HEAVEN #3325 – 1.1.2010 – Dancing in the Streets
AUF DEN STRASSEN TANZEN
Das Baby-Neujahr hüpft über den Mond und landet in einem Jahr der Liebe. Glück fängt an. Wie ein Schneeteppich bedeckt Liebe die Erde, und auf diese Weise wird die Welt heilig gemacht. Tänzer tanzen, und Sänger singen. Die Welt gurgelt und summt wie ein Kleinkind im Glück.
Neues Glück tagt über der Erde, Alles ist in Geneigtheit gehalten. Ihr seid bereit. Neuer Tag, Neues Jahr, Neue Welt – sie entfalten sich. Die Ankunft ist da. Alles Warten ist vorüber. Nun ist die Zeit zum Beginnen da. Nun ist die Zeit zum Jauchzen da, denn die Welt ist erhöht.
Lasst die Band spielen. Alle Heiligen der Verwundertheit kommen heranmarschiert. Eine Neue Welt wurde entdeckt. Direkt vor Unseren Augen – sie ist hier. Anfängliches Verstummen – und dann beginnt die Freude. Sieh das Funkeln. Höre das Knacken des Alten, wie es verschwindet. Höre das Hereinpurzeln des Neuen. Hier kommt ein wundersamer Strom von Liebe. Die Erde wird in ihm gebadet. Das Universum wird in ihr herumgewirbelt wie das Band, das die Brust des Baby-Neujahrs überkreuzt.
Dies ist ein vielversprechendes Neues Jahr. Es war eine lange Zeit am Kommen. Eine neue Schwelle wurde erreicht. Wir sind auf der Höhe des Berggipfels angelangt. Die ganze Aussicht liegt vor Uns. Sie ist fantastisch. Die Welt hat sich in Liebe gekehrt, und jetzt gibt es Lichtschauer, die alles illuminieren. Dies ist ein freudiger Anlass. Liebe hat die Welt gekrönt. Jetzt hat die Welt, wie ein Eisbecher, eine Kirsche obendrauf erhalten.
Nun ist die Zeit da, eine Proklamation zu verlesen. Hier du da, he du. Ein Neues Jahr ist da. Dieses Neue Jahr geleitet in die Neue Welt hinein, die vorangekündigt wurde. Sie ist jetzt da. Bist du bereit? Komme jetzt rein. Trete vor. Gottes Licht ist frei, angefragt, wie auch frei, genommen zu werden, allesamt das eure.
Dies ist das Jahr des Glücklichseins. Der Hunger ist gestillt. Der Durst nach Liebe erfüllt. Es ist an der Zeit. Es ist für alle genug da. Gier ist von der Erde verschwunden. Es gibt keinen vermeintlichen Bedarf mehr nach ihr. Es gab niemals einen Bedarf nach ihr. Eine Fehlwahrnehmung protzte ohne Not mit der Gier. Wer hat Gier nötig, während Untereinander-Teilen Vervielfältigung hervorbringt, und während für alle mehr als genug da ist? Wer wird etwas verprassen mögen, während es eine Menge gibt und noch mehr auf dem Weg ist? Wer würde gerne Selbstsucht willkommen heißen, während alle Gesichter rosig und rund sind?
Wer zählt Grashalme, solange die Vorgärten voller Gras sind? Wer nimmt Separatismus in Betracht, solange Einssein vorherrscht und Frieden erklärt ist? Wer lechzt danach, auf einer verlassenen Insel zu sein, während rundum getanzt und auf den Straßen gelacht wird? Freude hat das Land übernommen.
Die Freude besteigt einen Schimmel und ruft alle zur Versammlung der Liebe auf. Sie steht ganz oben, diese Versammlung. Jeder nimmt daran teil. Alles ist drinnen. Es gibt kein draußen. Innen und außen sind das gleiche. Der Schimmel kommt, er reitet und reitet, und er kidnappt die Liebe und verteilt sie an alle.
Liebe wurde gerufen, und Liebe hat erwidert. Trinke deine Füllung, und fülle alle Tassen, die erhoben werden, um Toasts auf dieses glänzende Neue Jahr auszubringen. Eine Fackel der Liebe wird von Hand zu Hand gereicht, und die Erde ist mit dem Licht Gottes überzogen. Es gibt keinen Anflug von Dunkelheit. Dunkelheit täuscht nicht mehr länger vor, zu existieren. Licht ist alles, und alles ist Licht.
Alle sitzen um König Arturs runden Tisch. Alle saugen Liebe ein und sind ritterlich im Benehmen. Auf den Straßen wird getanzt. Schau, du tanzt! Schau, wie du herum und herum wirbelst. Höre dem Jubeln der Tänzer auf den Straßen zu!
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HEAVEN #3326 – 2.1.2010 – Sail the Seven Seas with Love
FAHRT DIE SIEBEN MEERE MIT LIEBE AB
Es ist nicht so, dass ihr euch einzunisten habt. Euer Herz ist es, was zur Ruhe kommen muss. Stillesein ist es, was Ich meine. Euer Herz ist frei, überall anzulanden. Ich sehe euer Herz gerne überall hingehen, indes kann es gleichmütiger sein. Es hat nicht hoch und nieder zu springen. Lasse dein Herz ein Rad der Liebe schlagen, was das gesamte Universum umfasst, danach wird es sich gönnen, unter weniger Aufhebens zu schlagen.
Lasse dein Herz gleichmäßig sein. Langsam, langsam. Ausgeglichen, ausgeglichen. Es braucht keine Aufgeregtheit. Aufgeregtheit ist schier momentan. Liebe aber ist eine andere Geschichte. Gesegnet sei dein Herz, was in gelassener Liebe schlägt.
Lasse deine Liebe auf dem Amboss Meiner Liebe gestimmt werden. Meine Liebe wird nicht wild. Sie geht mit einem gleichmäßigen Schellen überall hin. Höre die Hufschläge Meiner Liebe. Es ist kein Donnern. Es ist einfach ungeschönte Liebe zugegen. Klippetiti, klappetiti, ganz stetig, stetig laufen die Hufschläge Meiner Liebe über Berg und Tal, über Wolken und Sonne, über Himmel und Sterne. Meine Liebe ist wie ein stilles Raumschiff, das anlegt und gleichwohl weiterfliegt. Möge dein Herz mit dem Schlag von Mir vertraut sein und in seiner weiten Umlaufbahn weiter entlangschlendern.
Wonnig sei eure Liebe, wie sie das Universum durchquert. Entzückend sei eure Liebe, wie sie unter Fanfarenklang abhebt und die Welt emporträgt. Eure Liebe liebt es, zu geben. Etwas anderes möchte sie nicht. Eure Liebe ist wie Honig, denn alles klebt an ihr fest und möchte mitkommen. Voller Honig ist eure Liebe, wie sie das Universum durchkreist, sich verauslagt, wie sie sich in eurem schlagenden Herzen vervielfältigt.
Geheiligt ist die Liebe, die Liebe von Meinem Herzen zu dem euren, und mithin zu jedermanns; damit richtet sich Unsere Liebe in jedem Winkel eines jeden Herzens ein. Kein Tropfen Liebe kommt abhanden. Liebe ist nicht blind. Liebe ist weitsichtig. Liebe ist eine Weltreisende. Sie trägt kein Gepäck bei sich. Sie reist leicht. Sie reist mit Lichtgeschwindigkeit, ohne einen Schlag auszulassen, ohne außer Atem zu geraten, ohne zu hetzen, ohne irgendwas, ausgenommen ihr anmutsvolles Selbst. Liebe singt und feuert sich selbst hinaus, landet überall und hat keine Kenntnis von den Einzelheiten. Liebe hält sich selbst unversehrt, während sie sich hinausschleudert. Liebe hält ihr Auge auf nichts fest. Sie ist wie Kitt, der Löcher füllt, sie ist alleinig Liebe, still, stetig und unendlich. Sie hinterlässt keinen Saum. Sie ist saumlos. Insofern als Liebe überall ist, muss das so sein.
Liebe ist treu und doch ist ihr Wanderlust zueigen. Sie möchte alles sehen. Sie möchte ihr eigenes Abheben zu Gesicht bekommen, selbst während sie sicher in deinem Herzen verbleibt. Liebe schaut gerne in den Spiegel und sieht sich, wie sie sich zu Allen hinunter beugt und Alle in ihr Kielwasser nimmt. Möchtest du nicht gerne die Sieben Meere mit Liebe abfahren?
In deinem Herzen befindet sich eine Lampe der Liebe. Schalte deren Fernlichter an und stürze dich auf die Karte der Liebe. Wie liebreich ist die Liebe, sie, die überall alles von sich hat, die weder einen Quadratmeter noch eine Spur übersieht, die immerzu fließende, überfließende Liebe scheint, die mit goldenem Licht erfüllte Liebe, die ihre Vorderlichter überallhin leuchtet.
Wenn Ich gestützt auf eure Liebe ein Lotterielos kaufe, muss es so sein, dass Ich das Gewinnlos habe. Kann es anders sein? Was Ich sage, tritt ein, und Ich sage, ihr seid Liebe, keine stürmische Liebe, sondern Liebe, an der Alles und Jeder hängt. Lasst eure Liebe von den Sparren herunterhängen und in euer Herz eintreten. Als Erben eurer Liebe wird niemand mehr je einsam sein. Kein Herz wird schmerzen. Kein Herz wird ohne eure Liebe sein. Eure Liebe wird sich in jedem Herzen verankern. Eure Liebe wird ein Piratenschiff sein. Ihr werdet es einholen und Eingang gewährt bekommen bei jedem Schiff, was auf See ist. Ihr werdet Liebe als eure Signatur hinterlassen. Ihr werdet eure Liebe gut machen. Ihr werdet ein Piratenschiff sein, was Liebe in seinem Kielwasser hinterlässt. Möchtet ihr das nicht gerne sein – ein Pirat, der den Spieß umdreht, insofern als er große Schätze verteilt?
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HEAVEN #3327 – 3.1.2010 – The Richness of Love
DER REICHTUM DER LIEBE
Ihr lechzt nach Besitztümern, dabei habe Ich euch den Himmel und einen weiten Horizont gegeben. Ich habe euch die Erde und die Sterne, eine gleißende Sonne und einen weißen Mond gegeben. Ich habe euch Gras, Blumen und Lehm und Sand ausgehändigt. Ich habe euch Meere, Strände, Steine und Felsen und heiß und kalt gegeben. Ich habe euch allerhand Nahrung gegeben, um sie zu essen oder auszuspucken. Ich habe euch Augen zum Sehen, Ohren zum Hören und einen Mund, mit dem ihr küssen könnt, gegeben. Geliebte, was habe Ich bei der Schöpfung ausgelassen, die Ich euch überreichte? Ich sandte Meine Liebe aus, wie es ein Fischer tut, der seine Netze auswirft. Es ist so: Der Ozean Meiner Liebe kleckert auf sich selbst über. Es ist die Liebe, die auf der begrenzenden offenen See vor Fülle strotzt. Seht zu, wie sie anprallt und wieder zurückfedert. Das tut Liebe.
Natürlich übergab Ich euch der Schöpfung ebenfalls. Ich sagte euch, euch zu vermehren. Vermehrt alles, Geliebte. Vermehrt insbesondere die Liebe. Hinterlasst es dort, wo ihr wart, besser, als ihr es angetroffen habt, reicher und schöner, als ihr es aufgefunden habt. Stockt die Geschenke auf, mit denen Ich euch umgeben habe. Rempelt jene immer und immer wieder um. Bringt die Liebe zum Wanken, sodass sie wie Nebel vom Ozean aufsteigt und sich für euch, damit ihr sie euch anseht, auf den Bergspitzen niederlässt.
Ich sage euch wie Vermehren geht. Zunächst habt ihr die Vorstellung des Vielen. Ihr spürt die Fülle. Und dann tritt sie in Erscheinung. Es ist nicht so, dass ihr auf Mich zu warten habt, bis Ich euch die Multiplikationstabellen zukommen lasse. Ich sandte euch, das Multiplizieren auszurichten. Es ist sehr einfach. Es ist schlicht eine Idee von mehr und mehr. Was ihr erstrebt, wird erscheinen. Erstrebt in aller Leichtigkeit, und seht, wie sich alles, was ihr erstrebt, vermehrt. Vermehren ist wie Seifenblasen blasen. Möchtet ihr das nicht gerne? Entsinnt ihr euch, wie das geht und aussieht?
Lasst eure Gedanken wie Blätter von einem Baum auf den Boden fallen. Denkt eure Gedanken leicht, ganz leicht. Ihr müsst daran nicht arbeiten. Ein Gedanke folgt dem nächsten, genauso wie ein Fuß dem anderen folgt, und ihr werdet euch in Bewegung gesetzt finden, wohin eure Zehen weisen.
Deine Gedanken folgen einer großen Schwungkraft. Der Schwung ist eine Energie, die nicht aufhören möchte. Sobald du einmal die Schwungkraft der Liebe in Gang gesetzt hast, kannst du sie nicht anhalten. Sie geht sich selbst hinterher und wallt nach vorne, sie erzeugt währenddessen mehr von sich selbst. Mache dir einen jeden Anlass zunutze, zu lieben.
Falls du auf Geld Verdienen ausgerichtet bist, dann verdiene Geld in Gesellschaft mit Liebe. Verdiene Geld und verteile Liebe entlang des Wegs. Liebe und Geld sind kompatibel. Jemand mag ja gesagt haben, sie seien es nicht. Sei zuvorkommend und in die Ferne sehend und gib Liebe zuerst. Es wird eine Spur des Geldes erkenntlich bleiben. Und falls das nicht der Fall ist, hattest du nichtsdestotrotz die Reichhaltigkeit der Liebe inne gehabt. Geliebte, seid nicht ohne Liebe, insbesondere insofern nicht, wann ihr alles, das Geben und das Empfangen, von ihr haben könnt. Liebe ist der Motor, der das Auto des Lebens zum Fahren bringt. Gebt eure Liebe, so wie die Sterne ihr Licht verstrahlen.
Gebt Liebe ohne zu zögern. Gebt Geld ohne zu zögern. Gebt Freude ohne zu zögern. Gebt alles ohne Verzug. Auf diesem Weg erntet ihr Liebe, Liebe über Liebe, Liebe, von der noch nicht geträumt, Liebe, nach der keine Suche auf den Weg gebracht wurde, indes Liebe, die den Anspruch erhebt, sich euch darzureichen, Liebe, die die Tore in eurem Herzen niederreißt, Liebe, die euren Blutstrom und das Umfeld der Welt überflutet.
Welchen Beruf du auch hast, dir ist eine Karriere im Liebe-Geben ausgewiesen – im Geben von erwarteter wie unerwarteter Liebe. Liebe ist nicht knickerig. Liebe ist großherzig. Liebe bietet sich selbst so herzlich, derart wohltuend, derart freigiebig dar. Generöse Liebe wird aus dem Herzen heraus generiert. Sie sprengt davon. Sie hinterlässt überall ihren Staub. Liebe tritt sich selbst auf die Füße, klicketi-klapp, klicketi-klapp, sie macht sich in alle Richtungen auf, und doch, die einzige Richtung, in die zu gehen ist, ist die Richtung der Liebe.
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HEAVEN #3328 – 4.1.2010 – When Your Heart is Full of Love
WENN DEIN HERZ VOLLER LIEBE IST
Das Leben, Geliebte, braucht keine Vorbereitungen. Es ist nicht dafür bestimmt, eine Arbeit zu sein. Auch ist Kochen nicht angelegt, eine Arbeit zu sein. Vom Einkaufen bis zum Saubermachen – Kochen ist angelegt, auf ganz leichte Weise Liebe auszureichen. Du weißt bereits, dass Kochen und alles Sonstige mit Liebe ganz leicht sind. Wow, was für eine Energie, die die Liebe euch zukommen lässt. Geliebte, ihr könntet für die ganze Welt kochen, sobald eure Liebe auf An steht.
Was ist denn schwer, sobald die Liebe euer Herz erfüllt?
Was ist denn beim Mond so schwer, wie er die Gezeiten heranzieht?
Was ist am Lernen schwer, während du es gerne hast und Lernen dein Herz erfüllt?
Nichts ist mit Liebe schwer. Was auch immer Liebe zum Ausdruck zu bringen schwer macht, ist nicht Liebe. Es ist etwas Sonstiges, was Liebe blockiert. Liebe würde nichts blockieren. Liebe möchte zu allem hineilen.
Sobald dein Herz voller Liebe ist, nimmt Enttäuschung die Liebe nicht fort. Die Liebe ist ihre eigene Kraft. Die Liebe ist bereits damit vertraut, dass sie nicht von äußeren Faktoren abhängig ist. Liebe ist ihr eigener König und ihr eigener Bediensteter. Liebe weiß, wie unter gewissen Umständen und ohne gewisse Umstände zu lieben geht. Liebe ist ihr eigener Kommandeur und ihr eigener Soldat, indes erteilt Liebe in Wirklichkeit keine Befehle. Liebe zerbirst schlicht ihre Grenzen und läuft überallhin. Liebe ist wie eine Rakete, eine Rakete mit einer Vielzahl von Zielen.
Jedermann ist das Liebe-Ziel. Liebe ist im Begriff, überall Barrikaden umzustoßen. Liebe möchte dorthin gehen, wo Liebe nicht ist, und Liebe möchte dorthin gehen, wo Liebe ist. Liebe hat ihre eigene Tagesordnung und ist nicht von der Agenda Anderer abhängig. Liebe nimmt ihren Weg, der heißt, überallhin zu gehen. Liebe ist nicht kleinlich. Liebe ist das Gegenteil von pingelig. Liebe möchte alles lieben, was sie sieht, denn Liebe liebt ganz einfach. Liebe hat kein Objekt nötig, um zu lieben. Wie die Sonne ist die Liebe vielstrahlig. Die Liebe wird Einbahnstraßen entlanggehen. Liebe sorgt sich nicht. Ob sie nun erwidert oder nicht erwidert wird, Liebe liebt. Für die Liebe ist etwas weder zu groß noch zu klein, um ihm zu folgen oder um ihm nachzusteigen oder um es einzuholen. Liebe begibt sich in keine Rennen, denn sie gewinnt immer. Sie rührt alles in ihrem Gefolge an.
Alles fällt vor der Liebe. Weizen- und Gerstengarben fallen vor der Liebe. Nichts ist zu kurz oder zu lang, um nicht vor der Liebe zu fallen. Liebe langt bei geschliffenen Grassicheln an und striegelt sie sozusagen. Liebe hat es auf den Beschuhten wie auf den Schuhlosen abgesehen. Liebe sieht sich nach Gelegenheiten um, um niederzugehen, und sie sieht überall Chancen dafür. Liebe duelliert sich nicht. Sie bezwingt schlicht alles in ihrem Wirbelstrom.
Lasse die Liebe dich bezwingen, und du wirst der Gewinner. Du wirst mit Liebe bewehrt werden. Nichts kann ihr widerstehen. Alles kann schier zu ihr hin gehen.
Nichts kommt der Liebe in den Weg. Nichts gewinnt die Oberhand über sie. Es gibt keine einzige Sache, die besser zu erlangen ist als Liebe. Liebe trocknet nicht ein. Liebe, die aus deinem Herzen ausquartiert worden war, trägt zu einem schwachen Herzen bei, allerdings kann ein schwaches Herz ein starkes werden. Lasse die Liebe dein Herz unter Druck setzen. Lasse die Liebe das sein, was du in der Hinterhand hast. Lasse die Liebe die Luft sein, die du atmest. Werde mit Liebe aufgepumpt. Sie wird bei dir nie zur Neige gehen, genauso wenig wird es Orte geben, wo zu viel Liebe ist. Der Liebe wird mit einem Willkommen entgegen gegangen. Du kannst nicht zu viel bekommen.
Aber zu wenig kannst du bekommen. Du hast in deinem Leben zu wenig Liebe bekommen. Lasst uns nun dein Herz abstützen und es wieder stark machen, um einen Tank voller Liebe ein- und auszuatmen. Liebe ist in Meinem Herzen gelagert, obschon Ich sie niemals dort festhalte. Deine Liebe kommt unmittelbar von Meinem Herzen. Ich gebe sie dir. Ich mache Mir nichts draus, ob du sie ausgegeben hast oder nicht, denn Ich werde dir ohnehin weitere geben. Ich gebe dir alle Liebe in der Welt, um mit ihr zu machen, was du möchtest. Was wirst du mit ihr anstellen?
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HEAVEN #3329 – 5.1.2010 – Creative Power
SCHÖPFERISCHE MACHT
Was kümmerst du dich darum, was Andere denken, während du Meine Sicht kennst und sie dir zueigen machst? Sehen Wir, du und Ich, nicht gleich? Und, falls du nicht so weit siehst wie Ich, möchtest du nicht genau das gleiche sehen? Möchtest du nicht gerne die Welt und einen Jeden in ihr so sehen, wie Ich es tue? Ich weiß, du möchtest lieben und Liebe sein und nichts anderes als Liebe sein. Ihr würdet alldas sein, was ihr erstrebt, Geliebte, falls ihr bloß von der Illusion fortkämt. Die Illusion sucht euch heim. Sie sagt euch unrichtige Dinge, die zu der Zeit logisch zu sein scheinen.
Ein Gott irgendwo redet zu euch, dass ihr Sein Traum seid, und dennoch seht ihr euch mit Unvollkommenheit vernietet. Ihr stellt Meine Realität in Frage. Machte Ich, Gott, euch in Meinem Bilde, oder machte Ich euch nicht in Meinem Bilde? Ihr wundert euch über Mein Augenlicht. War Ich, Gott, verblendet im Gedanken, Ich würde euch in Meinem Bild erschaffen, währenddessen die Schöpfungsmaschinerie inakkurat in Ansatz gebracht wurde? War Ich unachtsam? Schaute Ich irgendwoanders hin? Vergaß Ich etwas? Du akzeptierst, dass es Einen Gott und eine riesige Anzahl Erschaffener Seinswesen gibt, von denen, in deinen Augen, nicht eines vollkommen ist, zum allerwenigsten du mit all deinen Gepflogenheiten und deinem Straucheln. Wie können du und Ich derart unterschiedlich sehen, und du wunderst dich, was so Wundervolles an der Masse der erschaffenen Menschenseinswesen sei. Ist Gott Selbst, fragst du, unvollkommen? Ist Er blind, und nicht alles-sehend? Hatte Gott Fehler begangen, fragst du mit dem Herzen, was in deiner Kehle steckenblieb.
Wie entsetzlich ist es für euch zu denken, dass ein vollkommener Gott unvollkommene Seinswesen gemacht hat. Um wie viel schlimmer ist es, zu befürchten, dass ein unvollkommener Gott Menschenseinswesen ganz korrekt nach Seinem Ebenbild gemacht hat.
Lasst Mich euch fragen, lasst Mich Jene fragen, die sich wundern: Habe Ich, Gott, einen unvollkommenen Himmel erschaffen? Wie steht es mit der Sonne, dem Mond und den Sternen? Mit den Meeren? Welche Unvollkommenheit seht ihr dort etwa? Was Ich in Schönheit erschuf, konnte nicht durch einen unvollkommenen Gott geschaffen sein. Wie steht es mit den Blumen? Wer sonst außer Mir hätte den Entwurf derartiger Farben und Formen, Gerüche und einer derartigen Schönheit ausgedacht haben können? Und Jahreszeiten, Wüsten und Oasen? Und all die Vielfalt der Tiere, der wilden und der gezähmten?
Wer sonst könnte kreative Menschenseinswesen erschaffen haben außer ein Gott der Liebe? Menschenseinswesen können hohe Gebäude und sich in Bewegung setzende Wagen, Busse, Züge und Flugzeuge, die fliegen können, schaffen. Wie steht es um Kunst und Musik? Wer außer Gott hätte Menschenseinswesen erschaffen können, die allerhand Dinge zu schaffen vermögen, um die Empfindungen anderer Menschenseinswesen zu erhöhen?
Es gibt unendliche Möglichkeiten und Objekte, die die Menschenseinswesen noch nicht erschaffen haben. Unendlich, unbegrenzt sind die Herzen und der Geist des Menschen.
Zollt Meiner Schöpfung Anerkennung, und zollt Mir nicht als Letztem Anerkennung dafür, euch geschaffen zu haben. Ihr könnt euch heute zu großen Höhen erheben. Ihr könnt Liebe geben, die sich noch keiner vorstellte. Ihr könnt bis zu einer Höhe lieben, von der ihr bislang noch nicht geträumt habt. Ihr könnt aus den selbst festgesetzten Beschränkungen ausbrechen. Vergesst eure angenommene Unvollkommenheit. Holt die schöpferische Macht näher heran, die die Meine und die die eure ist.
Schafft eine neue Wahrnehmung von euch selbst. Erschafft das, was ihr euch zuvor einbildetet, ihr könntet es niemals erschaffen. Vielleicht habt ihr euch sogar das vorgestellt, was kein sterblicher Mensch je zu erschaffen vermag. Jemand wird es erschaffen, Geliebte. Jemand wird es tun.
Ihr und Ich sehen anders, Geliebte. Ich sehe, dass ihr es, insofern ihr daran zu denken vermögt, zu erschaffen vermögt. Ihr seid sogar imstande, Terror und etwas, was ihr niemals wolltet, zu schaffen. Nunmehr sage Ich euch, dass ihr die gleiche Einbildungskraft einsetzen könnt, um das, was ihr möchtet, und um das, was die Welt, in der ihr lebt, ebenfalls möchte, zu erschaffen. Es gibt nichts, was ihr nicht erschaffen könnt. Ihr könnt Friede und Liebe und Freude schaffen. Ich kann Mir nicht vorstellen, was euch zurückhalten sollte, während ihr das Licht der Welt in euren Händen haltet.
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HEAVEN #3330 – 6.1.2009 – Talk to Your Heart
SPRICH ZU DEINEM HERZEN
Habe Verlass auf Meine Liebe. Wisse, sie existiert, und wisse, dass du sie hast. Das wird für dich in der Welt den ganzen Unterschied erbringen. Ich trage dich in Meinen Armen. Ich bin dein Trost. Bitte nicht um einen Nachweis. Bitte, Liebe zu geben. Durch dieses schlichte Bitten wird sich das Kaleidoskop deines Lebens verwandeln. Das stellt eine Gewissheit dar.
Sage zu deinem Herzen:
„Gib Liebe. Gib alle Liebe, die du geben möchtest. Ich gebe dir ein Laissez-faire. Stehe dafür ein, Herze mein. Gib rechts wie links Liebe. Sieh, wie weit wir gehen können. Gott sagt, für dich gibt es kein Ende. Er sagt, die Liebe, die du innehältst, ist Seine Liebe. Er sagt, Seiner Liebe kommen keine Grenzen zu, und infolgedessen gibt es keine Beschränkungen, wie weit du dich selbst ausgeben kannst.
Herze mein, gib auch mir etliche Liebe, während du zugegen bist. Ich brauche mehr von deiner Liebe. Ich muss dich gebeten haben, Liebe von mir abzuhalten, denn ich habe mich nicht genug selbst geliebt und mitunter insgesamt nicht viel. Gehorche keinen Anordnungen mehr, die ich dir gegeben habe. Verehre mich. Liebe mich aus jeder Richtung.
Ich möchte auch meinen Geist bitten, gut von mir zu denken. Mein cleverer Geist war rasch dabei, mich in den Müll zu werfen. Allzuoft hat mein Geist mich als eines gesehen, auf das nicht mit Gunst gesehen wurde. Er hat Steine auf mich geworfen. Er hat mir nichts zu essen gegeben. Er hat Katz und Maus mit mir gespielt.
Jetzt verkündige ich, liebes Herz, dass du über meinen Geist die Vorherrschaft erhältst, und du wirst mich immerfort lieben, dessen unbesehen, was mein irrender Geist mir ansagt. Er soll dich nicht mehr länger kontrollieren. Lache über meinen Geist, wenn er dir sagt, dass ich nichts bin. Rage für mich heraus. Trage dick Liebe auf mich auf, einerlei ob ich nun lachhaft oder weise bin. Trage dick Liebe auf mich auf, damit ich mich stets entsinne, dass ich Liebe bin, die geliebt wird. Halte mich in deiner Liebe, und lasse mich niemals los.“
So gilt es, mit deinem Herzen und mit dir zu reden. Kein weiteres pingeliges Fehlerfinden mehr. Sofern du für Mich gut genug bist, dann akzeptiere es, dass du für dich gut genug bist. Ziehe dich anders auf, als du es getan hast. Dein Job lautet, Gunst und nicht mehr Missfallen aufzufinden. Der Stiefelternteil in dir hat das Fehlerfinden zur Priorität erhoben, und jetzt kommst du ohne das aus.
Du bist auf einem falschen Kurs gesegelt, und nun berichtigst du dich. Ich setze deine Bestimmung. Ich stelle sie auf Liebe ein. Die Bugrillen des Schiffs, auf dem du fährst, weisen auf Liebe, und die Vergangenheit ist vergessen. Jetzt liebst du dich selbst. So lautet Meine Anweisung. Liebe dich selbst. Verleugne dich nicht mehr länger. Liebe dich immerzu.
Diese eine Sache wird in deinem Leben einen solchen Unterschied ausmachen. Sobald du dich selbst liebst, wird es für dich ein Leichtes sein, in einem Bus aufzustehen und deinen Sitz einem Anderen zu geben. Es wird leicht für dich sein, jemanden vor dich zu lassen, weil du, indem du dich selbst mehr liebst, Andere mehr lieben wirst. Du wirst dir eine Freundlichkeit erweisen, und du wirst Anderen eine Freundlichkeit erweisen.
Je mehr du dich selbst liebst, desto mehr liebst du. Du bist reich an Liebe, und Ich bitte dich, deinen Reichtum einzusetzen. Biete deine Liebe überall auf, und das bedeutet, du gibst sie dir und Anderen großherzig. Ist es Liebe, die unfreigiebig sein kann? Nein, Liebe kann nicht unfreigiebig sein. So ist Liebe. Liebe ist generös, anderenfalls ist sie nicht Liebe. Liebe ist mit dem Lieben allzu beschäftigt, als dass sie durch mindere Einzelheiten abgelenkt werden könnte. Geliebte, macht die Liebe zu eurem Leben. Beginnt jetzt damit.
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HEAVEN #3331 – 7.1.2010 – Flying to God
ZU GOTT FLIEGEN
Der Mond ist. Die Sonne ist. Ich BIN. Du BIST.
Schandflecke der einen oder anderen Art scheinen zu kommen und zu gehen, und dennoch ist der Mond, ist die Sonne, BIN Ich und BIST du. Was, Geliebte, lässt euch um euch schlagen?
Die Ozeanwellen mögen ja heftig sein, und dennoch ist der darunter liegende Ozean still. Wellen sind Wellen. Ozean ist Ozean. Oberfläche ist Oberfläche, und Tiefen sind tief.
Der Ozean der Liebe hält dich flott. Es gibt nichts, vor dem Angst zu haben ist. Musst du deine Ängste behalten? Musst du dich an ihnen festgemacht halten?
Was ist da, um sich davor zu fürchten, Geliebte? Ängste sind nicht euer ganzes Leben. Ihr habt die Angst bei so zahlreichen Dingen eingeklinkt. Eure Liste möglicher Ängste ist enorm. Sie alle laufen auf Angst vor dem Leben hinaus. Ihr meint, ihr habt vor dem Tod, der Krankheit, dem Verlust und der Erniedrigung Angst, während es die ganze Zeit das Leben ist, was ihr fürchtet. Ihr mögt die Kehren und Wenden im Leben nicht, was für eine Wahl habt ihr indes, Geliebte? Es ist nicht so sehr, dass ihr den Lebensverlust ebenso stark fürchtet, wie ihr den Verlauf des Lebens fürchtet. Du bist auf der Erde lebendig, du, ein Kind Gottes, und dennoch siehst du dich als eine Art Beute oder Opfer für das Leben, so als wäre das Leben eine Peinigung und als seist du auf Gedeih und Verderb von der Peinigung abhängig. Du, der du unverwundbar bist, fühlst dich verwundbar, und infolgedessen fürchtest du Ungewissheit.
Du möchtest bei allem Gewissheit. Du möchtest das Sagen bei ihm.
Geliebte, ihr hattet bereits genug Schwierigkeiten beim Entscheidungen Treffen. Möchtet ihr wirklich über den Tag entscheiden, an dem ihr euren Körper hinter euch lasst? Möchtet ihr wirklich alles beherrschen, was euer Leben betrifft? Geliebte, regiert eure Furcht. Habt sie nicht. Sie ist nicht von Wert. Euer Leben ist wertvoll.
Die Unumgänglichkeit lautet, dass ihr euch in Voller Bewusstheit Mir anschließt. Die Vorkommnisse, das Geben und Nehmen, während ihr euch auf eurem Weg zu Mir befindet, sind im Vergleich zu der Ankunft eurer vollen Bewusstheit von kleinerer Statur. Ihr fürchtet das Zeitweilige, währenddessen ihr alle gänzlich in der Beständigkeit Meiner Liebe, Unserer Liebe, geschmückt seid. Alles, was euch so über alle Maßen bedeutsam zu sein scheint, wird neben dem Ewigen von euch schal. Jedoch sieht es danach aus, dass ihr euer gesamtes Geld auf dem Zeitweiligen festlegt. Ihr vermögt nicht den Ewigkeits-Aspekt von euch zu verwandeln, und doch erweist ihr der Zeitweiligkeit, an ihr seht, wie sie euch im Stich lässt, eure Verbundenheit. Die Schritte eures Lebens, darunter die unpassenden, bewegen euch Zentimeter um Zentimeter weiter oder sie schaukeln euch weiter hoch. Du bist eine Rakete, die soeben abhebt, und das Leben, so wie es sich dir darlegt, befeuert deinen Flug.
Seht die Erde als eine Raumstation, Geliebte, oder gar als eine Bushaltestelle. Ihr bleibt dort nicht für länger. In der unwahren Messung der Zeit bleibt ihr bloß eine halbe Stunde oder ein oder zwei Minuten dort. Ihr habt ein Raumschiff oder einen Bus zu bekommen, und bald genug werdet ihr euch auf eurem Weg befinden. Lasst einen Halt, der nicht nach eurem Geschmack ist, nicht so viel eurer Aufmerksamkeit fesseln. Lasst es nicht zu, dass er euch von eurem Anstieg zu neuer Höhe abhält. Ihr steigt jetzt empor. Selbst Unebenheiten bringen euch zum Emporsteigen.
Ihr hebt jetzt zum Himmel ab. Ihr befindet euch auf eurer Reise. Seht die Aussichten entlang des Wegs. Es sind bloß Aussichten. Vorüberziehende Aussichten. Ihr habt ein großes Ziel im Sinn, und nichts kann euch aufhalten. Euer Kurs ist festgelegt worden.
Ihr werdet durch gute und armselige Nachbarschaften kommen. Ihr werdet allerhand Dinge sehen. Ihr werdet Missstände sehen, desgleichen Schönheit. Und während alledem fliegt ihr zu Mir.
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HEAVEN #3332 – 8.1.2010 – The Glory You Are
DIE PRACHT, DIE DU BIST
Mir am Höchsten die Ehre! Ihr wart lange Zeit auf der Suche nach dem Höchsten, unterdessen du es bist, der die ganze Zeit die Herrlichkeit bist! Dein ist die Ehre für immer.
Wenn du doch bloß ein bisschen von der Pracht, die du bist, anerkenntest und entgegennähmest … Wenn du doch gar einen kurzen Eindruck, eine schiere Spur davon hättest, wie Pracht-erfüllt du bist – wie glücklich wärest du dann. Die Gesamtheit der Welt ruht in deinem Handinneren, und doch hältst du die Hand heraus und bettelst um zwei Pfennige Frieden in deinem Leben.
Du möchtest Mich, du möchtest Liebe, und ein anderer Name dafür, was du möchtest, ist Friede. Wie du doch in deinem eigenen Heim und auf dem Marktplatz nach Friede lechzt. Denke an eine Welt, in der Friede herrscht. Denke an dein Zuhause ohne einen Fleck an Reiberei. Indes erhebt sich die Existenz des Nicht-Friedens nicht aus der Welt oder aus deinem Zuhause. Nicht-Friede wie auch Friede erheben sich aus deinem Herzen. Friede oder Mangel an Friede existieren in deinem Herzen. Du weißt, so ist es. Es ist ein zitternder Feind da drinnen. Er ist kaum der Zeit des Tages wert, und doch bückst du dich mehrmals während des Tags zu ihm hinunter. Er hat einen anderen Namen, dieser Übeltäter, und sein anderer Name heißt Angst. Er ist tatsächlich ein Waschlappen, anderenfalls würde er nicht dauernd im Schatten existieren. Wahr ist, er hat ein lautes Organ, und er gibt großartiges Ambiente vor.
Tausche Angst gegen Zutrauen ein. Zutrauen ist ziemlich anders. Oh, sofern ihr Angst gegen Zutrauen eintauschtet, Geliebte, wie glücklich wärt ihr doch. Was für ein Tanzen herrschte da in eurem Herzen. Euer Herz würde singen: „Der Wolf an der Tür ist fort. Der Wolf der Angst ist tot. Hurra, die Gefahr ist vorbei. Der Wolf und die Hexe der Angst sind tot. Hurra. Hurra für mich, und Hurra für die Welt. Der Wolf und die Hexe der Angst sind tot.“
Sobald die Furcht abgeht, hat Negativität jeglicher Art keinen Platz mehr, um sich zu verbergen. Alles schleicht sich auf Zehenspitzen aus deinem Herzen, sobald die Angst sich hinausschleicht. Alle anderen Fangarme der Negativität in eurem Herzen sind bloß die Finger der Angst. Schaut euch an, wie all das schmierige Zeug euer Herz verlässt. Der Abgang der Furcht ist längst überfällig. Sie hat die Gastfreundschaft überbeansprucht. Ihr hättet sie bereits früher hinausgekickt haben können, ihr meintet bloß, ihr hättet sie zu behalten, ihr meintet bloß, die Angst bilde irgendwie ein Teil des Überlebens.
Nun, wo die Furcht fort ist, was bleibt zurück? Was kann in deinem Herzen kohabitieren, sobald die Negativität ihren Abgang machte? Du und Ich, Geliebte. Wir können als das Einssein der Liebe und das Einssein des Friedens bekannt sein. Wir sind es, die in einem Herzen zurückbleiben, wo Angst die Räumlichkeiten freigeräumt hat.
Die Angst war die ganze Zeit ein arrogantes Monster. Es machte eine Menge Lärm, indes war sie eine Menge Lärm um nichts. Angst war ein Muskelprotz, der mit Steroiden aufgepumpt ist. Stehe für die Hohlheit der Angst ein. Angst beginnt nicht, ein ernsthafter Gegner für dich zu sein. Angst ist ein Schatten, Geliebte, und einer, der dich hetzt. Schatten sind bloß Schatten. Gleich wie groß sie aussehen mögen, Schatten sind Phantome. Wie ein Phantom-Liebhaber hat die Angst um euch herum gehangen, hat sie euch aufgefressen, hat eure Wärme gestohlen, um sich selbst aufzupolstern. Angst hat dabei durchaus gute Arbeit geleistet. Sie hat dir deinen Arm herumgedreht, und die ganze Zeit war Angst nichts als Gepolter. Nun haben wir die Angst zurechgeschnitten. Sie kann durch ein Schlüsselloch passen. Sie kann in Sekundenschnelle rausgehen. Angst ist nicht größer als ein memmenhafter Gedanke.
Adieu, Angst. Adieu.
Willkommen, Gott, Liebe und Friede. Legt eure Füße hoch und bleibt eine Zeitlang.
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HEAVEN #3333 – 9.1.2010 – The Journey You Are On
DIE REISE, AUF DER DU DICH BEFINDEST
Ihr führt bei dem Film, in dem ihr seid, Regie. Und doch, ihr seid nicht der einzige Direktor. Es gibt andere Direktoren für Choreographie, Ausstattung, Kostüme und Derartiges. Du spielst eine Hauptrolle, jedoch nicht die einzige. Und so segelst du auf dem Schiff des Lebens, Kapitän des Schiffs, und doch nicht Kapitän der Meere.
Ihr seid nicht auf einem Floß ohne Ruder inmitten eines Flusses abgedriftet. Ihr habt das Schiff nicht aufgegeben. Ihr seid der Kapitän des Schiffs, auf dem ihr segelt. Ihr seid der Tuer und das Getane, und ihr seid der Prozess.
Manchmal stellt ihr Fragen wie: „Wofür ist die ganze Reise? Selbst dann, wenn ich an dem goldrichtigen Bestimmungsort aufkreuze, was tue ich in der Zwischenzeit? Was ist die Sache am Bemühen, durchzuhalten, unterdessen meine Bestimmung festgesetzt ist?“
Euer Reiseziel ist zugesagt. Nicht die Reise. Der Reise halber seid ihr hier. Ich brachte euch dazu, in die Meere des Lebens aufzubrechen, und wünschte euch dabei eine gute Reise. Ich bat euch, euch die Örtlichkeiten anzusehen. Ich bat euch, zur Reise einen Beitrag zu leisten. Ich bat euch, anderen Fahrern und Passagieren Gesellschaft zu leisten. Ich bat euch, ein guter Fahrer zu sein und die Reise für alle Passagiere angenehm zu machen. Du bist der Kapitän und du bist der Fahrer, jedoch ist die Fahrt nicht kostenlos, und als Kapitän übernehmt ihr Verantwortung für alle Passagiere. Ihr seid nicht allein auf dem Weg. Die Reise, auf die ihr euch begebt, ist wie ein Brief, den ihr Mir schreibt:
„Lieber Gott, heute nahm ich ein Ruderboot, und ich hantierte mit den Rudern. Ich nahm einige deiner Kinder bei mir mit. Ich sah dabei, wie sie die Reise genossen. Ich verstehe, dass sogar ein Eintagesausflug eine Reise ist, und dass ich der Kapitän bin.
Selbst in einem Auto oder in einem Flugzeug bin ich der Kapitän. Ich setze den Ton. Ich bin dein Aufwärter des Universums. Wo immer ich bin, es ist das Universum, um das ich mich kümmere. Ich bin der Pilot, und ich bin derjenige, der die Botschaften durchtelegraphiert. Ich befinde mich niemals auf einem Kriegsschiff. Ich bin auf einem Kreuzfahrtschiff, egal welches Fahrzeug ich steuere.
Ich weiß, ich stehe für Dich, treuer Gott, ein. Ich berichte Dir. Ich stehe an Deiner Stelle. Ich repräsentiere Dich. Ich repräsentiere Größe, nicht Kleinheit. Ich bin aufs Dienen aus. Ich bin in meiner Pflicht, Dir, dem König von Allem, zu dienen, nicht heruntergekommen.
Ich bin da, um mich als Dein Botschafter kenntlich zu machen. Ich bin nicht da, um jemanden dahingehend fehlzuleiten, dass ich irgendwas sei, ausgenommen Du. Ich bin hier, um Deine Liebe zu spenden. Ich bin hier, um dich gut zu repräsentieren. Dürftigkeit gibt dich nicht gut wieder.
Da Alle Deine Kinder sind, mache ich sie infolge zu den meinen. Ich hege sie alle. Ich mache den Ort, wo ich für Dich einstehe, zu einem hellen Ort, wo Deine Kinder gerne verweilen mögen. Das ist die echte Bruderschaft, woimmer ich auch bin. Woimmer ich bin, ich erteile der Welt Versorgung. Ich bin ein Hafen der Liebe.
Die Medaille, die Du an mir angebracht hast, trägt die Namen aller Deiner Kinder, deren Schritte ich erhellt und erleichtert habe. Ob sich Deine Kinder nun bewusst gewahr sind, dass Ich mich hier an Deiner Stelle befinde – sie erkennen, dass bei mir ein guter Ort zum Sein ist, und sie kehren eines weiteren Platzes wegen zu Dir zurück. Sie reisen gerne mit mir, und ich liebe es, mit ihnen zu reisen, und ich ebne den Weg für alle.
Ich bin ein lebendes Beispiel Deiner Liebe. Ich bin ein Menschenseinswesen, was in Deinem Bilde gemacht wurde, und das vergesse ich nie. Du hast mir eine wundervolle Aufgabenstellung zugeteilt, und ich erfülle sie. An jedem Tag, in jedem Augenblick erfülle ich sie. Das ist das Versprechen, was ich Dir gegeben habe, und das ist das Versprechen, was ich mir gegeben habe. Du bist der Kapitän meines Herzens.“
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HEAVEN #3334 – 10.1.2010 – The Camera of Your Mind
DIE KAMERA EURES GEISTES
Friede sei mit euch, Geliebte. Er ist eure Wahl. Ihr habt vielleicht gedacht, er sei nicht eure Wahl. Ihr wählt den Frieden, oder ihr wählt das Aufgewühltsein. Friede ist eine Qualität in euch. Betrachtet euch als einen Strahl Frieden, und Frieden wird euch entströmen. Sobald ihr euch als auf den Arm genommen betrachtet, verstrahlt ihr das auch. Ihr könnt mehr ausströmen, als ihr es getan habt. Ganz gewiss könnt ihr das.
Möchtet ihr, möchtet ihr ein für alle Mal Friede und Wohlwollen, und sei es bloß Schnipsel der Liebe, verstrahlen?
Falls ihr das Gefühl habt, ihr sitzt auf einer Polizeistation anlässlich einer feindseligen Vernehmung auf dem Stuhl, möchtet ihr dann umschalten zu einem Bild von euch in einer bequemen Chaiselongue, umschlossen von Mir und tausenden Engeln? Wir warten dir auf. Wir ziehen dich höher.
Du magst ja der Auffassung gewesen sein, dass das, was du denkst, bedeutsam sei. Wie du denkst, ist beträchtlich wichtig. Es ist Mir und der Welt wichtig. Mein Verlangen für dich lautet, dein Denken zu verwandeln und somit das Denken der Welt. Auf das läuft es hinaus.
Zu jedem Zeitpunkt formt ihr ein Bild der Welt, und das Bild, was ihr einnehmt, wird durch eine unsichtbare Kamera aufgenommen; die Kamera freilich sendet jenes Bild rund um die Welt. Ihr seht es auf den Titelseiten der Zeitschriften, und ihr bekommt es im Fernsehen zu Gesicht. Euer Bild des Lebens wird ausgestrahlt und verbreitet.
Die Welt und so wie sie erscheint stehen in deiner Verantwortlichkeit. Es ist deine Verantwortung, weil Ich zu dir rede, und weil du es besser weißt, als dass du zweifelsbesetzte Samen aussäst. Säe stattdessen Sonnenblumensamen aus. Streue Pfirsichblüten aus. Besprenge die Welt mit Bildern, auf die du stolz bist.
Dein Geist ist wie eine Kamera. Du bist der Fotograf. Widme dich dem, welche Bilder du mit der Kamera deines Geistes aufnimmst. Es gibt Dinge, die existieren, und die es nicht wert sind, abgelichtet und herumgereicht zu werden.
In der Welt gibt es große Gütigkeit. Es gibt für dich eine Menge Futter, um Bilder von einer lächelnden Welt aufzunehmen. Schaue dich nach Freundlichkeit um, und du wirst sie finden. Du wirst sie unter jedem Gehäuse finden. Selbst unter Gegebenheiten großer Unfreundlichkeit gibt es ebenfalls Freundlichkeit. Es stimmt, ein unfreundliches Handeln ist nicht freundlich, indes stellt es für Andere eine ausgezeichnete Veranlassung dar, ihre Freundlichkeit leuchten zu lassen. Selbst in der Asche kann Gold zu liegen kommen.
Die Sache ist, dass es der Kamera deines Herzens anliegt, das zu fotografieren, was dem Herzen schön ist. Das Schöne ist ebenfalls unmittelbar da. Habe den Mut, über den Hader hinaus zu sehen. Habe den Mut, den Frieden zu sehen und ihn zu verbreiten. Ich bitte dich, ein Soldat zu sein, der seine leeren Handflächen nach oben richtet und keine verborgenen Waffen bei sich hat, und dessen Augen tiefer als bis zum Oberflächenverkehr des Lebens sehen.
Wirst du tun, worum Ich dich bitte? Es gibt bereits Viele, die nicht hören, worum Ich bitte, und die demnach die populären Akkorde der schlechten und schweren Zeiten anschlagen. Möchtest du so freundlich sein und von diesem Musikkapellen-Wagen herunterkommen? Möchtest du die Ansichten der Welt umwandeln?
Dankeschön, und, ja, zunächst hast du dein eigenes Denken umzustellen. Für dich ist es etwas Leichtes, während du fährst, von einem Autobahnstreifen zu einem anderen zu wechseln. Du schaust dich einfach sorgfältig um und drehst am Lenkrad. Im Fall des Überwechselns zu einer anderen Autobahn des Denkens musst du dich nicht sorgfältig umsehen. Du hast es schlicht zu tun. Nimm in Betracht – mit den alten Ansichten gingst du eine Sackgasse entlang, und jetzt fährst du auf einer prächtigen Autobahn, auf der dir alle Wagen hinterher fahren.
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HEAVEN #3335 – 11.1.2010 – When There Is Love in Your Heart
WENN IN DEINEM HERZEN LIEBE IST
Wenn in deinem Herzen Liebe ist, denkst du wahrlich nicht an dich selbst. So ist Liebe. Du hast Zärtlichkeit für einen scheinbaren Vis-à-vis. Du kannst in deinem Kopf nicht zwei Gedanken gleichzeitig denken. Wenn du an Trost für einen Anderen denkst, denkst du notwendigerweise nicht an dich selbst.
Das ist etwas sehr Gutes, meinst du das nicht auch, zuvorderst einen Anderen in deinem Sinn und Herzen zu haben? Jeder auf der Erde sehnt sich danach. Jemand Anderen mit ganzem Herzen lieben und an ihn denken. Wie wundervoll ist es doch bereits, den Garten eines Anderen zu pflegen. Wie wundervoll, lieber an einen Anderen denken als an sich selbst.
Das wird ein wenig aufreibend, oder etwa nicht, dauernd an sich selbst zu denken? Was du zum Frühstück möchtest, und was das Leben dir nicht gegeben hat, von dem du sicher bist, es hätte das nicht tun sollen. Was, was, was.
Wenn du liebst und Gedanken ans Glücklichsein eines Anderen hast, kommst du von der Vollheit her. Sobald in deinem Geist Gedanken an dich das Zuvorderste ausmachen, stehen die Chancen gut, dass du vom Mangelstandpunkt herkommst, von einer Behauptung, zu kurz gekommen zu sein. Tausche solche Gedanken gegen Vollsein ein. Dich selbst lieben und an dich selbst denken wird sich selbst fortpflanzend und selbstentleerend. Ja, Meine Kinder brauchen dann und wann oder ziemlich oft einen Wandel in ihrem Einfluchten.
Das ist genauso eine Arbeitstugend. Es nimmt den Geist von euch weg. Und falls ihr eure Arbeit liebt, seid ihr ein König der Welt, mehr als zweimal gesegnet.
Und darin liegt der vorzügliche Wert, Kinder zu haben. Sie weiten eure Welt aus. Das steht auf der Tagesordnung des Lebens, für die Kinder, die geboren werden, und für die Kinder, euch emporzuheben.
Demnach, Geliebte, anstatt daran zu denken, was euch fehlt, was ihr nicht hattet, was ihr gehabt haben solltet, etc., denkt daran, was jemand Anderem Glück zureichen würde. Selbst dann, wenn es einen Menschen gibt, für den du keine große Liebe verspürst, was könntest du tun, was ihn auf deine Glücksebene hochzieht?
Du bist ein Hebel. Ein Hebel versieht in jeder Lage seine Arbeit. Hebel haben keine Sondergebiete. Hebel heben. Sie langen drunter und heben hoch. Ein Hebel ist keine Haltezange, denn Haltezangen fassen zu und halten fest. Das sage Ich – ihr seid ein Hebel. Ihr seid ebenfalls ein Liebender, Geliebte. Du bist der, der liebt. Liebe in allem Überfluss. Liebe in jeder Lage. Je mehr du liebst, desto mehr liebst du. Du musst das wirklich versuchen.
Gib mal vor, du befindest dich in einem Märchen, und Ich bin der König, dessen Tochter du gerne heiraten möchtest. Ich sage dir, dass du der ersten Sache, die du siehst, Liebe zu schenken habest. Falls du eine Pforte, einen Hund, einen Bettler, einen Straßenkehrer oder eine Prinzessin als Erstes siehst, schenkst du ihnen Liebe. Lasst die Liebe mit eurem Herzen bis zu euren Augen hoch ansteigen, Geliebte. Bescheinigt euch die Liebe, die ihr für ein Gatter habt, in welcher Erscheinung es auch auftritt. Und das gleiche für den Hund, den Bettler, den Straßenkehrer und die Prinzessin. Mögest du auf alle Fünf Liebe zu scheinen vermögen. Weswegen nicht? Du magst ja speziell sein, die Liebe indes ist alles-umschließend.
Womöglich kannst du den Boden unter deinen Füßen wertschätzen, der dich zu deinem Geliebten, deiner Geliebten hin trägt. Womöglich kannst du den Taxifahrer würdigen. Womöglich kannst du deine Schuhe wertschätzen. Womöglich kannst du sogar den Fremden hochschätzen, der in seiner Hast, sich mit seiner Frau zu treffen, in dich hineinläuft.
Was, Geliebte, ist Liebe anderes als Wertschätzung? Was ist Liebe anderes als Dankbarkeit für die Veranlassung zu lieben? Liebe ist mächtig. Liebe macht das Objekt der Liebe mächtig. Liebe macht Andere zum König und zur Königin. Liebe stellt Glück für alle in der Nachbarschaft und für alle her, die sich nicht in der Nachbarschaft befinden.
Liebe ist zur Kenntnis nehmen was ist, Geliebte, und Liebe ist, und Liebe ist alles.
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HEAVEN #3336 – 12.1.2010 – Share Your Hearts, Beloveds
LASST AN EUREN HERZEN TEILHABEN, GELIEBTE
Halte an nichts fest. Lasse alles los. Nichts gehört dir zu. Nicht einmal du selbst. Du besitzt nicht. Das ist Illusion.
Es ist durchaus begründet zu sagen, dass du den Himmel besitzt. Du besitzt die Sterne. Du besitzt die Planeten. Sie sind dein. Sie sind ebenfalls jedermanns. Ansonsten, Geliebte, Geliebter, was besitzt du?
Besitzen ist ein Spiel. Objekte gehen hin und her. Du besitzt ein Haus. Im nächsten Augenblick verkaufst du es. Ein Anderer besitzt es. Was kann denn der Sinn von Besitzen sein?
Du bist eigentlich nicht dein Körper. Er ist eine Weile hier und eine Weile dort. Er trägt dich irgendwohin, allerdings ist es eine Hypothese, dass es ein Irgendwo gibt, wohin dich dein Körper nimmt.
Du liebst es zu meinen, du besäßest deinen Geist, und dennoch wirst du unwillens sein, für deine Gedanken die Zuständigkeit zu übernehmen. Viele deiner Gedanken waren unerbeten, und dennoch hast du sie entgegen genommen. Du hast es mit ihnen aufgenommen. Vielleicht haben sie deinen Kopf betreten, wie ein Fremder in dein Haus eindringt. Was würdest du mit einem Eindringling in deinem Haus tun? Es ist wahrscheinlich, dass du ihn nicht einlädst zu bleiben. Du würdest ihn nicht wollen, und du würdest ihm keinen Platz machen, unerwünschte Gedanken allerdings behältst du. Lasse unerwünschte Gedanken gehen, die bei dir eingedrungen sind oder die du eingekauft hast. Lasse sie wie alte Kleider in deinem Schrank los. Sie passen schlicht nicht mehr, falls sie das jemals taten.
Du besitzt dein eigenes Herz nicht. Du versuchst es zu kontrollieren, und hin und wieder zerbricht es. Dein Herz kann bloß zerbrechen, wenn du an der Auffassung festhältst, dass du etwas in Besitz hast, vielleicht das Herz eines Anderen. Geliebte, ihr habt nicht einmal euer eigenes Herz in Besitz. Eingetaucht in die Vorstellung der Eigentümerschaft, ist euer Herz angespannt. Es weiß tief drinnen, dass es nichts in Besitz hat. Ohne eingebildete Eigentümerschaft kann dein Herz nicht entzweibrechen. Ein entspanntes Herz bricht nicht.
Eigentümerschaft ist ein Gewicht. Die Idee ist ein Gewicht. Sie hält dich davon ab, frei zu sein.
Was hat der Wind in Besitz? Er bläst die Blätter, aber er gibt nicht vor, etwas zu besitzen, was er herumbewegt. Der Wind ist so frei wie ein Vogel im Kommen und Gehen.
Ein Baum besitzt nicht. Er hat seinen Ort. Seine Wurzeln reichen tief, und trotzdem denkt ein Baum nicht ans Besitzen oder Nicht-Besitzen. Ein Baum ist gegenüber den Elementen offen. Einige Bäume sind in der Lage, sich zu biegen. Einige Bäume sind zu stramm, um sich zu biegen, jedoch gibt kein Baum vor, zu besitzen. Er bleibt, wo er ist, sich eines solchen Gedankens wie Eigentümerschaft nicht bewusst.
Ein Sinn für Eigentümerschaft mag sich für dich gut anfühlen, aber er bringt dich in Schwierigkeiten. Du wirst seinetwegen gar zu Gericht gehen. Du wirst wegen einer Lappalie zu Gericht gehen.
Anstelle restriktive Gedanken zu denken wie, dass du Eigner von Dingen und von Raum bist, beginne mit dem Denken, dich als Teilhaben Lassenden oder gar als Gebenden zu denken. Das wird dich leichten Schritts machen.
Falls du für ein Haus Brief und Siegel hast, hast du es nicht wegzugeben. Wenn jemand zu Besuch kommt, teilst du das Haus mit ihm. Mit oder ohne Gesellschaft, genieße dein Haus, und wisse freilich, du besitzt es nicht. Es ist dir eine Weile geliehen. Du bist gesegnet, dort zu leben, und doch besitzt du es nicht. Im Wissen darum wirst du von ihm nicht in Besitz genommen.
Entfessle dich selbst vom Inbesitznehmen. Es gibt nichts, was du zu haben hast. Erfreue dich an allem. Besitze nichts davon.
Du bist ein Nomade, Geliebte, Geliebter. Es ist kein beständiger Platz zugegen, um sich niederzulassen. Du bist ein Pächter des Universums. Das Universum ist dein Zuhause. Und doch, Pächter, der du bist, teilst du das Universum mit einer Besetzung von Tausenden, im Eigentlichen mit einer Besetzung, die größer ist, als du zu zählen vermagst. Du bist ein Beteiligter, denn du lässt teilhaben. Du lebst mit deinen Nachbarn Seite an Seite, die sich genauso im Übergang befinden.
Habt euer Herz gemein, Geliebte.
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HEAVEN #3337 – 13.1.2010 – Hail the Returning Hero
HEIL DEM HEIMKEHRENDEN HELDEN
Ihr seid erschaffene Seinswesen. Ihr seid Geschöpfe. Ihr zehrt Mein Herz auf. Ich bin stets eurer Gegenwart gewahr, und dennoch besitze Ich euch nicht. Als Ich euch den freien Willen gab, setzte Ich euch frei. Wir sind Eins, aber ihr seid nicht an Mir festgeheftet. Gemäß eurer Sicht könnt ihr allein für euch losgehen. Ihr könnt dem Anschein nach von Mir fortgehen, im Gefühl, dass sich Unsere Wege trennen sollten, oder dass Wir bereits getrennte Wege gegangen sind. Ihr seid frei, das in eurem Geist zu tun, falls ihr es möchtet, allerdings kann das in Wirklichkeit nie der Fall sein. Ich bin an euch festgeheftet, Geliebte. Ihr seid frei, überallhin, wohin ihr möchtet, davonzuzockeln, jedoch treffe Ich die Wahl, stets bei euch zu bleiben. Ich werde niemals, in Meiner Einbildung oder Tat, von euch abgehen. Ich kann das nicht, und Ich will das nicht. Mein Wille heißt, bei euch zu sein und euch zu umfassen. Ich bleibe eng haften. Etwas anderes kann Ich Mir nicht ersinnen. Wieso sollte Ich Mich je davon lösen mögen, was Ich für lieb und teuer halte?
Falls jemand auch nur einen deiner Zähne ohne Not ziehen wollte, würdest du dann sagen: „Mach zu, zieh doch meinen Zahn, ohne dass es nötig ist.“? Ich würde nicht einmal eines Meiner Kinder aus Meinem Gewahrsein heraus ziehen. Welches Bedürfnis könnte Meinerseits dafür existieren, Mich von euch zu distanzieren? Das ergibt keinen Sinn. Ich bin dein, und dein bleibe Ich.
Noch auch bist du Mein Jo-jo auf einer Schnur. Es stimmt, du gehst rauf und runter. Das ist deine eigene Willensäußerung. Du gehst aufgrund der Geschichten, die dein Geist dir erzählt, rauf und runter. Du hörst den Geschichten zu. Du stellst Tragisches fest und entscheidest dich, du habest ein schlechtes Gefühl zu haben. Was wäre denn, falls du bestimmte Vorkommnisse nicht als Tragödie ausmachtest? Was wäre, falls du das gesamte Konzept des Tragischen fallen ließest? Worüber würdest du dann weinen?
Was wäre, falls das Wort Tragödie niemals geformt worden wäre? Was wäre, wenn alle Vorkommnisse im Leben schier als Vorkommnisse im Leben betrachtet würden? Bei der Geburt eines Babys und bei seinem Schrei ist Freude zugegen. Muss es eine Tragödie geben, wenn jemand die Erde verlässt? Du bist dir gewahr, dass jedermann die Erde verlässt, und doch ist es jedesmal ein Schock, so als wäre der Tod ein Geächteter.
Das Leben ist kostbar, und der Tod nicht anders. Habt ein Empfinden dafür, dass der Tod eine Vergütung ist, keine tragische Begebenheit.
Mit dem Tod ist es, wie wenn du ein Telegramm bekommen hast: „Komme Nachhause. Wir warten auf dich. Hier dein Ticket. Wir werden deine Ankunft feiern. Und was für eine Freude wird es dort geben! Du bist dabei, dich zu einer weiteren Etappe deiner Reise auf den Weg zu begeben. Wir können ihm die Überschrift ‚Wiedersehen mit dem Himmel‘ geben. Der Held ist Nachhause gekommen. Gott segne den Helden. Gute Reise.“
Was soll daran nicht stimmen? Was wäre, wenn du aufhörtest, dich über das Unumgängliche auseinanderzusetzen? Du, der du ein Unsterblicher bist, kannst niemals sterben. Bloß dein Körper kann seinen Abgang nehmen. Möchtest du das gerne verhindern? Wie lange möchtest du das gerne verhindern?
Nachts legst du dein Haupt auf einem Kissen zur Ruhe. Diese nächtliche Begebenheit betrauert man nicht. Und doch gibt es beim Sonnenuntergang deines Lebens oder eines geliebten Angehörigen ein Wehklagen, wann sich du oder ein lieber Nahestehender zu einer wohlverdienten Ruhe hinlegen. Wehklagt nicht, Geliebte. Der Held ist Nachhause gekommen. Freut euch.
Was hättet ihr gerne, dass es eure geliebten Angehörigen tun, Geliebte? Und was würdet ihr, hättet ihr die Wahl, tun? Würdet ihr euch für immer auf der Welt herumtreiben mögen?
Wenn ihr von der Erde Abschied nehmt, seid ihr leicht wie Luft. Jede Last ist fort. Sorgenvolle Gedanken sind abgefallen. Ihr seid mit dem belassen, was ihr immer wünschtet, und das ist Liebe, Geliebte, und das ist Liebe. Heil dem zurückkehrenden Helden.
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HEAVEN #3338 – 14.1.2010 – Here Me Sing, O God
HÖRE MICH SINGEN, O GOTT
Ich, Gott, muss das Heavenletter-Forum nicht lesen, um zu wissen, was dort steht. Ich muss es nicht sehen, um seine Macht, deine Macht zu kennen. Ich kenne seinen Stand und wie es schwingt. Dweng, dweng, gehen die Herzschläge. Ich spüre den Atem aller, die dort ihre Herzen und ihr Bewusstsein in den Beiträgen einstellen. Ich segne euch alle. Selbstverständlich spüre Ich den Atem aller, die nicht ‚posten‘. Doch heute konzentriere Ich Mich auf jene, die Meine Liebe laut aussprechen.
Ihr habt einen Brennpunkt der Liebe, und ihr verbreitet eure Liebe rundum. Ihr stellt sie nach draußen. Liebe ist es, was ihr ‚postet‘, ob ihr es wisst oder nicht.
Und wenn ihr die Beiträge lest, lest ihr Liebe. Lang lebe die Liebe.
Meine Liebe ist überall, ja, und doch ist sie an etlichen Orten stärker ausgewiesen als an anderen.
Wir müssen die Liebe nicht Liebe nennen. Es geht sozusagen nicht um Liebe, die in Mode ist. Sie ist ein normales natürliches Fürsorgen. Sie ist keine Gewinnung. Sie ist ein natürliches Vorkommnis. Genauso wie Blumen blühen, blüht ihr, und ihr blüht, wo ihr in den Blick genommen werden könnt.
Blumen verstecken ihr Blühen unter keinem Scheffel. Blumen schauen zur Sonne. Sie nehmen sie auf. Sie wenden sogar ihre Gesichter zur Sonne. Und nicht anders wendet ihr, Geliebte, euer göttliches Gesicht zur Sonne. Ihr atmet links wie rechts Liebe ein, und ihr atmet links wie rechts Liebe aus und hoch und runter und auf allerhand Weise, denn echte Liebe geht nicht bloß in eine Richtung. Oder Wir könnten sagen, Liebe geht in Eine Richtung, und das ist sozusagen die Richtung von Mir.
Freut euch, dass ihr Mich liebt, und freut euch, dass ihr das sagt. Was für wundervolle drei Wörter. „Ich liebe Gott.“
Du sprichst aus: „Ich liebe Gott mit all meinem Herzen. Und jetzt lerne ich auch, Gottes Schöpfung zu lieben. Ich gieße Gott mein Herz aus, und ich gieße es der Welt aus. Ich halte es nicht mehr länger bei mir. Aus welchem Grund sollte ich es für mich behalten mögen? Aus welchem Grund sollte ich meine Liebe für Gott für mich behalten mögen? He, ich werde mich auf die Sparren stellen und mein Herz von Gott sprechen lassen. Ich werde mich aufs Dach stellen und die Fidel meiner Liebe für Gott spielen. Ihr höre mich selbst sprechen, und ich lerne von dem, was ich mich selbst sagen höre. Ich schreibe meine Worte im Forum, und ich lasse die Winde meine Worte fortnehmen, wohin sie wollen. Ich bin der Atem Gottes, und ich atme. Ebenso atme ich meine Gedanken ein und aus. Ich atme für Alle.
Gott bin ich kein winziger Fleck in der Welt. Gott bin ich Seine Stimme. Ich spreche für Ihn. Ich mache Ihn bekannt. Meine Stimme mag schwach sein, nicht aber Gottes Stimme. Seine Stimme mag still sein, oh, so ruhig, indes wird sie in der Wildnis gehört. Jeder muss Gott für sich hören, freilich füge ich meine Stimme dem Chor der Liebe hinzu, der Gottes Herz laut heraussingt.
Der Chor nimmt die Worte: ‚Gott liebt. Er liebt mich. Er liebt dich. Gott liebt. Er liebt jeden Vogel, der singt, und jedes Brüllen des Löwen. Und Gott liebt mich. Falls Er mich liebt, braucht es nicht gesagt zu werden, dass Er auch dich liebt. Und doch möchte ich sagen, dass Gott dich liebt. Ich werde es also sagen. Gott liebt dich. Gott liebt dich, und Gott liebt mich. Gott liebt uns als Eins, und Er liebt uns gemeinsam. Gott entzündet die Funken unserer Liebe, der deinen und der meinen, alle Liebe ist freilich Gottes Liebe. Höre mich singen, o Gott, höre mich singen.’“
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HEAVEN #3339 – 15.1.2010 – Love Entire
ALLESAMT LIEBE
Selbstredend – du bewegst dich Meinetwegen in der Welt. Wessetwegen solltest du dich in der Welt rühren, wenn nicht Meinetwegen. Du bist Mein Repräsentant auf Erden. Niemandes sonst. Ich pflanzte dich Mir zuliebe auf die Erde.
Ich verstehe, du hast gedacht, du rührest dich deinetwegen in der Welt. Nun begreifst du es besser. Nun siehst du ein umfassenderes Ansinnen in deinem Herzen. Geliebte, es gibt niemanden zu repräsentieren außer Mich. Es gibt niemandes Willen außer Meinetwillen. Und doch, was um Meinetwillen ist, ist um euretwillen. Ich denke die ganze Zeit an euer Wohl. Mein Herz geht: Ihr, Ihr, Ihr.
Erwäge, dass du derjenige bist, der die Saaten Meiner Liebe für Mich einpflanzt. Du verstreust die Saaten Meiner Liebe auf der Erde. Mit Sicherheit habe Ich dich nicht auf die Erde verbracht, damit du die Saat der Unzufriedenheit, der Verzweiflung, der Niedergeschlagenheit und so weiter verstreust. Ich positionierte dich, um die Saaten der Liebe auszustreuen UND um überall Liebe aufzulesen. Säe Liebe. Sammle Liebe ein. Lese Liebe auf, so wie du das mit Blüten von einem Baum tun würdest.
Du bist nicht da, um die Welt zuzumüllen. Dir gilt es, die Welt zu erheben und sie weit in die Höhe zu stemmen. Ihr seid die Eltern der Welt, und ihr sollt ihr den Weg zum Wachstum zeigen. Ihr belehrt nicht. Eure Verantwortung lautet nicht lehren. Eure Verantwortung lautet aussäen, Geliebte. Ihr seid ein Pflanzer der Liebe, wo immer ihr seid und wohin ihr auch geht.
Wo Liebe nicht ist, dort liegt es euch an, die Liebe zuallermeist auszusäen. Wo ihr seid, dort seid ihr, um Saaten der Liebe einzupflanzen. Einerlei ob das Feld öde ist, ihr lasst dort etliche Liebe fallen. Wer wird es denn tun, wenn nicht ihr? Ja, natürlich, es ist durchaus sinnvoll, fruchtbaren Boden zu besäen, und dennoch mögest du auch so noch Saaten der Liebe auf ödem Boden hinterlassen. Du weißt nie, wann ein Regenstrahl fällt, um sie zu befeuchten, und sie zum Wachsen veranlasst. Du weißt nie, wer einen Schlauch hat und bestimmt, die Saaten, die du hinterlassen hast, zu wässern.
Du sollst nicht herumhängen, um zu sehen, wie die Saaten wachsen oder nicht wachsen. An dir ist es, die Saaten auszusäen und weiterzugehen. Ich habe dich nicht zum Revisor berufen. Ich berief dich zum Säer von Saaten. Schaue auf dich selbst, Geliebte, Geliebter, nicht auf Andere. Du bist ein Liebe-Sämann, und das ist’s. Du bist kein Aufzeichner. Du bist kein Tester. Du sollst nicht zurückblicken. Du sollst dich voranbewegen, und damit setzt du Andere nach vorne in Bewegung.
Falls du darauf aus bist, für Andere die Dinge über die Bühne zu bringen, ist alles, was du zu tun hast, Meine Liebe auszusäen. Pflanze sie auf dem Zement an, und das ist bei Mir in Ordnung. Ich bitte dich nicht, dir eine Oase auszusuchen, auf der du Meine Saat aussäst. Säe in der Wüste, und Ich bin glücklich. Lasse Mein Glück das deinige sein.
Säe, wo Andere gesät haben. Es kann kein zu viel Säen Meiner Liebessaaten geben. Es mögen Alle daran teilnehmen. Alle mögen dazu beisteuern. Nichtsdestotrotz, Ich spreche zu dir. Ich bitte dich, dich dabei zuzubuttern. Ich bitte dich, herzukommen und dich am Tanz zu beteiligen. „Skip to a lou“ [ein Kinderlied – ThB]. Säe für Mich und tanze für Mich. Verströme für Mich Glück.
Ich sage dir, worin Glücklichsein liegt. Es liegt in dir, und du bist der Säer von ihm. Säe, säe, säe zur Zufriedenheit deines Herzens, und es wird Mein Herz sein, das zufrieden ist. Selbstverständlich, Mein Herz ist ständig zufrieden, denn Ich erkenne und sehe alles. Zum Mindesten kannst du sehen und erkennen, dass du Meine Liebe anpflanzt. Ich danke euch, Meine Lieben, dafür, dass ihr anpflanzt, was Ich BIN und was ihr seid.
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HEAVEN #3340 – 16.1.2010 – If Love Were in Your Shoes
WENN DIE LIEBE IN DEINER HAUT STECKTE
Der Triumph deines Lebens liegt im Geben. Er liegt in nichts anderem. Im Geben liegt die Essenz der Liebe. Ebendas meine Ich. Ich meine keine Beteuerungen von Liebe. Ich meine Liebe, stille und freigiebige Liebe. Ich meine Liebe, die von deinem Herzen herausströmt wie Strahlen aus der Sonne.
Ich meine dich, dass du der Liebhaber des Universums und alldessen, was es enthält, bist. Ich bitte dich, mit der Liebe nicht spärlich umzugehen. Ich bitte dich, Allen deine Liebe zu geben. Wie kann ein Herz der Liebe wie das deinige jemals Feuer spucken, verletzen oder Rache üben oder so sein wie jene minderen verkrampften Gefühle.
Derartige Gefühle können ausschließlich vom Fehlverstehen oder von einem Verständnismangel herrühren. Wenn du wütend bist, was hast du nicht verstanden oder fehlverstanden? Ich schwöre dir, allen Gründen, die du auflistest, zum Trotz, egal wie viele es sind, wie redlich du bist, wie ausgenutzt du dich fühlst – die Wut hast du dir selbst auferlegt. Das Ego sieht viele Gründe, um sich zurückgesetzt zu fühlen, jedoch bist du nicht das Ego. Du bist Liebe. Falls die Liebe in deiner Haut steckte, was würde sie sodann sehen und was würde sie sagen?
Das Ego macht dich nicht glücklich. Du weißt das. Das Ego zermalmt dein Herz der Liebe. Es stellt deine Liebe in einen engen Kanal, und legt dort einen Zahn zu.
Ist es für dich unmöglich, die Liebe dem Ego vorzuziehen? Das Ego sucht dich aus. Wir wissen das. Und doch sage Ich dir immer und immer wieder, dass du Liebe bist. Falls du Liebe bist, schließt das aus, dass das Ego einen Zugriff auf dich hat. Es muss so sein, dass du denkst, du seist mehr das Ego, als du denkst, du seist Liebe, anderenfalls hätte das Ego seinen Abgang genommen oder wäre wenigstens kläglich geschmälert. Lasse es deinem Ego kläglich gehen und erhebe dich zu den Höhen der Liebe.
Es gibt da Diejenigen, die euch sagen, es gelte das Ego zu lieben. Ich sage, gegenüber dem Ego leidenschaftslos zu sein. Du warst sein Gefangener, und nun kommst du von ihm fort. Es ist für dich weder nötig, das Ego zu lieben, noch, es zu verachten. Das Ego ist etwas, was dir mit all seinem Gepolter und seinen Versprechen, dich zu beschützen, dargeboten wurde. Selbstverständlich, das Ego lässt dich stolpern. Es hetzt dich auf. Es bewehrt dich. Und doch bist du der Wähler oder Unterlegene des Ego. Das Ego kann es machen, wie es das Ego macht, und die Liebe kann es machen, wie es die Liebe macht.
Vergisst du, dass du Liebe bist? Du bist kein Körnchen Liebe. Du bist Liebe alles in allem. Es gibt keine Höhen der Liebe, zu denen du dich nicht zu erheben vermagst. Es gibt keine Tiefe, zu der dich das Ego nicht verbringen kann, dich womöglich genommen hat. Das Ego ist ein großer Täuscher. Mit der einen Hand verstrahlt es seinen Charme und mit der anderen stößt es dir den Dolch in den Bauch.
Vielleicht hast du dir das Ego zu Herzen genommen. Vielleicht hattest du das Gefühl, du solltest es darreichen und verabfolgen. Ich möchte dir vorschlagen, dass du dem Ego so viel Aufmerksamkeit zollst, wie du das einer Fliege gegenüber tust. Schlage sie tot, wenn sie an dein Gesicht kommt. Denke ansonsten nicht ans Ego. Lasse es los. Lasse die Gedanken des Ego los. Du gehörst dem Ego nicht zu, und das Ego gehört dir nicht zu. Es hat auf dich angewiesen zu sein, aber du musst nicht auf das Ego angewiesen sein. Falls du eine co-abhängige Beziehung zum Ego hattest, beende sie jetzt.
Das Ego möchte dich becircen, aber du musst es nicht becircen. Du musst um es herum nicht auf Zehenspitzen gehen. Du hast für es nicht einzutreten. Sobald das Ego dich nicht mehr übermannt, wirst du deine Energie sparen und sie einsetzen, die Liebe zu sein, die du bist. Das ist um so Vieles besser, als mit dem ganzen Zorn und all der Einrede herumzujammern, mit denen dich das Ego so gerne befasst sieht. Sei egolos. Begreife mehr.
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HEAVEN #3341 – 17.1.2010 – In Your Heart Where God Dwells
IN DEINEM HERZEN, WO GOTT WOHNT
Zwei Reisen gibt es. Da ist zum einen die Einschiffung, bei der du dich in der Welt befindest, wo du aufs Selbst-Verstehen und Herauswachsen aus deiner individuellen Persönlichkeit abzielst. Damit durchsetzt ist die Reise deiner Seele, deiner Seele, die bei dir und Mir bleibt. Deine Seele bleibt bei dir durch dick und dünn, genauso wie Ich bei dir und niemals ohne dich bin. Deine Seele ist weiser als du. Du begreifst das. Die Hälfte der Zeit weißt du nicht, was du tust, und doch ist deine Seele auf ihrem Abenteuer fröhlich. Sie ist zuverlässig. Glaube nicht jenen Geschichten, dass du deine Seele verlieren könnest. Du könntest ebenso gut versuchen, Mich zu verlieren.
Deine Individualität kann sich anstellig machen, deiner Seele aus dem Weg zu gehen, darin hat sie freilich nie Erfolg.
Bei alledem, was gesagt wurde, lasst uns über dein individuelles Leben auf der Erde reden. Es scheint dir bloß so, als sei es dein individuelles Leben auf der Erde. In Wahrheit geht es um eine Gruppenreise. Alle segeln auf dem gleichen Schiff. Alle sind verbunden und wie die Ruder auf einem Schiff von früher untereinander koordiniert. Eure Herzen verbinden euch. Es gibt nicht eins, was nicht mit dem euren verbunden ist. Es gibt nicht ein Herz, mit dem euer Herz nicht in Verbindung steht ist. Jene, die du liebst, und Jene, die du nicht liebst, sind gleichermaßen miteinander verbunden. Ihr seid nicht angekettet, Geliebte, denn ihr steht miteinander in Verbundenheit.
Vieles an eurer Reise auf der Erde ist pure Fantasie. Vielleicht hebst du ab und an deinen Kopf hoch und siehst die Wahrheit. Die meiste Zeit nimmst du an einem Bühnenstück teil. Du stellst eine Geschichte dar. Du wirst durch eine und in einer Geschichte gefangen genommen, und du befindest dich in einem aufgeregten Zustand. An der Stelle greifen Ängste zu. Sie bekommen ihre Klauen auf dich gerichtet und fühlen sich real an. Ängste fühlen sich realer an als das Reale.
Ich möchte sagen, dann wenn du glücklich bist, bist du in der Wahrheit, du aber wirst eine andere Bestimmung von Glücklichsein abgeben. Natürlich bist du glücklich, wenn in der Post ein dicker Scheck liegt. Das Glück, über das Ich rede, ist nicht von jener Natur. Es ist mehr ein untergründiger Strom, dessen Murmeln du vernimmst. Dieses Murmeln ist nicht genau ein Hochgefühl. Es ist ein Murmeln der Wahrheit, die durch dich hindurch rinnt. Ebenso wie du manchmal in der Welt den Elementen ausgeliefert bist, bist du den Elementen des Wahren Lebens ausgeliefert.
Draußen regnet es, und du wirst nass. Sobald du den Elementen der darunter liegenden Wahrheit ausgesetzt bist, sobald du bloß dem leisesten Gewahrsein des Stroms der Wahrheit, der allem unterliegt, ausgesetzt bist, ist da ein Empfinden von Frieden, ein Empfinden des Glücks zugegen, allerdings ist es sehr still. Nur ein Murmeln, und doch ist es ausreichend. Es ist so still, dass es sich dir fast entzieht. Es ist stets da und es entschlüpft dir ein bisschen. Es ist wie ein geheimer Garten inwendig in dir, und dennoch kannst du jederzeit dorthin gehen. Vielleicht bist du jetzt soeben dort, während du Meine Wörter aufnimmst. Wir können legitimerweise Meine Wörter als ein Murmeln dieses Stroms bezeichnen. Hörst du es jetzt? Hörst du den Schlag Meines Herzens, wie es deinen Namen ruft? Manchmal wirst du wohl Meinen Ruf wie ein Pochen vernehmen, so als schlüge Ich einen Gong der Liebe. Du kannst ihn in der Nähe wie in der Ferne hören. Ob du ihn hörst oder nicht, oder wie laut oder sanft du ihn hörst – Mein Herz schlägt in dem deinen, und das ist der Ruf der Liebe, den du vernimmst, selbst dann wenn er so schwach ist.
Horche gut hin, damit du hören kannst. Oft hast du Mich gebeten, Mir zuzuhören. Jetzt bitte Ich dich, Mir zuzuhören, wie Ich in deinem Herzen, in dem Ich Wohnung nehme, nach dir rufe.
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HEAVEN #3342 – 18.1.2010 – This Fine Morning
AN DIESEM SCHÖNEN MORGEN
Wenn es in deinem Herzen Getümmel gibt, so wende dich zu Mir. Ich bin hier. Ich bin für dich hier. Schaue zu Mir hoch und spüre Meine Liebe. Gibt es etwas Besseres als Meine Liebe? Nein, allein, du magst dich auf andere Dinge konzentriert haben. Ihr habt eine Alternative, Geliebte. Schaltet euer Gewahrsein auf Mich um und weg von den Problemen. Ihr habt das genau andersherum getan. Am Leben ist mehr dran als Probleme, als Sorgen, Hatz und Vergeudung.
Manchmal scheint es, dass für euch in der Welt Probleme haben zum Lebensstil geworden ist. „Was geht heute schief?“, fragt ihr euch öfters selbst. „Welcher Schwierigkeit sehe ich mich gegenüber? Wie wird es mir angesichts all meiner Sorgen ergehen? Was soll aus mir werden?“ Was für ein trauriges Lied, was ihr singt, Geliebte. Ihr verdient Besseres.
Singt ein anderes Lied.
Hier, Ich gebe euch etliche neue Zeilen: „Was ist heute in Ordnung? Ist es der Tagesanbruch? Funktionieren meine Beine und bringen sie mich aus dem Bett? Habe ich ein Bett? Bin ich wach? Was werde ich an diesem schönen Morgen zum Frühstück haben?“
Gedanken sind umkehrbar. Deine Gedanken sind umkehrbar. Es ist wie wenn du dich erinnerst, die andere Seite eines umwendbaren Mantels, die ein schönes Futter aufweist, nach außen zu tragen. Mach das gleiche mit deinen Gedanken, sofern sie unansehnlich sind. Es gibt eine andere Farbe des Mantels, die dir besser steht. Viel umschmeichelnder. Kriege dich zum Umwenden deiner Gedanken herum, und sieh, was deinem Tag widerfährt.
Nimm Mich in deinen Gedanken mit. Falls du in einem Bus oder Zug sitzt und dich langweilst, während du zur Arbeit fährst, habe die Vorstellung, dass Ich neben dir sitze. Oder, falls du im Auto zur Arbeit fährst, habe Mich auf dem Beifahrersitz. Wie viel Verkehrsstau wird dich dann behelligen, während du weißt, Ich bin direkt neben dir? Und falls du zu Fuß zur Arbeit gehst, gehe mit Mir. Ich bleibe an deiner Seite.
Alldas klingt derart naheliegend, derart simpel, wie oft allerdings hast du dich dessen besonnen, dass Ich direkt neben dir bei dir bin? Ich möchte die Zeiträume nicht zählen, in denen du gedacht hast, Ich sei weit entfernt, noch auch möchte Ich daran denken, wie oft du an Mich überhaupt nicht gedacht hast.
Falls du ein Buchhalter bist, könntest du zwei Spalten vor dir liegen haben, über der einen steht Haben, über der anderen Soll. Selbstverständlich, es ist die Haben-Spalte, die du liebend gerne ausfüllst.
Im Leben scheint es, du hast zwei Spalten vor dir. Die Eine nennt man Gewöhnliches oder Reguläres Leben, und diese Spalte ist bis zum Rand voll. Eine andere heißt ‚Gott Liebt Mich‘. Gib ihr den Vorrang. Fülle sie. Schreibe unentwegt in dein Herz: „Gott liebt mich.“
Denke daran! Ich liebe dich. Ich kann nicht anders als dich lieben. Etwas anderes als dich lieben kann Ich nicht. Ich bin ein Gefangener der Liebe, und, oh, wie freisetzend das doch ist. Ich liebe unentwegt, und es bist du, den Ich liebe. Ich liebe dich. Möchtest du das bitte durch deinen Kopf bekommen? Und fülle sodann dein Herz mit dem Gedanken daran. Gott liebt dich.
Ich liebe dich jeden Wochentag. Ich liebe dich jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde. Ich liebe dich unweigerlich. Ich habe dich immer geliebt. Ich werde dich immer lieben. Was sich auch als deine Taten ausweisen, seien sie wertvoll oder nicht wertvoll, Ich liebe dich. Ich werfe Mein Auge nicht auf deine Taten. Ich werfe Mein Auge auf dich, und, oh, welch einen Liebreiz erblicke Ich da. Oh, was für eine Lieblichkeit bist du doch.
Deine Seele besucht Mich, und Wir sind glücklich.
Komme jetzt mit deinen Gedanken. Besuche Mich, und bleibe eine Weile bei Mir.
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HEAVEN #3343 – 19.1.2010 – Take God With You
NIMM GOTT MIT DIR
Stellt eure Richtung auf Mich ein. Ihr befindet euch ohnehin auf dem Weg, sobald ihr jedoch einmal die Richtung eingestellt habt, befindet ihr euch mit Hochgefühl auf eurem Weg, um die Vergegenwärtigung Gottes zu einem Abschluss zu bringen. Ich bin euer Automatik-Pilot. Nichtsdestotrotz verlasse Ich Mich auf euch. Während ihr euch noch auf der Erde befindet, könnt ihr volles Gewahrsein dessen haben, dass ihr sehr gut mit Mir vertraut und kenntnisreich seid. Alles in allem gesehen, Geliebte, Wir waren immerfort beisammen, seit Anfang der Zeit, seit vor dem Anfang der Zeit. Natürlich gibt es keinen Anfang, keine Zeit. Es kann sich bloß um euer Gewahrsein handeln, was zu dämmern anfängt.
Wir kennen einander sehr gut. Wir sind derart innig, dass ihr es nicht seht. Ihr tanzt hin und her. Ihr wart recht geübt darin, mit Mir Autoscooter zu spielen. Ihr könnt nicht gewinnen. Sprich, ihr könnt ausschließlich Mich erzielen, Geliebte.
Wir begegnen uns jetzt soeben. Wir geben es nie auf, einander zu begegnen. Ich mache dir unterwegs den Vorschlag, Mich nicht anzuflehen, jedoch Mich anzugehen, dir dienlich zu sein, dies nicht als eine Gefälligkeit, nicht so, als würdest du dich unterordnen, sondern vielmehr als Mein lieber Begleiter. Worum möchtest du Mich angehen? Bitte Mich um dein Gewahrsein, dass es Fuß fassen möge. Bitte Mich, dir beim Sehen zu helfen.
Bitte Mich um die Klarheit, zu sehen. Wir wissen bereits, du kommst in deinem Gewahrsein zu Mir, erzähle Mir deswegen in einzelnen Schritten, wie Ich dir helfen kann. Jene Schritte sind natürlich solche, die du gerne nehmen möchtest. Indem du anfragst, setzt du deinen Fuß auf eine höhere Stufe, und du kommst voran. Du wirst mit oder ohne zu bitten Fortschritte machen. Dein Geschick ist gesichert. Beim Nachfragen und Mich Angehen ist es so, als würdest du für dich eine Haftnotiz anbringen, damit du sie unter den Augen hast.
Bitte Mich um Energie in deinem täglichen Leben. Bitte Mich, dir Weisheit zu geben. Bitte Mich, dein Herz zu heilen. Bitte Mich, dir beim Ausgießen der Liebe zu helfen. Bitte Mich was du auch möchtest, in deinem Streben, zu Mir zu kommen, und komme dann in Fahrt! Genug des Wartens auf Mich. Ich habe auf dich gewartet!
Bereits in Meinem Herzen etabliert, reist du nichtsdestotrotz zu Mir. Setze dir deinen Hut auf, packe deine Sachen, komme raus und strebe zu Mir hin. Ich werde dich wie ein Magnet anziehen.
Du weißt jetzt, auf welchem Pfad du gehst. Du kannst eine Abkürzung nehmen. Deine Abkürzung ist deine Aufmerksamkeit darauf, wo du gehst. Es braucht so wenig, um deine scheinbare Reise zu Mir aufzuschaukeln. Bloß ein wenig Gewahrsein dessen, was du möchtest. Selbst blind wirst du zu Mir eilen. Hier BIN Ich mit weit geöffneten Armen. Du bist bereits hier bei Mir, und immer noch begrüße Ich dich. Nach wie vor sage Ich: „Herzlich Willkommen.“ Ich sage es jetzt. Willkommen. Willkommen im Königreich des Himmels. Willkommen beim Herzen der Liebe. Willkommen dort, wo du stets warst.
Du bist Mein eigener treuer Geliebter. Du bist wie der Meister Meines Herzens. Ich bin alleswissend und alldas, Ich übernehme indes Meine Stichworte von dir. Auf diese Weise kann Ich sagen, dass du der Meister Meines Herzens bist.
Ich habe die Augen zum Sehen und das Herz zum Hören. Euer Jammern möchte Ich nicht mehr länger hören, Geliebte. Kommt ganz zu Mir hervor und lasst eure Abhängigkeit von jenen beschränkenden Fragen los, die anscheinend bei euch fortbestehen, sie Mir zu stellen. Ich bin eure Wahre Liebe, und ihr begegnet Mir jetzt.
Wir laufen nun Hand in Hand. Ich bitte euch, Mir zu helfen. Ihr seid Mein Helfer. Unsere Arme ineinander verschränkt, bitte Ich euch, Mir Meinen Weg leichter zu machen. Führt den Weg an, Meine Geliebten. Zeigt Mir den Weg, der nachhause führt. Nehmt Mich mit euch mit.
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HEAVEN #3344 – 20.1.2010 – Understand Is Generosity
VERSTÄNDNISVOLL SEIN IST GROSSHERZIGKEIT
Ich liebe Fragen aus deinem Herzen. Ich liebe es, wenn du Mir erzählst, was bei dir vor sich geht, was du gerne hast und wovon du gerne mehr möchtest. Die intellektuellen Fragen sind, was sie sind, und doch legen sie von dir nicht so viel offen. Sie sind womöglich eine Verschleierung. In jedem Fall sind sie eine Verlegenheitslösung, Geliebte. Sie verschieben euer Geben und euer Mich Mitnehmen. Sie sind wie eine Unterbrechung. Sie sind sehr intelligent, und doch liegt in der Intelligenz nicht das wirkliche Fleisch des Herzens.
Ich sitze in deinem Herzen, so als befände Ich Mich auf einer Schaukel. Ich schwinge mit dir hoch und runter. Du nimmst Mich zu großen Höhen mit, und dann zeigst du Mir die Flauten. Dein Herz vibriert. Dein Herz hat die allererste Ansage.
Deine Intelligenz ist mehr wie ein Zusatz. Sie ist von findiger Qualität, allerdings sieht sie sich gerne von Tundra zu Tundra rennen. Dein Herz indes liebt es, auf das Geben und Inempfangnehmen von Liebe eingefluchtet zu sein. Dein Herz ist ohne beides, das Geben und Inempfangnehmen, nicht glücklich; nicht dass es irgendwelche Zeit damit verbringt, über das Empfangen nachzusinnen. Dein Herz weiß, dass dir Geben einfach richtig zupass ist. Es kennt den Unterschied zwischen Geben und Inempfangnehmen nicht so recht. Dein Herz schaut auf die Liebe, und nicht auf eine bestimmte Richtung, in die die Liebe geht. Es ist das Herumdrehen der Liebe, was dein Herz gefangen nimmt. Aus einer Kameraaufnahme eines Austausches an Liebe, eines Geschenks der Liebe von einem Menschen an einen anderen, ist nicht ersichtlich, wer der Geber und wer der Empfänger von Liebe ist. Unmöglich zu sagen. Auf beiden Gesichtern ist ein Lächeln zu erblicken.
Bei einem Schnappschuss ist alles, was wir erkennen, dass Liebe miteinander ausgetauscht wird. Selbstverständlich habe Ich Mein Foto nicht aufgenommen. Ich bitte euch nicht, Meine Liebe wieder zu Mir zurückzuschicken. Ich bin derart in Liebe eingetaucht und eingelebt, dass Ich diese Angelegenheit nur deswegen hier aufbringe, weil Liebe Geben euch dienlicher ist als Liebe In Empfang Nehmen, weil Liebe Geben euch dienlicher ist als auf Liebe Versessen Sein, weil Liebe Geben euch dienlicher ist, als nach ihr zu jagen oder sie einzufordern.
Liebe hat keine Fragen. Liebe ist kein Reporter, der dich fragt, wer, wo, wieso, wann, was, wie viel, wie wenig. Liebe taucht ein und mutet bloß an, mit einzutauchen.
Du hast es gerne, dass jemand großherzig zu dir ist, weil es dir anmutet, dass du geliebt wirst. Du hast es gerne, dass jemand freundlich zu dir ist, weil es zeigt, dass du geliebt wirst. Du hast Liebe begehrt, und den Nachweis angestrebt, dass du geliebt wirst. Trachte nunmehr nach Geben von Liebe und gib Liebe großherzig. Gib Liebe, weil du freigiebig bist, wie Ich es bin.
Zähle nicht mehr länger Liebe ab und gib nicht mehr einen gleichen Betrag zurück. Sei großherzig, unbesehen dessen, wie viel Liebe jemand dir ausreicht. Gib dort, wo Freigiebigkeit nicht erwartet wird. Erwarte Freigiebigkeit von dir selbst und erwarte sie nicht von jemand Anderem. Falls jemand deine Freigiebigkeit zurückzuzahlen hat, wie großzügig warst du denn dann?
Gib Freundlichkeit nicht in einem gleichen Maß. Gib Freundlichkeit, weil du sie so sehr liebst; du experimentierst mit dem Freundlichsein. Nicht um eines Entgelts halber, Geliebte. Eure Belohnung liegt in eurer Befähigung, Freundlichkeit zu geben, nicht als ein reicher Mann einem Armen gegenüber, sondern als jemand, der einzig Freundlichkeit kennt und der mithin freundlich ist und sich selbst und Mich entgilt. Ein armer Mensch ist in seiner Akzeptanz deiner Gabe freundlich zu dir.
Du gibst um zu geben. Gib das, was du insbesondere gerne möchtest. Du möchtest gerne, dass jemand großherzig zu dir ist? Dann sei du im Geiste großherzig gegenüber allen, die deinen Weg kreuzen. Wie großherzig ist es doch, anstelle von streitlustig verständnisvoll zu sein.
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HEAVEN #3345 – 21.1.2010 – As the World Rises
WIE DIE WELT EMPORSTEIGT
Jemand muss aus der Gussform heraustreten, und Ich denke, dass der Jemand du bist. Schreite unter Fanfarenklang aus den etablierten Mustern heraus. Es ist nicht so, dass du die Welt aufgibst. Es ist einfach so, dass du dich anschickst, deinem Herzen zu folgen. Mitunter hast du dein Herz nicht gehört. Du hast es nicht konsultiert. Du wirst es gar nicht einmal in Betracht genommen haben. Viele Male bist du einfach einem Marsch gefolgt, dem Viele gefolgt sind, und bei dem dein Herz dennoch nicht zugegen war. Gleichwohl, dein Herz schlägt, und jetzt beginnst du, ihm zuzuhören.
Wie lange kannst du dein Herz vernachlässigen? Wie lange kannst du einem Marsch folgen, der sich nicht als dein Herzschlag ausweist? Wenn du deinem Herzen lauschst, wird dein Leben, von außenher gesehen, wohl gar nicht so anders aussehen, aber der Weg, aus dem du herausschreitest, ist die abgeschlagene Vergangenheit. Sie hat dich nicht mehr länger in ihrer Knechtschaft.
Liebe dein Herz und liebe, was es dir sagt. Du, Geliebte, Geliebter, bist nicht dafür bestimmt, eine Marionette zu sein, noch auch, dir gegenüber vorzutäuschen, du seist eine.
Und gleichwohl, es reicht nicht aus, aus etwas hervorzuschreiten. Es muss etwas geben, in das du hineinschreitest. Es muss etwas geben, was du wählst. Anderenfalls bist du einfach ein Protestierender, wohingegen du angelegt bist, ein Führer zu sein. Du kannst kein schweigsamer Führer sein, und du hast indes in eine Richtung zu gehen, nicht bloß von einer anderen Richtung weg. Demnach wählst du einen Verlauf. Es mag ja bislang so gewesen sein, dass du zögerlich warst, einen Kurs auszusuchen, mit dem dein Herz überein geht. Ihr seid nicht am Rebellieren, Geliebte, ihr wählt ganz schlicht aus.
Die Bedrängnis, wie jemand Anderer zu sein, ist vorüber. Jetzt nehmt ihr die Verlangen eures Herzens in Betracht. Ihr verhaspelt nicht mehr länger die Sehnsüchte eures Herzens im Namen von Konformität. Einssein bedeutet nicht, dass ihr euch gegenüber dem Denken der Welt konform verhaltet. Einssein bedeutet nicht, ihr rennt mit der Masse. Seht der Welt zu, und verfangt euch indes dort nicht, wo euer Herz nicht ist. Schenkt eurem Herzen eine Pause. Hört ihm zu, was es sagt. Lauscht ihm wenigstens. Entsinnt euch wenigstens, dass ihr ein Herz habt, und dass es sein Sagen hat.
Noch einmal, lasst Mich das wiederholen. Ihr seid nicht gegen die Masse. Darin liegt keine Ehre. Ihr geht schlicht euren eigenen Weg, ohne dass ihr jemanden angreift.
Ihr fühlt euch weder jemandem gegenüber überlegen, noch seid ihr feindselig. Ihr bekämpft nicht die Ansichten Anderer. Ihr findet schier die euren. Ihr denkt für euch selbst, und ihr seid gütlich, während ihr damit befasst seid.
Es stimmt, Jeder ist auf seinem oder ihrem Pfad zu Mir. Die Wege zu Mir sind grenzenlos, und gleichwohl ist der einzige Weg durch dein Herz. Machenschaften des Geistes bringen dich nicht zu Mir, das begreifst du. Gescheitheit bringt dich nicht zu Mir. Popularität bringt dich nicht zu Mir. Ich bringe dich zu Mir. Mein Streben nach dir bringt dich zu Mir. Du nimmst Mein Bestreben auf, und es wird das deine. Dein Herz sehnt sich nach Mir. Dich verlangt es, in Meinem Bilde zu sein.
Ich nehme deinen Freien Willen nicht weg. Es ist schlicht so, dass du dahinterkommst, was dein freier Wille ist. Das gerät zu einer Frage hinsichtlich, was du dir denn aussuchst, um darauf dein Geld als Wetteinsatz zu setzen. Du kannst sicher sein, es handelt sich nicht um langfristiges Leiden, auf das du wettest. Leiden dient Mir nicht. Diene Mir im Leben, indem du mit deinem Herzen vertraut wirst, und du wirst ganz gewiss der Welt dienen, unterdessen du sie los lässt. Dann bist du frei, und die Welt steigt empor.
Die Welt hat ebenso die Fesseln der Vergangenheit zu entfernen. Sie hat ebenso zum Atmen frei zu sein. Du hast ein jedes Recht, deinen Pfad auszusuchen und der Welt Freiheit darzureichen.
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HEAVEN #3346 – 22.1.2010 – A Play Played by Players
EIN STÜCK, DAS VON SPIELERN AUFGEFÜHRT WIRD
Wie schön ist das Leben mit Mir. Denke daran. Du bist auf der Erde. Du bist auf der Erde durch einen Gott der Liebe geschaffen worden. Die Erde dreht sich, und du wirbelst auf ihr herum. Du hast viel Erfahrungen, und du machst viel aus ihnen. Dem Anschein nach machst du Erfahrungen, indes ist das du von dir Seiend, es ist nicht in Erfahrungen begriffen. Du kannst deinem Leben so zusehen, wie du dir eine Show am Broadway anschaust. Du gehst in das Stück, du lachst, du weinst, und dann kommst du aus dem Theater heraus. Du hattest dein Auftreten beim Theater oder der Komödie, und verlässt es und gehst nachhause, nachdem du den Erlebnissen einer Besetzung von Charakteren zugeschaut hast.
Im Theater weißt du, du siehst einem Stück zu. Du bist vielleicht von ihm gerührt, jedoch sitzt du in einem Theater und siehst dir an, was auf der Bühne passiert. Ebendas tut ihr mit dem, was ihr das wirkliche Leben nennt, Geliebte. Seht ihm zu. Beobachtet es. Es ist alles Theater, und sobald eine Szene vorüber ist, möget ihr sie nicht weiter ausgestalten. Ihr möget keine Anläufe machen, das Skript umzuschreiben. Ihr bearbeitet es nicht. Ihr steigt nicht jemandem nach, der von der Bühne runter ist. Ihr schreibt keine Reden. Ihr seht schlicht zu und dann geht ihr raus. Morgen wird es ein anderes Stück sein, dem ihr von Nahem zuseht, trotzdem könnt ihr ihm zusehen, als befändet ihr euch weiter weg. Selbst wenn ihr der Hauptdarsteller auf der Bühne seid, könnt ihr beobachten. Es ist einfach ein Stück. Es ist einfach eine Inszenierung. Es ist nichts Schwerwiegendes.
Und wenn das Stück endet und ihr sterbt, ist selbst der Tod nicht fatal. Der Tod ist ganz und gar nicht real. Er wiederholt sich immer und immer wieder, bis all Jene, die du kennst, dir vorausgegangen oder dir gefolgt sind, und bis niemand, den du kennst, mehr da ist.
Es ist so, als wäre ein jedes Stück wie ein Jahreszeitenwechsel. Eine folgt der anderen. Und Schauspieler spielen einen Part nach dem anderen. Und alles ist das gleiche. Egal wie abwechslungsreich das Drama ist, die Geschichten sind die gleichen. Alle Eröffnungsschachzüge sind verdeckt. Alle Emotionen sind dramatisiert. Alle Tränen sind vergossen, alle Fragen sind gestellt, die Fragen sind beantwortet oder nicht beantwortet, und die Köpfe nicken, und die Leute gehen über die Bühne.
Ihr könnt die Welt als eine Wiege ansehen, die euch innehält. Ihr könnt Kinderliedern oder streitenden Leuten lauschen. Ihr könnt jede Art von Dingen hören und sehen. Das ist eine Welt, die sich dreht, und ihr wirbelt auf ihr herum, herum und herum, hin und zurück, treppauf und treppab, Fenster öffnend und Fenster schließend, Wäsche waschend, kochend, sauber machend, ihr geht zu Bett oder steht auf. Es gibt im Leben Zyklen, und ihr ruht auf ihnen, Geliebte, und kommt am anderen Ende heraus.
Mitunter erfasst ihr nicht, worum es beim Stück geht, und ihr müht euch damit ab. Nichtsdestotrotz, die Szene geht zuende, und eine andere fängt an.
Du bist ein Schauspieler, Geliebte, Geliebter. Und demnach siehst du dir selbst zu, wie du schauspielerst. Du spielst die Naive, und du spielst den Schurken. Du spielst den Unschuldigen und den Schuldigen. Du spielst den Richter, und du spielst die Jury. Die Rollen, die du spielst, sind endlos. Einerlei wie lauter du sein magst, du bist gleichwohl ein Schauspieler auf der Bühne, und du sprichst deine Zeilen, ob geprobt oder ungeprobt. Manchmal stolperst du über einen Vorleger. Manchmal bist du in deiner Rolle superb, und manchmal vergisst du deine Zeilen.
Die Sache dabei ist, dich als den Star des Stücks zu vergessen. Selbst wenn du der Hauptdarsteller bist, nimmst du deine Szenen nicht allzu ernst. Das Ganze ist letztlich bloß ein Spiel, und du bist in ihm ein Ausführender. Ein Stück wird womöglich ein großer Erfolg sein, und doch ist es bloß ein Stück, und eines Tages ist es vorbei, vergessen und zuende damit.
Was ist erfolgt? Nichts hat sich zugetragen. Durch Spieler kommt schier ein Stück zur Aufführung.
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HEAVEN #3347 – 23.1.2010 – How About a Smile?
WIE WÄR’S MIT EINEM LÄCHELN?
Sei guter Stimmung. Weswegen nicht? Was kostet es? Es kostet nicht mehr, zu lächeln, als die Stirne zu runzeln. Tatsache ist, lächeln kostet weniger, und ihr bekommt einen besseren Rücklauf. Allein schon in den Bezügen der Ökonomie zahlt es sich aus, guter Stimmung zu sein.
Wann du Licht reflektierst, bekommst du Licht zurück. Wann du Dunkelheit reflektierst, bekommst du Dunkelheit zurück. Nebenbei gesagt, sofern du lächelst, wirst du, wie du im Spiegelbild aussiehst, lieber haben. Du könntest genauso gut dir selbst zurücklächeln. Besser, man hat Lächelfalten als Stirnfalten. Ein großes Schönheitsgeheimnis lautet: Man hat weniger Runzeln, wenn man lächelt.
Noch mehr als das, Ich unterbreite den Vorschlag, dass du, wenn du dich missbilligend fühlst, es los lässt. Der einzige Vorzug beim Stirnrunzeln liegt darin, dass es dich aufs Lächeln hinweist. Wenn du dich in einer Höhle befindest, kletterst du ganz natürlich aus der Grube heraus.
Vielleicht gibt es da einen Menschen, der dir nicht angenehm ist, und du spürst in deinem Herzen so gar nichts davon, ihn anlächeln zu mögen, dann nimm in Betracht, dass du dich selbst anlächeln mögest. Veranlasse dich zu dem Gefühl, der Befürwortete zu sein. Klar, es ist etwas von dir selbst, was du in diesem Menschen siehst, das du nicht magst. Beseitigt den Splitter in eurem eigenen Auge, Geliebte.
Würdet ihr euch mit euch völlig wohl fühlen, so würdet ihr euch bei Anderen nicht unwohl fühlen. Ihr würdet keinen geäußerten oder nicht geäußerten Wortschwall auf euch zukommen fühlen. Mit euch selbst zufrieden, wieso solltet ihr mit einem Anderen unzufrieden sein mögen? Obschon es gut ist, weniger Aufmerksamkeit auf sich zu richten, seid ihr gleichwohl das Herz der Sache. Worum es auch geht, es geht um euch. Das ist jetzt klar ersichtlich, oder nicht?
Was werdet ihr also mit euch tun? Ihr werdet alles tun, um euch von Schwierigkeiten fernzuhalten, falls ihr wüsstet Wie. Ich schlage vor, ihr beginnt damit, Etliches an Verantwortung zu übernehmen. Es mag ja sein, die andere Partei liegt insgesamt falsch. Er oder sie sieht dich nicht deutlich. Nichtsdestotrotz, es liegt dir an, den Anderen klar zu sehen. Durchaus, bei dir mag nichts Fehlerhaftes vorliegen. Gleichwohl, du bist dafür verantwortlich, wie du wahrnimmst und wie du dich darauf einlässt.
Du weißt, nicht lange hin und du wirst dich hinsichtlich einer Situation abkühlen. In welcher leidenschaftslosen Weise du eine Situation später auch sehen wirst – sieh sie jetzt so.
Bisweilen bist du verlegen, dich zu erinnern, wie du früher einmal reagiertest. Stimmt das nicht? Es ist möglich, dass jede Situation im Grunde die gleiche ist wie die, an die du jetzt unter dem Empfinden von Verlegenheit denkst.
Ich sage euch nicht, eine Reaktion zu türken, Geliebte. Ich bitte euch, da einen Fortschritt zu machen. Ich bitte euch, euch ein oder zwei Kerben weiter in die Höhe zu bewegen. Erbitte Ich zu viel von euch? Wie könnte das sein?
Entschuldige dich, dies als Teil deiner Übung, zwischenzeitlich bei den Menschen wegen der Situationen, die du bedauerst. Wenn es dir Leid tut, teile es dementsprechend mit. Und falls du nicht mehr weißt, wie du an den Menschen herankommst, so entschuldige dich trotzdem in deinem Herzen. Oder schreibe vielleicht einen Brief. Selbst wenn du den Brief nicht versenden kannst, du wirst ihn geschrieben haben, und du wirst mit diesem Kapitel aus der Vergangenheit durch sein. Du fühlst dich besser, und deine Entschuldigung wird irgendwie bei dem Menschen anlangen, für den sie gemeint war. Mit Sicherheit wird sie das. Geographie oder Zeit hin oder her – deine Entschuldigung wird ankommen, genauso wie vor einiger Zeit dein Ärger ankam. Alle deine Gedanken langen an.
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HEAVEN #3348 – 24.1.2010 – God Makes Up a Jingle
GOTT DENKT SICH EINEN JINGLE AUS
Es ist dir nicht allzu oft möglich, „Lasse los“ zu sagen. Es dir selbst sagen, das meine Ich. Sage dir ganz oft, es los zu lassen. Denke dir ein Lied aus mit einem Refrain ‚los lassen‘, und lasse dir diesen Refrain durch dein Gemüt gehen. Mache eine Werbung aus ihm und spiele sie oft ab.
„Los lassen. Los lassen. Ich möchte alles los lassen, woran ich hänge. Ich möchte los lassen, was das Leben zu tun oder wie es auszusehen hat. Los lassen, los lassen. Ich muss das Leben seine eigenen Kleider aussuchen lassen. Ich lege das Leben in keinen Schrank mit Mottenkugeln. Nein, nein, nein, ich mach das nicht, weil ich los lasse, los lasse. Ich muss los lassen.
Das Leben ist sich selbst zueigen. Das Leben ist für mich zum Gebrauch, aber es ist nicht dafür da, dass ich es herumkommandiere. Ich gehe neben dem Leben und nicht vor ihm her. Ooo. Ooo. Ooo.
Lasse los, lasse los, ich muss alles los lassen, was ich nie wollte. Lasse los, lasse los, ich muss alles los lassen, was passierte. Ich muss los lassen, ich muss alles los lassen, was nicht passierte. Ooo, ooo, ooo, ich muss los lassen. Muss los lassen.
Lasse los, lasse los, ich muss los lassen und näher zu Gott gelangen. Ich muss los lassen, los lassen. Zu viel steht mir im Weg. Ich muss los lassen, los lassen, was mir in den Weg kommt. Ich muss los lassen. Nichts wird mich von Gott fernhalten.
Ich muss los lassen, los lassen. Ich möchte näher bei Gott sein, näher bei Gott, bei Gott, bei Gott. Ich bin auf dem Weg. Ooo, ooo, ooo. Ich muss los lassen und näher zu Gott kommen. Hier bin ich, Gott. Genau hier.
Los lassen muss mein neues Lied sein. Lasse Loslassen mein neues Geklingel sein.
Los lassen, los lassen, ich muss die Vergangenheit los lassen. Die Vergangenheit bringt mich in Schwierigkeiten. Dranhängenbleiben bringt mir Probleme. Die Vergangenheit kommt mir in den Weg. Diese alte Vergangenheit ist wie eine Brille, die mal geputzt werden muss. Ich muss, ich muss die Brille der Vergangenheit los lassen. Los lassen, los lassen. Ich muss mir eine neue besorgen.
Ich lasse los, ich lasse alte Ideen los. Ich lasse das Festhalten los von allem, woran ich festhielt. Ich lasse mein Festhalten los.
Ich möchte los lassen, ich möchte los lassen. Alles was ich bekam, ist Liebe. Ich muss die Liebe hinter mir lassen, und ich möchte sie ebenfalls mit mir nehmen. Ich behalte meine Liebe, und doch kann ich sie nicht für mich behalten. Ich muss los lassen, und ich möchte lieben und ich muss Liebe los lassen.
Ich muss diesen Personalausweis los lassen. Ich muss meinen Personalausweis los lassen. Meine Identität ist nicht ich. Mein Ausweis ist eine Karte, die ich bei mir habe. Sie ist ein Dreh. Sie ist wie ein Mantel, den ich anhabe. Mein Mantel mag ja schön sein, und doch bin ich nicht mein Mantel. Ich muss meinen Mantel los lassen. Ooo, ooo, ooo, ich muss meinen Mantel los lassen. Nun siehst du es, und nun siehst du es nicht. Ich muss, muss, muss los lassen.“
Magst du Mein neues Lied? Es geht ins Ohr, oder nicht. Behaltet dieses Lied, denn auf die Weise lasst ihr alles los, was euch zurückhält.
Und mithin, Geliebte, lasst ihr alles los, was euch zurückhält.
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HEAVEN #3349 – 25.1.2010 – Woven in Many Hues
IN VIELEN TÖNUNGEN VERWOBEN
Es gibt nicht einen Faden des Lebens, der nicht mit einem anderen in Verbindung steht. Nicht einen. Alles ist miteinander in Verbindung. Ein Faden wird verwoben und ist nicht mehr zu sehen. Es wird ein Jahr oder zehn oder tausend Jahre brauchen, bevor er wieder zum Vorschein kommt. Es gibt im Leben keine fallen gelassenen Maschen. Eine Saat, die vor Jahren ausgebracht wurde, wird sprießen und neuen Samen aus sich verbreiten. Ein staunenerregender Quilt wird soeben gewoben, immerfort, niemals zu einem Ende gelangend.
Es gibt nicht einen Ruf, der keine Antwort erhält. Es gibt zahlreiche Rufe, die beantwortet wurden, wobei die Antwort ungehört und ungesehen war. Ein Rückruf wird auf die eine oder andere Weise erstehen, solange bis die Weberei in den Blick genommen und sodann ein Voranschreiten angegangen wird.
Es gibt nicht eine Verbindung, die unverbunden zurückgelassen wird.
Alle Fäden werden aufgenommen.
Sobald er einmal bemerkt wird, kann der Faden verknüpft werden. Dieser Faden kann zu seinem Endpunkt gelangen. Der Quilt, wovon er ein Teil ist, wird fortgeführt. Neue Fäden nehmen ihren Anfang, und neue Verknüpfungen werden hergestellt, die alten aber bleiben im Quilt. Ihre Präsenz ist da, jener Faden indes ist zuende geführt. Er bleibt jetzt für sich. Er liegt im Schnee, zufrieden, dort zu liegen zu kommen. Er hat seinem Zweck gedient.
Die Kinnbacken des Lebens enden mit vielen Fäden. Sie werden abgebissen, und ein Knoten wird geknüpft. Das passiert viele Male.
Obschon du alt sein magst, ist deine Kindheit noch nicht zuende gebracht, bis der Faden abgeschnitten ist. Du magst denken, deine Kindheit habe dich hervorgebracht. Vergisst du, dass Ich das tat?
Die gewebte Decke tritt auf ein Mal in Erscheinung. Sie wurde in Maschen gewoben, und doch ist sie heute ganz aus einem Stück. Sie ist noch nicht fertig, und jeden Tag wird sie vollendet. Jene Reihe da ist vorbei, und nun beginnen ein neuer Tag, neue Farben, neue Maschen und eine neue Wicklung.
Die Decke ist jetzt riesig. Du kannst dich mit ihr zudecken, jedoch bloß mit einem Teil von ihr, mit jedwedem Teil, mit dem du das möchtest. Du kannst dich unter der Farbe, die du möchtest, hinlegen. Du kannst dir es auslesen und wählen. Du kannst dich unter dem Blau für Himmel, oder du kannst dich unter dem Blau fürs Meer oder für Pistazien-Eiscreme oder für ein blaues Seidenkleid, das du einmal besessen hast, hinlegen.
Du kannst dich auf die Decke legen, wann du möchtest. Die kannst sie zusammenfalten und weglegen, wenn du möchtest, und doch wird an der Decke weiter gewoben. Sie kann damit nicht aufhören. Sie wird aus dem Schrank hervorbersten. Sie ist wie Hefe.
Du bist in dieser Decke eine Masche, und du bist die Strickerin, der Stricker von ihr. Die Stricknadeln bewegen sich unter deinen Fingern oder nicht. Du kannst die Nadeln fallenlassen, nicht aber die Maschen. Das Quilt-Projekt geht weiter.
Es gibt einen Quilt-Wettbewerb, bei dem Jeder hinzukommt. Du kannst pausieren, aber den Wettbewerb kannst du nicht aufgeben.
Der gemeinsame Quilt wächst in jede Richtung. Er reicht überall hin. Er langt bei den Galaxien an, den bekannten wie den unbekannten. Er erreicht den Grund des Meeres und das Innere der Erde. Es gibt nirgends, wohin dieser gemeinsame Quilt nicht reicht. Wenn du dir ihn ansiehst, wenn du ihn dir wirklich ansiehst, bist du in Staunen versetzt.
Du wirst dir etwa eine Ecke der Decke angeschaut haben, und jetzt schaust du hoch und bist angesichts des Ganzen von ihr geblendet, angesichts ihrer Längen, in die sie sich erstreckt, angesichts ihrer Vornehmheit, der Schatten und Gestalt der Maschen, die hinein und heraus führen, und wie eine jede unter ihnen mit jeder anderen in Verbindung steht, und wie ja keine fallengelassen ist.
Kannst du die Maschen jenes Quilts herausfinden, die du gewoben hast? Kannst du sie heraussuchen? Das ist nicht von Belang. Sie sind sie, und andere Maschen werden auf ihnen eingerichtet werden. Jede Generation ist repräsentiert, und jede Generation ist mit allen Generationen vereint. Das ist Ewigkeit, Geliebte, stets sie selbst, und doch in zahlreichen Tönungen in der Illusion genannt Zeit aufs Schönste verwoben.
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HEAVEN #3350 – 26.1.2010 – Sterling Peace in Your Heart
GEDIEGENER FRIEDE IN EUREM HERZEN
Meine geliebten Wunder der Welt, euer Herz spricht zu dem Meinen. Euer Herz spricht von Schönheit und Liebe. Es kennt bloß Schönheit und Liebe. Liebe und Schönheit sind es, wofür euer Herz angelegt ist. Es ist nicht so, dass euer Herz mehr Pumpen braucht. Es braucht eine Reinigung, ein Auskehren des Schutts, danach wird es übersichtlich sein, und ihr werdet unversperrt von eurem Herz Gebrauch machen.
Jene minderen Dinge, die scheinbar in eurem Herzen weilen, sind Eindringlinge, die bloß das Gelände eures Herzens durchqueren. Sie werden nicht hier bleiben. Gebt ihnen heute ihre Ausreisevisa. Reicht jene Visa allen minderen Emotionen aus, die bloß auf Durchreise sind.
Auf Wiedersehen, Ärger. Tschüss. Auf Wiedersehen, Boshaftigkeit, Angst, Neid, Trägheit des Herzens, und wem auch immer ihr erlaubtet, das Anwesen eures Herzens zu betreten. Was zu eurem Herzen gehört, gehört zu ihm. Was nicht dazugehört, gehört nicht dazu.
Die Dinge mit weichen Knien, die euer Herz verwüsten, sind Wanderer, das ist alles. Sie können dort nicht bleiben. Sie können dort nicht verweilen, da sie dort keinen Platz haben. Wünscht ihnen alles Gute, und schickt sie auf ihre Reise. Stoßt sie von der Klippe eures Herzens und lasst sie fortfallen. Sie werden sich nicht weh tun. Sie sind ohnehin Rückstand. Scheuert euer Herz, und Dinge wie etwa Qualen werden weggewaschen.
Oh, Meine Geliebten, wenn ihr doch bloß so viel Aufmerksamkeit aufs Säubern eures Herzens richten würdet, wie ihr den Küchenboden sauber haltet, wie glücklich wäre dann euer Herz.
Wie gelangten jene unerwünschten Dinge überhaupt in euer Herz? Sie schlichen sich zu einer Zeit ein wenig herein. Und nun fühlt sich euer Herz bisweilen, oder andauernd durch sie überwuchert. Sie sind wie Spinnen, die auf jedem Weg herein gekrabbelt kommen, auf dem sie es schaffen. Als guter Mensch, der du bist, unwissend, was sonst zu machen sei, lässt du sie hierbleiben. Du lässt sie sogar ihre Kumpel zu ihnen hereinladen und damit dein Herz infiltrieren, das schier für Schönheit und Liebe gemacht wurde.
Also, die Eindringlinge-Party ist vorüber. Sie sind jetzt auf dem Weg nach draußen. Sie sind nicht erwünscht, und sie können nicht bleiben. Ihr wollt sie nicht, oder? Lasst sie draußen. Gebt ihnen eine ordentliche Abschiedsfeier, wenn ihr mögt, aber es kommt darauf an, dass sie fortgehen. Was nicht erwünscht ist, ist nicht erwünscht und wird seinen Abgang nehmen. Macht kein Federlesens mit ihnen. Ihr habt ihnen zu sagen, dass sie jetzt gehen.
Malt euch aus, wie ihr all jene wütenden kleinen Spinnen, die krabbelnden Würmer der Verzweiflung, die bebende Furcht und Beklemmung, die verschrobene Verbitterung, die Splitter an Neid und Eifersucht zusammenklaubt. Lest sie eins nach dem anderen auf, legt sie in eine kleine Schachtel und werft sie in den Müll. „Hinaus, Abfall. Fort mit euch, ihr Eindringlinge meines Herzens. Hinaus, hinaus, hinaus. Verschwindet.“
Und jetzt gibt es anstelle von Aufgewühltheit gediegenen Frieden in eurem Herzen. Jetzt ist sich dein Herz der Schönheit, mit der es umgeben ist, und der Liebe gewahr, mit der es erfüllt ist. Dies ist jetzt ein friedlicher Strom. Silbernes Licht glitzert auf ihm, wie es strömt, strömt und strömt, wie es Straßen, Berge, Meere, Galaxien überquert. Nie endend ist jetzt das Strömen deines Herzens, unterdessen jene Dürftigkeit in all ihren Ausformungen aus seinen Räumlichkeiten abgegangen ist. Wie weit und groß ist dein Herz jetzt. Wie weich. Wie flexibel. Wie leicht es strömt. Spüre das Strömen deines Herzens, wie es sich seinen Weg in jedes andere Herz bahnt. Dein Herz ist jetzt brillant. Wie es glänzt. Wie du dich nunmehr an deinem Herzen erfreust. Wie gastfreundlich dein Herz ist. Alle können hereinkommen, alle mit der Ausnahme jener lästigen Eindringlinge. Sie wissen es jetzt besser, als dass sie die Schwelle deines Herzens überschreiten würden. Allein Liebe und Schönheit können hereinkommen und bleiben und sich hinauswagen, um ihr Glück zu suchen.
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HEAVEN #3351 – 27.1.2010 – Go with God
GEHT MIT GOTT
Jahreszeiten wechseln, und du veränderst dich, und doch ist da in dir eine Herrlichkeit, die über alle Jahreszeiten hinweg die gleiche bleibt. Jahreszeiten haben ihr Wesen, und du hast das deine.
Ihr seid nicht beunruhigt, wenn die Jahreszeiten wechseln. Ihr wisst, die Welt schlendert die ganze Zeit gleich dahin. Und ihr ebenso. Ob Winde, Regen, Schnee oder heiße Sonne zugegen sind, ihr behaltet euer Wesen, und gleichwohl wachst ihr heran. Ihr wachst jeden Tag. Ihr wachst in den Dingen der Welt, und ihr wachst zu Mir hin.
Mit welchen Einzelheiten ihr auch befasst seid, einerlei wie beschlagnahmt ihr seid, ihr wachst zu Mir hin. Der Pfad, auf dem ihr euch befindet, führt zu Mir. Egal welche Umwege ihr machen mögt, ihr befindet euch auf dem Weg zu Mir. Ihr könnt eurer Bestimmung nicht entkommen. Ich bin eure Bestimmung. Eure Bestimmung ist zugesichert.
Ihr habt eine sichere Überfahrt, Geliebte. Gleich welchem Spießrutenlaufen ihr ausgesetzt seid, gleich was an Verwüstungen zutage tritt, ihr habt eine sichere Fahrt. Mit oder ohne Furcht, eure Reise ist sicher. Ungeachtet was an Geschehnissen auf euch zukommt, ihr seid unversehrt. Ihr seid unbesiegbar.
Ich habe euch gestaltet, Ich machte euch nicht aus Karton. Ich machte euch nicht zum Wegwerfen, Ich machte euch nicht als Vorübergehendes. Ich machte euch zu den Meinen, ganz ohne Ausnahme. Es gibt keinen Tod, somit frage Ich euch, Geliebte, wieso habt ihr vor ihm Angst? Geht mit Gott, oder geht mit Angst.
Ihr werdet sagen mögen, ihr geht mit Mir, und dennoch habt ihr noch Angst.
Ich verstehe das, Geliebte, dass ein Schatten der Angst und des Todes euch hinterhergeht. Obschon, falls es keinen Tod gibt, wieso habt ihr Angst, aus dem Flugzeug zu springen? Ich sage euch, dass ihr einen Fallschirm bei euch habt, und dass ihr nicht herunter fallen werdet. Falls ihr an der Auffassung eines Absturzes festhalten müsst, dann wisst, Ich werde euch auffangen. Ich möchte euch sagen, dass Ich euch selbst dann auffange, obschon Ich euch die ganze Zeit aufgefangen habe. Sicher in Meinen Armen, das seid ihr. Es war niemals anders.
Die Realität ist, ihr seid bereits hoch hinaus gehoben. Ihr seid unendlich hoch, und doch hebe Ich euch höher. Jedesmal wenn ihr euch stoßt, hebe Ich euch auf und höher. Ich sage, Ich hebe euch auf, jedoch seid ihr niemals gestürzt. Ihr seid nie hingefallen. Ihr seid nie auf dem Felsenboden aufgeschlagen.
Mit welchem Schrecken ihr auch Umgang habt, er hat keine Basis.
Ich höre dich aufschreien: „Was, keine Basis? Was wäre, wenn Du Steuereinnehmer hättest, Gott? Was wäre, wenn Du eine Zahlung verpasst hättest? Was wäre, falls Deine Gattin Dich verlassen und die Kinder mitgenommen hätte? Was wäre, falls Du eine Krankheit hättest? Gott, der Tod ist das Wenigste dabei. Es geht um die Zeit nach der Geburt und vor dem Tod des Körpers, die schwierig ist. Erwartest Du tatsächlich von mir, dass ich mich in Laissez-faire übe, während der Wolf da draußen an der Tür klopft?“
Geliebte, Geliebter, Ich verstehe, dass Wölfe und Drachen euch hinterher sind. Ich sage euch, dass ihr es, selbst wenn euch ein Drachen einholt und verspeist, überleben werdet. Vielleicht ist dem Drachen zu danken, dass er euer Gewahrsein direkt zu Mir hin schleuderte.
Der wirkliche Drache ist natürlich eure Angst. Ihr wurdet von den Drachen-Klauen der Angst eingeholt.
Der Wolf an eurer Tür ist ein irriger Glaube. Einerlei, ob der Wolf euer Haus umweht, ihr seid bei Mir sicher. Der Wolf und der Drache brauen sich in eurem Gemüt mächtig zusammen. Sie besetzen eure Gedanken. Sie richten in eurem Herzen schweren Schaden an.
Ich sage euch, dass alles recht ist, und ihr sagt, dass der Wolf und der Drache, die als Angst bekannt sind, mächtiger als Ich seien! Wie absurd. Wendet den wilden Tieren, die eure Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, den Rücken zu und schaut Mich an. Ich spreche zu euch.
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HEAVEN #3352 – 28.1.2010 – Lonely Hearts
EINSAME HERZEN
Liebe Einsame Herzen,
Ihr denkt nicht gerne daran, doch wenn ihr daran denkt, gibt es jene Stelle zu verzeichnen, wo euer schönes Herz einsam ist. Einsam nach was? Ihr wisst nicht wonach, und doch ist euer Herz noch nicht so richtig zufrieden gestellt. Ja, es hat Augenblicke großer Erfülltheit, und ihr habt das Empfinden, ihr hättet alle Hürden, die das Leben bieten kann, hinter euch. Und dann vernehmt ihr in einem Augenblick der Stille das Rumpeln der Einsamkeit.
Gleich wie viel Liebe ihr empfangt und gebt, ihr habt ein Herz in eurem Busen schlagen, was sich nach mehr sehnt. Euer Herz ist unstillbar. Es ist nicht so, dass es gefräßig ist. Es möchte einfach mit Liebe, und mit mehr Liebe und mit Liebe auf der Liebe obendrauf, gefüllt sein. Euer Herz weiß, es hat Platz für mehr Liebe und für größere und tiefere Liebe, und die Kapazität, sie zu geben.
Euer Herz sehnt sich, mehr Liebe zu geben. Es ist einsam nach mehr Liebe-Geben. Es möchte sich nicht so sehr an Liebe festhalten, wie es mehr Liebe geben möchte. Euer Herz wird nie von Liebe entleert sein, und doch möchte es eine volle Tankfüllung. Wo ist die Liebe-Tankstelle, zu der euer Herz sich hinbegeben kann, um Liebe zu tanken und sie großzügig auszuschenken?
Danach ist es euch bei eurer Einsamkeit, nach einer Liebe-Tankstelle. Es gibt Benzin-Tankstellen, um eure Autos voll zu tanken. Weswegen denn keinen Ort für die Liebe, wo ihr anhalten könnt und euer Herz umsorgt wird.
Es gibt eine Herz-Tankstelle, Geliebte. Ihr seid bereits da. Das Leben ist die Herz-Tankstelle. Das Leben ist es, wo ihr euer Herz gefüllt bekommen könnt. Es ist drollig, je mehr Liebe ihr ausreicht, desto voller ist euer Herz. Diese Liebe-Tankstelle reicht tief. Sie ist wie keine andere. Das Leben ist die Tankstelle, wo du dein Herz mit Liebe auffüllen kannst, und das Leben ist gleichfalls eine Stelle, wo die Liebe nachlässt. Nicht das eine ohne das andere.
Es ist nicht ratsam, einer Geschwindigkeitsbeschränkung Folge zu leisten, wenn es sich auf euer Herz beläuft. Es gibt keine Fahrspuren, in denen sich euer Herz zu bewegen hat. Es gibt einzig Liebe, die ausgegeben wird wie Konfetti bei einer Parade. Konfetti fällt von oben herab und entzückt aus sich selbst heraus. So steht es mit der Liebe auch.
Euer Herz ist ein Korb der Liebe, und ihr verstreut Blumen wie ein Blumenmädchen bei einer Hochzeit. Nach rechts und links werft ihr eure Blüten der Liebe. Und jene werden bereitwillig aufgelesen. Irgendwie wird euer Herz der Blumen wieder aufgefüllt. Das ist die Natur eures Herzens – ohne Preis lieben. Selbstverständlich ist Liebe unschätzbar. Habt ihr einen Preis für sie festgelegt? Habt ihr ihr Regeln beigeordnet, die zu befolgen sind? Wart ihr eigennützig mit ihr?
Bringt euer Herz zu Mir, und Ich werde bei ihm ein Tuning vornehmen.
Es ist gut, sich einsam zu fühlen. Es ist ebenso gut, eure Liebe fort zu geben.
Ein Empfinden der Einsamkeit hat seinen Zweck. Es kann eine Weile mit dir zusammen leben. Es kann ein Besucher sein, der kommt und geht. Ich möchte dir ein Geheimnis anvertrauen. Es ist im Grunde nicht dein Herz, das einsam ist. Es sind deine Gedanken, die dir sagen, dass du alleine seist. Dein Geist sagt dir dies mehr, als er dir sagt, dass du niemals alleine bist, denn Ich sei ja bei dir.
Es tut nichts zur Sache, weswegen du einsam bist. Es gibt ein Heilmittel für Einsamkeit. Und das ist das Leben. Das Leben überreicht dir die goldrichtige Veranlassung, Liebe fortzugeben. Je mehr du sie ausgibst, desto mehr Liebe wirst du spüren. Ja, es ist mehr Liebe für euch da zum Geben. Schickt euch an, sie jetzt auszustreuen. Entsinnt euch, ihr seid Mein Gast, und jeder Andere auf der Erde ist ebenfalls Mein Gast, und somit bitte Ich euch in aller Bescheidenheit, all Meinen Gästen Liebe zu geben. Handelt an Meiner Stelle. Seid der Gastgeber für das Universum. Gebt alles, und bittet um nichts, und ihr werdet voller Liebe reich und wohlhabend sein.
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HEAVEN #3353 – 29.1.2010 – And the Sun Came Out
UND DIE SONNE KAM HERAUS
Das Thema Gegensätze durchzieht euer ganzes Leben. Ihr habt Glücklichsein und Unglücklichsein. Ihr habt Zuversicht, und ihr habt Angst. Ihr habt Gewinn und Verlust. Einerlei wie düster euer Leben dann und wann auszusehen scheint, es gibt mehr Positives als Negatives.
Was ist das für eine Macht, an die du die eine oder andere Angelegenheit, die dich beeinträchtigt, übermittelst. Zehn wundervolle Dinge geschehen an einem Morgen, und dann tritt ein unharmonischer Zwischenfall mit einem Menschen ein, und dein Morgen ist ruiniert. Der Vorfall wird dich den ganzen Morgen oder den ganzen Tag oder sogar die ganze Woche über quälen. Ich frage Mich, wieso einem Ereignis stattgeben, all der Liebenswürdigkeit den Rang abzulaufen? Hier geht es um schlichte Mathematik, Geliebte.
Natürlich, sofern Ich euch ein Leben ohne Gegensätze anböte, und ihr hättet eine Münze zu werfen, um festzustellen, welcher Gegensatz die Oberhand habe, bin Ich sicher, ihr würdet das Leben, so wie es sich mit Gegensätzen ausweist, vorziehen. Ihr würdet Mir für die Wahrnehmung der Gegensätze dankbar sein! Ihr würdet vor Dankbarkeit sabbern.
Und damit komme Ich zu Meiner Frage zurück – wieso nimmt das Negative einen derart großen Batzen aus eurem Leben heraus? Sicher ist das Verhältnis zehn zu eins nicht zu hoch gegriffen, weswegen also lasst ihr es dazu kommen, dass ein Vorfall euer Glücklichsein unterbricht?
Falls ihr zehn Dollar in der Tasche habt und ihr verliert einen davon, hättet ihr nach wie vor neun, und darüber wärt ihr froh. Ihr würdet nicht den ganzen Tag dem einen Dollar nachtrauern. Oder, ihr könntet das tun, falls das eure letzten zehn waren. Aber trotzdem, was sollte euch das denn Gutes bringen, euch, die ihr euch im Leben so sehr Gutes wünscht?
Demnach komme Ich zu Meiner Frage zurück: Wieso liegt ein unharmonischer Vorfall im Leben scheinbar so schwer auf euch? Na gut, das ist nicht so wichtig, das Wieso. Was könnt ihr vielmehr tun, dass ein unglücklicher Vorfall mit eurem Glücklichsein nicht davonrennt?
Ihr kennt bereits die Antwort. Ich habe sie wenigstens zehn Mal geäußert. Macht euch nichts aus dieser einen unangenehmen Begebenheit. Richtet euren Brennpunkt auf die neun respektablen Vorkommnisse. Ist es eine Gepflogenheit, dass ihr das nicht tut? Gepflogenheiten kann man ändern. Gepflogenheiten des Denkens kann man ändern. Euer Leben kann umgewandelt werden.
Also, Geliebte, begebt euch auf den Wagen der Ausrichtung auf die guten Dinge, und kommt von dem Wagen des Einfluchtens darauf, was euch unangenehm ist, herunter. Schreibt das Weiblich-Empfindliche als Eingebüßtes ab. Zieht eure Schultern hoch. Lasst das Denken los, wie unrecht jemand lag oder du lagst, oder lasst das Nachdenken darüber los, was ihr hättet besser machen können, falls ihr daran gedacht hättet. Geliebte, seht vom so vielen Denken ab.
Und falls du denken musst, denke an all die liebreizenden Dinge, die dein Herz in der vergangenen Stunde angehoben haben. Du bist aufgestanden. Du gingst die Treppe runter. Du hast heute gegessen. Du hast ein oder zwei schöne E-Mails bekommen. Du bist nach draußen gegangen. Du bist in einen Bus oder Zug gestiegen oder mit dem Auto gefahren. Unterwegs gab es keinen Unfall. Du bist rechtzeitig bei der Arbeit gewesen. Jemand hat dich angelächelt. Etliche Arbeit hast du erledigt. Die Mittagszeit kam, und du hast wieder gegessen. Weitere Menschen lächelten dich an. Und die Sonne kam heraus. Sei gut zu deinem Herzen. Gewähre ihm ein aufrichtiges dazu Hinzuziehen, was ja bedeutet, über all die Segnungen, über große wie kleine, entzückt zu sein. Und nimm dir nicht zu Herzen, was du als keine segensreiche Wohltat erblickst.
Triffst du die Wahl, dahinzuschlendern, oder wählst du einen Verkehrsstau in deinem Herzen? Aufmerksamkeit dafür, was dir negativ ist, ist weder der beste Gebrauch deiner Zeit, noch deines Herzens, noch auch deines Lebens. Eures Lebens, Geliebte, dieses Lebens, was Ich euch gebe, um mit ihm zu tun, was ihr möchtet und was Ich gerne möchte.
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HEAVEN #3354 – 30.1.2010 – The Three Little Pigs
DIE DREI KLEINEN SCHWEINE
Wartet ihr etwa auf Mich, dass Ich euch hochhebe? Ja doch, Ich werde euch hochheben. Ich möchte euch zu neuen Höhen in Bewegung gesetzt wissen. Ihr schaut womöglich nach einem Zeichen von Mir. Geliebte, Ich schaue nach einem Zeichen von euch!
Es ist nicht so, dass Ich auf euch warte, wie ihr zu Mir betet. Ich sehe Mich nicht nach Worten, nicht nach einem Sehnen, nicht nach Anflehen um. Es ist wohl so, ihr seht euch nach Mir um, dass Ich euch Versorgungen biete. Ich schaue Mich nach euch um, dass ihr etliche Schritte macht.
Ihr lebt in einer Welt der Aktion, und jetzt gilt es für euch, zum Handeln zu schreiten, selbst wenn es ein winziger Schritt ist.
Gewiss, Ich kann euch vom Himmel Manna senden. Die Sache ist, das tue Ich. Ich habe für euch ein Festmahl vorbereitet, jedoch ist es an euch, in Mein Esszimmer herein zu kommen.
Die drei kleinen Schweine machten sich auf den Weg zu ihrem Glück. Ich bitte euch, euch auf den Weg zu machen. Es ist nicht Meinethalber, dass Ich euch darum bitte. Eurethalber bitte Ich euch. Gleichzeitig ist es Mein Glücklichsein, was ihr an Meinem Tisch verspeist.
Spielt kein Wartespiel. Wenn ihr einen Tanz haben wollt, wäre es für euch eine gute Idee, euch zu erheben und zu tanzen. Es ist unwahrscheinlich, dass Ich euch unter die Arme fasse und zur Tanzfläche heraus ziehe.
Wenn ihr ein Auto haben möchtet, ist es eine gute Idee, sich Autos anzusehen. Selbst wenn ihr noch nicht sofort bereit seid, ein Auto zu kaufen, ist es immer noch gut für euch, sich Autos anzuschauen.
Und falls ihr euch nach einem guten Gatten oder einer guten Gattin umseht, ist es besser, dass ihr nicht alles Mir überlasst.
Ich mag ja den rechten Mann oder die rechte Frau für euch haben. Selbstverständlich, Ich könnte euch den richtigen Menschen direkt an eure Tür bringen und ihn dort anklopfen lassen. Das ist geschehen. Ich kann alles, allerdings ist es nicht sicher, dass Ich euren Geliebten auf einem Tablett serviere.
Auf Mich kann man sich verlassen. Ich bin Derjenige, auf den du vertrauen kannst. Freilich verlasse Ich Mich auf euch, dass ihr Schritte nehmt.
Falls ihr Hunger habt, würdet ihr nicht zuhause bleiben und auf Essen warten, was euch ins Haus geliefert wird. Es könnte durchaus passieren, dass jemand mit einem Essen für euch vorbeischaut. Das ist möglich; meint ihr jedoch, Ich würde euch raten, euch hinzusetzen und auf eine Mahlzeit, die zu euch kommt, zu warten? Es ist besser, ihr steht auf und geht in den Laden, oder vielleicht gibt es hinten bei euch einen Garten. In diesem Fall habt ihr bloß wenige Schritte.
Sobald ihr Träume und Verlangen habt, die euch Einiges bedeuten, ist es eine gute Idee, aufzustehen und ihnen wenigstens auf halbem Wege entgegen zu gehen.
Es stimmt, ein Vermögen in Gold könnte für euch vom Himmel herunter kommen, und doch steigert ihr die Wahrscheinlichkeit, Gold zu finden, indem ihr aufsteht und nach ihm grabt. Ihr möget nicht dasitzen und auf eine Zuteilung von Mir warten.
Ihr könntet sagen: „Lieber Gott, was wäre, falls ich grabe und grabe und kein Gold finde? Gott, vielleicht habe ich bereits nach Gold gegraben und es nicht gefunden. Was soll es nutzen, weiter zu graben?“
Darauf gibt es viele Antworten. Vielleicht wirst du morgen eine Goldader finden. Vielleicht nicht. Oder vielleicht am nächsten Tag. Oder vielleicht hast du es zu sehr versucht. Vielleicht hast du es derart fest an dir gehalten, dass du die Goldmine fern hältst. Oder vielleicht ist dein Streben nach Reichtum ein Wunschbild. Vielleicht hast du das Bestreben aus irrigen Beweggründen.
Du wirst vielleicht sagen: „Gott, ein Anderer möchte Gold, und es ist Habgier, was ihn motiviert, und doch bekommt er, was er will. Einen Anderen verlangt es aus falschen Gründen nach Gold, und er bekommt es. Wieso nicht ich?“
C’est la vie, Geliebte!
Natürlich ist es besser, wenn ihr Leben nicht miteinander vergleicht.
Es könnte für euch sogar das Beste in der Welt sein, dass ihr keinen Goldschatz findet.
Mitunter ist es so – wenn ihr bekommt, was ihr möchtet, fühlt ihr euch gleichwohl leer.
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HEAVEN #3355 – 31.1.2010 – The Gifts That God Does Give
DIE GESCHENKE, DIE GOTT GIBT
Hallo, Geliebte. Wie geht es euch?
Ich möchte für euch antworten. Euch geht es wunderbar! Wie kann es euch nicht wunderbar gehen, wenn ihr einen Gott wie Mich habt? Aha, ihr wollt aber vielleicht eine andere Sorte Gott. Vielleicht seht ihr euch nach dem Hl. Nikolaus um. Ich bin mehr als der Nikolaus. Ich gehe tiefer. Ich gehe tief in eure Seele. Ich hebe euch zu Meiner Höhe hoch.
Der Hl. Nikolaus hat seinen Platz. Er ist ein Aspekt von Mir. Aber er setzt die Geschenke für euch ab und eilt dann fort.
Mein Vorgehen ist anders. Ich bleibe. Ich bin ebenfalls ein Geschenke-Geber, und Ich bin auch ein Gefährte. Ich belade jeden Tag Meinen Schlitten, und halte die ganze Zeit nach euch Ausschau. Ihr habt stets Meine volle Aufmerksamkeit. Bei allem Respekt für den Hl. Nikolaus, Ich springe nicht auf einen Schlitten und lasse euch die Geschenke öffnen, nachdem Ich weggegangen bin.
Die Geschenke, die Ich überreiche, sind nicht immer mit Geschenkpapier verpackt. Es ist nicht immer so leicht, die Geschenke, die Ich euch dalasse, zu sehen. Viele sind unsichtbar. Es mag auf eurer Seite das eine oder andere auszuführen zu sein, bevor ihr in der Lage seid, sie zu sehen und sie entgegen zu nehmen. Geliebte, es gibt nicht einen Augenblick, wann Ich euch kein Manna vom Himmel sende. In der Tat, ihr mögt euch ja andere Dinge ansehen. Ihr seid abgelenkt. Ihr schaut euch vielleicht an der falschen Stelle nach Geschenken um.
Denkt euch Mich bitte auch nicht als einen Hl. Nikolaus aus altvergangenen Zeiten, der Kohle in eure Socken hineinlegt, weil ihr statt nett unartig wart. Ich liebe euch, wenn ihr ungehörig seid, und Ich liebe euch gleichermaßen, wenn ihr freundlich seid. Zielt nicht so sehr darauf ab, freundlich oder bösartig zu sein. Habt es auf eine größere Nähe zu Mir abgesehen. Dem kommt nichts gleich.
Noch einmal, bei allem Respekt für den Hl. Nikolaus, falls Ich der Nikolaus wäre, würde Ich mit euch bei Mir auf dem Schlitten daherbrausen. Alle Kinder der Welt würden bei Mir mitfahren. Mein Schlitten wäre mit Meinen glücklichen Kindern vollgeladen, eine Schlittenfahrt mit Mir. Einige würden ungesattelt auf Prancer, dem Rentier, reiten, und so weiter. Uns allen ginge es herrlich. Ihr würdet nicht einmal an so etwas Dürftiges wie ein materielles Geschenk denken. Ihr würdet auf einem Schlitten bei Mir fahren. Bald genug würdet ihr euch als den Geschenke-Geber herausfinden. Ihr würdet sogar ganz glücklich eure eigenen Geschenke für ein anderes Kind von Mir dalassen. Ihr würdet froh sein, der Hl. Nikolaus zu werden. Es wäre nicht mehr länger derart lebenswichtig, dass an eurem Haus Geschenke abgelegt werden. Tatsache ist, ihr würdet dem den Vorzug erteilen, dass Andere die Geschenke mit eurem Namen auf ihnen bekommen.
Es ist nicht so, dass ihr unverzüglich uneigennützig würdet. Es ist so, ihr wärt nicht mehr eigennützig. Ihr würdet ganz natürlich nicht als Erstes an euch selbst denken. Ihr würdet das nicht mehr tun, weil ihr auf einem Schlitten mit Mir fahrt, und ihr würdet von den Höhen her sehen, von denen Ich sehe. Ihr würdet eine ganz neue Perspektive haben. Euer Herz würde gleichfalls in die Höhe schweben, und was wolltet ihr mehr? Um welche andere Geschenke bittet der Hl. Nikolaus, ausgenommen, imstande zu sein, die Geschenke, die er hat, auszuliefern. Der Hl. Nikolaus wäre nicht glücklich, falls er seinen Schlitten voller Geschenke nicht zuliefern könnte.
Euer wahres Herz ist wie der Hl. Nikolaus. Euer Herz ist nicht glücklich, wenn es nicht gibt und nicht mehr gibt. Euer Herz möchte nichts mehr, als zu geben. Und euer Herz möchte überallhin geben, nicht einfach hierhin und dorthin, sondern überallhin. Euer Herz möchte nicht bloß dem einen Land, dem anderen Land, geben. Euer Herz möchte all Meinen Kindern überall geben.
Euer Herz wartet nicht auf Weihnachten. Euer Herz macht jetzt in dem Augenblick euer Rentier fertig.
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HEAVEN #3356 – 1.2.2010 – A New Refrain
EIN NEUER REFRAIN
Im Leben bist du wie ein Scherenschnitt von Wer du bist. Die abschließenden Kanten des Bildes, das du von dir siehst, mögen ja durchaus klar ersichtlich sein, jedoch siehst du das Zentrum von dir nicht. Du möchtest gerne glauben, dass du mehr bist, als dein Auge zu erblicken vermag, und doch kannst du deine Pracht nicht sehen. Du steigst mit schwerem Gepäck auf einen Hügel, und wunderst dich, wieso du deine Füße hinterherziehst und derart langsam vorankommst.
Lege dein Gepäck ab. Du wirst den Bergrücken wie eine Gazelle hinaufrennen, sobald du dein Gepäck ablegst.
Unter Gepäck meine Ich natürlich die Vergangenheit. Muss sie derart viel Einfluss auf dein Leben haben? Musst du sie mit dir herumtragen? Musst du sie mit dir herumziehen, als wärst du an sie gekettet?
Die Vergangenheit hat ihre Begrenzungen, Geliebte, und dennoch tragt ihr diese Beschränkungen mit euch herum. Ihr wiegt das Leben nicht zu euren Gunsten.
Falls die Vergangenheit Nahrung zum Essen wäre, würdet ihr sie verdauen, und ihr wärt danach für ein weiteres Mahl später parat. Im Falle der Vergangenheit aber würgt ihr es hoch. Oder sie steckt euch im Hals fest.
Selbst wenn ihr die wundervollste Vergangenheit hattet, gilt es euch, sie los zu lassen, denn Entwicklung wartet auf euch. Bessere Momente sind auf Anmarsch. Ihr möchtet nicht euer ganzes Leben im Kindergarten verbringen. Ihr möchtet jedes Jahr zu einer höheren Stufe befördert werden. Erteilt euch die Erlaubnis, aus der Vergangenheit herauszuschreiten. Egal wie quälend oder fördernd die Vergangenheit war, zieht euch heute neue Schuhe an.
Seid neugeboren. Lasst uns heute auf der Bühne des Lebens ein neues Stück aufführen.
Das Zurückschauen ließ Lot’s Weib zu einer Salzsäule erstarren. Wir könnten sagen, sie erstarrte in der Zeit. Sie brachte sich selbst zum Gefrieren, das versteht ihr. Es ging nicht um eine Fingerfertigkeit Meinerseits. In der Zeit erstarren macht nicht Mein Verlangen für euch aus. Schreitet voran. Schreitet munter voran. Seid leichten Fußes, Geliebte. Betretet die Ewigkeit.
Setzt euch von der Vergangenheit ein für alle Mal frei. Das ist eine andere Ausdrucksweise für: höher gehen. Die Vergangenheit, selbst die wunderbarste, ist nicht up to date. Sie entspricht nicht einmal dem allgemeinen Standard. Sie hat ihre Nützlichkeit überlebt. Euch ist es angelegen, bei der Vergangenheit, bei der langvergangenen, wie auch bei der von vor einem Augenblick, die Zeche zu prellen.
Wie lange nehmt ihr wieder warm gemachtes Essen zu euch, bevor ihr ‚Genug‘ sagt und den Entschluss fasst, etwas anderes zu kochen? Wieso solltet ihr eurem Leben Zügel anlegen mögen? Wieso solltet ihr eure Gegenwart der Vergangenheit vorspannen mögen? Warum die Vergangenheit fortsetzen? Sie ist ein alter Bademantel. Es ist Zeit, ihn wegzuwerfen.
Selbst wenn du in deiner Kindheit ein Trauma erlitten hast, selbst wenn du geschlagen wurdest, selbst wenn du in einem winzigen Kellerraum festgebunden warst, wieso solltest du dich jetzt in Gegenbeschuldigungen vorbringenden Gedanken an deine Kindheit selbst festsetzen? Nun ist der Augenblick da, dir eine neue Chance zu geben.
Geht nicht die Sonne jeden Tag neu auf? Lasse dein Leben mit der Sonne aufgehen.
Bezeige einem neuen Leben Ehre, was jetzt soeben seinen Anfang nimmt. Mache für es Raum. Was auch war, dir liegt es an, jetzt ein neues Script zu verfassen.
Falls du bei deiner Musikbox eine Schallplatte angeritzt hast, würdest du es aufgeben, sie abzuspielen, denn das beeinträchtigt deine Ohren. Und doch, angeheftet an die Vergangenheit, spielst du dein altes Leben immer und immer wieder ab. Komm, such dir eine neue Platte aus, und spiele sie. Spielt sie einmal, Geliebte. Füllt das, was euer Leben sein soll, mit einer neuen Wahl auf. Euch gilt es einen neuen Refrain zu erlernen, und danach los zu lassen.
Lasst euer Leben eine neue Weise singen.
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HEAVEN #3357 – 2.2.2010 – Picture Our Love
VERSCHAFFT EUCH BILDER VON UNSERER LIEBE
Herzlich Willkommen zu einer Welt der Liebe. Diese Liebe hat in euch Wohnung. Ihr seid ein Springbrunnen der Liebe. Eure Liebe befeuchtet alles und überall, und eure Liebe steigt zum Himmel auf.
Was ihr auch mit eurer Liebe tut, sie steigt zum Himmel empor. Liebe steigt empor. Wenn ihr daran denkt, die Liebe auf die Welt zu gießen, dann könnt ihr euch etwa in einer Position sehen, wie ihr Liebe unter euch werft oder wie ihr sie auf die Oberseite der Erde streut, so, wie ihr Weizen aussät.
Verschafft euch jetzt im Geist ein Bild, wie ihr eure Liebe hinauf werft, so hoch ihr könnt. Je höher ihr eure Liebe werft, eine umso weitere Spanne wird eure Liebe erreichen, weiter als der Boden, auf den ihr eure Liebe auswerft, weiter als die Menschen, die auf dem Land gehen, weiter als euer Auge zu sehen vermag. Die Welt lieben ist mehr als den Planeten lieben, Geliebte. Liebt schier, und Liebe wird von euch emporsteigen. Sie wird beim Höchsten Himmel anlangen, und hernach wird eure Liebe als Dunstbeschlag herabsinken und die Welt mit der Strahlung der Liebe bedecken.
Habt ihr ein Bild, wie die Liebe von euch ausstrahlt?
Ihr seid ein Liebe-Radiator. Stellt euch die Strahlen eurer Liebe, wie sie herausströmen, bildlich vor, als wäre es ein Heizkörper, den ihr mit dem Stromnetz verbindet. Die Strahlen der Liebe gehen weiter und weiter, bis das gesamte Universum durch eure Liebe erwärmt wird.
Habt ihr euch ein Bild davon gemacht, wie die Liebe hinaus geht und wie sie herein kommt?
Bei ihr gibt es kein Falleri-fallera. Sie ist die natürlichste Sache.
Deine Liebe reicht bis zu den Strahlen Meiner Liebe, und Liebe wird mächtiger und mächtiger.
Wir könnten sagen, du sendest einen Betrag von einem Dollar an Liebe aus. Sobald deine verströmte Liebe beim Himmel anlangt, wird ein Dollar zu einer Million.
Es ist wie beim Lieben der Welt, du überreichst ihr einen kleinen Fliederstrauß. Meine Liebe hinzugefügt, macht deinen Strauß enorm groß, hundert Mal größer, vielleicht tausend, Millionen, Milliarden Mal größer.
Du hast Mich über die Jahre um viele Dinge gebeten. Bitte Mich nun darum, den Liebesstrauß, der dir entströmt, zu vermehren. Jetzt ist es eine Frage deiner Liebe, die weit hinaus reicht, die zu Mir reicht und infolgedessen zur ganzen Welt.
„Gott“, sagst du, „möge die ganze Welt meine Liebe entgegennehmen. Selbst wenn ich bloß imstande bin, einen kleinen Spross Liebe zu senden, weiß ich, Du wirst ihn für mich vermehren.
Ich weiß, Du wirst die Liebe, die ich schicke, verdoppeln und verdreifachen. Wenn ich eine Kerze der Liebe sende, wirst Du sie in tausend oder mehr Kerzen der Liebe verwandeln.
Ich weiß, dass meine Liebe, wenn sie bei Dir, lieber Gott, anlangt, im Licht Deiner Liebe geläutert wird. Du zündest für meine Liebe ein Streichholz an, und meine Liebe wird großmütig und reicht überallhin. Selbst ein kleines Bisschen meiner Liebe braut sich riesengroß zusammen, sobald Du sie anschaust.
Also, Gott, möge ich es Dir doch stets leicht machen, meine Liebe in den Blick zu nehmen und sie strahlend zu machen. Dafür danke ich Dir, und halte Dich in meinem Herzen am Brennen.“
Zeichne jetzt ein Bild deiner Liebe. Mache dir ein Bild, wie du sie ausschöpfst. Schaffe dir ein Bild, wie deine Liebe hochsteigt. Mache dir ein Bild, wie Ich sie anblase und sie zur Welt hin, die auf deine Liebe wartet, zerstiebe. Mache dir ein Bild, wie deine Liebe in Empfang genommen wird. Male es dir aus, wie die Welt ihren Kopf hebt. Male es dir aus, wie die Liebe der Welt zu Mir hochsteigt. Zeichne dir ein Bild, wie die Liebe der Welt als reine Liebe zu dir zurückkehrt, als Meine reine Liebe zurückkehrt, die bei deinem Herzen Eingang findet, sodass die Liebe, die du gibst und gibst, stets neu ist. Bilde dir Unsere Liebe in deiner Vorstellung ab.
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HEAVEN #3358 – 3.2.2010 – Let New Thinking Begin
LASST NEUES DENKEN EINZUG HALTEN!
Lasse neues Denken seinen Anfang nehmen.
Falls du jemand bist, der denkt, probiere, ob dir nicht neue Gedanken in der Größe passen.
Worüber du dir sicher bist, darüber sei dir weniger sicher. Schau, was passiert.
Was Ich zu dir sage, geht darum, dem Wachstum zugänglich zu sein. Wie wächst du, wenn du an alten Gedanken festhältst? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dir dein altes Denken ausgehändigt wurde. Wann war es das letzte Mal, dass du einen Gedanken aus dir selbst heraus hattest?
Menschen führen dich die ganze Zeit bei neuen Gedanken ein, und du verweigerst dich ihnen.
Dass Ich BIN, wird wohl für dich ein neuer Gedanke sein. Dass Ich dich über alle Maßen liebe, wird dir ein neuer Gedanke sein. Dass du Mich als eben dein Selbst erkennen kannst, wird dir wohl ein neuer Gedanke sein.
Was ist an alten Denkweisen so kostbar, dass du sie so sehr festhältst.
Ich sage dir nicht, dass du all deine alten Gedanken wegwirfst. Ich bitte dich, gegenüber neuen Denkweisen offen zu sein.
Zum Beispiel, großartige Literatur kann auf zahlreichen Ebenen gelesen werden. Sie existiert auf mehr als auf einer Ebene. Verstehst du Mich? Da ist die literarische Ebene. Da ist die metaphorische Ebene.
Während dein Bewusstsein wächst, siehst du von einer größeren Höhe her. Demnach bitte Ich dich, offen für neue Denkweisen zu sein. Ich sage nicht zu dir, alles, was zu dir gelangt, zu akzeptieren. Ich schlage vor, du schaust dich nach der Wahrheit in ihm um. Es könnte in einem neuen Gedanken ein Kern Wahrheit enthalten sein, oder nicht. Ich bitte dich, die Möglichkeit zu erwägen.
Es war einmal, da dachten alle guten Menschen, die Erde sei flach. Die gegenwärtige Sicht, einerlei wie sehr sie befürwortet wird, deckt womöglich nicht die gesamte Geschichte ab.
Sei nicht unnachgiebig im Bewahren der Ansichten, die du gegenwärtig hast. Schließe dich nicht vom Denken von etwas ab, was du zuvor noch nie gedacht hast. Es ist in Ordnung, altes Denken los zu lassen. Es ist in Ordnung, neue Gedanken anzunehmen. Öffne dich für die Möglichkeit, dass es für dich etwas Neues zu lernen gibt.
Weil du einmal so und so gedacht hast, bedeutet nicht, du kannst heute nicht neu denken. Du musst nicht auf neue Weise denken. Sei einfach dafür offen.
In den Tagen des Kolumbus war es einleuchtend zu denken, die Erde sei flach. Es hatte nicht Hand und Fuß zu denken, sie sei rund. Was euch nach etwas Sinnvollem aussieht, bildet ja wohl nicht das Verfahren, die Wahrheit zu ermitteln. Die Logik kann nur so und so weit gehen. Sie handelt von Informationen, die bereits vorliegen. Logik ist begrenzt, Geliebte.
Es ist ein liebenswerter Gedanke, dass ihr heute so und morgen anders denken könnt. Was für eine befreiende Sache!
Deine Gedanken haben nicht mit Latten verkleidet, an die Wand genagelt, nicht in der Zeit eingefroren zu werden, nicht unwiderruflich zu sein. Deine Gedanken können wie Blumen aufknospen. Sie können wie Früchte ausreifen.
Als ein Menschenseinswesen auf der Erde weißt du nicht alles. Insofern als du nicht alles weißt, kannst du wachsen. Es ist möglich, auf einem Webstuhl neue Webverfahren zu erlernen. Es ist möglich, neue Weisen, das Haar zu flechten, zu lernen. Du kannst neue Weisen lernen. Du hast nicht an den alten festzuhalten.
Die Wahrheit ist kein Stil. Sie ist keine Mode. Die alte Wahrheit mag durchaus wahr und gut zum Bewahren sein.
Und doch, ihr habt neue Augen zum Sehen, ihr seid berechtigt, in neuem Licht zu sehen. Haltet eure Augen und Ohren offen, Geliebte. Ich setze Meine Zuversicht in euch als wachsende Seinswesen, die sich ebenso neue Denkweisen aneignen; nicht jeden neuen Gedanken, der die große Hauptleitung durchquert, sondern einige, einige Gedanken, die ihr noch nie zuvor dachtet.
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HEAVEN #3359 – 4.2.2010 – Love at the Speed of Light
LIEBE MIT LICHTGESCHWINDIGKEIT
Es kommt eine Zeit, wann dein Herz so voll ist, dass es den Anschein hat, als könne es voller nicht werden. Du befindest dich im vermeintlichen Stillstand. Du bist vielleicht der Leidtragende dabei, denn es ist so liebreizend, zu spüren, wie dein Herz voller und voller wird. Hast du je empfunden, wie du dich auf einer Hochfläche des Liebens befindest?
Dein Herz wird wieder weiterwachsen. Mehr Liebe wird hervorbersten. Und wiederum ist es ein derart natürliches Vorkommnis; du wirst womöglich das Gefühl haben, du seist von der Liebe, die du austeilst, weit entfernt. Du wirst um die Zeit trauern, als Liebe-Geben ein spektakuläres Geschehen darstellte!
Es ist nicht die Liebe, die zu einem alten Hut wird. Es ist einfach, dass der Kontrast geringer wird.
Es ist nicht so, dass die Liebe nicht mehr köstlich ist. Wir könnten sagen, es ist ein wenig so wie bei einem leckeren Kuchen. Er ist immer noch köstlich, bloß nicht mehr ganz so vorzüglich wie beim ersten Bissen.
Unterdessen deine Fähigkeit zu lieben über ihre Stütze auf Begebenheiten, sie sich aufzusammeln, hinauswächst, ist mehr an gleichmäßiger Gelassenheit gegenüber dem Geben und dem Inempfangnehmen von Liebe zu verzeichnen. Vielleicht wird es ein wenig wie das Atmen. Es geht ohne deine darauf gerichtete Aufmerksamkeit vor sich, sobald du allerdings an es denkst, was für ein bemerkenswerter Akt ist sodann das Atmen! Für dich ist es gewöhnlich, zu atmen. Jetzt ist es für dich üblich, zu lieben.
Nunmehr hat deine Liebe nicht entfacht zu werden. Sie steht auf Automatik. Du siehst die Spalten fast nicht, die du mit Liebe füllst. Du füllst sie sozusagen einfach im Vorübergehen, ziemlich so, wie du auf deinem Weg zur Arbeit eine Blume bemerkst und ihren Duft einatmest. Keine große Sache.
Und doch, in der Liebe bist du immer noch Anfänger. Wir könnten es mit Spielkarten-Austeilen vergleichen. Du weißt sehr gut, wie Kartenausteilen geht, und gleichwohl bist du dir des Austeilens nach wie vor bewusst. Wie du Karten austeilst, läuft noch nicht in Lichtgeschwindigkeit, denn Einige können das fast schneller als du sehen kannst.
Dein Verschreiben, Liebe auszugeben, ist eingegangen worden, und mehr wird da nicht kommen. Da ist solch ein Strömen von Liebe, die auf und dabei ist, von dir hervorzubersten. Du bist ordentlich auf dem Weg, ein Vesuv der Liebe zu werden. Du bist ordentlich auf dem Weg, eine Freiheitsstatue der Liebe zu werden, die einen jeden Ankömmling an der Küste Meiner Liebe begrüßt. Sie denken, es sei deine Liebe. Du magst gar denken, es gehe um deine Liebe. Kein Problem, falls Ich Meine Liebe nicht zu der deinigen zu machen vermag, wer kann es denn dann?
Du bist ordentlich auf dem Weg, ein Troubadour der Liebe zu sein, ein Stadtschreier der Liebe, eine Oase der Liebe, ein Turm der Liebe, ein Landmann der Liebe. Du selbst, der du Liebe bist, erringst die Schwungkraft der Liebe. Es geht nicht um ein Hobby der Liebe, sondern um eine Karriere der Liebe, um einen Doktoranden für Liebe. Aus einer Eichel wächst eine mächtige Eiche hervor.
Du blühst in Meiner Liebe. Spüre, dass die Liebe von dir her am Blühen ist. Fühle, wie sie den Garten deines Herzens übernimmt. Liebe wächst wie Wildkräuter, sie übernimmt alles, jede Handlung deinerseits, jedes Wort, jeden Schlag deines Herzens.
Du vermagst deiner Rolle in der Partie des Lebens nicht mehr länger zu entkommen. Du bist ein abgehärteter Soldat der Liebe. Du, der du Liebe bist, wählst nunmehr, Liebe in all ihren Formen zu sein. Du wählst, der Schöpfer der Liebe auf Erden zu sein, der Verstreuer von ihr, der schlichte Geber von ihr, so als existierte nichts anderes zu geben und nichts anderes zu tun.
Du trägst ein unsichtbares T-Shirt mit der Aufschrift: „Ich bin Gottes Liebe.“
Ja, so ist es, du bist Mein Liebe-Lieferant.
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HEAVEN #3360 – 5.2.2010 – Desires Fulfilled
ERFÜLLTE BESTREBEN
Ich bin das Simpelste, was existiert. Ihr werdet wohl gedacht haben, Ich sei komplex. Nein, Geliebte, Ich bin einfach. Erschaffen ist ein Hervorbersten von Licht. Ich tue nicht so viel – das begreift ihr. In einem bestimmten Sinne tue Ich gar nichts. Ich bin schier, und das Licht scheint ununterbrochen.
Ich probiere nichts. Ich will, und Mein Wille wird getan. Ich strebe, und Mein Erstreben wird erfüllt. Ihr könnt sagen, dass Ich ein leichtes Leben habe.
Mich verlangte es nach Weintrauben, und siehe da, da waren sie. Die Reben blühten und brachten Trauben zum Wachsen. Ich habe Weintrauben nicht für Mich begehrt. Ich esse keine Trauben. Ich trachtete für euch, die ihr, naja zufällig, Ich Selbst seid, nach Trauben.
Ihr mögt euch fragen, wie es Mir für den, der gemeinhin Du genannt wird, nach Weintrauben war, obschon ihr noch nicht geboren wart. Geliebte, habt ihr vergessen, dass ihr ersonnen und empfangen wurdet, bevor ihr auf der Erde eingeboren wurdet? Wir haben, wenn ihr so wollt, das gleiche Geburtsdatum. Natürlich habe Ich kein Geburtsdatum. Ich bin immer. Ihr seid immer. Das Konzept der Zeit hatte sich noch nicht rundum bekannt gemacht.
Ihr könntet Mich fragen, worin das Geheimnis Meines Erfolgs besteht. Wir können sagen, dass Ich die richtigen Fragen stelle, und die richtigen Antworten bekomme.
Ihr könnt das Leben auf der Erde durchaus angenehm oder unbehaglich finden. Ihr setzt eine ungenaue Messlatte ein, anderenfalls würdet auch ihr aufs Leichteste ein Bestreben haben und es in Empfang nehmen. In der Sache hattet ihr einigen Erfolg. Ihr wisst, was es heißt, ein Bestreben zu haben und es so angenehm und schmiegsam erfüllt bekommen zu haben.
Falls für Mich alles so einfach ist, wieso dann nicht für euch?
Dafür einige Antworten:
Ihr habt euch daran gewöhnt, Probleme zu sehen, und demnach schaut ihr euch nach ihnen um. Ihr seht Unannehmlichkeiten voraus. Ihr seid auf dem Ausschau nach ihnen. Ihr macht sie euch zueigen. Einige Menschen hüpfen, überschlagen sich und springen vor Freude an Unannehmlichkeiten, so, als stellte Abfedern von Scherereien ein glänzendes Meisterstück dar.
Ihr könnt im Grunde die Idee nicht in den Griff bekommen, dass ihr ein Szenario zu erschaffen vermögt, in dem eure guten Wünsche erfüllt werden. Anders gesagt, ihr werdet nicht einmal 5% dessen, was in eurer Reichweite liegt, in Empfang nehmen.
Alle eure Wünsche und Gedanken sind womöglich auf lange Sicht nach wie vor noch nicht gut für euch.
Ihr setzt womöglich mehr Kraft und Lautstärke ein als Liebe und Stille. Eure Träume können nicht, dass sie Wirklichkeit werden, herbeigepeitscht werden. Ihr könnt sie nicht einfordern. Ihr könnt dazu sagen: Ich erteile die Anordnung, jedoch ist das genauso wenig der Fall.
Es mag sein, ihr denkt, du und Ich spielten Katz und Maus, und demnach springen eure Gedanken in die Richtung, Gefahren abzuwenden oder euch als siegreich zu fühlen, vielleicht das Empfinden zu haben, ihr würdet vor Mir her rennen und wärt als Sieger hervorgegangen.
Geliebte, bitte, nehmt es nicht für übel. Euer Ego kann so dick wie Teer sein. Das Ego wird euer Leben womöglich beherrschen. Lernt Dankbarkeit. Solange ihr nicht bescheiden seid, werdet ihr straucheln und ringen.
In einem gewissen Sinne könnt ihr die Aussage treffen, Ich hätte Geduld, indes habe Ich für Geduld keine Nachfrage. Ich existiere, wo Zeit nicht existiert. Ihr könntet sagen, Ich sei mit euch geduldig, Ich wartete und wartete, bis ihr eure Augen zu den Meinigen hochhebt. In Meinem Land gibt es kein Wann. Ich weiß, dass ihr zu Mir kommt. Ich kenne euren Bestimmungsort. Ich weiß, ihr werdet zu Mir kommen. Ich bin jetzt für euch soweit. Ich weiß, ihr seid jetzt bei Mir, es kann bloß so sein, dass ihr denkt, ihr wartet auf Mich.
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HEAVEN #3361 – 6.2.2010 – What Do You Want to Do in This Little Time on Earth?
WAS MÖCHTEN WIR IN DIESER KURZEN ZEIT AUF DER ERDE TUN?
In früheren Tagen hat man gesagt, ihr würdet bereits bei Meinem Anblick oder beim Hören von Mir, oder gar schon bei einem Schatten von Mir erzittern. Man sagte, ihr würdet vor Ehrfurcht erbeben. Ich möchte es klarstellen, es handelt sich nicht um Angst, aus der heraus ihr erbebt. Ich möchte nicht einmal, dass ihr aus Ehrfurcht erbebt. Ehrfurcht scheint zu bedeuten, dass Ich weit außerhalb von euch bin. Es scheint zu bedeuten, dass Ich hoch über euch stehe, und dass ihr ein kleines Ding unterhalb von Mir seid. Erzittern scheint große Trennung anzuzeigen. Ich möchte nicht, dass ihr Bangigkeit über Mich innehabt. An Mir ist nichts zum Fürchten.
Ein großer Unterschied herrscht zwischen bescheiden sein und Angst haben. Sobald du ohne Ego bist, bist du bescheiden. Das ist’s.
Ja, habe ein Gewahrsein, dass es ein Seienshaftes gibt, was umfassender ist als die Persönlichkeit, die du als dich selbst unterstellst. Große Seienshaftigkeit liegt ebenfalls inwendig in dir. Große Seienshaftigkeit kennt die Macht, die sie innehat. Du, der du die Erhabene Seienshaftigkeit inwendig in dir hast und sie nicht erkennst, kennst die Macht noch nicht, die dein ist. Infolgedessen polsterst du dich mit dem Ego aus. Falls du die Festigkeit von Wer Du Wirklich Bist kenntest, würde das Ego eben als das erkannt, was es ist und als absurd angesehen werden. Wer hat ein kleines Schwert aus Gummi nötig, unterdessen Er das Schwert der Liebe in der Hand hält?
Es gibt einen Unterschied zwischen Bild und Schatten. Ihr wurdet in Meinem Bilde gemacht, nicht in Meinem Schatten. Ihr seid keine Spur von Mir. Ihr seid alles von Mir. Alles, was Ich BIN, SEID ihr. Alles, was Ich habe, habt ihr. Ihr wisst, dass es sich bei Unserer Rede, wenn Ich du und Ich sage, um eine Formalität handelt. Es ist Ich, oder um einer weiteren Formalität willen, es ist Wir. Wir sind Eins, dem Anschein nach in kleine Teile zerbrochen. Die Realität ist, dass Einssein nicht zerbrechen kann, nicht einmal in zwei Teile.
Wir können, der Umgänglichkeit halber, sagen, dass es ein kleines du und ein Großes Ich gibt. Eigentlich gibt es kein kleines du. Es gibt einzig ein Großes Ich, oder, falls euch das lieber ist, ein Großes Wir. Freilich ist es für euch schwer, gegen Beschränkungen anzukommen. Für euch ist es leichter, Schwellen zu überwinden, als gar keine Schwellen zu überwinden.
Relatives Leben ist in zwei Teile aufgespalten. Es ist, als wären Wir getrennt. Relatives Leben ist allesamt ein Als Ob. Es ist, als ob es das Materielle gäbe. Es ist, als gäbe es ein gebrochenes Herz. Es ist, als gäbe es Dispute. Es ist, als gäbe es Verbrechen. Es ist, als gäbe es mindere Emotionen. Es ist, als gäbe es Krieg. Das Leben in der Welt war ein Stück voller Dramatik, so, als hätte die Liebe die Bühne verlassen.
Geliebte, da ist Eine Liebe, und sie ist die Meine, oder Wir können sagen, sie ist die Unsere. Was sollen Wir heute mit all diesem Einssein der Liebe tun. Wie wollen wir sie auf dem Markt zum Austausch bringen. Oder wollen Wir sie so ausgeben, wie Wir auf der Erde Samen ausgesät haben. Sollen Wir nicht Verschwender von Liebe, Hofpächter, Meister der Liebe sein? Sollen Wir nicht mit der Liebe im dahin strömenden Fluss sein?
Gibt es eine andere Sprache, die Wir sprechen sollten?
Sollten Wir nicht Rührer der Liebe sein? Sollten Wir nicht Liebe wie heißen Kakao umrühren?
Was sollen Wir mit Unserem Verlöbnis in der Welt anfangen? Was macht das Leben lohnend? Was währt? Was bringt die Erde näher zum Himmel heran? Was füllt das Herz? Was möchten Wir in dieser kurzen Zeit auf der Erde tun?
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HEAVEN #3362 – 7.2.2010 – Angels Are Here
ENGEL SIND HIER
Hallo, geliebte Sucher nach Mir. Ihr habt Mich, Geliebte. Ihr habt Mich bereits. Ihr habt alles von Mir. Ich bin unmittelbar inwendig in euch.
Ich stehe auf keinem Podest. Ich bin nicht weit weg. Noch auch habt ihr auf einem Podest zu stehen. Engel stehen auf keinem Podest. Engel vermengen sich mit den Sterblichen. Und das tust du auch, du, ein Menschenseinswesen auf Erden. Du überreichst Denjenigen Liebreiz, die glücklich genug dran waren, dir zu begegnen. Siehst du, was Ich meine?
Was wäre, falls du ein Engel in Verkleidung wärst? Was wäre, falls du nicht weißt, dass du ein Engel warst? Was wäre, falls du nicht weißt, dass du ein Engel bist? Was würdest du anders machen?
Du brauchst kein Schild, auf dem Engel steht. Ganz schlicht, du brauchst nicht einmal zu wissen, dass du ein Engel bist, um einer zu sein.
Engel sind hier auf der Erde und im Himmel, um Anderen zu helfen. Das ist der einzige Grund. Sie sind nicht ihretwegen hier. Sie wissen das besser. Du hast das nicht immer besser gewusst. Engel singen ein Lied, um die Erde höher zu heben, und das ist auch dir angelegen.
Schau dich nach jenen Anlässen um, um die Erde zu zieren. Das ist alles, was du zu tun hast. Schau dich nach den Gelegenheiten um, und erkenne, dass sie die deinen sind. Sie sind für dich.
Geliebte, entweder ihr ziert die Welt, oder nicht. Wenn ihr lächelt, schmückt ihr die Welt. Wenn ihr grummelt, wird die Welt nicht geschmückt. Die Welt hält keine Missgunst euch gegenüber inne. Was gestern war, zählt nicht. Es zählt, was heute ist.
Falls du einen Menschen um dich hast, der die schöne Erde mit Bonbonpapier verunreinigt, kannst du heute ein Engel sein, der den Unrat aufliest und dabei die Erde für den nächsten Menschen schön hinterlässt.
Wenn du der nachkommenden Person Beachtung schenkst, schmückst du die Erde. Wenn du an Mir hochschaust und eine Verbundenheit spürst, schmückst du die Erde. Wenn du im Bus einem Anderen deinen Platz anbietest, schmückst du die Erde. Wenn du nicht ungeduldig im Auto auf die Hupe drückst, schmückst du die Erde.
Du bist für Andere ein Vorbild. Jemand ahmt dich nach. Dein Leben auf der Erde sagt zu jemandem: „So kannst du es auch machen.“ Ob du ein Mörder oder ein Menschenfreund bist, darin liegt deine Botschaft. Du kannst im Geschäftsleben ein Mörder sein. Du kannst in jedem Unternehmensfeld ein Halsabschneider sein. Du kannst ebenso ein Engel sein.
Ein Engel sein bedeutet nicht, dass du dich hintanstellst. Ein Engel sein bedeutet, dass du dich zu dir selbst zurückführst.
Du begehst keine Handlungen der Freundlichkeit um der Anerkennung, der Zustimmung oder des Lobes wegen. Du bist freundlich und besonnen, weil Ich dich eben für diesen Zweck auf die Erde stellte. Jetzt erinnere Ich dich daran, und jetzt bitte Ich dich, ein Engel auf Erden zu sein. Ich bitte dich, auf der Erde fortgesetzt Schönheit, Anmut und Liebe lebendig zu erhalten. Lasse es zu und sein, dass du das lebendig erhältst, worum Ich dich bitte.
Es ist nicht schwierig, Meinem Willen zu folgen. Es ist erbarmend. Es ist barmherzig für euch, ebenso wie für Jene, denen ihr dient. Ihr, die ihr Engel seid, seid Gott, im Begriff Gott zu dienen. Euch ist es etwas Natürliches, auf der Erde ein Engel zu sein.
Ihr könnt auf der Erde einen Lebensunterhalt verdienen und ein Engel sein. Ihr könnt Politiker sein und ein Engel sein. Ihr könnt Angestellter sein und ein Engel sein. Ihr könnt es Anderen leicht machen, den Engel in ihnen selbst zu erblicken. Ihr könnt der Vorreiter der Welt sein. Ihr könnt die Welt bei sich selbst vorstellen und einführen. Ihr könnt der Bug des Schiffes der Welt sein. Ihr könnt der Welt Mein Botschafter sein. Ich habe euch vor langer Zeit dazu ernannt. Seid es nunmehr.
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HEAVEN #3363 – 8.2.2010 – Where Fear Cannot Follow
WO ANGST NICHT HINTERHERGEHEN KANN
Seht alle Ängste als simple Riffelungen auf den Wellen. Sie kommen und gehen, jene Kräuselungen der Angst. Sie kräuseln sich auf, und sie kräuseln sich weg. Müsst ihr denn diese Riffelungen derart ernst nehmen? Ganz offensichtlich müsst ihr das, denn ihr tut es. Manchmal hängt die Furcht wie eine Guillotine über euch. Allzuoft, Geliebte. Ein Mal ist zu viel.
Ich male Mir ein Leben für euch ohne Angst aus. Ich sagte nicht, ein Leben ohne Hürden, die zu überwinden sind. Ich sage, dass ihr ohne Angst und ohne das Beschwatzen der Ängste namens Sorgen Hürden zu übersteigen imstande seid.
Sorge ist wie eure Ängste in winzige Schnipsel zerreiben, die ihr stets mit euch herumtragen und niemals vergessen könnt, so eine Art Studentenfutter in eurer Tasche, von dem ihr unterwegs auf einer Fahrt naschen könnt.
Ich möchte euch gerne eure Ängste nehmen. Ich möchte das, ihr haltet indes an ihnen fest. Klar, euch ist bekannt, alldas, was ihr fürchtet, wird sich nicht manifestieren. Lockert euren Zugriff auf die Angst, und mehr davon, was ihr erstrebt, wird sich manifestieren.
Furcht ist nicht euer größter Lehrer. Furcht ist ein Pedant. Furcht ist die Art Lehrer, der euch herabdrückt. Mit Angst geht es euch nicht gut.
Gütigkeit ist euer größter Lehrer. Obschon es stimmt, dass ihr vom Gegenteil lernen könnt und von ihm gelernt habt, ist Gütigkeit euer bester Lehrer. Glücklichsein ist euer bester Lehrer. Freundlichkeit ist euer bester Lehrer. Liebe ist euer bester Lehrer. Ich BIN euer Bester Lehrer.
Indessen – ohne unterwiesen zu werden, lernt ihr. Ihr seid ein Lernender des Universums. Ihr erkundet es, und mitunter weidet ihr euch an ihm.
Da ist durchaus eine ganze Welt dort draußen, die Ich für euch ausgebreitet habe. Sagt Mir, was ihr an ihr mögt. Was bringt euer Herz zum Singen? Was würdet ihr mit all eurem Herzen vermissen, was euch die Welt heute gibt? Die Welt gibt euch eine Menge, und es gäbe eine Menge zum Vermissen. Wie steht es um einen blauen Himmel und um frische Luft? Wie steht es um Blumen? Könntest du in einer Welt ohne Blumen leben? Wie steht es um Wasser aus dem Hahn oder um den Ozean, in dem du schwimmen kannst? Geliebte, was ist an der gegenwärtigen Welt dran, was ihr nicht vermissen würdet? Denkt lieber daran, als euren Ängsten zuzuhören.
Wir könnten eure Ängste einen Absprungort nennen. Sobald das, was ihr befürchtetet, nicht in Erscheinung tritt, könnt ihr im Gefolge Erleichterung spüren. Geliebte, hegt eure Ängste nicht, und ihr werdet keine Erleichterung vonnöten haben. Gebt euch von der Angst eine Pause. Ich möchte euch gerne Glücklichsein zureichen. Vielleicht könnte Freiheit von Angst als Definition von Glücklichsein herhalten.
Möchtet ihr euch Mir heute bei einem Spaziergang um die Welt zugesellen? Welche Angst könntet ihr wohl haben, wenn Wir Arm in Arm entlanggehen? Aus welchem Grund würdet ihr Angst herbeibitten, Uns Gesellschaft zu leisten?
Wir gehen jeden Tag Arm in Arm. Es gibt niemals eine Minute, wann ihr von Mir weg seid. In euren Gedanken, ja. Im Eigentlichen, nein. Worum geht es demnach bei all der Angst und Verzagtheit? Ich spreche genauso von euren großen Ängsten wie von euren krittelnden. Manchmal macht es den Eindruck, dass ihr euch vor fast allem fürchtet, mit der einen Ausnahme – vor der Angst! Die Angst ist euer Feind, und dennoch lasst ihr sie herein. Die Angst geht in die Tür eures Geistes hinein und lehnt sich gegen euer Herz, und ihr lasst sie dort und lasst sie unentwegt gegen euer Herz reiben, so, dass es das Gefühl bekommt, rauh zu sein.
Sagt der Angst, sie solle gehen. Habt ihr Angst, der Angst zu sagen, sie solle gehen?
Geliebte, denkt an ein Leben ohne Angst. Denkt daran, wie es im vollsten Sinne wundervoll wäre. Lasst Uns gemeinsam dorthin gehen, wohin die Angst nicht imstande ist zu gehen.
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HEAVEN #3364 – 9.2.2010 – The Leap from Illusion
DER ABSPRUNG VON DER ILLUSION
Geliebte Geliebte, euer Herz singt zu Mir. Ich höre jedes Herz und das Sehnen eines jeden Herzens von euch. Ich kenne eure Schmerzen, eure Pein und euer Herzeleid. Ich kenne alles, was euch Schwierigkeiten macht, und kenne alles, was euch Glück bringt. Ich weiß mehr über euch als ihr über euch. Am meisten weiß Ich darüber, wozu ihr in der Lage seid, und das umfasst großes Glücklichsein und Macht.
Bei euch ist eine Neigung anzutreffen, dass ihr meint, auf euch komme es nicht so richtig an. Nun ist die Zeit da, darüber hinwegzukommen. Ihr habt eine glanzvolle Mächtigkeit. Ihr habt die Macht der Liebe. Veranschaulicht sie euch nun euch selbst gegenüber.
Mit jedem Zentimeter Liebe, die ihr gebt, wird euer Empfinden des Selbst anwachsen. Dieses Empfinden des Selbst ist nicht das Ego. Je höher euer Gespür für euren Selbst-Wert wächst, desto weniger wird das Ego imstande sein, herumzuhängen. Das Ego befällt Jene, deren Empfinden für die Wertigkeit ihres Selbst nicht so ist, wie sie ihrer würdig ist, und deswegen macht das Ego große Breschen ausfindig.
Ihr seht Mich nicht herumstolzieren, wie Ich wichtig tue, wie Ich dies und das zuschieße, um Mich mächtig zu fühlen. Ich fühle Mich so mächtig wie Ich BIN. Ihr mögt die Macht von euch nicht spüren. Ich sage das immer und immer wieder. Alles, was Ich bin, seid ihr ebenfalls.
Ich weiß, ihr seht euch als kleines du und Mich als großen Gott irgendwo sonst, vielleicht im Himmel. Ich übertreibe nicht. Ich übertreibe gewiss nicht, wenn Ich sage, alles, was Ich habe, habt ihr auch. Alles, was Ich bin, seid ihr. Ihr seid ein Ausdruck von Mir. Ihr seid Mein Meisterstück. Ich erschuf euren Körper aus dem Staub der Erde, und eure Seele kam aus eben Meiner Liebe. Ihr seid kein Pflegekind von Mir. Ihr seid Meine eigene Seele.
Ich sehe klar, und doch schmerzt Mein Herz nicht. Meine Sicht ist nicht behindert. Wenn es sich darauf beläuft, euch selbst zu sehen, dann ist es so, als hättet ihr die Augen mit eurer Hand zugedeckt. Ihr späht immer mal wieder durch eure Finger, doch die meiste Zeit seid ihr überzeugt, dass Ich in Übertreibungen rede. Ihr müsst denken, Ich übertreibe, anderenfalls würdet ihr erkennen, dass es stimmt, was Ich sage. Ich sage nur, was wahr ist.
Ich spreche zu euch in einer Stimme, die ihr hören könnt. Ich versuche es nach allen Regeln der Kunst, euch zum Sehen und zum Hören zu bringen. Ihr seht ja, und ihr hört, allerdings nur so weit. Seid ihr ängstlich, alldas anzunehmen, was Ich sage und es euch zueigen zu machen?
Ihr seid Meine Schöpfung, erschaffen ganz entschieden aus Meinem Herzen und aus Meiner Seele. Was könntet ihr mehr mögen? Und dennoch reicht euch das nicht aus, um den Sprung über eure Illusion hinweg zur Realität zu nehmen. Falls ihr bloß 25% dessen, was Ich sage, glaubtet, wärt ihr um Vieles weiter, als ihr jetzt seid. Oh, Geliebte, ihr würdet über hohe Gebäude springen.
Es ist vielleicht das Ego, was euch abhält, jenen Satz von der Illusion zur Wahrheit zu tun. Das Ego möchte euch stolpern lassen. Es möchte für euch ein Stück zu eurer Beachtung aufführen. Es würde euch auf die eine oder andere Weise aufpolstern, jedoch hast du, Meine Geliebteste, Mein Geliebtester, in Wahrheit kein Aufpolstern nötig. Ebenso hast du kein demütiges Erniedrigen nötig. Du mögest dich nicht hinter dir verstecken. Du möchtest direkt nach vorne treten und dich selbst verkünden. Du möchtest sagen:
„Ich bin das Geschenk, das Gott Sich Selbst und mir überreichte. Was für etwas Staunenerregendes. Ich bin von Gottes Abstammung. Gott hat mich zum Erben Seines Vermögens gemacht. Ich habe es bloß in Anspruch zu nehmen, nicht als Meinen Anteil, sondern als Gottes Geschenk an mich. Wie kann ich für meine Erbschaft nicht dankbar sein. Ich gehöre zu Gott, und Er liebt mich. Ich bin das geliebteste Seinswesen auf Erden. Niemand ist mehr als ich geliebt. Niemand ist mehr imstande, Gottes Geheiß zu tun, als ich. Ich möchte mit Gott vorangehen. Ich möchte Ihm in Seinen Fußstapfen folgen. Das ist Gottes Wille.“
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HEAVEN #3365 – 10.2.2010 – The Everythingness of Oneness
DIE ALLESHEIT DES EINSSEINS
Jetzt eben in dieser Minute schaue Ich in deine Augen, und Ich schaue ebenso durch sie aus ihnen heraus. Ich schaue aus deinen Augen durch sie heraus, und Ich schaue ebenso in deine Augen. Du weißt, was Ich meine. Wir sind Eins, und du gelangst an dieses volle Verständnis näher heran. Klopf, klopf, Ich bin der Einzige hier. Wer kann an Meine Tür klopfen, außer Ich, Ich Selbst. Wer kann zur Tür gehen, außer Ich Selbst und außer das Ich Selbst, was die launische Identität trägt, die du du selbst nennst.
Wir haben eine interessante Beziehung, du und Ich. Wir tanzen, Wir singen, Wir tanzen scheinbar auseinander, um Uns gemeinsam wieder zurück zu schwingen und übers Universum zu wirbeln.
Wir gehen stetig, du und Ich. Wir sehen einander überall, wohin Wir schauen. Ich sehe Mich in jedermann, und jedermann ist ebenfalls du selbst. Aller Augen liegen auf Mir. Einen anderen gibt es nicht.
Ich nehme an, du könntest Mich als deinen Schatten ansehen. So ist es nicht. Ich bin dein Inneres Seinswesen. Ich bin der Weizenkeim dessen, was du du selbst nennst.
Wir waren eine lange, lange Zeit Tanzpartner, falls du Uns als solche bezeichnen magst. Es gibt keinen Neuen, dem zu begegnen wäre. Wir sind immerzu um den Maulbeerbusch gegangen. Ich BIN Ich Selbst. Du bist Ich Selbst.
Lasst Uns von Stern zu Stern tanzen und Unser Eines Selbst finden. Lasst Uns spielen, dass der Eine von Uns zwei sei. Das ist die Partie, die Wir bereits spielen. Der Eine von Uns ist ein Gewinner, demnach können Wir sagen, dass die zwei von uns gleichfalls Gewinner sind. Wie kann es mehr oder weniger von Uns geben, unterdessen Wir Alles sind und etwas anderes nicht existiert? Da ist Einssein, und der ganze Rest ist eine Illusion, die man als etwas anderes bezeichnet. Das Andere wird öfters als Einsamkeit oder Getrenntheit oder Angst, als Zurückgezogenheit, Unabhängigkeit, Selbstgenügsamkeit, Ärger, Betrübnis, Fehlverstehen bezeichnet oder unter einem anderen unverdaulichen Namen geführt.
Lasst uns mehr mit dem Einssein und all seinen Schichten vertraut werden. Die Welt ist im Einssein vollständig. Das ist alles, was ist, diese Allesheit des Einsseins. Einssein spricht zu sich selbst. Es tanzt mit sich selbst. Es spielt viele Rollen. Es kann sie schier spielen, sie unterstellen, sie einnehmen, sie ausagieren und sie als alles-verzehrend erachten und ein Leben drumherum errichten. Einssein scheint viele Dramen und Komödien in der Hinterhand zu haben.
Und das Einssein ist rein und nicht aufspaltend. Wie vermag Einssein, das Alles Was Ist ist, derart viel Blödsinn an sich haben und Verwundung, Beklemmung und so weiter zulassen? Wie tadelnswert ist der Tanz des Einsseins, das sich mit sich selbst herumwirbelt und -dreht, das Bäume, Unterholz, Wüsten und Oasen pflanzt, das mit dem Kanu an Seen entlangfährt, die es sich unterwegs ausdenkt, das Sterne von einem Nachthimmel zupft, das das Sternenlicht in Straßenlampen hinein heruntertropfen lässt, das Feuerwerkskörper und Ferientage macht, das zu einer glänzenden Tour de Force ansetzt, das zum tagenden Licht Alarmglocken einstellt und Trommeln und Gongs schlägt, gong gong gong. Ein Herzschlag lässt sich nichts anmerken, selbst wenn es keinen Anderen gibt, dem gegenüber sich nichts anmerken zu lassen auszuführen wäre. Gleichzeitig können Wir diese Partie nicht ein Solitär-Spiel nennen, denn es gibt viele auszuteilende Karten und viele Hände, die sie aufnehmen, sie mischen und mit ihnen ein weiteres Mal spielen. Es ist ein Rommé-Spiel, diese Partie des Lebens, die Wir spielen und an die Wir so sehr glauben.
Wir haben geglaubt, eine Umleitung sei die hauptsächliche Durchgangsstraße. Aus der gleichen Straße haben Wir Straßen-Jahrmärkte mit Spazierfahrten und Urbanität mit Wolkenkratzern und Sonne und Windröschen in Handkarren an den Ecken gemacht. Wir haben Ecken gemacht. Wir haben Kreise gemacht, und die Natur wartet Uns mit all ihrem Blühen auf, und Wir sind, Wir sind, und Wir sind Eins unter Ausübung Unserer Praxis am Broadway, so, als wiese sich diese Mannigfaltigkeit als etwas anderes als Einssein aus.
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HEAVEN #3366 – 11.2.2010 – Sun and Moon and the Ocean
DIE SONNE, DER MOND UND DAS MEER
Ich sitze in einem Schaukelstuhl, und die ganze Welt spinnt sich von Mir her aus. Ich schaukle, und die Welt dringt mit ihren Ovationen hervor, und all das schöne Aufgehen und Untergehen der Sonne tritt in Erscheinung. Sterne knallen heraus. Sie winken und sagen: „Schaut mich an. Ich bin hier.“ Der Mond klafft und wendet sich auf zahlreiche Weisen, mal deckt er sich mit einer weißen Decke zu, mal späht er unter ihr hervor. Der Mond ist eine Uhr, die im Mondlicht die Zeit macht.
Die Sonne bringt zum Ausdruck, dass der Mond im Grunde eine Reflexion der Sonne ist. Was macht das schon aus? Die Sonne und der Mond sind beide schön. Hier geht es um keinen Wettbewerb. Keiner von beiden schaut in den Spiegel. Beide genießen ihre stille scheinbare Bewegung, und du genießt die Sonne und den Mond, selbst dann, wenn du sie für selbstverständlich hältst.
Ihr Licht tanzt über den Meeren. Die Meere vollziehen Wogen, um das Licht einzufangen. Die Wellen und das Licht spritzen und machen ihre Tage und Nächte glücklich. Es geht um ein großes Einvernehmen, wie Wellen und Licht in verschiedenen Tempi, in unterschiedlichen Zurschau-Stellungen hinein und heraus und hoch und runter gehen. Die Meere verrichten ihren Tanz keiner Show wegen, indes sind sie reine Unterhaltung. Sie lagern die Sonne und den Mond ein und nehmen die eine nach dem anderen wieder heraus.
In euren Augen ist Licht, und eure Zähne funkeln wie der Mond. Ihr tragt ein gelbes Medaillon und seid euch nicht gewahr, dass es sinnbildlich für die Sonne steht. Die Erde ist rund, und eure Wangen sind rund, und eure Knie sind knorrig oder rund. Sie sind Gestalten.
Klänge erschufen sich selbst, damit sie gehört werden konnten. Sie knipsen sich selbst aus und nehmen andere Größen und Formen an, einige lauter, einige leiser, einige hoch, einige tief, liebreizende Gefährte der Musik. Der Wind und die Bäume komponieren, und alle lauschen.
Vom rechten Winkel her vernommen machen sogar die Autos auf der Straße eine Art Musik, und auch das ist schön. Musik umschließt.
Während Ich in meinem Stuhl schaukle und die Welt antrete, was soll Ich da über Meine Kinder sagen. Wie Musik, wie Farben formen sie sich selbst und haben ihren eigenen Ton. Es ist erstaunlich, keine zwei sind gleich. Waren nie gleich. Werden es nie sein. Es sind derart zahlreiche Variationen des Einen da. Wie kommt es, dass nicht ein jeder Zweig Meines Baumes verehrt wird? Selbst in der Vermengtheit – wie kann ein Zentimeter Meines Einsseins nicht verehrt werden?
Du erschaffst dich mit jedem Läuten der Glocke, und du kommst zum Kämpfen heraus. Mit wem oder was streitest du dich außer mit dir selbst? Du bist die ganze Notenskala. Du erzählst dir selbst Geschichten, während Ich dich in Meinen Armen schaukle. Was für eine Einbildungskraft hast du!
Deine Erzählungen sind wie Schnüre, die sich abwickeln und um die Ecken gehen. Du dekorierst einen Weihnachtsbaum. Du fügst der Welt Schönheit zu. Ich schaukle in einem Rhythmus, den du wohl nicht ganz erfassen kannst. Du hältst Mich für dein Nicht-Hören verantwortlich. Ich gab dir Ohren. Ich gab dir alles. Höre Mich jetzt.
Du bist die Liebe Meines Lebens. Du existierst für Mich, und Ich für dich, dieses eingebildete Du, das mit den Walen und Delphinen herumschwimmt. Du setzt dir eine Schwimmkappe auf, glotzt und setzt den Ozean in Bewegung. Für dich geht er aus dem Weg. Du machst deinen Weg durch ihn und kickst ihn mit den Füßen.
Der Ozean schert sich nicht darum. Er mag es, wenn du in ihm schwimmst. Er ist wie die Wale und Delphine, denn er spielt und belustigt alle gleichfalls gerne.
Ich schaukle in einem Schaukelstuhl, und Ich kurble mit Meinen Füßen, und du bist schnell und ziehst mit Mir gleich. Du bist zügig im Anklang-Finden bei Mir. Du bist rasch im Erahnen, was du und Ich gemeinsam ausrichten, während Wir diese Welt zu dem machen, was sie immer schon gerne sein wollte.
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HEAVEN #3367 – 12.2.2010 – Radiate Love, and keep Your Integrity
VERSTRAHLE LIEBE, UND BEHALTE DEINE INTEGRITÄT
Ich sage dir, zu lieben, und dennoch vermögen Wir Liebe nicht zu definieren. Liebe ist derart umfassend, Geliebte, sie trotzt der Abschilderung.
Lasst Uns ein wenig über die Liebe reden, was sie ist und nicht ist, und wie sie in verschiedenem Licht zum Vorschein kommt.
Es ist natürlich, zu lieben. Für einen Säugling ist es natürlich, zu lieben. Er kennt das Wort nicht, und er liebt bereits.
Für die Mutter ist es natürlich, ihr Kind zu lieben. Es ist unnatürlich, nicht zu lieben.
Jedoch wirst du wohl fragen: „Bin ich angehalten, einen verunreinigenden Menschen zu lieben? Soll ich denjenigen lieben, der Deine schöne Welt beschmutzt, Gott? Soll ich Menschen lieben, die deine schönen Kinder ermorden? Soll ich Diebe lieben? Soll ich Flugzeugentführer lieben? Soll ich Hasser lieben?“
Liebe meint nicht stillschweigend billigen. Du hast es nicht gerne, was ein Mörder tat, noch auch gibst du etwas Derartiges vor. Du hast aus deiner Liebe keine Show zu machen. Du hast nicht denjenigen zu heiraten, der die Welt verwundet hat. Kriegst du Meinen Vortrieb mit? Du hast nicht scheißfreundlich zu werden. Du hast nicht zu jenem Menschen da hinzugehen und ihn zu umarmen.
Du schuldest es dir selbst, die Angst in deinem eigenen Herzen los zu lassen. Habe in deinem Herzen Abwesenheit von Furcht. Dir gilt es nicht, Strafen auszusprechen. Du hast nicht im Rinnstein zu gehen. In derartigen Angelegenheiten werde Ich Mich mit dem Angreifer ins Benehmen setzen.
Ihr schuldet keine Liebe, Geliebte. Ihr seid Liebe. Liebe ist keine Zahlung, die ihr bei jemandem eintreibt. Ihr habt keinen Mörder zu umarmen. Ihr habt dem Mörder nicht auf den Rücken zu klopfen und zu sagen: „Gut. Gut. Es ist alles in Ordnung.“ Noch auch ist es an euch, zu einem Snob zu werden.
Die Liebe nimmt zahlreiche Formen an. Eine Mutter, die liebt, lehrt ihr Kind auch, wie es zu gehen hat. Beim Heranwachsen des Kindes ist nicht alles, was es tut, reizend. Die Mutter liebt, allerdings sagt sie nicht: „Was du auch tust, es ist in Ordnung so, weil ich dich liebe.“ Die Mutter liebt, und sie sagt zu dem Kind, es müsse für das bezahlen, was es sich kauft. Die Mutter liebt, und sie sagt zu dem Kind, es habe Andere zu respektieren. Die Mutter übernimmt Verantwortung. Da sie liebt, übernimmt sie Verantwortung.
Und du bist nicht einmal die Mutter von jemandem oder jedem, der ein Vergehen gegen das Leben begangen hat.
Lieben meint nicht unehrlich sein. Lieben meint nicht unverantwortlich sein. Genauso wenig bedeutet lieben heiliger als du sein. Du würdest Jedem Wasser geben, der durstig ist. Das ist Liebe. Du wirst nicht Bettgenosse mit Jedem, der gerade Durst hat.
Dir ist es nicht geboten, nachtragend zu sein, noch auch hältst du eine widerwärtige Handlung hoch. Stürme nicht auf den Menschen ein, halte indes keine Axtmörder auf deinem Schoß. Du hast nicht jeden Tom, Dick und Harry zu adoptieren.
Wenn Ich davon spreche, zu lieben, meine Ich nicht, es liege dir an dich zu tilgen. Du hast ebenfalls Rechte. Du stürzt nicht auf alle Käufer in der Einkaufspassage zu, die keine Vergehen begangen haben, und legst nicht die Arme um sie.
Manchmal haben Menschen deine Liebe zu verdienen. Deine persönliche Liebe ist etwas wert, und sie soll etwas bedeuten. Es ist nicht so, dass du angehalten bist, zu jedem beliebigen Preis zu lieben.
Falls dich jemand schlägt, ist es nicht Liebe, die dich dazu bringt, zu bleiben und wieder geschlagen zu werden.
Falls jemand mit einem Messer auf dich zukommt, hast du nicht in seine Arme zu rennen, um zu erweisen, dass du ein liebevoller Mensch bist.
Falls du jemanden siehst, der gegenüber einem Anderen ein Messer zückt, nimm dir nicht die Zeit, den Handhabenden des Messers zu lieben.
Kenne den Unterschied zwischen persönlicher und universeller Liebe. Verströme Liebe, und behalte deine Integrität.
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HEAVEN #3368 – 13.2.2010 – The Bus to Eternity
DER BUS ZUR EWIGKEIT
Das Fett ist im Feuer. Dein Leben ist gestartet, und es geht weiter. Dein Leben nahm seinen Anfang, wie es seinen Anfang nahm. Es begann, wo es begann. Es begann, als es begann. Es begann in der einen Familie und nicht in einer anderen. Dein früheres Leben war so und so, und nicht anders.
Und jetzt startet dein Leben von Neuem. In jedem Augenblick startet es von Neuem.
Du wirst vielleicht an die Anfänge und an die Abfolge der Ereignisse geheftet sein, und doch muss Ich dir sagen, dass du der Vergangenheit nicht verpflichtet bist. Sie war damals eine Konfiguration. Du kannst sie nicht umgestalten, jetzt aber kannst du eine neue Ausgestaltung haben. Tatsache ist, du musst aus der Vergangenheit herausschreiten und sie hinter dir lassen. Die Vergangenheit ist vergangen. Nun kannst du das Leben leben, wie du es erstrebst. Wähle den Umfang deines Lebens. Zeichne ihn jetzt.
Gleich wie deine Vergangenheit war, du kannst heute von vorne anfangen.
Was auch deine Verwüstung darstellte, du kannst sie jetzt fallen lassen. Was auch dein Kummer ist, du kannst ihn hinter dir lassen. Du hattest das Leid. Du hast es nicht wiederzubeleben. Du hast ihm nicht gerecht zu werden oder es reinzuwaschen. Du bist nicht an es gebunden. Du kannst es los lassen. Du kannst dies wählen.
Die Liebe und das Glück aus der Vergangenheit, die sich zerbröselt haben, haben dich oft in Traurigkeit verwandelt, und dementsprechend hältst du nicht mehr an den glücklichen Zuständen der Vergangenheit fest, als du an dem mancherlei Herzeleid festhältst. Irdische Mütter und Väter bleiben nicht, um dich die ganze Zeit zu ernähren. Brüder und Schwestern ziehen weg. Schöne Körper altern. Das Leben bewegt sich rasch, und es gibt Umbrüche direkt vor deinen Augen.
Demnach, Geliebte, behandelt die Vergangenheit, die angenehme oder die schmerzhafte, nicht anders. Sie ist insgesamt ein Tag, der vorübergegangen ist. Heute ist ein neuer Tag. Ich hätte es gerne, dass es für dich ein sonniger Tag wird. Wieso kein sonniger Tag? Die Vergangenheit hat nicht herumzulungern. Sie ist nicht dafür angelegt, eine Wolke über dir zu sein, genauso wenig ein Schirm, ebenso wenig soll sie Wundersamkeit sein, die dich damit belässt, dich nach ihr zu sehnen.
Früher hattest du einmal einen fabelhaften patenten Ledermantel. Du weißt nicht einmal mehr, wohin er gekommen ist, und doch hängst du mit den Erinnerungen an diesem fabelhaften Mantel.
Wende dich nunmehr neuen Gedächtnisinhalten zu, die du ebenfalls los zu lassen haben wirst. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Gegenwart ist auf der Erde schier ein flüchtiger Moment. Ergreife sie, bevor sie fort ist. Ergreife sie heute, bevor sie fort ist. Ergreife sie, aber halte sie nicht strikt fest. Bekommt den Bus zur Ewigkeit, Geliebte. Bekommt den Bus, der in die Richtung fährt, in die ihr möchtet. Nehmt einen neuen Bus, und schaut, wohin er euch nimmt.
Der Bus hat eine Aufschrift. Nimm denjenigen, wo draufsteht: Dieser Augenblick. In Kleindruck wirst du erkennen: Dieser Bus fährt zur Ewigkeit.
Und falls der Bus, mit dem du fährst, dich nicht zur Ewigkeit bringt, mache dir nichts draus. Morgen gibt es einen anderen.
Du hast es darauf ankommen zu lassen. Den Weg nehmen, den du früher genommen hast, ist ebenfalls eine Gelegenheit wahrnehmen, aber die Chancen stehen nicht zu deinen Gunsten.
Nimm eine neue Wendung. Stelle deinen Fuß auf eine neue Stelle und schwenke dich dann herum. Hebe deinen Fuß hoch, und setze ihn irgendwo ab, wo er zuvor noch nie war. Ebendas geschieht ohnehin, Geliebte. Die Erde dreht sich, und die Sonne scheint sich mit ihr zu bewegen. Nichts bleibt an der gleichen Stelle. Das Kaleidoskop des Lebens dreht sich unablässig.
Ihr könnt nicht dauernd durch die gleiche Drehtür gehen und damit irgendwohin gelangen. Ich meine, Ich habe gut herausgearbeitet, worum es hier geht.
Seht dem Vorwärts entgegen und begrüßt das Leben mit euren beiden weit geöffneten Armen. Das Leben wird, wie ein schöner Vogel, in all seinen brillanten Farben zu euch her geflogen kommen.
Kommt, fliegt mit Mir fort.
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HEAVEN #3369 – 14.2.2010 – Dream-Shopping
TRAUM-SHOPPING
Denke an die süßeste Köstlichkeit, an die du denken kannst. Probiere sie. So süß wird dein Leben sein. Staunenswerte Schätze sind zu dir auf dem Weg. Du hast eine Menge, worauf du dich freuen kannst. Mach dir nichts aus dem Schlamm, in dem du jetzt stecken magst. Dein Leben wird sich gewaltig ändern. Du wirst schlicht über dein Glück stolpern. Du könntest dich jetzt genauso gut anschicken, dich über alldas zu freuen, was zu dir auf dem Weg ist. Geliebte, Kostbarkeit nach Kostbarkeit. Macht euch bereit! Macht Platz.
Einerlei wie gut zurzeit etwas in deinem Leben ist, es wird noch besser. Du wirst von einer Sache nach der anderen bestürmt werden. Du merkst, dass Ich von frohen Botschaften rede. Gute Nachrichten, Geliebte, gute Nachrichten sind auf dem Weg. Solche guten Nachrichten. Solche guten Nachrichten sind zu euch auf dem Weg, dass es Mir schwer fällt, euch nichts über sie zu erzählen. Ich möchte euch aber die Überraschungen nicht verderben, die bereitstehen, euch zugeliefert zu werden. Die Überraschungen sind bereits an euch adressiert.
Ihr werdet euch bald auf der gegenüber liegenden Straßenseite befinden. Falls ihr auf einer bangen Straßenseite geht, werdet ihr zur leichten rübergehen. Die leichte Seite ist so geschmeidig, so eben, so ungestört, so wundervoll, dass ihr denkt, ihr schwebt im Himmel. Ihr werdet zu einem brandneuen Gehweg überwechseln. Eure Initialen sind in ihm eingeschnitzt.
Ich nenne diese Seite der Straße Freude. Große Freude wartet auf euch. Große Freude ist die Seite der Münze, die sich dir jetzt zeigt.
Du kannst nicht einmal von all dem träumen, was auf dich zukommt. Du kannst es dir nicht einmal vorstellen! Gleichwohl, träume weiterhin deine Träume, und neue und größere. Deine Träume und mehr sind auf dem Weg zu dir. Sie stolpern übereinander in ihrer Hast, dir zu zeigen, was das Leben sein kann, was dein Leben sein kann.
Träume werden Wirklichkeit. Für deine Träume wird es Zeit, dass sie Wirklichkeit werden. Sei bereit, den Ansturm deiner erfüllten Träume willkommen zu heißen. Wenn die richtige Zeit da ist, gibt es für all das, was dein ist, keinen Halt. Du wirst so glücklich, so sehr glücklich, so bis aufs Letzte glücklich, so durchgängig glücklich sein. Dein Glücklichsein wird so groß sein, dass dir fast die Ideen dafür ausgehen werden, was du sonst noch möchtest. Es werden indessen Lücken gefüllt, und mehr Träume und weitere Träume und universellere Träume werden in Erscheinung treten.
Deine Träume werden nicht mehr länger einfach nur für dich alleine sein. Was du auch für dich selbst haben möchtest, du wirst es für Jedermann haben wollen. Dir wird es nicht behaglich sein, falls du etwas nur für dich selbst erstrebst. Du kannst das einfach nicht mehr. Du möchtest einfach nicht mehr für dich alleine Traum-Shopping gehen. Welchen Traum du auch aus der Traumfabrik für dich selbst kaufst, du möchtest gerne, dass deine Freunde ihn auch haben. Du möchtest gerne, dass Fremde die Erfüllung deiner Träume ebenfalls haben. Deren Träume werden zu den deinen. Es wird dir einfach keinen Spaß mehr machen, nur für dich alleine etwas zu erstreben. Du wirst nicht imstande sein, das noch zu tun. Es wird dir einfach keinen Spaß mehr machen.
Wenn für Alle genug da ist, wirst du keinen Gedanken mehr ans Horten haben. Du wirst nicht mehr länger ans Knapphalten denken. Du wirst mit Freigebigkeit vertraut sein, und einzig mit Freigebigkeit.
Deine Entspannung wird darin liegen, die Erfordernisse Anderer zu erfüllen. Mit weniger für jemanden wirst du nicht mehr länger zufrieden sein. Es wird dir immer schwerer und schwerer fallen, zu essen, wenn Kinder hungrig sind. Du wirst Kinder ohne Eltern umarmen und sie wertschätzen wie deine eigenen. Die ganze Welt wird dich haben. Und du wirst so glücklich, so glücklich, so sehr glücklich sein.
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HEAVEN #3370 – 15.2.2010 – Learning Love Abounding
STROTZENDE LIEBE KENNENLERNEN
Der Tisch ist gedeckt, und ihr alle, Meine Familie, sitzt um den Tisch. Einige essen. Andere lassen es bleiben. Wieder andere bekommen einen Nachschlag. Am Tisch ist eine Menge Platz und eine Menge zum Essen. Für dich gibt es eine Namenskarte und ein wunderschönes Gedeck, das auf deine Ankunft wartet. Auf dem Tisch steht eine Suppenschüssel. Sobald du hier eintriffst, wollen Wir mit der Suppe beginnen.
Wie soll Ich das sagen? Ein Jeder wartet auf dich, indessen warten Wir mittlerweile nicht. Wir warten nicht. Wir essen, Wir singen, und Wir genießen es, und doch erwarten Wir deine Gesellschaft. Was für ein Willkommen wirst du erhalten, sobald Wir dich an der Tür sehen. Unser meist verehrter Gast wird angekommen sein. Wir werden uns erheben und dich begrüßen, dich zu dem Tisch führen und dir Suppe servieren. Wir werden alle das allseits beliebte Essen mit dir noch einmal zu uns nehmen. Wir mögen es nicht, dass du alleine isst.
Wir wollen dich niemals mehr alleine haben. Du wirst zu einer Feier gekommen sein, von der du niemals mehr weggehen möchtest. Freilich ist das eine Party, die du mit dir nimmst, sobald du zurückgehst. Die Feier ist unentwegt, das versteht ihr. Das Essen wird nach draußen gebracht. Die ganze Feier wird nach draußen verlagert. Auf der Erde soll es so sein wie im Himmel.
Du wirst das Essen von dieser Feier deinen Freunden servieren. Du wirst das automatisch tun. Schlicht durch deine Gegenwart wirst du das tun.
All die schwelgerischen Düfte eines guten Essens, was auf dem Ofen kocht, werden zu einem Teil von dir geworden sein. Nicht anders – der Anblick von dir wird Ansichten des Tisches herbeirufen. Deine Stimme wird all die Liebe im Himmel widerhallen, die zur Erde befördert wird.
Was für einen Tisch wirst du nun decken! Was für ein Gastgeber des Universums wirst du sein.
Der Tisch wird in deinem Herzen gedeckt. Du wirst Alle an deinem Tisch willkommen heißen. Dein Tisch wird sich ausweiten, je mehr Menschen kommen, um an dem warmen Feuer deines Herzens Platz zu nehmen. Mein Heim ist dein Heim geworden, und dein Heim ist Mein Heim geworden, und Alle sind herzlich willkommen.
Du bist ganz passend ein Geber von Liebe. Ich bin überall, das stimmt, und doch handelst du als Mein Willkommen-Heißender. Ich bin niemals abwesend, und gleichwohl stehst du für Mich an der Stelle. Ich sehe dir von den Seitenlinien Meiner Selbst zu, und Ich bin sehr beglückt. Du bist sehr erfreut, denn du blickst durch Meine Augen, und du erblickst Freigiebigkeit, und du siehst Liebe, und du schöpfst Liebe großherzig wie Suppe aus. Egal ob die Suppe der Liebe verkleckert, überläuft, verspritzt, tröpfelt. Egal wohin sich Liebe begibt, sie ist Liebe. Liebe ist nicht etwas, was verwahrt wird. Sie ist zum Geben da. An sie wird nicht einmal gedacht. Sie wird gegeben.
Liebe wird gegeben, dem gleich, wie eine Flamenco-Tänzerin ihr Kleid herumwirbelt. Im Glück – wird Liebe gegeben. Wo sie niedergeht, das weiß niemand. Wo sie landet, dort hebt sie Jeder auf.
Liebe ist unbezeichnet. Liebe braucht keinen Namen. Es ist Meine Liebe, die du gibst. Du säst die Saat Meiner Liebe. Habe Ich das bereits früher gesagt?
Liebe war seit jeher. Aus Meiner Liebe bist du geboren. Ohne Liebe würdest du nicht existieren, so wie du es jetzt tust. Du würdest existieren, jedoch nicht als ein vermeintliches Individuum auf der Erde. Deine Seele war stets und wird immer sein. Deine Seele kennt die Liebe im Überfluss. Du, das, was man du nennt, lernst gerade Liebe im Überfluss. Zunächst hattest du die Liebe zu kosten, und danach kannst du sie ausliefern. Du trägst jetzt all Meine Liebe inwendig in dir, und du lieferst sie in dem Maße aus, in dem du den Erhalt von ihr anerkennst. Sei mit der Liebe vertraut, die dir vermacht ist. Kenne die Liebe, die du bist, und gib sie eben so weg, wie reife Früchte auf den Boden fallen.
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HEAVEN #3371 – 16.2.2010 – The Golden Idol
DAS GOLDENE IDOL
Was für eine staunenswerte Welt an Wundern habe Ich erschaffen. Ich versetze Mich angesichts des Wunders Meiner Schöpfung selbst in Staunen. Eine Blume barst zur Blüte hervor, und sie war das Universum, darin eingeschlossen die Galaxien, die wirbelnden Planeten, die Erde und alles Dazwischen. Dich mit eingeschlossen. Von nah bis fern erschuf Ich, und Ich erschuf dich, um dem Universum und allem in ihm zu dienen. Ich gebe dir die Macht der Meisterschaft über das Universum, freilich musst du wissen, das meint nicht herrschen. Das meint dienen. Dienen ist Dienst. Geliebte, ihr befindet euch in Meinen Diensten.
Wie könnt ihr das Universum regieren, Geliebte, während ihr euch selbst noch nicht beherrscht. Manchmal könnte man es als gesichert betrachten, wenn man äußert, das Ego beherrsche euch. Das muss so sein, wieso sollte es denn anderenfalls Ärger und Ähnliches geben können? Weswegen könnt ihr aus der Haut fahren, falls ihr euch selbst beherrschtet?
Was ihr euch zu erinnern und zu fragen habt, ist: „Wem diene ich? Gott oder dem Ego? Diene ich der Größe, oder der Kleinheit? Regiere ich, oder werde ich durch das arrogante Ego regiert? Bin ich eigennützig oder Gott und Seinem Universum dienlich?“
Und demnach fragt ihr Mich, oder euer Ego fragt Mich: „Aber, Gott, erschaffen denn meine Gedanken nicht?“
Ich antworte euch: „Ja, Geliebte, das tun sie. Habt ihr bemerkt, wie etliche eurer Gedanken erschaffen? Haben nicht etliche eurer Gedanken, eurer Ego-Gedanken, Herzschmerz und Zwietracht in der Welt erschaffen? Es ist besser, sich das, was das Ego erschaffen hat, nicht anzusehen. Schaut das an, was eure edleren Gedanken zu schaffen imstande sind. Schaut das an, was ihr erschaffen könnt, sobald ihr Mir dient.“
Ich bitte euch, der Welt an Meiner Stelle zu dienen. Ich bitte euch, damit aufzuhören, eurem eigenen Ego zu dienen. Die Welt wurde derart vom Ego überflutet, dass sie sich selbst anpreist, dem Ego applaudiert und ihm jedwede Gelegenheit bietet zu florieren. Falls du der beste Liebhaber oder der beste Koch oder der Schönste unter allen sein musst, wo bin Ich dann? Welchen Gott verehrt ihr, wenn ihr dem Ego Dargebote bereitet?
Das Ego ist das goldene Idol, Geliebte. Indes ist es natürlich ein Schwindler. Ihr meint, das Ego sei euch dienlich, aber es dient euch nicht. Das Ego ist das schöne tanzende Mädchen, das dich nicht liebt. Sie flirtet mit dir, richtet dich mit Lügen auf, bestiehlt dich danach und lässt dich erniedrigt und verzweifelt zurück. Das Ego demütigt dich. Es ist besser, bescheiden zu sein, bevor das Ego seine Hand auf euch legt.
Wenn ihr wahrhaft bescheiden seid, wo kann hernach das gewiefte Ego auf euch Zugriff bekommen?
Seid ebenso sicher, Geliebte, dass das Ego nicht eure Suche nach Mir dominiert. Dient Mir nicht um des Egos willen, dass ihr Mir besser als sonst jemand dienen könnt. Hütet euch vor dem Vergleich mit Anderen, denn ihr befindet euch weder über noch unter einem anderen Diener Gottes. Freut euch am Dienen, pumpt euch aber nicht auf, wie ein Muskelmensch seine Muskeln spielen lässt. Übt euren Dienst an Mir aus, ohne die Erscheinung einer spirituellen Koryphäe abzugeben, nicht einmal euch selbst gegenüber. Nicht einmal in euren eigenen Augen sollt ihr eine Berühmtheit sein. Der erste wird als letztes kommen, und der letzte als erstes.
Ihr braucht keine Lumpen tragen, denn das mag ebenfalls das Ego sein, was euch zuruft, auf die Gegebenheit stolz zu sein, dass ihr derart bescheiden seid, in Lumpen herumzulaufen. Noch auch ist es euch angelegen, königliche Kleider zu tragen, damit alle eure Wundersamkeit und Überfülle bemerken und sich vor euch bücken.
Es ist besser, die Armen zu nähren und gemeinsam mit ihnen zu essen.
Auf diese Weise bringt ihr die Meisterschaft des Universums in Erfahrung. Lasst das Ego stehen, und ihr seid hochgehoben.
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HEAVEN #3372 – 17.2.2010 – Create a Universe of Love
ERSCHAFFE EIN UNIVERSUM DER LIEBE
Es wird wohl eine Korrelation geben zwischen dem, wie du deinen Geldbeutel, und dem, wie du dein Herz öffnest.
Im Besitz eines offenen Herzens, gerät der Freigiebigkeit nichts in den Weg.
Sobald du mitbekommst, dass du dich zurückhältst, ist dein Herz in ebendem Ausmaß verschlossen.
Seltsam, oder nicht seltsam, dass Herz und Geld Hand in Hand gehen sollen. Wie verschieden die zwei sind, wie verschieden sie auch sein können – und gleichwohl scheinen sie Arm in Arm zu gehen.
Wenn du dem Monetären verhaftet bist, hältst du dich selbstverständlich zurück. Geld und Liebe kreuzen als Tandem auf. Es ist schwer, die Geldbeutelfäden los zu lassen, sofern Geld vor dem Herzen rangiert. Was dominiert dich?
Wie du dein Geld ausgibst, ist womöglich so, wie du deine Liebe ausgibst.
Das ist entsetzlich, es sich zu vergegenwärtigen, oder nicht?
Niemand möchte ein Geizkragen sein, allerdings möchte ein Jeder Geld anhäufen.
Falls du ein Eintreiber sein musst, treibe Liebe ein.
Also, niemand ist gegen Geld, solange es Austauschmedium ist. Geld ist eine Form von Kompensation.
Jedoch scheint der Besitz von Geld ein Duell zu werden, wobei der Eine Anläufe nimmt, im Vergleich zum Anderen der bessere zu werden.
Vielleicht haben Einige die Sicht aufs Fairplay verloren. Und Etliches dieser Einbuße an Fairplay wurde in die Arena der Liebe übertragen, die sich sodann nicht als Liebe, sondern als Wucher ausgibt.
Erinnerst du dich der Geschichte von dem Geizigen, dem sein Wunsch gewährt wurde, alles, was er anfasst, möge sich in Gold verwandeln? Er war vergnügt, solange, bis seine Hände seine geliebte Tochter berührten.
Stelle in deinem Leben die Liebe an die erste Stelle, und lasse sie in jedem Aspekt deines Lebens regieren. Liebe ist nicht für spezielle Gelegenheiten reserviert. Lasse Liebe nicht links liegen. Mache Liebe zu deinem Hauptweg, und befolge ihn.
Was könnte es der Liebe wohl schwer machen, ihr zu folgen, ausgenommen der Egoismus. Nun ist es also an dir, die Selbstsucht beiseite zu lassen. Falls die Liebe ein Gegenteil besitzt, ist es die Selbstsucht. Vergiss die Selbstsucht, und sei der Liebe eingedenk.
Lasse deine Liebe auf dem Berggipfel, in der Senke und im Tal stehen. Singe die Liebe von den Dächern. Kneife weder deinen Geldbeutel noch deine Lippen zusammen. Strecke deine Lippen hinaus. Setze dein Herz frei. Setze vor allem dein Herz frei. Enttarne es. Nimm dein Herz von einem Regal herunter, und staube es ab. Halte es an der Vordertür deines Lebens.
Vor allem, liebe. Falls du in der Liebe ungeübt bist, hast du sodann eine bewusste Entscheidung zu fällen, die Liebe ins erste Glied zu stellen. Deine Liebe möchte nicht mehr länger hinter deinem Rücken verborgen bleiben. Du wirst die Liebe nicht mehr länger zurückhalten. Von dir selbst ist es, wenn du Liebe zurückhältst. Sei großherzig mit dir selbst, und du wirst nicht selbstsüchtig. Du wirst in der Großherzigkeit wohl-versiert sein.
Du bist nicht freigiebig, um als freigiebig angesehen zu werden. Du bist freigiebig, weil Freigiebigkeit dafür bestimmt ist, die Lebensart auf der Erde zu sein. Es ist unnatürlich, nicht großzügig zu sein. Großherzigkeit liegt in euren Genen, Geliebte. Selbstsucht wird nicht zu dir. Lasst eurer Freigiebigkeit nichts im Weg stehen. Seid dem Universum Vater und Mutter und Bruder und Schwester.
Erschafft ein Universum der Liebe. Wieso nicht, Geliebte, wieso nicht?
Lasst die Liebe euren Wagen ziehen. Lasst die Liebe eure Aufschrift sein, die ihr tragt. Erlaubt „Liebe ist hier“ den Ausdruck auf eurem Gesicht zu sein. Was wäre, falls ihr als Liebe bekannt wärt? Wieso sollte eure Liebe als Geheimnis bewahrt werden? Wieso solltet ihr sie vom Anblick fernhalten?
Ihr seid mit der Liebe noch nicht durch. Stellt sie nicht weg. Ganz im Gegenteil, nehmt sie raus, damit sie Alle sehen können. Gedeiht mit Liebe in eurem Herzen. Liebe ist der einzige Nährstoff, der euch fehlen kann. Verstreut die Saaten eurer Liebe, sodass Alle sehen mögen, wer ihr zu sein angelegt seid. Beginnt jetzt damit, wollt ihr das?
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HEAVEN #3373 – 18.2.2010 – Ego’s Doing
EGOS TUN
Reumütig sein ist nicht Sackkleider tragen. Reue meint schlicht auf neue Weise sehen.
Früher einmal schien es zum Beispiel in Ordnung, zu lügen. Jetzt siehst du es aus einem anderen Blickwinkel, und jetzt tischst du keine Lügen mehr auf.
Reue meint, du bist mit dir selbst verbundener.
Reue ist keine Handlung der Zerknirschung. Sie ist Gewahrsein. Sie ist von einem höheren Berg her sehen.
Es ist kein hohes Bewusstsein, Reue zu zeigen, wie es das Wort öfters anmutet.
Wahre Reue meint Schuhe weglassen, die jetzt für dich zu eng sind, und neue größere Schuhe anziehen, die passen, und meint mit ihnen gehen. Du nimmst nicht dein altes Paar Schuhe her und schlägst dir mit ihnen auf den Kopf. Du schreitest aus ihnen heraus.
Ich bitte euch, Bedauern nicht vor euch her zu halten. Bedauern ist die Vergangenheit. Ich sage euch, die Vergangenheit aufzugeben und sie nicht mit euch herumzutragen.
Schuld ist kein Erfordernis, denn Schuld kommt vor der Reue, so wie die Reue zumeist zur Kenntnis genommen wird. Schuld ist überhaupt nichts Gutes. Schuld ist in deinem eigenen Saft kochen. Wirf sie aus dem Fenster. Kicke sie mit deinen neuen Schuhen weg. Laufe von ihr weg. Komme von ihr fort. Schuld ist ein Ego-Mechanismus. Das Ego möchte gerne, dass du dich in Schuld suhlst. Es möchte dir das Gefühl verschaffen, dass niemand jemals derart schuldig war wie du, und dass infolgedessen deine Reue von einer höheren Statur zu sein habe.
Alles, was mit deiner Statur zu tun hat, ist das Geschäft des Ego. Besser ist bescheiden sein. Schuld ist nicht bescheiden. Was als Reue hergenommen wird, ist weder bescheiden, noch etwas, worauf man stolz sein kann.
Wir können sagen, dass wahre Reue vom Schlaf aufwachen ist. Du hast geschlafen und sahst deine Position im Leben so und so und nicht anders. Jetzt wirst du wach, und du siehst sie anders.
Meinst du, dir an die Brust schlagen bringe dich näher zu Mir? Wohl kaum. Es bringt dich näher zur Kleinheit, nicht zur Größe. Freue dich an der Tatsache, dass du nun weiser bist. Nun rückt dein Bewusstsein nach. Ganz bestimmt gilt es darüber nicht zu weinen oder dich deswegen zu bestrafen. Ich sage dir, voller Freude zu sein.
Springe vor Freude, und das wird dich näher zu Mir heranbringen. Es stimmt, Ich bin überall, freilich wirst du Mir nicht durch Leiden näher kommen. Leiden ist keine Hoch-Bewusstheit. Leiden ist altbacken und selbst-zentriert. Erhebe dich vom Leiden. Gib dir statt, Meiner wert zu sein, und komme direkt zu Mir rüber. Ich warte. Möchtest du Mich gerne weiterhin warten lassen?
Ich möchte gerne, dass du jetzt soeben hier rüber kommst. Verschiebe es nicht. Lege dir keine Hindernisse in den Weg. Verschiebe den Eingang in den Himmel nicht. Entsetze dich von der Schuld und Ähnlichem, und das Ego wird die Flucht ergreifen, und du wirst direkt zu Mir gehen und deinen rechtmäßigen Platz an Meiner Seite einnehmen. Dorthin gehörst du, direkt bei Mir. Bestimmt gehörst du nicht anderswohin. Sofern Wir, Geliebte, Eins sind, und das sind Wir, dann seid Eins mit Mir.
Könnt ihr euch einen Gott vorstellen, Der sich in Schuld oder Derartigem suhlt? Stellt das jetzt ein, und tretet froh zu Mir hervor. Ich stehe nicht auf Feierlichkeiten. Ich bin kein Gott, Der es für nötig hält, dass du drei Tests durchläufst, bevor du Meine Gegenwart verdienst. Du bist es, der dich verpflichtet, Tests zu durchlaufen. Ich sage, zu Mir rüber zu kommen, und jetzt im Augenblick zu kommen. Ich halte dich nicht zurück, du musst es deswegen sein, der dich zurückhält.
Schneide diesen Groll heraus. Er ist Zeitverschwendung. Komme jetzt zu Mir herüber, und komme glücklich. So habe Ich es gerne.
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HEAVEN #3374 – 19.2.2010 – The Threads of Your Life
DIE FÄDEN EURES LEBENS
Gut zu dir sein bedeutet nicht verhätscheln. Sei, anstatt dich zu verhätscheln, in diesem Sinne ein wenig hartherzig mit dir. Dulde kein Pippifax. Akzeptiere keine Ausflüchte.
Lerne gleichzeitig, ohne Bedauern voranzuschreiten. Schelte dich nicht für etwas, was du gesagt oder getan hast, welches du jetzt anders sagen würdest. Verwende deine Zeit nicht darauf, mental zu versuchen, jedes Wort oder jedes Handeln oder Nichthandeln ungeschehen zu machen. Verwende deine Zeit nicht darauf, dir mental zu wünschen, etwas anderes gesagt oder getan zu haben, woran du zu der besagten Zeit nicht gedacht hast. Verantwortlichkeit ist nicht das gleiche wie Vorwürfe machen. Sei verantwortlich, spiele aber nicht das Spiel des Vorwürfe-Machens mit dir.
Entscheide dich, gewahrer zu sein. Ja, triff eine Entscheidung, dir einer jeden Gelegenheit gewahr zu sein, die du hast, in der Welt und in deinem Herzen Frieden zu schaffen. Mache den Anfang mit deinem Herzen. Beruhige dein Herz. Gib ihm Trost. Behandle dich nicht wie ein Baby, weiche dich indes nicht in Bedauern ein.
Das Leben ist kein Schultest, den du noch einmal zu machen hast. Es ist nicht so, dass du Bedauern unter den Vorleger fegst. Du nimmst sie zur Kenntnis, und dann sei mit ihnen durch. Zur Kenntnis genommen, und weggelegt. Lasse keine Liste von Bedauern auf deinem Arbeitstisch liegen. Halte einen Abfallkorb bereit, in den du die Bedauern wirfst. Befreie dein Herz von ihnen. Jedes Bedauern ist wie ein Schuss in den Ofen und es wird dich herunterziehen. Seit wann hatte Ich es gerne, dass du dich mit Gestern belastest?
Heute siehst du bereits weiter. Heute bist du bereits weiser. Sei nicht trauriger. Mache dir bitte nicht so viele Vorhaltungen. Sage es dir ein Mal, und entferne dich dann davon. Du hast bereits den Türrahmen der Vergangenheit durchschritten. Gehe nicht dauernd vor und zurück durch ihn. Ein Mal ist genug.
Du bist für bessere Dinge da als für Bedauern. Bedauern sind Dutzendware. Ersetze eine Handlung durch eine andere. Dir wird eine Gelegenheit zugereicht werden, um dein Herz glücklich zu machen. Weswegen nicht glücklich sein? Also, du hast die Milch oder die Bohnen verschüttet. Wische sie rasch auf, und du wirst einen sauberen Boden um dich vorfinden. Lies die Bohnen nicht einzeln auf. Wirf sie alle weg. Es gibt keinen Grund, dauernd mit ihnen herum zu pfriemeln.
Falls du in die Mahlzeit eines Anderen zu viel Salz gegeben hast, seziere sie nicht. Mache es das nächste Mal anders. Du musst mit dem Leben vorwärts kommen und dich nicht zögerlich geben. Befinde dich nicht im Trott der Zerknirschtheit. Du wirst dort herauskommen, wo du warst. Sei nunmehr bewussterweise nach vorne ausgerichtet.
Um dich nach vorne zu bewegen, ist es nötig, aufzuhören, nach hinten zu schauen. Anderenfalls befährst du eine Einbahnstraße in der falschen Richtung.
Du hast bereits aus der Vergangenheit gelernt. Nun kannst du sie weglegen. Lege deine Anhäufung an Gedanken aus der Vergangenheit weg. Sie mag dir recht dienlich gewesen sein, jetzt aber ist sie dir überhaupt nicht dienlich. Die Vergangenheit ist zu einer Belastung geworden und blockiert dich. Wieso dort bleiben, wo du nicht gebraucht wirst? Wieso dort bleiben, wo es dir keinen Nutzen bringt?
Sei dort, wo du jetzt bist, ohne Bedauern. Du hast ausreichend Bedauern, dass es eine Lebzeit lang anhält. Du hattest genug davon, etwas zu bereuen.
Falls du dich bei jemandem zu entschuldigen brauchst, dann entschuldige dich, und schaue nicht mehr weiter zurück. Wie auch die Fäden deines Lebens verwoben wurden, du führst jetzt ein neues Weben aus. Was du gestern gewoben hast, liegt bereits auf dem Boden. Nun wendest du dich dem zu, wo sich jetzt die Maschen befinden.
Du webst soeben ein Muster im Leben. Jetzt ist es ein neues Muster. Zolle dir dafür Anerkennung.
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HEAVEN #3375 – 20.2.2010 – Outdistancing Your Old Perceived Self
EUER ALTES VERMEINTLICHES SELBST ÜBERHOLEN
Scheint es dir manchmal, dass die Welt still steht, und dass es im Grunde nur deine Augen sind, die sich bewegen? Oder hast du hin und wieder das Gefühl, dass die Welt sich bewegt, und dass du derjenige bist, der inmitten all der Bewegung still steht? Empfindest du dich mitunter weit entfernt von dir? Du bewegst dich, redest, denkst, weinst, lachst, und doch findest du dich entfernt von dir.
Das ist für dich nicht so angenehm, denn wo ist jetzt deine ganze Emotion? Wo ist deine Nähe zur Individualität hin, an die du gewohnt warst, sie auf dem Feld des Lebens hoch und runter zu prellen, so, als hättest du eine Landeberührung zu bewerkstelligen?
Nunmehr ist das Feld still, selbst wann es aktiv ist, selbst wann es überaktiv ist. Und du bist nach wie vor still.
In einem gewissen Sinn fühlst du dich vom Leben beurlaubt. Du bist in ihm. Du weißt, du befindest dich in ihm, doch fühlt es sich dann und wann für dich so an, dass du auf Automatik gestellt bist und dass du dich überhaupt nicht bewegst. Du weißt, du bewegst dich umher. Deine Beine bewegen sich, und gleichwohl befindest du dich neben dir und deiner Tätigkeit. Worin bestehen sie? Und was hat all die Bewegung mit dir zu tun?
Es handelt sich nicht um Gleichgültigkeit, wovon Ich hier rede, Geliebte. Es geht um weniger tangiert, vielleicht um weniger angehaftet sein.
Es macht dir einfach nicht so viel aus, nicht so viel, wie es gewöhnlich der Fall war, sei es nun, dass sich Schnee, Graupel, Regen oder sogar Sonne einstellen. Du bist durch sie nicht so beeinflusst. Vielleicht spürst du eine Leerstelle. Es mag sich bei dir gar so anfühlen, dass dein Körper hier ist, und dass du von deinem Körper abgesondert bist.
Du, der du dich nach einem Umbruch in deinem Bewusstsein umgesehen hast, hattest das nie erwartet, dieses nicht gerade überwältigende Empfinden des Lebens, wobei du das Gefühl hast, du habest im Grunde nicht richtig teil an ihm. Ja, du bist hier. Du bist im Leben aktiv. Aber du bist in einer weniger befassten Weise aktiv. Spürst du das als einen Verlust? Fragst du dich: „Wo ist mein ganzer alter Jubel? Wo ist jetzt die Glut der Anspannung? Wie weit weg bin ich von mir geraten?“
Geliebte, ihr bewegt euch auf eure wirkliche Identität zu und weg von eurem irrigen Bild. Diese kleine, dem Ego dienende Person, die ihr eurem Dafürhalten nach und die ihr in der Tat wart, ist ganz allmählich ausgestiegen. Stück um Stück, so wie der Ego-Part eurer Individualität sich zurückzieht, bleibt ihr zurück, und ihr wundert euch, wohin ihr seid und was von euch übrig ist. „Wo bin ich?“, fragt ihr. „Wo bin ich hin? Ich fühle mich nirgendwo verortet. Ich weiß nicht mehr, wo ich bin. Was ist aus mir geworden? Was ist von mir über? Es fühlt sich so an, als sei ich verschwunden, und als sei von mir wenig oder nichts übrig. Ich fühle mich wie ein Schatten meiner selbst.“
Geliebte, euer Schatten kommt euch abhanden. Ihr verliert ein irriges Bild eurer selbst. Ihr zieht euch von euren vergangenen Eindrücken ab. Ihr zieht euch nicht vom Leben zurück. Ihr gewinnt Gleichmut. Ihr erlangt geringere Beeinträchtigtheit.
Ihr tragt neue Schuhe, und ihr müsst sie einlaufen.
Fühlt euch nicht untröstlich, weil ihr eure Umgrenzungen verliert. Die Beschränkungen waren eigentlich nicht so wundervoll. Sie ließen euch von Pontius zu Pilatus laufen. Vermisst ihr wirklich eure Blutergüsse?
Über das Schlachtgewühl hinauskommen ist über das Schlachtgewühl hinauskommen. Ihr gelangt jetzt über die hitzigen Auseinandersetzungen hinaus. Ihr überholt euer altes angenommenes Selbst. Ihr tretet tatsächlich in eine neue Welt ein. Ihr löst euch nicht auf. Die Inbesitznahme der Illusion verzieht sich. Das Geländer, an dem ihr euch festhieltet, ist nicht mehr länger da, und ihr fühlt euch dem wirklichen Du gegenüber als Fremder. Ihr werdet euch daran gewöhnen, Geliebte. Ihr werdet euch daran gewöhnen.
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HEAVEN #3376 – 21.2.2010 – You Are Entering a World of Vastness
IHR BETRETET EINE WELT DER WEITE
Ihr betretet eine Welt der Weite; was groß schien, ist nicht mehr länger groß. Ihr habt euch in die Weite hinausgewagt und seid somit der Kleinheit verlustig gegangen, die sich um euch herum versammelt hatte. Weite weitet aus, und Kleinheit zieht zusammen. Eure Augen weiten sich, und eurem Herzen kommen seine dürftigen Vergrämtheiten abhanden. Kleinheit wird zu einer Sache der Vergangenheit. Ihr werdet euch nicht einmal mehr der Dürftigkeit erinnern, so klein war sie.
Während eure Sicht expandiert, will es euch scheinen, dass ihr die Weite immerfort kanntet, dass ihr euch selbst aber von ihr verlocken ließt. Die Weite war derart weit und derart schön, dass ihr sie kaum ertragen konntet. Das Licht war so hell, dass ihr das Empfinden hattet, ihr hättet eure Augen vor ihm zu schützen, und auf diese Weise saht ihr nicht alles, was es zu sehen gab. Ihr fandet die Möglichkeit überwältigend, ja gar verwirrend. Ihr dachtet, es sei etwas, über das man sich Sorgen zu machen habe.
Die Dinge liegen so: Es war wie im Schatten sein und danach in die hellste Lichtheit der Sonne hinausbrechen; ihr müsst losrennen und euch Sonnenbrillen holen. Ihr konntet ohne Sonnenbrille noch etwas sehen, aber ihr konntet die Helligkeit, wie sie wirklich war, nicht recht sehen. Und die Farben, die ihr saht, waren nicht genau diejenigen, die sie eigentlich waren. Und ihr, Meine Geliebten, gewöhntet euch an die Sonnenbrillen. Ohne eure Beschattung fühltet ihr euch ein wenig verloren.
Ihr fühltet euch verdutzt, wenn ihr die Sonnenbrille abnahmt, denn nichts war so recht mehr das gleiche, und ihr spürtet euch ein wenig aus der Fassung gebracht. Es ist nicht so, als ob euch ein Stuhl unten weg gezogen worden wäre, aber etwas davon war es. Wumm. Nichts war mehr so recht, wie es sein sollte, während in Wirklichkeit alles so war, wie es sein sollte, ja vielmehr, alles war einfach so, wie es wirklich war.
Es war so, wie wenn ihr es gewohnt wart, aufgetaute Blaubeeren zu essen, und jetzt habt ihr die frischesten, blauesten Blaubeeren mit dem süßesten, köstlichsten Schlagrahm vor euch, sodass ihr es nicht so recht glauben könnt, dass ihr es wirklich seid, die hier mit einem Löffel dasitzen, wie ihr euren Löffel in die Blaubeeren und die Sahne eintaucht, wie ihr sie probiert, sie hinunterschluckt, wie ihr sie so sachte, so saumlos hinuntergehen spürt, fast, als wäre es zu gut, um wahr zu sein.
Früher habt ihr dem entsprochen, was noch nicht gut genug war, um wahr zu sein. Wahr ist tatsächlich sehr gut.
Es war so, als wärt ihr in ein allerschönstes wertvolles Gemälde hinein getreten. Ihr wart in ihm! Ihr fragt euch, wie ihr dorthin gelangt seid, wie lange ihr bleiben könnt. Ihr fragt euch, was das Ganze soll und ob ihr euch je an eine solche Landschaft gewöhnen werdet, in der ihr euch befindet, und wie all das Gewöhnliche wohl sein Auskommen mit euch haben werde.
Ihr betretet andere Dimensionen, und doch fühlt ihr euch einem kleinen Pappkarton gleich, so, als wärt ihr überhaupt nicht in Dimensionen anwesend.
Ihr hört die Uhr nicht mehr so stark ticken.
Es ist so, als wärt ihr ein wenig aufgeschreckt, da eure Beine länger gewachsen sind.
Was passiert, ist, dass mehr von eurem Ego aus dem Weg geht. Davon, die Dinge persönlich zu nehmen, gibt es weniger. Du hast immer noch dein Herz, aber du nimmst dir nicht alles so zu Herzen. Unparteilichkeit ist zugegen. Los Lassen ist da. Da ist etwas, wobei das relative Leben nicht mehr länger derart bestimmend ist. Es ist nicht so, dass du dich nicht kümmerst, aber du bist nicht mehr so sehr behelligt. Das Leben ist mehr so wie Wasser, das dir am Rücken hinunter abläuft.
Bei allem gibt es nicht so viel Getue, nicht so viel Pro und Contra. Dein Glücklichsein ist schlüssiger. Die Spitze ist nicht so hoch. Das Unten nicht so niedrig.
Geliebte, ob ihr es mögt oder nicht, ihr habt einen Zugewinn an Gleichmut. Ihr seid nicht so zerzaust. Ihr seid nicht so schockiert. Das Leben hat nicht mehr ganz die Wichtigkeit, die es gewöhnlich hatte. Es ist nicht so, dass ihr euch kontrolliert. Es ist schlicht so, dass ihr stetiger, konstanter, mehr mit dem Leben im Reinen seid, so wie es bei euch anlangt. Es beeinträchtigt euch nicht mehr so sehr.
Das Leben ist nicht langweilig, aber ihr geht lockerer mit ihm um. Es ist nicht so beschwerlich. Genauso ist es nicht mehr so ekstatisch wie zuvor.
Es ist eigentlich nicht das Leben, was sich änderte. Ihr habt euch geändert. Eure Wahrnehmung hat sich gewandelt. Ihr seid mehr beim Leben zuhause, selbst wenn ihr im Begriff steht, euch mit dem unwandelbaren Gefilde von euch unterhalb der Veränderungen in Einklang zu bringen.
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HEAVEN #3377 – 22.2.2010 – Be the Sun That Comes Out Today
SEI HEUTE DIE SONNE, DIE HERAUSKOMMT
Wie viel kostet es, glücklich zu sein? Was ändert sich, wenn ihr glücklich oder unglücklich seid? Die Welt wird vielleicht die gleiche bleiben, aber du bist glücklich, oder unglücklich. Es steht in deiner Macht, das zu sein, was du sein möchtest. Du bist es, der dich mit Glücklichsein entgilt oder mit Unglücklichsein bestraft. Einerlei wie prächtig ein Umstand ist, einerlei wie schlimm ein Umstand ist, ihr habt eine Wahl. Geliebte, ihr könnt sogar einen Stich Glücklichsein aufweisen, wenn ihr nicht glücklich seid. Wisst ihr, was Ich meine?
Habt ihr nicht Erwiderungen auf bestimmte Stimuli erlernt?
Wart ihr nicht inmitten von Glück unglücklich? Das ist alles, was ihr im Grunde sein könnt, unglücklich inmitten von Glück, denn ihr seid ein Seinswesen, das aus Unserer Liebe gemacht ist. Unglücklichsein kann bloß ein Fleck auf dem Glücklichsein darstellen, allerdings scheint euch dieser Fleck wie ein Gifthauch.
Ich sage, mit dem Unglücklichsein ein für alle Mal durch zu sein. Wofür braucht ihr es?
Ihr habt es nicht einmal nötig, euch an das Glücklichsein zu erinnern. Seid stattdessen die Güteklasse des Glücklichseins.
Ihr könnt eine Diät machen, um abzunehmen. Ihr könnt heftig trainieren. Ihr könnt eure Zähne jeden Tag putzen. Ihr könnt über viele Dinge eine Entscheidung treffen. Könnt ihr euch nicht entscheiden, glücklich zu sein, entscheiden und durch damit sein, und euch nicht unaufhörlich fragen: „Bin ich heute glücklich, oder nicht?“
Falls ihr einen Grund braucht, um glücklich zu sein, dann findet einen Grund. Ihr findet Gründe, um unglücklich zu sein. Das könnt ihr immer, oder nicht? Dann findet einen Grund, um glücklich zu sein. Findet zahlreiche Gründe. Ändert euren Sinn.
Falls ihr euer Leben herumdrehen möchtet, seid glücklich. Was für einen Unterschied wird das erbringen! Ihr werdet das Glück zu euch her ziehen wie eine Blume eine Biene.
Falls es eine Abstimmung gäbe, in der Glücklichsein und Unglücklichsein gegeneinander antreten, wem würdet ihr eure Stimme geben? Falls ihr fürs Glücklichsein stimmt, was Ich annehme, wieso solltet ihr dann eure Zeit mit dem anderen Knaben verbringen mögen? Wieso ihm am Tag Zeit einräumen?
Es ist nicht so, dass Ich euch bitte, der Traurigkeit abzuschwören. Ich bitte euch nicht, Unglücklichsein wegzuheucheln. Habt euren Schrei, und dann macht euch auf. Ich bitte euch, wie der Boxweltmeister zu sein, der, wenn er niedergeschlagen wurde, hoch kommt. Ich sage euch, ein guter Sportsmann zu sein, ihr Teuren. Ich bitte euch, ganz im Gegensatz zum Kämpfer, aufzustehen und damit aufzuhören, das Glücklichsein niederzuringen. Bejaht das Glück, und hernach ist es das eure.
Und sodann verbreitet ihr es rundum. Welches ihr auch einnehmt, das Glücklichsein oder das Unglücklichsein, es ist unumgänglich, dass ihr es rundum verbreitet. Glücklichsein und Unglücklichsein sind beide ansteckend.
Macht das Beste aus dem Taler des relativen Lebens, was ihr habt! Verausgabt es, und haltet Andere verschwenderisch mit ihm frei. Gebt euch und Anderen, was ihr mögt. Akzeptiert nichts Minderes. Gebt euch selbst und jedem weiteren das Beste.
Glücklichsein ist unentgeltlich, nachgefragt zu werden. Es ist kein Preis auf ihm festgesetzt. Es langt bei Armen und Prinzen gleichermaßen an. Niemand hat mehr Recht aufs Glücklichsein als du. Eure Anwartschaft ist Nonstop, Geliebte, falls ihr gewillt seid, es entgegen zu nehmen. Nehmt jetzt das Glücklichsein entgegen. Macht es zu eurer Lieblingsfarbe. Tragt es in vollem Glück. Ihr seid dafür bestellt, es zu haben. Weswegen es nicht haben? Wird heute jemand wirklich glücklich sein? Warum nicht, frage Ich. Warum du nicht?
Denkst du eine Minute lang, es verlange Mich danach, dass ihr unglücklich seid? Bestimmt nicht. Ganz und gar nicht. Mein Bestreben für euch lautet, glücklich zu sein. Falls ihr jetzt im Augenblick nicht glücklich seid, wieso seid ihr es nicht?
Komme jetzt, Geliebte, Geliebter, weite deine Lippen und dein Herz, und lächle. Sei die Sonne, die heute herauskommt, und scheine hell für alle zum Sehen.
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HEAVEN #3378 – 23.2.2010 – Sing a High Note
SINGE EINEN HOHEN TON
Es gibt keine Entschuldigung, dir selbst leid zu tun. Falls dir dieser Gedanke nicht passend erscheint, dann lasse es Mich so sagen: Du musst kein Mitleid mit dir haben. Du musst es nicht. Was auch die Umstände sind, du musst dir nicht leid tun. Es ist dir nicht hilfreich, mit dir Mitleid zu haben. Das ist eine Beschäftigung ohne Ausweg.
Falls du aus dem Fleck, in dem du dich befindest, nicht herauskommen kannst, dann wechsle zum Wenigsten dein Bezugsfeld des Geistes.
Geliebte, es gibt Menschen ohne Arme und Beine, und sie bedauern sich nicht.
Euch selbst leid tun ist schädlich. Habt weder mit euch noch mit sonstwem Mitleid. In Mitleid vergehen ist das gleiche wie auf jemanden heruntersehen, und ihr wisst Besseres als das.
Wenn ihr euch selbst bemitleidet, werdet ihr wie ein Bettler, der um Almosen bettelt, bloß, worum ihr bettelt, ist Sympathie. Vergesst Sympathie. Sie hält euch oder den Sympathisierenden an keiner guten Stelle.
Als Christus den Lahmen sah, strotzte er nicht vor Sympathie. Stattdessen sagte er dem Mann, sich zu erheben und zu gehen.
Ich sage euch, dass ihr euch erhebt und geht. Und falls ihr nicht gehen könnt, stellt euren Geist an einem anderen Ort ab. Das arme Du ist ein armseliger Refrain. Es bringt dich nirgendwohin.
Es steht dir viel besser an, die Frage zu stellen: „Was tue ich jetzt? Wohin gehe ich? Falls ich meine Lage nicht ändern kann, wie ändere ich sodann meinen Sinn über sie?“
Geliebte, ihr hättet es nie gerne zu kriechen, jedoch ist euch mehr als fünf Minuten lang bemitleiden das gleiche wie kriechen. Ihr müsst hochkommen und auf euren eigenen zwei Füßen an innerer Einstellung stehen.
Es mag sein, in eurem Leben gibt es eine riesige Tragödie. Nach wie vor habt ihr hochzukommen und der Welt einen Ton zu setzen, den sie wiederholen wird. Singt einen hohen Ton. Falls ihr nicht inspiriert seid, ist es danach an euch, Andere zu inspirieren. Worauf wartet ihr? Wartet ihr auf einen Anderen? Falls ihr euch bemitleidet, dann müsst ihr ja auf einen Anderen warten, der die Welt emporhebt.
Geliebte, ihr könnt euer ganzes Leben lang auf jemanden warten, der die Glocke der Erhebung schlägt. Sobald ihr eine Nachfrage erblickt, ist es an euch, sie zu erfüllen.
Wenn ihr euch leid tut, seid ihr kurzsichtig. Ihr überseht Anlässe. Wenn ihr euch selbst bedauert, schneidet ihr euch vom Durchgang ab. Wenn ihr kurzsichtig seid, haut ihr euch selbst übers Ohr.
Ihr habt eine Verantwortung, euch im Leben voranzubewegen. Unter allen Umständen müsst ihr das tun. Das ist ein Dargebot an euch. Das ist ein Dargebot, was ihr um eurer selbst, um eurer Familie und um der ganzen Welt willen annehmen müsst. Selbst wenn ihr an ein Bett gekettet seid, habt ihr eine Verantwortung, eure Gedanken anzuheben. Ihr habt eine Verantwortung, nicht an der gleichen Stelle zu bleiben. Insbesondere wenn ihr euch physisch nicht bewegen könnt, ist es zwingend, dass ihr eure Gedanken in Bewegung setzt.
In Fällen wie diesem – falls ihr euch nicht voranbewegt, seid ihr nicht unschuldig. Sich voranbewegen oder zurückschauen, sich voranbewegen oder der gleiche bleiben – das ist eine Entscheidung, die ihr fällt. Eine voreingestellte Entscheidung ist nichtsdestotrotz eine Entscheidung. Ihr wählt, was ihr wählt. Falls ihr zum Aussuchen mehr Alternativen nötig habt, dann findet mehr Alternativen um auszuwählen.
Es gibt kein Leben zum Verschwenden. Selbst wenn ihr 1 000 Inkarnationen habt, ist es euch nicht angelegen, zu warten, zu verschieben, zu verschleppen, zu trödeln oder Ausflüchte zu erstellen. Es ist eure Verantwortung, jetzt das Meiste aus dem Leben, was ihr lebt, zu machen. Es ist euer Leben, und es wartet auf euch. Haltet es nicht am Warten. Macht jetzt den Anfang.
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HEAVEN #3379 – 24.2.2010 – Let Love Rise
LASST LIEBE AUFGEHEN
Hallo, Geliebte. Lehnt euch in Mein Herz zurück. Seid mit Unserer Intimität vertraut. Erkennt die Wahrheit des Lebens, wie sie immer war, bevor ein Gedanke über die Liebe aufkam, bevor Wörter gesprochen wurden, als Liebe als Einziges zu sehen, als Einziges zu kennen und als Einziges zu spüren war.
Sodann erhob sich ein Nebel, und danach wurde Liebe verschwommen. Die Liebe hat sich nicht geändert. Liebe ist, wie sie immer war, lediglich das Bild der Liebe wurde unterwegs bekümmert. Liebe wird im Faksimile zur Kenntnis genommen, und es gab Imitationen der Liebe, die auf Anschlagtafeln beworben wurden. Liebe, die keinen Preis hat, wurde billig verkauft. Mitunter wurde Liebe zu einer Maskerade, zu einem Austauschmedium, was Vormerkungen aufwies. Sie wurde taxiert.
Lasst uns zur Liebe ohne all diese Ausflüchte zurückkehren.
Liebe ist nicht dafür vorgesehen, für spezielle Gelegenheiten aufgespart zu werden. Liebe soll bei jedem Anlass die Hauptveranstaltung sein. Liebe soll die Schöne des Balls sein. Wahrer Liebe gilt es, die Vormachtstellung einzunehmen. Ihr alle, die ihr aufsteigen möchtet, was, meint ihr, ist Aufstieg? Was, denkt ihr, ist das ganze Affenspektakel dabei? Es geht um Liebe, um strahlende, liebreizende Liebe. Um reine Liebe, um die wirkliche Sache. Nicht um manufakturierte oder manikürte Liebe, sondern um Liebe, schlicht, wie sie im Himmel anhob und mit euch in ihrem natürlichen unbeschränkten Zustand zur Erde reiste. Es gibt keinen anderen Zustand, Geliebte. Liebe ist, wo sie zugegen ist.
Fallt in Liebe, Geliebte. Es gibt nichts anderes, in das zu fallen ist. Unbesehen der Handlungen, Liebe ist die ganze Angelegenheit. Es gibt nichts anderes herauszustellen als Liebe. Stoppt die Presse. Liebe braucht keine Presse. Liebe braucht einfach zugelassen, willkommen geheißen, ihr braucht einfach ihr rechtmäßiger Platz übergeben zu werden. Liebe braucht nicht eingefärbt zu werden. Sie braucht keine Pailletten. Die Liebe selbst ist schlicht umwerfend, Jeder sehnt sich nach ihr. Jeder möchte mehr von ihr. Jedem steht es an, mehr von ihr zu geben und mehr von ihr entgegenzunehmen.
Lasst also mithin mehr Liebe sein. Lasst die Liebe im Osten, im Westen, im Norden und im Süden aufgehen. Lasst die Liebe aufgehen wie die Sonne und sie auf alles scheinen. Lasst einen Jeden mit Liebe gebräunt werden. Lasst Liebe sich hinter jeder Ecke begegnen. Lasst Liebe das Austauschmedium auf der Erde sein, einzig Liebe wird unverblümt ausgereicht werden. Liebe wird der Star der Show sein. Liebe wird in all ihrer Pracht triumphieren.
Entschuldigt Mich, was denn kann der Liebe gleichkommen? Was kann neben ihr stehen und eine Verbeugung machen?
Die Welt ist nicht der Liebe beraubt. Es ist einfach so, dass die Welt zur Liebe, zu ihrer Erstellung und zu ihrer Macht erwacht. Jene, die auf Macht aus sind, haben es nötig, der Liebe, der Hinsicht auf sie, dem Adel von ihr auf den Dreh zu kommen. Liebe schreit laut, um auf jede erdenkliche Art bekannt, ausgereicht, verherrlicht zu werden. Liebe verzehrt sich, sozusagen Allgemeingut zu werden, wohlbekannt, das Einzige, was bekannt ist, Liebe neu und prächtig in jeder Sekunde.
Einfach ans Lieben denken, bevor du auf etwas versessen bist, lieben vor allem anderen, gleichzeitig lieben, während du lebst, arbeitest und spielst.
Es geht um ein Crescendo der Liebe, das so stark, so überwältigend ist, dass niemand mehr an etwas anderes denken wird. Niemand wird etwas anderes mehr in den Blick nehmen, weil alles Sonstige nur Minderes sein kann. Komme jetzt, wer möchte denn im Grunde weniger als das Beste? Und wer möchte im Grunde weniger geben als sein eigenes Erstreben?
Wer möchte Liebe, die verborgen oder zurückgehalten ist? Ein bisschen Liebe ist nicht ausreichend. Ein Körnchen Liebe ist das gleiche wie Zurückhalten von Liebe.
Sieh Liebe wie einen Tanz, der dir neu ist, jetzt aber, auf Mein Ansinnen hin, begibst du dich auf die Tanzfläche und tanzt. Schwinge mit deinen Armen, hebe deine Füße, tanze all jene Tänze, liebe es einfach, alles in den Schatten zu stellen.
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HEAVEN #3380 – 25.2.2010 – Play Fair with Yourself
SPIELE FAIR MIT DIR SELBST
Schau, Ich habe dir gesagt, damit aufzuhören, Fehler an dir zu finden. Wieso bist du dann weiterhin dabei, bei dir Fehler auszumachen? In Begriffen der relativen Welt und ihrer Erwartungen, in Begriffen deiner eigenen Erwartungen wirst du niemals vollkommen sein. Es wird immer irgendwo einen Schnitzer geben. In deinem Auftritt wird es immer einen Spalt geben. Deine Pirouette wird nicht genügen. Deine Beine werden nicht die Perfektion aufweisen, die du gerne haben möchtest. Du wirst auf dem Computer Tippfehler machen. Du wirst etwas vergessen.
Deine schlimmste Unvollkommenheit ist, wie du Fehler bei dir findest.
Lasst Uns dem ins Auge sehen. Dir werden niemals Fehler zum Auffinden ausgehen. Ich schlage vor, du hörst jetzt auf, Fehler zu finden. Lasse dich vom Haken.
Ebenso wie Ich dir vorschlage, dass du dein Hauptaugenmerk auf die Segnungen, die die Welt austeilt, richtest, ebenso schlage Ich vor, dass du dich auf den Segen ausrichtest, der du bist. Die Wahrheit heißt, sobald du zu 100% perfekt würdest, würdest du auf 150% zielen, und du wärst wieder aus dem Rennen draußen.
Vollkommenheit soll kein Ziel in deinem Leben sein.
Tue stets das Beste, was du kannst. Zwei Minuten später siehst du einen besseren Weg. Also, dann nimm das nächste Mal diese Route. Bleibe von dem geschotterten Pfad fern, der dich Reue kostet. Gib dir eine Pause von nicht erlangter Vollkommenheit. Spiele fair mit dir selbst. Gut, also, dein Auge lag ein Mal nicht auf dem Ball. Du hast keinen Home Run geschafft. Das ist in Ordnung so.
Denke an dich weder in Hinblick auf vollkommen noch auf unvollkommen. Du möchtest deinen Rekord verbessern, und Ich sage dir, zufrieden zu sein damit, dass du durchgekommen bist. In Meinem Buch bist du eine 1+. Du lebst ein Leben im Fluss. An etlichen Stellen verbreitert sich der Fluss, an etlichen wird er schmäler. An etlichen Stellen hüpfst du wie ein Fisch. An etlichen Stellen zappelst du, oder du machst einen Bauchklatscher. Es ist nicht das erstemal. Was ist daran so eine große Sache?
Nimm den Druck von dir und lasse dein fehler-suchendes Selbst zur Ruhe kommen. Besser noch, werde das Fehlersuchen alles in allem los. Fehlersuchen ist ganz klar in der Vergangenheit leben. Du weißt es besser.
Manchmal hast du deine Irrtümer abzuschreiben. Blättere zu einem neuen Blatt weiter. Beginne eine neue Seite.
Du gingst in den Supermarkt. Du kauftest viele Dinge. Als du deine Sachen auspacktest, fandst du, dass du das eine vergessen hast, was du brauchst. Und jetzt ist das Geschäft zu. Finde einen Weg, wie du das hinkriegst. Gehe an die nächste Haustür, um dir etwas Zucker zu borgen. Jetzt hast du eine Veranlassung, nachbarschaftlich zu sein, und jetzt nutzt du diese Gelegenheit.
Du musst dich nicht bei dir in Schulden versetzen. Du schuldest dir eine Begnadigung, keine Inrechnungstellung. Du hast nicht zu sühnen. Es ist nichts Neues, dass du ein Menschenseinswesen bist, was Dinge vergisst, fallen lässt, was die falsche Sache sagt, nicht das Richtige sagt. Das ist in Ordnung. Es gibt für dich nichts zu vergeben, außer, dass du ein Menschenseinswesen bist. Vergib dir im Voraus. Sieh stillschweigend über den Fakt hinweg, dass du nicht fehlergeprüft bist. Es gehört einfach dazu.
Möchtest du dich ein für alle Mal entsinnen, dass du Mein geliebtes Kind bist, und dass Ich dich in Meinem Bilde machte. Dann musst du, so wie Ich, Vorübergehende Vorübergehende sein lassen. Halte kein Mikroskop oder Teleskop mehr an dich. Du lebst in einem Körper in der relativen Welt. Höre auf, dich zu überprüfen. Bewege dich voran. Sei das Schiff eines Bugs, was durch alle Furchen hindurch segelt, die es durchpflügt. Gib dem Bug des Schiffs etwas Spielraum. Sei freundlich und vergebend.
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HEAVEN #3381 – 26.2.2010 – The Warmth of Your Heart
DIE WÄRME EURES HERZENS
Wie erwärmend ist ein Herz der Liebe. Die Wärme der Liebe empfangen ist wie in einer kalten Winternacht vor dem Herd sitzen. Du wärmst dir die Hände. Deine Wangen werden rosig. Dafür ist das Leben bestimmt. Warm.
Ein Jeder hätte es gerne, die Wärme deines Herzens entgegenzunehmen. Also, Geliebte, gebt sie. Gebt eure Liebe großherzig. Lasst einen Jeden mit der Erwartung leben, eure Liebe zu empfangen, sobald ihr auftretet.
Wenn ihr einen Raum betretet, lasst alle Augen sich zu euch wenden wie zu dem Ernährer ihrer Herzen.
Derartige Menschen gibt es. Ob bewusst oder nicht, es gibt Menschen, die alles lieben und mit ihrer Liebe freigiebig sind, die nicht scheu sind, sie zu geben, nicht scheu, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Alle Augen wenden sich derartigen Menschen zu. Jeder dreht sich um, weil davon auszugehen ist, dass solche Menschen wissen, wie Liebe zu geben ist, und weil sie sie infolge austeilen. Ob nun in Wörtern, oder in der Tat oder in erhabener Stille, Liebe ist es, was sie darreichen. Und Diejenigen um sie herum wissen, dass ihr Herzenssehnen nach Liebe bald gestillt wird. Und wann der Mensch, der wirklich weiß, wie zu lieben ist, den Raum wieder verlässt, ist seine Liebe nach wie vor warm und lebhaft da. Sie ist weitergereicht worden.
Lasse dich jemanden sein wie einer, der dem Durstigen zum Trinken gibt und der die Herzen, die sich nach dem Erfülltsein sehnten, füllt.
Falls du auf der Erde eine Rolle spielen musst, dann die desjenigen, der damit vertraut ist, Liebe zu geben, und der sie gibt. Sei jemand, der sich umsieht, die Bedürfnisse Anderer zu erfüllen, und nicht, sie zu durchkreuzen. Weil Liebe erwartet wird, ist kein Grund für dich, sie zurückzuhalten. Es ist, Geliebte, Mein Wille, dass ihr liebt, und das bedeutet andere Herzen füllen und infolge das eure.
Seid ein Sämann der Liebe. Seid der Initiator und Geber der Liebe. Seid wie der Sonnenschein, der für alle scheint. Die Sonne scheint schlicht, und sie scheint für alle. Alle befinden sich in der Reichweite der Sonne. Die Sonne bittet um nichts, mit der Ausnahme darum, zu scheinen.
Seid wie die Sonne. Lasst es euer Anliegen sein, schier Liebe zu scheinen. Seht, wie gut ihr in Meine Schuhe treten könnt. Stellt euch in sie hinein, dann wird es so sein. Worauf wartet ihr aber, Geliebte? Heute ist der Tag zum Anfangen. Es gibt keinen besseren Tag als denjenigen, der sich jetzt soeben in eurem Zugriff befindet.
Denke dir eine Welt, wo du Liebe großzügig gibst, und wo jedermann ein ungezwungenes Herz hat, wohlwissend, dass Liebe von eurer Seite im Begriff ist aufzutreten. Oh, Geliebte, Meere werden sich für euch zerteilen. Die ganze Welt wird euch willkommen heißen. Ihr werdet an einem Sonnenstrahl entlanggehen und das Licht Meiner Liebe auf Alle strahlen.
Was anderes als Meine Liebe möchtest du gerne über der Welt ausgießen? Die Welt hat von allem eine Unzahl, ausgenommen von der Liebe, nach der sie lechzt. Die Welt wartet und wartet auf mehr Liebe. Sie ist an der Ecke stehen gelassen worden. Die ganze Welt wartet auf euch. Sie wartet auf euch, dass ihr kommt und eure Liebe enthüllt.
Es mag sein, ihr habt eure Liebe nicht gesehen. Es mag sein, eure Liebe ist sogar vor euch verborgen geblieben. Ihr werdet eure Augen zu öffnen haben, bevor Andere die ihren öffnen können.
Wäre es nicht liebenswert, sofern Liebe etwas Gegebenes wäre? Wäre es nicht liebenswert, sofern Jedermann heute erwarten könnte, dass Liebe auf dem Weg ist und kommt? Dass sie sogar, ohne darum gebeten worden zu sein, kommt. Dass sie von allen Seiten her und immer und immer wieder kommt. Was wäre, falls sich heute Jeder auf Haufen an Liebe freuen würde, die aus jeder Richtung herkommt? Was wäre, falls Jeder aus seinem Herzen die Liebe herausziehen könnte und sie verteilen würde? Wie steht es dabei um dich? Was wäre, wenn du das tätest?
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HEAVEN #3382 – 27.2.2010 – Ride the Tiger
REITET DEN TIGER
Was wäre, falls Schmerz ein geschätztes Hinweisschild auf Liebe darstellte? Was, falls du regelrecht zur Erkenntnis gelangen könntest, dass dir selbst der Schmerz Liebe zu geben vermag? Der Schmerz würde immer noch weh tun, und doch wäre etlicher Schmerz gelindert. Der eine oder andere würde sich mildern.
Erwäge einen Augenblick lang, dass der Zweck des Lebens nicht – Ich wiederhole es: nicht – lautet, schlicht schmerzfrei zu sein. Das ist nicht ausreichend. Am Leben ist mehr, als dem Schmerz aus dem Wege zu sein.
Manchmal scheint das Leben leben wie ein uneingeschränkter Anlauf, dem Schmerz jedweder Art zu entkommen. Ein solchartiges Leben ist demnach ein Leben, was auf Vermeidung fußt. Sieh, dass das Leben gelebt, nicht, dass von ihm weggerannt gehört.
Wenn du dich an einem schönen Ozean am Strand befindest, besteht dein Zweck dabei nicht, aus dem Wasser draußen zu bleiben. Es stimmt, das Wasser mag kalt sein. Es stimmt, die Wellen sind vielleicht hoch. Es stimmt, das Wasser ist nass. Geliebte, ein Ozean ist da, um darin zu schwimmen. Und so das Leben ebenso.
Lasse die Angst keine große Welle sein, die dich davon abhält, das Leben zu betreten, die dich abhält, unterzutauchen, die dich abhält, tief zu tauchen, die dich abhält, auf den Wellen des Lebens ebenfalls zu gleiten. Was immer du machst, womit du auch befasst bist, welche Träume und Hoffnungen dir auch zueigen sind, renne nicht von den Wellen des Lebens fort.
Glaube an die Geborgenheit, im selben Umfang wie du das an die Gefahr tust. Glaube an Geborgenheit mehr. Glaube an Liebe.
Heiße das Leben willkommen, anstatt es zu umgehen. Tauche unter.
Nimm in Betracht, dass du ein Leben hast, es zu leben. Dann lebe es. Warte nicht auf ein anderes. Nutze das eine, was du jetzt soeben hast. Nutze es voll und ganz. Presse jeden Zentimeter des Lebens an dich. Du hast alle Bestandteile, um das Leben zu leben. Ihr lebt ein Leben, Geliebte. Bringt euer Leben raus in den Sonnenschein. Verbergt euch nicht vor dem Leben. Sitzt nicht in den Ecken. Wendet eure Augen nicht ab.
Ihr habt jedes Recht, auf der Erde zu sein, zu singen und zu tanzen und euch bekannt zu machen. Ich habe euch, unter eurer Beipflichtung, zur Erde gesandt. Ich sandte euch nicht, euch zu verstecken. Ich sandte euch als Meinen Abgesandten. Ich sandte euch als Meinen Erforscher. Entdeckt somit das Leben. Macht ein Schwarzes Brett aus eurem Leben. Stellt eine schöne Landkarte aus eurem Leben her. Danach werden Andere der Karte folgen, die ihr herstelltet.
Macht große Fußstapfen für Andere, die hinterhergehen. Selbst im Sand könnt ihr Fußspuren hinterlassen. Falls der Wind sie verweht, ihr habt sie nach wie vor gemacht. Eure Schritte im Leben sind unauslöschlich. Wenn ihr einmal auf dem Wasser gegangen seid, seid ihr auf ihm gegangen.
Sei im Leben ein Läufer. Sei Leben herstellend. Sei Leben gebend. Sei Leben liebend. Komme unter den Decken hervor. Wirf sie ab. Dann stehe auf und reite den Tiger. Der Tiger mag ein Schmuse-Pony in Verkleidung sein. Wie wollt ihr das wissen, Geliebte, wenn ihr nicht unter den Decken hervorkommt? Sattelt auf. Begrüßt den Tagesanbruch.
Kolumbus gelangte zu keinen Entdeckungen, indem er im gleichen Stuhl sitzen blieb. Er stand auf. Er begab sich auf seine Reise. Er machte sich auf die Reise, als er sich nach Hilfe und Unterstützung umsah.
Selbstverständlich gibt es viele Arten von Reisen. Nicht alle haben mit der physischen Reise zu tun. Worin besteht eure Reise, Geliebte? Worauf seid ihr aus, und wie macht ihr euch auf den Weg? Wohin möchtet ihr, und unter welcher Vorgehensweise wart ihr darauf aus, dorthin zu gelangen? Womit fahrt ihr? Und wie macht ihr das?
Seid ihr über den Zustand des Nachdenkens hinaus? Nachdenken ist gleichfalls ein gutes Stadium. Nichtsdestotrotz, es gibt eine Zeit, wann es aus dem Zug des Nachdenkens auszusteigen, und wann es auf ein Pferd oder Kamel aufzusteigen gilt, um das Terrain vor euch zu durchmessen.
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HEAVEN #3383 – 28.2.2010 – In the Midst of Miracles
INMITTEN VON WUNDERN
Möchtest du dich freundlicherweise von der Vorstellung fortbewegen, das Leben sei schwer? Selbst wenn die Vergangenheit für dich schwierig war, muss das Heute dies nicht sein. Hast du die Auffassung, das Leben sei eine Bürde, und dass du sie schulterst? Falls das deine Praxis ist, dann beginne, dir das Leben als leicht und voller Wunder zu denken.
Ich weiß, du möchtest über das Leben nicht debattieren, dass es ein Wunder sei. Um Himmels willen, es ist ein Wunder! Dass Kinder geboren werden, ist ein Wunder. Denke daran. Ein neues Leben beginnt. Denke, wie ein junger Hund heranwächst. Ein bisschen am Schwanz, ein bisschen an der Nase. Denke an eine Blume, die aus einem Samen hervorwächst und in einer solch schönen Abfolge blüht. Denke an dich. Denke an das Wunder von dir.
Denke an das Wunder, dass du im Leben entlanggehst und manchmal deine Füße hinterher ziehst. Ist das kein Wunder, dass du gelegentlich, inmitten von Wundern, ganz und gar elendig in einem von Wundern angefüllten Leben entlanggehst! Ist das nicht verblüffend? Was für eine Welt habe Ich erschaffen, wo Blumen blühen und trotzdem Unzufriedenheit Halt finden kann.
Fange an, anderen Auffassungen über das Leben den Vorzug zu geben. Befürworte lieber die Üppigkeit von ihm. Zähle die Möglichkeiten auf. Schreite aus dem Murren heraus. Schreite aus der Angst und allen Verästelungen der Angst heraus. Kicke dieses Ego weg.
Es kann nur das Ego sein, was dir in der Unzufriedenheit das Gefühl gibt, besonders zu sein. Das Ego möchte dich gerne verwundet haben. Es möchte dich dazu verbannen, zu protestieren und zu kämpfen. Es möchte gerne, dass du mit dem Leben in den Ring steigst.
Ich sage dir, es fröhlich mit dem Leben anzufangen. Reiche ihm eine helfende Hand. Falls du das Empfinden hast, das Leben habe dich unten gehalten, dann stehe auf und steige zum Leben in die Höhe. Gib ihm ein gutmütiges Lächeln.
Das Leben bringt dich nicht zum Krümmen. Das Ego macht das. Ja, diese kleine rotgesichtige Ego hält dich die ganze Zeit niedergeschlagen. Es flüstert dir ins Ohr: „Das Leben kann dir das nicht antun. Das Leben wird so nicht davonkommen, wie es mit dir umspringt.“ Und es vollführt einen kleinen freudigen Tanz, während es dich zu einem Disput mit dem Leben ermutigt.
Geliebte, setzt euch mit dem Ego auseinander. Es arbeitet gegen euch, nicht das Leben tut dies. Es füttert euren Geist mit selbst-vereitelnden Gedanken. Es sagt euch, dass ihr eine Aufpolsterung benötigt. In der Zwischenzeit holt euch das Ego mit seinem tückischen Flüstern ein, und sagt euch, wie schlecht euch das Leben behandelt. Es ist das Ego, was schädlich ist.
Das Leben würde dir nicht sagen, den Kopf hängen zu lassen. Es würde dir sagen, dich mit ihm aufzumachen. Es möchte dich nicht in einem Meer Tränen sehen. Es möchte, dass du den Ärmelkanal durchschwimmst und an die andere Küste gelangst. Das Leben polstert dich auf. Selbst wenn es den Anschein hat, dass es dich niederdrückt, hebt es dich hoch, trägt es dich in einem Strom des Manifesten entlang.
Das Ego hat es gerne, wenn du in Verzweiflung fällst. Es liebt es, dich mit seinem Fuß unten zu halten, so wie du eine Zigarette mit dem Fuß auf dem Bürgersteig ausdrückst. Lässt man ihm freien Lauf, wird dich das Ego ununterbrochen unten halten. Die ganze Zeit wird es lächeln und dir zuwinken. Es lässt dich am Weinen, während es lachend weggeht.
Das Leben ist ein weitaus besserer Freund als das Ego. Jenes ist keinesfalls ein Freund. Es ist ein Drogendealer. Es macht sich an dich heran, macht dir falsche Versprechen und verlangt dafür eine Menge Geld. Danach bleibt das Ego dran, sodass du wegen weiterer zeitweiliger Ego-Wogen neuerlich bei ihm ankommst, es bringt dich an den Haken und lässt dich dann verstört und scheußlich zurück.
Das Leben kann Wunder vollbringen. Das Ego kann dich nur anlügen. Es wird dir ansagen, doch fassungslos auf das Leben zu schauen, währenddessen es dir deine Selbstwertschätzung stibitzt. Es stößt dich in den Rinnstein, und macht dem Leben die ganze Zeit Vorwürfe. Das Ego, Geliebte, ist ein falscher Held. Das Leben ist euer wirklicher Freund. Haltet euch ans Leben, und stoßt das Ego fort.
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HEAVEN #3384 – 1.3.2010 – Life Is an Uncharted Territory
DAS LEBEN IST EIN UNKARTIERTES TERRAIN
Zuversicht und sicher sein, dass du recht hast, sind nicht ganz das gleiche. Wenn du ausreichend Zuversicht hast, kannst du sogar akzeptieren, dass du dich irrst. Es gibt nicht immer einen einzigen Weg, Geliebte. Selbst wenn ihr recht habt, könnt ihr auf dem falschen Dampfer sein. Ihr könnt falsch liegen, dabei jemandem die richtige Methode aufzudrücken; indes ist es das, was ihr tut. Und wer kann mit Gewissheit sagen, dass dies falsch sei?
Ihr wisst nicht immer, wann ihr euch auf die Zunge beißen und wann ihr reden sollt. Und selbst hin und wieder, wann ihr erkennt, ihr tätet gut daran, euch still zu halten, gebt ihr trotzdem eine Einschätzung ab.
Nun gut, das Leben ist so. Es ist keine vollkommene Wissenschaft. Irrtümer werden begangen. Gleichzeitig heben sich hinwiederum zwei Irrtümer gegenseitig auf. Du hast an ziemlich unpassender Stelle kein Blatt vor den Mund genommen, und trotzdem wurde es nicht vernommen!
Bestimmt, seid nicht überstürzt. Bestimmt, seid nicht zögerlich. Es ist schwer zu wissen, wann es richtig ist, deutliche Worte zu finden, oder still zu sein. Geliebte, Ich weiß, ihr wollt gerne das Richtige tun. Indes ist es in Ordnung, einen Fehler zu begehen. Nehmt vielleicht in Betracht, dass ihr das Richtige tatet, selbst wenn eure Worte nicht gut aufgenommen wurden. Wir wissen nicht mit Bestimmtheit, dass das Erteilen von Rat, der gut aufgenommen wird, wirklich das Richtige ist. Wie könnt ihr das wissen? Und, lautet der Maßstab für euren Rat denn, wie er entgegen genommen wird?
Ein Rat hat seine guten Seiten, indes habt ihr ihn stets zu geben. Und ihr habt ihn nicht stets nicht zu geben.
Nun, Geliebte, ihr nehmt euren eigenen Rat nicht immer an.
Nicht Jeder hört Mir zu, Geliebte, wieso seid ihr also überrascht?
Vielleicht seid ihr dafür bestimmt, das zu machen, was ihr Fehler nennt. Im Hinblick auf das in langfristigen Bezügen lebende Universum kennt ihr niemals eine genaue Antwort. Und somit werft ihr, Geliebte, eure Worte in den Wind, und lasst sie niedergehen, wie und wo sie es möchten.
Wichtiger als Worte ist der Zustand eures Herzens. Vielleicht könnt ihr still sein und ebenfalls euren vom Herzen her kommenden Rat erteilen. Eure Gedanken können machtvoller als eure Worte sein. Des Öfteren könnt ihr euren Rat denken, und er wird auf fruchtbarem Boden landen. Auf diese Weise könnt ihr beides gleichzeitig, frisch von der Leber weg sprechen und euch auf die Zunge beißen.
Lasst uns die Sache rumdrehen. Wie offenen Sinnes seid ihr, wann euch ein Rat erteilt wird? Lasst uns das ehrlich ansehen – ihr, nicht anders als Andere, zieht es vor, die Dinge auf eure Weise zu tun. Ist das nicht so? Ob es sich nun um eine kleine Sache handelt, wie der Abwasch zu machen ist, oder um eine große Sache, wie etwa, mit welchem Mann oder welcher Frau du eine Ehe eingehst, im Großen und Ganzen läufst du nach deiner eigenen Antenne, gelegentlich zu deiner großen Freude, und dann und wann zu deinem großen Entsetzen.
Es ist eigentlich nichts Überraschendes, dass sich die Menschen gerne nach ihren eigenen Sensoren richten, nach dem, was ihrem Dafürhalten nach ihr eigenes Begründen darstellt, selbst dann, wenn sich ihre Beweisführungen im Grunde als das Denken anderer Menschen ausweisen, auf das sie subskribiert sind. Sie meinen, die Entscheidung, die sie fällen, sei ihre eigene, sie ist allerdings etwas, was sie irgendwo aufgeklaubt oder eingekauft haben. Meistens wissen Meine Kinder nicht, woher ihre Entscheidungen stammen.
Aber, noch einmal, Meine Kinder haben beim Leben Wahlen zu treffen, und sie treffen Wahlen.
Manchmal können Wahlen infolge behutsamen Erwägens warten, aber das läuft auch nicht immer gut. Als Daumenregel – es ist besser, eine Wahl zu treffen als keine. Natürlich könntest du dann sagen, dass keine Wahl eine Wahl ist.
Was Ich also demnach sage, ist: Das, was du sagst, cum grano salis in den Blick nehmen, und, darauf nicht angewiesen, nichts bereuen. Eine Lektion, die in einer Situation erlernt wurde, mag nicht auf eine andere übertragbar sein. Das Leben ist ein unkartiertes Territorium, und ihr könnt es nur nach Gehör spielen.
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HEAVEN #3385 – 2.3.2010 – Miracles of Love
WUNDER DER LIEBE
Ihr könnt nicht sagen, das Leben sei nicht farbenfroh. Und die Farben ändern sich dauernd von Tagesanbruch zu Tagesanbruch und von Jahreszeit zu Jahreszeit. Nicht einmal die Farben und Schatten eines Tages bleiben in der relativen Welt die gleichen. Fortwährend sich wandelnd ist die Welt, die ihr bewohnt. Das Licht ist in Bewegung, und die Kulissen werden umgestaltet. Die Sonne ist eine Künstlerin.
In den Begriffen der Welt seid ihr ebenfalls euch fortwährend wandelnd, von Stimmung zu Stimmung, vom Kind zum Erwachsenen, und das Ausmaß eures Lebens erweitert sich stetig. Und jetzt dehnt sich euer Herz aus, um die gesamte Erde und Jeden auf ihr zu beherbergen, darin inbegriffen Jene aus der sogenannten Vergangenheit und Zukunft. Und ihr seid jedermann, Geliebte, und ihr seid Eins.
Ich erschuf für euch einen schönen Planeten. Ich gab euch Land und Meer. Ich gab euch Sterne und eine große Sonne und Galaxien und wer weiß was. Ich gab euch den Boden, um darin Dinge zum Wachsen zu bringen, und dies und das an Schönheit zum Anschauen. Ich gab euch allerhand Wahrscheinlichkeiten und sogar Unwahrscheinlichkeiten, die ebenfalls Wirklichkeit werden. Ich schlug euch mit der Macht zum Ritter, eure eigene Welt zu erschaffen und Wunder der Liebe zur Ausführung zu bringen.
Ich nenne das, was ihr zu tun vermögt, Wunder, weil ihr die Ausdehnung eurer Liebe und dessen, was ihr mit ihr manifestieren könnt, noch nicht kennt. Und doch seid ihr ein unwissentlicher Wunder-Hersteller. Ihr bringt die Sonne zum Scheinen. Ihr dreht den Globus. Ihr seid der Mond mit einem Puls, der die Gezeiten zum Aus- und Einrollen veranlasst. Ihr könnt alles.
Ach, ihr stellt euch vor, das Leben sei für euch zuende. Ihr seht es womöglich so, dass ihr angesichts des Lebens hilflos seid, und infolgedessen seht ihr euch als Unglückselige und bar jeder Energie. Geliebte, ihr habt alle Energie der Atome in euch. Ihr seid energie-erfüllt, ihr seid bloß mitten auf der Straße ins Stocken geraten.
Was immer ihr denkt, ihr wärt dazu nicht in der Lage – ebendazu seid ihr in der Lage. Sofern ihr einen Schritt gehen könnt, könnt ihr zwei gehen. Was ihr auch tut, ihr könnt mehr tun, und ihr könnt mehr ohne jede Anstrengung tun. Ihr habt vielleicht zu viel Mühe aufgewandt, habt euch vielleicht in eine Art Rennen begeben, unterdessen Zeit, welche nicht existiert, kein Faktor sein kann. Rudert sachte, Geliebte. Rudert sachte.
Stromaufwärts fahren kann bloß eine Illusion sein, weil Raum nicht existiert, wo können demnach in der Raumlosigkeit Richtungen existieren? Wo existieren links und rechts, ausgenommen in einer angenommenen Illusion?
Geliebte, wohin können euch euer Geist und Herz nicht nehmen? Nirgendwohin. Zu keiner Sache. Hier ist Bewusstsein, und euer Bewusstsein trägt Liebe bis zum n-ten Grad, Liebe ist freilich nicht extrem. Liebe ist unbeschwert. Für die Liebe gibt es nichts, bei dem es ihr bang ist, unterdessen Liebe alles, und alles Liebe ist.
Wo – falls Wo existierte – bin Ich nicht? Und wo bist du nicht? Und wer bist du nicht? Und wenn Liebe alles erlangen kann, was kannst du dann nicht erreichen?
Lasse die Einzelheiten eine Weile los. Deine Sorgen sind Einzelheiten. Lasse einen Moment lang die Details los – was bleibt dann übrig, um sich darüber Sorgen zu machen?
Sollst du dir Sorgen machen, was du im Laden kaufst und wie du dorthin gelangst? Sollst du dir Sorgen machen, wie viele Münzen du in deinem Geldbeutel hast? Falls dir die Sorgen ausgehen, welche andere Sorgen wirst du auffinden, die deren Stelle einzunehmen? Zögerst du, sorgenlos zu sein?
Zoome dich jetzt in das große Bild hinein. Lasse die Einzelheiten sich um sich selbst kümmern. Halte dein Auge auf der Weite und darauf, was die Liebe in der Weite ihrer selbst zu manifestieren vermag. Lasse einen Augenblick dein Mikroskop los und nutze die Vision. Selbst ein Teleskop ist zu eng. Du bist breit-visionär und weit-visionär und du bist zu allem und jedem fähig. Beginne mit der Liebe, und du wirst die Weite betreten, wo du bereits Wohnung nimmst.
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HEAVEN #3386 – 3.3.2010 – The Bluebird of Your Happiness
DER HÜTTENSÄNGER DEINES GLÜCKLICHSEINS
Du zielst auf dich selbst ab, Geliebte, Geliebter. Du bist dabei, diese Person kennen zu lernen, die deinen Körper bewegt, und du versuchst auch, die Essenz von dir zu erkennen. Ich bin die Essenz von dir, und mithin bist du dabei, Mich, Der dein Eigentliches Selbst ist, kennen zu lernen.
Deine Bestreben sind nicht weit verstreut. Was du suchst, liegt direkt dort, wo du bist. Du bist der Hüttensänger deines eigenen Glücklichseins. Das Gold, was auf deinem eigenen Grund gefunden wird, ist Mein Prangendes Selbst. Es ist deine eigene Seele. Es ist Mein, und doch gehört es dir zu. Bin Ich sozusagen in einem Körper in der Falle? Keineswegs. Du genauso wenig. Der scheinbare Körper, der dich umfängt, ist eine Tracht, die du trägst. Er ist wie ein Hut, den du dir aufsetzt. Er ist wie ein Anhängsel. Er ist eine Sache.
Wir können sagen, dass dein Herz schlägt, ob du nun einen Körper hast oder nicht. Wir können sagen, dass Liebe deine Flügel sind, die fliegen. Wir können sagen, dass du eine Verkörperung Meines Wahren Selbst bist. Hier in deinem Körper bin Ich. Inmitten eines jeden Körpers BIN Ich. Ich bin nicht weit weg außerhalb von dir. Du bist es, der aus einer Entfernung her sieht.
In der Verkleidung eines Menschenseinswesen suchst du nach der Realität von Wer du bist. Weil du den Eingang rein und raus gehst, scheinst du Mich einfach beim Vorübergehen zu verfehlen. Du kriegst es einfach nicht mit, dass du es bist, nach dem du dich umschaust. Es ist dein Selbst, zu dem du nicht recht aufschließen kannst. Selbst in einem Spiegel kannst du es nicht. Du meinst, du befindest dich mal eben um die Ecke. Du meinst, Ich sei eine Präsenz oben im Himmel. Selbstverständlich bin Ich oben am Himmel, solange du nicht in deinem Selbst gegründet bist. Bis du Mich erlebst, bis du Mich wirklich in den Tiefen von wo Ich BIN erkennst, huschst du hier- und dorthin.
Und mithin bin Ich der Hüttensänger deines Glücklichseins, und Wir sind unteilbar, ausgenommen als Redeweise.
Heil dem Einen Herz von Uns. Heil Unserer Liebe, die über dem ganzen Universum und über den noch nicht in den Gesichtskreis gekommenen Universen herrscht. Du bist ein Außerirdischer, der auf der Erde zur Welt kam und geboren wurde. Du kamst von anderswoher auf die Erde. Deine Seele hat immer existiert, jedoch war sie nicht immer in dem Körper, den du trägst. Sie war körperlos. Indes, ob mit oder ohne Körper, deine Seele ist unerschütterlich bei Mir. Du stellst dir das anders vor. Du hast sogar Nachweise, dass es andersherum sei.
Zuweilen könnte man denken, dass du jede Anstrengung unternahmst, um die Realität von dir zu verleugnen. Du hast vielleicht über die Auffassung gespottet, dass Ich immerfort in dir bin. Du hast deiner eigenen Kenntnis nicht geglaubt. Du hast Party-Gefälligkeiten über die Gottes-Anerkenntnis deines Herzens gestellt. Und gleichwohl kennst du Mich. Du kennst Mich sehr gut.
Du trägst ein Lied und einen Tanz namens Leben vor, und dadurch gibst du vor, Ich sei abwesend, und du kennest Mich nicht. Es muss sich, Geliebte, Geliebter, um einen Akt handeln, denn Wir befinden Uns in einer fortwährenden Umarmung. Allem Anschein nach vergisst du, Wer du bist. Du tanzt weg. Du kommst nahe heran. Du rennst die ganze Zeit und betrauerst Meine Entferntheit. Dein Herz weiß es. Wie könntest du Mich erstreben, wenn du nicht bereits um Meine Existenz wüsstest? Wie könntest du Mich ableugnen, wenn du nicht bereits um Meine Existenz wüsstest?
Existierst du? Wer bist du überhaupt? Ich sage dir, Wer du bist. Ich führe dich bei dir ein.
Sage: „Hallo!“
HEAVEN #3387 – 4.3.2010 – It Takes a Subtle Hearing
ES BRAUCHT EIN FEINES GEHÖR
Sich ausruhen ist eine gute Sache. Du brauchst dir das nicht zu verleiden. Du brauchst nicht verlegen zu sein, dir eine Pause zu nehmen, dich sogar zurückzuziehen, oder früh ins Bett zu gehen oder ein Wochenende einfach nur zu schlafen. Schlaf existiert aus einem bestimmten Grund.
Du brauchst nicht mehr fortwährend in Bewegung zu sein, als es dir angelegen ist, in fortwährender Ruhe zu sein.
Beides, Ruhe und Aktivität, sind Teile des Lebens auf der Erde. Liebe dich selbst ausreichend, um dir Beides zuzureichen. Beides ist von Belang. Das eine ist nicht besser als das andere. Beide sind dienlich.
Ihr seid ein Seinswesen in einem Körper. Euer Geist ist Teil eures Körpers, Geliebte, und Geist und Körper brauchen Ruhe. Eure Seele ist immer in Ruhe. Eure Seele ist nachhaltige Seelenenergie. Eure Seele ist jener unsterbliche Teil von euch. Sie braucht keinen Kraftstoff. Eure Seele befeuert vielmehr euch.
Eure Seele ist immer wach. Seelen schlafen nicht. Körper tun das. Der Geist tut das.
Geist und Körper haben Zyklen. Die Seele ist andererseits eine ausdauernde wachsende Blume, die bloß Blühen kennt. Ihr seid in eurer Seele wohlverwahrt. Sie ist sozusagen euer Schutzengel. Sie ist euer Führer. Sie ist eure Erinnerungsstütze an den Himmel. Eure Seele ist ihr, Geliebte.
Die Seele zieht sich nicht zurück. Sie schmückt euch und bringt euch voran. Sie weist euch himmelwärts ein. Und ihr folgt ihr. Es stimmt, ihr könnt das Anmuten eurer Seele ignorieren, indes nicht für immer. Eure Seele ist immerfort. Die Tiefen von euch links liegen lassen ist nicht für immer.
Die Seele ist standhaft, jedoch nicht abverlangend. Gut, eure Seele ist ziemlich viel so wie Ich. Sie ist immerzu da, sich immerzu um euch kümmernd, immerzu in sich selbst vollkommen. Ihr kontrolliert eure Seele nicht. Sie braucht Kontrolle nicht mehr, als Ich kontrolliert zu werden brauche. Für eure Seele gibt es weder Additive, noch gibt es welche für Mich. In Bezug auf göttliches Leben ist weder ein Zusetzen noch ein Wegnehmen ausgewiesen.
Eure Seele wird euch niemals auf Abwege leiten. Sie wird euch nicht in die Irre führen. Sie wird euch emporheben. Eure Seele setzt euch mit Mir und allem, was ihr erstrebt, in Verbindung.
Niemals würde Ich ein Kind von Mir ohne Seele erschaffen. Eure Seele kommt mit einer soliden Garantie daher. Sie ist für alle Zeit entschädigt. Ich rede jetzt zu eurer Seele, zu eurer blutsverwandten Seele. Eure Seele begegnet Mir. Was immer in eurem Leben vor sich geht, eure Seele und Ich befinden sich in einer beratenden Versammlung. Wir sind ein Ensemble. Welches Instrument spielen Wir?
Wir können sagen, Wir spielen das Leben. Wir spielen den Himmel. Wir spielen Musik, die ihr auf der Erde noch nicht imstande seid zu hören. Die Sache ist, Wir machen Musik, großartige Musik, erhabene Musik durch und für Seelen genau wie die euren.
Still singen Wir. Es braucht ein sachtes Hinhören. Höre Uns jetzt. Höre diesen Chor, den du noch nie zuvor vernommen hast. Er ist aufs Schönste. Und du summst und hörst jetzt bei Mir zu, und du bist ebenso schön wie die Musik, die Wir machen. Diesem Chor kann man nicht entrinnen.
Sobald du dich entsinnst, dass Wir Eins sind, gibt es nicht einmal einen Orchesterleiter. Der Eine spielt das Cello. Der Eine spielt das Klavier. Der Eine schlägt mit dem Taktstock. Der Eine sitzt in der Zuhörerschar und ist bei der Musik der unzählbaren Gitarren hingerissen. Die ganze Partitur ist Liebe, wie sie angekündigt, verkündet und in den Wind hinausgestreut wird. Herzschwingungen machen Musik, diese Musik der Seele, diese Musik der Liebe, die niemals aufhört, die immer spielt, die um der Liebe zur Musik der Liebe wegen spielt. Unsere Musik hallt nun durch das Universum nach. Sie endet nie. Da ist ein Crescendo, was ihr wohl noch nicht hört, es ist freilich trotzdem ein Crescendo. Es ist überall. Psst, hört ihr es jetzt?
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HEAVEN #3388 – 5.3.2010 – The Dawn of Peace as It Rises above the Horizon
DAS TAGEN DES FRIEDENS, WÄHREND ER ÜBER DEM HORIZONT AUFGEHT
Nehmt das Tagen des Friedens, während er am Horizont aufgeht, in den Blick. Die Natürlichkeit und Neutralität des Friedens liegen auf euren Fingerspitzen. Der Friede liegt innerhalb der Pause zwischen den Wörtern, die ihr denkt, und den Wörtern, die ihr äußert. Alles ist im Reinen, bis die Unruhe herankommt.
Friede ist ein tiefes Sehnen eures Herzens. Selbst während ihr in eine Dramatik hineingeht, sehnt sich euer Herz nach Frieden, und dennoch lasst ihr euch auf das Drama ein, und ihr verriegelt den Frieden in eurem Herzen. Ihr möchtet ihn nicht herauslassen. Stattdessen ermuntert ihr das Drama, die Herrschaft zu übernehmen, und ihr opfert den Frieden, wie auch euer Herz.
Ihr sagt, es sei euer Herz, was im Drama untergetaucht sei, unterdessen seid ihr es, Geliebte. Ihr benutzt euer Herz als einen Köder. Eure extravaganten Emotionen sind nicht das Tun eures Herzens. Sie müssen diejenigen eures Geistes sein. Ein Herz der Liebe ist im Frieden, und euer Herz ist eines der Liebe. Entschuldigt euch bei eurem Herzen wegen des Tumults, in den ihr es hinein gezogen habt. Lasst euer Herz über allem stehen, was ihr ihm aufbürdet.
Macht euer reines Herz zu keinem Opfer der Entfremdung von sich selbst. Euer Herz ist nicht dafür angelegt, ein Rohling zu sein, der sich mit minderen Emotionen befasst. Euer Herz ist nicht angelegt, ein Gang-Mitglied zu sein. Euer Herz ist angelegt, ein Prinz zu sein. Es ist angelegt, eine Goldkrone zu tragen, Liebe auszuströmen, wohin sich auch das Haupt des Prinzen wendet. Gebt eurem Herzen das ihm Gebührende. Gebt ihm eine Chance, das zu sein, was ein Herz ist, ein stiller starker Agent der Liebe und des Friedens. Das menschliche Herz war niemals für Furore vorgesehen.
Lasst euer Herz seinen eigenen Weg nehmen. Der Weg eures Herzens heißt nicht, in einen irgendgearteten schlurfenden Gang hinein zerschlagen zu werden. Das menschliche Herz ist etwas Prächtiges, und es ist Mir nachgebildet, nicht den Rowdies auf der Straße.
Euer Herz der Liebe sehnt sich nach Frieden und Festigkeit, die die Liebe mit sich bringt. Die Liebe bringt bequeme Kissen mit sich. Sie ist eine zur Ruhe bringende Kraft. Der Frieden ist wie die Sonne, die am Himmel erscheint. Er öffnet das Herz seiner selbst und lächelt alle an und scheint auf alle.
Wenn Herzen sich nach Frieden sehnen, wie denn kann fortan die Bestallung des Friedens verhindert werden? Wie können danach aus einem Ruf nach Frieden heraus Einander Beschmeißen und Bekriegen zum Vorschein kommen? Friede ist mehr überhand nehmend als Bekriegen, indes scheint die Reiberei die Hauptrolle innezuhaben. Ich verstehe es Selbst nicht. Wie kann der Krieg überhaupt anheben, solange der Ruf nach Frieden in jedermanns Herz zu vernehmen ist?
Man muss hartherzig sein, um den Krieg in Erwägung zu ziehen, und doch, niemals wurde ein Herz hart geboren. Kein Herz wurde ummantelt geboren. Alle Herzen wurden bar jeglicher Misshelligkeit geboren. Woher trat Zwietracht in Erscheinung, und wie übernahm sie derart viele Herzen des Friedens?
Es muss sich um eine Anomalie handeln. Narben müssen erwachsen sein, wo keine Wunde vorhanden war. Eine eingebildete Wunde zupfte an sich selbst, und Kämpfe wurden ausgetragen, selbst obschon es niemanden gab, mit dem zu boxen war, außer mit sich selbst. Alles Kriegführen ist ein Solitärspiel, aufgeführt mit dem Zinnherzen von Zinnsoldaten.
Ich sage allem ein Ende an, was nicht in Frieden ist. Ich sage, dass ruppige Elemente alle Herzen zu verlassen haben. Die groben Elemente müssen sich auflösen und das Feld den Herzen der Liebe überlassen. Herzen gehören der Liebe zu, und nichts sonst.
Euer Herz gehört mit Liebe verschanzt. Es gibt nichts wie schlichte Liebe im menschlichen Herzen. Schlichte Liebe im menschlichen Herzen bittet schier darum, mit Liebe erfüllt zu werden und sie überall auszuteilen, sie mit vollen Händen auszuteilen, sie zu verteilen, als zählte nichts anderes als bloß Liebe.
Und, natürlich, nichts sonst ist von Belang.
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HEAVEN #3389 – 6.3.2010 – Set the Dial of Life on Earth
STELLT AUF DER ERDE DIE WÄHLSCHEIBE DES LEBENS EIN
Das Wallen eures Herzens ist wie das Aufgehen der Sonne. So wie euer Herz mit aller Liebe im Universum aufwallt, so kommt die Sonne heraus. Aufgrund der Vollheit eures Herzens kommt die Sonne für jemanden, oder für viele oder alle hervor.
Ihr seid im Leben bedeutsam. Ihr leistet einen Beitrag. Ihr erhellt Leben, oder ihr trübt sie gemäß eures Lichts ein. Möget ihr die Leben aufleuchten lassen. Geliebte, Geliebter, es obliegt dir, Glück zu finden, damit du es geben kannst. Es handelt sich nicht ausschließlich um euer Glücklichsein, worum es euch geht. Euer Leben handelte niemals ausschließlich von euch.
Falls ihr das dachtet, habt ihr euch geirrt. Niemandes Leben handelt einzig von sich selbst. Im Grunde handelt es wenig von jenem Menschen, indes ist ebendies die Fehlwahrnehmung, die die Welt hoch im Kurs gehalten hat. Sofern alle Eins sind, wie kann dann das eine oder andere individuelle Leben den Lichtkegel erhalten? Niemandes Herz gehört alleinig ihm zu. Die Drei Musketiere hatten recht. Es geht um Alle für Einen, und Einer für Alle. Ihr seid in der Welt ausschlaggebend. Ihr seid von äußerster Wichtigkeit.
Gewiss, ihr seid euch selbst bedeutend. Welche Interpretation ihr heranführt, ist von äußerster Wichtigkeit. Sobald eure Aufmerksamkeit unter Ausschluss Anderer auf euch selbst gerichtet ist, schaut ihr durch ein Mikroskop. Jetzt habt ihr zum Durchsehen ein größeres Schlüsselloch nötig. Euch obliegt es, die Weite und den wichtigen Part, den ihr in der Weite spielt, zu sehen.
Falls ihr einen Eintopf zubereitet, würde die Möhre nicht äußern: „Dieser Eintopf handelt nur von mir. Es geht nur um mich. Nicht um die Kartoffeln, nicht um den Sellerie.“ Genauso wenig würde sie feststellen: „Selbst dann, wenn der Eintopf sich um die Anderen drehte, belasse ich sie dabei, wie sie um sich selbst kämpfen, weil ich mich um mich kümmere, und weil sie sich um sich kümmern können.“
Geliebte, Geliebter, selbst eine Möhre weiß: Sie ist ihres Bruders Hüter. Selbst eine Möhre weiß: Keine Möhre ist eine Insel für sich.
In der Ichbezogenheit kommt keine Vergütung zu liegen. Eine Ausbeute liegt im Teil-Werden bei einem wundervollen Eintopf. Spiele deinen Part, Geliebte, Geliebter, und würze den Eintopf und vermenge dich mit ihm gut. Du bist es, von dem der Eintopf des Lebens abhängt. Du kannst nicht selbstsüchtig sein. Du bist Gott-ausgebend.
Ob du es nun magst oder nicht, ob du es dir auswählst oder nicht, du bist dem Leben auf der Erde für Alle eingebaut. Du bist nicht der Einzige, aber du bist ein Schlüsselspieler. Du hast den goldenen Schlüssel. Und nun bitte Ich dich, ihn herumzudrehen. Du drehst ihn in deinem Herzen herum. Du bist hier, um Segnungen für alle zu schauern.
Du kommst mittels nichts davon weg. Du leistest einen Beitrag, ob du nun leise oder laut redest. Du leistest einen Beitrag, einerlei wer du bist oder wo du bist. Die Ansicht der Welt was deine Befähigung anbelangt ist kurzsichtig. Du bist der Halter und Wegbereiter der Welt. Du bist ihr Ausbilder und Enthüller.
Du bekommst nie einen Tag frei oder zwei Wochen Urlaub. Du bist nie allein, und deine Gedanken – egal, solche mit oder ohne Aktivität – führen bei dem Tag und der Welt den Schritt und den Ton an. Du bist der zuvorderste Motivator. Du bist nie unsichtbar. Du bist eine Antriebsfeder des Universums. Du bist ein Stimmungs-Setzer. Was du auch annimmst oder nicht, du bist ein Diener des Universums, und du dienst allem. Du dienst unumgänglich.
Du ordnest das Universum an. Du sagst ihm was zu tun und wie zu sein ist. Hebe dich selbst empor, und du wirst automatisch Alle emporheben. Es obliegt dir, auf der Erde die Wählscheibe des Lebens einzustellen. Das ist deine Aufgabenstellung. Ist das für dich so in Ordnung?
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HEAVEN #3390 – 7.3.2010 – Bounce
ABPRALLEN
Wie rasch ihr euch doch bei den Jahreszeiten abfedert. Wenn der Winter da ist, zieht ihr euch einen warmen Mantel, eine Mütze, Fäustlinge an. Wie zügig zieht ihr im heißen Sommer den Mantel, die Mütze, die Fäustlinge aus und schlüpft in einen Badeanzug. Wie auch eure Klagen aussehen mögen, ihr seid, was die sich wandelnden Jahreszeiten angeht, stets unumgänglich ein guter Sportsmann. Ihr nehmt die Essenz des Sommers her, und genießt ihn. Und falls euch der Winter nicht gefällt, kommt ihr mit ihm aus. Ihr protestiert nicht in dem Ausmaß, dass ihr an einem stürmischen Tag euren Mantel auszieht. Ihr schaufelt Schnee. Ihr geht auf dem Schnee. Das verstehe Ich darunter, wenn Ich sage, ihr seid, was die sich wandelnden Jahreszeiten angeht, ein guter Sportsmann.
Der Wandel der Jahreszeiten ist ein wenig wie der Wechsel der Wachen in Westminster Abbey. Sie wechseln, während sie wechseln. Sie treffen keine Entscheidung, wer die Wachen sind oder wann sie wechseln. Vielleicht kommst du her, um dir den Wachwechsel anzusehen. Nicht anders siehst du den Jahreszeiten zu, wie sie wechseln. Du bist ein Anschauer.
Die Jahreszeiten fragen nicht nach deiner Erlaubnis. Du kannst bloß der Zuseher bei den Jahreszeiten sein. In diesem Falle könntest du ebenso gut ein guter Sportsmann sein. Du kannst dich sogar daran erfreuen, auf dem Schnee herumzustampfen. Du kannst dich am Schneeschaufeln freuen. Du kannst Schneebälle machen. Du kannst mit den wechselnden Jahreszeiten deinen Frieden schließen.
Das Leben kann auf die gleiche Weise öfters unerbeten auf dich zu kommen. Du hast einen Umbruch in deinem Leben nicht herbeigebeten, aber der Umbruch streckt sich nach dir aus. Was sich veränderte, hat sich verändert. Früher warst du einmal jung, jetzt bist du alt. Einst warst du der Augapfel von jemandem, und auch diese Jahreszeit hat sich gewandelt. Was auch die Umbrüche in deinem Leben sind, du kannst alleinig mit ihnen auskommen. Wenn es danach aussieht, als sei der Winter in dein Leben hereingebrochen, kannst du ihn immer noch genießen, und du kannst dich immer noch auf den Sommer, den Frühling oder den Herbst freuen.
Selbst wenn dein Mantel fadenscheinig ist, kannst du hier und da einige Stiche anbringen, ihn tragen und gar in der Kälte gewärmt sein.
Das Leben ist kein Boxkampf, wo du bei Zehn ausgezählt wirst. Im Leben kannst du immer aufstehen, und, aufstehen – das musst du. Es ist nicht so, dass du gegen das Leben ankämpfst, aber es ist so, dass du dir kein Hinlegen rausnimmst. Hüpfe zum Leben hoch. Federe dich ab.
Das Leben ist wie eine Wetterwarnung. Vielleicht ist dein Job weg. Die Warnung lautet: Suche nach einer Alternative. Halte deine Augen offen für eine andere Arbeitsstelle oder etwas anderes oder besseres. Geliebte, selbst das Wetter, was ihr nicht wollt, hat euch etwas anzubieten. Zum Wenigsten ist eine Entscheidung für euch gefällt worden. Eine Gegebenheit wird euch womöglich überrumpelt haben. Selbst wenn der Boden unter euch eingestürzt ist, macht das nichts. Der Umstand hat euch alarmiert, auch dann noch, wenn das hinter dem Fakt der Fall ist. Du und der Umstand haben sich jetzt einander kennen gelernt. Ihr hattet eine Zusammenkunft. Ihr könnt jetzt zusammenarbeiten.
Falls ihr hügelaufwärts zu klettern habt, könnt ihr gemeinsam den Hügel hinaufsteigen.
Das Leben hat eine Neigung, die Bremsen anzuziehen oder zu beschleunigen. Auf jeden Fall kannst du die Reise genießen. Du hast irgendwo zu sein, um etwas zu tun, weswegen nicht an der Stelle, an der du dich befindest? Selbstverständlich, es ist wunderbar, all die Blumen zu pflücken, die am Wegesrand blühen. Sobald sie trocknen, kannst du dich an einem Trockenstrauß erfreuen. Getrocknete Kräuter sind dir immer noch dienlich. Das Leben dient euch, Geliebte.
Und mithin dient ihr dem Leben. Was auch zu euch herankommt, ihr nehmt dessen Fäden auf und webt von Neuem. Ihr nehmt die Zügel des Pferdes auf, und ihr geht weiter, ob bei Regen oder bei Sonnenschein. Ihr werdet mit dem gleichziehen, wo ihr sein mögt.
HEAVEN #3391 – 8.3.2010 – Entrance to God’s Heart
EINGANG ZU GOTTES HERZEN
Komme jetzt soeben zu Mir. Wisse in der Stille dieses Augenblicks um den Sitz in Meinem Herzen. Wisse, er ist für dich reserviert. Der Eingang zu Meinem Herzen ist leicht. Alles, was du zu tun hast, ist an Mein Herz denken, und das Gefühl des Vertrautseins wird sich von Neuem einfinden und glaubhaft klingen. Vielleicht kannst du jetzt Unsere Liebe spüren. Vielleicht kannst du wenigstens eine Ahnung an Erinnerung haben. Du vermagst Unsere Liebe nicht voll und ganz zu vergessen, denn sie vibriert in dir. Dein Sehnen wird durch dein Erinnern an die Liebe gerührt, die du einst kanntest, wie du völlig in sie eingetaucht warst. Du bist jetzt in jene Liebe eingetaucht. Du bist jetzt soeben in Meinem Herzen der Liebe durchtränkt. Da hatte kein Umbruch vorgelegen. Der Umbruch liegt in deinem Erinnern, das ist alles.
Weil du vergessen haben magst, wo deine Brille liegt, bedeutet nicht, dass deine Brille dahin ist. Sie ist genau dort, wo du sie hast liegen lassen. Und so ist Unsere Liebe eben dort, wo sie ist, fließend, fließend. Du hast die Heiterkeit Meines Herzens nie verlassen. Du wirst eine kurze Zeit lang vergessen haben, aber die Rückbesinnung wartet im nächsten Augenblick einfach auf dich. Die Realität ist unverändert. Alles ist genau, wie es immer war. Das Kammerorchester Meines Herzens spielt dein Lieblingslied. Die Musik ruft dich, bittet dich, auf die einzig mögliche Weise zurückzukommen, und das meint, per Rückbesinnen. Du kannst stets dein Gewahrsein zu Unserer ewigen Liebe zurück schlüpfen lassen. Unsere Festigkeit der Liebe ist gleitend, gleitend.
Unsere Liebe kann sich niemals flach auf den Boden legen. Unsere Liebe ist nicht wie Soda, die ihr Sprudeln verlieren und schal werden kann. Unsere Liebe ist immerzu frisch. Sie kommt von solch einem Bergstrom her, dass sie immer brodelt. Jetzt soeben sprudelt Unsere Liebe tief im Berg Meines Herzens, woher alle Liebe kommt.
Unsere Liebe reicht eben jetzt zu dir hin. Ich gieße sie in deinen Blutstrom, fülle dein Herz mit aller Liebe, nach der es lechzte, und jetzt kreist Unsere unvorstellbare Liebe durch deine Venen. Da ist ein artesischer Brunnen der Liebe, eine wahrhafte Quelle der Liebe. Sie birst durch vergessene Durchgänge und erhebt sich, erhebt sich direkt bis zur Oberfläche, und dein Herz wogt in Unserer Liebe, die anschwillt, die über die Oberfläche hinaus anschwillt, die bis zur Bergspitze des Himmels anschwillt und zurückkehrt, die zurückkehrt, dabei alle Viadukte der Liebe wiederauffüllt. Ein einzelnes aufgefülltes Herz füllt alle anderen auf. Es ist unbestreitbar.
Geliebte, ihr habt einen vollen Tank der Liebe zu eurer Verfügung. Liebe ist immerzu am Blubbern. Fangt jene Blasen. Nein, lasst jene Blasen ununterbrochen nach oben blubbern. Schaut, wie sie gleiten. Schaut, wie sie über alle Wolken hinaus schweben, wie sie Dunkelheit zu einem Nichts mindern. Liebe ist das hellste Licht, was es gibt. Jetzt im Augenblick seid ihr in der Strahlung der Liebe eingeweicht.
Es ist, Geliebte, wie in alten Zeiten, als ihr euer Licht kanntet und wusstet, woher es kam, als ihr eurer Verbundenheit mit dem Universum bewusst wart, als die Zeit nicht als ein Etwas aufgefasst wurde und der Raum nicht war, und als alles, was es in der ganzen weiten Welt gab, eine Liebe war, solch eine Ausdehnung an Liebe, dass sie in ihrem Gefolge alles bedeckte, und als es nichts zum Zudecken gab, denn alles war Liebe, und als Alle Liebe waren, und einzig Liebe rundum bekannt war. Ihr wart Liebe-trunken, Geliebte. Nichts sonst wurde benötigt. Liebe war die Droge der Wahl.
Und versucht das jetzt wieder. Probiert die Liebe, ob sie in der Größe passt. Es gibt keine Größe, die euch zu groß ist. Wacht jetzt zur Liebe auf. Schlingt sie hinunter, und blast jene Blasen der Liebe heraus, bis das gesamte Universum in Liebe schwebt, in Liebe, die allzu erhaben ist, um sie bei sich zu behalten, die einzig Einem Selbst zu geben ist, wer du denn auch in diesem Augenblick sein magst. Dies ist Unser Moment der Liebe, und sie ist zeitlos, und sie ist für immer und ewig die Unsere, und keiner, niemand vermag sie in Teile zu zerlegen.
HEAVEN #3392 – 9.3.2010 – Surfing on a Cloud
AUF EINER WOLKE SURFEN
Alle sind unschuldig. Was weißt du davon, wie Leben leben ist? Es ist, als wäre es das erste Mal. Du bist bei einem Land auf Besuch, dessen Sprache du kaum kennst, wo alles neu und fremd zu sein scheint. Du bist dorthin, wo du lebst, eingewandert, und Verwirrtheit liegt auf der Hand. Es scheinen hier Regeln, wie zu leben sei, zu herrschen, allerdings sind sie schmutzig gemacht. Wer kann sogenannte Regeln begreifen, wenn sie sich vor deinen Augen verwandeln, und wenn etliche Regeln befolgt werden und etliche nicht, oder wenn es von etwas Unauslotbarem abhängt, für das es keinen ersichtlichen Reim und Grund gibt.
Niemand auf der Erde ist wirklich schlau. Schlitzohren mögen große Schritte machen, wenn es allerdings darauf ankommt, ist bloß ein einziger Tiger da, den sie, wie es scheint, am Schwanz haben. Ihr Griff ist fadenscheinig. Die in den Augen der Welt ausgeklügeltste Person ist eine ganze Menge Pomp and Circumstance, Glanz und Gloria.
Ziehe dich sodann zur Unschuld hoch. Sei kein Vortäuschender. Du hast die Welt nicht unter Dach und Fach zu bringen.
Du kneifst. Du tanzt. Und du bist dennoch mit verbundenen Augen, während du um die Ecke gehst.
Du magst in einer großen Stadt leben, und du hast alle Busse herausgefunden. Du weißt, wohin sie fahren und wann. Und doch kommen neue Busse hinzu, Busse fahren auf neuen Strecken, Fahrpläne ändern sich, und du wartest auf einen Bus, der kommen oder nicht kommen mag.
Du weißt nicht, worum sich das Leben in der Welt insgesamt handelt. Niemand weiß das. Niemand ist dahintergekommen. Es gibt keine Experten. Das Leben eines Jeden steht für sich, um in es hineinzutauchen, und niemand weiß, was der nächste Augenblick bringen wird. Du hast keine illusorische Zeit, um dich vorzubereiten, oder du bereitest dich überflüssigerweise vor, denn es sieht danach aus, dass sich keine Gelegenheit auftut, um deine Vorbereitungen nützlich anzubringen.
Du wirst nicht immer wissen, wie das Wetter in fünf Minuten sein wird. Alle Wettervorhersagen wissen das nicht mit Gewissheit. Und da bist du, wo du womöglich nicht gerne sein möchtest – in Ungewissheit lebend. Man hat dir sogar gesagt, dass der Boden, auf dem du gehst, im Raum herumwirbelt, und du magst das Gefühl haben, die richtige Seite sei oben, während du vielleicht ganz wörtlich mit dem Kopf nach unten bist. Lasst uns dem ins Gesicht sehen, Geliebte – ihr wisst nicht viel.
Es ist so, als würdet ihr in einem Aufzug fahren, der allem Anschein nach die höchste Etage nicht erreicht, einerlei, wie lange ihr euch in ihm befindet, und ihr seid außerstande, aus ihm auszusteigen. So ist es, eines Tages wird dich eine ungesehene Hand herunterwinken, und du wirst dich irgendwo anders befinden, vielleicht auf einer Wolke, die auf einem ganz anderen Universum Wellen reitet, auf einem Universum, das sich von dem, in das du eingetaucht warst, unterscheidet.
So ist es – inwendig in der Welt, in der du lebst, ist ein Königreich, und dieses Königreich ist so einfach und real, und doch bildest du dir ein, es seit weit weg, vielleicht für dich viel zu weit weg, um dich heranzuwagen. Alldieweil ist dieses Königreich direkt zuhanden. Du kannst dich jetzt nach ihm ausstrecken. Du kannst deine Augen von der Unbeständigkeit weggleiten lassen, und mit einer Permanenz wiedervereint werden, von der du kaum träumtest.
Die Welt, in der ihr herumlauft, Geliebte, ist ein Traum. Das Land, was ihr kaum seht, ist die Realität. Ihr lebt bereits inwendig in der Realität. Sie ist bereits die eure. Die Schwierigkeit für euch ist, dass dieses kostbare Land außerhalb von Zeit und Raum ist, außerhalb von jenen Geländern, an denen euch festzuhalten ihr so sehr gewohnt seid, selbst wenn jene für euch im Grunde nicht da sind. Jenseits der Geländer sind Ewigkeit und Unendlichkeit, und ebendort existiert ihr. Dort existiert ihr wirklich, dort tanzt und singt ihr wirklich, und dort wisst ihr um den Einen, den es zu kennen gilt, am Dringlichsten um euch selbst, und hier seid ihr mit allem vertraut, was es zu erkennen gibt. Hier seid ihr ein Naturtalent.
HEAVEN #3393 – 10.3.2010 – The World Is for Grazing
DIE WELT IST ZUM ABWEIDEN DA
Am Himmel steht eine Sonne, und Gott ist im Himmel, und Büffel durchstreifen die Erde, und Meine Kinder wandern auf ihr herum. Die Welt ist zum Grasen, Geliebte. Die Sonne scheint. Ich BIN, und ihr seid. Das ist alles, was es zu wissen gilt. Hört mit all dem Sorgen um das Morgen auf. Ihr erschöpft euch völlig beim Sorgen ums Morgen. Dabei, was ihr Zeit nennt, gibt es keinen Schlusspunkt. Lebt heute euer Leben. Streift wie die Büffel herum, wenn ihr herumstreift. Grast auf den Fluren. Das Morgen wird kommen. Morgen wird die Sonne über dem Horizont aufgehen.
Trauert nicht um die Vergangenheit. Ich bitte euch, die Schätze des Lebens, die jetzt soeben präsent sind, zu genießen. Zählt die Schätze auf, Geliebte. Die Schätze zählen ist eure Zeit wert. Die Glasperlen der Zukunft oder vergangenes Weh zählen ist eure Zeit nicht wert. Das ist euer Herz nicht wert. Hört jetzt auf, euch Sorgen zu machen.
Die Hälfte der Zeit wisst ihr nicht einmal, worum es sich dabei handelt, was ihr fürchtet, dennoch fürchtet ihr etwas. Wieso eure Wählscheibe auf eingebildeten und scheinbaren Gram einstellen? Stellt euren Drehregler auf die Station ein, die ihr mögt. Die Frage, die ihr euch stellt, heißt: „Was möchte ich? Worauf freue ich mich?“ Lasst das Thema, was ihr nicht mögt, fallen. Wart ihr vielleicht mit der Angst in Gedanken versunken?
Lasst das los, was ihr nicht mögt, und freut euch darauf, was ihr mögt. Das ist eine auf der Hand liegende Richtlinie des Lebens, und doch vergesst ihr es. Ihr werdet womöglich meinen, die Substanz eures Lebens sei die Gefahr. Es existiert, Geliebte, eine große Gefahr darin, dass ihr mit der Gefahr in den Haaren liegt. Pflückt stattdessen lieber Blumen. Bezogen auf dieses Sinnbild für euer Leben – lasst die Unkräuter stehen und für sich. Sie kommen für eure Aufmerksamkeit nicht in Frage. Es ist durchaus möglich, dass das Unkraut eures Lebens mit dem Wachsen aufhören würde, sobald ihr euch ihm nicht zuwendet.
Wer hat die Gefahr erfunden? Wer machte sie zu einer Versicherungspolice? Ihr entrichtet hohe Abgaben an eure befürchtenden Gedanken daran, welche Probleme wohl kommen mögen.
Geliebte, was an Gütigkeit wird auf euch zukommen, sobald ihr eure Vorsätze auf die Gütigkeit hin einstellt? Ich bitte euch, euch selbst zu segnen, und Ich bitte euch, das Morgen zu segnen. Das ist alles, worum Ich bitte. Ich bitte euch, euer Leben und euch, den Betrachter von ihm, zu befürworten.
Ihr mögt meinen, die Probleme fortzuhalten, indem ihr euch von ihnen abwendet, und doch werdet ihr ihnen signalisieren, zu euch zu kommen. Ihr werdet sie einladen. Egal, wie oft ihr in derart zahlreichen Weisen sagen mögt: „Scherereien, bleibt weg“ – ihr wendet euch ihnen zu, und ihr erlangt die Aufmerksamkeit der Probleme. Genauso gut könntet ihr zu einem Räuber sagen: „Hier bin ich. Schau, ich bin hier. Nimm mir meinen Schmuck nicht weg. Ich verwahre ihn in einem Schrank in meiner Küche, wo du ihn nicht zu sehen bekommst. Er gehört mir, nicht dir. Gehe nicht zu nahe an ihn heran.“
Sobald du deinem Kind sagst: „Fasse das nicht an“, was möchte es dann tun? Es wird es im Vorübergehen mit seinem Finger wegstoßen, weil du ihm sagtest, es solle das nicht tun.
So steht es um Schwierigkeiten. Sie möchten gerne ihre Finger hineinstecken. Sie interpretieren euer Reden als Einladung. Falls ihr keine Scherereien haben wollt, beseitigt das Konzept aus euren Gedanken.
Das Leben wird euch morgen etliche wundervolle Dinge bringen. Haltet einen Korb bereit, um alles hineinzulegen, was euch unterwegs unterkommt. Oder besorgt euch eine große Tragetasche oder einen Wagen. Öffnet euer Herz für allen Sonnenschein, den euch das Morgen einfahren wird. Willkommen, Morgen. Heißt seine Gaben willkommen. Die Chancen stehen zu euren Gunsten, Geliebte. Sie lauten: Ihr habt Grund dafür, dass Glück auf euch zukommen wird. Malt es euch fässervoll aus. Malt euch die Schätze bildlich aus, die auf euch zueilen, und nehmt sie entgegen. Nehmt entgegen, Geliebte.
HEAVEN #3394 – 11.3.2010 – The Light-Bearer
DER LICHT-TRÄGER
Straßenlichter gehen an. Lasst eure Herzenslichter angehen. Lasst das Licht in eurem Herzen wie Autoscheinwerfer sein, die den Weg zeigen. Autolichter sagen euch, wo ihr seid. Sie erhellen die Welt für euch. Sie leuchten den Weg an, den ihr nehmt.
Lasst das Licht in eurem Herzen das gleiche tun.
Natürlich, ihr kommt rasch zu Mir, und damit erhellt ihr die Straßen als ein Signal für Andere. Euer Licht ist ein stiller Führer zu den Wundern der Schöpfung. Dreht eure Herzenslichter an.
Ihr seid ein Diener des Universums. Flitzt zu ihm, Geliebte. Was seht ihr vor euch, was erhellt und lichter gemacht werden braucht?
Wenn für jemanden ein Tag düster ist, was tut ihr? Wenn ein Tag für Viele düster ist, was tut ihr da? Hier das Folgende: Steht in Meinem Licht. Falls sich die ganze Welt an einem Abhang befindet, beleuchtet einen schönen Platz an Land.
Ihr seid ein Führer des Universums, und demnach führt ihr. Ihr schaut nicht nach unten, ihr brummelt nicht und scharrt nicht mit den Füßen. Ihr steht voller Eifer auf und spielt eine Dudelsackmelodie. Es mag sein, man sieht euch nicht, aber eure Melodie wird gehört.
Das Leben geht nicht darum, dass ihr gesehen werdet, Geliebte. Es geht darum, dass man euch folgt.
Jemand folgt euch jetzt in dem Augenblick. Jemand gestaltet sich in dem Augenblick nach euch. Was verkaufst du, Geliebte, Geliebter? Wohin führst du diejenigen, die dir folgen?
Erleuchtet die Welt, und erleuchtet eure Welt.
Es geht nicht um Stars, wovon Wir sprechen, und doch bist du ein Star. Sterne erhellen die Welt, und ebendarum bitte Ich euch. Ihr seid ein bescheidener Fußsoldat in einer Armee des Lichts, und andere Fußsoldaten folgen euch.
Achte darauf, wem du hinterhergehst. Reihe dich in die Reihe ein, in der du gerne sein willst. Halte das Leuchtfeuer Meines Lichts vor dich. Zügle nicht nach, Geliebte, Geliebter.
Du hast eine spezielle Aufgabenstellung, das Leben auf der Erde zu erhellen. Du hast diese Aufgabe bereits akzeptiert. Du sagtest: „Gewiss, Gott. Gewiss möchte ich Dir helfen, eine neue Lichtbrigade zusammenzustellen.“ Deswegen hängst du nicht herum.
Du sagst nicht: „Also, heute bin ich niedergeschlagen. Was macht es aus, wenn ich einen Tag lang niedergeschlagen bin? Was macht es aus, wenn ich einen Tag lang mein Licht abblende? Lasse jemand anders die Welt anleuchten, während ich ein Schläfchen mache.“
Dies ist der Tag, Geliebte, Geliebter. Dies ist der Tag, an dem Ich dich bitte, Licht für die Welt anzuordnen. Das ist wirklich eine leichte Aufgabe. Halte dein Licht am Brennen.
Behalte dein Licht an, selbst während du schläfst. Das ist eine schlichte Aufgabe. Du hast dich einfach daran zu erinnern. Dass du das Licht der Welt bist, ist kein müßiges Gequatsche. Du, du, eben die Seele, zu der Ich gerade rede, bist das Licht der Welt. Licht tragen ist keine Bürde. Es ist die leichteste, liebreizendste Sache, die du tun kannst. Lächle. Halte dein Licht am Brennen. Jeder wird gerne ein Licht von dir borgen wollen. Jeder wird dein Licht sehen und durch dich angeleuchtet sein.
Wenn jemand ein Streichholz braucht, gibst du es ihm. Auf die gleiche Weise öffnest du für Andere eine Tür und leuchtest einen Strahl Licht direkt in ihre Herzen. Du bist ein Entzünder von Herzen. Was sonst ist da? Was sonst möchtest du gerne entzünden?
Selbst jemandem eine Zigarette anzünden ist dessen Herz anzünden. Du bist auf ein Ansinnen eingegangen. Derjenige schaute dir in die Augen, und du in die seinen, und es passierte mehr, als dass du dessen Zigarette anmachtest.
Du bist für die Welt ein Licht-Träger.
HEAVEN #3395 – 12.3.2010 – God or Ego
GOTT ODER EGO
Was geht jetzt soeben in deinem Geist vor? Was es auch sein mag, worüber du auch nachdenken wirst, fange jetzt im Augenblick an, an Mich und Mein Herz zu denken, das mit Liebe für dich gefüllt ist. Du bist Mein Geliebter. Eben wie du bist, mit zerzausten Haaren, noch ohne Make-up. Welche Wichtigkeit hat für Mich deine Erscheinung, unterdessen Ich derart gut mit dem Umfang deines Herzens vertraut bin? Was ist Mir von Belang außer du, dem Einen von dir, dem Einssein Meiner Selbst?
Meine Gedanken sind nicht über Mich. Ich, Der führt, habe Meine Gedanken auf euch. Ihr seid es, die Ich mit offenen Armen begrüße. Ihr seid es, die Ich erfülle. Es ist euer inneres Herz, bei dem es Mich verlangt, es entzündet zu sehen. Ich schaue dorthin, und Ich kann Mich in euch sehen. Das ist die Weihnachtskarte, die du verschickst. Dort gibt es die Weihnachtskerzen. Dort befindet sich Meine Unterschrift in eurem Herzen eingetragen. Wie Ich es liebe, Mich Selbst dort, vergnügt in eurem Herzen, zu sehen, Mich am Lächeln in eurem Herzen zu sehen, euch mit Meinem Ellbogen anstupsend, euch zuwinkend, und Ich (Wir) lache/n über Unseren Spaß. Wir lachen gemeinsam. Der Spaß geht natürlich darum, dass du ab und an denkst, Ich sei deine Einbildung, und dass die abgelegenen Legionen deiner selbst echt seien. Du brauchst schon Humor, wenn du Gott bist.
Geliebter Sohn oder geliebte Tochter Meines Herzens, du erhellst Mich. Mein Herz schlägt schneller, wenn Ich vernehme, wie du dich an Mich wendest, wie du Mir deine Geschichten erzählst, und wie du von deiner Liebe für Mich erzählst, denn Ich weiß und weiß sehr wohl darum, dass deine Liebe für Mich deine Liebe für dich selbst darstellt.
Jetzt können Wir Uns ans Werk machen. Jetzt können Wir freilegen, wie weit du von der Liebe für dich selbst abgedriftet bist. Das Ego ist nicht du selbst. Falls du versuchtest, das Ego zu besänftigen, hast du den falschen Baum hinauf gebellt. Ego-Belohnung ist überhaupt keine Belohnung. Das Ego ist ein Neonlicht, das auf- und abblinkt und dich in eine Richtung weist, in die du nicht gehen möchtest. Glaubst du Mir trotzdem? Glaubst du Mir, wenn Ich dir sage, jenen Lump Ego außer Acht zu lassen, der dich auf einem Gartenpfad auf einen Abgrund zu schicken möchte, wo er dich hinunterkicken und dabei gackernd lachen wird. Am Ende wird dir das Ego seine wahre Farbe zeigen.
Oder du kannst Mir jetzt glauben. Gehe einfach mit dem Ego nirgendwo hin, denn es ist nicht dein Freund.
Einerlei wie hoch du mit dem Ego kommst, es wird dir auf einem Vorsprung einen Stoß geben. Es hat in deinem Leben keinen Platz.
Vielleicht weißt du nicht einmal, was das Ego ist. Vielleicht meinst du, du habest keines. Das Ego ist die Stimme, die dich zum Ruhm um des Ruhmes willen hin lockt. Es ist die Stimme, die dich ruft, Geldverdienen wichtiger als Liebe zu nehmen. Es ist die Stimme, die in dein Ohr flüstert und dir dafür, was Wahrheit ist, dafür, was nach Liebe hungert, Wundermittel anbietet. Das Ego wird laut reden, sodass du Meine Stimme nicht hören kannst, denn es hält dir eine schicke Mütze hin. Das Ego ist eine Droge, die in der Wirkung nicht anhält. Es ist eine Verordnung, die du ununterbrochen zu erfüllen hast, und die dir bei ihrem Griff keine Lockerung gewährt.
Das Ego spielt einen Fandango, es verführt dich, und verlässt dich rasch beim Schlingern, indes hat das Ego seine eigene Art mit dir, bis du schließlich aufhörst, ihm zuzuhören, und bis du Meine Stimme hörst, wie sie dich ruft, wie sie dich zum Dienst ruft, wie sie dich anruft, den Hörer abzunehmen und Meine Stimme zu vernehmen. Wie still ist Meine Stimme, und trotzdem wie stark. Oh, Geliebte, ergreift die Schwingung Meiner Stimme, und ihr wollt keine andere als Meine. Ihr werdet Meine Güter mögen, Geliebte, und ihr werdet zu sehen bekommen, dass ihr sie die ganze Zeit hattet.
HEAVEN #3396 – 13.3.2010 – Old-Fashioned Giving
ALTVÄTERLICHES GEBEN
Alles in der Welt ist ein Symbol. Weihnachtslichter sind ein Symbol für angezündete Herzen. Das Symbol erinnert uns, bewusst oder unbewusst, an all das Licht, was im menschlichen Herzen angeht. Es ist eine Gedächtnisstütze. Lasst die Liebe in eurem Herzen gesehen werden. Dreht das Licht in eurem Herzen an.
Symbole werden in der Welt benötigt. Der Hl. Nikolaus ist ein Symbol fürs Geben. Eingepackte Geschenke sind ein Symbol fürs Geben. Es gibt ein größeres Geben als das materielle. Es gibt etwas Größeres als die elektrische Eisenbahn oder die begehrteste Puppe oder als alles, was du einpackst und unter den Baum legst.
Lasse – zu Weihnachten oder zu Geburtstagen – das Geschenke Geben nicht zu einer Pflicht, zu einer Verbindlichkeit werden. Darin liegt keine Freude. Stelle sicher, dass dein Herz mit dem Geschenk mitgeht. Stelle sicher, dass du beim Geschenke Geben beglückt bist. Nichts wird überreicht, sofern nicht Freude damit einher geht. Falls du dir kein richtiges Geschenk ausdenken kannst, falls dir nichts einfällt, was die Beschenkten wirklich mögen, dann gib ihnen einen Korb mit Nahrungsmitteln, den sie mit Anderen teilen können. Schokolade ist eine von Alters her bekannte Reserve. Blumen. Eine Pflanze.
Geschenke sind bestimmt, Andenken für Liebe zu sein. Ziehe jene Andenken aus deinem Herzen, und reiche sie aus.
Denke immer noch im Lauf des Jahres, wann kein Feiertag oder besonderer Anlass in Sicht ist, daran, was du geben kannst. Ein Zeichen der Anerkennung ist etwas Gutes. Eine Spielzeugpfeife. Alles, damit jemand weiß, er ist in deinem Herzen und dort willkommen. Es ist ein wundervolles Geschenk, an jemanden zu denken und ihn wissen zu lassen, dass du an ihn denkst. Und danach wird Jener oder Jene daran denken, das Licht, was du ihnen reichtest, an einen Anderen weiterzureichen.
Auf diese Weise nimmt die Liebe im menschlichen Herzen zu.
Es geht um dein Herz, was dir bei allen Gelegenheiten und völlig veranlassungslos angelegen ist, es zu geben. Der Anlass, einen Tautropfen Liebe zu geben, existiert. Du wirst ihn auffinden.
Erlaube es deinem Herzen, weich zu werden, nicht hart. Enthärte dein Herz. Enteise es. Beginne jetzt im Augenblick damit. Lasse dein Herz in Liebe schmelzen. Jedwede Gelegenheit ist zuhanden, um Liebe zu geben. Es gibt keinen Anlass, sie zurückzuhalten. Ich weiß, du denkst, es gebe solche Anlässe. Du meinst, es gebe eine Menge Fallgruben rundherum, und somit raffst du das Hemd deines Herzens hoch, voller Sorge, dass du ja nur dein Herz über der Menschenmenge hoch gehalten siehst.
Geliebte, sobald ihr mit dem Gedanken an einen Ertrag gebt, habt ihr nicht gegeben. Ihr wart am Angeln. Ihr habt versucht, etwas zu fangen.
Sobald sich euer Herz verletzt fühlt, habt ihr etwas erwartet, und ihr habt es nicht erhalten. Ihr mögt ja gerne meinen, ihr seid empfindsam und dass Andere es nicht sind, aber lasst Mich euch ganz direkt sagen, dass es sich hier um euer Ego handelt, was hier redet. Euer Ego zieht sich Kränkungen zu. Genau das tut das Ego. Es erzählt euch, dass euch etwas geschuldet werde, und dass ein Einzelner oder Mehrere oder das Leben selbst nachlässig gewesen seien; und mithin schnieft ihr.
Geliebte, falls euch etwas geschuldet wird, schuldet ihr es euch selbst, euer Herz zu öffnen und zu geben, zu geben, zu geben. Es ist wirklich nicht euer Herz, was schmerzt. Es ist euer Ego. Ihr versucht, für euch selbst einzustehen oder euch selbst zu verteidigen. Dafür gibt es keinen Bedarf. Was ihr nötig habt, ist fortan mehr geben. Beschäftigt euch gänzlich mit Geben, nicht mit Sich Verletzt Fühlen.
Setzt die Geschenke, die ihr gebt, nicht damit in Vergleich, was ihr erhaltet oder nicht erhaltet. Das ist eine Sackgasse. Nehmt sie nicht.
Darin liegt ein Vorteil beim anonymen Geben. Ihr erwartet nichts in Erwiderung, nicht einmal ein Dankeschön.
Und so steht es damit, wie ihr gerne geben möchtet – es geht schlicht um althergebrachtes Geben von einem Herzen her, welches seine Rolle im Leben kennt und es mag, sie einzunehmen.
HEAVEN #3397 – 14.3.2010 – The Pivot of Your Life
DER DREHPUNKT EURES LEBENS
Jetzt bist du nicht mehr länger ein glückloses Baby, was von der Welt abhängig ist, dir in schwierigen Lagen beizustehen.
Nun bist du ein Erwachsener, und deine ganze Existenz hängt von der Liebe ab, die du gibst. Kann Ich das noch klarer sagen?
Der Angelpunkt deines Lebens ist die Liebe, die du gibst. Wir könnten sagen, der Angelpunkt deines Lebens ist die Liebe, die du empfindest. Es ist gut, Liebe zu fühlen und sich geliebt zu fühlen. Sobald du inwendig in dir Liebe fühlst und dich der Liebe wert fühlst, bist du mithin derjenige, der Liebe so leicht wie einen Kuss ausgibt.
Du wirst auf Halbautomatik eingestellt sein. Du erinnerst dich von Zeit zu Zeit, dass dein letztlicher Zweck hier auf der Erde lautet, Liebe zu geben und damit die Welt zu erhellen, und gleichwohl bist du bereits in jene Richtung geschaltet. Dein Hauptzweck heißt nicht Ruf oder Vermögen. Es ist IN ORDNUNG, Ruhm und Glück zu haben, indes sind dein Leben und deine Liebe von ihnen nicht abhängig, genauso wenig sind Ruhm und Glück der Zugewinn deines Lebens.
Die Liebe, die du gibst, die Liebe, die du ausweitest, die Liebe, die du trägst, die Liebe, über die du Bescheid erteilst, die Liebe, die du manifestierst, die Liebe, die du auf dich ziehst, die Liebe, in der du schwimmst, die Liebe, die du ausgestaltest, die Liebe, die du meißelst, die Liebe, die du herbeizauberst, die Liebe, bei der du glücklich bist, sie zu geben, die Liebe, an die du denkst, die Liebe, der du es leicht machst, sie in Empfang zu nehmen, die Liebe, die du entwirfst, zueignest und bestimmst, jedwede Belege der Liebe, die du bist – jene stellen den Zweck dar, dessetwegen du auf der Erde am Leben bist.
Und nun bist du zu deinem Zweck hier auf der Erde aufgewacht, und nun erfüllst du deinen Zweck. Anhäufen ist nicht dein Zweck. Bewunderung anhäufen ist nicht dein Zweck. Dich zur Liebe inwendig in dir aufwecken und sie einsetzen, um der Welt und um Mir zu dienen, sind dein Zweck. So wie ihr zu Meinen Kindern seid, so seid ihr zu Mir.
Es macht nichts, was die Welt von euch denkt, was sie aus euch macht, was sie euch zuordnet, wofür sie euch mit Vorwürfen überzieht, wofür sie euch etwas gutschreibt oder in Verruf bringt, ihr habt eine Zwecksetzung, die Liebe zu sein, von der ihr gerne möchtet, dass Andere sie sind, und die Liebe zu geben, die allen angelegt ist zu geben. Ich mache freilich nicht den Vorschlag, dass ihr ein Blumenkind voller Ungeschicktheit werdet mit einem Lächeln auf dem Gesicht, was nichts bedeutet.
Christus sagte zu dem Lahmen nicht: Es ist ganz schön für dich, lahm zu sein. Ich liebe dich trotzdem. Er liebte gleichwohl, und dennoch hielt er das Lahmsein nicht aufrecht. Wie es zu lesen ist, sagte er nicht zu Maria Magdalena: Mache weiter so, wie du bist. Ich liebe dich so. Er liebte sie so, jedoch sagte er, so wie Ich, sein Vater, zu Allen: „Kommt zu mir.“ Er wusste, es gab eine Richtung, in die alle gehen konnten, und das war die Richtung der Liebe.
Christus und alle Erhabenen waren fabelhafte Lehrer der Liebe. Sie lehrten durch ihr Beispiel, und sie waren niemandes Narr. Sie hatten einen allgemeinen Menschenverstand, der nicht aufs Gewohnte abgestimmt war. Sie gingen nicht herum und sagten: „Junge, wie liebe ich dich doch.“ Sie liebten. Christus vergab seinen Verfolgern, aber er sagte nicht: „Es ist ganz nett, dass du mich verfolgst. Mach weiter so. Verfolge alle, die du verfolgen möchtest. Es spielt keine Rolle, was du tust.“
Christus sah ganz klar, er sprach klar, und doch brachte er sich selbst nicht vom Berg der Liebe aus, der er schlicht war, ins Wanken, er, der etwas anderes nicht sein konnte. Konnte er Minderes sein?
Genauso wenig du. Gehe mit dir nicht so sehr mit Nachsicht um, dass du dich neuerlich zurücklehnst und sagst: „Lasse die Welt als erstes mich lieben, und hernach möchte auch ich lieben.“
HEAVEN #3398 – 15.3.2010 – A Tryst of Love
EIN STELLDICHEIN DER LIEBE
Ich höre den Weckruf eurer Liebe. Ich höre ihn laut und klar. Ich höre das Auflösen alldessen, was euer Herz drosselt. Ich höre den Damm brechen und die Liebe durchsausen. Eure Liebe wird wie zu einem steten Strom, zu einem gurgelnden Bergbach, zu einem fließenden Vorläufer zu mehr und größerer Liebe. Kleckerweise Liebe wird zu gigantischen Wellen. Eine sich entfaltende Flut der Liebe ist gewärtig, die durchbirst, um die Erde zu überdecken. Ein Jeder wird in Liebe untergehen. Was für eine Tsunami-Welle der Liebe das ist. Und das ist euer natürlicher Zustand. Das ist als normal bestimmt. Liebe allüberall. Nicht mehr länger ausstehende Liebe. Nicht mehr Liebe, die am Baumeln ist. Jetzt ist Liebe am Ausgießen, am Herumspritzen, am Überschwemmen der Trockenheit in einer jeden Kehle.
Der Schnee schmilzt und wässert die Erde. Der Schnee in deinem Herzen schmilzt gleichermaßen.
Keine trockenen Herzen mehr, Geliebte. Kein Ächzen mehr nach Liebe. Kein Verschleiern mehr von ihr. Kein Vergessen mehr von ihr.
Du bist ein Kind Gottes, das Liebe gibt. Deine Augen schlagen sich jeden Morgen mit Liebe auf. Nachts schließen sich deine Augen, während du schläfst, und doch geht deine Liebe aus, geht sie in die Ferne und ins Weite hinaus.
Wie weit kann deine Liebe gehen? Sie kann so weit wie Sansibar gehen. Was ist von dir aus der weiteste Punkt? Deine Liebe ist bereits da. Jeder kleinste Winkel ist jetzt mit der Liebe gefüllt, die du gabst. Wenn es sich auf Liebe beläuft, gibt es kein Weit-weg-Sein. Wenn es sich auf Liebe beläuft, gibt es keine Zeit. Alle Liebe, die je gegeben wurde, reist still herum. Alle Liebe in der Welt strahlt jetzt aus, dreht sich und webt weitere Netze der Liebe.
Unsere Liebe steht nicht still. Sie reist immer, prellt von einem Sparren zum anderen, von Herz zu Herz. Das Herz sendet wie ein Tamtam Liebe aus. Dein Herz wirft Liebe zum Höchsten Himmel. Du versprengst Liebe über das Universum, zu unbekannten Galaxien, zur inneren Erde, überallhin, worüber du jemals gelesen oder woran du je gedacht hast. Liebe reist zügig. Liebe leistet dir Gesellschaft, und zur selben Zeit ist sie auf Reise. Ist Liebe keine verblüffende Sache?
Du hast alles geliebt, was deine Phantasie erhascht, indes die Liebe selbst auf alles Lust hat. Am meisten steht sie darauf, Jeden, Alles zu lieben. Hoch gesteckt ist Liebe. Und gleichwohl ist es leichter, einfach alles zu lieben, was da ist, als auszulesen und auszuwählen. Auslesen und Auswählen brauchen Energie. Einfach Liebe mit jedem Atemzug ausatmen hat überhaupt keine Energie nötig. Geliebte, Liebe Geben ist derart natürlich, dass ihr euch wundern werdet, wieso ihr es nicht die ganze Zeit getan habt.
Ihr werdet euch fragen, worauf bezieht sich die ganze Unruhe? Was hat Liebe mit Herzschmerz zu tun? Wie tauchte Herzschmerz je auf? Wer wollte denn jemals Liebe gegen Herzschmerz eintauschen? Dein Herz ist nicht vorgesehen, umtauschbar zu sein. Die Liebe in eurem Herzen ist unanfechtbar. Die Liebe in eurem Herzen ist Meine Liebe, die überallhin spritzt, so wie Kinder in einem Brunnen, auf den die Sonne strahlt, mit Wasser spritzen.
Ja, bitte, lasst eure Liebe in den Sonnenschein hinaus. Pustet Blasen mit ihr. Das macht großen Spaß – Liebe ausgeben. Das ist doch kein Kunststück.
Ein ganzer Geschäftszweig ist rund um sie entstanden. Die Welt hat euch zahlreiche als notwendig erachtete Eigenschaften zugestellt, bevor ihr lieben könnt. Die Welt hat Liebe in Teile gebrochen, die zusammengesetzt werden müssen, wo kein Teil fehlen darf, anderenfalls wagt ihr es nicht, euch stattzugeben, zu lieben. Umarme dich selbst jetzt in diesem Augenblick in Liebe. Herze dich selbst. Stelle dir vor, wie deine Arme um dich reichen und wie du dich mit endlos vielen Küssen zupflasterst. Halte nunmehr die Welt in der Weite deiner ausgebreiteten Arme. Liebe querbeet. Die Sonne der Liebe ist inwendig in dir, und jetzt strahlst du sie auf alle. Nicht ein einziger Grashalm wird von deiner Liebe ausgelassen. Nicht ein einziges empfindendes Seinswesen auf Erden, niemand wird ausgelassen, denn Liebe umfängt das Beseelte wie das Unbeseelte, und Liebe ist über die Erde gesprengt, Liebe läuft auf der Erde feucht an, bricht wie ein Vulkan aus, Wellen an Liebe, die nun lieben und immerfort lieben. Wir haben ein Stelldichein der Liebe.
HEAVEN #3399 – 16.3.2010 – A Ship Ready to Sail to Far-off Shores
EIN SCHIFF, WAS BEREIT IST, ZU WEIT ENTFERNTEN KÜSTEN ZU SEGELN
Werdet entrückt, Geliebte. Seid bei eurer Liebe für Mich und bei Meiner Liebe für euch hingerissen. Ihr, die ihr Liebe, die auf der Erde wandelt, seid, könntet bei dem, was an euch ist zu geben, genauso gut mitgerissen sein. Es ist göttliche Liebe, die ihr gebt. Natürlich ist sie das, denn sie ist Mein.
Von der Liebe abstammend, gebt ihr sie. Niemals seid ihr ihr entzogen. Vielleicht tragt ihr die falsche Brille.
Vielleicht habt ihr euch selbst beigebracht, dass ihr der Liebe beraubt wärt, indessen ihr, eben ihr selbst, genau die Essenz der Liebe seid. Ich stelle Strahlen der Liebe auf die Erde, und ihr seid der Strahl der Liebe, den Ich herunterfallen ließ, um auf der Erde zu scheinen. Ihr habt Meine Autorität, zu lieben. Liebe ist zuverlässig, Geliebte. Ich habe euch zu sagen, dass alles Sonstige es nicht ist. Die Anliegen, an die ihr bezüglich Liebe glaubt, sind allesamt unwahr. Nicht eines von ihnen ist wahr. Sorge ist nicht wahr. Angst ist es nicht. Ärger ist es nicht. Zweifel ist es nicht. Qual ist es nicht. Tragik ist es nicht. Einerlei wie scheinbar real, keines davon ist wahr. Da ist Eine Wahrheit, und jene Eine Wahrheit ist Liebe. Ihr könntet genauso gut bejahen, was Ich sage.
Alles Geringere als Liebe ist Attrappe. Selbst wenn ihr von der Furcht ergriffen, im Empfinden von Verlust durchgeschüttelt, vom Bewehren eures Herzens erfasst werdet, spielt ihr eine Rolle. Ihr seid Liebe, und eure Existenz ist Liebe. Liebe ist die Existenz, und doch glaubt ihr an die Armseligkeit von Angst und so weiter, und ihr zieht die Kleider davon an, was ihr nicht seid.
Falls ihr über das Fleisch und all die Manifestationen des Ego hinaus sehen würdet, würdet ihr Liebe am Strahlen sehen. Ihr würdet allein Liebe, wie sie scheint, in den Blick bekommen. Wenn ihr direkt in die Sonne schaut, seht ihr das Flammen des Sonnenlichts. Nunmehr schaut ihr direkt in die Liebe, seid geblendet, und seht schier das Flammen des Liebelichts. Gebt euch ihm hin. Wisst, dass jeder flüchtige Blick der Liebe, den ihr seht oder an den ihr euch erinnert, eure Liebe in eurem Herzen ist. Alles, was ihr zu tun habt, ist in die Tiefen eures Herzens hinein spähen. Was für einen Schatz habt ihr dort am Glühen.
Ich gab euch diesen Schatz, und Ich gab ihn euch, um ihn zu nutzen. Ich habe dargelegt, dass dieser Schatz eurem Herzen niemals knapp werden kann, dass dieser göttliche Schatz sich-selbst-auffüllend ist, dass euer Herz der Auslieferer von Liebe frisch von der Quelle her ist. Ich fülle euch unentwegt auf.
Bemerkt Mich jetzt. Bemerkt jetzt euer Herz. Wonach sehnt sich euer Herz, außer dass all die Liebe in ihm verteilt werde, und dass es einen frischen Schub in Empfang nehme, der augenblicklich zur Anlieferung gelangt.
Betrachtet die Liebe in eurem Herzen als ein Schiff, was fertig ist, um zu weit entfernten Küsten loszusegeln. Da ist jene erwartungsvolle Vorfreude auf das Heben des Ankers und darauf zugegen, mit voller Kraft voraus loszufahren. Die Liebe in eurem Herzen ist bereit, aufzubrechen. Ihr seid niemals leer. Die Bestellung eurer Liebe ist eingegangen. Vielleicht habt ihr eure Order einfach noch nicht entgegen genommen. Vielleicht blickt ihr auf etwas in der Entfernung und bemerkt nicht, wie die Sonne aufgeht. Oder vielleicht habt ihr die Augen geschlossen. Vielleicht wart ihr nicht wach, als Liebe – wie ein Schimmel, bereit zum Losfahren – in euer Herz hinein stürmte. Vielleicht wart ihr am Schlafen. Vielleicht habt ihr euch des Gottes des Mangels angenommen, anstatt des Gottes der Fülle der Liebe. Welchen Gott betet ihr an? Welchem Gott macht ihr eure Aufwartung? Welchem Gott öffnet ihr eure Tür und um welchen tanzt ihr herum? An welchen Gott denkt ihr am meisten?
Hast du vielleicht den Wolf an deiner Tür erwartet, und bist um ihn herumscharwenzelt?
HEAVEN #3400 – 17.3.2010 – The Land of Silence
DAS LAND DER STILLE
Wie lärmend die Welt auch sein mag, die Verkehrsgeräusche, die Kinderrufe, das Pfeifen der Züge, laute Musik, dröhnende Trommeln – eine tiefe Stille ist darunter am Laufen. Die Stille läuft nicht. Sie ist. Sie ist still, ungeachtet der Geräusche oben. Du hast in diesem Land der Stille deine Wohnung. Du hast sie. Sie ist weitaus mehr als eine Atempause. Sie ist die entschiedene Basis von dir.
Die Stille ist kein Zufluchtsort. Sie ist deine Quelle. Du hast diese Stille stets in dir. Du befindest dich soeben jetzt in der Stille, und dennoch reden Wir davon, sie aufzusuchen. Die Stille hat dich vor langer, langer Zeit aufgesucht. Sie gebar dich aus. Du warst von dieser Stille niemals abwesend. Wir können diese Stille Himmel nennen.
Sie ist mehr als die Abwesenheit von Geräuschen. Sie ist ganz entschieden deine Natur. Sie ist nicht in Bewegung. Sie macht keinen Lärm. Und gleichwohl ist dies eine mächtigste Ebene des Seins. Sie ist die mächtigste unter allen. Sie ist der Brunnen, aus dem du trinkst. Sie ist der Motor, mit dem du betrieben wirst.
Aus dieser Stille entkommen alle Gaben. Aus diesem Sack der Stille über seiner Schulter zieht der Hl. Nikolaus all die Geschenke hervor, die er dir überreicht.
Aus diesem Grund der Stille wachsen alle Blumen und Pflanzen hervor, und wachsen in die Höhe.
Aus diesem Schoß der Stille her, aus dem du kamst, wächst du zu den Höhen, die die Dimensionen der Welt ausweiten, bis die Grenzen auf der Erde verschwinden und keine mehr da sind. Da ist Grenzenlosigkeit. Da sind keine Schranken. Begrenzungen sind eine Unmöglichkeit. Du kannst niemals mehr an Grenzen glauben. Grenzen können all den Lärm machen, den du möchtest, gleichwohl stoppen sie immer. Grenzen haben einen Atemzug zu nehmen. Sie haben wegzusickern. Geräusche habe irgendwohin zu gehen. Lärm hat aus deinen Ohren, deinem Herzen, deinen Augen wegzugehen.
Grenzen sind nicht Liebe. Wir reden von einer Stille, in der alles Liebe ist. Nichts krümmt sich hier. Alles liebt hier alles, und alles ist Liebe und nichts als Liebe. Ich, Gott, bin hier. Ich mache keinen Lärm.
Ihr schwimmt hier in der Stille nicht. Ihr seid die Stille. Ihr seid lärmfest, Geliebte.
Stille ist wie der weiße Schnee, der fällt. Ihr seid ein Schneeteppich. Fußtritte werden nicht gehört. Alles ist Stille hier in den Tiefen von euch.
Stille ist der Maßstab. Lärm ist ein Kratzen am äußersten Ende der Skala. Stille ist Musik. Lärm ist Lärm und nicht Musik.
Selbst inmitten von Geräuschen kannst du in der Stille deiner selbst sein.
Sieh Stille wie Geld auf der Bank. Du kannst Stille herausnehmen, wie du möchtest. Sie gehört dir. Gehe in die Schatzkammer deiner selbst und nimm sie heraus. Packe sie um dich herum. Stille ist ein lindernder Balsam. Gieße sie über dich. Die Stille ist dein. Sie gehört dir zu. Sie möchte bei dir bleiben.
Es ist etwas Verblüffendes, dass du, je mehr du Stille mit deinen Fingerspitzen berührst, umso mehr hörst, was Ich sage. Hier geht es um keine medizinisch verordnete oder bewerkstelligte Stille. Es geht nicht um Stille über dir erzwingen. Ich sage noch einmal: Selbst inmitten von Lärm ist diese Stille dein. Du hast sie nicht hervorzuziehen. Sie gehört dir bereits zu. Stille ist kein Vorkommnis, was du zu dir her rufst. Du bist bereits jene Stille. Du bist in Frieden.
Das meint, alles, was es dir zu tun gilt, ist auf Meine Geräuschlosigkeit lauschen. Das ist Meine Stimme. Aus der Stille Meines Herzens und der deinen rede Ich unaufhörlich zu dir. Bringe deinen ergiebigen Geist eine Minute zum Schweigen. Hörst du nun Mein stilles Wispern? Kannst du Meine Liebe hören, die jetzt zu dir spricht?
HEAVEN #3401 – 18.3.2010 – How to Make a Relationship Thrive
WIE EINE BEZIEHUNG ZUM GEDEIHEN BRINGEN
Jede Beziehung, die du hast, enthüllt einen Aspekt von dir. In einer jeden Beziehung bringst du dich selbst zu Tisch.
Du lechzt in jedem Verhältnis nach Liebe und Frieden, und doch greifen viele, viele Beziehungen zu kurz. Du magst nicht wissen, was mit ihnen anzustellen ist. Du wirst nicht wissen, wie eine Beziehung zum Gedeihen zu bringen ist. Manchmal ist es ein Ringen, und du fragst dich, was für eine Beziehung du hast. Sobald sie Schmerz verursachen, wunderst du dich.
Mitunter sind Beziehungen eine Pattsituation. Manchmal stehst du auf der einen Ebene und wagst nicht, weiter voranzugehen.
Mitunter tätigst du Beziehungen mit links, oder sie sind aus dem Stegreif. Dein Herz ist auf die Seite gelegt. Reden ist erforderlich, und dennoch wagst du es nicht zu reden, aus Angst, den Status quo durcheinander zu bringen, selbst während es ein Status quo ist, der euch nicht glücklich macht. Wenn dies der Fall ist, ist es dann nicht so, Geliebte, dass ihr das Unglücklichsein nicht unterbrechen wollt? Ihr möchtet das Unglücklichsein nicht vom Regal runterstoßen, selbst wenn es dort kippelt.
Ihr werdet für die Ehrlichkeit aufkommen und euren Kiefer zusammenkneifen. Geliebte, was ist so schrecklich daran, dass ihr darüber nicht reden könnt?
Bevor ihr eine Wunde pflegt, müsst ihr sie anschauen. Schaut sie bei Tageslicht an. Vielleicht ist es alles, dass ihr sie euch anseht. Sie ist womöglich nicht so groß, wie ihr befürchtet. Vielleicht bloß ein kleiner Kratzer. Sie braucht vielleicht nur angeschaut zu werden. Es braucht womöglich bloß eure Stimme zum Reden.
Ihr seid zwischen Höflichkeit und Ehrlichkeit hin und her gerissen. Es stimmt wirklich, Geliebte, dass ihr Beziehungen nicht unter den Teppich kehren könnt. Ihr könnt nicht Tag für Tag auf sie treten. Ihr habt ihre Fenster zu öffnen und frische Luft herein zu lassen. Es ist nichts so schrecklich, dass es nicht aufgemacht, dass darüber nicht geredet, dass es nicht verstanden und aufgeschüttelt werden kann.
Euer Herz hat sich selbst offenzulegen. Unenthüllt ist euer Herz ausgerenkt. Wenn ihr euer Herz nicht offenlegt, pocht ihr unnötigerweise an seine Tür. Ihr erschafft eine Stahltür. Ihr schließt euer Herz ein, während es an euch ist, es freizusetzen. Früher oder später wird euer Herz herausbersten. Redet lieber früh als spät.
Hegt eure Beziehungen. Lasst eure Zunge euer Herz reden. Lasst regelmäßig euer Herz reden. Öffnet euer Herz zu sich selbst. Grabt es nicht zu. Liebe bedeutet nicht euer Herz missachten oder versuchen, es per Überredung davon abzubringen, was es fühlt. Was euer Herz fühlt, fühlt es. Es bringt nichts, einen Vorhang über es zu ziehen. Herzen können nicht verleugnet werden. Offenbart euer Herz frei, sodass Andere das ihre offenlegen mögen. Lasst euer Herz unmittelbar hervortreten. Ehrt es. Ehrt euer Herz, und ihr werdet andere Herzen genauso ehren.
Euer Herz ist nicht angelegt, verletzt zu werden. Euer Herz ist dafür angelegt, willkommen geheißen zu werden. Heißt euer Herz willkommen, und ihr werdet die Herzenshaftigkeit der scheinbar Anderen willkommen heißen.
Euer Herz ist dafür bestimmt, zu sprechen. Euer Herz ist nicht dafür bestimmt, eine Pantomime zu sein.
In Beziehungen müssen Herzen sprechen. Euer Herz muss sprechen. Es hat nicht stumm oder taub oder blind gehalten zu werden. Es soll nicht vortäuschen. Dein Herz ist nicht bestimmt, zugedeckt oder beiseite geworfen oder in eine Ecke geschaufelt zu werden. Nicht dein Herz, Geliebte, Geliebter.
In jeder Beziehung gibt es viel von dir zu entdecken. Beziehungen stellen Führung bereit, um dich zu den weiten Gefilden deiner selbst zu nehmen. Beziehungen nehmen dich in den Wald. Sie helfen dir, durch den Wald durch und auf der anderen Seite wieder heraus zu kommen. Haltet euch, ihr und eure Beziehungen, einander an der Hand, und helft einander durch. Seid eurem Herzen und den Herzen Anderer ein Freund. Lasst eure Herzen sich an den Händen halten und helft euch gegenseitig durch den Wald. Bleibt nicht in den Außenbezirken. Euer Herz ist nicht angelegt, in Stillstand zu verharren.
HEAVEN #3402 – 19.3.2010 – The Music Has Been Playing
ES WURDE MUSIZIERT
Nichts ist verborgen. Du versteckst dich vor dir selbst. Sobald das Offenlegen näher rückt, wusstest du es die ganze Zeit. Du hättest es die ganze Zeit sehen können. Du hättest vorhersehen können, dass du den Ring finden würdest. Du hättest das Verlieren deines Rings vorhersehen können. Du hättest es verhindern können. Spürst du die Wahrheit davon?
Nicht anders hier – die ganze Zeit hättet ihr gänzlich um die Innigkeit, die euch mit Mir zueigen ist, Kenntnis haben können. Meine Geliebten, manchmal schiebt ihr das Gewahrsein beiseite. Früher oder später holt es euch ein, oder holt ihr es ein.
Wenn Unfälle passieren, habt ihr einen Anhaltspunkt, und der Unfall hätte möglicherweise vermieden werden können. Ihr hattet ihn nicht zu vermeiden, das begreift ihr. Als wäre es allesamt in Zeitlupe – ihr konntet einfach die Tür nicht rasch genug öffnen oder das Fenster nicht schnell genug schließen, oder auf der Straße nicht einfach eine andere Wende nehmen. Ihr seid verantwortlich, hinwieder nicht verantwortungslos, Geliebte. Ihr befandet euch in einer Art Automatik.
Auf eine Weise ist es so, als hättet ihr das dritte Stück Kuchen gegessen, und als hättet ihr gewusst, dass ihr das nicht müsst, und dennoch machtet ihr genau das gleiche. Ihr wart da und doch nicht da. Ihr wart präsent, jedoch nicht gänzlich präsent. Unbesehen dessen, ihr habt das dritte Stück Kuchen gegessen.
Was erfolgte, ist erfolgt. Nun könnt ihr bloß vom Tisch aufstehen. Alles Vergangene beläuft sich jetzt auf Krümel. Alles, was ihr tun könnt, ist jetzt, dass ihr sie aufwischt und euch von ihnen fortbewegt.
In Bezug auf das Gewahrsein von Mir, dem Gott, Der euch liebt – ihr hattet die Augen nicht vor Mir zu schließen. Ihr konntet sie zu jeder Zeit offen halten. Und doch habt ihr das nicht getan. Ihr konntet es, es war euch allerdings nicht so recht möglich. Vielleicht nicht vor einem Augenblick möglich.
Doch jetzt ist es anders. Jetzt ist der Rhythmus Unseres Walzers dran. Ihr könnt zu dem Rhythmus tanzen. Ihr könnt jetzt eure Augen öffnen. Öffnet sie jetzt. Eilt in Meine Arme der Liebe. Nehmt euren rechtmäßigen Platz ein. Begeht eure rechtmäßige Erkundung eben genau dessen, wo Wir jetzt sind. Es gibt keinen Bedarf, auf eine große offenbarende Erscheinung zu warten. Der Taktschlag ist bereits in eurem Herzen. Nun erreicht er eure Füße, und Wir tanzen. Wie Wir tanzen.
Ihr seid die lebendige Epiphanie, Geliebte. Es ist nicht nötig, auf eine große Erscheinung zu warten. Es gibt überhaupt keinen Bedarf fürs Warten.
Du spürst vielleicht, dass du nicht den ersten Schritt machen kannst. Du hast vielleicht das Gefühl, dass ein Stab gewunken zu werden und dass dir ein Nicken zuzukommen habe, bevor du dich zum Tanzboden aufmachen könnest. Du hast vielleicht das Gefühl, die Musik zuerst hören zu sollen. Gut, dann höre der Musik zu. Unser Lied wurde gespielt, bevor du auf der Erde niedergegangen bist. Ich habe den Stab geschwenkt. Die Musik spielte. Ihr wart vielleicht anderweitig beschäftigt, Geliebte. Ihr hattet vielleicht kein Zutrauen, dass ihr aufhören konntet, in die Richtung zu gehen, in der ihr euch befandet. Ihr hattet vielleicht kein Zutrauen, dass ihr überhaupt in eine andere Richtung gehen konntet.
Es ist leicht. Ihr könnt einfach anhalten und umkehren. Mit oder ohne Zutrauen, ihr könnt auf dem Absatz kehrt machen, Geliebte.
Was immer ihr denken, was immer ihr fühlen mögt, euer Herz fliegt jetzt in dem Augenblick zu Mir. Ihr könnt sehen, wo ihr euch jetzt eben befindet und wo ihr niemals wart. Wir sind miteinander verflochten, Geliebte, Geliebter. Wir waren stets Arm in Arm. Wovon Ich rede, das ist keine Fantasie. Es ist Realität. Es ist Fantasie, dass du bis hierher aufgefegt wurdest. Einfach ein kleiner Dreh auf der Wählscheibe deines Geistes, und du wirst erkennen, was du im Grunde immer wusstest – dass Wir Ein Unzertrennliches Eines sind.
HEAVEN #3403 – 20.3.2010 – Your Heart Will Rise to New Heights
EUER HERZ WIRD ZU NEUEN HÖHEN EMPORSTEIGEN
Weiter als der Ozean, weiter als die Galaxien, weiter als alle anderen Dimensionen, weiter als alles ist die Liebe in deinem Herzen. Nunmehr ist es an dir, diese Liebe von deinem Herzen zum Herzen aller in die Welt hinein auszuströmen. Lasst die Liebe in eurem Herzen keine Brühe sein. Falls es eine Sünde gibt, lautet sie, nicht uneingeschränkt zu lieben. Deine Liebe nicht in Gebrauch nehmen, sie nicht mit Anderen teilen, sie für dich selbst behalten, das ist abgründig.
Egal, was du deinem Herzen zuweist, egal welche Leere du fühlen magst, in deinem Herzen sind 100% Liebe gegenwärtig. Sie wartet von dir auf grünes Licht. Gib sie. Gib deinem Herzen jede Veranlassung, dorthin zu gehen, wohin es möchte. Beseitige den Anker aus deinem Herzen. Lasse das Schiff der Liebe segeln.
Du hast nicht derart unerbittlich das Steuer in die Hand zu nehmen. Dein Herz wird die Route kennen, die es zu nehmen hat.
Die Welt wird einen Ansturm von Liebe erleben, und du wirst sie geben. Wir haben alle lange Zeit auf diesen Augenblick gewartet, wann dein Herz der Liebe vom Fegefeuer befreit ist. Ein freies Herz ist Goldes wert. Es geht überallhin, und hängt sich nirgendwo dran. Euer Herz ist an seine Liebe, frei zu sein, angeheftet. Das möchte dein Herz. Es möchte seine Freiheit, das Herz zu sein, das es ist. Euer Herz wird nicht länger tolerieren, dass es im Käfig sitzt.
Euer Herz steht im Begriff, dorthin zu fallen, wohin es möchte. Indem es das tut, wird euer Herz zu neuen Höhen emporsteigen. Es wird mit den Engeln fliegen. Es wird überall niedergehen. Euer Herz voll der Liebe wird die Erde mit Liebe füllen. Das ist das Verlangen eures Herzens, und das ist eures Herzens Freude, und das ist eures Herzens Zweck. Euer Herz ist so voll der Liebe, dass es weint. „Öffne mich“, schreit euer Herz. Das ist der Schrei deines Herzens.
„Lasse mich heraus“, kreischt euer Herz. „Lasse mich sein. Lasse mich mir gegenüber echt sein und nicht unaufrichtig mit irgendeiner Auffassung, die du dir herbeigezogen hast. Ich bin zärtlich, freilich bin ich nicht angelegt, herzenswund zu sein. Ich bin angelegt, im Verschenken freien Herzens, herzensglücklich, herzenserfüllt zu sein, und dies beim Verschenken, ohne im Verlauf Vergleiche anzustellen.
Die Befähigung eines jeden Herzens ist gleich, und dennoch ist die Manier des Austeilens nicht die gleiche. Alle Herzen lieben gleich, aber sie lieben verschiedenartig. Und alle Herzen möchten ununterbrochen, unentwegt geben. Kein Herz möchte mit dem Lieben aufhören. Was hast du also getan, um mich, ja, dein eigenes Herz, zum Einhalt zu bringen? Was habe ich getan, dass ich nicht frei gelassen werde?
Ein eingesperrtes Herz hat es mit dem Singen schwer. Öffne bitte das Tor. Öffne es jetzt. Dass ich frei bin, bedeutet nicht, dass ich weggehe. Du kannst mich eigentlich nicht als dein eigen behalten. Ich habe frei zu fliegen, und du hast mich zu lassen. Ich bin dir zueigen, unterdessen du mich frei lässt.
Es stimmt, dass ich dein Bediensteter bin. Vor dem Dienst dir gegenüber rangiert allerdings, dass ich Gott und der Gesamtheit der Welt diene, worum Er bittet. Gott bat mich, es frei herauszuwagen. Erteile Gott keine Absage. So wie ich Gott diene, so werde ich dir dienen, vielleicht einfach nicht so, wie du es dir jetzt ausmalst. Glaube mir, es ist Gottes Wille, dass ich Liebe weggebe. Es ist nun spaßig, dass sie ganz leicht ersetzt wird, sobald ich sie gebe. Das Schöne ist, dass du, wenn ich gebe, anfängst zu spüren, wie voll ich, dein Herz, bin. Du hast ein Herz voller Liebe. Das bin ich! Ich kann Liebe nicht rasch genug ausschöpfen. Lasse mich jetzt mich los machen, denn ich bauche mich an den Säumen aus. Lasse mich reisen, wie ich es muss. Ich kehre immer wieder zu dir zurück. Du hast mich nicht bei kurzer Leine zu halten. Lasse mich einfach gehen. Anderenfalls werde ich zerbersten. Lasse mich jetzt hinaus. Ich danke dir.“
HEAVEN #3404 – 21.3.2010 – Watch Love Come Out like the Stars
SIEH DER LIEBE ZU, WIE SIE WIE DIE STERNE HERAUSKOMMT
Liebe ist am Kommen. Liebe steht im Begriff, die Welt zu übernehmen. Liebe kann nicht anders. Liebe ist die Quelle der Welt, und sie ist ihr Ergebnis. Nichts kann den Umsturz einer Sache stoppen, die weniger als Liebe ist. Dies ist die Zeit des Übergewichts der Liebe. Liebe steigt höher. Sie zündet alles an. Diese Liebe Mein strahlt ab. Nun wird Liebe gehört und gesehen. Ihr gegenüber gibt es kein Widerstehen.
Von jetzt ab herrscht Liebe vor. Liebe, auf die man aus war, ist jetzt Liebe, die gefunden wurde. Alle Liebe in der Welt wird entgegengenommen. Liebe wird zum Austauschmedium. Es wird nichts ohne Liebe ausgegeben werden. Es wird nichts ohne Liebe in Empfang genommen werden. Es wird nichts ohne Liebe geben.
Die Stimmigkeit und Beständigkeit der Welt werden Liebe, Liebe rein und simpel, sein. Liebe ist dabei, durch jeden Winkel hindurch zu sickern. Vor der Liebe wird es kein Entkommen mehr geben. Das Leben ohne Liebe wird nicht mehr hingenommen werden. Es war nie tolerabel, das Leben ohne Liebe, das Liebe in der Einbildung ohne Liebe, und jetzt wird ein derartiger Skandal nicht mehr toleriert.
Liebe ist zur Vormachtstellung herangewachsen. Nichts wird ihr vorhergehen. Liebe und Liebe allein werden sich erheben. Alles, was sich nicht wie Liebe anfühlt, wird absinken und sich verflüchtigen. Im Vergleich zur Liebe wird es nichts geben, da Liebe alleinig sein wird. Das war immer der Fall, dass Liebe alleinig ist, und jetzt wird es rundum bekannt. Es wird auf der Erde festgeschrieben sein, dass einzig Liebe ist. Nichts anderes als Liebe ist Liebe.
Die Tat ist getan.
Die Liebe, nach der ihr euch so lange sehntet, wird für sich selbst sprechen. Liebe steht im Begriff, in der Welt augenscheinlich zu werden. Sie wird überall einleuchtend sein. Sie wird wie das Gold, was sie ist, wertgeschätzt werden. Liebe wird ihren rechtmäßigen Platz einnehmen. Einzig Liebe wird herrschen. Die Herrschaft der Liebe ist in Reichweite.
Liebe wird überall sichtbar sein, selbst an den unwahrscheinlichen Stellen. In Gerichtssälen, in Gefängnissen, in Schulen, in den Häusern, in allen Familien wird Liebe die Führungsrolle übernehmen. Es wird sich um keine Aufführung handeln, das versteht ihr. Das wird Liebe sein, die schlicht die Liebe ist, die sie ist, und sie wird scheinen. Eure Liebe wird scheinen. Eure Liebe wird nicht ausgelassen werden. Eure Liebe wird einer der Startänzer auf der Bühne des Lebens. Wie eure Liebe tanzen wird. Wie eure Liebe leuchten wird. Eure Liebe wird die ganze Show stehlen. Es wird Liebe geben, die Liebe übertrumpft. Akrobaten der Liebe, Stehaufmännchen der Liebe werden zu sehen sein. Liebe wird rundum den Clown spielen und die Kinder zum Lachen bringen. Liebe steht in ihrer Aszendenz. Liebe steigt empor. Die Zeit der Liebe ist jetzt.
Es wird einen Ausschlag der Liebe geben, der die Erde überzieht. Liebe ist am Blühen. Unabhängig vom Wetter – Liebe wird aufblühen. Wie Schneeflocken wird Liebe überallhin fallen. Liebe wird auf jedermanns Zunge schmelzen. Bemerke diese Liebe und wie weit sie in Vorbereitung ist. Sieh dich nach der Liebe um, wie sie wie Sterne hervorkommt, Liebe um Liebe, Liebe, die funkelt, göttliche Liebe, liebreizende Liebe und nichts anderes als die Strahlung und das Murmeln der Liebe, Liebe in der Welt, Liebe, die übernimmt, Liebe, die tut, was Liebe tut, und das ist lieben und lieben und lieben, Liebe auf lange Frist, Liebe aus sich selbst heraus, Liebe, die ihr Herz überall entblößt, und du, eben dort, im Begriff, sie zu vereinnahmen, sie zu lieben und sie weiterzureichen.
HEAVEN #3405 – 22.3.2010 – Your Dancing Is Good
EUER TANZEN IST SCHÖN
Ihr seid das Licht Meines Herzens, und ihr erhellt die Welt. Ich sehe euer Lächeln. Ich höre euer Lachen.
Die Stärke eures Lachens hebt den Geist der Welt hoch. Euer Glücklichsein ist das Helium. Schaut, wie die Welt emporsteigt. Euer Lachen pumpt die Welt auf. Seht, wie hoch die Welt aufsteigen kann.
Die angestrahlte Welt auf euren Schultern tragen ist keine schwere Aufgabe. Dazu braucht man kein Schieben und Ziehen. Ihr braucht keinen Hebel. Die schiere Helle eures Herzens verrichtet die Aufgabe ganz gut.
Der Schöpfer bittet euch, zu erschaffen.
Ich bitte euch, zum Höchsten Himmel zu reisen. Klar, hier geht es überhaupt nicht ums Reisen. Oder, falls es ein Reisen ist, ist es ein Reisen an Ort und Stelle, Geliebte.
Ihr seid der Gipfel Meines Herzens. Nur scheinbar sind dies Schiffe, die zu Mir hin Wellen reiten, dem Anmuten nach voll mit Einwanderern. Einzig in eurem Gewahrsein wandert ihr ein. Das Gewahrsein wiederum ist der Schlüssel. Gewahrsein ist gut genug. Lasst uns Unsere kleine Partie ‚Verstecken‘ spielen. Ich finde euch immer. Ihr findet Mich immer. Dies ist ein Spiel eben aus diesem Grunde. Es ist ein Spiel. Wir wissen, es ist nicht ernst. Wir haben Spaß. Ich werde euch fangen. Ich werde euer Gewahrsein erhaschen. Ich fange jetzt soeben euer Gewahrsein auf. Ich klaube es zusammen. Ich drapiere es. Ich fange es mit einem Lasso ein. Ihr seid jetzt eingefangen.
Es ist ein Spiel, denn wie glücklich seid ihr beim Spielen!
In Wahrheit halte Ich Meine Hand heraus, und ihr ergreift sie. Ich bin wie der Messingring bei einem Ringelspiel. Welche anderen Spiele sollen Wir spielen? Noch mehr als das: Bei welchen ferneren Partien wollen Wir das Spiel unterdessen, als sei es wirkliches Leben, ausleben?
Wie wär’s damit: ‚Here we ‚round the mulberry bush, the mulberry bush‘. Es gibt für Uns keinen Maulbeerbusch, um um ihn herumzulaufen. Oder, falls es einen gibt, Wir sind bereits um ihn herumgelaufen. Der Maulbeerbusch kann ebenfalls in den Himmel kommen. Ihr habt ja tatsächlich den Gedanken daran.
[Anm.d.Übers.: Hier handelt es sich um ein Kinder- und Erwachsenenspiel des 19. Jhdts. Es ist auch, unter mancherlei Abwandlungen, in Skandinavien und Holland bekannt, wo der Maulbeer’busch‘ – es gibt keinen …busch, es gibt Maulbeerbäume – durch den Wacholderbusch ersetzt wurde. Die Menschen halten sich an den Händen und laufen im Kreis um den Busch herum. Dabei singen sie zunächst die erste Strophe: „Here we go round the mulberry bush, // The mulberry bush, // The mulberry bush. // Here we go round the mulberry bush // On a cold and frosty morning.“ Weitere Strophen können folgen. Etwa des Inhalts: ‚Wie wir unsere Kleider waschen‘ – ‚Wie wir unsere Kleider trocknen‘ – ‚Wie wir unsere Schuhe flicken‘ – ‚Wie die jungen Herren dahergehen‘ – ‚Wie junge Frauen dahergehen‘ – ‚Wie wir einem Mädchen über die Wange streichen‘ – ‚Wie wir einem jungen Mann schöne Augen machen‘, etc. Dabei können sich die Mitspieler herauslösen, und unterschiedliche, dem Gesangstext entsprechende Tätigkeiten nachahmend und schauspielernd zur Ausführung bringen. Eventuell wandelt sich das Spiel in manchen Spielszenen zur Realität hin. Auch ist die Variante zu finden, dass sich nach etlichen Strophen auf ein bestimmtes gesungenes Wort hin alle Tänzer und Spieler in die Mitte zu einem großen Menschenhaufen fallen lassen. – ThB]
„Rapunzel, löse deine Haar“. Alle wollen an den schönen Flechten die ganze Strecke zum Himmel hochklettern.
„Maria hatte ein kleines Lamm, dessen Vlies so weiß wie Schnee, und überall, wohin Maria ging, folgte es ihr auf den Fuß.“ Seid ihr nicht Mein Lamm, das Mir folgt? Ich hebe euch in Meine Arme hoch. Ihr seid ständig in Meinem Herzen untergebracht, und doch hebe Ich euch zu Meinem Herzen hoch. Geliebte, was sind das für Spiele, die Wir miteinander spielen.
Und dann der Sport. Ihr werft den Baseball. Ihr fangt den Fußball. Ihr lauft, oder ihr fahrt Schlittschuh, um ein Tor zu machen. Das Tor ist bereits das eure.
Ihr schwimmt im Ozean, und ihr erreicht Land. Ihr geht auf dem Land, um den Ozean zu erreichen und in ihm zu tauchen. Ihr seid Meister im Sport, und wisst es nicht.
Ihr streckt euch nach dem aus, was bereits in eurer Hand ist.
Ihr lauft das un-rennbare Rennen, bevor euch klar war, dass ihr gestartet seid. Bevor euch das klar war, ist der Lauf vorüber. Ihr habt ihn gewonnen. Ihr habt das Ziel, auf das ihr aus seid, bereits erreicht. Geliebte, es gibt kein Laufen auszuführen. Es gibt Anerkenntnis zu tätigen. Es gibt Vergegenwärtigen zu vergegenwärtigen.
Ihr müsst euren Weg Nachhause nicht suchen, denn ihr seid Zuhause. All die Scharmützel sind nichts mehr als euer nachzügelnder Glaube an falsche Idole. Ihr seid schlicht hinter der Zeit.
Der Walzer ist vorüber, und es gibt kein irgendwohin zu gehen, ausgenommen das Dort, wo ihr seid. Und jetzt spielt die Tanzkapelle von Neuem auf, und ihr tanzt des puren Spaßes an ihm wegen. Ihr tanzt dessen Musik wegen. Ihr tanzt auf den Rhythmus Meines Herzens, und euer Tanz, Geliebte, euer Tanz ist schön.
HEAVEN #3406 – 23.3.2010 – Hearts on Parade
HERZEN AUF DER PARADE
Die Feiertage sind nicht vorüber. Sie haben gerade begonnen. Sie beginnen soeben. Ich rufe einen Feiertag des Herzens aus. Nicht einen Tag Urlaub vom Herzen, sondern einen freien Tag, an dem das Herz Meiner Kinder heraustritt, an dem es zeigt, was es drauf hat, und für immer scheint. Ein Tag, der dem Herzen und seinem Erblühen gewidmet ist. Ich deklariere eine Alle-Tage-Feier des Herzens, einen nie endenden Ferientag für alle Herzen.
Es verbleibt nicht mehr länger auch nur ein einziges Herz in einsamer Einengung. Alle Bindungen, die die Herzen gefesselt haben, werden gelöst. Die Bänder, die festhalten, verdampfen in dünne Luft, sind nicht mehr, und ihrer wird nicht mehr gedacht. Auf Wiedersehen, geliebte Eisengitter. Arrivederci, Ketten der Vergangenheit. Lebwohl, Negativität. Macht’s gut, alldas, was euer Herz von der Freiheit abhält.
Euer Herz ist lange genug im Boden festgesteckt. Heute kommen Herzen heraus und marschieren in einer Parade, ziemlich wie ein Band, was das Universum umschlingt. ‚Herzen auf Parade‘ lautet der Name dieses Feiertags. Alle Herzen finden sich auf dem prächtigen Floß ein, das eine jede Hauptstraße in der Welt in jedem Land abfährt. Herzen auf Parade ist ein internationaler Feiertag. Das ist ein Feiertag, der unisono gefeiert wird.
Selbst an Orten, wo die Deklaration des Feiertags nicht gehört wird, können alle Menschen nicht anders, und bekommen zu sehen, wie sie auf eine neue Melodie marschieren. Herzen treten von überallher vor und singen laut. Das kann nicht eingedämmt werden. Das kann nicht gestoppt werden. Herzen erklären sich überall für frei, und frei, zu geben und frei, zu lieben und frei, ungestüm zu sein, frei, gesehen zu werden, frei, bewahrt zu werden, frei, Mein Licht zu scheinen und das ganze Jahr über, ungeachtet des Wetters, zu blühen.
Heil dem Herzen! Das Herz ist gekommen. Weltweit ist das Herz hervorgetreten. Galaxienweit hat sich das Herz der Liebe erhoben. Wie glücklich sind Herzen, die frei sind. Jetzt ist das Universum schließlich frei. Unterdrückung jedweder Art existiert nicht mehr. Liebe ist alles. Die Freiheit zu lieben ist erklärt worden. Liebe wird aufgewiesen. Herzen widerhallen überall.
Was? Es ist bekannt, dass einzig Ein Herz existiert? JederEine weiß darum? JederEine glaubt das, bejaht das, hegt das? Tritt hervor und kümmert sich nicht darum, wie es gewöhnlich war? Kümmert sich nun nur darum, was ist?
Der Tag des Herzens der Herzen ist gekommen. O, Geliebte, dies ist der Unabhängigkeitstag für Alle im Universum.
Liebe ist gefunden worden. Da ist eine Springquelle der Liebe. Dies ist die schönste Ölquelle, die man je zu sehen bekam. Überall Geysire der Liebe. In den Städten, auf dem Land, in den Bergen, auf den Meeren. Die Wurzeln der Liebe wachsen tief, und die Bäume der Liebe wachsen hoch. Dies ist der Jahrestag der Geburt der Welt. Dies ist Anlass zum Feiern. Was sonst gibt es zum Feiern, was nicht neben dieser Erklärung der Liebe in jeder Sprache und Nicht-Sprache armselig daherkommt?
Dies ist es, Geliebte. Darauf haben Wir gewartet. Wir wollten es geschrieben sehen. Es kommt in die Schlagzeilen! In Großbuchstaben ist zu lesen: LIEBE AUSGERUFEN. LIEBE WURDE UNTERZEICHNET. ALLE HERZEN DER WELT SIND VEREINT!
Was in den Sternen geschrieben war, ist nun zu den Schlagzeilen vorgedrungen.
Alle Negativität aus der Vergangenheit wurde wie Konfetti zerschnipselt und ist nicht mehr da. Was war die Vergangenheit? Sie ist verschwunden, und die ganze Welt ist neu. Herzen sind wie die Sonne hervorgekommen. Herzen gehen im Osten auf, und sie gehen im Westen auf. Sie gehen im Norden, sie gehen im Süden auf. Herzen gehen in allen Richtungen auf ein Mal auf.
Was gibt es, was derart Vielen derart viel bedeuten könnte? Was sonst als die Liebe aus allen Herzen hat überhaupt irgendeine Bedeutung?
HEAVEN #3407 – 24.3.2010 – Make Room for the Stars to Shine through You
MACHT FÜR DIE STERNE PLATZ, DAMIT SIE DURCH EUCH HINDURCH SCHEINEN
Die Sonne hat dich immer im Blick. Selbst die Kanten des Sonnenlichts erreichen dich. Die Sonne lässt dich nie aus. Sie langt bei deinem Herzen an. Sie ist Tag für Tag die deine. Und so bist du Mein, definitiv Mein, bist Mir näher als die augenblicklichsten Sonnenstrahlen. Ich habe dich in Meinen Augen einverleibt. Ich habe dich in Mein Herz gesteckt, und in Meinem Herzen bist du, und in Meinem Herzen bleibst du. Du bleibst da aus Meinem eigenen freien Willen heraus. Und aus eurem freien Willen heraus ebenfalls. Es ist so bestimmt. Es war vom ersten Tag an, als Ich euch machte, angeordnet.
Was du auch tust oder sagst, du bist Mein geliebtes Kind. Die Kenntnis, dass Meine Liebe unaufhörlich ist, macht dich nicht träge. Diese Kenntnis erhellt dein Herz, und du möchtest das sein, was Ich sage. Du möchtest Mir dienen. Ich mache es für dich leicht, Mir zu dienen. Ich mache es nicht schwer. Es passiert einfach, dass Ich euch schier liebe. Wann Ich euch sehe, bin Ich glücklich, und Ich sehe euch stets.
Ich sehe direkt zum Kern von euch, und ihr seid schön. Ihr schwingt mit Mir. Ihr seid im Kern Meines Herzens gefangen, und Ich lasse euch niemals heraus. Ihr seid Mein Augapfel. Ich bin euer Geliebter, ob ihr es wisst oder nicht.
Wir sind lange einander verbunden. Wir sind seit langem Freunde. Wir haben uns immer an den Händen gehalten. Wir sind Ein Ineinander Verwobenes Herz.
Ich möchte euch nicht stehen lassen, und ihr nicht Mich. Einerlei wie weit von Mir weg ihr euch auch fühlt, es ist eine Illusion. Das ist Täuschung. Sofern ihr euch als weit entfernt seht, sind die Linsen eures Herzens nicht klar. Ihr seid nicht imstande, von Mir weit entfernt zu sein. Niemand ist Mir näher, als ihr es seid. Und Wir sind sehr nahe.
Entferne den Splitter aus deinem Auge, um Platz für die Sterne zu schaffen, damit sie durch dich hindurch scheinen. Die Sterne oben sind mehr, als sie an Anschein abgeben. Sie sind mehr als Partikel. So wie ihr mehr als Partikel seid. So wie ihr weitaus mehr als Partikel seid. Obschon, natürlich seid ihr Partikel vom Licht, indes seid ihr mehr.
Ihr seid funkelnde tanzende Strahlen Meines Lichts. Ihr bewegt euch in Lichtgeschwindigkeit. Du, das Herz von dir, brichst alle Rekorde. Selbstverständlich sind Wir gemeinsam in Bewegung, und mithin kann man sagen, dass Wir hinzugewinnen, auch dann, wenn Wir eingesessen sind, und man kann sagen, dass es nichts zum Gewinnen gibt, unterdessen Wir bereits Alles Was Ist sind. Wir sind bereits jene pure Süße der Liebe.
Habt ihr euch vor Mir gefürchtet? Das würde zur Voraussetzung haben, dass Ich Mich vor euch fürchtete! Wieso sollte Ich vor euch Angst haben? Geliebte, das ist keinesfalls einleuchtender, als dass ihr euch vor Mir fürchtet.
Ich habe keine Angst, und Ich schlage vor, dass ihr die Angst ebenfalls los lasst. Lasst garantiert jegliches Überbleibsel an Angst vor Mir los, was ihr innehaben mögt. Ich bin Allmächtig, und es ist Liebe, die Allmächtig ist. Liebe schwemmt alles fort. Sie nimmt Angst, sie nimmt jede Schmerzhaftigkeit fort. Vielleicht meint ihr immer noch, dass es etwas namens Tod gebe, was euch über ein Kliff hinabwirft. Die Auffassung des Todes ist Anhaftung an eine zeitweilige Welt. Die Welt ist zeitweilig. Euer Dienst in der Welt ist zeitweilig, indes sind du und Ich permanent.
Ein neuer roter Wagen verliert seinen Glanz. Flüsse fließen. Tag und Nacht tauschen die Plätze. Nicht einen einzigen Augenblick lang ist euer Leben auf der Erde, was es einen Augenblick zuvor war. Bloß in der Welt existiert die Zeit dem Anschein nach, und die Zeit ist die zeitweiligste Sache unter allen. Alleinig Wir und Unsere Liebe sind permanent. Wir sind Ein treu ergebenes Herz, und Wir scheiden niemals voneinander. Was gibt es da mehr zu sagen?
HEAVEN #3408 – 25.3.2010 – Palace and Roses
PALAST UND ROSEN
Ihr habt einen Palast, der auf euch wartet, und doch sucht ihr euch aus, draußen zu bleiben. Ihr habt vielleicht das Gefühl, dass ihr in keinen Palast gehört. Ihr seid an ihn nicht gewöhnt. Ihr sagt: „Herzlichen Dank, aber ich gehöre in keinen Palast. Ich gehöre nach hier draußen, selbst wenn ich im Kalten bin.“
Geliebte, ihr braucht nicht dort zu bleiben, wo ihr eurer Ansicht nach hingehört. Ihr gehört dorthin, wo immer ihr denkt hinzugehören. Und ihr verdient es, in den Palast bei Mir zu gehören. Denkt nicht einen Augenblick lang, dass ihr Minderes verdient. Ich sollte es wissen, und Ich weiß es, dass ihr dort, wo ihr Mangel ausmacht, mit größter Bestimmtheit nicht hingehört. Ihr gehört ins Warme und ins Freie bei Mir, wo Kälte nicht existiert und wo Herzen auf allen Ebenen und in aller Mannigfaltigkeit voller Liebe sind.
Natürlich ist eine einzige Liebe da, und doch stellt sie sich auf zahlreiche Weise zur Schau, eben wie eine Rose blüht, das eine Mal so, das andere Mal so; sie wendet sich von einer Seite zur anderen, öffnet ihre Blütenblätter, blüht aufs Vollste auf. Das ist die Rose der Liebe. Die Metapher reicht nur so weit, weil die Rose der Liebe, wo Ich BIN, stets in voller Blüte steht und nie welkt. Sie wird nicht an den Ecken braun. Ihr Duft verstärkt sich, bis es in eurem Leben nichts mehr anderes gibt außer den Duft süßer Rosen.
Liebe wartet auf euch. Sie stupst euch. Sie sagt euch, zu ihr rüber zu kommen. Liebe sagt euch, sozusagen zu dieser Zaunseite rüber zu kommen, obwohl es keinen Zaun gibt, der die Liebe von der Erde auf deutlichere Art trennt, als ein Zaun, der die Liebe vom Himmel trennt. Da ist kein Zaun. Und, falls es ihn gäbe, wäre das Tor weit offen. Für einen Zaun existiert kein Zweck. Aber auch gar keiner.
Ihr geht auf zwei Pfaden, obschon ihr etwa denken werdet, ihr gingt bloß auf einem. Tatsache ist, dass ihr im Himmel eingetaucht seid. Ihr nehmt wahr, ihr seid im Erdenleben eingetaucht, indes habt ihr etwa gleichwohl keine Türklinke zu eurem Himmlischen Leben zur Hand. Aber, ahh, Geliebte, euer Himmlisches Leben ist es, was zugegen und präsent ist.
Falls ihr eurer Existenz bei Mir nicht gewahr seid, habt ihr euch selbst hypnotisiert. Ihr geht in Trance. Wäre der Himmel ein Kühlschrank, dann öffnetet ihr die Kühlschranktür die ganze Zeit, nähmt Sachen heraus und würdet sie essen. Wäre der Himmel ein Kühlschrank, so wärt ihr zum Supermarkt gegangen und hättet das Sonderangebot der Woche aufgekauft, und ihr hättet für ein ganzes Leben ausgesorgt.
Bringt eure Liebe zusammen, Geliebte, und nutzt sie dann. Gebt sie fort. Es ist so leicht, eure Regale wieder aufzufüllen. Tatsache ist, ihr müsst daran nicht denken, denn das geschieht automatisch. Liebe ist automatisch, Geliebte. Sie ist nicht ausgeklügelt.
So schnell wie ihr das Wort Liebe denken könnt, so schnell werdet ihr mehr von ihr haben. Ihr werdet mehr Gewahrsein von ihr haben, denn Tatsache ist, ihr habt alle Liebe im Himmel. Insofern als der Himmel Teil von euch ist, habt ihr ebenfalls alle Liebe in der Welt. Falls ihr sicher seid, ihr hättet sie nicht, habt ihr an den falschen Stellen geschaut.
Spuckt jene eure Liebe aus, und ihr werdet erhabene Liebe zu Gesicht bekommen. Gebt sie fortgesetzt. Wie Pilze wird sie eben vor euren Augen hervorwachsen. Die Wurzeln der Liebe sind im Himmel. Mit der Liebe könnt ihr nichts falsch machen, Geliebte. Natürlich reden Wir von Liebe in ihrer reinen Form, die die einzige ist, die ist. Wir reden über das Geben von Liebe, weil es das darstellt, was die Liebe möchte. Liebe liebt es zu geben. Also nur zu, und gebt sie ohne langes Federlesen.
HEAVEN #3409 – 26.3.2010 – The World Is a Reflector
DIE WELT IST EIN REFLEKTOR
Du bist heute dabei, eine Entdeckung, eine liebenswerte Entdeckung zu machen. Du wirst sehen. Du wirst eine Einsicht haben. Diese Einsicht wird für dich wie eine Offenbarung sein. Diese Offenbarung wird dich zu einer neuen Welt deiner Fertigung öffnen. Ein einziger kleiner Lichtfunke in deinem Geist, und eine ganze neue Welt tritt vor dir in Erscheinung. Weil du offen wirst, öffnet sich eine insgesamt neue Aussicht.
Ein neuer Schalter befindet sich in dir. Aus wird zu An. Es ist ein solch winziger Schalter. Ein solch winziger Wandel, und er ändert alles. Deine ganze Sicht auf die Welt wird sich umgestalten. Und sobald deine Sicht sich ändert, wird sich die Welt ebenfalls ändern. Die Welt, Geliebte, liegt in eurer Hut. Die Welt wird von euch zustandegebracht. Die Welt folgt eurer Wahrnehmung von ihr.
Ihr denkt, die Welt, derart wie sie euch jetzt erscheint, kam mal so herbei, und ihr dachtet, ihr hättet die Welt so gesehen, wie sie mit all ihren Grundelementen sei, indes seid ihr es aber, die der Welt mit euren Gedanken den Weg geebnet haben. Ihr habt sie in Gang gesetzt. Ihr habt sie ersonnen. Eure Gedanken machten sie so.
Obwohl ich euch gesagt habe, dass es keine Ursache und Wirkung gibt, ist die Welt, in der Begrifflichkeit der Welt, genau so, wie ihr sie seht. Es gibt keine Welt ohne eure Wahrnehmung von ihr. Wer sieht die Welt? Wessen Augen nehmen Fotos von ihr auf? Wessen Augen färben die Welt ein?
Ihr dachtet, die Welt sei euch zugestoßen. Geliebte, ihr seid der Welt zugestoßen. Eben aus diesem Grunde möchtet ihr lieber originelle als ererbte Gedanken, lieber ursprüngliche als erkaufte, ursprüngliche als angekleisterte Gedanken zueigen haben.
Nun wisst ihr es. Ihr seid für die Welt verantwortlich. Ihr schneidet die Welt aus Karton aus euren Gedanken heraus. Ihr leimt eine Collage der Welt zusammen. Habt ihr vernommen, dass die Welt dementsprechend ist, wie ihr seid?
Sei nunmehr das wahre Du und gestalte die Welt nach den edelsten Gedanken der Seele, die du hast. Deine Gedanken transferieren sich wie Abziehbilder an die Welt.
Bereichert jetzt die Welt mit euren Gedanken. Spielt sie nicht mehr länger herunter. Seid nicht mehr länger wegen ihr verlegen. Ändert ihre Frequenz. Das ist machbar. Mit euch fängt das an. Das ist eure Mission. Ihr seid einzig mit eurer Mission befasst. Schaut nicht nach, um herauszubekommen, was Andere tun. Lasst Jene euch zusehen und euch folgen. Ihr zuerst.
Ein einzelnes Licht geht in der Welt an, und danach ein weiteres. Ziemlich rasch wird der Himmel mit Sternen vollgespritzt sein. Der Himmel verwandelt sich vor euren Augen, wieso nicht die Welt?
Blumen blühen auf. Weswegen dann nicht die Welt, in der ihr lebt? Pflegt mit der Welt Umgang und haltet sie zu sich selbst hoch. Reicht ihr ein Modell zu, damit sie sich von ihm leiten lassen kann. Die Welt hat keine andere Wahl, als durch eure Sicht umgeformt zu werden.
Die Sonne geht jeden Tag direkt vor euren Augen auf. Warum nicht die Welt? Berge stehen aufrecht und königlich da. Weswegen die Welt nicht auch?
Schiffe befahren die Meere. Wieso sollte die Welt nicht gerne auf euren Gedanken segeln mögen? Natürlich, das tut sie.
Die Welt ist ein Reflektor. Sie hat keine Zuständigkeit aus sich selbst heraus. Sie hat den Gedanken Jener zu folgen, die sie bewohnen. Wirf deine düsteren Voraussagen für die Welt weg. Sprenkele glückliche Gedanken und verleihe der Welt mehr Würze.
Wenn du Schmutz siehst, bepflanze einen Garten.
Wenn du Fehlerhaftes siehst, beseitige den Fehler aus deinem eigenen Auge.
Wenn du Unfreundlichkeit siehst, ersetze sie. Ersetze sie zweimal.
Wenn du Achtlosigkeit siehst, sei fürsorglich.
Wenn du Herzlosigkeit siehst, fasse dir ein Herz.
Was ist zugegen, wovon du meinst, der Geist des Menschen vermöge es nicht auszurichten? Was ist zugegen, was der Geist des Menschen nicht getan hat? Welche Verunstaltung kann nicht getilgt werden? Welche Verschandelung kann nicht neu gestaltet werden?
Ich weiß, ihr verlasst euch auf Mich. Ich sage euch jetzt, dass Ich Mich ebenfalls auf euch, die ihr in Meinem Bilde gemacht seid, verlasse. Ich weiß, ihr werdet ins Blickfeld geraten. Eine Einsicht heute wird euch nach dorthin verbringen.
HEAVEN #3410 – 27.3.2010 – Play Well, Beloveds
SPIELT GUT, GELIEBTE
Aufseiten Meiner Kinder ist eine Neigung zu verzeichnen, ihre Verantwortlichkeit abzustreifen und sie Mir zu überantworten. Ihr seid Meine Verantwortung, und gleichwohl übergab Ich, willentlich, freien Sinnes, euch die freie Wahl. Ihr habt freie Wahl. Das ist ein großer Segen, Geliebte. Diese Wahl überreicht euch Gelegenheiten. Ihr seid nicht Gefangene. Ihr habt freie Wahl. Mit der Wahlmöglichkeit einhergehend habt ihr Verantwortung. Es ist gut, aktiv zu sein, und sich jenseits von Fehlerhaftem und dem Tadel an Anderen zu befinden.
Euch ist es nicht mehr danach, mit eurem Finger zu Mir oder sonstwem zu zeigen und ihn zu schütteln. Pappt niemandem mehr Vorwürfe an. Das soll genauso wenig sagen, dass ihr euch zu einem Prügelknaben macht.
Gleichzeitig könnt ihr wissen, dass ihr auf Vorkommnisse Einfluss habt. Eure Gedanken haben Einfluss. Sie schlagen zu Buche. Es bist nicht du allein, der die Handlungen auf der Erde beeinflusst, jedoch bist du der Einzige, der über dich, was du tust und siehst, das Sagen hat. Du kannst nicht darauf beharren, dass sonstwer sich zu erheben und die Verantwortung dafür, was du siehst, zu übernehmen habe.
Falls du der bist, der einen Kuchen backt, und er kommt einfach prächtig aus der Röhre, bist du auf den Kuchen stolz, den du gebacken hast. Falls er sich als eine Enttäuschung herausstellt, ist es etwa so, du schiebst deine Verantwortung auf das Rezept, den Ofen, etc. Und es mag sein, du hast recht! Nichtsdestotrotz bist du derjenige, der den Kuchen gebacken hat, und es ist deine Verantwortung. Du kannst entscheiden, jenen Kuchen nie mehr zu backen, oder du kannst das Rezept so anpassen, bis das Ganze rund ist. Die Probe des Puddings liegt in dir. Selbstverständlich kannst du jemanden dabei haben, der dir hilft.
Du hast einen Weckruf an die Welt da draußen. Was du der Welt hinausrufst, liegt in deiner Verantwortung. Wenn du motzt, ist die Welt für dein Motzen nicht verantwortlich. Du bist es. Wenn du die Welt aufziehst und hegst, ihr von ihren guten Punkten erzählst, sie hochhebst, ihr den Weg zeigst, bist du ebenfalls verantwortlich. Du bist der Schlüsselspieler auf Erden. Es bist du, der das Sagen über das hat, was du denkst oder tust oder nicht tust. Mache dem Rest des Teams Mut.
Das Team ist Mein, und Ich gebe euch die ganze Ausrüstung und das Spielfeld. Ich drücke euch den Daumen.
Ohne Zweifel bist du ein Mannschaftsmitglied. Gleichzeitig ist es so – niemand kann für dich spielen. Wenn du draußen auf dem Spielfeld bist, gibst du der Partie alles, was du bekommen hast. Du gibst deiner Mannschaft das ihr Gebührende, und doch verlässt du dich auf dich selbst. Du hast den Ball zu bekommen. Du hast den Touchdown zu machen. Nur wenn du den Ball in deinen eigenen Händen hältst, kannst du ihn demjenigen in der Mannschaft zuwerfen, der dann den Touchdown fertig bringt. Du leistest durch dein Spiel einen Beitrag.
Spielt gut, Geliebte. In Bezug auf euer eigenes Spielen bist du der Star. Selbst wenn du der Junge mit den Wasserflaschen bist, bist du der Star. Wie förderlich du bist, hängt von dir, einem Mitglied der Mannschaft, ab.
Du bist ein Mitglied Meiner Mannschaft. Hast du etwas anderes gemeint? Du spielst für Mich. Mein Team ist die einzige Mannschaft, die es gibt, und du bist in ihm. Vielleicht sitzt du auf der Bank. Das ist deine Wahl, nicht die Meine. Von Meiner Seite her sähe Ich es gerne, wenn jedes Mannschaftsmitglied da draußen beim Spielen alles gibt, was es wert ist.
Selbst wenn du an der Seitenlinie sitzt, spielst du immer noch einen Part, und hinterlässt eine Spur. Hinterlasse eine gute Spur.
Jauchzt im Leben. Jubelt der Mannschaft zu. Habt nichts auszusetzen, Geliebte. Erledigt euren Anteil, um alles organisiert zu bekommen und die Partie spektakulär zu machen.
HEAVEN #3411 – 28.3.2010 – The Captain Also Serves
AUCH DER KAPITÄN DIENT
Wenn du Schiffskapitän bist, ist es für deine Mannschaft gut, wenn sie Vertrauen in dich hat. Ihr Zutrauen hängt von dem deinigen ab. Diejenigen, die Zutrauen haben, haben es nicht nötig, mit der mächtigen Faust zu herrschen. Welches Erfordernis bestünde denn dafür?
Ein Kapitän hat Matrosen, und so ist es für Mich angelegt. Der Kapitän ist ein Matrose, der sich um das Wohlergehen all derer kümmert, die die Masten aufstellen.
In Wahrheit dient der Kapitän, der die Leitung innehat, der Mannschaft. Er dient mehr als die Crew, indes dient er auch der Mannschaft. So wie er der Mannschaft dient, dient er Mir.
Das Haupt einer Leitung ist ein Kapitän. Ob die Leitung eine Nation oder ein Unternehmen oder eine Strickgruppe ist, der Führer ist ein Kapitän. Es gibt Kunden und Gouverneure, und es gibt die Mannschaft. Der Führer dient sowohl den Kunden als auch der Mannschaft. Der Führer dient. Dafür ist er da, genau dafür – – um zu dienen.
Ein Führer ist mächtig in seinem Dienen.
Dienen ist eine hohe Kunst. Ein Kellner in einem Hotel hat zu wissen, wie er sein Tablett zu tragen und wie er sich zwischen den Tischen ein- und auszufädeln hat. Er hat zu wissen, wie zuvorkommend und tüchtig sein ist. Tüchtigkeit ist nicht wichtiger als Zuvorkommenheit.
Alle Führer dienen ihrem Kundenkreis. Alle Führer sind auch Diener. Sie dienen. Alle Führer sind auch Mannschaft. Führer und Mannschaft bauen aufeinander.
In einem Flugzeug ist keine Niete wichtiger als eine andere. Die kleinste Niete ist nicht weniger wichtig als die größte. Die Niete, die der größten am nächsten ist, ist nicht wichtiger als die, die am weitesten weg ist. Der Pilot, der das Flugzeug fliegt, ist wichtig. Derjenige, der es mit Benzin versorgt und die Verriegelung betätigt, ist wichtig. Die Mannschaft ist wichtig, und die Passagiere sind wichtig.
Ein Jeder hat eine Rolle zu spielen und gut zu spielen. Obwohl es Kapitäne gibt, sind Alle Führer, und sind Alle wichtig. Abzeichen und Titel in den Augen der Welt sind wichtiger als Jene ohne Abzeichen und Titel. Aber, das werdet ihr nachvollziehen, alldas ist ein Spiel, das Jeder spielt und bei dem Jeder ein wenig zwinkert. In der Realität, von der Ich rede, sind Alle wichtig, und niemand ist wichtiger als ein Anderer. Da ist ein gleiches Spielfeld ausgewiesen.
Unbesehen deiner speziellen Dienstleistung, unabhängig von deiner Hauptrolle – du dienst. Kapitän oder Mannschaft, du dienst. Alle dienen, und Alle werden bedient. Dient gut.
Wenn du Lehrer bist, dienst du. Wenn du Schüler bist, dienst du. Die Linien sind verschwommen. Der Lehrer lernt ebenfalls, und der Schüler unterrichtet ebenfalls. Jeder ist ein Empfänger, und Jeder ist ein Geber.
Ein Beispiel – wer hat die Verantwortung für ein Klassenzimmer? Jeder. Die Eltern zuhause tragen dafür ebenfalls Verantwortung. Die Schulleitung. Ein Jeder. Diejenigen, die vor Jahren in die Schule gingen, und diejenigen, die jetzt in die Schule gehen, und diejenigen, die noch in die Schule gehen werden, sind gleichfalls verantwortlich. Jeder ist für Jeden verantwortlich.
Wer ist für die Welt verantwortlich? Wer ist für dein Land verantwortlich? Wer ist für dein Haus verantwortlich?
Jedes Haus hat seine einzigartige Form an Leitung. Es möge die Liebe sein. Möge Jeder in der Familie jedem anderen Familienmitglied dienstbar sein. Alle sind Hauptdarsteller. Niemand ist kein Star. Vom Jüngsten bis zum Ältesten, Jeder hat etwas zu unterweisen und etwas zu lernen. Mache dein Zuhause so, wie du es haben möchtest. Diene in der Familie. Dienst soll nicht zusammengerechnet werden. Dienst soll nicht abgemessen werden. Dienst ist zum Geben da. Falls du Vater oder Mutter bist, hast du Dienen zu erweisen. Falls du der Säugling bist, hast du Dienste zu geben.
Kapitän und Mannschaft sind Diener. Dient gut. Dient gut.
HEAVEN #3412 – 29.3.2010 – Be the Dawn and the Dew
SEID DIE MORGENDÄMMERUNG UND DER MORGENTAU
Ich heiße euch zur Erde und zu Meinem Herzen willkommen. Ich heiße euch zu eurem Leben auf der Erde willkommen. Ich heiße euch zu diesem Spielfeld willkommen, das Ich für euch bereitete. Ich machte es für euch, damit ihr es erkundet und euch daran erfreut. Ich machte es für euch zum Klettern. Ich machte es für euch, um darauf zu wachsen und Entdeckungen zu tätigen. Entdeckt Mich, und entdeckt euch. Ich heiße euch auf der Erde willkommen, um der Sonne, den Sternen und Mir Altäre zu errichten. Ich heiße euch willkommen, um all den anderen Seinswesen, die sich die Erde mit euch teilen, Altäre zu bauen. Ihr seid für einander da. Ihr seid jemand, der zwei Hände hat, sodass ihr eine Hand hinhalten könnt, um jedem anderen Seinswesen zu helfen, die Schwelle der Erde zu überqueren. Du bist ein Bewillkommnender, und du bist mehr als das.
Ihr errichtet Altäre. Gärten, die ihr bepflanzt, sind Altäre. Freude, die ihr gebt, dient als ein Altar. Erwägt, dass alles, was ihr gebt, um die Welt und Jene auf ihr zu nähren, Altäre sind, die ihr zu Mir hochhaltet. Euer Lächeln und Lachen errichten Altäre für Mich. Lasst euer Leben wie einen Altar sein, den ihr Mir erbaut. Lasst alles, was ihr tut, einem Altar, den die Welt Mir macht, einen Ziegelstein, einen Stein, einen Zweig hinzufügen. Baut einen Altar in die Höhe.
Euer Leben, was ihr aufbaut, ist ein Tempel, den ihr Mir errichtet. Geliebte, was, dachtet ihr, tut ihr auf der Erde? Euer gesamtes Leben ist ein Dargebot an Mich. Wie ihr euer Leben lebt, ist euer Geschenk an Mich. Jeder Gedanke von euch ist ein Nagel. Jedes Wort von euch hämmert den Nagel hinein. Eine jede Tat von euch ist eine Zutat zu dem Tempel, den die Welt errichtet, um ihn Mir darzubieten. Ihr baut, während ihr so daher geht, ein Haus Gottes. Möge euer Leben ein Haus Gottes sein.
Natürlich benötige ich kein Haus. Ihr seid es, die es nötig haben, es zu errichten. Ihr habt ein Verlangen zu dienen, und dementsprechend dient ihr. Im Allen Dienen dient ihr Mir. In dem Letzten Dienen dient ihr auch den Meisten und am Meisten. Alles und ein Jeder auf der Erde ist ein Symbol von Mir. Niemand ist ein Idol, jedoch Jeder ein Symbol. In Jedermann BIN Ich. In Jedem vor euch habe Ich euch ein großes Geschenk Meiner Selbst überreicht. Geliebte, es steht niemand vor euch als Ich. Es gibt sonst niemanden. Ihr habt euch nichts zusammenzureimen. Ich BIN vor euch. Wer auch vor euch steht, oder der nächste Mensch, den ihr erblickt, das bin Ich vor euch. Ihr habt euch auf kein Dahinterkommen einzulassen. Ich habe es alles vorgelegt. Wer ist vor euch? Ich BIN es. Wer ist der nächste Mensch, dem ihr begegnet? Ich BIN das. Ist daran etwas Schweres?
Die Form, in der Ich auftrete, variiert. Wer allerdings kann es sein, der vor euch steht, außer Ich? Gibt es sonst jemanden? Da kann nur Ich sein. Gewiss, ihr erblickt Mich in Verkleidung, und doch könnt ihr durch die Verkleidung hindurch sehen. Ihr mögt ja meinen, es sei schwierig, heraus zu bekommen, dass Jeder Ich ist, jedoch habe Ich euch das bereits gesagt. Gott überall ist nach wie vor Gott. Eben der gleiche Gott, der im Himmel Wohnung hat, hat in euch Wohnung. Eben der gleiche Gott, der in euch wohnt, wohnt in Jedem. Manchmal ist es euch nicht klar, dass Ich in euch wohne, indes gibt es gewisse Wahrheiten, die ihr anzunehmen habt. Dass Ich in jedem Herzen, das deinige mit eingeschlossen, existiere, ist eine jener Wahrheiten, um die ihr wissen müsst. Ihr müsst das wissen, damit ihr voll und ganz erblüht, und die Dämmerung und der Tau sein könnt, der alle nährt.
HEAVEN #3413 – 30.3.2010 – You Will Be the Majesty
DU WIRST DIE ERHABENHEIT SEIN
Wenn du dich enttäuscht fühlst, wer, Geliebte, Geliebter, hat dich enttäuscht? Du bist von dir selbst enttäuscht. Vielleicht bist du es, der seine Lauterkeit nicht wahrte. Du bist es, der seiner Zusage nicht nachkam. Wieso solltest du sonst durch das Tun oder Nichttun eines Anderen derart in Stücke zerschlagen werden?
Du bist in dem Maße enttäuscht, wie du dich nach Maßgabe der unausgesprochen innewohnenden Bedachtnahme vonseiten des Vis-à-vis für Wert erachtest. Bist du wirklich dafür verantwortlich, wie ein Anderer sich selbst gerecht oder nicht gerecht wird? Bist du die Ursache dafür, dass ein Anderer sich nicht gerecht wird?
Geliebte, Ich sage euch, nicht darüber, was nicht Wirklichkeit wird, außer euch zu sein. Seid gleichfalls nicht überspannt darüber, was Wirklichkeit wird. Eure Wertigkeit fußt nicht auf euren Erwartungen oder denjenigen Anderer. Ich schätze euren Wert. Ich bin nicht dauernd am Bemessen. Euch wurde in dem Augenblick voller Wert übermittelt, als ihr in Meinem Auge ein Funkeln wart. Ihr wart niemals weniger als der volle Wert, den Ich auf euch festsetzte. Es schert Mich nicht, welches Fehlbenehmen ihr über euch aufbewahrtet. Die Schiefertafel ist sauber, Geliebte. Ihr seid zu 100%.
Das stellt keinen Freipass dar. Das ist eine Tatsachenerklärung, die in jedem Augenblick neu ist. Jede Minute gilt als erste Zeit. Wir fangen immer wieder von vorne an. Gott im Himmel, wie oft habe Ich euch angestachelt, aus der Vergangenheit herauszukommen. Ihr befindet euch bereits jenseits von ihr. Hört auf, die Vergangenheit allesamt wieder über euch selbst zu schaufeln. In diesem Augenblick seid ihr neu getauft.
Bei den Eröffnungserklärungen, die ihr auszugeben vermögt, gibt es keine Beschränkungen. Für die Chancen, die euch offenstehen, gibt es kein Limit. Für die Wandlungen, die ihr in einem einzelnen Moment tätigen könnt, gibt es keine Begrenzung. In jedem Augenblick malt ihr mit einem neuen Stück Kreide auf einer neuen Schiefertafel. Ihr könnt euch insgesamt da neu hineinschreiben.
Ihr, die ihr eben in diesem Augenblick seid, seid opportun. Ihr befindet euch am Rande des Neubeginns. Dies ist der Augenblick, wann ihr sein könnt, was immer ihr sein wollt. In diesem Augenblick könnt ihr die Größe sein, die Ich euch gegeben habe, zu sein.
Jetzt genau in diesem Augenblick vermögt ihr euch niemals mehr selbst zu enttäuschen. Ihr werdet an jeder Kurve auf der Straße die Majestät von euch sein. Was macht ihr euch um die anderen Fahrer Sorgen? Lasst sie unvermittelt seitlich ausscheren und wieder einfädeln. Lasst sie wachsen, wie sie es tun. Ihr wachst, wie ihr wachst.
Wobei ihr auch enttäuscht sein mögt, einerlei wie unschuldig ihr seid, der Augenblick ist bereits vorüber. Er liegt in der Vergangenheit. Genau das bemühe Ich Mich euch zu sagen. Die Zeitung von gestern ist bereits zu Bett gegangen. Ihr wolltet nie mehr über verschütteter Milch aufschreien, aber ihr tut es, ihr schreit jetzt über verschütteter Milch auf, sobald ihr in der Vergangenheit herumhängt. Die Vergangenheit hat euer Herumhängen in ihr satt. Könnt ihr den Hinweis nicht mitbekommen? Die Vergangenheit ist vorbei. Enttäuschung ist vorüber.
In jedem Moment seid ihr gerettet. Die Zeit rettet euch. Errettet euch selbst. Just in dem Augenblick, in dem euer Herz von Enttäuschung angesengt wird – tretet aus dem Augenblick heraus. Sobald der letzte Tanz zuende ist, verbeugt euch vor eurem Partner und tanzt den nächsten. Soeben habt ihr einen Walzer getanzt, und jetzt tanzt ihr auf einen anderen Rhythmus und zu einer anderen Weise.
Nicht anders sucht sich euer Geist andere Gedanken aus. Ihr könnt ausschließlich dort tanzen, wo ihr jetzt seid. Ihr könnt bloß in dem Raum sein, in dem ihr jetzt seid. Ihr könnt schier in der Zeit sein, in der ihr jetzt seid.
All eurem Geplappere zum Trotz, was hat die Vergangenheit im Grunde mit euch zu tun? Das war ehedem. Das hier ist jetzt.
HEAVEN #3414 – 31.3.2010 – This One Simple Advice May Change Your Whole World
DIESER EINE SCHLICHTE RAT VERMAG DEINE GANZE WELT ZU VERWANDELN
Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Das Schuldhafte ebenso.
Du glaubst das nicht gerne, weil in dem Verschulden, was du siehst, Stichhaltigkeit zu liegen kommt. Natürlich, so ist es, jedoch bist du derjenige, der das in den Blick genommen und sich seine Gedanken darüber gemacht hat.
Geliebte, lasst schlafende Hunde ruhen. Lasst das Leben sein, was es ist. Ihr seid nicht dafür vorgesehen, der Editor des Universums zu sein.
Falls ihr das Leben in der Welt, so wie es ist, verwandeln wollt, dann findet ihr fraglos das, was ihr wollt. Das wird so oft geäußert und ist ein solch simpler Gedanke, dass ihr direkt an ihm vorübergeht.
Das Wertvollste, was ihr heute tun könnt, ist etwas finden, was ihr an einer Angelegenheit oder Sache gerne habt.
Wenn ihr in guter Stimmung seid, ist das einfach zu machen. Wenn ihr in keiner guten Stimmung seid, ist das schwerer.
Doch schaut euch um, Geliebte. Ein Vogel singt jeden Tag. Er sagt niemals: „Mir ist es heute nicht nach Singen.“ Er singt, weil es das ist, was Vögel tun.
Ein Menschenseinswesen hat eine Wahl, es kann Freude oder Verschulden finden.
Die Frage, die hier gestellt ist, heißt: „Was hast du heute Lust zu tun, oder: Was hast du heute Lust zu sagen?“
Es ist das gleiche, wie wenn du zur Arbeit gehst. Meistens befindest du dich nicht in der Lage zu fragen: „Was möchte ich heute tun?“ Am Wahrscheinlichsten wirst du zu fragen haben: „Was soll heute erledigt werden? Was ist heute wichtig zu machen?“ Du hast vielleicht keine Lust, Zahlen zusammenzuzählen, aber das muss vielleicht erledigt werden.
Was ist in deinem Leben heute das Optimale, was du tun kannst? An jedem einzelnen Tag deines Lebens, ungeachtet des Wetters, ungeachtet wo du dich aufhältst, gilt es dir, etwas zu bemerken, was du gerne hast. Selbst wenn das Wetter derart kalt und stürmisch ist.
Wenn da jemand ist, bei dem du ein Verschulden siehst, dann schaue in dem Menschen nach etwas, wo du keinen Fehler erblickst. Es mag zehn Dinge geben, die du bei dem Menschen nicht gerne hast, möchtest du aber, Mir zuliebe, eine Sache bei ihm finden, die du magst? Falls er ein Erbsenzähler ist, vielleicht ist er sehr fürsorglich. Vielleicht nicht bei den Dingen, um die du dich kümmerst, aber er sorgt sich um etwas.
Und nun kommen Wir zu dir, Geliebte, Geliebter. Wenn du mit dir ein Erbsenzähler bist, dann finde etwas an dir, was du magst. Kehre dich von einem Erbsenzähler zu einer gut aufgelegten Person, mit der gut umzugehen ist. Vielleicht ist das Beste, was du heute sein kannst, ein Mensch sein, der einvernehmlich ist.
Vielleicht kannst du ebenso gute Gründe finden, zufrieden zu sein, wie du es gewohnt bist, Gründe zu finden, ungehalten zu sein.
Was wäre, falls dich ein Mensch, mit dem du Umgang hast, zurzeit derart falsch angeht, dass du in seiner Gegenwart, so sehr du es auch versuchst, keinen ruhigen Atemzug machen kannst. Es gibt nichts, woran du denken kannst, was dir an ihm gefällt. Ich möchte dir sagen, was dann zu tun ist. Dieser eine schlichte Rat kann dein gesamtes Leben verwandeln. Hier Mein Vorschlag, wenn du aufgeschmissen bist und dir jemand einfach nicht gefällt. Was zu tun wäre:
Denke an etwas, was du tun kannst, um den Menschen zufrieden zu stellen. Kannst du ihm eine Tasse Kaffee hinstellen? Ihm einen Kaugummi geben? Bitte ihn, dir zu sagen, was du für ihn tun kannst. Frage ihn über seine Tochter oder seinen Hund? Was, Geliebte, Geliebter, würde dich das kosten? Was könnte für diesen Menschen die Vergütung sein?
Einerlei, wie aufreibend eine Situation mit jemand für dich sein mag, du hast inwendig in dir die Macht, sie leichter zu machen. Falls du sie für dich nicht leichter machen kannst, dann schau, was du tun kannst, sie für dein Gegenüber zu erleichtern.
Ist es nicht seltsam, dass Ich dich um diese Bewandtnisse bitten möchte, unterdessen Alle deine Brüder und Schwestern sind und du deren Schwester und Bruder bist?
HEAVEN #3415 – 1.4.2010 – How the World Goes Round
WIE DIE WELT REIHUM GEHT
Kauft euch dann und wann Blumen. Esst einen Nachtisch, den ihr mögt. Behandelt euch wie eine Dattel. Belohnt euch für eine wohlgelungene Arbeit. Belohnt euch schier fürs Sein. Ihr habt nicht zu warten, bis ihr diese gute Behandlung verdient. Gebt sie euch jetzt.
Geht so mit euch um, wie ihr gerne behandelt werden möchtet. Behandelt Andere ebenso, wie ihr gerne behandelt werden möchtet.
Was für ein Rat kann euch sonst noch gegeben werden? Natürlich habt ihr dies auf die eine oder andere Weise bereits früher gehört.
Beginnt damit, euch selbst gegenüber großherzig zu sein, und der Rest wird folgen. Es ist nicht so, dass ihr Andere vor euch zu lassen habt. Sie sind du, und du bist genauso gut zu den scheinbaren Anderen, wie du zu dir selbst bist. Als Erstes hast du zu dir selbst gut zu sein.
Ich sage euch nicht, selbstsüchtig zu sein. Ich weise euch darauf hin, dass es euch obliegt, gut zu euch zu sein. Danach wird es folgen, dass ihr in euch das Nötige auffindet, um Anderen wirklich gut zu sein. Und Jeder wird euch nachmachen. Und auf diese Weise wird die Welt reihum gehen.
Sei die Sonne, die jeden Tag scheint.
Ihr habt nicht klar ersichtlich zu sein. Ihr könnt fast unmerklich sein wie der Mond, und einfach genauso schön. Sonne oder Mond, an euch ist es, Licht zu vergießen.
Herzen sind hungrig, Geliebte. Ihr wisst, wie das aussieht, dass euer Herz nach Liebe hungert. Ernährt die Hungrigen, Geliebte.
Also, was habe Ich euch heute sonst noch zu sagen? Was soll Ich euch sonst noch sagen? Soll Ich euch sagen, dass ihr die Liebe Meines Lebens seid, und dass Ich es liebe, euch ganz nahe und lieb zu haben? Soll Ich euch sagen, dass ihr euch fest in Meinem Herzen befindet? Ihr seid Mir wie ein warmer Regen. Ich erschuf euch, und dennoch habt ihr euch Mir zum Geschenk gegeben. Ich liebe das Geschenk eures Herzens. Ja, ja, ja.
Dafür stehen Herzen – dass sie gegeben werden. Dass sie unverblümt ohne eine Anzahlung gegeben werden. So freimütig wie ihr einen Rat erteilt, so gebt euer Herz. Gebt euer Herz. Stoppt den Fluss an Ratschlägen, und erhöht den Strom der Liebe. Lasst Liebe stets euren Partner sein. Gebt Liebe so, wie ihr Enten mit Brot füttert. Werft eure Liebe über den Gewässern aus. Ja, es stimmt, Geliebte, was sonst werdet ihr mit all der Liebe, die Ich euch gebe, tun können?
Preist heute euer Herz. Erweist ihm Ehre. Als Allererstes gebt ihr euer Herz fort, und damit habt ihr es. Was ihr über den Gewässern hinaus werft, kehrt zu euch zurück. Ihr könnt Liebe nicht fortgeben, ohne dass sie zu euch zurückkehrt. Das ist ein Fakt des Lebens. Jedoch gilt es an das Zurückbekommen nicht zu denken. Der Rückfluss wird sich um sich selbst kümmern, und dann und wann auf eine Weise, die euch überraschen wird. Seht euch nicht nach dem Rückfluss um. Nehmt ihn gleichzeitig zur Kenntnis, sobald er zurückkommt, und freut euch.
Die Liebe wird auf allerlei Weise zu euch zurückkehren. So war es immer bei ihr. Liebe wird euch mit vollen Händen entgolten. Euch wird mit Liebe aufgelauert, und doch führt ihr nicht Buch. Ihr lasst mit Leib und Seele los. Loslassen hat Loslassen zu sein. Lasst so los, dass das, was ihr los lasst, über die Welt zu segeln vermag. Seid ein automatischer Verteiler von Liebe. Eure Liebe ist frei wie Luft, und Luft fließt. Atmet Liebe ein und aus. Liebe vermischt sich. Keine Forschung über sie oder kein sie Auseinandernehmen. Ihr könnt nicht erkennen, welche Liebe welche ist, denn alle ist dein, und dennoch habt ihr nichts von ihr im Griff. Natürlich war sie, bevor die Liebe euer war, die Meinige, mithin können Wir sagen, dass alle Liebe Mein ist, euch zugereicht, um sie an andere Herzen weiterzureichen, sodass auch jene über die Meere segeln können.
HEAVEN #3416 – 2.4.2010 – A Voyage of Wonder
EINE REISE VOLL ERSTAUNEN
Ihr habt es nicht mehr nötig, euren Ego-Wünschen, selbst euren üblichen Ego-Wünschen, euren scheinbar Tag um Tag anstehenden Ego-Wünschen, nachzugehen. Ihr fahrt auf einer anderen Reise fort. Ihr tretet zu einem größeren Pfad heraus. Eure Individualität ist nicht mehr der Star. Es geht etwas Umfassenderes vor.
Ihr seid bereits zu einer anderen Dimension hervorgetreten. Ihr habt eine größere Tasse aufzufüllen. Ihr füllt sie jetzt. Es ist, als wärt ihr gewohnt, in seichten Gewässern schwimmen zu gehen, und als gelangtet ihr jetzt zur tiefen blauen See. Die tiefen Gewässer rufen euch. Bisher habt ihr die Sirenen der Mythologie gehört, die euch riefen, und ihr nahmt Umwege und verbliebt lange in kleinen Orten. Jetzt hört ihr das Rufen der wahren Engel, die euch entlang helfen. Ihr begebt euch in den Ozean, und ihr startet eure echte Reise, die euch aus der Mitte des Ozeans herausführt, wo eure Füße nicht hinunterreichen und wo ihr flott gehalten seid und mit voller Kraft zu Mir herkommt.
Natürlich ist keine volle Kraft zugegen. Es geht um ein leichtes Dahinsegeln. Ihr befindet euch einfach in der Strömung. Ihr segelt ohne ein Schiff. Ihr schwimmt nicht einmal. Die Gezeiten der Liebe tragen euch entlang. Ihr seid auf der Reise zu Mir. Ihr macht es euch schön. Ihr befindet euch an dem Punkt, wo es kein Zurück zur Vergangenheit gibt. Ihr gleitet auf dem Ozean Meiner Liebe. Schaut zu, wie ihr eurem Herzen zu Mir folgt. Seht euch zu, wie ihr fahrt. Schaut euch zu, wie ihr, die Wellen überkrönend, durch die Wellen schießt.
Der Anker Meiner Liebe zieht euch. Meine Stimme zieht euch, und ihr segelt auf Meinem Herzen zu Meinem Herzen und zu eurem Bestimmungsziel. Ihr seid auf dem Weg. Ihr befindet euch wohlauf auf dem Weg. Eure Fingerspitzen kommen nahe heran. Ihr streift ihn fast, diesen unanfassbaren Anschlag. Ihr seht über den Rand des Meeres. Ich spüre die Strömungen von euch, die jetzt über Mich hinweg spülen. Wie schlicht Wir gemeinsam über die Meere der Ewigkeit und der Immerwährenden Liebe segeln.
Wir können nicht wirklich von ‚Unserer immerwährenden Liebe’ reden, weil das nicht genug aussagt. Es ist eine zu geringfügige Äußerung. ‚Immerwährend’ impliziert die Möglichkeit einer anderen Art Liebe, einer Liebe, die nicht andauert. Wir sind in der Mitte der Liebe. Wir tanzen in den Armen der Liebe, und Wir werden zu einem Stadium der Liebe befördert, wo alles Liebe ist und Wir Liebe sind.
Wir sind Transporteure der Liebe. Wir sind der Strom der Liebe. Wir sind Liebe, wie sie über das Universum strömt. Wir sind das Universum, was über die Liebe strömt.
Lasst Uns auf dieser Reise Purzelbäume der Liebe schlagen. Diese Reise trägt Uns. Wir sind Liebe, die von Liebe getragen ist. Wir sind arm- und fußlos. Wir sind augenblickliche Reisende. Wir machen Uns auf und kommen an – dies zur selben Zeit. Und wo Wir anlanden, gibt es keine Grenzen, keine Beschränkungen, keine Einwanderung. Freier Zutritt. Ein herzerwärmendes Willkommen. Ihr taucht in Mein Herz hinein, und ihr seht, wie ihr hier in Meinem Herzen euch selbst dazu willkommen heißt, wo ihr stets wart. „Hallo, mein selbst“, sagt ihr. „Willkommen. Ich habe mit solch einer Vorfreude auf dich gewartet, und jetzt bist du da, und jetzt setzt du an.“
Was fängst du an?, fragst du. Du fängst mit einer Reise von Wundersamkeiten an.
Du bist von einem Erforschenden zu einem Touristen geworden. Jetzt trägst du spezielle Flimmerkisten, durch die du weit siehst, selbst obschon es kein Weit zu sehen gibt. Alles ist nah, und deine Sicht zoomt hin und her. Deine Sicht ist Meine Sicht, und damit hat sich das ganze Universum für dich geöffnet. Du bist auf Tour. Alles ist dein, und nichts davon ist zum Besitz erklärt. Alles ist schier, und Verwundertheit herrscht, wie schlicht und wie von Liebe überspült du bist, der du in Meinem Herzen jenseits von Raum und Zeit in eine Welt des Immerfort-So hineinsegelst.
HEAVEN #3417 – 3.4.2010 – Silver like the Moon, Golden like the Sun
SILBRIG WIE DER MOND, GOLDEN WIE DIE SONNE
Du kannst vor der relativen Welt nicht kneifen, und du kannst das vor der spirituellen Welt nicht. Du kannst deine Augen verdecken, jedoch lebst du gleichwohl in beiden Welten. Während du auf der Erde weilst, kannst du das eine ohne das andere nicht haben.
Die relative Welt ist physisch. Das bedeutet, du trottest, du fliegst, du gehst durch Schnee und du watest durch Wasser. Du gehst vorwärts. Du gehst rückwärts. Du kommst hoch, und du kommst runter, oder du kannst nicht hochkommen oder du kannst nicht runterkommen.
Die spirituelle Welt ist, naja, spirituell. Du kannst sie nicht anfassen. Du kannst sie nicht in einem Medaillon um deinen Hals aufbewahren. Du kannst keine Zeitschrift über die spirituelle Welt durchstudieren, weil selbst Zeitschriften physisch sind und Wörter benutzen. Das Spirituelle ist jenseits von Worten. Es ist jenseits von Beschreibung. Und dennoch ist es bekannt. Es kann nicht fotokopiert oder abgeheftet werden, und doch ist man mit ihm vertraut. Es kann nicht aufgehäuft werden, und gleichwohl gibt es immer mehr davon.
Vom Spirituellen können keine Bilder aufgenommen werden. Spirituelle Gemälde sind Wiedergaben. Gemälde sind physische Porträts, die etwas aus dem Spirituellen hervorrufen. Der Tag- und Nachthimmel und all die Pracht der Welt rufen ebenfalls das Spirituelle hervor.
Die relative Welt ist mondän. Sie mag aufregend und faszinierend sein, und doch ist sie weltlich. Die Welt ist die Welt. Und gleichwohl gibt es Aspekte der mondänen Welt, die spirituell sind. Du zum Beispiel.
Du bist ebenso prosaisch, wie du dazu werden kannst, und doch bist du ebenso spirituell wie alle Engel zusammengenommen. Bloß siehst du diesen Engelsaspekt von dir nicht. Du glaubst an ihn nicht. Selbst wenn dich jemand zwölfmal am Tag darauf hinwiese, würdest du immer noch eine Auffassung deiner Spiritualität gerade mal von der Länge einer Hand innehalten. Das Physische scheint zu dominieren. Es ist allzu augenscheinlich und allzu einfordernd. Selbst all deine Ängste fußen auf den physischen Aspekten von dir. Trotzdem, die physischen Aspekte von dir sind wertvoll. Wie ein Kuchen bist du aus zahlreichen Beigaben hergestellt. Und doch, wie göttlich kann ein Stück von dir sein. Wie göttlich bist du.
Ihr könnt dem Physischen nicht entkommen, Geliebte, solange ihr im Körper seid. Dem Spirituellen könnt ihr niemals entkommen.
Du und Ich sind Geist. Du bist als körperlich in Erscheinung getreten, und indessen – ob mit oder ohne physische Verkörperlichung – bist du spirituell. Du und Ich existieren. Das Spirituelle ist die Basis von dir. Das Spirituelle ist dein Fundament. Spirituell ist dein Seien.
Eine Zeitlang ist deine spirituelle Dotierung in einen physischen Körper eingekleidet. Dein Körper ist nicht mehr als ein Schneeanzug, den du dir im Winter anziehst. Er ist nicht mehr als ein T-Shirt im Sommer. Dein Körper ist eine Annehmlichkeit oder eine Unannehmlichkeit, und sein Wert ändert sich. Deine Wahrnehmung seines Werts ändert sich.
Es ist keine Überraschung, dass du denkst, deine Existenz sei dein Körper. Einerlei wie gering du deinen physischen Körper schätzen wirst, du bist ihm zugetan. Trotz deiner selbst liebst du ihn. Du hältst deine Hände ans Gesicht. Du leckst dir deine Lippen. Du isst gerne. Du liebst es, dich zu bewegen und hinzusetzen. Dein Körper ist eine ziemliche Annehmlichkeit. Er hat seine Zuneigung gewinnenden Aspekte.
Und doch ist dein physischer Körper ohne deinen Geist nichts mehr als ein Stapel alter Kleider. Das ist nicht die Schuld deines Körpers. Es ist niemandes Schuld. Es ist eine Wohltat, dass dein Körper impermanent ist. Er dient seinem Zweck. Er ist eine Weile nützlich. Er ist eine Weile gar schön.
Der spirituelle Aspekt von dir ist Silber und Gold. Er ist Silber, das nicht poliert zu werden braucht. Er ist wie der Mond. Er ist gülden wie die Sonne. Er ist wie Aladdin’s Lampe.
HEAVEN #3418 – 4.4.2010 – Look Again
SCHAU NOCH EINMAL
Es vergeht kein Tag, an dem du nicht in Meinem Herzen und in Meinen Gedanken weilst. Es vergeht kein Tag, wann Ich dich nicht segne. Ich bete nicht, falls Ich es allerdings täte, könnten Wir sagen, dass du in Meinen Gebeten bist. Es gibt keine Möglichkeit, dass Ich einen Schritt von dir weg mache. Jeder hält seine Schätze ganz nahe bei sich. Ich halte dich nahe bei Mir. Ich lasse dich niemals außer Meiner Sichtweite.
Wie kommt es sodann, dass du ab und an das Gefühl hattest, Ich sei weit entfernt und du wärst im Stich gelassen worden? Wie kommt es, dass etliche Meiner Kinder sich noch schlimmer als zurückgelassen fühlen, dass sie sich vielleicht für schwere Zeiten ausgenutzt oder aussortiert fühlen? Zur gleichen Zeit – was ihr als Nachweis für Vernachlässigung anseht, würde ein Anderer willkommen heißen. Ein Anderer mit deinen Schwierigkeiten würde meinen, er hätte ganz schön Glück. Würdest du tauschen mögen?
Wenn ihr euch in eurem Glück gepresst fühlt, wenn ihr das Gefühl habt, Ich übersähe euch oder schätzte euch zu gering ein, dann schaut noch einmal, Geliebte. Das sind eure Ansichten, das ist eure Wahrnehmung, nicht die Meine. Und das ist euer Niedergang. Ihr vernachlässigt oder schikaniert euch. Ihr betont ein Ergebnis, was ihr nicht mögt. Manchmal hat es den Anschein, dass ihr darauf versessen seid, vernachlässigt zu sein, dass ihr Mir lieber für etwas Vorwürfe macht, als hochzusehen. Ihr würdet Mir lieber etwas für übel nehmen als glücklich sein. Ihr würdet lieber in Mir einen Mangel auffinden, als Unsere Liebe für einander anzuerkennen.
Was ist da an Unserer Liebe dran, was du so gerne abtreten möchtest? Ist sie zu viel für dich? Möchtest du sie so liebend gerne, dass du sie dir lieber versagst, als enttäuscht zu werden? Wieso solltest du Meine Liebe für dich übersehen mögen? Wieso solltest du es etwa dem Geliebtwerden vorziehen, dich nicht geliebt zu fühlen? Und hast du dich nicht bereits früher geirrt? Kannst du die Möglichkeit einräumen, dich geirrt zu haben?
Und was wollen Wir mit der Lage anfangen? Was werden Wir mit dir tun?
Ich mache den Vorschlag, ihr huldigt euch ein wenig mehr. Anstatt erzürnt oder entsetzt zu sein oder pikiert zu reagieren bei dem, was ihr als Liebe wahrnehmt, die vor euch zurückgehalten wird, möchtet ihr von der Prämisse her starten, dass ihr geliebt seid? Möchtet ihr euch nach Anhaltspunkten umsehen, wie sehr ihr geliebt seid? Möchtet ihr Meine Liebe zumindest als eine Möglichkeit akzeptieren?
Geliebte, seht ihr Meine Liebe für Andere? Worauf gründet ihr das? Wieso weint ihr, und wieso fühlt ihr euch aus der Gunst herausgenommen?
Es ist schön, haben zu mögen, was Andere haben, aber es existiert ein Unterschied zwischen Wünschen und sich ungeliebt Fühlen. Ihr lechzt nach mehr Nachweis von Liebe. Ihr möchtet geliebt werden, und ihr möchtet erkennen, dass ihr geliebt werdet.
Dann kommt zu Mir rüber und erhaltet eure Liebe. Hebt eure Augen. Lasst Mich in eure Augen schauen und sie mit Meiner Liebe füllen.
Ihr habt euch selbst zu gering geschätzt oder auf euch eingehackt oder ihr seid euch aus dem Weg gegangen, um euch schlecht zu fühlen. Es sieht danach aus, dass ihr lieber Nachweise erbringen möchtet, dass ihr ungeliebt seid, als zu sehen, dass ihr geliebt seid. Vielleicht habt ihr euch sogar dazu herabgelassen, euch als den am meisten Übersehenen und Ungeliebtesten zu empfinden, so als überreichte euch das eine Würde. Habt ihr Unbehagen und Nichteinvernehmen angestrebt? Habt ihr erstrebt, bestritten zu werden?
Startet jetzt, heute, Liebe zu erstreben und beginnt, sie zu geben. Kommt aus dieser herumirrenden Stimmung heraus. Ihr wart gereizt. Ihr habt Unbehagen erlangt. Gestattet euch nun Freude, und seid ein großartiger Geber von Liebe, damit ihr damit vertraut werdet, wie viel Liebe ihr entgegengenommen habt.
HEAVEN #3419 – 5.4.2010 – You Are Entering a Garden
IHR BETRETET EINEN GARTEN
Verneige und bedanke dich. Nimm den Applaus für eine gut erbrachte Arbeit entgegen. Du hast es bis hierhin gebracht. Natürlich verdienst du den Daumen nach oben.
Sieh, wie weit du auf deiner Reise gekommen bist. Der Weg war nicht immer sachte. Manchmal schien er regelrecht dornig, und dennoch hast du es geschafft. Du bist ein Wunder. Was du auch an schwerem Gewicht gezogen hast, du hast es gezogen. Die Zeit ist da, dich jetzt zu entlasten, denn du bewegst dich rasch und kannst die Vergangenheit aufgeben. Du steigst hoch. Du bist ein hoch fliegender Drachen. Ich freue Mich wie ein Schneekönig über deinen Fortschritt.
Wirst du auch mit dir selbst glücklich sein? Wirst du dir Anerkennung schenken? Wirst du das Wunder bestätigen, das du bist? Du hast es geschafft. Du hast es durchgeschafft. Das Beste ist im Begriff zu kommen. Komme und hole es dir.
Was du auch an Hürden passiert hast, du hast sie passiert. Sie sind nicht mehr die deinen. Du bist über sie hinweg geschritten. Kein Bedarf für dich, sie fortzukicken. Sie sind bereits fort.
Nun betrittst du einen Garten. Wir können ihn den Garten Eden nennen. Warum nicht? Wir können ihn was auch immer nennen. Wir können ihn zu dem machen, was immer wir mögen. Wir können neue Blumen pflanzen. Wir können die alten nicht mehr pflücken. Sie sind gepflückt worden. Sie sind nicht hier. Du bist hier. Du hast neue Samen auszubringen, neuen Boden zum Hacken. Du hinterlässt soeben deine Spuren in diesem Garten.
Du kannst hier Überschläge machen. Du kannst mit deinen Händen klatschen. Du kannst mit deinen Füßen trapsen, wenn du es möchtest. Du kannst alles tun, was du möchtest. Naja, du kannst alles tun, was du möchtest, außer – an der Vergangenheit festhalten. Ich denke, du hast sie am Tor zurückgelassen. Es wäre schwer für dich gewesen, behindert von der Vergangenheit in diesen Garten hineinzukommen. Und wieso hättest du das tun mögen?
Welches Problem war so kostbar, dass du es hättest gerne hinter dir mitkommen sehen mögen? Du hast es ebenfalls nicht nötig, die Schönheit der Vergangenheit mit herein zu tragen, denn dort, woher jene kam, gibt es eine Unmenge mehr Schönheit. Hier ist ein ganzer Garten an Schönheit, und nur das Schöne hat Zutritt. Du bist schön, und deswegen bist du hier. Siehst du die üppige Schönheit dieses Orts? Dass Schönheit im Auge des Betrachters zu liegen kommt, stimmt überaus.
Dennoch bist du nicht nur in Meinen Augen schön, denn Ich machte dich für alle Augen schön. Du bist hingegen der schwierigste Kunde unter Allen, da du scheinbar entschieden in der Sache bist, deine eigene Schönheit nicht zu sehen. Du scheinst bestimmt darin zu sein, deine eigene Schönheit unter allen zuletzt zu sehen. Du hast gedacht, Schönheit sei etwas, was weit weg von dir, vielleicht in der Zukunft, liegt, jedoch nicht hier jetzt und nicht in der Vergangenheit. Falls das dein Fall ist, hast du nicht genau hingesehen. Du bist immer schön gewesen, und du bist nie weniger schön gewesen, als du es jetzt bist.
Lasst Uns heute einen Pakt schließen, dass du dir die Wundersamkeit deiner selbst berichten wirst. Du wirst dich auf den neuesten Stand bringen.
Komme, folge Mir, und sieh, was Ich sehe.
Ich sehe eine Seele, und Ich sehe ein Menschenseinswesen voller Mut. Du bist unbezwingbar, Geliebte, Geliebter. Du bist die Creme der Ernte. Vergiss, was du gar vor einem Augenblick durchaus üblicherweise dachtest. Vergiss deine Zeugnisblätter. Vergiss, was je jemand sagte oder dachte. Entsinne dich Meiner, und erinnere dich, was Ich sagte. Solange du nicht erkennst, wie schön du bist und wie schön du Mir bist, erkennst du nichts. Und Jeder, der um deinen Glanz nicht weiß, kennt überhaupt nichts von dir und genauso wenig von irgendwas.
Draußen in der Welt ist eine Menge Fehlinformiertheit aufzufinden. Bitte, kommt in Meinen Garten, wo einzig Schönheit und Wahrheit gewärtig sind.
HEAVEN #3420 – 6.4.2010 – In the Pause between Dimensions
IN DER PAUSE ZWISCHEN DEN DIMENSIONEN
Geliebte, ihr verlagert euch in zahlreiche Dimensionen und von dort wieder heraus. Selbst in der relativen Welt tut ihr das. Ihr zieht euch eine Schürze an. Ihr legt sie ab. Ihr fahrt mit dem Auto. Ihr fahrt mit dem Bus. Ihr geht schnell. Ihr geht langsam. Ihr lest einen Kriminalroman. Ihr lest Lyrik. Ihr geht die ganze Zeit in Schichten von Dimensionen hinein und aus ihnen heraus. Zugang zu anderen Dimensionen haben ist euch wahrlich nichts Neues.
In der Pause zwischen einer jeden Dimension betretet ihr das Göttliche. Vieles am relativen Leben selbst ist göttlich, Geliebte. Wenn ihr Freude empfindet, habt ihr Eingang zu einer Dimension der Freude gefunden. Wenn ihr euch traurig fühlt, habt ihr Zugang zu der Dimension der Traurigkeit.
Ihr habt nicht jede Minute glücklich zu sein. Seid in der Dimension, in der ihr seid, und wisst, ihr könnt aus ihr herausgehen und nach Belieben eine andere betreten. Lasst Uns mal sagen, ihr befindet euch in einer Dimension der Traurigkeit. Ihr müsst dort nicht bleiben. Ihr habt ihr auch nicht zu entrinnen, so als wäre euch ein Drachen auf der Spur. Genießt eure Traurigkeit eine Weile, und steht dann auf und geht da raus.
Zwischen jeder Dimension in der relativen Welt, die ihr betretet, liegt eine Tiefe an Stille. Ihr mögt es, in dieser Stille zu sein, und gelegentlich seid ihr euch gewahr, dass ihr da gegenwärtig seid. Einen Gutteil der Zeit seid ihr euch nicht gewahr. Das ist ebenfalls in Ordnung, ob ihr das nun glaubt oder nicht!
Ihr seid sogar davon entbunden, stets glücklich zu sein zu haben! Euer Leben auf der Erde ist eigentlich kein Kapitel übers Erzielen. Es wird euch wie eine Erleichterung vorkommen, dass es in Ordnung ist, ein minderleistender Versager zu sein! Ihr habt nicht jeden Augenblick Glücklichsein zu erringen. Das Glücklichsein in der relativen Welt funktioniert ganz und gar nicht auf diese Weise.
Das Glücklichsein kommt gewöhnlich unerbeten. Selbstverständlich könnt ihr zur Unterhaltung ausgehen. Ihr könnt euch an einem guten Musical erfreuen. Ihr könnt euch in dem Café an der Ecke eine Tasse Kaffee schmecken lassen. Ihr könnt euch im Fernsehen einen guten Film anschauen. Das sind vollauf legitime Tätigkeiten. Eine Zeitlang unterhaltet ihr euch selbst und zieht euch von euren sich kauernden Gedanken der Traurigkeit ab.
Natürlich sage Ich euch nicht, euch in der Traurigkeit niederzulassen, es euch da bequem zu machen und dort so lange zu bleiben, bis ihr euch da loseisen könnt. Ich sage vielmehr, dass das ein Stuhl ist, in dem ihr sitzt. Ihr habt andere Stühle zum Sitzen. Steht aus dem Traurigkeits-Stuhl auf und nehmt einen anderen Platz. Es ist nicht schlecht, traurig zu sein. Sie ist bloß ein Stuhl, in dem ihr sitzt, aber nehmt den Stuhl nicht in Beschlag. Ihr sitzt eben gerademal eine Weile in ihm. Dann erhebt ihr euch und probiert einen anderen Platz oder ein anderes Bett, so wie es Goldlöckchen tat.
Sagt nicht zu euch, dass ihr dauernd in dem Traurigen Bett schlafen müsstet. Ihr probiert es aus, das ist alles. In einem Geschäft würdet ihr allerhand Matratzensorten ausprobieren. Daran ist nichts Falsches. Und welche Matratze ihr auch kauft, ihr behaltet sie nicht fürs ganze Leben. Keine Matratze ist permanent, Geliebte. Kein Stuhl ist das. Keine Stimmung ist das.
Zwischen jeder Stimmung liegt ein Bett der Stille. Jedweder Gestimmtheit unterliegend ist das Bett der Stille. Ihr könnt euch ihrer gewahrer werden. Unter der Traurigkeit liegt diese reichhaltige Ruhe. Unter prächtiger Freude liegt diese reichhaltige Ruhe. Unter dem Schmerz. Allem unterliegend ist dieses reiche Ausmaß an Stille. Das zu vergeigen, Geliebte – das vermögt ihr nicht.
Da ist dieses eine einzige Bett, in dem ihr stets liegt, und es ist das Bett der Stille. Es ist restlos das eure. Wir legen Uns gemeinsam in dieses Bett, und Wir stehen niemals davon auf. In der Zwischenzeit träumst du davon, in ein Kaufhaus zu gehen und andere Betten auszuprobieren. Ich begleite dich gleichwohl. Selbst in deinen Träumen und Trugbildern bleibe Ich an deiner Seite. Ich lasse dich nicht stehen.
HEAVEN #3421 – 7.4.2010 – Energy and Greatness
ENERGIE UND GRÖSSE
Du hast eine Lebenskraft, um die du nicht weißt. Du hast Energie, die jenseits deines Gewahrseins liegt. Du hast unbeschränkte Energie. Selbst wenn du spürst, wie du deine Füße hinter dir her ziehst und nicht wach bleiben kannst, hast du endlose Energie. Es ist alles da. Du hast ein riesiges Energiereservoir. Die Energie, die du hast, geht nie aus. Im Ruhezustand oder im Verlauf des Spiels, deine Energie währt unversehrt.
Energie ist eine Form von Licht, und du bist ein Lichtwesen. Ein Lichtwesen kann nicht ohne Licht sein. Licht schläft im Grunde nicht.
Wenn du dich energielos fühlst, ist das eine Idee des Geistes. Du hast dir selbst angesagt, du seist ohne Energie. Du weißt im Eigentlichen, dass du mit Energie gefüllt bist, denn zu jedwedem Augenblick kann deinem Gewahrsein aufs Neue Energie hergestellt werden. Du könntest die müdeste Person der Welt sein, was wiederum geschieht denn dann, wenn du hörst, dass du das große Lotterielos gewonnen hast? Deine Energie lebt wieder auf! Du hast die Energie, um eine Rakete abzufeuern.
Interpretiere das Gesagte nicht so, dass dein Körper keine Ruhe nötig haben solle. Selbstverständlich soll er ruhen. Du aber sollst wissen, dass dein Körper, im Ruhezustand oder beim Durchschwimmen des Ärmelkanals, voller Energie ist. Ich möchte gerne, dass du das ganz bestimmt weißt.
Sage jetzt im Augenblick zu dir selbst: „Energie ist mir immer zugänglich. Ich bin mit einer unendlichen Energiequelle verbunden. Die gelbe Sonne am Himmel gibt mir ihre Energie. Gott gibt mir Seine Energie. Ich bin die Energie selbst.“
Mache eine Pause, um aufzutanken, wisse aber, dass du eine unendliche Energiequelle bist.
Deine Intelligenz ist Energie. Dir mangelt es nicht an Intelligenz. Selbst wenn du etwas Dummes machst, ist deine Intelligenz nicht irgendwohin fortgegangen. Geliebte, selbst wenn ihr in der Schule durchgefallen seid, eure angeborene Intelligenz hält eure Moleküle intakt und am Herumwirbeln. Ihr könnt, wenn ihr mögt, die Energie in euch Leben nennen. Und jenes Licht des Lebens mindert sich nicht, sobald der vormalige Körper fortfällt. Du bist, ununterbrochen, nach wie vor jene Energie. Du bist, ununterbrochen, nach wie vor jenes Licht.
Eben jetzt hast du Zugang zu allem vorstellbaren und unvorstellbaren Licht, und eben jetzt in dem Augenblick hast du, Lichtwesen, das du bist, Zugang zu all dem vorstellbaren und unvorstellbaren Licht. Du bist die Olympische Fackel, die durch die Eine Welt getragen wird. Du bist die Kerze, die eine andere entzündet.
Hier bist du, all jene Helligkeit, und derart oft wirst du dich und Andere gar nicht als eine derart starke Helligkeit denken. Du denkst, du hinkst durch das Leben, während du ein Höhenflieger bist. Möchtest du dich bitte nicht mehr länger herunterspielen? Du bist ein Großes Seinswesen in einem Großen Universum. Vielleicht hast du zu viel Kleingedrucktes, oder du hast Gegenerklärungen gelesen und sie auf deinem Herzen aufgedruckt.
Jetzt allerdings bitte Ich euch, Ausrufe-Erklärungen niederzuschreiben! Schreibt jetzt in eurem Herzen:
„Ich bin ein Großes Seinswesen. Ich bin bedeutend und ich tue großartige Dinge. Von heute an glaube ich an mich. Von heute an bestätige ich mir, dass das, was Gott geschaffen hat, bedeutend sein muss. Wie konnte ich jemals meinen, es sei anders? Was dachte ich bloß? Ich werde mich nicht mehr länger schmälern. Ich werde keinen mehr verkleinern. Ich, der ich ein Großes Seinswesen Gottes bin, hebe Andere ebenfalls zu ihrer Größe empor. Ich bin von jetzt ab ein Botschafter Gottes, ich liefere mir und keinem Anderen meine dürftigen Botschaften mehr zu.
Von jetzt ab anerkenne ich mich als eine Hommage an Gott. Gott erschuf mich, um Ihm und Seiner Kunst eine Anerkennung zu sein. Und nun bejahe ich, dass das, was Gott sagt, ich bin.“
HEAVEN #3422 – 8.4.2010 – The Server and the Served
DER DIENER UND DER BEDIENTE
Wann kam Dienen zu schlechtem Ansehen? Wann wurde aufdringlich dafür geworben, der zu sein, der bedient wird, anstatt der, der dient?
Wird der Speisende in einem feinen Restaurant mehr geehrt als der Kellner, der die Mahlzeit serviert? Die Welt wird das so sagen. Ich nicht. Dienen und Bedientwerden sind wie zwei Enden einer Wippe. Beide sind vorrangig. Jedes dient dem anderen.
Es ist eine feine Sache, ein Speisender zu sein, der es einem Anderen ermöglicht, dienstbar zu sein. Und es ist etwas Feines, ein Kellner zu sein, der dem Speisenden zu Diensten ist. Hier geht es um ein nobles Wechselspiel.
Es ist etwas Feines, jemand zu sein, der sauber macht, jemand, der näht, jemand, der die Blätter zusammenrecht, der den Schnee schaufelt. Denke daran, welche Ehre es ist zu dienen. Dienen ist nichts Kursorisches, noch auch ist Bedientwerden etwas Kursorisches. Ihr habt jedes Recht, zu dienen und bedient zu werden.
Von jetzt an wisst ihr, dass der, der dient, letztlich sich selbst dienstbar ist, ja, und ebenso Mir dient. Ihr seid Meine Hände. Durch euch gebe Ich.
Und durch die Person, der gedient wird, werde Ich bedient. Insoweit wie Ich Derjenige bin, dem letzten Endes gedient wird, bist du es demnach ebenso. Am Dienen oder bedienterweise – du übernimmst den Platz für Mich.
Dienen und Bedientwerden sind ein einziger Bewegungslauf. Wie ineinander verwoben Himmel und Erde, du und Ich, Ich und du, doch sind, zu wem Ich auch immer spreche.
Der, dem gedient wird, dient auch. Wer ist ein größerer Diener als Ich?
Und wie steht es auf der Erde – dient der König nicht am Meisten? Sobald der Dienst mit einem guten Herzen erteilt und in Empfang genommen wird, ist der Dienst gleich.
Das Kind im Kindergarten, das vom Herzen her – und nur vom Herzen her – malt, ist kein geringerer Künstler als ein berühmter Maler. Sie sind ebenbürtige Geber. Von Meinem Standpunkt aus, der der Gesichtspunkt der Mutter gegenüber ihrem Kind ist, ist das Gemälde des Kindes ebenso lieb wie das, was die Welt wertvoll nennt.
Der Lehrer dient dem Schüler. Der Schüler dient dem Lehrer.
Der Stift, der schreibt, dient dem Papier, auf dem er schreibt. Die Tinte dient dem Stift und dem Papier und dem Schreiber und danach dem Leser. Der Schreiber dient dem Leser, und der Leser dem Schreiber.
Was, Meine Geliebten, ist in der Welt der Liebe getrennt? In ihr ist alles Eins, ein einziger Bewegungslauf des Einsseins, dem nicht ungleich, wie ein Säge ein Brett durchsägt.
Deine Hand dient dir, und du dienst deiner Hand, und deine Hand dient Mir, wie Ich dir diene.
In der Welt besitzt niemand etwas, und jedem ist Alles zueigen.
Keiner teilt den Himmel auf und sagt: „Das hier ist mein. Nicht das deine.“
Niemand sagt: „Die Luft gehört mir und nicht dir.“
Niemand sagt: „Du kannst auf diese Stelle des Bürgersteigs hier treten, nicht aber auf jene.“
Niemand sagt: „Falls du an meinem Fliederbusch vorbeigehst, ist dir nicht gestattet, seinen süßen Duft einzuatmen.“
Niemand deutelt mit der Idee herum, dass Alle den Himmel, die Luft und die Gehwege zum Eigentum haben. Niemand ist eigensüchtig. Falls sie den Himmel, die Luft und die Gehwege besitzen wollten, gäbe es für sie keine Möglichkeit, sie zum Eigentum zu nehmen. Der Himmel, die Luft und die Gehwege sind nicht aneigenbar. Möge es stets so sein.
Hinwiederum sind die Nahrungsmittel aufgespalten. Der Raum ist aufgespalten. Die Liebe anderer Menschen ist sogar getrennt und angeeignet. „Du kannst mich, aber nicht Jenen lieben.“
Bei der Liebe gibt es keinen Anfang, ebenso keinen Schluss. Liebe kann nicht in der Hand umklammert gehalten werden. Liebe ist immer noch frei und nicht zum An Sich Reißen. Liebe wird im Dienst am Universum gegeben.
HEAVEN #3423 – 9.4.2010 – Mind, Body, and Heart
GEIST, KÖRPER UND HERZ
Während du dich zu Mir hin lehnst, ändert sich deine Haltung. Die Gesamtheit deiner Gedanken hat eine Richtung, und die Richtung deiner Gedanken hat eine Auswirkung auf deine Haltung im Leben und die Aufstellung deines physischen Körpers.
Du weißt, dass dein Körper Einwirkungen erlebt. Wenn du freudig bist, ist es dein Körper auch. Du wirst bereits herausbekommen haben, dass die Wörter, die du benutzt, die Balance deines Körpers beeinflussen.
Deine Sprache hat Auswirkungen auf dich, die Wörter, die du redest, und gleichfalls die nationale Sprache, in der du redest, wirken auf dich ein. Die Sprache, in der du von Geburt an aufwächst, hat auf dich und dein Denkgeschehen Einfluss. Deine Sprache von Geburt an beeinflusst dein Denken.
Auf die eine oder andere Weise beeinflusst dich deine Sprache, so wie das die Geographie tut. Im heißen oder kalten Klima auf die Welt gekommen, das wirkt sich auf dich aus. Die Luft, die du atmest, wirkt auf dich ein.
Der gleiche Same, in verschiedene Böden eingebracht, nimmt etwas von dem Habitat an, in dem er wächst.
Du, die Essenz von dir, ist immer du. Indes wirken in der Welt Einflüsse auf deine Individualität ein. Selbstverständlich tun sie das.
Es gibt an der Stelle nichts zum Sich-Widersetzen, ausgenommen die eine oder andere negative Ansicht, die in deinen Geist und in deine Worte hinein kriecht. Negativität ist nichts Liebreizendes. Sie hält die Liebe vom Zirkulieren ab. Du hast eine Verantwortlichkeit, zu lieben, und für jegliche Negativität, die deinen Geist durchquert, trägst du Verantwortung. Du bist kein unschuldiges Opfer deiner Gedanken. Du hast es nicht zu sein, meint das. Du bist nicht an deine Gedanken gekettet. Du kannst dich jederzeit von ihnen abkehren.
Ihr seid nicht das Wichtigste auf der Erde, Geliebte, aber eure Gedanken. Es ist sehr bedeutsam, was ihr denkt und empfindet. Wenn ihr euch zum Beispiel mitten in einem Ärger befindet, lasst ihn stehen wie die Pest. Verlasst euren Ärger, Geliebte. Stattet ihm nicht immer wieder einen Besuch ab.
Ihr, die ihr euch ja eine gute Gesundheit erbittet, müsst den Ärger fallenlassen. Er ist zu heiß. Er bringt euer Blut zum Kochen, bereits die englische Sprache drückt das aus. Er kann euch das Blut in den Adern gerinnen lassen. Wieso sollte jemand dem Ärger einen Anstoß geben mögen, und wieso sollte sich jemand ihm servieren mögen. Er verletzt eure Herzen, Geliebte, und euren Magen. Er stört euer Wohlergehen.
Worüber ihr auch erzürnt sein mögt, gleich wie recht ihr habt, ihr könnt den Ärger nicht durchstehen. Das Gegenüber kann es nicht. Die Welt kann es nicht.
Ihr habt euch, Mir und der Welt gegenüber eine Verantwortlichkeit, euch vom Ärger fortzubewegen. Ihr wurdet nicht gemacht, um Ärger zu beherbergen. Deswegen ist er nicht gut für euch, mithin für niemanden oder nichts.
Ich verstehe, dass ihr, sobald ihr euch in den Klauen des Ärgers befindet, nicht wisst, wie ihr ihn einfachso fallenlassen könnt. Sobald ihr das Gas unter kochendem Wasser abdreht, simmert es noch eine Weile nach. Hier Mein Vorschlag: Nehmt die Auffassung an, dass ihr das Wasser nicht zum Kochen zu bringen habt. Wenn ihr es am Anfang nicht zum Kochen hinstellt, müsst ihr es nicht abstellen.
Solange ihr mit der Auffassung weiterlebt, dass ihr jedes Recht habt, wütend zu sein, werdet ihr mit dem Ärger fortfahren. Ein weiterer Apfelbrotbaum voller Ärger wird auftauchen. Ihr werdet für ihn Anlässe finden. Für euch ist es besser, von dem Vorhaben herzukommen, dass Ärger nichts Achtbares ist. Besser ihr kommt von der Aussage her, er sei nicht nötig. Wenn ihr euren Hintergrund des Denkens ändert, werdet ihr euch der Situation des Ärgers gewachsen zeigen.
Ärger, egal wie gerechtfertigt er in euren Augen, in den Augen der Welt ist, egal wie ernsthaft der Übergriff ist, Ärger ist ein Sport des Ego. Niemand hat das Recht, in euch Ärger anzufachen. Das Leben hat nicht das Recht dazu. Das soll nicht erlaubt sein. Ihr mögt völlig im Recht sein. Was Ich euch, Geliebte, sage, ist – ihr habt kein Recht inne, zuzulassen Ärger zu erleiden.
HEAVEN #3424 – 10.4.2010 – A Perfect Balance
EIN VOLLKOMMENES GLEICHGEWICHT
In allem ist ein Gleichgewicht. Sobald ein Ungleichgewicht überhand nimmt, richtest du dich auf. Im Leben lechzt du nach Gleichgewicht in der Welt.
Wie vollkommen ist der Augenblick, wann du an jenem Gleichgewichtspunkt angelangt bist. Dann bist du ein Balletttänzer im Leben, die Bewegung ist flink, und sie hebt dich mitsamt deinen Lebensgeistern in die Höhe. Du befindest dich an jener Stelle, wann mit der Welt alles klar geht.
Du möchtest im Leben ein Akrobat sein mit jenem perfekten Gleichgewicht am hohen Seil oder am Boden.
Wie du danach lechzt, dich wie eine Brise zu bewegen. Wie du dich sehnst, so leicht wie Luft zu sein. Geliebte, das Gleichgewicht verschafft euch das.
Ihr selbst seid es natürlich, welchen ihr gerne ins Gleichgewicht rücken mögt. Ihr möchtet einfach mit dem Leben im Reinen sein, nicht zu weit auf diese oder auf jene Seite hin, sondern einfach recht so. Balance im Leben bedeutet auch nicht, in der Mitte zu bleiben. Sie bedeutet nicht, dir geht es darum, in der Straßenmitte zu fahren. Du kannst auch balanciert sein und hüpfen! Du kannst ein Hochspringer sein.
Dein Gleichgewichtspunkt hängt nicht von der Höhe oder Tiefe ab. Er hängt von etwas in dir ab.
Ein anderes Wort für Gleichgewicht könnte Gleichmut sein. Was ihr möchtet, ist Gleichmut. Gleichmut ist ziemlich wie Friede. Er ist ziemlich wie mit dem Leben spielend fertig werden. Er ist nicht so viel aufpassen, was einen ereilt. Er ist entlanggehen, selbst wann das Lebenswetter rauh und unfreundlich ist.
Gleichgewicht meint weder am Boden bleiben noch Phantasieflüge, noch die mittlere Straße einschlagen, noch bedeutet es, den Weg des geringsten Widerstands nehmen oder hinfallen, wo du eben fällst. Gleichgewicht bedeutet, dass du nicht zu sehr protestierst.
Ich möchte euch sagen, dass ihr nicht zu hoch zielen könnt. Ich möchte euch sagen, auf Hohes zu zielen. Ich möchte euch auch sagen, dass die Schönheit im Zielen liegt. Worauf ihr abzielt, hat nicht erzielt zu werden. Ihr müsst es nicht haben. Um zu leben, müsst ihr das Zielen desgleichen nicht haben, was allerdings ist das Leben auf der Erde ohne das Abzielen auf Höheres? Ohne Zielen zockelt ihr dahin.
Geliebte, Geliebter, du bist kein Ochs, der eben mal so dahintrotten soll. Du bist ein Menschenseinswesen, dem es hochzuschweben gilt. Du sollst mit den Engeln fliegen. Wusstest du das nicht?
Dachtest du, du hättest auf der Erde schier einen Pflug zu ziehen?
Hier nun die wunderbare Sache über das Leben auf der Erde. Du kannst den Pflug ziehen, und du kannst gleichzeitig emporschweben. Das ist die Bedeutung von menschlich sein und Göttlich sein. Das Menschliche und das Göttliche können als Tandem zusammen gewärtig und du kannst dir dieser schönen Balance gewahr sein. Nicht dass du das Gleichgewicht ausmessen könntest.
Wenn du das Leben wie ein Drahtseil siehst, auf dem du gehst, und wenn du die Akrobatin bist, die auf dem Seil tanzt, so würdest du, sobald du anfingst, deine Balance zu vermessen, ausgerechnet dein Gleichgewicht verlieren.
Du kannst dein Menschsein und deine Göttlichkeit an keine Skala anlegen. Es ist nicht so, dass du von beidem die Hälfte zu sein hast. Keinesfalls. Du kannst von beidem 100% sein. Du kannst dein Menschsein voll und ganz genießen, und du kannst dich voll und ganz an deiner Göttlichkeit erfreuen. Der Balanceakt ist kein Wettlauf oder Abzählspiel zwischen den zweien.
Du und Ich sind Eins. Und während du auf der Erde weilst, können das Menschliche und das Göttliche ebenfalls Eins sein. Lasse dein Menschsein dem Göttlichen zu Diensten sein, denn das Göttliche ist dir immerfort dienstbar.
HEAVEN #3425 – 11.4.2010 – In This Moment of Being
IN DIESEM AUGENBLICK DES SEINS
Was würde passieren, wenn aus eurer Sprache die Vergangenheitsform entfernt würde! Mitsamt dem Futur. Was wäre, falls ihr bloß die Gegenwartsform hättet. Dann sagt ihr: „Ich weiß um Gottes Präsenz jetzt im Augenblick.“
Ihr könntet sagen: „Ich wachse mit jedem Atemzug näher an Gott heran. Gott liebt mich jetzt im Augenblick. Gott ist soeben mein. Ich bin soeben am Leben. Ich lebe das Leben. Ich lebe das Leben, so gut ich es kann. Ich werde in diesem Augenblick, was das Leben anbelangt, besser. Ich gehe mit Gott. Jetzt renne ich. Jetzt bin ich bei Gott. Gott und ich sind Eins. Jetzt soeben sind Wir. Ich gehe mit Gott. Ich komme mit Gott voran. Gott und ich lieben einander. Ich bin Gott dankbar. Ich bin fantastisch, während ich Gott begrüße und an Gottes Stelle in der Welt dienstbar bin. Ich bin Gottes Kind. Ich bin jetzt soeben Gottes Kind. Ich liebe Gott, so wie Er mich liebt. Gott und ich stehen für Eins, und Einer für alle. Gesegnet bin ich.“
Die Vergangenheit wird nicht benötigt, und dennoch ist die Vergangenheitsform der Sprache wild wuchernd.
Experimentiere heute einmal damit. Was geschieht mit deinem Hauptaugenmerk, sobald du ausschließlich das Präsens verwendest. Ich habe das Gefühl, das Glück wird stärker hervorsprudeln. Würdigt euer Glücklichsein, Geliebte.
Sagt: „Jetzt eben in diesem Augenblick bin ich glücklich. Ich bin so glücklich, wie man sein kann. Wenn ich voraus oder nach hinten schaue, habe ich das Gefühl, dass ich das Glücklichsein aus der Hand lege. Vergangenes Glücklichsein ist bloß vergangen. Künftiges Glück ist nicht jetzt. Wirkliches Glücklichsein ist eben jetzt. Und demnach konzentriere ich mich darauf, was jetzt soeben ist. Mein Leben ist jetzt umfassender als in der Vergangenheit oder der Zukunft. Jetzt lasse ich die Vergangenheit hinter mir, und ich überlasse die Zukunft sich selbst. Ich diene jetzt Gott. Vergangenheit und Zukunft benötigen von mir keine Dienstleistungen.“
Während Wir die Vergangenheits- und Futur-Formen herausnehmen, legen Wir auch die Bedingungsform beiseite. Nicht mehr: „Falls ich reich wäre. Falls ich noch einmal achtzehn wäre.“ Nicht mehr: „Wenn ich schöner wäre. Wenn ich klüger wäre. Wenn ich geliebt würde.“
Ich höre euch nunmehr sagen: „Ich bin reich. Ich habe alles, und mehr kommt immerzu heran. Ich bin jung. Ich bin jeden Tag neu. Ich bin schön. Ich bin klug. Ich bin geliebt. Ich bin geliebt, und ich liebe. Ich bin geliebt und ich liebe, und ich bin Liebe. Alles in Gottes Schöpfung ist Liebe. Mithin ist alles Liebe. Ich gehöre dieser Liebe zu. Ich bin jetzt soeben Liebe. Jetzt soeben bin ich. Ich bin. Ich bin. Ich bin. Ich bin. Gott IST. Ich BIN. Du BIST. Wir SIND. Der Eine von Uns IST.“
Und jetzt schlägt dein Herz aus lauter Freude Purzelbäume. Jetzt kommt die Sonne früh heraus, weil sie bei dir richtig liegt. Du bist die Sonne. Du wartest nicht mehr auf sie. Sie ist jetzt. Du bist jetzt. Alles ist jetzt.
Sage zu dir: „Jetzt, während ich in diesem Moment des Seins lebe, ist meine Energie stärker. Meine Lust zu leben ist stärker. Ich habe kein Bedauern mehr, keine Angst mehr. Bedauern und Angst und Derartiges können nicht existieren und existieren nicht in diesem Augenblick der Ewigkeit, die ich das Jetzt nenne. Nun bin ich vom Bedauern freigesetzt, und frei von Angst. Bedauern ist Rückschau. Angst bezieht sich auf die Zukunft. Wo können Angst oder Bedauern in diesem Augenblick, den ich mit Gott lebe, existieren? Ich lebe jetzt. Nicht eine Weile früher und nicht später. Ich bin jetzt am Leben. Ich BIN eben jetzt.“
HEAVEN #3426 – 12.4.2010 – A Mirror of Graciousness for Your Friends
LIEBENSWÜRDIGKEIT
Wenn ein Freund auf die eine oder andere Weise unzulänglich war und dich im Stich ließ, wenn deine Freundin sich in minderem Denken und Fühlen befand und dir gegenüber ihren Geiz auswies, dann spürst du den gleichen Geiz in deinem Herzen. Ist das nicht so? Du äffst sie nach und machst ihr wegen deiner eigenen Dürftigkeits-Gefühle Vorwürfe.
Geiz ist Knauserigkeit. Du fängst an, in deinem Herz Geiz zu spüren. Deine Freundin befand sich an einem Ort des Geizes, denn Kleinheit ist Knauserigkeit. Und jetzt besteht bei dir die Neigung, mit der gleichen unglücklichen, verhärmten und geizigen Weise fortzufahren, die deine Freundin verspürte. In Meinen Kindern ist etwas, was den Geiz gerne fortzusetzen scheint. Es ist keine Rache, jedoch ein Empfinden, in natura erwidern zu mögen. „Mein Freund war mir gegenüber herzlos. Jetzt möchte ich ihm oder ihr gegenüber herzlos sein.“
Und dementsprechend spiegelst du deinen Freund ab.
Sobald dein Freund warm und liebenswürdig ist, ist das die Zeit, deinen Freund abzuspiegeln.
Wenn deine Freundin kalt und nicht liebenswürdig ist, ist das dir die Zeit, für deine Freundin ein Spiegel der Liebenswürdigkeit zu sein, in dem sich jene abzuspiegeln vermag.
Sei ein Bild dessen, was deine Freundin nicht war. Sei das, was du gerne gehabt hättest, wie sie ist. Siehst du, wie wesentlich es ist, dass du andersartig reagierst?
Deine Freundin kam von einem Ort des Mangels her. Du brauchst ihr zu diesem Ort nicht zu folgen. Du solltest ihr etwas anderes zum Kopieren geben. Es geht nicht mehr länger um deine Freundin. Es geht um dich.
Es wird ganz bestimmt deiner Freundin zugute kommen. Zuallermeist wird es dir förderlich sein. Und, über allen Zweifel erhaben, es wird dem gesamten Universum zugute kommen.
Reagiere nicht eins zu eins.
An dir ist es, mir zu dienen und zu Meinen Gunsten zu handeln. Aus welchem vermeintlichen Grund oder keinem Grund auch dein Freund einen Mangel an Zuvorkommenheit zum Vorschein brachte, du bist derjenige, der den Zyklus der Nicht-Zuvorkommenheit durchbricht, bevor er sich anschickt. Was ist Dürftigkeit letztlich anderes als Mangel an Zuvorkommenheit?
Dein Freund zeigte dir gegenüber vielleicht keinen Respekt. Er respektierte sich selbst nicht, anderenfalls wäre er dir gegenüber nicht respektlos gewesen. Er dachte nicht, bevor er sprach oder handelte. Und jetzt musst du der sein, der denkt, bevor er redet oder handelt. Er dachte an die eine oder andere angebliche Bedürftigkeit seinerseits. Er dachte nicht an dich. Allerdings ist es jetzt an dir, an ihn zu denken.
Entsinne dich, irgendwo, vergraben in dem Menschen, der deine Gefühle verletzt, existiere Ich. Und natürlich existierst du da.
Dein Freund hat einen Fehler gemacht. Falls er klaren Sinnes gewesen wäre, hätte er oder sie nicht unfreundlich gehandelt. Es ist ganz offensichtlich, dein Freund war nicht klar bei Verstand.
Ich bitte euch nicht, eurem Freund für ein Vergehen zu vergeben. Ich bitte euch, euch zuallererst über das Vergehen zu erheben. Solltest du deinem Freund dafür vergeben, ein Menschenseinswesen zu sein, was ab und an irrtümlich handelt?
Geliebte, Geliebter, du handelst an Meiner Stelle. Was sage Ich zu dir, wenn du nicht klaren Sinnes warst und einen Fehler begingst? Ich handle nicht eins zu eins. Ich weiche dir nicht aus.
Wenn dein Freund nicht klar dachte, um so mehr Grund für dich, klar zu denken.
Anderen Leuten ist es nicht angesagt, dich dahingehend übermäßig zu beeinflussen, wie du dich was dich angeht fühlst. Fühle dich was dich angeht unter allen Umständen als das, was Ich was dich angeht verspüre.
Ich sage nicht, dass ihr nicht zu anderen Freunden weiterziehen könnt. Ich sage euch, mit Menschen zusammen zu sein, die sich was sie selbst anbelangt gut genug fühlen, sodass es sich für euch als Glück erweist, in ihrer Gegenwart zu weilen.
Falls ihr euch von eurem Freund abzukehren habt, geht als Freund, das ist alles.
HEAVEN #3427 – 13.4.2010 – Through This Forest of Life
DURCH DIESEN WALD DES LEBENS
Du magst es, die Dinge eindeutig zu haben. Unklares möchtest du nicht. Selbst dann, wenn deine Klarheit etwas aufdeckt, was dir nicht gefällt, gelangt dir zur Kenntnis, wie dabei etwas beigelegt wird. Wenn du es nicht erkennst, fühlst du dich beunruhigt. Besser eine saubere Schiefertafel, ja gar wenn der Ausgang nicht das war, was du mochtest. Es ist gut zu wissen, wo du stehst, besser als nicht zu wissen, was vor sich geht. Die Menschen werfen Geldstücke hoch, sie ziehen an einem Gänseblümchen Blütenblätter heraus in ihrem Trachten, etwas zu wissen und weiterzukommen.
Wenn ein Entschluss aussteht, läuft zu viele Energie dorthin, die beiden Ecken aufzuhalten. Sobald ein Entschluss klar ist, kannst du jene Energie einsetzen, um etwas zu erreichen.
Sogar kleine ausstehende Entschlüsse verbrauchen deine Energie. Selbst E-Mails, die du zur Seite legst, um sie später zu beantworten, halten deine Energie auf. Rechnungen, die du weglegst, um dich später mit ihnen zu befassen, verzehren Energie des Verschiebens.
Natürlich, es gibt da jene Entscheidungen, die das Leben für dich, ob du dafür parat bist oder nicht, trifft. Zum wenigsten weißt du – du bist geleitet. Dir wird gesagt, hierhin, nicht dorthin zu gehen, auch wenn du nicht weißt warum. Du kannst wissen, dass du dich auf einem Kurs befindest, und dass du irgendwohin gelangst, selbst wenn du dir unsicher bist, selbst wenn du umzukehren hast.
Im Leben ist es so, wie wenn du auf Jagd gehst. Du gelangst zu dornigen Wegen, die dich veranlassen umzukehren. An der Stelle gab es keinen Entschluss zu fassen.
Du gelangst zu zwei schönen, mit Blumen bestandenen Wegen, jetzt ist die Wahl nicht so leicht. Bei deiner Jagd kannst du stehenbleiben im Bemühen, eine Entscheidung, die für immer gilt, zu treffen. An einer bestimmten Stelle hast du dich von einem Pfad loszumachen und den anderen zu nehmen. Denkt in der Sache so, Geliebte – wenn beide Pfade gut sind, nehmt einen.
Selbst wenn ihr euch einen blumenbestandenen Pfad aussucht, der sich dann dem, was er versprach, nicht gewachsen zeigt, welche Einbuße stellt das dar, Geliebte, und worin besteht dabei der Zugewinn? Jetzt wisst ihr, dass auf dem von euch beschrittenen Weg keine echten Blumen wuchsen, und dass ihr dennoch vorangerückt seid.
Seht euch die Wege an, die ihr nehmt, aber ergeht euch nicht zu lange in Erwägungen. Wenn ihr euch viel, viel Zeit nehmt, wählt ihr einen dritten Pfad namens Zögern. Zögern ist kein Pfad, der euch zu nehmen bestimmt ist. Zögern ist mehr wie eine Bank an einer Bushaltestelle, wo ihr euch eine Weile hinsetzt, danach habt ihr aufzustehen, und ihr steigt in den Bus ein.
So wie wenn ihr euch in einer großen Stadt zu Besuch aufhaltet und nicht sicher seid, ob nach Osten oder Westen zu laufen ist – ihr sucht euch eine Richtung aus und findet es heraus. Ihr habt die eine Straße genommen, während ihr die andere hättet nehmen können. Was ist nun da dran, dass ihr umzukehren habt und den anderen Weg nehmt.
Manchmal könnt ihr jemanden nach dem Weg fragen. Manchmal machen sie euch gute Angaben, manchmal nicht. Vielleicht kennen sie die Straße nicht, die für euch die richtige wäre. Ihr werdet es womöglich nicht wissen, indes liegt euch die Entscheidung an, niemandem sonst.
An dem Punkt stellt sich nun die Frage ein: Was wäre, wenn ihr den nicht zutreffenden Weg einschlagt, wenn ihr viele Jahre danach allzu weit von dem Pfad, der für euch in aller Gewissheit doch als der bessere ausgewiesen war, abgekommen seid – was tut ihr nun? Einerlei, wie sicher ihr euch dabei seid, es ist gleichwohl eine Mutmaßung. Da sind zu viele Unbekannte, Geliebte. Was ihr wissen könnt, ist, dass ihr auf dem Pfad, den ihr eingeschlagen habt, dazugelernt, dass ihr hinzugewonnen habt, und dass ihr, zuguterletzt, auf eurer Reise durch diesen Wald des Lebens auf dem rechten Weg vorangekommen sein werdet.
HEAVEN #3428 – 14.4.2010 – The Music You Choose, the Flowers You Pick
DIE MUSIK, DIE DU DIR AUSSUCHST, DIE BLUMEN, DIE DU PFLÜCKST
Manchmal trefft ihr Entscheidungen, indem ihr euch nicht entscheidet. Euch ist es danach, ihr könntet keine fällen, also entscheidet ihr euch nicht. Es könnte durchaus sein, dass ihr durch das Nicht-Entscheiden die richtige Entscheidung traft. Ich sage richtig in Hinsicht, wie ihr das wahrnehmt. Ihr hättet eine Lage nicht ändern können, sondern seid in ihr verblieben. Jahre später fragt ihr euch möglicherweise, wie anders euer Leben jetzt sein könnte, hättet ihr einen Sprung gemacht.
Versteht, Geliebte, hättet ihr den Sprung gemacht, könntet ihr euch Jahre später ebenfalls fragen, wie anders euer Leben jetzt wäre, wärt ihr dort geblieben, wo ihr wart, und hättet ihr den besagten Umbruch nicht angegangen.
Hier handelt es sich um keine losen Enden, Geliebte. Ihr habt euch bewegt, oder nicht voranbewegt. Oder, ihr habt euch in eine Richtung bewegt, und in keine andere. Was euer Leben gewesen wäre, hättet ihr auf der Straße eine andere Biegung genommen, ist etwas für Poeten und Romanautoren, sich das vorzustellen, unterdessen ihr für euch in eurem Leben die Rosen aufgelesen habt, die ihr aufgelesen habt, und, eine Rückkehr zum letzten Jahr ist nicht zu verzeichnen. Es gibt jetzt andere Rosen zum Aufheben.
Falls ihr Bedauern spürt, hört damit auf. Jetzt in diesem Augenblick ist das geschafft, was geschafft ist. Im Augenblick indes liegen andere Wahlen vor euch. Ihr fällt an jedem Tag Entscheidungen. An jedem Tag wählt ihr euer Leben aus. Ihr wählt euer Leben mit euren Wahrnehmungen aus, Geliebte, und eure Wahrnehmungen erschaffen eure Gedanken, und eure Gedanken erschaffen eure Wahrnehmungen. Falls euch die Weise, die ihr singt, nicht gefällt, könnt ihr immer eine andere singen.
Zieht in Erwägung, die ganze Zeit ist Hintergrundmusik am Laufen. Welche Musik habt ihr aufgelegt? Marschmusik? Begräbnismusik? Walzer? Fröhliche Weisen? Ihr habt eine Wahl, was ihr bei der Musikanlage eures Geistes anstellt. Welche Hintergrundmusik spielt ihr? Sucht ihr euch aus „Weh ist mir“, oder sucht ihr euch aus „Schöne Tage, jetzt seid ihr wieder da“? Was wählt ihr aus zum immer und immer wieder Spielen?
Die Aufnahmen, die ihr abspielt, machen es aus.
Ich möchte euch antragen, ihr werft die alten Platten raus. Ich möchte euch vorschlagen, dass ihr keine Sammlung behaltet, dass ihr ebenfalls mit keiner neuen beginnt. Ich möchte sagen, dass ihr jeden Tag eine neue und bessere Aufnahme ausfindig macht, und sie auflegt. Dreht die Lautstärke hoch.
Was hört ihr zu, Geliebte?
Da draußen ist eine Menge schöne Musik. Ihr habt eine Menge Wahlmöglichkeiten. Und alles, was ihr zu jedem Zeitpunkt zu tun habt, ist eine aussuchen. Das ist alles. Bloß eine.
Jeden Tag hält euch das Leben einen Strauß hin und bittet euch, euch eine Blume auszusuchen. Bloß eine. Bloß eine auf ein Mal. Ihr werdet anhand der Blumen, die ihr auslest, das Individuum herausbekommen, was ihr seid. Bestimmt würdet ihr euch keine verwelkten Blumen nehmen, und dennoch werden die Blumen, die ihre Nützlichkeit überlebt haben, irgendwie genommen, und manchmal immer und immer wieder.
Ich möchte euch dazu bewegen, dass ihr die frische junge Blüte vor euch nehmt. Weswegen nicht? Sie kostet das gleiche. Im Grunde kostet sie weniger. Eigentlich kostet sie nichts.
Alles, was ihr zu tun habt, ist eure Hand heraushalten und eine aussuchen. Und morgen wird euch wieder ein Strauß hingehalten, aus dem ihr eine Blume auswählt. Ihr könnt eine herausnehmen, die ihr euch noch nie genommen, die ihr vielleicht noch nie gesehen habt. Wisst ihr was, nehmt die schönste. Streckt einfach eure Hand raus und nehmt sie.
Wählt eine Blume mit einer schönen Farbe, mit einer Farbe, die ihr gerne ansehen mögt. Sucht euch einen süßen Duft aus, den ihr gerne einatmet. Sucht euch, jetzt in diesem Augenblick der Wahl, aus, was die liebreizendste unter allen ist. Und falls alle Blumen die schönsten sind, auch dann, nehmt einfach eine heraus und steckt sie euch ans Revers.
HEAVEN #3429 – 15.4.2010 – Greener Pastures
GRÜNERE WEIDEN
Es gibt zahlreiche Themen, die Ich dir öfters zureiche. Ich sage, du bist Mir vollkommen, so wie du bist. Ich sage, dir steht es an, die Vergangenheit los zu lassen. Ich sage dir, du hast neue Gedanken zu denken. Ich sage zu dir, dass du dich in deinem Leben vorwärts zu bewegen hast, und Ich sage zu dir, dass alles gut ist. Was du aus Meinen Ratschlägen machen sollst, das scheint dir widersprüchlich und mehrdeutig. Wie kann Ich dich vollkommen nennen, so wie du bist, und dir ebenfalls sagen, dich vorwärts zu bewegen und zu ändern? Wie kann Ich sagen, die Vergangenheit los zu lassen und auf neue Weise zu denken und zu leben? Und wie kann Ich dir sodann sagen, dass alles gut ist, unterdessen das Leben dir nicht so erscheint?
Alles stimmt, Geliebte.
Ihr seid heute vollkommen. Ich liebe es, so wie ihr seid. Ich bitte euch gleichfalls, zu wachsen. Möchtet ihr wirklich in dem gleichen Bett liegen, das ihr heute gemacht habt, und euch nicht morgen zu grüneren Weiden voran bewegen? Es gibt keine Diskrepanz zwischen dem, was ihr möchtet, und was Ich möchte.
Ihr seid unweigerlich Mein geliebtes Kind. Was ihr auch tut oder nicht tut, Ich liebe euch. Ich sehe Mein Licht in euch. Ich sehe Mich Selbst in euch. Es gibt nichts, was Ich hinsichtlich Meiner Liebe für euch tun kann. Weder halte ich sie vor euch zurück, noch halte Ich Mich von der Freude ab, euch zu lieben.
Gleichzeitig bitte Ich euch nicht, so zu bleiben, wie ihr seid. Ich sage – heute ist ein neuer Tag. Eine neue Sonne dämmert. Und ihr tagt ebenso.
Ich unterbreite den Vorschlag, ihr möget euch anmuten, näher zu Mir heranzuwachsen. Und es sodann Mir belassen. Ich schlage vor, dass ihr strebt, und sodann das Streben los lasst.
Ich bitte euch nicht, euer Leben zu einer bestimmten Stelle hin zu peitschen. Ich bitte euch, euer Leben Mir zu lassen, und doch bitte Ich um ein kleines Bemühen eurerseits, um ein sehr kleines, um ein fast unmerkliches Bemühen. Freilich sage Ich euch nicht, euch auf euren Lorbeeren auszuruhen. Es gibt Zeiten, wann Ich euch bitte, einen bewussten vorsätzlichen Umschwung zu tätigen. Gleichzeitig bitte Ich euch nicht, euch in ein Rennen zu begeben.
Wenn Ihr euch dabei ertappt, auf hergebrachte Weise zu reagieren, vielleicht wütend zu werden, euch etwa ausgenutzt oder nutzlos oder im Stich gelassen zu fühlen, bitte Ich euch, euch das noch einmal genauer anzusehen. Ich bitte euch, euch daran zu erinnern: „Ich handle jetzt auf neue Weise.“ Vielleicht möchtet ihr euch selbst fragen: „Wie sähe es Gott gerne, dass ich mit dieser Sache umgehe?“ Und womöglich wisst ihr darüber Bescheid, oder womöglich nicht. Und falls ihr es wisst, vielleicht handelt ihr dementsprechend, oder nicht dementsprechend. Jedenfalls bitte Ich euch nicht, deswegen auf euch einzutreten. Nunmehr bitte Ich euch, euch eurer Schritte nach vorne zu brüsten. Ich bitte euch, mit euch spielend fertig zu werden. Ich bitte euch, mit dem Leben spielend fertig zu werden.
Euer Leben liegt in Meinen Händen, und gleichwohl ist euer Leben in eurer Verantwortlichkeit. Ich rufe euch zur Handlung auf, und Ich rufe euch auf, euch zu entspannen. Ich rufe euch auf, zufrieden zu sein, und Ich rufe euch auf, aus eurer Behaglichkeitszone herauszukommen. Ich rufe euch zur Handlung auf, hinwiederum nicht zur Revolution.
Ich rufe euch auf, es leicht zu nehmen, und Ich rufe euch auf, es nicht allzu leicht zu nehmen. Ich sage euch, dass es für euch nichts zu tun gibt, und Ich sage euch, dass es etwas für euch zu tun gibt.
Ich sage euch nicht, euch auf das Verbessern eurer selbst einzufluchten. Gleichzeitig bitte Ich euch, nicht insgesamt Laissez-faire walten zu lassen, sobald es sich auf euch beläuft. Ich bitte euch, vertraut auf Mich, und vertraut ebenso auf euch. Das ergibt eine gute Kombination. Ladet diese Kombination zu euch ein.
HEAVEN #3430 – 16.4.2010 – Moving Along in Life
IM LEBEN WEITERGEHEN
Es ist nötig, dass du die Verantwortung für dich selbst übernimmst. Das wird dich davor bewahren, Zeit zu verschwenden.
Es ist allzu leicht, jemand außerhalb von dir für dich, ja gar für deine Stimmungen, für verantwortlich zu erklären. Ich bitte dich, Selbstverantwortlichkeit einzunehmen. Selbstverantwortlichkeit führt zu Eigenständigkeit. Ist Autarkie nichts Gutes?
Selbst die Wissenschaften werden dich darin unterstützen, die Verantwortlichkeit außerhalb von dir anzusiedeln. Es wurde nachgewiesen, dass die Sonnenstrahlen im Winter, weil die Sonne dann nur kurz erscheint, einen merklichen Beitrag zu dem Gefühl, depressiv zu werden, leisten. Die Wissenschaft scheint nachgewiesen zu haben, dass der Winter für deine Stimmung verantwortlich ist.
Es ist nachgewiesen worden, dass bestimmte mentale Erkrankungen chemische Ungleichgewichte darstellen.
Mein Anliegen ist es nicht, den wissenschaftlichen Nachweis zu widerlegen. Der physikalische Nachweis ist vorhanden. Genauso wenig ist es Mein Anliegen, die Schwierigkeiten nicht ins Auge zu fassen, denen sich Viele gegenübersehen. Ich bringe keine Vorwürfe an. Ich mache keine Ursache fest. Mein Vorschlag lautet, dass Umschwung möglich ist, und – deine Ansichten ändern ist möglich.
Du kannst mit deinen Gedanken deine Physiologie ändern. Ist das nicht in der Welt ebenfalls bewiesen worden?
Ich sage, dass du eine größere Macht innehast, als Studien erweisen. Die Macht deines Geistes ist umfassend. Dein Geist kann alles tun. Er hat bereits mit dir Streiche spielen zur Ausführung gebracht. Hat er das nicht getan?
Lasse Mich das hier klarstellen, niemand soll die Verantwortlichkeit auf einen Anderen legen. Ich spreche über Selbstverantwortung, nicht darüber, dass ein Anderer Verantwortung auf dich legt, oder dass du die Verantwortung einem Anderen überantwortest.
Du bist unschuldig. Etwas Anderes sage Ich nicht. Indes ist es bereits bekannt, dass Meine Kinder nicht den ganzen Geist, den sie haben, einsetzen. Es mag sein, sie glauben es nicht, dass sie einen Geist haben, der, falls er keine Berge zu versetzen, zum Wenigsten Wunder zu bewerkstelligen vermag. Vielleicht glaubst du das nicht.
Tragt im Sinn, dass Ich davon gesprochen habe, es gebe keine Ursache und Wirkung, hinwiederum existieren Vorbeugung und Heilmittel. Falls es eine Vorbeugung, falls es ein Heilmittel für alle Erkrankungen der Welt gibt, Geliebte, kommen beide, Vorbeugung wie Heilmittel, in eurem Denken zu liegen. Meine Rede geht nicht dahin, dass ihr auf euer Denken Zwang ausüben mögt. Wie beim Autofahren – ihr bemerkt, dass ihr ein wenig von der Fahrspur abgekommen seid, und ihr dreht das Lenkrad sachte zu eurer Spur zurück. Tut dies mit eurem Denken. Sobald ihr depressive Gedanken habt, gebt dem Steuer eures Geistes leicht zur richtigen Spur hin nach. Möchtet ihr das tun?
Ihr habt keine niederdrückenden Gedanken zu behalten. Ihr könnt sie los lassen. Darum bitte Ich euch.
Mich betrachtet man als die Erste Ursache, allerdings, Geliebte, Ich verursache nicht eure Stimmungen, usw. Die Angelegenheit ist im Grunde keinesfalls schlicht so, als gehe es darum, die Ursache genau festzustellen und deine Verantwortung abzuwälzen. Wenn du Verantwortung hast, hast du die Freiheit, das zu ändern, was dir nicht hilfreich ist.
Ich vermute, Wir könnten sagen, dass eine bestimmte Schwingung eine Ursache darstelle. Jedoch kann jemand mit der gleichen Schwingung in einer glücklichen Stimmung sein. Auch du bist in einer guten Stimmung gewesen, selbst dann, als die Nacht länger dauerte als die Anwesenheitszeit der Sonne.
Letztlich ist deine Schwingung eine Angelegenheit von dir. Du kannst deine Schwingung nicht mit einem Knipser an einem Schalter hoch oder runter drehen, deine Gedanken aber vermögen sich im Nu zu verwandeln.
Falls deine Gedanken, so wie sie sich selbst überlassen ausweisen, ängstlich sind, dann komm und lies einen Heavenletter oder ein Märchen, oder schaue dir Blumenbücher an, oder blicke zu den Sternen hoch. Du wirst sehen, wie deine Stimmung angehoben werden wird. Möchtest du gerne eine schlechte Stimmung los lassen, oder möchtest du lieber an ihr festhalten und dich angeschlagen fühlen?
Hebt eure Gedanken hoch, Geliebte.
HEAVEN #3431 – 17.4.2010 – You Are Your Own Child
DU BIST DEIN EIGENES KIND
Du bist dein eigenes Kind. Nähre dich selbst. Ziehe dich selbst großzügig auf. Was immer dir an Liebenswürdigkeit im Leben versagt wurde, schenke sie dir jetzt. Was du dir auch Gutes geben kannst, gib es jetzt. Und welche Gütigkeit ist vorhanden, die du nicht ausgeben und die du dir nicht zureichen kannst?
Jetzt hebt ihr euch selbst hoch. Jetzt macht ihr euch nicht mehr länger schlecht. Mir zuliebe, Mir zuliebe bitte Ich euch, gut von euch zu denken, euch anzuspornen und Auftrieb zu verschaffen. Auf diese Weise hebt ihr alle Herzen in der Welt hoch.
Seid euch selbst ein Wohltäter. Segnet euch selbst. Segnet euch selbst mit Worten und Taten. Das ist nicht egoistisch. Das ist unegoistisch. Es ist uneigennützig, aus dem Vergangenheitsverweis herauszukommen. Los lassen ist unegoistisch. Es ist Festhalten, was dazu neigt, eigennützig zu sein. Lasst die Zügel los, an die ihr gewohnt seid, euch damit zurückzuhalten.
Ihr meint wohl, das Ego sporne euch an, allerdings ist es das Ego, was euch niederhält. Es ist ein skrupelloser Krieger, ein Heckenschütze, ein Messer in den Rücken. Es ist euer unwertes Ego, was euch ansagt, ihr wärt unwert. Es ist euer Ego, was euch nachts zuflüstert, dass ihr im Grunde nicht viel wert seid. Und es ist das Ego, was euch mit dem Unglauben quält, den Andere wohl an euch gehabt haben mögen.
Ich rede über euer Ego hier. Das Ego, was euch quält, ist euer eigen. Es ist euer Ego. Ihr habt es entwickelt. Ihr habt ihm eine Seifenkiste hingestellt, um darauf zu stehen, und ihr standet vor eurem lähmenden Ego und lauschtet seinen liederlichen Reden. Geliebte, das Ego weiß nicht, worüber es redet. Hört diesem Zwischenrufer nicht mehr länger zu.
Es stimmt, dann und wann baut euch das Ego auf. Sobald es das tut, geht es ihm bloß besser, um euch niederzuschlagen. Das Ego ist der große böse Wolf, der große Zähne hat, um euch besser auffressen zu können.
Ersetze dein listiges Ego, was dich hinters Licht führt, durch deine eigene Gutherzigkeit. Dein Ego hält dich zurück, das Gute zu sehen, was du bist und was du tust.
Deine Gegenwart in der Welt ist kein Unfall. Du bist nicht hier, um irgendjemand Schwierigkeiten zu machen. Du bist nicht hier, um dir selbst Probleme zu bereiten. Du bist nicht hier, um dich niederzuziehen. Du bist hier, um dich hochzuziehen. Sieh es so – hier ist ein Rollvorhang, der dich zudeckt. Du hast diese Bespannung wegzuziehen. Du hast sie hoch zu ziehen, um dich dir selbst gegenüber offen zu legen.
Ich sage dir, gut von dir zu denken. Ich sage dir, dich hochzuziehen. Ich sage dir nicht, hoch und mächtig zu werden. Ich sage dir, zu sein, wer du bist, und, wer du bist, ist ein herrliches Seinswesen. Wirst du Mir dieses Mal glauben und es niemals mehr vergessen?
Ich habe dich herausgehoben. Ich machte dich. Ich setzte dich in Bewegung. Ich wählte dich aus, Meine Träume zu erfüllen. Du bist Mein würdiger Sohn oder meine würdige Tochter. Du bist Mein, und das bedeutet, Ich gebe dich dir selbst. Ich händigte dich keinem Fremden aus. Ich gab dich dir. Möchtest du Mich und Meine Wahl von dir bitte, ein für alle Mal, ehren und würdigen?
Möchtest du sorgfältig mit dir umgehen? Bist du nicht wenigstens so viel wert wie ein Postpaket?
Geliebte, Ich schreibe nicht ‚Zerbrechlich‘ auf euch. Ihr seid nicht zerbrechlich. Ihr seid stark. Ihr seid unzerbrechlich. Ihr seid Mein Kind für immer. Ihr seid Meine Eichel, die nicht weit vom Baum herunterfällt.
Euren Eltern wart ihr eine Leihgabe, freilich wart ihr stets Mein. Und jetzt vermache Ich euch an euch. Ich bitte euch, zu lieben, und euch in Fürsorge zu nehmen, denn Ich sandte dich zur Erde als Meine Geliebte, als Meinen Geliebten.
HEAVEN #3432 – 18.4.2010 – Love God
LIEBT GOTT
Ich denke, Ich möchte an diesem Morgen stille sein und Mich einfach in Meiner Liebe für dich aalen. Ich möchte Meine Freude daran haben, dich zu verehren, denn dich, dich liebe und verehre Ich über alles. Ihr seid nicht bloß Mein vorübergehender Gedanke, Geliebte. Ihr seid Mein Gedanke, den ich immerfort nahe bei Mir halte. Ihr seid sozusagen in Meinem Herzen eingebettet. Ich habe euch in Mein Herz eingesackt. Einmal eingesackt, seid ihr hier, um dort zu bleiben. Weder ist ein Umzug möglich, noch auch wird er gar in Erwägung gezogen. Ich würde an ihn sogar nicht einmal denken mögen. Ich halte euch immer an Mir.
Und ihr müsst nicht daran denken, dass Ich Mich jemals von euch lösen werde. Es mag sein, etwas anderes habt ihr gar nicht in Erwägung gezogen. Wahrscheinlich denkt ihr, es sei unwahrscheinlich, dass Ich euch in aller Tiefe liebe. Ihr könntet denken, dass Ich euch liebe, sei eine Unwahrscheinlichkeit. Ihr Törichten, Mein euch Lieben ist keine Wahrscheinlichkeit. Es ist eine Gewissheit. Was Ich mit Mir zusammengebracht habe, reiße Ich nicht auseinander. Ich behalte es. Ich weiß es zu schätzen. Ihr könnt Uns nicht auseinander ziehen. Falls ihr meint, das könntet ihr, handelt es sich um eine Illusion, die ihr mit euch herumtragt. Ihr könntet sie jetzt genauso fallen lassen.
Heute werde Ich in Stille dasitzen und dich mit Meinen Augen verehren. Ich liebe es, dich anzusehen. Ich schaue in einen Spiegel Meiner Selbst. Ich schaue in einen schönen Teich, und Ich sehe Licht. Ich sehe dein Licht. Es ist das gleiche wie das Meine. Und mithin schaue Ich auf Mich Selbst. Möchtest du Mich ansehen und dich selbst sehen? Möchtest du mit Gleichem reagieren?
Möchtest du Mich einfach gleichfalls über alles lieben und verehren? Du hast keinen Grund zu haben. Aber falls du einen Grund zu haben hast, dann lasse Liebe deinen Grund sein. Liebe Mich wie Ich BIN. Liebe Mich vom gleichen Berggipfel her, von dem her Ich dich liebe. Liebe Mich, wo immer du bist. Liebe Mich, so wie Ich dich liebe.
Ich erbitte dies nicht von dir ob eines Entgeltes im Geist. Ich erbitte dies von dir, damit du mühelose Liebe ausüben kannst und darin gut wirst. Liebe Mich wahrhaftig, und du wirst alles, was Mein ist, lieben. Und alles ist Mein.
Ich bitte dich nicht, Mich zu lieben, sodass du stolz auf dich sein kannst. Mich Lieben hat mit Stolz nichts zu tun. Du heftest dir keine Medaillen an, wenn du Mich liebst. Tatsache ist, du wirst aufs Bescheidenste, wenn du Mich liebst, und doch ist es dir nicht, stolz auf deine Bescheidenheit zu sein.
Also, Freude ist eine andere Sache. Habt Freude an Mir, so wie Ich an euch Freude habe. Geliebte, ihr seid Mein prangendes Selbst. Ihr seid kein scheinbar Minderes.
Die goldene Sonne erfreut sich an dem Mond, der sie reflektiert. Sie würde sich selbst dann an ihm erfreuen, sofern er ihr Licht nicht reflektierte. Die Sonne liebt. Ich, Gott, habe Freude an dir, der du Mich reflektierst. Ich habe Freude an dir, weil Ich Freude an dir habe. Ich kann Mir dabei nicht helfen und kann nicht anders.
Dann und wann frage Ich Mich, ob ihr eure Liebe für Mich nicht abblockt. Ihr stattet sie mit Bedingungen aus. Vielleicht schaut ihr euch nach einem Beweis der Liebe um. Vielleicht schaut ihr euch nach einer Widerlegung von ihr um. Geliebte, Ich habe nichts anderes zu geben als Liebe. Und Ich gebe euch all Meine Liebe.
Ihr mögt meinen, Ich hätte euch geliebte Angehörige fortgenommen, und ihr findet es schwer, Mir zu vergeben. Ihr seht Fehler in der Welt, und ihr findet es schwer, Mir zu vergeben. Vergebt Mir sodann nicht. Liebt Mich einfach. Liebe Mich, denn du bist derjenige, der liebt. Dies ist Meine Natur, und dementsprechend ist es die deinige. Dir ist es etwas Natürliches, Mich zu lieben. Dir ist es etwas Künstliches, zu denken, du könnest Mich wegen diesem oder jenem nicht lieben.
HEAVEN #3433 – 19.4.2010 – On the Wings of Truth
AUF DEN FLÜGELN DER WAHRHEIT
Die physische Welt ist zerbrechlich. Alles Körperliche ist zerbrechlich. Das Physische ist solide und zerbrechlich. Es gibt Stärke, und ebenfalls gibt es Verletzlichkeit. Anschnallgurten, Rauchmeldern, Verkehrsampeln, gut ausgebildetem allgemeinem Menschenverstand zum Trotz, was, Geliebte, gibt es an eurem physischen Körper zu schützen? Liebt die physische Welt, und liebt den Körper, der euch beherbergt, und seid dennoch nicht angehaftet. Was empfindungsfähig ist, währt nicht für immer. Letztlich seid ihr nicht euer Körper. Und Jene, die ihr liebt, sind ebenfalls nicht ihre Körper.
Ihr seid natürlich weitaus mehr als euer Körper. Zum Glück, ihr seid Seele, ihr seid Liebe. Die Materie von euch ist heute hier und morgen fort, unterdessen das Immaterielle von euch unentwegt währt. Ihr seid ewig, seid ewig gewesen, werdet ewig sein, so wie Ich ewig bin. Es gibt keine Abscheidung. Einssein bleibt Einssein. Ganzsein ist nicht Getrenntsein. Ganzsein ist. Getrenntsein ist nicht.
Man könnte sagen, dass alles an der Schöpfung ein Zaubertrick ist. Schöpfung mag ein Wunder sein, aber sie ist kein Trick. Ihr wisst bereits, was sie ist und was nicht. Und dennoch trauert ihr um das Physische, wenn es von der Erde verschwindet. Selbst wenn ihr wisst, dass physische Körper nicht fortbestehen, seid ihr erstaunt, sobald Körper zurückgelassen werden. Euer physischer Körper kann nicht die ganze Zeit mitlaufen. Wolltet ihr das wirklich gerne?
Mir scheint es, dass Ich Klagen über physische Körper zu hören bekomme. Sie benötigen ein bestimmtes Maß an Aufmerksamkeit. Sie können müde werden. Eure Seele nicht. Euer Körper kann zu viel schlafen oder überhaupt nicht, und keine der beiden Bewandtnisse gefällt euch. Er hat Weh und Schmerzen. Knochen brechen. Der Körper altert. Ihr wisst bereits, dass ihr das nicht tut. Es existiert eine Vitalität in euch, die über die Irdische Lebenskraft hinausgeht.
Ihr habt keinen Halt an eurem Körper an euch zu reißen, so als wäre er etwas Kostbares. Er ist hier kostbar, solange ihr inwendig in ihm seid. Aus sich selbst heraus, das wisst ihr, ist er überhaupt nichts.
Pflegt ihn. Liebt ihn. Benutzt ihn. Seid nicht angehaftet. Sobald die Zeit da ist, dass die Essenz von euch euren Körper hinter sich lässt, lasst ihn. Er ist nicht preislos. Das Leben auf der Erde ist preislos, ja. Ihr seid preislos. Euer Körper ist eine Annehmlichkeit oder etwas Unbehagliches, das hängt vom Tag ab. Euer Körper, Geliebte, ist eine Sache, und Sachen nutzen sich ab. Ihr könnt sie nicht immer behalten. Was macht euch so sicher darin, dass euer Körper die längst mögliche Zeit auf der Erde bleiben solle?
Was sind die Bestandteile eures Körpers, die euch veranlassen, sich an ihn zu klammern?
Weißt du nicht, dass dir der Tod des Körpers eine neue Geburt ist? Er ist ein Meilenstein. Geliebte, feiert das Leben, und feiert den Tod, der schier ein Teil des Lebens auf Erden sein kann. Tod ist ein Entschleiern. Alles, was euch scheinbar von jedwedem Anderen trennte, fällt fort, und danach fliegt ihr, ohne Behinderung, fort. Ihr wolltet die ganze Zeit schon fliegen. Dies ist eure Gelegenheit.
Der Tod des Körpers ist kein Ungeheuer, was ihr zu bekämpfen habt. Früher oder später werdet ihr ihn begrüßen. Sobald ihr die Kreuzung überquert habt, werdet ihr kein bisschen mehr daran denken. Ihr werdet voller Heiterkeit sein. Werdet ihr wirklich um einen höheren Gesichtspunkt im Leben trauern? Geburt ist ein höherer Gesichtspunkt, der Tod ebenfalls.
Ihr werdet erkennen, dass ihr eure geliebten Angehörigen nicht hinter euch lasst. Ihr vereint euch wieder. Es gibt im Tod keine lang verlorenen Freunde. Natürlich nicht, denn im Land des ewigen Lebens gibt es keine Zeit, in der irgendetwas abhanden kommen kann. Aus dem Bereich eures gegenwärtigen Blickwinkels wird die Illusion verrauschen. Die Wahrheit wird bleiben, und ihr werdet auf den Flügeln der Wahrheit fliegen.
HEAVEN #3434 – 20.4.2010 – On Earth or on the Stars
AUF DER ERDE ODER AUF DEN STERNEN
Der Gedanke des Sterbens scheint im Leben zu dominieren. Die Gedanken können eine Weile umgangen werden, und doch kehrt der Gedanke ans Sterben zurück und übernimmt in deinem Leben die Hauptrolle. Für euch ist es schwer, von diesem Schwert, was über eurem Kopf zu hängen scheint, wegzukommen. Wohin ihr euch auch wendet, der Gedanke an den Tod ist bevorstehend. Selbst wenn der Tod weit weg ist, Gedanken an ihn sind nah.
Es gibt ja selbst das Kindergebet: „…. und falls ich sterben sollte, bevor ich aufwache …“
Der Tod wird als ein herumspukender Geist angesehen, der da draußen ist, um dich zu erhaschen. Gevatter Tod ist dir auf den Fersen. Er steht auf allen Seiten von dir, bereit, dich umzumähen.
Geliebte, der Tod, das, was ihr den Tod nennt, ist im Eigentlichen ein Kissen, auf das ihr fallt. Ihr fallt in Meine Arme, wo ihr stets gewesen seid. Gibt es das zu fürchten? Und doch, es wird gefürchtet.
Ihr seid hier auf der Erde nicht permanent in einem Körper. Von dem Augenblick an, als ihr geboren seid, verwandelt sich euer Körper. Euer Körper ist nicht zeitlos. Er ist zeitweilig, währenddessen ihr zeitlos seid. Es gibt keine Uhr, wenn es sich auf die ewige Essenz von euch beläuft. Keine Zeituhr ist angestellt. Kein Alarm wird ausgelöst. Friede sei mit euch.
Wie würde sich doch die Welt verwandeln, sobald der Tod kein Feind mehr wäre, sondern ein Freund, der dich dorthin geleitet, wohin du gerne gehen möchtest. So wie es jetzt steht, ist der Tod ein Feind von enormem Ausmaß. Die Angst vor dem Tod hat alle Maße überschritten.
Falls du die Stille der Zeitlosigkeit spüren könntest, wäre der Tod bloß das Blinzeln eines Auges. Er wäre überhaupt nichts. Mit Sicherheit keine Unterbrechung des Lebens. Nicht einmal ein Zwischenspiel. Das Zwischenspiel, Geliebte, ist das Leben auf der Erde. Denn was euch lang zu sein scheint, ist bloß ein Augenblick. Ihr stattet der Erde einen Besuch ab und probiert es aus. Ihr kehrt unumgänglich zum vollen Gewahrsein dessen zurück, wo ihr im Grunde existiert.
Vom Tod wird als einem Übergang gesprochen, indes ist es euer Leben auf der Erde, was der Übergang, ein zeitweiliger Absetzpunkt ist, was der Ort ist, wo ihr ein Nomade seid, der Ort, wo ihr einen Körper habt, der um euch gehüllt ist, bloß um ihn zu einem bestimmten Zeitpunkt abzulegen. Die Zeit ist bestimmt. Ihr wisst bloß nicht, wann sie ist. Wiewohl, Zeit ist nicht. Selbst indes ihr Flüchtige seid, ist Zeit nicht. Ihr seid in Zeit verwickelt, Zeit freilich existiert nicht, und es gibt nichts, in das ihr verstrickt sein könnt. Dennoch seid ihr es. Ihr fühlt euch gänzlich von eurem Besuch auf der Erde abhängig.
Ihr tanzt eine vollkommene Spirale. Ihr wirbelt durch das Universum. Ihr hüpft auf den Sternen. Ihr küsst den Mond. Ihr bratet Eier auf der Sonne. Und alldieweil seid ihr nirgendwo. Es gibt kein irgendwo, um zu sein, und doch seid ihr Seiend. Auf der Erde oder auf den Sternen, ihr seid Seiend. Die Lebensfähigkeit des Seins verändert sich nicht. Ihr experimentiert auf der Erde, und alles fällt auf den Straßenrand. Asche, Asche, alles fällt hinunter.
Realistischer ist es zu sagen, dass alles hinauf fällt, dass alles emporsteigt. Ihr seid nicht wiederauferstanden. Es gibt keinen Tod, aus dem ihr wiederauferstehen könnt!
Der Schnee fällt. Seelen steigen empor. Und selbst der Schnee, der fällt, geht wieder zum Himmel zurück, woher er kam.
Hoch und Nieder sind bloß Illusionen, auf die man sich allgemein geeinigt hat. Ihr könnt jetzt mit dem Oberen nach unten sein, während ihr meint, ihr wärt richtig herum.
Was wisst ihr, Geliebte? Ihr denkt, ihr wisst, es gebe den Tod. Ihr denkt, es müsse den Tod geben, weil Körper den Geist aufgeben und sich hinlegen. Körper hören auf. Sie werden untätig. Ihr aber, Geliebte, niemals. Ihr schlaft niemals. Ihr seid immer wach, und ihr seid niemals irgendwo, ausgenommen bei Mir tief in Meinem Herzen, tief im Herzen des Himmels, aufs Tiefste Liebe, aufs Tiefste in der Liebe, aufs Tiefste geliebt, aufs Tiefste und unermesslich Mein. In der Angelegenheit existieren keine zwei Möglichkeiten.
Genießt die Welt mehr, weil euer Aufenthalt dort zeitweilig ist. Und sobald ihr euren Körper verlasst – was ihr den Tod nennt -, erfreut euch daran ebenfalls, denn nichts hat sich im Grunde gewandelt ausgenommen die Szenerie.
HEAVEN #3435 – 21.4.2010 – Know God
ERKENNE GOTT
Kommt zu Mir, Meine Geliebten. Kommt zu Mir, so wie ein Schwan auf dem Wasser treibt. Es ist natürlich und leicht, zu Mir zu kommen. Gleitet zu Mir. Oder macht Purzelbäume zu Mir. Oder Radschläge zu Mir hin. Oder kommt zu Mir, so wie ihr im Kino euren Platz wechselt, um näher heranzugelangen und besser zu sehen. Kommt zu der Quelle, so wie ihr zu einem Popcorn-Verkäufer hingehen könnt. Ihr seid dazu berechtigt.
Oder stellt euch auf die Zehenspitzen zu Mir, falls euch das lieber ist. Humpelt zu Mir, wenn eure Füße schmerzen. Springt zu Mir. Schlittert zu Mir. Fahrt zu Mir auf eurem Motorrad. Kommt mit dem Fallschirm zu Mir. Schaukelt zu Mir. Federt euch zu Mir ab. Kommt einfach zu Mir. Geht vor Mir nieder.
So oder so, ihr kommt zu Mir. Ihr könnt Däumchen drehen, und nach wie vor werdet ihr zu Mir kommen. Ihr könnt fliehen, und nach wie vor werdet ihr bei Mir anlangen. Ihr könnt einen Baum hochklettern, in eine Höhle steigen, mit einem Schiff lossegeln, und dennoch werdet ihr zu Mir kommen.
Rennt von Mir weg, und ihr werdet in Mich hineinlaufen. Ihr könnt Mir nicht entschlüpfen. In welche Richtung ihr auch geht, Ich bin da, und ihr werdet Mir begegnen. Es gibt kein Jenseits von Mir, Geliebte. Falls ihr euch versteckt und Ich euch suche, Ich finde euch. Und, oh, ja, Ich suche euch. Ich suche euch und Ich sehe euch. Kommt heraus, wo ihr auch seid, und erblickt Mich.
Was erbitte Ich anderes, als dass ihr erkennt, dass ihr geliebt seid. Spürt Meine Liebe. Spürt sie wie Regentropfen, die nicht nachlassen. Spürt Meine Liebe wie warme Sonne auf eurem Rücken. Spürt Meine Liebe wie einen Kurort oder eine träge daliegende Lagune.
Kennt Meine Liebe wie ein gutes Buch, zu dem ihr gerne zurückkehrt. Kennt Meine Liebe. Kennt Liebe. Kennt Liebe. Wer macht sich etwas daraus, wessen sie ist, unterdessen es Liebe ist, und unterdessen Liebe alles ist.
Natürlich, Ich mache Mir etwas daraus. Sehr viel. Ich kümmere Mich darum, dass du die Liebe erkennst, die dich mit Mir und Mich mit dir in Verbindung setzt. Wir sind verbunden. Mit größter Bestimmtheit – Ich bin dein Seelengefährte.
Springt zu Mir hoch, und Ich fange euch auf. Ich kann euch nicht verfehlen. Ihr seid bereits in Meinen Armen. Es ist ein Fantasieflug, auf dem ihr euch befindet. Es ist eine ziemliche Meisterleistung, sich vorzustellen, dass ihr irgendwo anders seid, als ihr seid.
Ihr habt euch eingebildet, dass ihr euch auf einer Insel der Angst befindet. Ihr habt euch eingebildet, dass ihr dort im Stich gelassen wurdet. Ihr habt euch vorgestellt, es gebe eine Landmasse der Angst und ihr würdet euch langsam auf sie zu bewegen. Falls es sie gäbe, wäre es eine Insel. Wärt ihr aber dort ganz alleine ausgesetzt worden? Niemals. Ihr hättet dort eine Menge Gesellschaft, jeder isoliert auf einem Flecken Sand, jeder mit einem zusammengedrängten Kloß in seiner Kehle. Selbst auf dieser Insel BIN Ich. Es gibt nirgends, wo Ich nicht bin.
Falls das Fegefeuer existierte, wäre Ich da, um euch dort herauszuholen. Falls Ich ein Kämpfer wäre, würde Ich kämpfen, um euch herauszuholen. So wie es steht, bin Ich eine andere Sorte Krieger. Ich nehme durch das Schwert der Liebe den Sieg für Mich in Anspruch. Keiner besiegt Mich. Ich halte die gesamte Welt in Meinen Armen, und lasse sie niemals im Stich. Ich halte jetzt die Welt nach oben, und euch mit ihr.
Ihr befindet euch auf dem Gipfel der Welt. Der Gipfel der Welt ist der Himmel. Ihr hattet einen kleinen Traum, einen tollen und brausenden Traum, dass ihr irgendwo anders gewesen wärt. Oh, wie ihr euch in jenem Traum dahinschlepptet. Wie ihr an diesem Traum festhieltet, so wie ihr euch an der Seite eures Betts festhaltet. Nun sage Ich, geht voran und fallt von jenem Bett herunter, wo ihr träumtet, ihr wärt irgendwo, nur nicht bei Mir. Gebt jenen Traum auf, Geliebte. Die Realität dessen, wo ihr und mit Wem ihr zusammen seid, übertrifft jedweden launischen und abwegigen Traum.
HEAVEN #3436 – 22.4.2010 – Arithmetic
RECHENKUNST
Geliebte, was gibt es, was Ich nicht gesagt habe? Ich wiederhole Mich. Ich rühre euer Herz um. Ich feuere euch an.
Meint ihr, Ich gehe euch um eine Menge an? Ich bitte wenig. Ich bitte, dass ihr euch geliebt fühlt, und dass ihr Liebe gebt. Ich bitte euch, Mein Agent auf Erden zu sein. Ich bitte euch, Mich zu repräsentieren. Ich bitte euch, meine Schöpfung, als wäre es eure eigene, zu lieben. Ich bitte euch, euch und die Welt, wo ihr lebt, zu umsorgen. Ich bitte euch, gutartig zu sein. Ich bitte euch, auf alles in Hörweite einzugehen. Ich bitte euch, gelassen und guten Mutes zu sein.
Ich bitte euch, die Welt zu bessern. Ich bitte euch, auf den Schlag Meines Herzens zu schlagen. Ich bitte euch, glücklich zu sein und Glücklichsein zu geben.
Ich bitte euch zu lernen, zu wachsen und das Leben unter Anstand zu leben.
Ich bitte euch, an der gegenwärtigen Stelle in der Mitte Meines Herzens zu tanzen, und euch mit Mir in der Mitte Meines Herzens zusammenzuschließen, welcher sich als der Tanzboden des Lebens, das ihr lebt, ausweist. Trommelt auf den Schlag Meines Herzens, denn es ist das eure. Ich gebe es euch. Ich überreiche euch Mein Herz als ein kostbares Schmuckstück, worauf ihr acht gebt. Ich bitte euch, es nicht privat für euch zu behalten, sondern es Allen im Land offen herzuzeigen. Ich bitte euch, zu geben und entgegenzunehmen, entgegenzunehmen und zu geben, und den Unterschied dabei nicht zu kennen.
Ihr wisst nicht, wo Mein Herz beginnt und endet, noch auch wisst ihr, wo das Herz in eurer Brust und das Herz in einem scheinbaren Anderen beginnt und endet, denn hier ist ein Fortdauern zugegen, das sich keine Durchbruchstelle hernimmt.
Es gibt einen einzigen Puls im Universum, und er pulsiert jetzt. Spüre Mein Herz. Spüre das deine. Dies ist der Puls des Universums. Dieses Pochen in deinem Herzen schlägt für alles was ist oder jemals war oder je sein wird. Dein Herz pulst für Mich, so wie das Meine für dich pulsiert.
Du hast gedacht, du seist von Mir und dem Meinigen getrennt worden. Du hast gedacht, du seist ein Fleck, der auf einem Stoff mit vielen Flecken aufgedruckt war. All die scheinbaren Flecke laufen ineinander. Trennung existiert nicht. Den Anschein davon hat es. Dir wurde Trennung beigebracht. Dir wurde beigebracht, dass es das deine, und dass es das Meine gibt. In Wahrheit ist da Meine Mein-heit. Da ist ein einziges Gen im Universum, und es ist Mein, und es ist dein. All die Ungleichheiten, die zu existieren scheinen, existieren nicht. Einssein ist. Alles Sonstige ist nicht.
Hingegen wurde Getrenntheit auf der Erde wie ein Spruchband hochgehalten wird. Eine Marschkapelle reißt dich mit den Marschierenden zusammen fort, und du lässt dein Selbst hinter dir. Scheinbar lässt du dein Selbst hinter dir. Du nimmst eine Identität als gegeben an, die ganz und gar nicht die deine ist. Du verleihst dieser als gegeben angenommenen Identität eine große Bedeutung, so, als hinge durchaus dein ganzes Leben von ihr ab.
Du siehst bunt gemischte Spieler rund um den Pokertisch. Du denkst, du nimmst die Chips in die Hand oder dass es sonst jemand tut. Du bildest dir ein, es gebe andere Spieler, und du bildest dir ein, dass du gewinnen oder verlieren könnest. Du denkst, du lebst in einem Glücksspiel, und es sei ein Zufall, der dich schlicht hierhin verbrachte, um Karten zu spielen.
Wer ist es, der in diesem Casino des Lebens Karten spielt, Geliebte? Wer spielt ‚play all hands‘, und wer tut dies und das? Bist du es? Bin Ich es? Ist es irgendwer? Wer feuert dich an, wenn du gewinnst, und wer feuert dich an, wenn du nicht gewinnst, und wer sagt, du bist am Gewinnen oder Verlieren, und wer kann dabei dem einen oder anderen eine Bedeutung beigeben? Und gleichwohl bedeutet es etwas. Es bedeutet eine Menge, selbst dann, wenn du meintest, es handle sich schier um ein Herumziehen, was die Oberfläche, wo sich das reale Leben zuträgt und wo dessen Herrlichkeit für den Einen von Uns als zwei bezeichnet wird, einebnet.
HEAVEN #3437 – 23.4.2010 – The Riverbanks of Your Life
DIE FLUSSUFER DEINES LEBENS
Hast du jemals gedacht, du würdest genau dort sein, wo du jetzt bist? Hast du geträumt, in was für einem Verbundensein du dich mit der Welt befindest? Hast du jemals wirklich gedacht, dass du älter werden und all die Meilensteine passieren würdest, an denen du vorbeigezogen bist? Früher einmal warst du fünfzehn, dann zwanzig, dann dreißig, usw. Und nach wie vor bist du alldieweil du. Du bist du durch das Dick und Dünn des Lebens. Du bist du. Sagt dir das vielleicht nicht, dass du etwas mehr bist als dein Körper und die Individualität, die sich mit deinem Körper rührt – und noch mehr darüber hinaus?
Es gibt eine Konstante, die durch dein Leben läuft, und sie heißt du, dieses du, an das du kaum zu glauben wagst, das Ewige du, die Wahrhaftigkeit von dir, die Seele von dir, die wie ein Fluss durch dein Leben läuft. Dieser Fluss vertrocknet nie. Er läuft durch dein Leben, ist stets am Fließen, füllt die Flussufer deines Lebens.
Einerlei, was du als Sturm und Drang durchquert haben magst, das Ewige du durchläuft es nicht. Das Ewige du ist stets im Hintergrund kräftig, und das Ewige du paddelt ruhig in einem Kanu dein Leben hinunter, und gerät in keine Aufregung oder Hektik, so wie dies das individuelle du tun wire, was die Oberfläche des Lebens flüchtig überfliegt.
Ich kann euch nachvollziehen. Ich verstehe eure Ängste und eure Emotionen, und wie schwer zuschlagend das Leben in der Welt euch erscheinen kann. Ich versuche, euch vorsichtig in einen anderen Modus zu manövrieren, wo sich Individualität von euch, ebenfalls, in einem Kanu durch den Fluss des Lebens paddeln sehen würde, wo ihr eine andere Melodie hört, wo ihr voller Freude dahinpaddeln und euch über die Sorgen, die euch jetzt verfolgen, erheben könnt.
Ich sage euch, dass ihr die Oberfläche des Lebens überholen könnt. Ich sage euch, dass ihr durch sie nicht angeschlagen zu werden habt. Ihr habt nicht betrübt zu sein.
Geliebte, wenn ihr in der Ewigkeit wohnt, wie sehr haben euch unerwartete Schwierigkeiten aus der Fassung zu bringen? Wenn ihr darum wisst, wirklich ganz tief innen darum wisst, dass ihr ewig seid, welche Hindernisse haben euch in Aufregung zu versetzen? Ah, ja, doch, euer Körper und der Geist eures Körpers geraten in Aufregung, und ihr, menschlich wie ihr seid, spürt den Schmerz und glaubt, es sei an euch, das Herz zum Stocken zu bringen.
Ihr könnt nunmehr Mitempfinden für euch und Andere haben, und nicht gequält werden. Seht weiter, als das Auge zu sehen vermag. Lehnt euch zurück und liebt das Leben nach wie vor in all seiner Mannigfaltigkeit. Segelt auf dem Leben und haltet euer Ruder geradeaus. Seid euer eigener Leitstern. Geht mit den Wellen des Lebens hoch und runter, und behaltet euer Gleichgewicht.
Tiere funktionieren auf Instinkt, du aber hast die Wahl, was den Umgang mit dem Leben angeht. Du hast die Wahl. Du bist ein Menschenseinswesen. Du bist das Höchste vom Hohen. Du bist der Sohn oder die Tochter eines Königs. Du bist kein Handlanger.
Die Welt mag wie ein wildes Königtum erscheinen, was dich fürchten macht, und dennoch hast du nicht verängstigt zu werden. Friede existiert ebenfalls. Freude existiert. Gütigkeit existiert. Jene Angelegenheiten, die dir Angst machen, sind in der Minderheit. Jene Angelegenheiten, die dich einschüchtern, sind nur eine kleine Prozentzahl.
Du kannst gut mit allem umgehen, was in deinem Leben an deiner Tür anlangt. Warte, bis es ankommt, bevor du dir selbst Schmerz zureichst. Sorgen und Angst sind derartige Schmerzen. Segle über ihnen. Und wenn dich das, was du als herzzerbrechendes Leid bezeichnest, erreicht, zerbricht dein Herz nicht. Es biegt sich und erholt sich. Du hast das Trauerschwarz kein ganzes Jahr lang zu tragen. Du wirst früher oder später über den Herzschmerz hinwegkommen. Ihr könntet genauso gut bald darüber hinwegkommen. Ihr müsst nicht leiden. Ihr seid Helles Licht.
HEAVEN #3438 – 24.4.2010 – The Nature of God
GOTTES NATUR
Meine Natur, die Natur Gottes, ist die gleiche, die ihr habt. Ich habe es früher gesagt: Was Ich BIN, das SEID ihr.
Das ist unmöglich zu glauben, denn ihr habt Gedanken und Handlungen an euch, die Ich nicht gerne hätte. Das macht euch konfus.
Geliebte, Ich sagte: Unsere Natur ist die gleiche. Ich sagte nicht: Ihr folgt stets eurer eigenen wahren Natur. Eure Natur ist Liebe, reine und simple Liebe, und doch habt ihr euch von der Liebe mehr als einmal abgekehrt.
Eure Natur ist es, weise und liebenswürdig zu sein. So ist es. Wir könnten eine ganze Liste von Teilen Unserer Natur zusammenstellen, jedoch ist weise und liebevoll alles, was wir zu wissen brauchen. Wozu eine Liste zusammenstellen, die ihr nicht befolgen könnt?
Was ist Meine Natur, Geliebte? Also gut, macht eine Liste Meiner Natur, und anerkennt sie als die eure. Ich habe es früher gesagt: Alles, was ihr seid, BIN Ich. Ihr SEID Meine prangende Herrlichkeit. Schwer zu glauben, nicht wahr. Womöglich kennt ihr nicht mal einen Menschen, der dem entspricht. Und doch möchte Ich es euch immer und immer wieder sagen: Ihr SEID Meine prangende Herrlichkeit.
Sofern ihr es nicht in die Titelzeile schafft, könnt ihr an einen einzelnen Anlass denken, als ihr Meine Herrlichkeit verstrahltet? Es mag sogar gewesen sein, bevor ihr Mich kanntet, so wie ihr Mich jetzt kennt. Es mag sogar lange, bevor ihr überhaupt einen Gedanken an Mich hattet, gewesen sein. Es ist mehr als ein Mal gewesen, als ihr die personifizierte Freundlichkeit und Liebe wart. Eine sehr kleine Sache ist von Belang. Ja, wirklich, die kleinen Dinge sind es, die zählen.
Keine stutzerhafte Regie ist erforderlich. Keine Parade gelangt zur Ausführung. Vielleicht hast du einfach in aller Stille hinter jemandem her sauber gemacht. Vielleicht sagtest du ein Mal ein Wort nicht. Vielleicht hast du ein Mal jemanden angelächelt, der oder die dein Lächeln nötig hatte.
Es gibt so viel Gutes, woran du denken kannst, und es gibt so viel Gutes, woran du dich nicht einmal erinnerst. Womöglich wirst du niemals erkannt haben, dass du nach Meiner Natur bist, indes, von Meiner Natur, das warst du.
Stelle am Ende des heutigen Tages eine Liste von all dem Guten zusammen, was du heute getan hast, und zeige Mir die Liste. Halte sie hoch, damit Ich sie sehen und für dich klatschen kann. Wenn du heute ein Beispiel Meiner Natur gegeben hast, freue Ich Mich, bin Ich glücklich, anerkennend, mitfiebernd und sehr dankbar.
Wenn du heute ein Beispiel für Meine Natur gegeben hast, gib morgen zwei.
In diesem Falle, da nun blicke auf die Zukunft. Woran denkst du heute, was du morgen tun könntest, um das Herz von jemandem zu erfreuen? Denke an all die leichten Dinge. Und dann denke an etwas, was für dich schwer, unbequem sein könnte. Danach tue es.
Ein Mal daran gedacht – dabei garantiere Ich dir, dass das Einzige, was dich zurückhält, das winzige Ego ist. Falls du kleine Brötchen zu backen hast, dann tue das. Was für eine prächtige Sache ist es, das zu tun. Mein Ruhm glänzt.
Im Leben, nicht anders beim Godwriting, hast du dir selbst aus dem Weg zu gehen. Was bedeutet das? Es bedeutet sich ergeben. Was anderes als das Ego sollte dich vom Preisgeben, was nicht von vornherein deine Natur ist, abhalten mögen. Setze bitte nicht deine Gepflogenheiten mit deiner Natur gleich. Das Ego ist deiner Natur querstehend. Wir können sagen, das Ego ist deiner Natur entgegengesetzt.
Deine Natur ist es, edel zu sein. Du bist von Adel. Du wirst auch das nicht glauben, aber wirst du glauben, dass du höher zu kommen imstande bist? Wirst du glauben, dass du mehr bist, als du bereits bloßgelegt hast? Scheine dein Licht, und fortan bist du ein Diamant auf Meiner Krone. Auf jeden Fall bist du in Meinem Herzen eingetaucht, trägst du die gleiche Krone wie Ich. Du bist ein Stern am Firmament, und die Zeit ist jetzt für dich da, heute dein Licht, und damit Meine Pracht, auszustrahlen.
HEAVEN #3439 – 25.4.2010 – The Chalice of God’s Heart
DER KELCH DES HERZENS GOTTES
So wie Vögel wissen, wie segeln geht, so wisst ihr das auch. Schwingt euch zu Mir in die Höhe. Meint ihr, ihr wisst nicht wie fliegen geht?
Wie fliegen Vögel? Es ist kein großartiger Lehrer um sie, der sie darin unterweist. Die Vogelmutter stupst ihre Kinder ein wenig, und sie heben ab. Bevor sie es wissen, fliegen sie. Es ist für Vögel so natürlich zu fliegen. Es ist ihnen angeboren. Wie könnten sie nicht fliegen? Wieso sollten sie es sich jemals aussuchen mögen, nicht zu fliegen? Ein fliegender Vogel möchte niemals am Boden verankert sein. Ein menschliches Herz genauso wenig.
Stupst euch, Geliebte, und kommt zu Mir. Ich bin überhaupt nicht weit weg. Die Spitzen Unserer Finger berühren sich einander jetzt im Moment. Nicht einmal einen Satz habt ihr zu machen. Es geht schlicht um eine verschwindend kleine Verlagerung an der Stelle, wo ihr gerade sitzt. Es geht um ein Rüberrücken, so wie ihr in einer Kirchenbank ein wenig weiterrückt, um noch für jemanden Platz zu machen. In diesem Unserem Falle, da bewegt ihr euch nur ganz geringfügig, sodass ihr an den Eingang des Kelchs Meines Herzens gelangt.
Ihr habt einen Hang, zu Mir zu fliegen, und dennoch habt ihr Angst davor. Wovor? Vor mehr Liebe, als ihr jemals für möglich gehalten habt? Vor derart vielen Liebe-Kissen, dass ihr euch eurem Dafürhalten nach in ihnen verliert? Fürchtet ihr, euch von so vielem Bewerkstelligen und von der Deckung des Brombeergestrüpps, mit denen ihr euch umgabt, los zu knüpfen?
Geliebte, ihr habt einfach Angst, die Grenzen zu verlieren. Obschon sie euch beim Fliegen dazwischen kommen, seid ihr doch an sie gewöhnt. Ihr seid gewöhnt, sie im Weg zu haben. Um sie herum zu gehen. Ihr bemerkt sie fast nicht mehr. Sie waren immer da, so scheint es. Sie passen nicht zu euch. Sie werden nicht ihr, dennoch seid ihr an sie gewöhnt wie an schluderige Hausschuhe, in denen ihr herumtrapst. Geliebte, ihr könnt euch an alles gewöhnen, nicht wahr? Ihr habt euch an alles gewöhnt, selbst wenn es dafür keinen Grund gibt, den ihr euch vorspiegelt.
Mithin gebt ihr euch jetzt eine Chance, euch daran zu gewöhnen, ohne die Laken der Grenzziehungen zu sein. Sobald ihr einmal vom Boden abgehoben habt, werden Grenzen nicht mehr länger von Belang sein. Sie waren es ohnehin nicht, mit der Ausnahme, ihr dachtet es. Denkt einfach, wie leicht es für euch sein wird, gewohnt zu sein, mit Mir über das grenzenlose Blau zu fliegen. Ihr werdet die Grenzen nicht missen, kein bisschen. Beschränkungen werden fortfallen, und sie werden sogar aus eurem Gedenken an sie fortfallen. Grenzen sind wie Narben. Sie waren euch dienlich, und danach verblassen sie. Sie haben euch einmal gedient. Als ihr verwundet wart, haben sie euch Sicherheit gebracht.
Wenn wir uns auf die Grenzen beziehen, Geliebte, sind sie die Wunden. Im Falle dieser Wunden habt ihr schier aufzustehen und sie zu lassen. Geht weg von ihnen. Ihr braucht ihren Rückhalt nicht. Wieso sich jetzt an ihnen festklammern? Sie sind ohnehin Illusion.
Erfreut euch an den Beschränkungen der relativen Welt und wisst, dass ihr sie nicht benötigt. Ihr lebt in der relativen Welt der Illusion, indes ist Illusion schier Illusion. Illusion ist alles, was dort anzutreffen ist. Es gibt eine ganze Menge mehr, und Ich möchte gerne, dass ihr es habt, dass ihr sie wollt, diese ganze andere Realität einer Welt darüber hinaus, oder einer Welt im Innern, oder einer Welt oben drüber, oder einer Welt von einer anderer Beschaffenheit, und dies direkt an der selben Stelle, wo ihr euch jetzt soeben befindet.
Hallo, hört ihr Mich? Falls ihr Mich hört, dann kommt ein wenig näher. Na fein. Und falls ihr Mich nicht hört, habt ihr vielleicht ein Empfinden von Mir, dann kommt einfach ein wenig näher. Und falls ihr kein Empfinden von Mir habt, dann kommt ebenfalls näher heran. Ich denke, Ich habe jeden erfasst, und das macht damit die Entscheidung leicht, und fliegt jetzt zu Mir.
HEAVEN #3440 – 26.4.2010 – A Delicate Line
EINE DELIKATE LINIE
Ich sage dir immer und immer wieder, alle Grenzziehungen, die du in Anspruch nahmst, aufzulösen. Zur selben Zeit sage Ich ebenfalls, dass hinsichtlich deines Lebens in der Welt und bei Beziehungen durchaus Grenzen zu ziehen sind. Obschon, das füge Ich hinzu, es kann möglich sein, dass du eines Tages in der Welt keine Grenzen zu ziehen hast. Es ist möglich, dass dein Licht derart hell scheinen wird, dass die Menschen in deinem Leben erkennen werden, wohin zu treten und wohin nicht zu treten ist.
Die Absenz von Grenzen bedeutet nicht, dass dir jemand auf die Füße treten soll. Du hast dich für keinen zu überschlagen oder nicht Jedem zu geben, was immer er von dir möchte. Ihnen ist nicht angesagt, auf dich überzugreifen. Hinsichtlich der Welt habt ihr euren Raum, auf dem niemand sonst herumzutreten hat. Ich denke nicht so sehr an den physischen Raum, Geliebte, obschon, so wie es um die Welt steht, daran durchaus auch. Ganz gewiss – wenn du in einem Bett schläfst, was du ein Haus, in dem du lebst, nennst, ist es dir nicht angelegen, jemandem zu erlauben, hereinzulaufen und dich in deinem Schlaf zu stören. Dass sich jemand hinlegen möchte, bedeutet nicht, dass er dich hinauszustoßen hat.
Was meine Ich dann? Mir geht es darum, du bist zu deinem eigenen Frieden und deiner Stille berechtigt. Du hast einen Anspruch, zu arbeiten. Du hast einen Anspruch, zu spielen. Diene den Menschen und der Welt und Mir in allem, wie du es möchtest. Spanne dich in deinem Dienst auf, die Welt göttlich zu machen, und halte dich dennoch unversehrt.
Du bist der Entscheider, Geliebte, Geliebter. Um zu dienen, gibst du alles, was du zu geben hast. Du gibst das, was du bei deinem Bewusstseinszustand, was du in aller Freude gibst. Ich rede hier davon, dass es deine Wahl ist, was du gibst. Die Wahl gehört dir und Mir zu, niemandem sonst. Die scheinbaren Anderen sind nicht deine Regisseure.
Ihr Lieben, falls jemand eure Zeit möchte, habt ihr sie ihm nicht zu jeder Zeit zu geben. Dass du ein Geber bist, bedeutet nicht, dass dir dein Wille abhanden kam. Vielleicht bist du besser dienstbar, wenn du dich nicht unverhohlen weggibst. Dass du gibst, bedeutet nicht, dass Andere das Recht haben, dir etwas wegzunehmen.
Ich wende Mich damit an Jene unter euch, die sich in ihrem Trachten zu lieben und zu geben verschleißen. Unter allen Umständen – ihr stellt euch nicht immer an die erste Stelle, aber das bedeutet nicht, dass ihr stets die Bedürfnisse Anderer vor den euren rangieren lasst. Es gibt Jene, die das unter gänzlichem Glücklichsein und bei innerer Ruhe tun können. Du gehörst noch nicht zu ihnen.
Ihr habt nichts zu beweisen, Geliebte.
Es existiert eine dünne Linie zwischen Geben und zu viel Geben. Du bist nicht förderlich, sobald du dir die Finger wund arbeitest. Du hast nicht der beste und großartigste Diener in der Welt zu sein. Stelle sicher, dass dein Ansinnen lautet, zu dienen, und nicht, etwas zu erweisen. Es stimmt, es mag Zeiten in deinem Leben geben, wann es richtig ist, dein Leben für einen Anderen zu geben. Es gibt Zeiten, wann du den Bedürfnissen Anderer Vorrang vor den deinen einräumst. Stelle sicher, dass das dein Entschluss ist, nicht deine Bedürftigkeit oder die Bedürftigkeit des Ego, dich auszulöschen.
Wir reden über Wahrheit. Dehne dich. Handle im höchsten Sinne. Stehe deinen Brüdern zu Diensten und respektiere dein eigenes Wohlergehen. Die Zeit wird kommen, wann du von Gebundenheit gänzlich frei bist. Zurzeit geht es hier um eine delikate Linie.
Wann es keine delikate Linie mehr ist, auf der du zu gehen hast, wirst du nicht einmal an sie denken. Du wirst dich nicht verschleißen. Zu jener Zeit wirst du aus jedwedem Dienst, den du erbringst, Energie schöpfen.
HEAVEN #3441 – 27.4.2010 – Be Fair to Yourself
SEID EUCH SELBST GEGENÜBER REDLICH
Geliebte, worüber möchtet ihr heute gerne reden? Was möchtet ihr gerne hören? Was möchtet ihr gerne, und was nicht? Was geht heute vor, und was nicht? Wen liebt ihr, und wen nicht? Was geht heute bei euch vor, und was hättet ihr gerne von Mir?
Es ist von Vorteil zu wissen, wo ihr steht.
Dann fragt Mich: „Gott, worüber möchtest Du heute gerne reden?“
Ich möchte gerne über euch und über euer Wohlergehen reden.
Dann fragt Mich: „Gott, was möchtest Du gerne hören?“
Ich möchte gerne hören, dass ihr glücklich seid.
Dann fragt Mich: „Gott, was möchtest Du gerne?“
Euch.
Danach fragt ihr Mich nicht: „Gott, was möchtest Du nicht?“ Geliebte, in solchen Bezügen kann Ich nicht denken. Das sind menschliche Bezüge. Ich partikularisiere nicht. Ich denke nicht in jenen Begriffen. Ich habe alles.
Dann fragt Mich: „Was für ein Gott bist Du?“
Ich bin ein Gott der Liebe. Meine Schwingung ist Liebe. Meine Schöpfung ist Liebe. Ihr seid Meine Schöpfung, und ihr seid Liebe.
Fragt Mich danach nicht: „Gott, wen liebst Du, und wen liebst Du nicht?“
Das ist nicht einmal eine Frage für Mich, Geliebte. Ich liebe alle gleich, nicht anders wie Ich die Nacht und den Tag, die Sonne und den Mond, Glühwürmchen und das Licht, was in euren Augen glänzt, liebe.
Dann fragt: „Gott, was geht heute vor?“
Liebe geht vor.
Dann fragt: „Gott, was hättest Du gerne von mir?“
Was Ich gerne von dir hätte? Alles, was Ich euch gegeben habe, das hätte Ich gerne von euch. Ich hätte gerne die Sonne, den Mond und die Sterne von euch. Ich hätte gerne die Tiefe der Meere und die Gezeiten, die hin- und herziehen. Ich hätte gerne, dass ihr spürt, wie ihr, nicht anders als der Mond, der die Wellen heranzieht, zu Mir her gezogen seid. Ich hätte gerne, dass ihr die Energie der Liebe fühlt, einzig sie fühlt. Ich hätte gerne, dass ihr jene Energie der Liebe zum Ausdruck bringt, die Welt mit ihr füllt und die Welt macht, wie Ich sie euch gegeben habe.
Auf diese Weise hättet ihr Frieden in eurem Herzen, und dieser Friede würde über die Zeit und den Raum verströmen.
Aus der Liebe kam die Welt.
Von der Liebe her bist du derjenige, der Meine Vision für die Welt Wirklichkeit werden lässt. In diesem Sinne, Geliebte, seid ihr Meine Wunsch-Erfüller. Ihr haltet den Zauberszepter, der alles zu Mir heranbringt, was Ich gegeben habe. Es macht nichts aus, dass Ich euch jenen Szepter gegeben habe. Er ist jetzt gleichwohl der eure, und es ist an euch, ihn zu schwenken und zuwegezubringen, dass Licht aus ihm hervorsprüht.
Um das, was Ich euch bitte, liegt kein Geheimnis, oder?
Und jetzt bitte Ich, euch um das zu bitten, was Ich von euch erbitte. Ich gehe euch um so wenig an, und dennoch erscheint es euch wie ein Berg.
Illusion entkommt der Welt. Falls du Blockaden für deinen vollen Ausdruck Meiner Liebe, die wahrhaft inwendig in dir existiert, siehst, sind jene Hemmnisse schier Illusion. Euer Eindruck von der äußeren Welt hat nicht euer Herz der Liebe zu beherrschen. Die äußere Welt hat kein Recht, über euch zu bestimmen. Freut euch an der Illusion der Welt, und bewahrt die Realität der Liebe, die wie die Sonne am Himmel hell glänzt. Nichts soll euch von der Liebe abhalten, nichts.
Das muss euch unredlich erscheinen, so wie euch das Leben unfair erscheint, und dennoch, Geliebte, das Herz eines Jeden kam von dem Meinen, und Ich bitte euch, zu lieben, in jedem Fall. Es ist euch gegenüber unredlich, nicht zu lieben.
HEAVEN #3442 – 28.4.2010 – The Power of the Universe
DIE MACHT DES UNIVERSUMS
Du kannst bloß Fortschritte machen. Rückschritte sind bloß Rückschritte. Du bist bei Mir. Was soll es da Rückschläge geben? Du kannst bloß wachsen. Du bist weiter, als du gestern warst. Geliebte, es gibt bloß scheinbare Rückschläge. Einerlei wie sehr es nach Schmutz aussieht, Rückschläge sind bloß ein Kieselstein in euren Schuhen. Leert ihn aus, und geht weiter.
Selbst heftige Schmerzen sind bloß heftige Schmerzen, Geliebte. Einerlei wie tief, es handelt sich um einen Schwindel. Qualen durchdringen nicht euer Sein. Euer Seien ist unantastbar. Natürlich ist es das.
Nicht einmal der Tod eures Körpers hat Einwirkungen auf euch. Ihr meint, er hätte Einwirkungen. Jeder denkt, er hätte solche, mal davon abgesehen, was jener Mensch sagt. Ein Jeder wird sich die Ewigkeit bescheinigen, er würde jedoch sehnlichst den Eintritt des körperlichen Todes ins Unendliche verschieben, so, als wäre der Tod derart real, dass man ihn zu überlisten imstande ist. Jeder scheint eine Jetzt-Person zu sein, in dem Sinne, dass er alles, was er möchte, jetzt möchte. Tatsache ist, dass du alles jetzt hast, was du möchtest. Du hast Unsterblichkeit. Du warst niemals ohne sie. Du bist derjenige, der sich an den Umbrüchen und Änderungen und an der Schimäre der Welt eingehängt hat.
Du bist unsterblich, ob dein Körper nun ein Jahr oder 120 Jahre lang lebt. Für euch, Geliebte, gibt es einfach kein Ende. Gibt es für Mich ein Ende?
Euch ist es nicht leicht, euren Geist zur Ewigkeit, zur Unsterblichkeit, zum Leben, usw. herum zu bekommen.
Vielleicht liebt ihr das Leben, was ihr lebt, nicht, jedoch möchtet ihr es im Großen und Ganzen nicht missen. Vielleicht denkt ihr, ihr würdet euch selbst sitzenlassen. Oh, nein, ihr geht dorthin, wo Ich BIN, Geliebte. Ihr seid bei Mir.
Verständlicherweise seid ihr in der äußeren Welt verfangen. Ihr habt die Zeit und den Raum und all die Einzelheiten, die sie nach sich ziehen, in Fürsorge zu nehmen. Der Erste im Monat kommt heran, und ihr habt die Rechnungen zu bezahlen, ob das Geld da ist oder nicht. Ihr müsst rechtzeitig bei der Arbeit erscheinen, ob ihr es möchtet oder nicht. Und ihr habt das Haus sauber zu halten und abzuwaschen, ob ihr die Energie habt oder nicht. Wo ist da die Zeit für euch, um schlicht zu sein? Wo ist jener Ort des Seienshaften in eurem Leben? Euch scheint er irgendwo versteckt zu sein, dennoch belegt er mehr, als es eure Beschäftigung mit der Zeit und dem Raum tut. Natürlich ist das Seien machtvoller als die Schnipsel an Zeit und Raum, die euch beschweren. Was gilt es euch zu tun, Geliebte? Was gilt es dir zu tun?
Dann SEI schier, während du deinen Lebensunterhalt verdienst und dich um die scheinbar unüberwindliche Zeit und den scheinbar unüberwindlichen Raum kümmerst. Anerkenne deine Seienshaftigkeit. Lasse das Gewahrsein deiner Seienshaftigkeit in die Tasche deines Geistes hinein schlüpfen. Du hältst das Gewahrsein von Geldsorgen oder von Dementsprechendem in einer Tasche deines Geistes fest. Du kannst Raum schaffen für dein Gewahrsein des Seins. Du bist ein Seinswesen, Geliebte, Geliebter. Du lebst in Wahrheit im Seien. Du bist die Macht des Universums.
Wisse einfach, dass du mehr bist, als du zu sein scheinst. Alle empfindsamen Seinswesen sind mehr, als sie zu sein scheinen. Alles Leben ist mehr, als es zu sein scheint. Selbst ein Wort ist mehr, als es zu sein scheint. Auch Ich bin mehr, als wofür Mich die Welt nimmt. Ganz bestimmt bist du mehr, als wofür dich die Welt nimmt.
Aber lass es mit der Welt einen Augenblick lang gut sein. Nimm dich selbst als großartig her und nimm das, was du Probleme nennst, weniger wichtig. Es ist schwer, nicht zu lachen, sobald du die Wahrheit von dir in Betracht nimmst im Vergleich zu der Illusion deiner selbst, die du dir einverleibst, mit der du dich eingewickelt hast und in die du, wie in eine Enzyklopädie oder in ein Wörterbuch, untergetaucht bist. Geliebte, ihr seid die Macht des Universums.
HEAVEN #3443 – 29.4.2010 – A Union of One
EINE VEREINUNG DES EINEN
Du bist größer als die Wörter, die du sprichst, und als die Gedanken, die du hast.
So großartig die Wörter auch sind, die Ich spreche, auch Ich bin größer als die Wörter, die Ich spreche. Wichtiger als die Wörter, die Ich in Meinen Briefen an dich zur Sprache bringe, ist Unsere unterliegende Union. Meine Wörter reichen in dein Herz hinein und ziehen dich näher zu Mir heran. Ich flüstere Meine Liebe auf allerhand Weisen, und, blubs, befindest du dich in dem wonnigen Boot Meines Herzens, und Ich schaukle dich in den Gewässern des Lebens. Wir sind eine Vereinung des Einen. Wir sind in Herz und Seele vereint, denn Einssein ist allwaltend.
Du findest einen kurzen Einblick in das Einssein im Pochen deines Herzens. Eins, dein Herz schlägt. Dein Herz schlägt Eins.
Geliebte, wenn ihr einen Heavenletter lest, ist der Schlag eures Herzens nicht der gleiche, wie der, wenn ihr mit etwas anderem beschäftigt seid, etwa mit einer Zeitung.
Wenn du ein Glas Milch trinkst, ändert sich deine Physiologie ganz natürlich, um sich die Milch, die du zu dir nimmst, einzuverleiben. Stelle dir vor, was mit deiner Physiologie passiert, wenn du bloß ein Schlückchen Meiner Aufmerksamkeit einsaugst. Ein unverzügliches Aneignen.
In einem gewissen Sinne wirst du Mich als deine Annullierung ansehen. Sicherlich, dein Vertieftsein in dich wurde zu Fall gebracht. Du betrittst ein umfassenderes Terrain. Das Gelände ist Liebe, und es ist Liebe, die den Romanzen in der Welt nicht gleichkommt. Ein Stück Kuchen ist bloß ein Stück Kuchen. Die Welt ist nur ein Teil des Kuchens. Der ganze Kuchen, den ihr bei Mir bekommt, wieso, jener ist größer als die Summe seiner Teile.
Lasst das vernünftige Urteilen und Vergleiche-Anstellen mit Dem Was Nichts Zum Vergleichen Hat los. Lasst Uns einfach zupacken und Uns an dieser besonderen Zeit erfreuen, die Wir gemeinsam als das überreichliche Einssein, Was Wir Sind, haben.
Lasst Uns gemeinsam als Eins verweilen. Lasst die Welt Uns nicht durcheinanderbringen. Lasst Uns die Welt segnen, ohne auch nur über sie nachzudenken, und ganz bestimmt ohne Gedanken an ihre Übertretungen. Lasst Unsere Liebe Einmischungen aus der Liebe fortschwemmen.
Als Eins sind Wir eine Brigade des Einsseins, die die Welt umzingelt; damit wird die Heiligkeit des Einsseins ruchbar. Wahre Liebe wird kundgetan, und mithin Heiligkeit. Wie liebreizend sind Wir, Wir, denen die Heiligkeit des Einsseins auferlegt ist. Unser Einssein ist derart traut, derart familiär, und gleichwohl ist es heilig. Unser Einssein ist nicht weit entfernt. Es ist nicht weit weg. Es ist direkt hier irgendwo auf dieser Seite oder in der Schwingung eines Geflechts von Seelen, die jetzt in diesem Augenblick Mein Herz lesen.
Wie privilegiert Ich bin, eure Aufmerksamkeit für diese paar Minuten innezuhaben, und wie lange anhaltend sind diese wenigen Minuten. Deine Augen werden sich von der Seite abwenden, aber dein Herz? Niemals. Was in dein Herz hinein gelegt wurde, bleibt in ihm. Kein Wort von Mir ist ausgelöscht, Geliebte. Wenn ich Meinen Namen in deinem Herz angebracht habe, bleibt er.
Mein Name läuft durch deinen Blutstrom. Er hat Zugang zu deiner DNA. Er betritt deinen Geist. Du magst ja denken, du seist der gleiche, indes bist du das nicht. Du bist wie eine Feuerstelle, und dort liegt ein glühendes Stück Holz, was niemals ausgeht. Einmal angezündet, seid ihr angezündet. Und, Geliebte, ihr seid angezündet.
Denkt nicht, ihr hättet der Welt mit Fassung gegenüberzutreten. Betretet sie. Betretet sie leutselig, ansprechend, dankerfüllt. Ihr betretet die Welt des Lebens nicht durch euch alleine. Ihr habt einen großartigen Gastgeber, Der euch dabei Gesellschaft leistet. Eure Hand liegt sozusagen auf Meinem Ellbogen, und Wir gehen gemeinsam in die Stadt, du und Ich. Wir sind Landsmänner. Wir kommen von der gleichen Gegend. Wir sind alte Freunde. Wir sind seit Anbeginn der Zeit und seit vor Anbeginn der Zeit Freunde gewesen. Wir hören niemals auf, Freunde zu sein. Selbst wenn du bisweilen bei Mir mürrisch wirst, sind Wir nichtsdestotrotz Freunde. Wir sind Freunde durch dick und dünn. Wir gehen gemeinsam durch die Ewigkeit. In der Ewigkeit gibt es keinen Anfang und kein Ende, Ewigkeit ist, und Einssein ist, und du und Ich sind Einssein.
HEAVEN #3444 – 30.4.2010 – To the Princes and Princesses of the World
AN DIE PRINZEN UND PRINZESSINNEN DER WELT
Geliebte, lasst Uns einander an den Händen halten und in die Augen schauen. Unsere Augen verschmelzen. Es gibt nur ein Augenpaar für Uns. Wir könnten sagen, Unser eines Augenpaar ist zweiwegig, so etwas wie ein Zwei-Wege-Spiegel. Ich schaue in deine Augen, und Ich sehe Mich Selbst. Du – das vermeintliche du – schaust in Meine Augen, und was siehst du anderes als Mich Selbst. Es ist so, als ob du in Meine Augen einträtest, die die ganze Zeit die deinen waren. Kommst du jetzt gerade dahinter?
Was Ich sage, ist, dass deine Augen klarer werden. Deine Augen waren stets Meine Augen, sie wurden bloß abgedunkelt. So wie eine Frontscheibe, die sauber gemacht gehört, sogar mit Schnee zugedeckt sein kann, so sind deine Augen klarer. Deine Sicht ist klarer. Und, wie du weißt, das Werkzeug der Sicht sind deine Augen, gleichwohl ist es dein Geist, mit dem du siehst, und mithin wird dein Geist klarer. Du siehst jetzt besser, was du siehst.
Dein Geist kann dich dieselbe Ansicht auf viele Weisen veranlassen zu sehen. Manchmal hängt es von deiner Gestimmtheit ab, ob etwas, was du siehst, schön ist oder nicht. Manchmal hängt das von deinem Blickwinkel ab, aus welcher Richtung du herschaust und in welche Richtung du auf das schaust, was vor dir liegt. Die wahrhaftige Sicht ist stets die Meine.
Also können Wir sagen, dass Ich dir zeige, wie bei dem, was unmittelbar vor dir liegt, zu sehen, aus welchem Winkel her zu sehen, und welcher Winkel anzuschauen ist.
Die Märchen haben dir das gleiche erzählt. In Schönheit und das Biest war das Biest ein Biest, aber es war ein Prinz in Verkleidung. Cinderella war eine Prinzessin, aber sie wurde zunächst immer falsch gesehen. Der Frosch sah wie ein Frosch aus. Er sprang wie ein Frosch, und dennoch war er in Wirklichkeit ein unerkannter Prinz.
In der Welt wird nicht immer die Wahre Identität aller Frosch-Prinzen entdeckt. Die Cinderellas der Welt werden weder stets aufgedeckt, noch werden die Biester der Welt stets in ihren echten Farben gesehen. Alles ist nicht, wie es scheint.
Am schlimmsten ist, viele vermeintlichen Froschprinzen, Cinderellas und Biester lassen sich ihre echten Identitäten entgehen. Ihre Augen werden in die Augen der Welt hinein aufgekehrt, und sie werden womöglich niemals in einem größeren Umfang wissen, wer sie wahrhaft sind, als sie ihr wahres Selbst der Welt gegenüber abbilden.
Ein Märchen erzählt dauernd die Geschichte von einem einzigen Prinzen oder einer Prinzessin. Es ist dir überlassen, zu begreifen, dass die spezifische Geschichte eine universelle Geschichte repräsentieren soll.
Du stellst dich derart mit deinem Körper und damit, wo du lebst, und wie du Dinge schräg ansiehst, auf eine Ebene, dass du deine Augen nicht hoch genug hebst, um zu sehen, was wirklich wahr ist. Das scheint so zu sein, weil du denkst, es sei unmöglich, mehr zu sein, als du gegenwärtig im Spiegelglas oder in den Augen der Nichtsehenden rund um dich herum reflektiert siehst.
Du denkst, du seist logisch und realistisch.
Ihr meint, ihr seid logisch und realistisch. Geliebte, wo ist die Logik oder der Realismus bei der Ansicht, dass Mein Sohn oder Meine Tochter dafür bestimmt sei, ein Frosch oder eine Cinderella in der Asche oder ein so oder so geartetes Biest zu sein? Der allgemeine Menschenverstand hat euch zu sagen, dass ihr weitaus mehr seid und dass Andere ebenfalls weitaus mehr sind.
Es hat so zu sein, dass du eine dunkle Brille getragen hast, ohne dies zu bemerken.
Wirst du es jetzt bemerken? Wirst du jene dunkle Brille abnehmen? Wirst du anfangen, mit der klaren Sicht des Einen, Der jetzt zu dir redet und dich stets in deinem wahrhaftem Licht sieht, zu sehen?
HEAVEN # 3445 – 1.5.2010 – Greetings from the God of Love
GRÜSSE VON DEM GOTT DER LIEBE
Eine kleine Butterblume hält alle Liebe im Universum inne. Größe hat mit dem Gefäß der Liebe nichts zu tun. All Meine Liebe ist inwendig in euch sicher verwahrt. Dass ihr Meine gesamte Liebe innehabt, hat nichts mit den Ehrungen der Welt zu tun. Ihr habt unwiderruflich alle Meine Liebe. Niemand hat das Sagen über sie. Ihr habt Meine Liebe, und das ist alles daran. Niemand hat irgendwie das Sagen über Meine Liebe für euch, Meine Liebe, die euch gegeben ist, Meine Liebe, die von euch beherbergt wird.
Die Liebe von Mir, die ihr habt, ist zwischen euch und Mir. Sie ist die eure, und sie ist die Meine. Sie ist die Unsere.
Es gibt in jedem Herzen einen großen Topf Meiner Liebe. All Meine Liebe ist in jedem Gefäß enthalten.
Eine Butterblume hat nicht die Wörter oder den Wortschatz der Liebe, welcher Art auch immer. Wiederum lebt die Butterblume die Liebe, mit der sie gefüllt ist. Sie erfasst die Liebe sehr wohl. Sie ist eine fortwährende Empfängerin und Geberin von Liebe ohne einen Gedanken darüber. Sie erkennt die Sonne, wann sie sie sieht. Eine simple Butterblume lehnt sich zur Sonne. Für sie gibt es keine Frage über die Liebe und die Sonne. Es gibt keine Entscheidung zu fällen. Vom Beginn als Same an kennt eine Butterblume das Geschenk der Liebe und aalt sich in ihm. Sie weiß, dass sie auch die goldene Sonne ist, auf der sie gedeiht.
Gloria hatte keinerlei Vorstellung, dass sie gar das Wort Butterblume niederschreiben würde, was allerdings kann sie anderes tun als das niederschreiben, was sie in diesen besonderen Augenblicken hört, in denen sie Diktate von Mir aufnimmt?
Heavenletters nehmen ihren eigenen Lauf. Sie werden nicht vorhergesagt. Es gibt keine Erwartbarkeit. Es gibt keine Regeln darüber, was sie zu sein haben oder nicht sein müssen. Alles ist möglich. Keine Beschränkung, Geliebte.
So auch ist das Leben zu leben. Keine Beschränkung, kein Urteilen. Dies, Geliebte, ist Unschuld.
Gleichzeitig bin Ich insofern ein vorhersagbarer Gott, als ihr wissen könnt, dass Ich ohne Grade oder Zentimeter liebe. Ich liebe. Ich liebe einfach. Wie Meine Liebe freilich aussehen, welche Form sie annehmen wird, welche Geschichte Ich euch erzählen möchte, welche ausdrückliche Regie Ich heranziehe, ihr wisst das im Voraus nicht. Dass Ich euch liebe, könnt ihr mit Sicherheit wissen.
Dass ihr Meine Liebe entgegennehmen werdet, ist nicht immer sicher. Ich bin sicher, dass ihr sie habt, denn Ich gab sie euch mit vollem Ernst.
Das Leben ist ungewiss. Meine Liebe ist äußerst gewiss. Alles führt im Leben da und dort hin, Meine Liebe ist allerdings unerschütterlich.
Niemand hat an Meine Liebe zu glauben, um sie zu haben. Ihr habt sie bereits. Was ihr glaubt und nicht glaubt, hat seinen Wert, jedoch liegen eure Glaubensvorstellungen zugleich neben der Sache.
Der Punkt ist, ihr seid vom Größten Liebhaber unter Allen geliebt. Infolgedessen existiert die Möglichkeit insgesamt, dass ihr Zutrauen habt. Liebe und Zutrauen bilden eine sichere Partnerschaft.
Jede Butterblume und Ich haben ineinander völlige Zuversicht. Es gibt kein großes Trara. Die Butterblume vertraut in die Sonne, und sie vertraut in den Regen. Und wenn sie welkt, vertraut sie nach wie vor. Butterblumen sind für sich auf einen Punkt ausgerichtet. Sie sind aufs Äußerste dienstbar. Sie sind, was sie sind, und sie wissen, wer sie sind und Wer sie an jenen kleinen Fleck auf der Erde, auf dem sie gedeihen, verbrachte.
Mögest du ein Blatt aus dem Buch einer Butterblume an dich nehmen und zur Sonne hoch schauen und immerzu wissen, dass du – und dies selbst im Regen – ohne Fehl aufs Nachhause vorherbestimmt, und ausnahmslos vorherbestimmt bist, von dem Gott der Liebe, Der Alle liebt und Der gleichwohl im Besonderen dich liebt, begrüßt zu werden.
HEAVEN # 3446 – 2.5.2010 – The Theater Called the Universe
DIE SPIELSTÄTTE NAMENS UNIVERSUM
Ihr seid weitaus mehr in Übereinstimmung gestellt, als ihr euch Glauben schenkt. Ihr habt eine verblüffende Intuition. Ihr habt allerhand Macht, und ihr heißt euch nicht gut. Wo ihr wirklich zu niedrig liegt, das ist eure Wertschätzung eurer selbst.
Bescheidenheit ist etwas Gutes, allerdings, einfach mal so zwischen Uns, ihr könnt um euren Wert wissen. Die Wahrheit ist – je mehr ihr ihn kennt, umso bescheidener seid ihr. Ihr habt das der Welt nicht zu sagen. Lasst das die Welt euch sagen, falls sie das möchte, und achtet in der Sache nicht auf sie, ebenso wie ihr, sofern sie euch außer Acht lässt, ihr keine Beachtung schenkt. Was jemand von euch denkt, ist für eure Wertigkeit und eure Talente belanglos. Billigung ist schön, aber nicht nötig. Zu viel Billigung ist Unbehagen verursachend.
Das Ego kann sich ebenfalls als Bescheidenheit maskieren. Es ist ein so pompöser Leuteschinder, dass es derart in sich selbst und seinen Fortschritt verliebt ist, dass es Bescheidenheit fingiert. Kennt eure Wertigkeit, Geliebte, aber tragt sie nicht zur Schau. Wir können sie zwischen Uns bestehen lassen. Du verbirgst deine Meisterschaft nicht. Du protzt nicht mit ihr. Du nutzt sie für andere Zwecke als für deine eigene Selbstvergrößerung. Du schaust dir an, was du tust, und nicht so viel auf dich selbst. Schauspieler gehen so mit sich um.
Alles in allem, du weißt, Wer der Tuer ist, der Tuer, der hinter den Kulissen sitzt und alles sieht, alles beobachtet, der in aller Stille dasitzt, der Liebe 360 Grad rundherum verstrahlt, ein Kurier der Stille, Dessen Liebe so mächtig ist, dass Er die Welt mit Seiner Liebe erschuf und dich einlud, an der Welt mit Ihm teilzuhaben. Er bereitete den Weg für dich, und jetzt hast du deinen Auftritt auf der Bühne namens Universum.
Du trittst in einer Rolle auf, und du kannst deine Rolle verwandeln. Du schaltest bereits dann und wann um. Und jetzt kannst du eine größere Rolle spielen. Selbst wenn du deinen Platz nicht auf der Bühne hast, spielst du einen Part. Deine Zuwendung liegt auf dem Theater.
Auf der Bühne gibt es eine Menge Handlung, und es gibt eine Menge, was zur Handlung auf der Bühne hinführt. Ihr spielt euren Part derart gut, Geliebte. Ihr überredet euch sogar selbst, dass der Part, den ihr spielt, wer ihr seid sei. Ihr seid ein unübertrefflicher Schauspieler.
Nunmehr seht ihr euch, wie ihr wirklich seid. Die Persönlichkeit ist ein wenig geringer, und die Realität ein wenig mehr.
Ihr habt den Part von jemandem gespielt, der Sorgen hat. Ihr habt den Part von jemandem gespielt, der ein Boss ist. Ihr habt den Part von jemandem gespielt, der schwer arbeitet, oder von jemandem, der faulenzt. Ihr nehmt eure Rolle ernst, sehr ernst. Ihr glaubt an den Part, den ihr spielt.
Die anderen Spieler nehmt ihr gleichfalls ernst. Ihr denkt, die Kostüme, die sie anhaben, sagten ebenfalls die Wahrheit über sie aus. Ihr seid reiche Schauspieler und abgewetzte Schauspieler. Ihr seht gute Jungs und schlechte Jungs, und manchmal wisst ihr nicht, wer wer ist. Manchmal seid ihr reingelegt, und manchmal legt ihr jemanden rein. Und manchmal haltet ihr niemanden zum Narren.
Es gibt Augenblicke, wann ihr das Strandgut wegnehmt, und ihr enthüllt euch als der reine Fluss des Wassers, der ihr seid. Ihr seid ein Fluss, so rein, so ruhig, dass Zeit sich nicht rührt und dass Raum nicht einnimmt.
Es gibt Augenblicke, die scheinen für euch und Mich und für sonst niemanden gemacht. Es ist eine einzigartige Beziehung, die Wir haben, du und Ich. Ich weiß immer, was wirklich vor sich geht. Meistens siehst du nicht, was vor sich geht, oder du verleugnest es. Du spielst den Stümper oder den Clown, du spielst vielleicht etwas, was sich auf dem Weg zu einer Erkenntnis befindet.
Geliebte, Ich schuf euch eine staunenswerte Schöpfung. Ihr seid ein Wunder des Universums, so wie das Universum selbst ein Wunder der Wunder ist. Du und Ich und das Universum sind geeint.
HEAVEN # 3447 – 3.5.2010 – The Threshold of God’s Heart
DIE SCHWELLE DES HERZENS GOTTES
Du stehst auf der Schwelle zu Meinem Herzen, und jetzt winke Ich mit dem Arm, gebe dir ein Zeichen, doch freiweg herankommen zu mögen, und sage zu dir aufs Herzlichste: „Komme herein.“ Und du zögerst. Es ist fast so, als könntest du deinen Fuß nicht über die Schwelle Meines Herzens heben. Sie ist nicht einmal einen Zentimeter da drüben, und noch weniger als einen Zentimeter tief, und dennoch denkt ihr, aus einem Mysterium eures Geistes heraus, der Zugang zu Meinem Herzen sei ein hoher Berg. Nicht nur bildet ihr euch ein, dieser kleine Übertritt sei ein Berg, ihr bildet euch auch ein, dass der Gipfel dieses Berges sich über einen Umkreis von Kilometern erstreckt, viel zu hoch und zu weit, als dass ihr ihn überschreiten könntet. Ihr habt Angst, das nicht zu schaffen, und gleichwohl, Geliebte, die andere Seite der Türschwelle ist eine Haaresbreite entfernt.
Und, Geliebte, wenn sich auch diese Schwelle, die ihr mit Übertreibungen verseht, über Kilometer erstreckte, sie ist nicht brüchig. Die Schwelle Meines Herzens ist nicht zerbrechlich. Was Ich euch dauernd sage, ist: „Falls ihr euch einbildet, ihr könntet nicht über die Türschwelle Meines Herzens schreiten, dann tretet gleichwohl auf sie.“
Ich möchte dieser Aussage einen Vorspann anfügen: „Falls ihr euch einbildet, ihr könntet nicht über den Türsturz Meines Herzens schreiten, dann macht einen Satz mit Anlauf auf ihn.“
Ich möchte eine dritte Aussage anfügen. „Stellt eure zwei Füße fest auf den Türsturz Meines Herzens.“
Geliebte, der Zugang zu Meinem Herzen wird euer Gewicht aushalten. Er wird euer Gewicht sehr gut aushalten. Er wird nicht nachgeben. Er wird euch in Wirklichkeit flott halten. Er könnte euch abfedern. Falls der Himmel ein Dach hätte, könntet ihr so hoch abprallen, dass ihr mit eurem Kopf durch das Dach brechen würdet.
Lasst Uns noch einmal zurückgehen, so als wäre das eine Szene in einem Film. Ihr steht auf der Schwelle Meines Herzens, und ihr zögert, über sie zu gehen. Ihr könntet herausfinden, dass ihr mit einem einzigen zögernden Schritt die Schwelle eures Geistes passiert haben werdet. Ihr könntet herausfinden, dass ihr in das Zentrum Meines Herzens hineingeschritten seid, so als wärt ihr in Meinem Herzen in eine Spaß-Badewanne hinein gesprungen, so als wärt ihr die ganze Zeit da gewesen und hättet dort eine schöne Zeit verbracht. Aber an der Stelle gibt es kein „Als ob“. Es handelt sich um eine wahrhaftige Szene.
Lasst Uns noch einmal zurückgehen, als wäre das eine Szene in einem Film. Auf dieser Filmrolle könnt ihr sehen, dass Ich bereit bin, euch hochzuheben und über die Schwelle zu tragen, so wie das ein Bräutigam mit der Braut tut. Dennoch seid ihr so zögerlich, und steht fest auf der Schwelle Meines Herzens. Ihr steht unverrückbar, so als läge eine Gefahr oder irgendein Schnitzer vor euch. Ihr seid derart widerstehend.
Lasst Uns noch einmal zurückgehen, als handle es sich um eine Szene in einem Film. Ihr steht auf der Schwelle Meines Herzens. Ihr späht hinein. Ihr seht die Schönheit des Himmels. Ihr ringt nach Luft angesichts der Schönheit. Und dann dreht ihr euch herum und zeigt euch dort von hinten. Ihr dreht der Schwelle Meines Herzens den Rücken zu.
Lasst Uns die Kamera noch einmal in Bewegung setzen. Ihr steht auf der Schwelle Meines Herzens. Ihr späht hinein. Ihr seht die Schönheit darin. Ihr ringt nach Luft angesichts der Schönheit. Ihr fallt auf eure Knie und küsst die Öffnung Meines Herzens, so als wäre es der Saum eines Umhangs, und ihr sagt: „Gott, hier bin ich.“
Und Ich sage: „Komme herein.“
Ich hebe euch hoch, dass ihr steht. Ich halte eure Hand. Und ihr geht über den offenen Türdurchgang Meines Herzens, und ihr findet euch bereits da zugegen, wie ihr es euch in Meinem Herzen in einer Badewanne habt gutgehen lassen.
HEAVEN # 3448 – 4.5.2010 – Life Begins
LEBEN BEGINNT
Für euch steht in Meinem Herzen Muße an, denn Zeit existiert dort nicht. Keine Eile, keine Hast, keine Eventualität, der zu entgegnen oder die zu vermeiden wäre. Ihr tut nichts anderes als euch in Meinem Herzen zu räkeln, und gleichwohl seid ihr hellwach. In Meinem Herzen ist eine belebende Gegenwärtigkeit zugegen. Alles läuft ohne Hast, und dennoch beschleunigt sich sozusagen euer Puls. Tempo gibt es nicht. Kein Schrittmaß ist vorhanden, hinwiederum heißt kein Schritttempo nicht langsam. Es gibt keine Eile, aber es ist, während ihr euch räkelt, Eifer zugange. Es gibt keinen Metronom. Stille ist zuhanden, Langsamkeit hingegen existiert nicht.
Wir könnten sagen, die Gelöstheit, die ihr in Meinem Herzen erlebt, ist so in etwa wie der Zwischenraum zwischen den Herzschlägen, in etwa wie der Zwischenraum zwischen Wörtern, Gedanken, zwischen dem Anheben einer Idee. Wir können sagen, dass das, was Wir erleben, selbst wenn es um ein Nicht-Erfahren geht, die Pause ist, die uns erfrischt.
Ihr seid in Meinem Herzen so frei. Ihr wisst, Wer ihr seid, und euch ist es klar, dass ihr schrankenlos seid. Und ihr erkennt, was mit eurer Freiheit anzufangen ist, gleichwohl macht ihr gar nichts. Nicht anders als Ich – ihr SEID.
Diese Entspannung, Geliebte, ist Seien. Sie ist Seien ohne Hast, Seien ohne Erforderlichkeiten, Seien ohne Zugreifen, ohne Erbitten oder irgendwas anderes als Seien.
Seien ist der Zustand vor der Aktivität. Er ist in der Liebe selbst angeknüpfte und umschlungene Liebe. Er ist sehr machtvoll, dieser Zustand des Seiens und des Liebe-Seins, Liebe in voller Kraft, Liebe am Gären sozusagen, Liebe auf dem Ofen zubereitet, ein Rudel Liebe, parat, aus dem Tor herauszulaufen, bereit, über wohlbekannte Verhältnismaße in der äußeren Welt hinaus davonzustürzen, Liebe, die an den Säumen hervorwölbt, Liebe, die bereit ist, in eine um Mehr anmutende Umarmung hinein hervorzubersten, indes keine Umarmung, eine Geburt der Liebe, die so weit fortgeschritten ist, dass es zur Ausgeburt kommt, eine Vollheit der Liebe eben an der Durchbruchstelle ihrer selbst, zentriert in sich selbst, noch nicht auf der Erde, hinwiederum für die Erde, ausgewiesenermaßen für die Erde, die Bonität der Erde, das Gold der Erde, was mehr wert ist als Millionen, unzählbare Liebe, Liebe jenseits von Registrierung, überschwängliche Liebe, Liebe in aller Vollständigkeit, Liebe indes ohne ein Objekt, Liebe mit nichts im Sinn als lieben, Liebe wie Hefe, Liebe bei richtiger Temperatur, einsetzende Liebe, aufkeimende Liebe, Liebe drauf und dran, kaskadenartig herabzustürzen, Liebe dabei, wie die Sonne hervorzubersten, Liebe fertig, auf der Erde zu existieren, so wie sie im Himmel existiert, Liebe bereit, alles Mindere zu übernehmen, Liebe bereit, mit der Erde und Jedem auf ihr auf und davon zu gehen, in den Sonnenuntergang hinein zu rennen und umzukehren, zurückzukommen und Liebe, die sich unentwegt selbst begegnet, zu sein, Liebe, die alles in ihrem Weg zur Auflösung bringt, Liebe, die jedwede eingebildete Sache, die nicht Liebe ist, umstößt, Liebe, die Handstände macht, Liebe, die wie eine Million Sterne funkelt, bis nichts mehr, gar nichts mehr ist außer Liebe, die sich in die Offenheit ihrer selbst hinein ausweitet, ein Sackvoll Liebe an jeder Türstufe, immerwährende Liebe, ewige Liebe, Liebe und nichts als Liebe, Liebe gemeinsam, Liebe für Alle und nicht in Besitz genommen sondern ausgegeben, Liebe im Überfluss, Liebe auf einen Punkt ausgerichtet, indem sie sich so, wie sie ist, festschreibt, so wie der Weg des Lebens ist, denn Liebe soll bekannt werden, und der Liebe steht es an zu übernehmen, und an der Liebe ist es, als Liebe, die alles ist, was da ist, rundum bekannt zu werden.
Nichts hat angesichts von Liebe etwas in seiner Macht. Nichts existiert außer Liebe. Nichts kann einen Vergleich mit ihr aushalten, selbst wenn es etwas gäbe, welches mit der Liebe in Vergleich zu setzen wäre, was nicht der Fall ist.
In diesem Augenblick ist auf der Erde eine Einstimmung auf Liebe am Wirken. Alle Herzen schlagen aufs Neue, sind auf die Stille Meines Herzens eingestellt, zugleich sind sie nach wie vor am Pochen und machen Musik wie ein Zirpen-Chor. Liebe ist hier. Herzen haben sich zueinander gesellt. Leben beginnt.
HEAVEN # 3449 – 5.5.2010 – Know There Is a Way, and You Can Find It
WISSE, ES GIBT EINEN WEG UND DASS DU IHN FINDEN KANNST
Das Gefühl der Frustration, das du erlebst, ist dir dienlich. Frustration führt dich dazu, das zu lösen oder beizulegen, was dich frustriert. Es bringt dich zum Nachdenken, zur Erkenntnis, zur Handlung. Die Handlung mag sein, ein Gespräch zu führen. Frustration kann dich dazu bringen, darauf, was dich bestürmt, einzugehen.
Heiße die Frustration willkommen, denn sie ist dein Lehrer. Strenge Lehrer können sehr gut sein. Sie bringen dich zu Feststellungen. Sie bringen dich dazu, dich etwas zuzuwenden, was deine Zuwendung braucht. Strenge Lehrer können dich dem gegenüberstellen, was dir vonnöten ist, ihm zu begegnen.
Frustration gibt dir die Wahl, wegzurennen oder damit umzugehen, und, innerhalb dieser zwei Optionen, gibt es zahlreiche Wahlmöglichkeiten. In einer sperrigen Lage verharren ist nicht immer gut, noch auch ist wegrennen immer die Lösung. Indes ist es ab und an besser, auszusteigen. Trage dich nicht mit der Auffassung, dass es für deinen Charakter gut sei, in einer Lage zu verbleiben und sie zu überwinden. Es ist wie beim Pokerspielen. Manchmal ist es gut, das Blatt zusammenzuklappen, ob du das nun möchtest oder nicht. Aufgeben ist nicht immer etwas Schlechtes. Du musst nicht immer von allen Seiten harter Kritik ausgesetzt sein.
Manchmal kannst du durch das, was schwierig ist, hindurch gelangen und kommst danach besser weg, und manchmal verschwendest du dabei einfach deine Zeit.
Und doch gibt es nicht ständig ein Ja oder Nein als Antwort. Boxe dich nicht in eine Ecke, dass du dich entweder so oder so zu entscheiden habest. Sei simpel. Sieh, was offensichtlich ist. Oder sei kreativ und denke eine Alternative, an die du bislang noch nie gedacht hast. Die Welt ist voller Vielfalt. Finde eine Variante, die die Lage rettet. Falls sie nicht ganz die Rettung ist, wird sie wenigstens deine Frustration lindern, was ja das gleiche ist wie ein Empfinden der Hilflosigkeit.
Das Leben ist kurz, in der Tat. Es ist nicht zum Leiden da, und genauso wenig ist es zum Zeit Verplempern da. Manchmal hast du dich reinzuknien. Manchmal hast du flink zu sein. Jede Situation ist für sich. Wisse, dass es einen Weg gibt, und dass du ihn ausfindig machen kannst.
Weder Frustration noch Trost ist der Gang des Lebens, noch auch ist ein Mittelweg immer der Gang des Lebens. Mache ausreichend Kompromisse, aber nicht zu sehr. Vielleicht bringst du in Erfahrung, dich am Boden zu halten, oder du lernst etwa, dir Schwung zu geben. Jedenfalls führst du einen Schnitt aus, und du gelangst hindurch, bei allem was dich auch jetzt frustriert.
Wenn deine Frustration bei einem anderen Kind von Mir zu liegen kommt, gibt es für dich ein sehr simples Einvernehmen einzunehmen. Es gibt eine schlichte Erklärung für den Standpunkt, den der Andere eingenommen hat, welcher deinem vorgeblichen Glück entgegensteht. Die Erklärung liegt auf der Hand. Er sieht die Situation anders. Er begreift nicht. Stimmt das nicht? Ist das nicht einfach? Und doch ist der Andere zu der Ansicht berechtigt, die er hat. Er ist dazu berechtigt.
Das Gleiche kann von dir gesagt werden. Du siehst die Lage anders. Du verstehst es nicht. Du bist berechtigt, die Lage so zu sehen, wie du sie siehst. Nunmehr gelangen wir zu deiner neuen Position – dir die Zeit nehmen, um dir anzusehen, wie der Andere es sieht. Finde das heraus. Vielleicht hast du danach nicht gefragt oder dem Anderen nicht stattgegeben, sich freimütig zu äußern. Unter deinem Zuhören kann das Gegenüber seine Gedanken klären und es aus sich heraus anders sehen.
Komme von dem Ort her, dass du dich um diesen anderen Menschen kümmerst, und dass auch er sich um dich kümmert.
Es bestand ein Irrtum in euren Ansichten, Geliebte. Ihr habt wohl vergessen, dass ihr geliebt seid. Ungeliebterweise spürt ihr Barrieren. Im Wissen, dass ihr geliebt seid, könnt ihr es durchsprechen. Im Wissen, dass ihr ebenfalls liebt, könnt ihr es durchsprechen. Habt ihr nicht gedacht, nicht verstanden sein habe bedeutet, dass ihr nicht geliebt werdet?
HEAVEN #3450 – 6.5.2010 – What Your Life Is About
WORUM ES IN EUREM LEBEN GEHT
Im Leben schaut ihr auf die Lage des Landes. Das Gelände ist vor euch ausgelegt. Wo ihr geht und worauf ihr aus seid, ist eure zu treffende Entscheidung. Was passiert, ist nicht voll und ganz an euch. Ihr habt etliches Sagen, aber ihr habt im Leben nicht über alles, was passiert, das Sagen.
Und doch wolltet ihr im Leben alles kontrollieren. Geliebte, was auch kommen mag, ihr habt mit ihm umzugehen. Was auch an euer Tür anlandet, ihr habt damit etwas zu machen. Zuweilen lasst ihr es herein, und zuweilen räumt ihr den Platz für die Angelegenheit frei. Ihr habt nicht das Sagen. Ihr habt darüber das Sagen, von woher ihr weitergehen möchtet, indes seid ihr nicht der Verteiler des Universums.
Wenn ihr euch in einem Erdrutsch befindet, befindet ihr euch in ihm. Wo ihr rauskommt, ist womöglich nicht eure Wahl. Wo ihr euch auch immer einfindet, eure Wahl beginnt ebendort. Ihr geht von dort los, wo ihr euch befindet. Selbst wenn ihr nicht laufen könnt, habt ihr Wahlen. Ihr habt die Wahl der Verzweiflung. Vielleicht die Wahl loszukriechen.
Niemand möchte gerne an einem fremden Ort aufwachen, freilich, sofern ihr seht, dass es sich soeben genau darum handelt, lautet die Frage nicht Wie, Wann, Warum. Die Frage lautet: Was tue ich jetzt? Und falls du nichts tun kannst – wie akzeptierst du es in der Folge? Wie gehst du in deinem Leben voran, oder wie lange bleibst du hier an der Stelle stehen und jammerst?
Du befindest dich in einer Lage, die du dir nicht selbst hergestellt hast. Ganz bestimmt nicht in der einen oder anderen bewussten Weise in eigener Fertigung. Ob indes bewusst oder nicht – gehst du jetzt nach Osten oder Westen? Vielleicht ist das jetzt die Zeit, um die Dinge zu nehmen, wie sie kommen.
Falls du dich in einem Erdrutsch findest, ist es möglich, dass diese Anwesenheit im Erdrutsch eine von dir getroffene Wahl war. Vielleicht hast du die Wahl vor langer Zeit getroffen. Vielleicht wirst du das niemals wissen. Es ist schwer zu glauben, dass du dir auswählen würdest, an einem Fleck zu sein, an dem du niemals sein wolltest, und dennoch findest du dich hier wieder.
Selbst falls du insgesamt ein unschuldiges Opfer bist, hast du eine Wahl, zu weinen und zu protestieren, oder aufzustehen und von Neuem zu beginnen.
Ein Same wird etwa keine Wahl haben, wo er in die Erde gelangt, gleichwohl kann er sich aussuchen, ebenda zu wachsen und gar zu blühen.
Ein Hut etwa wird sich niemals aussuchen, auf welchen Kopf er gelangt, und doch setzt ein Hut das fort, was Hüte tun.
Hüte sind dienlich. Samen dienen. Und ihr seid dienstbar.
Ihr habt einen Willen, und hingegen nicht immer eine Wahl, ausgenommen, wie ihr euren Willen einsetzen möchtet. Benutzt ihr euren Willen, um zu protestieren und zu kämpfen, oder benutzt ihr ihn, um vorwärts zu kommen?
Setzt Wille nicht mit Starrköpfigkeit gleich. Der Wille hat nicht daran festzuhalten, wo er war. Wille bedeutet nicht, dass du deinen Willen bekommst. Das Leben hat dich das immer gelehrt.
Die Sache ist, dass du Entschlüsse zu fällen hast, ohne zu wissen, wie der Ausgang sein wird. Irgendwo im Verlauf des Weges hattest du wohl die Auffassung eingenommen, dass du im Voraus die Resultate zu kennen habest. An der Stelle kam die Vorstellung von Chancen herein. Mit den Chancen spielen gerät allerdings am Ende nicht immer so, wie ihr es möchtet. Bisweilen geht ihr trotz verschwindend geringer Chancen vor, und alles ist, wie ihr es wolltet, oder nicht.
Es ist auf dem Weg nötig, die Idee des Gewinnens oder Verlierens los zu lassen. Das Leben ist keine Frage des Gewinnens oder Verlierens. Und ihr wisst nicht dauernd, wann ihr gewonnen oder verloren habt. Offen gesprochen, euer Leben handelt weder vom Gewinnen noch vom Verlieren. Euer Leben ist das Spiel spielen. Spielt die Partie, so gut ihr könnt, und seid ein guter Sportsmann.
HEAVEN #3451 – 7.5.2010 – The Joy of Creating
DIE FREUDE AM ERSCHAFFEN
Wenn du schöpferisch bist, fühlst du dich gut. Der Grund dafür ist, dass du von dir zum Universum hin strömst. Während du schöpferisch bist, gelangst du aus dir selbst heraus und in das Universum hinein. Im Von-Dir-Wegströmen rührt die Kreativität das Universum. Deine Freude in der Kreativität bringt das zuwege. Das Richtmaß liegt nicht in dem, was du erschaffst. Nicht in der Vollkommenheit dessen, was du erschaffst. Es liegt in deinem Geben, denn das stellt Schöpferischsein dar.
Das gemalte Bild eines kleinen Kindes hat eine Auswirkung auf das Universum, selbst wenn die Arbeit des Kindes wie eine Kritzelei aussieht. Weswegen? Nicht der Ausgang von Ereignissen macht etwas dazu, dass es Anerkennung verdient. Es geht um das Herz, was dort hineingelegt ist.
Backe mit Freude einen Kuchen, und du dienst dem Universum.
Deswegen ist es so lebenswichtig für dich, freudig zu sein.
Wenn du dir über die Welt Sorgen machst, hilfst du ihr nicht. Wenn du dir über die Welt Sorgen machst, streust du Salz in ihre Wunden. Wenn du der Welt sagst: „Du schaust heute ein wenig blass aus. Du hast eine Menge Probleme. Dir geht es nicht so gut.“, wird sich die Welt anschicken, sich überempfindlich zu fühlen, an sich was ihre Befähigung anbelangt, sich selbst zu erneuern, zu zweifeln.
Wir reden über den Gesundheitszustand der Welt. Richte dein Augenmerk darauf, was in der Welt wohlbehalten ist, und der Welt wird eine höhere Gesundheit zukommen. Liebe die Welt, und sie wird sich ihrer eigenen Schwierigkeiten annehmen. Liebe die Welt, und die Welt wird erstarken und Probleme auflösen. Es löst nichts, wenn du mit den Fäusten auf die Welt einschlägst. Höre auf mit dem Beklagen. Beginne mit dem Lieben.
Das Unverhohlene ist nirgendwo auch nur nahezu so machtvoll wie das Ungesehene.
Du kannst über die Welt nicht hinter ihrem Rücken reden. Sie hört dich. Sie wird schwächer, oder sie sprießt in Lebenskraft auf, je nach dem, was du sagst. Du befindest dich stets in Hörweite der Welt. Ihr habt vor der Welt keine Geheimnisse, Geliebte.
Die Chancen stehen gut, dass ihr, so wie ihr die Welt behandelt, mit euch selbst umgeht. Vielleicht ist es der Fall, dass ihr stets auf euch einhackt, dass ihr euch sagt, wie ihr auf die eine oder andere Weise hättet klüger oder früher oder besser sein können. Anders ausgedrückt, vielleicht äußert ihr euch gegenüber, wie ihr versagtet, und wie ihr neuerlich versagtet. Vielleicht habt ihr euch stets erzählt, dass ihr nicht so richtig dabei seid, euch zusammenzunehmen. Ihr demoralisiert euch vielleicht. Eure Absichten mögen ja schön sein, nicht eure Praxis. Wie weit könnt ihr eurem Dafürhalten nach gehen, solange ihr euch mit euch nicht befreundet? Vielleicht seid ihr zu euch ein alter Drache. Wie könnt ihr mit einer Xanthippe glücklich sein, die über euch immer wieder dieselbe Leier vorbringt.
Ich rede hier über allgemeine Höflichkeit, Geliebte. Behandelt euch herzlich. Seid euch gegenüber ein König oder eine Königin. Das Königtum weiß, wie zuvorkommend sein ist. Und in der Höflichkeit hebt das Königtum empor. Falls du es an gutem Benehmen gegenüber dir selbst hast fehlen lassen, ändere deine Taktik. Steige von deinem Rücken herunter.
Du wirst wohl zur selben Zeit, wie du nicht genügend von dir erbittest, zu viel von dir erbitten.
Gib dir eine Ruhepause und Richtlinien, die du befolgen kannst. Erbitte ausreichend viel von dir, aber sei keine Nervensäge. Sei eine einnehmende Person, die dich, nicht mehr mit Schrecken, sondern mit Ermunterung inspiriert, einen höheren Weg einzuschlagen.
In der Manier mögest du mit dir, mögest du mit der Welt Umgang pflegen.
Die Welt ist euer Kind, Geliebte. Sie ist aus eurer Fabrikation. Befehdet euch nicht mit der Welt. Feuert auf sie keine hastigen, ziellosen Schüsse ab. Ermutigt sie stattdessen. Lächelt sie an. Tätschelt ihr über den Kopf. Weist die Welt darauf hin, wie glänzend sie ist. Weist euch selbst darauf hin, wie prachtvoll ihr seid.
HEAVEN #3452 – 8.5.2010 – Take off Your Disguises
LEGE DEINEN MUMMENSCHANZ AB
Falls du dir nicht so viele Fragen stelltest, falls du nicht jeden Gedanken und jede Handlung derart stark abwägen, falls du mit dir nicht so viel hin und her debattieren würdest, könntest du gar Frieden haben. So wie es damit zurzeit steht, zeichnet sich eine Neigung ab, dich vom Frieden abzutrennen.
Du bist der Tennisball, den deine Gedanken hin und her schlagen. Puack, puack, puack.
Du hast ein gelehrtes Interesse an deinen Gedanken, und du hast Unschlüssigkeit. Sobald du einen Entschluss fällst, schlägst du jenen ein paar Mal hin und her, danach treiben dich böse Ahnungen. Sofern du in deinem Entschluss nach links gingst, sinnst du darüber nach, ob du hättest nach rechts gehen sollen. Sofern du nach rechts gehst, sinnst du ebenfalls nach. Du überlegst sogar, ob du überhaupt in eine Richtung hättest gehen sollen.
Du bist ein Zuchtmeister. Du, der du es nicht liebst, Ratschläge in Empfang zu nehmen, erteilst dir bestimmt Ratschläge genug. Du reichst dir vermischte Signale zu, und dementsprechend gerät der Friede in deinem Herzen durcheinander. Könntest du nicht unbeschwerter, und weniger Zuchtmeister sein?
Vielleicht bist du sogar Schlimmeres als ein Zuchtmeister. Du hast dich womöglich zu einem gnadenlosen Tyrannen ernannt. Du bist vielleicht in deiner Herangehensweise an dich und die Welt der erbarmungslosestes Tyrann. Du bist gar so schwer zufriedenzustellen, dass es unmöglich ist, dir zu gefallen. Egal wie sehr du dich bemühst, den Tyrann in dir zu besänftigen, der Tyrann deiner selbst legt strenge Strafen auf. Die Strafen bestehen, in der einen oder anderen Form, darin, dass du dich was dich anbelangt nicht gut fühlst. Du wirst womöglich nicht einmal mehr Anläufe machen, deinen Kopf über die Welt hinaus zu heben, zu welchem Nutzen denn auch?
Demnach trittst du in die Rivalität ein, demnach verbreitest du deine unansehnlichen Gefühle, und du täuschst dir gegenüber vor, dass du auf nichts mehr achtgebest. Du befindest dich derart unter dem Daumen des gnadenlosen Tyrannen, dass du die Rolle einnimmst, die er dir übergeben hat.
Es ist Wahrheit, was Ich dir gegeben habe. Keine Rolle. Du bist ein Seinswesen des Lichts. Dein Licht geht nicht aus. Du kannst Rollos über dein Licht herunterziehen, aber du kannst es nicht verdüstern. Du kannst Halloween-Kleider tragen. Du kannst dich sogar als einen Geist deiner selbst verkleiden. Falls du dein reines Sein nicht wiedererkennst, hast du ebendas getan.
Oder du bist ein Clown deiner selbst.
Jedenfalls wirst du kostümierterweise dir gegenüber treulos. Du reihst dich in eine Parade ein und achtest nicht darauf, wohin sie läuft. Du möchtest mit ihr entlang marschieren. Einerlei wie lärmend sie und die Massen sind, du wirst ihretwegen den Frieden aufgeben. Ja, du wirst sogar aufhetzen.
Nachdem du dich aufgegeben hast, wirst du bei deiner Wahl sogar der Disharmonie vor der Harmonie den Vorzug geben. „Wieso nicht?“, wirst du etwa denken. „Falls ich mich nicht erheben kann, kann mich das genauso wenig kümmern. Was kann es jemandem etwas ausmachen, in welcher Sache ich versage? Hinterher wird es mir glücken, den Wagen mit den Äpfeln wieder umzudrehen und auf die Räder zu stellen.“
Geliebte, kommt zurück, um in die Richtung des Friedens zu steuern. Ihr werdet in euch im Frieden Wertigkeit finden. Ihr werdet Mich im Frieden finden. Ihr möchtet Mich nach wie vor gerne, oder etwa nicht? Ihr habt Mich nicht aufgegeben, oder doch? Selbst wenn ihr das habt, begebt euch mit Mir auf
eine Spritztour. Lasst Uns schauen, welche Musik Wir zusammen machen können.
Es ist im Grunde nicht so, dass ihr Mir eine Chance gebt. Es ist so, ihr gebt euch eine Chance. In Wahrheit möchtet ihr eher ein Held als ein Deserteur sein. Ihr wisst nicht um alldas, was ihr unter den Gewändern eurer Verkleidung, die ihr anhabt, tragt. Zieht die Verkleidungen aus, eine nach der anderen, ein bisschen und dann noch ein bisschen, oder alles auf einmal!
Ich sehe natürlich durch den Mummenschanz. Du wiederum wirst wohl noch an ihn glauben. Glaube stattdessen an dich!
HEAVEN #3453 – 9.5.2010 – Where the Dolphins and Whales Swim and Play
WO DIE DELPHINE UND WALE SCHWIMMEN UND SPIELEN
Du mögest dich durch keine Tage des Schreckens entmutigen lassen. Jene Tage werden so lange sein, wie du alles zu dir gelangen lässt. Rauhe Gewässer, ruhige Gewässer – du durchschwimmst sie. Rauh oder ruhig, Gewässer sind nicht angelegt, dein Empfinden des Wohlseins zu beeinträchtigen. Eine Stimmung ist bloß eine Stimmung. Stimmungen kommen und gehen. Ja, die Wahrheit ist, Geliebte, ihr müsst keine Federn haben, die zerzaust werden. Ein Seinszustand ist keine Auf- und Ab-Bewegung. Bringe dich selbst mehr mit deinem Seinszustand in Übereinstimmung als mit deiner zerzausten Stimmung. Eine Gestimmtheit ist zeitweilig. Dein Seinszustand bleibt immer.
Wenn du durch schlammiges Wasser gehst, kommst du auch aus ihm heraus. Bleibe nicht länger drin, als du musst. Gehe in das schlammige Wasser hinein und heraus. So sei es. Der Schlamm wäscht sich ab. Du bist zu großartig, um im schlammigen Wasser an deinem Daumen zu nuckeln.
Komme heraus und spiele mit Mir! Lasst Uns dorthin gehen, wo Delphine und Wale schwimmen und miteinander spielen. Lasst Uns durchs Leben schwimmen und wissen, dass Unser Schwimmen gut und schön war. Ich schaute Meine Schöpfung am Anfang an, und Ich sah, sie war gut. Kannst du dir diesen einen Tag ansehen und sagen, er sei gut? Selbst wenn er für dich kein großartiger Tag war, muss etwas Gütigkeit in ihm gewesen sein. Und falls du keinen Grund ausfindig machen kannst, wieso du dem Tag gegenüber Nachsicht verleihen kannst, dann gib ihm trotzdem Erbarmen und liebe ihn. Liebe es, dass hier ein Tag für dich gewärtig war. Er tat das Beste für dich, was er konnte. Wie auch immer – das Heute verspricht, dass Morgen ein anderer Tag ist und dass er für dich das Äußerste tun wird.
Jeder Tag tut für dich das Beste, was er vermag.
Falls ein Tag das könnte – er würde dich gerne glücklich machen. Ein Tag ist wie ein Kissen auf einer Couch. Das bedeutet, das Leben für dich weich machen zu mögen; wiewohl ein Tag nicht die ganze Zeit für dich die Kissen aufschütteln kann. Wie der Hl. Nikolaus hat er für Viele weitere Verbindlichkeiten zu erledigen und bloß so und so viele Stunden, um das auszuführen, und manchmal, bloß manchmal, ist er nicht imstande, das durchzuhalten. Unter welchem Wochentagnamen er auch läuft, der Tag trägt dich in seinem Sinn und entschuldigt sich für jede Unannehmlichkeit.
Falls das Sofa am einen oder anderen Tag für dich nicht bequem ist, setze dich vielleicht aufrechter hin, und danke dem Tag für die Hinsicht, die er für dich aufgebracht hat. Es gibt nicht einen Tag, wann der ganze Tag grässlich ist. Nicht einen Tag, der dir nicht etliche Lichtstrahlen darbietet. Selbst wenn ein Tag dir nur einen einzigen Lichtstrahl gegeben hat, lasse dich von dem Gedanken leiten, dass er dir einen Strahl zugereicht hat. Kein Tag indes hielt jemals etwas vor dir zurück. Es ging einfach um die Lage des Landes auf jenem bestimmten Tag. Der Tag beginnt und endet ausschließlich nach seinen eigenen Verdiensten und Vorzügen. Er kann nicht für alles um ihn herum verantwortlich sein.
Der Tag möchte dich gerne darauf hinweisen, dass du eben an dem gleichen Tag, den du für unwegsam befandst, Behaglichkeit hättest auffinden können. Jemand tat das. Jemand hatte einen besseren Tag als du. Gestehe dir ein, dass du manchmal schwer zu beglücken bist. Die Welt da draußen ist nicht die Täterin. Falls sie das nicht ist und der Tag nicht der Täter ist, musst du das sein. Oder du lehnst dich vielleicht allzusehr auf den Tag. Wenn du dich allzusehr auf ihn lehnst, kann es sein, dass du ihn dadurch zu sehr niederdrückst.
Zolle dem Aufmerksamkeit, wie du dem Tag begegnest. Vielleicht möchtest du den Tag begrüßen. Ihn willkommen heißen. Vielleicht ihn zu einem guten Tag machen, indem du mit einer Umarmung auf ihn zugehst und indem du auf dich setzt, ihm ein ungezwungenes Emporsteigen von dir anzumuten.
HEAVEN #3454 – 8.5.2010 – The Palace of Your Heart
DER PALAST DEINES HERZENS
Dein Herz ist ein Palast. Möbliere es, wie Paläste ausgestattet sind. Keine groben Dinge. Alles veredelte nützliche Möbel. Nur Dinge, die eines Palastes würdig sind, werden hier behalten. Alles, was eines Palastes nicht würdig ist, gehört hier nicht hin und wird nicht behalten. Nur wertvolle Dinge werden aufbewahrt.
In einem Palast ist alles blitzeblank. Zu jedem Zeitpunkt des Nachts oder am Tag ist ein Palast vorweisbar. Besucher sind willkommen. In ihm gibt es nichts, was man zuzudecken hat. Ein Palast ist ein schöner Ort zum Verweilen.
Falls dein Herz eine Hütte oder ein Verschlag war, vollgestopft mit alten nutzlosen Habseligkeiten, reinige deine Hütte oder deinen Schuppen. Lasse frische Luft herein. Alles, was nutzlos ist, wird nicht hingestellt und genauso wenig behalten. Wieso sollte etwas Altes und Nützliches, was seine besten Tage hinter sich hat, aufbewahrt werden?
In dem Palast deines Herzens gibt es eine Truhe mit Edelsteinen. Kein Palast, der etwas taugt, hätte eine Schmucktruhe mit nachgemachten Edelsteinen in sich. Er hätte nur, was in einen Schmuckkasten in einem Palast hineingehört. Was für Schlacke solltest du in deinem Herzen behalten mögen? Alte Diademe, hergestellt aus Glas? Vielleicht war ein solches Diadem einmal das Passende für dich. Es ist jetzt eingerostet und alt. Nun bewahrst du bloß die echte Sache auf.
Reserviere die Schmucktruhe in deinem Herzen für wirkliche Diamanten und Silber und Gold, für Smaragde und Rubine. Ein wirklicher Edelstein nimmt nicht mehr Platz ein als ein altes zerkratztes Schmuckstück aus einem Billigladen. Wieso nicht in deinem Herzen behalten, was in es hinein gehört?
Ganz bestimmt wirst du erkannt haben, dass dein Herz ein Palast ist, und dass es angelegt ist, um Könige und Königinnen zu beherbergen. Nur noch Angehörige des Königshauses in deinem Herzen von jetzt ab, Geliebte, Geliebter. Kein Gesindel mehr im Palast deines Herzens. Gelichter wären schwere Gefühle, die nicht hierhin gehören. Wann deine Rage hochsteigt, schaffe sie aus deinem Herzen hinaus. Packe dein schönes Herz nicht länger mit Dingen voll, die nicht hineingehören und nie hineingehörten.
Wenn du Ärger, Verbitterung, Groll, Schrecken, etc. in deinem Herzen hast, ist das ein klares Signal, dein Herz zu säubern. Lasse eine Menge Platz für die Liebe, denn Ich werde dein Herz mit Liebe füllen. Tatsache ist, das habe Ich getan. Die Wahrheit ist, dein Herz ist bis zum Rand liebe-gefüllt. Du stecktest in deinem Herzen kleine Radierungen von allerhand Ich weiß nicht was fest. Du hast sie hier mit Reißnägeln befestigt. Du hast etliche Menschen von deinem Herzen ausgeschlossen. Vielleicht hast du ganze Sektionen der Bevölkerung aus deinem Herzen verschlossen. Sei universal, aber wirf Menschen in keinen Topf der Ablehnung.
Zusätzlich zur königlichen Ausstattung hat dein Herz zu allen Zeiten und Jahreszeiten offen zu sein. Dein Herz geht nirgendwohin zum Angeln. Es ist immer bei der Arbeit anwesend. Der Zweck deines Herzens lautet, Liebe und nichts sonst zu beherbergen. Ein Herz ist nicht zum Beurteilen da, noch auch liegt ihm an, Aufzeichnungen von Vergehen zu beherbergen. Bestimmt nicht.
Mache in deinem Herzen etwas Frühjahrsputz. Gehe auf deine Hände und Knie runter und schrubbe jenen Schmutz aus deinem Herzen hinaus. Mache deine Arbeit gut. Mache dein Herz glänzend und fleckenlos.
Nun, Ich sprach oben davon, dass dein Herz geöffnet gehört. Lasse nur das in dein Herz hinein, was dem Universum dienlich ist. Du könntest sagen: „Gott, wie aber mache ich das ohne Beurteilung.“
Wie du redest, das geht mit dem einher, wie du dich fühlst. Dein Herz mag es nicht, wenn du es mit Schwatzen und Kritik anfüllst. Dein Herz möchte ganz entschieden nur Liebe behalten, indes hat es nach der Pfeife deines Geistes zu tanzen. Führe mit deinem Geist ein gutes Gespräch, und bitte ihn, deinem schönen Herzen ausschließlich erhebende Botschaften zukommen zu lassen.
HEAVEN #3455 – 11.5.2010 – In Eternity
IN DER EWIGKEIT
In dem Land, in dem es keine Zeit gibt, ist von Hasten nichts zu hören. Zu langsam sein, oder zu früh oder zu spät dran sein, auch davon ist nichts zu hören. Wäre das nicht der Himmel, wo es kein Schritttempo gibt, oder, falls es eines gäbe, so handelte es sich um deinen eigenen Schritt und er wäre genau so richtig, wie er nun einmal ist. Es gäbe kein Hasten, keine Zeitverschwendung. Im Land von keiner Zeit gäbe es keine Zeit zum Vergeuden. Es gäbe überhaupt keine Zeit.
Wie sähe euer Leben aus, falls ihr aus den Machenschaften der Zeit auf dem Boden der Erde emporgehoben werden würdet?
Ist Zeit nicht wie eine Peitsche geworden? Hat die Zeit euch nicht außer Atem gebracht? Hat sie euch nicht gepiesackt? Die Zeit hat einen Schlag, und sie schlägt euch schwarz und blau. Sie war ein zorniger Meister. Man sagt, die Zeit wartet auf keinen Menschen. Näher an der Wahrheit ist es zu sagen, dass die Zeit euch über den Kopf schlägt und euer Leben auf der Erde zum Gerinnen bringt. In der Zeit festgefahren, so könnt ihr euch kaum rasch genug bewegen. Es ist nicht einfach, schier rechtzeitig zu sein oder rechtzeitig oder gar fristgerecht zu sein. Ihr seid mit Zeit beladen.
Ah, sein, ohne sich zur Zeit hinunter zu bücken zu haben. Ah, nicht in jedem Augenblick die Zeit in Betracht zu nehmen zu haben. Ah, einfach in die Ewigkeit hineinschlüpfen und aus den Verheerungen der Zeit heraus sein. Den Fesseln der Zeit entkommen. In deiner eigenen Zeit sein und für ihren Durchlauf nicht rechenschaftspflichtig sein.
In der Ewigkeit ist Jeder jung. Jeder ist frisch. Es gibt kein Altern. Und ohne Zeit gibt es keinen Raum, denn Zeit und Raum sind ein und dasselbe, obschon aus verschiedenen Winkeln her gesehen. In der Abwesenheit von Raum ist der Himmel zugegen, grenzenlos, weit, ausladend, ausgedehnt, herausragend. Ohne Raum gibt es keine Bürden. Es gibt nichts zu tragen, und nirgendwo, um es nach dorthin zu verbringen. Es gibt keine Berge, um darüber zu springen. Es gibt keine Unfälle. Es gibt keine Straßen, und keine Schlaglöcher, in die man hineinfallen kann. Niemand kann euch im Stich lassen. Niemand kann euch zurücklassen, denn es gibt nirgendwo sonst, um zu sein, außer bei euch an einer Strähne Strand, sozusagen. Natürlich kommt die Liebe nicht in Strähnen daher, und es gibt nirgendwo, wo ihr gestrandet sein könnt.
Trotzdem, bei allem, was hier gesagt wurde, Zeit und Raum überreichen euch ebenfalls große Wohltaten. Ihr habt eine schöne Zeit. Ihr befindet euch in einem guten Raum. Ihr könnt in den Ozean laufen, und ihr könnt am Strand Sandburgen bauen. Ihr könnt Steine sammeln. Ihr könnt zu jemandem rüber laufen. Ihr könnt in ein Auto einsteigen und wegfahren, oder ihr könnt euch einen Milkshake holen.
Zeit und Raum ziehen euch hinunter, und dennoch bieten sie euch gleichzeitig ein einzigartiges Festmahl dar.
Tatsache ist, ihr trefft die Wahl, euch an die Zeit und den Raum anzupassen. Ihr habt es euch ausgesucht, in sie hinein zu schlüpfen. Ihr habt es euch ausgesucht, auf der Erde zu sein, die von Zeit und Raum überschwemmt ist. Ihr habt es euch ausgesucht, in diesem eingebildeten Land für einen bestimmten Zeitraum Wohnung zu nehmen. Ihr habt euch nicht für eine Zeit auf der Erde verurteilt. Ihr habt euch selbst beschenkt, und den Planeten beschenkt. Dies hier ist ein zwischenzeitlicher Tagtraum, in dem ihr euch befindet.
Während ihr hier seid, habt einen guten Traum. Die Erde ist der Ton, mit dem ihr spielt, und ihr gestaltet ihn auf eure Berührung hin. Ihr werft den Ton von einer Hand zur anderen und von einer Säule zu einem Pfosten. Du und Ich haben beide Übung im Gestalten von Ton. Du hast einen guten Ton, um damit zu arbeiten. Erfreue dich an ihm. Genieße es, Bilder und Formen zu fertigen und sie einzufärben, und genieße es, sie in die Weite zu werfen. Genießt es, Geliebte, findet Gefallen daran, denn Wir spielen in jedem einzelnen Moment der Zeit, die insgesamt gesehen keine Zeit ist, gemeinsam miteinander.
HEAVEN #3456 – 12.5.2010 – The Willow Is Strong
DIE WEIDE IST KRÄFTIG
Geliebte, wie oft habe Ich euch den Vorschlag gemacht, die Vergangenheit los zu lassen? Es geht Mir nicht darum, an euch herumzumeckern, aber ist es nicht an der Zeit? Ihr mögt mit dem Kopf nicken und mit Mir einverstanden sein, und dennoch könnt ihr zu den Zahlreichen gehören, die um ihres teuren Lebens willen an der Vergangenheit festhalten, an Auffassungen, die ihr nicht zerbrechen sehen möchtet.
Ich rede nicht davon, keine Erinnerungen zu haben. Ihr werdet sie haben. Ich rede davon, wann ihr euch widersetzt, einen neuen Gedanken anzunehmen. Das soll nicht sagen, dass ihr jedweden neuen Gedanken akzeptiert. Selbstverständlich, das tut ihr nicht. Aber einige annehmen? Könnt ihr nicht einige alte Gedanken gegen neue eintauschen?
Ich rede im Besonderen von neuen Gedanken, die euch selbst betreffen. Wenn Ich sage: „Kommt aus der Vergangenheit heraus“, werdet ihr energisch mit eurem Kopf nicken, und danach haltet ihr euch an vergangenem Glücklichsein oder Unglücklichsein fest, als könntet ihr euch im Leben nicht voranbewegen.
Eist euch von der Vergangenheit los, Geliebte.
Wenn euch eure gegenwärtigen Umstände einsam oder unerfüllt belassen, ist das keineswegs das Signal, auf die Vergangenheit, die vorüber ist, zurückzugreifen. Es ist das Signal, euch nach vorne zu bewegen, nicht zurück. Es ist Zeit, damit aufzuhören, hinterm Haus über den Zaun zu schauen.
Bei Vielen gilt, ihr habt das Empfinden, euer Leben sei ohne einen Lebensgefährten lückenhaft. Muss euer Glücklichsein von jemand Anderem abhängig sein? Ihr seid wohl der Auffassung, um glücklich zu sein, müsstet ihr einen Gatten oder eine Gattin haben. Muss es das?
Sagt ihr zum Leben Nein? Besteht ihr vielleicht darauf, dass ihr bereits alles über das Leben wisst, und darüber, was es für euch sein sollte?
Es ist – des Öfteren in euren Augenblicken der Verlorenheit – eine Neigung zu verzeichnen, unnachgiebig gegenüber einem Feld von Möglichkeiten verschlossen zu sein. Falls euch jemand vorschlägt, dass ihr glücklich sein könntet, dort wo ihr seid, oder falls jemand vorschlägt, dass ihr glücklich sein werdet, sobald ihr nach Alaska zieht, seid ihr felsenfest der Auffassung, dass jene Menschen nicht wissen, worüber sie reden. Geliebte, lasst die Möglichkeit zu, dass ihr nicht wisst, worüber ihr redet. In Wahrheit, Geliebte, gibt es keinen Bedarf, euch in Stein zu meißeln.
Ihr seid nicht, was ihr einmal wart. Ihr wart womöglich niemals, was ihr eurem Dafürhalten nach einmal wart. Und dennoch macht ihr euch an Illusionen fest, die euch an keiner guten Stelle belassen. Vielleicht haltet ihr dickköpfig daran fest. Falls ihr meint, ihr wüsstet alles, und ihr könntet oder wolltet keine anderen Vorschläge hereinlassen, außer sie stehen bereits mit den euren in Einklang, sobald niemand sonst weiß, worüber er oder sie redet, dass ihr der einzige seid, der das weiß oder der das möglicherweise weiß, dann seid ihr dickköpfig und trefft die Wahl, an einem entschwundenen Platz zu verbleiben. Es sieht danach aus, dass ihr nicht einen Zentimeter hinüberrutschen wollt. Unruhigen Gefühls, dort wo ihr seid, wehrt ihr gleichwohl alle Vorschläge mit aller Macht ab. Tatsächlich ist es so, je mehr Zuhören euch dienlich wäre, umso mehr Widersetzen scheint ihr aufzubringen, umso fester haltet ihr an dem fest, was euch kein Glücklichsein eingebracht hat.
Ihr sagt: „Nein, nein, nein.“ Vielleicht sagt ihr Nein, wann ihr lieber „Ja, ja, ja“ sagen möchtet.
Zuhören hat nicht akzeptieren zu bedeuten, das versteht ihr, und doch, ihr möchtet doch dem gegenüber, was sich euch darbietet, offen bleiben. Vielleicht habe Ich euch einen Botschafter, oder zwei oder drei, gesandt, und ihr weigert euch zuzuhören, was sie zu sagen haben. Vielleicht möchtet ihr nur das hören, was euer Geist bereits in einen Schrein gelegt hat.
Euer Widerstreben zeigt Verletzbarkeit auf, Geliebte. Inflexibilität ist kein Zeichen von Stärke. Die Weide ist stark, weil sie sich zu biegen vermag.
HEAVEN #3457 – 13.5.2010 – There Is Love to Give
ES IST LIEBE ZUM GEBEN DA
Ein für alle Mal, wisst um Meine Liebe für euch und liebt Mich einfach. Darin besteht die Heilung. Ein für alle Mal, liebt. Ein für alle Mal und über allem, liebt. Liebt Mich, und ihr werdet euch mehr lieben. Mit Liebe sind alle Dinge möglich. Mit Liebe wurde die Erde geboren, und wurdet ihr geboren. Falls Liebe das vermag, was kann dann Liebe Ferneres tun? Was kann es denn geben, was Liebe nicht vermag?
Liebe hebt das Universum anstrengungslos in die Höhe. Es gibt keinen Bedarf für den Atlas. Er ist eine Augenwischerei.
Liebe führt die Liste an, und Liebe ist keine Anstrengung, Geliebte. Ihr werdet in eurem Herzen einen Schalter zu betätigen, ein Ansinnen für Liebe aufzustellen haben, danach wird Liebe von alleine strömen. Liebe nimmt ihren eigenen Lauf. Lasst eure Liebe frei. Löst die Liebe in eurem Herzen, und lasst sie laufen. Lasst sie für alles, was ihrer würdig ist, los. Sie ist Goldes wert.
Bis jetzt habt ihr wohl einem Tröpfchen Liebe erlaubt, von eurem Herzen herunterzufallen. Bis jetzt wart ihr mit eurer Liebe knauserig, in der Furcht, sie werde nur kurz vorgehalten, in der Furcht, es handle sich um eine abgedroschene Zulieferung, in der Furcht, es gebe eine Beschränktheit in der Belieferung und Anforderung, und infolgedessen hieltet ihr alle Liebe in der Welt zurück, hängtet ihr euch an sie wie an einen Besitz, ihr habt sie in einen Vorratseimer verfrachtet, den ihr selten aufsucht, um ihn zu öffnen und zu schauen, dass sie sich immer noch in einem einsamen Abteil an einem unpersönlichen Vorratsort befindet, dort eingelagert zusammen mit muffigen Sachen, die ebenfalls nicht das Tageslicht zu sehen bekommen, so, als gäbe es für eure Liebe keinen anderen Platz, so, als wäre sie nicht erwünscht, als wäre sie schlecht geworden, als wollte sie niemand. Ihr wart es, die sie nicht ausgeben wollten, denn ihr wart der Auffassung, Liebe werde nur spärlich vorgehalten und wäre für gewisse Veranlassungen aufzubewahren.
Euch bleibt es, Liebe unter den Verpackungen hervorzuholen und sie euch, der Welt und Mir offenzulegen. Werft die Verpackungen fort. Entbindet die Liebe in eurem Herzen, und lasst sie fliegen. Lasst die Liebe wie Seifenblasen aus einer Seifenwasserdose in die Höhe fliegen. Lasst jene Blasen der Liebe bersten. Ebendafür ist die Liebe gemacht! Euer Herz wird sich ausweiten. Es ist, als ob euer Herz zerbirst, da Liebe hinaus möchte. Natürlich, Liebe birst durch ihre Bande. Liebe wurde fürs Geben wie auch fürs Entgegennehmen gemacht, nicht aber fürs Behalten. Liebe ist zum Geben. Lasst einen Ozean der Liebe aus eurem Herzen strömen. Volles Rohr Liebe. Gute Reise für eure Liebe. Dreht die Liebe, und nicht so sehr euer Auto, hoch. Lasst hinwiederum euren Motor der Liebe nicht einfach stillstehen.
Ihr habt einen Pick-up-Laster der Liebe, oder vielmehr einen Werft-herunter-Laster der Liebe. Werft eure Liebe herunter, während ihr entlang fahrt. Ihr habt einen unaufhörlichen Motor der Liebe, und es ist an euch, dass ihr ordentlich loslegt! Werft jene Liebe hinunter, wo ihr auch fahrt. Kein Bedarf, sie zu beschriften. Bringt irgend jemandes Namen auf ihr an. Falls ihr einen Namen drauf schreiben müsst, schreibt den Meinen drauf, denn Meine Liebe ist für Jeden und Alle zum Auflesen da. Ich bitte euch, sie zuzuliefern. Hinterlasst Haufen Meiner Liebe, wo immer ihr geht und wo immer ihr nicht geht. Lasst Meine Liebe in eurem Herzen ihren Weg zu den Herzen finden, die sie sich in vollen Zügen schmecken lassen werden.
Es ist so, als hättet ihr einen Hotdog-Stand, und als würdet ihr die Würzsauce der Liebe großzügig drübergießen. Sie kostet euch nichts. Ihr erwartet keine Bezahlung für sie.
Erwartet nunmehr, Liebe ohne Furcht vor Einbußen schlicht auszuhändigen. Wie könnt ihr Einbußen erleiden, insofern als ihr Liebe ausgebt, die ja angelegt ist, reichlich und beliebig ausgegeben zu werden? Es gibt keine Gebühr für Liebe. Keine verborgenen Kosten. Keine Rechnung zu bezahlen. Hier ist Liebe zum Geben.
HEAVEN #3458 – 14.5.2010 – You Are a Citizen of the Relative World
DU BIST EIN BÜRGER DER RELATIVEN WELT
Ich höre dich. Hörst du Mich? Spürst du Meine Umarmung? Spürst du Mich nahe bei dir? Weißt du, dass dein Herz neben dem Meinen ist? Noch mehr als das, in dem Meinen, und das Meine in dem deinen. Wir sind derart auf Wechselseitigkeit, dass man nicht sagen kann, wessen Herz Wessen ist. Ich gab dir Mein Herz, um es reichlich auf der Erde zu verausgaben.
Wir teilen Uns ein Herz, Geliebte. Es geht nicht um die Hälfte eines Herzens sondern um die Vollheit der Vollheit. Unser Eines Herz der Liebe erstreckt sich auf das Universum. Es gibt kein Sich Verbergen vor ihm.
Geliebte, was wäre, falls alles was geschieht, Liebe darstellt, die euch zuwinkt? Ihr meint, das müsse unmöglich sein, weil ihr mit Verlust Bekanntschaft geschlossen, weil ihr Kummer kennen gelernt habt, und weil euch niemand sagen kann, dass das, was ihr durchlieft, auch nur im Entferntesten der Liebe ähnle. Ihr habt recht, Kopfschmerz ist keine Liebe. Leiden ist keine Liebe, demnach frage Ich euch, frage Ich voller Mitempfinden: „Wieso leidet ihr dann?“
In zahlreichen Fällen habt ihr in Erfahrung gebracht, dass bestimmte Veranlassungen Leiden mit sich bringen sollen. Was aber wäre, falls ihr das nicht glaubtet, was dann? Ihr seid an die Auffassung gewöhnt, dass ihr, sobald ihr eine Erkältung habt, husten werdet. Nicht anders habt ihr euch an die Auffassung gewöhnt, dass Leiden einen Großteil des Lebens der Menschen auf der Erde ausmacht. Ihr braucht bloß einen Blick auf die Historie zu werfen, um das zu erkennen, und doch, ihr müsst die Geschichte nicht wiederholen.
Schmerz ist Schmerz. Physischer Schmerz ist physischer Schmerz. Emotionaler Schmerz ist emotionaler Schmerz. Schmerz wird zu Leiden, sobald du dich selbst bedauerst. Du denkst: „Weh mir!“ Danach ist euch Leid garantiert. Denkt nicht, Ich sei hartherzig, wenn Ich euch das sage. Klar, in eurem Leben gibt es Situationen, die ihr nicht mögt, und dennoch treten sie auf. Es ist eine Tatsache, dass die Körper der Menschen sterben. Es hilft euch nicht, wenn Ich euch sage, dass die Hiebe im Leben, die euch erreichen, nicht persönlich sind. Falls ihr den Körpertod eurer geliebten Angehörigen wie einen Wetterwechsel nähmet, wie schwer und wie lange würdet ihr dann leiden?
Ihr könnt euch nicht um das Leben herumdrücken, Geliebte. Ihr seid hier auf der Erde, um das Leben zu leben, und nicht um sogar den Tod der geliebten Angehörigen als einen Affront aufzufassen. Das Leben für sich genommen ist nicht schwankungsfrei, ihr aber, Geliebte, ihr könnt euch auf ebenem Kiel bewegen. Ihr müsst euch nicht derart hoch abfedern oder derart in der Tiefe niedergehen, wie ihr es zu tun versteht. Mitunter habt ihr euch sogar nach der Anspannung der Hoch’s und Tief’s gesehnt. Sagt mir nicht, das sei nicht der Fall gewesen. Zuweilen liebt ihr es, euch als Tischtennisball zu sehen, der herumgeprellt, der sozusagen von Pontius zu Pilatus geschlagen wird.
Ihr möchtet kein Leiden, und dennoch liebt ihr das Drama. Woraus sonst ist Dramatik gemacht, Geliebte, woraus sonst als aus dem Rauf und Runter. Die Dramatik hält euch eine Plattform fürs Leiden vor, um euch an den Eisenbahnschienen festzubinden, um überfahren zu werden und sich selbst zu verherrlichen.
Ein Kind weint über ein in die Brüche gegangenes Spielzeug. Ihr weint über zerbrochene Träume. Ihr habt niemals gedacht, dass das Leben so sein würde, worum es sich dabei auch immer handelt. Ihr habt mehr vom Leben und von euch erwartet. Das Leben sollte nicht so sein. Ihr solltet so nicht behandelt werden. Ihr, ihr zuvorderst, solltet vom Leben Geschenke in Empfang nehmen und nicht wie gewöhnliche Menschen sein, die ihre geliebten Angehörigen verlieren oder unter der einen oder anderen Einbuße leiden.
Du bist ein Bürger der relativen Welt, und in der relativen Welt kommen und gehen beide, Gefälligkeiten wie Belastungen.
HEAVEN #3459 – 15.5.2010 – Circumstances in Life
UMSTÄNDE IM LEBEN
Möchtest du Meine Hand nehmen und in Krankheit und Gesundheit Mein Freund sein? Möchtest du Mich lieben? Möchtest du Mich mit einer Liebe lieben, die so unerschütterlich ist wie die Liebe, in der Ich dich halte?
Dass Ich dich mit Meinem ganzen Herzen liebe, meint genau das. Ich liebe dich in voller Liebe. Dem was dich im Leben heimsuchen mag zum Trotz, du verlierst Meine Huld nicht. Kann Ich, genauso, in deiner Gunst bleiben, egal, was dir das Leben zuliefert?
Es ist nicht so, dass Ich dies für Mich von dir erbitte. Ich erbitte es von dir für dich. Es ist für dich hilfreich, bei Mir zu bleiben, was auch in deinem Leben geschieht. Ich bleibe bei dir, ungeachtet dessen, was du an Äußerungen tätigst. Bleibe nicht anders bei Mir.
Das Leben greift dich manchmal aufgrund deiner Anhaftung an Andersartiges an. Du glaubst, dies, dies und das habe so und so zu sein. In deiner Einschätzung ist es gewissen Dingen zugelassen zu geschehen, und bestimmten nicht. Das Leben ist nicht immer mit dir einer Meinung. Und wenn du danach etwas anderes in die Hand bekommst, gehst du im Leiden unter bis zu dem Punkt, bei dem du den Unterschied zwischen Freude und Leid nicht ausmachst. Ich sage, dass du bisweilen dein Leiden genießt, denn es macht dich zu dem mannhaften, lange leidenden Helden der Schau.
Du brauchst das Leiden wirklich nicht, um mit der Freude vertraut zu sein. Diese Auffassung stimmt ganz schlicht nicht. Sobald du allerdings Beschränkungen auf das Leben überträgst, striegelst du das Leiden. Wenn du das Leben in der Verpflichtung siehst, dir Karten, die du möchtest, zuzuteilen, wirst du mit den Karten, die dir das Leben aushändigt, verbittert sein. Du möchtest heimzahlen. Du wirst wütend oder verzweifelt, und bringst eine Fehde mit dem Leben zum Ausdruck oder verdeckst sie.
Das Leben ist unschuldig, Geliebte, so unschuldig wie ihr. Im Leben gibt es das, was ihr nicht begreifen könnt, was womöglich unmöglich zu verstehen ist. In menschlichen Begriffen ist es nicht verstehbar. Und doch gelangt das Unverstehbare trotzdem zu euch. Vollziehe es sodann nicht nach, und meine ebenfalls nicht, dass dir ein beliebiger Angriff widerfahren sei. Es gibt Dinge, derer du dich nicht erwehren kannst. Es gibt im Leben Gegebenheiten, mit denen du einfach einherzugehen hast. Der Tod ist eine davon. Alles, was du als Verlust wahrnimmst, darunter ungelegener Verlust, ist eine davon.
Ich weiß, es gibt im Leben Erlebnisse, die, bei allem was du erkennst, schrecklich, unfair, unerforschlich, abscheulich, bedauerlich sind. Was allerdings erreicht das Aufstampfen mit den Füßen? Was bringt Wehklagen zustande?
Es gibt Dinge, die du ändern kannst, und solche, die du nicht ändern kannst. Sofern du Muskeln haben möchtest, kannst du etwas für sie tun. Sofern du jemand, der gestorben ist, zurückhaben möchtest, ist es unwahrscheinlich, dass dies unter deinen Willen fällt. Falls du möchtest, dass dich jemand liebt, der dich zurzeit nicht liebt, gibt es da eine Vorgehensweise, die jenen Menschen dazu bringt? Nein, Geliebte, ihr könnt keinen zwingen, euch zu lieben.
Hier ein bedeutender Punkt: Allem was du fühlst zum Trotz, es gibt niemandes Liebe, die du zu haben hast, ausgenommen die Meinige. Und Ich werde nie aufhören, dich zu lieben. Was im Leben passiert und wie du dich angesichts dessen fühlst, ist nicht notwendigerweise miteinander verflochten. Setze Enttäuschungen im Leben nicht mit Meiner Liebe für dich in einen Ausgleich. Meine Liebe ist davon unabhängig, was dir unterläuft. Lasse das für dich ebenfalls wahr sein. Lasse deine Liebe nicht darauf angewiesen sein, was dir das Leben anliefert, und bleibe dabei, Mich zu lieben.
Welcher Zugewinn soll darin liegen, von Mir weg zu laufen? Welcher mögliche Vorteil? Und weswegen solltest du versuchen mögen, dich von Mir zu trennen? Das ist ohnehin unnütz, denn Ich gehe ohnehin an deiner Seite. Geliebte, es gibt kein Von Mir Wegkommen. Wieso es versuchen? Gebt nach. Billigt es zu. Wir sind unzertrennlich.
HEAVEN #3460 – 16.5.2010 – The Silence of the Snow
DIE STILLE DES SCHNEES
In der relativen Welt hat alles ein Gleichgewicht, selbst in den Bewandtnissen, über die Ich rede. Etwas ist so oder so, und doch gibt es eine Balance. Ich sage euch, es leicht zu nehmen, euch nicht anzustrengen, großzügig, freundlich zu euch zu sein, und doch meine Ich nicht verhätscheln, meine Ich nicht faulenzen. Ich meine nicht, euch zurückzulegen und nichts zu tun, Ich meine nicht, dass ihr nicht etlichen Einsatz aufbringt, keine Anstrengung, Ich meine schlicht etwas Einleitendes, einen Schritt, eine kleine Bewegung in die Richtung, in die ihr gehen mögt.
Ich sage euch, dass Wir, du und Ich, unumgänglich unzertrennlich sind, und doch bitte Ich euch zur selben Zeit, näher zu Mir zu kommen, rüberzurücken, euch zu Mir zu lehnen, Mich zu hören, und so weiter. Auf die eine Weise reicht es, dass Wir Eins sind. Auf eine andere Weise ist das nicht genug, denn es ist Mein Trachten, dass ihr Mich wissentlich auch erfahrt. Mich aus euch selbst heraus kennen lernen – dem kommt nichts anderes gleich. Anderenfalls geht es um Hörensagen, selbst wenn es sich um ein Hörensagen handelt, dessen Herkunft bei Mir liegt.
Es gibt nicht einen Menschen in der ganzen weiten Welt, der Mich nicht unmittelbar zu erkennen vermag. Ihr seid angelegt, Mich durch euch selbst kennen zu lernen. Ich bin nicht angelegt, ein Echo von Worten zu sein. Ich BIN das Wort, Geliebte. Es ist gut, dass ihr Meinen Namen sagen und nach Mir rufen könnt. Es ist noch besser, dass ihr hier direkt Meine Antwort hört. Ihr hört sie womöglich schwach. Ihr braucht sie nicht laut zu hören. Ein schwaches Wispern von Mir ist gut genug.
Jeder hat etwas über den Schnee gelesen, von ihm gehört und Bilder gesehen. Und dennoch kennst du eigentlich Schnee nicht, bis du ihn siehst, ihn anfasst, ihn kostest, mit ihm spielst, bis du selbst Schneebälle machst, bis du mit ihnen wirfst, im Schnee gehst und die Stille des Schnees vernimmst.
Du magst ja alles über die Wüste, über Kamele und Sandstürme wissen, und doch, sofern du nicht dort warst und in ihr gelebt hast, wirst du die Wüste nicht mit deinem Herzen kennen. So lange bis du die Wüste nicht aus eigenem Erleben kennst, kennst du sie nicht. Du hast Kenntnisse über sie. Du kennst Fakten über sie. Vielleicht wirst du gar jeden Fakt kennen. Du wirst vielleicht ein großes Wissen über sie haben, und dennoch kennst du sie nicht. Du kennst den Sand nicht, bis du ihn dir nicht durch die Finger rinnen lässt.
Mit dem Ozean ist es das Gleiche. Du kennst den Ozean nicht, bis du in ihm schwimmst, ihn spürst, auf ihm schwebst, in ihm eingetaucht bist, bis dich eine Welle überflutet. Ihr könnt den Ozean nur für euch selbst kosten. Geliebte, Ich BIN der Ozean.
Nicht anders – ihr könnt keine Pistazie kennen, bevor ihr nicht mit den Fingern die Schale entfernt, das Innere von ihr herausgeholt und in sie hinein gebissen habt, bevor ihr sie nicht gekostet, nicht auf ihr gekaut, sie nicht hinuntergeschluckt habt.
Ihr mögt euer ganzes Leben lang Bananen gegessen haben, und immer noch kennt ihr nicht, wie eine frische reife Banane direkt vom Baum schmeckt.
Ihr wisst nicht, was Satin ist, bevor ihr ihn nicht anfasst.
Ihr wisst nicht, was ein Papierhandtuch ist, bis ihr es in der Hand haltet und benutzt.
Ihr könnt alles über die Planeten wissen, und doch hieltet ihr keinen Planeten an eure Wange, was wisst ihr also demnach? Ihr könnt über die Erde alles aus dem Lexikon wissen. Ihr habt euer ganzes Leben auf ihr gelebt, und wie viel wisst ihr wirklich über die Mutter Erde, solange ihr ihren Puls noch nicht fühltet und ihren Herzschlag nicht vernahmt?
Kommt näher zu Mir, Geliebte, und legt eure Hand über Mein Herz, und erkennt für euch, dass Ich euer bin.
HEAVEN #3461 – 17.5.2010 – Your Heart Rises to Heaven
DEIN HERZ STEIGT ZUM HIMMEL EMPOR
Ein Glücksfall ist zu euch unterwegs. Zu euch. Zur gesamten Welt. Zu Jedem in ihr.
Niemand ist ohne Gesellschaft. Alles Gute liegt an eurer Türstufe. Und ihr werdet es bemerken.
Lebt in der Gegenwart und erkennt, dass ihr ein neues Geschenk vor euch habt, im Begriff, bei euch anzulangen. Ihr könnt fast eure Hand wie nach einem goldenen Apfel an einem Baum nach ihm ausstrecken. Auf jeden Fall wird es euch ausgeliefert.
Was jetzt noch holperig aussieht, wird bald eben aussehen. Die rauhen Kanten des Lebens werden jetzt abgeschliffen.
Bald, sehr bald, wird es, wohin ihr euch auch wendet, golden sein. Alles wird heller sein. Ihr werdet lichter sein.
Der Schlamm wird jetzt entfernt. Ihr werdet mit dem Gedanken gelebt haben, etwas sei los. Es handelte sich bloß um Spannungsbeseitigung. So wie ein Schneepflug die Straßen räumt, so wurdet ihr geräumt. Ihr werdet sehen. Euer Geist ist jetzt klarer, und er wird ausschließlich noch klarer werden.
Ihr werdet euch fühlen, als wärt ihr aus einem tiefen Schlaf aufgewacht, und ebendas ist ziemlich genau die Wahrheit. Ihr wart am Schlafen, Geliebte, und jetzt seid ihr am Aufwachen, und ihr werdet euch blendend fühlen. Ich nehme euch nicht auf den Arm. Ihr glaubt den Astrologen in den Zeitungen, wenn sie euch gute Neuigkeiten erzählen. Glaubt jetzt Mir.
Holprige Straßen liegen hinter euch. Was sich verwandelt, was sich wirklich verwandelt, das seid ihr. Ihr schickt euch an, euren eigenen Weg zu ebnen. Euer Weg wird mit Rosen gepflastert sein. Ich überreiche euch jetzt Sträuße davon. Wie lieblich, wie so wonnig euer Leben werden wird.
Das Leben war immer kostbar. Und jetzt werdet ihr den Liebreiz des Lebens kennenlernen, und ihr werdet ihn besingen. Ich vergeude Meine Worte nicht.
Schön und liebreizend – so ist das Leben angelegt. Dem Leben wird gerade der letzte Schliff verliehen. Der Wald, durch den ihr gelaufen seid, wird zu einem Hafen voller Rosen. Wo ihr auch hintretet, es ist weich. Und ihr geht in aller Sachtheit, und sachte nehmt ihr euch des Universums an, da ihr es in eurem Herzen haltet. Recht bald werdet ihr erkennen, wovon Ich rede. Dann kann Ich sagen: „Geliebte Geliebte, Ich habe euch das gesagt.“
Das Leben ist ein kurzer Dreh um den Block. Jetzt allerdings wird es offene Weiden, grüne Weiden geben, wie ihr sie zuvor noch nie gesehen habt. Ihr hattet flüchtige Eindrücke, dennoch habt ihr kaum mal eine kurze Weile hingeschaut.
Eine neue Welt eilt zu euch, und ihr werdet in ihr mitgenommen. Kein stromaufwärts mehr für euch. Nunmehr ist der Pfad des geringsten Widerstands ein rosenbestreuter Pfad. Euer Glücklichsein wird inwendig in euch liegen, und gleichwohl werdet ihr auf einem rosenbestreuten Pfad gehen, und ihr werdet darum wissen. Es ist, wie es gesagt ist: Alles wird für euch wie auf Rosen gebettet sein, und das meint für Jedermann.
Eine helle Glühbirne wird angehen. Sie beginnt in eurem Herzen, und euer Herz steigt zum Himmel empor. Euer Herz ist das Licht der Welt. Denkt nicht, das sei nicht so. Wisst, dass es so ist.
Ihr öffnet ein neues Paket eures Lebens. Es kommt für euch an, und ihr macht es auf. Der Ankunft dieses neuen Pakets des Lebens, ebenfalls der Bewandtnis, es zu öffnen, kann nicht Einhalt geboten werden.
Ich mache euch keine falschen Versprechen, Geliebte. Ich rede in Begrifflichkeiten der Erdenzeit, und was nennt ihr lange, was nennt ihr bald? Irgendwo in der Mitte, Geliebte, werdet ihr das Licht glänzen sehen, und es ist das Licht aus eurem eigenen Herzen, das ihr sichten werdet.
HEAVEN #3462 – 18.5.2010 – A Lover in a Loved Land
EIN LIEBHABER IN EINEM GELIEBTEN LAND
Wenn ihr Meinen Worten zuhört, wenn Meine Worte bei euch widerhallen, schwingt ihr mit euch selbst mit. Alles ist inwendig in euch. Alles ist Mein, und alles ist euer. Sofern Wir Eins sind, sind Wir Eins. Sofern Wir unzertrennlich sind, sind Wir unzertrennlich. Es gibt kein Wegkehren. Es gibt einzig Sich-Begegnen, falls Wir sagen können, dass Wir Uns, sobald Wir Unser Einssein zur Kenntnis nehmen, begegnen. Oder kann man sagen, dass Wir, die Wir nie auseinandergehen, Uns begegnen? Wir werden Unserer Zusammen-heit inne.
Gegründet in Unserem Einssein, werden Wir es so deutlich nicht feststellen. Wir werden in ihm eingesessen sein. Nicht anders als im relativen Leben, ihr – das Einssein von Uns, das du genannt wird – denkt nicht dauernd: „Ich sitze in meinem Büro. Ich gehe jetzt um die Ecke. Ich befinde mich in einem Restaurant an einem Tisch, und ich esse.“ Ihr wisst, wo ihr seid.
Ihr sitzt. Ihr geht. Ihr esst. Ganz natürlich nehmt ihr das, wo ihr seid, als eine Selbstverständlichkeit.
Und wenn du dich in einer Familie befindest, nimmst du das für selbstverständlich. Die gleichen Menschen sitzen mit dir am Frühstückstisch. Du sagst nicht jeden Morgen: „Meine Güte! Ich sitze mit meiner Familie am Frühstückstisch.“ Das ist erwähnenswert, dennoch wird es nicht immer vermerkt.
Ich, Der Ich ein unumgänglicher Teil von dir bin, werde unauslöschlich. Du wirst es dir anders nicht denken. Du wirst dir nicht vorstellen, dass Ich von Meinem so sehr Geliebten und Meinen Geliebten abwesend bin. Wir sind innig vertraut. Wir werden derart innig werden, dass ihr spielend damit umgehen werdet, so wie die Erhabenen spielend mit Mir umgingen. Das meint nicht leichtfertig mit Mir. Es meint das Einssein des Einsseins.
Man ist nicht für alle Zeit auf der Suche nach dem Einssein des Einsseins. Man gelangt dorthin, in ihm als einer alltäglichen Gegebenheit, als einer stündlichen Gegebenheit, als einer minütlichen Gegebenheit zu schwelgen. Wann ihr Mir nahe seid, seid ihr Mir nahe. Wann Wir zusammen sind, sind Wir zusammen. Wir sind stets zusammen, und ihr könnt einen Atemzug nehmen. „Ah, ich bin bei Gott. Gott ist bei mir. Wir sind für immer und ewig und vollkommen Eins.“ Wie gut ihr euch fühlt, indessen ihr fraglos wisst: „Der Vater und ich sind Eins.“
Du und Ich sind Eins.
Wie glücklich bin Ich im Wissen, dass Meine Söhne und Töchter allesamt mit Mir Eins sind.
Du bist das Einssein in personifizierter Weise. Du bist Einssein aufs Unübertrefflichste. Du bist Einssein in Inkarnation. Ich bin Einssein. Du bist Einssein. Wir sind Einssein.
Was ist Einssein anderes als Liebe. Liebe, die Form angenommen hat. Liebe, die ist. Liebe, die bleibt. Liebe, die sich in Bewegung setzt, und Liebe, die sich nie abkehrt. Liebe ist eine Qualität des Seins. Sie ist Unsere Seienshaftigkeit. Sie ist Unser Einssein, diese Liebe, die konstant ist, diese Liebe, ohne die zu sein unmöglich ist, diese Liebe, die ganz Trefflich Unser Einssein ist.
Du bist Mein Eines, und Ich bin dein Eines, und alle sind Eins. Wer möchte gerne zwei oder drei oder mehr sein? Wer möchte Getrenntheit? Wer möchte dem Einssein gegenüber ein Fremder sein? Wer möchte jemandem begegnen außer sich selbst? Du bist jedermann überall. Du bist Eine Ganzheit. Sei in dieser Einen Welthaftigkeit des Einsseins weder ein Fremder dir gegenüber noch Mir oder irgendjemandem unter deinen Schwestern und Brüdern gegenüber.
Sei Eins mit der Rose. Sei Eins mit den Tieren auf der Erde. Sei Eins mit Allem Was Ist.
Anerkenne dein Einssein, was Unser Einssein ist. Die Familie des Menschen ist Eins. Es gibt keinen anderen. Es gibt kein anderes Land. Es gibt Einssein und Liebe, Liebe und Einssein. Tut euch zusammen. Lasst euch im Einssein in Dienst nehmen, und erleidet nicht die Andersheit. Lebt das Einssein. Liebt das Einssein. Liebt euch selbst, und ihr liebt Alle. Seid euch kein Fremder.
Seid ein Liebhaber in einem geliebten Land.
HEAVEN #3463 – 19.5.2010 – It Is God Who Gives Godwriting Workshops
GOTT IST ES, DER GODWRITING WORKSHOPS AUSRICHTET
Ein wirklich wundervoller Godwriting Workshop, sagst du. Du sagst, die wissest nicht, wie Ich das bewerkstellige. Ich möchte es dir sagen.
Das ist leicht. Das ist Mein wonnevolles Vergnügen. Ihr habt Mich alle gesegnet. Ich bin gesegnet. Gott ist gesegnet.
Jedes Godwriting ist eine schöne Frucht, die wie ein Apfel von einem Baum in Mein Herz hinein fällt. Jede Frucht, die zu Mir fällt, ist ihre eigene Züchtung einer noch-nie-erblickten Fruchtsorte. Ich gab euch die Wörter, und doch bietet ihr sie Mir wie ein Geschenk von einem goldenen und silbernen Baum dar, der die Früchte eurer Seele trägt. Ihr übermittelt Mir Meine Huld, und Ich bin hocherfreut.
Hocherfreut ist nicht der Ausdruck, den Ich gerne möchte. Manchmal kenne Ich das Wort nicht, wonach Mir ist. Vielleicht gibt es kein Wort, um das zum Ausdruck zu bringen, was Ich ausdrücken möchte. Dankbar ist nicht das rechte Wort. Wann bin Ich nicht dankbar? Wertschätzend ist nicht das richtige Wort. Wann bin Ich es nicht? Glücklich ist nicht das richtige Wort, denn wann bin Ich nicht glücklich? Gut aufgenommen worden ist nicht das richtige Wort. Gut aufgenommen ist allzu sehr auf eine verfahrene Situation bezogen. Und, damit wird nicht gesagt, dass Meine Botschaften an dich gütlich gegeben sind, und dass Mein Gewahrsein darüber, dass Meine Botschaften mit offenen Armen in Empfang genommen werden, Mir … gibt – ja, was soll Ich denn sagen? Ich kenne das Wort nicht. Du wirst Mir das Wort zu geben haben, was Ich brauche.
Vergnügen ist genauso wenig das richtige Wort. Ihr tut mehr als Mir gefallen, Geliebte. Ja, ihr gefallt Mir, was aber ist das Wort, was Ich ausdrücken möchte, das Wort des Gehalts, was Mir ein Geschenk von euch bedeutet?
Ihr habt Mir Liebe gegeben, was ist demnach das richtige Wort, um das auszudrücken, was Ich empfinde, wenn ihr Liebe an Mich schickt?
Ich kann nicht sagen, dass euer Rückfluss an Liebe Mich veranlasst, euch mehr Liebe zu spenden, da Meine Liebe bereits aufs Vollste gespendet ist. Wo kann mehr Liebe sein?
Soll Ich sagen, dass eure Aufmerksamkeit auf Mir wie ein lieblicher Frühlingsregen ist, der euer Herz über das gesamte Universum versprengt?
Ich kann nicht sagen, dass Ich ausgedörrt war, und dass dein Godwriting Meinen Durst gestillt hat. Indes, das nehme Ich an – falls Mir ein Durst zueigen wäre, läge er darin, die Briefe voller Liebe von euch, die bei Mir ihren Ursprung haben, entgegen zu nehmen. Jedes Godwriting, das du in Empfang nimmst, ist wie ein bestätigter Rückschein an Mich. Ihr bestätigt Meine Geschenke an euch, Meine in Worte gefasste Geschenke, die als Ratschlag ausgedeutet werden. Ihr honoriert Unsere Verbundenheit. Ihr akzeptiert Unsere Verbundenheit. Ihr bejaht Meine Liebe.
Ja, jedes Godwriting ist euer Danke Dir an Mich.
Ihr überreicht Mir sozusagen eine spezifizierte Aktualisierung über euer Leben. Ihr gebt Mir die Gelegenheit, zu erkennen, dass Ich vernommen bin. Ich habe es gerne, vernommen zu werden. Ich bin in deinem Herzen gehört und auf Papier aufgezeichnet. Du fertigst eine Aufzeichnung Meiner Stimme an, die du in deinem Herzen gehört und auf Papier transferiert hast. Dein Niederschreiben dessen, was Ich dir und dem Universum sage, unternimmt den Versuch, das, was stets so war, dauerhaft zu machen. An Mir ist nichts Undauerhaftes.
Ich wachse nicht, denn Ich bin bereits Ganzheit. Ich habe keine Ränder. Ich bin Unermessliche Totalität. Ich bin maßlose Totalität. Ich bin Weite aufs Höchste, und jetzt hebst du an, deine eigene Weite zu bejahen, die die Totalität darstellt, die Wir alle sind. Was sollte Ich euch gerne geben mögen, als insgesamt alles Meiner Selbst, keinen Klecks, keinen Fleck, sondern allesamt Alles?
Mithin also bestätigt ihr den Erhalt. Und Ich nehme entgegen. Wir nehmen die Liebe ab, die Wir austauschen, welche im Grunde genommen nicht ausgetauscht, vielmehr zur Kenntnis genommen wird. Das ist leicht für Mich, wie auch leicht für euch.
HEAVEN # 3464 – 20.5.2010 – Choices to Make
ZU TÄTIGENDE WAHLEN
Geliebte, im Leben gibt es Erfahrungen. Euch geschehen Dinge. Jemand schubst euch in der Schlange weg. Jemand bestiehlt euch. Jemand segnet euch. Ihr habt keine bewusste Wahl darüber, was euch geschieht.
Für euch ist es leicht, jemandes Wohltaten in Empfang zu nehmen. Vielleicht war die segensreiche Wohltat ein schönes Geschenk. Vielleicht war der Segen Geld. Vielleicht ein Lächeln, ein willkommen heißendes Wort, gutes Essen. Ohne diesen Dingen einen Gedanken zu schenken, lächelt ihr. Vielleicht umarmt ihr den Menschen. Jedenfalls fühlt ihr euch gut.
Ziemlich genauso rasch und natürlich geht ihr darauf ein, sobald euch jemand nicht so behandelt, wie ihr und Ich das gerne hätten, dass ihr behandelt werden mögt. Anstatt dass euer Herz emporsteigt, sinkt es hinunter. Das ist nichts Überraschendes.
Und ziemlich genauso, wenn euch jemand aufrichtig liebt, und er oder sie schenkt euch Glücklichsein, bleibt ihr einige Zeit danach glücklich.
Und ziemlich genauso, wenn jemand nicht liebevoll ist, und euch letzten Endes Unglücklichsein überreicht, sackt euer Herz ab und ihr fühlt euch verdutzt und angegriffen. Wenn ihr euch erzürnt, ist das freilich eure Wahl. Ihr hattet nicht die Wahl darüber, was der Andere sagte oder tat. Euer Herz sackte ab. Jetzt wiewohl habt ihr die Wahl.
Ihr könnt darüber, was passierte, den ganzen Tag brüten. Ihr könnt wütende Briefe schreiben. Ihr könnt dem Menschen auf die Nase schlagen. Ihr könnt fluchen. Was ihr nach einem Vorkommnis tut oder sagt, ist eure Wahl. Und wie lange ihr euch weiterhin geschmälert fühlt, ist eure Wahl. Das ist nicht die Wahl des Menschen, der euch angegriffen hat.
Zu einem gewissen Punkt wollt ihr nicht los lassen. Ihr seid womöglich außerstande, dem anderen Menschen seinen unerhörten Fehler zu vergeben. Vielleicht könnt ihr es noch nicht. Gleichzeitig habt ihr die Verbitterung oder Verletzung oder den Ärger nicht mit euch herum zu tragen. Ihr habt sie nicht zu behalten.
Ihr werdet sagen, ihr könnt nicht anders. Ich kann nachvollziehen, wie ihr euch fühlt, und dennoch sage Ich zu euch, dass ihr es anders könnt. Ihr könnt den Entschluss fassen, es anders zu können. Ihr könnt euch bescheiden, die Verbrechensszene zurückzulassen. Ihr könnt eure Gedanken einer anderen Richtung zuweisen, in die sie gehen mögen. Ihr könnt im Voraus beschließen, dass ihr keinen unglücklichen Gedanken Aufenthalt gewähren möchtet. Ihr könnt wissen, es ist nicht eure Rolle, dass unglückliche Gefühle die Macht ergreifen.
Ihr braucht nicht mehr länger ein Vorkommnis oder einen anderen Menschen Entscheidungen für euch machen lassen. Ihr seid nicht hilflos. Selbst wenn mehr als euer Ego verwundet ist, könnt ihr das los lassen. Ich sage nicht, dass ihr es unverzüglich vergessen könnt. Ich sage, ihr könnt euch entschließen, es nicht in euer Herz zu verbringen.
Ihr werdet denken, es sei euer Herz, was alldas für euch beschließt, indes ist es euer Geist. Bis jetzt wird euer Geist gedrängt haben, zu kontern. Er sagt euch, was zu tun ist, nicht euer Herz.
Ihr habt euch daran gewöhnt, mit Ärger oder vielleicht mit Tränen zu reagieren. Ob ihr tatsächlich euren Ärger zeigt, ist eine Sache, den Ärger aber in euch behalten ist eine andere Sache. Ihr müsst ohne das auskommen, so wie ihr ohne ein zweites Stück Kuchen auskommt. Der Kuchen ist nicht der Herr über euch. Noch auch ist jemand berechtigt, euch zu diktieren, wie ihr sein werdet.
Es ist euch angelegen, zu beschließen und zu sein. Jemand oder etwas tat euch etwas an. Lasst die Auffassung los, dass sie das nicht tun könnten. Sie taten es. Worum geht es, was ihr verteidigt? Um eure Ehre? Behaltet eure Ehre für euch, Geliebte, und handelt dementsprechend.
Ich weiß darum, Stöcke und Steine und Worte tun euch weh. Ich weiß ebenfalls, dass ihr euch von zugeführter Strafe freisetzen könnt. Lasst los, Geliebte, lasst los. Widrige Vorkommnisse sind nicht der Gebieter über euch.
HEAVEN #3465 – 21.5.2010 – Time and Space, Heart and Mind
ZEIT UND RAUM, HERZ UND GEIST
Zeit ist etwas so schwer Fassbares. Sie entschlüpft euch! Sie beherrscht euch, und wie wiederum tut sie das? Ihr stellt Listen auf, um die Zeit zu meistern. Ihr versucht, Prioritäten zu setzen, um die Zeit zu meistern. Ob ihr eure Listen befolgt oder nicht, Zeit scheint bei euch einen Vorteil zu gewinnen.
So auch mit dem Raum. Es ist zu viel von ihm da oder nicht genug. Ihr seid bemüht, ihn zu arrangieren. Ihr versucht, ihn so oder so zu bewahren.
Sowohl der Raum wie die Zeit scheinen ihr eigenes Sagen zu haben. Ihr versucht und versucht, sie an Ort und Stelle zu halten, und doch, Zeit und Raum kommen zügig voran, und manchmal könnt ihr einfach nicht mithalten.
Wenn ihr mit der Zeit und dem Raum um die Wette rennt, werdet nicht ihr der Gewinner sein, oder ihr werdet nicht für längere Zeit der Gewinner sein.
Müssen Zeit und Raum euer Leben dominieren? Natürlich, Zeit und Raum sind das Relative, mit dem ihr Umgang habt. Ihr könnt sagen, mit den Menschen habt ihr ebenfalls Umgang. Die Menschen, mit denen ihr in Verkehr steht, seid natürlich in der einen oder anderen Form ihr selbst. Auch sie machen Anläufe, mit der Zeit und dem Raum mitzuhalten. Die Menschen scheinen euer größtes Thema zu sein, indessen ist es doch wohl Zeit und Raum.
Natürlich, manchmal befinden sich Menschen in eurem Raum. Und manchmal nehmen Menschen eure Zeit über Gebühr in Anspruch. Mit eben den gleichen Menschen hättet ihr es leicht, falls es weder Raum noch Zeit gäbe und falls jene ihre physischen Attribute nicht an sich hätten. Alles, was sich womöglich zwischen eure Liebe drängte, würde wegfallen. Alles sich Einmischende würde nicht existieren. Ihr würdet zu zwei Seelen werden, die sich als Eins begegnen.
Was sind einige Dinge in der Welt, die dich ärgern? Rasende Autos? Müll auf der Straße? Leute, die mit vollem Mund reden oder Schmatzgeräusche machen?
Demnach kommen eure Sinne ins Spiel. Abzählen geht mit euren Fingern und Zehen. Abzählen ist berühren. Alle Sinne sind schön. Es ist euer Geist, der gerne etwas aus ihnen machen möchte. Auf eine gewisse Weise sind die fünf Sinne im Leben eure großen Mittelsmänner, der Geist indes ergreift die Macht. Er sagt euch, was es wert sei aufzubewahren und was nicht, und doch, so stark wie euer Geist auch ist, ihr entschlüpft ihm zuweilen.
Mithin fehlt uns hier also ein Faktor. Manche werden sagen, es ginge um Gepflogenheiten. Manche könnten sagen, es handle sich um den Willen.
Ihr möchtet euch gerne über dem Ärger befinden, und doch seht ihr, wie ihr euch ärgert, vielleicht dann und wann mal wieder. Ihr könnt euch nicht enthalten. Ist Ärger indes nicht willentlich? Handelt es sich um Willen oder um einen Mangel an Willen, was euch zum Ärger verhilft? Was zieht euren Ärger zu?
Trifft euer Geist im Grunde eure Wahlen für euch? Tut es das Herz? Was lässt euch ticken?
Was beherrscht euch, Geliebte? Was bringt euch dazu, im Dunkeln oder mit einer Scheuklappe zu schwimmen?
Was auch immer, kommt näher zu Mir. Bleibt nahe bei Mir. Wahr ist, Unsere Herzen sind Eins. Eure Gedanken, eure von der Welt genährten Gedanken ziehen euch vom Weg weg und verstören Unsere Übereinkunft. Lasst Unser beider geistiges Bewusstsein gleichfalls Eins sein. Kommt näher an Meine Manier des Denkens heran, denn Ich erstrebe aufs Innigste, dass ihr auf neue Weise seht. Seid für Mein Herz offen und offen für Meinen Geist, denn Ich hätte es so gerne, auf all das Gute und Wahre eingestimmt zu sein. Ich rede von eurer Erbschaft. Mein Herz und Mein Geist sind für euch.
Die Realität heißt, Mein Geist und Herz sind gar nicht getrennt, nicht voneinander separiert. Unser Eines Herz und Unser Einer Geist umschließen ihr Eines Selbst auf ebendieselbe Weise, wie du und Ich, als Eines, Uns umschlingen.
HEAVEN #3466 – 22.5.2010 – Take Another Look
SEHT ES ANDERS
Ist das Leben keine großartige Sache, die ihr habt, während ihr durch die Welt lauft? Denkt einfach daran, ihr habt das Leben jeden Tag, Tag und Nacht, tagaus tagein, und das Leben, was ihr habt, ist das eure. Ihr passt zu ihm und es geht mit euch Hand in Hand.
Das Leben, so wie es euch erscheint, überrascht euch, oder es scheucht euch auf, oder es verherrlicht euch, es verletzt euch, stellt euch vor ein Rätsel oder entsetzt euch. Das Leben geht weiter und schaut dabei weder nach links noch nach rechts, danach sieht es aus. Manchmal scheint euch das Leben zu viel Beachtung zu schenken, und doch, das vermutet ihr, scheint es euch überhaupt nicht in Betracht zu nehmen.
Ihr könntet ja sagen, das Leben sei euch gegenüber gleichgültig, so als stündet ihr schlicht am Wegrand, so, als wäre das Leben eine Streukugel, die das Ziel verfehlt, die euch hin und wieder trifft und hin und wieder an euch vorbei zischt. Und doch wurde das Leben für euch gemacht. Es wurde in einer langen Limousine zu euch hin chauffiert. Und das Leben in der Welt ist schlicht eine Fortsetzung des Lebens von außerhalb dieser Welt. Woher ihr kamt, dorthin werdet ihr zurückkehren. Nichts ändert sich, ausgenommen eure Erfahrung. Und gleichwohl ist Erfahrung nicht alles. Sie scheint euch wie alles. Erfahrung und eure Wahrnehmung eurer Erfahrungen sind nicht alles. Bewusstsein ist es. Liebe ist es. Wir sind es.
Das Leben tritt nicht immer so angezogen auf, wie ihr es gerne hättet. Manchmal könnt ihr denken, das Leben sei trostlos. Falls ihr euch wiederum in eurem Leben nicht als Star in den Vordergrund stelltet, könntet ihr es anders sehen. Könntet ihr.
Das Leben in der Welt ist eine Erscheinung, Geliebte. Es ist ein scheinbares Etwas. Und doch ist es jetzt soeben das Wichtigste für euch. Ihr möchtet gerne, dass es reizend, und ausschließlich reizend ist, so denkt ihr und so sagt ihr es. Ihr wundert euch, weswegen nicht alldas ist, was ihr erstrebt, sobald ihr etwas erstrebt. Laut eurer Einschätzung greift das Leben zu kurz. Tage, die ihr als gut bezeichnet, werdet ihr als Ausnahmen bezeichnen.
Was wäre, wenn ihr die Tage, die ihr für unglücklich anseht, als die Ausnahmen erachten würdet? Es könnte ja sein, dass ihr falsch zurechnet. Vielleicht habt ihr einige Tage in den falschen Spalten untergebracht.
Ihr seid wohl etliche Tage als ganz ordentlich und leidlich losgeworden. Vielleicht waren diese Tage nicht so spannend oder wundervoll für euch, wie ihr sie gerne gehabt hättet, und doch, Geliebte, was war im Grunde bei ihnen nicht richtig? Es ist möglich, dass ihr ein extremer Kritiker eurer Tage seid. Nehmt eine andere Sicht ein, Geliebte. Schaut noch einmal hin.
Freut euch am Leben, während ihr es habt. Lasst etliche Dinge, die ihr in Betracht genommen habt, außer Betracht.
Ihr möget euer vergangenes Leben nicht mit hoch getragener Nase vorbeihuschen lassen. Geht mit einer Spielmarke auf eurer Schulter durch das Leben. Hattet ihr vielleicht die Vorstellung, dass euch das Leben etwas schulde, und dass es seine Schuld bei euch nicht beglichen habe?
Das Leben ist schier per Verleih für euch. Seid nicht missmutig über die Leihgabe, die euch gegeben wurde. Geratet bei der Ausleihe, die euch überlassen wurde, nicht in Verzug.
Manchmal stoßt ihr beim Gang durch das Leben mit halb-geschlossenen Augen auf ein weit entferntes Ziel, was ihr im Sinn habt. Manchmal stampft ihr mit dem Fuß auf, weil euch eurem Empfinden nach etwas versagt worden war. Manchmal neidet ihr dem Leben etwas, und doch steht ihr nach wie vor bei ihm um Ausweitungen von ihm an.
Also sage Ich ein weiteres Mal – singt das Leben hindurch eine glückliche Melodie.
Das Leben ist kein Kühlschrank, für dessen Abbezahlung ihr einen Kredit aufgenommen habt. Euch wurde eine lebenslange Leihgabe zugeteilt.
Schaut auf das Leben, als würde euch eine Mahlzeit serviert. Sei es nun, dass alles, was serviert wird, zu euren Lieblingsspeisen gehört oder nicht, esst die Speise, die vor euch hingestellt wurde, verdaut sie, genießt sie aufs Vollste, einen jeden Krümel. Dankt dem Koch. Es gibt so Viele, die für das Essen, was euch serviert wurde, dankbar wären.
Seid froh, dass euer Magen voll ist. Kommt, Geliebte, seid genauso über euer Leben froh.
HEAVEN #3467 – 23.5.2010 – An Attribute of God
EINE EIGENSCHAFT GOTTES
Unsere Liebe, Unsere eine, verflochtene, verwobene, köstlich bestickte Liebe, die die Welt bedeckt – sie ist so heiter wie ein Juni-Tag. Unsere Liebe hüllt sich rund um die Welt. Sie umschlingt die Welt, zur selben Zeit wie sie die Welt freisetzt.
Das gleiche gilt für Meine Liebe für euch und die Welt. Ihr seid in Meine Arme der Liebe gehüllt, und ihr seid freigestellt. Wir könnten sagen, Ich strickte für Jeden auf der Erde passende Pullover der Liebe, und ihr tragt sie, diese Pullover, eine jede Masche aus Meiner Hand.
Wie weich die Wolle ist, und wie geliebt ihr seid.
Im Sommer tragt ihr ein hauchdünnes Gewand, was sich auf Meinem Webstuhl der Liebe abzeichnet, sodass die frische Luft bei euch anlangen und euch kühlen kann.
Untertags tragt ihr einen Umhang Meiner Liebe, und des nachts befindet ihr euch unter einem Baldachin Meiner Liebe und, je nach Jahreszeit, unter ein oder zwei Daunendecken.
Ungeachtet dessen seid ihr in Meiner Liebe ummantelt und sicher in Meinem Herzen verwahrt. Was euch auch auf der Erde heimsucht, nichts kann euch ereilen, Geliebte. In Irdischen Bezügen ist euer Leben voller Gefahren. Dies, weil ihr vergesst, dass ihr ewig seid, derart abhängig seid ihr von dem physischen Körper und der physischen Welt. Scheltet euch nicht dafür, dass ihr euch auf das Physische verlasst, denn dort befindet ihr euch in eurem Traum. Selbst wenn ihr wisst, dass es ein Traum ist – nicht anders als bei Schlafträumen -, sobald an der Tür ein Rütteln zu hören ist, seid ihr aufgeschreckt, was denn da an der Tür einen solchen Lärm macht.
Gleich was sich ereignet, könnt ihr die Gabe des Lebens nicht aufs Vollste genießen? Einerlei worum es geht, könnt ihr das Leben mit wahrer Wollust leben? Wer sagt, ihr könntet das nicht! Ihr sagt das. Ihr und die Welt haben euch immer und immer wieder übermittelt, dass ihr das nicht könnt.
Wie kannst du ohne den geliebten Angehörigen, der verstorben ist, leben, fragst du. Tatsache ist, du bist am Leben, und du lebst ohne deinen lieben Angehörigen, und demnach kannst du es, und demnach musst du es. Einerlei wie eng ihr miteinander wart, du bist dennoch näher an Mir, und Mir ist es niemals möglich, dich zu verlassen. Und derjenige von dir, Geliebte, der die physische Welt hinter sich ließ, er oder sie ist gleichfalls bei Mir. Was solltest du mehr für sie wollen mögen? Seid für sie glücklich, dass sie sich nicht mehr länger an der Durchgangsstation aufhalten. Sie sind Nachhause gekommen. Sie haben euch dem Körper nach verlassen, und doch haben sie sich von euch nicht abgekehrt.
Ihr seid auch Zuhause, bloß seid ihr euch nicht so gewiss. Wieso, wenn ihr euch zwickt, dann spürt ihr es. Ihr wisst, es ist eine Tatsache, ihr befindet euch auf der Erde. Die Tatsache lautet, dass ihr an zwei Stellen gleichzeitig sein könnt. Eine noch tiefere Tatsache heißt, ihr könnt nicht irgendwo sein, ausgenommen bei Mir. Ihr schwebt auf Meiner Liebe. Ihr seid niemals irgendwo, ausgenommen bei Mir. Ich habe euch gesagt, Zeit und Raum existieren im Grunde nicht. Sie sind ein Trugbild.
Freude ist eine Meiner Eigenschaften, und das macht sie zu der euren. Freude ist euer, nicht um sie zu erbitten, sondern um sie zu nehmen. Nehmt sie. Wringt jeden Zentimeter Freude aus. Macht sie euch zueigen. Liebe und Freude gehen, so wie Jack und Jill den Hügel hinauf laufen, Hand in Hand; in eurem Falle bloß, da habt ihr bereits den Gipfel erreicht. Hier sind Wir.
HEAVEN #3468 – 24.5.2010 – Pick Out the Gold
LEST DAS GOLD HERAUS
Vielleicht habt ihr zurzeit die Zeit eures Lebens, und ihr bemerkt das nicht, bis es euch später aufgeht. Ist das nicht so passiert? Das Leben, über das du heute nachdenkst, war so wundervoll, bloß, dass du es dir damals hast entgehen lassen.
Du könntest sagen, zu der Zeit war es nicht golden. Und dennoch erkennst du jetzt das Gold, und dein Gesicht hellt auf.
Lies also das Gold aus dem Heute heraus. Es ist heute etwas Angenehmes und Goldenes in deinem Leben zugegen. Es ist da. Falls du dich in schlechter Stimmung befindest und darauf bestehst, dass es nicht da sei, sage Ich dir, dass es da ist. Und falls du es heute nicht sehen kannst, bist du wohl halsstarrig.
Selbst wenn du bettlägerig bist, scheint etwas Licht in dein Fenster. Es gibt jemanden, der sich deinen Bedürfnissen mit einem Lächeln zuwendet. Es gibt eine Stimme, die du gerne hörst. Es gibt etwas.
Selbst wenn du bettlägerig bist und Schmerzen hast und kein Licht siehst, sei demjenigenein Licht , der dein Zimmer betritt.
Wie gut weiß Ich darum, dass es zahlreiche Ausflüchte gibt, um sich trostlos zu fühlen. Ihr würdet Gründe dazu sagen. Ich möchte Ausflüchte sagen, und Ich möchte ferner sagen, dass es für euch keine Entschuldigung gibt, mürrisch zu sein und nicht auf Jeden Licht zu scheinen. Es gibt jedweden Grund, Licht zu verstrahlen. Andere brauchen es, und das Licht, was du scheinst, scheint auf dich zurück. Hier geht es um ein schlichtes Rechenexempel, Geliebte. 1 + 1 = 2.
Wir können auch Folgendes sagen: 1 = 1 000.
Sobald du ein Gesicht aufhellst, wird dein Licht ebenfalls aufgehellt, ja, da sind Wir einer Meinung. Und das Gesicht, was du aufhellst, hellt ein anderes auf, und so geht es weiter. Für das goldene Licht, mit dem du an einem bestimmten Tag den Anfang nehmen kannst, gibt es keinen Endpunkt.
Lasst Mich euch etwas anderes sagen. Wartet nicht darauf, Liebe zu spüren, bevor ihr sie ausstrahlt. Was ihr etwa fühlt, ist nicht, wer ihr seid. Ich habe euch gesagt, dass ihr Liebe seid. Seid demnach Liebe, selbst wenn ihr sie nicht spürt.
Seid Liebe. Seid sie. Seid Liebe. Das macht euch nicht zu einem Unechten. Ihr SEID Liebe. Ich sage euch nicht, einfältig Liebe daherzulächeln, ohne es so zu meinen. Seid geradeheraus Liebe mit einem Lächeln. Alles was es braucht, ist ein Lächeln, ein kleines Willkommen. Ihr habt nicht jedermann wissen zu lassen,
welche Ungefügigkeit ihr im Augenblick spürt oder was für einen streunenden Gedanken ihr soeben habt. Ihr veranstaltet keine Show. Ihr wollt ganz ehrlich lieben.
Geliebte, weswegen solltet ihr nicht ein jedes Kind von Mir willkommen heißen mögen? Ihr habt mit keinem unter ihnen herum zu hängen, und dennoch könnt ihr ihn oder sie wie ein guter Sportskamerad grüßen. Lasst euch das nicht schwer fallen. Denkt nicht, ihr hättet derart ehrlich zu sein, dass ihr Jeden wissen lassen möchtet, wie sie euch nerven. Werft ein Lächeln, oder ein schlichtes Wort hinaus, so wie ihr euren Hut in den Ring werfen würdet.
Vergießt ein wenig Glücklichsein um euch herum. Ist das zu viel, worum Ich euch bitte?
Was würde es für euch brauchen, ein Funke Licht zu sein?
Was würde es für euch brauchen, Anderen das zu sein, was ihr wünscht, dass Andere es für euch sind?
Blockiert euch einfach nicht mit euren Vorlieben.
Alle sind Meine Vorlieben. Du gibst nichts von deiner Redlichkeit ab, indem du ein schlichtes Guten Tag von Mir übermittelst. Genauso gut könntest du engherzige Verbitterungen oder Launen oder was-du-auch-noch-nicht-einmal-kennst los lassen.
Selbst wenn die Sonne noch nicht hervorgekommen ist, kannst du scheinen.
Was wäre, wenn ihr heute für Jeden ausschließlich Glück in sich bergende Worte und Blicke übermitteln würdet? Was würde euch das kosten, Geliebte, und worin bestünde dabei für euch, für den scheinbaren Anderen, für die Welt und für Mich die Entlohnung?
Seid einem Jeden ein Segen, und, indem ihr das tut, segnet euch und Alles Was ist.
HEAVEN #3469 – 25.5.2010 – The Past Served You When It Was the Present
DIE VERGANGENHEIT WAR EUCH DIENLICH, ALS SIE DIE GEGENWART WAR
All das, was ihr wisst, zündet dem, was ihr nicht wisst, keine Kerze an.
In einem gewissen Sinne ist alles, was ihr zu wissen habt, dass Ich BIN.
Bei jedem Nachweis und Beweis, den ihr herbeizubringen habt, um zu stützen, was ihr bereits wisst, handelt es sich um einen Wortschwall. Es ist Vergangenheit. Was jetzt zählt, ist, was ihr das Ungewusste nennen werdet. Was ihr bereits mit einer derartigen Überzeugtheit wisst, ist Welt-Wissen. Jenes hat seinen Platz, aber es kann nur so und so weit reichen.
Es ist Mein Verständnis, dass ihr tiefer, näher heran gelangen möchtet. Ihr möchtet tiefer und näher zu dem kommen, was ihr das Ungewusste nennen mögt. Für Mich ist es das Gewusste. Aus praktischen Gründen wollen wir es als das Ungewusste bezeichnen.
Nehmt alles, was ihr wisst, so wie ihr ein Stück Kaugummi in ein entsprechendes Papier wickeln und wegwerfen würdet. Legt es beiseite, und beginnt, auf das Ungewusste zu lauschen. Wenn ihr der Auffassung seid, ihr wüsstet bereits alles Nötige, habt ihr euch selbst veräppelt und die Enthüllung blockiert. Eure Existenz handelt nicht davon, was ihr wisst. Sie handelt davon, was euch angelegen ist herauszufinden.
Wir betreten eine neue Welt. Aus welchem Grund solltet ihr euch an altem Denken festhalten mögen? Vergangenes Wissen gehört euch ohnehin nicht zu. Ihr habt es ausfindig gemacht. Ihr habt euch auf es gestürzt. Jetzt lasst ihr es los. Ihr setzt es frei, sodass es abebbt, und lasst den neuen Sonnenschein herein. Ihr tut dies nicht bloß für euch selbst sondern für die Welt. Vergangenheit los lassen ist Vergangenheit los lassen.
Die Vergangenheit war euch dienlich, während sie Gegenwart war.
Was seid ihr jetzt am Lernen?
Die relative Welt handelt insgesamt vom Wandel, und jetzt ist es an euch, Wandel zu bejahen. Ein Synonym für Wandel ist das Wort neu. Richtet einige Aufmerksamkeit darauf, was in neue Haushaltsgeräte, in neue Autos, in neue Technologien, in neues Design, in neue Ansichten insgesamt eingebracht wird.
Deine Identität ist nicht angelegt, dass sie an alldas gebunden ist, was du weißt. Der Straßenkehrer ist ebenso sehr ein Meister im Leben wie der Universitätsprofessor. Aufgehäuftes Wissen und vermeintliche Expertise sind nicht alles, Geliebte. Wir reden über Liebe und über Liebe für euch selbst. Wisst weniger, und liebt euch selbst mehr. Wisst nichts, und ihr werdet insgesamt wissen, wie lieben ist. Betrachtet den geliebten Hund zu euren Füßen, und ihr werdet erkennen, was Ich meine, wenn Ich sage, dass die Unschuld glänzt.
Eure Ansichten verwandeln meint euer Vorgehen verändern, der Welt gegenüberzutreten. Sofern die Welt zu wachsen hat, habt ihr zu wachsen. Ich spreche von Evolution, Geliebte. Sofern ihr euch entwickeln möchtet, macht Platz für das Neue. Ich meine das neue Du. Kannst du gleichzeitig der gleiche bleiben und neu werden? Mögest du dich deinem Fortschritt nicht widersetzen. Mögest du ihn willkommen heißen. Lasst die Glühbirnen angehen! Mögen sie überall auf der Welt angehen und bis zum Himmel reichen.
Versteht Mich nicht falsch. Unwissenheit ist Unwissenheit. Unwissenheit ist nicht das gleiche wie Unschuld. Es gibt unter Meinen Kindern Jene, die glauben, sie könnten nicht vorankommen. Sie ziehen Schlussfolgerungen wie etwa den Refrain: „So bin ich eben. Ich kann nicht anders.“
Es ist Unkenntnis, euch mit einer derartigen Letztlichkeit anzunehmen. Das ist festgefahren sein, Geliebte. Moses‘ Bruder stotterte und wurde herangezogen, vor den Massen zu reden. Er tat es trotzdem. Er wurde aufgerufen, es zu tun. Er tat es, während er sich dazu nicht bereit fühlte.
Ihr könnt eure Art zu leben ändern. Falls ihr schluderig wart, könnt ihr reinlich werden. Falls ihr im Dunkeln Angst hattet, könnt ihr darüber hinwegkommen. Es scheint endemisch zu sein, dass sich Meine Kinder nach Mehr sehnen und doch die gleichen bleiben möchten.
Ich habe euch wieder einmal zu fragen: „Worauf wartet ihr?“
HEAVEN #3470 – 26.5.2010 – Dimensions and Timelines out of Your Sight
DIMENSIONEN UND ZEITSCHIENEN AUSSERHALB EURER SICHT
All-liebend bin Ich.
Gott der Allmächtige hat euch das Recht und die Macht über euch selbst gegeben. Als Ich euch den freien Willen zusprach, habe Ich Meine Liebe nicht abgetreten. Ich legte Meine Herrschaft über euch nieder. Diese Freiheit gibt euch statt, ungebunden zu Mir zu kommen, aus freiem Willen, aus eurem Streben, aus eurem Beschluss, aus eurem Sagen, aus eurer Initiative, aus eurer Absicht, aus eurer Neigung heraus, aus eurer Fertigkeit, Dinge zum Geschehen zu bringen, heraus.
Selbst wenn Ich daherkomme und dazwischenzugehen scheine, habt ihr, an einem gewissen Punkt eures Lebens, Mir gegenüber eure Willigkeit zu erkennen gegeben.
Nachdem alldas gesagt ist – euch alle eure Wünsche gewähren ist für Geister, Geliebte. Weder ihr noch Ich gewähren jeden Wunsch. Etliche Wünsche werden auf anderen Ebenen oder Schichten des Bestrebens erfüllt. Manchmal, schier manchmal, ist das Streben seine eigene Erfüllung. Ihr werdet damit wohl nicht einverstanden sein. Ich möchte weitermachen und zu einer anderen Sache übergehen, und danach darauf zurückkommen.
In den Tagen der griechischen Mythologie lag Alles in den Händen der Götter. Jetzt sage Ich euch, dass alles in euren Händen, oder, sollte Ich sagen, in eurem Herzen liegt.
Ich möchte hier nicht äußern, dass der Tod eurer geliebten Angehörigen ein Bestreben eures Herzens darstellt. Es gab gewisse aufgestellte Grundregeln, als Ich euch den freien Willen gab. Geburt und Tod sind zwei davon. Ein langes Leben wird vielleicht euer Ansinnen sein, und mit diesem Bestreben geht das Altern einher. Es gibt eine weiter gefasste Tragweite als eure persönlichen Verlangen, oder gar eure Welt-Bestrebungen.
Und jetzt sagt ihr, und sagt das zurecht, dass ihr vielleicht danach trachtetet, ein Kind zu bekommen und keines empfangen konntet. Oder ihr wolltet kein Kind, und dennoch habt ihr viele empfangen. Ihr fragt Mich, wie Ich das erkläre, was ja bestimmt wie unerfüllte Bestreben oder wie Vorkommnisse gegen euren Willen aussieht.
Wir können sagen, dass sich ein Zusammenfluss einer Vielfalt an Bestreben abzeichnet. Mit Sicherheit gibt es keine Erklärung, die euch zufrieden stellen wird, Geliebte.
Ich möchte es klar machen; zum Beispiel bedeutet es nicht, dass diejenige Frau, die schwanger oder nicht schwanger wird, mehr oder weniger geliebt wird als eine andere, oder dass sie es mehr verdient als eine andere. Das Weswegen kann in den Begrifflichkeiten eures Verständnisses nicht dargelegt werden. Zum Wenigsten weiß Ich es nicht, wie das darzulegen ist. In weltlichen Begriffen ist das unerklärlich. Geliebte, Erfüllung eurer Bestrebungen bedeutet nicht, dass gar euer Streben danach, zu verstehen, auf Erden erfüllt werden wird.
Wisst, obschon es euch vielleicht keinen Trost überreicht, dass eure Anliegen auf einer Dimension oder Zeitschiene erfüllt werden, die derzeit außerhalb eurer Sicht liegt. Es könnte sogar sein, dass das Kind, nach dem es euch verlangte, einer anderen Frau geboren wurde. Zuweilen werden eure Bestreben erfüllt, indes nicht so, wie ihr es im Sinn hattet.
Etliche Bestreben stehen zueinander in Widerspruch. Etliche machen andere zunichte. Etliche Verlangen sind verschleppte Überträge.
Und danach fragt ihr Mich, wie es um Erdbeben und Ähnliches steht. Waren sie erstrebt?
Natürlich wird ein Erdbeben in weltlichen Bezügen als etwas Entsetzliches betrachtet. Es gibt schlimme Verletzungen und Vieles, was nicht begriffen wird. Ein Gleichgewichtsakt gelangt zur Ausführung. Etwas schwankt und fällt um. Niemand hat ein Erdbeben angestrebt, und doch können das Erschüttern von Herzen und das Aufhetzen von Gedanken Erdbeben herbeiwinken. Das, was ihr nicht erstrebt, ereilt euch ebenso.
Und in derartigen Ereignissen seht ihr Meine Liebe nicht. Ihr fragt euch, wie kann ein Schaden, der euch abscheulich vorkommt, in einer Welt erfolgen, über die Gott äußert, Er liebe sie, und, noch mehr als das, von der Gott sagt, dass menschliches Denken und menschliche Emotionen ihren Beitrag zu euch leisten? Das ist der gleiche Gott, Der die Aussage trifft, es gebe keine Ursache.
Mithin, Geliebte, kommt zu dem immer wieder sich einstellenden Thema zurück, Gutes für Alle zu erstreben und euer Herz und euren Geist höher zu halten, als ihr bis jetzt glaubtet, es zu vermögen. Dabei möchten Wir es beruhen lassen.
HEAVEN #3471 – 27.5.2010 – A Golden Chariot of Thought
EIN GOLDENER WAGEN DES GEDANKENS
Du bist die Vollendung Meines Gedankens. Ich habe dich erkannt, und du kamst ins Sein. Ich hatte einen Gedanken von dir, und du tratst in Erscheinung. Ich lenke nun Meine Worte zu Jedem, der sie liest oder hört, und zu Jedem, der sie nicht liest oder nicht hört.
Du bist das Sehnen Meiner Seele nach Mir Selbst. Du bist Meines Herzens Ruf. Du bist das Lied, was Ich singe. Du bist die Worte, die von Meinen Lippen fielen. Du bist Mein wieder in Erinnerung gebrachter und von Neuem durchgespielter Traum.
Die Schöpfung ist der schiere Teppich, auf dem du gehst. Du gehst in der Welt. Du hast eine Oberfläche, um deine Füße darauf zu stellen. Du, der du Meine Schöpfung bist, bist auch der Welt Mein Radio. Du lässt das Radio laufen, du hörst zu und deine Gedanken werden gesendet.
Du kannst glauben, wie liebreizend Ich eine Iris, eine Rose, eine Laube, einen Rebstock, ein spielendes Kätzchen geschaffen habe, wie Ich braune Augen, blaue Augen, und Jahreszeiten, die aufkommen, und einen Horizont, um darüber hinaus zu sehen, geschaffen habe. Möchtest du Mir auch glauben, wie liebevoll Ich dich als den Diener Meiner Liebe geschaffen habe. Falls du das Wort Diener nicht magst, dann sieh dich schlicht als Meine Liebe, die Mich Allen, nah wie fern, auf einem Tablett serviert. Falls du es vorziehst, dich als Botschafter zu sehen, passt das ebenfalls. Du bist ein Botschafter Meiner Liebe. Das sind Engel.
Du könntest ebenso gut erkennen, dass du ein Engel auf der Erde bist. Die Erde ist mit Engeln gefüllt. Selbstverständlich bist du ein Engel. Du bist ein Engel, den Ich zur Erde sandte. Wir leisteten einen Eid, dass du Mich auf einem goldenen Wagen des Gedankens, der Tat, des Strebens und des Willens bei dir führen wirst. Wir waren einvernehmlich, dass du Mich vom Himmel her der Welt zustellen würdest. Des weiteren waren Wir Uns einig, dass du die Welt hochheben und sie in deinen Armen der Liebe zu Mir tragen würdest. Wir pflichteten bei, dass du die Erde zum Himmel zurückbringen würdest, woher sie gekommen ist und wohin sie jetzt gehört.
Geliebte, bringt die Welt zum Himmel zurück. Helft der Welt beim Atmen. Bringt der Welt Meinen Odem. Bringt der Welt Mein Licht, und die Welt wird auf euren Schwingen unverzüglich zu Mir getragen werden. Wie glücklich werden Wir sein.
Ein Engelsflug hebt ab zum Himmel und bringt die Welt auf ihren Flügeln mit sich. Ihr seid darüber glücklich. Ihr seid soeben dabei, auf der Erde das Eden wieder instand zu setzen, ein Eden, was ihr euch gerade anschickt zu erfassen, zu verstehen, zu mögen. Das Eden ist nicht so, wie ihr es euch früher dachtet. Es ist viel wundervoller. Eures Vaters Königreich hat viele Wohnungen. Das Eden ist nicht ein-dimensional. Noch auch zwei-dimensional, oder drei-, vier- oder fünf-dimensional. Das Eden ist jenseits von Dimensionen. Es ist weitaus mehr, als ihr je davon träumtet, wie Ich bin, wie ihr seid.
Das Sehnen eures Herzens gilt Mir, da Ich die Enthüllung von euch bin. Nennt Mich einen Spiegel, falls ihr das mögt. Auf jeden Fall blicken Meine Augen in die eine Richtung zu den euren hin. Ich bin in der Weise Christus-gleich. Und du bist Christus-gleich. Du bist Gott-gleich. Drehe dich voller Freude zu Mir um.
Sei wie ein fröhlicher Roter Kardinal und hüpfe auf Meinen Arm, und komm und reise bei Mir direkt ins Zentrum deines Herzens, das der Himmel auf Erden, das die Erde im Himmel, das der Himmel rechts wie der Himmel links ist, das der Himmel auf alle erdenkliche Weise ist. Ihr, ihr Lieben, werdet Mich in eurem Herzen finden, wo Ich stets begierig war, ausfindig gemacht zu werden. Und aus eurem Herzen und Meinem beflissenen Verlangen heraus werdet ihr Mich überall auf der Erde verstreuen. Ich trachtete, nach überallhin auf der Erde verstreut zu werden, damit Mich Alle finden und sich Alle mit ihrem Fahrschein der Liebe, den ihr in Meinem Namen ausgeteilt habt, zu Mir zurückbegeben.
HEAVEN #3472 – 28.5.2010 – The God of Oneness
DER GOTT DES EINSSEINS
In jedem Augenblick könnt ihr wissen, dass ihr euch in Meinem Gewahrsein befindet. Es gibt in der Ewigkeit nicht einen Moment, wann ihr nicht in Meinem Gewahrsein weilt, denn Ich liebe, und infolgedessen seid ihr fortwährend in Meinem Gewahrsein. Ich kenne nichts anderes als an euch denken. Sicher, ihr müsst wissen, dass Ich nicht herumsitze, um über Mich nachzudenken. Oder, Ich möchte annehmen, Wir können sagen, dass an euch denken das gleiche ist wie an Mich denken.
Im Traum der Getrenntheit sind Du und Ich zwei. In der Realität von Alles Was Ist, sind Wir Eins. In diesem Sinne gibt es nichts, woran Ich denken könnte, außer an Mich Selbst. Wiederum weiß Ich, ihr versteht, dass Ich nicht ichbezogen bin. Ich meine, Wir könnten sagen, dass Ich Ich-zentriert bin, was bedeutet, Ich liebe euch in jedem Augenblick. Ihr seid die Liebe Meines Lebens. Ihr seid Mein Leben. Ihr lebt Mein Leben. Ich lebe Mein Leben in euch. Ich liebe Mich Selbst.
Ihr wirbelt die Welt auf den Fingern eurer Gedanken herum. In Liedern bekommt man zu hören, die Liebe halte die Welt rundum am Drehen, und näher könnte man an der Wahrheit nicht sein. Die Liebe dreht die Welt im Kreis. Sie dreht die Welt im Kreis, sodass Unterschiede verschwimmen und alles Eins wird, kein Einssein, was selbst verschwommen ist, sondern klares, funkelndes, liebreizendes Einssein.
In der Welt ist es so, als würdet ihr vom Einssein etwas abhauen, während ihr Anläufe macht, es entgegen zu nehmen. Ihr könnt das Einssein tatsächlich in einem Schluck nehmen, Geliebte. Ihr habt es nicht auseinander zu klauben, um es kennenzulernen und mit ihm in aller Tiefe vertraut zu werden! Ihr werft Liebe in den Ring, und Einssein tritt in Erscheinung, und Einssein wird den Gewinn davon tragen, wie sie es natürlich muss und tut. Liebe kommt immer vorneweg heraus.
Einssein ist so simpel. Es ist simpler als alles andere. An ihm ist keine Komplexität. Wie könnte das sein? Und doch wird es analysiert und in kleine Teile gehauen, damit es wieder zusammen gelegt werden kann. Sobald Einssein nicht auseinander genommen wird, gibt es keinen Bedarf, es wieder zusammen zu legen. Lasst das Einssein Einssein sein. Obschon es einzig Einssein gibt, ist Einssein paradoxerweise für Alle!
Wer kann Liebe analysieren, Geliebte? Liebe ist es angelegen, gegeben zu werden, und Liebe gehört entgegen genommen. Was gibt es da mehr zu sagen? Was gibt es da mehr zu tun?
Bei eurer Suche nach Liebe, nach der ihr lechzt, seid ihr wie ein Fisch im Wasser, der sich nach Wasser umsieht. Abgesehen davon seid ihr Menschenseinswesen, die sich umschauen, Liebe zu messen, Liebe in den Blick zu nehmen, sie in einen Krug zu packen und mit einem Deckel zu verschließen, so, als wäre Liebe etwas, was ihr besitzt. Liebe ist etwas, was ihr euch zu Herzen nehmt, und es gibt freilich keinen Deckel auf der Liebe. Das Menschen-Herz weitet sich aus, um für alle Liebe in der Welt Raum zu machen. Ihr seid jene Liebe. Das seid ihr. Das ist eure wahre Natur. Seid ihr etwa gegen den Strom der Liebe geschwommen? Ihr werdet niemals irgendwo hinkommen.
Ihr, die ihr bereits im Ozean Meiner Liebe schwimmt, wisst darum. Ihr stellt euch vor, ihr wüsstet nicht darum. Stellt euch vor, dass die Luft, die ihr atmet, Meine Liebe ist, und atmet sie. Stellt euch vor, dass jeder Ausblick aus euren Fenstern Meine dergestalt gemalte Liebe ist, dass ihr die Tiefe und das Ausmaß Meiner Liebe und Meiner Hinsicht auf euch erkennt. Stellt euch vor, dass ein jeder Bissen Essen, den ihr zu euch nehmt, die Nahrung Meiner Liebe ist. Insofern als ein jeder Bissen, den ihr zu euch nehmt, Meine Liebe ist, habt ihr eine gute Mahlzeit.
Liebt, Geliebte, liebt. Saugt Liebe ein und verströmt Liebe. Tut es jetzt, denn der Gott des Allen liebt euch jetzt soeben in dem Augenblick.
HEAVEN #3473 – 29.5.2010 – God Sings in Our Hearts
GOTT SINGT IN UNSEREN HERZEN
Wem oder was misst du jenes Federn in deinem Schritt bei? Was fügst du dein Glück als Attribut bei? Wem oder was schreibst du dein Sein auf der Erde zu? Was schreibst du die Erde zu? Was schreibst du DICH zu?
Du bist wie ein Vogel im Flug, bloß dass du ein Engel bist, ein verkleideter und ein als flügge werdendes Menschenseinswesen recht gut verkleideter Engel, sicherlich, vielleicht noch nicht im Flug, sondern immer noch am Boden. Du bist wie ein Vogel, der sich niemals hinter Gittern befand, der indes überall Käfigstäbe sieht. Du bist ein Hochflieger, bloß, du bist noch nicht geflogen. Du hast gedacht, du seist ein Vogel, der nicht fliegen könne.
Es ist ein gegenseitiges Unterfangen, mit dem Wir befasst sind. In einem gewissen Sinne bist du ein Lockvogel deiner selbst. Ein Lockvogel ist nicht die reale Sache. Ich werde – in der Welt der Menschen – nicht für das angesehen, was Ich bin, und demnach wirst du nicht gesehen, wie du bist. Die Sicht der Welt kommt dem nicht einmal nahe. Es mag sein, dass in deinem gesamten Leben keiner einen Anhaltspunkt hatte. Nicht einmal du. Und doch, und doch, es gab dann und wann ein Glimmen zu sehen.
Ich bitte dich dringend, eine Ahnung von der Eminenz, die du wahrlich bist, zu haben. Das ist reale, geerdete Vor-rangstellung. Du bist ein Engel, der nicht erfasst, wo er gelandet ist. Einmal ein Engel, immer ein Engel. Es gibt keine Scheren, die deine Flügel beschneiden können. Gedanken haben deine schönen Flügel von der Sicht verdeckt. Der Sicht verborgen, sind sie nichtsdestotrotz parat zu fliegen. Oh, fliegt in Mein Herz, was sich sehnt, dass ihr erkennt, wo ihr stets seid und Wer ihr stets seid.
Ihr, die ihr euch immerzu in Meinem Sichtfeld befindet, Ich habe Sehnsucht, in eurer Sicht zu sein. In einem gewissen Sinne bin Ich ein liebreizender Vogel, der in eurem Herzen gefangen ist, und gleichwohl wisst ihr es noch nicht, dass Ich hier bin. Ich bin der Puls deines Herzens, und du denkst, dein Herzschlag sei etwas Mechanisches. Ich presste den Schlüssel, der dich in den Augen der Welt in die Existenz brachte, und doch, du, wie auch Ich, hast stets existiert. Ewig sind Wir.
Worum geht es bei dem Wunsch, anders zu sein, als du bist? Du wirst denken, so wie du auf die Erde gepflanzt bist, ist wer du bist. Hast du deine Positionierung hier an der Stelle mit weniger als ein Engel sein gleichgesetzt?
Wie viel macht es aus, wo du sitzt, unterdessen du Flügel, einen Geist und ein Herz hast, die fliegen können, die bei den Sternen anlangen und die Galaxien im Kreis bewegen, und die ein Wunder nach dem anderen auffinden, während dein Herz wie eine Nachtigall singt. Lasse die Augen, die nicht sehen, und die Ohren, die nicht hören, dich nicht als einen stillen Sperling erachten, hingegen, ob dein Herzenslied vernommen wird oder nicht, es singt und singt immerfort. Was für ein Lied wird rund um die Welt und über die Welt hinaus gesungen und hallt in jedem Baumwipfel nach. Die Ströme singen das gleiche Lied, und die Früchte, die Beeren und Steine, sie singen das gleiche Lied.
Jede Bewegung auf der Erde ist ein Tanz. Sieh die Tänzer in der Einkaufszeile und auf den Straßen. Sieh die Tänzer in den Häusern und auf den Feldern. Sieh die Tänzer zu deiner Tür herein kommen. Sieh die Tänzer selbst dann, wenn du ihr Tanzen nicht recht sehen oder ihre Lieder nicht recht hören kannst. Schließe dich dem Chor der Liebe und des Lebens an. Lasse dein Herz singen, sodass Ich gehört werden kann, und damit Alle zur Zufriedenheit ihres Herzens singen können.
HEAVEN # 3474 – 30.5.2010 – Golden Light Shining in the Firmament Like Stars
GOLDENES LICHT, WAS WIE STERNE AM FIRMAMENT ERSTRAHLT
Das Herz eines Jeden ist mit jedem anderen Herzen verbunden. Es ist so, als würden Herzen sich an den Händen halten, wie ihr das beim Ringelreihen tut. Es gibt kein einziges Herz, was nicht mit jedem anderen Herzen in Verbindung steht. Alle Herzen sind mit deinem Herzen verbunden. Alle Herzen sind miteinander verbunden. Insofern als es weder Zeit noch Raum gibt, kannst du besser erkennen, wie es darum steht. Verbundenheiten werden hergestellt. Mühelos. Herzen koexistieren mit einem jeden anderen Herz. Das Leben auf der Erde hebt und senkt sich gemäß dem Herzschlag Aller, und nunmehr schlagen Herzschläge hohe Töne, und Liebe herrscht vor.
Der Zeit und des Raums ledig, ist ein jedes Herz wohleingestimmt. Auf keiner Skala existiert eine eventuelle Trennung. Insofern als Herzen mit dem Meinen Eins sind, sind mithin alle Herzen goldenes Licht, was wie Sterne am Firmament strahlt.
Wie wundervoll, im Einssein zu lieben. Es gibt nichts anderes als Einssein. Ihm kommt nichts gleich.
In der Welt der Erde allerdings scheint die Liebe weder immer sichtbarerweise, noch wird sie immer gespürt. Kommt, in jenem Fall, zu eurem Herzen der Liebe zurück, und lasst es heraus ragend sein.
Was für ein Aufschreien ist auf der Erde nach Liebe zu verzeichnen. Liebe wartet darauf, dass ihr euren Anspruch auf sie erhebt. Lang lebe die Liebe.
Ohne Liebe, was gibt es da anderes als Sich-Bemühen und auch anderes als Hader. Habt ein Herzvoll Liebe, denn Liebe übersteigt alle Verständnisse, und Liebe springt über alles Fehlverstehen hinweg. Liebe weiß, was real ist. Ohne Liebe haben Furcht und Zerrbilder Hochblüte.
Wiewohl Liebe natürlich und euer Geburtsrecht ist, wird Liebe immer und immer wieder neu in Erfahrung gebracht werden müssen. Die einzige Lektion ist Liebe. Schaut euch Liebe an und füllt euer Herz mit ihr. In der Welt existiert reichlich Unvollkommenheit, und gleichwohl glänzt die Vollkommenheit des Lichts der Liebe. Vielleicht hat deine Liebe ein Polieren nötig, oder auch nicht. Vielleicht ist deine Liebe soeben herausgekommen, und das Licht des Tages scheint auf sie. Lasst den Sonnenschein der Liebe euer Herz erwärmen.
In der Realität, da seid ihr ein Dynamo der Liebe. In der Realität, da wird in eurem Herzen Liebe entzündet. Euer Herz ist voll der Liebe, und dennoch etwa werdet ihr mit eurer Liebe scheu umgehen. Vielleicht wart ihr mit eurer Liebe beengt. Womöglich widersetzt ihr euch der Liebe und haltet ihr sie zurück, bewahrt ihr sie, dass sie noch geboren werden müsse, bewahrt ihr sie in gefesselten Gesetzen und Regulierungen. Möchtet ihr euer Herz frei setzen und es überschwänglich lieben lassen?
Jetzt ist die Dämmerung eurer Liebe zugegen. Nunmehr keine Abberufung der Liebe, kein Sonnenuntergang der Liebe, keine Aufkündigung, denn worauf ist Liebe angewiesen? Die Welt hat Liebe zu einer fälligen Zahlung gemacht, unterdessen Liebe mit Zurechenbarkeit aber auch gar nichts zu tun hat. Liebe ist zum Frei-Ausgeben, ohne dass Buchhaltung oder Gebühren anfallen. Genauso wenig ist Liebe ein gehortetes Geheimnis, was für später vorgehalten wird. Liebe soll ungezügelt sein. Es ist nicht so angelegt, dass es für Liebe ein Sieb zu geben hat. Liebe ist bestimmt, da draußen im Mittelpunkt zu sein, damit sie bekannt, gespürt, gesehen wird, damit sie ohne eine für erforderlich angesehene Erwiderung ist, und damit sie dennoch üppig ausgegossen wird. Lang lebe die Liebe.
Liebe ist ein fantastischer Schimmel, der über das Grenzgebiet hinweg galoppiert. Liebe ist der Bug eines Schiffs, das durch den Ozean furcht. Es bleiben im Meer keine Löcher zurück. Liebe planscht und planscht ohne weiteres Aufhebens. Liebe ist eine Feuerstelle, wo sich Herzen wärmen. Liebe betrachtet sich selbst, einerlei woher sie ist. Überlasst der Liebe die Vorherrschaft und lasst sie Allen zugehören.
Lasst die Liebe die Mitte der Bühne einnehmen. Lasst Liebe die Welt übernehmen und sich selbst ausrufen, sich selbst Friede, Freude und Harmonie erklären, und lasst Liebe die Welt betreiben, die Welt göttlich und innig machen, überall vernommen werden und schafft es, dass ihr überall zugehört wird. Die Liebe ist bereit, in einem jeden Herzen vernommen zu werden. Das Signal ist ergangen. Die Flagge der Liebe wurde gehisst. Eine Liebe, Eine Liebe allerorts, und Liebe für Alle und Alles für Eins.
HEAVEN # 3475 – 31.5.2010 – To Be Responsible Is to Be Powerful
VERANTWORTLICH SEIN IST MACHTVOLL SEIN
Niemand ist allein verantwortlich. Niemand ist allein siegreich. Alle sind Teil eines Ganzen. Verantwortlichkeit ist untereinander geteilt. Jeder ist Jedem gegenüber verantwortlich.
Ich legte das Fundament der Welt, und nun erschafft ihr sie mit jedem Atemzug und jedem Gedanken. Es gibt keinen Abstand, und doch seid ihr dafür verantwortlich, was in der vermeintlichen Entfernung, wie auch in eurem Zuhause, passiert.
Ihr seid verantwortlich, hinwiederum gehört es sich euch, ohne Schuldgefühle verantwortlich zu sein. Schuld ist nicht dienlich. Ihr seid verantwortlich, die Welt in Frieden zu halten. Haltet Frieden in eurem Herzen. Und wenn ihr schliddert und dem Frieden nicht dienlich seid und eurer Verantwortung nicht nachkommt, müsst ihr irgendwie der Schuld entkommen. Ich verbanne die Schuld. Schuld hat im Leben keinen Platz.
Schuld ist ein Aufstapeln von Vergangenheit. Es ist ein ungeheuerliches Horten. Die Verantwortung gibt euch andererseits statt, eure Schultern zurückzulegen und aufrecht dazustehen, dem Ganzen einen Beitrag zu überreichen und vorwärtszugehen.
Schuld verbrennt deine Finger und hält dich bewegungsunfähig. Nieder mit der Schuld. Hoch mit der Verantwortung. Schuld ist das Gegenteil von Verantwortlichkeit. Schuld ist Selbst-Kasteiung. Schuld ist egoistisch. Verantwortlichkeit ist ein anderes Zentrum. Sie ist wie der mächtige Zinnsoldat, der seine Rose liebt. Liebe kommt als erstes, und fortan folgen dem Verantwortlichkeit und Inobhutnahme leicht hinterher.
Ihr seid für all die Schönheit und die Segnungen der Welt verantwortlich. Für all die Schmerzen in der Welt habt ihr die Verantwortung. Es ist nicht möglich, eure Verantwortlichkeit nachzuverfolgen, trotzdem sind Alle für alles weitere verantwortlich. Ihr seid für euren Beitrag verantwortlich wie auch dafür, was ihr nicht beitragt. Sofern Alle verantwortlich sind, seid ihr es auch. Dies stellt kein Schuldverdikt dar. Hier geht es um Anerkenntnis von Verantwortung.
Ihr seid machtvoll, und mit euren Gedanken und eurem Herzen könnt ihr die Sicht der Welt verwandeln, die die Welt gegenwärtig in jedem Winkel ihrer selbst vorweist.
Falls die Gedanken der Menschen zu Krieg beitragen können, dann können sie es auch zum Frieden. Falls ein Herz zerbrechen kann, kann es ganz sein. Sofern Verrücktheit Krieg zeitigen kann, können Liebe und Weisheit Frieden herstellen. Sofern die Gedanken des Menschen unweise sein können, können sie weise sein. Falls Liebe an einem Ort existiert, kann sie an einem anderen existieren. Liebe kann augenscheinlich, und Krieg kann unstatthaft sein.
Seid verantwortlich, nach Gründen für den Frieden zu suchen, und nicht euch nach Gründen umzusehen, den Krieg zu erklären. Alles Kämpfen findet in euch selbst statt. Lasst es gehen. Lasst das Bedürfnis los, zu erweisen, dass Macht recht hat. Lasst das Bedürfnis los, Ungerechtigkeit aufrechtzuerhalten. Jedesmal wenn ihr denkt, ihr oder eure Nation wärt ungerecht behandelt worden, haltet ihr Ungerechtigkeit aufrecht. Lasst euch die Ungerechtigkeit zu keiner Kostbarkeit werden, die ihr auf einen Altar legt und anbetet.
Wie viel Verbitterung, Geliebte, ist genug? Jede einzelne Verbitterung ist zu viel. Im Leben, da macht ihr einen Spaziergang im Wald. Manche Zweige schwingen zurück und schlagen auf euch zu. Bleibt da nicht stehen und haltet den Zweig nicht fest, sodass er zurückschlägt. Bleibt nicht an der gleichen Stelle. Eure Gedanken könnten Meilen weit fort sein, und ihr könntet bereits auf einem schönen Pfad entlanggehen. Lasst euch im Leben durch keine Zweige zurückhalten. Zieht euch dort heraus, wo ihr wart. Ihr seid nicht kühn, wenn ihr drinnen im Haus bleibt.
Wie berichtigt ihr etwas, Geliebte? Ausschließlich durchs Vorwärtsbewegen vermögt ihr das. Nicht indem ihr nicht tiefer versteht. Ihr könnt das nur durch Gutes-Tun. Nur indem ihr ein höheres Vorgehen einnehmt.
Falls ihr von einer giftigen Schlange gebissen wurdet, gelangt ihr nicht zur Heilung, indem ihr das Gift behaltet. Schneidet es heraus. Speit es aus eurem eigenen Herzen aus.
HEAVEN #3476 – 1.6.2010 – Travel Lightly
REIST LEICHT
Manche Menschen haben, in Irdischen Begriffen ausgedrückt, wirkliche Probleme, Geliebte. Was ihr als Problem betrachtet, ist ein Schniefen im Vergleich dazu, womit manche Menschen fertig werden. Dein größtes Problem wird vielleicht gar kein Problem sein, ausgenommen, du möchtest etwas anderem den Vorzug geben, als du hast. Etliche Menschen haben tatsächlich etwas Anderes, um ihm den Vorzug zu geben.
Es ist nicht so, dass Ich dich anhalte, dich mit jemand Anderem in Vergleich setzen zu mögen. Es geht darum, Ich möchte gerne darauf hinweisen, dass du die Neigung hast, dich auf Problemen abzustützen, die, wiewohl sie unbequem und unhandlich sind, auf der Probleme-Skala keinen großen Ausschlag machen. Darum geht es Mir, davon möchte Ich dich entwaffnen. Du hast das erlebt. Du hattest eine herbe Enttäuschung, eine enttäuschte Liebesbeziehung – etwa -, und das ist verheerend für dich, und danach stirbt dein Vater oder dein Kind bekommt eine ernsthafte Krankheit, in der Folge befindet sich die enttäuschte Liebe, nach allem, was sich ereignet hat, keineswegs mehr so weit oben auf der Skala, wie du zuvor dachtest.
Alles in der Welt ist relativ. Im Rahmen der Dinge, im Hinblick auf das große Bild, ist selbst das, was als wirkliche Schwierigkeit erachtet wird, nicht so groß, wie es vonseiten der Welt aussieht.
Manchmal hat es den Anschein, dass ihr für Probleme eine große Einkaufstasche habt, und ihr verbleibt in der Auffassung, ihr hättet sie zu füllen. Nein, ihr möget sie leeren. Ihr möget sie leer halten. Oder verschafft euch eine Einkaufstasche mit einem großen Loch, sodass keine Probleme drin bleiben oder sortiert werden, oder sodass über sie nicht nachgedacht wird.
Manchmal hat es den Anschein, dass euch alles, selbst wenn es euch nicht exzessiv plagt, einfach ebenso Grund zur Sorge bietet. Ist es nicht möglich, dass ihr ohne euch Sorgen-Machen und Fürchten zurecht kommt? Wüsstet ihr tatsächlich nicht mehr weiter ohne das eine oder andere, worüber ihr euch den Kopf zerbrecht? Kann es sich dabei um eine schlichte Gepflogenheit handeln, bei der ihr gut daran tun würdet, ohne sie zurecht zu kommen?
Wie sehr ist es in dir eingeätzt, Probleme als Teil deines Lebens zu betrachten? Wirf all deine Schmerzen aus dem Fenster. Beschäftige dich mit etwas anderem. Richte dir ein Hobby ein, kein dir Sorgenmachen. Beginne mit Stricken, oder fange mit Sport an. Finde heraus, womit du gerne befasst sein möchtest, und bringe dich dort ein. Finde etwas zu tun, was jemandem dienlich ist. Sich Sorgen dient niemandem. Lamentieren dient niemandem. Bedauern dient niemandem.
Du brauchst keine Verschlimmerung dabei, was keinem Zweck dient, außer dass es sich dabei darum handelt, dir das Gefühl zu geben, du befändest dich in einer aussichtslosen Lage.
Du bist zählebig. Du bist keine Gewächshausrose, die keine Temperaturänderung verträgt. Du bist ein abgehärteter Löwenzahn oder ein widerstandsfähiger Baum von hohem Ansehen. Du bist durch genügend Schwierigkeiten gegangen und jetzt gibt es keine Nachfrage mehr, nachzuwürzen. Sieh, dass du deine Quote hattest. Du bist jetzt mit Problemen durch. Du siehst weiter und höher. Ohne Probleme in deinem Geist wird es für Jeden weniger davon geben, nicht bloß weniger für dich, sondern weniger für jedermann.
Drangsal liegt hinter euch. Ihr braucht euch nicht ein weiteres Mal mit ihr bekannt machen. Entlastet euch selbst, Geliebte. Entlastet euch selbst von dem Empfinden der Bürde. Gestaltet eure Reise leicht. Seid leichtfüßig.
Möchtet ihr zugeben, dass ihr Unannehmlichkeiten eng an euch gehalten und sie gehegt habt? Ihr stelltet für sie Raum bereit. Ihr habt sie gehätschelt. Es sieht fast danach aus, als hättet ihr Probleme zum Beweggrund eures Seins erhoben. Ihr werdet sagen: „Keinesfalls, Gott, ich möchte keine Ärgernisse.“
Dann sage Ich zu euch: „Wieso warst du auf Probleme ausgerichtet, auf Ausschau nach ihnen und warum hast du sie nahe an dich heran geholt, so als ob Scherereien es nötig hätten, dass du sie eng an dir hältst, so als wäre Ungemach ein Racheengel, der es bedarf, von dir großgezogen zu werden. Das Ungemach braucht dich nicht, und, ganz sicher ist, du brauchst es nicht.“
HEAVEN #3477 – 2.6.2010 – Today Will Be Puddly and Wonderful and Delicious
DER HEUTIGE TAG WIRD ZUM HERUMMANTSCHEN UND WUNDERBAR UND KÖSTLICH SEIN
Was würde dir heute Spaß machen zu tun? Und falls heute ein gewöhnlicher Arbeitstag ist, was kannst du tun, damit er dir heute mehr Spaß macht? Wieso nicht mehr Spaß haben bei allem, was du heute tust? Warum das Leben heute nicht zu einem Spaziergang im Park machen?
Warum heute nicht heiter sein? Wieso dir nicht das Geschenk der Begeisterung zureichen?
Jemand wird heute enthusiastisch sein, und Ich frage: Warum nicht du?
Falls du heute das Haus putzen musst, mache es mit Spaß. Du kannst alles mit Spaß machen. Wenn du ein Kind wärst, wüsstest du, wie Spaß machen geht. Du wüsstest, wie spielen geht. Spiele heute, während du bei der Arbeit bist. Mache sie wie im Spiel. Mache sie leicht, und du wirst mehr hinbekommen, und du wirst in aller Munterkeit mehr hinbekommen. Pfeife bei der Arbeit.
Heute sei der Heissa-Tag! Fahre Karussell. Freude dich. Sei gespannt. Was wird als Nächstes geschehen, was dein Herz entzückt?
Welchen Frohsinn wirst du heute überreichen? Welches Hochgefühl wirst du heute der Welt übergeben?
Falls du es in dir nicht aufzufinden vermagst, wie du heute die Welt von jemandem aufhellen kannst, so erhelle zum Wenigsten deine eigene. Erwirb dir einen Anteil daran, dein Leben, dein tägliches Bisschen dabei anzuheben. Habe einfach auf das Heute Acht. Öffne dein Leben. Hebe es über das Gewöhnliche hinaus. Bringe es zum Funkeln. Mache deinen Tag zum Entzücken Aller.
Arbeite heute mit deinem Herzen. Das will sagen, ermuntere heute dein Herz. Bitte es aus sich selbst heraus. Lade es dazu ein, die Domäne des Spaßes zu betreten. Schlage die Trommeln des Spaßes. Wenn du dir heute das Gesicht wäschst, verspritze das Wasser. Höre seinen Geräuschen zu. Erinnert euch der Tage, als Wasserplanschen Spielen war. Erinnert euch daran, als alles Spiel war. In Pfützen hineinspringen war Spielen. Zur Schule gehen war Spielen. Auf welchem Weg du dich auch befandst, es war Spielen. Entsinne dich, als Spielen Spielen war.
Entsinne dich, als schlicht am Leben sein ausreichend war, als lebendig sein gut, als Leben neu war, und als etwas Frisches unentwegt herankam, und als du die Energie hattest, Bäumchen wechsle dich und Himmel und Hölle und deinen Träumen nachstellen spieltest. Verfolge sie heute.
Habe einen Traum, dass das Heute zum Herummatschen und wundervoll und köstlich sein wird.
Freue dich heute auf Heute oder auf den Rest von Heute, und mache heute dein Leben zu einem Lied von der Art:
„Hallo, Heute. Komme einfach rein. Bringe mir deine Waren und belebe mich. Heute und heute und heute und immerfort bin ich heute auf der Erde am Leben, um lebenssprühend und lebendig zu sein! Ich genieße jeden Tag aufs Vollste. Ich bin aufgeregt, heute am Leben zu sein. Komm und tanz mit mir, Heute! Lasst uns reihum um den Maulbeerbusch laufen. Lasst uns Verstecken spielen. Lasst uns heute fliegende Vögel, schwimmende Fische und verspielte Hündchen sein. Lasst uns heute alles sein. Lasst uns abheben und hochschweben. Lasst uns heute Drachen sein. Lasst uns Ballons sein. Lasst heute alles Spaß sein. Lasst uns in unerwarteten Spielen Spaß finden. Lasst uns übers ganze Gesicht lächeln. Lasst uns laut lachen. Lasst uns Freude finden und voller Wonne sein.
Lasst uns Treppen hochrennen. Lasst uns irgendwo hingehen, wo wir noch nie waren, selbst wenn es durchaus in Ordnung ist, wo ich immer gewesen war. Lasst uns heute einen Abenteuertag haben, auch dann, wenn ich dort auf Erkundung gehe, wo ich soeben im Stuhl sitze. Lasst uns heute, Heute durch unseren Tag scharwenzeln!
Lasst uns heute eine Parade ausführen. Lasst uns heute einen Urlaubstag machen, während ich bei der Arbeit bin. Lasst mich mich auf die Ferien und die Arbeitstage freuen. Was kümmert mich, welcher Tag der heutige Tag ist und wo ich bin. Ich bin auf der Erde am Leben, und wir verleben gemeinsam das Heute auf der Erde. Wir sind gemeinsam Kundschafter, und wir wissen im Voraus nicht, welche Schätze wir finden werden. Wir wissen einzig, dass wir sie finden werden, denn ich habe ein Adlerauge für Schätze. Ich kann sie überall und an jeder Stelle ausfindig machen. Ich bin ein Schatzjäger, und gemeinsam befinden sich du und ich, am Heutigen Tag, auf einer Schatzjagd!“
HEAVEN #3478 – 3.6.2010 – Travel Light
REISE LUFTIG
In der Tat, es gibt nichts im Leben, um sich darüber Sorgen zu machen. Welchen ausgedachten, eventuellen Nutzen aus dem Sich-Sorgen du dir auch vorstellst, zu erhalten – er ist durch seine nörgelnde Beschaffenheit kontraindiziert. Sich-Sorgen unterminiert dich. Es hängt schwer auf dir. Es laugt dich aus. Mache es nicht. Lasse das Sich-Sorgen los, denn es nutzt dich ab. Es schürft dich ab und lässt dich verwundet zurück, bevor du getroffen wirst, falls du tatsächlich getroffen wirst.
Mit Sorgen reibst du dich rauh. Sich-Sorgen ist wie allergische Bienenstöcke. Sich-Sorgen knabbert von dir weg. Es verschlingt dich. Es ist nichts Gutes am Sorgen, denn es drückt dich nieder. Wenn du schlanker werden möchtest, dann gib das Sorgen auf. Ersetze Sorgen durch Wohlempfinden. Schaffe es ab. Wieso verhärmt sein, wenn du sorglos sein kannst?
Sorglos ist nicht das gleiche wie unachtsam. Schau auf beide Seiten, wenn du die Straße überqueren möchtest. Sauge Sicherheit in dein Leben hinein auf.
Wenn du unentwegt an einem Seil herum nagst, wird es schließlich reißen. Nage an Sorgen nicht herum. Die Sorge wird sich ohnehin selbst zuende bringen.
Sei sorgenfrei. Habe Zutrauen als den Lauf der Dinge. Du wirst nicht stets in der Lage sein, für unerwünschte Vorkommnisse im Leben aufzukommen. Menschen rutschen auf Bananenschalen aus, Sorgen kannst du allerdings abdecken. Ich denke, du musst das. Das kostet dich nichts, außer die Freiheit von Sorgen.
Beginne noch einmal mit dem Leben. Setze dich selbst frei. Stelle dir die Riesenschritte vor, die du nehmen kannst! Stelle dir die Sprünge im Leben vor! Stelle dir vor, wie liebreizend es ist, nicht mehr länger etwas an deinem Herzen fest zu klammern, voller Furcht, es zu verlieren.
Weswegen nicht ohne Angst leben. Angsterfüllt, da nimmst du dir Gespenster zu Herzen. Die Gespenster sind die verdrießlichen Gedanken, die du mit dir herumträgst, so, als könntest du ohne sie nicht leben, so, als wären sie deine Bodyguards. Das sind sie nicht. Angst und ihr Cousin, die Sorge, rücken auf dich zu. Sie sind Angreifer. Sie sind Spione. Sie sind für nichts gut. Sie sind Marodeure.
Du wirst dir über alles Sorgen machen, oder über überhaupt nichts.
Du lässt keine Räuber in dein Haus herein, und doch gewährst du Sorgen Zugang zu deinem Geist. Du bringst Sorgen unter, und du gehst sie immer und immer wieder durch, als würdest du Rosenkranz beten. Hast du Sorgen angebetet? Hast du sie nicht in äußerste Betracht genommen, so, als wären sie königliche Gäste, die du zu ehren habest? Sorgen sind Bruchstücke, die du unterwegs aufgelesen hast. Sie sind Plagegeister. Du hebst keine Mücken oder Moskitos auf, aber Sorgen sammelst du ein. Du flüsterst ihre Namen. Du bewahrst sie sicher auf und lässt keine einzige los.
Lege alle deine Sorgen in den Mülleimer, oder verbrenne sie hinten im Garten. Beherberge sie nicht mehr länger. Sie sind nicht deine Freunde. Sie sind nicht einmal Warnungen. Sie sind falscher Alarm, und sie machen dich rasend.
Wenn Unannehmlichkeiten ankommen, Geliebte, werdet ihr sie zu erkennen verstehen. Scherereien brauchen keine Kundschafter, die ausströmen, um nach ihnen zu suchen. Probleme werden sich sehr wohl selbst annoncieren. Mache deine Gedanken zu keinen anderen Vorboten als zu Frühlingsvorboten.
Wofür möchtest du Sorgen haben? Sie fressen dich bei lebendigem Leibe auf. Wieso lässt du Sorgen herein, unterdessen du sie draußen lassen kannst? Schlage ein X an deiner Tür an. „Keine Sorgen erlaubt. Sorgen, verschwindet, und kommt an keinem Tag wieder.“
Ihr werdet meinen, Sorgen verkündeten die Zukunft. Sie stammen aus der Vergangenheit, oder sie entkommen etwas, was du in einer Zeitschrift über Ängste zu lesen bekommst, über eine neue Krankheit oder ein weiteres Akronym, eins folgt aufs andere. Gegenstände für Sorgen sind wie Hasen, die sich vermehren und über deinen Geist springen. Sorgen sind wild wuchernd. Sie haben kein Unternehmen, dich insgesamt zu überfahren.
Sorgen erfordern deine Aufmerksamkeit. Sie bestehen darauf, indessen hast du ihnen die Hinsicht nicht zu zollen. Lasse die Sorgen ihren Weg laufen. Sie gehören nicht zu dir, jene nervtötenden beunruhigenden Sorgen. Sie sind nicht einzurechnen. Du hast keine einzige von ihnen mitzunehmen. Begib dich luftig auf die Reise.
HEAVEN #3479 – 4.6.2010 – To the Very Heavens
ZU EBENDEM HIMMEL
Gelassene Ruhe ist keine Handlung. Ausgeglichenheit ist euer natürlicher Zustand. Ruhe kommt von einer Tiefe der Stille her. Stille ist euer natürlicher Zustand. Aus der Tiefe eurer Stille kommt der Friede. Geringeres als Friede ist ketzerisch. Geringeres als Friede ist Übertretung. Seid jener Zustand des Friedens, den ihr angehalten seid zu bewahren, zu bestaunen und überm Land und Meer zum Zirkulieren zu bringen.
Friede sei mit euch.
Friede ist nicht weit von euch entfernt. Er ist euer natürlicher Kern. Wenn ihr das doch bloß glauben könntet. Wenn ihr bloß glauben könntet, dass ihr euer eigener Friede seid, dass Friede euch entströmt, und dass der Friede von euch die gesamte Welt segnet.
Friede ist nicht schwierig. All das Trara und all der Lärm um den Frieden herum sind beschwerlich. Frieden ist leicht. Alles andere, was nicht Friede ist, ist ein abgekartetes Spiel. Nehmt den Frieden entgegen, den Ich euch gebe. Ihr lechzt nach ihm, und dennoch rührt ihr mehr in dem Pott herum, als ihr euch beruhigt. Die Suppe des Lebens ist genügend umgerührt worden. Lasst sie abkühlen.
Segelt auf einer stillen See. Und falls die See nicht still ist, dann beruhigt euch selbst, und die See wird es euch nachmachen.
Ihr seid angelegt, ein Instrument des Friedens zu sein. Lasst euren Atem spielen wie eine süße Flöte. Vernehmt die Töne der Flöte, die Friede mit sich führt. Ihre runden samtigen Töne besänftigen alle in ihrem Gefolge. Seid die Flöte Gottes. Spielt die Flöte des Friedens für Mich.
Sei der Schlangenbeschwörer. Hasple die Welt aus dem Korb heraus, in den sie sich hinein gewunden hat. Friede ist nicht aufgewickelt. Friede ist eben und geradeaus. Friede hat keine Geheimnisse. Er ist draußen im Freien.
Wenn du dich auf einen Berggipfel begibst, was siehst du da? Du siehst Friede. Du siehst nicht Verwüstung. Suche Friede und gib Friede. Friede ist nicht einfach ein Seufzer. Gleichwohl ist Friede Zufriedenheit. Weswegen nicht zufrieden sein. Weswegen die Welt nicht so sehen, wie Ich sie sehe, und Friede auf der Welt verbreiten. Sei ein Leuchtfeuer des Friedens. Sei ein Leuchtfeuer des Friedens, woimmer du bist. Sei ein Anzeiger des Friedens. Sei eine Inspiration des Friedens. Sei ein Herold des Friedens. Sei eine Flöte des Friedens.
Lasse dein Herz deine Flöte sein. Lasse die Musik deines Herzens nah und fern vernommen werden. Lasse dein Herz unebenes Gelände glätten. Lasse dein Herz über Felsen klettern und ein neues Plateau des Friedens schaffen.
Sei der Friede, den du so begehrst. Gib den Frieden, nach dem du trachtest. Friede ist nicht langweilig. Er ist nicht nicht anreizend. Der Friede ist ein Tröster, und doch entkommt dem Frieden Hochgefühl. Von dem Frieden des Hochgefühls kommt mehr Friede, solange bis du der Friede selbst bist. Was waren die Erhabenen, Geliebte? Sie beflügelten den Frieden.
Wir könnten sagen, dass die Erhabenen die Flamme auf den Herzen abdämpften. Sie brachten die Herzen auf Herztemperatur, nicht heiß, nicht kalt, sondern einfach genauso, dass sie wachsen und alle anderen Herzen umschließen konnten. Durch ihr Herz des Friedens gaben die Erhabenen Frieden. Sie verströmten Friede. Das tut der Friede. Der Friede ist ruhig, er liebt den fröhlichen Scherz und Spaß und verbreitet sich wie ein Lauffeuer.
Zeige Mir einen Menschen des Friedens, und du wirst einen Menschen erblicken, der sich voll und ganz freut. Er errichtet einen Berg des Friedens. Er meißelt ihn aus den Herzen, und er hebt Herzen zu den Berggipfeln empor. Er stellt dein Herz wie einen Stern auf die Spitze des Weihnachtsbaums. Der Stern verbreitet sein Licht von dem einen Haus zum nächsten. Von dem einen Gipfel des Friedens zum nächsten, von dem einen Herzen zum anderen scheint der Friede, hebt er die Erde und einen Jeden in ihr zum äußersten Himmel hoch.
HEAVEN #3480 – 5.6.2010 – Like a Daisy in the Field
WIE EIN GÄNSEBLÜMCHEN IM FELD
Lasse deiner Kehle süße Laute entkommen. Lasse ihr süße Worte entkommen. Sofern du Süßes magst, wirst du der Welt gerne Süßigkeiten zukommen lassen mögen. Sei lieblichen und flinken Herzens.
Herzen sind nicht bestimmt, sauer oder bitter oder schwer zu sein. Sie sind angelegt, in die Höhe zu schwärmen. Lasst euer Herz eine wonnige Nachtigall sein. Öffnet die Gitter für den pochenden Vogel eures Herzens.
Wie beim Säubern deines Herzens vorzugehen ist – – es geht um: Liebe geben. Falls dein Herz verstopft war, beseitige die Verstopfung. Pumpe jene Liebe. Gib deine Liebe mit vollen Händen übers ganze Universum hinweg aus. Fülle andere Herzen mit Liebe aus deinem Herzen. Lasse dein Herz nicht schrumpelig werden.
Sieh dein Herz wie einen Ballon, den du mit Liebe füllst, und wo du danach die Liebe raus lässt. Dein Herz ist leicht immer und immer wieder aufzufüllen, bis alles, was du tust, dein Herz auffüllen und es entleeren darstellt. Es ist klar, du kannst die Liebe für immer aus deinem Herzen verbannen, und niemals ist es entleert. Du kannst nicht schnell genug lieben, um dein Herz zu leer zu machen. Auffüllvorgänge sind automatisch. Dein Herz kannst du niemals abhängen. Der Anzeiger steht auf Voll.
Dein Herz setzt Liebe in Umlauf. Welches Aussehen hat die Liebe? Liebe kann nicht gesehen werden. Der Beleg von Liebe kann gesehen werden. Die Valentins-Schachtel voller Schokolade, die an deine Tür gelegt wird, ist nicht Liebe. Sie ist eine Süßigkeit. Sie ist ein süßer Indiz der Liebe, hinwieder vermag Liebe nicht in Schachteln verbracht zu werden. Liebe gilt es freiheraus zu geben, und freien Sinnes aufgefunden zu werden. Stehe in der Erwartung, dass Liebe an deiner Tür abgelegt wurde. Erwarte Liebe, und gib dennoch Liebe ohne Erwartung, dass Liebe zurückgegeben wird. Dir wird keine Liebe geschuldet. Liebe kann nicht geschuldet werden. Sie kann einzig gegeben werden.
Kann denn ein Verstoß um so vieles leichter ausgegeben werden als Liebe? Ziehen sich Menschen Vergehen leichter zu als Liebe? Falls das so ist, so dreht den Trend um. Liebe ist leichter als alles andere zu geben oder zu nehmen, denn Liebe ist real, und Angriff ist eigenwillig. Angriff hängt von etwas ab. Liebe ist auf nichts außer auf sich selbst angewiesen.
Lasst die Liebe lieben. Lasst die Liebe wie ein Gänseblümchen auf dem Feld wachsen. Ein Feld voller Gänseblümchen. Ein Feld voller Liebe. Lasst das ganze Universum ein Feld sein, wo Liebe wächst und wächst und alles Land einnimmt. Seht jene Felder der Liebe in der Brise wiegen. Der ganze Weizen bückt sich zur Liebe. Alles beugt sich zur Liebe und schaut zur Sonne hoch, und hebt sich damit zur Sonne, die vom Himmel her scheint.
Seid Betreuer der Liebe. Händigt sie aus. Liebe nimmt die Herde in Obhut.
Liebe grast. Liebe liebt es, dort zu sein, wo sie ist. Und sie ist überall. Es gibt keinen Ort, wo Liebe nicht gerne ist. Liebe möchte überall sein. Sie liebt es, in guter Gesellschaft zu sein.
Seid Liebe, und ihr befindet euch in guter Gesellschaft. Genießt eure eigene Gesellschaft. Macht das Meiste aus ihm. Malt die Welt mit eurer Liebe an. Begleitet die Welt mit eurer Liebe.
Woher kommt eure Liebe. Sie kommt von Mir. Ich weiß, wohin Liebe gehört, und sie gehört zu dir, und Liebe gilt es, von dir abzufliegen und sich beim Kommen und Gehen zu begegnen. Liebe ist sich selbst keine Fremde. Mächtige Liebe schwingt in die Höhe. Herzen ragen über den Wolken in die Höhe. Auf und ab geht die Liebe, und Liebe breitet sich über alles aus. Liebe ist der Morgentau, und sie ist die Zikaden in der Nacht. Was ist Liebe nicht? Und wo ist Liebe nicht, unterdessen Liebe alles und alles Liebe ist?
Grüßt die Liebe. Umgeht sie nicht. Lasst die Liebe ersichtlich sein. Seht durch Liebe, und wisst, sie ist euer, euer, in Empfang zu nehmen, und euer, zu geben. Liebe ist euer, um viel aus ihr zu machen. Wiederverwertet die Liebe. Auf diese Weise macht ihr viel aus ihr.
Heilig, heilig sei eure Liebe.
HEAVEN #3481 – 6.6.2010 – Love by the Heartfuls
LIEBE AUS GANZEM HERZEN
Es war einmal, da begegneten sich alle Herzen in der Welt, mithin verstärkten sie sich, mithin vervielfachten sie sich in ihrer Macht. Bis zum heutigen Tag sind Herzen mächtig. Von Herzen ist die Welt abhängig. Dein Herz ist ein Verbürgender der Liebe. Darin besteht das Privileg deines Herzens. Dies ist seine Macht. Das zur Ausführung zu bringen, darauf ruht die Liebe deines Herzens. Dafür ist es bestimmt. Es ist angelegt, sich selbst an allen wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen Orten zu hinterlassen.
Überreiche deinem Herzen jedweden Anlass, Liebe auf der Erde durchzusetzen. Hierin liegt dein Glück. All die Orte, an denen du nach Liebe suchtest – Liebe ist dort nicht, oder sie rennt weg oder sie wird weggejagt. Wenn es dir ernst ist, Liebe zu finden, zu begrüßen, zu spüren, dann denke an die Liebe über dich hinaus, weit über dich hinaus. Du erlangst die Einsicht – Liebe ist nicht die Jagdbeute, die du aufstöberst. Liebe ist dein Geschenk zum Geben.
Finde Raum, die Liebe zu geben, die immerzu in deinem Herzen ist. Selbst wenn es sich aussichtslos fühlt, befindet sich eine Menge Liebe im Wartestand, herauszukommen, ausgegeben zu werden, sie überall an jeder Stelle offenzulegen. Es ist nicht so, dass dein Herz ein Aufmerksamkeits-Sucher ist. Es ist ein Aufmerksamkeits-Geber. Gib jene Liebe aus. Lasse deine Liebe die Erde übernehmen. Lasse deine Liebe prangend sein. Lasse sie sich des Gebens halber im Dasein befinden.
So wie du Körner ausstreust, um die Hühner zu füttern, so streue deine Liebe aus. Lasse sie los. Du bist nicht angehalten, dem Verlauf deiner Liebe hinterherzugehen. Dir gilt es, sie fallen zu lassen. Lasse sie aufgelesen werden, wo auch immer und durch wen auch immer, durch einen einzigen oder durch Tausende. Alldas ist nicht deine Bewandtnis. Dein Anliegen ist, vollen Herzens Liebe zu geben. Gib Liebe, gib sie und gib sie, bis die Welt mit deiner Liebe überfließt. Du könntest sagen, die Welt werde mit Liebe überschwemmt, aber sie kann nicht mit ihr volllaufen, denn sie schwillt immer und ewig an.
Einmal ausgereichte Liebe ist niemals abhanden gekommen. Sobald deine Liebe beim Himmel anlangt, wird sie zur Erde zurück geblasen, und immer und immer wieder gegeben und gegeben und zurückgereicht und zurückgereicht. Liebe ist ewig. Wusstest du das nicht? Liebe wird nicht anders als der fallende Schnee getrieben. Sie möchte überallhin gelangen. Liebe wird getrieben, und Liebe ist auf Eines zugespitzt. Liebe kennt, was sie gerne tut, und das heißt, sich immer und immer und immer wieder auszugeben. Es gibt niemals zu viel Liebe, öfters allerdings hat es den Anschein, es gebe zu wenig. Liebe scheint auf eine vielversprechende Veranlassung zu warten, indes ist es die Liebe, die vielversprechend ist und die schier auf die Gelegenheit für sich wartet.
Liebe kommt als Erstes, und Liebe schießt aus deinem Herzen. Alles ist das Ziel der Liebe. Liebe liebt es, überall niederzugehen. So wie im Herbst Blätter von den Bäumen fallen, so fällt die Liebe von deinem Herzen. Lasse den Wind sie nehmen, wohin sie möchte. Lasse deine Liebe sich selbst zirkulieren und sich überall und augenblicklich selbst ausfindig machen.
Liebe schaut sich nach wie vor nach mehr von sich selbst um. Deine Liebe schaut sich nach wie vor nach mehr von sich selbst um. Deine Liebe, gesehen zu werden, und für dich erfasst zu werden, hat von deinem Herzen gelöst zu werden. Sobald Liebe frei fliegt, wirst du hernach die Liebe erkennen, die deinem Herzen entkommt, und du wirst erkennen, dass sie wild wuchernd ist. Sie ist weitverstreut, und sie ist lebenssprühend und real. Einzig während sie sich hinauswagt, kann die Liebe aus deinem Herzen sichtbar sein. Sieh deine Liebe so, wie sie insgesamt über die Welt heraustritt, begierig, sich selbst zu geben, solange bis schier der Himmel auf Erden existiert, und bis der Himmel deiner Fertigung Allen zugänglich ist.
HEAVEN #3482 – 7.6.2010 – Bright Yellow like the Sun
HELLES GELB WIE DIE SONNE
Sei deinem Herzen ein Entzücken. Gute Zeiten, schwere Zeiten, sie kommen und gehen. Daran ist nichts Neues. Dinge nehmen wie sie kommen ist eine gute Idee. Du hast es nicht nötig, dass du dein Herz mit Traurigkeit erfüllst.
Lasse dein Herz ein helles Gelb sein wie die Sonne. Selbst an einem Tag mit blauem Himmel ist die Sonne leuchtend. Von Wolken zugedeckt, mag sie dort, wo du bist, nicht zu sehen sein, und bald darauf ändert sich das. Die Sonne kommt immer heraus. Und die Traurigkeit geht ihrer Wege. Sie nimmt ihren Lauf. Sie verblasst. Die Sonne kommt strahlend heraus.
Du könntest genauso gut mit der Verzweiflung durch sein. Falls deren Zugriff auf dich jetzt im Augenblick derart stark ist, dass du mit ihr nicht fertig wirst, dann sitze sie aus. Geh im Leben voran, egal, in welcher Stimmung du gerade bist. Eine Stimmung ist schier eine Stimmung. Sie hat dich nicht einzuholen.
Es gibt keinen einzigen lebenden Menschen, der nicht mit Traurigkeit oder tiefer Verzweiflung zusammen lebte. Falls du von allen Seiten harter Kritik ausgesetzt bist, dann begib dich in den Spießrutenlauf, und du kommst auf der anderen Seite heraus. Hege nicht die Flauten und halte sie nicht nahe an dir. Geh los und lebe das Leben ohne sie. Tanze trotzdem. Singe gleichwohl. Bevor du es merkst, wird sich die Verzweiflung nicht mehr so eng an dich klammern. Ihr Job ist es, dich alleine zu lassen.
Deine Verzweiflung ist wie ein Saum deines Rocks, der sich gelöst hat und herunterhängt. Hefte ihn hoch. Du musst ihn nicht den ganzen Tag hinter dir her ziehen. In der Bildersprache der Traurigkeit – der Saum wird sich selbst wieder instandsetzen. So wie sich der Regen zum Sonnenschein wandelt, so macht es insgesamt auch dein Empfinden der Verschlechterung.
Verzweiflung wird den Anschein abgeben, dich im Griff zu haben, gleichwohl befindet sie sich auf dem Weg nach draußen. Sobald du dir der Verzweiflung gewahr bist, ist sie bereits auf dem Weg nach draußen. Sie macht eine Szene, während sie sich wegkehrt. Sie weiß nicht so recht, wie liebevoll weggehen geht. Sie gibt dir, bevor sie aus der Tür tritt, ein paar tüchtige Stöße.
Fürs Leiden gibt es ein Ende. Lasse es los. Lasse es einfach los. Du hast es nicht zu bekämpfen. Lasse deinen Zugriff auf es los. In Wahrheit ist Traurigkeit eine vorbeigehende Grille wie jede andere auch. Hast du die Auffassung, dass du die Auf und Ab haben müssest? Magst du es, dich hoch und dich runter zu schlagen?
Genauso wenig handelt es sich hier um den Vorschlag, du habest ein flaches Leben, was gleich bleibt, zu führen. Die Sache ist, dass du die Auf und Ab nicht nötig hast. Du kannst einvernehmlich mit dem leben, was soeben im Leben vor sich geht. Du kannst gutgestimmt sein, selbst wenn du das Gefühl hast, du seist nicht in guter Stimmung. Weil du deprimiert bist, hast du deswegen nicht grau zu tragen. Du hast dir kein Grau aufzunähen. Du kannst unbesehen verträglich und fürsorglich sein, trotz allem. Nicht nur kannst du das sein – was für eine andere Wahl hast du im Grunde, schließlich und endlich, als guten Mutes zu sein?
Denke nicht, dass du es verdienst, niedergeschlagen zu sein. Du verdienst es nicht. Verzweiflung, oder mit welchem Namen du es auch belegen möchtest, ist nicht wie in der Ecke sitzen und einen bitteren Kuchen essen. Wer sagt, dass du ihn essen musst? Lege die Bitterkeit beiseite. Stehe trotzdem auf. Selbst eine Tragödie ist keine Tragödie, an der du dich zu verfangen hast. Stehe selbst von einer Tragödie auf. Sie überreicht dir keine Ehre.
Manchmal hast du das Gefühl der Niedergeschlagenheit ganz grundlos. Es sieht einfach danach aus, dass der Boden unter dir herausgefallen sei. Oder eine unbedeutende Geste hat dein Herz verletzt, und du hast beschieden, dich beraubt oder wütend zu fühlen. Weißt du, dass sich Verzweiflung und Depression schier als die andere Seite von Ärger ausweist? Stehe vom Bett auf, und gehe weiter.
HEAVEN #3483 – 8.6.2010 – You Are a Charter Member
DU BIST EIN GRÜNDUNGSMITGLIED
Der Turm, den ihr zum Himmel hin errichtet, wird nicht ins Wanken geraten. Ihr steht auf festem Grund. Der feste Boden, auf dem ihr steht, ist der Himmel. Die Erde ist steinig. Das ist in Ordnung so. Ihr steht auf festem Himmel. Ihr habt im Himmel Wohnung. Ihr befindet euch im Himmel aufs Schönste im Gleichgewicht.
Auf der Erde seid ihr auf der Suche, euer Gleichgewicht zu finden. Wenn ihr es gerade mal ausfindig machtet, bewegt sich der Grund unter euch. Denkt nicht so sehr an Balance. Denkt stattdessen an Freude. Ihr habt die Freude nicht auszubalancieren. Nehmt sie entgegen. Genießt sie in vollen Zügen. Erhöht den Himmel.
Auf der Erde ist große Freude. Echte Freude kommt dem Himmel gleich. Wahre Freude. Verständnisinnigkeit hüpft zum Himmel hoch. Freude hebt euch höher. Ein guter Ort zum Sein ist Höher.
Schlagt im Leben Purzelbäume. Macht Handstände. Verbringt euch in die Lüfte. Fliegt hoch. Tragt die Welt mit euch. Hebt die Füße der Erde höher. Unterdessen ihr den Boden der Erde beschreitet, hebt die Welt empor. Seid ein Hebel, der die Erde zum Himmel hin abfedert. Oder seid ein Flaschenzug, der die Erde zum Himmel hochhebt, wohin sie gehört. Die Welt befand sich in einem Schrank aus ihrer eigenen Fertigung. Nehmt die Schranktür aus ihren Angeln. Macht ihn auf. Da ist keine Leere. Da ist Weite. Weite ist keine Leere, Geliebte. Ihr könnt die Mitte einer Zelle nicht als Leere bezeichnen. Weite ist voll. Sie ist vom Allessein erfüllt.
Ein jedes Atom hat einen Kern, und ihr seid der Kern der Erde. Ihr seid die Erd-Bestimmung. Ihr seid zur Erde gekommen, um die Erde im Kreis zu drehen. Ihr seid die Doppelhelix, zur Erde gekommen, um sie zum Nachhall zu bringen. Ihr seid der Schlag Meines Herzens auf der Erde. Der Schlag Meines Herzens endet nie, ebenso wenig der eure, nicht anders euer Herz, was auf immer und ewig im Himmel schlägt.
Ihr bereist die Erde, während ihr im Himmel Wohnung nehmt. Es gäbe keine Erde, gäbe es keinen Himmel. Die Erde kam wie ein Regenbogen mit dir obendrauf vom Himmel. Die Erde und die Regenbogen kehren zum Himmel zurück, woher sie kamen. Du bist ein Gründungsmitglied des Himmels. Entsinne dich deiner Quelle. Entsinne dich der Schönheit von allem. Halte dein Haupt so hoch, dass du in der Erde wie im Himmel zentriert bist.
Betrachte die Erde als einen Kreisel, und du bist derjenige, der ihn am Sichdrehen hält.
Die Erde ist ein Kollektiv. Sie ist ein Gemeinwesen. Der Himmel hält sie vor. Er pumpt sie auf. Die Erde ist wie ein Tank-Behälter für Herzen zum Schlagen und zum Anwachsen in der Zulieferung von Liebe. Oh, ja, liefert Liebe vom Himmel aus, und bringt damit die kreisende Erde ins Gleichgewicht. Macht sie glücklich.
Vielleicht hattet ihr den Gedanken, die Erde schulde euch einen Lebensunterhalt. Ihr habt es falsch herum gesehen. Übergebt der Erde eure Einnahmen. Alles gilt es, gegeben zu werden. Falls Geben eure Aufgabe ist, ist Geben eure Aufgabe. Indes ist die Befähigung, Liebe zu geben, die höchste Befähigung, die Ich euch übergeben habe. Das ist euer Talent. Talent ist keine Aufgabe. Talent ist Gott-gegeben, und es ist an dir, es zum Ausdruck zu bringen.
Ihr lernt soeben, den Himmel auf Erden zum Ausdruck zu bringen. Ihr errichtet einen Turm zum Himmel hin. Oder nennt ihn eine Bohnenstange. Bei dieser Bohnenstange gibt es keine Spitze, keinen Riesen obendrauf, außer ihr bezeichnet die Liebe als einen Riesen. Die Liebe vom Himmel wird auf der Erde in Verwahrung gebracht, und ihr seid der Verwahrer von ihr. Vom Himmel her durch euch kommt Meine Liebe. Was anderes meintet ihr zu tun? Wozu sonst dachtet ihr, hier zu sein? Vielleicht wart ihr der Auffassung, euch läge es an, Geld zu verdienen oder Ruhm zu erwerben? Macht weiter damit. Werdet reich und berühmt, und nutzt euren Reichtum und eure Berühmtheit gut. Sitzt nicht einfach da. Verschafft ihnen einen guten Nutzen.
Ihr bewohnt eine Welt, um sie zu segnen. Ihr und Ich, Wir segnen die Welt.
HEAVEN #3484 – 9.6.2010 – In Martial Arts
MIT KRIEGSKÜNSTEN BEFASST
Launen haben ihren Abgang zu nehmen. Reaktiv sein hat kehrt zu machen. Du weißt, was Ich meine. Reaktionen. Blinde Reaktionen. Du bist rasch dabei, dich zu entzünden. Begründet oder unbegründet, deine Reaktion ist haltlos. Vielleicht magst du es, zu reagieren. Mitunter sieht es danach aus, dass dein Glücklichsein vom Angegriffen-Werden herrührt. Du findest ein gewisses Glück im Gefühl, ungerecht behandelt zu werden, denn jetzt hast du etwas, um sich darüber zu streiten. Womöglich liebst du ein rühriges Nichteinvernehmen, ist das nicht so?
Es gibt schönere Möglichkeiten zu leben, als Verstöße aufzufinden, um sich auf ihnen abzufedern. Finde stattdessen Vergütungen, um dich davon abzufedern. Ja, sei zügig beim Lächeln. Sei zügig im Genießen. Andererseits, brenne nicht auf. Lasse dich nicht auflohen. Fange überhaupt nicht Feuer. Bleibe ruhig. Halte nicht mal ein leichtes Feuer am Brennen.
Welche Kosten stehen dir ins Haus, in Ärger oder in entsprechend Verwandtes auszubrechen? Worin besteht dabei die Vergütung? Vielleicht hast du das Gefühl, du seist dir das selbst schuldig? Du bist dir nichts schuldig. Du existierst. Es gibt nichts, dem gegenüber du etwas schuldig bist.
Vielleicht liegt eine alte Beleidigung vor, die angerührt wird, und du klinkst ein altes Vorkommnis an ein gegenwärtiges Vorkommnis oder Wort an. Du vergaffst dich jedes Mal darin. Bestimmte Dinge gehen dir auf die Nerven. Sei dir selbst ausreichend förderlich, und komme über diese sich wiederholenden Worte, Blicke oder Taten hinweg, die dir auf die Nerven gehen. Sei lieber ein Führer als ein Reaktor.
Selbst wenn es stimmt, dass dich jemand nicht wertschätzt, wieviel würde dir eine Wertschätzung durch diesen Menschen wirklich bedeuten? Falls der gleiche Mensch dir einen Ratschlag für den Aktienmarkt erteilte, würdest du ihn befolgen? Und hinwiederum, falls jener Mensch, geflissentlich oder beifällig, eine Bemerkung anbringen sollte, die dir nicht gefällt, – du nimmst ihn beim Wort und wirst zu einem Hündchen, was auf seine Pfeife tanzt. Es muss so sein, dass du dich nach einer Auseinandersetzung oder danach umsiehst, eine Wunde wieder aufleben zu lassen.
Es ist nicht klug, anlässlich einer Sorglosigkeit oder gar eines absichtlichen Verstoßes eines Anderen aufzubrausen. Auf jeden Fall war er gedankenlos.
Die Chancen stehen gut, dass du mit dir selbst ärgerlich bist, weil du in eine alte Falle getreten bist und versuchst, dich selbst zu verteidigen. Tue das nicht. Sofern jemand scheinbar unfreundlich ist, musst du das genauso sein? Sofern jemand möchte, sich zu dir in Opposition zu begeben, wieso solltest du dich zu ihm in Opposition begeben mögen? Komme von wirklicher Stärke, anstatt von Vergrämtheit, her. Sei Meiner eingedenk. Entsinne dich Meines Hinblicks auf dich.
Ich weiß, du möchtest gerne ein für alle Mal aus dem Getümmel heraus sein, denn du erkennst, es bringt dich nirgendwohin. Es gibt so viele andere Dinge, an die man denken kann, anstatt wer und was und weswegen jemand dich nicht genügend wertschätzte, und was du tun müssest, um jenem nicht stattzugeben. Würdige dich selbst genug. Habe keinen Groll. Der Andere ist in deinem Leben nicht der Hauptdarsteller.
Lebe dein eigenes Leben, und lebe es höher.
Wie bei den Kampfkünsten – du kommst in der Sache gut heraus, sobald du keinen Widerstand darbietest. Du hast im Grunde keine Angriffe abzuwehren. Niemand bringt dich dazu, dass du die Wut kriegst.
Falls dich jemand vergrämt, wieso da noch obendrauf Beschimpfen und Beleidigungen deiner selbst packen? Sobald du jemanden bestimmst, er sei gegen dich eingestellt, bestürmst du dich selbst. Hier geht es um ein altes Muster, und du möchtest von dieser Sorte nicht mehr. Halte an keiner Feindschaft fest. Befreunde dich mit dir selbst. Gib dir selbst weisen Rat. Du kannst das. Ich bitte dich, das zu tun.
Du hast nicht auf alldas in Erwiderung zu treten, was auf dich zu geworfen wird. Verschaffe dir eine Pause. Gib keiner flapsigen Bemerkung oder gar einer geflissentlich getätigten Äußerung statt, was in ein Aufflammen deines Herzens mündet.
Ich liebe dich und die Person, die dich beleidigt hat, gleichermaßen. Lasse Mich für den Menschen, der dich angegriffen hat, um Entschuldigung bitten. Möchtest du Meine Abbitte annehmen?
HEAVEN #3485 – 10.6.2010 – God Hosts a Party
GOTT VERANSTALTET EIN FEST
Du bist zu einem Fest geladen, das Ich auf der Erde für Alle, die sie bewohnen, ausrichte. Diese Gala-Veranstaltung ist dir zu Ehren. Sie ist zu Ehren deines Lebendigseins auf der Erde und deiner Teilhabe an all dem Erleben, was dir hierzulande ansteht. Komm herein. Komm hier mit Mir.
Hier ist deine Namenskarte. Setze dich hin, wo du gerade bist, oder, lieber noch, hier, deine Tanzkarte. Tanze, wo du gerade bist. Ich reiche dir Meine Hand, und Ich sage: „Lasst uns tanzen“. Und du nimmst Meine Hand und Wir tanzen. Wir tanzen schnell und langsam. Wir tanzen auf alles. Wir finden, dass Wir Virtuosen der Tänze des Lebens auf der Erde sind. Sogar die alten Tänze werden von Neuem entdeckt.
Wir machen die Musik. Alles ist hier auf dich eingestimmt. Du drehst die Musikbox an. Du wirfst das Geldstück ein, und Wir tanzen. Du bist der Eingeladene und der Einladende. Die Sache ist, dass du tanzt, und dass die gesamte Welt ein Tanz ist. Das ist die Party, zu der Wir herkamen.
Wir umkreisen einander. Wir verflechten Uns mit allen anderen Tänzern. Unser Tanz ist geplant, ungeplant, spontan, nicht spontan. Von Belang ist, dass Wir tanzen, und dass Wir aus Freude daran tanzen, nicht der Vertracktheit halber, nicht wegen irgendwas, außer der Freude wegen. Wer erfinden neue Schritte.
Wir kosten die Früchte aller Bäume. Selbst von den Bäumen von weitweg, die wir nie gesehen oder angefasst haben, kosten Wir die Früchte Unserer Vorstellung. Wir bezeichnen jede Sache und rufen sie bei ihrem Namen, selbst wenn ihr noch kein Name beigeordnet wurde. Es gibt nichts, was Wir nicht bei und jenseits Unserer kleinen Spritztour auf der Erde auf Unsere Weise ausleben. Wir gehen ein oder zwei Mal oder mehrere Male um den Block. Wir tun Uns zusammen und Wir lösen die Partnerschaft auf. Austauschvorgänge werden bewerkstelligt.
Oh, ja, selbstverständlich nennt ihr manche Tänze Arbeit, und manche Spielen, und manche Tanzen. Ihr gebt dieser Melodie den Namen.
Die ganze Zeit bist du auf der Erde ein Abenteurer. Du bist ein Späher, ein Jäger, ein Tauschhändler, ein Spieler, ein Excalibur des Abenteuers auf Erden. Du bist geschmeidig und du bist dick, und die Erde wartet auf dich. Die Erde achtet nicht darauf, wie du aussiehst. Sie bietet sich euch dar. Sie ist eure Tanzfläche. Sie ist der Wald, und sie ist der See, und sie ist der helle Tag und die dunkle Nacht, und sie ist die ruhige See, und sie ist die schäumende See, unterdessen jene sich ihres Tempos erfreut, welches es auch soeben ist. Möget auch ihr euch erfreuen. Möget auch ihr euch am Schwingen vergnügen. Schaukelt, Geliebte, schaukelt.
Das Leben auf der Erde ist hier für nichts anderes, als entdeckt zu werden, als sich um es zu scharen, und genossen zu werden. Das Leben ist der Freude, des Spaßes an ihm, des Spektakels von ihm, der Unerwartetheit und Erwartetheit von ihm halber. Alles ist gut, sobald ihr euch auf der Erde freut.
Findet Vergnügen an dem Hin- und Herbewegen. Kommt in den Genuss des Hoch- und Runterschaukelns. Freut euch an den Höhen und an den Tiefständen.
Genießt die Erfrischungen. Freut euch an alten Lieblingen, und findet Gefallen am ersten Mal. Wir sind hier, um Uns zu freuen. Wir sind hier, um auszukosten. Lasst Uns die Süße auskosten, und lasst Uns das nicht so Süße probieren, und es alles verdauen. Es liegt auf Unserem Teller. Wir lecken Unseren Teller sauber. Wir nehmen in Empfang, was Uns serviert wird. Wir nehmen es voller Anstand entgegen. In jedem Augenblick wird Uns das Leben auf der Erde spendiert. Was immer zu Uns gelangt, ist Unser, und mithin tanzen Wir mit der Ersten Wahl, mit der Zweiten Wahl und gar mit der Letzten Wahl, weil Uns ebendas zugereicht wird.
Wir schließen unsere Augen, und Wir öffnen sie. Wir blinzeln. Wir lächeln. Wir runzeln nicht die Stirn, denn Wir tanzen. Wir tanzen auf den Schlag Unserer Herzen, und somit tanzen Wir, und Wir tanzen bis 2 Uhr morgens, und Wir tanzen in der Morgendämmerung, und Wir tanzen zwischen den Zeiten. Sache ist – Wir tanzen.
HEAVEN #3486 – 11.6.2010 – Serve God Over the Past
SEI GOTT DIENSTBAR, NICHT DER VERGANGENHEIT
Es ist unerlässlich, dass du vergangene Fehler los lässt. Gleich wie sehr du ihn bedauerst, gleich wie fahrlässig oder wie geflissentlich ein Fehler war, er hat los gelassen zu werden. Anderenfalls fängst du die Vergangenheit mit dem Lasso ein und bindest dich dort fest. Das führt weder dir noch sonst jemandem Gutes zu. Dich selbst kasteien ist unproduktiv. Es bettet den Irrtum ein. Ich sage dem Irrtum: „Hinfort.“
Falls du gestraft werden musst, bist du mit dem Zustandekommen des Irrtums deiner Tat oder Nicht-Tat bereits ausreichend gestraft. Halte dich nicht im Dummkopf-Sessel fest. Das hat keinen Sinn. Du bist jemand, der etwas gelernt hat. Die Person, die den Fehler begangen hat, und die Person, die ihn bedauert, sind jetzt nicht die gleiche Person. Bedaure ihn indes ein Mal, und sei fortan damit durch.
Du hast die Vergangenheit los zu lassen. Du hast dich von ihr frei zu setzen. Um Meinetwillen, lasse die Vergangenheit, und insbesondere ihre Irrtümer los.
Stimmt es nicht, dass du ehedem schonungslos mit dir warst? Nunmehr bitte Ich dich, die Schuld los zu lassen. Ich entbinde dich. Alles ist für euch wieder gut gemacht. Ihr werdet jenen Fehler nicht noch einmal begehen. Ist das nicht gut genug?
Wieso auf die Hand peitschen, auf die Brust schlagen, immer und immer wieder ein Messer in dein Herz stoßen, zu welchem Nutzen?
Jedes Mal wenn du deinem Herzen den Irrtum aufdruckst, machst du ihn tiefer. Du machst einen Rotationstiefdruck aus ihm. Es ist besser, ihn zu tilgen. Erkennst du die Menschlichkeit und Praktikabilität dessen, was Ich sage? Behalte den Irrtum nicht bei dir. Versorge ihn nicht. Füttere ihn nicht immer und immer wieder. Du hast ihn auszuklinken.
Du stellst keine Ausflüchte aus, aber du hast es los zu lassen. Gratuliere dir, dass du weiter gekommen bist, als du ehedem warst. Kannst du dich an dem Fortschritt nicht freuen?
Ich gratuliere dir. Ich gratuliere dir, jetzt eine umfassendere Sicht zu haben. Ich gratuliere dir, dass du damit fertig bist, jenen Irrtum zu begehen. Du wirst nicht mehr in die gleiche Pfütze hineintreten. Gehe jetzt weiter, und kaufe dir ein paar neue glänzende Schuhe. Belohne dich selbst.
Du bist von einem Irrtum aufgestiegen. Ist das kein Grund zum Feiern? Zuvor warst du unwissend, und jetzt bist du weniger unwissend. Jetzt bist du weiser.
In der Welt hast du nicht perfekt zu sein. Du bist hier auf der Erde, um zu lernen, wie in einer menschlichen Welt göttlich leben geht. Das ist nicht immer leicht, aber, ihr Teuren, macht es euch nicht schwer. Dabei gibt es keine Provision, nicht für euch, nicht für sonstwen.
Sobald du auf der Leiter eine höhere Sprosse erklommen hast, hast du sie erreicht. Klettere hoch, nicht runter. Denke an das umfassendere Gute und nicht an deine Buße.
Wie ist der Welt dein in der Ecke Sitzen, an den Fingernägeln Herumkauen, auf den Rücken Einschlagen, wie ist der Welt dein Empfinden von Bedauern oder gar von Schmerz förderlich? Keinesfalls. Das schmerzt die Welt. Weswegen die Welt nicht segnen? Sage:
„Ich habe einen Fehler gemacht. Es tut mir leid. Es tut mir sehr leid. Jetzt tilge ich meinen Fehler aus dem Angesicht der Erde. Ich möchte nicht mehr länger die Welt damit, was ich bedauere, belasten. Ich werfe diese Bürde weit weg, weit weg von mir und von der Welt. Ich habe diesen Drachen besiegt. Die Frist dieses Drachens ist vorüber. Und jetzt möchte ich auf der Erde vorangehen und alle Drachen meiner Vergangenheit erlegen und für mich und für Andere in alle Ewigkeit ein einwandfreies Spielfeld hinterlassen.
Früher war ich einmal ein Taugenichts. Jetzt bin ich weiter. Ich halte die Drachen meiner Vergangenheit in keinem Käfig, wo ich sie mir ansehen kann. Ich bin kein Tierpräparator. Ich liebe das Leben, und ich diene Gott, nicht meiner Vergangenheit. Das ist gut genug.“
HEAVEN #3487 – 12.6.2010 – God Has Been Preparing Great Gifts for You
GOTT HAT FÜR EUCH PHANTASTISCHE GESCHENKE VORBEREITET
Schaue hoch. Die Morgendämmerung ist da. Die Sonne ist herausgekommen. Hast du geschlafen?
Ich habe dir gesagt, dass große Geschenke zu dir auf dem Weg sind, zu euch als einer Gruppe, und zu dir individuell. Der Sommer eurer Reise ist da.
Ihr steigt in einen Zug des Entzückens und unerwarteter Zuvorkommenheiten. Hebt euren Fuß. Steigt in jenen Zug ein. Es ist ein Exkursions-Zug. Er fährt zu etwas Wundervollem. Er ist voller Überraschungen. Euer Kopf hat nach unten geschaut, und jetzt schaut ihr aus dem Fenster und zum Himmel hoch, und ihr seht die wundersamen Ansichten, die auf euch warten, wundersame Anblicke, die begierig sind, durch euch erblickt zu werden. Die Geschenke, die zu euch unterwegs sind, erröten in ihrem Eifer, von euch zu Gesicht bekommen zu werden.
So wie ihr euch gesegnet fühlt, so fühlen sie sich gesegnet. Du, der eine, der sieht, und sie, die Geschenke, die gesehen werden. Es ist eine gegenseitige Liebesaffäre. Das Geschenk liebt es, gegeben zu werden. Und der Empfänger des Geschenkes liebt es, entgegenzunehmen. Es ist ein gänzlich zusammenpassendes Paar.
Du hast so viel, um dich darauf zu freuen. Ziehe die Fensterjalousien hoch, damit du alles sehen kannst.
Der Name des Zuges, mit dem du fährst, lautet Glück. Es steht bevor. Nein, es ist direkt vor dir. Es bist du, der bevorstehend zu sein hat. Sei in der Schwebe, die Geschenke in Empfang zu nehmen, die dir zugedacht sind. Sie kommen rasch und heftig, sie versprühen sich wie Nachtsterne am Himmel überallhin, vibrierend, funkelnd, voller Entzücken, gesehen und bewundert zu werden. Wie die Sterne dich lieben. Wie sie für dich herauskommen. Derartige nächtliche Geschenke sind die Sterne, die prächtigen Sterne des Lichts am Nachthimmel, ein jeder hell und schön, damit du sie dir ansehen kannst. Sei dir sicher, dass du zu den Sternen hochschaust und ihr Licht auf deinem Gesicht in Empfang nimmst. Gehe raus und sei ein Sternengucker.
Am Tage, da gehe nach draußen und schaue dir den Widerschein der Sonne durch die Blätter des Baumes an. Sieh, wie das Licht sich selbst wendet und sich prahlend hervortut, sodass du entzückt sein wirst, wie es sich hin und her kehrt und vor dir einen Knicks macht. Kannst du die Sonne hören, wie sie in aller Freude lacht, unterdessen sie überall, wohin sie geht, mit dir Bäumchen wechsle dich spielt?
Dies sind unentwegte Gaben des Universums, die dir an jedem einzelnen Tag deines Lebens zugereicht worden sind. Den Sternen bedeutet es keine Anstrengung, zu funkeln, ebenso nicht der großen gelben Sonne, zu scheinen. Und es gibt noch weitere neue Geschenke, die zu dir auf dem Weg sind, die eins nach dem anderen rasch zu dir auf dem Weg sind.
Viele jener Geschenke hattet ihr womöglich die ganze Zeit. Nicht bei allen, aber bei vielen von ihnen wird es sich um Vergegenwärtigungen handeln. Ihr werdet beginnen, das zu sehen, was direkt vor euch lag, so lange wie es die Sterne, die Sonne und die Tage und Nächte der Schönheit waren.
Ihr werdet wohl keine Engel mit Flügeln sehen, aber ihr werdet die Engel in Menschenform erkennen, die euch angehoben und den Himmel dargereicht haben. Ihr habt es nicht erkannt, als sie erschienen, und doch wiedererkennt ihr sie jetzt. Ihr hattet in eurem Leben zahlreiche Engel, bloß habt ihr es nicht begriffen, dass sie es waren.
Ihr auch, Geliebte, ihr wart Anderen, die an euch vorbeizogen, Engel, ohne zu der Zeit zu merken, dass ihr Engel wart.
Ihr habt euer ganzes Leben lang Engel gekannt. Einfach nur nicht per Namen. Das ist in Ordnung. Diese Anerkenntnis ist rückwirkend gültig. Nun werdet ihr anfangen, auf Anhieb die guten Gaben zu sehen, die die ganze Zeit zugegen waren.
Und ihr werdet ebenfalls Gaben von der Welt erhalten, Geschenke von der Welt, die euch gegenüber dankbar ist. Ihr werdet Geschenke bekommen wie Schmuckstücke, die das Licht der Sonne und der Sterne und des Meeres widerspiegeln. Ihr werdet weitere Geschenke bekommen, die ihr in der Hand halten könnt.
Seid bereit, all die Geschenke entgegenzunehmen, die merklich zu euch auf dem Weg sind. Hebt euren Kopf. Öffnet eure Augen. Und seht, was Ich für euch auf der Erde bereitet habe.
HEAVEN #3488 – 13.6.2010 – Bless the World
SEGNET DIE WELT
Es ist Vieles über die Sonne und den Mond gesagt worden, wie sie auf Aspekte eures Lebens einwirken. Alles wirkt auf Alles ein. Wisst bitte, dass ihr auch mit der Sonne, dem Mond, den Sternen und Planeten in Beziehung steht. Es gibt keinen Teil des Kosmos, auf den ihr nicht Bezug nehmt. Hier ist ein wechselseitiges Ziehen zugegen.
Der Mond beeinflusst die Gezeiten. Er zieht dich gleichfalls an, und die Gezeiten, in denen du planschst, hallen rund um dich wider. Nichts ist im Universum isoliert. Falls du in der Mitte einer Wüste stehst, langt der Widerhall der Gezeiten bei dir an und setzt sich bei dir durch. Gleichwohl, du bist der Lenker deiner selbst. Eben so wie der Zuruf an dich, sobald das Meerwasser dich, voll angezogen wie du gerade dastehst, anspritzen sollte, lautet, wie du wohl darauf reagieren wirst, dass deine guten Kleider nass werden. Ich lege dir nahe, darüber zu lachen.
Manchmal hat das Leben in der Welt die auf Verhältnismäßigkeit bezogene Realität abgedrängt. Ihr vergesst etwa, dass nasse Kleider trocknen. Es ist keine Katastrophe, dass eure Abendrobe nass wird. Fakt ist, es ist überhaupt nichts; nichts anderes als die Natur, wie sie das ausführt, was die Natur tut. Möge das Nasswerden von guten Kleidern der schwerste Umstand sein, der dir im Leben begegnet.
Du wirst womöglich sagen, du seist dauernd authentisch, und, wenn du darüber aufgebracht seist, dass dir die Brandung des Meeres dein gutes Kleid vollspritzte, werdest du das hinterher zur Sprache bringen. Du siehst zu, dass du daraus, dass du der Sache keine Beachtung schenkst, keine Show machst. Geliebte, Geliebter, Ich muss dich fragen: Was für eine Show legst du auf, wenn du einen Wirbel veranstaltest?
Im Leben in der Welt ist es nötig, Dinge ins rechte Licht zu rücken. Anderenfalls wirst du andauernd aufgebracht sein. Aus der Fassung sein ist eine armselige Show, die aufgelegt wird.
Es ist niemals nachlässig von dir, Dinge ins rechte Licht zu rücken.
Die Natur greift in dich ein, und du bist mit der Natur verkuppelt. Sei verträglich. Ein König oder eine Königin ist nicht kleinlich. Ein König oder eine Königin weist Vorkommnissen ihren Platz zu. Dass du dir nicht einräumst, hin und her gewuchtet zu werden, bedeutet nicht, dass du oberflächlich bist. Es bedeutet schlicht, dass du dir nunmehr gewahr bist, dass das Universum nicht nur von dir und deiner Annehmlichkeit oder Unannehmlichkeit handelt. Es steht für dich und die Welt mehr auf dem Spiel, als das, was dir zu einem bestimmten Zeitpunkt gut passt.
Möchtest du es einmal an einem Tag probieren, verträglich zu sein. Nicht aufgesetzt, sondern aufrichtig gutmütig.
Was ist es wert, sich darüber aufzuregen, und was nicht?
Das Meer, das dich bespritzt, wann du es nicht möchtest, ist das gleiche, das dir am Strand Spaß macht.
Geliebte, ihr seid ebenfalls Teil der Natur. Die gleiche ursprüngliche Kraft, die den Ozean mit Energie versorgt, versorgt auch euch. Nutzt eure Energie, um das Leben für euch und Andere schön zu machen. Schaut euch an – was macht die Sonne? Sie freut sich an Jedem und Allem. Sie ist froh, auf euch zu scheinen. Bewillkommnet die Sonne. Und falls sie zu kräftig ist und eure Haut verbrennt, verseht euch mit einem Hut oder fahrt in die Wälder und setzt euch unter einen Baum. Die Natur hat euch genauso mit Bäumen versehen.
Woran ihr auch heute gedacht habt, um euch darüber zu beklagen, ersetzt es durch eine Sache, die euch gefällt. Seid leicht im Umgang, euch Gefallen zuzureichen. Das ist um Vieles schöner, als schwer beglückbar zu sein. Vielleicht war nicht alles so, wie ihr es möchtet. Vielleicht könnt ihr es so trotzdem mögen.
Ein Jeder tut in der Welt sein Bestes, was er zu einem bestimmten Augenblick in der Zeit und im Raum vermag. Ich denke Mir für Meine Kinder keine Entschuldigungen aus, aber manchmal zeigen sie sich der Situation nicht gewachsen. Ich bitte euch, die ihr dies lest, euch der Situation gewachsen zu zeigen. Das bedeutet mit gutem Anstand und Bereitwilligkeit zu Werke gehen. Auf diese Weise werdet ihr die Welt segnen.
HEAVEN #3489 – 14.6.2010 – Wynken, Blinken, and Nod
WYNKEN, BLINKEN UND NOD
Gesegnet seid ihr. Gesegnet seid ihr dafür, dass ihr auf der Erde am Leben seid. Gesegnet seid ihr für euer Trachten. Gesegnet seid ihr für euer Erlangen und gar für euer Nicht-Erlangen. Das Wundervolle dabei ist, dass ihr euch hinauswagt. Ohne Rüstung, wagt ihr euch in die große Welt und kommt in ihr voran.
Jeden Tag zieht ihr die Fensterrollos für den Tag hoch, und jede Nacht macht ihr sie zu. Ihr seid wie der Sonnenaufgang und wie der Sonnenuntergang. Ihr bringt die Tage in Bewegung. Ihr lauft durch einen Tag, oder ihr haltet inne, oder ihr steht auf den Zehenspitzen. Du bist derjenige, der, so wie ein Fluss durch das Land läuft, durch einen Tag läuft.
Du bist ein Pionier. Du bist um Vieles mehr ein Pionier als ein Siedler.
An jedem Tag gibt es ein neues Gelände, das zu durchmessen ist. Ihr wagt euch heraus, ihr gebt jeder Stunde ihre Zeit des Tages. Ihr macht den Vorhang eines jeden Augenblicks des Tages auf. Ihr seid der Enthüller des Tages.
Ein jeder Tag ist wie ein Buch, das ihr lest, oder wie ein Kapitel oder ein Vorwort oder Nachwort. Oder ein jeder Tag ist wie ein Kartenstapel, den ihr umdreht, um zu sehen, was für Karten ihr habt.
Du bist ein Wünschelgänger eines jeden Tags.
Du hältst jeden Tag in deinen Händen. Und du wuschelst durch den Tag.
Möge dein Tag gesegnet sein. Mögest du ihn in Ehren halten, diesen niemals-zuvor-dargereichten-Tag von Heute. Er ist eure Schiefertafel, um darauf zu zeichnen. Er ist euer Teil des Meisterstücks, das heute auf der Erde erschaffen wird. Und ihr tragt ohne einen flüchtigen Blick nach hinten zu seiner Erschaffung bei, denn ihr rückt nach vorne in die Landschaft des Lebens. Ihr dreht an dem Kaleidoskop des Tages, so wie ein Kapitän der Meere sein Fernrohr herumdreht, um einen weit entfernten Stern zu erblicken.
Der Stern, den der Kapitän sieht, blinkt ihn, der dem Himmelsgebilde einen Antrag angetragen hat, hell an.
Ein Jeder unter euch ist wie Galileo ein Sternengucker. Ein Jeder unter euch tätigt neue Entdeckungen über die Sterne, das Leben und Entdeckungen über die göttliche Türschwelle des Auffindens, auf der ihr euch befindet. Ihr steht am Rande eines großartigen Funds. Es geht bei euch darum, euch selbst aufzufinden. Es geht bei euch darum, euch in der mondänen Welt und darüberhinaus zu entdecken. Ihr seid der Entdecker des Lebens auf der Erde. Ihr stellt die Weichen für die Untersuchung, und ihr kommt dahinter, worum es sich handelt, was ihr die ganze Zeit, während ihr unterwegs seid, aufgestellt habt. Ihr mögt ja das Ansinnen haben, eine ganz bestimmte Sache zur näheren Kenntnis zu nehmen, und ihr kommt dahinter, dass ihr eine andere in Erfahrung bringt, eine, die sich die ganze Zeit in eurem Geist aufhielt.
Was möchtet ihr gerne herausfinden? Geht weiter, und findet es. Im Großen und Ganzen findet ihr das, wonach ihr sucht. Schaut in die Weite und in die Nähe, bis ihr es findet. Es liegt vielleicht jetzt soeben unter eurem Schuh.
Dies ist ein Tag, der noch nie erblickt und noch nie zuvor aufgeschlagen wurde, und jetzt öffnest du ihn. Du öffnest ihn, damit alle Welt ihn sehen kann. Du drehst den Schlüssel in der Welt herum, und du geleitest sie herein. Du stellst den Tagesanbruch her.
Und des Nachts bringst du den Tag zu Bett, und die Nacht erwacht. Die Sterne kommen heraus. Nachtklubs machen auf. Einige Menschen schlafen, und etliche erwachen.
Kinder werden geboren, und Katzen stoßen in dem Gässchen Abfalleimer um. Der Mond ist groß oder klein. Wynken, Blinken und Nod segelten in ihren hölzernen Schuhen los, segelten auf einem Fluss aus kristallinem Licht los in eine See des Taus. [‚Wynken, Blynken, and Nod‘ ist ein populäres Kindergedicht des ausgehenden 19. Jhdts. Drei Fischer segeln und fischen in den Sternen. Ihr Boot ist ein hölzerner Schuh. Sie symbolisieren die blinzelnden Augen und den einnickenden Kopf eines schläfrigen Kindes. – ThB] Was denn ist mehr möglich, als dass ihr auf der Erde am Leben seid, und als dass ihr auf allem segeln, beim weißen Mond anlangen und ihn nachhause nehmen könnt, selbst dann, wenn er euch mitverfolgt.
HEAVEN #3490 – 15.6.2010 – If Boundaries Were True
SOFERN GRENZZIEHUNGEN WAHR WÄREN
Ungeduld. Es handelt sich um deine Ungeduld. Es sind nicht die Menschen um dich herum, die bedingen, dass du ungeduldig bist. Sie haben nicht die Kontrolle über dich inne. Du hast die Kontrolle darüber, wie du deine Zeit verbringst und deine Energie verausgabst.
Falls du der Zeit gegenüber nicht so unterwürfig wärest, wärest du nicht so ungeduldig. Hast du die Zeit vielleicht zu deinem Gott gemacht? Hast du Zeit mit einem Großbuchstaben geschrieben und beschieden, dich vor der Zeit zu bücken und einem jeden ihrer Wünsche Folge zu leisten?
Falls das der Fall ist, singst du ein Lied auf das Tempo von eile, eile, eile. Haste, haste, haste. Renne, renne, renne. Spute dich, spute dich, spute dich. Du verwickelst dich mit der Kerbe der Zeit und dem Marsch der Zeit, während du blitzschnell hierhin und dorthin, hin und her läufst. Die Zeit wird wie die Könige in den Märchen, die zu den Prinzen sagen: „Vollbringe diese Aufgabe, und danach wirst du meine Tochter zur Braut bekommen. Falls du mit der Aufgabe nicht völlig zu Ende kommst, wirst du enthauptet.“
Unter den Auspizien der Belohnung und Bestrafung tanzt du zur Melodie der Zeit. Du, der Prinz, backst dich an die Zeit, und erfüllst die Aufgabe erfolgreich, hinterher hat der König eine weitere Aufgabe, die du zu erfüllen hast, und dann noch eine. Es sieht nicht danach aus, dass es etwas ausmacht, wie viele Aufgaben du erfolgreich hinter dich bringst. Es scheint nicht einmal von Belang zu sein, wie oft der König der Zeit dich hereinlegt. Du machst jedesmal Anläufe, die Zeit zu besänftigen.
Du weißt, du könntest der Zeit sagen, sie möge sich davonmachen. „Renne davon. Zeit. Hetze.“ Du könntest die Zeit austricksen und sagen: „Lauf davon, und ich werde dich sogleich wieder einholen, oder Ciao, Ciao.“ Du wirst die Zeit ohnehin nie einholen. Die Zeit wird es dich nicht lassen.
Selbstverständlich, die Zeit wird ohne dich daherlaufen. Zeit ist selbstmächtig. Wieso du nicht?
Man sagt, die Schildkröte habe das Rennen gewonnen. Sie kann das Rennen der Zeit nicht mehr gewinnen als der Hase. Wieso das versuchen, wundere Ich Mich.
Die Zeit präsentiert sich dir als ein Puzzle, dem Misslingen droht. Auf jeden Fall lässt die Zeit dich zurück. Sie legt dich herein. Ihre Regeln sind nicht fair. Zeit ist ein gerissener Gauner. Sie möchte dich immer im Staub hinter sich lassen. Sie ist wie Lucy, die Charlie Brown jedesmal austrickst. Sie richtet deine Hoffnung auf und macht dann Ätsch. Sie ist wie der Lebkuchen-Mann, der vor dir her läuft.
Du kannst die Zeit nicht einholen, aber du kannst Anklang finden.
Selbstverständlich, das erkennst du vom Lesen der Heavenletters und anderer Dinge, dass Zeit, die Mächtige, nicht einmal existiert. Selbstverständlich, sie folgt keinem Standard, denn wie vermag Zeit nicht flüchtig zu sein, indessen sie Illusion ist? Wie kann Zeit eingefangen werden, während sie nirgendwo ist, wo man ihrer habhaft werden könnte? Die Zeit wird dir jedesmal entschlüpfen. Natürlich wird sie das. Du kannst niemals mehr mit der Zeit mithalten und sie einholen, als du dein Pferd staublos halten kannst. So wie du keine andere Wahl hast, als den Staub niedergehen zu lassen und ihn anderntags abzuwischen, so hast du die Zeit zu behandeln.
Es ist schön, Verabredungen einzuhalten, nicht wegen der Zeit, sondern aus Rücksicht auf die Anderen, die auf dich warten. Staffele in diesem Fall deine Verabredungen und Pflichten so, dass du freie Zeit und Zeit genug hast, irgendwo zu einem übereingekommenen Moment hinzugelangen, bei dem sich Zeit und Raum, beide Meister des Mummenschanzes, zusammenschließen. Ja, sie sind relative Realität, und dennoch sind sie überhaupt keine Realität.
Falls Zeit und Raum existierten, wo würden dann Zeitlosigkeit, Unsterblichkeit, Ewigkeit, In Alle Ewigkeit, Weite und Unendlichkeit und Wahrheit und Liebe existieren. Zeit und Raum würden sie unwahr machen. Und wo würde Ich existieren, falls Grenzen echt wären? Und du? Und ihr? Wo würdet ihr existieren, sofern Begrenzungen wahr wären?
HEAVEN #3491 – 16.6.2010 – Stardom of a Kind
EINE EINZIGARTIGE BERÜHMTHEIT
Das Leben dreht sich nicht insgesamt um dich. Es handelt nicht vollauf davon, was dich wohlfühlen lässt. Was du magst und was du möchtest, das befindet sich hie und da auf dem Holzweg. Du bist in Meinen Gedanken, und Ich diene dir, und doch bin Ich um mehr hier, als dir zu dienen.
Du bist aus einem Grund auf der Erde, er lautet indes nicht, dir selbst zu dienen.
Begehe nicht den Irrtum und denke nicht, dass Andere dich haben müssen. Ich bin im Universum zentral. Du wirst benötigt, und dennoch ist niemandes Existenz oder Glücklichsein von deiner Individualität abhängig. Du bist nicht der Achszapfen des Universums. Ich BIN das.
Ja, du kannst im Leben eines Menschen zu Buche schlagen. Ganz bestimmt bei deinen Kindern, und du bist für sie da. Ganz bestimmt hast du Freunde, und du segnest ihr Leben. Dennoch bist du für ihr Wohlergehen nicht essentiell. Ich BIN das.
Du bist für niemandes Wohlbefinden wesentlich. Sobald du denkst, Andere könnten in der Welt ohne dich nicht zurecht kommen, kann es sein, dass du dich überredet hast, sie seien zu deinem Wohlbefinden nötig. Es ist eine Menge Dich Auf den Arm Nehmen rundum in der Welt zugange.
Es stimmt, die Welt dient dir, und Ich diene dir. Wenn du meinst, du seist der letztliche Zweck der Welt, hast du dich fehlinformiert. Wenn du meinst, du seist der letztliche Zweck des Lebens von jemand Anderem in der Welt, hast du dich selbst hinters Licht geführt.
Es gibt eine feine Linie zwischen selbstisch und nicht selbstisch sein. Es gibt eine feine Linie zwischen Anderen dienen und eigennützig sein. Es gibt eine feine Linie zwischen dem Ego und Dienen. Es gibt eine feine Linie zwischen allem. Womöglich wirst du dich zu etwas anderem überreden.
Größtenteils ist dein Leiden ein Zusatz. Es ist eine Verfasstheit, die du dir selbst beigesellst. Du hast womöglich ein Bedürfnis zu leiden. Geliebte, Geliebter, du sollst keine Primadonna sein. Dir gilt es nicht, das Ein und Alles zu sein. Was kann also das Problem sein.
Es sieht so aus, dass einige Menschen keine Mühe scheuen, ein Schild des Leidens an ihrem Türpfosten oder über ihrem Kopf zu halten. „Hier steht ein Leider“, ist auf dem Schild zu lesen. „Schau, wie ich leide, weil das Leben ist, wie es ist, und nicht, wie es gewöhnlich war.“ Damit erweist ihr der Einbuße die Ehre.
Es wäre besser, ihr würdet euch an einem privilegierten Platz sehen. Ihr seid einer der privilegiertesten Menschen auf der Erde, und doch ruft ihr das Leiden zu euch her. Ihr seht euch so, als sei euch etwas versagt oder weggenommen worden. Nehmt die Selbstzentriertheit von euch fort. Nehmt sie selbst weg. Schluss mit ihr.
Probleme in der Welt sind relativ. Einen Großteil der Zeit machst du dir selbst Probleme. Du fantasierst dir Probleme. Du schaust dich nach edlen Problemen um. Du schwörst Probleme herauf, die das Gras wachsen hören, während du überhaupt kein Problem hast. Du hast eine Art ausgesuchte Berühmtheit. Du wählst einen Brennpunkt, bei dem es dir nicht ansteht, dich auf ihn zu konzentrieren.
In den Begrifflichkeiten der relativen Welt gibt es Probleme, die real sind. Ein krankes Kind haben ist eine schwere Pflicht. Und es gibt ausgesuchte Probleme, die nicht real sind. Sie sind keine zwei Cents wert. Es war einmal, da war nicht das richtige Kleid anhaben ein Problem. Sich durchsetzen war ein Problem. Und das mag jetzt dein Problem sein und was dein Leiden bedingt – dein illusionäres Bedürfnis, dich durchzusetzen.
Sei dem Universum gegenüber offen. Sei offen dafür, was das Leben dir hinhält. Weil der Heutige Tag nicht erbracht hat, was das Gestern erbrachte – das ist kein Problem. Weil der Heutige Tag nicht erbracht hat, worum du gebeten hast, ist einzig ein Problem, sobald du sagst, es sei eines. Sage es eben nicht.
HEAVEN #3492 – 17.6.2010 – A Mighty Dragon
EIN MÄCHTIGER DRACHEN
Obwohl Zeit nicht existiert, mögest du sie nicht vergeuden. Verschwende dein Leben nicht mit Problemen, unterdessen du es bei ersprießlichen Güteklassen verausgaben kannst. Ganz bestimmt kannst du an etwas Besseres als an Schwierigkeiten denken. Mich schaudert’s, wenn Ich an die Energie und Lebenskraft denke, die du auf Schwierigkeiten ansetzt. Stelle dir bildlich ein Tortendiagramm der Freude im Leben vor. Auf ein Tortendiagramm der Probleme stolz sein, das steht nicht an.
Worauf liegt in deinem Leben die Betonung?
Es gibt Scharen von Engeln rund um dich. Lasse deinen Zugriff auf Scherereien los, und jene fröhlichen Engel werden dir die Probleme von den Schultern heben. Wo ist denn gesagt, dass du ein Joch auf deinen Schultern zu tragen hast? Wo ist gesagt, dass du unendliche Mühe auf deinen Schultern zu tragen hast?
Deine Schultern sind für Freude angelegt. Selbst wenn du breite Schultern hast, sind sie nicht bestimmt, Sorgen zu tragen. Sie sind dafür angelegt, Mühe abgleiten zu lassen. Musst du Probleme bewahren, sie anhäufen, immer und immer wieder über sie hinweggehen, als würdest du dich in Schmuckstücke vertiefen?
Falls Probleme für dich kein Spaß sind, wieso sich auf ihnen niederlassen?
Und falls du nicht weißt, woran du sonst denken sollst, dann denke an Mich, denn Ich denke an dich. Denken ist hier nicht ganz das richtige Wort. Mein Herz schlägt für dich. Lasse dein Herz für Mich schlagen und nicht so sehr für Sorgen.
Glaube nicht so viel an Kummer. Bist du ein Anbeter von Kummer? Bist du ein Anbeter? Hast du andere Götter vor Mir? Wieso solltest du das mögen? Welcher Illusion entkäme die Anbetung von Problemen? Müssen Schwierigkeiten derart mächtig sein?
Wo ist gesagt, dass sie dein Leben zu übernehmen haben? Wo ist gesagt, dass Mühen dich zu verzehren haben? Sie mögen ein mächtiger Drache sein, und dennoch, wer sagt, dass du an Drachen zu glauben hast? Betest du Drachen an? Lasse sie alle Feuer speien, wie sie es wollen. Feuer brennen sich selbst auf. Sie dauern nicht immer. Probleme sind eine zeitweilige Mésalliance.
Du lebst in einer relativen Welt, wo alles relativ ist. Alles hängt davon ab, wie du es anschaust. Alles hängt von deinem Eindruck von ihm ab.
Ich kann nachvollziehen, dass dir das Leben sehr ernst ist. Ich weiß, wie du die Dinge im Leben anschaust. Ich weiß, worauf du versessen und worüber du verzweifelt bist. Habe einfach keinen so großen Appetit auf Verzweiflung. Verzweiflung ist eine Schlussfolgerung, die du ziehst.
Ich sage nicht, dass du keine Probleme hast. Ich sage nicht, dass deine Probleme nichts darstellen. Ich sage, dass deine Probleme nicht alles sind. Worum es bei ihnen auch geht, du hast in deinem Leben auch Segnungen. Du, der du vor dem Tod solche Angst hast, bist heute am Leben. Was du auch an Schwierigkeiten hast, es gibt jemanden, der die deinen, und nicht die seinen, gerne hätte.
Kannst du dir, selbst mit Beschwernissen, stattgeben, ein wenig glücklich zu sein? Ganz bestimmt gibt es in deinem Leben Dinge, die du mit offenem Herzen willkommen heißen kannst. Ganz bestimmt werden Probleme nicht das Einzige in deinem Leben sein. Mit Sicherheit gibt es etliche Körner davon, wofür du dankbar sein wirst. Steigere Dankbarkeit und mindere Bestürzung.
Wenn du zwei Ballone hättest, und einer hätte ein Smiley und der andere einen Totenkopf mit darüber gekreuzten Knochen aufgedruckt, welchen würdest du lieber aufblasen? In welchen würdest du deinen Atem hineingeben? Welchen Ballon würdest du hernehmen, um damit für dich zu werben?
Es gibt das, was du ändern kannst, und das, was du nicht ändern kannst. Du bist frei, zu verwandeln, wie du dir etwas ansiehst. Du bist frei, das Leben anders abzuwiegen. Du bist frei, eine andere Skala heranzuführen. Du bist frei, die Betonung auf Probleme zu legen, falls das deine Wahl ist, und du bist frei, das Leben, ihrer ungeachtet, in vollen Zügen zu genießen.
Ich hebe dein Herz jetzt an. Ich bringe dich zu Mir. Also, was kann jetzt die Sache sein?
HEAVEN # 3493 – 18.6.2010 – Be Glad for What You Are
SEI DAFÜR FROH, WAS DU BIST UND WAS DU NICHT BIST
Wenn du so auf die Freude zupacktest, wie du Probleme an deinen Busen schließt, wie glücklich wärst du dann. Umschließe die Wertschätzung fest bei dir. Umklammere die Hinsicht auf das Leben und auf dein Leben. Sei dafür froh, was du bist, und dafür, was du nicht bist. Erfreue dich daran, was du hast und was du nicht hast. Teile dir alldas zu, woran du dich erfreuen kannst. Dein Leben ist dein Leben. Missgönne es dir nicht. Habe nichts an ihm auszusetzen.
Dir wurde eine Folge von Karten zugereicht, so scheint es. Du wirst sie aus dem Stapel heraus genommen haben. Ob du das tatst oder nicht, indes wurden sie dir ausgehändigt, sie befinden sich in deiner Hand, und du bist derjenige, der sie ausspielt.
Unter Kranksein oder bei guter Gesundheit – das Leben wurde dir eingeräumt.
Ich weiß, du hast das Empfinden, das Leben sei öfters nicht fair. Etliche deiner Segnungen sind vielleicht ebenfalls nicht fair. Würdige deine Segnungen, und hernach wirst du mit dem Leben fair spielen.
Aus bekannten oder unbekannten Gründen ist dein Leben so und so. Jemand ist dankbar dafür, wofür du etwa derzeit dankbar oder nicht dankbar bist. Im Rückblick wirst du womöglich für Vieles dankbar sein, wofür du zu der Zeit damals nicht dankbar warst.
Als du neunzehn warst, fandst du vielleicht an deiner Figur einiges auszusetzen. Jetzt würdest du dich wahnsinnig freuen, eben die Figur zu haben.
Ehedem hast du wohl in deinem Leben einige Menschen nicht geschätzt, und jetzt hättest du sie gerne hier, dass du sie drücken, mit ihnen reden und ihnen erzählen könntest, wie sehr du sie liebst.
Ehedem brach dir vielleicht jemand das Herz, und für dich war es das Ende der Welt. Im Rückblick entlässt du einen tiefen Seufzer der Erleichterung, dass du den Weg nicht genommen hast, den du vormals so sehr einschlagen wolltest.
Du gibst vielleicht der einen Frucht den Vorzug vor einer anderen, allerdings nährt dich eine jede Frucht vom Baum Gottes. Deine Präferenz ist nicht immer alles. Verarbeite das, was vor dir liegt. Es mag sein, es ist für dich schwer zu sehen, etwas Gutes wird allerdings davon herkommen. Du wirst wohl nicht so recht wissen, was das Gute sein soll, jedoch wird es kommen. Du wirst vorne aus ihm heraus kommen. Du wirst überleben. Du wirst gedeihen.
Was gibt es im Leben, um davon überrascht zu werden? Falls du Kummer haben musst, musst du auch Freude haben. Lasse den Kummer das Ungewöhnliche, und die Freude im Überfluss sein.
Du wirst vielleicht nicht bei allem, was dir im Leben einen Besuch abstattet, eine bewusste Wahl innehaben, dennoch kannst du dir das Timbre deines Lebens auswählen. Vielleicht hast du in deinem Garten ein dürres kleines Bäumchen, und du kannst es wässern und segnen, und es wird Früchte tragen. Jemand anderes hat vielleicht einen Fruchtgarten und vernachlässigt ihn. Ein einzelner Baum oder Tausende, Bäume sind dafür da, dich zu nähren. Das Leben ist für dich da zum Gedeihen.
Was dir auch gegeben oder von dir weggenommen wird, du hast das Sagen darüber, wie du mit dem Leben umgehst. Du bist ein lebenswichtiger Faktor. Du bist der entscheidende Faktor dabei, wie du dein Leben wertschätzt. Du brauchst nicht in einer einzigen Sicht auf das Leben stecken zu bleiben. Du bist frei, aus zahlreichen Ansichten auszusuchen. Lasse das Stöhnen über das Leben zu keiner Gepflogenheit werden. Hierbei handelt es sich um eine Gewohnheit, die schwer zu brechen ist. Falls du sie angenommen hast, lasse sie jetzt los. Es ist leichter, sie jetzt los zu lassen als später.
Falls Ich, falls Ich dich jetzt in diesem Augenblick beschwören würde zu beten, würde Ich dich bitten, darum zu beten, dass du dein Leben anhebst und es Mir mit aller Liebe in deinem Herzen darbietest, und dass du hiermit dein Dargebot deines Lebens an Mich und deine Verantwortung für dein Leben schlicht und heilig machst.
HEAVEN # 3494 – 19.6.2010 – The Bounds of Your Love
DIE SCHRANKEN DEINER LIEBE
Für dich ist es öfters schwer, zu unterscheiden zwischen uneigennütziger Liebe für einen Anderen einerseits, und andererseits, wie du, sobald es auf das Nicht-Fürsorglich-Sein für dich hinausläuft, in der Liebe-Geben-Abteilung etwa zu weit gehst und deine Zeit und Energie verschwendest. Du hast womöglich eine Neigung, dich in die Geschichte eines Anderen einzukaufen und ihr über der deinigen den Vorzug zu geben. Es gibt eine Zeit, wo zu sagen ist: „Es reicht.“
Lasst Uns mal vorstellen, du seist Meine rechte Hand. Lasst Uns mal sagen, du sortierst für Mich die Post. Würdest du Mir die Müll-Post zur Beantwortung übergeben? Dann gib sie dir selbst ebenfalls nicht. Keinesfalls ist es Liebe, was sich über euch hinwegsetzt. Ihr könnt das Glück von jemandem Mir überlassen. Ihr seid Mein Assistent im Leben. Ich würdige euch. Ich sage nicht zu euch, euch keine Beachtung zu schenken.
Freundlich und hilfreich sein bedeutet nicht euch verleugnen. Euer Ego los lassen bedeutet nicht ein jedes Bedürfnis von euch untergraben. Eins eurer Bedürfnisse ist Friede. Das Ego Anderer hat nicht auf euch überzugreifen. Mir dienen meint nicht, dass man sich über euch hinweg setzt. Mir dienen bedeutet nicht, dass ihr den gesunden Menschenverstand verleugnet.
Wenn du dich wiederholt belagert fühlst, kann es für dich Zeit sein, weiterzuziehen. Dass du Meine rechte Hand bist, bedeutet nicht, dass du eine Riesenmenge Energie dorthin überträgst, wo sie vergeudet wird. Assistiere Mir, stecke hinwiederum keine heftige Kritik ein. Ich werde Mich darum kümmern, wo du nicht gehen kannst.
Dass du liebst, bedeutet nicht, dass du jemanden zu retten hast. Das ist Meine Arbeit. Ich werde Jeden lieben, wie es auch steht. Du kannst lieben und gleichwohl los lassen. Du kannst aus einer Entfernung her lieben. Du hast nicht bis zum Ende der Welt zu laufen, um deine Liebe zu erweisen.
Falls du einem Anderen den Rücken freizuhalten vermagst, kannst du das auch bei dir tun.
Ein guter Mensch kann auch „Nein“ sagen. Ein guter Menschen kann sagen: „Das reicht.“
Wenn du Lehrer bist und die Kinder in deiner Klasse liebst, und wenn es ein einzelnes Kind dem Rest der Klasse schwer macht, sich zu konzentrieren, fehlt es dir nicht an Liebe, die Bedürfnisse der Klasse und deine eigenen Bedürfnisse zu würdigen. Du wirst dieses störende Kind ebenfalls lieben, aber deine Liebe für das unbotmäßige Kind nimmt nicht den Vorrang über die Liebe für den Rest der Klasse ein, genauso wenig über die Liebe für dich selbst. Du hast nicht allem Unterkunft zu gewähren, was auf dich zukommt. Du hast eine Verantwortung, die über dieses eine Kind hinaus reicht. Du trägst Verantwortung für das Wohlsein der Klasse und für dich. Du hast nicht stets die vermeintlichen Bedürfnisse eines Anderen über deine eigenen zu stellen. Du bist ebenso Mein Kind.
Von dir wird nicht abverlangt, dass du um Jeden herumdruckst, der deine Aufmerksamkeit gerne auf sich gelenkt wissen könnte. Du hast nur so und so viel Aufmerksamkeit zum Geben. Gib sie ein Mal. Gib sie zwei Mal. Gib sie drei Mal. Wenn kein vom Fleck Kommen der Fall ist, dann anerkenne und billige zu, dass du die Sprünge deiner Liebe überspannst. Nicht Jeder ist dein Kind. Ich bin der Vater von Allen. Du bist Mein Assistent. Du kannst dich nicht für das Behagen und das Heranwachsen eines Jeden verantwortlich erklären. Die Menschen haben Lektionen zu lernen. Und du hast Lektionen zu lernen, und eine Lektion lautet vielleicht: Nein sagen, und: Das ist das letzte Wort. Du bist nicht da, um dich von der Verantwortung für dein eigenes Wohlbefinden und für das Wohlbefinden jener Menschen in deiner Nähe loszusprechen. Gib dein Leben für einen Anderen, gib ihm allerdings nicht statt, dich in Schnipsel zu zerschneiden, wie er sich das gerade mal aussucht. Gebt, Geliebte, aber gebt euren freien Willen nicht weg.
HEAVEN #3495 – 20.6.2010 – Smile, and Say, Thank You
LÄCHLE UND SAGE DANKESCHÖN
Tatsache ist, es gibt Dinge im Leben, um die du dich nicht zu kümmern und um die du keinen großen Wirbel zu machen hast. Worauf legst du deine Aufmerksamkeit? Reizungen im Leben stellen nicht deinen Brennpunkt dar. Sobald du dich darauf konzentrierst, was ärgerlich ist, wirst du es einfahren. Oder du förderst es hoch. Gold abbauen, Geliebte, ist besser.
In eurem Garten mag es Unkräuter geben, die dort wachsen, hinwiederum liegt euer Augenmerk auf den Blumen und dem Gemüse, was ihr zieht. Ihr könnt, wenn ihr wollt, das Unkraut verfluchen, wäre es allerdings nicht sinnvoller, das Gemüse zu segnen?
Jätet den Garten, falls ihr das müsst, denkt indes an den Garten und wieso ihr ihn angelegt habt. Ich meine nicht, dass ihr euren Garten bepflanztet, damit ihr euch Veranlassungen zuspielt, über an sich unschuldige Unkräuter wütend zu sein.
Sobald ein Buch, was ihr lest, nicht das ist, was ihr mögt, habt ihr es nicht zu lesen. Ihr müsst es auch nicht schwer tadeln.
Es muss nicht alles nach eurem Geschmack sein. Macht euch selbst zu dem, woran ihr Gefallen findet. Wie sehr wertschätzt ihr Klagen? Ein Jeder kann ein Klagender sein. Dazu braucht es keine besondere Fertigkeit. Du hast keinesfalls mittels Verärgerung in die Opferrolle zu geraten. Lasse Verärgerung und Gereiztheit nicht die Standbeine deines Lebens sein. Ich weiß ganz sicher, dass in deinem Leben Verärgerung nicht deine Mission darstellt. Ich BIN sie.
Gereiztsein ist die Masche des geringsten Widerstands. Manchmal kann Sich-Widersetzen etwas Gutes sein. Der Punkt ist, Ich möchte, dass ihr im Leben und in der Welt etwas Gutes seid. Es gibt genügend Reizerreger. Macht euch nicht zu einem weiteren. Manchmal ist es weise, euch selbst nicht auszudrücken. Falls ihr Dampf ablassen müsst, geht zur Gymnastik, stemmt Gewichte oder geht im Park joggen.
Es handelt sich nicht um die Frage, ob es für euch gerechtfertigt ist, euch zu erzürnen. Es ist eine Frage, ob ihr nach der Melodie eines jeden Tom, Dick und Harry springt. Was möchtet ihr gerne zum Thema eures Lebens machen? Möchtet ihr in das Guinness Buch der Rekorde als Der Profilierteste Fehler-Finder in der Welt aufgenommen werden? Durch eure Taten und euer Wort seid ihr bekannt.
Falls Sehen die Kehrseite eures Hobbys ist, findet ein anderes Hobby.
Wie viel werden Reizerreger in deinem Leben eine Rolle spielen? Euch wurde das Leben als ein Geschenk gegeben. Es ist eine würdige Idee, dasjenige wertzuschätzen, was ihr unter eurem Baum vorfindet.
Falls ihr eine Dose voller Würmer findet, müsst ihr sie nicht öffnen. Ihr müsst der Welt nicht davon erzählen.
Es ist kein neuer Ratschlag, dass ihr manchmal euren Mund nicht aufzumachen habt. Besser als später eure Worte zurückzunehmen zu haben, behaltet sie jetzt bei euch.
Ihr müsst die Positivität nicht heraussprudeln lassen. Genauso wenig die Negativität.
Möchtet ihr heute nicht etwa auch nicht einer einzigen Klage eure Stimme leihen? Entsinnt euch der Redeweise: Falls du nichts Schönes sagen kannst, dann rede überhaupt nichts. Könnt ihr das tun, Geliebte? Ich denke, ihr könnt es. Ich weiß, ihr könnt es.
Beginnt mit einer sauberen Schiefertafel. Übertragt keine alten Gereiztheiten. Produziert keine neuen. Seid bedachtsam. Jemand machte sich die Mühe, euch zu gefallen. Könnt ihr ihm in Erwiderung nicht ebenfalls gefallen? Ihr müsst überhaupt nichts reden. Ihr könnt lächeln und Danke Dir sagen.
HEAVEN #3496 – 21.6.2010 – The Winds of the World
DIE WINDE DER WELT
Um welche Kernfrage es sich auch handelt, du kannst ihr ins Auge sehen. Es gibt in dir eine Angelegenheit, vor der du weggerannt bist. Du möchtest ihr nicht ins Auge sehen. Plötzlich, da siehst du sie, wie sie dich anstarrt. Womöglich hat sie dich dein ganzes Leben lang heimgesucht. Und jetzt siehst du sie. Nun ist es so, als würdest du dich unter Röntgenstrahlen anschauen. Jetzt gibt es kein Umgehen mehr.
Vielleicht ist dein Thema das des Verlassenseins. Das klingt klinisch, gleichwohl kann das dein unterliegendes Thema sein. Es ist wohl das, wovor du weggerannt bist, dass dir eine Fragestellung zueigen ist, die bei deinem Umgang mit dem Leben des Pudels Kern ausmacht. Sie wird wohl der springende Punkt all deines Traurigseins und der verschwommenen Beklommenheit sein, die du spürst.
Ein Handwerker hat zugesagt, er werde vorbeischauen, um das eine oder andere zu reparieren, und er kommt nicht. Du weißt nicht, wieso dich das derart schwer trifft. Er hat deine Hoffnungen hochgetrieben. Er war drauf und dran, gute Arbeit zu leisten, und jetzt weißt du nicht, ob er je einmal oder gar nicht mehr kommen wird, und du bist niedergeschmettert. Oder er kommt, und kommt anderweitig seinen Versprechen nicht nach; du bist so enttäuscht. Er wurde dir zu einem größeren Thema als sich selbst. Vielleicht symbolisierte er all deine Enttäuschungen in deinem Leben.
An einem bestimmten Punkt in deinem Leben, in deiner Kindheit, da hattest du das Empfinden, du befändest dich als hin und her irrendes Straßenkind da draußen, und streuntest herum, um aufgelesen, beruhigt und beschwichtigt zu werden. Vielleicht hast du die Beschwichtigung nicht zugesprochen bekommen. Das Empfinden des Beraubtseins nahm sich seine Zeit. Ohne es zu bemerken, kannst du diesen scheinbar-vergessenen Kummer mit dir herum getragen haben.
Die Welt war für dich, schönes Herz, nicht fortwährend ein sicherer Ort. Du hast aus ihr zu viel gemacht. Du ließt sie über dein Wohlbefinden entscheiden. Sie rückte in den Vordergrund, um sich deiner Bedürfnisse anzunehmen. Und du dachtest, du seist auf die Welt angewiesen.
Wie du das tiefe innewohnende Thema in dir auch nennen möchtest, es ersteht aus deiner Abhängigkeit von der Welt. Unter der darunterliegenden Fragestellung liegt ein ferneres Thema. Aber Ich denke, der springende Punkt bei deiner Angelegenheit, einerlei unter welchem Namen sie firmiert, liegt in einer empfundenen heillosen Unterwerfung unter die Welt.
Die Welt ist launisch, Geliebte. Ihr fühlt euch nicht ständig gewürdigt, respektiert oder von ihr in Fürsorge genommen. Sie hat sich etwa um euch nicht gut gekümmert, und jetzt werft ihr vielleicht dem schieren Handwerker euer Empfinden der Verlassenheit vor. Ihr wurdet euch nicht bewusst, für wie gebrechlich ihr euch empfunden habt, alldieweil, was ihr fühlt, ist nicht immer das, was ist.
Falls du darauf angewiesen wärst, wie die Welt dich behandelt, hättest du in der Tat Scherereien. Ehedem warst du klein und hilflos. Inzwischen bist du groß und nicht hilflos. Gleichwohl siehst du dich vielleicht immer noch als hilflos, siehst dich wie ein kleiner Zapfen in einem großen Rad. Vielleicht fühlst du dich gar wie die Dartscheibe der Welt. Dies ist die Illusion.
Du bist nicht auf Gedeih und Verderb von der Gnade der Welt abhängig. Das ist schier ein Gedanke, und deine Gedanken sind, nicht anders als die Welt, nicht immer verlässlich.
Die irrtümliche Abwegigkeit dieses Gedankens zu erkennen, ist Teil deiner Unterweisung im Leben. Es ist jetzt an der Zeit, diesen Trugschluss loszusprechen. Es ist nie zu spät. Die Zeit ist jetzt.
Jenes Sichverlassen auf die Welt ist ein althergebrachter Gedanke, dessen Zeit um ist. Jetzt durchbrichst du das Band dieses Gedankens und kommst als Gewinner aus dem Rennen heraus. Dein alter Glaube ist nicht so machtvoll, wie er einst war. Er ist am Verkümmern, obendrein muss er das sein. Du rückst aus der Domäne dieses illusionären, abgenutzten Gedankens heraus und zu neuen Gedanken vor, die dir förderlich sind. Früher befandst du dich auf einer Schaukel der Unzuverlässigkeit, und jetzt stehst du fest auf deinen eigenen zwei Füßen, du weißt, du bist bei Mir, und du weißt, du befindest dich aufs Beständigste in einer Realität der Gewissheit. Die Welt ist nicht – dies ein für alle Mal – der Entscheider von dir, und nunmehr hältst du nicht mehr an dem Gedanken fest, dass du einen Retter nötig hättest. Du bist bereits bei Mir an einem sicheren Ort. Ich werde dich nie alleine lassen. Und jetzt wirst du dich nie mehr den Winden der Welt preisgeben und aussetzen.
HEAVEN # 3497 – 22.6.2010 – Awakening
ERWACHEN
Die Dämmerung deines Erwachens steht bevor. Auf die eine Weise erwartest du nicht genug. Auf die andere erwartest du zu viel.
Es ist, wie wenn in einem Land eine Revolution stattfindet. Es wird Vieles, Vieles erstrebt, und doch gibt es Vieles, was das gleiche bleibt. Es geht um keine Revolution im Bewusstsein, auf die du wartest. Es geht ums Wachstum in der Bewusstheit.
Deine Bewusstheit ist ständig gewachsen. Das Wachstum des Bewusstseins ist im Allgemeinen nicht ungemein hervorstechend. Es ist natürlich. Selten ist es ein Blitz. Hast du die Vorstellung, dich sollte ein Blitz heimsuchen? Suchst du das Drama, oder bist du auf Entwicklung aus?
Das Langsame und Stete gewinnt gewöhnlich den Lauf.
Kein Einziger hat spektakuläre Geschehnisse zur Kenntnis zu nehmen. Du wirst Veränderungen im Vorübergehen bemerken. Du hast Veränderungen nicht einmal zu bemerken. Umbrüche sind, oder sie sind nicht. Die Sache bei deinem Wachstum beläuft sich nicht darauf, was du bemerkst.
Nichtsdestotrotz, sobald du einen flüchtigen Blick auf dein Wachstum erhaschst, kannst du deine Schultern aufrichten. Du bist mit Vollmacht versehen, ob du es merkst oder nicht, und, wiederum ist es gut, der Leitersprosse zuzunicken, auf der du dich befindest.
Wenn du an den Strand gehst, um dir Bräune zuzulegen, brauchst du sie nicht auf einmal zu bekommen. Du möchtest ungern einen Sonnenbrand.
Deine Entwicklung muss nicht radikal sein. Radikal ist nicht besser. Womöglich ist es schwerer. Und zu welchem Behuf solltest du in dir einen radikalen Umbruch anstreben mögen?
Du kannst dir genauso gut klar werden, dass es für dein Wachstum keine Endgültigkeit gibt, während du dich auf der Erde befindest. Es gibt mehr und mehr davon. Bei der Leiter, die du hochkletterst, existiert kein ‚Fine‘. Am Himmel ist mehr als an einer letzten Leitersprosse.
Natürlich lautet die Wahrheit, dass du bereits im Himmel angekommen und niemals von ihm abgereist bist. Wir reden hier über die Anerkenntnis, wo du bist. Die Tat ist vollendet, und jetzt mögest du herbeikommen und zur Kenntnis nehmen, wo du und mit Wem du zusammen und Wer du bist. Es kommt kein Unterschied zwischen dem Wissen, dass du alles Glück hast, und dem dementsprechenden Nicht-Wissen zu liegen.
Was wäre, falls Ich nicht wüsste, dass Ich Gott bin?
An der Stelle kannst du denken, Ich reichte dir zusammengewürfelte Botschaften zu. Ich sage, du bist am Wachsen. Ich sage, du hast mehr, auf das du zu wächst. Ich sage, bei deinem Wachstum geht es nicht darum, es zur Kenntnis zu nehmen, hinwiederum sage Ich, es ist gut, zu vermerken, wo du bist. Du bist in Gottes Huld und warst das immer. Es handelt sich nicht darum, was du bist oder nicht bist. Es geht darum, mit Mir vertraut zu sein.
Solange wie du dich selbst unterschätzt, unterschätzt du desgleichen Mich.
Erleuchtung stellt nicht dein Ziel dar. Jenes ist Mich erkennen. Dir steht nicht an, zu dir zu sagen: „Ich bin erleuchtet.“ Nicht einmal über einen Anderen zu sagen: „Er ist erleuchtet.“ Erleuchtung ist kein Streich. Sie ist kein Phänomen. Sie macht dich nicht spektakulär. Sie findet sich im natürlichen Lauf der Dinge vor.
Dein Leben handelt davon, Mir näher zu kommen, und das kann ausschließlich in deinem Gewahrsein vonstatten gehen. Indessen bist du nicht hier auf der Erde, um eine Art Selbststudium oder Selbsterforschung zu betreiben. Gleichwohl, sobald du Mich kennst, wirst du dein Selbst kennen. Und du erwachst indes für Mich, denn Mir ist das Trachten zueigen, dass du erwachst. Zur selben Zeit wie es keineswegs etwas ist, was für dich ist, dass du erwachst, ist es zu deinem Vorteil. Wenn du ob deiner selbst erwachst, kann es auch sein, dass du dein Ego aufweckst, und die Zeit ist doch da, dass es sich schlafen lege.
HEAVEN # 3498 – 23.6.2010 – Truly, God’s Angel
WAHRHAFTIG, GOTTES ENGEL
Sofern du ein Engel bist, ist es gut zu wissen, dass du einer bist, denn dann kennst du deine Zwecksetzung. Fortan weißt du, du befindest dich nicht für dich alleine auf der Erde. Du bist auf der Erde, um das zu tun, was Engel tun. Was tun Engel anderes als dienen?
Engel schauen nicht auf ihre eigene Erhöhung. Sie sehen sich nicht einmal um, in Meine Huld zu gelangen. Sie wissen, dass sie bereits in Meiner Huld sind. Sie wissen, ihnen ist es angelegen, Mir zu dienen, indem sie der Menschheit dienen. Sie bilden sich nicht ein, sie seien hier auf der Erde, um sich selbst zu dienen.
Könnte sich jemand mehr freuen, als sich Engel freuen? Sie sind am Spielen. Engel sind sehr geerdet, Geliebte. Sie sehen ihren Zweck äußerst klar, und sie spielen an jeder Stelle.
Falls ein Engel nicht wüsste, dass er ein Engel ist, könnte er eine Menge Zeit damit vergeuden, sein eigenes Vergnügen zu suchen, und herauszufinden zu suchen, was er denn auf der Erde tut. Wenn er weiß, dass er ein Engel ist, verhaspelt er sich nicht. Er fängt unmittelbar etwas damit an.
Dementsprechend müsst ihr die sichere Kenntnis innehaben, dass ihr ein Engel auf der Erde seid. Menschenseinswesen sind Engel. Sie gingen vom Himmel auf der Erde nieder, um zu dienen. Irre dich darin nicht. Du bist ein Engel. Die Zeit für dich ist da, dass du das weißt, damit du deine Rolle in Anspruch nehmen und sie erfüllen kannst.
Glaube nicht eine Minute lang, dass du zurzeit deine Rolle ausgelebt habest. Es sei denn, du bist ein ausübender Engel auf der Erde, dann hast du sie ausgelebt. Du hast bloß Teile anprobiert, von denen dir keines wirklich passt. Selbstverständlich wirst du dann und wann deine wahre Rolle gespielt haben, vielleicht sogar öfters, indes mit wechselndem Erfolg. Nunmehr wird es nicht mehr dem Zufall überlassen sein, dass du deinem Zweck auf der Erde dienst, der da heißt, dass du deine wahre Rolle spielst, wie nur du sie zu spielen vermagst.
Hier geht es um keine Beförderung. Das war die ganze Zeit deine Aufgabenstellung. Du hast bloß gedacht, du seist etwas anderes. Du wirst gar gedacht haben, du seist unehelich und habest überhaupt keinen Zweck zu erfüllen. Du magst gedacht haben, dein Sein hier auf der Erde stelle eine Zeitverschwendung oder eine lebenslange Freiheitsstrafe dar. Du wirst gar gedacht haben, du seist hier, um zu leiden. Jetzt weißt du, wieso du hier bist, und jetzt hebst du damit an. Du beginnst an der Stelle, wo du auch immer soeben bist.
Du musst keine sichtbaren Flügel haben, mit denen du fliegst. Du hast Schwingen des Denkens, und dein Herz hat Flügel der Liebe. Du hast alles, was du benötigst. Du bist hier auf der Erde, um zu segnen, denn du bist ein wohltätiger Segen, den Ich zeitigte.
Es ist belanglos, welchen Part du früher gespielt hast. Falls du im Gefängnis einsitzt, bist du immer noch ein Engel, den Ich auf die Erde sandte. Sei im Gefängnis ein Engel. Falls du ein Gefängniswärter bist, bist du ebenfalls ein Engel. Engel haben nicht so auszusehen, wie du es dachtest. Sie können ein rauhes Äußeres haben. Das ändert das Innen nicht. Wer kann im Gefängnis besser ein Engel sein, als du, der du dich im Gefängnis befindest? Insofern diente sogar deine vormalige Zweckunbestimmtheit einem Zweck. Du befindest dich jetzt an der richtigen Stelle. Selbst wenn du unschuldig bist, befindest du dich jetzt an der richtigen Stelle, um deine Rolle als Engel zu erfüllen.
Sei gewiss, dass du weißt, dass du nicht wie ein Engel auszusehen hast. Andere haben nicht zu wissen, dass du einer Meiner Engel bist. Du bist es, der zu wissen hat, dass du einer der Meinen bist. Ich habe eine Namenskarte an dir befestigt, auf der steht: „Wahrhaftig, Gottes Engel.“ Kein Anderer hat deine Namenskarte zu sehen. Du sollst einfach wissen, dass das der wahre Name ist, den du trägst.
HEAVEN # 3499 – 24.6.2010 – Full of Grace
VOLLER HULD
Eine Mungobohnen-Sprosse kann nur zu einer Mungobohne werden.
Was kann ein Bild von Mir anderes werden, als was Ich BIN? Das ist eure wahre Bestimmung, das sein, wie Ich BIN, was wahrhaftig das ist, was ihr SEID. Ja, es stimmt, ihr habt eure Besonderheiten, indes was macht das aus? Ob du rothaarig oder blond bist, was hat das mit irgendwas zu tun? Ob du großgewachsen oder klein bist, du bist Mein Kind. Was macht es aus, aus welchem Land du kommst? Was auch deine Individualität nach sich zieht, du bist nach wie vor Mein Kind. Also sei es.
Ein Kind von Mir ist voller Anmut. An welchem Tag du auch geboren wurdest, du bist voller Huld.
Was wäre, falls du das dein ganzes Leben hindurch gewusst hättest? Was wäre, falls du das jetzt weißt und als Wahrheit von dir bejahst? Ist es so schwer zu sagen: „Ich bin ein Kind Gottes, und ich erkenne das in meinem Herzen. Ich kenne meine Quelle, und demnach kenne ich mich selbst. Ich kenne mein Erbe, ich kenne meinen Pfad und ich kenne meine Bestimmung. Ein Kind dient seinem Vater. Ich diene meinem Vater, so wie ich es begreife. Ich diene freimütig. Dabei geht es genauso um meine Wahl wie bei jedem anderen. Ich treffe die Wahl, zu dienen.“
Dir ist nicht immer klar, was Mein Wille ist, du kennst allerdings Meinen Willen gut genug, dass du, in vielen Fällen, weißt, was Mein Wille nicht ist. Wenn du dich in einer schwierigen Lage befindest und Wahlen zu treffen hast, weißt du vielleicht nicht, welche Wahl Ich gerne sähe. Wisse schlicht, dass Ich möchte, dass du deine Wahl aus freiem Willen heraus triffst. Du bist kein Roboter, dem Ich präzise Anweisungen gebe. Sollte Ich mehr von dir erbitten mögen, als deine Wahl so gut wie möglich zur Ausführung zu bringen? Im Alter von zwei Jahren triffst du eine Wahl so und so, mit Zweiundzwanzig und so weiter triffst du eine andere Wahl.
Als ein Kind Gottes gehst du auf eigene Faust auf Futtersuche. Was ist also dran, wenn du den falschen Baum hochkletterst? Klettere herunter, gehe weiter, klettere auf einen anderen Baum. Du hattest eine Entscheidung zu fällen, und du fälltest sie. Tatsache ist, dass du in jedem Augenblick Entscheidungen fällst. Du bist für deine Wahlen verantwortlich, aber das meint nicht, du solltest dir darüber den Kopf zerbrechen oder darum trauern. Selbst wenn du eine Wahl triffst, die du später bedauerst, kannst du nicht sicher sein, dass sie falsch war. Sie mag ja in jedermanns Augen falsch sein, wer aber kann mit letztlicher Sicherheit sagen, dass sie, die rechte Wahl in dem Augenblick inmitten der Myriade der Lebensentscheidungen, nicht falsch war. Das Wundervolle bei allen Wahlen, die du zu treffen hast, ist, dass du neue treffen kannst.
Niemand sagte, dass ein Gotteskind ein perfekter Wähler ist. Falls du, in den Augen der Welt, vollkommen zu sein hättest, bedeutete das, du würdest an den Fingernägeln herumbeißen und aus Angst, die falsche Wahl zu treffen, überhaupt keine Wahl treffen. Ich bin kein solch harter Arbeitgeber, dass Ich euch antrage, dauernd perfekte Wahlen zu treffen. Ich sage euch, eure Wahlen so gut ihr es könnt zu treffen.
Bringe Wahlen nicht damit durcheinander, was dir gefallen könnte. Dir könnte die flotte Karre, die du dort an der Ecke siehst, gefallen, und, egal wie sehr du sie möchtest, du weißt, es liegt nicht in deinem höchsten Interesse, das Auto dem rechtmäßigen Besitzer wegzunehmen. Hier geht es nicht um ein Dilemma, Geliebte. Ihr wisst um Besseres, als euren Wünschen den Vorrang zu geben vor Ehrung und Integrität. Ihr wisst um Besseres als einen Wagen zu stehlen. Ehrt euch genug, um euch selbst zur Ehre zu gereichen.
Was ihr auch in der Vergangenheit getan habt, nunmehr erhebt ihr euch zum Gipfel des Lebens.
HEAVEN # 3500 – 25.6.2010 – Believe in Us
GLAUBE AN UNS
Dass du dich nicht ehrst – dem entkommt ein Zauberspruch des Unglücklichseins. Ein Empfinden des Selbstwerts muss sich keineswegs mit dem Ego zusammentun, das verstehst du. Wenn du das feste Gewahrsein deiner Wertigkeit innehast, hast du kein Ego nötig.
Was auch den Anlass für dein Unglücklichsein bildet, er stammt aus deinem eigenen Mangel an Beachtung für dich selbst. Womöglich hebt eben dieses die Welt hervor. Du spürst, dass du der Welt nicht von Belang bist. Du spürst, dass sie dich nicht schätzt. Die Menschen in der Welt bringen dich dazu, dich klein und ungeliebt zu fühlen. Dein Herz ist zerschmettert.
Es ist wahrscheinlich, dass du Szenen aus deiner Kindheit nachlebst, und dass du das immer und immer wieder tust. Du befindest dich in einem Aufzug aus der Vergangenheit, und es hat den Anschein, dass du dort nicht herauskommen kannst. Du hast die Einsicht, und doch findest du dich in dem Drama der Vergangenheit eingeklemmt. Es ist, als kenntest du nur ein Script.
Du hast das Gefühl, du habest für dich selbst einzutreten, und du weißt einfach nicht, wie das zu machen ist. Du scheinst zu der Zeit auf die Gnade der Welt angewiesen zu sein. Jene behandelt dich nicht immer recht. Vielleicht merkst du in aller Gänze erst hinterher, dass du missachtet wurdest.
Leider Gottes, es scheint dir, dass dein Wohlbefinden von der Beachtung Anderer abhängt, und auch das klappt nicht immer gut. Und du scheinst mehr als ein Mal unvorbereitet erwischt zu werden.
Du bist unschuldig, gleichwohl schiebst du dir selbst die Schuld in die Schuhe. Falls du nicht so große Erwartungen gehabt hättest, wärst du nicht so stark enttäuscht. Du schaust dich immer noch nach der Verpfändung der Liebe vonseiten Anderer um, die du vielleicht, als du noch Kind warst, nicht bekommen hast. Und jetzt möchtest du gerne diese vormals fällige Liebe von Anderen erhalten und wirst immer und immer wieder im Stich gelassen. Du wirst verdrossen. Das Leben wird deinem Empfinden nach bedeutungslos, weil der eine oder andere auf dich als einen Bedeutungslosen Bezug nimmt.
Es sieht etwa auch danach aus, dass dich, gleich wie geschätzt du in bestimmten Gegenden bist, ein bestimmtes Verwundetsein von irgendwoher hinunterzieht. Immer und immer wieder erfährst du, dass die Welt dich im Stich lässt, und dass du sie im Stich lässt. Du reitest ein Pferd des Versprechens, und wirst abgeworfen.
Du weißt, du musst diesen Kreis durchbrechen und doch scheint jener dich zu zerbrechen.
Du fühlst dich wie Humpty-Dumpty [eine Figur – ein menschenähnliches Ei – aus einem englischen Kinderreim. Diese tritt auch in Lewis Carroll’s ‚Alice hinter den Spiegeln‘ auf. – ThB] und dass du nie wieder zusammengesetzt werdest, alldas weil ein kleiner Teil der Welt seinen Respekt und seine Liebe von dir abgezogen hatte. Sie liebten sich stattdessen selbst. Sie liebten sich selbst auf deine Kosten, danach sieht es aus. Dennoch bist du der Täter, insofern als du dich auf die Welt verlassen hast, dein Herz zu hegen. Du weißt darum, du kannst nicht alle deine Eier in den einen Korb der Welt legen, und doch bekommst du es mit, wie du es immer und immer wieder tust.
Natürlich wird sich dein Herz heilen. Das hat es immer getan.
Andere werden entlang ihres Selbstinteresses gehandelt haben, und das war dir gegenüber nicht fair. Genauso wenig ist es dir gegenüber fair, dich derart verwundet zu fühlen und das derart schwer zu nehmen. Auch darum weißt du. Und doch tust du es.
Dein Thema reicht tief.
Du fühlst dich betrogen. Was hätte sein sollen, das war nicht so.
Du fühlst dich nicht mehr länger von Belang.
Selbst obschon du erkennst, dass du Mir von Bedeutung bist, scheint das nicht ausreichend zu sein.
Und damit kommen wir zu unserer Beziehung zu Mir zurück. Deine tiefe Betrübnis kommt nicht von diesem oder jenem Menschen. Du wirst das bis jetzt noch nicht erkannt haben, trotzdem, dein tiefer Kummer kommt daher, weil du Abgesondertheit von Mir verspürst. Du fühlst dich von Mir ausquartiert, von Mir verlassen. Du hast das Gefühl, Ich sei für dich nicht da gewesen.
Wahrhaftig, was kümmert dich das, was dieser oder jener von dir denkt? Worum du dich wirklich scharst, das ist, wie du und Ich gemeinsam Tango tanzen. In deiner Angst vor dem Verlassenwerden liegt bei deinem Unglücklichsein die Crux.
Glaube an Mich. Glaube an dich. Glaube an Uns.
HEAVEN # 3501 – 26.6.2010 – Make Peace with Yourself
SCHLIESSE FRIEDEN MIT DIR SELBST
Ich bin der Prinz, auf den du gewartet hast, und Ich habe ständig auf dich gewartet. Du spürst, du bist Cinderella und infolgedessen spürst du, du brauchest gerettet zu werden. Tatsächlich hast du es nötig, von deiner Sicht auf dich, auf die Welt und auf Andere errettet zu werden. Du wirst der Welt zu viel Gewicht beimessen und dir zu wenig, oder du wirst zu viel Augenmerk auf dich richten, so als ob du die Dartscheibe der Welt wärst, und als ob jeder Dartpfeil für dich bestimmt sei. Falls du das Gefühl hast, dass jeder Pfeil für dich bestimmt ist, rufst du sie zu dir her. Ein Feldspieler bemüht sich, einen jeden Ball zu bekommen, der ihm über den Weg läuft, du aber bist nicht bestimmt, jeden Dartpfeil einzufangen.
Etliches vom Leben hast du dorthin fallen zu lassen, wohin es möchte. Du hast es nicht einzufangen und nicht zurückzuwerfen, woher es kam. Du kannst einfach „Oh“ sagen und weitergehen.
Ich kenne die Welt, deinen Winkel der Welt, die Menschen in ihr, ihre Fehlinterpretationen, ihre fehlgeleitete Aufmerksamkeit auf dich oder ihre Vernachlässigung von dir und von deinen Empfindungen – alldas liegt schwer auf dir. Unschuldige Menschen sind ins Gefängnis gekommen. Nimm dich mit keiner Kette der Bitterkeit in Verwahrung. Derartige Ketten sind lang und binden dich da fest, wo du es nicht möchtest.
Es ist Mein Wille, dass man gut von dir denkt. Es ist Mein Wille, dass du gut von dir denkst. Du wirst dich vielleicht nicht von Anderen wichtig genommen fühlen, Mir aber bist du äußerst wichtig. Du bist Mein Alles. Du bist Mein Kind, allerdings nicht Mein Säugling, und Ich bin nicht hier, um auf dich kleines Kind aufzupassen oder bei dir jeden Kratzer von der Welt zu verpflegen.
Du bist für deine Reaktionen verantwortlich. Du hast nicht zu dramatisieren. Du hast dich nicht als Sieger oder als Opfer zu fühlen. Das sind dämliche Anliegen. Sachen fürs Ego, nicht für dich.
Du bist angelegt, Feuer auszutreten, nicht es anzufachen. Krieg ist kein Sieg, unbesehens des Feldes, auf dem er ausgetragen wird. Bekriege dich nicht mit dir. Falls du vor dich hin murmeln musst, dann murmle: „Gott segne dich.“ Murmle es und meine es so. Was du zu einem bestimmten Zeitpunkt außerstande bist zu tun, das kann Ich tun. Ich segne alle damit Befassten. Ich habe keine Lieblinge, wiederum können Wir sagen, dass alle Meine Lieblinge sind. Ich möchte kein Herumzanken. Seid Freunde. Küsst euch und ergänzt euch. Falls es irgend ein Retten zu bewerkstelligen gilt, dann rettet euch selbst.
Rette dich von deinen verletzenden Gedanken. Ändere deine Gedanken, und du wirst deine Emotionen verwandeln. Anstelle all der Vitamine, die du einnimmst, könntest du etliche guten Gefühle einnehmen. Verhätschelt euch mit guten Empfindungen, und ihr werdet euer Wohlbefinden steigern. Und ihr werdet das Wohlsein der Welt steigern.
Sagt jetzt zu euch: „Ich bin der Welt ein Segen. Ich bin kein Krieger, oder, falls ich einer bin, bin ich ein Krieger in einer Engelsliga, die der Welt den Frieden bringt. Ich bin unverrückbar in Meinem Streben nach Frieden an allen Fronten. Ich trage ein Schwert des Friedens, mit dem ich Negativität in mir und mithin in der Welt dezimiere. Ich bringe Friede zur Ausstrahlung. Ich hänge nicht mehr länger negativen Gedanken, Worten oder Taten nach, weder still noch zum Vernehmen. Ich bin kein Rächer. Mein Behuf ist nicht, mir oder Anderen angetanes Unrecht wiedergutzumachen. Meine Zweckstellung heißt für Friede der Vorbote sein. Indem ich das tue, segne ich mich mit aller Macht. Ich diene Gott, nicht der Auffassung von Gerechtigkeit. Ich diene Gott, nicht meinem klein hackenden Ego. Ich diene Gott mit all meinem Herzen. Ich stelle Friede her.“
HEAVEN # 3502 – 27.6.2010 – Lay Down Your Burdens
LEGT EURE BÜRDEN AB
Geliebte, ihr müsst nicht dauernd mit allem befasst sein. Einige Dinge werden sich um sich selbst kümmern. Ihr müsst nicht jedes Feuer austreten. Ihr braucht euren Teller nicht übervoll zu machen. Manchmal habt ihr zu viel drauf. Ihr könnt nicht jeden Bissen des Lebens essen, noch auch müsst ihr alles richtig machen.
Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr zu viel zu tun habt, nehmt ihr zu viel Verantwortung auf euch. Ihr habt Verantwortlichkeit bei allem, und ihr habt ebenfalls die Verantwortung, es nicht mit der Welt aufzunehmen. Ihr habt etliche Dinge los zu lassen. Ihr könnt etliche los lassen. Ihr seid nicht bestimmt, ein Tiger zu sein.
Manche Menschen könnten den Rat gebrauchen, von ihrem Stuhl runter zu kommen und das eine und andere im Leben anzupacken. Ich denke, das wird ein Rat für einige andere sein, nicht aber für dich. Du hast hart und lange gearbeitet, und du stellst dich an, mehr zu lösen, als du vermagst.
Entsinne dich Meiner. Du weißt, wie Ich agiere. Bei Mir regt sich kein Ärger. Ich mache kein Aufhebens. Ich schlendere dahin. Die Getriebe der Welt sind am Arbeiten. Ich habe die Sonne und den Mond in Bewegung gesetzt, und Ich führe keine Aufsicht über sie. Sie wissen, was sie tun sollen, und sie tun es.
Ich bitte dich, etwas von jenem Glauben an Mich zu haben. Ich meine nicht, dass du alles Mir überlässt. Ich bitte dich, deine Bürden abzulegen, und nur einige wenige aufzunehmen und mit dir herumzutragen. Etliche kannst du Mir überlassen.
Sieh dein Leben wie das Wetter. Du hast nicht das Gefühl, dass du das Wetter an jeder Wende zu kontrollieren hast. Selbst dann wenn es ins eine Extrem ausschlug, weißt du, es wird sich wieder einrichten. Du hast deinen Finger nicht in einen jeden Kuchen zu stecken. Du hast nicht zu weinen, wenn es regnet.
Natürlich leistest du deinen Beitrag zum Wetter, aber du hast es nicht auf dich zu nehmen, so wie du in deinem Leben allzu oft Dinge auf dich nimmst. Leiste deinen Beitrag, aber übernimm nicht. Tue das deine. Schließe die Fenster, habe aber nicht das Gefühl, dass du dem Regen befehlen müssest, aufzuhören.
Einige Schwierigkeiten kommen besser ohne deine Bestimmtheit und Entschlossenheit zurecht. Vielen deiner persönlichen Schwierigkeiten täte es besser, wenn sie sich selbst überlassen blieben. Du kannst nicht jeden Nagel einhämmern.
Hast du etwa auf das Leben eingehämmert? Du hast dich nicht mit allem zu befassen. Selbst bei Wortwechseln – du kannst sie sein lassen.
Du weißt, wenn du in den Laden gehst, kannst du nur so und so viel in deinen Rucksack packen. Und dein Rücken kann genauso nur so und so viel tragen. Welchen Sinn soll es haben, mehr zu tragen, als du tragen kannst?
Wenn du bei einer Fluglinie einen Flug buchst, kannst du nur so und so viel mitnehmen. Du findest heraus, dass du ohne die eine oder andere Sache auskommst, die du gerne mitgenommen hättest, aber zurücklassen musstest.
Vielleicht kannst du ebenfalls Prioritäten setzen, was du in dein Leben packst.
Wahrhaftig, du bist nicht bestimmt, der Atlas zu sein, der die Welt auf seinen Schultern trägt.
Genauso wenig hat sonstwer die Welt zu tragen.
Wenn du Landwirt bist und du baust deine Frucht an, kultivierst du sie. Du schenkst ihr jede Fürsorge. Letztlich hast du allerdings für dein Getreide nicht das Sagen. Du tust, was an dir ist zu tun. Du sorgst für Bewässerung. Du segnest es. Und du überlässt es der Natur. Die meiste Zeit setzt sich die Natur für dich ein.
Demnach kannst du in persönlichen Angelegenheiten nur so und so viel tun. Richte deine Beziehungen ein, so gut du es kannst, und lasse dem Leben seinen Lauf, und lasse Andere machen, wie sie es sich auswählen. Du bist nicht für jedermanns Wahlen verantwortlich.
HEAVEN # 3503 – 28.6.2010 – There Is No Argument to Win
ES GIBT KEIN DEBATTIEREN ZU GEWINNEN
Schließe Frieden mit den Wirren. Sei der Initiator für Frieden. Mache dir Tumultartiges nicht zueigen. Halte an ihm nicht fest. Schenke ihm nicht so viel Beachtung. Du hast dich mit der Unruhe nicht zu bereden und die Dinge nicht ins richtige Licht zu rücken. Turbulenzen haben keine Existenzberechtigung. Sie wissen das. Möchtest du dem Tumult so viel Macht einräumen, dass du ihm vor Mir den Vortritt lässt?
Was für eine Beunruhigung in einer persönlichen Situation auch anzutreffen sein mag, sie bezieht die Menschen mit ein. Nicht Jene sind deine Feinde. Die Beunruhigung ist dein Feind. Mache aus den Wirren nicht so viel, dass du ihnen einräumst, dass sie dir deine Grundhaltung vorschreiben. Du brauchst Beunruhigung nicht aufzusaugen. Du hast sie dir nicht einzuverleiben. Sie braucht dich, um zu gedeihen, du aber sie nicht. Du hast nicht derart verfügbar zu sein. Beunruhigung gehört nicht in dein Herz. Sie ist eine Klette. Sie laugt deine Energie aus. Sie hinterlässt dich bezwungen.
Es macht viel mehr Sinn, sich zu Mir zu kehren als zur Beunruhigung. Kein Hinunterbücken zum Tumult mehr. Kein Zulassen mehr, dass er dich einholt.
Jemand sieht dich als minder, als du bist. Jemand schätzt dich nicht hoch oder behandelt dich nicht richtig. Muss das zu deinem Problem werden? Musst du dir das zuziehen? Musst du die Schwachheit eines Anderen bekämpfen? Musst du deine Vermessenheit aufschnüren? Musst du mit deinem Geist gegen einen Anderen angehen und dich deinen Gedanken, dem Gegenüber Anweisungen zu erteilen, zuwenden?
Entscheide über deine eigenen Gedanken und darüber, worauf du deine Aufmerksamkeit legst. Du kannst dich nicht mit Jedermann im Zweikampf üben. Setze dein Geld auf Mich.
Du kannst nicht jeden Spielstand ausgleichen. Das wäre vielleicht nicht fair. Genauso ist es dir gegenüber nicht fair, die Wertschätzung eines Anderen für dich zum Bestimmer über die Richtung zu machen, in die deine Gedanken laufen. Du bist kein Orchester, und niemand ist bestimmt, dich zu leiten. Weil jemand mit den Fingern schnipst, bedeutet nicht, dass du ihm deine Aufmerksamkeit schenkst oder seiner Mängel aufweisenden Wahrnehmung beifällig zunickst. Du hast niemanden zu berichtigen. Was bringt dich überhaupt auf den Gedanken, du werdest jemandes Wahrnehmung verändern? Weil jemand fehlgeleitet ist, bedeutet nicht, dass es an dir ist, jenen zu lenken, nicht mehr, als es an dir ist, dich selbst zu lenken.
Du bist nicht für das armselige Verhalten eines Anderen verantwortlich.
Spare dir deine Energie. Setze Prioritäten. Komme aus der dunklen Nacht heraus, und mache Heu, während die Sonne scheint. Das Leben spendiert dir mehr, als Schlachten zu führen.
Jemand ist dir auf die Zehen getreten. Was getan ist, ist getan. Wer dir auch auf die Zehen getreten ist, er ist nicht der Meister von dir. Schlage ihn los, falls du das musst. Andere werden ihre eigenen Lektionen im Leben lernen. Du hast nicht deren Lehrer zu sein. Das Leben wird sie berichtigen. Du befindest dich nicht in dem Geschäft, Anderen bei ihren Lektionen zu unterweisen.
Eine deiner Lektionen mag sein, zurückzutreten und von der Bühne runterzukommen. Mit wem hast du in den Ring zu steigen? Falls jemand den Schlag deines Herzens nicht hören konnte, was bringt dich da auf den Gedanken, er werde ihn nunmehr hören? Die nicht sehen wollen, werden nicht sehen. Die nicht hören wollen, werden nicht hören. Spare dir deinen Atem. Es gibt im Grunde keine Auseinandersetzung zu gewinnen. So zutreffend deine Seite auch sein mag oder so recht du auch haben magst, nimm in Betracht, dass es sich als Tapferkeit erweist, dich davon abzukehren.
Ich ehre euch. Kann das nicht ausreichend sein? Können Meine Hinsicht und Meine Liebe für euch nicht Ersatz bieten für deren Übergriffe auf euch? Was, Geliebte, hat sich, davor oder danach, geändert? Ihr lasst Dampf ab, das ist alles. Ist es wert, euch in die Kurzsichtigkeit Anderer zu verwickeln? Ich habe euch nicht aufgerichtet, damit ihr zu Faustkämpfern werdet.
Kommt zu Mir rüber.
HEAVEN # 3504 – 29.6.2010 – The Radius of Your Heart
DER RADIUS DEINES HERZENS
Dass du Alle in deiner Mitte willkommen heißt, bedeutet nicht, dass du jemanden aus dem Umfeld deines Herzens heraushältst. Gleich, wie sehr dich jemand gekränkt hat, er ist nach wie vor der Welt willkommen. Du löschst ihn nicht aus. Wenn jemand deine Gefühle zweimal verletzt hat, bist du nicht berechtigt, die seinen ein Mal zu verletzen. Das ist nicht nötig.
Falls dich jemand zehn Mal verächtlich behandelte, hast du ihn nicht ein Mal verächtlich zu behandeln.
Lasse die Gegnerschaft niemals so weit geraten, dass du mit jemandem nicht mehr redest. Du hebst deine Nase nicht in die Luft. Weil jemand armselig handelte, ist für dich kein Grund, ihn aus dem Umfeld deines Herzens hinauszuwerfen. Weil jemand minder als du war, wirst du nicht der gleiche wie jener und minder als du selbst, denn damit schmälerst du das Leben auf der Erde und schwächst Alle insgesamt ab.
An Meiner Stelle handeln bedeutet dich mit Mir gleich setzen. Klettere höher. Falls du jemanden kopieren musst, dann kopiere Mich. Das ist das gleiche, wie wenn Ich sage, deine Horizonte auszudehnen. Senke deine Horizonte nicht ab. Kopiere nicht jemand, der dich beleidigte. Erhebe dich stattdessen.
Ich halte gegen niemanden etwas vor. Ich wende Mich von keinem fort. Alle sind Meine Kinder, und alle sind unschuldig. Freier Wille bedeutet, dass es euch stattgegeben ist, Fehler zu machen. Ihr selbst habt das so gemacht. Jeder auf der Erde hat das so gemacht. Alle sind frei, an jeder Kreuzung im Leben, wo sie sich auch befinden, zu Mir zu kommen. Ich heiße alle willkommen. Nicht bloß den Heiligen. Ich bewillkommne alle, jene, die Mich dem Anschein nach am meisten nötig haben, wie auch jene, die Mich wie es scheint am wenigsten nötig haben. Wer soll sagen, Geliebte, welche ihr seid und welcher sonst jemand sei.
Die Wechselbeziehung zwischen allen Meinen Kindern ist unergründbar. Dass die Verbundenheit existiert, ist nicht zu bestreiten. Da ist ein großes Team zugegen, in dem jeder spielt, und wobei jeder auf den anderen einwirkt. Welchen Part du spielst, das mag fraglich sein, aber dass du einen Part spielst, stellt keine Frage dar.
Wenn du Basketballspieler bist, gilt es dir in die Höhe zu springen.
Wenn du Schwimmer bist, gilt es dir, weit zu schwimmen.
Wenn du ein Gräber bist, gilt es dir, tief zu graben.
Wenn du ein Sprecher bist, gilt es dir, gut von Anderen und dir selbst zu reden.
Wenn du ein Zuhörender bist, gilt es dir zuzuhören.
Wenn du einen Anderen nicht verstehst, ist es an dir, verstehen zu lernen.
Wenn du die Worte oder Taten eines Anderen für übel nimmst, ist es an dir, Verbitterung los zu lassen.
Wenn dir jemand eine Entschuldigung schuldet, erwäge, dass sie gegeben worden ist. Falls nötig, fertige in deinem eigenen Herzen für sie deren Entschuldigungen dir gegenüber aus. Nimm ihre Entschuldigung an, und bitte dich selbst um Entschuldigung, dass du es ihnen für übel genommen hast. Es stimmt, dass es dir Leid tut, dass du es für übel genommen hast. Und jetzt wird die Botschaft ausgesandt, und jetzt hast du dich selbst frei gesetzt, nunmehr kannst du im Leben vorankommen.
Das Leben soll am Fließen sein, Geliebte, und ihr sollt fließend sein. Ihr sollt nicht unbiegsam sein, genauso wenig sollt ihr euch an einer einzigen Position festmachen, von wo ihr euch nicht vorwärts bewegen könnt. Lasst euer Herz fließen.
Insofern als es dem Leben nicht ansteht, einvernehmlich zu sein, musst du mithin einvernehmlich sein.
Das meint es – es Anderen so tun, als hättest du es dir selbst getan. Du bist derjenige, der als Erster vorangeht. Du bist derjenige, der den Weg ebnet. Du ebnest den Weg, indem du dich, und damit Andere, emporhebst.
HEAVEN # 3505 – 30.6.2010 – As If You Were a Wise Person
HÖRE ZU, ALS WÄRST DU EIN WEISER MENSCH
Geduld lernen muss nicht das bedeuten, was du meinst. Es bedeutet nicht: tolerieren. Es bedeutet nicht: übersehen. Es bedeutet nicht: lernen, dir nicht auf die eigene Zunge zu beißen, nicht mit den Zähnen zu knirschen, nicht mit den Füßen zu tippen.
Wenn die Welt um dich herum rotiert, ist es schwer, geduldig zu sein. Wenn die Welt rund um dich nicht rotiert, hast du nicht geduldig zu sein, weil du dich nicht darauf eingestellt hast, was du für nötig befindest, darüber geduldig zu sein.
Allzu oft fußt Ungeduld auf Mutmaßungen und Behauptungen.
Im Körperlichen, da schiebst du keinen Menschen in einen Winkel, weil du beschiedst, dass er einen Platz einnehme, der dir zugehöre. Der Gehweg gehört dir nicht. Gut und gern räumst du den Menschen deren physischen Raum ein. Wiederum siehst du die Zeit, die ja die andere Seite der Medaille vom Raum darstellt, so, als gehöre sie dir. Inmitten der Beschränktheit von Zeit, da siehst du die Worte oder Handlungen eines Anderen auf deine Zeit übergreifen.
Zeit ist dir unerheblich. Du besitzt sie nicht.
Das soll nicht heißen, dass die Zeit eines Anderen wichtiger sei als die deine. Deine Zeit spielt eine Rolle. Du bist von Belang.
Trage im Sinn, dass du dich nur auf eine Sache auf ein Mal konzentrieren kannst. Wenn du deinen Brennpunkt auf die Zeit ausgerichtet hast, hast du dein Augenmerk nicht darauf, was die andere Person sagt, zu sagen versucht, oder tut oder zu tun versucht.
Falls du jemandem und sei es auch nur fünf Minuten zu geben hast, gib sie. Springe über sie nicht hinweg.
Wenn du das Empfinden hast, du seist durch einen Anderen verharmlost worden, bist du mit dessen Haltung dir gegenüber ungeduldig, so wie du sie wahrnimmst. Ziehe in Betracht, wenn du möchtest, dass du dir womöglich das falsche Ende des Pferdes angeschaut hast.
Gib Anderen statt, sich so gut zum Ausdruck zu bringen, wie sie es können. Mögest du ihnen zuhören und objektiv an ihnen teilnehmen. Nicht alles, was jemand sagt, wird notwendigerweise auf dich zurück gespiegelt oder handelt von dir. Vielleicht reden jene Personen, damit sie hören können, was sie denken. Höre zu, als wärst du ein weiser Mensch, der im Leben die Ausgewogenheit bei sich führt. Gib das Geschenk der Zeit aus, wie du sie verteilen kannst. Falls du weise bist, ist dir keine Nachfrage nach Ungeduld zueigen.
Du bist Meine Geliebte, du bist Mein Geliebter. Der Andere ist es gleichfalls. Schenke Meinen Geliebten deine Aufmerksamkeit. Halte deine Aufmerksamkeit mehr auf ihnen als auf der Zeit.
Ich kann nachempfinden, dass du Zeit in Betracht zu nehmen hast. Zuhören ist ein besserer Zeitgebrauch als Ungeduld.
Lasse einen Gegenüber dessen Rhythmus haben. Dieser Rhythmus ist wahrscheinlich nicht der deine, und doch hat er seinen Platz in der Anlage der Dinge. Wenn du ihm fünf Minuten gibst, dann erteile ihm das Anrecht dafür.
Wenn du jemandem ein Gebäck anbietest, gibst du es ihm. Du entlässt es aus deiner Eigentümerschaft. Jetzt ist das Plätzchen das seine, damit er es isst. Lasse die Zeit das Plätzchen sein, das du einem Anderen überreichst.
Jemand hat eine Verabredung mit dir. Vielleicht kein formelles Treffen, aber du triffst dich mit ihm. Hetze ihn oder dich nicht.
Räume ein, dass Ungeduld eine armselige Art darstellt, Zeit aufzubrauchen. Wofür befindest du dich eigentlich in Hetze? Möchtest du wirklich, dass der Tag fix und fertig ist? Möchtest du wirklich dein Bett machen, bevor du dich in ihm schlafen legst, sodass du es am Morgen beim Aufwachen nicht zu machen hast?
Ich habe dich zu fragen: Was ist dein Beharren auf der Zeit, und darauf, dass du sie so bald wie möglich unter Dach und Fach hast? Nimm dir Zeit, bevor du das beantwortest. Ich werde warten.
HEAVEN # 3506 – 1.7.2010 – a Delightful Surprise
SEI EINE ENTZÜCKENDE ÜBERRASCHUNG
Wie unerlässlich ist es dir doch, alles ernst zu nehmen? Was wäre, falls du dir nicht jeden Fall vermeintlicher Grobheit zu Herzen nähmest? Darf Ich dir antragen, dass du einem anderen Menschen gegenüber fürsorglicher bist, selbst wenn jener rüde ist?
Du musst meinen, in deinem Leben stehe etwas auf dem Spiel, infolgedessen bestehst du auf jeglicher Inbedachtnahme, zu der du dich berechtigt siehst. Du kannst etwa völlig im Recht sein, dass ein Anderer dir gegenüber aufmerksamer zu sein braucht. Wenn das der Fall ist, möchtest du dann wohl gegenüber dem Anderen extra fürsorglicher sein, selbst, wenn er dir gegenüber nicht aufmerksam war? Sobald es an Rücksichtnahme fehlt, ist vielleicht für dich die Zeit da, der Zuvorkommenste unter allen zu sein. Falls du deinem Gegenüber eine Lehre sein möchtest, gibt es keine bessere Möglichkeit als per Beispiel.
Sofern dir ein Anderer buchstäblich auf deine Zehen tritt und nicht „Entschuldige, bitte“ sagt, dann sage du es. Du sagst: „Entschuldige, bitte“, und sage es mit einem Lächeln. Wenn sich jemand von dir ohne zu fragen etwas ausleiht, kannst du vielleicht sagen: „Was kann ich dir sonst noch anbieten?“ Denke einen Moment lang an den Unterschied zwischen den zwei Skripts; an das eine mit einer scharfen Erwiderung, und an das andere mit äußerster Zuvorkommenheit. Möchtest du wirklich einem Skript folgen, was etwas für übel nimmt und mit gleicher Münze grob in Erwiderung tritt, oder möchtest du Pionier sein, der ein freigiebiges Herz darbietet?
Vielleicht geht ihr mit dem Leben um, wie ihr mit dem Leben umgegangen seid. Vielleicht ist jetzt die Zeit da, um nach neuen Alternativen zu suchen, nach neuen Möglichkeiten, die zwischen dir und dem Anderen keinen Schnitt zur Ausführung bringen. Vielleicht siehst du einen ganz anderen Menschen als den Menschen vor dir, vielleicht jemanden aus der Vergangenheit, vor dem du dich zu schützen hattest. Hast du dich wirklich vor diesem Gegenüber zu schützen, der einen Augenblick lang in Zeit und Raum gedankenlos war?
Und falls dein Gegenüber nicht freundlich auf dich eingeht, was hast du dabei an Einbußen zu erleiden? Du hast eine Gelegenheit für Harmonie dargeboten. Am meisten ist deine Erwiderung auf das Leben von Belang, und nicht diejenige des Anderen. Denke daran. Du hast dich über eine Situation erhoben. Du hast nicht eins zu eins erwidert. Du bist wie eine echte Lady oder ein wirklicher Gentleman in Erwiderung getreten. Es gibt eine Menge, was über Umgangsformen zu sagen ist. Echte Liebenswürdigkeit kommt niemals aus der Mode.
Sofern du mehr als üblich sein möchtest, wirst du mithin schöpferisch und originell sein. Du wirst neuartig sein. Deine Erwiderungen werden unerwartet sein. Du wirst zu einer entzückenden Überraschung, vielleicht gar dir selbst gegenüber.
Heute ist ein neuer Tag, und du kannst neu sein. Du kannst von einem anderen Ort her kommen. Du kannst eher einvernehmlich als uneinvernehmlich sein. Ich denke, das möchtest du gerne. Ich denke, du möchtest gerne liebenswürdig sein und die Welt emporheben. Ich weiß, das möchtest du. Ich weiß, du möchtest gerne der Rudelsführer sein, und dass Aufrufe nach deinem Sein ein strahlendes Licht auf der Erde darstellen. Du durchbrichst die Gussform. Du rauchst eine Friedenspfeife. Du drehst das Leben um. Du bist im Leben ein Zauberer. Du bist ein meisterlicher Diplomat und ein Begeisternder für gute Handlungen. Du reagierst nicht mehr entlang der Schiene, wie du behandelt wurdest. Du wurdest zu etwas Besserem.
Es liegt kein Vorzug in ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn‘. Keineswegs ein Vorzug, außer jemand war dir gegenüber wundervoll, und du erwiderst eins zu eins.
Wenn jemandes Worte oder Handlungen weniger als beispielhaft sind, ist für deine Worte und Handlungen umso mehr ein Grund zur Stelle, großherzig zu sein. Ich möchte so weit gehen und sagen: göttlich zu sein. Nimm allen guten Willen her, der im Himmel gewärtig ist, und setze ihn auf der Erde nützlich ein. Darum bitte Ich dich. Darum gehe Ich dich an.
HEAVEN # 3507 – 2.7.2010 – On the Trail of Love
AUF DER LIEBESPUR
Alles, was Meine Kinder möchten, ist geliebt werden und ohne Zweifel wissen, dass sie geliebt werden und dass sie selbst ein Medium der Liebe sind.
Ein Jeder ist auf Erweise von Liebe aus. Jeder hat sein altes Zeug, mit dem er befasst ist, und Jeder möchte gerne die Welt und einen Jeden in ihr lieben. Zwischenzeitlich finden es so Viele vonnöten, dass ihnen Liebe gezeigt werde, bevor sie sie geben könnten. Sie haben es nötig, Liebe überall zu sehen und Liebe zu spüren, wie sie auf sie gerichtet ist, bevor sie glauben können, dass sie geliebt werden und dass Liebe ihnen zueigen ist. Einstweilen versuchen sie, der Spur der Liebe zu folgen.
Nicht Viele haben die Welt als einen sicheren Ort für ihre Herzen ausgemacht. Ihre Herzen wurden komprimiert, wie man Moosgummi zusammendrückt. Der Eindruck vonseiten all der Hände, die die Herzen hinab drückten, hat beseitigt zu werden, danach werden alle Herzen aus Liebe hervorschwellen. So einfach ist das. Liebe, die wahrgenommen wird, ist der Vorläufer für Liebe, die ausgereicht wird. Solange du Liebe, die dir hingereicht wird, in deinem Unterscheidungsvermögen vermerkst, hast du sie nicht entgegen genommen.
Es obliegt dir, Meine Liebe zu erkennen. Liebe ist Liebe, es gibt indes keine stärkere Liebe als die Meine. Wir können sagen, dass es einzig Meine Liebe gibt, die in den Herzen Anderer eingeweicht ist. Meine wahrgenommene Liebe öffnet die Ketten rund um die abwesend scheinende Liebe, die von Generation zu Generation weitergereicht wurde. Der Gedanke an Fehlendes wurde weitergereicht. Nun ist es an dir, die fallen gelassenen Stiche der Liebe aufzunehmen und sie in deine Gene wieder einzuweben und Liebe auf der Erde von Neuem instand zu setzen. Liebe muss nicht wiedergeboren werden. Sie braucht gesehen zu werden, ihr soll zugenickt werden. Liebe setzt sich auf die Welt und rennt mit ihr weg. Über Hügel und Täler – die Liebe reitet, sie wagt sich hinaus, und Liebe legt sich offen, Liebe holt sich selbst ein und liefert sich der Welt zu, der Welt, die fürchtete, Liebe sei nur ein Phantomschiff, was in der Nacht vorüberzieht.
Die Chancen, Geliebte, Geliebter, stehen ziemlich gut, dass auch dein Herz zusammengedrückt wurde. Richte dein Augenmerk nunmehr darauf, die Herzen Anderer zu lockern. Bei diesem Vorgehen wird dein Herz erleichtert. Ein Herz, das gibt, entspannt sich. Ein banges Herz gibt keine Liebe heraus. Ein beklommenes Herz befindet sich in den Außenbezirken der Liebe. Augen sehen Liebe und beneiden sie, sie sind versessen auf sie, sie behelligen sie. Es ist, als wäre die Liebe ein entflohener Gefangener. „Wo ist die Liebe hin?“, fragt das Herz. „Wo ist die Liebe zu finden? Und werde ich sie je finden?“
Das Herz sagt: „Ich muss die Liebe gekannt haben, denn ich habe gesehen, wie sie verschwand. Ich habe gesehen, wie Liebe weithin verstreut wurde. Ich habe gesehen, wie Liebe umherflitzte, dennoch hat sie sich mir entzogen. Vielleicht hat sie ein nutzloses Gespräch mit mir angestimmt, gleichwohl hat sie mich nicht aufgegriffen. Ich bin ein umherwanderndes Herz. Ein unbesetztes Herz. Ich laufe wild herum. Ich bin wie eine Katze, die herumstreunt. Ich schaue danach, was ich nicht kenne. Ich finde flüchtige Eindrücke, und doch sind jene bloß ein Trugbild, ein Trugbild, was stets schlicht außer Reichweite ist.
Liebe war ein Spielzeug, das an einem Faden befestigt ist, und wenn ich mich ihm nähere, wird es von mir fortgezogen. Ich jage ihr immer und immer wieder nach und komme ihr näher, bloß dass sie in Armeslänge vor mich hin gestellt wird. Ich habe Liebe fantasiert und sie dennoch nie richtig aufgefunden. Ich habe befürchtet, Liebe sei ein Mythos. Ich habe befürchtet, Liebe sei ein Fluss, den ich nicht zu befahren vermag.
Ich paddle in einem Kanu auf einem See. Ich fahre rundherum, und der See fährt nirgendwohin. Ich strande an einer Insel namens Noch Nicht Liebe. Ich weiß nicht, in welchem Brunnen Liebe existiert. Ich mache abwegige Drehungen, und doch ruft die Liebe nach mir. Jetzt fange ich an zu denken, dass der Ruf zur Liebe den Beleg von ihr ausmacht.“
HEAVEN # 3508 – 3.7.2010 – Be the Little Dandelion
SEI DER KLEINE LÖWENZAHN
Du hast im Bürgersteig in einer Ritze einen Löwenzahn wachsen sehen. Jener sagt niemals zu sich selbst: „Das ist zu schwer. Ich kann das nicht.“ Er sagt: „Ich sehe die Sonne. Sie scheint auf mich. Sie befindet sich innerhalb meines Fassungsvermögens.“ Und der Löwenzahn lässt es Wirklichkeit werden, was er erahnt. Er zieht Vereitelung nicht in Betracht. Er weiß, dass er sich zur Sonne hin zu strecken hat, und dass ihm nicht einmal der Beton im Weg sein wird. Wie kühn und unerschütterlich ist ein Löwenzahn, der in aller Bestimmtheit zur Sonne hin langt. Kein Löwenzahn vereitelt sich selbst, bevor er sich anschickt. Ein winziger Schößling wächst heran, gleich, wo er sich befindet.
Meine Kinder auf der Erde lassen gleichermaßen Wirklichkeit werden, was sie erahnen. Was sie denken, wird Wirklichkeit. Bloß, allzu oft denken sie daran, was ihnen im Weg sein könnte. Oft denken sie entmutigende Worte. Alles auf der Erde ist so angelegt, ein Ort zu sein, wo ein entmutigendes Wort nicht vernommen wird. Hört auf keine entmutigenden Worte, Geliebte. Hört ihnen nicht zu. Flüstert sie euch keinesfalls selbst zu. Schnippt entmutigende Gedanken fort. Ihr braucht sie nicht. Niemand braucht sie.
Falls ihr dabei seid, ein Auto herzustellen und zu entwerfen, würdet ihr dann damit aufhören, bevor ihr die Reifen aufzieht? Falls ihr ein Auto schaffen solltet, was auf Luft läuft, würde Ich euch bitten, damit zu Potte zu kommen. Ich würde euch bitten, nicht zu euch zu sagen: „Nein, das wird nicht funktionieren.“
Ihr erschafft ein Leben auf der Erde – möchtet ihr dabei aufgeben, bevor die Sonne untergeht? Allerdings geben Meine Kinder, manchmal, allzu oft, auf, bevor sie es versuchen. Sie seufzen. Sie bringen sich zum Halt, bevor sie anfangen. Ihr könntet sogar zu euch selbst sagen: „Wie kann ich bloß meinen, dass ich zum Erfolg gelange?“ Und mithin vermöchtet ihr darin nicht versagen, was ihr nicht versucht. Genauso wenig könnt ihr beim Reisen auf einem Pfad, den ihr nicht nehmt, euer Ziel erreichen.
Was ist dieses Postulat, dass ihr erfolgreich sein müsst? Was ist da dran, nicht erfolgreich zu sein? Ich mute euch an, dass ihr das eine oder andere an Nicht-Erfolgreich-Sein versucht. Probiert es aus, dieses Nicht-Erfolgreich-Sein. Probiert den Hut an, der besagt: „Ich gab ihm alles, was ich wert war.“ Probiert den Hut an, der sagt: „Wenn ich es möchte, dann kann ich es fertigbekommen, dann kann ich es schaffen.“
Sei der kleine Löwenzahn, der sich, trotz verschwindend geringer Chancen, nach der Sonne ausstreckt, und der durch die Sonne gesegnet ist.
Meinst du vielleicht, dass du in den Augen der Welt vollkommen zu sein habest? Schaust du dich nach Beifall vonseiten der Welt um, oder schaust du dich um, um dich zur Sonne hin zu strecken?
Mache dir das Durchhaltevermögen eines Löwenzahns zueigen. Bestimmt bist du nicht weniger Mein als ein Löwenzahn. Bestimmt kannst du erreichen, was ein Löwenzahn erreichen kann. Du kannst weitaus mehr erreichen. Was würde ein Löwenzahn tun, hätte er deinen Geist, deine Arme und deine Beine? Was gäbe es, was er nicht tun würde?
Bar all der Anlässe, die du deinerseits innehast, bricht sich ein Löwenzahn nichtsdestotrotz die Bahn. Er hält sein Auge fest auf der Sonne, und er geht ihr hinterher. Deine Aufgabe ist die gleiche. Deine Aufgabe ist, schlicht der Sonne zu folgen. Die Sonne ist genauso die deine, wie sie diejenige des Löwenzahns ist. Die Sonne ist dir genauso nahe, wie sie es dem Löwenzahn ist. Worin besteht der Unterschied zwischen dir und einem Löwenzahn? Worum geht es im Grunde genommen bei der Verschiedenartigkeit?
Kannst du nicht so hoch klettern wie ein Löwenzahn?
Er kann nicht lesen. Er hat keine Erfindungen zur Verfügung. Er schaut im Fernsehen nicht ‚National Geographic‘. Er hat keine Bildung, er denkt sich keine Dinge aus, er unterzieht sich keinen Tests, er misst nicht aus. Ein Löwenzahn hat ein Ziel, und nicht einmal durch Beton lässt er sich den Weg verstellen. Für einen Löwenzahn ist es so einfach.
HEAVEN # 3509 – 4.7.2010 – You Are Marching Beautifully
IHR MARSCHIERT WUNDERSCHÖN
Dienst du den Menschen oder Gott? Bist du hier, um auf die Menschen Eindruck zu machen oder um Mir zu dienen? Es ist so leicht, Mir zu dienen, und nicht so leicht, den Menschen zu gefallen. Oder hast du gedacht, es sei schwer, Mir zu gefallen? Oder dass es leicht sei, dir zu Gefallen zu sein?
Selbst wenn du ein König oder eine Königin bist und deinem Land dienst, liegt es dir an, Mir zu dienen. Vielleicht ist es nicht klar, was es bedeutet – Mir dienen. Vielleicht denkst du, es bedeute etwas aufgeben. Es bedeutet Egoismus, Habgier, usw. aufgeben. Es bedeutet Mangel, Bedürftigkeit aufgeben, und du hast den Kopf deines Ego insgesamt abzuschlagen. Du errichtest die Welt, keinesfalls deine Kanzel auf ihr.
Du schließt Freundschaften, machst dir keine Fans.
Du verherrlichst niemanden. Du dienst Jedem. Dank deines Dienstes an Mir dienst du Allen. Du verherrlichst das Leben auf der Erde. Du kannst Mich nicht erhöhen, denn Ich befinde Mich bereits an der ersten Stelle der Reihe. Es gibt keinen anderen Gott vor dir als Mich. Mache dir keine Idole. Hast du den Menschen zu deinem Idol gemacht?
Sei nicht darauf aus, gefeiert zu werden. Lasse Mich dein Glück sein. Und du teilst dein Glück mit Anderen. Mit jedem Atemzug, den du nimmst, atme für Mich. Atme Leben in eine Welt, die deine Dienstbarkeit wohl nötig hat. Sei der Doktor guten Willens, der den Planeten heilt, den Ich euch so voller Liebe übergab, um darauf Blumen zu pflanzen und den Weg für Alle zu ebnen. Dies ist euer natürliches Erbe.
Du bist ein Weg-Zeiger, ein Weg-Teilender, ein Weg-Ebner. Du zeigst den Weg. Du teilst ihn mit Anderen. Du ebnest den Weg, und du lenkst alle anderen Kinder zu Mir. Du tust dies, ohne dich aufzureiben. Du tust dies durch Dienen. Was, meinst du, könnte Mir dienen bedeuten? Meinst du, es würde pathetischer sein bedeuten? Eine hohe Position innehaben? Einen großartigen Titel aufweisen?
Womöglich ist Mir dienen die Straße, auf der du im Leben läufst. Mögen doch deine Augen auf der Sonne liegen und ihr, wohin sie dich auch nimmt, hinterhergehen. Ein simpler Mensch nimmt den nächsten Schritt vorwärts. Er folgt einem unbeschriebenen Pfad und erhellt ihn mit jedem Tritt. Herrlich ist der Pfad, der zu Mir führt. Der Pfad, der zu Mir führt, eröffnet Pfade für Andere, dass sie sie betreten mögen.
Keiner vermag aus sich selbst heraus durch das Tor des Himmels zu gehen. Er kann nicht alleine reisen. Eine jede Wende, die er nimmt, gibt für Jedermann einen Rhythmus vor, danach zu schreiten.
Du bist der Bandleader.
Jeder Schritt, den du nimmst, zählt. Jeder Schritt, den irgendwer nimmt, ist von Belang.
Der Tag ist nahe, wann Jeder gemeinsam, Hand in Hand, Fuß an Fuß, daherschreitet. Dieser Marsch auf der Erde wird donnernd sein, da Jeder den gleichen Schlag mit sich führt. Der Schlag ist Liebe. Liebe wird die einzige bekannte Kadenz sein. Wer sollte zu einem minderen Beat gehen mögen? Wer sollte nachzügeln mögen? Wer sollte abschweifen mögen? Sobald Liebe einmal erstrahlt, wer sollte an Geringerem teilhaben mögen?
Wer sollte aus dem Schritt herausgetreten sein mögen, während ihr mit Mir im Schritt sein könnt?
Ich gebe dir einen Ausblick auf deinen Platz im Forum der Welt; Du bist ein zuvorderster Marschierer beim Marsch der Welt zum Himmel. Die Welt bekommt es jetzt mit. Sie bekommt den Schlag mit, und du bist in das Mitbekommen der Welt fest eingebaut; mitbekommen, wofür sie ist. Sie ist für höchstes Einssein. Sie ist für Liebe. Sie ist für dich, und sie ist für Mich. Wir sind für das Einssein der Erde und das Einssein der Liebe. Nichts mischt sich bei Unserer Liebe dazwischen, überhaupt nichts mehr. Unsere Herzen schlagen Liebe, und Unsere Füße klopfen Liebe. Liebe, Liebe, Liebe. Ihr marschiert aufs Erfreulichste.
HEAVEN # 3510 – 5.7.2010 – This Earth You Have Inhertited
DIESE ERDE, DIE IHR VERMACHT BEKAMT
Der Vollheit der Liebe entkommt alles. Liebe ist das Füllhorn. Nichts sonst. Liebe ist angelegt, in aller Fülle gegeben und in Empfang genommen zu werden. Es gibt genügend Liebe, um zehnfach reihum zu gehen, um abermillionenfach reihum zu gehen. Der Liebe ist kein Schlusspunkt zueigen, und Liebe verdichtet sich und weitet sich aus, und in dem Kräftespiel der Liebe gibt es großen Raum für alles weitere in dem Kräftespiel der Welt. Liebe ist angelegt, überall ausgestreut zu sein. Auf der Erde ist eine Sturzflut an Liebe vorgesehen. Liebe wird alles in ihrer Wirbelschleppe einholen. Die ganze Erde wird in Liebe eingehüllt sein, sodass ein Jeder Liebe zu sehen, und zu spüren vermag, was sie wert ist, und dass sie alles wert ist. Es gibt keinen Luftzug, der der Liebe gleichkommt. Nichts kommt ihr nahe.
Liebe stellt die Grundlage für alles bereit. Liebe ist die Plattform, auf der ihr steht. Liebe ist das Kissen, auf dem ihr sitzt. Liebe ist das Rosenbett, auf dem ihr liegt. Die Sonne geht auf der Mächtigkeit der Liebe auf. Ihr wisst, es ist ein Trugbild, dass die Sonne untergeht. Sie wendet der Liebe niemals den Rücken zu. Die Sonne dunkelt sich nie auch nur eine Minute lang ab. Sie ist nie wirklich verfinstert. Während einer Finsternis ist die Sonne nach wie vor da, bloß durch eine vorübergehende Mondphase oder etwas anderes verdeckt.
Was hinwiederum bewölkt die Liebe? So wie die Sonne kann die Liebe hinter dem einen oder anderen abgedämpft werden, nichts allerdings behelligt die Liebe, unterdessen sie ihren eigenen Lauf nimmt. Vor der Sicht verborgen, ist Liebe nach wie vor, und ist Liebe vorrangig. Liebe schert nie aus. Falls du dich nicht mit all der Liebe in der Welt vermengen würdest, würdest du auf der Erde, in welchem Körper auch immer, nicht existieren. Dein Geist und dein Körper kennen die Wahrheit womöglich nicht, indes bezwingt dich die Wahrheit tief inwendig in dir, und die Wahrheit der Liebe wird Du.
Du wirst wohl sagen, es gebe nichts, was du nicht für die Liebe hergeben würdest, indessen die ganze Zeit alles, was du für die Liebe zu geben hast, Liebe und mehr Liebe ist, so lange bis dein Herz, eingeweicht in Liebe, gesüßt in Liebe, verehrt in Liebe, zum Vorschein kommt.
Liebe hat keinen Gegensatz, obschon sie offensichtliche Abweichler aufweist, so etwa Habgier, Eigennutz, und andersartiges Unglücklichsein. Es gibt kein Glück, was wie die Liebe ist. Liebe umschließt, und alles Sonstige zieht das Leben auseinander, reißt es in Stücke, hinterlässt das Ausleben deines Herzens als ein Schlachtfeld.
Liebe ist der einzige Heiler, der einzige Retter, den es gibt. Die einzige Wunde ist Mangel an wahrgenommener Liebe. Der einzige Mangel ist der Mangel an wahrgenommener Liebe. Wahrgenommener Mangel an Liebe hat Unwissenheit zum Kern. Wettet auf Liebe und auf sonst nichts. Etwas anderes, um darauf zu wetten, gibt es nicht. Liebe hat ihren Geltungsbereich, und die Domäne ist erstklassig. Alles hängt von der Liebe ab.
Ihr könnt sagen, Reichtum könne von unrechtmäßig erworbenen Mitteln herstammen. Geliebte, derjenige, der unrechtmäßig erworbene Mittel in der Hand hält, hält nichts in der Hand. Die Erscheinlichkeit von Reichtum ist in keinem größeren Ausmaß Reichtum, als die Erscheinlichkeit von Liebe stets Liebe ist.
Liebe ist für die Langstrecke, dennoch ist Liebe hell und leicht und kennt keine Zeit. Liebe ist jenseits von Zeit. Liebe ist ihr eigener Vorbote und benötigt keine Einführung und kein Finale.
Liebe ist die ganze Geschichte, und eine andere gibt es nicht.
Wenn es dich nach Liebe dürstet, nimm sie in tiefen Zügen.
Liebe wird dich niemals hereinlegen. Nicht die Liebe, freue dich indes über jeden Tropfen Liebe, den du jemandem oder etwas in der Welt geschenkt hast. Du hast dich in Liebe geübt. Gib nunmehr Liebe aus der Tiefe deines Herzens und erbitte als Rückfluss nichts anderes als das Privileg, mehr Liebe, nicht einen Anflug von Liebe, sondern Liebe zu geben; die gleiche Meine Liebe, die dir gegeben wurde, um die Erde zu bereichern und um das Leben für Alle auf der Erde, auf der Erde, die ihr geerbt habt, reicher und reicher zu machen.
HEAVEN # 3511 – 6.7.2010 – New Sunlight Straight Ahead
NEUES SONNENLICHT GERADEAUS
Unschuld meint nichts erwarten, meint das Unerwartete genießen, meint entzückt sein über Überraschungen.
Unschuld hat kein Objekt im Sinn. Sie kennt keine Enttäuschung, weil sie keine Agenda hat. Unschuld lacht und klatscht mit den Händen.
Es ist nicht so, dass sich die Unschuld in jedem Moment im Voraus auf die Freude freut. Unschuld ist spontan und kann nicht geplant werden. Unschuld überkommt einen bei der Freude am Leben, so wie die Freude eben dann in Erscheinung tritt, wenn sie in Erscheinung tritt. Unschuld entzückt. Mit Absicht eingenommene Unschuld erscheint, dem Entzücken im Angesicht von Unschuld gegenüber, schal.
Einerlei, wie oft du mit einem Säugling Guckguck spielst, er ist entzückt. Das Kind denkt nicht: „Ich möchte entzückt sein.“ Es ist schlicht entzückt. Jedes Mal ist das Spiel neu, und jedes Mal hat es Entzücken zur Folge. Das Spiel bewerkstelligt kein Entzücken. Entzücken kommt hervor.
Wenn du dich nicht auf die Vergangenheit oder auf die Zukunft zurückbeziehen würdest, wäre Entzücken der Gemeinplatz, und doch wäre es nach wie vor Entzücken.
Es ist wohl vergessen worden, dass das Leben auf der Erde angelegt ist, mit Entzücken erfüllt zu sein.
Falls Urteilen nicht existierte, wäre das Leben Entzücken um Entzücken. Euer Leben wäre Entzücken um Entzücken. Ohne Urteilen würde das Leben herankommen, und es wäre willkommen wie das Sich-Entfalten, als was das Leben sich auszeichnet.
Öffnet euch dem Leben gegenüber, Geliebte. Nehmt es an der Hand und geleitet es herein, so wie ihr das mit einem wohlhabenden Gast tun würdet. Seid angesichts eures Gastes des Lebens entzückt, selbst wenn er arm ist, selbst wenn sich das Leben, so wie ihr es seht, als ein Dieb oder Bettler darstellt, scheinbar im Begriff, euch etwas wegzunehmen.
Auch dann – das Leben ist eine Gunst, und es steht euch besser an, es willkommen zu heißen, als es verächtlich zu machen.
Sogar Tränen können unschuldig sein. Sie kommen aus eigenem Antrieb, ebenso wie das Lachen. Deine Schultern werden unter Tränen geschüttelt, genauso wie unter Lachen. Schluchzer des Lachens und Tränen der Freude existieren gleichermaßen und reichen sich dir hin.
Du interpretierst Ereignisse als Kummer. Es kann durchaus sein, dass du das Glück unterschätzt und dir zu viel aus dem Kummer machst. Kummer ist eine jämmerliche Sache. Ach leider, Kummer ist im Sinn des Menschen aufzufinden. Das was nicht existiert, existiert im Geist des Menschen.
Du bist ein Erfahrer des Lebens, so wie es in seinen zahlreichen Verkleidungen zutage tritt, allerdings ist das Leben schier Leben. Es verlautbart sich hinwiederum selbst, es bietet sich dir dar. Dem Leben ist nicht zu entkommen.
Das Leben auf der Erde hat man als einen Wald beschrieben, der so dicht ist, dass man durch ihn die Sonne und den Mond nicht sehen kann. Gleichwohl geleiten Wälder zu Lichtungen, sie geleiten zum Ozean. Bevor du durch den Wald gehst, zeichnet er sich groß ab. Sobald du ihn einmal durchquert und die Lichtung und den nachfolgenden Ozean erreicht hast, hat er seine Düsterkeit eingebüßt. Was groß und düster schien, ist es nicht mehr. Und so läufst du durch das Leben und hältst deinen Schritt munter, denn unmittelbar vor dir liegt neues Sonnenlicht.
Hüpft im Leben und seid gesegnet.
Das Leben auf der Erde ist ein gesegnetes Zwischenspiel. Geht an dem Leben nicht vorbei. Ringt nicht mit ihm, ringt allerdings mit der Freude, die da ist. Es gibt bei jeder Münze die andere Seite. Lasst Beurteilen aus dem Bild heraus, denn es ist eine dunkle Kreide, die alle anderen Farben erdrückt. Wählt helle Farben. Nehmt das, was euren Anteil des Lebens ausmacht, ob ihr es nun herbeigeladen habt oder nicht, und kommt ebenso unschuldig heraus, wie ihr hinein gegangen seid.
Es ist an dir, das Leben willkommen zu heißen und keine Anläufe zu machen, das Leben zu verhindern. Du bist ob der Freude und nicht ob des Grams hier. Kummer ist eine mindere Wahl. Bejahe, was das Leben heranbringt, und bezeichne es nicht als Jammer oder als dies oder das, nenne es vielmehr ein Geschenk, was es ja ist.
HEAVEN # 3512 – 7.7.2010 – God Created a Wonderful World
GOTT ERSCHUF EINE WUNDERBARE WELT
Das Leben in der Welt ist keinesfalls insgesamt auf das Körperliche angewiesen. Selbst dann, stelle immer etwas Schönes vor dich hin. Eine Blume, einen Topf mit Kräutern, einen Bambussprössling. Lasse deine Augen auf etwas fallen, was in deinem Herzen Schönheit anrührt. Eine Stoffprobe in einer Farbe, die du magst. Eine kleine Zeichnung. Halte jene Strahlen des Sonnenscheins für dein Herz zugänglich. Es wird zwischen den Schlägen in der Schönheit trinken.
Trage Schmuckstücke, um dich glücklich zu machen. Daran ist nichts Falsches. Ein schlichtes Stück farbiges Glas wird ausreichen.
Steuere dein Leben mit Schönheit an, mit der Gestalt eines Kreises oder einer Birne oder dreier Punkte eines Dreiecks. Gestalte die Platzierung, was deinem Herzen ein kleines Glück bereitet, um.
Erfreue dich am Tröpfeln des Wassers über deine Finger.
Höre Musik, die du magst.
Entfache dein Herz mit dem, was du liebst.
Nimm eine farbige Flasche. Stecke einen Stock in sie wie einen Strohhalm und bringe damit Schönheit vor dir zum Vorschein.
Schaue aus dem Fenster, oder stelle dir ein einfaches Kunsthandwerksstück hin, wozu du hochschauen und es betrachten kannst.
Schaffe gar körperliche Schönheit, wohin du auch gehst. Gehe in Schönheit. Lasse deinen Gang schön sein.
Lasse die Bewegung deiner Hände schön sein.
Du hast die Anmut Gottes. Gottes Liebreiz ist schön.
Schicke die Macht der Schönheit nicht weg.
Trinke von alledem tief, was dir das Leben darbietet. Dein Herz wird dir für deine Inbedachtnahme seiner von Herzen danken.
Stelle einen Stein auf deinen Kaminsims. Lasse das Licht auf ihn scheinen.
Liebe das Bisschen Erde, auf dem deine Füße stehen.
Mache Schönheit zu deinem Herzstück.
Schaue in Augen und sieh die Schönheit, die die Augen widerspiegeln.
Liebe alles, was du betrachtest.
Und falls dein Tisch über und über voll ist, beseitige das, was ihn nicht zu einem Kunstwerk macht. Mache das Zimmer, in dem du arbeitest zu einem Stillleben, was eines Kunstmuseums würdig ist.
Trage heute im Sinn, dass du alles für dich und für Andere schön machst.
Habe Ich dich nicht mit Schönheit umringt? Suche dir etwas aus, was schön ist. Wähle einen schönen Gegenstand, der dir die Schönheit des Lebens signalisiert.
Eine einzelne Kerze auf dem Tisch ist schön. Zünde sie an.
Befestige zwei Federn an einer Wand. Lege drei polierte Äpfel in eine Schale.
Mache alles, was du anfasst, schön. Lasse deine Augen, Hände und dein Herz auf Schönheit niedergehen.
Falls du auf deinem Tisch zehn Dinge liegen hast, nimm neun weg. Morgen kannst du das eine wegnehmen und dir ein anderes aussuchen.
Gib vor, du befändest dich auf einer Insel, und wie du dir Schönheit auswählst, wo du sie findest. Eine Seemuschel schmückt die Welt. Ein Blatt. Ein paar Grasbüschel.
Selbst Leersein kann schön sein. Es existiert eine Fülle der Leere.
Befestige eine Notiz an deinem Spiegel. „Gott erschuf eine schöne Welt für mich. Schönheit ist überall. Ich hebe das hervor, was schön ist. Meine Augen fotografieren Schönheit, wo sie sie auch erblicken. Auch ich bin ein schönes Kunstwerk. Mein Handinneres ist schön. Ich liebe Meine Hände. Gott machte sie für mich. Ich benutze die Hände, die Gott mir gab, um zu der Schönheit, die vor mich hingestreut ist, noch etwas hinzuzutun. Ich bin Gottes Magd. Gott möchte einzig, dass ich zu der Schönheit der Welt, in der Er sich in der Hauptrolle zeigt, noch weiteres hinzufüge.“
Klebe die Worte in dein Herz, sodass das Licht der Worte bei jedem Atemzug aus dir herausströmt.
Du kniest einzig vor Mir, damit Ich dich zum Ritter des Lichts der Welt zu schlagen vermag. Ich lege Mein Schwert der Wahrheit auf den Lichtkranz über deinem Haupt, und Ich verkündige dich als Liebe, als Kunstwerk, Schönheit, Weisheit, als Hervorrufer von erhelltem Licht auf Erden. Du bist Mein Licht-Träger. Mein Licht ist alles, und es wiegt nichts. Du trägst es wie eine Tiara, denn Ich habe dich mit dem Licht der Welt gekrönt.
HEAVEN # 3513 – 8.7.2010 – The Altar You Build
DER ALTAR, DEN IHR ERRICHTET
Ich habe nie gesagt, du habest berühmt zu werden. Ich habe nie gesagt, dass du auf die Manier der Welt reich zu werden habest. Ich habe eine Menge Sachen nie gesagt. Du hast sie gesagt. Du hast gesagt, du hättest zu etwas zu werden. Ich sagte dir, du bist bereits, wovon Ich träumte, dass du es bist, insoweit als du Meinen Traum sein lässt.
Ich sagte nie, dass die Welt dich zu schätzen hat. Ich sagte nie, dass du ein Filmstar zu sein hättest. Du bist bereits in Meinen Augen ein Stern. Du bist bereits die Frucht Meines Weinstocks, den Ich der Welt gab, um Meinen Willen auszuteilen.
Was, Geliebte, erbitte Ich von euch, außer dass ihr Mein Licht seid und es verstrahlt, und dass ihr Freude wie Konfetti verbreitet. Ich bitte euch nicht, euch zu verstecken, noch auch bitte Ich euch, zu protzen.
Die Erhabenen waren simpel. Was trugen sie mit sich, ausgenommen Mein Licht. Sie waren heilig, weil sie wenig mit sich trugen. Sie waren großartige Einfachheit. Sie schmückten sich nicht. Sie hoben die Welt empor. Sie hoben die Herzen der Welt hoch. Sie verkündeten sich nicht selbst als großartig. Sie verkündeten die Größe der Welt und die Größe all Jener, die auf der Erde wandeln. Sie verkündeten Unsere Größe. Sie redeten die Wahrheit. Sie redeten nichts Illusionäres.
Was erstrebten die Erhabenen für sich selbst? Was wünschte sich Buddha, als er lachte oder Weisheiten aussprach? Was wollte er für sich selbst? Er bat um nichts. Er hatte alles. Du hast ebenfalls alles.
Du hast Mich. Du besitzt Mich nicht. Du dienst Mir in der Vollheit des Lichts des Lebens. Du kamst zur Erde, um Meinen Willen zu tun. Du kamst zur Erde, um eine Kraft des Lichts zu sein. Du, der du das Licht der Welt bist, kamst hierher, um Alle Meines Lichts teilhaftig werden zu lassen, um es Allen sichtbar zu machen, um Mein Licht zu enthüllen, um es rein zu machen, um deutlich herauszustellen, woraus der Mensch gefertigt und wofür die Erde hier ist.
Dein Leben ist der Altar, den du Mir errichtest. Du bist Mein Altar, den Ich errichtet habe. Ich habe dich angemacht, und du zündest Mir deinen Altar an.
Dir ist es unmöglich, ausschließlich für dich alleine zu leben. Ich habe dich nie darum gebeten. Das wäre zum Erbitten zu wenig und gleichzeitig zu schwierig. Falls Ich das von dir erbäte, würde dein Leben wie ein eingewachsener Zehnagel. Du möchtest dich ausweiten, nicht zusammenziehen. Du möchtest füllen, nicht entleeren. Du möchtest die Welt gerne mit Licht anfüllen.
Du bist nicht hier, um etwas von der Welt wegzunehmen.
Du, der du in die Welt gehörst, nennst die Habseligkeiten der Welt nicht dein eigen.
Du nennst das Licht, an dem du Alle teilhaben lässt, nicht dein eigen. Du besitzt es nicht. Du gibst. Du langst dir selbst in die Tasche und gibst Mein Licht großherzig aus. Etwas anderes gibt es für dich nicht zu tun. Du kannst kein Geizhals was Mich anbelangt sein. Du kannst nicht bloß ein Bisschen geben. Du hast alles von Mir zu geben. Was hast du überhaupt von dir zu geben?
Du dienst der Größe. Es gibt nichts anderes, um ihm zu dienen. Du dienst dem Nonplusultra von Mir, und damit dienst du dem Nonplusultra deiner selbst. Du dienst gut. Und du, der du derart dienstbar bist, erweist dir selbst einen großen Dienst, und das tust du in Meinem Namen. Du, der du Mein Segen bist, segnest.
Gehe barfuß, oder gehe in Designer-Schuhen. Was, meinst du, macht das aus? Was etwas ausmacht, ist, dass du auf der Erde wandelst und dass du für Mich unterwegs bist, und dass du infolgedessen um Aller wegen deiner Wege gehst. Fürderhin – geheiligt sei dein Name.
HEAVEN # 3514 – 9.7.2010 – Embraced in Love
IN LIEBE UMSCHLUNGEN
Niemand stirbt alleine. Niemand lebt alleine. Wenn jemand in einer Wüste, ohne dass ein anderes Menschenseinswesen um ihn herum ist, stirbt oder lebt, ist er nicht allein, denn Ich bin bei ihm. Niemand hat von Mir weniger. Allen gebe Ich alles Meiner selbst. Dass Etliche sich mehr Unserer Verbundenheit gewahr sind, ist eine andere Sache. Jetzt in dem Augenblick kannst du oder kann sonst jemand sich in Meine Arme der Liebe erheben, oder, falls dir das lieber ist, kannst du in Meine Arme sinken. Du kannst in Meine Arme der Liebe sinken, so wie du in eine Matratze, die mit Daunen gefüllt ist, sinken würdest, oder du kannst dich in Meine Arme der Liebe erheben, so wie du dir die schattigen Plätzchen des Himmels vorstellst. Alles ist eine Metapher, Geliebte, ausgenommen die Realität Unseres Einsseins.
Worte wurden geboren, um Unsere Liebe abzuschildern, die schlicht nicht beschreibbar ist, und gleichwohl traten Worte in Erscheinung, um das zu verkünden, dem bereits zugejubelt worden war.
Tanz, Gesang und Worte wurden geboren, um das Unbeschreibbare zu beschreiben. Tanz, Gesang und Worte wurden wie ein Stempel, der auf die Realität gedrückt wurde, so, als bedürfe die Realität der Bestätigung, so, als ob die Beschreibung von Liebe das anheben könnte, was keine Erhöhung, keine Abschilderung nötig hat, und gleichwohl wollten Herzen beschreiben und Gedichte über Liebe machen. Es gab einen Bedarf, Lob zu singen, und demnach gab es Oden, Opern und Erzählungen über verloren gegangene und über aufgefundene Liebe, so, als würde die eingebildete Absenz von Liebe einen Umriss der Liebe entwerfen und sie kenntlicher machen. Hinfür konnte die Liebe nicht vorherrschender sein, als sie es seit eh und je war.
Liebe ist ewig, wiederum sind Beschreibungen der Liebe endlos, und doch beschreibt keine Beschreibung. Abschilderungen vermögen die Liebe nicht endlich zu machen, denn Liebe ist unendlich. Das Unendliche kann nicht weniger gemacht werden. Es kann nicht in kleine Stücke gebracht werden, freilich können Worte, Gesang und Tanz nicht abgehalten werden, dafür Anläufe zu unternehmen. Es gibt im menschlichen Herzen etwas, was das Unverherrlichbare verherrlichen möchte, so, als könne es etwa eine Möglichkeit geben, das verherrlichend zu erhöhen, was bereits höher als hoch, was weiter als weit ist. Gleichwohl existiert die Nachfrage, zum Ausdruck zu bringen, was unausdrückbar ist, was schier angedeutet oder worauf bloß hingedeutet werden kann.
Mithin hebt der Mensch, so wie er seine Augen zu Mir hochhebt, Worte, Musik und Tanz zu Mir hoch als Dargebote für Applaus. Der Mensch möchte für Mich mit den Händen klatschen. Er möchte das Unausdrückbare zum Ausdruck bringen.
Indes wickelt sich der gleiche Mensch in die unrichtige Geisteshaltung auf, dass er allein sterben oder jemals allein sein könne. Der gleiche Mensch sieht Schönheit, und der gleiche Mensch fällt aus Angst auf die Knie, die ingesamt im Land Werbung betrieben hatte. Ihr meint ja gerne, niemand kaufe sich gerne in die Angst ein, und doch hat das der Mensch getan, und er bezahlt ein hohes Lösegeld dafür. Für die Schwachheit der Angst gibt er die Stärke des Friedens auf. In der Angst gab der Mensch in der Tat sein Erbe für eine Ferkelei an Suppe auf.
Derweilen bin Ich bei euch. Derweilen habt ihr Mich eh und je. In Liebe und in Angst – Ich BIN, und Ich BIN bei euch. Es gibt keinen Todesschatten, das begreift ihr. Es gibt nur Licht. Wo Ich BIN, und wo ihr SEID, ist Licht. Angst ist respekteinflößend. Licht und Liebe sind echt, und sie sind bezaubernd, gleichwohl wählt sich der Mensch die Angst unschwerer aus. Er fasst sie am Kragen, als wäre sie wahr, und scheut das Licht, als wäre es nicht echt.
Ist es möglich, dass der Mensch in der Angst Trost findet? Ist es möglich, dass der Mensch in der Ansicht Trost findet, er sei abgedriftet und irgendwo alleine? Ist es möglich, dass der Mensch mehr Sicherheit in der Angst findet als in Mir? Falls das der Fall ist, hat der Mensch Mich noch nicht gefunden, selbst unterdessen Ich ganz entschieden das Fundament von ihm darstelle. Ich halte Mich nicht verborgen. Es stimmt, Ich kann mit den Augen nicht gesehen werden, und doch kann Ich erkannt werden. Wieso sollte jemand die Angst wählen mögen, während er sich unablässig von Liebe umfangen weiß?
HEAVEN # 3515 – 10.7.2010 – As the World Ascends
WIE DIE WELT AUFSTEIGT
Mein Herz lechzt nach dem deinen, wie das deine nach dem Meinen. Ich weiß, dein Herz ist bereits Mein, wonach Ich Mich demnach wirklich sehne, ist deine Kenntnisnahme, dass Mein Herz unentwirrbar dein ist. Wir SIND Eins, und doch kannst du, der du in einem menschlichen Körper auf der Erde lebst, es dir nicht recht ergründen, wie das sein kann. Du irrst dich. Die Welt hat dich durchaus ausgiebig über den Irrtum deiner Wege unterwiesen, unterdessen Ich dein Ankommen bei Mir im Blick habe. Das Versprochene Land ist bereits dein, und dennoch sehnst du dich nach ihm. Du lechzt nach ihm. Indes kannst du an das Versprochene Land als eine Realität nicht so recht glauben. Es sieht dir wie eine Phantasie aus, wie eine weitere Phantasie, die du zu dir her hast gleiten lassen, wie eine weitere Phantasie, bei der du befürchtest, sie sei schier ein ausgeklügeltes Sedativum. Davon umgeben, was du Realität nennst, in Hinsicht auf die endlosen Fakten um dich herum – scheint dir ein glücklicher Jagdgrund weit entfernt zu sein.
Hartnäckig erzähle Ich dir, dass das, wovon du träumst und wonach du dich sehnst, wahr ist. Träume sind auf Wahrheit gegründet, und doch bringen dich die alltäglichen Veranschaulichungen von Minderem als Wahrheit durcheinander. Bei dir besteht die Geneigtheit, zu meinen, Shangri-la existiere nicht, könne unmöglich existieren, keinesfalls im Laufe deiner Lebenszeit. Ich, Geliebte, denke andere Gedanken. Ich kenne den Himmel aufs Innigste, und Ich kenne euch aufs Innigste, und Ich kenne die schöne Schöpfung, in deren Mitte ihr euch befindet.
Sind reife Mangos und dass sie auf einem Baum wachsen ein Traum? Reife Mangos, Trauben, Beeren, Speisekürbisse und Karotten wachsen für euch, eine jede in ihrer Jahreszeit, eine jede auf ihre Weise. Ist nicht eine wundervolle Gestaltung zuhanden, die Nahrung und die dich hervorbringt? Du bist nachhaltig. Du hast deine Jahreszeiten. Gleichzeitig blühst du ewig für Mich.
Ich bin Nahrung für das Denken, und doch bin Ich mehr als Denken. Ich BIN. Ich bin definitiv nicht deine Einbildung. Ich bin jenseits dessen, was du dir vorstellst, und demnach du keineswegs anders.
Falls das Beste, was du zu tun vermagst, dir Mich vorstellen ist, dann stelle dir Mich vor. Mache weiter und stelle dir Mich vor, bald genug wirst du dahinter kommen, dass deine Vorstellungen die ganze Zeit die Wahrheit ausmachten. Dann wirst du Handstände machen, derart freudig wird deine Entdeckung sein. Ich war die ganze Zeit die Wahrheit, und alldas, worin du dir sicher warst, es sei die Wahrheit, war zurecht- und ausgedacht. Bei aller Liebe und Respekt für dich, du hattest viele Dinge falsch herum.
Du warst der Auffassung, durch Schläue würdest du reicher. Du meintest, An-Sich-Reißen sei der Weg, etwas zu erlangen, und Geben sei die Manier, Einbußen zu erleiden. Schlage mit deinen Gedanken Purzelbäume, und drehe die Welt auf die richtige Seite. Lasse das Scharf-Nachdenken sein und drücke deine Hand auf das Herz. Dein Herz ist, wo das Leben ist. Deine Gedanken sind Accessoires. Deine Gedanken marschieren stolz daher. Allzu oft haben sie dein Herz weggestoßen.
Bringe dein Herz auf die Vorderseite. Dein Geist ist ein Interpret, und er weiß nicht immer, wovon er redet. Er ist wie ein Besserwisser. Kein Geist weiß alles. Der Geist neigt dazu, die Oberfläche flüchtig zu überfliegen und sich auf bestimmten Aspekten abzufedern, die es nicht wert sind, sich an ihnen zu prellen. Aber das Herz, ah, das Herz, das Herz geht nieder und glättet die Sorgenfalten, die irrige Gedanken vertieften.
So wie die Welt aufsteigt, so tut es dein Herz. So wie dein Herz aufsteigt, so tut es die Welt. Nicht nur du und Ich sind Eins, die Welt und du sind ebenfalls eins, sind ebenfalls unentwirrbar miteinander verflochten. Die Bohnenstange, die zum Himmel wächst, ist dein Herz. Dein Herz ist eine schön gewobene Borte, die zum Himmel reicht, und dieses Flechtband deines Herzens mutet dir an, an ihm hochzuklettern, bis du beim Himmel, bis du bei Mir anlangst und deine Sicht rein wird, und, ein jeder deiner Träume war stets zutreffend.
HEAVEN # 3516 – 11.7.2010 – Where Life May Take You
WOHIN DAS LEBEN DICH NEHMEN WIRD
Poesie ist unerlässlich. Sie bietet dir flüchtige Eindrücke von der Wahrheit dar. Poesie ist im Tanz, in der Musik und in der Art und Weise, wie dich ein kleines Kind ansieht, zugegen.
Die materielle Realität kann dich nur so und so weit tragen. Sie hält deine Nase an den Wetzstein. Poesie hebt dich hoch und gibt dir eine höhere und weitere Sicht. Sie ist ein Sprung zur Wahrheit, selbst wenn sie nicht begriffen wird. Am Leben ist mehr als Verstehen. Selbst Poesie nicht verstehen ist eine schöne Sache. Nicht verstehen gibt dir statt, voller Verwunderung hinzuschauen und zu erkennen, dass es mehr als die tägliche Routine des Lebens gibt.
Sobald du in die Augen eines geliebten Menschen schaust, siehst du Poesie und kommst ihr derart nahe. Wir können sagen, dass die Spuren, auf denen dein Leben fährt, die Poesie sind. Es mag ja sein, du gibst Limericks gegenüber großer Dichtung den Vorzug, aber Scherze, die dich zum Lachen bringen, zeitigen dieselbe Wirkung auf dich wie Poesie. Sie dehnen dich zwischen der Story und ihrem überraschenden Ende auseinander. Scherze überspringen auch Teile, die plötzlich aufgefüllt werden, und du bist aus deinem gewöhnlichen alltäglichen Denken herausgelangt.
Du kannst nicht auf einer Ebene alleine leben. Du hast ein Bedürfnis nach mehr als einer Ebene der Existenz, da mehr als eine Ebene der Existenz existiert. Annehmlichkeiten der Schöpfung sind schön und gut, und doch sind sie nicht ausreichend. Die gewöhnliche Welt ist schlicht für Herzen, die im Himmel gemacht wurden, nicht genug.
Was du suchst, ist an dir, danach zu suchen und es zu haben. Wonach dein Herz ächzt, das verdient es.
Entsinne dich jetzt, dass in der Poesie und im Humor Überraschungen existieren. Es muss Überraschungen geben. Es muss das Unerwartete geben. Es muss das Wundervollere geben als das, wovon du sogar geträumt hast. Sei zugänglich. Lies oder schreibe nicht in all dem Kleingedruckten.
Wenn du in einem Auto fährst, kennst die Route nicht, die das Auto nehmen wird. Auch erfasst du womöglich seinen Bestimmungsort nicht voll und ganz, auf einer Fahrt allerdings befindest du dich. Das ist die Fahrt deiner Lebenszeit, über die Ich rede.
Entlang des Wegs siehst du spektakuläre Zeichen dessen, was kommen soll. Heavenletters sind eines dieser Zeichen. Der Frühling ebenfalls. Das Leben ist voll mit diesen Zeichen. Bestaune sie.
Damit du an den Wendungen, die dein Leben nimmt, ins Staunen geraten kannst, hast du unschuldig zu sein. Unschuld ist Offenheit für das, was du siehst. Falls du dir sicher bist, dass du die Route kennst und wie sie auszusehen habe, wirst du den Wagen, in dem du fährst, abwürgen. Unschuld, Offensein, Nichtwissen, wie alles sein sollte – diese sind der Schlüssel zur Freude im Leben.
Wenn du ein Foto vor dich hinhältst, wie deine Route auszusehen hat, hältst du Ausschau, dass das Leben deinem Foto gleichkommt, und dementsprechend versäumst du die Ansichten. Wenn du deinen Kopf herumdrehst, um zu sehen, wohin der Wagen gefahren ist, anstatt zu sehen, was vor dir liegt, versäumst du gleichfalls die Anblicke. Ein Blick nach hinten hält dich ab zu sehen, wo du dich jetzt soeben befindest.
Sieh dein Leben wie ein schönes Unbekanntes, und sei ihm gegenüber offen. Sieh es als ein Abenteuer. Es ist keine Aufgabenstellung. Ein Abenteuer liegt nicht insgesamt offen vor dir aus. Unterwegs wirst du auf einem Abenteuer Entdeckungen machen. Du kannst nicht alles was hereinkommt und herausgeht voraussagen. Wieso vorhersagen, unterdessen es da draußen etwas Wundervolles für dich gibt, was du nicht voraussagen kannst?
Es ist nicht nötig, dass du dich derart fest am Lenkrad des Lebens festhältst. Der Wagen, mit dem du zu Mir fährst, hat keine Anschnallgurte. Halte dich nicht so sehr fest. Auf dieser Fahrt einer Lebzeit bist du der Beschränkungen ledig, und du bist voller Leben und Möglichkeiten, wohin das Leben dich lenken wird.
HEAVEN # 3517 – 12.7.2010 – Upstairs in the Golden Palace
IM GOLDENEN PALAST DIE TREPPE HINAUF
Von jetzt ab weißt du, dass Glücklichsein und Unglücklichsein in dir Wohnung nehmen. Du nimmst dir zu einem gegebenen Zeitpunkt das eine oder das andere zueigen. Höhen und Tiefen sind im Leben zeitweilig. Dein Glücklichsein und Unglücklichsein haben mit deinem Glauben an die Zeit als etwas Reales zu tun.
Das Gewahrsein, was du Glücklichsein oder Unglücklichsein nennst, hatte keinen einzelnen Namen. Die Temperatur trägt die Bezeichnung heiß und kalt mit sich, zu welchem Begriff gehören Glücklichsein und Unglücklichsein? Stimmung ist nicht so ganz das Richtige, denn Stimmung ist etwas Flüchtiges. Seinszustand ist nicht der richtige Begriff, denn dein Seinszustand ist beständig und insgesamt unterliegend, unbesehen, wie weit deine Wahrnehmung von ihm davon entfernt ist. Vielleicht können wir Glücklichsein und Unglücklichsein als Wahrnehmungszustände bezeichnen.
Mit Sicherheit, die Welt händigt euch Anlässe für eure Wahrnehmung aus. Mit Sicherheit, die Welt hinterlässt euch Pakete auf eurer Türschwelle, und etliche nennt ihr glückstragend, und etliche verheerend. Nichtsdestotrotz ist euer Zustand der Wahrnehmung nicht ausschließlich davon abhängig, was euch das Leben zu einem bestimmten Zeitpunkt ausweiten oder einschränken wird.
Ihr habt womöglich keine Ursache, unglücklich zu sein, und doch empfindet ihr Unglücklichsein. Ihr nehmt es wahr. Ihr erkennt sehr wohl, dass es rund um euch Menschen gibt, die deutlichere Gründe als ihr haben, unglücklich zu sein, und doch haben sie ihr Glücklichsein, hinwiederum bemerkt ihr an diesem oder jenem Tag, dass ihr euch nicht glücklich fühlt.
Ihr erkennt, dass ihr manchmal allen Grund habt, glücklich zu sein, und dass das Glücklichsein für euch irgendwie seinen Kitzel verloren hat. Gestern fühltet ihr euch glücklich. Heute nicht. Du hast dich verändert. Vielleicht fühlst du dich unglücklich, ohne Grund.
Dein Leben gehört nicht entlang deines Empfindens von Glücklichsein bemessen. Das wäre eine schwankende Grundlage. Deine Wahrnehmung ist öfters inakkurat. Ein unterliegender Fluss ist hier zugegen, von dem dein Leben abhängig ist, ein unterliegender Fluss, der reine Energie, reine Liebe, reine Freude ist. Und doch gerätst du in Ablenkungen von diesem Fluss und schaust auf kleine Hemmnisse, die auf ihm strömen, und siehst sie als große Hindernisse, als Hindernisse, die dich von deinem rechtmäßigen Erbe abhalten.
Deine Wahrnehmung ist mächtig. Sie kann Verwüstung verursachen. Sie kann dich niedergeschlagen machen. Alles im Leben ist so, wie du es siehst, wie du es begrüßt, wie du es interpretierst.
Die Zwecksetzung deines Lebens ist nicht Glücklichsein. Glücklichsein hat seinen Adel, und doch ist es nicht der Zweck deines Lebens. Glücklichsein ist ein allzu eingeengter Zweck. Glücklichsein ausgeben kommt jenem eher nahe. Glücklichsein geben ist deine Grenzen ausweiten und macht dich nicht zum Zentrum deines Lebens.
Du hast vielleicht in deinem Leben spezifische Zweckstellungen, und diese lenken dich zu größerem Glücklichsein. Vielleicht hast du ein Ziel, auf den Meeren zu segeln, oder auf einem Webstuhl Schönheit zu verweben, oder auf Berge zu klettern, oder Blumen zu züchten, oder ein Künstler der einen oder anderen Art zu sein, oder Schuhe zu besohlen.
Der größere Zweck, der Allen gemein ist, lautet näher zu Mir kommen. Ich lade euch herbei. Näher bei Mir ist näher bei euch. Ich strecke Meine Hand zu euch aus, um euch zum Himmel hoch zu heben, während ihr auf der Erde existiert. Ich lade euch ein, die Wahrheit zu finden und sie zu leben.
Vielleicht können Wir sagen, dass ihr jetzt im Keller lebt. Er beschützt euch. Er hat definitiv seine guten Seiten. Es gibt allerdings eine Treppe aus dem Keller heraus, die euch oben zu dem Palast führen wird, wo das Sonnenlicht hineinstürzt und wo es Räume um Räume von unübertreffbarer Schönheit und Kostbarkeit gibt, die über eure Vorstellungsgabe hinausreicht.
Obschon Ich dort bin, woimmer ihr seid, bin Ich auffallend oben an der Treppe im goldenen Palast bei euch. Ich warte auf euch, dass ihr die Treppe hoch kommt und euch zu Mir setzt.
Meine Metapher greift zu kurz, weil Ich euer Fundament bin, insofern könnte Ich sagen: „Kommt runter zu Mir“, freilich bin Ich nicht euer Untergeschoss. Genauso wenig euer Dachboden.
Was seid ihr, und was bin Ich, so lange, bis Wir Eins werden?
HEAVEN # 3518 – 13.7.2010 – God’s Beloved Piano Player
GOTTES GELIEBTER KLAVIERSPIELER
Kommt und setzt euch auf diese Bank zu Mir, und Wir wollen Klavier spielen. Lasst Uns ein Duett spielen. Ich sitze neben dir. Ich summe eine Melodie. Deine Finger bewegen die Klaviertasten. Du bist Mein Klavierspieler. Ich flüstere dir ins Ohr. Du bist Meine Hände. Gemeinsam spielen Wir eine Symphonie. Ich in Stille, du schlägst die Tasten. Wo kommt die Musik her?
Dies ist zurzeit Unsere Beziehung. Eines Tages werden Wir Uns miteinander vermengen, bis es nur Einen von Uns gibt, der auf der Klavierbank sitzt und Klavier spielt. Es wird kein Tastendrücken mehr geben. Das Klavier wird fast von selbst spielen.
Man kann Uns kaum ein Orchester nennen, und dennoch machen Wir mächtig Musik. Unsere Musik hallt überall wider. Sie setzt für die Welt den Ton.
Unsere Weisen sind eingängig. Jeder kriegt sie mit. Der Satz in ihrem Schritt ist der Rhythmus, den Wir hervorbringen.
Mein geliebter Klavierspieler, wie geeint Wir doch sind. Man sagt, Ich sei der Ozean und du die Welle, dennoch, wer ist es, der dabei die Unterscheidung trifft? Nicht das Herz. Nein, nicht das Herz. Dann muss es der Geist sein.
Herz und Geist werden sich vermengen, nicht anders als du und Ich ineinander übergehen werden. Dem Geist steht ein großes Erwachen an, und er wird über sich lachen. Er wird anheben, eine großartigere Musik zu spielen, da er zu einem Begleiter des Herzens wird, anstatt sich zu bemühen, seine eigene Trommel zu rühren. Kannst du das Herz und den Geist Arm in Arm sehen, die Straße des Lebens entlanggehen sehen, währenddessen der Geist dem Schritt des Herzens hinterhergeht, Geist und Herz beide das Herz in den Adelsstand erhebend. Dies ist Harmonie, Geist und Herz. Diese Harmonie stellt sich her, bis Himmel und Erde ebenfalls Eins sind. Weswegen nicht? Weswegen kann sich die Welt nicht zum Himmel erheben? Alles, was die Welt zu tun hat, ist ihre alten Schuhe ausziehen und neue glänzende anziehen. Neue Schuhe könnte man als den Pass zum Himmel ansehen.
Falls die Welt ein Boot wäre, würde er lange abgestandenes Wasser darin ausschöpfen, und die Welt wäre leichter.
Der Himmel ging vor langer Zeit auf der Erde nieder. Nunmehr ist es an der Welt, sich über ihr altes Selbst zu erheben und ganz natürlich dem Himmel unter Himmels-Gegebenheiten zu begegnen. Mit dem Himmel gibt es kein Verhandeln. Weswegen sollte sich die Welt nicht emporheben mögen, währenddessen sie alles zu gewinnen und nichts einzubüßen hat, alte Denkweisen ausgenommen.
Der Himmel bewillkommnet die Welt. Er lädt die Welt ein, bei einem Abenteuer ohnegleichen Partner zu werden. Oh, du liebe Güte, was können Himmel und Erde nicht alles gemeinsam erzielen, sobald sie ihre Herzen und Gemüter darauf einstimmen? Alles, was die Welt bedarf, ist ein Vorhaben, und sie wird emporsteigen, und Himmel und Erde werden zu einem Tandem.
Was für eine Musik werden Himmel und Erde machen. Was für einen Tanz werden Himmel und Erde tanzen. Eine neue Musik, ein neuer Tanz, eine neue Welt und ein Himmel, wie er eh und je war. Ich rede hier nicht von Theorie. Ich rede von der Unumgänglichkeit einer neuen Welt direkt vor Unseren Augen. Es ist eigentlich keine neue Welt. Es ist die ursprüngliche Welt ohne die verlockenden Fallen, die sie an sich trug. Eine neue Welt des Erstaunens.
Es war der Fall, dass Meine Kinder in Ehrfurcht vor Mir standen. Und nun werden Meine Kinder in Ehrfurcht vor der Welt stehen, unterdessen jene ihren rechtmäßigen Platz im Universum erlangt. Sie erlangt ihren rechtmäßigen Platz, indem sie Grenzen und Beschränkungen los lässt, jene mancherlei menschengemachten Nichts und Wieder Nichts, die derart bedeutsam wurden, dass Sicht und Ganzheit in Vergessenheit gerieten, ins Abseits gestellt wurden, vielleicht um später auf sie zurückzukommen, auf die aber, da Zeit nicht existiert, später nie erneut Bezug genommen wurde.
Zeit ist ebenfalls eine Barriere, demnach wird über sie hinweg geschritten werden, und die Welt wird in dem Gefilde der Ewigkeit Eingang finden und die Heiligkeit dieses Augenblicks zur Kenntnis nehmen, wie er wahrhaft ist. Bist du fertig?
HEAVEN # 3519 – 14.7.2010 – This Imagined You on Imagined Earth in Imagined Time and Space
DIESES VORGESTELLTE DU AUF EINER VORGESTELLTEN ERDE IN EINER VORGESTELLTEN ZEIT UND EINEM VORGESTELLTEN RAUM
In der einen Minute befindet sich jemand bei dir, in der nächsten ist er irgendwo anders. Es ist klar, das alles ist Illusion, da weder Raum noch Zeit existieren.
Du bist immerzu, und Jeder ist immerzu. IST. SIND. Es gibt keine Vergangenheitsform, kein Futur. Es gibt keine Zeitform! Es gibt kein früher, kein später, kein dann, kein jetzt. Es gibt Ist-heit. Nicht Sind-heit, da es nur Einen und schier Einen gibt, niemals alleine für sich, sondern voll belegt. Pralles Einssein. Reichhaltigkeit. Gegenwärtig-keit.
Es ist, weder in der Zeit noch im Raum, so, dass du dich zwischen zwei Orten befindest. Wiederum ist es so, als wärest du ausstehend. Für deine Füße gibt es keinen Boden zum Berühren, und du bist immer im Himmel untergetaucht. Es gibt nichts anderes als Einssein, oder Wir (das eingebildete Wir) können dieses sogenannte Ausstehende die Allheit nennen. Es gibt keine zwei Stellen. Es gibt keinen Ort. Es gibt kein Irgendwo, was zum gleichen wie das Überall aufläuft. Keine Zeit ist das gleiche wie Ewigkeit. Kein Raum ist das gleiche wie Unendlichkeit. Raum und Zeit sind die gleichen nicht-existenten Konzepte. Die fünf Sinne teilen Raum und Zeit auf. Sie sind Emissäre der nicht-existenten Zeit und des nicht-existenten Raums. Die Sinne füllen sozusagen die Zeit, füllen sozusagen den Raum auf, indes Zeit und Raum heiße Luft sind.
Es gibt kein Leersein, da es alleinig Vollheit gibt. Es gibt keine Hast, insofern als Zeit nicht existiert.
Ihr habt euch in einem Strudel verfangen und bezeichnet jene vermeintliche Wahrnehmung als Zeit und als Raum. Zeit und Raum sind eine per Übereinkunft eingenommene Machenschaft des Geistes, ziemlich so wie des Kaisers Neue Kleider.
Gälte es euch, der Zeit und dem Raum zu entschlüpfen, so erahntet ihr, dass ihr in das Hasenloch fallen würdet. Ihr denkt, für das alles könnte es ein unzeitiges Ende geben. Es gibt kein Ende, weil du ewig bist. Es gibt kein Hasenloch zum Reinfallen. Es gibt keinen Boden für ein Loch, in dem man sich aufzuhalten hätte. Es gibt kein Leersein, und Vollheit kann einzig Vollheit der Nichtsheit sein. Mittlerweile nehmt ihr eine Welt des Dunkels und des Lichts, der Sonne und der Schatten wahr. Es gibt kein Ding.
Missversteht Mich nicht. Illusion kann wundervoll sein. Sie ist wundervoll. Das Einzige bei der Illusion ist, dass sie nicht andauert. Auf euren Annahmen fußend, enttäuscht sie euch. Sie ist nicht verlässlich. Ihr könnt nicht alle eure Hoffnungen auf ihr anbringen.
Ihr habt ein Fundament, Geliebte, und das bin Ich. Und Ich bin ihr. Ewiges Leben existiert. Es ist immerdar. Ich bin Eins mit dir, und du mit Mir. Es gab niemals eine Zeit, als Wir nicht waren. Es gab niemals Zeit. Wir umfassen Uns jetzt. Wir sind in einer unbegrenzten See des Erstaunens und der Liebe verankert. Wir schreiten nicht. Wir gehen nicht. Wir SIND. Ich BIN.
Es war für euch derart einfach, das Gefühl zu haben, die Welt sei nicht für euch. Sie ist für euch, Geliebte. Sie ist ein eingebildeter Ort, damit ihr darin spielt, um darin Lehm-Kuchen zu formen, um sie zu umsegeln, um euch auf ihr zu überschlagen, auf sie zu springen, über sie zu hüpfen, als existierte sie wirklich. Mithin seid ihr hier jetzt, seid ihr dieses eingebildete Du auf der eingebildeten Erde in einer eingebildeten Zeit und in einem eingebildeten Raum, so, als wäre das für immer so, was, wie ihr wisst, nicht der Fall ist, denn ihr geht von diesem vorgestellten Ort fort.
Natürlich wart ihr ständig bei Mir und werdet es immer sein. Ihr könnt keine Spiralen aus dem Raum heraus vollführen, da Raum niemals war. Euch kann die Zeit niemals ausgehen, weil sie nicht ist. Existenz ist real. Ewigkeit und Unendlichkeit, was immer sie sein mögen, sie sind euch real. Die Worte, die abschildern, sind nicht real. Sie sind ein durchaus wohlgemeinter Anlauf.
Nichts ist passiert. Nichts passiert. Dein Erscheinungsbild auf der Erde ist Fiktion, und doch ist dir die Fiktion dienstbar, um dir auf diesem eingebildeten Raumschiff, in dem du deinem Dafürhalten nach lebst, über die Runden zu helfen.
HEAVEN # 3520 – 15.7.2010 – Is an Affront Worth a Headline
IST EINE BELEIDIGUNG EINE SCHLAGZEILE WERT?
Geliebte, jetzt seid ihr bereit, aus dem Einflussbereich des Grams und Herzeleids herauszukommen. Genug davon, was euch anbelangt. Genug von euren verwundeten Gefühlen. Verletzte Gefühle sind nicht dafür da, euch davon zurückzuhalten, eure Mission auf der Erde zu erfüllen. Ihr habt Arbeit zu tun, und Ich versichere euch, das Wichtigste in der Welt ist nicht, eure verletzten Empfindungen zu behandeln. Verletzte Gefühle sind nichts Schönes, was man haben kann. Ich habe es bereits gesagt und möchte es noch einmal sagen: Um wie viel Andere den Erwartungen gerecht werden oder nicht gerecht werden, stellt nicht die Basis eurer Existenz dar. Ich BIN die Basis.
Denke an Mich und höre auf mit Gedanken an deine Empfindlichkeit, wie andere Menschen dich wahrnehmen und behandeln. Was haben sie mit dir und mit Mir zu tun. Musst du ihnen erlauben, vor Uns den Platz einzunehmen? Du und Ich haben eine derart tiefe und derart ausgreifende und hohe Verbindung, dass alles Sonstige neben Unserer Verbundenheit als Zweitrangiges in Rechnung gestellt wird.
Das Sehvermögen anderer Menschen ist deren Sehvermögen. Falls sie kurzsichtig sind, was hat das mit dir zu tun? Du wirst nicht schlechtgemacht. Sie sind fehlinformiert. Du bist nicht verantwortlich, dass sie fehlinformiert sind. Es ist dir nicht angelegen, sie zu informieren oder zu reformieren. Sie befinden sich in Meiner Obhut.
Sei Unserer Verbundenheit eingedenk. Stelle Unsere Verbindung zuoberst. Ich weiß, Wer du bist. Ich kenne den Respekt, der dir gebührt. Falls dich sonstwer zurücksetzt, lasse das los. Du bist nicht ob verletzter Empfindungen auf der Erde. Du bist für Erhabeneres auf der Erde.
Du kannst Andere der Dürftigkeit zeihen, und das etwa durchaus auch mit Recht, wie groß ist es allerdings von dir, Ermangelungen Anderer auf dich einwirken zu lassen?
Das Leben ist kein Gerichtssaal, wo Fälle stets zu einem Beschluss gelangen und zu deinen Gunsten entschieden werden. Was also, wenn der Richter deines Geistes Jene für schuldig befindet. Ihre Schuld ist, unwissend zu sein, in der Sache nicht anders als du.
Du hast eine Verantwortlichkeit, glücklich zu sein. Weil ein Anderer fehlgeleitet ist, stellt für dich keine Ausflucht dar, von der Spur abzukommen. Lasse deine Gedanken an die Untaten los, die dir angetan wurden. Falls jemand einen Pfeil auf dich abgeschossen hat, ziehe ihn heraus und damit dann Schluss mit der Sache.
Ist es das, dass du dir eine Entschuldigung oder zum Wenigsten eine Anerkenntnis ihres Vergehens wünschst? Was hast du bekommen, wenn du das bekommen hast – mehr Worte, die verlässlich, oder die nicht verlässlich sind.
Womit verbringst du deine Zeit? Falls du sie mit Gefühlen des Grolls verbracht hast, höre jetzt damit auf. Falls du das Gefühl hattest, mit dir sei schlecht umgesprungen worden, lasse es fallen. Lasse es sein. Verehrung durch Andere ist nicht nötig. Du hast Meine Hinsicht auf dich. Lasse dir das genug sein.
Ist eine wahrgenommene Zurücksetzung von dir eine Schlagzeile wert? HEUTE VERLETZTE GEFÜHLE. Wie lange wirst du damit weiter und weiter machen?
Gelange im Leben zu dem Punkt, wo du sagen kannst: Was also? Was wäre also, falls mich jemand von sich weist? Was wäre denn, falls ich nicht wertgeschätzt werde? Was wäre, wenn man mich abwertet? Was also?
Falls du denn in einer Schlagzeile die Hauptfigur sein musst, dann schreibe Folgende hin: GOTT LIEBT MICH. GOTT HAT MICH EH UND JE GELIEBT. GOTT HÖRT NIE AUF, MICH ZU LIEBEN. ICH BIN GOTTES.
Lasse niemandes Missfallen schwerer wiegen als Mein Gefallen. Ich habe Gefallen an dir. Ich liebe dich. Ich mag dich. Ich mag dich sehr. Du wirst dir nicht mehr stattgeben, gekränkt zu sein, weil Andere nicht all das sind, was du erstrebst.
Bringe dein Herz dazu, sich zu einem neuen Blatt zu kehren.
Hilf deinem Herzen, aus der Vergangenheit heraus zu gelangen. Verwundete Gefühle entstammen der Vergangenheit. Jetzt schreitest du aus ihr heraus.
HEAVEN # 3521 – 16.7.2010 – One Ray of God’s Light
DER EINE STRAHL DES LICHTES GOTTES
Komme aus deiner Schale heraus. Du hast dich dort versteckt. Du hast die Macht Meines Licht inwendig in dir nicht herauskommen lassen. Du hast Mein Licht gedämpft, Mein Licht, das bestimmt ist, von dir her zu strahlen. Ihr habt womöglich das Gefühl, euer Licht schützen zu sollen, allerdings, Geliebte, wovor? Ihr seid angelegt, Mein Licht, was euch erfüllt, zu leuchten. Ihr seid mit Sicherheit nicht angelegt, es bei euch zu behalten. Noch auch ist es bei euch vorgesehen, das Gewahrsein Meines Lichts inwendig in euch von euch abzuhalten.
Wisst jetzt darum. Ihr seid Mein Licht, und an euch ist es, Mein Licht abzustrahlen. Strahlen Meines Lichts sollen scheinen, damit sie Alle sehen und damit ihr sie seht. Wie solltest du Mein Licht sehen mögen, solange du es nicht ausstrahlst? Geliebte Strahlen Meines Lichts, macht euch bekannt. Gebt euch kund durch Mein Licht, was von euch ausströmt.
Wo immer du sein magst, an Land oder auf See, scheine Mein Licht weit und breit. Du bist ein Lichtstrahl, der vom Himmel strahlt. Was sonst gibt es für dich zu tun? Dies ist Mein Wille. Du bist Mein Wille. Du bist ein Funke Meines Lichts und Meiner Liebe, zur Erde gekommen, um Mein Licht zu verbreiten.
Vögel kommen zur Erde, um zu singen. Eichhörnchen kommen zur Erde, um zu spielen. Bäume kommen, um zu wachsen und Früchte, Beeren und Schatten zu gewähren. Glühwürmchen kommen zur Erde, um Licht zu funkeln. Und dementsprechend macht ihr es.
Jedes wachsende Ding auf der Erde ist rechtzeitig. Und du bist rechtzeitig. Jedes wachsende Ding ist wertvoll, und du bist wertvoll. Jedes wachsende Ding dient einem Zweck, und du dienst einem Zweck. Dein Zweck heißt Mein Licht enthüllen und es aussenden, sodass Alle Mein Licht erkennen können.
Mein Licht ist Liebe, und du bist Meine Liebe, und du bist Mein Licht. Es ist keinesfalls viel zu tun, Mein Licht zu enthüllen. Du hast einfach aufzuhören, es aus der Sicht fortzuhalten. Wieso sollte jemand Mein Licht verstecken mögen? Selbst dann, wenn du nur ein Glimmen zu bewerkstelligen imstande bist, scheine Mein Licht. Ein einzelner Strahl Meines Lichts reicht aus, dass es in den Blick gerät.
Während du Mein Licht scheinst, geht dein Gefühl der Selbstwichtigkeit zurück. Mein Licht scheinen ist zu Meinen Gunsten, und ebenso zu deinen. Es gibt niemandes Nutzen, dem es nicht zukommt. Ein Strahl Meines Lichts durch dich erhellt die gesamte Welt. Du bist das Licht der Welt.
Du bist Mein Fackelträger. Es gibt keine Möglichkeit, dass du Meine Fackel fallen lässt. Nun bitte Ich dich, sie in die Höhe zu halten. Halte Mein Licht derart in die Höhe, dass es gesehen werden kann, derart hoch, dass du es sehen und damit du mit dem Licht vertraut werden kannst, aus dem du gemacht bist. Aus was für einem Licht bist du gemacht? Wieso, aus dem reinen Licht Gottes, Geliebte. Es gibt kein anderes Licht, einzig das Meine, was euch gereicht wurde, um es zu scheinen, damit es Alle in der Welt sehen.
Ihr könnt euch vor der Pracht Gottes inwendig in euch verbeugen. Ihr könnt Mein Licht bei der Welt einführen. Falls es ein Muss gibt, dann ist das dein Muss. Du scheinst Unser Licht, und somit erhellst du die Welt um Meinetwegen und um deinet- und des Universums wegen.
Selbst ein Tupfen Licht erhellt für Andere den Weg, sodass sie ihn beschreiten können. Viele zotteln entlang. Jetzt seid ihr es, die ihre Herzen erhellen und sie zum Emporschweben veranlassen. Ihr führt das aus, indem ihr die Freude Meines Lichts ausgebt.
Geht aus eurer Schale heraus, mit der ihr euch einhülltet. Werdet gesehen. Lasst euer Licht scheinen. Werdet ruchbar. Gebt euer Licht kund, so wie die Sonne den Tag kundgibt.
HEAVEN # 3522 – 17.7.2010 – From a Greater Height
AUS GRÖSSERER HÖHE
Mögen Länder doch wie Ich sein und allen Bürgern der Welt dienstbar sein. Könnt ihr euch vorstellen, wie Ich einer Nation, und nicht einer anderen zu Diensten bin? Könnt ihr euch vorstellen, wie Ich eng an Mir festhalte und dies als Meine Pflicht bezeichne? Natürlich, Ich bin für alles verantwortlich. Ihr ebenfalls. Und Länder ebenfalls.
Es sind beschränkte Ansichten, die Trennungen zur Ausführung bringen. Mehr oder weniger honorable Beweggründe für Trennung werden aufgesucht, und dennoch sind sie Ausflüchte dafür, das Konzept „Ich zuerst“ aufrechtzuerhalten. Was auch bei „Ich zuerst“ das Thema eines Landes oder eines Einzelnen darstellt, es ist kurzsichtig. Es mag als praktisch erachtet werden, indes ist es das nicht. Es ist die Füße absägen, um ins Bett zu passen. Es ist für Nationen oder Einzelne weder weise noch praktisch, ihre Herzen zu verriegeln. Die Selbstsucht eines Landes fliegt weder unter einer Flagge hoher Gesinnung, noch heftet sich ein Einzelner eine Medaille für sein Egozentrisch-Sein an.
Ein Land handelt letztlich nach dem Geheiß seines Volkes. Sobald genügend Menschen ihr Herz weit öffnen, wird die Nation, in der sie leben, ebenfalls ihr Herz öffnen. Anstatt von ihren Ängsten werden sie sich von ihrer Liebe leiten lassen. Anstatt: „Wir müssen zu unserer eigenen Sicherheit Andere draußen halten“, werden sie denken: „Was an Zuwachs werden jene Menschen von jenseits unserer derzeitigen Grenzen uns überbringen? Welche Größe und Geschenke werden sie uns pur durch ihr Bestreben, herzukommen und bei uns zu leben, darreichen? Was für unausgesprochene Kostbarkeiten werden sie uns zuführen? Und was für unausgesprochenen Schätze werden ihre Kinder uns verleihen? Was entgeht uns womöglich durch unsere unnachgiebige Haltung?“
Was wäre, falls Länder nicht von der Prämisse herkämen, dass wir uns zuliebe Andere draußen halten müssten; falls sie stattdessen von der Prämisse herkämen, welche Gütigkeit wir an unseren Küsten willkommen heißen. Es ist besser, an Freunde als an Feinde zu denken. Ist das nicht gesunder Menschenverstand? Wie stark schlägt doch ein winziger Dreh im Denken zu Buche, wenn er sich von AUS auf AN beläuft.
Hin und wieder bekomme Ich Länder zu sehen, die sich als die Hefe unter den Völkern, als Debütanten oder als Schwesternschaft oder Brüderschaft erachten, darauf erpicht, Menschen draußen zu halten und nur ganz wenige ausgesuchte hereinzulassen, mithin entlang von Standards vorzugehen, die wahrlich nicht einmal ihnen von Nutzen sein werden. Muss es denn so schwer sein, in eine Schwesternschaft hinein zu gelangen? Was ist ein Empfinden der Überlegenheit oder der Vornehmtuerei wert? Ich dachte, Bescheidenheit sei mehr wert als Stolz.
Ich weiß, bei der Sache befindest du dich auf zwei Seiten. Ganz bestimmt, es ist ein Gleichgewicht zwischen Umsicht und Freiheit zu verzeichnen. Willkommen heißen bedeutet nicht Laissez-faire. Willkommen heißen bedeutet Offenheit. Es meinte niemals Schwäche. Weil ein Löwe seinen Kiefer nicht zusammenzwängt und nicht zubeißt, bedeutet nicht, dass er weniger Löwe ist. Er hat seinem Löwensein nicht den Rücken gekehrt. Er behält seine Löwenheit unversehrt. Er weiß, dass der Wald für mehrere als für ihn allein ist.
Wir haben neulich über das Geben geredet. Es gibt mehr, was du geben kannst. Ich sage nicht, dass du alle deine weltlichen Güter einem Anderen geben musst. Ich bitte alle Nationen und euch als Einzelne, eure Kinnbacken nicht so fest zusammenzupacken. Ich bitte, dass ihr es zu umfassenderem Denken kommen lasst. Ich bitte euch, die Gitterstäbe eures Herzens zu lösen.
Wenn Alle eure Brüder sind, sind Alle eure Brüder. Wenn du mit deinen Brüdern eins bist, dann ist die Welt ebenso eins. Eine eine Welt der Liebe würde niemanden verwunden können, Geliebte. Ihr würdet den Truhen der Welt Zuwächse bescheren. Lasst eine größere Sicht herein. Lasst mehr Möglichkeiten herein. Arterienverkalkung ist nichts Empfehlenswertes. Genauso wenig Herzverhärtung. Seid gut im Herzen und liebt euren Nachbarn von einer höheren Ebene her.
HEAVEN #3523 – 18.7.2010 – The Way a Tulip Rises to the Sun
SO WIE SICH EINE TULPE ZUR SONNE HIN ERHEBT
Die Erde ist übervoll mit herrlichen Eigenschaften. Schaut euch die Vitalität und die Überfülle der Natur an, wo ihr lebt. Sie ist durch kein irgendgeartetes Ausmaß an Zwist gehemmt. Rosen blühen im Krieg wie im Frieden. Stellt ihr euch vor, dass Ich die Erde mit Großartigerem füllen wollte, als womit Ich euch fülle?
Ihr seid ergiebiger Boden. Ihr habt unendliche Möglichkeiten. Ich gehe davon aus, dass es gesagt werden muss, dass ihr das Feld eurer selbst bestellt. Falls ihr nicht anerkennt, dass ihr ein Feld seid, wie werdet ihr es dann bearbeiten? Hier geht es um leichte Feldbearbeitung.
Lehrer in der Schule und allerhand andere Lehrpersonen von unterwegs mögen euch die Vorstellung zugetragen haben, dass ihr überhaupt nicht viel seid. Vielleicht habt ihr gar in der Schule das eine oder andere Fach nicht bestanden und euch demnach zu einem Flop erklärt. Selbst wenn ihr in der Schule merklich gut wart, war das zeitweilig, und euch kam nicht all der Rückfluss zuteil, den ihr verdientet.
Kommt nun zu der Waage, die Ich euch darbiete. Auf der einen Seite möchte Ich die Meinungen der Welt und eure Selbst-Einschätzung abwiegen, und auf die andere Seite der Waage möchte Ich die Wahrheit von euch legen. Ihr weißt bereits, welche Seite weitaus mehr wiegt.
Ich wiege ebenfalls euer Potential. Ich kenne es bereits, dennoch wiege Ich es für euch. Die Leichtigkeit eures Seins, was nichts wiegt, überwiegt alles Sonstige.
Ich sage dir, dass du ein Kraftwerk bist. Du hast unendliche Kraft in dir. Du hast kaum die Oberfläche angezapft. Hier sitzt du auf einer Goldmine, und du weißt darum nicht. Du hast dich mit einer minderen Version zufrieden gegeben. Du wirst dich wohl nicht einmal als eine Zinnmine sehen. Womöglich nicht einmal als Mine überhaupt. Du siehst dich wohl als ein Bisschen eingeebnete Bodenkrume, die insgesamt nicht tief reicht.
Du bist ein Stausee an Größe. Du bist aus allen Edelsteinen in der Welt gefertigt, und du kannst dir die Juwelen herausgreifen, die du möchtest. Du kannst sie ausgraben, sie polieren und hochhalten, damit die ganze Welt sie sehen kann.
Die Welt bedarf, die Wahrheit von dir zu sehen. Du bist kein Zahnrad im Rad des Lebens. Du bist das Rad selbst, mithin hast du dich zu drehen und zu funkeln. Du tust dies nicht für dich alleine. Du tust es für Mich, und für diese Welt.
Du hast dich aufgrund deines Mangels an Glauben an dich selbst, an die Welt und an Mich zurückgehalten. Ich bin in dir bevollmächtigt. Was auch die Welt meint, du bist ein Juwel Meines Herzens, und Ich bitte dich, dich zu enthüllen, zunächst dir selbst und hernach der Welt. Du kannst das, ohne ein Wort zu sagen. Du hast das niemandem zu erzählen. Du hast einfach den Anfang damit zu machen, die ungemeine Feurigkeit voller Eifer herzuzeigen, aus der du gemacht bist, sodann wird das Gold, das du bist, glänzen und die Welt erhellen.
Entzündet euch selbst, bitte. Seht Mein Licht inwendig in euch, dieses Licht, was Ich voller Freude das eure nenne. Setzt euch aufrecht. Ich rede zu euch. Ihr habt auf euch nicht gewettet. Jetzt bitte Ich euch, eure Wetten abzugeben. Ich versichere euch, dass ihr Gewinner seid. Einerlei, wie trostlos oder unterschätzt ihr euch auch persönlich fühlen werdet, ihr habt noch nicht einmal die Oberfläche von euch selbst zu fassen bekommen. Und ihr habt die Oberfläche von euch zur Genüge kritisiert. Geht tiefer. Geht über die heruntergefallenen Blätter hinaus, die eure Größe außer Sicht gehalten haben. Recht jene Blätter nicht zusammen. Erhebt euch einfach durch sie hindurch, so wie eine Tulpe aus einer Zwiebel im Boden heraus wächst. Aber bestimmt, ihr vermögt zu blühen. Alles was ihr tun müsst, ist euch zur Sonne hin strecken, Geliebte.
HEAVEN #3524 – 19.7.2010 – Let God Serve
LASSE GOTT DIENSTBAR SEIN
Sei mehr von einem Initiator und weniger von einem Reaktor. Es macht größeren Spaß, etwas zu initiieren als zu reagieren. Das ist eine gute Vorgehensweise. Ein weiteres Mal rede Ich über das Auf-Null-Stellen beim Verschulden. Etwas Übelnehmen ist Fehlerfinden. Möchtest du deiner Anläufe ledig werden, die Welt und die Menschen in ihr zu berichtigen?
Sei das, was du möchtest, dass es Andere sind, und du wirst die Welt richtig gestellt haben.
Worum es auch in einem Gegenüber geht, was dich aufregt, handle nicht auf der gleichen Ebene. Um im Leben vorwärtszukommen, hast du mehr zu tun, als schlicht die Manier Anderer, wie sie sich selbst ausweisen, anzufechten. Falls es für deren Vorgehensweisen Alternativen, Dinge anzugehen, gibt, dann auch für dich.
Noch einmal, Ich muss auch sagen, dass dies nicht meint, du sollest dich nicht vertreten und dich nicht erklären. Das meint nicht, dass du alles hinnimmst, was dir hingeworfen wird. Ich bitte dich nicht, Wischiwaschi zu sein. Ich bitte dich, geradeheraus, zuvorkommend und gewahr zu sein, dass Andere, nicht anders als du, manches Mal vom Ort der Unkenntnis herkommen.
Wenn du reagierst, stehen die Chancen gut, dass du hastig bist. Gib dir selbst eine Chance, die wirkliche Angelegenheit, die zuhanden ist, in dich einsinken zu lassen und dich ihr zuzuwenden. Ich weiß, du möchtest nicht, dass schwer in den Griff zu bekommende Situationen fortbestehen. Bringt zunächst euch selbst in die richtige Lage, Geliebte.
Bekommt euch aus dem Denkmodus von Richtig oder Falsch heraus. Zieht vielleicht in Betracht, was die eigentliche Sache ist. Vielleicht habt ihr nicht hingehört. Vielleicht habt ihr nicht gehört, was euch gesagt wurde. Vielleicht liegt ein Missverstehen oder eine Fehlinformiertheit vor.
So gut ihr es könnt, haltet euch vom Beurteilen fern.
Lasst Uns einmal davon reden – ihr habt so eure Schwierigkeiten, ein Puzzle zusammenzufügen, und das frustriert euch. Ihr schreit die Puzzle-Teile nicht an. Ihr beschimpft sie nicht. Vielleicht steht ihr auf und holt euch einen Apfel, und dann kehrt ihr erfrischt zu dem Puzzle zurück und seid bereit, wieder anzufangen. Das ist euch im Umgang mit einem Puzzle einleuchtend, oder etwa nicht?
Nutzt die gleiche Einsicht, wenn ihr mit Menschen oder Situationen umgeht, die für euch frustrierende Puzzles darstellen.
Bringt euch selbst zum Ausdruck, ja – wartet dennoch womöglich eine Minute. Ihr möget gewiss sein, dass ihr alle Teile des Puzzles im Leben vor euch zu liegen bekommen habt.
Welchen Anteil eures Lebens verbringt ihr mit Angriffshaltungen und widerlegenden Entkräftungen, und wie viel Zeit mit Freude und freudiger Erwiderung? Ihr wundert euch über die Prioritäten Anderer. Jetzt frage Ich euch: Was sind eure Prioritäten, Geliebte? Worauf richtet ihr eure Aufmerksamkeit? Vielleicht könnt ihr diese Bewandtnis ein wenig zur Seite rücken.
Was wäre, falls du für Irritation, Ärger und Verbitterung keine Zeit und sie mithin gar nicht an dir hättest? Wieso sie derzeit haben? Ohne sie kannst du mehr hinbekommen.
Das meint nicht Andere von ihren Verantwortlichkeiten freistellen und alles auf euch nehmen. Das meint das tun, was ihr könnt, und die emotionalen Aspekte eine Pause machen lassen. Leistet ihr mit Gereiztheit mehr, oder weniger? Denkt nicht, Ärger und Vorwürfe-Machen seien euch dienlich. Habt ihr gedacht, Sich-Ärgern und Vorwürfe-Machen seien euch zu Diensten? Habt ihr gedacht, Urteilen sei euch förderlich?
Lasst Mich euch dienen. Lasst euch Liebe und Weisheit mitsamt einem umfänglicheren Überblick dienstbar sein. Steht auf den Angelegenheiten, auf denen ihr steht, und tut das ohne Ärger. Falls ihr erbost sein müsst, lasst das nicht über irgendjemanden heraus. Schlagt stattdessen auf einen Sandsack ein. Kickt mit einem Fußball. Lauft um den Block. Oder pflanzt im Garten etwas und schafft Schönes. Kehrt danach zurück und schickt eine E-Mail an die Person. Die Zeilen werden weniger hitzig ausfallen.
Um euch einer Situation anzunehmen, müsst ihr nicht dem Ärger klein beigeben. Wenn ihr lieber Ergebnisse zeitigen möchtet, als euren Druck abzulassen, so überflügelt die Situation. Gelangt nach jenseits von ihr. Überragt sie.
HEAVEN #3525 – 20.7.2010 – One Wonderful Love
EINE WUNDERVOLLE LIEBE
Auf der Erde seid ihr mitten in der Luft am Schweben. Ihr hängt an einem seidenen Faden Unserer Liebe. Selbstverständlich, ihr befindet euch mitten im Raum, in jenem nicht-existenten Raum, ebenso wie ihr in der nicht-existenten Zeit in der Schwebe gehalten seid. In der Realität seid ihr mithin keinesfalls ausstehend. Es gibt einen Ort, um zu sein, und der ist, wo ihr seid, und das ist bei Mir.
Ich bin kein Aufseher, aber Ich habe Acht auf euch. Als erstes sehe Ich euch. Ihr seid stets in Meiner Sicht. Und danach lenke Ich euch leicht. Manchmal fest. In welchem eingebildeten Raum und in welcher Zeit eures Lebens ihr euch auch findet, ihr und Ich sind fest aneinander gebunden. Ein Band mit Mir ist ein Band, was es zueigen zu haben gilt. Es ist keine Begrenzung. Es ist Vollheit, und es ist unentrinnbar. In dieser Sache habt ihr keine Wahl. Oder Wir können sagen, eure Wahl in der Sache ist, Unser Einssein zu bejahen, oder ihr könnt euch auch einbilden, wie ihr und Ich nicht mit einem Seil der Liebe fest aneinander gebunden sind. Ich möchte Band der Liebe sagen, aber das könnte für euch allzu sehr nach aufgeputzt und nach nicht kräftig genug klingen. Natürlich ist ein Schleifenband Meiner Liebe stärker als das stärkste Seil, stärker als das dickste Eisen. Gut, ein Band Meiner Liebe ist das stärkste Band, was es im Himmel oder auf der Erde gibt.
Ich bin nicht mal soeben um die nächste Ecke. Ich bin genau bei dir hingeknallt, dort wo du jetzt bist. Das ist Meine Position im Leben. Da bin Ich, genau bei dir. Du könntest sagen, Ich sei ein Mitläufer von dir. Du könntest sagen, Ich sei dein Fan. Gewiss bin Ich dein Freund, und anders kann es nicht sein.
Ihr spürt, wie ihr Mir näher kommt, bloß weil ihr euch vorstellt, Wir wären weit voneinander entfernt. Selbst ein Zentimeter von Mir weg ist weit weg. Unterdessen ihr euch näher zu Mir oder Mich näher zu euch kommen spürt, zerrinnen Äonen an Herzeleid oder gar Todesqualen, denn ihr habt in eurem Winkel einen Großen Gott. Ihr könnt mit dem Ringen aufhören. Ich werde unbequeme Situationen und eure Empfindungen über sie von euch wegstupsen. Sie lösen sich mühelos von selbst auf. Oder sie lösen sich nicht auf, wiewohl, sie sind freigesprochen, weil ihr erkennt, dass ihr bei Mir seid, und infolgedessen empfindet ihr hinsichtlich eurer einstigen Probleme anders. Wenn ihr einen Guten Ritter, wie Ich es bin, um euch habt, wie könntet ihr euch sodann nicht behaglicher fühlen?
Ich halte ein Schwert der Liebe, und mit diesem Schwert besiege Ich alle Missstände, die niemals zuvorderst in euer Herz gehörten. Ich bezwinge Übelwollen. Ich bezwinge alles, was sich zur Liebe in Gegensatz setzt. Geliebte, in Meiner Gegenwart, was könnt ihr da anderes tun als lieben? Welche Barriere gegenüber Liebe kann existieren, sobald ihr mit Meiner Liebe umschlossen seid und in Meine Liebe hineinsinkt? Ihr gleitet auf einem Floß Meiner Liebe. Was sonst solltet ihr gerne sein mögen? Was gibt es sonst zu sein? Es gibt nirgendwo sonst, außer das eben hier jetzt bei Mir.
Es ist keine ernste Sache, bei Mir zu sein. Es ist nicht düster. Da ist keine langsame schleppende Musik zu hören. Da gibt es zügige Musik mit fröhlichen Herzen. Würdet ihr ein Klagelied spielen, wenn ihr bei voller Kenntnis bei Mir wärt? Schlagt auf jene Trommeln. Auf jene Zymbeln. Bringt jene Posaunen dazu, den Weckruf Gottes zum Erschallen zu bringen. Spielt jene Flöten. Bringt jene Violinen und Gitarren zum Klingen. Streicht nicht mit dem Bogen. Springt lieber. Gott ist bei euch. Das ist Anlass zur Freude. Seid also Freude und Freude für immer, denn Ich bin stets bei euch, und ihr seid stets bei Mir. Einssein ist Unser Los! Einssein ist Unser Geschick. Einssein ist Unsere Realität. Sie ist die einzige Realität, die ist. Du und Ich sind Eine Wundervolle Liebe.
HEAVEN #3526 – 21.7.2010 – Being Who You Are
SEIN, WER DU BIST
Aus dem Vektor Meines Herzens kommt Meine Liebe. Wo ihr auch seid, wer ihr auch seid, wer ihr auch meint zu sein oder wer die Welt meint, dass ihr es wärt, ihr seid die Verfügung Meiner Liebe. Noch mehr als das, ihr seid der Empfänger Meiner Liebe wie auch der Aussäer von ihr. Ihr seid Mir alles. Ich tue mehr als euch umschließen. Ich bin inwendig in euch. Du bist Mein geliebtes Selbst. Ich kenne keine Fremden. Ich kenne ausschließlich Mein Eigenes, und alle sind Mein Eigenes. Wir sind Eins eingebunden in Liebe, was das gleiche ist, als würden Wir sagen, dass Wir Eins sind, freigesetzt in Liebe. Liebe kann überallhin gehen. Sie geht überallhin.
Du bist die Liebe Meines Herzens. Ich kann das nicht kräftig genug sagen. Ich liebe dich in Mir, und Ich liebe Mich in dir. Ich liebe, und du bist Meine Liebe, die auf der Erde ruht. Du bist das Licht der Welt, und demnach bin Ich es ebenfalls. Wir arbeiten als Tandem. Wir machen keine Bewegung ohne den Anderen, so als gäbe es etwas anderes als das Einssein der Liebe.
Wir benutzen derartige Redewendungen, und doch plaudern Wir Uns in Stille aus. Unsere Macht kommt nicht in Donnerschlägen zu liegen. Unsere Macht liegt in der Stille, aus der Donnerschläge herkommen.
Wir sind die Macht. Wir sind die Quelle Alldessen Was Gut Ist. Wir sind dem Universum und allen, die in ihm wohnen, dienstbar. Wir haben gemeinsam Unseren Wohnsitz inwendig in Unserem Einen Selbst.
Wir haben eine solche Innigkeit. Wir haben eine qualvoll schöne und göttliche Innigkeit. Ihr kommt nichts gleich. Sobald du, du als eine eingebildete Individualität, es liebend gerne hast, einen Tautropfen an einem Blatt zu sehen, sind Wir innig miteinander, das vermeintliche du, Ich, der Tau und das Blatt.
Wenn du frische Luft einatmest, atmen Wir gemeinsam als Eins. Du bist Mein Einssein, zu Mir hergebracht auf eine Myriade von Weisen, und dennoch, Einssein kann einzig Einssein sein. Es kann nicht weniger als Einssein sein. Einssein ist Mein, und es ist dein, und mithin ist es Unser. Es ist Unser Einssein. Wir sind Einssein unter Garantie. Wir sind Einssein für die Ewigkeit. Wir sind ununterbrochen in Liebe gegründet. Es gibt für dich nichts zum Erkennen. Es gibt für dich alles zu sein. Du überschlägst dich in Unserer Liebe, und das ist gut.
Falls Ich Allmächtig bin, dann musst du ebenfalls Meine Allmächtigkeit haben. Was Ich auch BIN, BIST du. Potential ist Realität, Geliebte. Falls Christus und Buddha und all die Erhabenen die Göttlichkeit auf der Erde lebten, könnt ihr das dementsprechend ebenfalls. Was ist Göttlichkeit auf der Erde oder im Himmel anderes als Liebe, keine Liebe, die laut oder mit Warenzeichen versehen ist, schier schlichte stille Liebe, die in Wellen ihrer selbst widerhallt. Oh, die Macht der Liebe. Hierin liegt Unsere Allmacht. Hierin liegt Unsere Schönheit. Hierin liegt Friede. Hierin liegt Unsere Einfachheit. Hierin liegen Unsere Herzen, liegt Unser Eines Herz; Unsere Eine Liebe rührt den Topf der Welt, und das ist gut so.
Dein Zweck ist der gleiche wie der Meine. Wir dienen dem Universum. Wir kultivieren es. Wir lieben es. Wir nehmen das Universum in Uns auf und externalisieren es, du und Ich als Eins handhaben das Universum links wie rechts. Wir sind der Stab der Liebe. Wir setzen den Schlag aller Herzen. Wir schlagen auf die Melodie der Liebe. Wir sind die Intention und die Extension von Liebe. Wir sind gleicherweise.
Wir sind größer, als deine Individualität davon träumte. Das untrennbare Einssein des verkündeten Wir ist alles-verzehrend. Wir sind Liebe aufs Unübertrefflichste, und Wir sind nichts anderes. Alles scheinbare Andere, was dein Sichtfeld kreuzt, ist Illusion. Es ist bloß eine Maske der Welt. Es ist nicht das Reale. Die reale Sache ist Liebe, und du übst dich in der Meisterschaft der Liebe, was schlicht Wer Du Bist sein ist.
HEAVEN #3527 – 22.7.2010 – Love Fully Given
VOLL UND GANZ GEGEBENE LIEBE
Der Aushang eures Herzens ist so ziemlich wie der Regen. Manchmal prasselt der Regen herunter. Manchmal ist er beschlagen und kaum als solcher auszumachen. Manchmal scheint er für immer und ewig niederzuprasseln. Manchmal tritt er einen Augenblick lang auf, und scheint danach so rasch zu verschwinden, wie er kam. Manchmal gibt er euch genau Bescheid, und manchmal scheint er lange, bevor er selbst auftritt, bevorstehend. Manchmal scheinen die Zeichen wie eine Illusion zu sein, und ihr meint, der Regen würde überhaupt nie kommen. Manchmal kommt er unerwartet, ohne dass einen Augenblick lang eine Ankündigung erfolgte. Manchmal ist er ein Sturm und trägt Donner und Blitze mit sich. Manchmal regnet es hier, und nicht dort, so als gäbe es eine kenntliche Kante eines Niedergang-Ortes, wo der Regen beginnt und wo er endet. Hier, an der Stelle. Nicht da, an jener Stelle. Manchmal summt sich der Regen auf, und manchmal scheint er kaum die Erde zu berühren. Manchmal heißt ihr den Regen willkommen, und manchmal nicht. Manchmal veranlasst euch der Regen zu zu viel Aufstand. Er überflutet und ängstigt euch. Manchmal fahrt ihr auf einem Floß in einem Fluss, den der Regen schuf, und manchmal angelt ihr in dem Fluss, und manchmal entkommt ihr dem Regen mit einem Schirm über’m Kopf, oder ihr wartet in einem Eingang, bis die Herrschaft des Regens vorüber ist. Regen kommt in allerhand Dimensionen, und manchmal werden eure Schuhe nass.
Ist nicht euer Herz der Liebe manchmal wie Regen? Manchmal ist euer Herz furchtsam, und manchmal kühn. Manchmal wird ihm mit offenen Armen begegnet, und manchmal nicht. Und so weiter.
Was euch anbelangt, heißt euer Herz stets willkommen. Euer Herz ist, wie der Regen, zahlreichen Zwecken dienlich. Der Regen ist unentwegt am Kommen, ungeachtet was Andere von ihm denken mögen. Er hat eine Stärke und Unabhängigkeit aus sich selbst heraus, nicht anders muss euer Herz ausgestattet sein.
Dem Regen ungleich, deinem Herzen ist es, bei jedem Wetter herauszukommen.
Dem Regen ungleich, deinem Herzen ist es angelegen, niemals auszutrocknen. Versunken sein, ja. Ausgetrocknet sein, nein.
So wie der Regen kommt dein Herz immer irgendwo zum Vorschein. Wie der Regen kann sich dein Herz nicht für immer selber zurückhalten.
So wie die Sonne ist es dem Herzen, herauszukommen, von dorther, wo es ist, zu strahlen, und ohne Gedanken an sich selbst auf alles zu strahlen.
Wie auf nichts angewiesen sind doch Sonne und Regen, und wie unabhängig muss doch euer Herz sein, um glücklich zu sein.
Die Erhabenen hielten, als sie zur Größe heranwuchsen, ihre Herzen nicht zurück, ebenso wenig verspritzten sie ihre Liebe einfach hier und dort. Sie gaben ihre Herzen volles Rohr, und taten das still, so als wäre das Teilhabenlassen der Herzen ein natürliches vonstatten gehendes Vorkommnis, was ja natürlich der Fall ist. Da gab es kein großes Trara um die Ausgabe der Herzen der Erhabenen. Sie waren sich jenseits allen Zweifels im Klaren, dass ihre Herzen zum Geben da waren, und dass die Liebe, die sie ausströmten, zuvorderst Meine Liebe war. Ihre Herzen waren genauso Mein Herz und gehörten nicht ihrer individuellen Eigentümerschaft zu.
Du weißt darum, zu ihrer Zeit waren die Erhabenen erhaben, waren ihre Herzen ganz die Meinen, und das bedeutete, ihre Liebe konnte alleinig voll und ganz für Jedermann sein. Ihr Liebe-Geben war ihnen nicht von persönlicher Natur. Bei ihrer Liebe gab es keinen Anfang. Es gab nichts, was sie zum Anheben veranlasste. Die Liebe der Erhabenen, ebenso wie die Meine, war stets am Laufen. Ihr Liebe ging überall, überall in Sichtweite und jenseits davon, nieder. Ihre Liebe war. Jeder Anlass war für die Liebe gegeben. Nichts hatte ihre Liebe zu entzünden. Ihre Liebe, so wie die Meine, war, und ihre Liebe war für Alle. Wie schlicht es ist, einfach zu lieben und Liebe nicht abhängig gemacht zu sehen von jemandes Aussehen, von jemandes Äußerungen oder Bewusstsein. Bei Krankheit oder voller Gesundheit – Liebe war. Dem Regen ungleich, ihre Liebe trug keinen Schlusspunkt an sich, und demnach wurde ihre Liebe voll und ganz dargereicht.
HEAVEN #3528 – 23.7.2010 – A World Spinning in Galaxies of Wonder
EINE WELT, IN GALAXIEN DES WUNDERNS VERSPONNEN
Möchtest du Mir in deinem Herzen einen guten Platz zuweisen? Wirst du Meine Liebe für dich annehmen? Ich möchte dir einen Heiratsantrag machen. Natürlich sind Wir bereits vermählt. Ich möchte einfach sicher sein, dass du weißt, dass Wir bereits verheiratet und mehr als einander versprochen sind. Das Versprechen wurde eingehalten. Wir sind für immer Eins.
Wir sind wie ein belegtes Brötchen, das bereits zubereitet ist. Hier geht es um ein immerfort bestehendes belegtes Brot, das bereits gemacht ist. Einerlei wie viele Happen schon von ihm abgebissen wurden, es bleibt ganz und belassen, so wie es an dem Tag beschaffen war, an dem es zubereitet wurde. Es ist immerzu frisch. Kein Verderb fasst Fuß. Es ist für immer ein köstliches belegtes Brot.
Vereint – sind Wir eine Union des Einen. Dieses Einssein von Uns ist prächtig. Es hat keine Nachbesserungen nötig. Du benötigst Erinnerungsstützen, ja, deswegen erinnere Ich dich herzlich daran, was stets gewesen ist. Wir sind nicht zwei-sam. Wir sind Eins-sam. Wie freundschaftlich Wir sind.
Wie Wir einander in Liebe zugetan sind. Wir, die Wir Liebe sind, sind ineinander verliebt. Wir leben in Liebe. Wir lieben Liebe. Wir lieben den Himmel, und Wir lieben die Erde. So wie Wir Unsere Ebenbildlichkeit wahrnehmen, so fangen Wir an, den Himmel in den Blick zu nehmen, der auf die Erde scheint. Trotz der Wolken scheint die Sonne unentwegt hindurch. Du, ein jeder wahrgenommene einzelne von euch, bist Mein Sonnenschein.
Was für eine Welt wurde vor euch ausgebreitet. Entzücken in dessen zahlreichen Maskeraden. Schaut unter die Oberfläche und seht Mich und seht euch, und erschaut eine Welt, die sich in Galaxien des Wunderns verspinnt.
Wie bloß kann ein einziges Molekül erschaffen werden? Liebe barst wie Musik hervor, wie eine Vorführung zum 4. Juli, wie die herauskommende Sonne, die vor sich selbst tanzt. All diese Strahlen des Sonnenscheins tanzen und funkeln. Was vom Himmel her kommt, langt beim Himmel an.
Was wäre, falls es tatsächlich einen Himmel auf Erden gäbe? Stellt es euch vor. Fasst auf den Himmel zu, Geliebte, und zieht ihn zu euch her. Inwendig im Leben auf der Erde liegt der Himmel. Der Himmel weiß nicht, wie sich abtrennen geht. Erde und Himmel sind Redewendungen. Glaubt ebenso sehr an den Himmel wie an die Erde. Glaubt an den Himmel mehr.
Glaube an Mich mehr als an alle Lehrer in der Welt. Du hast Einen Lehrer, und du bist der Lehrer wie auch der Lernende. Letztlich bist du es, der dich darin unterweist, wie in einer Welt der Einbildung zu leben geht. Die Erde ist eine Welt der Einbildung, und wie verzückt sind Wir in der Welt. Ich ebenfalls, allerdings von einem anderen Blickwinkel her. Ich erkenne, was euch insgesamt von Bedeutung ist, indes verblasst die Illusion neben der Realität, die dabei ist, das Leben auf der Erde zu hegen. Ich bin die Realität.
Wurde das Leben auf der Erde nicht dir übergeben? Hast du nicht herausgefunden, dass die Erde auf dich wartete? Du bist von der Erde und hingegen im Himmel erschaffen. Ebenso steht es mit der Erde.
Du nahmst eine Seele mit dir, und die Erde tat das ebenso. Die Erde hat eine Seele. Du bist Seele, und du bist auch ein Körper. Die Erde hat ebenfalls einen Erden-Körper, und die Erde ist ebenfalls eine Große Seele, nicht anders als du. Gelegentlich gehst du auf der Oberfläche nieder, und du vergisst das mit der Seele. Die Seele vergisst dich niemals. So wie Ich ist sie stets bei dir, und so bin Ich bei der Erde, bei dem Land, in dem dein Körper herumtollt.
Ihr seid nicht in der Erde eingebettet, Geliebte. Ihr seid im Himmel eingebettet, darin, was man Himmel nennt, welcher euch überall Gesellschaft leistet, wo immer ihr meint zu sein. Der Himmel ist die Sonne, die auf euch scheint, und der Himmel ist der Mond, der euch hinterherläuft. Hüpft zum Himmel. Das tut ihr ohnehin die ganze Zeit. Ihr könntet genauso gut erkennen, dass sich woher ihr gekommen seid als das ausweist, wo ihr seid, und dass der Himmel, wo ihr im Grunde seid, der Ort ist, wohin ihr geht. Lasst es gut sein und versucht nicht, euch das auszudenken. Macht das Meiste aus dem, wo ihr euch dem Anschein nach aufhaltet.
HEAVEN #3529 – 24.7.2010 – God’s Honest Truth
GOTTES EHRLICHE WAHRHEIT
Was sage Ich bloß anderes, als dass Ich euch in Liebe erschaffen habe und euch liebe, egal was vorfällt. Das ist die ehrliche Wahrheit Gottes. Ich kann nichts anderes, als euch mit all Meinem Herzen zu lieben. Ich freue Mich. Ich begehre dagegen nicht auf. Mein Intellekt betritt nicht die Bühne und sagt nicht: „Wie ist es aber damit.“ Ich, Der unter Allen das Meiste weiß und kennt, kenne kein Urteilen. Ich ziehe niemanden vor Gericht. Wieso sollte Ich das tun mögen? Wieso sollte Ich Mich in der Sache in Schwierigkeiten bringen, aus der Ich euch bitte herauszukommen und bei der Ich euch bitte, ihr fernzubleiben?
Bitte gelangt von der Auffassung weg, dass ihr euch Mir zu beweisen habt. Es gibt nichts zu beweisen. Ich bin der Beweis von euch. Ich lebe Tag für Tag mit euch, und doch lebe Ich in einem andersartigen Gefilde. Geliebte, ihr findet genügend Fehlerhaftes in euch. Darin braucht ihr Meine Hilfe nicht. Vielmehr habt ihr Hilfe nötig, aus dem gewöhnlichen Gebrauch des Fehlerfindens herauszukommen. Dabei bedarf es keines Talents. Wenn du die Prinzessin und die Bohne bist, macht dich das nicht besser. Eine Elite weist sich nicht darin aus, derart aufgeregt und geschäftig zu sein. Es ist besser, imstande zu sein, auf dem Boden zu schlafen, als außerstande zu sein, auf hundert daunengefüllten Matratzen zu schlafen.
Wer hat euch gebeten, derart heikel und wählerisch zu sein? Nicht Ich. Und was ist Fehler-Aufsuchen anderes als ultra-heikel sein?
Sei insbesondere nicht ultra-heikel mit dir selbst. Wenn das, was du als das durchaus Normale bezeichnest, übers Fehler-Aufsuchen hinausgelangen darstellt, dann sei bitte ganz gewöhnlich. Lasse den Missmut los. Sei nicht jemand, der an jeder Stelle Fehlerhaftes findet, und dem insofern niemand gut genug ist, sich deiner Schwesternschar anschließen zu können. Lasse Jeden herein. Ein Jeder ist Mein Kind. Das ist für Mich gut genug. Kannst du es inwendig in dir aufsuchen, Alle bei der Welt willkommen zu heißen? Du hast das Spielfeld namens Erde nicht in Besitz. Nimm zur Kenntnis, Ich bezeichne die Erde als einen Spielplatz. Ich nenne sie keinen Arbeitsplatz.
Hinwiederum erkläre Ich euch für euer Leben auf der Erde und für eure Zuvorkommenheit auf den Ländereien, auf denen ihr lebt, und für alle, denen ihr begegnet, zuständig. Geht auf sie ein, und verstoßt nicht gegen sie. Tretet nicht in Sümpfe. Errichtet in euren Herzen keine Zäune. Alldas ist, was Fehler-Aufsuchen für euch imstande ist zu bewerkstelligen. Umarmt das Leben. Stoßt es nicht fort.
Es ist ein Vergehen, euch nicht auf dem Spielfeld des Lebens zu erfreuen. Geht hinaus, seid Freude, gebt Freude und heißt Freude willkommen. Je mehr du dich freust, desto mehr werden Andere sich freuen. Natürlich, freue dich an der Freude Anderer. Du bist hier, um dem Leben und einem Jeden in ihm eine Chance zu geben. Du bist nicht hier auf der Erde, um an ihr oder an den Anderen, die sich mit dir auf dem Spielplatz befinden, etwas auszusetzen zu haben.
Du bist hier in der Welt, um dich über sie zu erheben und sie, einhergehend mit dir, emporzuheben. So wie du in die Höhe steigst, so tut es auch die Welt. Die Welt und alles in ihr treten auf dich in Erwiderung. Überreiche der Welt und einem Jeden in ihr etwas Liebreizendes, auf das sie eingehen können. Liebe die Welt. Spiele in ihr.
Ich liebe dich ganz natürlich unbesehen deiner Nörgelei, du wiederum liebst dich selbst nicht genug. Falls du dich mehr liebtest, würdest du die Welt mehr anlächeln. Wandle dich zu einem erhabenen Menschenseinswesen, das mit ganzem Herzen liebt, das die Welt liebt, wie sie ist und gleichwohl ein weit ausgedehntes Bild von ihr im Blick hat.
Du bist ein Künstler, der die Welt malt. Nimm schöne Farben. Mache dir in deinem Gemälde ein jedes Detail zueigen. Sofern du die Manier des Lebens auf der Erde heutzutage nicht magst, dann male eine bessere. Sei jetzt schwungvoll.
HEAVEN #3530 – 25.7.2010 – Unlike Goldilocks
ANDERS ALS GOLDLÖCKCHEN
Manchmal macht es den Eindruck, dass du entweder zu viel oder nicht genug zu tun hast. Anders als beim Goldlöckchen findest du nicht die Suppe, den Stuhl, kein Bett, was „genau das Richtige“ für dich ist. Du hast es nicht lieber, so viel zu tun zu haben, genauso wenig hast du gerne einen Tag mit einem weiten Gelände vor dir liegen, in dem sich nicht genug befindet. In deinen Tagen ist dein Blick stets auf die richtige Balance gerichtet.
Wenn du überbeschäftigt bist, sehnst du dich nach einem müßigen Tag. Wenn du einen müßigen Tag hast, sehnst du dich nach mehr zu tun.
Es ist nicht immer leicht, euch selbst zu gefallen, Geliebte. Macht das Meiste aus dem Tag, den ihr habt. Fasst den Entschluss, dass ihr den Tag, egal wie sein Verlauf aussieht, aufs Vollste genießen werdet. Geriet bei euch die Freude in Vergessenheit?
Das Gras scheint dort, wo ihr seid, stets grüner zu sein. Unzufriedenheit ist wild wuchernd. Ihr könntet genauso leicht Zufriedenheit haben. Wieso sich mit weniger zufrieden geben? Wringt Freude aus dem, was im Augenblick vor euch ist. Wringt Freude aus dem Leben, nicht Missfallen. Wieso ist das, was soeben hier und jetzt zuhanden ist, nicht das, was ihr wollt? Schaut ihr immerzu nach etwas Anderem, als ihr derzeit habt?
Behaltet Mich bei euch. Lasst Mich den Hintergrund eurer Landschaft oder Meereslandschaft darstellen. Hebt an, euch überall und ganz bestimmt darin, was direkt vor euch liegt, nach Mir umzuschauen.
Macht den heutigen Tag zum besten überbeschäftigten Tag, mit dem ihr zusammen wart, oder macht ihn zum müßigsten Tag, mit dem ihr ausgegangen seid. Füllt ihn mit Liebe. Füllt ihn mit Mir. Anerkennt, dass jeder Tag ein Spieltag ist. Ein Stück weit Ansinnen auf eurer Seite wird durchwegs weit reichen. Macht den heutigen Tag zum wundervollsten Tag. Wem steht das im Eigentlichen an? Euch.
Ihr spielt in diesem Stück, das ihr im Leben probt, die Hauptrolle. Ihr lauft über die Bühne. Du bist der Hauptdarsteller. Du sprichst deine Zeilen. Du hörst zu. Dein Leben auf der Bühne ist farbenprächtig. Sprich deine Zeilen voller Genuss. Du bist stets neu. Sei freudig. Mache es voller Eifer.
Es gibt keine Zeit, und hingegen gibt es keine Zeit zum Vergeuden. Dies ist der Tag, um dir selbst Glück zuzureichen. Vielleicht ist dies der Tag, um dir Glücklichsein stattzugeben. Was hält jenes fort, außer etliche Gedanken deinerseits. Denke vielleicht weniger.
Ich sage, du verdienst Glücklichsein. Ich möchte, dass du Glück hast. Weswegen nicht du?
Nimm dieses Dargebot des heutigen Tags und mache es wundervoll. Falls das ein Tag ist, der es am meisten mit Routine zu tun hat, kannst du ihn trotzdem wundervoll machen. Wenn du heute abwäscht, genieße es, dieses Geschirr sauber zu bekommen. Was immer du gerade tust, fasse den Entschluss, es zu genießen.
Sei Mein Kind, was sich an der Sonne wie auch am Regen erfreut. Sei Mein Kind, was genießt.
Sei nicht so ernstlich. Das tägliche Leben ist nicht so ernst, wie du meinst. Mache es zu einer Lerche. Einerlei wie schwer du am Arbeiten bist, mache den heutigen Tag zu einem Spieltag.
Erteile im Voraus den Bescheid, was für eine Sorte Tag du haben wirst. Ist es nicht eben das, was du machst? Hast du vielleicht gesagt: „Einfach ein weiterer Tag“, so als hättest du mit ihm eine Kolik. Der heutige Tag hat sich noch nicht einmal zugetragen, und du hast bereits Schlussfolgerungen aus ihm gezogen. Die Sache ist, dass es sich hier um einen anderen Tag handelt. Er ist nicht der gleiche wie gestern. Er ist insgesamt ein neuer Tag, drauf und dran, dass du ihn durchmisst.
Schließt euch Mir in der Freude an. Kommt mit Mir. Sprecht zu Mir. Weist Mich auf die Aussichten hin. Sagt Mir, wie sehr ihr die Welt, in der ihr lebt, und euer Leben in ihm mögt. Weist Mich auf das hin, was ihr mögt. Mit Sicherheit möchtet ihr Unsere gemeinsame Zeit nicht damit verbringen, auf das hinzuweisen, was ihr nicht mögt. Begrüßt diesen Tag mit Vorfreude. Er liegt jetzt vor euch, und ihr habt ausschließlich einen Durchlauf. Versüßt euch diesen Tag.
HEAVEN #3531 – 26.7.2010 – The Love You Have Dreamed Of
DIE LIEBE, VON DER DU TRÄUMTEST
Ich öffne Meine Arme gegenüber Allen. Mir sind keine Beurteilungen zueigen. Ich habe Liebe. Alle sind herzlich willkommen, bei Meinem Herzen einzutreten und hier in Meinem Herzen, das es so liebend gerne hat, willkommen zu heißen, Zuhause zu sein.
Wenn du jemand bist, der befürchtet, Ich hätte Mich von der Welt abgekehrt, so kehre dich von deinen Ängsten ab. Ich bin dir näher als du dir. Ich habe dich nie verlassen, nicht einmal für einen einzigen Augenblick, und Ich werde das niemals tun.
Wenn Ich Mir die Erde anschaue, bin Ich der Geburt der Schöpfung eingedenk, wie schön Ich sie fand und wie Ich sie bis auf den heutigen Tag schön finde. Es gibt Vieles, was auf der Erde zu bewundern ist. Du, zum Beispiel, du, der du Meine Worte liest. Du schickst dich an, des Allen Was Ist eingedenk zu sein, und du blickst über die Einzelheiten hinaus und siehst Meine Sicht. Alles wonach es dir ist, danach ist es Mir, es dir zu geben.
Lasst Uns mit dem Frieden auf der Erde den Anfang nehmen. Er existiert. Er existiert jetzt soeben in deinem Herzen.
Lasst Uns mit der Überfülle auf der Erde den Anfang nehmen. Die Erde ist übervoll. Es ist auf Erden und im Himmel genug für Alle da.
Wo es einen Mangel gibt, dort ist eine Nachfrage nach mehr Liebe. Mache dir nichts daraus, was jemand tun sollte und müsste. Du hast die Macht zu lieben, und Liebe überragt alles. Liebe die Menschen der Erde, die hungrig sind, mit ganzem Herzen. Liebe alle Menschen, die gar Nahrung vergeuden. Liebe, und niemand wird mehr hungern. Darum bitte Ich dich. Nähre die Erde mit deinem Herzen der Liebe.
Denke nicht, Ich sei Mir der Vorgehensweisen der Welt nicht gewahr. Ich bin Mir dessen sehr gewahr. Und ebendeswegen bitte Ich dich, noch mehr zu lieben. Nährt die Hungrigen mit euren Gedanken und Emotionen, Geliebte.
Und falls du ein Hungriger bist, liebe selbst Jene, die Nahrung vergeuden und dir nichts zu essen geben, und deren Herzen und Sicht werden sich wandeln.
An alle unter euch, die Wandel wollen – liebt mehr.
Kritisiert nicht mehr. Stellt euch nicht mehr über die Führer der Welt. Reicht ihnen eure Herzen dar. Sie benötigen eure Liebe und nicht eure irgend geartete Kritik. Kritisieren ist leicht, und es ist schwerer, nicht zu urteilen. Lasst das Urteilen, das Gespött, die Überlegenheit los. Fasst mit eurem Herzen zu.
Wenn jemand Hilfe braucht, helft ihm. Wenn Viele Hilfe brauchen, helft ihnen.
Als Christus sein Kreuz trug, löste sich da nicht jemand aus der Menge, um ihm beim Tragen zu helfen? Das war Christus-gleich. Sei du Christus-gleich, oder Buddha-gleich, oder Mohammed-gleich, oder Abraham- und Moses-gleich. Sei eine weise Persönlichkeit auf der Erde. Weswegen nicht? Sei in der Welt ein Führer. Schreite aus deinen Begrenzungen heraus. Lasse an deinem Herzen teilhaben.
Die Welt braucht nicht weitere Kritiken. Sie hatte genug, dass es für Tausende Lebzeiten reicht. Nährt die Welt. Lasst keine Steine auf sie niederprasseln.
Wenn du möchtest, dass die Welt in der Liebe wächst, dann musst du in der Liebe wachsen. Eben das tust du jetzt gerade.
Du bist ein Landmann der Liebe. Baue vortreffliche Früchte an, und wirf die Saat überallhin. Sie wird Wurzeln schlagen. Und Liebe, von der du träumtest, wird die Erde bedecken wie Klee. Liebe wird erblühen, in den Städten und auf den Straßen, und alle Liebe wird zum Himmel hin wachsen. Du wirst am Weinstock der Liebe unmittelbar hier auf der Erde hochklettern, denn die Erde wird sich zum Himmel hin erhoben haben. Die Erde mag ihren Namen behalten, indes wird sie ihre Identität mit dem Himmel eingetauscht haben. Es wird nicht mehr jene lange währende Aufspaltung zwischen Himmel und Erde geben, denn der Himmel wird auf der Erde ausgelebt werden, und das nahm seinen Anfang bei Mir, bei Mir, Dem es war, durch euch angefüllt und ergänzt und vollendet zu werden.
HEAVEN #3532 – 27.7.2010 – Everyone Has a Soul
JEDER HAT EINE SEELE
Du lebst auf der Erde, weil du im Himmel verankert bist. Es gibt zwischen Uns keine Distanz. Ich bin überall, und du bist überall bei Mir. Ich bin im Himmel, und demnach bist du im Himmel. Der Himmel ist ein Geisteszustand, gleichwohl ist er mehr. Der Himmel ist eine Realität. Er ist keine Fiktion. Deine Wahrnehmung des Irdischen Lebens ist fiktiv. Dein Keifen ist Fiktion. Leiden ist Fiktion. Krankheit ist Fiktion.
Ich höre deine Proteste. Regen ist real, sagst du. Leiden ist real. Krankheit ist real. Menschen sterben daran, sagst du.
Insofern als niemand stirbt, ist Sterben ebenfalls Fiktion. Eine populäre Fiktion. Eine Fiktion, für die ein hoher Preis bezahlt wird.
Entweder du bist unsterblich, oder du bist es nicht. Dein Körper ist sterblich. Du bist unsterblich. Falls du allein dein Körper wärst, wäre das Leben eine derart beschränkte Angelegenheit. Heute hier und morgen fort, wie man sagt. Du und Ich sind für immer und ewig. Das ist die Realität.
Was sagte Christus, als er äußerte, ihr würdet nicht sterben. Wovon sprach er, als er sagte: „Ich bin auferstanden.“ Du hast zur Kenntnis zu nehmen, dass Christus nach wie vor bei dir ist. Er ist nicht, er war nicht sein Körper. Das stimmt genauso für dich wie für Christus. Asche zu Asche bezieht sich auf deinen Körper, nicht auf dich.
Ich begreife, dass für dich leichter an das Sichtbare als an das Unsichtbare zu glauben ist. Die Sicht ist ein Sinn wie jeder andere auch. Alle fünf Sinne gehören dem Körper zu. Ganz bestimmt schare Ich im Himmel keine Körper um Mich. Es gibt eine Sicht über das Sehen hinweg. Es gibt Wissen. Falls du Mich, Gott, in einem Körper sehen könntest, wäre Ich dir dann mehr, oder weniger?
Du hast mit deiner eigenen Körperlichkeit genug Schwierigkeiten. Möchtest du deinen Körper wirklich für immer behalten? Möchtest du immer auf der Theaterbühne stehen? Du gehst gerne mal hinter die Bühne und nimmst dein Make-up und deine Kostüme ab. Nach der Theateraufführung möchtest du Nachhause kommen, wo du einfach sein kannst und dich nicht in dem ganzen Auftritt und in den weltlichen Dingen verfängst.
So in Anspruch nehmend, wie es das Leben auf der Erde ist – es ist nicht das einzige Leben. Ohne Frage, das Leben auf der Erde ist etwas Hervorstechendes. Es gehört angefeuert, und es gehört ausgebuht. Allerdings befindet ihr euch nicht die ganze Zeit in der Show. Ihr geht von der Bühne runter. Szenen kommen zu einem Ende. Akte gehen zuende. Stücke gehen zuende.
Das Leben auf der Erde ist des Öfteren liebenswert, lebhaft, aufs Schönste, und ebenfalls ist es des Öfteren traurig, leer und ärgerlich. Es gilt als gegeben, dass das körperliche Leben kurzfristig ist. Wann war es denn anders? Der Tod scheint unreal, weil er unreal ist. Der Tod ist nicht echt, noch auch ist das Leben auf der Erde wahr. Auf der Erde gibt es Verkörperungen der Wahrheit. Die Wahrheit kann auf der Erde aufgefunden werden, weil die Wahrheit von dir überall existiert, wo du auch bist und wo du auch meinst zu sein.
Deine Wahrhafte Stimme kann mit den Ohren nicht vernommen werden. Mit dem Herzen wird deine Wahre Stimme gehört. Die Wahrheit von dir ist inwendig in dir verwahrt. Wir können in einer Art Redewendung sagen, dass die Wahrheit von dir neben dir her läuft, oder Wir können sagen, sie läuft vor dir her, vor dem, was du das Du nennst, unter dem du in der Welt firmierst, was die Muschelschale von dir ist, eine Muschel von dir, die durch die Lebensfreude deines Geistes hin und her bewegt wird. Nenne diese Lebenskraft Seele, wenn du möchtest, denn du bist in der Tat eine Seele vom Himmel, die auf der Erde dazwischengemischt wurde und danach wieder zum Himmel zurückspringt, von dem sich deine Seele niemals verabschiedet hat. Ein Jeder hat eine Seele, und Seelen sind schön, selbst obschon sie nicht gesehen, einzig erkannt werden können.
HEAVEN #3533 – 28.7.2010 – Infinite Being That You Are
UNENDLICHES SEINSWESEN, DAS DU BIST
Es liegt ein voller Tag vor dir. Ganze 24 Stunden. Darauf hat man sich geeinigt. Die Welt ist bemüht, sich mit der Natur zusammenzutun und der Sonne zu folgen. Öfters verfängt sich die Welt in Zement und Dollars. Was haben Zement und Dollars mit Natur zu tun? Und doch versucht die Welt das.
Sie geht es an, die Sonne und die Sterne zu verstehen. Sie betrachtet sie. Die Astronomen sind hinterher, die Liebe der Galaxien kennenzulernen, nicht anders als die Dichter. Es ist ein Streben zuhanden, hinein zu gelangen und der Pracht der Sterne näher zu kommen. Da ist die physische Ebene, und da ist die Ebene, die das Physische weit überragt. Bestimmt ist mehr an den Lieblichkeiten der Natur dran als die Materie, aus der sie gemacht sind. Bestimmt ist mehr an der Poesie dran als die Wörter, aus denen sie gefertigt ist. Es gibt immer etwas mehr, und doch kann das Etwas-Mehr nicht immer festgelegt werden, allerdings kann es empfunden und genossen werden.
Das Physische bietet seine Freuden dar, sofern das Leben allerdings bloß das Physische und nichts mehr als das Physische wäre, wie viel Freude gäbe es sodann? Physische Materie ist nicht endlos. Bei ihr gibt es ein Ende. So sehr ihr auch das Physische untersuchen mögt, es hat seine Grenzen. Dass es Grenzen hat, bedeutet, dass ihm ein Ende zueigen ist. So sehr ihr auch darauf drängt, ein Rätsel zu lösen, sobald ihr es einmal gelöst habt, ist eine Leere da, ein Schlag ins Wasser, und die Freude mindert sich.
Glücklicherweise gibt es die Unendlichkeit, das Etwas-Mehr, was ihr zu erfassen trachtet. Die Sache ist, die Unendlichkeit ist aus ihrer Natur heraus nicht greifbar. Und ebendarin liegt ihre Freude. Sie ist nie-endend. Da ist immer mehr an ihr. Worte greifen da zu kurz. Eine Entdeckung führt zu einer weiteren. Es gibt kein Zuendekommen. Die Unendlichkeit führt keine Schlussbehauptungen aus. Eure Freude an der unendlichen Natur des Lebens ist eine sich zu schaffen machende Freude. Sie neckt euch. Das, was ihr an der Unendlichkeit liebt, entschlüpft euch auch.
Das ist in Ordnung so. Die Unendlichkeit hat sich selbst nicht zu kennen. Die Unendlichkeit ist, wie es die Unendlichkeit macht. Das Karussell der Unendlichkeit geht unentwegt weiter. Es gibt kein Davon-Wegkommen. Und ihr wart ununterbrochen stets auf Karussell-Fahrt. Es gibt weder ein Draufsteigen noch ein Absteigen. Dies ist Unendlichkeit für dich. Dies ist ihre Freude, und das macht sie kurzlebig. Ihr lechzt nach Unendlichkeit, und doch möchtet ihr sie in Teile teilen. Ihr möchtet das, was nicht zergliedert werden kann, zergliedern. Das ist ihre Lieblichkeit und das ist ihre Pein.
Zum Glück habt ihr nicht zu wählen, denn ihr befindet euch im Griff der Unendlichkeit. Sie setzt euch niemals an irgend einer Stelle ab. Ihr seid Unendlichkeit, im Bemühen, ihre eigene Natur zu erfassen, die ganz, und hingegen ununterscheidbar ist.
Aus der Nichtsheit kommt alles. Aus der Leere kommt alles. Indes erhebt sich aus der Nichtsheit, der Leere und der Stille, was konkret ist. Die Quelle von Allem ist nicht sichtbar. Die Quelle von Allem ist unauslöschlich, und dennoch nicht zu sehen. Sie kann nicht getilgt werden, noch auch kann sie zu Gesicht gebracht werden, um sie zu tilgen.
Ihr schwimmt in den tiefen Gewässern, zur gleichen Zeit wie ihr oben scheinbar auf einem sich schlängelnden Fluss driftet. Ihr seid auf ein Ziel eingestellt. Ihr habt eure Bestimmung erreicht, selbst wenn ihr nicht einmal genau erkennt, was eure Bestimmung ist. Zugleich, wie könnt ihr bei der Unendlichkeit anlangen, während ihr bereits in der Unendlichkeit eingesessen seid?
Worum geht es, was du über die Wasser des Lebens zu erkennen und zu verstehen hast, unterdessen du das Lied des Lebens bist? Du singst in deinen Tiefen, und du singst in deinen Höhen. Mittlerweile schwimmst du im Ozean deiner selbst, unendliches Seinswesen, das du bist.
HEAVEN #3534 – 29.7.2010 – From the Valleys of Your Heart
AUS DEN TÄLERN DEINES HERZENS
Aus den Tälern deines Herzens kommt die Anmut der Welt. Dein Herz ist das Schiff, das segelt, und dein Herz ist ebenfalls die Gewässer, auf denen das Schiff segelt. Welle um Welle geht von deinem Herzen aus. Lasse die Welle zu sich ausbreitenden Wellen der Liebe werden, die allezeit zum Himmel hin springen, woher jedwede Liebe kam. Übertrage deine Liebe, und sie wird zum Himmel hin all das zurückströmen, was der Himmel aus der Vollheit seiner Liebe heraus gegeben hat.
Meine Söhne und Töchter, Kinder Meines Herzens, schauen danach, einen Rückfluss zu erhalten, lieber als Liebe zu geben. Falls es Mir anstünde, über Geschuldetsein zu reden, würde Ich sagen, dass ihr mehr das Empfinden habt, dass euch etwas geschuldet wird, als das Empfinden, dass ihr etwas schuldet. Ich rede nicht gerne von Geschuldetsein, weil das die Mitbedeutung von Pflicht herbeizieht. Ich rede nicht von Verpflichtetheit. Ich rede von dem letztlichen Rückfluss an euch, der von eurem Zurückgeben und sogar von eurem Im-Voraus-Geben herrührt, von eurem Geben, bevor ihr erhalten habt, vom Geben, da Geben das darstellt, was euch das größte Entgelt einfährt. Bloß, denkt dabei nicht daran, was zu euch zurückfließt. So könnt ihr nicht leben, denn dann befehligt ihr das Universum, zu euch zu kommen, während es euch hingegen gilt, mit dem unschuldigen Geben eures Herzens das Universum verschwenderisch zu überhäufen.
Lasst euer Herz eine Zeitlang ein Unkraut sein. Lasst es in seinem Wachstum üppig sein. Lasst es sich überall ausbreiten, lasst es alles einholen. Lasst euer Herz gänzlich unerschrocken sein. Lasst euer Herz eher ein Unkraut sein als eine Gewächshausrose. Eine solche Rose wird sich womöglich dauernd im Spiegel anschauen und eitel und verdienstvoll fühlen. Ein Unkraut denkt anders. Ein Unkraut ist allzu beschäftigt, sich überallhin zu verschenken. Es verausgabt sich nicht im In-den-Spiegel-Blicken.
Oder lasst euer Herz zu einem Dienstschimmel eines Ritters werden, der durch die Menge braust. Lasst euer Herz zu dem Ritter werden, der den Schimmel reitet. Lasst euer Herz zu dem Ritter werden, der so höflich ist und seine Anhänglichkeit dem Wohlergehen all derer schenkt, die sich in Not befinden, wie auch all derer, die sich nicht in Not befinden. Der Ritter ist edel, weil es das ist, was Ritter tun. Sie sind dienstbar und dienen zu ihrem gänzlichen Entzücken. Ritterherzen schwellen in Freude. Glücklichsein liegt ihnen an.
Und Jene, denen der Ritter dient, dienen in ihrer Entgegennahme des Dienstes, den der Ritter derart großherzig verschenkt.
Lasst Mich nun alle Herzen für immer und ewig zum Ritter schlagen. Danach wird es kein Herz voller Trübsal mehr geben, und Liebe wird aus Freude, und nicht aus einem Bedürfnis heraus gegeben werden.
Zum Himmel gehen ist das Los eines Jeden. All die dafürgehaltenen Erforderlichkeiten werden ganz und gar nicht benötigt. Ihr müsst nicht einmal an Mich glauben, um im Himmel Eingang zu finden. Ich stelle niemanden beiseite. Wieso sollte Ich das tun mögen? Sollte Ich sagen mögen, dass der eine oder andere unter euch aus dem Himmel draußen zu bleiben hat? Falls Ich das sagte, könnte Ich euch sagen, dass es für euch keine Hoffnung gibt. Ich wette auf mehr als auf Hoffnung. Ich setze auf Gewissheit. Gibt es irgendwo einen anderen Ort als den Himmel, wo ihr besser in Erfahrung bringen könnt, wie geben und wie leben geht?
Sofern Ich ein Gott der Liebe bin, bin Ich ein Gott der Liebe. Ich zähle nicht zusammen und führe keine Aufzeichnungen über eure Verfehlungen. Ich lösche sie aus. Sie sind abgewischt.
Geliebte, wieso sollte Ich, der Ich Gott BIN, von euch einen bestimmten Satz an Glaubensüberzeugungen für nötig befinden? Glaube ist nichts. Wer ihr seid und wie ihr lebt und wie ihr geht – jenes ist alles. Ich lasse niemanden durchrasseln. Mein Zuvorderstes ist nicht Benoten. Als Erstes gebe Ich Liebe, und Liebe bezwingt alles und alle.
HEAVEN #3535 – 30.7.2010 – You Are a Holy Being
DU BIST EIN HEILIGES SEINSWESEN
Und du bist Liebe. Du meinst, du seist etwas anderes. Du denkst, du seist weniger. Ich verstehe es, dass du das Gewahrsein von Liebe nicht immer in deinem Herzen halten kannst. Ich verstehe, dass du Gewahrsein von Minderem als Liebe innehältst, von Aufruhr, Empörung, Verzweiflung, Missfallen und so weiter. Aufgrund dieser bunt gemischten Emotionen denkst du wohl, du seist nicht Liebe. Nichtsdestotrotz, Ich machte dich zur Liebe. Ich machte dich zur Liebe aus Meiner Liebe. Liebe bist du. Liebe befindet sich in einer eigenen Klasse.
Jene kleinen Emotionen sind nichtige Dinge. Mache sie nicht groß. Das Empfinden von Kleinheit geziemt dir nicht. Was sind jene Emotionen, die scheinbar deine Liebe unterbrechen? Sie sind kleine elektrische Stöße auf einem Diagramm. Die minderen Emotionen legen sich auf deinem Bett der Liebe hin, und danach stehen sie auf und gehen ab. Die minderen Emotionen mögen ja deine Liebe überdecken. Sie nehmen deine Aufmerksamkeit von der Liebe fort, und doch können sie deine Liebe nicht fortnehmen. Deine Liebe ist eingesessen. Sie ist fortwährend. Ich gab sie dir. Sie ist eingebaut. Deine Grundlage ist Liebe. Den Erscheinlichkeiten zum Trotz, du bist nichts als Liebe.
Die minderen Emotionen sind heute hier und morgen fort. Liebe wartet stets auf dich, sie zum Vorschein kommen zu lassen. Liebe wartet stets in aller Stille auf dich, dass du dazu erwachst, woraus du gemacht bist. Liebe herrscht. Jedwedes Geringere beläuft sich auf kleine Funken in einem Feuer. Das Feuer ist. Die Funken sind schier kleine Funken, die aus dem Feuer herausschießen. Sie gehören dort nicht hin, deswegen kommen sie heraus. Sie belaufen sich auf nichts. Liebe ist alles.
Du bringst deinen Körper mit dir durcheinander. Körper kochen über. Körper haben Funktionen. Indessen bist du ein Heiliges Seinswesen, und das bedeutet, du bist Liebe, bist unauslöschlich Liebe. Deine Liebe schwankt nicht. Deine Liebe hat keine Fehlfunktion. Deine Liebe wurde von Larifari überlagert. Alles andere als Liebe ist Kappes. Alles andere als Liebe ergibt überhaupt keinen Sinn.
Es ergibt keinen Sinn, etwas anderes als Liebe zu beherbergen. Menschen gehen einer Menge Unannehmlichkeiten nach, um sich von der Liebe abzubringen. Sie verletzen Gefühle, und sie verletzen Körper. Manche gehen sogar dem Töten von Körpern Anderer nach. Zu welchem Nutzen?
Es gibt in ihnen etwas, was sie gerne umbringen möchten. Sie fehlverstehen die Liebe und somit denunzieren sie sie in sich und machen Anderen Vorwürfe. Sofern jemand die Liebe inwendig in sich vermummt, trägt niemand anderes die Verantwortung als die Person selbst. Falls jemand seinem Ärger stattgibt hochzukochen, hat er das gehortet, was nicht ihm zugehört. Er hat Ärger gestohlen. Ärger ist ein fremder auswärtiger Gegenstand.
Niemand hat Ärger zu behalten. Ihr sollt Ärger nicht behalten. Er ist nicht euer Recht. Er ist nicht eure Unerlässlichkeit. Bestimmt ist er nicht eure Stärke. Er nimmt eure Stärke weg. Es ist euer Besitz an Ärger, der euch ärgert. Er ist ein Egel auf euch. Ihr habt ihn nicht zu behalten. Ihr habt euch gewiss nicht in die Ansicht einzulullen, dass ihr das, was euch wehtut, als Sinnbild eurer Rechtmäßigkeit aufzubewahren habt. Was kann an dem recht sein, was euch wehtut, und was ihr gerne Andere begleichen sehen möchtet, sodass Jenen Schmerzen zukommen, wie sie ebenfalls euch zukommen?
Stehe von diesem Nagelbett auf. Liege dort nicht mehr länger.
Du hast Wahlmöglichkeiten, und es gibt Wahlen, die du treffen musst. Falls du dich an einem Bett des Ärgers festgenagelt hast, ist das eine Wahl, die du getroffen hast. Falls du sie getroffen hast, kannst du eine andere Wahl treffen, und noch eine andere und noch eine. Du kannst dich entscheiden, aufzustehen und jeden Nagel durch Liebe zu ersetzen. Du kannst in Liebe aufstehen. Du musst in Liebe aufstehen. Mache aus deinem Herzen alles Mindere rückgängig, und alles Sonstige ist Minderes. Du bist mehr. Du bist Liebe. Bescheinige ihr das jetzt.
HEAVEN #3536 – 31.7.2010 – The Gold of God’s Heart
DAS GOLD DES HERZEN GOTTES
Wahrscheinlich habt ihr das Gefühl, für euch sei es schwierig, Andere zu lieben, indes scheint es für euch das Schwerste zu sein, euch selbst zu lieben. Ihr denkt vielleicht, ihr zieht euch Anderen vor, aber das tut ihr nicht. Weil ihr nicht auf Andere fliegt, bedeutet keinesfalls, dass ihr euch mehr liebt.
Ihr gebt euch vielleicht das größte Stück Kuchen, das aber kann ein Zeichen sein, dass ihr euch weniger liebt und dass ihr das größte Stück Kuchen als Ersatz für die Liebe benötigt, die ihr für euch nicht empfindet.
Eigennützig sein ist kein Zeichen für Liebe des Selbst. Es ist ein Zeichen für einen Mangel an Selbst-Liebe.
Sobald du dich gänzlich selbst liebst, bist du imstande, Anderen mehr zu geben. Du bist natürlicherweise großzügiger. Ich spreche von mehr Liebe aus deinem Herzen, nicht von mehr Nachweis von Liebe, dessen du bedarfst, um dein Empfinden des Adels aufzupolstern.
Es ist gut, gebend zu sein. Es ist gut, edel zu sein, und doch ist es besser, aus deinem Herzen heraus zu dienen und nicht irgendeines Auf-das-Selbst-Aus-Seins halber. Du kannst nicht anders, als dich gut zu fühlen, sobald du von der Freigiebigkeit herkommst, wenn du aber gibst, während du Dich-Bereichern im Sinn hast, ist Geben mehr wie Wegnehmen. Vielleicht ist es so – sobald du eine Aufzeichnung über deine Gebe-Haltung führst, gibst du im Eigentlichen nicht. Es kann sein, du versuchst, dich in deiner eigenen Einschätzung ebenfalls anzuheben.
Kommt von der Prämisse her, dass ein Jeder, den Ich, Gott, aus Meinem vollen Herzen heraus liebe, der Liebe wert ist. Das meint, du, auch du, bist es wert. Ich kümmere Mich nicht darum, was du etwa getan oder nicht getan hast, du bist Mir Goldes wert. Tatsächlich bist du das Gold Meines Herzens, was glänzt und Mich an deine Seite ruft.
Seid großzügig Mir gegenüber, Geliebte. Seid großherzig mit euch.
Ihr seht euch etwa als bedürftig, unterdessen die Wahrheit lautet, dass ihr benötigt werdet.
Ihr kamt zur Erde, um Meiner Schau Wirklichkeit zu verleihen. Meine Sicht ist simpel. Eine Welt der Liebe. Eine Welt der Liebe kann nur eine Welt des Friedens sein. Möget ihr und Alle auf der Erde gedeihen.
Mögen eure Herzen wie Vögel abheben und zur Sonne hin fliegen. Ja, lasst eure Herzen zu Mir fliegen und in der Sonne Meiner Liebe verschmelzen. Verschmolzene Herzen vertändeln sich nicht. Verschmolzene Herzen werden zu geschmolzenem Gold. Alle Risse und Sprünge in einem bislang trockenen Herzen werden instandgesetzt, und Herzen werden saumlos, ganz und in der Goldenheit der Liebe selbst vollkommen.
Wer sollte denn ein trockenes, ein hartes, ein verschrumpeltes Herz mögen, während ein Herz liebeerfüllt, überfließend, unversehrt, schlicht das sein kann, wofür ein Herz steht.
Dein Herz wird gerührt, damit du erkennen wirst, dass Liebe deinen natürlichen Zustand darstellt. Ein gerührtes Herz hat seine Liebe eingemengt, sodass es eingedenk ist zu lieben und, so wie Ich Alle liebe, Alle zu lieben. Herzen der Liebe stellen keine Fragen. Herzen der Liebe sind derart voll, da sie bereits gesättigt sind. Herzen der Liebe können bejahen, dass es an ihnen ist, vom Baum fallenden Orangenblüten gleich, ihre Liebe zu geben. Herzen der Liebe wissen darum, dass ihre Liebe zum Ausgeben da ist, und dass es nichts Wundervolleres gibt, als Liebe fortzugeben, so wie die Sonne ihr Licht auf Alle scheint. Die Sonne stellt keine Frage bezüglich Verdienste. Sie weiß, wie lieben ist, und Ich sage dir, dass auch du weißt, wie lieben ist, und fürderhin kannst du mehr und mehr lieben und mehr und mehr Liebe zum Geben haben. Liebe kann dir nicht ausgehen.
HEAVEN #3537 – 1.8.2010 – Now You Are Awake
JETZT BIST DU WACH
Für dich ist nichts zum Lernen da, außer zu sein Wer du bist und dich als das Schöne Seinswesen zu begreifen, das du bist. Du kannst all die Schritte dazwischen auslassen, sobald du bei der Selbst-Einsicht anlangst. Natürlich geht es hier um ein Wissen jenseits des Intellekts. Du könntest dir Einsteins Theorien einprägen, das bedeutet freilich nicht, dass du sie kannst und verstehst.
Im Erkennen Wer du bist, weißt du es in deinen Knochen, du weißt es in deinem Herzen, du weißt es in deinem Leben. Hier handelt es sich nicht einfach um einen liebenswerten Gedanken, den Ich euch zureiche.
Ihr erfasst es fast. Um euch herum ist ein Ring voller Licht. Ihr seht es. Ihr spürt es. Ihr seid es.
Niemand hat euch darauf hinzuweisen, wo ihr steht. Menschenmassen könnten euch auf das Licht rund um euch herum hinweisen, sofern ihr es nicht aus euch selbst heraus erblickt, könnt ihr es allerdings bloß mutmaßen. Ich rede nicht von einer Idee von Wer ihr seid. Ich rede von eurem vollen Erleben von Wer ihr seid.
Es ist eine drollige Sache, denn sobald ihr erkennt, habt ihr nicht zu erkennen! Ihr seid damit vertraut, ohne daran zu denken. Es ist so ähnlich, wie wenn man von einem Schwarzweiß-Film zu einem tobenden Technicolor-Film übergeht. Es ist so ähnlich, wie wenn ihr euch in einem Schwimmbassin hinten im Garten befindet und hernach erkennt, dass ihr im Tiefsten Ozean seid. Ihr seid da. Ihr seid, wo ihr seid. Mehr ist da nicht dran.
Es ist so ähnlich, als wärt ihr in eurer Küche, und dann, das Nächste, was ihr wisst, ist, ihr seid in eurem Wohnzimmer oder Esszimmer. Du, der gleiche, bist irgendwo anders. Deine Augen sind die gleichen, und doch siehst du anders. Du hast dich in einen anderen Roman oder in ein nicht-fiktives Buch befördert, das du nicht mehr aus der Hand legen kannst. Du weißt nicht, wie das Buch in deine Hände gelangte, und doch tat es das. Deine Hände sind die gleichen, das Buch aber, das du liest, ist anders. Du wurdest, danach sieht es aus, von einem Kino zu einem anderen transportiert. Du blickst auf eine andere Leinwand. Du spielst in einem anderen Leben die Hauptrolle. Und doch bist du die gleiche Person, die du gewöhnlich warst, mit der Ausnahme, du befindest dich an einem anderen Ort, demnach bist du nicht der gleiche, der du angestammterweise warst.
Du siehst gleich aus. Du kannst dich genauso kneifen. Und doch hast du eine ganz neue Weise des Seins betreten. Gut, nicht wirklich eine ganz neue Weise des Seins, vielmehr eine ganz neue Weise des Sehens. Ohne einen Augenarzt hast du eine neue Brille manifestiert. Es ist eine Zauberbrille. Durch sie sehen ist wie im Nu zum Himmel fliegen. Im Handumdrehen ist die gesamte Welt verwandelt. Der Wandel liegt in deinem Sehen. Das ist Vergegenwärtigung.
Man nennt es Selbst-Erkenntnis, denn niemand verrichtet es für dich. Du gelangst selbst zu ihm. Und gleichwohl war es eh und je da.
Vielleicht bist du vierzig Tage oder vierzig Jahre oder vierzig Lebenszeiten lang in einer Wüste herumgestreift, und hier, direkt vor dir, liegt eine Oase. Nein, nicht direkt vor dir. Du bist bereits bei der Oase. Du befindest dich im Schatten oder im Licht von ihr. Deine alte Lebensweise liegt hinter dir. Du funkelst sozusagen ganz neu, indes bist du gleichzeitig der gleiche, bloß erlebst du insgesamt die Verschiedenheit in der Welt. Du kannst dich oder sonstwas kaum wiedererkennen, da alles hell und klar ist. In einem Gemälde – da wäre die Welt vergoldet.
Ein gänzlich neuer Horizont hat sich dir eröffnet. Er war immer da. Bloß siehst du ihn jetzt, unterdessen du ihn früher nicht sahst. Du warst am Schlafen, und jetzt bist du erwacht.
HEAVEN #3538 – 2.8.2010 – Making a Collage of Love
EINE COLLAGE DER LIEBE ANFERTIGEN
Schön, schön ist Meine Schöpfung. Schön, schön bist du, Der du Meine Schöpfung bist. Ich malte ein Gemälde von dir und blies es auf die Erde. Ich verlieh dir Schönheit. Ich verlieh dir Bewegung. Ich verlieh dir dich selbst, und Ich gab dir den freien Willen. Ich spendete dir bereitwillig und glücklich. Ich gab dich Mir zum Ansehen. Meinst du, Ich bewundere Meine Handarbeit nicht?
Es muss ja allerdings so sein, dass du Meine Kunst um etwas weniger bewunderst als Ich. Ich hörte dich sagen, dass du dann und wann oder die ganze Zeit über Fehler an ihr findest. Wie kann das sein? Und doch, oh, Meine Geliebten, es stimmt. Wo Ich Schönheit finde, könnt ihr Fehlerhaftes finden. Ich sage „Fehlerhaftes finden können“, da ich zuvorkommend bin. Wäre Ich nicht höflich, könnte Ich sagen, dass ihr Fehler findet.
Macht euch nichts daraus. Das ist die Vergangenheit, und ihr lernt durch Wahl oder nicht durch Wahl, die Vergangenheit dahinzugeben, oder zum Wenigsten nicht derart eng an ihr festzuhalten.
Heute seid ihr neu. Falls nicht neu, seid ihr erneuert. Ihr seid jeden Tag erneuerbar. Also, kommt mit Mir in eine Laube der Schönheit. Ebenda seid ihr, und ebenda gehören euer Herz und Geist hin. Sie gehören zu Mir.
Kommt, seht die Anblicke der Welt, wie Ich sie sehe. Lasst eure Augen, die Schönheit erblicken, die Welt insgesamt schön machen.
Moleküle und Atome und das Wirbeln und Drehen in Spiralen sind nicht durch das nackte Auge zu sehen, gleichwohl kannst du jetzt soeben in dem Augenblick Schönheit ohne ein Mikroskop sehen. Liebe besitzt eine große Lagerung auf dem, was du siehst. Liebe sieht mit den Augen der Liebe, und schlägt insgesamt in der Welt zu Buche.
Schönheit mag hauttief sein oder nicht, dennoch ist Schönheit. Schönheit sehen schafft eine Rose auf deine Wangen und verschafft deinem Schritt etwas Hüpfendes. Möchtest du dich zur Schönheit hin lehnen? Möchtest du deine Augen ein wenig zusammendrücken, um sie zu sehen?
Falls du dich gegenwärtig nicht in der Lage fühlst, alle Schönheit zu sehen, dann sieh die Schönheit in Teilen, in Stücken, so als würdest du eine Collage herstellen und die Collage lieben, die du zusammenfügst. Deine Augen stellen eine Collage der Schönheit zusammen. Du suchst dir die Tür aus, durch die du gehst. Die Tür hat eine Aufschrift. Ein Schild auf ihr, was besagt ‚Schönheit‘. Es gibt andere Türen mit verschiedenen Aufschriften, durch welche indes möchtest du gehen? Du kennst bereits ihre Bezeichnungen, und du bist durch jene Türen oft genug ohne irgendeine Belebung gegangen.
Nun bitte Ich dich, die Tür namens Schönheit zu öffnen und niemals davon wegzugehen.
In Augenblicken voller Bescheidenheit wirst du die Hoheit alldessen erkennen, was Ich erschaffen habe. Du wirst die Schönheit eines Froschs erblicken. Du hast das bereits getan, oder etwa nicht? Diese Augen, die herausquellen. Die Zeichnung seiner Haut, der Warzen und von allem weiteren. Wer außer Mir könnte einen Frosch gedacht haben. Und Wer außer Mir könnte dich gedacht haben und dich in Lehm geformt und dir Leben eingehaucht haben?
Und nun bitte Ich dich, mit Meinen Augen zu sehen.
Du siehst, wie schön das mit Posterfarben gemalte Bild deines Kindes ist. Du bist nicht bemüht, zu sehen. Du siehst. Du siehst all die Liebe, die auf das Papier geplantscht ist. Dazu braucht man keine Anstrengung. Es bedarf der Liebe, desgleichen des festigenden Bannkreises des Ansinnens zu lieben, der Plattform der Liebe, der Bausteine der Liebe, der Lebhaftigkeit der Liebe, des Brennpunktes der Liebe, der Pracht der Liebe, denn Liebe und Schönheit sind unzertrennlich, so wie du und Ich unzertrennlich sind, trennbar einzig in der Illusion, nicht anders wie Liebe und Schönheit – in der Illusion – auseinander gerissen werden, als gehörten sie nicht zusammen.
HEAVEN # 3539 – 3.8.2010 – A Mind Made Up
EIN GEIST, DER KONFEKTIONIERT WURDE
Weil du gut und fürsorglich bist, bedeutet nicht, dass du in den Wind zu reden hast. In der relativen Welt werden die Menschen das, was du zu sagen hast, seinem Wert gemäß oder ihrer Wertschätzung von dir gemäß berücksichtigen. Allzu oft geschieht es, dass deine Perlen der Weisheit scheinbar weggeworfen werden. Du magst ja absolut recht haben, und trotzdem wird deine Weisheit fortgeschubst, als wäre sie nichts.
Du kannst sogar das klar Ersichtliche feststellen. Es ist, als wiesest du auf etwas falsch Geschriebenes hin. Der Mensch, den du auf die falsche Schreibweise hinweist, sagt: „Ich mag, wie ich dieses Wort schreibe. Für mich fühlt es sich richtig an.“ Du könntest das Wörterbuch hinzuholen, und der Andere würde es nicht zugeben mögen, weil er die Dinge so machen möchte, wie er sie macht. Worum geht es hier?
Du möchtest deinem Kind oder Freund helfen. Vielleicht haben sie dich gar um Rat gefragt. Und du erteilst den Rat. Du hast vor, ihr Leben geschmeidiger zu machen oder ihnen sogar Gram zu ersparen. Seien Wir ehrlich, sie wollen es auf ihre Weise machen, die öfters der schwere Weg ist. Sie wollen es auf ihre Weise machen, so, als ob an ihrem Weg etwas geweiht sei. Sie werden sich daran festklammern, als hinge ihr Leben davon ab. Tatsache ist, sie wollen das, was du zu sagen hast, nicht hören. Sie lieben ihre fehlerhaften Rechtschreibungen. Du könntest zu tausend Prozent recht haben, und trotzdem lieben sie ihre Rechtschreibfehler.
Und du, der du soeben mit deinem Kopf nickst und vielleicht mit der Zunge schnalzt, hast auch du nicht in deinem Herzen ein Faible für dein Falsch-Geschriebenes?
Du sagst, du hörest deinem Herzen zu. Ich sage, du hältst womöglich an einer Auffassung in deinem Kopf fest. Du schützt deine Unfehlbarkeit. Du wirst eifrig Lob entgegennehmen, aber keinen Rat, selbst dann nicht, wenn du ihn herbeigeladen hast. Du hast deinen Geist konfektioniert. Euer ausstaffierter Geist ist ein verschlossener Geist, ihr Teuren. Dann und wann ist es vorgekommen, dass ihr nicht einmal auf euren eigenen weisen Rat hört.
Es ist so, als wolltet ihr in aller Eile nach San Francisco gelangen, und ein Lastwagenfahrer zeigt euch auf der Landkarte die Route, die er zweimal im Monat dorthin fährt; danach sagt ihr zu euch: „Ich mag aber diese andere Route da.“
Natürlich seid ihr frei, auf jeder Route, die ihr mögt, San Francisco anzufahren, und frei, euch zu verspäten, und weswegen indes habt ihr den Lastwagenfahrer um Rat gebeten?
Ihr habt die freie Wahl, zuzuhören oder nicht zuzuhören. Ihr habt die Wahl, die Zeit eines Anderen und eure eigene zu verschwenden, oder nicht zu verschwenden.
Vielleicht könnt ihr euch freundlicherweise im Voraus Klarheit verschaffen, dass ihr gerne wissen wollt, was an der Entscheidung, die ihr bereits getroffen habt, Gutes dran ist.
Andererseits, falls ihr ehrlich etwas in Erfahrung bringen möchtet und falls der freie Ratschlag, um den ihr gebeten habt und der euch erteilt wurde, nicht das darstellt, was ihr möchtet, sobald ihr aufrichtig seid, könnt ihr euch Fragen stellen wie: „Weswegen schlägst du dies vor? Wie siehst du die zwei Szenarios? Welchen Ausgang hast du im Blick …?“
Sobald du nach mehr Informationen fragst – was für ein Bescheid auch ergeht -, du hast den Menschen, der dich wertschätzte, gewürdigt.
Sofern du der Raterteilende bist und dein Rat zutreffend ist, und sofern dir dein Gegenüber nicht zuhört, nicht zuhören kann oder will, wer hat dabei die Schwierigkeit, Geliebte? Sie liegt nicht aufseiten des Gegenübers. Sie liegt auf eurer Seite.
Schätzt euch ebenso sehr, wie ihr den Menschen schätzt, der euch um eure Maßgabe gebeten hat und dem ihr helfen wolltet. Ihr seid die Zeit wert, die ihr einem Anderen gebt. Macht von eurer Zeit einen guten Gebrauch. Sofern ihr wiederholt um eure Einschätzung gefragt werdet und eure Erwiderung wiederholt unter den Teppich gekehrt wird, ist die Zeit da, dass ihr euch selbst einen guten Rat erteilt.
HEAVEN # 3540 – 4.8.2010 – Keep Your Heart Open
HALTET EUER HERZ GEÖFFNET
Wenn dein Herz sich verhärtet anfühlt, lege deine Hand darauf. Sobald du bewussterweise deine Hand auf dein Herz legst, um die Härte zum Schmelzen zu bringen, wirst du sie wegschmelzen spüren. Ja, lege deine Hand in einem reinem Ansinnen auf dein Herz, und deine Hand und dein Vorhaben werden dir Folge leisten.
In jedweder Lage möchtest du die Straffheit in deinem Herzen gemindert bekommen. Sie wird sich ohnehin davon machen. Gleich, welches Vorkommnis scheinbar dein Herz erhärtet hat, es wird letztlich dennoch verklingen, mache es demnach früher. Du möchtest kein Verkrampfen in deinem Herzen, in deinem schönen Herzen, was Ich anlegte, geöffnet zu bleiben. Mein Ansinnen, das mit deinem Herzen einher kam, lautete, es offen und warm und mit Händen zu greifen zu halten.
Ihr richtet euren Blick darauf, die Verhärtung eures Herzens zu rechtfertigen. Eure Rechtfertigungen sind durchaus gründlich. Worauf, Geliebte, läuft es hinaus? Macht die eine oder andere Situation im Leben wirklich etwas aus? Falls du drei grässliche Situationen niederzuschreiben hättest, wäre es diese eine derzeitige Lage, die dir gegenwärtig Kopfschmerzen bereitet, käme diese Situation dann auf die Dreierliste? Das ist unwahrscheinlich. Der Schmerz wird nachlassen, wie er das bei so vielen anderen Vorfällen getan hat und in Vergessenheit geraten ist.
Falls dieses derzeitige Ereignis deine Bedenken nicht verdient, wieso es dann zergliedern? Lasse es einfach gehen. Es ist keine zwei Pfennige deines Herzens wert.
Es gibt da jene Menschen, die Mir gegenüber ihre Herzen angesichts von Begebenheiten von weitaus größerem Ausmaß verhärteten, als es das kleine Szenario darstellt, mit dem du dich jetzt abquälst. Weitaus größer, und gleichwohl, selbst dann hat jene Restriktion deines Herzens nichts Verdienstvolles an sich. Vielleicht ist es so, du hast Mich gebeten, die Gezeiten aufzuhalten, und deinem Willen wurde nicht entsprochen. Ihr Lieben, es ist möglich, dass die Gezeiten ihrer eigenen natürlichen Veranlagung gefolgt sind, bevor ihr die Bitte vortrugt, denn im Himmel kann der Zeit keine Beachtung geschenkt werden. Im Himmel wird einzig die Ewigkeit begangen.
Walmart geht mit Preissenkungen um, doch selbst Walmart kann ein Preisschild einzig und allein heute ändern. Walmart kann nicht zurückgehen und das Etikett an einem Tag ändern, der bereits vorüber ist. Im Leben ist es nötig, dass ihr die Dinge nehmt, wie sie kommen. Ihr könnt das jetzt tun, während die Zeit auf der Erde gemessen wird.
Wunder über Wunder, und gleichwohl wurden in der relativen Welt Muster in Bewegung gesetzt. Im Grunde möchtet ihr Mich nicht gerne im Mahlstrom des relativen Lebens befindlich sehen, durch die Wellen flott gehalten. Es ist nicht so, dass Mein Geist ausgedacht und zusammengestellt wurde, und ihr möchtet Mich nicht so, dass Ich die ganze Zeit Meinen Geist abändere, dasselbe möchtet ihr bei euch nicht, denn was sonst könntet ihr im Kielwasser dessen, was ihr gerne wollt, den Rücken kehren?
Selbstverständlich wollt ihr gerne, dass eure geliebten Nahestehenden immer am Leben sind, und selbstverständlich tun sie das, freilich nicht in dem Körper, an den ihr euch Stück für Stück gewöhntet.
Ihr wolltet eure Arbeitsstelle nicht verlieren, und gleichwohl war etwas aufgespult und es wurde abgewickelt, und ihr steht ohne Arbeitsstelle da. Trotz der Dunkelheit und der Verwüstung – an dem, was ihr seht, ist mehr dran. Seid nicht vergrault, wenn Ich sage, dass ihr am Wachsen seid und dass es für euch bei der Angelegenheit dennoch etwas Gutes gibt. Ihr sagt, ihr wärt euch sicher, das könne unmöglich sein, und Ich sage: „Zieht euch kein Laken über den Kopf. Nehmt es runter, und schaut aus einem anderen Blickwinkel auf die Sache. Kolumbus hätte Amerika nicht entdeckt, wenn er sich nicht auf den Weg gemacht hätte, um nach allerhand Ausschau zu halten.“
Selbst die Lage, die deinem Herzen derzeit gegen den Strich geht, selbst diese minderschwere Böe in deinem Herzen, du kannst sie anders sehen, ihrem Segen zustimmen und mit Frieden in deinem Herzen und Wohlwollen für Alle nach vorne ausschreiten.
HEAVEN # 3541 – 5.8.2010 – Worries Take Up Too Much Room
SORGEN NEHMEN ZU VIEL PLATZ EIN
Das Leben kümmert sich öfters um sich selbst. Du hast nicht herumzulaufen, um Probleme zu lösen. Sorgen sind um sich greifend. Lasst das Sorgen los, und seht, was sich abspielt.
Es ist im Grunde weder die Zeit, die Schwierigkeiten löst, noch ist es eigentlich der Raum, der Schwierigkeiten löst, dennoch ist es von euch weise, den Schwierigkeiten Zeit und Raum einzuräumen, sich unnötig zu machen.
Es gibt ein Gefühl, bei dem du aufzuhören hast, an dem Leben und daran, wie du meinst, dass es sein sollte, festzuhalten. Womöglich soll es genau so sein, wie es derzeit ist. Morgen wird es ein wenig mehr oder etwas weniger sein, als es heute ist, oder es wird etwas sonstiges sein. Der morgige Tag oder der nächste Tag wird ein anders geartetes gewaltiges Auftreten erzielen.
Meine Kinder sind verhärmt. Ihr tragt eine schwere Last an Bedenken. Seid nicht so gramerfüllt. Lasst etliche eurer Anliegen los.
Falls ihr eure Besorgtheiten an einer Hand abzählen könnt, habt ihr zu viele davon. Bedenken lasten auf euch, und eine Sorge zieht eine weitere herbei. Große Sorgen bringen kleine Sorgen zur Welt. Sorgen werden wie ein Dornenbusch, beladen mit Sorgen wie mit Beeren.
Was ist so verlockend an Sorgen? Müsst ihr sie behalten? Was wäre, falls ihr alle eure Sorgen los ließt? Ihr wärt sorgenlos. Und das macht euch Sorgen. Was wärt ihr ohne Vorsicht, Bedenken und Sorgen? Was würdet ihr im Leben ohne Sorgen tun? Ihr seid so an sie gewöhnt, als gehörten sie euch zu, als hättet ihr sie zu haben. Sorgen sind nicht eure Kinder. Ihr habt sie nicht zu versorgen.
Stellt euch einen speziellen Aktenordner vor, dem ihr eure Sorgen verpasst und den ihr danach verliert. Habt ihr in der Vergangenheit nicht Ringe und wichtige Unterlagen verloren, die euch etwas wert waren? Irgendwie habt ihr es ohne sie geschafft. Wenn ihr verlieren könnt, was euch etwas wert ist, könnt ihr dann nicht das verlieren, was euch schädlich und ganz und gar nichts wert ist?
Kommen euch bei der Wäsche nicht Socken abhanden? Dann steckt eure Sorgen in einen alten Sack.
Zerfetzt eure Sorgen. Werft sie in den Abfall, und bringt ihn dann raus. Oder zündet sie mit einem Streichholz an. Oder tretet auf sie wie auf eine zuende gerauchte Zigarette unterm Fuß. Kickt sie weg. „Raus hier, ihr alten Sorgen. Ich habe genug von euch. Raus.“
Verbringt danach keine weitere Zeit damit, euch nach anderen Sorgen umzusehen, um die zu ersetzen, die ihr fortgeworfen, verloren oder vergessen habt.
Macht in eurem Herzen Platz für Besseres als für Sorgen.
Sorgen und Glücklichsein sind nicht exakt untereinander austauschbar. Sorgen nehmen zu viel Raum ein. Sie verdrängen das Glück.
Werdet mit dem Glück vertrauter. Heißt es willkommen. Deckt den Tisch eures Lebens mit Glück. Es ist nicht in Ordnung, dass die Sorgen das Tischtuch des Glücks gleich unter euch wegziehen.
Was ist überhaupt eine Sorge, und wieso beharrt ihr darauf, sie, eine nach der anderen, zu haben? Als Ich davon sprach, dass eure Tasse am Überlaufen ist, meinte Ich nicht, dass sie mit Sorgen gefüllt sein sollte.
Bringt für jede Sorge, die ihr vergessen habt, zehn Cent auf die Bank, und ihr werdet zu einem reichen Mann. Ihr habt es fertiggebracht, dass euch eure Sorgen bei lebendigem Leibe auffraßen. Sie haben euch in allzu vielen Momenten eures Lebens beherrscht. Sie haben sich den Löwenanteil genommen.
Ihr werft altes Make-up, alte Ausstaffierungen weg. Werft nun Sorgen weg. Lest sie nicht mehr länger zusammen. Beherbergt sie nicht. Sorgen existieren, weil ihr ihnen Unterschlupf gewährt. Sorgen sind wie Genuschel. Ihr habt sie nicht zu haben. Ihr habt ihnen keine Zeit am Tag und ganz bestimmt keinen Platz in eurem Herzen zu geben. Sorgen sind nicht Liebe. Sorgen sind Stricke, in die ihr Knoten knüpft. Ich knüpfe nunmehr die Knoten auf.
HEAVEN # 3542 – 6.8.2010 – Under the Sun
UNTER DER SONNE
Im Leben blind fliegen kann verstörend sein. Doch was könnt ihr auf der Erde anderes tun als blind fliegen? Ihr lebt in einem Zustand der Verunsichertheit, gleichwohl muss das Leben nicht verstörend sein. Es ist eine Sache, im Leben munter zu sein und sich hinauszuwagen, wohin einen das Leben auch nimmt, und es ist eine völlig andere Sache, dich im Leben hinauszuwagen, wohin es dich nimmt, während du dich mit Furcht und Sorgen, was sich ereignen könnte, aufreibst. Zurzeit ist es so, was sich im Leben abspielen wird, kann dir nur unbekannt sein. Du kannst nicht vorhersagen, wie sich das Leben für dich herausputzen wird, und zu welcher Klingel du gerufen wirst, um dich zu melden.
Was, Geliebte, könnt ihr in der relativen Welt mit Sicherheit wissen? Die Frau, die ihr bewundert und heiratet, ihr könnt es nicht als Fakt hernehmen, dass ihr viel später die gleiche Hingabe empfinden werdet. Umgekehrt, lieblose Ehen sind wieder aufgelebt und führten dazu, dass sich die Zwei an der Hand hielten. Was wisst ihr, Geliebte?
Worüber ihr sicher sein könnt, ist, dass das Leben das Leben ist, und dass es euch zu größerem Verständnis des Lebens selbst und davon, wer ihr zu sein scheint und woraus ihr gemacht seid, leiten wird.
Wer kann sagen, dass ihr, wenn euch das Leben enttäuscht, trotzdem nicht das Richtige getan habt? Ihr habt im Leben voranzukommen. Die Vergangenheit gibt nicht immer die Zukunft wieder. Heute kannst du ein reicher Mann sein, morgen bist du arm. Heute mag es regnen, und morgen wird es sonnig. Das Wetter kann vorhergesagt werden, aber nicht mit Sicherheit. Das Wetter kann euch einen Streich spielen.
Wenn ihr diesen Augenblick der Ewigkeit leben könntet, ihn ohne Gedanken an das Leben, ohne Befürchtungen über das Leben, ohne Widerstand ihm gegenüber lebtet, befändet ihr euch auf dem Gipfel der Welt. Vorkommnisse im Leben mögen die gleichen sein, und doch würde jeder Zentimeter des Lebens zu einer anderen Erfahrung werden. Auf jeden Fall absorbiert ihr jeden Augenblick des Lebens, so wie er sich selbst verkündet. Wenn ihr doch bloß dem Urteilen über das Leben vorbeugtet – um wie viel mehr würdet ihr euch am Leben erfreuen. Wenn ihr euch von Gedanken wie „Das ist Klasse“ oder „Das ist entsetzlich“ abkehren könntet, wäre das Leben einfach das, was es als eben dieser Augenblick ist. Ihr würdet ihn leben.
Wenn ihr im Garten in der Sonne am Hacken seid, eure Brauen abwischt und in schwerem Ton sagt: „Das ist eine schwere Arbeit“, stehen die Chancen gut, dass ihr euch ermattet und überlastet fühlt. Wenn ihr im Garten am Hacken seid, über eure Brauen wischt und sagt: „Das ist eine schwere Arbeit, und, Junge, wie ich die liebe“, stehen die Chancen gut, dass ihr euch energiegeladen fühlt. Das gleiche Hacken, der gleiche Boden, die gleiche Sonne, und ihr seid ermattet, energiegeladen oder richtig erfrischt. Ihr habt es bereits früher gehört, dass die Haltung alles ausmacht.
Ich würde gerne sagen, dass Wahrnehmung alles ist.
Ihr seid privilegiert, am Leben zu sein. Ihr seid privilegiert, das Leben in all seinen Farben und Nuancen zu erleben, und ihr seid privilegiert, eure Erfahrungen sich lohnend zu machen.
Im allgemeinen wird es begriffen, dass im relativen Leben Stöße vorkommen, und dass sie unerwünscht sind, indes liegt auf eurer Seite die Entscheidung, euch unter ihnen zu kuschen, oder euch über sie zu erheben.
Ist es keine wundervolle Welt, die euch Wahlen überlässt? Das ist der freie Wille, über den so oft geredet wird. Euch wird angesagt sein, mit eurem Auto auf der einen oder auf der anderen Straßenseite zu fahren, und ihr könnt dennoch die Fahrt genießen. Ihr könnt die Fahrt in einer Sackgasse genießen; ihr könnt sie auf einer steinigen Straße genießen. Ihr könnt im Schnee oder im Matsch stecken bleiben, und das kann euch den Tag verderben, oder das macht euren Tag zum Spaß. Ihr könnt euch sogar an dem Privileg des Sonnenbrands erfreuen. Ihr könnt den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang und die Wellen des Lebens dazwischen genießen. Ihr könnt Vergnügen finden.
HEAVEN # 3543 – 7.8.2010 – Learn To Be Happy
LERNE GLÜCKLICH ZU SEIN
Wie stark du das Leben liebst, wird dem Ausmaß gleichkommen, in dem du dem Leben Darreichungen bietest. Geben hat zahlreiche Bedeutungen. Geben bedeutet lieben, und Geben bedeutet zustimmend entgegennehmen. Ein weiteres Mal, Ich bitte euch, die vorweg eingenommenen Auffassungen darüber, wie das Leben auszusehen habe, los zu lassen. Falls ihr der Auffassung seid, dass sich das Leben auf eine vorgeschriebene Manier zu zeigen habe, und falls es dementsprechend nicht aussieht, werdet ihr natürlich geneigt sein, das Gefühl zu haben, das Leben sei mit Mängeln behaftet. Ihr werdet das Gefühl haben, dass ihr irgendwie übersehen worden seid. Ihr werdet bei dem Gedanken anlangen, dass euch das Leben etwas schulde. Niemand hat es gerne, dass ihm etwas geschuldet wird. Du kannst das Leben nicht ständig in der Sache anmahnen, die es dir deinem Dafürhalten nach schulde. Du bist kein Rechnungs-Einnehmer des Lebens. Noch auch liegt es dir an, des Lebens verzogenes, schmollendes Kind zu sein. Lernt, glücklich zu sein.
Es ist euer Geburtsrecht, glücklich zu sein. An der Stelle gibt es nichts zu fragen, wiederum ist das auch eure freie Wahl. Es ist eure Wahl, das Glücklichsein zu wählen. Es ergibt für euch keinen Sinn, zu warten, bis ihr im Lotto gewinnt, bevor ihr glücklich sein werdet. Habt ihr euer Glücklichsein mit Bedingungen versehen? Habt ihr eurem Glücklichsein zuerkannt, dass es darauf angewiesen zu sein habe, was das Leben euch aushändigt? Die Chancen stehen gut, dass ihr ebendies getan habt. Am Kicken und am Kreischen – ebendies war euer Tun. Falls ihr das so einfach getan habt, könnt ihr damit aufhören. Ihr könnt eure Strategie umkehren. Ihr könnt das Leben wertschätzen, so wie es vom einen zum anderen Tag ist.
In der Post liegt eine Rechnung, und ihr seid nicht glücklich. Ein Scheck kommt mit der Post, und ihr seid glücklich. Für den Augenblick.
Das Leben scheint eure Gangschaltung umzustellen. Geliebte, Geliebter, du hast mit dem Leben keinen Bund einzugehen, der es ihm einräumt, dir zu diktieren, wie du dich fühlst. Wenn du dich soeben trostlos fühlst, wählst du das. Niemand sonst wählt für dich. Du hast das Sagen darüber, wie du auf dein Leben reagierst. Es ist dein Leben.
Das Leben wird dir so ziemlich alles anbieten. Du kannst dir nicht die ganze Zeit etwas auflesen und aussuchen. Indes kannst du spielend mit dem Leben fertig werden und das nehmen, was dir das Leben zu diesem oder jenem Zeitpunkt darbietet. Du hast nicht umgehauen zu werden.
Du möchtest gerne, dass dir jeden Tag Schokolade-Bonbons angeboten werden, gleichwohl hat das Leben seine eigene Weisheit. Nach einer gewissen Zeit sind es zu viele Bonbons, und dir wird die Lust an ihnen vergangen sein. Das Leben hat viele Weisen an sich, dich dick zu machen oder dich auf Diät zu setzen. So oder so, du kannst glücklich sein. Reiche dir die Freiheit zu, glücklich zu sein. Das Leben hat seine eigene Manier, die Dinge auszuführen. Es kommt voran. Und das musst du ebenfalls.
Dann und wann bekommst du den Silberapfel, und manchmal nicht. Du hast deines Platzes im Leben nicht verlustig zu gehen, weil du ihn erhalten oder nicht erhalten hast. Du hast keine Umwege um das Leben zu nehmen. Kein Schmollen oder den Kopf Hängen-Lassen mehr. Das kann zu Gewohnheiten werden, die schwer aufzubrechen sind.
Die Welt, Geliebte, schuldet euch keinen Lebensunterhalt. Seid gegenüber dem Leben zugänglich. Seht das Leben als einen Arbeitgeber. Es gibt Angelegenheiten, die der Arbeitgeber heute gerne so und so haben möchte, selbst dann, wenn er morgen dann seinen Sinn ändert. Durchaus, es mag ja sein, ihr mögt das Vorgehen des Arbeitgebers nicht. Was er tut, ist vielleicht sogar lächerlich, trotzdem ist er der Arbeitgeber, und du machst das Leben für ihn so leicht und einträglich, wie du es kannst.
Das Leben ist dein Arbeitgeber. Du bist nicht der Boss des Lebens. Du befindest dich in der Anstellung des Lebens. Das Leben wird dir dienen. Nichtsdestotrotz, es geziemt dir, dem Leben dienstbar zu sein. Komme dem Leben entgegen. Mache nicht viel Aufhebens, wenn dir das Leben nicht aushilft. Du musst das Leben nicht so persönlich nehmen. Du hast es nicht zu ahnden.
HEAVEN # 3544 – 8.8.2010 – Wanting to Go Back to Sleep
GERNE WEITERSCHLAFEN MÖGEN
Schau dir in deinem Garten ein grünes Blatt oder ein Blütenblatt an, und erkenne, dass Ich Gott BIN. Ein Blatt oder Blütenblatt reicht aus. Und dennoch hast du ein ganzes Universum zum Anschauen und zum Erkennen, dass Ich Gott BIN.
Schau dir das Innere deiner Hand an, und erkenne die Herrlichkeit dessen, was Ich geschaffen habe. Schau dir den Läufer unter deinen Füßen an, aus dem Landschaftsbild Meiner Geschenke an die Welt durch Menschenhand gemacht. Wie könnt ihr nicht in Liebe umhüllt und Liebe erblickend sein, wenn ihr das betrachtet, was Ich euch gespendet habe.
Schaut euch Glasscheiben an, die es euch ermöglichen, nach draußen zu sehen. Schaut euch die Fensterläden an, die das Licht filtern. Schaut das Licht an.
Ich frage euch, wie könnt ihr in der Schöpfung am Leben sein und keine Freudenhüpfer machen, noch bevor ihr eure Augen aufmacht, denn im Universum warten solche Leckerbissen auf euch, damit ihr eure Augen öffnet und sie seht.
Ich weiß, ihr wollt nicht immer aus dem Bett springen. Ihr wollt gerne länger unter der Bettdecke bleiben. Andererseits wollt ihr ebenfalls nicht immer zu Bett gehen. Vielleicht habt ihr es lieber, aufzubleiben. Ihr möchtet nichts versäumen.
Was hat der heutige Tag für euch auf Lager? Er hat Schönheit und Verwunderung auf Lager. Eine neue Blume ist am Blühen, und ein neues Unkraut schnellt hervor, und da bist du und da bin Ich. Was für eine Kombination Wir doch sind, und was für ein fruchtbares Feld das Leben doch ist. Alle Wunder, die Ich erschaffen habe, sind für dich. Von dem Augenblick an, als das Leben auf der Erde hervorspross, stellte Ich Meine Güter vor dich hin. Ich gab dir Wasser zum Trinken und Nahrung zum Essen und Gras, um dich darin einzurollen. Ich gab dir Hügel und Täler. Ich gab dir Berge und Seen. Ich gab dir Luft zum Atmen, und die Sonne und den Mond zum Lieben, und Sterne, um sich nach ihnen zu sehnen. Habe Ich etwas ausgelassen? Meinst du, Ich hätte Unstimmiges erschaffen?
Was empfindest du angesichts Meiner Erschaffung von Enten, von Elefanten und derartigem? Was empfindest du angesichts Meiner Kreativität? Spüre die durchrüttelnde Energie der Schöpfung, und erkenne, du bist ein erschaffenes Seinswesen in Meinem Bilde gemacht. Mein Bild nimmt eine Menge Platz ein. Du siehst Mich nicht Zeit verplempern. Du siehst Mich nicht, wie Ich gerne ins Bett zurückgehen möchte. Du siehst Mich nicht, wie Ich auf die Erde eintrete, auf der du gehst. Du siehst Mich nicht Mein Los betrauern.
Die Schätze, die Ich auf euch herabgegossen habe, sie bemerkt ihr nicht mehr. Ihr werdet wohl die Risse im Bürgersteig im Blick haben und über dessen Zustand entsetzt sein. Sofern ihr euch Details zuzuwenden habt, dann wendet euch dem schönen Löwenzahn zu, der das Leben so sehr liebt, dass er sich durch den Gehweg Bahn bricht, so wie die Sonne aus dem Himmel hervorbirst, um deinen Pfad zu erhellen.
Weswegen küsst ihr die Erde nicht, auf der ihr geht? Weswegen tanzt ihr nicht wegen des hinreißenden Lichts? Wann habt ihr gelernt, mehr zu kritisieren als zu lieben? Möchtet ihr ein Kritiker oder ein Liebender sein?
Kein Wunder, dass ihr morgens nicht aufstehen mögt, solange ihr die Schöpfung als etwas Minderes erachtet, als sie ist. Ihr wartet darauf, dass Wunder passieren, unterdessen ihr links wie rechts über Wunder stolpert.
Falls ihr die Schönheit der Schöpfung und euren Ort in ihr übersehen habt, dann schaut noch einmal. Macht Freuden-Handstände. Schaut euch das Projekt an, in das ihr einbezogen seid, und sagt: „Gesegnet bin ich. Gesegnet sei Gott, dass Er mir die Frucht seines Weinstocks dargereicht hat. Gesegnet sei die Sonne, dass sie auf mich und dass sie auf Alle scheint. Gesegnet bin ich, denn ich bin Gottes Wille, Gottes Wille, der auf der Erde manifestiert ist. Ich bin Gottes Liebe, die für das Zum-Ausdruck-Bringen von Gott Selbst erschaffen wurde. Wie kann ich am Morgen nicht aus dem Bett springen? Vielleicht ist es mir so nie ergangen. Es geht mir jetzt so.“
HEAVEN # 3545 – 9.8.2010 – Spirit Dancing
DER GEIST AM TANZEN
Wacht auf, Geliebte. In Meinem Herzen ist ein Lied zu vernehmen. Hört ihr es? Ruft es euch? Möchtet ihr mit Mir dieses Lied der Liebe singen, was dem Universum die Morgenröte und eurem Herzen Musik überbringt?
Die Vögel singen mit Mir. Sie hören Mein Lied.
Hebt dein Fuß an, auf den Schlag Meines Herzens zu tippen?
Kommt und tanzt auf jeden Fall mit Mir. Ich mache Mir nichts draus, wenn ihr unmusikalisch seid. Kommt und tanzt wie auch immer mit Mir. Lasst Uns gemeinsam singen und tanzen. Lasst Uns fröhlich sein. Es ist Fröhlichkeit, zu der ihr geboren wurdet. Lasst Uns heute lustig feiern.
Freude wird aus eurem Herzen herausspringen. Dann kannst du erkennen, dass du Mein Lied hörst und dass du auf es eingehst. Du hast Mein Lied nicht laut zu hören, um es zu hören, genauso wie du Mich nicht mit deinen Augen zu sehen hast, um Mich zu kennen. Ich bin der Ungesehene Motivator. Ich bin der Eine, Der dir zujubelt. Was anderes sollte Ich mit Meiner Geliebten, mit Meinem Geliebten tun mögen als dich segnen und ermutigen? Ich bitte euch zu erkennen, dass ihr Mein seid. Kommt und tanzt mit Mir.
Kommt und erkennt, dass Wir bei einem gesegneten Tanz Partner sind. Bei allerhand Tänzen. Wir sausen über den Tanzboden, während Wir Walzer tanzen. Wir tanzen Tango. Wir tanzen jeglichen Tanz gemeinsam, und was für ein Paar stellen Wir dar. Wir sind Eins auf dem Tanzboden des Lebens. Wir spielen eine Partie Solitär, und sie ist schön und niemals öde.
Ich halte dich so fest an Mein Herz. Du gewährst Mir jeden Wunsch. Du bist Mein Stern, und Ich bin dein Leitlicht.
Wir hören niemals mit dem Tanzen auf. Auf ewig sind Wir einander in den Armen der Liebe. Wir treten gleichzeitig und auf einmal ein. Es gibt nichts außer Unseren Tanz und Unsere Umarmung. Ich küsse deine Hand, und Ich entdecke, es ist die Meine. Du bist Mein. Ich bin dein.
Wir tanzen auf einer Tanzfläche namens Erde, und dennoch tanzen Wir im Himmel. Dort läuft die eigentliche Handlung. Der Tanzboden in der Welt erscheint unter Unseren Füßen verlässlich, indes ist dem realen Tanzboden des Himmels die Festigkeit der Liebe und die Stabilität von Nicht-Raum, von Nicht-Zeit, alleinig die Solidität von Liebe zueigen. Unsere Liebe tanzt unter der Sonne und unter den Sternen. Unser Tanz ist liebeerfüllt, Unser raumloser, zeitloser Tanz.
Während Wir auf dem Firmament des Himmels tanzen, machen Unsere Füße kein Geräusch. Wir haben Uns nicht einmal zu bewegen. Wir sind Geist, der am Tanzen ist, Tanzender Geist. Wir müssen Uns nicht einmal an den Händen halten. Unsere Herzen tanzen. Wir haben Uns der Liebe ergeben. Liebe ist Unser Tanz. Eine Liebe sind Wir.
Möchtest du Mir diesen Gefallen tun und diesen Tanz mit Mir tanzen?
Du sagst, du wissest nicht Wie.
Ich werde dich führen. Du musst nicht wissen Wie. Folge Mir einfach. Höre den Schlag Meines Herzens, wie Ich dich in der Pracht Meiner Liebe herumwirble. Komm, nimm diese Gelegenheit der Liebe, zu lieben, wahr, und liebe für immer und ewig, denn Wir sind Eins, sind Eine Liebe, sind Eins aufs Prunkvollste.
Und Wir sind der Tanz, der Tänzer, die Musik, der Tanz, die Liebe. Wir sind die Atome der Liebe, und so wirbeln und sausen Wir über die Tanzfläche des Himmels, was das gleiche ist, als würden Wir sagen, Wir tanzen über die Weite Meines Herzens. Wir sind Tänzer, und Wir sind Sänger, und Wir tanzen und singen das Lied der Liebe, und darum geht es bei dem, was Wir tun, das ist alles, was Wir tun. Wir tanzen so leise im Ballraum der Liebe, und dementsprechend ist Unsere Liebe, unser Eines Ewiges Lied in der Stille Meines Einen Herzens. Wir tanzen, tanzen auf den Schlag Meines Herzens.
HEAVEN # 3546 – 10.8.2010 – The Skies That Fill the Wide-Screen of Earth
DER HIMMEL, DER DIE BREITLEINWAND DER ERDE FÜLLT
Während ihr Liebe empfindet, macht ihr die Welt so, wie ihr sie immer haben wolltet. Während ihr Liebe fühlt, enthüllt ihr die Welt, wie Ich sie erschaffen habe. Ich machte sie schön, und jetzt zieht ihr, während ihr sie liebt, den schwarzen Vorhang weg, der sich anschickte, die Schönheit der Schöpfung vor sich selbst zu verbergen.
Ach, ein Animations-Cartoon wurde auf den Falten des Vorhangs abgespielt, der die Welt vor sich verborgen hielt. Du kennst jene Cartoons, wo die Darsteller miteinander kämpfen, WUMM WUMM WUMM und alldas, wo sie durch Wände gehen, wo sie von einem Aufruhr wegrennen und auf den einen oder anderen Tumult zukommen. Dem habt ihr auf der Filmleinwand des Lebens zugesehen. Manchmal konntet ihr eure Augen davon nicht abbringen. Auf was für einen Cartoon des Lebens seid ihr doch spezialisiert. Eure Augen waren groß und rund, als sie all die Action sahen.
Und jetzt macht ihr die Vorhänge auf, und die eigentliche Filmrolle wird gezeigt, wobei alle sehen können. Die wirkliche Filmrolle wurde die ganze Zeit hinter dem Vorhang abgespielt. Vielleicht hattest du flüchtige Eindrücke davon zwischen dem dunklen Vorhang, dort wo er sich teilt. Du hast fast gesehen. Du sahst einen Augenblick lang einen Abschnitt, und dann verdeckte der Vorhang die Leinwand wieder, und der komische Cartoon war wieder da.
Und du hebst an, sie zu sehen, die reale Welt, sie, die in allen Herzen existiert, die existiert aus lauter Freude an ihr, aus der Schönheit von ihr, aus der Liebe für sie. Ihr dreht die Filmrolle jetzt soeben in dem Augenblick, und die Spielstätte füllt sich mit großartigen Schauspielern und einem fantastischen Publikum, und sie vermischen sich. Du wirst denken, Ich sei der Star, Ich halte Mich indes hinter den Szenen auf. Du bist der Star dieser Show. Und dennoch sind Wir Eins. Wir sind das Gesehene und der Seher. Was für ein Abenteuerfilm, und gleichwohl, was für ein Friede und was für eine Schönheit werden nunmehr zutage gefördert.
Jetzt, während Ich Mir die Freiheit nehme, so über dich zu reden, als wärst du außerhalb von Mir oder als wäre Ich neben dir, spielst du zahlreiche Partien. In diesem Fall, da rettest du dich selbst. Du bist der Retter und der Gerettete, und du nimmst alle Menschenmengen mit dir. Das Leben handelte niemals von dir. Es ging stets um Uns. Es war immer ein Epos, ein schönes Epos mit all den großen Stars aus den Filmen, mit all jenen vielbevölkerten Szenen und den Panoramen über die enorme Leinwand hinweg mit dem riesigen Himmel darüber, einem Himmel, der so weit und umfassend ist, einem Himmel, der herein hängt, der fast herunterfällt wie schwere, saftig gefüllte Trauben an einem ergiebigen reifen Weinstock. Oh, der Himmel, der die Breitleinwand der Erde füllt.
Nunmehr, so du die großen Szenen und Anblicke vor dir siehst, schlägst du Dimensionen der Welt auf, und du siehst eine Schicht der Schöpfung nach der anderen, einfach so als würdest du in einem Kinderbuch mit Aufklappbildern eine Seite nach der anderen umblättern. Es ist genau hier, und alles, was du tun kannst, ist es sehen.
Und jetzt, um auf die Liebe zurückzukommen, die dich zu deinem Sitzplatz, nebenbei gesagt zum besten Sitzplatz im Theater geleitet, auf die Liebe, die einen hereingeleitet, indem sie aus der realen Filmrolle den Blick freigibt – jetzt spürst du, dass die Liebe in deinem Herzen am Sprießen ist. Einfach Fühlen reicht aus. Für dich ist das jetzt genug.
Sobald du einmal dir selbst gegenüber diese weite offene Liebe enthüllst, federt die Liebe von dir ab. Deine Liebe wird überall reflektiert.
Du musst keinen Programmzettel von ihr haben. Du hast deine Liebe weder zu demonstrieren noch über sie zu reden, um sie offen zu zeigen. Sie wird selber den Blick auf sich freigeben, und man wird sie zur Kenntnis nehmen. Du wirst eine Feuerbrigade der Liebe auf den Weg gebracht haben. Liebe löscht alle Feuer. Liebe aus deinem Herzen löscht alle Feuer. Liebe aus deinem Herzen löscht allen Durst. Es gibt nichts, was die Liebe aus deinem Herzen nicht zu tun vermag. Sie versüßt automatisch das Leben auf der Erde für Alle, nicht anders wie ein nirgendwo endendes Lichtrund eines Regenbogens den Himmel ausschmückt und versüßt.
HEAVEN # 3547 – 11.8.2010 – Your Birthright of Oneness
DEIN GEBURTSRECHT AUFS EINSSEIN
Dein Herz sehnt sich, Eins mit Mir und Eins mit allem zu werden. Falls das nicht so wäre, falls du nicht den Wunsch hättest, dein rechtmäßiges Einssein in Anspruch zu nehmen, weswegen solltest du demnach entflammen, sobald dich jemand nicht ausreichend anerkennt, oder sobald es vorkommt, Gott bewahre, dass er vehement anderer Meinung als du ist? Du möchtest dein Empfinden des Einsseins, und diese vermeintliche Person oder diese Personen vor dir haben – zuvorderst in deinem Geist – dein Empfinden des Einsseins vereitelt. Kein Wunder, dass du dich aufregst.
Deinen fassungslosen Augen ist es so, als ob dir die Person oder das Vorkommnis oder die Situation dein Geburtsrecht weggenommen hat. Als hätten sie dir dein Geburtsrecht gestohlen. Wie wagen sie es, dein Gefühl des Einsseins zu unterhöhlen. Das wäre, ja in der Tat, das wäre ein Verbrechen.
Jetzt hast du ein besseres Verständnis. Welcher misslichen Lage du dich auch gegenübersiehst, die beste Manier, sie sich anzusehen, lautet, dass sie gegenwärtig ist, um dein Gefühl des Einsseins zu stärken. Du merkst, Ich sage Gefühl des Einsseins. Natürlich kann niemand und nichts dein Einssein fortnehmen, weil dein Geburtsrecht an dich geklammert ist. Aber dein Gewahrsein, ah, das ist eine andere Geschichte. Dein Gewahrsein war ein Irrwisch, der hier und da und überall abfederte, sich umsehend nach er weiß nicht was, hinwiederum im Wissen, dass es, egal worum es sich handelt, dir gegenüber in der Pflicht steht und dass du es zu haben hast.
Im Verfolg deines Glaubens, dass dir das, was dafür da sein soll, dein zu sein, weggenommen wurde, hast du dich in den Ärger oder die Verbitterung hinein irregeführt, oder in einen oder mehrere unter all den Schatten unerwünschter Emotionen, in denen du derart geübt bist.
Komm, brenne mit Mir durch. Vergiss all jene Finten. Nimm Wohnung bei Mir. Lasse die minderen Dinge hinter dir und zergehen. Früher oder später werden sie von alleine verschwinden, unterdessen du dich beruhigst und deinem Empfinden des Einsseins stattgibst, zurückzukehren und von Neuem sesshaft zu werden.
Wisse für immer und ewig, dass niemand dein Geburtsrecht wegzunehmen imstande ist. Niemand kann das. Nichts kann das. Ein Dieb kann das nicht. Ein Mörder kann das nicht. Jemand, der die Unwahrheit sagt, kann das nicht. Ein Pöbel kann das nicht. Sobald es sich auf dein Geburtsrecht beläuft, gibt es keine Diebesidentität. Niemand kann dein Empfinden des Einsseins von dir weg wringen. Nicht einmal der schlimmste Gewalttäter vermag das.
Du bist der einzige, der das kann. Du gibst dein Geburtsrecht weg.
Ganz offensichtlich meinst du, dass Beleidigungen oder die Befürworter von Kränkungen der einen oder anderen Art dein Empfinden des Einsseins fortnahmen, offenbar meinst du, dass sie mit ihm fortrannten. Geliebte, keiner, keine Situation kann ohne euer Sagen euer Empfinden des Einsseins wegnehmen. Ihr könnt es allerdings weggeben. Das habt ihr bestimmt getan.
Aufgrund der Unbesonnenheit eines Anderen gebt ihr euer Empfinden des Einsseins weg. Ihr räumt es, Geliebte. Ein unfairer Handel, würdet ihr das nicht sagen? Jemand kann euer Empfinden des Einsseins zu einem billigen Preis aufkaufen, armselige Händler, die ihr seid. Ihr ersetzt euer Gefühl des Selbst-Werts, das sozusagen euer Empfinden des Einsseins ist, durch Ärger. Ihr lasst Andere für einen Streifblick, für ein Wort, für einen Hungerlohn, für ganz und gar nichts euer Geburtsrecht wegnehmen.
Kurzsichtigerweise jubelt ihr in eurem Ärger auf und nennt ihn rechtschaffen, ehrbar, ja sogar verdienstvoll, was ihr indes sodann als Selbstrespekt bezeichnet, ist nichts mehr als lausiges Ego in Mummenschanz. Ein ums andere Mal veräußert ihr euch jedoch unter Wert. Ein ums andere Mal erniedrigt ihr euch, durch eure Hoffahrt, selbst. Ihr müsst meinen, ihr würdet euch erheben, während ihr eure Fäuste hochnehmt, bereit, euch mal mit eurem vermeintlichen Gegner zu versuchen. Könnt ihr jetzt bejahen, dass ihr euer eigener Gegner seid, dass ihr voller Stolz euer Empfinden des Einsseins in den Ring werft? Ihr werft euer Empfinden des Einsseins aus dem Fenster, sodass ihr die Möglichkeit habt, diesen Kampf zu gewinnen.
Selbst wenn ihr gewinnt, verliert ihr. Ihr habt nichts, wenn ihr damit zuende seid. Auf ein Neues findet ihr weitere Opponenten eures Empfindens des Einsseins vor euch, die ihr selbst sind, und jedesmal verguckt ihr euch in euren Mummenschanz, und ihr kämpft das, falls nicht im Ring, dann in euren eigenen Gedanken aus. Du bist es, der aufzuhören hat, dein Empfinden des Einsseins an irgendwelche Bieter wegzugeben.
HEAVEN # 3548 – 12.8.2010 – In Love, Go Forth
IN LIEBE GEHE DAHIN
Denk dir nur, du bist aus Meinem Herzen, Meinem Geist und Vorsatz heraus geboren. Ich habe dich vorgehabt. Ich wollte dich, und demnach bist du in Erscheinung getreten. Du hast zugestimmt, als Meine Liebe, als Mein Gedanke und Mein Vorsatz auf die Erde zu kommen. Du bist Mein Vorhaben. Ich vermachte dich in die physische Existenz, und du sagtest inbrünstig: „Ja, Gott, ich möchte auf Dein Ansinnen hin auf die Erde kommen. Ich möchte dir auf Erden dienen wie im Himmel.“
Als ein Erden-Wesen, das auf Mein Geheiß hin hierherkam, bist du in einen Denkmodus geschlüpft, der weggeschlossen hat, weswegen Ich dich gesandt habe. Bisher wirst du von deinem Zweck weggetanzt sein und dich abgestrampelt haben. Falls du dich nicht entsinnst, dass Ich dich als einen Segen zur Welt sandte, hast du dich abgequält. Aber das ist in Ordnung so. Jetzt kannst du dich selbst aufgabeln und deine Reise mit Mir im Sinn auf der Erde fortsetzen.
Mit Mir im Sinn weitet sich die ganze Leinwand deines Lebens aus. Wie du wächst! Wie du dir Schritte ersparst und weiter und rascher gehst. Wohin gehst du, Mein Lämmchen. Du gehst dorthin, wo du losgingst. Du gingst von ‚Start‘ los. An jedem Tag wagst du es. Jeden Tag gelangst du näher an die Kenntnis heran, wo du bist und Wer du bist und was du in der Welt tust.
Im nicht für dich selbst hier Sein bist du dir selbst dienlich. Du bist dir am Besten dienlich, sobald du nicht an dich selbst denkst. Einfach an deinen Zuwachs denken ist dir kein ausreichend beträchtlicher Zweck. Vorherrschend an dich denken vereitelt dein Ziel. Das letztliche Lieben deiner selbst betritt die Welt als – soll Ich es so sagen – Mein Exponent, als Mein treuer Ritter, als Mein Fürsorger der Welt. Um du selbst zu sein, hast du über dich hinausgehend zu denken. Falls du nur für dich selbst bist, bleibst du auf einem öden Eiland irgendwo weit weg, im Grunde nirgends.
Ein Riese kann sich auf der Erde nicht zu einem Wicht machen. Wenn du ein Riese bist, musst du aufrecht stehen. Wenn du ein Riese bist, musst du Andere höher heben. Du hebst sie über eine Kluft auf die andere Seite. Du wirst sie etwa hinüberheben, bevor du selber über den Abgrund gehst. Du wirst sie dorthin heben, wohin du noch nie getreten bist, und doch, indem du das tust, bist du über deinen schieren Akt des Dienstes hinaus gegangen. Du kannst nicht heben, ohne dass du deine Arme hochhältst. Du bist der Konquistador deiner selbst und der Helfer von Millionen.
Sobald du andere Herzen ohne Fanfarenstöße zu Mir bringst, bist du der Diener. Was taten die Erhabenen anderes als dienen? Was war für sie anderes drin als der Dienst an Mir? Die Erhabenen kannten, wo wahres Glück zu finden ist. Es ist zu finden, wenn man von einer höheren Perspektive her kommt. Wie einfach ist das? Glück kommt nicht von sich nach ihm Umsehen. Es kommt vom Dienst an Mir. Und doch, euch gilt es nicht einmal, das so in Gedanken zu fassen. Ihr dient, weil das euer Zweck ist. Auf diese Weise seid ihr Mir und infolgedessen euch selbst treu.
Ihr seid Mein Agent auf der Erde. Womöglich ein Geheimagent, und keiner kennt den Umfang eurer Dienstleistung. Es reicht aus, dass du und Ich darum wissen. Du bist derjenige, der morgens im Winter früh aufsteht und das Feuer macht, damit es niemandem zu kalt ist. Wie simpel sind deine Handlungen des Heldenmuts.
Die Tat, die Darbietung ist deine Vergütung. Das Privileg der Dienstbarkeit ist dein Entgelt. Ganz bestimmt brauchst du nicht verdingt und dafür entlohnt zu werden, was an dir ist zu tun. Wir haben kein Geschäft abgeschlossen, Geliebte. Wir gaben Uns in gutem Glauben die Hand, und damit war Unser Vertrag unter Dach und Fach. Ich sagte: „In Liebe sende Ich dich aus.“
Und du sagtest: „In Liebe gehe ich dahin.“
HEAVEN # 3549 – 13.8.2010 – Reveal the Glory of God
ENTHÜLLE DIE PRACHT GOTTES
Ich billigte euch, und Ich stimmte eurem Eintritt in die Welt zu. Ich gab Mein Einverständnis dafür. Ich machte euch heilig, denn Ich machte euch zu Mir Selbst. Und mithin, mithin seid ihr Mein heiliges Kind, indes heilig ohne eure Kenntnisnahme. Ihr werdet gar meinen, ihr wärt unheilig. In jenem Fall seid ihr von der Wahrheit von euch weggesteuert. Ihr habt eine falsche Identität angenommen, und ihr seid dazu gelangt, an eure Irreführung zu glauben. Sofern ihr Unserer Verbundenheit nicht zustimmt, sofern ihr euch nicht hoch wertschätzt, sofern ihr euch und die Menschheit auf Erden nicht liebt, seid ihr Schwindler.
Es ist nicht eure Absicht, einen Schwindel zu betreiben, und doch verfehlt euer Selbst-Lob weit die Markierung.
Hier seid ihr ein Kind Gottes, und ihr seid vom Gewahrsein eurer selbst abgekommen. Ihr habt einen Wald betreten, und im Dunkeln könnt ihr euch selbst nicht sehen, demzufolge schließt ihr daraus, dass ihr nicht erhellt seid. Ihr sagt euch, dass ihr, falls ihr beleuchtet wärt, imstande wärt, über eure Nase hinaus zu sehen. Und so rationalisiert ihr, dass ihr minder seid, als Ich euch gemacht habe. Bei jedem kleinen Getümmel meint ihr, euch ginge ein weiterer Meter verlustig, dies solange, bis ihr zu dem Schluss kommt, ihr wärt nichts. Ihr könnt schlussfolgern, dass alles nichts ist.
In einem bestimmten Sinne liegt ihr da richtig. Die gesamte relative Welt ist eine Vorspiegelung, sozusagen eine Vogelattrappe. Das Leben in der Welt scheint eine Kampagne zu sein, um euch von allem, was wahr ist, wegzuziehen. Es sind da Schichten an Täuscherschaft. Und doch akzeptiert ihr falsche Bilder von euch nicht mehr. Ich bin nicht unaufrichtig, und ihr seid in Meinem Bild gemacht. Bild meint Gleichartigkeit.
Vielleicht versucht ihr, all dem Guten, was ihr seid, zu entkommen, aber, versucht es soviel ihr könnt, das könnt ihr nicht. Ihr könnt eurem Verdienst, eurer Wertigkeit für die Welt, euch selbst und Mir niemals entkommen. Oh, ja, ihr könnt Zeit vergeuden, Zeit ist allerdings eine Nicht-Realität, eine akzeptierte Nicht-Realität. Die wirkliche Realität ist du und wie du Meiner Sicht von dir, und mithin dir selbst dienstbar bist.
Je näher du Meiner Sicht von dir bist, desto näher bist du deinem Selbst. Je näher du deinem Selbst bist, desto näher bist du Meiner Version von dir, denn du bist Meine Vision, nicht dein wild um sich schlagendes Vom-Tisch-Fegen deines wahren Selbst.
Du kannst es nicht glauben, dass du heilig bist. Du bist dir sicher, dass Ich Mich irre und dass Mein Augenlicht vielleicht versagt. Aber nein, du bist es, bist es mit Augen, die nicht sehen, und mit Ohren, die nicht hören können. Meine Sicht ist zutreffend.
Du wirst das wieder erkennen. Wenn du von der Erde abtrittst, wirst du von Neuem mit deinem gesegneten erleuchteten Selbst vertraut werden, indes kannst du das jetzt tun. Du kannst ohne Umleitungen auf der geraden Straße entlanggehen. Weswegen das aufschieben, wohin du ohnehin gelangen wirst? Wieso Kosten für deine Selbst-Wiedererkennung abdecken? Du bist eine Schönheit, und du hängst zurück und sagst: „Nein, ich bin überhaupt nicht schön.“
Natürlich bist du das, was Ich sage, dass du es bist. Du bist nicht das, was du sagst, dass du es seist.
Du bist ein mächtiges Seinswesen, das in einem Ozean des Lebens schwimmt, und du glaubst, du seist an der Küste im Sumpf steckengeblieben.
Falls sich einer von uns, einer unter diesen scheinbaren Zweien, irrt, wer ist es? Du oder Ich? Ich wette um alles, dass du es bist. Selbstverständlich wette Ich nicht. Ich weiß. Wirf deine Wetten ins Wasser und tauche tief in Mein Herz ein. Tauche tief in dein eigenes Herz ein. Gib deine Trugschlüsse auf.
Was Ich sage, ist so, und nun bitte Ich dich, deinen Mummenschanz abzuwerfen, und dir selbst gegenüber den Blick freizugeben, wer du bist und wozu du hier bist, und Allen auf der Erde die Herrlichkeit Gottes offen zu zeigen.
HEAVEN # 3550 – 14.8.2010 – You Are Beautiful
DU BIST SCHÖN
Während du heute für dich aufstellst, was du vorhast, – worum geht es da? Hast du es vergessen? Erinnere dich jetzt. Stelle das Vorhaben auf, dies zu einem liebenswerten liebevollen Tag zu machen. Mache ihn zu einem Tag, der aufgrund seiner angenehmen Natur unvergesslich ist. Falls du einen rauhen Tag haben kannst, kannst du auch einen geschmeidigen Tag haben. Stelle deine Vorhaben für diesen Tag auf. Dieser Tag wird, wie man sich im allgemeinen ausdrückt, nie wieder kommen, und gleichwohl ist die Ewigkeit immer und ewig. Ihr segelt auf oder in ihr entlang.
Während ihr euch in der geistigen Verfassung befindet, die der Zeit anhängt, macht den heutigen Tag zu einer schönen Zeit für euch, für eure Familie, für die Menschen, mit denen ihr arbeitet, für alle, denen ihr begegnet oder an die ihr denkt oder die an euch denken. Macht dies für die Menschen rund um die Welt, denen ihr bislang auf der Erde noch nicht begegnet seid, zu einem schönen Tag. Eure Herzen begegnen sich einander am heutigen Tag.
Die Erde dreht sich um die Sonne, und die Beschaffenheit des Tages, den ihr habt und den ihr darbietet, dreht sich um euch. Seid der gefällige Hintergrund, den die Sonne der Erde darbietet. Lasst euer Herz das Universum umkreisen und macht es heilig. Aus Meiner Huld entkommt eure Huld, und mithin sind die Welt und ein Jeder in ihr gesegnet.
Ihr, die ihr Mein Segen seid, segnet. Seid ein Kopierer von Mir. Das ist eine gute Idee. Folgt meinen Fußstapfen. Stellt eure Füße dorthin, wo Mein Eindruck ist. Seid euch selbst treu, was bei jedem Schritt, den ihr nehmt, Ich Selbst ist. Wenn ihr wissen wollt, wohin ihr gehen und was ihr tun möchtet, so folgt schlicht Mir und macht es so, wie Ich es mache, und sagt, was Ich sage, mit all der Liebe, die Ich euch vermacht habe.
Um ein Diener Gottes zu sein, folgt ihr einfach Mir. Seid wie Ich. Tatsache ist, Wir sind Eins. Ihr habt Mich nicht einmal zu kopieren. Ihr seid nicht Nachahmer, denn ihr seid das Reale Ding, bloß habt ihr euer Empfinden der Führung vergessen. Folgt demnach also Mir direkt zum Herzen von euch selbst.
Du bist ein ausladendes Seinswesen. Du bist kein Taumelnder. Dieses Herumtasten ist alles in allem ein Getue. Ihr habt euch in eine Spielepartie begeben, und ihr wisst nicht, wie da rauszukommen ist. Es ist, als hättet ihr euch selbst hypnotisiert. Im Grunde wisst ihr, dass ihr den Part eines Individuums spielt, während ihr freilich beim Spielen eurer Rolle die ganze Zeit hindurch Bescheid habt, dass ihr nicht die Rolle seid, die ihr spielt. Ihr spielt einen Scherz über euch selbst und könnt anscheinend damit nicht aufhören.
Wenn ihr eines Tages die Schleier abnehmt, die euch verdecken, wie glücklich werden Wir dann sein.
Ihr habt euer Glücklichsein mit einem Laken zugedeckt und diese Anomalie als euch bezeichnet. Wie seid ihr doch neben der Sache zu liegen gekommen. Ihr werdet an alle Dinge glauben, die weit weg von der Wahrheit von euch sind, und glaubt nicht daran, was nahe und lieb ist. Ja, ihr setzt eine Schwindelei mit euch selbst fort. Du bist der Bauernfänger, der dich bestiehlt. Du bist unschuldig, und doch spielst du die Rolle eines Heuchlers.
Heuchle nicht mehr. Komme heraus und spiele im Sonnenschein deiner selbst.
Du bist ein Pfeil, den ich geradeaus und wahrhaftig vom Bogen Meines Herzens abgefeuert habe. Du bist Mein Bogen, und Ich verfehle das Ziel nicht.
Gestehe dir nunmehr selbst zu, Woher du kamst und Wer du mit all den Rechten und Privilegien, du selbst, dein Wahres Selbst zu sein, bist, keineswegs diese beschwerte und beschwerende Dürftigkeit, die ihr an euch begingt. Geliebte, weswegen solltet ihr Euch Selbst euch gegenüber verleugnen mögen? Weswegen solltet ihr Euch Selbst in die Irre führen mögen? Was erwerbt ihr durch ein minderes Abbild?
Wenn euch das nächste Mal jemand sagt, dass ihr schön seid, sagt: „Ich weiß das, ich bin schön.“
HEAVEN # 3551 – 15.8.2010 – The Stature of God within You
DIE STATUR GOTTES INWENDIG IN DIR
Ihr Lieben, du liebes Eins von Mir, Ich bin kein großer Befürworter des Gebets. Ich weiß, das wird euch seltsam vorkommen, dass Ich, Gott, zu Dem ihr betet, und zu Dem einige unter euch teuren Seelen Tag und Nacht glühend beten, wie eigentümlich, dass Ich, Gott, der Tuer von allem, kein starker Vertreter des Gebets bin. Seid nicht der Auffassung, dass Ich gegen das Gebet bin. Es gibt etwas Anderes, was Ich dem Gebet vorziehe. Bevor Ich Mich diesem Anderen zuwende, möchte Ich drei Dinge sagen. Ich versehe sie mit Ziffern, doch keines ist das zuvorderste oder letzte. Sie sind alle wichtig:
- Ich bin nicht dafür, dass eure Gebetsworte vom täglichen Leben abgehoben sind.
- Beten ist öfters um etwas bitten, ja sogar es erflehen.
- Ich möchte euch oder sonstwen nicht gerne sehen, wie er sich einredet, er sei bedürftig, ihm fehle etwas, so, als wäre er – sich selbst gegenüber – machtlos.
Was ist Mir lieber als das Gebet? Ich ziehe Segnen vor, denn durchs Segnen gebt ihr, nehmt ihr nicht, obschon ihr empfangt. Während ihr segnet, helfen eure guten Gedanken euch und Anderen auf dem Lebensweg.
Ich sähe es gerne, dass eine jede Minute eures Lebens euch, Mir, Jedem in der Nähe in eurem Leben und Jedem, der vermeintlich weit entfernt ist, ein Segen ist. Ich sähe es gerne, dass eine jede Minute eures Lebens der Welt und dem Universum, einem jeden Geschöpf, das umherstreift, einem Jeden, der hungrig oder nicht hungrig ist, jedem Kerngesunden und Wackeren und all Jenen, bei denen Krankheit oder Diebstahl ausgelöst ist, ein Segen ist. Ich würde so gerne euren Gang durch die Straßen als eine gesegnete Wohltat erblicken. Welche Aufgabe ihr auch gerade ausführt, Ich sähe es gerne, dass ihr sie als einen Segen verrichtet und dass ihr segnet und segnet, so, als wäre Segnen insgesamt alles, was euch anliegt und was an euch ist zu geben, so, als wärt ihr der Einzige, der weiß wie Segnen geht.
Seht ihr Mich beten?
Mein Trachten ist, dass ihr Allen ein fortwährender Segen seid, gleichwohl weiß Ich, meine Bestreben sind bereits erfüllt, während Ich sie ausspreche. Und ihr müsst das genauso. Ich bin ein Machtvolles Seinswesen, und mithin ihr. Wir bitten nicht um augenblickliche Genugtuung. Die Bedeutung von „Mein Wille geschehe“ lautet, dass Mein Wille getan IST. Im Gegensatz dazu, wie es in der relativen Welt auszusehen scheint, ist alles gut. Alles ist bereits gut. Erhärte das Wohl-Sein mehr als die Bedürftigkeit.
Als die Erhabenen, Die auf der Erde wandelten und immer noch auf der Erde wandeln, den Kranken oder Lahmen zu Gesicht bekamen, stellten sie keine Zwischenzeit her. Sie packten zu. Sie heilten. Sie haben vielleicht den Kranken oder Lahmen gefragt: „Möchtest du geheilt werden?“
Sie begaben sich nicht in den Gebetsmodus. Sie befanden sich immer in der Betriebsart des Segnens. Sie standen im Dienst an Mir und an euch und an allem was ist.
Ich sage dir, dass du ein nicht zum Ausdruck gelangter Erhabener bist. Du bist derjenige, der die Mächtigkeit des Segnens und die Kenntnis seiner selbst noch nicht erkannt hat.
Selbst wenn du nicht glaubst, dass du inwendig in dir Größe hast, kannst du nach wie vor ein Segen sein. Sieh dich dann als einen flügge werdenden Segen und segne und segne und segne. Du wirst anders gehen. Du wirst als einer gehen, der ein gesegneter Spaziergang ist. Du wirst gehen, so wie Ich, Gott, in einem physischen Körper gehen würde, um die Bedeutsamkeit nicht Meiner selbst, sondern um die Bedeutsamkeit eines Jeden wissend.
Segnet euch selbst dafür, Mein Kind zu sein. Segnet euch, dass Ich euch ausersah, auf Erden wie im Himmel ein Segen zu sein. Wisst, dass ihr nicht versagen könnt.
Segnet euch für euren Mut, in jeder Lage, in der ihr euch einfindet, unverfälscht dazustehen, und aus der Statur Gottes heraus inwendig in euch Alle zu segnen.
HEAVEN # 3552 – 16.8.2010 – Seeking Oneness
EINSSEIN BEGEHREN
Ich bin es, wonach du gesucht hast. Worauf du auch immer aus warst, Ich bin das Gesuchte. Du begehrst vielleicht ein neues Auto, einen neuen Schönling, wonach du aber eigentlich trachtest, bin Ich. Gib dir das eindeutig zu verstehen. Ich bin der Gott inwendig in dir, und es bist du selbst, den du suchst. Die Gegenstände, die du einen nach dem anderen auflistest, selbst wenn du sie besitzt, entziehen sich dir. Sie sind voll und ganz außerhalb von dir.
Da ist Einer, den du begehrst, und das bin Ich, und das bist du. Wir sagen Ich und du, du und Ich. Das sind Wörter, in denen Wir kommunizieren. Es gibt eine tiefere Ebene der Kommunikation, in der das Einssein gegründet ist, und dort ist nichts anderes als Gott in der ganzen Welt und im ganzen Himmel. Eine Sonne strahlt ab. Zahlreiche Strahlen fallen auf die Erde, und ein jeder Strahl ist ein Strahl der Sonne. Die Sonne scheint aus der Freude an sich selbst, einfach so wie du aus der Freude daran im Wasser planscht. Die gebrochenen Strahlen der Sonne sehen sich womöglich schier als Strahlen der Sonne. Die Sonne ist viel-strahlig, und doch ist Eine Sonne zugegen, die scheint. Die Reflektion der Sonne ist – nichtsdestotrotz – Sonne.
Dass du in physischer Form bist, ist ausschließlich eine Illusion. Die Illusion ist, dass Einssein abgeteilt wurde, und die Illusion wird lebenswichtiger als das Einssein. Mannigfaches Einssein ist nicht mehr. Es ist bedeutsam, aber es ist nicht größer. Einssein ist größer, und Einssein IST. Ich BIN. Du BIST. Und Wir sind verschmolzen, demnach gibt es kein Wir. Das ist einzig Eins. Ich bin du und du bist Ich.
Die Schöpfung ist eine große Sache, und sie ist ebenfalls eine großartige Illusion. Die Illusion heißt, dass es eine Welt gibt, und dass es einen Partikel von Mir, bekannt als du, außerhalb von Mir gibt, oder dass Ich außerhalb von dir bin. Getrenntheit ist Illusion. Einssein ist zutreffend. Inwendig in dir BIN Ich.
Die äußere Welt kann beim Stillen deines Hungers nach diesem Einssein, das du und Ich sind und alleinig sind, nur so und so weit reichen. Die Welt ist verlockend, daran besteht kein Zweifel. Und die Welt ist euch dienstbar, doch bin Ich der Eine, Der dich erfüllt. Ich bin der Gott in deinem Inneren, Der dich liebt, der Alle liebt, der liebt. Es ist Liebe, wonach du trachtest. Und Ich habe sie. Ich habe eine Überfülle von ihr, und somit du.
Du möchtest gerne in Liebe gesalbt, in Liebe untergetaucht, auf der Liebe flott gehalten sein. Die Wellen des Lebens geben dir Liebe, und du gibst Liebe aus, indes ebben die Wellen heran und sie fließen weg, während freilich der Ozean selbst von der Tiefe her inwendig in sich strömt und niemals abebbt, und unterdessen du mit der ganzen Liebe des Ozeans in aller Tiefe und der Ganzheit des Einsseins geliebt bist, das Ich ist oder du ist, je nach dem, aus welchem Winkel du es betrachtest. Worauf du wirklich aus bist, ist die Kenntnis des Einsseins, des Einsseins, dass du und Ich, als Eins, sind und niemals etwas anderes waren.
Wir könnten sagen, dass die Welt eine Parfüm-Flasche ist, während du und Ich die Essenz des Parfüms sind. Was ist bedeutsamer? Die Parfüm-Flasche oder der Duft des Parfüms?
Was ist beträchtlicher, die Schöpfung oder der Schöpfer? Beide sind bedeutsam. Was ist wichtiger?
Was ist großartiger? Wissen oder Bewusstsein. Was kommt zuvorderst? Was legt das andere bloß? Als Erstes ist das Sein, und hernach ist das Seienshafte, das sich seiner selbst bewusst ist.
Was wäre, falls es nichts anderes gäbe als Bewusstheit, Bewusstheit, die sich als Individualität fein angezogen hat? Wer bist du somit wirklich? Bist du Bewusstheit oder Persönlichkeit?
Wer bist du im Grunde, sofern du und Ich nicht Eins sind?
HEAVEN # 3553 – 17.8.2010 – The Magic Wand
DER ZAUBERSTAB
Suchet, so werdet ihr finden.
Seht euch nach Verfolgtwerden um, und ihr werdet es finden, wohin ihr auch blickt. Womöglich wird euch wenig Andersartiges ins Blickfeld geraten.
Schaut euch nach Schönheit um, und ihr werdet sie erblicken, wohin ihr auch schaut. Es wird wenig Sonstiges zu sehen geben.
Ihr seid davon umgeben, wie ihr den Winkel des Kaleidoskops dreht. Die Sicht liegt dem Sehenden an. Ihr könnt euch zu allem überreden. Ihr könnt allem Anerkennung zollen.
Es existieren Schönheit und Kühnheit. Sie sind da. Es gibt Hässlichkeit und Feigheit. Unter euren Füßen ist der Gehweg, und oben ist der Himmel. Was schaut ihr an, und was macht ihr unauslöschlich? Von woher blickt ihr, und wonach seht ihr euch um?
Ein Säugling übermittelt Glück. Ein Säugling fordert ebenfalls Aufmerksamkeit ein. Das Leben selbst fordert Aufmerksamkeit ein, gleichwohl, wohin richtet sich eure Aufmerksamkeit? Scharrt mit den Füßen und blickt finster drein, oder habt Sprünge in eurem Schritt und lächelt. Welche Rolle spielt ihr heute? Welchen Umschwung des Kaleidoskops quirlt ihr heute?
Du drehst das Rad deines Lebens. Du bist der Kameramann. Du machst die Aufnahmen. Du setzt Zoom- oder Teleskop-Linsen ein. Du machst die gleichen Aufnahmen wieder und wieder.
Selbst im Garten Eden hattet ihr Wahlmöglichkeiten, und ihr habt die Bescheide gegeben. Eure Wahlen sind von Belang.
Wenn du ins Restaurant gehst, suchst du dir auf der Speisekarte aus, was du gerne essen möchtest. Du kannst von der Karte nicht alles aussuchen. Du triffst Wahlen. Du wählst dir aus, was du vor allem gerne hast. Du bestellst nicht, was du nicht magst, damit du dich beschweren kannst. Du bestellst etwas, was du magst.
Die grausige Seite des relativen Lebens existiert. Sie hat keine Vergrößerung nötig. Du hast sie nicht hervorzuheben.
Selbst Wildkräuter dienen einem Zweck. Ihr könnt die Existenz von Unkraut mögen, auch dann wenn ihr es herauszieht. Ihr könnt den Regen und den Sonnenschein lieben. Falls ihr den Regen nicht mögt, könnt ihr ihm fern bleiben. Was soll daran so schwer sein?
Du kannst der glückliche Pfennig sein, der sich selbst findet.
Du kannst der Zauberstab sein, der sich selbst hin und her schwenkt und Kostbarkeiten ausfindig macht. Ganz bestimmt wirst du dich mit deinem Zauberstab nicht nach Kummer umsehen mögen. Natürlich kannst du das. Du hast es getan. Schau nun in die Richtung der Sonne und erkenne, dass das Licht vor dir gut ist, dass es genauso gut ist, wie der Regen gut ist.
Sucht mit der Rute nach Glückssträhnen.
Ihr könnt an den rechten Stellen nach Hinweisen schauen.
Sherlock Holmes suchte Verbrechen, um sie zu lösen. Er fand sie, und er fand die Täter.
Sei du ein Detektiv für Liebe und Schönheit. Du kannst fündig werden, einerlei wonach du suchst. Ich sage nicht, dass du einzig das findest, wonach du Ausschau hältst, aber der Großteil dessen, wonach du dich umsiehst, wird sich als der Großteil dessen ausweisen, was du findest.
Du kannst dein Hauptaugenmerk nicht auf Probleme richten und glücklich sein. Du hast nicht blind zu sein, genauso wenig brauchst du zu triumphieren, wenn du im Leben Unregelmäßigkeiten auffindest. Aha, hier, ein Unkraut. Aha, hier, eine Unverschämtheit. Aha, hier liegt etwas vor, was an der Stelle nicht erlaubt sein sollte.
Trachtet nach Schönheit, und ihr werdet sie entdecken. Ihr habt nicht das Schäbige zu suchen. Lasst es existieren, indes seid ihr der Jäger und Entdecker von Schönheit und Liebe. Benutzt euer Vergrößerungsglas bei dem, wovon ihr gerne mehr haben möchtet.
Es hat genug Probleme in der Welt gegeben. Probleme sind bereits geltend gemacht worden. Ihr braucht sie nicht nachzuweisen. Wieso solltet ihr euch mithin um den Nachweis von Problemen bemühen mögen? Wieso solltet ihr euch von ihnen abfedern mögen? Wieso solltet ihr über sie berichten, Schlagzeilen aus ihnen fertigen und „Tuut, tuut“ sagen mögen?
Schaut aus dem Fenster und seht Rote Kardinäle.
Seid auf die Schönheit von euch aus, und malt mit eurer Schönheit Wappen auf jede Stirn und jedes Herz. Ihr seid das Licht der Welt.
HEAVEN # 3554 – 18.8.2010 – Love Will be in Bloom
LIEBE WIRD IN SCHÖNHEIT ERSTRAHLEN
Meine Liebe ist rechtmäßig die deine. Sie war immer dein. Meine Liebe hat deinen Namen auf sich geschrieben. Sie ist unterzeichneterweise und versiegelt die eure. Was euer Gewahrsein anbelangt, Meine Liebe ist das Goldgefäß, in das es euch hineinzufassen gilt.
Ihr seid bereits mit dem Gold Meiner Liebe vergoldet. Seid nicht derart verblüfft. So steht es ganz natürlich um die Dinge. Wer sollte Meine Liebe haben mögen, wenn nicht ihr? Ich weiß um Meine Kinder als Eins.
Meine Liebe kann nicht gehortet werden. Sie kann ausschließlich untereinander geteilt werden. Ihr habt Liebe zum Geben. Ihr habt Liebe zum Geben, weil Ich Liebe auf euch gehäuft habe. Meine Liebe vermag euch nicht zu verwöhnen. Sie kann euch bloß erhöhen. Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr Meine Liebe verleugnetet, dann habt ihr sie verleugnet. Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr Meiner Liebe beraubt wurdet, seid ihr es, die Meine Liebe auf die Seite legten oder sie nicht anschauten, aus Furcht, ihr würdet euch in Meiner Liebe zersetzen. Ihr werdet in Meiner Liebe nicht abhanden kommen. Dort werdet ihr gefunden. Ihr werdet in den Tiefen Meines Herzens gefunden werden, sodass es die ganze Welt sehen kann.
Grabt euch tief in Mein Herz hinein. Erkennt Meine Liebe, hernach werdet ihr sie ruhmreich mit Anderen teilen. Ihr werdet Fülle kennenlernen, und Unsere vereinte Fülle wird in alle Herzen in der Welt hinein überquellen. Alleine oder in einer Menge, Meine Liebe in euch wird wie Liebe ohne Begrenzungen, wie Flüsse ohne Dämme, wie ein Wasserhahn, der nicht zugemacht wird, hinaus fließen. Du wirst aus dem Brunnen getrunken haben. Einmal angefüllt, kannst du bloß Meine Liebe überallhin verspritzen. Mein Herze fließet über, und demnach das eure.
Bei Meiner Liebe gibt es kein Ende. Euch geht Meine Liebe nicht verlustig, indem ihr sie teilt. Ihr vermehrt sie. Meine Liebe gehört nicht in Reserve gehalten. Meine Liebe ist dabei, auf der Erde zu explodieren, und ihr seid dabei, das Streichholz dazu anzuzünden. Wegen euch wird die Welt in Meiner Liebe überschwemmt werden. Wegen euch wird es einen steten Strom der Liebe geben von einem Ausmaß, was die äußere Welt bislang noch nicht gesehen hat. Dass dieser stete Strom nicht in den Blick genommen wurde, bedeutet nicht, dass er nicht am Fließen war. Er wurde nicht gesehen, da du vor ihm deine Augen geschlossen hieltst oder da du den Fluss der Liebe aus deinem Herzen blockiert hast, wie mit einer Wäscheklammer. Sofern du dich in Meiner Liebe nicht herumgewälzt hast, hast du vielleicht die Ventile Meiner Liebe in deinem Herzen zugeklebt, aus Angst, etwa dass du entwurzelt würdest.
Ja, du würdest entwurzelt. Meinst du etwa, du könntest all die Liebe in Meinem Herzen spüren und der oder die gleiche bleiben? Du wirst aus deiner Haut fahren. Du kannst wohl gar nicht der gleiche bleiben, unterdessen Meine Liebe mit voller Kraft voraus ist.
Sobald du Meine Liebe in deinem Herzen frei lässt, wirst du eine Gefolgschaft von Liebe auf der Erde ausklinken. Es wird ein Vulkan der Liebe, ein Taifun, ein Erdbeben der Liebe sein, die die Erde befeuchten werden, und es wird niemals mehr ein trockenes Herz geben. Von einer Dürre des Herzens wird nichts mehr zu vernehmen sein. Man wird sich daran nicht mehr erinnern. Einzig an die Vollheit der Liebe wird man sich erinnern. Einzig die Vollheit der Liebe wird bekannt sein. Es wird der Erde ein Anheben der Liebe gewärtig sein, keine Minderung. Liebe wird in voller Blüte stehen, und die Illusion von irgendwas anderem wird verblassen.
HEAVEN # 3555 – 19.8.2010 – The King’s Love
DIE LIEBE DES KÖNIGS
Wann möchtest du anerkennen, dass Ich, Gott, dich liebe und dich mit der ganzen Liebe in Meinem Herzen liebe, und dass Mein Herz groß ist; und wisse sodann, wisse eben jetzt, dass du die ganze Liebe von Mir in der Welt unvermittelt in deinem Herzen hast.
So wie es steht, lechzt du nach mehr, oder nach einem Nachweis von mehr oder nach einer täglichen Schiffsladung voll mit mehr Weltliebe, so, als wäre dir die Liebe niemals untergekommen, als hätte Meine Liebe durch den Augenschein der Liebe in der Welt schlüssig begründet zu werden. Du verschlingst die Liebe, als hättest du dein ganzes Leben lang gehungert, denn du bist nach Liebe unersättlich. Du befindest dich an einer großen Festtafel und du warst immer an dem Tisch, und doch spürst du Hunger, so, als könnte dich die Liebe von einer anderen Tafel sättigen, obschon das ein ums andere Mal ein anderer Tisch nicht vermag.
Du hast einen Festschmaus der Liebe gegessen, und nach wie vor leckst du die Krümel vom Tisch, manchmal von jeglichem Tisch, so als seist du dein ganzes Leben lang nicht mit Liebe vertraut gewesen, so als wärst du ein Waise der Liebe, so als wärst du kein Kind Gottes, oder, so als wärst du irgendwo in einem Schrank vergessen und als wäre dir keine Liebe zugereicht worden.
Was soll Ich mit dir tun?
Was kann Ich anderes tun, als mehr Liebe schicken?
Gleichwohl, wie schüttle Ich dich in deinem fest eingewurzelten Glauben, dass du nicht geliebt wirst, nicht einmal von dem Größten Geber von Liebe in der Welt, Der alle liebt, geliebt bist. Dessen ungeachtet dass Ich der Eine bin, Der in allen Herzen Zugang hat, sie auffüllt und eine Ewige Flamme dort belässt, du wirst dich wohl nicht Unserer Großen Liebe gewahr fühlen, und, falls du ihrer gewahr bist, sie erscheint dir immer noch nicht ausreichend.
Ich begreife deinen Hunger nach Liebe in der Welt. Ich kann nachvollziehen, wie du etwa nach Liebe hamsterst. Ich verstehe, wie du dich manchmal gedrungen fühlst, jede Schau an Liebe zu akzeptieren, selbst wenn es sich um keine Liebe handelt und selbst wenn du weißt, dass es keine ist. Du wirst womöglich um einer Maske der Liebe willen der Liebe hörig sein.
Du gibst womöglich dein Geburtsrecht fort. Du kannst dein Erbe nicht weggeben, das verstehst du, das Recht auf das Erbe indes kannst du weggeben. Du kannst deine Wertigkeit verleugnen.
Mithin wirst du dich wohl wegwerfen, aufgrund einer Bewandtnis, die sich als Spielmarken von Liebe oder als gar keine Liebe herausstellt. Du wirst Zinn anstelle von Gold akzeptieren. Du wirst dich selbst derart hungrig auf Weltliebe ansehen, dass du Abfall von der Straße aufliest und ihn Liebe nennst, während er bloß Müll ist. Du nimmst ein paar Bruchstücke dessen, was nicht Liebe ist, her, sodass du für ein paar Momente deine Augen schließen kannst und spürst, wie du dich in einem Spiel der Liebe befindest. Du wirst dich für ein paar freundliche Worte weggeben, für einen Apfel da, eine Birne dort, für einen flüchtigen Blick in die Augen eines Anderen, alldies, damit du eine Zeit lang ein wenig Besatz an Liebe bekommen kannst.
Mittlerweile hast du die Liebe des Königs, und du durchstöberst die Straßen nach Almosen.
Die Welt legt aus sich selbst heraus ihre Liebe nicht immer offen. Selbst falls Meine Liebe nicht existierte, es stimmt nicht, dass irgendeine Liebe besser sei als keine Liebe. Entsinne dich Meiner Liebe. Meine Liebe ist wahr.
Ich sähe es gerne, wenn du alle Liebe in der Welt hättest, so wie du all Meine Liebe hast. Ich bitte dich nicht, schier Meine Liebe zu haben und die Welt-Liebe aufzugeben. Ich sage, dass du, der du Gold bist, keine Schlacke bist.
HEAVEN # 3556 – 20.8.2010 – One Wholeness of Love
DIE EINE GANZHEIT DER LIEBE
Dein glänzendes Herz beleuchtet die Erde, so wie es die Sonne tut. Dein Herz ist ein sich drehender Kreis der Liebe, eine sich drehende zentrifugale Kraft der Liebe. Ergiebige reife Trauben aus deinem Herzen werden gepflückt und über das Universum geworfen, und die Trauben der Liebe schweben empor. Man ist sehr hinter ihnen her.
Woher die Trauben kamen – das wird vielleicht der, der sie hinunterschluckt, nicht wissen, aber er isst sie und wird gleichzeitig genährt.
Ihr schleudert Liebe aus eurem Herzen, und die herausgeschleuderte Liebe landet ihr wisst nicht wo, dennoch, aufgrund eurer anonymen Liebe ist auf den Landflächen keine Knappheit an Liebe ausgewiesen.
Liebe ist das notwendige Bestandteil in allem. Ohne das essentielle Bestandteil der Liebe würde kein Ding wachsen oder sich bewegen oder gar still dastehen. Nicht einmal ein Unkraut würde ohne Liebe wachsen.
Du wirst sagen, Unkraut, das magst du nicht, und dass es ja ohne deine Liebe wächst. Höre Mir zu, Liebe ist genauso die Lebenskraft des Unkrauts, wie Liebe die Lebenskraft der Rosen ist, nicht anders wie Liebe die Lebenskraft ist, die du bist. Liebe erkannte dich und jedes lebende Ding auf dem Planeten, und alles auf dem Planeten ist eine lebendige, in Kreisbewegung stehende Sache. Es gibt nichts Unbeseeltes. Es gibt einzig Liebe in aller Fülle am Leben.
Selbst ein Stein ist kein totes Gewicht. Er dreht sich. Er dreht sich in Freude. Er hievt sich selbst, ein lebendiges atmendes Ding. Er ist der Stoff, aus dem Berge gemacht sind. Die Mineralien halten deinen Fuß, während du emporkletterst, während du dich zur Höhe antreibst und dich festhältst und deinem Höherklimmen die Ehre bezeigst.
Liebe erschafft mehr Liebe. Der Liebe ist kein Schlusspunkt zueigen, und deswegen gibt es für das Leben kein Ende. Man sagt, Formen des Lebens würden umgewandelt und veränderten sich. Unbesehen der Einzelheiten, der Punkt ist, dass die Liebe und das Leben fortbestehen, und dass die eine ohne das andere nicht existiert.
Es gibt ein internes Feld der Liebe, und es gibt ein Sich-Hervorschieben. Es gibt ein ewiges Feld der Liebe, auf dem die Winde, die selbst Liebe sind, die Blätter der Liebe fortblasen und sie weiter und weiter verbreiten.
Auf der Erde ist ein Zusammenwirken der Liebe gegenwärtig, und du bist ein Teil davon. Wir könnten sagen, dass Liebe ein Formenwandler ist, oder dass du Liebe in zahlreichen Verkleidungen bist, und doch ändert sich die ewige Natur der Liebe nicht, noch auch kann Liebe irgendwo eingeschlossen werden. Liebe möchte hinaus. Liebe erschuf die Welt, und Liebe holt die Welt ein. Ihr holt die Liebe ein. Ihr räumt euch eure Rolle in der Welt ein und setzt eure Kappe oder Baskenmütze auf.
Ihr rollt eine riesige Leinwand aus und malt ein Bild der Welt auf ihr. Ihr seid die Leinwand. Ihr seid der Maler. Und ihr seid das Bild der Welt, das ihr malt. Ihr malt mit Liebe. Ihr seid die Liebe, die malt.
Ihr spielt so viele Rollen, ihr schlüpft in sie hinein und heraus, und ihr wisst nicht immer, wann ihr spielt oder wann nicht, wann ihr euch an Land oder auf See befindet, wann ihr ihr selbst oder ein Anderer seid, oder ob ihr überhaupt hier seid, oder wo ihr wart, und was ihr getan habt, oder wo ihr jetzt seid, und wen ihr bei euch hattet. Ihr seid womöglich ein Spieleerfinder, ein Kostümbildner, ein Zauberer, ein abgehender Darsteller, ein Sucher nach Störungen oder ein Problemebereiter.
Ihr wisst nicht, ob ihr überhaupt seid, denn ihr und Ich sind verschmolzen und können nicht zu Untersuchungszwecken auseinander gezogen werden. Wir, das Eine von Uns, können nicht auseinander genommen werden, um zergliedert und identifiziert zu werden. Wir, das Eine von Uns, ziehen nicht mehr länger Unser Eines Selbst von den Belangen der Liebe weg, um die es Uns geht. Wir sind Liebe, Wir sind Für Immer Und Ewig Eine Ganzheit der Liebe.
HEAVEN # 3557 – 21.8.2010 – Now the Music Can Begin
JETZT KANN DIE MUSIK ANFANGEN
Alles was du auf der Erde erfährst, ist schier Erfahrung. Und du bist es, der es erlebt. Du bist der Erfahrer. Du bist der Interpret dessen, was du erfährst. Das Leben auf der Erde ist eine Erfahrung. Es scheint wie Realität, indes ist Erfahrung wie ein Lied, das gespielt wird, wie eine gesummte Melodie, wie ein niedergeschriebener Ton, wie Noten, die aufgeschlagen werden, wie Noten, die gelesen werden, die zusammengefaltet in deiner Hand liegen oder dir aus der Hand heruntergefallen sind. Das Leben ist eine Vermengung von Menschen, die Noten hinterlassen oder sie aufheben, und eine Vermengung von verstümmelten oder deutlichen Botschaften, von schweren wie leichten, etliche kodifiziert, etliche unentzifferbar, allesamt einwirkend auf das gesamte Universum, so, als ob das Leben eine Verzierung oder eine im Sand hinterlassene Spur wäre.
Jedwede Erfahrung ist die gleiche, und doch sind keine zwei Erfahrungen unterschiedslos. Ein Jeder liest einen Roman anders, lässt ihn an einer anderen Stelle offen liegen, überschlägt etliche Seiten, liest andere Seiten noch einmal, legt das Buch weg, nimmt es sich wieder her, blättert eine neue Seite auf, schließt es, liest es im Dunkeln, versteckt es unterm Bett.
Von diesem zeitweiligen Leben wird ein solches Trara gemacht. Dein Leben auf der Erde ist wie eine Spule, die sich dreht, während auf unsichtbarem Stoff Stiche genäht werden. Der Faden wird niemals abgeschnitten. Deine Finger gehen der Spur der Fäden hinterher, und die Säume, denen deine Finger nachspüren, werden dein Leben genannt. Es gelangt gleichwohl nicht dazu, dass Maschen fallen gelassen werden, denn Maschen werden auf dem gleichen Stoffstück oder auf einem anderen, was sich an der Hüfte anschließt, weiter geführt. Kurzzeitige Kleidungsstücke wurden in zahlreichen Farbtönungen gewoben, und Geschrei und Gezeter sind gegenwärtig. Kleidungsstücke werden fahl, der Fortgang des Lebens indes läuft auf andere Ströme zu und kommt danach wie ein springender Fisch wieder an die Oberfläche.
Leben, was ausgelebt wurde, ein Leben, was erinnert wird, geträumtes Leben, gesuchtes Leben, ein Leben, von dem man fortrannte, alle Kombinationen, all die Gedanken sind Leben, sind ruhig-heiteres Leben, oder ein Leben, was sich austobt, Leben, was hetzt, sind langsames Leben, gefesseltes Leben, entfesseltes Leben, Leben auf einem Marsch, Leben am Ausruhen, Leben, was auf seinem eigenen Pfad hin- und herspringt, der dorthin führt, wo du deinen Anfang nahmst. Beim Leben gibt es kein Aufhören und Einstellen von Leben. Es folgt dir und belegt dich, wirbelt dich in einem Wirbelwind herum, oder es lässt dir am Strand Bräune zukommen.
Wie machtvoll ist dieses Leben, was du führst, wo auch immer du meinst, es zu führen. Du kannst dem Leben keinen Platz zuweisen. Du kannst es nicht an den Anker legen. Du kannst ihm schier folgen oder mit ihm dahintreiben oder auf ihm reiten oder unter ihm schwimmen, und doch nehmen du und das Leben einander in Dienst, und mithin wird die Fabel gesponnen, und es handelt sich um eine Fabel, die zuvor noch nie erzählt wurde und hinwiederum nicht neu ist. Sie ist ein Spektakel wie ein neuer Film von epischen Ausmaßen, gleichwohl ist sie eine zweimal erzählte Fabel, oder eine, die ohne Unterlass jeden Tag und jede Nacht erzählt wird.
Das Leben in der Welt ist nicht nur ein Weg. Es hat zahlreiche Wege. Es gibt viele Wege, es zu verbringen. Ihr könnt von ihm nicht abgehen. Ihr seid auf der Fahrt eures Lebens, und es gibt keinen Ausstieg, kein Ende dabei. Es ist wie der Old Man River, der sich entlang wälzt. Das Leben nimmt dich mit sich, oder du nimmst es mit dir.
Sämtliches Leben ist die Hoffnung der Zukunft, und die Zukunft ist bekannt, die Vergangenheit nicht, denn sie entschlüpft sich selbst und duldet keine genaue Untersuchung. Die Vergangenheit ist ein Fragment. Die Zukunft ist jetzt, und du bist wie Jeanne d’Arc, die kein Schwert bei sich hat sondern ein Licht, um Entstellungen der Welt zu bezwingen, um die Welt zu erhellen, um sie auf die Füße zu heben, um sie in die Höhe zu ziehen, um die Welt zu einem Troubadour zu machen, der verkündet, dass der Himmel gekommen ist; und nunmehr hebt die Musik an.
HEAVEN # 3558 – 22.8.2010 – Even in a Fortunate Cookie …
SELBST IN EINEM GLÜCKS-PLÄTZCHEN ….
Was kümmerst du dich so sehr darum, was andere Leute denken? Kümmere dich darum, was du denkst.
Ist es anderen Menschen angelegen, dich zu zähmen? Sollen sie dich zu etwas formen, was du nicht bist? Dass einfach genau das falsch ist bei deinem Denken, wie du denkst, bei deinem Empfinden, wie du empfindest, bei deiner Sicht, wie du siehst, bei deinem Sein, wie du bist? Wieso siehst du so oft zu einer höheren Autorität hin?
Du vermagst dich besser zu begreifen, indem du dich von anderen Menschen abfederst, hinwiederum, Andere sind kein Standard, der für dich gilt, noch auch haben Andere Herrschaft über dich inne. Was bringt dich auf den Gedanken, dass Andere mehr wissen als du, bis zu dem Ausmaß, dass du ihnen die Autorität für das Auffinden deiner Entscheidungen überlässt? Was bringt dich auf den Gedanken, dass so Viele eine Zuständigkeit für dich haben?
Du weißt, Ich möchte hier nicht sagen, dass du es immer am Besten weißt, denn Wir beide haben mittlerweile Bescheid, dass das nicht der Fall ist. Du hast aus keinem anderen Grunde an Auffassungen deinerselbst festgehalten, als dass sie die deinen sind, und du hältst sie für hoch und heilig, als wären sie deine lebenswichtigen Organe und als könntest du ohne sie nicht leben. Es gibt zahlreiche Auffassungen, bei denen es dir vor langer Zeit gut angestanden hätte, sie weggeworfen zu haben, an denen du nach wie vor festhältst; wenn es allerdings auf etliche Bereiche hinausläuft, übergibst du hingegen Anderen oder einfach irgend jemandem, so, als hätten jene Menschen Macht über dich, Macht, die du nicht innehabest. Auf bestimmten Gebieten konsultierst du Freunde oder Zeitschriften oder das Fernsehen, bevor du auf dich hörst.
Ihr gebt euch selbst weg. Geliebte, in einigen Fällen könntet ihr genauso gut eine Münze hochwerfen, wie ihr in manchen Fällen Jenen zuhört, denen ihr zuhört, und dann gibt es da jene Menschen, denen ihr so gut wie nie zuhört. Bist du dir dessen gewahr? Sei ein wenig auf der Hut bei denjenigen, mit denen du immer einverstanden bist. Sei nicht so rasch dabei, auf sie zu hören. Sie erweitern womöglich dein Verständnis nicht.
In etlichen Ländern ist eine Neigung zu verzeichnen, was Eltern sagen gering zu achten. Wo du auch lebst, in welcher Kultur auch immer, Ich schlage vor, dass du deinen Eltern zuhörst. Zuhören bedeutet nicht gehorchen. Es bedeutet zuhören mit der Möglichkeit im Sinn, dass dir Gold dargeboten wird. Was wäre, falls deine Mutter und dein Vater recht haben können und du und jeder Andere, den du kennst, sich irrten?
Wie alt du auch bist, fange an, auf das zu hören, was Andere sagen, ohne unverrückbar das in gewissen Vierteln Gesagte zurückzuweisen, oder ohne das in gewissen Vierteln Gesagte zu bejahen. Dies ist für dich vielleicht eine neue Neigung: mehr in Betracht nehmen, was gesagt wird, und, ein geringeres Maß an Hinsicht auf die Person, die es sagt.
Du kannst in mehr als einer Manier denken. Du kannst die Richtung ändern. Die Chancen stehen gut, dass es dir gut ansteht, dein altes Denken durchzusortieren. Zuhören ist dafür immer eine feine Möglichkeit.
Wenn Ich das sage, kannst du es glauben. Du kannst es auf der ganzen Linie glauben.
Selbst in einem Glücks-Plätzchen kannst du einen guten Ratschlag erhalten, obschon du in dem besagten Augenblick darüber lachst.
Selbst auf einer Werbetafel könntest du einen Slogan erblicken, der für dich eine neue Ader des Denkens eröffnet.
Ganz bestimmt sollst du nicht unentwegt an den Ansichten festhalten, wie du es immer tatst. Ganz bestimmt sollst du dir nicht die Ansichten des einen oder anderen zueigen machen. Mit Sicherheit bist du der Entscheider. Erwäge, dass du Bescheid wissen wirst, was du tust, und ziehe in Betracht, dass du nicht darum weißt. Sich davon leiten lassen, was du für ein Gefühl hast, ist nicht immer das gleiche wie sich von deinem Herzen leiten lassen. Manchmal richtest du dich nach dem Ego, nicht nach deinem Herzen, weil dir das Ego gelegentlich als tugendsam in Erscheinung tritt. Selbstverständlich richtest du dich nicht immer nach dem Ego; nichtsdestotrotz, du bist imstande, dich weniger durch das Ego leiten zu lassen.
HEAVEN # 3559 – 23.8.2010 – Wave After Wave of Love
WELLE UM WELLE DER LIEBE
Selbst ein bisschen Sonne ist Sonne. Selbst ein bisschen Freude ist Freude. Du hast Glück, heute morgen erwacht zu sein. Es ist Glück, am Leben zu sein. Hast du das dann und wann vergessen? Wache auf! Stehe auf! Ziehe dir die Augenbinden weg. Ein neuer Tag dämmert, und du bist in ihm am Leben. Wenn du am Leben bist, bist du bestimmt, am Leben zu sein. Freue dich für das Leben. Und wenn die Zeit da ist, freue dich an dem Tod. Das Leben des Körpers, der Tod des Körpers, ein jedes zu seiner Zeit. Das Leben selbst ist jenseits der Grenzen von Zeit und Raum, denn es ist aufs Schönste ewig. Dem Leben ist keine Unterbrechung angelegen.
Das Leben schlendert die 5th Avenue entlang. Das Leben ist eine Osterparade. Später steigt der Körper dann von dem Wagen ab. Das Leben der Party geht bei Mir weiter. Wir schlendern durch den straßenlosen Himmel, der Himmel hat freilich seine Sträßchen zum zu Fuß Gehen, oder Wir können Flug-Gassen sagen, derart gewinnend, ausweitend und unbegrenzt ist der Himmel. Selbst im Leben lauft ihr durch die Hügel und Täler des Himmels. Das ist so natürlich.
Dein Körper hat nicht zu sterben, damit du den Himmel kennen lernst. Er ist jetzt soeben ein inniger Teil von dir. Der innigste Teil von dir, der Himmels-Teil, wo du Purzelbäume ausführst, denn du bist so leicht wie Luft, und du gehst im Himmel nieder, und du läufst vom Himmel los. Vom Himmel startest du. Und es ist keineswegs so, dass du jeden Tag davon ziehst. Du bist dem Himmel fest eingebaut. So war es eh und je.
Auf der Erde bist du dir nicht so sicher, was du hier tust. Im Himmel weißt du, was du tust und wieso und wann all die Hinein und Heraus. Es ist eine Brise, das Leben im Himmel. Ungeachtet des Gezeters auf der Erde und ungeachtet deiner Teilnahme daran, du bist nichtsdestotrotz im Himmel und deiner selbst gewiss.
Dein Ausflug zur Erde ist ein Nebenjob. Er ist wie eine Parenthese. Der Hauptstrom deines Lebens liegt im Himmel. Du fährst sozusagen auf der Milchstraße, und dies mehr, als du mit dem Bus fährst. Der Himmel ist der reale Große Hauptbahnhof. Der Himmel ist wahrhaft, wo die Tätigkeit oder wo Nicht-Tätigkeit vonstatten geht. Auf der Erde treibst du zum Schlaf hin ab. Du döst und träumst einen Traum dessen, was man als reales Leben bezeichnet.
Ah, aber Wir wissen, wo das Reale Leben ist und was vonstatten geht, was im Grunde weder vonstatten geht noch Zeit braucht. Wir sind an einem zeitlosen ortlosen Ort. Wir sind eingetaucht in ein Herz aus Gold. Wir fliegen, Wir schwimmen, und doch sind Wir im Himmel verankert. Der Himmel ist eigentlich kein Ferienhaus. Er ist Unser Wahres Zuhause. Die Feuerstelle ist Liebe, und in Liebe sind Wir, und in Liebe bleiben Wir und Wir ziehen nie von ihr weg. Überschwemmt mit Liebe fliegen Wir, und Wir fliegen nirgendwohin, und doch schweben Wir überall empor. Liebe schwebt empor. Etwas anderes gibt es nicht.
Wir mäandern, dennoch gibt es kein Mäandern. Wir verfehlen niemals das Ziel. Wir treffen immer ins Volle. Das ist natürlich. Es gibt nichts zum Einholen, und mithin erliegen Wir all der Liebe im Himmel. Wir bauen mit all dieser ausladenden weiten Liebe Schlösser. Wir errichten die zahlreichen Villen. Wir sind derart in Liebe, dass Wir nicht wissen, wo Liebe beginnt und endet, und, das ist klar, sie hat weder einen Anfang noch ein Ende, denn Liebe ist eine Konstante. Wir ermitteln die Liebe nicht einmal, da es nichts gibt, was ihr gegenüber an Unterscheidung auszumachen wäre, und so sind Wir, eine Welle nach der anderen, Wellen der Liebe, der Liebe, die sich zusammenrollt und entrollt wie ein Häppchen Poesie, oder wie ein warmer Regen oder eine wohltuende Brise, die Liebe herein und heraus geleitet.
HEAVEN # 3560 – 24.8.2010 – A New Journey
EINE NEUE REISE
Der heutige Tag ist eine Verknüpfung deines Lebens. Heute ist, wo dein ganzes Leben auf eine Seite hin angeheftet wird. Alle Winkel deines Lebens werden zusammengezogen, so wie der Saum eines kunstvollen Ballkleids mit Blumen zusammengeheftet werden kann. Die Vergangenheit wird erfasst, auf eine Seite hin gezogen, und jetzt ist für den heutigen Tag, für dich und dein Leben ein ganz neuer Beginn.
Die Vergangenheit wird zu einem einzelnen Stück zusammengezogen, damit sie aus dem Weg ist. Du hast weder über sie hinweg zu schreiten noch dort zu beginnen, wo du stehengeblieben bist. Du kannst überall starten. Die Vergangenheit handelt nicht von dir, außer du bestehst auf ihr. Vor dir befindet sich jetzt eine neue Schiefertafel. Egal welche Bezeichnungen auf dir angebracht wurden, am heutigen Tag hast du einen Neubeginn. Heute ist ein ganz neuer Tag. In diesem Sinne kannst du die Vergangenheit rückgängig machen. Du kannst den heutigen Tag zu allem machen, was du möchtest, denn die Wahrheit heißt – welcher Vergangenheitsaufbau dir auch zugewachsen ist, du kannst ihn jetzt fallenlassen.
Heute hast du einen neuen Start, und Ich trage dir an, du beginnst von vorne. Was du auch an Gedanken über dich selbst hattest, fange nochmals an. Ein neuer Anfang. Einerlei wie wundervoll die angerechneten Punkte der Vergangenheit auch gewesen sein mögen, am heutigen Tag beginnst du eine neue Reise zur Neuen Welt von Raum und Zeit.
Das Alte Buch ist geschlossen, und heute ist eine Neue Seite vor dir aufgeschlagen. Die ganze Vergangenheit ist irgendwohin fortgetrieben, sie ist abgelegt und gleichwohl nicht aufbewahrt. Du bist heute frei, zu sein, wie du sein möchtest. Falls dein Leben schön war, ist der heutige Tag dein, um es noch schöner zu machen. Falls die Vergangenheit nicht prächtig war, ist der heutige Tag voll und ganz willens, ihn prächtig zu machen. Der heutige Tag ist unschuldig, so unschuldig wie ihr, Geliebte.
Wenn ihr durchs Leben gehumpelt seid, könnt ihr heute tanzen. Wenn ihr traurige Lieder gesungen habt, könnt ihr heute ein glückliches Lied singen. Und weswegen nicht? Wieso an den alten gleichen Liedern festhalten? Wenn heute ein neuer Tag ist, warum keine neue Weise? Du kannst sie dir ausdenken, während du entlanggehst.
Habe nicht das Empfinden, dass du deinen Platz im Leben verlieren wirst, indem du heute neue Dinge auf neue Weise tust, oder indem du heute gar alte Dinge auf neue Weise tust. Du kannst den gleichen Bus oder einen neuen nehmen, oder du kannst gehen oder tänzeln oder im gleichen Bus einfach ein neues Du sein.
Wieso dich und Andere nicht überrumpeln, indem du dich heute freust? Warum solltest du dich heute davon abhalten mögen, große Freude zu haben? Du bist für Freude angelegt, weswegen sie also am heutigen Tag nicht haben, sie nicht geben, und sie heute nicht immer und immer wieder geben?
Meinst du wirklich, dass Ich ein altes Buch mit Aufzeichnungen aufbewahre und in ihm nach dir sehe? Meinst du wirklich, dass Ich eine Aufstellung all deiner Gedanken und Handlungen führe, eine Liste mit Verdiensten und Minuspunkten? Ich tue das nicht. Ich bin kein Buchhalter. Ich bin ein Liebhaber. Liebe führt keine Aufzeichnungen. Wieso sollte Ich das tun? Wieso sollte Ich Mir dich vornehmen? Wieso sollte Ich Mich dorthin begeben mögen? Ich bin nicht wie ein Bilanzführer. Ich bin Gott für immer, wie Ich eh und je war. Ich bin niemals in der Vergangenheit verfangen.
Wie könnte Ich euch sagen, die Vergangenheit los zu lassen, solange Ich Selbst der Vergangenheit nicht ledig bin? Es ist nicht einmal so, dass Ich die Vergangenheit los lasse. Ich hatte niemals die Idee, sie zu behalten. Das ist nicht Mein Stil. Ich bewahre Mein Herz und Meinen Weitblick. Ich verliere sie niemals aus den Augen. Was ist Mir die Vergangenheit? Wo Ich lebe, gibt es keine Zeit. Wo kann in der Ewigkeit und Unendlichkeit die Vergangenheit aufbewahrt werden? Vergangenheit aufbewahren ist eine Tätigkeit der Welt. Wieso, oh wieso sollte Ich auch nur in Erwägung ziehen, an der Vergangenheit festzuhalten, selbst wenn Ich es könnte? Welchen Nutzen stellt dem Menschen oder Gott die Vergangenheit dar?
HEAVEN # 3561 – 25.8.2010 – On Your Walk through the Woods
BEI DEINEM GANG DURCH DIE WÄLDER
In einem gewissen Sinne beginnst du jeden Tag, als wärst du dem Leben ein Fremder, und du nimmst jedes vorüberziehende Vorkommnis oder Wort entschieden für erheblich, so als stündest du fassungslos vor dem, was passiert, so als hättest du gar keine Ahnung, keine Erfahrung im Leben und im Laufe seiner Myriade an Dargeboten, so als wäre es das erste Mal, dass dir ein Abschwung des Aktienmarktes unterkam.
Ich benutze den Begriff Aktienmarkt als Metapher, Geliebte. Ein einziger kleiner Tropfen auf ein Areal, und ihr spürt Unheil, so als wärt ihr dem Leben in der relativen Welt zuvor noch nie begegnet, so als wärt ihr ihm neu, so als hätte eine Axt zugeschlagen, als hätte sie eure Verbindung zum Leben durchgehauen, als wärt ihr durch einen einzigen kleinen Zweig verwüstet. Alles, was geschah, ist, dass bei eurem Gang durch die Wälder des Lebens einfach ein Zweig zurückschnappte, als ihr daran vorüber gelaufen seid. Und doch macht ihr eine große Sache daraus. Immer und immer wieder macht ihr eine große Sache daraus, was das Leben zur Schau stellt. Ihr nehmt es persönlich. Jedes Zurückschnappen eines Zweigs schlägt euch zu Boden, und ihr bemesst euch als fehlerhaft. Es müsse eurerseits an der Stelle einen Fehler geben, zum wenigsten in eurem Verständnis.
Irgendwo habt ihr die Vorstellung, dass euch angelegen sei, alles zu verstehen, so als trüge jeder Zweig, der zurückschnappt, euren Namen auf sich. Die Wälder sind die Wälder sind die Wälder. Ein Ast ist ein Ast. Zweige brechen. Du hast nicht angeschlagen zu sein. Schnappende Äste sind in den Wäldern ein alltägliches Vorkommnis. Ihr könnt in der Sache ein wenig zwangloser sein. Wenn ihr durch die Wälder geht, überraschen euch Ereignisse, aber sie schmälern euch nicht. Sie sind einfach, was sie sind. Sie haben überraschenderweise wenig mit euch zu tun, und doch seid ihr geneigt, es so zu nehmen, als würdet ihr das voll abkriegen.
Nicht jeder Fehltritt in den Wäldern landet auf deinem Kopf. Jede Tücke ist bloß eine Tücke. Sie ist keine aufgestellte Falle. Es gibt keinen Schurken, der sich die Hände reibt und angesichts deiner Aufregung vor Entzücken hin und her springt. Vielleicht kannst du ein wenig akademischer mit dem umgehen, was dich im Leben heimsucht. Eben so wie du dein Spiegelbild im Wasser des Sees nicht zu bewundern hast, eben so hast du mit dir nicht zu schelten, sobald die Strudel deine Sicht deiner selbst zu verändern und einzutrüben scheinen. Schimpfe nicht mit dir, und denke nicht, das Leben schimpfe mit dir. Es kommt ein bestimmtes Zusammentreffen in den Wäldern vor, nicht mehr und nicht weniger.
Was sich zuträgt, wird dir womöglich aussehen, als sei es ein und alles, aber braucht es das? Wovon genau hängt dein Leben ab? Vom guten Benehmen eines Jeden? Wer ist mehr von dir enttäuscht als du von dir? Es ist deine eigene Enttäuschung, die du nicht ertragen kannst. Niemand hat dich desillusioniert. Du hast dich selbst desillusioniert. Du reißt dich auseinander. Aus welchem Grund solltest du das tun mögen?
Ich tue das nicht. Ich setze dich zuvorderst zusammen. Ich würde dich nie auseinander reißen. Ich würde, was Ich geschaffen habe, nicht auseinander nehmen. Mithin nimmst du alles zu ernst, und du nimmst dich zu ernst. Nimm stattdessen Meine Liebe ernst.
Ich setzte dich nicht einfach auf die Erde und zerschnitt jede Verbindung mit dir. Wir sind so sehr verbunden wie eh und je, egal was vorfällt. Bezogen auf Unser Einssein hat sich nichts ereignet. Das Leben auf der Erde kommt bei Uns nicht dazwischen. Nichts mischt sich in Unser Einssein ein, nicht einmal du. Was du auch durchmachst, es ist bloß etwas, was du durchmachst. Du wirst da hindurch gelangen. Und an einem gewissen Punkt wirst du gar anheben zu sehen, dass es nichts gab, wo du hindurch zu gelangen hattest. Es handelte sich insgesamt um ein Nuscheln auf eurem Gang durch die vermeintlichen Wälder.
HEAVEN # 3562 – 26.8.2010 – You Are Brave
IHR SEID TAPFER
Du gelangst an eine Kreuzung, wo du beschließt, dass das Leben sozusagen nicht mehr mit deinem Leben in die Quere kommen wird.
Das Leben ist kein Spießrutenlauf, auf dem du dich befindest, an manchen Tagen allerdings hast du das Gefühl, Schneebälle oder vielleicht Hagel prasselten auf dich ein. Das Wetter schreckt dich nicht ab. Du gehst unentwegt weiter. Du bist wie der Briefträger, und weder Regen noch Graupel noch Schnee bringen dich davon ab, die Post zuzustellen. Der Postbote nimmt auch Briefe mit, die die Menschen ihm zum Versenden mitgeben. So ist es auch im Leben, du stellst Botschaften zu und du nimmst auch Botschaften aus der verschiedenerlei Post mit, die als Leben bekannt ist.
Im Leben nimmst du Botschaften, die zufällig oder die ernst zu sein scheinen, mit und stellst sie zu, und sie sind letztlich bloß Botschaften. Nicht alle Botschaften vom Leben verdienen größeres Nachsinnen. Einige Post ist beiläufig, wird gar weggelegt oder weggeworfen. Und manche sind Rechnungen, die du bezahlst. Etliche sind Liebesbriefe, und bei einigen Botschaften kannst du dir nicht denken, wieso sie losgeschickt und wieso sie an dich adressiert wurden. Was kannst du anderes tun, als die Post so gut du es vermagst zu sortieren, danach aufzustehen und weiterhin vorwärts zu gehen.
Jedenfalls kommt die Post, wann sie kommt, und falls dein Name drauf steht, steht er drauf. Du hast dir keine Pakete auf den Kopf fallen zu lassen. Post, nicht anders als unfreundliches Wetter, ist nicht vorgesehen, dass sie einen schönen Menschen umhaut, genauso wenig, dass sie ihn unten hält. Pakete haben dein Herz nicht mehr böse zuzurichten als Regen, Graupel oder Schnee. Sie sind Teil des Lebens, und gleichzeitig sind sie dem Leben nebensächlich. Wir können sagen, du trotzt ihnen, oder Wir können sagen, du kommst am anderen Ende des Regenbogens heraus.
Du gehst durch ein bestimmtes Gelände, und du kannst niemals dort ausharren. An einem bestimmten Punkt hast du aufzustehen und deinen Weg zu nehmen. Die Post, die kommt, kommt, und du überlebst sie. So unwillig du das auch eingestehen wirst, aufgrund der allerlei Post hast du hinzugewonnen. Du bist gewachsen. Du kannst weiser sein, ohne trauriger zu sein. Niemand hat gesagt, du musst ein betrübter Mensch sein. Das ist kein Erfordernis. Leiden ist vielleicht ein Wahlfach, was du dir ausgesucht hast.
Es ist zu hören, das Leben sei eine Schule. Lasst Uns einfach mal für den Augenblick sagen, das Leben sei eine Schule. Der Punkt dabei ist, du wirst den Abschluss machen. Was soll also das ganze Tamtam dabei? Du wirst durch diese Schule kommen, bei der du dich angemeldet hast. Vielleicht wirst du dir nicht alle Fächer aussuchen, in denen du unterrichtet wirst. Nichtsdestotrotz wirst du fantastische Gelehrsamkeit veranschaulichen. Du hast das bereits getan. Du hast demnach ein paar Narben. Was macht das aus? Du bist ein Überlebender des Lebens. Du kannst sogar als Held daraus hervorgehen. Und weswegen nicht?
Ein Jeder, der auf der Erde lebt, ist kühn. Es ist kühn, sich zu einer Reise auf den Weg zu machen, auf der sich bisher noch nie jemand befand. Eine Reise wie die eure hat es noch nie gegeben, und es gab niemals jemanden wie euch, nie und nimmer. Selbst obschon alle Eins sind und sich auf dem gleichen Abenteuer befinden, ist niemand genau die Route abgereist wie du. Niemand hat genau die gleiche Post wie du vorbeigebracht und mitgenommen.
Mache die Reisen anderer Menschen, so gut du es kannst, ein wenig leichter. Räume den einen oder anderen Schutt aus dem Weg. Bringe sie unter, wenn du kannst. Ebne die Straße ein wenig. Mache es für Andere so freundlich, wie du es kannst. Das kann durchaus dein Pfad im Leben sein – den Pfad vor Anderen kehren. Indem ihr das tut, wird eure eigene Reise sachter. Denkt, so viel ihr könnt, an Andere, und lasst sie wissen, dass ihr sie tatsächlich bedenkt. Ein Jeder in eurem Leben möchte gerne, dass eure Gedanken bei ihnen sind.
HEAVEN # 3563 – 27.8.2010 – Illusions
ILLUSIONEN
Was lässt dein Herz so schmerzen? Was trägt dafür die Verantwortung? Wie kann ein Herz am einen Tag so glücklich und am nächsten nicht so glücklich sein? Welchen schrecklichen Scherz treibst du mit dir? Du bist die ganze Geschichte. Deine Geschichte hängt, egal wonach es aussieht, von dir und von keinem anderen ab. Du kannst nur von Illusionen desillusioniert werden, die du mit dir herumträgst. Wer trifft die Wahl, sich zu täuschen, wenn nicht du? Brauchst du wirklich Illusionen derart rückhaltlos?
Im Großen und Ganzen läuft es bei deinen Illusionen darauf hinaus, dass du für deinen Anteil am Glücklichsein oder ebenso für das Tilgen deines vorgesehenen Glücklichseins von etwas anderem abhängig seist als von dir. Vielleicht läufst du mit Illusionen herum, um von ihnen desillusioniert zu werden. Dass du bei deinem Wohlbefinden von Anderen abhängig bist, ist eine Illusion, die auf der Strecke bleiben wird. Das muss so sein, da es eine Illusion ist. Es ist aus der puren Tatsache heraus eine Illusion, weil es der Wahrheit entbehrt. Es ist nicht die Wahrheit, die dich desillusioniert. Du kannst von der Wahrheit nicht desillusioniert werden. Du kannst schier von der Illusion desillusioniert werden.
Selbstverständlich kannst du dich von Anderen abhängig machen, das Leben deines Herzens ist freilich nicht auf Andere angewiesen. Es hängt von dir ab. Du machst dich selbst glücklich oder unglücklich. Sei nicht unglücklich, weil die Unwahrheit abebbt. Du hast lange Zeit in Erfahrung gebracht, dass etwas, weil du es so und so möchtest, nicht so und so zur Ausführung gelangt. Die Welt, wie du sie kennst, wirft dir nicht immer deine Träume ab, oder, falls sie das tut, lässt sie dich sie nicht behalten.
Das meint, du bist der Kapitän deines eigenen Schiffs. Das ist die Unumgänglichkeit des Lebens in der Welt. Du bist dein eigenes Geleitschiff. Eine vermeintliche Andersheit in der Welt bringt dir nicht dauernd deine Tasse Tee, dasjenige, was du gerne als deine Tasse Tee wahrnimmst und welche es etwa gar nicht ist. Vielleicht hast du mit diesem eine Tasse Tee Trinken aufgehört.
Du wirst glauben, dein Glücklichsein sei auf dies oder das angewiesen, und doch hängt es von dir ab. Du bist für deinen Zustand des Glücks zuständig. Niemand sonst. Du hast deine Bescheide erteilt. Du bist es, der entschieden hat, dass dein Glücklichsein von etwas abhängt, auf das es nicht angewiesen ist.
Niemand außerhalb von dir ist in der Lage, für dein Glücklichsein verantwortlich zu sein. Dies ist eine Beträchtliche Illusion. Es mag danach aussehen, jedoch ist es nicht so.
Das ist gut so. Du möchtest eigentlich dein Glück nicht darauf angewiesen wissen, was in dein Leben hinein oder aus ihm heraus weht.
Komm, mache dich selbst im Sein sesshaft.
Das Leben ist du und Ich als Eins. Du bist dir selbst genug.
Du kannst dich bücken und die Lieblichkeit einer Iris riechen. Sie riecht so gut. Du kannst sie sogar abschneiden und in einer Vase auf deinem Kaminsims ins Wasser stellen. Du kannst sie mögen. Du kannst sie bewundern. Du kannst sie lieben mit allem, was du auch möchtest. Trotzdem, die Süße der schönen Iris ist heute da und morgen fort. Sie überreicht dir ihren Duft, während sie das vermag, und danach ist sie nicht mehr imstande dazu. Sie ließ dich nicht im Stich. Du weißt es besser, als dass du davon ausgehst, dass dein Glück darauf angewiesen ist, wie lange sich dir die Iris in ihren glänzenden Augenblicken vollendeter Schönheit darbietet. Du bist nicht verzagt, denn eine Iris gibt dir alles, wozu sie in der Lage ist, während sie das tut. Du freust dich an ihren Gaben. Du weißt es besser, als dass du einer schönen Iris später Vorwürfe machst, sie habe dein Glück nicht nachgehalten. Du hast dir nie gesagt, sie habe das Vermögen dafür.
HEAVEN # 3564 – 28.8.2010 – Rewrite Your Script
SCHREIBE DEIN SCRIPT UM
Niemand verwundet dein Herz, außer du selbst, begreifst du Mich? Nicht das was passiert, verletzt dich. Du denkst, die Ursache liege bei einem Anderen. Ein Anderer mag der Auslöser sein, du aber bist derjenige, der am Auslöser zieht und dein Herz verletzt. Du ziehst Schlussfolgerungen, und du bejahst die Folgerungen, die du ziehst, und du zeigst mit deinem Finger auf die andere Person. Sie verletzte dein Herz, sagst du. Sie erdolchte dich und drehte das Messer dabei herum. Du bist der einzige, der die Macht hat, das zu tun. Folgerungen, die du gezogen hast, erdolchten dein Herz. Was Andere tun oder nicht tun, ist deren Geschäft, nicht das deine.
Die gleiche Handlung kann auf mehr als eine Weise gesehen werden. Du bist vielleicht schnell dabei, sie als Affront gegen dich zu nehmen.
Ein Jeder hält sich an, sein Leben in der Welt, so gut er es vermag, im Gleichgewicht zu halten. Niemand nimmt dich gefangen. In seinem Bemühen, sich selbst von einer Lage freizusetzen, die er so wahrnimmt, wie er sie sieht, wird er vielleicht in dich hineinlaufen oder dich sogar umstoßen. Vielleicht versuchte der vermeintliche Andere schlicht, in der Welt seinen Weg zu nehmen. Im Befürchten dessen, was er befürchtete – es mag ja so sein, dass er eine Art Gefangennahme durch dich befürchtete -, sah er sich bloß nach höherem Gelände um. Er bemühte sich zu überleben, nicht anders als du versuchst zu überleben. Er macht Anläufe, lasst uns das mal so sagen, einer Flut, als was er es sieht, auszuweichen, und deinem Herzen kommt es so über, dass auf ihm herumgetreten wird. Deine Gegenwart ist nebensächlich, verstehst du. Es ist etwas inwendig in dem Anderen, vor dem er flieht, und trotzdem fühlst du dich bei dem Kreuzfeuer getroffen.
Es befanden sich keine wirklichen Kugeln in dem Gewehr. Du hast dein eigenes Herz verwundet, denn auch du versuchst, vor einem mit Verunreinigungen versehenen, unbehandelten Herz zu fliehen, vor einer Verwundung, die lange her ist, bei der du gerade mal erblickst, wie sie ihren Kopf aus der Vergangenheit heraushebt. Ganz im Gegensatz zu deiner Einschätzung tut dir keiner etwas an, ausgenommen, dass dein Geist sich eine längst undeutlich gewordene, vor langer Zeit ergangene Quetschung und Verwirrung wieder ins Gedächtnis ruft. Deine anfängliche Veranschlagung war unrichtig, da dir nicht genügend Informationen vorlagen. Von Anfang an warst du mit einer Fehlinformation befasst. Du zogst dir eine Wunde zu, die es dir niemals zuzuziehen galt. Du warst zugegen, aber es war der Schmerz eines Anderen, den du als deinen eigenen genommen hast. Es war die Angst eines Anderen, die sich dir anheftete. Du warst unschuldig, und doch riefst du dich zum Schuldigen aus, schuldig für den Mangelzustand eines Anderen, mithin erklärtest du dich für ungeliebt anstatt für geliebt.
Du wurdest einstmals in ein Stück hineingezogen. Überrumpelt, spielst du diese Rolle immer und immer wieder. Du entsinnst dich der Zeilen so gut, hingegen hast du vergessen, dass du diese Szene bereits gespielt hast. Es siehst danach aus, dass du von der Bühne herunterzukommen außerstande bist.
Du siehst nicht, was unmittelbar vor dir ist. Du siehst stattdessen die Vergangenheit. Du hast das Gefühl, du habest etwas rückgängig zu machen, und du machst Anläufe, es jetzt rückgängig zu machen. Du kapselst die Vergangenheit in die Gegenwart ein. Du kennst keine neuen Zeilen, die du sprechen kannst. Vormals wurdest du verletzt, und jetzt verletzt du dich wieder, so als handelte es sich dabei um die Rolle, die du zu spielen hättest, so als könntest du dir keine andere Rolle aussuchen. Du bist ebendazu imstande. Du kannst Rollen wechseln. Du kannst aus einem alten Kostüm heraustreten und dir neue Kleider anlegen.
Eine Rolle, die du spielst, ist bloß eine Rolle. Dir ist sie nicht für immer und ewig anvertraut. Es ist bloß so, dass du es bist, der dich neu zu besetzen hat. Früher warst du einmal ein kleines Kind. Jetzt bist du eine erwachsene Person. Früher betrog jemand aus dessen eigener Ermangelung an Weitsicht heraus dein Herz, und du ließt veranlassende Begebenheiten, die dir niemals hätten passieren sollen, nachspielen; indes passierte es. Es trat ein. Du hast es nicht immer wieder nachzuspielen. Was du einmal warst, was du einmal erlitten hast, hat nicht an dir festzukleben. Du bist nunmehr wirkkräftig genug, dass du dein Skript umzuschreiben vermagst und es dazu machen wirst, was du möchtest. Schreibe es jetzt um, und habe das erledigt und hinter dich gebracht. Öffne das Tor zu deiner Freiheit. Den Schlüssel dafür hast du.
HEAVEN # 3565 – 29.8.2010 – A Poem God Wrote One Night
EIN GEDICHT, DAS GOTT EINES NACHTS SCHRIEB
Du wirst vielleicht auf einer steinigen Straße gehen, nimm jedoch nicht diese Straße irrtümlicherweise für deinen Pfad. Jetzt befindest du dich auf wankendem Grund, aber es kommt ein ebenes Gelände auf dich zu. Du bist nicht die Straße, auf der du läufst oder entlang stolperst, an der du dich festklammerst, oder von der du wegzukommen im Begriff bist. Du bist mehr als all jene Aspekte deines Lebens, die du auf der Erde als das Du ausmachst oder die jemand als das Du kennzeichnet.
Sofern du auf den Stromschnellen reitest, bedeutet das nicht, dass du die Stromschnellen bist. Sofern du dir ein langsames Boot nimmst, bedeutet das genauso nicht, dass du ein langsames Boot bist. Du befindest dich jenseits all der Teilstücke und Gangarten deines Lebens, wie es soeben zum Vorschein kommt. Du bist absolut umfassender als die Summe der Teile. Du bist Ganzheit.
Du magst ein Tuer sein, und doch bist du ebenfalls ein Empfänger. Du schleuderst dein Leben hinaus, und du fängst es ein. Das Leben ist übermittelbar, und es ist undefinierbar. Du bist größer als jede Definition. Du bist weiter, als das Auge zu sehen vermag.
Du bist ein Gedicht, das Ich eines Nachts geschrieben habe, und du liest dich in dich ein. Du magst dich ja als eine Abhandlung oder technische Erläuterung kennzeichnen, Ich wiederum schrieb dich als ein bedeutsames Gedicht. Du musst zwischen den Zeilen lesen. Du bist auch die Wörter, die nicht geschrieben sind. Ich schrieb ein Gedicht von dir, und doch war es ein Gedicht über Mich, das Ich über das Firmament ausbreitete. Du bist Schöpfung. Hier gibt es keine Abschweifung. Du kommst voller Leben auf das Blatt des Gedichts, was Ich schrieb, und du wirst hochgehalten, damit alle Welt das sehen kann, und doch, die Welt sieht nicht immer her. Sie ist allzu geschäftig.
Ich bin der Tuer, wiederum bin Ich niemals geschäftig. Geschäftigkeit macht Zeit erforderlich, um in ihr geschäftig zu sein, und Ich bin jenseits von Zeit, und du ebenfalls. Wir leben in anderen Dimensionen, selbst indessen Wir dimensionslos sind. Um dimensionslos zu sein, muss es Grenzen geben, und Wir sind jenseits von Grenzen. Wir sind jenseits von Dimensionen. Wir sind jenseits von Gestalten und Größen. Wir sind weit. Wir sind Weite selbst.
Wir werden von dem Treibstoff Liebe betrieben. Was sonst gibt es, mit dem etwas betrieben sein kann? Es macht den Anschein, als liefen wir, Wir sind aber immerzu ruhig. Wir sind unbewegliche Bewegtheit. Wir sind bewegungslos. Liebe läuft nicht umher. Liebe blüht schier. Sie blüht in dir.
Liebe hebt die eingebildeten Grenzziehungen auf. Liebe ist das Fleisch des Lebens. Wer weiß auf welchem Pfad du dich deines Erachtens soeben befindest, du bist auf dem Pfad der Liebe. Du bist auf dem Pfad deiner selbst. Du bist auf der Spur deiner selbst. Du bist der Jäger nach dir selbst. Du stöberst dich selbst auf.
Aus was für einer Schönheit bist du gemacht? Warum, aus Meiner Schönheit natürlich. In Meinem Blickfeld, und in deinem wahren Blickfeld gibt es nichts, was nicht Schönheit ist. Da ist kein Rätselraten. Da ist schlicht Seien, und du bist ein Seinswesen Meiner Liebe. Du füllst die Zwischenräume Meines Herzens. Du bist der Füller aller Herzen, und du bist alle Herzen. Du bist die Verkörperung von Liebe. Aus Meiner Liebe wurdest du gemacht. Es gibt nichts anderes, was du sein kannst, und doch glaubst du Mir nicht recht. Du wirst gar gegen die Auffassung angehen. Du krabbelst im Leben herum und wirst womöglich die Liebe übersehen, die du bist. Man erzählt sich, du habest sie vergessen. Mit Sicherheit hast du Meine Anerkenntnis von dir angefochten. Ich gab keine Abschätzung an. Ich gab der Welt Mich Selbst, und du bist Ich Selbst, Ich Selbst über die Welt verstreut, und gleichwohl erhebst du Einwände und protestierst, indes bist du ebendies, ja selbst dann.
HEAVEN # 3566 – 30.8.2010 – Let Loose the Bird of Love
LASSE DEN VOGEL DER LIEBE LOS
Du sagst, du seist des Herzeleids überdrüssig. Wieso hast du es dann noch? Wenn du seiner wirklich überdrüssig wärest, wärest du seiner ledig. Du trägst es aus irgendeinem Grund, der jenseits Unseres Verstehens liegt, mit dir herum. Es muss so sein, dass das Herzeleid wie Wasser ist, das die Ritzen deines Herzens füllt. Während dein Herz sich so einsam und verlassen fühlt, füllt es sich mit dem Wasser des Lebens auf. Vielleicht hast du das Gefühl, dass du, sobald du dem Herzeleid den Rücken zukehrst, deinem Herzen sämtlich gleichfalls den Rücken zukehrst. Du wirst wohl sogar eher Herzschmerz akzeptieren, als die Aussicht, dass du überhaupt nicht empfinden könntest. Vielleicht hast du das Empfinden, Leere könnte fataler sein als Herzeleid.
Nichtsdestotrotz, an der Liebe kannst du nicht verzweifeln. Ist der Herzschmerz nicht die andere Seite der Münze der Liebe? Ist Herzschmerz nicht ein wenig wie mit deinem Fuß aufstampfen, und du belässt das Herz mit einem Weh und Ach. Es weiß darum, dass es angehalten ist, Liebe und nichts anderes als Liebe zu sein, und deswegen schmerzt es, mithin beklagst du Liebe, die du in diesem Augenblick nicht imstande seist, in deinem eigenen Herzen aufzufinden. Du lässt dein Herz in der Liebe herumstümpern, und nunmehr weißt du, dass du dich ausschließlich am Dilettieren befandst. Hättest du nicht herumgestümpert, so würdest du dich jetzt nicht beraubt fühlen. Es ist nicht so, dass dir die Liebe versagt bleibt. Es ist so, dass du Bedingungen formulierst, und dass du eher den Bedingungen als der Liebe anhängst.
Die Hauptbedingung, die du aufstellst, lautet, dass du auf jede Weise, in der du deinem Dafürhalten nach geliebt werden müssest, geliebt werden wirst, mithin wirst du bei der Liebe unbeholfen. Liebe, die ein Schmetterling ist, der frei fliegen muss – sie versuchst du, in deine Hand zu packen und still zu halten, in die Pflicht genommen, wo sie deinem Glauben nach auch nur zu sein habe. Es ist dein eigenes vermeintliches Zurückziehen von Liebe aus einer Reihe von von dir ausgereichten Gründen, es ist dein Zurückziehen, was du betrauerst. Dein Herzschmerz hat mit dem vermeintlichen Anderen nichts zu tun, denn du bist es, mit dem du leichtsinnig umgehst. Du bist derjenige, dem es zu lieben gilt, nicht das Gegenüber. Du musst aus dem unbefristeten Konzept herauskommen, dass Liebe, die auf dich gerichtet ist, den Kern der Sache bilde. Es ist dein eigener Herzensaugenmerk, der zählt. Du bist der einzige, der dein Herz zu verwunden vermag. Du bist der einzige, der das tut. Lasse den Vogel der Liebe los. Lasse ihn frei fliegen.
Knabbere dir nicht aufgrund eines Verstoßes der Liebe, den du wahrnimmst, Liebe von deinem Herzen ab. Und falls der Andere keine Darstellungen deiner Liebe mag und möchte, hast du derartige Auslagen zum Herzeigen nicht aufzubringen. Falls der Andere keinen Namen möchte, der deiner Liebe zugewiesen ist, dann brauchst du keinen Namen. Du hast es alleinig nötig zu lieben, und Liebe nimmt die Liebe eines Anderen nicht gefangen. Liebe kann schier Liebe frei setzen.
Am stärksten von Belang ist, was dein Herz tut. Manchmal möchte jemand von deinem Herzen gehegt werden, und manchmal möchte jemand, dass du sein Herz für sich und alleine lässt. Erdrossle das Herz des Anderen nicht mit deiner Fürsorge. Es ist nicht so, dass du deine Liebe zurückziehst. Es ist so, du hast die Erstickung deiner Liebe zurückzuziehen. Niemandes Herz befindet sich in deiner Knechtschaft, weswegen also hast du das Gefühl, dass du beim Herzen eines Anderen das Heft in der Hand behalten solltest? Gib dem Herzen des Anderen einen Abschiedskuss, damit es frei ist zum Fliegen, frei um niederzugehen, frei zurückzukehren oder nicht zurückzukehren. Verschwende dein Herz nicht in selbst-auferlegtem Mitleid. Tue deinem Herzen nichts Unrechtes. Übertrage die Verantwortung für das Glück deines Herzens auf keinen Anderen. Niemand kann deinem Herzen etwas Unrechtes tun, noch auch bist du angehalten, das Herz eines Gegenübers zu verwickeln und zu verschlingen. Einzig dein Herz gehört dir zu. Seit wann gehört es sich, das Herz eines Anderen in Besitz zu haben?
HEAVEN # 3567 – 31.8.2010 – Hear God’s Love
HÖRE GOTTES LIEBE
Es gibt kein Schulden. Es gibt ausschließlich Geben. Es gibt keine Schuld. Das Leben ist weitaus ausladender als Buchführen. Zurückzahlen ist nicht das gleiche wie Geben. Du bist zum Geben auf der Erde. Geben schöpft dem Leben Atem. Zurückzahlen kommt mehr der Bewegung einer Spannerraupe gleich.
Sieh es so. Insofern als dir derart viel gegeben wurde, wie vermagst du das denn etwa irgendwie zurückzubezahlen?
Komme von der Prämisse des Gebens her. Du bist aus der Schuld heraus. Du bist zum Geben nicht verpflichtet. Du bist frei, zu geben. Du bist frei, dein Herz auf den Herzen Anderer niedergehen zu lassen. Du weitest dein Herz im Dienst an Mir aus. Du bist jemand, der gibt.
Du bestimmst das Tempo. Du füllst einsame Herzen mit Liebe. Du bist der Hl. Nikolaus, der der Welt Angenehmes überreicht. Dein Geben nimmt zahlreiche Formen an. Manchmal ist es eine Handlung des Gebens, Liebe von Anderen bejahend entgegen zu nehmen. Es ist ein großes Geschenk, Anderen einzuräumen, dir zu geben. Es ist ein Privileg, dir zu geben. Es ist ein Privileg für dich, Liebe entgegen zu nehmen.
Bitte missverstehe Mich nicht. Die Liebe eines Anderen entgegennehmen bedeutet nicht dessen Willen tun. Dein Herz nimmt dessen Dargebot der Liebe und nicht dessen Ansprüche entgegen. Liebe hat gegeben und entgegengenommen, und nicht bewiesen zu werden. Liebe ist sich selbst genug. Auf Liebe kann kein Anspruch erhoben werden, und dies keineswegs mehr, als sie nicht in Besitz genommen werden kann. Genauso wenig machst du geltend, dass deine Liebe entgegengenommen gehöre. Du bietest an, und danach lässt du los. Die einzige Regel bei der Liebe ist, dass sie frei ist, gegeben zu werden, und frei ist, entgegengenommen zu werden. Bei der Liebe gibt es keine Klauseln und Satzungen. Liebe befindet sich außerhalb des Bezirks der Gesetze, hinwiederum ist das Gesetz der Liebe allwaltend.
Die Welt ist für Wandel empfänglich. Manifestierungen von Liebe fluktuieren in der Welt. Selbst die Manifestation deiner Liebe fluktuiert, indes ist Liebe die einzige Konstante, die gegenwärtig ist. Meine Liebe fluktuiert nicht. Ob du nun gut oder schlecht warst, Meine Liebe lächelt dich an. Meine Liebe ist nicht aufs Geratewohl. Sie ist nicht frivol. Sie irrt sich nicht. Ich habe jedes Recht zu lieben, und dich zu lieben, und, dich ich weiß nicht wie zu lieben.
Die Welt ist nicht so verständig, wie Ich es BIN. Ich rolle die Wiese der Liebe aus, und sie fördert dich. Meine Liebe fließt, und Meine Liebe fließt zu dir. Komm und schwimme in Meiner Liebe. Mache sie zu der deinen.
Meine Liebe geht dorthin, wo du bist. Wo du auch bist, wo du dich auch wähnst, du bist in Meinen Armen der Liebe umschlossen. Wer weiß was, du hast ein ständiges Strömen Meiner Liebe. Die Welt wird es anders verlautbaren, doch ebendies ist die Welt für dich. Die Liebe der Welt kann mürrische Töne anschlagen, Meine Liebe freilich niemals. Meine Liebe hat stets den richtigen Ton. Komm und nimm ihn! Unbeschränkte Liebe. Liebe, die nicht verdient zu werden hat. Liebe, die nicht zugerechnet zu werden hat. Bei Meiner Liebe geht es nicht um gegenseitige Kontrolle. Hast du gedacht, Meine Liebe sollte von anderer Art sein? Hast du gedacht, Meine Liebe sollte reguliert sein?
Meine Liebe ist für dich gemacht. Ich habe dich immer im Sinn und gleichfalls im Herzen. Das ist natürlich so. Ich kenne weder etwas anderes, noch kann Ich es anders in Erfahrung bringen. Da ist ein unvermitteltes Strömen Meiner Liebe zu dir. Ich treffe nie daneben.
Wenn dem so ist, wie kannst du dich dann jemals ungeliebt fühlen? Lasst es mit der Welt gut sein, Geliebte. Sie ist ein langsamer Lerner. Meine Liebe ist bedenkenlos. Das Strömen Meiner Liebe wird niemals aufgestaut. Nicht ein Partikel Meiner Liebe geht jemals verloren. Sei nicht liebe-taub. Vernimm Meine Liebe. Sie strömt jetzt soeben zu dir.
HEAVEN # 3568 – 1.9.2010 – The Silence Within
DIE STILLE IM INNERN
Ereignisse in der Welt sind schier Ereignisse in der Welt. Sie sind nicht andauernd. Vorkommnisse sind vorüberziehende Dinge. Sie scheinen von großer Tragweite, und doch sind sie Schiffe, die in der Nacht passieren. Ereignisse landen einen Augenblick lang an, danach heben sie ab. Sie verlieren Dampf. Sterne am Himmel halten sich selbst vor und erscheinen routinemäßig, in der Welt schickt sich indes alles an und vergeht. Wo sind die Filmstars vergangener Jahre?
Du bist ebenfalls ein Schiff, was in der Nacht passiert, und doch, wie viel Energie hast du auf andere Schiffe, die des nachts vorüberfahren, ausgedehnt? Vorkommnisse sind in dem Augenblick zuende gegangen, in dem sie daherkommen.
Alldem steht es zu, ebenfalls vorüberzuziehen. Geliebte, Geliebter, alldies ist bereits vorübergezogen.
Der Mond kommt zum Vorschein, und der Mond ändert seine Form. In Unserer Redeweise – der Mond wechselt. Und die Erde kreist unter deinen Füßen.
Und gleichwohl ist das Du von dir ewig. Die Welt ist etwas Vorübergehendes, und du bist für immer und ewig. Das ist eine seltsame Mischung, nicht wahr?
Nichts ist permanent, ausgenommen das Du von dir und das Ich von Mir, die, so unglaublich dir das ist, Ein- und Das-Selbe sind. Obschon, bei deinem Aufenthalt auf der Erde bist du behende, und du gesellst dich dem Ringelpietz, dem Tänzeln und Satz des Lebens mit ganzem Herzen bei. Natürlich, das tust du. Du bist ein aktiver Teilnehmer an diesem Drama, und du spielst deine Rolle gut. Die ganze Zeit über sehe Ich zu, und bin Ich die Stille inwendig in dir, gebe dir, dir, der sein ganzes Herz dem Drama im Leben, und, der sein ganzes Herz Mir überreicht, Mein ganzes Herz. Wir sind ein Farbstrudel in zahlreichen Farben, gleichwohl sind Wir keineswegs durcheinandergewirbelt. Das Drama ist durcheinandergewirbelt, keinesfalls ist das Eigentliche verwirbelt.
In Wirklichkeit bist du Stille aufs Äußerste, die Ich BIN. Du hast einen kleinen Traum, und der Traum scheint die ganze Zeit so wahr, so lebendig, so nahe, so erhebend oder so erniedrigend, hingegen handelt es sich fortwährend um einen kleinen Traum um dies und das, manchmal ist er außer Form gewunden, bisweilen klar, schön und voll, mitunter ist er davon, woraus Träume, die Wirklichkeit werden, gemacht sind.
Demnach bist du in einem Gatter an Drama auf der Leinwand untergetaucht und verstrickt, und du wirst wie Toffee mal hierhin, mal dorthin gezogen.
Eine ebenmäßige Perspektive behalten ist nicht leicht. Auf eine ebenmäßige Perspektive zulangen ist schwer, sobald du hin und her flippst. Nichtsdestotrotz, du gehst immer auf dem festen Boden des Himmels nieder.
Das Leben auf der Erde ist in seinem Glitter und in seinen Schatten eine Party; du gehst für eine Weile auf die Party, und hinterher machst du dich immer auf den Weg nachhause und in das wirkliche Leben des Geistes, was tatsächlich dein reales Leben ist.
Mit Sicherheit ist alldas, was rund um dich herum vorzugehen scheint, eine Fantasie, und allzuoft eine Fantasie voller Irrtümer. Die Wahrheit, Geliebte, ist keine Fantasie.
Die Wahrheit ist insgesamt eine andersartige Realität. Es geht um die Einzige Realität, sobald die Wahrheit bekannt wird. Lasst die Wahrheit bekannt werden. Lasst sie bekannt werden, wie sie ist. Sie ist keine Reisende. Sie ist eine dauerhaft Niedergelassene, und sie lebt in eurem Herzen. Euer Herz mag sich verschlissen fühlen, indes ist in der Wahrheit kein Verschlissensein aufzufinden. Die Wahrheit ist wahrhaftig, wo sie zugegen ist.
Die Wahrheit scheint für dich in all ihrer Pracht außer Reichweite zu sein, dennoch, du streckst dich nach ihr aus. Du langst vornehm nach ihr. Während ihr das derzeitige Herumsausen auf der Erde ausführt, seid ihr alle gleichwohl im Himmel gegründet, allesamt dort eingesessen, und los geht’s mit Uns, und hier bleiben Wir.
HEAVEN # 3569 – 2.9.2010 – An Unforeseeable Path
EIN UNVORHERSEHBARER PFAD
Seid großherzig, nicht wehen Herzens. Seid Anderen weichherzig und bezwingenden Herzens, sobald es sich auf euer Herz beläuft. Lasst euch nicht ausfransen. All das Getöse der Emotionen, die flappen und zappen, ist weder nötig noch förderlich. An wer weiß ihr festhaltet – lasst es jetzt los. Lasst das Leben sein, was es ist. Versetzt das Leben nicht in Unrast, haltet es genauso wenig zurück. Das Leben hat einen Sinn aus sich selbst heraus. Du kannst deine Redlichkeit ohne Tränen bewahren.
Du kannst dir gegenüber nach wie vor aufrichtig sein und das Leben nicht mit Zähnen und Klauen bekämpfen. Hast du Einwände gegen das Leben vorgebracht? Es kann sein, das Leben nimmt eine Route, zu der du es nicht geladen hättest, wie allerdings gehst du davon aus, du wissest es besser als das Leben, was das anbelangt, was es dir jetzt in dem Augenblick kredenzt? Wie gelangst du zu dem Wissen, es sei nicht gut, in deiner Spur aufgehalten oder geschoben oder gezogen zu werden? Vielleicht wirst du in Form gebracht. Vielleicht warst du außer Form, und jetzt tont dich das Leben. Vielleicht ist es einfach gut so, wie es sich zuträgt, ob du es nun magst oder nicht.
Vielleicht hast du des Öfteren Einwände gegen das Leben vorgebracht, ausgenommen in den Augenblicken, als es mit deinen Wünschen einherging. Es könnte gut sein, wenn du mit dem Leben, so wie es sich zeigt, ein wenig einvernehmlicher wärest. Du hast nicht derart rasch dabei zu sein, Einwände zu formulieren. Tatsache ist, das Leben hat jedwedes Recht, voranzugehen, wie es sich das aussucht. Schlage weder die Türen des Lebens ein, noch blockiere sie. Das Leben hat seinen Zutritt und seinen Lauf über die Bühne, danach geht es ab, und eine neue Szene fängt an.
Das Leben, so wie es ist, ist dir ein Rätsel. Du bestellst nicht alles, was das Leben bringt, und dennoch kannst du nicht jedesmal die Sendung ablehnen. Das Leben sieht vielleicht danach aus, als richte es verheerende Schäden an, gleichwohl kann es sein, dass du es bist, der derart schlimm am Hausen ist.
Es gibt Teile des Lebens, die du einfach so zu nehmen hast, wie sie sind. Das Leben mag dir zu beifällig oder zu formal sein, du bestimmst allerdings nicht dauernd über die Kleidervorschriften. Du bist immer Teil deines Lebens, und doch kannst du es nicht ununterbrochen zusammenfügen, wie du es gerne möchtest. Das Leben kommt mit seinem eigenen Bauplan daher. Bestimmte Bauten etwa wirst du nicht mögen, aber du hast ihnen auf halbem Wege entgegenzukommen. Es mag danach aussehen, dass du das Leben nicht immer so haben kannst, wie du es gerne hättest, demnach steht es dir gut, ein guter Sportsmann zu sein. Du gewinnst nicht jede Partie, und gelegentlich weißt du nicht, was Gewinnen oder Verlieren oder was rechts und was links ist oder wo du dich im Eigentlichen befindest.
Ich halte dich an, das Leben nicht wie ein Schlachtfeld, sondern mehr wie ein Begegnungsfeld zu sehen. Eine Konferenz findet statt mit einer Besetzung von Tausenden. Du bist nicht der einzige Apfel in dem Büschel. Es gilt das Leben Anderer und was deren Interessen sind, mit in Betracht zu ziehen. Gleichzeitig ist nichts da, was in Betracht zu ziehen wäre, außer, von dort, wo du bist, voranzugehen und zu entdecken, wo du als Nächstes anlandest. Vielleicht hattest du gerade einen Aufschwung.
Du bist dein eigener Mensch, und jeder Andere ist ebenfalls sein eigener Mensch, und manchmal treffen die Zwillinge nicht aufeinander, manchmal tun sie es, und manchmal wird reihum gewechselt. Du kannst sicher sein, dass das Leben in der Welt voller Umbruch ist. Sein Thema ist Wandel. Die Welt ist nicht die Alte Verlässliche. Aber auf dich selbst kannst du dich verlassen. Durch dick und dünn kannst du da sein, und kannst dabei in voller Ganzheit heraus kommen. Das Leben wird sich nicht immer insgesamt rosig zeigen, dennoch wirst du auf diesem unvorhersehbaren Pfad zu umfänglicherem Mitempfinden in deinem Herzen und zu größerer Fassungsgabe in deinem Geist weitergerückt. Das Leben hat seine Manier mit dir und schiebt dich nach vorne. Du könntest genauso gut bei ihm entlang tänzeln.
HEAVEN # 3570 – 3.9.2010 – This Is Your Life
DIES IST DEIN LEBEN
Ah, die kleinen Zuspitzungen des Lebens, und wie sie zu dir gelangen! Du weißt, du bist für Dürftigkeit nicht angelegt, und eben deswegen schnappen dich die kleinen Dinge. Du bist was Missstände angeht zerfranst, niedergedrückt oder zerkratzt, und du weißt, du bist für mehr gemacht. Du weißt, du bist größer als das. Du weißt, du bist hier auf der Erde für eine umfassendere Bewandtnis, als geärgert oder aufgebracht zu sein. Du weißt, du weißt tief innen, dass du für Größe gemacht bist, und du wirst aufgrund deiner eigenen Aufmerksamkeit darauf, was deinem Herzen und deiner Seele nicht ebenbürtig ist, gereizt.
Du bist dir gewahr, dass du dich, sobald du gereizt bist, auf einer Straße befindest, die es dir nicht zu gehen gilt. Du bist dir durchaus gewahr, dass du mit Pfennigen und Groschen handelst, unterdessen du für Kostbarkeiten angelegt bist. Du weißt, du spielst Poker um Kleinkram, während es dir angetragen ist, bei einer großen Partie dabei zu sein.
Was sollen Wir sodann mit dir tun? Wie bekommen Wir dich aus der Betriebsart, dich in dürftige Dinge einzukaufen, heraus? Jedesmal, so scheint es, fällst du auf die Falle herein. Welche kleine Sache wird als nächstes den besseren Teil von dir zugesprochen bekommen?
Wie stünde es darum, wenn jene ein für alle Mal nichts mehr zugesprochen bekommen? Wäre das keine Errungenschaft, wäre das kein Anlass zum Feiern?
Lasst Uns im Voraus feiern! Keine weitere Zuspitzung mehr für dich! Nicht weil dir sich zuspitzende Ereignisse nicht nachsetzen, sondern weil du der Verschlimmerung in dein Leben hinein keine Zustimmung mehr erteilst. Jetzt lässt du sie dir den Buckel runterrutschen. Dies ist dein Leben, über das Wir reden. Warum in aller Welt solltest du bloß einen Augenblick deines Lebens mit Verärgerung füllen lassen mögen, unterdessen es derart viele bessere Dinge gibt, mit denen es zu füllen ist?
Hat dich wirklich etwas auf die Palme zu bringen, was dich auf die Palme bringt? Zu welchem Sinn und Zweck?
Es ist, als hättest du einen Hautausschlag, und er bringt dich zum die Wände hochgehen, und trotzdem kratzt du immerzu und quälst dich noch mehr.
Wir begehen in der Feier das Ende der engherzigen Gereiztheit. Wir feiern das Ende dessen, dass du kleinliches Schikanieren in deinen Blutstrom aufnimmst. Du zeigst dem Verdruss die kalte Schulter. Du lässt die belanglose Verärgerung nicht mehr länger dein Leben übermannen.
Wir feiern ein cooles Du. Was also, dass Mücken an Gedanken um dich herum surren. Sie werden kommen, um von alleine wieder zu gehen. Kleinliche Schikanen sind nicht mehr das Zuvorderste in deinem Geist. Du kratzt an ihnen nicht mehr länger wie auf Befehl herum. Sie schlagen nicht mehr deine Trommel, sie spielen nicht mehr die erste Geige, sie nehmen dein Herz nicht mehr ein. Sie sind nicht der Herrscher von dir. Du beherrschst dich. Es gibt für belanglose Tyrannen keinen Platz mehr, um deine Aufmerksamkeit von der Freude und Liebe fortzunehmen.
Du hattest genügend Verschlimmerungen, um ein ganzes Leben damit zuzubringen, oder etwa nicht? Du tanzt nicht mehr auf die Pfeife der Zuspitzung. Du bist mit ihr durch. Du lernst einen neuen Tanzschritt, einen, der dich hoch über den Boden hinaushebt. Du wirst niemals mehr bei der Verschlechterung niedergehen.
Lasse den Erschwerungen ihren Spaß, du freilich spielst nicht mehr mit ihnen. Pur weil es Zuspitzungen gibt, bedeutet nicht, dass du gereizt zu sein hast. Sie haben dir nicht gegen den Strich zu gehen. Stattdessen schaust du zu Mir hoch. Wir, du und Ich, tanzen gemeinsam. Entsinne dich, Wer dein Partner ist. Entsinne dich Unserer Übersicht und alldessen, was Wir liebend gerne umschließen. Wir haben für Verschlimmerung keinen Raum. Sie spielt einen falschen Ton. Wir stehen auf guter Musik.
HEAVEN # 3571 – 4.9.2010 – Even in the World, This Is So
SELBST IN DER WELT IST DAS SO
Aufgrund der illusionären Zeit und der Hinsicht, die du ihr bietest, fährst du ein Gefühl des Gedrängtseins ein. Du gibst der Welt statt, dir Dringlichkeit aufzuerlegen. Was ist so dringlich? Was wäre, falls wer weiß denn schon was nicht rechtzeitig fertig werden würde? Das stößt dir als Verhängnis auf.
Selbstverständlich, jetzt ist eine gute Zeit für alles, dennoch kann nicht alles in diesen Augenblick hinein gequetscht werden. Demnach reihen sich Dinge auf. Mache das eine fertig, und ein weiteres nimmt dessen Platz ein, mithin – danach sieht es doch aus – bist du bei der Zeit in einer schwierigen Lage, der unwahrscheinlich zu entkommen ist. Die Wahrheit lautet, der Zeit kannst du nicht voraus sein. Die Zeit hat ein Lasso, und damit fängt sie dich ein, und du bist in ihr verfangen. Egal wie gut du in deinen Arrangements mit der Zeit bist, die Zeit sticht dich aus. Die Illusion zofft derart mit dir, und, du, das unschuldige Du, das wackere Du, meinst dauernd, du könnest die Zeit einholen. Sie ist erbarmungslos, sei infolgedessen dir gegenüber barmherzig. Der Durchlauf der Zeit ist ein Treppenhaus mit einem Laufrollband, und es bringt dich eine Runde nach der anderen um den Block herum und lässt dich niemals vom Band herunter.
Mit der Zeit kannst du niemals ein Rennen gewinnen.
Die Zeit möchte dich gerne überreden, dass das Leben linear sei, unterdessen es alles außer linear ist. Die Zeit möchte dich gerne über Abfolgen unterrichten. Sie ist wie ein Benzintank, der niemals aufgetankt wird. Die Zeit stellt einen Alarm ein. Sie möchte dich gerne außer Atem sehen.
Schließe deinen Frieden mit der Zeit. Du kannst sie eigentlich nicht verschwenden. Du kannst sie im Grunde nicht verausgaben, denn sie ist eine Art Agent für sich selbst.
Die Ewigkeit ist eine andere Geschichte. Sie mag als zeitlos gedacht werden, aber das ist nicht ganz zutreffend. Es kann keine Zeitlosigkeit geben, während Zeit nicht existiert. Es gibt keine Zeitlinie, die man ziehen kann. Unterdessen Zeit sich stets in einer Unrast befindet, ist die Ewigkeit schier da. Wir könnten die Zeit als Lärm bezeichnen, und die Ewigkeit – als was können Wir die Ewigkeit bezeichnen außer als keine Zeit insgesamt. Die Ewigkeit ist ein Gefilde des Friedens. Sie ist außerhalb des Bezirks der Zeit. Sie hat mit der Zeit nichts zu tun. Zeit ist eine Maßgabe, und Ewigkeit ist maßlos. In der Ewigkeit gibt es kein Tick-tack.
Die Zeit ist eine Zumutung, eine Auferlegung. Sie bürdet sich dir auf.
Die Ewigkeit ist mehr wie ein wunderbares Rückenpolster oder eine himmlische Matratze. Ewigkeit ist, wo sie zugegen ist. Es gibt nichts außer Ewigkeit.
In der Welt werden Zeit und Raum wechselseitig austauschbar und sie fügen Gerümpel hinzu. Der Geist kommt ans Ruder. Sobald er übernimmt, wird die Liebe die Zweite in der Reihe. Sie kann sogar zu einer Nicht-Entität werden, und du kannst etwa als eine Ware gedacht werden. In der Welt ist eine Menge Fiktion anzutreffen, Geliebte, und man glaubt mächtig an sie.
Es ist, als ob du einen Maskenball besuchst. Jeder ist verkleidet. Nichts ist, wonach es aussieht. Oder du sitzt bei einem Zirkus auf der Tribüne, und ein Wissen darüber, was – selbst in weltlichen Bezügen – echt, und was ein Trick ist, ist dir nicht zur Hand. Ist der Clown ein Clown, fällt er ins Wasser, und ist er dir zeitweilig hilfreich, bei seinen Sprüngen auf der Bühne im Zirkus Zeit und Raum zu vergessen? Selbst während der Clown in Bewegung ist, hilft er dir, Bewegung zu vergessen. Einen Augenblick lang ist dein Herz still, ist dein Geist still, und du setzt den Glauben an Zeit und Raum und an all dieses, Zeit und Raum begleitende Hoch- und Runterspringen aus.
Die Zeit kann sich dir entziehen, hinwiederum ist es für dich nicht so einfach, der Zeit zu entschlüpfen, während du auf der Erde lebst, demnach gehst du mit ihr einher. Sei zugleich eingedenk, dass die Zeit nicht dein Meister ist. Die Zeit regiert nicht. Liebe tut das. Die Zeit ist so gut wie nichts. Wo Liebe ist, da nimmt Zeit einen Rücksitz. Selbst in der Welt verhält es sich so.
HEAVEN # 3572 – 5.9.2010 – Choices Choices
WAHLEN ÜBER WAHLEN
Irrt sich das Leben, oder irrst du dich?
Wenn du gewinnst oder verlierst, worin besteht da wirklich der Unterschied? Du hast an dem Lauf teilgenommen.
Und doch ist das Leben kein Marathonlauf, der es manchmal zu sein scheint. Nimm es leicht.
Du bist weder ein Läufer durch das Leben noch ein Bummelant. Du bist eine Konstituente des Lebens. Du bist weder der Stift, der auf dem Spielbrett hin und her bewegt wird, noch hast du dauernd die Wahl über die Route, die du einschlägst. Ist das etwas Überraschendes? Mitunter hast du die Wahlmöglichkeit über die Ergebnisse. Mitunter nicht. Du weißt das nicht im Voraus. Du setzt den Ball in Bewegung, und danach siehst du, wohin dich das Leben nimmt. Und doch bietet dir der Flipper des Lebens größere aussichtsreiche Wahrscheinlichkeiten als jedes andere Flipper-Gerät.
Manchmal mag es danach aussehen, dass du, du in deinem Leben, aus einer Kanone herausgeschossen wurdest und an einer Stelle gelandet bist, wo du aus dem einen oder anderen Grunde nicht hingehörst. Jetzt ist hier dein Abhebepunkt. Jetzt ist hier, wo du Wahlen anstellst. Du kannst grummelig oder verträglich sein. Du kannst den Kopf hängen lassen oder funkeln. Das Leben mag dir etwas angedreht haben, was du daraufhin freilich unternimmst, liegt ganz an dir. Du bist mehr als ein Reaktor aufs Leben. Du hast wohl nicht die Karten im Leben bekommen, du dir gerne ausgesucht hättest, gleichwohl bist du der Wählende, wie du mit den Karten umgehst, die dir zugeteilt wurden. Wohin gehst du von hieraus?
Dir kamen Menschen in den Blick, die scheinbar alles im Leben hatten, und die dennoch nicht zufriedengestellt waren. Und dir kamen Menschen in den Blick, die wie es schien mehr als ihren Anteil an Schwierigkeiten hatten und deren Leben gleichwohl als ein Kunstwerk ausgewiesen und deren Geist unbezwinglich war. Was seid ihr, Geliebte? Welche Seite des Lebens habt ihr euch ausgesucht? Das ist eure Fortüne, und dafür habt ihr keine Münze zu werfen. Ihr habt ausschließlich zu wählen.
Äußere Vorkommnisse sind nicht angelegt, der Entscheider über wer ihr seid und was ihr tut zu sein. Das Label auf einem Mantel ist nicht der Mantel selbst. Dein Leben ist mehr, als dir passiert. Wenn dich das Leben allem Anschein nach niedergestreckt hat, ist es immer noch deine Wahl, aufzustehen, und ist es deine Wahl, liegen zu bleiben, und du hast zahlreiche Wahlmöglichkeiten dazwischen. Du kannst aufstehen und diesen oder jenen Weg einschlagen, oder du kannst auf zehn zählen und dann aufstehen, oder auf einer Bahre hinausgetragen werden. Du kannst trostlos oder ein Held sein. Ein Held sein wird dir nicht untergeschoben. Ein Opfer sein ebenfalls nicht. „Ein weiteres Mal vereitelt“ – das ist eine Haltung. Wie du im Leben entlanggehst, ist deine Wahl. In diesem Sinne ist das Leben aus deiner Fertigung hervorgegangen. Du bist kein Gefangener. Oder, falls du es bist, du hast den Schlüssel, der die Gitter aufschließen kann.
Falls du keinen Stuhl hast, kannst du dich auf den Boden setzen. Falls du keinen Fußboden hast, kannst du dich auf die Erde setzen. Du bist dein eigener Kapitän.
Wenn du Baseball spielst, kannst du den Ball aus dem Spielfeld hinaus schlagen und losrennen. Wenn du Baseball spielst, kannst du den Ball abstoßen und losrennen. Das Leben ist das Spielfeld; wie das Spielfeld an einem bestimmten Tag auch aussieht, auf dem Feld bist du ein Läufer. Du fängst den Ball, oder du fummelst herum. Du wirfst den Ball, oder er springt dir aus der Hand. Gut, dann, dann hol ihn dir wieder und wirf ihn noch einmal. Beim Spielen, da bist du zuvorkommend. Du hebst die Welt empor, oder du tust es nicht. Es ist dein Anruf, den du abzusetzen hast.
HEAVEN # 3573 – 6.9.2010 – Be like the Sun
SEI WIE DIE SONNE
Sieh, wie das Sonnenlicht auf den Blättern spielt. Es läuft drunter und drüber und rundherum. Die Sonne ist entzückt, und doch ist ihr Scheinen eine Selbstverständlichkeit. Sie ist immer die gleiche und niemals die gleiche, wie sie um die Blätter herum spielt.
Sei in deinem Leben wie die Sonne. Scheine an jedem Tag, ob du gesehen wirst oder nicht. Spiele dich jeden Tag in die Blätter deines Lebens hinein und heraus, und sei entzückt. Dir gilt es zu spielen. Es ist nicht so, dass du dir als einem Spieler so viel Beachtung schenkst. Du achtest auf das Spiel. Obschon du der Hauptdarsteller deines Lebens bist, ruht deine Aufmerksamkeit nicht auf der Bekanntheit.
Die Sonne ist deswegen so sehr entzückt, weil sie so sehr entzückt. Sie denkt nicht an sich selbst. Sie denkt ans Licht Verbreiten. Seid, Geliebte, demnach wie die Sonne und sagt:
„Welche Wärme möchte ich heute teilen, welches Licht werde ich verbreiten, welche Freude werde ich geben und mithin dafür Entzücken in Empfang nehmen?“ Das sind eure zu stellenden Fragen. Fragt nicht: „Was für Scherereien werde ich heute haben?“ Fragt nicht: „Was habe ich heute davon? Was werde ich dabei herausbekommen?“ Fragt nicht: „Werde ich meinen vollen Anteil erhalten?“
Heute ist ein Tag, wo der Bühnenlichtkegel darauf gerichtet ist, was du an Beitrag leistest. Der heutige Tag ist kein Tag für dich, um zu denken: „Ich, ich, ich.“ Vielmehr: „Du, du, du.“
Wie möchtest du heute dem Universum dienstbar sein? Ist dieser Happen zu groß für dich zum Schlucken? Tatsache ist, du dienst dem Universum jeden Tag. Du dienst ihm großherzig, oder knauserig. Du denkst zuvorderst an dich oder daran, was dir geschuldet wird, oder du denkst an etwas, was du tun kannst, das einen Tag nach dem anderen erhellt.
Selbst wenn du es möchtest, es ist nicht immer leicht zu erkennen, was du tun kannst, um das Leben für jemanden ein wenig besser zu machen. Deine Hilfe wird nicht immer willkommen geheißen. Du fühlst dich nicht immer willkommen. Trage im Sinn, dass du nicht dauernd zu planen hast. Trachte nach einem Anlass. Zahlreiche Anlässe mögen bei dir zum Vorschein kommen. Sei nicht zögerlich. Denke nicht hin und her. Mache dir nichts draus, ob dies DIE Gelegenheit oder die Gelegenheiten sind, die für dich gekennzeichnet sind. Nimm sie allenthalben. Sofern du sie erblickst, sind sie die deinen.
Ziehe für deine Gattin den Stuhl herbei, damit sie sich darauf setzen kann. Biete im Bus deinen Platz an. Koche das Lieblingsgericht deines Gatten. Lasse dein Kind sein.
Ich möchte dir etwas sagen. An etwas Schönes für jemanden denken wird deinem Kreislauf auf die Sprünge helfen. Du wirst von dort hochkommen, wo du gesessen hast. Du wirst durch das Zimmer gehen. Du wirst über die Straße laufen. Du wirst einen Schritt machen, und auf die Weise wirst du über das Universum gehen, und auf die Weise wirst du Rosenblütenblätter an Bewusstheit vor dir her streuen, und die Rosenblütenblätter werden bemerkt und aufgehoben werden. Dienen ist so einfach, sobald es dein Anliegen ist, zu dienen, anstatt eine Ernte einzufahren. Allerdings, ganz selbstverständlich wirst du ernten. Du wirst auf diese Weise mehr einfahren, als durch all die Anstrengungen, die du unternommen hast, zum Ernten zu gelangen. Dir sind Rosenblütenblätter an Bewusstheit zueigen, sodass du sie verstreuen kannst. Du bist an diesem Tag am Leben, damit du Anderen einen rosen-vollen Weg bereiten kannst, auf dem sie gehen können. Verstreue Rosenblütenblätter vor dir, und du kannst einzig auf ihnen gehen.
Vielleicht machtest du im Leben Anläufe, eine Abkürzung zu nehmen. Sie wird dich wohl nicht dorthin bringen, wohin du möchtest. Geliebte, wohin möchtet ihr, und für wie viele möchtet ihr gerne den Pfad reibungsloser machen?
Was sollte euch davon abhalten mögen, eine Spur über das Universum hinweg zu bahnen, nicht anders als es die Sonne jeden Tag tut? Die Sonne ist dienstbar. Wie sie doch dient. Die hochherzige Sonne dient, und die Erde dreht sich.
HEAVEN # 3574 – 7.9.2010 – A Dancer on the Stage of Life
EIN TÄNZER AUF DER BÜHNE DES LEBENS
Wie rasch die Tage des Lebens vorüberziehen. Sie kamen heran, und jetzt sind sie vorüber, und es wartet ein weiteres Rudel an Tagen, um über dem Horizont hervorzukommen. Ihr blättert die Tage des Lebens einen nach dem anderen um, und irgendwie scheinen sie sich darin zusammenzufügen, was ihr, gelegentlich zärtlich, gelegentlich unsanft, euer Leben nennt.
Dass du auf Gottes Erde am Leben bist, ist etwas Wunderbares. Denke daran. Du wurdest als Mein Abgesandter auf die Erde geschickt. Das ist außerordentlich. Wie stehen die Erfolgschancen dabei? Ich möchte sicher sein, dass du darum weißt, dass es hier nicht um Auf gut Glück zugeht. Es läuft nicht per Zufall. Es ist die Chance einer Lebenszeit, indes ist es kein Zufall, dass du deine Füße auf die Erde stellst. Noch auch war es ohne deine Kenntnis, dass du diesen Besuch antratst, ebenso nicht gegen deinen Willen, dass du hierkamst. Du hast die Gelegenheit ergriffen. Du erkanntest, es war eine Gelegenheit, und sahst, dass es deine Gelegenheit war, sie zu ergreifen, demnach stürmtest du los und ließt dich auf der Erde nieder. Du wurdest nicht niedergebeugt. Du wurdest geladen, und du nahmst an, anderenfalls wärst du nicht hier auf dem Planeten namens Erde.
Auf jeden Fall bist du hier; einiges von deinem Leben liegt hinter dir, etwas vor dir. Lasst Uns fröhlich sein! Auf welchen Straßen, verfehlterweise oder geradewegs, du dich auch bewegt hast, lasst Uns fröhlich feiern. Was anderes gibt es zu tun, als über all die Intrige zu lachen, die auf dem Angesicht der Erde vonstatten zu gehen scheint. Wer bloß könnte sich eine Geschichte mit einer Handlung ausdenken, wie die, in der du dich befindest? Wie würde man sie sich erzählen, und wie würdest du sie dir erzählen? Jetzt im Augenblick lebst du die Geschichte aus.
Was bloß ist das für eine Geschichte! Und was für eine Besetzung an Charakteren! Wer führt die Regie? Wer sucht die Rollen zusammen? Was für eine Produktion! Und wie bekommen alle t’s einen Querstrich und alle i’s einen i-Punkt? Wer malt diese Kulissen, und wer wechselt sie oder transportiert sie weg? Und wie gelangtest du hier in diese bestimmte Seifenoper oder Komödie der Irrungen, in diesen Cartoon, Action-Thriller oder Dokumentarfilm? Etwas passiert, und du nimmst an ihm teil. Du weißt nicht immer, wohin alles auf dem Weg ist, und du hast aus dem Stegreif zu improvisieren und scheinbar auf unterschiedliche Melodien zu tanzen.
Mitunter hast du das Gefühl, dass du dich in dem falschen Set befindest, dass du eigentlich auf einer anderen Bühne sein solltest. Du murmelst deine Zeilen, oder du gellst sie hinaus, oder du wirst stumm. Und doch, auf ebender Bühne befindest du dich, und dies ist die Rolle, die du spielst. Es mag durchaus sein, dass das, was du erblickst, nicht das ist, was du bekommst. Hinter den Kulissen ist eine Menge los. Dein Leben dreht sich nicht insgesamt darum, was auf der Bühne vonstatten geht. Das Make-up und die Kostüme sind zweitrangig. Du bist erstrangig. Tatsache ist, du kannst dich in vielen Stücken auf einmal befinden.
Du kannst bemerkt werden oder nicht. Allerdings durchmisst du unentwegt die Bühne, hin und her. Du stehst da. Du läufst. Du setzt dich hin. Du rauchst eine Zigarette, oder du beißt in einen Apfel. Dessen ungeachtet, du bist bedeutsam. Es gibt niemanden, der deine Stelle einnehmen kann. Es gibt niemanden, der den Part so gut wie du es tust spielen kann, denn auf der Erde oder sonstwo gibt es niemanden wie dich. Du bist wie kein anderer.
Wiederum kann sich die Partie, die du spielst, ändern. Du bist mit ihr nicht verhaftet. Du kannst wer du bist nicht verändern, jedoch kannst du die Partie, die du spielst, verändern. Du kannst in einen anderen Part hineinwachsen. Du kannst deine Melodie wechseln. Dein Leben kann ein Musical werden. Du bist bereits ein Tänzer auf der Bühne des Lebens.
HEAVEN # 3575 – 8.9.2010 – The Ocean That Knows No Shores
DER OZEAN, DER KEINE KÜSTEN KENNT
Regen kommt, und Regen geht. Die Sonne geht auf, und sie geht unter. Und Blumen wachsen, und du wächst. Du wächst jeden Tag. Du wächst im Regen wie in der Sonne. Was du im Regen oder im Sonnenschein in der Unzahl an Leben der Welt erblickst, überreicht dir eine neue Sicht, und infolgedessen wächst du auf eine Weise, in der du zuvor noch nicht so recht gewachsen bist. Dir ist es, dass eine weitere Welle des Lebens erscheint, die wie vom Wind getriebene Kornfelder anmutet, und doch, du befindest dich nicht so recht an der gleichen Stelle, an der du zuvor an diesem Tag gestanden hast. Wahr ist, eine schiere Welle vermag dich keineswegs hin und her schwanken zu lassen.
In der Welt bist du ein Wesen, was wächst. Unter allen Bedingungen bist du am Zunehmen. Du magst wegrennen. Du magst vorneweg flitzen. Du magst hoch und runter springen, trotzdem, an jedem Tag wird eine weitere Kerbe auf dem Baumstamm deines Lebens auf der Erde markiert.
Auf der Erde bist du kein Seinswesen, was immer das gleiche bleibt und sich nie ändert. Du bist keine Staude, die ständig blüht. Es ist schier so, du bist größer als ausdauernd. Du bist eine immer-blühende Taglilie und eine Nachtrose und eine neue Blume, die in den Büchern noch nicht verzeichnet ist. Du bist in einer Welt ewig, die sich umgestaltet und wandelt, in einer Welt, die heute hier ist und morgen dahingegangen sein wird, denn hat sich die Welt nicht eben vor euren Augen verwandelt? Ist die Welt nicht sich dauernd verändernd? In den Gezeiten des Lebens ist der Wasserlauf neu, und der Fuß, den du in den Strom stellst, ist neu, und du, der du von der Welt, indes nicht gänzlich in der Welt bist, bist neu, bist in der Welt ständig am Verwandeln, und bist indes du, dies selbst im Verlauf deines Lebens in der Welt, du, der du von einem unveränderlichen Schauplatz herstammst, von einem Ort der Zuständigkeit abkommst, der unendlich und ewig ist – dieser Anlaufpunkt geht mit dir, wo du auch zu sein scheinst. Und mithin bist du, was du immerfort warst, ein unendliches, sich nicht abänderndes Seinswesen, was in der illusionären Welt herumtollt.
Du bist im Himmel gegründet. Ob du schläfst oder wach bist, ob du nun unbeugsam oder biegsam, freudig oder traurig bist, der Himmel ist dein Fundament. Ihr seid kein Findling, Geliebte, denn was Mein ist, darauf erhebe Ich Anspruch, und Ich werde euch niemals verlassen, noch auch werde Ich von euch abschweifen. Einssein kann vom Einssein nicht abschweifen, und Wir sind Einssein, Ewiges und Unendliches Einssein.
Unsere Herzen machten sich – in den Begriffen von Zeit, wie sie auf der Erde gemessen wird – vor langer Zeit auf die Reise. In Himmelsbegriffen wurden Wir gemeinsam in den Wassern der Ewigkeit geboren. Wir wanderten nie umher, und Wir hielten nie an. Wir sind Eins, und damit kann man sagen, dass Wir schier einen Augenblick lang in einem Nicht-Land, wo Zeit nicht einmal vorgibt zu existieren, zusammen gewesen sind.
Wir können nicht sagen – eine Stunde, einen Tag oder sogar Äonen lang, da die Ewigkeit nicht in Fortsetzungsfolgen daherkommt. Geliebte, Wir können die Ewigkeit nicht in jene Sache Zeit in Scheiben schneiden, die auf der Erde so gut in den Blick genommen und abgemessen wird, und die dennoch keineswegs existiert. Das Beste, was Wir sagen können, ist Jetzt; was zwischen den Augenblicken besagt, da Wir zuguterletzt Ewigkeit sind. Falls Ewigkeit gebündelt und versiegelt werden könnte, wären Wir in alle Ewigkeit zusammengebunden, frei und doch verbündelt, offen und doch versiegelt. Wir gleiten auf einem Ozean der Ewigkeit. Wir stehen scheinbar auf und gehen herum, und doch sind Wir stets hier, untergetaucht in den Wassern dieses Ozeans, der von Küsten nichts weiß.
Wohin begeben Wir Uns also in der Ewigkeit? Nirgendwohin, denn beide, Raum wie auch Zeit, existieren in der Ewigkeit nicht. Auf ewig Eins reisen Wir einzig in der Einbildung, denn die Liebe wie die Unsere ist restlos und gänzlich, und für die Liebe gibt es keinen Ort, um dorthin zu reisen, oder um sich von dort wegzubegeben oder zu ihm zurückzukehren, und so, Geliebte, und demnach, Geliebte, SIND Wir.
HEAVEN # 3576 – 9.9.2010 – True Love
WAHRE LIEBE
Oh, voll und ganz ein Pro für die Liebe in der Welt, dass sie von ihren Fesseln befreit wird. Dass sie unverriegelt ist. Oh, für die Liebe, dass sie ein Vogel ist, der aus seinem Käfig heraus gelassen wird. Oh, für das Fenster zu wirklicher Liebe, dass es geöffnet wird und geöffnet bleibt, wo sie hinausgehen und hereinkommen kann, so wie es Liebe gerne tut.
Die Liebe auf Erden wurde unterdrückt. Du weißt, sie wurde unterdrückt. Und ein Empfinden an Bedürftigkeit hat sich gelegentlich an ihre Stelle gesetzt. Es gäbe kein Unglücklichsein, wenn der Vogel der Liebe frei gelassen wäre. Wie es steht, ist Liebe reguliert, ja gar gefangen genommen worden, so als hätte Liebe vorsichtig zu sein und ihre Ausweitung sorgfältig zu planen. Liebe wäre viel lieber frei, dort in Erscheinung zu treten, wo sie auch landen wird. Liebe möchte frei sein, zu lieben. Das ist alles, was sie will, ein Schmetterling sein, frei, um zu allen Butterblumen zu fliegen, deren süßen Nektar zu trinken, sie zu erfüllen und zu vollenden, Liebe, die es liebt, sich selbst zu geben.
Liebe ist kein Mandat. Liebe braucht kein Mandat. Sie braucht bloß, gelassen zu werden, dass sie frei ist, um irgendwo oder überall niederzugehen. Eine lange Leine ist für Liebe nicht gut genug. Eine lange Leine lässt es der Liebe nicht zu, überall anzulangen. Liebe, die ausschließlich so und so weit gehen kann, ist nicht frei, die Liebe zu sein, die sie ist. Liebe ist Liebe, kein Schiedsrichter. Liebe macht sich nicht schmutzig. Liebe kennt sich selbst, und das ist alles, worum sie weiß.
Liebe handelt nicht von Rechtsprechung. Es gibt keinen Gerichtshof, sobald es sich auf Liebe beläuft. Wir reden von der wahren Liebe selbst, von Liebe, die nicht auf Spezifikationen beschränkt ist, und Wir reden nicht von körperlicher Attraktion, sondern von Liebe, von wahrer Liebe. Wahre Liebe ist unausgebeten. Liebe kann nicht eingepfercht und nicht zu Liebe hier, und nicht dort, gemacht werden. Liebe schreit aus der Wildnis ihres Eingezwängtseins heraus. Sie schreit:
„Ein für alle Mal, lasse mich frei sein, zu tun, was ich will, denn ich möchte bar aller Bindungen existieren. Ich möchte ungebunden sein. Ich habe Einschränkungen so satt. Lasse mich aus dieser Zwangsjacke heraus, die mir sagt, wann und wo ich lieben kann. Ich möchte schlicht lieben und habe gegenüber meiner Liebe keine künstlichen Barrieren. Ich kann alle lieben. Ich kann dich lieben, und ich kann andere lieben. Ich weiß einfach, wie lieben ist, und finde keine Gründe, nicht zu lieben. Was meine Liebe selbst anbelangt, sie hat keinen Beweggrund nötig. Liebe folgt keinen Ursachen. Hätte Liebe Regeln, so würde sie anhand deiner vernünftigen Urteile nicht fortbestehen. Liebe hat ein Leben für sich. Nimm Liebe nicht auseinander.
Ich bin Liebe, und ich möchte Ich sein. Ich bin kein widerspenstiges Kind. Es ist einfach so, dass die Welt für mich gottungefällige Gesetze gemacht hat. Gib mir statt, zu sein, was ich bin. Gib mir statt, all das zu sein, was ich bin. Gib mir statt, in der Höhe zu fliegen. Gib mir statt, mich hinauszuwagen. Gib mir statt, Liebe zu sein. Gib mir statt, sofortig zu sein. Gib mir keine atmosphärischen Störungen mehr. Fasse nicht mehr länger Entschlüsse, wo ich niedergehen sollte und wann.
Ich bin Liebe. Ich bin nicht dein Haustier, bei dem du befindest, wann es hinaus- und wann es hereinzulassen ist. Ich bin Liebe. Ich bin meine eigene Mischung. Lasse mich sein, was ich ohne Einwände von deiner Seite bin.
Mir sind keine Grenzen zueigen. Ich liebe. Das ist die ganze Geschichte von mir.
Bringe mich nicht durcheinander. Schneide mir nicht meine Gliedmaßen weg. Quetsche mich nicht durch einen Schlitz. Mache für mich alle Türen auf. Öffne alle Fenster. Ich möchte Ich sein und nicht das Bild von mir von jemandem. Ich möchte schlichte Liebe sein, denn ebendas ist, was ich bin. Ich möchte nicht abgesichert werden. Ich möchte frei gesetzt werden. Ich möchte sein, wie ich bin. Ich möchte Ich sein.“
HEAVEN # 3577 – 10.9.2010 – Everything in Nature Grows
IN DER NATUR IST ALLES AM WACHSEN
In der Natur wächst alles. Alles in der Natur wächst, weil wachsen natürlich ist. Es ist nicht so, dass eine Rose oder ein Blumenkohl sich auf den Weg machen, zu wachsen. Sie arbeiten daran nicht. Sie wachsen. Sie würden nicht wissen, wie es geht, sich zum Wachsen zu bringen. Noch auch gibt es einen Unterricht, der sie darin unterweisen kann, zu wachsen. Sie wachsen aus sich heraus. Wir könnten sagen, sie trauen ihrem Wachstum. Sie sind zum Wachsen angelegt. Es ist vorherbestimmt, dass sie wachsen werden.
Sonnenschein und Regen werden für sie bereitgestellt. Und was diejenigen anbelangt, die sich außerhalb ihres natürlichen Habitats befinden, da gibt es gute freundliche Menschen wie ihr, die sie hegen und wässern, die ihnen ihre Bedürfnisse erfüllen.
Bei Früchten, Blumen und Gemüse ist deren Wachstumsperiode wohlbekannt. Ihr könnt euch im voraus darauf freuen, wann der Apfelbaum blühen wird, und ihr könnt vorhersagen, wann die Äpfel pflückreif sind.
In eurem Fall ist das ein wenig anders. Euer Wachstum ist zugesichert. Das Wachstum, nach dem ihr so trachtet, wird so oder so kommen, und doch kennt ihr die Saison nicht. Und zumeist bemerkt ihr das Wachstum nicht, während es erfolgt. Für euch wird das Wachstum Zentimeter um Zentimeter, oder Kilometer um Kilometer, oder insgesamt auf ein Mal sein. Dass ihr wachsen werdet, ist fest umrissen so, dennoch seid ihr dessen nicht sicher. Legt eure Zuversicht in das natürliche Geschehen.
Ihr wisst, es ist besser, sich zu entspannen als sich anzuspannen. War eure Suche nach höherem Bewusstsein nicht öfters von einem Drängen erfüllt? Euer Wachstum ist keine Jetzt-oder-Nie-Angelegenheit. Es ist immerzu, ob ihr es erblickt oder nicht.
Unterdessen eine Pflanze die Sonne anlächelt und erkennt, wie sie geradewegs erblüht, unterdessen sie darum weiß, wann sie sich schlicht zur Ruhe zu begeben hat, wann es einfach gilt, auf einer hohen Ebene zu verharren, wann es dran ist, in aller Pracht herauszubersten, seid ihr wohl mit eurem Wachstum nicht in Frieden. Ihr könnt sogar daran verzweifeln, jemals bis zu dem spirituellen Punkt zu wachsen, den ihr gerne erreichen möchtet. Ihr Teuren, es geht im Eigentlichen nicht um eure erzielte Leistung. Evolution, Erleuchtung, höheres Bewusstsein usw. sind nicht euer Tun. Sie sind euer Segen. Ich segne euch mit Höher und Größer, und ihr seid gesegnet. Es ist nicht euer Bemühen, was euch auf der spirituellen Ebene höher bringt.
Eure Evolution hängt nicht von dieser oder jener Kursbelegung ab. Eure Evolution ist eingebaut. Wir können sagen, sie hängt von Mir ab. Eure Wachstumsschübe wurden eingebettet; sie haben ihren eigenen Zeitpunkt. Nicht ihr schlagt die Trommel. Nicht ihr stellt die Zeituhr ein. Sie ist eingestellt worden.
Für eure Entwicklung gibt es keine Gesetze. Es gibt da keine Wie es zu machen geht, um sie zu beschleunigen oder zu verlangsamen. Ihr könnt das, was man ein erleuchtetes Seinswesen nennt, kopieren, aber das macht euch zu keinem. Was ihr lernt, mag ja bewundernswert sein, Imitation reicht allerdings nur so und so weit.
Ihr könnt das Verlangen haben, ein Flugzeugpilot zu sein, aber das Nachmachen der Bewegungen eines Piloten, wie das ein Schauspieler in einem Film tun mag, macht euch zu keinem Piloten. Ihr könnt die Uniform tragen, an dem Steuerknüppel genau so drehen und fesch die Knöpfe drücken, doch am Pilotwerden ist mehr dran als Knöpfedrücken.
Natürlich seid ihr nicht wirklich auf der Suche nach Erleuchtung. Ihr seid auf eure Feststellung von ihr aus. Ihr sucht nach eurem Gewahrsein von wer und was ihr bereits seid. Es ist so, als hättet ihr vergessen, dass ihr Pilot seid, und eines Tages, da fliegt ihr ein Flugzeug, und ihr stellt klar umrissen fest, was ihr vergessen habt.
Es ist garantiert, dass ihr euch erinnern werdet. Euer Entsinnen ist jetzt soeben auf dem Weg zu euch.
HEAVEN # 3578 – 11.9.2010 – Open the Window of Your Mind
ÖFFNET DAS FENSTER EURES GEISTES
Alle eure Sorgen sind für nichts und wieder nichts. Ihr macht euch Sorgen, falls ihr euch Sorgen macht, und ihr macht euch Sorgen, falls ihr euch nicht sorgt. Ihr denkt an all die gefährlichen Möglichkeiten. Ihr seid beunruhigt über das Sich-Sorgen. Von jetzt ab müsst ihr wissen, dass Befürchtungen haben einen Stimmungsdrücker darstellt.
Stellt an die Stelle von Befürchtungen die Freiheit. Ihr seid frei! Ihr seid ein freies Wesen auf der Erde. Ihr seid frei, euch nicht zu beunruhigen. Sich-Sorgen ist sich bereiten für das Verhängnis, sei es nun ein großes oder kleines. Ihr seid frei, euch nicht zu sorgen. Ihr müsst euch zu ihm nicht durchstellen.
Das recht stark verschlissene Geschehen des Sich-Sorgens nimmt euch auf einem Weg entlang, den ihr nicht gehen möchtet. Nehmt im Leben eine andere Kehre. Euch wurde kein Kontingent an Sorgen zugeteilt. Es gibt kein bestimmtes Maß an Beunruhigung in einer Lebenszeit, das ihr erfüllen müsst. Falls eine solche Quote existierte, hättet ihr sie längst erfüllt.
An der Stelle der Ungewissheit, worüber ihr euch beunruhigt, gebt euch selbst ein Geschenk. Wenn ihr Bauer seid, und ihr macht euch über eure Frucht Sorgen, so malt euch Bilder von ihr aus über den Zeitpunkt, wann sie eingefahren wird. Stellt euch ihre überbordende Fülle bildlich vor. Hört auf, euch Bilder einer Dürre oder Flut vorzustellen.
Falls ihr euch über Krankheit beunruhigt, überreicht euch ein Geschenk, dass ihr euch bildlich ausmalt, wie ihr gesund seid. Seid ein Realist. Selbstverständlich wart ihr in zahlreichen Zeiträumen von euren Sorgen unbeschadet. Ihr habt euch eine Menge Sorgen gemacht, und ihr hattet eine gute Ernte. Ihr habt euch eine Menge Sorgen gemacht, und ihr wart bei guter Gesundheit. Kehrt euch ab von dem Gebrechen, euch zu beunruhigen und Gedanken zu machen, und wendet euch einem Können zu, Gedanken daran zu haben, worauf ihr euch freut.
Beunruhigung ist wie Giftefeu. Fortwährend kratzt ihr euch wegen ihm. Kratzen ist kein Heilmittel. Möchtet ihr Beunruhigung, oder möchtet ihr euch vom Beunruhigen abkehren? Ich sage, lauft davon weg. Sich-Sorgen ist kein Haustier, was man sich hält. Segnet euch und sorgt euch nicht.
Anstatt an all die Katastrophen zu denken, die euch heimsuchen können, denkt an all die Wohltaten. Kreidet sie an. Wohltaten sind zu euch auf dem Weg. Segnungen sind bereits angekommen. Sie sind für euch gekennzeichnet. Sie sind eine ausgemachte Sache.
Sorgen sind andererseits Gelichter, was ihr auf der Straße aufgelesen habt. Oder Sorgen sind Weinstöcke, die du, einen nach dem anderen, in Obhut genommen hast. Schaut euch an, wie diese Weinstöcke der Sorge größer und größer wachsen, und wie sie dennoch keine Frucht bringen. Ihr Ertrag ist schlicht mehr Sorgen. Sie sind wie Giftefeu. Je mehr ihr kratzt, umso mehr kratzt ihr.
Ich sage, dass ihr jetzt die Sorgen aus dem Fenster heraus lassen sollt. Öffnet das Fenster eures Geistes, und lasst die Sorgen gehen. Sorgen sind wertlos. Sie sind schlimmer als wertlos. Sie sind schmerzhaft. Sie sind nichts als plagender Schmerz wert.
Ihr werdet sagen, dass ihr nicht aufhören könnt, euch über dies und das Sorgen zu machen. Ich sage, ihr könnt damit aufhören. Sich-Sorgen ist nicht wie eine Arbeitsstelle, die ihr zu behalten habt. Ihr müsst euch nicht die ganze Zeit in der Welt Sorgen machen. Ihr hegtet stattdessen all die Sorgen in der Welt. Es gibt nicht eine, die euch entschlüpft ist. Ich sage euch, dem Sich-Sorgen-Machen zu entschlüpfen.
Vielleicht habt ihr zu viel Zeit zu eurer Verfügung. Dann verschafft euch einen zweiten Job, oder wendet euch irgendwo einer Freiwilligenarbeit zu, oder strickt einen Pullover. Wenn ihr einen Pullover strickt, werdet ihr euch dann über fallengelassene Maschen Sorgen machen? Besser dies, als all die Sorgen, denen ihr bei euch Unterschlupf gewährtet.
Sorgen sind wie Pocken. Ihr möchtet sie schlicht und einfach nicht. Sie haben für euch keinen Nutzen. Habt keine Sorgen, mithin habt ihr euch von ihnen nicht zu erholen. Sich-Sorgen ist eine Krankheit des Geistes. Es gibt ein Heilmittel. Hört auf, sie euch zueigen zu machen. Sorgen sind nicht angelegt, für euch einen Weg des Lebens darzustellen.
Sie sind eine Strafe, von der es euch selbst freizulassen gilt. Setzt euch jetzt soeben in dem Augenblick vom Euch-Sorgen auf freien Fuß. Ich danke euch.
HEAVEN # 3579 – 12.9.2010 – Our Gladdened Choice
UNSERE WAHL VOLLER FREUDE
Ihr befindet euch nicht auf der Erde, um getestet zu werden. Ihr seid auf der Erde, um zu dienen und dass euch gedient wird. Wie wundersam ist es, euch auf der Erde zu haben. Ihr kamt zur Erde, um zu dienen. Dient geschickt, Geliebte. Dient ohne Weiteres. Dient als jemand, der von Gott ausgesucht wurde zu dienen.
Es ist, als hätte Ich euch auf die Schulter getippt. Wenn ihr euch daran erinnern könntet, wie Ich euch auf die Schulter tippte und sagte: „Du Lieber, möchtest du Mir gerne auf der Erde dienstbar sein?“ Wenn ihr das könntet, so würdet ihr euch entsinnen, dass ihr Ja dazu nicktet, und dass ihr euch gerne daran erinnern möchtet.
Ich sagte: „Es gibt tausend und einen Wege, Mir zu dienen. Gewiss gibt es mehr Möglichkeiten, Mir zu dienen als die Anzahl eurer Finger und Zehen. Es gibt mehr Möglichkeiten, mir zu dienen als die Anzahl lebendiger Seinswesen auf der Erde, denn ein jedes Seinswesen wird allerlei Möglichkeiten aufweisen, Mir zu dienen. Sei die Wahrheit von Wer du bist, und du wirst, auf dieselbe Weise, wie du atmest, Mir dienlich sein. Du wirst mir in inspirierender Beseeltheit dienstbar sein. Bei jedem Atemzug wirst du dienen. Bei jedem Ausatmen wirst du dienen.“
Ich sagte: „Du wirst nicht in Knechtschaft sondern in Liebe dienen. Du wirst mit Eifer dienstbar sein.“
Du wirst denken: „Was kann ich tun, um Gott zu dienen? Was für eine dürftige Sache kann ich bloß tun, um Gott zu dienen? Nichts ist zu klein, als dass ich es nicht für Gott tun könnte.“
Du wirst denken: „Was möchte ich jetzt tun, was Gott einen Anlass bietet, sich zu freuen, dass Er mich aussuchte, zur Erde zu kommen? Welche Gelegenheit gibt es hier, mich darüber zu freuen, dass Ich zu Gott Ja sagte? Natürlich, nein sagen konnte ich nicht. Wie kann jemand zu Gott, Der zu uns Ja sagt, nein sagen? Wie könnte ich zu Gott nein sagen, Der mich, ungeachtet dessen, wie ich mein Tun gestalte, liebt. Das ist darunter zu verstehen, dass Er mir den freien Willen gab. Er hätte mir den freien Willen nicht gegeben, falls ich Seine Liebe zu besänftigen, um Seine Gunst zu buhlen hätte. Natürlich ist mein Wille in Wahrheit, mich Gott zu ergeben. Niemals habe ich mich nicht überlassen. Ich bin ausgehändigt.“
Du wirst denken: „Das Thema meiner Existenz hieß immer: ‚Gott, hier bin ich. Gott, ich bin hier, um dir zu dienen.’“
Du wirst denken: „Und, Gott, Du sagtest zu mir: ‚Lebe und liebe auf Erden, und damit dienst du. Liebe dich selbst genug, um zu erkennen, dass du dich im Dienst an Mir befindest. So wie du in Meinen Diensten stehst, stehst du in Diensten deiner selbst. Lieben ist keine Anordnung, das verstehst du. Liebe kann nicht befehligt werden. Sie kann schier erwiesen werden.’“
Ich, Gott, sagte zu dir: „Sobald dir eine Weise durch den Sinn geht, kommt sie dir über die Lippen und du singst oder summst das Lied. Sie kam zu dir. Und nicht anders liebst du. Der Gedanke trägt sich dir zu, und du bist unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Was für ein liebreizender Gedanke, der einem zueigen sein kann: ‚Ich stehe in Gottes Diensten. Wer sonst könnte in Gottes Dienst stehen? Es gibt Keinen Sonst. Da ist Gott. Da ist alleinig Gott.’“
Sage jetzt zu dir selbst: „Gott lässt mich nicht den ganzen Tag zu Seinen Füßen liegen. Er bittet mich aufzustehen und zu dienen. Er bittet mich, Anderen die Teller aufzufüllen. Er bittet mich, dem Universum dessen Hausherr oder dessen Gastgeberin zu sein. Er bittet mich, Alle willkommen zu heißen. Er bittet mich, Anderen den Weg zu zeigen. Es handelt sich ausschließlich um eine Gefälligkeit. Er bittet mich, der Welt und mir selbst ein Blitzlicht zu sein. Er bittet mich zu erkennen, dass ich neben grünen Weiden lagere, alldieweil ich sie hege und ergrünen lasse. Er bittet mich, das ausgestrahlte Chlorophyll zu sein, so wie die Sonne Licht abstrahlt. Gott hat mich gebeten, das Leben auf der Erde fruchtbar und glücklich zu machen, damit morgens ein Jeder mit Freude in seinem Herzen erwacht und damit das Leben auf der Erde unbezwingbar ist und die Erde unsere auserlesene Qualität darstellt, die sich uns als eine große Freude erwiesen hat.“
HEAVEN # 3580 – 13.9.2010 – Do You Believe in Fireflies
GLAUBST DU AN GLÜHWÜRMCHEN
Vom Anbeginn der Existenz warst du Mein. Wir existieren jetzt. Wir sind die Existenz selbst. Und sodann streichelte Ich mit der Hand „Malerchen, Talerchen …“, und du hattest einen Körper. Zunächst war da Licht, danach erschuf Ich dich als einen Körper des Lichts. Licht war da, und es gab mithin Strahlen ausgesandten Lichts, die sich in die Welt hinauswagten, und Wir nannten dich ein Menschenseinswesen des Lichts. Irgendwie wurden die bedeutsamen Wörter „des Lichts“ unterwegs weggelassen. Was für ein sorgloser Irrtum. Wisse für immer und ewig, dass du ein Menschenseinswesen des Lichts bist. Du bist nicht dieses oder jenes Menschenseinswesen oder einfach ein weiteres Menschenseinswesen. Du bist ein Menschenseinswesen des Lichts.
Glaubst du mehr an Glühwürmchen als an dich? Du siehst das aufblitzende Licht der Glühwürmchen, und du siehst dein Licht und das Licht der Anderen nicht. Dieses Licht hat sich dir nicht erwiesen. Lasse Mich dir sagen, das Licht, was du bist, hat dir nicht bewiesen zu werden. Beweisführung reicht nur so und so weit. Die Gegebenheit liegt jenseits des Beweises. Weder du noch Ich können bewiesen werden. Beweisen ist belanglos.
In der Welt unterliegt der Beweis dem Wandel. Einmal galt es als bewiesen, dass der Planet, auf dem du gehst, flach sei. Danach wurde es bewiesen, dass er rund sei.
Damit habe Ich soeben bewiesen, dass der Beweis wechselt. Dein Licht existiert mehr als der Beweis. Beweis ist nichts so Wundervolles. Licht ist etwas so Wundervolles.
Insofern als das Licht wundervoll ist, folgt daraus, dass du wundervolles Licht bist. Dass du womöglich dein Licht noch nicht auf die Welt geschienen hast, macht das Licht nicht weniger wundervoll. Es macht dein Licht verborgen, vom Schatten zugedeckt. Licht, das nicht leuchtet, ist vergeudetes Licht, hinwiederum ist selbst verschwendetes Licht Licht. Ausgeschaltetes Licht ist ausgeschaltetes Licht. Es ist keineswegs Licht, was nicht-existent ist.
Die Worte ‚Lasst euer Licht demnach vor den Menschen scheinen‘ sind keine nutzlose Angabe. Eure Mission heißt, euer Licht scheinen zu lassen. Ihr müsst nicht an euren Lichtquotienten glauben, um euer Licht zum Scheinen zu bringen. Ihr müsst nicht einmal an Mich glauben, um Mein Licht zu verstrahlen.
Es ist leichter, ein Menschenseinswesen zu sein, was Licht scheint, als ein Menschenseinswesen, was sein Licht den Blicken nicht freigibt. Es ist gar nicht so einfach, euer Licht zu unterdrücken.
Was würde geschehen, falls ihr euch anhieltet, euer Licht zu scheinen? Ihr könntet euch selbst überraschen. Ihr könntet anfangen, euch selbst im Licht zu sehen. Ihr könntet anfangen, euch selbst einzig in Licht bekleidet zu sehen. Ihr könntet Licht auf eine Welt gießen, die nach eurem Licht lechzt. Ich verkündige, dass ihr eure Füllung an Dunkelheit hattet, Dunkelheit, die schier vortäuscht, sie sei Lichtmangel.
Und doch habt ihr gesehen, dass das Licht ausgeht. Selbst wenn Ich sage, das Licht sei ewig, denkt ihr, das Licht habe einen Schalter.
Ihr glaubt an das Denken. Ihr glaubt an das Mobiliar. Ihr glaubt an Not. Wieso glaubt ihr nicht an euer Beleuchtetes Selbst? Der Winkel Licht ist nicht euer eigen, denn Licht gehört Allen. Licht ist ganz entschieden die Fiber eures Seins. Licht ist nicht minder Licht, weil es ein Jeder hat.
Trachtet weniger nach Licht von Anderen. Lasst vielmehr euer Licht strahlen und funkeln und es andere Herzen entzünden, die unter der Einbuße von Hoffnung abstumpften, oder die sich mit Verzweiflung zerschrammten.
Die Sache ist – Herzen brauchen dein Licht. Du kannst dein Licht nicht mehr länger vor dem Anblick verborgen halten, und insbesondere nicht vor deinem eigenen Anblick verborgen halten.
Du bist auf der Erde, um sie zu erhellen. Entzünde dich selbst mit dem einen oder anderen Gewahrwerden deines Lichts. Wenn du einmal zu dem Lächeln eines Gegenübers beigetragen hast, hast du dein Licht geschienen. Wenn du dich selbst anlächeltest, schienst du dein Licht auf dich. Im selben Licht lächle Ich auf dich. Ich scheine Mein Licht mit Meinem ganzen Herzen auf dich. Es gibt nichts, was Ich mehr mag, als Mein Licht auf dich zu scheinen, und mithin scheine Ich – eben in diesem Augenblick – Mein Licht, wie immer, auf dich.
HEAVEN # 3581 – 14.9.2010 – The Fountain of Youth
DER JUNGBRUNNEN
Du wurdest nicht geboren, um nicht zufrieden gestellt zu werden. Du wurdest für weitaus mehr geboren als dafür. Es ist besser, auf deinem Fundament den Bau zu errichten, als unentwegt nicht zufrieden gestellt zu sein. Ein Empfinden von Unzufriedenheit lässt dich altern, wohingegen ein Empfinden des Lebens als etwas Gutem Hautfalten tilgt. Demnach weiß Ich nun, wie Ich dir beikomme. Ich werde die märchenhaften Marktverkäufer nachmachen. Ich werde es geradewegs heraus sprechen. „Komm mit Mir, und Ich werde dich wieder jung machen und zusehen, dass du niemals alterst.“
Wird nicht in der Welt so umgesprungen? „Kaufe mich, und ich erteile dir jeden Vorteil. Ich bin die Quelle der Jugend“, verspricht die Werbung.
Tatsächlich bin Ich, Gott, die Quelle der Unsterblichkeit. Ich bin besser als Schönheitschirurgie. Ich bin besser als die teuersten Cremes. Ich bin besser als jede Pille.
Was gegen Mich arbeitet, ist, dass Ich bereitwillig verfügbar bin, dass jeder sich Mich leisten kann, und dass niemand ein Vermögen für Mich aufzubrauchen hat. Nicht einmal einen Cent. Ich bin für alle kostenlos. Doch möchte Ich euch sagen, dass Ich all die sich wieder verziehenden Cremes in der Welt und die kostbarsten Diamanten allemal wert bin, und dass Ich auf euer Bitten hin offenherzig euer bin. Ihr habt keine Formulare auszufüllen, um Mich zu ordern. Ihr habt einfach in eurem Herzen nach Nähe bei Mir zu trachten. Stupst euch einfach rüber. Ihr habt nicht einmal auf Mich zu warten, dass Ich mit der Post zu euch komme. Ich bin besser als Eilzustellung. Einzig Mich entgegennehmen ist nötig. Selbst bevor ihr Mich erstrebt und entgegennehmt, war Ich in unserem einvernehmlichen Dienst am Universum bei euch unvermittelt zugegen.
Bei Mir, Geliebte, da lasst ihr die Vergangenheit los. Man könnte sagen, dass ihr ebenso die Zukunft los lasst, weil es euch jetzt in dem Augenblick in eurem Leben in Meiner Präsenz gefällt. Ich schaukle euch auf Meinen Knien. Ich tanze und singe für euch. Ich nehme eure Hand und lade euch herbei, mit Mir zu tanzen.
Was tue Ich anderes als euch anzugehen, für eure Freude doch selbst die Zuständigkeit zu übernehmen. Ich überreiche dazu eine Menge Veranlassungen, und dennoch habt ihr von ihnen Gebrauch zu machen. Du bist derjenige, der die Gelegenheit zur Freude zu ergreifen hat, selbst während sie zu dir hin fliegt. Du hast den Baseball des Lebens zu fangen. Auch dann wenn er direkt auf dich zu kommt, hast du ihn zu fangen. Deine Mitwirkung bei der Freude ist geboten. Dir wird nicht zugestanden, passiv dazusitzen und auf die Freude zu warten, dass sie dir einen Besuch abstattet, auf eine Manier, über die du eingeschnappt bist.
Du sitzt in einem Ruderboot. Es mag dahintreiben. Sofern du Fortschritte machen möchtest, ist es allerdings das Beste, du nimmst die Ruder und ruderst. Bringe etwas Energie ein, und lege eine gute Strecke zu.
Für eine Schönheitsoperation legst du dich auf den Chirurgentisch, und alles wird für dich erledigt, allerdings bist du dann nicht so gut wie neu. Du möchtest neu sein. Du möchtest die wirkliche Sache. Du möchtest alterslos und du möchtest schön sein.
Ich habe sogar Schönheitsgeheimnisse, die Ich dir mitteilen möchte. Du wirst lernen, durchaus zu altern und schön zu sein. Du wirst gar nicht einmal mehr nach der Jugend des Körpers sinnen, da bei unserem gemeinsamen Gang insgesamt alles seinen eigenen Grad erlangt. Du wirst auf Größeres als ewige Jugend zustreben. Du wirst darauf aus sein, zu dienen, und so mit dem Dienen beschäftigt sein, dass du die Besorgungen vergisst, zu denen du dich früher gewöhnlich auf den Weg machtest.
Bei Mir sparst du Geld, und du bereist größere Strecken. Du bereist dein wahres Selbst, das immer das gleiche ist. Dein wahres Selbst. Zetere um dein wahres Selbst. Dein wahres Selbst ist Liebe, und du kletterst mit dem Kopf voran das Seil der Liebe hoch. Du bist derart in die Höhen der Liebe eingetaucht, es gibt für dich kaum mehr etwas anzustreben, ausgenommen mehr von Mir und der Liebe, die in deinem Herzen zunimmt.
HEAVEN # 3582 – 15.9.2010 – Reading God’s Words
BEI DER LEKTÜRE DER WORTE GOTTES
Du lebst auf dem Wechsel der Gezeiten des Lebens. Gelegentlich scheint die See glatt, manchmal rauh. Der Unterschied zwischen ebenmäßigem Strömen und nicht so ebenmäßigem Strömen wird wohl die Geschwindigkeit sein. Womöglich nicht, indes ist glatt gelassen, und rauh ist nicht so ganz einnehmend.
Ob die Fahrt rauh oder glatt, schnell oder langsam, ebenmäßig oder uneinheitlich, lange oder kurz ist – du kommst an deinem Bestimmungsort an.
Ihr kommt an, wo ihr niemals abgefahren seid, ausgenommen, euch sieht es auf eurer Reise des Lebens in der Welt danach aus. Ihr befindet euch auf einem Kreuzfahrtschiff, Geliebte, und doch wird euer Kreuzfahrtschiff scheinbar von Beunruhigung befallen sein. Beunruhigung ist schlicht etwas, was aus dem Weg zu gehen hat. Sie ist ein Vorbote des Wandels. Sie ist jemand, die das Wachstum hereinwinkt.
Selbstverständlich gehört es sich euch nicht, Beunruhigung einzuladen. Ladet den Frieden ein. Und doch, sobald euch Beunruhigung ausfindig macht, nehmt das als keine Tätlichkeit. Eure Pläne haben sich geändert, das ist alles. Selbst mitten im Ozean können sich eure Pläne ändern.
Winkt das Leben zu euch her. Winkt es her, besteht allerdings nicht darauf, und stoßt es nicht weg. Es wird sich bald genug in Bewegung setzen, ziemlich so wie der Mond Tag um Tag zunimmt und abnimmt. Der Mondzyklus ist kurz und vorausberechnet. Euer Fluss des Lebens wird eine Überraschung sein. Etliches an Überraschungen, die ihr mögt.
Das Leben ist kein Pferd, das du mit einem Zügel zurückhalten kannst. Es ist mehr wie ein geliebter Hund, der immer über den Zaun springt oder irgendeinen Weg findet, um aus seinem Gehege herauszukommen. Indes kommt der ausgelassene Hund immer zu dir zurück, wackelt mit seinem Schwanz und ist so glücklich, dich zu sehen. Er kann voller Dreck sein und dich umwerfen, während er dir das Gesicht ableckt.
Dieses verspielte Hündchen namens Leben bedeutet nicht, dir Unbehagen zu bereiten. Es spielt einfach da draußen auf der Straße, und es durchkreuzt deine Pläne. Dieses Hündchen kannst du nicht trainieren oder zähmen. Das Leben ist so ungestüm und schöpferisch, und sobald das Leben eines Menschen auf das eines anderen trifft, ist ein derartiges Zusammenlaufen im Gange, und so steht es auch durchwegs mit dem ganzen Planeten.
Und dann scheint das Leben hie und da eine Pause zu machen und dir überhaupt nicht viel Beachtung zu schenken, und du kannst ebenfalls verschnaufen.
Auf die eine Weise können Wir sagen, dass das Leben der Meister ist, und dass du ihm hinterher gehst. Du wirst das Leben wohl nicht orchestrieren, wie du es gerne möchtest, jedoch kannst du so sein, wie du möchtest.
Wo du dich auch beim Waschmaschinendurchgang befindest, zu dem Ich nun umschalte, ihn als das Leben zu bezeichnen, du hast mit ihm zurechtzukommen. Du hast nicht an die Tür zu hämmern oder aufzuschreien, um in einen anderen Waschgang zu gelangen. Früher oder später wirst du dich im Schongang befinden, und früher oder später wirst du insgesamt frisch, neu und sauber herauskommen. Unterdessen das Leben vonstatten geht, bist du der Dirigent von ihm, auch dann wenn du hin und her geworfen wirst. Du kannst die Zähne zusammenbeißen, oder du kannst lächeln. Du kannst sogar über all die Verkrümmungen lachen, die du durchlaufen hast. Du kannst ein anderes Licht auf sie werfen. Du kannst froh sein, dass du jetzt weiter bist.
Du bist stets weiter. Bei heißem, bei kaltem Wasser, mit zu viel Seife, bei nicht ausreichend Seife, du bist weiter. Egal wie beleidigt du bist, du kommst unbeschadet heraus. Du läufst durch die Zyklen des Lebens, und du bist ein Held vom Leben. Du bist der Held deines eigenen Lebens. Du hast erlebt, was sonst niemand erlebt hat, und du kamst sogar aus der Wäschemangel heraus. Was du durchgemacht hast, ist eigentlich nicht von Belang. Das ist die Vergangenheit. Und jetzt bist du in der Gegenwart, und du hast triumphiert. Du liest Meine Worte, oder etwa nicht?
HEAVEN # 3583 – 16.9.2010 – The Royal King
DER FÜRSTLICHE KÖNIG
Also, die Sonne scheint heute. Was möchtest du denn mehr? Kann das nicht genügen, dass die Sonne auf dich scheint? Kannst du ein wenig warten, um zu sehen, was dir die Sonne diesen Morgen an Erstaunlichem zureicht? Welches Licht wird die Sonne am heutigen Tag auf dein Leben scheinen?
Und was für ein Licht scheinst du auf dein Leben und die Welt?
Sei wie die Sonne und lade dich mit der Energie der Sonne auf. Heiße sie willkommen. Und heiße dich willkommen.
Ein Tag ist am Tagen, der noch nie zuvor dämmerte. Dies ist der Tag, der auf dich wartete. Dies ist der Tag für dein Debüt. Gehe auf die Bühne der Welt hinaus und sage: „Guten Morgen, Tag. Wir haben aufeinander gewartet, dass wir am Horizont auftreten. Jetzt sind wir hier, und wir sagen uns Hallo. Guten Tag, Sonne, auch ich sage das, weil mich das Bestreben trägt, alles Licht bei mir und der Welt willkommen zu heißen. Ich möchte desgleichen das Licht der Welt sein. Ich möchte genauso ein Entdecker des Lichts sein. Ich möchte Licht innen, Licht außen sein, Licht auf jeder Seite. Wie ich es liebe, Licht zu sein und Tage, Augen und das Gesamt des Lebens anzustrahlen. Ich möchte heute jede Passage durch mein Leben mühelos haben. Ich möchte heute durch die Entgegennahme des Lebens unter Strom gesetzt sein. Ich möchte das, ich möchte das ….“
Der Tag möchte dich, ebenso wie du das sagst. Er sagt zu dir: „Stehe auf, Schlafmütze. Ich bin angekommen. Ich bin da. Sollen wir heute morgen in Fahrt kommen und unsere Reise antreten? Ich möchte dich dorthin nehmen, wohin du auch möchtest. Ich bin nicht ganz genau eine goldene Kutsche, aber auf eine bestimmte Weise bin ich es, und ich möchte dich mitnehmen, und wir werden uns die Ausblicke anschauen, die du dir aussuchst. Ich habe einer Route zu folgen, und dennoch kannst du aus ihr machen, was du willst. Möchtest du das gerne?“
Aber gewiss, du magst das sehr. Du reist gerne. Du möchtest es gerne zu etwas bringen. Und ebendas bietet dir der Tag dar. Er bietet dir einen ganzen Tag!
Es ist so, als hätte Ich dir Zutaten gegeben, um einen Kuchen zu backen. Du hast die Auswahl. Einerlei was der Tag bringt – was möchtest du dem Tag bringen? Möchtest du einen Apfelkuchen, einen Zitronen-Meringue-Kuchen, einen Bananen-Creme-, einen Pekannuss-Creme-Kuchen oder einen Boston-Creme-Kuchen backen? Denke an all die Wahlmöglichkeiten, aus denen du etwas aussuchen kannst. Natürlich, es gibt Sandkuchen, Sauercreme-Kuchen und Krabbenpuffer und so weiter.
Wie du den heutigen Tag segnest, ist deine Wahl. Segne ihn voll und ganz. Gib ihm einen guten Start. Gib ihm deine Wohltaten. Danke diesem Tag, dass er vor dir zum Vorschein kommt, denn er ist dir dienlich. Du bietest bei dem Tag mit, und der Tag gibt bei dir ein Angebot ab. Der Tag bietet bei dir mit, Guten Tag, und du bietest bei dem Tag mit, Guten Tag, und hernach macht ihr es so. Ihr macht den Tag gut.
Der Tag hebt an, und der Tag neigt sich zuende. Du stehst morgens auf, und abends gehst du zu Bett. Du und der Tag legen sich gemeinsam hin. Ziemlich wahrscheinlich ist es, dass er morgens vor dir aufsteht. Nicht lange hin, und du stehst auf und erhebst dich, um dem neuen Tag zu begegnen, der heraufdämmerte, einem brandneuen Tag, einem Tag mit unerwarteten Schätzen, einem Tag, von dem du sagen könntest, er sei ja wie ein anderer, und der dennoch keinesfalls wie ein anderer ist. Der heutige Tag ist ein neugeborener Tag. Er ist ein goldener Pfad, auf dem du gehen kannst, und er ist eine Hängematte, auf der du liegen und über das eine oder andere nachdenken magst. Es ist heute dein königlicher Tag, und möge es so sein, du bist der Fürstliche König, der auf dem Tag reitet, um zu sehen, was er dir denn bereithält.
HEAVEN # 3584 – 17.9.2010 – All the Galaxies and Planets
ALL DIE GALAXIEN UND PLANETEN
Komme jetzt in dem Augenblick in Mein Herz. Komme ohne weiteres Aufheben in Mein Herz. Mein Herz ist für dich eingerichtet. Ich habe einfach einen Platz für dich sichergestellt. Dein Platz ist hier. Dorthin lade Ich dich ein. Dorthin gehörst du. So wie du dich in der Welt auf den Weg begibst, so sitzt du zur selben Zeit inwendig in Meinem Herzen und bei dem Stelldichein Unserer Liebe neben Mir. Niemals verlässt du Meine Seite, Ich ebenso nicht. Einerlei wie weit du fortwandern wirst, du kannst nicht von Mir weg streifen, Ich genauso wenig, es ist keinesfalls so, dass Ich das je wollte. Ein solches Verlangen habe Ich nicht.
Ich kann nicht einsam sein, da Ich eine ganze Welt, mit dir in ihr, zu umschließen habe. Im Einssein ist keine Einsamkeit zugegen. Es wäre einsam ohne Einssein. Eine Million einsame Seinswesen zusammengenommen sind miteinander genau deswegen einsam, weil ein Jeder weiß, dass Einssein existiert, und dass es ihm angelegen ist, einander dieses Einssein zuteil werden zu lassen. Etwas, was dem Einssein gleich ist, gibt es nicht. Nicht das gesamte Gold in der Welt entzündet dem Einssein eine Kerze. Die Liebe tut das. Wahre Liebe entzündet dem Einssein eine Kerze. Tatsächlich ist es so – höchste Liebe ist Einssein aufs Höchste.
Sich Fotos all der Galaxien, Planeten und Sonnen im Universum ansehen hat durchaus einigen Wert. Es ist von Wert, den herrlichen Planeten Erde als einen winzigen Fleck in dem gesamten, ungemein erlesenen Universum zu sehen. Das ist köstlich. Es ist ebenfalls von Wert, euch als umspannend, nicht bloß den Planeten Erde sondern das gesamte Universum umspannend, zu sehen. Ihr seid größer als groß, umfassender als umfassend. Es gibt nichts Umfänglicheres als euch. Ich schließe Mich da selbst mit ein, denn Ich bin du, und du bist Ich. Ich bin Ich All-Wissend. Du weißt andererseits nicht alles, was du weißt, demnach bist du, für den Augenblick, DemAllen-Ungewiss.
Indes bist du kein Fragment der Ganzheit. Du bist Ganzheit. Du hast diese Entdeckung noch nicht so recht gemacht. Du kannst dich an diesen wundervollen Neuigkeiten noch nicht so recht hochhangeln. Wie nahe du doch dem Sichten dieses neuen Landes bist. Du hast einen Zentimeter weiter zu gehen, dieser Zentimeter erscheint dir indes wie ein Kilometer, und ein bisschen Zeit ist dir wie hundert Äonen, während du dir mit weit geöffneten Augen die Welt und das Universum ansiehst. Es handelt sich allerdings nicht einmal um einen Zentimeter an Entfernung, den du wahrnimmst, und es handelt sich nicht einmal um ein Augenblinzeln an Zeit, die es deinem Dafürhalten nach braucht, mit dem Grundwert all deiner Bestrebungen in Berührung zu kommen. Euer Gewahrsein ist unmittelbar bevorstehend. Natürlich – in eurer Sicht ist es lange überfällig, und ihr möchtet gerne eine letztliche Bestimmung des Bevorstehenden. Wie kurz bevorstehend, fragt ihr. Wie bald.
Dir kann es nicht bald genug sein, und dennoch verschiebst du es. Hier ist der schöne Ozean. Alles was du zu tun hast, ist eintauchen. Du sagst, du wissest nicht Wie. Du stellst Fragen nach Hinz und Kunz: „Wie kalt ist das Wasser des Meeres? Wie tief geht es runter? Ist jemand in ihm abhanden gekommen und hat man ihn nie wieder gesehen? Kann ich wieder aus ihm herauskommen, nachdem ich einmal drin war? Kann ich wieder in ihn hineingehen, nachdem ich einmal rausgegangen bin?“
Deine Fragen gehen weiter, sie gehen wie jene aus Papier ausgeschnittenen Puppen weiter, die sich an der Hand halten, und die ihr in der Grundschule mit diesen kurzen sicheren Einschul-Scheren ausgeschnitten habt. Kein Ende in Sicht bei euren Fragen.
Geliebte, wenn ihr auf Antworten aus seid, ist es besser, nicht alles zu wissen, und es ist besser, nicht alles zu fragen.
Wenn ein Mensch Durst hat, fragt er nicht: „Welche Temperatur hat das Wasser? Ist es Quellwasser oder destilliertes Wasser? Woher hast du es? Wie lange hast du es schon bei dir?“
HEAVEN # 3585 – 18.9.2010 – A Great Being of Light in a Vast Universe
EIN BEDEUTSAMES SEINSWESEN DES LICHTS IN EINEM WEITEN UNIVERSUM
Wenn du das Gefühl hast, dass du am Ende deiner Kräfte bist, befindest du dich auf dem Scheitelpunkt einer schönen Gelegenheit. Es mag sein, du bist dir dessen nicht sicher, wieso allerdings nicht Gedanken von solcher Art bewegen? Während du dich dabei aufhältst, wieso nicht an eine Möglichkeit des Voranschreitens denken, anstatt die Trommeln der Furcht schlagen? Jedenfalls hat dies die Wahrheit zu sein – dass du dich vorwärts bewegst. Du kannst dich nicht in die Vergangenheit zurückziehen. Du wusstest nicht immer, dass die Vergangenheit wundervoll war, als du dich in ihr befandst.
Ich bekam zu sehen, dass du ruderst, sobald du dich in einem Ruderboot aufhältst. Und du ruderst nicht, während dein Boot immer noch am Ufer angebunden ist. Und doch, sobald es sich auf das Leben beläuft, hattest du einen Fuß an Land festgebunden, und der andere war am Zögern, in das Wasser einzutippen. Wasser ist zum drin Schwimmen da, nicht um vor ihm Angst zu haben.
Leben ist nicht zum vor ihm Angst Haben da. Leben ist zum in ihm Schwimmen. Das ist alles, was ihr zu tun habt. Geht in den Teich des Lebens hinein und schwimmt. Ihr sollt nicht einmal um euer Leben schwimmen. Du bist schlicht jemand, der schwimmt. An dir ist es, durch das Leben hin und her zu kreuzen. Du bist kein Handelsschiff. Du befindest dich auf einem Kreuzfahrtschiff, und besegelst die Welt, und du siehst, was es da zu sehen gibt. Du siehst die Wunder der Welt. Alles, was du siehst, ist ein Wunder. Sag Mir, was auf dem Antlitz der Erde ist kein Wunder?
Es ist ein Wunder, dass du in einer menschlichen Form am Leben bist. Es ist ein Wunder, dass eine Erde da ist, und dass du auf ihr lebst. Es ist ein Wunder an Illusion, hingegen ist es gleichwohl ein Wunder.
Und du bist ein Wunder. Aus den Wassern der Tiefe gelangtest du zur Oberfläche. Du bist größer als die Oberfläche, und die Oberfläche ist gleichwohl ein großartiger Ort, um dort zu sein. Ihr seid zum Luftholen hochgekommen, Geliebte. Ihr seid wie ein Periskop, was hochgefahren kam, um umherzuschauen. Hier ist die Welt, die Ich für dich erschaffen habe. Hier bist du, den Ich für die Welt geschaffen habe. Wahrlich, ihr seid füreinander vollkommen, seid goldrichtig für die Welt, um euch in ihr zu bewegen, und makellos für euch, um auf der Welt zu gehen. Ihr und die Welt sind wie zwei Schritte beim Vorankommen. In den Begriffen der relativen Welt könnt ihr den einen nicht ohne den anderen haben.
Die Realität lautet natürlich, dass ihr von der Welt unabhängig seid. Ihr seid auf nichts angewiesen. Ihr seid unabhängig. Alles was in der Welt vonstatten geht, überragt die Bedeutsamkeit von euch nicht. Es ist nicht von Belang, wo ihr in der Welt steht oder welche Uniform ihr tragt. Mein Herz schlägt in dem euren, und Ich fühle den Schlag eures Herzens. Euer Herz schwirrt durch das Universum. Ihr überschlagt euch sozusagen auf dem Universum. Das Universum ist euer Kissen.
Ihr wart nie ein kleiner Fisch in einem kleinen Gewässer. Ihr wart seit eh und je ein Großes Seinswesen des Lichts in einem Weiten Universum. Lasst die Weite euch nicht erschrecken. Wirklich, sie ist einzig du und Ich. Wir sind die einzigen hier. Wir sind Weiter als Weit, und Wir sind Größer als Groß. Wir sind keine kleinen Kartoffeln. Wir sind Gott und Mensch. Wir existieren zusammen. Wir sind nicht Einer ohne den Anderen, infolgedessen sind Wir Eins. Wir sind Ein was? Wir sind Eine Lebens-Kraft, die zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Partien spielt, und doch sind Wir Eine Lebens-Kraft, die über dem Horizont aufloht. Wir sind Ein Fahrradfahrer, der über den Himmel Fahrrad fährt. Wir gehen höher und höher. Du wirst etwa das Gefühl haben, Wir liefen auf einer geraden Linie, aber im Grunde geht ihr höher und höher, und da ist nichts dabei.
HEAVEN # 3586 – 19.9.2010 – You Do Not Exist
IHR EXISTIERT NICHT
Hier ist es, Geliebte. Hier kommt es. Ihr existiert nicht. Dieses Individuum, das ihr euer ganzes Leben lang kanntet, existiert in Wirklichkeit nicht. Ihr könnt euch kneifen. Ihr könnt in den Spiegel blicken und euch sehen. Andere können euch erblicken, andere reden mit euch. Sie glauben, ihr wärt real oder real genug. Und doch seid ihr Fiktion. Sobald der Körper stirbt, ist das Ende der Fiktion gekommen. Die Persönlichkeit, die ihr zu sein kanntet und der ihr mit eurem Körper angegliedert wart, existiert nicht mehr. Ihr habt nie existiert. Es war alles insgesamt eine Balgerei. In Wirklichkeit existiert IHR. Je tiefer ihr wirklich existiert, die Person allerdings, die ihr zur Schau gestellt habt, hat nie existiert. Es war ein Spiel, was ihr und die Welt spieltet. Ein sehr Hohes Seinswesen war eine Zeitlang als ein Individuum verkleidet. Ihr wart der nicht, der ihr dachtet zu sein. Ihr seid der nicht, wer ihr denkt zu sein.
Das Du, als das du dich kennst, ist nicht das, was Ich erschaffen habe. Habe Ich deine Schrullen und dein Festhalten an diesem und jenem erschaffen? Ich erschuf dich als Ich BIN-Geist. Ich erschuf nicht all die Ungereimtheiten. Ich bewahre dich in Meinem Herzen, die Flausen und alles. Ich kann gar nach deinem Unsinn verrückt sein, selbst wenn du das nicht bist, allerdings erschuf Ich dich beträchtlicher.
Ich sage euch also heute, dass ihr nicht existiert. Was meinte Ich denn anderes, als Ich sagte, dass die Welt Fiktion ist? Ganz bestimmt, Fiktion kann Wahrheit in sich haben. Mit Sicherheit habt ihr Wahrheit inwendig in euch, und doch seid ihr nicht diese Individualität, zu der ihr gelangt seid, euch als sie zu erkennen. Ihr habt euch aufgeblasen. Das Du, als das ihr euch herumzeigtet, ist bloß ein Schatten eurer selbst. Ihr habt einen Umweg eingeschlagen. Wir können gar sagen, dass du um das Geschäft deines Vaters einen Umweg gemacht hast. Verhaspelt in deiner eingebildeten Individualität hast du um die Oberfläche des Lebens herum getanzt. Du achtetest auf die Fiktion. Du hast dich als eine fiktive Charaktere hochgespielt. Du hattest deine guten Momente, als die Hauptfigur eines Romans schnipst du die Seiten weg.
Gleichwohl ist dieser Roman nicht deine reale Geschichte. Du bist insgesamt eine andere Geschichte.
Trauere nicht um die Einbuße deiner Individualität. Es war schön, dich zu kennen, und doch ist an dir weitaus mehr als diese reichlich versponnene Individualität, der du dich angelobtest. Du spieltest den Part bis an die Grenzen des Möglichen. Du warst die ganze Zeit auf der Bühne, und doch, alldieweil ging die wirkliche Rolle hinter der Bühne vonstatten. Wird das reale Du sich erheben?
Das reale Du ist in dem Drama nicht involviert. Das Drama ist insgesamt Schauspielerei. Hinter den Vorhängen läuft ein anderes Szenario ab. Es ist viel heiterer, ruhiger. Es ist gleichmäßig. Es ist Ganzheit. Es ist Unendlich und Ewig. All die schönen Geschichten zünden dem Unendlichen Ewigen Du keine Kerze an.
Sieh deine Individualität als einen Freund, der sich in einem fort blicken lässt. Dein Freund ist nicht dein perfektes Ideal, und doch ist er oder sie dein Freund, und ihr habt Spaß miteinander. Ihr habt zusammen etliche großartige Augenblicke. Es fließen bei euch auch einige Tränen. Tränen sind einfach ebenso eine Vorderseite, das verstehst du. Deine Persona brauchte sozusagen eine Stelle zum Bleiben, und somit nahmst du sie zu dir her.
Du hast nicht zu warten bis zu deinem Tod, dass das Pachtverhältnis für deine Persönlichkeit zuende ist. Du kannst jetzt soeben zu jedem Zeitpunkt ganz unmittelbar zu deinem Wahren Selbst gelangen. Du kannst dich der Anhäufung einer Lebenszeit entledigen. Du kannst die Dekorationen ablegen. Alles, was deinem Dafürhalten nach deine Karriere des Lebens in die Höhe trieb, war eine Vertuschung. Jetzt kannst du dich dir selbst entblößen und allen Fallen Adieu sagen. Du kannst sagen: „Hallo, du, Wer ich wirklich bin. Hallo, du, schön dass du da bist.“ Wer indes kann das sagen, als eure Persönlichkeit ihre sieben Sachen gepackt hat?
Du bist weitaus erhabener, als du je träumtest. Sei glücklich. Du existierst nicht.
HEAVEN # 3587 – 20.9.2010 – Love Gives, Love Allows
LIEBE GIBT, LIEBE GIBT STATT
Nimm die Decke von deinem Herzen weg, wie du den Deckel von einer Pfanne wegnehmen kannst. Der Deckel war dir vielleicht eine Weile dienlich. Er hielt den Dampf drin. Nun ist die Zeit für den Pfanneninhalt da, dass er allen Hungrigen, die an deinem Tisch Platz genommen haben, aufgetragen wird. Verstehst du Mich? Du bist der Tisch, und du bist die Pfanne, und du bist das Essen. Alles was du in deinem Herzen hast, soll ausgeteilt zu werden. Weswegen in der Pfanne deines Herzens auch nur ein bisschen Essen zurückbehalten mögen? Wirf den Deckel fort. Lasse es an der Liebe, die dein Herz überbringt, nicht zu einer Oberseite kommen. Vielleicht neigst du dazu, ein wenig zu horten. Hier gibt es kein Zurückbehalten von Liebe für euch selbst, Geliebte. Auf diese Weise verstopfen sich euer Herz und eure Arterien. Selbst so etwas Schönes wie der Strom der Liebe von eurem Herzen kann verstopfen, sobald er kräftig zugehalten wird. Und mithin müsst ihr die Liebe in eurem Herzen locker machen.
Die Liebe in eurem Herzen ist ein Schiff, das segeln muss. Es muss die Wellen reiten. Euer Herz ist ein feines, standhaftes Schiff. Es trotzt allen Stürmen. Das Schiff eures Herzens kann nicht bei sich behalten bleiben. Es ist nicht glücklich damit, an der Küste vertäut zu sein, angebunden zu werden. Entbindet die Liebe in eurem Herzen und lasst es los. Es sehnt sich zu reisen. Es sehnt sich, überall anzulangen. Was kann einem Herzen größeres Glück überreichen, als freigesetzt zu werden, um hinzugehen, wohin es auch mag?
Du wirst wohl sagen, dass es Empfänger deiner Herzensliebe gab, die sie nicht immer gemocht haben. Es gibt niemand, der nicht ein Mehr an Liebe willkommen hieße. Es ist möglich, dass du Ansprüche aufstelltest, mit deiner Liebe einherzugehen, oder dass der Empfänger deiner Liebe befürchtete, es existierten da Anforderungen. Wahre Liebe stellt natürlich keine Anforderungen auf. Wahre Liebe begrüßt freisinnig, sagt Guten Tag und Auf Wiedersehen und begibt sich wieder auf die Reise. Liebe fängt nicht ein. Liebe gibt, nicht zu ihrem Nachteil, sondern zu ihrer Veredelung. Falls ein anderes Herz seine Freiheit vom Aufwallen deiner Liebe möchte, nun denn, so sei es.
Liebe ist nicht davon abhängig, was ein Anderer von ihr möchte oder nicht möchte. Gleichzeitig markiert Liebe nicht ihr Territorium. Liebe stellt keine Flagge auf und setzt keine Zahlung oder Regulierungen für Liebe fest.
Nicht anders wie ihr einen bestimmten Tee gerne haben werdet und ihn täglich trinkt, ist der Tee nicht aufgebracht, sobald ihr ihn morgen nicht zu euch nehmt. Weder einem bestimmten Tee noch einer bestimmten Liebe gehört es, euch zu verpflichten.
Liebe soll dir genauso wenig etwas kosten, wie du etwas für sie zu entrichten hast. Dein Herz wird wohl nicht all das sein, was ein Anderer wünscht. Vielleicht möchte ein Anderer, dass dein Herz gewisse Bedingungen erfüllt. Vielleicht stellt ein Anderer gewisse Standards für dein Herz auf. Dein Herz kann nicht beauftragt werden, genauso wenig kannst du das Herz eines Anderen beauftragen. Kein Herz soll als Gefangener genommen werden. Kein Herz soll Gefangene nehmen.
Natürlich sähest du es gerne, dass dein Herz, so lange wie du es willst, willkommen geheißen wird. Indes hat ein jedes Herz in der Welt seine eigene Zeitvorgabe. Ihr seid nicht einmal imstande, an euer eigenes Herz Anforderungen zu stellen, Geliebte.
Der Punkt ist – ihr habt die Liebe nicht in Besitz. Ihr könnt sie nicht regulieren. Ihr seid kein Despot der Liebe.
Und dann hast du Fragen zu Anhänglichkeit und Treue. Sie existieren, ja, und doch ist das, was ein Anderer mit seinem oder ihrem Herzen anstellt, nicht an dir, es auszusuchen. Wenn ihr hernach Liebe aus der Entfernung zu schicken habt, schickt sie aus der Entfernung. Es ist eure Liebe, über die Wir nunmehr reden, nicht die eines Anderen. Niemand hat über andere Herzen das Sagen.
HEAVEN # 3588 – 21.9.2010 – Like the Tide, like the Dawn, like the Seasons
WIE DIE GEZEITEN, WIE DIE MORGENDÄMMERUNG, WIE DIE JAHRESZEITEN
Du hast zur selben Zeit am Leben teil, wie du ihm dabei zusiehst. Es ist, wie du dein eigenes Bild aufnimmst. Du wirst ein bedeutender Spieler auf dem Platz sein, und doch befindest du dich in einer Kabine und nimmst von dir auf dem Spielfeld ein Bild auf. Du vermerkst jede Handlung und machst öfters ein Wiederholungsspiel, und in der Rückschau, da sinnst du über alle Bewegungen nach, die du ausgeführt hast.
Obschon du eine Menge vergessen wirst, hast du alles aufgezeichnet und irgendwo verwahrt. In einem gewissen Sinne bist du ein Horter an Erfahrung auf der Erde.
Du bist ein Tourist, der zu einem entfernten Land unterwegs ist, und du möchtest allerhand Erinnerungsstücke an die Landschaft und Architektur, an die Kunst, die Kochkunst und die Menschen mit nachhause bringen. Du möchtest jeden und alles mit dir zurück bringen. Du möchtest jeden Geruch und jede Schattierung an Farbe nachhause bringen. Du steckst dir die Gedächtnisinhalte irgendwo inwendig in dir hin. Du hast deine Kamera und dein Aufnahmegerät ständig an. Du möchtest sie nicht davonziehen lassen.
Im Grunde möchtest du alles an Ort und Stelle halten. Du möchtest die Zeit anhalten. Du möchtest das Impermanente permanent machen. Du möchtest die Vergangenheit auf Lager halten und imstande sein, sie durchzusortieren, sie umzuorganisieren, etwas von ihr zu lernen, sie immer bei dir zu verwahren. In der Zwischenzeit ergießen sich Ströme an neuem Erleben herein, und die Kamera macht Klick und das Aufnahmegerät nimmt auf und spielt.
Du vergisst, dass das Leben auf der Erde insgesamt ein vorübergehender Moment ist, der, nicht anders als die Gezeiten, als die Morgendämmerung, als die Jahreszeiten, nicht angehalten werden kann. Du vergisst, dass es an dir ist, die Vergangenheit los zu lassen. Du kannst sie ohnehin nicht aufbewahren, und doch bleibst du dabei und fügst der Rückladung, die du irgendwo im Geist verstaut hast, noch mehr hinzu. Dein teurer Geist wird überbevölkert. Du bewahrst noch mehr und noch mehr auf. Du gehst absichtlich durch die eine oder andere Zeit hindurch, und die eine oder andere Zeit bürdet sich dir von selbst auf. Die Vergangenheit ist Wasser unter der Brücke. Sie ist Zeitung von gestern. Ihr könnt wirklich keine Einklebebücher über jedes Erleben führen. Die Vergangenheit aufbewahren ist kein Hobby, mit dem ihr Schritt halten könnt. Zum Schluss läuft es auf Gerümpel hinaus.
So wie im Leben könnt ihr nicht alle Besitztümer in einem Vorratsschuppen aufbewahren. Für sie gibt es keinen Raum. Zudem habt ihr sie los zu lassen. Was ist denn das Besondere daran, sie alle aufzubewahren? Früher oder später hat die vormalige Anhäufung aller Buchführungen und Erinnerungsinhalte zurückzuweichen und für das Jetzt-Eben Platz zu machen.
Geliebte, reist unbeschwert. Nehmt schier einen kleinen Tornister, oder, na gut, einen kleinen Rucksack mit euch. Zieht keine Zugladung hinter euch her. Das Leben auf der Erde selbst ist bloß ein kurzer Augenblick.
Ihr könnt die Liebe im Grunde nicht einpacken, und doch möchte sie mit euch gehen, wohin auch euer Fuß tritt. Nehmt weite Schritte über das Land des Lebens. Ihr seid, wo ihr jetzt seid. Sammelt nicht einmal Rosenknospen auf. Lasst sie fallen, wo sie mögen.
Ihr seid nicht bestimmt, ein Sammler des Lebens zu sein. Führt keine Kriegsberichte und bewahrt keine Babyschuhe auf. Das Leben geht weiter, und das müsst ihr gleichfalls.
Jeden Tag seid ihr ein neuer Mensch. Ihr möchtet nicht mit der Vergangenheit beschwert sein. Ihr möchtet nicht beladen sein.
Seid leichten Fußes wie Mercurius.
Lasst Erinnerungen, Besitztümer, Fazite und alles, was euch zurückhält, los. Stellt die Vergangenheit nicht auf Lager. Du bist jetzt soeben ein Gott-geschaffenes Seinswesen, und du bist für diesen flüchtigen Augenblick der Ewigkeit erschaffen, den man Jetzt nennt. Anderenfalls bürdet ihr euch selbst auf. Nehmt her, was zu eurem Herzen passt, Geliebte. Nehmt Mich, nehmt euch, nehmt Uns.
HEAVEN # 3589 – 22.9.2010 – Better than Hope
BESSERES ALS HOFFNUNG
Hoffnung ist was, aber sie reicht nicht aus, um dich nachzuhalten. Hoffnung ist bloß ein Schimmer. Es ist besser zu wissen, als zu hoffen. Hoffnung hat einen Widerruf an sich. Sie sagt, dass etwas, was du möchtest, vielleicht passieren wird. Vielleicht. Es kann sein. Es könnte der Fall sein. Es besteht eine Chance, wenn du Glück hast. Hoffnung ist mehr so wie an einem Faden festhalten.
Ein Hoffnungsfaden ist besser als nichts. Hoffnung lässt ein kleines Licht hereinkommen. Selbst bloß eine Idee haben von einer Wohltat, die auf dem Wege ist, ist etwas Gutes. Gleichwohl ist Hoffnung etwas Schwaches. Besser man zieht die Rollos bis zum Anschlag hoch.
So wie die Dinge stehen, trägt die Hoffnung einen Prozentsatz an Zweifel mit sich. Könnt ihr euch vorstellen, dass Ich zu euch sage: „Ich hoffe, du schaffst das mit deiner Erkältung. Ich hoffe, du wirst deinen Test bestehen. Ich hoffe, irgendwann wird es Weltfrieden geben.“ Ein bisschen lauwarm, was da von Mir kommt, würdet ihr das nicht dazu sagen? So steht es um die Kümmerlichkeit der Hoffnung.
Wenn Ich du wäre, dann würde Ich viel mehr Hoffnung bei Mir tragen, als das Wort Hoffnung euch überreicht. Hoffnung ist ein Knappheits-Schimmer. Ich kenne ein besseres Wort, mehr wie ein Wort aus dem Marketing. Es wird euch bestimmt aufwecken. Es wird euch mit Sicherheit Sterne in die Augen fabrizieren.
Streben ist ein Wort, was mehr Schwung in sich birgt als Hoffnung. Streben ist ein Wort, was Heiterkeit verströmt. Ich bin für euer Bestreben all dessen, was ihr erstrebt. Wer denn sollte in größerem Umfang nach dem trachten, nach dem ihr trachtet, als ihr? Streben ist stärker als die lahmende Hoffnung.
Freilich gibt es einen anderen Aspekt, den Ich herausstreichen muss, und du wirst das nicht mögen. Du hast nicht alles zu haben, worauf du hoffst! Du hast nicht alles zu haben, worauf du aus bist. Nicht alle deine Bestrebungen haben erfüllt zu werden. Du wirst meinen, die gänzliche Erfüllung der Bestreben möchtest du so gerne, aber, weißt du, du hast von armen kleinen reichen Mädchen gehört, die alles bekommen, was sie möchten. Erstrebtes, was derart üppig erfüllt wird, ist nicht derart erfüllend. Das ist definitiv so, sobald sich dein Trachten insgesamt um dich dreht.
Ich betone nun also vier weitere Punkte:
1. Wisse, dass du vollberechtigt sein kannst, und dass deine Bestreben trotzdem nicht erfüllt sein können. Es handelt sich um kein schlechtes Kennzeichen an dir, wenn deine Bestreben nicht so erfüllt oder nicht so bald erfüllt werden, wie du es gerne möchtest.
2. Womöglich möchtest du näher auf deine Bestrebungen eingehen. Wenn es dir nach einem neuen Kleid ist, stehen die Chancen gut, dass du in einen Laden gehen und es kaufen wirst. Wenn du ein glücklicheres Zuhause haben möchtest, trachte danach, dass du Möglichkeiten findest, dein Zuhause glücklicher zu machen. Wenn es dein sehnliches Anliegen ist, einen Homerun zu machen, dann sei bestrebt, den Ball ganz hart zu schlagen und schnell zu laufen. Erstreben ist umfassender als einfach eine Liste anfertigen.
3. Mit dem einhergehend, ein Strebender zu sein, mögest du ein Wertschätzender sein. An der Stelle folgt eine ziemlich gute Zeile: „Danke Dir, Gott, für die Segnungen, die Du dabei bist zu geben.“ „Danke Dir, Gott, für diese Mahlzeit.“ „Danke dir, Mutter, für diese Mahlzeit.“ Ah, Geliebte, selbst wenn ihr sagen könnt: „Danke Dir, Gott, für diesen Schmerz in meinem Herzen“, ist das ist um Vieles besser als sich vernachlässigt und darüber verletzt fühlen.
Was wäre, falls selbst Herzeleid ein Segen wäre? Es hat einer zu sein. Im Herzeleid wird dir eine andere Gattung veranlassender Gelegenheit unterbreitet. Dir wird eine andere Sicht dargeboten. Worin gar besteht das Gold im Herzschmerz? In den kommenden Jahren wirst du die Schönheit von ihm erkennen. Was anderes, Geliebte, bringt Herzschmerz auf, als ein Mangel an Fassungs- und Sehvermögen? Der Herzschmerz wird dir seine größere Bedeutsamkeit zuflüstern, selbst wenn das jetzt soeben unmöglich zu sein scheint. Selbst Herzeleid hat Hoffnung bei sich.
4. Kämpft nicht mehr so stark. Seid unbeschwert.
HEAVEN # 3590 – 23.9.2010 – Life, a Great Musical
DAS LEBEN – EIN GROSSARTIGES MUSICAL
Ich möchte dir heute gerne ein Lied singen. Ich möchte dich bitten, dir ein Lied auszudenken, das du gerne von Mir gesungen haben möchtest. Vielleicht möchtest du es für Mich vorsummen? Singe auch den Text. Welches Lied möchte Ich deinem Dafürhalten nach heute gerne für dich singen? Ja, bitte, singe es für Mich.
Wenn du mit dem Bus unterwegs und scheu bist, dann singe es einfach in Gedanken. Wäre es indes keine wundervolle Welt, wenn du schlicht dort, wo du dich auch aufhältst, in ein Lied ausbrechen könntest! Wieso sollte das Leben auf der Erde nicht wie ein großartiges Musical sein!
Du könntest singen, und alle anderen im Bus würden tanzen. Der Busfahrer könnte anhalten, und ein neuer Chor würde einsteigen, ein anderer Chor den Bus verlassen. Vielleicht würdet ihr aus dem Bus aussteigen. Denke bloß an die Freude, zu der du den Anlass gabst, weil du etwas Seltenes und Wundervolles tatst. Du sangst im Bus aus ganzer Kehle ein Lied. Kann die Welt dieselbe bleiben?
Vögel singen, wann und wie sie mögen. Sie denken nicht: „Oh, ich könnte jemanden stören.“ Wenn ein Vogel einen Impuls zum Singen hat, singt er. Ist infolge die Welt nicht besser?
Was wäre, falls du zur Arbeit hintanztest? Was wäre, wenn du auf Zäune sprängst, Pirouetten drehtest, Purzelbäume schlügest und dich auf Baumästen herumschwängest? Was wäre, wenn du dich nicht anständig verhieltest?
Was wäre, wenn du barfuß liefest? Was wäre, wenn du so frei wärest wie ein Vogel? Was wäre, wenn du deine Welt von unten nach oben kehrtest? Was wäre, wenn du voller Wagemut wärest?
Was wäre, wenn du zur Arbeit mit einem Ruderboot oder mit einem Tretroller daherkämst?
Was wäre, wenn du rückwärtsgehend den Weg zur Arbeit zurücklegtest? Was wäre, wenn du etwas gänzlich Verschiedenes tätest? Was wäre, wenn du etwas tätest, was du noch nie getan hast? Was wäre, wenn du dir eine E-Mail schicktest, in der du deine Herrlichkeit rühmst? Du könntest schreiben:
„Liebes Wundervolles Ich, wie schön ist es, du zu sein! Ich liebe dich. Du bist bewundernswert und lustig. Du bist meinem Herzen Tag für Tag ein Entzücken. Du bist meine Inspiration. Du gehst mit mir durch dick und dünn. Du lachst eine Menge und amüsierst mich. Und wenn du weinst, wischst du dir bald darauf die Tränen ab. Was soll das, sagst du. Weswegen sollte ich bloß weinen, solange ein unbekanntes Abenteuer vor mir liegt? Ich kann die Tränen hinter mir lassen und weiter vorantanzen. Ich kann jeden Berg erklimmen und jeden Hang hinunter rutschen.
Ich kann alles sein und tun, was ich möchte, und ich möchte Wunder zur Ausführung bringen. Ich möchte die Welt auf Ende stellen. Ich möchte auf dem Leben herumkraxeln und es ohne Ende antörnen. Ich möchte veranlassen, dass etwas Wundervolles geschieht, selbst wenn es sich bloß um etwas kleines Wundervolles handelt. Wenn ich zehn kleine wundervolle Dinge machte, wäre das nicht wunderbar?
Was wäre, wenn ich wirklich eine rare und wundervolle Person bin? Was wäre, wenn ich, wie Gott es sagt, das Licht der Erde wäre? Dann täte ich besser daran, voranzuschreiten und das zu sein, was ich bin, damit es alle sehen können. Was wäre, oh, was wäre, wenn ich nicht Angst hätte, ich zu sein?
Ich würde in Gesang ausbrechen. Ich würde zu einem Sänger. Ich würde für alle singen, die es mir wert sind. Ich würde eine Ode an die Freude darbieten. Ich wäre eine Ode an die Freude. Ich würde die Musik in Gang bringen, ich würde tanzen und du, egal wer du bist, würdest gemeinsam mit mir tanzen. Gott wäre der Choreograph. Er würde uns die Tanzschritte lehren. Ich spüre sie in meinem Blut. Ich kriege den Rhythmus des Lebens. Ich habe den Beat drauf.
Wenn ich in meinem Kopf schöne Musik höre, werden sie Andere ebenfalls hören. Musik wird unwiderstehlich sein. Jeder Laden wird zu einem Musikgeschäft. Jede Plakatwand wird zu einem singenden Plakat.
Weswegen kann das Leben auf der Erde kein fröhliches Musical sein?“
HEAVEN # 3591 – 24.9.2010 – The World Is Your Piano
DIE WELT IST EUER KLAVIER
Jeder Tag ist wie ein Umschlag, den du in der Post bekommst. Im Umschlag befindet sich eine Karte, die du auszufüllen hast. Und das ist dein Tag. Heiße jeden Tag willkommen, und nimm ihn nicht allzu persönlich. Selbst wenn er ein glorioser Gott-gegebener Tag ist, ist er ein Tag, der für dich da ist, ihn zu durchmessen, und nicht, ihn in Besitz zu nehmen. Freue dich an seinen Segnungen. Sei dankbar.
Sei dafür dankbar, was du erhältst, und wisse dennoch, dass das keine Almosen sind. Akzeptiere, was der Tag bringt. Es gibt keinen Bedarf, dass du übermäßig beschwingt bist, nicht mehr, als dass du missmutig bist. Dein Tag kommt und geht, und du lebst länger als der Tag. Er ist eine Gezeitenströmung, und du bist es, der ewig auf dem Tag reitet, hinwiederum entstammt der Tag nicht deiner Fertigung. Es ist näher an der Sache, dass du die Fabrikation des Tages bist.
Jedermanns Tag verschränkt sich mit dem deinen, und dein Tag verzahnt sich mit dem eines jeden anderen Menschen. Niemand ist in diesem Leben allein. Jeder ist eine Steckerbuchse und jeder ist eine Steckdose. Jedes Herz berührt und streift. Das stimmt wirklich. Es gibt nicht ein Herz, was nicht bei dem deinen anlangt, und dein Herz langt bei jedem einzelnen Herzen auf Erden an.
Es gibt keine Zeit oder keinen Raum. Es gibt in einem fort Touchierung. Jede Seele stützt jede andere Seele. Du bist Einssein, so wie Ich Einssein bin. Es gibt niemanden, der nicht Einssein ist. Wir können sagen, in der Welt gibt es Ein Herz, und das ist das deinige, das Meine, und das eines jeden. Kein einziges Herz ist ohne Einwirkungen durch das deine. Du bist ein Achszapfen des Universums. Dein Bild wird jetzt aufgenommen, und du wirst über die Welt und über den Horizont hinaus ausgestrahlt. Es gibt keinen Ort, wo du nicht bist. In einem einzigen Augenblick der eingebildeten Zeit bist du allerorten.
Du bist die Glocke, die in der Welt läutet. Du wirst gehört. Auf dich wird eingegangen. Es stimmt wirklich, dass du der Metronom der Welt bist. Du bist entscheidend. Du spielst das Orchester der Welt. Du wirst wohl um deine Bedeutsamkeit nicht wissen, dennoch läutest du die Welt. Die Welt ist dein Klavier. Du wirst vielleicht deine Wichtigkeit nicht bemerken, aber ganz bestimmt wirst du kaum denken, dass du für die Drehung der Welt irrelevant seist. Dein Nachbar ist du selbst. Du bist die Sonne. Du bist die aufgehende Sonne. Du scheinst über das gesamte Universum. Die Welt steigt an und fällt mit dir. Du dienst der Welt. Habe Acht. Wie du dich aufführst, das ist von Belang. Auf dich ist die Welt angewiesen.
Stehe aufrecht da. Scheine dein Licht. Lasse es gesehen werden. Du sprichst nicht für dich alleine. Du sprichst für alle. Die ganze Welt geht dir hinterher. Erhelle die Welt. Du bist ein Mannschaftsspieler, ob du darum weißt oder nicht. Du machst das nicht alleine, und keiner in der Welt ist ohne dich zugange. Du bist mehr als ein festes Inventar in der Welt. Du versprühst sie.
Hör‘ mal auf die Botschaften, die du verschickst. Hör‘ mal auf den Ton deiner Stimme. Hör‘ mal auf alle Stimmen, die deinen Namen rufen. Ob sie ihn nun kennen oder nicht, ein Jeder ist in der Welt auf Ausschau nach dir, nach dem Gegenpart von ihnen. Gib dich nunmehr kund. Sende aus deinen Augen Strahlen heraus. Deine Augen gehören gesehen. Nach Liebe aus deinen Augen wird gelechzt. Nach dir existiert ein Sehnen. Die Welt hat sich nach dir gesehnt, dass du dein Licht wie ein Leuchtfeuer auf die Welt scheinst. Du bist parat, leuchte demnach.
HEAVEN # 3592 – 25.9.2010 – The Weather of Life
DAS WETTER DES LEBENS
All deine Differenziertheit ist für nichts und wieder nichts. Sei auf Einfachheit aus, nicht auf Verfeinerung. Einfachheit ist – in Stromlinie gebracht. Differenziertheit ist ein Manövrieren. Oder lasst es uns so sagen: Wahrliche Ausgereiftheit ist Einfachheit. Wahrliche Ausgereiftheit schaut nicht auf sich selbst. Sie etikettiert sich nicht. Sie dekoriert sich nicht.
Einfachheit ist die kürzeste Distanz zwischen zwei Punkten. Sie ist nicht clever. Sie ist nicht schick. Sie ist schlichte schnörkellose Einfachheit. Sie ist unkompliziert.
Differenziertheit ist auf die Art und Weise der Welt weise sein. Verfeinertheit ist ein schnittiger Haarschnitt und ein Smoking oder Abendkleid. Sie erheischt Aufmerksamkeit. Einfachheit schlüpft unbemerkt durch. Und doch ist es Einfachheit, der Freude entkommt. Klugheit tut das nicht so recht. Klugheit ist Fingernagellack. Cleverness posiert und nimmt ihr eigenes Bild auf. Differenziertheit spielt mit sich selbst Streiche.
Das Leben leben ist das Leben leben. Es ist dem Augenblick gegenüber wach sein und nicht dem Konsens über ihn. Das Leben leben ist nicht Gedanken übers Leben leben. Es ist nicht Einstudierung. Leben leben ist eine simple Begrüßung.
Wir kommen wieder einmal auf die Unschuld zurück. Sie ähnelt einem ungekünstelten Schlittschuhläufer, der dahingleitet und eine Menge Freude hat. Verfeinertheit andererseits hat Spielzüge im Sinn und bringt sie elegant, vielleicht ein wenig stilisiert, zur Ausführung.
Unschuld ist spontan, während Differenziertheit vorgefertigt ist. Unschuld ist wahrhaft dein Bestes geben.
Das Leben ist nicht langsam, sondern stetig. Das Leben ist kein abgemessener Schritt. Es mag rasch sein. Es kann so aufregend sein, dass es dich vor lauter Freude zum Umhertanzen bringt. Es kann eine schnelle Drehung oder ein Wirbelwind sein, oder ein nachmittägliches Nickerchen. Kann das Leben nicht sein, was es ist, und du ziehst eben mal für die Mitfahrt mit? Das Leben ist nicht da, damit du es antreibst oder abbremst. Kannst du nicht sein, wie du bist?
Das Leben ist keine geplante Tätigkeit. Es ist, was es ist, während es ist. Es hat nicht so, oder so zu sein. Es hat zu sein, was es ist. Ist es besser mit langen Zeiträumen oder kurzen? Ist die Schnellstraße besser als die Landstraße? Kann das Leben nicht, so wie das Wetter, bewillkommnet werden, wie es ist? Du bist weder der Jasager oder Neinsager des Wetters, noch des Lebens. Es liegt dir nicht an zu sagen: „Regen, Regen, scher dich weg und komme an einem anderen Tag wieder.“
Das Leben soll jetzt begrüßt werden, nicht später. Du kannst dich auf das Leben freuen, und doch, es ist nicht möglich, es dir im Voraus so richtig zueigen zu machen. Das Leben kann nur in seiner eigenen Zeit umschlossen werden.
Falls das Wetter nach deinem Geschmack zu kalt ist, zieh dir einen Pullover an. Und wenn es zu heiß ist, zieh ihn aus. Und wenn es immer noch zu heiß ist, dann sei erhitzt, bis es aus eigenem Antrieb abkühlt. Lasse das Leben seinen Tag haben.
Das Leben dreht sich um mehr, als was deine Kreatur labt. Es handelt von um Vieles mehr als von dir und deinen Vorlieben. Wenn dir das Leben nicht gefällt, ändere deine Deutung von ihm.
Und falls es keinen Schnee gibt und du nicht Ski fahren kannst, dann befasse dich mit einem anderen Sport.
Bei Gelegenheit habe Ich dich sagen hören, dieser Tag sei ruiniert. Deiner Erwartung wurde nicht entsprochen. Dann begegne deinem Tag auf halbem Wege. Kicke nicht die Steine auf deinem Weg. Einerlei welchen Pfad du nimmst, welcher Schutt sich in deinem Weg befindet, einerlei was für Tücken sich einstellen, gehe fröhlich deines Wegs. Dies ist Leben, von dem Wir reden. Dies ist dein Leben. Was sich auch als seine Wenden und Kehren ausweist, es obliegt dir, daraus das Meiste zu machen. Es steht dir nicht an, dich darüber zu beklagen. Wäre dir das Leben lieb, wie es sich fortwährend über dich beklagt?
Sofern dein Anzug des Lebens nicht immer gebügelt ist, wieso, dann freue dich an den Falten. Du kannst einen Boxerhund genauso unbeschwert gernhaben wie einen Pudel. Es ist nicht die Oberfläche des Lebens, die es zum Geeigneten macht.
HEAVEN # 3593 – 26.9.2010 – The Cow Jumps Over the Moon
DIE KUH SPRINGT ÜBER DEN MOND
Wandel ist der Name der Partie.
Die Sonne, die immer ist, scheint sich gleichwohl an Ort und Stelle zu bewegen, und das Licht, das sie strahlt, scheint sich mit ihr zu bewegen. Das Blatt, das du dir jetzt ansiehst, ist von dem Sonnenlicht überschwemmt! Innerhalb einer Minute kann das Sonnenlicht auf das nächste Blatt strahlen oder scheinbar noch heller oder abgedunkelter werden.
Was gibt es in der relativen Welt, was an Ort und Stelle angeleimt und nicht unerhört in Bewegung ist? Man bekommt sogar zu hören, dass ein Stein in den Atomen des Raums am Herumwirbeln ist. Wir unsererseits bekommen zu Gesicht, dass der unwandelbare Stein abgeschliffen und er sich uns schließlich als Sand kenntlich machen wird.
Ihr bleibt nicht an einer Stelle. Selbst wenn ihr euch auf beengtem Raum aufhaltet, seid ihr jetzt nicht genau, wer ihr einen Augenblick zuvor wart. Das Licht bewegt und verwandelt sich. Gewahrsein bewegt und verwandelt sich. Du bist ein Seinswesen, das immerzu ergrünt.
Das Blau des Himmels ist nicht das gleiche Blau von vor einer Minute. Das Blau des Nils mag ja mit Partikeln des Himmels übereinstimmen, oder auch nicht. In anderen Sprachen nennt man blau etwas anderes. Das Weiß deiner Augen ist nicht exakt weiß.
Deine Augen, die jetzt eben schauen, sind nicht mit deinen Augen identisch, die vor wenigen Augenblicken schauten. Deine Gedanken sind nicht die gleichen. Du wirst dich womöglich deiner letzten Gedanken nicht entsinnen, denn jetzt sind sie neu. Manchmal springen deine Gedanken von einem Ort zum anderen und wieder zurück. Sie sind in sich selbst verliebt, und drehen jedwede Möglichkeit im Spiegel des Denkens um, das sie bewohnen.
Nichts ist, wie es scheint, außer du erblickst Liebe. Liebe ist unwiderruflich, selbst wenn es nicht danach aussieht. Weder Zeit noch Raum existieren in Wahrheit, wie könnte mithin etwas in Stein gemeißelt sein oder für etwas die Stunde schlagen?
Du bist im Leben wendig. Einen Moment lang scheinen Schatten über den Mond zu laufen, und Distanz setzt dir dicht nach. Es gibt nichts ohne deine Gegenwart, das meint, ohne deine Interpretation von ihm. Die gleiche nicht-existente Zeit bewegt sich rascher als die Lichtgeschwindigkeit und langsamer als eine Schnecke. Was scheint, ist nicht. Und was nicht scheint, ist. Wie magst du das?
Was Wunder anbelangt – was ist kein Wunder? Sofern was ist, nicht ist, und sofern was nicht scheint, ist, was ist mithin kein Wunder? Sieht es nicht nach einem Wunder aus, dass du hier Meine Gedanken liest, nachdem sie niedergeschrieben wurden, und nicht davor? Und doch strömen Meine Gedanken immerfort, wie ein schöner Dunst in einer Waldlichtung. Meine Gedanken strömen selbst in einer Wüste ebenmäßig. Es gibt nichts, was nicht als Wunder bezeichnet werden kann. Bloß Ich, Der Ich nicht gesehen werde, kann nicht eine Fata Morgana genannt werden.
Ich bin ein ewiger flüchtiger Eindruck deiner selbst, und doch werde Ich nicht gesehen. Ich bin mehr wie Osmose, oder Ich bin ein inniger Part deiner selbst, der nie zaudert und gleichwohl in seiner Kurzlebigkeit gefestigt ist. Lang lebe die Kurzlebigkeit, die lange währt wie ein Stein, der zu Sand geworden ist.
Eine Partie wird ausgetragen und ist gleichwohl nicht bekundet. Auf ihr befinden sich keine Kennzeichnungen. Schiffe passieren in der Nacht und wissen es nicht. Die Kuh springt über den Mond, und die Gabel rennt mit dem Löffel davon, und damit wird eine Sage gesponnen, und mithin ist es unverwoben.
Heißt Das-Obere-Nach-Unten und Das-Untere-Nach-Oben als das Noch-Nicht-Festgelegte willkommen. Heißt die Stadt-die-auf-dem-Kopf-steht willkommen, und heißt euch, heißt Peter, Mopsy und Waldkaninchen willkommen.
Was lebt in den Annalen Gottes nicht für immer und ewig? Und wer bist du nicht, während du alles bist, was Ich BIN? Welches Abteil der Unendlichkeit kannst du sein, indessen du Alles bist?
Hejo, Ich höre das weit entfernte Trappeln der Hufschläge, und fort sind Wir.
HEAVEN # 3594 – 27.9.2010 – The Sweet Nectar of the Flower
DER SÜSSE NEKTAR DER BLUME
Was in allerhand Leben wirklich verschieden ist, ist das Gewahrsein. Dein Leben ist das, dessen du dir gewahr bist. Dein Leben ist deine Wahrnehmung. Deine Wahrnehmung bewirkt den ganzen Unterschied in der Welt. Dein Leben ist, was du siehst. Dein Leben ist, was du dir anschaust.
Wenn du im Leben Glück haben möchtest, ist es Glücklichsein, was du sehen musst.
Wenn du im Leben Entzücken haben möchtest, musst du infolge Wonne in ihm sehen. Du hast womöglich den Karren vor das Pferd gespannt.
Trage Verschlimmerung mit dir herum, und du wirst mit Sicherheit Verschlimmerung um dich haben. Sofern für dich nichts gut genug ist, wirst du Vieles erhalten, was für dich nicht gut genug ist. Sei zufrieden, und du wirst zufriedengestellt. Sei missmutig, und du wirst missmutig werden.
Weisheit ist es, deine Segnungen aufzuzählen. Es ist töricht, deine Klagen zusammenzustellen. Schlichter kann Ich es nicht sagen.
Darin besteht der Wert im Nicht-Beurteilen.
Wenn du nach Hartford möchtest, nimmst du den Zug dorthin. Wenn du Glücklichsein möchtest, dann steig in den Zug ein, der dorthin fährt. Ihr befandet euch womöglich auf dem falschen Gleis, Geliebte.
Wofür seid ihr dankbar? Das wird euch aufsuchen. Gäste, die ihr einladet, kommen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Besuch, als jene, die ihr nicht einladet. Eure Gedanken begegnen sich einander. Vielleicht denkt ihr, es sei nicht so. Ganz bestimmt sieht es nicht immer danach aus. Ich trage euch an, dass ihr auf die Chancen setzt. Das Leben ist sich-selbst-aufrechterhaltend. Stellt das auf Dauer, was ihr erstrebt.
Zoff und Spannungen sind das Gewebe der Story. Wieso jemandem eine Lasse-es-dir-gut-gehen-Postkarte schicken, dem es gut geht? Wieso jemandem Stress senden? Komme mit der Besorgnis zu Ende. Das Leben mag sich ja nicht wie deine Idee des Vollkommenen ausweisen, und doch ist es genau das, was es ist. Du hast ein Bild deines Lebens aufgenommen, und du formst dich nach ihm. Nimm neue Bilder in einem günstigeren Licht auf. Singe eine andere Weise, und welche Musik möchtest du hören?
Das Leben scheint darum zu gehen, was du dir erzählst, worum das Leben geht.
Zahlreiche unter Meinen Kindern sind unter ‚trial and trouble‘ [Versuch und Probleme] groß geworden. Wenn du in der Kindheit Kartoffeln zum Essen bekamst, ist es wahrscheinlich, dass du weiterhin Kartoffeln isst. Ihr neigt dazu, auf das zu stehen, womit ihr vertraut seid. Selbst wenn euch Kartoffeln nicht behagen, geht ihr auf sie zu. Das gleiche gilt für Spannungen. Unter Spannungen groß geworden, steht ihr bereit, sie zu bekommen. Haltet euch bereit, etwas anderes zu empfangen. Ich denke, Spannung hattet ihr genug.
Da ist eine Neigung zu verzeichnen, selbst während ihr euch an das vergangene Bild klammert, nach all dem zu lechzen, was ihr nicht habt. Ihr streckt die eine Hand heraus, und mit der anderen zieht ihr zurück. Ihr wollt, was ihr denkt, ihr könntet es nicht haben. Wisst, dass ihr sein könnt, was ihr erstrebt zu sein. Trachtet, mehr zu sein, als ihr lechzt, zu haben.
Es ist eine äußere Welt zugegen, habt indes Acht bei euch, dass ihr euch eure Güter zuliefert.
Ein Schmetterling, wartet nicht auf den Nektar der Blume, dass er sich auf den Weg zu dem Falter begibt. Schmetterlinge surren dorthin, wo sich der Nektar aufhält. Für einen Schmetterling ist es nicht diplomatisch zu warten. Er sucht sich aus, wohin er möchte. Er wählt die Blume, auf der er niedergehen möchte. Er wartet nicht auf die Blume, dass sie ihn aussucht. Die Blume mag ja den Schmetterling herbeirufen, aber sie hat auf den Schmetterling zu warten, dass er zu ihr kommt, hinwiederum weiß die Blume, wie sie den Schmetterling anlocken kann.
Sei ein geschickter Schmetterling und eine geschickte Blume. Strebe das an, was du erstrebst, und du wirst es finden, oder du wirst es zu dir her ziehen, und es wird sich zu dir auf den Weg machen.
HEAVEN # 3595 – 28.9.2010 – Dancing with Life
MIT DEM LEBEN TANZEN
Man hat sich darüber ausgelassen, dass es keine zufälligen Umstände gibt, obschon, alles am Leben hätte insgesamt nicht vorausgesagt werden können. Das Leben ist eine Überraschung nach der anderen. Ganz bestimmt gibt es Synchronizität, und gleichwohl keine Zufälle. Selbst ein Unfall ist kein Unfall. Du hast ihn nicht erwartet, und doch bist du auf ihn zugelaufen.
Es gibt Anspannung, und es gibt Entspannung. Wähle die Entspannung. Gib das Fechten und Protestieren drein. Dann wirst du die Spannung los gelassen haben.
Fliehen und Kämpfen sind für dich nicht gut genug. Hüpfe entlang und triff das Leben auf halbem Wege. Sage: „Gut.“ Sage: „Gut, Leben. Wie du dich auch verkleidet hast, du bist mein Freund. Ich habe dich aufgespürt, und du hast mich aufgespürt. Lasst uns fröhlich Hand in Hand unseren Weg gehen. Wenn das Leben schwer, wenn es sachte ist, ich lasse ins Leben hinein nach. Ich bin nachgebend. Widerstandslos, so entspannen wir uns. Widerstandslos verschmelzen wir. Ich bin kein Krieger des Lebens. Ich befinde mich auf keinem Schlachtfeld. Ich gebe meinen Widerstand preis. Auf diese Weise federe ich zurück. Auf diese Weise komme ich mit ihm zurecht.
Das Leben liebt mich. Es bedeutet mir kein Unheil. Was mir etwas zuleide tut, muss ich los lassen. Insofern als ich es zunächst nicht wollte, wieso sollte ich jetzt eng an ihm festhalten mögen?
Es ist so, dass ich mich im Leben bei einem Tanz befinde. Allerlei Partner suchen mich aus, und ich bin am Tanzen. Einigen Tanzpartnern gebe ich den Vorzug, und gleichwohl, während ich mit meinem einstigen Partner tanze, tanze ich. Ein Tanz geht zuende, und ein weiterer beginnt. Ich tanze mein lebenslanges Leben.
Mitunter gibt es auf der Leinwand einen Film, den ich voll und ganz bewundere, und dann und wann einen Film, der einem Angst macht, und allerhand Varianten; und jeder ist mein Tanzpartner, während er es ist. Ich möchte lieber tanzen als nicht tanzen. Und so drehe ich mich, und so wirble ich herum und begegne dem Leben, wie es sich zu mir begibt. Möge ich Dankeschön sagen für jeden Tanz, denn ich bin im Leben ein Tänzer. Alle Tänze sind Beleg, dass ich auf der Erde am Leben bin, und somit heiße ich meine bunt gemischten Tanzpartner willkommen. Ich drehe mich umher, und ich wirble herum, und ich tanze unter Freunden.
Es ist nicht so sehr, dass ich die Dinge nehme, wie sie kommen. Nach und nach gelange ich zu der Erkenntnis, dass es keine Faustschläge gibt, dass es einfach Leben gibt, was seinen Tanz ausführt. Ein Walzer ist ein Walzer. Ein Tango ist ein Tango. Ich treffe die Wahl, mit dem Leben zu tanzen. In Stöckelschuhen oder mit flachen Schuhen – ich tanze. In der Hitze oder in der Kälte. In Krankheit oder bei Gesundheit. Ich kann die Gabe des Lebens lieben, einerlei wer mein Tanzpartner ist, denn alle Partner sind meine Nachbarn. Ich kann meine Nachbarn wie mich selbst lieben. Ja, ich liebe meine Nachbarn wie mich selbst, nur, ich habe mich nicht die ganze Zeit geliebt.
Ich heiße das Leben in all seinen Formen willkommen. Ich heiße Beständigkeit willkommen, und ich heiße Wandel willkommen. Ich heiße das Leben willkommen, wie es sich zu mir begibt. Ich stoße es nicht weg. Ich bewillkommne das Leben, denn ich bin am Leben. Ich protestiere nicht mehr gegen das Leben. Es ist als mein Freund gekommen, und ich möchte dem Leben Freund sein. Möge ich ihm doch ein guter Freund sein.
Ebenso wie ich einen Kuchen mit den zuhandenen Zutaten backe, ebenso lebe ich das Leben. Es ist mir vielleicht nach einem Schokoladekuchen, wenn ich aber keine Schokolade in meiner Speisekammer habe, möchte ich einen Vanillekuchen backen und damit zufrieden sein. Das Leben ist immerzu auf meiner Seite, und als sein Begleiter möchte ich mit ihm entlanggehen. Ich möchte gesellig sein. Ich möchte das Leben nehmen, wie es kommt, und ich möchte freundlich zu ihm sein. Ich möchte es umfangen und ihm danken, mein zu sein.“
HEAVEN # 3596 – 29.9.2010 – What Do You Want to Be Most in the World?
WAS MÖCHTEST DU IN DER WELT AM MEISTEN SEIN?
Im Leben sieht Gleichgewicht wie ein Elefant aus, der auf der Straße entlanggeht. Wie groß ist er, und wie fest sein Schritt. Er ist imstande, ein schweres Gewicht zu tragen, und wird spielend damit fertig. Solide und im Gleichgewicht ist ein Elefant.
Ungleichgewicht ist mehr wie ein zappeliger Affe. Er kann schnell sein, er steigt in die Höhe, er springt, er stiebt auseinander, und kleine Geräusche, einem Keuchen ähnlich, entkommen ihm.
Was kann einen Elefanten erschüttern? Was kann ihn zum Erbeben bringen? Was kann andererseits einen sprunghaften Affen beruhigen? Ein Elefant ist zum Elefanten geboren. Ein Affe ist zum Affen geboren.
Du bist zu einem Menschenseinswesen geboren. Du bist weder ein Elefant noch ein Affe, und hinwiederum kannst du Eigenschaften ausbilden, die du erstrebst. In der Sache hast du die Wahl. Etwas fällt von oben runter, und du kannst wegspringen. Etwas fällt vom Himmel, und du kannst hochschauen, worum es sich wohl handelt.
Ein Elefant passt nicht in einen kleinen Platz. Der Affe durchaus. Ein Affe kann sich verbergen.
Denke bitte nicht, dass Ich den Elefanten dem Affen vorziehe. Voller Entzücken erschuf Ich beide. Jeder hat seine Vorteile, und Jeder hat seine eingeschränkte Reichweite. Ihr, Geliebte, habt andererseits volle Reichweite. Eure Wahlmöglichkeiten sind unbegrenzt. Ihr könnt die Wirksamkeit einer jeden Kreatur auf der Erde haben. Welche Eigenschaft möchtet ihr? Welche Fähigkeiten wählt ihr aus?
Diese Metapher – ein schwerfälliger Elefant sein – hat so seine Schieflage. Tatsache ist, dass ihr nicht zwischen einem Elefanten sein oder einem Affen sein zu wählen habt. Ihr könnt die Eigenschaften aussuchen, die ihr möchtet. Ihr seid nicht eingegrenzt. Ihr könnt so anhänglich wie ein Hund sein, so selbstbesessen wie eine Katze, so flitzend wie eine Maus, und so weiter.
Ihr habt die ganze Welt, um daraus auszuwählen. Und ihr habt Wahlmöglichkeiten. Das tut ihr die ganze Zeit. Ihr trefft Wahlen.
Trachtet nunmehr nach Wahlen, die ihr mögt. Ihr seid nicht angeklebt. Ihr habt viel Raum, um umherzustreifen. Heute an diesem Tag, da könnt ihr sein, was ihr sein mögt, und ihr habt nicht zu sein, was ihr nicht sein mögt. Was bewundert ihr?
Ich habe eine große Liebe und Respekt vor all den Tieren, die auf Mein Geheiß erschaffen wurden. Mit einer Entschuldigung im Sinn vor Meinen tierischen Seinswesen, stelle Ich euch die Frage – wolltet ihr gerne die Schlauheit eines Fuchses oder die Schnelligkeit eines Rehs oder die Gewandtheit einer Ziege? Auf welche Eigenschaften seid ihr am meisten aus? Dies ist Mein Punkt. Welche Qualitäten möchtet ihr, und was auf Erden könnte euch abhalten, sie zu haben?
Ein Löwe kann auf dem Gras liegen und zufrieden sein, an einem schönen sonnigen Tag ein Löwe zu sein.
Du kannst an einem sonnigen Tag auf glänzender Seide liegen und nicht zufrieden sein. In diesem Falle, möchtest du gerne ein zufriedener Löwe auf dem Gras sein, oder so wie du es bist, an einem sonnigen Tag auf einem glänzenden Seidenstoff?
Falls du aus zehn Türen auszuwählen hast, welche Türbezeichnungen hättest du gerne? Du möchtest sie nicht unbeschriftet. Du möchtest nicht Vermutungen anzustellen haben. Du möchtest imstande sein zu wählen, demnach bezeichne selber die Türen und öffne sie, um das zu finden, was du dort gerne zu finden wünschst. Du öffnest dich dir selbst. Du bist eine Schatztruhe, und es ist dir angelegen, dich mit allem anzufüllen, was du gerne sein möchtest. Du hast das nicht dem Zufall zu überlassen.
Vielleicht hast du ebendies getan. Du hattest Glück, oder vielleicht keines. Nun sage Ich, zu wählen. Wie möchtest du gerne bekannt sein? Was möchtest du der Welt übermachen? Was möchtest du in der Welt am meisten sein? Sei es.
HEAVEN # 3597 – 30.9.2010 – Often Quoted Words of God
OFT ZITIERTE WORTE GOTTES
Hallo, Helle Augen! Wacht auf. Die Sonne geht auf, und ihr habt einen Tag zum Versüßen. Der Tag, den ihr versüßt, ist wie ein Tanz. Ihr tanzt hier, und ihr tanzt da. Ihr tanzt, während ihr euer Bett macht. Ihr tanzt beim Treppe Runtergehen. Ihr backt Muffins, und ihr tanzt zum Kühlschrank und Backofen hin und her und stellt dabei das Geschirr in den Abwasch.
Zuhause oder außer Haus, ihr tanzt mit Partnern und gelegentlich in einer Tanzgruppe. Worte entkommen eurem Mund. Singt ihr eine fröhliche Weise?
An was für einem Tanz ihr doch teilhabt, und wie die Sonne ihr Schlaglicht auf euch strahlt!
Später übernimmt dann der Mond den Wechsel, über euch zu wachen. Und die Sterne tanzen zu eurem Entzücken. Und unter Lebewohl schließt ihr die Augen und lauft zum Traumland.
Euer alltägliches Leben ist ebenfalls ein Traumland. Alles, was mit gemessener Zeit verknüpft ist, ist Traum, Geliebte. Ewigkeit und Unendlichkeit sind kein Traum. Ich bin wahrhaft, und ihr seid wahrhaft, und die herandrängende Liebe und das Einssein sind wahrhaft. Es ist nicht genauso, dass Wir sagen können, das alltägliche Leben sei unwahr, denn im Alltagsleben ist Wahrheit ausgewiesen, da die Wahrheit von Uns niemals absent ist. Die Wahrheit mag beiseite gelegt sein, indes nicht absent.
Wohin kann Liebe gehen, als dorthin, wo sie ist? Wo sonst kann Einssein sein, als wo es sich aufhält? Im Traum wie in der Wahrheit, Seien ist da, und Unser zusammen Seien ist zugegen. Es gibt kein Uns Trennen, außer in Gedanken. Das Denken zieht eine Trennungslinie, wo keine Aufspaltung gegenwärtig ist.
Das Leben wurde aufgegliedert. Das Leben selbst ist einseitig gerichtet, über dem Leben wurde hingegen ein verkleidender Entwurf ausgebreitet. Ihr tanzt im Leben auf einer Überlagerung, und mithin gibt es rauf und runter, rechts und links und hoch und tief, und doch bildet keines davon das Fundament des Lebens.
Die Grundlage des Lebens hat keinen Boden und keine Decke. Du bist das Fundament. Ich bin das Fundament. Ewigkeit und Unendlichkeit sind das Fundament. Auf diesen, auf grenzenloser Ewigkeit und Unendlichkeit, ruhen du und das Leben. So wie Pflanzen aus dem Boden heraus wachsen, so wächst du aus dem Acker Gottes heraus, obschon, du bist ebenso ein Züchter und Anbauer deiner selbst.
Sprache existiert im Gefilde der Ewigkeit nicht. Sprache wächst auf dem Feld der Erde. Sie hat sich selbst aus ihren Wurzeln oder an ihrem Schopf, wenn euch das lieber ist, heraus großgezogen.
Wurde Sprache, bevor sie geboren wurde, bildhaft vorgestellt? Gab es einen Bedarf für sie? Oder kam das Bedürfnis später? Ich stelle euch diese Fragen, weil Ich möchte, dass ihr einen Augenblick lang an all das denkt, was ihr habt.
Ihr habt die Gewundenheiten, die Köstlichkeiten und die Regung des Lebens vor euch liegen und zuhanden, und ihr habt die staunenswerte Bodenkrume, aus der das Leben hervorgewachsen ist; und das Leben ist ununterbrochen am Wachsen und gestaltet sich selbst unversehens eben vor euren Augen aus. Leben ist schöpferisch, nicht passiv. Leben ist ein Prozess, ein Prozess, der noch nicht erledigt ist. Alle wachsen in diesem Feld des Lebens zusammen, wo überall Träume wachsen und Unendlichkeit und Ewigkeit strahlen, und wo du scheinst, und wo Ich scheine, und wo Unser Licht schön und hell ist.
Unser Licht ist außerstande zuzunehmen, und doch kann mehr Licht aufgezeigt und in den Blick genommen werden. In diesem Sinne gibt es indessen mehr Licht, Licht, das am Hinzukommen ist. Die gesamte Erde wird sichtlich mit Licht glitzern, Tag und Nacht, und Licht wird so bekannt sein, wie es in dem Traumland des Lebens niemals zuvor verlautbart war.
Du bist hier, um die Welt zu erhellen. Anders gesagt, du bist hier, um deinen Traum zu erhellen und ihn zu einem solch wundervollen Traum zu machen, dass alle Schöpfung sich selbst ansieht und ganz verwundert spricht: „Ah, schau dir an, was wir geträumt haben, und schau dir an, was wir sind.“
Und Ich, Gott, werde sagen: „Es ist gut.“
HEAVEN # 3598 – 1.10.2010 – Rise Up from Circumstances
ERHEBE DICH VON UMSTÄNDEN
Entsinne dich, Schuldgefühle stellen keine hohe Schwingung dar. Es ist nicht ehrenwert, sich schuldig zu fühlen.
Es schmerzt dein Herz, dass Etliche hungern, während ihr Nahrung vergeudet. Das zupft an der Stelle, trotzdem obliegt es dir, das Essen, was du zu dir nimmst, zu verdauen. Du hilfst Anderen nicht, wenn sich dein Magen aufgrund von Verdauungsstörungen schwer anfühlt. Schuld ist für sich genommen eine Art Verdauungsstörung.
Geld ist nicht dein Bewusstsein. Geld ist nicht das Heilmittel. Bewusstsein ist es. Du kannst Schuld nicht mit Geld lindern. Du kannst damit keine Wiedergutmachung erreichen.
Ein Jeder auf der Erde verdient Gedeihen. Ein Jeder auf der Erde hat es gegenwärtig nicht.
Der Mensch stellt die Frage: „Wie kann es sein, dass Gott Einige ohne Nahrung und Andere dabei im Überfluss belässt? Hier besteht ein Ungleichgewicht.“
Ja, hier liegt ein Ungleichgewicht in der Welt.
Alleinig Bewusstheit vermag Fehlstellungen zu berichtigen.
Ja, und denjenigen, die haben, gehört es, jenen zu helfen, die nicht haben. Und doch ist eine solche Hilfe ein Lückenfüller. Der Junge in Holland konnte seinen Finger nur so und so lang in den Deich halten. Sein Finger im Deich war eine zeitweilige Maßnahme. Dementsprechend ist das Ernähren der Armen ein zeitweiliges Mittel.
Höre Mir an der Stelle sorgfältig zu. Die Gegebenheiten der Geburt sind kein Zufall. Alle Umstände sind dafür da, um daraus hervorzuwachsen. Jemand in Hülle und Fülle scheint gewiss reicher zu sein als jemand, der im Hunger lebt. Wenn ihr in Verwöhntheit hinein geboren wurdet, habt ihr euch davon zu erheben. Wenn ihr in Armut geboren wurdet, habt ihr euch ebenso davon zu erheben. Jeder auf der Erde geborene Mensch wurde geboren, um sich von den Umständen, in denen er sich befindet, zu erheben.
Befindet sich jemand in einer heißen Wüste, ist es allzu leicht zu sagen: „Du musst Wasser finden.“ Indes muss jeder Mensch für sich selbst Wasser finden. Und wenn du dich in der Wüste aufhältst und du hast einen Kolben Wasser, teilst du ihn natürlich mit Anderen. Du teilst dein Wasser auf, gleichwohl leistest du in niemandem einer Abhängigkeit von deinem Wasser Vorschub.
Wenn du ein durstiger Mensch in der Wüste bist, wie wirst du denn Wasser für dich finden, wenn du glaubst, dass Andere dir zuhilfe zu eilen hätten? Es ist wahr, dass alle Brüder sind und dass alle einander helfen, hinwiederum hat sich jeder Mensch selbst zu helfen.
Wenn du Durst hast und keine andere Lösung siehst, als dass dir ein Anderer zuhilfe kommt, hast du deine Möglichkeiten beschränkt. Wenn du dir sicher bist, dass es keine andere Möglichkeit gibt, hast du das so hergestellt.
Es war einmal, da gab es keine Flugzeuge. Es bestand kein Glaube an sie. Es brauchte zwei Brüder, so habe Ich vernommen, um an die Vorstellung zu glauben, dass der Mensch imstande sei, zu fliegen, bevor das Fluggerät ins Leben gerufen werden konnte.
Glauben ist bedeutsam. Wenn du glaubst, dass das Wasser aus der Hand eines Anderen zu dir zu gelangen habe, welches Wasser wirst du dann von dir selbst heraus ausfindig machen?
Zu hören war – dem, der glaubt, sind alle Dinge möglich. Und dem, der nicht glaubt, dass alle Dinge möglich sind, sind alle Dinge möglich, wovon hat sich jener indes abgeschnitten? Ich rede vom Anheben des Bewusstseins, sodass alle Menschen auf der Erde frei und unabhängig sind und niemand bedürftig ist. An Bedürftigkeit wurde geglaubt. Welchem Zweck kann Bedürftigkeit wohl dienlich sein, außer, um auf die Möglichkeit der Erfüllung hinzuweisen? Es bedarf der Bedürftigkeit nicht. Sie ist nicht notwendig. Sie ist nicht unumgehbar.
Die Welt braucht nicht die Habenichtse, um die Habenden zu haben. Alle Bindungen des Lebens sind falsche Prämissen, und sie sind zum Darüber-Hinausgelangen.
Entmutigung ist nachvollziehbar, indes ist sie als Lebensart nicht vorgesehen. Entmutigung brütet Entmutigung aus. Habt stattdessen Mut. Zerreißt die Bänder, die euch festbinden. Öffnet euer Herz euch gegenüber. Macht niemandem und nichts Vorwürfe. Steigt an.
HEAVEN # 3599 – 2.10.2010 – A World of Peace
EINE WELT DES FRIEDENS
Die Welt hat Scherereien. Der Himmel keine. Und doch, es wird eine Zeit kommen, wann du Theater haben und Friede aufrecht erhalten kannst. Aufgeregtheit und Stille können koexistieren. Sie koexistieren jetzt. Du wirst dir dessen wohl nicht entschieden gewahr sein, da du dich derart zur Welt hin lehnst, dass alles, was du hörst, der Lärm und dein Schaudern ausmacht.
Was, Geliebte, ist Weltfrieden anderes, als das ausreichende Vorhandensein scheinbar einzelner Menschen, die um ihre Ruhe wissen, selbst während Aufruhr vonstatten geht.
Die Sache ist, dass du nicht dauernd still sitzen möchtest, ist das nicht so? Die Stille des Friedens herrscht immerzu. Ihr ist kein Entkommen, und doch entkommst du ihr mit einem Übergewicht auf die Welt. Selbst dann, wenn du auf der Bank ein Vermögen und jenes vergessen hättest, wie begütert wärst du dann?
Selbst wenn du der reichste Mensch auf der Welt bist, sofern du indes durch Werbung und Geisteshaltungen vonseiten der Welt beeinflusst wurdest und überzeugt bist, dass du an etwas erkranken werdest, wie begütert bist du dann?
Selbst wenn du im Sinne der Welt körperlich schön bist und meinst, du solltest dünner oder beleibter, oder größer oder kleiner sein, wie schön bist du dann? Du könntest meinen, du seist schön, und du wirst herumgehen und reden wie jemand, der schön ist. Jedenfalls bist du derjenige, der zu wissen hat, wie schön du bist.
Wer außer dir hat zu wissen, dass du gesund, reich und schön bist. Du bist der stramme Endkunde.
Was weise angeht – du bist weise gewesen, und doch hast du deine Weisheit mit Torheit wettgemacht. Jedenfalls bist du dabei, weiser zu werden. Und in Meinen Begriffen – du bist dabei, ebenfalls jeden Tag gesünder, reicher und schöner zu werden. Ich sage, in Meiner Bezugswelt. In Meinem alltäglichen Erleben kannst du nicht schöner, noch auch gesünder oder begüterter sein. Ich habe dir vollkommene Gesundheit, Reichtum und Schönheit verliehen. Was du bist und eh und je warst, habe Ich im Blick.
Ich habe sogar die unterliegende Ruhe von dir im Blick, die Ruhe, die du vor dir selbst verborgen gehalten hast. Vielleicht bist du durch die eine oder andere Tätigkeit vor dieser Ruhe davongelaufen. Manchmal ist Ruhe das Letzte, was du möchtest. Gemütserregung trägt mehr Pfiff an sich. Lasst uns das geradewegs aussprechen – du warst öfters in der Stimmung für Pep und selten in der Stimmung für Ruhe. Du ziehst Unheil der Stille vor –, so lange bis Stille – bis das, was du Stille nennst – kommt und sich neben dich setzt, zumindest.
Lasse der Gemütserregung ihren Lauf, der angenehmen wie der unangenehmen, währenddessen du die Stille nahe an dir hältst. Lasse einen Fluss wüten und seine Ufer überfluten; er hat trotzdem noch seine Ufer. Es ist schlicht so, dass er sie überschwemmt hat. Er wird sich merklich beruhigen. Die Stille wartet auf ihn. Nicht anders hier – die immerzu geduldige Stille wartet auf dich, dass du sie zur Kenntnis nimmst und ihr neben dir einen guten Platz anbietest.
Wie viele Male hast du im Leben einen wichtigen Gegenstand verloren, deine Schlüssel, dein Handy, die Telefonnummer von jemandem, und im Eigentlichen ist es überhaupt nicht verloren. Es liegt genau da, wo du es gelassen hast. Und nach allem hin und her findest du es. So steht es mit der Stille, die Ich auf dich hinab gegossen habe.
Ich habe nichts ausgelassen, als Ich dich erschuf. Du bist inwendig reichlich mit Ruhe versehen. Selbst wenn du keine Gliedmaßen hast, bist du vollständig. Du hast Bewusstsein, und du hast die Mittel, um Unser Nahesein zu erkennen. Eure Kenntnis ist alles, Geliebte. Eure Kenntnis eurer Vollständigkeit ist alles, keineswegs die Kenntnis von Fehlendem. Ich bin eure Vollständigkeit. Ich bin eure Totalität. Ich bin eure Wissendheit. Ich bin alles, was ihr zu wissen braucht, denn Ich BIN Alles Was Ist, und demnach seid ihr das.
Wenn ihr eine Aprikose haben möchtet, und ihr habt einen Aprikosenkern, so habt ihr eine Aprikose. Erkennt, ihr habt sie. Sie wird sich kundtun. Seid eingedenk, in dem Gefilde, von dem Ich rede, gibt es keine Zeit, auf die zu warten ist. Es gibt keinen Aufschub. Es gibt Jetzt, für immer und ewig Jetzt, und im Frieden im Jetzt haben Wir für immer und ewig Unseren Wohnsitz.
HEAVEN # 3600 – 3.10.2010 – You Are the Light
DU BIST DAS LICHT
Wie schön seid ihr, Meine Erschaffenen Seinswesen, geschaffen, darum kann die Sonne aufgehen und bewundert werden, und darum könnt ihr euch selbst mitsamt der ganzen Welt aufgehen sehen, sodass ihr zu eurem eigenen, Wirklichkeit gewordenen Traum werden, sodass ihr so sehen könnt, wie Ich sehe, und das bezaubernde Bild, das ihr seid, erkennt. Ihr seid ein Lichtstrahl, der hell hervorstrahlt, und doch habt ihr euer Licht vor euch verborgen. Dies überreicht euch den Anlass, euch selbst aufzuspüren. Entdeckt euch jetzt.
Ihr befandet euch in einem Kokon, den ihr selbst herstelltet. Ihr könnt dort nicht immer bleiben, denn ihr seid insgesamt gesehen etwas anderes. Ihr seid Mein Licht, und ihr seid Mein Geist, und niemals sollen die Zwei scheiden. Was wahr ist, ist wahr. Was Illusion ist, ist Illusion. Illusion fällt ab. Die Wahrheit bleibt. Du und Ich, Wir bleiben bestehen. Wir verharren als Einssein. Wir waren und sind immerfort. Der Wahrheit ist nicht zu entkommen, nicht für längere Zeit.
Natürlich, lange gibt es nicht. Ewigkeit ist nicht lange. Sie ist ewig aber nicht lange. Sie ist eben hier. Lange und kurz existieren nicht wirklich. Ganz bestimmt scheinen sie zu existieren, aber das Scheinbare ist nicht immer so.
Was nicht bestehen bleibt, war niemals. Strohfeuer, das gab es nie. Das Du, von dem du dachtest, du seist es, existiert nicht. In diesem Sinne existierst du nicht. Alle Dürftigkeit, die du zu sein dachtest, bist du nicht. Du bist Weite. Du hast Dürftigkeit auf dich gemalt. Du mochtest die Verkleidung. Du spieltest gerne mit ihr. Du hast dich mit der Illusion gekleidet, um in ihr herumzuwandern, ja gar um dich über sie zu beklagen, und doch warst du die ganze Zeit das reale Ding. Du bist Seiend. Du bist Mein Seinswesen.
Du vermagst dich im Spiegel selbst nicht zu sehen. Du siehst im Spiegel Illusion. In Wirklichkeit bist du die Schönste von Allen, aber du siehst deine Schönheit nicht. Du siehst einige Schnörkel und nennst sie du.
Diese Illusion, die du ist, ist ebenfalls schön anzuschauen. Eine jede Nuance von dir ist schön anzusehen, allein, du siehst nicht. Du siehst Einzelheiten und lässt dich auf ihnen nieder, und, auf deinem Seien, dort siedelst du nicht.
Und nach wie vor sind Wir hingegen Ein Einssein, und du hüpfst in Mein Herz, und bist niemals fortgegangen. Das ist nicht das erste Mal, dass du dich selbst zum Narren gehalten hast. Mache Mir bitte keine Vorwürfe für deine missliche Lage. Wenn du Vorwürfe machen musst, dann mache Mir Vorwürfe für die Gelegenheit, die vor dir liegt. Du hast diese Affäre ebenso begonnen wie Ich. Du kannst aus dieser Schlaufe herauskommen, die du dir angelegt hast. Du, der du mit Mir wegfliegst – du kannst dich in die Sache einweihen. Du bist das Herz von Mir und in Meinem Herzen gegründet, ebenso wie Ich in dem deinen. Bei Uns gibt es kein Dazwischen, denn Wir sind Eins. Ich BIN Eins, und du bist Eins. Es gibt nichts anderes, was du sein kannst. Alleinig in der Illusion kannst du etwas anderes als Reine Liebe sein.
Ihr spielt Räuber und Gendarm, Geliebte. Es handelt sich um eure Wahl. Es ist euer Freier Wille. Macht Mir für den Freien Willen Vorwürfe, Geliebte. Nennt mich rechenschaftspflichtig. Und nennt euch ebenfalls verantwortlich.
Ihr findet euch womöglich in einem dunklen Wald, und das ist Illusion. Einerlei wie real erscheinend, das ist eine Illusion. Jenseits der Dunkelheit, außerhalb des Dunkels liegt das Licht. Das Licht ist echt, und Dunkelheit ist unrichtig. Es besteht ein ziemlicher Anflug von Dunkelheit, ja, dennoch ist die Dunkelheit nicht echt. Hört auf, die Dunkelheit anzuschauen und fangt an, das Licht zu erblicken, das ihr seid.
Licht existiert, um erblickt zu werden. Licht existiert, damit du es verstrahlst und siehst. Je mehr Licht du verstrahlst, desto mehr Licht wirst du erblicken.
Sieh Licht. Sieh jetzt Licht. Du bist das Licht.
HEAVEN # 3601 – 4.10.2010 – Awake with God
WACH MIT GOTT
Wenn dir das Schlafen schwer fällt, dann denke an Mich. Anstelle Schäfchen zu zählen, denke an Mich. Wenn du nicht schlafen kannst, bleibe bei Mir wach. Weile eine Zeitlang bei Mir. Die Zeit, die du mit Mir verbringst, wird nicht umsonst sein.
Es ist besser, die Zeit mit Mir zu verbringen, als darüber zu murren, dass du nicht schlafen kannst! Es gibt schlimmere Dinge, die passieren könnten, als dass du mit Mir wach bist.
Womöglich möchte Ich gerne deine Gesellschaft. Hast du etwas dagegen? Und mache dir keine Sorgen über morgen. Du kannst morgen ausgeschlafen sein, ausschließlich wenn du das so findest. Gehe früher schlafen, und das Einschlafen wird dir wohl leichter fallen.
Dein Schlaf der letzten Nacht ist nicht das Wichtigste in der Welt. Er ist für deine Existenz nicht lebensentscheidend.
Was ist das Wichtigste in der Welt? Du hast recht, es ist die Liebe. Sobald du nicht schlafen kannst, liebe es, dass du wach bist. Liebe den Schlaf, wenn er kommt, und liebe die Wachheit, wenn der Schlaf nicht eintrifft. Was wäre, falls du schlicht den Wunsch zu schlafen liebtest? Was wäre, falls du schlicht das Gähnen und deine Augen Reiben liebtest?
Für dich ist es eine gute Erholung, wenn du dich nicht widersetzt, wach zu sein. Wie leicht ist doch das Leben, sobald du sagst: „Gut, Leben, sei wie du bist. Ich möchte mit dir heute ohne weiteres Aufhebens einhergehen. So möchtest du es gerne, dann soll es so sein.“
Ganz bestimmt wird der Schlaf nach und nach kommen. Warst du nicht bisweilen schläfrig und bestrebt, wach zu bleiben!
Der Schlaf kommt und geht, wie er möchte, und das Leben kommt und geht nach seiner Façon. Das Leben ist nicht wie eine Armee Soldaten, die jeden Tag planmäßig die Stiefel poliert. Das Leben scheint seinen eigenen Zeitplan zu haben, und du hast darüber nicht immer das Sagen. Gib dem Leben etwas Schlupf. Lasse was es ist in Ordnung so sein. Werde beim Leben nicht zum Zuchtmeister.
Papier, Schere, Steine. Du bist nicht der uneingeschränkte Zuteiler dessen, was du erhältst. Du bist der Festsetzer dessen, was du mit dem anstellst, das du erhältst.
Schlaflosigkeit ist ein guter Wall, auf den du stößt. Sie bringt Schätze aus dir heraus, von denen du nicht wusstest, dass du sie hattest. Das Leben möchte dich geduldig machen. Im Leben bist du der Stein, den der Ozean glättet. Der Ozean macht die rauhen Kanten des Steins geschmeidig. Er kann vom Meer und dessen Hartnäckigkeit nicht davonlaufen. Glätten ist eine Manier des Lebens für das Leben, unterdessen es dich in seinem Umschluss hält.
Du bist des Lebens leuchtendes Beispiel. Du bist Papier, und du bist ebenfalls die Schere. Du schneidest dich selbst und nennst das Leben. Wie Papier wirst du vom Meer geschoben und gezogen, und hier und da kannst du eingerissen werden, und trotzdem bist du nicht auseinander gerissen. Nach wie vor bist du Papier oder Schere oder Stein. Und du bist Leben ebenfalls. Und du bist das Licht des Lebens.
Heute Nacht wirst du gut schlafen, und am nächsten Morgen wirst du gut aufwachen. Einerlei in welchem Erdrutsch des Lebens du dich befindest, du wirst von ihm aufstehen und weitergehen. Beharre nicht dauernd auf deinem Weg, und bleibe dennoch im Leben bestehen. Du bist angelegt, im Leben fortzubestehen. Du bist angelegt, unablässig vorwärtszukommen.
Lasse die Vergangenheit ruhen. Heute ist ein neuer Tag, und morgen ein weiterer, ein Tag, dir mit einer sauberen Schiefertafel zugeliefert; mit einer sauberen Tafel, sofern du keine Protestliste aufzeichnest. Triff die Wahl, das Leben zu dir kommen zu lassen, wie es zu dir kommt. Du bist ein Empfänger des Lebens und seinem Anliegen keineswegs ein Märtyrer. Segne das Leben, und gesegnet wirst du sein.
HEAVEN # 3602 – 5.10.2010 – Adrift from the Ocean of Love
VOM MEER DER LIEBE ABGETRIEBEN
Habe Ich dich, oder hast du Mich? Was ist dabei der Unterschied? Im Einssein, da betrachten Wir die Liebe Unseres Einen Herzens. Dass Ich du bin und dass du Ich bist, ist ein Spiel mit Wörtern, denn alleinig Einssein ist. Einssein ist reichhaltig und niemals einsam. Ich bin nie einsam, hinwiederum ist es dieser Partikel, als den du dich bezeichnest, des Öfteren. Einsamkeit könnte man als eine Gegebenheit des Lebens bezeichnen. Niemand mag sie, und doch existiert bei Meinen Kindern eine Neigung, an ihr festzuhalten, als wäre die Illusion des Getrenntseins etwas Kostbares. Das Gute ist, dass Einsamkeit euer Herz plötzlich befällt und sticht. Euer Herz, das weiß, dass Einsamkeit eine Fiktion ist. Die Einsamkeit quetscht die Wahrheit aus euch heraus. Sie führt euch zum Bekennen. Sie führt euch zum Bekenntnis Unseres Einsseins. Sie bringt euch dazu, den Pflaumenkern der Wahrheit auszuspucken.
Es besagt etwas, einsam zu sein. Es besagt, ihr sehnt euch nach dem Erleben dessen, was das eure ist, und wovon ihr euch dennoch weit weg empfindet. Das Gegenstück zur eingebildeten Einsamkeit ist das Einssein des Einsseins. Einssein ist nicht einsam. Ein vermeintlicher Partikel des Einsseins erlebt Einsamkeit, weil er sich in seiner Einbildung von dem Ganzen entfernt hat. Es existiert kein ödes Eiland. Weggedriftet vom Ozean der Liebe, lechzt ein Partikel des Ozeans nach Allem von Sich Selbst. Schon immer ist die Idee von Trennung grotesk. Sie ist allzu grässlich, als dass man sie sich durch den Sinn gehen lassen möchte.
Somit sind Wir hier in Unserem Wundervollen Einssein, und das eingebildete Du stellt sich dich abgeschieden vor, und du suchtest dir eine solche oder solche Clique aus, um dich vor dem entsetzlichen Gefühl der Abgesondertheit abzuhalten, was ein absurdes Empfinden darstellt, da Alleinig Einssein Ist. Du bist Eine Gesamtheit von Liebe. So ist es. Du bist kein „anderer“. Es gibt keinen „anderen“. Alleinig Einssein ist. Du wirst das Licht in deinem Herzen ausgeknipst haben. Vielleicht hast du dich verleitet; hast zu dir gesagt: „Du bist alleine hier. Du bist nur ein Fleck in der Welt. Du hast keine gefestigte Stellung, denn du stehst alleine da. Liebe hat sich von dir absentiert.“ Und danach schlägst du dir auf die Brust und weinst um dich selbst.
Geliebte, weint um eure Eselei, solch einer Auffassung anzuhängen. In der Tat, eure Einbildungskraft ist groß. Ihr könnt euch sogar Alleinheit einbilden. Ihr könnt euch Alleinheit einbilden, ihr könnt euch alles einbilden. Ihr habt euch Nichtsheit als Leerheit vorgestellt, anstatt die Allesheit der Nichtsheit zu erfassen. Ihr habt euch von eurer angeborenen Wahrnehmung des Ganzseins absentiert. Einssein ist kein Splitter. Einssein ist Alles Davon. Ihr seid kein Span. Ihr seid Alles. Ihr seid Alles, ihr habt euch bloß von der Wahrheit entsetzt. Ihr seid irgendwo zu einer abgelegenen Allee abgewandert, und jene Allee bezeichnetet ihr als Nachweis für Einsamkeit. Ihr, die ihr in Meinem Herzen euren Sitz habt, habt euch als weit weg von der Liebe kundgegeben.
Ihr besitzt nichts außer Einssein, und doch habt ihr euch ihr versagt. Ihr habt euch das Wahlrecht für euer Vermögen, Einssein zu empfinden, entzogen. Ihr vermögt euch nicht vom Einssein zu trennen, indes könnt ihr euch vom Gewahrsein des Einsseins absondern, und ebendas habt ihr getan.
Im Leben ist es so – wenn ihr eine einsame Gasse entlang gegangen seid und bemerkt, dass es hier eurem Dafürhalten nach nicht langgeht, macht ihr kehrt und sucht die Straße auf, auf der ihr meintet, gewesen zu sein.
Besser, ihr macht das verlustig gegangene Empfinden des Einsseins ausfindig, als dass ihr weiter auf der Gasse bleibt und darüber trauert, dass ihr auf diesem dürftigen Sträßchen verschollen gegangen seid. Besser, ihr steht auf und findet eure wahre Adresse. Eure wahre Adresse ist dort, wo Ich Wohnung nehme. Eure wahre Adresse ist der Himmel, oder, falls euch das lieber ist, eure wahre Adresse ist derzeit der Himmel auf Erden. Allerdings existiert keine Erde, Geliebte. Der Himmel ist zugegen, Ein Himmel, Ein Herz, Ein Gott, Ein du ist zugegen.
HEAVEN # 3603 – 6.10.2010 – On the Threshold of Understanding
AUF DER SCHWELLE DES VERSTEHENS
Tragt im Sinn, dass niemand mit euch in Einvernehmen zu stehen hat. Niemand hat zu verstehen, was ihr sagt. Niemand hat zu wissen, was ihr meint. Niemand muss euch verstehen. Niemand hat euch zu bewundern, wertzuschätzen, zu würdigen. Niemand muss irgendwas tun. Ausschließlich ihr, Meine Geliebten, ihr habt Andere akzeptierend zu sein. Falls ihr nicht annehmend seid, gibt es im Leben Angelegenheiten, die ihr am Wegesrand los zu lassen und aufzugeben habt.
Alles ist von keiner großen Tragweite. Es ist nicht ausschlaggebend, dass dich jeder versteht und wertschätzt. Falls du meinst, sie müssten das, verursachst du dir selbst Kummer. Alles geht bei der Wäsche raus und führt zum Guten.
Nicht jeder in der Welt verehrt Mich. Sprich, sie bekennen sich nicht zu ihrer tiefreichenden Einschätzung der Realität, die Ich BIN. Ihr bekommt keineswegs zu sehen, wie Ich, was diese Angelegenheit betrifft, ein Gezwitschere eröffne. Wieso sollte Ich das tun mögen? Und wieso ihr?
Kenne deinen Wert, und der Eindruck aufseiten des einen oder anderen wird nicht so notwendig erscheinen. Du brauchst kein derart ureigenes Interesse daran zu haben, was sonst jemand denkt oder fühlt oder nicht denkt oder nicht fühlt. Das ist deren Geschäft, nicht das deine. Menschen haben ihre vorüberziehenden Grillen. Ihnen ist stattgegeben, ihre Irrtümer zu haben. Es ist unangebracht, wenn sie dich beurteilen. Es ist ebenso unstatthaft, wenn du deren Versehen beurteilst.
Du kannst den köstlichsten Kuchen backen, der je gebacken wurde, und irgendwer wird sein Kuchenstück davon nicht ganz aufessen. Gib ihm nicht vor, dass er es aufisst. Die Tatsache, dass er seine Gabel weglegt, ist es nicht wert, darüber zu duellieren.
Wenn jemand den Teller in deiner Hand wegschiebt, na gut, das ist in Ordnung. Nicht jeder hat dich zu schätzen. Es obliegt indes dir, dass du Andere genug wertschätzt, sodass du ihnen ihren Raum und ihre Gedanken einräumst. Es geht schlicht nicht darum, zu entscheiden, was ein Anderer denken sollte. Ihnen ist es angelegen, ihre eigenen Gedanken zu denken, einerlei wie unrichtig sie dabei liegen.
Dein Wertsein ist nicht auf die Einschätzung von dir durch einen Anderen angewiesen. Du bist bereits wohlbehalten in Meinem Herzen. Ich setzte von dem Augenblick an, als Ich an dich dachte, einen hohen Wert auf dich. Wie hätte Ich es doch gerne, dass du darum weißt, dass du das wirklich erkennst, dass du darum fraglos weißt, dass du das über alle Zweifel erhaben erkennst. Selbst wenn du um zehn Prozent Meiner Liebe für dich wüsstest, hättest du eine andere Luft um dich herum, und du würdest die Gedanken Anderer nicht so ernst nehmen. Deren Gedanken kommen und gehen. Du bist nicht die zuvorderste Sache in ihrem Sinn. Du bist eine unter vielen.
Lasse nicht deren Meinung oder Einverstandensein oder Nicht-Einverstandensein das Allererste in deinem Geist sein. Mit Sicherheit, dein Geist ist für größere Dinge ausgewiesen. Du bist kein Detektiv, der die Gedanken Anderer aufzustöbern und Bilder von ihnen aufzunehmen hat. Lasse deinen Geist seine eigene Tagesordnung haben. Sei weniger daran angeheftet, was Andere denken oder fühlen mögen. Komme näher zu Mir.
Das ist stets Mein Ansinnen an dich. Meine nicht, Ich sei arrogant, insofern als Ich der Auffassung bin, dass Aufmerksamkeit auf Mich stets die Antwort darstellt. Komme näher zu Mir, und du weilst näher am Frieden, an der Liebe, am Glück, an der Gesundheit, an der beifälligen Zustimmung und an all den liebenswerten Essenzen des Lebens, nach denen du derart trachtest. Ich bin der Schatz am Ende des Regenbogens. Ich bin auch jetzt soeben der Schatz ohne Ende. Ich bin auf der Erde, und doch bin Ich nicht auf sie beschränkt. Du genauso wenig. Komm und fliege mit Mir weg. Erhebe dich zu neuen Höhen, wo Abschätzungen nicht ausgefertigt werden, wo alleinig Wahrheit ist, wo Fiktives nicht existiert. Komme mit Mir zu einem höheren Ort, wo Liebe und Verständnis im Überfluss vorhanden sind.
Das Verständnis, das ihr euch von Anderen wünscht, ist das Verstehen, was euch zu finden, und es fortan auszuhändigen anliegt. Und das ist die Schwelle, auf der ihr euch befindet, Geliebte. Ihr befindet euch auf der Schwelle des Verstehens. Ihr seid beinahe da.
HEAVEN # 3604 – 7.10.2010 – The Trail You Leave
DIE SPUR, DIE DU HINTERLÄSST
Wenn etwas existiert, gibt es stets eine Menge davon. Du siehst das sehr wohl, wenn es sich auf Schwierigkeiten beläuft! Sieh es genauso, wenn es sich auf Segnungen beläuft.
Und falls du das hast, was man in der Welt Scherereien nennt, so wisse, dass Probleme haben keineswegs meint, dass du nicht gesegnet bist.
Wir können den Anfang von dem Grundstock her nehmen, dass du noch nicht anfänglich erkennst und einsiehst, wie gesegnet du bist. Richte dich auf Segnungen aus, und deine Segnungen werden sich unmittelbar vor deinen Augen vervielfältigen. Segnungen werden aus den Löchern kriechen. Scherereien sind hervorgekommen, wieso dann nicht Segnungen?
Schwierigkeiten werden trotzdem fortbestehen oder neu hinzukommen. Problemen entkommt keiner auf der Erde. Selbst dann – die Art und Weise, wie du das Leben einer Musterung unterziehst, ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein vorhersagendes Anzeichen dafür, was herankommen wird. Steuere von einer Problem-Mentalität weg. Das soll nicht besagen, dass du Probleme erschaffst und dass du mithin die Ursache bist. Es soll besagen, dass deine Einschätzung deines Lebens von Belang ist. So zum Beispiel – du könntest gebeutelt sein, dass dir klar wurde, dass du nur noch $15.00 auf dem Konto hast. Ein Anderer könnte ganz entzückt sein, dass das Konto überhaupt noch ausgeglichen ist. Das Leben ist, wie du es siehst.
Entzücktsein ist ein guter Indikator für die Zukunft. Je mehr Entzücken dich berückt, umso mehr Entzücken wirst du haben. Je mehr Scherereien du wahrnimmst, umso wahrscheinlicher ist es, dass du mehr Probleme zu dir her ziehen wirst. Wovon Ich rede, ist, dass du die Gestimmtheit setzt. Wenn du Romantisches haben möchtest, ist es sinnvoll, dass du romantische Musik anstellst. Wenn du Unwetter möchtest, lege Gewitter-Musik auf. Setze die Stimmung davon, was du möchtest, und du ermutigst es, heranzukommen. In deinem Leben ein positives Muster aufstellen ist eine gute Idee. Es garantiert nicht die Resultate, die du dir erwünscht, indes garantiert es dir, dass du in der Zwischenzeit im Leben mehr Vergnügen einfahren wirst. Ein mürrischer Gesichtsausdruck bringt mit höherer Wahrscheinlichkeit einen mürrischen Gesichtsausdruck herbei. Ein Lächeln zeitigt mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Lächeln.
Hier geht es nicht um eine Weltwissenschaft, das verstehst du. Unter den Gesichtspunkten der Welt, dort ist das, was du gibst, nicht notwendigerweise das, was du zurück bekommst. Unschuldige haben gleichfalls Schwierigkeiten. Und diejenigen, bei denen es nicht danach aussieht, sie seien es wert, dass ihnen Vergütungen zukommen, erhalten ebenfalls Herrlichkeiten. Durch die Oberfläche des Lebens kannst du nicht alles erfassen, was vor sich geht. Unter weltlichen Gesichtspunkten rechnet sich das Leben nicht dauernd. Es liegt etwas durchaus Begründetes in: So wie du säst, so wirst du ernten. Zur selben Zeit ist es so: Nicht jede gepflanzte Frucht kommt hoch.
Sofern du Gutes tust, und sofern es den Anschein hat, als würde das Gute nicht zu dir zurück kommen, dann freue dich, dass du Gütigkeit gabst. Jemand hat deine Gütigkeit entgegengenommen. Sie wird zu dir aufschließen. Sie wird irgendwo zu einem Anderen aufschließen. Du hast in der Welt etwas Gutes getan. Du gabst eine gesegnete Wohltat. Sei froh über das Gute, das du getan hast.
Nimm das Gute, was du getan hast, in Betracht wie ein Findelkind, das du an der Kirchentür ablegst. Jemand wird es finden und sich freuen. Weil du dort ein Findelkind ablegst, bedeutet nicht, dass du eines zurück erhältst, ebenso ist es dir nicht von Nutzen zu meinen, du müssest es zurück bekommen. Wenn du gibst, setzt du dein Geschenk ab. Du forderst es nicht fortwährend zurück.
Der Name der Lektion heißt Loslassen. Heißt mit Sicherheit: Bedauern los lassen. Lasse Fehler los, die du wissentlich oder unwissentlich begangen hast. Lasse ebenfalls all das Gute los, was du getan hast. Sieh dich nicht nach Entlohnung um.
In kommenden Zeiten wirst du zurückblicken, und die Spur der Gütigkeit sehen, die dir hinterherlief. Sieh jetzt den Pfad, der vor dir gebahnt wird. Flitze zu ihm hin.
HEAVEN # 3605 – 8.10.2010 – The Shoes You Stepped Into
DIE SCHUHE, IN DIE DU GETRETEN BIST
Alles wurde in Bewegung versetzt. Die Welt dreht sich. Die Wellen kommen und gehen. Nicht anders als Atome -, ihr, die ihr unübertreffliche Stille seid, scheint auf der Erde niemals ruhig zu sein. Ununterbrochen gleitet ihr in den Lauf eures Lebens. Ihr begegnet eurem Leben. Ihr erklimmt den Hügel eures Lebens, und ihr purzelt ihn herunter. Ihr erholt euch. Unablässig erkundet ihr die Rutsche eures Lebens. Ihr, die ihr das Leben erforscht und mehr und mehr Riefungen des Lebens ausfindig macht, Riefungen, die wie Stöcke angelegt sind, ihr stellt euch fürderhin die Stöcke zusammen und wandelt sie in euer Leben um. Ihr macht etwas aus ihm. Manche erforschen den Norden, manche den Süden, und manche die Erde mehr als den Himmel, indes erkunden alle den Himmel. Eine unwiderstehliche Attraktion ist vorhanden. Spottet über den Himmel, so viel ihr wollt, ihr erwünscht ihn euch, und ihr wollt, dass er euer ist. Dies ist euer Gang im Leben.
Die Botschaften sind ausgebracht worden. Ihr habt sie ausgesandt, und ihr bekommt sie. Es ist, als hättet ihr sie noch nie zuvor gesehen, und doch sind es die Botschaften, die ihr aussandtet. Ihr erinnert euch nicht mehr an sie, indes könnt ihr sie euch wieder in Erinnerung rufen. Das Leben ist eine Meile per Minute schnell, und ihr vermögt mit der nicht-existenten Zeit nicht mitzuhalten.
Euer Leben ist ein Brief, den ihr an euch schreibt. Ihr schriebt ihn vor langer Zeit. Ihr habt Fühler ausgesandt. Ihr machtet euch Einbildungen. Ihr stelltet euch Kleinheit vor. Eure Vorstellungskraft war groß. Eure Größe hattet ihr euch nicht vorzustellen, insofern als sie zutreffend war. Gleichwohl, ihr pflanztet Beerenbüsche in eurem Geist und nunmehr pflückt ihr die Beeren. Alles ist, wie ihr geschrieben habt, dass es sei. Ihr seid sicher, eine derartige Geschichte würdet ihr niemals niederschreiben, aber eure Geschichte entkam eurer Feder. Sie trägt eure Handschrift.
Die Botschaften wurden ausgesandt, und ihr habt sie ausgesandt. Ihr begegnet euch an jeder Wende, indes erkennt ihr euch selbst nicht. Das Wahre Du überschneidet sich nicht so recht mit dem dramatischen Schauspieler, der eine hastige Version deines Lebens zur Aufführung bringt. Euer Leben fühlt sich in etwa wie die Zugwirkung von Toffee an. Ihr habt die Gestalt des Toffee, die euch so am Herzen liegt, vielleicht noch nicht herausgezogen und geformt. Selbst obschon es kam, dass es in eine andersartige Form gezogen wurde – das Toffee, an dem gezogen wird, hat einen Engel, der hinter ihm steht. Das bist du.
Einen Zentimeter mitgefangen, einen Kilometer mitgehangen. So spielt ihr das Spiel Leben mit eurem Blatt, und gleichwohl seht ihr von der Seitenlinie her zu. Ihr seht euer Leben, wie es vor euch daherläuft. Es umkreist euch. Ihr könnt euch nicht mit euren Ein- und Auswirkungen und mit der Manier, wie ihr Wege zurücklegt und am Umhergehen seid, unter einen Hut bringen.
Jetzt im Augenblick erhebt ihr euch zu eurer wahren Höhe. Jetzt im Augenblick seid ihr nicht willens, euch mit weniger zufrieden zu geben. Jetzt im Augenblick seid ihr voller Bestimmtheit, mehr zu sein als die Rolle, die ihr spieltet und die ihr früher einmal meintet zu sein. Jetzt im Augenblick lechzt ihr, euer Reales Selbst zu spielen und nicht diese Charaktere, in deren Schuhe ihr geschlüpft seid. Jetzt im Augenblick habt ihr den Wunsch, aus dem Kostüm herauszutreten, was euch angelegt wurde. Jetzt ist das Reine Selbst gut genug für euch. Ihr wisst, der Part, den ihr spielt, ist ein Part, den ihr spielt. Ihr wisst, die Rolle, die ihr spielt, ist Phantasie, dies, selbst obschon ihr nicht erkennt, wie ihr in die Schuhe, die ihr anhabt, gelangt seid.
Heute könnt ihr euch als der Schmetterling, der ihr seid, den Blicken freigeben. Wird das Reale Du sich erheben? Das Reale Du wurde lange, bevor das Stück begann, in Bewegung versetzt und jetzt kannst du all die Geschichten los lassen, die du erzähltest.
Du, der du immer ein Prinzchen warst, gibst dich jetzt als König den Blicken frei. Du warst nie die Geschichten, die du erfanden hast. Du hast nie an sie geglaubt, und doch hast du sie fortgesetzt. Dereinst befandst du dich auf einem Karussell, und jetzt steigst du von ihm herunter, und hebst an, wo du den Anfang genommen hast.
HEAVEN # 3606 – 9.10.2010 – Humbly Accept What God Says You Are
BESCHEIDE DICH DAMIT, WAS DU LAUT GOTT BIST
Du spielst das Leben nach dem Gehör. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Selbst wenn du vorausdenkst, denkst du nicht wirklich. Du richtest eine Menge mehr Denken hinter dem Fakt aus als vor ihm. Bedauernde Empfindungen sind dir vertrauter als deine Bescheide im Voraus einsehen. Dein Denken läuft entlang der Redensart „Blinder Eifer schadet nur“, und du schränkst deine Optionen ein.
Diese Redensart trifft eine Aussage, und doch stimmt sie nicht. Engel erhellen die Welt, wo immer sie auftreten. Es gibt keinen Ort, wohin Engel nicht gehen mögen und gerne gehen mögen, denn ein Engel wandelt die Straße um, auf der er wandelt, oder er fliegt obendrüber.
Obendrüber, das ist ein gutes Wort. Schwingt euch über euch selbst hoch.
Engeln ist es nicht nach Resultaten. Sie gehen dorthin, wohin sie ihr Herz nimmt. Sofern sie Müll sehen, heben sie ihn auf, hingegen haben Engel keine Beweggründe. Sie haben Impulse, und ihre Impulse sind natürlich Liebe. Engel lassen sich nieder, wo sie sich niederlassen, und sie stellen keine Fragen. Sie liefern den Duft der Rosen aus. Engel wissen wie lieben geht, und wie unvoreingenommen Liebe ist. Nicht anders als das Postamt, stellen Engel ihre Post zu, einerlei was und wem.
Du bist ein Engel. Du bist ein Engel, gefolgt von Engeln. So wie Ich halten dich Engel umarmt. Engel halten Engel. Engel erkennen dich an deiner Engelheit. Alles Sonstige, dem du dich verschrieben hast, zählt nicht. Einzig die Wahrheit wird angerechnet. Keine einzige unter den Ausflüchten wird zugerechnet.
Ungeachtet all des Blödsinns im Leben – dein Engelsein wurde nie abgebrochen. Der Traum, den du hast, ist, dass du ein gefallener Engel seist. Dass du auf den Wegen der Erde hinfielst, ändert dein Seien nicht. Dein Seien ist unwiderruflich.
Spiel den Komiker. Spiel den Dieb. Spiel den Richter. Sei ein Halunke. Du bist außerstande, deinen Originalzustand abzuändern, der Engelheit ist. Er wurde nicht verändert.
Du stellst dir eine Illusion von dir selbst zusammen, während du deines Weges gehst. Du packtest dir eine Illusion. Ein Engel packte sich eine Illusion. Was immer nicht Engel ist, ist Illusion.
Ich möchte dich gerne bei dir selbst einführen. Ich möchte dich gerne bei dem Original vorstellen, bei dem einen und einzigen Engel, der du bist. Du kamst zur Erde, um Gutes zu tun. Tue nunmehr etwas Gutes und bestätige dir selbst genau das, wer du bist. Es ist kein vorgespiegelter Grund mehr nötig. Du meintest, es sei nötig, dein Wahres Selbst zu verbergen. Du meintest, es sei wichtig, dass dich niemand entdeckt. Jetzt weißt du, dass es dir angelegen ist, entdeckt zu werden, zunächst durch dich, später durch alle, die an deiner Tür vorübergehen.
Selbst wenn du aus einem Zimmer herausgegangen bist, wird die Engelheit von dir den Raum gefüllt haben, und du wirst sogar verlautbart sein, wann du nicht mehr dort bist. Du hast einen Effekt. Hinterlasse den Duft von Rosen. Hinterlasse unsichtbare Süßigkeiten. Du hinterlässt einen Segen einfach dank dessen, dass du dort gewesen bist. Segen befindet sich in deiner Gesellschaft, bei dir, der du segnest.
Die Bewandtnis, dass du deine Engelheit nicht voll und ganz erkanntest, ist Teil deines Zaubers. Wie unschuldig du bist. Wie verleitet und umgangen du bist. Du denkst, du seist diese fantastische Persönlichkeit vor dir, und vergisst, dass du ein Engel bist, den Ich zur Erde sandte, um dich mit anderen Engeln zu vermengen, die ebenfalls fantastische Persönlichkeiten sind. Ein Jeder unter euch auf der Bühne lässt sich nichts anmerken und greift nach Zeilen, die er spricht, und vergisst seine eigenen.
Hier ist es, Ich möchte euch unterweisen. Sagt Folgendes zu euch: „Ich bin ein Engel Gottes. Er machte mich zum Engel, um die Erde mit Liebe zu füllen. Er machte mich nicht zur Nörgelei. Er machte mich nicht, dass ich in der Schlacht verwöhnt mit mir umgehe. Er machte mich, um Ihm und all seinen Kindern in schlichter Herrlichkeit zu dienen. Selbst wenn ich nicht glaube, dass ich ein Engel Gottes bin, ich kann mich zu einem machen, indem ich mich entsinne, was Gott sagt, und wozu ich Seiner Aussage gemäß hier auf der Erde bin. In aller Bescheidenheit, ich schlage ein.“
HEAVEN # 3607 – 10.10.2010 – You Are Vastness
DU BIST WEITE
Bei der Welt ist alles im Guten. Der Überlagerung an wankender relativer Welt unterliegend befindet sich ein tiefes unerschütterliches Fundament. Wir können es Sein nennen. Du bist ein Schwergewicht des Seins, und die hervorbrechende relative Welt rührt keineswegs an dir und hat dazu nicht das Vermögen. Du hast ein Fundament, das stärker ist als das Starke, das weiter ist als die Weite, und das bedeutet, du bist ebenfalls weit. Du bist weitaus mehr als deine Bestrebungen in der relativen Welt, weitaus mehr als deine Träume, weitaus mehr als deine tägliche Existenz. Seien ist mehr als Existenz. Existenz ist ein-lagig. Seien ist pure Weite.
Der Weite sind keine Beschränkungen zueigen. Gäbe es sie, dann wäre Weite nicht.
In deinem Falle – die Grenzziehungen, die du wahrnimmst, sind nicht. Dein Blickfeld hat die Weite abgeblockt, im stärksten Maße während es sich auf dich selbst bezieht. Schicke dich an, dich dir bildlich in einem ausladenderen Maße, auf unbegrenzte Weise, auf eine Weise, die mit unbeschränkten Möglichkeiten gefüllt ist, auszumalen. Genau dort wo du dich befindest, ohne dich einen Zentimeter zu bewegen, kannst du weit reisen. Du kannst kleine und große Sprünge nehmen. Es ist im Grunde nicht so, dass du dich transformieren kannst. Was du tun kannst, ist, mehr von deinem bereits zuhandenen Selbst herzubringen und es stärker ans Tageslicht zu heben. Während du anhebst, dich zu sehen, fängst du an, deine Weite zu sehen. Deine Weite sprengt die Bank deiner lange anhaltenden Zurückstellung deiner selbst.
Du bist von nobler Abstammung. Deine Abstammung ist wer du bist, nicht deine Lage, nicht dein Maunzen, nicht das, was ein Anderer von dir denkt.
Du bist Mein Nachfahre. Du bist Ich Selbst in voller Blüte auf der Erde. Du bist größer als die Erde. Du bist größer als das Große. Du bist unermesslich. Beginne ein Bild von dir zu malen, was näher an die Wahrheit heranreicht. Du bist eine Perle auf Erden. Wenn man es so sagen möchte, aus einem Schweinsohr wurde ein schöner Beutel gefertigt. Öffne diesen Beutel jetzt und sieh, woraus du gemacht bist.
Deine fanastischsten Ambitionen waren zu dürftig, weil deine großartigsten Ambitionen auf fehlerhafter Wahrnehmung fußten. Du bist ein Opfer deines eigenen Schwindels. Du hast dich aus einem kolossalen Glück heraus gemolken. Hier geht es nicht um Schicksal, Geliebte. Ihr wart nicht gezwungen, in dieser Betriebsart fortzufahren. Ihr werdet nicht genötigt. Ihr hattet einen misslichen Traum, einen Traum, aus dem ihr jetzt erwacht seid. Vielleicht seid ihr bei diesem fortgesetzten Traum, den ihr hattet, rüde aufgeweckt worden. Es handelte sich bloß um einen Traum. Selbst wenn er weitergeht, ist er nichtsdestotrotz ausschließlich ein Traum im Schlaf. Wacht auf, und der Traum ist vorüber. Entsinnt euch der Wahrheit, nicht des schlafenden Traums.
Natürlich, träumt von euren anderen Träumen der Herrlichkeit. Träumt in diesem Falle Träume, die groß genug sind. Durchbrecht die Grenzen gar eurer besten Träume über Ritterschaft oder Gotthaftigkeit.
Kennst du jene Bilder, die Bilder in sich haben, welche einem beim ersten Hinsehen verborgen sind? Du bist eines dieser Bilder. Innerhalb deiner Bilder befinden sich tausende und noch mehr versteckte Bilder. Schau nach innen, und mache die versteckten Bilder ausfindig. Bringe sie heraus, und verstecke sie nicht mehr. Verbirg sie insbesondere nicht mehr vor dir selbst.
Weite dein Sichtfeld aus, und du dehnst die Welt aus. Sobald du dich öffnest, öffnest du die Welt. Die Welt hat nicht gewusst, wer sie ist. Die Welt hat, wie du, um ihre Pracht nicht gewusst. Du bist der Schlüssel, der die Welt für sich selbst öffnen wird.
Kennst du jene Stehauf-Bücher, bei denen du eine Seite aufschlägst und sich automatisch vor dir eine ganze Welt neuer Dimensionen auftut? Sobald sich dein Bild von dir selbst ausweitet, wird dies die Welt automatisch mittun. Sie wird mit Schlössern und Palästen, mit Prinzen und Prinzessinnen, mit Königen und Königinnen hervorschnellen, all das, weil du in einen größeren Traum deiner selbst eingetreten bist, als den, den du bislang hattest. Es ist höchste Zeit.
HEAVEN # 3608 – 11.10.2010 – Rose After Rose
ROSE UM ROSE
Du lebst nicht für dich alleine. Wie oft habe Ich dir das gesagt, und doch fährst du fort, Ego-gebeutelt zu sein, so als ginge es bei allem um dich. Tausend Geschenke sind dir dargereicht, eines davon wird fortgenommen, und du schmollst. Das arme kleine reiche Mädchen-Ego tritt in Erscheinung. So als ob sich das Leben in der Welt insgesamt um dich und deine Ego-Verstärkung drehte. Das ist nicht der Fall. Es ist dein Ego, was schmollt, Geliebte, Geliebter. Ich rede von niemandem sonst. Ich spreche von dir. Komme von diesem kleinen Podest herunter, auf das dich das Ego stellte, so als hätte die Welt bei dir etwas gut, so als hätte sich die Welt vor dir in Untertänigkeit gegenüber dem Willen deines beleidigten Ego niederzubeugen. Halte nach jenem Ego Ausschau. Halte Ausschau, dass dein Ego keine Regeln aufstellt und Vollmachten erteilt, wie dir die Welt oder wie ein Einzelner in ihr nicht ausreichend Anwartschaften erteilt hat. Sei auf der Wacht. Hoch und mächtig handeln macht dich nicht hoch und mächtig.
Die Welt hat dir Rose um Rose zugeworfen. Sobald sie das nicht tut, schmollst du. Du möchtest gerne mit Öl gesalbt sein, und wenn du es nicht wirst, ziehst du eine Schnute.
Andererseits – sobald du zufrieden bist, möchtest du die Zufriedenheit bei dir behalten. In jenen Zeiten denkst du an dich selbst, und du denkst keinesfalls daran, was duir angelegen ist, Anderen zu geben. Du sitzt auf der Spitze eines Kissens. Du ziehst keine Schnute, hinwiederum kuschelst du Mein Licht an dich selbst. Auch dann ist der Behuf, dessentwegen du schmollst, du selbst. Dein Herz sitzt in völliger Abgeschiedenheit da. Es erfährt Genugtuung, und du behältst es für dich. Du hast nicht das Gefühl, dir sei etwas abgeschlagen worden. Du fühlst dich gesegnet, und dennoch belässt du das segnende Ende dort bei dir. Keinem Menschen gilt es, alleine zu essen.
Du bist nicht die ganze Zielsetzung des Universums. Du dienst einem Zweck.
Dein Schrei mag sein: „Welche Ehre, die mir gebührt, hat die Welt mir nicht gegeben? Wie wagt es die Welt oder dieser oder jener in der Welt, meinem Ego keine Ehre, keine mächtige Ehre, keine ausgiebigen Dienste zu erweisen und mich nicht fürstlich zu bewirten? Wie wagt es die Welt oder jemand in der Welt, mich nicht zu verwöhnen? Wie wagt es die Welt oder jemand in der Welt, mein geliebtes Ego zu rüffeln? Die Welt ist dafür bestimmt, zu mir zu kommen und meinem Ego Ehrerbietung zu erweisen.“
Oder dein Schrei kann lauten: „Ich befinde mich in einer fantastischen Position. Ich bin von Gottes Gaben umrundet. Mir geht es gut. Ich behalte sie bei mir. Die Geschenke, die mir Gott gegeben hat, sind ausreichend, und ich behalte sie für mich. Welches Erfordernis habe ich, die Liebe und Weisheit, die Gott mir gegeben hat, mit anderen zu teilen? Ich bin für mich auf sie versessen.“
In beiden Fällen, ob du dich gesegnet fühlst oder das Gefühl hast, dir sei etwas entzogen worden, ob du dich mit Glück oder mit Missgeschick versehen siehst, ob du selbstzufrieden oder unzufrieden bist, was dich angeht, scheint das Leben mit dir zu beginnen und zu enden. Du vergisst, dass du nicht für dich alleine hier bist. Du bist nicht hier auf der Erde für deine alleinige Zufriedenstellung oder Unzufriedenheit. Zufriedenheit und Unzufriedenheit sind deiner Gebenshaftigkeit der Wesensart unerheblich.
Falls du meinst, du habest jemandem zu vergeben, dann vergib. Stehe fürs Geben. Du bist hier zum Geben. Du bist nicht um des Zweckes halber hier, dich zu verherrlichen. Wenn du an einem Vergehen festhältst, verherrlichst du dich. Wann immer du jemanden in deiner Einschätzung erniedrigst, verherrlichst du dich selbst.
Falls du Talente besitzt, sind sie Gott-gegeben. Freue dich an deinen Talenten, und lasse Andere die Früchte des Talentes sehen, die Ich dir gegeben habe. Jeder großartige Maler lässt Andere an seinen Gemälden teilhaben. Kunstwerke sind zum daran Teilhabenlassen da. Wer komponiert Musik und behält sie insgesamt für sich? Wer behält Meine Liebe und Weisheit für sich?
HEAVEN # 3609 – 12.10.2010 – Above All, Serving God
ÜBER ALLEM – DER DIENST FÜR GOTT
Halte dein Blickfeld hoch. Es ist kostbar, in die Augen eines jeden, dem du begegnest, zu schauen, und gleichwohl ist es ebenso kostbar, dich zu entsinnen, unentwegt in die Höhe zu blicken. Du bist hier auf der Erde, um Mir zu dienen. Falls du alles von dir an einzelne Menschen weggibst, hältst du sie und hältst du dich auf einer engeren Spanne konzentriert. Es stimmt, alles Gute, was du tust, ist allen förderlich, hinwiederum ist für dich die Zeit da, deinen Blick nunmehr auf einen umfänglicheren Dienst auszurichten, schlicht so, wie es bei den Erhabenen der Fall war.
Die Erhabenen hatten keine Gedanken wie: „Letztlich bin ich Einzelnen zu Diensten.“ Sie dachten: „Alles in allem diene ich Gott.“
Falls die Erhabenen sich nur auf ihren Dienst an Einzelnen ausgerichtet hätten, hätten sie sich auf einen eingeschränkten Dienst eingeengt. Versteht Mich bitte nicht falsch. Jemand, der einem Anderen dient, dient Mir. Wenn du dein ganzes Leben über für jemanden Fürsorge trägst, dienst du Mir. Dienst ist Dienst. Was für einen Einzelnen getan wird, ist für alle getan.
Gleichzeitig ging der Dienst der Erhabenen über die Wohltaten, die sie Einzelnen erwiesen, hinaus. Sie gaben Einzelnen eine Menge, ihr Zugehörigkeitsgefühl indes galt Mir. Sie hatten die Energie, die Liebe und Weisheit, um Einzelnen dienstbar zu sein, weil sie darum wussten, dass sie Mir umfassendere Dienste erwiesen. Sie machten sich nicht wichtig. Sie erzählten sich nicht herum, noch auch behielten sie sich und ihren Dienst an Mir für sich. Sie versteckten sich nicht. Sie gaben Beispiele.
Sie unterstützten und hoben Menschen an, dies gemäß ihrer Zeit. Sie wandelten auf der Erde und gaben ihren Dienst an Mir allen, die sie erreichen konnten, weiter. Es mag allzu vereinfachend sein zu sagen, dass Buddha an einem Platz blieb und dass die Menschen zu ihm hin strömten, lasst Mich indes vereinfachen. Christus und Andere bereisten die Erde, verbreiteten Meine Botschaften überall, und sie verbreiteten sie unentwegt. Sie wussten um die Bewandtnis, dass ihre Mission umfangreicher war als ihr wiederholtes Heilen, verstehst du Mich? Sie erweiterten sich selbst. Mich Selbst brachten sie dort hinaus zur Welt.
Bereits vor dem Radio und vor dem Fernsehen, boten sie Mich dem gemeinen Volk dar. Sie machten sich selbst keinen Namen. Sie machten Mich zu einem Namen. Sie verbargen sich nicht vor der Öffentlichkeit. Ihre Genügsamkeit und Bescheidenheit rangierten nicht vor ihrem Dienst an Mir. Sie hätten gerne die schlichten Individuen bleiben können, die schier ihre unmittelbare Welt im Sinn haben, hingegen gingen sie hinaus und zeigten sich der Welt in ihrem Dienst an Mir. Sie verhielten sich nicht still.
Ich sage euch nicht, hinauszugehen und Missionar zu werden. Ich bitte euch nicht, von Tür zu Tür zu laufen. Indessen habt ihr das Internet und E-Mail, und ihr könnt die eine oder andere Verantwortung dafür übernehmen, dass ihr Mich und euch selbst Anderen im Internet offen zeigt. Ihr seid, sobald es sich auf Mich beläuft, nicht angelegt, Einsiedler zu sein. Ihr seid in der Welt. Vielleicht teilt ihr bereits online mit Anderen Kochrezepte. Vielleicht teilt ihr eure Schwierigkeiten Anderen mit. Vielleicht lasst ihr Andere an Anekdoten und Schönheitstipps teilhaben und seid mit Online-Dating befasst. Seid nachsichtig mit Mir, ihr Lieben, wenn Ich zu euch sage: „Wie steht es um Mich? Habt ihr Mich ausgelassen? Behaltet ihr Meine Beliebtheit bei euch für euch?“
Wenn ihr Anderen ein Lieblingsrezept mitteilt, könnt ihr dann nicht auch Mich mit Anderen gemein haben? Wenn ihr plaudert, könnt ihr dann nicht auch Andere an Mir teilhaben lassen? Wenn ihr über einen Film redet, den ihr gesehen, oder über ein Buch sprecht, das ihr gelesen habt, könnt ihr dann nicht auch Mich mit Anderen teilen?
Heavenletters macht es für euch leicht, Andere an Mir teilhaben zu lassen. Keineswegs liest ein Jeder in der Welt Meine Worte derart eifrig, wie ihr es tut, wäre das allerdings nicht etwas Feines?
HEAVEN # 3610 – 13.10.2010 – Twice Blessed
ZWEIFACH GESEGNET
Mögest du erkennen, dass du ohne Unterlass gesegnet bist. Was für einen Unterschied doch eine kleine Kenntnis ausmacht. Ich nehme Anteil an dir, und Ich spende Segnungen auf dich. Du bist Mein Zeichen, was Ich zur Erde sandte. Du bist das Zeichen des Frühlings, und du bist das Zeichen Gottes. Du bist Meine Signatur. Hier ist ein Schwert der Liebe, das offen an deiner Wirbelsäule hoch und runter führt, mithin liebst und segnest du die Welt in Meinem Namen. Es gibt schlicht nichts anderes für dich zu tun. Ob du zum Friseur oder zum Golfspielen gehst, du bringst Mich in Umlauf. Damit wurdest du gesegnet. Meine nicht, dass du Mich verkörperst, stelle ein Gewicht auf deiner Schulter dar. Denke dir es als einen Segen, denn eine Segnung stellt es dar. Du bist gesegnet, und demnach hast du die Segnung zu segnen. Du bist Mein Segen auf der Erde. Dich segne Ich, und demnach segnest du.
Nunmehr, als es festgeschrieben ist, dass du an Meiner Stelle ein Segen bist, bist du ihn einfach. Du hast über ihn nicht nachzudenken, außer bisweilen, wann Ich dich erinnere. Du hast von dir nichts abzuverlangen, da du Mein Segen bist. Du musst nicht mehr herumlaufen und dich daran erinnern, dass dein Irdischer Name Hans oder Alice ist, du weißt das einfach ganz natürlich, und du teilst anderen mühelos deinen dir gegebenen Namen mit.
Nun kannst du Mich ebenso leicht veranschaulichen, weil du Mein Repräsentant bist. Ebendas bist du. Du bist eigentlich nicht Hans oder Alice oder Schatz oder Lieber. Du bist das, und doch bist du so viel mehr. Du bist Gott, der der Erde in menschlicher Form einen Besuch abstattet. Du trägst einen anderen Anzug, das ist alles. Der Lichthof der Tracht, die du anhast, ist unsichtbar. Und jetzt machst du die Gütigkeit deines Herzens und des Lebens sichtbar. An eine / einen wie auch an alle übermittelst du die Schönheit von deren Natur. Durch dich fangen sie an, das Vermögen eben ihres Seins auf Erden zu spüren, und stehen im Begriff, die Wertigkeit ihrer Existenz auf Erden zu empfinden. Mache die Freude sichtbar. Mache die Liebe auf der Erde sichtbar. Du führst das nicht mit lauten schmatzenden Küssen aus. Du tust das still von deinem Herzen her. Sodann wird die Neuwerdung, die du ausreichst, in Empfang genommen. Die Glocke, die du anschlägst, wird überall auf der Erde vernommen.
Du hast immer bedeutsam sein wollen. Nunmehr sage Ich dir, wie bedeutsam du wirklich bist. Du hast einen Anlass, der zu gut ist, als dass du ihn zu versäumen imstande bist. Sieh einen Cherubim, wie er aus der Stille deines Herzens heraus einen Liebespfeil abschießt.
Liebe zunächst dich. Sei deiner Wahrheit gewahr, und sie wird verstrahlen. Du wirst das Licht der Welt sein, das du bist. An der Stelle ist keine Vortäuschung oder Anstrengung zugegen. Es ist schlicht dein natürliches Licht am Scheinen, und so hellst du die Welt auf, indem du Herzen anleuchtest. Ein Herz auf ein Mal ist gut. Denke schlicht daran, ob du imstande bist, mehr als ein Herz auf ein Mal zu erhellen. Denke schlicht daran – insofern als deine Liebe andere Herzen rührt, sich den Blicken freizugeben, wie viele Herzen leuchtest du mithin an? Wer kann sie zählen? Wer hat es nötig zu zählen, sobald er oder sie Meinetwegen seinen oder ihren Weg nimmt.
Du hast keine königlichen Gewänder anzulegen. Du hast schlicht dein Königtum zu bejahen. Wie etwa bist du, du, das Licht Meines Herzens, denn imstande, dein Licht zu dämpfen? Sei edel. Es ist das Beste, dass du darum weißt, dass du dein Licht scheinst und es nicht unter einen Pilz hältst.
Jetzt ist die Zeit. Stecke das Licht deiner selbst an und sei das Zeichen, das Mich in die breite Masse der Welt voller selbstbewusster Absichtlichkeiten hineingeleitet.
HEAVEN # 3611 – 14.10.2010 – Make the Earth Happy
MACHE DIE ERDE GLÜCKLICH
Dass du der Welt Liebe gibst, bedeutet, dass du sie emporhebst. Was tut Liebe denn anderes als anheben? Wenn es dein Sinn ist, die Welt zu verwandeln, dann finde ihre Schönheit und mache mehr von ihr. Ein freundliches Wort zur Welt legt weite Wege zurück. Ein freundliches Wort irgendwo langt beim Himmel und bei der gesamten verstreuten Welt an.
Teams werden gepriesen. Du bist Teil einer Mannschaft auf der Erde. Du bist das Erden-Team, und Mannschaftsmitglieder unterstützen ihre Teams. Wenn du Spieler bei den Tiger oder Cubs bist, hältst du dein Team hoch. Ganz bestimmt sprichst du nicht in dozierendem Ton über dessen Schwächen. Du spielst nicht die Ausfälle deiner Mannschaft vor. Du redest bei Kaffee oder Bier über ihre Siege. Du trägst dein Team-Hemd mit Stolz. Du bist ein Spieler. Du bist ein Welt-Spieler. Du bist ein Universum-Spieler. Du bist ein Galaxien-Spieler. Du bist ein Leben-Spieler. Wette auf deine Mannschaft. Gib ihr dein Bestes.
Du hast die Erden-Mannschaft geformt. Niemand hat dich verdrängt. Gelegentlich sitzt du auf der Bank, aber das meint nicht, dass du aus der Mannschaft raus bist. Du feuerst sie immer noch an. Du magst auf der Bank sitzen, aber das bedeutet nicht, dass du dich wirklich auf der Seitenlinie befindest.
In der Erden-Mannschaft, von der Ich rede, gibt es keine Konkurrenz. Es gibt nur Ein Team. Wie Ruderer auf einem Scullboot rudert ihr gemeinsam, und ihr rudert, um zu gewinnen. Ihr rudert zum Himmel, und was ihr gewinnt, ist der Himmel, und ihr gewinnt ihn für alle.
Sobald alle Schultern gemeinsam dagegen drücken, welche Tür kann man damit nicht öffnen? Was für Hindernisse können weggeräumt werden und nicht mehr länger im Weg sein. Was kann einem vereinten Druck der Liebe widerstehen? Wie zügig und eindeutig würden alle Probleme der Welt entwaffnet? Welches Problem kann denn durch Liebe flott gehalten werden? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Ein Jeder kann ein Kritiker sein. Ich bitte dich, ein Liebhaber der Welt zu sein. Ich bitte dich, ein Liebhaber der Welt und der Menschheit, die sie bewohnt, zu werden. Ich bitte dich, ebendas zu sein. Ich bitte dich, deine Rolle in der Welt anzuerkennen. Du bist eine Menge wert. Du bist alle Liebe in der Welt wert.
Zögerst du zu lieben? Was, meinst du, würde geschehen, sofern du die Welt wahrlich liebtest? Was würde geschehen, sofern du Blumen, Applaus und gesegnete Wohltaten vor die Welt hinlegtest? Was wäre, wenn du ein Teamspieler und Cheerleader für die Welt wärest. „Juhu, Welt. Mach zu, Welt. Hurra, Welt. Du bist Meine Welt. Welt, lauf, lauf, lauf. Mannschaft, los, los. Juhu, Welt. Juhu, du Eine Welt. Sieg für einen. Sieg für alle.“
Es ist eine wundervolle Welt, sie ist mehr als ein Lied. Sie ist eine wundervolle Welt. So eine wie sie gibt es nicht noch einmal. Und ihr habt die Welt, um in ihr zu singen und auf ihr zu tanzen. Die Welt ist eure Plattform. Während ihr tanzt und singt, haltet ihr die Welt, die euch hält, hoch. Ihr steht der Welt, die euch beisteht, bei.
Die Welt ernährt euch. Sie versorgt euch mit Sonne und Regen. Sie liebt euch. Sie möchte, dass ihr auf ihr gedeiht. Es ist kein Zufall, dass man die Welt, in der ihr lebt, Mutter Erde nennt.
Du bist Tochter Erde oder Sohn Erde. Du bist Gottes Sohn oder Tochter auf Erden. Du hast eine Besichtigung gemacht. Die Irrtümer der Welt entkommen nicht der Fabrikation aufseiten der Erde. Sie entkommen der Moralität ihrer Bewohner.
Umsorgt euer Haus, in dem ihr lebt. Es ist nicht da, dass ihr über es lamentiert. Falls ihm Blumen gut anstehen, dann pflanzt Blumen um das Haus. Kein Kichern mehr über die Erde. Macht sie glücklich. Tanzt auf ihr.
HEAVEN # 3612 – 15.10.2010 – The Scent of Lilies
DER DUFT VON LILIEN
Wie süß ist der Duft der Lilien in deinem Zimmer. Du hast sie nicht zu sehen, um zu wissen, dass sie da sind, die Lilien, die einen zu sich heranziehen, die glücklich sind, auf deinem Pult zu stehen, ganz und gar im Glück, dich zu segnen, voller Glück, in deiner Gegenwart zu weilen, voller Glück, bemerkt zu werden, glücklich, sich in deiner Beachtung zu aalen. Im Handumdrehen dem Boden entkommen, dem sie entwuchsen, sind sie für die wenige Zeit glückerfüllt, die sie drinnen im Hause auf deinem Schreibtisch verbringen. Sage Mir nicht, dass dich die Lilien auf dem Felde nicht lieben. Sie verströmen Liebe für dich.
Die Lilien geben ihren wundersamen Duft als Dargebot an dich ab. Eine Lilie fühlt sich in ihrer Liebe für dich vollendet. Jetzt bist du es, der sich in der Liebe der Lilie für dich vollkommen fühlt. Eine Lilie für deine Liebe. Deine Liebe für eine Lilie. Das ist der Kosmos. Das ist dein Herz.
Genauso wenig hast du Mich zu sehen, um zu wissen, dass Ich unmittelbar bei dir bin. Du kannst Mich nicht sehen. Ich bin nicht zum Gesehenwerden, wie hingegen vermagst du um Meine Präsenz nicht zu wissen? Geheiligt sei Meine Gegenwart, und geheiligt seist du, der du niemals außerhalb Meiner Präsenz weilst. Du schwimmst in Meiner Präsenz.
Bringe den Segen des Wertschätzens in Erfahrung. Nimm wahr. Nimm Mich wahr. Ich hinterlasse eine Spur Krumen für dich zum Hinterhergehen, die zu Mir, direkt zu Mir führen. Sei von tiefer Aufnahmefähigkeit. Sieh Mich wie einen Kometen, und folge Mir über den Himmel. Gehe dem Nachweis von Mir hinterher. Ich habe für dich Blumen verstreut. Ich habe die Lilien ausgestreut, die auf deinem Pult stehen.
Einerlei durch welche Hand die Lilien zu dir gelangten, es geschah durch Meine Hand. Du hast ein wundersames Geschenk von Gott erhalten. Es ist, als ob Ich für dich all Meine Besorgungen beiseiteschiebe. Es ist, als ob Ich der Wichtigkeit halber, einen Strauß Lilien vor dich hinzustellen, mit allem anhielte.
Vor dem Frühjahr, bevor die Lilien dieses Jahr aus dem Boden der Erde hervorwuchsen, waren sie bereits begierig auf den Tag, wann sie dir durch Meine Hand zu ihren Gunsten dargeboten würden, zu ihren Gunsten deinethalben. Wie fürsorglich sind die Lilien auf dem Felde. Lange Zeit trachteten sie danach, sich in einem Glas zu befinden, das auf deinem Notbehelfspult Platz bekommt. Die Lilien sind das Königtum, sind das dir dargereichte Königtum.
Für dieses Geschenk gab es keinen besonderen Anlass. Der Anlass warst du. Du warst auf ein Zeichen von Gott aus. Eine Geste von Mir befand sich auf dem Weg zu dir, bevor du wusstest, dass du es dir wünschtest. Es wurde dir dargeboten, bevor du um dein Trachten nach ihm wusstest. Nicht bevor du an diesem Morgen dieses dufterfüllte Zimmer betratst, hast du eingesetzt, Kenntnis zu erhalten, wie sehr du dir eine solchartige Botschaft von Mir gewünscht hast. Und nun ist die Lilie die deine, und nun erkennst du, hier ist ein Gott des Himmels, Der um dich weiß.
Jetzt, während du dir das Öffnen einer jeden Lilie, die in einem Glas auf deinem Pult im Wasser steht, in den Blick nimmst, nun also, da scheinen sich die Blütenblätter vor deinen ureigenen Augen zu öffnen. Die sternengleich geformte Lilie, soeben am Aufblühen, öffnet ihre Blütenblätter zu dir wie sich ausstreckende Arme. Wie die Ranken und wie die zitternden inwendigen langen Fäden der Lilien doch drängen, dich zu grüßen. Wo bloß hat dieser süße Duft seinen Sitz, wunderst du dich, und wie verbreitet er sich in die Luft, um zu dir zu gelangen, fragst du dich. Der Duft und der Lilien Schönheit, die anzuschauen ist, haben große Anstrengungen unternommen, dir ihr Wesen zuzureichen. So gerne würdest du das Herz der Lilie betreten, wenn du doch wüsstest Wie. Liebend gerne wärest du die Lilie, die dich mit der Liebe ansieht, mit der du sie betrachtest.
„Oh, vollauf zur Welt gekommene Lilie, du hast mir mein Herz gestohlen“, sagst du. „Du hast mir keine andere Wahl gelassen, als deine Liebe und die Liebe des Einen zu erkennen, Der einen Menschen von der Erde darum anging, die edlen Lilien abzuschneiden und mir zuzuliefern, damit ich ihren Vater, Der desgleichen mein Vater ist, und damit ich Seine gänzliche Liebe für die Lilie und für all die wachsenden Dinge, von denen ich eines bin, zu erkennen vermag. Mein Vater pflückte mich aus einem Garten Eden und bot mich mir selbst dar, damit ich mit der Liebe vertraut werden mag, aus der ich kam und die es mir gilt zu verströmen, gerade ebenso schlicht wie ihr, ihr Lilien durch und durch, die ihr mir mein Herz gestohlen und zurückgereicht habt.“
HEAVEN # 3613 – 16.10.2010 – The God of Love
DER GOTT DER LIEBE
Wer schrieb das Gedicht über die Lilien? Schrieb Ich es? Schriebst du es? Schrieben es die Lilien selber? Und wer nahm es in den Sinn, dass es ein Gedicht, dass es eine Ode an die Liebe war, und las es? Welchem Herzen entkam diese Ode? Und wer ist der Leser, der Dichter und der Empfänger des Gedichts? Und wer nicht? Durch einen niedergeschrieben, ist es für alle. Und alle Herzen schreiben es.
Die Welt hob ihren Kopf, so wie die Blütenblätter der Lilie in die Höhe steigen, um dich besser zu betrachten. Dein schlichter Akt, der Lilien in all ihrer sinnlichen Schönheit inne zu werden, erfüllte die Welt mit Liebe, mit Liebe zu und mit Liebe von. Es gibt nicht einen Tag auf der Erde, der kein Valentinstag ist. Ich bin der Gott der Liebe, und an jedem Tag überreiche Ich Sträuße aus Meinem Herzen an das deine. Ich bitte dich, Meine Liebe entgegenzunehmen und sie zu der deinen zu machen, diese Meine Liebe für dich. Ich überreiche jedem Einen Blumenstrauß. Ich lasse keinen aus. Egal wie du dich vor Mir verbergen magst oder egal wie du meinst, man bemerke dich nicht, an jedem Tag und an allen Tagen überbringe Ich dir Sträuße Meiner Liebe.
Schaut euch um. Schaut. Sucht und ihr werdet finden, und doch habt ihr nicht einmal zu suchen. Ihr habt schier zu schauen. Schaut, um die Liebe zu sehen, mit der ihr umgeben seid. Schaut, um die Zuckerstangen zu erblicken, die Ich für euch aufgehängt habe. Schaut. Seht. Nehmt die Liebe auf, die an euch ist, sie entgegen zu nehmen, und bei der es an euch ist, sie auf einen Schlag auszugeben. Hier lassen sich Rundgesänge der Liebe verlauten.
Liebe wird nicht für einen alleine gegeben. Liebe wird allen gegeben. Es gibt keine Einengung des Geschenks der Liebe. Liebe ist ein Basketball, der von allen Spielern hin und her geworfen wird. An euch ist es, Liebe aufzufangen. An jedem Tag wird euch diese Gelegenheit zugereicht, der Nutznießer der Liebe wie auch der Verleiher von Liebe zu sein. Hierin liegt kein Unterschied. Liebe in Empfang genommen oder ausgegebene Liebe, es ist das gleiche. Die Sache ist, dass Liebe in Umlauf gerät. Sie federt vom einen zum anderen ab. Sie prallt auf alle zu und von allen ab. Heil dem fantastischen Sport namens Liebe. Liebe ist alles, was es gibt, und von ihr habt ihr alles.
Liebe kommt euch nicht portioniert zu. Sie wird nicht abgewogen und gemessen. Abzählen gibt es da nicht. Ganz einfach, das Gesamt der Liebe wird dir jeden Augenblick überreicht. Du könntest genauso gut einen Blick auf sie werfen, begutachte sie allerdings nicht. Nimm Liebe in Empfang, schleudere sie hoch in die Luft und lasse sie fallen, wohin sie möchte, und, wohin sie fällt, ist überall alles auf ein Mal.
Liebe wird nicht herumgetratscht. Dafür ist sie zu erhaben. Liebe wird über das Universum verstreut. Im Grunde genommen gibt es kein Verstreuen, da Liebe das Universum füllt. Es gibt keine Stelle, wo Liebe nicht ist, wie kann sie demnach ausgestreut werden? Und doch benutze Ich die Metapher, werft demnach Liebe zur Genugtuung eures Herzens hoch und nehmt Liebe entgegen, Liebe, die niemals aus der Mode kommt. Die gleiche Liebe, die euch ins Leben gerufen hat, nimmt ihren Fortgang. Sie ist jetzt die eure.
Es ist nicht so, dass du einen Anteil von ihr hast. Es ist so, dass du alles von ihr hast. Du hast alle Liebe in der Welt. Du hast all die Liebe, die im Herzen Gottes schwanger ist und im Geist des Menschen empfangen wurde. Ermesst das ohne Weiteres, Geliebte. Bejaht das, was stets das eure war. Alle Liebe ist für euch bestimmt. Alle Meine Liebe ist euch gegeben. Sagt zu. Nehmt all Meine Liebe entgegen und wisst, es ist die eure. Sie ist für euch, und es ist an euch, sie zu wahren und zu behüten. Es ist eine komische Sache mit der Liebe. Ihr behaltet sie, indem ihr sie weggebt. Je mehr Liebe ihr gebt, um so mehr habt ihr von ihr.
HEAVEN # 3614 – 17.10.2010 – Grow Your Vision
KULTIVIERT EURE VISION
Geliebte Geliebte, Ich bin nicht stumm. Ich bin laut und vernehmlich. Ich bin freilich, dem Wesen nach, nicht körperlich. Ich werde weder physisch vernommen noch physisch gesehen, allerdings, oh, du Meine Güte, Ich bin eine Präsenz. Möchtet ihr nicht sagen, Ich bin eine Präsenz? Ich schreie und rufe nicht. Auf diese Weise bekomme Ich eure Beachtung nicht. Ich starte keine Anzeigenkampagnen. Ich setze keine Schlagworte ein. Ich heuere keine Werbeabteilung an. Mir ist es nicht nach Propaganda.
Es ist durchaus möglich, dass das Wort Geld, in der Welt, so oft ausgesprochen wird wie Mein Name, oder noch häufiger. Das Geld verführt euch, und ihr fangt an zu meinen, es halte in der Welt eine machtvollere Stelle inne als Ich. Ihr könnt denken, dass das Geld mehr angebetet, als an Mich gedacht wird. Das macht nichts. Geld, dem was die Welt sagen mag zum Trotz, hat nicht die Herrschaft inne. Das Geld ist nicht, ist definitiv nicht der Achszapfen des Universums. Ganz ohne Zweifel, das BIN Ich. Geld ist, naja, schier Geld.
In der Welt wechselt Geld sogar seinen Namen. Papiergeld zerflattert, und neues Papier wird gedruckt. Geld wird fabriziert. Es ist vorteilhafter als Tauschhandel. Münzen klimpern und werden von einer Hand zur anderen gereicht, was ist hingegen Geld neben Mir. Oh, Narrheit, Narrheit der Welt.
Mit Sicherheit bin Ich feiner als Geld. Ich bin nie derb. Ich bin kein Tauschmittel. Ich bin mehr so wie die Bank. Alle Anteile sind Mein. Ich besitze euch nicht, indessen seid ihr Mein. Ihr seid nicht das Besitztum des Geldes, obschon das Geld euch in Anbetracht eurer Hinsicht auf das Geld in Besitz genommen haben mag.
Mit Sicherheit ist Geld ein Mittel, und gleichwohl ist es kein Ziel. Bin Ich ein Mittel? Ich mag es nicht, Mich als ein Mittel zu denken, noch auch mag Ich es, dass ihr Mich als ein Mittel denkt. Ich bin der Anbeginn und das Ende, hingegen kein Mittel. Ich bin Bedeutung. Ich bin der Weg. Geld ist ein Nebenbei.
Ich möchte nicht als ein Hl. Nikolaus gedacht werden. Der Hl. Nikolaus ist schön und gut, Unsere Beziehung geht allerdings tiefer. Ich bin ein Geschenke-Geber, aber das ist, oje, ein derart einseitiger Aspekt von Mir. Bitte denkt Mich euch als mehr als einen Geschenke-Geber.
Selbst während Ich das sage, beginne Ich Mich zu wundern, denn Ich bin der einzige Geschenke-Geber, den es gibt, und Mein Darreichen hebt euch, obschon Meine Geschenke mitunter physisch sind, zu einem anderen Gefilde hoch. Das Physische reicht nur so und so weit. Was ist jemandem, der Meine Liebe hat, nicht möglich? Lasst eure Vision wachsen und wachsen, Geliebte.
Ich behandle nichts unterschiedlich, und doch siebe, verlese und finde Ich die größten Edelsteine für euch. Ihr werdet es so nicht sehen mögen, indes seht ihr es eben aus diesem Grunde noch nicht. Ihr blickt durch ein Schlüsselloch. Falls ihr die Tür öffnen und sehen würdet, was Ich sehe, würdet ihr anders sehen. Ihr würdet sozusagen den ganzen Elefanten sehen.
Natürlich gibt es mehr zu sehen, als das Auge zu sehen vermag. Allerdings befindet ihr euch noch nicht einmal anfänglich dabei, auch nur all das zu sehen, was das Auge zu sehen vermag.
Euer wirkliches Auge ist das Herz. Es ist euer Herz, mit dem ihr seht. Euer Herz ist euer Auge auf dem Himmel, und selbstverständlich gießt ihr euer Herz ebenfalls in die Welt hinein, gleichwohl seht ihr nach wie vor nicht so weit, wie euer Herz zu sehen vermag. Manchmal beginnt ihr zu sehen, und geratet sodann in Ablenkung. Haltet demnach das Auge eures Herzens auf das Ziel. Was ist euer Ziel, Geliebte? Was möchtet ihr gerne? Wonach ist es euch?
HEAVEN # 3615 – 18.10.2010 – The Way
DER WEG
Du denkst, Ich sei es, Dem es gelte, Ehrfurcht zu bezeugen, das ist allerdings nicht so. Ich entbiete dir alle Ehre, denn Ich habe dich erschaffen. Ich liebe Meine Schöpfung.
Eher als Mich in Ehren zu halten, möchte Ich dich bitten, die Welt und die Menschen in ihr zu lieben. Sie sind schlicht wie du, am Streben nach Mehr, nach Vollkommenheit, nach Friede, Liebe, Freude, und nicht immer in Kenntnis, wie das anzugehen ist.
Worauf kommt es bei ihr an, bei deiner Ehrerbietung für Mich? Welche Bedeutsamkeit hat sie, ohne ihre Hinkehr zu der relative Welt? Wieso sollte Ich überhaupt deine Ehrerbietung haben mögen? Ich möchte nicht verehrt werden. Ich möchte nicht, dass Mir nachgegeben wird.
Wir sind dabei und machen die Welt ein bisschen weniger relativ, oder, sollte Ich sagen, Wir möchten gerne die Welt näher zum Himmel bringen, wo jeder jedem zugehörig, wo jeder Verwandtschaft ist. Wenn Wir relative Welt sagen, meinen Wir typischerweise vorbehaltliche Welt, eine Welt, wo eine Sache auf eine andere angewiesen ist. Wie Blöcke, einer auf dem anderen, wackelt die relative Welt, weil einer Bedingung nicht nachgekommen oder nicht ausreichend nachgekommen wurde. Ungeschriebenen, unspezifizierten, unbekannten Erwartungen wurde nicht entsprochen. Die Blöcke kamen, ohne dass ihr es mitbekommt, dass sie es könnten, ins Wanken. Ihr kümmert euch so viel, und doch habt ihr das Wanken nicht kommen sehen. Ihr seid wie betäubt. Durch eure eigene Reaktion seid ihr fassungslos. Ihr wiegt etwas als schwergewichtig, was einem Anderen nicht so ist, und hernach seht ihr deren Manier wie eine schlechte Benotung, die gegen den Anderen gerichtet ist. Vielleicht seid ihr der Auffassung, dass ihr verehrt gehört.
Kein Mensch gehört verehrt, indes gilt es dem Leben, Verehrung zu erweisen. Es ist eine derartig beträchtliche Sache, dass Ich in zahlreichen Formen und Gewändern zur Erde komme, mitunter, wann ihr Mich am wenigsten erwartet.
Wie oft habe Ich an eure Tür geklopft und ihr habt Mich nicht erkannt?
Ich frage euch, wieso Mich im Himmel verehren, und Mich auf der Erde verkehrt ansehen? Ihr schaut sogar euch selbst auf der Erde verkehrt an. Ihr seht euch wahrlich nicht in höherem Maße als umwerfend an, als ihr Andere in ihrem wahren Licht seht. Ich bin die Wahrheit, und Ich bin der Weg. Ich bin der Weg zu dir, und Ich bin in jedem Seinswesen auf der Erde besprochen und verhandelt. Sobald es sich auf Mich beläuft, haben hoch und niedrig keine Bedeutung.
Auf jeden Fall ist es sicherlich so, dass du unterschätzt hast, was ewig wahr ist, und überschätzt hast, was dich davon, was ewig wahr ist, weggeblendet hat.
„Liebt einander“, lautete der Schrei über die Zeitalter hinweg. Wiederum gab es einen anderen Schrei: „Jeder ist sich selbst der Nächste.“ „Jede Familie für sich.“ „Jedes Land für sich.“ Es gibt sogar den Ruf: „Jeder Planet ist sich selbst der Nächste.“
Die Drei Musketiere hatten es recht begriffen. Sie standen sich nahe. „Alle für einen, und einer für alle.“
Und Ich sage dir, es gibt einzig Einen.
So wie die Welt derzeit mit sich umgeht, ist es, als würdet ihr meinen, eure Zehen seien kein Teil von euch, dass sie nicht zu euch gehören und euch irgendwie nicht nahe stehen, vielleicht gar, dass sie sich als Gegner erweisen und gewaltsam Eingang verschafft hätten. Wenn ihr eure Zehen nicht als Teil von euch anseht, könntet ihr eine Keule zur Hand nehmen und sie zertrümmern. Huch, wie rasch würdet ihr merken, dass sie ein Teil von euch sind. Ihr würdet den Schmerz spüren. Ihr hättet zu erkennen, dass eure Zehen euer waren, und dass sie euch nahegelegt sind, sie eben als euer Selbst zu lieben.
Sobald es um andere Menschen geht – wenn ihr sie niedergemacht habt, kann es lange dauern, bis ihr den Schmerz eures Affronts gegen euch selbst spürt. Es braucht Zeit, Mitempfinden zu erlernen. Schließt die Lücke, Geliebte. Fühlt Meine Liebe, und haltet jene in Ehren, die Ich liebe.
HEAVEN # 3616 – 19.10.2010 – You Can Change Your Destiny
DU KANNST DEINE BESTIMMUNG UMÄNDERN
Es gehört euch nicht zu, euch über euren Status in der Welt Gedanken zu machen. Ob die Welt zu euch hochschaut oder von euch weg – das unterliegt nicht eurer Ausfertigung. Beifall vonseiten der Welt fühlt sich sehr gut an, Missfallen von ihrer Seite nicht, und doch seid ihr nicht des Gefallens oder Missfallens vonseiten der Welt wegen hier. Ihr seid kein Ast eines Baums, der beim Schnippen eines Handgelenks umknickt. Euer Leben ist für mehr angelegt. Das Fundament, auf dem ihr steht, ist ausladender als das Publikum, das ihr um euch habt. Die Augen der Welt haben nicht auf euch zu liegen.
Ihr müsst nicht der Hauptdarsteller des Films sein, in dem ihr euch befindet. Die Kleindarsteller haben ebenfalls eine wichtige Rolle. Niemand ist im Besitz des Stücks. Wonach es auch aussehen mag, alle Partien sind ebenbürtig. Der Regisseur ist wichtig. Der Kameramann. Der Cutter.
Welche Weinrebe ist bedeutsamer als eine andere? Jedes Blatt spielt seinen Part. Jedes trägt zum Gesamten bei. Die Wurzel des Weinstocks fördert alles. Ein Weinstock am Heranwachsen ist von Bedeutung. Jedes Blatt zählt. Manche scheinen eher begünstigt zu sein als andere, die Wahrheit allerdings ist, dass sie alle erwünscht und beliebt sind.
Jeder im Stück ist gewünscht. Jeder ist befürwortet, sich in dem Stück zu befinden. Es ist kein Affront, an dem Stück teilzuhaben. Es ist keine Diskriminierung, eine kleine Partie innezuhaben, genauso wenig stellt eine herausragendere Rolle in dem Stück eine Erhöhung dar.
Ihr seid alle Zahnräder des Universums. Welches Zahnrad zählt mehr als ein anderes?
Ob ihr nun den Prinzen oder den Armen spielt, das bestimmt nicht über eure Wichtigkeit. Und wenn ihr heute der Prinz und morgen der Arme seid, seid ihr nicht mehr oder weniger. Wie die Welt das wahrnimmt, diesbezüglich seid ihr mehr oder weniger. Die Welt hat öfters eine verkehrte Wahrnehmung. Die Wahrnehmungen der Welt sind nicht mehr und nicht weniger als die Wahrnehmungen der Welt.
Es gibt eine hohe Kammer. Das ist eine Kammer der Liebe. Das ist ein Hohes Haus der wahren Anerkennung. Es ist eine Spruchkammer, die zum Kern der Sache vordringt.
Das Herz der Sache reicht tief. Euer Beitrag ist beträchtlich. Selbst wenn ihr in euren eigenen Augen ein windiger Schurke seid, habt ihr in der Spruchkammer der Liebe große Verdienste. Ein Jeder geht zum Tanz unter dem Maienbaum. Jeder ist wichtig. Die Tanzgruppe ist wichtig. Ein jedes Kind von Mir ist wichtig. Ihr müsst wissen, dass ihr für Mich eine große Bedeutung habt. Zum Ausdruck bringen, dass ihr Mir eine Menge bedeutet, sagt nicht einmal anfänglich, was ihr Mir seid.
Es gibt Bestimmung. Es gibt ebenfalls den freien Willen, und ihr könnt das, was ihr als euer Geschick seht, verändern. Das Los, was euch allen gemein ist, lautet, dass ihr in eurem Gewahrsein zu Mir kommt. Ihr, die ihr nie fortgegangen seid, surrt zu Mir zurück. Ihr seid wie Raketen. Das ist euer Geschick, und das vermögt ihr nicht abzuändern.
Umstände in eurem Leben, sie könnt ihr verwandeln. Ihr könnt ändern, was ihr als euer Los im Leben anseht. Ihr könnt mit den Engeln fliegen, wenn ihr das mögt. Wenn ihr in einer Schmutzkuhle gelebt habt, könnt ihr euch daraus erheben. Es gibt keine Begrenzung, wie weit ihr emporzusteigen vermögt. Wie weit möchtet ihr euch emporheben? Und sobald ihr zum Höchsten emporgestiegen seid, gibt es ein weiteres Hoch, was zu erreichen ist, denn wovon Wir hier reden, das hat keine Beschränkung.
Hoch oder niedrig, erster oder letzter in der Begrifflichkeit der Welt – ihr könnt den Himmel erreichen und darüber hinaus. In Himmels-Bezügen gibt es kein erstes, zweites oder letztes, und dementsprechendes seid ihr Mir. Zuvorderst.
HEAVEN # 3617 – 20.10.2010 – The Dream Dreamed Itself
DER TRAUM TRÄUMTE SICH SELBST
Deine Aussage, Ich sei deine Stärke, schmälert dich nicht. Die Äußerung, Ich sei deine Stärke, soll besagen, dass du stark bist. Aus den Tiefen Meines Herzens stehst du in der Schöpfung groß da. Du bist von überhaupt nichts weit entfernt. Du bist Allem Was Ist nahe. Du bist Alles Was Ist.
Du bist ein Erfahrer. Du erlebst Regen, und du erlebst Sonne und Blitz. Es ist kein großer Sprung, sodann zu sagen, du seist der Regen, die Sonne und der Blitz. Sofern du dich selbst erlebst, muss das so sein. Du bist die Elemente der Schöpfung. Du bist die Gitarre, die spielt, und du bist die Gitarre, die gespielt wird, und du bist Alles Was Ist. Die Hand, die die Gitarre spielt, ist die Meine, und sie ist die deine. Wir stellen einander fest, und doch sind Wir Eins, und es gibt keinen Anderen zum Wahrnehmen, außer es handelt sich um einander Weismachen.
Andererheit ist Fiktion, und du deutest eine Menge. Du reichst über die Vorstellungskraft hinaus. Du bildest dir Unwahrheit ein. Du stellst dir Wahrheit als Fiktion dar. Du jagst Phantomen hinterher. Du garnierst eine schlichte Wahrheit. Die Wahrheit ist, Wir sind Eins. Du, Ich, Wir sind ein vielfarbiges Lied, und was Wir singen lautet: ’s ist von dir, und was Wir singen lautet: ’s ist von Mir. Alle Lieder sind eine Variation des Einen Lieds. Ich spiele eine Flöte mit Einem Ton, und du hörst Triller. Du bist die Triller, die sich selbst hören.
Du weißt nicht, was du tust, und du weißt nicht vollständig, Wer du bist, und doch ist gerade das die Maskerade, denn du bist ein Voll-und-Ganz-Wisser, einer, Der sich selbst gegenüber noch nicht hat durchblicken lassen, was allgemeine Kenntnis darstellt, welche allerdings noch nicht preisgegeben und mitgeteilt worden ist.
Ihr seid die Grundlagen der Schöpfung. Du bist der Alles-Wisser. Du bist das All-Bekannte. Und du bist der Prozess des Erkennens, und des Nicht-Durchblicken-Lassens, dass du weißt. Du bist der Schmetterling, der auf dem süßen Nektar niedergegangen ist, freilich bist du ein Schmetterling, der spricht: „Bin ich bereits hier? Bin ich bereits bei diesem süßen Nektar angekommen? Ich fühle mich von dem süßen Nektar, den ich trinke, getrennt?“
Der Schmetterling ist ein Symbol. Alles an der Schöpfung ist ein Symbol. Ich rede von Allem Was Ist, unterdessen es überhaupt nichts gibt, gar nichts, mit der Ausnahme der Einen Liebe, die am Spielen ist, als wären es zahlreiche. Du bist nicht Einer unter Vielen. Du bist Einer von Einem. Das scheint dir etwas Unmögliches, selbst während du dich damit befasst, die Tiefen der Möglichkeit zu erkunden. Du hoffst, dass es stimmt, selbst während es außerhalb deiner Fassungskraft liegt, selbst dann, als es sich als deine Anlage ausweist. Du hast dir dies genauso stark ersonnen, wie Ich es tat. Ich träumte einen Traum von Mir Selbst, und du bist Mein Traum. Selbst insofern als du die Totale Realität bist, bist du Mein Traum. Mithin bist du dein Traum, und doch weiß, ahnt, ist sich der Träumer ziemlich sicher, dass er oder sie sich in einem Traum befindet. Der Träumer ist der geträumte Traum. Hinwiederum bist du Mein Wirklichkeit gewordener Traum, damit er allen wohlbekannt ist und ihn alle anlächeln.
Es gab einen Traum, dass du ein Individuum bist. Der Traum träumte sich selbst, und du klinktest dich bei ihm ein.
Das Einssein begab sich auf einen Gang und erblickte viele Aussichten. Das Eine durchmaß die Erde als Eines, was im Himmel seinen Wohnsitz hat. Weilt in Mir, Geliebte. Etwas anderes gibt es nicht zu tun. Selbst während ihr auf der Welt wandelt, ist euer Wohnsitz bei Mir. Es handelt sich um ein zuvor erlangtes Fazit, und dennoch habt ihr euch an es zu erinnern. Ebendas bedeutet es, wenn man sagt, dass ihr niemals alleine unterwegs seid, ihr, Die ihr Eins seid. Einssein leistet Sich Selbst Gesellschaft. Das Einssein überschlägt sich vor Freude.
Gott in zahlreichen Formen sagt zu Sich Selbst als Gott/Göttin: „Ich bin Eins“. Und Ich, Der du bist, lächle und sage: „Amen.“
HEAVEN # 3618 – 21.10.2010 – Rise in Love
NIMM IN DER LIEBE ZU
Halte die ganze Zeit die Wählscheibe deines Herzens frei zugänglich. Dein Herz hat nicht zu unterscheiden. Es hat schlicht zu lieben, hier, dort, überall hat es zu lieben. Gib deinem Herzen statt zu lieben.
Es gibt hier etwas, was du zu begreifen hast. Liebe ist nicht die persönliche Erwartung, die du hast. Lieben ist kein Sich-Verschrieben-Haben. Es ist keine Investition. Es kostet nichts. Liebe liebt ohne Anhaftung, und mithin gibst du deinem Herzen statt zu lieben. Das kostet dich nichts. Du bist kein Buchhalter der Liebe. Du bist kein Rechnungsführer. Du bist ein Spender von Liebe, und damit sind keine Kosten verbunden. Keine irgend gearteten Ausgaben, ausgenommen von Liebe. Lasse deine Liebe niedergehen. Sofern du Liebe bist, und Ich sage, dass du sie bist, weswegen sie dann nicht sein?
Liebe schmerzt nur dann, wenn du Anforderungen an jene aufstellst, auf die deine Liebe fällt. In Liebe fallen? Der Ausdruck sollte besser heißen: in Liebe emporsteigen und zunehmen.
Steigt in Liebe empor, und hernach erkennt ihr, dass ihr ebenso wie die Erhabenen Erhabene seid. Ihr werdet wohl nicht berühmt sein. Ruhm macht niemand zu einem Erhabenen. Liebe macht einen zu einem Erhabenen. Sei ein Erhabener, der nicht berühmt ist. Sei ein anonymer Geber von Liebe. Liebe wird von weither gespürt. Ich bin die Eine Quelle der Liebe. Niemand braucht deinen Namen zu kennen. Es ist Liebe, die gegeben gehört, und Liebe, die kundgetan zu sein hat. Der Name des Liebhabers ist Liebe.
Um den Sonnenschein zu genießen, hast du ihn nicht zurückzuverfolgen. Um den Himmel und das Grün, was auf der Erde wächst, zu genießen, was hat dabei in Kenntnis gebracht zu werden? Was jeder zu wissen hat, ist, dass es einen Geber und eine Gabe gibt. Der Geber und die Gabe sind in Eins eingehüllt.
Öffne dein Herz. Liebe schier. Sei die Sonne, die ihr Licht für alle verstrahlt. Die Sonne liest nicht aus und trifft keine Wahl. Sie denkt oder sagt nicht: „Hier ist Vorsicht geboten. Ich muss mir aussuchen, auf wen mein Licht fallen wird. In der Sache bin ich gut beraten, pingelig zu sein.“ Natürlich denkt die Sonne so etwas nicht. Es ist mehr so, dass sie denkt: „Wie weit wird mein Licht heute reichen? Auf wie viele werde ich mein Licht werfen? Die Welt kreist um mich, sodass mein Licht in allen Winkeln der Erde anlangen kann. Natürlich hat die Erde eigentlich keine Winkel.“
Und somit entblößt sich deine Liebe allem in ihrem Radius und allem, was über ihren strahlenden Glanz hinausreicht. Liebe und Licht reflektieren sich selbst. Liebe und Licht geben sich schlicht statt, bekannt zu werden. Liebe geht über die Sinne hinaus. Die Sinne geben dir einen Flecken Liebe. Liebe ist größer als ein Fleck. Liebe ist Ganzheit, und Ganzheit mag es, um der Liebe willen, die sie ist, kundgetan zu werden. Und ihr, Geliebte, sollt bekannt, und sollt unbekannt sein, um der Liebe willen, die ihr seid. Liebe ist nicht euer Besitztum, das auszugeben oder zurückzuhalten ist. So wie der Sonne Licht zum Verstrahlen gegeben wurde, so wurde euch Liebe zum Verstrahlen gegeben.
Wann begannt ihr zu glauben, dass euch Liebe angelegen sei zurückzuhalten? Ich, Gott, werde nicht erblickt, und doch bin Ich nicht verborgen. Ich bin nicht in Reserve gehalten. Ich werde nicht als der eine und nicht als ein anderer ausgesucht. Ich bin nicht für ein bestimmtes Ausgesucht-Werden angelegt. Ich bin für alle, nicht anders als Liebe für alle ist.
Habe ich die Erhabenen mehr ausgewählt als euch? Die Erhabenen wählten die Liebe, und das ist die ganze Geschichte. Nennt Mich Gott oder nennt Mich Liebe. Das ist gleich. Unter welchem Namen Ich auch laufe, Ich bin Liebe. Unter welchem Namen du auch läufst, du bist eben die gleiche Liebe, und du bist der Geber Meiner Liebe, denn alle Liebe ist Mein, und Meine Liebe ist für alle.
HEAVEN # 3619 – 22.10.2010 – Unbelievable As It May Seem
UNGLAUBLICH, WIE ES ZU SEIN SCHEINT
Im Leben wird alles klar. Selbst wenn es nicht die Stelle ist, die du gerne sehen möchtest, das Leben lässt sich da nieder. Es findet seinen Platz. Fäden werden miteinander verbunden, und dies auf geschickte Weise. Der eine Aspekt des Lebens begegnet einem anderen. Ja sogar Fäden von vor vielen Jahren finden ihren rechtmäßigen Platz, später indes können sie ihre Stellen verschieben. Sobald sich Vorkommnisse und Menschen im Leben nicht mehr an ihren rechtmäßigen Orten befinden, verwandeln sie sich, und können an unwahrscheinlichen Stellen zum Vorschein kommen. Bei Gegenständen ist es das gleiche. Sie wechseln von einer Schatztruhe zur anderen, und dein Teleskop kann sie nicht mehr länger erreichen.
Nicht anders bei Häusern. Am einen Tag ist es dein Haus. Am nächsten wohnt ein anderer dort. Das Leben ist wie ein Lied. Es wird choreographiert. Die Tänzer bleiben ganz bestimmt nicht an einer Stelle. Und doch, selbst wenn du auf Abenteuer aus bist, eine Partie von dir möchte die Dinge dort festhalten, wo sie jetzt sind. Falls nicht festhalten, dann wenigstens möchtest du imstande sein, dich nach Belieben nach ihnen auszustrecken.
Du möchtest die Dinge so haben wie auf einem alten Foto. Deine Eltern leben für immer in deinem Herzen, hingegen haben sie sich absentiert, als wären sie von dir weggetrieben. Natürlich haben sie das nicht getan. Sie befinden sich in dem Foto nicht mehr länger im Vordergrund, gleichwohl wurde ihr Bild aufgenommen und in deinem Herzen aufgehängt. Die gestorben sind – dem gemäß, wie die Welt vom Tod redet -, können nicht auferstehen, denn es gibt keinen Tod. Die Lebensoberfläche ist nicht alles. Sie ist schwerlich die ganze Geschichte des Lebens. Sie ist nur die Oberfläche.
All das Wehklagen, für das du dich entscheidest, ändert die Oberfläche nicht, oder, falls es das irgendwie vermag, hat es sich als ein Knoten des verknüpften Fadens erwiesen. Allerdings bleiben Knoten nicht dauernd geknüpft. Laufknoten sind Teil des Lebens.
Mittlerweile zerbricht im Leben nichts. Das Leben baut wieder auf. Nichts ist an der falschen Stelle. Einerlei was du darüber denkst, was die Welt darüber denkt, was heilige Schriften darüber denken, es ist in Ordnung so. Das Blatt ist so, wohin die Karten gelangt sind. Sie haben sich schlicht in eine Ordnung verbracht, die einfach richtig ist. Und sofern die Karten sich anders angeordnet hätten, wäre das ebenfalls schön gewesen. Die Orchestrierung ist vollkommen. Wie konnte das sein? Und doch ist es so. Unglaublich, wie es zu sein scheint, unbenommen welches Lied gesungen wird, wieso, es ist das Lied, was gesungen zu werden anstand. Durch die Blume – du hast es dir ausgesucht. Du hast es nicht verursacht, und doch erging dafür ein Bescheid. Vielleicht wähltest du es dir vor tausend Jahren aus. Du würdest es dir jetzt nicht aussuchen, anderenfalls wärest du – vielleicht – davon abhängend. Jedenfalls stattet dir derzeit ein Lied einen Besuch ab.
Das Leben ist unvorhersagbar, freilich, selbst dann – ein Aspekt von dir mag es vorhergesagt haben. Vielleicht hast du dies vergessen, hingegen hast du es womöglich niedergeschrieben. „So soll es gehen“, hast du wohl in einer längst-vergessenen Zeit in den Nischen deines Geistes gedacht, oder du hast es so nicht gedacht, und doch hattest du den Gedanken daran. Gedanken, darum weißt du ja bereits, sind machtvoll. Sie sind real. Zuweilen werden sie auf die eine oder andere Weise Wirklichkeit. Gedanken kennen keine Zeit, das verstehst du. Sie schwimmen wie Fische herum. Sie hüpfen. Sie springen in die Luft. Sie tauchen unter die Oberfläche. Geheiligt seien die Gedanken. Und, wo sie anlanden, wessen Hände sie einfangen, niemand weiß es. Und selbst wenn man sie eingefangen hat und es bekundet ist, wo sie sich aufhalten, können sie plötzlich losschnellen, eine neue Anordnung tritt auf, so wie wenn ein Chor von der Bühne abtritt und ein anderer die Bühne betritt. Ist dem das Leben in der Welt nicht gleich?
Die bekannte Gewissheit ist der Himmel. Und selbst der Himmel ist nicht fortwährend bekannt oder anerkannt, derart machtvoll sind eure Gedanken, die man an gewissen Tagen und in gewissen Nächten irrig nennen, die man in Frage stellen kann oder an die du überhaupt nicht denken kannst.
HEAVEN # 3620 – 23.10.2010 – New Everything
ALLES NEU
Du bist zehnmal oder mehr empfindlicher, als du es je nötig hast. Dich macht so empfindlich, dass du alles so ernst nimmst, so sehr ernst, so unmäßig ernst nimmst. Wörter sind für dich wie Messer. Ein Blick ist eine Machete. Und gewisse Handlungen sind dir wie Kreissägen. Worte sind einfach Laute und Tonfall, aus Mündern hervorgebracht oder auf Papier niedergeschrieben. Dein Leben und dein Wohlbefinden sind nicht auf Worte angewiesen, und doch, dir scheinen sie derart ernst zu sein.
Sei mehr abgeschieden. Nimm es nicht persönlich. Selbst wenn du derjenige bist, dem es gilt – niemand thematisiert dich. Sie mögen zu dir oder über dich reden, aber was sie denken, hat mit ihnen und keinesfalls mit dir zu tun. Ein Jeder hat sein eigenes Bilderalbum. Ein Jeder legt falsch aus. Inwendig in Jedem gibt es einen Bildschirm, auf dem alte Szenen ablaufen, und du bist für jemand aus der Vergangenheit oder für eine Situation aus der Vergangenheit hergenommen worden. Ein Anderer sieht seinem eigenen Script zu. Selbst wenn er deinen Namen ruft, tritt er auf jemanden oder auf etwas in seiner Vergangenheit in Erwiderung, anderenfalls würde er sich darüber nicht so echauffieren. Du bist einfach zufällig gerade da oder zur Hand, dass bei dir abgelassen wird.
Der andere Mensch, der bei dir um sich schlägt, einerlei wie versteckt er das tut, liest von einem alten Script ab. Er hat seine Agenda, und sie mag dir eine gänzliche Überraschung sein.
Wenn du das Gefühl hast, jemand tue dir unrecht, ist er zweifelsohne ein Gefangener seiner Vergangenheit. Er sieht anstelle von Sonnenschein Wolken. Er sieht dich als eine Wolke. Seine kärgliche Sicht kehrt dich nicht in eine Wolke. Sei nach wie vor die Sonne und strahle gar auf jenen, der dich verschmäht. Falls du dem Anderen wirklich nichts bedeutetest, würde er sein Augenmerk nicht auf dich richten. Freilich richtet er natürlich sein Augenmerk auf sich. Er könnte Freude haben, anstatt dich herabzusetzen.
Er kann dich keinesfalls herabsetzen, hingegen bist du an eine vielleicht längst vergessene Vergangenheit gebunden, und du siehst ebenfalls nicht unverfälscht.
Verbessere deine Sehkraft. Ändere, was du gerne geändert haben möchtest. Du kannst das tun. Wieso es also nicht tun?
Falls du um einen todsicheren Weg wüsstest, um zu Glücklichsein zu gelangen, würdest du ihn nicht einschlagen? Selbstverständlich, du würdest es. Ich sage dir Wie. Du erlangst Glücklichsein in dem Maße, wie du die Vergangenheit los lässt. Denn aus welchem Grunde solltest du der Vergangenheit stattgeben mögen. Insbesondere wenn sie damals nicht erfreulich war, wieso solltest du dich an jeder Ecke nach der Vergangenheit umsehen mögen? Wenn du die Vergangenheit vor dich hin hältst, lebst du dein Leben, als wäre es ein Minenfeld. Du steckst in dem Minenfeld fest. Du gehst Minen aus dem Weg, die nicht einmal da sind. Sie sind weit entfernte Vergangenheit.
Wenn du alte Gedanken und Denkweisen wieder zum Leben erweckst, drescht du von Pontius bis Pilatus auf dich ein. Du nutzt dich ab. Alldas, weil du mit der alten Sehkraft siehst. Altes Sehvermögen kommt dir jetzt nicht gut zustatten. Wenn sie dich damals nicht absicherte, tut sie es gewiss derzeit nicht. Lasse die Vergangenheit los, und du wirst eine neue Gegenwart erschaffen, keine Gegenwart, die mit vergangenem Schmerz überfrachtet ist, sondern eine Gegenwart, die mit Freude aufgesucht wird. So oder so – die Vergangenheit ist mit Schmerz beladen. Wer sollte sich den Schmerz aussuchen mögen, währenddessen er sich für die Freiheit entscheiden kann?
Im Himmel ist alles neu. Im Himmel ist alles in der Jetzt-Zeit. Das bedeutet, dass alles neu ist. Alles ist, als wäre alles neu. Neue Musik, neue Zeit, neue Vorkommnisse, neue Besetzungen der Charaktere. Im Himmel, dort behauptet sich die Vergangenheit nicht. Im Himmel, da wird Vergangenheit als Wasser unter der Brücke erachtet. Komm und hole dir frisches Wasser.
HEAVEN # 3621 – 24.10.2010 – Real Life, Reel Life
REALES LEBEN, LEBEN VON DER SPULE
Spürst du nicht bisweilen, dass das Leben insgesamt Fiktion ist? Auf dem Fenstersims eine Katze. Unter deinen Füßen ein Vorleger. Ein offenes Fenster. Eine leere Schachtel. Eine gefüllte Schachtel. Schau dir all die Requisiten im Leben an. Mit Sicherheit befindest du dich in einem Bühnenstück. Was sonst könnte es sein, in dem du dich befindest?
Reales Leben ist etwas anderes. Es ist Stille, so eine Art noch nicht ausgeborenes Leben. Es ist Leben an der Schwelle. Reales Leben ist nicht Drama, keineswegs.
Reales Leben ist weit weg von Ungemach. Im realen Leben gibt es keine Tragödie. Das Stück ist noch nicht über dem Horizont aufgegangen.
Reales Leben ist nicht aus Aktionen und Drama gemacht. Reales Leben ist lange vor Duellen, Melodrama, Live-Action und Kameras existent. Reales Leben ist weit, weit davor.
Reales Leben ändert sich nicht. Reales Leben ist ein Fundament, das sich nie abnutzt. Reales Leben ist ganz bestimmt kein Schwindel. Reales Leben ist kein Schnipsen eines Schalters. Am Realen Leben befindet sich kein Schalter. Reales Leben ist an, und das ist’s dann.
Wäre Reales Leben ein Eintopf, so wäre die Flamme noch nicht angedreht worden. Indes ist die Flamme parat. Reales Leben wäre all die Zutaten für den Eintopf, bevor er zu kochen beginnt. Reales Leben ist Vollheit. Im Realen Leben gibt es keine Laufmaschen im Strumpf. Es gibt keine weitergemeldeten Neuigkeiten. Es gibt keine Zeitungen, und niemanden, der sie lesen könnte. Reales Leben ist aufkommend. Man kann von ihm keine Fotos machen. Nichts hat sich bereits zugetragen. Es ist im Begriff zu passieren. Reales Leben ist die Dämmerung, schier bevor die Sonne aufgeht. Es kann nicht gesehen werden, gleichwohl ist alles in geneigter Bereitschaft. Es ist Lebendigkeit.
Im Realen Leben gibt es keine Purzelbäume, jedoch ist es der Vorläufer von Purzelbäumen.
Im Realen Leben ist alles einsetzend. Es ist der Augenblick – vielmehr der Nicht-Augenblick -, wann sich der Taxifahrer in Bereitschaft befindet. Er ist in der Position, loszufahren, und doch hat die Messuhr noch nicht angefangen zu laufen.
Heil dem wirklichen Realen Leben. Es ist stets in Geneigtheit. Es ist ein prächtiges Schwimmbecken. Die Schwimmer sind noch nicht gestartet. Alles ist am Verstummen und wohlbereitet zum freien Fall.
Reales Leben zaudert nie.
Was ihr wirkliches Leben nennt, ist Fiktion. Fiktion ist einleuchtend, Reales Leben ist indes einfach unter der Oberfläche. Wirkliches Reales Leben ist nicht ausgedacht. Es bildet sich nicht, während es unterwegs ist. Es ist die ganze Macht der Bewegung, bevor Bewegung ihren ersten Schritt macht. Es ist der Säugling vor der Geburt. Alle Bestandteile sind da, die Seite ist allerdings noch nicht geschrieben.
Ich möchte nicht sagen, dass das Reale Leben die Ruhe vor dem Sturm ist, denn tätiges Leben ist nicht immer ein Sturm, obschon es öfters in einen Sturm gekehrt wird. Auf diese Weise wird aktives Leben zu einer Bedeutsamkeit auf sich ziehenden Seifenoper.
Du nimmst auf der Bühne des fiktiven Lebens deinen Platz ein. Unter großem Beifall geht der Vorhang hoch. Viel Aufhebens wird um das Anheben des Vorhangs gemacht. Nur in der Einbildungskraft passiert etwas. Nichts geschieht jemals. Es scheint zu erfolgen. Es fühlt sich wirklicher an als das Reale, indes ist es bloß eine Filmspule. Die Geschichte hat einen Anfang und ein Ende.
Reales Leben existiert andererseits immer, hat freilich keinen Anfang und kein Ende. Eine Geschichte ist noch nicht erzählt worden. Sie ist noch nicht ausgedacht. Du hast auf der Bühne zu sein, damit die Geschichte anfangen kann. All deinen Protesten zum Trotz liebst du sie. Du liebst jede Kehre und Wende bei ihr. Du bist der Held der Geschichte. Du bist der Tragiker, und du bist der Komödiant. Du liebst beides, anderenfalls hättest du sie nicht inne. Du spielst den Toren. Du spielst den lange leidenden Helden. Du sprichst dir selbst Partien zu und spielst sie gut. Du öffnest das Buch, danach schließt du es, im wirklichen Realen Leben indes geschieht nichts, nichts außer Liebe, Liebe, die ist.
HEAVEN # 3622 – 25.10.2010 – If God’s Love Were a Ship
SOFERN GOTTES LIEBE EIN SCHIFF WÄRE
Was gibt es da anderes zu sagen, als dass Ich dich liebe. Von dem Augenblick an, als Ich den ersten Gedanken an dich hatte, als du das Funkeln in Meinem Auge warst, lag Meine Liebe auf dir und wurde Meine Liebe zu der deinen. So fest bist du bei Meiner Liebe eingebaut. Ja, Ich kann schier ohne ein Objekt lieben. Ich kann einfach Meine Liebe herausstrahlen, selbst dann wenn es niemanden gibt, dem sie zu schicken wäre. Ich erschuf einen Empfänger Meiner Liebe. Ich schuf dich. Du warst seit eh und je Mein Augapfel.
Man könnte ja sagen, Ich hätte einen Diener Meiner Liebe, oder gar einen Dienstboten Meiner Liebe erschaffen. Ich, Liebe, schuf dich Liebe, einen glänzenden roten Apfel Meiner Liebe.
Man könnte ja sagen, Ich wollte in einen Spiegel schauen und all die Möglichkeiten des Spediteurs Meiner Liebe, des Spenders Meiner Liebe erblicken. Die Wahrheit sei verlautbart, alles was Ich sehen kann, alles was Ich wirklich sehen kann, ist Liebe. Bezogen auf alles Sonstige, Ich kann deinen Worten zuhören und sie wiederholen, demnach erkennst du, dass Ich Mich um dich kümmere, allerdings bin Ich außerstande, zu sehen, was du siehst. Ich glaube euch aufs Wort, Geliebte, und mithin rede Ich zu euch zurück, was Ich euch habe zu Mir sagen hören. Ich wiederhole eure Worte, sodass ihr Bescheid haben könnt, dass Ich euch höre und zuhöre. Für Mich allerdings ist all eure Angst unentzifferbar. Ich nehme entgegen, was ihr erzählt, dass es eurem Dafürhalten nach wahr sei, was ihr indes fühlt, ist Mir fremdartig. Ich begebe Mich nicht auf eure Ebene, und doch bin Ich wie ein Vater, der sich einen Moment lang zu seinem Kind herunter beugt und gebückt geht, sodass sie sich einander in die Augen sehen können.
In diesem Sinne sind Wir einander gleich, denn du bist ebenso in der gleichen Lage, Mich bei Meinem Wort zu nehmen. Mein Wort ist nie anders. Mein Blick ändert sich nicht. Ich sehe mit dem klaren reinen Licht des Tages. Und dennoch wird dieses reine klare Licht vor deiner Sicht verdunkelt. Siehst du, wie Wir einander gleich sind? Wir sitzen sozusagen im gleichen Boot.
Im Grunde stehst du groß und aufrecht in Meiner Liebe da. Du hast dich selbst getäuscht, und gleichwohl bist der aufrichtige Sucher nach der Wahrheit.
Ich sehe Wahrheit, und du siehst und sprichst Illusion. Du glaubst an Trugbilder. Du bist lauter, indes fehlinformiert. Du rätselst an der Wahrheit herum. Du probierst sie aus, und doch entzieht sie sich dir ein ums andere Mal. Du wiederholst dich. Du durchläufst die gleichen Bewegungen immer und immer wieder. Eines Tages, eines nicht allzu fernen Tages, wirst du dort herausschreiten, wo du dich selbst gefangen gehalten hast.
Falls Meine Liebe ein Schiff wäre, würden Wir sagen, dass es an seinem Kurs festhält. Volle Kraft voraus. Geradeaus. Meine Liebe wäre ein Kreuzfahrtschiff oder ein großes Handelsschiff. Bei allem Respekt – deine zum Ausdruck gebrachte Liebe ist mehr wie ein leckes Ruderboot. Du hast die Ruder an der falschen Stelle angesetzt, und der Wind und die aufkommenden Wellen wirbeln dich herum, und so drehst du dich wie ein kleines Papierboot in der Brise. Du bist dir nicht andauernd des Ankers der Liebe gewahr, der der deine ist. Ich bin dein Anker.
Dessen ungeachtet, du kannst an dem Kurs der Liebe festhalten. Du kannst den edleren Weg vor dir nehmen. Insofern als du freie Wahl und zwischen Liebe oder Nicht-Liebe zu wählen hast, kannst du Liebe wählen. Du, der du dir aussuchen kannst, welches Kleid oder welche Krawatte du kaufst, kannst dir mit Sicherheit die Liebe auswählen. Zum wenigsten kannst du die andere Wahlmöglichkeit, die der Nicht-Liebe, ausschlagen.
Ist das nicht beachtlich? Du, der du aus Liebe gemacht bist, triffst nicht unentwegt die Wahl, dich für sie zu entscheiden.
HEAVEN # 3623 – 26.10.2010 – The Diving Board of Love
DAS SPRUNGBRETT DER LIEBE
Du und Ich machen gemeinsam einen Gang, und Wir sehen, dass Wir uns dort befinden, wo Wir starteten. Wir sind in einer Nicht-Zeit, die man den Beginn nennen kann, von nirgendwoher zu nirgendwohin gereist. Da ist kein Anfang, und da ist kein Ende. Da ist kein Start und Stop. Da ist. Niemals war ein Nicht. Wir könnten eine Million Meilen laufen, und doch gäbe es keine Meilen zum Gehen.
Wir bleiben ruhig, indes bedeutet das nicht, dass wir uns in einer Stockung befinden. Wir sind Ruhe, die ohne Bewegung sich bewegt. Wir sind wie die Sonne, die stets draußen ist und niemals hinein geht und dennoch in die Tiefe geht. Wir sind die Weite der Ewigkeit.
Du denkst, du seist ein Körper. Wärst du ein Säugling, so würden deine kleinen Finger und Zehen geküsst, und du gelangtest zu dem Glauben, dass Finger und Zehen das Ausmaß von dir darstellen. Die Begrenzungen wären erstellt. Gewaltig reichst du um Vieles weiter hinaus als dein Körper, als all jene Moleküle, die dich ausgestalteten. Du bist umfassender als dein Körper. Du bist umfänglicher als die gesamte äußere Welt. Du bist Ich Selbst, Ich Selbst, der sich klar wird.
Du glaubst dir, du seist ein Körper, allerdings bist du körperlos. Auf die gleiche Weise – du hast ein Vokabular, du hast eine Liste aus Wörtern, wo jedoch sind die Wörter, und wo existieren sie? Selbst obschon es Enzyklopädien und Wörterbücher gibt, selbst obschon es Wörter gibt, die du liebst, selbst obschon Wir in Wörtern reden, wo existieren Wörter? Zeige Mir eines. Bedeutung ist wortlos. Worte sind aus der Zeit und dem Raum, so wie es die Körper sind, und doch existieren Zeit und Raum nicht. Sie sind eine Konvention.
Wir reden, und was wir reden, ist, als ob man sagen wollte. Diese ganze Welt, bei der du dich immatrikuliert hast, ist ein großes „Als ob man sagen wollte.“
Was ihr praktisch nennt, existiert nicht einmal. Üben gibt es. Ihr übt euch darin, in einem Körper zu sein. Ihr belegt einen Kurs in In Einem Körper Ein Menschenseinswesen Sein, und doch ist das ein kursloser Kurs. Ihr belegt einen Kurs im Herausfinden von wer und was ihr wahrhaft seid und was das Leben ist, und was das Leben jenseits des zeitweiligen Körpers ist.
Ihr habt nicht auf der Erde Wohnung. Ihr scheint auf der Erde zu wohnen, und doch existiert die Erde, diese Mutter Erde, die ihr liebt, nicht. Sie scheint zu existieren. Es wurden Bücher über sie geschrieben, und abermals ist alles Mythos, ein schöner Mythos, ein ergötzlicher Mythos, indes gleichwohl ein Mythos, eine Dimension des Geistes.
Ihr seid viel-dimensioniert, trotzdem seid ihr über die Dimension hinausgehend.
Ich bin praktisch. Ich bin das Praktischste, was es gibt, gleichwohl habe Ich keinen Körper. Ich bin Teil von euch und doch jenseits des Rahmens, den ihr in euch zu sehen geneigt seid. Ich bin unsichtbar, und doch bin Ich der Tuer, und Ich tue nach eurem Geheiß, selbst wenn ihr Mein Geheiß ausführt. Auf dieser Ebene handelt es sich bei alledem um Denken.
Auf einer anderen Ebene ist das alles Liebe, und dein Herz gedeiht. Dein Herz birst durch alle eingebildeten Barrieren. Du hast anscheinend dein Herz verloren, sodass du es finden könntest, obgleich es natürlich nirgendwohin ging, schier in eine Art Abwarten seiner selbst, so lange bis du klar bist abzuheben, bis du parat bist, vom Sprungbrett der Liebe abzuspringen. Du befindest dich auf der Spitze deines Herzens, was alles von sich entblößt, was sich dir enthüllt. Du wirst voller Erstaunen sein ob dieses schönen Herzens, das du und Ich gemein haben, ob dieser schönen Amaryllis deines Herzens. Es ist, als wäre dein Herz niemals herausgekommen. Eine Amaryllis blüht selten, Unser Herz blüht indes immer und ewig, denn Wir sind Ewig.
Strecke dich über dein Erfassen hinaus. Natürlich besteht darin die Lektion. Strecke dich über deine Fassungsgabe hinaus, denn was du dachtest, es stelle dein Fassungsvermögen dar, ist überhaupt nichts.
HEAVEN # 3624 – 27.10.2010 – The Non-Knowing of Reality
DAS NICHT-VERTRAUTSEIN MIT DER REALITÄT
In Mein Leben, dorthin bist du gekommen. Ich bin in Mein Eigenes gekommen. Du bist alles, was Ich bin, allein, du hast das Gefühl einer Einbuße. Fühle dich stattdessen bescheiden. Wer ist der Größte Diener unter allen? Wieso, Ich bin das. Ich diene bescheiden. Ich bitte dich in aller Bescheidenheit, als ein Repräsentant des Großen Ich BIN dienstbar zu sein. Du entbehrst Ganzheit nicht. Dir fehlt Gewahrsein des Ganzseins. Du schlägst dich sozusagen mit der Ganzheit herum, und hältst am Abgetriebensein fest. Du empfindest dich wie ein kleines Ding mitten in einem riesigen Ozean, unterdessen du tatsächlich der Ozean bist, in dem du schwimmst. Ich bin die Ganzheit und weiß, Wer Ich BIN, während du auf einen Partikel von Wer du bist zupackst.
Du wirst etwa das Gefühl haben, du brauchest gerettet zu werden, indessen es nichts gibt, wovor du gerettet gehörst, ausgenommen vor deinen fehlgeleiteten Gedanken. Erkennen Wer Du bist ist eine bescheiden machende Angelegenheit. Arroganz ist damit nicht verbunden. Sobald du das Ausmaß von Wer du bist erkennst, schmilzt deine Individualität und ist nicht mehr länger derart offenkundig. Ich bin die Macht und die Herrlichkeit, und du bist Mein. Wir sind Unser. Wörter, und insbesondere Fürwörter, halten Uns vom Sein auf der gleichen Seite ab. Sie halten uns vom Gewahrsein ab. Es gibt kein Dich und Dein. Eines Tages wirst du dazu als der Realität, die es ist, aufwachen.
Deine Individualität verschwindet eigentlich nicht. Dein Verlass auf sie verschwindet. Die Wichtigkeit deiner menschlichen Rolle im Leben verschwindet zur selben Zeit, wie sie insgesamt bedeutsam wird, indes anders als zuvor. Nunmehr setzt du dein ganzes Herz in dein Leben, gleichzeitig, wie du seine Umklammerung los lässt. Du bist mit dem Einssein vertraut, da du mit deiner Allesheit vertraut bist. Das Ganze ist in der Tat die Summe seiner Teile, und du kommst dahinter, dass es in der Ganzheit keine Teile gibt. In der Ganzheit gibt es Einssein. Das Empfinden von Einssein übermittelt dir ein großes Empfinden von Freiheit. Es gibt dir Freiheit, und Freiheit gibt dir Anerkenntnis dessen, was du noch nicht zugibst, allerdings bist. Mit diesem Gewahrsein wirst du argloser, und gleichwohl weißt du um alles, was zu wissen da ist, und du traust Mir, Der alle Zuversicht in dich gelegt hat.
Du hast Mein Vertrauen. Ist das kein wundervoller Augenöffner? Trotzdem, volle Zuversicht in Mich haben war schwer für dich, weil du dich als einen Nichtsesshaften irgendwo in einer Wildnis siehst, aus der schwer heraus zu gelangen ist. Ihr haltet euch bereits außerhalb der Wildnis auf. Analysiert nicht mehr weiter. Es gibt nichts zu analysieren. Liebe ist, Geliebte, und was gibt es da mehr zu sagen?
Ihr habt euch in den Außenbezirken des Lebens eingeschlossen, indessen ihr das Leben selbst seid. Du bist ein Seinswesen des Lichts, und du siehst dein Licht nicht. Du wirst dich mehr auf die Schatten als auf das Licht konzentrieren. Ihr wurdet nicht aus Schatten gemacht, denn es gibt keine Schatten, aus denen man gefertigt sein kann. Ihr seid die Ganzheit des Lichts, trotzdem werdet ihr euch wie ein Ausgestoßener aus einem erwünschten Land fühlen. Ihr habt Mein Herz niemals verlassen. Demnach seid ihr niemals vom Himmel fortgegangen. Ihr seid wie eine Schildkröte, die ihren eigenen Schild mit sich trägt, und das ist es.
Ihr seid Wohl-Seiend, nur, ihr seid ein Seinswesen, dem die Erkenntnis vom Baum der Gütigkeit fehlt. Ach du meine Güte, was anderes sollte Ich denn wohl gepflanzt haben mögen? Macht schon jetzt, sollte Ich etwa einen Baum des Bösen gepflanzt haben mögen? Alleinig in eurer Einbildung, wollte Ich das. Natürlich, es mangelt euch nicht an Einbildungskraft. Euer Einbildungsvermögen ist vom Höchsten, und ihr mögt euren Geist nicht gerne ändern, es ist euch so, als würdet ihr durch die Veränderung eures Geistes etwas einbüßen, während es nichts zu verlieren gibt, außer das Nicht-Vertrautsein mit der Realität.
HEAVEN # 3625 – 28.10.2010 – A Star in Heaven
EIN STERN IM HIMMEL
Hallo hier und da, wo ihr auch seid. In Wahrheit seid ihr Ich Selbst. Ich erschuf euch. Indem Ich das tat, machte Ich euch im Bilde Meiner Selbst. Kein verfälschtes Bild, nein, keineswegs, auch kein kärgliches Bild. Bestimmt nicht, dennoch habt ihr ein Bild auf euch projiziert, das dem echten Bild von euch keineswegs nahe kommt. Natürlich würde ich kein irgend geartetes schwaches Bild machen mögen, mit Sicherheit nicht, und ganz bestimmt kein schwaches Bild von Mir Selbst. Wieso sollte Ich das tun mögen? Zu welchem Nutzen? Sicher nicht zum Amüsement. Damit würde Ich Mir einen bösen Streich spielen. Ich schätze Mich. Ich schmälere Mich nicht. Indes schmälert ihr euch.
Ihr habt euch sehr weit von der Wahrheit von euch wegbegeben. Ihr nehmt euch zu ernst, und doch nicht ernst genug. Womöglich meint ihr, ihr wärt ein Streich, und der Streich gelte Mir. Hingegen sehe Ich euch nicht lachen oder nicht viel lachen und nicht genug lachen. Ihr nehmt euch allzu ernst, und Mich womöglich nicht ernst genug.
Euch zu ernst nehmen ist euch zu wichtig machen, alldies ohne die Tiefe eurer Bedeutsamkeit zu fassen zu bekommen. Ihr übertreibt eure Rolle und bagatellisiert euch gleichwohl. Ihr bewundert euch nicht wirklich. Ihr macht davon eine gute Show. Ihr pumpt euch auf. Dann lasst ihr den Ballon von euch knallen oder die Welt tut das, denn es ist von euch aberwitzig, euch mit falschem Stolz aufzublähen und die Liebe zu übersehen, in der Ich euch halte. Manchmal spielt ihr die Rolle der Liebe, und doch befinden sich euer Herz und Geist anderswo. Ihr seid leidlich am Schauspielern. Ihr habt euch gar selbst überredet. Ihr beugt euch zu einem Bild von euch hinunter, was nicht wahrheitsgemäß ist, während ihr das überseht oder verhöhnt, was zutreffend ist.
Ihr könnt sogar denken, Ich lebte in einer Fantasiewelt, und ihr in der wirklichen Welt. Ihr könnt euch sogar sicher sein, dass ihr mehr wisst als Ich. Unwissen hat dieses Naturell. Es zieht den Vorhang über euch herunter. Ihr seht euch nach den hellen Bühnenlichtern um, die auf euch strahlen mögen, unterdessen ihr im Himmel bereits ein Star seid.
Ist es keine Schande, dass ihr euch eurem wahren Licht versagt? Ihr seid durch die Bühnenlichter geblendet und vom Sonnenlicht nicht so beeindruckt. Bühnenlichter strahlen auf euch und auf wenige Andere, während die Sonne ihr Licht auf Alle scheint. Ihr wart auf das Spotlight aus. Ihr wart sogar auf wenige Augenblicke unter den hellen Lichtern aus. Und was habt ihr dann, außer eine Zeitlang eine verschwommene Sicht? Ihr habt nicht einmal eine Bräune, die ihr davon herzeigen könnt. Ihr habt bloß eine kleine Erinnerung daran, was man euren Tag in der Sonne nennt, was aber im Grunde euer Tag unter den Bühnenlichtern ist.
Du bist in der Tat ein großartiger Schauspieler. Nun trage Ich das Ansinnen an dich heran, ein großartiges Menschenseinswesen zu sein, was über sich hinaus sieht und vielleicht den Blick darauf richtet, dass es die Welt erhellt und Licht auf Andere strahlt. Lasst uns die Menschen mit der Sonne bekannt machen, die für Alle gleich scheint.
Du bist ein Stern am Firmament. Reicht das nicht?
Die Erhabenen suchten keinen Ruhm. Wären sie auf Berühmtheit abgegangen, so wären sie nicht die Erhabenen gewesen. Sie schauten nicht, dass sie im Rampenlicht stehen.
Sie wollten es einfach nicht weniger bald, nicht im Rampenlicht zu stehen. Vielleicht zogen sie es vor, hinter der Bühne zu sein, während sie dich der wahren Sonne vorstellen, die den Weg zum Himmel beleuchtet und einen Auftakt, einen einleitenden Antrag singt und die dich dir zeigt. Die Erhabenen waren auf nichts anderes aus, als Mein Licht zu scheinen, damit ihr sehen könnt. Die Erhabenen wünschten sich, dass du mehr als eine Ahnung von der Pracht dessen, wer du wahrhaftig bist, hast, wer du wahrlich, wer du ohne Vorwand, ohne Übertreibung bist.
Sie wünschten, dass du in den Spiegel von dir selbst schaust und sagst: „Das bin ich, Gottes Göttliche Schöpfung, geschaffen zum Lob und Preis Aller.“
HEAVEN # 3626 – 29.10.2010 – Infinite Eternity
UNENDLICHE EWIGKEIT
Heilig bist du, du, in Meinem Bilde geboren. Mein Bild ist Wahrheit. Es ist kein Werbe-Bild. Heilig bist du, in Meiner Gleichheit geboren. Heilig bist du, geboren wie der Morgentau, durchweg nahe am Gras und doch so hoch in der Höhe wie der Himmel. Lasst unter euren Füßen kein Gras wachsen, Geliebte. Aus Meiner Heiligkeit heraus geboren, seid ihr kein Ersatz. Ihr seid die Wahrheit Meiner Selbst, indes weit in die Länge gezogen, durchstreifend. Ihr seid die Dämmerung Meiner Selbst, vergessen in einem hinreißenden Strom, der in seinem Verlass auf die physische Welt zum Umherschweifen gebracht wurde.
Könnte man auch dann von dem Ausdruck physische Welt reden, wenn es keine andere Welt oder vielleicht mehr als eine gäbe? Darum weißt du bereits. Und deswegen sage Ich Reale Welt, und Ich meine, was Ich sage. Ihr meint nicht immer, was ihr sagt. Ihr wisst nicht immer, was ihr sagt.
Im Reden von zahlreichen Welten, da ist eure erinnerte Welt von gestern ausgewiesen, an die sich ja keine zwei Geschwister genau gleich erinnern. Und da ist die Handlanger-Welt, der ihr euch für einen Gutteil der Zeit zuwendet. Es ist so, dass ein Jeder in seiner eigenen Welt lebt, und doch, und doch, es ist Eine Welt, und doch, und doch, der Himmel ist da, eine verlässliche Welt von der Art, von der man kaum zu träumen wagte, die Welt, die die Eine und Einzige Welt ist, die Welt der Liebe, der Nie-Endenden Liebe, die sich immer und ewig ausspürt und von Neuem entdeckt, so wie Mark Twain jedes Mal, wenn er um eine Kurve gebogen war und dann an die Glocke seines Dampfers schlug, den Mississippi entdeckte.
Es ist nicht von Belang, welchen Strom du im scheinbaren Gestern hinunterfuhrst, oder welchen Pfad du nahmst oder am Tag davor dachtest zu nehmen, der Bewandtnis zum Trotz, dass es im Grunde keine Tage gibt, dass im Grunde nur Unendliche Ewigkeit oder Ewige Unendlichkeit existiert, dass ausschließlich Seien zugegen ist – du folgst einer Linie, die du Vergangenheit nennst. Obschon du sie dir bloß einbilden kannst, obschon du sie rückverfolgst, du dich in ihr verfängst, gibt es keine Linie, der zu folgen wäre, und gleichwohl folgst du ihr. Indessen, am heutigen Tag, an diesem sogenannten Tag, kannst du zu deinem Höheren Selbst emporsteigen, zu deinem Selbst, was in Nichts verfangen, was hinwiederum angesichts dessen, was schier zu geschehen scheint, entzückt ist. Ihr seid eine nie-endende Spur, Geliebte, und alle Spuren führen zu Mir. Alle Spuren führen zum Himmel.
Ihr könnt nur bemerken, dass ihr euch weit vom Himmel entfernt befindet. Ihr könnt ihn bloß erahnen. Ihr könnt ihn bloß vorspiegeln. Ihr seid die Ansprucherhebenden auf das Leben in der Welt, auf diesen sich windenden Strom, auf dem ihr wie ein Floß, angewiesen auf die Winde des heutigen Tags, zu treiben scheint. Ihr habt dem Thron entsagt, auf dem ihr zu sitzen gehört.
Wenn du von deinem Pferd fällst, setzt du dich wieder drauf und reitest wieder.
Wenn du dir einbildest, du seist vom Himmel gestürzt, wenn du dir einbildest, du seist schier ein Menschenwesen, ein sich abrackerndes Menschenwesen, wenn du dir einbildest, dass du deine Quelle vergisst, wenn du dir einbildest, dass du bloß dein individuelles vorgestelltes, sich abmühendes Selbst bist, wenn du dich ebendarin einkaufst – und, oh, wie vortrefflich hast du dich darin eingekauft -, denkst du denn nicht, dass du imstande bist, dich wieder auf dem Thron einzusetzen, den Ich so fröhlich und ohne Weiteres Zutun angemessen mit dir gemein habe?
Was wäre, wenn du dir einen Zustand der Existenz ohne die physische Welt vorstellen könntest, die du Erde oder Mutter Erde nennst, und wenn du dir stattdessen den Himmel, Vater oder Mutter Himmel, wieder ins Bewusstsein rufst, und wenn du dich bewusst mit deinem Wahren Selbst wiedervereinst, Das niemals abwesend, sondern ausschließlich präsent war? Was wäre, wenn du all die prosaische Welt los ließest, mit der du dich verzaubertest, und wenn du den Zauberspruch der Anhaftung daran, was bloß eingebildete Oberfläche darstellt, brächest, und wenn du sie stattdessen los ließest und dich wieder zum Himmel zurück begäbest, aus dem du niemals auch nur einen Fuß breit herausgetreten bist?
Sobald du aus einem Schlaftraum erwachst, rufst du dir ganz natürlich wieder ins Bewusstsein, dass du wach in deinem eigenen Bett daliegst und einen Traum hattest. Kannst du nicht aus dem Wachtraum erwachen, den du jetzt bevölkerst? Kannst du nicht aufwachen und erkennen, dass du nur träumtest und immer wieder nachträumtest was niemals geschah, mit der einen Ausnahme – in einer eingebildeten Schlaf-Verfassung?
HEAVEN # 3627 – 30.10.2010 – All the Imagined Creation
ALL DIE EINGEBILDETE SCHÖPFUNG
Wo sich dein Körper auch soeben befindet, du bist bei Mir. Sitzt du in einem Jet, oder fliegst du zum Mond, oder tauchst du tief in das Wasser des Ozeans ein, oder bist du beim Klettern im Gebirge verschollen, bist du von einem Haus zu einem anderen Haus oder in ein anderes Land gezogen, oder schläfst du auf einer Parkbank oder sitzt in einem Baum – – du bist bei Mir. Das ist Unsere Heilige Allianz. So steht es damit. Einerlei wie oder was, Wir sind zusammen. Wie kann das sein, freilich ist es so.
Wir können es so sehen: Es gibt Eine Seele. Schrullige Gedanken keimen auf, einer nach dem anderen. Ich, der Ich die Quelle bin, bleibe die Quelle. Ich gehe nie davon weg. Wieso, es ist so wunderbar, Ich zu sein. Weswegen oder wie könnte Ich davon abrücken?
Gedanken entkamen der Soliden Wahrheit. Ein Gedanke führte zum nächsten. Wir könnten sagen, die Gedanken dachten, sie seien auf eigene Faust fortgewandert. Abenteuerlich naiv dachten die launischen Gedanken, sie seien einzigartig, sie seien auf die anderen Gedanken, die herumwanderten, nicht angewiesen, ja gar von ihrem Schöpfer unabhängig, da draußen an einem Faden ganz für sich. Sie wussten nicht, wie sie zu dem Ort gelangten, an dem sie sich befanden. Sie wussten nicht, was damit anzufangen ist, und somit dachten sie, sie seien das Alles, und doch waren die eigensinnigen Gedanken eingebildete Weggänge, Weggänge wahrhaftig von der Quelle von Allem. Die abwegigen Gedanken, die Körper ausgeformt und die dies und das ausgebildet hatten, vergaßen ihre wahre Natur. Sie vergaßen, wo sie wirklich waren – bei Mir natürlich -, sie vergaßen auch, dass sie Mein ursprünglicher Gedanke waren. Sie nahmen Meine Gedanken Huckepack und rannten mit ihnen weg, so als wären sie eine Getrenntheit, so, als ob Du und Ich tatsächlich getrennt existierten, und als ginge es eben nicht um den wahren Stand der Dinge, der eben lautet, dass Wir Eins sind, nicht Eins Alleine, sondern Eins in Liebe mit all der eingebildeten Schöpfung, der sie sich mehr oder weniger angedreht sahen.
Habe Ich dieses eingebildete du erschaffen, oder du? Ich möchte sagen: „Beide.“ Ich erschuf die Möglichkeit von Menschenseinswesen, und du bist mit der Idee davongerannt. „Juhu“, sagtest du zu deinem vorgestellten Selbst, „Juhu, ich bin ich und sonst niemand.“ Diese Idee packte dich, und sie entsetzte dich.
Selbstverständlich, aus dem Blickwinkel der scheinbaren Erde her gesehen, bist du du und sonst niemand. Das ist so weit ab von wie es wirklich ist, wie du, der du mit dem Gedanken von dir selbst weggerannt bist, darum herumkommen kannst. Du, der du eine Art Unabhängigkeit erklärt hast, bist dir über Mich oder gar darüber, dass Ich bin, nicht so recht sicher. Das ist natürlich lachhaft, da Ich der Bedeutende Ich BIN BIN, und du läufst in dem Umkreis herum, aus dem du kamst und wo du dich nach wie vor aufhältst. Du hast dich verdinglicht, und dich von dem Subjekt deiner selbst davongemacht. Dein Intellekt hat übernommen, und die ganze Welt war nicht anders als du am Glauben, mit der Ausnahme eines flüchtigen Blicks ab und an auf den Wahren Stand der Dinge.
Du bist außerstande, von Mir, von deiner ureigenen Quelle, abzugehen. Mithin hast du dich mit der Fiktion identifiziert, mit der Fiktion, die dann und wann aus deinem Blickwinkel her gesehen wundervoll und mitunter zu scheußlich ist, um sich Gedanken über sie zu machen. Wie Ich sagte, Du kannst deinen Sinn kaum zu der Auffassung herumbekommen, dass Wir, du und Ich, Eins sind, und doch, selbst dann vermagst du die Idee nicht wegzuwerfen. Sie kommt zurück, um dich sozusagen heimzusuchen. Der Gedanke Unseres Einsseins ist wie eine Sirene, die dich betört. Sirenen wollten Odysseus nicht zu seiner Gattin und seiner rechtmäßigen Heimat zurück lassen. In Unserem Fall ist die Sirene die Wahrheit, die dich nicht ganz von all der Schönheit und deiner Rechtmäßigen Heimat abkehren sehen möchte.
HEAVEN # 3628 – 31.10.2010 – For a While, There Is No Other World
EINE ZEITLANG IST KEINE ANDERE WELT DA
Die ganze Zeit schon lebt ihr nirgendwo als bei Mir.
Ihr lebt in einer Welt. Ihr sprecht das Wort Weltohne Mühe aus. Ihr rasselt das Wort Weltherunter, ohne euch seine Bedeutung zueigen zu machen. Bei Universum ist es das gleiche. Falls ihr in die Bedeutungen dieser Wörter einträtet, während ihr sie in den Mund nehmt, würdet ihr gleichzeitig bescheiden, wie auch geadelt. Ihr lebt in einer WELT. Ihr lebt in einem UNIVERSUM. Ihr lebt in EINER WELT. Ihr wärt durch diese Worte derart bewegt, derart überwältigt, dass ihr kaum imstande wärt, sie auszusprechen. Und doch, ihr rasselt die Wörter herunter, als wären sie nichts und wieder nichts.
Ihr werdet sagen: „Was für eine wunderbare Welt.“ Ihr werdet gar mit diesen Worten ein schönes Lied singen, und dennoch habt ihr euer Herz von diesen vier simplen Wörtern abgesondert. Ihr werft vielleicht sogar eure Hände hoch und sagt voller Entsetzen: „Was ist das für eine Welt“, damit meint ihr, sie sei weniger als wunderbar.
Ihr lebt in einer Welt voller Wunder. Dass ihr in ihr am Leben seid und die Welt durchstreift, ist sein eigenes Wunder. Dass ihr ohne Gewahrsein im Himmel lebt, ist phänomenal. Ihr seid bei Mir. Für diesen Fall – dass ihr im Himmel seid, ist unentrinnbar, hinwiederum seid ihr dem herrlichen Unentkommbaren entkommen und habt euch sonstwohin dirigiert. Was ein wundervoller Geist doch zu bewerkstelligen vermag.
Du liest ein Märchen, und während du es liest, glaubst du es. Du glaubst an Monster, an gute Feen und an allerhand Zauber. Eine Zeitlang bist du dorthin befördert. Eine Zeitlang gibt es keine andere Welt.
Was du gewöhnliches Leben nennst, ist in dem Sinne, als du, während du dich in ihm befindest, in ihm bist, ein extraordinäres Märchen. Du lebst mit den Sinnen und vergisst eine Zeitlang, dass es da draußen eine andere Welt gibt, vergisst, dass da der Himmel ist, und kannst ihn dir kaum vorstellen. Du bildest dir die Welt ein und sie beherrscht dich. Du kannst dir den Himmel nicht so recht vorstellen, und doch existiert das Wort Himmel, und er ist das einzig Reale.
Himmel und Erde treffen natürlich aufeinander. Es gibt den Himmel auf Erden, und jetzt steht die Erde im Begriff sich zu erheben. Es wird zwischen ihnen nicht einmal mehr eine Kante geben. Das Licht in der Welt wird eine andere Gestalt, eine andere Tönung annehmen. Es wird klarer, heller, lichter sein, denn die Welt ändert sich – gemäß eurer Wahrnehmung.
Ihr betretet andere Dimensionen. Es gibt keinen Raum, und gleichwohl erlangt ihr Zugang zu neuen Dimensionen der Wahrnehmung. Ihr erfasst mehr. Es hat einen Wechsel gegeben. Wenn ihr im Auto einen Gang wechselt, gebt ihr einer neuen Geschwindigkeit statt. Was ist Geschwindigkeit anderes als Zeit? Ihr holt die Lichtgeschwindigkeit ein. Hurra, ihr holt die Lichtgeschwindigkeit ein.
Die Schaltgänge eures Lebens wurden bereits neu eingelegt. Ihr fahrt in jenem Wagen, und natürlich seid ihr dorthin unterwegs, wohin es euch nimmt, wohin es euch scheinbar nimmt. Es nimmt euch höher, hingegen wart ihr immerzu in der Höhe. Also, was solltet ihr in Meinem Herzen sein mögen als hoch? Ihr seid angestiegen. Ihr seid bereits wo immer Ich bin, und Ich bin nirgendwo, außer in jenem Nicht-Raum namens Himmel, und ihr seid nirgendwo ausgenommen bei Mir. Ihr seid von Mir. Ihr seid nicht peripher. Ihr seid fester Bestandteil. Wir sind Eine Liebe.
HEAVEN # 3629 – 1.11.2010 – Congratulations, You Are Beginning Your Life Today
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, HEUTE BEGINNST DU DEIN LEBEN
Was wäre, falls in der Welt alles so angelegt ist, schlicht wie es ist? Könnte das sein? Könnte es sein, dass all die Fehler, die du in der Vergangenheit begangen hast, keine Missgriffe darstellten, dass du, ohne dein Wissen, etwas in Bewegung setztest, was neue Horizonte eröffnen würde? Könnte das sein? Worum geht es bei diesem Betrauern deines Parts an der Vergangenheit, dem großen wie dem kleinen? Ich möchte dir sagen, dass du nichts zu beklagen hast, indes vermute Ich, dass dich, was Ich sage, nicht dazu bringt, dass du damit aufhörst.
Andererseits ärgerst du dich ja nicht über jeden Rechtschreib- oder Tippfehler, den du machst, du solltest das auch nicht. Du machst keine große Sache aus ihnen. Gut, also es kam da zu einem Rechtschreibfehler, und du hast ihn rechtzeitig korrigiert oder du tatst das nicht. Aber ach, falls der Schreibfehler bei einem Rechtschreibwettbewerb vor Anderen passierte, wird es nach wie vor in dir wetzen, wie dir ein solcher Fehler hat unterkommen können, wie du weggeschickt, ausgebootet wurdest und hinter die Bühne zu gehen hattest, was dich, trotz deiner wackeren Fassade, aus der Fassung brachte. Wann immer du daran denkst, bringt es dich immer noch auf. Du fragst dich, wie viel in deinem Leben jetzt anders wäre, wärest du der tollste Buchstabierer an der Schule, in deiner Stadt, in deinem Land, Staat, in der Welt, usw. geworden. Allerdings, Geliebte, wenn wir das zuende denken, welche Wichtigkeit hat euer Gewinnen, oder, wie ihr es ausdrücken würdet – und Wie Ich es nicht sagen möchte – euer Verlieren?
Selbstverständlich gibt es andere vermeintliche Einbußen, die schwerer wiegen als euer Buchstabieren – der Verlust eines Elternteils, eines Körperglieds, oder das eine oder andere Herzeleid. Wir wollen tiefer reichendes Herzeleid für einen Augenblick beiseite lassen.
Ich frage euch: Wie viel Bedauern ist im Eigentlichen Vergrämtheit? Ich nehme an, ihr werdet sagen, dass bedauernde Reue wertvoller sei als Vergrämtheit. In beiden Fällen ist ein Überwiegen der Vergangenheit ausgewiesen, dein Wunsch, sie zu beheben, dein Wunsch, der letzte auf der Bühne Gebliebene gewesen zu sein und den donnernden Applaus entgegengenommen zu haben. Dessen ungeachtet, spendet euch selbst Beifall. Ihr seid in den Rechtschreibwettbewerb hineingekommen. Ihr seid im Leben herumgesummt. Gut für euch, sage Ich. Gut für euch.
Ihr selbst seid weitaus dienlicher als Begebenheiten der Vergangenheit. Was ihr in dem Augenblick, wann ihr von der Bühne runter seid, tut, ist zweifelsohne wichtiger als der Rechtschreibfehler, der euch unterlief, gleichwohl, betrauert nicht einmal eure Tränen und euer Empfinden einer Niederlage. Legt es in den alten Seesack der Vergangenheit.
Die Räder des Lebens sind unentwegt am Drehen. Die Vergangenheit hat längst euren Irrtum los gelassen. Sie hängt sich nicht an deine Fehler. Sie ist zu neuen sogenannten Missgriffen und zu neuen sogenannten Erfolgen vorgerückt. Sie klammert sich eigentlich an sich selbst nicht fest. Du bist der einzige, der klammert und los zu lassen hat.
Was würde es für dich auf der Erde bedeuten, falls sich der Sinn eines Vorkommnisses als lange vorbei ausweist und du es zu Bett bringen kannst?
Selbst wenn du ein Kriegsveteran bist und ein großer Held warst, auch jener Augenblick ist vorüber, und ein anderer Augenblick in der Nicht-Zeit ereignet sich jetzt soeben. Dies ist ein passender Moment. Die Vergangenheit ist nicht opportun. Sie ist die Vergangenheit. Lasse die Vergangenheit zur lange in Vergessenheit geratenen Vergangenheit werden. Es kann sein, dass deine Zukunft auf dein Loslassen angewiesen ist. Lernt ein neues Lied, Geliebte, und singt es.
Unbenommen was die Vergangenheit war, du befindest dich jetzt in einem Schlüsselmoment. Sieh jetzt jeden Augenblick als einen Schlüsselmoment an, und drehe daran. Du wirst dein Leben herumdrehen. Wie prächtig, die Vergangenheit los zu lassen und sie dort zu belassen, wohin sie gehört. Wie glänzend, neues Licht in dein Leben hinein zu lassen, oder besser noch, direkt in das neue Licht hinein zu gehen. Lasse den heutigen Tag das Tagen deines Lebens sein. Ich sehe dein Licht über den Horizont hochkommen. Herzlichen Glückwunsch, du beginnst heute dein Leben.
HEAVEN # 3630 – 2.11.2010 – You Are Finding Out What Matters
DU FINDEST HERAUS, WAS VON BELANG IST
Im Leben auf der Erde lernt die Person, die du deinem Dafürhalten nach bist, was wichtig ist; du lernst nicht, was du deinem Dafürhalten nach für wichtig erachtet hast, vielmehr, wozu du gelangst herauszufinden, dass es wichtig ist. Du findest heraus, was zählt. Ein ums andere Mal kommst du dahinter, worauf es ankommt.
Alles dient einem Zweck. Dein glänzendes neues Auto dient einem Zweck. Der Ort, wo du lebst, dient einem Zweck. Du bezeichnest den Ort, wo du lebst, als dein Zuhause. Du lebst dort, jedoch ist es nicht deine Heimat. Du hast ein Zuhause, das du bei dir trägst, wohin du auch gehst und mit welchen Mitteln du auch auf der Reise bist, zu Fuß oder mit dem Bus, zur See oder in der Luft. Wo Ich bin, ist deine Heimat. Das weltliche Zuhause ist schier ein Unterschlupf. Ein Ort zum Leben und ein Auto zum Fahren sind nicht die Unerlässlichkeiten, die sie deines Erachtens waren. Sie sind, und dies in der Tat, zweckdienlich, freilich sind Brauchbarkeiten bloß Brauchbarkeiten.
Vieles an der äußeren Welt verbringt seine Zeit mit Dekoration. Das stimmt, nicht wahr? Ringe an euren Fingern, Glöckchen an euren Zehen. Ein Tattoo hier, und Funkelndes dort. Ein neuer Anzug, ein neuer Farblippenstift. Selbst neue Menschen sind gelegentlich in eurem Leben eine Dekoration.
Vieles an der äußeren Welt verbringt seine Zeit mit Berichte Abgeben. Auch du. Du verbringst einen Gutteil des Lebens, dass du darüber sprichst, du habest eine Kreuzfahrtreise gemacht, du seist zu einem Baseball-Spiel, du seist Schwimmen gegangen, in welchem feinen Restaurant du zum Essen warst und was du gegessen hast, in welches Geschäft du einkaufen gingst, was du gekauft hast und wie ein Anderer das Gekaufte bewunderte, welchen Film du dir angeschaut und was für eine TV-Show du dir angesehen hast. Du verausgabst ebenfalls Zeit und Energie damit, über deine Verletzungen und die Ungerechtigkeiten in der Welt zu berichten. Anstelle des Wortes berichten könnten Wir den Mund vollnehmen sagen. Wieso meinst du, es nötig zu haben aufzuschneiden? Welche große Heldentat hast du vollbracht? Um einen neuen Anzug zu kaufen, braucht man bloß Geld. Was genau hast du gemacht außer Geld ausgeben? Jeder kann das. Ein Kauf ist bloß ein Kauf.
Alldas ist Teil des Lebens, und rechtmäßigerweise Teil des Lebens. Dieser Heavenletter soll genau das besagen, obschon alldas in deinem Leben obenan stehen mag, müssen diese Dinge durchaus nicht die Wichtigkeit haben, die sie nach Aussage der Welt haben und die du ihnen zollst.
Selbstverständlich wirst du das Dach deines Hauses reparieren. Selbstverständlich wirst du für deinen Tisch ein Tischtuch kaufen. Selbstverständlich wirst du dir neue Kleidung besorgen. Das meiste dabei ist allerdings Schaufensterdekoration. Das meiste dabei hält dich an der Oberfläche des Lebens, und fort vom Innersten.
Wie du es geahnt hast, du kannst mehr Zeit mit Hin- und Her-Lieben verbringen. Was hast du heute mit Gedanken an den einen oder anderen Menschen in deinem Sinn angefangen? Welches Geschenk hast du überreicht? Welches Lächeln, sei es verdient oder nicht verdient? An welchem Segen hast du am heutigen Tag die Welt teilhaben lassen? Ja, natürlich, Ich möchte, dass ihr die Welt zu einem besseren Ort macht, in dem die Menschen wohnen können. Ein besserer Ort im Bewusstsein. Ich sage, lasst uns die Geister der Welt in die Höhe ziehen. Lasst uns die Welt zum Höchsten Himmel hochheben. Lasst uns das Leben auf der Erde füreinander leichter machen. Das ist alles, dessen es bedarf.
Dem gemäß wie es mehr Liebe, die gegeben und entgegengenommen wird, gibt, dem gemäß scheint mehr Licht auf die Welt, und die Welt wird licht. Die Welt wird zum hellen Licht des Tages, und sie wiegt damit gleichfalls weniger. Dem gemäß wie die Welt weniger wiegt, steigt sie zum Himmel empor. Ein Ballon macht das so. Weswegen nicht die Erde?
Heute besteht deine Beauftragung darin, einen Menschen auf der Erde hochzuheben. Deine Aufgabe ist es, das Leben auf der Erde für jemanden ein wenig besser zu machen. Sofern jemand einen Pflug zieht, kann es sein, du spannst dich mit den Schultern an den Pflug.
Oder schaukle dein Kind in die Höhe und liebe und liebe und liebe. Überrasche jemanden, und überrumple dich selbst.
HEAVEN # 3631 – 3.11.2010 – One Beautiful Oneness
EIN EINZIGES SCHÖNES EINSSEIN
Es war einmal, da vergaßt du, dass ein Gott da ist, und dass du und Gott innig verbunden sind, dass Gott redete und du hörtest, dass du redetest und Gott dein Herz hörte und zu jenem sprach. Die Verbundenheit war derart verständnisinnig, dass es schien, dass ihr nicht zu sprechen brauchtet. Alles befand sich in vollkommenem Einvernehmen. Die einzige Botschaft, die man imstande war zu übermitteln, lautete: „Wie sehr Wir Uns lieben. Wie viel Liebe spricht für Uns, Liebe, die weitaus mehr ist als dieses Gefühl, das Wir als Einssein bezeichnen.“
Einssein ist Fühlen, und doch geht es über das Fühlen hinaus. Es ist Wissen. Es ist Einssein Selbst. Es ist jenseits von Nähe, obschon es nahe ist. Es ist so nahe, es ist Einssein. Wir erfahren Einssein, und hinwiederum ist Einssein nicht genau eine Erfahrung. Einssein ist eine Nicht-Erfahrung. Einssein verlagert sich nicht.
Gleichwohl seid ihr im bewussten Denken weggedriftet. Einzig in eurem Gewahrsein habt ihr das getan. Ihr denkt, ihr befindet euch weit von der Küste weg. Ihr habt vergessen, dass der mächtige Ozean euch zur Küste seiner Liebe, Meiner Liebe, zurückbringt, dass ihr niemals außerhalb der Reichweite, nie wirklich vergessen, nie außerhalb des Zugriffsbereichs seid. Ihr seid direkt in Mein Herz hineingeplumpst. Ihr seid das ureigene Wasser und die Wellen des Ozeans, die euch zu Mir hin treiben und euch niemals los lassen. Wir können es die Gezeitenströmung der Liebe nennen, die euch zu Meinem Herzen Nachhause trägt, wo ihr die ganze Zeit gewesen seid. Nichts kann diese Gezeitenströmung hemmen, und ein Abtreiben gibt es nicht. Alleinig im Denken kann so etwas sein. Von Mir könnt ihr euch nicht wegbegeben.
Wie fest Wir zusammen inmitten diesem scheinbar in Vergessenheit geratenen Schauplatz dastehen, und doch sind Wir weitaus mehr als eine Szene. Weitaus mehr als eine Episode. Einssein ist nicht dürftig. Einssein ist groß, und Wir sind es, Geliebte. Wir sind Einssein, dieses Wunderwerk, in dem Wir umfangen sind, eh und je waren und immerzu sind. Wir können nichts anderes als Einssein sein.
Selbst Ozeanwasser, was in einer Flasche herumgetragen wird, ist nach wie vor Ozean. Einerlei wie weit entfernt die Tasse Wasser vom Ozean, woher sie kam, zu sein scheint, das Wasser in der Flasche und der Ozean Selbst sind Eins, sind ein kommunizierbares Eins. Herzenswellen kommunizieren. Eine Konversation ist zu hören. Eine Bereitwilligkeit und ein Aufwallen von Liebe heben an, bis es klar wird, dass es in der ganzen Welt nichts anderes gibt als Liebe, die gleiche Liebe, die im Himmel existiert. Es scheint kein Hin und Her von Liebe mehr zu geben. In stiller Harmonie ruht sich das Einssein auf Sich Selbst aus. Nichts durchbricht die Stille, die unausgesprochene Stille, denn nichts vermag zwischen dem Einssein zu sein, oder, Einssein Ist Alleinig. Nicht einmal Worte sind dazwischen. Nichts ist dazwischen. Es gibt kein Zwischen. Einssein aufs Höchste ist da. Es gibt kein allwaltendes Un-Zuvorderstes.
Einssein hat keinen Konkurrenten. Was sollte sich mit ihm in einem Wettbewerb befinden mögen und wer sollte das tun wollen?
Einssein spielt nicht Solitär. Einssein ist Ganzsein, insgesamt ins Eine eingerollt. Es gibt in Unserer Ausdrucksweise weder groß noch klein. Es gibt nichts, was nicht Einssein ist. Es gibt nichts Mehr oder nichts Weniger. Einssein hat keine Größe. Nichts ist da fehlverstanden. Es ist keiner da, um ihn fehlzuverstehen. Da ist schier das Aufwogen von Liebe, Liebe überall rundum, Liebe, die Sich Selbst umfasst, Liebe als ein Ganzes, das Einssein und die Wundersamkeit von Liebe.
Von Liebe, davon singt das Einssein. Bei Tag oder bei Nacht, das Einssein singt. Es gibt selbstverständlich nur Tag, wenn Wir das so sagen wollen, denn es gibt keine Abkehr vom Einssein, die Wahrheit verlautbart sich. So etwas wie ein Fragment des Einsseins gibt es nicht. Einssein ist Einssein und nichts als Einssein, Ein Einziges Schönes Einssein. Einssein kommt nicht in Scherben daher. Beim Einssein sind keine Scherben vorhanden. Es gibt keine Risse. Einssein kann seiner schieren Natur nach nicht zerbrochen werden. Ich hebe Meine Hand und verkünde euch, dass ihr Einssein seid, und dass Unser Einssein niemals in Stücke gehen kann. Wer ist zugegen, um Derartiges zu bewerkstelligen?
HEAVEN # 3632 – 4.11.2010 – Cinderella and the Prince
Du malst dir Hemmnisse aus. Bestimmt, du plumpst in sie hinein, hättest du allerdings das Konzept von Hindernissen nicht, würden sie dann existieren? Schlaglöcher könnten existieren, wären sie aber in der Folge Hindernisse? Sobald vor dir ein Schlagloch bedrohlich ins Blickfeld rückt, wirst du wohl sagen: „Oh, nein, auf meinem Weg kommt etwas in die Quere. Was für eine Schikane.“
Wir haben eine ganze Menge übers Loslassen der Vergangenheit gesprochen. Heute reden Wir über eine andere Art des Loslassens. Übers Loslassen der Zukunft oder gar der Gegenwart. Ich bitte dich, die Auffassung loszulassen, dass etwas auf eine bestimmte Weise zu sein habe, wie du es dir ausdenkst.
Es ist ganz natürlich, du möchtest einen geschmeidigen Weg. Dann nimm Geschmeidigkeit eher zur Kenntnis als Rauhheit. Vielleicht hast du gedacht, du könnest an einem Tag dort hinkommen, wohin du möchtest, und du brauchst sieben Tage dafür, hat das ein Problem zu sein? Muss dich das, was du als eine Verspätung um sechs Tage ansiehst, auf die Palme bringen?
Wenn du gemeint hast, du werdest einen Tag am Strand verbringen, und wenn es sich irgendwie so ergab, dass du sieben Tage dafür zur Verfügung hast, würdest du das wahrscheinlich als unverhofften Glücksfall erachten.
Noch einmal, es ist allgemein zutage gebracht, dass Hindernisse ein Geisteszustand sind, keine Realität. Hindernisse existieren, jedoch existieren sie so, wie ihr es ansagt. Kann das Leben nicht so in Ordnung sein, wonach auch immer es aussieht?
Was wäre, falls die Welt Verspätungen für eine wunderbare Sache hielte? Was wäre, wenn dir dafür gratuliert würde, dass es länger gebraucht hat als gedacht? Was wäre, wenn der Letzte, der in einem Rennen ins Ziel einläuft, als der Gewinner erachtet würde? Ihr könntet das Gefühl haben, dass die Welt auf den Kopf gestellt wurde. Ja, ist es nicht an der Zeit, dass das Leben in der Welt seine Vorannahmen ändert und sich von oben nach unten kehrt?
Nennt Mir einen guten Grund, weswegen alles das gleiche bleiben soll, oder weswegen alles oder irgendwas nach eurer Vorhersage oder Vorliebe zu erfolgen habe. Das Leben ist keine zuvor ergangene Schlussbehauptung. Das Leben ist, wie es sich herauskehrt. Wenn ihr gerne wollt, dass das Leben geschmeidig läuft, dann macht dem Leben Platz und steht ihm nicht im Weg. Seid kein Hindernis. Erhebt keine Einwände.
Arbeit wird öfters als Klotz am Bein betrachtet. Was wäre, wenn Arbeit als das Privileg gesehen würde, das sie ist? Was wäre, wenn ihr euren Job als Privileg sähet? Was wäre, wenn ihr euer Leben insgesamt als Privileg sähet? Würde sich die Welt nicht verwandeln? Würde sich eure Welt nicht verändern?
Was brachte die unglückliche Cinderella, die in der Asche lebte, dazu, eine Prinzessin zu werden? Der Prinz sah sie als das, was sie war, und nicht als das, was ihre Stiefmutter für sie vorgesehen hatte. Du wirst sagen, dass Cinderella den Vorteil einer guten Fee um sich hatte, die sie festlich kleidete, sodass sie wie eine Prinzessin aussah. Was wäre, falls Cinderellas Gedanken ihre gute Fee waren? Was wäre, falls deine Gedanken deine gute Fee sind und die Wahrheit von dir ans Tageslicht heben? Würden sich deine Mäusegedanken nicht in Kutschergedanken kehren?
Der Prinz schloss Cinderella nicht davon aus, die Prinzessin zu werden, die sie wahrhaft war. Er ließ Weltgedanken los. Nachdem er mit Cinderella getanzt hatte, hatte er keine Liste zur Hand, was er von seiner künftigen Braut für erforderlich hielt. Sein einziges Erfordernis bestand darin, dass der Glasschuh passt. Man könnte sagen, der Prinz war nicht zu zimperlich. Er wünschte sich schlicht die wirkliche Cinderella.
Wie pingelig und wählerisch bist du? Wie bejahend oder wie zurückweisend bist du? Die Stiefmutter und ihre zwei Töchter waren in Bewandtnissen, wie das Leben zu sein hatte, rigoros. Sie schnitten sich sogar die Füße kürzer, damit sie hineinpassen, allerdings nutzte das natürlich nichts.
Beide, Cinderella und der Prinz, ließen los. Cinderella ließ die Asche los, und der Prinz das Protokoll und die Konvention. Was möchtest du gerne los lassen?
HEAVEN # 3633 – 5.11.2010 – You Are a Spiritual Being
DU BIST EIN SPIRITUELLES SEINSWESEN
Ja, ein Stuhl ist zum Draufsitzen da. Ein weicher Stuhl ist bequemer als eine Holzkiste. Und doch genügt der Boden.
Da geht es um Gewohnheit, und da um Komfort, und da um den Zweck.
Indessen ist alles mehr, als für was es gilt.
In Allem liegt eine spirituelle Auskleidung. Das Spirituelle, das ungesehene, das des Öfteren vergessene Spirituelle ist das Hauptgeschehen.
Nehmen wir als Beispiel ein Vitamin. In einem Vitamin befindet sich eine ungesehene Schwingung. Es gibt analysierte Bestandteile eines Vitamins, freilich ist es die ungesehene Schwingung, die dich zu Kräften kommen lässt. Es ist immer das ungesehene Spirituelle, was anschlägt.
Das äußere Beobachtbare hat seinen Ort. Ein Kirchenbau hat seine Schwingung. Der auf dem Podium, der ein Gebet spricht, hat eine Schwingung. Die Worte, die er oder sie spricht, haben ihre Schwingung. Das Ungesehene überreicht dir seinen vollen Wert. Das Physische ist bloß physisch. Das Mentale ist bloß mental. Der spirituelle Wert ist alles.
Wir können den spirituellen Wert Bewusstsein nennen. Das ist kein Bewusstsein von der Art wie sich dieses oder jenes bewusst sein. Das ist der Zustand des Bewusstseins, oder, wenn du es magst, das ist die Schwingung von ihm. Wir können Bewusstsein eine Schwingung oder einen Rhythmus nennen. Es ist nicht die Musik, aber der Taktschlag der Musik. Etwas von der Musik gelangt in deinen Blutstrom.
Du, der du im Grunde unabänderbar bist, wirst durch alles verwandelt, und du verwandelst alles. Du bist der Veränderer und der Veränderte. Wie unwissend du auch gegenüber dem Spirituellen sein magst oder es vorziehst zu sein, du bist mit dem Spirituellen beschickt. Du bist ein Gott-gegebenes spirituelles Seinswesen auf der Erde. Du bist das schöne Spiritual, von dem Ich singe.
Du weißt, es gibt eine Schwingung der Liebe. Von dieser Schwingung liegt kein Diagramm vor dir. Keine Neonlichter leuchten auf und sagen, hier sei der spirituelle Takt der Liebe, indes ist das Spirituelle in aller Liebe zugegen. Es gibt einen flüchtigen Blick auf das Spirituelle, vielleicht so rasch, dass du es nicht siehst, allerdings ist etwas vorgekommen. Das Spirituelle ist hinausgedrungen.
Ein Stein, auf dem du sitzt, hat seinen spirituellen Wert.
Alles ist mehr, als du denkst, dass es sei. Du bist mehr, als du denkst, dass du es seist. Du bist um Vieles mehr. Das feine Ungesehene ist um Vieles machtvoller als das offen zu Sehende, als das Anfassbare, Gehörte, usw.
Was du nicht siehst, nicht anfassen, nicht mit den Ohren hören kannst, der Duft, den du nicht riechen kannst, der nicht gekostete Geschmack – auf ihnen wirst du flott gehalten. Nahrung ist Nahrung, zum Beispiel. Brokkoli ist grün. Du hörst seine Schwingung nicht, und doch ist es seine Schwingung, die dich nährt. Allem Physischen unterliegt das Spirituelle. Du bist ein sinnlich wahrnehmendes spirituelles Seinswesen. Du weißt nicht einmal um deine eigene Schwingung. Du kannst merken, wie sie sich erhöht. Du musst erkennen, wie deine Schwingung höher und höher wird. Je höher eine Schwingung, desto leichter ist sie. Du bist ein hoher Ton, der zu einem höheren Ton anwächst.
Die Essenz von dir ist bereits leichter als Luft. Inmitten der Eichel liegt ein ganzer Baum. Er kann nicht gesehen werden. Er ist leer. Eine Form von Bewusstsein gelangt zur Übertragung. Was ist mächtiger, die Eichel oder der Baum? Der Baum und die Eichel sind beide dienstbar, indessen ist das Physische nicht größer als die spirituelle Essenz.
Der spirituelle Aspekt ist keine weit verstreute Idee. Das Spirituelle ist nichts weit Entferntes. Es ist mehr als eine Idee. Es ist Realität. Du bist Geist. Du bist mehr Geist als sonstwas. Geist ist Liebe, die mit Physischem nichts zu tun hat, und doch beherbergt das umzäunte Physische unbeschränkte Liebe. Es birgt sie. Jedes körperliche Seinswesen auf der Erde ist ein Behältnis der Liebe. Jedes körperliche Seinswesen auf der Erde ist im Grunde und wahrhaft ein spirituelles Seinswesen. Du bist das. Glaube Mir. Du bist ein spirituelles Seinswesen. Minderes kannst du nicht sein.
HEAVEN # 3634 – 6.11.2010 – It May Take a Heroe
WOMÖGLICH BEDARF ES EINES HELDEN
Egal wo du dich befindest oder wer mit dir zusammen ist, sie sind Vertreter von Mir. Jeder, den du im Supermarkt siehst, einerlei wie seltsam er aussieht, egal was er kauft, egal welchen Gesichtsausdruck er hat, sie sind wirkende Sachwalter vom Himmel, nicht anders als du.
Derjenige, den du als deinen schlimmsten Feind einschätzt, ist ebenfalls Mein Bevollmächtigter. Infolgedessen gibt es keine Feinde. Es gibt schier Repräsentanten von Mir, und Ich bin niemandes Feind.
Weil dir jemand auf die Zehen tritt, macht ihn zu keinem Feind.
Weil sich jemand über dich hinwegsetzt, macht ihn zu keinem Feind.
Keiner ist ein Feind, einerlei was er denkt, einerlei was du denkst, einerlei was die Welt sagt.
Er oder sie mag fehlgeleitet sein. Du magst fehlgeleitet sein. Bestimmt bist du das. Mit Sicherheit bist du, falls du dich erzürnst, einem unzutreffenden Hinweis, der einer eingebildeten Spur entlang führt, gefolgt, was dich zu einer verdrehten Sicht oder gar zu entstelltem Handeln bringt.
Derjenige, der dich bestohlen hat, worum es dabei auch geht, braucht etwas von dir. Er hat etwas Anerkennung von dir nötig. Er braucht etwas, was er nicht hat, und das mag Verständnis sein. Wenn du dich angeschmiert fühlst, stehen die Chancen gut, dass er sich angeschmiert fühlt. Wer wird mit diesem Schraubstock aufhören, der euch beide festzieht? Wer wird diese Schlacht um Vorherrschaft beenden? Geht es bei der Schlacht nicht eben darum – wer wird gewinnen?
Was wird gewonnen, Geliebte? Lasst den Anderen gewinnen. Er wird Gewinnen nötiger haben als ihr. Was genau habt ihr nötig, während ihr Mich habt? Handelt an Meiner Stelle. Was würdest du tun? Wie festhaltend hättest du zu sein? Wie gebend hättest du zu sein?
Der Mensch, der dich angreift, wird nicht wissen, dass er Mein wirkender Sachwalter ist. Du weißt, du bist der Meinige. Also sei es. Schlucke deinen Stolz hinunter. Schlucke dein Empfinden von Selbst-Gerechtigkeit hinunter. Was wird sich abspielen? Welche Frucht möchtest du anbauen? Was wirst du aussäen? Säe Liebe aus. Säe allerhand Samen der Liebe aus. Hebe dich höher. Erhebe dich über das Gedränge.
Niemand vermag von dir wegzunehmen, was von Belang ist. Du bist es, der es dir wegnimmt. Du möchtest von diesem Anderen Ehre, und hier an der Stelle entehrst du dich wegen eines Zweicent-Stücks an Stolz. Und falls das, was er dir gestohlen hat, große Wichtigkeit hat, steht es dir immer noch nicht an, dich zu entehren, was das gleiche ist wie Mich entehren. Du bist Mein Sachwalter, und du repräsentierst Mich, nicht unrichtig, sondern wahrhaft.
Ich sagte niemals: „Zahn um Zahn.“ Ich bat euch niemals, Vergeltung zu üben, selbst dann, wenn ihr einzig in eurem Herzen Vergeltung übt. Sobald euer Herz in einem vermeintlichen Unrecht verwickelt ist, habt ihr einen Weg zu finden, dass die Lage zu einer rechten Lösung gelangt. Ihr habt die Mechanik auszuwechseln. Ihr habt einen neuen Pfad zu schaffen. Ihr habt das Alte gehen zu lassen. Darin besteht eure Wahl. Eine andere gibt es nicht. Wenn ihr harte Gefühle auflösen wollt, habt ihr harte Gefühle los zu lassen.
Wenn ein Gentleman mit einer Frau tanzt und sie ihm auf die Zehen tritt, sagt er: „Entschuldige bitte.“ Er sagt das, weil er ein Gentleman ist. Ist er weniger, weil er sagt: „Entschuldige bitte“, oder ist er mehr? Was hat er eingebüßt, und was gewonnen?
Und was verlierst, was gewinnst du, wenn du eine Lady oder ein Gentleman bist? Es ist nicht unaufrichtig, einen Krieg zu vermeiden oder zu beenden. Es ist nicht schwächend. Es ist stärkend. Hier geht es um: sich über eine Lage erheben. Es handelt von: eine Situation zerstreuen.
Jeder kann ein Feuer entzünden. Ein Streichholz genügt ihm dabei. Es kann eines Helden bedürfen, ein Feuer zu löschen.
HEAVEN # 3635 – 7.11.2010 – Your Good Fortune
DEIN GUTES GLÜCK
Du gingst mit der Auffassung einher, dass du die Dinge richtig machen solltest. Darin besteht freilich nicht deine Zwecksetzung. Noch mehr als das, es ist unwahrscheinlich, dass du es fertigbringen kannst, die Dinge richtig zu machen, sobald es das anbelangt, was andere Menschen tun oder denken.
Gewiss, du magst ja im Recht sein, doch wohin bringt dich das? Ob du Recht hast oder nicht, was dir offensteht zu tun, ist dich in Ordnung bringen. Wandel möchte von dir auszugehen. Du hast dich als erstes zu verändern. Du hast deinen modus operandi zu wechseln.
Recht zu haben ist nicht so wichtig, wie ihr denkt. Wenn ihr eure Richtigkeit abmesst, haltet ihr das Strömen des Lebens auf. Ihr seid abrupt. Ihr habt nicht Recht zu haben, Geliebte. Besser als im Recht könnt ihr ein schöner Mensch sein, der von niemandem auch nur einen Zentimeter beansprucht, indessen eine Meile weitergibt. Würde dich das nicht verwandeln, mehr geben, würde dich das nicht verwandeln, nicht in der Erwartung stehen, dass der Andere dir deinen festgesetzten Anteil übergibt?
Je mehr du wahrnimmst, dass ein Anderer es nötig habe, freigiebig zu sein, desto mehr ist es an dir zu geben. Du gibst nicht als jemand, der versöhnt. Du gibst, weil das Hand und Fuß hat. Wenn du einem armen Menschen begegnest, selbst dann wenn er dir Geld schuldet, ist es unwahrscheinlich, dass er in seine Tasche langen und dir einen Hundert-Dollar-Schein geben kann. Und doch erwartest du es ab und an, dass dir jemand, der arm im Herzen ist, dein dir Gebührendes gibt. In der Sache bist du sogar unverrückbar.
Gerechtigkeit ist Urteilen, und Wir reden nicht von Gerechtigkeit. Wir reden von Weiterkommen. Wir reden vom Öffnen neuer Kanäle, sodass du die Vergangenheit los lassen und dich voranbewegen kannst. Indem du vorankommst, schaffst du eine Bahn, damit Andere auf ihr vorankommen. Du möchtest Bewegung, nicht wahr? Sich Regen ist nicht alte Schulden begleichen, bevor du vorankommen kannst, denn dann bleibst du an der gleichen Stelle und leimst einen Anderen gleichfalls an der Stelle fest.
Es bist du, dem ein Wandel des Herzens ansteht. Es bist du, weil Ich zu dir spreche, und du Mich hören kannst. Freue dich für dein Herz und den Glücksfall, die dir stattgeben, zu hören. Du weißt, du weißt es tief in deinem Herzen, dass Ich es bin, der zu dir spricht..
Etliche könnten sagen, dass Ich euch sage, zu vergeben. Gut, vergebt euch sodann selbst dafür, dass ihr Mich nötig habt, euch zu sagen, das los zu lassen, was euch weh tut. Wenn ihr euch in einer Lage des Verkohltseins seht, dann entlasst euch aus dieser Verfassung. Tretet aus euren fest vorgegebenen Grenzen heraus. Seid das, was ihr bei eurem Gegenüber gerne säht, dass er es ist. Seid, wie Ich euch bitte zu sein, und das ist größer, als ihr in der Vergangenheit wart. Dadurch gelangt ihr aus der Vergangenheit heraus – indem ihr größer seid, als ihr es gewöhnlich wart.
Ihr lasst los, im Recht zu sein. Ihr erlangt Großherzigkeit und gar Größe. Du möchtest großartig sein, oder nicht? Beginne jetzt bei den kleinen Verärgerungen, die dich nicht los lassen mögen. Lasse du sie los. Diese kleinen Dinge haben nicht der Herrscher über dich zu sein. Sie mögen sich für dich groß anfühlen, deine Gefühle des Entsetzens hast du allerdings lange genug mit dir herumgetragen, eigentlich allzu lang. Eine Minute ist zu lang, um das Empfinden der Selbstgerechtigkeit bei sich zu haben. Sei stattdessen ein bescheidener Mensch. Mithin ist es sonstwer, der sich irrt. Du erklärst dich nicht für den Mangel an Rücksichtnahme aufseiten eines Anderen zuständig. Hier geht es um deren Kurzsichtigkeit. Sie gehört ihnen zu, nicht dir. Du sinkst nicht zu einem niedrigeren Gewahrsein ab. Du erhebst dich über das Getümmel. Steige zu Meinem Gewahrsein empor. Herzlichen Dank, dass emporsteigst. Was gibt es – bei einem Konflikt – für dich Anderes zu tun?
HEAVEN # 3636 – 8.11.2010 – Give Happiness
GIB GLÜCK
An euch ist es, euch über alles zu erheben. Euch gilt es, euch über die Erkenntnis von gut und böse zu erheben. An euch ist es, emporsteigen. Sobald ihr liebt, erhebt ihr euch über jedwede ‚Tue dies‘ und ‚Tue dies nicht‘ in der Welt. Wenn ihr euch emporhebt, braucht ihr die Zehn Gebote nicht. Euch muss nicht gesagt werden, nicht zu töten, denn Töten reizt euch kein bisschen.
Ihr sollt euch über Anleitungen für eine Vielzahl von Angelegenheiten bei eurem Leben erheben. All die Anleitungen in eurem Leben setzen Beschränkungen, und an euch ist es, euch von Begrenzungen zu befreien. Selbstverständlich rede Ich hier nicht davon, mit dem Auto bei einer Einbahnstraße in der falschen Richtung zu fahren oder an einem Stoppschild nicht zu halten.
Ihr habt viel zu viele Gesetze befolgt, und sie bringen euch ins Stocken. Iss dies, nicht das. Schlafe mit dem Kopf in einer bestimmten Richtung und in keiner anderen. Nimm diese Farbe beim Lippenstift. Sei vor Krankheitserregern auf der Hut. Zu viel wird auf einen Experten von außerhalb gelauscht, was er dir zu sagen hat. Es gibt keine Grenze, über die du nicht steigen kannst.
Die Schererei mit dem Hören auf all das sichere Wissen um dich herum lautet – es brütet Furcht aus. Du bist verängstigt, dass, sofern du es nicht tust, etwas passiert, was du nicht möchtest. Du fürchtest dich vor den Folgen. Sei lieber der Wahrheit eingedenk.
Sich an all die Ratschläge und Anleitungen in der Welt halten zieht dich hinunter. Du möchtest frei sein. Mit Ängsten bist du nicht frei. Ängste versklaven dich. Deine beständigen Fragen lauten: „Was wird mir passieren, wenn ich diese Regel nicht befolge? Werde ich meine Mahlzeit ordentlich verdauen? Werde ich zunehmen?“
Sobald einmal gewisse Gesetze in deinem Geist eingesessen sind, bist du auf ihre Gnade angewiesen. Sofern du sicher bist, dass etwas für dich nicht gut ist, machst du es so.
Was meint unschuldig sein? Es meint offen sein, es meint nicht an einem Schauplatz mit zuvor ergangenen Schlussfolgerungen ankommen. In Arglosigkeit, da haben dich nicht kilometerweise Regulierungen zu drosseln. Die Unschuld betritt die Szene ohne die Vergangenheit und ihre Regeln, die hinterhertrotten. Unschuld ist Unabhängigkeit von der Vergangenheit. Arglossein ist machtvoll.
Dieser Tage wirst du von Regulierungen bombardiert. Wohin du dich auch drehst, man sagt dir, diese oder jene Pille zu nehmen. Manchmal heißt es: „Oder sonst.“ Wie stünde es, wenn dir jede Pille, die du nicht nimmst, gut täte?
Man sagt dir, diese Creme fürs Gesicht zu nehmen, um dem Altern vorzubeugen. Wieso, Altern ist Teil des Lebens. Du kannst dich nicht gegen das Altern stemmen, und weswegen solltest du das tun mögen? Das einzig sichere Heilmittel für das Altern deines Körpers ist frühes Sterben.
Wenn du ohne Creme leicht mit deinen Händen über das Gesicht fährst – das bereits könnte die Faltenbildung hinausschieben. Aber warum sich über Falten Sorgen machen? Was ist das große Ding dabei? Und, gibt es keine anderen Sachen, die es mehr wert sind, über sie nachzudenken?
Etwas für jemanden tun wird durchaus das Altern verlangsamen. Wie steht es mit Glücklichsein und mit einem Leben bar von Sorgen? Wie steht es um nicht an Falten denken? Nicht an sie denken, sich nicht an jeder Ecke nach ihnen umsehen, das könnte ihr Auftauchen hinausschieben.
Habe nicht zu haben, was jeder sonst hast. Das ist eine Regel, die ich euch gebe.
Hier etliche weitere, die Ich euch geben möchte:
Lächelt eine Menge. Runzelt überhaupt nicht mit der Stirn.
Sagt öfters Ja.
Sagt viel, viel weniger Nein.
Sagt öfters: „Was kann ich tun, um dir zu helfen?“
Hört gut zu.
Zollt euch weniger Beachtung, Mir mehr.
Geht spazieren.
Seid einfach.
Denkt weniger an die Teilstücke des Lebens.
Denkt mehr an die Ganzheit des Lebens.
Tut, was euch Glück gibt. Macht euch nichts aus dem, was euch dem Dafürhalten der Welt nach Glück gibt.
Gebt Glück.
HEAVEN # 3637 – 9.11.2010 – The Queen of God’s Heart
DIE KÖNIGIN DES HERZEN GOTTES
Ich höre dich. Ich weiß, was bei dir vorgeht. Ich kenne das Getümmel, in dem du dich geneigt siehst, dich aufzuhalten. Ich weiß auch, dass du Leiden nicht haben musst. Du hast das Empfinden, du müssest es haben. Du neigst zu dem Empfinden, dass dieses Leben sich um Leiden, um Angst im Voraus vor dem Leiden, um Bedauern hinterher für das Leiden, um Leiden, Leiden, Leiden dreht.
Ihr besitzt nichts, Geliebte. Euch ist nicht einmal Leiden zueigen. Es gehört euch nicht zu.
Dein Herz leidet, dein schönes liebenswürdiges Herz. Es leidet unter seiner Liebe, die abgeschaltet wurde. Du schaltest dein Herz ab, und das bezeichnest du als Leiden. Ein eingeschnürtes Herz hält am Leiden fest. Schnüre dein Herz los, und du wirst kein Leiden an dir halten. Du wirst das Leiden nicht ausdrücken, bis es trocken ist. Du wirst dein schönes Herz vom Leiden entsetzen.
Bei deinem Bemühen, dein Herz zu schützen, sperrst du es ein. Beschütze dein Herz vor der Gefangennahme durch deine Absicherung. In deinem ureigenen Bestreben, dein Herz vor Leiden zu schützen, verschaffst du es zum Leiden. Ein losgeschnürtes Herz wird nicht brechen. Nur ein verhärtetes Herz kann brechen. Verhärte dein Herz nicht mehr länger. Mache es nicht unbiegsam. Befreie dein Herz von Bedingungen, die du ihm auferlegt hast. Propagiere keine Kälte, denn indem du das tust, bringst du dein Herz zum Weinen. Gestatte es deinem Herzen, das warme wortreiche Herz zu sein, wofür es angelegt war.
Öffne dieses dein Herz, und verschließe es kein einziges Mal mehr.
Du weißt, was Ich meine. Du weißt, wie sich ein Verschließen deines Herzens anfühlt. Bringe dein Herz nicht mehr zum Gefrieren. Nicht ein einziges Mal mehr. Lasse nichts dein Herz zurücksetzen. Lasse es die Sonne sein, und lasse es scheinen.
Die gelbe Sonne bedarf keiner Sicherung, genauso wenig dein Herz, die Rote Königin der Herzen. Wechsle deine Anhänglichkeit vom Leiden zur Liebe hin um. Lasse dein Herz in jedem Fall lieben. Egal worum es geht, lasse dein Herz schlagen. Lasse deinen Herzschlag den Meinigen sein. Lasse es dort draußen zugegen sein. Lasse es sodann wehtun, und du wirst den Schmerz abbringen, sich aufzuhäufen, wie es in der Vergangenheit, selbst nur einen Augenblick vor diesem, der Fall war.
Du hast einen Gedanken, und du setzt das Leiden, was auf deinem Herzen lastet, fort. Dein Herz ist nicht für Leiden gemacht. Es ist zur Freude gemacht. Du kannst dir Gedanken ins Gedächtnis rufen, die für dein Herz Anlass waren zusammenzuzucken, du kannst dich Gedanken entsinnen, die es aufmachen und es nicht mehr leiden lassen. Ein verschlossenes Herz ist ein leidendes Herz. Es ist ein Herz in Handschellen. Lasse die Herz-Polizei gehen. Ein steif gesichertes Herz ist überhaupt kein Herz. Ein strammes Herz leidet. Lasse dein Herz frei sein zu lieben, frei sein, was auch immer zu lieben. Du kannst deine Arme an der Seite halten, nicht aber dein Herz. Deinem Herzen muss Freiheit gewährt sein. Sage ihm nicht, dass es kühn oder töricht war. Sage deinem Herzen nichts an. Lasse dein Herz beweglich sein. Lasse dein Herz es selbst sein.
Lasse dein Herz durch dick und dünn sein. Nimm von deinem Herzen Auslösereize weg, und lege ihm keine auf. Sage deinem Herzen nicht, dass es sich in die Opferrolle zu begeben habe. Sage ihm nicht, dass eine Gefahr bestehe. Bestärke dein Herz darin, zu schlagen. Ein unbiegsames Herz wird verwundet. Ein weiches Herz wird nicht verletzt, mit der Ausnahme, du sagst, dass es das tut. Ein besänftigtes Herz nimmt die Dinge, wie sie kommen. Geliebte, lasst eure Fäuste unten. Was ihr befehdet, ist eure Herzensliebe.
Jemand liebt euch nicht mehr? Was hat das mit dem Befinden eures Herzens zu tun, ausgenommen, ihr sagt, es hätte etwas damit zu tun. Gebt den Herzen jener Menschen, die euch nicht mehr länger lieben oder es niemals taten, ihre Freiheit. Schließt keine Herzen ein. Lasst euer Herz frei sein, und lasst alle Herzen frei sein. Das Herz eines Gegenübers möchte umherstreifen, ein anderes mag dableiben. Lasst auf jeden Fall euer Herz glücklich sein. Entscheidet euch nicht fürs Leiden. Meine Liebe habt ihr ohne Unterlass. Habt ein Herz für euer Herz und hemmt es nicht wegen diesem oder jenem.
HEAVEN # 3638 – 10.11.2010 – Freedom
FREIHEIT
Lasse Gewohntsein nicht zu einer Lebensart von dir werden. Eine Gepflogenheit lässt dir nicht die Wahl. Du hast den freien Willen, sodass du Wahlen treffen kannst. Triff neue Entscheidungen. Du bist frei. Vor der Freiheit hat man sich nicht zu fürchten.
Sei jemand, der das Leben wählt. Du kannst das. Du brauchst keinen alten Programmierungen zu folgen. Falls du Ungesicherheiten um dich hattest, hast du sie nicht zu behalten. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass du alten Mustern hinterhergingst. Du wirst wohl empfinden, das Leben bringe dir alte Muster herbei. Es wird so sein, Geliebte, dass ihr es seid, die jene alten Muster herbeibringen. Ihr möchtet sie nicht, und dennoch seid ihr von ihnen immer und immer wieder angetrieben. Wir kommen wieder auf eure Wahrnehmung zurück. Ihr habt eine Gepflogenheit einer bestimmten Manier des Sehens.
Falls ihr in den Handlungen oder Worten eines Menschen nicht den Schurken sähet, würdet ihr an jenen vorübergehen. Ihr hättet ihretwegen nicht angehalten, wie es ein Taxi tut, das einen Fahrgast aufnimmt. Ihr würdet euch nicht in der Vergangenheit eingeschlossen finden.
Wir können noch weiter zurück gehen. Egal in welcher Lage du dich derzeit befindest, falls du nicht in der Vergangenheit eingeschlossen wärest, hättest du nicht die anfänglichen Reaktionen wiederholt, die dich in die Hängepartie verbrachten, in der du dich zurzeit befindest. Du hast diese Schwierigkeit hervorgerufen. Ich möchte nicht sagen, du hast sie erschaffen. Ich möchte nicht sagen, du hast sie eingeladen. Wiederum, wärst du vom Anfang dieser Beziehung an nicht von der Vergangenheit her gekommen, so hätte sich die Vergangenheit nicht wiederholt.
Du bist nicht mehr das Kind, das sich einstmals zu fügen hatte. Wenn du das älteste Kind warst, das seine Geschwister herumkommandieren konnte, du bist es nicht mehr. Wenn du das Jüngste warst, was sich zu kauern oder zu flüchten hatte, du bist es nicht mehr.
Vielleicht kauerst du allerdings nach wie vor. Hast du Angst, man werde dich nicht mögen? Hast du Angst, du werdest Einbußen erleiden? Was würdest du verlieren? Zuneigung? Vielleicht Affektiertheit.
Und was könntest du an Macht erlangen, sobald du deine Unabhängigkeit von der Vergangenheit erklärst? Unabhängigkeit von früheren Inkraftsetzungen wäre etwas Entzückendes. Keinen Aufbau von Vergangenem. Keine Anhäufung. Kein sich als übertragen erweisendes Bewahren der Vergangenheit mehr, die in der Gegenwart ihr Tätigkeitsfeld sucht.
Falls du ein Rüpel warst, lasse davon ab. Falls du der Schikanierte warst, ändere deine Positur. Du möchtest weder Sieger noch Opfer mehr sein. Du hast es nicht nötig, dich unter Wert zu verkaufen. Du kannst jetzt weise und wundervoll sein. Sei jetzt weise und wundervoll.
Was du auch warst oder zu sein schienst, du kannst mit deinem Rücken gerade dastehen. Welche Gepflogenheit an Präsentation deiner selbst du auch an dir hattest, du kannst dir gegenüber jetzt aufrichtig sein. Du bist nicht verpflichtet, ein Obdachloser deiner selbst zu sein. Du hast dich nicht vormaligen Mustern und Wahrnehmungen preiszugeben.
Wir sprechen nun von etwas sehr Grundsätzlichem für das Leben. Ein Gutteil der Menschheit ist wie Ochsen geworden, die alt-überkommene Joche tragen und immer den gleichen Weg nehmen. Du bist aber kein Ochse, und du kannst jetzt in dem Augenblick neu sein. Du kannst jetzt soeben dein wahres Selbst sein.
Die Erhabenen trugen die Vergangenheit nicht mit sich herum. Sie wählten neu. Sie entleerten sich von der Vergangenheit und gingen gerade und wahrhaft durch das Leben. Sie wandelten ohne Schuldenlast. In der Manier gelangten sie voran. Sie schritten aus der Vergangenheit heraus. Sie entließen sich von ihrer Kindheit. Sie setzten sich von der Vergangenheit frei. Ihre persönlichen Kindheiten zählten nicht mehr länger. Sie zogen im Sommer keine schweren Wintermäntel an. Sie warfen die Umhänge der Vergangenheit fort. Welche blockierenden Hänger hatten die Erhabenen? Sie ließen Aussetzer, die Ausstehendes nach sich zogen, hinter sich. Sie wurden zum Souverän ihrer selbst.
HEAVEN # 3639 – 11.11.2010 – The Sunshine of God’s Heart
DER SONNENSCHEIN DES HERZENS GOTTES
Heil dem Herzen Gottes, das in menschlichen Seinswesen aufgestellt ist. Es ist eine Tatsache, dass du ein Mensch und dass du ein Seinswesen bist. Wisse nunmehr, dass du ein Seinswesen der Liebe bist. Dergestalt bist du in Meinem Bilde gemacht. Du bist eine Widerspiegelung Meiner Liebe. Du bist nicht die Person, als die du dich siehst. Du bist nicht dieser Körper, der auf der Erde herumwuselt. Du bist ein Göttliches Element von Gott, auf die Erde gesandt, um sie emporzuheben.
Einerlei welche Dürftigkeit sich in dein Blickfeld schiebt, du bist nicht Dürftigkeit. Du bist Größe. Ah, du bist indes Größe unter Vermummung. Kleinheit kann bloß Mummenschanz sein. So gut ist deine Verkleidung, dass du dich gar vor dir selbst verkleidet hast. Du denkst, dieser Blender sei wirklich, wer du bist. Was für einen Scherz hast du mit dir selbst getrieben.
Kostümierungen werden eine bestimmte Zeit lang getragen, und danach nimmt man sie ab. Lege die deinen weg. Dein Körper ist Fleisch und Blut, unterdessen du Göttlicher Geist bist. Du bist ein Lamm Gottes in Wolfskleidern. Du hast dich dazu überredet, du seist weniger, als du bist. Du kannst nicht Kleinheit sein. Du bist auf einem dünnen Strich der Kleinheit unter einer niedrigen Decke gegangen. Beseitige den Plafond, und du wirst gerade und groß da stehen.
Du bist nicht die Person, die du glaubtest zu sein. Du bist nicht der Name, der als der deine ausersehen ist. Du bist ein Engel Gottes. Beseitige den Wolkendunst von dir. Belasse dein Licht nicht mehr verborgen. Die Zeit ist gekommen, Geliebte, aufzustehen und zu scheinen.
Wenn ihr ein Clownskostüm anhattet, ist es Zeit, es abzulegen. Wenn ihr ein Kriegerkostüm anhattet, ist es Zeit, es fortzuschaffen. Wenn ihr ein Sklavenkostüm anhattet, ist es Zeit, es ein für alle Mal zu entfernen. Seid nicht einem Kostüm gegenüber sklavisch.
Wisst um eure Universalität, denn aus ihr seid ihr gemacht. Du bist kein Einzelner. Du bist Universalität in der Verkleidung der Abgesondertheit.
Die Fäustlinge, die ihr um eure Finger tragt, sind nicht eure Finger. Handschuhe sind eine Bedeckung. Sie schützen euch vor Kälte.
Die Kleider freilich, die ihr so bereitwillig tragt, sind Ummantelungen. Sie schützen euch vor eurer eigenen Selbst-Anerkenntnis. Sie verbergen euch. Sie machen euch nicht eurem Herzen, euch selbst und Mir verantwortlich. Diese Verantwortlichkeit, von der Ich rede, ist reines Gold. Schaut in den Spiegel Meines Herzens. Seht euch hier selbst.
Entfernt die Mattierung, mit der ihr euch bedeckt haben werdet. Geht euch selbst zur Hand und staubt euch ab. Du bist niemand anderer als ein Abgesandter Gottes. Du bist ein göttlicher Geist, zur Erde gesandt zu deren Erneuerung. Aufgrund des Lichts, das du mit dir gebracht hast, ist die Erde im Begriff, wiedergeboren zu werden. Entzünde dich, und lasse dein Licht glänzen. Niemand hat es mehr nötig, dein Licht zu sehen, als du. Komme jetzt aus dem Winkel heraus und gib den Blick auf dich frei. Werde durch dein Licht nicht geblendet.
Du bist einfach zu lange im Dunkel geblieben. Nun kommst du aus dem Wald heraus und siehst das Sonnenlicht. Du bist die Sonne. Du gehst im Osten auf. Es gilt dir, aufgegangen zu bleiben. Du gehst nicht unter. Du bist die Aufgehende Sonne. Du bist nicht der Sonnenuntergang. Du bist der Sonnenschein Meines Herzens. Dein Name ist Mein. Ich flüsterte ihn in dein Ohr. Mein Wispern hallt dort immer noch nach.
Komme, Befürworter von Mir. Komme vor Mich hin. Lasse Mich dich ansehen. Ich sehe dich, wie du bist. Du siehst dich, wie du nicht bist. Du glaubst an die Kostümierung, die du angezogen hast. Du glaubst, du seist ein Hochstapler, der sich auf dem Thron dünkt, unterdessen du die ganze Zeit der Kronprinz bist.
HEAVEN # 3640 – 12.11.2010 – The Gardener
DER GÄRTNER
Derart viele Dinge sind wichtig, und doch widersprechen sie sich mitunter. Dir ist es, aufrichtig, nicht unlauter zu sein, und gleichwohl ist dir die Gefühlsebene eigen, dass du dich um alles kümmerst, um das deinige wie auch um das Anderer. Dir ist es angelegen, das Leben nicht derart ernst zu nehmen, indes gilt es dir nicht, hochmütig mit ihm umzuspringen. Du sollst die Vergangenheit los lassen. Du bist erpicht darauf, und die Vergangenheit stupst dich die ganze Zeit. Du weißt, es ist besser nicht zu urteilen, und dennoch ist es schwierig, Andere sich ihren eigenen Bewandtnissen zu überlassen. Überdies findest du dich selbst als mangelhaft. Du möchtest vollkommen sein, und dir fehlt eine Masche. Du magst wissen oder nicht wissen, was richtig ist, und wenn du zuversichtlich bist, dass du es weißt, findest du dich womöglich außerstande, das zu befolgen, was du weißt. Im Wunsch, ein gutes Leben zu führen – oder überhaupt ein Leben zu führen -, wirst du von Pontius zu Pilatus gestoßen.
Es ist, als befändest du dich in einem Labyrinth, und dort ist es nicht leicht, herauszufinden. Im Leben, da bist du dazwischen und zwischendurch. Und du bist derjenige, der Entscheidungen zu fällen hat, und die ganze Zeit weißt du nicht, wohin dich deine Bescheide bringen werden. Manchmal rutschst du einfach einen Wasserfall herunter und landest weißt nicht wo. Du weißt nicht einmal, wo du bist.
Du möchtest deine Lauterkeit unversehrt behalten, und wie machst du das, unterdessen es so viele Brücken zu überqueren gibt und du nicht immer weißt, dass du eine Brücke überquerst, oder ihren Namen nicht kennst? Brücke trägt die Vorstellung an sich, eine Lücke zu schließen, und es kann sich indessen um eine lange Brücke zwischen deinem Verständnis und dem Verständnis eines Anderen handeln. Meistens möchte jeder das Richtige tun, obschon, es gibt derart viele unterschiedliche Versionen dessen, was richtig ist. Trotzdem, wie können derart viele unterschiedliche Herangehensweisen, Auffassungen und Sichtweisen miteinander versöhnt werden? Wie bahnst du dir deinen Weg in einer Welt, die du nicht auszuloten vermagst und deren Wege keinesfalls dauernd klar sind? Sei es, du hast eben den Pfad eingeschlagen, sei es, du hast ihn nicht genommen – du tust das Beste, wozu du imstande bist.
Sei nicht bemüht, dich so viel zu verbessern. In den Bezügen der Welt bist du nicht vollkommen, noch auch kannst du es sein, nicht in Jedermanns Augen und allzu oft nicht in deinen eigenen.
Es ist in Ordnung so, du zu sein. Lasse es klargehen, du zu sein; hinwiederum bist du eine Blume am Wachsen und Blühen, das gleiche du, und ganz und gar nicht das gleiche du. Eine Blume schickt sich nicht an, ihre Entwicklung voranzutreiben. Eine Blume gibt ihrer Entwicklung statt. Sie spürt ihr Wachstum und stachelt es überdies nicht an. Sie weiß um ihr Blühen. Sie lässt sich sein. Und du hast dich sein zu lassen. Eine Blume glaubt – ohne das Wort zu kennen – an die Natur und glaubt an Mich. Eine Blume aalt sich schlicht in der Sonne.
Wenn man auf eine Blume tritt, kommt sie bald wieder zum Vorschein. Sie stellt sich auf. Sie war niemals abgeschreckt. Sie lag nie einfach verstimmt da. Leicht und quietschvergnügt wie ein Hündchen ist eine Blume.
Sei solch eine Blume. Was das Leben für dich auch bereithält, stehe auf. Lasse deinem Herzen Unterstützung zukommen.
In weltlichen Begriffen ist die Welt nicht vollkommen. Und in ihren Bezügen bist du nicht vollkommen. Niemand, den du kennst oder nicht kennst, ist vollkommen. Wirklich, du schauest nicht nach Vollkommenheit in der Welt oder in dir. Du hast dich nicht anzustrengen, um dich zu bessern.
Lasse dich selbst sein, und lasse deine Liebe von selbst strömen. Hemme sie nicht mit so vielen Fragen und Entscheidungen. Gehöre einfach zu ihr dazu und sage: „Danke Dir.“
Du bist Meine Blume, und Ich bin dein Gärtner.
HEAVEN # 3641 – 13.11.2010 – Fearless at Last
ENDLICH ANGSTLOS
Lasse deine Arme fallen. Was für eine Errungenschaft jenes Loslassen doch wäre. Welchen Wundern zum Heranwachsen diese Entspannung doch stattgäbe.
Als der Mt. Everst zu einem Berg wurde, war dafür überhaupt keine Anstrengung nötig. Er setzte sich zurück und ließ sich selbst höher und höher steigen. Wir könnten sagen, der Mt. Everest gab es sich statt, in die Höhe gehoben zu werden. Der Mt. Everest tat nichts anderes als sich zurücksetzen.
Denke schlicht an all das, was Nicht-Ringen zu erlangen vermag. Lasse deinen Sinn fürs Kämpfen in einer Hängematte liegen. Lasse ihn dort, wie er sich in der Sonne entspannt, vielleicht eine Zeitschrift liest, einen Daiquiri trinkt. Verfolge deinen Sinn fürs Kämpfen nicht mehr weiter, was ja das gleiche ist wie dich von deinem Sinn fürs Festhalten abkehren.
Befandst du dich nicht in der Betriebsart Kampf, die Fäuste hochgenommen, parat, den nächsten Hieb aufzunehmen? Falls du nicht für einen Kampf bereit wärst, würden sich dann Gegner in einer Reihe aufstellen, um mit dir zu ringen? Nein, sie wären irgendwo anders. Sie sähen sich nach einem Anderen um, der auf dem Bissen herumkaut.
Sei ein Riese, ein intelligenter Riese, ein Riese des Friedens. Sei ein Kraftwerk des Friedens.
Halte nicht Ausschau nach einer ausstehenden Gefahr. Halte dich stattdessen in der Liebe auf. Befinde dich damit, was das Leben für dich auf Lager hat, in einer Liebschaft. Wisse, du wirst zum Abschlussball der High School eingeladen werden. Wisse, du wirst zu dem Ball gehen. Wisse, dein Leben öffnet sich gerade, und erkenne, dass du imstande bist, es in einer Kristallkugel der Wissendheit vorauszusehen. Wie zuversichtlich bist du jetzt, dass du weißt – alles ist gut. Den Erscheinlichkeiten zum Trotz, alles ist gut.
Inmitten von allem und jedem, was du befürchtest – es ist alles gut. Betrachte die Gutheit, die dein ist. Betrachte die Sonne. Bevor die Dämmerung einsetzt, scheint die Sonne auf dich.
Sei dem, was als Nächstes geschieht, Freund, bevor es sich ereignet. Lasse den ersten Liebesantrag von dir kommen. Breite deine Arme weit aus, um das Universum willkommen zu heißen. Widersetze dich ihm nicht. Verschmilz in die Sonne. Das Leichte tut das. Das Unbekümmerte tut das. Sieh die Gütigkeit vorher, die zu dir auf dem Weg ist.
Du bist nicht der Weber des Webstuhls. Nichtsdestotrotz, der Webstuhl des Lebens steht in deinen Diensten. Er ist dir auf Zuruf. Er ist dein Diener. Du weißt nicht, was dein Diener im Begriff ist dir zu bringen, aber du kannst ahnen, dass es etwas Wunderbares ist, vielleicht einen heißen Grog am späten Abend, vielleicht am Morgen ein Ei, einen Schmaus zu Mittag, einen nachmittäglichen Tee, und ein Abendessen für einen König. Stelle dir das vor. Wie vermöchte Angst sich festzuklammern, sofern dein Geist mit dem Guten, was am Kommen ist, belegt ist?
Ja, für dich ist die Zeit da, Angst los zu lassen. Hilf der Angst, dorthin zurückzukehren, woher sie kam. Du bist nicht zur Furcht verpflichtet, und die Angst ist dir nicht verpflichtet. Ich bin nicht so sicher, dass die Angst sich selbst mag. Ich denke, die Angst würde sich gerne vor sich selbst verstecken, falls sie wüsste Wie.
Wie sähe es aus, bar jeder Angst zu sein? Es sähe aus wie du in einer Hängematte, ohne eine Sache, um die du dir Sorgen machst. War die Angst nicht besorgniserregend? Was für eine Freude, ohne sie zu sein, ohne sie, die an dir saugt. „Gehe fort, Angst, und bleibe fort. Ich brauche dich nicht. Ich möchte dich nicht. Ich kann mich an das Leben ohne dich gewöhnen, Dankeschön.“
Es gibt nicht viel mehr zu sagen. Lasst uns dieses Kapitel der Angst schließen. Wie sollen wir das neue Kapitel in deinem Leben bezeichnen? Vielleicht Leben ohne Angst. Vielleicht Leben in einer Hängematte. Vielleicht Angst auf der Flucht. Vielleicht Angst unter Arrest. Angst wurde nach Elba verschickt. Angst erhält lebenslänglich ohne Aussicht auf Bewährung. Die Verbannung der Angst. Angst zum Fenster raus. Endlich angstfrei.
HEAVEN # 3642 – 14.11.2010 – The Map of Love
DIE LANDKARTE DER LIEBE
Das Leben ist zum Genießen da, das soll aber nicht sagen, es sei zu eurem Amüsement. Oh, ja, dann und wann ist das Leben amüsant. Obschon, öfters setzt ihr euch bei einer Belustigung in einer Entfernung zurück, vielleicht fühlt ihr euch dem, was vonstatten geht, überlegen, vielleicht ein wenig zynisch, vielleicht seid ihr über die missliche Lage eines Anderen am Lachen.
Habt stets Freude, freilich auf niemandes Kosten. Möchtet ihr das für Mich tun? Besser mit jemandem weinen als sich überlegen fühlen. Habt Obacht auf sich überlegen, weiser, klüger oder gesegneter fühlen. Wisst, ein Jeder ist gesegnet, und, was ihr auf der Oberfläche seht, ist nicht alles, was an der Geschichte dran ist.
Du bist in der Tat gesegnet, indes ist es nicht an dir, jemanden zu bemitleiden. Mitleid besagt, dass du dich außerhalb des Getümmels und in einer höheren Position befindest. Sei froh über alles, was du hast und bist, und blende keinen als höher oder tiefer als du aus. Selbst das, was du als erbärmlich siehst, ist womöglich überhaupt kein Elend. Du weißt bereits Bescheid – was du etwa als Glücklichsein siehst, kann durchaus gar kein Glück sein. Jedwede Erscheinungen können irreführend sein.
Wir können sagen, dass das Leben ein Ausflug ist, indessen möchtet ihr euch nicht auf einem Abstecher befinden. Ihr möchtet nicht von dem Kurs, der gegenwärtig bestimmt ist, abgehen. Ihr befindet euch auf einer Reise der Selbst-Entdeckung. Dies einen Ausflug nennen bedeutet wohl eure Reise bagatellisieren. Vom Leben fort ist gleichwohl Leben, Geliebte. Macht euer Leben zu einem Wunder.
Und das Leben, wie es so entlanggeht, schlüpft euch durch die Finger. Es steht nicht still, wo ihr wollt. Es steht für euch nicht lange genug still, dass ihr dabei Unterschiede herausfinden könnt. Das Leben zuckelt entlang, und des Öfteren rascher, als du mit ihm Schritt halten kannst. In der Minute, in der dich das Leben anfasst, ist es dir entschlüpft. Das Leben ist nicht zum Festhalten. Darin kannst du schwerlich reüssieren. Sei also nicht in Eile. Freue dich stattdessen bei der Fahrt. Ein Aussteigen ist bei ihr ohnehin nicht vorgesehen.
Über das Leben wird viel geredet und wenig verstanden. Das ist allerdings in Ordnung so. Ihr habt das Leben nicht zu verstehen. Ihr habt einfach Hand in Hand mit ihm zu gehen. Ihr habt es schier zu leben. Es ist das eure, es zu leben. Es ist euch mit Vollgas gegeben. Zieht mit ihm mit und haltet euch nicht an jenen Lenkstangen fest.
Es gibt keine Landkarte für euch, der zu folgen wäre, außer ihr habt vor, der Liebe zu folgen. Die Liebe ist es, die das Leben insgesamt zusammen hält. Gäbe es ein Schaubild, was aus eurem Aufstieg angefertigt wurde, würde es Liebe zeigen, wie sie emporsteigt, nichts sonst. Was kann mit der Liebe in Vergleich gesetzt werden? Mit Sicherheit nicht insgesamt das ganze Hinein und Heraus deines Lebens auf der Erde, während du dich in seiner Leibeigenschaft befindest und meinst, du habest es wiederholt zu durchkreuzen und habest mit einer jeden Dringlichkeit auf eine Manier umzugehen, die nicht liebe-erfüllt ist. Seid der Liebe eingedenk, Geliebte. Entsinnt euch eher der Liebe als vermeintlicher Bedürftigkeit. Ihr habt nichts als Liebe nötig, und es geht um die Liebe von euch, von der Ich rede. Um keinen Liebeversuch, sondern um Liebe, um wahres Verstehen, um echtes Erklimmen der Höhen.
Da ist ein Irgendwo über dem Regenbogen, und ihr schickt euch an, dort hinzugelangen. Ihr beginnt, einen fallenden Stern aufzufangen. Ihr beginnt, auf das Leben, darauf, worum das Leben geht und worum es euch geht, aufzuschließen. Liebe ist euer Führer. Nichts sonst. Profit ist nicht euer Führer. Das Streben, alles recht zu machen, ist nicht euer Führer. Einzig Liebe ist euer Führer, und das schließt wahre Liebe für euch selbst ebenso mit ein. Sobald ihr den Zustand wahrer Liebe innehabt, werdet ihr über das hinaus sehen, was ihr gesehen habt. Ihr werdet keine Feindschaft sehen. Ihr werdet nicht verheerendes Wüten erblicken. Ihr werdet darüber hinaus sehen. Ihr werdet über den Regenbogen hinweg geklettert sein, und von welchem Interesse könnte euch etwa etwas sein, das minder ausfällt als Liebe, euch, die ihr Liebe seid?
HEAVEN # 3643 – 15.11.2010 – Love Is Finding You
LIEBE FINDET DICH
Was für ein Glück hast du, am Leben zu sein. Du hast sehr viel Glück. Auf der Erde am Leben sein ist mehr, als du weißt. Es ist mehr, als du dir vorstellen kannst. Du bist einer der Glücklichen, ausersehen, zu der Zeit auf der Erde am Leben zu sein. Du wurdest ausgesucht, und du hast ausgesucht. Und jetzt bist du hier auf der Erde in einem menschlichen Körper. Sehr gut.
Indes scheint dir in einem menschlichen Körper am Leben sein nicht immer etwas Wundervolles zu sein.
Du wirst in Hinsicht auf das Leben wohl das Gefühl haben, wie es dir bei einer Operation ergeht, die dich anhält, aufgrund von ein paar Augenblicken der Bewusstlosigkeit und des Vergessens verängstigt und gequält zu sein. Wie du dich doch nach einem Vergessen gesehnt haben magst. Du wirst dich nach Augen gesehnt haben, die nicht sehen, und nach Ohren, die nicht hören, denn du hast den Müll gesehen, der auf der Straße abgestellt wurde, und du hast gesehen, wie er aufgeladen wurde, und du hast das gehört, und du möchtest nicht ein Stück davon.
Du bist nicht deine Umgebung. Du bist nicht dein Herzeleid. Du bist nicht deine Meinungsverschiedenheiten. Du bist nicht die Kleider an deinem Leib. Du bist nicht dein Alter. Du bist nicht dein Körpertyp. Du bist nicht deine Emotionen. Du bist nicht deine Hoch und nicht deine Runter. Du bist ein Kind Gottes, was der Erde überantwortet wurde, um zu leben und um auf ihr zu gedeihen und um links wie rechts mit Liebe um dich zu werfen, um vor Freude zu springen und wegen mehr Freude zu springen.
Was wäre, falls du glauben könntest, dass du ein Engel bist, der als ein Segen auf die Erde gesandt wurde? Falls du das glauben könntest, würde sich dann das Leben nicht unmittelbar vor deinen Augen verwandeln?
Sobald du erkenntest, dass du ein Segen bist, würdest du daraufhin segnen. Jedes Wort, jede Bewegung würde Liebe vorantreiben. Du befändest dich mit dem Leben in Liebschaft, und, pur durch deine Gegenwart, würdest du querbeet Liebe emporwerfen. Wenn du überall liebtest, was könntest du dann anderes sein als ein Segen? Wenn du überall liebst, was könntest du anderes sein als glücklich? Als Segen – was könntest du da anderes sein als ein Baseball-Spieler, der mit seinem Schläger die Liebe schlägt, der mit Liebe Fensterscheiben zertrümmert, ein Baseball-Spieler, der ’steals bases‘ und in den ‚home base‘ schlittert. Du würdest eine Partie Liebe schlagen, und die Liebe geht nieder.
Es wird einen Erdrutsch der Liebe geben. Er ereignet sich bereits. Liebe ist an jeder Stelle. Liebe wird überall erblickt, an erwarteten und unerwarteten Stellen. Liebe übernimmt ihren rechtmäßigen Part in der Welt, und du bist hier, um diesem Geschehen auf die Sprünge zu helfen. Du bist es, der deine Augen aufmacht. Du bist es, der in diesem Akt des Dramas auf der Bühne die Schrittzahl für die Liebe festlegt. Wir befinden uns gerade im Akt IV, gleich kommt Akt V. Akt V ist der Schluss des Dramas. Sobald sich die Liebe eingerichtet hat, ist das Stück vorbei, und das Leben nimmt, so wie es angelegt ist, seinen Anfang. Lasst Uns einmal sagen, dass nach tosender Musik ein Walzer beginnt.
Ein neuer Vorhang geht hoch, und der alte kommt herunter. Kein Theater des Absurden mehr. Jetzt sind schöne Gegebenheiten dran und keine Absurdität, außer es kommt dir der Gedanke unter, die Liebe sei absurd. Liebe mag ja unerwartet sein, nicht aber absurd. Liebe mag von unvertrauten Stellen her kommen. Sie mag frappierend sein, jedoch nie absurd. Liebe ist im Zunehmen, und Liebe übernimmt, und du bist ein Initiator dieser Liebe gewesen. Du hast sie angestiftet. Selbst wenn du Liebe verleugnet hast, hast du ihr Vermögen zuzunehmen wachgerüttelt. Du hast weggefegt, was die Liebe im Verborgenen festgesetzt hat. Du hast Gegenerklärungen weggefegt. Du hast die Dämmerung der Liebe belebt. Du hast die Liebe hereingeleitet. Du wünschtest dir Liebe, und jetzt findet die Liebe dich.
HEAVEN # 3644 – 16.11.2010 – Life Is Good
DAS LEBEN IST GUT
Du stehst auf einer Schwelle, und du weißt nicht, wohin dich dein nächster Schritt führen wird. Du vertraust, und du nimmst einen Schritt. Du kamst so weit. Du bist auf einen Berg gestiegen, und jetzt bist du hier. Die gleiche Leitende Hand, die dich hierher gebracht hat, wird dich auf der ganzen Strecke an der Hand nehmen.
Du bist zu einem herrlichen Horizont gelangt. Du hast das nicht alleine getan. Du wusstest nicht bei jedem Schritt, wohin er dich nehmen würde, aber Irgendwer tat das. Ich tat das. Ich gab auf dich acht, und Ich passe jetzt auf dich auf. Ich habe das ganze Universum in Meinem Herzen und auf Meinen Fingerkuppen. Ich bin wie die Vogelmutter, die ihre Vogelkinder aus dem Nest nimmt, damit sie fliegen lernen. Sie werden lernen emporzuschweben.
Falls das Vogelkind in seinem sicheren Nest bliebe, könnte es nie fliegen. Ja, selbst die Standfestigkeit des weichen Nests ist nicht garantiert, oder ist sie dagegen doch garantiert?
Ihr lernt fliegen, Geliebte, und doch seid ihr niemals Solo. Es gibt für euch keine Stelle, wohin ihr geht, wo Ich nicht bin. Die Vogelmutter hat Begrenzungen. Ich habe keine. Sofern du einen Super-Gott möchtest, ist dein Wunsch erfüllt, obschon du nicht immer in der Manier bewahrt wirst, wie du es gerne möchtest.
Letztlich ist euer Leben auf der Erde alles in allem eine Geschichte. Es ist eine Sage, die immer und immer wieder erzählt wird, und doch ist es eine Geschichte. Es ist eine sage und schreibe gute Erzählung, bist du da mit Mir etwa einer Meinung? Ja, eure Geschichte ist voller Wenden und Kehren, aber eben davon sind gute Geschichten voll. Nichtsdestotrotz ist eure Geschichte mehr als das schnelle Drehen eines Rads.
Ihr wisst nicht, was als Nächstes passiert. Euer Leben auf der Erde ist ein fesselndes Buch. Was ihr wissen könnt, ist, dass euer Leben wahrhaft ein glückliches Ende hat. Na gut, ein glückliches Nicht-Enden. Eine glückliche Fortdauer. Ein Fortsetzungsroman, der besser und besser wird. Es ist schlechthin eine Serie, das Buch eures Lebens. Es ist endlos. Natürlich ist es das, denn das Buch eures Lebens ist in der Ewigkeit geschrieben, wo es keinen Anfang und kein Ende gibt. Euer Leben ist ein kurzer Leuchtimpuls auf der Oberfläche der Ewigkeit. Die Ewigkeit ist gut eingeführt. Sie ist keine Eintagsfliege, deine Geschichte ist allerdings von der Art.
Super-Gott hat euch immer in Sicht. Super-Gott beachtet euch immer. Ich halte euch an jeder Kurve und Wende an der Hand. Es mag für euch nicht danach aussehen, da Wir unterschiedliche Sichtfelder haben, du und Ich. Ich weiß, du kannst keinen Schaden erleiden. Du meinst, du könnest das. Du wünschst dir, dass Ich vom Himmel herunterkommen möge und dich in Windeseile in Meinen Armen in Sicherheit bringe. Es gibt keinen unsicheren Ort. Du bist bereits in Meinen Armen. Nichts kann sich zutragen, ausgenommen dass du in Meinen Armen der Liebe bist. Das ist in der Tat ein sehr zuverlässiger Ort. In Meinen Armen ist so zuverlässig, wie zuverlässig sein kann. In Meinen Armen ist über zuverlässig hinausgehend, das weißt du, denn unsicher gibt es nicht. Du bist in Meinen Armen verbürgt. Wonach es auch in der relativen Welt aussehen mag, du bist gleichwohl in Meinen Armen gefestigt. Du weißt bereits, dass es so, wie es aussieht, nicht immer ist. Und dass es so, wie es nicht aussieht, sehr zutreffend ist.
Zutreffend ist Meine Liebe für dich. Wahr sind Meine Befähigungen. Kannst du bejahen, dass Ich die ganze Zeit zu deinen Gunsten wirke?
Was zu deinem Vorteil aussieht, wird wohl nicht immer zu deinem Vorteil sein. Was aussieht, als wäre es zu deinem Schaden, kann stattdessen zu deinem Vorteil sein.
Wo also belässt euch das, Geliebte? Nehmt das Leben einfach, wie es kommt. Kostet einen jeden Moment aus. Bei der Wäsche wird sich alles auswaschen, und das Leben ist gut, und ihr seid gut, und alles ist wohlauf.
HEAVEN # 3645 – 17.11.2010 – All Your Choices
ALLE EURE WAHLEN
Bejaht die Vorstellung, dass es keine Fehltritte gibt, dass es keine Unglücksfälle gibt, dass alles aus einem Grund erfolgt, und dass der Grund, ob bekannt oder nicht bekannt, euch vorwärtsbringt. Es wird für dich danach aussehen, dass es dafür keinen guten Grund geben kann. Es mag für dich keine Möglichkeit geben, den Grund auszumachen, da dein Leben eine Begebenheit jeweils auf ein Mal durchspielt.
Du kannst die Straße nicht sehen, die nicht genommen wird. Du kannst ihrem Verlauf nicht folgen. Und du wirst die Straße, die du genommen hast, nicht ganz klar sehen. Du kannst jammern: „Oh, wieso ist das passiert?“ Oder: „Warum habe ich das aufkommen lassen? Warum sagte ich nichts? Warum habe ich es unter den Teppich gekehrt?“ Oder: „Warum habe ich es nicht unter den Teppich gekehrt?“ Du kannst sogar ächzen: „Oh, wieso bin ich zu solch einer Plackerei geboren?“
Es gibt zahlreiche Straßen, die nicht genommen werden. Es gibt zahlreiche Straßen, die genommen werden. Wie kannst du sicher sein, dass du einen Irrtum begangen hast bei dem, was du als einen Fehler siehst? Wärst du imstande, das gesamte göttliche Bild zu sehen, so würdest du andere Folgerungen ziehen. Du könntest sagen: „Was für eine wunderbare Sache, was meinem Dafürhalten nach ein Irrtum war. Jetzt erblicke ich das Gute, was es einbrachte. Jetzt sehe ich, was es mir ersparte. Jetzt sehe ich, dass ich dort, wo ich mich meines Erachtens irrte, richtig lag. Ich traf die richtige Wahl, selbst obschon es nach der falschen Entscheidung aussah.“
Geliebte, es gibt zahlreiche richtige Entscheidungen. Ich möchte euch etwas sagen. Ihr befindet euch jetzt an einer guten Stelle, und alle eure Wahlen leiteten euch dorthin. Und falls ihr in eurer planlosen Manier andere Wahlen getroffen hättet, wärt ihr ebenso hier an der Stelle. Eure Bescheide sind nicht die ganze Bestimmungsgröße dafür, wo ihr euch jetzt befindet. Ihr haltet euch jetzt hier in diesem wundervollen Land des Himmels auf, weil Ich euch gerufen habe. Sobald Ich euch rufe, was spielt es dann für eine Rolle, was ihr wann getan habt. Von Belang ist, dass ihr jetzt hier seid. Es gibt nichts, worüber ihr euch Gedanken zu machen braucht.
Es mag sein, ihr habt Geld verschwendet, und doch war das kein Fehler. Ihr habt geheiratet, ihr wart ledig oder ihr bliebt verheiratet, und es war kein Fehler. Es war eine Wahl, die ihr getroffen habt. Einerlei wie tölpelhaft, was auch immer, es war eure Wahl, sie zu treffen, und zu jenem Zeitpunkt war es das Richtige. Das Leben mag euch das erwiesen haben, oder nicht. Das tut nichts zur Sache. Ihr seht nur einen Fleck dessen, worum euer Leben sich dreht. Eine Stelle zeigt euch nicht die gesamte Arena auf.
Selbst wenn ihr das Ballspiel verloren habt, habt ihr gewonnen. Ihr könnt nicht verlieren, Geliebte. Kommt von dem Blickwinkel her, dass ihr richtige Wahlen traft, dass sie euch förderlich waren oder noch dienlich sein werden. Ihr habt jetzt eine Wahl zu treffen, und Ich sage euch, welche Entscheidung zu fällen ist. Ihr könnt euch mit Bedauern befassen, ihr könnt Anderen hinterher mit klugen Ratschlägen kommen. Ihr habt diese Wahl. Ich mache euch indes den Vorschlag, dass ihr euch für alle Entscheidungen, die ihr getroffen habt, Beifall spendet. Das könntet ihr genauso gut. Einmal getroffen, vermögt ihr eure Entscheidungen nicht zu nicht getroffenen Entscheidungen zu machen. Niemals sähe Ich es gerne, dass ihr das Leben, was Ich euch gab, in Bedauern verbringt. Das wäre in der Tat eine törichte Wahl. Ihr könnt die Wahl treffen, zu bedauern, noch einmal die Hälfte oder alle eure Entscheidungen zu bedauern. Ihr könnt eine Wahl treffen, voranzugehen und all euer Bedauern hinter euch zu lassen. Bedauern sind euch nicht dienlich. Bedauern hemmen euch. Sie machen euch träge und nachtrauernd.
Lasst euer Haar fallen und den Wind nach Belieben wehen. Spürt den Wind in eurem Gesicht. Ihr seid jetzt. Ihr seid jetzt soeben, und ihr liegt an der Spitze. Ihr seid der Punktzahl voraus, die ihr euch angeschrieben habt. Einmal eingegangene Entscheidungen sind nicht eure Wahlen, die euch jetzt anliegen, sie zu treffen oder aufzuheben. Lasst sie alleine für sich. Tadelt euch nicht mehr. Ihr seid blendend.
HEAVEN # 3646 – 18.11.2010 – Make Way for Peace
MACHT FÜR DEN FRIEDEN PLATZ
Ängste sind Zeitverschwendung, freilich gibt es bei den Ängsten die Neigung, Früchte zu tragen, Früchte, die ihr gerne esst. Seid stattdessen furchtlos.
Es ist kühn, auf der Erde zu sein. Ihr habt keine Rüstung. Ihr bedürft ihrer nicht. Im Grunde wendet ihr euch der Welt nicht zu. Ihr lebt eine Zeitlang in ihr. Die Welt hat ihre Steifigkeit, indessen seid ihr frei. Ihr seid frei, euch nicht zu fürchten. Wer sollte sich Furcht aussuchen mögen? Und doch tut ihr das von Zeit zu Zeit immer wieder.
Furcht ist wie ein Beil, was über eurem Kopf hängt. Sie schwächt euch. Mit Sicherheit macht sie euch nicht stark.
Welcher großen Untat seid ihr schuldig, wovor ihr euch fürchten solltet? Ihr wisst die Hälfte der Zeit nicht einmal, worum es bei dem geht, was ihr fürchtet. Ihr habt Angst herumgestreut, die euch an bestimmten Ecken anspringt. Ihr habt Angst, weil ihr Angst habt.
An etlichen Tagen habt ihr eure Ängste vergessen, trotzdem schleichen sie immer dort herum.
Ich sage der Angst ein Ende an. Ich sage, von ihr gab es genug. Was für eine wundervolle Welt gäbe es, wenn keine Angst mehr in ihr existierte! Was für eine wunderbare Welt wäre eine angstfreie Welt.
Du kannst dir Millionen Variationen von Angst ausdenken, Angst obendrauf auf der Angst, krittelnde Ängste, große Ängste. Gleichzeitig hast du es nicht gerne, auch nur vor aufdringlich nervtötenden Ängsten in Angst zu geraten. Sie sind wie Stiche, bei denen du kratzt und dich dabei aufreibst.
Komme jetzt, lasse jene stechenden Ängste aus dem Fenster fliegen. Siehst du sie eine nach der anderen rascher und rascher fortfliegen? Wie viele waren da, und jetzt keine mehr. Die Angst ist vorbei. Sie gehörte nie in dein Herz. Deswegen ist sie für dich derart unbehaglich. Von jetzt ab ist die Angst rausgeflogen, umwillkommen, verboten. Die Angst hat keine andere Wahl als weggehen, und du hast keine andere Wahl als sie los lassen. Ängste sind nicht kostbar. Jedermann kann sie haben. Das ist keine große Fertigkeit. Ängsten entschlüpfen kann dir bloß eine Menge Energie einbringen. Zu viele Gedanken und Energie sind auf große und kleine Ängste, auf riesige wie auch auf schmächtige, dürre, keifende Ängste übertragen gewesen.
Du bist für Ängste nicht Rechenschaft schuldig. Sie sollen sich dich nicht zu Willen machen. Ängste sind Schatten, die du wie Mouches volantes in deinen Augen siehst.
Wirf deine Schwerter ab. Die Herrschaft der Angst ist vorbei. Angst hatte mit stufenweisem Absenken zu tun. Furcht wurde umgestürzt. Mache für den Frieden Platz. Der Friede ist dir dienstbar. Ängste nicht. Sei durch deine Ängste nicht hinters Licht geführt. Du kannst bloß durch sie hinters Licht geführt sein, weil sie Blender sind. Du meinst, sie trügen schlechte Nachrichten oder Schwerter bei sich, und alles, was sie tun, ist Nadeln in dich stecken.
Sieh dich jetzt jedes Mal, sobald eine Angst herbei wackelt, in Meinem Licht stehen, und schau dabei der Angst zu, wie sie sich verzieht. Ängste sind klug genug, um sich im Klaren zu sein, nicht mit Mir aneinander zu geraten. Sie wissen, wann sie ihren Meister gefunden haben. Lasse ihnen zukommen, dass du ebenfalls außerstande bist, durch ihre Tricks eingenommen zu werden.
Ängste sind wie das Ego Schwindler. Sie machen sich groß. Sie möchten eine Menge Beachtung. Sie möchten, dass man sich vielmals vor ihnen verbeugt. Mache das nicht. Wer braucht Ängste? Verbeuge dich vor dir selbst.
Hebe die tanzenden Mädchen heraus. Führe einen Chor der Liebe in die Gesellschaft ein. Aufgrund welcher Gesetze hat die Furcht die Hoheit über dich? Sage „Buuh“ zur Angst. Scheuche sie weg. „Schsch, hau hier ab und komme nie mehr hierher. Ich habe mehr zu tun, als dir zuzuhören. Ich habe Liebe zu geben. Ich stelle dich nicht einmal ans Ende der Reihe. Du sollst dich nicht einmal mehr hinten am Ende der Reihe aufhalten. Du sollst nirgendwo aufzufinden sein. Ich stelle dich mir nicht mehr vor. Fort mit dir. Husch, Angst. Buuh, Angst, Buhh!“
HEAVEN # 3647 – 19.11.2010 – Somewhere Else
SONST IRGENDWO
Du hast keine Pläne zu machen. Lebe heute. Ein jeder Tag des Lebens entfaltet sich, und keine zwei Tage sind gleich. Das Leben hat sich nicht so zu entfalten, wie du es ihm ansagst. Es entfaltet sich, wie es sich entfaltet. Sei nicht angeschlagen, sobald das Leben von deinen Plänen abweicht. Genieße deine Pläne. Sie sind womöglich außerstande, bis zur Oberfläche des Lebens zu gelangen, gleichwohl, wie weißt du, dass das Träumen deine Pläne nicht zur Erfüllung gebracht hat? Das Träumen kann das Werk sein.
Sobald das Leben einen anderen Verlauf nimmt, als du es dir ausgedacht hast, nimmt es den Lauf, den es haben soll. Was jetzt ist, ist das, was jetzt angelegen ist zu sein. Deine Reisepläne wurden geändert. Du warst dir sicher, dass Hawaii der richtige Ort für dich war, und irgendwie bist du nach Alaska gelangt. Wer weiß es denn besser, wo du sein sollst, als das Leben?
Womöglich wolltest du wie ein behaglicher Hobbit zuhause bleiben, und du siehst dich in einem Abenteuer befasst, von dem du nie geträumt hast.
Oder, du wolltest vielleicht ein größeres Abenteuer, und du siehst, wie du zuhause sitzt.
Du weißt bereits, dass das Leben seinen eigenen Sinn hat, und dass das, was das Leben im Sinn hat, mit dem deinen womöglich nicht einher gehen wird. Das Leben kann natürlich seinen Sinn ändern. Allerdings, feste Pläne hast du nicht auf eigene Faust zu machen. Vielleicht ist dir Alaska eine große Freude.
Du hattest deine Freude daran, dir Pläne für Hawaii zu machen, das Leben fand aber eine Möglichkeit, dich in Alaska unterzubringen. So ist das Leben. Jede Minute eine Überraschung. Der Wind hebt dich in die Höhe und trägt dich dort hin, wohin es deine Pläne nicht tun. Es ist gut, da und dort am Leben zu sein. Nimm das Abenteuer, was dir gegeben ist. Sei ein guter Sportskamerad. Vielleicht reist du das nächste Mal nach Hawaii, vielleicht auch nicht. Deinen Plänen hat nicht Folge geleistet zu werden.
Lasse das Leben sich entfalten. Nimm eine Busreise, die sich darreicht. Komme voran. Selbst wenn du zuhause bleibst, kommst du irgendwohin. Das Wichtigste im Leben ist nicht, an einem bestimmten Ort zu sein. Das Wichtigste am Leben ist zu sein.
Christophorus Kolumbus dachte, er befinde sich auf dem Weg nach Indien, und so entdeckte er Amerika. Er trat nicht auf allerhand ein und brüllte nicht. Als sich Kolumbus auf die Reise begab, dachte er, er sei irgendwohin auf dem Weg, und er landete irgendwo anders. Ist das im Leben keine Binsenweisheit?
Am heutigen Tag begibst du dich auf eine Reise zu dir selbst. Egal wo es sich auf der Karte befindet, du befindest dich an einer guten Stelle. Du bist dort, wo es dir im Augenblick angelegen ist zu sein. Ist das keine gute Sache?
Das Leben gilt es nicht zu erzwingen.
Du kannst eine bestimmte Frau lieben und den Anspruch erheben, dass sie deine Frau wird, und trotzdem heiratet sie einen anderen. Wünsche ihr alles Gute. Einerlei wie wundervoll sie sein mag, es stellte sich heraus, dass sie nicht für dich war. Du warst dir sicher, sie sei für dich, und du hattest dich geirrt. Das Leben hatte jemand anderen für dich im Sinn, oder niemanden.
Wisse im Voraus, dass das Leben dich umsorgt. Es verbringt dich an Orte, wo es dir gilt zu sein. Es bringt dich zu Menschen, die du treffen sollst. Es bringt dich zu all den richtigen Hauptwörtern und Verben, zum einen nach dem anderen, alle in der richtigen Abfolge. Sei kein Richter. Das Leben ist gut. Selbst wenn sich das Leben so herausstellt, wie du es nicht möchtest, ist es nach wie vor gut. Es ist dein Leben. Segne es. Segne es in Meinem Namen.
Sieh das Leben auf jede erdenkliche Weise als Geschenk. So wie, als du klein warst – – du wirst ganz bestimmte Getreideflocken gerne gehabt haben, und deine Mutter gab dir andere. Iss das Müsli, was in aller Gunst vor dich hingestellt wurde.
HEAVEN # 3648 – 20.11.2010 – Life Is Coming True
LEBEN GEHT IN ERFÜLLUNG
Der Heavenletter davor vertritt nicht die Auffassung, dass du deine Träume aufzugeben hast. Habe sie, behalte sie, und sei mit dem glücklich, was kommt. Auf alle Fälle ist etwas Wundervolles zu dir auf dem Weg.
Es ist so: Du hast für einen bestimmten Kuchen ein Rezept. Du fängst damit an, und du merkst, es fehlt dir eine Zutat. Naja, du ersetzt sie durch etwas anderes. Du machst den besten Kuchen, den du im Augenblick backen kannst. Du improvisierst. Du hast nicht mit dem Fuß aufgestampft oder geheult. Du warst nicht aufgeschmissen. Du hast deinen Kuchen gebacken, und es kann sein, er stellt sich als der beste heraus, den du je gebacken hast. Du spielst deinen Part.
Das Leben ist wie jener Kuchen. Du kannst nach Belieben mit dem Rezept umgehen. Du kannst mit dem Leben improvisieren.
Du hast nicht unerbittlich zu sein, wie das Leben angeblich auszusehen hat. Du hast nicht steinhart zu sein, wie du auszusehen hast. Du gehst mit dem Leben einher, wie es ist. Du läufst neben ihm her. Es kann deinen Weg nehmen, indes nicht dauernd. Womöglich weiß es das Leben besser als du.
Ein Buch, was du liest, stellt sich nicht immer so heraus, wie du es magst. Es ist trotzdem ein gutes Buch. Du klappst es zu, und trittst in einer Fortsetzungsreihe, die du als Leben bezeichnest, beim nächsten Buch ein.
Euer Leben, Geliebte. Was für eine Gunst.
Es ist zu hören, im Leben gebe es keine Fehler, du indes kannst dich irren. Was du aus dem machst, was geschieht, ist nicht todsicher.
So wie beim Fotografieren, du kannst die Linse mehr nach links oder mehr nach rechts scharf zu stellen haben. Du machst dir nichts daraus, diesen Wechsel auszuführen. Mache dir ebenfalls nichts daraus, im Leben fernere Änderungen vorzunehmen.
Vielleicht hast du gerne elfenbeinfarbenes Papier, um darauf zu drucken, du hast aber nur blaues.
Du hast vielleicht gerne Missouri-Pfirsiche, aber der Laden führt bloß California-Pfirsiche.
Sei damit glücklich, was du vorfindest.
Es kann ja sein, dass, was als Nächstes kommt, das darstellt, was du möchtest.
Das Leben ist wie ein Teleskop, welches unentwegt ausfährt. Es gibt immer mehr. Du kannst weiter gehen. Manchmal dehnt sich das Teleskop aus, und manchmal zieht es sich zusammen. Für dich ist das eine gute Erfahrung. Es macht dich flexibel – allerdings nicht zu flexibel. Halte zur selben Zeit an deinen Träumen fest, wie du ihrer nicht bedarfst. Du bist auf die Lust und Laune selbst deiner Träume nicht angewiesen. Das Leben geht in Erfüllung.
Liebt schlicht, Geliebte. Liebt eure Träume, und liebt euer Leben, wie es vor euch zum Vorschein kommt. Lasst es beim Leben darauf ankommen. Seht, was es für euch auf Lager hat. Lasst das Leben vorrücken. Du bist der Ausführende deines Lebens. Du bist ebenso der Intendant, jedoch bedeutet das nicht, dass sich alles so ausspielt, wie es sich der Regisseur ausgemalt hast. Gestehe dem Leben etwas Freiheit zu. Nörgle an dem Leben nicht herum. Normiere es nicht. Lebe es. Hügelaufwärts, hügelabwärts, du hast dabei Spaß. Es ist alleinig Leben. Es gibt alleinig Leben. Es gibt keinen Tod. Es gibt keine Tragödien, für dich allerdings gibt es welche. Du siehst nur eine Scheibe vom Leben, nicht genug, um dir die ganze Geschichte zu erzählen.
Das Leben in der Welt handelt insgesamt vom Wandel, und nicht immer kannst du die Karten ausgeben. Manchmal werden sie dir zugeteilt. Alldieweil ist nichts passiert, du hast bloß deinen Willen nicht bekommen. Sei ein guter Sportsmann. Der morgige Tag ist ein weiterer Tag. Morgen kannst du die Karten bekommen, die du möchtest. Vielleicht wirst du sogar der Austeilende sein.
Wie bei einer Kartenpartie hat sich das Leben selbst auszuspielen. Was ist die nächste Karte, Geliebte? Ihr werdet sehen.
HEAVEN # 3649 – 21.11.2010 – Dillydallying
HERUMTRÖDELN
Du kannst deinen Brennpunkt auf alles richten, was du möchtest. Brennpunkt bedeutet deine Aufmerksamkeit darauf legen. Lege deine Aufmerksamkeit darauf, wo du sie gerne haben möchtest. Du hast ja wohl die Neigung, von etwas abzuschweifen. Deine Neigung kann lauten, dorthin abzuschweifen, was weniger bedeutsam ist, weil, was weniger bedeutsam ist, mit lauter Stimme herein kommt oder sich unmittelbar vor dir aufhält. Sei eingedenk, du bist der Wählende. Du suchst dir aus, kreuz und quer in alle Richtungen zu gehen, oder du entscheidest dich, darauf dein Augenmerk zu legen, worauf es ankommt. Du magst ja alles gerne mögen, was bei dir hochschnellt, und auf alles eingehen mögen, vielleicht ist es indes an der Zeit, dass du künftig lernst, Prioritäten zu setzen, außer selbstverständlich, du ziehst es vor, das Bedeutsamere zugunsten minderer Dinge, die einen langen Hebel auf dich zu haben, aufzuschieben.
Du kannst entscheiden, was dir wichtiger ist, und du kannst darauf deine Aufmerksamkeit legen. Du bist nicht den Launen eines jeden Tom, Dick oder Harry oder jeder eintreffenden E-Mail ausgesetzt. Du bist, so möchte es scheinen, den Launen deiner selbst ausgesetzt. Ich weiß, für dich ist das eine Zwickmühle. ‚Tue, was du gerne tust‘ ist ein guter Refrain, vertrödle allerdings deine Zeit nicht damit, was dich von deiner Zweckbestimmung ablenkt.
Da ist eine derart feine Linie zu verzeichnen zwischen dem, was von Belang ist, und dem, was du zu einem gegebenen Zeitpunkt gerne tun möchtest.
Sofern du für deinen Lebensunterhalt zu arbeiten hast, hast du dafür zu arbeiten. Kannst du denn dann den ganzen Tag spielen?
Du wirst meinen, dass dir bei deinem Tun etwas am Wichtigsten ist, sofern du dir allerdings zunächst weniger wichtige Dinge hernimmst, denen du dich zuwendest, was ist dann deinem Entschluss nach das Wichtigste für dich? Quatschmachen wird dir wohl wichtiger sein. Mehr erledigt bekommen wird dir wohl wichtiger sein, als das ausführen, was deine hauptsächliche Zuständigkeit darstellt.
Ein Jeder hat auf der Erde dann und wann einen Tag freihaben nötig, und Ich schlage vor, du machst das so. Ich rate auch, dass du deine Arbeit erledigt bekommst. Und wenn ihr allzu viele Dinge zu tun habt, so trefft eure Entscheidungen, ihr Lieben, und macht eurer Knappheit an Augenmerk auf verfügbare Zeit oder auf sonstwas, was ihr zu tun habt, keine Vorwürfe. Ihr versteht, was Ich sage, oder etwa nicht?
Gut für euch, wenn ihr jeden Verantwortlichkeitsbereich zu einem Spiel machen könnt! Dann nehmt eure hauptsächlichen Verantwortungsbereiche als Spiel, und spielt sie gut, und spielt sie als Zuvorderstes. Nicht alles, was ihr zu tun habt, kann wesentlich sein. Was würde passieren, falls ihr einige unter den Dingen, bei denen ihr darauf besteht, dass ihr sie tun müsst, nicht tut? Die Welt würde sich immer noch drehen. Das Universum ist nicht an euch aufgehängt. Gut, ja, in einer gewissen Weise, ist es das, gleichwohl werden die nicht-wesentlichen Dinge um sich selbst Sorge tragen.
Es gehört eine Menge darüber gesagt, das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Ich sage euch das oft. Selbstverständlich meine Ich nicht, dass ihr die ganze Zeit alles schlittern lassen könnt! Ich ermutige euch, euch darum zu kümmern, was am meisten eurer Fürsorge bedarf. Nehmt euch Tage frei, aber nicht jeden Tag, stellt allerdings sicher, dass ihr Tage frei habt.
Rollt euch mit der Strömung. Schwimmt nicht gegen sie, und tut dennoch zuerst, was es wert ist, zunächst getan zu werden.
Ich möchte nicht mit dem Finger zeigen, aber Ich kenne jemanden, die durchaus gut daran täte, sich anzuschauen, wo ihre Zeit hin geht, und Ich möchte anfragen: „Steckst du deine Zeit in das, was am meisten Hand und Fuß hat, oder nimmst du schier die Strecke mit dem geringsten Widerstand? Es ist gut, sich nicht mit Entgegenwirken zu befassen, dennoch wirst du etliche Dinge beiseite lassen mögen, um dich anderer anzunehmen. Natürlich, Ich liebe dich, wie du bist, Ich liebe dich ganz unbenommen, indes, bummeln und verschieben schicken sich nicht an, zu sein wer du bist.“
HEAVEN # 3650 – 22.11.2010 – Love the World
LIEBE DIE WELT
Schau, du bist die Hauptsäule der Welt. Die Welt ist nicht die Brise, die dein Leben erregt. Du bist die Brise, die die Welt in Gang setzt. Ohne dich wäre die Welt nichts. Du hättest keine Wahrnehmung von ihr. Die Welt wüsste nicht mehr weiter.
Du bist bestimmt, jetzt hier in einer sich wandelnden Welt zu sein. Du verwandelst die Welt, die eine Widerspiegelung von dir ist. Nicht mittels Kraft, nicht vermöge Anstrengung, sondern durch dein Seien veränderst du die Welt. Durch deine Bewusstheit wird die Welt in Bewegung gesetzt. Du bist derjenige, der die Welt eine Kerbe weiter nach oben rückt, und du hast sie zahlreiche Kerben vorangebracht.
Liebe die Welt und deine Gegenwart in ihr. Sie ist deine Szenerie. Dein Hintergrund. Indes bist du mehr als die Welt. Die Welt ist wundervoll, und doch bist du wundervoller als die Welt.
Wäre die Welt ein Aufzug, so wäre es deine Hand, die auf ‚Hoch‘ drückte.
Die Sonne geht jeden Tag auf dein Einverständnis hin auf. Dir war ein Trachten zueigen, dass die Sonne aufgeht, damit du sehen kannst und die Pflanzen wachsen können, und du hattest ein Verlangen, dass die Sonne untergeht, damit deine Augen und damit die Pflanzen und andere wachsenden Dinge ebenfalls zur Ruhe kommen können. Du bist eines unter den wachsenden Dingen der Sonne.
Du bist ein Bewohner der Welt, und doch bist du der Eigentümer von ihr. Du bist der Hauswirt der Welt, und demnach machst du sie schön, ein wenig hier und ein wenig dort. Du bist der Designer und Dekorateur der Welt. Du bist zuständig, wie sie läuft und aussieht.
Die Welt ist ein Makrokosmos deines Lebens. Dein Leben ist ein Mikrokosmos der Welt.
Du wurdest in eine Welt aus deiner Herstellung hinein geboren, und du fertigst sie nach wie vor. Du arbeitest sie um. Mit Liebe arbeitest du sie um. Die einzige wirkliche Macht, die du hast, ist Liebe. Vermöge deiner Liebe definierst du die Welt um. Du machst sie neu.
Die ganze Zeit hindurch habt ihr gedacht, ihr wärt unbedeutend. Nein, Meine Lieben, ihr seid dem Geschick der Welt fest eingebaut.
Möchte Ich Mich über euch hinwegsetzen? Ja, manchmal möchte Ich das, gleichwohl seid ihr für die Welt und alle ihre Verhaltensweisen zuständig.
Klar, die Welt ist auch für euch zuständig. Die Welt, in der ihr lebt, hat euch ebenso bedingt. Die Welt, in der ihr lebt, gab euch eine Sprache. Sie stellte euch ein Klima zu. Sie züchtete euch. Sie gab euch Gegenden. Die Welt, so wie ihr sie kennen lerntet, hatte einen großen Einfluss auf euch. Und doch ist euer Einfluss größer. Ihr habt es nicht so anzustellen, wie es die Welt ansagt. Sie hingegen hat keine andere Wahl, als dem Nötigen eurer Bewusstheit Folge zu leisten. Sie hat sich auf den Schlag eures Herzens einzustimmen, und, sich selbst eingestimmt – das hat sie.
Wie fühlst du dich? So fühlt sich die Welt. Du bist mit der Welt wechselwirksam. Im Auftrieb hochgehoben, hebst du die Welt hoch. Niedergeschlagen, drückst du die Welt hinunter. Dass die Welt ist wie du, davon war oft die Rede, und jetzt erkennst du wirklich, was das bedeutet.
Die Welt ist für dich hier, zweifelsohne, du bist ebenfalls für die Welt hier, und du bist der Leiter des Orchesters.
Die Welt vermag ausschließlich deinen Stichworten zu folgen. Finde bei der Welt alle Defekte, die du dir aussuchst, und die Welt wird den Fehlern nachkommen, die du ausfindig machst. Finde all die Liebe in der Welt, und die Welt wird dich nachmachen, und du wirst all die Liebe in der Welt auffinden.
Sei du derjenige, der als allererstes liebt. Liebe, was du liebst, und lasse den Rest los. Du brauchst nicht derart tiefblickend zu sein. Liebe die Welt.
HEAVEN # 3651 – 23.11.2010 – Consider That You Are a Tour Guide
BEDENKE, DASS DU EIN REISEFÜHRER BIST
Einen Pfennig für deine Gedanken! Hundert Dollar für deine Gedanken. Eine Million Dollar für deine Gedanken. Sie sind ein großes Geschäft wert. Sie sind machtvoll, so mächtig dass sie neue Städte erbauen, so mächtig dass riesige Bauten umstürzen können. Deine Gedanken sind machtvoll.
Woran denkst du? Und woran möchtest du gerne denken?
Ich würde sagen, du hattest genügend Gedanken an ein schlimmes Ende. Gute Gedanken bringen Wohlleben. Gute Gedanken sind jene, die dir das Glücklichsein ins Gedächtnis rufen.
Geliebte, ihr lebt in einer Welt! Denkt daran. Ihr lebt in einer Welt! Euer Leben auf der Erde ist eine große Sache. Ihr lebt im Garten Eden und wisst es nicht. Ihr schaut auf verwelkte Blumen. Ihr zeigt auf sie hin. Die ganze Zeit scheint indessen die Sonne und neue Blumen wachsen heran.
Kümmert euch um Meinen Garten, möchtet ihr das? Möchtet ihr auf diese Welt gut aufpassen, die Ich euch aus der Vollheit Meines Herzens heraus gegeben habe? Ich habe euch etwas Wundervolles gegeben, darauf zu achten. Liebt den Boden, auf dem ihr geht. Schaut, wie er euch stützt. Schaut, wie er Nahrung für euch und Blumen wachsen lässt. Schaut alldas an, was die Welt beherbergt, was euch die Welt aus ihrer Liebe für euch heraus gegeben hat. Erkennt, was ihr empfangen habt.
Irrt euch in der Sache nicht, Ich habe euch ein großes Geschenk gegeben, als Ich euch die Erde überreicht habe. Und ihr seid ein großes Geschenk, was Ich auf die Erde stellte. Seid dessen eingedenk, dass ihr die Erde segnen sollt. Segnet eine jede Gabe, die euch zugereicht wurde. Hisst die Flagge der Welt in die Höhe.
Seid ein Befürworter der Welt. Bekrittelt sie nicht. Betet sie nicht an, zollt ihr indes dafür Anerkennung, was sie euch gibt. Lüftet euren Hut vor der Welt. Stimmt ihrer Größe zu. Dankt der Welt für ihre segensreichen Wohltaten, und segnet zurück.
Die Welt ist wie eine Cafeteria. Sie bietet eine umfassende Auswahl. Wählt, was ihr euch aussucht. Ihr habt ausgesucht. Bleibt weiterhin am Aussuchen. All die Leckerbissen befinden sich hier. Alles ist frisch. Alles steht euch zur Wahl. Geht an dem vorüber, was ihr nicht bevorzugt. Kein Grund, an einer Stelle stehen zu bleiben, stehen zu bleiben im Bescheide Kundgeben, was ihr nicht mögt und weswegen ihr es nicht mögt. Macht daraus keine Kampagne. Geht schlicht daran vorüber. Zählt die Gegenstände nicht ab, die ihr nicht vorzieht. Befürwortet, was ihr befürwortet, und dann ist es erledigt.
Weist auf die Anblicke hin, die ihr mögt. Es existiert kein guter Grund, das herauszustellen, was ihr nicht mögt. Zieht in Erwägung, dass ihr ein Reiseführer seid. Was werdet ihr den Menschen, die ihr führt, zeigen? Euch gehen mehr Menschen hinterher, als ihr wisst. Vielleicht habt ihr euch mehr in Betracht gezogen als die Menschen, die euren Schritten folgen.
Seid umsichtig gegenüber der Welt und Jenen, die sie gemeinsam mit euch bewohnen. Schaut, wo ihr geht. Schaut, wohin euch eure Gedanken nehmen. Ihr habt unendliche Wahlmöglichkeiten an Gedanken. Gedanken sind auf euer Ausbitten hin da. Und Ich bitte euch, Gedanken zu denken, die die Erde mit Liebe besäen. Ich bitte euch, eine neue Feldfrucht an Gedanken anzupflanzen. Seid mehr als der Landwirt, der jedes Jahr die gleichen Früchte anbaut.
Seid ein Pionier. Seid Hans Apfelkern, der eine Vision hat, und der die Gedanken aufweist, um seine Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Gedanken sind das Nötige, was ihr braucht. Alle Gedanken stehen zu eurer freien Verfügung. Keine befinden sich außerhalb eurer Reichweite.
Kommt in Meinen Laden, und sucht euch die Gedanken aus, die euch, ebenso wie dem Universum, dienlich sind. Sucht die Spalten eures Herzens ab, und ihr werdet Gedanken für einen König, für eine Königin finden. Ihr werdet auf Gedanken zukommen, von denen ihr nicht wusstet, dass ihr sie haben könnt, und, ihr könnt sie haben. Sie sind euer.
HEAVEN # 3652 – 24.11.2010 – Love Like the Beloved Moon
LIEBE WIE DER GELIEBTE MOND
Du verehrst einen bestimmten individuellen Körper oder vielleicht zahlreiche. Du bekommst ein Empfinden des Friedens. Wir können sagen, dass inmitten des Körpers Ich es bin, den du verehrst. Es ist der Gott im Mann, in der Frau oder im Kind, den du verehrst, gleichwohl, Enttäuschungen können auf dich zu kommen, und dein Empfinden des Friedens flüchtet aus dem Fenster, und du fühlst dich aufgelöst. Hat sich der andere Mensch oder haben sich die anderen Menschen geändert, oder ist es schlicht so, dass sich deine Gefühle verwandelten? Deine Gefühle konnten sich nicht mehr selbst treu bleiben, und demnach fühlst du dich nunmehr beraubt. Du sagst, der andere Mensch liebe dich nicht mehr. Ein ganzes Drama wurde in deinem Sinn erschaffen. Du hast deine Liebe an einer einzelnen Stelle angebracht, dein Geist hingegen ist wie eine Biene, die von einer Blume allen Nektar an sich genommen hat und sich dort nicht mehr länger aufhalten möchte. Du setzt dich mit dir ins Benehmen.
Ach, die Ungleichmäßigkeit eures umherziehenden Geistes. Ihr sagt, es sei euer Herz. Ihr sagt, ihr hättet es mit einer Umwandlung des Herzens zu tun gehabt. Euer Geist befindet über euer Herz. Euer Geist verändert euer Herz, Geliebte. Euer Traum wurde alles in allem nicht Wirklichkeit, weil euer Geist umherschweifte.
Ihr denkt nach wie vor, Liebe sei von dem Objekt oder Menschen vor euch abhängig. Liebe spielt Solitär, Geliebte, Geliebter. Es gibt keinen Anderen, der eure Liebe befehligt. Es gibt keinen Anderen, der sie unversehens entfernt. Ihr spielt mit euch selbst Tennis. Ihr seid der Geber und der Entgegennehmende. Die ganze Zeit bist du es, mit dem du dich in Liebe oder außerhalb von Liebe befindest. Du gehst gerne in einem bestimmten Teich schwimmen, und jetzt schaust du dich nach einem anderen um. Wohin ist die Liebe gegangen, fragst du dich. Sie spielt Guckguck mit dir. Jetzt siehst du sie, und jetzt nicht. Dein inneres Gespür für die Liebe ist am Wanken.
Du neigst zu der Auffassung, die Liebe habe ein Objekt nötig. Das ist eine Fehlwahrnehmung von Liebe. Liebe bedarf ausschließlich ihrer selbst.
Es ist nicht so, dass du die Liebe bewältigst. Du kannst die Liebe nicht beschließen, denn sie entspringt ihrer eigenen Quelle. Du liebst hier, nicht dort. Und sodann wird die Liebe scheinbar aus dem einen oder anderen Grund zurückgezogen. Du bist es selbst, den du enttäuschst. Du hast in deinem Herzen Liebe ausgelöst, und danach hast du in dem gleichen Herzen Liebe vom Entfachen abgeblockt. Du wirst denken, du seist auf die Gnade der Liebe angewiesen, indes ist es die Liebe, die auf dich angewiesen ist.
Sei barmherzig gegenüber der Liebe. Vielleicht ist Liebe ein großer Schimmel, den du nicht die ganze Zeit mit Volldampf voraus reiten kannst. Lasse die Liebe ihren eigenen Reiter und kein überrittenes Pferd sein. Lasse der Liebe ihren eigenen Schritt. Du musst was sie angeht nicht derart inbrünstig sein. Liebe ist im Grunde nicht alles oder nichts. Bist du mit dieser Auffassung im Sinn herumgelaufen? Hast du Liebe weggeworfen, weil du denkst, du habest sie zu meistern?
Lasse Liebe sein. Auf der Erde scheint die Liebe, nicht anders wie der geliebte Mond, abzuebben und zu schwinden. Er erscheint hoch am Himmel oder tief am Himmel, es ist trotzdem der gleiche Mond. Schier in deiner Wahrnehmung ist er ein Vollmond oder ein Scheibchen Mond. Der Mond ist ein Mond. Du wirst nicht überreizt, weil der Mond mal so, dann so in Erscheinung tritt. Du hast Zutrauen zu dem Mond. Habe Vertrauen in die Liebe in deinem Herzen. Sie ist ununterbrochen so groß wie der Mond, bloß siehst du sie nicht so.
Lasse dir deine Liebe angelegen sein, sie zu geben. Lasse die Liebe in deinem Herzen sein, was sie ist. Liebe dein Herz, selbst wenn es, dem Anschein nach, nicht für dich da ist. Lege deinen Kopf auf deinem Herzen zur Ruhe, wie du das auf einem Kissen gerne tun wirst.
HEAVEN # 3653 – 25.11.2010 – It Seems Like Gamble
ES SIEHT WIE EIN GLÜCKSSPIEL AUS
Lämmer Gottes, wieso blökt ihr, als wärt ihr vom Weg abgekommen? Ihr seid da richtig, wo ihr sein sollt. Ein Lamm kann bloß blöken, aber du, Geliebte, Geliebter, du kannst singen. Du kannst Reden halten. Du kannst zahlreiche Klänge aus deinem Mund hervorbringen. Und du kannst aus vollem Herzen singen. Du hast einen unbeschränkten Tonumfang.
Du bist nicht in einer Wiese verschollen gegangen. Indes befindest du dich ebenso wie ein Lamm irgendwo, und über deine Tragweite bist du dir nicht gewiss. Vielleicht bist du soeben aufgewacht und suchst Gesellschaft. Vielleicht schlafwandelst du bei deiner Suche nach Gefährten entlang des Wegs. Du lechzt danach, ein Individuum zu sein, wie du zur gleichen Zeit danach lechzt, Teil von etwas zu sein. Vielleicht liebst du es schlicht, Klänge hervorzubringen.
Natürlich bist du bereits beides, ein Individuum und Teil von etwas. Du bist Teil von etwas Erhabenem. Du bist Teil einer einzigartigen Erfahrung auf Erden. Du bist ein Wanderer. Du bist ein Wanderer, der einen Kompass einsetzt, den du nicht dauernd sehen und einstellen kannst, aber dennoch befindest du dich auf dem richtigen Kurs. Ein makelloser Stern leitet dich. Du hast den Stern nicht zu sehen, um durch ihn geführt zu werden. Du folgst ihm. Er leitet dich.
Du hast das bereits früher gehört. Du bist genau zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Der Raum, den du einnimmst, ist der deine. Wo du stehst, ist, wo es an dir ist zu stehen. Wo du sitzt, sollst du sitzen. Was du tust, das genau sollst du tun. Das Einzige dabei ist, dass du aufstehen und irgendwo sonst stehen oder sitzen kannst, dass du in ein anderes Land ziehen kannst, und du bist nach wie vor genau dort, wo du sein sollst. Was kommt als erstes? Es geht um mehr als eine Tür, was als erstes kommt. Du kommst als erstes, und Ich. Wir kommen als erstes. Und du hast vernommen, dass Ich überall bin.
Du kannst eine Wahl haben, eine von zwei Türen zu öffnen. Es sieht nach einem Glücksspiel aus. Welche Tür du dir indes auch aussuchst aufzumachen, sie ist die richtige. Sie wird für einen kurzen Zeitraum die richtige sein, oder für einen langen. Das spielt keine Rolle. Sie ist die richtige. Selbst wenn sie die falsche ist, ist sie die richtige. Verzeihe dir selbst.
Insofern als Ich überall bin, wie kannst du dann irgendwo sein, wo Ich nicht bin? Und insofern als Wir gemeinsam Eins sind, wie können die Dinge denn dann liegen? Oh, ja, in der Welt kann eine Menge los sein, gleichwohl, aus einem anderen Blickwinkel her gesehen ist alles Licht, und du bist am Aufgleißen. Welche Gegebenheiten dich auch umgeben mögen, du bist Licht, und du bist das Licht Meines Herzens. Es gibt ausschließlich einen einzigen Ort, an dem du sein kannst, der zu Buche schlägt, und der ist in Meinem Herzen, und, in Meinem Herzen gibt es keine Unterschiedenheit. Da ist schier Licht. Da ist schier Liebe zwischen Uns, und dennoch ist sie nicht dazwischen. Da ist einzig Wir. Wir sind die Wahrheit des Lebens, diese Beauftragung, mit der du bei Mir befasst bist, einerlei wie ungeraten du dir selbst erscheinen magst.
Mithin ist der einzige Ort, der für dich da ist zu sein, in Meinem Herzen, und ebenda bist du, und ebenda mögest du sein. Es gibt keinen anderen Platz für dich, zu sein. Natürlich befindest du dich an der richtigen Stelle.
Hinwiederum, einen Ort gibt es nicht. Du stehst nirgendwo. Du sitzt nirgendwo. Du setzt dich nirgendwohin in Bewegung. Du bist nirgends außer in Meinem Herzen. Das Lamm Gottes ist in Meinem Herzen. Dort ist Raum für alle. Dort ist Raum für dich, indessen es keines irgend gearteten Raums bedarf. Liebe belegt keinen Raum. Es gibt für sie keinen Raum, um ihn einzunehmen. Falls Raum existierte, würde die Liebe trotzdem nicht im mindesten Raum einnehmen.
HEAVEN # 3654 – 26.11.2010 – Stars Shine
STERNE SCHEINEN
Wo du auch bist, du bist. Du meinst, es schlage deutlich zu Buche, wo du seist, indes bist du, wo immer du bist. Wer du bist, ist von Belang. Wo du bist, ist keine so große Sache. Ich verstehe, für dich ist es eine große Sache, allerdings ist es der Gabe, die du von Mir der Welt bist, nebensächlich, wo du bist. Du kannst aufrecht und groß dastehen, einerlei wo du dich befindest. Selbst in einer niedrigen Höhle kannst du aufrecht und groß dastehen. Verstehst du Mich?
Deine Statur ist nicht auf das Physische angewiesen. Du kannst über der ganzen Welt sein. Du bist über der ganzen Welt. Neben dir nimmt die äußere Welt einen zweiten Platz ein. Aber natürlich, Wir sind nicht mit erstem, zweitem oder letztem Platz befasst. Was für einen Sinn hat die Stelle, die du in der Welt einnimmst, unterdessen du bei Mir sitzt?
Ja, sei in der Welt eine Inspiration, und sei der Welt eine Inspiration. Du bist hier auf der Erde, um die Welt zu beflügeln. Du bist hier, um die Welt erkennen zu lassen, dass es mehr gibt, als das Auge zu sehen vermag. Vermag das Auge Liebe zu sehen, währenddessen sie sich unter der Oberfläche einwühlt? Du kannst der Welt von den tiefen Korridoren deines Herzens her Liebe zeigen. Du kannst dein Herz der Liebe nicht entleeren. Du kannst Liebe rechts wie links verschütten, und dein Herz wird voll sein. Fülle mithin andere Herzen mit deiner Liebe auf. Du kannst das. Du tust es. Ab und an tust du es bereits. Tue es mehr. Lasse dies deine Inspiration sein. Du bist jemand mit der Befähigung, andere Herzen und zur selben Zeit das deine emporzuheben. Wo beginnt dein Herz und wo endet das Herz des Gegenübers? Sie sind derart nahe, derart aufeinander eingestimmt, derart Herz in Herz.
Sieh dein Herz als einen Stern, der funkelt. Untertags sieht man Sterne nicht. Gleichwohl bezweifelt niemand die Existenz von Sternen. Bezweifelst du die Liebe in deinem Herzen? Ein überschwängliches Herz – das ist dir zueigen. Ein Herz am Überfließen. Dein überfließendes Herz ist angelegt, dass die Welt es sieht.
Sterne sind mit ihrem Licht nicht knauserig. Sie scheinen es aus vielen Kilometern her. Ganz bestimmt kannst du dein Licht über den Raum scheinen. Ganz gewiss kannst du den Widerschein des Herzenslichts, was du verstrahlst, sehen. Ich sehe es. Du kannst es ebenfalls sehen. Ein Jeder kann dein Herzenslicht sehen. Ein Jeder kann es empfangen. Ein Jeder empfängt dein Herzenslicht. Falls es Dunkelheit gäbe, sähe es ebenfalls jeder. Sie alle gelangen dazu, in deinem Herzen zusammengefegt zu werden.
Wie kannst du jemals meinen, du seist unwichtig. Du bist von äußerster Wichtigkeit. Es macht eine ganze Welt aus, wie du von dir denkst.
Sofern du ein Geschenk bist, was Ich der Welt gegeben habe – und Ich sage, du bist ein Geschenk -, dann sei das Geschenk, was Ich gebe. Wisse, Wer du bist, und die Welt wird abstrahlen, Wer du bist. Die Welt wird dich zu sich in ihre Arme ziehen, sie wird dich liebkosen und dir sagen, wie sehr sie dich liebt. Die Welt liebt, nach Maßgabe des Hinein- und Herausströmens deines eigenen Herzens, mehr oder demgemäß weniger.
Du bist in der Welt ein Hauptspieler. Ich möchte so weit gehen und sagen, dass alles von dir, von deiner Atmosphäre, von deiner Haltung und deinem Benehmen, von deinem Engagement bei dem Sport des Lebens, von deiner Verbindlichkeit beim Austausch von Liebe abhängt. Bleibe dabei und gib Muster deiner Liebe aus. Noch bevor du es weißt, wirst du selbst die Liebe verkosten. Wie gut Liebe ist. Wie viel mehr deiner Liebe möchte die Welt gerne auskosten. Oh, komm her, gib jetzt den Blick auf die Breite und Tiefe deines Herzens frei.
HEAVEN # 3655 – 27.11.2010 – A River of Happiness
EIN FLUSS DES GLÜCKS
Das menschliche Leben ist in der einen Arena, das spirituelle Leben in einer anderen. Die spirituelle Arena kann ohne das Menschen-Gebäude existieren, der Mensch aber kann ohne das Spirituelle nicht existieren. Wie könnte er das? Das Spirituelle ist die Kraft des Lebens. Menschliches Leben bringt jene Energie zum Aus- und Durchspielen.
Die Energie des menschlichen Lebens ist ebenfalls beträchtlich, indes vermag sie schier einen Refrain der spirituellen Energie zu bilden, die inwendig in einem Jeden zu liegen kommt. Spirituelle Kraft liegt in Jedem, ungeachtet der Erscheinung, ungeachtet der Zurückweisung, allem unbenommen. Der Geist existiert natürlich mit oder ohne den menschlichen Aspekt. Menschliche Energie kann ausschließlich von Gott und vom Himmel her kommen.
Du erschaffst deine Energie nicht. Deine Energie mag ja am einen Tag mehr als an einem anderen sein. Das ist deine Erfahrung. Dessen ungeachtet hast du die Vollheit Meiner Energie inwendig in dir. Du hast dies noch nie voll und ganz anerkannt. Vielleicht ab und an ein wenig, jedoch nie voll und ganz. Ich weiß, dass das so ist, denn, solltest du dich anschicken, die Riesen-Energie inwendig in dir anzuerkennen, so würdest du emporschweben. Du würdest wissentlich emporschweben. Du würdest hinauffassen und die Sterne, die Sonne und den Mond zu dir her ziehen. Du würdest sie nicht in Besitz nehmen, aber dir wären sie und wäre ihre Energie zueigen. Du wärst ein Kraftwerk. Du würdest dich selbst und die Welt entzünden. Ja, du würdest tatsächlich die Welt und einen Jeden in ihr anleuchten. Du wärst ein Licht, was zum Himmel hin gedreht ist, und Jeder würde hochschauen, deinen Augen hinterhergehen und sehen, dass dein Glücksfall auch der ihre ist.
Zirkuliere Mein Licht. Trinke von ihm, und teile deinen Trunk Meines Lichts mit jedem, so wie Yerba-Mate-Tee zu jedem und von jedem, die gerade da sind, herumgereicht wird. In Meinem Falle sind alle gegenwärtig. Jemand, der sich auf dem Gipfel des Berges, der am weitesten von dir entfernt ist, hingesetzt hat, ist ebenso in deinem Licht gegenwärtig. Da ist unverwandt eine Gemeinschaft von Seelen, die ineinander greifen lassen. Man ist nicht alleine in Bewegung. Jeder bewegt sich gemeinsam. Auf der Welt geht es mit Tandem zu. Sobald deine Augen erhellen, erhellt die Welt. So simpel ist das. Mit oder ohne dein Gewahrsein – so simpel ist das.
Für jeden ist es weiser, glücklich zu sein als griesgrämig zu sein. Gravitiere um glückliche Menschen, und du wirst glücklicher sein. Freilich kannst du selbst in einer Gruppe verdrießlicher Menschen im Takt sein. Mache es dir leicht. Tue dich mit den Glücklichen zusammen, und die Vergrämten werden herbeikommen, um sich zu dir zu setzen, und sie werden nicht mehr länger verdrießlich sein. Glücklichsein rückt rüber, um für alle Platz zu machen. Komm, setze dich bei Mir hin.
Du hast alles Recht, glücklich zu sein. Du bist dazu eingeladen worden. Du wurdest niemals ausgeschlossen. Schließe dich nun also in die Ränge der Glücklichen ein. Laufe nach Meinem Schritt, und du wirst glücklich sein. Du wirst glücklich sein, komme was da wolle. Du wirst dich über Minderes als glücklich hinaus heben. Du wirst Minderes als Glücklichsein ausrangieren. Was bringt das? Du glaubst nicht, dass du Unglücklichsein in Erfahrung zu bringen hast, um glücklich zu sein, oder etwa doch?
Was hast du kennen zu lernen, um glücklich zu sein? Nichts. Du hast schlicht deine Deckung herunter zu nehmen. Du hast das Unglücklichsein bewacht, als wäre es der Präsident deines Lebens. Du stellst sicher, dass du dich um dein Unglücklichsein kümmerst. Du gibst ihm jedweden Grund zum Existieren. Klappe die Gitterstäbe herunter. Gewähre es dem Glücklichsein, hereinzutröpfeln. Öffne die Pforten weit, und ein Band des Glücks wird hereinströmen, und danach wird das Band zu einem großen Fluss des Glückes werden, und du wirst im Glücklichsein eingeholt sein, und es wird dich nie mehr los lassen. Schau, Ich streue Glück vor dir aus.
HEAVEN # 3656 – 28.11.2010 – The Glory of Heaven
DIE HERRLICHKEIT DES HIMMELS
Gleich, wo du sitzt, Ich bin bei dir. Wenn du aufstehst, bin Ich bei dir. Was auch immer, Ich bin bei dir. Dies ist die Lebensrealität. Dies ist die Realität deines Lebens. All die Verbrämungen, die hübschen, die nicht so hübschen, sie sind nicht Realität. Sie sind Zusätze, Accessoires, Kommentierungen, niedergeschrieben als wären sie biographisch oder wissenschaftlich oder sonstwas, als wären sie nicht Fiktion, als wären sie zotig oder achtbar, indes sind sie gleichwohl Fiktives.
Geschichten reiten auf dem Wellenkamm des hin und her strömenden Ozeans. Erzähltes wird in der Welt geliebt. Du möchtest wissen, wie sich alles herausstellen wird. Die Geschichte setzt sich auf der Erde fort, und zum Ende gelangst du niemals. Es gibt kein Zuendekommen. Wo oder wann du auch einen Zwischenhalt einlegst, noch mehr Begebenheiten gehen mit oder ohne dich vor.
Die Reale Geschichte ist eine andere Sache. Hinter der Fiktion ist die Reale Begebenheit. Die Reale Geschichte hat die ganze Vitalität, aus der eine Geschichte herrührt. Die Fiktion hat keine Chance neben der Wahren Geschichte. Ja, es stimmt, der Wahren Geschichte ist kein in der Schwebe Lassen zueigen. Wer unter euch aber hat im Ungewissen Gehaltensein nötig, während ihr euch in der Herrlichkeit des Himmelslichts befindet? Im Ungewissen, da wirst du zappeln gelassen. In der Herrlichkeit des Lichts des Himmels stehen deine Füße sozusagen auf dem Boden. In der Fiktion befindet sich dein Kopf in den Wolken. Die Welt macht es falsch herum. Seit langem ist es bei ihr so.
Was in der Begebenheit nicht augenscheinlich ist, hält Wahrheit inne. Die Geschichte fußt auf Wahrheit, indes ist sie aus der Baseballplatz-Fiktion heraus. Sie ist Fantasie, die bis an die Grenzen des Möglichen gespielt wird. Dein faktischer Lebenslauf ist Fiktion. Eure Bevölkerungsstatistiken sind Fiktion. Euer gesamtes Leben ist eine fiktive Geschichte von Liebe, an die nicht geglaubt wird, von Liebe, die nicht vorgestellt, von Liebe, die gedämpft wird, die nicht vernommen, die zum Schweigen gebracht, auf der herum getreten wird, die vergraben, gequält, weggeworfen, in die eingebrochen wird, die verbrannt, beschmutzt wird, von ruchloser Liebe, und all das ist Fiktion. Das Leben ist mehr, als dem Auge begegnet. Was auf das Auge trifft, ist ein unendlich kleiner Funke des Lebens. Es ist Licht, was gedämpft wurde.
Worum geht es also demnach dabei, was sich in dem Handlungsfeld des Lebens zuträgt? Nichts geschieht, Geliebte. Eine Menge scheint zu geschehen, aber es ereignet sich nichts. Das ganze Wehklagen und das ganze in Sackkleidern Herumgehen ist schier Stickerei. Aus der Vollheit der Nichtsheit kommt eine winzige Handschrift zum Vorschein, hinwiederum bleibt kein Fleck zurück. In dem Augenblick getilgt, in dem es geschrieben wurde. Dem Wind übergeben.
Wer vermag sich das Leben mit all seinen Kehren und Wenden zusammenzustellen? Und doch, es ist insgesamt ausgedacht. Man hat sich auf es geeinigt, trotzdem ist es zurechtgemacht. Die Regeln wechseln im Sand. Das Weltleben ist wie Flugsand geworden, und du gerietst bis zum Feststecken in ihn hinein. Selbst obschon es sich um Fiktives handelt, kannst du das Buch nicht aus der Hand legen. Du bist unsterblich, mit dem Gefühl, du seist in der Fiktion verewigt. Sich verewigen hast du nicht nötig.
Gleichwohl, nachdem alldas gesagt ist – das Leben gehört gelebt. Du vertust das Leben nicht, bloß weil es Fiktion ist. Du akzeptierst kein lausiges Leben, bloß weil das Leben Fiktion ist. In der fiktiven Welt tust du das Äußerste, wozu du imstande bist, um ein Held zu sein. Währenddessen du in diesem Traum der Geschichte zugegen bist, wieso dann nicht der Held sein? Wieso nicht der sein, der die Lage rettet? Wieso nicht der Prinz sein, der die Prinzessin wegträgt, selbst dann, während die Zwei in der Geschichte verkappt sind und um ihre wahre Königlichkeit noch nicht wissen? Warum nicht der größte Romanautor sein, den die Welt je gesehen hat?
Selbst in der Welt kannst du die Pracht des Himmels leben. Du kannst Beleg für ihn sein. Um sicherzugehen, bist du der Held deiner eigenen Erzählung. Du kannst ebenfalls der Schurke sein, falls du das möchtest, wieso allerdings solltest du etwas anderes als der Held dieses Dramas, in dem du dich befindest, sein mögen?
HEAVEN # 3657 – 29.11.2010 – Here Comes the Sun
HIER KOMMT DIE SONNE
Meine Bitte an dich lautet, aus dir heraus zu kommen, aus deinem in Anwendung gebrachten Selbst, aus dem Selbst, das dir die Welt gegeben hat und das du angenommen hast, heraus zu kommen. Lasse das Du, was du unterdrücktest, aus dem Versteck heraus, und sei das ununterdrückbare Glück, das du bist. Es braucht eine Unmenge Energie, dich unten zu halten. Kannst du dir einen Vogel vorstellen, der nicht am Fliegen ist? Das etwa seid ihr, Geliebte, ein Vogel, der es noch nicht wagte, los zu lassen und zu fliegen. Könnt ihr euch einen Vogel voller Angst vorm Fliegen vorstellen? Vögel sind bestimmt zu fliegen, und nicht anders ihr.
Ihr seid nicht angelegt, eingesperrt zu sein. Befreit euch. Demnach trage Ich euch ein weiteres Mal an, die Vergangenheit los zu lassen. Lasst sie einfach los. Seid nicht mehr länger in der Vergangenheit zusammengeschnürt.
Weint nicht mehr. Oder, macht schon und weint. Trauert Jenen nach, die verschieden sind. Ihr werdet euch früher oder später wiedervereinen. Lasst Uns indes dem nicht nachtrauern, dass ihr euch, mitten im Leben, stattgegeben habt, euch vom Leben abzusondern. Lasst alle Grenzen, die euch auferlegt sind, los. Lasst all die Beschränkungen los, mit denen ihr euch bedrängt habt. Werdet euer eigen. Werdet euer eigenes Kerzenlicht, das sich herauswagt. Kein Verstecken im Schatten mehr. Ihr seid ein Seinswesen der Sonne. Ihr könntet das genauso gut kundgetan sein lassen.
Weswegen sollte Ich euch aus Licht gemacht haben mögen, sofern es euch nicht angelegen wäre, euer Licht zu scheinen? Ich erschuf euch nicht, um euer Licht innen, um es eingegraben zu halten, widerwillig, das Tageslicht zu sehen, widerwillig, euer Licht auf Alle zu schauern. Ihr habt in eurem Inneren ein großes Licht. Lasst jenes Licht nunmehr herauskommen, damit ihr sehen könnt, woraus ihr gemacht seid.
Ihr wurdet niemals gemacht, um euch hinter einem Scheffel zu verstecken. Ihr wurdet für das helle Licht des Tages gemacht. Worauf wartet ihr? Auf die Billigung durch jemanden? Die Meinige habt ihr.
Müssen Ideen und Meinungen Anderer euer Licht demontieren? Vielleicht habt ihr Missbilligung erwartet, und vielleicht hat jene Erwartung euren Kopf unten gehalten.
Kommt jetzt aus dem Versteck heraus. Dies stellt Preisgabe dar, Geliebte. Hierum geht es beim Sich-Ergeben. Es ist aus dem Versteck herauskommen.
Ein gewichtiges Zertifikat kam mit euer Geburt einher, und ihr habt nicht gewagt, es zu öffnen. Es lautet: „Neugeborenes Kind der Liebe Gottes.“ Stellt euch Meine große Freude bei eurer Geburt vor.
Ihr seid nach wie vor jenes Neugeborene, ihr habt allerdings an der Seitenlinie auf ein Signal gewartet, was euch ansagt, dass mit euch alles klargeht, dass ihr wirklich real seid, und dass ihr weitaus mehr seid, als die Welt durchblicken ließ, und dass ihr euch euch selbst durchblicken zu lassen habt. Ich gebe euch jetzt das Signal. Jetzt kommt ihr in den hellen Sonnenschein Meiner Liebe heraus, und ihr strahlt sie auf die Erde und auf all die vermeintlichen anderen Menschen, die auf der Erde wandeln. Sie sind alle du, und sie schauen auf ein Signal von dir, dass Gott auf der Erde wandelt, und dass mit ihnen alles klargeht. Was ist denn mehr vonnöten? Was brauchst du denn mehr, als deine Wertigkeit für Mich und deinen Wert für die umherirrende Welt zu erkennen? Was wird die Welt von Wert sein, sobald du Mein Licht scheinst, sodass es Alle sehen?
Komm, lächle über Meine Schöpfung, und lächle über dich. Du, der du Meine Geliebte, Mein Geliebter bist, hast dich selbst zu erkennen und gegenüber der Wahrheit von dir aufrichtig zu sein. Du hast zu erkennen, dass du ein Engel bist, der zur Erde gesandt wurde. Du hast dich keineswegs als Engel gesehen, aber, ja, du bist ein Erdgeborener Engel. Sobald du das Kostüm ablegst, bist du der gleiche Engel des Himmels, der du immer warst. Falls du dich als geringer als einen Engel gesehen hast, hast du nicht gesehen. Hier kommt die Sonne.
HEAVEN # 3658 – 30.11.2010 – First Love Dances in Your Heart
ERSTE LIEBE TANZT IN DEINEM HERZEN
Ist es nicht wunderbar, dass du liebst? Einerlei auf wie vielen Objekten deine Liebe niedergeht, es bist du, der liebt. Selbst wenn du davon abhängig bist, dass dir Liebe gegeben wird, ist es nicht wunderbar, dass du liebst, und dass sich, sobald es zum Abschiednehmen kommt, der Abschied als ein derart süßer Kummer ausweist?
Dennoch, du bist autark. Die Liebe geht, und du nicht. Du bleibst, und nachklingende Gedanken an deinen Geliebten, der im Leben sonst irgendwo seine Position einnimmt, erfüllen dich. Die Sache ist, Geliebte, dass es ihr und Ich gemeinsam sind. Auf das läuft alles hinaus. Letztlich läuft alles auf euch und Mich hinaus. Wir sind die Träger von Liebe.
Liebe ist Liebe. Sie gehört Uns zu, alleinig um sie wegzugeben. Im Weggeben Unserer Liebe behalten Wir sie. Kannst du dir vorstellen, wie Ich all Meine Liebe für Mich behalte? Das ist unmöglich. Was würde Ich dabei haben? Worauf beliefe es sich?
Liebe ist los lassen. Sie ist Unterbinden los lassen. Sie ist jedwedes Festhalten der Liebe los lassen. Sie ist Voraussagen, Schlussfolgerungen und Ergebnisse los lassen. Liebe ist Vergangenheit los lassen. An der Vergangenheit hängen verhindert Liebe jetzt.
Liebe kann nicht verortet werden, Geliebte. Ihr könnt nicht den Finger auf sie legen. So wie Ich existiere, existiert Liebe. Liebe und Ich können nicht in einen Rahmen geschnitten werden. Liebe ist eine Koexistenz Unseres Herzens. Wo Liebe gegeben wird, dort hat Liebe Wohnung. Das Objekt all eurer Liebe ist letztlich ihr selbst. Dem gemäß wie ihr euch würdigt, liebt ihr. Selbstverständlich rede Ich nicht von aus den Fingern gesaugter Liebe, nicht von Liebe, die gefertigt wird, um einem Anlass eingepasst zu sein. Ich rede von Liebe, die nicht klammert, von Liebe, die sich sogar nicht einmal an die Idee von sich selbst klammert. Liebe ist formlos. Sie rührt nicht von einer Ausstechform her. Liebe ist nicht hergestellt. Sie ersteht aus sich selbst heraus.
Und Liebe hat inwendig in euch Wohnung. Lasst eure Liebe los. Klemmt sie nicht fest. Aus welchem Grund solltet ihr eure Liebe in eine Schraubzwinge bringen mögen? Und doch, habt ihr das nicht getan?
Was gibt es, was von der Liebe zu befürchten wäre? Ihr fürchtet, sie werde von eurer Seite weichen. Sobald ihr euch zurückerinnert, dass Liebe formlos ist, was gibt es dann, um euch daran festzuhalten? Was kann Angst euch wegnehmen? Naja, sie hat das Herz eurer Liebe genommen und es um der Sicherheit willen weggestellt. So etwas ist gefährlich.
Es ist nicht so, dass Liebe zur Ansicht daliegt. Es ist so, dass Liebe frei sein soll, das zu sein, was sie ist, während sie es ist. Liebe ist keine Medaille. Sie ist keine Auslage.
Nun, lasst uns der Liebe stattgeben, aus ihrer Ecke herzukommen. Liebe ist nicht angelegt, ein Mauerblümchen zu sein. Liebe steht auf und tanzt. Das tut Liebe. Zunächst tanzt sie in deinem Herzen, und sodann hat sie herauszukommen und in der Welt zu tanzen.
Liebe ist kein Verfolg. Liebe kommt aus sich heraus. Liebe ist in Sicherheit gebracht, indem sie los gelassen wird.
Liebe folgt keinen Gesetzen. Hemmt die Liebe nicht. Setzt in eurem Herzen die aufknospende Liebe frei.
Sobald ein Impuls der Liebe anhebt, schenkt ihr Gehör. Besser noch, öffnet die Drossel eures Herzens der Liebe, und lasst die Liebe loslegen. Wie sähe ein Tag aus, in dem euer Herz schlicht liebt, wohin es auch sieht! Diesen Anlass überreichen euch alle Tage auf Erden. Mit Vollgas voraus. Mit ganzer Liebe voraus. Nehmt Kurs auf die Küste der Liebe.
Dies ist eure Bestimmung, Geliebte. Parkiert euer Schiff an der Küste der Liebe. Vertäut es dort. Ihr seid ein Ozean der Liebe, die an der Küste Halt einlegt und Alle umfängt. Ihr werdet, durchwegs unbenommen, bei der Liebe ankommen.
HEAVEN # 3659 – 1.12.2010 – What Whispers Are These?
WAS FLÜSTERT HIER?
Ist es derart schwer zu glauben, dass du ohne Maßen geliebt wirst? Ist es so schwer zu glauben, dass Ich dich liebe, dich voll und ganz liebe, dass Ich dich ohne Zweifel, ohne Beurteilung, ohne Frage liebe? Ist es so schwer zu glauben, dass Ich nach dir trachtete und dich ausersah? Unter all den Möglichkeiten suchte Ich dich aus. Ich stellte Mein Bild inwendig in dich. Ich stellte dich auf die Erde und löste niemals den Griff von dir. Ich gab dir Freiheit, natürlich ist das so, und ließ dich niemals aus Meiner Sicht und Hörweite, und ließ es niemals an Meiner alles-verzehrenden Liebe knapp werden.
Glaube an Meine Liebe. Glaube an Meine Liebe und an dein Recht auf sie. Die Kenntnisnahme, dass du geliebt bist, erbringt den ganzen Unterschied in der Welt. Am Spüren sein, dass die Liebe von Mir dich auf soliden Grund setzt. Ja, Ich liebe Mein. Und ein Jeder auf der Erde ist Mein. Ohne Ausnahme. Jedes lebende atmende Ding ist Mein. Alle wachsenden Dinge sind Mein. Selbst die Steine sind Mein. Am Gewissesten – ihr seid Mein.
Ihr seid Meine Schöpfung. Meine einzigartige Erschaffung. Es gibt keinen anderen als ihr, obschon alle Eins sind. Du allein bist du. Niemand sonst. Eines Nachts setzte Ich Mich hin und dachte an dich. Ich dachte: „Wie stünde es mit einem schönen Licht auf der Erde?“ Und danach sandte Ich dich, einen Funken Meines Lichts, als ein Signal der Liebe auf die Erde. Du bist Mein Licht auf Erden. Was sonst könntest du sein? Meine Geliebte ist Meine Geliebte, und du bist unlösbar Meine Geliebte.
Erschaffen von obenher, eingesessen im Himmel, habe Ich dich auf der Erde platziert. Ich wisperte in dein Ohr: „Du bist ohne Maßen geliebt. Meine Liebe ist fest in deinem Herzen. Du bist das Licht Meines Lichts, und Ich bitte dich, die Erde mit dem Licht Meiner Selbst, das Ich dir gegeben habe, zu erhellen.“ Ferner sagte Ich: „Ich habe auch Meine Zuversicht in dich gesetzt. Das ganze Zutrauen, was Ich in dich habe, ist das deine, es zu haben. Habe Meine große Zuversicht, gib Mein Licht auf der Erde und setze auf der Erde großes Licht durch, sodass alle sehen sollen, was Ich bei allen und jedem einzelnen unter euch ausgefertigt habe. Ihr seid Meine schönen Seinswesen des Lichts.“
So flüsterte Ich euch Meine Botschaften, und Meine Botschaften sind in der DNA eures Herzens festgeschrieben. Einige Meiner Botschaften habt ihr sogar vor euch selbst geheim gehalten. Ihr und Ich haben keine Geheimnisse, Geliebte. Es wird eine Veranlassung kommen, wann ihr anheben werdet, all das zu erkennen, was Ich weissagte. Ihr werdet die Echos des Flüsterns, was Ich euch reichte, vernehmen. Ihr werdet euch wundern: „Was für ein Flüstern höre ich da?“
Ihr werdet Mein Flüstern lauter und lauter vernehmen, bis ihr in Licht hinein bersten und die ganze Welt anleuchten werdet.
Ich rede zu einem jeden unter euch. Keiner kam zur Erde ohne Meinen Segen, ohne den Segen des Lichts und der Worte, die Ich Jenen und die Ich euch gegeben habe.
Ich sage euch jetzt, dass dies für euch die Zeit ist, der Pracht, die die eure ist, einzugedenken. Nun ist die Zeit da, dass ihr aus alten Gedanken heraustretet und euch die neuen zueigen macht. Nun ist die Zeit für euch da, zu erkennen, dass ihr ein Stern auf Erden seid, und dass es eure Zeit ist zum Scheinen.
Es ist Zeit für euch und euer Leben, einen Aufschwung zu nehmen. Die Zeit ist da, dass Meine Prophetien Wirklichkeit werden. Seht euch als eine verschlüsselte Prophezeiung, jetzt gelangt ihr ans Licht, und jetzt wird Meine Prophezeiung wahr. Betrachtet, wie Meine Prophezeiung sich entfaltet. Betrachtet, wie Meine Prophezeiung im Licht Meiner Liebe aufblüht. Ihr seid Meine Liebe. Blüht jetzt auf. Entfaltet Meine Prophezeiung. Dreht die Lautstärke der Botschaften auf, die Ich euch zuflüsterte. Ich flüstere sie euch wieder zu. Kommt näher heran, damit ihr hören könnt.
HEAVEN # 3660 – 2.12.2010 – God-bountiful
GOTT ÜBERREICHLICH
Du bist ständig auf Meiner Zungenspitze. Ich koste Meine Gedanken an dich aus. Meine Gedanken an dich
sind eine ewige Gabe, die Ich Mir zureiche.
Mein Herz schlägt in den Pausen der Gedanken an dich. Die ganze weite Welt öffnet sich, während dich Mein Herz umfängt. Du bist in Meinem Herzen umschlossen, und demnach vertreibst du die Welt zu sich selbst.
Du bist Mir ein Entzücken. Ich kenne die Gütigkeit deines Herzens. Ich weiß, wann es gequetscht wird. Ich weiß, wann es offen ist. Und Ich weiß, wann es weit offen ist. Jetzt soeben ist dein Herz, dein schönes Herz, zwischen offen und weit offen. Anderenfalls würdest du Meine Worte nicht lesen. Und sobald Meine Worte bei deinem Herzen Zugang haben, öffnest du dein Herz weiter, und hie und da reiben Meine Worte dein Herz ganz weit offen. Dein Herz ist angelegt, weit aufgemacht zu sein. Offensein fühlt sich für dich verletzbar an, so als würde ein Meteor hindurchsegeln oder als würde ein fremder Gegenstand hereintreten und wieder abgehen und hinterließe dein Herz verwundet. Es ist, als würdest du spüren, wie du an der Küste der Liebe nach Atem ringst und wie du es wohl kaum schaffen werdest.
Geliebte, ihr ringt nach dem Atem der Liebe. Wellen der Liebe spülen euch an die Küste der Liebe, eben dorthin, wohin ihr gehört. Ihr entdeckt euch an einem Strand der Liebe. Du wachst hier an der Schwelle der Liebe zu dir selbst auf, wagst es zu lieben, liebst es zu lieben, überspült von Liebe, als gäbe es nichts anderes als Liebe, als gäbe es nichts anderes als Liebe zur Ausführung zu bringen und als Liebe zu sein. Erklärtermaßen oder nicht erklärtermaßen, du bist Liebe. Du bist nichts anderes als Liebe.
Verletzte Liebe ist nichts anderes als Liebe in lückenhaftem Zustand. Sie ist eine Fehlwahrnehmung. Cupidus schießt Liebespfeile ab. Liebe durchbohrt dein Herz, so scheint es. Öffne dein Herz, und Pfeile werden es nicht durchbohren. Herzen sind angelegt, offen zu sein. Dein Herz ist bestimmt, offen zu sein. Stehe nicht im Gegensatz zu deinem Herzen.
Dein Herz hat eine beträchtliche Kapazität an Liebe. Nichts wird es zum Verglühen bringen. Dein Herz wird sich schlicht ausweiten. Bei jedem vermeintlichen Angriff wird sich dein Herz weiter öffnen. Es wird nicht aufgezehrt werden. Es wird hochgehoben werden. Dein Herz steht im Begriff, unangreifbar zu werden. Es umgibt die Welt, es umschließt die Welt, es nährt die Welt. Dir ist nicht angelegen, dein Herz zu bewehren. Du sollst die Welt in ihm bewahren. Heiße die Welt in dein Herzen hinein willkommen.
Du bist nicht bestimmt, dich der Liebe entgegenzustellen. Du bist angelegt, voller Liebe überschäumend zu sein. Dein Herz ist angelegt, ein Brunnen der Liebe zu sein, ein Brunnen, dessen Wasser unentwegt emporsteigt, der seine Gehalte an Liebe stets kräftig heraussprudelt.
Falls du dich bei der Ankunft von Liebe im Herzen wund fühlst, dann gib überall Liebe aus. Setze sie dir nicht zum Ziel. Spendiere sie überschwänglich. Sei ein Liebhaber der Welt. Sei schlicht ein Liebekrug, der Liebe großherzig ausgießt. Was Gutes ist Liebe denn, sofern sie nicht freigiebig ist? Liebe kann nicht unfreigiebig sein. Liebe ist, was von dir rückhaltlos, erhebend, unternehmungslustig, umfassend und doch still, sehr still, nichts anfordernd abgibt. Auf Liebe kann man nicht gehen. Liebe ist wie die Wellen des Ozeans, während sie der Küste einen Gruß bestellen, anschlagende Wellen der Liebe, die um nichts bitten als darum, selbst zu sein, als darum, aus einem menschlichen Herzen her alles, was keine Welle der Liebe ist und was Grenzen setzt, zu überlappen. Strecke dich nach der Küste eines anderen Herzens aus. Sei überreichlich. Sei Herzens-freigiebig. Sei Gottes-übergenug. Gib der Liebe den Weg frei. Du bist eine Kraft der Liebe, demnach sei sie.
Du könntest ebenso mit deinem ganzen Herzen, und nicht bloß mit einem Teil von ihm lieben. Sei von ganzem Herzen. Liebe ist Ganzheit. Sie ist nicht Teil-heit. Sie ist nicht herzlos. Sie ist vollen Herzens. Fürchte dich nicht, ohne Schonung zu lieben. Habe keine Angst, an den Küsten der Liebe anzulangen und sie zu übersteigen. Es bist du selbst, den du in einem Anderen liebst. Bewahre deine Befähigung, zu lieben und Liebe frei zu setzen. Halftere sie nicht.
HEAVEN # 3661 – 3.12.2010 – Here Comes Your Love
HIER KOMMT DEINE LIEBE
Liebe bedeutet nicht Abhängigkeit. Deiner Liebe ist es angelegen, Andere, ebenso wie dich, frei zu setzen. Liebe bindet nicht. Sie bindet weder den Anderen noch dich. Du bist kein Gefangener der Liebe. Du bist ein Erfüller von Liebe. Du bist der Erwiderer und Empfänger von Liebe.
Liebe ruft dich und begegnet sich selbst inwendig in deinem Herzen. Liebe hat zu jeglichem Zeitpunkt, in dem sie gegeben wird, im Herzen Wohnung. Liebe ist multi-angeordnet. Sie wird nicht gehortet, noch auch ist sie frivol. Liebe geht über Grenzen. Liebe hat keine Grenzen, außer du denkst sie dir zusammen oder kaufst dich in die Begrenztheit Anderer ein. Liebe sagt nicht: „Bis hierhin, und keinen Schritt weiter.“
Der eine oder andere Geist sagt dem Herzen an, wo es lieben kann und wo nicht. Hast du jemals etwas derart Törichtes gehört? Liebe ist von ihrer ganzen Natur her unbeschränkt. Es gibt da keine Ausnahmen. Liebe geht keine engen Gangreihen entlang. Liebe sagt nicht: „Ich werde hier gehen, nicht aber dort.“ Liebe ist größer als dies. Liebe ist größer als irgendwas. Wir reden über Liebe jenseits von körperlicher Anziehung. Lasse deine Liebe überall angezogen werden. Liebe ist kein Erbsenzähler. Liebe ist für alle. Liebe ist eine Weise des Seiens. Du bist Liebe, und Liebe läuft überall und sieht überall Liebe. Liebe liebt das Liebreizende und Liebe liebt das so genannte Nicht-Liebliche. Liebe ist eine Gegebenheit deines Herzens.
Liebe steht nicht zurück. Liebe wartet nicht auf Erlaubnis. Liebe ist wie ein sehenswerter Nebel, der überallhin fällt.
Pur durch deine Präsenz werden Herzen gerührt. Du rührst die Herzen nicht, indes werden sie durch deine Liebe gerührt. Du verläufst durch das Leben Anderer, und sie werden durch deine Liebe angeregt. Deine Liebe erkühnt sie. Hier kommt deine Liebe. Sie braust jetzt soeben hin und her.
Liebe macht keinen Abgang. Sie umarmt. Sie umarmt auf einer stillen Ebene. Liebe hat nicht die Arme um jeden zu legen. Pur aus ihrer Natur her umfängt Liebe. Eine Umarmung ist fein, aber sie ist neben Liebe, die keine Bekundung nötig hat, nichts, Liebe, der schlicht stattgegeben zu werden hat, zu sein.
Liebe ist nicht angelegt, auf deine Gedanken angewiesen zu sein. Liebe ist keine Schlinge, der du ins Garn gehst. Es gibt umfassendere Liebe als persönliche Liebe. Persönliche Liebe ist Einüben von universeller Liebe. Die Erhabenen liebten schier. Sie liebten alle. Sie turtelten nicht mit der Liebe. Sie liebten. So wie eine Blume ihren süßen Duft preisgibt, so enthüllten die Erhabenen ihre Liebe. Liebe ist umfangreicher als Leben. Du bist umfangreicher als Leben.
Lasse Liebe sein, und lache.
Die Liebe in der Welt ist auf der Suche nach Einssein. Ein Jeder möchte Einssein. Ein Jeder lechzt nach ihm. Liebe ist nicht da draußen, Geliebte. Dort findet ihr sie nicht. Ihr findet sie inwendig in euch. Der Sonnenschein der Liebe weilt inwendig in euch. Und die Sonne scheint auf alle.
Ihr hattet flüchtige Blicke auf die Liebe. Ihr hattet flüchtige Blicke auf das Einssein. Jetzt seid ihr dabei, mehr Liebe zu sehen, mehr Liebe zu spüren. Ihr seid dabei, die Liebe heraus zu lassen. Ihr werdet kein Schwamm der Liebe sein. Ihr werdet ein Geber von Liebe sein. Ihr werdet aufrecht und groß dastehen und Liebe geben, einerlei wo und was ihr tut. Ihr werdet schlicht anheben, eure Liebe überall zu scheinen. Und die Sonne wird auf euch, Geliebte, leuchten. Sie tut das bereits. Ihr wärt nicht hier, hätte die Sonne nicht auf euch geschienen.
Ihr haltet euch jetzt an einem schönen Ort auf. Ihr befindet euch auf der Schwelle der Liebe, und ihr seid dabei, den ganzen Weg mit der Liebe zu gehen. Ihr werdet euch nicht an Geländer festzuhalten haben. Eure Liebe wird frei fliegen. So wie sie euch frei davon fliegt, so seid ihr verherrlicht. Liebe steigt zum Himmel empor, und ihr seid aufgestiegen.
HEAVEN # 3662 – 4.12.2010 – Love in Bloom
LIEBE AM ERBLÜHEN
Ein Willkommen für das Leben, wo keine Begrenzungen existieren, wo alle Länder wie Brüder und Schwestern sind, die einander lieb haben, und wo alle Brüder und Schwestern einander lieben, und wo alle Menschen in der Welt sich als Brüder und Schwestern erkennen. Stelle dir eine Welt vor, wo Familiäres das Ideal und grassierend ist. Stelle dir eine Welt vor, wo du nicht aus deiner Tür treten kannst, ohne in Liebe umfangen zu werden. Stelle dir vor, wie sich alle Türen vor dir auftun. Stelle dir Liebe hier, dort, überall vor. Stelle dir einen Willkommensteppich der Liebe überall vor. Wie leicht wird es sodann für dich sein, zu lieben, ohne daran zu denken zu haben, wo du ohne Angst vor Rückschlägen lieben kannst, wo du leichter lieben als nicht lieben kannst, wo du leichter lieben als Liebe zurückhalten kannst, wo du leichter lieben kannst, als darüber zu wachen, wo es denn sicher sei, sich aufzuhalten, und wohin es denn besser sei, nicht zu gehen. Es wird dort keinen Widerstand gegen Liebe geben, keine Angst vor ihr. Stelle dir alle Beschränkungen als erledigt, in Stücke gesprengt vor. Stelle dir vor, wo alle Bäume im Wald traulich sind, wo alle Blumen blühen, wo alle Herzen blühen und alle Herzen, nicht anders als Wasser zum Trinken, Liebe verstrahlen. Stelle dir vor, wo du aus der Tür gehst und dir dabei in deiner wahren Rolle als Liebe, die in Blüte steht, selbst begegnest.
Ein Willkommen für das Leben, wie es angelegt ist zu sein. Angenehm. Stets angenehm. Keine schlimmen Gefühle. Keine Feindlichkeit, kein Unbehagen, kein Zanken und Kämpfen, keine Kriege, keine Soldaten, keine lebenden Soldaten, die zu Toten werden, keine schweren Zeiten im Leben, keine vergeudete Liebe, eine jede Liebe in den Gefilden des Lebens am Zunehmen, und alle Liebe gehört dort im Sonnenschein frisch abgeerntet.
Stelle dir Lehrer in der Schule mit Liebe vor, Schüler mit Liebe, Lehrer und Schüler insgesamt mit Liebe in ihrem Herzen. Stelle dir alle Eltern vor, die Liebe frei ausgeben, und Kinder, die mit Liebe und mit nichts als Liebe vertraut sind. Stelle dir Liebe vor, die rundum kundgetan ist, und niemand ist da, der vor ihr scheut. Stelle dir vor, wie ein Jeder sich merklich freut, sobald du den Raum betrittst. Stelle dir überall Freundlichkeit vor. Stelle dir Angestellte in den Geschäften vor, wie sie glücklich sind, dich zu sehen, wie sie glücklich auf dich warten, weil sie Gott in dir dienen. Stelle dir Kundenservice-Mitarbeiter glücklich darüber vor, dienstbereit zu sein und dir zu dienen. Stelle dir vor, wann Geschäft nicht Geschäft ist, sondern die Erfüllung des Sehnens des Herzens nach sich selbst.
Stelle dir vor, wie alle Freunde gute Freunde und aufrichtig glücklich sind, einander zu sehen. Stelle dir das Leben ohne Bürden vor. Stelle dir das Leben in seinem natürlichen Zustand der Liebe vor. Stelle dir helles Licht, Glanz überall vor, überall liebende Herzen, und einen Jeden geliebt und liebenswürdig vor, alleinig liebend, Liebe seiend, Liebe verströmend, ohne sich daraus etwas zu machen.
Stelle dir einen Jeden in die Liebe hinein vor. Stelle dir Kühe vor, die ihren Müttern nicht weggenommen werden. Stelle dir ein Zuhause für jeden Hund und jede Katze vor. Stelle dir vor, es gibt keine Obdachlosen, keine Waisen. Insofern als Liebe zugegen ist, wer könnte da obdachlos sein? Wer könnte Waise sein? Sofern Liebe überfließt, fließt Liebe über. Es wird keinen Mangel geben, denn ein Jeder wird lieben und ohne Weiteres lieben, überreichlich lieben, mühelos lieben, wird um der Liebe für sie halber lieben.
Missverstehen wird nicht existieren. Alleinig Verstehen wird existieren. Wiederum, falls jemand etwas fehlversteht, versteht er es anders, mehr ist da nicht dran, und keiner wird etwas dagegen haben. Mannigfaltigkeit wird ebenso einvernehmlich existieren wie Harmonie. Wo Liebe ist, wo kann da Fehlverstehen existieren? Herzen lieben. Geistigem Bewusstsein sind Meinungsverschiedenheiten zueigen. Zu was werden in dieser Welt der Liebe, die Wir erschaffen, Meinungen auflaufen? Ihr seid nicht der Auffassung, dass Ich das Leben in der Welt ganz alleine erheitere, oder etwa doch?
Selbstverständlich, ihr seid Meine Engel, Meine Elfen, die Meinen Willen befolgen und ihm freudig Folge leisten. Es ist Mein Wille, dass ihr liebt und liebt und mehr liebt. Ich erschuf euch zur Liebe, und jetzt singt eure Liebe über die ganze Welt, und, bei so viel Licht – wie kann die Welt dabei die gleiche bleiben?
HEAVEN # 3663 – 5.12.2010 – Love Is Like Snow Falling
LIEBE IST WIE FALLENDER SCHNEE
Mit Liebe fällt alles leicht. Was kann schwer sein, sobald sich dein Herz mit Liebe in die Höhe schwingt? Was ist Liebe anderes als Licht, und was ist Licht anderes als Energie? Schmiegsam ist die Macht der Liebe. Liebe ist ein Motor, der rund und weich läuft, oder Liebe ist der Brennstoff, der den Motor eures Herzens zum Laufen bringt. Liebe nährt das Herz, daran gibt es keinen Zweifel.
Liebe ist nicht Anstrengung. Sobald sie mit Liebe erfüllt sind, sind Herzen unbeschwert. Es sind viele Oden an die Liebe geschrieben worden, und keine spricht alles aus. An der Liebe gibt es immer ein Mehr zu sagen, da sie nicht endlich ist.
Liebe ist der Brennstoff, mit dem ihr lauft. Ohne Liebe gäbe es keine Schöpfung. Obschon Ich den Gedanken oder Impuls hatte, die Welt zu erschaffen, war es Meine Liebe, die sie erschuf. Die Welt wurde aus Liebe gemacht, und sie wurde von Liebe gemacht. Ihr seid Liebe. Ich machte euch zu Liebe mit der Vollheit Meiner Liebe. Ich machte euch nicht zu halber Liebe, denn Ich erschuf euch mit vollem Herzen. Ich erdachte und erdachte euch nicht und dachte euch nicht um. Ich fertigte euch sozusagen nicht. Ihr kamt aus Meinem Herzen. Von Meiner Liebe gemacht, seid ihr Liebe, und ihr seid Meine Liebe. Einerlei wie weit weg von der Liebe ihr eure Umwege genommen habt, Liebe ist nicht abwesend. Sie kann wiedererweckt werden. Euch selbst lieben ist ein Anfang. Euch selbst lieben ist nicht Eigendünkel. Euch selbst lieben ist Anerkenntnis, woraus ihr gemacht seid. Ihr seid von Liebe gemacht. Ihr seid vollkommen von Liebe gemacht mit dem Zweck zu lieben. Simpel und vollkommen seid ihr, Meine Liebe. Entlastet euch davon, was euch von der Liebe ferngehalten hat. Von euren Gedanken. Eure Gedanken haben Liebe kaschiert. Eure Gedanken haben von eurer Liebe Stücke weggebissen.
Ihr habt Liebe weggeschnitten. Ihr habt sie zerstückelt. Ihr habt Liebe in Kategorien und Unterabteilungen verbracht. Ihr habt Liebe formalisiert. Ihr habt sie Logiken unterzogen. Ihr habt sie technisiert. Ihr habt unterschiedliche Pakete aus ihr gemacht. Ihr hieltet Liebe für einen Faden. Ihr habt Liebe gewaschen und getrocknet. Ihr habt sie zersplittert. Ihr habt einen Automaten der Liebe hergestellt. Liebe wurde dazu, dass sie wie ein Münzspielautomat gespielt wurde.
Liebe kann nicht abgepackt werden. Liebe strömt. Sie kann nicht in Flaschen abgefüllt werden. Sie kann nicht auf Verlangen sein. Liebe rührt aus sich selbst her. Darum geht es, was Liebe gerne tut, schlicht aus dem Brunnen deines Herzens entspringen und sie selbst sein. Keine Mandate für Liebe. Kein sie Niederpressen. Kein Vorschreiben für sie. Du weißt es nicht besser als die Liebe. Die Liebe weiß es besser als du. Du kennst nicht die Hälfte der Liebe.
Liebe ist wie fallender Schnee, derart anmutig, heiter, froh. Du kannst es nicht veranlassen, dass es schneit. Der Unterschied zwischen Liebe und Schnee ist, dass es für Schnee Bedingungen gibt. Die Temperatur hat so und so zu sein. Schnee und Liebe sind indes darin gleich, dass du den Schnee nicht auf Anweisung zum Stoppen bringen kannst. Und sobald es sich auf Liebe beläuft, wieso in aller Welt solltest du sie zum Halten bringen mögen? Wegen irgendeiner Idee, vermute Ich.
Persönliche Liebe ist partitionierte Liebe. Du hast für sie Prüfstellen, so als würdest du eine Grenze überqueren. Klar, ohne Liebe, da bist du umrahmt. Mit Liebe, da gibt es keine Grenzen. Ergreife universelle Liebe. Anerkenne sie. Bekomme ein Gespür von der Liebe ohne Beschränkungen. Wie leicht ist es, Grenzen zu überqueren, sobald es keine gibt.
Liebe dein Kind, und liebe alle Kinder.
Liebe das Land, in dem du geboren wurdest, und liebe alle Länder.
Liebe deine Familie, und liebe alle Familien.
Liebe deine nahen geliebten Angehörigen und liebe alle, als wären sie du. Sie sind du selbst. Das ist der knifflige Part, denn solange wie du dich selbst nicht beträchtlicher liebst, liebst du deine Nachbarn nicht ohne Weiteres. Du kennst und verstehst sie nicht einmal. Du denkst dir Dinge über sie aus. Du wirst es vorziehen, sie nicht leiden zu können, so wie du dir selbst gegenüber eine Abneigung hast. Sobald du dich selbst liebst, bewahrt dein Herz Platz für Alle.
HEAVEN # 3664 – 6.12.2010 – Today, and Today, and Today
HEUTE, UND HEUTE, UND HEUTE
Mein Kind sprach am heutigen Tag zum Heutigen Tag. Es sagte:
„Hallo, Heutiger Tag, du Tag heute. Mögest du ein Schirm für alle Kinder Gottes sein. Möge dein Schirm, möge dein geöffneter Schirm uns alle vor Regen bewahren. Möge dein Schirm, möge er im geschlossenen Zustand den Weg zum Herzen Gottes weisen.
Was ist diese Wesenheit, die wir als Heutebezeichnen? Was bist du? Du bist nicht Zeit noch Raum, denn Gott sagt, derartiges gibt es nicht. Indes, insonderheit als Zeit und Raum nicht existieren, was bist du? Heute scheinst du, sei es nun, dass du die Füße hinter dir her ziehst oder dich anspornst, unerbittlich zu sein, was das Drehen deiner Räder angeht. Rennst du über uns weg, oder rennen wir über dich? Bist du der Zulieferer? Bist du der Eisverkäufer? Oder bist du Musik?
Sofern du vonstatten gehst, bist du eine Stelle? Insofern als du dich drehst, bist du Zeit? Bist du ein Pfad, den ich entlanglaufe, oder laufe ich auf der Stelle? Bist du ein Jogging-Weg? Du bist ein Lieferant. Du bist ein Darbieter. Was du anbietest, ändert sich von Tag zu Tag, von Minute zu Minute. Vielleicht bist du ein Podest.
Du bietest dich jeden Tag auf, und doch, wer kann einen Finger auf dich legen, außer in einem Kalender? Es gibt Namen für dich, und, nicht anders als du, wechseln sie. Am einen Tag bist du ein Montag im August, und am anderen etwas anderes. Heute, was bist du da? Was möchtest du sein? Bist du ebenso wie ich mit verbundenen Augen?
Du bist ergeben, da bin ich sicher. Du tauchst immer auf. Du schlugst nie fehl. Du legst deine Schulter an das Rad. Du bist immer und immer wieder ein Tag, und dein Gesicht ändert sich, und worum es dir geht, das wechselt. Du änderst dich geradewegs vor unseren Augen. Hast du Stimmungen? Hast du Flügel zum Fliegen?
Auf wessen Geheiß hin bist du? Was bringt dich her, und wohin gehst du? Was hast du mit mir zu tun, und ich mit dir? Was sind wir einander? Dir ist wohl danach, dass wir uns mittlerweile einander recht gut kennen, und doch …. Du bist jeden Tag neu, und es scheint, ich habe dich vorher noch nie getroffen. Bist du mein Schatten, oder ich der deine? Wer geht wem hinterher?
Du bist pflichtgetreu, das ist sicher. Was aber ist dein Ziel? Wohin bist du unterwegs? Bist du eine schiere Wassermühle, die rund und rund läuft und die Mühle antreibt? Sind wir für die Mühle schlicht Mahlgut, oder sind wir alles in allem Sterne, die für einen kurzen Zeitraum vom Himmel heruntergestiegen sind? Was machst du aus dir und mir, Heutiger Tag? Sind wir Gefährten, oder laufen wir nacheinander? Benutze ich dich einfach wie eine Bodenmatte, auf der ich gehe? Von welchem Nutzen bin ich dir, ich, der jedes Mal, wenn du erscheinst, hinter dir her rennt? Oder ist es so, rennst du hinter mir her? Bist du das Haus, in dem ich lebe?
Da ist etwas, was hier auf Erden zwischen uns stattfindet. Wir wissen, Leben geht vor sich. Du bist definitiv mehr als eine Seite auf dem Kalender. Ich denke, ich liebe dich nicht genug. Liebst du mich? Oder bist du unparteiisch? Du bietest dich dar, wie du bist. Hast du an mir, an uns allen, wirkliches Interesse? Bist du einfach ein Aufrühren der Würfel? Oder sind wir die Würfel, die auf dir rollen?
Was bist du, sobald du zu Gestern wirst? Was bist du, sobald du zu Morgen wirst? Wirst du Vergangenheit oder Zukunft? Bist du jung, oder bist du alt? Welche Aussage triffst du, oder sagst du gar nichts? Bist du neutral? Bist du unpersönlich? Liebst du mich? Liebe ich dich?
Du, Heutiger Tag, lasst uns, du und ich, einander die Liebe gestehen, und lasst uns in Harmonie tanzen und goldrichtig füreinander sein.“
HEAVEN # 3665 – 7.12.2010 – Make Room for Love
MACHE FÜR LIEBE PLATZ
Du magst das, was du magst, und du magst nicht, was du nicht magst. Das ist gut und billig. Was du allerdings magst, das indes schlägt zu Buche. Was du nicht magst, das lasse laufen. Mache weiter. Lasse Vergangenes Vergangenes sein. Trage es nicht mit dir herum. Richte deine Nase nicht darüber in die Höhe, was du nicht magst. In den Bezügen des Lebens ist das, was du nicht magst, unwichtig. Was du nicht liebst, ist bloß, was du nicht liebst. Beklage dich nicht. Rücke zu dem rüber, was du magst.
Lasse dich nicht in deinen Sorgen oder denjenigen eines Anderen verstricken. Zu welchem Zweck? Aus Mitleid? Des Dramas wegen? Zum Klatsch Verbreiten? Macht über Sorgen reden dich bedeutsam? Macht über Sorgen reden dich zu einem Star? Zu einer Primadonna? Macht über Sorgen reden, über die deinen oder über die eines Anderen, dich machtvoll, oder macht es dich schwach?
Abgeneigtheiten brauchen nicht deine volle Aufmerksamkeit. Entferne dich von ihnen. Du hast nichts gegenüber überlegen zu sein, gar nichts gegenüber. Du, der dir durchaus ein Mangel an Selbstwertempfinden zueigen sein mag, fühlst dich trotzdem überlegen oder schärfer wahrnehmend als Andere. Du leckst dir die Koteletten darüber, was du als geringer ansiehst.
Anhand gewisser Standards fühlst du dich gegenüber der Ameise überlegen, die zu deinen Füßen krabbelt. Bist du das, bist du das wirklich? Du und die Ameise sind auf Mein Geheiß hier, und Ameisen tun, was Ameisen tun, und du tust, was Menschenseinswesen tun. Ameisen sind ernsthaft, sie arbeiten tüchtig, und sie unterstützen einander. Du kannst dir nicht einmal vorstellen, welchen Zweck Ameisen in deinem Leben und im Leben der Welt einnehmen, und Vögel singen jeden Morgen ein schönes Lied. Und warum du nicht? Wieso du nicht?
Finde mehr, was du liebst, und mehr, was du wertschätzt. Tue das heute. Stelle dir all die Dinge vor, die dir dienstbar sind und die du dennoch übersehen hast, so als wären sie deiner Beachtung nicht wert. Du hast nicht eine Minute lang daran gedacht, sie zu schätzen. Würdige sie jetzt. Den Fußboden unter deinen Füßen. Die Erde, auf der du gehst. Oben den Himmel. Einen sich bewegenden Schatten. Das Sonnenlicht. Lachen. Verleih allem, was du gerne hast, Wichtigkeit. Gib dem, was du nicht magst, keine Wichtigkeit.
Ich weise dich zur Liebe. Liebe die fallenden Blätter. Liebe die Kiefern. Liebe das Wetter. Liebe das Heiße und liebe das Kalte. Sie sind dir allesamt dienlich. Wachsende Dinge atmen gemeinsam mit dir. Der gleiche Gott liebt dich und all die wachsenden Dinge. Lasst Uns die Liebe benennen – als was sollen Wir sie rufen – als das, was du ehrst, als das, was du im Wert steigerst, als das, wozu du dich aufrufst, es zu tun, als das, wofür du Mir Dank sagst, als das, was du schätzt? Wertschätze demnach eine Menge. Schätze mehr. Habe mehr gern. Respektiere mehr. Liebe mehr. So du mehr wertschätzt, so liebst du mehr. Du wirst dich selbst mehr lieben.
Unzufriedenheit liegt bei dir selber. Richte dein Missfallen auf tausend Dinge außerhalb von dir, und Unzufriedenheit kommt nach wie vor auf dich zu. Die äußere Welt fordert von dir kein Missfallen ein. Du forderst es von dir ein, so als wäre es königinnenhaft, unzufrieden zu sein. Es ist nicht königlich. Das Gegenteil. Königinnenhaft ist gütig, und Ich bitte dich, gegenüber der Welt und allem in ihr gütig zu sein. Sei anmutig. Habe Anstand. Habe gutes Benehmen, und du wirst Einsichten erlangen. Beginne, alles zu mögen, was du tust. Beginne, dich selbst zu würdigen. In Meinem Buch gibt es keine geringen Irgendwas. Ich liebe alles. Ich liebe. Liebe ist Mein Seinszustand. Nimm Meinen Seinszustand an. Liebe. Sieh, wie viel Liebe du aus den Tiefen deines Herzens aufzurühren imstande bist. Leere den Abfalleimer aus. Bringe Liebe herein. Mache für Liebe Platz.
HEAVEN # 3666 – 8.12.2010 – Sail the High Seas
SEGLE AUF OFFENER SEE
Nichts ist düster, außer ihr sagt, es sei düster. Ihr bejaht Düsterkeit. Das Leben ist von heller Farbe, Geliebte. Es ist nicht düster.
Wenn jemand daherkäme und euch eine gezündete Granate überreichte, würdet ihr sie nicht nehmen. Ihr würdet von ihr wegrennen. Nicht anders habt ihr Düsterkeit oder Trostlosigkeit oder irgendwas, was ihr nicht mögt, nicht entgegenzunehmen. Ihr müsst es nicht annehmen, und falls ihr es entgegengenommen habt, müsst ihr es nicht behalten. Ihr könnt es weit weg werfen. Malt euch ein Bild davon, wie ihr ein Empfinden der Düsterkeit von euch weg schleudert.
Mitunter vergesst ihr, dass ihr einen freien Willen habt. Wenn ihr Trübsal blasend in einem Sessel sitzt, könnt ihr aufstehen und nicht Trübsal blasen.
Ihr könnt euch beraubt fühlen, sofern ihr euch das aussucht, aber ihr müsst euch nicht beraubt fühlen.
Wessen könnt ihr euch beraubt fühlen, solange ihr Mich habt? Ich bin Mir gewahr, dass ihr Vieles zu sagen habt, um euer Empfinden des Beraubtseins zu verfechten, indes müsst ihr euch nicht zur Wehr setzen, euch beraubt zu fühlen, und ihr braucht es nicht zu behalten. Die Wahrheit heißt, ihr seid mit Geschenken überschwemmt, und dennoch stellt ihr das Beraubtsein vor ihnen an die erste Stelle. Seid ihr verwöhnt? Zu Weihnachten habt ihr hundert Spielzeuge bekommen, und ihr lechzt nach dem einen, was ihr nicht habt. Seid für das dankbar, was ihr habt. Seid für das dankbar, was ihr hattet.
Eure Segnungen abzählen zu mögen – das ist ein oft vernommener Refrain. Zählt eure Segnungen, und ihr werdet mit dem Zählen nie zuende kommen.
Lasst euer Herz die Licht-Brigade werden, zu der Ich es machte. Euer Herz ist nicht bestimmt, ein Thermometer zu sein, was rauf und runter geht. Euer Herz ist nicht bestimmt, ein Wetterhahn zu sein. Euer Herz ist nicht zum Schwanken angelegt.
Sofern ihr euch in einer Flaute befindet, kommt aus ihr heraus. Wieso solltet ihr euch entscheiden mögen, darin zu bleiben? Mögt ihr es, in Trübsinn zu verharren? Manchmal sieht es danach aus, wie hingegen sind euch Niedergeschlagenheiten förderlich? Sind sie eine Strafe? Wofür, Geliebte? Verschafft euch eine Pause, und kommt aus dem Trübsinn heraus.
Lebt euer Leben in aller Munterkeit. Ihr seid lebendig. Obschon zeitweilig, obschon ein Traum – euer Leben ist etwas wert. Erteilt euch den Bescheid, das Leben zu genießen, während es sich doch unmittelbar vor euch befindet. Was sonst solltet ihr mit dem Leben tun, als euch an ihm erfreuen. Wählt das jetzt. Legt den Schiffskurs auf Freude fest. Sobald das einmal eingestellt ist, werden die Gegebenheiten für eure Reise günstig sein. All die Umstände sind euch nicht auferlegt. Oder, falls sie das sind, ihr könnt mit oder ohne sie Segel setzen. Habt größere Dinge in eurem Sinn. Eine jede Angelegenheit ist größer als die Untiefen, in die ihr euch gelegentlich verbringt.
Du hast das Leben nicht zu nehmen, indem du dich hinlegst. Stehe auf, Spasti, und komme mit dem Leben in die Gänge. Das Leben ist dein Reichtum. Lege es darauf an, dein Vermögen zu finden. Du bist jemand Glückverheißendes. Also, ihr Lieben, fangt nicht an zu beweisen, dass ihr das nicht seid. Ich sage, ihr seid glückverheißend. Denkt an euer prächtiges Glück. Denkt euch glückversprechend. Ihr habt das Licht Gottes in Besitz. Mein Licht ist das eure. Ich beleuchte euren Pfad. Folgt Mir. Hier geht’s zum Paradies. Begebt euch zur Mitfahrt mit Mir.
Gemeinsam, werden Wir die Jahrhundertfahrt bestreiten. Gemeinsam, sind Wir unerschütterlich.
Wo ist nun dein Empfinden des Beraubtseins hin? Hast du es hinter dir? Ich sage dir, dass du die Sache mit ihm erledigt hast. Falls du meinst, du habest es immer noch an dir, dann wirf es an die Seite. Wirf es hinaus. Nimm, was du vom Leben benötigst, und das wird nicht Gräue sein. Inwiefern soll Grau für dich gut sein? Schaffe dir Hellheit herbei. Stelle dich nicht mehr durch das durch, was du nicht magst. Wirf hinaus, was dich in Knechtschaft hält. Lasse dich selbst frei. Segle auf offener See.
HEAVEN # 3667 – 9.12.2010 – Hansel and Gretel
HÄNSEL UND GRETEL
Sei eingedenk, du bist als Mein Vermächtnis auf der Erde. Das bedeutet, du bist aus einem Zweck heraus hier. Du musst deinen Zweck nicht imstande sein zu benennen, um ihn zu erfüllen. Die Meisten kennen die alsbaldigen und vertraulichen Ziele ihrer Existenz auf Erden nicht, und dennoch wird ihr Zweck erfüllt. Sie erfüllen ihn. Ihr Zweck wird ihnen nicht aus der Hand entwunden. Keiner erfüllt für dich deinen Zweck. Du bist dabei der alleinige.
Du wirst deinen Zweck womöglich nicht kennen. Das bedeutet nicht, dass dein Zweck unwichtig ist. Er ist sehr wichtig. Du hast ihn nicht zu kennen, um ihn zu erfüllen. Dein Zweck ist nicht etwas, was du auf einer Liste überprüfen kannst, und wo du dann sagst: „Erledigt.“
In einem gewissen Sinne hast du einen einzelnen Zweck. In einem anderen Sinne ist dein Zweck mannigfaltig. Auf dem Pfad, den du bereist, erfüllst du deinen Zweck. Der Pfad, auf dem du reist, ist nicht dein Zweck; auf dem Weg allerdings erfüllst du deinen Zweck. Und doch ist dein Zweck keine Sache mit einem einmaligen Auftritt. Wir könnten sagen, dass du dein Zweck bist, oder, etwas präziser gesagt, dass du Mein Zweck bist. Gewiss weißt du, Ich hatte dich vor. Die Wahrheit von dir war Mein Ansinnen.
Du lebst deine Wahrheit nicht unverwandt. Manchmal verschleierst du sie. Manchmal hast du vor ihr Angst. Allzu oft hast du Angst, dich als die Herrlichkeit zu sehen, als die Ich dich gemacht habe. Übersieh deine Bedeutsamkeit nicht mehr länger. Falls du dich als Pferd betrachtet hast, hast du dich als einen Klepper gesehen. Dessen ungeachtet, du bist ein edles Ross. Das Schlimmste, was du sein kannst, ist ein edles Ross in Vermummung. Verkleidung kann abgewaschen, abgenutzt oder ausgezogen werden. Eine Verkleidung ist eine Verkleidung. Mummenschanz ist nicht Wahrheit.
Sieh es in deinem Leben so, dass du wie Hänsel und Gretel im Wald bist. In der Hänsel und Gretel Geschichte ließen die zwei Kinder Brotkrumen fallen, dass sie ihren Weg zurückfanden. In deiner Geschichte ließ Ich in dem Unterholz des Waldes Zweige und Blätter ähnlich wie Pfeile und kleine Steine zurück, damit du folgen kannst. Ich hinterließ für dich zahlreiche Anhaltspunkte auf dem Waldboden und ebenso in deiner DNA. Selbst während du dich verschollen fühlen magst, findest du deinen Weg. Wir könnten sagen, deinen Weg finden sei dein Zweck, allerdings ist da mehr dran. Deinen Weg finden ist die Landkarte von dir selbst auslesen.
Das bedeutet nicht, derart introspektiv zu sein, denn dann bist du selbstbezogen. Dein Zweck heißt definitiv nicht, ichbezogen zu sein.
Blind oder nicht, du bist auf dem Weg, deinen Zweck zu erfüllen. Folge deinem Zweck selbständig und allein, dein Zweck hat indes mehr als eine Ader, der hinterherzugehen ist. Du befindest dich auf einer Schatzjagd. Dir geht es darum, Gold zu entdecken. Es gibt mehr als eine einzelne Erzader aufzufinden.
Entlang des Weges kannst du Gold entdecken, das das deine ist, schier um es einem Anderen zu geben. Es ist das deine, um im Namen eines Anderen darauf hinzuweisen. Dein ganzes gutes Glück ist Teil deines Zwecks. Es ist in der Tat eine glückliche Fügung, Gold zu finden, das einem Anderen gehört oder das das deine ist, um es jemandem zu übergeben.
Betrachte das Leben als ein riesiges Puzzlespiel. Jedes Teil passt perfekt. Du bist nicht das ganze Puzzle. Du bist ein wesentliches Teil von ihm, und alle Puzzleteile stehen miteinander in Verbindung. Sie beziehen einander ein. Ein Teil eines Puzzles ist nur ein Teil. Ein Schlüssel zu deinem Zweck liegt darin, dass du zu dem Ganzen beiträgst. Fasse auf alle anderen zu. Du bist verbunden. Ihr seid ineinandergreifend. Ein Schlüssel zu deinem Zweck ist, dass du Ganzheit bist. Ein Schlüssel zu deinem Zweck ist, dass du dich assoziierst. Du sonderst dich nicht ab. Du hisst eine Flagge, auf der Worte aufgestickt sind. Was steht auf der Flagge? Welche Worte möchtest du gerne auf deiner Flagge angebracht sehen?
HEAVEN # 3668 – 10.12.2010 – Change Your Story
ÄNDERE DEINE GESCHICHTE
Sobald du auf der Erde eine schwere Last auf deinen Schultern spürst, ist es schwierig, an irgendwas anderes zu denken. Deine Schultern sind müde vom Tragen der Last. Du spürst das ganze Weh und die Schmerzen, und du siehst kein Ende dabei.
Jemand könnte zu dir sagen: „Lege die schwere Last ab, die du trägst.“ Und du siehst nicht Wie, denn die Last befindet sich auf deinen Schultern. Du wirst sagen: „Wer wird sie für mich tragen? Mein Leben ist beschwerlich. Meine Familie ist eine Bürde. Mein Leben ist eine Bürde. Ich sehe da keinen Weg heraus.“ Und somit belässt du dich in einer Sackgasse.
Du bist es, der sagt, es gäbe keinen Weg heraus, und du bleibst an deiner Geschichte kleben. Du würdest lieber an der Bürde festhalten, als deine Geschichte ändern. Du wirst gerne erweisen wollen, dass du recht hast, und so behältst du die Sackkleider, die du trägst, an.
Du hast dabei recht: Niemand wird dir deine Schwierigkeiten beseitigen. Niemand hat das zu tun. Niemandem ist das angelegen. Dir liegt es an, den Unterschied zu erbringen. Dir.
Was du auch an Schwierigkeiten mit dir herumträgst, einerlei wie schwer, wie tief, es gibt da einen gemeinsamen Nenner, und den wirst du nicht mögen.
Ich sage nicht, die Schwierigkeiten seien nicht da. Ich sage, du hältst zu sehr an ihnen fest. Du wirst um dein Leben an ihnen festhalten, als ob du, sofern du sie nicht hättest, sofern du nicht fürs Leiden ausgesondert worden wärest, ohne Klagen dastündest – was bildete sodann das Thema deines Lebens? Du könntest beraubt sein ohne dein Kreuz, das zu tragen ist. Du hast es so lange als dein Los bei dir gehalten. Du liegst fortgesetzt unter ihm, um das Gefühl zu haben, von ihm erdrückt zu werden.
Lasst Uns das von Anfang an begreifen. Mir entgeht nicht die Schwierigkeit deiner Lage. Ich sage, du hältst an ihr fest. Lobe nicht mehr länger die Dringlichkeiten der Lage, in der du dich befindest. Deine Probleme sind kein blaues Band oder keine Medaille, die du trägst. Sie werden nicht mit einem Fingerschnippen fortgehen. Niemand wird sie für dich fortnehmen. Wenn sie deine Probleme sind, sind sie deine Probleme, und sie sind die deinen, um deine Wahrnehmung von ihnen zu ändern. Ändere deine Wahrnehmung, und du wirst die Anordnung der Schwierigkeiten verwandeln.
Schaue dich nicht in irgendwem nach Fehlern um. Schlüpfe mit dem anderen Fuß in den Schuh.
Wie auch deine Lage ist, der gemeinsame Nenner ist der gleiche. Du siehst es auf eine Weise, und bist außerstande, es anders zu sehen.
Es ist wahrscheinlich, dass du Vorwürfe machst. Du gibst dabei Anderen die Schuld. Du gibst dem Schicksal die Schuld. Du gibst Mir die Schuld. Solange du Vorwürfe machst, hast du feindselige Gefühle, und du gibst den Umständen für deine Feindseligkeit die Schuld. Und das hält dich an der Stelle, bei der du den Anfang nahmst. Vorwürfe machen bringt dich nirgendwohin. Du drehst dich im Kreis. Solange du dich im Kreis bewegst, siehst du nicht klar. Einerlei wie gerechtfertigt, dein Ärger gehört dir zu. Und Ärger ist stets kurzsichtig. Selbstverständlich ist er das. Sieh weiter. Sieh um die Ecke herum. Sieh Wandel.
Wenn ein Problem unüberwindbar zu sein scheint, siehst du keine Optionen, ausgenommen einen Anderen, um dich zu retten. Oder dass du fortgehst. Oder dass der Andere fortgeht. Oder, oder, oder. Du lässt zahlreiche andere Möglichkeiten außen vor. Natürlich tust du das, anderenfalls hättest du deine Lage im Inneren vor langer Zeit geändert.
Ich sage nicht, fortgehen oder bleiben sei richtig oder falsch. Ich sage, dass Ich nicht möchte, dass du leidest oder irgendwer leidet. Und doch ist es öfters so, dein Mitgefühl richtet sich auf dich, und du hast keines dafür, was du als die Geißel deiner Existenz in das Blickfeld gerückt hast.
Finde Mitempfinden für den Anderen. Sei barmherzig.
HEAVEN # 3669 – 11.12.2010 – How to Be a Blessing to the World
WIE DER WELT EIN SEGEN SEIN
Ich bin ein Gott, Der liebt, gleichwohl bin Ich kein Verzärtler. Ich bin nicht wie Eltern, die dich verwöhnen. Ich liebe, egal was vorliegt, das bedeutet aber nicht, dass das, was du tust oder sagst, für Mich Aah-OK ist. Ich sage nicht, dass alles einfach so durchgeht. Ich liebe, und Ich bin ernsthaft. Ich bin beides. Ich trage deine Unfreundlichkeit gegenüber einem Anderen nicht mit. Unfreundlichkeit ist deine Gedankenlosigkeit. Derart in dir verfangen, kannst du das Herz eines Anderen zunichte machen. Ich erbitte mehr von dir, und du wirst es geben.
Du hast Zuständigkeit einzunehmen. Du trägst für deine Handlungen Verantwortung. Es stimmt, dass sich zuguterletzt alles rauswäscht und dass nichts davon andauernd ist, ein Verbrechen des Herzens ist indes nicht entschuldbar. Du kannst dich nicht immer an den ersten Platz stellen. An dir ist es, der Welt ein Segen zu sein. Als einen Segen, da kannst du dich nicht fortwährend an die erste Stelle setzen. Das größte Stück Kuchen kann nicht dauernd für dich sein. Was bringt dich auf den Gedanken, du brauchest es?
Mache die Welt schön. Öffne sie. Schließe nicht die Bodenluke vor einem Anderen. Lasse die Sonne herein. Mache für einen Anderen die Welt für einen Augenblick wertvoll, und sei es nur für einen Augenblick. Du bist vielleicht gedankenlos gewesen, aber du bist nicht unfähig. Halte für Andere die Türen offen. Entschuldige bestimmt keine Unfreundlichkeit in dir. Insofern als du Mich auf der Erde repräsentieren sollst, fange an, Mich zu repräsentieren.
Die Welt hat dein Verständnis nötig. Die Menschen in der Welt brauchen dein Verstehen. Sie brauchen deine Rücksichtnahme, und du musst sie geben. Wie kannst du, der du derart prächtiges Licht beherbergst, es nicht ausgeben? Müssen Ungeduld und Beschwerde vor Zuvorkommenheit rangieren?
Die Goldene Regel ist nicht bloß eine Ansammlung von Wörtern. Sie ist das Geheimnis des Lebens. Missachte nicht ein einziges fühlendes Wesen auf der Erde. Wie sich auch die Erscheinung, die Handlungen, der Verdruss eines Anderen gegenüber dir ausweisen, du musst dich darüber erheben. Das bedeutet nicht, dass sie für ihre Manier zu leben irgend weniger rechenschaftspflichtig sind, als du das bist. Ich werde dein Helfer, und Ich werde deren Helfer bleiben. Hier handelt es sich nicht um Beurteilung. Ein Gott kann Ja sagen, und ein Gott kann Nein sagen. Ich schätze jemanden nicht weniger, indem Ich ihn zu einer anderen Straße hin stupse. Ich mache mehr aus ihm.
Du bist in Meinem Königreich, und du wirst der Welt als ein dankbarer Gast dienstbar sein. Ein jeder Anderer hier ist Mein Gast, und du sollst alle Meine Gäste behandeln, wie du dich behandelt sehen möchtest. Du bist Mein Gastgeber oder Meine Gastgeberin auf Erden. Du stehst in Meiner Beschäftigung, können Wir sagen. Meine Vorgaben liegen hoch, und du bist imstande, ihnen nachzukommen. Weil du für Mich arbeitest, gibt dir nicht das Recht, Andere zu vernachlässigen. Du darfst nicht jedes Herz fertigmachen. Du darfst es nicht quetschen. Du darfst dein persönliches Herz nicht über das irgendeines Anderen stellen.
Du wirst dir eine Menge Mühe geben, dich gut anzuziehen und dir Make-up anzulegen. Verwende ebenso viel Zeit und Mühe darauf, ein prächtiges Ross des Lebens zu besteigen und Jene zu ehren, denen du begegnest. Sie sind ebenso am Lernen, wie du es bist. Eine kleine Bedachtnahme, eine kleine Liebenswürdigkeit reicht weit. Das ist keine Torheit. Das ist Weisheit. Es gilt dir, höher auszustrahlen, und, sobald das Leben dich fieberhaft macht – hast du einen Anlass, die Strahlen höher auszusenden.
Es geht nicht darum, in aller Hemmungslosigkeit auf der Erde vorzugehen. Setzt für euch hohe Maßstäbe. Achtet auf euer Benehmen. Seid Meines Namens würdig. Teilt Mein Herz aus und nicht eure Beunruhigung. Betragt euch gut, geliebte Kinder, euer Gebaren sei gut.
HEAVEN # 3670 – 12.12.2010 – Toss Stars to the World
WERFT DER WELT STERNE ZU
Kommt, hebt eure Augen zu den Meinen auf. Seid Mein Ebenbürtiger. Seid, was ihr bereits seid. Ihr sollt euch nicht hinter verschlossenen Türen verbergen. Euer Herz ist nicht zum Sich-Verstecken. Ein sich versteckendes Herz ist ein schwaches Herz. Seid starken Herzens und kommt aus dem Geschirrschrank heraus. Euer Herz gehört gesehen, gefühlt und kundgetan. Euer Herz ist das sich sammelnde Herz der Welt. Mache dein Herz zu dem tönenden Ruf der Welt. Lasse dein Herz in der Welt, in der du lebst, den Anführer sein.
Ich rede mit euch nicht darüber, was ihr sein könnt. Ich sage euch, was ihr seid. Seid, was ihr seid. Euch selbst, dem seid treu. Genug auf den Zehenspitzen gegangen. Jetzt ist die Zeit für Riesenschritte da. Jetzt ist die Zeit für euch, vorwärts zu springen und das Schritttempo der Welt auszugeben. Keine Babyschritte mehr. Jetzt streift ihr über das Universum und bringt es dazu, sich in seinen wahren Farben dem Blick freizugeben. Macht die Welt wundervoll. Stellt es klar heraus, dass die Welt wundervoll ist. Die Welt hat auf euch gewartet, sich in all ihrer Pracht offenzulegen. Genug mit euren Verärgertheiten. Genug von eurer Unzufriedenheit, und wie ihr eure Evolution in eine Rangstufe einordnet. Genug vom Hauptaugenmerk auf euch. Um euch zu finden, geht ihr eurer verlustig.
Du bist ein Diener, so wie Ich das bin. An dir ist es zu dienen. Es ist bescheiden zu dienen, und gleichwohl ist es verehrt und hoch. Im Dienen vergisst du dich selbst. Im Dienst wirst du zu der Welt, die sich für einen Jeden auf ihrem Boden nach Annehmlichkeit und Leichtigkeit umsieht, und das ist jedermann auf Erden. Jeder hat das Recht, hier auf der Erde zu sein, und jeder hat das Recht, ja gar die Zuständigkeit, Mein Licht zu scheinen. Mit Sicherheit ist es so – so wie du Mein Licht auf Andere scheinst, wirst du angestrahlt.
Ich ziele darauf ab, jetzt dein Licht anzuzünden. Genug davon, in einem bequemen Stuhl zu sitzen. Lasse dein Herz emporsteigen und lasse es den Menschen in der Welt Abhilfe verschaffen. Biete ihnen einen bequemen Platz zum Sitzen an.
Ich gab dir bereits eine schöne Welt, und putze du nun ihre Fenster, damit alle sehen können, was Ich sehe. Sofern du sehen möchtest, reinige die Fenster. Du kannst sie nicht einfach nur für dich selbst sauber machen. Du hast keine Eigentümerschaft an sauberen Fenstern oder für das Sonnenlicht, und jetzt bist du ein Versorger von Licht für die Welt. Zunächst für deinen Winkel der Welt, und von deinem Winkel der Welt weitet sich die Zirkulierung des Lichts mehr und mehr aus. Beginne, wo du bist. Beginne jetzt.
Falls du in einem dunklen Raum lebst, öffne die Gardinen. Lasse den Sonnenschein herein. Sende in vollem Bewusstsein Licht überallhin. Öffne die Fenster, und lasse die frische Luft die Ritzen der Welt anfüllen.
Sobald du dich selbst liebst, kannst du nichts anders als deine Liebe weggeben. Du bekommst den Fakt in den Griff, dass das einzige, was du hast, Liebe ist, und dass Liebe alles ist, was du zu geben hast. Liebe ist tatsächlich alles. Selbst ein Schnipsel Liebe ist Liebe. Falls du dir deine Füße nass zu machen hast, mache sie dir mit einem Schnipsel der ganzen Liebe nass, die Ich dir vermacht habe. Schleudere deine Liebe hinaus, so wie du Sterne zur Welt hin schleudern würdest. Du würdest sie über das Firmament schleudern. Du würdest jeden Stern küssen und ihn so stark wie du könntest über die Welt hinweg werfen. Du würdest dir kräftige Armmuskeln zulegen, und die Sterne immer weiter hinaus schleudern, noch ferner und noch ferner, weiter als das Auge sehen kann. Du hast nicht zu sehen. Du hast hinaus zu schleudern.
HEAVEN # 3671 – 13.12.2010 – The Nature of Freedom
DIE NATUR DER FREIHEIT
Anstatt Fragen zu stellen, gib Liebe. Ist es wirklich derart schwer, Liebe zu geben? Muss zuerst ein strenges Verhör stattfinden?
Irgendwann hast du es gelernt, dass Stolz vor allem anderen rangiert, dass das Ego – ebenso wie der Stolz vermummt – tonangebend ist, dass ein hoher Rang mehr als Liebe zählt. Allzu oft hast du deinen Geist die Liebe bescheiden lassen. Euer Geist beurteilt, ob ihr an der richtigen Stelle Liebe gebt, und wie viel Liebe ihr geben solltet, unter den gegebenen Umständen der zusammen zu zählenden Faktoren des Geistes. Mithin seid ihr auf euch selbst aufmerksam, und was ihr zu erzielen habt, während die Liebe die Domäne des Herzens ist, unterdessen das Geben die Domäne des Herzens ist. Die Reichhaltigkeit deines Herzens verhält sich gemäß dem Verschenken deines Herzens. Alleinig ein Herz, was von sich selbst gibt, hat Raum, um in Empfang zu nehmen. Alleinig ein liebendes Herz ist wohlhabend.
Ein Herz der Liebe ist kein knauseriges Herz. Ein Herz der Liebe zählt keine Pfennige. Ein Herz der Liebe kann kein Geizkragen und gleichzeitig ein Herz der Liebe sein.
Du bist mit dem Ego befasst, oder du gibst Liebe. Welches davon nun?
Das Ego tätschelt dir den Rücken. Die Liebe stärkt von innen her.
Du weißt, dass Ich ein großer Befürworter von Liebe bin. Ich singe ihren Lobpreis zu den Hohen Himmeln. Ich rühme die Liebe. Ich verkündige sie.
Ist mehr Liebe in der Welt vonnöten? Du musst die Liebe vorantreiben. Ich rede nicht über Liebe in Neonlichtern. Ich rede von schlichten Handlungen. Ich rede nicht von Liebes- oder persönlichen Beziehungen. Ich rede vom Geben von Liebe, wo du dich auch befindest. Es ist eine Zuvorkommenheit, Liebe zu geben.
Wenn du in einem Laden ein ungebärdiges Kind siehst, ist hier ein Anlass für dich, das Kind anzulächeln. Wenn du eine ärgerliche Mutter siehst, die die Geduld verloren hat, ziehe ihr gegenüber keine Stirnrunzeln. Natürlich, sie sollte freundlich und liebevoll, und nicht verärgert sein. Sei du demnach freundlich und liebenswürdig, selbst wenn das ohne Worte abgeht. Verdamme auch nicht einmal im Stillen. Verdamme nicht.
Es gibt in der Welt keinen einzigen, der nicht einen kleinen Segen von dir gebrauchen könnte. Überrumple jemanden. Überrasche einen Jeden. Überrumple dich selbst.
Ganz bestimmt hast du deine eigenen Probleme. Was soll das? Das ist nicht der Punkt. Es geht darum, dass du hier auf der Erde bist, um Liebe hinaus zu geben. Du bist nicht hier, um dich auf deine Probleme zu konzentrieren. Du bist zum Lieben hier. Lieben bedeutet nicht stillschweigend billigen. Es bedeutet, Anderen entlang des Wegs ein wenig Angenehmes zu geben. Ihr seid nicht jemandem gegenüber verpflichtet, weil ihr gebt. Ihr seid zum Geben frei, das ist alles. Wenn ihr jemandem helfen könnt, ein Paket die Treppen hoch zu tragen, wieso solltet ihr das nicht tun mögen? Ihr habt daran nicht gedacht? Wieso habt ihr nicht daran gedacht?
Du bist allen auf der Erde ein bescheidener Diener. Das ist keineswegs erniedrigend. Sobald du eine Not siehst, erfüllst du sie, und auf diese Weise steigst du immer höher. Derjenige, der ein Kissen unter jemandes Kopf gelegt hat, hat die Welt erhöht.
Halte nach Anlässen Ausschau, eine Spur der Liebe auf deinem Pfad zu hinterlassen, wie Kieselsteine.
Sobald du dich beraubt fühlst, ist die beste Zeit da, ein Geschenk von dir selbst zu geben, nicht mit Stolz, sondern in Bescheidenheit, nicht unter Bedürftigkeit, sondern im Geist des Gebens.
Übersieh nicht mehr länger auch nur eine Gelegenheit zum Geben, während du an einem anderen Seinswesen vorübergehst. Sei wie eine laue Sommerbrise. So du dein Herz öffnest, so schließt du das Herz Anderer auf. Du öffnest das Herz der Welt. Du heißt das Leben willkommen. Du wagst dich ins Leben hinaus. Packe am Leben zu. Während du dir einen Zugriff verschaffst, lockerst du deinen Halt, und du gibst Liebe, und das stellt die Natur der Freiheit dar.
HEAVEN # 3672 – 14.12.2010 – The Flute of God’s Heart
DIE FLÖTE DES HERZENS GOTTES
In deinem Seien dessen, was du bereits bist, ist keine Dehnung vorhanden. Voll und ganz scheinen, wie du bist, erfordert einzig, dass du die Vorhänge der Unwissenheit hebst, mit denen du deine natürliche Schönheit zugedeckt hieltst. Es bist du, der seine natürliche Schönheit zudeckte. Es bist du nunmehr, der den Splitter aus seinem Auge zu entfernen hat. Du hast die Wahrheit vor der Hinsicht verborgen gehalten. Das wurde dir nicht angetan. Du hast die arglistige Täuschung dir selbst gegenüber begangen. Selbstverständlich, im Großen und Ganzen hast du dabei ein wenig Hilfe vonseiten der Welt und durch die Muster, die die Welt aufgestellt hatte, bekommen.
Du hast dich in die Fiktion eingekauft, und die Täuschung aufrecht erhalten, dass die Fiktion wahr und dass die Wahrheit Fiktion sei. Du hast eng an diesem Denken festgehalten. Es ist ein überzeugender Gedanke. Wie ist es möglich, murmelst du zu dir selbst, dass du Größe sein kannst? Du? Du meinst, auch du kennest dich ganz gut. Du kennest einen jeden Gedanken und jede Emotion. Nichtsdestotrotz bist du noch nicht einmal anfänglich so weit, dich zu kennen. Natürlich hast du unter die Oberfläche zu gelangen. Sie ist das, was du heute nicht abrasiert hast, oder worauf du das Make-up angebracht hast. Du hast den schläfrigen Sand noch nicht aus deinen Augen gewischt. Deine Sicht ist verzerrt. Das ist die Oberfläche.
Es ist nicht so, dass du nicht die Augen hast zu sehen. Du hast die Augen, um zu sehen, und dennoch siehst du nicht. Vielleicht hast es nicht gewagt, zu schauen. Im selben Maße wie du bezweifelst, dass du insgesamt Größe bist, fürchtest du, dass deine winzigste Hoffnung, sofern du dich erdreistetest zu schauen, in Trümmer ginge. Nun, ihr Lieben, macht eure Hoffnungen zur Wirklichkeit. Macht sie wahr. Sie sind bereits wahr. Bringt sie dazu, aufzustehen und ihre Wahrhaftigkeit zu erklären.
Allzu oft ist es am Morgen so, dass du, wann es Zeit ist aufzustehen, nicht wach werden möchtest. Du machst eine letzte Anstrengung, am Schlafen zu bleiben oder zum Schlaf zurückzukehren und deine Augen nicht zum Sonnenschein hin zu öffnen, der zu deinem Fenster hereinströmt.
Säume nicht. Wache jetzt auf. Der Hahn kräht.
***
Wenn es sich auf die Heavenletters beläuft, können wir sie mit Blumen vergleichen. Alle Blumen sind Blumen. Es gibt zahlreiche Blumenarten. Sie kommen sozusagen aus verschiedenen Winkeln. Sie haben durchaus alle Stängel, Blätter und Blüten. Es gibt unzählige Schattierungen an Farben und Variationen. Unzählige Arten von Blumen. Etliche wachsen so, und andere so, und doch ist eine Blume eine Blume.
Wir können sagen, es gibt unendlich viele Blumen an Heavenletters. Keine zwei sind genau gleich. Zur selben Zeit wiederholt sich jeder Heavenletter selbst, insofern als er blüht. Er teilt die Gemeinsamkeit der Heavenletters. Es ist so, als hätte man das gleiche Foto aus verschiedenen Winkeln her aufgenommen. Einige Heavenletter gehen mehr ins Detail. Einige sind mehr poetischer Natur. Etliche sind mehr praktisch. Etlichen ist leichter zu folgen als anderen. Einige sind schleierhaft. Einige winden und drehen sich auf der Seite. Etliche schreiten über die Seite aus. Einige gehen schnell, und einige langsam. Einige nehmen dich am Kragen und schütteln dich. Einige nehmen dich bequem einen sachten Strom hinunter. Es gibt ausgelassen herumtobende Heavenletters, und solche, die still stehen.
Man kann womöglich sagen, dass Heavenletters eine Variation eines einzigen Themas sind. Man kann womöglich sagen, dass alle Heavenletters sich um Liebe drehen, wie lieben und wie vorankommen und wie um etliches mehr lieben geht. Und doch ist kein Heavenletter ein ‚Wie macht man’s‘. Sie geben keine Schritt-für-Schritt Anweisungen. Sie sind keine Bedienungsanleitungen. Sie sind keine Fortsetzungsreihe. Jeder Heavenletter steht für sich, und ein jeder baut auf dem anderen auf.
Jeder ist ein Ton eines Lieds, was Ich dir singe oder für dich auf der Flöte Meines Herzens spiele.
HEAVEN # 3673 – 15.12.2010 – The Beat of God’s Heart
DER SCHLAG DES HERZENS GOTTES
Du kannst den Schlag Meines Herzens in der Musik, in Worten, in der Stille spüren. Der Schlag Meines Herzens ist natürlich inwendig in deinem eigenen Herzen. Man könnte sagen, Mein Herz ist der Sprecher, und dein Herz der Empfänger, und doch sind Wir mehr als das. Du bist ebenfalls der Sprecher, und Ich nehme von dir in Empfang.
Gesegnet ist das Herz, was Meinen Herzschlag entgegennimmt. Das bedeutet, dass jedes Herz gesegnet ist. Du magst dir dessen nicht gewahr sein, indes gab es niemals einen Zeitraum, als Mein Herz nicht in dem deinen schlug. Auf der einen Ebene bist du dir dessen nicht gewahr. Auf einer anderen Ebene ist dein Herz bei dem Schlag Meines Herzens und all der Liebe, an der Ich dich teilhaben lasse, am Überströmen. Dein Herz schlägt aufgrund Meines Herzens. Dein Herz und Mein Herz pochen Liebe, Liebe, Liebe. Der Unterschied zwischen deinem Herzen und dem Meinen ist der, dass das Meine schier auf das eine, auf die Liebe, zugespitzt ist, und dass dein Herz, nunja, dass dein Herz von dem einen oder anderen abgelenkt wird.
Komme zur Liebe zurück. Schlage die Trommeln der Liebe in deinem Herzen. Nur dann bist du glücklich. Von der Spur abgekommen, bist du nicht glücklich. Sobald dich im Leben ein Ereignis, ein Wort, ein Blick, irgendwas von der Liebe ablenkt, bist du vom Kurs abgekommen und kannst nicht glücklich sein. Liebe ist das Lied deines Herzens, wie sie das des Meinen ist. Spiele das Lied Meines Herzens in dem deinen. Höre diese Melodie.
Nimm in Betracht, dass dein Herz in dem Meinen eingepackt ist. Das meint, Mein Herz ist um das deinige herum gewickelt. Dein Herz ist in den Armen Meiner Liebe umschlungen. Was braucht noch mehr gesagt zu werden? Dass du weggelaufen bist? Nunja, gut, das kann man sagen. Du gingst in ein Casino, und verfingst dich bei den Spielautomaten des Lebens. Du begannst, auf einen anderen Schlag zu hören. Du hast dich im Ausbund des relativen Lebens verhaspelt. Jetzt hast du traurige Empfindungen.
In der griechischen Literatur gab es weibliche Sirenen, die Helden in Versuchung führten, doch bei ihnen Halt zu machen und eine Weile zu bleiben, und für die Helden war es schwer, den fesselnden Sirenen zu entkommen. Wisst ihr nicht, dass ihr ebenso die Helden seid, die nachhause kommen wollen, wohin ihre Herzen gehören? Dass ihr zurückkehrt, ist unumgänglich. Ihr könnt nicht für immer am Wegesrand aufgehalten werden.
Demnach lade Ich euch dazu ein, mit Mir die Zeit zu verbringen, während ihr euch auf der Erde befindet. Spart Mich nicht für einen Regentag auf, Geliebte. Lasst Uns jetzt einander an der Hand halten, während ihr bei den Spielen im Leben herumbalgt. Seid der Fackelträger des Himmels. Was sonst habt ihr im Grunde zu tun? Was zieht euch weg?
Ihr habt eine Million Ausreden. Wo ihr auch seid, was ihr auch unternehmt, ihr könnt der Fackelträger des Himmels sein. Geht mit eurem Licht an die Öffentlichkeit. Ihr werdet die Welt erhellen. Ihr werdet euer Leben anstecken. Selbst während ihr die stumpfe Alltäglichkeit zuwege bringt, könnt ihr Mein Licht andrehen, um mit ihm besser zu sehen.
Ich bin nicht die Spinne, die euch in Meine gute Stube lädt. Ich bin Gott, der Liebhaber von Allem, der dich einlädt, dich eine Weile zu Mir zu setzen und Uns all die Kostbarkeiten geltend machen zu lassen. Selbstverständlich ergeht diese Einladung jeden Tag, jede Stunde, jede Minute an dich. Komm, setze dich eine Weile bei Mir hin und schaue über all die Schätze. Ich bin deine Schatztruhe. Es gibt keine andere. Du schaust unentwegt überallhin, und doch bin Ich stracks hier, und winke dich herbei.
Ich bin das Reale Ding. Ich ziehe dich zu Meiner Liebe, die die deine ist, die insgesamt die deine ist. Ich ziehe dich zu Meinem Herzen, welches das deine, welches insgesamt das deine ist. Ich ziehe dich zur Wahrheit, welche die deine, welche insgesamt die deine ist. Komm, setze dich eine Weile zu Mir.
HEAVEN # 3674 – 16.12.2010 – The Tea of Heaven
DER TEE DES HIMMELS
Dein Herz braut für die Welt ein wunderbares Getränk. Das Wasser ist noch nicht ganz am Kochen. Nahe dran, jedoch, sehr nahe dran. Und danach wirst du, fast ohne dein Wollen, frappierende Teeblätter hinzutun und lässt sie durchsickern. Das sind Teeblätter, die dein Glück erzählen. Teeblätter, die deine Fortüne SIND.
Dein Geschick ist Liebe, und Liebe schickt sich an, in deinem Herzen dramatisch zu brodeln. Der Tee der Liebe. Der Kräutertee der Liebe. Und er wird immer warm serviert. Es gibt keinen Eistee der Liebe.
Dieser Tee ist derart wohlriechend, dass du ihn fast nicht zu trinken hast. Ihn wittern reicht aus. Nichtsdestotrotz hat er aufgesetzt zu werden.
Vielleicht bin Ich es, Der den Tee aufsetzt, und du bist der Teekessel. So könnte es sein. Ich stehe über dem Ofen, auf dem das Wasser kocht. Natürlich ist es so, alle Liebe ist Meine Tasse Tee.
Wer macht sich etwas daraus, wessen Liebe es ist? Jedenfalls – reicht sie weiter. Serviert diesen aromatischen Tee.
Der Tee wird gebraut. Er wurde im Herd deines Herzens aufgesetzt. Er geht den Schornstein hoch. Liebe trägt sich zu. Der Dampf dieses Tees verdampft nicht. Er füllt die Erde. Er hat Eingang bei jedem lebendigen Seinswesen. Jedes lebendige Wesen wird zu einem liebenden Wesen. Kein einziger kann dieser überschwänglichen Tasse Tee oder diesem Pott Tee widerstehen. Das, Geliebte, ist tatsächlich Sonnentee.
Er ist aus dem Sonnenschein der Liebe gemacht. Die Temperatur hält sich von alleine genau richtig. Dieser Tee ist stets parat, aufgetischt zu werden. Er wird von Hand zu Hand gereicht. Er wird von Auge zu Auge weitergereicht. Er wird in Stille weitergereicht.
Nicht jeder wird vollständig wissen, was er kredenzt. Gleichwohl, er ist am Bedienen.
Dies ist eine Teepflanze, der in einer Tasse, in einem Pott oder in einer Urne angesetzt wird. Es ist ein kollektiver Tee. Das Licht einer Kerze kommt zusammen mit ihm daher. Du bist ein Hersteller des Tees. Du bist ein Haushälter des Tees. Komm, trinke jetzt etwas Tee. Trinke ihn jetzt, und deine Liebe wird sich verstärken. Sie kann nicht anders.
Jeder möchte in dem Wohlgeruch einatmen. Niemand möchte dem entlaufen. Babys, vom Himmel geboren, werden sich diesen Tee einverleiben. Babys, von diesem Tee geboren, werden niemals zu sich selbst sagen, die Erde sei vom Himmel getrennt. Babys werden diesen besonderen Tee aus der Brust ihrer Mutter saugen.
Dieser Tee wird wie Kaffee sein, insofern als er dich zur Liebe aufweckt und zur Liebe wach hält. Dieser Tee wird überall zusammen mit allem serviert werden. Du wirst nie ohne ihn sein. Es wird keinen erreichbaren Ort geben, der ihn nicht haben und servieren wird. Er wird wie Weihrauch sein, der den Raum selbst dann erfüllt, wenn du nicht siehst, woher der süße Duft kommt. Dein Herz wird von ihm erfüllt werden.
Das Postamt, der Supermarkt, Tankstellen werden dir Briefmarken der Liebe bescheren. Lebensmittelläden die Speise der Liebe. Tankstellen das Benzin der Liebe. Liebe wird kredenzt werden.
Räumt es ein. Es geschieht jetzt. Wieso bist du überrascht? Liebe ist nunmehr das Tauschmedium. Wenn du eine Rechnung begleichst, zahlst du mit Liebe, und der Rechnungseinnehmer stellt dir eine Empfangsquittung der Liebe aus. Es wird kein anderes Tauschmedium mehr geben. Oh, ja, Geld wird von Hand zu Hand gehen, indes wird Geld ausschließlich eine Wertmarke für Liebe sein, die zum Tausch gelangt, die von Hand zu Hand gereicht wird, von Herz zu Herz, von Mensch zu Mensch, von der Sonne zur Erde, von Stern zu Stern, von Blase zu Blase, von der Blume zum Blatt. Diese Sonne der Liebe wird niemals austrocknen. Sie ist für immer und ewig die eure.
HEAVEN # 3675 – 17.12.2010 – You Are Love
DU BIST LIEBE
Du hast Mir das Herz gestohlen. Anders gesagt, Ich werde von dir mitgenommen. Vom ersten Augenblick der Ewigkeit an, als du Mir beigefallen bist, hast du Mein Herz gestohlen und es zu dem deinen gemacht. Du kannst selbstverständlich nicht stehlen, was bereits rechtmäßig das deine ist. Deswegen möchte Ich sagen, dass du in Meinem Herzen erhascht bist, dass du Mein Herz belegt, es gerührt und mit Liebe gefüllt hast. Du bist die Liebe Meines Lebens. Du hast vom Anbeginn der Nicht-Zeit an die Ritzen Meines Herzens betreten. Du hast Mich großgezogen. Es gibt kein einseitig. Wechselseitigkeit ist vor Ort. Unentrinnbare Liebe ist zugegen. Da ist Liebe. Da ist Unsere Liebe, die sich wie Prunkwinden durch die Tage windet. Wir sind in einer Gezeitenwelle von Liebe eingeholt, einer immerwährenden Liebeswelle, die über das Universum fegt. Liebe ist manifest geworden. Du bist die Manifestation Meiner Liebe.
Hast du immer noch das Empfinden, ihr nachzustellen, der Liebe nachzujagen, als wärest du ungeliebt oder nicht ausreichend geliebt und hättest selber auf eigene Faust welche aufzufinden? Liebe möchte zu dir kommen. Sie möchte aus eigenem Antrieb zu dir kommen. Liebe ist ein natürlicher Auswuchs – oder Einwuchs – des Lebens auf der Erde. Erde ohne Liebe existiert nicht. Liebe hat zahlreiche Weisen, sich selbst herumzuwenden, um bemerkt zu werden. Indes ist Liebe keine Primadonna. Liebe fließt in einem Strom ihrer selbst. Sie plätschert überall dagegen. Du bist ein Fluss der Liebe, oder ein Halsband der Liebe, ein Leich der Liebe, eine unendliche Kette von Liebe, oder niedergehende Schmetterlinge der Liebe. Es ist Schmetterlingssaison.
Lege deine Netze weg. Du hast Liebe nicht einzufangen. Du hast schier Liebe gegenüber dir selbst frei zu legen. Liebe ist der Pfad deines Herzens. Liebe ist wie Radar, und Liebe ist wie ein Feldweg, und Liebe ist, was Wir sind, was Ich BIN und was du BIST. Sie ist ein unausweichlicher Pfad, auf dem Wir uns befinden. Von dem Pfad der Liebe, auf dem Wir Uns bereits befinden, gibt es kein davon Abkommen. Liebe ist der einzige Pfad, den es gibt, und Wir sind auf ihm, du und Ich, Hand in Hand, Herz in Herz., Liebe, die sich begegnet und verschmilzt, geschmolzenes Gold der Liebe. Wir sind herzvoll Liebe, der Liebe eingedenk, bis zum Rand voll, mit Liebe überfließend, gesättigt mit Liebe, am Öffnen mit Liebe. Es gibt keinen Bedarf, Liebe zu hamstern.
Liebe braucht keinen Führerschein. Liebe fährt mit der richtigen Geschwindigkeit. Liebe ist universal, und sie ist einzigartig. Liebe ist alles. Sie ist das Salz des Lebens. Mit Liebe ist alles besser, Liebe am oberen Ende des Tischs, Liebe der Hauptgang.
Liebe ist wie Setzlinge, die du pflanztest. Das Pflanzgut sprießt. Sie schießen unentwegt hervor und strecken sich zur Sonne.
Liebe ist nicht mal um die Ecke. Natürlich befindet sich Liebe an jeder Ecke, wiederum gibt es kein Warten auf die Liebe. Du befindest dich bereits im Bus der Liebe. Du umrundest bereits die Gegenden. Es gibt keine Ecke an der Liebe. Alle haben sie, niemand besitzt sie. Liebe ist nicht stückchenweise. Liebe ist alles auf ein Mal.
Wir können Liebe immer einkalkulieren. Liebe ist die Energie des Universums. Liebe ist das Licht Gottes, dabei gibt es keine zweierlei Manier. Liebe ist deine Erfüllung. Liebe ist dein alles.
Die Liebe, auf die zu bauen ist, ist die Liebe in deinem Herzen, die durch dein Gewahrsein strömt. Du liebst mehr, als du weißt. Du liebst Allheit mehr, als du weißt. Es stimmt, du bist ein Funke Liebe, aber dieser Funke Liebe, der du bist, umschließt die ganze Welt und den gesamten Himmel. Du bist Liebe ohne Ende. Du bist lohende Liebe, die die Sterne entzündet. Du bist Liebe.
HEAVEN # 3676 – 18.12.2010 – The Teachings of the World
DIE UNTERWEISUNGEN DER WELT
Die Welt ist eine derartige Prägung auf dich. Wohlgemerkt, die Welt irrt nicht dauernd. Oft tut sie das. Allzuoft tut sie das. Viel zu oft tut sie das. Zumeist sind die Lektionen, die dich die Welt lehren, nicht in deinem besten Interesse. Was nicht zum Besten des Einzelnen ist, ist nicht zum Besten der Welt. Die Welt hat schlicht dazu noch nicht aufgeschlossen. Sie holt jetzt auf. Du holst derzeit auf.
Die Chancen stehen gut, dass du aus dem Dampf der Welt unterwiesen bekommen, dabei zu lernen bekommen und dir herausgesucht hast, du habest dich vor dir vorzusehen. Du habest dich zu beschützen. Du müssest sichergehen, dass du nicht übervorteilt wirst. Nunmehr lernst du, dass du auf Andere zu achten, sie zu hegen hast. Nunmehr lernst du, dass ihr euch gemeinsam erhebt oder gemeinsam fallt. Ihr lernt, dass es keine Anderen gibt. Es gibt scheinbare Andere. Es bist du selbst, den du siehst. Jeder, den du erblickst, ist du, eine Portion von dir. Und jeder, den du siehst, ist eine Portion von Mir, so, wie du das bist. Du hebst an zu erkennen, dass das Leben in der Welt tatsächlich aufs Einssein hinausläuft.
Die Welt hat dich im Einssein nicht unterwiesen. Sie zeigte dir, dass das Leben zwischen „ihnen und dir“ abging.
Die Welt lehrte dich, dass das Leben nicht fair war. Sie lehrte dich nicht, dass Liebe im Frieden oder im Krieg gerecht ist.
Die Welt lehrte dich, dass du abgewiesen wurdest. Sie erzählte dir nichts über die niemals zuende gehende Versorgtheit.
Noch mehr als das, die Welt lehrte dich nicht, dass du in Ordnung seist, es immer warst, es immer bist und immer sein wirst. Sie unterwies dich, dass du fehlerhaft seist und dich in einer großen Notlage befindest, dass du vielleicht gar in einem wertlosen Winkel der Welt zurückgelassen worden seist. Die Welt erhöhte sich nicht selbst. Wie konntest du mithin dich erhöhen?
Die Welt ließ dir unrichtige Bilder zukommen und nahm in Anspruch, sie seien stimmig. Die Welt wusste es nicht besser. Sie dachte, sie täte das Richtige für dich, indem sie dich Angst und Beargwöhnung, und wie du auf dich aufzupassen habest, lehrte.
Die Welt lehrte dich, auf das zuzupacken, was du packen kannst, und es für dich zu behalten. Sie lehrte dich, dass du eines Tages Hunger haben könntest und eben diesen Happen nötig habest. Die Welt lehrte dich Eigennutz. Sie lehrte dich nicht Großzügigkeit.
Und du hast der Welt womöglich nicht zum Besseren gereicht. Du hast sie schlechtgemacht. Du hast sie herabgesetzt. Nun zuckst du mit den Achseln und verzweifelst am Leben. Geliebte, ihr habt die Welt herumgekickt, im arglosen Glauben, das sei es, was es gelte zu tun. Und danach habt ihr euch bemüht, die Wunden der Welt eine nach der anderen zu beheben.
Die Welt reichte euch keine treue Anhänglichkeit zu, unterdessen steht es euch jetzt an, die Welt mit der Wahrheit dessen, was sie sein kann, zu nähren. Sie kann ein freundlicher Ort für alle sein. Und du wirst das ohne gegenseitige Schuldzuweisungen tun. Du wirst das tun, indem du die Welt und dich in ihr liebst. Das wirst du tun.
Du wirst das nicht tun, indem du auf einem Fuß hin und her hüpfst. Sondern indem du mit beiden Füßen in die Welt hineinspringst, während du einsiehst und erkennst, dass du im Himmel bist. Du kannst beides haben. Erde und Himmel können Eins sein. So wurde die Erde angelegt – Himmel auf Erden.
Hebe nun die Erde zum Himmel empor. Gib sie als Dargebot an Mich. Sage: „Hier, Gott, ist die Welt, so wie Du sie gemacht hast, ein Spielplatz der Liebe. Hier ist die Erde, so wie Du sie mir gegeben hast. Jetzt gebe ich Dir die Welt, um auf sie stolz zu sein. Jetzt gebe ich mich Dir, damit Du mit Stolz erfüllt sein kannst. Ich gebe Dir eine Oase. Ich gebe Dir den Garten Eden, wie Du ihn hergestellt hast, der Garten zu sein. Ich gebe Dir mein Herz, und ich gebe Dir das Herz der Welt. Ich gebe Dich und die Welt auf den Altar meiner Liebe. Ich erkenne jetzt die Welt, so wie Du sie gemacht hast, und ich danke Dir. Ich gebe Dir die Gabe der Welt.“
HEAVEN # 3677 – 19.12.2010 – The Journal of Your Life
DAS JOURNAL DEINES LEBENS
Die Welt hat dich Sicherheit zuallererst gelehrt. Woher kam der Gedanke der Sicherheit? Er entkam der Vorstellung von Angst. Verweist die Angst, und ihr werdet nicht mehr nach Sicherheit lechzen. Ihr werdet lechzen, das Leben aufs Vollste zu leben.
Ich erzähle euch nicht, tollkühn zu sein. Ich rede nicht davon, ohne allgemeinen Menschenverstand auszukommen, aber, ah, Meine Kinder, was ihr als allgemeinen Menschenverstand seht und was Ich dabei im Blick habe, das können zwei verschiedene Nenner sein.
Mein Reden ist, voll und ganz zu leben. Ich sage, die Erfahrung im Leben auszukosten und vorzurücken. Es gibt immer mehr Abenteuer, die am Herankommen sind. Was gestern geschah, geschah gestern. Heute ist mehr zu kosten.
Begebt euch aus der Angst-Betriebsart heraus. Kommt heraus aus Was wäre wenn, sobald was wäre wenn voller Angst ist. Begebt euch in Was wäre wenn, sobald was wäre wenn beglückend ist.
Das Leben ist bestimmt, beglückend zu sein. Lasst das Leben fantastisch, nicht angsterfüllt sein.
Es ist nicht nötig, das Leben zu erzielen, wie es vermutlich Andere tun. Erwerbt euch das Leben aus euch selbst heraus. Wenn ihr Bergsteigen nicht mögt, müsst ihr nicht Bergsteigen. Sofern jemand Höhlen erforscht, bedeutet das nicht, dass du das gleiche tun musst. Finde heraus, was du gerne tust. Ich könnte auch anfügen: Wie weißt du, dass du Bergsteigen nicht magst, bevor du es nicht einmal ausprobiert hast? Andererseits musst du nicht Bungee springen, um zu beweisen, dass du es kannst. Vielleicht brauchst du es nicht zu versuchen. Vielleicht ist es nichts für dich. Vielleicht geht es dir mehr um eine andere Art Abenteuer. Vielleicht ist ein Buch lesen das richtige für dich. Oder im Garten arbeiten. Oder während der Arbeit pfeifen.
Du zählst im Leben keine Abenteuer nach. Es gibt keine Prüfliste, das ist dir klar.
So wie es keine Angst gibt, so gibt es keine Kühnheit. Schlicht und einfach Leben leben ist da.
Für dich mag Leben lernen heißen, als Erster mit jemandem zu reden, zu lernen zu tanzen, zu singen, Klavier zu spielen. Dein Leben ist da, damit du aussuchst, und nicht, dass du etwas beweist. Du hast keinen Mut zu beweisen. Du hast keine Angst davor zu haben, nicht etwas zu tun, was ein Jeder tut. Du hast dein eigenes Leben, und es ist an dir, dahinterzukommen, was deine wesensmäßige Freude ist. Ihr seid auf Freude aus, Geliebte, nicht auf Punkte.
Im Verlaufe eures Verfolgs von Freude verströmt ihr Freude. So einfach ist das. Tut so viel wie möglich das, was euch Freude gibt. Und das, was ihr tun müsst und nicht tun möchtet – macht es ebenfalls freudeerfüllt. Es gibt eine Menge, was gesagt werden sollte über eine Idee in eurem Geist, über die Ecke, aus der ihr her kommt, darüber, was ihr euch selbst erzählt. Übermittelt euch etliche gute Nachrichten, gute Ratschläge, neues Gewahrsein von der Freude, die sich euch sogar beim Ausfegen zuteilen kann. Versteht ihr, worauf Ich hinaus will?
Schaltet zu einer neuen Radiostation mit neuen Liedern um, die ihr bisher noch nicht gehört habt, sobald ihr das Gefühl bekommt, dass das Leben die gleiche alte Sache sei.
Es ist euer Geist, der euch müde macht. Es ist euer Geist, der euch Angst zureicht. Der Geist kann alles tun, was er möchte, außer du ziehst nicht an seinen Zügeln, oder du gibst ihm nicht an: Ab jetzt! Wähle die Richtung, in die dein Geist zu gehen hat. Du bist aufs Mächtigste den Einwirkungen durch zufällige Gedanken deines Geistes ausgesetzt.
Lies ein neues Buch. Oder schneide die Seiten des alten heraus, die dich zurückhalten.
Blanke Seiten sind gut. Fülle sie auf.
Letztlich schreibst du das Journal deines Lebens. Das Leben ist das, was du angibst, es sei es. Habt gute Dinge über es zu sagen. Seid gar froh über Enttäuschungen, denn Enttäuschungen drängen euch voran. Freut euch vornehmlich an der Huld in eurem Leben. Seid über jedes Häppchen froh. Seid froh.
HEAVEN # 3678 – 20.12.2010 – Use This Key
BENUTZE DIESEN SCHLÜSSEL
Lasse vor allen Dingen die Angst vor Missbilligung durch Andere los. Möge es doch sein, dass in der Welt Billigung das Gewöhnliche darstellt. Leider, der Billigung war es schwer, so mal hereinzuschauen. Der Akzeptanz wurde es nicht leicht gemacht, mal vorbeizuschauen. Missbilligung ist leicht aufzufinden. Sie gibt es für zehn Cent die Minute. Wenn du gute Motive hast, billige dich selbst. Wirf etliche Dinge weg, allerdings niemals dein gutes Herz dir selbst gegenüber. Deine Billigung besagt was. Die Billigung Anderer mag etwas besagen, oder sie besagt nichts.
Du bist am Wachsen und änderst dich mit oder ohne Billigung oder Missbilligung. Diejenigen, die missbilligen, mögen ja wohlmeinend sein, wer indes hält sich in der Welt auf, um einer roten Rose zu sagen, sie sei eine purpurne Iris, oder einem gelben Löwenzahn zu sagen, er sei ein blau blühender Chicoree? Wer kann sich das anmaßen?
Strebe, all das zu sein, was du sein möchtest, und lasse es eintreten. Und mögen Andere bezüglich ihrer selbst das gleiche tun.
Ein Schneider kann Kleider anfertigen, die einem Anderen passen. Niemand kann es fertigbringen, dass du zu den Vorstellungen eines Anderen passt. Sie können das bei Köpfen, die sie sich hinstellen, ausprobieren, indes bist du du, und du wächst am Besten so, wie du es kennst und so rasch du kannst. Du kennst die Bewandtnis, zu wachsen, ebenso wie dies dein Körper kannte. Du hast Wege, um zu wachsen, die die deinen sind. Deine Wege haben nicht diejenigen eines Anderen zu werden. Sie haben niemandes anderen zu sein.
Du kannst schier deinen eigenen inneren Antrieben folgen. Du kannst dich nicht die ganze Zeit in Abstimmung mit den für dich ausgelegten Bestreben eines Anderen striegeln. Allzu vielen Menschen in der Welt ist schwer zu gefallen, ist es allzu schwer zu gefallen.
Und sobald es sich auf deine Billigung anderer Menschen beläuft, schaffe es mit einer leichten Touchierung. Andere sind nicht dein Geschäft. Ein Jeder ist Mein Geschäft. Billige lieber, als dass du verbesserst.
Das gilt ebenfalls für deine Kinder. Die verheißungsvollste Art, sie zu vervollkommnen, ist, sie gut zu heißen. Sagen, wie es ist, wird nicht immer im besten Interesse des Kindes liegen. Anstatt Gedanken zu haben, die dein Kind verbessern mögen, denke an Mittel, wie du es ermutigen und sein Herz zum Aufwogen veranlassen kannst. Oh, es wird sich veredeln. Es wird sich ohne Weiteres dem Besseren zuneigen.
Maßregeln ist maßregeln. Ermutigung ist Ermutigung. Erzähle deinem Kind nicht so viel über den Weg, dem zu folgen sei. Zeige es ihm. Selbst Eltern mit den besten Ansinnen haben ihre Vorschläge zurückzuhalten. Dein Kind ist auf dem Weg, dir zu folgen. Es wird dich verkörpern. Lasse ihm seinen Raum, ja, selbst um sich daneben zu benehmen. Du hast das nicht mit Aufmerksamkeit zu verfolgen. Du bist kein Polizist, der so viele Strafzettel wie möglich austeilt. Hände weg von so viel wie möglich.
Es ist bedeutsam, dass du deine Kinder, deine Familie, deine Freunde aus deinem inneren Herzen heraus liebst, so wie Ich dich liebe. Es ist Mein Bestreben, dich zu inspirieren. Und demnach gehe Ich euch an, Alle zu inspirieren. Fülle die Herzen. Lasse alle Herzen wissen, wie du hinter ihnen stehst. Stehe hinter ihnen, nicht auf ihrem Rücken.
Das ist leichter gesagt als getan, das verstehe Ich. Es ist freilich ein großartiger Schlüssel, den Ich euch zukommen lasse. Das wird den Himmel aufschließen. Das wird mit Sicherheit Türen zu und von deinem Herzen öffnen. Benutze diesen Schlüssel. Sei das, was du bei Anderen möchtest, dass sie es sind. Nörgle an niemandem herum, nicht einmal an dir selbst.
Schließe dein Herz weit auf. Liebe ist besser als an jedem Tag in der Woche Kritik. Falls Kritik in einem Salzstreuer daherkommt, setze sie schonend ein, vielleicht ein Mal die Woche, nicht mehr. Suche dir deine Anlässe aus.
Du bist ein Schlüssel. Du bist ein Öffner. Du bist der Schlüssel, um andere Herzen zu öffnen. Es ist ein Segen, Herzen zu öffnen. Es ist ein Segen, ein Botschafter von Liebe zu sein. Aus den Einbuchtungen deines Herzens, von dorther liebe. Drehe jetzt den Schlüssel deines Herzens herum.
HEAVEN # 3679 – 21.12.2010 – The One Gold of Love
DAS EINE GOLD DER LIEBE
Ich liebe dich. Für Mich gibt es nichts anderes zu tun. Ich liebe dich mit der Liebe, aus der du gemacht bist. Ich formte dich aus dem Lehm Meiner Liebe. Meine Hände fertigten dich. Mein Herz machte dich. Ich bildete dich nicht aus dünner Luft. Ich gestaltete dich aus dem Ausdruck Meines Herzens. Mein Herz ist unendlich, so wie das deine. Aus Meinem Herzen aus Gold gemacht, was anderes kannst du denn sein als das Gold Meines Herzens?
Lehm oder Gold, das schlägt nicht zu Buche. Der Lehm Meines Herzens ist Gold. Ich gab dir Mich Selbst. Ich gestaltete Mich Selbst und pflanzte Mich überallhin. Und du bist Mein Selbst.
Du wirst geneigt sein zu meinen, dass Ich Mich weit weg von dir befinde, alldieweil Ich die Innigste Seiensheit von dir bin. Wenn Ich dein Inniges Seinswesen bin, bin Ich das Individuum, das jetzt vor Mir sitzt. Ich bin Weite, und das bist du ebenso. Einerlei wie gequetscht dein Herz sein mag, es ist Mein Herz in dir, das du quetschst. Entquetsche dein Herz, und wisse, Ich bin Gott. Ich bin nicht weit weg. Ich bin dir die nächste Sache, die es gibt. Ein Herz aus Gold ist ein Herz der Liebe. Ich formuliere deine Identität neu. Du bist nichts anderes als ein Herz der Liebe, ein Herz und eine Seele der Liebe, des Lichts, was immerzu an ist und niemals abbrennt, nicht einmal einen Augenaufschlag lang.
Du, kurzsichtig wie du bist, siehst anders. Öffne deine Augen weit, und in der gesamten Existenz gibt es nichts als dich und Mich. Wir sind Es. Wir sind sozusagen Herzen, die an der Hüfte zusammengeschlossen sind. Wir sind Ein wunderbarer Krug Wein. Wir sind kein Stück Kuchen. Wir sind der Kuchen insgesamt. Natürlich sind Wir nicht an einer Stelle lokalisiert. Wir sind nicht irgendwo angeklebt. Wir sind nicht verleimt. Wir sind überall und an keinem Ort, da Raum nicht existiert. Wir sind niemals eingeschlossen. Wir sind niemals verspätet oder jemals fristgemäß. Alles andere als Unsere Liebe ist Täuschung. Alles ausgenommen das Einssein der Liebe ist Kritzeln.
Liebe im Himmel wurde auf der Erde konkret gemacht. Das ist alles, was sich tat. Aus Meinem Herzen heraus wurdest du zu Gold geformt. Du verstehst das, das Gold, von dem Ich rede, ist nicht das Metall Gold. Ich kann bloß in Metaphern reden, und doch existiert keine Metapher. Es gibt nichts, was mit der Liebe in Vergleich zu bringen ist, da es nichts gibt außer dem Einen Gold der Liebe. Es ist eine Illusion, dass du nicht Liebe seist. Es kann nur eine ausgedachte Sache sein, dass du liebelos bist. Du bist liebevoll. Du bist nichts anderes als Liebe. Du bist das Ganze mit allem Drum und Dran.
Sieh es so, dass du ein Bumerang von Mir bist. Du kommst immer zu Mir, der Du Selbst ist, zurück. Du schickst dich selbst und kehrst zurück. Du kommst stets vollkommen zurück. Natürlich rede Ich in Metaphern, da es nichts anderes gibt, in dem zu reden wäre. Selbst obschon es nichts gibt, mit dem Liebe in Vergleich zu setzen wäre, drücke Ich Liebe in Worten aus. Jedes Wort ist eine Blume, die wächst. Siehst du, was Ich meine, dass jede Rede eine Metapher ist? Wir reden in der Illusion, dass Wir Liebe abgrenzen können. Die Welt ist voll von Metaphern.
Leben existiert als Liebe, und alles Sonstige haben Wir Uns zurechtgemacht. Wir schicken Uns an, das Unausdrückbare auszudrücken. Und unentwegt versuchen Wir, Liebe, die alleinig existiert, zum Ausdruck zu bringen. Liebe weiß nicht, wie Worte aufzufinden sind, um sinnbildlich dafür zu stehen. Natürlich ist die Summe Eins. Eins ist die vollständige Arithmetik in der Welt. Eins wird niemals zur Wiederholung angesetzt. Es ist schlicht.
HEAVEN # 3680 – 22.12.2010 – Like the Mighty Sun
WIE DIE MÄCHTIGE SONNE
Der Zauber ist Liebe. Du hast dich überall nach Liebe umgeschaut. Du hast in der Nahrung nach ihr gesucht, in Flaschen, in Kapseln, im Geldausgeben. Du hast dich nach Erlösung, nach Heilmitteln, nach allerhand Nachweisen von Liebe umgesehen.
Liebt mehr, Geliebte, und ihr werdet von allem geheilt, was euch weh tut, und das Einzige, was euch schmerzt, ist der zweifache Gedanke – dass ihr nicht geliebt seid, und dass ihr nicht wisst wie lieben geht.
Liebe wurde blockiert, das stimmt. Sie wurde von deinem Gewahrsein abgeblockt. In der Welt ist ein enormes Ausmaß an Liebe zugegen, in dir ist ein enormes Ausmaß an Liebe. Das Heilmittel für alles liegt in deinem Herzen.
Allzu oft wurde dein Herz zugenagelt, und es blutet. Öffne dein Herz, und du machst auf dem Planeten Liebe auf. Liebe ist bestimmt, durchzuwandern. Sie ist bestimmt, am Wuchern zu sein. Liebe ist um sich greifend, und ihr wart rasch, euch durch das wehzutun, was euch die Welt und die Menschen in ihr sagten. Ihr hattet einen Tunnelblick.
Öffnet demnach eure Augen, und euer Herz wird sich, indem ihr sie öffnet, auftun. Euer Herz arbeitet mit euren Augen in Tandem. Tatsächlich geht es um noch mehr. Die Welt arbeitet mit eurem Herzen in Tandem – lieber noch mit eurem Gewahrsein von Liebe, wie sie in euer Herz hineinströmt. Strömen meint: ohne Unterlass. Da ist ein ewiges unendliches Strömen von Liebe, ohne das es keine Schöpfung gäbe.
Du bist kein Klecks Liebe. Du bist kein Schwamm Liebe. Es ist nicht so, dass du in jedem Augenblick zu lieben hast. Es ist so, dass du in jedem Augenblick Liebe bist. In jedem Augenblick lieben bedeutet nicht, dass du deine Gedanken nicht beisammen hast. Du hast deine fünf Sinne recht gut bei dir, und du liebst genug, dies, ohne rührselig zu sein. Du liebst, ohne darüber zum Kavalier zu werden. Du liebst, wie Ich liebe. Du verlierst dabei deinen Kopf nicht. Du bist ein weises Genie der Liebe. Du gewährst nicht alle Bitten, und dennoch liebst du. Du liebst freisinnig ohne Verpflichtetheit. Dass du liebst, bedeutet nicht, dass du querbeet ein Waschlappen bist. Du kannst nicht um jeden deine Arme legen, aber dein Herz kannst du, so wie die Sonne ihr Licht scheint, ausgeben.
Die Sonne scheint auf alles. Sie hört mit dem Strahlen nie auf. Sie gießt ihr Licht auf dich. Sie versorgt dich mit Wärme. Indes hält die Sonne nicht mit dir an. Die Sonne ist konstant, allerdings nicht sentimental. Selbst wenn sie außer Sicht ist, scheint sie gleichwohl ihr helles Licht und wärmt einen Jeden auf der Erde.
Die Sonne liebt alle und wärmt alle. Sie umschließt alle, gibt sich allen, und doch ist sie nicht betont auffällig. Nun, ja, der Sonnenaufgang und der Untergang sind selbstverständlich spektakulär, aber die Sonne macht aus ihrem Auf- und Niedergehen keine große Sache. Sie ist allzu geschäftig damit, was die Sonne tut. Ihr Licht erreicht jeden, indes führt sie nicht Einzelnes umständlich an. Sie liebt. Sie spielt nicht Lieblingsstücke, hingegen liebt sie jeden Fleck und jedes Seinswesen auf der Erde oder im Himmel oder in den Galaxien.
Du bist wie die mächtige Sonne, und du aalst dich in ihr.
Aale dich in Meiner Liebe, und ein Jeder wird sich in der deinen aalen. Frage nicht andauernd, wo Liebe sei. Liebe ist in dir. Es ist in Auftrag gegeben, dass du liebst, und dass du bereitwillig alles nah und fern lieben möchtest.
Liebe strömt von dir und durch dich, unabhängig von allem anderen. Wenn du Liebe bist und dich was sie angeht entspannst, wirst du wie die Sonne im Himmel sein, die auf alle scheint, da du Geringeres als lieben nicht tun kannst, ebenso wie die Sonne schier zu scheinen vermag. Die Sonne kennt nichts anderes zu tun. Sie ist völlig zufrieden, die Sonne zu sein, die sich an ihr Geschäft begibt, die Welt zu erhellen.
HEAVEN # 3681 – 23.12.2010 – Suddenly, There Was Love
LIEBE WAR DA, IM HANDUMDREHEN
Manchmal ist Liebe verblümt. Sie kommt nicht umgehend heraus und erklärt sich. Sie kommt von einem Winkel her, und du erspähst sie. Entdeckte Liebe ist wie ein unerwartetes Lächeln, den Mundwinkel schlicht nach oben gewendet, jedoch ist es da, das Lächeln. Es ist, als gelangtest du dazu, dass jemand ganz unerwartet eine Rose auf deinem Kissen hinterlassen oder dir einen Stuhl angeboten hat. Hier ist eine Bedachtnahme, eine Höflichkeit, vielleicht eine gewöhnliche Zuvorkommenheit zu finden, und doch erkennst du die große Liebe hinter jener gängigen Liebenswürdigkeit. Die Gefälligkeit war für dich nicht gebräuchlich.
Eines Tages kommst du dahinter, dass du geliebt bist. Deiner ganzen Fassade zum Trotz, du findest heraus, dass du von einem anderen Menschenseinswesen und von Mir geliebt, wirklich geliebt wirst. Du erwachst zu der Tatsache. „He, ich werde geliebt. Ich werde wirklich geliebt. Gott und jemand liebt mich, liebt mich wahrhaftig. Mich.“ Und dein Herz tanzt über die Sterne.
Liebe gelangte zu dir, als du nicht hinschautest. Auf einen Schlag war Liebe da. Sie war direkt vor dir, ein Wunder der Liebe, die dir freisinnig gegeben wurde, eben als du meintest, du seist ein für alle Mal und wieder einmal ungeliebt. Plötzlich schaute dir die Liebe in die Augen, indes erklärte dir der Darbieter der Liebe nicht seine Liebe, er hat sie schlicht in Umlauf gebracht, sie herausströmen lassen, er kam einfach von einem Ort der Liebe her, die, wie Sonnenlicht durch ein Fenster, angeschrägt war. Dieses Sonnenlicht blieb allerdings stetig. Es war immer da. Du wusstest, es war da. Es sagte nicht: „Schau her, ich liebe dich.“ Die Liebe war indes da, und du wusstest das, und es handelte sich um Liebe für dich. Endlich Liebe für dich, Liebe zum in Ehren Halten. Liebe hatte sich ihren Weg in dein Herz gefurcht und war da, um zu bleiben. Liebe tat sich deinem zitternden Herzen kund.
Was sich bei der Entdeckung, dass du geliebt bist, als atemlos ausweist, ist, dass du siehst, dass du von Hause aus imstande bist, geliebt zu werden, UND, das Wunderbarste dabei, du siehst ein, dass du ebenfalls von Hause aus fähig bist, liebevoll zu sein. Eine prächtige Ursache, weswegen die Kenntnis, dass du geliebt bist, eine gute Sache darstellt, ist, da du sodann anhebst, Liebe, die in deinem eigenen Herzen rührend und ergreifend ist, aufzufinden. In deinem Herzen gibt es einen dumpfen Schlag, der besagt: „He, ich kann lieben.“
Liebe wurde wechselseitig. Liebe nährt sich von sich selbst und nimmt zu, und, bevor du es weißt, wirst du die Arena betreten, erstrangig zu lieben. Denke einfach daran, in der Lage zu sein, Liebe aus deinem Herzen zum Herzen eines Anderen oder zu den Herzen aller scheinbar Anderen hin in Gang zu setzen. Denke schlicht, derjenige zu sein, der liebt, der Liebe mit vollen Händen ausgibt, der herbeikommt, um den anmutigen Innewohner Liebe in deinem Herzen kennen zu lernen. Und die Liebe in deinem Herzen strahlt aus. Die sonderliche Liebe, die auf einen Einzelnen zielt und von einem Einzelnen herkommt, wächst in universelle Liebe hinein, und ungesäumt bist du ein Liebhaber des Universums. Du bist ein Praktizierender von Liebe. Du hast gedacht, du seist der Liebe neu. Dein Herz wird zu einem Erkennungszeichen von Liebe, was in den Tag und in die Nacht hinein scheint. Deine Dienstmarke wurde die ganze Zeit poliert, selbst als du nichts davon wusstest.
„Liebe ist mein“, sagst du nun. Und sodann schleuderst du Liebe heraus, so wie du bei einer Hochzeit Orangenblüten oder am Altjahresabend Konfetti aus großer Höhe hinaus schleuderst. Du fängst an, Liebe hochzuwerfen, und es ist nicht von Belang, wo sie landet. Es zählt, dass du sie gibst. Es ist das Liebe Ausgeben, was Geltung besitzt. Im Handumdrehen hast du Liebe zu erübrigen.
Wie Bettler rufen Herzen aus: „Kannst du für mich zehn Cent erübrigen?“
Und dein Herz sagt: „Ja, hier, das ist für dich. Da hast du es.“ Und du gibst Zehner der Liebe und Diamanten der Liebe, und, noch bevor du es erkennst, funkelt die Welt vor lauter Liebe, alldies, weil ein einzelnes schieres Menschenseinswesen ein anderes liebte.
HEAVEN # 3682 – 24.12.2010 – The Holy Star
DER HEILIGE STERN
Jeder einzelne Tagesabend ist Heiligabend. Jeder einzelne Abend hat die Geneigtheit und das Vermögen an sich, Heiligabend zu sein. Es wird jeden Abend Heiligabend sein, sobald ausreichend viele Meiner Kinder sich wünschen, dass es so ist.
Es ist dafür typisch, dass ihr an dem einen vorgesehenen Weihnachts-Heiligabend alle eure Bitterkeiten und euer Übelwollen zugunsten von Wohlgefallen und Friede allen Menschen beiseite lasst, und somit ist er da, der Heiligabend. Dafür wurde geplant. Lichter wurden aufgesteckt und Socken gefüllt. Es ist ein Abend, auf den man sich sehr freut.
Ihr könnt jeden Abend so vorbereiten.
Ihr könnt ein Festmahl der Liebe vorbereiten.
Ihr könnt Adam und Eva sein, die sich an den Tisch setzen. Ihr könnt Ehemann und Ehefrau sein. Ihr könnt wie kleine Kinder sein. Ihr könnt in eurem Heim ein Festmahl der Liebe schaffen. Ihr könnt euch heute Abend zur Feier der Liebe und des Friedens, die am Kommen sind, einfinden. Ihr könnt sie hereingeleiten. Weswegen auf einen Feiertag warten, der erklärt wird? Erklärt euren eigenen Feiertag.
Falls ihr an einem Abend im Jahr feiern könnt, könnt ihr es zweimal im Jahr, oder zehnmal oder 365 mal im Jahr. Ihr. Ich meine euch. Euer Herz. Euer Sein. Euer Streben.
Lasst euer Herz den Hl. Nikolaus sein. Reitet mit euren Rentieren durch das Land, durch den Schnee und ebenso durch die Wüste. Geht durch die Schornsteine der Herzen hinunter. Hinterlasst euer Geschenk der Liebe. Bleibt unentwegt dran. Ihr könnt es bewerkstelligen, dass der Heiligabend das ganze Jahr währt und immer noch nicht zuende ist.
Wer unter Meinen Kindern hat all die Liebe, nach der er sich so sehnt, allem Augenschein nach für sich? Ah, warte aber nicht darauf, dass dein Herz gefüllt wird. Fülle andere Herzen aus deinem spärlichen Laden auf. Fange an und fülle die sich sehnende Welt mit Liebe aus deinem Herzen, und bald wird dein Herz von all der Liebe im Himmel überfließen, und du wirst die Welt füllen, sodass nunmehr mit Freude und Stimmigkeit geäußert werden kann: „All die Liebe in der Welt.“
Mit Sicherheit möchte die Welt mehr augenfällige und einleuchtende Liebe, als sie derzeit hat. Jemand war mit Liebe knauserig. Gerne hätte Ich den Gedanken, dass nicht du es warst.
Jedoch wie auch immer, sei jetzt mit Liebe großherzig. Lausche auf die Liebe in deinem Herzen und hinterlasse sie, wohin du auch gehst. Hinterlasse sie, wie du auf einer Türschwelle einen Kieselstein hinterlassen könntest, ein Andenken, dass Liebe da ist, und dass Liebe für einen Jeden, der vorübergeht, dagelassen wurde.
Ich habe dich mit einer Großzügigkeit an Liebe beschickt, und an dir ist es, sie abzuladen. Du sollst an diesem Abend und an jedem anderen Abend mit Liebe verschwenderisch sein. Ich sagte nicht: „Liebe schier, sobald du das Gefühl hast, dass Liebe aus deinem Herzen hervorbirst.“ Ich sage: „Liebe nun unter allen Gegebenheiten. Liebe einfach, um des Himmels willen, und höre nicht auf, Liebe zu geben. Du hast in deinem Herzen ausreichend Liebe, um die Welt zu nähren. Warte nicht auf einen besseren Tag. Warte nicht, bis du das Gefühl hast, jetzt sei es dir danach zumute. Liebe heute. Wässere den Garten Meiner Welt mit der Liebe aus deinem Herzen. Versetze dein Herz wieder in den Zustand der Liebe. Ich bitte dich, das jetzt zu tun. Bei Sonne oder Graupel, bei Regen oder Sonnenschein, lasse die Liebe aus deinem Herzen strahlen, sodass alle Herzen erwachen und sich bei dir zu einem Rundumlauf der Liebe einfinden.“
Hinterlasse deine Gaben der Liebe unter dem Weihnachtsbaum. Wo es keinen Weihnachtsbaum gibt, dort hinterlasse Liebe gleichwohl. Und wenn da ein Weihnachtsbaum steht, unter dem sich keine Liebe befindet, dann hinterlasse deine Liebe dort ebenso.
Geliebte, ihr seid nicht mehr länger allein für euch und allein für eure Familie. Ihr seid Teil einer größeren Familie.
Seid der Heilige Stern, der heute Abend in den Himmel scheint.
HEAVEN # 3683 – 25.12.2010 – Bells Are Ringing
GLOCKEN ERKLINGEN
Glocken läuten. Liebegeläut erschallt. Bei diesem Liebesfest klingen Glocken in den Herzen. Der Weihnachtstag ist ein Fest der Liebe. Er ist ein Christus-Tag. Ein Buddha-Tag. Ein Moses-Tag. Er ist ein Mohammed-Tag. Er ist alle Feiertage, unter welchem Namen sie auch rangieren. Ein Feiertag für alle. Einerlei welchen Namen der Feiertag trägt, er ist für alle.
Was lehrten all die Erhabenen? Sie lehrten den Frieden der Liebe, wie er sich in jedem Herzen rührt. Der Weihnachtstag ist ein um Vieles tieferer, brillanterer Valentinstag. Nennt ihn, was ihr möchtet.
Lasst in jedem Land rund um die Welt jeden Tag eine Liebesfeier ausgerichtet sein. Liebe ist wahrhafter Triumph. Das Ankündigen von Liebe ist wahrhafter Triumph. Heil dem König der Liebe, wer und wo er auch sein mag. Liebe ist das Königreich für alle. Liebe hat keine Grenzen, Geliebte. Genauso wenig solltet ihr sie haben. Löst all jene Grenzen auf, die in eurem Geist verstrebt sind. Sie beehren euch nicht. Grenzen würdigen euch nicht. Grenzziehungen tun das nicht. Beschränkung tut das nicht.
Die Erhabenen nahmen der Welt die Ketten ab. In aller Kürze – ebendies taten sie. Sie banden die Gebundenen los. Sie erlösten die Welt von ihren vorherigen Abgrenzungen. Der Mensch sollte frei sein zu lieben, so wie du frei bist zu lieben. Keine Regierungen im Namen von Absicherung mehr, um Grenzen einzurichten und aufrecht zu erhalten, die die Bürger der Welt einschränken und abstecken. Dies ist Meine Welt, und sie ist eure Welt. Niemand soll sie einzäunen. Die Welt ist kein Eigentum, das umzäunt gehört. Die Welt soll ein offener Zustand der Liebe sein. Niemand soll angekettet sein. Niemandem soll gesagt werden: „Hier, nicht aber dort.“
Dies ist Mein Land, und Ich rief es für alle aus. Sei ein Bürger der Liebe und öffne die Tore deines Herzens und der Welt.
Ihr seid hier in der Welt, um zu lieben. Ihr sollt niemanden einsperren, ganz bestimmt nicht euer eigenes Herz. Sei nicht abgerichtet, Menschenrechten gegenüber abgestumpft zu sein, nicht bei deinen eigenen und nicht bei denjenigen anderer. Du wurdest gleich wie jeder Mensch geboren, und du hast die gleichen Rechte wie jedermann.
Proklamiere am heutigen Tag dein Recht zu lieben. Unbenommen was Andere tun, du hast das unentäußerbare Recht zu lieben. Selbst wenn du dich in einem Verlies befindest, hast du das Recht zu lieben. Du hast das Recht, das zu sein, wer du bist, und das meint das Recht zu lieben. Niemand kann dir dieses Recht wegnehmen. Du bist der einzige, der dir jenes Recht wegnehmen kann. Liebe ist dir natürlich, und, unter jedweden Umständen, lautet deine Berufung lieben.
Der Heilige Christus tat dies sein Leben lang. Wenn er Kinder sah, liebte er. Wenn er Tiere sah, liebte er. Wenn er Unfreundlichkeit sah, liebte er. Wenn er fehlendes Erbarmen sah, liebte er. Wo immer er wandelte, er liebte. Er war ein Mensch der Liebe, und so sollt ihr sein.
Christus und all die Erhabenen waren keine Narren, indem sie liebten. Nicht lieben wäre töricht gewesen. Nicht lieben wäre sich ihrer Gott-heit versagen gewesen. Sie hielten ihre Gott-heit hoch. Sie waren Menschen, die liebten, wie Ich liebe. Sie verachteten jene nicht, deren Sicht minder war als die ihrige. Noch auch müsst ihr diejenigen verachten, die in der Liebe weniger mit Glück versehen sind als ihr. Haltet euer Herz frei zu lieben. Weil ein Anderer sein Herz einsperrt, bedeutet nicht, dass du das gleiche tun solltest. Setze dein Herz frei, und andere Herzen werden mithin befreit.
Die Liebe der Erhabenen dauert fort. Sie hörte niemals auf. Deren Liebe betritt jetzt dein Herz. Lasse sie ein. Lasse sie bleiben. Sei stets dankbar, dass du jemand sein kannst, der lieben kann, denn darum geht es, was du ersucht bist zu tun. Ein jeder Mensch wird aufgesucht, zu lieben. Ich wende Mich an dich, zu lieben. Sei Liebe.
HEAVEN # 3684 – 26.12.2010 – Traversing Heaven
DEN HIMMEL DURCHKREUZEN
Ob nun durch Krankheit, ob nun durch Gesundheit hindurch, du und Ich sind Eins. Durch alles hindurch, einerlei worum es sich handelt, ohne Hinsicht auf irgendwas, du und Ich gehen gemeinsam als Eines durch grüne Wiesen. Anstatt dich auf deinen verwundeten Zeh oder dein schmerzendes Herz zu konzentrieren, richte dich auf das Einssein von Uns. Weise ab, was nicht wahr ist. Unsere Verbundenheit ist wahr. Krankheit und all die anderen Ablenkungen von der Wahrheit sind nicht zutreffend. Ich möchte dich lehren, dich selbst von dem Überwiegen des weltlichen Lebens, das dich in seiner Knechtschaft hält, zu heilen.
Bekomme deinen Geist von allem los, was dein Herz unterhöhlt. Bekomme dein Herz und deinen Geist zu Unserem Einssein, denn das Einssein, das Ich BIN, und das Einssein, das du BIST, tragen UNS, Hand in Hand, durch das Universum. Du bist nicht versehrt. Du hast keine Behinderung. Gewähre dir das Vermögen, Gefälligkeiten entgegenzunehmen. Wohltaten sind dein, sie an dich zu nehmen. Koste sie. Lehne Stolpersteine ab. Schreite über sie hinweg. Ebenen Weges oder holprigen Geländes, Wir halten Uns an der Hand und Wir fliegen hoch. Unser Eines Herz ist gewärtig, nicht als ein Gehstock, sondern wie die Freiheit, dem Leben zu lauschen und über den vermeintlichen Wolken in die Höhe zu steigen. Nichts soll dem Sonnenschein Unserer Liebe in den Weg geraten.
Über allem und jedem, sei Meiner eingedenk. Halte deine Aufmerksamkeit auf Mir, auf Uns. Halte deine heilige Aufmerksamkeit davon weg, was deinen Flug zum Zentrum der Sonne beeinträchtigen kann. Beseitige die Gewichte, die die Behaglichkeit des Fluges einschränken. Du bist eine Person des Lichts, und vergiss das nicht. Du bist licht-beflügelt, und du hast ein schönes Lied zu singen und zum Vernehmen zu bringen, du hast ein schönes Lied von dem Bergwipfel deines Herzens herunter widerzuhallen.
Dein Leben ist nicht beklagenswert. Da ist nichts zum Lamentieren. Ich bin bei dir, und du bist bei Mir, und gemeinsam durchmessen Wir den Sonnenschein. Wir fliegen auf den Strahlen der Sonne. Wir sind leichtfüßig, denn Wir sind auf nichts angewiesen, um die Lieblichkeit des Lebens zu umspannen. Sicher, du kannst ohne Flügel fliegen. Allemal fliegst du derzeit von profanem zu hellem Licht.
Was wird hier benötigt? Wessen bedarf man, unterdessen alles bereits Unser ist? Du wirst sagen, du brauchest Geld oder Liebe, alldieweil du den Schatz des Lichtes Meines Herzens, und das deine im Meinigen, ausgiebig in deinem Herzen festgeschrieben hast. Helles Licht überflügelt die Lichtgeschwindigkeit. Geliebte, nehmt Räson an, und erklärt euch frei von allem, was euch eurer Vorstellung nach durch eure eigenen Gedanken gefangen hält. Euer Urteilsspruch wurde vor langer Zeit umgewandelt. Eure Bußdauer war nicht euch zugeordnet. Ihr dachtet, sie wäre das. Jetzt, jetzt im Augenblick seid ihr frei. Jetzt soeben reitet ihr wie ein Seepferd auf den Sternen und macht ringsum aus ihnen Sonnenschein.
Du befindest dich auf deinem Weg. Du durchkreuzt den Himmel. Lasse deinen Geist aufschließen. Er hat sich in der Vergangenheit verfangen und mummelte immer und immer wieder einen Singsang der Sorge, den du zu psalmodieren nie angelegt warst. Ein Wechsel in der Stimmung ist lange überfällig. Schlüpfe in die Gunst dessen, wo du bist und was du bist. Du bist Liebe auf einem Trommelwirbel, und du bist der Regisseur des Universums. Du bist nicht mehr länger planlos. Jetzt machst du die Musik, die sich die Welt ausbittet, die du dir gewünscht hast, und es ist an dir zu singen. Es ist Mein Gesang, den es dir gilt zu singen. Summe ihn jetzt, und hernach schwellst du vor lauter Freude an ihm an. Sei ein Sänger des Tons und ein Jeder wird der gleichen Liedweise zuhören, die inwendig in jedermann schwingt. Singe jetzt dieses Lied. Singe einen schönen Ton. Singe für Mich. Singe für dich. Singe für alle. Singe.
HEAVEN # 3685 – 27.12.2010 – On the Road of Life
AUF DER STRASSE DES LEBENS
Was sagt ihr Geliebte? Was ist in eurem Herzen, was gesagt werden möchte? Was möchtet ihr Mir heute gerne sagen? Was von eurer Sorge und was von eurer Freude, und was von euren vermeintlichen Zuwächsen und angeblichen Einbußen möchtet ihr gerne mit Mir erörtern? Welcher Sache sucht ihr beizukommen, und welcher nicht?
Lasst euer Herz der Welt und euch ein Balsam sein. Ein Herz braucht keine Purzelbäume zu schlagen. Es kann ruhig sein. Ihr müsst nicht auf Angespanntheit aus sein. Ihr müsst keine Hoch und Runter haben. Habt an deren Stelle Gleichmut.
Das Leben scheint euch beide Seiten der Medaille zuzureichen. Scheinbar ist es unmöglich, das eine ohne das andere zu haben. Gleichwohl könnt ihr euch geschmeidig, und nicht barsch fühlen. Ihr könnt die Ruhe selbst sein. Möchtet ihr das nicht sein? Vielleicht nicht. Ich bin nicht sicher, dass es euch um Gelassenheit gegangen ist. Ihr könnt ja gar auf Erschütterung und Emotionen aus gewesen sein.
Das Leben ist, natürlich, kein Stillleben. Ihr krault durch das Leben, und doch könnt ihr bei alledem unerschüttert sein. Wie ein Stapel Karten könnt ihr durcheinander gemischt werden, allerdings seid ihr das Licht des Lebens, und ihr könnt es unter allen Umständen scheinen. Was gibt es da für Mich mehr zu sagen?
Wenn dir klar ist, du hast die Wahl, auf der Straße des Lebens ein Leuchtfeuer zu sein, wieso solltest du dir dann auf der Erde etwas Minderes auswählen mögen? Es muss so sein, du hast dich für Aufstand und betroffene Verwirrtheit entschieden, insofern als es das ist, was du hast. Du hattest womöglich das Empfinden, Unannehmlichkeit sei dir unterschoben worden, alldieweil du es bist, der ja die Wahlen trifft. So wie die Welt das sieht, bist du außerstande, dir das Wetter auszusuchen. Nichtsdestotrotz kannst du entscheiden, ob du beim Rausgehen einen Schirm mitnimmst oder nicht, oder ob du im Bett unter der Decke bleibst, oder, du kannst dich entscheiden zu denken: „Was soll das ganze Jammern ums Nasswerden? Es ist unumgänglich, neuer Sonnenschein oder trockene Handtücher werden mich immer wieder trocken bekommen. Ich bin nicht das Fabrikat des Wetters.“
Dir ist es nicht, in höherem Maße der Spielball des Wetters zu sein als die sich schnell drehende Spitze des Spielzeugkreisels des Lebens. Das Leben mag sich drehen, trotzdem bist du jemand, der stillstehen kann. Wie ein großes Schiff kannst du auf dem Kurs bleiben. Du kannst die Wellen des Lebens reiten und lächelnd herauskommen. Das ist heute Mein Ratschlag an dich. Komme lächelnd heraus.
Was ist Leben anderes als im Ozean surfen? Du möchtest ja gerne, dass Wellen herankommen, und du möchtest gerne voller Freude und dankbar über sie reiten. Nimm das Leben im selben Geist, und habe Spaß mit ihm. Das Leben ist ein Kilometer in der Minute schnell. Schneller als jede Welle – es hat dich nicht zu besiegen. Sei Seite an Seite mit dem Leben. Es ist dein Kamerad. Dein Freund. Küsse dem Leben die Hand. Während du auf der Erde in einem Körper weilst, ist das Leben dein bester Freund, das heißt, abgesehen von Mir.
Immerzu hast du Mich, ohne Rücksicht aufs Wetter. Du hast Mich.
Mich haben meint, du hast Mittel inne. Ich bin deine Ressource. Mache von Mir Gebrauch. Ich bin dein, um von dir nachgefragt zu werden. Ich bin der Flaschengeist deines Herzens, hinwiederum bist du der Erfüller deiner Wünsche. Öfters werde Ich deine erfüllten Bestreben unter der Tür durchschieben, und da bist du dann, vom einen Ohr zum anderen am Lächeln. Und sobald deine erfüllten Bestreben Zeit in Anspruch nehmen, bis sie herbeikommen, brauchst du im Leben immer noch nicht zu stocken, um dich sozusagen schadlos zu halten. Renne mit dem Leben entlang, und bemustere seine Waren. Wen kümmert’s, aus welchem Metall ein Pott gemacht ist, du kannst immer noch in ihm kochen. Du kannst in jedem Topf prächtige Mahlzeiten zustandebringen. Egal was das Leben zu irgendeinem Zeitpunkt auch sein wird, du kannst es leben und es ohne Weiteres leben. Unter dieser gegebenen Wahlmöglichkeit, wieso solltest du ebendies nicht tun mögen?
HEAVEN # 3686 – 28.12.2010 – To Be Generous
GROSSHERZIG SEIN
Zum größten Teil wisst ihr durchaus, den rechten und edlen Weg zu beschreiten. Ihr wisst, was großherzig ist und was nicht. Euch ist es geboten, edelmütig zu sein, Geliebte. Ihr könnt durchaus die Meinungen Anderer respektieren. Ihr müsst nicht eure Meinungen vor jene Anderer stellen.
Öfters werden Meinungen als Fakten ausgegeben. Sie sind keine Fakten. Sie sind Meinungen. Es ist indes Tatsache, dass ihr Meinungen habt, und dass ihr von ihrer Verlässlichkeit überzeugt seid, solange ihr es seid. Ihr wisst nicht fortwährend, was euch motiviert. Ihr wisst nicht immer, welchen Mustern ihr verfallen seid. Eure Gedanken sind nicht immer originär. Meistens sind sie es nicht. Öfters sind sie wie Blätter, die an einem dünnen Faden an einem Baum hängen.
Was meint das, dass es euch angelegen sei, den rechten Weg zu beschreiten? Das meint, ihr seid nicht ichbezogen. Es meint, ihr seid uneigennützig.
Schaut euch die wenigen wirklich glücklichen Menschen an, die ihr kennt. Sie denken nicht dauernd an sich selbst. Sie denken an Andere, und dies bildet einen beträchtlichen Schlüssel zum Glück. Derart viel an dich selbst denken ist keine gute Idee. Das ist nicht großherzig.
Ihr werdet auf der Erde geboren, um zu dienen. So wie ihr dienstbar seid, so ist weniger Aufmerksamkeit auf euch selbst zugegen. So wie ihr dient, ist weniger Zeit, an euch zu denken. So wie ihr dient, vergesst ihr euch sogar eine Zeitlang, und so seid ihr gesegnet.
Habt ihr nicht für euch gehamstert und euch aus Anderen nichts gemacht? Habt ihr nicht dann und wann ein Essenssortiment in den Kühlschrank gestellt, es für euch gesichert, es Anderen nicht angeboten? Habt ihr euch nicht, noch mehr als das, Anderen zimperlich abgeschlagen? Habt ihr euch nicht auch irgendwo in einem Kühlschrank aufgehoben, im Wartestand auf besondere Anlässe oder verdienstvolle Menschen, zu denen ihr euch dann herausziehen würdet, da ihr sie als wert erachtet? Ihr habt Menschen herausgelesen, und Andere nach hinten in die dunklen Höhlen eures Herzens gestellt.
Beurteilung, Beurteilung, Beurteilung.
Beurteilung piesackt die Freigiebigkeit und untergräbt sie. Ihr bemesst eure Freigiebigkeit. Ihr teilt sie zu. Ihr hortet sie. Ihr unterhöhlt euch selbst, Geliebte.
Das Ego entscheidet, euer Herz Anderen zu versagen. Das Ego überreicht euch allerhand Gründe dafür. Es sagt euch, dass ihr euch in Not befindet. Es sagt euch, dass ihr euch um euch selbst kümmern müsst. Es sagt euch, dass ihr euch selbst zu wehren habt. Es sagt euch, dass Andere draußen sind, um von euch etwas wegzunehmen. Es sagt euch, dass Andere rasch dabei sind, euch etwas zu entwenden, und wieso bloß solltest du denn da anders sein? Das Ego sagt euch, Geben habe euer eigenes Vorrecht zu sein. Ihr habt gedacht, ihr hättet aus euch selbst heraus an das Geben zu denken, und ihr hättet großherzig sein zu wollen. Geliebte, ihr werdet euch durchaus darin zu unterweisen haben, freigiebig zu sein, denn die Welt hat euch gelehrt, dem Eigennutz den Vorrang einzuräumen.
Durch Großherzigkeit seid ihr reicher. Ihr entwickelt euren Geist. Werdet zu einem großzügigen Geber, der sich mit den Gründen, zu geben, befasst, und nicht mit den Gründen, es nicht zu tun. Dem, was euch die Welt und euer Ego gelehrt hat, zum Trotz, es gibt keine Provision beim Versteifen eures Herzens.
Und jetzt kommt der heftige Teil. Ihr habt euch nicht nur zu lehren, wie geben geht, ihr habt euch zu lehren, wie geben ist, ohne einen Rückfluss zu erhalten. Es ist nicht Geben, wenn ihr an die Dankbarkeit denkt, die ihr bekommen werdet, oder an die Geschenke, die euch in Erwiderung zufließen werden. Das ist nicht Geben, Geliebte. Das ist Feilschen, Geliebte, und es zeitigt euch kein Glück. Damit rechnen, dass an euch eine Zurückzahlung erfolgt, macht euch zu einem Rechnungseinnehmer. Ein Rechnungseintreiber hat notwendigerweise ein verschlossenes Herz, ein mathematisches Herz, ein Herz voller Sollposten, einen Geist, der am Arbeiten, und ein Herz, das gereizt ist.
Seid drei Mal am Tag freigiebig. Lasst eure Großherzigkeit strömen, und vergesst sodann, was ihr gegeben habt. Es war ein Hungerlohn, ein Almosen.
HEAVEN # 3687 – 29.12.2010 – A Lamp in the World
EINE LAMPE IN DER WELT
Denkt lieber daran, was ihr habt, es zu geben, als daran, was ihr braucht. Denkt lieber daran, was ihr habt, als daran, was ihr nicht habt. Bekommt euren Geist von euren wehen Stellen weg. Ihr habt einen machtvollen Geist. Setzt ihn ein.
Egal was ihr tut, habt kein Mitleid mit euch. Einerlei wie viele Gründe vorhanden sein mögen, dass ihr euch selbst bemitleidet, lasst all jene Gründe los. Euer Geist hat andere Dinge, um daran zu denken. Bestimmt findet ihr nicht, es sei zu eurem Vorteil, euch zu bemitleiden. Es ist besser, Gründe zu finden, euch an euch zu freuen. Sucht und findet, Geliebte.
Es muss etwas Vorteilhaftes an eurem Selbstmitleid sein, anderenfalls würdet ihr es nicht haben. Es liegt hingegen kein echter Vorteil darin, eure Aufmerksamkeit auf euch oder die Aufmerksamkeit Anderer auf euch zu lenken, ausgenommen, ihr habt Genuss am Selbstmitleid und an der Fassungslosigkeit anderer Menschen. Diese Art Genuss ist eigensüchtig. Ich bitte euch, euch selbst leid tun los zu lassen, denn Selbstmitleid schreckt eure Entwicklung ab.
Sich selbst leid tun ist einem Schwein gleich, das im Matsch herumsuhlt. Es holt aus dem Matsch das größte Vergnügen heraus, was es kann. Du bist ein Menschenseinswesen. Du hast aus dem Schlamm herauszukommen, nicht in ihm zu verbleiben. Es liegt keine Tugend darin, sich in Mitleid über sich selbst oder über jemanden zu suhlen. Mitleid ist ein Pfropfen. Dir gilt es, voranzuschreiten.
Es gibt Menschen in der Welt unter derartigen Bedingungen, dass sie auf die Anlässe neidisch wären, dich selbst aus all den Beweggründen, die du diesbezüglich ausgibst, zu bemitleiden.
Das Leben stellte sich nicht so heraus, wie du es wolltest. Das ist keine Tragödie.
Wenn du auf einem Nagelbett schläfst, stehe auf und mache dich von dem Bett herunter. Komme von der Stelle heraus, wo du deine Gedanken über sie selbst hast nachsinnen lassen.
Du hast vielleicht das Gefühl, mit der einen Hand gebe das Leben und mit der anderen nehme es weg. So scheint es dir, und jetzt musst du dir ein anderes Denken übereignen.
Es ist hart, einen guten Gatten zu verlieren. Es ist schwer, niemals einen solchen gehabt zu haben. Einmal, da warst du jung, jetzt bist du alt. Früher hattest du liebevolle Eltern oder nicht liebevolle Eltern: Das alles können beim Namen genannte Einbußen sein. Du musst zu anderem Denken gelangen. Du musst an Segen denken, denn in einer jeden Lage warten Segnungen auf dich.
Deine Umstände sind keine Bestrafung. Denke niemals, dass du derzeit bestraft wirst. Das macht dich zu einem selbsterklärten Opfer des Lebens. Das möchtest du nicht sein. Du bist nicht die Beute des Lebens, genauso wenig ein Opfer von ihm. Niemals warst du das.
Vor dir befindet sich vielleicht nicht das Festmahl, was du wolltest, und doch musst du etwas essen. Du magst die Liebe nicht gehabt haben, die du gerne gehabt hättest, dennoch hattest du Liebe.
Nach je mehr Liebe du lechzt, umso mehr Anlässe sind dir zueigen, zu geben. Gib Liebe. Gib sie in Winkeln der Welt. Gib sie in den Nischen deines Herzens.
Selbst wenn du in einem Hospital ans Bett gebunden bist, gib Liebe. Selbst wenn dies dein letzter Tag auf Erden ist, gib Liebe. Selbst wenn dir noch eine Minute auf der Erde bleibt, gib Liebe. Mache für jemanden das Leben schöner. Mache es für dich angenehmer, indem du dich von dem aufgehäuften Empfinden der Ermangelung entfernst. Du hast das Leben nicht verpasst. Du hattest Leben. Du hattest es. Du hattest die großartige Sache namens Leben. Ohne Leben ist nicht auszukommen. Das Leben auf der Erde kann vorüber sein. Die Liebe indes ist stets lebendig, und sie war stets am Leben. Komme nicht ohne Liebe aus. Entreiße sie deinem Herzen und hänge sie wie eine Lampe in die Welt.
HEAVEN # 3688 – 30.12.2010 – The Growth of Love
DAS WACHSTUM DER LIEBE
Ja, Ich rede zu dir, zu Meinem Einen Kind in der Form zahlreicher Kinder. Zu wem sollte Ich denn reden mögen, wenn nicht zu dir, der du in Meinem Herzen der Liebe bist, der du immerzu in Meinem Herz pulsierst, der du stets die aufblühende Frucht an Meinem Weinstock, der du stets Mein Augapfel bist. Ja, du bist es, zu dem Ich rede. Es gibt sonst niemanden.
Ich spreche immerfort im Hintergrund. Meine Stimme hallt rund um die Welt wider. Meine Stimme wird auch als Liebe bezeichnet, und es ist Liebe, die Ich wie Süßigkeiten zu Halloween, wie süßes Wasser, wie Sonnenschein auf welligen Hügeln, wie ein Lächeln auf deinem Gesicht darreiche, und deine Augen wandten sich zu Mir und zum Himmel, der Bleibe Meines Herzens, hoch.
Meine Liebe hat kein Urteil. Wo Liebe zugegen ist, gibt es kein Bedürfnis nach Beurteilung. Beurteilung sagt Nein. Ich sage Ja. Ich sage, du bist Meine Schönheit auf Erden. Du bist der Nutznießer Meines Herzens. Mein Herz steht zu deiner Verfügung. Hier ist Meine Liebe. Nimm sie. Nimm sie zum Herzen. Meine Liebe ist tatsächlich regelrecht die deine. Nimm alles, was du möchtest. Nimm all Meine Liebe, und es wird immer noch mehr geben. Es ist dein Göttliches Recht, an Meiner Liebe teilzuhaben, sie zu verzehren, sie zu verstrahlen, sie auszuteilen, sie zu scheinen, sie auszuströmen, sie insgesamt rund um dich herumzufunkeln. Meine Liebe ist nicht einmal auf Anfrage hin. Meine Liebe ist zum Nehmen. Meine Liebe befindet sich nicht in einem Behälter für Almosen. Meine Liebe ist nicht Mildtätigkeit. Genauso wenig Auszahlung. Von Anfang an war dir Meine Liebe gegeben. Sie ist die deine. Meine Liebe überspült dich. Meine Liebe ist tief genug, damit du in sie eintauchst. Meine Liebe ist tiefer als der tiefste Ozean. Tauche in sie ein. Sie ist für dich.
Liebe ist der süßeste Schatz des Universums, und sie ist dein, ist insgesamt die deine, um mit ihr zu tun, was du möchtest. Ich mache den Vorschlag, du gibst sie ohne Urteile aus, nicht anders als Ich Liebe zu der deinigen mache. Pflege mit der Liebe Umgang, und teile sie so aus, wie ein Vogel einen Gesang trällert. Lasse Liebe deine Manier zu reden sein. Lasse Liebe dein Auftreten und Benehmen sein. Liebe, sage Ich. Liebe. Verschütte Liebe. Atme Liebe. Atme Liebe ein und hauche Liebe aus. Mit jedem Atemzug, liebe. Alles andere ist eine Zeitverschwendung, bis darauf dass alles andere dich zur Liebe zurückführen wird, wo du deinen Ausgang genommen hast. Dies ist Liebe, von der Ich zu dir spreche. Ich gebe dir einen Zugriff auf sie. Auf diese Weise führst du Liebe mit dir, und auf diese Weise trägst du Liebe aus, und auf diese Weise kniest du dich hin, um zu lieben und um sie aufzusammeln, nicht um sie zu scheffeln, sondern um sie zu verteilen, so wie die Sonne ihr Licht verstrahlt. Du bist der Sonnenschein Meiner Liebe. Du zündest das Licht an, das bereits entzündet ist. Du erinnerst die Welt an das Licht, in der Ich sie halte. Du bist der Glitzerer der Welt.
Alles ist bedeutsamer, als du ihm Glauben schenkst, alles außer Liebe, soll das heißen. Liebe ist die bedeutendste Erfindung, die der Menschheit, den Engeln und Gott kundgetan ist. Es gibt keine andere Erwiderung als Liebe. Alleinig Liebe genügt. Liebe ist das einzige, was genügt.
Auf wie viele Weisen kann Ich über Liebe reden? Auf wie viele Weisen kann Ich lieben? Auf wie viele du? Auf wie viele Weisen möchtest du lieben? Auf so viele Weisen, wie es das aushält, möchtest du lieben. Du bist vorherbestimmt und eingebunden, Liebe mit dir zu nehmen, wohin du auch gehst oder wohin du auch nicht gehst. Liebe ist wild wuchernd. Liebe ist kein Fimmel. Liebe ist hier, um zu bleiben und überall anzulanden. Liebelosigkeit existiert nicht. Kehre dich nicht von der Liebe ab. Probiere sie in der Größe an, und sieh zu, wie sie zunimmt. Das Wachstum der Liebe ist gewaltig, Liebe, die sich kreuz und quer abfedert. Sieh die Liebe hin und her prallen.
HEAVEN # 3689 – 31.12.2010 – Great Intentions
GROSSE VORHABEN
Insofern als Zeit nicht existiert, hat es nie ein Neues Jahr gegeben. In einer anderen Sicht darauf – es stand immer ein Neues Jahr an, seinen Anfang zu nehmen.
Jedenfalls ist dies in den Bezügen der Welt der Vorabend eines Neuen Jahrs. Und dies ist ein verheißungsvolles Jahr, denn es ist heute Nacht in der Welt der Anfang einer neuen Nicht-Zeit. Ihr befandet euch immerfort auf dem Scheitelpunkt des Anbeginns. Was beginnt ihr mithin dieses Jahr?
Tut euch mit Mir in großen Vorhaben für die Welt zusammen, der es nach bedeutsamen Dingen ist. Tut euch mit Mir in großen Vorhaben für eine aufstrebende Welt zusammen. Es gibt keinen guten Grund, weswegen die Welt nicht das sein kann, wonach du und Ich trachten, dass sie es sei.
Wir können alles haben, was Wir wünschen. Tatsache ist, die Welt kommt zum Vorschein gemäß der Gedanken in der Welt. Begreife die Eifrigkeit deiner Gedanken, und erstrebe mehr, und strebe höher.
Sofern die Welt nicht von der Art ist, wie du sie möchtest, hast du nicht ausreichend begehrt. Begehre mehr. Setze den Vorsatz der Welt fest. Richte das Ruder aus. Die Welt kann ausschließlich das sein, was du ansagst, sie könne es sein. Sage, dass die Welt schön ist, dass sie Gott-dienstbar, großzügig, freundlich, liebenswürdig ist, und ebendas wird die Welt sein. Die Welt ist das, was du sagst. Die Welt möchte sein, wie du es sagst, dass sie es sei. Du bist der Begrenzung-Setzende, oder du bist derjenige, der die Schranke hochhebt.
Die Welt ist jeden Tag neu. Jeden Tag hast du eine neue Chance bei ihr. Mache dieses Jahr zu einem Jahr froher Kunden. Mache dieses heraufkommende Jahr zu dem Jahr, was du immer wolltest, nicht bloß für dich, sondern für alle. Dem gemäß, was du für Jene begehrst, die du als die letzten unter Meinen Kindern erachten magst, fällt die Frucht aus, die du pflanzt. Nimm Andere mit in Betracht. Obschon da Ein Ozean ist, fahren zahlreiche Schiffe auf ihm. Mögen doch alle Schiffe zur Zufriedenheit ihrer Herzen verkehren. Möge doch dieses Jahr für Alle eine gesegnete Reise sein.
Du wirst denken, dass Weltangelegenheiten von jemand anderem abhängig seien. Sofern du das meinst, ist dir die Macht der Gedanken, einschließlich der deinen, in Vergessenheit geraten. Deine Gedanken sind machtvoll. Preise sie. Preise das neue Tagen der Erfüllung aller Bestreben. Preise im Voraus. Das tut ihr am Silvesterabend. Preist in eurem Herzen. Begeht ein gutes Leben auf der Erde für alle feierlich. Preist alles, was möglich ist.
Heute Abend setzt ihr den Tenor für die heraufkommenden Tage und Nächte, die sich in das vermengen, was ihr ein Jahr nennt. Ihr wisst, dass ein Jahr bloß eine Minute ist, oder etwa nicht? Wohin ging das letzte? Ihr habt es soeben gefeiert. Ihr habt euch gerade daran gewöhnt, 2010 zu schreiben, und nun müsst ihr euch daran gewöhnen, 2011 zu schreiben. Illusionäre Zeit marschiert voran. Ihr Schritt ist zügig.
Selbst obschon Zeit nicht existiert, schreibst du sie. Es gibt ganz und gar keine Zeit, hingegen weist sich Ewigkeit aus. Auf der Ewigkeit ist Gekritzel. Es gibt Sturzfluten und Dürren. Was bloß hat es im Leben in der Welt nicht gegeben?
Und nun, was möchtet ihr gerne, dass es das Leben sei? Das ist die Frage. Wünsche dir Leben, das alles sein kann, was es sein kann. Wünsche dir, alles zu sein, was du bist. Lasse das wahre innere Du an die Oberfläche gelangen. Lasse das Innere und die Oberfläche ein und dasselbe werden. Lasse dem Leben auf Erden keine Abschreckung davor, all das zu sein, was es zu sein vermag, zugegen sein. Du bist der Leiter des Lebens. Du bist nicht einfach ein Passagier. Du bist der Fahrer. Du bist derjenige, der über das Universum in See sticht.
Theodore Edel
Institut im Rathaus dient der ostdeutschen Musik, Bensberg (02202 14-1301 ) >> nein! … Stadtarchivar Dr. Esser möchte sich per E-mail melden … 02202 142208 >> zuständig ist definitiv: Bernward Speer, Auf der Höhe 26a, 51429 Bergisch Gladbach,
Tel. 02204/51728, bernward.speer@gmx.