HEAVEN # 3690 – 1.1.2011 – Happy New Year from God

GLÜCKLICHES NEUES JAHR VON GOTT

Hier ist er. Der erste Tag eines Neuen Jahrs. Wieso, er sieht aus wie jeder andere Tag. Es ist Winter oder Sommer. Es ist Tagesanbruch. Ein Wetter ist da, ein Radio, das Wettervorhersagen sendet. Es gibt Uhren, die ticken, und Uhren, die still sind. Wo sind die Kuckucksuhren hin?

Dies ist ein grandioser Neujahrstag. Er hat sich für dich für die Ewigkeit bereit gemacht. Dies ist das Jahr, auf das du gewartet hast. Warte nicht mehr länger auf es. Es ist hier. Der Tag, nach dem du dich gesehnt hast, ist hier. Er ist jetzt soeben hier. Er ist ein schöner Tanzboden, der für dich vorbereitet ist. Alles, was du zu tun hast, ist aufstehen und auf ihm tanzen. Bist du parat?

Alles ist hier. Alles was du dir auch wünschen könntest, ist hier. Alles liegt zu deiner Auswahl hier. Tatsächlich, du hast dir dieses wundervollste Jahr deines Lebens ausgesucht. Ja, es ist hier, und du bist hier, und was kann fehlen? Dies ist das Jahr, bei dem deine Träume Wirklichkeit werden. Deine Träume werden dir auf einem Silbertablett serviert. Deine Träume sind Cocktailhäppchen. Du fragst nach ihnen, und sie werden dir gereicht. Du servierst sie dir selbst, das verstehst du. Oh, ja, nagut, mit ein wenig Beihilfe von Mir. Dir war nach all dem Guten, was auf Mein Betreiben hin herbeikommen soll.

Jetzt sporne Ich dich an, aufzustehen und dich bei der Pracht, die Ich für dich ausgelegt habe, zu Nutze zu machen.

Es ist keine Schnitzeljagd. Alles liegt stracks auf dem Tisch. Bedient euch selbst. Es gibt nichts, was ihr, Geliebte, nicht haben könnt, ausgenommen Egoismus. Eigennutz, das könnt ihr nicht haben. Wie kann man das erklären? Uneigennützigkeit könnt ihr genauso wenig haben. Sie ist kein Sachverhalt. Wie kann Eigennutz oder Uneigennützigkeit zugegen sein, unterdessen Liebe herrscht? Liebe geben ist das gleiche wie euch selbst bedienen. Es gibt für euch oder sonstwen keine bessere Dienstleistung. Dass ihr liebt, danach verlangt es Mich zuvorderst. Dass Ihr liebt, das ist Mein Neujahres-Vorsatz. Dass ihr liebt, ist, was Ich Mir immer gewünscht habe. Ihr müsst darum gewusst haben.

Vom ersten Augenblick an, als Ich dich sah, wusste Ich, du warst derjenige, der Liebe gibt. Da wusste Ich, du bist die Sonne, die der Welt beim Wachsen, Erblühen und Tragen von Früchten mannigfaltiger Art zur Hilfe ist. Ich sah dich, und Ich wusste, du warst gut und die Welt war gut. Sie ist gut, und jetzt bist du dabei und machst sie zu einer Welt voller prächtiger Liebe. Du wirst Liebe polieren und sie zum Glänzen bringen. Du wirst die Welt anleuchten und Mein Gesicht überall sehen, denn natürlich ist es so, Ich bin das Gesicht der Liebe.

Dies ist das Neujahr Gottes. Selbstverständlich bin Ich der gleiche wie eh und je, und doch ist dies das Neue Jahr Gottes. Dies ist das Jahr, in dem Meine Wünsche erfüllt werden. Dies ist das Jahr, bei dem Ich Mich zurücksetzen und dir die Welt überlassen kann, und bei dem Ich imstande bin zu sagen: „Es ist gut.“

Dies ist das Jahr, bei dem Ich in einer Wolke liegen, bei dem Ich hochschauen, und zu Meines Herzens Zufriedenheit hochschauen kann. Ich habe euch viele Male gebeten, Mich nach oben schauend in den Blick zu nehmen, und jetzt schaue Ich zu euch hoch. Ich lehne Mich zurück, und Ich schaue zu euch hoch, denn ihr bewegt den Himmel voran.

Ihr seid Meines Herzens Trachten, und ihr seid die Erfüller eines jeden Meiner Träume. Meine Träume sind nie vergebens. Sie werden stets Wirklichkeit, und ihr seid diejenigen, die Meine Träume Wirklichkeit werden lassen. Die ganze Zeit habt ihr gedacht, Ich sei es, Der der Erfüller der Träume ist, und jetzt bringt ihr in Erfahrung, dass ihr es seid. Du bist der Traum, und du bist derjenige, der Träume Wirklichkeit werden lässt.

Glückliches Neues Jahr.

HEAVEN # 3691 – 2.1.2011 – Like a Group of High-Flying Kites

WIE EINE GRUPPE IN DER HÖHE FLIEGENDER DRACHEN

Liebe ist da, die alles Verstehen übersteigt. Alles überflügelt das Verstehen. Suche nach Verstehen ist Suche nach erfassender Liebe. Euch verlangt es nicht nur nach Liebe. Euch ist es danach, sie mit eurem Geist ebenso wie mit eurem Herzen anzupacken. Der Geist möchte über Dinge Bescheid wissen. Gleichwohl, er ist außerstande, sich der Schwesternschaft der Liebe anzuschließen. Nur das Herz vermag das.

Das Herz hat in der Schwesternschaft der Liebe Mitgliederstatus. Der Geist andererseits ist lieber tief in Gedanken als in der Liebe. Und doch ist der Geist gedrungen, Liebe zu erfassen zu versuchen, sie zu umreißen, sie zu meistern, sie zu beherrschen, sie auseinander zu nehmen, zu testen, sie zu zerlegen und zu ermitteln, was Liebe zum Ticken bringt.

Wie versteht der Geist etwas? Er rechnet aus, kann es indes kaum bis zur Ziellinie schaffen. Natürlich gibt es bei der Liebe keine Ziellinie.

Was gibt es an der Liebe zu begreifen? Es ist besser, zu lieben, als zu verstehen. Das ist besser. Kann das Unendliche mittels des endlichen Geistes erfasst werden? Das Herz hat den Vorzug, unendlich zu sein. Seine Reichweite ist unendlich. Der Liebe sind keine Grenzen zueigen. Doch, in der Welt, da scheint die Liebe einen Anfang zu nehmen und anzuhalten, auf Start und Stopp. Objekte der Liebe mögen beginnen und aufhören, eine aufhörende Liebe aber gibt es nicht. Der Geist befindet sich in heißem Verfolg der Liebe, der unhandhabbaren Liebe. Liebe ist ihr eigener freier Beauftragter. Liebe deckt alles ab. Liebe ist kein Reporter. Liebe ist ein Einsauger, und Liebe befährt die Gleise. Liebe ist kein Deuter. Liebe ist ein Versteher, indes zielt sie nicht aufs Verstehen ab. Liebe sucht ihre Ungebundenheit auszuweiten und an Küsten jenseits von sich selbst anzulangen, und anzulangen, und anzulangen. Liebe ist unausweichlich. Sie ist ein Weltreisender.

Der Geist ist mehr wie ein Wühler und Drängler. Er möchte zu Schlussausführungen gelangen. Das Herz möchte niemals abschließen. Das Herz ist stets auf abwärts und aufwärts und nimmt, wie eine Gruppe hoch fliegender Drachen, andere Herzen mit. Der Geist ist inselartig. Er ist flatterhaft.

Lasst Uns zu einem Einvernehmen über das Herz und den Geist gelangen. Lasst den Geist sich nach der Liebe richten. Veranschlagt es, dass der Geist eng hinter der Liebe kommt, ihr allerdings nicht auf der Spur ist. Lasst das Herz auf Liebe zustreben und den Geist befriedigt sein. Lasst den Geist sich in der Sonne der Liebe aalen. Lasst den Geist sich am Strand der Liebe entspannen, und lasst ihn keine Anläufe machen, in die Mitte des Strandes zu gelangen. Lasst den Geist und das Herz einander in Liebe begegnen und niemals mehr voneinander entfernt sein. Lasst die Liebe, die keine Sprache hat ausgenommen sich selbst, das letzte Wort haben.

Lasst die Liebe, nicht den Geist, euch aufzehren. Liebe ist ewig und ein Führer. Der Geist ist ein Flüchtiger, der davonhastet. Welcher Geist vermag zu einem Verständnis der Liebe zu gelangen, die jenseits des Verstehens liegt? Und dennoch, der Geist ist ein Aufseher der Liebe, ein Analytiker, ein Revisor der Liebe, ein Einnehmer der Liebe. Er ist der Liebe auf der Spur. Er ist ein Bluthund, hinter der Liebe her, und fängt die Liebe niemals ganz ein. Der Geist hetzt und kann dennoch nicht mithalten.

Was für ein Produkt der Einbildung des Geistes ist der Geist? Der Geist möchte Liebe durch Rauch heraustreiben. Er möchte Liebe in seiner Hand halten. Er möchte Liebe erheischen und die Essenz von ihr bekommen. Der Geist macht klick, klick, und dennoch ist er außerstande, von der Liebe eine Aufnahme zu machen. Ausschließlich die Linsen der Liebe vermögen Bilder von sich aufzunehmen.

Liebe ist im Kern davon. Liebe ist im Innersten des Universums. Falls der Geist ein Herz hätte, wäre er Liebe. Wie die Dinge liegen, ist der Geist der Detektiv, der Späher nach Liebe, der Verfolger von Liebe, während alleinig Liebe ist.

HEAVEN # 3692 – 3.1.2011 – The Image You See

DAS BILD, DAS DU SIEHST

Du bist am Leben beteiligt, und, du siehst zu. Du bist der Beobachter, der dir selber zusieht.

Sobald du ärgerlich bist, glaubst du, jemand habe wütende Ressentiments dir gegenüber aufgebracht, indes ist Wut eine Karte, die du dir selbst austeilst.

Der verbreitetste Ärger ist eitle Selbstgefälligkeit. Ärger entkommt dem Ego und sagt: „Wie können sie es wagen? Sie können dies nicht sagen oder mir das nicht antun, mich nicht übersehen oder mich nicht so verschmähen. Das lasse ich ihnen nicht durchgehen.“

Diese Wut kommt von deinem Mangel an Selbstempfinden. Du bestehst darauf, dass Andere dir, der Einzelperson, zu geben haben, was du dir nicht geben möchtest. Und sobald somit jemand unstatthaft redet oder handelt, entflammst du und bist dir sicher, dass Andere ihre Worte oder Handlungen zurückzunehmen und ihren Fehlstand an Hinsicht auf dich gegen sich selbst zu kehren haben. Darauf bestehst du. „Damit können sie nicht durchkommen“, sagst du. „So leicht haben sie es mit mir nicht. Ich bin durchaus jemand. Sie hatten kein Recht dazu.“

Aber du warst der Angreifer deiner selbst, und jetzt bist du der Schiedsrichter über Andere, die dir nicht die Ehre erwiesen, die du deinem Empfinden nach so nötig brauchest. Du machst dich zum Narren deiner selbst, eine angebliche Untat wiedergutgemacht zu erhalten. Du machst dich zum Narren deiner selbst und schlüpfst an einen Ort unnützen Ärgers. Du boxt in einem Spiegel mit dir selbst, und bist über das Bild wütend, was dir zu Gesicht kommt. Du denkst gerne, dass du für dich selbst eintretest, während es dein Ego ist, was seine Ohren spitzte. Das Ego flüstert dir zu, dass du dich verteidigen müssest. „Kontere“, spricht die Wut.

Man sagt, die Schönheit liege in dem Auge des Betrachters. Desgleichen liegt Groll in dem Auge des Angegriffenen.

Zunächst einmal hast du die Beachtung eines Anderen nicht nötig. Beachtung oder Mangel an Beachtung bedeutet nicht viel. Beide gibt es wie Sand am Meer. Beide, Beachtung wie Missachtung, sind illusorisch. Würdige dich selbst ausreichend, damit du dich nicht verfängst darin, was mit dir im Grunde nichts zu tun hat.

Damit sieht es so aus – ein Kundendienstmitarbeiter etwa, jemand, der dich überhaupt nicht kennt, liefert einen schäbigen Service ab, und somit wird der Fehl-Repräsentant des Kundendiensts in deinen Augen zu deinem Gegner. Was hat deren schwacher Kundendienst mit dir zu tun, dass du es als Angriff auffasst? Weil sie es nicht besser wissen, oder weil sie sich zu schaffen machen, es besser hinzubekommen – was hat das mit dir zu tun, mit dir, der bloß eine Stimme am Telefon ist? Das ist alles, was das Gegenüber ebenfalls ist, eine Stimme am Telefon, jemand, der dort sitzt und keine gute Arbeit ausführt. Musst du das persönlich nehmen? Muss dich das in Harnisch bringen? Welche Ausbeute steht da in Aussicht? Dein Ärger zeigt keine Stärke an. Er zeigt Schwäche. Aufgeregtheit ist deine Schwäche, nicht die eines Anderen. Wenn ein Anderer einen schlechten Kundendienst abliefert, hast du im Rückfluss nicht dasselbe zu tun.

Schlampige Kundendienstmitarbeiter, die für eine Firma oder als Selbständige für sich stehen, entstammen nicht deiner Fabrikation oder stellen nicht das Zunichtemachen von dir dar. Wenn du in Selbstgerechtigkeit auflohst, repräsentierst du dann irgendwie Mich? Wie gut machst du deinen Job? Wie gut vertrittst du Mich?

Anstatt dich abzusenken, erhebe dich. Anstatt den Krieg zu verkünden, verkünde den Frieden. Du hast nicht etwas fortzusetzen, was Streit schafft oder weiterführt. Du senkst dich nicht ab, um dich in die Höhe zu heben. Dachtest du, das habest du getan?

Du hast weder das Telefonat mit dem Kundendienstmitarbeiter unverrückt weiterzuführen, noch einfach bei ihm den Telefonhörer aufzulegen. Du kannst hierbei aussteigen.

Ich spreche von Kundendienstmitarbeitern, weil es so leicht zu ersehen ist, dass sie mit dir in Wahrheit nichts zu tun haben. Wenn es sich auf die beläuft, die dir näher stehen, gilt das gleiche, und doch ist das schwerer einzusehen. Nichtsdestotrotz, die Unzufriedenheit anderer Menschen ist die ihre, und die deine ist die deine. Geliebte, Geliebter, nimm die Fäuste runter.

HEAVEN # 3693 – 4.1.2011 – On The Ocean Wide, You Will Sail

AUF DER WEITEN SEE, DORT WERDET IHR SEGELN

Die Gänge deines Geistes werden derzeit umgeschaltet, und das ist etwas Gutes. Das Leben, so wie du es kennst, gestaltet sich um. Das mag sich so anfühlen, als werde dir der Boden unter den Füßen weggezogen. Tatsache ist, dass Emporsteigen durchaus nicht immer eine bequeme Sache ist. Ansteigen hat nicht behaglich zu sein. Komfort ist nicht die Determinante deines Lebens. Wandel ist der entscheidende Faktor!

Du erhebst Einwände gegen Wandel. Du wusstest nicht, dass das Leben so sein würde. Du wolltest eine Gartenparty, und stattdessen befindest du dich auf sich verlagerndem Sand und hast deinen Griff auf das Leben, wie du es deinem Gutdünken nach befandst, los zu lassen. Das Leben kommt aus sich selbst heraus. Es häutet sich sozusagen, und wie eine Lotusblume tritt eine neue Welt in Erscheinung. Und du häutest dich und wirst zu einem weicheren, neueren Du. Du hebst zu einem höheren Niveau ab. Du bist ein sich versetzt habendes Seinswesen.

Es gibt keinen Status quo mehr. Du wirst dich gerademal rechtzeitig genug daran gewöhnen, um dich neuerlich wieder zu verlagern.

Alle deine Prämissen ändern sich. Du putzt die Schiefertafel. Du fährst mit einem Aufzug der Liebe hoch, und steigst nicht auf der gleichen Etage aus, bei der du zugestiegen bist.

Von außen her mag dir alles gleich aussehen, du befindest dich trotzdem in einem höheren Stockwerk.

Um emporzusteigen, hast du los zu lassen. Du hast dich selbst los zu lassen. Du hast mit dem Festhalten aufzuhören. Du hast die Geländer und Brüstungen los zu lassen, an denen du dich um des nackten Lebens willen festgehalten hast. Jetzt lässt du, dem Leben zuliebe, los. Du hältst dich nicht mehr zurück. Jetzt fliegst du frei.

Fliegen kann dich scheinbar aus der Fassung bringen, so lange bis du dich daran gewöhnst. Du kannst nicht fliegen und daran angeheftet bleiben, was dich zuvor an Ort und Stelle gehalten hat. Du lässt die Bande los, die dich gehalten haben. Du kannst nicht zur selben Zeit angebunden und schrankenlos sein. Lasse die Mauern los, die dich einsäumten. Kein Bedarf, sich an schierem Holz oder Eis festzuklammern. Jedenfalls sind sie für dich nicht mehr länger da. Du machst einen klaren Bruch mit der Vergangenheit.

Du hattest in der Vergangenheit den Horizont immer flüchtig zu sehen bekommen. Jetzt befindest du dich am Horizont. Du fliegst höher, und kannst fast über den Horizont spähen, und dort die Hoheit zu Gesicht bekommen. Fürchte dich nicht oder zaudere nicht angesichts der Aussichten vor dir. Du wirst nicht abstürzen. Sobald du einmal hochgestiegen bist, bist du hochgestiegen. Ein Zurückgehen gibt es nicht.

Und falls du dich noch nicht erhoben hast, kannst du trotzdem nicht bleiben, wo du bist. Sage der Vergangenheit Ciao und dem Neuen ein Willkommen. Du bist neu. Heiße dich beim Vorwärtskommen willkommen. Du machst einen Abschluss für eine höhere Stufe. Einmal aus der Highschool heraus, befindest du dich nicht mehr in der Schule. Du hast dich nach dem Abschluss gesehnt. Indes fühlst du dich eine Zeitlang beunruhigt. Wie wird das Leben jetzt aussehen? Du wirst das schlicht herauszufinden haben.

Wie macht sich das Wasser aus? Springe hinein und sieh. Welche den Blicken nicht frei gegebenen Gaben warten auf dich? Welche Wunder stehen im Begriff, zur Ausführung zu gelangen?

Was soll’s, wenn deine Beine schlottern. Du schwingst zu einer anderen Melodie. Du wirst deine Meeresbeine ausfindig machen. Und auf dem weiten Ozean wirst du segeln. Du wirst die Sprache der See erlernen und in ihr bewandert werden. Nicht mehr lange, und Segeln wird sich ganz natürlich anfühlen. Es wird sich richtig anfühlen.

Du hast Segel gesetzt, und ein Zurückwenden gibt es nicht. Du wirst Geschwindigkeit aufnehmen und dir Bahn brechen. Ich bin hier, hier am Warten, dass du in Meine Arme eilst.

HEAVEN # 3694 – 5.1.2011 – Paths in Your Heart

PFADE IN DEINEM HERZEN

Du kamst aus der Liebe, und zur Liebe kehrst du zurück. In der Zeit dazwischen ist es, als wärst du ein Jongleur, der mit Liebe jongliert. Du wirfst sie in die Luft, und fängst sie auf. Du übst. Manchmal nestelst du herum. Nichtsdestotrotz, Liebe hat kein Üben nötig. Du brauchst Übung im Abbauen von Anheftungen an die Liebe. Anhaftung gerät bei der Liebe dazwischen. Du hast deine Hände von der Liebe wegzulassen. Liebe kommt ohne deine Mandate ganz gut zurecht. Beauftragungen stören die Freiheit der Liebe. Anhaftungen sind Mandate. Sie sind Richtlinien und Verfügungen. Liebe hat, um zu lieben, frei zu sein. Du hast deine Liebe frei zu lassen, und ebenso hast du die Liebe eines Anderen für dich frei zu lassen. Liebe verweilt aus freien Stücken.

Liebe ist im Grunde nicht, was du meintest. Liebe geht viel weiter und tiefer und viel mehr in die Breite. Liebe bringt ohne Beschränkungen mehr zustande. Beschränkungen ersticken. Du mögest Liebe nicht ersticken. Meisterschaft in der Liebe wird schlicht erzielt, derweil du sie frei setzt. Gib Liebe, und lasse sie gehen. Nimm Liebe in Empfang, und setze die Liebe sich selbst frei. Je mehr du Liebe frei setzt, umso mehr findest du Liebe auf. Halte das Tor der Liebe unverriegelt. Keine Schlüssel, die sich um Liebe drehen.

Liebe ist kein Gefangener. Liebe ist nicht umzäunt. Liebe ist kein Messwert. Sie ist keine Abschätzung. Liebe ist, was sie ist. Lang wehe die Flagge der Liebe. Liebe ist sich selbst genug. Persönliche Liebe ist nicht dein persönliches Eigentum. Sie ist nicht dein Besitz. Liebe ist kein Fisch, den du fängst.

Genauso wenig ist Liebe ein gemustertes Tuch. Genauso wenig ist Liebe ein Diktum, das du befolgst. Genauso wenig ist Liebe äußeres Erscheinungsbild, und ebenso wenig ist sie Dahinschwinden. Die Welt ist voll mit Liebe. Liebe erjagt dich, ab und an unter Verwunderung, indes ist Liebe keine Überrumpelung. Das Leben ist aus Liebe gemacht und ist nichts als Liebe. Liebe leuchtet von Familienstamm zu Familienstamm.

Stehe mit der Liebe in Einklang. Überwinde dein Festhalten der Liebe, und du wirst dich mit ihr in Einklang befinden. Halte die Hand der Liebe nicht allzu sehr fest.

Liebe ist universal, und doch hat jedwede Liebe ihre eigene Tönung an Sinn und ihren einzigartigen Platz in deinem Herzen. Liebe behält in deinem Herzen gewisse Pfade bei, und nicht eine Liebe gleicht einer anderen. Eine jede hat ihr eigenes Rinnsal des Einsseins. Wenn du zu jemandem sagst: „Du hast in meinem Herzen einen Platz“, ist das zutreffend. Und niemand sonst kann diesen eigentümlichen Raum füllen. Liebe ist die gleiche, und doch sind keine zwei Lieben gleich.

Die Liebe für einen einzelnen Menschen erhob Anspruch auf dein Herz, und die Person zog eine Flagge hoch. Dies ist ihr Anrecht. Keinem sonst steht jemals dieses Liegenschaftsanrecht. Eine Mutter hat zehn Kinder, und jedes Kind hat sein eigenes Anrecht. Das eine Kind nimmt das Anrecht eines anderen nicht in Beschlag. Liebe ist Liebe, und doch hat jeder einzelne Strom der Liebe seine eigene Unterbringung. Einerlei wie viele Orte hinzu genommen werden, es stehen immer mehr Orte zur Verfügung. Du hast ein Herz ohne Ende. Du hast ein weiterungsfähiges Herz, dein Herz, das voller Liebe ist.

Die eine oder andere Liebe betritt dein Herz nur teilweise. Sie ist trotzdem kostbar. Vielleicht ging es um einen Lehrer, bei dem du dir bis vor kurzem nicht gewahr warst, dass du ihn mochtest, und es ist so – du liebst ihn ganz einzigartig. In jeder Hinsicht hast du diesen Lehrer geliebt. Zu jener Zeit hattest du den Lehrer trotzdem nicht gerne, und jetzt erkennst du, wie du unentwegt Liebe für jenen Lehrer empfindest.

Mit der Zeit, Geliebte, erwächst euch die Einsicht, dass ihr jedermann liebtet, jene mit eingeschlossen, die ihr nicht liebtet. Ihr liebtet fortwährend. Es ist einfach in der letzten Zeit so, dass die Liebe in euer Herz hinein sinkt. Was für eine Besetzung an Charakteren war doch in eurem Leben zugegen. Jetzt verbeugt ihr euch vor jedem, während sie an euch vorbeigehen. Diejenigen, die ihr mochtet, und diejenigen, gegen die ihr angingt, sie alle liebtet ihr. Sie sind in euer Herz eingewoben. Von jeher hattet ihr sie lieb.

Ihr könntet euch genauso gut anschicken zu erkennen, dass ihr liebt, und dass ihr jedermann liebt.

HEAVEN # 3695 – 6.1.2011 – One Ocean of Love

EIN EINZIGER OZEAN DER LIEBE

Wie Liebe doch in den Herzen auf sich selbst einstürmt. Liebe ist wahrlich eine Ein-Mann-Show. Liebe ist von dir selbst und zu dir selbst. Liebe kommt von Mir und zu allen von Mir. Ja gar, Liebe ist ein Monolog. In der Welt befinden sich Schattierungen an Liebe, Grade von Liebe, ist gefundene Liebe, nicht gefundene Liebe, vielfältige Veranschaulichungen und Stille der Liebe ausgewiesen; Liebe – ein innerer Dialog. Du bist der Sprecher der Liebe und der Zuhörer. Du bist der Empfänger von ihr, wie auch der Geber.

Wir könnten sagen, dass Liebe eine Suppe auf dem Ofen ist, und dass du sie umrührst. Die Suppe erzeugt Wirbel, während sie umgerührt wird, und doch ist der Topf Suppe auf dem Ofen immer noch der gleiche Topf Suppe, der er war, bevor er umgerührt wurde. Du bist ein Umrührer der Liebe.

Wenn du von einem Apfelbaum Äpfel pflückst, kannst du nur Äpfel pflücken. Das Einssein des Apfelbaums trägt zahlreiche Äpfel, nicht zwei sind gleich, und doch sind Äpfel Äpfel.

Wie unschuldig Liebe ist. Liebe ist nicht kompliziert.

Liebe wurde mit Magneten in Vergleich gesetzt, die einander anziehen.

In Unserem Falle zieht sich ein Magnet selbst an. Alle Herzen in der Welt sind Eins. Alle Liebe in der Welt ist Eins.

Und Ich habe genug darüber geredet, dass alles, was in der Welt, welche aus so zahlreichen Dingen gemacht zu sein scheint, existiert, Liebe ist. Etwas anderes existiert nicht. Egal wie viele Wörterbuch-Erklärungen über eine Million anderer konkreter und abstrakter Wörter vorhanden sind – alleinig Liebe ist. Alles ist Liebe, und alles, was du kennst, ist aus Liebe gemacht. Das Leben ist aus Liebe gemacht. Ohne Liebe wäre kein Leben. Leben ist Liebe, die manifest wurde, oder, ist es Liebe, die Leben, das sich manifestiert, ist? Wer kann den Unterschied ausmachen?

Ich habe euch viele Male gesagt, dass ihr Liebe seid. Einerlei wie schmuddelig eure Liebe eurem Gefühl nach ist, ihr seid auf jede Weise Liebe, wie auch immer ihr sie in Scheiben schneidet. Ihr seid keine kleine oder große Liebe. Ihr seid einzig Liebe, und das ist alles, was ihr seid.

Gestern habe Ich euch gesagt, dass ihr in der Vergangenheit alle Menschen, die ihr scheinbar aus eurem Herzen ausquartiertet, im Eigentlichen liebtet, während ihr sie als ein Objekt eures Missfallens ins Auge fasstet. Alldieweil waren sie ihr selbst, du selbst, den du scheinbar ebenso, aus dem einen oder anderen Grund, aus deinem Herzen verdrängtest, oder gänzlich grundlos verdrängtest, ausgenommen, die Ursache lautete, es handelte sich um eine der Gepflogenheiten der Welt, die du aus der Welt zusammenstoppeltest. Die Welt hat oft die Rolle eines sich anmutenden Bewerters gespielt, und – wie dieser Kritiker die Liebe tadelt und zusammenstaucht und sie aus der Form zieht. Der Weltrichter knallt der Liebe über den Kopf und sagt, sie sei keine Liebe, damit tituliert sich die Welt zur Unliebe und infolgedessen als unliebend.

Liebe bleibt, dessen ungeachtet, fest und beständig. Es ist die Welt, die ein Wackelpudding ist, nicht die Liebe. Es ist die Welt, die eine davonlaufende Vanillesoße ist, nicht die Liebe. Es ist die Welt, die ein undichter Wasserhahn ist, der kleckerweise läuft. Nichtsdestotrotz, Liebe ist gewärtig, und einzig Liebe ist da. Egal, welcher Mischmasch aus Liebe gefertigt ist, Liebe ist alles, was es gibt.

Lasst Uns zur Liebe zurückkommen. Lasst Uns dabei kein Blatt vor den Mund nehmen. Ein Menschenseinswesen ist ein Seinswesen der Liebe. Eine Welt, gefertigt aus Seinswesen der Liebe, kann nur eine Welt der Liebe sein. Liebe vermummt, Liebe hier und da gequetscht, Liebe hier und da an- und abgedreht, Liebe, egal wie, übel zugerichtet, gefesselt, verbeult, ist trotz alledem Liebe, und Liebe ist alles, was ist.

Sieh dich nicht mehr länger als einen Frosch, im Begriff, aus einem kleinen Teich herauszugelangen. Du bist ein Beträchtliches Seinswesen in einer Prächtigen Welt, die im Grunde ein Ozean der Liebe ist.

HEAVEN # 3696 – 7.1.2011 – The Garden of Pride

DER GARTEN DES STOLZES

Wie immer du Dinge im Leben angehst, es gibt für dich andere Möglichkeiten, sie auszuführen. Es gibt andere Plattformen, von denen du her kommen kannst. Weil du immer auf eine bestimmte Weise warst, bedeutet nicht, dass du weiterhin so sein musst. Ich bitte dich, dem Reden abzuschwören: „So bin ich. So wird es immer sein.“ Wieso solltest du gegenüber dem Leben die Tür schließen mögen? Weswegen solltest du so und so viel hereinlassen und nichts mehr, und dich dabei vortrefflich fühlen mögen? Ich habe jene Menschen zu Gesicht bekommen, die bisweilen dünkelhaft sind, anderen Menschen heimzuleuchten – dies als Beispiel, als ob das etwas wäre, worauf man stolz sein kann. Wieso sollte jemand darauf stolz sein mögen?

Du wirst in deinem Leben ja gerne Änderungen haben mögen, indes wirst du Änderung haben mögen ohne deine Änderung. Lasst es Mich so sagen. Du möchtest in deinem Leben Änderungen haben, und gleichzeitig selbst für Wandel nicht offen sein. Du wirst gerne vom Leben neue Geschenke haben mögen, und wiederum alles sonstige wie zuvor haben mögen. Es ist dein Leben, wovon Ich rede. Das Leben ist angelegt, ein fließender Strom zu sein, nicht ein stationäres Objekt.

Was ist so schwer daran, ein wenig Wandel hereinzulassen. Ich mache dir den Vorschlag, dass du deinen Sinn über die eine oder andere Sache änderst. Ich schlage vor, du lässt die Vergangenheit los. Vergangene Wege gehören zur Vergangenheit. Sie haben dich nicht immer an einer guten Stelle gehalten.

In einem gewissen Sinne ist es so – sobald es sich auf bestimmte Gefilde des Lebens belief, warst du rigide. Du warst für eine Sache und gegen eine andere. Du hattest Vorurteile. Du hast gesagt: „In der Angelegenheit werde ich niemals anderer Auffassung sein.“ Und du hast an einer Meinung festgehalten, als wäre eine Meinung eine rare Antiquität, die poliert gehört. Eine Meinung ist schlicht eine Meinung. Meinungen haben nicht dauerhaft zu sein. Deine Positur im Leben hat nicht vorzugeben, dauerhaft zu sein. Sofern du das Gefühl hast, Perlen vor die Säue geworfen zu haben, hast du einige Veränderungen zu bewerkstelligen.

Du befindest dich nicht dauernd auf dem Berggipfel. Erlange eine weiter ausgedehnte Landesgrenze. Sei eher bescheiden als stolz. Wenn du Baseball spielst, lerne, wie man einträglicher aufschlägt, lerne, wie du den Ball unter größerem Nutzen auffängst. Lasse es auf den Wandel ankommen.

Selbst wenn du unwillig bist, dich vom Fleck zu rühren, stehen die Chancen gut, dass das Leben den Teppich unter dir ausrollen wird. Das Leben ist geduldig, indes steht es nicht still. Es stimmt, du bist ein Geschöpf von Gepflogenheit, dennoch bist du mehr als das. Ziehe deine Lippen nicht so sehr zusammen. Sei dir nicht gar so sicher, dass du alle Antworten kennst.

Sei lieber freundlich als schlau. Anstatt dich hervortun, haue nicht auf den Putz. Sobald du jemanden herabsetzt und es schaffst, dass er sich klein fühlt, machst du dich nicht groß. Zeige lieber dein Ausmaß. Füge deinem Arsenal, in der Welt den Blick auf dich freizugeben, Möglichkeiten hinzu. Wenn es sich auf Freundlichkeit und Umsichtigkeit beläuft, befindest du dich auf der rechten Spur. Schließe das Leben nicht aus, indem du alle anderen zusammendrückst.

Freundlichkeit und Umsicht bedeuten nicht, dass du dir alles gefallen lässt. Es ist einfach so, dass du dich nicht zu jeder Zeit in jeder Minute an die erste Stelle setzt. Es liegt etliche Wahrheit in der Auffassung, dass derjenige, der als Letzter kommt, zuerst kommt, sobald derjenige, der als Letzter kommt, auf sich nicht unmäßig stolz ist. Tue Gutes, und mache dich bei dem Garten des Stolzes aus dem Staub. Sei vortrefflich, ohne dir Medaillen anzuheften.

Du hast nicht das letzte Wort zu haben. Dir gilt es nicht, das Leben zu unterstreichen. An dir ist es, ihm zu dienen. Dir ist es nicht, im Leben deine Vermögensposten in Kapital umzurechnen. An dir ist es nicht, aus ihnen eine große Sache zu machen.

Sei freundlich und zuvorkommend. Sei fürsorglich gegenüber deinem Mitmenschen. Falls das bedeutet, deine Manier zu ändern, dann ändere deine Lebensweise mit allen Mitteln. Sei die Sonne, die scheint. Füge in deinem Weltenwinkel dem Glücklichsein etwas hinzu.

HEAVEN # 3697 – 8.1.2011 – Love Is the Healer

LIEBE IST DER HEILER 

O, Meine Geliebten, setzt euch jetzt hier hin und hört, was Ich euch sage. Ich bin euer Herz, was redet. Das muss so sein, weil Ich das Herz der Welt bin. Mein Herz ist euer, so wie euer Herz Mein ist, so wie Wir Ein-Herz sind. Könnt ihr euch die Liebe in Unserem Herzen vorstellen und wie übergenug es ist?

Es geht etwas zwischen Uns vor. Nein, keine Not, das zu analysieren. Lasst Uns schier Liebe zwischen Uns sein. Nicht zwischen Uns, sondern von Uns. Lasst es zu keiner Abgrenzung zwischen eurem Herzen und dem Meinigen kommen. Das Leben möchte sich selbst ausspielen, und manchmal versehrt das Leben, so wie es sich durchspielt, dein Herz. Das Leben hat bloß Gummimesser bei sich. Sie kommen zum Vorschein, als hätte es sie nie gegeben.

Dein Herz ist im Grunde nicht so brüchig, wie du es behauptest. Du bist der Stark-Herzige. Du bist ein wackerer Ritter am Hofe König Arturs. Selbstverständlich bist du mehr als das, dennoch schlage Ich dich zum kühnen Helden. Natürlich ist es so – sobald du mit Meiner Liebe ausgestattet bist, ist es nicht erforderlich, kühn zu sein, denn Unser Herz ist Liebe. Dein persönliches Herz ist ebenfalls Liebe, Liebe unbenommen.

Dabei existieren keine Ausnahmen. Ich sagte nicht, dein Herz sei widerstandsfähig und zäh. Ein Herz der Liebe ist zärtlich. Einerlei, wie sehr ein Menschenherz versehrt ist, es federt zurück. Wunden sind zeitweilig. Wunden heilen. Lasse sie in null Komma nichts heilen. Nähre Wunden nicht. Wunden sind nicht vornehm. Liebe ist ebenfalls nicht erlaucht. Liebe liebt schlicht. Stolz heilt keine Wunden. Stolz ist ein abwegiger Verband. Liebe ist überhaupt kein Wundpflaster. Liebe ist Heilung in und von sich selbst. Liebe ist der Heiler. Und doch, den Notizbüchern, die du mit Herzeleid vollschreibst, zum Trotz, Liebe hat keine Heilung nötig. Davon reden, dass ein Herz der Liebe Heilung nötig habe, ist wie wenn man sagt, dass Heilung es nötig habe, geheilt zu werden. Liebe braucht schlicht das Sagen zu haben.

Von Liebe voll, sagst du zu deinem unsteten Selbst: „Genug von mir. Diese vermeintliche Versehrung ist ebenso wie jede andere eine vorübergehende Grille. Ich bin nicht geschädigt. Ich bin Liebe. Ich bin Gottes Liebe. Infolgedessen bin ich zuvorderst in der Liebe.“

Liebe analysiert keine Wunden. Liebe küsst eingebildeten Wunden Auf Wiedersehen. Liebe hat Besseres zu tun, als Versehrtheiten an sich zu halten. Liebe schmollt nicht. Liebe geht voran, in die Höhe und nach draußen. In Besitz genommen von einem Herzen der Liebe, wie ihr es seid, haust ihr nicht auf Nadelstichen. Keinen Augenblick lang tut ihr das. Keinen Augenblick länger mehr kostet ihr Wunden aus. Geht es nicht bei dem, was ihr getan habt, darum? Habt ihr nicht alles, wozu ihr imstande seid, aus verlustig gegangener Liebe herausgequetscht? Habt ihr aus ihr keinen Star gemacht, keine Cause célèbre? Herzen zerbrechen nicht.

Hinwiederum habt ihr gebrochene Herzen fest an euch gehalten. Ihr erdolcht euer eigenes Herz. Ihr hintergeht es. Ihr belügt das Herz. Meint ihr wirklich, euer Herz sei derart auf ein anderes angewiesen? Denkt ihr tatsächlich, euer Herz könne ohne einen Liebesbrief jeden Tag nicht überleben? Ich schicke euch jeden Tag einen Liebesbrief aus Meiner Hand. Ich schreibe euch die Liebe Meines Herzens heraus. Meine Liebe für euch hört niemals auch nur einen Augenblick lang auf. In der Welt ist Liebe flatterhaft. Wir gehen über die Welt hinaus.

Was gibt es da mehr zu sagen? Das Leben auf der Erde selbst ist eine Eintagsfliege. Es ist wundervoll, freilich flüchtig. Unsere Liebe ist ewig. Sie ist unendlich. Anders können Wir nicht. Unsere Liebe ist hier, um beständig zu verweilen.

Menschenseinswesen lieben. So wie du und Ich Uns in deinem Gewahrsein näher kommen, so nimmt dein Menschenherz zu, und es vermag nicht bar der Liebe zu sein. Wir zünden jetzt das Feuer der Liebe für andere Menschenwesen an. Diese Liebe löschen, das wird es nicht geben. Liebe ist hier, um zu verbleiben.

HEAVEN # 3698 – 9.1.2011 – All for All

ALLE FÜR ALLE

Wenn du auf Erden Mein Repräsentant bist, meint das, dass es dir angelegen ist, an Meiner Stelle zu handeln. So wie es Menschen gibt, die auf der Erde die Stelle von Eltern einnehmen, ist es an dir, in Meinem Namen zu handeln. Meine Rolle ist es, Anderen zu dienen, und deine Rolle ist die gleiche. Darum geht es kurz und bündig gesagt. Demnach handelst du an Meiner Stelle, selbst obschon Ich Meinen Platz niemals räume.

Habe im Sinn, dass du Mir dienst. Das wird für dich das Leben leichter machen, denn es ist durchaus bekannt, dass du nicht jederzeit Anderen dienen möchtest. Ich glaube, du kannst es zu jedem Zeitpunkt in deinem Herzen ausfindig machen, Mir zu dienen, Mir, Der dir dient.

Wie soll man das sagen: Ich habe keine Individualität, um dir etwas zu verübeln. Ich habe kein kleines mein Selbst. Ich bin Ein Großer Gott, der sich sozusagen selbst ausgestrichen hat. Ich habe auf kein kleines ich-selbst Rücksicht zu nehmen. Ich habe keine Grenzziehungen vor Mir. Liebe hat keine Grenzen, und Ich bin 100% Liebe. Das Ego kann keine Stelle finden, in Mich hinein zu gelangen.

Ich kann es sehr wohl nachvollziehen, dass du gedacht haben magst, dass Ich entweder Übles verübe oder dass Ich von Anfang an das Leben fahrlässigerweise nicht richtig einrichtete. Meinst du nun, das stimmt? Denkst du wirklich, es gebe irgendeinen Augenblick, wann Ich da draußen bin, um dich dranzukriegen, oder dass Ich nachlässigerweise einen schluderigen Aufbau hinsetze? Geliebte, seid des Aufgebens eines Anspruchs eingedenk. Ich gab euch den freien Willen. Ich gab euch den freien Willen, die Liebe außer Acht zu lassen. Ich gab euch den freien Willen, negativ zu denken. Ich gab euch den freien Willen, Andere und euch zu verletzen. Ich gab euch die Welt der freien Wahl, um zu verfügen. Falls die Welt euer Schiff darstellt, befindet ihr euch am Steuerrad.

Ich strafe nicht. Ich verübe keine Rache. Ich bin unter allen am Weitesten von dem Konzept Wie du mir so ich dir entfernt. Mein Konzept lautet vielmehr: Alle für alle.

Ich weiß, dass du den Tod missbilligst. Das liegt daran, weil du den Körper als überaus wichtig erachtest. Der Körper ist schön und bringt sich selbst geschickt zum Ausschwärmen. Gleichzeitig ist er euch unbedeutend. Ihr benötigt ihn nicht. Ihr habt genauso wenig den Körper eines Anderen erforderlich, um heil zu sein. Der Körper ist nicht real. Euch ist er das Realste. Natürlich, er ist da, denn ihr seid an das Körperliche angeheftet, und weist infolgedessen Grenzen auf.

Lasst Uns zu deinem Benehmen zurückkehren. Du bist angelegt, dich so zu betragen, wie Ich es tue. Ich segle in aller Stille durch die Welt. Ich scheine wie die Sonne, und Ich bin ebenfalls die Sterne und der Mond. Ich bin ebenso der Regen und der Wind. Ich bin das Fundament der Berge und genauso der Gipfel. Ich bin die Tiefe des Ozeans und genauso die Wellen des Ozeans. Und Ich bin du.

Möchtest du nunmehr auf den Schlag Meiner Trommel laufen? Möchtest du dich zu Meinem Bild zurücklehnen? Möchtest du der Postierung anderer Götter vor Mir ledig und los werden? Sie sind Blender, die du dir selbst auferlegtest. Ich beziehe Mich auf die Götter des Gelds, der Macht und all jener anderen Dinge, die auf der Erde zum Vorschein kamen, ja, die im Eigentlichen die Welt infiltrierten. Wendet Geld in Liebe um. Kehrt Macht in die wahre Macht der Liebe. Meint ihr wirklich, dass irgendwas vor der Liebe rangiert?

Ihr müsst das meinen, anderenfalls würdet ihr nicht all die anderen Dinge fortsetzen, wie ihr es tut, andere Dinge wie Gier, Eigennutz, Angst, Aufzwingung, Anhaftung, Feilschen und so weiter. Ihr seid im Grunde nicht mit minderen Dingen verknüpft. Ihr könnt in diesem Moment die Liebe wählen. Und jetzt lasst ihr all die sonstigen Dinge los, die die Liebe daran gehindert haben, ihren vollen Ausdruck wahrzunehmen. 

HEAVEN # 3699 – 10.1.2011 – Free Will and God’s Will 

FREIER WILLE UND GOTTES WILLE

Wenn du Menschen anheuerst, für dich zu arbeiten, ist es eine gute Sache, ihnen eine Eigentümerschaft an ihrer Arbeit auszureichen. Weise Arbeitgeber werden ihren Beschäftigten all die Werkzeuge zur Hand geben, die sie zum Arbeiten brauchen, sie werden klare Anweisungen erteilen, und sie lassen fortan die Beschäftigten, was sie erarbeiten, sich zueigen machen. Sich aneignen meint in diesem Falle, sich ihre Arbeit zu Herzen nehmen und die Veranlassung innehaben, ja, gar noch mehr zu arbeiten, als von ihnen erbeten wird. Sie können es mit ihrer Arbeit versuchen. Sie können Erwartungen übersteigen. Weise Arbeitgeber geben ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, in die Höhe zu schweben.

So operieren Meine Heavenletter-Übersetzer. Niemand steht über ihren Schultern. Niemand editiert ihre Arbeit. Es gibt niemand um sie herum, um das zu tun, und das ist gut so, denn auf diese Weise können sich die Herzen der Übersetzer auf volle Lautstärke einstellen. Das ist deren Vorrecht. Vorrechte haben ist etwas Gutes. Es überreicht dir eine breite Fächerung. Es gibt dir eine beträchtliche Veranlassung zum Wachstum. Du wirst nicht eingeengt. Du kannst es im Alleingang. Du kannst in deinem Flugzeug abheben.

Dies ist das gleiche wie Ich euch den freien Willen gebe. Ich gebe ihn. Ich gebe euch nicht einfach ein kleines Stückchen freien Willen. Ich gebe euch freien Willen. Ihr könnt mit ihm in die Höhe steigen. Ihr könnt euren freien Willen einsetzen, um die Welt zu einem liebevolleren Ort zu machen, oder ihr könnt es mit dem freien Willen nicht so ganz genau nehmen. Es ist euer freier Wille, mit ihm zu machen, was ihr euch aussucht. Ihr könnt gar Schwäche auswählen. Es ist eure Wahl. Ihr könnt Unterlassung wählen, wenn ihr es so wollt. Ihr könnt wählen, andere Menschen und euch zu verletzen. Ihr könnt alles wählen, was ihr euch aussucht, es herzunehmen.

Obzwar alle Meine Kinder miteinander verschlungen sind, kannst du gleichwohl einen Alleingang machen. Andere können höher oder niedriger als du vorankommen. Du kannst dir nach rechts oder links, hoch oder runter aussuchen. Du kannst Verwüstung wählen. Du kannst Segnen wählen. Du kannst Verwüstung und Segnen wählen. Es liegt dir an, was du aussuchst. Du hast den freien Willen. Dir wurden Cartes blanches zugereicht.

Du kannst dir etwas aus dem Menü aussuchen, wie du es möchtest. Du kannst eine alternative Speisekarte hinschreiben. Du kannst alles tun, was du möchtest. Was ihr euch auswählt, Geliebte, weist sich als euer eigenes Entgelt aus. Natürlich ist Vergütung nicht stets so, dass ihr keinen Rest schuldig bleibt und euch nichts geschuldet wird, nicht stets so, dass immer alles ausgeglichen ist. Genauso steht es mit Unannehmlichkeiten. Indes gleicht es sich, auf die lange Sicht, irgendwo irgendwie aus. Und immerzu steht Uns die Redewendung vor Augen: Tugendhaftigkeit stellt ihre eigene Vergütung dar. In diesem Ausdruck steckt eine Menge Vorzügliches. Damit Umgang haben, was die Welt hegt und nährt, fühlt sich gut an. So einfach ist das. Die Welt nähren zeitigt bessere Gefühle als deinem Ego, was nur ein einziges Ziel verfolgt, schmeicheln.

Im Großen und Ganzen sind getroffene Wahlen ihre eigene Vergütung oder Bestrafung. Euer Wille gewinnt ein solides Fundament, anderenfalls beruht er auf dem protzig paradierenden Ego. Klar, ihr könnt durchaus mit minderen Wahlen davonkommen. Die Welt hat das lange Zeit praktiziert. Wie bei einem Flüchtigen, der sich nach einem Mord aus dem Staub macht, erzeugt ein freier Wille, der Andere missbraucht, kein gutes Gefühl. Selbst obschon sich derjenige, der sich daran zu schaffen macht, die Welt abzudämpfen, frei davonmacht, gibt es einen Schatten, der ihm auf den Fersen ist. Seine Grundlage ist wackelig. Er hat vielleicht unter Zusicherung eines irgend gearteten Zugewinns eine mindere Wahl getroffen, indessen ist der Ertrag kurzlebig und den Preis, eine dürftige Wahl zu treffen, nicht wert.

Verhehlen erzielt keine Auszeichnung. Du magst vortäuschen, es bei einer Wahl gut zu meinen, dennoch hast du einen hohlen Sieg davon getragen. Er hat keine Substanz. Um eines Zugewinns eines Augenblicks halber gibst du zu viel auf. Du gibst dein Herz der Liebe auf. Du gibst deine Seele für eine Suppe her.

Jetzt ist es deinem Herzen und Leben angelegen, eins zu werden. Inwendig in dir werden der freie Wille und Mein Wille Ein und das Selbe. Mein Wille erhöht dich, und du bist verherrlicht.

HEAVEN # 3700 – 11.1.2011 – Ascend

AM AUFSTEIGEN

Selbstverständlich kannst du Glück verfolgen, indes funktioniert Glücklichsein gewöhnlich nicht so. Glück ist mehr wie ein Nebenprodukt. So wie du gibst, so nimmst du entgegen. So wie du von dir selbst gibst, und umso mehr du von dir selbst gibst, desto mehr kehrt zu dir zurück. Erträge erzielen ist freilich nicht als euer Zweck angesetzt. Euer Zweck lautet, zu dienen, Geliebte. Darauf summiert sich durchweg alles.

Für dich alleine haben lässt den Glanz vermissen. Du magst ja meinen, teilen sei dir nicht lieb, das allerdings stimmt nicht. Was kann dich vom Teilen abhalten, als einzig die Vorstellung, die du womöglich hast, dass du, unterdessen du teilst, Einbußen erleidest. Nein, Teilen ist natürlich Zuwachs.

Glücklichsein ist Gewinn. Und Glücklichsein ist euer Privileg.

Es gibt keinen einzigen guten Grund, wieso euch Glück abgehen sollte. Achtet darauf, dass Unglücklichsein nicht einfach eine vorhergesagte Stimmung darstellt. Tischt ohne Weiteres Glücklichsein auf, und ihr sollt es haben. Ihr wurdet zum Glück geschaffen. Zu welchem anderen Zweck sollte Ich euch wohl geschaffen haben?

Bringt euch heute in Erinnerung, dass ihr zum Glücklichsein geschaffen wurdet.

Gemahnt euch, dass ihr Gottes Schöpfung seid.

Ruft euch ins Gedächtnis, dass es euch anliegt, weit, weit fort und hoch über dem Gewöhnlichen in die Höhe zu schweben. Ich habe euch außergewöhnlich erschaffen. Steigt dorthin auf, wo ihr bereits seid. Ihr seid Sahne, ein wundervoll dicker Rahm, der den Gaumen besänftigt, dicker Rahm, der sich obendrauf erhebt.

Ihr sollt eine Kostprobe von Verwunderung sein. 

Du bist ein Feinschmecker der Liebe, ein Testament der Liebe, ein Dokument der Liebe, eine Errötung der Liebe, ein Strömen der Liebe, ein Brunnen der Liebe aufs Höchste.

Dir steht es nicht an, überzeugt zu bleiben, dass du einen unvollkommenen Strom von Liebe innehabest, dass du Liebe aufgestaut habest, Liebe mit Unterbrechungen, ungebührliche oder fluktuierende Liebe, dass du unerwiderte Liebe, oder Liebe, die es für nötig befindet, erwidert zu werden, unerfüllte Liebe, oder dass du Liebe, die sich im Streik befindet, oder Liebe unter Altersschwachheit innehabest. Eindeutige schlichte Liebe, Liebe, ohne Fragen zu stellen, ist nunmehr dein. Liebe, die beständig und glücklich ist, zu sein. Liebe wie ein leichter Regen, nicht wie ein Sturm, Liebe voller Sonne, die allerdings nicht brennt.

Nun bist du Liebe, die wie eine aufblühende Blume hell, beständig und plötzlich aufbrechend ist, Liebe, die verweilt und ihr eigenes Leben hat, welches nicht auf Dramatiken angewiesen ist, Liebe aus sich selbst heraus, Liebe, die zufrieden ist, sie selbst zu sein, wie sie ist, Liebe, die hinauslangt, aber nicht klammert, Liebe, die gibt, und Liebe, die nicht abfordert, Liebe, die gibt und die vom Geben zunimmt, geborgene Liebe, Liebe befriedigt in sich selbst, Liebe erfreut, zu sein, und voll und ganz zufrieden gestellt, Liebe am Versprechen Erteilen, Liebe, die ihre Versprechen erfüllt, Liebe in aller Genüge, die von deinem Herzen aus Gold ausströmt, von deinem Herzen, was Liebe ausgießt, Liebe, frei und nicht aufgetürmt, Liebe, die sich an einem sonnigen Tag auf den Weg macht und losstürmt, ausreichend Liebe, ausbalancierte Liebe, Liebe, die wie die roteste oder wie die weißeste oder rosaroteste Rose aufblüht. Liebe in aller Blütenpracht. Dein Herz ist die Rose der Liebe.

Der Weg der Liebe ist Liebe. Eine andere Manier gibt es nicht.

Liebe, nicht des Beifalls wegen ausgegeben. Liebe gegeben, weil sie geben muss und das gerne tut. Liebe gegeben als Dargebot eines einzelnen scheinbaren Herzens an ein einzelnes scheinbares Herz, Liebe, Gott zuliebe ausgereicht, Mir zuliebe, weil Ich möchte, dass Meine Liebe um die ganze Welt im Umlauf ist, dass sie durch Berg und Tal, durch Oasen und Wüsten kreist, dass sie Berge erklimmt und Meere besegelt, die Art Liebe, die schön zu sehen, schön zu geben, zu spüren, in Empfang zu nehmen, zu haben, an der herrlich Gefallen zu finden ist, die schön zu genießen, zu mögen ist, die dem Universum fein zu Diensten steht, keine Liebe auf Anforderung, sondern unabfordernde, unabgeforderte Liebe, Liebe, darin frei, Liebe zu sein, wie sie ist, dafür, was sie wert ist, dafür, was der Freikauf eines Königreichs wert ist, Liebe, die in weitere Liebe und noch mehr Liebe hinein zerstiebt, so lange, bis die Welt mit Liebe und mit nichts als Liebe erfüllt ist, so wahr dir Gott helfe.

HEAVEN # 3701 – 12.1.2011 – A Thief of Love

EIN DIEB DER LIEBE

Dein Herz schlägt in jedem Fall. Obschon an ihm in der falschen Richtung gerieben wurde, setzt dein Herz das Schlagen fort bis zu seinem letzten Schlag. Dein Herz ist zäh. Es hat zahlreichen Stürmen getrotzt. Liebe dein Herz. Liebe es, dass du eines hast. Habe ein Herz, und liebe es, dass du ein Herz hast, mit dem du liebst, oder, das gar schmerzt.

Sondere dein feinfühliges Herz der Liebe vom überempfindlichen Ego ab. Das Ego gehört nicht genährt. Dein Herz schon. Es existiert ein großer Unterschied zwischen deinem Herzen und dem Ego. Das eine ist geradeaus. Das eine ist verschlagen. Euer Herz ist nicht verwunden, Geliebte! Das Ego ist stets ein Verhehler, ein Rosstäuscher, ein Gauner, ein Pläneschmieder. Es ist hinter sich selbst her. Euer Herz andererseits sorgt sich zuinnerst um Andere, während das Ego herausschreit: „Ich, ich, ich.“

Das Herz ist anständig, während das Ego sich selbst erhöhend ist. Das Ego ist auf eines zugespitzt. Es täuscht Empfindsamkeit vor, hingegen ist es erröteten Gesichts. Es ist ein Dieb der Liebe. Es ist ein angeblich rechtmäßiger Inhaber des Throns. Es ist eine Aufmerksamkeit auf sich lenkende Requisite, die eine Verlagerung vornimmt. Das arme doppelzüngige rotgesichtige Ego überredet dich, dass es, das Ego, zum Selbsterhalt nötig sei. Das Selbst, für das das Ego spricht, ist ein Verkneifer. Es hält sich, nicht dich aufrecht. Es setzt dich aufs Spiel. Es hält dich vom Lieben ab. Das Ego ist einer jener Typen, der vortäuscht, er sei nett, während es dir den Dolch in den Rücken stößt. Es lächelt liebenswürdig, unterdessen es dir Schmerz verursacht.

Wie kommt das Ego so gut voran? Wie kommt es, dass du immer wieder hereingelegt wirst? Das Ego hat eine ziemliche Erfolgsgeschichte. Es ist bekannt dafür, dass es das Herz verdrängt und für überflüssig erklärt. Der Schurke triumphiert, und der Held befindet sich hinter dem 8-Ball [„Eightball“ / „8-Ball“ ist eine Disziplin des Poolbillards; Anm.d.Übers.].

Dich selbst lieben bedeutet nicht, aus dir einen Egoisten zu machen. Der Held, dein Herz, hat sich selbst auf das Ego hin zu prüfen. Ja klar, dein Geist hat sich selbst auf das Ego hin zu prüfen. Der Geist hat zu lernen, Nein zu sagen, so wie es Teenagern angesagt ist, zu Drogen Nein zu sagen.

Das Ego ist ein Opiat, und jedes Mal ist es für dich ein Schlag ins Wasser. Das Ego ist sehr klein. Es blendet dich und macht dich taub. Die ganze Zeit stellt es für dich Fallen auf. Es ist ein Minenfeld.

Stärke dein Herz, und das Ego wird automatisch geschwächt. Nieder mit dem Ego. Hoch mit dem Herzen.

Das Ego ist mager und feige. Das Herz ist wie eine Drosselkehle, und es schlägt überschwänglich. Ein Hurra auf das Herz. Buuh für das Ego.

Das muss dir klar werden. Das Ego wird versuchen, dich zu ködern, um sein Leben zu retten und das deine zu zerstören. Der Feind ist das Ego. Einen anderen gibt es nicht. Verstehst du Mich? Das Ego möchte dich an sich reißen, und von Zeit zu Zeit tut es das. Vorsicht vor dem Ego. Es ist eine Landplage. Denke nicht einen Augenblick lang, es sei dein Freund.

Das Ego ist eine Mata Hari. Wie lockend und ködernd ist eine Spionin. Und wie unbarmherzig.

Einerlei wie oft du vom Ego hereingelegt wurdest, du wirst wieder verführt. Das Ego ist alles in allem Illusion, das ist dir klar, und es lockt dich mit der Illusion. Es äußert falsche Versprechen und betrügt dich mit falschen Versprechen. Es verspricht dir die Sonne, den Mond und die Sterne des Ruhms und der Entlohnung, und es gibt dir einen Tritt in den Hintern. Das Ego kennt kein Erbarmen. Es tut ihm nie etwas leid. Es macht dich kläglich, während es im Hintergrund einfach kichert.

Das Ego ist überhaupt kein Freund. Es ist ein Lügner mit haarlosem Gesicht. Das Ego führt dich den Gartenweg entlang, wo die Unkräuter giftig sind. Es ist die verhexte Königinnenstimme im Spiegel, die fragt: „Wer ist die Schönste im Land?“ Und das Ego besteht darauf, dass du es bist. Das Ego liebt einen guten Jux über dich.

Schaue in den Spiegel deines Herzens und bitte darum, liebevoll zu sein und  niemals mehr durch den Geist des Ego bezaubert zu werden.

HEAVEN # 3702 – 13.1.2011 – You Don’t Need This

DIES BRAUCHST DU NICHT

Ärger ist der Handlanger des Ego. Wann immer du dich ärgerst, wisse, dass das Ego mit im Spiel ist. Ärger ist ein Nebenprodukt des Ego. Sei es, dein Ärger ist gerechtfertigt, sei es, er ist es nicht – Ärger ist ein Verkörperer des Ego. Ärger lässt dich nicht denken. Er überragt nicht nur das Herz, ebenfalls den Geist. Ärger übernimmt das Ruder, und du siehst rot. Rot ist die Farbe der Wut. Heiß-rot ist die Temperatur des Ärgers.

Ärger macht dich schwach. Der stärkste Ärger schwächt dich. Ärger lässt Dampf ab. Er ist heiße Luft. Ärger ist eine Vergeudung. Ohne ihn kannst du länger leben. Du kannst dich Themen ohne Ärger zuwenden, und damit weiter kommen.

Ärger ist niemals gerechtfertigt. Schau dich nicht nach Beispielen um, um Mir nachzuweisen, dass Ich nicht recht habe. Ärger ist niemals gerechtfertigt, denn er ist ineffizient. Sobald du dich ärgerst, rennst du mit abgeschnittenem Kopf herum. Du bist der kopflose Reiter. Wenn du wütend bist, bist du zügellos und ausschweifend.

Was dich voller Ärger rot werden lässt, ist dein Ego. Es sagt dir ein. Es sagt dir, du hast recht, dich zu ärgern, es sagt dir, dass du verärgert sein musst, dass du um deines Selbstrespekts willen verärgert sein musst, dass du verärgert sein musst, weil du recht hast und der Andere unrecht hat. Das Ego sagt, du hast aus der Haut zu fahren, um deine Würde zu erlangen. Jedes Mal handelt es sich dabei um den Widersinn des Ego. Du siehst, wie dich das Ego dazu bringt, deinen Kopf zu verlieren.

Was Ärger auch zu erzielen vermag, die Ruhe vermag es besser. Hier die Sache: Ärger ist nicht nötig. Er ist selbstzerstörerisch. Ärger legt den Betrieb lahm. Wut macht die Lage schlimmer, nicht besser.

Ich weiß, man sagt, es sei für einen gut, Luft abzulassen. Für dich ist es gut, deinen Ärger zuzugeben und abzukühlen. Du hast nicht vorzuspiegeln, der Ärger sei fort. Du kannst ihn abkühlen. Fortan kannst du mit der Lage zügiger, besser umgehen, ohne dass der Ärger mit der Faust droht.

Was, Geliebte, macht euch wütend? Im Großen und Ganzen – jemand bot eurem Ego die Stirn. Im Großen und Ganzen ist das der Fall. Im Großen und Ganzen kommt Ärger davon, dass es nicht so läuft, wie du es möchtest. Ärger ist wirklich unverfroren. Er ist einem Anderen gegenüber dummdreist. Ohne Ärger kommst du besser aus.

Hast du im Supermarkt eine Mutter gesehen, die bei ihrem Zweijährigen einen Tobsuchtsanfall bekam? So siehst du aus, wenn du tobst. Wenn du ein Zweijähriges mit einem Trotzanfall siehst, du siehst ebenso aus. Was macht dich deinem Dafürhalten nach davon verschieden? Wenn du dich erzürnst, bist du zornig, und das ist nicht hübsch.

Du hast deine Wut nicht auflaufen zu lassen. Bestätige, dass du sie hast und sage ihr Auf Wiedersehen. Schaue dir sodann die Situation an, die du für deine Wut für zuständig erachtest, und sieh, wie sie zu lösen ist. Ich möchte dich nicht ärgerlich haben, und Ich möchte ebenfalls nicht, dass du einseitig deinen Ärger hinunterschluckst. Wenn dir jemand auf die Zehen getreten ist, kannst du das bei dem, der dir drauf getreten ist, im kühlen Licht des Tages zur Sprache bringen. Ohne Ärger, da schaust du dir die anzettelnde Begebenheit an, und sie ist nicht mehr riesig. Das Feuer ist an ihr ausgegangen. Es ist dein zeitweiliger Ärger, der erloschen ist.

Erinnere dich abermals daran, dass dein Ärger im Großen und Ganzen von einem Ansporner inwendig in dir herkommt, und dass es sich eigentlich nicht um die Verantwortlichkeit des- oder derjenigen handelt, dem oder der du deinen Ärger zuordnest. Sie waren der Stimulus. Ihre Gedankenlosigkeit oder ihr eigener Ärger rieb dich in der falschen Richtung. Ohne Zweifel haben sie eine alte Wunde wieder zum Leben erweckt, vielleicht eine, die bereits vergessen war. Heile sie jetzt, sodass sie dein Leben nicht ein weiteres Mal zu stören vermag. Hattest du nicht ausreichend Ärger? Gewiss möchtest du ihn nicht wiederholen.

HEAVEN # 3703 – 14.1.2011 – Your Star in the Heaven

DEIN STERN AM HIMMEL

Es gibt zwei Wege, das Leben zu leben und aufzufassen. Der eine ist sehr ernstlich, und der andere ist bar jedweder Anhaftung. Ich wette, du hast nie gedacht, das Gegenteil von ernst sei aller Anhaftung ledig. Das  allerdings ist das Leben schwerwiegend auffassen – Anhaftung an das Leben. Dann wird das Leben sehr ernst, insgesamt ernst. Vielleicht lässt sich anstelle von ernst auch angespannt sagen. An einer Auffassung festhalten, was das Leben sein muss und wie es auszusehen hat, ist Angeheftetsein, zeitigt Anspannung.

Das Leben hat nicht wie eine wilde Safari zu sein, mit Gefahren befrachtet. Das Leben kann den Fluss des Lebens hinauf und hinunter fahren sein. Es kann gar in einem Kanu paddeln oder in einem Segelboot aus Papier entlangsegeln sein. Es kann ein Pfeifen sein, während du dich im Park des Lebens ergehst, wo allerhand Vermengung und Tätigkeiten zugegen sind, ein Gang, der sich allerdings gleichwohl als ein Dahinschlendern erweist.

Passe dein Ambiente an das Leben an. Gib dem Leben gleichzeitig alles, was du bekommen hast, unterdessen du es sein lässt – Wasserfälle, sich änderndes Wetter und abwechselndes Gelände. Während du es durchmisst, hastest du nicht. Du schleppst die Füße nicht hinterher. Und sobald du stolperst, machst du dich einfach abermals zu dieser gesegneten unbekannten Reise auf.

Hattest du die Vorstellung mit dir herumgetragen, dass die Reise, auf der du dich befindest, geächtet sein müsse? Die Reise, auf der du bist, ist die Reise, auf der du bist. Es ist eine einzigartige, niemals zuvor bereiste Fahrt, und sie ist die deine. Niemandes sonst. Sie ist die deine. Ihr ist es ausbedungen, Überraschungen und unbekannte Kehren innezuhaben. Das Leben kann nicht gekannt werden, bis zu dem Augenblick, wann es in Erscheinung tritt. Du bist ein Reisender auf der Straße des Lebens, und doch bist du kein launischer und eigensinniger Reisender. Du befindest dich auf der Reise, zu der du dich auf den Weg begeben hast. Ihre Kehren und Wenden unbenommen, du befindest dich auf deiner Reise.

Du hast nicht insgesamt das Sagen bei ihr. Es sind für dich in diesem Leben auf Erden zu viele Faktoren zugegen, als dass dir eine festgelegte Karte vorläge. Hinfür kann sich das Leben an jeder Straßenkurve oder an einer Wegkreuzung im Nu verwandeln, und über die Wende kannst du einen Gutteil mit entscheiden. Du kannst das Leben willkommen heißen, es blockieren, an ihm herum machen, etc., in welchem Ausmaß du dir das auch aussuchst. Du hast das bereits durchwegs getan, und jetzt, jetzt heute, kannst du bewillkommnen, was das Leben dir darbietet. Du kannst dich in die Richtung lehnen, in die du gehen möchtest.

Es ist nicht notwendigerweise so, dass du für alles, was das Leben bereithält, parat bist, trotzdem kannst du das Bekannte wie das Unbekannte auf gleiche Weise willkommen heißen. Bilden nicht das Bekannte und das Unbekannte die Elemente, die das Leben ausmachen? Es ist so, als hättest du zwei Zügel in deiner Hand, und du hältst an dem einen Zügel nicht stärker fest als an dem anderen. Haltet die Zügel leicht, Geliebte. Ihr und das Leben können miteinander leutselig sein. Ihr könnt verträglich miteinander auskommen.

Lasst das Widersetzen los, und folgt eurem Stern am Himmel. Ihr habt einen Stern. Er ist da. Selbst wenn ihr nicht wisst, welcher es ist, er ist da und winkt euch herbei. Bestimmt, euer Stern könnte jede Anzahl heller, funkelnder Sterne sein, dennoch, einer ist der eure.

Die Sterne rufen dein Herz. Dein Stern zieht dich dann und wann entlang, als wärst du ein Schlitten, und gelegentlich lässt er dich hügelaufwärts und hügelabwärts laufen. Du hast deine eigene Route. Sieh deinen Stern als die Energie des Lebens, die dich unerschütterlich beibehält und die dich ebenso gehen lässt. Hier ist der Wille des Universums, und hier ist dein freier Wille, früher oder später werden sich die Zwei begegnen.

Du wirst in eine göttliche Route einbiegen, wo einzig Liebe existiert und du in die Höhe schwebst. Es ist unumgänglich, dass du zu diesem Pfad gelangst und auf ihm bleibst. Du schwankst nicht mehr. Du wirst dich zu den Sternen strecken, und sie werden dich, nicht anders als in einer Umarmung, schaukeln, und du wirst durch die Galaxien genau dorthin segeln, wo du gerne sein möchtest, und wo du immer warst, bevor du dich in dem illusionären Veränderlichen verhaspelt hast und in das Vergessen hinein geraten bist.

HEAVEN # 3704 – 15.1.2011 – The Possible Titles of Your Life

DIE MÖGLICHEN ÜBERSCHRIFTEN ÜBER DEINEM LEBEN

Du bist so begierig, die nächste Seite deines Lebens aufzublättern, entweder zur nächsten Seite zu wechseln oder daran festzuhalten, wie es zurzeit ist und steht. Das Leben sieht nach so vielen Gegensätzen aus, Gegensätze wie festhalten und los lassen, wie gesehen oder vorausgesehen auf der einen Hand  oder ungesehen auf der anderen Hand, wie geglaubt oder nicht geglaubt. Indes gibt es selbst dann, wenn das Leben stark festgehalten und für wahrhaft gehalten wird, nichtsdestotrotz eine Unterströmung des Unglaubens. Wie um alles in der Welt kann diese durcheinander gebrachte Welt wahr, wirklich wahr sein. Es hat sich zugetragen, und doch hätte es sich nicht zutragen können. Wer könnte das Leben, so wie es existiert, sich ausdenken, wie gleichwohl kann es wahrhaftig sein? Ungeachtet der Derbheit und weltlichen Gesinnung des Lebens – ihr wisst, das Leben ist flüchtig und vorüber, bevor es anhob. Das Leben ist mit Sicherheit erfunden und ausgedacht. Es ist aus dem Stoff, aus dem Geschichten gemacht sind. Was sonst kann fürderhin das Leben sein als Fiktives wirklichen Lebens?

Das Leben ist gewaltig, und es ist absurd. Es ist sonderbarer als Fiktion, indes, dessen unbenommen – Fiktion.

Das Leben auf der Erde ist ausleben und durchspielen, als ob ihr nicht anders könntet. Ihr übernehmt eine Rolle, und ihr könnt sie nicht los lassen. Ihr nehmt einen frei erfundenen Namen an und bezeichnet ihn als echt. Ihr tragt einen anderen Namen als den, der euch auf der Erde gegeben wurde. Ihr wisst, ihr seid mehr als die Identität, die euch auf der Erde angetragen wurde. Jetzt schickt ihr euch an, euch selbst zu identifizieren. Ihr habt eine Bedeutsamere Identität, und sozusagen gar keine Identität, keinerlei Identität, keine Maske, keine Scharade. Ihr, die ihr Weite seid, seid mehr, als wovon ihr jemals träumtet und doch weder mehr noch weniger, als ihr dachtet.

Weitet euer Denken aus, und ihr seid ausgeweitet. Euer Äußeres Leben ist euer Denken. Euer Leben ist nicht das, was sich ereignet. Es ist eure Wahrnehmung. Das ist mit der Äußerung gemeint, dass das Leben auf der Erde relativ ist. Es ist, wie es euch zu sein scheint. Ihr werdet – vielleicht – eine kleine Portion sehen. Ihr habt eine Menge Glück, und ihr bekommt die unbeträchtliche Umwandlung zu Gesicht. Es gibt weitaus mehr, als das Auge sieht. Ihr habt das Buch eures Lebens aufgrund seines Umschlags eingeschätzt. Jenseits des Gemäldes auf eurem Umschlag liegt die nackte Leinwand, auf der es gemalt ist.

Es ist fast gewiss, dass ihr euer eigenes Leben fehlerhaft lest. Ihr habt euch mit einem irrigen Titel versehen. Ihr habt euer Leben Die Abenteuer, Die Mir Anlagen genannt. Euer Buch heißt wahrheitsgetreuer: Seienshaftigkeit. Auf mannigfaltigen Ebenen könntet ihr euer Leben desgleichen nennen … Das Beträchtliche Darüber-Hinaus – Das Mehr, Was Ich Zu Sagen Vermag – Ausgedachte Ideen Des Lebens – Was Jenseits Liegt – Was Niemals War, Indes Zu Sein Schien – Die Bereiste Straße – Die Minder Bereiste Straße – Das Suchen Aufseiten Des Gesuchten – Verschollen und Gefunden In Einem Land Voller Blinder – Der Gefundene Im Land Der Gesehenen – Das Unwetter In Der Teekanne – Ich Hatte Eines Nachts Einen Traum – Ich Träumte Von Tag und Nacht – Ich Stellte Die Sterne An und Ab – Ich Ritt Einen Kometen Durch Den Himmel – Ich Hakte Mein Fuhrwerk An Einen Stern An – Es Gibt Einen Ozean und Doch Erzählen Die Wellen Nicht Die Ganze Wahrheit – Die Unbemäntelte Wahrheit – Siehe, Flüchtige Eindrücke Der Wahrheit – Nachtreiter – Tageshändler – Mein Altes Banjo Am Spielen – Hü, Kleines Pony – Über Dem Regenbogen – Jenseits Des Horizonts – Als Was Dein Leben Nicht Bezeichnet Sein Kann – Und, Wieso Hier Stoppen – Eine Unendliche Geschichte Des Haders Und Lebens – Keine Ziellinie – Erklommene und Nicht Erklommene Berge – Das Klima Des Wandels – Die Entdeckung Des Selbst und Nicht-Selbst – Über Die Weit Entfernten Horizonte Hinaus – Der Ausgelotete Unauslotbare Ozean – Die Tour de Force – Das Land Des Lebenden – Leben Ist Bloß Ein Traum – Leben, Das Nicht Erträumt Wurde – Leben, Das Als Ausschmückung Über Den Himmel Gebreitet Wird – Übers Leben Stolpern – Die Wellen Reiten – Die Luftwellen Reiten – Surfing – Eine Skizze Vom Leben – Eine Oftgehörte Fabel – Falls Die Wahrheit Kundgetan Würde – Falls Das Leben Geglaubt Würde – So, Als Ob Irgendwas So Ist, Wie Es Scheint – So, Als Ob Ich Nichts Weiß – So, Als Ob Ich Denke, Ich Wüsste Alles – So, Als Ob Ich Weiter und Weiter Gehen Könnte – Ein Aus Gottes Herzen Abgeschossener Pfeil – Ein Splitter In Meinem Auge – Der Anbeginn – Ein Ende Gibt Es Nicht – Hier Ist Alles und Nichts In Eins Eingehüllt – Leben Ist Kein Abschließen-und-Zumachen-Fall – Ich Wünsche Mich Auf Einen Stern – Ich Erhebe Mich, Und Ich Trete Weg – Ich Vergesse – Ich Entsinne Mich – Das Leben Ist Unaufhaltbar – und so weiter.

HEAVEN # 3705 – 16.1.2011 – The Unfathomableness of Life

DIE UNAUSLOTBARKEIT DES LEBENS

Unauslotbar ist der Lauf der Vorkommnisse. Unauslotbar sind die Handlungen, die die Menschen einnehmen. Unauslotbar sind die Erwiderungen auf das Leben und die Routen, denen die Menschen folgten. Unauslotbar ist das Leben.

Und doch, stellt euch all dieses Sich einen Reim Machen, all dieses Darüber-Nachdenken und all das Herzeleid vor, was sich über der Unauslotbarkeit des Lebens vollzieht. Ist nicht ebendies der Fall?

Was wäre, falls dem, dass es nicht gelte, das Leben zu begreifen, der Vorzug eingeräumt würde – hätte die Welt dann eine bessere Chance, sich zurück zu setzen und an dem Abenteuer zu erfreuen? Hättest du eine bessere Aussicht dafür?

Stelle dir vor, du seist von Kindesbeinen an gelehrt worden, das Leben sei unergründbar, und dass eben dies herrlich und schön sei, dass das Leben nicht angelegt sei, verstanden zu werden. Äonen an Historie würden entfallen. Fragen würden getilgt.

Es ist kein Mysterium, dass das Leben unauslotbar ist, und doch greifen Meine Kinder jeden Tag das Unergründbare ab, punktieren es, und machen sich vorwärts und rückwärts Sorgen. „Warum, oh, warum?“, ist die meistgestellte Frage; ihr vorhergehend oder nachfolgend die Variation: „Wie kann das bloß sein?“

Lasst los, im Klaren sein zu müssen, und ihr habt los gelassen.

Freilich ist das Bestreben, das Leben zu verstehen, kräftig, und auf diese Weise haben wir die Wissenschaft und die staunenswerten Entdeckungen, die der menschliche Geist tätigte, vor uns liegen. Das Leben selbst möchte, dass es sich versteht. Du bist dem Ergründen des Unergründbaren heiß auf der Spur. Du bist der Windhund, der dem Hasen hinterher ist, den er, so scheint es, niemals fangen kann. Eine Frage führt zur nächsten. Es gibt nie endende Fragen. Es gibt immer mehr und mehr Fragen zu beantworten und weitere und weitere Antworten.

Fragen und Antworten werden sich aufhalten, so lange wie du sie für nötig befindest. Deine Fragen werden laut der Ebene deines Bewusstseins da sein. Und manchmal werden deine Fragen deine Ebene an Bewusstsein übersteigen.

So lange wie ihr Fragen habt, werdet ihr sie beantworten. Ihr müsst das, denn Fragen sind die Straßenschilder, denen ihr folgt. Ihr denkt sie reiflich durch. Ihr ringt mit ihnen. Selbst wenn ihr keine Antworten findet, antwortet der Prozess des Fragens für euch mit etwas.

In der relativen Welt gibt es richtige und falsche Antworten. Fünf und fünf sind zehn, und das ist in der Welt unabänderlich. Selbst Vermutungen sind in der Welt des Öfteren unabänderlich. Gesetze werden aufgestellt und müssen befolgt werden. Richter erteilen Bescheide. Etwas wird befolgt.

Eurem Bewusstsein gemäß sind Fragen von einigem Wert. Das muss so sein. Der Geschehensabschnitt des Fragens dient einem bedeutsamen Zweck. Und doch sind die Antworten selbst ausschließlich Stellungnahme.

So ist es, es kommt eine Zeit, wann du keine weiteren Fragen mehr hast, und wer sollte überhaupt da sein mögen, Fragen zu stellen?

Sobald Liebe die Welt füllt, sobald alles gut ist, ist die Absenz von Fragen-Stellen in Ordnung, weil du die Eine Realität kennst. Du hast das Licht gesehen, und du bist mit ihm angefüllt. Du würdest nicht einmal mehr fragen: „Wieso stelle ich keine Fragen mehr?“ Du hast auf einer anderen Ebene, auf einer anderen Schwingung, Widerhall, und in der Gleichung befinden sich keine Fragen mehr. Sie sind in den Äther übergewechselt. Fragen sind schlicht nicht kenntlich ausgewiesen.

Es ist nicht genau so, dass du die Antwort kennst. Du hast schlicht die Frage nicht. Du hast in deinem Handinneren die Wahrheit.

Du hast die Ganzheit, von der du dir so sehr wünschtest, die Fragen und Antworten würden sie dir darbieten. Auf der Ebene des Einsseins, da bist du Eins.

Unter keinen Umständen sollst du aufhören, aufgrund des Wertes, keine Fragen zu stellen, Fragen zu stellen.Während du fragst, musst du dir deine Fragen selbst stellen. Und sobald du aus der Vollheit deines Herzens und Seiens heraus keine Fragen mehr zum Stellen hast, werden fürderhin keine Fragen mehr aufkommen und keine Antworten mehr angegangen. Es wird keine Weswegen und Wofür geben. Seien wird sein. Das Seienshafte stellt keine Fragen.

Wirf in der Zwischenzeit mit deinen Fragen herum. Sie werden dich unvermeidlich zu Mir leiten.

HEAVEN # 3706 – 17.1.2011 – See The Light

SIEH DAS LICHT 

Ich rufe dich zu Mir her. Ich rufe dich jetzt her. Du bist für einen Erholungsurlaub reif, oder etwa nicht? Du bist bereit, dir weniger aus dem Leben, und mehr aus Mir und dir selbst zu machen. Du bist angelegt, ein frei beherztes Seinswesen zu sein, dessen Herz leicht ist. Komm, lasse Mich dich hochheben. Sei Mein Tänzer, der mit deiner Anmut selbst den Himmel in Staunen versetzt.

Gut, natürlich wird Mich nichts zum Staunen bringen, und doch bist du erstaunlich. Insofern als du dir auf derart staunenswerte Weise deine eigene echte Wertigkeit weggeblendet hast, was gibt es angesichts dessen denn da, was du nicht imstande bist zu tun? Die Welt ist eure Auster, Geliebte, denn ihr seid ein Göttliches Seinswesen. Weniger seid ihr nicht.

Es stimmt, da gibt es die menschliche Seite von euch, die euch enttäuscht, und doch seid ihr im Eigentlichen Göttlich. Trotz der Zerbrechlichkeit eurer menschlichen Seite seid ihr stark. Ihr seid allmächtig. Es gibt kein Hemmnis, das euch zu bezwingen vermag. Ihr seid auf die Flügel von Engeln gehoben, und ihr fliegt in der Höhe.

Was für ein Flieger, was für ein in die Höhe Schwebender, was für ein Göttliches Seinswesen ihr doch seid. Ihr seid nicht imstande, weniger zu sein. Bei all eurem Protestieren für das Gegenteil, ihr könnt nicht minder sein als das, was Ich sage, dass ihr es seid. Ihr könnt nicht weniger sein, als ihr im Grunde seid. Ihr könnt Veranschaulichungen von Minderem anzeigen, was indes sind Demonstrationen, außer Irrlichter? Weil ihr etwas aufzeigtet, bedeutet nicht, dass ihr das seid, was ihr aufzeigtet.

Wenn du in einem Stück eine Rolle spielst, spielst du sie. Dass du die Zeilen sprichst und Handlungen der Charaktere aufführst, macht dich nicht zu jenem Charakter. Es macht dich zu jemandem, der einen Part vorträgt. Und das hast du im Leben getan, du hast den Part von jemandem gespielt, der nicht wirklich du ist. Du hast geschauspielert. Du hast die Größe anprobiert. Auf der Erde, da wirst du wohl zahlreiche Male eine Rolle gespielt haben. Du hast dich schauspielernd verstellt. Du hast eine Partie gespielt und sie für real genommen. Jedwedes Mindere als Göttlichkeit ist nicht real. Jedwedes Mindere als Liebe ist schlicht nicht echt. Es war eine Simulation.

In Wahrheit gibt es keine schlimmen Menschen. Einerlei wie schlimm es aussieht, inmitten eines Jeden befindet sich ein Kern von Licht. Allzu oft ist dieser Lichtkern verdeckt, und nur das Dunkel zeigt sich. Gleichwohl befindet sich den Blicken nicht frei gegebenes Licht unter der offen gelegten Dunkelheit. Abwesenheit von Licht ist mithin nicht. Demnach ist Licht.

Allen Erscheinlichkeiten zum Trotz, du und ein jeder sonst hat ein Herz aus Gold. Dein Herz ist aus dem Meinigen gemacht. Sobald sich weniger als Mein Licht bekundet, hast du Vortäuschungen betrieben. Du hast eine Lüge gelebt. Deine DNA ist von guter Qualität. Du hast inwendig in dir alles, um Meinen Traum vom Frieden auf Erden zu erfüllen. Erfülle Meinen Traum jetzt.

Was du auch angehabt hast, sofern es dich nicht den Blicken als Schönes freigegeben hat, war es eine Lüge, eine unverblümte Liebe. Das Schlimmste, was du sein kannst, ist vortäuschen, dass du weniger bist, als Ich dir nachdrücklich sage, dass du es bist. Du kannst auf widerspenstige Weise handeln. Du kannst ein phänomenaler Schauspieler sein. Du kannst dich selbst überreden, und du kannst die Welt überzeugen, dass du unwert seist, und doch kannst du daraus herauswachsen.

Von Mir könnt ihr nicht erwarten, das abzuändern, was Ich sehe und sage, denn Ich spreche die Wahrheit. Wovon ihr euch überredet haben werdet, ist im Besonderen nicht Wahrheit. Ändert das Bild, was ihr von euch habt. Wechselt eure Melodie. Lasst die Mythen beiseite, die ihr euch und der Welt erzähltet. Ihr habt euch selbst verunglimpft und die Welt irregeführt. Wendet euch dem Licht zu, Geliebte, und seht fortan das Licht.

HEAVEN # 3707 – 18.1.2011 – Say No to Ego

SAGE ZUM EGO NEIN

Wo bekommst du Ungehörigkeit her? Vom Ego, vermute Ich.

Woher hast du dir die Auffassung zukommen lassen, dass du Andere zu berichtigen habest? Oder gar, sie herabzusetzen habest? Woher bekommst du die Auffassung, dass du über allem zu sein und zu stehen habest? Was bringt dich auf den Gedanken? Das Ego, vermute Ich.

Obschon es die Liebe bewerkstelligt, dass die Welt ihre Runden dreht, kam es ringsum zu Verlautbarungen, das Ego hole die Liebe ein, es schiebe sie ins Abseits und setze sich selbst ein. Das Ego sieht Bedürftigkeit. Es möchte triumphieren, und du bist abgehängt. Die Welt hat verspielt, sobald das Ego seinen Kram verstrebt. Es macht eine Menge Lärm.

Das Ego hört auf seinen eigenen Trommler. Es lauscht nicht auf Mich. Es möchte, dass ihm Huldigungen entgegengebracht werden. Es bringt dich zum Vergessen, dass es dir angelegen ist, zu dienen. Das Ego ist sehr stützbedürftig. Es ist ein Langfinger. Ein Plünderer. Es ist kurzsichtig, und dennoch wirbelt es mit seinem Tambourstock, und du gehst ihm hinterher. Ohne etwas zu denken, verfängst du dich im Ego. Du marschierst direkt hinter ihm. Es gibt Zeiträume, unbesehen worum es sich dabei auch handelt, da gibst du dich dem Ego hin.

Es stimmt, später bedauerst du das. Vor dem auf der Hut sein, was das Ego erzählt, das ist nötig. Das Ego ist sich selbst unerlässlich. Es ist eine Dirne, die dich verleitet. Was gibt dir deinem Dafürhalten nach das Ego wirklich? Es gibt dir Betrug.

Du hast das Ego niemals gebraucht. Himmle nicht die falschen Versprechen des Egos an. Alles, was es verspricht, ist unaufrichtig. Wenn es gewinnt, wenn du dich obenauf fühlst, was bringt das? Du hast einen Augenblick voller Glamour, und hinterher fühlst du dich beraubt, da die Gabe aufseiten des Ego aus rein gar nichts besteht. Das Ego ist ein solcher Übeltäter. Es ist der Rosstäuscher der Welt. In der Sache, was das Ego bemüht ist zu tun, verrichtet es einen guten Job.

Das Ego ist aalglatt. Es ist flinkzüngig. Sobald es einen herbeiwinkt, hast du dich keineswegs unter seinem Zauberspruch aufzuhalten. Du hast ihm nicht Folge zu leisten. Das nächste Mal, wann dir das Ego auf die Schulter tippt, dir Belohnungen verspricht, wann es dich aufbaut, dich in Versuchung führt, wann es dich von deinem Pfad fortziehen möchte, lächelst und sagst du: „Danke, darauf möchte ich gerne verzichten.“

Das Einzige, was dir das Ego zu geben hat, ist Getöse und abwegige Kehrtwenden. Angesichts deiner Nachgiebigkeit gegenüber dem Ego kannst du am Ende bloß verlegen sein. Du wurdest beschwindelt, und jetzt bezahlst du den Dudelsackspieler. Das Ego schlendert davon, um einen anderen Einfaltspinsel zum Berücken zu finden. Es liefert eine falsche Spur. Jedes Mal möchte es dir ein Bein stellen.

Egoistisch sein ist egoistisch sein. Das Ego kann dir ausschließlich heiße Luft zureichen. Die Blase platzt. Es heißt, Hochmut komme vor den Fall. Stolz ist als der Fall ausgewiesen, Geliebte. Stolz ist ein Abfallen von Gunst und Huld. Im Hochmut betreibst du Ausverkauf an dir selbst. Du akzeptierst Schlacke für Gold. Dem Ego die Blattern. Halte dich von ihm fern.

Und dennoch verfertige Ich hier eine Abschilderung des Ego. Ich mache das Ego durch Meine ureigene Tirade gegen das Ego zu etwas Wichtigem. Ich erzähle euch, vor dem Ego auf der Hut zu sein, und infolgedessen rufe Ich eben eure Aufmerksamkeit zu dem Ego hin. Ich erzähle euch, egolos zu sein, und dennoch ist Mein Thema das Ego. Ich zeige euch an, das Ego auszurangieren, und Ich mache das Ego wichtig, wichtig dahingehend, dass ihr es nicht habt.

Gleichwohl möchte Ich in der Sache fortfahren. Das Ego hat für sich genommen keinen Stolz. Es hat keine Scham, kein Verlegenheitsempfinden. Es ist sich ziemlich sicher, dass du zu ihm zurückkehren möchtest. Es ist ein Drogenhändler an der Straßenecke. Es überreicht dir einen kleinen Triumph, nimmt sodann die abwegige Freude weg und überlässt dich dem, dass du nach mehr japst. Es ist ausnahmslos so – das Ego zieht den Teppich unter dir weg. Es war gar nicht mal so sehr ein Teppich. Keineswegs anders als das Ego – der Teppich war Schwindel.

Wie viele ungezählte Male wirst du hereingelegt werden, bevor du dir über das Ego klar wirst? Sage zum Ego Nein.

HEAVEN # 3708 – 19.1.2011 – Different Languages

UNTERSCHIEDLICHE SPRACHEN

Wenn Menschen in einem anderen Land als du aufgewachsen sind und in ihrer Muttersprache reden, denkst du nicht, es sei doch recht eigenartig, dass sie in einer anderen Sprache sprechen. Daran ist nichts Überraschendes. Sprache ist eine erstaunliche Sache, und du wirst womöglich gar bewundern, dass sie eine Sprache sprechen, die du nicht kennst, und dass sie sie derart fließend beherrschen. Du wirst ihre Sprache nicht verstehen, und doch verstehst du, wie es kommt, dass sie eine andere Sprache sprechen.

Dessen ungeachtet, sobald die einen oder anderen nicht an das glauben, woran du glaubst, an diese Politik, an die Religion, an den Gott, an das, was du als schlichten allgemeinen Menschenverstand erachtest, gibt es bei dir eine Neigung, verstört und beunruhigt, wenn nicht gar ausgesprochen wütend zu werden, weil dieser Mensch einen anderen Standpunkt einnimmt als du. „Wie kann er bloß so dumm sein“, denkst du. „Was ist mit ihm los?“ Und du kochst.

Geliebte, worin besteht der Unterschied zwischen dieser Person und jemandem, der in einem anderen Land aufwuchs und eine andere Sprache spricht?

Selbst dann, wenn andere Menschen hinter der Tür von nebenan aufwuchsen, wuchsen sie sozusagen in einem anderen Land auf. Sie wurden in einem andersartigen Kontext groß. Sie sprechen eine andere Sprache als du, und du siehst dies als einen Defekt. Du bist mit ihnen ungeduldig.

Selbst Menschen, die im gleichen Haus wie du aufwuchsen, sehen die Welt gänzlich verschiedenartig. Möchtest du wirklich, dass jeder mit genau dem gleichen Auge sieht wie du? Dein Ego möchte das gerne, möchtest du das aber haben?

Sogar bei kleineren Angelegenheiten – sobald Andere nicht den Blick haben, den du hast -, schaust du sie scheel an. Vielleicht hast du zeitgemäße Möbel gerne, und jene Leute mögen viktorianisches Mobiliar, und du denkst: „Was ist mit denen bloß los?“

Du hast eine Vorliebe für eine Farbe, zum Beispiel für blau, und sie bevorzugen purpur, und du schätzt ihre Wahl gering.

Es gibt sogar solche Menschen, die ihre Hautfarbe lieben und auf eine andere Hautfarbe herunterschauen. Hast du jemals von etwas derart Törichtem gehört?

Seht euch vor, wenn ihr meint, etwas habe ausschließlich so zu sein, wie ihr es seht. Vorlieben sind keineswegs die Fabrikation eines besagten Menschen. Sie sind mit Sicherheit nicht von euch fabriziert.

Wieso auf Starrsinnig-Sein stolz sein?

Womöglich schaust du auf jemanden herunter, der klein gewachsen ist. Du wirst denken, er sei geringer als du, der du groß bist.

Das Konzept der Bruderschaft bedeutet nicht wählerische Bruderschaft. Es geht nicht um Herauslesen und Aussuchen. Es meint Fürsorge für alle, nicht einfach für einen, den du für statthaft ansiehst. Du bist durchaus nicht wundervoll, dass du jemanden in Obhut nimmst und andere abweist. Es ist besser an Menschenseinswesen zu denken als an Klassen von Menschenseinswesen.

Auf die gleiche Weise geziemt es dir, dich aller Tiere anzunehmen, und nicht bloß einiger. Es gilt dir, mit allen behutsam umzugehen.

Hier handelt es sich um Vorurteile, die du hast, um Pro und Contra, derer du dir bewusst bist, und es gibt Vorurteile, derer du nicht gewahr bist. Sobald du dir gewahr bist, hast du eine gute Chance, alte Ansichten zu beseitigen.

Noch einmal, Wir reden vom Loslassen der Vergangenheit. Du hast dir keine Sorgen zu machen, dass es hier um das Loslassen deines ureigenen Fundaments geht. Die Vergangenheit ist nicht deine Basis. Liebe ist dein Fundament. Ich bin dein Fundament. Du meinst doch nicht wirklich, dass Ich den einen Winkel der Welt einem anderen vorziehe, oder doch? Oder dass Ich Männer den Frauen vorziehe? Sofern du die Sache so sehen möchtest, dass Ich eine Vorliebe habe – Meine Vorliebe beläuft sich auf alle, Ich ziehe alle vor, den Dürftigen, den Lahmen, den Brillanten, den Langsamen, den Reichen, den Armen, den Alten, den Jungen. Ich ziehe alle vor. Selbst diejenigen mit Augen, die nicht sehen können, und diejenigen mit Ohren, die nicht hören können, haben ebenfalls Meine Gunst.

HEAVEN # 3709 – 20.1.2011 – The Ladder That Reaches Heaven

DIE LEITER, DIE ZUM HIMMEL HINAUF REICHT

Aus den Tälern deines Herzens kommt Liebe. Liebe springt hoch. Liebe erhebt sich aus eigenem Antrieb. Liebe bedarf keiner Meisterung. Liebe hat es nicht nötig, stattgegeben zu werden. Dieses Aufwallen deines Herzens ist die leichteste Sache in der Welt, außer du befehligst sie herum. Selbstverständlich, du hast sie herum befehligt. Du hast der Liebe angesagt, wohin sie zu gehen und wohin sie nicht zu gehen hat, wie sie um die Untiefen herumschwimmen, wann sie unaufrichtig und wann wahrheitsgetreu, wann sie auffallend und wann verborgen gehalten sein soll. Sobald es sich auf Liebe beläuft, hast du den Verkehr geregelt. Sei kein Verkehrspolizist, sobald es sich auf Liebe beläuft.

Die meisten Meiner Kinder und viele unter euch hier, die Meine Worte lesen, haben Ängste davor, verletzt zu werden, haben Befürchtungen, eine Zeitlang geliebt zu werden und danach nicht mehr, oder haben Befürchtungen, dass eure Liebe zu einem Ausreißer mutiert und dass ihr ihr hinterherzugehen habt. Die Liebe wird euch dazu bringen, von eurem Stuhl aufzustehen, auf dem ihr sitzt. Es ist nicht die Liebe des Anderen zu euch und für euch, was euer Anliegen darstellt. Noch auch soll die Liebe eures Herzens kein Anliegen sein. Lasst die Liebe sein, was sie ist.

Noch einmal, Ich rufe euch in Erinnerung, dass Liebe und Anhaftung zwei verschiedene Dinge sind. Liebe lässt los. Anhaftung hält an der Liebe des Gegenübers fest, so als ob euer ureigenes Leben davon abhinge. Ihr habt von keinem anderen Menschenseinswesen Liebe zu empfangen. Ihr habt sie zu geben. Ihr habt eure Liebe sich abrollen und rotieren zu lassen.

Was wäre, wenn ihr heute einen Jeden anlächeltet, den ihr seht, jene Menschen, die ihr bereits kennt, und jene, die ihr zum ersten Mal seht? Was wäre, falls ihr unparteiisch Liebe gäbt? Unparteiische Liebe ist sehr gut. Liebe jedermann gemäß deiner Liebe, nicht gemäß der ihrigen. Liebe ist dafür angelegt, ein Leben für sich zu haben. Sie ist nicht angelegt, zu besitzen noch auch in Besitz genommen zu werden. Liebe ist dafür bestimmt, unter ihrer eigenen Flagge zu fliegen. O, lieben ohne Anhaftung. Los lassen ist eine solche Vollendung. Deine Liebe freisetzen ist eine solche Errungenschaft. Freisetzen ist nicht zurückziehen. Liebe, sobald sie einmal ausgegeben ist, ist. Nicht ausgegebene Liebe ist reumütig. Stelle Liebe niemals mehr in Abrede.

Worin besteht deine Bedürftigkeit, eine spezielle, eine bevorzugte, eine beträchtliche Liebe zu sein? Liebe, die einem Anderen gegeben wurde, ist nach wie vor durchwegs Liebe, die dir gegeben wurde. Liebe ist aufgrund ihrer ureigenen Natur allen gemein. Sie ist kommunal. Sie ist universal. Liebe ist nicht wie ein Teebeutel, der für eine einzige Tasse gemeint ist. Liebe ist mehr wie ein glänzender Stern, der auf alle scheint, die zu ihm hochschauen. Liebe hat sich niemals die Augen zu reiben. Liebe sieht mit ihren Augen der Liebe klar. Liebe ist ein stark beflügelter Vogel, der fliegt. Liebe braucht kein Ziel. Die reine Freude der Liebe ist präsent, sehr ähnlich der puren Liebe zum Fliegen. Insofern als du Flügel hast, wie kannst du dann nicht fliegen? Wenn du Liebe hast, wie kannst du sie dann nicht weggeben? Stifte dem Universum deine Liebe.

Liebe ist kein Geld, das man abzählt. Liebe ist eine Goldmünze, die überall bei Jedem anlangt. So etwas wie einen Tropfen Liebe gibt es im Grunde nicht. Oder, falls es so etwas wie einen Tropfen Liebe gibt, ist er potent. Er ist sehr potent. Liebe hat die Stärke eines Riesen, das Frei-Strömen eines Wals, und das Licht der Sonne. Liebe ist das Wasser, in das du hinein planschst. Liebe gehört allen. Plansche mehr. Spritze in die Höhe und spritze unten. Plansche.

Liebe ist der Ozean und die Gezeiten des Ozeans. Wie natürlich ist Liebe. Liebe verdampft nicht. Liebe setzt sich fort und fort. Sie ist die Leiter zum und vom Himmel. Klettere auf ihr.

HEAVEN # 3710 – 21.1.2011 – For God’s Sake

GOTT ZULIEBE

Ein Herz ist weich und schmiegsam. Kein Herz ist angelegt, verhärtet zu sein, nicht mehr, als Knochen angelegt sind, weich zu sein. Was für ein Preis wird dafür entrichtet, ein kaltes, ein veranschlagendes, ein in seinen Kräften verzehrtes Herz zu sein. Es sei dir angeraten, dein Herz zu erweichen, nicht, es zu härten. Es sei dir angeraten, dein Herz zu erwärmen, nicht es zu kühlen. Wofür sind Herzen, als dafür, zu lieben und ohne Weiteres zu lieben?

Sofern du dein Herz dicht vernäht hast, beseitige jetzt die Stiche. Öffne jenes schöne Herze dein. Öffne dieses Mal die Alleen deines Lebens auf der Erde. Lasse dein Herz bluten, falls es das muss. Setze jenen Umlauf in Gang. Lasse dein Herz einen Könner-Hieb von einem Herz sein. Lasse es geschmolzenes Gold sein. Lasse dein Herz andere Herzen schmelzen. Lasse dein Herz einen wärmenden Ofen sein.

Ein Herz, das Liebe nicht zulässt, ist kalt. In Herzensangelegenheiten ist kalt grausam. Gemeinheit meint Dürftigkeit. Sei groß-herzig. Sei riesen-herzig. Habe das größte Herz in der Welt.

Die Erhabenen öffneten ihre Herzen weit, und sie ließen jeden hinein. Sofern sie das taten, kannst du das auch. Du kannst dir vornehmen, dass dein Herz die Freiheitsstatue sein solle und alle an ihren Küsten willkommen heißen möge. Wieso hast du das nicht bereits vorgehabt? Was hat dich gestoppt? Eine Art Widerwille, nehme Ich an. Eine Art Furcht, nehme Ich an. Besser du fürchtest eher ein geschlossenes Herz als ein geöffnetes. Was für eine entsetzliche Sache, ein Herz zu verschließen, das deinige oder das eines Anderen.

Und, hast du nicht nur dein Herz verschlossen, sondern in dem Verlauf ebenso andere Herzen?

Trage im Sinn, dass die Erhabenen keine Umstoßer waren. Sie waren keine Narren. Ihre großen Herzen führten sie nicht in die Irre. Ihre prächtigen Herzen führten sie mehr und mehr zu Mir. Wir hatten eine wechselseitige Anziehung, ebenso wie du und Ich, bloß dass sie direkt zu Meiner Tür reinkamen. Sie klopften nicht einmal an. Sie wussten, die Willkommensmatte draußen galt für sie, ebenso wie sie für dich da ist.

Worin besteht der Unterschied zwischen dir und den Erhabenen, außer darin, dass sie es wagten, und dass du es noch nicht wagst. Du hältst dich zurück. Sie hielten sich nicht zurück. Sie brachen auf. Irgendwo in ihrem Leben gaben sie den Bescheid, voranzugehen, und danach hoben die Arme des Universums sie höher und höher. Ich sprach durch ihre offenen Herzen. Ich sprach durch ihre Liebe. Sie waren höher als das Hohe, und doch waren sie weder über der Welt noch neben ihr. Sie vollzogen Meine Träume. Sie wandelten für Mich auf der Erde.

Für wen wandelst du auf der Erde?

Wovor, kleine Lämmchen, habt ihr Angst?

Kommt und geht in Meinem Namen auf der Erde. Kommt und geht mit Mir auf der Erde. Folgt Mir, und Andere werden euch unmittelbar bis zu Meinem Tor folgen.

Betretet Mein Herz, Geliebte, und erhebt darauf Anspruch, was euer ist. Gibt es sonstwas zu tun? Wo stehe Ich in eurer Prioritätenliste? Schlicht eine kleine Öffnung eures Herzens lässt Mich, lässt das Universum und jede Seele auf Erden tief in euer Herz hinein, wo alles möglich ist.

So wie ihr euer Herz aufmacht, so öffnet sich der Vorhang, der die äußere Welt im Halbdunkel gehalten hat. Genug davon, das Licht zu dämpfen. Genug von der Dunkelheit. Macht zu einer Welt aller Möglichkeiten auf.

Ja, es ist selbst möglich, dass ihr Meine Wahre Liebe seid und Ich die Eure bin. Das ist mehr als möglich. Das ist unumgänglich. Wir sind verlobt, und es ist unvermeidbar, dass Unser Aufgebot bestellt wird. Es ist unumgänglich, dass Wir, Geliebte, in eurer Realität Eins werden, eben dort, wo ihr euch soeben befindet. Um der Liebe Gottes willen, ihr seid Mein, und Ich bin Euer, und es gibt nichts weiteres mehr zu sein. Wir sind Größe, und ihr seid um Meinetwegen zur Erde gekommen.

HEAVEN # 3711 – 22.1.2011 – The Willingness to Change

DIE BEREITWILLIGKEIT, SICH ZU WANDELN

Bis wohin reiche Ich nicht? In welcher Ritze bin Ich nicht präsent? Es gibt nicht ein Molekül, wo Ich nicht bin. Und doch werde Ich bezweifelt, und doch werde Ich übersehen, und doch lechzen Einige nach Mir, während Etliche Einwände vorbringen.

Ich habe breite Schultern, wieso sollte Ich allerdings für etwas oder für alles, was sich zuträgt, für verantwortlich gehalten werden? Oder, wieso kann nicht alles, was sich zuträgt, in einem anderen Licht gesehen werden? Tatsächlich ist es so, Ich erschuf in der Welt Gleichgewicht. Ich, Der Ich die Sonne und den Mond und die herumwirbelnden Planeten geschaffen habe, wieso sollte Ich Mich dazu herablassen, in eurem Leben Unordnung zu schaffen?

Falls Anhaftung an die Welt weggeglitten wäre, würde sich keiner in Schrecken und Angst befinden. Du befändest dich nicht in Bestürztheit. Etwas, was in der Welt seine Dauer hatte, ist davongeglitten, während deine Anhaftung lose in der Luft schwebt. Als befändest du dich in einer Gruppe tanzender Männer und Frauen auf der Bühne, so ist dir dein Rhythmus abhanden gekommen. Du bist hinter der Zeit. Bisweilen bist du vor der Zeit, in die hinein du dich, dem Leben voraus, begeben hast, und du trauerst um das, was noch nicht geschehen ist. Bleibe an der Zeit dran, selbst obschon sich das Empfinden von Zeit als ein schrulliger Einfall ausweist, auf den man sich rundum einigte.

In Wahrheit geschieht alles, was passierte oder passieren wird, in der Welt in eben diesem Augenblick, falls es denn überhaupt geschieht; wie denn kann im Auge dieser Bewandtnis etwas verlustig gehen?

Im Grunde hast du Angst vor Kontrollverlust. Du möchtest das Heft in der Hand haben. Indes war deine Kontrolle der Ereignisse in der Welt bloß eine Mutmaßung. Dessen ungeachtet spielten deine Gedanken eine mächtige Rolle. Deine Gedanken, so wie du denkst, so wie du redest, hat auf die Manifestation der Welt Auswirkungen. Eure Kontrolle, Geliebte, geht nach hinten los. Es gibt Zeiten, wann ihr die Feuer für Belange, die ihr nicht möchtet, schürt. Das ist so, Geliebte, weil ihr eure Wahrnehmung so behalten möchtet, wie sie ist. Ihr habt eine tiefe Unwilligkeit, Änderungen vorzunehmen. Ihr habt eine tiefe Unwilligkeit, das umzuändern, wie ihr seht. Ihr habt eine tiefe Unwilligkeit, Verantwortung zu übernehmen.

Etliche Meiner Kinder laufen in einer Welt herum, in der sie sich als Opfer sehen. Das scheint so zu sein, wie sie die Welt gerne sehen möchten. Sie wollen sich gerne als unschuldiges Opfer sehen, und sie setzen demnach ihre Opferrolle fort. Sie können keine Zuständigkeit übernehmen. Sie kümmern sich darum, was Andere tun und wie jene sich zu ändern haben, und gelangen infolgedessen nicht zu der Erkenntnis, dass sie sich zu ändern haben. So lange wie sie den Ball des Lebens auf eine bestimmte Weise retour prellen, kommt er auf eine bestimmte Weise zu ihnen zurück. Und sie fahren fort – nicht willens, sich und die Wahrnehmung der Welt zu ändern -, irgendwem, mal diesem, mal jenem Vorwürfe zu machen. Des Öfteren üben jene, die eine Kontrolle haben möchten, Kontrolle aus, selbst obschon die Resultate nicht das zeitigen, was ihre Vorlieben darstellt, hingegen bekommen sie – da sie eine Opferhaltung in der Welt einnehmen – wiederholt das, was sie nicht möchten. Sie müssen in einem höheren Maße Opfer sein mögen, als sie sich selbst ändern möchten. Wie arglos ist ein Opfer. Es trägt keine Verantwortung.

Schwöre dem Opfersein ab. Mache die Last, die du trägst, leichter. Befreie dich selbst und setze Andere frei. Was du in der Welt siehst, ist eine Reflexion deiner selbst. Sofern du sehen möchtest, wie du aussiehst, dann schaue in den Spiegel deiner Welt. Dorthin wolltest du lieber nicht schauen.

Ich rede selbstverständlich über Erwachsene, und nicht über Kinder.

Was ist so schwer dabei, zu sagen, dass du deine angenommene Rolle abzuändern hast? Sofern du wirklich gerne eine Lage verwandelt wissen und nicht einfach über sie mürrisch sein möchtest, dann ändere deine Wahrnehmung. Das kann ausgeführt werden. Du kannst das. Falls das Leben, so wie es ist, eine Bürde darstellt, hast du zu ihr beigetragen. Du bist nicht derart arglos, wie du es dir gerne denkst.

Du hast Zuständigkeit. Zunächst geht es um die Verantwortungsübernahme, und hernach verwandelt sich die Anordnung deiner persönlichen Welt, und die Menschen in deinem Milieu sind imstande, sich zu wandeln.

HEAVEN # 3712 – 23.1.2011 – The Human Being You Are

DAS MENSCHEINSWESEN, DAS DU BIST

Mitunter werden Meine Kinder missbraucht. Danach ist es Mir keineswegs. Obschon Ich ständig überall bin, flitze Ich nicht, wie es Superman macht, hier und da herum. Bei jeder Ungerechtgkeit, die ihm unter die Augen kommt, zieht er sich andere Kleider an und stürmt zur Rettung los. Superman sah es von der einen Ebene her. Ich sehe von allen Seiten.

Ich bitte euch, euch an Mich zu wenden. Seid Meiner eingedenk, haltet Mich indes nicht für alles, was passiert, für verantwortlich. Es ist unwahrscheinlich, dass Ich es derart geplant habe. Ich gab euch den freien Willen. Und das ist eine Wohltat, die Ich euch zuführte. Ich kann ihn nicht dir geben, und einem anderen nicht. Ich kann nicht immer die Hand eines Anderen bleiben.

Und natürlich, du und Ich haben derzeit nicht die gleiche Sicht. Du siehst einen Fleck des Universums. Ich sehe es insgesamt. Falls du sehen könntest wie Ich, würdest du nicht in Panik geraten. Du wärst nicht furchtsam. Du würdest über die Ereignisse hinaus sehen. Du würdest über deine Nase hinaus sehen.

Das ist selbstverständlich, wenn du so sähest wie Ich, würdest du dich vor nichts fürchten. Du wärest rasch dabei, über das hinaus zu sehen, was du gegenwärtig siehst. Du würdest Begebenheiten sich entfalten sehen, so wie du das beim Himmel, beim Sonnenaufgang und -untergang, so wie du das bei den Sternen und all der Dunkelheit dazwischen vor Augen hast. Du würdest die Dunkelheit als einen Schritt zum Licht hin betrachten. Du würdest sehen, unterdessen du noch nicht imstande bist zu sehen.

Tatsache ist, du würdest über das Darüber Hinausgehende hinausgehend sehen. Du würdest Liebe sehen. Du würdest nachsichtiges Verschonen und Erbarmen sehen. Am meisten unter allem würdest du Liebe fühlen und Erbarmen nicht nötig haben.

Der Weltblick dient einem Zweck, indes ist er eine solch enge Sicht. Du siehst, wie jemand einen Pfeil auf dich abschießt, und du siehst, wie erheblich das ist. Du siehst dein Leben auf dem Spiel, und du siehst deine Hilflosigkeit. Du siehst nichts außer einem winzigen Bild. Das Leben auf der Erde ist keineswegs alles, Geliebte, und ihr seht nicht genug. Das Menschenseinswesen, das ihr seid, zuckt zurück. Das Menschenseinswesen, das ihr seid, schreit auf. Das Menschenseinswesen, das ihr seid, leidet. Das Menschenseinswesen hat Beweggründe für dies und das, und dennoch verfügt es nicht über genügend Angaben.

Das Leben und der Tod sind jenseits des menschlichen Verständnisses. Schmerzhafte Handlungen sind jenseits des menschlichen Verstehens. Falls es Verständnis gäbe, würde von Anfang an niemand auf der körperlichen, der mentalen und der Herzens-Ebene schmerzhafte Handlungen begehen. Falls es Verständnis gäbe, käme niemand auf irgendeine Weise auf den Gedanken, einen Anderen zu verletzen. Natürlich nicht.

Und falls es genügend Verständnis gäbe, würde niemand leiden. Es gäbe kein Leiden.

Verantwortung würde nicht herumgewälzt und als Vorwürfe-Machen bezeichnet werden.

Der Unschuldige würde nicht leiden, und ein Jeder wäre arglos. Jeder ist unschuldig. Selbst die schlimmste Person, die du dir vorstellen kannst, ist unschuldig. Sie weiß nicht, was sie tut. Wenn der Mensch das wüsste, würde er es nicht tun. Das Ausmaß ist natürlich unterschiedlich, doch auch du hast Andere arglos verwundet. Nunmehr, so du größeres Gewahrsein innehast, würdest du das gerne zurücknehmen, falls du es könntest. Nimm es fortan mit dem umfassenderen Verständnis für Jene zurück, die Schmerzen zufügen. Natürlich ist es so, sie bringen sie sich selbst bei.

Der Verletzte und der Verletzende sind ein und dasselbe. Du wirst ja wohl niemanden niedergeschossen haben, und doch hast du das gleiche gefühlt wie derjenige, der geschossen hat. Du hast die gleiche Wut gespürt. Sei dir im Klaren, der Schießende war ebenfalls ein Opfer.

Lasst Uns alle Opferrollen-Umhänge ablegen, und es wird keine Marodeure mehr geben. Jeder wird dann ansehnlich und anständig sein. Die Erde wird weithin zum Himmel auf Erden erklärt werden.

HEAVEN # 3713 – 24.1.2011 – Who Is Responsible for Your Life

WER IST FÜR DEIN LEBEN VERANTWORTLICH

Es gibt keine unglückseligen Opfer. Sicher, es sieht danach aus, dass es solche gibt. Wie steht es um eine übel zugerichtete Frau? War sie nicht fassungslos, geprügelt zu werden? Sie sah es nicht kommen.

Geliebte, selbst diejenige, die einen prügelnden Mann heiratet, hat es sich ausgesucht. Auf einer unerkannten Ebene hat sie sich das ausersehen. Sie traf die Wahl, in dieser Rolle zu sein. Sie wollte sich nicht dafür entscheiden, indes tat sie es, ebenso wie das der prügelnde Mann getan hat. Er ist genauso wenig ein unglückseliges Opfer. Er hatte Entscheidungen vor sich, die zu treffen waren, und er traf sie.

Und zu all denjenigen, die Männer oder Frauen heirateten, die minder sind, als sie es erwartet hatten, und die sich bewussterweise nicht noch einmal so entscheiden würden, falls sie darum gewusst hätten – sie haben Entscheide getroffen. Sie würden wohl jetzt nicht mehr den Partner wählen, aber damals taten sie es. Sie trafen die Wahl, diese eine Straße zu nehmen, und keine andere.

Falls du einer unter jenen bist, die sich jetzt nicht mehr dafür entscheiden würden, was sie sich einst aussuchten, so übernimm die Zuständigkeit für deine Entscheide. Du hast entschieden. Du magst dich zwar hypnotisiert, dich geblendet haben, deine Augen geschlossen gehalten, du magst zwar nicht hingeschaut haben mögen, dennoch hast du entschieden. Du hast dich entschieden, dich zu hypnotisieren. Du trafst die Wahl, nicht zu sehen. Du trafst die Wahl, dich zum Narren zu halten. Du hast gewählt. Niemand hat dich dazu gebracht. Du wirst wohl sagen: „Wenn ich das doch bloß gewusst hätte, …“

Ich sage soeben, dass du gesehen, dass du gewusst, dass du Vorahnungen hattest, obschon du dich nicht bestätigen ließest, was du sahst, und worum du doch, tief innen, wusstest. Du sahst, was du sehen wolltest. Du sahst deinen scheinbaren Traum. Und danach sahst du den Traum unter dem Traum. Du sahst, was du gewählt hattest. Niemand wählte für dich.

Was die Ehe anbelangt, da wirst du wohl sagen, du habest dich dafür entschieden, was deine Eltern wollten. Oder du sagst vielleicht, die Braut oder der Bräutigam habe dich so sehr gewollt, und dass sie derart stark gewesen seien, sodass sie es waren, die dich aussuchten, und dass es deren Bestimmtheit war, die bei deiner Wahl zum Tragen kam. Gut, dann wähltest du deren Bestimmtheit vor deiner Unentschiedenheit. Das war deine Wahl.

Du kannst dich immerfort fragen, wieso du dich dafür entschiedst, wofür du dich entschiedst. Es ist ja zu hören, dass es keine Fehler, keine Zufälle gebe. Zuallerletzt hast du dich entschieden, wie du dich entschieden hast, da du die Wahl getätigt hast.

Insofern als du irgendwo die Verantwortlichkeit einbringen musst, dann komme mit ihr voran und nimm sie auf deine Schultern. Egal was vorgefallen ist, du hast ausgewählt.

Schreibe es dir auf deinem Konto an, schwere Zeiten zu erleben. Von jeder Erfahrung hast du einen Zugewinn. Du hast unwillentlich, vielleicht sogar unter Schmerzen einen Zugewinn. Du hast nicht heruntergekommen auszusehen. Du kannst die Wahl treffen, wie eine glänzende vergoldete Rose herauszukommen. Du hast die Wahl.

Und mitunter hast du harte Entscheide zu treffen. Falls du außerstande bist, das Leben, so wie es ist, sich fortsetzen zu lassen, hast du schwere Entscheidungen zu fällen. Leichte Entscheidungen sind nicht immer die besten. Es mag sein, du wirst es jetzt mit einer schweren Wahl zu wagen haben. Möglich ist, eine leichte Wahl gibt es nicht.

Du kannst bleiben, wie du bist und das Leben dich voran treiben lassen, oder du kannst das Ruder deines Lebens in die Hand nehmen und dich selbst durch die Stromschnellen steuern. Du kannst nicht auf einen Prinz auf einem Schimmel warten, der kommt, um dich zu retten. Du selbst kannst die Ausgestaltung deines Lebens verändern. Stelle den Kurs deines Lebens ein.

Anerkenne deine Verantwortlichkeit. Dies ist ein großer Schritt vorwärts. Aus der Anerkenntnis deiner Zuständigkeit vermag Wandel zu entkommen. Falls alles um dich herum in der Verantwortlichkeit eines Anderen liegt, hast du dich damit selbst zu einem Opfer und unzuständig gemacht.

Du hast dir ebenso deine Kinder ausgesucht, und sie haben dich ausersehen. Sind sie nicht Widerspiegelungen deiner selbst? Du wirst wohl nicht mögen, dass dies stimmt, und kannst es nicht glauben, dennoch ist es die Wahrheit. Sie mögen für sich ja gewählt haben, was du dir durchaus nicht aussuchen würdest, und doch sind sie gleichwohl eine Widerspiegelung von dir.

Ändert die Parameter eurer Welt. Ändert, was geändert gehört. Ändert euch selbst, und wenn ihr außerstande zu sein scheint, euch zu ändern, dann führt jene Veränderungen aus, die ihr zu tätigen vermögt. In einigen Fällen ist hier unter Uns von dem Überleben die Rede. Wir reden über das Verhindern von Katastrophen.

Wenn du das Gefühl hast, dass das Leben so, wie es läuft, nicht mehr weitergehen könne, hast du zumeist recht damit. Es mag durchaus nötig sein, jetzt eine Entscheidung für etwas zu treffen, bevor dir die Wahl aus den Händen gewunden wird. Es ist deine Wahl und liegt bei dir.

HEAVEN # 3714 – 25.1.2011 – Beyond the Dream

ÜBER DEN TRAUM  HINAUSGEHEND

Das Leben scheint, wie es scheint, und doch ist nichts, wie es scheint. Der Boden, auf dem du gehst, ist standfest und stark, und doch ist er im Grunde nicht da. Deine Schritte mögen ja fest sein, dennoch gehst du auf einer Täuschung. Die Auffassung, dass dieses Leben auf Erden ein Traum ist, ist richtig. Es gibt ein Knipsen eines Schalters, und du hängst dich an das Leben auf Erden dran. Es wird zu deiner Domäne, indes ist dein Traum ein ausgedehnter Traum, und du spielst ihn aus und durch.

Du befindest dich in einem Kino, hingegen gibt es kein Filmtheater, in dem du bist, und gibt es keinen Film. Es handelt sich um einen vorgetäuschten Film, in dem jedermann zu existieren scheint. Es gibt Farben, Helden und verrücktes Tanzen und Musik, die so köstlich sind, dass du verwandelt wirst. Das vermeintliche Du, das modifizierte Du wird umgewandelt. Von herrlicher Energie, von prächtiger Liebe her ist Sphärenmusik zu vernehmen, und sie wird in deinem Herzen  bewahrt, bewahrt als eine Erinnerungsstütze daran, woher du gekommen bist, und wo du dich im Eigentlichen jetzt befindest.

Jeder sieht dich als einen Körper, der dasteht oder sitzt, und doch ist der Körper eine hergemachte Fiktion, und in Wahrheit gibt es niemanden dort, der deinen Körper sieht, an den derart ganzen Herzens geglaubt wird. So läuft das Leben. Es ist eine zusammengestellte ausgedachte Reise, über die in aller Länge erzählt wird. Es ist ein regelmäßig besuchtes Haus, und es ist ein fürstliches Königreich, und es ist überhaupt nichts.

So lange bis ihr aufwacht, glaubt ihr an den Traum, den ihr nur träumt. Selbstverständlich, das tut ihr. Träumt weiter, Geliebte. Tollt in diesem verweilenden Traum herum. Bald werdet ihr dazu aufwachen, was euch jetzt soeben wie bloß ein Traum scheinen möchte. Selbst obschon euer Finger blutet, selbst obschon jeder daran glaubt, was er sieht, gibt es eine umfassendere Dimension, die noch nicht erblickt wurde, von der man hörte, die aber noch nicht voll und ganz erkannt und wahrgenommen, auf die indes hingedeutet und die umkreist wird.

Und doch wird die Dämmerung der Wahrheit aufgehen, und du wirst dich mit dieser Dämmerung erheben. Du wirst dich zu deiner vollen Statur erheben, die kein vom Himmel herunter geholtes, hohles Versprechen, sondern das ureigene Fundament des Traums ist, den du träumst. Du bist eine Seele, die auf der Erde herum läuft, und du weißt es nicht. Du hättest es gerne, dass du es weißt, dennoch weißt du es nicht. Du lechzt nach diesem vollen Zustand des Seiens, hingegen scheint er dir wie der Traum zu sein. Der Träumer träumt.

Der Träumer wandert alleine in seinem Traum herum. Er glaubt aufs Äußerste an seinen Traum. Er glaubt mehr daran, was nicht ist, als er daran glaubt, was ist. Das ist eine ganz schöne Bescherung, nicht wahr?

Dessen unbenommen, ihr wachst über die Grenzen eures Traums hinaus. Und, selbst während ihr die Wahrheit von ihm nicht erkennt, die jedweder Illusion unterliegt – ihr wisst. Ihr seht den Rahmen und glaubt mehr an den Rahmen, als an das echte Bild in ihm, und doch, und doch wisst ihr mehr, als ihr euch wissen lasst. Ihr wisst, hier ist etwas Unglaubliches, was fast zu viel ist, um danach zu fragen, gleichwohl lebt ihr diesen aufs Tiefste unglaublichen Zustand. Ihr kennt ihn nicht. Ihr bejaht ihn eigentlich nicht, und, wiederum, gleichzeitig seid ihr wach. Wahrheit und Fiktion gehen zur selben Zeit weiter. Ihr könnt von der Wahrheit nicht fortkommen. Die schrankenlose Wahrheit ist, wo ihr zugegen seid, und doch schenkt ihr dem Traum Glauben und seid zu ihr noch nicht erwacht. Ihr seid in der Wahrheit, wiederum glaubt ihr, der Traum sei die Wahrheit, dies selbst, wenn ihr eine Idee davon habt, dass er das nicht ist.

Könnten Wir denn über sie reden, sofern ihr nicht die eine oder andere Erkenntnis von ihr hättet? Worüber sollten Wir sprechen mögen, sofern sie nicht in eurem Sichtfeld läge?

HEAVEN # 3715 – 26.1.2011 – The Rainbow of Greatness

DER REGENBOGEN DER GRÖSSE

Mein Herz schlägt inwendig in dir. Was gibt es da sonst noch zu sagen? Wir sind Einssein, und Wir schlagen die Trommel des Einsseins. Hier ist ein unendlicher Rhythmus des Lebens, und du bist der Rhythmus, und du bist das Leben, was auf die Erde herauspurzelt. Du tanzt auf die Melodie Meines Herzens. Du wirst vielleicht Versuche starten, es nicht zu tun. Du wirst womöglich gerne meinen, du seist auf der Erde souverän. In einem Sinne bist du das. In einem anderen Sinne ist dein klitzekleines Selbst eine Cartoon-Figur, insgesamt aufgebauscht, parat zu ihrer nächsten Eskapade, wo sie der glänzende Held, der düstere Schurke oder gar das Opfer des Lebens ist.

Und doch, so wie du es eh und je warst, du bist ein großartigeres Emblem von Mir. Kleinheit ist nicht dein wahrer Charakter. Dürftigkeit ist bloß eine Scharade von dir, von dir, der du Größe bist. Du stellst dich auf ein kleines Podest, von dem du unentwegt herunterfällst, alldieweil du bei Mir hoch über der Welt auf einem Podest stehst, von dem du nicht herunterfallen kannst, ausgenommen in deiner Wahrnehmung. Es gibt keinen minderen Gott. Du machst dir einen zurecht, wie auch immer, einen, der mit seinen Armen wild um sich schlägt und handelt, als stelle er sich selbst auf Dauer. Du vergisst den Urheber deiner selbst und bemühst dich derzeit, dich selbst auszudenken, währenddessen du deiner Wege gehst, und fällst auf dein Gesicht.

Individualität kann schön, bezaubernd, interessant und so weiter sein, und doch ist Individualität bloß eine Spielmarke von dir, von dir, der du großartig bist, falls du doch darum bloß wüsstest. Falls du darum wüsstest, würdest du in große Höhen springen, und würdest erkennen, dass du auf der Spitze der Welt stehst. Du würdest aufhören, mit der Individualität zu fiddeln, und du stündest aufrecht und groß da, würdest herrliche Gebäude überspringen, dich zu dem Zustand der Größe erheben, der die Wahrheit von dir darstellt. Individualität ist eine Maskerade, ein Drama, was sich selbst als einen schmuddeligen  Hauptdarsteller im Leben wiedergibt. Wer ist der Hauptdarsteller des Lebens, Geliebte? Es ist nicht eure Individualität. Es ist der Gott im Innern. Werft nicht euer Gott-gegebenes Selbst um eines minderen, zurecht gemachten Selbst willen weg, was vorspiegelt, einzig die Oberfläche des Lebens zu kennen, und  was die Oberfläche als alles, was es gebe, erachtet, und sich somit selbst klein macht.

Ich suchte dich aus, Mich auf Erden zu repräsentieren. Dies ist die Mission, für die Ich dich auf den Weg brachte. Signalisiere Mich in der Welt. Signalisiere Mich den ganzen Tag über. Sei eingedenk, Wer Du Bist, und du wirst Mich signalisieren. Du wirst die kämpfende Figur los lassen, die du spielst, und einen höheren Berg erklimmen und den Gipfel erreichen, nicht für dich, sondern für Mich.

Unterwegs wird deine Individualität aussteigen, und du wirst den Regenbogen der Größe reiten. Deine Individualität ist nicht der Meister von dir. Du brauchst nicht mehr länger zu ihr zu stehen. Tritt aus der abgerissenen Kleidung heraus, die du trugst, und tritt in die Gewänder der Größe hinein, die dir im Grunde passt, und die im Grunde Mir passt, und die der Welt wie angegossen ist.

Du hast dich in den Schatten verborgen gehalten. Du hast die Wahrheit vor dir selbst verborgen, und darin warst du recht gut, nicht wahr? Du hast dich selbst zum Narren gehalten. Du hast die meisten Anderen zum Narren gehalten. Mich hast du niemals zum Narren gehalten. Ich weiß, woraus du gemacht bist. Ich habe Mich niemals von der Wahrheit des Wer Du bist abgekehrt.

Du hast einen Umweg genommen, das ist alles. Nichts hat sich abgeändert, außer dass du einen Umweg gemacht hast. Du schlugst einen kleinen winzigen Pfad ein, oder du liefst durch einen Dschungel, und du dachtest, das sei alles, was es gebe, oder das sei alles, was es für dich gebe. Und doch ist es so, die ganze Zeit über, wie auch jetzt, bist du imstande, auf einem höheren und edleren Pfad auf Reisen zu sein und deine Mission auf der Erde zu vollenden. Alles, was du tun musst, ist dein Herz mit dem Meinigen zusammenführen; danach wird dir die Wahrheit von dir kundgetan werden. Erkenne sie. Erkenne sie jetzt. Früher oder später wirst du dorthin gelangen, mit ihr vertraut zu sein. Wieso nicht jetzt?

HEAVEN # 3716 – 27.1.2011 – In Whose Image You Are

IN WESSEN BILDE DU BIST 

Du bist der Heilige der Heiligen. Schwer zu glauben, nicht wahr, und dennoch ist das der Kern der Wahrheit. Ich liebe dich als Mein Selbst, und derzeit lernst du alle Anderen als Mich Selbst, als dich zu lieben, als alle Anderen, die schier eine Maskerade als die scheinbaren dazwischen sich Aufhaltenden betreiben.

Heilig ist das Herz von dir. Heilig ist die Seele von dir, die dir bei deiner Abschilderung deiner Reise des Lebens auf Erden Gesellschaft leistet. Das Leben auf der Erde ist in Wahrheit die Reise deiner Seele. Du bist auf Meiner Reise des Lebens auf Erden. Auf wessen Reise solltest du dich denn sonst befinden können? Was sonst könntest du hier auf Erden tun, als Mir nachkommen und Mich vollenden? Was sonst gibt es zu tun? Fernsehen? Den Berg hinauf und den Berg hinunter?

Oh, ja, hier ist eine Menge Herumblödeln anzutreffen. Eine Menge Wegschauen. Deine Aufmerksamkeit schweift umher. Deine Augen streifen hierhin, dorthin, auf der Suche nach etwas, vielleicht nach Süßgebäck, oder danach, wie ein Mann oder eine Frau geht, oder nach einem Buch zum Lesen. Lest Mich, Geliebte. Lest Mich. Behaltet Mich sozusagen in eurem Rucksack. Zieht Mich öfters heraus. Verschlingt Mich.

Zeigt Mir die Anblicke. Zeigt Mir euch. Wie schön seid ihr, unterdessen ihr euch näher und näher zu Mir hin zieht. Es gibt nichts sonst, um sich näher zu ihm hin zu ziehen. Ich bin alles, was es gibt. Das ist die ganze Geschichte. Das ist der Handlungsablauf.

Ihr sucht und sucht, und ihr wisst nicht, was ihr sucht. Ihr sucht nach Diamanten, Perlen und Rubinen ohne Vergleich. Ihr sucht im Leben hier und da und überall nach Gesellschaft, und Ich bin der einzige Begleiter. Ich bin der bedeutende Gefährte. Ich bin der Edelstein, den du suchst, und du trägst Mich in deinem Herzen.

Du warst es, der den Berg hinauf geklettert ist, bloß um wieder hinunter zu rutschen. Du bist derjenige, der dich selbst genau durchgeht und durchliest, und infolgedessen Mich.

Ich bin das Abzeichen deines Herzens. Einzig du bandagierst dein Herz. Du hältst es in sicherer Verwahrung, und doch bist du bei Mir sicher. Du, die Liebe Meines Lebens, bist bei Mir sicher. Ich schulde dir Dank. Ich halte dich behutsam und zärtlich. Du bist Mir köstlich, selbst vermummt, wie du bist. Ich kenne dich. Ich kenne die Tiefe und Breite und Höhe von dir. Ich kenne ohne Weiteres, was du anscheinend vergessen hast. Du verübst Einsamkeit an dir selbst. Wie kannst du einsam sein, derweil Ich in deinem Herzen bin?

Trachtest du nach Einsamkeit? Warst du darauf aus, Alleinheit nachzuweisen? Weise Andererheit nach, und du wirst Alleinheit erwiesen haben. Alleinheit ist nicht Mein Traum für dich. Ich bin Mein Traum für dich, so wie du Mein Traum für Mich bist. Du bist Mein Traumkind, an dem Tag ausgeformt, als die Erde geboren wurde. Ohne dich war Ich Gott, aber nicht Vater oder Mutter. Als du in die Existenz tratst, erschufst du sozusagen Mich. Du gabst Mir einen Namen, und der Name war Gott. Ich existierte vor dir, und dennoch, du erschufst zur selben Zeit auch Mich. Ich war vor der Welt, und Ich war immerfort, hinwiederum, es gibt das Empfinden, demnach die Welt Mich manifestierte, demnach sie es bewerkstelligte, Mich kundzugeben.

Ich möchte bekannt sein. Ich wünsche Mir nicht Ruhm. Du bist es, den Ich Mir wünsche. Ich wünsche Mir dich in Meinen Armen der Liebe. Ich möchte dich gerne an Meiner Seite. Ich möchte gerne, dass du die Halskette bist, die Ich trage, so schön bist du. Ich möchte gerne der Wollschal sein, den du um hast und der dich warm hält. Ich möchte der Schatten der Ulme sein, der an heißen Sommertagen deine Stirn kühlt. Ich möchte, dass Ich dir vertraut bin. Nimm deine Maske ab, damit du dich selbst sehen wirst, damit du sehen kannst, in Wessen Bilde du gemacht wurdest.

HEAVEN # 3717 – 28.1.2011 – Your Heart Sees Far

DEIN HERZ SIEHT WEIT

Du befindest dich bereits auf der anderen Seite des Berges, den du hinaufsteigst. Du bist bereits dort, wovon du meinst, es sei weit weg. Dir bin Ich bereits aufgegeben. Es gibt kein weit weg, außer in deiner Wahrnehmung. Aus deiner Wahrnehmung entkommen deine Glaubensvorstellungen. Deine Glaubensvorstellungen sind nicht immer zutreffend. Wenn du glaubst, du befändest dich weit weg vom Herzen Gottes oder Gott befände sich weit weg von dir, dann sind derartige Glaubensüberzeugungen ganz entschieden nicht wahr. Einssein ist wahr. Die Sonne scheint auf alle gleich.

Anblicke sind verleitend.

Gleichzeitig liegt in deiner Suche nach Einung mit Mir etwas Süßes. Bei deinem Suchen danach, was bereits das deine ist, ist Lieblichkeit zu begegnen. In deinen Anläufen, Mich zu finden, dies obschon Ich bereits dein bin, kommt Anmut zu liegen.

Auf jeder Ebene ist es eine sichere Sache, dass du Mich ausfindig machen wirst. Es ist eine sichere Sache, dass Ich in deinem Herzen zu finden bin. Womöglich würdest du ohne Meine Präsenz in deinem Herzen nicht nach Mir suchen. Tatsache ist, dass dein Herz nicht unabhängig ist von Mir. Ohne Meine Präsenz würde dein Herz nicht existieren. Ist das nicht offensichtlich?

Jetzt möchte Ich zwei Gegensätze ansprechen. Welcher Tor sollte denken mögen, er könne sich selbst erschaffen? Und doch habe Ich Mich in dir erschaffen, indes bin Ich kein Tor. Ich duplizierte Mich, demnach möchte Ich davon ausgehen, dass du sagen könntest, dass du dich selbst erschaffen hast. Selbstverständlich, jeden Tag erschaffst du aufs Neue Versionen deiner selbst. Deine Evolution heißt, klarer zu sehen, Wer du bist und immerzu warst. Wahrheit kann von der Wahrheit nicht abgehen. Wahrheit kann ausschließlich Wahrheit sein. Ob sich die Wahrheit für dich zu jedem gegebenen Zeitpunkt wie Wahrheit anfühlt, ist Nebensache. Wahrheit ist, was ist, und nicht, was du sagst, dass sie es sei.

Du bist an Meiner Stelle in der Welt ein Erkunder. Du bist ein Erforscher und Aufspürer. Du entdeckst dein eigenes Wahres Selbst. Du bist nicht das Strichmännchen, was du gezeichnet hast. Du bist nicht das zerlumpte Gebilde deiner Einbildungskraft. Du bist keine mythologische Abrückung von Mir, durch deine Hand ohne gänzliche Sicht zusammengenäht. Du bist im Grunde nicht blind. Du bist hingegen geblendet. Wie umwerfend ist die Wahrheit von dir, die Wahrheit von dir und Mir. Wir sind Partner bis hin zu dem Ausmaß, dass Wir Eins sind. Wir können etwas anderes als Eins sein nicht sein. Sobald es sich auf Mich beläuft, sind Fragmente unmöglich. Fragmente können hergeleitet sein, sind aber nicht möglich. Natürlich ist da die menschliche Seite von dir, die derartige Folgerungen zieht. Da ist ebenso die Seelen-Seite von dir – ein Überwiegen der Seele -, die über bessere Kenntnis verfügt.

Dein Geist vermag nicht zu umfangen, womit dein Herz vertraut ist. Jener brillante Geist kann nur so und so weit reichen. Das Herz, das in deiner Brust schlägt, weiß alles. Dein Herz hat keine Schranken, keine Grenzen, keine Restriktionen, außer selbstverständlich jene, die dein Geist deinem Herzen über legt. Liebe den Geist schlicht genauso, selbst obschon er Anläufe unternimmt, dein Herz in Fesseln zu legen. Der Geist weiß nicht alles. Er verliest sich. Er kann nicht sehen, was er nicht sehen kann.

Der Tag wird kommen, wann dein Geist für dein Herz rüberrutscht; fortan wird er von Ehrfurcht erfüllt sein. Er wird sich zu deinem Herzen herunterbeugen. Herzwellen gewinnen den Vortritt vor Gehirnwellen. Selbst das Herz und der Geist werden Eins werden, und das Auge wird sehen, und dein Herz wird sich über die Horizonte hinauswagen, die der Geist einstmals aufstellte.

Der Geist leistet Abbitte. Vergib ihm, denn er wusste bloß, was er wusste, und er wusste, was er nicht wusste und nicht sehen konnte.

Es ist dein Herz, das weit sieht und über die Horizonte hüpft.

HEAVEN # 3718 – 29.1.2011 – Your Mind Has a Number System

EUER GEIST HAT EIN ZAHLENSYSTEM

Gott hat unendliche Geduld und nimmt nichts übel, allerdings ist es nicht Geduld, was Gott hat. Geduld hat eine ungeduldige Seite. Geduld ist geduldig, ihrer Ungeduld zum Trotz. Ungeduld ist die dunkle Seite der Geduld. In Wahrheit hat Gott weder Geduld noch Ungeduld. Gott wartet nicht. Gott hängt nichts öffentlich aus. Die Menschen glucksen mit ihrer Zunge und spannen im Namen von Geduld, die sich schlicht als die andere Seite der Ungeduld ausweist, allerhand Dinge auf. Gott weiß es besser.

Worauf kann ein Gott warten, unterdessen es keine Zeit gibt, in der zu warten wäre? Gott tippt nicht mit dem Fuß, darauf wartend, dass du dir nachkommst und dich vollendest. Gott weiß bereits, dass du erfüllt worden bist. Er weiß, dass du bereits bei Ihm im Himmel bist. Im Himmel tippt niemand mit dem Fuß.

Auf der Erde hat bei einem Neugeborenen keiner etwas auszusetzen, dass es nicht läuft. Desgleichen habe Ich nichts an deinen Mutmaßungen und an deiner Unfähigkeit, so weit zu sehen, wie Ich es vermag, auszusetzen. Ich weiß, du wirst so weit sehen. Ich weiß, du hast einfach Babyschritte der Evolution an dir, und steigst so rasch in die Höhe, wie du kannst. Auch dann, wenn dein Erklimmen nach Irdischen Maßstäben langsam ist, weiß Ich, dass du so rasch kletterst, wie du in der Lage bist. Ich weiß auch, du wirst rascher hochklettern. Ich weiß das, von einem Augenblick zum anderen wirst du hier sein, und du wirst vergessen haben, dass du je dachtest, bei Mir hier wärest du nicht richtig. Du wirst von deinem farblosen Traum aufgewacht sein, denn du hast sozusagen nur in Grau geträumt. Du träumtest mit Trübung. Sollte Ich deswegen ungeduldig sein? Liegt es Mir an, dir zu vergeben? Wofür? Dafür, dass du den Traum hattest, den du hattest, und dass du dir alle Zeit der Welt genommen hast, um aufzuwachen? Ganz bestimmt habe Ich Verständnis, dass deine Reise deine Reise ist. Sie ist nicht die eines Anderen.

Ich habe nie aufgehört, dich zu umarmen. Ich habe nie pausiert. Ich sah niemals, wie du dich anscheinend selbst sahst. Ich sehe alles. Ich kenne alles. Ich kenne dich. Ich habe mehr als eine Sicht. Ich sehe Realität. Teil der Realität ist, dass du ebenfalls sehen wirst. Du beginnst jetzt zu sehen. Du befindest dich auf halber Höhe am Berg. Du bist bereits über die Stelle hinaus, wo es kein Umkehren gibt. Kein Umkehren für dich zu vergangener Illusion. Ihr rutscht nicht herunter, Geliebte. Ihr seid weiterhin am Hochsteigen. Euer Herausfallen aus der Gnade ist bloß Illusion. Ihr habt euch in der Illusion durchfeuchtet. Sogar ein Teebeutel gelangt aus der Tasse heraus, in der er war. Erkennst du nicht, dass du weitaus mehr bist als ein Teebeutel? So hübsch wie Tee in einem Teebeutel oder ohne einen Teebeutel auch ist, du bist weitaus prächtiger. Mit einem gewissen Hintergedanken könnten Wir sagen, dass du Meine Teetasse bist. Ich setzte dich vor langer Zeit auf, und soeben bist du dabei, fertig zu sein. Fängst du an, das zu spüren? Spürst du deine Bereitheit? Fängst du an zu empfinden, dass du dich auf dem Berggipfel befindest, und dass du einen kurzen Blick darauf wirfst, was es da alles von der Bergspitze aus zu sehen gibt? Du bist so nahe dran. Jetzt ist es mühelos. Es ist bloß eine Frage, deine Augen zu öffnen und anzuschauen, was ist. Es ist im Grunde keine großartige Bewerkstelligung. Gewiss doch, der Kontrast ist groß. Der Kontrast zwischen dem, was du dachtest, und dem, was tatsächlich so ist, könnte nicht größer sein. Die Distanz betrug Meilen. Die vermeintliche Entfernung war eben so weit, wie weit sein kann, und dennoch gab es überhaupt keine Distanz. Der Geist dachte sich Entfernung aus. Er konnte ganz schlicht nicht einmal zusammenzählen, dass eins und eins Eins ist. Der Geist hatte ein Zahlensystem, aus dem er nicht so recht herauszukommen vermochte.

Nun kann er es. Nun möchte er es. Und dir und deinem Geist wird es bei dem Spaß zum Lachen sein, sobald du ihn einmal erfasst.

HEAVEN # 3719 – 30.1.2011 – A Flying Carpet of Love

EIN FLIEGENDER TEPPICH DER LIEBE

Es gibt nichts, was für dich zu viel ist. Denke einen Moment nach. Zeitweilig ist nicht permanent. Nichts ist andauernd. So steht es mit der relativen Welt. Alles ist relativ. Schmerz scheint lange zu sein, und Freude kurz, und dennoch ist das allesamt Wahrnehmung. Alles ist, was du denkst, wie es sei. Bisweilen ist es schwer, den Unterschied zwischen Schmerz und Vergnügen zu kennen. Das gesamte Leben in der Welt währt nur einen Augenblick lang. Es beginnt, und es endet, das Leben in der Welt. Es ist ein Zwischenspiel. Ein Entreacte. Eine Pause. Sehr kurz. Es ist ein Moment. In der Welt scheint ein Moment lange. In der Realität ist Ewigkeit überhaupt keine Zeit.

Das Reale Leben läuft weiter. Da gibt es keine Unterbrechung. Das Reale Leben ist mit voller Kraft und glänzend. Es ist beständig. Es ist kein Pausieren. Wäre es eine Pause, so wäre es eine Pause, die einen erfrischt. Genau genommen bist du stets erfrischt. Du hast alles. Du bist alles. Auf Erden oder im Himmel, die Wahrheit möge kundgetan sein – du bist im Himmel.

Du könntest das Leben in der Welt, während du es hast, ebenso gut genießen. Es ist so kurz. Kaum hingeschaut, ist es bereits vorüber. Es ist ein zügiger Durchgang. In Rekordzeit läufst du von A bis Z. Erfreue dich an Rosenknospen, während du es kannst. Freue dich am Leben und am Leben in der Welt, so wie das Leben in der Welt angelegt ist, geliebt und gemocht zu werden. Selbstverständlich, es muss ja so sein, dass du dich am Aufruhr erfreust, anderenfalls hättest du ihn nicht. Weswegen daran teilhaben, was dich nicht erfreut? Wieso die Freude einschrumpfen und die Pein verteilen?

Lasst Uns stattdessen eine Fahrt mit einer Limousine antreten oder auf einem friedlichen See eine Kanufahrt machen. Überlasse Mir das Fahren. Verschiebt Liebe, und nichts anderes. Und, falls ihr euch in wilden Verkehr begeben müsst, dann überquert die Straße in aller Ruhe, genießt das Überqueren der Straße und helft älteren Frauen hinüber.

Hier ist eine goldene Kutsche, die euch durch dick und dünn trägt. Ohne sie seid ihr niemals. Meint es nicht anders. Es gibt keine Entlohnung fürs etwas anderes denken. Vergeude deine Zeit nicht. Begib dich mit Mir auf eine Fahrt. Gemeinsam werden Wir im Leerlauf fahren, bergrauf oder bergrunter, das ist das gleiche.

Wir fliegen auf der Liebe, und Wir gehen in Herzen nieder. Etwas anderes zum darauf Landen gibt es nicht. Alles Sonstige ist für nichts. Und du bist nicht für nichts. Du bist für etwas. Du bist für etwas Wundervolles, und jetzt beginnst du. Halte Meine Hand. Ich möchte dir den Weg zeigen. Ich möchte dich einen Tanz lehren. Unsere Herzen werden tanzen. Wir werden über das Universum tanzen. Wir werden die Welt vergrößern. Sieh, wie licht sie ist. Sieh ihre Herrlichkeit. Dies ist die Welt, die Ich für dich erschaffen habe. Mit Mir an deiner Seite kannst du nicht stolpern. Du kannst bloß in die Höhe schweben. Behalte das im Sinn. Was immer einen heimsuchen wird, du schwebst mit Mir in die Höhe. Wir fliegen auf einem fliegenden Teppich der Liebe, und Wir betrachten unterwegs die Anblicke. Alles ist schön. Ein Jeder ist schön. Schau aus dem Fenster und sieh, wie Ich sehe. Sieh, als wäre es das erste Mal. Du wurdest geboren, um zu sehen. Du siehst durch eine Kamera des Lebens und nimmst Bilder auf. Es handelt sich um eine Zauber-Kamera, die mit Meinen Augen sieht. Du bist in Seide gekleidet. Und Ich befinde Mich am Steuer dieses Zauberteppichs.

Das Ruder ist die Liebe. Es ist die Liebe, auf der Wir segeln. Liebe nimmt Uns über das Meer der Liebe. Es gibt weder eine Ankunft noch eine Abreise. Das ist alles das gleiche, denn Wir sind Liebe, der Liebe verpflichtet und nichts anderem ihr verpflichtet. Liebe BIN Ich, und Liebe BIST du. Lasse Liebe kundgetan sein.

HEAVEN # 3720 – 31.1.2011 – An Entrance to a Gold Mine

EIN EINGANG ZU EINER GOLDMINE

99% oder so von den Ideen, die du hast, kamen von sonstwoher und wurden in dich hinein verbracht. Zum größten Teil sind deine Ideen nicht original. Sie wurden in dich eingeheftet. Dass du die Dinge mit anderen Augen ansiehst, kommt dir nicht einmal in den Sinn. Nehmen Wir zum Beispiel die Schuld her. Um Schuld und darüber, dass sie längere Zeit andauern müsse, gibt es eine Menge Furore, so, als wäre Schuld eine Tugend, als wäre Sühnung eine Tugend, als hättest du Schuld abzubüßen.

Was ist Schuld anderes als zu jener Zeit nicht einsehen, was du jetzt erkennst? Sage Mir, ist das etwas Schlechtes? Beim Bedauern ist es das gleiche. Bedauern ist ein weiterer Zeit-und-Herz-Vergeuder.

Was sind die schlimmsten Dinge in der Welt, so redet die Welt, außer Tod und Krankheit. Was wäre, falls der Tod und das Kranksein als Freunde und nicht als Feinde betrachtet würden? Was wäre, falls der Tod ein Entgelt fürs Leben, und kein Todesurteil wäre? Was wäre, falls sich Krankheit als ein guter Arzt erwiese, der die Missstands-Gesundheit beseitigt und das Gleichgewicht wiederhergestellt hat? Mit Sicherheit besagt Krankheit, am Heilen sein.

Und der Tod ist ein Zugang zu einer Goldmine. Er ist eine Fahrt in einem Straßenbahnwaggon, der dich über den Regenbogen hinwegbringt. Was wäre, falls der Tod als eine Nicht-Begebenheit betrachtet würde, über die man jubelt? Was wäre, falls der Tod ein Abschluss in der Sache Körper und Seele wäre, und ein Aufstieg zur höheren Klasse, der Klasse alleinig der Seele? Was wäre, falls es für den Tod Beifall gäbe, und falls er nicht als der Schnitter Tod betrachtet würde? Was wäre, falls der Tod wie ein Kulminationspunkt des Lebens gesehen würde, mehr wie ein Ranzen, den jemand, der von dem einen Leben zu einem anderen vorbeigeht, mit sich trägt? Der Tod ist ein Freipass, der, jeweils einer auf ein Mal, all jenen, die bereit sind vorzurücken, übergeben wird. Früher oder später sterben Körper. Und jeder Körper wird jenen Freipass in Empfang nehmen, der ihn in eine Welt, die über die Sinne hinausgeht, geleitet.

Was wäre, falls es so etwas wie einen Anderen zurücklassen nicht gäbe? Selbst wenn jemand dahinscheidet, wie es Beerdigungsinstitute gerne mit getragener Stimme äußern, was wäre denn, falls dem Tod nicht Ernst zueigen wäre? Was wäre, falls Betrauern nicht mehr länger die Hauptrolle in der Welt spielte?

Der Tod hat dir, der du hinterblieben bist, noch keinen Besuch abgestattet, und ununterbrochen fährst du fort, als wärest du schuld an der Ursache für den Tod eines geliebten Angehörigen. Der Tod des Körpers war lange, bevor du die Szene betratst, festgelegt. Der Körper ist alles in allem schier der Körper. Er erhielt eine Rezeptur für das Leben auf der Erde. Es gibt nichts, um das zu trauern wäre, ausgenommen um einen Körper, der dagelassen wurde. Wie wird die Macht eines geliebten Körpers gepriesen, wie lieb ist er einem doch.

Dir sind die jetzigen Hinterlassenschaften kostbar. Der Körper war ein altes Auto, das eine Verfallszeit hatte. Der Körper ist bloß alles, was du sagst, dass er es sei. Indes, früher oder später ist er ein Fahrzeug, das du zurückgibst.

Blätter fallen von den Bäumen. Die Kindheit wächst zum Erwachsensein heran. Der Körper war immer etwas sich Wandelndes. Niemand behält ihn für immer, und weswegen solltest du so etwas denken mögen? Ganz praktisch, welchen Vorteil sollte das haben?

Der Körper ist ein falsches Idol, Geliebte. Liebt den Körper, macht aber keinen Schrein aus ihm. Es stimmt, er beherbergte eine Seele, eine mächtige Seele, und jetzt ist die Seele zu grüneren Weiden weitergezogen. Ihre Zeit ist zuende. Daraus muss durchaus nicht eine so große Sache gemacht werden. Ein Körper ist letztlich bloß ein Körper. Der bekannten, freilich ungesehenen Seele war eine schöne Verabschiedung zugekommen, zurück dorthin, woher sie gekommen, und von wo sie im Grunde niemals fortgegangen war. Die Seele des Körpers war immer, wo sie jetzt ist. Es gab niemals ein Fortgehen. Ein Kreis wurde umrundet. Alle losen Knoten wurden verknüpft. Um den Tod des Körpers habt ihr keinen so großen Wirbel zu machen. Freut euch an den Augenblicken des Lebens. Gebt das Betrauern, die Schuld, das Bedauern und alle derartigen Dinge auf und dreht stattdessen das Leben hoch.

HEAVEN # 3721 – 1.2.2011 – What’s Happening

WAS SICH TUT

Das Leben in der Welt ist nicht wie eine Lawine, deren Abgang nicht aufzuhalten ist, oder nicht wie ein frischer Wasserfall. Du bist sozusagen deine eigene Bestimmung. Du bist der Akteur wie auch der Reakteur. Du improvisierst. Du prägst dir auch Zeilen ein. Du bist ein Wagen, der sich selbst steuert. Mit oder ohne Sicht, du steuerst, und du folgst und fährst hinterher. Das Leben ist nur deswegen eine Überraschung, weil du nicht um die Kurve sehen konntest.

Ein einzelner Punkt auf einer ungesehenen Landkarte führt nichtsdestotrotz zu einem anderen. In einem gewissen Sinne ist dein Leben wie eine Karte ausgearbeitet worden. Irgendwie folgst du ihr. Vielleicht ist deine Karte fortwährend am Umgestaltetwerden. Vielleicht war die Route nicht ausgearbeitet bis zu dem Augenblick, als du an einem Ort anlangtest. Du legst dein Leben auf, während du entlanggehst. Gab es da eine unwiderstehliche Kraft, die dich führte, diesen und nicht jenen Weg zu gehen? Konnte deine Wahl bestimmt werden, oder war sie urplötzlich? Warst du der Entscheider, oder warst du es nicht? Mit Sicherheit gab es eine Wahl, oder, gab es sie? Wenn du eine Wahl trafst, wann hast du sie getroffen? Gab es wirklich eine Wahl zu treffen, oder gab es, zu jenem Zeitpunkt, einzig einen Weg, der für dich offen stand, auf ihm voranzukommen?

Falls für dich zwei Wege, oder ein Dutzend Wege, offen standen und du dir nur einen einzigen aussuchtest, was hat dich, falls überhaupt etwas, zu dieser Wahl getrieben?

Du hattest eine Wahl darüber, weiterhin voranzugehen oder nicht. Oder hattest du überhaupt eine Wahl, zu gehen oder zu verharren? Bevor du die Möglichkeit wähltest, die du nehmen würdest – könntest du in der Zwischenzeit ein Picknick gemacht oder einige Fotos aufgenommen haben?

Die Sonne ändert einen jeden Augenblick, ändert sich jeden Augenblick. Sucht sich die Sonne ihren Umlauf aus, oder hat sie die Wahl vor langer Zeit getroffen, und trifft sie ihre Wahl gleichwohl fortwährend? Da gibt es derart viele Faktoren. Die Position eines Baumes, eines Zweigs, eines Blattes, eines Berges. Ich denke, die Sonne ist glücklich, den Lauf zu haben, den sie hat. Der Pfad, den die Sonne einschlägt, ist ihr neu. Jeden Tag ist es neu. An jedem Tag ist es ein Neuanfang. Die Sonne ist ein bewährter und aufrichtiger Reisender, und nicht anders du.

In deinem Leben existiert keine Wiederholung, außer du meinst das. Die Sonne hat keine wilden Gedanken. Sie ist allzu beschäftigt damit, ihr Territorium zu überstreichen, als dass sie an ungebührliche Vorkommnisse denkt. Sie ist niemals ermüdet. Sie befindet sich nicht in einem Trott, denn jeder Augenblick ist für die Sonne ein neuer Tag, ein neuer Sonnenaufgang, eine neue Spur, der sie hinterher ist, ein neues niemals zuvor gesehenes Licht, das die Erde zu umkreisen scheint, und dies, unterdessen die Erde die Sonne umkreist.

Bist du die Sonne oder die Erde? Ist die Erde dein Körper und das Licht der Sonne deine Seele? Wer bist du überhaupt, und was tust du? Was tut die Sonne, außer dass sie ihrem Pfad nachkommt, dies selbst während sie stehen bleibt? Und du, bei dir ist es das gleiche, selbst wenn du nicht erfasst, worum es dabei geht, was du tust oder wann oder wieso oder wie du es tust.

Alles, was du im Grunde weißt, ist, dass du anscheinend irgendwo etwas tust, am Spielen mit dem Leben. Du verrichtest einen ziemlich guten Job dabei, oder du legst jeden herein, oder hältst dich zwischen Tür und Angel selbst zum Narren.

Die Sonne am Himmel scheint schlafen zu gehen. Man sagt, es gebe einen Sonnenaufgang oder einen Sonnenuntergang. Das gleiche gilt für dich. Du gehst abends zu Bett, und du stehst morgens auf, und gleichwohl befandst du dich nicht außerhalb des Auslebens deines Lebens. So wie die Sonne drehst du dich sozusagen gerade voran. Du bist für etwas auf, bist erreichbar. Du bist im Strom des Lebens, und du folgst einem inneren Pfad, der deiner Machart entstammt, obschon du etliche Zeit meinst, du würdest schlicht auf den Stromschnellen reiten.

Trägt sich das Leben zu, oder trägst du dich zu?

HEAVEN # 3722 – 2.2.2011 – God’s True Love

GOTTES WAHRE LIEBE

Willkommen bei Meinem Herzen. Hierher gehörst du. Wenn du ausfindig machen wolltest, wohin du gehörst, sage Ich dir, dass du genau hierher zu Mir gehörst, wo du stets warst und wovon du niemals weggegangen bist. Du hast immer dazugehört.

Und in die Welt, die dich wertschätzen und bewillkommnen mag oder nicht mag, gehörst du ebenfalls. Du bist Meine Wahre Liebe, und Ich bin Dein. Sie war immer Unser. Du hast auf dem Bissen herumgekaut. Alldieweil bist du in Meinem Herzen geschritten. Du hattest den Wunsch, dort hin zu kommen, wo du bereits bist. Es ist ein klein wenig so wie jemand, der nach seinen Schlüsseln sucht, die aber die ganze Zeit in seiner Tasche waren. Er hatte in seine Tasche hineingeschaut, er hätte in dem Augenblick schwören können, dass seine Schlüssel nirgends aufzufinden waren.

Du bist in deinem eigenen Hause herumgewandert, und das konnte nur in Meinem Herzen sein. Weswegen lehnst du dich nicht zurück, nimmst einen tiefen Atemzug, und erkennst, dass du dich im Königreich Meines Herzens befindest, und im Königreich Meines Herzens ist dort, wo du immer gewesen bist. Du warst nie abwesend. Du warst zerfahren. Du warst in einem ziemlichen Ausmaß zerstreut. Du warst niemals verschollen. Du warst niemals entfernt. Du warst immer an der Vorderflanke in Meinem Herzen. Es gibt keinen anderen Ort, an dem du hättest sein können. Es gibt nirgendwo sonst, um dort zu sein. Du belegst Mein Herz, und eben so möchte Ich es gerne.

Ich sage: „Willkommen bei Meinem Herzen“, obschon ihr nicht einmal soeben angekommen seid. Damit rufe Ich bei euch in Erinnerung, wo ihr seid und wo ihr lebt. In Meinem Herzen, Geliebte. In Meinem Herzen der Herzen. Spürt den Schlag Meines Herzens. Wo ihr weilt, dort weilt die Liebe. Wo ihr weilt, weilt die Höchste Liebe. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Die Sonne scheint immer in Meinem Herzen. Du bist dem Herzen der Herzen kein Fremdling. Du bist kein Neuankömmling. Und dennoch fühlst du dich abseits. Und doch fühlst du dich nicht richtig zuhause.

Wir können dich Rip Van Winkle nennen, der einen langen Schlaf hinter sich hat. Sobald du aufwachst, kann es eine gewisse Zeit brauchen, bevor du dich erinnerst, wo du bist und wer du bist. Es geht allerdings nicht um Wahrnehmungsvermögen, was du nötig hast. Vielleicht bist du noch nicht recht wach geworden. Bis du deine Innigkeit mit Mir nicht kennst, bist du noch nicht aufgewacht. Sobald du einmal wach bist, gibt es kein Zweifeln. Nichtsdestotrotz, jenseits allen Zweifels, du bist fest in Meinem Herzen. Du hast dich niemals vom Fleck gerührt.

Die Sonne scheint unablässig auf euch. Ihr habt allerdings jene Träume, in denen ominöse Wolken auftreten. Öffnet eure Augen, Geliebte. Kommt aus der Hauptströmung der äußeren Welt heraus. Schaut Mich an. Schaut euch selbst an. Keine Gedankenwolken vermögen die Sonne Meines Herzens zu blockieren. Ausschließlich in eurer Einbildung können Wolken Meine Sonne oder die eure blockieren. Ihr habt ein Herz von überschwänglicher Liebe. Eines Tages werdet ihr damit ins Reine kommen, und wie glücklich werdet ihr doch sein. Wie glücklich werden Wir sein.

Danach wirst du ein Erhabener sein, und du wirst Alle zu dem Gewahrsein, wo sie sind und wer sie sind und worum Liebe im Grunde handelt und worum es bei ihnen geht, hereingeleiten. Es wird ganz offensichtlich sein, dass es bei dir um Liebe geht. Liebe war niemals deine Maskerade. Liebe war niemals eine Schaunummer. Einerlei wie weit du dich von der Liebe entfernt gefühlt haben magst, du hast dich selbst auf den Arm genommen. Jetzt weißt du, dass Liebe nicht hergestellt ist. Liebe ist keine Presseverlautbarung. Liebe ist nicht das Getrippel, das sie deinem Dafürhalten nach war. Liebe ist ein steter Schlag. Sie ist der stete Schlag des Einen Herzens, was wie viele Herzen schlägt. Eine Wildnis gibt es nicht. Es gibt kein da draußen. Es gibt schier hier innen in Meinem Herzen.

HEAVEN # 3723 – 3.2.2011 – Follow the Glory of God

FOLGE DER HERRLICHKEIT GOTTES

In der ersten Reihe der Liebe stehe Ich. Ich bin der Bug des Schiffs, und alles weitere geht dem hinterher. Was danach kommt, folgt dem, was als erstes kommt. Selbst wenn es unwissentlich geschieht, das Hintere folgt der Spitze. Ja, selbst ohne Gewahrsein schreitest du in Meinen Fußstapfen. Selbst wenn deine Schritte in eine entgegengesetzte Richtung zu gehen scheinen, einerlei wie weit entfernt, du versuchst, Mich zu erreichen.

Atmosphärische Störungen kommen dazwischen. Ein solches Rumpeln wie das Ego, wie das Stampfen von Macht, selbst das, was der Gegensatz zu Meiner Liebe zu sein scheint. Selbst dies ist ein Verlangen nach Liebe. Du kannst bloß denken, dass dir das Ego und seine Entsprechungen die Macht und Pracht bringen werden. Du wirst zu der Erkenntnis gelangen, dass all die Macht und Glorie in der Welt im Vergleich dazu, was möglich ist, einen Tropfen in einen Eimer Wasser darstellt. Die Erfülltheit durch Liebe und die Erfülltheit durch das Ego können nicht miteinander verglichen werden. Ein winziger Ameisenhügel ist nicht mit der Herrlichkeit Gottes zu vergleichen. Wahre Pracht und Herrlichkeit entkommen einer andersartigen Macht. Die Welt kann sie dir nicht bieten. Die Welt kann dich fehlleiten. Sie kann dich verleiten, und doch kann sie es nicht aushändigen. Die Macht der Welt ist Illusion, ist das nicht auf der Hand liegend?

Die Pracht der Welt ist schier das: die Pracht der Welt. Sie weilt nur einen Augenblick und ist dann vorüber. Sie kann nicht andauern. Unechte Herrlichkeit kann nur unechte Herrlichkeit sein. Eine Parade dauert an einem Samstagnachmittag für eine kurze Zeit. Es ist ein freier Tag. Ferientage blinken auf und danach sind sie aus.

Der machtvollste Mensch auf der Erde ist machtlos. Eine Tanzgruppe kann nach seinem Willen tanzen. Andere Menschen können sich vor ihm verbeugen. Was ist das wert? Was ist ein Moment unechter Herrlichkeit wert? Wenn du der Boss der Mafia oder der Chef eines Unternehmens bist, wem oder was genau stehst du vor? Wer ist deine Entourage? Du bist Anderen eine Zeitlang nützlich. Du kannst nicht einmal stets ein Niesen regulieren. Der sterbliche Mensch und seine Welt können einzig als Letzte ins Ziel kommen. Was ist all das Gold in der Welt ohne Mich wert? Der Läufer eines Rennens läuft selber ein und denkt, er habe gewonnen. Alles, was er erzielt hat, ist für eine gewisse Zeit die Hinsicht anderer Menschen. Ich gratuliere allen Läufern in dem Rennen und jenen, die nicht mitlaufen, ebenfalls.

Der Vorstand eines Haushalts ist derjenige, der am meisten dient. Greifen und zu sich her packen sind nicht dienen. Eigennutz ist niemandem dienlich. Es gewährt bloß ein Bisschen, und dieses i-Tüpfelchen verdampft, bevor der Tag vorüber ist. „Mehr, mehr“, lautet der Schrei der Welt. „Es reicht nicht, es ist nicht genug“, lautet der Schrei der Welt. Die Welt ist attraktiv, ganz ohne Zweifel, freilich ist sie nicht alles. Wonach der Mensch wahrlich trachtet, das ist das Königreich. Das ist, wo wahre Herrlichkeit existiert. Was vermag der Pracht Gottes gleichzukommen?

Das Geld nicht. Die ganze Macht in der Welt nicht. Sie ist schier ein Teelöffel voll Zucker. Einzig Liebe ist die Macht und die Herrlichkeit. Eigennutz ist nicht Liebe. Liebe umfasst einen größeren Umfang. Mit der Liebe, da verweist der Pfeil auf etwas, und er ist in zahlreiche Richtungen gerichtet. Sie langt überall an.

Sie hüllt das Universum ein. Sie hüllt den Himmel ein. Liebe ist alles um-schließend. Ihr folgt ein weiter Schwaden. Liebe kann nicht Kleinheit sein. Liebe weiß dabei nicht wie. Ein kleines Herz ist kein großes Herz. Ein Herz hat derart groß zu sein, dass ihm keine Außenlinie zukommt. Ein Herz umschließt. Es schließt nicht aus. Ein Herz hat keine losen Enden. Es ist immerzu sich ausweitend. Es steht mit ausgestreckten Armen da. Ein Herz wie das Meine ist all-inclusive. Es ist nicht restriktiv. Restriktiv bedeutet kleinherzig. Exklusivität ist dürftig. Sie ist Einengen der Herzgefäße. Ein Herz ist ein Ozean. Es ist keine kleine Ausbuchtung, die verborgen gehalten wird.

Komm, tue dich mit Meinem Herzen zusammen. Ich warte auf dich.

HEAVEN # 3724 – 4.2.2011 – All the Answers

ALL DIE ANTWORTEN

Jedes Mädchen, siehst du das nicht, möchte gerne Aschenputtel sein. Jeder Junge, siehst du das nicht, möchte gerne der Prinz sein. Beide, Aschenputtel wie Prinz, wussten in der Geschichte irgendwie, dass sie größer waren, als sie schienen.

Aschenputtel ist in Wirklichkeit von königlicher Abstammung. Die Asche scheint real, dennoch ist sie nicht real. Sie ist ein Symbol.

Der Prinz ist in seinem Herzen fürstlich, indes trägt auch er all die Utensilien der Königsfamilie an sich. Die Paraphernalien sind nicht sein Königtum. Sie sind schier deren Erscheinlichkeit. Ein Jeder kann ein Gewand tragen. Das Kostüm macht keinen Prinzen.

Der Prinz wünschte sich, dass die Welt Aschenputtel so sah, wie er sie in Wirklichkeit sah. Wir können sagen, der Prinz sah durch die Asche hindurch. Er sah, dass sie bloß Asche war. Sie stand für Asche, und hatte keine größere Bedeutung. Der Prinz sah durch die Oberflächenebene des Lebens hindurch. So wie er großgezogen war, kannte er sein Wahres Sein noch nicht, und dennoch sah er Aschenputtels Wahres Wesen.

Aschenputtel kannte die volle Wahrheit über sich selbst noch nicht, dennoch wusste sie, dass sie mehr als eine Aschenmagd war. Man rief sie Aschenputtel. Sie ging darauf ein und antwortete, und dennoch war sie höher angesiedelt als die bösartige Stiefmutter und deren zwei eitle Töchter, die ihr diesen Namen gegeben hatten. Sie schien wie eine Küchenmagd, und doch war sie eine Prinzessin.

Konnte nicht die böse Stiefmutter ebenfalls anders sein, als sie erschien? Diese freilich war in der Tat niederträchtig. Die Geschichte erzählt uns nichts davon, was sie dazu gemacht hat. War sie früher einmal ein argloses Mädchen? Was machte sie derart hochfahrend? Welche Unsicherheit machte sie so hochnäsig? Ich denke Mir für ihren Egoismus keine Ausreden aus, denn so hatte sie nicht zu sein. Nichtsdestotrotz, inwendig in ihr war eine Perle der Anmut versteckt, die sie vergraben hatte. Selbstverständlich sah sie sich selbst nicht als boshaft. Sie sah, dass sie ihre Position verteidigte. Sie wollte, dass ihre Töchter den Prinzen heiraten. Ihr Motiv war nicht derart schlecht, außer dass sie die Dinge auf frivole Art anging. Demgegenüber, war ihr Hauptmotiv, dass eine ihrer Töchter die Braut eines Prinzen wird, oder war sie bemüht, ihr eigenes Verlangen zu stillen, eine Königsmutter oder Königs-Schwiegermutter zu sein?

Und die gemeinen Töchter, war deren Bestreben wirklich, eine Prinzessin zu sein? Ganz bestimmt hatten sie sich keine Gedanken darüber gemacht, was es bedeutet, eine Prinzessin zu sein. Sie hatten über die Hochzeit hinaus nicht gedacht. Sie hatten nicht daran gedacht, was es wahrhaft bedeutet, eine Prinzessin zu sein. Und sie hatten nicht so weit gedacht, wie diejenige, die Prinzessin würde, sich von ihrer Schwester zu trennen hätte, und wie diejenige, die zu einer schieren Kammerzofe würde, damit fertig werden würde. Das ist eine andere Geschichte. Und alldieweil, waren sie gute Töchter, die gerne ihrer Mutter gefallen wollten? Sie taten sich gar körperlich etwas zu Leide, um den Traum ihrer Mutter zu erfüllen. Die Mutter wollte alles, was die Welt geben kann.

Das ist die relative Welt, das geht klar. Wäre die böse Stiefmutter eine liebenswerte Stiefmutter und wären ihre Töchter liebenswürdig und alle willkommen heißend gewesen, worin läge da die Fabel? Wo wäre die Geschichte insgesamt?

Falls der Kürbis sich nicht zu einer Kutsche gewandelt hätte, worin wäre Aschenputtel zum Ball gefahren? Wenn die Mäuse nicht zu den Kutschern geworden wären, wer wäre gefahren und mit der Kutsche mitgegangen? Selbst Aschenputtel hatte ihre Erscheinung derart zuwege zu bringen, wie die Welt es begreifen würde.

Wir sehen ein, dass die Gute Fee mit ihrem Zauberstab winkte, und doch, woher kam die Gute Fee eigentlich? Trat sie einfach von irgendwoher als Entlohnerin auf, oder war sie seit eh und je inwendig in Aschenputtel und dem Prinzen zugegen, und nicht in der bösartigen Stiefmutter und ihren zwei Töchtern zugegen, oder war sie so in ihnen untergetaucht, dass die Gute Fee außerstande war, an die Oberfläche zu gelangen? Wer ist die Gute Fee wirklich, woher kommt sie, und was bringt sie zum Erscheinen, sobald sie es tut? Das Kind in dir kennt alle Antworten.

HEAVEN # 3725 – 5.2.2011 – Beauty in the World

SCHÖNHEIT IN DER WELT

Es gibt derart viel Pracht in der äußeren Welt. Musik, Kunst, Natur, Sonnenlicht, Sterne. Haltet eure Augen und Ohren auf die Schönheit der Welt. Davon gibt es genug. Das reicht aus, dass es für euch eine Lebenszeit oder darüber hinaus währt.

Denn was ist das Privileg wert, selbst nur eine Nacht voller Sterne zu sehen? Eine Morgendämmerung, einen Sonnenuntergang. Die Sonne auf einem See. Die Sterne auf einem See. Die Liebe in den Augen.

Du bist derart in Schönheit umfangen, dass du womöglich verwöhnt und verzogen bist.

Ein einzelnes Grasblatt. Ein einzelner Baum. Ein einzelner Hügel, ein Tal.

Halte deinen Puls auf die Schönheit des Universums.

Ich erschuf Schönheit. Und ihr, ihr Menschenseinswesen, habt es fortgesetzt, sie unbefangen gemeinsam mit Mir zu erschaffen. Wieso solltet ihr irgendwas anderes erschaffen mögen?

Wieso solltet ihr etwas missbilligen mögen, unterdessen in der Welt ein solch strahlender Glanz herrscht, vor dem in Ehrfurcht zu stehen ist?

Wie wichtig sind Unannehmlichkeiten, solange der Himmel oben und der Boden unten zugegen sind?

Vielleicht hatte deine Aufmerksamkeit den Staub im Haus und die Nachrichten im Fernsehen spitz bekommen. Gehe dann nach draußen. Glücklich zu schätzen ist die Person, die außerhalb wohnt, wo es mehr zu sehen gibt und die Sicht umfänglicher ist. Draußen, da kannst du ja einen Tag mit Herumwirbeln und dass du dir einen Löwenzahn ansiehst verbringen. Insofern als es eine solche widerstandsfähige Sache wie einen Löwenzahn gibt, muss doch bei der Welt alles im Lot sein.

Sieh es so, dass die Welt ein Festschmaus ist, der vor dir aufgetischt ist. Du kannst alles nehmen, was du möchtest. Jeder kann sogar das gleiche nehmen. Wer sollte sich denn hier Ramsch aussuchen mögen?

An jedem Tag hast du die Wahl, was du von der Welt aussuchen möchtest. Nimm die Schönheit. Nimm die Freude. Nimm die Liebe. Lasse stehen, was immer dir missfällt. Es ist ausreichend Herrlichkeit da, um damit umherzuziehen.

Es muss so sein, dass bei dir manchmal das Augenmerk darauf fällt, was bei der Welt nicht so richtig ist, und dass du alles andere vergisst. Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Bäume können dem Leben die Einzelheiten sein, die du ermüdend findest. Mache dir nichts aus Unannehmlichkeiten. Mache dir nicht einmal etwas aus Annehmlichkeiten. Was ist eine Tellerwäscherin neben einem hellen Sommerregen? Gehe aus dem Haus heraus. Küsse die Luft, die dich draußen begrüßt. Die ganze Welt, Geliebte, ist ein Park. Wusstet ihr das nicht?

Lasst es Uns nicht einen Augenblick lang zu einem Murren kommen. Kein laut heraus kommendes Grummeln, oder auch kein Grummeln vor sich hin gemurmelt. Wie vermagst du das, während sich allüberall Schöpfung ausweist? Lasse die Pracht des Lebens dein Hauptaugenmerk sein. Vergiss Preisschilder und eine zerbrochene Bodenfliese. Schreite zu dem Leben hervor, das du dir immer wünschtest. Ich sage dir soeben, dass du es hast. Es ist insgesamt hier. Nimm es in Anspruch. Bringe alles zu Fall und zum Entgleisen, worauf du keinen Anspruch erhebst. Brummle darüber nicht.

Begrüße die Schöpfung mit offenen Armen. Sie ist für dich. Schaue die Sonne an. Schaue zu den Sternen hoch. Du hattest genug Aufmerksamkeit darauf gelegt, wohin deine Füße getreten sind. Du hast genug Lasten die Treppen hoch und runter getragen. Schaue hoch durch das Himmelslicht. Schaue hoch und erhelle die Welt. Lasse deinen Blick die Welt entzünden.

Liebe das Leben. Du kannst das. Weswegen machst du es nicht? Wie kannst du nicht begierig sein, morgens aufzustehen? Wirf die Decke beiseite. Hüpfe aus dem Bett. Begrüße den Tag als diesen prächtigen Gast, der er ist. Habe einen wundervollen Tag. Habe einen wundersamen Tag. Mache den Tag für alle wundersam.

Und falls heute Wolken die Sonne bedecken, so sei sodann du die Sonne. Du sei das Licht des Tages. Sei der Tagesanbruch. Sei die Sonne, die über dem Horizont hochkommt. Sei das glänzende Licht. Erhelle die Welt. Bringe die Welt in all ihrer strahlenden Pracht zum Gesehen-Werden. Worauf wartest du? Stehe auf und begrüße den Tag, wie du ihn zuvor noch nie begrüßt hast. Segne heute die Welt, und du hast sie gesegnet.

HEAVEN # 3726 – 6.2.2011 – Another View in Sight

EINE ANDERE SICHT IN BLICKWEITE

Sofern du um die Größe deiner Seienshaftigkeit wüsstest, wie durcheinander könntest du hernach werden? Was würde dich umwerfen? Würdest du dich überhaupt aufregen? Zu welchem Zweck? Worin besteht der Zugewinn? Bei dem Wissen von so vielem oder wenigem, um das du weißt – wieso solltest du eine Millisekunde Zeit damit verbringen mögen, dich aufzuregen?

Also, dir ist ein Schnürsenkel gerissen. Also, du bist auf dem Teppich gestolpert. Also, dein Computer ist kaputt. Sage Mir, worin genau besteht die Katastrophe?

Also, deine wahre Liebe liebt dich nicht. Oder du befürchtest, es sei so. Was wäre demnach, falls er oder sie in dem besagten Zustand wäre oder nicht wäre? Was genau ist dabei das Unheil?

Ah, ja, Ich sehe. Der Himmel stürzt ein.

Lechzt ihr nach Unheil, Geliebte? Ich frage Mich, ob ihr, koste es was es wolle, auf Dramatiken aus seid. Vielleicht möchtet ihr lieber, dass irgendwas geschieht, als dass überhaupt nichts geschieht.

Kommt weiter. Legt eine Ruhepause ein. Lasst eine Zeitlang nichts geschehen. Lasst die Zeit anhalten. Lasst die Dringlichkeit los.

Selbst wenn ihr euch ein Bein brecht, werdet spielend damit fertig. Lasst eine Weile Bettruhe angesagt sein. Eine Weile einen Gips. Eine Weile Krücken.

Selbst wenn du verschollen gehst, wie verloren bist du? Du bist irgendwo. Du wirst dich sogleich selbst finden.

Selbst wenn dein Körper im Nu dahinstirbt, wirst du von ihm aufstehen und fröhlich deines Weges gehen. Du wirst erlöst werden. Du bist erlöst. Für Erlösung existiert keine Nachfrage. Du bist keine Geisel. Auf deinen Kopf ist kein Preisgeld ausgesetzt. Du bist bereits durch den Himmel gefangen genommen. Du wirst jetzt groß und aufrecht dastehen. Du wirst in Nahaufnahme erkennen, worum es geht, bei Gott und all den Schätzen, die dir zufließen, zu weilen. Du wirst anfangen zu erkennen, welcher Schatz du bist. Du wirst anfangen, alle guten Dinge zu erkennen.

Es gibt ein Ultimatum. Es gibt ein Ultimatum, was anläuft, Geliebte. Ihr seid ultimativ am Beginnen. Damit meine Ich, ihr hebt ab. Ihr steigt in die Höhe. Mit totem Körper oder am Leben, ihr steigt in die Höhe. Seit eh und je ist es so gewesen. Das Leben auf der Erde und im Himmel schaffen für euch Raum. Mit totem Körper oder am Leben, wo seid ihr eurem Dafürhalten nach? Meint ihr wirklich, ihr wärt auf der Hauptleitung der Großherzigkeit herrenlos am Dahintreiben?

Ihr seid bei Mir, wo auch immer euer Körper weilt oder nicht weilt. Zu diesem Schluss werdet ihr gelangen. Euer Körper ist nicht ihr. Euer Körper hat nicht einmal eine Ähnlichkeit mit euch. Wer weiß nicht darum, dass Schönheit hauttief ist, es sei denn, eure Schönheit ist tiefer. Ihr lest die Schönheit eurer Seienshaftigkeit zusammen. Nach und nach fügt ihr dem Stapel eurer Schönheit etwas hinzu, so lange, bis sogar ihr die Schönheit dessen erkennt, aus dem ihr gemacht seid. Eure Seienshaftigkeit ist schön. Eure Seienshaftigkeit ist Schönheit, so wie die Meine.

Ihr seid nicht verworfen. Ihr seid kein blinder Passagier auf einem Schiff. Kein solcher auf der Erde. Ihr seid kein Eindringling. Mit Sicherheit seid ihr kein Eindringling im Himmel. Tretet ohne Weiteres vor, wohin ihr gehört zu sein, hier, bei Mir. Wohin gehöre Ich, außer zu euch? Und wohin möchte Ich gehören, außer in den Himmel?

Geliebte, die Narben der Welt können nur die Narben der Welt sein. Der Schmerz der Welt vermag ausschließlich der Schmerz der Welt zu sein. Schrunten und Schmerz sind Symptome der Illusion. Eurem Intellekt ist ein Irrtum unterlaufen. Er machte ein Mordsding an Fehler, wie dazu nur der Intellekt imstande ist. Euer Intellekt schnorrte um allerhand Gründe, und er spürte die Gründe auf. Nichtsdestotrotz stellt der Intellekt die falsche Packung zusammen. Falsches Paket oder nicht, der Intellekt ist sich sicher, dass jene Packung korrekt ist. Die gesamte Welt stützt seine Korrektheit.

Falls es Leiden gibt, hat der Verstand das falsch ausgelegt. So lange bis der Intellekt eine andersartige Sichtweise innehat, vermag er einzig falsch auszulegen.

Lasst euch nicht durch den Intellekt an der Nase herumführen. Eine andere Sicht ist in Blickweite.

HEAVEN # 3727 – 7.2.2011 – In So Many Ways

AUF SO VIELE WEISEN 

Es war einmal, da wanderte euer Geist weit davon weg, wo ihr wart. Euer Geist schweifte umher, ihr aber bliebt an eurem zugewiesenen Platz. Euer Geist war und ist nicht der Schlüssel von euch. Obschon euer Herz ein großer Schlüssel ist, gibt es im Herzen von euch eine Seele, die das gesamte Universum aufschließt. Die Seele überbringt euch die Wahrheit. Es ist die Dämmerung, die die beständige Sonne zeitigt. Es gibt keine Dunkelheit der Seele, Geliebte. Falls ihr nicht seht, ist es einfach so, dass ihr euch vielleicht in eine andere Richtung gedreht, oder eure Augen oder Seele mit den Fallen und dem Verbrämen des Lebens auf der Erde zugedeckt habt. Einfach so, wie ihr, wenn ihr nichts hört, die Ohren zugedeckt haben werdet.

Was würde sich zutragen, wenn ihr an euch selbst glaubtet? Dann würdet ihr an Mich glauben, denn Wir sind gemeinsam unterwegs. Selbstverständlich meine Ich nicht, dass du an deine Getrenntheit glaubst. Es hat für dich weder Hand noch Fuß, an dich mehr als an Mich zu glauben. Ich gehe davon aus, Wir könnten sagen, dass du auf Meinen Schultern reitest. Wir leisten einander Gesellschaft. Ich führe, und doch steuerst du. Gleichwohl halte Ich nach dir Ausschau. Denke nie, dass Ich dir ein Bein stelle. Wir fahren gemeinsam Wir sind als Eins unterwegs. Du magst steuern, dennoch weißt du nicht immer, wohin wir gehen. Du weißt nicht immer, wo du gewesen bist. Du weißt nicht immer, wo du dich jetzt befindest.

Du kannst Wörter, die du gehört hast, wiederholen, doch ist das nicht das gleiche wie wissen, wo du bist und was du tust. Du kannst etwa eine gute Geschichte erzählen, und dennoch hast du womöglich keine Ahnung. Fakt ist, dass Wir hoch oben im Sattel reiten. Wir galoppieren mit Lichtgeschwindigkeit durchs Leben, hinwiederum ist kein Hasten zugegen. Es gibt keine Geschwindigkeit, um in ihr ein solches Nicht Hasten zu bewerkstelligen. Es gibt keine Zeit. Licht ist da. Gehe dem Licht hinterher.

Du stellst keinen Mondstrahlen nach. Kann gar das Licht eines Mondstrahls sich selbst erblicken? Er kann inwendig in sich selbst ein Ewiges Licht scheinen sehen. Ja, das Licht im Innern. Das Inwendige schaut nach draußen, und die Liebe erhascht sich selbst.

Es gibt Spam, der bei deinem Rechner ankommt, und doch kommt er nicht von selber. Er ist abgesandt und wiederholt abgesandt. Du bist kein Spam. Du kommst von einer Höheren Quelle. Du bist nicht von einem Fließband herunter. Du bist aus dem Herzen Gottes ausgeboren. Trotzdem verbleibst du inmitten des Herzens Gottes, oder das Herz Gottes bleibt inwendig in dir. In Wahrheit gibt es kein innen oder außen. Es gibt Einssein.

Dies ist eine neue Art Mathematik, und ihr könnt bloß bis eins zählen. Falls null die Ganzheit von Allem ist, dann kann es sein, dass eine Null alles ist.

Zählen sich Sterne ab? Da ist Stern-heit. Da ist Licht. Was an anderen Einzelheiten ist denn nötig zu kennen. Alles, was du zu tun hast, ist einen Stern anschauen, und du hast ein tiefes Wissen von einem Stern, von allen Sternen und der Natur der Sterne. Das Licht der Sterne durchdringt dich. Das Licht betritt dich. Wie hat Sternenlicht Zugang zu deinem Herzen und wie entzündet es dein Herz? Passiert das durch die Augen? Es kann ebenso durch die Poren deiner Haut hereingelangen. Sternenlicht sickert ein und wird zu dir. Du bist von den Sternen geboren. Ein Stern von dir wurde auf Erden platziert. Du kamst zur Erde, und das Licht der Sterne prallte mit dir zur Erde, und du und Ich und die Sterne und das Licht der Sterne sind Ein Licht, das das Universelle Licht von sich selbst Allüberall in derart zahlreichen Weisen widerstrahlt.

HEAVEN # 3728 – 8.2.2011 – There Is Truth Shining

WAHRHEIT AM LEUCHTEN

Woher kommt der Herr?

Von überall. Von den Berggipfeln.Von einer Küste zur anderen. Vom Äther. Vom Himmel. Von weit jenseits der Küsten des Lebens. Von woher komme Ich nicht?

Was Ich hier herausstellen möchte, ist indes, dass Ich von dir her komme. Du bringst Mich hierher. Es muss so sein, dass Ich gehe, wo du gehst, um mit dir zu sein, da Wir, du und Ich, unzertrennlich sind. Würde Ich ohne dich existieren? Wofür würde Ich existieren? Würdest du ohne Mich existieren? Wofür würdest du existieren, und wie würdest du – ohne Mich – dazu gelangen, zu sein?

Ich erschuf eine Welt, mithin konnten Wir ko-existieren. Alle Lämmer und Löwen sind ebenfalls Meine Geliebten. Sie sind ebenso Meine Kinder, und Ich höre diesbezüglich ungerne Auseinandersetzungen. Die Steine sind ebenfalls Meine Kinder, und Rosen und Wildkräuter sind Meine Kinder. Es gibt keine Traube, keine Pflaume, kein Molekül, das nicht die Frucht Meines Weinstocks darstellt. Alle sind göttlich. Und du bist eine göttliche Projektion von Mir. Du bist der Star des Films auf der Leinwand. Von dir kommt der Held. Von dir, von dir in vermummter Gestalt, kommt der Schurke. Selbst der Schurke kann so eine Art Held sein.

Was ihr habt, was die Tiere, Pflanzen und Steine nicht haben, ist Freier Wille, allerdings, vergesst das nicht, sie haben Bewusstsein.

Ihr habt allen Freien Willen in der Welt. Ihr seid nicht an einer Stelle festgemacht. Ihr werdet euch womöglich an einer Stelle festgenagelt sehen, aber ihr könnt umziehen. Selbst wenn eure Hände gebunden sind, könnt ihr wandern, denn, was auch vor sich geht, ihr habt Herz, und ihr habt Geist, und ihr habt Mich. Dass ihr Mich habt, ist nicht darauf angewiesen, was sich ereignet. Ihr seid weniger umgrenzt als die geliebten Tiere und so weiter. Ihr habt alle den Freien Willen. Selbstverständlich übermittelt uns der Freie Wille die Handlungsabläufe für alle Geschichten. Ohne Freien Willen wärt ihr in einem gewissen Sinne ebenfalls Stein. Aber ihr seid kein Stein.

Ihr seid ein beseeltes Seinswesen, und trapst hier und dort auf der Leinwand.

Was auf der Leinwand los ist, ist das Leben, Was Auflodert. Wir können das als den Titel hernehmen für den Film, in dem du die Hauptrolle spielst. Wir können es nicht ohne Weiteres Leben mit Nichts Was Sich Tut nennen. Wir können es Leben Was Sich Zu Ereignen Scheint nennen. Wir könnten den Film Ein Abrücken vom Wahren Leben nennen. Jeder Fakt ist Fiktion. Gleichwohl ist inmitten der Fiktion die Wahrheit am Glänzen.

In jedem Wesen, ob beseelt oder unbeseelt, mit Freiem Willen oder ohne Freien Willen, ist Wahrheit, Wahrheit am Glänzen. Alles in der Welt ist Bekundung von Mir. Alles ist Ich. Ich bin Alles. Ich BIN. Ich bin jenes Herz, was in deiner Brust schlägt. Ich bin jene Seele in deinem Herzen, die stets so still ist, und öfters nicht wahrgenommen wird. Gleichwohl bin Ich die Seele von dir, stets wachsam. Tatsache ist, im Grunde lässt du dir keinen Dreh entgehen. Du schließt rasch deine Augen, doch gab es da den Augenblick, bevor du die Augen geschlossen hast. Du schlosst deine Augen vor etwas. Das war kein Zufall. Worum hat es sich gehandelt, bei dem du dachtest, du könnest ihm keinen Gefallen erweisen? Was hätte deinem Dafürhalten nach dein Herz zum Bersten gebracht? Welche Reflexlichter hat euer Geist ausgesandt, sodass sich eure Augen eilends schließen mochten? 

Entsinnt euch, ihr könnt sogar mit geschlossenen Augen sehen. Ihr könnt von der einen Küste bis zur anderen sehen. Ihr könnt mit eurem Herzen sehen. Ihr könnt mit eurem Geist sehen. Und eure Seele sieht alles, weiß alles, ist alles. Du bist Seele. Du hast Seele, und du bist Seele. Und Ich bin dein Pendant. Erkenne Mich jetzt. Doch, du kennst Mich.

HEAVEN # 3729 – 9.2.2011 – By Intention

IN VOLLER ABSICHT

Wenn doch bloß alle deine Gedanken heiter sein könnten. Indes sieht es danach aus, dass deine Gedanken zu haben sind. Gedanken scheinen wie Regentropfen auf dich herunterzufallen, als hättest du keine andere Wahl, welche du akzeptierst und welchen du dich versagst. Allzu oft bist du Gedanken weit geöffnet preisgegeben, ihrer Gnade ausgeliefert, den Anschein hat es. Triff jetzt eine Entscheidung, dass du der Liebe ausgeliefert sein möchtest. Jedwede Gedanken, die nicht in die Kategorie von Liebe fallen – weise sie ab. Entschlüpfe ihnen. Boote sie aus. Dreh dich von ihnen weg. Entkomme ihnen.

Und, weißt du, worum all die Nicht-Liebe-Gedanken zu handeln scheinen? Sie scheinen um Furcht in der einen oder anderen Form zu gehen. Du liebe Güte, es gibt eine Unzahl von Angstgedanken, von der Angst, dass dir etwas auf die Bluse kleckert, oder dass du hinfällst oder krank wirst, bis hin zu, dass du plötzlich stirbst oder jemals stirbst, oder bis zur Angst vor dem Leben insgesamt.

Geliebte, es gibt keine Angst, die es wert ist, sie zu haben. Die kleinen Ängste summieren sich zu Ängstlichkeit und Depression. Die größeren Ängste nehmen zur Panik hin zu. Es gibt eine Unmenge anderer Gedanken, die du dir aussuchen kannst.

Man bekommt zu hören, dass man nicht zwei Gedanken auf ein Mal denken könne. Demnach wäre das Heilmittel für Angstgedanken, sie durch Liebegedanken zu ersetzen. Ich sage euch nicht, Angstgedanken vermöge des Willens wegzuschieben. Ich sage euch hier nicht, Angstgedanken abzudecken. Ich sage euch, sie zu ersetzen. Macht Gedanken der Liebe zu eurer Gepflogenheit. Falls ihr mit dem Rauchen aufhören könnt, dann könnt ihr aufhören, den Spuren der Angst zu folgen.

Ihr findet derart viele Gründe, die Furcht zu verherrlichen und sie euch beherrschen zu lassen. Verherrlicht an deren Stelle die Liebe. Preist das Konzept von Liebe. Wäre es nicht schön, wenn ihr euch unentwegt der Liebe gewahr sein und Veranlassung zur Liebe haben könntet?

Eine Angst führt zur nächsten. Aufgrund von Angst verbergt ihr euch vor ihr, und hernach habt ihr Angst, dass sie euch aufspüren werde.

Falls ihr Angst haben müsst, dann habt Angst, dass ihr so viel lieben werdet, dass es für Angst keinen Platz mehr gibt. Vielleicht befürchtet ihr, ihr gingt ohne Angst verschollen. Womit werdet ihr euren Geist belegen mögen? Worüber werdet ihr nachdenken, falls ihr angstlos wärt? Ich sage euch, woran ihr denken möget. Erzählt euch anstelle von Angstgeschichten Liebesgeschichten.

Wenn ihr keinen Menschen zum Lieben findet, dann liebt die Sterne, liebt die Blumen, die Nacht, den Tag, liebt ein Buch, liebt eine gute Tasse Kaffee. Endlos sind die Bescheide, was zu lieben ansteht. Liebt die Liebe.

Das Schwerste, zu lieben, scheint zu sein, ihr selbst zu sein. Irgendwie scheint ihr euch als den schlimmen Kerl anzusehen, als den schwachen Menschen oder den fehlgeleiteten Typen, oder gar als den guten Kerl, der am wenigsten gewürdigt, der durch die Welt übersehen oder fallengelassen wurde. Macht euch aus alledem nichts. Hört auf, über euch nachzudenken, und darüber, wie euch die Welt abzuschreiben scheint. Tragt euch demnach bei dem Wahlgang ein, und das ist dann erledigt. Denkt daran, was ihr Meines Wissens nach seid. Handelt euer Bild über euch selbst für ein neues ein.

Liebt euren Handteller. Liebt eure Suche nach Liebe. Liebt, Liebe aufzufinden. Liebt die nächste Sache, die ihr erblickt. Liebt den nächsten Menschen, dem ihr begegnet. Ein Jeder und Alles ist eine Widerspiegelung von euch. Wahrheit ist da, eure Gedanken hinwiederum sind in der relativen Welt widergespiegelt. Es möchte danach aussehen, dass das Leben wie ein Rezept ist, was ihr euch zusammenstellt, ein wenig davon, ein Bröckchen hiervon. Wer tut zu viel Pfeffer in die Soße? Wer außer ihr, Geliebte? Oder zu viel Salz in einen Kuchen? Sofern ihr irrtümlich eine Tasse Salz hineingeben könnt, dann könnt ihr in voller Absicht eine Tasse Zucker hinzutun.

HEAVEN # 3730 – 10.2.2011 – Where Love Is Waiting for You

WO LIEBE AUF DICH WARTET

Physisches Leben handelt vom Atmen. Beseeltsein erleichtert dein Luftholen. Inspiration hebt die ganze Welt höher. Sie gibt der Welt statt, zu atmen. Inspiration ist es, was das Herz emporhebt und das Gewahrsein ausweitet. Begeistertheit öffnet neue Zufahrten.

Der Mensch ist ein Geschöpf, was Inspiration haben muss. Im Leben muss es etwas Poesie geben. Ohne Poesie ist das Leben prosaisch. Ohne Poesie ist das Leben stumpfsinnig. Eintönigkeit ist nichts für euch.

Einerlei auf welchem Berggipfel du stehst, dir steht es nach einem höheren Gipfel. Du musst einfach höher klettern. Daran ist nicht herum zu kommen. Selbst wenn du heute zehnmal mehr Aufschwung hast als gestern, heute hast du mehr zu haben. Gib dir alle Inspiration, die du möchtest. Begeistere dich selbst, mehr zu erstreben. Es gibt eine Menge mehr, was kommt. Und es ist für dich. Dein Herz soll es haben.

Was sind die Kosten von Inspiriertheit? Sie kostet nichts. Sie ist ganz und gar ein Geschenk. Sie ist kostenlos. Sie gelangt bereitwillig zu dir. Du kannst dich auch nach ihr umsehen. Was du suchst, wirst du finden. Dein Leben ist eine Schnitzeljagd nach Inspiration. Dessen unbenommen, Inspiration umfängt dich. Sie befindet sich direkt vor dir. Halte deine Augen offen. Sie möchte gerne gesehen werden.

Es gibt so viele Dinge, nach denen es dir ist. Dinge aller Art, dennoch sind sie nicht Inspiration. Heute nun mache Ich den Vorschlag, du siehst dich nach Inspiration um. Sieh, was du siehst. Sieh, was ohne Umschweife vor dir ist.

Inspiration ist Strebung. Sofern du nicht inspiriert bist, wonach wirst du trachten? Es ist gut, sich nach mehr zu sehnen. Es ist gut, weiter hinaus zu langen.

Dir gilt es nicht, dich nach dem Beifall der Welt umzusehen. Du siehst zu, Andere zu inspirieren, und dass du selbst inspiriert bist. Du hältst deinen Blick nicht darauf, was die Welt von dir denken wird. Was sie von dir denkt, ist nicht deine Inspiration. Was die Welt von dir denkt, gar dann wenn sie dich begünstigt, hält einen nicht in die Höhe. Es ist ein Herunterlassen. Du bist einfach für die Welt nicht alles. Sie hat anderes im Sinn. Du bist Mir alles. Komme heute mit Mir. Komme heute Nacht mit Mir. Komme mit Mir.

Ich möchte dich inspirieren, dorthin zu kommen, wo Liebe auf dich wartet. Liebe hielt vor langer Zeit ihre Hand zu dir ausgestreckt. Liebe eilt zu dir. Sei inspiriert, sie entgegenzunehmen. Sei gar mehr inspiriert, deine Liebe zu scheinen, wo sie erblickt werden kann. Glitzere die Welt mit dem Licht deiner Liebe an.

Liebe ist dein Zauberstab. Es gibt keine andere Magie als sie. Die Wahrheit ist, das Licht der Liebe erhellt die Welt. Drehe jene Lichter an. Du bist der Lichtträger. Du bist Mein Ausersehener Einer, um Mein Licht allen zuteil werden zu lassen. Ja, Ich meine dich, dich soeben hier. Komme, bleibe bei Mir. Zaudere nicht. Darum bitte Ich dich, dass du Mein Licht verteilst. Es ist natürlich, das zu tun.

Ich rate nicht an, dass du eine ganze Schokoladentafel alleine aufisst. Ich mache den Vorschlag, du reichst Bonbons in die Runde. Teilen ist erfüllen. Eigennutz ist es nicht. Eigennutz belässt dich hungrig, und lässt dich hungrig auf du weißt nicht was. Es gibt keine Möglichkeit, den Hunger, den der Egoismus hinterlässt, zu stillen. Du wirst dabei mit leeren Händen ausgehen. Eine Schokolade nach der anderen, mit vollen Händen dir zugesteckt, das kann nicht zufriedenstellen. Einzig Geben kann zufriedenstellen. Einzig Geben ist imstande dich zu füllen. So geht es in dem Lande zu. Liebe ist das Gesetz des Himmels, und, schließlich und endlich, Liebe ist der Maßstab der Erde. Selbstsucht mag vorherrschen, indes herrscht und bestimmt sie nicht.

HEAVEN # 3731 – 11.2.2011 – If You Were God

WENN DU GOTT WÄRST

Wenn du eine Idee hast, richte dich nach ihr. Sei zum wenigsten nicht so schnell darin, deine Ideen aufzugeben. Gib ihnen eine Chance.

Neue Ideen scheinen immer weit hergeholt, so lange bis sie akzeptiert werden. Du bist der Akzeptierer deiner eigenen Ideen.

Ab und an hast du einen Gedanken, jemandem etwas Schönes zu tun, und du gibst ihn auf. Du denkst danach, es sei unsinnig. Die Wahrheit ist, dass es vom ganzen Tag den nützlichsten Gedanken darstellen kann. Es ist immer richtig, jemandem eine Freundlichkeit zu erweisen.

Du wirst wohl anfänglich denken, der Mensch, dem du diese Handlung erweisen möchtest, könnte meinen, du seist komisch. Du begehst keine freundliche Handlung auf der Grundlage, was der Empfänger deiner Freundlichkeit denken wird. Du tust sie, weil Ich dich darum gebeten habe. Ich habe dich zu dem Konzept aufgeweckt, dass du etwas für jemanden über das Gewöhnliche hinaus tust. Jetzt wecke Ich dich zu dem Fakt auf, dass es, insofern als du daran dachtest, es zu tun gilt. Komme aus der Schraubzwinge der Alltäglichkeit heraus, in die du dich hinein gequetscht hast. Tue etwas Unterschiedliches. Tue etwas, was du noch nie zuvor getan hast. Bringe dich selbst mit der Wahrheit deiner selbst zum Erstaunen. Segne dich, indem du Andere segnest. Das ist dein Geburtsrecht. Es ist dein Geburtsrecht, vom Abstellgleis herunter zu kommen.

Drehe jetzt dein Licht an. Es geht nicht ums Rampenlicht, worauf du aus bist. Es ist nicht das Rampenlicht, was du erhältst. Du lässt schlicht und einfach das brennende Seinswesen, das du bist, in den Blick nehmen und gesehen werden. Drehe jenen Schalter der Liebe an. Und lasse ihn an. Schalte nicht mehr um. Lasse dein Licht auf An stehen. Das wird nicht derart weit weg abseits vom Weg liegen, wie es dir jetzt scheint. Gewöhne dich daran, Andere, und in der Folge dich, glücklich zu machen.

Falls du Gott wärest und alle deine Kinder wären, was würdest du dann tun, und wie würdest du es tun?

Falls du allen auf der Erde ein Wohltäter wärest, worüber wohl würdest du nachdenken?

Sofern du dir tatsächlich zueigen machen könntest, woraus du gemacht und wofür du hier auf der Erde bist, wie wäre das anders? Weswegen bist du das jetzt nicht? Es liegt keine Zukunft im Hinausschieben des Unumgehbaren. Das Unvermeidliche ist dein Geben von Freude. Je mehr Freude du gibst, desto fröhlicher bist du.

Du hast den Karren vor das Pferd gespannt. Du hast darauf gesehen, dass du Liebe erhältst, unterdessen es dein Rang ist, sie zu geben. Kann Ich das noch klarer sagen?

Das soll nicht besagen, dass du dich zu einem Märtyrer machst. Es ist nicht so, dass jeder vor dir rangiert. Es ist einfach so, dass du dich in Anderen wiedererkennst. Du bist kein Einfaltspinsel. Sie beherrschen dich nicht. Du bestimmst dich. Du magst denken, du gebest einem Anderen eine Auszeit. Du magst denken, du gebest einem Anderen ein Geschenk. Du gibst dir selbst ein Geschenk. Das Geschenk der Freundlichkeit, die du gibst, ist der natürliche nächste Schritt. Du überantwortest dich nicht. Du gibst von dir.

Vielleicht besteht deine Freundlichkeit dann und wann darin, Jene, die du nicht liebevoll findest, nicht wissen zu lassen, dass du sie nicht liebevoll findest. Du hast nicht ihr bester Freund zu sein. Du kannst ein kleines Licht auf sie gießen. Das ist es.

Und sobald dein Herz für etliche Menschen voll ist, dränge dich nicht zurück. Erleuchte dich selbst. Lieben ist für dich natürlich. Du versuchst nicht, Scharten auszuwetzen. Du versuchst nicht, einen hohen Punktestand zu bekommen. Du bist schlicht Wer Du Bist, sobald du die Fesseln abgeworfen hast, die dich anbinden.

HEAVEN # 3732 – 12.2.2011 – This Moment of God

DIESER MOMENT GOTTES

Du kennst es – außer Sicht ist nicht aus dem Sinn. Vergangenheit und Menschen kommen dir immer und immer wieder in den Sinn. Ich möchte sagen, dass, auf einer gewissen Ebene, nichts außerhalb des Sichtfelds liegt. Sobald etwas deiner bewussten Sicht zum Vorschein kommt, wirst du ohne Weiteres einen Funken Wiedererkennen innehaben können. Du wirst das Gefühl haben können: „Ich wusste das bereits. Irgendwie kannte ich das schon. Jetzt, wo das geschehen ist, an irgendeiner unterirdischen Stelle wusste ich immer, dass es so sein würde. Und jetzt ist es so.“

Es ist, als ob es in dir verschlüsselt dagewesen wäre, diesen Weg und nicht jenen zu nehmen, hierher und nicht dorthin zu ziehen, hier in die Höhe zu schwingen und dort die Flagge aufzustellen. An der Stelle geht es um kein Déjà-vue. Es geht nicht darum, dass dir dies im Voraus bewusst zur Betrachtung untergekommen ist. Es geht um ‚hinter dem Fakt vue‘. „Ich wusste es“, wirst du zu dir sagen. „Ich wusste es.“  In einem empfindlichen Bereich in dir geht eine Klingel an, und jetzt weißt du, du wusstest es.

Zog dich ein Magnet hier- und nicht dorthin? Ein Drang? Eine unbemerkte Kenntnisnahme? Wie steht es da mit dem freien Willen, wirst du dich fragen.

Du hattest auch die gegenteilige Erfahrung. Du warst auf einem Weg, und hinterher sagst du: „Ich wusste, ich hätte ihn nicht nehmen sollen. Ich wusste, er war nichts für mich. Ich wollte gerne, er sei etwas für mich. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich in die Irre geführt wurde. In meinem Herzen der Herzen denke ich, ich wusste die ganze Zeit, dass es nichts für mich war.“

Hier geht es um kein intellektuelles Gewahrsein, wovon Ich rede. Der Intellekt mag dem Folge leisten, am Anfang allerdings ging eine Klingel los, und irgendwie wusstest du, so würde es sein.

Etwas war unwiderstehlich, und du konntest ihm nicht widerstehen. Und nun ist die Anziehung vorüber. Du hast jenes Essen gegessen, und du musst es nicht mehr länger haben. Oder, die Anziehung ist jetzt sogar noch stärker, und du würdest ihm nicht widerstehen, falls du es könntest.

Ich bin jene letztere Erfahrung. Sobald du einmal eine Sicht auf Mich erheischt hast, eine Sicht von Mir,  als wäre es insgesamt aus dir selbst heraus, erheischt hast, bist du untergegangen. Du bist jemand, der es nicht mehr lange macht. Du könntest sagen, du befindest dich unter Meinem Zauberspruch, Ich belege allerdings niemanden mit einem Zauber. Ich habe dich seit eh und je zu Mir her geladen, und jetzt bist du hier, wo du immer sein wolltest. Du wusstest früher darum nicht, jetzt aber erkennst du es. Du möchtest zu keinem Zeitraum zurückgehen, den du als bevor Gott, als bevor Ich vor dir ausgeschmückt wurde, wahrgenommen hattest.

Auf eine gewisse Weise lebtest du in einer Welt ohne Sonne. Und dann ging die Sonne eines Tages auf, und alles, was du tun konntest, war die Sonne ansehen. Was denn sonst konntest du derart stark ansehen mögen, als die Sonne. Schlicht die Sonne ansehen.

Du hast nicht das gesamte Walten der Sonne zu kennen. Mit der Sonne vor dir, nimmst du die Sonne wichtig, und musst du nicht wissen, wie sie zu sein imstande ist. Du weißt, sie ist, auf dieselbe Weise, wie du weißt und erkennst, wann vor dir ein Regenbogen ist. Ihr seid euch begegnet. Du bist der Sonne und dem Regenbogen, und du bist Mir begegnet. Du hast Mich nicht gesehen. Ich bin nicht zum Sehen. Ich bin kenntlich. Und sobald du Mich als Erstes erkennst, hast du die Einsicht, dass du Mich irgendwie immer kanntest. Du erkennst, Ich bin kein weit entfernter Fremder. Du merkst, dass du Mich stets innig kanntest, dass du niemals ohne Mich warst, niemals ohne Meine Arme um dich herum, niemals ohne Meine Hinsicht. Jetzt erkennst du Mich, so wie deine eigene Handfläche, wie den Schlag deines eigenen Herzens, wie Liebe, die durch dich hindurch läuft, die durch alles hindurch läuft. Was für eine genehme Kenntnis ist das. Stelle dir jetzt vor, welches Empfinden Ich in dem Moment habe, wann du Mich wiedererkannt und Meine Gegenwart, Meine Gegenwart wie nie zuvor, gespürt hast, schlechthin niemals vor diesem Moment Gottes.

HEAVEN # 3733 – 13.2.2011 – The Good Ship Infinity

DAS GUTE SCHIFF UNENDLICHKEIT

Welches Ziel hast du im Auge, wenn du dich mit der Angst berätst? Es scheint, du kundschaftest sie aus. Du trägst sie bei dir wie einen Talisman, so als wäre Angst dein Glück bringendes Zaubermittel.

Du könntest Unbeschwertheit bei dir tragen, und doch hast du dich entschieden, Angst und alle ihre Ableger mit dir herumzutragen. Am einen Tag bevorzugst du rundheraus die Angst. Am nächsten Tag liegt deine Gunst auf flottierender Beklommenheit. An einem anderen Tag ist es die Panik. Ich möchte nicht alle Arten von Angst durchgehen. Du bist mit der ganzen Familie vertraut genug.

Ich denke, du hast dich zu einer Fahrt aufgemacht, die du nicht anzutreten hast. Du benötigst sie nicht. Du hast Angst und all ihre Schatten erkundet, so als wärst du dienstverpflichtet, sie aufs Genaueste kennen zu lernen. Geliebte, ihr habt sie nicht zu kennen. Ihr habt euch auch nicht über eine einzige Sache zu sorgen und zu quälen. Ihr könnt euch der Dinge annehmen, die euch beunruhigen, sofern es an euch ist, sich ihnen zu widmen. Und falls ihr euch um sie nicht kümmern könnt, dann lasst sie ihren Weg nehmen. Sobald was auch immer du fürchtetest zu dir kommt und gegen dich tätlich wird, stelle dich ihm dann, wann es auftaucht. Du hast ihm nicht im Voraus entgegen zu treten. Du hast es nicht zu fantasieren.

Lasst Uns einmal sagen, du fürchtest um das Leben eines geliebten Menschen. Freue dich an der Zeit, die du mit ihm hast. Wieso solltest du jene Zeit mit den Sorgen verschleudern, währenddessen du mit deinem geliebten Nahestehenden liebevoll sein kannst?

Siehst du, wie praktisch Ich bin, und wie unpraktisch du warst? Übe aus, was Ich ausübe. Tue, wie Ich es tue. Ich trage die gesamte Welt in Meinem Herzen. Ich verschwende Meine Zeit nicht mit Sorgen. Natürlich, Ich bin zeitlos. Eben das ist der Punkt. Nicht anders seid ihr.

Wir haben die Ewigkeit, dass die Dinge sich einspielen. Nichts hat ein Ende. Es begann niemals, und es endet niemals. Wir tuckern einfach entlang. Pfeife eine glückliche Melodie. Pfeife, während das Leben sich selbst einspielt. Sei kein Unheil-Sager. Sei ein Licht-Bringer. Insofern als es kein Zuendegehen gibt, kann es kein drohendes Unheil geben. Sei nicht so sehr mit dem Endlichen befasst. Das Unendliche ist viel mehr verdaulich. Es ist auch attraktiver. Sieh die endliche Welt als einen Juckreiz an. Unendlichkeit ist jenseits des Juckens. Sie schwadroniert nicht angeberisch herum, dementgegen nimmt sie aufrecht und erhaben ihren Weg.

Die endliche Welt mag kriechen. Sie mag einem einen Stoß versetzen. Sie mag treten und kreischen. Sie mag wanken. Die Unendliche Welt kennt nichts davon. Die Unendliche Welt weiß, was verdienstvoll, und wem oder was Beachtung zu schenken ist.

Du studierst die endliche Welt. Du versuchst, bei ihr dahinterzukommen. Alldieweil könntest du in der Unendlichkeit auf Fahrt sein. Tatsache ist, dass du auf der Unendlichkeit reitest. Die ganze Zeit, während du über die endliche Welt und die vermeintlichen Probleme jammerst, segelst du auf dem Guten Schiff Unendlichkeit. Was gewinnt ihr hinzu, indem ihr eine andere Sicht einnehmt? Vielleicht händigt ihr euch die Idee aus, dass ihr zupackende Betreuer des Endlichen seid. Geliebte, das Endliche kriegt euch auf die Reihe.

Du bist aus zwei Gemütern. Du hast Augen, die hin und her schwenken. Du kannst in die Höhe sehen. Du hast nicht nach unten zu schauen. Sei der größte Problemlöser in der Welt, und Probleme werden dich weiterhin immerzu grüßen. Sie erheben sich eines nach dem anderen, völlig unbenommen. Sie werden dich grüßen, zu deinen Bedingungen. Sie werden dich grüßen, und wie lieben es doch Probleme, dass viel Wirbel um sie gemacht wird. Sie werden zu dir her gravitieren, zu dir, der ihnen Wichtigkeit verleiht, nach der ihnen ja ist. Sie werden dich wie alte Freunde grüßen, obschon sie dich gerade mal erst gestern gesehen haben.

Verleihe stattdessen dem Wohlbefinden Wichtigkeit. Rate dir es zu. Mache Wohlbefinden zu deinem Haustier. Nimm es mit auf Spaziergänge nach draußen. Mache Wohlbefinden und Gutes Geschick zu deinen Aufmerksamkeits-Erheischern. Komm, verweile bei Mir.

HEAVEN # 3734 – 14.2.2011 – What Is It You Cry For, Beloveds

WONACH SCHREIT IHR, GELIEBTE

Traurigkeit verschafft dir Linderung. Lasst uns das zugeben. Du setzt Traurigkeit manchmal wie eine Salbe ein. Du tröstest dich mit all deinen traurigen Gedanken. Selbst wenn sie dich zum Weinen bringen, setzt du sie an und findest beschwichtigenden Trost. Das ist in Ordnung, durchaus. Was du zu tun hast, ist das einzugestehen.

Selbst dein Schuldempfinden trägt Angenehmes mit sich. Selbst deine Einsamkeit hat Süßes an sich. Du liebst Gefühle. Du liebst es, dich traurig zu fühlen. Protestiere nicht. Wenn du es nicht tätest, würdest du die Traurigkeit nicht so stark herbeibeschwören. Lasse jene Tränen von deinen Augen heruntergleiten. Bringe die Ernte der Traurigkeit ein und lasse sie los, dorthin, wohin jedwede Traurigkeit geht. Sie wird geläutert und fließt wieder zurück. Sie wird süßer und süßer.

Versage dich dem nicht. Du findest Trost in dem, was war und nicht mehr ist. Und doch, was Ich dir gerne übermitteln möchte, ist, dass die entschwundenen Begebenheiten und Menschen, die du vermisst, ebenso sehr jetzt existieren, wie sie es eh und je taten. Es ist einfach so, dass du zu jener Zeit und zu der körperlichen Existenz, die sie einem antrugen, nicht zurück gehen kannst. Zu der Zeit gaben dir natürlich die Ereignisse und Menschen wohl nicht den Trost, den du zurzeit bei ihnen findest.

Mithin bist du auf deine ureigene menschliche Weise dabei, die Masche aufzunehmen, die du vor so langer Zeit hast fallen lassen. Du warst derart in Eile, dass du nicht erkanntest, wie du eine Masche fallen ließt, bis du dann lange an ihr vorbei warst. Worum, Geliebte, geht es demnach, worüber ihr weint? Für wen ist eure Traurigkeit? Sie ist auf euch bezogen, dafür dass ihr nicht imstande seid, das zu flicken, was ihr vormals nicht ausreichend genug einsaht, um es zu verhindern, und was ihr derzeit nicht in Stand zu setzen vermögt, einerlei wie sehr ihr euch das wünscht, einerlei wie sehr ihr euch wünscht, ihr hättet das früher einmal getan.

Das Leben, an dem ihr – es war einmal – derart rasch vorbeigegangen seid, vor ihm würdet ihr jetzt gerne in die Knie gehen. Ihr würdet gerne die Tränen wegküssen, die ihr einem Anderen verursachtet. Ihr wollt gerne die Mittäterschaft in einem Stück wegküssen, was ihr jetzt nicht mehr in der gleichen Weise durchspielen würdet.

Küsst nunmehr eure eigenen Tränen weg. Segnet euch selbst, und kommt von euren Knien hoch. Die Traurigkeit über eure längst vergangene Vergangenheit ist flüchtig. Ja, es stimmt, ebenjene Flüchtigkeit trägt gleichfalls zu eurer Traurigkeit bei. Es ist für euch eine weitere Ursache, traurig zu sein, dass ihr nicht mehr so voll und ganz an der Traurigkeit festhalten könnt, die ihr früher derart eng an euch gehalten habt. Oh, nein, ihr büßt gar eure gänzliche Traurigkeit ein.

Selbstverständlich, ihr habt ebenfalls ein plötzliches Unwohlsein, was eure Zukunft anbelangt, jedoch werden wohl Bedenken gegenüber der Zukunft, anders als Traurigkeit, dazu neigen, sich mehr wie Scheu oder Schrecken auszugeben. Gewiss, Traurigkeit ist wünschenswerter als Schrecken.

Nun mache Ich den Vorschlag, dass du in Hinsicht auf die Vergangenheit und Zukunft Freude hast, weswegen denn nicht?

Was die Vergangenheit angeht, wieso sich nicht freuen, dass ihr euch ihrer annehmt? Wieso nicht fröhlich sein, dass ihr jetzt herangewachsen seid und von einer umfassenderen Perspektive her seht, als das früher der Fall war. Ihr wolltet gerne, falls das möglich wäre, zurückgehen, und das umändern, mit welchen Reaktionen ihr es damals zu tun hattet, indes, Geliebte, das könnt ihr nicht. Ihr könnt schier euren Hut lüften und sagen: „Es tut mir leid. Es tut mir jetzt leid. Ich hätte jetzt so gerne jede Minute gemeinsam mit dir. Was für ein Ochse war ich damals, das nicht getan zu haben. Ich könnte auf mich eintreten. Jetzt bist du sehr zärtlich zu mir, und jetzt bringst du all die Lieblichkeit in mir heraus, derer ich nicht gewahr war und derer ich jetzt so überaus gewahr bin. Demnach bin ich gewachsen, und du, den ich vermisse, warst Teil meines Wachstums. Ich danke dir für all das, was ich von dir gelernt habe. Es tut mir leid, es hat bei mir so lange gebraucht, bis ich es dazulernte. Mögest du jetzt meine Liebe erkennen. Womöglich warst du seit eh und je damit vertraut, und ich bin der Einzige, bei dem das nicht der Fall war.

Was die Zukunft angeht, lasse mich mir selbst, lasse mich den Vorkommnissen und einem Jeden jetzt in dem Augenblick vergeben, und die Existenz von Bedauern wird gerne entschwinden.“

HEAVEN # 3735 – 15.2.2011 – What Else Is There to Be

WAS SONST GIBT ES DA ZU SEIN

Aus einigen Dingen machst du zu viel, und aus anderen nicht genug, jedoch wirst du eines nicht allzu fernen Tages das Gleichgewicht finden, nach dem es dir so sehr ist. Fortan wird alles ausgeglichen sein. Die Hoch und Runter werden nicht so hoch und runter sein. Du wirst dich in einem Zustand der Entspanntheit befinden. Genug der Anspannung. Spannung macht dich verkrampft. Sie macht dich straff. Du wirst zu einem spannbaren Draht anstatt zu einem schmelzenden Herzen.

Ohne die hervorberstende Spannung, die dich derart dramatisch innehat, würdest du in aller Deutlichkeit erkennen, was wichtig, was nicht so wichtig oder überhaupt nicht wichtig ist. Wichtig ist Liebe. Wichtig ist, dass du entspannt genug bist, um schlicht um der Liebe zur Liebe halber zu lieben. Nichts hat zu erfolgen. Liebe kann einfach sein, und du kannst einfach sein. Du brauchst nicht Liebe sein, die auf einem Silbertablett angedient wird, noch auch hast du Liebe auf eine gewisse Manier anzufordern. So entspannt wie du bist, so wird deine Liebe sein. Was deine Liebe zu dir her bringt, wird für dich nicht so sehr von Belang sein, denn du wirst mit der Liebe in deinem Herzen vertraut sein, und sie lieben. Dass du liebst, das ist von Bedeutung. Dass Liebe zu dir in einer bestimmten Verkleidung gelangt, na ja, das ist keineswegs von Bedeutung.

Was du gibst, wird weitaus bedeutsamer, als was du bekommst. War nicht das, was du bekommen solltest, das Wichtigste für dich? Wieso, du hast es gefordert und schmolltest, als es nicht ankam, oder als es nicht in der Form ankam, die es deinem Beschluss nach haben musste. Lasst die Liebe in der Form frei, Geliebte. Lasst sie sich selbst erkennen. Ihr habt sie nicht vorzuzeichnen oder abzuschildern oder euch ihr entgegenzustrecken.

Ihr habt nicht das Beste in der Welt zu haben, denn ihr seid das Beste in der Welt. Ihr habt nicht die beste Liebe in der Welt zu sein, insofern als das Beste nicht einmal auf die Liebe in Bezug gesetzt zu werden vermag. Liebe ist, das ist alles. Liebe ist keine leere Hand, Geliebte. Liebe ist ein stiller Ort, wo sich Herzen begegnen, als gäbe es überhaupt keine Zeit, keine Anforderungen, kein Verzicht-Leisten; schlicht Herz und Herz zusammen, selbst ohne davon viel Notiz zu nehmen. Natürlich ist Liebe. Sie ist kein Song und kein Tanz. Sie ist ein stilles Schlagen von Herzen, ein Herz für das andere. Sie ist wie improvisierter Jazz. Ja, das ist Liebe. Sie ist ein Rekeln in einer Hängematte. Sie ist Entspanntheit. Sie ist Würdigen der Liebe, die in den Kirchenglocken deines Herzens schallt und schallt.

Du und ein angeblicher irgend Anderer sind gemeinsam, und das ist derart natürlich. Hier geht es nicht um Emotionen. Emotionen heben an und fallen ab. Liebe ist mehr wie ein steter Strom, in den Blick gekommen, indes kaum bemerkt, da sie derart natürlich ist. Sie fällt, wohin sie mag. Sie fängt alle Sterne im Himmel ein und stellt sie in die Herzen der sogenannten Anderen, und auf diese Weise werden eure Herzen eins. Du wirst zum Herzen des Anderen. Du spielst nicht mehr solo. Ihr seid ein Duett. Ihr könnt sogar ein Orchester sein. Derart viele können sich mit euch zusammentun. Ihr werdet ein Beifall für die Liebe. Ihr werdet mit der Liebe auf Auskundschaften gehen. Ihr werdet zu einem Virginia Reel [schottischer Volkstanz aus dem 17. Jhdt.; Anm.d.Übers.] der Liebe. Ihr werdet zu einer Palisade der Liebe.

Es wird kein davon Weggehen geben. Es wird keinen Ausgang geben. Wohin solltest du rausgehen mögen? Was könnte dich derart verzaubern, wie die Liebe dich in deinem Herzen entzückt? Du hast nicht einmal mehr länger einen Partner nötig, oder Wir können sagen, dass du dich mit der Liebe zusammentust, und dass dir, zum Entzücken deines Herzens, ein Jeder kostbar ist. Alle sind deine Lieblinge. Alle reißen dich vor Freude hin. Alle leisten und sind dir Gesellschaft. Alles ist Liebe. Was gibt es da sonst zu tun außer zu lieben? Was gibt es da sonst zu sein?

HEAVEN # 3736 – 16.2.2011 – Rise Above Yourself

ERHEBE DICH ÜBER DICH SELBST

Die Schwulität bei dir besteht darin, dass du meinst, du habest Begrenzungen. Die Mühe liegt bei dir mithin darin, wie du denkst. Ändere dein Denken, und, huch, die Welt ist ein anderer Ort, und du schreitest in der Welt anders aus.

Du bist rasch dabei zu denken, wie Andere sich zu ändern hätten. Du weißt auf die Minute genau, was Andere tun müssen. Du weißt nicht, was denn mit ihnen los ist, wie sie so denken können, wie sie denken, wie sie das tun können, was sie tun und dabei meinen, sie lägen darin richtig! Des Öfteren hat es bei Anderen überhaupt nicht Hand und Fuß. Was ist mit ihnen los?

Du bist nicht immer so rasch darin, an die Chausseen im Leben zu denken, die dir angelegen sind, sie umzuarbeiten. Was für zehn Gedanken möchtest du heute haben, die du ausweiten oder umdenken könntest? Vielleicht existiert da eine Geneigtheit, der Auffassung zu sein, du seist heiliger als jene da. Du bist so sicher, dass du recht hast. Die Hälfte der Zeit kommt es dir nicht einmal unter, dass dein Denken allzu begrenzt sein könnte, dies selbst dann, wenn du gleichzeitig nicht wirklich an dich glaubst. Du bist so weit gekommen, und das ist wahrhaft so. Und doch bist du noch nicht Zuhause.

Öfters fragst du dich: „Wie kann dieser oder jener so denken? Woran denkt er bloß.“ Es gibt sogar einen Song, bei dem es heißt: „Warum kann sie nicht mehr wie ich sein?“

Zur selben Zeit, während du dich begrenzt, meinst du, du befändest dich auf dem Gipfel. Natürlich, es stimmt, dass du einen langen Weg hinter dir hast. Und jetzt möchtest du gerne weiter voran kommen, während du dein Herz und deinen Geist öffnest. Sei aufgeschlossen. Sei offen-herzig. Deine Manier ist nicht die einzige. Dein Weg ist womöglich überhaupt kein Weg, ausgenommen, dass du sozusagen in ihn hinein gefallen bist und er dir zupass geworden ist. Er ist bequem. Du magst ihn. Du magst das Gefühl, dass du dich über Anderen befindest.

Hier allerdings, was du gerne tun mögest: Du mögest dich über dich selbst erheben.

Gestern standst du, deiner Zurückhaltung zum Trotz, an der Weltspitze, und du schautest auf die Massen herunter und hattest Gedanken wie der kleine Junge, der eine Pflaume herauszog: „Was für ein guter Junge bin ich doch!“

Es stimmt, dass du gut bist, allerdings kannst du dich nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen. Du stehst im Begriff, noch besser zu werden, noch eine ganze Menge besser zu werden. Die einzige Möglichkeit, wie du imstande bist, das zu tun, ist gegenüber Wandel offen sein. Du wirst dich immer noch so fühlen, dass du dich an der Spitze der Bewertung befindest. Du siehst, dass Andere zu wachsen haben. Geliebte, ihr habt ebenso zu wachsen. Ihr könnt nicht wachsen, ohne euch zu ändern. Meintet ihr, ihr könntet das? Ihr seid noch nicht Buddha, der unter einem Banyan-Baum sitzt.

Ihr könnt euch selbst lieben. Es ist gut, euch selbst zu lieben. Ihr könnt euch immer noch selbst lieben – und euch wandeln. Ich spreche nicht von Veränderung, die euch von außenher auferlegt wird. Ich rede über das Verwandeln eures Geistes, da ihr euer Herz und euren Geist geöffnet habt, und da ihr nunmehr mit Weitwinkel-Linsen seht. Ihr könnt nicht vortäuschen, ihr säht von einer weiteren Perspektive her. Ihr könnt sie nur sehen, sobald ihr sie seht. Jetzt soeben könnt ihr offen sein, auf eine Weise zu sehen, wie ihr selten zuvor oder nie zuvor gesehen habt.

Jetzt könnt ihr eingestehen, dass ihr nicht immer recht habt. Ihr könnt nicht sagen, dass ihr euch nie irrt. Ihr könnt nicht sagen, dass ihr zu eurer vollen Größe herangewachsen seid. Ihr könnt wundervoll und gut, verworren und weise sein, und immer noch habt ihr für Wachstum Platz; und wachsen, das werdet ihr, da ihr eure volle Statur erreichen möchtet, da ihr groß und aufrecht dastehen und alldas gerne sein mögt, was Ich bei euch gerne sehen möchte, dass ihr es seid, in Gedanken, in der Liebe, in Taten, insgesamt ein schönes Beispiel dafür, was Ich ausgefertigt habe.

HEAVEN # 3737 – 17.2.2011 – What Have You Been Waiting For

WORAUF DU GEWARTET HAST

Ungeachtet des Raums in deinem Herzen, der dir zum Dorthinein-Wachsen erhalten bleibt – du befindest dich jetzt in deiner Glanzzeit. Heute ist das so. An diesem Morgen ist das so. Wache an dem Morgen auf und rufe dir in Erinnerung, dass du dich in deiner Blüte befindest. Du bist heute größer, als du gestern warst. Du bist heute größer, als du jemals warst. Selbst wenn du dich nicht fantastisch findest, entsinne dich dessen, und sieh die neuen Nuancen, die dabei, womit du im Leben Umgang hast, auftreten. Diese Auffassung, dass du heute mehr bist, als du je zuvor warst, wird dich veranlassen, aufrechter dazustehen; die Schultern nach hinten genommen, den Kopf in die Höhe gerichtet. Zum wenigsten einen Zentimeter größer. Du bist heute mehr als gestern. Das hat so zu sein. Du nimmst Tag um Tag an Höhe zu.

Hier folgt der Punkt, Geliebte: Ihr werdet besser und besser, größer und größer, fabelhafter und fabelhafter. Eine weitere Glanzzeit ist am Kommen. Definitiv, weitere Blütenzeiten werden kommen. Mittlerweile befindet ihr euch heute bei eurer Glanzzeit.

Dies ist der Tag, den Ich vor euch hin gestellt habe, und ihr kostet von ihm. Wie das Wetter auch ist, ihr seid höher gestuft worden. Heute ist ein neues und besseres Du zugegen. Gestern hast du dich ebenfalls eingeholt, dennoch nimmst du heute noch mehr zu. Du bist jemand, der wächst und wächst und mit dem Zunehmen niemals aufhört.

Obschon du jene Tage hast, an denen du denkst, du gehest rückwärts, demhingegen, du musst die eine oder andere Erkenntnis haben, dass du jeden Tag hinzulernst. Du hast eingesammelt, was an dir war, von diesem Tag einzusammeln. Willentlich oder nicht, du hast es eingesammelt.

Und jetzt schließt du die Tür zum Gestern, und jetzt, jetzt heute, gehst du durch eine größere Tür, wo der Plafond höher liegt und wo dich Spiegel widerstrahlen. Du kannst spüren, wie du heute abheben wirst. Heute wirst du zu neuen Höhen emporsteigen. Das kann nur so sein, weil heute heute ist, und weil es das ist, wofür das Heute da ist.

Heute könnte der Tag sein, auf den du gewartet hast. Du kannst dein ganzes Leben für diesen Tag gelebt haben. Es mag sein, du weißt eigentlich nicht einmal, wonach du Tag für Tag suchst, und doch, heute wirst du es finden. Wonach du gesucht hast, kann zu dir her eilen, und dein Herz hüpft und du sprichst ehrfürchtig: „Ja, dies ist der Tag, auf den ich gewartet habe. Der Tag ist gekommen. Er ist hier. Er hat mich gefunden.“

Wie wirst du doch an diesem Tag fröhlich sein!

Womöglich hast du auf Mich gewartet, dass Ich dir vorschlage, auf den Tag gespannt zu sein, den der morgige Tag bringt. Für Mich ist es unübersehbar, dass ihr bei dem Gedanken, was der morgige Tag bringen werde, in freudige Erregung geratet. Eines kommenden Tages werdet ihr vor lauter Freude, die die eure ist, aus euren Schuhen springen. Die Freude, die euer harrt, ist die eure. Sie hat so viel auf euch gewartet, wie ihr auf sie gewartet habt, oder noch mehr. Der Tag weiß, wann seine Pflaume reif zum Pflücken ist. Du hast erpicht zu sein, und du hast zu warten, beides. Du kannst bloß herausfinden und in Empfang nehmen, wie ein jeder Tag aufgeht und nach jenseits der Sterne hin entschlüpft.

Ich gebe euch eine eiserne Garantie, dass dieser verheißungsvolle Tag zu euch auf dem Weg ist. Und sobald dieser verheißungsvolle Tag ankommt, werdet ihr so glücklich sein.

Danach, nach jenem Tag, wird ein weiterer hehrer Tag im Anzug sein, ein weiterer großartiger Tag, der euch zu neuen Höhen emporheben wird, und ein weiterer Tag, damit ihr von den Dächern herunter singen möget: „Dieser Tag ist gekommen. Er ist für mich gekommen. Er hat sich mir gegeben, voll mit all dem, worauf ich seit eh und je gewartet habe.“

HEAVEN # 3738 – 18.2.2011 – It Is All an Idea 

ES IST ALLEMAL EINE IDEE

Wenn du das Empfinden hast, dass du dich übernimmst, veranlasst dich niemand dazu. Keine Situation bringt dich dazu. Wenn du zu viel tust, dich zu sehr anspannst, bis du dünn wirst, bis du dich überspannst, bringen dich niemand und keine Lage dazu. Du stehst unter deinem eigenen Dampf. Du bist weder gefangen gesetzt noch befindest du dich unter jemandes Daumen.

Im Großen und Ganzen übernimmt sich niemand. Meistenteils leben Meine Kinder, die das Gefühl haben, sie täten zu viel, mit der Vorstellung, dass sie zu viel tun. Die Idee reicht aus, um euch über deine Grenzen hinaus anzuspannen. Es geht insgesamt um eine Idee.

Es gibt nicht sehr viel anderes, bis auf die Idee, die besagt, was ist. Die Idee hat dich in ihrem Griff. Irgendwo hast du die Idee zusammen gestoppelt, dass du mehr tuest, als du in der Lage seist. Diese Idee hat Zugriff auf dich. Und das Leben wird für dich zu viel. Eine Idee ist genug, um dich zur Strecke zu bringen. Ideen können expansiv sein. Ideen können auch beschränken, quetschen, behindern, auskuppeln und sich selbst in Erfüllung bringen. Bisweilen sind keine Ideen das Beste.

Entsinnst du dich der Geschichte von der klein gewachsenen Frau, die imstande war, über ihrem Kind ein Auto wegzuheben? Sie hätte das niemals versucht, mit der einen Ausnahme, um das Leben ihres Kindes zu retten. An einem gewöhnlichen Tag hätte sie dazu keinen Ansporn verspürt. Darüber hinaus hätte sie sich im Voraus eingeredet, dass es für sie unmöglich sei, ein Auto anzuheben. An jenem Tag hatte sie einen Antrieb. Und woraus bestand er? Es war Liebe.

Falls sie versucht hätte, den Wagen hochzuheben, um eine Million Dollar zu gewinnen, hätte ihr die Liebe zu der Million nicht die Kraft dafür gegeben. Es muss demnach so sein, dass Liebe zu Geld nicht Liebe ist. Oder sie ist eine verwässerte Liebe. Die Liebe für ein Kind ist eine andere Sache. Du kannst sicher sein, dass die Mutter nicht dachte: „Bin ich stark genug?“ Zwischen der Not, ihrem Impuls und der Tat lag kein Gedanke.

Wenn du von einem Tag auf den anderen das Empfinden hast, dass du dich übernimmst, wirst du wohl langsamer zu werden haben, nicht weil du dich übernimmst, sondern weil dir der Geist das ansagte. Dein Geist wird dir das gesagt haben, und dieses Mal wird er, ganz zurecht, gesagt haben, dass du mehr gibst, als du bekommst, dass du dich wegen nichts verschleißt, da du nicht die irgend geartete Wertschätzung siehst, derer du bedarfst.

Das Kind, das durch die Mutter gerettet wurde, hatte der Mutter nicht einmal mit einem Wort etwas zurückzuzahlen. Dass das Kind lebt, war das ganze Entgelt, was sich die Mutter wünschte. Dass das Kind atmen, dass die Mutter atmen, und dass ihr Herz derart dankbar sein konnte.

Sofern du dich auch nur etwas überarbeitet und überdreht fühlst, ist es wahrscheinlich, dass dir dein Geist gesagt hat, du werdest nicht gänzlich gewürdigt, und du hast dich entschieden, dich von der Idee leiten zu lassen. Du hast dich entschieden, ein minder-wertgeschätzter überarbeiteter Märtyrer zu sein.

Vielleicht kannst du dich nicht dazu bringen, Nein zu sagen. Vielleicht hast du eine andere Idee in deinem Sinn, die Vorstellung, dass du insgesamt wundervoll, dass du jedem alles zu sein habest. Sofern du Derartiges nicht glaubtest, wärest du – ohne ein blinzelndes Auge – imstande, Nein zu sagen, wenn es berechtigt ist.

Die gleiche Mutter, die den Wagen hochhob, um das Leben ihres Kindes zu retten, würde ihrem Kind keineswegs jedes Spielzeugauto aushändigen, nach dem es sich streckt, denn, sofern sie das täte, hätte sie ihr eigenes erstrebtes Image beschwichtigt, die Vorstellung, dass sie eine perfekte, allliebende Mutter sei.

Viele Leute haben zu lernen, Ja zu sagen, und viele andere Menschen haben zu lernen, Nein zu sagen. Oder viele haben zu lernen, wann Ja und wann Nein zu sagen ist.

Wenn du zu sehr angespannt bist, hast du dich für das Anspannen entschieden. Du bist zuständig. Niemand sonst als du.

HEAVEN # 3739 – 19.2.2011 – For Love  

UM DER LIEBE HALBER

Liebe ist kein Bemühen. Liebe ist der natürliche Zustand, sobald du ihr stattgibst zu sein.

Höre Folgendes: Liebe hat nicht liebevoll auszusehen. Sie hat nicht wie eine Herde galoppierender Pferde um die Biegung zu kommen. Sie hat nicht auf eine bestimmte Weise auszusehen. Sie hat nicht in hellen Farben zu sein. Sie hat nicht bemerkbar zu sein. Sie hat schier zu sein, und ihr muss stattgegeben sein zu sein.

Lasst Uns einen Augenblick lang sagen, dass deine Brille Liebe sei, dennoch siehst du dich weiter weg nach der Brille um, so wie du bei der Liebe herumposaunst, sie befände sich weit weg. Liebe sitzt genau hier unbemerkt auf deiner Nase, und du schaust anderswohin nach einer Sache, die du bereits hast.

Es mag sein, dass du meinst, Liebe habe da draußen laut, verblüffend oder voller Emotion und Dramatik zu sein. Vielleicht meinst du, Liebe habe mit großen Konsequenzen versehen zu sein. Vielleicht meinst du, Liebe habe die Stufen hinauf zu hüpfen oder wie ein Komet vom Himmel herunter zu fallen.

Die Wahrheit lautet, Liebe kommt von den Sternen, nicht anders wie du von den Sternen kommst. Liebe ist ein gewöhnliches Vorkommnis. Sie hat nicht in Großbuchstaben daherzukommen. Sie kann in kleinen Buchstaben erscheinen. Sie kann gar in tiefer gestellter Schrift oder in unsichtbarer Tinte daherkommen.

Liebe hat kein großes Ereignis zu sein. Liebe ist unereignisreich, da sie der normale Zustand des Seins ist. Es ist nicht außergewöhnlich, zu lieben. Sie ist das Gewöhnlichste in der Welt. Sie ist kein aufgeregter Zustand. Sie ist ziemlich gleichmäßig.

Liebe besteigt keinen großen Schimmel und stürmt nicht um die Welt herum.

Liebe ist derart um sich greifend, dass du sie nicht einmal siehst. Während du im Wald bist, siehst du Bäume. Du bist von ihnen umgeben, indes siehst du nicht den ganzen Wald. Du siehst nur Teile von ihm. Nichtsdestotrotz bist du dir gewahr, dass du dich in dem Wald aufhältst. In was sonst könntest du dich ergehen, unterdessen du in Bäumen untergetaucht bist?

Worin besteht Bemühen bei der Kenntnis, wer du bist? Du hast keine Marschkapellen, keine große, ja nicht einmal eine winzige Parade zu haben. Du hast überhaupt nichts zu haben, ausgenommen ein Gewahrsein dessen, wo du bist. So wie wenn du in der Stadtmitte herumläufst und dir ein köstlicher Duft zufliegt – du weißt nicht, was das für ein Aroma ist oder woher es genau kommt. Es könnte sich um Schokolade handeln. Es könnten Brownies sein. Es könnte sich um Schmelz-Johannisbrot handeln. Es könnte ein kleiner Junge nicht weit von dir sein, dessen Gesicht über und über von Schokolade bedeckt ist.

Sobald es sich auf Liebe beläuft, hast du sie nicht genau festzustellen! Du hast nicht ihre präzise Quelle zu kennen. Du hast nicht zu wissen, wer die Liebe ausgab. Du hast nicht einmal zu kennen, für wen sie im Besonderen bestimmt war.

Nimm in Betracht, dass jedwede Liebe für dich bestimmt ist. Sieh es so, dass du ebenfalls der Botschafter von Liebe bist. Du stellst zu, und du empfängst. Und wenn du entgegennimmst, bist du es, der die Liebe zu dir selbst ausgeliefert hat. Selbst dann wenn dir zehn hüpfende Mädchen im Teenageralter Küsse zublasen, du nimmst die Liebe entgegen, und du bist es, der die Liebe dir selbst übergeben hat. Die Mädchen haben ihre Freude zum Ausdruck gebracht. Du übermittelst sie dir und nimmst sie in Empfang.

Du hättest vorübergehen und sie nicht zur Kenntnis genommen haben können. Du hättest vorbeigehen und gedacht haben können, die Küsse wären für einen anderen Menschen bestimmt, du seist dabei verulkt worden. In jenen Fällen hättest du die Liebe nicht bei dir angeliefert und sie dir nicht übermittelt.

Schaue dich nach Liebe um, während du deiner Wege gehst. Suche nicht nach Veranlassungen für sie. Die Liebe selbst wird ausreichend sein. Sieh dich nicht nach Anlässen um, um Liebe zu geben. Das Leben selbst ist Veranlassung für Liebe.

HEAVEN # 3740 – 20.2.2011 – Your Passport to Heaven   

DEIN PASS ZUM HIMMEL

Du hast eine entschwindende Nummer aufgeführt. Du bist dir selbst entschwunden. Du drehtest dich von der Schönheit und Lebhaftigkeit deiner selbst weg. Was für eine Sache, ebendies zu bewerkstelligen. Du schautest nach äußerer Unterhaltung und vergaßt den Reichtum inwendig in dir. Derweilen vibrieren die innere Schönheit und Lebensfreude inwendig in dir, und du wirst nicht einmal gesagt haben: „Klopf, klopf, komm‘ heraus.“ Du hast eine solche Tiefe und Breite inwendig in dir, die gerne herauskommen und mit dir spielen möchten. Was für einen Spaß würdet ihr doch haben.

Diese inwendige Partnerschaft ist sehr stark. Nichts wird sie durchkreuzen. Nichts wird sie entmutigen. Sie ist parat und wartet auf dich von jetzt auf gleich, ohne gar zur Kenntnis genommen zu werden. Sage das Wort, und deine innere Helle wird herauskommen und dich mit ihrem Glanz blenden. Dies ist der Glanz von dir, von dem Ich rede.

Es gibt unableugbare Schichten von dir. Du bist ganz schön viel auf der Oberfläche geblieben. Ihr habt nicht einmal die Oberfläche angekratzt, Geliebte. Ihr seid wie die Goldbergleute, die nach Gold graben und einfach nicht tief genug gingen. Sie sprangen über eine große Goldmine hinweg, nicht anders wie ihr über das prächtige Gold inwendig in euch hinweg springen werdet.

Dein innerer Reichtum ist nicht bestürzt. Er sieht deinen Verkrümmungen zu. Er versucht nicht zu lachen, wenn du dich äußerst, du habest nichts zu tun und langweilest dich. Er sagt: „Wie kann sich mein Partner eine Vorstellung von Langeweile machen, unterdessen es all dieses Licht und all die Liebe rundherum gibt, und es bereits das deine ist. Wir haben ja nicht einmal darum zu bitten.“

Euer inneres Wesen ist euch allerdings gläubig. Es wird sich herumtreiben, so lange ihr es möchtet. Für euer inneres Wesen freilich ist das von Belang. Es möchte sozusagen gerne die Show auf der Straße. Es ist begierig, mit dir zu tanzen, damit es alle Welt sieht. Es möchte dich mit sich da draußen auf dem Tanzboden sehen. Es möchte die Welt nacheinander aufstellen. Es weiß, es ist Zeit, dass sich die Achse der Welt herumdreht, und, dass du dich nach den Sternen ausstreckst.

Was wäre, falls das kleine du zugunsten des mächtigen Helden inwendig in dir entschwände? Was wäre, falls deine persönliche Wichtigkeit einen auf Abgang machte? Fortan wärst du ohne Ego. Alle Dinge, die dir etwas bedeuten, all die Fronten, all die Personifikationen würden ihren Glanz einbüßen, und dein wahres Licht würde scheinen. Oh, es ist grell, euer wahres Licht. Es ist genauso wie das Meine.

In der Zwischenzeit spielt ihr auf dem Klavier eures kleinen Selbst, und der Konzertflügel wartet den rechten Augenblick ab. Wer sollte gerne auf einem Spinett spielen mögen, sobald er einen Konzertflügel hat? Was in eurem Inneren ist, ist kein Stutzflügel. Darüber wisst ihr inzwischen besser Bescheid. Was ihr in euch habt, ist machtvoller als ein Atom. Was in euch ist, ist mehr einer Eichel gleich, die alles enthält, was zu sein vermag.

Ihr habt alles und seid indes mit wenig vertraut. Seid stattdessen weise und lasst euer programmiertes Selbst und die programmierten Selbste eines Jeden insgesamt los. Es ist sozusagen schier eine Schaunummer mit einem bezahlten Publikum.

Kommt mit mehr davon heraus, was ihr wahrhaft seid. Kommt mit mehr davon heraus, Wer ihr wahrlich seid.

Euer inneres Selbst ist die größte Sache, die es gibt. Es ist nicht angelegt, versteckt zu sein. Wir können sagen, euer inneres Selbst ist verschlüsselt, und dennoch ist es kein Code. Es ist das Licht und die Energie des Lebens Selbst. Es ist euer Pass zum Himmel. Ihr habt euren Pass verlegt. Nun gut, ihr habt ihn im Grunde nicht verlegt. Er ist genau da, wo er ist, ihr habt bloß nicht dorthin geschaut. Ihr habt überallhin geschaut, bloß nicht dorthin, wo er ist. Mehr oder weniger ist das der Fall. Wird sich das Reale Du erheben?

HEAVEN # 3741 – 21.2.2011 – This Moment of Eternity with God

DIESER AUGENBLICK DER EWIGKEIT MIT GOTT

Es gibt keinen Grund, das Leben auf der Erde nicht zu genießen.

Puuh, Ich höre das Trara! Ich höre euch sagen: „Wenn Du, Gott, bei der Arbeit meinen Chef hättest … meinen Teenager … mein gebrochenes Bein … mein krankes Kind …. Wenn Du, Gott, soeben deinen Arbeitsplatz, dein Haus, deinen besten Freund verloren hättest …. Wenn Du, Gott, soeben eine Scheidung am Laufen hättest, fälschlicherweise im Gefängnis säßest, deine Kreditkarten verloren hättest …“

Ich weiß, Ich bin euch in die Parade gefahren, weil ihr an ein paar hundert mehr Gründe denken könnt, wieso ihr euch am Leben auf der Erde nicht erfreuen könnt. Also gut, wollt ihr fortfahren? „Wenn Du, Gott, über Deinem ganzen Gesicht einen Hautausschlag hättest, Deinen Liebsten verloren, Verdauungsstörungen, nicht genug Geld, keinen Ort zum Leben hättest, wenn Du hungrig, blind auf die Welt gekommen wärst, Deine Beine verloren hättest, erschöpft wärst, letzte Nacht oder die Nacht davor nicht hättest schlafen können, wenn Du einen Strafzettel für zu schnelles Fahren bekommen hättest …“

Geliebte, Ich schließe Meine Beweisführung ab.

Es gibt jemanden mit einem oder mehreren der aufgelisteten Probleme, der das Leben genießt. Ich sage dir etwas – du kannst sogar genießen, was schwierig ist.

Bist du den schweren Zeiten im Leben ausgeliefert? Bist du schier ein Yoyo? Bist du eine Beute des Universums?

Bist du Mein Kind oder nicht? Wessen Kind könntest du sein?

Du könntest genauso gut glücklich sein. Alle deine Unannehmlichkeiten werden ohnehin fortgespült. Was du trotzdem wirklich hast, ist dieser Augenblick der Nicht-Zeit. Wie immer dem auch sei, wie immer dem auch sei, wie immer dem auch sei. Alles, was du wirklich hast, ist dieser Augenblick der Ewigkeit mit Mir. Das ist alles, was ist, jene scheinbaren kleinen schrittweisen Erhöhungen der vorüberziehenden Momente. Das ist es. In eben diesem Moment ist Pracht.

Du kannst die Hitze, kannst die Kälte genießen. Du kannst genießen, selbst während dein Körper unter etwas leidet, unter etwas Großem oder Kleinem leidet. Du kannst dich an jenen Fäden des Lebens erfreuen. Du kannst dir selbst etwas sein. Du kannst sonstwem etwas sein. Auf der Erde, da kommt es dir zu, dass du ein Moment von Mir bist.

Es ist todsicher, dass du jetzt soeben am Leben bist. Du bist in Meinem Herzen lebendig, und du bist auf Erden lebendig. Bei dem, woran du dich auf der Erde erfreuen kannst, gibt es keinen Endpunkt. Fange demnach an, dich zu freuen. Mache aus, was du genießen möchtest. Es befindet sich ohnehin voll und ganz in deinem Sinn. Dein Geist kann glückliche Gedanken genauso denken wie unglückliche. Gedanken sind Gedanken. Wenn du so denken kannst, kannst du auch anders denken.

Einerseits … Andererseits …

Du kannst klein gewachsen oder groß sein, und glücklich sein. Du kannst beleibt, schlank, feinfühlig, unempfindsam, frech, freundlich sein, und glücklich sein. Du kannst nervös sein, und glücklich sein. Das Leben hat dir nicht quitt zu sein, damit du glücklich bist. Das Leben kann unfair sein, und du kannst glücklich sein. Trotz aller Vorteile sind die Reichen nicht glücklicher als die Armen. Trotz der Nachteile kann der Arme glücklich sein. Kleine oder große Sachen, du kannst glücklich sein.

Für dich gibt es keine Ursache, unglücklich zu sein. Du kannst über etwas unglücklich sein, und das muss bei deinem Leben nicht die Macht übernehmen. Das Problem kann andauern, und du kannst in jenem Moment trotzdem belebt sein. Es gibt Bruchstücke des Lebens, ein jedes hinter dem anderen aufgefädelt. Bei welcher Perle des Lebens du dich auch gerade im Moment befindest, du kannst glücklich sein.

Ich trage dir an, dass du dich dafür entscheidest, glücklich zu sein. Du hast nicht überglücklich zu sein. Schlicht gleichmäßig geartet. Einfach dir deines Glücks durchwegs gewahr. Einfach das. Wenn du krank bist, wird man sich deiner annehmen. Wenn du Schmerzen hast, befindet sich dein Körper in Schmerzen. Dein Geist hat dir nicht zu sagen, dass Schmerz alles ist, was es gibt. Wenn dein Herz wehtut, hast du ein Herz, das gleichwohl imstande ist, Schmerzen zu spüren. Es hängt alles davon ab, was dein Geist aus alledem macht und was er dir erzählt. Sage nunmehr deinem Geist: „Mein Glücklichsein hängt nicht von Umständen ab. Mein Glücklichsein hängt davon ab, was du, mein Geist, sagst, und davon, was ich mir zu Gemüte führe.“

HEAVEN # 3742 – 22.2.2011 – Put Your Hand over Your Heart

LEGE DEINE HAND ÜBER DEIN HERZ

Wenn du betrübt bist, lege deine Hand über dein Herz, und sie wird über Meinem Herzen liegen. Wir teilen die Herzschläge miteinander. Du bist stets in Meinem Herzen. Sobald deine Hand dein Herz bedeckt, hast du auch das Meine erfasst. Du schließt dich an. Spüre, wie die Spannung abgeht. Natürlich – das verstehst du – habe Ich keine Spannung. Ich habe keine Sorgen. Ich ärgere Mich über nichts. Du könntest sagen, dass Ich die Ruhe selbst bin. Falls du Fassung haben möchtest, drücke deine Hand an dein (Mein, Unser) Herz und spüre den Schlag des Friedens.

Vielleicht gibst du einem stürmischen Herz den Vorzug. Es kann ohne Weiteres sein, dass du das tust. Vielleicht fühlst du dich lieber überreizt, als überhaupt nicht getrieben. Es geht um eine andere Art Stimulation, die Mein Herzschlag bietet. Es ist ein Tunneldurchgang, ein Terrain, was bloß sanften Schnee darbietet. Du magst einen Sturm lieber haben. Du denkst, ein Sturm sei spannend, und du wissest, dass du am Leben bist, sobald es ein Gewitter gibt.

Eines Tages wirst du die Wundersamkeit von Stille, und wie sie zunimmt, entdecken. Du hast nicht das Gegenteil von Stille kennen zu lernen, um mit Stille vertraut zu sein. Es ist ein Mythos, dass du das Gegenteil kennen zu lernen habest. Du musst nicht den Kontrast haben, um den Frieden zu kennen.

Friede ist kein Interim, Geliebte. Friede ist die ganze Geschichte. Die Stille des Friedens. Der Friede der Stille.

Versuche, einen ganzen Tag lang nicht zu reden, und sieh, wie schön das ist. Du und die Stille ergeben eine gute Kombination. Du vermischst dich mit Mir, den Sternen und dem Mond, und du wirst zu der Sonne, die die Welt malt.

Die Macht der Stille, die Macht des Friedens. Die Schwachheit des Geratters, die Schwachheit des Lärms. Je lauter es ist, desto schwächer ist es. Lärm ist Lärm. Das ist alles, was er sein kann. Er ist das Gegenteil von Stille. Lärm wird nicht benötigt. Kakophonie wird nicht gebraucht. Stille ist vonnöten. Stille ist unterliegend. Das Fundament ist mächtiger als die Bausteine. Obschon in der Kindergeschichte das Haus des kleinen Schweins mächtiger war als die Stroh- und Holzhäuser – ein Ziegelstein ist bloß ein Ziegelstein. Ein Fundament ist umfassender als die Summe der Ziegelsteine. Nimm die unbewegliche Stille des Fundaments und den Lärm der Ziegelsteine in den Blick. Ziegelsteine können herunterfallen.

Ich bin dein Massives Fundament. Du bist auf Mir gegründet. Du wirst zu der Sicht gelangen, dass du auf deinen eigenen zwei Füßen stehst, da du fest in Mir gegründet bist. Ich sage nicht, du brauchest Mich nicht. Ich sage, du hast Mich. Du könntest genauso gut gedeihen. Du könntest genauso gut erkennen, dass Wir unzertrennlich sind. Wir sind außerstande, auseinander zu sein. Wir sind ein Pfeiler im Himmel und auf Erden. Wir sind Es. Wir sind im Leben zusammen, und es gibt einzig Leben. Der Funke des Lebens ist Licht, und Wir sind Licht. Der Funke des Lebens ist Licht, und Licht gilt ebenso als Liebe. Das Fundament des Lebens ist Liebe, und sobald der Dunst nachlässt, ist die Oberfläche des Lebens ebenfalls Liebe. Liebe ist alles. Es gibt nichts anderes als Liebe. Alleinig Liebe ist. Es gibt nicht einmal ein Du, denn Liebe ist erhabener als alles. Da ist Liebe, und Ich BIN Liebe, und du BIST Liebe, und Liebe liebt. Lasst Uns ineinander verschossen sein. Lasst Uns alles sein, was Wir erstreben, denn in der Tat, ebendas ist genau was Wir SIND.

Der ganze Rest ist Geschichte. Im Leben streifst du durch die erzählte Geschichte, so lange bis du dich selbst findest und Mich findest. Wir sind in einer Umarmung umschlossen. Wir sind die Allheit der Stille. Was gibt es nach alledem zu sagen, unterdessen Wir Eins sind, und wer ist da, dem sie zu erzählen wäre?

HEAVEN # 3743 – 23.2.2011 – What Could Not Be?

WAS KÖNNTE NICHT SEIN?

Ja, dein Glücklichsein ist nicht darauf angewiesen, was im Leben vor sich geht. Das ist schwer zu glauben. Du wuchst mit dem Denken auf, dass dein Glück voll und ganz davon abhänge, was im Leben vonstatten geht. Dir wurde Ursache und Wirkung beigebracht. Dir wurde Belohnung und Bestrafung beigebracht. Sei gut, und dieses wird passieren. Sei unartig, und jenes wird passieren. Dir wurde das so gut beigebracht, wie der Tag der Sonne hinterhergeht.

Du wurdest in der Abfolge unterwiesen. Du wurdest in der Konsequenz unterwiesen. Dir wurde Zeit beigebracht. Du wurdest belehrt, dass eine Sache einer anderen folgt oder zu einer anderen hinführt. Wie kannst du den Fakt bestreiten, dass dein Finger, wenn du ihn auf den heißen Ofen legst, die Hitze spüren wird?

Es gibt allerdings andere Dinge, über die du rechten kannst. Diejenigen, die gute Taten erbringen, werden krank oder arm oder sonstwas. Sie können sich wünschen, dass sie mehr Gutes getan hätten, und sie können in jungen Jahren sterben. Diejenigen, die schlimme Taten zuwege bringen, können ein langes, gesundes wohlhabendes Leben ohne Bedenken über ihre getroffenen Entscheidungen leben. Der Arglose kann leiden. Alle sind unschuldig, Geliebte.

Du hast vielleicht nicht erkannt, dass es dir gilt, glücklich zu sein. Dir wurde beigebracht, und sei es nur per Beispiel, dass du zu leiden habest, und dass du, je mehr du leidest, um so beachtenswerter seist. Du wirst gelernt haben, dass leiden edel, und dass glücklich sein frivol sei. Öfters ist das, was dir nicht beigebracht wurde, weiser. Nimm alles, was du gelernt hast, mit einer Prise Salz.

Also, hier stehen Wir, und wieder einmal sage Ich, du kannst unabhängig von den Umständen glücklich sein. Du kannst glücklich sein, einerlei was vor sich geht oder nicht vor sich geht.

Falls du mit der Auffassung aufgezogen wurdest, dass es für dich richtig und natürlich ist, glücklich zu sein, stehen die Chancen gut, dass du glücklicher werden wirst, als du es zuallermeist warst. In aller Unschuld folgtest du der Menge. In aller Unschuld zähltest du alle Möglichkeiten durch, unglücklich zu sein. Du wurdest zu einem Virtuosen des Unglücklichseins und Unbehagens. Du wurdest zu einem großartigen Fehlerfinder bei dir selbst, bei der Welt, bei jedem und allem. Du wurdest der Stadtschreier, der darauf hinwies, was anders sein sollte, als es ist, und wie schändlich jenes ist. Einfach bei allem sollte es eine andere Weise geben. Alles sollte das neue, bessere, größere, veredelte Modell sein, wie beschämend sind die Dinge, wie sie sind. Tuut, tuut.

Schreibe für dich ein neues Skript. Du hast nicht alles zu mögen, wie es ist, und du hast es eben auch nicht in Verruf zu bringen.

Es ist, als segeltest du auf einem blauen funkelnden Ozean. „Aber schau dir die Küste an.“, sagst du. „Es ist nicht der blaue funkelnde Ozean. Es ist die Küste.“ Logischerweise, könntest du sagen: „Das Land sollte ebenfalls Ozean sein.“ Oder du könntest sagen: „Der Ozean sollte nicht so große Wellen haben. Und schau dir all die Fische und den Seetang an. Schau dir an, wie salzig es ist.“

Land und See sind beide gut.

Es steht außer Frage, es gibt Handlungen im Leben, die du vorziehst. Es existiert ein Einverständnis, dass Gesundheit besser ist als Krankheit. Indes würdigt nicht jedermann die Gesundheit. Jeder scheint Krankheit ernst zu nehmen und ihr großen Respekt zu erweisen. Was wäre, falls die Gesundheit wertgeschätzt und die Krankheit nicht derart ernst genommen würde? Alles in allem, euch wurde beigebracht, auf die eine Weise und nicht auf die andere Weise zu denken.

Was wäre, falls das, dem ihr abgeneigt seid, nicht euer Leben regulieren würde? Was wäre, falls nichts in der Welt ein Sagen über das hätte, was ihr denkt? Was wäre, falls ihr eure eigene Perspektive hättet, anstelle einer wohl abgepackten? Was könnte nicht sein?

Es gäbe keine Umstände, unter denen du zu entscheiden hättest, dass du unglücklich bist. Sodann könntest du auf jeden Fall glücklich sein.

HEAVEN # 3744 – 24.2.2011 – Point to the Stars

ZEIGE AUF DIE STERNE

Es gibt keine Meisterung. Niemand ist ein selbst ausgerufener Meister. Du hast dich nicht zu bewältigen. Du hast dich nicht einzuzäunen. Du hast schlicht alle Fallen los zu lassen, die du dir hinzugefügt hast. All die Fingerschnalzer, Aufmachungen, all die Beschränkungen, die du kopiert hast. Es gibt keine Nachbildung, die du gerne sein möchtest. Die Wahrheit ist es, sie möchtest du sein.

Genauso wenig hast du einen Anderen zu meistern. Du mögest nicht der Meister eines Anderen sein. Du hast nicht einmal der Meister deines Kindes zu sein. Besser ist es, ein Wegweiser zu sein, leite und lasse Jene, die die Wahl ausüben, hinterhergehen. Leite ohne ein einziges Wort zu sagen. Weise zu den Sternen, und jedermann wird hochschauen.

Leite dich selbst. Ein wahrer Führer bedarf nicht, dass Andere ihm folgen. Ein wahrer Führer sagt, Gott hinterherzugehen, denn Gott ist in dem Herzen eines jeden Menschen. Selbst wenn du jemanden zu etwas raten würdest, was richtig ist – deinem Willen folgen ist genau nicht richtig. Besser, dem Herzen Gottes folgen als irgendeinem Menschen, denn Mein Herz hat inwendig in einem Jeden seinen Sitz. Demnach rate Ich jedem, seinem oder ihrem eigenen Herzen zu folgen. Selbst falls in der Welt jedermann jemandem hinterhergeht, wirst du Mir folgen?

Ich möchte tief in deinem Herzen zu dir reden. Kann Ich das letzte Wort haben?

Dir steht es besser an, einem Schritt von deinem Herzen zu folgen als Tausenden Schritten von dem Herzen eines Anderen. Was zu dir spricht, spricht zu dir. Lasse deine Zuständigkeit nicht los, indem du dich dem Pfad eines Anderen anpasst. Folge Mir.

Es ist nicht deine Verantwortlichkeit, auch nur einem Menschen zu folgen.

Natürlich lernst du unterwegs von überall etwas hinzu, sage indes Mir deine Anhänglichkeit zu. Ja, es stimmt, dass Ich in Jedem Wohnung habe, zolle indes dem Gott, der Ich, Der in deinem Inneren wohnt, BIN, deine Aufmerksamkeit. Es gibt Einen Lehrer.

Lerne nicht dauernd auf formelle Weise etwas zu deiner eigenen Ausbeute hinzu. Laufe nicht unverwandt zur einen oder anderen medizinischen Behandlung. Gehe eher von Gesundheit aus, als die Gefahr einer schlechten Gesundheit zu unterstellen. Was du bedarfst, sind rosige Wangen und ein Lächeln auf deinem Gesicht. Spendiere einem Anderen ein Heilbad. Das wird für deine Gesundheit mehr erbringen als jährlich wiederkehrende Heilbehandlungen für dich.

Worum geht es bei all der Sorgfalt, dieses oder jenes herauszufinden, sodass du eine weitere Sache mehr bewältigst? Bringe in Erfahrung, was du gerne in Erfahrung bringen möchtest, und sei dein eigener Eigner des Herausbringens und Erfahrens. In allen Fällen kannst du nur von dir selbst lernen. Selbst mit zehn Lehrern bist du dein eigener Lehrer.

Es gibt keinen Bedarf, deine eigene Macht an jemanden wegzugeben. Denke nicht, dass du etwas zu lernen habest, was ein Anderer zu lehren hat, sodass du früher oder später den Himmel im Himmel oder auf Erden erlangen könnest. Sage Mir jetzt – wirklich, ist jemand ein besserer Lehrer als Ich?

Sucht nicht nach einem bestimmten Rauhputz. Schaut nicht nach hellen Farben. Seht euch nicht nach verblüffenden Erfahrungen um. Seht euch nicht nach etwas um, um es euren Freunden zu erzählen oder um eine Gruppe zu beeindrucken. Seht euch nicht nach einem Abschluss, einem Titel, einer Entourage um. Geliebte, seht nach Mir.

Seht nicht so sehr nach einer stolzen Gruppe. Seht nach Mir.

Seht nicht so sehr nach einer Vereinigung oder Gruppierung. Verknüpft euch mit Mir.

Schaut nicht so sehr nach einer Organisation. Gestaltet euch mit Mir aus.

Eure Seele ist fein. Sie bedarf eurer Anerkennung. Sie bedarf eurer Befolgung von ihr. Sie bedarf nicht ihrer schwebenden Anwartschaft auf eine andere Seele.

Sei ehrwürdig gegenüber dir selbst.

Niemand ist imstande, Mich dir zu geben. Ich gab Mich dir vor langer Zeit. Du bist der Geber deines eigenen Wahren Selbst. Verlasse dich mehr auf dich als auf Andere. Setze auf Mich, und setze auf dich.

HEAVEN # 3745 – 25.2.2011 – Who Winds Up the World and Makes It Run

WER ZIEHT DIE WELT AUF UND BRINGT SIE ZUM LAUFEN

Aus den inneren Wirkweisen eures Herzens entkommt das äußere Spiel des Lebens. Auf derart Beträchtlichem aufseiten eures Herzens fußt die Welt. Sie ist auf dich angewiesen. Sie nimmt ein Bild deines Herzens auf und zeigt es dir. Falls du wahrlich die Welt emporheben möchtest, dann erhebe dein Herz. Du hast gedacht, dein Herz sei von der Welt abhängig. Zu einem gewissen Grad stimmt das, die Welt freilich beginnt mit dir. Die Welt ist sozusagen dein Schüler. Du setzt für die Welt den Ton an. Singe ein fröhliches Lied.

Selbstverständlich ist die Welt von euren Gedanken, Stimmungen, von eurer Liebe abhängig. Alles ist auf eure Liebe angewiesen. Ihr seid auf eure Liebe angewiesen. Eure Liebe stellt für die Welt den Kurs ein. Eure Liebe ist wie die Sonne, die jeden Morgen aufgeht. Eure Liebe späht über den Horizont. Was ist so schwierig daran, an der Liebe alle teilhaben zu lassen und sie in der Welt offenkundig zu machen?

Du hast dich zurückgehalten. Du hast auf die Welt gewartet, dass sie dich mit Liebe erfüllt, unterdessen du es bist, an dem es ist, die Welt mit Liebe zu erfüllen. Du bist wie ein Pferd, was auf die Ladung wartet, um sich dann in Bewegung zu setzen.

Der Glanz der Welt wartet auf dich. Das Wohlbefinden der Welt ist deine Zuständigkeit. Rolle für die Welt einen Teppich deiner Liebe aus. Öffne die Rouleaus der Welt, betrachte sie und sieh, dass sie gut ist.

Du ölst das Getriebe der Welt. Noch mehr als das, ohne dich existiert die Welt nicht. Du bist der Spinner der Welt. Falls die Welt ein Webstuhl wäre, wärst du der Weber. Falls die Welt ein Stoff wäre, wärst du derjenige, der mit dem Stoff näht. Du bist der Tischler der Welt. Du bist der Maler und der Musiker von ihr.

Die Welt ist nicht so, wie du gedacht hast. Sie ist das Kissen, auf dem du sitzt, allerdings bist du der Hersteller des Kissens. Du bist der Tanzlehrer des Universums. Du wirbelst die Welt herum. Du zeigst ihr Wie. Du bist der Spinner am Spinnrad. Du bist die Nahrung der Welt. Du fütterst sie. Du versiehst sie mit ihrem Reichtum. Du veranlasst es, dass die Welt sich abspielt, und, sich zutragen, das bewerkstelligt sie. Du berichtest von der Welt. Du, der Reporter, der Schilderer der Welt, bist ebenfalls ihr Beleber.

Die Welt trägt zu deiner Geschichte bei, und doch bist du der Motivator der Welt. Es stimmt, die Welt ist für euch da, und dennoch seid ihr für die Welt da. Ihr seid mehr für die Welt, als es die Welt für euch ist. Was kam zuerst? Du oder die Welt? Der Sage nach kam zuerst die Welt, damit du sie bewohnen kannst, so, als gäbe es Zeit und Abfolge. Die Welt wurde vor dir ausgebreitet. Wer indes hegt den Weingarten? Wer pflückt die Trauben? Wer isst sie? Wer speit die Kerne aus, kaut sie oder entscheidet sich, die Trauben zu trocknen und sie als Rosinen zu bezeichnen? Wer zieht die Welt auf und bringt sie zum Laufen?

Selbstverständlich ist euer Übereinkommen mit der Welt ein gegenseitiges. Das Licht, was ihr auf die Erde strahlt, wirft sein Licht auf euch. Die Schatten, die ihr auf die Welt werft, werfen ihre Schatten auf euch. Es ist an euch, die Welt harmonisch zu machen. Die Welt spielt die Melodie, die ihr ihr vorgebt. Steht nun auf und gemahnt die Welt, auf niemandes Kosten fröhlich zu feiern. Legt einen königlichen Teppich aus. Macht die Welt zu einem schönen Platz, auf dem jeder gerne geht. Macht das Gras grün und den Himmel blau. Macht eine rosige Sonne, die auf Alle scheint.

Auf die Weise bereitet ihr die Welt zu.

HEAVEN # 3746 – 26.2.2011 – In the Middle of the Ocean

MITTEN IM OZEAN

Alle Meine Liebe. Was bedeutet das deines Erachtens? Bloß eine kleine Liebe. Bloß manchmal? Dann und wann? Sofern du mal Glück hast?

Wenn du dich mitten im Ozean befindest, siehst du nicht alle Wellen, die zur Küste hin laufen. So weit kannst du nicht sehen. Du hältst dich in der Mitte des Ozeans auf. Allerdings kannst du wissen, dass die Wellen, die du nicht siehst, nichtsdestotrotz zur Küste hinführen. Sie leiten dich zu deiner erwünschten Örtlichkeit. Selbst wenn die See rauh ist, die Wellen leiten dich.

Die Wellen des Lebens sind nicht immer, worauf du versessen bist, dennoch, wie kannst du sagen, dass sie nicht die richtigen sind? In Zeiträumen mit allem Anschein nach großen Schwierigkeiten ist es leicht zu sagen: „Es ist Gottes Wille“, als hätte Ich, Gott, eine andere Bestimmung für dich im Sinn, als wäre Ich ein perverser Gott, ein jedem Entgegenhalten abholder Gott, der selbst Kinder Müttern und Mütter Kindern wegnimmt, ein harthäutiger, ein gefühlloser, ein grausamer, ein respektloser Gott sozusagen.

Ich nehme euren Kummer nicht leicht. Ich sähe es gerne, wenn ihr nicht schmerzerfüllt wärt, und ihr, um ehrlich zu sein, ihr möchtet gerne sagen: „Wieso kann Ich das nicht?“ Ihr könnt die Wellen nicht sehen, wie sie gegen die Küste schlagen. Ich spiele die Pein nicht herunter, die eure Herzen angesichts größerer und kleinerer Befasstheiten in eurem Leben verspüren. Es gibt Zeiten, wann ihr das Gefühl habt, euer Herz würde zerbrechen, danach geschieht etwas noch Herzzerreißenderes, und euer früherer Schmerz übernimmt in der Skala der Wunden eine mindere Stelle.

Als Kind habt ihr die Süßigkeit nicht bekommen, die ihr wolltet, und ihr wart todunglücklich. Ihr konntet es nicht verstehen. Es gab etwas, was ihr euch wünschtet, es lag stracks vor euch, und eure Mutter oder euer Vater wollte es euch nicht geben.

Oder da war eine Rose, die ihr gerne pflücken wolltet; auch sie wurde euch versagt.

Dann gab es da eine Liebe, die ihr gerne wolltet, und ihr konntet sie nicht haben. Später könntet ihr gar froh gewesen sein, dass es nicht dazu gekommen war.

Es gibt fernere Tragödien im Leben, bei denen ihr deren Weisheit niemals seht. Ihr seht niemals den Nutzen und Ertrag. Nichts lindert euer wundes Herz. Auf die Frage etwa ‚Wieso, wieso bloß ist er gestorben?‘ könnt ihr keine Antwort finden. Alles, was ihr wisst, aus allem, was ihr wisst, kommt es zur Aussage, dass er gestorben ist, und dies schmerzt. Gibt es relative Grade des Schmerzes? Ja, die gibt es, und dennoch ist Schmerz Schmerz.

Du kennst Meine Antwort. Es gibt keinen Tod. Da ist das, was unumstößlich wie Tod aussieht. Das Leben auf der Erde ist ein Zwischenspiel. Der Tod des Körpers, Geliebte, ist beiläufig. Er ist nicht die Tragödie, die er eurem Empfinden nach ist. Das Leben ist für dich aus Gutem, Schlechtem, aus nicht so Gutem oder nicht so Schlechtem gemacht, der Tod des Körpers eines geliebten Nahestehenden ist indes keineswegs ein grausamer Schnitt des Chirurgenmessers.

Einem Menschen wie du allerdings – – wie bist du womöglich imstande zu denken – ganz zu schweigen davon, zu fühlen -, dass alles richtig so sei? Dein geliebter Angehöriger hat an Häfen angelegt, die so weit außerhalb deiner Reichweite und Sicht liegen, dass du sie dir nicht einmal vorstellen kannst. Was wäre, falls das, was du Tod nennst, ein Anlass zur Freude ist? Was wäre, falls das sein kann? Jedenfalls, ihr Teuren, ist er keineswegs das Niederknüppeln, das er euch eures Erachtens derzeit ist. Der Tod des Körpers hat nicht die Endgültigkeit zu haben, die er eurem Dafürhalten nach hat. Er ist ein Öffnen. Er ist nicht angelegt, euch oder demjenigen, der seinen Körper ablegt, wehzutun. Der Körper ist euch groß und bedeutsam. Die Welt äußert, der Tod des Körpers sei eine riesige todbringende Angelegenheit, während er schier ein Hindurchgehen durch einen Spiegel ist.

Dennoch könnt ihr keinen Trost finden. Einerlei ob es sich um ein kleines Kind oder einen alten Vater handelt, ihr weint und könnt nicht verstehen, könnt nicht akzeptieren, und auf diese Weise bekämpft ihr das, was, während ihr in einem Körper auf Erden weilt, unumgänglich ist. Der Tod des Körpers ist euch etwas Bedeutsames, freilich ist er nichts Bedeutsames. Er ist Illusion, Geliebte. Ich nehme niemanden weg.

HEAVEN # 3747 – 27.2.2011 – In Love with Illusion

IN DIE ILLUSION VERGAFFT

Lasst es Uns geradeheraus sagen. Ihr habt eine Liebschaft mit der Illusion. Ihr liebt die Täuschung mehr als alles andere. Ihr, die ihr ableugnen werdet, dass es euch sehr auf Glanz und Gloria ankomme, liebt die Illusion. Ihr liebt eine Parade. Ihr liebt die tiefere Bedeutung des Lebens kaum. Ja, tatsächlich liebt ihr sie überhaupt nicht. Die tiefere Bedeutung scheint wie eine widerspenstige Sache zu sein, wie ein Schurke vielleicht. Ihr nehmt den Anreiz des ewig währenden Lebens für nicht so erstrebenswert, wie er es Meinem Dafürhalten nach ist.

Was kümmert es euch wirklich, was sich hinter dem Vorhang befindet, während ihr glücklich oder während ihr am Leiden seid? Ihr sagt euch, ihr lebt in dem Hier und Jetzt, und ihr möchtet nicht, dass euch das Später oder das, was im Verborgenen bei dieser angenommenen Zeit vonstatten geht, durcheinander bringt. Ihr möchtet das, was ihr gerne sehen möchtet, und ihr möchtet es jetzt, und ihr möchtet, dass es dableibt, und ihr möchtet, dass dies die Wahrheit der Existenz ausmacht, ob sie das nun ist oder nicht. Existenz war für euch genug, und manchmal ist sie zu viel für euch.

Dessen ungeachtet, ihr wollt gerne die Oberfläche unentwegt haben, sobald ihr es euch wünscht, dass sie fortdauernd sei, und ihr wollt gerne die Oberfläche als zeitweilige, sobald ihr es euch nicht wünscht, dass sie fortdauernd sei, und bisweilen möchtet ihr alles oder nichts.

Ihr möchtet nicht gerne im Ozean des Lebens abgedriftet sein, und dennoch möchtet ihr gerne dessen Highlights. Ihr möchtet das, was ihr möchtet, und ihr möchtet es jetzt, denn ihr meint, in der Gegenwart zu leben. Alldieweil lebt ihr in der Illusion. Ihr möchtet gerne auf einer Party sein, die niemals endet. Ihr mögt die Glocke nicht, die um Mitternacht läutet. Ihr möchtet nicht wieder Aschenputtel sein, deren Aussehen das einer mutterlosen Spülmagd ist. Geliebte, ihr habt euch in Erscheinlichkeiten verfangen. Was sind Prinzessin und Spülmagd anderes als Erscheinlichkeiten? Bezeichnet sie als Realität, wenn ihr das möchtet, sie sind allerdings nach wie vor Erscheinlichkeiten. Nennt sie reales Leben, sofern ihr das wollt, denn das macht sie für euch echt, ob sie nun echt sind oder nicht.

Ihr möchtet niemals, dass irgendeine Farbe verblasst. Ihr möchtet, dass euch und in euren Wohnbezirken alle Farben hell und umschmeichelnd sind. Ihr möchtet, dass die Sonne jeden Tag scheint, außer, ihr wünscht euch Schnee zum Skifahren.

Die Illusion hat euch beträchtlich im Bann. Du liebe Güte, Illusion ist Illusion und kann nichts anderes sein.

Es kommt mithin hinzu, dass das reale Wirken unterirdisch ist. Es ist wie ein Gedicht, was nicht verständlich ist. Es mag sein, dass es erhebliche Einwirkungen auf dich hat, und doch verstehst du es nicht. Verständlicherweise möchtest du nicht mit etwas umgehen, was du nicht verstehst. Du möchtest gerne mit etwas Umgang haben, was du verstehst, obschon du recht wenig von ihm, vom Leben, von dir und davon, was du auf dieser illusorischen Welt tust, begreifst.

Indes liegt eine Annehmlichkeit darin, den Schlüssel deines Autos herumzudrehen, und es springt an. Es liegt sogar eine Behaglichkeit darin, in den Bus einzusteigen und deinen Bus-Ausweis herzuzeigen. Das Leben ist so sehr aus diesen kleinen Handlungen zusammengestellt, die ihm eine Kontinuität verleihen. All dies ist für euch ausreichend. Ihr habt diese Schritte des Lebens ohnehin zu bewerkstelligen. Wie könnt ihr mit dieser darunter liegenden Stille umgehen, während ihr alle Hände damit zu tun habt, mit dem Lärm umzugehen? Sowieso, was denke Ich, Gott, dass ihr es seid?, fragt ihr.

Ihr wisst ab jetzt, was Ich denke. Ich denke, ihr seid schön und wahrhaft. Ich denke, euer Wegsteuern von der Geltung und der Standhaftigkeit der Stille ist eine Maske. Ihr haltet eine Maske vor euer Gesicht und besucht den Maskenball. Und so vertrödelt ihr eure Zeit, eure illusorische Zeit, und ihr beschäftigt euch gerne mit dem Gedanken, das Eisen doch zu schmieden, solange es heiß ist.

Wovon Ich rede – die Sonne scheint die ganze Zeit, und ihr haltet euch auf befürwortetem Boden auf. Ihr habt euch nicht von der Oberfläche des Lebens abzukehren, um die unterliegende Stille zu genießen. Ihr haltet euer Auge auf das Tag-für-Tag-Leben gerichtet, und dennoch haltet ihr euer Ohr an die tiefere Gegründetheit des Lebens, der ihr zuguterletzt nicht zu entfliehen imstande seid. Und Ich habe euch zu fragen: Wieso solltet ihr davor flüchten mögen, was eurem Leben wirkliche Bedeutung verleiht? Ihr könnt ohnehin nicht entkommen. Ihr könnt der Freude nicht entkommen, die Ich für euch parat gestellt habe. Ihr seid bereits hier bei Mir, und so steht es um die Sache, und auf diese Weise seid ihr.

HEAVEN # 3748 – 28.2.2011 – The Essence of Life

DIE ESSENZ DES LEBENS

Ich liebe dich. Ich habe dich ebenfalls gern. Ich habe deinen göttlichen inneren Geist gern. Ich mag dein Streben. Ich habe deinen Mut im Leben gern. Das Leben fasst aufgrund deines tiefen Glaubens an die Bedeutsamkeit deines Körpers Mut. Du bist derart mit deinem Körper assoziiert, dass du dir tief innen ziemlich sicher bist, dass du ohne ihn nicht zu existieren vermagst. Natürlich, intellektuell magst du erfassen, dass dein Körper als ein Ableger von dir ausgewiesen ist, und doch, dein Körper ist dir natürlich kostbar. Er war realer als die Realität von dir.

Du wurdest betrogen. Du wurdest dazu gebracht zu glauben, dass du ohne deinen Körper nicht leben könnest. Du stellst dich auf die Existenz deines Körpers und darauf, welche Vitamine als nächstes einzunehmen sind, scharf, welches Mittel die lange Existenz deines Körpers sicherstellen werde. Auch Ich wünsche deinem Körper, dass er gesund und wohlauf ist. Er ist ein herrlicher Bau, und du kannst Bilder von ihm machen, kannst dich selbst anschauen und erkennen, dass du existierst. Du existiertest vor diesem spezifischen Körper, und du wirst nach diesem Körper existieren. Wir können sagen, dein gegenwärtiger Körper ist ein Symbol von dir. Er ist wie ein V für Victory. Wie ein K für Körper. Wie ein P für Partner oder Kamerad, denn du bist lange mit diesem flüchtigen Körper assoziiert. Du siehst nicht gerne, wie er sich verwandelt.

Die ganze Hinsicht auf das Make-up soll die Tatsache verschleiern, dass der menschliche Körper sich ändert und altert, und dass sich das bei dem deinen ebenso verhält. Es existiert ein großes Bestreben, davor die Augen zu verschließen. Und so verbringt ihr euer Leben damit, vor den immer-währenden Eigenschaften, die wahrhaft eure Existenz, eure lebenslange Existenz, eure äonen-lange Existenz, eure ewige unendliche Existenz darstellen, einen Rückzieher zu machen. Oh, du liebe Güte, ja, ihr seid keineswegs auf einen Körper beschränkt.

Körper mögen in Krankenhäuser gehen, nicht aber ihr, Geliebte. Ihr seid, unbeschadet der Erkrankung. Ihr seid unbeschadet der Gebäude. Ihr seid unbeschadet von allem und jedem, ausgenommen der Essenz der Liebe, die ihr seid. Ihr seid lange-währende Liebe. Ihr seid ewige Liebe. Ihr habt keine Grenzziehungen erforderlich, mit der einen Ausnahme, dass ihr inwendig in einer solchen lebt, während ihr Menschenseinswesen auf der Erde spielt. Ihr macht auf der Erde Matschekuchen.

Ihr habt auf der Erde Beschränkungen und Grenzen gern. Ihr mögt die Vorstellung nicht, dass ihr zum Rande der Erde gelangt und dort hinunterfallt. Ihr liebt die Tatsache, dass ihr euch an der Erde haltet, dass ihr irgendwo an ihr klebt. Und ihr habt es gerne, aus Knochen und Fleisch gemacht zu sein, was ihr ja auch deutlich seid. Ihr wisst nicht so viel von dem Seelen-Geist, von dem überbracht wird, dass ihr er seid. Kann er euch gezeigt werden? Könnt ihr ein Foto von ihm aufnehmen? Könnt ihr ihm schöne Kleider anziehen? Was für einen Unterschied macht das aus, fragt ihr euch, dass ihr einen Geist habt? Es schlägt euch in der Welt voll und ganz zu Buche, euren Körper zu haben. Er gibt euch statt, lustig auf der Erde zu sein.

Die Sache ist – ihr seid nicht Erdgebunden. Ihr seid nicht an dem Physischen festgemacht. Ihr seid gleichfalls ein Spieler hinter den Kulissen. Du bist ein mächtiger Spieler hinter den Kulissen. Du bist ein Vielflieger. Du scannst den Himmel ab. Du schließt dich mit der Essenz der Erde und des Himmels zusammen, die im Grunde genommen die gleiche Essenz, sozusagen die Ölessenz des Lebens, ist. Ja, ihr seid die Essenz des Lebens. Die Essenz ist machtvoller als dessen Erscheinlichkeit.

Du tauchst in der Welt als ein Körper auf. Dein Körper ist wie eine Flasche, in der das Parfüm aufbewahrt wird. Die Flasche ist nicht das Parfüm. Sie ist das Behältnis von ihm. Sie ist bloß eine Flasche.

Ah, was allerdings der Körper umschließt, die Essenz von dir, das ist weitaus, weitaus mehr als ein schierer Körper.

HEAVEN # 3749 – 1.3.2011 – Computer Interaction

COMPUTER-ZUSAMMENSPIEL

Ihr seid dem Leben auf der Erde verhaftet. Falls ihr das nicht wärt, würdet ihr nicht leiden. Ihr würdet euch nicht quälen.

Du, der du dich an das Internet angehaftet hast, hast die Wahrheit deiner Existenz vergessen, die da heißt: Du erreichst weit und breit alles mit oder ohne den Computer. Du bist weit-reichend. Du bist ein weit-reichendes Menschenseinswesen.

Und ihr, und ein Jeder, seid ebenso von-weither-empfangende Menschenseinswesen.

Meint ihr, dass etwas aufgrund dessen, dass es nicht publiziert ist, nicht herausgeht? Denkt ihr, dass die physische Ausprägung, die das Internet darstellt, aufgrund dessen, dass sie im Inneren eures Rechners verbleibt, nicht erhalten und empfangen wird?

Meint ihr, dass Ich, da Ich nicht sichtbar bin, nicht bin?

Bestürztsein ist sichtbar, indes werden eure Emotionen nicht gesehen. Es mag Belege eurer Emotionen geben, dennoch werden sie selbst nicht erblickt. Sie werden gedeutet, und wie sehr real sind euch die Emotionen doch. Wie sehr real sind dir deine Emotionen. Du wirst wohl keine große Hinsicht auf die Emotionen Anderer aufbringen. Du wirst bei den Emotionen Anderer, bei ihrer Freude oder ihrem Herzeleid lächeln. In deiner Sicht haben die Emotionen Anderer kaum die Bedeutung, die deine eigenen haben. Du siehst die Emotionen Anderer als flüchtige Angelegenheiten, während dich deine eigenen in ihrem Schraubstock halten.

Demnach, dein Rechner ist kaputt, und du fühlst dich dazu verbannt, aus der Schleife heraus zu sein. Du befindest dich auf einer verlassenen Insel. Das Leben ist anscheinend ohne dich weitergegangen. Es sieht dir danach aus, dass du schwer mitgenommen wurdest, mitgenommen vom Leben in der Welt. Du hattest eine Art Tod. Du wurdest zurückgelassen. Die Welt geht ohne dich weiter. Obschon du so viel Teil des Lebens bist wie eh und je, hast du dieses Empfinden.

Dein Leben ist im Grunde genommen nicht mehr vom Computer-Verkehr abhängig, als es von dem Stil der Kleidung abhängig ist, die du trägst.

Wir, du und Ich, können den Text für ein Lied schreiben: „Es ist bloß du und ich, Baby, so wie es immer war. Schlicht du und ich, Baby, wie wir über das Universum tanzen. Dies ist das Leben, Baby, du und ich.“

Es ist nicht Illusion, dass du mit der Welt in Beziehung gesetzt bist. Die Illusion ist, dass du auf das Internet angewiesen seist, um dich in Beziehung zu setzen. Die Illusion ist, dass du angewiesen seist.

Wohl oder übel, Gedanken werden ausgetauscht. Es gibt einen Tausch unter Seelen. Dein Herz spricht jetzt in dem Augenblick zu allen Menschen, die du kennst. Ich spreche durch dich so viel wie eh und je. Es ist nicht wirklich ein Geheimnis, dass Herzen über Galaxien hinweg sprechen, dass sie miteinander verbunden sind und einander mittels des schlichten Akts der Liebe begegnen.

Damit also, selbst in einer Höhle sprechen Herzen, selbst dort hören Herzen.

Lasst der Illusion den Tod zukommen, und die Wahrheit sich erheben. Lasst die Wahrheit euer Herz ausweiten. Lasst Unsere gegenseitige Gefährtenschaft die Welt in Unsere Herzen einwickeln. Lasst Uns in Liebe und in nichts anderem gefesselt sein. Lasst Unsere Liebe weit-reichend und in die Nähe reichend sein. Lasst es kundgetan sein, dass Unsere Liebe alles ist, und dass alles Liebe ist.

Ist Liebe auf physische Verbindungen angewiesen? Nein, Liebe ist auf nichts anderes als auf sich selbst angewiesen. Liebe ist unabhängig. Liebe hängt nicht von einem Wort, oder einer Stimme, nicht von einem Lächeln, oder von Augen, die in die deinen schauen, oder von einer E-Mail ab. Mit oder ohne E-Mails, du und jedermann sonst sind miteinander in Verbindung und stehen in guter Verbindung miteinander. Du bist mit Mir verbunden.

Also, dein Rechner ist zusammengebrochen. Dein Rechner, Ich wiederhole es, ist nicht deine Verbindung zur Welt. Er ist eine graphische Anzeige deiner Verbindung. Er ist vernehmlich und klar, und dennoch ist der Computer nicht deine Lebensader zur Welt. Er ist ein mechanisches Objekt, das das Spirituelle in das Physische hineinbringt. Das Erstrangige ist das Spirituelle. Das Spirituelle kommt als Erstes. Ohne jenes ist der Rechner nichts. Ohne das Spirituelle ist nichts irgendwas. Das Spirituelle kann nicht abstürzen. Es ist alles. Und Alles ist gut und wohlauf.

HEAVEN # 3750 – 2.3.2011 – The Earth Star of God’s Love

DER ERDEN-STERN DER LIEBE GOTTES

Unser Fortbestand Hand in Hand ist sichergestellt. Wir sind ein Schiff, das Segel setzte, und Wir sind Matrosen. Mich nennst du Kapitän, und dich Matrose. In einem gewissen Sinne ist das Unsere Anordnung. In einem zutreffenderen Sinne sind Wir Eins. Da ist Einer von Uns. Eins. Gleichwohl sind Wir gerne Matrosen, die über die hohe See der Freigiebigkeit segeln. Selbst während Wir segeln und segeln, sind Wir ein Standbild. Es sieht danach aus, als würde der Wind achtern wehen, und als würden die Wellen zunehmen und nachlassen wie der Mond am weiten Himmel, dennoch sind Wir ein Festbild. Wir stehen im Begriff loszusegeln. Wir befinden Uns bereits in der Mitte des Ozeans, und Wir sind so gut wie parat, die Küste zu erreichen. Wir sind nichts als Stille, und doch gibt es da Klangwellen Unserer Stille, Wellen, die dem Kamm entgegenstreben und zusammenklappen, die zusammenklappen und dem Kamm entgegenstreben. Wir, die Wir die See sind, scheinen zu segeln. Der Horizont ist weit. Unsere Herzen sind weit. Alles ist Weite, obschon ihr kein Maß zukommt. Unserer Weite ist weder ein Anfang noch ein Ende zueigen. Wir sind die Hügellandschaft des Lebens. Es gibt eine Gezeitenströmung von Uns in der Weite der Stille oder in der Stille der Weite.

Wir SIND. Nicht die Definitionen zählen. Tatsache ist, dass Wir nicht definiert werden können, indes scheint es dem Leben in der Welt ebendarum zu gehen, um eine Definition, um eine erkenntliche Definition, um ein auf dieser Ebene nicht beantwortbares Rätsel. Wir wissen und sind auf einer umfassenderen Ebene als jene Definition erkannt. In jenem Sinne sind Wir ein unauflösbares Puzzle.

Demnach ist das Leben auf der Erde eine Suche nach Antworten für das Rätsel, die nicht gefunden werden können, für das Rätsel, das es indes dem Empfinden nach dringend zu lösen gilt. Was gibt es da zu lösen? Dein Geist möchte gerne wissen, was das Herz und die Seele, der göttliche Geist, bereits wissen. Tief im Inneren kennt ihr wahrhaft bereits das, was ihr als das Unbekannte bezeichnet. Das ist drollig, nicht wahr, dass ihr die Wahrheit das Unbekannte nennt, unterdessen ihr stets mit ihr vertraut wart. Das untergetauchte Wissen ist das Gekannte Wissen. Der ganze Rest ist Wirbel und Kräuselungen. Ihr müsst meinen, ihr hättet das zu stopfen, was bereits vernäht ist.

Herzen sind an ihrem Ort. Und Herz und göttlicher Geist und Stille sind alles, was erkennbar ist. Alles Fernere ist Spekulation. Ihr geht eure Wetten ein, unterdessen die ganze Zeit der Ausgang zugesichert ist. Ihr mögt es gerne – spekulieren. Euer Geist liebt es, die ganze Bandbreite zu durchstreifen und das Vieh mit dem Lasso einzufangen. Einzig das Hüten eures Herzens ist zuhanden, Geliebte. Ihr hütet sozusagen den Hüter. Ihr jagt euch selbst. Ihr hört das Rumpeln eures eigenen Herzens und bezeichnet das Kollern als den Anbeginn der Zeit.

Euer Herz wird gerührt. Ihr rührt es. Ihr rührt das Leben. Ihr sucht es zusammen. Ihr versucht, es auszuloten. Es ist unauslotbar. Die Sonne und der Mond koexistieren. Das ist wie das Unmögliche, und das Unmögliche ist es, was ist. Du bist die Sonne und der Mond, und du koexistierst mit dem Einssein. Unmöglich – indes ist es das, was ist.

Du bist unzügelbar, und dennoch ziehst du die Zügel an dir selbst. Du gehst los und stoppst dich, während du unhaltbar bist. In Ein Herz hinein begeben Wir Uns zur Ruhe, schlafen nie und sind stets wach. Du befindest dich immer unter dem Schirm Meines Herzens. Ihr seid die Speichen Meiner Liebe. Ihr strahlt aus. Der Schirm dreht sich an seiner Achse, und hernach erscheint der Nordstern am Himmel. Der Nordstern hält scheinbar alles an Ort und Stelle, selbst insofern, als es keinen Ort gibt, um etwas darin zu enthalten.

Und, siehe da, du. Du bist der Erd-Stern Meines Herzens, und Mein Herz ist voll mit Liebe für dich und mit Meiner Liebe für dich, Ewiges Leben hat seinen Anfang genommen und bleibt und hält stand, Ewiges Leben, was das ist, was stets gewesen ist.

HEAVEN # 3751 – 3.3.2011 – The Way Plums Fall From Trees 

SO WIE PFLAUMEN VON DEN BÄUMEN FALLEN

Ich rede zu allen Meinen Kindern, während Ich Du sage. Du bedeutet jeder einzelne unter euch, der Gebildete wie der Ungebildete, der Taube, der Stumme, der Abtrünnige und der Heilige.

Ich rede von jenem besonderen Ort inwendig in eurem Herzen, der ewig ist. Es ist die spezielle Essenz, die man Geist, Seele, Wesen, die man die Wahrheit von Euch genannt hat. Hier geht es keineswegs um eure verwundeten Gefühle. Es geht über die Gefühle hinaus, obschon es empfunden wird. Ihr müsst wissen, dass ihr in eurem Inneren eine Essenz habt, die weitaus mehr ist als feste Erde, als ein solider Geist, als ein zuverlässiges Herz. Die Seele von euch ist weitaus mehr als alles andere zusammengenommen, hunderttausend mal mehr. Sie ist still. Sie ist ungesehen, und dennoch ist sie der wissende Part von euch.

Ich habe Part zu sagen, jedoch müsst ihr wissen, dass die Seele, von der Ich rede, um Vieles mehr als ein Part von euch ist. Sie ist das Ganze von euch. Sie ist das Ganze der Existenz. Sie ist um Vieles mehr als die Parade von euch auf Erden. Sie ist lebenswichtig. Sie ist transzendent. Die Dichter haben von ihr gesprochen. Ohne dass ihr die Bedeutung in Worten kennt, kennt ihr die Bedeutung. Ihr seid zu der Essenz aufgewacht. Die Bedeutung hat keine Worte nötig. Sie übersteigt Worte. Sie übersteigt Identifizierung. Sie ist Essenz. Dies ist die Ebene, auf der Wir kommunizieren.

Du vernimmst Meine Liebe. Sie vibriert. Sie setzt die Erde in Schwingung. Sie setzt dich in Schwingung. In der Weise, wie Pflaumen vom Baum fallen, so fängst du Meine Liebe in Worten auf. Meine Liebe pingt in deinem Herzen an, und du übersetzt das Pingen in Worte, die dir geläufig sind. Du bist ein Gott-Sensor. Du bist ein Deuter Meiner Liebe, und du interpretierst Meine Liebe in Worten. Aus Tieferem als Sprache heraus übersetzt du Mich in Worte. Du kennst Mich von jenseits von Worten. Du hörst Mich an jenem geheimen stillen Ort in deinem Herzen, und dein Geist übersetzt Meine Liebe in Worte. Ich spreche eine andere Sprache, das begreifst du. Ich spreche in dem Ursprung der Sprache. Die bestmögliche Beschreibung ist eine bestimmte Schwingung, ein Summen. Die ganze Natur ist Meines Summens gewahr. Du bist so viel Teil der Natur, wie es die Vögel sind, die Mich im Gesang ausdeuten. Du und ein jedes Geschöpf auf Erden deuten Mich den ganzen Tag über, genauso des Nachts in Träumen und euer ganzes Leben lang auf der Erde.

Ihr mögt euer Interpretieren Meiner Liebe als ein Suchen nach Mir, als ein Ausschauhalten nach Mir, als einen Wunsch erachten, Mich kennen zu lernen, unterdessen ihr unverwandt derart gut mit Mir vertraut seid. Ihr schaut euch nach einer weiteren Ebene von Mir um. Nach einer Welt-Ebene von Mir, nicht nach einer tieferen Ebene, denn ihr kennt Mich sehr wohl bis in die Tiefen eurer Zehen. Ein Jeder kennt Mich. Jedes Neugeborene, jedes Kind, jeder Mann und jede Frau, jeder, den du kennst, und jeder, den du nicht kennst, kennt Mich. Die Massen kennen Mich. Niemand könnte, ohne Mich zu kennen, existieren. Es ist einfach so, dass du auf der größtenteils Oberflächen-Ebene außerstande ist, Mich zu erfassen, denn Ich bin, ganz natürlich, unfassbar.

Allerdings kenne Ich euch. Ich kenne euch aufs Tiefste. Liebe kennt Liebe. Ich BIN Liebe, und gleichwohl bin Ich Liebe jenseits dessen, was euer Geist imstande ist, als Liebe einzukreisen. Ich bin der Liebenswürdige. Ich bin der Erkennbare, und doch meint ihr, Ich sei der Unbekannte. Euer Geist denkt, Ich sei der Unerkannte. Ich kann nicht, kann nicht wirklich, im Wörterbuch nachgeschlagen werden, denn niemand vermag Mich auf der Ebene des Erdenverstandes abzuschildern.

Mithin bist du an jenem auffallenden Ort inwendig in deinem Herzen mit Mir durchtränkt, an jenem Ort – Ich sage Ort in Ermangelung eines besseren Wortes -, wo Ich immer bin, und wo du, desgleichen, unauslöschlich Mein bist.

HEAVEN # 3752 – 4.3.2011 – Wish Upon the Stars

DIR BEIM ANBLICK EINES STERNS ETWAS WÜNSCHEN

Wie schön seid ihr. Selbst in eurer Bestürztheit und eurem Infragestellen seid ihr schön. Ihr seid eine Quantität, die euch selbst unbekannt ist. Ihr verleugnet die Kenntnis eurer selbst. Ihr verleugnet die Kenntnis Unseres Einen Selbst, und dennoch wisst ihr darüber Bescheid, dennoch wieselt ihr auf der Erde herum. Ihr schreitet hin und her. Euer Geist schreitet vor und zurück. Ihr seid euch euer ungewiss. Ihr wisst nicht, wer ihr seid. Ihr schaut zu den Sternen und wünscht sie euch. Ihr wünscht euch euch selbst. Ihr erblickt euer helles Licht und erkennt nicht, dass das gleiche Licht das eure ist. Ihr plädiert auf Unwissenheit.

Vor welcher Zuständigkeit zaudert ihr? Falls ihr euer Licht in den Sternen zugebt, was sollte laut eurer Angst sodann mit eurem innewohnenden wesenhaften Licht passieren? Befürchtet ihr, es würde euch abhanden kommen? Nein, Geliebte, ihr würdet es innehaben. Ihr habt es, und sodann würdet ihr wissen, was ihr habt und was ihr seid. Ihr seid das Helle Licht Gottes, das glänzt und Herzen zum Tanzen bringt.

Fürchtet ihr, euer Licht scheinen sei zu viel für euer Herz? Keinesfalls. Euer Herz hat darauf gewartet zu scheinen. Es hat sich gesehnt, Andere an seiner Helle teilhaben zu lassen. All euer Sehnen dreht sich alles in allem darum: Es ist eures Herzens Verlangen, zu scheinen und zu scheinen und die Erde mit der Helle der Sterne zu überziehen. Gut, schlaft des Nachts, und seid tagsüber die Sterne von Gottes Licht, die bei Tag scheinen, und euer Licht wird sich mit den Sternen vermengen. Du magst denken, das sei ein Traum, nachtsüber allerdings funkelst du gemeinsam mit den Sternen. Dein Hingezogensein zu den Sternen sagt dir an, dass du und die Sterne eine große Hinterlassenschaft des Lichtes Gottes gemein haben. Du und die Sterne erhellen die Welt. Ihr tragt die Welt in euren Herzen, Geliebte. Ihr haltet die Welt in eurem Licht hoch. Ihr wiegt die Erde in eurem Licht hin und her. Ihr und die Sterne sind gleich.

Schaut unverwandt zu den Sternen hoch. Sie sind die Nachtlichter der Seele.

Licht ist euch sehr erstrebenswert. Wieso, meint ihr, mag euer Herz das Panorama des Sonnenaufgangs und des Sonnenlichts derart gerne? In deren Schönheit erkennt ihr euch selbst wieder. Ihr seid die gleiche Auslage an Licht. Ihr seht und seht zur selben Zeit nicht. Könnt ihr euch den Ausblick vorstellen, den Ich jedes Mal, wenn Ich euch anschaue, vor Mir habe? Ich höre nie auf, euch anzusehen. Ich höre nie auf, die Schönheit eures Lichts zu sehen. Es füllt Mein Herz mit Staunen. Schau, was Ich erschaffen habe. Schau das Wirken Meines Lebens an. Ihr wart in keiner Hinsicht eine Arbeit. Ihr wart Mein Vergnügen. Ihr seid Mein Entzücken. Denkt daran, ihr seid aus Meinem Licht abgeleitet. Ihr seid spektakulär. Ich übertreibe nicht.

Die Schwierigkeit bei euch besteht darin, dass ihr scheinbar euer Licht andreht und dass ihr es scheinbar ausdreht. Lasst euer Licht an. Einzig in eurem Geist könnt ihr es ausschalten. Während ihr das erlebt, was ihr Leiden nennt, ist das für euch ein Signal, dass ihr euch bemüht hattet, euer Licht abzuschalten. Das verkrampft euer Herz. Das ist nicht euer Stil. Das ist nicht der Stil des Menschenherzens – sich selbst wehtun. Indes handelt es sich um einen Vorstoß, und diesen Anlauf bezeichnet ihr als Leiden, so als wäre es euch angetan worden, unterdessen ihr selbst es seid, die den Schalter bei euch bedient haben.

Lasst euer Herzenslicht an, und das, was ihr Leiden nennt, wird nicht zum Vorschein kommen. Es ist das in Angriff genommene Verschließen eures Herzens, was euer Herz veranlasst, zu schmerzen. Ihr seid der Türsteher eures Herzens. Haltet euer Herz offen. Haltet es mit dem Hinausgießen und Hineingießen eures Lichts der Liebe offen. Tut dies in Meinem Namen.

HEAVEN # 3753 – 5.3.2011 – The Path Is Love 

DER PFAD IST LIEBE

Wahre Liebe kennt keine Abgrenzungen. Auf der anderen Hand, eingegrenzte Liebe ist sich verfangen habende, versklavte, zurechtgestutzte, gelupfte, abgeschnittene Liebe. Wahre Liebe ist nicht wie Fingernägel, die du schneidest. Wahre Liebe rationiert sich nicht. Wahre Liebe ist mehr wie ein Ballon, der in die Höhe und weiter und weiter in die Höhe steigt. Wahre Liebe ist unangehaftet. Sie haftet weder an, noch schätzt sie ab. Sie wird ausgegeben, ohne sich zu schonen. Für sie wird kein Entgelt verlangt. Um Rückerstattung wird nicht gebeten. Liebe, die sich selbst frei setzt, ist Rückerstattung genug.

Liebe heuert keine Buchhalter und Wachdienste an. Liebe erfordert keine Buchführung. Liebe ist wie ein Maler, der malt, während er malt. Sein Malen ist frei, das zu sein, was es ist. Es gibt bei der Liebe nicht mehr ein Sich-zu-Schaffen-Machen und ein Hindern, als das bei der Malerei der Fall ist. Liebe und Kunst sind mehr als Analyse. Liebe und Kunst sind nicht mechanisiert.

Liebe sticht mit ihrer Flagge, die fliegt, in See. Sie segelt auf einem unkartierten Meer entlang. Um der Liebe zum Segeln halber sticht die Liebe in See. Und Liebe nimmt ihren Kurs über die unkartierten Meere.

Lieben ist ausreichend. Liebe kommt nicht irgendwo anders raus. Sie macht weiter. Sobald sie Land erreicht, nimmt sie es wieder auf, zu segeln.

Liebe erdreistet sich und Liebe hält aus. In allerhand Wetterlagen harrt die Liebe aus. Liebe lässt los, und alles geht ihr hinterher, derart machtvoll ist die Kraft der Liebe. Derart mächtig ist die Macht der Liebe, dass sie unter ihrem eigenen Dampf läuft. Sie verbraucht überhaupt keine Energie. Liebe ist mühelos, denn sie ist natürlich. Aufgrund von Liebe ist es so, dass sich ein Löwenzahn durch Ritzen hindurch Bahn bricht. Es ist Liebe, die einen bescheidenen Löwenzahn dazu bringt, sich nach der Sonne zu strecken.

Jedwede Liebe ist sich nach Mir recken. Jeder und alles möchte bei Mir anlangen, und Liebe pulvert euch auf. Die Höhen der Liebe heben euch höher. Liebe steht auf euren Schultern und reicht bis zu den Höhen, wo alles Liebe ist und wo ihr durch die Wellen der Liebe kreuzt. Wohin soll es einen heben mögen, ausgenommen dorthin, wo Liebe ist? Was ist eurem Dafürhalten nach der Himmel? Himmel ist, wo eure Liebe herkommt und wo eure Liebe ist. Himmel ist euer natürlicher Zustand. Nehmt den Aufzug nach oben.

Alles, was für diesen Aufstieg nötig ist, ist den Ballast loswerden, der euch unten gehalten hat. Der ganze Ballast ist das Gewicht der Vergangenheit, früherer Gedanken, von Schlussfolgerungen darüber, was man als Vergangenheit bezeichnet, von falschen Schlüssen über die Vergangenheit und von falschen Schlüssen darüber, was man die Zukunft nennt. Ich nehme an, Wir müssen ebenso falsche Schlüsse über die Gegenwart und darüber, wie ihr durch sie hindurch fliegt, hinzunehmen. Ihr bemüht euch, an dem Halt zu bekommen, woran man sich nicht festhalten kann. Die Bongos der Zeit haben euch in ihrer Knechtschaft, und dementsprechend bemesst ihr die Fülle an natürlicher Liebe in eurem Herzen. Ihr möchtet sie gerne unter Dach und Fach bringen. Selbst dann, wenn ihr es besser wisst, habt ihr immer noch die Vorstellung von Liebe gern, die an Ort und Stelle eingenäht ist. Wenn ihr das versucht, zermalmt ihr die Liebe.

Liebe ist keine Antwort. Klar, sie ist die letzte Antwort, die es gibt, und dennoch gilt es nicht, der Liebe, wie einer Antwort, hinterher zu sein. Das Objekt der Liebe heißt: lieben. Es gibt keinen anderen Zugewinn als lieben. Liebe ist keine Anhäufung von Verdienstmedaillen. Sie ist ein Geben. Sie gibt allen Bekümmerten Zuspruch.

Sieh Liebe als einen Pfad und gehe ihn entlang. Lasse Liebe den Namen der Straße sein, die du hinunterläufst. Selbstverständlich ist Liebe der einzige Pfad, der entlang zu gehen ist. Alle anderen Wege sind Einbahnstraßen oder Sackgassen. Alle anderen Wege führen dich an den Rand. Sie sind abwegige Pfade, Schnippchen-Pfade. Du bist sie gegangen. Und jedes Mal, sobald du an reichlich genug Liebe in deinem Herzen verzagst, wirst du mit keinem anderen Pfad belassen, der entlang zu gehen ist, außer dem der Liebe – – sprich, mit keinem anderen Pfad, der sein Salz wert ist, ihn einzuschlagen.

HEAVEN # 3754 – 6.3.2011 – May Your Mind Give Peace

MÖGE DEIN GEIST FRIEDEN GEBEN

Stelle dir die tiefste Erholung vor, die du jemals gespürt hast. Sie war so tief und so leicht. Sie war mühelos. Es gab kein Anspannen. Dies ist Friede. Friede herrschte eine Zeitlang, und nichts kam auf deinem Geist zu liegen. Er hatte wenigstens ein Mal nicht die Oberaufsicht. Er war eine Zeitlang auf Urlaub und ließ dich allein. Er suchte dich nicht heim. Er wiederholte sich nicht. Er gab dir eine Pause. Er hat dich für dich gelassen.

Deinem räuberischen Geist gilt es, dass du ihn dir vom Halse schaffst. Dein Geist ist nicht angelegt, dass er dich hin und her springen lässt. Er ist nicht bestimmt, hoch und nieder zu hüpfen und dir Warnungen oder gar Erinnerungen auszuhändigen, die dich eine zwielichtige Gasse nehmen lassen.

Dein Geist hat dein Leben übernommen und dich mit Sorgen und Dingen jedweder Art angefüllt. Er hat dich schlicht dazu gebracht, dass du zu viel denkst. Er hat dich dazu gebracht, dass du dir weitere Gedanken hamsterst, um diejenigen, die du bereits hattest, zu überragen. Dein Geist hetzte hin und her und vergaß, dass nicht er das hohe Tier war. Dein Geist, durchaus wohlmeinend, vergaß, dass er nicht angelegt war, der Meister von dir und deinem Herzen zu sein. Er vergaß, dass er angelegt war, dir dienstbar zu sein und dein fühlendes, schmerzempfindliches Herz in Frieden zu lassen. Er hat sich schlicht derart in einem Denkgelage verfangen, dass er seine hauptsächliche Mission vergaß. Er hat sie einfach vergessen. Er hat sich verhaspelt und vergaß, das ganze Bild anzusehen. Er lenkte sich selber von seinem Kurs ab, so, wie ihr, sobald ihr unter Hast die Dinge für eine Reise zusammenpackt, in eurem Eifer, fertig zu werden, etwas Nötiges einzupacken vergesst.

Und damit hetzt euer Geist. Er besinnt sich all der unwesentlichen Dinge und vergisst seine Hauptmission, die ja heißt, euch Sorgen und Aufwendungen zu ersparen. Er ist begierig, euch zu dienen, allerdings hat er das Wort dienen mit dem Wort sicherstellen durcheinander gebracht.

Lasst Uns dem Geist gegenüber zum Ausdruck bringen, dass seine Rolle nicht darin besteht, bei euch ans Ruder zu kommen und euch von dem Pfad des Friedens wegzuwinden. Als ein Diener ist euer Geist geduldiger, ruhiger, gelinder. Euer Geist ist nicht angelegt, derart viel Jatata, Jatata zu machen. Er ist nicht bestimmt, euch zu verschleißen.

Wie stimmen Wir demnach den Geist ruhig? Er ist so machtvoll. Wie bekommen Wir ihn dazu, dass er sich zur Ruhe begibt und vielleicht laufend Ruhepausen einlegt? Wie bei allem im Leben – liebt ihn und bittet ihn, seine Musik sanft im Hintergrund zu spielen. Klopft eurem Geist auf den Rücken und bittet ihn, davon abzulassen, Alarm auszulösen. Erzählt ihm, dass ihr gerne zuhören möchtet, was er sagt, und dass er sich nicht so sehr zu bemühen habe, eure Aufmerksamkeit zu bekommen. Bittet ihn, ruhig zu sein, dass ihr eingestellt seid, auf ihn einzugehen, dass ihr für euer Leben zuständig seid, und dass ihr euch um euch selbst und um euren Geist gut kümmern möchtet. Bittet ihn, eine Zeitlang auf dem Rücksitz Platz zu nehmen und euch in Ruhe zu lassen. Letztlich wird der Geist in Frieden besser denken und selber zu der Erkenntnis gelangen, dass Erholung gut tut, und dass er, sobald er euch weniger mit Warnungen versieht, euch weniger verängstigen wird, und dass ihr imstande sein werdet, ihm besser zuzuhören.

Erzähle deinem zerzausten Geist, dass es ihm gut ansteht, langsamer zu machen und mit dem Leben Waffenruhe zu schließen. Er soll dann und wann einige Zeit beim Sitzen seine Füße hochlegen. Er soll sich gelegentlich entspannen, sich vorstellen, er läge an einem Strand, wie er einfach die Sonne in sich aufnimmt, er soll sich vorstellen, er lauschte auf die Brandung, er soll sich vorstellen, wie er Menschen zusieht und dabei kein Wort sagt, schlicht daliegend, während das Leben seiner Sache hinterhergeht. Der Geist wird die gute Wirkung zur Kenntnis nehmen, die dir sein Ruhegeben überreicht. Von dem Zeitpunkt an wird er dir vorsagen und soufflieren, indes nicht zu viel, nicht zu wenig, sondern einfach richtig.

HEAVEN # 3755 – 7.3.2011 – Bless you, World

GESEGNET SEIST DU, WELT

Stelle dir vor, wie du auf einem Berggipfel stehst und scheinbar einen Ausblick auf die gesamte Welt hast. Schaue auf die Welt mit Liebe hinab. Stelle dir vor, dass du Ich, Gott, bist, und segne die Welt. Öffne deine Arme weit und sage: „Gesegnet seist du, Welt. Ich segne alle Hügel und Täler, Blumen und Menschen und alle Dinge, die wachsen. Ich segne die Menschen in einem jeden Land der Welt. Ich segne die Flüsse und Seen. Ich segne alles überall. Ich lasse keinen Kontinent aus. Ich lasse keine Galaxie aus. Ich schließe alles und alle ein.“

Segnungen sind bestimmt, alles einzuschließen. Es gehört Segnungen an, dass sie nicht für einen und für einen anderen nicht sind. Alle gehören gesegnet. Alle sollen durch alle gesegnet sein.

Mögen alle Kinder auf Erden gesund, wohlhabend und weise sein. Mögen alle Kinder auf Erden durch dich gesegnet sein. Falls die Welt deine Familie ist, dann mache es so. Mache es so, dass niemand ausgelassen ist. Nimm dich mit deinem Herzen aller an. Du gehst nicht umher, um alles in Ordnung zu bringen. Du nimmst schlicht alle in deinem Herzen in Fürsorge. Dein Herz hat Raum für alle. Es hat keinen Raum für Knauserigkeit.

Falls du betest, bete über dein schmales Territorium hinaus. Bete über deinen Horizont hinweg. Es kostet nicht mehr, für alle zu beten.

Ja natürlich, Ich bete nicht. Du könntest sagen, Ich bringe Meine Gebete durch euch heraus, hingegen bete Ich nicht. Wofür sollte Ich beten mögen? Falls Meine Verlangen Gebete sind, sind Meine Gebete erfüllt. Mich verlangt es nach allem Guten, und das ist es, was da ist, und das ist es, was da sein wird. Meine Bestreben werden beantwortet, bevor Ich sie formuliere. Was auch Mein Bestreben ist, zum Ausdruck gebracht oder nicht, gelangt dazu, dass es abläuft. Ich habe nur eine einzige Manier, die Dinge anzusehen. Im Eigentlichen sehe Ich nicht. Ich weiß.

Ich kenne die Wahrheit, wovon Ich rede. Ich spreche nicht zu Mir Selbst. Ich sage Meine Gedanken nicht laut vor Mich hin, um sie im Sinn zu behalten. Alle Meine Gedanken sind jenseits des Denkens. Sie sind Liebe. Sie sind keine Worte, um Liebe, die Meine oder die eure, zu beschreiben. Liebe ist jenseits von Worten. Liebe ist selbst über Verstehen hinausgehend. Ich habe keinen Bedarf, Liebe zu verstehen, denn Ich bin mit Liebe durchtränkt. Liebe ist alles, was Ich kenne, und Ich kenne sie sehr gut. Ich kam aus der Liebe. Ich bin Liebe, die aus der Nichtsheit emporstieg. Liebe ist die Macht und die Pracht. Liebe ist all-mächtig, pracht-voll, mit sich selbst übervoll, ohne darüber nachgedacht zu haben.

Liebe ist ein Transformator. Liebe kann Zaubertricks vollbringen. Liebe kann die Erscheinlichkeit der Nicht-Liebe in Liebe selbst kehren. Liebe ist ein Umformer. Liebe formt alles in sich selbst um. Ebendas tut Liebe. Liebe ist ein großartiger Vervielfältiger.

Allen Dingen ist Liebe die Antwort.

Was Ich indes unter Liebe meine, mag nicht das sein, was du meinst. Ich rede von einem Bewusstseinszustand, wo alles, was du zu tun imstande bist, lieben ist, lieben in dem Sinne einer abstrakteren allumfassenden Liebe. Ich meine nicht herumlaufen und Besorgungen der Liebe machen. Unter allen Umständen freilich, macht Besorgungen der Liebe, allerdings mit einem vollen Herzen. Macht sie nicht, um euch zu zeigen, dass ihr ein guter Mensch seid.

Es ist unter Garantie so, dass ihr im Grunde ein guter Mensch seid. Vielleicht habt ihr eine Zeitlang den Part von jemandem gespielt, der von seiner oder ihrer Gütigkeit weggerannt ist. Reklamiert sie jetzt. Für Gutes sein bedeutet für Wachstum sein. Anders ausgedrückt – für das Gute sein ist für Ausweitung sein.

Selbst wenn ihr euer eigenes Herz nicht auszudehnen vermögt, könnt ihr dasjenige eines Anderen ausweiten.

HEAVEN # 3756 – 8.3.2011 – An Ever-Blooming Rose

EINE IMMERBLÜHENDE ROSE

Blumen sind so angelegt, dass sie blühen, und du bist ebenfalls zum Blühen bestimmt. Blühe sodann demnach.

Wie simpel ist das Leben, sobald du dich besinnst, dass du eine Blume bist, die zur Sonne hin wächst und in Schönheit erstrahlt. Das ist eine einfache Aufgabe. Nichts Kompliziertes.

Eine Blume blüht, weil blühen natürlich ist, und für eine Blume ist es natürlich, denen, die sie sehen, Freude zu bereiten. Und es ist für dich natürlich, Gefallen an Blumen zu finden. Ist dein Herz nicht den Blumen dankbar, die soeben vor deinen Augen blühen?

Blumen verstrahlen ihre Liebe ohne Fanfarenstöße. So musst du das. So musst du eine Blume sein, die ihre Zwecksetzung erfüllt. Selbst wenn du deinen Zweck nicht kennst, kannst du blühen. Tatsache ist, Ich möchte dir sagen, es gibt keinen Augenblick, während du dich nicht im Fortgang des Blühens befindest. Denke nicht ein Mal daran, dass du dein Wachstum zugunsten von du-weißt-nicht-was verkümmern lassen müssest.

Meine Kinder bekommen nicht so leicht einen Namen, wie das bei Blumen der Fall ist. Eine Rose ist eine Rose, und ihre Deklination ist Rose. Lasst Uns sagen, dass alle Meine Kinder Rosen sind, und dass die Mannigfaltigkeit von Rosen endlos ist. Was für eine Deklination von Rose bist du? Für dich ist kein Name da. Du verbringst dein Leben auf der Erde mit Anläufen, deinen Namen herauszufinden. Du kommst dir selbst dahinter, während du dich auf dem Weg befindest.

Der artgemäße Name für dich ist Liebenswerte Rose. Möchtest du dir dessen inne werden? Du wächst in einem Garten von Liebenswerten Rosen.

Und jetzt wirst du zu einer Liebenswürdigen Rose.

Meine Kinder lasten den Rosen nicht einmal deren Dornen als schlechte Noten an. Sobald es sich indes auf die menschlichen Rosen in Meinem Garten des Lebens beläuft, seid ihr ihres Benehmens halber kritisch. Ihr trefft den Entscheid, etliche zu würdigen und andere nicht. Ihr würdigt nicht immer die Rose, die ihr seid. Tatsächlich tut ihr das im allgemeinen nicht.

Es gibt nichts, was die Rose von euch in Meinem Garten außerstande ist, zu sein. Das meint, was du noch nicht bejahst. Du denkst, die Rose von dir habe Grenzen. Du vergisst, dass es dir angelegen ist, zu blühen. Die Rose von dir mag denken, du seist ein schwindendes Veilchen, oder ein Mauerblümchen oder eine unbekannte Rosensorte. Und doch ist eine Rose eine Rose. Du bist eine Rose Meines Herzens.

Ermittle dich jetzt. Du hast eine DNA, wie sie Rosen haben, gleichwohl bist du eine selbst bestimmende Rose. Du kannst dich selbst aussuchen. Du kannst in Meinen Garten gehen und herauslesen, wer du bist. Du bist nicht beschränkt. Die Möglichkeiten von dir sind endlos. Vielleicht beendest du das Blühen zu früh. Womöglich weißt du nicht, dass du ausdauernd bist. Womöglich kennst du die Weite der Rose, die du bist, nicht.

Sofern du jemand bist, der sich nicht für sich entscheidet, dann wachse zur Sonne hin und werde die Rose, die du dir gerne ausersehen wissen möchtest. Du bist nicht feststehend. Du bist an keinen Fleck angeleimt, wo nur eine einzige Rosenart wächst. Die Sorten sind unendlich, und du bist unendlich.

Zeichne dein eigenes Bild. Lasse die Rose, die du bist, sich entfalten, sich abermals entfalten und ein weiteres Mal entfalten, und noch tausend weitere Male.

Ich machte eine schöne Rose, als Ich dich machte. Glaube das. Es waren andersartige Glaubens-Überzeugungen, mit denen du dich definiert hast. Wachse jetzt im Augenblick, jetzt heute, über jene kleinen umzingelnden Zäune hinweg, die du für dich hergestellt hast. Du bist keine Rose, die innerhalb gewisser Trassen zu verbleiben hat. Nein, ganz und gar nicht. Du bist eine Rose, die wächst. Übernimm heute neue Proportionen.

Sei die Rose, die du gerne sein möchtest. Strebe. Entlasse dich davon, eine einzige Art Rose, und keine weitere zu sein. Du bist eine unbeschränkte Rose. Du bist die Art Rose, die heute und die morgen blühen kann. Du bist eine immerblühende Rose.

HEAVEN # 3757 – 9.3.2011 – Surrender to Your Heart

GIB DICH DEINEM HERZEN HIN

Rein ist das Herz, das liebt. Liebe gibt auf alle Hindernisse acht. Sobald Liebe da ist, haben Hindernisse, die sich dem Lieben entgegenstellen, keine andere Wahl, als abzuebben. Liebe siegt. Hindernisse nicht. Liebe und Hindernisse koexistieren nicht. Was ein Hindernis war, ist keines mehr.

Und sei es bloß für einen Augenblick, Beschwernisse hinken nach. Sobald Liebe Hindernisse bezwingt, gelangen sie durch die ureigene Natur der Liebe zu ihrer wirklichen Größe. Hindernisse, ebenso wie das Ego, sind nicht so groß oder hochtrabend, wie sie scheinen. Hindernisse sind morsch wie das Ego.

Hindernisse lieben stellt einen Nachweis für Ego dar.

Dir wurde eine Richtschnur beigebracht und du hast den Standard gelernt, der besagt:  „Natürlich, du liebst das hier oder jenes dort nicht.“ Hürden dabei haben, zu lieben, sind eine Sache des Stolzes. Die Wahrheit ist, es gibt nicht einen, der deiner Liebe nicht würdig ist. Meine Liebe ist prall und meidet keine Winkel. Wenn es an dir ist, Meine Liebe zu geben, dann ist es an dir, zu lieben, so wie Ich liebe. Du gibst Liebe wie die Meine. Meine Liebe ist unbeschränkte Liebe, denn Meine Liebe in dir kommt vom Herzen, nicht vom Geist. Hin und wieder ist der Geist schlicht zu clever, um zu lieben. Er ist zu seinem eigenen Besten zu schlau. Er wurzelt sich ein und wagt nicht, sich zu entfernen.

Liebe ist nicht etwas, was abgewogen wird.

Weil du einen Jeden liebst, bedeutet nicht, dass du einem Jeden gegenüber verpflichtet bist. Liebe ist nicht – Ich wiederhole das – Liebe ist nicht Verpflichtung. Schuldigkeit ist angekettete Liebe. Angekettete Liebe ist nicht Liebe. Ich beschwöre euch, zu lieben und alle zu lieben. Weil ihr liebt und weil jemand euch liebt, verpflichtet euch nicht dazu, euren Willen unterzuordnen. Es geht nicht darum, dass ihr jeden heiraten sollt, den ihr liebt. Liebe heißt sich vom Herzen leiten lassen und nicht vom Geist. Verpflichtetheit entkommt dem Geist.

Sobald es sich auf Liebe, sobald es sich auf die Verfasstheit des Liebens beläuft, wird Liebe nicht verleugnet. Liebe den Gestrauchelten. Liebe den Verurteilenden. Liebe all Jene, die nichts über Liebe und ihre Tragweite wissen. Der Ball befindet sich in deinem Spielfeld. Du liebst. Du liebst schier.

Der ungezogene Junge ist ebenso der Liebe wert wie der folgsame.

Der Mensch mit einem verschlossenen Herzen ist ebenso der Liebe wert wie der mit einem offenen liebenswerten Herzen. Das meint: alle lieben. Deine Liebe ist nicht jeweilig bezugnehmend auf den Status, das Auftreten oder die Beurteilung.

Falls Liebe für dich ein zu großes Wort ist, dann wähle das Wort wertschätzen oder das Wort segnend. Wertschätzen und segnen. Jemand mit einem verschlossenen Herzen besteht in der Welt. Ist er nicht kühn? Segne ihn sodann für seine Courage.

Womöglich warst du einst jenes eingeschränkte Herz. Und schau, wie sehr sich dein Herz geöffnet hat. Schau dich jetzt an. Jemand oder viele schätzten und segneten dich. Sie sahen, dass du ein Blatt von Gottes Baum warst. Einen Moment lang, einen Tag lang oder ununterbrochen sahen sie, wessen Kind du bist. Sie sahen über deine tägliche Erscheinungsform hinaus. Sie versuchten nicht, dich zu bessern oder zu ändern. Sie sahen schlicht, was Ich sehe.

Wozu Ich imstande bin, dazu bist du imstande. Die Frage heißt: Bist du gewillt?

Bist du willens, deinen eigenwilligen Geist zu begleichen und dich deinem Herzen zu ergeben? Verleugne den Reichtum deines Herzens nicht mehr länger.

Es ist die Wahrheit, der du dich ergibst.

Sei allen Bruder oder Schwester. Trenne dich nicht mehr ab.

Liebe die verlorenen Schafe ebenso sehr wie die wiedergefundenen.

Liebe zur Abwechslung mal. Liebe zuvorderst. Liebe ohne Nachprüfung. Liebe, da  jedermann in der Welt deine Liebe gebrauchen kann. Liebe, weil du deiner Liebe bedarfst. Liebe aus keinem anderen Grund als dem, dass die Sonne scheint. Beseitige die Einschränkungen deiner Liebe, sodass die Sonne für Alle strahlt.

HEAVEN # 3758 – 10.3.2011 – God Claims You

GOTT ERHEBT ANSPRUCH AUF DICH 

Ich spreche aus Meinem Herzen. Es gibt keinen anderen Ort, von woher zu sprechen wäre. Mein Herz spricht. Mein Herz spricht zu dir. Mein Herz ist Wahrheit, demnach spricht Wahrheit aus dem Pochen Meines Herzens zu dir.

Wahrheit donnert durch dich. Wahrheit ist unentrinnbar, und doch entkommst du ihr dann und wann immer wieder. Demhingegen befindet sich die Wahrheit stracks vor dir. Sie ist keinen Zentimeter weit entfernt.

Wahrheit möchte gerne auf dich einstürmen. Sie möchte kundgetan sein. Wahrheit ist so wundervoll, und dennoch versuchst du, von ihr wegzurennen, ihr aus dem Weg zu gehen oder sie zuzudecken. Es gab in der Welt eine riesige Vertuschung, gleichwohl bleibt die Wahrheit bestehen. Wahrheit kommt unentwegt auf, selbst während du den Glanz der Wahrheit meidest. Wahrheit ist unentrinnbar, und doch entkommst du ihr aber und abermals.

Was würde dir passieren, falls du die Wahrheit über dich akzeptiertest? Was würde dir passieren, falls du dich in all deiner Pracht bejahtest? Was wäre, falls du dich annähmest, wie du bist? Du würdest dich saumlos durch den Weizen fädeln. Du würdest die Welt lieben, und dich selbst ebenso. Du wärst kein Nervenbündel. Du würdest dich ins Universum hinein entspannen. Du würdest die Wellen der Liebe reiten. Du wärst hochgehoben, und du würdest alles hochheben, was dich umgibt. Du würdest den Wal des Lebens reiten. Du würdest erkennen, dass das Leben dir nahegelegt ist, es in Melodeien zu gießen.

Dementsprechend treibe Ich dein Herz voran, zu umfassen und zu umschließen. Nicht der Geist begrüßt mit offenen Armen. Das Herz begrüßt mit offenen Armen. Dein Geist sortiert aus und organisiert, was allerdings sortiert und organisiert er? Das Leben ist nicht aus dem Kreuzzüge führenden Geist gemacht. Es ist aus deinem lebhaften Herzen gemacht, was vom Himmel her widerstrahlt.

Ich halte dich in einer Umarmung Meines Herzens fest. Mein Herz möchte gerne mit dir wegrennen. Mein Herz nimmt dich in Anspruch. Du wirst von Meinem Herzen geltend gemacht. Du bist unendlich Mein. Falls du wegrennst, weißt du nicht, wovor du wegrennst. Besser als wegrennen, renne zu Mir. Renne in Meine Arme der Liebe. Das ist ohnehin unumgänglich. Du bist so gut wie eingefangen. Du bist in Liebe erhascht. Du könntest genauso gut da bleiben. Einen besseren Ort gibt es nicht. Es gibt keinen annähernd so guten Ort. Es gibt nirgendwo einen Ort, der in der Nähe von ihr ist.

Wieso hast du dem Anschein nach Sorgen, die dich ersäufen? Habe stattdessen einen Ozean der Liebe, um in ihm zu schwimmen. Reite die Wellen. Genieße es. Hüpfe immer und immer wieder ins Wasser. Schwimme wie ein Fisch und möchte niemals dort herauskommen, möchte niemals an Land gehen. Erbeute den Ozean in deinem Herzen. Lasse ihn durch deine Adern fließen. Lasse dein Herz wie einen Fisch im Ozean hüpfen. Wie sonderst du einen Fisch vom Ozean ab, und weswegen solltest du das tun mögen?

Fisch und Ozean bilden ein Tandem. Sie spritzen. Sie lieben einander. Sie sind für einander gemacht.

Ich habe dich als eine Ausweitung von Mir für Mich gemacht. Ich machte dich, sodass du Mich einem Jeden hinreichen mögen werdest. Ich machte dich, um Jeden mit Mir bekannt zu machen. Ich machte dich zu einem glänzenden Beispiel von Mir. Ich machte dich, um Mich zu porträtieren, wie Ich als ein Menscheinseinswesen auf Erden bin. Ich machte dich, dass du ein kurzer Einblick von Mir seist. Ich machte dich, um Mich im Weltleben zu verkörpern. Ich machte dich, um Mich zu erbauen, zu erheben. Ich machte dich, um Ich zu sein. 

Ich machte dich, um auf der Erde zu wandeln, so wie ein Engel, der im Himmel gemacht wurde, gerne auf der Erde wandeln und den Frieden der Liebe verstrahlen möchte.

HEAVEN # 3759 – 11.3.2011 – The Light of Your Heart Plays on the Leaves

DAS LICHT DEINES HERZENS SPIELT AUF DEN BLÄTTERN

Mein Herz ist helles Sonnenlicht. Es gibt weder einen dunklen Wald Meines Herzens noch einen dunklen Wald deines Herzens. Manchmal kommen an deinem Herzen Wolken vorüber, das ist alles. Die sogenannte dunkle Seite von dir ist nicht Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass dein Herz durch die Sonne angeleuchtet ist. Dein Herz ist helles Sonnenlicht. Das Licht deines Herzens spielt auf den Blättern.

Was verborgen ist, nennt man häufig die dunkle Seite. Jedwede Dunkelheit in einem Herzen ist ein Eindringling. Es mag danach aussehen. Tests mögen es erweisen. Vorfälle in deinem Leben mögen das belegen, und doch, selbst wenn dem so ist, das menschliche Herz ist aus Gold.

Etliche Herzen frieren in der Strommitte ein. Auch sie können geschmolzen werden. Lasse den Sonnenschein Meines Herzens ein jedes Herz und alle verhärteten Herzen schmelzen. Mein Herz kann die Krustigkeit eines jeden Herzens rückgängig machen. Jede Barriere in eurem Herzen ist eine Attrappe, indes wurde mehr als ein Mal an Vortäuschungen geglaubt. Nicht ein Scheibchen Eis soll in eurem Herzen verbleiben.

Unter all der Kruste liegt dein Herz, so warm wie das Meinige. Alle Herzen sind im Ebenbilde Meines Herzens geschaffen. Es gibt in deinem Herzen einen strömenden Fluss der Liebe, ebenso wie es jenen in dem Meinigen gibt. Die Eisschollen verschwinden. Frieren ist nicht andauernd. Es ist zeitweilig. Nebenbei gesagt, Frieren ist illusorisch.

Dein Herz ist vorgesehen, warm zu bleiben. Es ist bestimmt, offen und warm zu sein und alle Herzen einzuschlagen. Du bist groß-herzig. Dein Herz war nie angelegt, sich auch nur ein bisschen zu verschließen.

Was auch immer dazu beigetragen hat, dein Herz herunterzukühlen, es handelt sich um ein zeitweiliges Frieren, und dir gilt es, aufzutauen. Eis ist kein Schutz für dich. Eis knipst und kracht. Wärme dein Herz durch das Feuer Meines Herzens auf, und es wird durchgängig warm bleiben.

Was auch immer die Tür deines Herzens – und sei es bloß ein bisschen – geschlossen hat, es war ein zufälliger Umstand. Es hätte nicht geschehen sollen. Drehe dies jetzt um. Öffne dein Herz. Öffne es weit. Egal welches Unrecht an dir verübt wurde, es waren Versehen. Du brauchst nicht die Missgriffe Anderer mit dir herumzutragen. Schreite über die Versehen hinweg, einerlei worum es sich bei ihnen handelt, oder kicke sie fort, oder stampfe auf sie ein. Diese Fehltritte haben zu gehen. Tilge oder zerstöre sie. Sei jedenfalls mit ihnen durch. Genug Knistern eines unschuldigen Herzens. Schwöre von jetzt ab Irrtümern ab. Alles, was deinem Herzen wehtut, ist ein Irrtum. Dein Herz ist bestimmt, offen zu sein, und offen soll es sein. Du sollst alle Schlüssel wegwerfen, die dein Herz abgesperrt hielten. Entriegle dein Herz, und wirf danach die Schlüssel weg. Sie tun dir nichts Gutes.

Dein Herz öffnen tut dir Gutes. Dein Herz auftun ist das einzige Heilmittel für ein verhärtetes, ein gebrochenes oder ein stotterndes Herz. Kein Bedarf fürs Analysieren. Kein Bedarf insgesamt. Keine Nachforschung ist nötig. Versehrung gehört dir nicht zu, und du musst sie nicht behalten. Ent-armiere jetzt dein Herz. Scheine es. Reibe es glänzend. Zurre dein Herz in seiner Offenheit fest. Ein verschlossenes Herz ist kein glückliches Herz, und dein Herz ist bestimmt, glücklich zu sein.

Nimm all die Schals weg, die du getragen hast. Nimm jene Fäustlinge von deinem Herzen ab. Knöpfe jeden Mantel auf, mit dem du dein Herz zugedeckt hast. Beseitige jede Unrichtigkeit. Ein kaltes Herz ist unecht. Ein warmes Herz ist zutreffend und treu.

HEAVEN # 3760 – 12.3.2011 – How Can Your Heart Flow When Old Objects Block It?

WIE KANN DEIN HERZ STRÖMEN, SOLANGE ALTE DINGE ES BLOCKIEREN?

Dein Herz ist kein Dachboden, um mit ungenutzten unbrauchbaren Dingen voll gestellt zu sein. Dein Herz ist überhaupt nicht für Lagerhaltung bestimmt. Stelle keine Kisten in dein Herz, keine unnützen Dinge. Räume die alten Bestände aus deinem Herzen. Sie ziehen Staub an. Sie sitzen da. Sie blockieren dir den Weg.

Im Leben gehört es sich, dass du beim Laufen einen Sprung machen magst. Es ist schlicht zu viel im Weg. Zu viel, um darüber zu springen, zu viel, um daran vorbeizukommen, zu viel Auflauern deines Herzens, Unseres Herzens, Unseres Einen schönen Herzens. Mache die Wasser deines Herzens nicht schmutzig.

Kostbar ist dein Herz. Es ist ein Andenken. Dein Herz ist, es ist aus sich selbst. Es braucht nichts in sich eingelagert. Einzig Liebe gehört in dein Herz. Einerlei wie unterwiesen dein Herz wohl geworden sein mag, stimme es jetzt. Repariere jene Herzenssaiten. Verbinde sie wieder. Beseitige alles, was in den Weg kommt.

Dir bleibt es unbenommen, das Herz zu haben, was du möchtest. Ich weiß, was du möchtest. Ein vollgestopftes Herz ist es nicht. Dein Herz ist nicht bestimmt, dein Teddybär aus der Kindheit zu sein.

Dein Herz möchte jeden Tag frei und neu sein. Nichts Übertragenes. Alleinig frische Liebe in deinem Herzen. Nichts Abgestandenes. Nichts Bitteres. Nichts Zurückgehaltenes. Nichts Bestrittenes. Dein Herz ist nicht bestimmt, aus Kohlen oder Asche oder aus sonstwas Ungebrauchtem zu sein.

Wie kann dein Herz fließen, solange alte Gegenstände es blockieren?

Komme jetzt direkt zu Mir. Entleere dein Herz von allem, was dort herum scheppert. All die Gedanken neu durchdenken, die du überdenkst, dient dir ganz und gar nicht. Du hast an Steinen aus der Vergangenheit festgehalten, und du liebst es, dir einen jeden anzusehen, ihn umzudrehen, die Erinnerungen wieder ins Gedächtnis zu rufen. Du musst dir gewahr sein, dass Erinnerungen aus der Vergangenheit sind, jene, die dir lieb und teuer sind, und jene, die dich in ihrer Knechtschaft halten. Belasse Erinnerungen wie Hündchen, die du streichelst, während du vom einen Zimmer zum anderen gehst. Du streichelst deine Erinnerungen im Vorübergehen. Bleibe nicht bei ihnen. Du trägst sie nicht mit dir herum. Und, falls sie dir hinterhergehen, sage ihnen ein freundliches Auf Wiedersehen und erzähle ihnen, dass du andere Dinge zu tun habest, als dir unaufhörlich über sie klar zu werden. Was immer früher passiert ist, es geschah in der Vergangenheit. Es ist ein abgenagter Knochen. Die Zeit ist da, abgenagte Knochen hinter sich zu lassen.

Schaffe Platz für neue Abenteuer. Schreite zur vorderen Linie vor. Lasse die Vergangenheit hinter dir. Komme gegen das Früher voran. Es gibt keinen guten Grund, dich an ihm festzuklammern. Falls dich die Vergangenheit festhält – und die Chancen stehen gut, dass sie das tut -, falls du ununterbrochen die Vergangenheit, insonderheit die Vergangenheit, die dich quälte, wiederaufleben lässt, hältst du dich an einem trockenen Ast fest. Packe die Vergangenheit aus der Gegenwart aus. Indem du die Vergangenheit eng an dir hältst, entziehst du dich der Gegenwart und wiederholst die Vergangenheit. Frühere Jahre können nicht zurückkehren. Derzeit ist für sie kein Platz. Selbst die schönste Vergangenheit kann nicht wiederhergestellt werden. Du zerschleißt das Schuhleder deines Herzens. Sauge dein Herz nicht mit der Vergangenheit voll und untergrabe damit nicht die Gegenwart. Feste!, sagen die alten Kapitäne der Meere. Feste! Fest. Vorwärts.

Die See, die du gestern befahren hast, ist nicht mehr da. Der Tag, an dem du vorüber gerudert bist, ist vorüber. Rudere heute ein neues Schiff auf einem neuen Meer. Sei neu. Führe nicht mehr länger die Vergangenheit abermals ein. Sie ist angelegt, etwas Vorübergehendes zu sein. Lasse sie passieren. Lasse die Energie, die ins Erinnern hinein läuft, ins Leben hinein laufen. Wärme kein altes Essen auf. Bereite ein frisches Essen mit frischen Zutaten. Was sollte dich an der Vergangenheit festhalten mögen? Was sollte dich dazu bringen mögen, dort zu bleiben, unterdessen ein ganzes neues Feld vor dir liegt, was dich einlädt, auf ihm herumzutollen und aus ihm eine Glanzzeit zu machen?

HEAVEN # 3761 – 13.3.2011 – Bring Happiness On

BRINGE GLÜCK INS SPIEL

Wenn du ein Auto hast, hältst du ihm keine Vorlesungen über die Vergangenheit. Falls dein Wagen einen Platten bekommt, reparierst du das. Du machst dem Auto deswegen nicht dauernd Vorwürfe. Du mahnst es nicht ab. Falls das Benzin bei dem Wagen zur Neige geht, tankst du. Du wendest es ab, ohne Benzin zu fahren. Falls dein Wagen geparkt ist und ein anderes Auto rammt dagegen, ordnest du das Verschulden nicht deinem Auto, deiner Fahrweise, deiner Fahrtüchtigkeit zu. Künftig vermeidest du das Parken nicht. Du denkst nicht die ganze Zeit daran. Du gehst nicht immer und immer wieder über die Sache, wie dies ja, hättest du deinen Wagen doch woanders geparkt, nicht passiert wäre. Du erlebst es nicht im Geist noch einmal, überdenkst es nicht, oder, noch mehr, du lässt den Rest deines Autofahrer-Lebens nicht auf jenem Zwischenfall beruhen, an dem du unschuldig warst.

Lasst uns das noch weiter führen, und, als Beispiel, sagen, dass du dein Auto außerhalb der weißen Linie geparkt hattest. Vielleicht hast du sie nicht gesehen. Vielleicht wusstest du nicht, wo es deinen Wagen zwischen dem Bordstein und der weißen Linie zu parken galt. Vielleicht tatst du es wissenderweise und beließt es dabei, denn du warst im Begriff, nur für wenige Augenblicke zu parken. Was auch der Grund war, ob du nun verantwortlich oder bis zu einem gewissen Grad nicht verantwortlich warst, der Punkt ist, dass du es nicht zulässt, dass dieses eine Missgeschick deine gesamte Fahrerkarriere beeinträchtigt. Das wirst du nicht tun, nicht wahr? Du lässt es hinter dir. Du bist dir sehr wohl gewahr, dass die Vergangenheit nicht die Gegenwart ist, und du setzt nicht all deine Ressourcen und Energie ein, die Vergangenheit – wie einen Motor – am Laufen zu halten.

Sobald es sich indes auf dein Leben beläuft, wirst du durchaus allzuviel von der Vergangenheit in die Zukunft hinein am Laufen halten. Du häufst die Vergangenheit auf, wie bei einem Online-Kurs. In deinem Bemühen, nicht die gleichen Fehler – selbst dann, wenn die Fehler nicht auf deiner Seite lagen – zu machen, horchst du auf die Vergangenheit. Du spielst dich irgendwie noch einmal, und bist anscheinend außerstande, von der Spur herunterzukommen. Du warst die älteste unter fünfen, oder du warst die jüngste, und du wiederholst deine Rolle als die älteste oder als die jüngste. Es hat den Anschein, du kannst dem nicht entkommen.

Besser ist, dich selbst als heute neu geboren zu denken. Erschaffe dich selber neu. Dein Geburtsrang, deine Veranlagung, deine Eltern, deine DNA sind nicht insgesamt die Fabrikation von dir und was dich ausmacht. Sie sind das nicht, ausgenommen, du sagst das so. All die Beweggründe, die ihr der Manier zumesst, wie ihr seid, sind Ausreden, Geliebte. Ihr könnt auf alle Gerechtigkeiten und Ungerechtigkeiten der Vergangenheit hinweisen, und doch seid ihr nach wie vor dafür zuständig, wer ihr heute seid. Niemand sonst ist dafür verantwortlich. Die Vergangenheit nicht. Selbst dann wenn du die eindringlichste Darstellung über die Einwirkung deiner Vergangenheit auf dich angefertigt hast, selbst wenn Wissenschaftler eine solche Darstellung aufgezeichnet haben, selbst wenn sie sich seit Montag auf hundert verschiedene Weisen insofern erwiesen hat, dass du nicht verantwortlich bist, bist du verantwortlich dafür, wer du jetzt bist. Einerlei wie begünstigt oder nicht begünstigt du durch die Welt und glückliche Umstände warst, du bist verantwortlich. Du bist aus der Vergangenheit heraus gelangt, oder du bist es nicht. Sofern du es nicht magst, wie du in der Welt wirkst, ist es an dir, auf eine andere Weise tätig zu sein.

Egal welche Faktoren, sie können geändert werden. Du vermagst sie umzugestalten. Ich habe früher die Rede darauf gebracht, dass du dein eigener Prinz bist, der zur Hilfe kommt. Oder du bist der Schurke, der dich zu deinem eigenen Entsetzen durcheinander quirlt.

Wir sprechen nicht vom Vorwürfe Machen. Für übel Nehmen ist immer etwas aus der Vergangenheit. Wir reden über Verantwortlichkeit, und Verantwortung ist stets jetzt. Was du auch gerne geändert wissen möchtest, du kannst es jetzt ändern. Gelegentlich wird mit einem Fingerschnippen, öfters durch einen Bescheid, den du erteilst, durch eine Vision, die du dir zuteil werden lässt, wird durch eine neue Straße, die du nimmst, durch eine neue Manier, wie du dastehst, wie du schaust, wie du dir etwas zuziehst, ein Wandel erzielt.

Es gibt Dinge, die es wert sind, geändert zu werden. Falls du mit dir nicht glücklich bist, so wie du derzeit bist, oder nicht mit deinem Leben glücklich bist, wie es zurzeit ist, und Ich glaube, das gilt für den Großteil der Bevölkerung, dann erschaffe Glücklichsein. Glücklichsein, wie alles andere, hat nicht ein zufälliger Umstand zu sein. Entscheide dich, dass dein Los Glücklichsein ist, und bringe Glück ins Spiel.

HEAVEN # 3762 – 14.3.2011 – You Have Infinite Choices

IHR HABT UNENDLICHE WAHLMÖGLICHKEITEN

Wenn du Mich fragst, was Ich denke, lautet Meine Antwort: „Ich denke an dich.“

Wenn du Mich fragst, was Ich tue, lautet Meine Antwort: „Was Ich tue? Ich tue nichts. Ich BIN, und das meint, Ich LIEBE. Ich bin hier. Das ist es, was Ich tue. Ich sitze still und, eben durch Mein Seien, wird alles erschaffen.“

Der Anbeginn jedweder Schöpfung liegt in diesem Moment. Es gibt keinen anderen Augenblick. Es ist nicht einfach, dem Weltverstand die Existenz des Jetzt, was einzig und allein ist, zu übermitteln. Und doch, es gibt keinen Zug zur Vergangenheit. Es gibt keinen Zug zum Künftigen. Es gibt keine Reihung von Existenz. Existenz ist da. Es gibt keine Linie, die ausfindig gemacht werden kann. Es gibt keine Linien. Da ist Liebe. Wir können sagen, da ist eine Union der Liebe, und demnach hat sich Liebe zusammengeschart, und gleichwohl war Liebe niemals unverbunden.

Zeit ist eine vorübergehende Grille. Raum ebenfalls.

Das Leben ist ein Kindermärchenbuch mit prächtigen Illustrationen. Da gibt es die guten Kinder, und, der Geschichte halber, tauchen Ungeheuer auf. Da sind die Unschuldigen, und da gibt es die bösartigen Hexen. Die Hexe spielen kann Spaß machen. Wenn du die Rolle der Hexe spielst, kannst du dich wirklich ins Zeug legen. In der Hexenrolle liegt einige Faszination. Sie schafft Veranlassungen herbei, die dem Spiel des Prinzen oder der Prinzessin auf den ersten Blick nicht eingeräumt zu werden scheinen. Der Schurke, danach sieht es aus, ist imstande, eine größere Bandbreite auszuspielen.

Der Prinz und die Prinzessin sind voll entfaltet. Die Varianten des Verräters sind nicht ohne Weiteres voll entwickelt. Es gibt ein Nur so und so weit, wie weit der Prinz oder die Prinzessin gehen kann, bevor du ihn oder sie abweist und wegschickst. Deinem Geist mutet demgegenüber der Verräter schrankenlos an.

Dessen unbenommen, es handelt sich insgesamt um ein Experiment. Nichts davon ist real. Das einzige Reale ist die Liebe in Unseren Herzen. Selbst der Schurke liebt es, den Bösewicht zu spielen, oder womöglich nicht. Womöglich ist der schlimme Kerl keineswegs der Bösewicht. Vielleicht hat er Gewissensbisse.

Ein wirklicher Prinz oder eine wirkliche Prinzessin hat die ganze Zeit gut zu sein, so sagt man.

Also, denke bitte nicht, dass es langweilig sei, im Leben der Prinz oder die Prinzessin zu sein. In der Theorie sind dir einfach nicht alle Möglichkeiten klar. In Wirklichkeit sind die Gelegenheiten unendlich, nicht anders wie du unendlich bist.

Du kannst die Prinzessin sein, die als Obdachlose verkleidet ist, oder ein Prinz, der als Polizist, oder ein Agent der Antidrogen-Behörde, der als Bösewicht verkleidet ist.

So wie der Schurke womöglich einen Bösewicht verkörpert, so kann es sein, dass die Erscheinlichkeit des Prinzen und der Prinzessin ihn oder sie unrichtig ausweist.

Und dann gibt es da die Meinung, jemand, der deinem Herzen wehgetan hat, sei womöglich einem Anderen ein Engel.

An jedem einzelnen Tag deines Lebens hast du eine Wahl, was du sein wirst.

Ich trage euch an, Prinz oder Prinzessin zu sein. Denkt nicht, das mache euch zu einem Weichei. Das macht euch zu einem Helden. Ihr werdet wohl nicht in die Schlagzeilen gelangen, es nichtsdestotrotz zu einem Helden bringen.

Jeden Tag werden dir Wahlmöglichkeiten gegeben. Selbst in den winzigsten Augenblicken ist dir eine Wahl gegeben. In jedem Moment ist dir eine Wahl zugereicht. Du hast die Wahl, zu lächeln oder die Stirn zu runzeln. Du hast die Wahl, nach vorne zu springen oder im Früheren zu verbleiben.

In jedem Augenblick hast du die Wahl, das zu sein, wie viel von einem Prinzen oder einer Prinzessin du auf dem Weg bist zu sein. Du hast eine Wahl, Andere teilhaben oder nicht teilhaben zu lassen. Du hast eine Wahl, dein Herz zu geben oder es zu stehlen. Du hast die Wahl, zu segnen oder nicht zu segnen. Du hast die Wahl, das Leben glänzend zu polieren oder es einzutrüben. Du hast unendliche Wahlen, Geliebte, Geliebter.

Trage keine Verkleidungen. Wisse, Wer du bist. Alle Schurken treten in Vermummungen auf. Sie sind vor sich selbst vermummt.

HEAVEN # 3763 – 15.3.2011 – Something You Have Never Done Before

ETWAS WAS DU ZUVOR NIE GETAN HAST

Prachtvoll ist die Gelegenheit, die du in der Welt hast. Du schlängelst dich durch die Welt. Du bist dir nicht sicher, was du finden oder welchen Weg du gehen wirst. Du bist der Auffinder deines Pfads, und du bist der Vollender von ihm. Du tust dies, indem du einen Fuß nach dem anderen setzt. Du hast eine Vielfalt an Gelegenheiten, aus dem, worauf du herumtaumelst, etwas Bedeutsames zu machen. Selbst ein Kieselstein kann ein Fundstück sein. Alles kann ein Fund sein. Du setzt den Wert bei auch allem, was du auffindest, fest. Lies den Kieselstein auf. Kehre ihn in Gold.

Gehe an Gelegenheiten nicht vorüber. Sei passend. Wandle mittels deiner Anwesenheit alles in eine goldene Gelegenheit um. Entscheide, welche Art Anlass dir zugereicht wurde. Es ist an dir, zu entscheiden, dass er glücksbringend oder dass er tragisch ist. Ich beschwöre euch, ihn für glücklich zu befinden. Gestaltet all euer Erleben in Gold um.

Ein Glücksfall klopft unaufhörlich an deiner Tür. Ein Glücksfall kommt öfters vermummt. Es ist an dir, ihm die Maske abzunehmen und ihn den Blicken gegenüber offenzulegen als das, was er ist. Du kannst sogar Schlacke in Gold kehren.

Dir sind unbeschreibliche Gelegenheiten gegeben. Dir sind rechts wie links Gelegenheiten gegeben. Vielleicht hast du geschaut, das Leben zu umgehen, statt es zu leben. Du hast mehr zu erwünschen, als aus dem Leben unbeschadet herauszukommen. Das muss nicht deine Zielsetzung sein. Lasse deine Zielsetzung etwas Großartiges sein.

Es ist nicht so, dass du der Welt ein Instandsetzer sein sollst, obschon dir es natürlich angelegen ist, Herzen zu heilen. Während du die Welt durchmisst, rufe ein Empfinden von Amen hervor. Während du die Welt durchmisst, lasse Jene, die an dir vorübergehen, sagen: „Amen. Er ist gekommen.“

Finde Pracht und weise dich all jenen, die auf der Suche nach Lohnenswertem sind, als jene Pracht aus. Sei in dem Sinne ein Opportunist, dass du mit dem Verkehr hast, was wertvoll ist. Finde das Lohnenswerte. Mache etwas Gutes aus was immer passiert. Du kannst das. Du hast das zu tun. Es liegt dir an, das zu tun. Erfinde etwas.

Äpfel fallen von Bäumen. Ideen fallen von dir herunter. Sei ein Schöpfer von Wundern zum Beschauen. Aus heruntergefallenen Äpfeln kann man Apfelmost machen. Aus allem kann etwas gemacht werden. Was hast du übersehen?

Friede sei mit dir. Im Frieden, da wirst du sehen, was du zuvor womöglich nicht erblickt hast. Gruppiere, was vor dir ist. Habe ein Verlangen nach ihm.

Sei ein Schatzjäger. Sei ein Alchemist. Sei Mein Geliebter, Meine Geliebte, die auf Mein Geheiß hin auf der Erde wandelt. Was möchtest du jetzt finden?

Was wäre, falls du nicht für dich hier auf der Erde wärst? Was wäre, falls du um Anderer willen auf der Erde wärst? Was wäre, falls du um Meinetwillen auf der Erde wärst? Was könntest du jetzt tun? Was könnte sich ändern? Was könntest du ändern? Was könnte den ersten Unterschied ausmachen, den du erbringen möchtest? Welche Straße würdest du hinunterlaufen? Was würdest du finden? Was würdest du finden mögen? Finde es. Deine Vision wird dich in die Lage versetzen, das zu finden, worauf du aus bist.

Schlage der Welt, in der du lebst, zu Buche. Alles, was du zu tun hast, ist aus einer umfassenderen Perspektive her sehen. Vielleicht hast du aus dem Loch herauszukommen, in dem du warst, nicht für dich, sondern um Anderer willen. Vielleicht wagst du dich hervor, die Höhen zu erklimmen, sodass sich Andere ebenfalls herauswagen mögen. Womöglich setzt du Wetten auf dich und womöglich wettest du auf Andere. Womöglich bist du ein Buchmacher, der auf Liebe wettet, der beträchtliche Chancen auf Liebe setzt und redlich gewinnt. Die Chancen stehen zu deinen Gunsten. Mache es, dass die guten Chancen Wirklichkeit werden.

Die guten Chancen lauten, dass du in der Welt bist, um etwas Wundervolles, etwas Befreiendes, vielleicht etwas, was du nie zuvor getan hast, zu tun.

HEAVEN # 3764 – 16.3.2011 – You, the Human Being

DU, DAS MENSCHENSEINSWESEN

Ihr seid durch euer Menschsein derart abgelenkt, dass ihr über eure Göttlichkeit achtlos hinweggeht. Ich möchte lieber Heiligkeit sagen als Göttlichkeit, doch danach gerieten eure Augen glasig. Nicht anders – es wäre euch ebenso unglaublich, dass ihr überall in euch einen Tintenklecks an Heiligkeit aufweist. „Heiligkeit, um Gottes willen“, würde euer Geist sagen, „möchtest du mich auf den Arm nehmen?“ An das Wort Spiritualität konntest du zu einem gewissen Grad glauben. Du konntest glauben, dass du einen Tintenklecks von ihr hast. Du hast Spuren deiner Spiritualität erblickt, aber um Himmels willen, nein, nicht deine Heiligkeit. Dein Menschsein tanzt in einem solch unheiligen Ausmaß auf dem Bildschirm deines Lebens, dass es die Vorherrschaft über – – alles – – einnimmt.

Dein Leben ist wie ein schön gemachtes Bett mit einer farbenprächtigen Bettdecke aus üppigen Materialien, überall mit Quasten und Rüschen, um deine Augen zu erhaschen. Wessen Augen gelangen zu der fabelhaften Matratze unter dem Bettüberwurf, die ja letztlich euch alle im Laufe der Nacht, die ihr dort unter den Decken verbringt, trägt?  Die unterliegende Basis dessen, worauf ihr liegt, bleibt unbemerkt und zumeist unerörtert, oder es wird nicht einmal an sie gedacht.

Du vertändelst dich auf dem Bettüberwurf. Er ist reichhaltig und vertrackt mit derart vielen, einen in Anspruch nehmenden Möglichkeiten. Die unterliegende Basis ist der starke stille Typ. Falls dein Leben ein Film aus dem alten Westen wäre, so wäre die spirituelle Basis der Sheriff, der wenig, außer „Jawoll“, sagt.

Du weißt, Heiligkeit ist zugegen, sobald du zum Himmel hochschaust. Du weißt, Heiligkeit ist in der Sonne, in den Bäumen, in den Blättern. Du weißt, es liegt Heiligkeit in einem neugeborenen Säugling, in einer Blume. Du weißt, hier ist Anmut. Du weißt, da ist wohltuender Segen. Du hast ihn gespürt. Du hast ihn gegeben.

Du warst sogar ein Segen. Sei nicht so rasch und sage nicht: „Nein, das war ich nicht.“ Du warst eine Wohltat, und du bist gesegnet worden, und, wirst du dich jetzt rüsten und darauf einstellen, mehr von der Gesegnetheit in dir anzuerkennen, in denjenigen um dich herum, in deinen Freunden, in deinen Geschäftsbekannten, und in den Menschen, denen du noch nicht begegnet bist?

Weißt du nicht, dass dein Tanz im Leben eine Virginia Reel ist, und dass sich alle auf eine vorgezeichnete spirituelle Weise begegnen? Es gibt, Geliebte, kein klammheimlich. Es gibt: bestimmt sein. Bei dem richtigen Ton begegnest du deinem Partner auf der Tanzfläche, selbst dann wenn er nur für eine einzige Drehung dein Partner ist. Bei einem Jeden, der auf dich zu kommt oder auf den du zugehst – daran ist nichts Zufälliges. Selbst ein Unfall ist nichts Zufälliges.

Das Feuer, das in deinem Herzen und in deiner Seele brennt, arrangiert die Dinge, arrangiert alles. Auch dann, wenn ihr zu spät dran seid, Geliebte, seid ihr rechtzeitig.

Ich benutzte die Wörter bestimmt sein. Das meint nicht, dass du dich zurücklehnen und in deine Hängematte legen sollest. Was bestimmt ist, bestimmst du zu jedem Zeitpunkt. Dein Geschick ist nicht in Stein gemeißelt. Du, das Menschenseinswesen, die Kombination aus Menschenseinswesen und heiligem Wesen, die du bist, du ordnest deine Bestimmung in jedem Augenblick an. Du bist der Bestimmer deines eigenen Lebens und infolgedessen deines eigenen Geschicks. Du hast bestimmt, dass du gerne ein Engel sein möchtest, der auf der Erde wandelt, vermummt in das, was du als ein schieres Menschenseinswesen bezeichnen könntest. Es gibt nichts Schieres daran, ein Menschenseinswesen zu sein, außer du meinst es so, dass du ein schieres Wunder bist.

Eine jede Sekunde auf dieser bekundeten Reise, auf der du dich befindest, ist ein prächtiges Wunder. Du bist der Wunder-Macher. Niemals je zuvor gab es ein Menschenseinswesen wie dich, noch auch wird es dieses jemals wieder geben. Wie voller Wunder ist das? Zur selben Zeit, wie du dich als eine unter einer unendlichen Anzahl von Möglichkeiten ausweist, warst du angelegt, zu sein. Du warst angelegt, auf der Erde zu wandeln, dabei Blumen anzupflanzen, Kieselsteine voller Schönheit und Licht dazulassen. Deine Besonderheit ist deine Heiligkeit, die du als hauchdünn und fadenscheinig erachtest, währenddessen sie sich, ganz fraglos, als die verlässliche und stabile Ausfertigung von dir ausweist.

HEAVEN # 3765 – 17.3.2011 – At a Picnic with God

BEI EINEM PICKNICK MIT GOTT

Lasst Uns heute ein Picknick machen. Ich habe es vorbereitet. Ich habe eine Decke namens Erde ausgebreitet, und Ich stellte allerhand wundervolle Dinge auf diese Decke, und habe dich eingeladen zu kommen. Du hast zu Unserem Picknick nichts mitzubringen, außer dich selbst und deine Bereitwilligkeit. Unter Geneigtheit, da wirst du alles kosten, an ihm nippen, das eine oder andere wieder zurücklegen, mehr von dem einen als von dem anderen essen, und du wirst unentwegt entlang der Reihe mit wunderbaren Speisen, die Ich für dich vorbereitete, vorrücken.

Falls es bei Unserem Picknick Ameisen gibt, nun gut, dann gibt es sie. Wir sind gemeinsam auf einem Picknick. Lasse die Ameisen sein. Sie wollten auch kommen.

Falls eine Speise alle ist, wird es für dich etwas Weiteres zum Kosten geben. Wenn du in der Runde herum bist, kann ein weiteres Tablett deiner Lieblingsköstlichkeit vor dir platziert sein. Mittlerweile fährst du mit dem Probieren fort. Etliche Speisen überrumpeln dich mit ihrer Köstlichkeit. Andere sind dir vielleicht derart vertraut, dass du ihre Schmackhaftigkeit übersiehst. Und etliche Speisen legst du hastig wieder hin.

Sei dir die ganze Zeit über gewahr, dass du dich bei einem Picknick befindest, das Ich dir anrichtete.

Du kommst als Mein Gast. Du bringst dich selbst. Es mag sein, du hast für das Picknick ebenfalls eine Köstlichkeit zubereitet. Vielleicht ist es der Hit. Dessen ungeachtet, das Beste, was du zu Unserem Picknick mitbringst, bist du selbst, ist dein gerüstetes Selbst, begierig zu kosten und begierig, jeden Bissen zu genießen.

Wer sollte zu dem Picknick, das Ich anbiete, kommen und griesgrämig sein mögen? Wer sollte sich von Unserem Picknick wegdrehen mögen? Wer würde gerne zu Mir sagen: „Tut mir leid, Gott, ich mag diese Mahlzeiten nicht. Ich möchte gerne nachhause gehen und eingeschnappt sein.“?

Wer wäre nicht freundlich aufgelegt und nähme das Picknick nicht in diesem Augenblick, wie es ist? Jeder weiß, dass sich das Leben in der Welt jeden Augenblick ändert. Denke an die guten Speisen, die weiter oben in der Reihe auf dich warten. Denke an die Decke, auf der zu sitzen ein Privileg für dich darstellt. Denke an die Freude, die du zur Folge haben kannst.

Was wäre, falls Ich jeden Tag für dich ein Picknick machte? Das wäre etwas, für das Dank zu sagen wäre. Sofern es heute beim Picknick regnete, wird morgen die Sonne scheinen. Und, muss Regen Unser Picknick verhunzen? Denke daran, du befindest dich mit Mir bei einem Picknick auf dieser vielfältig strukturierten Decke, wo Wir gemeinsam sitzen und das Brot brechen. Wir sind zusammen bei einem Picknick, und bitte schön, hier sind Wir. Was kann Unser Picknick verderben, außer eine Haltung?

Haltungen können sich ändern.

Seid Kinder auf einem Picknick, die sich an ihm freuen, ungeachtet des Regens, des Matsches und der Ameisen. In aller Lebendigkeit mögest du dich entscheiden, dich zu freuen. Lebenssprühend mögest du dich gerne an der Idee des Picknicks erfreuen, und du mögest das Gegebene genießen. Verregnet oder nicht, du warst zu einem Picknick, was Ich für dich vorbereitete, eingeladen. Ich gehe davon aus, dir war es ein Muss zu kommen. Immerhin befindest du dich hier bei dem Picknick, selbst wenn du nicht weißt, wie du hierhergekommen bist. Und doch hast du die Wahl. Du hast die Wahl, mit Huld und Anmut anwesend zu sein. Wirklich und wahrhaftig, eine andere Wahl hast du nicht.

Eher sollte Ich sagen, du hast andere Wahlmöglichkeiten ausprobiert, und fandst sie allesamt mit Mängeln versehen. Schlicht dort auftauchen hat nicht gut geklappt. Unwillig dort erscheinen klappt überhaupt nicht. Gereiztheit kann ein Picknick mehr verhunzen als Regen und Ameisen. Vielleicht ist das Beste, was du bei einem Picknick tun kannst, Mir beim Bedienen behilflich sein. Vielleicht möchtest du die Tabletts herumreichen und Meine Rücklagen anbieten. Vielleicht kannst du mehr als Nahrungsmittel anbieten. Vielleicht kannst du Freude zu leben und Freude zu lieben darbieten, egal was dir und wer dir auch überreicht wird. Gleich was du in deinem Leben findest, vielleicht kannst du einem Anderen ein liebenswürdiges Zwischenprogramm zureichen. Vielleicht kann das Picknick sein, wie es ist, und du hast schier deine Stimmung und Melodie zu ändern.

HEAVEN # 3766 – 18.3.2011 – The Voice of Love

DIE STIMME DER LIEBE

Ich spreche ausschließlich aus dem Grund Meines Herzens heraus zu euch. Für Mich gibt es keinen anderen Ort, um von dorther zu sprechen. Ich habe Eine Stimme. So ist es. Ich habe die Stimme der Liebe. Ich bin kein Gott des Donners und des Blitzes. Ich bin ein Gott der Liebe.

Ich weiß, dass du manchmal das Gefühl hast, Ich täte entsetzliche Dinge, dass Ich Überschwemmungen, Chaos, Tod und alldas verursachte.

Es war einmal, da gab es einen Nordischen Donnergott. Was für ein Trara, doch alles, was er tat, war seine Möbel auf dem Dachboden neu zurechtrücken. Das war der ganze Lärm und das Blitzen. Ein schlichter Gott machte Platz zum Gehen.

Ein Gott der Liebe liebt, indes bleibt es Ihm nicht immer unbenommen, dich zu einem T zusammen zu stellen. Du hast den freien Willen. Mir, der Ich den freiesten Willen im Himmel und auf der Erde habe, bleibt es nicht zu jedem Zeitpunkt unbenommen, das ganze Ballspiel abzuändern. Es ist nicht genau so, dass Ich mit der Vergangenheit einhergehe, doch trage Ich dafür Sorge, das ureigene Fundament der wackligen Erde, auf der ihr steht, zu bewahren. Es gibt Dinge in Bewegung, die besser in Bewegung gelassen bleiben. Für euch ist der Tod des Körpers selbstverständlich entsetzlich. Ich sehe nicht so, wie ihr das tut. Ich vollziehe es nach, wie ihr seht. Genau genommen schüttle Ich sie weder ab, noch befolge Ich eure Sicht. Sofern Ich eurer Sicht folgte, erkenntet ihr nicht, was der Welt geschieht. Ihr erkenntet nicht, was für ein Mischmasch aus ihr gemacht wird. Ich bestärke euch darin, aus Meinem weiteren Gesichtspunkt her zu sehen, sodann werden sich eure Augen ausweiten, und alles wird klar werden, weil ihr besser seht.

Ich bin ein Gott der Liebe.

Ich nehme an, ihr könntet sagen, dass Ich – es war einmal, vor langer, langer Zeit – Vorschriften machte. Es ist Liebe, die Ich an Vorschriften gab. Meine Liebe ist weit-sehend. Ich möchte nicht einen einzigen Ziegelstein von ihr wegnehmen.

Selbst darin, was ihr als die schlimmste Tragödie betrachten werdet, gibt es eine andere Sicht, oder mehr, von dem her es zu sehen ist. Ein Kind hat seinen Spielzeuglastwagen verloren, und schreit sich das Herz heraus. Der Lastwagen ist weg. Es schreit und schreit. Es wird den Verlust des Lastwagens überleben. Meint ihr nicht auch, es wird das überleben?

Was euch auch in der veränderbaren Welt heimsucht, es reicht euch Beschleunigung zu. Was auch geschieht, es ist ein Hinaufsteigen. Womöglich magst du es nicht. Dessen ungeachtet bist du in die Höhe getrieben worden. Niemand mag es, bei einem Test durchzufallen. Indes kann doch ebendiese Begebenheit ein Segen sein. Du hast von der Ausdrucksweise gehört: Segen in Vermummung. Alles, was du als Einbuße erlebst, ist eine Segnung. Du siehst noch nicht Wie.

Die gesamte Welt wurde dir mit Liebe dargeboten. Selbstverständlich ist sie insgesamt ein Segen. Und sofern du die Gesegnetheit nicht sehen kannst, dann wisse, es handelt sich um einen Segen in Verkleidung. Sofern alles ein Segen und der segnende Part dir unbekannt ist, dann muss es sich in der Tat um einen Segen in Verkleidung handeln. Du weißt nicht Wie oder Weswegen. Du erkennst nicht, wie ein tiefer Verlust ein Segen sein kann. Wie kann ein gebrochenes Herz eine Wohltat sein? Selbst unten auf der menschlichen Straße, wirst du womöglich anfangen zu sehen.

Ganze Bücher sind darüber geschrieben worden, wie es sein kann, dass tragische Ereignisse gute Menschen erfassen. Begebenheiten sind keine Strafe. Lasst Mich sagen, dass es, der Auswirkung, die Ereignisse auf euch haben, zum Trotz, einerlei wie sehr sie euer Herz zerreißen, etwas mehr gibt, was ansteht in den Blick genommen zu werden. Die Welt spricht von Tragik. Ich nicht. Selbst darin, was ihr als Tragödie erblickt, existiert Tragödie nicht. Ihr seht Mich nicht weinen. Falls es sich um einen Verlust handeln würde, wie ihr es seht, wäre Ich in der Folge ein Gott, der am Weinen ist, unterdessen Ich ja ein heilsamer Gott der Liebe bin. Für Mich ist lieben besser. Ich bitte euch, nicht zu leiden. Leiden ist eine Bedrängnis, die ihr auf die Spitze gewisser Begebenheiten setzt. Ihr müsst das nicht.

HEAVEN # 3767 – 19.3.2011 – What You Seek More Than Answers

WORAUF DU MEHR AUS BIST ALS AUF ANTWORTEN

In der Welt hält sich beharrlich die Auffassung, dass ihr zu verstehen habt. In Anläufen begriffen, zu begreifen, strengt ihr euch vergeblich an. Ihr nehmt euch mit dem Fragestellen unnötige Zeit vor. Sucht weiteres Wissen von der Art, was euch von Vorteil ist. Es mag eine Ursache geben. Gleichzeitig ist es so, dass ihr nicht die Arbeitsweise eines Motors zu verstehen habt, um Auto zu fahren.

Wo habt ihr die Vorstellung herbekommen, ihr hättet alles zu verstehen? Zu versuchen, sich aus allem einen Reim zu machen, ergibt überhaupt keinen Sinn. Dann wird das Streben, zu verstehen, zu einem Stolperstein.

Stimmt es nicht, dass ihr gerne alles verstehen möchtet? Ob es sich um etwas Großes oder Kleines handelt, egal, ihr lechzt danach zu verstehen. „Wieso habe ich dieses Fleckchen auf meiner Nase? Weswegen hat mich meine Freundin verlassen? Wie konnte sie das tun? Warum kam heute die Sonne nicht heraus? Wie hat sich das Leben entwickelt? Und was tue ich hier? Worum geht es dabei insgesamt?“

Manchmal stellst du zu viele Fragen, und du belässt dich in der Schwebe.

Ihr braucht im Grunde nicht derart viele Fragen. Noch auch braucht ihr Antworten.

Was wäre, falls ihr alle Antworten hättet, was dann? Wie schlüge das in Wirklichkeit zu Buche? Es liegt eine Tugend darin, die Karte zu nehmen, die einem zugeteilt ist, und die Hand nach der nächsten auszustrecken. Ihr braucht nicht auf eine lange Zeit hinausgeschobene Antwort zu warten.

Kinder geben eine kurze Antwort auf Warum. Sie sagen Deswegen. Weil es so ist. Es ist genaugenommen nicht gescheit und verständig, durch das, was ist, wettgemacht oder aufgebracht zu sein. Wieso bist du unverheiratet? Weil du es bist. Wieso hast du geheiratet? Weil du es tatst.

Wieso fragst du Wieso?

Das Leben ist kein Ringkämpfer, der schlicht niedergehalten werden kann.

Das Leben fließt. Das ist eure Antwort. Das Leben fließt.

Im Grunde sucht ihr mehr Mich als Antworten. Ihr sucht Liebe, und Ich habe sie, und Ich gebe sie euch. Was ist Liebe wert? Eine Menge. Alles. Und was ist eine Antwort wert? Gar nicht viel. In Wirklichkeit nichts. Oh, darum geht es also beim Warum. Eine Antwort bringt dich zu einem raschen Halt. Lässt sich die Antwort auf die nächste Frage in Bezug setzen? Möglicherweise nicht. Und ihr beginnt ein weiteres Mal mit dem Fragen. Bisweilen denke Ich, ihr befindet euch in einem Zustand unaufhörlichen Fragens. Genug mit den Fragen. Fangt mit dem Leben an. Theorien sind Dutzendware. Das Leben ist jetzt. Es ist nicht nötig, über das Leben so viel nachzusinnen. Es ist ein strömender Fluss. Warum fließt der Fluss? Weil er fließt.

Und ihr fragt auch: „Hat der Fluss ein Ende?“

Ihr könnt meinen, er habe ein Ende, die Antwort lautet allerdings Nein. Es gibt kein Ende, ebenso wie euch kein Ende zueigen ist. Ihr seid Meine Schöpfung Für Immer und Ewig.

Dann fragst du: „Wieso bin ich für immer und ewig?“

Die Antworten heißen: „Weil Ich dich so gemacht habe. Weil du nicht zeitweilig bist. Weil du ein Part und ein Paket von Mir bist. Weil es eben so ist.“

„Aber warum, aber warum?“, fragst du ein ums andere Mal, und der nicht endende Zyklus von Fragen beginnt abermals.

Es gibt eine einzige Antwort, die gültig ist, und sie heißt Liebe. Aufgrund von Liebe bist du. Aufgrund von Liebe bist du ewig. Weil Liebe ewig ist. Weil es einen Gott gibt, weil du Mein bist, weil Ich es keineswegs anders haben wollte, bist du unersetzlich. Du bist mit Mir Eins.

Bejahe lieber, als in Frage zu stellen. Bejahe und rücke vor. Bejahe und schreite aus dem Treibsand der Fragen hervor, die dich aufblähen und wieder ausspucken.

Vergiss eine Weile Fragen. Vergiss eine Weile Antworten. Brich dir im Leben Bahn, und gehe unentwegt weiter. Du hast keine Fragen, und du hast keine Antworten zu haben. Mache das Leben, was du hast, in das, was du dir wünschst. Das wird dich beschäftigt halten.

HEAVEN # 3768 – 20.3.2011 – The Sunlight Is So Bright

DAS SONNENLICHT IST SO HELL

Es kommt im Leben eine Zeit, wann du all das, was du bist, und all das, wozu du imstande bist, anerkennend bestätigst. Zur selben Zeit, wie du dich in die Höhe schwingst, berühren deine Füße den Boden, und du siehst, wie du nicht mehr länger an der Wichtigkeit festhältst, wie du es einstmals tatst. Du bist stärker als eh und je, und dennoch existierst du nicht. Du bist eine Chiffre. Du weißt nicht, wo du bist oder gar dass du bist. Im Laufe der Betätigung, dich selbst zu entdecken, kommst du dahinter, dass du dich aus dem Staub gemacht hast. Du bist irgendwohin weggeflogen, du weißt nicht wohin. Du hast niemals existiert. Du hast dich geirrt. Du hast bloß gedacht, du existierest.

Die Erkenntnis, dass du nicht bist, kann verdutzend sein. Du dachtest, du seist auf dem Wege, erhöht zu werden, und du findest, dass du verschwunden bist. Diese große Erleuchtung war ein Weltrealitäts-Test. Wieso, du bist überhaupt nicht. Von dir ist nichts über. Du bist dir selbst unsichtbar. Du kannst dich nirgendwo verorten.

Sodann muss es so sein, dass du überall bist. Wie kannst du überall und gleichzeitig nirgendwo sein? Wie kannst du zur selben Zeit nichts und alles sein?

Das Sonnenlicht ist derart hell, dass du nicht zu sehen bist. Die Sonne ist in deinen Augen. Du bist mehr, als du jemals dachtest, zu sein, und dennoch bist du überhaupt nichts.

War die Idee von Erleuchtung ein Schwindel, der an dir verübt wurde?

Warst du die ganze Zeit über nichts?

Du kannst dich nicht finden. Du möchtest gerne zu den Sternen hochschauen und dich selbst sehen, und doch siehst du dich in den Sternen nicht. Du begrüßt die Sterne, hingegen wo und was bist du?

Warst du immer? Hast du immer existiert? Alles, was du dachtest, du seist es – war es ein unrichtiges Bild? Wurden dir Streiche gespielt? Hast du dir Streiche gespielt?

Wenn du Photoalben durchblätterst, fragst du dich, wer diese Person ist, die scheint, derart voll von sich selbst zu sein. Es war einmal – es ist derjenige, der du dachtest, du seist es. Ein Körper umgeben von anderen Körpern.

Eine entsetzliche Sache ist passiert. Du kannst dich nicht sehen. Du beläufst dich auf nichts. Du kannst ebenfalls keinen Anderen sehen. Du bist von der Sonne geblendet, oder ist es so, dass du geblendet warst, bevor du dachtest, du könnest sehen? Hast du ferngesehen? Einst warst du ein TV-Star, und jetzt ist das Du, das Du, an das du geglaubt hast, genau vor deinen ureigenen Augen verschwunden.

Du siehst deine Hände, wie sie abwesend tippen, jedoch wessen Hände tippen da hinweg? Was tun die Hände hier, wie sie sich da bewegen, wie sie hin und her pendeln, mit der Tastatur in eine Beziehung tretend? Sie sind ebenso viel Du, wie die Tastatur Du ist. Alles ist entschwunden. Die gesamte Welt ist entschwunden, als du es tatst. Wird sie jemals wieder aufgefunden werden? Wirst du sie jemals wieder finden?

Du wartest auf etwas, dass es in Erscheinung tritt.

So wie es derzeit darum steht, kannst du nicht einmal Mich sehen, Mich spüren. Du spürst eine Leere. Du spürst womöglich gar, dass du in der Tinte stehen gelassen worden seist.

Diese über lange Zeit ausposaunte Erleuchtung bedarf es, sich an sie zu gewöhnen. Natürlich braucht sie das. Die ganze Welt fließt mit dir auf ihr weg. Du bist unortbar. Nichts ist verortbar, und wo bist du oder sonstwer, um überhaupt die Welt oder irgendwas zu lokalisieren?

Du fühlst dich, wie sich Rip Van Winkle gefühlt haben muss. Du gingst zu Bett. Du denkst, es sei der nächste Morgen, an dem du dich wach machst, und gleichwohl entdeckst du, dass es – in irdischer Zeit – Jahre und Jahre gewesen sind. In deinem Falle waren es Äonen.

Du hast davon gehört, um dich zu finden, habest du dich zu verlieren. Dir ist es, als hättest du dich verloren, und doch, du befindest dich nirgendwo, um gefunden zu werden.

Du fragst dich: „Wo bin ich? Kann man mich finden? Oder bin ich für immer verschollen? Falls ich in Gottes Umarmung weile, wann werde ich die Wärme Seiner Umarmung spüren? Bin ich fernerhin dazu imstande?“

Es sieht danach aus, dass du für immer verschollen gegangen bist, und dass du niemals mehr gefunden werden wirst. Warum hast du irgendwo gefunden zu werden, unterdessen du BIST?

HEAVEN # 3769 – 21.3.2011 – What Possession Is There in Heaven

WAS GIBT ES IM HIMMEL AN BESITZ

Steht es dir an, die Welt widerzuspiegeln, oder ist es an der Welt, dich zu reflektieren?

Beides.

Bringen deine Küchenschränke den Zustand der Welt zutage?

Ordentlichkeit ist bei Weitem nicht alles, indes ist Ordentlichkeit etwas. Sie könnte für dich eine Stelle sein, um den Anfang zu machen.

Falls du die Weltordnung, wie sie derzeit existiert, überragen möchtest, dann beginne, indem du deine Küchenschränke aufräumst.

Dein Leben ist mit Sicherheit mehr als das Physische, allerdings ist es nichts Falsches, das Physische mit Bequemlichkeit und Einfachheit in Einklang zu bringen. Wo sonst solltest du den Anfang machen mögen? Beginne heute und bringe es heute zuende. Sofern du deine Küchenschränke aufmachst und es fallen Dinge heraus, ist das bei dir seit Langem fällig.

Falls es auf deinen Wegen Dinge gibt, über die du stolpern kannst, dann rücke sie jetzt weg. Räume deinen Weg frei. Mache deinen Weg geschmeidig. Daran ist mehr als eine Metapher.

Beginne mit einer sauberen Schiefertafel.

Putze die Fenster deines Geistes.

Dein Zuhause reflektiert dich, und du reflektierst dein Zuhause.

Erhebe dich von jedweder Eingeklemmtheit der Vergangenheit. Beseitige auf allen Ebenen Hindernisse. Beginne dort, wo du soeben bist.

Keine Beunruhigung hält Mich irgendwie ab. Dich indes beeinträchtigt Überbelegung. Du räusperst deine Kehle frei. Du machst deine Lungen frei. Entrümple auf jeder Ebene physische Anhäufungen. Es gibt keine bessere Zeit als jetzt.

Sofern es Hindernisse gibt, hast du sie dir selbst auferlegt. Dein Leben modelliert sich nach dir.

Lade Freunde ein. Das wird helfen, dass du die Winkel ausräumst.

Insofern als du ein Lichtarbeiter sein möchtest, wird es dir gut zustatten kommen, mit wenig Gepäck und leicht zu reisen. Was tragen Engel mit sich? Sie tragen ihr Licht. Sie tragen ihre Liebe. Engel brauchen nicht einmal Flügel zum Fliegen. Sie fliegen mit Liebe und ohne Zusatzgepäck. Ohne irgendein Gepäck.

Trage Liebe zusammen, und das ist es dann. Das ist die einzige Anhäufung, die sich zu haben gehört, und doch, Liebe wird nicht angehäuft. Sie bewegt sich voran. Sie bleibt nicht still. Sie wird nicht schal. Liebe wird nicht gehortet. Sie wird gegeben. Mache für die Liebe Platz.

Mülle deine eigenen Schränke nicht zu.

Was kommt als erstes? Klarheit oder ein sauberer Weg? Säubere deinen Pfad, und hernach wirst du übersichtlich sein. Es ist erstaunlich, wie gut du sogar in einer Unordnung zurechtkommst. Wieso sie allerdings haben? Es ist nun für dich an der Zeit, alles los zu lassen. Wenn du ordentlich bist, kannst du sogar Ordentlichkeit los lassen. Sie ist schier eine Hintergrundkulisse.

Dies ist keine Lektion in Haushaltsführung. Dies ist eine Lektion im Befreien deiner Seele von Gelichter. Besitztümer können Gesindel sein.

Deine Seele überlebt alles. Mache die Flugpläne deiner Seele ungezwungen. Lasse deine Seele ungehindert abheben. Von jetzt ab gestochen klarer Himmel.

Habe eine Schüssel. Ein Messer. Eine Gabel. Einen Löffel. Fülle die Schüssel mit einer Orange. Iss sie schlicht mit deinen Fingern. Eine Orange ist köstlicher als drei oder vier.

Alles, mit der Ausnahme von Liebe, nicht in Gedämpftheit, sondern im Minimalen. Minimales übermittelt dir beträchtlichen Rücklauf. Entsinne dich des Einsseins in allen Dingen. Der Vergangenheit ein Hauruck. Sie ist niemals. Die Gegenwart ist immer.

Was für einen Besitz gibt es im Himmel? Alleinig Liebe. Friede. Glück. Liebe und mehr Liebe. Liebe, vervielfältigt ins Einssein.

Sättige dich mit Einssein. Ein Herz, ein Geist. Liebe das Einssein. Vermehre das Einssein, und es ist nach wie vor Eins. Es gibt Einen Tag, und der ist Heute. Es gibt ein Du, und das bin Ich. Ich bin überall und nirgendwo zur selben Zeit. Es gibt kein Mich unter Dach und Fach Bringen.

Belasse dich unvernäht.

Lasse dich einen Turm der Liebe sein. Lasse dich Liebe sein, die ungehindert ist, Liebe, die hoch gehalten ist, Liebe über allem. Liebe ist genug. Liebe ist die einzige Menge, die etwas taugt. Lasse Liebe sich selbst Kraft geben und aufrecht erhalten. Lasse Liebe dich aufrecht erhalten. Liebe stützt die Welt, und du bist Part der Welt, ebenso wie du Part von Mir, oder gar die Ganzheit von Mir bist, während Wir gemeinsam fliegen und niemals auseinander sind.

HEAVEN # 3770 – 22.3.2011 – With New Eyes

MIT NEUEN AUGEN 

Wenn du darüber nachdenkst – was ist dies, was ist das? Was ist der Wert eines Stücks Papier mit einem Geldbetrag und deinem Namen darauf? Es ist dir die Ziffer wert, die auf ihm steht, und dennoch ist es bloß ein Stück Papier. Alles und jedes ist dir den Preis wert, den du auf ihm festsetzt. Das betrifft Schecks, Gegenstände, Möbel und Menschen.

Du bist ziemlich gut darin, den Wert von Dingen einzuschätzen. Sobald es sich auf Menschen beläuft, greifst du öfters zu kurz. Wie viele Menschen hast du gänzlich grundlos abgewiesen. Du warfst ihren Vorzug aus einem vermeintlichen Grund beiseite, vielleicht aufgrund des Aussehens des Mantels, den sie anhatten. In deiner Einschätzung hast du Menschen irgendwie abgewertet; falls du durch das hindurch gesehen hättest, was dich da und dort blockierte, hättest du sie unschätzbar finden können.

Kehre dich von niemandem ab, damit du nicht aufgegeben wirst, denn, wenn du jemanden aufgibst, gibst du dich selbst auf.

Es gibt keinen einzigen, der irrelevant ist. Jeder ist relevant. Insofern als dir jemand unterkommt oder als er dir bloß aus deinem Augenwinkel heraus in den Blick gerät, ist er oder sie vor dir erschienen. Ein Jeder kommt aus einem Beweggrund. Du hast den Grund nicht zu kennen. Du hast schlicht dessen Präsenz anzuerkennen. Vielleicht sind sie wie gutes Silber mattiert und stumpf geworden. Du bist angelegt, unter die äußeren Erscheinlichkeiten zu blicken. Deine innere Blindheit ist öfters die äußere Erscheinlichkeit eines Anderen. Du bist der bestimmende Faktor für den vorgeblichen Wert eines Gegenübers oder für die vermeintliche Knappheit an Wert bei ihm.

Manchmal werden ganze Völker aufgrund von Oberflächlichkeiten zu gering eingeschätzt. Bis du eine Person oder eine Nation kennen lernst, fußt deine Unterschätzung auf einer Annahme. Selbstverständlich kannst du jemandem oder einer Nation unter der besagten Prämisse ihren Wert zumessen. Was schätzt du da ein? Den Ruf, das Vermögen? Gutes Aussehen, das Alter, den Zustand der Haut? Auf wie viele Oberflächlichkeiten kannst du verfallen, die über den Lauf deines Lebens und darüber, welche Menschen du in dein Herz hineinnimmst und welche nicht, entscheiden.

Dankenswerterweise verfahrt ihr so mit Hunden nicht. Ihr wisst, ein verschrammter Hund kann ein Prinz sein. Ihr wisst, dass Bedeutsamkeit nicht aus der Anfertigung oder Nicht-Anfertigung des Hundes stammt. Ein Hund hat keine Vortäuschung an sich. Ihr gebt Hunden eine Chance.

Mitunter ist in einem Märchen zu hören, der nächste Mensch, der dir unter die Augen komme, werde in deinem Leben entscheidend sein. Sollte dir das gesagt werden und würdest du das glauben, so würdest du dich tatsächlich nach hierhin und dorthin umschauen. Du würdest wirklich aufpassen. Allerhand wundervolle Dinge könnten diesem Zusammentreffen entkommen. Alles was du zu tun hast, ist deine Augen und deinen Geist offen halten.

Ich sage gerade zu dir, dass der nächste Mensch, der dir unter die Augen kommt, in deinem Leben entscheidend sein wird. Er oder sie wird entscheidend sein beim Öffnen deiner Augen, deines Geistes und Herzens.

Du hast derart viele Anlässe weggeworfen, und jetzt bitte Ich dich, in allem Gleichmut alles in Betracht zu nehmen, was vor dich hin tritt. Gib allem eine gleiche Chance.

Sieh was ist. Sieh nicht im Voraus oder sieh später nicht mit Bedauern.

Selbst falls nicht jeder vor dir zu deinem Entzücken ist, kannst du dennoch Freude daran finden.

Bedenke, dass alle, die dir begegnen, unerwartete Gefälligkeiten haben, die sie dir geben. Erahne Huldvolles und Wohlwollen anstelle von allerhand anderem. Selbst jemand, der dir nicht gefällt, kann dir einen Liebesdienst erweisen. Geliebte, ihr könnt sogar einen Stein umdrehen und dort etwas finden, was von Wert ist. Unerwartetes Vergnügen wartet auf euch. Es rennt hinter euch her.

Es ist besser, euch von gegenwärtigen Erfahrungen leiten zu lassen als von vergangenen.

Es ist besser, jeden als neu zu begrüßen. Gib selbst jemandem, den du über Jahre hinweg jeden Tag gesehen hast, eine Chance, neu zu sein. Es ist an dir, mit neuen Augen zu sehen. Sieh die gesamte Welt mit neuen Augen. Sieh, was geschieht.

HEAVEN # 3771 – 23.3.2011 – Let Desires Spin Around in the Universe

LASST SEHNLICHE WÜNSCHE IM UNIVERSUM IHRE RUNDEN DREHEN

Erstreben gehen in Erfüllung. Mitunter wann du es am wenigsten erwartest. Es existiert ein feiner Abgleich zwischen Erstreben und Einfordern. Erstrebe mit ganzem Herzen, und vertraue sodann, dass das sehnliche Verlangen erfüllt wird. Lasse dein Bestreben so weit los, dass es erfüllt werden kann. Sehnliche Wünsche lieben es, frei zu fliegen.

Der Zeitablauf befindet sich womöglich nicht in Übereinstimmung mit deinem Bestreben. Sehnliche Wünsche werden erfüllt, wann sie erfüllt werden. Bisweilen ist es so, je ungeduldiger du bist, desto mehr meldet sich das Bestreben zu seinem eigenen ihm gut passenden Zeitpunkt. Bestreben ist nicht das gleiche wie Herr im Hause sein.

Du kannst deine Bestreben allzu sehr aufpulvern! Vielleicht wird es ganz gut sein, du gehst mit deinen Bestreben ein wenig zwanglos um. Letztlich ist es so, dein Leben ist nicht von der Erfüllung deiner Bestreben abhängig. Bestimmt sieht es manchmal danach aus, freilich ist das bloß eine Vorstellung, die du hast, eine Idee, die du gerne hast. Vielleicht wirst du es mögen, es sei dringlich, dass ein jedes deiner Bestreben erfüllt wird, und dass es jetzt erfüllt wird. Du magst es, wenn man dir zuhört. Du magst es, ernst genommen zu werden.

Welcher Part von dir möchte gerne ernst genommen werden? Könnte es jenes kleine Polterer-Ego sein? Das Ego mag es nicht, dass man sich an ihm zu schaffen macht oder dass es ins Stocken gerät. Das Ego möchte unverzügliches Einverstandensein, ach du liebe Güte.

Wirf deine Bestreben auf leichte Weise aus, so wie du eine Anglerleine auswerfen würdest, wenn die Sonne scheint und der Tag lang ist. Lasse einfach der Natur ihren Lauf. Besser der Natur, als dem Ego verbunden sein. Das Ego ist ein derart ungeduldiger kleiner Kauz. Es hat die Reife von, lasst uns mal sagen, einem zweijährigen Kind. Etliche Zweijährige sind reifer als dein Ego, möchtest du das zugeben? Es möchte, was es möchte, und es möchte es jetzt. Das Ego wird nicht entgleisen. Sei nicht der Einfaltspinsel des Ego. Es hat nichts zu verlieren, du indes.

Es ist wohlbekannt, dass das Ego ein Big Player ist. Es ist einer jener Kerle am Kartentisch mit allem Geld, der das deine noch hinzu nimmt. Er raucht seine Zigarre und bläst dir den Rauch ins Gesicht. Das Ego nimmt dir eigentlich deinen freien Willen und macht dich zu einem Ego-Diener. Du hast dich dem Ego gegenüber nicht verpflichtet zu fühlen. Es ist wie Zigarrenrauch. Beide gehen letztendlich weg. Wenn du auf das Klopfen des Ego nicht eingehst, wird es sich fruchtbarere Felder suchen, um auf ihnen seine Spiele zu treiben. Das Ego hat am Ende doch seinen Stolz.

Was die sehnlichen Verlangen angeht, wie könnte sich denn jemand das Ego wünschen mögen? Es muss allerdings so sein, dass Viele ein Verlangen nach dem Ego hatten, sonst gäbe es nicht so viel von ihm rundum. Sei zäh gegenüber dem Ego, und nicht gegenüber deinen Bestreben. Lasse es nicht zu deinem Verlangen werden, dass jeder Wunsch deinerseits in dem Augenblick gewährt wird, in dem es dir nach ihm ist. Lasse das Gewähren des sehnlich Erwünschten kommen, wie es möchte. Sei ein verzeihender Bestrebender.

Niemand möchte dazu gebracht werden, etwas zu tun. Du nicht. Habe deine sehnlichen Wünsche und wisse, es gibt keinen Bedarf für dich, sie zu überwachen. Sei froh, sobald sich ein Bestreben erfüllt. Das ist gut genug, um noch mehr Bestreben zu veranlassen, bis zu deiner Tür vorzustoßen. Mache es für deine Verlangen leicht, erfüllt zu werden, indem du sie los lässt. Etliche Dinge können einfach nicht gehetzt werden. Hetzen ist wie Eier, die einem auf den Boden fallen und es nicht in die Bratpfanne schaffen.

Lasse deine Bestreben eine Zeitlang im Universum Runden drehen. Sie werden ihre eigene Richtung finden. Tatsächlich ist es so, deine Bestreben kennen bereits ihren Pfad. Hast du versucht, ihnen zu sagen Wie, Wann und Wo?

Lasse deine Bestreben wie Drachen sein. Wie die Drachen werden sie von der Brise aufgenommen, und wieder zu dir zurückgebracht werden auf Wegen, an die du mit keinem Gedanken gedacht haben magst. Das ist in Ordnung so, oder etwa nicht?

HEAVEN # 3772 – 24.3.2011 – Begin Love Today

HEBE HEUTE MIT LIEBE AN

Die Person, der zu vergeben ist, bist du selbst. Einerlei was du getan hast, es ist getan, und es ist Vergangenheit. Bitte vergib dir deine Vergangenheit. Es bist du selbst, zu dem dein Herz in Gegensatz gesetzt ist. Es bist du selbst, mit dem du ungeduldig bist. Es bist du selbst, der Übertretungen begangen hat, und es bist du selbst, dem du zu verzeihen hast.

Die scheinbaren Ströme von anderen Menschen sind Bildaufnahmen, die von dir gemacht wurden. Das für sich annehmen ist schwer, Ich weiß das. Der einzige Feind in der ganzen Welt bist du. Das ist natürlich allesamt Illusion, denn du bildest dir Feindschaft ein. Du machst dir das aus dem Nichts. Du widersetzt dich dir selbst. Du fantasierst dir unwirksam machende Gedanken, und schiebst sie einem Anderen als Schuld zu.

Die Sache ist – einen Anderen gibt es nicht. Du, so wie du dich gemeinhin kennst, existierst ebenfalls nicht. Was ist demnach all dieses Getue wert? Du denkst, es drehe sich darum, was ein Anderer gesagt oder was sonstwer getan hat, oder was ein Anderer gerechterweise gesagt oder dir getan haben sollte. Du kannst ausschließlich mit dir belastet sein. All die Affronts, die dich erreichten, du hast sie an dir ausgeübt. Du hast einen Anderen hereingelegt. Du zieltest auf einen Anderen. Du machtest dir ein falsches Bild von dir und brachtest den Namen eines Anderen unter dem Bild an.

So etwas wie einen Anderen gibt es nicht. Ebenso existierst du, so wie du dich siehst, nicht. Körper scheinen zu existieren und erhalten eine Menge Beachtung, indes sind Körper nicht der Nerv der Sache. Deine Bestreitung der Wahrheit ist der Kern der Sache. Was von Belang ist, ist nicht, was sonstwer gesagt oder getan hat. Du befindest dich in Missbilligung deiner selbst. Es ist ein beträchtliches betrügerisches Spiel, in das du mit einbezogen bist. Du hast dich selbst in den Glauben hinein verschaukelt, dass du benachteiligt seist.

Ich, Gott, bin nicht gekränkt. Niemals. Ich bleibe nicht die ganze Nacht wach und reite in der Zeit nicht ständig auf jemandes Ahnungslosigkeit oder dessen Mangel an Anerkennung für Mich herum. Ich weiß es besser. Du, andererseits, bist zerfahren und schaust dich außerhalb des Königreichs inwendig in dir nach Trost oder Unannehmlichkeiten um. Schmücke dich stattdessen.

Es gibt keine Übeltäter. Ihr habt sie alle in eurer ertragreichen Vorstellungskraft geschaffen. Ein Funke eures Gedankens wurde irgendwo im Universum angefeuert. Ihr saht ihn wie einen gefallenen Stern. Ihr habt euch zu demjenigen beschieden, der der Welt Abhilfe verschaffen solle. Schafft euren Fehlwahrnehmungen Abhilfe, Geliebte.

Die Denkweise ‚Eurem eigenen Selbst seid treu‘ gewinnt eine neue Bedeutung. Werdet unrichtigen Denkens ledig.

Sieh es so – was wäre, falls du dich geirrt hast? Sieh es so, was wäre, falls du in die Irre geführt wurdest? Was wäre, falls du dich selbst in die Irre geführt hast? Ich wiederhole das. Es gibt keine Bösewichte. Die Bösewichte sind deine Gedanken, und es ist nicht das erste Mal, dass Gedanken offenbar wurden und sich manifestierten. Lasse negatives Denken los, indem du dir für deine Einbildung Vergebung zusprichst. Vergib dir dafür, dass du Minderes als Schönheit in der Welt erschaffen hast. Du hast auf der Welt herumgekritzelt und Graffiti aufgesprüht. Du warst geschäftig. Falls sich die Welt als eine prächtige Wiedergabe eines Künstlers auswiese, hättest du in einem Schnurrbart herumgekritzelt. Indem du das tatst, hast du das Kunstwerk gefälscht, und dich gefälscht.

Beginne deine Läuterung, indem du dir selbst verzeihst. Etwas anderes gilt es nicht zu tun. Höre auf, dir oder irgendwelchen Anderen Dinge entgegenzuhalten. Setze die Welt von deinem Empfinden der Wiedergutmachung frei.

Niemand schuldet dir etwas. Du schuldest jedem alles. Du schuldest jedem Vergebung für dich. Entlasse dich aus dem Gefängnis, das du für dich selbst gemacht hast. Du hast die Gitterstäbe gefertigt, die deine Wahrnehmung blockieren. Du hast dich und Andere zu einem Leben des Testlaufs verdammt. Verdamme niemanden. Verdamme ganz bestimmt nicht mehr die Wahrheit zur Unklarheit. Sage der Unwahrheit Auf Wiedersehen. Verzeihe dir selbst. Reiche dir ein lebenslanges Pardon aus. Fange heute Liebe an.

HEAVEN # 3773 – 25.3.2011 – In Our Garden

IN UNSEREM GARTEN

Lasse Mich zu. Gib Mir statt, dich zu lieben. Lasse Meine Liebe für dich zu, dass sie kundgetan wird. Lasse die Liebe zu, sich in der Welt zu erheben. Gibt es etwas anderes, was vonnöten ist, frage Ich dich, als mehr Wahrnehmung von Liebe, als mehr Zubilligung von Liebe, als mehr Liebe, die gegeben wird, und Liebe, die in Empfang genommen wird.

Was ist Friede anderes als sichere Gewissheit von Liebe? Was ist Friede anderes als das Kissen der Liebe, auf dem du liegst?

Falls überall auf der Welt Friede wäre, woran könnte es dann mangeln? Na gut, ja, Streit würde fehlen. Tumult würde fehlen. Furcht, Stress, Schrecken, Missfallen, Misstrauen, Abscheu, Miss-irgendwas würden fehlen. Erregung, Hetze, Verschwendung, Konfusion, Zurlastlegen wären vom Antlitz der Erde getilgt. Jedwedes Nichtliebenswürdige wäre weg. Es gäbe nichts Nichtliebenswürdiges zu sehen, und du würdest es ohnehin nicht sehen, und Friede ist der Hauch, der alles was ist verschönt. Du und Ich als Eins – Wir – sind alles, was ist. Die Welt wird anfangen, auf Unsere Melodie zu tanzen. Zuvor hat die Welt nicht immer auf Meine Melodie getanzt. Sie hat auf diese oder jene Melodie getanzt.

Du sagst, die Welt habe ebenfalls noch nicht auf deine sehnlich erwünschte Melodie getanzt, wer allerdings hat die Akkorde gespielt, die erklungen sind? An welcher Tanzgruppe hast du teilgenommen, und welche Instrumente hast du gespielt? Hast du die Flöte der Liebe und des Friedens in deinem Zuhause gespielt? Kümmere dich nicht um diesen oder jenen – wie steht es da mit dir?

Entferne den Splitter aus deinem eigenen Auge. Entferne die straffen Stränge in deinem eigenen Herzen. Womit stehst du in Widerhall, wenn dein Herz gereizt und verletzend ist? Welche Maschen und Tricks hast du auf die Beine gebracht?

Sei der Friede, den du erstrebst, oder den du ansagst, ihn dir sehnlich zu wünschen. Beuge dem vor, was nicht Friede ist, und Friede wird herrschen. Noch besser, komme mit Mir in den Garten Eden. Wir werden ein anderes Skript schreiben. Wir können im Garten Eden Filme anschauen, wenn du möchtest. Die Sache ist, dass du wissen wirst, was ein Film und was der Garten selbst ist. Du wirst die Realität erkennen, und wenn du spielst, wirst du bemerken, dass es nur ein Spiel ist. Du wirst die Partie des Lebens spielen, und du wirst sie gut spielen. Es wird Belebung, und keine Raserei geben. Es wird Lebendigkeit, und kein Entsetzen geben. Alles Entsetzen ist wegfingiert. Ein Teil von dir weiß bereits, dass Entsetzen und Derartiges Dramatiken, Dramatiken, Dramatiken sind. Vorhänge werden dich nicht zum Narren halten. Du wirst wissen, was in Unserem Garten wahr ist und was Fiktion.

Es wird keine Schlangen geben, oder, falls es sie gibt, werden sie wie reizende Haustiere sein, und du wirst sie mögen. Du wirst nichts kennen lernen, was nicht Liebe ist. Es wird eine Mannigfaltigkeit an Liebe geben, wie bei den Blumen. Es wird Liebe geben und mehr Liebe, und du wirst sie geben, und du wirst sie, insgesamt in einem einzigen Bewegungslauf, entgegennehmen. Dreimal ein Hoch für die Liebe. Dreimal Hoch für Mich, und dreimal Hoch für dich.

Wer wird den Unterschied zwischen dir und Mir erkennen? Wer wird an so etwas denken? An eine Differenz? An eine Dissidenz? Wo könnten Differenz und Dissidenz existieren, außer als etwas schier Ausgedachtes, einfach nur aus Spaß an der Sache. Niemand würde gegen etwas verstoßen, denn es gäbe nichts, gegen das zu verstoßen wäre.

Die Lilien auf dem Felde werden Friede sein, und Friede wird überall zunehmen, dem gleich, wie die Sonne scheint und wie Herzen in das geschmolzene Gold des Einsseins hinein verschmelzen und zerfließen. Blumen werden Blumen pflücken. Die Frucht Meines Weinstocks wird die Frucht Meines Weinstocks pflücken. Herzen werden glänzend geputzte Äpfel sein. Gedanken werden zu einem Engelschor werden. Eure Gedanken werden herumwirbeln und sich kundtun, und Engel werden auf der Nadelspitze tanzen, und alles wird glücklich sein, und es wird Trommeln des Glücks, des Glücks und des Glücks geben, die den Gleichschritt der Welt bezwingen. Hier kommen die Trommeln.

HEAVEN # 3774 – 26.3.2011 – You Are the Ocean That Makes the Waves

DU BIST DER OZEAN, DER DIE WELLEN ERZEUGT

Wenn dir das Leben nicht ganz stimmig zu sein scheint, dann bringe du dich mit dem Leben in Ordnung. Das Leben ist kein Missgriff. Es kann kein Irrtum sein. Das Ausspielen des Lebens mag dir ja nach einem schmerzlichen Versehen aussehen, das Leben aber, komische Mischung, was es ist, kennt seinen Weg. Es fliegt nicht blind. Es weiß, was es tut. Jemand – du vielleicht – bestellte Rührei, oder jemand keines, dennoch siehst du, wie dir Rührei serviert wird. Es wird direkt zu dir hingebracht und unmittelbar vor dich hingestellt. Es ist für dich zum Essen. Erbeten oder nicht, die Eier sind dein. Rührei ist gekommen.

Du kannst protestieren, soviel du möchtest. Nichtsdestotrotz, das Leben hat Stellung bezogen. Irgendwo, irgendwie, wissentlich oder unwissentlich, hast du jene Eier bestellt. Jedenfalls sind sie jetzt die deinen.

Das Leben ist nicht immerzu in deinem Zuständigkeitsbereich, und doch …

Vielleicht ist das Leben ein Quilt, den du vor langer Zeit gemacht hast, und du hast einfach vergessen, dass du ihn gesteppt hast. Aber das ist ganz gleich. Es geht nicht darum, wie oder weswegen oder wann. Die Stiche sind genäht, und du hältst diesen scheinbaren, in Patchwork gearbeiteten Quilt in deiner Hand. Wovon Ich hier rede, ist selbstverständlich das relative Leben. Es kann ohne Weiteres wie versehentlich, ja gar wie zwecklos aussehen. Dessen ungeachtet, du weißt, was für eine starke Kraft das Leben in der Welt ist. Selbst obschon der Quilt mit einem Stich, mit je einem Stich auf ein Mal, gemacht wurde, ist er ausladend weit, dieser Quilt des Lebens.

Mit Sicherheit fühlt es sich so an, als würden dich die Wellen herumprellen. Gleichwohl, du hörst, wie davon die Rede ist, dass du der Ozean seist und dass du die Wellen herstellest. Die Wellen mögen dir ins Gesicht schlagen oder dich niederwerfen oder die wundervollsten Wellen sein, von denen du je träumtest. Dessen unbenommen, sie überspülen dich. Es gibt keine Katastrophe, das versteht ihr. Das Leben entfaltet sich, wie es sich entfaltet, und deinem Geist ist es, schlimmstenfalls, etwas Zeitweiliges, oder, bestenfalls, etwas Zeitweiliges, abhängig von deiner Geneigtheit oder Abneigung.

Aus deiner Wahrnehmung heraus ist das Leben unfair, und dennoch, es kann bloß sein, was es ist. Das Rührei ist das deine, und du schluckst es hinunter.

Auf die eine Weise sage Ich dir, das Leben anzupacken. Auf eine andere Weise sage Ich dir, über das Leben hinweg zu schreiten. Selbst wenn du meinst, das Leben habe eine Endlichkeit, geht es unentwegt weiter. Du, der du lebendig bist, bist am Leben. Es gibt keine Sackgassen. Es gibt keine Katastrophen. Selbst wenn dir eine Katastrophe direkt ins Auge zu schauen scheint, existiert sie nicht. Das Leben ist weit, und du kannst es im Grunde genommen nicht bemessen. Es ist unermesslich. Wie kannst du dir aus etwas einen Reim machen, was bereits in der Minute, in der es ankommt, weitergerückt ist? Die Silhouette bleibt nicht die gleiche. Sie ändert sich ununterbrochen. Bisweilen hast du das Gefühl, das Leben sei ein Scherz, der mit dir getrieben wird, oder dass du der Scherzbold seist. Geliebte, ihr seid ein Spieler in einem Feld, das sich öfters wie zu Schlamm gemacht anfühlt. Der Schlamm wird trocknen, und ihr werdet euch den Staub abklopfen.

Mitunter seid ihr am Verunglimpfen, das Leben mache keine Pause zum Atemholen; und mitunter seid ihr froh, dass das Leben am Umherstreichen ist und nicht das gleiche bleibt. Ihr möchtet dies, und ihr möchtet im gleichen Atemzug das.

Früher oder später gelangt ihr zu der Erkenntnis, dass das Leben, so wie es in der Welt ist, nicht dazu da ist, euch einen Reim aus ihm zu machen. Es ist nicht euer Puzzle. Das Leben ist das eure, allerdings nicht euer Puzzle. Werft einen Blick darauf. Überfliegt flüchtig die Oberfläche, weil die Oberfläche schier Oberfläche ist. Die Oberfläche ist mehr wie die vorgetäuschte Poker-Partie im Eingangszimmer. Die wirklichen Spieleinsätze werden im Hinterzimmer getätigt. Im hinteren Raum hat jeder Geld zu erübrigen. Hinten gewinnt jeder. Im Hinterzimmer fängt jeder von vorn an und gewinnt jeder.

HEAVEN # 3775 – 27.3.2011 – Deeply Desiring Oneness with God …

SICH AUFS SEHNLICHSTE EINSSEIN MIT GOTT WÜNSCHEN …

Natürlich, du verspürst eine Traurigkeit bei der Vorstellung, dass deine Individualität zum Verschwinden gelangen wird, dass du nicht mehr länger existierst, du, diese Individualität, mit der du derart verknüpft wurdest, die dich herausgehoben hat. Deine Individualität war deine Unterschrift. Falls sie nicht existiert, fragst du dich, was dann übrigbleibt. Falls du, so, wie du dich kennst, vorüber bist, bist du hernach nicht mehr länger getrennt.

Du bist dir gewiss, du hast das Einssein mit Mir aufs Sehnlichste erstrebt, allerdings bist du dir, bei näherem Nachdenken, falls dies bedeute, dass du am Verschwinden bist, nicht so sicher. Du hast dich auf deinen Namen Fred oder Alice, auf deine Verknüpftheiten und all die Rüschen von dir verlassen. Sie halten dich scheinbarerweise aufrecht. Die Wahrheit ist, dass du, obschon du wahrscheinlich nicht jeden Happen deines Lebens anschwärmen wirst, im Grunde deine Identität in der Welt über alles liebst. Du hörst deinen Namen gerne. Das bringt dich dazu, dass du dich dabei umdrehst, und dir gefällt das. Du bist bemerkt worden. Du bist herausgestellt worden. Wenn du bei der Lotterie gewinnst, bist du herausgehoben worden. Du möchtest gerne Eins mit Mir sein, und du möchtest gerne herausgegriffen sein.

Demnach, tief in den Schatten deines Herzens – derart bist du an deine Individualität angeheftet, derart angesprochen bist du durch das, was dich von einem Anderen abhebt, dass du dir nicht so sicher bist, ob du dich, aus einem Affekt heraus, den Wölfen vorwerfen, oder ob du dich, in diesem Fall, in den Kessel des Einsseins werfen möchtest.

Du wärest niemals glücklicher als im Einssein mit Mir, und dennoch, Auseinandergehen, sich Lösen ist solch ein süßer Kummer, und du bist keineswegs dermaßen geneigt, dich von deiner Individualität abzukehren.

Lasst Uns das deutlich ins Auge fassen. Ein Tauziehen findet inwendig in dir statt. Wie heilig möchtest du sein, fragst du dich. Wie steht es mit jenen Nächten in der Stadt mit den jungen Männern? Wie steht es mit Filmen, Büchern und Fisch? Hast du deine Lieblingsessen ebenfalls aufzugeben? Wie steht es mit Festefeiern? Falls du mit Mir Eins wärst, hättest du regelrecht die Vergangenheit los zu lassen. Könnte Einssein letztlich eine Einschränkung sein?

Ich beteure dir, Einssein ist Ausgedehntheit. Individualität ist eine Grenze. Individualität ist eine Schranke. Einssein nicht. Denke nicht, dass du im Einssein etwas aufgibst. Es gibt einen Unterschied zwischen aufgeben und los lassen. Eine Zeit naht, wann dir die Spielzeugeisenbahn nicht mehr so bedeutsam ist, wie sie es einmal war. Das, was für dich bereits vorbei ist, gibst du nicht auf oder kannst du nicht aufgeben.

Einssein ist kein Opfer, Geliebte. Unter allen Umständen ist Einssein gewollt gestiftet. Es ist nicht an dir, zu wägen und zu sortieren. Es ist nicht so, wie wenn du auf eine lange Reise gehst und zu entscheiden hast, was du mitnimmst und was du dalässt. Du gehst zu einer neuen Weide, und was ist dort, was du dorthin mitzunehmen hast? Ehrlich gesagt, du hast die relative Welt nicht mitzubringen. Erfreue dich am Relativen, während es das deine ist. Du wirst das Einssein hunderttausend-millionen-mal mehr genießen. Im Einssein ist es keine Option, sich zu erfreuen oder nicht zu erfreuen. Nebenbei gesagt, sich erfreuen greift als Wort zu kurz für die Freude des Einsseins in Excelsis Deo. Genau genommen gibt es kein Wort für die Extase des Einsseins. Wo Einssein ist, gibt es keine Sprache, so wie ihr Sprache kennt. Gut, die Sprache der Liebe ist da, die ihr unverzüglich versteht. Ihr entdeckt, was Liebe ist, und wie viel von ihr ihr seid.

Macht euch keine Sorgen darüber, euren Zeh aus dem Wasser zu nehmen, in das ihr ihn eingetunkt hieltet. In Meiner Metapher zum Ausdruck gebracht, handelt ihre eure Zehen für Flügel ein. Ihr reicht eure Spielzeuge für die Extase des Einsseins mit Allem Was Ist ein, und ihr trefft ganz und gar keine Entscheidung. Ihr seid bereit und fertig. Wirklich, das hier ist keinesfalls eine große Sache.

HEAVEN # 3776 – 28.3.2011 – Your Name Is Good Fortune

DEIN NAME IST GLÜCKLICHES LOS

Du weißt, wie viel Glück du im Leben hast. Du bist über alle Maßen reich. Jeden Tag wird dir ein Blumenstrauß oder ein riesiger Früchtekorb, werden dir linienförmige Wörter, die das Lineare überschreiten, angeliefert. In der Tat, du bist der Reichste unter den Reichen.

Es gilt dir nicht, dich mit Anderen zu vergleichen, du weißt hingegen ebenso – im Hinblick auf diese Worte, die du zum Lesen vor dir hast, wie begütert du bist. Du bist diejenige, die das Glück hat. Du bist der Beglückte unter den Beglückten. Dein Name ist Glückliches Los.

Und diejenigen, die die Welt als Menschen mit einem unglücklichen Los erachtet, sie haben ebenfalls Glück. Dein Leben hat Verzierungen. Das Leben derjenigen hat womöglich keine. Du gedeihst. Sie überleben. Ihr Leben ist entbeint, und ebendarin liegt die Schönheit ihres Lebens. Während deine Fragen unaufhörlich sind, sind ihre Fragen gering an der Zahl. Ihr Brennpunkt ist klar, unterdessen das bei dem deinigen nicht so sein wird. In Allem ist Glück und Vermögen, ein glückliches Los zu finden. Selbst in dem, was man als Ungemach bezeichnet, gibt es Glück, was entdeckt werden kann. Du bist ein Entdecker von Glückhaben. Glück ist bereits dein. Du hast darum gebeten, du hast es gesucht, und jetzt findest du es. Deine Erwerbung im Leben ist Glückhaben, ist glückliches Geschick.

Sei eingedenk, wie viel Glück du hast. Woraus es immer besteht, es ist das deine. Du hast es. Schlage aus ihm Kapital. Mache es dir in dem Sinne zunutze, als du dir seiner gewahr bist. Wisse, Glückhaben ist dein. Es ist dein gutes Glück, an diesem Morgen aufzuwachen. Es ist dein gutes Glück, dass du Schuhe zum Anziehen hast. Es ist dein glückliches Los, dass du einen Ort hast, um dort hin zu gehen, selbst wenn du nicht gerne dort hin gehst.

Glück hast du, jemanden zu haben, der zu dir Auf Wiederschauen sagt. Glück hast du, Transportmittel um dich zu haben. Glück hast du, Beine zu haben, die dich vorwärtstreiben. Du bist dich voranbewegend, und das ist ebenso dein glückliches Geschick.

Wisse, wie viel Glück du hast, sodass du womöglich entlang des Weges noch mehr Glück zur Notiz nehmen kannst. Vielleicht siehst du heute morgen eine Goldmünze zu deinen Füßen. Sobald Glückhaben dir zueigen ist, sind dir günstige Gelegenheiten zueigen. Kieselsteine an günstigen Gelegenheiten sind für dich dagelassen worden. Mache sie ausfindig. Schaue ebenso zum Himmel hoch. Wo du auch hinschaust, schaue unentwegt in die Höhe. Lächle Mich an, und habe ein Gespür, wie Ich dich anlächle. Wer lächelte als erster? Vielleicht ist Unser Lächeln simultan. Vielleicht gibt es den einen ohne den anderen nicht. Oder dein Lächeln ist vielleicht, ist immer, schlicht und einfach eine Widerspiegelung des Meinigen.

Eile zu Mir, zur selben Zeit wie du keineswegs blitzschnell am Hetzen bist. Es gibt keine Zeit zum Vergeuden, und gleichwohl gibt es keine Hetze. Sei all deines guten Glücks versichert, und das schließt die Kenntnis mit ein, wie nahe Wir einander sind, und wie bald es sein wird, dass du in aller Bewusstheit auf Unser Einssein zupackst und es für alle Ewigkeit in deiner Hand hältst. Die Zeit eilt zu dir, wobei du unwiderruflich das Gewahrsein Unseres Einsseins innehaben wirst. Du wirst erkennen, dass Ich dich in Meiner Hand halte, und dass du niemals sonstwo gewesen bist, als bloß dort, wo du dir wünschtest zu sein. Du warst immer des Himmels. Himmel sei dein Name. Himmel sei dein Herz. Himmel sei deine Liebe.

Meine Liebe ist deine Liebe. Der Rezipient Meiner Liebe ist auch der Geber Meiner Liebe. Liebe, die immerzu in Bewegung ist, ist ebenso immerzu ruhig. Derart mit Ewiger Liebe ist das Universum angefüllt, dass es im Grunde genommen für die Liebe keinen Platz gibt, um darauf zuzurücken, und dennoch bewegt sich die Liebe immer und ewig voran, immer und ewig sich in aller Stille zujubelnd, während sie ihre Reise hin und her, während sie ihre Reise hin zu deinem Herzen und von deinem Herzen her unternimmt, denn dein Herz ist das Herz der Herzen. Das ist glückliches Geschick. Dein Herz in dem Meinen, das Meine in dem deinen.

HEAVEN # 3777 – 29.3.2011 – Who Will Give You Some Love Today?

WER WIRD DIR HEUTE DIES UND DAS AN LIEBE GEBEN?

Du bist dir wissentlich der Liebe als einer hauptsächlichen Komponente deines Lebens gewahr. Du bist dir der Liebe als alles, was ist, gewahr. Alles wird als Liebe oder als Ermangelung von ihr gedeutet. Autos sind zum Transport da, demgegenüber sind sie ebenfalls Liebe. Geld gilt für Liebe. Du bist auf einen Reichtum an Liebe aus. Bücher gelten für Liebe. Menschen gelten für Liebe. Du erhebst Anspruch auf Liebe. Du erklärst Liebe als dein, sie zu bekommen und zu behalten. Du dünkst, du HABEST Liebe, indes ist Liebe natürlich nicht etwas, was du hast. Du kannst ihr keine Leine umlegen. Liebe ist, wiederum ist Liebe niemals im Besitz. Noch auch ist sie dir in Wirklichkeit niemals geschuldet.

Verschiedentlich und auf zahlreiche Weisen bist du zu einem Bettler um Liebe geworden. Du streckst deine Hand aus. „Wer möchte mir heute etwas Liebe geben? Wer möchte mich heute wissen lassen, dass ich geliebt werde? Wie viel Liebe werde ich nachhause nehmen? Gib mir einen Nachweis an Liebe, weil ich mich ohne sie beraubt fühle. Gib mir heute Liebe. Liebe mich heute. Liebe mich, und liebe mich weiterhin. Nimm niemals deine Augen von mir. Ich bin hier, um geliebt und um von dir geliebt zu werden. Ich bin ein blinder Passagier auf einem Schiff der Liebe. Liebe mich bitte. Liebe von dir stützt mich, und ich kann ohne dich und deine Liebe nicht leben. Ich bestehe auf deiner Liebe. Weil du mich einstmals geliebt hast, oder weil ich dachte, du habest es getan, bist du nunmehr verpflichtet, mich zu lieben. Du bist meine Medizin. Ohne dich und deine überreichliche Liebe kann ich nicht leben.“

Auf diese Weise lässt du die Person außer Acht, die du deinem Bekunden nach liebst. Geliebte, ihr könnt andere Herzen nicht zusammennähen. Euer eigenes Herz ist voller Gestrüpp. Eure Liebe spult sich auf und haspelt sich ab, und ihr erdrosselt denjenigen, den ihr eurer Aussage nach liebt. Du bist ein Horter von Liebe. Ein Sammler von Liebe. Du hast die Liebe im Schwitzkasten. Setze deine Liebe frei. Setze deine geliebten Nahestehenden frei. Löse die Leine an deinem Herzen. Mach schon jetzt. Gib es dem Universum.

Du besitzt nicht einmal deine eigene Liebe. Du weißt darum. Liebe ist keine Erwerbung, und deine Liebe muss ohne einen Preis, ohne Kosten gegeben werden. Liebe soll nichts kosten. Liebe ist kein Deal. Sie ist kein Handel. Liebe steht nicht zum Verkauf. Und einen Nachweis von Liebe gibt es nicht, ausgenommen für die Liebe, die du von deinem Herzen her gibst, Liebe, die du links und rechts ausreichst, Liebe, die von deinem Herzen in einem Strom, keineswegs tröpfchenweise, ausströmt.

Du meinst, du habest von einem Anderen her Pfeile der Liebe an dich nötig. Du meinst, dir müsse ein volles Glas Liebe zugereicht werden. Die Welt kann dir schier schlückchenweise Liebe geben. Von ihr kannst du niemals deine Füllung Liebe bekommen. Und dennoch, du, du, dieser Lechzer nach Liebe, dieser Strebende nach Liebe, vermagst deine Liebe ausschließlich zu sehen, während du sie ausgießt, um das Universum aufzufüllen. Du bist ebenfalls außerstande, das Herz irgendeines Menschen bis zu dem Maß zu füllen, wie du und er oder sie es sich gerne wünschen. Es mag ja danach aussehen, Liebe kommt allerdings nicht in kleinen Größen daher. So wie für dich, so gib sie allen. Gib sie allen weg. Wirf deine Liebe in den Wind, und sie wird die Welt füllen, und ihren Weg herumkreisen, zu dir zurück.

Alleinig deine Liebe, die du gegeben hast, wird genügen. Keines anderen Herz vermag dein Herz mit all der Liebe in der Welt zu füllen. Schier deine eigene Liebe.

Man könnte sagen, Ich sei der einzige Füller von Liebe. Das stimmt, indes ist es Ich inwendig in dir, der dein Herz mit Liebe füllt. Und ebenso wie du Mich von weit weg her gesucht hast, ebenso wie dir es lieb war, dass Ich im Himmel von riesigem Ausmaß bin, bleibt die Tatsache bestehen, dass Ich in deinem Herzen riesig bin. Du findest Mich und Meine Liebe ebenfalls inwendig in dir. Ziehe jene Liebe aus der Tiefe in deinem Herzen, und gib der Welt Unsere Liebe kund.

Du, der du ein eifriger Sucher nach Liebe warst, bist in Wirklichkeit die Quelle der Liebe. Was Lieben aufs Äußerste in der Welt anbelangt, bist du der einzige Geber von ihr. Du musst das so denken. Niemand schuldet dir Liebe. Du schuldest sie dir selber. Sobald du dich einmal selbst liebst, wird deine Liebe auf das gesamte Universum geschauert werden, und du wirst tatsächlich erkennen, was Liebe ist. Du wirst erkennen, dass Liebe keine Beschränkungen hat, und du wirst wahrlich den Reichtum an Liebe einsehen, die in deinem Herzen Wohnung hat, um in die Welt hinauszugehen, deren Durst zu löschen. Du bist der Liebhaber des Universums, und du spendest deine Liebe.

Du sollst kein Bettler um Liebe sein. Du sollst der vermögende Geber von Liebe sein. Erhebe Anspruch auf dich als die Liebe, nach der es die Welt verlangt. Erhebe Anspruch auf dich als Liebe und gib Liebe, denn was anderes ist dir denn angelegen zu tun?

HEAVEN # 3778 – 30.3.2011 – The Freeway of Love 

DIE SCHNELLSTRASSE DER LIEBE

Hebe deinen Kopf. Hebe deine Augen auf. Hebe dein Herz. Lasse dein Herz tanzen und singen. Du bist der Entscheider über dein Herz. Nicht die Welt. Sie hat nicht das letzte Wort über dein Herz. Es befindet sich nicht grundlos innen in deinem Busen. Im Eigentlichen ist es dein Herz. Natürlich ist dein Herz das Meine, worüber Wir hingegen derzeit reden, ist dein freier Wille. Dein Herz kann alles sein, was du sagst, es sei es. Es kann das Herz der Herzen sein.

Balsamiere dein Herz nicht ein. Lasse es vollen Herzens sein. Lasse dein Herz Mein Lied singen. Lasse dein Herz eine Arie sein. Lasse dein Herz einen Szene-Dieb sein. Warum, oh, warum, Meine Kinder, möchtet ihr eurem Herzen seine Chance versagen, zu glänzen? Habt ihr euer Herz nicht unter einen Pilz gestellt? Habt ihr es nicht öfters vor euch selbst und der Welt versteckt gehalten?

Herzen gehören nicht verleugnet. Nicht die euren, niemandes.

Staubt euer Herz ab und holt es mit der Sonne und den Sternen heraus. Nehmt euer Herz aus dem Schrank heraus und hängt es oben auf dem Mond oder am Schwanz eines Kometen auf, und schafft das so, dass man es sehen kann. Und sei es nur beim Vorübergehen, tut euer Herz kund. Lasst euer Herz unvergesslich sein. Vergesst euer Herz nicht.

Euer Herz ist keine Rechenmaschine. Es ist kein Geheimcode. Es ist eine voll aufgeblühte Rose. Euer Herz ist nachgebildet. Lasst es auf der Frontseite eines jeden Magazins stehen. Lasst Liebe zur Liebe zurückkehren. Lasst Liebe keinen Parforceritt sein. Liebe ist nicht angelegt zu kämpfen. Liebe ist der Motor, der das Universum antreibt. Sei sie demnach. Weswegen die Liebe ummänteln? Weswegen sie übers Ohr hauen? Weswegen ein Herz verhärten, was für Liebe bestimmt ist?

In der Erzählung verwandelte sich der Geldgeizkragen in gefrorenes unbeseeltes Gold. Wovon sonst handelt die Geschichte als von verloren gegangener Liebe? Der Geizkragen behielt die Liebe bei sich, während er sein Geld hortete. Geld, wie immer man’s auch versucht, kann nicht die Liebe deines Lebens sein.

Halte deine Liebe brauchbar. Halte dein Herz darauf gerichtet, nach den Sternen zu suchen und Sonnenlicht zur Erde zu bringen.

Heute wirst du zahlreiche Anlässe, zu lieben, haben, und Anlässe, vornehmlich zu lieben. Eher und vor Selbstgerechtigkeit zu lieben. Früher als Betrübnis zu lieben. Allem Sonstigen zuvor zu lieben. Einerlei wie die Dinge da und dort stehen, zu lieben. Dir gehört es, dass du dich durch nichts von der Liebe abhalten lässt. Nichts kommt ihr gleich.

Du magst ja sagen, die Welt habe dir Liebe versagt. Du magst sagen, die Welt habe dein Herz verschlossen. Du magst sagen, dass dein Herz eingeebnet, dass auf ihm herumgetreten, dass es vom Tisch gefegt, nicht anerkannt, dass es missbilligt wurde. Was für eine entsetzliche Sache ist da aufseiten der Welt zur Ausführung gelangt. Es ist noch schlimmer, sofern du dem Diktat der Welt Folge leistest und an der Stelle Halt machst. Dein Herz soll blühen. Du bist der einzige, der die Macht hat, dein Herz zurückzuhalten. Wessen Herz ist es? Dein Herz gehört niemandem sonst. Es ist kein Lehm, mit dem ein Anderer spielt. Kein Einziger, nichts, soll dein Herz bezwingen, soll dein schönes Herz, Mein schönes Herz, das in deinem Busen in Verwahrung ist, bezwingen.

Um Liebe spielen ist ein Spiel mit hohen Einsätzen. Wirf die Karten deines Herzens nicht hin. Stehe nicht auf und gehe nicht weg. Bleibe an der Liebe dran. In der Stadt wird nichts anderes als Liebe gespielt.

Nicht eine Minute lang sollst du die Liebe vergessen. Nicht eine Minute lang sollst du den Deckel auf ihr halten. Oh, nein. Setze deine Liebe frei. Setze sie nun ein für alle Mal frei. Entriegle dein Herz und wirf den Schlüssel fort. Er wurde rostig. Reibe jetzt dein Herz glänzend. Es ist der höchste Apfel auf dem Baum. Deine Liebe ist der Stern auf der Spitze des Weihnachtsbaums. Dein Herz kann nicht kippen. Verliebe dich in die Liebe. Lasse dein Herz nicht mehr länger Kleckerkram von sich ausgeben. Öffne dein Herz weit, nicht einfach angelehnt, nein, weit offen, damit es die ganze Welt sehen kann.

Setze dein Herz wieder in sein Geburtsrecht ein. Das Geburtsrecht deines Herzens ist lieben. Hier entlang zur Liebe. Steuere dein Herz auf die gebührenfreie Autobahn der Liebe.

HEAVEN # 3779 – 31.3.2011 – To Love or Not to Love Is Not the Question

LIEBEN ODER NICHT LIEBEN IST NICHT DIE FRAGE 

Der Boden deines Herzens ist der gleiche wie der Meine. Der Boden deines Herzens und des Meinigen ist endlos. Es gibt keine Höhe von Liebe, die einem in Reichweite sein kann, und es gibt bei der Liebe kein Unten. Unendlich ist Unsere Liebe. An ihr gibt es keine zwei Möglichkeiten. Der Liebe ist kein Rand eigen.

Einerlei wie viel Liebe du aus deinem Herzen herausschöpfst, es ist mehr davon da. Du wirst womöglich noch nicht einmal begonnen haben, Liebe zu geben. Deine Liebe mag in deinem Herzen festgesessen haben, Liebe ist indessen an euch, sie endlos zu geben. Bei der Liebe soll es keinen Stillstand, keine Begrenzung geben, nicht einmal eine einzige.

In der Welt braucht es Mut zu lieben. Dein Dargebot der Liebe könnte weggekickt werden. Dessen unbenommen, steht es dir nach wie vor an zu lieben, und abermals zu lieben. Tatsächlich ist es so, dir gilt es, ein Mal zu lieben und die Liebe fortwährend in Schwung zu halten. Was für eine Unterbrechung bei der Liebe ist denn ihren Namen wert? Schmerz hat nicht die Wertigkeit von Liebe. Er reicht nirgendwo auch bis in ihre Nähe. Stolz ist ihrer nicht wert.

Du bist der Sonne gleich. Infolge jemand auf der Erde zur Sonne sagen kann: „Du bist zu hell. Geh mir aus den Augen. Geh aus meiner Sicht.“, ist die Sonne nicht verärgert. Was beeinträchtigt die Sonne? Was verletzt die Gefühle der Sonne? Was kränkt die deinen?

Was für eine Zeitverschwendung. Lieben oder nicht lieben ist nicht die zu stellende Frage. Sie wurde gestellt und beantwortet. Dir steht es an, mit all deinem Herzen zu lieben. Es ist nicht einmal so, dass du diesem oder jenem zum Trotz lieben sollst. Dir gilt es schlicht zu lieben. Du bist der Liebe kein Sklave. Du bist ein freier Abgesandter der Liebe. Der König hat dir sozusagen Liebe zum Verfeuern gegeben, indes kann Liebe schier im Feuer der Liebe selbst aufbrennen. Es soll kein Liebe Ausmachen geben. Liebe ist nicht der Zigarettenstummel, den du austrittst.

Deine Liebe, sozusagen die deine, ist ein fortwährender bezeugender Beleg Meiner Liebe. Meine Liebe wandert frei herum. Meine Liebe umfängt, setzt sich zur gleichen Zeit überall in Verbindung. Ich bin kein Tor der Liebe. Ich bin ein Gott der Liebe. Liebe ist wie ein Vogel, der singen muss. Liebe ist ein Morgenvogel, ein Mittagsvogel, ein Abendvogel. Ein Vogel singt für alle. Ja, ein Vogel singt für dich, und ein Vogel singt für alle. Das bedeutet es, wenn man sagt, deine Liebe sei so frei wie ein Vogel.

Liebe ist das heftige Hündchen, das unverzagt ist. Es rennt zu dir und kehrt immer und immer wieder zu dir zurück. Die Liebe eines Hündchens ist auf dich konzentriert, indes ist dessen Liebe universal.

Wir reden über deine Liebe, über die Liebe von deinem Herzen, auf eine universelle Manier. Die Liebe, von der Wir reden, wird nicht mit Latten verkleidet. Sie ist Liebe überall. Liebe ist das Stärkste in der Welt. Sie trotzt allerhand Wetter. Liebe beachtet nicht einmal. Es ist nicht so, dass Liebe blind ist. Es ist so, dass Liebe frei ist, Liebe zu sein, einerlei bei welchem Wetter, in welchem Klima oder welcher Stimmung. Liebe ist keine Stimmung, oder, falls sie das wäre, bist du immerfort in der Stimmung zu lieben. Deine Liebe überstrahlt alles andere bei Weitem. Liebe stellt nicht die Frage: „Was sind meine Einsprüche, dass ich liebe?“ Liebe mustert keine Situation von Kopf bis Fuß. Liebe geht durch dick und dünn.

Liebe schwingt die Welt in die Höhe. Sie ist überall, hingegen nicht an einer Stelle untergebracht. Liebe ist für alle, oder es ist nicht Liebe. Persönliche Liebe hat ihren Platz, indes ist die Liebe, die nur für diesen oder für jenes bewahrt wird, oder Liebe, die nur zu gewissen Gelegenheiten herauskommt, im Gehege beschnitten worden. Universelle Liebe geht nieder und geht nieder und geht abermals nieder. Universelle Liebe ist Liebe, die entzündet wurde. Liebe ist angelegt, entzündet zu werden. Liebe erheischt jeden und alles in ihrem Weg, und dein Weg ist Liebe. Schlage ihn ein.

HEAVEN # 3780 – 1.4.2011 – Let Your Heart Be Free

LASSE DEIN HERZ FREI SEIN

Das Herz, das schmerzt, ist von der Spur abgekommen. Der Geist hat es auf Dinge fokussiert, auf die es seinen Brennpunkt nicht richten sollte. Ein schönes Herz, das im Himmel gemacht wurde, soll sich nicht auf Sorgen, Schuld oder Übertretungen fokussieren. Dem Herzen ist es angelegen, sich auf Liebe einzustellen. Gesegnet ist das Herz, dem es belassen bleibt, sein Augenmerk in aller Ruhe auf Liebe zu richten.

Dein schönes Herz ist nicht dafür bestimmt, ein Pferd zu sein, das du im Galopp reitest. Falls dein Herz ein Pferd wäre, wäre es behutsam. Es wäre nicht angeschirrt. Es würde im Gras weiden. Es würde umhertoben und tollen. Keine verschlossenen Laderäume. Die Weide ist der Platz für ein Ross der Liebe. Lasse dein Herz grasen.

Schließe das Pferd deines Herzens nicht in der Scheune der Angst ein. Schließe dein Herz überhaupt nicht ein.

Gib ihm frisches Grün, um darauf zu grasen. Gib deinem Herzen nicht das, was aus der Vergangenheit stammt. Denke gut von diesem Pferd der Liebe und schätze es. Du mögest ihm kein altes, abgestandenes, modriges Futter aus der Vergangenheit hinlegen. Nur saubere Nahrung für dein schönes Herz.

Niemals mehr sollst du dein Herz mit Angst füllen. Deine Pflicht gegenüber deinem Herzen lautet, es auf grünen Weiden grasen zu lassen. Schikaniere nicht unerbittlich das Herzeleid. Lasse dein Herz ausruhen. Klopfe es ab. Gib ihm frisches Wasser. Gib ihm Gras zum Grasen. Dies ist dein Herz, über das Wir reden, es ist Unser Herz, diese große gegenseitige Gabe, die Unser ist, sie zu schätzen zu wissen. Passe in Meinem Namen auf dein Herz auf.

Lasse dein Herz der Liebe auf der Weide herumtollen. Du brauchst keine Zäune zu bauen, um es in Schranken zu halten. Lasse dein Pferd ein Hochsprungpferd sein, das über aufgestellte Schranken hinwegspringt. Halte dein Herz der Liebe nicht isoliert oder angebunden,, und nicht mit Dingen befrachtet, die eine aufgewendete Zeit eines Herzens nicht wert sind.

Ja, deinem Herzen müssen freie Zügel gelassen werden. Mache dir keine Sorgen, dein Herz wird nicht verschollen gehen. Es wird dich sicher Nachhause bringen. Die einzige Möglichkeit, die deines Herzens — Meines Herzens auf Leihbasis —  würdig ist, besteht für dich, es frei umherwandern zu lassen. Dein Herz, dein schönes Herz ist nicht angelegt, verknotet zu werden. Wie einschränkend sind Knoten. Gegen sie sollte ein Gesetz erlassen werden.

Stelle Schilder, keine Zäune auf. „Himmel für alle Herzen zum Umherstreifen.“ „Lasst die Herzen die Weide durchstreifen.“ „Kein für sich beanspruchen, kein sich Sorgen machen oder kein Kummer und keine Qual jedweder Art zugelassen.“ „Dies ist eine Weide für Herzen.“ „Herz-Hafen.“ „Kurbad für Herzen.“ „Hier frische Herzen.“ „Herzen voller Entzücken.“ „Ungehinderte Herzen.“ „Freie Herzen.“

Gib deinem Herzen eine Ruhepause. Lasse es spielen. Lasse es Spaß haben. Unterschiebe deinem Herzen keine Sorgen und Derartiges. Nähre dein Herz mit goldenen Gedanken.

Vermiete dein Herz nicht. Leihe dein Herz den Sorgen nicht aus. Fange dein Herz nicht mit einem Lasso ein. Halte es nicht im Zaum. Gib deinem Herzen das ganze Universum, es zu durchstreifen. Lasse dein Herz bei den Sternen und Galaxien anlangen. Setze dein Herz wieder in seinen ursprünglichen Zustand der Liebe.

Lasse dein Herz nicht gehetzt werden. Schüchtere es nicht ein. Lasse dein Herz einen schönen Morgenglanz sein, der die Zäune hochklettert und von ihnen nicht abgehalten wird. Sei der beste Freund deines Herzens. Liebe dein Herz, und lasse es los. Lasse es Himmelwärts fliegen. Lasse dein Herz wegfliegen. Lasse dein Herz den Engel sein, zu dem es geboren wurde. Lasse dein Herz zur Liebe und zu mehr Liebe aufwachen. Lasse deinem Herzen und deiner Liebe nichts in den Weg kommen. Ruhe auf Liebe.

Setze dein Herz von Grenzen frei. Lasse dein Herz wahrhaftig sein. Barrieren sind abwegig. Barrieren gegenüber Liebe sind wie Unkraut, das dein Herz erdrosselt. Lasse dein Herz frei sein.

HEAVEN # 3781 – 2.4.2011 – Deliver Love

TEILE LIEBE AUS 

Rede zu Mir über Liebe. Sprich mit Mir darüber, wie Liebe in dir am Wachsen ist, wie deine Liebe sprießt und bei deinem Leben ans Ruder kommt. Dein Leben ist nicht mehr länger das deine. Dein Leben ist für alle. Deine Liebe ist für alle.

Festgelegte Liebe ist in deinem Leben weniger zugegen. Sie hat nicht die alles verzehrende Wichtigkeit, die sie einmal hatte. Du weißt von jetzt ab, dass es dir angelegen ist, zu lieben. Liebe, die zu dir hin fließt, ist nicht mehr länger dein Verfolg. Liebe, die du empfängst, ist dir nicht mehr das Ein und Alles. Du liest nicht mehr länger Liebe auf, zählst sie nicht ab, summierst sie nicht mehr in Ziffern und bewertest sie nicht. Der Wasserhahn deines Herzens ist am Sich-Öffnen. Du drehst Liebe voll auf. Was gibt es da jetzt abzuzählen?

„Alle, die es dürstet“, sagt dein Herz, „kommt her und trinkt. Die Liebe in meinem Herzen fließt zu euch. Es ist für euch, für alle, die durstig sind. Nehmt eine Tasse meiner Liebe und trinkt. Holt euch weitere Tassen voll. Weswegen nicht? Und geht sodann herum und teilt den Tau meines Herzens, den ich mit euch geteilt habe, mit Anderen.

Selbst dann, wenn ich mich nicht in eurer Gegenwart befinde, strömt meine Liebe zu euch. Meine Liebe verläuft sogar durch Fels. Meine Liebe läuft meilenweit und durch Berge. Meiner Liebe gehört kein Stöpsel zu. Ich gebe sie freilassend. Etwas anderes kann ich nicht.

An jeder Biegung bin ich Liebe, und du kannst meine Liebe auf jedem Zweig eines jeden Baums antreffen. Du kannst meine Liebe finden, wohin du auch schaust. Es mag sein, du siehst mich nicht, meine Liebe freilich empfängst du.

Lasse die Liebe von mir dich aus heiterem Himmel treffen. Lasse dich durch meine Liebe befallen sein und lasse dich für immer und ewig Liebe spüren.

Es gibt nichts, was meine Liebe nicht zu tun vermag. Sei überschwemmt von meiner Liebe. Ich habe Liebe in meinem Herzen, dass ich sie dir zu trinken geben möchte.

Wer du auch bist, meine Liebe ist für dich vorgesehen. Liebe meine Liebe, und mache sie dir zu der deinen.“

So spricht dein Herz. So klingt dein Herz wie das Meinige. Könnte Ich nicht die gleichen Worte gesagt haben, wie Ich sie dir oben in den Mund gelegt habe? Wenn Ich dir Mein Herz geben kann, kann Ich dir mit Sicherheit Meine Worte geben. Nimm sie. Mache sie zu den deinen. Werde zu einer endlosen Einspeisung von Liebe. Andere mögen den Bedarf haben, deine Liebe zu erhalten. Dir ist es, sie zu geben. Du hast die Grundschule abgeschlossen.

Der Song deines Lebens heißt nicht mehr: „Ich, ich, ich“. Deine nächste Melodie geht auf: „Du, du, du.“ Das nächste Lied, was du dir hernimmst, lautet: „Wir, wir, wir.“ Und Wir werden Eins, und Wir, du und Ich, werden untereinander austauschbar; und Wir sind Ein und Dasselbe.

Während du Liebe in jedes Viertel hinein ausreichst, füllst du dich selbst mit Liebe auf, bloß, um noch mehr von ihr auszugeben. Du bist der ausgewiesene Fahrer der Liebe. Du wirst jeden mitnehmen. Du bist liebetrunken, und dennoch ist es bei dir gefahrlos, dass du die Liebe nachhause fährst.

Es ist für Mich, Gott, keineswegs ein Spaß, der Einzige zu sein, Der jeden und alles liebt. Demnach wende Ich Mich an dich, dich mit Mir zusammenzutun, Hand in Hand hüpfen Wir entlang und spenden überall Liebe. Wir müssen nicht einmal daran denken. Um Uns ist ein Schleier aus Liebe gelegt, und dieser Liebe-Dunst wird in entgegengenommen. Er reicht weit. Er reicht weiter, als das Auge sehen kann. Er reicht weiter, als was man anfassen kann, und doch rührt Unsere Liebe. Selbst ein Wispern an Liebe wird vernommen. Eine Telepathie der Liebe ist existent, und sie ist überall.

Du warst niemals angelegt, weniger zu lieben als Ich. Du warst stets angelegt, zu lieben, wie Ich liebe. Komme näher zu Mir heran und du wirst dem Ausgeben aller Meiner Liebe näher sein, aller Meiner Liebe an alle, die es dürstet und die gerne trinken möchten. Mache voll. Reiche aus.

HEAVEN # 3782 – 3.4.2011 – The True Land of Your Birth

DAS WAHRE GEBURTSLAND VON DIR

Du sprichst von Mangelhaftigkeit. Mangel wurde zu einer Gepflogenheit, zu einer Sichtweise. In Hinsicht auf das Leben bist du geneigt, ein Bild des Mangels in den Blick zu nehmen, unterdessen du ein Bild des Überflusses sehen könntest. Du hast von einem Winkel her gesehen und auf einen Winkel geblickt.

Ein Fisch in einem Wasserglas sieht seine gesamte Welt. Er ist in ihr eingehüllt, und er sieht, so weit er sehen kann. Da ist ein Ozean, und doch hält ihn das harte Glas, unsichtbar wie es ist, in seiner kleinen Glasschüssel fest. Dem gemäß ist die Welt, die ihr euch herausgeschnitzt habt. Ein Fisch ist auf das Glas, in dem er sich befindet, beschränkt. Er ist auf Andere angewiesen, die sich für ihn durchschlagen. Selbstverständlich ist ein Fisch in einem Fischglas auf das Glas verwiesen. Er hat nicht die Beweglichkeit, die ihr habt.

Ihr seid nicht verbannt. Ihr, die ihr von der See her kamt, könnt an Land wie auch in der See prosperieren. Für einen Fisch wärt ihr ein Zauberer. Du bist derjenige, der Nahrung in sein Glas streut. Du bist eine Hand, die seine Welt andient.

Indes ist ein Fisch im Leben zufrieden. Er ist zufrieden, ein Fisch zu sein, selbst in einem kleinen Glas in deiner Küche.

Du bist im Leben nicht zufrieden. Du bist nicht zufrieden, schlicht und alleinig ein Menschenseinswesen zu sein. Du befindest dich in der Haut eines Menschenseinswesen, und dennoch hast du einen Weidegang weit darüber hinaus. Ein Fisch kann es außerhalb des Wassers nicht lange aushalten. Du befindest dich in deiner Haut, seit deiner körperlichen Geburt bist du aus dem Wasser heraus. Du wurdest aus dem Wasser des Himmels geboren, und jetzt behauptest du dich auf trockenem Land. Trockenes Land ist kein Ozean, gleichwohl hat trockenes Land eine Menge zu bieten.

Es ist nicht schade, sich auf dem trockenen Land der Erde zu befinden. Selbst auf trockenem Land blühen Blumen. Selbst in einer Wüste blühen Blumen. Die Erde verwahrt prächtige Schönheit. Es möge doch so sein, dass du dir die Schönheit mehr ansiehst als das, gegen das du Einwände vorbringst und was dir deine Positionsbestimmung des Mangels bestätigt.

Du hast ein Herz, was dich mit deinem Wahren Geburtsland verbunden hält, und einen Geist, der dich mit dem gegenwärtigen Land, in dem du derzeit umherstreifst, in Beziehung setzt. Du reichst dich von einem Land zum anderen herüber, und dennoch liegt dein Ursprung im Himmel. Deine derzeitige Bleibe ist auf Erden. Ein Fisch kann aus dem Wasser seiner Geburt herausgenommen, du indes kannst niemals aus dem Himmel entfernt werden. Du kannst denken, das könnest du. Du hast dir das so gedacht. Du warst dir dessen sicher. Und dennoch ist dein Gebaren auf dem Eiland deines Ursprungs emsig und rasch, indessen du dich auf der Erde abstrampelst. Du hast deine Gedanken des Himmels gegen Gedanken des Mangels auf Erden eingehandelt.

Kassiere dir heute deine Peilung ein. In deinem Herzen ist ein Segelboot aufzufinden, das dir in Erinnerung bringen mag, wie du die sieben Meere des Himmels befahren hast. Dein Herz ist das Schiff, das dich über die Grenzen der Welt hinwegnimmt. Du segelst jetzt durch dieses eingebildete Universum. Die Erde ist dir kostbar. Du befindest dich auf einer wertvollen Reise. Schaue durch den Spiegel deines Herzens und sieh den Himmel, den du bei dir trägst. Das Königreich, nach dem du suchst, war immerzu inwendig in dir. Dies fällt deinem Geist kaum ein. Er weiß nicht, wie sich diesem Konzept einpassen geht. Dein Geist macht dafür Anläufe. Er ist dafür bekannt, umherirrend zu sein. Indes steht dein Herz, welches du als mit Mängeln versehen erachtest, stets mit goldenen Fäden der Liebe mit der Quelle der Liebe in Verbundenheit. Die Glühdrähte Unserer Liebe sind stärker als das stärkste Eisen auf der Erde. Die Gitterstäbe der Erde hast du dir bloß eingebildet, das begreifst du. Du kannst durch die Illusionen hindurch brechen, die letztlich schier deine Gedanken sind. Nur deine Gedanken binden dich an die Erde.

Die physische Wirklichkeit, die du siehst und anfasst, ist aus deinen Gedanken gemacht. Wie machtvoll sind deine Gedanken. Lenke deine Gedanken um, und, was siehst du?

HEAVEN # 3783 – 4.4.2011 – Turn on the Lights

MACHT DIE LICHTER AN

Automatisch. Liebe ist automatisch. Bloß, du bist dazwischengegangen und hast versucht, sie herumzukommandieren. Du möchtest gerne, dass die Liebe auf ein Signal hin erscheint. Du möchtest sie herausputzen. Du möchtest sie auf Vordermann bringen.

Das Wort Liebe mag für dich zu viel sein, als dass du mit ihm gerne Umgang haben möchtest. Dann benutze das Wort Fürsorge. Kannst du zugeben, dass du eine fürsorgliche Person bist? Kannst du Mir sagen, dass du dich nicht kümmerst? Du kümmerst dich eine Menge. Deine Fürsorge mag ja verdreht sein, dass du allerdings jemand bist, der sich kümmert, kann nicht in Frage gestellt werden. Du sorgst dich kräftig sogar um Jene, über die du sagst, du würdest dich um sie nicht kümmern.

Als Kind hast du dich vielleicht nicht um die Schule gekümmert. War das denn so? Selbst in Langeweile und Antipathie warst du sorgsam und zugewandt. Du hast dich vielleicht so sehr gekümmert, dass du deine Fürsorge abgedreht hast.

Später zur Zeit der Liebesromanzen hast du dich so sehr gekümmert, dass sich deine Fürsorge, sobald derjenige, um den du dich sorgtest, sie nicht erwiderte und nicht mit gleichem entgegnete, in Nicht-Fürsorge wendete.

Möchtest du die Lichter deiner Liebe abermals anschalten, und schier lieben, und etwas mehr lieben, und möchtest du, jetzt in deinem Herzen und in deinem Geist, all Jene begrüßen, von denen du dein Herz abgewandt hast. Gib es dir statt, dass du fürsorglich bist.

Behüte ebenfalls dich.

Etliche werden diese Fürsorge wohl als das gleiche bezeichnen wie vergeben. Streiche sogar vergeben aus, und bekenne dich schlicht dazu, dass du in Obhut nimmst. Falls du dich nicht gesorgt hättest, hättest du dein Herz nicht verhärtet. Ein verhärtetes Herz ist ein Herz, was im Sprechen begriffen war. Es redete: „Ich möchte mich NICHT kümmern. Ich möchte diesen Menschen oder diese Begebenheit oder diese Reihe von Ereignissen aus meinem Herzen hinauswerfen. Ich möchte das, was mir wehtut, aus meinem Herzen der Herzen gewaltsam vertreiben. Punkt und Schluss damit. Ich möchte niemanden oder nichts drinnen lassen. Ich werfe sie hinaus. Ich stelle ein Schild mit großen roten Buchstaben auf: ‚Kein Zugang‘. Ein anderes Schild, auf dem steht: ‚Draußen bleiben.’“

Auf diese Weise erteilst du dem Missklang Zutritt. Du verschließt dein Herz und sagst: „Härter, herzlich willkommen.“ „Festigkeit, herzlich willkommen.“ „Heftigkeit, herzlich willkommen.“ „Eis, herzlich willkommen.“ „Schneid, herzlich willkommen.“ „Sandpapier, herzlich willkommen.“ „Abschliff, herzlich willkommen.“ Auf diese Weise wird dein Herz rostig.

Beseitige den Rost, indem du einräumst, dass du kein Herz aus Eisen hast. Du hast ein Herz aus Gold. Schmelze nunmehr das Gold deines Herzens, sodass es aufs Neue durch jeden Schlupfwinkel der Welt zu fließen imstande ist.

Deine Liebe kann still sein. Du kannst Liebe in aller Ruhe fortführen. Und doch wird deine Liebe vernommen werden. Du wirst sie zu hören bekommen. Du wirst das Brausen und Strömen der Liebe hören, und du wirst von ihr überschwemmt werden, die Liebe in deinem Herzen wird ihre Reserven öffnen, und die Welt wird abermals das Land von Milch und Honig sein. Ströme lind, Herz der Liebe.

Dein Herz ist angelegt, die Welt zu verwandeln. Durch die Liebe, die in deinem Herzen fließt, wird sich die Welt verwandeln. Alle deine Forderungen und dein Beharren, dass sich die Welt Reformen zu übereignen habe, sind kontraproduktiv. Alle deine Anweisungen sind für nichts und wieder nichts. All dein Besserwissen, wie sich die Welt wenden solle, ist für die Katz. All deine Überlegenheit ist nichts. Alleinig Liebe obwaltet.

Hebe mit Liebe an. Schalte Liebe ein. Selbst wenn dein Herz wie ein betagtes, in die Jahre gekommenes Auto, das in einer Garage stand, ist, drehe an dieser Kurbel. Drehe den Automotor hoch. Sause mit ihm. Setze diesen deinen Garagenhüter Herz in Gang und lasse ihn losfahren. Bringe ihn wieder dazu, dass er läuft. Stelle die Zündung an. Schalte die Lichter deines Herzens ein. Fahre rückwärts aus der Einfahrt heraus, und schalte dann hoch. Selbst ein ungenutztes, zugenageltes Herz kann Gänge wechseln.

HEAVEN # 3784 – 5.4.2011 – Arise

ERHEBT EUCH

Meint nicht, dass Ich Mir daraus, was ihr durchlauft, wenig mache. Zur selben Zeit ist das, was ihr durchlauft, schier etwas, was ihr durchlauft. Ihr veranlasst euch selbst, diese oder jene Gangart einzunehmen. Ihr sagt, was ihr durchlauft, sei Leiden, und demnach leidet ihr. Ihr empfindet Verlust der einen oder anderen Art. Da gab es etwas, was ihr hattet oder gehabt haben solltet und nicht habt. Wer ist es denn, der äußert, euch gebreche es an etwas? Wer ist es, der Probleme ausmacht? Wer, Geliebte, schmollt und schreit laut?

Stimme den Sturm in dir ruhig. Was immer die Welt sagt oder tut oder scheinbar tut, du bist dein eigenes souveränes Seinswesen. Du bist nicht auf Zuruf, was dir das Leben auch immer zureicht oder nicht zureicht. Hast du mit deinem Fuß auf das Leben eingetrampelt? Hast du an deinem Daumen genuckelt?

Du bist ein bevorteiltes Seinswesen. Du musst anfangen, dich als ein bevorteiltes Seinswesen zu denken. Sofern du dich deinem Dafürhalten nach als ein unterprivilegiertes Seinswesen siehst, was bist du dann anderes als unterprivilegiert? In den Bezügen der relativen Welt bist du das, was du dir selbst ansagst, du seist es.

Ich sage dir, dass du über alle Maßen geliebt wirst, und du sagst: „Aber, aber, aber …“ Dabei gibt es keine Aber. Komme jetzt, du bist Mein schönes Kind, und gleichwohl wirst du Anläufe machen, nachzuweisen, dass du durch die Welt, oder, eigentlich, durch Mich nicht wertgeschätzt seist. Wenn du das Gefühl hast, du seist zu kurz gekommen, wer hat dich über den Tisch gezogen? Du hast es getan. Es ist besser, du setzt dich aufrecht hin und beginnst mit anderen Auffassungen.

Da und dort trifft man auf die Äußerung, die Welt schulde euch keinen Unterhalt. Ihr, Geliebte, seid es, die der Welt etwas schulden. Ihr seid hier, um etwas zu geben. Schenkt euch zum Wenigsten selbst Glauben.

Ich habe Leute sagen hören: „Was hat Gott jemals für mich getan?“ Könnt ihr das glauben?

Es gibt diejenigen, die sich Mich als Hl. Nikolaus denken. „Was hat mir der Nikolaus in meinen Socken dagelassen? Was denn, Kohle, trockene Asche, oder gar überhaupt nichts. Das ist mir geblieben.“

Worum geht es genau, was Ich euch geben soll?

Euch nicht mehr leid tun. Es ist eine klägliche Sache, dass ihr euch selbst leid tut.

Wie viele Male ist es zum Ausdruck gebracht worden: „Zähle deine Segnungen auf.“ Dir ist nichts weggenommen worden. Du bist gesegnet.

Negatives Denken zieht dich herunter. Die Aussage, dass du gesegnet bist, ist zutreffend. Selbst darin, was du als Katastrophe siehst, bist du gesegnet.

Nimm dich deiner Grundhaltung an.

Womöglich sitzt du mit hochgelegten Füßen da und wartest auf Mich, dass Ich dir Geschenke zukommen lasse. Stehe auf und komme aus deinem Stuhl heraus, und gib das, wonach du für dich lechzt. Sei eine Weile Gott in der Welt und verschenke Entzücken. Weswegen wartest du auf Mich, um dir Glücklichsein zuzureichen? Geh und gib etliches Glück, und du wirst glücklicher sein.

Falls du denkst, du seist für Gram ausgesondert worden, bist du es, der ihn ausgehändigt hat. Du hast Ursache und Wirkung miteinander verknüpft. Du warst allzu vereinfachend. Da du – zum Beispiel – einen geliebten Angehörigen verloren hast, hast du beschieden, das bedeute, dass Ich dich nicht liebte. Du hast beschieden, du bist gekränkt. Besser, du erteilst bei etwas anderem Bescheid.

Du bist der Fabrikant deines eigenen Lebens. Sitze einfach nicht mehr länger da und bemitleide dich selbst.

Wenn du dir sagst, du seist elend, ist es ziemlich sicher, dass es dir elend wird. Was du denkst, das leistet dir Folge. Was du denkst, dazu überredest du dich.

Wenn du dir selbst sagst, dass Ich, Gott, dich vernachlässigt habe, stagnierst du.

Beginne aufs Neue zu denken. Keine Aber mehr. Gestehe die Segnungen ein, die dir zugehören, und mehr Segnungen werden herbeieilen. Solange du deine glückliche Lage nicht wertschätzt, werden sich Glücksfälle womöglich ängstigen. Schaue dich nach Glücksfällen um, keineswegs als eine Verbindlichkeit, die dir geschuldet sei. Verschone dich damit, ein Schuldeneintreiber zu sein.

Stehe auf und komme aus der Ecke heraus, in der du gesessen hast. Erhebe und zeige dich.

HEAVEN # 3785 – 6.4.2011 – God’s Invitation

GOTTES EINLADUNG

Unendlich sind in der relativen Welt die Fragen – so viele Fragen. Und unendlich sind die Antworten – derart viele Antworten. Die relative Welt scheint wie ein Bandwurmsatz zu sein, wie ein Zug, der nicht aufhört, wie ein über die Ufer tretender Fluss, wie ein nie endender Horizont, wie ein Sturm im Wasserglas. Fragen sprechen schnell. Sie mähen alles in ihrem Weg nieder.

Die Fragen, die du im Grunde magst, sind jene, zu denen du die Antworten nicht kennst. Sie hast du am liebsten. Du liebst Rätsel, die noch zu lösen sind. Gelöste Rätsel sind nicht so einnehmend.

Edison hatte den meisten Spaß beim Sich-Abrackern. Als er schließlich Erfolg und eine Glühbirne zum Leuchten gebracht hatte, ebbte sein Hochgefühl ab, es trübte sich ein, könnten Wir sagen.

In einer tieferen Realität gibt es keine Fragen, und keine Antworten. Das ist dann, wann du, in deinem vollen Gewahrsein, Eins mit Mir und Eins mit Allem bist.

Demgemäß spreche Ich dir eine Einladung aus. Meine Einladung klingt wie Fragen, sind es aber Fragen?

Also:

Möchtest du Meine Hand nehmen und Eins mit Mir und Eins mit Allem Was Ist werden? Möchtest du das Einssein der Liebe bejahen und mit Mir fortrennen? Möchtest du mit Mir in der Vollheit der Sonne und des Mondes Eins werden? Möchtest du mit Mir über die Galaxien sausen? Möchtest du bei Mir, in Meinem Herzen verwurzelt, im Himmel bleiben? Möchtest du deine Augen aufmachen und Mich vor dir sehen? Möchtest du zu Mir aufwachen? Möchtest du mit Mir dorthin reisen, wo Wir bereits sind? Möchtest du? Möchtest du Ja zu Mir sagen?

Wie steht es damit?

Kannst du Meiner vom Herzen kommenden Einladung an dich widerstehen? Kannst du nein zu Mir sagen, zu Mir, Der dein ureigenes Selbst ist?

Ich biete dir die Nahrung der Liebe an. Möchtest du sie ausschlagen? Möchtest du sagen: „Nein, Danke. Trotzdem, Danke. Danke, aber nein, Danke.“?

Möchtest du sagen: „Uuh-uuh, Gott.“? Möchtest du sagen: „Hmmm, vielleicht später, Gott. Ein andermal. Wenn ich nicht so viel zu tun habe.“?

Möchtest du warten, Ja zu Mir zu sagen, bis zu dem Zeitpunkt, wann du spürst, dass du in Nöten bist?

Komme zu jeder Zeit zu Mir. Komme, wenn du lächelst, komme, wenn dir die Tränen kommen. Jederzeit ist eine gute Zeit, um zu Mir zu kommen. Glaubst du Mir das?

Kannst du glauben, dass es jemals eine Zeit gab, in der Ich in deinem Leben nicht zentral war? Glaubst du wirklich, dass du jemals ohne Mich warst? Glaubst du wirklich, dass es je eine Zeit gab, als du und Ich nicht miteinander vereinigt waren? Selbstverständlich sind Wir zusammengetan. Wir teilen Ein Herz der Liebe.

Wildnis gibt es nicht. Verstehst du Mich? Es gibt keine Wüstenei. Es gibt keinen dunklen Wald. Es gibt nur das Licht der Sonne und das Licht Unseres Einen Herzens, was sich über das Universum und darüber hinaus herausstreicht. Wir sind Existenz selbst. Nichts existiert eigentlich außer Unsere Liebe. Unsere Liebe übersteigt das Universum. Unsere Liebe überflügelt alles, was bekannt ist. Nichts überschreitet die Liebe. In der Welt – danach sieht es aus – bilden zahlreiche Dinge über die Liebe hinweg ein Muster kreuz und quer. Nicht anders wie es ein Gewebe gibt, was weiß auf weiß ist, gibt es Liebe auf Liebe, gibt es einen sich aufhäufenden Berg Liebe, eine angehäufte Welt der Liebe. Selbst in der Dichtheit gibt es Liebe, die behände und großgewachsen ist.

Somit bitte Ich dich, mit Mir wegzugehen. Weggehen mit Mir ist: Kommen zu. Es ist Aufwachen. Es ist eine Reise antreten, auf der du dich ununterbrochen befandst. Es ist der Beginn. Es ist der Beginn der Unendlichkeit, die keinen Anfang und mit Sicherheit kein Ende hat.

Komm. Gehe mit Mir weg.

HEAVEN # 3786 – 7.4.2011 – Desire Enlightenment as a Gift You Give to the World

STREBE NACH ERLEUCHTUNG ALS EINER GABE, DIE DU DER WELT ÜBERREICHST

Wir sind untereinander austauschbar. Du hättest es lieber, dass Ich viel mehr sei als du. Ich bin du, indes bin Ich Gott, der Sich gerecht wird. Du bist noch immer in Fertigung. Du bist am Erzielen deines eigenen Gewahrseins. Alles, woran es fehlt, ist Gewahrsein. Ich meine nicht Gedanken. Ich meine Gewahrsein.

Gedanken sind Dutzendware. Gedanken wachsen auf Bäumen. Gedanken kommen rasch, einer nach dem anderen, mit vollen Händen. Dein Gewahrsein scheint scheibchenweise und in Häppchen zu kommen. Dein Gewahrsein zieht sich zurück, kommt wieder, zieht sich zurück. Du wirst dir ernsthafterweise gewahr werden.

Werde gewahr, da Ich dich darum bitte. Werde gewahr, damit du die Welt höher heben kannst. Trachte nach Gewahrsein als einem Geschenk, was du der Welt gerne überreichen möchtest.

Alles, was du dir spezifisch für dich selbst wünschst, hängt dem Gewahrsein hinterher. Erleuchtung für dich selbst ist keine Erleuchtung. Und sobald du gewahr wirst, bist du gewahr. Sage nicht, du seist erwacht. Niemand hat zu wissen, du seist das, außer dir. Gewahrsein ist nicht für dich allein, und dennoch rufst du nicht aus, du seist erwacht oder erleuchtet oder eines der Worte, die du benutzt. Das behältst du für dich.

Wenn du das Gewahrsein der Erleuchtung hast, gibt es keine Notwendigkeit, es zu verkünden. Es gibt keinen Bedarf, über sie nachzudenken.

Freilich ist die Bedeutung zu finden, nach der ein Jeder erleuchtet sei, es sei bloß so, dass er es nicht wisse. Nicht wissen, dass du erleuchtet bist, ist wie in einem Film durchschlafen. Du befandst dich in dem Kino. Der Film lief, und doch warst du nicht wach. Du hast nicht mehr bekanntzugeben, dass du geschlafen hast, als dass du bekanntzugeben brauchst, dass du während des ganzen Films wach gewesen seist.

Erleuchtung ist kein Abschluss, wie du sie dir anscheinend denkst. Sie ist keine Schlussausführung. Sie ist keine Veranlagung, die du dir ausrechnest. Erleuchtung ist kein Preis, den man an der Eingangstür überreicht bekommt. Sie ist keine Erzielung. Sie ist nicht etwas, um es dir als Verdienst anzurechnen. Sie ist keine Medaille. Sie ist schlicht, wo du bist.

Während du in deinem Wagen entlangfährst, sagst du nicht: „Ich befinde mich an der Ecke Staats- und Haupt-Straße. Ich bin an der Ecke Jefferson Street und 2nd Street. Ich bin an der Ecke dieser oder jener Straße.“ In der Welt bist du immer irgendwo.

So wie es keine Nachfrage für dich gibt, deine angeblichen Mängel kundzutun, gibt es keinen Bedarf, deine wahrgenommenen Fortschritte bekanntzumachen.

Vormals warst du in der zweiten Klasse, und jetzt bist du in der dritten oder vierten oder zehnten, oder hast den Schulabschluss. Hier geht es um eine Stufung. Es verläuft graduell. Oder der Durchbruch, auf den man aus war, kommt anscheinend mit einem Schlag.

Es gibt keine Ankunft. Es gibt immer Ankunft. Du kommst immer näher ran. Und doch kommst du nicht an ‚Gehe jetzt‘ vorüber. Oder, wenn du an ‚Los!‘ vorüberkommst, ist es natürlich und nichts braucht dazu gesagt zu werden.

Selbst wenn du die erleuchtetste Person in der Welt bist, gibt es keinen Grund, kundzutun, dass du das bist. Es gibt keine Not zu sagen: „Schaut mich an. Ich habe es erkämpft!“

Stolz hat beim Gefilde der Erleuchtung keinen Zugang. Die Freude ist Erleuchtung, nicht die Äußerung, du habest sie erreicht.

Als du es als Kind beim Lernen mit einer langen Teilungs-Aufgabe zu tun hattest, war es für dich wichtig, jemandem davon zu erzählen, was du gelernt hast; es liegt indes kein längeres Dividieren an, um davon ins Erzählen zu geraten.

Es gibt keinen Bedarf, deinen Zustand des Bewusstseins bekannt zu machen. Es gibt keine Bedürftigkeit, ihn zu sein. Es gibt für dich die Nachfrage, ihn auszuströmen. Das ist alles, was du zu tun hast. Und nichts vermag deiner Ausstrahlung Einhalt zu gebieten. Was auch dein Zustand des Bewusstseins ist, du verströmst es.

HEAVEN # 3787 – 8.4.2011 – Like a Wireless Connection on Earth

WIE EINE KABELLOSE VERBINDUNG AUF DER ERDE

Die Vollkommenheit, auf die ihr aus seid, besteht nicht aus perfekt gesetzten i-Pünktchen und t-Strichen. Die Vollkommenheit, auf die ihr aus seid, liegt inwendig in euch. Die Verantwortung liegt hier bei euch, das wird bei euch entschieden, Geliebte. Wo ist euer Geltenlassen? Wo verbergt oder platziert ihr eure Wertschätzung für die Welt?

Dies ist nicht leicht zu sehen, gleichwohl entfaltet sich die Welt auf vollkommene Weise. Die Welt hat euch an den Ort des Gewahrseins gebracht, an dem ihr euch jetzt aufhaltet. Hier handelt es sich um eine genaue Veranschlagung. Alles, was geschieht, ist ein Trittstein. Sogar jedes Taumeln ist ein Trittstein.

Ihr sollt nicht mehr weiter Urteile fällen. Euch steht es nicht mehr länger an, die Welt oder jemanden zu missbilligen. Das ist keineswegs ohne Standards sein oder lockere Maßstäbe haben. Habt Maßstäbe für euch selbst.

Falls Meine Sicht der euren zur Last fällt, überstülpt sie mit Liebe. Spiegelt Liebe wider und scheut Beurteilen. Alle Folgerungen, die ihr zieht, sind Urteile. Ihr seid bestimmt, ein Liebhaber zu sein, kein Richter. Zieht jene schwarzen Roben des Denkens aus. Sie halten die Welt zurück und sind nicht in eurem besten Interesse.

Anstatt der Welt zu sagen, sich aufzuputzen, putzt euch selbst auf. Selbst das, was nicht begriffen wird, kann gelten gelassen werden. Schaut euch nach den gesegneten Wohltaten um, Geliebte, denn ihr seid gesegnet.

Die Welt möchte euch gerne etwas anderes sagen. Bejaht die Welt, wie sie ist, und seid dennoch in eurem Denken selbstständig. Zwischen euch und der Welt gibt es keine Pattsituation. Da ist eine Brücke zu finden. Errichtet Brücken. Wie bei den Horizonten – ihr werdet über sie gehen. Eine Brücke nimmt euch irgendwohin. Wohin möchtet ihr?

Ihr seid die Brücke, die ihr überquert. Seid jene Brücke zwischen Himmel und Erde. Euer Herz ist die Brücke. Es ist, als würdet ihr euch hinlegen. Ihr streckt euch so aus, dass eure Zehen die Erde festhalten und eure Finger den Himmel berühren. Andere werden über die Brücke gehen, die eure Bewusstheit herstellt. Andere haben für euch Brücken, und jetzt seid ihr die Brücke für Andere.

Ihr möget euch zu keiner Brücke voll mit Erklärungen machen. Ihr seid eine Brücke, die wenig redet. Freilich seid ihr eine große Brücke. Ihr helft Vielen über die Spanne. Als Kind wart ihr eine Brücke. Ihr seid eine Brücke von Liebe zu Liebe. Ihr seid ein Regenbogen, und ihr überspannt das Universum in einem Bogen. Ihr seht die Trittsteine vor. Eure Dienste sind beträchtlich.

Ihr winkt herbei. Ihr winkt mit eurem Herzen herbei. Euer Herz gilt keineswegs für nichts. Es gilt für etwas. Ihr seid das darüber Hinausreichende und Aufsuchende des Universums. Ihr seid Meine Arme, die in die Arme schließen. Ihr haltet das Universum im Gleichgewicht. Die Welt lauscht auf euch.

Ihr seid die Brücke, und eure Gedanken sind die Brücke. Ihr könnt die Welt da und dort hin nehmen. Ihr könntet die Welt genauso gut dorthin nehmen, was man als Himmel bezeichnet. Er ist dort, wo Ich bin, und ihr und der ganze Rest wurden eingeladen, euch Mir hier anzuschließen. Ihr seid der Pfad. Ihr weist den Weg, oder ihr weist sonstwohin.

Euch gilt es, die Welt zu leiten. Ihr seid der Herbeiwinker. Um die Brücke zu sein, die zu sein ihr bestimmt seid, müsst ihr bei dem Himmel angelangt sein, sodass ihr imstande seid, den Weg zu zeigen.

Es gibt nichts, was ihr für euch alleine tut. Es ist eine Unmöglichkeit, etwas für euch alleine zu tun. Ihr zieht empor, oder ihr zieht herunter. Wohin ihr auch geht, die Welt geht mit euch. Habt ihr gedacht, ihr wärt unbedeutend? Ihr seid wesentlich. Seid der Pionier. Seid der Schrittmacher.

Lasst Meine Stimme vernommen werden. Sie kann ohne Trommeln gehört werden. Meine Stimme dringt durch. Sie kann überall anlangen.

Seht euch selbst als einen Übertrager. Beachtung kommt nicht dem Übertrager zu. Beachtung kommt rechtmäßig der Botschaft zu. Sendet Meine Botschaften. Ganz bestimmt, sendet nicht eure Ärgernisse. Ihr seid wie eine drahtlose Verbindung auf der Erde.

HEAVEN # 3788 – 9.4.2011 – Love Is on the Move 

LIEBE IST AUF ACHSE

Von Meinem Herzen zu dem deinigen. Worum sonst könnte es gehen? Mein Herz schlägt für dich. Mein Herz liebt dich. Nimm Meine Liebe in Empfang, und rolle sie herum. Wette auf sie. Du kannst aus Meiner Liebe nicht zu viel machen.

Meine Liebe ist so weit. Was kann demnach deine Liebe sein? Welchen Berg der Liebe kannst du nicht erklimmen? Welchen Ort gibt es, zu dem dein Herz nicht zu gehen imstande ist, während Mein Herz überallhin geht und dich umschließt?

Das ist die wahre Sachlage. Dein Herz ist mächtig. Ein solcher Ansturm an Liebe ist dort zugegen. Liebe zieht hoch, nicht herunter. Liebe weist auf Liebe. Da ist ein Ozean der Liebe, der auf deinem Weg, und der auf Meinem Weg entlangkommt, und, Unsere Liebe planscht. Liebe ist Spielen. Lasst Uns Unsere Liebe überallhin verspritzen. Kommt und spielt mit Mir.

Ihr meint nicht, Ich würde schwer arbeiten, oder doch? Ich arbeite überhaupt nicht. Ich liebe. Und die Wellen Meiner Liebe holen alles ein. Ihr seid von den Wellen Meiner Liebe überschwemmt. Ihr seid wie ein Delphin, der mit Meiner Liebe hochspringt und hinterher wegen noch mehr zurückkehrt. Wer möchte Meine Liebe gerne ausschlagen? Wer möchte sie überspringen und auslassen?

Ich spritze euch jetzt mit Meiner Liebe an, und ihr spritzt zurück.

Den Erscheinlichkeiten zum Trotz, ist alles in eurem Leben ein Symbol der Liebe. Ihr seid ein Symbol der Liebe. Ihr seid Meine Liebe, und trotzdem seid ihr ebenso ein Symbol Meiner Liebe. Ihr steht für Liebe. Ihr steht für Meine Liebe.

Ich kann kaum Liebe als die Meinige bezeichnen, denn Ich gebe Meine Liebe weg. Lediglich aus praktischen Gründen, aufgrund von Redegewohnheiten, nennen Wir die Liebe Mein und nennen Wir die Liebe die deine, denn alle Liebe ist Unsere Liebe, Unsere Liebe, die herumgespritzt wird. Wessen Liebe ist es somit in jenem Mix des Lebens?

Derjenige, der Liebe weggibt, hat sie zueigen. Derjenige, der Liebe in seinem Kellergewölbe aufbewahrt, hat sie nicht. Mithin sage Ich zu euch – Seid Meine Liebe. Das bedeutet Meine Liebe weggeben. Auf diese Weise behaltet ihr Liebe bei euch. Meine Liebe sickert jetzt in euch hinein. Meine Liebe quillt jetzt in euch hervor. Spürt jetzt die Vollheit Meiner Liebe – die die Unsere ist – in eurem Herzen.

Liebe vermag, um Liebe zu sein, nicht ruhig zu sein. Liebe muss umspannen. Sie muss auf Reisen gehen. Liebe, die Winterschlaf hält, ist keine Liebe. Liebe ist stets auf Achse. Liebe gibt sich sich selbst preis. Sie nimmt Riesenschritte. Liebe gehört nicht gehortet. Von ihrer Natur her ist es so – Liebe ist unterwegs.

Falls Liebe Schnee wäre, würde sie schmelzen, und dennoch gäbe es immerzu noch mehr Schnee, der auf die Erde fällt. Anstelle von von Schnee eingebunden wärt ihr Liebe-eingebunden, Geliebte, indes hat Liebe keine Schranken. Das ist schlicht der Punkt. Von der Liebe gibt es kein Wegkommen. Liebe ist eure Quelle, und Liebe ist eure ganze Reise. Kommt der Liebe nicht in den Weg. Seid nicht wie ein Zollinspektor, der sie inspizieren und abstempeln muss. Lasst die Liebe frei hüpfen. Liebe ist zum Geben da, nicht zum Inspiziert-Werden.

Liebt zur Zufriedenheit eures Herzens. Liebe hat keine Haltestellen. Um erhalten zu bleiben, muss sie ihren Weg fortsetzen. Dies ist die Stärke der Liebe, dass sie stets in Bewegung ist. Liebe ist der mächtige Ozean, und Liebe ist ebenfalls die Wellen des Ozeans. Kein Ozean verharrt still. Ein Ozean ohne Wellen ist keiner. Stille Wasser mögen tief gründen, ein Ozean der Liebe aber hat Schmackes.

Liebe ist lebhaft, und demnach gehört es euch, das ihr mit Liebe schwungvoll ausschreitet. Liebe soll nicht dem Zufall überlassen bleiben, oder, falls sie das ist, gib der Liebe eine Chance. Reiche deine Liebe prompt weiter. Das ist genauso leicht wie ein Lächeln. Lächle deine Liebe fort. Ich bestürme dich, Meine Liebe wegzugeben, damit dein Herz mit Meiner Liebe voll und die Welt mit Meiner Liebe gefüllt sein werde. Setze dich für Meine Liebe ein.

HEAVEN # 3789 – 10.4.2011 – Today Is the Day for Love 

HEUTE IST DER TAG FÜR LIEBE

Übe und ertüchtige dich in der Liebe. Habe Liebe in deinem Sinn. Es ist nicht so, dass du Liebe richtig hinzubekommen hast. Liebe ist bereits richtig. Es ist recht, zu lieben. Liebe ist dem Leben zugehörig. Liebe den Rhythmus des Orchesters. Liebe kommt zu dir an jeder Ecke herum. Liebe wird bei dir herausknallen.

Die Bäume reden von Liebe. Die Luft, die du atmest, redet von Liebe. Und da ist der Himmel oben, und das Ungesehene über dem Himmel, und all die Sterne, die Nacht und der Tag. Halte bei deinem Beschäftigtsein einen Augenblick lang inne, und du wirst den Schrei der Liebe hören. In der Stille eines Pausierens wird Liebe auf dir niedergehen. Liebe gehört dir zu. Sie gehört zu dir, um Liebe weg zu geben.

Du bist kein Hersteller von Liebe, das verstehst du. Du bist ein Fänger von Liebe, und du bist – ebenfalls – der  Schlagmann, der sie über den Zaun und aus dem Feld heraus schlägt. Liebe kann sich Zeit lassen. Es gibt keine zeitlich abgestimmte Liebe. Da ist schlicht Liebe, und du bist der Empfänger von ihr und der Geber von ihr, alles auf ein Mal.

Gib deine Liebe fort. Sei nicht verlegen. Es gibt keinen Grund, an der Liebe festzuhalten, so, als wäre sie die letzte Rose des Sommers. Lasse die Liebe eine Pusteblume sein, die du in den Wind bläst. Liebe wird sich selbst pflanzen, und Liebe wird wegen dir am Wachsen sein. Es gibt  kein Ende, zu lieben, und der Liebe in dir ist kein Ende zueigen.

Liebe ist merkbar, indes wirst du sie womöglich nicht sehen. Draußen vor dem Fenster singt ein Rotkehlchen. Es kann sein, du hörst den Vogel nicht, freilich singt das Rotkehlchen der Liebe seinen Gesang, ohne dass du es hörst. Ein letztes Lied gibt es nicht. Die Töne der Liebe werden von Baum zu Baum, von Rotkehlchen zu Rotkehlchen weitergereicht. Ein Trompetenweckruf der Liebe ist zu hören. Laut oder leise, die Liebe spricht, die Liebe singt, und sie singt für dich. Liebe ruft dich oder dankt dir. Liebe befindet sich unmittelbar draußen vor deinem Fenster. Öffne das Fenster deines Herzens und lasse Liebe herein. Lasse das Fenster offen. Es lässt sich nicht sagen, wann Liebe zu dir eilen wird. Öffne ebenfalls deine Augen.

Auf welchen Gegenstand oder Menschen deine Augen auch fallen werden, liebe sie. Sei damit vertraut, du liebst sie. Liebe die erste Rose des Sommers, und die letzte. Liebe den ersten Schnee, und den letzten. Liebe ist stets am Beginnen, am Herumwirbeln und dich Umkreisen. Deine Liebe verstreut ihre Myriaden an Samen überallhin, weit und breit,. Es lässt sich nicht sagen, wie weit deine Liebe reichen wird. Genaugenommen gibt es doch ein Wissen darüber. Sie wird die weitest entfernten Sterne erreichen. Deine Liebe wird wie ein Bumerang zurückkommen. Sie wird überallhin wie ein Bumerang zurückkehren, und du wirst links wie rechts Liebe erhaschen. Halte dein Herz, deine Augen und deine Arme weit offen.

Heute ist der Tag für Liebe.

Heute ist für dich der Tag zu lieben, schier zu lieben, ohne Einwände gegen die Liebe zu erheben zu lieben, zu lieben ohne einen Gegenpart, schlicht der Verlauf, Liebe aus deinem Herzen los zu lassen, ein Apfel blüht aus deinem Herzen, er fällt herunter, er fällt überallhin, er geht überall nieder, sie hebt andere Herzen hoch, die sich einen Augenblick lang verschlossen haben mögen. Denn du bist ein Erwecker der Herzen. Wecke dich weg.

Lasse deine Liebe wie Straßenlichter angehen. Warte nicht auf die Dunkelheit. Warte auf nichts. Mitternacht oder Mittag, lasse dein Licht angehen und anbleiben, und lasse es nicht einmal für einen einzigen Moment blinken. Liebe ist bestimmt, anzubleiben und niemals zur Neige zu gehen, sie ist schier bestimmt, sich zu vermehren und mehr Licht am Scheinen zu werden, sodass das Licht der Liebe heller ist als der Mond und die Sonne, und heller als alles Sonstige.

HEAVEN # 3790 – 11.4.2011 – Love’s Turn Has Come

LIEBE IST JETZT AN DER REIHE

Liebe ist keine einstudierte Inszenierung. Liebe ist der Hintergrund. Sie ist der Rahmen des Dramas oder der Komödie. Liebe ist allgegenwärtig. Liebe ist nicht das, was du denkst. Liebe ist mehr, als du denkst. Du kannst Liebe nicht mehr abgetrennt halten, als du Mich abgetrennt halten kannst.

Liebe hat keine Eindämmung nötig. Hast du versucht, dich von der Liebe abzudämmen? Liebe ist nicht wie schnelles Autofahren auf der Fernstraße. Eine Liebepolizei existiert nicht. Du brauchst dir nicht über die Schulter zu sehen. Das einzige, was dir folgt, ist Liebe, und Liebe ist ebenso vor dir. Du bist die Liebe, auf die du zurast.

Liebe kann gemächlich eine Allee entlangfahren. Liebe kann eine Pause einlegen, indes niemals aufhören. Liebe kann flitzen, und Liebe bleibt da. Lasst Uns die Liebe preisen. Liebe verkündet den Himmel, wo Einssein im Blick ist und gesehen wird, wo Einssein glasklar ist, wo Liebe ausruht und liebt, ohne sich zu taxieren. Der Himmel kündigt sich selbst durch seine glorreiche Liebe an. Überall gibt es Spuren der Liebe, indes hinkt Liebe nicht hinterher. Liebe ist der Motor, der könnte. Es gibt nirgendwo, wohin die Liebe nicht zu gehen imstande ist. Es gibt nirgendwo, wo Liebe nicht ist. Es gibt keinen Berg, den Liebe nicht erreichen, kein Meer, das die Liebe nicht durchqueren kann. Es gibt keine Berge, keine Meere. Es gibt ausschließlich Liebe, die sich selbst in allen Weisen, die sie sich denken kann, manifestiert, um deine Aufmerksamkeit zu erheischen. Hier ist Liebe. Direkt hier ist Liebe.

Liebe besteigt sich selbst aus deinem Herzen, und Liebe schwebt in die Höhe. Wrumm. Sieh, dass Liebe hoch in den Himmel reicht. Sieh dem zu, wie Liebe wieder landet und noch einmal hochsteigt. Schau dir an, wie die Liebe losgeht! Was gibt es, was die Liebe aus deinem Herzen nicht zu tun vermag? Liebe kann durch Stahl schneiden. Liebe kann sich überlassen, und so wie Liebe sich preisgibt, so steigt sie empor.

Triff deine Entscheidung, zu lieben. Sage zu dir:

„Ich bin ein Seinswesen der Liebe. Ich habe Liebe nicht anzudrehen. Sie ist bereits an. Ich habe bloß dafür Sorge zu tragen, dass ich die Liebe in meinem Herzen nicht ausschalte. Nichts, nichts soll meine Liebe ausdrehen. Nichts soll sich dem Fließen der Liebe zu und von meinem Herzen, dem Geben  von Liebe von meinem Herzen entgegenstemmen. Meine Liebe ist der Gelenkpunkt des Universums. Zu viel Liebe kann es nicht geben. Ich rede von Liebe, jener Ausströmung, die alles umfasst. Liebe mag fliegen und Liebe mag niedergehen, trotzdem ist meine Liebe nicht flüchtig. Meine Liebe ist für alle. Wo ist die Stelle, wo meine Liebe nicht sein sollte? Lasse meine Liebe, ja, diese Liebe in meinem Herzen, lasse sie alles in ihrem Weg ausfegen. Möge mein Herz zu Jedem überallhin Liebe pumpen. Nonstop-Liebe fließt jetzt aus meinem Herzen. Frische Liebe. Erneuerbare Liebe. Nachhaltige Liebe.

Es gibt ein Gefolge der Liebe in der Welt. Ein liebevoller Gedanke geleitet zum nächsten. Eine liebevolle Handlung führt zur anderen. In der Welt gibt es einen Ansturm von Liebe, und nichts vermag ihn zu stoppen. Liebe ist jetzt dran. Liebe erhebt sich aus den Tiefen zur Oberfläche. Hoch oder tief, alleinig Liebe ist, und jetzt wird alleinig Liebe gesehen und beworben werden. Liebe ist keine Shownummer. Sie ist keine Anhäufung. Liebe ist ein freier Kobold und Geist, dem ich nicht entkommen kann. Dies ist Liebe. Dies ist meine Liebe. Dies ist Gottes Liebe.

Ich gebe auf. Ich bin durch Liebe umringt. Liebe hat mich gefangen gesetzt. Und jetzt ist mein Herz frei, Liebe überall zu geben. Meine Liebe ist ein blinder Passagier. Meine Liebe ist hinter jeder Tür, die aufgeht. Nun bin ich bereit, schlicht Liebe sein zu lassen. Ich bin Liebe, und ich werde Liebe sein, und das ist alles, was ich sein werde. Ich bin das. Ich bin Liebe.“

HEAVEN # 3791 – 12.4.2011 – On the Front Lines

AN DER FRONTLINIE

Manchmal hast du wohl das Gefühl, du befindest dich an der Frontlinie. Eine Schlacht ist zu Gange, und du bist da draußen und kämpfst in ihr, oder du umgehst die Gefahr, die überall zu lauern scheint. Du hast deine Hand am Schwert liegen. Du wehrst Feinde ab. Du hast auf der Hut zu sein und deine Tevlar-Weste zu tragen. Was für eine Schlacht ist das? Befindest du dich im Krieg? Hast du das Leben als eine Gefahrenzone erachtet, und dass du dich zu hüten habest? Du bist gerüstet zum Duell. Du wirst aufs Geratewohl losschießen, da du denkst, das müssest du, um durch das Gestrüpp hindurchzukommen.

Woher kommt diese Gespanntheit in deinem Körper? Wovon bist du in Schreck versetzt? Was verursacht es, dass du schlecht schlafen kannst? Wer oder was ist der Feind, vor dem du dich schützt? Wer oder was ist es, der eine Grube gegraben hat, in die du, in jedem Augenblick, fallen könnest? Wer oder was verschwört sich gegen dich, dich zu verwunden?

So leben ist kein Leben, und, hast du nicht dennoch so gelebt? Tag für Tag drückst du dich an dein Herz und sagst: „Lasse mich in Sicherheit sein.“

Deine Ängste sind nebulös. Verteidige deine Ängste nicht. Lasse sie gehen. Führe keinen Krieg. Lasse deinen Krieg mit dem Leben vorüber sein. Sei kein Soldat an der Frontlinie deines Lebens.

Trage stattdessen eine Liebeflagge. Liebe lauert an jeder Ecke. Liebe ist keine Gefahr. Stelle dir nicht mehr länger an jeder Ecke eine Gefahr vor. Vergiss die Ecken. Entsinne dich der Liebe.

Entsinne dich Meiner Liebe. Werde dir inne, in Wessen Obhut du stehst.

Du sagst: „Aber Gefahr ist da, Gott. Es gibt keine Möglichkeit zu wissen, was in der nächsten Minute passiert, wenn ich zur Tür rausgehe. Es gibt keine Möglichkeit zu wissen, was passiert, selbst wenn ich zuhause unter der Decke bleibe. In dieser ganzen weiten Welt gibt es keinen Ort, der sicher ist. Ich bin dünnhäutig. Ich habe keine Rüstung. Selbstverständlich schütze ich mich. Ich schütze meinen Körper vor Schäden.“

Ich sage zu dir, zuvorderst dein Herz und deinen Geist vor Schäden zu schützen. Die Angst, zu der du dich durchstellst, ist es nicht wert. Sie bewahrt deinen Körper durchaus nicht.

Ist Sterben deine größte Angst und infolgedessen dein Feind? Ringst du mit dem Tod? Ist Schmach deine größte Furcht? Schützt du dich vor Irrtum? Was für ein großer Feind ist Irrtum eigentlich? Was ist die Unterseite von Irrtum? Schmach, nehme Ich an. Sei sodann bescheiden. Räume mit dem Ego auf. Bleibe kein Soldat.

Falls du dich der Gefahren, die du dir einbildest, doch nicht erwehren kannst, wieso dann nicht deine Angst vor ihnen abtreten? Weswegen all die möglichen Kränkungen an dir katalogisieren? Ob groß oder klein, sie sind von keinem Wert.

Ich weiß, Ich weiß, du kannst an eine ganze Liste angstbesetzter Möglichkeiten denken. Du könntest deinen Job verlieren. Du könntest dich schrammen. Du könntest eingesperrt werden. Du könntest einen Strafzettel für zu schnelles Fahren bekommen. Du könntest in einen Unfall geraten. Du könntest ermordet werden. Du könntest deinen Kopf verlieren. Du könntest beleidigt werden. Du könntest deinen Halt verlieren. Du könntest unvorbereitet getroffen werden. Du könntest betrogen werden. Du könntest ausgeklammert werden. Du könntest bemerkt werden. Weiter und weiter geht die Liste der unerwünschten Möglichkeiten.

Ich möchte dich gerne bitten, deine Befürchtungen wegzuwerfen. Sie sind wie Handzettel zum Wegwerfen. An dieser Liste ist nichts Vorteilhaftes, es zu behalten.

Stelle eine andere Liste all der wundervollen Möglichkeiten zusammen. Wache mit dieser neuen Liste auf, und gehe mit ihr, mit dieser neuen Liste, die in deinem Herzen eingebettet ist, schlafen. Warum mit Furcht leben? Furcht gibt dir keine Sicherheit, aber auch gar keine. Tatsächlich ist es so, Furcht trampelt auf dir herum.

Ich möchte deine neue Liste für dich beginnen: Hübsche Überraschungen. Lächeln. Sonnenschein. Friede. Ruhe. Glückhaben. Wundervolle Menschen. Eine Goldmünze. Eine Umarmung. Ein gutes Buch ….

HEAVEN # 3792 – 13.4.2011 – God Holds You in His Heart

GOTT HÄLT DICH IN SEINEM HERZEN

Ich möchte gerne eine Hommage an Dich schreiben. Eine Ehrenbezeugung. Du bist durch dick und dünn auf der Erde geblieben. Du hast deine Beauftragung bejaht, und danach kamst du hierher, dann bist du geblieben. Dass du geblieben bist, ist deine von Herzen kommende Anerkennung an Mich.

Du bist dir deiner Kämpfe durchaus bewusst, und doch weißt du – Ich habe keine. Ich sehe und weiß, dass alles gut ist. Du hast Meine Sicht noch nicht, und demgemäß bist du am Kämpfen. Für Mich ist alles leicht, denn alles ist Liebe. Es gibt in der Welt nicht eine Eichel, die Ich nicht liebe. Es gibt nicht eine Seele, die Ich nicht liebe. Ich liebe, und Ich sehe. Weil Ich liebe, bedeutet nicht, dass Ich nicht sehe. Ich ziehe andere Folgerungen aus den Folgerungen, die du ziehst. Ich ziehe andere Folgerungen, da Ich deine Bestimmung kenne. Ich habe all die Ziffern zusammengezählt, und Ich bin mit einer Gesamtsumme herausgekommen. Deine Bestimmung ist, in all deinen lichtesten Farben zu Mir zurückzukehren. Unverzagt wirst du zu Mir zurückkommen. Es gibt keinen einzigen, der nicht zu Mir zurückkehrt. Was kann es da wohl für Mich geben, um Mir darüber Sorgen zu machen? Ich mache Mir keine Sorgen um dich. Natürlich tue Ich das nicht. Ich weiß bei jedem Atemzug, dass alles gut ist. Ich weiß unfehlbar, dass bei dir kein Schaden anzulangen vermag. Ich weiß, was du fühlst, und Ich kenne deinen Schmerz. Ich spiele das nicht herunter, indessen weiß Ich zur selben Zeit, dass Ewigkeit ist, und dass das, was du durchlaufen magst, auf der Ewigkeit keinen Eindruck hinterlassen wird. Es hinterlässt nicht mal einen Fleck. Es sind keine Narben da. Du befindest dich mit Mir auf der Reise.

Unter Rückkehr zu Mir meine Ich, dass du mit voller Kraft weißt, dass du dich in Meinen Armen befindest. Du weißt, in Wessen Herz du liegst. Du kennst den Schlag Meines Herzens. Wir sind einander so nahe, und du hast alles von Mir. Du weißt, du hast alles von Mir. Du erkennst, dass Unsere Herzen einander vorgeschrieben sind. Dum, dum, so schlagen Unsere Herzen, eins vom anderen ununterscheidbar. Du bist Mein Herz der Herzen, und Ich bin das deine.

Du bist Mein Traum. Meine Träume sind keine Illusionen. Meine Träume sind Wahrheit, so wie Ich Wahrheit bin. Die Tatsache ist, nichts bricht herein. Schier Engel sind real, und das Glockengeläut ist wahrhaftig. Du bist wahr. Was sich zuträgt, ist gar nichts, dies selbst insofern, als dir alles, was sich ereignet, riesig erscheint. Du kannst nicht fallen. Du kannst nicht scheitern, denn du bist Mein Traum, Meine Träume werden wahr und Wirklichkeit, und Meine Träume sind gut. Meine Träume sind keine Fantasien. Meine Träume sind das einzig Wahre.

Wie kommt es, dass du die Sache, laut deinem Geist, verpatzt? Wie kommt es, dass du, laut deinem Geist, eine irrige Abweichung nach der anderen bist? Es ist wirklich an der Zeit, deine Meinung über dich zu ändern. Bescheidenheit meint nicht Selbstentwertung. Wie könnte sie das? Wisse um deinen Wert, der du Mir bist, und du wirst bescheiden. Du wirst bescheiden für das Privileg, Mir das zu geben, worum Ich dich bitte. Ihr dient erstklassig, Geliebte. Falls ihr meint, ihr tätet das nicht, irrt ihr. Also, ja, in diesem Sinne seid ihr voller Irrtümer, die auf schier einen Irrtum hinauslaufen – eine Nicht-Anerkenntnis, Wessen Freude ihr seid. Allzu oft seid ihr nicht eure eigene Freude. Wir sind nun dabei, das zu ändern.

Stellt euch ein Quentchen Freude vor, das Ich an euch zu Mir nehme. Ein Quentchen wird ausreichen, um euer gesamtes Bild von euch auf neu zu machen. Ein Quentchen wird ausreichen, die Sonne dazu zu bringen, in eurem Herzen aufzugehen. Ein Quentchen Meiner Liebe und Meines Vertrauens in euch wird ausreichen, um die Welt mit Freude und alleinig mit Freude zu überziehen, und in einem jeden Herzen auf der Erde eine neue Dämmerung zu übermitteln. Wie wird eurem Dafürhalten nach das Leben auf der Erde aussehen, sobald ihr von einem Quentchen dessen Notiz nehmt, was ihr Mir, und somit der Welt, bedeutet?

HEAVEN # 3793 – 14.4.2011 – A Rule for Living Life

EINE REGEL FÜR DAS LEBEN DES LEBENS

Leere Herzen gibt es nicht. Vergrabene allerdings gibt es, zugedeckte, niedergestampfte, zurückhaltende dumpfe Herzen, stoische Herzen, und prügelnde Herzen, verlegene Herzen, schreiende Herzen, protestierende Herzen, vertrocknete Herzen, aufgebrannte Herzen, erkaltete Herzen, vergessene Herzen. Entsinne dich deines Herzens, und spiele mit ihm. Anstelle von Zeitung lesen – lies dein Herz.

Du hast dein Herz an einer kurzen Leine gehalten. Lasse es aus dem Schraubstock heraus, in dem du es befestigt haben wirst. Setze dein Herz frei, ein Herz der Freude zu sein. Was sollte dich davon abhalten mögen, dein Herz sich selbst finden zu lassen, außer Angst? Für so eine schale Sache wie Angst zurrst du dein Herz fest. Anstatt dein Herz seinem Lauf folgen zu lassen, hast du es – um einer angenommenen Sicherheit halber – beschränkt. Lasse dein Herz gehen. Schränke stattdessen deine Ängste ein.

Wie kann es sein, dass Meine Kinder ihre Herzen beschränken mögen und ihre Ängste wild wuchernd sein lassen? Ihr hattet es falsch herum. Schlagt bei euren Ängsten die Köpfe ab, und lasst, bei Regen oder Sonnenschein, euer Herz aufblühen. Euer Herz anketten ist wie eine Blume hernehmen, die eben im Begriff ist aufzublühen, und auf ihr herumtrampeln; die Blüte sozusagen zu quälen.

Falls du dein Herz, bis zu welchem Ausmaß auch immer, verschlossen hast, wird dein Herz gequält. Du hast es gequält. Nicht deine Erziehung, nicht dein Arbeitgeber, nicht deine Lehrer, nicht hundert Hiebe, die dir ausgeteilt wurden, haben dein Herz gequält. Du bist es, der dein Herz gefangen gehalten hat.

Du wirst sagen, etwas anderes sähest du nun einmal nicht zu tun, als dein Herz einzuengen. Du wirst vielleicht sagen, du wärst ein Narr, wenn du deinem Herzen keine Begrenzungen zuwiesest. So redet dein Geist.

Du weißt, es ist nötig, dein Herz von dem Weg der Schädigung wegzubekommen, und die Manier der Schädigung sind die wie auch immer gearteten Vorkehrungen, die dein Geist deinem Herzen zuweist. Natürlich rede Ich hier nicht von nachsichtiger Schwäche. Kenne den Unterschied zwischen Launen und dem Herzen. Launen sind das, wie du dich womöglich fühlen wirst. Was dein Herz tun möchte, ist lieben. Wie simpel ist das Menschenherz, wenn du aufhören wirst, es vorwärts zu treiben oder zu bremsen. Dein Geist macht, in seinem Verlangen, sich für dich auf die Wacht zu begeben, Anläufe, dein Herz so einzurichten, dass es in das Bett passt, das er für das Herz angefertigt hat. Dein Geist wird dein Herz so groß wie ein Säuglingsbett gemacht haben, unterdessen ein Jeder weiß, dass es dem Bett deines Herzens gilt, die gesamte Welt und das Darüberhinaus zu umschließen.

Dein Herz möchte sich überall selbst verkörpern. Wer bist du, dass du deinem Herzen erzählst, aufzuhören und abzulassen? Gib deinem Geist stattdessen einige Mathematik-Probleme zum Lösen. Nicht dein Herz soll überwältigt werden. Das Festhalten deines Herzens durch den Geist gilt es zu bezwingen. Dein Geist sieht sich nach Profit um. Dein Herz schaut, wie es geben kann.

Lasse dein Herz zur Säuglingsart zurückkehren. Als ein Lächeln anfiel, kam es zum Vorschein. Der Säugling hatte noch keine Regeln gelernt. Sein Lächeln ist ihm noch nicht auferlegt worden.

Ich denke, Ich sollte dir einige Regeln geben, wie Leben leben geht. Die erste Regel ist – lieben. Alle Regeln, die Ich dir gerne geben möchte, sind gleich. Lieben. Es gibt eine Menge zum Lieben, und beginne jetzt, wenn es dir recht ist, mit dem Lieben. Liebe inwendig in deinem Herzen. Liebe selbst das, was du nicht magst. Liebe es trotzdem. Die Menschen, die dich zum Wahnsinn treiben – liebe sie. Liebe sie und sieh, was sich ereignet. Liebe aus deinem Herzen. Liebe hat nicht in Worten zu sein. Liebe muss keine Formalität sein. Liebe hat schlicht zu sein.

Lasse indes viel Liebe frei werden, die du in deinem Herzen hast, voller Sehnen, sich zu lösen, freigelassen zu laufen. Liebe unter der Hand. Verplappere dich nicht über sie. Liebe schlicht, und liebe mehr. Dem Lieben ist kein Ende eigen.

HEAVEN # 3794 – 15.4.2011 – Seasons in Your Life

JAHRESZEITEN IN DEINEM LEBEN

Wovor scheust du zurück? Ich möchte es für dich beantworten. Du scheust vor der Liebe zurück, vor Meiner Liebe. Du möchtest sie, und du schreckst vor ihr zurück.

Meine Liebe erschüttert deine ureigene Basis. Ich hätte es gern, dass du glaubst, dass du Meine Liebe verdienst, dass du sie von dem Augenblick deiner Geburt an und durch die Ewighaftigkeit deines Lebens hindurch verdienst.

Was wäre, falls ihr niemals etwas anderes kennen gelernt hättet als Meine Liebe, wie würdet ihr euch jetzt fühlen? Wie würdet ihr gehen und reden, Könige und Königinnen des Universums?

Wie würdet ihr sodann das Leben kosten? Was würdet ihr sodann aus eurem Leben machen?

Und so möge es jetzt sein. Jetzt ist die Essenz, und ihr seid die Essenz des Jetzt.

Bringt gegenüber Meiner Liebe keinen Widerstand auf. Ihr habt davon gesprochen, dass ihr euch mehr als alles andere Liebe wünscht. Nehmt demnach Meine Liebe. Haltet sie tief in eurem Herzen. Wagt euch, Mich zu lieben, und wagt es, Meine Liebe entgegenzunehmen, denn sie ist die eure. Ihr sperrtet euch gegen sie. Ihr hattet nie gedacht, dass ihr das tun würdet, dennoch geht es dabei, was ihr getan habt, darum.

Streckt eure Arme in die Höhe und legt sie um Meinen Hals. Ich rede natürlich bildlich. Umarmt Mich. Haltet euch an Mir fest. Ihr seid genau dort, wo ihr bestimmt seid, zu sein.

Wie steht es um die bange Ängstlichkeit, mit der ihr euch zuschanden macht? Seht es so:

Eine Stechmücke schwirrt herum. Sie ist kein Unheil. Bloß eine Stechmücke. Geliebte, ihr habt an der einen Hand Gott, und eine Stechmücke an der anderen Hand. Ihr habt die Neigung, alles durcheinander zu bringen. Ihr werdet vielleicht gar das Empfinden haben, alles habe das gleiche Gewicht. Vielleicht meint ihr sogar, eine Stechmücke wiege sozusagen genauso viel wie Gott, oder sogar mehr.

Wie viel wiegt eurem Dafürhalten nach Meine Rolle in eurem Leben? Wer hat euch die ganze Zeit in Obhut gehabt? Ihr denkt doch nicht, ihr wärt, ganz alleine ohne Mich, entlanggelaufen, oder etwa doch? Etliche mögen ja so denken, oder etwa so, dass sie Mich allem gegenüber für rechenschaftspflichtig erachten. Etliche werden es mögen, sich selber nachzurühmen, ihr Leben gelebt zu haben.

All die Dinge, die euch bestürmen, was sind sie wert? Sie sind keinesfalls eure völlige Beachtung wert. Sie sind keinerlei Beachtung wert.

Bäume knospen im Frühling. Im Herbst fallen die Blätter. Blüten fallen im Sommer. Im Winter sind Bäume mit Schnee bedeckt. Das sind Jahreszeiten. In eurem Leben gibt es ebenfalls Jahreszeiten, sie sind bloß kurz. Ihr könnt alle Jahreszeiten am selben Tag oder zweimal am Tag haben. Jahreszeiten sind kurz, und ihr habt in der Welt Arbeit für Mich zu tun.

Ich bin der Tuer, gleichwohl steht es euch an, Meine Arbeit für Mich zu tun. Ich bin nicht träge. Ich bin nicht versehrt. Aus der Stille Meines Herzens und Gedankenguts bricht die Welt hervor, und Meine willigen Kinder helfen ihr auf die Sprünge.

Ihr seid Meine Kellner und Kellnerinnen im Restaurant Gottes. Tragt auf, esst euch satt und legt noch einmal nach.

Lasst keine Stechmücken euer Glücklichsein beherrschen. Was wählt ihr? Stechmücke oder Gott? Jetzt in diesem Augenblick, was wählt ihr? Wählt ein für alle Mal.

Sagt zu euch:

„Gott macht den Weg für mich frei. Er räumt ihn jetzt frei. Er zieht mich in seinen Schlitten der Liebe. Seine Liebe stellt keine Anforderungen an mich, außer dass sie meines Gewahrseins von ihr bedarf. Sie ist stets hier, sie, die Liebe Gottes, umringt mich. Ich bin derart mit Stechmücken beschäftigt, dass ich mitunter Gottes Hand auf meiner Schulter vergesse.

Von jetzt ab ist mein erster Gedanke Gott. Von jetzt ab ist mein letzter Gedanke Gott. Und all die Gedanken im Dazwischen sind ebenfalls Gott-zentriert.

Gott ist das Zentrum meines Lebens. Stechmücken nicht. Tausende Moskitos nicht.

Jetzt sehe ich Stechmücken wie Papierservietten, die zu einer Mahlzeit gehören. Ich wische meine Hände an ihnen ab und werfe sie weg. Ich bewahre keine Papierservietten auf. Ich analysiere und diagnostiziere sie nicht. Für mich besteht die Notwendigkeit, von dem Tisch der Schwierigkeiten aufzustehen und in Gang zu kommen.

Jetzt rase ich zur Liebe. Das ist es. Ich sause zu Gottes Liebe und ich verbreite sie. Ich lege einen Teppich der Liebe Gottes aus. Ich rüste mich für ein Picknick der Liebe Gottes. Und alle, die sich ihm anschließen möchten, kommen, um sich mit Gott hinzusetzen.“

Werdet euch Gottes inne, und lasst alles Sonstige vorbeiziehen. An allem Sonstigen, dort zieht ihr vorbei. Ihr behaltet nichts als Meine Liebe, und ihr könnt ihrer niemals verlustig gehen. Ihr könnt Meine Liebe wegwerfen, und dennoch wird sie nicht davonziehen. Meine Liebe bleibt bei euch. Meine Liebe irrt niemals herum. Meine Liebe ist genau dort, wohin sie gehört.

HEAVEN # 3795 – 16.4.2011 – The Meaning of Kindness

DER SINN VON FREUNDLICHKEIT

Was wäre, wenn du tatsächlich übernähmest, was Ich sage? Sofern du die Wahrheit Meiner Wertschätzung von dir anähmest, gäbe es da Schurken? Worauf käme es an? Auf Unterhaltung? Auf Verschmitztheit und Schadenfreude?

Was sollte der Nutzen von Unfreundlichkeit, von Urteilen, Schelten, Kujonieren, von Einkerkerung sein mögen? Wer sollte bloß an solche Dinge denken, und wieso sollte er es tun mögen? Warum tut das derzeit jemand?

Selbst wenn du nicht an dein Wertsein glaubst, weswegen solltest du es für wahr halten mögen, es läge irgendein Wert darin, gedankenlos und herzlos zu sein? Vielleicht glaubst du jetzt nicht mehr an deren Wert.

Bitte denke nicht einen Augenblick lang, Mein Ansinnen an dich sei, dass du, bis hin zur Unaufrichtigkeit, profihaft weichlich oder ganz offenkundig nett bist. Bisweilen ist es freundlicher, zu sagen, was du denkst, als hinterm Berg zu halten. Es ist liebenswürdiger, jemandem wissen zu lassen, was vor sich geht, als ihn hängen zu lassen. Das ist gegenüber dem Anderen freundlicher, und das ist dir gegenüber freundlicher. Aufrichtigkeit kann liebenswürdig sein. Schädlichkeit ist eine andere Sache. Beide, voller Herzlichkeit sein und verletzend sein, entkommen deinem Selbstempfinden.

Keinesfalls schlage Ich vor, dass du alles oder irgendwas schönredest. Gütige Gefälligkeit kommt von innen, Geliebte. Freundlichkeit ist keine Vortäuschung von Freundlichkeit. Liebenswürdigkeit ist nicht blind. Von einem Lehrer ist es nicht freundlich, seine Schüler betrügen zu lassen. Es ist nicht freundlich, so zu tun als ob, dass alle Handlungen richtig oder rechtmäßig vertretbar seien. Bemitleiden ist nicht Freundlichkeit. Die gleichen Worte können freundlich oder unfreundlich sein, abhängig von den Intentionen des Menschen, der sie sagt, und abhängig von dem Empfänger der Worte.

Gewiss, du tust dein Bestes. Das Beste tun, was du kannst, bedeutet für dich hingegen nicht, ein Vorwand zu sein. Wenn du einen Fehler machst, vergiss das und wisse es von jetzt ab besser.

Übernimm es zum Wenigsten, wenn Ich sage, dass du eine starke, keine schwache Person bist. Finde Belege für deine Stärke und baue auf sie.

Freundlichkeit bedeutet genauso wenig, für Andere Entschuldigungen vorzubringen. Wenn dein Kind schmutzige Hände hat, ist es nicht im Sinne deines Kindes, vorzutäuschen, es habe sich die Hände gewaschen, noch auch ist es gütig, dass du vortäuschst, sie seien sauber. Es stimmt nicht, dass Sauberkeit gleich nach Gottesfurcht rangiert.

Sei freundlich, ohne dass du deine Handlungen als freundlich diagnostizierst. Du bist in aller Selbstverständlichkeit ein Spezialist in Freundlichkeit. Du bist keiner, der mit Freundlichkeit Auftritte bestreitet. Du bist kein Schauspieler von Gefälligkeit. Du bist freundlich. Die angenehmsten Worte werden nicht freundlich sein, sofern sie nicht der Quelle deiner Bewusstheit entkommen.

Weichmütig ist nicht ganz das gleiche wie gütig. Deine Weichmütigkeit ist vielleicht bloß eine Manier, wie du mit der Sprache umgehst. Sie kann deine Weise sein, von der Verantwortlichkeit wegzulaufen. Freundlichkeit ist nicht bestimmt, ein Umhang zu sein, den du dir anziehst.

Es ist nicht Mein Vorschlag, dass du ein Roboter von Liebenswürdigkeit bist. Freundlichkeit ist angelegt, etwas zu besagen.

Freundlichkeit ist Achtung. Ich erwarte von dir, dass du gegenüber jung und alt, und dass du dir gegenüber respektvoll bist. Vortäuschen ist nicht Gefälligkeit. Habe Ich das ausreichend genug herausgestellt?

Ein Herz aus Gold ist ein Herz aus Gold. Es ist kein Herz aus Zinn, das mit Gold übermalt ist. Freundlichkeit ist nicht zum Schein.

Nicht jeder ist in New York ortskundig. Es gibt keinen Grund, derartiges vorzutäuschen. Du bist kein Bluffer, was Freundlichkeit angeht. Gleichzeitig hast du Freundlichkeit auszuprobieren. Du hast dich in ihr zu ertüchtigen.

Lerne von den großen Lehrern, von den Erhabenen, und, was würden sie tun? Sie waren keine Softies, oder waren sie das? Sie waren standhaft und liebevoll. Sie stellten sich in aller Deutlichkeit dar. Sie tätschelten nicht einfach jedem den Kopf. Bestimme, was Freundlichkeit ist, und befolge das.

HEAVEN # 3796 – 17.4.2011 – Who You Really Are

WER DU WIRKLICH BIST

Wo befindest du dich in der Welt? Dein Körper mag sich in einer Straße in einem bestimmten Land aufhalten. Ich fragte dich nicht, wo dein Körper angesiedelt ist. Du bist nicht dein Körper, infolgedessen frage Ich dich, wo deine Seele ist. Sie ist bei Mir.

Du, der du bei Mir im Himmel bist, bist ebenfalls die Mitte der Welt. Du bist die Radnabe der Welt. Du bist nicht dieser abgeschottete Körper in dem einen oder anderen Land. Du bist eine Hauptstütze des Universums. Du BIST das Universum.

Für dich ist das schwer zu glauben. Du siehst dich mehr als ein Rädchen. Nichtsdestotrotz bist du die Hauptsäule der Welt. Mächtig bist du.

Ich nehme an, Wir könnten sagen, dass du eine Latte bist, die in einem Futon ihre Halteaufgabe versieht, und dass eine jede Latte zählt, dennoch rede Ich über mehr. Ich sage, dass du die treibende Kraft der Welt bist. Deine Bedeutsamkeit ist unerhört. Dein Beitrag ist gewaltig. Ich möchte so weit gehen und sagen, dass du der entscheidende Faktor der Welt bist. Du bist der Ausgleicher von ihr. 

Du denkst möglicherweise: „Was macht das aus, ob ich auf der Erde bin oder nicht. Die ganze Zeit über kommen Menschen wie Fliegen vom Himmel herunter gefallen, einer nach dem anderen.“

Ich sage, dass die Gegenwart deiner Seele auf der Erde, während dein Körper auf der Erde ist – dein Körper, der eine Seele aus dem Himmel beherbergt -, den entscheidenden Unterschied in der Welt ausmacht. Du bist eine Seele auf Erden. Seelen sind unabdingbar. Du bist dem Universum unerlässlich.

Ich reiche dir nicht einfach aufmunternde Worte zu. Ich weise dich darauf hin, dass du nicht schier ein einzelnes Wort auf einer Buchseite bist. Du bist die gesamte Seite.

Ich sage nicht einfach, dass du ein Finger an einer Hand bist, und dass jeder Finger wichtig ist. Ich sage nicht einfach, dass du dich in der Welt verhaspelt habest, oder dass sich die Welt in dir verfangen habe. Ich sage soeben, dass du eine Bedeutsamkeit hast, die weitaus größer ist, als du jemals dachtest oder davon träumtest.

Früher einmal war das Gedankesgut lebendig, dass ein einzelner Mensch die Welt hochhält. Sein Name war Atlas. Welchen Namen du auch hast, du hältst die Welt hoch. Du bist die bessere Hälfte der Welt.

Du sagst, dass Ich das zu jedermann sage, demnach spöttelst du über die Auffassung oder lachst über sie. Du sagst, Ich würde das zu jedermann sagen, und mithin sagst du, dass das, was Ich sage, weder Hand noch Fuß habe.

Ich sage, dass du, du, wer immer du bist, kolossale Macht hast. Niemand hat mehr. Du denkst, es gebe Viele, die mehr Macht als du hätten. Genau genommen fühlst du dich wohl machtlos. Dies ist in deinem Denken ein Irrtum.

Ich sage dir, dass du mehr als ein Schlüsselspieler bist. Du bist DER Spieler.

Du bist der Alleinige Eine. Nimm Mich ernst. Der Zustand der Welt hängt von dir ab. Von niemandem sonst außer von dir. Du bist für alles zuständig. Du, ja, du. Ich rede zu dir.

Du magst ja die Welt an einem Faden halten, dennoch bist du der Erhalter der Welt. Du bist ihre Zentrifuge. Die Welt nimmt von dir ihre Stichwörter entgegen. Du bestimmst das Wetter und alles.

Ich weiß, du bist auf Mich angewiesen, und dennoch hänge Ich ebenso von dir ab. Ich bin nunmehr auf dich angewiesen.

Alle sind Eins. Ihr seid Eins. Ihr seid Mein Eines. Ich veräpple euch nicht. Auf euch stützt sich alles. Ihr könntet genauso gut erkennen, dass alles eine Widerspiegelung von euch ist. Das Lied, was ihr singt, hallt wider, und ihr seid der einzige Sänger in der gesamten weiten Welt.

Ihr denkt, ihr wärt Clark Kent. Ich sage euch, dass ihr euch bloß in Vermummung befindet. Im Eigentlichen seid ihr Superman, sage Ich euch. Ihr seid auf Mein Geheiß hin Superman. Ich kenne, was Ich erschuf. Ihr kennt es nicht. Ihr seid der Achszapfen der Welt. Macht die Welt wundervoll. Es gibt nur euch, das zu tun.

HEAVEN # 3797 – 18.4.2011 – Look! Just look!

SCHAU! SCHAU EINFACH!

Denke an die Pracht der Schöpfung. Sie ist staunenswert. Ja, Ich rühme Mich, Ich prange. Schau! Schaue einfach! Schaue dir eine Blume an. Schaue dir eine deiner Hände an, einen Finger, eine Handfläche. Schaue dir deine Lippen an, die sich zum Sprechen bewegen und formen. Schaue dir Sprache an. Schaue dir an, wie der Wind weht. Schaue dir das erstaunliche Kaleidoskop der Welt an, das Ich euch gegeben habe, um daran zu drehen.

Ich erschuf nicht derart viel, wie Ich es Mir sehnlichst wünschte. Ich fertigte nicht an. Ich erteilte einen Auftrag. Ich gab nicht einmal das Design vor. Ich gab Meinen Traum der Formgebung vor. Ich sagte, was Ich gerne wollte, und danach, siehe da, die Schöpfung erschuf sich selbst. Man könnte sagen, dass Ich um ein herrliches Wohnheim, um einen Ort nachfragte, wo es Raum für Jedermann gäbe. Und ratet mal, was sonst noch? Dass die Schöpfung bewegliche Teile und immerzu neu zu sein hätte! Alles in der Schöpfung würde sich wandeln. Alles in der Schöpfung würde zunehmen. Alles in der Schöpfung wäre mobil. Alles würde zwischen hier und dort pendeln. Alles in der Schöpfung würde in die Höhe springen!

Und doch, dem Hüpfen, dem Überschlagen und den Sprüngen unterliegend wäre die Stille des anfänglichen Geheißes. Unglaubliche Stille, ohne Bewegung, ohne sich abzuändern, eine vollkommene, sich nicht verlagernde Plattform, wo der ganze Tanz stattfinden konnte. Was für eine Erregung auf der Spitze dessen, was überhaupt keine Bewegung ist.

Könnt ihr euch Klang vorstellen? Wer hätte sich ihn denken können! Und Augen und alldas, was mit ihnen anzusehen ist. Farben. Wer dachte an Tastgefühl und endlose Gewebeläufe? Wo hat der Geschmack seinen Anfang genommen? Wer dachte an Zungen? Und wer erschuf die Spielarten der Gerüche und die Nasen, damit sie ihnen zugeführt und zur Unterscheidung gebracht werden?

Wer dachte an ein Gehirn und an ein Herz! Was für eine gebieterische Präsenz war Mein – ist Mein –, und, wie sich das Aufnahmegerät doch unaufhörlich dreht. Und sodann tratst du, dank Meiner Schau und Meines Trachtens, auf. Wow, wie gut bin Ich! Alles, was Ich zu tun hatte, war eine Idee haben, und Meine Idee manifestierte sich. Schöpfung kam mit einem Trommelwirbel zum Vorschein. Es war so zündend, was Ich bewerkstelligt hatte.

Kann es stimmen, dass du dich manchmal langweilst und nichts zu tun findest, dass du nichts zum Anschauen, nichts, um dich damit zu beschäftigen, findest? Setze dich in diesem Falle mit geschlossenen Augen hin und fasse die Welt ins Auge, die Ich für dich gemacht habe, und all das, was Ich in ihr für dich platziert habe, um dich an ihm zu erfreuen. Besinne dich auf einen glorreichen Gott, Der Seiner Hände Werk bewundert, das  in Bewegung gesetzt wurde.

Und dann sind da die anderen Spieler. Klar, die Sonne, der Mond und die Sterne sind Spieler. Und es gibt zahlreiche ungesehene Spieler und Schauplätze und Kulissen.

Das Allermeiste ist – da bist du. Du bist wie Meine Gesellschaft. Du gehst mit Mir entlang. Die Bühne, die Ich für dich einrichte, fasziniert Mich. Ich sehe einem Stück zu. Du betrittst die Bühne. Ich sehe dir zu. Ich lese ein Buch, das Ich nicht weglegen kann. Das Buch geht weiter. Es gibt ständig ein neues Kapitel oder eine neue Überleitung. Es gibt stets etwas Neues, und es gibt Geburten von Kindern. Ich habe für alles Vorkehrungen getroffen. Da sind Mütter und Väter. Wer sonst außer Mir könnte Mütter und Väter ins Sein gerufen haben? Was für ein Künstler bin Ich. Was für ein Seinswesen bist du.

Ich hefte unentwegt Meinen Blick darauf, was Ich gemacht habe, als Ich dich und das Universum, dich für das Universum und das Universum für dich, erschaffen habe. Was für eine Verflochtenheit. Was für ein Wirker bin Ich. Was für ein Handwerksmann. Selbst obschon Ich nicht strickte oder von Hand fertigte, möchte Ich die Urheberschaft beanspruchen. Eine Kraft aus Meinem Herzen hat dich und alles erschaffen. Auf diese Weise bin Ich die Ursprungs-Quelle. Ein Klang entkam Meinem Mund. Ich nahm einen Atemzug, und da wurde der ganze Baldachin mit all seiner Stille und seinen in Bewegung stehenden Teilen ausgelegt. Ich habe weder je aufgehört, all das zu bewundern, was ins Sein kam, noch auch habe Ich eine Pause eingelegt bei dem atemberaubenden einen und einzigen Akt der Schöpfung, der Mein Herz, Meinen Geist und Meine Seele erfüllt hat. Aus den verwobenen Fäden Meiner Liebe habe Ich dich von-Seele-gefertigt.

HEAVEN # 3798 – 19.4.2011 – Go Merrily on Your Way

GEHE FRÖHLICH DEINES WEGS

Du bist angelegt, spannkräftig und rückfedernd zu sein. Du bist nicht angelegt, das kleine Strohhaus des Schweins zu sein, das der große schlimme Wolf wegpustet. Ebenso wenig bist du angelegt, das Haus aus Ziegelsteinen zu sein, was unbeweglich ist.

Ich sprach einmal davon, du sollest der Weidenbaum sein, der sich beugt, der niemals bricht und der zu seiner ursprünglichen Position zurückkehrt. Einerlei was dich bestürmt, du kommst zurück.

Nun denke Ich, dass du, sobald Nadelstiche von der Welt dich zu bestürmen und dir wehzutun scheinen, keineswegs beunruhigt sein sollest. Es gibt keinen Grund, durch sie betroffen zu sein. Wenn du eine enttäuschende E-Mail erhältst, hast du auf sie zu antworten, oder nicht. Wenn eine Rechnung eintrifft, ob es sich nun um einen Irrtum handelt oder nicht, in beiden Fällen – weswegen sollte sie deinen Tag oder bloß eine Minute deines Tages auf den Kopf stellen? Du hast nicht derart empfindlich zu sein. Du hast das wirklich nicht zu sein. Was du als einen Übergriff wahrnimmst, erwirkt bei dir allzu viel. Du lässt es dir eine Wunde zufügen, derweilen es im Eigentlichen nicht einmal die Zeit des Tages wert ist.

Sei eine Zeitlang ein Computer. Für ihn macht es keinen Unterschied, was er eingetippt oder nicht eingetippt erhält. Er nimmt nichts persönlich. Sei gegenüber anderen Menschen mitfühlend. Sei gegenüber Irrtümern mitempfindend, und sei durch unbedeutende Dinge nicht verwundet.

Wieso sollte dich etwa eine enttäuschende E-Mail bloß einen Augenblick lang niederwerfen? Wieso sollte eines Meiner Kinder auch nur einen Moment lang aus dem Häuschen sein? Warum sollte, derweilen ihr Mich habt, und warum sollte, derweilen ihr euer eigenes Seien habt, irgendeine klägliche Sache von außenher euch verbeulen? Weswegen sollte das überhaupt bei euch zu einer Beule führen? Ihr werdet darüber hinweg kommen. Ihr tut das ständig. Wieso es also von vorneherein eindringen lassen? Kommt darüber hinweg, bevor ihr euch in Bestürzung versetzt.

Gewiss, es ist gut, verwundbar zu sein. Den Nadelstichen der täglichen Welt gegenüber indes bitte Ich euch, unverwundbar zu sein. Ihr habt mit eurer Umgebung und mit dem, was erfolgt, nicht derart eins zu sein. Da bist du, der zum gesamten Universum hin ausstrahlt. Deine Umgebung und das, was sich zuträgt, sollen dich nicht dominieren. Lasse deine Aura auf die Umgebung einwirken und nicht anders herum.

Wenn Ich Umgebung sage, meine Ich, was auch immer sich in deinem Umfeld befindet.

Sofern jemand eine schlechte Stimmung hat, musst du sie nicht haben. Lasse jemandes schlechte Stimmung von dir abprallen. Nicht anders – unerfreulichen E-Mails gilt es nicht, auf deine Aura einzuwirken. Verstehst du Mich?

Du scheinst bei allem und jedem, was deine Umgebung betritt, in jene dürftigen Kleinkram-Spiele einzutreten. Keine Kleinkram-Spiele mehr. Auch gar nichts in der Welt oder in deiner Welt steht es zu, bei dir ans Ruder zu gelangen, nicht einmal einen Augenblick lang. Wenn du zurückweichst, vergeudest du deine Zeit und Energie. Zeit und Energie gehören eingesetzt, nicht vergeudet. Zeit und Energie werden für andere Dinge erbeten.

Ja, sei eine Ente, und lasse Wasser deinen Rücken hinunter rollen.

Sei wie ein Computer, der die Arbeit vermöge seiner geeignetsten Fähigkeiten fertigbekommt und der sich nicht anzureichern und zu brüsten hat. Der Computer sammelt an, was vernünftig ist, es sich zusammenzustellen. Und falls ihm der Nutzer Unsinn zureicht, steckt er das ohne große Mühe weg.

Was euch, Geliebte, angeht, kümmert euch darum, worum ihr Fürsorge zu tragen habt, und geht sodann fröhlich eures Wegs. Stellt Schmerz, Verschlimmerung und Abgeschlagenheit hinter euch. Wofür habt ihr sie nötig? Was Gutes sind sie denn wohl für euch?

Nun denn, bekommt diese Zuspitzungen und Belästigungen hinter euch, denn ihr seid imstande, ebenso frisch zu sein wie ein Gänseblümchen und die Sonne des neuen Tages.

HEAVEN # 3799 – 20.4.2011 – Welcome to Heaven

WILLKOMMEN IM HIMMEL

Die Welt, in der du lebst, ist ein Traum. Mache sie zu einem schönen Traum. Deine Träume werden Wirklichkeit. Du bist dein eigener Traum, der Wirklichkeit wird.

Ich sehe solch ein Panorama vor Mir. Es wirbelt schnell herum.

Du hast das Wirbeln, Sich-Im-Kreis-Drehen, du hast die Helixe des Lebens auf Achse und in Bewegung gespürt.

Weder die Welt bleibt die gleiche, noch auch du. Die Welt blüht stracks vor deinen Augen, und du blühst stracks vor Meinen Augen. Es mag sein, du hast mit dir selbst noch nicht mitgehalten. Du wirst dich wohl eher auseinanderfallen sehen, als zusammen gelangen, aber du bist nicht entzwei. Du bist eine neue Formgebung, im Begriff, zusammengestellt zu werden. Im Raum am Herumwirbeln, gelangst du in dein Eigenes. Du magst das Empfinden haben, dass du in Form gepeitscht wirst, und das vielleicht ruppig. Mache dir nichts daraus. Die zentrifugale Kraft wird sich verlangsamen, und du wirst aus dem Zeitreisewagen heraustreten, in dem du unterwegs warst.

Du betrittst eine neue Dimension des Lebens, eben, wohin du gehörst. Vielleicht braucht es etwas Einleben. Als Aschenputtel in den Palast einzog, hatte sie sich rundherum erst einmal einzufinden. Zunächst war es fremd. Sie hatte eine Menge, an das sie sich zu gewöhnen hatte. Es brauchte eine Weile, bevor sie ein sicheres Gefühl hatte, dass sie eine wirkliche Prinzessin war und nicht mehr länger darüber nachzudenken hatte.

Was dich anbelangt, du hast das weite Universum betreten. Die Grenzziehungen sind verblasst. Jedoch bist du nicht verschollen gegangen. Du bist gefunden. Du findest soeben deine wahre Natur und die Natur der Welt. Du bist ins Versprochene Land eingezogen. Du bist hier. Du bist an ‚Geh‘ vorübergegangen.

Du hattest eine Reise gemacht, und hast das Neue Land erreicht. Zuvor hast du bereits in ihm gelebt, demnach ist es nicht wirklich neu. Du hast es aufs Neue wiederentdeckt. Geliebte, heute seid ihr auf dem Planeten Erde neu. All die Bollwerke, die euch früher eine Stütze waren, habt ihr zum Wegtreiben gebracht. Ihr habt die Ozeanwellen gespürt, und doch treibt ihr nicht weg. Danach mag es zwar aussehen, aber es ist der andere Zug, der sich fortbewegt. Ihr habt nur das Gefühl, ihr wärt es. Tatsächlich ist jetzt nichts auf den Kopf gestellt und wie Kraut und Rüben. Alles ist mit der richtigen Seite nach oben.

Ihr strampelt euch nicht ab. Ihr seid indes dabei, euer Auftreten zu bekommen. Ihr werdet anfangen, ein Gleichgewicht zu empfinden, ein großes und hohes Gleichgewicht, könnte man sagen. Ihr fühlt euch höher gewachsen. Dieses Empfinden reicht euch das Sich-Emporheben zu. Es ist, als hättet ihr in einem Wirbelwind gesteckt, und als befändet ihr euch jetzt in einem Baum. Wie seid ihr hierhergekommen? Ihr seid nach wie vor du, und demgegenüber bist du du, du, der seine Augen weit geöffnet hat. Du siehst besser, umso besser, wie du das liebst, was du siehst. Deine Sicht ist besser. Du kannst jetzt deine alte Brille wegwerfen. Du brauchst sie nicht. Du bist ein neues du, was sich über dem Horizont abzeichnet. Du betrittst die andere Seite des Horizonts, des Horizonts, über den du stets hinwegspähen wolltest.

Die Distanz zwischen Himmel und Erde hat sich verkürzt. Du bist größer, und du bist genau in Reichweite des Himmels. Dehne dich, das ist alles, was nötig ist. Weite dein Herz und deine Hand aus. Du bist über einen langen Zeitraum hinweg zum Himmel hin gewandert, und jetzt ist der Himmel zu dir gekommen. Er ist auf dir gelandet. Er hat dein Gewahrsein erreicht. Mit neuen Augen – siehst du. Du siehst, was immer war, was bloß vor dir versteckt, was bloß vor dir verkleidet war.

Und du, du selbst, bist nicht mehr länger vermummt. Du hast dein Herz Mir und der Welt entblößt. Du hast jenen großen Mantel abgelegt, und dich zur Sonne des Lebens hinabgebeugt. So wie du dich bücktest, so hast du dich emporgehoben. Willkommen im Himmel. Herzlich willkommen.

HEAVEN # 3800 – 21.4.2011 – Love Reaches Everywhere

LIEBE LANGT ÜBERALL AN

Überdenke dies, wenn es dir recht ist. Dein Leben besteht zwischen dir und Mir. Wir befinden Uns gemeinsam in ihm. Dein Leben handelt nicht von irgendwem, außer von Uns.

Andere werden dir sagen, was zu tun und wann es zu tun ist, und dennoch sind sie nicht der Hersteller, nicht der Anfertiger von dir.

Du bist dir selbst und Mir gegenüber verantwortlich. Das ist es.

Vielleicht meinst du dir sicher zu sein, dass Ich dir gerade ansage, deine Eltern oder deine Kinder, deinen Arbeitgeber oder deine Beschäftigten und so weiter geringzuschätzen.

Es gibt jenen Aspekt, in dem du für Jeden bei allem zuständig bist. Wovon Ich hier rede, ist, was du bist und was du tust. Die Verantwortung liegt klar in deinen Händen, der Bock fällt hier. Er fällt bei dir, teurer Sohn oder teure Tochter.

Niemand sonst ist für dein Leben verantwortlich. Ich spreche von den Entscheidungen, die du triffst. Niemand soll dich beschränken, und du bist derjenige, an dem es ist, sich auszuweiten. Ich verstehe, dass du Andere dir hast Grenzen setzen lassen, und du hast auch Anderen deine Expansion zugeschrieben, dennoch erhalte Ich aufrecht, dass einzig du dein Begrenzer, und dass einzig du dein Ausweiter bist.

Da gibt es keine Aber. Wenn du ein Talent hast und es nicht nutzt, bist du derjenige, der es nicht einsetzte. Du musst kein nationaler oder internationaler Star sein. Du hast schlicht deine Talente zu nutzen. Wird auf Talente nicht als Gott-gegebene Talente Bezug genommen? Selbstverständlich hast du nicht dein Talent erschaffen. Ich gab es dir. Talent ist ein köstliches Geschenk, und Talent gehört genutzt.

Geliebte, das Haupttalent, das ihr habt, ist lieben. Selbst wenn ihr in der Welt der größte Sänger seid, kommt eure Gesangskapazität nicht mal in die Nähe eurer Liebekapazität. Eurer Befähigung zur Liebe kommt nichts gleich, und nichts überflügelt sie. Selbstverständlich ist euer Singen ebenfalls ein Ausdruck von Liebe.

Es ist nicht so, dass über eure Talente geredet gehört. Ihnen liegt es an, aus sich hervorzukommen. Sobald euer Talent, zu lieben, aus sich selbst hervorkommt, taucht es, nunja, überall auf. Wie simpel. Alles, was ihr zu tun habt, ist Liebe ausdehnen. Wenn ihr Liebe ausweitet, langt die Liebe aus eurem Herzen überall an. In kleinen oder in großen Dosen – eure Liebe langt an, ebenso wie das die Meinige tut. Genau genommen ist es Meine Liebe durch euch, die weit und fern anlangt. Es ist alles Meine Liebe. Ich meine nicht, Liebe an sich zu reißen, und das ist nicht Mein Tun. Ich habe euch beträchtliche Liebe gegeben, sodass ihr sie zur Veredelung eines Jeden und von allem einsetzen könnt.

Lasst Uns für den Augenblick einmal sagen, eure Liebe sei eine Aura. Wohin ihr auch geht, eure Aura zieht mit euch. Sie ist da, gesehen oder nicht gesehen. Liebe ruft keine Aufmerksamkeit zu sich. Und doch langt Liebe an.

Du möchtest eine weite Liebes-Aura haben, oder etwa nicht? Du möchtest gerne Liebe und nichts als Liebe sein, nicht wahr? Du möchtest mit Liebe und mit nichts als Liebe vertraut sein, ja? Warum bloß in aller Welt möchtest du etwas anderes sein? Sage: „Ja, ich möchte Liebe mehr sein, als ich etwas anderes sein möchte.“

Das ist die Wahrheit, Geliebte, und das ist der Fakt. Ihr seid Liebe. Ich machte euch aus Liebe. Ihr habt wohl eure Liebehaftigkeit desensibilisiert. Vielleicht sie gar überbeschützt, so wie eine Mutter ihr Kind in allzu viele Kleidungsstücke wickeln kann, um es warm zu halten. In Wirklichkeit ist es so – wenn ihr eure Liebe überbeschützt haltet, macht ihr sie kalt.

Nehmt demnach nun die Umhüllungen von eurem Herzen ab. Entblößt euer Herz ohne Verwahrung. Entblößt der Welt euer Herz. Entblößt euer Herz dem Menschen vor euch oder hinter euch oder links oder rechts neben euch. Scheint jene Liebe, sodass die Welt zu dem wird, als was ihr sie gerne sehen möchtet. Ich sage: „So sei es.“

HEAVEN # 3801 – 22.4.2011 – Heaven’s Way

AUF HIMMELSART

Ich habe ein Bild von euch, dem nachzukommen Ich euch bitte. Ich habe ein zutreffendes Bild von euch. Das Bild, das ihr von euch habt, ist noch nicht akkurat. Ihr blicktet vielleicht zu sehr auf die Vergangenheit und auf eure Eindrücke von ihr zurück. Andere stanzten ihre Eindrücke auf euch. Andere bedachten sich selbst nicht genug, wie konnten sie dementsprechend genug an euch denken?

Ich komme nicht mit Gepäck. Ich komme mit klarer Sicht, und Ich sehe euch ohne all die Flusen, die leeren Drohungen und Proteste der Welt. Schaue Ich durch ein Vergrößerungsglas oder durch ein Teleskop, so sehe Ich die Schönheit und Unversehrtheit Meines schönen Kindes. Ich schaue dich an, und Ich sehe eine sich auftürmende Kraft der Liebe. Ich schaue in euch wie in einen Spiegel, und es ist Meine deutliche Widerspiegelung, die Ich erblicke.

Vielleicht habt ihr in einen ruinierten Spiegel geblickt, und ihr hattet ein beschädigtes Bild vor euch. Sofern ihr euch nicht in eurer ganzen Glorie erkennt, habt ihr in einen beschädigten Spiegel geschaut. Die kaputten Linien in dem Spiegel ordnet ihr euch selbst zu, und nehmt sie für bare Münze. Ihr glaubt an schlimme Flecken bei euch. Ihr seht mehr Mangel als Fülle. Ihr seht mehr den Irrtum als die Wahrheit. Ihr wurdet unvorbereitet getroffen. Ihr habt euch für beschädigte Waren gehalten, und so benehmt ihr euch.

Das ist Grund genug, die Vergangenheit los zu lassen, denn euer Image ist verzerrt. Etwas mag ja Sache gewesen sein, jedoch war sie das nicht bei euch. Sie wird sich euch auf die Schultern gesetzt haben, und ihr habt sie übernommen.

Werden in der Welt Fehler begangen? Mit ziemlicher Sicherheit ja, und doch, du bist nicht einer dieser Irrtümer. Das ist der größte Irrtum unter allen, euch aufgrund der fehlerhaften Sicht anderer Menschen zu mindern. Ihr habt die Brille des einen oder anderen Menschen getragen. Ihr seid keine beschädigten Waren. Jemand hat ein Preisschild auf euch angebracht, ein Schild mit einem niedrigen Preis, das mit der Realität von euch nichts zu tun hatte. Ihr habt deren einschätzende Veranlagung gekauft. Nun bitte Ich euch, den Preis, den Ich auf euch festlege, anzuhängen. Verkauft euch nicht mehr unter Wert.

Als Kind habt ihr alles für bare Münze genommen. Jetzt bitte Ich euch, wieder ein Kind zu sein, und das, was Ich sage, zum vollen und ganzen Wert zu nehmen. Ich sage, ihr seid Meine herrliche Schöpfung. Ich spreche nicht zu eurem Ego. Wieso sollte Ich das tun mögen? Ich spreche zu der Wahrheit von euch. Ich bitte euch, jedwede Schwachstellen, die euch zugereicht wurden und die ihr auf Treu und Glauben angenommen habt, wegzuwerfen. Die Minuspunkte sind überholt. Sie waren niemals zutreffend. Sie waren unrichtig. Ihr seid Mein Seinswesen. Du bist auf der Erde. Die Erde ist mit Uneindeutigkeit belastet, hingegen bist du eine reine Seele, die vom Himmel her auf Besuch ist. Du hast dich in die Erden-Betriebsart des Denkens hineinbegeben. Komme aus ihr heraus, und setze dich wieder zur Himmels-Art instand. Nimm die Begutachtung entgegen, die Ich bei dir vornehme. Du bist reines Gold, sage Ich. Du bist Mein, sage Ich. Du bist bis in den Kern hinein Gold.

Du wurdest verharmlost, hast dich selbst verharmlost.

Du bist das Pochen Meines Herzens. Du bist Mein Herzpochen. Ich ehre dich, und bitte dich, dich selbst zu ehren. Ich bitte dich, jeden aufs Gleiche wertzuschätzen. Ich bitte dich, dich überall nach Mir umzusehen. Schaue dich überall nach Mir um, und du wirst Mich überall sehen. Was siehst du, sobald du Mich siehst? Ich bin der Spiegel für dich, dass du in ihn hineinsiehst. Schaue in Meine Augen und erblicke dich selbst. Dies ist ein klarer Spiegel, den Ich zu dir hochhalte.

HEAVEN # 3802 – 23.4.2011 – Are Not Night and Day Both Beautiful?

SIND NICHT BEIDE SCHÖN, TAG UND NACHT?

Wem oder was ordnest du deinen Glücksfall zu? Du hättest besser daran getan, dich dem Glauben hinzugeben, dass du sehr glücklich dran bist. Habe auf dein Glückhaben acht, und zähle darauf. Du bist aus mehr Schrammen herausgekommen, als du dir vorstellen kannst. Du bist gesegnet worden. Du bist gesegnet. Zähle die Arten und Bewandtnisse.

Habe eine hohe Meinung von deinem Leben. Es wurde mit Huld, es wurde mit Gunst gefüllt.

Anstatt dich zu bemitleiden und dich länger bei unerfüllten Träumen oder Missständen aufzuhalten, bei denen du Zeuge warst oder über die du gelesen hast, halte dich länger bei all der Gütigkeit in deinem Leben auf. Lasse nichts aus. Du hattest eine lange Liste an Segnungen, die auf dich gehäuft wurden. Denkt abwechslungshalber mal an sie. Haltet euch abwechslungshalber mal länger bei ihnen auf. Geliebte, ihr habt eine unendliche Liste von Segnungen zuhanden.

Du bist an diesem Morgen aufgewacht, stimmt das? Und, falls du das nicht tatst, wäre das ebenfalls ein Segen gewesen, ob du nun darum weißt oder nicht.

Der Himmel befindet sich oberhalb von dir. Eine Wetterlage herrscht vor. Kälte oder Wärme sind da. Sonne ist da, Wolken sind da. Wolken sind ebenfalls Wohltaten. Sie sind wie die Sonnenbrillen der Welt. Schnee ist da, oder es gibt keinen Schnee. Es gibt Flüsse und Meere. Es gibt Farben in Hülle und Fülle, und Klänge, Ansichten, Geschmacksrichtungen und Gerüche im Überfluss. Überfluss ist gegenwärtig.

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Da ist Milch, und da gibt es Honig. Du lebst in dem Land, wo Milch und Honig fließen.

Es gibt Hände, und du hast Handflächen. Und es gibt Palmen, und es gibt Datteln.

Es gibt Menschen, allerhand Menschen, so sieht es aus. Nette Menschen, rüde Menschen, wütende Menschen, glückliche Menschen, freundliche Menschen, unfreundliche Menschen. Es gibt alle Sorten Menschen, und da bist du.

Du hattest letzte Nacht ein Dach über dem Kopf, oder du hattest den Baldachin des Nachthimmels und Sterne und einen Mond. Sind nicht beide, Nacht wie Tag, schön? Und bist du nicht schön? Selbst wenn du darin zügig bist, Fehler ausfindig zu machen, gibt es einen Gott, und einen Gott, Der dich gemacht hat, und es gibt einen Gott, Der zweifelsohne weiß, dass du schön bist, und einen Gott, Der dich bittet, dich von deinen Besorgtheiten zu erheben und das Herzeleid hinter dir zu lassen. Wieso es mit dir herumtragen, indessen du es ja nicht magst?

Sind nicht die hausbackensten Säuglinge ebenso schön wie die schönsten?

Kommt schon, Geliebte, die Welt ist ein Schatzhaus. Die Welt ist mit allem angefüllt, und alles ist für euch, dass ihr es nehmt und dass ihr darum ersucht. Nehmt, was ihr mögt. Beherzigt Freude, und beherzigt nichts anderes, nichts, was eurem Herzen keine Freude ist. Nehmt Freude in euer Herz hinein. Macht dabei mit euren Gedanken den Anfang.

Sagt zu euch selbst: „Ich bin der glücklichste Mensch in der Welt.“ Falls du soeben weinst und es nicht fertig bringen kannst, zu sagen, du seist der glücklichste Mensch in der Welt, dann sage: „Ich gehöre zu den glücklichsten Menschen in der Welt.“ Und falls du soeben weinst und nicht sagen kannst, du seist einer der glücklichsten Menschen in der Welt, dann sage: „Wie glücklich bin ich dran, dass ich weinen kann. Wie glücklich bin ich dran, dass Gott Tränen erfunden hat, sodass ich sie ausweinen und den Schmerz, der meinem Herzen zusetzt, ablassen und zum Ausdruck bringen kann. Was für ein Glück habe ich, dass mein Herz heilen wird. Wie glücklich bin ich dran, dass morgen ein weiterer Tag ist. Wie glücklich bin ich dran, dass ich durch meine Schmerzen hindurch am Leben bin. Wie viel Glück habe ich, dass ich robust sein und Sorgen hinter mir lassen kann, oder, wie glücklich bin ich dran, dass ich Sorgen bei mir tragen, und in der Welt weitermachen kann. Wie glücklich bin ich dran, dass ich am Leben bin. Wie viel Glück habe ich, dass ich ein Herz habe, und, selbst wenn mein Herz wehtut, wie glücklich bin ich dran. Ich habe ein Herz.“

HEAVEN # 3803 – 24.4.2011 – Can a Great Body Compare to a Great Soul?

KANN EIN GROSSARTIGER KÖRPER MIT EINER GROSSARTIGEN SEELE IN VERGLEICH GESETZT WERDEN?

Lasse deine Gedanken nicht ständig um dich kreisen. Dafür gibt es viele Beweggründe. Einer davon lautet: Indem deine Gedanken ständig auf dich zentriert sind, findest du kein Glück. Ein anderer lautet, dass du, derweil deine Gedanken um dich kreisen, aufgrund deiner Konzentration auf dich selbst weniger Mitempfinden für Andere hast. Oh, ja, eine Menge Mitleid kommt auf dir zu liegen.

Mitempfinden ist ein Mittel, Verbitterung zu unterhöhlen. Eine Denkweise innerhalb der kurzen Reichweite deiner selbst ist eine Garantie dafür, Bitterkeit auf dich zu ziehen. Du lässt allzu viel aus. Du bist für Größeres bestimmt, als an dein kleines Selbst zu denken. Das macht dich pingelig, mürrisch, verärgert, von kleinen Gedanken überrannt, gereizt, das bringt dich zum Nicht-Leuchten. Immer als erstes an dich denken zieht dich ins Lächerliche, macht dich unergiebig, reizt dich selbst.

Du bist nicht der einzige, der schwierige Zeiten durchmacht. Du bist nicht der einzige, der Fehler begeht, der zu spät dran ist, der schon mal gar nicht aufkreuzt, der Sachen vergisst, der in das Fahrwasser von etwas gerät. Habe ein Herz für jemand Anderen.

Die Erhabenen waren nicht durch Gedanken an sich selbst in Beschlag genommen. Ihre gesamte Aufmerksamkeit war nicht auf sie zentriert. Ebenso wenig hielten sie sich im Hintergrund. Sie waren derart nahe an Meinem Willen, dass sie keinen vermeintlichen Bedarf hatten, sich bei irgendetwas an die erste Stelle zu setzen. Sie hatten ihr Leben. Sie gaben nichts auf. Sie lebten ihr Leben nahe bei Mir.

Ihr werdet sagen, dass Christus sein Leben aufgegeben habe. Ein jeder tut das, Geliebte, früher oder später. Es ist kein derart großes Opfer, euren Körper los und eure Seele zu Mir in den vollen Sonnenschein der Liebe gelangen zu lassen. Das Leben und die Liebe nehmen ihren Lauf. So oder so, die Seele geht ihren Weg, ob mit oder ohne den Körper. Der Körper ist schier bewegliches Hab und Gut. Kann man einen großartigen Körper mit einer Großartigen Seele in Vergleich setzen?

Sterben ist keine Bestrafung. Ebenso nicht das Leben. Annulliert das Wort Bestrafung. Streicht es aus eurem Wortschatz. Privileg ist ein besseres Wort. Streicht das Wort Leiden ebenfalls aus eurem Wortschatz. Streicht es aus eurem Wortschatz, und ihr werdet ohne Weiteres das Leiden aus eurem Leben vertrieben haben. Ihr seid nicht verpflichtet, eurem Leben Selbst-Leiden hinzuzufügen.

Die Erhabenen hatten keine Anhaftungen an sich, das versteht ihr. Das meint, sie waren frei. Sie befolgten Meinen Willen aus ihrem freien Willen heraus.

Es ist eine sehr zweckmäßige Sache, das Hauptaugenmerk auf euch los zu lassen. Es geht nicht darum, dass jemand uneigennützig wird. Ihr seid ganz schlicht nicht auf euch bezogen. Es ermüdet einen, auf sich selbst konzentriert zu sein. Ichbezogenheit ist Kurzsichtigkeit. Sie funktioniert einfach nicht gut. Sie ist ein Tunnelblick. Glücklichsein liegt nicht darin, ständig an euch zu denken, bevor ihr an Andere denkt. Unglücklichsein liegt darin, ständig an euch – bevor ihr an Andere denkt – zu denken. Ich, ich, ich ist ein ermüdender Song.

Ich biete euch ein großes Geheimnis dar, wie ein pralles Leben zu leben ist. Ihr möchtet gerne eine Technik? Ich gebe euch eine. Es ist bloß so, die Sache ist – dieses Mitempfinden für Andere entkommt ganz natürlich eurer Beschaffenheit des Bewusstseins. Zur selben Zeit kann euch ein wenig Gewahrsein, kann euch ein kleiner Stups von euch selber dazu verhelfen, dass ihr euch bei euch selbst den Einstieg ermöglicht.

Werdet euch, darum bitte Ich euch, inne, dass Mitempfinden nicht das gleiche ist, wie mit jemandem Mitleid haben. Macht jenes nicht. Mitempfinden ist ein Verstehen davon innehaben, wie das Leben in der Welt dem Anschein nach aussieht. Wenn sich jemand sein Bein gebrochen hat, wirst du ihm keine Vorwürfe machen, dass er daherhumpelt. In Hinsicht darauf, worüber Ich rede, hat schlicht Jeder ein gebrochenes Bein. Verstehst du Mich? Du bemitleidest ihn nicht. Du denkst nicht: „Ach, du armer Mensch, er hat sein Bein gebrochen.“ Du begreifst ganz schlicht, dass es Gründe gibt, warum er nicht ebenso rasch geht wie du. Schlicht vermöge deines Verständnisses hebst du ihn hoch. Du hast nicht von deinem Gewahrsein zu reden. Du befindest dich einfach an dem Ort, wo du weiter siehst. Du befindest dich an dem Ort, wo du nicht beurteilst. Du hast von jetzt ab die Sicht, dass sich deine Urteile allzu oft als irrig ausweisen. Du hast nicht ausreichend viel in Betracht genommen. Jetzt ziehst du mehr in Betracht. Du weißt, du bist nicht der Einzige, der auf der Erde lebt.

HEAVEN # 3804 – 25.4.2011 – Hallelujah

HALLELUJA

Halleluja! Hat dieses Wort nicht einen schönen Klang an sich? Möchte es nicht gesungen, und ein ums andere Mal gesungen werden? Halleluja um des Wortes selbst halber. Es ist ein sich selbst verkündendes Wort. Singe es oft. Denke es oft.

Wo du auch bist, singe Halleluja. In welche Tür du auch hinein- oder aus welcher du auch herausgehst, singe Halleluja. Singe Halleluja für diesen Tag. Für diese Nacht. Singe Halleluja für diesen Menschen vor dir. Singe Halleluja für den Menschen, der nicht vor dir steht. Singe Halleluja für alles. Singe Halleluja für alles, was nicht eintritt. Singe Halleluja, dass es ein solches Wort wie Halleluja gibt, welches gesungen gehört.

Gibt es in irgendeiner Sprache ein anderes Wort, das ihm gleichkommt? Sage es schnell fünfmal, und beachte, wie sich deine Zunge anfühlt.

Wenn du morgens aufstehst, singe Halleluja. Wenn du frühstückst, singe Halleluja. Wenn du nicht frühstückst, singe Halleluja.

Halleluja, ein weiterer Tag ist da, den Gott geschaffen hat. Halleluja für all die Möglichkeiten dieses Tages. Was ist in den Augen Gottes nicht möglich? Möglichkeiten in Hülle und Fülle. Alles besteht im Überfluss. Halleluja!

Wenn du den ganzen Tag in deinem Herzen Halleluja singst, kann der Tag schier mit gleichem Sinn erwidern. Wessen Herz kann sich nicht emporheben, während es Preis und Dank darbietet? Indes kommen die Wörter Preis und dankbar dem Wort Halleluja nicht gleich. Lasse Halleluja durch dein Herz und von deinem Herzen her zur Welt widerhallen.

Was für eine Welt hört Halleluja, und was für eine Welt lauscht auf es!

Welche Wörter waren zuvorderst in dem Geist? Wirf sie weg, und nimm Halleluja her.

Eure Stimmung wird sich ändern. Ihr seid das Wetter der Welt. Ihr werdet sogar das Wetter ändern, Geliebte.

Und wenn es stürmt, singt Halleluja. Und wenn Trockenheit herrscht, singt Halleluja. Und wenn ihr euch wünscht, dass alles in Erfüllung geht, singt Halleluja.

Es gibt den Klang eines Wortes, und es gibt die Bedeutung des Wortes. Der Klang ist eine Schwingung. Vibriert zu dem Halleluja. 

Wie lange kannst du ein Lächeln abhalten, währenddessen Halleluja durch deine Adern fließt? Schnüre Hallelujas zusammen, und du wirst die Welt in Hallelujas einhüllen. Die Welt wird in deinem Herzen eingepackt sein, und dein Herz wird die Welt für einen neuen Rhythmus öffnen. Die Welt wird sich zu sich selbst öffnen, zu ihrem wirklichen Selbst, das mit dem Halleluja in Gleichklang steht.

Wenn du dein Leben ändern möchtest, singe dieses Wort in deinem Herzen. Singe es vom Kopf bis zu den Zehenspitzen. Singe es zum Zentrum der Erde.

Wälze dich im Klee des Halleluja. Lasse dein Herz auf seine Melodie schlagen. Halleluja sagt so viel. Es widerhallt. Es ist ein rundum widerhallendes Wort. Bekomme den Taktschlag des Halleluja mit.

In wie vielen Herzen kann Halleluja gesungen werden? Unendlich ist ihre Zahl. Unendlich ist die Unendlichkeit.

Das Wort Halleluja stieg von der Erde her auf. Die Welt sprach sich selbst. Und sie sagte Halleluja.

Der Regen sagt Halleluja. Die Sonne singt Halleluja. Liebe, die keine Worte nötig hat, spricht Halleluja.

Falls es in deinem Wortschatz nur ein Wort gäbe, probiere es mit diesem Wort. Probiere, ob seine Größe passt. Es ist groß genug.

Oh, ja, sprich Gott aus, so viel du es möchtest. Ich bin groß genug. Mein Name ist kurz, und Ich bin groß und hoch. Das ist der langen Rede kurzer Sinn.

Feuere Mich an.

Ich brauche keine Ermutigung. Das bedeutet nicht, dass Ich sie nicht mag.

Und – derweil du dabei bist –, singe dir selber das Halleluja.

Und jetzt singe Ich es zu dir. Halleluja, geliebtes Kind. Halleluja, gesegnetes Kind. Halleluja. Halleluja, Gottes Kind.

HEAVEN # 3805 – 26.4.2011 – You Want God to Listen to You

DU MÖCHTEST GERNE, DASS DIR GOTT ZUHÖRT

Es ist eine gute Idee, Gott zuzuhören. Du möchtest gerne, dass Gott dir zuhört. Wenn du nicht zuhören kannst, wenn du deine vorher festgelegte Auffassung davon hast, was Gott für dich tun müsse, hast du deinen Mund aufgetan und deine Ohren geschlossen. Du hältst nach wie vor nach einem Nachweis von Liebe Ausschau. Dann sei die Liebe, nach der du dich umsiehst. Du schaust dich nach Akzeptanz um. Nimm in diesem Falle entgegen.

Du möchtest gerne Gott, dass Er versteht. Gott möchte gerne, dass du verstehst.

Du kannst Gott deinen Willen nicht auferlegen. Ganz bestimmt, das ist verständlich, erstrebst du dies, was du erstrebst. Erstreben ist eine Sache. Darauf beharren, dass Gott etwas tut, wonach es dir ist, ist eine andere Sache.

Gott möchte, dass du Verantwortung übernimmst. Du möchtest, dass Gott verantwortlich ist. Du möchtest gerne, dass du recht hast, und Gott nicht recht hat. Du möchtest voll und ganz machtvoll sein, und Gott, was die Weisheit deiner Wege angeht, schulmeistern.

Ich rede von Mir in der dritten Person, weil Ich gerne möchte, dass du der Auffassung bist, Ich nähme alles persönlich. Das ist auf Meiner Seite keine Frage von Verschnupftheit. Es ist eine Frage deines Unvermögens zuzuhören und voranzugehen. Wenn du Milch verschüttet hast, stehe nicht da und fordere nicht, dass Ich sie aufwische. Wenn du gestolpert bist, dann liege nicht da und fordere nicht, dass Ich dich hochhebe. Stehe nicht, mit den Händen in der Hüfte, da und bestehe nicht darauf, dass Ich deinen Willen tue. Stehe nicht einfach da, im Beharren, dass Ich, falls Ich ein guter Gott bin, das tun müsse, was du sagst. Stehe nicht einfach da, und sage Mir nicht, was Ich tun sollte. Falls du es besser als Ich weißt, bist du ja infolgedessen in der Lage, deine Situation zu beheben. Deine Situation ist die, dass du deinen Geist dazu gebracht hast, sich auszudenken, was Ich tun müsse, und du kannst nicht hören, was Ich zu dir sage. Du bist nicht willens, zu hören. Du deckst dir deine Ohren zu.

Ich rede oft davon, dich deiner eigenen Größe zu übergeben. Größe trägt Bescheidenheit an sich. Gib dein Ego auf. Gehe mit Mir. Schiebe Mich nicht. Schubse Mich nicht. Musst du dich selbst zum Narren halten, dass du es besser weißt als Ich.

Ist es für dich zu schwer zu verkraften, Verantwortung zu übernehmen? Verantwortung übernehmen bedeutet nicht, dass du den Mantel eines Bösewichts annimmst. Wir reden nicht über richtig und falsch. Wir reden darüber, was du zu tun vermagst. Das erste, was du tun kannst, ist zuhören. Baue die Barrieren ab, die dich vom Zuhören abhalten. Du bist wie Johnny Der Ein-Tönige. Du spielst den gleichen Akkord ein ums andere Mal. Du möchtest das Heft in der Hand haben. Du legst den Ball in Mein Spielfeld, so als wärest du ein Schiedsrichter. Manchmal meine Ich, du möchtest Mein Coach sein.

Selbstverständlich, was du möchtest, das möchtest du. Du bist ein Menschenseinswesen, und Menschenseinswesen möchten, was sie möchten. Es macht allerdings den Anschein, dass du den Karren vor das Pferd spannst.

Geliebte, Geliebter, du kannst Mich nicht schulen. Du kannst Mir keine Anweisungen erteilen. Du kannst Mir nicht den Irrtum Meiner Wege aufzeigen.

Du hast vielleicht schwere Entscheidungen zu treffen. Und doch sind es deine Entscheidungen, die du zu treffen hast. Es ist dir nicht von Nutzen, dass du Mir deine heißen Kartoffeln zuwirfst, damit Ich sie auffange.

Du hast Entscheidungen zu treffen, die zu treffen dir anliegen. Du hast dich zu rühren. Ändere einen Faden in dem Gewebe, das du webst, und das ganze Muster deines Lebens wird sich ändern. Schlage dies unbeugsam ab – wo befindest du dich hernach? Genau dort, wo du begonnen hast. Die Änderungen gehören von dir verrichtet. Dir geziemt es, dass du sie tätigst. Du kannst nicht einfach dasitzen, dich beklagen und warten, dass der andere Schuh herunterfällt. Du bist dran zu schlagen [‚to be up at bat‘ bezeichnet eine bestimmte Situation für einen Offensivspieler beim Baseball; Anm.d.Übers.]. Du bist an der Reihe, einen Unterschied zu erbringen, etwas zu bewirken. Du kannst das.

HEAVEN # 3806 – 27.4.2011 – The Dominion of the Past

DAS MACHTGEBIET DER VERGANGENHEIT

Los lassen ist schwer für dich. Etwas in dir ist entschlossen, festzuhalten, so, als wäre das, woran du dich festhältst, ein kostbarer Diamant. Selbst kostbare Diamanten können nicht immer und ewig festgehalten werden.

Alles in der Welt ist ein Symbol. Behalte das Symbol, und lasse die Anhaftung gehen.

Wenn dich jemand liebte und dir einen Diamanten geschenkt hat, hattest du das Erlebnis, den Diamanten erhalten zu haben. Er war ein Symbol der Liebe. Bewahre die Liebe lebhaft in deinem Herzen. Der Diamant ist nicht wesentlich. Er ist ein Symbol. Ein Diamant ist eine Wertmarke.

Die meisten deiner Anhaftungen belaufen sich auf etwas, was dir überhaupt nicht dienlich ist. Ganz im Gegenteil. Du hieltst an dem fest, dem du ursprünglich nicht den Vorzug gabst. Kindheitserinnerungen zum Beispiel sind auf dir eingeprägt. Jeder, dem du begegnest, ist deine Mutter oder dein Vater oder jemand von früher, der mit dir so und so umgegangen ist, der dich vielleicht auf eine bestimmte Weise misshandelt hat, und du sortierst das Kräftespiel deines Lebens in das gleiche Muster ein, ob dies dich nun schmückt oder nicht.

Ihr werdet gar so weit gehen und all die Spielmarken aus der Kindheit aufbewahren, als könntet ihr euch von ihnen nicht abwenden, als würden sie euch veredeln, als würden sie euch zugehören, und als müsstet ihr sie haben – oder was, Geliebte? Was würde geschehen, wenn ihr eure Kinderschuhe nicht weiter  aufbewahrtet? Was würde passieren, wenn ihr euch von schmerzhaften Gedächtnisinhalten frei setztet, wenn ihr den Schmerz los ließt, wenn ihr euch als unschuldig akzeptiertet? Selbst jene, die euch wehtaten, sie waren ebenso unschuldig. Sie lebten aus, ebenso wie du.

Im Leben sollen keine Muster festgelegt werden, und sie sollen nicht von Generation zu Generation weitergereicht werden. Ihr könnt nicht zurückgehen und die Vergangenheit ändern. Ihr habt sie los zu lassen. So wie ihr eure Anhaftung an die Vergangenheit los lasst, so lasst ihr den Schmerz los. Ihr lasst eure Reaktion auf ihn los. Ihr könnt das Skript nicht umschreiben. Ihr könnt allerdings dessen Macht über euch umschreiben. Ihr könnt eure Reaktion auf es umschreiben, nicht vermöge eures Willens, sondern durch Erkenntnis. Die euch Schmerzen zugefügt haben, halten derzeit an ihrer Herrschaft über euch nicht fest. Ihr haltet nun an ihrer Herrschaft über euch fest.

Du bist daraus hervor gekommen. Du lebst jetzt. Du bist nicht mehr länger das hilflose Kind. Was für Katastrophen dich in der Vergangenheit auch heimgesucht haben, sie sind alleinig durch dein Gewähren gegenwärtig.

In den zurückliegenden Jahren gab es einen Hurrikan. Wo ist er jetzt? Es gab einen Meeressturm, und jetzt ist der Sturm in die Garage der Vergangenheit hinein gelaufen. Er tut schlicht das, was Stürme tun, und jetzt bist du aus dem Sturm heraus. Seine Wirkungen haben sich nunmehr nicht auf dir zusammenzubrauen.

Ein Menschenseinswesen, das heute in deinem Leben präsent ist, mag dich bewusst oder unbewusst an deine boshafte Stiefmutter erinnern. Ich rede hier von böser Stiefmutter aus einer gewissen Zweckmäßigkeit heraus. Und dieser dich angreifende Mensch vor dir, eine bloße Spielmarke deiner bösen Stiefmutter, die Macht über dich hatte, tritt nun die böse Stiefmutter in dir los. Ja, in dir. Du konntest deiner Stiefmutter  nichts recht machen, egal was du tatst. Aschenputtel konnte ihrer bösen Stiefmutter nichts recht machen. Nun passiert es, dass du durch dein Leben, derweilen du deiner bösen Stiefmutter in anderer Form begegnest, zu der Essenz deiner bösartigen Stiefmutter wirst. Dir wird nichts recht zu machen sein, gleich, worum es geht. Du findest Fehlerhaftes, egal wo. Die Schlagzeile könnte lauten: „Unschuldiges Opfer verwandelt sich in das Wesen einer bösen Stiefmutter.“ Du hast dies immer und immer wieder getan. Und jetzt, jetzt nicht mehr. Parke die Vergangenheit in ihrer Garage, und laufe als ein Mensch, der von der Vergangenheit entsetzt ist, von dort weg.

HEAVEN # 3807 – 28.4.2011 – Is Your Mind Sovereign of God?

IST DEIN GEIST DER HERRSCHER ÜBER GOTT?

Es heißt, die Sanftmütigen werden die Erde ererben. Unter sanftmütig sind diejenigen gemeint, die bescheiden sind. Die Sanftmütigen sind diejenigen, die zuhören können. Die Sanftmütigen sind offen. Sie sind offen, das zu hören, was Ich gesagt habe. Ihre Herzen und Geiste sind offen. Ihre Herzen und Geiste haben sich nicht im Voraus etwas ausgedacht. Sie haben nicht entschieden, sie wüssten, was die richtige Antwort ist. Sie haben sich nicht entschieden, dass Ich mit ihnen übereinzustimmen habe. Sie sind nicht zu stolz, um zu sagen: „Gott, ich habe mich geirrt. Du hast recht.“ Den Sanftmütigen muss nicht zugestimmt werden. Man kann sagen, die Sanftmütigen haben ihre Meinungen dahingegeben.

Sie lassen Mich den Weg weisen. Sie möchten gerne folgen.

Denke nicht, du seist den Sanftmütigen gegenüber überlegen, du seist intelligenter, du habest deinen eigenen unabhängigen Verstand, und dass du ihn – deinen Geist – Mir gegenüber zum Souverän zu erklären habest.

Ja, es gibt die Menschen, die Mir sagen wollen, was Ich denken, was Ich tun sollte, und was Ich tun sollte, das sei, was sie möchten.

Mitunter kann Ich das. Mitunter tue Ich es, und doch, es muss in Meinem Ermessen stehen. Mein Ermessen ist davon geleitet, was in deinem Interesse steht. Du bist dir sicher, dass du kennst, was für dich das Beste ist. Das bekommen, was du möchtest, derweil du dir den Weg, den du gerne hast, zum Wunsch erklärst, ist nicht immer in deinem Interesse.

Die Sanftmütigen übernehmen Verantwortung für sich selbst. Die Stolzen wollen sozusagen, dass Ich die Verantwortung für ihr Glücklichsein übernehme. Falls die Dinge nicht so stehen, wie sie es möchten, falls sie nicht so stehen, wie es Jedermann sagt, dass die Dinge stehen sollten, möchten sie gerne, dass Ich der Prügelknabe bin. „Hier, Gott“, sagen die Nicht-Sanftmütigen, „diese Dinge da sind für Dich, dass Du sie in Ordnung bringst. Du kannst doch alles und jedes beheben, oder etwa nicht? Bringe es deswegen für mich in Ordnung. Ich lege es in Deine Hände. Zeige Dich in Deinem Dienst aufs Beste, Gott. Zeige mir, was für ein Gott du bist.“

Geliebte, Gott verleitet und besticht nicht. Gott nimmt keine Anordnungen entgegen. Gott wird Ansinnen erfüllen und ihnen nachkommen, sobald alle Faktoren zusammen sind. Es gibt eine Million Fäden, die die Stolzen nicht zu sehen vermögen. Die Sanftmütigen können sie ebenso wenig sehen, hingegen sind sie willens, darauf zu wetten, dass Ich sie im Blick habe. Es sind die Sanftmütigen, die sagen können: „Dein Wille, O Herr, Dein Wille geschehe.“ Die Sanftmütigen und Ich debattieren nicht. Sie fechten nicht an und setzen sich nicht auseinander. Sie spüren keinen Bedarf, darauf hinzuweisen, wo Ich Mich im Irrtum befinde. Die Sanftmütigen sind nicht arrogant. Sie unterfangen sich nicht.

Selbstverständlich, die Stolzen und die Sanftmütigen wünschen sich gleichermaßen, dass Ich ihre geliebten Angehörigen vor allem bewahre, einerlei, worum es ihnen bei der Bewahrung geht. In der Sache ist kein Unterschied zu finden. Die Sanftmütigen allerdings akzeptieren, und die Stolzen bringen Einwände vor.

Denkt nicht, Ich würde den Sanftmütigen an erster Stelle dienen, bevor Ich das bei den Stolzen tue. Wenn du eher stolz als sanftmütig bist, meine nicht, du habest dankbar zu sein, bevor Ich dir dienstbar bin. Du hast schlicht zuzuhören. Darin sind dir die Sanftmütigen voraus.

Ich weiß, in der Welt von heute ist sanftmütig kein gutes Wort. Bescheiden ist wahrscheinlich ebenfalls kein klasse Wort. Bewegbar ist ein gutes Wort. Du hast flexibel zu sein. Du hast aufnahmebereit zu sein. Du hast offen zu sein, dich zu ändern. Du hast eine Bereitwilligkeit aufzuweisen, dich von der Position, die du bislang innehattest, abzukehren. Die Sanftmütigen sind abgesicherter und geborgener als die Stolzen. Die Stolzen, die eine Position beizubehalten haben, können ins Wackeln geraten. Die Sanftmütigen, die sich biegen, sind außerstande zu fallen. Bildlich gesprochen bücken sich die Sanftmütigen hinunter. Ihre Wirbelsäule kann sich biegen. Die Stolzen scheinen unfähig zu sein, sich zu beugen. Sie sind sich sicher, sie hätten Rückgrat. Sie wollen Gott gewachsen sein, selbst wenn die Haltung, die sie einnehmen, sie zurückhält und niemandem dienlich ist.

HEAVEN # 3808 – 29.4.2011 – Two Messages

ZWEI BOTSCHAFTEN

Es gibt viele Botschaften, die Ich euch von Zeit zu Zeit immer wieder übermittle.

Hier sind zwei:

Entsinne dich, du bist ein Menschenseinswesen. Entsinne dich, du bist mehr als ein Menschenseinswesen.

Klingen diese zwei Botschaften widersprüchlich? Sei bescheiden. Kenne deine Größe.

Wie kannst du um deine Größe wissen und bescheiden bleiben? Sobald du die Größe erkennst, die inwendig in dir und in jedem Menschenwesen existiert, kannst du schier bescheiden sein. Du bist ein Spediteur Gottes, derart simpel und derart arglos, wie dein Körper deine DNA mit sich führt. Du bist bescheiden, ein Beförderer Gottes zu sein. Du bist froh, du bist dankbar und du bist der bescheidenste unter allen im Dienst an Gott.

Die Erhabenen waren die bescheidensten unter allen. Bei ihnen ging es ohne die Äußerung, dass es Gott war, Der durch sie gesprochen habe. Ihre Augen lagen auf Mir und darauf, wo Ich Mich aufhalte. Ihre Augen lagen auf den Sternen. Ihre Augen lagen auf der Pracht des Himmels und der Herrlichkeit der Erde. Ihre Bescheidenheit war Teil ihrer Größe. Stellt euch Sterne inmitten von Sternen vor, Galaxien in Galaxien, und Gott inwendig in Menschenseinswesen, die die Erde bevölkern. Stellt euch Großartigeres als jene vor, was sonst könnt ihr sein als bescheiden vor der Majestät der Schöpfung Gottes, wo ihr euch aufhaltet. Hinwiederum war ihre Aufmerksamkeit höher als dies. Ihre Sicht war höher als dies. Und demgegenüber dachten sie niemals an höher und niedriger.

Dessen inneseiend, dass sie Ausdrucksformen von Gottes Göttlichem Willen sind, empfanden sich die Hehren als bescheiden, derart geehrt zu sein, und dementsprechend ehrten und würdigten sie, und demzufolge waren sie bescheiden. Niemand entmachtete sie. Sie waren bescheiden. Niemand erniedrigte sie, das verstehst du. Sie hatten keinen Bedacht an sich, etwas anderes zu sein als einfach und Göttlich. Das war natürlich und normal. Ihre Beachtung lag auf Mir und nicht auf ihnen selber. Ihre Beachtung lag darauf, was sie tun konnten, um dienlich zu sein. Ihre Aufmerksamkeit lag nicht darauf, was sie getan hatten. Sie trugen keine Medaillen. Das Privileg, zu dienen, war ihre Medaille, und es war ihr Eifer.

Lumpen und Reichtümer waren ihnen das gleiche, denn sie hatten ihr Auge auf Höheres gerichtet als auf die physische Welt, und dachten nicht darüber nach, sie seien höher. Sie wohnten in der körperlichen Welt. Ihre Körper lebten in der physischen Welt, und ihre Herzen und Seelen dienten in der physischen Welt. Ihr Dienst war ein Nebenprodukt ihres Gewahrseins Gottes und ihres Gewahrseins ihrer Verbundenheit mit Gott und von Gottes Zusammenhang mit ihnen. Ihre Herzen machten in ihrem Dienst an Mir Handstände. Geringeres vermochten sie nicht. Sie wussten, wer sie waren, und demnach konnten sie sein, was sie waren, gleichwohl dachten sie nicht darüber nach, wer sie waren. Ihre Gedanken lagen nicht auf ihnen selbst. Sie lagen auf Gott und darauf, wie Gott und Gottes Schöpfung dienlich zu sein sei.

Sie wollten gerne Gottes Gedankengut ausweiten. Sie wussten um Mein Glücklichsein, und dass Dienstbarsein Mein Glücklichsein darstellte, und dennoch erkühnten sie sich, Meinem Glück dienstbar zu sein, denn es war das ihre. Eins mit Mir, waren sie nicht getrennt. Sie lebten mit einem Körper, nicht anders als ihr mit einem Körper lebt, und dennoch lebten sie weit über das Physische hinausgehend. Sie schritten über die Erde, und sie schritten über den Himmel und die Sterne, und sie waren Schöpfung in Bewegung versetzt, und sie waren Schöpfung in Ruhe. Sie waren nicht Gottgefällig. Sie meinten nicht, sie seien Gottesfürchtig. Sie begaben sich keiner Gepflogenheit, an sich selbst zu denken. Sie befanden sich in der Gepflogenheit, an Mich und Meinen Willen zu denken. Sie dienten ohne Weiteres und gänzlich.

Sie dachten daran, wie euch das Glücklichsein zu übergeben wäre, das das ihre war. Sie teilten Mich mit euch. Sie hoben euch von den Eingeweiden der Erde hoch. Sie gaben euch die Sterne und das über die Sterne hinaus. Sie gaben euch Meine Liebe. Sie erhellten die Welt. Auf die Weise waren sie bescheiden, und auf die Weise wurden sie mit dem Licht geschmückt, das sie entzündeten.

HEAVEN # 3809 – 30.4.2011 – The Sweetness You Desire

DAS ANGENEHME, WONACH ES DICH VERLANGT

Ihr denkt wohl, euch Mir anvertrauen bedeute, dass ihr euch eines bestimmten Ausgangs sicher wärt. Geliebte, Ergebnisse sind nicht die Bemessung von Mir. Es ist nicht so, dass es an euch ist, Mich, Der maßlos ist, zu messen. Ich bin über Messungen hinausgehend. Ihr habt ein oder zwei Ausgänge, und ihr rechnet mit ihnen. Besser, ihr rechnet mit Mir. Seht ihr den Unterschied? Vertraut auf Gott, und besteht auf keinen bestimmten Ausgängen. Dein Wille oder Mein Wille. Denke hinwiederum nicht, dass Mein Wille dem deinen entgegengesetzt sei. Hier sind zahlreiche Faktoren im Spiel. Du siehst sie nicht alle. Du wirst sie womöglich schlechterdings nicht sehen.

Du möchtest gerne, dass dein kleines Kind alles Süße der Welt hat und erhält, und dennoch legst du ihm nicht dauernd das Naschwerk hin, das es gerne möchte.

Natürlich ist es so, in deinem Falle reden Wir über weitaus Umfassenderes als über Süßigkeiten. Das Angenehme und Gute, wonach es dir ist, ist vielleicht, dass ein geliebter Angehöriger weiterhin am Leben ist oder glücklich wird, oder dass du glücklich wirst. Du möchtest, dass deine Wünsche Wirklichkeit werden, wer möchte das nicht?

Allerdings sehen du und Ich deine Wünsche aus einem unterschiedlichen Blickwinkel. Ich sehe die ganze Spannweite. Du einen kleinen Abschnitt.

In einigen Fällen siehst du Mich, nicht als deinen Diener, sondern als deinen Sklaven. Du hast das Gefühl, Ich schulde dir etwas. Du hast das Gefühl, Ich müsse deinen Anordnungen Folge leisten, anderenfalls. Anderenfalls was, Geliebte? Dass Ich euch im Stich gelassen habe? Dass Ich ein Übereinkommen aufgekündigt habe? Ich sage, Ich bin unentwegt bei euch, und ihr werdet sagen: „Du bist nur bei mir, wenn Du das tust, was ich sage.“

Vielleicht siehst du Mich als halsstarrig. Es kann sein, dass du halsstarrig bist. Selbst noch lange nachdem deinem Willen nicht Folge geleistet wurde, kannst du außerstande sein, das los zu lassen, was dir nicht dienlich ist und es niemals war.

Mein Wille ist dem euren nicht entgegenwirkend. Ich habe kein Ego, das sagt: „Es muss so gehen, wie Ich es will.“ Das ist eure Manier, Geliebte. Ihr seht einen einzigen Weg. Ich sehe einen anderen. Ich sehe eure Evolution, was indes klar wird, ist nicht bloß auf eure Evolution beschränkt, aber ihr könnt wissen, dass sich Resultate im Einklang mit eurer Entwicklung befinden, einerlei wie es euch zu sein scheint.

Ihr werdet Mich bitten, dies und das in Ordnung zu bringen. Bisweilen liegt euch das Instandsetzen an. Und das ist schwer, zu bejahen. Der Gott, den du gerne hast, sagt keineswegs zu dir: „Also jetzt, du bist nun an der Reihe.“ Es ist wohl so, dass du gerne ständig der Empfänger bist, und dass du nicht sehen kannst, dass es einen Segen darstellt, dass es ein Segen ist, fortan an der Reihe zu sein. Es ist dir kein schlechter Dienst, wenn Ich etwa zu dir sage: „Nun gilt es dir, Verantwortung zu übernehmen und die Aufstellung einer Lage zu ändern, die sich für dich nicht als glücklich herausstellt.“

Wenn ein geliebter Angehöriger seinen Körper hinter sich lässt und du dich beraubt fühlst, hast du eine Aufgabe zu erledigen. Du hast aufzustehen. Du hast von deinem Gram aufzustehen. Geliebte, womöglich ist es nicht euer Gram, der euch dort hält, wo ihr seid. Es ist womöglich eure Halsstarrigkeit. Mit Sicherheit ist es euer Festhalten daran, was los gelassen werden muss. Nicht eure Liebe. Nein, Liebe bleibt bestehen. Es ist der Kummer, der zu gehen hat. Sich grämen ist auf euch zentriert sein.

Worin auch eure schwer in den Griff zu bekommende Lage besteht, Geliebte, es gilt euch, euch ihr zuzuwenden. Einerlei wie schwerwiegend eine Situation ist, in der ihr euch befindet, in einer Ehe zum Beispiel – dabei ist es keine Frage, wer im Unrecht ist oder wer mehr schuld hat. Vorwürfe machen ist nicht das Thema. Egal wie unschuldig ihr seid, ihr hattet zu der Lage das eine oder andere beigetragen. Auf jeden Fall habt ihr jetzt Zuständigkeit zu übernehmen. Verantwortung übernehmen kann für euch ein großer Schritt sein.

HEAVEN # 3810 – 1.5.2011 – Love Above All

VORNEHMLICH LIEBE

Sich Sorgen machen ist keine Form von Liebe. Ängstlichkeit ist keine Form von Liebe. Betrübnis ist keine Form von Liebe. Liebe ist Positives, was Freude bringt. Liebe macht sich keine Sorgen.

Vertraue mehr dem, was du möchtest, als der Angst davor, was du nicht möchtest. Halte dein Auge auf deinem Ziel fest. Konzentriere dich in deinem Herzen auf Liebe und in den Herzen Anderer auf Liebe. Scheuche Sorgen weg. Sich sorgen hat in deinem Leben kein großer Faktor zu sein. Sich sorgen, obschon unerquicklich, ist ein Es-sich-leicht-Machen. Es ist ein Verzug, eine Nachlässigkeit. Sorge, Beklommenheit und alldas sind nicht einmal eine Verteidigungslinie. Sorgen und ihre Ansprechpartner versprengen euer Empfinden für Wohlergehen. Sie treiben eure Gedanken auseinander. Sie sind ein Schwarm Fliegen, die den Frieden und die Liebe zudecken, Frieden und Liebe, die in Wahrheit euer sind.

Sorgen und Derartiges sind Außenseiter. Sie lieben es, das Ruder zu übernehmen. Sie treiben euer Herz und euren Geist auseinander, und doch halten sie euch auf Sorgen konzentriert, so, als wäre Sorge ein Freund. Sorge ist kein Freund.

Sorgen und Derartiges nehmen euch nicht in Obhut. Sie sticheln euch. Sie erfüllen euch mit Grauen. Was ist sich Sorgen wirklich? Es ist aus Gedanken zusammengestellt, die euch nicht förderlich sind, die euch vielmehr plagen.

Denkt nicht, Sorgen hätten ein Teil des menschlichen Befindens zu sein. Sorgen haben überhaupt nicht zu existieren. Sorgen sind Angstgedanken. Bedauern sind Sorgen von der Vergangenheit, und ihr erzittert über die Zukunft. Sorgen sind kleine Leuteschinder, die selbst in einer Parade vor euch entlangmarschieren.

Ich sage zu euch, Verantwortung zu übernehmen, und Ich sage euch desgleichen, Mir eure Sorgen auszuhändigen. Ich weiß, was mit ihnen anzustellen ist. Ich schnipse sie weg. Sie sind unbedeutend.

Ihr werdet ja meinen, worüber ihr euch Sorgen macht, sei so viel Wert wie das Ende der Welt. Sorgen sind schlicht Sorgen. Beendet das sich Sorgen Machen. Worum sie auch handeln, hört mit ihnen auf. Worum sie auch handeln, sich Sorgen ist schlimmer als die Tatsächlichkeit. Sich Sorgen ist ein Trickser. Sorgen spielen Verstandesspiele. Sorgen sollen nicht ernst genommen werden. Rückt von ihnen weg. Ihr habt ihnen gegenüber nicht höflich zu sein. Nehmt einfach von ihnen Abschied. Ihr seid nicht harsch, sobald ihr ihnen den Rücken kehrt.

Wenn es sich auf Liebe beläuft, nehmt sie entgegen. Liebe ist das Einzige, was entgegenzunehmen ist. Selbstverständlich ist Liebe ebenfalls zum Geben da.

Liebe ist ein Garten, der zu pflegen ist. Beschäftige dich nicht mit einem Garten der Sorgen. Liebe Wild- und Unkräuter mehr, als du deine Sorgen bewirtest. Verbringe keine Zeit mit Sorgen. Wieso solltest du das tun mögen, derweilen du Zeit mit der Liebe verbringen kannst?

Sorgen, fort mit euch. Werft sie hinter euch. Sie sind jetzt hinter euch. Zollt ihnen keine Beachtung, und sie werden fortgehen. Ihr könnt Mein Herz betreten. Sorgen können das keineswegs. Also, kommt, betretet jetzt Mein Herz. Ich hülle euch mit Meiner Liebe ein. Ich schlage euch in einer warmen Decke Meiner Liebe ein. Ich trage euch in Meinen Armen, und bewahre euch in Meinem Herzen, eben dort, wohin ihr gehört. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter, und Ich bin dein.

Kein Missstand vermag euch heimzusuchen. Falls ihr darum wüsstet, worum hättet ihr euch zu sorgen? Sorgen sind geklonte Gedanken. Ihr habt sie irgendwo aufgelesen, und sie vervielfältigten sich. Womöglich habt ihr in der Stratosphäre Gedanken Anderer aufgelesen. Sorgen gehören euch nicht zu. Ihr sollt sie nicht haben. Ihr gehört sorgenfrei. So wie es derzeit steht, zahlt ihr für Sorgen einen allzu hohen Preis.

Für Meine Liebe zahlt ihr keinen Preis, außer ihr betrachtet euch entlasten als einen Preis, außer ihr erachtet bar der Sorgen sein als einen Preis, außer ihr erachtet sich nicht Sorgen machen als einen Mangel.

Fertigt kein Halsband aus Sorgenperlen. Sich Sorgen wird nicht zu euch. Sich Sorgen nutzt euch ab. Es zerfrisst euer Herz. Kommt, kommt stattdessen zur Liebe.

HEAVEN # 3811 – 2.5.2011 – Where Did the Great Ones‘ Ego Go?

WO IST DAS EGO DER ERHABENEN HIN?

Sobald es sich auf das Ego beläuft, reden Wir eher von Kleinheit als von Großherzigkeit. Sobald du dich von den Nadelstichen des Ego leiten lässt, betrittst du einen Modus des Lebens, der für dich nicht fruchtbar ist. Dir tut es entweder hinterher leid, oder du bist abwehrend. Weswegen sollte ein Kind von Mir Bedauern haben oder an der Auffassung der Getrenntheit und eines Bedarfs, sie zu verteidigen, festhalten mögen? Das Ego tut dir nichts Gutes.

Ich rede über das Ego wie über einen großen Schurken. Ich rede über das Ego, als wäre es von dir getrennt. Tatsache ist, das Ego ist inwendig in dir ein Emporkömmling, und es entkommt einem minderen als völligen Glauben an dich selber. Du wirst dazu neigen, an Andere zu glauben, und dem größere Bedeutung zu verleihen, was sie sagen oder tun, als dem, was du sagst oder tust. Wieso sollte anderenfalls diese kleine Quelle des Ego derart regelmäßig aus dem Boden schießen? Das Ego ist wie Make-up. Es plustert dich eine Zeitlang auf. Es macht deine Wange eine Weile rosig. Dem Make-up ungleich, isst das Ego von dir weg. Es bläht dein Gesicht auf. Das Ego und das Make-up sind einander selbstverständlich ähnlich, da sie sich, sobald genug Zeit vergangen ist, beide abnutzen.

Kannst du dir die Erhabenen vorstellen, wie sie das Ego entfesseln? Sie lösen Liebe aus. Was anderes als Liebe ist denn Weisheit? Ihre Liebe war und ist nicht dumm oder sentimental. Sie gaben dem Ego nicht klein bei. Sie gaben das Ego auf, das meint, sie ließen das Ego los, und auf diese Weise wurden sie zu den Erhabenen. Das Ego verschwand aus ihrem Leben, und sie blieben mit dem Seien zugegen. Wir können sagen, sie wählten Meinen Willen vor dem Ego. Wir können sagen, sie wählten vor ihren eigenen Trankopfern den Allumfassenden Gott des Alles. Wir können sagen, sie hielten Andere in der Bar für einen Drink frei. Sie saßen nicht in der Ecke und tranken alleine. Natürlich, was sie tranken und flüsternd hauchten, war Mein Wille. Mein Wille war dem ihrigen nicht entgegengesetzt. Mein Wille ist, was sie tranken und miteinander teilten. Meinem Willen gemäß dienten sie. Sie dienten sich selbst nicht zuerst, ebenso wenig rangierten sie sich aus. Die Erhabenen taten genau, was sie tun wollten. Ihr Bescheid war bereits ergangen. Sie hatten sich nicht in jeder Situation zu entscheiden – Gottes Großer Wille oder ihr kleiner Wille. Das Ego konnte einfach nicht mehr auftreten. Sie sahen das Ego nicht. Sie kannten es nicht. Es existierte für sie schlicht nicht. Sie waren dem Ego aus dem Weg.

Wir können sagen, sie waren zur Größe geboren. Wahrheitsgetreuer ist es, zu sagen, dass sie zur Größe heranwuchsen. Größe überflügelte den Kleckerkram des Ego. Es ist nicht so, dass sie das Ego wegarbeiteten und erledigten. Das Ego bekam einfach nicht mehr das Beste von ihnen. Liebe bekam es. Mit der Liebe – welchen Raum gibt es da für das Ego? Welchen Raum gibt es da, und sei es nur für einen kleinen Spalt des Ego? Das Ego war von dem Antlitz der Erde abgefallen. Wo Größe ist, ist schlicht für das Ego kein Platz.

Die Erhabenen dienten dem Universum. Etwas anderes vermochten sie nicht. Für sie bestand ihre Wahl nur in einer einzigen Straße, die zu nehmen war. Es war keine von außenher erzwungene Wahl. Sie kamen an dem Gipfel der Welt an, wo es einzig diese eine Straße zu nehmen gab, denn es existierte nur eine Straße. Sie hatten die edlere Straße zu nehmen. Es war ihnen unmöglich, die niedere Straße herzunehmen, derweil sie sie nicht sahen und nicht zu nehmen vermochten.

Die Erhabenen wurden Erhabene, weil sie von einem Ort der Bescheidenheit her ihren Dienst versahen. Ihre Individualität hatte mit nichts zu tun. Meine Liebe strömte von ihnen. Sie heilten das Menschenherz mit Meiner Liebe. Sie segneten die Menschheit und Gott. Und darum geht es, wozu Ich euch aufrufe.

HEAVEN # 3812 – 3.5.2011 – Peace Takes Over Peaceably

FRIEDE ÜBERNIMMT FRIEDVOLL DIE FÜHRUNG

Ich möchte gerne das Wort fortan verwenden. Fortan zahlreiche sausende Veränderungen. Fortan geht dir viel Schutt aus dem Weg. Fortan wird dein Schritt leichter. Alle Gänge werden geölt.

Du wirst dich nicht mehr länger dahinschleppen. Fortan wirst du leicht daherschreiten. Du hast einen fliegenden Start. Fortan berühren deine Füße kaum die Erde. Du wirst hoch fliegen.

Man könnte zu dir sagen: „Warte einen Moment!“ Ich möchte sagen: „Auf geht’s. Lass los!“ Ich möchte sagen, dass es für euch nichts gibt, um euch daran festzuhalten, Geliebte, noch auch dass ihr etwas braucht, um es festzuhalten. Festhalten stammt aus der Vergangenheit. Jetzt reden wir von der Glorie des Fortan.

Fortan kommt Liebe die Gangreihe entlang. Fortan gibt es keine Übertretung. Alle werden in der Welt mit offenen Armen willkommen geheißen. Exklusivität hat keinen Halt. Liebe ist am Wuchern. Fortan ist die Liebe die Norm. Liebe harrt deiner. Komme rein in ihre gute Stube.

Liebe möchte und wird dich bestürmen! Es wird Sturzbäche der Liebe geben, und der Name der Sturzbäche der Liebe wird Friede sein. Fortan wirst du Luft holen. Fortan wirst du dich in die Arme der Liebe zurücklehnen. Die Welt wird mit Liebe in die Höhe schweben. Du wirst mit Liebe in die Höhe schweben. Fortan wirst du auf Liebe zählen. Liebe wird in dein Zuhause und die ganze Welt eindringen. Liebe wird allmächtig sein. Ihr Name soll Friede sein.

Fortan bist du ein Impresario des Friedens. Du bist ein Glöckner des Friedens. Friede kommt als ein fürstlicher König herein. Eine Übersättigung an Fürstlichkeit. Fortan wird ein Jeder Friede ausüben. Nicht üben, das verstehst du, sondern eher Frieden leben. Jeder wird den Frieden leben, so wie ein großer Pianist bei einem Konzert Klavier spielt. Er übt nicht. Er spielt, und er bekommt Applaus dafür. Sein Spiel macht es natürlich, wie der Applaus überkommt. Er macht Musik und er bekommt den Gott in jedermann wach, und jeder weckt den Gott in ihm, während er vor vollem Haus spielt. Friede erhält stehende Ovationen, und doch ist kein Klang zur Ausführung gelangt. Friede ist wie ein Psst an Verwunderung.

Willkommen beim Frieden auf der Erde, wo Bruder Bruder findet, wo Schwester Schwester findet, und wo alles bemerkenswerterweise gut ist. Wer möchte inmitten von Frieden Verwirrung schaffen? Dies ist kein Friede, der erklärt wurde, das ist euch klar. Dies ist Friede in der Mehrheit. Dies ist Friede, über den man stolpert. Ebenso wie es unversehens Frühling gibt, so wird Friede jählings da sein. Es wird zu keinen schmetternden Trompeten kommen. Friede wird unerklärtermaßen sein. Friede wird wie leiser Schnee fallen. Die Erde wird mit Friede bedeckt sein. Herzen werden beschwichtigt sein. Der Puls des Lebens wird leicht sein. Die Welt wird aufgegleißt sein. Sie wird still aufleuchten.

So wie die Dämmerung des Zwielichts sich selbst augenscheinlich macht, nicht anders betritt der Friede die Welt und verbleibt. Unvermittelt ist Friede da, und ihr lebt in ihm. Wohin ist der ganze Lärm? Wohin ging die Misshelligkeit? Wohin sind Ringen, Zwang, Kontrolle und Patrouille entlaufen?

Fürderhin, das Ende einer Ära, Geliebte, Geliebter. Die Welt, so wie du sie derzeit kanntest, ist zum Ende gelangt. Die Beendigung, derweil, ist saumlos. Es gibt keine Krieg führenden Mächte. Keinen Coup. Frieden kommt friedlich ans Ruder. Kein Marschieren. Friede übernimmt wie ein dünner Überzug von Licht die Führung. Er nimmt wie Dunst das Heft in die Hand. An Friede kann man sich leicht gewöhnen. Er ist so leicht wie Obstkuchen.

Spüre jetzt den Frieden in deinem Herzen. Friede lässt sich soeben nieder. Es ist eine stille Übernahme, die der Friede ausführt. Friede ist gekommen, um bestehen zu bleiben. Fortan herrscht alleinig Friede. Fürderhin ist Friede der Brauch. Er ist der Gang des Landes. Er ist die Manier der Liebe.

HEAVEN # 3813 – 4.5.2011 – Give God Your Hand

GIB GOTT DEINE HAND  

Wer immer zu Mir kommen möchte, der komme zu Mir. Wartest du auf Mich, dass Ich auf dich zupacke und mit dir wegrenne? Das ist natürlich nicht außer der Welt. Die Sache ist, Ich stehle öfters Herzen, indes liegt es euch an, aus eigenem Antrieb zu kommen. Alles was ihr zu tun habt, ist euch nicht widersetzen. Kommt mit. Der Schwung hat angehoben. Zieht eure Füße nicht hinterher. Worauf wartet ihr? Kommt jetzt zu Mir.

Es ist leicht. Es ist leichter, als nicht zu Mir zu kommen. Zu Mir kommen ist zu euch selber kommen, eher als zu all den unrichtigen Idolen, denen ihr im Laufe des Weges nachgegeben habt. Ihr wisst es besser, als dass ihr auf Umwege gebracht werdet, und doch habt ihr euch aufgehalten. Stellt keine Götter vor Mich – das meint euch selbst erkennen.

Es seid ihr selbst, vor denen ihr euch versteckt. Derart machtvoll seid ihr, und ihr verbergt euch vor der Macht, die inwendig in euch existiert. Ihr rennt vor ihr weg. Ihr vergrabt euch irgendwo und reicht euch eine magere Ernte zu. Ihr, die ihr der Motor der gesamten Welt seid, esst Übriggebliebenes aus einem Müllcontainer, währenddessen ihr der König seid. Ihr seid der Prinz und der Arme, alles in einem, mit dem Gewicht auf der Seite des Armen und Bedürftigen. Ich rede von spirituellem Reichtum, das versteht ihr. Offen gesagt, es gibt keinen anderen Reichtum, der dem auch nur nahekommt.

Denkt nicht, Ich hätte etwas dagegen, dass ihr allerhand Vermögen und Reichtum habt. Verwechselt bloß nicht die eine Art Reichtum mit der anderen, denn dann betrügt ihr euch selbst. Ihr werdet im einen Bein fett, und im anderen nicht.

Auf alle Fälle gilt es euch, euch darüber keine Sorgen zu machen. Es ist an euch, zu Mir zu kommen.

„Wie mache ich das?, fragt ihr.

Wie geht ihr, frage Ich euch. Einen Fuß nach dem anderen. Wie steigt ihr zum Himmel empor? Einen Fuß nach dem anderen. Nehmt einen Schritt an einer Stelle, Geliebte. Macht euch in Richtung Himmel auf den Weg. Hört Mich euch herrufen. Hierher, hierher, sage Ich, und Ich nehme euch an der Hand, und ihr schafft es gleichwohl, abgelenkt zu werden.

Es gibt keinen Zeitpunkt, wann Ich euch nicht rufe. Es wird eine Zeit geben, wann ihr hinhört. Hört Mich jetzt. Ich rufe euch. Ich gebiete nicht, dass ihr Mich hört. Ich befehle nicht, dass ihr Mich hört. Ich lade euch ein. An euch ist es, bereitwillig herzukommen. Es kann nur so aussehen, dass Ich euch von den Beinen reiße. Ihr seid es, die zu Mir herlaufen, mit vollem Dampf voraus.

Habt Zutrauen zu euch, und kommt zu Mir.

Und nach wie vor stellt ihr die Frage: „Wie mache ich das?“

Ihr wartet auf Weisungen, wann die wirkliche Anleitung kommen soll. In dieser Sache bin Ich euch auf Zuruf. In dem Augenblick, wann ihr beginnt, zu Mir herüber zu traben, nehme Ich euch auf. Seht Mich wie ein Taxi. Ihr ruft Mich nicht, damit ihr dort bleiben könnt, wo ihr seid. Ich rufe euch an Meine Seite, dementsprechend schreitet ihr herein und fahrt mit Mir in die Höhe. Für alle ist Platz da. Mit Sicherheit ist für alle Platz da, und mit Sicherheit ist für euch Platz da.

Falls ihr sagt, ihr könntet Mich nicht hören, dann beugt euren Kopf ein wenig näher heran. Lehnt euch in Meine Richtung. Macht euch Mich zunutze. Kommt, indem ihr geht. Kommt, indem ihr rennt. Oder stolpert euren Weg zu Mir. Kommt einfach.

Ihr seid ohnehin auf eurem Weg. Ihr kommt zu Mir, und Ich komme zu euch. Gebt Mir eure Hand. Ich gebe euch die Meine.

Es ist leicht, zu Mir zu kommen. Es ist schwer, wegzubleiben. Ich bin der Prächtigste Magnet, der existiert. Kommt, lasst Mich euch zu Mir her ziehen. Gebt Mir das Signal. Lasst Mich wissen, dass ihr es euch wünscht, zu Mir zu kommen, und dass ihr es euch wünscht, jetzt zu Mir zu kommen. Dann ist die Tat getan. Solch ein kleiner Schritt. Es ist fast gar kein Schritt.

HEAVEN # 3814 – 5.5.2011 – You Have a Destiny

DU HAST EINE VORSEHUNG

Was für eine günstige Gelegenheit stellt es dar, wenn Wir Uns einander in deinem Gewahrsein begegnen. Stelle dir es vor. Unvermittelt siehst du, Wer der Eine ist, Der dir Gesellschaft leistet. Du hast Schatten gesehen, die dir hinterhergegangen sind, und jetzt siehst du den Sonnenschein der Liebe, Der nie von deiner Seite weicht, Der Sich nie von deinem Inneren Wesen abkehrt. Dir ist es unmöglich, ohne Mich zu sein. Vermöge einer Geisteslist hast du Mich nicht gesehen.

Was für ein Kunststück deines Geistes – du bekamst die Berührung Meiner Hand nicht zu spüren. Du wirst Mich wohl auch nicht gehört haben. Die einzige Möglichkeit, Mich nicht gehört zu haben, ist, falls du deine Ohren zuhältst. Du bist in deiner Abwegigkeit derart halsstarrig. Ich nenne das Abwegigkeit, was du womöglich als Unabhängigkeit bezeichnest.

Wieso in aller Welt solltest du dich erdreisten mögen, du habest für einen Freund wie Mich keinen Bedarf? Was ist mehr Mühe und Arbeit? Dass du deine Ohren geschlossen oder dass du Mich als nicht-existent verkündet hast? Jedenfalls ist beides das gleiche. Wieso sollte es jemand mögen, das Leben ohne Mich zu leben? Welcher Vorteil liegt darin? Warum deine Hände im Namen von Unabhängigkeit oder Macht festbinden? Mit Mir unterwegs, hast du größere Unabhängigkeit von dem Angewiesensein auf die Welt. Mit Mir, da hast du ein größeres Maß an Ressourcen. Nenne dich auf Gott verlassen nicht auf dich angewiesen sein.

Du wirst vielleicht sagen, auf Mich sei ohnehin kein Verlass. Du wirst sagen, Ich hätte Mich gegen die Menschheit versündigt. Ich tue das nicht. Ich würde das nicht tun. Ich werde das nicht tun. Eine derartige Entscheidung ist Mir nicht zugehörig. Ich versetzte die Welt in einen guten Zustand, und Ich gab euch das Recht, Entscheidungen zu treffen. Die Welt, Geliebte, ist nicht von euch unabhängig. Die Welt hat auf euch zu setzen.

Ich bin deine Eigenverantwortung. Statte Mir immer und immer wieder einen Besuch ab. Bald wirst du bei Mir bleiben, und die Tore zu deinem Herzen werden sich beträchtlich öffnen. Ich bitte dich, Mich dir zuliebe zu lieben. Dass Ich dich liebe, ist selbstverständlich. Meine Liebe ist umfänglicher als die Gezeiten des Ozeans. Meine Liebe kann nicht anwachsen. Deine Liebe indes ist gerade anfänglich dabei, über den Horizont zu spähen.

Stelle deine Liebe zu der Meinen zusammen, und auf diese Weise geht es zu zweit zu. Die Liebe aus deinem Herzen und die Liebe aus dem Meinen bilden solch eine Kombination. Oh, ja, das ist die Sphärenmusik. Das ist der Tanz des Paradieses. Das ist der Puls des Himmels. Das ist deine Bestimmung, dein Los, dass Wir gemeinsam Arm in Arm, Herz in Herz, Liebe in Liebe entlanggehen.

Sage Mir, hast du ein besseres Los im Sinn? Ich bin mit Meinem Latein am Ende. Was könnte besser sein als die zwei von Uns als Eins? Wovon träumst du? Lasse das, was als erstes ist, als erstes kommen.

Du befandst dich von etwas in Abhängigkeit. Wovon? Von einer Gehaltserhöhung? Von einer Einladung zu einem Ball? Du hast eine fortlaufende Einladung, mit Mir zusammen zu sein. Es ist eine stille Einladung. Sie kommt nicht unter Fanfarenklang. Es ist eine Komme-Wie-Du-Bist-Einladung. Es ist keine Angelegenheit mit langem Abendkleid und Frack. Es ist eine Herzensbegegnung. Sobald du einmal Meine Einladung annimmst, wirst du erkennen, was es ist, Spannung los zu sein. Du wirst erkennen, was es ist, Atem zu schöpfen. Du wirst erkennen, wie es sich anfühlt, Zuhause zu sein, Zuhause willkommen geheißen zu werden, hineinzugehen und zu wissen, wo du bist und stets gewesen bist. Ihr seid Mir keine Fremde, Geliebte. Lasst Mich euch kein Fremder sein. Kommt, lasst Uns miteinander vertraut sein. Kommt, lasst Uns Freunde sein. Kommt, lasst Uns einander umarmen, wie es lange verschollene Cousins in der Welt tun mögen, bloß noch kräftiger. Lasst Uns in der Liebe für Gott, die Menschheit und die Welt, wo gegenwärtig euer Körper Wohnung hat, wiedervereinen. Kommt jetzt zu Mir. Kommt einfach. Ich warte hier auf euch.

HEAVEN # 3815 – 6.5.2011 – Bright Golden Light

HELLES GOLDENES LICHT

Habt ihr eine Vorstellung davon, wie verzaubert Ich bei euch bin? Ja, bei euch. Euch, mit all euren Schwächen, verehre Ich. So steht’s darum. Ich liebe euch, und Ich liebe das Innerste von euch.

Bei jedem Meiner Kinder sehe Ich ein helles goldenes Licht. Jeder von euch hat das, ist das. Ebendas sehe Ich. Ich sehe diese goldene Widerspiegelung Meiner Selbst. Das ist das innerste Mark von euch. Das seid ihr ohne all die Belastungen, die ihr um euch schlingt.

Ich sehe eure Essenz, und was Ich sehe, ist die Essenz von euch. Euer Licht, Mein Licht, sie sind das gleiche.

Euer Licht ist mit einem Körper und all euren Gedanken zugedeckt.

Stellt euch, wenn ihr mögt, einen Augenblick lang als ein helles schönes, herausstrahlendes, goldenes Licht vor. Stellt euch euer Herz als eine helle Sonne vor, die in eurer Brust kreist. Das ist es. Das ist, wer ihr seid. Eine helle Sonne, die sich dreht. Wie sich Unsere Licht doch umfängt.

Im Kern von euch seid ihr nicht weniger als die Erhabenen. Was sie hatten, habt ihr ebenso. Es ist alles inwendig in euch. Falls ihr euch als dieses helle goldene Licht sehen könntet, würdet ihr die Welt zueigen haben. Euch wäre der Himmel eigen. Ihr würdet die Liebe offen eingestehen. Ihr würdet eingestehen, dass lieben das ist ist, was Ich meine. Ihr würdet das bekennen und eingestehen. Ihr würdet erkennen, Wer ihr wirklich seid. Ihr würdet nicht von eurer Strahlung geblendet sein. Ihr würdet zum ersten Mal sehen. Ihr würdet euch selbst sehen, so wie Ich euch sehe. Ihr würdet Licht selbst.

Und hernach würdet ihr jeden Anderen ebenfalls so sehen. Ihr würdet die Wahrheit sehen. Ihr würdet euch in der Wahrheit fortbewegen. Ihr würdet mit der Wahrheit keine Kompromisse schließen. Ihr wärt nicht von ihr weit entfernt. Ihr würdet das Licht von euch, das die verweilende Wahrheit ist, euch zueigen machen. Es gibt keine andere Wahrheit als Liebe, und ihr seid das helle Licht der Liebe. Ihr nährt die Erde und alles in ihr mit eurem verweilenden Licht. Ihr seid das Licht, das scheint. Ihr seid Mein Scheinendes Licht. Ihr seid das Licht der Erde, und ihr seid das Licht Meiner Liebe, das auf einer Welt prangt, die Unseres Lichts bedarf.

Was könnte denn wohl derart schöne goldene Strudel an Licht, wie es Meine Kinder sind, bekümmern? Was für eine Kraft ihr seid. Was für ein Seien. In was für Nichtse seid ihr imstande, euch zu verheddern? Lasst die Verschränktheiten los. Gestattet es euch, das helle Licht zu sein, das ihr in aller Bestimmtheit seid. Ihr seid nichts als helles Licht. Der ganze Rest ist Illusion, den ihr mit euch herum trugt. Ihr habt zu Phantomen gesprochen.

Ihr seid Licht und nichts als Licht. Ihr seid die Verstrahlung Meines Herzens. Ihr seid Mein Streifblick auf die Welt.

Für Meine Liebe gibt es keine Bedingungen, denn Ich sehe Mein Licht in euch. Es gibt an eurem schönen Licht nichts Fehlerhaftes zu finden, und, wenn Ich euch ansehe, ist es das, was Ich sehe, die Pracht Meines Lichtes, als schaute Ich in einen Spiegel. Ich schaue in einen Spiegel, der ihr ist, und Ich sehe Mich Selbst. Was ist nicht zu lieben?

Ich habe euch zuvor gesagt, dass ihr Liebe und nichts als Liebe seid. Und jetzt sage Ich euch, dass Licht und Liebe Eins sind. Versteckt euch nicht unter der Abdeckung, Geliebte. Entblößt euer Licht, sodass die Welt und ein Jeder in ihr angeleuchtet werden. Ihr seid nicht dieser sterbliche Staub. Ihr seid nicht dürftig. Ihr seid nicht am Leiden. Ihr kennt Krankheit nicht. Ihr seid nicht verängstigt. Das Helle Licht, das ihr seid, kennt keine Angst. Was ist da, um sich davor zu fürchten? Alles helle Licht ist Eins. Du und Ich sind Ein helles Licht. Wir sind wie Laserlicht, das die Welt in die Wissendheit ihrer selbst hinein durchstößt.

Die Welt ist aus zahlreichen hellen Lichtern gemacht, und demzufolge ist die Welt erleuchtet, und du bist der Entzünder der Welt und die Aufhellung von ihr.

HEAVEN # 3816 – 7.5.2011 – The Voice You Hear

DIE STIMME, DIE DU VERNIMMST

Ich rede, und Ich benutze keine Wörter. Das besagt, Ich vibriere Liebe. Ich bin Bewusstsein. Wörter sprechen für Mich, und dennoch spreche Ich sie nicht. Ich bin wie ein Dröhnen der Liebe. Du kannst dir vorstellen, wie Mein Dröhnen die ganze weite Welt und das darüber hinaus erreicht. Es gibt nirgendwo, wo Mein Dröhnen der Liebe nicht anlangt. Der Nachhall Meines Ersten Dröhnens setzt sich fort. Das ist die Stimme, die du vernimmst.

Mein Dröhnen ist glücklich, das verstehst du. Dies ist Freude und Liebe, die in Vollheit zum Ausdruck gebracht sind. Es gibt kein Wort für Mein Dröhnen, denn Mein Dröhnen, das nachhallt, ist ebenfalls still. Es ist so stark, dass es jeder einzelnen Sache und jedem Seinswesen auf Erden unterliegt.

Mein Dröhnen hat man als ein Summen bezeichnet. Dröhnen ist näher an der Wahrheit, allerdings ist Mein Dröhnen, das Reine Liebe ist, freundlich. Ich rufe dich zu Mir. So einfach ist das.

Sieh es so, du befindest dich auf einem Jahrmarkt. Ich bin wie ein Straßenhändler, der seine Waren ausruft. „Kuchen im Angebot. Heute kostenlos! Gott zum Kaufen. Kommt her und nehmt ein Stück zum Probieren. Grund, um darauf zu gehen. Luft zum Luftholen. Himmel, der über euch blau gefärbt ist. Das Gras ist grün. Kommt. Holt euch einige Liebe. Meine Stimme ermüdet nie.“

Ich bin so machtvoll, Ich vibriere, und Ich bringe einzig Liebe in Schwingung. Was Ich vibriere, gelangt dazu, dass es weitergereicht wird. Liebe ist ein abgeschlossener, eingegangener Handel.

Ich bin ein Bumerang. Bum, Meine Liebe erreicht dich. Und sie federt zu Mir zurück. Der Bumerang Meiner Liebe gibt Vielen eins über den Schädel, in das Herz, in den Magen, in die Knie, auf die Zehen, auf die Nase, in die Augen, in eure Hände. Meine Liebe wandelt das ganze Drum und Dran der Welt um. Bumerang und Drum und Dran bist du, bin Ich, ist Jedermann. Du bist ein Ziel der Liebe, und Ich ein Scharfschütze, und du bist zum Ziel hergenommen worden und wurdest getroffen. Und was das für ein Volltreffer ist. Stelle dir vor, wie tausend frische Rosen auf dich herunter geworfen werden. Die Sache ist, du kannst sie allesamt in deinen Armen halten. Sie sind dein. Sie sind unauslöschlich. Die Rosen Meiner Liebe währen für immer und ewig. Das Gewehr Meiner Liebe erreicht alle. Niemand entkommt. Oh, einige Verstimmten mögen meinen, sie könnten dem entrinnen, hinwiederum spielen sie einfach einen Part. Auch das macht Spaß.

Mein Spaß sind die Rosen Meiner Liebe. Päng, päng, päng. Ich schieße die Rosen Meiner Liebe aus Meinem riesigen Herzen der Liebe heraus. Hier gibt es kein Entkommen, Geliebte. Ich finde euch immer. Vor Mir gibt es kein Verstecken. Ihr verkrocht euch vor euch selbst. Wieso euch beunruhigen, frage Ich euch. Wieso sich die Mühe machen, eure Liebe zu verbergen, indes die Liebe doch heraus möchte? Einerlei wie ihr verhehlt, das, woraus ihr gemacht seid, wird zum Vorschein kommen, und ihr werdet wie neu glänzen, und die Welt wird wie neu scheinen, und die Welt wird neu sein. So wie ihr, wird sie das sein, was sie immer war, obschon sie mit dieser oder jener Arglist vermummt war.

Hejo, Wir sind zur Welt unterwegs – ab zur Welt.

Das Wort war Gott. Das Dröhnen war Liebe. Das Wort Gott wurde auf unendliche Weisen verkündet, und du erschienst am Horizont, und wurdest zur Erde ‚ge-bumerangt‘ und dazu bestimmt, zu Mir zurückzukommen – bald, alsbald, oder früher oder später. Liebe ist euer Geschick. Nehmt Liebe zu euch. Probiert sie jetzt. Nascht sie. Nehmt große Happen. Ihr seid bestimmt, alles von ihr zu haben. Sie ist euer. Ihr seid keine Eindringlinge. Zuallererst bist du ein Empfänger von Liebe, und danach bist du ein weiser und flauschiger Geber von ihr. Während du vom Himmel zur Erde und wieder zurück bommelst, gibst du und empfängst du Liebe. Das Geben und Entgegennehmen sind untereinander austauschbar.

Höre Mein Dröhnen.

HEAVEN # 3817 – 8.5.2011 – A Growing Flower of God’s Vine

EINE WACHSENDE BLÜTE VON GOTTES WEINSTOCK

Du verrichtest es nicht, dass sich etwas tut. Erfasse, dass du alle Dinge zu dir her zu rufen imstande bist, und gleichwohl bin Ich der Lieferant deiner sehnlichen Verlangen. Du rufst alle Dinge zu dir herbei. Auf die eine oder andere Weise gibst du deinen Auftrag auf, dementgegen befördere Ich, das Licht, die Energie, die Liebe in Bewegung, alles zu dir.

Wer erschuf die Welt, und Wer erschuf dich und platzierte dich auf der Erde?

Ich erschuf dich Unermessliches Goldenes Licht und legte den Staub der Erde zu deinen Füßen. Du bist nicht der Staub geworden. Du meinst, das seist du geworden, und deutlicher konntest du dich in der Sache nicht irren. Der Himmel auf Erden wird nicht zu Staub. Das ist ein Trugbild.

Du bist machtvoll, machtvoller, als du eine Vorstellung davon hast, und doch bin Ich der Tuer deines Willens wie auch des Meinigen. Wenn du den Hauptgewinn gewonnen hast, wisse, dass Ich ihn für dich gewonnen habe. Während du deine Wahre Liebe findest, wisse, Ich bin es, der sie findet. Ich bin der Erfüller und Realisierende. Du tust dein Äußerstes, und Ich vollziehe, komme dem nach und erfülle. Liebe vermag alles.

Versuche es nicht so sehr. Gib, und bemühe dich – dementgegen – nicht so schwer. Sei beim Leben locker. Du hast nicht irgendwas zu manifestieren. Ich bin der Manifestierer. Du bist der Entgegennehmende. Ein Empfänger spendet, schenkt in seinem Entgegennehmen. Wie heißt es über fruchtbaren Boden? Seid fruchtbarer Boden, Geliebte, und lasst Mich euer Herz nach Belieben betreten.

Wer bloß in aller Welt hat die Wellen des Ozeans gezähmt? Welche Welle des Meeres hat sich selbst ins Leben gerufen? Keine. Und dennoch bist du mächtig. Selbst deine abwegigen Gedanken sind mächtig. Glücklicherweise hast du einen Großen Freund, Der für dich am Schlagstock steht, sich in deiner Ecke befindet, Der nach dir Ausschau hält. Durch dick und dünn fege Ich, der Gott Deines Herzens, dich auf und breche all deine vorherigen Rekorde. Denkt daran, Geliebte, ihr seid in Meinen Händen, und Meine Hände sind Hände der Liebe. Gleichwohl bin Ich kein dienstbarer Geist in einer Laterne. Ich bin weitaus mehr als ein Geist. Ich bin Gott, und Ich bin Gott von Allen und Allem.

Trotzdem, ihr seid kein Kitt in Meinen Händen. Ihr habt Freien Willen. Freier Wille ist nicht allesamt frei, das versteht ihr. Mit Unserem Vertrag einhergehend, sind da Seitenleisten vorgesehen. Jetzt im Augenblick könnt ihr von einem Kanal zum anderen schalten. Mein Gedächtnis ist nicht auf eine längere Zeit aus. Ihr könnt der Vergangenheit entrinnen. Ihr müsst das! Es gibt in Unserem Vertrag eine Nebenleiste, die besagt, dass ihr in jedem Augenblick Meine Träume erfüllen könnt, die sich als Mein Wille, als Meine Liebe für euch ausweisen.

Ihr seid kein Chamäleon, hinwiederum seid ihr zum Wandel in der Lage, und euch wandeln, das werdet ihr. Ihr werdet euch in eurer Hochachtung ändern. Sobald ihr anders seht, werden sich für euch mehr Alleen auftun, um in Empfang zu nehmen. Weder Entgegennehmen noch Geben ist angelegt, ein Kampf zu sein. Ringt weniger. Empfangt mehr.

Vor allem, erfreut euch an euch selbst. Genießt euer Selbst. Und gebt allen Freude, die letztlich ebenfalls euer Selbst sind.

Sobald du ringst, widersetzt du dich. Was widersetzt du dich? Alle Antworten werden dir zukommen. Sei froh, dass nicht alle deine Wünsche gewährt werden. Sei froh darüber. Du bist eine lebenssprühende, wachsende Blüte Meines Rebstocks, und du wächst unaufhörlich in die Höhe. Ist das keine wundervolle Sache? Du hast nicht der gleiche zu bleiben. Du kannst vorwärts eintauchen. Du stürzt dich nach vorne. Tauche jetzt einfach leicht in die Welt der Liebe ein und komme lächelnd hoch.

Habe aufs Neue Verlangen. Als Kind war es dir nach kindlichen Dingen.

Nunmehr, so du Meinen Hof der Liebe betrittst, möchtest du fürderhin nicht Größeres erstreben? Du, der du größer bist, erstrebst Beträchtlicheres. Gib dir statt, dir all das aufs Sehnlichste zu wünschen, was Mein tiefes Verlangen für dich ist. Weite deine Horizonte aus. Auf dem Gipfel oben ist riesig viel Platz.

HEAVEN # 3818 – 9.5.2011 – One Magnificent Love

DIE EINE PRUNKVOLLE LIEBE

Wer außer Gott konnte die Sterne erfinden, ganz zu schweigen von allem sonstigen Schönen, Herzerwärmenden und Inspirierenden? Wer außer Gott könnte sich solche Kostbarkeiten wie die Sterne ausdenken, um euer Leben mit ihnen zu verflechten? Wer könnte die scheinbaren Tage, Nächte, Nachmittage und Abende herstellen? Wer sonst könnte darauf verfallen, einen solchen Teppich an Schätzen oben wie unten auszulegen? Diese Welt der Illusion ist gut. Ich sehe sie Mir durch eure Augen an, und Ich sehe, sie ist gut. Macht von ihr Gebrauch, Geliebte. Sucht euch die Herrlichkeiten aus, mit denen Ich die Lilie vergoldete. In Meiner Tricktasche befinden sich Gold und Zuckerwerk und eine Myriade an Geschmäckern. Was für ein Gott bin Ich, Der Desserts zu ersinnen und euch derart viele Zutaten für eure Vorliebe für Süßes darzureichen vermag.

Wovon Wir heute Morgen im Eigentlichen reden, ist die Süße Wahrheit. Es liegt in allem, was als Vorstellungen ausgedacht wird, Wahrheit. Wahrheit liegt ebenso inwendig in der eingebildeten Welt. Liebe lebt auf Erden, tut sie das nicht, die Süßeste Wahrheit unter Allem? Sieh Liebe. Sieh, wie ein Vater sein schlafendes Kind von seinem Wagen ins Haus hinein trägt. Das Kind kann schlafen, in der Kenntnis, dass es in den Armen seines Vaters geschätzt wird.

Wie steht es mit euch, Meine Engel? Schlaft ihr in Meinen Armen der Liebe gut? Vielleicht ja, vielleicht nein. Schlaf, obwohl es danach aussehen mag, ist nicht die wichtigste Sache der Welt. Liebe ist das Wichtigste. Und selbst wenn ihr nicht schlafen könnt, könnt ihr beim Wachsein lieben. Wo ihr euch auch befindet, liebt, wo ihr seid. Ihr wisst es, nicht zu lieben, wo ihr seid, ist bloß eine Gepflogenheit. Mangel an Wertschätzung ist bloß eine Gepflogenheit. Wendet eure Denkgewohnheiten um.

Es gibt klebende Fliegenfallen, auf die die Mücken emsig zufliegen. Mögest du eine klebende Falle für Segnungen sein. Beteuere deine Affinität für Segen, und mehr davon wird sich an dir festmachen. Das, wonach du dich umsiehst, wirst du sehen. Worauf habt ihr es abgesehen, liebe Engel? Sucht nach den Geschenken, von denen ihr umgeben seid. Kommt und denkt an sie, selbst eure Unannehmlichkeiten, eure Probleme sind ein Geschenk, da sie euch bis zu eurem äußersten Selbst hin ausweiten, bis zu eurem Am Weitesten Entfernten Selbst. Und Wer ist das? Das bin Ich. Das ist Wir.

Schuf Ich die Sterne für Mich oder für die Widerspiegelungen Meiner Selbst? Mir ist es, Ich erschuf all die allerschönsten Umfangungen für euch. Euer Herz schlägt durch das Meinige, und Mein Herz schlägt durch das eure.

* * *

Du hast dir keiner Ebenen von irgendwas gewahr zu sein!

Es gibt freien Willen, und es gibt Bestimmung, Vorsehung, Geschick. Zuweilen ist es schwer, sie auseinander zu halten. Zuweilen werdet ihr geleitet. Meine Kinder fallen in Trance, wobei es ihnen so ist, als seien sie hypnotisiert worden – – oder sie schlafwandeln. Der Gang, den ihr nehmt, gleich worum es geht, ist freier Wille, und ist – nebeneinander her bestehend – bestimmt und vorgesehen. Überdies, hättet ihr eine andere Wahl getroffen, hättet ihr sozusagen ohne hinzuschauen auf einen Stern vom Himmel zugepackt, dann wäre auch das bestimmt gewesen. Alles ist, als wäre es bestimmt, und desgleichen ist nichts bestimmt. Gold fällt vom Himmel, und – gemäß deiner Wahrnehmung – ist es Gold oder ein Stein oder gar nichts. Es ist ehrfurchtgebietend oder furchterregend. Was auch immer sich zuträgt, du wirst strampeln und kreischen – oder du wirst dich erheben und das Leben nehmen, wie es kommt. Ganz zuletzt zählt nichts davon. Es ist indes derzeit von Belang. Es macht deinem angeschlagenen Herzen eine Menge aus.

Man sagt, es gebe keine Irrtümer, und doch – alles, was geschieht, ist neben dem hellen Licht, das du bist, nichts, bei Graupel und Schnee, in guten wie in schweren Zeiten, denn letztlich gibt es überhaupt keine Zeit, keine Schätze oder Nicht-Herrlichkeiten, keine Torheit, keine Weisheit. Es gibt Dahertrotten, oder es gibt Tanzen, während du zu deiner wahren Vorsehung bei Mir als Mein Einer Ehrenpreis, als Meine Vergütung für die Schöpfung, zu der lange erwarteten Entgegennahme deiner Selbst-Erkenntnis vorankommst. Welch ein Geschenk du bist, egal was dein Abstecher dir auch zu sein schien. Es gibt keinen Aprilscherz-Tag. Zugegen ist Unsere Begegnung als Einer mit deinem Gewahrsein, was genau dort ist, wo Wir Unseren Anfang nahmen.

Alles ist gut.

Mir fällt ein, dass Ich sagen möchte, dass du Mein Alpha und Omega bist. Was Ich sagen möchte, ist, dass Wir Liebe sind, und, was mehr gibt es da im Grunde genommen zu sagen, unterdessen einzig Liebe ist und Wir Einzige Eine Herrliche Liebe sind?

HEAVEN # 3819 – 10.5.2011 – Where are you? Nowhere.

WO BIST DU? NIRGENDWO.

Hörst du den Schlag der Trommeln, die dich zu Mir her rufen? Bumm, bumm, bumm-ti bumm. Unwiderstehlich sind sie, die Trommeln, und unwiderstehlich bin Ich. Du bist von Trommelschlägen umringt, vom Rascheln der Blätter, vom Geräusch knackenden Eises, vom Suppeschlürfen, von Vogelgesängen, von Zirpen, vom Uhrenticken, von Flöten und Pfeifen. Alle Klänge rufen dich zu Mir. Alle Anblicke rufen dich zu Mir. Alles ruft dich zu Mir.

Just jene Sinne, die dich in der Welt verwurzeln, rufen dich gleichzeitig zu Mir. Du hast keine Chance, auf Mein Flöten nicht einzugehen. Tatsächlich befindest du dich auf dem Heimweg. „Alles einsteigen. Alles einsteigen nach Gott. Platz für einen weiteren. Alle sind zugestiegen, und ab geht’s!“

Klicketi-klack macht der Zug.

Er nimmt Dampf auf. Klicketi-klack macht der Zug. Tschak-a-tsckak-a-tschak. Du, der du im Zug sitzt, bist dir nicht gewahr, wie schnell du unterwegs bist. Du bist geneigt, dir zu wünschen, der Zug möge rascher fahren. Es geht schnell genug, Geliebte. Für etliche Meiner Kinder geht es zu schnell. Ihr könnt kaum Atem holen. Zu schnell oder zu langsam, ihr seid gut in der Zeit. Der Zug, mit dem ihr fahrt, wird die Richtungen nicht ändern. Ihr werdet aus dem Fenster schauen. Ihr werdet Zerstreuung haben. Egal wie sie aussieht, ihr befindet euch in der richtigen Richtung. Geliebte, es gibt nur eine Richtung, in die man fahren kann. Es gibt keinen Zug, in den man umsteigen müsste. Der Zug, in dem ihr euch befindet, tuckert dahin.

Du magst ja meinen, du seist am Gehen oder am Stolpern oder du würdest dich im Kreis bewegen. Für den Fall, es tut nichts zur Sache, was du denkst. Womöglich bist du zu spät dran. Du magst denken, du seist in den Wäldern verschollen, und doch wirst du aus dem nicht endenden Wald herauskommen, in dem du dich deiner Meinung nach befindest. Du wirst die Ebenen betreten, bevor du es weißt. Du wirst den Himmel beschafft haben, und der Himmel wird dich fest erworben haben.

Du magst dich als jemand sehen, der dasteht und dem Zug zuwinkt, während er vorbeibraust, hinwiederum bist du ein Passagier in dem Zug, dem du zuwinkst, und ebenso wirst du dich an dem Bestimmungsort befinden, sobald der Zug einfährt. Du wirst den Zug begrüßen, und dich selbst begrüßen. Selbst obschon du dir nicht ins Gedächtnis rufst, wie du in den Zug gelangt bist, wirst du aussteigen und die Reale Welt betreten. Wie vertraut ist sie dir. Sieh her, du hast keineswegs vergessen.

Wie würde das Leben aussehen, falls es keine Zeit gäbe? Wie sähe das Leben aus, falls du keinen physischen Körper hättest? Selbst während du auf Erden in einem physischen Körper, umgeben von den Belegen von Zeit, lebst, kannst du ebenfalls ein Gewahrsein von keiner Zeit und keinem menschlichen Körper haben, und du kannst in den Sonnenschein des Einsseins und Lebens mit Mir eingetaucht sein. Diese Zustände können nebeneinander her leben. Du kannst dich in dem Zug aufhalten, und du kannst dich am Bestimmungsort befinden. Alles ist möglich. Es ist ein vollbrachtes Werk.

Du kannst in dem Zug schlafen und gleichzeitig wach sein.

Du kannst gleichzeitig geräuschvoll und still sein.

Du kannst laufen und gleichzeitig stillstehen.

Simultaneität ist das Wort des heutigen Tags. Ko-Existenz ist ein Wort für den heutigen Tag. Multi-Existenz ist das Wort für heute. Viele Wörter sind die Wörter für heute. Ewigkeit und Unendlichkeit sind Wörter für heute.

Du lebst zur selben Zeit an mehr als einer Stelle. Man kann sagen, dass du zu allen Zeiten überall bist, selbst unterdessen es keine Zeit gibt. Selbst während es kein Wo gibt.

HEAVEN # 3820 – 11.5.2011 – A Story Told on the Waves of Itself

EINE GESCHICHTE, DIE AUF DEN WOGEN VON SICH SELBST ERZÄHLT WIRD

Im Grunde gibt es keine Kreise. Gibt es keine Vierecke. Gibt es keine Formen. Alles, was ihr in der relativen Welt studiert, existiert eigentlich nicht, und dennoch ist die relative Welt eure Existenz auf Erden. Sie ist das, worin ihr inbegriffen seid. Sie ist sehr bedeutungsvoll, und sie ist euch wichtig. In und aus sich selbst heraus ist das Leben in der relativen Welt kostbar. Ihr wisst, das ist so. Sie mag ja nicht existieren, und dementgegen ist sie keineswegs nichts. Sie ist in der Tat etwas.

Sie mag ein Tunnel sein, hinwiederum ein Tunnel, den ihr durchschwimmt. Ihr gelangt irgendwohin. Selbst derweilen es nirgendwo gibt, um dort hinzugelangen, gelangt ihr dorthin. Man könnte sagen, dass sie sich insgesamt im Geist befindet. Ich bin geneigt zu sagen, dass sie insgesamt in eurem Herzen ist. Sie ist insgesamt in eurer Seele. Ihr seid, selbst auf der Erde, ein Seelenreisender.

Existieren Wörter denn? Sie scheinen zu existieren. Sie existieren sogar auf Papier. Wörter werden aufbewahrt. Sie sind wichtig, und doch sind selbst Wörter Vorübergehendes. Sie sind in der einen Minute hier und in der nächsten fort. Wörter sind Zeichen im Sand. Sie können zutreffend oder unzutreffend sein. Unrichtige Wörter sind Wörter, indes ohne Bedeutung. Sie sind die Tinte nicht wert, mit der sie geschrieben sind.

Alles in der Welt ist eine vorübergehende Phantasie. Ihr seid in ein Comic-Buch hineingezogen, danach sieht es aus, danach sieht es oft aus. Das Leben ist aus Helden und Schurken gefertigt. Das Leben ist eine Geschichte, die auf den Wogen ihrer selbst erzählt wird. Man kann sagen, der Ozean existiere, und, demgegenüber – die Wellen, die kommen und gehen, existierten nicht. Die See reicht tief. Selbst Tiefen nehmen einen in die Höhen.

Richtungen existieren nicht wirklich, und dennoch ist das Leben zweckgebunden. Es gibt in der nicht-existenten Welt Hehre Zwecksetzungen. Siehst du, wie erstaunlich die Schöpfung ist? Die Schöpfung ist erschaffen, und nicht erschaffen.

Du existierst, und du existierst nicht. Eiskrem gibt es in allerhand Geschmacksrichtungen, und dennoch existieren Eiskrem und Geschmacksrichtungen nicht. Existenz ist da, und doch existiert sie nicht. Seien existiert. Seien ist ewig. Seien ist hier, um zu währen. Seien ist real. Und gleichwohl gibt es im Grunde kein Wort dafür.

Liebe existiert, und doch gibt es im Grunde kein Wort für sie.

Ich, Gott, existiere, und dennoch bin Ich nicht auf ein Wort beschränkt. Ich kann nicht bestimmt werden. Das, was wahrhaftig existiert, ist undefinierbar. Ist das nicht ein schrulliger Zug?

Es ist das Physische, was nicht real ist. Alles, was real scheint, ist es nicht. Alles ist auf den Kopf gestellt. Wer ist wer, und was ist was?

Die Kinderreime und Märchen, zusammengestellt aus Wörtern und Bildern, schildern die Wahrheit ab. Im Kern von allem liegt die Wahrheit. Im Kern von allem bin Ich, und bist du. Wir. Eins für alle Ewigkeit.

Es ist gut, sich dessen gewahr zu sein, was beständig und was nicht beständig ist. Es ist gut, den Unterschied zu kennen, und, allerdings ist es so, die Begriffe beständig und nicht beständig drücken nicht die ganze Geschichte aus. Das Unbeständige drückt seinen Stempel auf euch. Steine sind zum darauf Sitzen und zum Bewundern. Der Himmel ist blau. Er wird universell als blau akzeptiert. Und Gras ist grün, und doch sind Farben nicht real. Farben befeuern die Einbildungskraft, und demhingegen ist es weder so, dass die Farben real sind, noch dass das, was sie befeuern, real ist. Das Anfassbare ist nicht real, und das Unanfassbare ist real.

Gleichwohl rücken Wir unversehens auf den Korridor zu, wo die Wahrheit den Blicken freigegeben, und wo die Wahrheit erkannt und unterschieden ist, und die Wahrheit steht all dem bei, was nicht wahr, was nicht ganz wahr, was anscheinend wahr und bis jetzt nicht richtig ist. Das ungesehene Fundament ist wahr. Ich bin wahr, du bist wahr, die Worte und das Physische schlicht nicht. Selbst dann – das Unzutreffende ist schön und schlechthin ein Vorläufer zu der Einfachheit dessen, was unleugbar wahr ist.

HEAVEN # 3821 – 12.5.2011 – God’s Cry

GOTTES RUF

Ich bin imstande, zu dir zu flüstern, da du ganz nahe bei Mir bist. Du bist so nahe, wie nahe ist. Du bist so nahe wie Meine Lippen, und Ich bin so nahe wie Meine Ohren. In Wahrheit sind Wir noch näher.

Ich habe nicht zu schreien und laut zu rufen. Ich habe nicht einmal zu wispern. Wir sind derart nahe, dass du Meinen Geist lesen kannst. Was du eigentlich liest, ist Meine Liebe. Meine Liebe überspült dich. Ich möchte gerne sagen: „Komme, ertrinke in Meiner Liebe.“

Auf diese Weise wirst du wach. Untergetaucht, überwältigt von Meiner Liebe, kommst du an die Oberfläche. Mit Sicherheit kommst du oben heraus.

Selbstverständlich ist es so – so du auf Meiner Liebe reitest, so hast du keinen Bedarf, obendrauf herauszukommen. Was ist höher? Erfolg in der Welt? Unsinn. Erfolg in der Welt ist hübsch. Liebe ist besser. Wenn du surfst, so surfe auf dem Surfbrett Meiner Liebe. Im wahrsten Sinne des Wortes wirst du niemals herunterfallen. Im Verständnis der Welt wirst du herunterfallen. Du wirst womöglich immer und immer wieder fallen. Was kümmert dich das? Du reitest auf Meiner Liebe. Sich in Meine Liebe heben, oder in sie hinein fallen – wo liegt da der Unterschied? Wen kümmert das wirklich? Es kommt auf dasselbe heraus.

Wir sind eine Bindung eingegangen. Wir sind frei, und dennoch sind Wir gebunden. Wir haben einen unauslöschlichen Verbund. Darin besteht eure Geborgenheit, Geliebte. Das ist die einzige Sicherheit. Die relative Welt, so fantastisch sie ist, ist nicht verlässlich. Die äußere Welt ist nicht die ganze Geschichte. Mit Sicherheit ist sie nicht die ganze Geschichte von euch. Ihr seid inmitten eurer Geschichte. Eure Geschichte ist bei weitem nicht die Geschichte von euch. Eure Geschichte windet und dreht sich. Ihr sind viele Ebenen zueigen. Wir können die Ebenen Geschosse nennen. Es gibt viele Geschosse und keine Plafonds. Eure Geschichte ist in Bearbeitung. Zweifelsohne klettert sie höher und höher. Ihr reicht bis zu den Sternen. Ihr habt Mich bereits erreicht. Ich halte euch in Meinen Händen, und doch, ununterbrochen versucht ihr, höher zu wackeln. Ihr wisst schlicht nicht, wo ihr seid. Ihr wisst nicht, in Wessen Armen ihr weilt, in Wessen Herz ihr ruht, und mithin seid ihr ruhelos.

Ihr seid immer wieder am Weinen. Ihr wisst nicht einmal, warum ihr weint. Ihr weint, weil ihr weint. Dafür gibt es keinen Grund!

Ihr weint beim Leben, und ihr weint beim Tod. Ihr weint bei der Liebe, und ihr weint bei verlustig gegangener Liebe. Ihr meint, Liebe sei in einer Person aufsummiert, in dir und einem anderen, oder in einigen Anderen. Liebe, die fortwährend am Laufen ist, kann im Grunde nicht zusammengezählt werden. Sobald ihr versucht, sie zusammenzurechnen, hat sie Zuwachs bekommen. Liebe hat eine Manier, das zu bewerkstelligen.

Rauch steigt hoch. Liebe steigt hoch. Rauch schwindet. Liebe weilt löslich. Liebe wird sich, wie eine Flagge, aufrollen und entrollen, hinwiederum ist sie selber eine Konstante. Ich wanke in Meiner Liebe nicht. Lasst Liebe sein, geliebte Sucher. Sucht nach nichts außer nach Mir. Falls ihr nicht nach Mir suchen möchtet, dann sucht Mich um Meinetwillen, dann sucht Mich um eurer selbst willen. Darin indes, seid egoistisch. Seid bestimmt, Mich zu finden, und ihr werdet Mich finden. Ihr werdet Mich in eurem Herzen finden! Der Hüttensänger des Glücks singt in eurem eigenen Garten.

Ich bin der Schatz, den ihr in euch habt.

Ich hinterließ euch Brotkrumen, um ihnen zu folgen, und jetzt findet ihr sie, nun geht ihr ihnen nach bis ganz direkt zu Meiner Tür. Nur ist es so, Ich habe keine Türen. Keine Tore. Ich habe weit geöffnete Arme zum Umarmen. Ich stelle euch keine Hindernisse zu. Wer tut es dann?

Es gibt keinen, der mehr als Ich gefunden werden möchte. „Finde Mich. Finde Mich“, ist Mein Ruf.

HEAVEN # 3822 – 13.5.2011 – Life Holds Great Wonders

DAS LEBEN HÄLT BETRÄCHTLICHE WUNDER BEREIT

Wie auch immer … wann immer … wer immer … das Leben ist eine schöne Erscheinung. Es gibt nichts wie das Leben, oder etwa nicht? Was für eine Reichhaltigkeit im Leben! Was für Begebenheiten! Was für ein glücklich und was für ein nicht vergnügt verbrachtes Seitdem. Es ist immer Seitdem da. Das Leben setzt sich auf welcher Ebene auch immer fort. Es hat keinen Schluss. Noch auch hat das Leben auf Lager gelegt zu werden.

Dein Leben schreibt sich selbst, während es seinen Lauf nimmt, und danach steht es ihm an, ausradiert zu werden, und dass es für mehr Leben Raum mache, für mehr neues Leben, für spontanes Leben. Es wird sich selber bearbeiten und durchsehen. Auf jeden Fall wird das Leben nicht das gleiche bleiben, so, wie das Leben in der relativen Welt in Sicht genommen wird. Hopse auf einem Fuß oder auf zweien, das Leben läuft ständig fröhlich entlang. Das Leben ist vergnügt. Du bist es vielleicht nicht, und doch kannst du es sein, einerlei, auf was für Reisen dich das Leben gerade mitnimmt.

Denke einfach an dieses übernatürliche Geschenk des Lebens. An seinen Reichtum. An seine Überfülle. An seine Überrumpelungen, seine Ausgelassenheit, und, ja, an seine Enttäuschungen. Nichtsdestotrotz gehört das Leben nicht in falschen Verdacht gebracht, von ihm soll nicht schlecht gedacht werden, es gehört nicht herabgewürdigt, nicht weggelegt, noch auch gehört das Leben unter den Teppich gekehrt. In diesem Augenblick lebst du es. Im nächsten Augenblick ist eine andere Veranlassung des Lebens zuhanden. Du spähst nicht unentwegt unter den Teppich. Sobald ein Moment vorbei ist, ist er vorbei. Sei mit ihm durch und rücke zum nächsten vor.

Das Leben hat nicht von Hand gefertigt zu werden. Du brauchst für es keine Zeichnungen anzulegen. Habe Ideen, habe Vorhaben, habe Träume, auf denen zu bauen ist. In den Augenblicken allerdings, während du deine teuren Träume hast, lasse sie ebenfalls los. Halte sie nicht zu eng fest. Genauso wenig lässt du sie allzu leicht gehen. An der Stelle befindet sich ein feines Gleichgewicht. Du hast das Leben wie den Brei in der Geschichte von Goldlöckchen und den Drei Bären gesehen. Die eine Breischüssel ist zu heiß. Eine Schüssel ist zu kalt. Eine Schüssel ist genau richtig. Und so steht es mit den Stühlen, so auch mit den Betten.

Das Leben muss nicht deine Kragenweite haben. Was du wissen kannst, ist, dass das Leben für dich große Wunder auf Lager hat. Was für ein Wunder ist das Leben heute soeben im Begriff, zur Ausführung zu bringen? Das Leben wird sich dir gar beträchtlicher aushändigen, als du eine Vorstellung darüber hattest. In diesem Fall wirst du wohl alte Träume für Neue umfunktionieren. Du mögest mit dem Leben ungern unfügsam sein. Das Leben hat seinen breiten Schwaden zu haben. Es möchte nicht mehr eingeschränkt werden, als du eingegrenzt werden möchtest.

Das Leben ist ein Picknick, Geliebte, bloß, dieses Picknick tischt nicht immer die Köstlichkeiten auf, die euch am Liebsten sind. Es gibt im Leben zahlreiche Geschmäcker, und ihr werdet von jedem eine Kostprobe erhalten. Der Gusto ist ja von Belang, wie ihr allerdings die allerhand Geschmacksrichtungen verdaut, zählt mehr. Lasst das Leben leicht die Speiseröhre hinunter gehen. Das Leben in der Welt ist nicht andauernd. Das Leben nimmt zu. Es entwickelt sich. Selbst wenn ihr es nicht sehen könnt, ihr wachst, und ihr entwickelt euch. Haltet mit dem Leben Schritt. Seid glücklich, wenn euch das Leben süßen Honig zureicht. Seid glücklich, wenn es euch Manna vom Himmel gibt. Seid ebenso glücklich, wenn es euch eine Steckrübe zusteckt.

Und wenn es auf der Straße zu Schlaglöchern kommt, seid ebenso glücklich. Ihr habt zahlreiche Ressourcen zu eurer Verfügung. Stützt euer Herz. Stützt das Leben. Wie steht es damit, dass ihr euer Leben glücklich machen mögt?

Wisst darum. Ihr seid niemals für Herzeleid aussortiert. Es gibt die Menschen, die befürchten, Ich würde sie vernachlässigen. Sie sehen Meine Hilfe für sie nicht. Sie können sich eventuell ‚Auch-das-nicht‘ oder ‚Anderenfalls-aber‘ vorstellen. Sie sind vielleicht kurzsichtig. Sie sind das mit ziemlicher Sicherheit, solange sie Mich nicht sehen, wie Ich die Straße entlang gehe, denn dort bin Ich.

HEAVEN # 3823 – 14.5.2011 – God Gave You Your Identity

GOTT GAB DIR DEINE IDENTITÄT

Du versuchst wirklich, Mich zu definieren. Irgendwo in den Schlupfwinkeln deines Geistes definierst du Mich als gut oder versagend, und zuweilen als beides und mit Schattierungen dazwischen. Du liebst es, Dinge zu definieren. Du liebst es, dass alles eng zusammengenäht ist. Lose Enden magst du nicht. Und demnach versuchst du auch, dich selbst auf so viele Weisen zu definieren, und so wie du das tust, macht das die Welt ebenso.

Du definierst dich anhand von Geschlecht. Anhand von Höhe und Größe. Anhand von Beruf, und du hast ebenfalls Adjektive, die du auf dich selber ansetzt, sobald du einen Missgriff tust.

Ihr könnt Mich nicht definieren, noch auch könnt ihr, Geliebte, euch selbst getreulich definieren. In diesem Falle – akzeptiert Meine Definition von euch. Nach eingehender Selbst-Betrachtung – erkläre Ich, dass ihr ebenso undefinierbar seid wie Ich. Die euch am Nächsten kommende Definition, die existiert, lautet, dass ihr Liebe und Licht seid, und an der Stelle halte Ich ein. Ich bin Liebe und Licht, und demnach seid ihr es ebenso. Der Unterschied ist der, dass Ich weiß, Wer Ich BIN, und dass ihr es noch nicht wisst, oder es noch nicht gänzlich wisst. Natürlich kennt ihr noch nicht die unermessliche Weite und Breite, die Ich BIN. Ihr geht um die Ränder herum, Geliebte. Ihr haltet Mich gegen gewisse Standards. In jenem Sinne seid ihr Goliath gegenüber Meinem David.

In Meinem Falle allerdings sind Wir beide Sieger. Wir gewinnen gemeinsam. Was für Mich gut ist, ist für euch gut. Es stimmt gleichermaßen, dass, was für euch gut ist, auch für Mich gut ist. Die Sache ist, dass ihr nicht dauernd wisst, was gut für euch ist. Gleichzeitig laufe Ich nicht kompromisslos entlang und zähle jede Bewegung zusammen, die ihr macht. Ich bin allzu beschäftigt damit, euer goldenes Licht und eure goldene Liebe anzusehen.

Selbst wenn ihr euch inmitten von Aufgebrachtheit, Ärger oder Verzweiflung befindet, schaue Ich euch mit Meinen erhellten Augen der Liebe an. Wo Ich Mich auch hinwende, sehe Ich Mich selbst. Ich kann Mich sehen, wie Ich in einem menschlichen Körper herumwandere, den ihr als allerhand Dinge identifiziert, den ihr manchmal, danach sieht es ja aus, als fast alles bezeichnet, um euch eurer wahren Identität zu versagen. Manchmal ist es so, als würdet ihr euch selbst aus dem Weg gehen, um nachzuweisen, dass ihr minder seid, als Ich es sage. Irgendwie wird es für euch komfortabler sein zu sagen, ihr wärt ein Ausgestoßener, als die Verantwortung für den Zustand, in dem ihr euch befindet, und für den Zustand der Welt zu übernehmen. Ihr werdet eher eure Inkompetenz unter Beweis stellen mögen als eure Wertigkeit. Mir scheint es, dass ihr große Anstrengungen unternehmt, um zu beweisen, dass ihr anders seid, als Ich es sage, und Ich sage, ihr seid Gold.

In diesem Augenblick könnt ihr euch mit Mir auf dieselbe Ebene stellen. Maskierte Angst hielt euch zurück. Für euch ist es schwer, euch dem Fakt zu stellen, dass ihr in eurem Leben und im Leben der Welt eine Menge das Sagen habt. Lieber werdet ihr die Verantwortung auf Mich oder auf den Menschen euch gegenüber abwälzen mögen. In einer begrenzten Weise werdet ihr euch eurer Unfähigkeit halber Vorwürfe machen, der Bewandtnis halber, dass ihr euch damit abgefunden habt, der Welt wenig oder nichts anzubieten oder ihr als Rückzahlung für euer Leiden beziehungsweise aus einer Bedürftigkeit, zu zeigen, wie leidend und hilflos ihr seid, heraus, Leiden anzutragen. Ihr werdet es eher vorziehen, ein Süchtiger zu werden, als euch für souverän zu erklären.

Ihr müsst zugeben, dass ihr manchmal, oder des Öfteren, geneigt seid, vor euch selbst wegzulaufen, und dementsprechend werdet ihr mit eingerolltem Schwanz daherkommen, oder ihr werdet kontrollierend oder zu was auch immer ihr unternehmt, um euch einzuschränken. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit seht ihr euch schier als ein Menschenseinswesen. Nur ein Menschenseinswesen? Ihr seid alleinig ein beträchtliches. Ihr seid eine großartige Schöpfung. Ihr habt sogar die Macht inne, die Größe von euch zu verleugnen. Ich rede nicht über Bescheidenheit. Ich rede über geradewegs angegangenes Verleugnen, wenn nicht gar über ein Missbilligen eurer Göttlichen Stärken. Ihr blickt zu sehr in den Spiegel und seht nur ein Menschenseinswesen, dem einzig Größe abgehen kann.

Wählt Meine Erkennung von euch. Ich sage euch frei und frank, dass der Schuh passt.

HEAVEN # 3824 – 15.5.2011 – God Loved You into Existence

GOTT HAT DICH IN DIE EXISTENZ HINEIN GELIEBT

Im Leben ist viel Ungewissheit zugegen. Bei dem allerdings, was Ich sage, kannst du sicher sein.

Du wirst sagen, dass es da ja auch eine Interpretationsfrage gebe. Ein anderer Mensch wird Meine Worte anders interpretieren. Interpretiert sodann Meine Worte nicht. Horcht einfach. Lasst die Wahrheit euren Sinn und euer Herz betreten, ob ihr sie begreift oder nicht. Ich komme von der Stelle von vor den Worten. Worte haben eine Schwingung. Meine Worte haben die Schwingung der Wahrheit. Nahe an der Quelle sind die Worte, die von Mir, Der deine Quelle ist, kommen.

Ich sage dir, dass Ich dich niemals verfehlen werde, und dennoch hast du das Gefühl, Ich hätte dich im Stich gelassen. Du hast das Gefühl, Ich hätte die Dinge für dich nicht so ganz richtig gemacht. Du hast das Gefühl, Ich hätte dir täglichen Kleinkram zwischen die Beine geworfen, Ich hätte Schutt verstreut, über den du ein ums andere Mal stolpern werdest. Wessen Bescheid ist es, dass du stolperst? Nicht der Meine. Aber, höre her, denke nicht ein einziges Mal, Ich würde Meine Hände, was dich anbelangt, in Unschuld waschen, oder Ich würde dich aufgeben oder im Stich lassen. Du möchtest etwas, und du bekommst es nicht. Wünsche dir stattdessen etwas anderes.

Wenn du einen geliebten Nahestehenden verloren hast, nimm in Betracht, dass darin ein Segen liegt. Es mag sein, du siehst ihn nicht. Ein Segen muss dir nicht sichtbar sein. Gleichwohl ist er da. Es mag sich um einen Segen für einen Anderen handeln, ein Segen für einen Anderen ist indes ebenfalls ein Segen für dich. Du hast nicht zu erfassen. Du hast voranzugehen. Das ist ein Gebot, das Ich erteile. Geht voran. Blickt weit, und hopst darauf zu.

Unterschätzt euch nicht, und unterschätzt Mich nicht. Haltet euch vom euch im Nachhinein Anzweifeln fern und haltet euch vom Mich im Nachhinein Anzweifeln fern. Ich sehe nicht verkehrt. Falls du noch nicht die ungeheure Ausdehnung siehst, die Ich sehe, dann korrigiere dich. Nimm Mich bei Meinem Wort. Mein Wort ist Liebe. Meine Existenz ist Liebe. Und du bist Meine Liebe. Du bist die Liebe Meiner Wahl. Ich nehme dich freudig und von ganzem Herzen an. Möchtest du Mich annehmen?

Es ist zu hören, in der Irdischen Welt gebe es keine Vollkommenheit. Glaube das nicht. Es gibt Vollkommenheit. Hast du niemals die Sterne angeschaut? Hast du niemals in die Augen hineingeschaut? Hast du dir niemals einen Säugling angesehen? Hast du niemals in deinen Handteller geblickt?

Und Ich sage dir, dass du ebenfalls Vollkommenheit bist. Nichts hält dich davon ab, das vollkommene Bild zu sein, aus dem du gemacht wurdest. Du wurdest nicht aus einer Plätzchen-Ausstechform gefertigt. Ich habe jeden von euch mit der Hand geformt. Ich machte euch so und so. Ich machte jemand anderes so und so. Es wurde Mir nie langweilig. Ich habe nie Meine Stelle verlassen. Ich liebte euch in die Existenz. Jeden einzelnen Menschen auf der Erde machte Ich mit Liebe, mit der Liebe aus Meinem Herzen.

Geliebte, ihr erblickt Hindernisse. Ich sehe keine. Hindernisse sind Ideen in eurem Kopf. Alle Hindernisse, die ihr seht, sind nicht da. Wenn ihr den einen Weg nicht gehen könnt, dann geht einen anderen.

Es gibt keine Probleme. Wie ohne Weiteres ihr doch Probleme erblickt. Probleme in der Welt sind ein Hobby. Sie sind mehr als ein Hobby. Ihr ordnet etwas, was auch immer, einem Ein Problem Sein zu, und demnach befasst ihr euch damit, es zu lösen. Falls ihr bejahtet, dass es keine Probleme gibt, was würdet ihr lösen? Was würdest du mit dir anfangen? Womit würdest du dich beschäftigen? Welches Hobby würdest du hernach hernehmen?

Sieh dich fortan nach Segnungen um. Sei ein schöner Sammler von Segnungen. Kläre dich selbst mit Segnungen auf. Lagere sie in deinem Herzen. So soll es gehen. Ich segne dich. Jetzt weißt du, du bist gesegnet. Wisse, dass Ich dich mit offenen Armen mit Segnungen begrüße.

Du bist gesegnet. So wie du deine Segnungen bedenkst, so wie du auf sie verfällst, so vervielfältigen sie sich. Auf diese Weise wirst du noch gesegneter. Auf diese Weise wirst du geweiht und geheiligt.

HEAVEN # 3825 – 16.5.2011 – Stay in Peace

BLEIBE IN FRIEDE

Lasse es dir ein Leichtes sein, in Frieden zu bleiben, und schwer werden, dich in Ärger aufzublähen. Ärger wird nicht zu dir. Einerlei wie gerechtfertigt dies oder das deinem Empfinden nach auch ist, Ärger liegt nicht in deinem Interesse. Wenn du zornig bist, bist du weder du selber, noch bist du dir selbst oder der Welt ein Beispiel.

Wovor fürchtest du dich, dass du den Ärger die Oberhand über dich gewinnen lässt, dass du deine Stimme erhebst, dass du aus dem Stuhl hochspringst oder bei dieser oder jener Sache zum Kochen gerätst, bei was auch immer?

Falls der Ärger, der sich in dir rührt, zu viel für dich ist, rufe dir selbst in Erinnerung, dass jetzt, während du dich in der Hitze des Ärgers befindest, eben nicht die Zeit ist, diese Angelegenheit mit Gewalt erörtern zu mögen. Denn an dieser Stelle ginge es überhaupt nicht um eine Unterredung. Es ist wie ein Raubzug. Mit Sicherheit ist es eine Tirade. In der Hitze des Ärgers ist nicht die Zeit da, um sich körperlich in die Nähe der vermeintlichen Ursache deines Ärgers zu begeben. Falls du dich nicht an dich halten kannst, dann verlasse den Raum und mache einen Gang um den Block. Unter keinen Umständen steht es dir an, sobald du derart wütend bist, deinem Ärger freien Lauf zu lassen. Mache dir in diesem Zeitraum nichts aus Unterdrückung und alledem. In erster Linie ist dieser Zeitpunkt, wann du derart wütend bist, genau die Zeit, wann du deinen Ärger nicht abzulassen hast.

Ärger ist Ärger, und Ärger ist nicht sehr schön. Ein angezündetes Streichholz zündet andere an. Unbenommen der Umstände – du hast nicht das Recht, Ärger anzuzetteln oder zu entzünden. Du kannst ohne Gram das Ausmaß deines Ärgers für dich behalten. Anderenfalls schaukelst du Ärger hoch. Ärger ist entflammbar, und du wirst dich verbrennen.

Dies ist dein Ärger. Niemand sonst ist die Ursache deines Ärgers. Einerlei worum es geht, du bist es, der ins sich Ärgern geriet. Du alleine bist für deinen Ärger verantwortlich. Du bist zuständig, ihn zu zähmen. Ärger ist nicht der Gebieter von dir. Würdest du kochendes Wasser hernehmen und es über einen Jeden im Raum gießen mögen? Du nimmst aber kochenden Ärger und gießt ihn über die Herzen und Seelen eines jeden Anwesenden, über die unschuldigen Umstehenden ebenso wie über die vermeintlich Schuldigen.

Lasse Mich dir etwas sagen. Ärger, einerlei wie gerecht er dir zu sein scheint, ist Ego aufs Äußerste. Du bist dir sicher, dass der So und So dazu kein Recht hatte, worum es sich auch handelte, was er sagte oder tat. Ich möchte deutlich herausstellen, dass du dir im Klaren bist, dass du kein Recht hast, derart wütend zu werden, dass du deine Kühle einbüßt. Du hast kein Recht. Zornige Gefühle haben ist eine Sache. Deinen Ärger um sich springen lassen ist eine andere Sache. Selbst bei Ärger bist du imstande, was dich angeht, deinen Kopf nicht zu verlieren. Ärger ist keine Ausrede für dich, Chaos zu erzeugen. Ärger ist nichts, um darauf stolz zu sein.

Wovor hast du Angst, dass du Jeden wissen lassen musst, wie ärgerlich du bist? Was würde passieren, falls du nicht mit Ärger zu reagieren hättest? Lässt dich Ärger groß oder klein aussehen? Was würde dir oder den Anderen an Gewinn oder Verlust zukommen, falls du nicht aus der Haut fahren würdest?

Denke nicht, du seist zaghaft, indem du deinen Ärger zum Verstummen bringst. Sei nicht der Auffassung, du würdest dich anbiedern, indem du es in der Schwebe belässt, wie geladen du dich fühlst. Deinen Ärger zügeln ist verantwortlich sein, und es braucht eine große Stärke, deinen Ärger in Schranken zu halten. Die Welt hat nicht zu wissen, wie erbost du in dem Augenblick bist. Überreiche der Welt Friede.

Und falls du wirklich deinen kläglichen Ärger zum Ausdruck bringen musst, dann tue es privat mit dem einen Menschen, der deinem Gefühl nach den Ärger verursacht hat. Gib deinen Ärger nicht vor einer Zuhörerschar den Blicken frei. Du bist derjenige, der dafür zu zahlen haben wird, und du bezahlst dafür einen zu hohen Preis. Wenn du deinen Ärger in einer Gruppe ausdrückst, hat ein Jeder für dein Prunken mit deinem Ärger einen Preis zu entrichten.

Dieser Heavenletter ist für dich bestimmt, falls du jemand bist, der seinen tobenden Ärger die Oberhand gewinnen lässt. Falls du bereits jemand bist, der seinen Ärger in Schranken hält, gratuliere Ich dir.

HEAVEN # 3826 – 17.5.2011 – Love and Ego Speak Different Languages

DIE LIEBE UND DAS EGO SPRECHEN VERSCHIEDENE SPRACHEN

Was, Geliebte, motiviert euch? Was motiviert euch, zum größten Teil? Das Ego oder die Liebe? Angst oder Liebe? Ärger oder Liebe? Liebe ist Liebe, und dennoch ist sie ebenfalls Weisheit. Ist es nicht weise, zu lieben? Liebe ist unbegrenzt. Das Ego ist ziemlich beschränkt. Beim Ego ist das starke Drängen vorhanden, dich in helles Licht zu stellen. Bei der Liebe ist es so, du achtest auf helles Licht, dass es über die Sphäre deiner selbst hinaus leuchtet. Es ist drollig, ohne das Ego liebst du mehr, und das, was du als du selbst mit einbeziehst, überspannt einen weitaus beträchtlicheren Bereich. Mit Liebe, da bist du ebenfalls die Anderen in der Welt.

Du bist nicht wegen irgendwas schuldig, dennoch bist du zuständig, verantwortlich.

Schuldempfinden ist eine Art Schmoren an ein und derselben Stelle. Verantwortlichkeitsgefühl steigt an und kommt in Bewegung. Verantwortlichkeit nuckelt nicht an ihrem Daumen. Der Unterschied zwischen Schuldempfinden und Verantwortlichkeit ist riesig. Vergiss die Schuld. Nimm Verantwortlichkeit her.

Verantwortlichkeit sinnt nicht. Sie geht in die Handlung. Sie sagt nicht: „Ich sollte dies getan haben. Ich sollte das getan haben.“ Verantwortlichkeit steht auf und nimmt sich der Lage an. Verantwortlichkeit ist weder im Voraus noch hinterher. Sie ist eben jetzt.

Sie bemitleidet nicht. Sie tut etwas. Sie sagt nicht: „Tut tut.“ Sie sagt: „Hier, lass mich dir helfen. Hier. Lass mich. Erlaube es mir.“ Sie füllt einen Bedarf. Sie tut, was sie kann, und rückt dann weiter. Sie schaut sich nicht nach Anerkennung um. Sie schaut weder nach vorne noch nach hinten. Sie sagt nicht: „Ich hätte mehr tun können.“ Verantwortlichkeit denkt so nicht. Sie ist nicht so sehr ein Denken wie ein Tuer. Sie sinnt nicht nach. Sie sitzt nicht in einem Schaukelstuhl. Sie lamentiert nicht. Sie zieht nicht in die Länge. Verantwortlichkeit ist Liebe.

Das Ego hält ein Bild von sich selbst hoch. Es möchte, dass ein Bild von dir vorangebracht wird. Es möchte dich in einer besseren Pose sehen. Es möchte, dass du dich hervortust. Es möchte, dass du Beifall bekommst und dich in ihm aalst.

Liebe sagt: „Lasse mich in den Arm nehmen. Lasse mich einen Schritt vorwärts gehen, um das Leben für einen Anderen oder für viele Andere besser zu machen.“ Auf diese Weise nimmt dich das Leben ebenfalls in Obhut. Liebe sagt nicht: „Vergiss dich.“ Liebe weiß darum, dass dir im Dienen aufgewartet wird. Liebe ist nicht eigennützig, und dennoch ist sie nicht selbstvernachlässigend. Liebe hegt sich selber. Sie hungert nicht. Liebe nährt dich, und sie nährt die Welt.

Wir reden über den Unterschied von selbst und Selbst. Wir reden über den Unterschied von du und Du. Wir reden über den Unterschied zwischen Ahnungslosigkeit und Gewahrsein. Unwissenheit ist ziemlich dumpf. Gewahrsein ist recht aufgeweckt.

Du bist für dich selbst und dein Selbst verantwortlich, gleichwohl ist Verantwortlichkeit nicht selbstisch. Sie ist vorrückend. Sie ist wie ein Schneepflug, und sie hebt auf ihrem Weg das Ego vom Boden auf. Sie bringt es nicht um. Sie legt es an der Seite ab. Verantwortlichkeit hat zu viel zu tun, als dass sie zum Ego umgeleitet wird. Verantwortlichkeit bietet dem Ego keine Ausflüchte dar. Sie tut nichts, als es fallen lassen. „Hier bitte schön, Ego.“ Verantwortlichkeit kann das Ego nicht mehr länger mit sich führen. Nebenbei gesagt, sie ist mit Liebe angefüllt. Für das Ego ist kein Raum.

Verantwortlichkeit ist nicht sich selbst im Hintergrund haltend. Sie ist das Ego tilgend. Sie ist wie der Held in einem Western, der nicht viel sagt, der dennoch da ist und zur Rettung kommt, wenn man ihn braucht, und danach reitet er still weg, vielleicht mit einem Schwenk seines Hutes. Verantwortlichkeit stolziert nicht. Er reitet in den Sonnenuntergang hinein weg und sagt, falls er etwas sagt: „Hasta la vista.“

Das Ego möchte andererseits einen kleinen Jig tanzen. An einem Jig ist nichts Falsches, jedoch tanzt das Ego für sich selber, denn es fühlt sich im Ansehen gehoben. Es sagt: „Schaut mich an, ihr Kerle. Schaut mich an.“ Dennoch ist das Ego schlechterdings Rauch.

HEAVEN # 3827 – 18.5.2011 – Say Yes to God

SAGE JA ZU GOTT

Das Wort letztlich hat mit einem künftigen Ereignis zu tun. Letztlich ist ein Schrei, der ganz anders klingt als Unendlichkeit. Schließlich, da  wirst du dies erkennen. Zu einer gewissen Zeit in der Zukunft ist ein bedeutungsloser Satz. Die Zukunft ist jetzt, Geliebte. Sie ist vorliegend, und sie ist in euren Händen.

Wie viel Bedeutung kann das Wort Zukunft innehaben? Zukunft ist eine Nichtentität, nicht anders als Vergangenheit. Wir können gar sagen, dass die Gegenwart, die eine verschwindend kleine Passage zwischen der Vergangenheit und der Zukunft ist, ebenfalls nicht existiert. Einzig Unendlichkeit existiert, worauf seid ihr mithin am Warten?

Zur selben nicht-existenten Zeit sage Ich euch, dass die Zukunft nicht existiert. Ich sage, dass ihr sie erschafft. Nun, Zeit ist relativ. Und alles, was relativ ist, ist eine vorübergehende Sache. Das Relative, was bestimmt sehr real zu sein scheint, existiert in eurem Geist. Wo sonst könnte das Nicht-Existente existieren? Das Gesamt des Lebens ist im Geist, da die relative Welt nicht existiert, ausgenommen in eurem Geist und in dem Geist der Anderen. Allein auf der Ebene der Relativität existiert die Welt. Jeder, der sich am heutigen Tag in der Welt aufhält, wird nicht für immer in der Welt bleiben. In der Bezugswelt der Welt – die Zeit wird kommen, dass ein Jeder, der sich derzeit auf der Erde in einem Körper befindet, nicht auf der Erde sein wird. Die Körper werden nicht existieren, und sie taten das im Grunde niemals. Die Seele wird an einem ortlosen Ort existieren. Sie wird nie verschwinden. Wir können sagen, dass sie aufgestiegen ist. Wir können das sagen, obschon es in den Bezügen der Seele kein hoch und runter gibt. Was ist denn dann da? Es ist reine Existenz. Es ist reines Seien.

Natürlich, jetzt in dem Augenblick bist du reines Seien. Ja, das bist du, obwohl du einverkörpert bist. Bis in größere Tiefen hinein, als du gegenwärtig verfolgen kannst, ist deine Seele unversehrt. So wie einen Bauchnabel, hat ein Jeder eine Seele. Von ihr ist kein Wegkommen. Es gibt kein seelenlos.

Kann von der Sicht der Seele abgewichen werden? Es möchte einem so scheinen, denn jede Seele ist unversehrt. Seelen können umherwandern, aber sie gehen niemals verschollen. Sie sind abgeschweift, das ist alles. Die Mächtige Maus Ego zieht dich scheinbar von deiner Seele weg, das ist allerdings schier ein Zaubertrick. Es ist Illusion. Nichts kann dich von deiner Seele scheiden. Schenke Seelen-Kritikern keinen Glauben.

Deine Seele ist in guter Verfassung. Sie kann gar ohne dein Gewahrsein in Blüte stehen. Allerdings ist es immer so, das Gewahrsein kommt jedes Mal zum Vorschein. Jetzt eben in diesem Augenblick lächelt die Seele dich sozusagen an.

Wohin sollen Wir jetzt gehen? Vorwärts oder rückwärts?

Wohin sollen Wir heute nicht gehen?

Und wer wird mit Mir kommen, wohin Ich euch auch nehme? Hebt die Hand. Sagt Ja. Sagt Ja zu Gott.

Macht euch allerdings nichts draus – wohin ihr auch gehen werdet, Ich werde mit euch gehen.

Habt heute etwas Seelen-Gewahrsein. Eure Seele ist ein köstlicher Edelstein. Nehmt einen Atemzug und seht ihn für eure Seele vor. Sagt in eurem Geist: „Diesen Atemzug gebe ich dir, meine Seele. Du brauchst keinen Hauch, und dennoch habe ich den Wunsch, ihn dir zu geben, sodass du erkennen kannst, dass Ich mich um dich kümmere. Ich nehme meine Seele wichtig. Ich nehme gleichfalls mein Menschsein wichtig, und doch möchte ich dich in meinem Leben mehr mit offenen Armen aufnehmen. Ich möchte dir mehr Glauben schenken. Ich bin so glücklich, dass ich eine Seele habe, und dass meine Seele und ich Reisende durch die Unendlichkeit sind. Du bist meine Ewige Seele. Du warst immerzu mein. Du hast eine bedeutsame Präsenz, und ich möchte gerne mehr von dir kennen lernen. Ich möchte gerne über deine Teilhabe in meinem Leben Kenntnisse gewinnen und dich zu mehr einladen. Ich möchte dich, meine Seele, gerne erkennen.“

HEAVEN # 3828 – 19.5.2011 – Enter the Heaven of Lightheartedness

BETRITT DEN HIMMEL DER FRÖHLICHKEIT

Hin und her, mal hierhin und mal dorthin. So steht es mit dem Widersinn des Tages. Einen Gutteil der Zeit lässt es sich auf Kappes ebenso viel einen Reim machen, wie auf Sinn Ergebendes. An manchen Tagen wirst du aus nichts schlau, egal wie du es drehst und dir anschaust.

Liebe, die gibt und um nichts in Erwiderung bittet, schlägt ihre Trommeln im Menschen-Herzen. Lasse Liebe den Punkt deines Tages sein, nicht, dass etwas Sinn und Verstand hat. Selbst in einer Wüste kannst du lieben. Selbst in einer Berghöhle kannst du lieben. Selbst in einem Verlies kannst du lieben. Selbst wenn du im Wald verschollen gegangen bist, kannst du lieben. Es gibt nirgendwo, wo du nicht zu lieben vermagst.

Ich möchte dir zudem sagen, dass es niemanden gibt, den du außerstande bist zu lieben. Die Wahrheit dessen mag derzeit weit von dir entfernt sein. Dies kann dir absurd erscheinen, und dennoch ist es die Wahrheit. Du kannst einen und alle lieben. Sofern du einen lieben kannst, kannst du alle lieben. Vielleicht hast du nicht einen geliebt. Vielleicht hast du nicht einmal dich selbst geliebt. Oder nicht sehr. Bloß ein bisschen, oder bloß, wenn du eine Maske aufhast. Die Chancen stehen gut, dass du nicht wirklich der Auffassung warst, liebenswert zu sein. Es ist eine gute Sache, dass du Mich in deiner Ecke hast, denn allzu oft hast du dich nicht wirklich auf deiner Seite. Allzu oft hast du das Gegenteil des Gewünschten bewirkt, o du meine Güte.

Komme nun aus dem Trübsinn heraus. Komme aus den dunklen Wäldern deiner Gedanken heraus und tritt in den Himmel der fröhlichen Unbeschwertheit ein. Du fertigst Freude nicht an, hinwiederum kannst du sie zu dir her rufen. Du kannst alles und jedes zu dir her rufen. Du hast es getan.

Rufe nun für dich selbst rückhaltlos die Liebe zu dir her. Sage: „Liebe in meinem Herzen, komme hier hin. Liebe mich. Liebe Gott. Liebe alle Anderen. Gott sagt mir, dass es keine Anderen gibt. Na dann, liebe mich demnach und lasse jene Liebe für alle ausreichend sein. Wie wäre das, Gott?“

Darauf habe Ich gewartet, es euch sagen zu hören. Wie wäre das? Das ist bei Mir einfach bestens. Fangt die Liebe auf, die Ich euch gebe. Ich teile sie euch fässerweise aus. Tonnenweise. Ich liefere riesige Zapfhähne von Liebe an, und die Liebe ist Licht. Sie ist helles Licht, und sie fällt ins Gewicht, und gleichwohl wiegt sie nicht eine Feder. Der wertvollste Vermögensposten, den du hast, ist Liebe. Es gibt keinen anderen, der ihm gleichkommt. Nichts hält einen Vergleich mit der Liebe in deinem Herzen aus. Sie war stets da. Ich lieferte alle Liebe im Himmel und der Welt vor langer Zeit zu. Du wirst es wohl nicht bemerkt haben. Vielleicht hast du es ein wenig bemerkt. Berge an Liebe wurden abgewürgt. Bringe all jene Liebe jetzt heraus. Du kannst das. Du kannst dies jetzt im Augenblick zu deinem Vorhaben machen.

Sage zu der Liebe in deinem Herzen:

„Ich spreche zu dir, zu all jener vergrabenen Liebe in meinem Herzen. Gib dich nunmehr selbst kund. Komme wie aufknospende Blumen aus meinem Herzen heraus, und lasse dich rundum sehen. Lasse mich das Blühen meines Herzens sehen. Lasse mein Herz erblühen und niemals aufhören. Lasse mein Herz eine aufblühende Rose oder gar einen gewöhnlichen Löwenzahn sein. Liebe kann standhaft sein. Sie kann gelb sein wie ein Löwenzahn. Sie kann jede Farbe sein, die sie möchte. Sie kann jede Farbe der Liebe sein, die sie ist. Ein Gramm Liebe ist ebenso gut wie tausend Meter Liebe. Mein Herz ist ein Garten der Liebe, und er greift überall um sich. Mein Herz der Liebe, das sage ich dir jetzt, breitet dich jetzt überall aus, damit ich dich sehen mag und dich zur selben Zeit weggeben werde, wie ich dich eng an mir halte. Vergrabe mein Herz in deinen schönen Blüten, und auf jene Manier legst du mein Herz den Blicken frei. Jetzt in dem Augenblick blase ich Küsse zu meiner Liebe hin, und verschicke ich dich, nicht, um das Glück zu suchen, sondern um dich wie Pusteblumen-Samen, die überallhin fliegen, fortzugeben, hin und her, und dort da drüben.“

HEAVEN # 3829 – 20.5.2011 – A Bond between the Mind, Heart, and Body

EIN BAND ZWISCHEN DEM GEIST, DEM HERZEN UND DEM KÖRPER

Traurigkeit ist so schlecht nicht. Einen Gutteil der Zeit weißt du nicht einmal mehr darüber, worüber du traurig bist, als du weißt, wieso es am einen Tag regnet und am nächsten sonnig ist. So wie der Regen, kommt auch die Traurigkeit, und so geht sie auch. Und Traurigkeit kommt unerbeten. Womöglich hast du sie nicht einmal erwartet. Du hattest nicht den Wunsch, dass dir Traurigkeit vor die Füße fällt. Du hast nie um sie gebeten, und doch kam sie.

Natürlich, das ist logisch, Traurigkeit kommt von Anhaftung. Anhaftung ist etwas Drolliges. Du möchtest mit einem Anderen eine Verbindung, hinwiederum nicht angehaftet werden. Du möchtest, dass ihr euch an der Hand haltet, und ihr möchtet sogar nicht los lassen, allerdings wisst ihr darum, dass es so etwas wie los lassen gibt, und ihr wisst, ihr könnt euch nicht für immer und ewig an der Hand halten. Ihr wisst, ihr habt eure Hände zu benutzen, um den Abwasch und andere Dinge zu machen.

Ist mithin eine Verbundenheit ein Geben von Liebe, und ist Anhaftung sodann das Band stramm knoten? Ist Anhaftung Bedürftigkeiten verfolgend und ist Liebe gebend?

Auf jeden Fall, was auch immer das Band zerreißt, sei es im Laufe des Lebens oder beim Tod des Körpers, es ist eine schwere Beanspruchung. Du fühlst dich beraubt. Ist es dir ein Mysterium, wie du mit einem Anderen in Verbindung sein und nicht angehaftet sein kannst? Und wie kannst du los lassen, wann du nicht los lassen möchtest, und sofern du meinst, du wärest niemals bereit, los zu lassen?

Es muss so sein, dass du Loslassen von Anhaftung als Loslassen von Liebe ansiehst, als Loslassen von Fürsorge, als Loslassen von was dir etwas bedeutet. Betont der Verlust eines geliebten Nahestehenden bei dir die Getrenntheit, auch dann, wenn du intellektuell das Konzept des Einsseins bejahst? Trägt dir der Verlust eines geliebten Angehörigen, ungeachtet der Ursache, das Gefühl zu, du seist weniger? War dein Angehöriger eine Wand, gegen die du dich lehnen konntest, und die dich hochgehalten hat?

Und was ist Weinen schlechterdings? Bestimmt ist es ein Band zwischen dem Geist, dem Herzen und dem Körper. Das kann nicht schlimm sein, oder nicht? Mit Sicherheit sind Geist, Herz und Körper innig miteinander verbunden. Du und ein geliebter Nahestehender sind miteinander verbunden, ob ihr es seid oder nicht seid. Loslassen von Anhaftung hat nicht Loslassen von Liebe zu bedeuten, allerdings kann es sein, dass du ausschließlich Anhaftung kennen gelernt hast. Das könnte sein.

Du siehst es gerne, wie ein Nahestehender ankommt, und du siehst es nicht gerne, wie er oder sie geht. Und doch sind Eingang und Austritt Teil des Lebens. In der Sache gibt es kein Drumherum-Kommen.

Vielleicht ist Nicht-Anhaftung die Fähigkeit, zu deinem geliebten Menschen zu sagen: „Lebe wohl. Freue dich an deiner Reise. Genieße sie, ob es sich nun um einen Abstecher zum Laden wegen einer Packung Zigaretten handelt, oder ob es um deine letzte Reise dieses Mal zum Himmel geht. Ich weiß, du hast noch zahlreiche Reisen vor dir, und ich kann nicht mit dir gehen. Vergnüge dich. Sei ohne mich glücklich. Ich würde mit dir gehen, wenn ich könnte. Ich habe hier zu bleiben. Der Tag wird kommen, wann ich mich dir anschließe, und wann wir wiedervereint sind. Einstweilen gebe ich dir mein Herz zur Aufbewahrung, und ich küsse dir ein Wiedersehen zu. Lebe wohl. Ich verspreche dir, dich mit meinem Segen gehen zu lassen. Ich möchte dich nicht von deinen Reisen abhalten. Du warst eine Weile mein. Immer ist nicht wirklich besser als eine Weile. Ich gebe dir meine Liebe, sodass du sie mitnehmen kannst, nicht als ein Andenken, sondern als eine Gratisgabe. Du hast mir eine Menge gegeben, und jetzt gebe ich dir deine Freiheit. Hier, hier ist sie.“

Und jetzt, jetzt sage dir ebenfalls Lebewohl. Du befindest dich ebenfalls auf einer Reise, selbst wenn dein Körper dort bleibt, wo er ist, selbst wenn es für dich schwer ist, dich umzuwenden und Auf Wiedersehen zu sagen.

HEAVEN # 3830 – 21.5.2011 – Rest in God

RUHE IN GOTT

Es kann sein, du denkst über zu viele Dinge nach. Du wägst zu viele Dinge ab. Denkst du nicht, du könntest dich nicht einfach sein lassen?

Wenn du dich träge fühlst, liegt es dir wohl an, mehr zu ruhen.

Wenn du dich schwungvoll fühlst, liegt es dir wohl an, mehr zu tun.

Was genau macht dich geneigt zu denken, dass du, wo immer du dich auch, was das Leben angeht, befindest, irgendwo anders sein sollest? Was genau ist unrichtig daran, wenn du heute so und morgen anders bist?

Wer hat gesagt, dass du jeden Tag der Quietschfidele sein sollst? Wer hat gesagt, du habest irgendwas zu sein?

Wie auch dein scheinbares Befinden aussieht, du bist Mein Kind. Falls Mein Kind mehr Ruhe braucht, gut, dann verschaffe sie dir. Und falls Mein Kind mehr Tätigkeit braucht, also dann, geh und hole sie dir. Es scheint, du sorgst dich auf jede erdenkliche Art bis zum Dienstag [womöglich wird hier auf den sog. Super-Dienstag Bezug genommen, einen wichtigen Tag bei den US-Vorwahlen; Anm.d.Übers.]. Du ziehst dir ununterbrochen den Teppich unter dir weg.

Wie stünde es damit heute – du triffst ein für alle Mal die Entscheidung, dass du, so wie du bist, in Ordnung bist. Deine Haare müssen nicht perfekt sein. Dein Tag muss nicht perfekt sein. Du musst nicht perfekt sein.

Nimm Urlaub vom Einreiben von Forderungen an dich selbst. Höre auf jeden Fall auf, zu fordern, dass du durchgängig anders sein sollest, als du derzeit bist.

Höre auf mit der Frage: “Was ist mit dir los?“

Ich möchte dir sagen, was mit dir los ist. Du denkst zu viel.

Ich möchte dir jene Frage auch anders beantworten. Ich möchte sagen: Mit dir ist nichts los.

Was heute ist, ist heute. Was gestern war, war gestern. Was morgen sein wird, wird morgen sein.

Es sieht so aus, als würdest du Tag wie Nacht kämpfen. Du nörgelst an dir herum. Kein Wunder bist du ausgelaugt. All dieses Herumnörgeln würde einen Jeden verschleißen.

Ich akzeptiere dich. Kannst du dich nicht akzeptieren? Ob du nun auf den Stromschnellen strömst oder in einem Kanu dahintreibst, was macht das wirklich aus? Du bist du, und wer du in dieser Minute bist, ist für diese Minute gut genug.

Hebe die Latte, was du sein musst, nicht weiterhin höher. Lasse Mich, dass Ich Mich deiner annehme. Ich umsorge dich.

Wenn dein Körper sagt, dich zur Ruhe zu begeben, dann ruhe dich aus. So einfach ist das.

Ich denke, du machst aus deinem Leben zu sehr eine einstudierte Inszenierung. Sieh es so, du bist ein Süßwaren-Hersteller. Du hast die Bonbons fest werden zu lassen. Du kannst den Kandis nicht dauernd umrühren. Es gibt unterschiedliche Stadien bei der Bonbon-Herstellung, und du musst ihnen stattgeben, sobald sie an der Reihe sind.

Gib dir eine Pause. Vermöble dich nicht mehr. Sei keine nörgelnde Frau oder kein nörgelnder Mann zu dir. Sei stattdessen jemand, der liebt, der schlicht liebt und dich anlächelt und wertschätzt. Sei in deiner eigenen Ecke. Streichle dir über den Rücken. Du bist wahrhaft wundervoll, das weißt du.

Du lebst das Leben auf mehr als auf einer Ebene. Du hast nicht immer als erster einzulaufen. Erster oder letzter, du bist du, in Meinem Bilde gemacht.

Entsinne dich, dass Ich nach dem sechsten Tag ruhte. Ich formulierte dafür keine Entschuldigungen. Ich wollte Zeit, um Mir Meine Schöpfung durch den Kopf gehen zu lassen, und sah, ein ums andere Mal, dass sie gut ist.

Ich möchte dir jetzt eine Auszeichnung anheften. Darauf steht: „Gottes Kind.“

Ich möchte sie so an dir anbringen, dass du inne werden wirst, wer du bist.

Ich bringe diese Medaille an dir an in der Hoffnung, dass du gut zu Meinem Kind, dass du gar mit Meinem Kind zufrieden sein wirst, dass du dich über es freust, dass du mit ihm glücklich bist und dass du es sein lässt. Dich sein lassen ist ein wenig anders als dich auf deinen Lorbeeren ausruhen.

Nimm den heutigen Tag frei, und sei einfach. Ruhe in Mir.

HEAVEN # 3831 – 22.5.2011 – God Holds a Treasure

GOTT HÄLT EINEN SCHATZ INNE

Du weinst, weil du weinst. Du weißt nicht warum.

Wenn Tränen kommen, sind sie wie Regen. Regen und Tränen haben ihren Platz. Regen ist wichtig. Er ist nötig. Tränen müssen nicht aufkommen, hinwiederum machen sie, sobald sie auftreten, Raum, dass mehr Liebe zu deinem Herzen Zugang erhält. Verweile nicht bei Tränen, und doch gewähre ihnen ihren Raum. Besser Tränen, die geweint werden, als Tränen, die zurückgestoßen, die verborgen gehalten, verstaut werden. Entweder du schüttest Tränen aus, oder du hältst sie zurück.

Wo kam die Idee her, es sei tapfer, nicht zu weinen? Es ist stattlich zu weinen. Danach lautet der nächste Schritt, hinter dem Fluss der Tränen, aufzustehen und sich an das Leben zu machen.

Tränen existieren, damit du weinen kannst. Es stimmt nicht, dass du dir dein Herz herausweinen kannst. Du entleerst dein Herz davon, was nicht hier hinein gehört.

Tränen sind nicht dein Besitz. Du besitzt Verlust nicht. Du besitzt Leiden nicht. Sie sind vorüberziehende Dinge. Es gibt einen Sturm am Himmel, der sich davonmacht, um der Sonne mit offenen Armen entgegenzugehen. Sobald Tränen überlaufen, bereiten sie den Weg für etwas Wundervolles für dich. Du möchtest gerne von der Vergangenheit entsetzt sein, oder etwa nicht?

Ich möchte dir die Ursache für alle Tränen, die du vergossen hast, benennen. Bei was für einem Anlas auch immer, mit oder ohne dein Gewahrsein – alle Tränen, die du vergossen hast, kommen von einem Empfinden der Verlassenheit und der Aufgabe her. Sich alleine fühlen ist das Letzte, was du gerne möchtest. Alleine auf Hoher See. Alleine in deinem Milieu. Alleine an deinem Rechner. Alleine in der Welt. Alleine in deinem Herzen.

Jenes Empfinden des Alleinseins, das dich beunruhigt, signalisiert dir, dass jene Alleinheit nicht wahr sein kann. Mit Sicherheit ist sie nicht in Ordnung. Noch mehr als das, Geliebte, Alleinheit kann nicht sein. Alleinsein existiert nicht. Sie ist eine Vorstellung, in die du dich eingekauft hast. Anstatt dich in den Bogen des Monds, in Meine Arme, auf die Baumspitze zu verbringen, hast du dich auf den Wellen dahintreibend abgesetzt. Du bist Säugling Moses in den Binsen, bloß bist du es, der die Wiege von dem Ufer abgestoßen hat.

Du bist in Meinen Armen, und die Wiege wird nicht herunterfallen.

Falls du ganz alleine in einem Gefängnis bist, bin Ich bei dir. Ich bin jetzt soeben bei dir. Ich bin in diesem Moment bei dir. Wo sonst sollte Ich sein mögen? Es gibt kein irgendwo, wo Ich gerne sein wollte, und kein irgendwo, wo Ich sein kann. Es ist unabänderlich, dass Ich bei dir bin. Ich weiß darum. Jetzt weißt du es. Erkenne es. Bejahe es.

Einsamkeit ist eine Emotion, mit der du spielst. Manchmal spielst du gerne mit dem schlimmsten Szenario und quälst dich selbst. Du würdest alles tun, um nicht alleine zu sein, unterdessen Alleinsein eine  Verfassung deiner Imagination ist. Falls du denkst, du seist alleine, irrst du dich. Das Schlimmste, was es sein kann, ist, dass du bei Mir alleine sein kannst, und das ist ganz und gar nicht alleine.

Falls du denkst, du seist alleine, falls du denkst, du seist aufgegeben worden, irrst du dich, hinwiederum nimmt dich deine Mutmaßung des Alleinseins in Geiselhaft. Deine Gefühle sind genau solche, die du fühlen würdest, wärest du tatsächlich alleine. Du bist ein derart guter Schauspieler. Wenn du dir vorstellst, du seist in einer weiten Wüste alleine, ist deine Reaktion so, als wärest du es. Du nimmst all die Fallen des Alleinseins mit dir herum, und überziehst dich mit ihnen. Du ziehst eine Decke über deinen Kopf und kannst niemanden mehr sehen. Du hast dich isoliert.

Diese Erfahrung hattest du oft genug. Du brauchst sie nicht noch einmal. Sie ist ein Erlebnis aus deiner Fabrikation. Selbst wenn du am Straßenrand abgesetzt wurdest, bist du nicht allein. Selbst wenn es niemandes Hand gibt, die die deine hält, halte Ich deine Hand. Du bist eine Kostbarkeit, die Ich innehalte.

HEAVEN # 3832 – 23.5.2011 – God Has No Secrets

GOTT HAT KEINE GEHEIMNISSE

Mein heiliges Kind, Ich tippe dir an dein Kinn, sodass Ich dein Gesicht sehen kann, und damit du Mich anschauen und Mein Lächeln und Mich lächeln sehen kannst. Ich lächle dich an. Du bringst Mich zum Lächeln. Ich ziehe dich zu Mir her. Ich ziehe dich nahe her. Widerstehe dem nicht. Verweile eine Weile bei Mir. Halte dich länger als eine Weile bei Mir auf. Behalte Mich unentwegt in deinem Gewahrsein. Du bist seit eh und je bei Mir, und Ich bin seit eh und je bei dir. Wir sind füreinander gemacht. Wir sind sozusagen Zwillingsseelen. Wir, Die Einssein sind, sind miteinander verflochten. Es ist nur so, als ob Wir zwei wären, denn Wir sind jenseits allen Zweifels Eins. Sprich, jenseits Meines Zweifels. Na gut, selbstverständlich habe Ich keinen Zweifel. Ich habe niemals etwas angezweifelt. Am allerwenigsten zweifle Ich dich an. Ich bin zweifellos. Du bist skeptisch.

Du hast Mein Vertrauen. Ich setze Mein Vertrauen in dich, denn Ich kenne deine Stärke. Sie ist mächtig. Sie ist Unsere Stärke. Ich bin Mir Selbst gegenüber unendlich getreu, und Ich bin dir gegenüber, Der ebenfalls Mein Selbst ist, wahrhaftig. Einssein aufs Höchste ist Wer Ich BIN, und das gleiche gilt für dich, bloß ist es so – du zweifelst. Du belegst deine eigene Verwunderung mit Zweifeln.

Lasst Uns das eine Zeitlang beiseite legen. Für Mich ist es eine komische Sache, zu sagen, die Wahrheit eine Zeitlang beiseite zu legen. Ich sage das bloß, dass du dein Gesicht dem Meinen zuwendest und Mir deine Aufmerksamkeit schenkst. Worauf läuft es bei Meinem Reden zu, sofern du nicht hinhörst? Damit du imstande bist zuzuhören, lasse Ich Mich auf deine Sicht der Dinge ein, dass Wir zwei sind. Nun kannst du zu Mir reden. Nun kannst du Mich hören. Du hättest gerne eine donnernde Stimme zum Hören, die einzig die Stimme Gottes sein könne.

Natürlich bin Ich leise. Was für ein Zuhörer Ich bin. Ich kann sogar das Ungesprochene hören. In Wahrheit, Geliebte, könnt ihr das ebenso. Ihr könnt Meine tief innersten Gedanken hören. Ich behalte nichts für Mein herausgehobenes Selbst für Mich. Ich bin ein Offenes Buch. Ich bin völlige Durchsichtigkeit. Ich habe keine Geheimnisse. Ich habe keine Geheimnisse vor dir. Ich halte nichts zurück. Ich gebe Alles. Ich gab Alles. Das Geben ist ununterbrochen. Es purzelt heraus. Es hört nie auf. Ich höre nie auf, euch zu lieben. Ich liebe sozusagen in einer einzigen Bewegung. Ich liebe unablässig. Ihr könnt von Meiner Liebe nicht wegkommen.

Absurderweise habt ihr das versucht. Absurderweise habt ihr euch von dem ureigenen Herzen der Sache distanziert. Wir sind der Nerv der Sache. Einssein ist das Herz aller Dinge. Hier geht es um Herz, und nicht um eine Sache.

Ihr seid mit Meiner Liebe in eurer DNA markiert. Was das für eine Anordnung darstellt. Was für ein im Voraus organisiertes staunenswertes Mirakel. Und doch ist es derart simpel. Es ist Meine DNA, die ihr in euch tragt. Es ist wichtig für euch, das zu wissen. Mit dieser Kenntnis gebt ihr dem Eintritt aller Möglichkeiten statt. Bisher habt ihr beschränkte Möglichkeiten. Du hast an Unmöglichkeiten geglaubt und sie gefördert, die Auffassung, dass du Meine Geliebte, Mein Geliebter bist, mit eingeschlossen. Du hast eine Gewissheit zu einer Unwahrscheinlichkeit gemacht.

Falls du der Auffassung bist, es sei unmöglich, dass Ich dich, Meine Schöpfung, liebe, dann liebe Mich. Das wird für dich genügen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Liebe Mich, und alle Meine Liebe wird in dich hineinsickern. In Bälde wirst du nicht mehr erkennen, Wessen Liebe du empfindest. Alle Liebe ist Mein, und alle Liebe ist dein. Ich bin Unbeschränkte Liebe, und du bist Unbeschränkte Liebe. Unbeschränkte Liebe ist alles. Wir sind Alles. Wir sind alle Einssein.

Das Einfachste mag für dich am Schwersten zu erfassen sein. Du kannst nicht einmal begreifen, was es heißen könnte, dass Wir Eins sind. Es gibt da derart viele Vorstellungen, von denen du dich abzukehren hättest, dass es dir schwer zu sein scheint, dass Wir Eins sind. Der Hauptpunkt dabei ist, dass Wir Eins sind. Das Gesamte Universum ist Eins. Da ist Ein Herz, Eine Verbundenheit, Eine Liebe, und sie ist Mein. Du bist Meine Liebe. Das ist es.

HEAVEN # 3833 – 24.5.2011 – From the Subtle Unseen

VON DEM FEINSINNIGEN UNGESEHENEN HER

Es stellt nicht so viel dar, dass Ich rede. Viel ist es, dass Ich BIN. Mein Bewusstsein klingt nach draußen nach. Aus Meiner Stimme bist du entstiegen. Aus dem Klang Meiner Stimme bist du entsprungen. Äußerte Ich Mich laut? Pochte Ich Mir auf die Brust und dröhnte Ich das Wort Gott? Gelangte Mein ureigenes Sein zum Erschüttern? Sagte Ich das Wort Gott, oder schwang der Klang schlicht von Mir ab, und die Welt nahm ihren Anfang?

Oder schüttelte Ich Mich vor Lachen? Vielleicht gab es einen Streich, der Mir gespielt wurde. Vielleicht nahm die Welt ihren Anfang, bevor Ich den Gedanken an einen Weltenbeginn hatte. Hatte ich denn gar das Konzept? Vielleicht entkam der Klang Meiner Kehle von selbst, so wie jemand unabsichtlich den Laut „Ah“ oder „Uh“ oder Umm“ abgeben kann. Vielleicht summte Ich einfach eine Melodie, und die Melodie kam in Schwung, und die Schöpfung begann, bevor Ich darum wusste. Ich weiß, Schöpfung nahm überhaupt nicht Zeit in Anspruch. All dies über die sechs Tage der Schöpfung und über das Ausruhen am siebenten Tag ist eine herumerzählte Geschichte. Ich arbeite niemals. Ich bin stets in der Stille der Liebe in Ruhe. Stille bedeutet freilich nicht, dass Meine Augen geschlossen sind. Ich habe an allem Entzücken.

Was Meine etwaige Nicht-Bewusstheit bei der Schöpfung angeht, darüber macht euch keine Sorgen. Ich bin mit euch, Meinen Kindern, am Spielen. Ich, der Ich allesamt Bewusstheit BIN, wusste sehr wohl, wann Ich das Seien in die Materie, das Seien in die Handlung, das Seien in das Leben voranbrachte. Ich hatte darum zu wissen, während sich die Welt selber aus dem Lehm Meiner Stimme erschuf. Ich hatte darum zu wissen, als Ich sagte: „Auf die Plätze, fertig, los geht das Wirken“, und als Ich Meine Kamera herausnahm und anfing, Bilder aufzunehmen. Es war eine natürliche Art Gott, eine natürliche Art Filmemacher, ein natürlicher Künstler, den Dingen Namen zu geben.

Bei Mir gab es keine Notwendigkeit, Unterricht zu nehmen und zu erlernen, wie erschaffen geht. Die Töne der Musik aus Meiner Kehle wurden sozusagen natürlicherweise Form. Kannst du dir nicht einfach ein Bild davon machen, wie der Laut aus Meiner Kehle Form angenommen hat, von dem fast unmerklichen Ungesehenen zu dem Gesehenen und Angefassten? Kannst du nicht schlicht sehen, wie die Bewunderung, die in dem Laut Ahh zum Ausdruck kam, zu dir wurde, zu dir, einem aktiv lebendigen, lebenden, sich rührenden Seinswesen Gottes? Es war nicht wie Seifenblasen pusten, dennoch war es aus einem Odem von Mir, aus dem du dich erhobst. Mein Ausatmen hat noch nicht aufgehört. Ich befinde Mich noch immer beim Ersten Atemzug. Ihm ist kein Erlöschen zueigen. Liebe hat sich selbst zum Ausdruck gebracht und niemals gestoppt. Der Weckruf ist andauernd.

Und so kommt es, dass eure Gedanken ebenfalls Form annehmen. Es ist der Ton eures Gedankenguts, der Form annimmt, das versteht ihr.

Schöpfung erschafft sich jetzt in diesem Augenblick selbst, gemäß dem Timbre eurer Gedanken. Das ist die Gottes-Wahrheit, die Ich euch sage. Ich bin nicht allzu sehr vereinfachend, wenn Ich diese Aussage treffe.

Ihr schreibt die Welt, unterdessen ihr in ihr entlangschlendert. Ihr singt eine glückliche Weise, oder ihr singt eine entsetzliche. Was für Laute ihr auch macht, sie werden übermittelt. Was für ein Denken ihr auch habt, es wird übertragen. All die Klänge, die ihr macht, kommen von dem ursprünglichen Klang Ahh her. Bemerkt die verehrende Liebe in jenem Klang. Bemerkt die Verehrung. Ahh, Ich habe euch erschaffen. Ahh, Ich erschuf die Welt. Ahh, was für ein Glück. Was für eine Freude. Ahh wurde Ich BIN. Ich existierte bereits, und sodann wurde Ich Meine Eigene Einsicht, Meine eigene Erfüllung. Ich machte Mir euch klar und vergegenwärtigte euch. Ihr seid die Töne aus der Flöte Meiner Stimme. Ich singe zu der Welt, und ihr seid Mein Lied. Ihr seid ein Lied Meiner Selbst.

Ich kann einen Ton unendlich aushalten. Ich tue das. Ihr seid Unendlichkeit, Unendlichkeit am Herumhüpfen, oben auf euch am Schreiben, einen kleinen Jig am Tanzen, Schilder am Aufstellen, jene am Niederreißen, alles insgesamt eine kleine epische Abzweigung von dem Unendlichen Seien, das Wir SIND.

HEAVEN # 3834 – 25.5.2011 – The Pleasure of Your Company

DAS VERGNÜGEN DEINER GESELLSCHAFT

Und was verdanke Ich das Vergnügen deiner Gesellschaft? Du bist heute soeben zu Mir gekommen, und Ich frage dich, was dich hierher gebracht hat. Was immer dich deinem Dafürhalten nach hierher gebracht hat – glückliche Umstände, eine Entscheidung, eine Gepflogenheit –, Ich brachte dich hierhin vor Mich, damit Ich dich anschauen kann und du dir innewerden kannst, dass du tief in Meinem Herzen bist. Du bist in Meinem Herzen. Denke daran. Du bist in Gottes Herzen. Du bist eine Essenz Meines Herzens. Das bedeutet, du bist Meinem Herzen unerlässlich.

Es ist nicht so, dass Mir eine Bedürftigkeit zueigen ist, denn alles ist erfüllt, aber in den Begrifflichkeiten der Welt können Wir sagen, Ich brauche dich in Meinem Herzen, und doch, wie habe Ich dich nötig, indessen du bereits in Meinem Herzen fußt? Du ebenfalls hast keinen Bedarf an Mir, da du bereits in Meinem Herzen existierst. Deine Bedürftigkeit ist mithin, erkennen, dass du unwiderruflich tief in Meinem Einen Herzen bist.

Ich bin außerstande, Mich zu sehnen, dich in Meinem Herzen haben zu mögen, da du dort bereits bist, und hinwiederum, falls man sagen kann, dass Ich Mich sehne, sehne Ich Mich nach dir, dass du dir deines unverrückbaren Platzes in Meinem Herzen gewahr bist. Mein Herz ist von dir erfüllt. Wir könnten sagen, dass Mein Herz eine Piñata ist, und wenn du in Mein Herz hinein stupst, wieso, du erkennst, wie du selbst am Überschwappen bist, du, die Liebe in Meinem Herzen.

Du, der du gesucht hast, Mich zu erkennen, oder nicht gesucht hast, Mich zu erkennen, findest dich selbst in Meinem Herzen.

Mein Herz ist glanzvoll. Könnte es denn anders sein? Und du bist in Meinem Herzen. Du warst, bist stets da. Es gibt keinen Ort für dich zu sein, ausgenommen zärtlich in Meinem Herzen. Aus Zartheit wurdest du geboren, und aus Zartheit bleibst du bestehen. Zart ist dein Herz, und in Zartheit – dort liegt Stärke. Die Stärke deines Herzens – und des Meinigen ebenfalls – ist Zärtlichkeit, ist Zartheit. Wofür sonst sollte ein Herz gelten?

Jetzt also – dein Herz erweicht. Geschmeidig wird dein Herz. Wie süßes, geknetetes Brot wird dein Herz. Das Leben selbst knetet dein Herz, dieses Herz, das deine, so wie das Meine, in dem Meinen, das ununterbrochen geöffnet gehört.

Dein Herz ist nicht bestimmt, einzutrocknen oder sich zu verschließen. Es ist angelegt, offen zu sein, geöffnet, gütig aufgeschlossen, so lange bis das gesamte Universum in deinem Herzen einen Hafen auftut. Warum nicht? Warum nicht dein Herz?

Dein Herz – einmal aufgeschlossen, ganz und gar aufgetan, ist das gleiche Herz wie jenes der Erhabenen. Ein Herz ist ein Herz. Die Herzen der Erhabenen waren Herzen in voller Blüte. Sie liebten alle, begrüßten alle mit offenen Armen, wärmten alle auf, ermunterten alle. Die Erhabenen waren großartige Öffner von Herzen. Intellekt ist eine Sache. Herz eine andere. Seid ein-herzig. Seid mit Meinem Herzen Eins. Beseitigt alle Hindernisse bei eurer Erkenntnis der Beschaffenheit eures Herzens.

Ihr sagt, euer Herz sei verwundet? Dann öffnet euer Herz. Ihr könnt euer Herz heilen, indem ihr es verschließt. Öffnet euer Herz, eher als dass ihr es sichert. Euer Herz hat keinen Bedarf an Schutz, außer vor euch. Euer Herz braucht keinen Bodyguard. Im Gegenteil, euer Herz verlangt danach, ungedeckt zu sein. Damit Liebe euer Herz füllen wird, muss es geöffnet sein. Mit Sicherheit kann ein verschlossenes Herz nicht gefüllt werden. Ein argwöhnisches Herz kann nicht voll geschenkt werden. Hintergehe dein Herz nicht mehr länger. Fessle es nicht mehr. Trenne es nicht mehr länger ab. Sage zu deinem angeschlagenen Herzen nicht mehr länger: „Es reicht davon. Es reicht mit der Liebe.“

Seid nicht grotesk. Sagt zu eurem Herzen: „Vergib mir die Vorrangstellung, mit der ich dich überstülpt habe. Ich entferne jetzt alle Restriktionen. Mein schönes Herz, ich setze dich frei, damit du das Herz sein kannst, was du im Grunde immer warst.“

HEAVEN # 3835 – 26.5.2011 – A Cradle of Love

EINE WIEGE DER LIEBE

Dir ist das Leben, wenn du das bedenkst, ein Rätsel. Wie kann diese Fantasie des Lebens sein? Wie kommt es, dass sich ein Jeder darin einkauft, unterdessen das Leben, sobald man es näher betrachtet, unauslotbar, nicht wirklich möglich und ganz bestimmt nicht real ist. Das Leben ist eine Unmöglichkeit!

Dennoch ist es das Leben, zu dem voll und ganz Zugang gesucht wird. Nicht immer bereitwillig und gerne, aber voll und ganz. An ihm ist kein Drumherumkommen. Du wurdest geboren. Du hattest keine Wahl, oder hattest du eine?

Man könnte sagen, dass du, du als Säugling, diese Welt strampelnd und schreiend betreten hast. Selbst im Leib deiner Mutter hast du gestrampelt, um deine Beine zu ertüchtigen und dir mehr Raum zu verschaffen. Du hast nicht absichtlich geschrien. Die Rauhheit der Welt brachte dich zum Heulen, und das helle Licht veranlasste dich dazu. Und so kamst du auf die Welt und hast sie seither bewohnt. Wie seltsam. Manchmal ist es geradezu unirdisch.

Du lagst in den Armen von Fremden, und bis auf den heutigen Tag kannst du nicht wissen, wie du als Säugling ausgesehen hast. Wenn du doch bloß deine eigene Mutter oder dein eigener Vater hättest sein können, wie hättest du dich sodann selber gehegt. Wie zärtlich und freundlich wärest du gewesen. Du hättest dir, dem Säugling, der du warst, durchaus im Leben einen neuen Start geben können. Du würdest lieben, schlicht lieben, denn dieser unerkannte Säugling, der du warst, hatte nicht dauernd die Achtung um sich, die du ihm jetzt gerne erweisen würdest, sofern du es doch bloß könntest.

Nichtsdestotrotz, jetzt bist du imstande, dir ein neues Heranwachsen zukommen zu lassen. Es ist schwerer für dich, den Erwachsenen zu lieben, der du bist, und doch bist du dazu imstande. Inwendig in dir wandert jenes Kind nach wie vor herum. Du kannst dich jetzt zu einer schöneren Möglichkeit emporheben. Du kannst dich zu neuen Höhen erheben.

Selbst im Status des Säuglings gab es ein weiseres Du, mit dem du dich in bedeutsameren Angelegenheiten als dem Leben in der Welt in Einklang befandst. Selbst als Baby wusstest du mehr, als irgendwer wusste. Eine nicht gesehene Mutter oder ein nicht erblickter Vater des Lebens im Himmel schaukelte dich in einer Krippe der Liebe. Es war stets mehr da, als womit die Welt dich versah.

Du kannst jetzt was deine neue Geburt angeht mit ins Vertrauen hinein gezogen sein..

Dereinst warst du eine Blume, die sich kringelte. Jetzt bist du eine Blume, die aufspringt. Du birst hervor. Heute ist der Tag deiner Geburt. Heute bekommst du deine Landbeine oder deine Seebeine oder deine Flügel. Hier bitte schön.

Heute kannst du zu Mir fliegen, und Ich werde dich auffangen. Ich fange dich jetzt. Ich höre deine Stimme. Ich höre dein Herz, und Ich heiße dich und dein Herz willkommen, und Ich bringe dich näher. Du bist in Meinen Armen auf die Welt gekommen, und Ich habe dich nie los gelassen. Nie und nimmer warst du aus Meinem Herzen heraus. Immer warst du direkt hier. Du bist jetzt soeben unmittelbar hier, und Ich schaukle dich mit Liebe, die größer ist, als du es ergründen kannst. Du bist das geliebteste Seinswesen in der Welt, das geliebteste Seinswesen in oder außerhalb der Welt. Du bist das geliebteste Seinswesen, das es jemals gab. Du bist geliebt. Du bist ein Segen, den Ich hege und liebe. Ich gab dich der Welt als einen Segen. Ich setzte dich in der Welt frei, nicht so sehr deswegen, um dein Glück zu machen, wie Ich dich erschuf, der Glücksfall der Welt zu sein. Sofern die Wahrheit kundgetan ist, machte Ich dich, die Welt auszukosten, an ihr großen Gefallen zu finden, sie zum Leben zu bringen, und ihr mit allem Mut zu machen, was heilig ist und was dem Leben seinem Namen zu Ehre und Wert gereicht. Die Welt hat es nicht nötig, gerettet zu werden. Sie bedarf, gewürdigt und geehrt zu werden. In diesem Sinne bist du der Erretter der Welt.

HEAVEN # 3836 – 27.5.2011 – Come to Life Now

KOMME NUN IN SCHWUNG

Lasse die Schleusentore offen. Ich spreche von den Schleusentoren der Liebe. Ich spreche von eurem Mich in eurem Leben und Mich bei eurer Sicht auf das Leben zulassen. Lasst Liebe, und ihren Organisator, Mich, Gott, in eure Welt hinein. Lasst Mich eine Kraft in eurem Leben sein. Überlasst Mir einiges Sagen bei dem Entwurf dessen, auf was ihr euch als Ihr, als das menschliche Ihr, als den Körper, das Herz und den Geist und die Seele bezieht, die in einem sperrigen Körper herumlaufen. Lasst Mir einiges an Aufmerksamkeit davon zukommen, die ihr gegenwärtig eurem einstmaligen Körper zuwendet. Durchaus, nehmt euch eures Körpers an, macht bloß zudem für Mich Platz. Der Körper ist sterblich. In einem gewissen Sinne ist er eine Partie, die im Begriff ist, verloren zu gehen. In der Welt könnt ihr euch der Flut der Zeit nicht entgegenstemmen. Kommt mit Mir in die Unendlichkeit.

Das, was ihr seht, in den Blick nehmt, ist das, was ihr erhaltet. Seht besser und größer, als ihr gesehen habt. Ihr habt einen Krümel gesehen davon, was ihr seid.

Ich existiere. Selbst dann, wenn ihr denkt, dass Ich nicht existiere, lasst Mich für euch existieren. Das Leben in der Welt ist ohne Mich zu viel für euch. Die Welt hält Schrecken für euch bereit. Ihr seht um jede Ecke Schatten. Ersetzt die Schrecken durch Mich. Ruft stattdessen Mich herbei. Lasst Mich in Führung liegen. Tut euch einen Gefallen und bringt eine Präsenz ein, die man öfters mit Gott oder mit Wörtern von jener Wirkung bezeichnet. Falls du den Namen Gott nicht magst, dann nenne Mich Freund. Dann rufe Mich Kumpel oder Kerl. Dann nenne Mich Liebe in ihrer Ganzheit. Dann nenne das Leben vortrefflich, und erziele jenes demnach.

Ich sähe es so gerne, dass du es bist, an den du glaubst. Ich möchte dir helfen. Miteinander – werden Wir Wunder vollbringen.

Du bist in Sicherheit. Der Körper ist nicht ungefährdet. Um ihn befinden sich Tücken. Identifiziere dich nicht mehr länger so sehr mit dem Körper und seinen schwankenden Emotionen. Anstatt Gefühle zur Darstellung zu bringen, liebe. Beginne mit Mir. Lasse Emotionen hinter dir. Lasse Angespanntheit mit Emotionen hinter dir. Emotionen, einerlei wie ernsthaft und wichtig sie dir sind, sind leichtfertig. Emotionen klammern sich an die Vergangenheit. Schaffe dir die Vergangenheit und die Emotionen, die die Vergangenheit umzingeln, aus dem Weg. Vormalige Emotionen sind nicht deine Freunde.

Hass und Ärger und Derartiges sind deine ausgemachten Feinde. Sie sind Ego, und sie äffen dich nach. Glaube Mir – falls du möchtest, dass jemand krank wird, wirst du dich nicht in Sicherheit fühlen. Deine Gedanken werden real. Sie manifestieren sich auf die eine oder andere Weise. Das, was du auf einen Anderen bezogen immerzu fortsetzt, rächt sich.

Du magst der Auffassung sein, dass Menschen in deinem Leben deine Feinde sind. Derweilen sind es deine Gedanken, die deine Feinde sind. Mit deinen Gedanken gehst du auf die Aussagekraft einer dunklen Vergangenheit Wetten ein. Bekomme die Vergangenheit aus dem Weg. Sie ist dir nicht dienlich. Falls sie dir in der Vergangenheit nicht diente, was bringt dich auf den Gedanken, sie sei dir derzeit dienlich?

Wenn du von der Ungerechtigkeit der Vergangenheit her operierst, bringst du die Vergangenheit in Schwung. Wenn du die ganze Zeit von der Ungerechtigkeit redest, schaffst du sie zu dir her. Falls du Ungerechtigkeit in deinem Leben haben möchtest, dann denke unentwegt den Gedanken, du seist zu einem Opfer gemacht worden, und auf diese Weise machst du dich selbst zum Opfer. Du strafst dich mit der Vergangenheit. Die echten Schurken sind deine Gedanken. Es liegt dir nunmehr an, sie auszuwechseln. Altes Gedankengut bringt dir dein altes Leben zurück. Es manifestiert sich vor deinen Augen. Die grausame Schwiegermutter kommt nicht zurück, jedoch kommt jemand hereingeschritten, der ihre Stelle übernimmt. Du bringst sie zu dir hin.

Damit sich dein Leben wandelt, hast du dich zu wandeln. Niemand wird sich anschicken, dein Leben für dich zu ändern. Das Leben entkommt deiner Fabrikation. Und du machst das Leben mit deinen Gedanken und mit deinen sich festklammernden Emotionen. Komme aus der Vergangenheit heraus, in der du gelebt hast. So geht das – dein Leben ändern. Genug davon, die Vergangenheit wieder zu erleben und abermals aufleben zu lassen. Komme in Schwung.

HEAVEN # 3837 – 28.5.2011 – Stubbing Your Toe

DIR DEN ZEH STOSSEN

So wie du dich des Nachts unter der Decke drehst und wendest, drehst und wendest du dich wohl, was das Leben angeht, unter Tag. Es möchte scheinen, dass du für jede Freude drei Ärgernisse oder Verschlimmerungen oder regelrechtes Leid parat hast. Lasse die Verärgerungen fortfliegen. Behalte die Freude. Tilge das Empfinden von Verärgertsein, dem du stattgegeben hast, sich bei dir aufzuhalten. Du hast dir selber unrecht getan.

So wie es bei vielen oder den meisten unter euch ein ums andere Mal steht – wenn ihr euch den Zeh stoßt, stoßt ihr ihn unablässig weiter. ‚Stub‘ [dt.: stoßen, anstoßen] ist ein interessantes Wort, weil es im Englischen in Zusammenhang steht mit ’stubborn‘ [dt.: störrisch, starrköpfig]. Ihr möchtet euch einfach nicht vom Fleck rühren. Jemand war zu euch nicht freundlich, und ihr setzt das Gespräch und jenen Umgang miteinander in euren Gedanken fort. Darin seid ihr gut. Professionell seid ihr darin.

Die kränkende Person ist nicht rund um die Uhr um euch, ihr aber befindet euch um die Emotion herum, und ihr haltet den Angreifenden in euren empörten Gedanken verwahrt. Ihr behaltet ihn nahe bei euch, als hättet ihr nichts anderes zu tun, als hättet ihr für nichts anderes zu leben, als all die Affronts, die euch plagten und nach wie vor plagen, nachzuerzählen, von Neuem zu betonen, sie wieder aufleben zu lassen, sie umzuarbeiten, sie aufzufrischen. Ihr zählt eure Ansammlung an Unbill zusammen, als wäre sie ein Haufen Geld.

Lasse die Kränkungen und die Kränkenden los, und du wirst sie nicht mehr haben. Du hast die Giftigkeit in deinem eigenen Busen genährt. Du sagst abertausendfach zu dir: „Schau, was sie mir angetan haben. Schau dir an, wie sie mir unrecht taten.“ Und auf diese Weise tust du dir immer und immer wieder unrecht. Musst du ein ums andere Mal die Herzlosigkeit und die abwegigen Ansichten anderer Menschen nachweisen?

Tatsache ist, sobald du in jenem Geisteszustand bist, übst du eben jene Fertigkeiten aus, von denen du den Anschein erweckst, für sie Geringschätzung aufzubringen. Du hast Verächtlichkeit. Diese Anderen waren verächtlich, und jetzt bist du es. Sie hatten keinen Respekt. Und jetzt hast du weder Respekt für sie noch für dich, anderenfalls würdest du die Geringschätzung nicht am Leben und wohlauf erhalten, Verächtlichkeit, die in deinem Herzen, in deinem Geist umrührt, die dein Blut in Essig verwandelt.

Habe Hinsicht auf dich selbst und komme aus diesem althergebrachten Gemütszustand heraus. Eine Minute war zu lange, ihn innezuhaben. Du hattest ihn über Jahre, vielleicht ein ganzes Leben lang. Sage Adieu zu diesen alten Manieren des Denkens. Teufe sie ab. Gib vor, sie seien Golfbälle. Fertige dir ein Bild darüber, wie du jeden alten Golfball an Gedanken mit einem kräftigen Schlag wegschlägst. Der Golfball fliegt weit über die Platzfläche hinweg und aus deinem Haar heraus.

Sieh es Mir nach, dass Ich es eine Zeitlang bei der Vergangenheit aushalte, im Laufe dessen Ich dir sage, aus ihr herauszukommen. Die Sache ist, du hast nicht gesehen, was du dir selbst getan hast. Sieh es und schicke es weg. Sieh es und lasse davon ab. Wie kannst du den Ball aus dem Park herausschlagen, sofern du ihn nicht siehst?

Oder spiele lieber Fußball als Golf, und kicke die alten Denkgewohnheiten aus dem Feld heraus. Du bist von ihnen überschwemmt. Du hast das Gefühl, du müssest Spitze sein. Du habest zu kontrollieren. Oder du habest zu kontrollieren, indem du dich ausgenutzt fühlst, so, als wäre das dein ganzes Leben wert. Du stellst dich in eine Versenkung, wo du das zum Geschehen bringst, wogegen du protestierst. Die gleichen alten Situationen, sie kommen immer wieder. Es ist die Vergangenheit, die dich motiviert und kontrolliert. Du befandst dich in der Knechtschaft der Vergangenheit. Du hast dich nicht los gelassen. Es bist du, der dir einen steifen Nacken zukommen lässt.

Falls du dich selbst in den Matsch gezogen hast, leuchtet es ein, aus ihm herauszukommen.

Falls du gedacht hast, dass du schikaniert worden seist, schikanierst du dich selbst. Du bist damals zu einem Tänzer im Leben geworden, der schier einen Schritt kennt.

Das Leben tanzt zu der Weise deiner eigenen Gedanken. So wie du denkst, so läuft dein Leben. Gib deinen Gedanken eine neue Richtung, und dementsprechend wird dein Leben eine gänzliche Wende nehmen.

HEAVEN # 3838 – 29.5.2011 – You Need to Know the Love in Your Heart

DU HAST ES NÖTIG, MIT DER LIEBE IN DEINEM HERZEN VERTRAUT ZU SEIN

Als ich dir das Geschenk des Lebens in der Welt übergab, hast du es eifrig angenommen. Jetzt machst du dir nochmalige Überlegungen. Jetzt redest du, sozusagen, hinter Meinem Rücken. Selbstverständlich, du magst über Mich schimpfen und toben, und du bist dir sicher, dass Ich dich ohnehin nicht höre. Ich höre dich, und Ich möchte, dass du aus deinem Herzen heraus sprichst. Ich möchte kein Als Ob. Mir ist es lieber, dass du protestierst, als dass du gar nicht mit Mir redest. Sprich zu Mir.

Höre mit dem Schimpfen und Toben auf, und alsdann, nachdem du damit durch bist, können Wir bei dem Geschäft des Lebens zupacken. Nunmehr werden Wir Karten Spielen. Nunmehr stehen Wir im Begriff, stramm daran zu arbeiten.

Ganz ernsthaft, was hättest du gerne von Mir? Sei nicht unversehens sprachlos, weil Ich Mich mit dir hinsetze. Ich gebe dir mehr als drei Wünsche. Ich sage dir, mit deinem Herzen zu reden. Schütte Mir dein Herz aus. Und sobald du mit deinen Kümmernissen zuende bist, können Wir zur Sache kommen. Zwei herzensgute Herzen können reden. Sprich dein Herz der Herzen zu Mir aus. Was möchtest du sagen?

Du möchtest bitten, dass du den Sinn des Lebens begreifst. Ich werde dir antworten, und danach wirst du sagen, dass du immer noch nicht verstehst. Und danach werde Ich dich fragen: „Selbst ohne dies Verständnis – was möchtest du gerne?“

Du wirst vielleicht einige Zeit ins Faseln kommen, alsbald werde Ich dich fragen: „Was würdest du gerne jetzt in dem Augenblick haben?“

Du druckst herum.

Schließlich, wenn dann das Anschieben zum Schubsen übergeht, gelangst du dazu: „Gott, ich möchte Liebe. Ich möchte Deine Liebe. Ich möchte gerne Liebe, gewöhnliche alte simple Liebe. Ich möchte sie im Grunde von überallher. Ich möchte gerne, dass jeder und alles mich liebt. Ich möchte Liebe mehr als alles andere. Lasse mich Liebe haben, die über mein Verstehen hinausgeht. Lasse mich so geliebt sein, dass ich um nichts anderes weiß als um Liebe, dass ich einzig Liebe kenne, und dass ich übersatt von ihr bin.“

„Gut“, sage Ich, „dann hast du das alles jetzt.“

Danach sagst du: „Dann möchte ich sie in Erfahrung bringen.“

Ich erwidere: „Gemäß der Weite der Liebe, die du gibst, wirst du die Liebe, die du hast, kennen lernen.“

Du wirst Mir sagen, dass du davon bereits gehört habest.

Geliebte, gebt heute was eurem Empfinden nach euer letztes Gramm Liebe ist. Es mag sein, ihr werdet Liebe hochzuziehen haben, so, als wäre sie ein ermattetes Pferd. Gebt sozusagen euer letztes Quentchen Liebe aus. Gebt Liebe aus, sogar wenn ihr es nicht könnt. Zieht dennoch Liebe an ihren Stiefelschlaufen hoch, und gebt heraus, was wie euer letzter Tropfen von ihr aussieht. Gebt Liebe heraus, selbst wenn ihr es nicht könnt. Gebt sie trotzdem aus, und ihr werdet erkennen, wie der Brunnenspiegel der Liebe in eurem Herzen höher und höher steigt. Ihr könnt das. Gar wenn ihr es nicht mögt, könnt ihr das. Wenn ihr der Auffassung seid, es sei in eurem Herzen keine Reserve an Liebe übrig, eben dann ist es, wann ihr in erster Linie Liebe geben müsst.

Wenn ihr denkt, euer Herz sei eine ausgedörrte Wüste, dann ist der Punkt da, wann ihr vornehmlich Liebe geben müsst.

Wenn ihr euch sicher seid, dass ihr keine Liebe zum Geben habt, ist der Punkt da, wann ihr sie vor allen Dingen finden und fortgeben müsst. Im Geschehen des Liebe Ausgebens, so als wäre sie eure letzte Karte, werdet ihr anheben, den ganzen Kartenstapel in den Blick zu bekommen, von dem ihr herkommt.

Sobald ihr das Gefühl habt, ihr hättet am wenigsten Liebe zu geben, ist der Punkt da, wann ihr sie vornehmlich zu geben habt. Ihr habt es nötig, mit eurer Liebe vertraut zu sein, mehr als dies sonstwer bedarf. Ihr werdet zu der Kenntnis gelangen, dass ihr mittels Geben der Empfänger eurer eigenen Liebe seid. Ihr seid derjenige, der aus seinem eigenen Brunnen trinkt.

Nehmt tiefe Schlücke, Geliebte, trinkt.

HEAVEN # 3839 – 30.5.2011 – From Love We Birth More Love

AUS LIEBE GEBÄREN WIR MEHR LIEBE

Ich sitze nicht auf einem Berggipfel. Ich sitze direkt bei dir. Ich schaue dich von dir gegenüber an. Schaue Mich von dir gegenüber an.

Betrachte es so, Wir sitzen, umgeben von Schönheit, auf einer Terrasse. Wir sitzen in Gartenstühlen. Wir haben reichliche Ausblicke. Sieh es so, Wir sitzen in aller Stille glücklich da. Sieh es so, Wir sind zufrieden, einfach zu sein. Nichts hat zu passieren. Nichts hat entschieden zu werden. Wir stellen aneinander keine Anforderungen. Wir sind schier. Wir sind Eins mit einander und dem Universum. Es ist für Uns Friede, dass Wir eng beieinander in der Stille Unserer Liebe dasitzen. Unsere Liebe breitet sich durch alles aus. Etwas anderes gibt es nicht.

Nichts kommt Unserer schlichten Liebe dazwischen. Von ihr gibt es keine Ablenkungen. Wir haben ein Band der Liebe, und es ist schlicht da. Nichts frisst unser Band an. Nichts kommt ihm nahe. Unser Band der Liebe verbindet Uns.

Ich bin zugängig. Wie steht es mit dir? Du bist öfters argwöhnisch. Was aber wäre, wenn du jenes Zutrauen in Mich hättest, das Ich in dich habe? Was für einen Seufzer der Erleichterung würdest du ablassen. Du würdest Luft holen. Du würdest erkennen, was es heißt, einen Atemzug zu nehmen und auszuatmen. Alle widerspenstigen Gedanken würden, Luftblasen gleich, von dir abgehen. Sie würden sich davonmachen, alle deine abwegigen Gedanken.

Du würdest dich ohne alle deine missratenen Gedanken kaum wiedererkennen. Du wärst ohne sie derart glücklich. Deine Denkart war wie eine Schraubzwinge um dich herum. Abwegige Gedanken haben dich und einen jeden Gedanken von dir umzingelt. Du wärest von der Angst und von allem anderen, woran du denken kannst, losgesprochen, was dich von der Wahrheit von dir abwendet.

Die Wahrheit von dir ist herausragend. Du bist ein Wunder, und du bist ein Wunder-Arbeiter. Du bist Meine eigene Wahre Liebe. Unsere Herzen umarmen sich. Wir halten Uns an der Hand, wie Wir den Pfad des Lebens entlanggehen. Über Berg und Tal laufen Wir. Wir bewundern all die Aussichten. Wir haben eine Liebschaft miteinander. In Liebe, so folgen Wir dem Pfad der Liebe. Wir gehen den Vogelgesängen und den Schmetterlingen hinterher. Wir horchen den Sternen zu. Wir rufen die Sterne herbei. Ich spiele die Flöte und du die Bandolina. Wir schöpfen Akkorde der Harmonie ohne Übung, einfach ganz natürlich, einfach ebenso natürlich, wie ein Lächeln auf deinem Gesicht spielt, während du Mich anschaust, während du den Blick an Mich heftest oder einen heimlichen Blick auf Mich wirfst. Was für eine Kombination Wir sind. Was für eine Köstlichkeit.

Wie geliebt Wir sind, wie liebend Wir sind. Wir sind mit Liebe und nichts anderem gefüllt. Liebe ist Unser Weckruf. Liebe ist der Strom Unserer Herzen. Liebe spielt alle Rollen, und Liebe winkt Uns herbei. Liebe ist Unser modus operandi. Liebe ist Unsere Vision, und Liebe ist Unser Los. Aus Liebe wurden Wir geboren, und aus Liebe gebären Wir mehr Liebe. Wir sind Verfrachter von Liebe. Wir sind Liebe-Verteiler. Wir sagen Liebe vorher, und Unsere Vorhersage ist zutreffend.

Wir haben keine Stürme. Wir haben Wechselspiel. Wir haben einander, und Wir geraten in den Armen des je anderen in Verzückung. Wir sind aus einem Stück. Wir sind in Tandem. Wir sind reine Liebe, Liebe, die um nichts bittet, ausgenommen um sich selbst. Unsere Liebe ist ein Fluss, der dahinströmt und seine Ufer überschwemmt. Wir sind der Ozean, der zu sich selbst zurückkehrt. Immerfort-Liebe, eh und je sich aufmachend, eh und je am Ankommen, am Emporsteigen, nichts am Erlangen als Liebe. Liebe sagt Uns ein. Liebe ist das Musikinstrument, das Wir spielen. Wir wiegen Uns hin und her und tanzen zur Liebe. Wir lieben, selbst ohne dass Wir gesehen oder vernommen werden, und dennoch werden Wir bemerkt. Der Jungborn ist der Born der Liebe. Aus Uns entkommt der Strom der Liebe, natürliche, unbefangene, fruchtbare Liebe. Von den Bergwipfeln her kommen Wir. Gar von unter dem Meeresspiegel her, nehmen Wir die Welt in Obhut.

HEAVEN # 3840 – 31.5.2011 – Become a Rose

WERDE ZU EINER ROSE

Sobald ihr Meiner stets als einer Lady oder als einem Gentleman innewerdet, werdet ihr Reibereien umgehen oder beseitigen. Wenn ihr zuvorkommend seid, greift ihr nicht an. Lächelt, schaut in die Augen eines Gegenübers, und was ist hernach an Streitigkeiten imstande zu gedeihen?

Das nächste Mal, wann du auf jemanden ärgerlich bist, versuche zu lächeln und ihm in die Augen zu sehen. Sobald du das tust, hast du es mit gutem Benehmen zu tun und nicht mit Verstößen. Es ist bei Meinen Kindern auf der Erde eine Neigung zu verzeichnen, davon verzehrt zu sein, was ihnen auf die Nerven geht, und sie vergessen den guten Anstand. Sie vergessen, ein guter Sportsmann zu sein.

Wenn du von guten Umgangsformen lebst, können Groll nicht existieren. Können fanatische Gefühle nicht existieren. Gutes Benehmen schafft gute Gefühle.

Ein Wenig reicht weit und trägt viel bei. Ein wenig von Irgendwas reicht weit und trägt viel bei. Ein wenig Verbitterung kann lange brennen. Ein wenig höfliche Zuvorkommenheit hinterlässt eine lange Spur. Möchtest du dir Liebenswürdigkeit hernehmen? Möchtest du lieber harte Gefühle wegschmelzen, als sie bezuschussen?

Dies ist etwas, was ihr jetzt im Augenblick tun könnt. Selbst wenn ihr euch verbiestert fühlt, habt ihr eure Griesgrämigkeit nicht die Oberhand übernehmen zu lassen. Entsinnt euch, dass ihr der Sohn oder die Tochter eines Königs seid. Ihr seid ein Prinz oder eine Prinzessin. Dass ihr den edleren Weg einschlagt, heißt nicht euch aufgeben. Das ist weder unaufrichtig noch vernachlässigend. Das ist euch ehren, und das ist den Anderen ehren. Gutes Benehmen gibt euch selbst wieder. Gutes Benehmen sagt eine Menge über euch aus. Es sagt, ob du ein Leiter oder ein Mitläufer bist.

All das ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass du die schlechte Stimmung oder das ungute Betragen eines Anderen dich nicht durchrütteln lassen musst. Die Griesgrämigkeit eines Anderen hat nicht ansteckend zu sein. Tritt auf Motzigkeit mit Liebenswürdigkeit in Erwiderung, und du schaukelst die Welt hoch.

Während du dein gutes Benehmen ausweitest, wirst du selbstverständlich nicht mit den Zähnen knirschen mögen. Du möchtest, dass dein gutes Benehmen aufrichtig ist. Du möchtest dich gerne ausweiten, so wie Ich es gerne bei dir sehen möchte. Erbitte Ich zu viel von dir?

Ich bitte dich, von hoher Freude zu sein. Ich bitte dich, Wohlwollen zu schaffen. Ich bitte dich, der Initiator guten Benehmens in der Welt zu sein. Ich bitte dich, die Fahne des Entgegenkommens zu hissen. Ich bitte dich, die Welt zu dem zu machen, als was du sie gerne sehen möchtest.

Ich bitte dich, in dir all das zu hegen, was du gerne sein möchtest.

Wenn jemand schlecht drauf ist, sei du nicht schlecht drauf.

Wenn jemand gedankenlos ist, sei du nicht gedankenlos.

Wenn jemand rüde ist, sei du zuvorkommend.

Ich möchte so gerne, dass du das ausprobierst. Ich möchte gerne, dass du verträglich, gutmütig bist.

Wenn dich jemand anblafft, ist es das Letzte, was Ich dich gerne tun sehen möchte, dass du zurückblaffst. Jeder kann das. Jeder hat das getan. Das ging automatisch. Es war eine träge Gepflogenheit, eine charakterlose Erwiderung, ein Verstoß gegen das gute Benehmen.

Nunmehr wirst du dich in gutem Benehmen unterweisen. Du wirst wie ein Prinz oder eine Prinzessin durch die Welt gehen. Du wirst allen zuwinken. Du wirst alle segnen. Und die ganze Welt wird dir für deine Tapferkeit zu deinem guten Betragen zujubeln.

Ich rühre dich jetzt im Augenblick mit einem Zauberstab an. Und jetzt bist du angezündet, und jetzt funkelst du! Du bist von Gott angerührt worden, und nun kannst du niemals mehr der gleiche sein. Jetzt gehst du aufrecht und groß. Jetzt siehst du anders. Während du dich dereinst mit Ärger in Einklang gebracht haben kannst, bringst du dich nunmehr mit Gutartigkeit und Gütigkeit in Einklang. Du wirst zu einer Rose, die deine Rosenartigkeit allen gegenüber zur Kenntnis nimmt. Nun wirst du zu einem Sinnbild des Friedens. Nun erglühst du. Nun scheinst du ein Licht auf die Welt. Nun überragst du gar die kleinen Dinge, die du gewöhnlich zu großen machtest.

HEAVEN # 3841 – 1.6.2011 – Become Reliable

WERDE VERLÄSSLICH

Du hast zu einer verlässlichen Person zu werden. Nicht für alles hast du dich auf dich zu verlassen, indessen geht es wirklich darum, dass du dich verlässt darauf, dass du in besonnener Weise auf das Leben in Erwiderung trittst. Du hast auf dich zu zählen, fürsorglich und bedachtsam zu sein. Du hast auf dich zu zählen, auf ein Gegenüber Rücksicht zu nehmen. Du hast für deine Handlungen verantwortlich zu sein. Du hast auf dich zu zählen, nicht Ausreden dafür zu finden, was, alles in allem, minderes als erhelltes Verhalten ist. Selbst Freundlichkeit soll nicht so aufs Geratewohl sein, vielmehr etwas, mit dem man rechnen kann. Du hast dich auf dich zu verlassen, für das verantwortlich zu sein, was du sagst und was du tust.

Du hast damit zu rechnen, dass du die Grenzen von Freundschaft nicht austestest. Du hast dich darauf zu verlassen, dass du für Entgleisungen keine Vorwände produzierst.

Sei verlässlich in deiner Bereitwilligkeit zu wachsen. Sofern du nicht für deine laufenden Reaktionen auf das Leben verantwortlich bist, wie wirst du sodann wachsen? Falls ein Anderer für all das verantwortlich ist, was du dir selber herbeibringst, verbirgst du dich vor dir und davor, zuständig zu sein.

Muster in deinem Leben sind Muster in deinem Leben. Sie sind deine Muster. Sie sind dein Werk. Es muss so sein, dass du dir selber eine Falle gestellt hast. Wieso solltest du das getan haben mögen? Und wieso solltest du dir selber eine Falle gestellt haben und vorgeben mögen, dass du dabei, was du angestiftet hast, gänzlich unschuldig seist? Warum solltest du vorgeben mögen, du seist nicht verantwortlich? Wer ist für dich verantwortlich, sofern du es nicht bist? Halte nicht das Schicksal für deine Handlungen und Reaktionen für zuständig.

Du bist kein Säugling mehr, der hier und dort herumgetragen und hier und dort hingelegt wird. Du hast jetzt freien Willen. Jetzt hast du Verantwortung für dein eigenes Leben.

Die Zeit ist vorbei, dass Muster in eurem Leben das Tun Anderer sind. Sie sind euer Werk, Geliebte. Da gibt es Handlungen, die ihr ausführtet, oder Handlungen, die ihr nicht ausführtet. Dies ist euer in die Wege Leiten oder euer Zulassen. Es ist an euch, in eurem Leben nicht-hilfreiche Muster rückgängig zu machen. Alte Muster sind alte Muster. Du hast sie nicht zu behalten. Du bist zuständig. Sei eine verantwortliche Person.

Dass du unschuldig bist, bedeutet nicht, dass du nicht verantwortlich bist. Falls du die ganze Zeit getäuscht wurdest, bist du derjenige, der er es dir stattgegeben hat, betrogen zu werden. Falls du die ganze Zeit fehlverstanden wurdest, hast du es dir zugelassen, fehlverstanden zu werden. Du hast nicht das Verständnis Jener um dich herum zu ändern. Du hast dein Verständnis deiner selbst zu verwandeln. Du bist derjenige, der nicht versteht. Dies hat so zu sein, anderenfalls würden sich nicht die gleichen Muster in deinem Leben wiederholen. Du bist derjenige, der sich zu ändern hat.

Ich sage dir, dich zu erheben. Du bist kein Opfer. Falls du ein Opfer wärst, hast du auf den Titel Anspruch erhoben. Du hast dir den Hut aufgesetzt, den du aufhast. Du bist eine Krücke für dein eigenes gut Glück. Du hast von dir selber gestohlen.

Letztlich hast du Verantwortung für dich selber zu übernehmen. Die Welt mag ja falsch liegen, freilich nimmt das die Verantwortung von dir selber nicht weg. Du hast vor der Welt keinen Kotau zu machen. Gleichzeitig hast du gegen sie nicht zu rebellieren. Du hast dich nicht vor ein fahrendes Auto zu verbringen.

Darum mag es gegangen sein, was du getan hast, und hinterher machst du dem Fahrer Vorwürfe.

Erwäge, dass du, im Leben, eine Straße überquerst. Schaue auf beide Seiten. Schaue auf beide Seiten, und habe acht, was du siehst. Mustern in deinem Leben hat nicht mit einem Achselzucken entgegnet zu werden.

HEAVEN # 3842 – 2.6.2011 – Rise with the Sun, Set with the Sun

MIT DER SONNE AUFGEHEN, MIT DER SONNE UNTERGEHEN

Ihr wart der Welt ausgeliefert. Die ganze Zeit über, während ihr hin und her gehauen wurdet, habt ihr euch danach gesehnt, ungebunden zu sein. Ungebunden, da seid ihr frei, nicht das Gefühl zu haben, durch das Leben am Boden zerstört zu sein. Das Leben geht weiter, und mit ihm geht ihr neben ihm einher. Ihr seid von ihm nicht so abhängig. Das Leben hat nicht mit eurem Bild von ihm zusammenzupassen. Für das Leben ist es in Ordnung so, das Leben zu sein. Ihr geht Seite an Seite, hinwiederum seid ihr von ihm nicht niedergestoßen. Wie das Leben sich heute auch ausnimmt, du bekommst keinen Schaum vor dem Mund, weil das Leben und die Menschen in ihm nicht auf dein Geheiß waren. Du gerietst darüber nicht ins Gähnen, noch auch bist du abgeworfen. Das Leben macht sein Ding, und du das deine. Du bist niemals am Ende deiner Kräfte. Du hast Gleichmut.

Träume werden Wirklichkeit, oder sie werden es nicht. Worin besteht der Unterschied? Eine Zeitlang später, was ist der Unterschied?

Du hast dich ohnehin anzupassen. Jetzt kommst du ihm ohne Rummel oder dir Sorgen machen entgegen.

Du gibst dem Leben statt, was auch immer zu sein, das es in dem Augenblick ist. Du weißt, das Leben ändert sich eine Minute nach der anderen, und du hast dir daraus nicht so viel zu machen. Außer du nickst dem Leben zu, außer du bist für dich und bist nicht durch seine Wenden und Kehren beeinträchtigt, bist du in Beschlag genommen. Befestigt, klammerst du dich an Menschen und Vorkommnisse in deinem Leben, wie du ihnen vorschlägst zu sein. Du klammerst dich um des nackten Lebens willen fest.

Es kommt eine Zeit, wann du nicht mehr länger oder nicht mehr so stark angehaftet bist. Alsdann findest du ab und an heraus, dass du, alles in allem, an deine Anhaftung angehaftet bist. Du dachtest, es sei derart wundervoll, nicht in Beschlag genommen zu sein. Und dann bekommst du heraus, dass du deine Anhaftung vermisst. Du wächst endlich heran, und dir fehlt das Auf und Ab des Lebens, wie es in der Anhaftung zum Durch- und Ausleben gelangt. Du warst der Auffassung, du würdest dich freuen, nicht angehaftet zu sein. Du dachtest, du würdest vor Freude in die Höhe springen. Dir fehlt dein dich Kümmern so sehr. Dir fehlt es so sehr, Einwirkungen zu unterliegen. Dir fehlt dein Hochgefühl, und du vermisst deine Unfähigkeit, ohne dies und das zu existieren. Du wirst das Empfinden haben, du habest deine Unschuld verloren.

Nein, Meine Lieben, ihr habt euch wieder in den vormaligen Zustand der Unschuld versetzt. Ihr bemerkt, das Leben hat nicht turbulent zu sein. Ihr kehrt euch vom Leiden ab. Das Leben ist jetzt kein solcher Kampf, und einstmals wart ihr an das Ringen derart gewöhnt, dass es den Hauptpfeiler eures Lebens ausmachte. Nunmehr seht ihr, dass ihr seid, dessen unbenommen, was das Leben euch auch zuwirft. Wirft es euch einen Knochen zu, so bemerkt ihr, ihr seid nicht derart freudig erregt, wie ihr es gewöhnlich wart. Ebenso, wenn es euch einen Hammer zuwirft, fühlt ihr euch nicht so stark kritisiert. Womöglich stellt ihr fest, dass ihr die Aufgebrachtheit vermisst. Aufregung war fraglos der Signalgeber für eure Existenz. Jetzt existiert ihr auf einer planen Ebene. Die Wellen des Ozeans wälzen euch nicht so hin und her, wie sie es gewöhnlich taten. Große Wellen oder kleine Wellen, einerlei, ihr federt hin und her entlang. Ein Sturm oder eine Flaute auf dem Meer, ihr seid ruhig.

Ihr befürchtet, dabei handle es sich um Teilnahmslosigkeit, auf eine bestimmte Weise ist es das. Und dennoch nehmt ihr euch der Dinge nach wie vor an, bloß treibt ihr von euch keinen Preis ein. Regen oder Sonnenschein, ihr könnt mit euch leben. Weder Regen noch Sonnenschein ist die Determinante eures Lebens. Ihr seid die Determinante eures Lebens. Und ihr seid bei eurem Wachstum zu dem Ort gelangt, wo ihr ausgeglichen geartet seid, ungeachtet dessen, was vor sich gehen mag.

Was sich auch ereignet, es kommt und geht, und demnach geht ihr mit der Sonne auf, und geht ihr mit der Sonne unter. So wie der Old Man River, der Mississippi – ihr wälzt euch einfach unverwandt entlang.

HEAVEN # 3843 – 3.6.2011 – A State of Happiness

EIN GLÜCKSZUSTAND

Es gibt keine Notwendigkeit, dir die Frage zu stellen: „Bin ich glücklich?“ Du bist glücklich, bis du anhebst, dich selbst zu fragen, ob du es seist. Du büßt deine Unmittelbarkeit ein, sobald du den Zustand deines Seiens in Frage stellst. Glücklichsein ist keine Selbst-Gewahrseins-Technik. Sowie du deine Aufmerksamkeit zu deinem Glücklichsein herrufst, verzieht es sich. Das Glücklichsein nimmt deine Anfrage als eine Verabschiedung.

Sobald du dich fragst: „Bin ich glücklich?“, denkst du an die Gründe, weswegen du nicht glücklich bist. Sobald du dich fragst: „Bin ich wirklich, wirklich glücklich?“, büßt du deinen Glückszustand ein. Es ist so, als würde das Glücklichsein verlegen und verberge sein Gesicht. Dein natürlicher Zustand ist der des Glücks.

Falls jemand Höhenangst hat und nicht weiß, dass er über einen Sims gegangen ist, der 6 m über dem Bürgersteig liegt, hätte er keine Angst. Sobald er sich dessen gewahr wird, setzt Angst ein. Bewusstes Gewahrsein ist nicht dauernd der geeignetste Ort, sich aufzuhalten.

Besser ist es, nicht zu fragen, wo du dich befindest.

Wenn du in ein schöpferisches Vorhaben einbezogen bist, in das Malen eines Gemäldes oder in Musik oder in das Niederschreiben einer Erzählung etwa, denkst du nicht: „Bin ich glücklich?“ Du bist es einfach.

Wir könnten einen Glückszustand als so etwas wie Godwriting erachten. Während du Godwriting ausübst, befindest du dich in dem Zustand des Godwriting. Falls du zu dir sagst: „Bin ich am ‚Godwriting‘? Handelt es sich hier wirklich um Godwriting?“, befindest du dich in der Folge außerhalb des Zustands.

Wenn du dir derartige Fragen stellst, richtest du deine Aufmerksamkeit auf dein kunterbunt zusammengewürfeltes Selbst. Wenn du dich in einem schöpferischen Zustand befindest, liegt deine Aufmerksamkeit nicht auf dir selber. Du bist aus dem Gewahrsein deines kleinen Selbst heraus.

Ebenso wenig ist dies eine gute Frage, die du einem anderen Menschen stellen mögest. „Ist dieser und jener glücklich?“ Über das Glücklichsein gehört nicht nachgedacht. Erfasst du, was Ich meine? Derartige Fragen stellen ist eine Barriere gegen das Glück errichten. Glücklichsein ist sich seines nicht bewusst.

Falls du eine Rose fortwährend fragtest: „Bist du eine Rose? Bist du wirklich eine Rose? Bist du immer eine Rose?“, würde sich sogar eine Rose anschicken, sich über ihre eigene Identität zu wundern. Eine Rose kennt ihre Rosen-heit. Rosen-heit ist. Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Und dein natürlicher Zustand ist Glück.

Wenn du fragst, ob du glücklich bist, unterbrichst du das Glücklichsein. Sobald du fragst: „Tue ich das Richtige?“, wankst du. Sobald du fragst: „Sollte ich mein Geld für diese Angelegenheit ausgeben?“, flackerst du.

Sobald du dich fragst: „Bin ich glücklich?“, kannst du bloß zögern. Eine Minute davor warst du glücklich. Und jetzt sinnst du nach. Und du stößt das Glück von einer Klippe.

Andersherum allerdings funktioniert es nicht ebenso. Sofern du sprichst: „Wie unglücklich ich bin. Wie kann ich so unglücklich sein?“, vertieft sich der Zustand des Unglücklichseins. Du wirst dir dessen sicher. Dein Unglücklichsein ist möglicherweise sogar schlimmer, als du gedacht hast. Jetzt wirst du händeringend unglücklich.

Denke lieber über andere Dinge nach als über deinen Zustand des Glücklichseins oder Unglücklichseins. Glück ist kein Denkzustand. Du kannst dich nicht selber glücklich machen. Das Beste, was du für das Glück tun kannst, ist nicht an es denken. Sei es.

Du hast in der Tat einen Brunnen von zu Grunde liegendem Glück. Mache ihn nicht schlammig. Wenn du das Wasser analysierst, rührst du es auf. So verschmutzt du es. Verunreinige dein Glücklichsein nicht mehr weiter. Lasse es sein.

Falls du zu deinem Glücklichsein etwas hinzufügen möchtest, so füge zu dem Glück eines Anderen etwas hinzu. Auf jeden Fall, füge zu niemandes Unglücklichsein etwas hinzu. Selbst wenn dir der Gedanke im Sinn steht: „Ich möchte gerne etwas tun, was meine Freundin glücklich macht“, tust du zu deinem Glücklichsein etwas hinzu.

Nach innen gehen bedeutet nicht, um dein Glücklichsein zu bitten. Glücklichsein ist immerfort dein, hinwiederum ist es nicht etwas, was du wie ein Eigentum hast. Glück ist etwas, was du bist.

HEAVEN # 3844 – 4.6.2011 – Keep the Peace

WAHRE DEN FRIEDEN

Die meiste Zeit achtest du eher darauf, was das Leben deiner Auffassung nach sein sollte, als was es ist. Ebenso schaust du bei dir darauf, dass du das bist, was du sein solltest und gleichwohl nicht bist. Du möchtest vielen Menschen Vieles sein, am meisten dir selbst, deinem Bild von dir selbst.

Ihr möchtet gerne das sein, was Ich eurem Dafürhalten nach möchte, dass ihr es seid. Geliebte, denkt nicht, Ich hätte es gern, dass ihr euren Frieden aufgebt, um der Welt jemand zu sein, der sie instandsetzt.

Wir haben über Muster im Leben geredet. Du wirst wohl ein Muster haben, in dein Leben Aufruhr und Notlagen einzuladen, so als wäre der Ozean ohne einen Sturm allzu beschaulich, allzu ereignislos, allzu still. Gierst du nach Stürmen auf der See? Liebst du die Rauhheit? Magst du das Leben derart aufgerührt, dass du eher an Belästigung von außenher als von innenher denken kannst?

Manchmal sagst du vielleicht zu dir: „Als ein guter Mensch, da lade ich diesen oder jenen Menschen in mein Leben ein. Ich sollte helfen. Das sollte ich tun.“ Und damit klopfst du dir auf den Rücken. Du kannst ein guter Mensch sein, ohne die wundervollste verschenkende Person in der Welt zu sein, insbesondere dann, wenn du dem nicht nachzukommen imstande bist. Es mag sein, du gibst mehr, als du geben kannst. Es mag sein, du gibst, was gar nicht an dir zu geben ist, und du gibst es keineswegs so ohne Weiteres.

Ja, du möchtest gerne an Andere denken, und dennoch mögest du nicht zum Schaden deiner selbst an Andere denken. Es gibt viele Wege, zu helfen, und Frieden in deinem Leben aufrechtzuerhalten. Du verdienst es, Frieden zu haben. Rufe dir selbst ins Gedächtnis, dass du ein guter, großherzig gebender Mensch bist, der Frieden aufrechterhält. Entsinnt euch, Geliebte, ihr seid nicht der Erretter eines Jeden.

Die Erhabenen gaben Anderen von sich. Sie holten Andere in ihr Herz, allerdings nicht zu ihrem Herd. Sie gaben für Andere nicht ihren Frieden auf. Was hätten sie irgendwem sodann Gutes getan? Sie bewahrten ihren Frieden, und so gaben sie ihn der Welt. Könnt ihr euch die Erhabenen vorstellen, wie sie sich in Situationen verbrachten, wo sie Andere dafür, dass jene ihnen ihren Frieden verdarben, grollten?

Sofern du im Chaos lebst, was gibst du dabei der Welt? Und was gibst du jenen, deren Chaos du in dein Leben hinein aufnimmst?

Ich habe euch nie angeraten, ein Pfund Fleisch zu verschenken. Ich habe euch nie angeraten, euch für die Idee eines Bildes von euch selbst, auf dem ihr besteht, dass ihr es widerzuspiegeln hättet, zu untergraben. In Wahrheit, ihr Lieben, seid ihr keineswegs uneigennützig, sobald ihr euer Leben zum Zerreißen werden lasst.

Sagt nicht: „Oh, na schön, ich werde das schon hinter mich bringen.“ Sagt nicht: „Ich gebe meinen Frieden und meine Stille zum Wohle Anderer auf.“ Ihr gebt euren Frieden und eure Ruhe für ein eingebildetes Bild von euch selbst auf. Falls ihr auf die Verwüstung, die ihr in euer Leben eingeladen habt, nicht friedlich reagieren könnt, habt ihr demnach Zwist zu euch geladen. Ihr habt zu dem Hader noch etwas hinzugetan. Ihr denkt minutiös. Ihr versucht etwas zu sein, was ihr nicht seid, und ihr schont nicht einmal euch selber, geschweige denn Andere. Denkt nicht, ihr wärt nobel. Ihr erschafft ein falsches Bild von euch.

Mit der einen Hand gebt ihr, und mit der anderen, da nehmt ihr. Ihr könnt von Anderen deren Befähigung wegnehmen, sich selbst zu helfen zu wissen. Mit Sicherheit helft ihr niemandem, wenn ihr aus der Haut fahrt.

Etliche Menschen sind imstande, Feuer zu löschen. Etliche können sich aus dem Schlachtgewühl heraushalten. Du bist womöglich keiner davon. Während du wütend wirst und brüllst oder was auch immer tust, unterdessen du wütend bist, gießt du Öl ins Feuer. Dank deines Ärgergefühls leistest du der Angewiesenheit auf dich Vorschub. Es kann ja sein, du hast dich zu etwas ziemlich anderem überredet – was du allerdings tust, wird sein, dir gegenüber nachgiebig, und keineswegs, Anderen dienlich zu sein.

HEAVEN # 3845 – 5.6.2011 – Patterns in Your Life

MUSTER IN EUREM LEBEN

Sobald ihr euren Frieden zum vermeintlichen Nutzen eines Anderen opfert, opfert ihr vielleicht den Frieden eines Anderen ebenfalls.

Opfern ist nicht geheiligt.

Ihr könnt Andere durchaus so sehr rückhaltlos lieben, dass ihr alles für sie tun möchtet, und dennoch seid ihr außerstande, es auf euer Bestreben hin durchzusetzen. Einige Menschen sind dazu imstande. Sie können es in aller Liebenswürdigkeit, und du erkennst womöglich, dass du dazu außerstande bist. Es ist nicht weise, Situationen fortbestehen zu lassen, die, lasst Uns das ganz offen sagen, für dich intolerabel sind. Du wirst ja gute Absichten im Sinn haben, dennoch bist du einfach nicht in der Lage, deine guten Absichten zu verwirklichen.Wenn du, etwa, in deinem Zuhause keinen Frieden hast, wer hat ihn dann? Wann wirst du Frieden haben? Wie wirst du den Frieden wieder instand setzen, unterdessen dein Friede zerrüttet ist? Verbitterung wird deinen Frieden nicht wiederherstellen.

Selbstverständlich möchtest du gerne eine rundum liebevolle Person sein. Dein Trachten ist das. Und dann nimmst du dir mehr an, als du kauen kannst. Die Grundlage deiner Wahl kann durchaus sein, dass du deine eigenen Thematiken umgehst. Du rührst im Pott herum, und hinterher kannst du nicht sehen, was in ihm ist. Es ist derart leicht, Anderen um dich herum und Situationen, in denen du mittendrin steckst, für dein Unbehagen Vorwürfe zu machen.

Du hattest eine Wahl, und du trafst eine Wahl, die dein Leben durcheinander bringt. Beginne mit der Anerkenntnis, dass du zuständig bist. Deine Feinde stehen nicht in der Zuständigkeit von irgend einem anderen Menschen.

Etliche Menschen fürchten, bei sich selbst der einen oder anderen  Sache dahinterzukommen, und tragen sich selber Situationen zu, Situationen, die es ununterbrochen bewerkstelligen, dass Andere sie aus der Fassung bringen. Sie schieben sich selber Situationen unter. Sie sind scheinbar außerstande, ohne Schwierigkeiten, die zur Lösung anstehen, voranzukommen. Sie sind womöglich der Auffassung, sie handelten zum höchsten Wohle, und doch werden sie von einer Ebene her handeln, Unruhe anzufachen. Manche Menschen gehen mit Problemen um und fertigen sie ab, indem sie sich Probleme zuziehen. Von einem Ort  scheinbarer Offenherzigkeit her, werden sie sich vergewissern, dass in ihrem Leben allerhand Trubel vorkommt.

Ich bitte Meine Kinder, uneigennützig zu sein. Ich bitte Meine Kinder nicht, sich aufzuopfern. Mit Sicherheit bitte Ich Meine Kinder nicht, ihr entgegenkommendes Wohlwollen aufzuopfern. Ich bitte euch nicht, schwierige Lagen in euer Leben hinein zu ziehen. Ich bitte euch nicht, Dramatiken in euer Leben hinein anzulocken.

Es kann sein, du bist die wohlmeinendste Person in der Welt, und dennoch mögest du nicht wiederholt Situationen auflegen, die nicht bekömmlich sind. Wenn es in deinem Leben Muster gibt, so bemerke sie. Nimm zur Kenntnis, welche Muster sich wiederholen. Verstehe, dass du kein argloser Umstehender bist. Du bist kein unschuldiges Opfer. In einem gewissen Sinne bist du der verursachende Täter.

Es kann sein, du hast dich derart an Beschwerden gewöhnt, dass du nach ihnen inserierst. Du kannst dich ohne Weiteres zu deinen guten Motiven überredet haben, und deine guten Motive mögen durchaus existieren, und dennoch sind sie eine Vorderfassade. Sofern du Situationen anziehst, die nicht das Beste in dir herausbringen, sind deine Motive eine Fassade.

Falls du dich ein ums andere Mal in bestimmten Schwierigkeiten findest, bist du, Mein teures Kind, der Täter. Du schaffst die Schwierigkeiten zu dir her. Das ist nicht das Tun eines Anderen. Es ist dein eigenes Tun.

Finde einen anderen Weg.

Wenn du unentwegt in eine Stadt ziehst, wo du die Menschen als schwierig erlebst, dann ziehe in Betracht, dass du es bist, der schwierig ist. Aus einem unbekannten Grunde heraus wirst du wohl erweisen mögen, dass andere Menschen allzu unvollkommen sind oder dass es schwierig ist, ihnen zu gefallen. Es wirst du sein, dem zu gefallen allzu schwer ist.

Du lebst mit dir selbst, Geliebte, Geliebter. Wohin du auch gehst, du lebst mit dir selbst. Falls du es nicht magst, mit dir selber zu leben, dann gibt es etwas in deinem Blickwinkel, das geändert zu werden braucht, und dann hast du es zu ändern.

HEAVEN # 3846 – 6.6.2011 – Almighty You

ALLMÄCHTIGER DU!

Allmächtiger du!

Dies ist der Heavenletter des heutigen Tags.

Du füllst den Rest auf. Sage, was es dir bedeutet, dass Ich dich Allmächtig nenne.

Du, Allmächtiger du, sprich zu Mir an diesem Morgen.

Sage Mir alles, was sich in deinem Herzen befindet, und du wirst wiedergeben, was in dem Meinigen ist.

Allmächtiger du, sprich, und Ich werde auf den Schlag Meines eigenen Herzens lauschen.

Beginne jetzt.

HEAVEN # 3847 – 7.6.2011 – Love Now

LIEBE JETZT

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Wache auf, kleine Butterblume. Du hast den Morgentau getrunken, und jetzt schaust du zur Sonne, um dich mit ihrem Licht zu füllen. Sonnenlicht und Nahrung sind eins. Das Licht der Liebe ist Nahrung. Ein Jeder weiß das. Weswegen wird also der Teig der Liebe nicht einen jeden Tag geknetet? Weswegen sind Herzen in ihrer Liebe nicht überaus lebhaft am Überfließen? Liebe möchte herauskommen. Jeder möchte Liebe, lasst Uns demnach mehr von ihr haben.

Lasst Uns mit dir beginnen. Entpacke dein Herz. Wirf die Schnappschlösser weg. Ziehe die Knöpfe auf. Komme ohne Klettverschluss aus. Nimm die Jacken und Pullover, die Mäntel und Gewänder ab. Wirf sie alle ins Feuer der Liebe.

Wie kommt es, dass es in der Welt anstrengend ist, Liebe zu verschenken, während es das Leichteste ist, was es gibt? Es ist unnatürlich, der Liebe nicht das Sagen einzuräumen. Und dennoch wird Liebe jeden Tag festgeklemmt, eingeklammert, in einen Schraubstock gespannt, beschnitten, wird nicht auf sie Anspruch erhoben, wird Liebe eingekürzt, verboten, auf ihr herumgetreten, wird sie ungeschehen gemacht.

Lasse dies einen Tag sein, wann alle verhärteten Herzen schmelzen. Was für ein Tag wird das sein. Stelle dir die Welt wie eine Butterblume vor, die am Morgen den Tau zu sich genommen hat und sich alsdann in der Sonne der Liebe aalt.

Ich erbarme Mich der verhärteten Herzen. Obschon Ich niemals jemanden oder etwas bemitleide, bemitleide Ich verhärtete Herzen. Ich bemitleide niemals, weil Ich um den Wall der Liebe in eurem Herzen weiß, und weil Ich weiß, dass ihr euch eines Tages entscheiden werdet, eurem Herzen seine Freiheit zu geben, und euch damit selber vor der Dürre einer aus dem Verkehr gezogenen Liebe zu bewahren. Es war euch niemals angelegen, eine Diät der Liebe anzutreten, sobald es sich auf Liebe beläuft. Kehrt euch von Beschränkungen ab. Habt all die Liebe, die ihr möchtet. Ihr habt Liebe auf Lager gehalten. Öffnet nun die Türen eures Herzens und setzt sie frei. Stoßt die Fenster auf. Lasst Liebe ihren Willen haben.

Geht bei der Welt mit der Gegenwart eurer Liebe verschwenderisch um. Ich sprach nicht von einer Zurschaustellung eurer Liebe. Nein, geht bei der Welt ganz schlicht mit der Präsenz eurer Liebe verschwenderisch um. Lasst eure Liebe die Welt durchstreifen und sich selber überallhin geben.

Du springst herum, versuchst, die Probleme der Welt zu lösen, und verhärtest dein Herz. Du verschmähst die wuchernde Unwissenheit und das unanständige Verhalten, und hinwiederum hältst du Geringschätzung aufrecht. Du rümpfst die Nase über der Liebe, und du bekämpfst das, was du verabscheust. Was ist deiner Liebe passiert? Wieso hast du sie nicht unter der Sonne platziert? Warum hast du sie zurückgehalten? Du hast sie gar vor dir selbst zurückgehalten. Ich weiß, dass das stimmt. Anderenfalls würdest du nicht hassen. Hassen ist töten und entkräften. Es bringt dein Herz um. Es spornt zu noch größerer Abneigung an. Nähre dein Herz mit gutem Treibstoff. Hüte die Nachhaltigkeit deines Herzens. Versorge deine Liebe. Finde keine Ausreden mehr dafür, nicht zu lieben. Es gibt keine Ausflucht, deine Liebe nicht in Gebrauch zu nehmen und das Universum nicht mit ihr zu segnen.

Liebe ist keine Schmuggelware, die versteckt gehalten gehört. Liebe ist jene Sonne, der es angelegen ist zu scheinen.

Sei mit deiner Liebe nicht derart heikel. Du bist so etepetete. Liebe einfach. Gehe nach draußen und liebe. Liebe ohne ein Wort. Liebe schlicht, das ist alles.

Hast du tatsächlich etwas Besseres zu tun? Anfachen ist nicht besser. Jemandes Kreise stören ist nicht besser. Unterordnen unter die Vernunft ist nicht besser. Liebe zu einer Privatsache machen ist nicht besser.

Deine Liebe soll niemanden vor den Kopf stoßen. Sie soll fliegen und überall landen. Ent-keule deine Liebe. So wo du dir eine Furt über einen Fluss schaffst, so lasse deine Liebe durch alle Minenfelder in der Welt waten. Fallen wurden aufgestellt, um deine Liebe abzuschrecken. Lasse nichts deine Liebe abschrecken. Du musst dir durch jenen Fluss der Liebe zur anderen Seite deiner selbst Bahn brechen.

Warte nicht. Liebe jetzt.

HEAVEN # 3848 – 8.6.2011 – Cast Your Love before Thousands

VERGIESSE DEINE LIEBE VOR TAUSENDEN

Zeit steht der Liebe im Weg. Liebe währt, und Zeit nicht, gleichwohl, Zeit steht der Liebe im Weg. Du bist allzu geschäftig. Du hast zu viele Dinge zu tun. Du hast Zimmer sauberzuhalten und eine Pendelstrecke zurückzulegen. Du hast rechtzeitig irgendwo zu sein, hetzt über deinen Tag und vergisst dabei, dass der Tag für die Liebe da ist.

Liebe ist Gottgefälligkeit. Liebe kommt vor allem anderen. Nicht Liebe mit einem dicken Buchstaben L am Anfang, einfach schlichte mitempfindende Liebe. Lasse keine Minute deines Tages ohne Liebe sein. Falls du dich leicht aufgebracht und reizbar findest, lege eine Pause ein und teile dich neu in die Liebe hinein ein. Ärger hat dir deinem Empfinden nach nicht so wichtig zu sein. Lasse Ärger von der Liebe keine Zeit abknappen. Was für eine Verschwendung von Liebe, dass du jenen Hitzkopf, den Ärger, willkommen heißt.

Liebe diejenigen, die dich lieben, und liebe diejenigen, die dich nicht lieben. Die Liebe Anderer oder deren Unfähigkeit, ihre Liebe zu verschenken, haben mit dir nichts zu tun. Einzig deine Liebe hat mit dir zu tun.

Lasse Liebe deinen modus operandi sein. Steige in den Bus mit Liebe ein. Steige mit Liebe aus ihm aus. Nimm Liebe mit dir, egal wohin du gehst. Einerlei wie beschäftigt du bist, nimm Liebe mit dir. Lasse Liebe von deinem Herzen kommen wie Konfetti.

Lasse deine Präsenz in der Welt die Präsenz von Liebe sein. Du hast die Liebe nicht schick zu machen. Du hast ihren Namen nicht zu sagen. Du hast schlicht Liebe zu sein, was ja das ist, was du tatsächlich bist.

Was du auch tust, sende Liebe. Einerlei, mit wem du dich triffst, sende Liebe. Sende sie still. Du hast sie nicht zu verkünden. Du hast aus ihr keinen Film zu drehen. Du hast ihr schier eingedenk zu sein.

Falls es dazu kommt, dass du die Liebe vergisst, falls es dazu kommt, dass du sie durch etwas anderes ersetzt, vielleicht durch Verärgerung, vielleicht durch ein verwundetes Herz, vielleicht durch ausgewachsene Wut, so kehre zur Liebe zurück. Lege dein Herz auf ihr zur Ruhe. Lasse Liebe das Kissen deines Herzens sein.

Du wirst Mich womöglich die ganze Zeit um Dinge bitten. Derweilen habe Ich dir Liebe gegeben. Wenn du dich auf irgendeine Weise außer dir und aufgelöst fühlst, bist du von der Liebe weggewandert. Verüble deinen Mangel an Liebe niemand Anderem. Ich rede jetzt soeben über deine Liebe, nicht über dessen Liebe.

Deine Liebe ist nicht bestimmt, eine Beute der Welt zu sein. Niemand hat dir für deine Liebe zu bezahlen. Niemand schuldet dir etwas für deine Liebe. Sie haben keinen Jig zu tanzen, um deine Liebe zu bekommen. Dass sie ebenso sehr wie du Mein Kind sind, garantiert ihnen deine Liebe. Halte deine Liebe unversehrt. Biege nicht von der Liebe ab. Etabliere Liebe. Sie ist das Einzige, was du festschreibst.

Ein Jeder hat das Recht auf deine Liebe.

Ein Jeder?, sagst du. Ja, Jeder, sage Ich. Jeder ist Ich, und Jeder ist du. Das Gesicht, in das du im Spiegel blickst, ist das deine. Die Schönheit ist dein. Die Trübsal ist dein. Das Mindere als die Heiligkeit, die du dort erblickst, ist dein. Die Abwertung, die du dort erblickst, ist dein. Es ist deine Geringschätzung, die auf dem Wege ist, sich zu rächen. Beseitige deine Verachtung, und du wirst weniger in der Welt sehen, was verachtenswert ist. Was du in der Kamera siehst, sind deine eigenen Linsen.

Liebe ist eine Idee, und doch ist sie mehr als eine Idee. Nimm mit der Idee von Liebe den Anfang, falls du das musst. Einerlei wie pfiffig du bist, du bist nicht pfiffig, falls du Liebe nicht vergießt. Vergieße Liebe überall. Wenn du von jemandem enttäuscht bist, vergieße Liebe. Liebe ist nicht an dir, sie im Besitz zu haben, sondern sie zu verschütten. Vergieße Liebe vor Tausenden. Gib Liebe aus, sodass bald der Tag kommen mag, wo alles, was du vor deinen Augen siehst, Liebe ist. Tue das, sofern du es nicht irgendwie lieber hast, Ärger oder das eine oder andere von der gleichen Art zu sehen, so, als hättest du nicht genug Ärger vor deinen Augen. Entsinne dich, du wirfst den ersten Stein der Wut, falls nicht auf den wütenden Menschen vor dir, auf einen anderen Menschen.

HEAVEN # 3849 – 9.6.2011 – The Greatness That Is Yours

DIE GRÖSSE, DIE EUER IST

Was für ein erstaunliches Seinswesen du doch bist. Du bist derart gut darin, dich und die Welt, was Wer du bist angeht, zum Narren zu halten. Du läufst auf diesen kleinen Rennen und nimmst an den Scharmützeln teil, und du und diejenigen um dich herum, die aber und abermals aufeinander stoßen, ihr nehmt allem Anschein nach jenen kleinen Schnörkel für das Ganze von euch, unterdessen du, und unterdessen sie, um so Vieles mehr bist, um so Vieles mehr sind.

Man bekommt zu hören, Sehen sei Glauben, und gleichwohl siehst du nicht. Du siehst die Wunder und die Pracht nicht, die du bist. Du hast ihnen ein blindes Auge zugewandt. Du hast deine Augen auf allem anderen niedergelassen, auf all den kleinen Einzelheiten und Brüchen, und selten oder gar nicht auf der Pracht deiner selbst, auf dem schönen Gleißen, der Stärke, der Kühnheit, der Mächtigkeit, die dich zur Erde her bringt, um doch lediglich in einem Anflug deiner selbst herumzutollen. Es bedarf großen Mutes, minder zu sein, als du bist. Es braucht großen Mut, deine Größe zu ignorieren und stattdessen Kleinheit anzunehmen.

Du sitzt inmitten eines Prächtigen Ozeans, und siehst kein Wasser. Du siehst Abschaum und Meerschaum. Du siehst übermäßig Ansprüche erhebendes Temperament. Du siehst Stürme zusammenbrauen. Du siehst die Sonne oben nicht. Deine Sicht ist bewölkt. Wer machte das so?

Du bist wie ein Stehaufmännchen, wie ein Akrobat, der ein ums andere Mal diese unechten Stürze hinlegt, so, als könnte er nicht höherkommen und nicht über das gesamte gegenwärtige Wissen in der Welt hüpfen. Du bist ein Illusions-Zauberer, und du kaufst deine eigene Illusion. Du legst dich ja sogar selber herein. Wirst du das zugeben?

Wirst du zugeben, dass du mehr sein könntest als der Einzelne, der jetzt vor dir sitzt, bei was auch immer er sich soeben mit Vertrödeln aufhält.

Ist deine ureigene Natur weniger interessant als eine TV-Komödie? Es sieht danach aus, als würdest du alles tun, um zu vermeiden, dass du mit der Größe, die du bist, ins Reine kommst. Was ist bei deiner Größe so furchterregend, dass du von ihr wegrennen möchtest? Möchtest du darüber nachdenken, das Thema deiner Größe anzupacken? Möchtest du dich der Möglichkeit gegenüber öffnen, groß zu sein und noch beträchtlicher zu sein?

Es hat Anlässe gegeben, wo du die Kanten deiner Größe gestreift hast, und hinterher war es, als hättest du mit den Fingern an einen heißen Ofen gefasst. Au! Und du rennst weg. Wie furchteinflößend ist deiner Kleinheit deine Größe.

Ein unbedeutenderes Buch wirst du aufschlagen. Ein Buch, das dich zu deinem Größeren Selbst geleitet, stößt du fast mit Abscheu auf dem Bücherregal zurück. „Wer, ich? Groß?“, sagst du oder sagst du nicht, und dennoch läufst du von ihm weg. Du, der du Unendlich bist, entscheidest dich wohl dafür, verschwindend winzig zu sein.

Wenn dir eine große Orange oder eine kleine Orange zur Auswahl angeboten wird, wirst du die kleine aussuchen und dich dafür entschuldigen, dass du die kleine genommen hast, so, als hättest du keinerlei Rechte auf alle Orangen in der Welt.

Du packst auf andere Dinge zu, hinwiederum bist du zugeknöpft, wenn es sich auf die schiere Größe beläuft, die dir zueigen ist und die du bist.

Was denn könnte Meines Herzens Begehren anderes sein als groß? Dennoch stößt du jenes Begehren weg? Du möchtest kein Großer Frosch in einem Großen Teich sein? Du möchtest lieber ein kleiner Frosch in einem kleinen Teich sein?

Ich, der Ich anerkanntermaßen Groß Bin, bin darauf aus, dich vor deinen eigenen Augen zu entschleiern, sodass du Mein Licht widerstrahlen, es sozusagen kapern wirst, und dass du es überall in der Welt, in den Wäldern und Bergen, in allen Höhlen und Wüsten auf der Erde aussäst, ja, dass du gar Mein Licht dort hell scheinst, wo es bereits am Glänzen ist. Erbitte Ich zu viel von dir, zu glauben und für wahr zu halten, was Ich sage, und demgemäß zu handeln? Richte deine Schultern auf und sei fortan eingedenk, was Ich zu dir sage, und einverleibe dir, was Ich zu dir spreche, und mache es dir und der Welt, während du in ihr zugegen bist, zutreffend. Ich segne dich zu deiner Größe. Sie ist dein. Nimm sie und renne mit ihr um alles, was dir etwas wert ist, denn du bist eine Menge wert, gar noch mehr wert, als das, was Ich dir jetzt soeben sage.

HEAVEN # 3850 – 10.6.2011 – Make a Friend

SCHLIESSE EINE FREUNDSCHAFT

Wenn dir vielfach Leprakranke über den Weg laufen würden, könntest du in der Folge zu dir selber sagen: „Was habe ich getan, dass ich all diese Leprakranken anziehe?“ Du könntest es persönlich nehmen, dich dafür verantwortlich erklären – Karma und so weiter -, oder du könntest dich kein Stück zur Rechenschaft ziehen, vielmehr mächtig ungehalten darüber sein, dass die Leprakranken zu dir herangelockt zu werden scheinen. Du nimmst es so wahr, dass dir derzeit das Leben schwer gemacht wird.

Hier an der Stelle liegt der Unterschied zwischen dir und dem Erhabenen, der half und heilte. Nichts von dem Obigen sagte er, noch auch dachte er so etwas. Seine Denkart war: „Was kann ich tun, um von Nutzen zu sein?“

Er dachte nicht an sich selbst. Was ja bedeutete, er fragte sich nicht, wie er die Menschen mit dieser Krankheit zu sich her gebracht haben könnte, ebenso wenig hatte er an den Leprakranken etwas zu beanstanden, dass sie eben mal eine Krankheit hatten, die sie in der gewöhnlichen Welt, in der sie lebten, zu Ausgestoßenen machte, ebenso wenig nahm er es den Aussätzigen für übel, dass sie sich entschieden hatten, zu ihm zu kommen. Sein unverzüglicher Gedanke war, seinem Himmlischen Vater durch die Notlagen der Menschen vor ihm zu Diensten zu sein. Er diente, und gleichwohl wurden ihm die Schwierigkeiten der Anderen nicht sympathisch.

Ich gebrauche das Obige beispielshalber.

Lasst Uns nun einmal sagen, du erträgst allzu viele Male das Übelwollen anderer Menschen. Andere scheinen durch dich beleidigt zu werden, und ein sicheres Ergebnis könnte dabei durchaus sein, dass du sie im Gegenzug verletzt. Es ist, als wärest du unschuldig, und es kommt so, dass du dich ein ums andere Mal in der gleichen Klemme befindest. Die Zwischenfälle, die dir über den Weg laufen mögen, können mit dem Auftauchen der Leprakranken verglichen werden. Deine gewöhnliche Erwiderung wird wohl sein: „Wie kommt es, dass derart viele Menschen mir etwas übel nehmen? So sollten sie sich mir gegenüber nicht verhalten. Es ist immer so. Das ist nicht recht. Was ist mit diesen Leuten los?“

Irgendwie behandelt dich die Welt schlecht, so wirst du es sehen. Du bringst gegenüber den Anderen wegen ihrer mangelnden Rücksichtnahme Gegenbeschuldigungen vor.

Es gibt Menschen, die sich für die periodische Wiederkehr von Situationen verantwortlich sehen, und dennoch, sie sind nach wie vor ebenso hilflos wie diejenigen, die mit der Auffassung nicht klar kommen, dass sie irgendwie zu dem Drama, das sich ein ums andere Mal in ihrem Leben wiederholt, einen Beitrag leisten. Diese Kinder unter den Meinen halten sich für schuldig, etwas Falsches getan zu haben, selbst wenn sie nicht wissen was.

In dem einen Szenario übernimmt die eine Person keine Verantwortung, und im anderen Fall hält sich einer in der Schuld daran auf. In beiden Fällen ist die Aufmerksamkeit auf sie selbst gerichtet.

Besser ist es, man kommt von diesen Szenarien weg und stellt sich alsbald die Fragen: „Was tue ich? Wie gehe ich denn darauf ein? Wie kann ich das Erfahrene zum Vorteil aller wieder in Stand setzen?“

Lasst Uns einmal sagen, dass dich jemand beschuldigt, auf die eine oder andere Weise zu ihm rüde oder unfreundlich zu sein, und du siehst dies als einen Angriff auf dich. Deine Reaktion ist Ärger. Du willst mit diesem Menschen in Zukunft nichts mehr zu tun haben. Das hat es gebracht. Er oder sie hat dir unrecht getan, und das ist das Ende deines Austausches mit jenem Menschen. Das ist das Ende mit ihm oder ihr in deinem Leben. Du bist fertig damit.

Und demnach bestrafst du den anderen Menschen, und in dem Fortgang bestrafst du dich selbst.

In aller Freundlichkeit und Großzügigkeit könntest du zu dem Menschen, der beleidigt worden war und der dich danach angegriffen hat, sagen: „Es tut mir so leid. Ich hatte keine Ahnung. Ich war unwissend. Ich wollte dich niemals kränken. In Zukunft möchte ich umsichtiger sein. Ich möchte nicht, dass das noch einmal passiert.“ Wie würde dir das schaden, das dem Anderen gegenüber zu äußern? Oder ist es dir lieber, wütendes Opfer zu sein?

Wir reden darüber, dass du ein aufrichtiger Freund bist, und kein durch Zufall herbeigekommener.

Falls du jemand, aus einem guten Grund oder aus gar keinem Grund, verloren und verscherzt hast, entfremde dich nicht noch mehr von ihm. Mache Frieden.

Es ist besser, sich einen Freund als einen Feind zu machen. Besser für alle. Besser für die Welt.

HEAVEN # 3851 – 11.6.2011 – A Rule of Thumb

EINE FAUSTREGEL

Alle Merkmale, die du in Anderen siehst, sind Merkmale. Du könntest das Unheilige nicht sehen, falls du dich nicht unheilig empfunden und es in dir nicht gemocht hättest. Wenn du dich mit einem Anderen streitest, gibt es inwendig in dir etwas, das du befehdest, weswegen sonst solltest du gegen etwas anrennen, was ein Anderer sagt oder tut?

Dir ist eine Vertrautheit mit Dümmlichkeit zueigen. Du kannst die Ahnungslosigkeit eines Anderen nicht ertragen, da du mit deiner eigenen Dummheit Erfahrungen hattest. Du möchtest nicht gerne, dass dir das ins Gedächtnis gerufen wird.

Du hast eine Vertrautheit mit Halsstarrigkeit, und du bist gegenüber der Störrigkeit eines Anderen stur.

Du bist bei all den Merkmalen gereizt, die du selber erlebt hast. Du kannst einen Knauser nicht ertragen, und wiederum warst du einer.

Umgekehrt ist es so, wenn du durch die Herzensgüte eines Anderen hochgehoben bist, bist du herzensgut gewesen. Wenn du ein Lächeln von jemandem schätzt, hast du gelächelt.

Im Großen und Ganzen – wirst du durch das genervt, als was du dich aufgewiesen hast. Wogegen du auch stößt, es ist ein Schatten von dir. Was du liebst, ist ebenfalls ein Schatten von dir. Was du siehst und erkennst, ist eine Gedächtnishilfe für etwas von dir.

Wenn du Ungerechtigkeit nicht aushalten kannst, wirst du, vielleicht fast unmerklich, an deine eigene Ungerechtigkeit erinnert.

Ein jeder Zug, der dich auf die Palme bringt – er ist dir wohl vertraut. So lange wie du genervt bist, hast du noch nicht alle Spuren jenes Zuges getilgt. Und das, was dir in einem Anderen Freude überreicht, ja nun, auch jene Freude ist eine Widerspiegelung von dir.

An dir ist es, über Dinge hinwegzukommen. Komme über deine eigene Selbstsüchtigkeit hinweg, und jene von Anderen wird nicht das große Ungeheuer sein, was es dir jetzt zu sein scheint. Ungeheuer oder Freund scheint dein Repertoire zu sein. Du bist beide Aspekte gewesen. Du bist in beidem recht versiert.

Selbstverständlich, so ist es, was du als unverständig siehst, sieht ein Anderer als gescheit. Und so weiter.

Worauf läuft das bei Mir hier hinaus? Mache dich mehr an dir selber zu schaffen als an Anderen. Andere sind nicht verpflichtet, deinen Vorgaben zu genügen. Ebenso wenig hast du deren Maßstäben zu genügen. Mitunter hast du etwas besser so sein zu lassen, wie es ist. Sofern jemand glücklich ist, lasse ihn das sein.

An dir ist es, deinem eigenen Selbst der Lehrer des Lebens zu sein. Falls du zu unterweisen hast, unterweise dich selbst. Halte dich zurück mit Anläufen, an Anderen zu feilen. Niemand bedankt sich bei dir. Tatsache ist, du bist ihnen in die Quere gekommen. Bewege die Schachfiguren auf deiner Brettseite, und gestehe es Anderen zu, dasselbe zu tun.

Es ist bisweilen schwer, zu erkennen, wann du eine Hilfe bist oder wann du reinredest. Klar, du meinst immer, du helfest, alldieweil es ausschließlich du sein magst, dem du zu einem guten Gefühl verhilfst.

Tue Gutes, aber sei kein Gutmensch und Weltverbesserer.

An der Stelle ist eine solch feine Linie zu finden. Du möchtest dienlich sein, und doch mögest du nicht zu weit gehen.

Achte darauf, was du tust. Sieh zu, dass du bei dem Pfad eines anderen Menschen nicht das Heft in die Hand nimmst. Er hat seinen eigenen Weg, und du den deinen.

Sofern jemand hungrig ist, gib ihm zu essen. Du ernährst ihn nicht zwangsweise. Du unterbreitest ein Angebot. Du lässt das Essenstablett da. Du überlässt das Essen seinem Willen.

Für dich ist es nicht immer leicht zu erkennen, wann es Zupacken und wann es  Hände Weg heißt.

Bilde dich um, und du bildest die Welt um.

Bilde einen Anderen um, und du mischst dich ein.

Lasse jemanden um deinen Rat bitten, bevor du ihn erteilst. Das ist eine Faustregel.

HEAVEN # 3852 – 12.6.2011 – Why Would You?

WIESO SOLLTEST DU DAS TUN MÖGEN?

Es lässt sich nicht sagen, was der morgige Tag bringen wird. Gehe mit der Auffassung, die sich als Vorsatz ausweise, einher, dass dir der morgige Tag alles bringen wird, was du möchtest. Möchtest du deine Gedanken lieber auf die nebulösen ungewollten Dinge, die der morgige Tag bringen könnte, aufwenden? Was springt dabei heraus? Weißt du, dass du, sobald du negativ bist, einen Miesepeter deines Geistes abgibst? Da sei Gott vor.

Es mag sein, du nennst negatives Denken realistisch. Ich möchte es unfreundlich zu dir selber sein nennen. Lasse deine Gedanken keine Rammböcke einschlagen. Lasse deine Gedanken nicht furchtsam sein. Lasse deine Gedanken wohlgemut sein.

Lasse sie wie Blätter eines goldenen Baumes im Sonnenschein sein, die vom Wind angeweht werden. Die Blätter scheinen wie Goldfische im Meer in der Luft zu schwimmen. Lasse deine Gedanken diesem entsprechend sein, Gedanken, die glücklich am Schwimmen sind. Sieh deine Gedanken zu dir her schwimmen, und du hast mehr und mehr Gedanken, die zu dir her schwimmen. Der Fisch wird bedeutsamer, bis du von dem Gelingen deiner Gedanken übermannt bist.

Oder lasse deine Gedanken wie eine Elefantenherde sein. Elefanten scheinen sich langsam zu bewegen, und dennoch erreichen sie ihr Ziel früher, als du meinen wirst. Elefanten nehmen große Schritte. Lasse deine Gedanken beständig auf all dem Guten, was zu dir und der Welt auf dem Weg ist, ruhen. Deine Gedanken können wie Elefanten in der Welt herumgehen. Deine Gedanken können robust, kompakt sein.

Lasse deine Gedanken Vögel sein, die zum Flug ansetzen. Lasse sie in die Höhe schweben. Lasse sie den ganzen Horizont einnehmen. Deine Vögel an Gedanken werden zu dir zurückkehren. Sofern du gerne Falken möchtest, denke Falken-Gedanken. Sofern du Kolibris möchtest, denke Kolibri-Gedanken. Was du auch denkst, das werden deine Gedanken anliefern. Wie viele Gedanken denkst du an einem Tag? In einer Stunde? In einer Minute? Es ist besser, du hast einen Zugriff darauf, was du denkst.

Sofern deine Gedanken von der Art sind, dass sie sich rächen, dann habe Gedanken, die du liebend gerne zu dir zurückkehren sehen möchtest. Sie mögen tausendfältig zurückkehren.

Falls du eine Prognose über die Weltereignisse abgeben musst, dann gib eine gute ab. Achte darauf, was du denkst, und achte darauf, was du sagst. Was wäre, falls deine Gedanken eine öffentliche Zeitung oder Werbung im Fernsehen wären? Was wäre, falls deine Gedanken in den Abendnachrichten kämen? Was wäre, falls deine Gedanken Wünsche wären? Eure Gedanken sind sozusagen Wünsche, Geliebte. Verfolgt eure Gedanken  Erzieht sie. Macht erhebende Gedanken zu eurer Gepflogenheit. Ihr sagt, dazu wärt ihr außerstande? Was, meint ihr, ist negatives Denken anderes als eine Gepflogenheit?

Sofern ihr glücklich sein möchtet, nehmt glückliche Gedanken in Anspruch. Ihr werdet Resultate zu Gesicht bekommen. Mit der Zeit werdet ihr großartige Ergebnisse zu sehen bekommen.

Sofern ihr ein schlimmes Ende herbeibringen möchtet, denkt verhängnisvolle Gedanken. Ihr werdet euch selbst beweisen, dass ihr recht hattet. Ihr setzt die Wette auf das richtige Pferd, seht ihr das?

Das Gute vorhersagen ist nicht blind sein. Vielmehr ist das Gute sich bildlich vergegenwärtigen die Zukunft sehen, die du erstrebst und erwünschst. Niederwärts gerichtete Gedanken sind Dutzendware, und sie werden, ja, eine Büschelladung nach der anderen, gedacht. Warum sollte es für euch schwer sein, eher optimistisch als pessimistisch zu sein? Wieso sollte irgendwer denken mögen, es sei schlau, negativ zu sein? Jedermann, ebenso wie dessen Bruder, ist imstande, den Gedanken zu haben, der Himmel stürze ein.

Kündige Tage der Freude an. Falls du schlechte Tage haben kannst, kannst du denn dann nicht gute Tage haben? Wer bist du, dass du über das Los der Welt entscheidest, und ebendas tust du. Gib zum Allerwenigsten deine Stimme dafür ab, was unwiderruflich gut ist.

Friede ist gut. Liebe ist gut.

Etlichen Gemütern ist der Krieg gut. Etlichen Gemütern ist der Hass gut. Das muss so sein, anderenfalls gäbe es keines der beiden.

Denke nicht eine Minute lang, dass Ich das Negative befürworte. Wieso sollte Ich das tun mögen? Wieso solltest du das tun mögen?

HEAVEN # 3853 – 13.6.2011 – Cheer the World

JUBLE DER WELT ZU

Die Wichtigkeit, dass du unverrückt positiv bleibst, kann nicht unterschätzt werden. Es obliegt dir, die Stellen der Welt anzuordnen. Deine Gedanken verfertigen die Welt.

Lasst Uns, für den jetzigen Augenblick, mal sagen, du seist ein Hersteller von Flaschenverschlüssen. Als der Produzent der Flaschendeckel weißt du um Besseres, als dass du negative Dinge über Flaschendeckel äußerst. Du würdest nicht sagen, sie seien nicht richtig hergestellt. Du würdest nicht sagen, die Deckel, die du produzierst, seien blödsinnig. Du würdest nicht sagen: „Flaschendeckel. Dzz-dzz.“

Und, demgegenüber, über die Welt, da sagst du: „Dzz-dzz.“ Über die Welt, da gibst du düstere Prognosen ab. Über der Welt, da wirfst du ab und an die Hände in die Höhe. Über die Welt, da wirst du sagen können: „Es wird immer Kriege geben.“ Du kannst sagen: „Die Historie wiederholt sich.“ Und eben durch deine Erklärungen, seien sie nun mental gedacht oder laut ausgesprochen, versuchst du zu begründen, dass das, was du sagst, stimme. Mithin, wenn die Historie sich selbst wiederholt, kannst du sagen: „Da, ich habe das gesagt. Ich konnte das sehen. Ich wusste das. Ich habe es vorausgesagt.“ „Und ich habe gewonnen“, sagt dein Geist gänzlich ohne Ausdruck.

Bitte, gießt von jetzt ab Licht auf die Welt. Die Welt ist aus Unserer Fabrikation, Geliebte. Sie ist Unser Baby. Falls du nicht gut von Unserem Baby sprichst, wer wird es denn dann tun?

Die Welt ist euer Säugling. Wie ihr ihn nährt, das schlägt zu Buche. Die Welt ist darauf angewiesen, wie ihr von ihr denkt und was ihr über sie sagt. Sie wird sich verwandeln laut dessen, wie ihr über sie denkt. Hier haben Wir das jahrhundertealte Thema von Natur oder Erziehung vor Uns. Die Welt, die Ich in Liebe ausgeboren habe – sie hängt auch von der Pflege und Hege ab. Die Welt hängt von eurer Inobhutnahme ab.

Ist es denn noch nicht wohlbekannt, dass, so wie ihr über eine Zimmerpflanze denkt und redet, dies bei ihrem Wachstum zu Buche schlägt? Sofern du deine Zimmerpflanze gerne blühen sehen möchtest, segnest du sie. Falls du sie vernachlässigst oder über sie herziehst, wird sie dahinwelken. Ihr könnt nicht wirklich meinen, auf die Welt kämen weniger Einwirkungen zu als auf eine Zimmerpflanze, die ihr aus dem Supermarkt mitgenommen habt.

Es gibt wahrlich gute Dinge, die ihr über die Welt sagen könnt, und ihr müsst sie sagen. Sagt sie, oder seid still. Jubelt entweder der Welt zu, oder seid stumm, allerdings ist es viel besser, ihr begrüßt sie mit Beifall.

Ohne die Welt, hättet ihr sie nicht einmal, um ihr am Zeug zu flicken! Die Welt soll nicht euer Sündenbock sein. Sie ist eure Gelegenheit. Ihr habt auf die Beschaffenheit der Welt einen Einfluss. Ihr könnt nicht die Welt eurer eigenen Deklarierungen zuliebe wegschleudern.

Die Welt ist eine lebendige atmende Entität. Sie ist wohlmeinend. Sie hat keine andere Wahl, als dich widerzuspiegeln. Reiche ihr etwas Wundervolles zum Widerspiegeln zu. Sei der weltbeste Anfeuerer. Führe die Welt zum Sieg. Sieh die Welt als deine Armee, und dementsprechend verleihst du ihr ihre Ausrichtung. Klar, die Welt kann ein bewaffneter Soldat sein, der zum Krieg gerüstet ist. Klar, die Welt kann ebenso die liebevolle Mutter Erde sein, als was sie vorgesehen war. Es geht um eure Ansage. Ihr habt das Heft in der Hand. Eure Daumen in die Höhe oder eure Daumen runter erbringt jeglichen Unterschied in der Welt. Du bist der Bezeichner der Welt. Du bist der Verbreiter der Welt. Du bist der Landmann, der ihr Land bestellt. Und ihr seid die Kinder, die die Früchte von ihren Bäumen pflücken. Auf alle von euch ist die Welt angewiesen. Sie nimmt ihre Stichworte von euch. Ihr seid die Mutter der Welt. Ihr seid ihr Orchesterleiter. Ihr seid ihr Champion. Ihr fördert die Welt. Findet das, was zu bewundern ist. Und damit stärkt ihr die Welt und macht ihr Mut. Es gibt in der Welt viel, um es jetzt im Augenblick unumwunden zu lieben. Liebt die demnach.

HEAVEN # 3854 – 14.6.2011 – Advance the World

BRINGE DIE WELT VORAN

Wie schaffst du es, die Welt und die Menschen voneinander abzutrennen? Da ist die Erde, und da sind die Menschen. Zusammen sind sie das, was die Welt ausmacht. Ich erschuf die Welt. Ich setzte sie in Bewegung. Ich erschuf Schemata, damit die schöne Erde und ihre schönen Bewohner gemeinsam den einen oder anderen Tanz tanzen können. Ich gab euch den freien Willen, damit ihr einen Tanz eurer Wahl tanzen könnt. Ich unterschob euch keinen bestimmten Tanz. Ihr sucht euch den Tanz aus, der euch am meisten gefällt. Ihr werdet sagen, der Tanz, den ihr tanzt, sei nicht der, den ihr bevorzugt, und doch, Geliebte, ihr habt ihn gewählt, denn ihr tanzt ihn. Wie ihr tanzt, das ist eure Sache. Ich stellte das Orchester. Ich sorgte für die Tanzfläche. Ich versorgte euch mit den Beinen, mit der Energie, mit dem Rhythmusgefühl, und gleichwohl könnt ihr alles ausgestalten. Dessen unbenommen, ihr seid in der Welt eine Kraft.

Es ist nicht bestimmt, dass ihr passiv seid. Ein Mauerblümchen hat nicht dazusitzen und darauf zu warten, dass die Welt sich für sie ändert. Die tanzen, haben entschieden, zu tanzen. Für euch ist es nicht so, dass ihr auf das Leben wartet, hier und da vor euch hinzuplumpsen. Ein Mauerblümchen im Leben wartet, dass  es ausgesucht wird, und sieht das alles als die Ziehung eines Glücksloses an. Der Glücksfall scheint in der Tat zu existieren, und dennoch bist du imstande, das Leben, was du möchtest, zu dir her zu ziehen.

Im Leben Tanzen muss nicht tanzen sein. Vielleicht mögt ihr bergsteigen lieber. Vielleicht Tischtennis spielen. Folgt eurem Herzen, Geliebte. Ihr braucht kein derart passionierter Gefolgsmann der Welt zu sein. Seid ein Führer, und bringt die Welt voran.

Euer Glücklichsein im Leben ist der Welt von Belang. Ihr habt eine Verantwortung. Ihr habt einen Job zu erfüllen. Er wurde für euch geschaffen. Ihr findet eure Berufung durchs Glücklichsein. Falls es jetzt im Augenblick nichts gibt, was euch Glück überreicht, könnte es sein, dass ihr zu sehr über euch und euren Mangel an Glück nachdenkt.

Ich machte die Erde für euch. Möchtet ihr das Leben an den Schultern nehmen und es hochheben? Anstatt in der Welt auf etwas zu warten, was sich ändert, ändert euch selbst. Ändert eure Ansinnen. Sofern du ein Radar bist, verschaffe dir einen größeren Bildschirm. Falls das Leben sich abrackern ist, hattest du durchaus etwas mit ihm zu tun und zu schaffen. Doch mach dir nichts daraus. Die Frage heißt jetzt: Wohin gehst du von hieraus?

Das Einzige, was dir zu ändern ansteht, ist deine Denkart. Sofern du die Welt umgestaltet wissen möchtest, ändere deine Sicht von ihr. Ändere deine Sicht von dir selber. Du hast keine große Fassade oder überhaupt keine Fassade zu errichten und abzugeben. Sei ehrlich. Sei ehrlich mit dir selbst. Es mag danach aussehen, dass die Welt dich bescheiden zurückhaltend machen möchte. Sei sodann dich bescheiden zurückhaltend. Dass das Leben dich ärmlich aussehen lässt, bedeutet nicht, dass du erniedrigt bist. Das Leben macht dich aufmerksam. Es ist möglich, dass dir die Welt dadurch, wie sie auf dich reagiert, einen Hinweis gibt auf den Weg, der dir anliegt zu gehen. Mit Sicherheit steht es dir an, zuzunehmen und sichtbar zu werden.

Zur Bescheidenheit beschieden ist für den Start eine gute Stelle. Sich aller Dinge sicher sein ist kein so guter Startpunkt. In Bescheidenheit, da kannst du für dein Leben Verantwortung übernehmen. Vermessenheit macht das schwieriger. Wenn du der Welt für alles Vorwürfe machst, wenn du den Umständen alles zur Last legst, verleugnest du dir und der Welt gegenüber deine Zuständigkeit. Das Ego ist an der Stelle ein Faktor, klar. Es möchte gerne, dass du deine Verantwortung dir selber gegenüber außer Acht lässt.

Denke nicht an Schuldzuschreibung. Gedenke der Verantwortlichkeit. Du bist für dich selbst verantwortlich. Anderen etwas übel nehmen ist eine Manier, Ausreden für sich selbst zu fabrizieren. „Ich habe das nicht getan“, sagst du. „Sie haben es getan“, sagst du. Sobald du der Welt Vorwürfe machst, sobald du Anderen etwas zur Last legst, machst du die Bedeutsamkeit deiner selbst zunichte.

HEAVEN # 3855 – 15.6.2011 – Give Joy Rather Than Lessons

GIB LIEBER FREUDE ALS UNTERWEISUNGEN

Es stimmt, dass du der Lehrer eines Jeden bist. Jeder hat die Gelegenheit, aus dem Austausch mit dir hinzuzulernen. Und du lernst ebenfalls von jedem. Jeder ist eines Jeden Lehrer, und Jeder hat von Anderen etwas zu lernen – – zweifelsohne eine Menge zu lernen.

Jeder kann von deinem Fehlbenehmen ebenso viel wie von deiner Großherzigkeit hinzulernen. Die Tatsache, dass Menschen von dir hinzulernen werden, ist gleichwohl keine Entschuldigung für Fehlverhalten. Es gibt in der Welt Grenzen, und viele von ihnen liegen in eurem Interesse. Es gibt gutes Benehmen, und armseligesenehmen B. Rüdheit, das kann man sicher sagen, ist kein gutes Benehmen. Anstelle des Wortes Benehmen ist es Mir hilfreicher, Idee zu sagen. Etliche Dinge sind ganz eindeutig keine guten Ideen. Ich möchte sagen, den 10 Geboten folgen ist eine gute Idee. Zum wenigsten ist es besser, euch nicht dazu zu überreden, sie zu brechen sei eine gute Idee.

Auf Tische springen ist gewöhnlich verpönt. Falls du auf einen Tisch springst, um in einem Raum gedrängt voller Menschen von der einen Seite zur anderen zu gelangen, was für eine Wohltat liegt darin? Welche Lektion gibst du, wenn du über Tische springst? Vielleicht zeigst du soeben Respektlosigkeit her. Es ist nicht an dir, dich auf den Weg zu machen und Menschen Lektionen zu erteilen. Habe Ich euch einen Freipass erteilt? Macht es das mithin rechtschaffen, da ihr euch Bescheid gebt, es zu tun?

Ja nun, in Musicals, dort ist es erlaubt, auf einen Tisch zu springen, um einen herausragenden Tanz darzubieten. Der Tänzer, der in einem Musical auf einen Tisch springt, erteilt keine Lektionen, nicht einmal Tanzlektionen. Er verschenkt Freude.

Denke an Freude geben, nicht an Lektionen erteilen. Verbreite Freude, und niemand wird Unterrichts-Einheiten nötig haben. Freude hegt gute Ideen.

Verzichte mit all deiner Macht auf Lektionen erteilen. Gewiss, unterweise jemanden im Reiten oder Autofahren. Biete derartigen bewährten und echten Unterricht an, und lasse Menschen dich darum angehen.

Selbstverständlich sind die Menschen für ihre Reaktionen auf dich verantwortlich. Du bist nicht dafür zuständig, mit welcher Erwiderung Andere auf dich eingehen. Du bist verantwortlich dafür, was du tust. Du bist verantwortlich, zu sehen, dass das, was du gibst, den Menschen Frieden und nicht Schmerz schenkt. Was gibst du?

Versuchst du vielleicht zu beweisen, dass du schlauer bist als jeder andere? Niemand ist klüger als irgendwer. Klugheit wird überhaupt in einzigartiger Weise überschätzt.

Es steht dir nicht einmal besser an, zu beweisen, dass du freundlicher bist als andere. Du hast nichts unter Beweis zu stellen.

Falls du einer bist, der sich durchgängig so sieht, als sei er dazu bestimmt, die Dinge aufzurühren und Lektionen zu erteilen, dann hast du Lektionen zu lernen. Besser ist es, die Menschen mit deiner Anwesenheit zu zieren, als sie in Aufregung zu versetzen. Schaffe lieber Friede als Gezeter. Wenn du durchweg Lärm anfachst, hast du eine Menge zu lernen.

So lange wie du alles weißt, bist du nicht fürs Lernen offen. Zuvorderstes ist – dein Herz öffnen und nicht die Herzen Anderer verschließen. Falls du das Gefühl hast, deine Rolle sei es, andere Menschen in Strudel zu versetzen, fegst du dich einfach vom Tisch. Vermessenheit entkommt deinem Mangel an Glaube an dich selbst. Anderenfalls würdest du dich selber mehr respektieren.

Die Verbrechen begehen, nennt man im allgemeinen Verbrecher. Sie schreiben ihre eigenen Regeln. Wie etwa: „Es ist in Ordnung für mich, dass ich stehle. Für mich geht es klar, dass ich jemanden umbringe. Für mich ist es okay, dass ich betrüge.“ Zum wenigsten sind sie offene und aufrichtige Verbrecher. Sie überreden sich nicht selber, sie seien rechtschaffen. Sie gestehen ein, dass sie es für ihre Ziele tun. Sie sagen nicht, dass sie Verbrecher seien, um Andere aufzuklären. Sie führen sich nicht selber an der Nase herum, indem sie zur Veredelung Anderer Chaos anrichten.

Falls du tatsächlich hier auf der Erde bist, um Anderen Lehren zu übermitteln, dann lehre sie, zu lächeln, und unterweise dich darin ebenfalls.

HEAVEN # 3856 – 16.6.2011 – Be Your Own Blessing

SEI DEIN EIGENER SEGEN

Das Leben ist unvorhersagbar, und ohnehin habt ihr es nicht nötig, das Leben vorherzusagen.

Klar, in Kenntnis, wie es um euch steht – ihr möchtet gerne wissen, ob sich euer Prinz auf dem Weg zu euch befindet, wann und welchen Namen er haben wird, ihr seid indes nicht angelegt, das Skript eines Stücks zu lesen, bevor ihr ins richtige Theater geht. Besser ist es, das Stück anzusehen, so wie es abläuft.

Worum genau geht es eurer Vorstellung nach, was zu erzielen wäre, sobald ihr wüsstet, worin und wann und wie das Leben sich auftun wird? Es ist besser, euer Leben zu leben, als es im Vorneherein zu betrachten.

Es ist durchaus verständlich, ihr möchtet gerne eine Zusicherung. Lasst Mich euch jetzt beteuern, dass ihr ein gesegnetes Leben haben werdet. Ich bitte euch, es gesegnet zu machen. Ich bitte euch, euch sportlich zu verhalten, sobald die Dinge mal nicht so laufen, wie ihr es mögt; ausgewogen zu sein, sobald die Dinge so laufen, wie ihr es mögt. Das Leben ist nicht als Hinterhalt angelegt, noch auch ist es bestimmt, euch zum Großtun anzuregen.

Du erschaffst deine Zukunft, aber du hast sie nicht in Besitz. Sie ist nicht das deine, so etwa wie ein Scheck, der auf dich ausgestellt wurde, der deine ist. Die eingebildete Zukunft wird bald genug zur Gegenwart. Komme aus der Vergangenheit heraus, und komme aus der Zukunft heraus. Tanze dort, wo du bist. Dies ist der Tag, den Ich vor euch hingestellt habe.

Auf eine bestimmte Weise ist es so – darauf aus sein, zu wissen, was im Leben als Nächstes geschieht, ist ein wenig wie bei einem Abschlussexamen die Fragen im Voraus ausgehändigt bekommen, sodass die Prüfung dann mit links zu schaffen ist. Das ist betrügen. Darin liegt kein wirklicher Vorteil. Darin liegt schier eine irrtümliche Illusion eines Vorteils.

Du möchtest nicht, dass das Leben ein Wiederholungslauf ist. Du möchtest es lebenssprühend haben, und du möchtest es leben, eben so wie es gerade heranläuft. Es ist wie die Suppe essen, wann sie frisch ist und heiß vom Ofen kommt. Möchtest du wirklich zu deiner Suppe außerdem abgestandenes Brot serviert erhalten? Es ist besser, die Brücke zu überqueren, wann du bei ihr ankommst. Ich sage, es ist wesentlich, am heutigen Tag zu leben.

Falls dir eine günstige Voraussage übermittelt würde, was bringt dich auf den Gedanken, du würdest dir dann trotzdem keine Sorgen machen? Dich könnte es beunruhigen: „Stimmt das wirklich?“ Du könntest trotzdem deine Beklommenheit über die Zukunft mit dir herumtragen. Mit einer günstigen Voraussage könntest du gar noch höhere Beklommenheit an dir haben, da du jetzt das Gefühl hast, es stehe mehr auf dem Spiel.

Und falls dir eine ungünstige Vorhersage übermittelt worden wäre, wärest du aufgebracht, und deine Aufregung hätte zwischenzeitlich gewiss Einwirkungen auf dein Leben. Du könntest die vorliegende Zeit wegkicken; sie sei ja nicht einmal sie selbst wert.

Solltest du eine Vorhersage, selbst eine dir günstige Vorhersage erhalten, so stehen für dich die Chancen gut, dass du danach eine revidierte Version von ihr zugeliefert sehen möchtest. Du könntest den Vorschlag einbringen: „Tue noch etwas hinzu, nimm an der Stelle noch etwas weg.“ „Wieso nicht? Wieso nicht?“, würdest du fragen. „Und warum könnte es nicht ein rotes Kleid anstelle eines blauen sein?“

Du könntest eine Erzählung schreiben über einen Menschen, der darüber Bescheid wusste, wie sein Leben von jetzt ab in einem Jahr aussehen wird. Als der Autor der ausgedachten Erzählung könntest du dich fragen, wie der Mensch das Jahr davor mit dem Wissen, was die Zukunft für ihn bereithält, verleben würde. Du könntest dich gar fragen, ob sein Wissen seine Zukunft verändern könnte. Demgegenüber, alldas ist schlicht akademisch, denn niemand kennt seine Zukunft in aller Genauigkeit.

Möchtet ihr wirklich ein vorhersagbares Leben? Schnöde Routine.

Darf Ich den Vorschlag machen, dass ihr euer Leben erschafft, während ihr mit ihm einhergeht?

Wenn ihr tatsächlich den Trend eurer Zukunft wissen wollt, möchte Ich euch sagen Wie. Achtet jetzt auf eure Gedanken. Eure gegenwärtigen Gedanken vermögen euch das Aroma eurer Zukunft anzuzeigen. Tatsache ist, Ich sage euch, euch auf zahlreiche Segnungen zu freuen. Ich möchte euch sagen, das Konzept zu befürworten, dass alles eine segensreiche Wohltat ist. Möget ihr eure eigene segensreiche Wohltat sein.

HEAVEN # 3857 – 17.6.2011 – The Bank of Love

DIE BANK DER LIEBE

Das Einzige, was du in deinem Leben nötig hast, ist mehr Liebe. Du hast mehr Liebe zu geben, bloß, du verstehst das irgendwie nicht, du erfasst nicht, was das bedeutet.

Du kannst Liebe nicht fabrizieren, freilich, geben, das kannst du sie. Du kannst sie dir selber geben. Es wäre für dich gut, dich selbst mehr zu lieben. Liebe dein Seien mehr. Liebe deine Persönlichkeit desgleichen, und wisse ebenso, dass sie eine flüchtige Sache, dass sie öfters mit dem Ego assoziiert ist. Was dein Wahres Seien anbelangt, dort ist das Ego nicht beteiligt. So wie du Mich liebst, so liebst du dein Wahres Seien.

Dein Wahres Sein ist nicht mit deinem Image befasst. Image ist Befasstsein mit dem Ego. Insofern allerdings als du die Persönlichkeiten anderer Menschen zu lieben vermagst, weswegen nicht deine eigene lieben? Du kannst deine Persönlichkeit sicher verwahren, und sie dennoch mit Liebe beschauen.

Was für etwas Singuläres, ein Wahres Seinswesen zu sein, was in den menschlichen Aspekten deines Namens im Verborgenen untergebracht ist. Was für eine Parade. Was für eine Scharade.

Um zur Liebe zurückzukehren – wie gibst du mehr von ihr, selbst wenn sich dein Herz ausgedörrt anfühlt? Wie spürst du mehr Liebe? Sei ihrer eingedenk. Entsinne dich der Liebe. Komme zur Liebe zurück. Sobald du mehr Liebe spürst, wirst du ganz natürlich mehr Liebe ausatmen. Gibt es eine größere Freude als Liebe? Ich kann Mir keine denken.

Und jeden Tag hast du Veranlassung zur Liebe. Deine Liebe hat keine gigantische Liebe zu sein. Sie kann schlicht heruntergetönte Liebe sein. Sie kann Gewahrsein von Liebe sein. Wie fühlt sich lieben an? Die Durchgänge deines Herzens sind aufgeräumt. Du sendest Liebe ohne großartiges Getöse heraus. Es ist eine unbeschwerte Sache, mehr Liebe auszureichen.

Es ist nicht so, dass du dich hochputscht, um zu lieben. Es geht darum, dass du dein Hauptaugenmerk mehr auf Liebe legst, als auf Angelegenheiten, auf denen es zuvor zu liegen kam. Auf sich Sorgen machen etwa.

Schau her, möchtest du mehr Geld haben, so ist es unweise, dich auf den Mangel an Geld zu konzentrieren. Wenn du mehr Liebe verstrahlen möchtest, ist es unweise, dich auf den vermeintlichen Mangel an Liebe zu fokussieren. Das Einzige, was du wahrhaft zu geben hast, ist Liebe. Handlungen der Liebe werden in der Bank der Liebe Rückhalt haben, oder sie haben ihn womöglich nicht. Ein reges strömendes Herz der Liebe fährt mehr Vorzüge ein. Sobald es sich auf Liebe beläuft, zählt es nicht, wie du sie einpackst und umhüllst. Es zählt die Liebe selbst.

Liebe ist Energie, Geliebte. Eure Wahre Natur ist Liebe. Die Liebe, mit der Ich euer Herz füllte, kann nicht immer und ewig übersehen werden. Anstatt bei der Liebe dich auf den Hosenboden zu setzen und zuzupacken, plansche und paddle einfach lieber mit der Liebe, so wie du es mit einem Kanu tun würdest. Falls du dein Leben zu einem Liebesfilm machst, wirst du keinen episch langen Liebesfilm daraus anfertigen mögen. Es wird ein einfach gehaltener, zwangloser Film sein. Es könnte sogar ein Stummfilm sein.

Lasse dir Liebe bekundet und zur Kenntnis gebracht sein. Du hast für die Liebe kein Bekenntnis abzulegen. Sei in der Liebe präsent und vorkommend. Sinke in die Kissen der Liebe hinein. Lehne dich zurück, lege dich zurück, erkenne, dass du Liebe bist und dass du Liebe zum Geben hast. Du möchtest liebend gerne Liebe geben, ist das nicht so?

Gib Liebe aus deinem Herzen. Sei mit der Liebe telepathisch. Lasse deine Liebe überall hingehen. Lasse die Liebe in deinem Herzen von dorther ausströmen. Lasse Liebe dein Passwort zum Leben sein. Lasse Liebe den Pfad sein, auf dem du gehst. Gehe Arm in Arm mit der Liebe. Anstelle für die Liebe ein Bekenntnis abzulegen, gib deiner Gott-gegebenen Liebe statt, zu sein. Du feuerst deine Liebe nicht heraus. Es gibt keinen Bedarf für ein Trommelfeuer an Liebe. Es gibt schier Bedarf für Liebe, dass sie fließt, ebenso natürlich, wie du auf ganz natürliche Weise atmest.

Liebe ist gut. Du bist Liebe. Du bist gut. Liebe ist der Inbegriff deines Lebens. Sei ein ‚Warme Brötchen!‘-Ruf der Liebe. Sei ein Anbieter von Liebe an der Ecke. Die Menschen werden dich dort finden. Du brauchst kein großartiges Schild. Ungezwungene Treffen mit der Liebe werden genügen. Das Mühelose bringt es glatt und genügt.

HEAVEN # 3858 – 18.6.2011 – Your Belief in the Past

EUER GLAUBE AN DIE VERGANGENHEIT 

Physische Besitztümer entkommen der Vergangenheit. Selbst wenn du heute am Strand einen Stein gefunden hast, ist er aus der Vergangenheit. Selbst wenn du heute ein neues Kleid gekauft hast, ist es bereits in der Vergangenheit. Es ist angemessen, zu sagen, dass jegliche physischen Besitztümer der Vergangenheit angehören. Die Vergangenheit in jedweder Form hat bei euch große Bedeutsamkeit erhalten.

Es gilt, dass ihr nicht mehr länger an der Vergangenheit festhaltet. Es war niemals an euch, an ihr festzuhalten, und gleichwohl hat sie euch in ihrem Herrschaftsbereich gehalten. Ein Glas, ein Löffel, alle halten euch an der Vergangenheit fest. Selbstverständlich ist nicht die Vergangenheit schuld, dass ihr das tut. Sie hat euch nicht gebeten, sie derart bedeutsam zu machen, dass ihr es ihr gewährt, auf eure Gegenwart einzuwirken.

Ich höre euch. Ich höre euch sagen, in der Familie gäbe es Arthritis, und auf diese Weise fertigt ihr eine Entschuldigung für eure Arthritis aus. Euer Glaube an die Vergangenheit wird gar die Arthritis zu euch hergezogen haben.

Ihr werdet sagen, als Kind wärt ihr, aus Selbstschutz, gezwungen gewesen, zu lügen. Es sei wohl so gewesen, dass ihr damals keine andere Wahl gehabt hättet. Ihr habt jetzt eine andere Wahl. Macht euch nichts daraus, was euch beigebracht wurde, außer es ist jetzt für euch und die Welt förderlich. Es gibt in der Vergangenheit nichts, was jetzt einen Zugriff auf euch zu haben hat. Die Vergangenheit ist vorüber. Sei du über die Vergangenheit hinweg.

Die einzige Möglichkeit, dich von der Vergangenheit zu befreien, ist sie los lassen. Lasse deine Anhaftung an sie los. Jedes Glas wird genügen, um aus ihm zu trinken. Einerlei, woraus ein Kristallglas hergestellt ist, einerlei, wer vormals aus ihm getrunken hat, du hast nicht an diesem spezifischen Glas zu hängen. Ein Glas ist ein Glas. Ein Löffel ist ein Löffel. Jeder Löffel tut es. Es muss nicht unbedingt dieser alte Löffel sein, an den du angeheftet bist. Du kannst sogar mit den Fingern essen. Du kannst aus der Schüssel trinken.

Ein Fluss hält nicht an seinem vorüber gezogenen Wasser fest. Er ist unverwandt am sich Rühren. Er entrinnt der Vergangenheit, da er ununterbrochen strömend ist.

Du wirst denken, es sei schwer, die Vergangenheit los zu lassen. Es ist an der Vergangenheit festhalten, dass es schwer sei. Die Vergangenheit los lassen ist leicht, es ist nur so, dass du Schwierigkeit und Leichtigkeit durcheinander gebracht hast. An der Vergangenheit festhalten, das braucht Energie und erfordert Anstrengung. Vergangenheit los lassen ist mühelos, außer du hast dich zu etwas Anderem überredet. Los lassen ist liebevoll, wie eure Handfläche nach oben wenden. Das Handinnere nach oben gekehrt, so seid ihr parat, in Empfang zu nehmen. Eure Hände sind offen.

Die Vergangenheit möchte gerne los gelassen sein. Sie möchte euch gerne nicht mehr sein als ein Tropfen in einem Eimer. Sie möchte von euch frei sein. Sie möchte nicht als Geisel genommen sein. Sie möchte nicht für die Gegenwart in die Pflicht genommen sein. Gib die Vergangenheit frei. Hast du dich an die Vergangenheit angenagelt?

Hältst du die Vergangenheit für alles verantwortlich, was jetzt erfolgt? Ich habe dir gesagt, die Idee von Ursache und Wirkung los zu lassen. Du magst die Vergangenheit durchaus als eine Ausrede für alles in der Gegenwart eingesetzt haben. Du magst sagen, die Vergangenheit habe deine Probleme zurzeit verursacht. In diesem Falle machst du deine Kindheit dafür verantwortlich, wie du die Welt jetzt behandelst. Du beschuldigst die Umstände deiner Geburt, deiner Erziehung, der Verfehlungen, die an dir begangen wurden, und auf diese Weise begehst du sie fortgesetzt.

Es liegt keineswegs in deinem besten Interesse, die Vergangenheit in dem Maße, wie du es tust, einzubinden. Womöglich ist sie der Angeschmierte von dir, dein Strohmann, der Sündenbock geworden, auf den du eintrittst. Lasse die Vergangenheit sich zurückziehen. Sie ist die Vergangenheit.

HEAVEN # 3859 – 19.6.2011 – Stream of Consciousness

STROM DES BEWUSSTSEINS

Dein gesamtes Leben ist ein Strom des Bewusstseins. Dein ganzes Leben ist zu jedem gegebenen Zeitpunkt das, dessen du dir bewusst bist. Ich meine, aus deinem Leben machst du das, was dein Bewusstsein wahrnimmt. Die eine Person sieht Gold. Eine andere goldenes Licht. Noch eine andere wohltätigen Segen. Eine weitere sieht Fehlerhaftes. Falls Bewusstheit ein Strom ist, ist es an ihm, nicht stillzustehen.

Des Stromes eures Bewusstseins ungeachtet, ihr habt ein Bewusstsein, was höher ist als das, was eure Wahrnehmung zu Tage bringen mag. Ihr habt Hohes Bewusstsein, das allem und jedem unterliegt.

Indessen folgt ihr, im Allgemeinen, euren Gedanken. Handlung >> Wahrnehmung >> Reaktion. Wie ihr wahrnehmt, das ordnet hernach eure Reaktion. Es ist nicht so, dass das, was da draußen ist, von euch verlangt, auf es auf eine spezifische Weise einzugehen. Es ist so – was du aus dem, was da draußen ist, machst, bestimmt, wie du darauf in der Folge eingehst. Gibt es nicht Zeiträume, derer du nunmehr gewahr bist, auf die du zum jetzigen Zeitpunkt ganz anders eingehen würdest? Du hast jetzt eine andersartige Wahrnehmung. Deine Wahrnehmung scheint dein Leben zu regeln.

Eine Handlung ist eine Handlung. Ein Wort ist ein Wort. Und dennoch nimmst du einen Freund, oder nimmst du einen Feind wahr, und das schlägt in der Welt voll und ganz zu Buche. Es ist besser, dem zugeneigt zu sein, eher einen Freund als einen Feind zu sehen.

Das Mindeste, was du vor dir in den Blick nehmen kannst, ist ein taumelndes Menschenseinswesen, eines, was benachteiligt und gekränkt wurde, eines, das nicht mehr aus noch ein weiß, um einen Freund wahrzunehmen. Derartige Menschenseinswesen existieren. Sie werden, sie können Chaos anrichten. Und demgegenüber bist du imstande, von einer höheren Leitersprosse her zu kommen. Klar, das könnten jene ebenfalls. In deinem Falle ist es so – in Kenntnis deiner Beziehung zu Mir, hast du von dorther deinen Blick zu nehmen.

Es ist weitaus leichter, sich miteinander anzufreunden, sobald du die fehlgeleitete Furcht in den Augen deines Gegenübers siehst. Falls du keine Liebe siehst, ist es in der einen oder anderen Form Angst, die du erblickst. Ein Erhabener allerdings würde seine eigene Liebe erkennen, unabhängig von dem Tunichtgut, der vor ihm steht. Was hält dich davon ab, dich als einen hehren Erhabenen zu sehen? Warum nicht du?

Wenn du auf einem Berg sitzt, liegt eine umfassendere Aussicht vor dir. Du kannst Abschnitte des Lebens sehen, die du von untenher am Berg nicht imstande bist zu sehen. Ebendas meint – dir selbst treu sein. Es bist du selbst, dem du lauter gegenüber zu sein hast.

Zahlreiche Menschen, die in die Irre geführt waren, haben dich geleitet. Du hast dich in ihre Fehlwahrnehmungen als Wahrheit eingekauft, und auf diese Weise dich im Felde von Fehlwahrnehmung geübt. Du hast die Fehlwahrnehmung als ganzen Brocken hinuntergeschluckt. Sie ist ein großer Teil deiner Vergangenheit, und sie ist Teil der Vergangenheit, die du los lassen mögest. Sie ist wie eine heiße Kartoffel. Sie verbrennt dich. Falls Fehlwahrnehmung dein Leben orchestriert, kannst du sicher sein, dass es in ihren Flammen aufgebrannt wird. Es kann sein, du hältst aus keinem anderen Grund an Fehlwahrnehmungen fest, als dass sie die deinen sind. Dies ist ein nutzloser Beweggrund, eine törichte Ursache. Überhaupt kein Grund. Eine grundlose Ausrede. Dies beschneidet die obwaltende Bewandtnis.

Die Bewandtnis heißt, dass du eine Große Erhabene Seele bist, die in der Welt voller menschlicher Körper einen menschlichen Körper bewohnt. Führe dich selbst bei deiner Seele ein. Lasse sie herauskommen. Bringe sie heraus. Du hast sie aufgrund der einen oder anderen Fehlwahrnehmung hinten und zurück gehalten. Womöglich hast du es nicht gewagt, von der Höhe eines Berges her in die Welt hinein hervorzutreten. Es ist nicht nur so, dass du dich dem Leben am Fuße des Berges angepasst hast, Andere werden dich ebenfalls derart in Betracht genommen haben. Es ist nicht mehr länger an Anderen, dich dort zu halten, wo du deinem Dafürhalten nach gewesen seist. Du musst den Berg deines Lebens hochklettern, und von den Gipfeln deiner selbst, nicht von den Niederungen her, mit den Sinnen erfassen, wahrnehmen und aufnehmen, ersinnen und entwerfen.

HEAVEN # 3860 – 20.6.2011 – To What Are You Beholden?

WAS GEGENÜBER BIST DU VERPFLICHTET?

Was bist du verpflichtet? Nicht der Schuldigkeit. Verpflichtetsein und Verantwortlichkeit sind nicht das gleiche. Freude ist deine Zuständigkeit. Liebe ist dein Verantwortlichkeitsbereich. Schuldigkeit scheint keine Freude bei sich zu tragen. Sie ist eine Gefälligkeit oder ein Tausch. Sie kann eine Situation mit einem Kompensationsgeschäft sein. Verpflichtetheit ist ein lose niedergeschriebener Vertrag. Derartige Verträge haben öfters Nachwirkungen. Schuldigkeit ist nicht großherzig. Um es geradeheraus zu sagen, Schuldigkeit knausert. Sie ist ein Geizhals und kommt nicht vom Herzen. Schuldigkeit ist ein Gewicht. Pflicht und Schuldigkeit sind keine wohlwollenden Worte, und sie sind, sobald sie zur Ausführung gelangen, keine gebenden Handlungen. Pflicht und Schuldigkeit kann man als Knicker betrachten.

Verantwortlichkeit und Herz sind gemeinsam unterwegs. Pflicht und  Schuldigkeit sind mehr wie Fratzen oder zusammen gebissene Zähne. Mögest du von jenen Menschen verschont sein, die dir aus einem Empfinden der Verpflichtetheit heraus dienstbar sein wollen. Befreie dich selbst und Andere von Schuldigkeit.

Verpflichtung kommt von außerhalb von dir. Sie ist wie ein Gesetz, von dem du gehört hast. Verantwortlichkeit kommt von deinem Inneren, und ist infolgedessen zeitlich passend. Verantwortlichkeit ist deine Entscheidung. Sie ist dir nicht auferlegt. Du befürwortest sie.

Eine Mutter tröstet ihr Baby. Darin besteht die Mutterfreude. Und demnach gibt sie ihrem Säugling Freude. Es mag ja sein, die Mutter möchte nicht gerne in der Nacht aufgeweckt werden, aber mehr möchte sie ihr Kind stillen, als weiterschlafen zu mögen. Sie ist für ihren Säugling verantwortlich, und das ist eine Verantwortlichkeit, die sie von Natur aus bejaht und annimmt. Die Mutter segnet das Kind, und das Kind segnet die Mutter. Das ist kein Handel. Es ist der Wille der beiden, der Wille von Mutter und Kind.

Schuldigkeit ist schwerfällig. Sie kann Verbitterung auf sich ziehen. Sie wird schlicht nicht in der Weise wertgeschätzt, wie es bei der Verantwortlichkeit der Fall ist. Sie hängt schwer auf deinen Schultern. Verantwortung stärkt deine Schultern. Sie bringt es fertig, dass du aufrechter, größer dastehst. Verantwortlichkeit ist nicht Schufterei. Sie ist ein Dargebot an den Altar des Lebens. Sie ist keine Formalität. Schuldigkeit ist ein Blutegel. Verantwortlichkeit ist eine Ehre.

Du magst ein Gefangener der Schuldigkeit sein. Schuldigkeit ist wie sich in einer Sträflingskolonie befinden. Um deine Knöchel laufen Fesseln.

Verantwortlichkeit hat keine Handschellen. Sie ist eine freie Wahl, die du triffst. Du bist dir selbst gegenüber verantwortlich. Verantwortung übernehmen ist ein Geschenk an dich selbst, und sie bringt Geschenke an Andere zur Welt. Verantwortlich sein ist etwas, dessen du dich annehmen mögest. Es ist alleinig ein verbindlich engagiertes, ein sich verschrieben habendes Herz, das Verantwortlichkeit kräftigt. Verantwortlichkeit ist eine Umarmung. Verpflichtetheit ist wie ein erzwungener Marsch.

Es existiert eine feine Linie zwischen Verantwortlichkeit und Schuldigkeit. Entsinne dich, du bist ebenso verantwortlich für dich selber wie für den Anderen. Sofern du Andere ebenso behandelst wie dich selbst, so stelle sicher, dass du guten Umgang mit dir pflegst. Was du aus einem Empfinden der Verpflichtung heraus tun wirst, verpflichtet einen Anderen. Sobald du dich verpflichtet fühlst, wirst du ohne Weiteres einen Anderen verpflichten, und danach beginnst du zu messen und zu zählen, was dir geschuldet werde. Es mag sein, dass du das nicht gerne tun möchtest, dennoch tust du es. Gib Anderen deren Freiheit, und behalte deine eigene Freiheit der Wahl unversehrt.

Sobald du jemanden verpflichtest, versagst du ihm seine Freiheit. Womöglich wirst du zu einem mahnenden Schuldeneintreiber. Selbst wenn du darüber kein Wort sagst, rackerst du dich in deinem Geist mit Schulden ab, die dir gegenüber anfallen. Du zählst Zahlen zusammen.

Sei kein Verpflichter, noch auch sei du verpflichtet. So oder so, Verpflichtetheit ist nicht bekömmlich.

Verantwortlichkeit andererseits ist förderlich. Sie ist ein Leichtgewicht. Verpflichtung ist ein Schwergewicht. Verantwortlichkeit ist eine günstige Gelegenheit. Verpflichtetheit ist ein Knäuel und eine Kette. Ein Empfinden von Verpflichtetheit wurde auf dich zu geworfen. Verantwortung andererseits ist wie bei den Olympischen Spielen eine Fackel tragen. Verantwortung ist ein Sieger, der die Fackel bei sich hat und mit ihr entlangläuft.

HEAVEN # 3861 – 21.6.2011 – The Altar of the World

DER ALTAR DER WELT

Die Welt ist Mein Altar. Ich habe sie vor Mich hin gesetzt, und du hast dich auf Meinen Altar gelegt und dich Mir gestiftet. Die Welt ist der Altar Meines Herzens. Und du bist das Lob und die Achtung, die du Mir gibst.

Im Mir geben gibst du natürlicherweise dir. Es ist niemand sonst da, dem zu geben wäre. Du bist Mein, und alle sind Mein, ebenso wie Ich voll und ganz dein bin. Einssein streckt sich auf dem Altar seiner selbst hin und verkündet, dass die Welt ihren Anfang nehme.

Dein Leben ist ein Dargebot an Mich. Du hast jetzt das Selbst vor dem Ego ausgewählt. Du hast das Ego dem Thron entsagen lassen. Du hast die Illusion verwirkt, zugunsten der Wahrheit. Natürlich geht es hierbei nicht um ein Opfer. Das hier ist auf den Boden der Wirklichkeit kommen, und dieses auf den Boden der Wirklichkeit Kommen ist dein Übergang zum Himmel. Du segelst die ganze Strecke zum Himmel auf einem Schiff oder reitest auf einem Pferd. Darum dreht sich dein physisches Leben. Dir eine gute Reise. Verfalle schlicht darauf, du kommest geradewegs zu Mir. Du eilst in Meine Arme. Was für eine Wiedervereinigung haben Wir. Was für ein Sei Willkommen erhältst du. Du gelangst zum Einssein des Herzens, wo es weder heiß noch kalt, schier Einssein gibt. Dort gibt es weder nah noch fern. Weder Raum noch Zeit. Dort ist Einssein aufs Höchste. Dort gibt es keine Lager. Keine scheinbaren Stockungen. Dort gibt es nichts zum Auflösen. Alles ist entflochten worden. Du bist von der Willkürlichkeit losgesprochen. Du bist von vergeudeter Bewegung entbunden. Du bist von der Vergangenheit freigesprochen worden. Du schwimmst, wo die Fische spielen.

Meine Eigene Wahre Liebe kehrt nachhause zurück, und Ich richte den Tisch für dich, und bald wirst du die Früchte verspeisen, die Ich vor dich hinstelle. Der Tisch ist gedeckt. Du kommst zu einer vollen Mahlzeit. Der Festtag ist Liebe. Wie glücklich wirst du sein, umschlossen von Liebe, innen wie außen, obschon es selbstverständlich kein irgendgeartetes Außen geben wird. Einssein wird dein voller Teller sein.

Du wirst dich in den Frieden deines eigenen Herzens einleben. Du wirst dich satt essen, ohne essen zu müssen. Alles wird dir dargereicht werden. Alles wird verdaut und verarbeitet werden. Alles wird vorverdaut werden. Es wird nichts zum Verdauen geben. Alles wird Einssein sein, und nichts als Einssein.

Hier ist der Garten Eden, wo du deine Bleibe hast und wo du gedeihst. Du schwebst über die Sterne in die Höhe. Du hältst sie dicht an deinem Herzen. Du bist eine Stimmrechtlerin der Liebe. Du berennst die Herzen der Welt, während du wie Buddha dasitzt und großen Gefallen an der Welt findest. Du bist die Kraft hinter der Welt. Du bist die Kraft, die über die Welt hinausgeht. Du hast dich auf den Thron der Heiligkeit gesetzt. Du bist Meine Heiligkeit. Ich habe dich zu der Meinen erklärt, und damit – Mein bist du. Dass du Mein bist, bedeutet, dass du freigesetzt bist von allem und jedem, was du je zurückgehalten hast. Du hast auf ‚Schnellvorlauf‘ gedrückt. Du hast den Himmel betreten. Du hast alleiniges Belegungsrecht. So wie der Himmel, so bist du mit der Seele erfüllt. Dies ist deine Seelenreise, auf der du dich befandst, und du hast gut abgeschnitten. Du hast jetzt neue Gedanken. Du hast jetzt eine neue Sicht. Zum ersten Mal kannst du wirklich sehen. Du kannst alles sehen. Du erkennst, zuguterletzt, die Anerkennung und Achtungsbezeugung an Mich, als die dein Leben ausgewiesen gewesen ist.

Du siehst, was für ein Wohlgefallen Ich habe. Der Verlorene Sohn ist Nachhause zurückgekehrt. Wir sagen Einander Dank. Unsere Herzen sind vollendet. Der Eine, den Ich liebe, ist zurückgekommen. Sein Gewahrsein ist zurückgekehrt. Wir haben Uns mit offenen Armen begrüßt, und umarmten Alles, Welches das Einssein Unseres Herzens ist. Wir sind wahrhaftig Eine Liebe.

HEAVEN # 3862 – 22.6.2011 – Discovery of the Soul

DAS AUFFINDEN DER SEELE

Vom Meer her seid ihr gekommen. Ihr habt die See verlassen. Was für eine schöne Ansicht ihr doch wart, als ihr aus dem Wasser heraus schrittet und euch ans Land brachtet. Ihr seid nicht im Fallschirm auf dem Land abgesprungen. Wie kühn von euch, an Land zu gehen. Wie geweissagt das war. Ihr nahmt große Schritte vom Meer zum Erdboden. Dann wart ihr an Land. Die Sonne trocknete und wärmte euch.

Ihr machtet viele Entdeckungen. Ihr fandet Sand auf. Ihr drücktet eure Zehen in ihn hinein. Ihr schriebt mit Stöcken in den Sand. Ihr tunktet euch in dem Ozean ein, und Sand blieb an euren Füßen hängen.

Ihr seid ein Pionier des Lebens. Ihr schrittet auf unbetretenem Gelände. Ihr lerntet zu tanzen. Ihr hüpftet. Ihr überschlugt euch. Und damit hoben euch eure Beine an, und eure Seele machte Fortschritte, euch zu leiten, und kam dahinter, wie ihr das Leben auf der Erde entdecktet. Das Leben auf der Erde war ein Spaß, ein Streich.

Danach prasselte Hagel auf euch nieder, und ihr habt das nicht begriffen. Regen, den verstandet ihr, nicht aber Hagel, der euch in den Boden hinein zu treiben schien.

Ihr habt euch Traurigkeit und Kampf ausgedacht, so, als handelte das Leben auf Erden von Anstrengung und so weiter. Unzählige Male habt ihr mit euch selbst gestritten. Ihr machtet euch den Hader zur Aufgabe. Ihr habt im Sand Hindernisse aufgestellt. Sie waren imaginär. Sie ergriffen von eurem Leben Besitz, so als ob sie mehr Macht, als ihr es tut, an sich hatten.

Kampf hat euch übermannt. Ihr wurdet zu einem Fisch außerhalb des Wassers. Ihr keuchtet auf der Erde. Ihr wusstet, so war das Leben auf Erden nicht angelegt, und dennoch waren eure Gedanken demnach, dass es so sei, wie es ist, und ihr knietet euch rein, ihr gründetet Jammer und Sorge und glaubtet an den Tod. Eure Seele trottete dabei hinterher, und wusste es gleichwohl besser.

Ihr schlendertet im Sand, ihr ließt euch im Schnee treiben und machtet Fortschritt zu eurem Schlagwort. Ihr wusstet nicht, worüber ihr redetet. Eure Zähne schnatterten. Ihr drehtet der Sonne euren Rücken zu. Ihr rackertet euch ab.

Eure Seele klopfte unbeirrt an eure Stirn, und keiner war Zuhause.

Ihr wagtet euch zu den Rändern des Kliffs heraus, das ihr euch ausgedacht hattet, denn das Leben auf Erden war keinesfalls aus scharfen Kanten gemacht, wie ihr sie ersonnen hattet. Es gab keine Klippen, um herunterzufallen. Ihr wurdet euch Tragödien und wunder Füße gewahr.

Eure Seele hielt feste aus, schlang ihre Arme um euch, sang euch zu und flüsterte Meinen Namen. Ihr seid trotzdem dahergegangen, als gäbe es die Seele nicht, als wäre die Individualität das Höchste. Ihr tanztet mit dem Ego und stolpertet über euch selbst. Das Ego wurde auf eurem Kopf zu Kringeln und Locken, und ihr dachtet euch Zurechtmachen, Make-up und all die Dinge aus, an denen ihr Gefallen fandet und über die ihr euch einredetet, sie seien wahrhaft und echt. Ihr habt das Unrichtige an die Stelle des Wahren gesetzt und fühltet euch mit eurem Wissen befriedigt. In Unwissenheit, habt ihr euch selber bestätigt und gebilligt. Ihr spieltet mit euren Zehen. Ihr tolltet umher. Ihr vertrugt euch aber und abermals nach langen Auseinandersetzungen mit euch selbst.

Lange währende Wortwechsel und Streitigkeiten trieben euch in die Arme der durch Menschen gemachten Gesetze, und ihr setztet euren Namen auf die gepunktete Linie. Kopfgeldjäger kamen auf. Sie jagten diejenigen, die wegrannten. Kinder spielten Fangen. Das war symbolisch. Kinder wussten stets nach wie vor, wie man Spaß haben kann. Sie wuchsen heran und vergaßen das.

Das Liebeserleben wurde manipuliert. Es wurde zu einer Abmachung, zu einem vorteilhaften Geschäft. Liebe wurde in Parfümphiolen und Armringen verkauft. Träume wurden unbedeutend und beanspruchten einen hohen Preis. Geschäfte wurde zu einem anderen Namen für Leben, und der Lebensunterhalt wurde aus Gesteinsbrocken gehamstert und geplündert.

Derzeit ersetzt die Morgenröte die Kringel des Ego auf eurem Kopf. Ihr scheitelt euer Haar. Ihr schneidet das Ego weg. Es fällt in Schnipselchen zu euren Füßen, und Liebe wächst in ergiebigem Boden heran. Eure Seele ist in ihr Eigenes zurückgekehrt. Ihr erahnt ihre Existenz. Ihr seht zu, dass ihr sie beherzigt. Ihr schaut nach innen, und dort ist sie. Und hier, bitte.

HEAVEN # 3863 – 23.6.2011 – The Stars of Earth

DIE STERNE DER ERDE

Einleitungslos – lasst Uns sagen, dass du die großzügige Spende des Ozeans bist. Du bist das, wofür die See gilt. Für dich ist es, dass die Erde aufgespürt wurde. Für dich ist es, dass die Sterne herauskommen. Dir gilt es, dass du deinen Einstand in der Welt machst.

Dir gilt es, dass das Leben auf der Erde einem vergönnt wurde. Leben ist immer. Leben auf der Erde ist ein Mal zeitlebens. Das ist eine spektakuläre Gelegenheit, die du hast. Daran ist nichts Stumpfsinniges.

Sterne sind die Sterne der Erde. Meine Kinder sind die Sterne der Erde. Alle sind Meine Kinder, nunmehr rede Ich immerhin von den Menschenseinswesen, denen die Erde überantwortet und all die arglosen Tiere und Umlande anvertraut wurden. An euch wurde die Botmäßigkeit der Erde gegenüber übergeben, sie gut aufzuziehen. Pflanzt gute Nutzpflanzen. Während ihr hier zugegen seid, befasst euch mit dem Anbau gediegener Pflanzen.

Alles, was ihr tut, ist für etwas gut, was daraus hervorgeht, euer Sein und euer Tun. Ihr mögt euch ja auf der Erde hilflos fühlen, ihr seid es aber schwerlich. Ihr seid mächtig. Verfallt schier darauf, wofür ihr Beiträge leistet. Ihr tragt zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei. Ihr tragt zur Freude bei. Ihr summt eine Melodie, so wie Ich eine summe. Du umreitest das große Weideland, oder du fährst Bus. Du bist das Fahrzeug für das Leben, und du schaltest dich selbst ein. Hü, Cowboy. Treibe sie zusammen. Treibt die Tage zusammen, Geliebte. Macht das Leben luftdurchlässig.

Das Universum ist für euch, und dennoch bietet ihr euch dem Universum dar. Ein solcher Austausch an Energie ist vorhanden. Wessen Hände sind es, die direkt vor deinen ureigenen Augen die Welt in Bewegung setzen? Sind das deine Hände oder die Hände des Universums? Was kann das sagen. Gewiss, es ist wohlbekannt, dass du ein Mitspieler dabei bist.

Etliche von den Worten, die Ich übermittle, sind nicht recht luftdurchlässig oder verstehbar. Es ist gut, dass ihr Dinge habt, die ihr nicht versteht. Es ist gut, tiefer und tiefer in die tiefste Schicht eures Seiens hineinzugehen. Es ist gut, nicht zu verstehen. Das bringt euch näher zu Mir. Gebt Verstehen auf. Gebt euch Mir, damit ihr im Feuer der Liebe verzehrt werdet. Es wird nicht wehtun. Ihr werdet einzigartig neu herauskommen, ganz ohne etwas, außer eurem Wahren Selbst. Ihr wart lange auf der Suche nach der Bekanntschaft mit eurem Wahren Selbst, selbst als ihr euch irgendwo verborgen hieltet, wo ihr nicht seht. Ihr habt euer Selbst auf die Seite weggestoßen. Ihr habt mäandert. Ihr habt mit euch selbst Blinde Kuh gespielt. Ihr wart ein Bruchstück eurer selbst. Ihr habt es nicht gewagt zu schauen. Ihr schautet weg, und schautet abermals, und ihr schautet abermals weg.

Hebt eure Augen zu Mir hoch. Schaut Mich dann an. Ihr werdet die Widerspiegelung von euch in Meinen Augen sehen. Ihr werdet schwerlich imstande sein, eure Augen von Mir wegzuwenden. Ich nehme Meine Augen niemals von euch weg.

Ich bin keine Erscheinung, ihr ebenfalls nicht. Wir sind das einzig Reale, das es gibt, das Eine von Uns. Zaudert nicht, eure Augen und eure Herzen mit Mir belegt zu halten. Ich werde nicht fortgehen. Ich habe das nie getan. Möget ihr die Augen haben, zu sehen, und das Herz, zu heilen.

Euer Herz ist der Heiler allen Leides der Welt. Nichts sonst ist es. Ihr seid das Kraftwerk der Welt. Ich sandte euch zur Erde, um Meine Arbeiten zu tun. Sind Meine Arbeiten nicht entzückend? Ich gab euch Mich Selbst, damit ihr euch, wohnhaft inwendig in Mir, zu entdecken imstande seid.

Es gibt nichts anderes zu entdecken, außer das Eine von Uns und Unsere unbesiegbare Beziehung. Unsere unbesiegbare Beziehung ist Einssein, schlicht und einfach.

HEAVEN # 3864 – 24.6.2011 – Show the Way

ZEIGE DEN WEG

Dem Leben ist keine Finesse zueigen. Niemand überlistet es. Kein Körper überdauert es. Das Leben liefert sich euch zu, und danach setzt es euch ab.

Von Zeitweiligkeit ist dieses Leben auf Erden. Jeder weiß das, und dennoch vergisst es jeder.

Das Leben auf der Erde gerät derart restlos ernst, gewichtig, wert, sich darüber in Auseinandersetzungen zu begeben. Es gibt Todesfälle vom Herzen her. Wieso das? Warum kann das Leben auf Erden keine Lerche sein? Weswegen muss es derart ernst sein, dass Herzen zerbrechen und sie spärlich und dünn werden?

Selbst falls das Leben auf der Erde seine Spanne vergrößerte, was brächte das bei dem Ernst ein, mit dem das Leben eingenommen wird?

Das Leben leben ist bestimmt, zum Guten von Allem zu sein. Feindschaft gehört nicht hinein. Mit Sicherheit, Kriege sind das Dümmste, wovon Ich je hörte. Feindseligkeit wird zugedacht und scheint real, unterdessen alles im Leben, von jeher, Schnee von gestern ist. Was ihr Realität nennt, ist nicht Realität. Ihr nennt Konflikt Realität. Strebt nach Frieden, nicht nach Streit und Wettkampf.

Ich habe euch kein Schlachtfeld dargeboten. Ich überreichte euch keine Feindschaft.

Ich setzte euch in grüne Wiesen, mit allem ausreichend versorgt. Möge es doch sein, dass Meine Kinder von der Eigentümerschaft und all den Dingen, die sie als ausschlaggebend erachten, ablassen können.

Kommt, genießt die zugewiesene Zeit, die ihr auf Erden habt. Macht sie wundervoll. Das Leben auf Erden ist nicht angelegt, ausgestanden zu werden. Unterdessen das Leben immer- und ewig-während ist, ist eure Zeit auf Erden kurz. Sie ist eine Minute lang, und danach, puff, ist sie vorüber. Da ist wenig Zeit für unnachgiebige Gefühle. Da ist wenig Zeit, derart ernste Aufrechnungen und Verfehlungen und all jene Dinge zu eröffnen, die Meine Kinder so ernst nehmen. Es ist zu einem Weltuntergang geworden, wenn ihr durch eine Prüfung saust. Was für eine Unwichtigkeit nehmen Meine Kinder dermaßen ernst, so, als wäre es das Weltenende.

Schmiedet das Eisen, solange es heiß ist, in dem Zeitraum, in dem ihr das Leben innehabt. Was gibt es da sonst zu tun? Lasst euren Zugriff auf das Leben los. Haltet nicht stark fest. Lasst los und erschafft ein Leben, was es wert ist, gemalt zu werden. Seid ein Maler des Lebens. Lasst eure Kunst sehen.

Macht euer Leben, für eine derart kurze Zeit, zu etwas, was es wert ist, bemerkt zu werden. Gebt und nehmt Etliches an Glücklichsein. Steigert es. Schichtet auf der Erde Freude über Freude auf. Warum nicht? Was habt ihr getan? Bisweilen habt ihr Schichten des Kummers, eine auf die andere, aufgehäuft. Ihr habt euch an Tragödien festgemacht, so, als wären Tragödien das, wofür das Leben steht. Oh, was für eine Verschwendung.

Die Welt wurde nicht für Tragisches geschaffen. Gleichwohl wurden Tragödien aufgestapelt. Sie arteten zu einer wohlbekannten messbaren Größe und wurden freigebig ausgehändigt.

Jemand hat diese Beachtung, die auf dem Kummer, auf der Erkrankung und dem Herzklopfen liegt, zu stoppen. Ihr wartet auf Mich, und Ich warte auf euch. Es ist keine ausweglose Situation. Wirklich nicht. Nehmt euch schlicht einen anderen Haltegriff am Leben vor und seid vertraut damit, dass das Leben für Freude steht, für Freude,  die erwartet, und für Freude, die nicht erwartet wird. Lasst euren Halt am Leben los und rollt mit ihm. Tragik ist das, was ihr ansagt, sie sei es.

Was wäre, falls der Tod geehrt würde? Der Tod des Körpers ist unumgänglich das Hintereinander. Ihr möchtet ohnehin nicht immer und ewig in dem gleichen Körper leben. Wie assoziiert seid ihr mit eurem Körper, unterdessen er ein derart nebulöses Ding ist, nicht wert, ihn zu behalten; bei euch ist es so, als bildete der Körper der Zweck eures Lebens. Warum ein altertümliches Auto in eurer Garage verwahren? Früher oder später werdet ihr es dem Handel überlassen.

Falls ihr keine Besitztümer hättet, wie einfach wäre das Leben. Die Wahrheit ist, dass ihr keine Besitzungen habt. Ihr habt keine Eigentümerschaft. Das Leben ist etwas, auf das ihr Zeit aufwendet. Es ist etwas, was ihr gebt, um das Leben Anderer ein wenig besser, ein wenig leichter, ein bisschen weniger nachtragend zu machen.

Worin existiert dein Leben, falls es nicht all den Leben, die folgen werden, anvertraut wird? Zeige den Weg. Bekunde den Weg.

HEAVEN # 3865 – 25.6.2011 – All That You Are Given

ALLES, WAS DIR GEGEBEN IST

Reicht fürsorgliche kleine Taten dar. Sie bedeuten so viel. Besucht die Einsamen, die Kranken, die Armen, und gebt ihnen Anlässe, sich besser zu fühlen. Bisweilen geht es schier um ein wenig Beachtung. Ich möchte dies als das Überleben des Fittesten bezeichnen, Geliebte, ihr seid dabei die Fittesten. Überlebt, indem ihr Anderen das gebt, was euch ansteht, zu geben.

Ihr werdet zahlreiche Anlässe auffinden, um jemanden zu segnen, und demnach seid ihr gesegnet. Ihr seid zweifach gesegnet. Ihr seid gesegnet durch eure Befähigung zum Geben, und ihr seid gesegnet durch die Tat des Gebens. Womöglich dreifach gesegnet; abermals gesegnet, dass euch jemand die Gelegenheit darbietet, zu geben.

Überseht die Macht der kleinen Dinge nicht. Ein Wort. Ein kurzer Blick. Eine Tat.

Entsinnt euch, mehr das zu geben, was jemand gerne möchte, als etwas anderes geben zu wollen, etwas, was ihr gerne geben wolltet. Jemandem Gesellschaft leisten kann ein Geschenk sein, was erwünscht ist, oder das kann es nicht sein. Süßigkeiten können ein erwünschtes Geschenk sein, oder nicht. Gebt, was der Empfänger sich gerne wünscht. Bedenkt, was der Empfänger sich sehnlich wünscht. Es könnte sich sogar um eine Schale Zitronen handeln.

Es sind Anlässe vorhanden, wobei deine angeblichen Bedürfnisse es nötig haben, aufs Abstellgleis zu geraten. Nicht das, was du möchtest, sondern das, was dem Anderen am meisten bedeutet.

Wenn du für dein eigenes Leben dankbar bist, bringe deine Dankbarkeit in den Zugängen des Lebens anderer Menschen zum Ausdruck. Das gefällt Mir ungemein. Jede Freundlichkeit, die ihr einem Meiner Kinder gebt, gebt ihr Mir. Ich danke euch für eure Freigebigkeit. Ich danke euch, dass ihr euch Meiner Kinder annehmt, als wären sie eure eigenen. Klar, ebendas ist der Fall. Ein jedes Kind ist das eure. Ein Jeder ist euer, und infolgedessen liegt es euch an, euch seiner anzunehmen.

In eurem Gewahrsein, da lasst niemanden aus. Nicht anders, wie ihr Rechnungen zusammenzählen könnt, so schleppt jene Menschen zusammen, die ein Gedenken von euch wertschätzen und es gut gebrauchen können.

Früher hattet ihr ein enges Gewahrsein. Jetzt ist es geweitet. Euer Gewahrsein weitet sich mit eurer Sicht. Bald wird eure Sicht alles-umfangend sein. Im Vorübergehen werdet ihr euch Aller annehmen. Ihr werdet aus dem Augenwinkel heraus in den Blick fassen. Ihr werdet selbst das sehen, was das Auge außerstande ist, zu sehen.

Ihr werdet in Meine Augen sehen, und durch sie hindurch sehen. Ihr werdet alles sehen. Ihr werdet alles hören. Ihr werdet Alles sein.

Verantwortlichkeit ist nicht sich Sorgen machen. Sie ist Gewahrsein. Euer Wirkungsbereich ist weit. Euer Schritt ist lang. Euer Geben fühlt sich nicht einmal wie Geben an. Es ist dort, wo ihr euch aufhaltet. Demnach übt ihr jedwede Verantwortlichkeit gegenüber der Welt und gegenüber euch selbst aus. Auf euch selbst zu ist ein jeder freigiebiger Akt gerichtet. Ihr übergeht niemanden.

Es ist so, dass dein Geist und dein Herz alles umschließen. Du bist ein Soldat der Barmherzigkeit, der jeden zum Licht trägt. Es gibt kein Schlachtfeld. Du stehst jedem bei. Du trägst ein Schwert des Lichts, das jedwede Dunkelheit draußen im Feld dämpft. Du bist der Strahl des Lichts, worauf gespannte Augen zu schauen. Du erhellst Herzen, und jene Herzen erhellen andere Herzen. Du lenkst die Licht-Brigade.

Indem du das tust, löschst du Feuer. Sie sind leicht auszumachen. Sie hätten nie angemacht werden sollen. Sie fügen sich beflissen zu deinen Füßen.

Und auf diese Weise wird dir die ganze Welt zu deinen Diensten. Du, der du der Welt dienst, wirst bedient. Nicht ein einziger Tag geht vorüber, an dem dir nicht aufgewartet wird. Das gilt für jeden, es ist nur so, das, was dir aufgetischt wird, ist möglicherweise nicht das, was du dir sehnlich wünschtest. Gib mehr, und wünsche dir sehnlich mehr. Alles ist für dich da, dass du es gibst, und alles ist für dich da, in Empfang zu nehmen.

So wie du deine Augen weitest, so wirst du all das sehen, was dir gegeben worden ist. Das macht es dir sehr leicht, zu geben, und geben, das möchtest du gerne.

HEAVEN # 3866 – 26.6.2011 – Peace Begins

FRIEDE HEBT AN

Kommt in Meine Präsenz, und verwirkt alle Anstrengung, der ihr euch unterworfen habt. Ihr habt Bürden auf euch genommen, und jetzt möget ihr ihren abschwören. Händigt sie Mir aus. Eine nach der anderen, übergebt Mir jede Strapaze, jede Dehnung und jedes Hinunterschlucken in eurer Kehle. Gebt Mir, was euch festklemmt, was euch erstarrt, was euch quält. Gebt Mir eure Auffassungen von Unzulänglichkeit. Wie könnt ihr darin unzulänglich sein, ihr zu sein?

Ich habe euch gesagt, wer ihr seid. Ihr seid voll und ganz hinlänglich ihr. Ihr seid exzellent ihr. Ihr habt genug Anforderungen an euch auf den Weg gebracht, die ihr nicht zu erfüllen habt. Wer hat euch gesagt, dass ihr euch bis zur Bruchstelle zu dehnen hättet? Wer hat euch angesagt, dass ihr euch überhaupt zu dehnen hättet?

Was ist aus Rührt Euch geworden. Selbst beim Militär ist Lockerung erlaubt. Selbst beim Militär ist nicht alles Marschieren und „Achtung!“ Selbst beim Militär kann es Friede geben.

Nun ist die Zeit für euch gekommen, euch etwas Ruhe zu gewähren. Eine Menge Ruhe. Nehmt unnötige Belastung aus eurem Leben heraus. Spannung ist nicht bestimmt, für euch eine Manier fürs Leben zu sein. Was hat euch bloß die Auffassung übermittelt, Spannung sei etwas, was ihr nötig hättet, bei euch zu behalten und euch mit ihr zu verschleißen?

Von jetzt an gehört Spannung der Vergangenheit an. Sie wurde niemals benötigt, jetzt indes wird sie weitaus mehr nicht benötigt als je zuvor. Spannung verdrillt eure Nerven. Stille Ruhe wird eure Nerven abklären, und sie werden reizvoll und ruhig.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass du dich zu sehr angeschubst hast. Es ist sehr wahrscheinlich, dass du dich an einem Rennen beteiligt hast, was nie zum Start ausgerufen worden war. Es mag sein, du warst der Windhund, der der Illusion eines Hassen hinterherhetzte. Wohin bist du gerannt? Warum hast du dein Leben angespannt?

Ent-spanne dein Leben jetzt. Lasse das Schritttempo des Lebens mehr wie ein Lustwandeln sein. Übe dich darin, während du an Meiner Seite im Himmel oder sonstwo bist. Es gibt keine Hatz. Keine Notwendigkeit für Belastung. Keine Notwendigkeit dafür, dich selber mit alledem, was du zu tun hast, lahmzulegen.

Was du wirklich zu tun hast, ist in Ruhe sein. Wärme deine Umgebung mit Ruhe und Friede auf. Lasse Ruhe deinen vorherrschenden Motivator sein. Lasse Friede auf Erden herrschen. Gib der Welt Friede. Zeige ihr, wie Frieden machen geht.

Schließe zunächst Frieden mit dir selbst. Gib dir eine Pause. Erlaube dir, dich mit hochgelegten Beinen hinzusetzen und die Welt schlicht vorbeigehen zu sehen. Es gibt nichts, was du zu erzielen hast, ausgenommen, dass du dir Zeit nimmst und mit Ruhe zur Spitze hin fährst. Hänge in aller Ruhe ab, klardoch, eher als dass du dich wie einen Glücksspieler siehst, der mit hohen Einsätzen hantiert.

Lasse Ruhe und Frieden in deinem Herzen sein. Lasse Ruhe in deinen Adern sein. Lasse Friede in deinen Augen sein. Lasse Friede in deinem Sinn sein. Was sonst hast du zu haben, außer Friede? Wohin bringt dich Heftigkeit, außer zu noch mehr Heftigkeit? Was ist dein Ansturm auf noch mehr Intensität. Lehne dich zurück. Lasse dich auf die Couch plumpsen.

Heute erlernst du Ruhe und Friede. Beginne damit, dass du deine Stirn entspannst. Lasse die Milch des Friedens deine Schultern hinunterströmen. Spüre, wie jene Spannung von dir ablässt. Sie war überhaupt niemals dein. Sie war ein Überhang, übriggeblieben aus den Tagen, als an die Ahnungslosigkeit geglaubt wurde.

Und jetzt ist dein Rücken locker. Jetzt sind deine Muskeln unverkrampft. Und jetzt atmest du ein und aus, und jetzt zirkuliert dein Blut.

Du lernst hinzu, wie Friede in Empfangen nehmen und wie Friede ohne eine irgendgeartete Anstrengung geben geht. Sich Bemühen ist altmodisch. Alles was du benötigst, ist Vorhaben. Und alsbald, stehe auf und widme dich dem, was auf dich wartet. Dich in die Absicht begeben, dich der Angelegenheit widmen, und keineswegs Angespanntheit. Keine Straffheit mehr. Gespanntheit hat ihre Rolle im Leben eingebüßt. Friede hebt an.

HEAVEN # 3867 – 27.6.2011 – The Dawn Has Come

DIE DÄMMERUNG IST GEKOMMEN

Heijo, ein Tag hat begonnen. Die Dämmerung hebt ihre Augen auf und blickt in die deinigen. Alles ist gut. Heijo, ein Tag hat begonnen.

Die ganze Welt erwacht zu einem neuen Tag. Selbst in der Skyline von New York City kam der Tagesanbruch, angekündigt durch die rosa Sonne, zum Vorschein. Die Morgenröte und die Skyline sind von der Sonne gesegnet. Alles, was unter der Sonne leuchtet, wird gesegnet. Und alles erstrahlt unter der Sonne.

Gleichwohl hat die Sonne kein Patent auf das Licht. So mächtig die Sonne auch ist, du hast inwendig in dir Licht, was ebenso hell oder gar noch heller scheint. Ich denke, Wir haben heller als die Sonne zu sagen. Die Sonne, so brennend sie auch ist, ist wie ein unerschütterlich dahinfahrender Lieferwagen, der einer gleichbleibenden Route folgt. Die Sonne hat einem Zeitplan zu folgen. Sie ist stets unverzüglich.

Du, andererseits, hast keine Schranken, was dein Anliefern anbelangt. Du hast keinen Ablaufplan. Dein Licht ist schlicht so angelegt, dass es anbleibt. Kein Abschalten. Des Nachts oder tagsüber, du kannst dein Licht scheinen, und es reicht weit. Es hat lange Finger, Finger, die länger sind als die rosa Finger der Dämmerung des Tages. Deine Lichtfinger kennen kein Ende. Dies ist die Natur des Lichts, das von deinem Herzen her, oder von deinen Augen oder von deinem Lächeln oder von dem Zeugnis deines Lebens her strahlt. Hoble ein Brett, halte eine Kinderhand, hebe deine Augen auf – dein Licht durchscheint die Welt. Licht von dir ist keinesfalls illusorisch. Es ist von großer Tragweite. Es ist Seelen-erhellend. Es ist Herzen-zum-Glänzen-polierend. Es braucht keine Batterien. Es wird mit Licht betrieben, das sich selbst nachhält und aufrechterhält. Es braucht keine Batterien, keine Speicherung, keine Zeituhr, kein Aufziehen wie eine Uhr, kein Abspulen.

Das Licht der Sonne ist solar. Dein Licht ist Seelenlicht, das schlicht ebenso herausscheint, wie die Sonne auf dem Wege ist zu ihrer Zusammenkunft mit dem Tag. Du bist voller Seele. Niemand ist seelen-los. Wer auf der Erde sollte bloß sein Licht zudecken mögen? Und doch ist ebendas erfolgt. Und doch ist ebendas Allgemeingut geworden, so, als wäre die Welt kein Ort für Licht, so, als sollte die Erde ihre Jalousien heruntergezogen halten mögen, so, als gäbe es keine Sonne, keine Sterne, keinen Widerschein auf Seen und keine Lichtspritzer, die durch die Fenster hereinkommen und sich drinnen häuslich einrichten.

Sofern Mein Licht folgenreich ist, ist es das eure mithin ebenfalls. Ihr habt inwendig in euch fantastisches Licht. Ein Gewahrsein des Lichts, was ihr seid, dämmert euch soeben. Die Morgenröte des Gewahrseins und die Morgenröte des Lichts sind simultan. Sie sind in jedem Fall wechselwirksam. Sie lassen frische Luft herein. Öffnet euer Herz weit. Euer Licht wird durch die Fenster eurer Seele über den Horizont strahlen, in Herzen einziehen und jene nähren. Licht wird sie erfassen, und die angestrahlten Menschen werden nicht einmal wissen, woher das Licht gekommen ist. Sie werden einfach erkennen, dass Licht herangekommen ist. Selbst von Stirnrunzeln vermag Licht herzukommen, und Licht kann niedergehen, und alle auf der Erde können Licht sein. Alles kann wie nie zuvor in den Blick geratenes Licht sein, wie Licht, was bislang nie so wie dieses am Tanzen war, wie Licht einer kolossalen Tanzgruppen-Reihe gleich. Die Tänzerfüße berühren den Boden niemals. Licht ist in Lichtgeschwindigkeit auf Reisen. Licht vermehrt sich selbst, und die Welt ertrinkt in Liebe. Sie wird in Liebe ohnmächtig, alles andere als Liebe ist lahmgelegt.

Dies ist Heijo, die Morgenröte ist da. Es ist nicht: Soso. Es ist Heijo, und: Los geht’s. Wir stürmen über das Universum, Licht, was in die Höhe hüpft, Licht, was auf eine Melodie Liebe hinter sich da belässt, von der du kaum geträumt haben wirst, und die dir gleichwohl ansteht, sie mit jenem blendenden Licht deines Herzens in den Blick zu nehmen, das auf Liebe und auf nichts anderem als Liebe niedergegangen ist.

HEAVEN # 3868 – 28.6.2011 – Joy Is Right Around the Corner

FREUDE LIEGT DIREKT UM DIE ECKE

Was wird dir heute wohl Freude schenken, und welche Freude wirst du gerne verschenken mögen?

Gehe heute abend nicht ins Bett, ohne Freude gegeben oder empfangen zu haben. Falls du heute keine Zeit hattest, um Freude entgegenzunehmen, dann gib Freude, und du wirst zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen haben.

Was wäre, falls Ich dir sagte, dass es ohnehin schier Geben gibt? Wärest du enttäuscht? Freude kann nicht geschenkt werden, ohne dass sie ganz allein in Empfang genommen wird. Dies ist die Spielregel. Selbst ein hilfloser Säugling verschenkt Liebe. Mit Sicherheit ist ein Säugling am Überreichen eines Anlasses für Freude.

Um was mehr kann jemand bitten, als um einen Anlass zur Freude?

Nun gewiss, Veranlassung für Freude gibt es rundum. Beginne Gedanken zu denken im Sinne von Freude schenken. Lasse dein Herz einen Stadtschreier sein, der seine Waren ausruft: „Heute Freude. Muster an Freude. Umsonst. Großzügige Proben. Holt euch einige. Nehmt welche nachhause. Nehmt euch welche für eure Freunde mit nachhause. Helft euch selbst. Kommt gleich her. Nehmt alles, was ihr möchtet, und kommt wegen mehr wieder hierher zurück.“

Freude gemahnt der Freude.

Es ist unumgänglich, dass ihr Freude ausgeben werdet. Es ist leichter, Freude auszugeben, als alles andere. Es ist leichter als grummeln. Es ist leichter als Anordnungen erteilen. Es gibt nichts Leichteres. Ihr habt euch einfach nicht in die Gepflogenheit begeben. Nehmt sie nunmehr an.

Es ist euer Geburtsrecht, Freude zu geben. Ihr seid hier auf der Erde, um Freude auszuliefern. Ihr seid wie jemand im Supermarkt, der Proben verteilt, bloß ist es so, ihr seid immer und unablässig in Bereitschaft. Mit Sicherheit werden euch Empfänger von Freude auffinden können, freilich seid ihr ebenso frei, umherzuwandern. Ihr werdet entdecken, dass es keine Freude gibt wie Freude verschenken und ausgeben. Ihr seid imstande, Freude fast unmerklich herausschlüpfen zu lassen. Freude hat nicht angekündigt zu werden.

Wie Freude verschenken und ausgeben funktioniert, ist, dass du sie, wie bei der Liebe, ihrer Liebhaberin, nicht ausgeben kannst, ohne dass der Wind eine fabelhafte Auslage an Freude und an allem, was mit ihr einhergeht, zu dir zurück wehen wird. Freude wird euch eins vor die Rübe hauen, Geliebte. Ihr seid auf dem Wege, in den Genuss eines Freudenwirbels zu gelangen, eines Freudenzyklons, in den Genuss von noch mehr Freude, als ihr jemals auf einen Schlag in Erfahrung gebracht habt. Ihr werdet euch in einem Strudel Freude verfangen, niemals mehr nach dorthin zurückkehren, was man einen freudlosen Zustand nennen könnte. Ihr seid außerstande, dorthin zurückzukehren. Sobald einmal die Freude die Oberhand gewinnt, wird sie keinen Abgang mehr nehmen. Freude liebt es, bei dir zu sein. Sie möchte gerne, dass du sie behältst. Sie möchte gerne, dass du sie schwungvoll behältst.

Einerlei wie sehr du Freude weggibst, sie wird wie ein Bumerang zu dir zurück kommen. Du bist von Freude befallen worden. Freude ist ein Ballon, der dich mit sich nimmt.

Freude ist Freude um der Freude halber. Freude gehört, wie Liebe, nicht zurückgedrängt, nicht zurückgehalten, gehört nicht so gerichtet, dass sie zu einer vorgefassten Idee konform ist. Freude ist stets zurhand, und Freude liebt es, unstrukturiert zu sein. In freier Form zu sein. Sie wird jederzeit überall hineinpassen. Sie hat einzig zugelassen zu werden. Schade, aber Freude benötigt deine Erlaubnis. Gestatte sie. Gestatte sie jetzt. Erteile ihr eine Bewilligung. Stelle dir eine Freude-Konzession in deiner Brieftasche vor.

Schau her, Freude wird dich bedenkenlos auffinden. Selbst wenn du ein eingefleischter Griesgram bist, die Freude wird dich auffinden. Einerlei, wo du herumhängst, Freude wird ihren Weg zu dir finden. Du könntest sie jetzt genauso gut geben. Du kannst nicht für alle Zeit gegen die Freude angehen.

Wo du auch derzeit stehen magst, Freude befindet sich direkt um die Ecke. Freude ist gerüstet, zu dir zu hüpfen. Freude wird dir auf dem Kopf herumspringen. Sie wird deine Rippen kitzeln. Sie wird es in Bewegung setzen, dass du lachst. Sie wird dich zum Lachen bringen. Es wird schwer für dich werden, mit dem Lachen aufzuhören, und wieso, wieso solltest du das auch jemals tun mögen? 

HEAVEN # 3869 – 29.6.2011 – Leave the Sandy Shore

ZIEHE VON DER SANDIGEN KÜSTE WEG

In einem bestimmten Sinne ist deine Welt, so wie du sie kennst, die ganze Welt. Gleichwohl, eine vereinzelte Welt ist schwerlich ein Stück des Kuchens. Die gesamte Welt ist dir angelegen, sie willkommen zu heißen. Eine Welt, die schlicht auf dich beschränkt ist, verblasst neben der Gesamtheit der Welt des Einsseins.

Falls die Welt ein Brettspiel wäre, ist deine individuelle Welt nur der erste Kärtchen-Stapel, auf dem du landest. Die Partie kann dabei nicht verbleiben. Falls du in deiner individuellen Welt verharrtest und dir das Einssein nicht zueigen machtest, wäre das wie an der Küste bleiben und nicht in das Meer, das direkt vor dir liegt, hineingehen. Ein oder zwei Schritte und du schwämmest im Ozean. Wie sich die See doch nach dir sehnte.

All die weiteren kleinen separierten Welten, die zugegen sind, haben sich ebenfalls nach dir gesehnt. Sie kannten deinen Namen nicht, ihr Sehnen indes war ihnen vertraut. Es ist dir und den Anderen zuliebe, dass es dir ansteht, die Sandküste zu verlassen und in den Ozean hineinzugehen. Tunke deinen Zeh hinein, oder tauche ein und unter. Einerlei wie du reingehst, furchtsam oder kühn, du wirst nass werden. Du wirst planschen und schwimmen, und schon bald wirst du nicht einmal mehr imstande sein, dir vorzustellen, am trockenen Ufer auszuharren.

Du hast einen Ozean des Welt-Bewusstseins betreten. Du trägst jetzt eine bedeutendere Rolle, ganz bestimmt keine mindere. An der Küste bist du dir verlustig gegangen. Inmitten des Ozeans findest du dich selbst. Du hast dich nach dir gesehnt. Du bist dir selber abgeschieden gewesen.

Vereinzelterweise an der Küste, hatte dir die Vollheit des Lebens gefehlt. Ein Leben für dich alleine ist nicht viel von einem Leben, leider muss man das so sagen. Es ist, wie wenn du eine einzige Essiggurke aus dem Glas mit Eingelegtem herausnimmst, alldieweil du tief in das Fässchen fassen und eine Gesamtgröße des ganzen Fässchens mit Eingelegtem sein könntest. Dies ist ein schwaches Bild, denn wer möchte wohl gerne eine Essiggurke sein?

Sei also stattdessen die Sonne und wisse darum, dass du die Schöpfung aufrechterhältst, die Ich dir zu Ehren gemacht habe.

Beehre Mich mit deiner Gegenwart. Beehre Alle.

Du kannst kein kleiner Fisch sein, der in einer Schale schwimmt. Sei ein Wal, der den ganzen Ozean hinunterschluckt und mithin sein Einssein begreift und anerkennt.

Es heißt, dass Ich Alles bin, Was Ist. Geliebte, ihr nicht anders. Ihr seid das Herz des Lebens. Ihr seid das Herz des Bewusstseins. Muss Ich an euch einen Vermerk anbringen, der besagt, Wer Ihr Seid, so, als wärt ihr eine Waise, die man in den Zug gesetzt hatte?

Braucht ihr eure Identität niedergeschrieben? Wahrlich, macht euch nichts draus, was jemand sonst weiß. Lasst Uns dies indes doch voll und ganz anpacken. Es zählt, was du erkennst.

Mit der Wahrheit Deiner Identität, mit der Wahrheit Unserer Identität vertraut, bummelst du nicht umher. Bist du nicht ruhelos. Nicht flatterig. Du bist ebenso kompakt wie das Ganze Universum. Unterdessen du dich ausweitest, läufst du nicht dünn auseinander. Denke dir das nicht so. Du bist so leicht wie Luft, und dennoch bist du kompakt. Du bist ein zuverlässiger Bürger der Schöpfung. Du und all die Anderen, die sich des Einsseins bewusst werden, schirren die Welt an und ziehen sie vorwärts. Du freust dich, die Welt in die Höhe zu tragen, sie weit mit dir zu nehmen und sie eben dort, wo sie sich befindet, zu vergrößern. Sobald alle Schultern zusammenarbeiten, wie leicht sind hernach das Leben und die Reiseunterfangen in ihm.

Es ist nun die Zeit, dass du dich entspannen kannst, denn du befindest dich in einer Abstammungslinie von Engeln, und du trägst die Welt in die Höhe, so, als wäre sie dein ureigener Odem, mithin wirst du der Atemzug der Welt und Mir ein Segen.

HEAVEN # 3870 – 30.6.2011 – Riding the Waves

DIE WELLEN REITEN

Wir sind umschlungen, und sie ist reizend, die Verflochtenheit, in der Wir uns befinden. In Unserer Liebe sind Wir umschlossen. Wir haben uns derart umarmt, dass Wir Eins sind. Wir sind Eine Einzige Liebenswerte Umschlungenheit. Wer vermag zu sagen, die Wellen des Meeres seien vom Meer abgeschnitten. Sie hüpfen auf der Oberfläche herum, und dennoch sind die Wellen ausgedrückte Erscheinungsformen des Meeres. Ich denke, die Wellen tollen oben auf dem Ozean. Ganz bestimmt möchten sie gerne Spaß haben.

Also, ihr, planscht auf der Oberfläche des Ozeans und habt Spaß. Meint nicht einmal einen Augenblick lang, ihr wärt hier am Wellenreiten, um zu leiden. Nein, Geliebte, ihr sollt aus ganzer Liebe in die Höhe springen und der Welt zeigen, wie in die Höhe hüpfen geht. Ihr sollt rausschreien: „Das macht Spaß, Spaß, Spaß.“

Die Wellen reiten ist dafür angelegt, ein Spaß, und nichts als Spaß, zu sein. Wer erfand das Konzept des Leidens, des Verlusts, der Schädigung, etc.? Wer hat es sich zueigen gemacht? Ich sagte niemals, dass ihr, Meine Kinder, Fleisch Meines Seelen-Geistes, leiden solltet. Möchtet ihr von der Auffassung des Leidens wegkommen, und nicht leiden? Im Leben seht ihr einen Stapel Karten durch. Der Pik Bube ist nicht dafür da, Leiden zu euch her zu rufen. Jede Karte bietet euch etwas. Weder Sturm noch Tod soll euch von dem Entzücken des Lebens abhalten. Niemand hat euch gesagt, so etwas wie den Verlust von Leib und Leben gebe es nicht. Der Punkt dabei ist, dass ihr ein Delphin seid, der aus dem Wasser hervorspringt. Ihr habt Leben. Denkt darüber nach. Ihr habt den Zeitvertreib von Königen.

Aus dem Meer seid ihr herausgehüpft, und zum Meer kehrt ihr zurück. Ihr seid für immer und ewig im Ozean. Die Tiefen und Höhen sind beide euer.

Die scheinbare Gezeitenströmung des Lebens hat euch nicht zu übermannen. Trennt den Ozean, so wie ihr euer Haar scheitelt. In Bezug auf das Leben gibt es kein Auseinandergehen. Ihr schwimmt unentwegt in den Tiefen. Ihr könntet nicht zu den Höhen heraufhüpfen, sofern ihr nicht aus den Tiefen herkämet.

Ihr seid das reelle Ding, Geliebte. Was bedeutet es eurem Dafürhalten nach, dass ihr in Meinem Ebenbilde gemacht wurdet?

Gleichwohl spielt ihr mit euch Guckguck. Ihr, die ihr sozusagen im Ozean wie auch aus ihm heraus schwimmt, geht niemals aus ihm heraus. Ihr, die ihr der Ozean seid, seid ihn für immer und ewig. Ihr seid ihm kein Fremder. Ihr seid das Eigen des Ozeans. Er möchte, dass ihr in ihm planscht. Er ist euer, damit ihr in ihm planscht. Selbstverständlich könnte Ich sagen, Wir seien der Ozean, in dem zu schwimmen ist. Wir sind der Ozean, und doch, damit du Mich vernimmst, sage Ich du und sage Ich Ich. Ich tue dies in voller Kenntnis, dass Wir Eins sind, und dass dies die ganze Geschichte darstellt. Wir sind Eins. Das ist die gesamte Grammatik. Wir können nicht anders als Eins sein, und doch sagen Wir Wir, alldieweil Wir letztlich Eins und nichts als Eins sind, so wahr Mir Gott helfe.

Wir sind zu Unserem Einssein angelobt. Es gibt nichts anderes, um jenem versprochen zu sein. Es gibt nichts anderes, was von geringem oder keinem Wert ist. Es gibt keine Jack und Jill. Es gibt kein Eimerchen Wasser. [Die letzten beiden Sätze nehmen Bezug auf die Geschichte von Jack and Jill. – Anm.d.Übers.] Es gibt nichts außer dem Einssein von Uns, welches Eins ist.

Derjenige, Der spricht, ist Derjenige, Der zuhört. Sprecher und Hörer sind Eins. Autor und Leser sind Eins. Die Sonne scheint, und der Mond ist die Reflexion der Sonne, die Sterne sind eine Million Sonnen, die den Himmel befunkeln, und wer hat mehr Vergnügen an der Sonne als Wir? Und wer genießt es mehr als Wir?

Was kann mit dem Einssein von Uns in Vergleich gebracht werden, unterdessen Wir Eins sind, und es nichts anderes als Unser Einssein gibt?

HEAVEN # 3871 – 1.7.2011 – Logic Falls Apart

LOGIK ZERFÄLLT

Was ist an der Tatsache so entsetzlich, dass ihr bislang noch nicht ganz zur Kenntnis genommen wurdet? Ist es ein Verbrechen, was ihr begangen habt, dass ihr ein Mensch seid?

Auf der einen Seite, da haltet ihr wenig Hinsicht auf euch selbst inne und lasst euch von fast allem derart leicht entmutigen. Auf der anderen Seite könnt ihr euch – gleichzeitig – für toll und großartig erachten. Ihr schwankt zwischen Extremen hin und her. Ihr fühlt euch obenauf, oder ihr verweilt auf euren Unvollkommenheiten. Seid sodann unvollkommen. Seid vollkommen unvollkommen. Ehrt euch selbst. Tretet nicht in die Fallen, die ihr selbst stelltet.

Ihr habt auf euren Lorbeeren nicht auszuruhen, noch auch habt ihr zu versuchen, vollkommen zu sein. Ihr seid jetzt vollkommen, wie ihr seid, und gleichwohl habt ihr Raum zum Wachsen. Zunehmen ist natürlich. Ihr habt euch nicht zu fesseln, um zu wachsen. Ihr habt euch nicht harter Kritik von allen Seiten auszusetzen. Mit Sicherheit habt ihr nicht die Spießruten aufzustellen, unter denen durchzulaufen ist.

Ihr könntet euch zu einem willkommenen Gast auf Erden machen. Ihr könnt zu euch selber gastfreundlich sein.

Wenn jemand eine Bemerkung macht, die euch nicht passt, habt ihr nicht bestürzt zu sein. Es mag durchaus sein, dass ihr von jenem euch bestürzt machenden Menschen eine Menge zu lernen habt, und, demgegenüber, ihr müsst nicht über Kohlen laufen. Ihr könnt euch selber, wie auch einem Anderen gegenüber, geneigt und verständnisvoll sein. Ihr gehört dorthin, wo ihr seid. Ihr habt ein jedes Recht, hier zu sein.

Selbstverständlich lautet die Wahrheit, dass ihr in Meinem Herzen eingesessen seid. Allerdings, bei mehr als einem Anlass gerietet ihr über etwas, was Ich gesagt habe, in Bestürzung. Der Fall liegt so, er liegt manchmal, indes nicht immer, so – je mehr ihr euch widersetzt, um so mehr habt ihr es nötig, zu hören. Tut nicht pauschal ab, was Ich sage.

Was möchtet ihr gerne Anderen beibringen? Was möchtet ihr gerne, dass Andere von euch lernen? Vielleicht seid ihr der Auffassung, Ich flickte euch am Zeug. Sofern ihr Mir am Zeug flickt, weswegen solltet ihr das tun mögen? Sofern Ich euch bitte, mit dem Fingernägel-Beißen aufzuhören, müsst ihr dabei derart empfindlich sein? Müsst ihr bei dem, was Ich sage, überreizt werden?

Ich sähe es gerne, wie ihr die Macht der würdigenden Wertschätzung anerkennt. In gewissen Kreisen wird dies als Dankbarkeit bezeichnet. Ich möchte es gerne Gewahrsein nennen. Selbstverständlich seid ihr auf dem Weg, mehr und mehr gewahr zu werden. Ihr wart doch nicht der Auffassung, ihr wärt derzeit bei allem obenauf, oder etwa doch?

Es gibt für euch keine Not, mit allem, was Ich sage, einverstanden zu sein. Ebenso wenig gibt es einen Bedarf, das, was Ich sage, abzuweisen. Ihr, die ihr Einwände erhebt gegen Fehler und Mängel, seid nicht aufgefordert, euch selber recht zu geben, und, dass Ich Mich, infolgedessen, irren würde und es nötig hätte, Meine Ansichten zu ändern. Wenn der Schuh passt, tragt ihn. Falls er nicht passt, tragt ihn nicht. Es ist euch nicht angelegen, eure Zeit mit Auseinandersetzungen zu vergeuden.

Wo Wir, du und Ich, weilen, ist nicht im Intellekt. Wir sind keine intellektuelle Betätigung. Wir sind Gewahrsein, und Wir sind Gewahrsein in dem Herzen. Logik löst sich in Wohlgefallen auf. Logik kann nicht den ganzen Weg mitgehen. Sie fußt auf einer Prämisse, dass du von einer Stufe aus über eine andere Ebene zu debattieren imstande seist. Tatsächlich ist es so, du tust gut daran, der logischen Stringenz zu entwischen. Die Logik hat einen engen Blick und reicht nur so und so weit.

Du kannst überallhin gehen. Die Logik kann dich nur so und so weit nehmen. Für dich fällt es besser aus, dass du unvollkommen bist, als dass du dich dazu überredest, du wissest alles. In erster Linie, weswegen solltest du dich vor Mir schützen mögen, unterdessen Ich dich am allermeisten liebe, dich liebe, so wie du bist. Ich sehe nicht über dich hinweg. Ich nehme Mein Herz niemals von dir fort.

HEAVEN # 3872 – 2.7.2011 – You Can Inspire

DU VERMAGST ZU BEFLÜGELN

Nimm Verantwortlichkeit in den Sinn. Entsinne dich, dass du Mich repräsentierst. Du kannst reell sein und Mich darstellen. Erinnere dich einfach, dass du Mich verkörperst. Sieh dir an, wie du Mich repräsentierst.

Du kannst inspirieren. Du kannst selbst dann in authentischer Weise begeistern, wann du dich nicht inspiriert fühlst. Du hast nicht einen Jeden wissen zu lassen, was du zu einem gegebenen Zeitpunkt denkst oder fühlst. Selbst wenn es dir zum Weinen zumute ist, hast du nicht zu weinen. Wer bist du, dass du weinst? Dir stehen andere Alternativen zur Verfügung.

Was ist damit gemeint, ein verantwortlicher Mensch zu sein?

Gewiss zählt es nicht zu eurer Verantwortlichkeit, die Welt zu entmutigen. Gewiss lautet eure Verantwortlichkeit nicht, die Fehler der Welt herauszustreichen. Wer hat euch dazu gebeten? Ganz bestimmt nicht Ich!

Ich habe niemals gemeint, dass ihr die ringsum in Zeitungen Schlagzeilen verbreitet. Ich habe euch nie gebeten, schlecht von der Welt zu reden. Ich habe euch nie gebeten, ihre Schwachstellen öffentlich darzulegen.

Dass du dich enttäuscht fühlst, bildet keinen Grund, der Enttäuschtheit in der Welt Vorschub zu leisten. Man braucht nicht viel, um gut darin zu sein, Enttäuschtheit zu begünstigen. Sei in etwas anderem gut.

Ich bitte euch, einen edleren, höheren Weg einzuschlagen, und Ich meine – – jetzt, nicht später, nicht einfach dann, wenn es euch eurem Gefühl nach danach ist. Ich bitte euch, Licht zu verbreiten, selbst wenn es euch nicht nach ihm ist. Hebt euch empor, selbst wenn euer Gefühl nicht danach ist, und ihr werdet emporgehoben werden. Es ist euch nicht angelegen, euch beim Trübsal blasen mit anderen gemein zu machen. Wenn ihr das Gefühl habt, ihr müsstet deprimiert sein, dann ladet wenigstens nicht Andere zu dem Empfinden ein. Was versucht ihr zu beweisen? Versucht ihr zu beweisen, dass ihr ein Opfer seid? Wieso um aller Welt solltet ihr das tun mögen? Erweist stattdessen, dass ihr ein Held seid.

Ist es zu viel von euch erbeten, dass Ich euch bitte, ein für alle Mal mit dem euch Beklagen aufzuhören? Die Zeit fürs Stöhnen und Ächzen ist vorüber. Es ist an der Zeit, dem einen Riegel vorzuschieben. Davon gab es genug. Das Ende für das Beklagen ist gekommen. Worin lag überhaupt der Zweck beim sich Beklagen? Was für eine Errungenschaft stellt überhaupt sich Beschweren dar? Jeder kann das. Es gibt vielleicht einige, die es besser können als ihr, wieso allerdings überhaupt jammern? Es ist ein altes Lied. Seid dessen überdrüssig.

Was ist an eurer Enttäuschtheit und Missbilligung derart aufschlussreich? Was ist es, was euch einsagt, dies weiter zu betreiben? Falls du am Jammern, beende das jetzt. Jaulen, nörgeln heißt nicht ein Kind Gottes werden. Keineswegs. Das ist nicht notwendig. Warum solltest du aber und abermals meckern mögen, alldieweil derart viele andere Wahlmöglichkeiten vor dir zu liegen kommen?

Warum solltest du maulen mögen, und sei es bloß dir selber gegenüber? Möchtest du davon wirklich immer und immer wieder etwas zu hören bekommen? Ist das in deinen Ohren Musik? Befindest du dich tatsächlich mit all den dargelegten Gründen darüber, warum du viel zu geradeheraus und schnörkellos seist, um der Welt zu einem Auftrieb zu verhelfen, in einer innigen Liebesbeziehung?

Deine Mission im Leben kann nicht sein, dich zu beschweren. Ich bitte dich, es los zu lassen, auf Unbill, auf persönliches oder andersartiges Unrecht, hinzuweisen.

Wer möchte dich gerne hören, wie du dich über Regen oder über sonstwas beklagst? Sei stattdessen erhebend. Schau, kannst du nicht etwas Interessantes finden, um darüber zu reden? Falls es da etwas gibt, was du früher ein Mal geäußert hast, sage es nicht noch ein Mal. Ja, gut, sage es nicht abermals, außer es ist weitsichtig und tut die Herzen all derer auf, die dich vernehmen.

Wieso in aller Wellt solltest du ein Herz-Verschließer sein mögen, während du die Gelegenheit hast, Herzen aufzutun und die gesamte Welt zu sich selbst zu öffnen? Wenn du Liebe in Umlauf bringen kannst, warum tust du es nicht?

Ich ersuche dich um deine Beihilfe beim Erleuchten der Welt. Wusstest du darum nicht? Falls du darum nicht wusstest, weshalb nicht? Und sofern du es jetzt weißt und erkennst, gut, dann handle demgemäß. Dies ist deine Verantwortlichkeit. Es ist deine Verantwortung, die Welt zu inspirieren. Davon handelt Meine Bitte. Falls du dir selbst aus der Patsche zu helfen hast, dann hilf dir selbst aus der Patsche.

HEAVEN # 3873 – 3.7.2011 – In the Oneness of Love

IM EINSSEIN DER LIEBE

Was können Wir anderes tun, als Uns zusammen hinzusetzen. Lasst Uns Unsere Füße hochlegen, und reden, oder, nicht reden. Wir können einfach ohne Worte zusammen dasitzen. Wir können in Ruhe und Frieden, die Unsere Herzen füllen, gemeinsam dasitzen. Wir können vor lauter Freude aus dem Häuschen sein. Wir sind gemeinsam aufgestellt. Dasjenige von Mir, was man als du bezeichnet, vermag ohne Meine Präsenz nahe bei dir, ohne Meine Präsenz neben dir oder vor dir oder dir hinterhergehend, keine Bewegung zu machen. Noch auch kann Ich eine Bewegung machen, ohne dass du dich an Mich hältst oder Mich in Erwartung vorwegnimmst. Wir sind Einssein.

Keiner von Uns ist ein Schatten, demgegenüber – du bist eine Widerspiegelung von Mir, In Meinem Bilde gemacht, bist du das Bild von Mir. So wie du bei Mir ungezwungener wirst, so wie sich deine Atmung bessert und wie du dich an das verlangende Drängen Meines Herzens hältst, so verschmelzen Wir. Was Wir seit eh und je einander gewesen sind, wird sehr klar, und du stehst in Meinen Schuhen. Du bist keine Aushilfe, kein Springer. Du bist kein Ersatz. Du bist das Ebenbild, das Mir wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Wir sind außerstande, Uns auseinanderzuhalten. Du könntest sagen, Wir seien Zwillingsseelen, bloß ist es im Grunde so, dass Wir Eins sind. Wir sind unabspaltbares Einssein. Wir sind Gott, insofern als Unsere Herzschläge vereint sind und Wir das gleiche lieben. Aufgeschmolzen in Liebe sind Wir Eine Liebe für immer und ewig. Unterscheidungen verblassen. Einssein, so, als wäre das möglich, nimmt zu. Wir sind verschmolzen, indessen nicht überschwemmt und abgetaucht. Wir sind verschmolzen, und keiner von Uns wirft einen Schatten. Keiner von Uns geht vor oder folgt hinterher. Unsere DNA ist die gleiche. Unsere Reinheit des Herzens ist die gleiche. Unser Einssein lässt keine Abwege zu. Wir sind Eins im Atmen, und Eins in der Wahrheit und Eins in der Liebe, von einer solchen Liebe ist Unser Einssein. Wir lieben, und es gibt nichts mehr, was gesagt gehört. Wir lieben, als gäbe es nichts anderes, und ebendas ist der Fall. Es gibt nichts anderes. Wir geraten in Liebe in Verzückung, und Wir können niemals aufhören. Wir möchten nicht aus ihr aussteigen, und Wir können es nicht. Die Wahrheit hat gedämmert, und Unrichtigsein gibt es nicht mehr. Es gibt alleinig Wahrheit. Keine Diskrepanzen werden bekundet. Sie existieren nicht, und es gibt niemanden, um sie zur Kenntnis zu nehmen.

Wir tunken in den Ozean Unseres Einen Herzens ein, und Wir segeln über ihn. Wir schwimmen in Liebe. Auf See oder an Land, Unsere Liebe übt auf alles ihre Prägung aus. Es ist, als wären Wir mit Liebe geimpft. Kanten verschwimmen. Keine Umrisse mehr. Nichts ist umringt, und nichts ist abgesondert. Einssein ist Vollsein. Mit Sicherheit ist es nicht Getrenntheit. Einssein blüht auf, und die Blüte dauert an. Einmal in Bewegung versetzt, schallt Unser blühendes Einssein sich selbst nach, und Wir beginnen die Schöpfung aufs Neue, als wäre sie ganz neu, denn sie bleibt als eine Fortdauer des Einsseins bestehen, des Einsseins, das Sich Selbst überall über den Kosmos der Schöpfung verstrahlt. Wir sind kosmisch. Wir sind Einssein, was auf kosmische Weise Folgen zeitigt.

Wir sind eine tour de force, eine Glanzleistung. Wir sind das Alles der Nichtsheit, und Wir sind standhaft, und Wir sind wundervoll, und Wir sind unbesiegbar und gleichzeitig schmiegsam. Wir sind Alles bis hin zu Unserem Einssein. Wir lassen nichts aus. Alles ist in das Einssein hinein miteinander verwoben, und einzig Einssein ist. Liebe und Einssein sind unzertrennlich. Sie sind ununterscheidbar. Gott trägt keine Krone. Falls es eine Krone gäbe, wäre es eine Krone der Liebe, mit der Wir gekrönt sind. Alles, was Wir kennen, ist Liebe, und das zu wissen ist ausreichend, und das zu sein ist ausreichend, und das zu leben ist ausreichend. Wir leben im Einssein, und Wir leben in Liebe, und Liebe kommt überall mit Uns.

Wie glücklich sind Wir, Eins zu sein, das Eine von Allem zu sein, unantastbar im Einssein der Liebe.

HEAVEN # 3874 – 4.7.2011 – Be the Glory 

SEI DIE PRACHT

Höre, du. Höre, du. Ich spreche zu dir. Es gibt nicht einen Augenblick, wann Ich das nicht tue. Es gibt Momente, wann du hörst. Möchtest du freundlicherweise zu Mir sprechen? Trage Mich mit dir. Rede zu Mir, wie du das gegenüber einem hochbezahlten Berater tun würdest. Hier hast du Mich sozusagen auf deinen Fingerspitzen, und machst dir womöglich Unser Beratungsunterfangen nicht zunutze.

Selbst wenn du Mich nicht in Worten zu hören vermagst, kannst du Mich im Fühlen hören. Du spürst ein Gedrungensein, in diese oder in jene Richtung zu gehen. Etwas schiebt dich voran, oder etwas stoppt dich. Könnte das Ich sein? Könnte Ich derjenige an deinem Ellbogen sein?

Bestimmt, es gibt Zeiten, wann du nicht weißt, welche Richtung einzuschlagen ist, und doch, es gibt mehr Zeiträume, wann du es weißt, allerdings, ein kleiner Stupser vonseiten des Ego lässt dich einen Weg nehmen, der dir oder Mir oder sonstwem durchaus nicht dienlich ist, gut, ausgenommen dienlich als ein Warnzeichen für einen Weg, der nicht einzuschlagen ist.

Jemand, der stiehlt, rechtfertigt seinen Diebstahl, so, als wäre Stehlen schier eine unerhebliche Drehung in der Welt, so, als hätte dir deine angebliche Bedürftigkeit die Befugnis dafür erteilt. Falls du in irgendeinem Sinn des Wortes stiehlst, hast du dich selber bedürftig gemacht. Falls du Ehren annimmst, die dir nicht zugehören, hast du gestohlen. Wenn du eine Erfindung als die deine ausgibst, die du nicht erfunden hast, hast du gestohlen. Falls du dir etwas als Verdienst anrechnen lässt, was nicht dein Verdienst ist, hast du dir einen schlechten Dienst erwiesen. Du gehst auf hohlem Boden.

Kannst du dir vorstellen, dass Ich dir den Rat erteile, dir das zu nehmen, was nicht das deine ist?

Und, sobald du einmal die Tat begangen hast, denkst du dann, Ich befände Mich nicht mehr länger an deinem Ellbogen? Ich bin wie eh und je bei dir, und stupse dich jetzt. Ich werde dir aufhelfen. Ich werde dir wie zuvor mit offenen Armen entgegengehen.

Dir gilt es, dich nicht mehr länger hinter irgendeiner Maske zu verstecken. Seelische Qual ist eine Maske. Herzschmerz ist eine Maske. Pfiffigkeit ist eine Maske. Scharfsinnigkeit ist eine Maske. Nimm deine Masken ab, und du wirst sehen, wie ernsthafte Aufrichtigkeit parat steht, hervorzutreten.

Offene Aufrichtigkeit ist gut. Aufrichtiges Bedauern übertrifft hochfahrenden Stolz, denn Bedauern zeigt Anerkenntnis auf, dass du eine Hürde übersprungen hast. Lasse selbstverständlich Bedauern rasch vorüberziehen. Bedauern ist kein Hafen. Kein Gasthaus, in dem lange zu verweilen ist, nicht einmal eine Nacht lang. Bedauern kann ebenfalls eine Art Stolz sein. Stolz beim Bedauern und Stolz auf Tugendhaftigkeit erweisen sich als je eigene Stolpersteine, und es ist schwer, gegen sie anzukommen. Reihe dich nicht mehr in einen Rang ein, und höre auf, das bei Anderen zu tun. Vertraue dich Mir an. Ich bin nun bei dir. Erzähle Mir deine Geschichte, nicht diejenige eines anderen Menschen. Vergleiche anstellen entzückt Mich nicht.

Komme aus den Schatten heraus. Lege deine Einreden nieder. Schützt du dich vor Mir? Ich kenne dich besser als du dich selber. Ich weiß, in Wessen Bilde du gemacht bist. Du scheinst das nicht für wahr zu halten. Du schlägst es ab, das zu glauben, derart eingeschärft warst du in der Fata Morgana von Fehler und Schuld. Du suchst dir von einem Augenblick zum anderen deine Fehler im Nu aus, und du rennst, so traurig wie das ist, von der Ganzheit weg, die du bist. Wirklich, möchtest du lieber ein abgebrochener Zweig sein als ein ganzer Baum, der sich im Wachstum befindet?

In Wessen Bilde möchtest du gerne gemacht sein, außer in dem Meinen? Und in Wessen Bilde möchte Ich dich gerne gemacht sehen, außer in dem Meinigen? Es gibt nicht einmal ein anderes Bild für Mich, in dem du zu machen wärest. Ich bin das einzige Bild, das ist, und Ich bin weit über ein Bild hinausgehend, und du bist beträchtlicher als ein Bild. Ich sage dir jetzt, dass du die reelle Sache bist.

Nimm deine Umhänge und Masken ab, und sei schier die Herrlichkeit, die Ich ausführte, als Ich dich machte.

HEAVEN # 3875 – 5.7.2011 – Joy Is Better Than Grief  

FREUDE IST BESSER ALS GRAM

Was bin Ich angehalten, mit dir zu tun, und was bist du angehalten, mit Mir anzustellen?

Ich meine, Wir haben miteinander etwas zu tun. Ich denke, Wir befinden Uns in einer Unermesslich Bedeutsamen Partnerschaft. Ich denke, Wir wuchsen gemeinsam auf und trafen ein Abkommen, einander zu lieben, komme was da wolle. Und selbst als Wir Unseren Pakt schlossen, wussten Wir, dass es keine materielle Angelegenheit gab, und dass alles, was existierte, Unsere Liebe war, Unsere Liebe, die durch die Ewigkeit und wieder direkt zu Unserem Herzen zurück strömte. Auf diese Weise umringten Unsere Herzen die Welt, und Wir gaben Uns der Liebe in tiefer Ergebenheit und Dankbarkeit preis.

Was gibt es demnach, um darüber nachzudenken, außer Unsere Liebe, wie sie durch die Ewigkeit wirbelt und schwirrt, und niemals zu einem Endpunkt gelangt? Tatsache ist, Unsere Liebe hatte nie einen Anfang. Sie ist immerzu gewesen. Es gab niemals einen Beginn, und ein Ende kann es nicht geben. Alles, was es geben kann, ist Unsere Liebe, Unsere Liebe, die all-umfassend ist.

Wie gesegnet sind Wir miteinander. Wie vollendet. Wie unangreifbar ist Unsere Liebe, obschon es diejenigen Menschen gibt, die gerne gegen sie anstürmen möchten. Womöglich selbst du. Selbst du hast womöglich Unsere Liebe angegriffen, ihre Verdienste in Frage gestellt, ihre Existenz angezweifelt. Du hast eine Geneigtheit, dass du dir deinen Geist mit ausschließenden Bedingungen für die Liebe zusammenstellst, und du fürchtest, ja, du schließt sogar, dass Ich deine mutmaßlichen Folgerungen nicht erfüllen werde.

Ab und an bezweifelst du gar Meine Absichten. In deiner Armkette an Gedanken war es durchaus in Ordnung, dass Ich das Leben erschaffen habe, indessen hatte Ich kein Recht, den Tod des Körpers oder gar eine gute Anzahl unter den Pfaden beim Durchlauf des Lebens zu erschaffen, so etwa, sich begegnen und sich trennen, so etwa Liebe, die errungen und Liebe, die verloren wird, so  etwa einen Job erhalten und ihn einbüßen, so etwa all das, was deine Beschwerden gegen das Leben, so wie es ist, begründet. Was, Geliebte, seid ihr, eurem Dafürhalten nach, im Begriff, zu ändern? Eure Proteste werden weder das Leben ungeschehen, noch den Tod rückgängig machen, so wie ihr ihn wahrnehmt.

Ihr seht, euer Geist hat einen kleinen Kreis geschlagen, wie ein Armband, was zu klein ist, um an irgendein Handgelenk zu passen.

Was ihr tun müsst, ist Perlen an Gedanken auffädeln, die von einer Perle zur nächsten hüpfen. Stellt ein Armband oder ein Halsband her, was rund um die ganze Schöpfung passt. Nehmt nicht einmal nur eine einzige Perle von der Schöpfung mehr weg. Das Leben ist nicht immer oder ist nicht einmal oft das, was ihr erklärt, es sei es, demgegenüber – das Leben ist zirkulär und spektakulär. Es gibt nichts, was ihm gleich ist. Was kann sich mit dem Leben in Vergleich bringen lassen? Es ist vollkommen Leben, und Leben ist eure güldene günstige Gelegenheit.

Betrügt euch nicht selbst. Schmiedet das Eisen, solange es heiß ist. Trinkt die Nektare des Lebens. Kommt zu diesem Fest. Kommt mit eurem ganzen Herzen. Ihr seid bereits hier, demnach könntet ihr genauso gut hinzutreten. Öffnet das Fässchen Leben und feiert. Lasst Uns das Leben feiern, lieber als dass wir es beklagen. Kommt von jener Spur herunter. Kommt zu der Feier, euch zu vergnügen und Anderen Freude auszuteilen.

Werdet zu einem Party-Gänger. Ja, tatsächlich, schmeißt Partys. Ladet alle zu dieser Party des Lebens ein.

Vergnügt euch jetzt. Verschiebt die Freude nicht. Alles, was im Leben Freude hinausschiebt, ist für dich zugegen, dass du darüber hinwegsteigst, nicht, dass es dich zum Halten bringt. Der Tod eines geliebten Nahestehenden soll dich nicht zum Halten bringen. Du bist es jenem Menschen schuldig, darin fortzufahren, das Leben zu leben, was Ich dir gegeben habe. Es gibt für dich keine Entschuldigung dafür, dass du die Freude aufgibst. Selbstverständlich, die menschlichen Dilemmata kann Ich nachvollziehen, allerdings stammen sie aus eurer Fabrikation. Selbst dann, wenn ihr sie hinterlassen bekommen habt, entkommen sie eurer Fertigung. Freude ist besser als Gram. Jeder weiß das. Begib dich in dein Trauern, und nimm dann abermals den Bus der Freude. Das Leben ist kostbar. Lasse Freude sein Motto sein. Liebe trägt Freude mit sich. Falls du nicht das Konzept des Verlustes innehättest, wäre Freude dein ständiger Begleiter.

Wische deine Tränen ab. Sei jetzt voller Freude.

HEAVEN # 3876 – 6.7.2011 – Whichever Road You Choose 

WELCHEN WEG DU DIR AUCH AUSSUCHST

Wenn du Widerstreit verspürst, wenn sich das Rummeln des Zweifels anschickt, bei dir anzulangen, nimm eine Auszeit. Das Leben ist nicht so sehr recht oder nicht recht, wie du geneigt bist zu denken. Dass du die eine Straße nimmst oder eben die andere, ist nicht so ausschlaggebend, wie du glaubst. Es gibt zahlreiche gute Straßen. Du bist keine Sackgasse. Du kannst wählen.

Was du glaubst, ist ebenfalls nicht eine derart entscheidende Sache.

Einssein ist da, und in der Welt, demgegenüber, habt ihr nicht eines Sinnes zu sein. Du hast den einen Film lieber, deine Freundin einen anderen. Und ihr beide seid Mein. Ihr seid Mein, und ihr seid ebenfalls euer.

Es liegen vor euch zahlreiche Wahlmöglichkeiten. Ihr sucht nach dem Guten. Ihr sucht nach dem Guten, so, als gäbe es beim Guten eine Endgültigkeit.

Wenn du zwei gute Optionen vor dir hast, kannst du nichts falsch machen!

Wenn du zwei erstrebenswerte Jobangebote hast, und du bist auf der Suche nach einer Arbeit, hast du den einen oder den anderen Job zu nehmen. Mir ist es nicht vertraut, dass das Abwägen aller Eigenschaften dir die Beantwortung übermitteln wird. Eine gute Antwort ist, den einen des anderen zu nehmen. Folge eher deinem Herzen als Qualitätsmerkmalen.

Vielleicht hast du lieber den einen Job als den anderen, aber beim anderen ist der Verdienst höher. Es gibt zahlreiche Faktoren. Wie kannst du die Wassertemperatur kennen, bevor du nicht deinen Zeh hineintunkst? Wer kann all die Faktoren aufzählen und im Voraus wissen, was am Besten klappen wird? Tritt an der Stelle das Ego herein? Wahrscheinlich ist das. Möglicherweise. Möglicherweise redet das Ego davon, den Job mit dem höheren Gehalt zu nehmen. Möglicherweise erzählt das Ego, dass du besser dran seist, den Job zu nehmen, der dir lieber ist. Das Ego ist ein gewaltiger Agent in deinem Leben. Du erkennst nicht immer, was Ego ist und was nicht. Vielleicht sind beide Optionen Ego. Wieso es allerdings komplizieren? Triff eine Wahl. Du kommst voran, wenn du eine Wahl triffst. Sobald eine Wahl vor dir liegt, hast du eine Wahl. Du kannst davon, eine Wahl auszuüben, absehen, aber nicht für immer.

Wie stattlich wäre es, wenn du der Auffassung innewerden könntest, dass es keine Irrtümer gibt. Selbst wenn du dir den höher bezahlten Job aussuchen solltest und dies bedauertest, wie kannst du sagen, es sei ein Irrtum? Selbst wenn du dich für den Job entschiedest, zu dem sich dein Herz hingezogen fühlt, könntest du das bedauern. Wie könnt ihr sagen, es sei ein Irrtum, eine Wahl zu treffen? Geliebte, euer Leben wird nicht auf der Operative des Bereuens gelebt.

Euer Leben mit Angst vor Bereuen leben ist wie euch nach Terroristen umsehen. Es ist besser, euch nach den Guten umzusehen.

Im Hinblick auf Wahlen – bisweilen kann es sein, ihr habt zwei nicht so gute Wahlmöglichkeiten. Es kann sein, ihr steht davor: ein Job, den ihr nicht möchtet, oder kein Job. Niemand kann diese Entscheidungen für euch fällen. Seid glücklich, während ihr die Entscheidung fällt.

Einige Menschen haben das Empfinden, an der Schwelle zu stehen, sich eine Religion oder eine andere oder keine Religion auszusuchen. Ich BIN. Ungeachtet deiner Zugehörigkeit, Ich BIN. Ich bin ein Gott von Überall. Ich bin kein abgeschotteter Gott.

In einem gewissen Sinne bist du alleinig imstande, Mich zu wählen. Es gibt keine verschiedenen Gotte, aus denen auszuwählen ist, einerlei was die Welt dazu sagen mag.

Wohin sich dein Herz lehnt, das kann sich ändern. Derweilen, da triffst du eine Wahl.

Befasse dich nicht damit, eine Wahl zu treffen, die einzig mit Meinem Willen in Einklang steht. Weißt du, was Mein Wille ist? Mein Wille ist, dass du, sobald du eine Entscheidung fällen musst, sie fällst. Sobald eine Kreuzung ansteht, sie zu passieren, passiere sie. Ich werde da drüben sein, egal welchen Weg du dir auch aussuchst.

HEAVEN # 3877 – 7.7.2011 – Like the Budding of Crocus in Spring

WIE DAS AUFKNOSPEN DES KROKUS IM FRÜHLING

Falls du heute vor Mich treten würdest, was würdest du sagen? Und was würdest du nicht sagen? Würdest du überhaupt etwas sagen? Was gäbe es da zu sagen?

Vielleicht wärst du still und säßest schier im Schein Meiner Präsenz da. Vielleicht wolltest du gerne ausschließlich wahrnehmen. Vielleicht wolltest du schlicht verehren, und verehren wäre ausreichend für dich.

Du wirst die eine oder andere Vorstellung davon haben, in welcher Verehrung Ich dich halte.

Von Gott her trittst du in Verehrung ein. Von Gott her verehre Ich. Du bist von Mir her. Wir haben eine wechselseitige Verehrung. Keine kommt ihr gleich.

So wie du vor Mir stehst, ist es wie wenn dein Herz in das Meinige hineingefegt wird. Deine Gegenwart ist in die Meinige hineingekehrt. Du wirst Eins mit Mir, was du eh und je warst, bloß hattest du ehedem jene Möglichkeit abgewiesen, so als handelte es sich bei ihr um ein gewichtiges Nun-Komm-Schon, und nicht um eine absolute Wahrheit. Du opferst dich Mir nicht. Du gibst deine weltliche Identität weg. Das ist kein Opfer. Du übernimmst dich selber ganz in Mein Selbst. Du anerkennst Unser Einssein. Du verschmilzt mit Mir. Du lässt die Fischchen los und mutest dich dem Wal an. Der König und der Prinz sind Eins. Du verschmilzt in Unsere Liebe. Wir sind wie ein Kuss, der nie aufhört. Unser Kuss ist unendlich. Wir befinden Uns auf der gleichen Buchseite.

In Unserem Umfangensein gibt es kein Umherschweifen. In der Unendlichkeit ist kein Platz zum Bummeln. Da ist kein Platz. Wir können es dichterisch ausdrücken und sagen, dass in Unserem Palast kein Raum ist. Wir leben in einem Palast aus goldenem Licht. Wir sind zu diesem herbeigekommen.

Du hast dem Thron des Ego entsagt. Du hast die schicken Kleider hinter dir gelassen, denn jetzt hast du das Wahre Gold und brauchst keinen Putz. Du hast keinen Bedarf an goldener Stickerei, dass sie dich schmücke. Nunmehr bist du das Wahre Goldene Licht. Alles Sonstige ist Imitat. Es ist ein Anschein. Geliebte, ihr habt die Kanne aus Gold gewonnen, die über dem Regenbogen zu stehen kommt.

Ihr seid im Herzen Gottes eingebettet. Ihr seid hier gefestigt. In Meinem Herzen ist es, wo Wir Hof halten. Mein Herz ist der Liebehof, wo Stille aufrecht, klar und groß dasteht, wo Liebe in ihrer Essenz bekundet und bekannt, und wo nichts außer Liebe kundgetan ist. Mein Herz ist voller Liebe, und ihr seid in Meinem Herzen. Liebe ist hier zutiefst stille. Unsere Liebe umfängt die Welt. Sonnenlicht glitzert auf den Blättern der Liebe. Alles beugt sich zu Unserer Liebe, demnach wächst alles in die Höhe. Zur Liebe beugen ist emporsteigen. Sich absenken gibt es nicht. Beugen ist sich zu Größe erheben. Beugen ist die Vergangenheit hinter sich lassen, auf diese Weise steigt die Liebe auf, wie es Dunst tut, und holt das Universum ein.

Ein Universum der Liebe ist da. Es ruht in Unserem Herzen. Es ist hier im Herzen der Liebe zufrieden. Das Universum ist ein-herzig.

Wie konnte etwas derart Machtvolles wie Liebe jemals zur Überschwemmung gelangt sein, unter Vortäuschung des Abgangs vom Einssein? Wann war Liebe jemals nicht mit Liebe vereint? Alleinig in der Fantasie. Und dennoch wurde diese Fantasie für wahr gehalten. Ja, selbst Ärger erwuchs inmitten eines Blumenfeldes, was derart leuchtend und voller Liebe war, dass es unerklärlich war, wie derart schöne Blumen blühen konnten und dass irgendetwas Anderes als Blumen hatte zur Kenntnis gelangen können. Dornen waren eine Unmöglichkeit, und dennoch erwuchs der Dorn der Wut, um sich selbst zu bestürmen.

Welche Bedeutung hat irgendetwas, solange Wir wie das Aufknospen eines Krokusses im Frühling Liebe sind. Was ist von Belang, wann Liebe in Blüte steht, und sobald sie in allen Herzen blüht. Lasst dies nicht mehr länger ein Geheimnis sein. Wir sind unendliche Liebe. Es gibt keine Ausnahmen. Es gibt Schilderungen von minderem als Liebe. Derartige Erzählungen sind am Verblassen. Niemand möchte solche Geschichten weiters lesen. Liebe hat sich erhoben, und Liebe tagt und ist aufgegangen, und Wir sind voll und ganz Liebe, was kann mithin Ferneres noch sein?

HEAVEN # 3878 – 8.7.2011 – Smile at God

LÄCHLE GOTT AN

Du gibst Mir beträchtliches Glück. Du machst Mich, Der Alleinig Glücklichsein Kennt, glücklich. Ich lächle bereits, und du bringst Mich zum Lächeln. Obschon Ich mit wahrem Glücklichsein, das über Glücklichsein hinausgeht, welches durch dieses oder jenes veranlasst wird, vertraut bin, werde Ich dir gleichwohl Mein Glücklichsein nachrühmen. Meinem Glücklichsein kann nichts angestückt werden, und doch, du vermehrst es. Mein Lächeln kann breiter nicht sein, und dennoch bringst du Mich vom einen Ohr zum anderen zum Lächeln. Wäre Ich eine Blume, so könnte man sagen, dass du Mich Jahr für Jahr zum Blühen bringst. Du schaffst es, dass Ich unendlich blühe. Ich lächle ein Lächeln, das keinen Anfang und kein Ende hat. Ich bin Ein Einziges Großes Lächeln. Du bringst Mich zum Lächeln. Du bringst es fertig, dass Ich lache. Lächle zu Mir zurück, und das Universum ist glücklich. Du, Der Du in Meinem Bilde geschaffen bist, lächelst zu Mir zurück. Lasse Mich jetzt sehen, wie du lächelst.

Unter den Bewandtnissen, wie Ich sehe, gibt es keine Veranlassung, nicht zu lieben. Nicht lieben ist eben exakt: dein bestes Essen nicht auf den Tisch bringen, das verstehst du. Worin kann beim Unglücklichsein Vorteilhaftes liegen? Wem bringt das etwas ein? Niemandem, der Mir bekannt ist.

Fertige keine Ausreden mehr an, an Unglücklichsein festzuhalten. Sprenge Unglücklichsein vom Angesicht der Erde ab. Eingebildetes Unglücklichsein existiert nirgendwo sonst. Es ist eine Oberflächen-Sache, die auf der Oberfläche des Lebens Amok läuft, und jenes Unglücklichsein straft die Wahrheit von dir Lügen. Unglücklichsein ist eine Lüge.

Demnach sage Ich, dass du Mein Glücklichsein bist. Und demnach sage Ich, dass du Mein Glücklichsein vermehrst. Du vervollständigst Mich. Du machst Mich überschwänglich. Selbst unterdessen du außerstande bist, Mir eine einzige Faser an Glücklichsein hinzuzufügen, sage Ich, du tust es. Das heißt, dass Ich dir für die Reichhaltigkeit, die du der Welt hinzufügst, dankbar bin. Die Welt wäre ohne dich beraubt. Was würde die Welt in Beschlag nehmen, sofern du nicht hier wärst, selbst dann, wenn du wahrscheinlich grummelnderweise zugegen bist. Nörgle zum letzten Mal herum und sei mit dem Meckern durch, komme hier rüber, lächle Mich an und lächle die Welt an und sei ein Glücks-Bereiter. Jetzt ist die Zeit. Ich sehe nun, wie du lächelst.

Das Glücklichsein gehört euch zu. Warum nicht? Jemand ist glücklich, warum nicht du? Warum nicht in diesem Augenblick der nicht-existenten Zeit glücklich sein? Nicht anders, als dass es deine dir eigene Wahl darstellt, einen Tango zu tanzen, so entscheide dich für das Glücklichsein. Du befindest dich auf der Tanzfläche des Lebens. Komme in den Tanz deiner Wahl hinein.

Wieso sollte sich jemand Unglücklichsein aussuchen mögen? Das ergibt keinen Sinn. Na gut, vielleicht hast du gedacht, du seist verpflichtet, dem Unglücklichsein dienstbar zu sein, so, als schuldetest du es der Welt, so, als schuldetest du es dir, als wäre das Unglücklichsein eine lebenslange Gefängnisstrafe und eine vorzeitige Entlassung gäbe es für dich nicht.

Begnadige dich selbst. Du bist im Tanzen des Tanzes des Unglücklichseins recht gut geworden. Suche dir jetzt einen anderen Rhythmus aus. Komm her, komm‘ und tanz‘ mit Mir. Ich kenne Einen Tanz, und Ich lade dich zum Ballsaal des Glücklichseins ein. Ich habe dich auf Meine Tanzkarte gesetzt. Sage jetzt Ja. Weswegen warten?

Selbstverständlich gilt mein Angebot für alle Zeit. Selbstverständlich sind keine Bedingungen daran geknüpft. Es geht nie zur Neige. Es übersteigt Mein Verständnisvermögen, wieso oder wie du jemals zu Mir sagen konntest: „Nein, dankeschön“, oder: „Danke, nein Danke“, oder gar, so unglaublich das auch ist, Mich nicht zu vernehmen, wie Ich dich dazu einlade, mit Mir zu tanzen. Meine Arme sind zu dir hin ausgestreckt. Es gibt niemanden, mit dem Ich lieber tanzen möchte, als mit dir. Mit Leichtigkeit bin Ich der Eine Tanz-Partner für alle. Ich bin jedem gefällig.

Es gibt keinen Maskenball, zu dem Ich euch einlade. Es ist am allerweitesten von einem Maskenball entfernt. Es ist längst überfällig, dass ihr eure Masken abnehmt. Sofern ihr nicht glücklich wart, habt ihr eine Maske des Unglücklichseins getragen. Es stimmt, ihr habt an es geglaubt. Ihr wart aufrichtig. Und ihr habt euch ebenso geirrt.

HEAVEN # 3879 – 9.7.2011 – Ego Leads You Down the Garden Path

DAS EGO FÜHRT DICH IN DIE IRRE

„Komme in meine gute Stube“, sagte die Spinne zu der Fliege.

Das Ego wirkt, wie es die Spinne gegenüber der Fliege tut. Derart verlockend. Derart beschwatzend. Derart versprechend.

Das Ego möchte dich bedeutsam machen. Es möchte dich zum König der Welt machen. Es möchte dich einkleiden und zur Schau stellen.

Es wird dich zur Königin machen, die in den Spiegel blickt und die Schönste unter allen ist, die die Schönste unter allen ist, so lange, bis es dich zugunsten einer Anderen fallen lässt.

Selbst dann, wenn das Ego all die Versprechen einlöst, die es abgibt, verleiht es dir wenig. Egobedürfnisse sind schwer zu erfüllen. Das Ego belässt dich mit vielen unerfüllten Wünschen. Selbst dann, wenn du in der Werbung groß herausgestellt wirst, wenn du ein Vermögen, überall Verehrung erwirbst, ist das wenig. Es ist nicht genug. Das Ego schlägt dich breit, dass dir das Glück zueigen sei, sobald du der Schönste von allen, oder der Mächtigste von allen bist, oder sobald du einen Auftrag oder ein schönes Heim oder eine schöne Ehefrau oder was auch immer bekommst; das Ego verführt dich zu dem Glauben, dies werde dir Glück überreichen.

Das Ego stichelt dich, neckt dich, bringt dich dazu, für wahr zu halten, Glücklichsein sei um die Ecke aufzufinden, alles, was du brauchest, sei noch eine Sache mehr, die alleinig das Ego dir zuzureichen in der Lage sei, und danach noch eine Sache und noch eine, die du benötigest, bevor du das Glück besitzt. Und so verbringst du eine Lebenszeit damit, dass dich das Ego in die Irre führte. Es lügt dich an, und es führt dich an der Nase lang. Es ist derart überzeugend. Es hält in der Hand ein Stück Fleisch vor dich hin, und du folgst dem Ego, wie das ein Hund tun würde.

Du fällst ein ums andere Mal auf das Ego rein. Es ist dein Ego, was dir erzählt, du seist nicht vollauf wertgeschätzt worden. Es ist dein Ego, was dir erzählt, dass du die letzte Lippenstiftfarbe, den ersten Preis oder den bestaussehenden Ehemann bekommen müssest. Es möchte dich an jeder Kurve vom rechten Weg abbringen. Das Ego stellt seine Fallen, und du trittst in sie hinein, als wärst du ein Anfänger.

Es ist gut, dem Leben gegenüber arglos zu sein, nicht aber dem Ego gegenüber. Gehe ausgeklügelt mit dem Ego um. Sei gewarnt. Sei auf der Hut. Das Ego verleiht dir kein Fundament.

Du hast nicht die Schöne des Balls zu sein. Du hast nicht berühmt zu sein. Keineswegs hat jeder dein Kleid zu mögen oder deine frei aus der Luft erfundenen Bedürftigkeiten zu erfüllen. Du hast nicht die erste in der Schlange zu sein. Was du wirklich zu haben hast, ist der sehnliche Wunsch, zu teilen und teilhaben zu lassen. Teilen ohne dein Herz dahinter ist schlicht dich einmal rühren und bewegen. Leben, so wie es gelebt worden ist, hatte sehr viele Bewegungen ohne dein volles Herz hinter ihnen. Wieso sonst hätte dir Benehmen beigebracht werden müssen? Wer hätte unterwiesen werden müssen, im Bus jemandem den Sitz anzubieten, der ihn nötiger hat? Wem müsste gesagt werden, zu teilen?

Teilen ist natürlich. Nicht teilen ist unnatürlich. Das Ego wird dir ins Ohr flüstern, im Egoismus liege etwas Vorteilhaftes, indessen muss Selbstsucht beigebracht werden. Liebe geben muss nicht unterwiesen werden. Welches kleine Kind pflückt keinen Löwenzahn, um ihn der Mutter zu schenken? Niemand sagte zu dem Kind: „Pflücke einen Löwenzahn; gib ihn deiner Mutter, um ihr deine Liebe für sie zu zeigen.“

Dienen ist natürlich. Dienen bedeutet nicht dich auslöschen. Dienstbar sein bedeutet mit dir vertraut sein und wissen, dass aller Dienst Mir gilt und gehört. Wenn du bei jemandem von Mir in Diensten stehst, dienst du Mir. Du bist ebenfalls einer von den Meinen. Wenn du dich im Dienst bei Mir befindest, hast du ein umfassenderes Bild deiner selbst in der Welt. Du hast kein Bestreben, dich aufzublähen. Mithin löschst du die vorgebliche Macht des Ego und erreichst deine volle Wirkkraft.

HEAVEN # 3880 – 10.7.2011 – You Are the Sunshine of God’s Life

DU BIST DER SONNENSCHEIN DES LEBENS GOTTES

Sei heute still, und wisse, Ich bin Gott. Womit sonst gilt es für dich vertraut zu sein? Das Wort Gott, oder jedes Wort, was du für Gott einsetzt, kennzeichnet all die Liebe auf Erden wie im Himmel. Es ist folgenschwer, dass da ein Gott ist, und dass Er oder Sie dein ist. Ich bin dein. Ich bin unendlich dein. Da ist stets mehr von Mir, und da ist stets mehr von dir.

Ich habe dich vor Mir ausgegossen. Ich mochte, was Ich sah. Ich mag, was Ich sehe. Ich sehe mehr, als selbst deine Mutter sieht. Ich sehe das Wahre Du. Meine Sicht ist nicht von der Vergangenheit und den Augen der Welt behindert. Ich sehe klar. Ich sehe dich klar, und Ich habe Wohlgefallen. Ich sehe das Getreue Du. Ich sehe, dass du aus Schönheit gemacht bist. Ich sehe, dass du aus Liebe gemacht bist. Ich sehe umfassender als deine Mutter, und Ich sehe eine umfänglichere Ausdehnung, als du siehst. Mit Abstand sehe Ich weiter als du. Ich sehe die ganze Strecke zu Mir. Ich sehe Mich in dir. Ich sehe auch, dass du nicht weit genug siehst. Einen Tunnelblick hast du – Ich sehe.

Du bist ein Wunder eines Menschenseinswesens. Du bist erstaunlich. Und manchmal bist du angesichts des Mangels an Sicht staunenerregend. Von Zeit zu Zeit wimmelst du dich ab, dich zu sehen, wie du bist. Du meinst, dich sehen, wie du bist, sei eine ziemlich zwielichtige Sache. Nein, du bist der Sonnenschein Meines Lebens. Alles, was es in der Welt gibt, habe Ich dir gegeben. Es ist keine Aussteuertruhe, die Ich füllte. Es ist dein Herz, das Ich füllte. Und Ich fülle es aber und abermals, so lange, bis du erkennst, was dein Herz Gottes enthält.

Für dich besteht keine Notwendigkeit, dein Herz mit nichts und wieder nichts aus der Vergangenheit zu füllen. Entleere dein Herz davon. Die Vergangenheit war schier ein Augenblick in der zusammengestellten Zeit. Sie war überhaupt nichts. Sofern du die Vergangenheit nicht mochtest, um so stärker der Grund, sie doch am Wegesrand liegen zu lassen. Und falls du sie gerne hattest, dann wisse, es gibt Wunder, die noch in Erscheinung treten werden, einfach so, wie du zum Vorschein gekommen bist, scheinbar aus dem Dunst  heraus. Bestimmt fühlt es sich so an, als wärst du ein Walk-in. Du bist hereingewandert, und du hast dir noch nicht so richtig einen Reim daraus gemacht, wer du bist und was du hier tust.

Wieso, du bist hier für Mich. Ich bat dich zu kommen. Du sagtest, du würdest dich darauf freuen, und jetzt bist du dir nicht so sicher. Das macht nichts. Du bist hier. Du bist hier auf Erden, dort für die anberaumte Zeit zu bleiben und danach zu Meinem Herzen zurückzukehren, wovon du ohnehin nie weggegangen bist.

Du bist eine mythologische Figur. Dass du auf der Erde als ein Körper existierst, ist ein Mythos. Du existierst auf der Erde, und demgegenüber existierst du als eine Seele auf der Erde inmitten eines Menschenkörpers. Der Körper hat seine Verwendungszwecke, und doch ist er das letzte von dir, das allerletzte, und die größte Illusion von allem. Jeder fällt auf ihn herein und erachtet sich selbst als den Körper und als ein klein wenig mehr, mittlerweilen es Fakt ist, dass du um Vieles mehr bist. Der Körper ist nicht viel. Gleichwohl, erfreue dich daran, ein Körper zu sein. Tritt dem Experiment bei. Lasse dir das menschliche Leben schmecken.

Es stimmt, du hast zahlreiche Entscheidungen zu fällen. Entscheidungen tauchen auf, dass du sie triffst. Wähle das Leben. Wähle das Leben in all seinen Farben, in all seinen kräftigen Farben. Das Leben ist nicht lustlos, Geliebte. Es hält großartige Veranlassungen für euch inne. Sofern ihr noch nicht wahrgenommen habt, wer ihr seid, dann vergegenwärtigt euch, dass ihr eine Rose in der Blüte seid, und dass ihr die ganze Zeit in der Blüte steht. Unendlich seid ihr. Unendlich ist die Wahrheit von euch. Ich machte euch, und Ich weiß, woraus ihr gemacht seid. Ihr seid die reelle Sache. Ihr seid nicht Lametta oder Geglitzer, obschon ihr glänzt. Ja, wirklich und tatsächlich, ihr funkelt und strahlt.

HEAVEN # 3881 – 11.7.2011 – Enough of Requirements for Love

GENUG MIT DEN ERFORDERLICHKEITEN FÜR LIEBE

Was ist Liebe wert? Wie groß kann Liebe anwachsen? Wahre Liebe, Liebe, die nicht auf Äußeres angewiesen ist. Liebe, die von deinem Herzen her aufgeht und überall niedergeht. Liebe, die von sich selbst und einzig von sich selbst abhängig ist. Sie ist von niemandem oder nichts abhängig, außer von sich selbst. Liebe, von der Ich rede, geht sich selbst niemals zur Neige. Aus diesem Grunde ist Liebe der Treibstoff für ihr eigenes Feuer. Wahre Liebe ist ihr eigenes Anmachholz. Liebe sieht mit den Augen der Liebe. In den Augen der Liebe befinden sich keine Splitter. Ich liebe dich jung, und Ich liebe dich alt.

So du in der Liebe wächst – nicht in deiner Kapazität für Liebe, denn deine Kapazität der Liebe ist jetzt im Augenblick aufs Äußerste -, sondern so du wächst im Geben von Liebe, ohne gewisse Eigenschaften für erforderlich zu halten, sodann liebst du, wie Ich liebe. Sodann liebst du, weil du liebst. Sodann bist du verstrahlende Liebe, die jeden Raum und all die pochenden Herzen im Raum erhellt.

Das hier ist keine gelehrte Abhandlung. Ich gebe euch die unverfälschten Güter. Die Liebe, die ihr gebt, kommt der Liebe gleich, die Ich gebe. Ich gebe ohne Zweifel. Ich bin nicht schmalzig, indes gebe Ich Liebe so, wie ihr atmet. Liebe ist Mir zueigen, sie zu geben, und Ich gebe sie. Ich gebe sie überschwänglich.

Sobald du einmal dem Ego Absagen erteilst, vermagst auch du Liebe ohne Erforderlichkeiten zu geben. Was auch jemand von Mir denken oder nicht von Mir denken mag, gestaltet Meine Liebe nicht um. Meine Liebe ist ein Gegebenes. Es gibt keine Möglichkeit, den Strom Meiner Liebe anzuhalten. Die kleinen Bedachtnahmen, die deine Liebe beeinflussen, sind Mir keine Bedachtnahmen. Ich liebe, da Ich liebe. Ob du Mir gegenüber aufrichtig bist oder nicht, hinterlässt auf Meiner Liebe keine Markierung. Nichts tastet Meine Liebe an. Die Liebe, die Ich gebe, ist ein Gegebenes. Mein Herzschlag kann nicht angehalten werden. Er kann zu keiner Pause veranlasst werden. Meine Liebe ist, und sie ergießt sich im Sonnenschein wie im Regen. Sie schüttet im Himmel und sie schüttet auf Erden. Liebe, die niemals Routine ist, schwankt nie und nimmer in diesem Herzen Mein.

Mein Herz ist voll der Liebe, und Ich habe kein Ego. Ich habe keine ergrübelte Bedürftigkeit, Mich selbst wichtig zu machen. Ich muss keinen Applaus, durchaus nicht einmal Billigung oder dieses oder jenes Ansehen haben. Und du ebenfalls nicht. Dein Herz bedarf des Anstupsens zur Liebe nicht, das die Welt für ehrwürdig hält. Wir reden an der Stelle nicht von persönlicher Liebe. Wir reden nicht von der verrückten Hetze der Liebe, die auf der Erde am Wuchern ist. Wir reden überhaupt nicht von Liebe, die auf irgendwas angewiesen ist.

Wir reden über deine natürliche Sicht. Sobald deine Augen klar sind, sobald Aburteilen und Ego sich abgewandt haben, bist auch du mit Liebe belassen, die hochschwebt und all das Gelichter vertreibt, das in deinem Herzen dazu gelangte, deponiert zu werden. Genug der Erforderlichkeiten für Liebe.

Liebe einfach. Du bedarfst keiner Person, die eine bestimmte Höhe zu haben habe, bevor du sie lieben könnest. Sie muss keinen bestimmten Beruf haben. Sie muss nicht jemand sein. Sie kann jedermann sein. Deiner Liebe sind keine Illusionen zueigen, sobald du bei ihr den Bogen herausbekommen hast. Du liebst schier. Du liebst einfach, und deine Liebe umfasst jeden.

Hier geht es um kein Bemühen, das verstehst du. Sofern du zusammenzuzucken hast, um Liebe zu verströmen, ist das nobel, aber es ist nicht Liebe. Liebe ist nicht nobel, das begreifst du. Liebe verlangt keinen Preis ab. Bei der Liebe gibt es kein Feilschen. Liebe ist ein Bewusstheitszustand, und sobald du einmal von einem umfassenderen Gesichtspunkt her siehst, sobald du verborgenes und unverborgenes Beurteilen beseitigst, wirst du schlicht lieben. Liebe wird zugegen sein, und du wirst sie sein.

HEAVEN # 3882 – 12.7.2011 – You Simply Radiate Love

DU STRAHLST SCHLICHT LIEBE AUS

Unterdessen dein Herz voller Liebe ist, musst du keine Check-Liste zurhand haben, die du durchgehst, bevor du liebst. Es gibt keine bestimmten Standards, die du deinem Herzen auferlegst. Du lässt dein Herz sein. Weder intervenierst du um der Liebe halber, noch fängst du sie ab oder unterbrichst sie. Du verstrahlst schier Liebe, nicht bloß hier und dort, sondern überall.

Es ist nicht so, dass du von Liebe berauscht bist. Du bist schlicht unaufdringliche Liebe, die keine Uhr kennt, die keinen Bedingungsfaktor kennt. Liebe liebt, weil Liebe liebt. Nichts, gar nichts, bezwingt die Liebe in einem beständigen Herzen. Du hast dir die Welt und alles in ihr zueigen gemacht. Du und die Welt, ihr geht fest miteinander. Dein Herz ist an allen festgesteckt. Deine Liebe geht nicht zu den Populärsten, noch auch geht sie zu den Unpopulärsten. Deine Liebe gibt, was ein Jeder von ihr benötigt.

Du verleihst deiner Liebe keinen Namen. Du gibst ihr keine Identität. Deine Liebe ist schier Liebe, die ausströmt. Deine Aura ist Liebe, und deine Substanz ist Liebe.

Ebenso wie dein Appetit nach Essen unabänderlich zum Vorschein kommt und deinerseits kein Anstupsen nötig hat, so erhebt sich deine Liebe. Sie kommt von selbst hervor, ohne dazu gedrängt zu werden.

Es ist nicht so, dass du unentwegt an Liebe denkst. Es ist einfach so, dass deine Liebe konstant ist. Ich sage: deine Liebe. Natürlich, Ich meine, Meine Liebe in deinem Herzen ist beständig. Unsere Liebe kommt ohne Machenschaften vor. Das Ego und sein Kumpel, das Beurteilen, fliehen aus dem Fenster. Es ist natürlich, zu lieben. Jegliche Hindernisse für die Natürlichkeit der Liebe hatten ihren Abgang. Es ist kein großer Wirbel, zu lieben. Es ist so entspannend.

Wer immer zu deinem Gewahrsein gelangt, dein Herz findet darin Freude. Du erkennst Meine Gegenwart in einem Jeden. Und demnach gibst du Mir deine Liebe makellos, saumlos. Es ist so leicht, Liebe zu geben, sobald es um sie herum keine Eingrenzungen gibt.

Sofern du Zäune um dein Herz herum errichtet hast – und das hast du, räume ein, dass du das hast -, grabe sie nunmehr aus, oder du kletterst schlicht über sie hinweg oder gehst um sie herum. Auf jeden Fall existieren sie nicht mehr für dich. Du hast sie nie gebraucht. Du dachtest, du hättest sie nötig. Du dachtest, du hättest Liebe draußen oder unter deiner Aufsicht zu halten. Du dachtest, du hättest nur ab und an zu lieben, und bloß ein klein wenig, schier, wenn du für sie entschädigt werdest, oder wenn sie jemand gemäß deinen Maßstäben verdient habe.

Jetzt weißt du, deine Liebe ist maßlos, reell, durch sich selbst herbeigerufen. Deine Liebe verlangt nicht einmal ein Danke Dir. Deiner Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Herzeleid gibt es nicht, denn deine Liebe wird still und gänzlich gegeben. Du kannst nicht anders als deine Liebe geben.

Du bist nicht mehr länger etwas Besonderes, weil du liebst. Für dich ist es gewöhnlich, zu lieben. Du bist Liebe, und deine Liebe verströmt, so wie eine Rose ihren Duft verströmt. Du wirst zu der Blumenessenz der Liebe. Dies alles, da du Mich überall siehst, und da du mit dem vertraut bist, was du siehst.

Du möchtest nicht einmal einen einzelnen Ausdruck von Mir liebelos belassen. Du bist zum Liebhaber des Universums geworden. Du hast die Sicht ausgeweitet. Du siehst, dass jedes Molekül aus Meiner Liebe gemacht ist. Jedes Molekül Meiner Liebe nimmt dich gefangen. In einem gewissen Sinne gehst du schlicht auf Meine Liebe ein. Jemand mag dich böse ansehen, und dennoch siehst du Mein Lächeln.

Du zeichnest dich nicht aus für diese zunehmende Liebe. Du bist für sie dankbar. Du erfreust dich an ihr, allerdings schlägst du dir ihretwegen nicht auf die Schulter. Du weißt, Liebe, die du gibst, ist Mein. Du weißt – Ich rede nicht von der Kenntnis, sondern vom Reichtum des Herzens – du weißt, du bist soeben dabei, Mir Meine Liebe zurückzugeben, und eine Meinung hast du darüber nicht.

HEAVEN # 3883 – 13.7.2011 – Love Is a State of Consciousness 

LIEBE IST EIN BEWUSSTSEINSZUSTAND

Liebe übersteigt alles Verstehen. Liebe ist nicht erklärbar. Sie ist ihre eigene Ebene des Verstehens. Liebe liebt, und was gibt es da mehr zu sagen?

Nur, was man öfters für Liebe nimmt, hat wenig Ähnlichkeit mit ihr. Liebe stellt nicht die Frage: „Was ist da für mich drin?“

Liebe ist nicht wie der Zoll, der einige Leute hereinlässt und andere nicht. Liebe liest nicht aus und trifft keine Auswahl. Liebe lässt alle an ihre Küsten. Die Lahmen und die Schwachen. Die Starken und die Zähen. Liebe heißt alle willkommen. Ebendas tut Liebe gerne, schlicht sein was sie ist, unabänderlich, unumkehrbar, kein-Mensch-kann-die-Liebe-scheiden.

Liebe ist weit und kennt keine engen Untiefen.

Liebe ist keine Insel. Liebe ist nicht abgeschottet. Sie ist ein Zustand. Sie ist ihr eigener Bewusstseinszustand. Liebe teilt keine Eintrittsexamina aus. Liebe weitet sich selbst. Liebe liebt. Sie liebt nicht stückchenweise. Liebe ist nicht eigen. Sie dient keinem anderen Zweck als dem Lieben, dem Lieben um seiner selbst willen, dem Lieben Meinethalber, dem Lieben um der Liebe und um der Liebe Erhebung für alle halber. Liebe hat keine Einkaufsliste. Wir reden von Liebe, die weit über persönliche Liebe hinausgeht. Man könnte sie unpersönliche Liebe nennen, allerdings ist nichts Unpersönliches daran. Liebe ist von Herz zu Herz. Sie ist auf Reise und entfernt sich niemals. Für die Liebe gibt es keine Vorschrift. Liebe hat keine Standards, und infolgedessen hat sie die höchsten Standards unter allen. Sie ist Liebe, und ist keine Schlagzeile oder kein Anflug von Liebe. Liebe fällt auf alle.

Wie Dunst, so fällt sie auf alles und jedes. Liebe ist ungeachtet von Titeln, Reichtum oder was auch immer. Regen und Nebel gehen auf allen nieder, ungeachtet der Position im Leben, nicht anders die Liebe. Liebe verdünnt sich nicht, oder gibt sich nicht bloß in bestimmte Richtungen aus. Liebe füllt jeden Schlupfwinkel und jede Ritze. Falls Liebe ein Mann wäre, so wäre die Rede, Liebe sei ihr eigener Mann. Sie nimmt von nirgendwo Anordnungen entgegen, ausgenommen von sich selbst, und ihre Anweisung lautet: „Liebe überall. Liebe alles. Liebe jeden.“

Liebe weiß, sie hat die gesamte Welt und darüberhinaus und jeden und alles in der Welt und darüberhinaus zu lieben. Liebe hat keine Beschränkungen. Liebe hat keine Bedachtnahmen, ausgenommen dass sie hinausgeht und einen Jeden in ihrem Weg liebt, und ein Jeder und alles ist ihr Weg.

Welche Vergütung kann Liebe haben, außer sie selbst zu sein? Was ist beträchtlicher als Liebe?

Mit Sicherheit nicht das Ego. Das Ego ist pingelig. Liebe nicht. Liebe trachtet nach nichts anderem als nach allem und jedem. Liebe bringt an jeder Tür ein X an. Liebe späht in jedem Fenster, sitzt in jedem Sessel, segnet jede Ecke in jedem Haus und küsst jeden Kiesel auf der Straße.

Wahre Liebe behandelt nicht unterschiedlich. Wahre Liebe ruft sich nie zum Einhalt auf. Wahre Liebe hamstert niemals Schrott und Bruch. Sie braucht nichts. Sie hat alles. Sie ist alles. Wahre Liebe liebt es, sich überall ohne Ausnahme auszubreiten.

Wahre Liebe bittet um kein Dankeschön. Sie ist nicht verletzt, falls du die Liebe nicht erwiderst. Wahre Liebe läuft überallhin, dringt indes nirgendwo ein. Sie ist unaufdringlich. Sie braucht keine Auszeichnungen. Sie ist schlicht standhafte Liebe, die überall ihre Weise singt. Sie hat keine laute Stimme. Ihre Stimme ist lind.

Wahre Liebe ist kein Imitator. Sie ist ursprünglich und aufrichtig. Sie schlägt überall das Lager auf und ist überall glücklich. Liebe hat keine Begrenzungen. Demnach ist sie grenzenlos.

Falls du Liebe nicht überall siehst, irrst du dich. Schaue noch einmal.

Falls du derzeit nicht überall einem Jedem Liebe aufs Vollste auszugeben vermagst, und das ist recht wahrscheinlich der Fall, dann verfehle nicht all die Liebe, die zu dir hin fließt. Nimm sie in Betracht und bestätige sie, und dein eigenes Ausgießen von Liebe wird stracks vor deinen ureigenen Augen mehr und mehr zunehmen.

HEAVEN # 3884 – 14.7.2011 – The World Will Sing

DIE WELT WIRD SINGEN

Was ist Dasein ohne Liebe? In erster Linie gibt es ohne Liebe keine Existenz. Dasein hat zu schwingen, und Liebe ist seine Vibration. Das Zupfen des Lebens ist Liebe, die am Schwingen ist. So wie Geigensaiten Musik erzeugen, so werden Herzenssaiten von der Liebe gezupft. Nichts existiert ohne Liebe. Ihr würdet ohne Liebe nicht existieren. Ihr könnt nicht liebelos sein. Manchmal mag es euch ja so vorkommen. Es mag euch so vorkommen, als sei Meine Liebe nicht ausreichend, oder gar dass es sie nicht gebe. Liebe hat euch nicht von Ahnungslosigkeit abgehalten, Geliebte.

Liebe ist intelligent. Sie ist dem Leben eine Stütze. Liebe ist die Bohle, auf der das Leben errichtet ist.

Ihr mögt denken, Ich richtete zu viel Augenmerk auf die Liebe. Das ist unmöglich. Der Liebe kann nicht zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sie ist wahrhaftig das einzige Thema, das etwas taugt. Besser über Liebe reden als tratschen oder über eine so oder so geartete Abwesenheit von Liebe Vermutungen anstellen.

Ohne Liebe könntest du nicht sprechen. Ohne sie könntest du nicht hören. Ohne sie könntest du nicht mit deinem Kopf nicken. Liebe ist alles, und du bist Liebe. Bei ihr gibt es kein Davonwegkommen.

Es mag sein, du hast deine Liebe beschlagnahmt, sie beiseite gelegt, sie in Kisten verpackt, in einem Schrank verwahrt. Dennoch, Liebe wird nicht abgeschlagen werden. Und weswegen solltet ihr sie abschlagen mögen? Ist Liebe für euch nicht gut genug?

Vielleicht habt ihr eure Liebe an der falschen Stelle bei Tätigkeiten und Verrichtungen abgelegt. Vielleicht habt ihr über eure Liebe eine Leinwand heruntergezogen, sie nicht durchgelassen, vielleicht habt ihr euch beeilt, sie auszustreichen.

Weder ist Liebe schadhaft noch frivol. Gebt eure Stimme für die Liebe ab, und gebt etliche Liebe aus und habt etliche Liebe inne. Im Wissen um sie oder nicht, Liebe ist eure Vogtei, ist euer Zuständigkeitsbereich. Liebe ist es, wofür ihr gemacht seid. Liebe ist es, woraus ihr gemacht seid. Liebe ist das Trankopfer des Lebens. Liebe ist das, was das Leben ankurbelt und am Laufen hält.

Achtet die Liebe. Seid ihr dankbar. Liebe ist das, was euch umtreibt. Liebe ist eure Natur. Alles, was Liebe blockiert, ist unnatürlich. Mechanisierung ist nicht Liebe. Liebe ist nicht habsüchtig. Liebe ist übersprudelnd. Liebe birst aus dem Versteck hervor und gibt sich kund. Verzweifle nicht an der Liebe.

Ändere vielleicht deine Bestimmungsmerkmale von Liebe. Vielleicht lagst du daneben. Vielleicht hast du sonstwo nach Liebe gesucht, nicht indes in deinem eigenen Herzen. Schaue dich desgleichen nach Mir um. Du wirst Mich in deinem Herzen finden. Ich bahne dort einen Weg. Ich öffne Fenster und öffne deiner Seele dein Herz. Ich stille deinen Geist, der dir derart viele Dinge erzählt. Sei einfältiger Art.

Enthülle Liebe dir selbst. Sei deine eigene Offenbarung. Mache bei dir selber mit.

Singe dir eine Weise der Liebe vor. Spiele in deinem Herzen mit der Liebe. Lasse Liebe zum Spielen herauskommen. Wo kann sie spielen außer in deinem Herzen? Und singe der Welt Liebe mit der Melodie der Liebe. Die Welt ist ängstlich darauf bedacht, dich singen zu hören. Sie sehnt sich nach deiner Musik der Liebe. Sie harrt unentwegt, die Melodie deines Herzens zu vernehmen.

Wenn du gerne Liebe singen möchtest, dann singe Liebe. Singe zu deines Herzens Zufriedenheit.

Falls es für dich ungeschickt ist, zur Welt zu singen, dann singe Mir. Singe Mir von der Liebe, und – du wirst Meinen Titel spielen. Ich kann ihn nicht oft genug hören. Ich spiele Mein Lied in deinem Herzen. Spiele Unsere Weise auf. Spiele sie für Mich auf, und spiele sie für dich, und die Welt wird sie vernehmen, und sie wird ihr Herz öffnen und ebenfalls anheben zu singen. Die Welt wird um alles, was ihr wert ist, singen, und ihr Wert wird hoch sein, und Liebe wird in den Bewandtnissen der Welt ihren rechtmäßigen Platz einnehmen. Lasse die Liebe aus deinem Herzen heraus erschallen, sodass die Welt anheben kann.

HEAVEN # 3885 – 15.7.2011 – You Are Brave to Be a Human Being

DU BIST KÜHN, EIN MENSCHENSEINSWESEN ZU SEIN

Du bist tapfer, ein Menschenseinswesen zu sein. Das braucht Mut. Das erfordert Bereitwilligkeit, und das braucht Herz. Mut bedeutet Herz. Niemand hätte Mut ohne Herz.

Manchmal hast du das Gefühl, du seist auf der Erde ein Vagabund, so, als hättest du auf dieser weiten Erde kein Zuhause. Auf der Erde hast du des Öfteren Entscheidungen im Dunkeln zu treffen. Auf der Erde lernst du hinzu, Entscheidungen aus dem Herzen und nicht so sehr aus deinem Intellekt heraus zu fällen. Der Intellekt mag von Kopf bis Fuß mustern, was du dir wünschen oder haben solltest, möchte das indes dein Herz?

Gleichzeitig ist es Mein Anliegen, dass Ich den Unterschied zwischen Launenhaftigkeit und Herz betone. Höre den Unterschied zwischen dem, was dein Herz gerne möchte, und dem, worauf das Ego drängt, heraus. Schier weil du etwas möchtest, bedeutet nicht, dass dein Wunsch vom Herzen her kommt. Gut zu dir selbst sein bedeutet nicht verwöhnen.

Siehst du, was Ich meine, wenn Ich sage, wie tapfer du bist, der Erde einen Besuch abzustatten? Das Ego ist gerüstet, in jedem Augenblick über dich herzufallen. Ego-Bedürftigkeiten sind fantastisch, und doch sind sie abwegig.

Du wirst aufs Sehnlichste ein Verlangen nach einem Stück Kuchen haben. Geht es dabei um das Herz, oder um eine Laune oder Marotte? Oder ist es das Ego? Wer soll nun entscheiden, was echtes Herz und was wirkliche Launen oder was verheerend auftretendes Ego ist. Insgesamt gesehen ist das verschwommen.

Du möchtest dieses schöne Kleid, was du in dem Schaufenster gesehen hast. Du lechzt nach ihm. Dieses Kleid haben bedeutet dir eine Menge. Das Geld dafür hast du nicht, freilich eine ungeheure Lust darauf. Du magst dir eingeredet haben, du brauchest das Kleid, dein Glück hänge von ihm ab. Du kaufst es  mit einer Kreditkarte. Und danach trägst du es womöglich gar nicht. Es passt dir nicht, und doch musstest du es haben. Du hast keinen Anlass, es zu tragen, und doch musstest du es haben. Das Kleid verkörperte einen Traum, den du erfüllt sehen wolltest, und gleichwohl ist es so, der Kauf des Kleides schaffte es nicht, dass dein Traum Wirklichkeit wurde. Vielleicht war bei jenem Kleid eine maskierte Ego-Bedürftigkeit mit im Spiel. Das Ego möchte dich niemals zufrieden gestellt sehen. Es ist ein falscher Prophet.

Vielleicht hat auf der Erde Jeder Träume eingekauft, schier, um enttäuscht zu werden. Die ganzen Werbeanzeigen bedrängen dich, dir einen Traum zu kaufen. Anbieter stacheln dich an, ihre Waren zu kaufen, und sie machen Versprechen, die kein Einkauf, einerlei wie wunderbar er ist, zu erfüllen vermag. Euer Sehnen handelt immer von etwas Tieferem als das, was euch irgendein Produkt imstande ist zu geben.

Ich sage nicht, dass es darum geht, niemals einer Laune nachzukommen. Erhebt das ganz einfach nicht zu eurer Lebensart. Kauft nicht dauernd eure eigenen Geschichten.

Der Traum mag lauten, die Heimkehrende Königin zu sein, und ihr werdet zu der Heimkehrenden Königin. Das Vorliegende hat nicht die Substanz, das es gemäß eurer Hoffnung haben sollte. Es geht um etwas Erfüllenderes, wonach ihr euch sehnt.

Ichbezogene Bedürfnisse sind öfters Ego-Bedürfnisse. Ihr tragt eine Unzufriedenheit mit euch herum, und ihr schaut euch danach um, jene Unzufriedenheit gemildert zu bekommen. Ihr seid euch sicher, dass euer Glücklichsein auf die Erfüllung eines Ego-Bedürfnisses, das in glühenden Farben übertüncht ist, angewiesen ist.

Ihr habt euch selbst beirrt. Führt euch einfach nicht die ganze Zeit in die Irre. Seid Advokat für eine deutlichere Kenntnis, was was ist.

Dann und wann ist in die Irre führen etwas Gutes, denn es weist euch darauf hin, was Unsinn ist. Lernt danach aus der Erfahrung und wiederholt sie nicht. Ah, wie periodisch wiederkehrend ihr im Leben gewesen seid. Wie viele Male, Geliebte? Aus einer Verrücktheit habt ihr womöglich nicht einmal einen einzigen Augenblick lang Freude geschöpft.

Wenn dir alle deine Kleider in deinem Schrank nicht passen, wirst du meinen, die einzige Lösung bestehe in einem größeren Schrank! Es kommt dir nicht unter, etwas davon, was den Schrank übervoll werden lässt, wegzugeben. Du hast gutes Geld für jene Kleider hingelegt, die du zusammen gelesen hast und von denen du anscheinend nicht los lassen kannst.

Lasse alte Denkweisen los. Mache Platz für neues Gedankengut.

HEAVEN # 3886 – 16.7.2011 – Les Us Not Forget Your Heart

LASST UNS DEIN HERZ NICHT VERGESSEN

Ich kann nicht genug sagen, wie bedeutsam du bist. Mir bedeutsam und der Welt bedeutsam. Und doch, Ich sähe es nicht gerne, wenn du viel über deine Wichtigkeit nachdächtest, denn das wird dir das Empfinden, befangen, selbstbewusst, reflektiert zu sein, zureichen. Besser ist es, unselbst-bewusst zu sein.

Sobald du dich selbstbewusst fühlst, befindest du dich entweder dir voraus oder du gehst dir hinterher. Dann bist du mehr wie ein Schauspieler auf der Bühne, was du, du als ein Menschenseinswesen, ja ohnehin bist. Besser ist es, natürlich und nicht damit befasst zu sein, wie du auftrittst. Es ist einträglicher, schlicht zu sein. Schlicht simpel zu sein. Schlicht lebendig zu sein. Schlicht du zu sein.

Wie unselbst-bewusst sind doch kleine Kinder und Haustiere. Sie sind einfach natürlich. Sie leben einfach. Sie haben keinem Image zu folgen. Und wie entzückend sind sie, unterdessen sie sich auf der Bühne nicht so sehr zur Kenntnis nehmen. Sie wissen es nicht, wie sich aufspielen geht. Und wieso sollten sie das tun mögen? Welchen Vorteil hätten sie davon? Um jemanden zu beeindrucken? Sie genießen schier, was ihnen zur Hand ist. Sie posieren nicht für Fotos, um glänzend aufzutreten. Sie sind schier.

Sich selbst wichtig nehmen ist nicht genau die Vorgehensweise. Wisse schlicht, wie wundervoll du bist, und dann vergiss das. Nimm dein Erbe an, und mache davon kein Aufhebens. Dein Erbe ist Gegebenes. Ich rede davon, wie Jeder in Meinem Bilde gemacht ist. Garantiert. Ohne Ausnahme. Lebenslange Garantie. Tatsächlich ewige Garantie. Es gibt keine Zweitausfertigungen. Ihr seid alle erstklassige Ableger des Gottes oben und des Gottes innen.

Die Welt möchte euch natürlich sortieren. Sie liebt das. Die Stapel, in die euch die Welt gerne einsortieren möchte, haben kein Ende. Jung, alt. Groß, klein. Geschlecht. Verstand. Reichtum. Lasst Uns den Wohlstand nicht vergessen. Das wird dir in der Reihe einen guten Platz verschaffen. Die Welt vergisst sich selbst und woraus sie gemacht ist.

Du indes, sei eingedenk, und laufe fortan von dort her los. Entsinne dich dessen ein Mal, und springe dann freilassend ins Leben hinein. Sobald du dich erinnerst, kannst du die außenliegenden Bewandtnisse los lassen, die alles in allem nur Äußerlichkeiten sind. Sie sind für das nicht wesentlich, was Real ist und mehr zählt als die unwichtigen Schichtenbildungen der Welt.

Selbstverständlich ist es ein Leichtes, sich in den Äußerlichkeiten aufzuhängen. Sicher, sie haben einen Anreiz. Wer möchte nicht gerne Wohlstand? Und doch, wer weiß darum nicht, dass Reichtum nicht das ist, als was er sich in Stücke zerlegt ausweist. Diejenigen Menschen, die Vermögen haben, mögen Erleichterungen haben, die du nicht haben wirst, indes kann es sein, sie schlafen nicht so gut, oder sie erfreuen sich ihres Lebens nicht mehr, als du es tust. Bisweilen weniger. Ein Menschenseinswesen sein ist der gemeinsame Nenner, nicht das Geld auf der Bank.

Was bringt dir Glück? Ich rede über beständiges Glücklichsein, und nicht einfach über Spritzer von Glück beim Aufkommen eines Geschehnisses. Die Ziellinie vor jemandem überqueren hat seine Rasanz. Das hält ein oder zwei Minuten an, oder vielleicht bis zum nächsten Morgen. Die Inanspruchnahme des Glücks durch Ruhm ist kurzlebig. Besser ist Glück haben, das dir beisteht und dich durchzieht. Wie viel sind all die kurzlebigen Stöße an Glücklichsein wert? Das Geheimnis lautet, das Leben der ganzen Länge nach zu genießen. 

Selbstverständlich, sei froh, diese Stöße des Glücks zu haben. Wisse ebenfalls, dass sie sich genauso rasch verabschieden, wie sie zu dir kamen. Einen Tag lang Königin ist nur Königin für einen Tag. Selbst lebenslang Königin sein ist kein derartiges Zuckerlecken.

Im Bereich des Lebens, von dem Ich spreche, sind Prinz oder Armer das gleiche. Letztlich ist es so, dein Titel ist nicht so viel, wie du dachtest. Dein Geldbeutel ist nicht so viel. Dein Herz ist viel.

HEAVEN # 3887 – 17.7.2011 – Who Is More Innocent than God

WER IST ARGLOSER ALS GOTT

War es in den Märchen nicht immer der schlichte jüngste Sohn, der den Sieg davon getragen hat? Die älteren Brüder dachten, sie seien klug. Sie wussten alles und der junge Bruder nichts. Wer allerdings war ein Narr? Nicht der junge Bruder. Er gewann das Gold, die hübsche Hand der Prinzessin und die Domäne des Königs. Die älteren Brüder wurden besiegt und öfters ins Exil getrieben. Wovon wurden sie verbannt?

Es ist nicht weise, zu viel zu wissen und zu meinen, den Anderen voraus zu sein. Einfachheit trägt den Sieg davon. Vielschichtigkeit, Komplexität ist zu ihrem eigenen Besten allzu klug. Raffinesse liegt nicht in deinem besten Interesse. Cleverness trickst sich selbst aus. Sie schlägt keinen geraden Weg ein. Komplexität ist nicht simpel. Komplexität ist geschickte List.

In aller Unschuld, da weißt du nicht alles. Unschuld ist offenherzig. Arglosigkeit ist gegenüber dem offen, was kommt. Klugheit maßt sich an und späht hinter Türen.

Sei der unschuldige junge Bruder.

Wer ist argloser als Ich? Ich bin ein-gleisig, und das ist das Gleis der Liebe. Ich reimte Mir nicht alles zusammen. Ich ging einfach voran und erschuf die Welt. Die Welt richtete sich selber auf, und die Schwerkraft war geboren, und die Pfade der Sonne, des Mondes und der Sterne gelangten zu ihrem Ablauf. Die Planeten und desgleichen Weiteres fluchteten sich ein und nahmen wie ein Uhrwerk ihren Weg. Die Meere wurden bewässert, Salz kam hinzu, das Leben nahm seinen Anfang, und die ganze Vielfalt der Dinge kam zum Vorschein.

Das Erhabenste von allem waren Menschenseinswesen, die bei Meinem Fingerschnippen in Erscheinung traten. Wie kann es sein, dass Menschenseinswesen die bedeutsamsten unter allem sind? Das kann sein, da Ich euch nach Mir Selber gestaltet habe. Ich machte euch aus Backe-backe-Kuchen und verlieh euch über, ja durchaus, über alles Botmäßigkeit. Ich fertigte keine Blaupausen an. Ich plante nicht. Ich sagte: „Ich möchte gerne Menschenseinswesen“, und mithin trat Adam in Erscheinung, der sich der Herausforderung des Gartens Eden stellte. Adam wurde eine Rippe entnommen, und Eva ihm zugesellt, und sie wurden eins, so wie sich ab und an zwei Baumstämme verflechten und in einer Umarmung einschließen. Zwei Bäume als einer, herz-umschlungen.

Zahlreich wie ihr auch sein mögt, seid ihr Ein Unabspaltbares Ganzes. Ihr tanzt eine Quadrille. Ihr hebt eure Arme, und ihr hebt eure Augen hoch, und ihr bringt euch, während ihr tanzt, mit den Sternen in  Flucht. Von Meinem Herzen her seid ihr gekommen. Von den Sternen seid ihr gekommen, und ihr schaukelt gemeinsam das Universum höher und höher, so lange, bis alles zu dem Schlag Meines Herzens in Bewegung ist. Alles existiert in Meinem Herzen, und alle legen ihre Ohren an Mein Herz und lehnen sich in Meine Richtung. Wir schaukeln und schwingen.

Welche andere Richtung gibt es, als die, wo Ich bin? Wer ist sonst zum Hören da? Aus Meinem Herzen ausgeboren, bist du Meine Herrlichkeit. Du bist Mein schönes Seinswesen, Mein schönes Erden-Seinswesen, das unendlich von Meinem Herzen und zu Meinem Herzen ist, das die Liebe in Meinem Herzen im Kreise dreht und herumwirbelt, und die Liebe sinnfällig macht wie Popcorn, wie Liebe, die überallhin hervorknallt ohne Wissen um sich selbst, so natürlich, so lauter, so arglos, eine Blume der Liebe, die sich zur Sonne hin streckt und ihre Strahlen, wie das Licht der Sonne oder wie der Dunst des Meeres, überallhin schauert.

Wo kann Liebe aufgesucht wurden, falls nicht in deinem Herzen? Wo kann Liebe nicht gefunden werden, wo Ich bin? Und wo bin Ich nicht? Und wo bist du nicht, einfältiger bloßer Sohn oder bloße junge Tochter?

Was ist ein Haufen Bohnen wert außer Liebe? Was schafft allem Abhilfe? Was holt alles ein und macht alles schön?

Was ist das Leben deinem Dafürhalten nach? Es ist kein Wettbewerb. Leben ist eine Veranlassung für die Liebe, sich selbst kennen zu lernen. Eine Selbstdarstellung gibt es nicht. Liebe, schier, arglos, elegant, Liebe für alle und alle für die Liebe und die Welt zu deinen Füßen. Wie geht es dir?

HEAVEN # 3888 – 18.7.2011 – Why Must the Universe Suit You Right Now?

WIESO HAT DIR DAS UNIVERSUM EBEN JETZT IM AUGENBLICK GELEGEN ZU KOMMEN?

Die Sache beim Ungeduldigsein ist, dass du dich selbst frustrierst. Du frustrierst auch eben die Situation, die dich ungeduldig macht. Du kämpfst. Du widersetzt dich, als ob du Frustration lieber hättest als Ungeduld. Mit Sicherheit ist es so – du wählst die Ungeduld. Wähle stattdessen die Geduld. Wähle, unbeschwerter zu sein.

Wem oder was immer du einräumst, dich ungeduldig zu machen, es wird nicht für immer und ewig andauern. Es wird von selbst weggehen, oder du wirst eine Lösung finden. Entlasse die Ungeduld jetzt. Sage in mildem Ton zu dir, dass es in Ordnung ist, diese Situation eine Zeitlang um dich zu haben. Falls es so steht, dass du jetzt in dieser Minute nichts unverzüglich tun kannst, könntest du dich genauso gut ins Warten schicken.

Suche das in der Situation auf, womit du froh sein kannst. Wenn dich der Computer frustriert, hast du zum Wenigsten einen Computer. Du hast immer noch deine Finger zum Tippen. Du hast immer noch dein Leistungsvermögen. Was ist denn dem diesen Augenblick Genießen widerfahren, der dir zu Diensten ist? Musst du dich selber dazu überreden, dass dieser Augenblick aus etwas anderem gemacht sein müsse oder dass du ihn nicht erdulden möchtest?

Wer bist du, dass du dem Universum gegenüber eine Schnute ziehst, weil es deinen Anweisungen nicht Folge leistet? Wer bist du, dass du schmollst oder mit den Füßen aufstampfst? Weswegen muss das Universum genau jetzt deinem Belieben nach sein? Die Chancen stehen gut, dass du diese Lage, die dich auf die Palme gebracht hat, selber herbeigezogen hast, oder nicht? Die Chancen stehen gut, dass niemand sonst diese Situation erzeugt hat als du. Und, falls du das nicht getan hast, trotzdem, nach wie vor ist es nötig, bei ihr zuzusteigen und mitzufahren.

Dein Auto möchte nicht anspringen, oder du hast dich selber aus deinem Wagen ausgeschlossen. Du wirst zu spät zur Arbeit kommen. Sei sodann zu spät bei der Arbeit, ohne dass dir bei dem Zuspätdransein die Folge der Zuspitzung Gesellschaft leistet. Es gibt stattlichere Vereitelungen als zu spät dran sein. Sei darüber froh, worüber du froh sein kannst.

Behinderungen sind Teil des Lebens. Seid durch sie nicht derart behindert. Haben Hindernisse euch zu beherrschen? Nehmt die Dinge, wie sie kommen, Geliebte. Nutzt diese Zeit für andere Bewandtnisse, als euer Schicksal anzubrüllen.

Es kann sein, euer Los ist es, zu spät zur Arbeit zu kommen, aber es ist nicht euer Los, auf unduldsamer Frustration und Gereiztheit zu beharren. Möchtet ihr nicht lieber gut zu euch selbst sein? Wieso nicht gut zu euch selbst sein? Wieso nicht Geduld als euer Instrument hernehmen?

Dir eine Tasse Kaffee besorgen, oder die Verspätung nutzen, um in aller Freundlichkeit mit Mir zu reden? Warum kein guter Sportsmann sein, lieber als ein heftig tobender?

Wenn du, sagen wir mal, in einen Hagelsturm geraten bist, wieso wütend gegen den Sturm angehen? Nimm ihn stattdessen an. Falls du das Wetter nicht beherrschen kannst, schließe Freundschaft mit ihm.

Wenn du nachts nicht schlafen kannst, hast du darüber nicht zu heulen. Die Welt hat die Aussage getroffen, heute Nacht habest du zu schlafen. Vielleicht war diese Nacht nicht zum Schlafen geschaffen. Es reicht aus, dass du dir auftust, nicht schlafen zu können. Verschlimmere das nicht.

Selbst wenn du der ungeduldigste Mensch in der Welt bist, hast du das nicht fortzusetzen. Du zahlst einen hohen Preis für deine Ungeduld, denn was ist Ungeduld anderes als Verkrampfung? Entkrampfe dich. Wähle Ausgeglichenheit. Du kannst das. Es muss eine Remedur dafür geben, dass du aus deiner Seienshaftigkeit herauspurzelst, denn, ist es nicht ebendas, was du tust, wenn du dich für Frustration entscheidest und dieser den Vortritt lässt davor, spielend mit den Bewandtnissen fertig zu werden?

Ist es diese Situation wert, darüber in Anspannung zu geraten? Ist sie das wirklich wert?

Pfände dich nicht selbst, weil etwas gegen deinen Willen verläuft. Das Leben hat dir das Falsche zugeliefert. Gut, dann mache es recht, oder warte, bis es vorbei ist. Du möchtest gerne, dass sich eine Lage ändert. Vielleicht bist du es, der sich zu verwandeln hat. Vielleicht hast du es nötig, deinen Duldungs-IQ zu erhöhen. Möchtest du das für Mich tun?

HEAVEN # 3889 – 19.7.2011 – The Summit of Life

DER SCHEITELPUNKT DES LEBENS

Du bist jetzt der Scheitelpunkt des Lebens. Du gehst den Broadway hinunter. Du läufst an der Schnellstraße. Du bist der Punkt, bei dem es kein Zurück mehr gibt. Du kannst nicht zur Vergangenheit zurückkehren. Die Vergangenheit war ohnehin schier eingebildet.

Du und Ich sind für alle Ewigkeit Freunde. Es gab niemals einen Zeitraum, als wir Uns einander nicht kannten. Du wurdest aus Meinem schöpferischen Impuls heraus geboren, und daher bist du Mein Geschaffenes Sein. Ich rief dich, und du eiltest in Meine Arme. Ich hakte dich bei Mir ein, und du tatst bei Mir das gleiche. Dies ist deine Lage. Alles ist nicht so, wie du das dachtest. Alles ist um Vieles besser, als du dachtest.

Du schweiftest scheinbar auf eine Allee in die Weite ab, demgegenüber, Weite bist du. Ich erschuf die Welt und dich, und gleichwohl setzt du es fort, die Welt und dich selber zu erschaffen. Der Erschaffene erschafft.

Zur selben Zeit ist da Unendlichkeit, die beträchtlicher ist als das Erschaffene. Unendlichkeit ist vor der Schöpfung, während der Schöpfung, und Unendlichkeit ist für immer und ewig in dem ungeheuren Ausmaß der Zeitlosigkeit, in der sie ruht.

Unendlich bist du.

Unendlich bin Ich.

Der Ausdruck von Unendlichkeit ist Liebe. Unendlichkeit selbst ist Einssein. Einssein liebt es, sich selbst nachzumachen. Einssein liebt alles, was ist. Einssein liebt sich selbst unendlich. Der Schöpfung ist kein Ende, und einen Beginn wiederum gab es nicht. Sie war stets. Selbst in der Samenform war sie. Vor Kenntnisnahmen – da existierte Ewigkeit. Ewigkeit und Unendlichkeit existieren unentwegt in einem Gefilde der Nicht-Existenz.

Du saßt auf den Angelegenheiten vom allerersten Nicht-Beginn an. Es gab niemals einen unendlich kleinen Augenblick, der Wir nicht waren. Wir machen gemeinsam in dem Rahmen von keiner Erfahrung Erfahrungen. Wer soll was und wann und warum erleben, ausgenommen zu Unserer Erforschung des Flusses der Freude, den Wir in Uns selbst auffinden? Wir aalen Uns im Funkeln der Sonne.

Nicht zu viel Freude ist zugegen. Das kann es nicht geben. Und doch, sobald Freude anscheinend zu viel wird, um sie zu handhaben, so, als hätte Freude ein Gegenstück, tritt ihr Gegenüber ein, und ihr schwimmt in ihm. Ich bin mehr ein Schöpfer als ein Schwimmer. Ihr befasst euch mit Schwimmen. Ich sehe zu.

Das Funkeln in dem Fluss des Universums, während sich die Sonne selber auf eurer Haut erwärmt und euch wortlose Geschichten erzählt, ist staunenerregend. Ihr verleibt euch die Geschichten und das Chlorophyll der Sonne ein. Die Sonne winkt euch zu euch herbei, und ihr winkt die Sonne herbei. Ein Austausch findet statt. Es ist ein Austausch von Liebe. Es ist ein überbordender Austausch. Aufzeichnungen werden nicht angestellt. Es ist schlicht so, dass die Vereinbarung getroffen wird. Du hast sie bewilligt, selbst obschon keine Bewilligung nötig war. Das Leben ist, wie das Leben es bewerkstelligt. Du bist der Bewilliger und der Bewilligte und die Bewilligung. Es gibt nichts sonst außer dass du zur Sonne Meines Herzens emporschwebst, und mithin zur Sonne deines Herzens, welches sich scheinbar in deiner Brust abgesondert hat.

Schöpfung entfaltet sich, und du befindest dich selber in ihr und auf ihr und über und unterhalb von ihr.

Es gibt kein Kuddelmuddel. Du tanztest den Tanz, und du sangst das Lied, oder es sang sich selber oder brachte Meine Weise zum Widerhall oder brachte deine Weise zum Widerhall, und das Universum rummelte und murmelte seinen eigenen Gesang des Lebens.

Was verdanken Wir dieses Vergnügen? Wir verdanken es Uns Selbst, freilich, wem oder was danken Wir? Ich denke, Wir danken Uns Selbst. Demhingegen, das, was du anscheinend im Leben warst, veränderte sich vor einem Augenblick, daher bist du am Entweichen und schwer fassbar. Das was am Entweichen ist, ist bedeutsamer als das Bekannte. Du bist weitaus mehr, als das, was du meinst, du seist es.

Ich weiß natürlich, du bist, wer du bist. Ich erschuf dich, und Ich habe dich niemals vergessen. Ich behalte dich im Sinn und ununterbrochen in Meinem Herzen. Inmitten Meines Herzens hast du bei Mir deinen Wohnsitz.

HEAVEN # 3890 – 20.7.2011 – You Are the Waves of God’s Ocean

DU BIST DIE WELLEN DES OZEANS GOTTES

Aus Meiner Liebe für euch mache Ich keinen Hehl. Der Brennpunkt Meiner Liebe, über die man sagen könnte, sie sei unfokussiert, da sie ja überall ist, ist nichtsdestotrotz auf euch gerichtet. Meine Aufmerksamkeit ist überall, und gleichwohl liegt sie unmittelbar auf euch. Es ist, als wäre ich viel-äugig.

Wie ihr es doch lieben würdet, zu erkennen, dass Meine Aufmerksamkeit auf euch liegt. Oh, wie würdet ihr euch ihr ergeben. Wie würdet ihr sie in euch aufnehmen. Wie teuer würde Ich euch werden. Ihr seid Mir bereits teuer. Ihr seid Mein liebster Gedanke. Euer Wohlbefinden ist Mein liebster Gedanke. Ich hätschle euch mit Meinen Gedanken. Meine Gedanken stellen eine andere Schwingung dar als die euren. Mein Herz hat Gedanken an euch. Ihr seid die Wellen Meines Ozeans, und die Gezeitenströmung ist stark. Unsere Liebe hält fest. Wir kennen einander gut. Wir haben Uns öfters an dem Brunnen getroffen, und doch hat eure Erinnerung an Unsere Liebe nachgelassen. Ihr seid mitten in einem Satz eingeschlafen. Ich habe euch etwas zugeflüstert. Ich flüsterte euch Meine Liebe zu, die auch eure Liebe ist. Ich küsste eure geschlossenen Augen.

Ihr werdet aufwachen und Meinen Satz fortführen. Sobald ihr aufwacht, werdet ihr nicht wissen, dass ihr geschlafen habt. Ihr träumtet, dass ihr geschlafen hättet. Es war bloß ein Traum, dass ihr am Schlafen gewesen wärt, da ein Teil von euch bei Mir stets wach ist.

Jetzt massiert die Liebe in Meinem Herzen die Liebe in eurem Herzen. In gegenseitigem Einvernehmen besuchen Wir Uns öfters. Ob Ich zu euch komme oder ihr zu Mir, ist nicht von Belang. Wir sind gemeinsam. Es zählt nicht, Wo. Es gibt kein Da. Ohnehin keinen Raum, der zu belegen, keine Zeit, die einzunehmen wäre.

Wir sind immer zusammen. Es ist nicht nur so, dass Ich bei euch gegenwärtig bin. Ihr seid auch bei Mir gegenwärtig. Von einem Augenblick zum anderen seid ihr am Vergessen. Ihr vergesst eine kurze Zeit lang, und sodann erinnert ihr euch. Ihr erinnert euch, was es heißt, zu lieben. Ihr erinnert euch, wie es ist, wenn Liebe eure Aufmerksamkeit besetzt hält, wenn ihr auf Liebe und auf nichts als Liebe eingestimmt seid.

Ihr entsinnt euch, was es ist, Einssein zu sein. Ihr werdet inne, was es ist, die Nichtsheit der Allesheit zu sein. Ihr erinnert euch daran, bevor ihr zur Erde geboren wurdet, und ihr erinnert euch ohne Weiteres. Ihr werdet der Stille der Allesheit inne. Ihr entsinnt euch, als euer Herz emporschwebte, und als es nichts anderes als emporschweben kannte. Engel in eurem Herzen flogen zu dem Meinigen, dies selbst obschon ihr immer in Meinem Herzen umschlungen wart. Wie eng ist Unser Einssein, gar dann, als es euch weit weg von euch dünkte. Wir sind so nahe. Wir sind Eins.

Geliebte, kommt in eurem Gedenken zurück. Kommt nahe dorthin zurück, wo ihr seid. So wie ihr der Befrachtetheit den Rücken kehrt, so werdet ihr in aller Kenntnis mit Mir vereint sein. Wir wagen es gemeinsam. Wir durchkreuzen das eingebildete Universum. Es gibt nirgendwo, um es zu durchqueren. Einzig zugegen ist, inne zu werden, was stets gewesen ist. Etwas anderes gibt es nicht zu erinnern.

Du kannst deinen Geist von all jenen Fakten und Zahlen entleeren. Wie kannst du dich, du, der in der Tiefe um alles weiß, in Details verheddern. Wie kannst du dich in Eigennutz verfangen, während du doch Mein Selbst bist. Wie kann das Ego sich dich zu Willen machen, unterdessen du Gott-ausbedungen, Gott-frei und Gott-geliebt bist?

Ausschließlich dein Geist driftet ab. Du kannst nicht abdriften. Der Ozean ist im Innersten still, und stille Wasser gründen tief. Sie rinnen tief in das Herz Gottes hinein und wanken niemals. Wir sind unerschütterlich. Unsere Liebe ist unverwandt. Sie wird schier auf der Oberfläche eures Geistes einen Moment lang vergessen.

Euer Geist wurde zu einem Schlittschuhläufer auf dem Eis der Welt. Euer Geist rutscht herum. Er gleitet jetzt gerade stracks zu Mir, und Ich fange euren Geist auf, indem Ich Meinem Herzen, wie auch eurem Herzen, nachgebe.

HEAVEN # 3891 – 21.7.2011 – How to Lead the World

WIE DIE WELT ZU LEITEN IST

Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, gibt es nur einen Weg, der zu nehmen ist, und der heißt aufwärts. Sei dadurch ermutigt. Jedenfalls gilt es dir, dich über die Welt zu erheben. Du kannst nicht dauernd unten bleiben. Du hast nicht auf die Welt zu warten, dass sie dich hochhebt. Du kannst die Welt heben. Du musst das.

Sowie du dich aufrichtest, so wird dich jemand oder etwas in der Welt emporheben. Manchmal geschieht dann, wenn du es am wenigsten erwartest, etwas Schönes. Du begegnest jemand Wunderbarem, oder du erhältst eine schöne E-Mail oder findest ein Zitat, das deine ganze Stimmung verwandelt.

Nun, mit Sicherheit hast du etwas deine Stimmung herunterziehen lassen. Nicht anders, kannst du etwas deine Welt hochziehen lassen.

Bleibe dran und gib der Welt, selbst wenn du keine Rückvergütung spürst. Du schenkst der Welt nicht, um dafür bezahlt zu werden. Du gibst der Welt, da das zu tun deine Gutartigkeit darstellt, und da Ich, dein Vater, dich darum ersuche.

Du kannst nach innen gehen, und gleichwohl steht es dir ebenso gut an, nach außen zu gehen, dich mit der Welt zu vermengen und ihr einen kurzen Einblick zu vermitteln, von welcher Art das Leben sein wird, sobald du ein Geber bist. So einfach ist das. Um zu erhalten, ist es das Beste, dass du ein Geber bist. Nur gibst du ohne den Gedanken ans Empfangen. Machen Wir Uns doch nichts vor. Das Leben handelt nicht insgesamt von dir. Es geht um dich, demgegenüber bist nicht du die ganze Thematik.

Du hilfst der Welt am meisten, indem du ein gutes Beispiel bist. Ein gutes Beispiel ist höher als das Beispiel, was du zu Tage bringen kannst, solange sich alles, was du denkst, um dich dreht. Dir gebricht es nicht an Bedeutsamkeit, und dennoch bist du nicht der einzige. Deswegen möchtest du allen Bruder und Schwester sein, denn alle befinden sich in deiner Obhut. Die ganze Welt ist in deiner Obhut. Die Welt ist dir überreicht worden, sie zu hegen. Es stimmt, die Welt wird dich nähren, und doch bist du gut beraten, als erstes die Welt zu hegen.

Wenn du in Versuchung stehst, dich über das eine oder andere zu beklagen – mit Sicherheit mangelt es dir nicht daran, worüber du dich beklagen kannst -, liegt es dir an, die Karten umzudrehen. Aus diesem Grunde bitte Ich dich, Andere emporzuheben.

Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, stehen die Chancen gut, dass du dem, wie du dich fühlst, zu viel Beachtung zollst. Besser ist es, der Welt einen Beitrag zu leisten. Wenn du deine Stimmung heben möchtest, dann hebe die Welt an. Hilf der Welt, gut aufgelegt zu sein, und danach wirst du es sein.

Ich rede nicht von unechter Lustigkeit. Ich rede davon, aus dir heraus zu gelangen und einen Beitrag zu erbringen. Die Welt ist für dich gemacht, allerdings ist sie nicht für dich gemacht, um über sie Klagen zu führen. Du bist angelegt, dienstbar zu sein. Gesegnet sind die Diener der Welt. Sie haben in der Welt nicht die ganze Zeit über sich selbst und darüber, was sie nicht haben, nachzudenken. Ihr Augenmerk liegt darauf, was sie tun. Sie sind auf die zuhandene Minute fokussiert.

Wenn du Mir zu Diensten stehst, stehst du Anderen zu Diensten. Daran ist nicht vorbeizukommen. Die Welt schuldet dir keinen Unterhalt. Noch auch stehst du bei der Welt in der Schuld. Du schuldest es dir selbst, der Welt förderlich zu sein. Sei deinem Winkel der Welt von Nutzen, und du wirst der Welt insgesamt förderlich sein. Diene einem Menschen, und du dienst jedem. Darin liegt die Schönheit des Dienstes begründet.

Sofern du nicht der Radzahn in dem Rad sein möchtest, dann sei das Rad. Sei sogar bei einem kleinen Karren das Rad. Sei das Rad, was den Karren anführt. Auf diese Weise leitest du die Welt.

HEAVEN # 3892 – 22.7.2011 – Embrace the World, God, and Yourself

GEHE DER WELT, GOTT UND DIR SELBST MIT OFFENEN ARMEN ENTGEGEN 

Sofern du ausreichend davon hattest, was war, begib dich in mehr davon, was ist. Was ist und was war sind nicht ebenbürtig. Was ist ist, und was war ist nicht. Was war, war eine Abschätzung. Es war eine Folgerung, die du gezogen hast. Du hast ihm einen gewissen Wert zugeordnet, und danach den Fall abgeschlossen. Es war gut, halbgut oder gar nicht gut. Anstatt deine Einschätzung am Wegrand liegen zu lassen, hast du sie bei dir behalten. Du wolltest sie nicht anrühren. Du hast über sie einen Bescheid erteilt, und sie beibehalten, so als wäre sie zutreffend und einzig zutreffend. Du wolltest nicht wanken.

Dereinst schautest du ein Mal in einen welligen Spiegel, und so bekamst du dich zu sehen, in der Brise hin und her wehend.

Einerlei was Ich sage, du gibst Widerpart. Wie kannst du ein schönes Seinswesen sein, fragst du dich selber, unterdessen dein gesamtes Leben dir bescheinigt, kein schönes Wesen zu sein.

Oh, wie die Welt sich verwandeln würde, sobald du deine Einschätzung deiner selbst wandeltest. Wir reden hier an der Stelle nicht vom Ego. Wir pumpen dich nicht wie ein eingesacktes Kissen auf. Wir reden über das wahre Maß von dir. Ich rede vom wahren Maß von dir. Du magst ja über ein Foto reden, das insgesamt Illusion war.

Du bist das nicht, was du in der Vergangenheit warst. Du bist nicht das, was du deinem Dafürhalten nach in der Vergangenheit warst. Du warst das niemals, was du dachtest, du seist es in der Vergangenheit gewesen. Kaufe keine Ware von gestern. Kaufe heute frisches Gedankengut.

Verlasse dich nicht in der Welt auf Andere, dass sie dich aufmuntern. Ermutige dich selbst. Bestärke Andere. Du bist angelegt, groß und aufrecht dazustehen. Du bist angelegt, dich über deine alten Gedankenmuster zu erheben. An ihnen wurde zu sehr festgehalten. An ihnen wurde zu lange festgehalten.

Es ist nicht so, dass du errettet gehörst. Du hast neu zu sehen. Öffne deinen Sinn und dein Herz schier einen Spalt, und du wirst anheben, das Licht zu sehen, was hindurchkommt. Das Licht ist da. Es brennt hell in dir. Du bist ein Turm des Lichts, freilich einer, der sich selbst nicht sieht.

Du hast vor langer Zeit ein Geschäft abgeschlossen, dass du nicht du selbst seist. Du hast vor langer Zeit ein Geschäft abgeschlossen, du seist weniger als du selbst. Du hast dieses Geschäft bejaht. Demgemäß sage Ich, du hast es abgeschlossen. Dir wurde aufgelauert, und du sagtest: „Na gut. So ist es.“ Und du bejahtest das Unwertsein als Tatsache. Du schautest umher, und sahst Unwertsein. Du schautest in einen welligen Spiegel, und du sahst Welligkeit. Winke dem Unwertsein Auf Wiedersehen. Du bist ein Königs-Lösegeld wert. Und, Ich, der König, kaufe dich von unrichtigen Glaubensvorstellungen frei.

So leicht, wie du zu unrichtigen Glaubensvorstellungen beredet wurdest, so sei nunmehr zu dem wahren Licht des Menschseins breit geschlagen. Die Wahrheit heißt, dass du Licht bist, das von einem Körper umgeben ist. Dein Licht ist nicht geschwächt. Dein Licht scheint hell, bloß hast du an den Schatten rund um dein Licht mehr geglaubt, als an das Licht. Wie du glaubtest, so sahst du. Jetzt bitte Ich dich, dich zu sehen, wie du bist. Sieh mit Meinen Augen, und alles, was du sehen wirst, ist helles Licht am Leuchten. Wohin du auch schaust, du wirst helles Licht am Glänzen sehen. Du wirst das Funkeln der Liebe sehen, das nach überallhin verstrahlt. Du wirst auf einer zutreffenden Skala gewogen werden, und der Daumen der Welt wird die Skala nicht verfälschen.

Deinem eigenen Selbst sei treu gewinnt eine neue Bedeutung.

Du vernimmst Meine Botschaft an dich. Du bist Meine Botschaft. Ich gebe dir eine Botschaft, dass es an dir ist, zur Welt hin zu scheinen, und demnach gehst du auf die Welt, auf Meine Botschaft und auf dich selbst mit offenen Armen zu.

HEAVEN # 3893 – 23.7.2011 – Dreams Keep You Going

TRÄUME HALTEN DICH IN GANG

Ein kleiner Sonnenstrahl ist immer noch ein Sonnenstrahl. Lasse jene Strahlen hinein. Hoffnung ist nicht viel, indes ist eine kleine Hoffnung vielversprechend. Mache Hoffnung zur Wirklichkeit. Anerkenne derweilen, dass schlicht ein flüchtiger Eindruck dessen, was du möchtest, einen Durchbruch darstellt.

Ja wirklich, insofern als deine Gedanken machtvoll sind, und das sind sie, was kann dich davor zurückhalten, deine höchsten Träume zu erfüllen?

Es ist wahr, im Leben verläuft nicht jede einzelne Sache so, wie du es gerne möchtest – etliche allerdings tun es doch. Man sagte, du erschaffest deine Träume. Wenn das so ist, und ganz bestimmt ist das öfters so, bestimmt ist das öfters selbst in deinen Bezugnahmen so, dann ist es ebenso möglich, dass du deine Träume blockierst.

Ich möchte dir sagen, dass Ich links wie rechts Ideen versprenkle, und nicht immer siehst oder hörst du sie. Etwas in deinen Gedanken blockt den Transfer vom Traum zur Verwirklichung ab. Es muss so sein, dass dein Geist verheißungsvolle Ideen außenvor gehalten hat. Er hat Ideen insgesamt draußen gehalten oder sie des Öfteren beiseite gestoßen, mit den Worten: „Nein nein, das wird nicht klappen.“

Träume und Ideen haben ist bedeutsamer als ihre Verwirklichung. Träume halten dich am Vorankommen. Verwirklichung ebenfalls. Demnach, so sage Ich, verwirkliche deine Träume und biete sie Mir dar. Biete deine Träume Mir an. Biete deren Erfüllung Mir an. Derweilen bist du dabei, deinen Träumen Unterstützung zu erteilen, und bringst sie dazu, Wirklichkeit zu werden.

Nun denn, es gibt Träume, bei denen du nicht aus der Haustür gehen und sie erfüllen kannst. Es besteht die wahrscheinliche Möglichkeit, dass … Wenn du einen Traum von einer reifen Pflaume hast, kannst du zum Laden gehen und dir eine kaufen. Der Traum ist hier recht rasch verwirklicht.

Es gibt andere Träume, die du nicht derart eng an dir halten kannst. Edison ging nicht in den Laden und fand dort keine bereits fertiggestellte Glühbirne vor. Er ließ seinen Traum für euch Wirklichkeit werden. Also, er ließ alle an ihm teilhaben. Der Traum war nicht bloß für ihn allein. Seine Gedanken waren ausladender als der Umkreis seiner selbst.

Und, so wie Edison sich mit seinem Traum auf einen Umgang festsetzte, so genoss er seine Arbeit an ihm. Stellt sicher, dass ihr das tut. Falls ihr keine Freude daran findet, an eurem Traum zu arbeiten, kann es sein, er ist nicht wirklich euer Traum. Und das geht ebenfalls in Ordnung so.

Im Leben seid ihr unaufhörlich dabei, etwas über euch herauszufinden. Ihr seid nicht immer, was ihr dachtet. Mit Sicherheit seid ihr nicht mehr länger das, was ihr gewöhnlich meintet, es zu sein. Ihr habt große Schritte genommen, nicht wahr?

Edison hat nicht aufgegeben. Öfters hat man darüber geredet, ein Schwimmer, der eine große Strecke hinter sich gebracht hat, ein Schwimmer, der nicht über sich selbst hinaus sieht, gibt auf, während er tatsächlich kurz vor dem Gelingen steht. Hätte er das doch bloß gewusst.

Andererseits ist es zuweilen richtig, etwas los zu lassen, während du dahinter kommst, dass du es eigentlich nicht oder nicht ausreichend möchtest.

Der Verfolg an und für sich hatte einem Zweck gedient.

Du bist für etwas gerüstet. Du magst keine Vorstellung davon haben, dennoch bist du das. Und bei jedem Schritt auf dem Weg wirst du zugerüstet und gelangst du näher heran. Dein Traum mag ja nicht sein, was du denkst. Du wirst dir vielleicht zu wenig von ‚Nicht kleckern, sondern klotzen‘ in den Sinn genommen haben. Du bist vielleicht Kompromisse eingegangen, oder schlicht einem Traum gefolgt, der – komm doch mal her und bedenke das – im Grunde nicht der deine ist.

Dies erkennen ist keine Niederlage. Es ist anerkennen, was wahr und was für dich wahr ist. Dabei geht es um einen großen Fortschritt.

Egal was deine Träume sind, sobald sie erfüllt sind, rückst du zu einem anderen Traum vor. Ein Traum führt zum nächsten, Schlicht wie ein Tropfen Wasser zu einer Tasse voll oder zu einem Ozean führt.

Träume können zu klein sein, aber niemals zu groß. Selbst dann, wenn du den Traum nicht mehr länger haben möchtest, bedeutet das nicht, dass er für dich zu groß war. Es kann bedeuten, du möchtest ihn nicht mehr.

Träume ändern sich, und du bist angelegt, dich zu verwandeln. Sieh Wandel als Wachstum, und fahre fort im Zunehmen.

HEAVEN # 3894 – 24.7.2011 – Cupid May Shoot His Arrow without Aiming

CUPIDO SCHIESST SEINE PFEILE WOMÖGLICH OHNE ZU ZIELEN AB

Manchmal rechnest du weltliches Gelingen dir zu, manchmal deinen Glückssternen.

Erfolg in der Welt ist nicht immer günstig. Er kann eure Angewiesenheit auf das Ego verstärken.

Ich möchte euch etwas sagen, was ihr nicht so gerne hören werdet. Früher habt ihr es nicht gemocht, das zu Ohren zu bekommen. Oder ihr hört es womöglich zum ersten Mal. Hier nun:

Ungeachtet dessen, was in der Welt vor sich geht – sobald ihr auf euch selber, auf euer Können, auf euren Erfolg gespannt und erpicht, sobald ihr von ihm angetan seid, einerlei wie begründet jener auch sein mag, legt euch das Ego böse herein. Gleichermaßen, sobald ihr auf allerhand Weise verschnupft, aufgebracht, missgünstig oder verdrossen seid, legt euch das Ego herein. Wenn ihr bombastische Gefühle über euch selbst oder negative Gefühle über einen Anderen hegt, hat das Ego soeben bei euch seinen Tagesauftritt. Das ist für euch kein Vergnügen, dennoch lauscht ihr dem Ego unablässig zu, während es euch ins Ohr flüstert.

Ohne das Ego gibt es für euch keinen Anlass, das Leben anzufechten. Das Empfinden, gut drauf zu sein, entkommt dem Ego. Es gibt heillos viel, was dem Ego entstammt. Ein Großteil des Lebens ist auf das Ego eingegrenzt worden.

Du denkst, du seist wohlbegründet und gerechtfertigt. So etwa, sobald deine wahre Liebe sich entscheidet, sie liebe dich nicht mehr, liebst du sie plötzlich ebenfalls nicht mehr. Du findest schwerwiegendes Verschulden. Aus deinen Emotionen her gesehen hat sie kein Recht, aufzuhören, dich zu lieben. Aus deiner Sicht heraus macht sie das Falsche, wenn sie dich verlässt. Vielleicht hat sie sich ja dabei geirrt, wie allerdings weißt du das? Alles, was du weißt, ist, dass du es nicht möchtest. Indessen, einerlei wie sehr sie dich zuvor geliebt hat, sie hat jedwedes Recht, ihr Leben zu jedem gegebenen Zeitpunkt so zu leben, wie sie es möchte, ungeachtet dessen, was du darüber denkst oder was sie darüber denkt. Das Ego durchsticht dein Herz und sagt dir, dafür habe sie kein Recht, und dass du als eine verletzte Seite ausgewiesen seist. Wohin ist deine Liebe gelaufen? Sie hat sich aus dem Staub gemacht. Deine über längere Zeit verlautbarte Liebe in deinem Herzen harrte genauso wenig aus. Die Liebe in deinem Herzen kann sich in Gehässigkeit gekehrt haben, und damit kommt vor dem doppelzüngigen Ego eine wunderbare Zeit zu liegen, um dich von deinem wahren Selbst wegzureißen.

Ist deine Liebe zu deinem Besitz geworden? Liebe war niemals bestimmt, in Besitz genommen zu werden. Eigentümerschaft ist wie Inhaftierung. Was denn wird einen Anderen einsperren mögen, außer das Ego?

Es ist möglich, dass die Liebe, die du deines Erachtens in deinem Herzen hattest, von vorneherein mehr Ego war als Liebe. Die Sache mit der Liebe, selbst die Sache mit deplatzierter Liebe, überreicht dir eine Ahnung davon, was Liebe sein kann.

Einerlei wie Ego-getrieben du gewesen sein magst, sobald es sich auf Liebe beläuft, geleiten dich selbst jene Stichproben an Liebe zu erhabenerer Liebe und zu gewisserer Kenntnisnahme dessen, was Liebe ist. Du wirst hinzulernen, was Liebe nicht ist.

Als du dich ungeliebt fühltest, hast du deine Liebe abgezogen. Du hast denjenigen kopiert, der sich abkehrte. Du warst außerstande, einen anderen Weg zu nehmen und deine Liebe zu bewahren. Die Liebe in deinem Herzen blieb auf der Strecke.

Im Großen und Ganzen gesehen – wer auf Erden weiß, was Liebe ist, und, noch mehr als das, wer weiß, was mit ihr anzustellen ist. Cupido mag ja, ohne zu zielen, seinen Pfeil abschießen, und, Herzen sind in Auflösung begriffen, wo immer sie auch stürzen.

Kein anderer Mensch macht einen Narren aus dir. Das Ego macht aus dir einen Tor. Das Ego, dem du Schutz gewährst und mit dem du zusammenarbeitest, schwingt sein Schwert.

Ein Wort etwa wie sitzengelassen gehört dem Ego zu. Siehst du mit deinen eigenen Augen auf dein Leben, oder mit denjenigen der Welt? Sorgst du dich um das, was die Welt sagen wird, mehr, als du dich darum kümmerst, das Leben in harmonischer Manier voranzubringen? Ich sage, du kannst huldvoll, du kannst anmutig sein. Das Leben handelt nicht immer von dir. Sieh es so an.

HEAVEN # 3895 – 25.7.2011 – A Knowing Heart

EIN WISSENDES HERZ

Ich locke euch, mit dem Herzen in eurer Hand zu Mir zu kommen, wie mit einem Hut, oder wie mit einer Gabe, wie ein Gast eine Schachtel Schokolade oder einen Kuchen mitbringt. Du bringst Mir dein Herz, und du hältst es her und sagst: „Hier, Gott, das ist für dich. Hier, Gott, das ist dein. Du gabst es mir, dass ich es für Dich verwahre, und ich habe es behütet. Du wolltest nicht, dass ich es antiseptisch und in Plastik eingewickelt halte, durch das nichts hineingelangen kann. Du wolltest, dass ich es an Deiner Stelle fortwährend weggebe, und dass Du, wann ich es sodann vor Dich hinbringe, glücklich wärst, dass ich es laufend genutzt und großzügig ausgegeben habe.“

Du sagst: „Gott, es ist ein wenig verschlissen. Ich hoffe, Dir macht das nichts aus.“

Natürlich macht Mir das gar nichts aus. So habe Ich es gern. Die ungenutzten Partien deines Herzens sind steril. Sie sind rostig, nicht vom Tragen sondern vom Unbenutztsein. Ich bin eine Art haushälterischer Gott. Ich liebe Herzen, die sehr wohl benutzt, und die aber und abermals benutzt wurden.

Herzen sind nicht bestimmt, pedantisch sauber und gesittet zu sein. Herzen sind nicht angelegt, einen gestärkten Kragen zu tragen. Herzen sind angelegt, sehr biegsam zu sein, selbst linksherum angezogen zu werden. Herzen gehört es nicht, auf Zeremoniellem zu stehen. Sie sind nicht bestimmt, geziemend zu sein. Sie sind bestimmt, lässig und prall zu sein. Was für ein Herz habe Ich euch gegeben, nicht, damit es geschont, sondern dass es zum Einsatz gebracht wird.

Selbstverständlich kann ein Herz nicht aufgezehrt werden. Es blüht bei Gebrauch auf. Ein Herz ist angelegt, beliebt und gefragt zu sein, ein herzensguter, ein einem zusagender und einen einnehmender Hallo-guter-Freund-Typ. Ein Herz ist angelegt, willkommen heißend, bescheiden und freigiebig zu sein. Ein Herz ist angelegt, freudig, sehr freudig zu sein, voller Freude angesichts des Anlasses, Gegenstück-Herzen an Meiner Stelle dienstbar zu sein.

Auf der Erde bist du – du mit deinem wundervollen Herzen, das, eingestimmt auf Meine Liebe, inwendig in dir schlägt – angelegt, grassierend, über und über daherstapfend, bergauf und bergab Freunde machend zu sein, verständnisinnigen Herzens, das darum weiß, wie seine Liebe ausgeben ist und das nicht scheu ist, das zu tun, ein ausgelassen tollendes Herz, das sich vor Lachen wälzt, das sich mit Spielen beschäftigt, das wie ein Lamm auf dem Gras umhertobt, das Gras rupft und sich nichts aus ordentlicher Nettigkeit oder jeglicher Art von Einengungen macht, ein begieriges Herz, sich selbst allerorts darzubieten, ohne sich darum zu scheren, ob es genommen wird oder nicht, ein Herz, das damit vertraut ist, dass sein Ort überall ist, es hat feste Zuversicht zu wissen, dass alle anderen Herzen, einerlei wonach es bei ihnen aussehen mag, aus seiner Sippe stammen, Herzen, die womöglich über längere Zeit abhanden gekommen waren, jetzt indes aufgefunden sind.

Wie Mein Herz pocht bei der Liebe, die du gegeben, und bei der Freude, die du aufgefunden hast. Ich habe an allen Herzen Meine Freude, an verrückten durcheinander geratenen, an stutzenden, scheuen Herzen, an Herzen, die in das deine hineinplumpsen, an Herzen, die alle Abgrenzungen versiebt haben, an Herzen, die mit dem Lachen nicht aufhören können, an Herzen, die niemals einen Schlag verpassen, an Herzen, die in ihrer Freude darüber, anderen Herzen zu begegnen, ganz und gar über sich selbst stürzen, an Herzen, die schaukeln und schwingen, an Herzen, die sich selber aus dem Weg gehen, um sich selbst darzubieten, an Herzen, die um nichts anderes wissen, als Herzen zu sein, die es kaum erwarten können, Musik zu machen, an gutmütige, verträgliche Herzen, die gerne spielen möchten und sich dennoch auf keine Partien einlassen, an Herzen, die sich an die Seite setzen, sodass andere Herzen sich vornehin setzen können, an Herzen, die sich selbst ohne Drosselung anbieten, an Herzen, die wissen, worum das Leben geht, und an Herzen, die genug wissen, um den Augenblick zu ergreifen und ihn in aller Fröhlichkeit umstoßen.

Ich sehe Mich nach Herzen um. Sind hier irgendwelche Herzen? Kann Ich eine Anzahl Herzen sehen? Hebt eure Herzen hoch, sodass Ich sie sehen, in Mein Herz hinein nehmen und ein rauschendes Fest mit ihnen begehen kann, ein Fest, auf das alle Herzen gewartet haben.

HEAVEN # 3896 – 26.7.2011 – Like a Kite in the Sky

WIE EIN DRACHEN AM HIMMEL

Niemand kann sein Herz, seinen Mut verlieren. Klar, ein Herz kann gequetscht werden, demgegenüber kommt ein Herz niemals abhanden. Herzen bleiben unversehrt. Ein Herz kann erwärmt werden. Das ist eine Frage des Loslassens deines Herzens. Ein Herz ist nicht dafür da, dass du ihm Anweisungen erteilst. Ich bin bereits für dein Herz vergeben. Dein Herz wurde bereitet. Mit deinem Herzen muss nicht abgerechnet werden. Dein Herz gehört nicht eingepfercht. Bewillkommne und liebe dein Herz, und lasse es danach los. Dein Herz ist wie ein Drachen am Himmel. Der Wind hebt ihn hoch.

Im Falle des Herzens hebt die Liebe es hoch. Lasse Liebe ihren Impulsen hinterhergehen, dies ohne irgendeine Einmischung deinerseits. Du weißt es nicht besser als dein Herz. Dein Herz weiß es besser als dein Geist. Mit Sicherheit weiß die Logik es nicht besser, was dein Herz weiß. Im Vergleich zu deinem Herzen ist Logik ein Blödsinn. Logik ist wie ein kleiner Drillmeister, der nach einem Plan alles angelegt hat und möchte, dass dies befolgt wird, da es ein System und da seine Logik gespannt wie Eisen ist.

Logik gewinnt keine Herzen. Sie reißt sie nieder. Es gibt nichts, was weiter von einem Herzen entfernt ist, als Logik. Logik und das Herz sprechen zwei verschiedene Sprachen. Sie kommen aus verschiedenen Ländern. Logik ist logisch, und Herz ist Herz, und die beiden sollen nie zueinander finden. Logik hat, wer weiß, irgendwo ihren Platz, das Herz allerdings hat seinen Platz stets überall.

Die Logik möchte deinen Geist auf Nebengleise führen. Die Logik liebt es, sich selbst als richtig zu erweisen. Logik ist sehr selbstgerecht. Herzen denken nicht an richtig oder falsch, oder an wie viel oder wie wenig. Herzen sind Herzen, und sie sind lebenssprühend und rot. Herzen haben Spaß. Herzen begegnen einander und Herzen scheiden, und Herzen begeben sich in dos-à-dos [eine Tanzfigur beim Square Dance und bei anderen ländlichen Tänzen, bei der zwei Tänzer, einander die Rücken zuwendend, umeinander kreisen und danach zu ihrer ursprünglichen Position zurückkehren; Anm.d.Übers.]. Herzen nehmen große Schritte. Herzen sind wacker. Herzen kümmern sich um Liebe, und das ist es dann. Logik lutscht an einer sauren Zitrone, und Herzen umarmen sich oder verschränken sich gar und amüsieren sich gut.

Logik hat kein Herz. Logik narrt dich. Logik mag ja logisch sein, indes ist Logik nicht Liebe. Logik ist ein Erbsenzähler, während das Herz ein Freidenker ist. Liebe macht sich zu ihrem Abenteuer auf, und Freiheit läutet. Die Liebe läuft in Kreisen um die Logik herum. Die Logik zählt auf, bis sie zufriedengestellt ist. Liebe zählt Herzschläge und verzählt sich. Was hat Arithmetik mit der Liebe zu tun, unterdessen Liebe rund und traulich ist? Logik ist steif und gluckt höhnisch mit den Zähnen.

Wann hast du je gehört, wie Ich die Logik entlaste? Habe Ich sie jemals spazieren geführt? Habe ich sie in meine gute Stube eingeladen? Herzen hingegen habe Ich flehentlich gebeten. Herzen packe Ich ein und kehre fernerer wegen zurück. Herzen gehören bestimmt nicht der Logik zu.

Zuweilen ist Logik die dümmste Sache, von der Ich je hörte.

Liebe ist immer die wundervollste Sache, die Ich je gesehen oder von der Ich je gehört habe. Tatsächlich ist es so, Liebe ist alles, was Ich sehe. Ich kam niemals durch etwas dazu, Mir davon abraten zu lassen.

Logik ist klug, dementgegen ist Logik eine Falle. Liebe ist andererseits ein Schlüssel. Sie ist ein Schlüssel für alles. Liebe kann prächtige Kunststücke vollbringen.

Die Welt hatte genug Logik gehabt. Logik kann ein ziemlicher Pfropfen sein. In der Welt hat es genügend Stillstand gegeben. Logik ist wie ein Polizist, der den Verkehr regelt. Herzen sagen, andererseits, man könne gehen. Sie winken einen Jeden weiter.

Die Logik sagt: „Schau, wie gescheit ich und wie geschäftig ich bin.“ Die Herzen sagen: „Ich habe immer Zeit. Ich bin niemals zu beschäftigt, um nicht zu lieben. Nichts ist mir wichtiger als Liebe. Liebe ist das, was ich liebe zu tun. Was kann denn bezaubernder sein als Liebe? Was kann ebenso bezaubernd sein wie Liebe?“

Deine Liebe ist ein Zaubermittel.

HEAVEN # 3897 – 27.7.2011 – As You Were Created to Be

WIE DU ZU SEIN GESCHAFFEN WURDEST

Lasst Uns auf die Einfachheit zurückkommen. Oh, wieder einfach sein. Einfach ist ohne Ego. Es gibt da keine Parade, keine Blaskapelle, kein Gepränge. Einfachheit ist wie ein neugeborenes Lamm und Gras und Himmel und ein Bauernhaus.

Wie kompliziert das Leben oft den Anschein hat zu sein. Wie komplex.

Du brauchst nicht nach dem dicken Wort zu suchen. Ein schlichtes Wort tut’s. Es wird es besser hinbekommen.

Einssein ist auf Einfachheit abgesenkt. Ich möchte sagen, dass Einssein zur Einfachheit ausgeweitet ist. Einfachheit ist auf täuschende Weise einfach.

Möchtest du es dir heute zum Anliegen machen, einfach zu sein? Ja, sei einfältig. Versuche nicht, dir aus etwas einen Reim zu machen. Schlendere einfach durch das Leben. Sei offen für alles, was kommt. Wenn es regnet, genieße den Regen. Wenn es sonnig ist, genieße die Sonne. Befasse dich mit simplem Rechnen, wenn dir das liegt, aber keine Probleme.

Stelle dir vor, wenn dies dein erster Tag auf der Erde wäre, der Tag, an dem die Erde selbst geboren wurde. Ich denke, du würdest Handstände und Purzelbäume machen. Du würdest dich im Gras wälzen. Du würdest die Bäume umarmen. Du würdest über Bäche springen. Dein Herz wird sich zum Himmel ausstrecken. Was würde die Erde enthalten, das du nicht voller Entzücken in den Blick nähmest?

Und, sobald du andere Menschenseinswesen siehst, würdest du eifrig und munter zu ihnen hinrennen.

Stelle dir vor, du wärst mit Sprache nicht vertraut, wie rechtschaffen wäre das Leben. Du würdest hinzeigen und anfassen, und deine Augen würden weitgeöffnet, und du würdest dich in Verbindung setzen. Deine Mitteilung wäre unbehindert. Sie wäre unverfälscht, unkompliziert. Du hättest noch nicht allzu viel hinzugelernt. Du wärest einfach. Es gäbe für dich keine Konventionen, die zu befolgen oder zu erzielen wären. Du hättest dich selbst ohne Probieren erreicht. Du wärest arglos, anstelle von kenntnisreich.

Wann kam die Idee auf, komplex sei besser als simpel? Wie kam es zu dieser Auffassung? Gib sie zurück. Gib die Idee zurück. Wähle durch die Bank simpel.

Was wäre, falls es keine Gesetze und Anordnungen gäbe? Was wäre, falls man an sie noch nicht gedacht hätte, und falls niemand verpflichtet wäre, etwas zu sein, ausgenommen das, was zu sein Ich ihn erschaffen habe? Ein Jeder wäre simpel. Es gäbe keine vergeudeten Gespräche oder keine Zeit, die nicht schön wäre.

Herzen würden einander hautnah und persönlich begegnen. Deine Augen würden in die Augen eines jeden anderen Menschen sehen, und du würdest die Meinigen sehen. Du würdest eine Hand über Mein Herz legen, und den Schlag Meines Herzens spüren. Du würdest deine Hand über dein Herz legen, und du würdest den gleichen Schlag Meines Herzens spüren. Herzen wären Herzen. Sie wären ununterscheidbar.

Ihr hättet keine Richtlinien zu lernen.

Ihr hättet nicht zu lernen, höflich und manierlich zu sein. Ihr würdet schlicht höflich und manierlich sein.

Ihr würdet die Richtung weisen, indem ihr andere zuerst gehen lasst.

Ihr würdet untereinander teilen. Ihr würdet Liebe miteinander teilen, so wie die Sonne an sich teilhaben lässt.

Um Hindernisse würdet ihr nicht wissen. Sie würden euch nicht passieren.

Jeder wäre eure Schwester oder euer Bruder, und ihr die deren.

Ihr würdet nicht auf Zeremoniellem stehen. Eine jede Handlung und Tat eurerseits wäre wie Poesie. Ihr würdet auf bildlichem Ausdruck fußen, und insgesamt wäre das wahrhaftig. Sofern alles wahr wäre, könnte nichts unwahr sein. Ihr wärt euch selber gegenüber treu. Es hätte niemals den Gedanken an Anderweitiges oder die Möglichkeit dazu gegeben.

Gras wäre grün, und Herzen wären wahrhaftig. Ein Jeder wäre herzensgut.

Ihr wärt für jedes Bisschen Leben dankbar. Ihr wärt für Jeden dankbar. Ihr wärt für euch dankbar. Ihr wärt voller Dank.

Worüber bloß solltet ihr euch auf der Erde beklagen mögen? Was bloß solltet ihr zergliedern mögen? Was bloß gäbe es auf der Erde, um es zu analysieren oder darüber Beschwerde zu führen? Beanstandung wäre noch nicht erfunden worden.

Ihr wärt natürlich. Es ist wider die Natur, sich zu beschweren, so, als würde euch etwas geschuldet. Ihr wärt stattdessen gebend. Keine weitere Rede mehr davon, dies oder das nicht zu verstehen. Ist jemand dafür da, dass er dir das Verständnis des Universums auszuhändigen habe? Soll dir jemand Liebe in deine Hand legen, oder gilt es dir, Liebe auszugeben, dem gemäß wie du geschaffen wurdest, es zu tun?

HEAVEN # 3898 – 28.7.2011 – Color the World Beautiful

FÄRBE DIE WELT SCHÖN EIN 

Höre her, du hast Verantwortlichkeit. Deine Zuständigkeit heißt, die Welt höher zu heben. Es ist nicht an dir, mit hochgelegten Füßen dazusitzen und, dass dir aufgewartet wird. Ich bitte dich, nicht ein einziges Mal mehr zu murren. Ich bitte dich, eingedenk zu sein. Dich Meiner zu erinnern und dich zu besinnen, dass du eine hohe Schwingung abzugeben imstande bist. Und weswegen solltest du das nicht tun mögen? Weswegen solltest du die Welt nicht emporheben mögen?

Du kannst Besseres unternehmen als dich beklagen. Wer bist du, dass du Klage führst? Lasse es nicht zu, dass auf deinem Grabstein steht: „Er war ein großer Meckerer. Im Beklagen war er gut.“

Denke an das, was du tust. So klug ist es nicht, Fehlerhaftes zu finden. Es ist nicht gescheit, die Prinzessin und die Erbse zu sein. Gescheit ist es, zufrieden zu sein. Es ist nicht schwer, herumzukritteln. Du hast das dein ganzes Leben lang getan. Man braucht keinen Scharfsinn, um unzufrieden zu sein. Falls man ihn dazu bräuchte, wärest du scharfsinnig.

Es ist nicht außergewöhnlich, jenen Kern ausfindig zu machen, bei dem Missfallen anfällt. Das ist etwas Gewöhnliches. Es ist langweilig. Komm, finde eine andere Möglichkeit, dir die Dinge anzusehen. Finde eine Möglichkeit, dich glücklich zu machen.

Ihr möchtet gerne, dass Ich oder sonstwer euch glücklich macht. Das, Geliebte, ist euer Job. Nehmt damit den Anfang, euch glücklich zu machen, indem ihr einen Augenblick einhaltet und eure Standorte heraufsetzt. Schaut höher. Da ist eine Sonne und ein Mond, und da gibt es Sterne, und da gibt es Regenbögen. Ein Jeder kann das machen, was ihr gemacht hattet. Schaut, was ihr tut. Ihr habt Maulwurfshügel angeschaut.

Es mag für euch ja behaglich, tröstlich sein, Fehlerhaftes auszumachen, und dennoch habt ihr es nötig, aus dem Sofa der Beschwerdeführung herauszukommen, auf dem ihr gelegen seid. Ist das tatsächlich die beste Art und Weise, eure Zeit zu verbringen? Ist das tatsächlich das Beste, was ihr vermögt? Genug davon, zu stöhnen und zu ächzen und zu versuchen, unerlässlich zu sein? Hattest du nicht genug davon? Genug davon, der Inbegriff eines Experten dafür zu sein, wie die Welt für dich zu rotieren hätte?

Höre auf damit, die Welt müßig auf deinem linken kleinen Finger herumzudrehen. Stehe auf und halte die Welt an deinen zwei Händen. Schenke der Welt eine chiropraktische Behandlung. Tue alles, nur nicht beklagen. Mit Sicherheit hast du etwas Besseres zu tun.

Warum ist es dir so wichtig, über dies und das zu nörgeln? Die Eier waren nicht richtig gekocht. Der Toast ist kalt. Die falsche Person wurde gewählt. Die Welt ist dabei zu verwahrlosen.

Gut, stehe auf. Finde ein anderes Hobby. Dich beklagen mag ja zu dir passen, allerdings geziemt es dir nicht.

Entscheide dich jetzt soeben in dem Augenblick, ein Freudefinder, ein Freudegeber, ein Freude-Fan und ein Verbreiter von Freude zu sein. Lasse keine Beschwerde über deine Lippen kommen. Niemand mag einen Nörgler.

Komm, sei jetzt eine Elfe. Lasse deine Gedanken mit Flügeln fliegen und für die Veredelung der Welt stehen, in der du lebst.

Wenn du in einer Wohnung lebst, die du nicht magst, kannst du entweder ausziehen oder sie anders streichen. Wohin möchtest du gerne ziehen? Was ist dort, um dorthin zu ziehen? Besser, du holst die Malerpinsel raus und beginnst, die Welt anzustreichen. Gib der Welt einen schönen Anstrich. Stelle dich nicht lässig hin. Schlage bei der Welt zu Buche.

Bepflanze einen Garten. Wasche deinen Wagen. Fege den Bürgersteig. Gehe beschwingt daher. Unterweise dich, zu lächeln. Keine Verdrießlichkeit mehr. Kein die Welt herunterziehen mehr. Beschwerde führen ist nicht gescheit. Hast du tatsächlich gemeint, das wäre es?

Höre jetzt auf, derart viel über dich nachzudenken, und sei der Ansporner, der zu sein du geboren wurdest. Hebe die Welt empor. Um das zu tun, hast du dich selbst emporzuheben. Gib dir selber nicht mehr länger statt, das Gepäck zu sein, das getragen zu werden hat. Mache den Anfang und trage dich selbst und leuchte die Sterne an, sodass Alle von einer höheren Frequenz her zu sehen imstande sein werden. Strahle jetzt eine höhere Frequenz aus. Du kannst das. Stelle keine Ausflüchte her.

HEAVEN # 3899 – 29.7.2011 – How Do You Make Your Garden Grow?

WIE BRINGST DU ES FERTIG, DASS DEIN GARTEN SICH ENTWICKELT UND WIRD?

Ja, das Unkraut, auf das du im Garten eines Anderen zeigst, ist dein eigenes. Achte auf deinen Garten. In diesem Falle – da bezieht sich Unkraut auf Verschulden.

Falls nicht eben du das Unkraut hättest, auf das du hinweist, würdest du es in anderen Gärten nicht so sehr zur Kenntnis nehmen. Du würdest es mit Sicherheit nicht mit einer überlegenen Gemütshaltung in Augenschein nehmen.

Fehlerhaftes finden ist die Antipathie von Bescheidenheit. Heiterer Gleichmut ist mehr wie Bescheidenheit. Wertschätzung ist mehr wie Bescheidenheit. Je anerkennender du bist, umso mehr kommst du von einer hohen Stelle her, und diese hohe Stelle trägt den Namen von Bescheidenheit. In der Bescheidenheit gibt es keine Beschämung, keine Kränkung. Im Fehlerfinden liegt Beschämung. Mache das nicht mehr.

Je offensichtlicher in einem Anderen ein Fehler ist, umso mehr ist er dir zueigen. Weswegen auf Fehlern herumhacken? Ich trage dir an, dass du unter ihnen wegkommst. Der Splitter befindet sich in deinem eigenen Auge.

Die Schönheit ist desgleichen inwendig in dir. Schaue dich nach Schönheit um, und kehre dich von Störstellen ab. Sei mit Mängeln durch. Hilf Mir, die Welt hochzuheben. Du hilfst der Welt nicht, indem du sie herabsetzt.

Wachse in die Richtung, in die du gerne die Welt wachsen sehen möchtest.

Das Einzige, was du tun kannst, ist der Welt ein Beispiel sein. Sei das Beispiel, was du so gerne vor dir zu  haben sehen möchtest. Wäre es denn nicht fein und leicht, wenn du, wohin du auch siehst, das sähest, was du selbst gerne sein möchtest? Sei es sodann nunmehr. Sei der Ansporner.

Dies hier ist Gott, der zu dir in der Weise spricht, wie das Leben zu dir spricht. Das Leben unterweist dich. Ohne Ego, möchtest du gerne zuhören.

Strebe dem Höchsten nach. Sich beklagen ist nicht das Höchste. Kein Beklagen mehr. Kein Schelten mehr und sei es auch nur über eine einzige Sache.

Gehe darauf ein, was ein Anderer sagt und nicht auf deine Meinung darüber. Möchtest du das zu deinem Motto machen? Schwöre von jetzt ab der Kritik ab. Schwöre dem Beschwerdeführen ab. Schwöre der Missfallensäußerung ab. Mache dir Aufschwung zueigen. Gehe mit offenen Armen darauf zu.

Es stimmt, Klagen ist ansteckend. Es gibt dafür einen Impfstoff. Ich möchte ihn Aufschwung nennen. Gib der Welt eher Auftrieb, als sie zu tragen. Entlasse dich selbst aus deinen Verpflichtungen und Bürgschaften.

Was du auch gestern gedacht haben magst, denke heute auf neue Weise. Bei was du auch gestern Fehlerhaftes ausfindig gemacht hast, lasse es heute los. Was du auch gestern hättest besser machen können, tue es heute. Sei ein Auffrischer des Universums. Sei ein Auffrischer der Wertschätzung.

Schätze einen Jeden für seine Kühnheit. Sie sind unerschrocken, vor dich hinzutreten. Sie gehen das Risiko ein, von dir angefahren zu werden, ist es nicht so? Sei für jeden dankbar, der es wagt, vor dich hinzutreten und deine Kritik zu riskieren, denn du neigst dazu, zu meinen, du wissest es besser, und dementsprechend machst du deine Bemerkungen über das Unkraut im Garten des Anderen.

Jäte zuerst deinen eigenen Garten, und gehe dann hin und hilf deinem Nachbarn. Wie wäre es, hin und wieder mal gar nichts zu sagen? Wer hat dir gesagt, dass du jeden Gedanken in deinem Sinn auszusprechen habest? Ergreife das Wort, sobald du etwas Erhebendes zu sagen hast. Beflügle, oder sei still. Inspiriere, oder beiße dir auf die Zunge. Bringe dein Höheres Selbst zum Ausdruck. Alles Sonstige wurde gesagt und wurde bereits mehr als ein Mal gesagt. Denke an etwas Neues zum Sagen.

Verfalle auf Herzen. Wie durstig sie sind. Gib ihnen etwas zu trinken.

Wässere die Blumen im Garten eines Anderen. Lasse Erhebung allseits gemein haben. Lasse allgemein an Ansporn teilhaben. Sei umsichtig, wo du im Garten eines Anderen gehst.

Jäte deinen eigenen Garten, und lade dann Andere zu dir ein. Sei der schöne Garten, den du gerne sehen möchtest, dass Andere ihn sind. Dein Geschäft ist nicht, an Anderen zu feilen. Deine Aufgabe lautet, dich selbst anzuspornen. Danach wird es Viele geben, die zu deinem Garten herkommen und dich fragen, wie du das machst. „Wie bringst du es fertig, dass dein Garten sich so entwickelt und wird?“, werden sie fragen.

HEAVEN # 3900 – 30.7.2011 – The Field of Being

DAS GEFILDE DES SEIENS

Da es im Himmel keine Zeit gibt, gibt es kein Tempo. Es gibt kein schneller oder kein langsamer werden. Alles existiert zur gleichen Zeit, vielmehr, Nicht-Zeit. Im Himmel gibt es ebenfalls keinen Raum. Dort ist Raumlosigkeit. Es gibt weder Kilometer noch Zentimeter. Keine Geographie. Nicht einmal einen äußeren Raum.

Zeitlosigkeit und Raumlosigkeit gehen Hand in Hand. Oder, besser, da sie nicht existieren, gehen sie nicht einmal Hand in Hand. Sie sind schlicht nicht-existent.

Die Schönheit des Lebens auf Erden liegt darin, dass es die Illusion von Zeit und Raum gibt. Ihr liebt die Sicht von Raum, die ihr seht, und ihr liebt den Durchlauf von Zeit und die Jahreszeiten. All dies ist schön. Was nicht so schön ist, ist euer äußerster Verlass auf Zeit und Raum, so, als bildeten sie das Herz der Existenz.

Von jetzt ab weißt du, dass das Seien das Herz der Existenz ist. Das Sein ist, unbenommen der Raum- und Zeitlosigkeit. Seien ist die Unterlage, sollen Wir das so sagen? Das Seien ist definitiv die Unterlage. Falls es kein Seien gäbe, gäbe es die Illusion von Zeit und Raum nicht. Falls es kein Seien gäbe, gäbe es nicht die illusionären veränderlichen Eigenarten des physischen Lebens auf der Erde. Euer Körper verhält sich gemäß den zeitweiligen physischen Gesetzen. Aufgrund des Seiens befolgen die physischen Gesetze eine Kontinuität, die bestimmt zu existieren scheint, und es dennoch nicht tut. Auf der einen Ebene scheint es nachweisbar. Eine Ebene ist eine Ebene. In der einen daran geglaubten Minute existiert der Körper. In einer anderen daran geglaubten Minute fällt der Körper weg, denn das Wahre Seinswesen hat den Körper verlassen, der ohnehin in den Vorgaben der Welt zeitweilig war.

Die physische Welt narrt euch. Sie gehört indes nicht ignoriert. Sie ist die Spielwiese, zu der ihr euch eine Zeitlang hinbegebt. Freut euch am Spielen, und entsinnt euch der Wirklichkeit. Seid Meiner eingedenk. Erinnert euch selbst, dass es ein anderes Leben des Seins gibt, was im Hintergrund vonstatten geht, und eines, das sich nie von euch abkehrt. Das ihr genauso wenig je verlassen habt.

Praktisch gesprochen, habt ihr eine Verantwortlichkeit gegenüber beiden Welten, obschon eine ausgelebt wird, als wäre sie real. In dem Als Ob spielt ein Jeder seinen Part ganz ohne Weiteres. Jeder spielt Verstecken. Jeder bereist die gleiche Straße in der einen oder anderen Verkleidung. Bleibt in der Welt und lasst die Vermummung hinter euch.

Kein Verbergen mehr. Jetzt geht es einfach ums Trachten. Ihr trachtet, die Erde auf das Niveau des Himmels hochzuheben. Das ist definitiv möglich. Das ist nicht nur möglich, es passiert. Ihr seid in der Suchphase des Lebens. Man sagt: „Suchet, und ihr werdet finden.“ Es wird demnach erfolgen, dass ihr finden werdet, ob ihr nun bewusst oder nicht bewusst sucht. Es ist durchaus lohnenswert, es sich zum Anliegen zu machen, dennoch habt ihr von jeher gefunden, und jetzt wacht ihr zu dem Fakt auf, dass ihr euch selber gefunden habt.

Wir können noch weiter gehen. Ihr wart darauf aus, herauszufinden, wo ihr euch denn jetzt soeben befändet. Ihr wart seit eh und je an diesem Nicht-Ort, den ihr sucht. Ihr habt den Hafen nie verlassen. Ihr befandet euch auf einem eingebildeten Ausflug, Geliebte. Ihr wart auf einer Reise eines Traums, und jetzt erwacht ihr zu der Tatsache, dass das Schiff die Gestade des Himmels nie verlassen hat.

Ihr hattet einen in gehörige Länge gezogenen Traum, erschaffen in der Illusion von Zeit und Raum. An dem Traum gab es viel zu mögen. Eure Seienshaftigkeit ging mit Zeit und Raum einher. Zeit und Raum waren unzuverlässig. Dessenungeachtet, ihr gingt mit ihnen einher. Kein Wunder hattet ihr Angst.

Nunmehr betretet ihr das Gefilde des Seiens, wo nichts geschehen kann, nichts außer Liebe in vollem Maße. Wie weidet ihr euch an verstörter, fahriger, verdatterter geistiger Abwesenheit?

HEAVEN # 3901 – 31.7.2011 – You Are a Thought of God’s

DU BIST EIN GEDANKE GOTTES

Ihr seid am Glücklichsten, wenn ihr Sprünge und Sätze macht. Scheinbar das gleiche bleiben ist ein Klotz am Bein. Geht voran im kräftigen Ansinnen, Schritte in die Höhe zu tun.

Niemals möget ihr auf der gleichen Leiterstufe stehen bleiben.

Am Hochsteigen, dabei seid ihr glücklich.

Demnach rückt ihr stets voran. Ein Menschenseinswesen ist ein Wesen, was vorrückt. Es ist nicht angelegt, in eine geschützte Grube zu kriechen und dort zu bleiben. Nein, Menschenseinswesen sind immer im Aufstieg begriffen.

Ihr sollt euch von nichts davon abhalten lassen, mehr und mehr zuzunehmen. Von nichts. Falls ihr zu kriechen habt, bewegt ihr euch vorwärts. Falls ihr den Stolz hinunterzuschlucken habt, bewegt ihr euch vorwärts. Wenn ihr euch in einer Klemme befindet und nicht wisst, was zu tun ist, bewegt euch voran. Rückt aus der Klemme heraus, in der ihr seid. Was immer auch dafür nötig ist, steigt darüber hinaus.

Schaut, das Wetter ändert sich. Alles verwandelt sich. In der relativen Welt gibt es Minute um Minute Wandel. Ihr seid ebenso gut ein Teil der relativen Welt, und es gilt euch, mit jeder Minute zu wachsen.

Ihr seid zum Aufblühen da. Ihr seid Meine Rose in Blüte, denkt euch bloß niemals, ihr wärt am Verwelken. Ihr seid unentwegt in Meinem Herzen am Blühen.

Falls Ich Mir Wünsche aufstellen würde, würde Ich Mir heute wünschen, dass du die Fülle bejahst, die du bist. Du bist potentiell, und doch bist du weitaus mehr als voll von Leistungsvermögen.

Natürlich stelle Ich keine Wünsche auf. Ich habe keinen Bedarf an Wünschen, denn Ich habe Wissen, und Ich weiß, Ich weiß ebenso wie Ich dein Handinneres kenne, dass du ein Seinswesen der Liebe, der überschwänglichen Liebe, bist. Ich weiß, du bist mehr als Zusage. Ich weiß, du bist die Verwirklichung Aller Meiner Träume, obschon es natürlich so ist, dass Ich bei nichts kleckere, allerdings nicht träume, oder, Wir können sagen, dass keiner Meiner Träume vergeudet ist und wird. Ich träume nicht. Ich weiß. Ich weiß, wie machtvoll Meine Gedanken sind. Du wirst es wohl noch nicht annehmen, wie machtvoll deine Gedanken sind, freilich bist du bestimmt imstande, die Gültigkeit Meiner Gedanken anzuerkennen. Du bist Mein Gedanke, und du hast dich bekundet. So wie die Sonne aufgeht, um der Dämmerung zu begegnen, so bist du Mein Gedanke, der auf Erden wandelt.

Du bist auf dem Lehenssitz geboren. Du bist Himmel-geboren und Himmel-gebunden. Du läufst von Himmel zu Himmel. Die Erde ist ein Schritt auf dem Weg. Sie ist eine Insel, zu der du gehst. Aber nicht einfach um einer Änderung der Landschaft wegen. Nicht einfach, um dir eine Bräune zu holen, sondern um zuzunehmen und zu blühen. Das meint: entwickeln. Wenn du auf der Insel Erde auf einen Berg steigst, setzt du einen Schritt nach dem anderen. Auf diese Weise erklimmst du den Gipfel, von dem aus du das gesamte Muster des Lebens siehst und erkennst, wo du bist und wie übergenug Ich BIN. Und hernach, wie überreichlich du bist. Du bist aus der See bis hin zur glänzenden See.

Du bist kein Wanderer. Dir scheint das so, da du nicht dauernd siehst, wo du unterwegs bist. Du gehst stets von hier nach hier. Du bist ununterbrochen dabei, Gitarre spielen zu lernen, ein Instrument von solch einem Ton und solch einer Schönheit, dass du es kaum glauben kannst.

Du spielst das Instrument des Lebens an Meiner Stelle. Du kamst für Mich zur Erde. Du wirst wachsen und triumphieren, derweilen du nicht für dich auf der Erde niedergingst. Da ist kein du, entsinnst du dich? Da ist Ich, und du bist Ich. Da ist Ein Ich. Dies ist kein Mirakel. Dies ist das, was stets gewesen ist, und dennoch gehst du ein ums andere Mal am Einssein vorüber. Wieso das? Wie kannst du dich selber nicht als ein Heiliges Seinswesen Gottes für wahr halten, das hier ist, um die Welt Meinethalber zu erhellen?

HEAVEN # 3902 – 1.8.2011 – A Blue Star Becomes Golden Light

EIN BLAUER STERN WIRD ZU GOLDENEM LICHT

Wie bleibst du bescheiden und fühlst dich wie im siebten Himmel? Gewöhne dich daran, dich wie im siebten Himmel zu fühlen. So wie du dich wie im siebten Himmel fühlst, werden sich Höhen und Bescheidenheit ausbalancieren. Wenn du im Himmel bist, bist du bescheiden. All die Liebe und Schönheit machen dich bescheiden.

Das Wort bescheiden kann man auch anders umschreiben – dass du ehrfürchtig bist. Ja, dich in Ehrfurcht befinden ist das gleiche wie bescheiden sein. Du bist angelegt, dich wie im siebten Himmel zu fühlen. Du bist angelegt, in der Höhe zu fliegen. Du bist angelegt, in die Höhe emporzuschweben. Du bist angelegt, gesegnet zu sein und abermals gesegnet zu sein, und einzig segnen zu kennen. Was sonst, wirklich, was denn sonst gibt es zu kennen? Ein Segen ist Liebe, die auf deinen Weg geblasen wird, und du hast ihn zu dir her gezogen, und jetzt ist der Segen der deinige. Segen wird zu dir, wie Rosigkeit auf deinen Wangen zu dir wird.

So wie du gesegnet bist, ist es unumgänglich, dass du segnest. Das ist natürlich. Es ist natürlich, dass du zu einer gesegneten Wohltat wirst. Du kamst als eine gesegnete Wohltat von Gott auf die Erde. Ich setzte dich auf die Erde. Ich installierte dich ebenso, wie Ich die Sterne am Nachthimmel einsetzte. Die Sterne sind Lichter, die Ich im Himmel anschaltete, und du bist ein Licht, das Ich auf der Erde anmachte. Niemals ist dieses Licht ausgeschaltet. Es war ständig an. Dies ist die Wahrheit. Ich weiß, du kannst das kaum begreifen, jedoch ist es so. Du bist helles Licht, das Ich mit Meiner Hand ausgieße. Du bist Ewiges Licht, von Gott gemacht.

Glaube es oder glaube es nicht, du bist ein blauer Stern auf Erden. Du hast Tapferkeit. Du bist heldenmütig. Du bist ein blauer Stern, der zu goldenem Licht wird und dein Licht mächtig scheint. Was warst du deinem Dafürhalten nach? Antworte nicht. Von der alten Denkart hattest du genug.

Lasst Uns das anders anschauen.

Jedes Mal, wenn du inspiriert bist, empfängst du ebenfalls Verantwortlichkeit. Mit all den Segnungen, die dir übermittelt sind, geht Verantwortung einher. Je mehr dir gegeben wurde, desto mehr hast du zu geben und desto mehr ist für dich zum Geben da.

Empfinde Verantwortlichkeit bitte nicht als ein Joch, was du zu tragen hast. Verantwortlichkeit ist ein Segen. Ein Segen ist wie Licht, das du mit Anderen teilst. Wie schaffst du es Andere nicht an dem Licht teilhaben zu lassen?

Wir reden nicht von Verantwortung, die du unterstellst. Wir reden davon, was natürlich ist. Natürlich ist leicht. Es hat nicht einmal Denken nötig. Wenn du ein Boot hast, um damit auf die andere Seite des Flusses überzusetzen, unterdessen du dich am Fluss aufhältst, nimmst du Andere mit dir hinüber. Das braucht keine besondere Anstrengung. Es geht schlicht ums Zurkenntnisnehmen, dass da Andere sind, die auch den Fluss überqueren möchten. Und wenn du ein Boot hast, hast du eine Hand, und hast du ein Herz, und dein Herz trägt Andere über den Fluss.

Wenn du jetzt von dort aufstehst, egal, wo du dich befindest, wirst du aufrecht und groß dastehen. Du wirst die Erde von der Höhe der Liebe her begehen. Du wirst über die Erde tanzen. Du wirst eine Liebe-Ballerina sein. Du wirst ein Opernstar der Liebe sein, die zu ihrer Herzenszufriedenheit singt. Es wird Sterne geben, indes keine Divas. Irgendwelches Aufpumpen wirst du nicht nötig haben. Du wirst bereits göttlich sein und deine Göttlichkeit kennen, so wie Ich um deine Göttlichkeit weiß. Du bist ein Gepräge Gottes. Ich drückte dich mit Meiner Hand ein. Ich gab dir Meinen Namen und bat dich, dir selbst treu zu sein, und mithin Mir treu zu sein, wahrhaftig gegenüber meiner Vision, gegenüber Meiner Liebe, treu Meiner unermesslichen Ausgedehntheit, treu der Welt und treu der Beschaffenheit deines Herzens.

Was sonst gibt es für dich zu tun, außer die Wahrheit zu sein, die Ich für dich vorsah zu sein? Dies ist Mein Wille, und dies ist der deine.

HEAVEN # 3903 – 2.8.2011 – Bye bye, Ego

CIAO-CIAO, EGO

Wie schön ist Unsere Liebe, fortwährend kreuz und quer laufend, derart vielfältig kreuz und quer, dass es überall gediegene Liebe gibt. Es gibt keinen Ort sonder Liebe. Es ist nicht nur so, dass Liebe ummantelt, dass Liebe überzieht, sie durchdringt. Bei Unserer Liebe gibt es kein Entkommen. Du hast dir allerdings Geschichten erzählt, und du hast an sie geglaubt. Das waren keine Liebesgeschichten.

Der Strom der Liebe kann gleichwohl nicht eingedämmt werden. Er kann alleinig zugedeckt werden. Der Strom der Liebe, der blockiert wird, wird sich selbst auf die eine oder andere Weise loseisen. Es ist besser, dass sich die Liebe selbst als Liebe freisetzt und nicht als Sonstiges. Komprimiere deine Liebe nicht.

Es ist besser, Liebe zu entblößen. Entblöße sie auf die Weise, wie du deine Arme entblößt oder einen Pullover ausziehst. Lasse deine Liebe zum Sehen da sein. Parke deine Liebe direkt auf der Straße. Du wirst sehen, dass deine Liebe sich vervielfältigt.

Du kannst nicht bloß einen einzigen Menschen lieben, denn es ist die Natur von Liebe, sich auszudehnen. Du kannst loyal und getreu sein, hinwiederum kann Liebe nicht abgesondert werden, so wie du meinst, sie könne es. Wenn du einen lieben kannst, kannst du mehr als einen lieben. Erquicke dich an der Liebe, und wisse, sie ist dein, um sie von den Sparren herunter zu singen.

Du bist Träger und bist Entblößer von Liebe. Du bist Liebe, und du führst sie bei dir und legst sie inwendig in dir offen, schier alsbald wie du aufhörst, Liebe zurückzuhalten. Hast du gedacht, Liebe gehöre irgendwo partitioniert, außer Sicht gehalten, oder Liebe gehöre für irgendeine eingebildete Übertretung, die dein Geist deiner Liebe zuschrieb, bestraft? Dein Ego-Geist hatte in aller Stärke das Gefühl, dass Liebe nicht überallhin zu gehen, dass sie innerhalb bestimmter willkürlicher Grenzen zu verbleiben habe, so, als könne ihr wirklich beigebracht werden, nur so und so weit und nicht weiter zu gehen. Strafe die Liebe nicht mehr länger Lügen, Liebe, die an dir ist, sie zu verschenken.

Liebe ist, selbstverständlich ist sie das, ein Freigeist. Liebe kennt keine Regeln und Regulierungen. Liebe ist ein Künstler, der unter allen Gegebenheiten zu malen imstande ist. Liebe ist nicht von Restriktionen abhängig. Liebe ist frei. Liebe sieht nicht aus kleinen Brillen heraus. Keinesfalls. Liebe spielt unablässig eine andere Karte aus und abermals eine weitere, und das alles aus Freude. Es gibt keinen anderen Grund zu lieben, außer aus Freude. Lasse deine Liebe sein, und du wirst in aller Weite lieben. Deiner Liebe wird kein Ende zukommen, schlicht so wie das bei der Meinigen ebenfalls nicht der Fall ist.

Du kannst Ursachen finden, zu lieben, oder Ursachen, nicht zu lieben, demhingegen ist deine Liebe keine Funktion von Vernunft. Liebe liebt, weil sie liebt. Es ist besser, zu lieben, als nicht zu lieben. Liebe leuchtet sich selbst ein. Liebe schlägt Home Runs, und Liebe befindet sich selbst überall zuhause. Liebe grundlos. Liebe, da du gemacht wurdest, zu lieben.

Es wird keine Möglichkeit geben, künftig Liebe nicht allgemein zugänglich zu halten. Es wird unentwegt leichter werden, Liebe in eurem Leben hervorgehoben zu zeigen. Denkt daran, wie liebenswert es wäre, wenn Liebe als Erstes käme. Liebe wäre bei Jedem zuvorderst. Was werden wohl liebevolle Menschen vor der Liebe rangieren lassen? Ärger? Geld? Stolz? Das Ego wird irgendwo in einem Schuppen draußen zu bleiben haben. Für das Ego gibt es keinen Raum, sobald Liebe das Sagen hat. Es wird  überholt und altmodisch sein. Ego wird seinen Abgang genommen haben. Ihr werdet seiner ledig sein. Was für ein Riesenschritt das sein wird. Das Ego wird euch nicht mehr länger beherrschen. Es wird nicht mehr versuchen, bei euch die Oberhand zu haben. Es wird nicht einmal imstande sein, damit anzufangen. Es wird beginnen, ins Stottern zu geraten. Sich der Liebe gegenübersehend, kann das Ego nirgendwohin gehen, ausgenommen weg.

Ciao, Ego. Liebe ist gekommen, um zu weilen. Du kannst hier nicht mehr bleiben. Dein Tag ist vorüber. Ciao-ciao, Ego.

HEAVEN # 3904 – 3.8.2011 – Get up! Arise!

STEHE AUF! ERHEBE DICH!

Stille Ausgeglichenheit kommt der Gottesehrerbietung am nächsten. Erstrebe, ruhig zu sein. Stille meint, mit dem Leben spielend fertig zu werden. Was auch immer eintritt, laufe weiterhin vorwärts.

Du hast keine Quote an Aufgebrachtsein nötig. Du kannst ohne es auskommen. Du bist kein Soldat, der im Leben mit einem Schwert daherkommt. Du bist nicht gerüstet, um vormeintliche Feinde zu bezwingen.

So wie es steht, erblickst du Affronts gegen dein Ego. Ich wollte gerade gegen deine Würde sagen, jedoch können Wir frank und frei Ego sagen. Von deinem Standpunkt aus hat das Leben etwas Falsches getan. Du hast das Gefühl, dass es, wenn es dich hoch gehalten hätte, dies oder das nicht getan hätte.

Sobald du das Gefühl hast, dass das Leben dich nicht gütig gestimmt habe, musst du dich in der Folge selbst gütig stimmen. Besser noch – ziehe dir nicht die Nachfrage nach einem Besänftigen zu. Habe zuvorderst Gleichmut.

Das Leben ist nicht angelegt, dich niederzustrecken. Es ist nicht angelegt, prekär zu sein. Es ist bestimmt, zu sein, was es ist.

Wie du das Leben nimmst, das ist eine andere Geschichte. Manchmal nimmst du das Leben am Genick und schüttelst es. Du sagst zu ihm: „Wie konntest du bloß? Wie konntest du das tun? Wie konntest du dies eintreten lassen? Dazu hattest du kein Recht.“

Das Leben läuft nach seinen eigenen Regeln, nicht nach den deinen. Deine Regeln sind Proteste. Besser, du lüftest beim Leben deinen Hut und gehst unablässig weiter. Das Leben streckt dich nicht nieder. Du schlägst dich selber nieder. Gerate mit dem Leben nicht in Handgreiflichkeiten. Das Leben hat ein jedes Recht, Leben zu sein. Es schikaniert dich nicht. Vielleicht verfolgst du das Leben. Du wirst es vielleicht rechts und links niedermachen. Du wirst vielleicht mit dem Fuß auf ihm herumtrampeln. „Wie konntest du mir dies antun?“

Das Leben tut dir überhaupt nichts. Das Leben ist, so wie es das Leben eben macht. Sei dem Leben gegenüber nicht streitlustig. Falls die Liebe ein Kellner ist, der dir eine Speise bringt, die du dir nicht ausgesucht hast, sei gütig und geneigt. Vielleicht wurde sogar kein Fehler begangen.

Zur selben Zeit, wie dir das Leben etwas zu bringen scheint, was du nicht bestellt hast, gibt es jenen Aspekt, wo du das Leben zu dir her bringst. Du bist zu einem Büffettisch gegangen und irgendwie hast du dir selber etwas drauf getan. Du hast deinen eigenen Teller vollgemacht. Du wolltest das nicht tun, sagst du. Du würdest dir selber nicht das andienen, was du nicht magst, und, dennoch, es ist durchaus möglich, dass du das getan hast. Du kannst es nicht rauskriegen, weil niemand das bestellen würde, was dich heimsucht, demhingegen, vielleicht lag der Irrtum auf deiner Seite. Vielleicht hast du einen Gedanken ausgesandt, und er kam wie ein Bumerang zu dir zurück. Die Verwünschung, die du jemand zukommen ließt, landete bei dir. Hinwiederum, nichts davon ist herauszubekommen. Du kannst dich nicht ständig der Logik der Welt bedienen. Du kannst dir nicht immer aus den Karten, die dir das Leben zuteilt, einen Reim machen. Du wirst dir vielleicht eine Karte angerissen haben. Du wolltest das nie. Dennoch hast du jene Karte irgendwo in der Vergangenheit als die deine gekennzeichnet.

Ob du nun die Beteiligungen des Lebens erfasst oder nicht, es ist dir nunmehr angelegen, voranzugehen. Du kannst den Protest von der gleichen Stelle her fortsetzen. Du hast einen Schritt zu tun. Du hast es los zu lassen. Die einzige Möglichkeit, das rückgängig zu machen, was dir das Leben scheinbar ausgehändigt hat, ist weitergehen. Ziehe deine Schultern zurück und gehe voran. Steige eine Stufe höher. Erschaffe etwas Neues. Erschaffe neues Gedankengut.

Falls du wüsstest, falls du ganz tief innen wüsstest, dass du Mein geliebtes Kind bist, wie lange würdest du hernach wettern und schmähen? Wie lange würdest du mit der Faust drohen? Wie lange würde es brauchen, zu lieben, was bereits hinter dir liegt, voranzugehen und Aufgebrachtheit und Zwist hinter dir zu lassen? Wir gehen gemeinsam. Was dich auch heimsuchen mag, Wir gehen gemeinsam. Bestrafe dich nicht selbst dafür, was dich heimgesucht hat. Die Epoche der Selbstbestrafung ist vorüber. Stehe auf. Erhebe dich.

HEAVEN # 3905 – 4.8.2011 – In the Whispers of the Leaves

IM LISPELN DER BLÄTTER

Im Himmel, da ist nichts dringlich. Schlicht und einfach auf ein Leben in einer Welt verfallen, wo nichts dringlich ist! In der Zeitlosigkeit gibt es kein Drängen. Es gibt keine Fristen. Da ist Allesheit, was das gleiche ist wie Einssein.

In der Zeitlosigkeit, was sollte es da geben mögen, über das du in Hast zu geraten hättest? Genauso, was gibt es dort, wofür du alle Zeit der Welt hernehmen würdest? Du würdest weder eilen noch dich zur Langsamkeit aufrufen. Es gäbe dort immerdar oder Ewigkeit, dennoch würdest nicht das Immerdar beanspruchen. Zeitlosigkeit wäre das gleiche wie Immerdar-haftigkeit.

In einer Welt der Zeitlosigkeit, was könntest du da tun außer sein? Du, der du die Essenz des Seiens bist, würdest dich in dein Sein zurücklehnen und dich in die Höhe heben.

Hebe dich jetzt in die Höhe. Hebe dich jetzt in deinem Bewusstsein in die Höhe. Es gibt im Land der Raumlosigkeit keine Höhe, die für dich zu hoch ist. Du kannst zur Sonne langen. Es gibt keine Höhe, um sich nach dorthin zu strecken, denn du befindest dich bereits in der Höhe dessen, was Ich gerne als Vollkommenheit bezeichne. Du bist, in der Tat, das vollkommene du.

Von welchem Winkel her du dir das auch ansiehst, du bist du. Du bist nicht sonstwer. Es mag sein, du ziehst dir die Kleider eines Anderen an. Du kannst eine Maske tragen, indes befindest du dich unvermeidlich hinter der Maske und hinter den Verwirrungen, in denen du herumspielst.

Ein Wohl auf diese Welt der Illusion, entsinne dich demgegenüber der Wirklichen Welt, die still hinter ihr sitzt. Wir könnten sagen, dass sich Stille rund um laufende Ereignisse kauernd versteckt hält. Von der Stille ist kein Wegkommen, gleichwohl eist du dich die ganze Zeit von ihr los. Du wirst gar von ihr wegrennen, so, als wäre Stille dir hinterher und darauf aus, dich zu fangen. Worum geht es bei tiefer Stille, was dich bei ihr zaudern lässt oder dich geradewegs ängstigt?

Stille hetzt dich nicht. Stille ist, wer du bist. Stehe für dich selbst ein. Nimm dir vom Lärm eine Pause. Lärm verdeckt Stille, indes entfernt er die Stille nicht. Wovor fürchtest du dich? Was ist es, was du deinem Dafürhalten nach in der Stille hören wirst und was für dich zu viel ist?

Du wirst den Dunst der Liebe vernehmen. Du wirst durch die Liebe übermannt werden, denn Stille ist eine Liebebeschaffenheit. Sie ist ein Zustand der Nicht-Beurteilung. Sie ist ein Zustand der Bejahung.

In der Welt, dort bewegst du dich voran. In der Stille, da sitzt du still da. Du befindest dich sozusagen voll und ganz in der Lotusposition. Du bist unbeweglich, und du bewegst dich, und die Welt bewegt sich mit dir. So wie Ich, Gott, in aller Stille dasitze, so bewege Ich die Welt. Die Welt ist still, während Ich sie bewege, und gleichwohl erzeugen die Monturen der Welt Lärm. Lärm wird in jedem Fall vernommen. Und dennoch blendet Lärm die Stille nicht aus.

Die Sphärenmusik ist die Stille der Sphären.

Stille ist alles.

In Stille entspringt die Liebe. Im Lärm, da wird die Liebe herausgeschnitten. Liebe wird wie Backe-backe-Kuchen-Spielen. Liebe wird reduziert. Liebe wird partitioniert, und Liebe wird genutzt, als wäre sie ein Werkzeug. Besser ist es, schier zu lieben. Besser ist es, wie Buddha dazusitzen und Liebe in immer größer werdenden Kreisen an Wellen einfach aus dir heraus strahlen zu lassen. Liebe ist wie deine Aura. Sie ist da, ob du sie nun siehst oder nicht.

Du wirst meinen, du kennest die Liebe nicht, dennoch bist du mit der Liebe vertraut gewesen. Du wärest nicht am Leben, wärest du mit ihr nicht vertraut gewesen. Selbst die Grausamsten haben Liebe gekannt, und du bist nicht der Grausamste von allen.

Wir sind dabei, die Grausamkeit von der Welt zu tilgen. Wir sind gerade dabei, den Augenschein der Liebe zu vermehren. Wir sind dabei, die Stille der Liebe von den Dächern herunter zu singen. Vernehmt in dem Wind Liebe. Liebe ist zu euch gekommen. Zu euch, die ihr Liebe seid, ist im Lispeln der Blätter Liebe gekommen.

HEAVEN # 3906 – 5.8.2011 – Be God’s Stand-in Today

SEI HEUTE GOTTES ERSATZMANN

Hallo. Wie geht’s? Wie läuft es heute? Wie siehst du dir heute die Welt an? Was machst du aus ihr? Du beeinflusst die Welt. Du machst etwas aus ihr.

Du machst aus dem Heute, was es ist. Ich weiß, mitunter hast du bloß den Gedanken, ein Tag sei auf dich zu geworfen, so wie ein Clown eine Torte ins Gesicht bekommt. Du bist dir sicher, dass du an diesem Tag schuldlos bist und mit ihm nichts zu tun hast. Und doch, irgendwo alles in allem, da hast du zu ihm beigetragen, oder du hast um ihn gebeten oder deine Stimme für ihn abgegeben.

Andererseits – er hätte die Bestellung von einem anderen Menschen sein können, und gleichwohl hast du ihn erhalten und entgegengenommen.

Hier geht es um keine Frage des Verdienthabens. Du verdienst nur das Beste. Akzeptiere einen schlechten Tag genauso, wie du einen glückbringenden Tag akzeptierst. Er kam zu dir. Er ist deiner. Und nun kommt es darauf an, was du mit ihm anstellst. Es kommt darauf an, welchen Umgang du mit deinem Tag pflegst.

Falls es ein schwerer Tag ist, hast du ihn nicht zu verschlimmern. Die Lösung liegt darin,  weiterzumachen, so leichten Schritts, wie du es kannst. Desgleichen mögest du bei einem Tag voller Freuden nicht mit ihm weggetragen werden. Ein Tag ist ein Tag. Er ist schier ein Tag. Du hattest Tausende von ihnen, und wo halten sie sich jetzt auf?

Wo befindest du dich, Geliebte, Geliebter?

Wo du auch bist, du sitzt auf Meiner Türstufe. Tritt ein. Komme herein. Setze dich neben Mich. Alles ist gut.

Und das Leben ist das Leben, und Leben ist das, was du aus ihm machst. Dieser Tag wird nie wiederkehren. Dies ist deine einzige Chance, diesen Tag richtig hinzubekommen. Und was meint richtig? Es meint leichten Schrittes auftreten, und von hier aus vorangehen. Ein Tag führt zum nächsten, und jeder Tag ist wie jemand, der in einer Menschenmenge vorübergeht.

Selbst dann, wenn der heutige Tag kein Tag sein mag, der für dich gemeint ist – er kam zu dir, und demnach ist er dein Gast, und es ist an dir, gastfreundlich zu sein. Falls dies für dich kein verheißungsvoller Tag ist, ist er nach wie vor dein Tag, und es ist an dir, mit ihm ordentlich umzugehen. Ein Tag hat das Ungemach besucht, zu dir zu kommen. Er kam nicht, um auf dich einzustürmen. Es ist nicht immerzu Sache des Tages, was er denn heranbringen wird. Der Tag ist schlicht wie der Postbote, der dir die Post zustellt. Er hat überall auf der Welt so viele Menschen, denen er Post zuzustellen hat. Bringe etwas Rücksicht für den Postboten auf.

Bitte ihn, sich eine Weile hinzusetzen, seine Schuhe auszuziehen und auszuruhen. Gehe mit diesem Tag so um, wie du dich gerne behandelt sehen möchtest. Er mag ja nicht dein bester Tag sein, und dennoch, nach wie vor kannst du zu deiner Hochform auflaufen. Du weißt noch nicht, was dein Bestes ist. Ungeachtet des Tages, sei höher und edler, als du es gestern warst. Du bist noch keine Rose in voller Blüte. Du bist, durchaus, ein Rose.

Du wirst wohl kein augenblickliches Sagen bei dem Tag haben, der zu dir kam, und trotzdem bist du eine Rose, und du kannst tun, wie es Rosen tun.

Du kannst ein Wahrzeichen von Mir sein. Warum nicht? Warum nicht für Mich reden, für Mich tun und der Welt in Meinem Namen dienstbar sein? Warum nicht Mein Emissär sein? Warum auf Gedeih und Verderb auf die Gnade der Winde des Tages angewiesen sein, während du ein Exponent Gottes sein kannst und dein Leben wie auch das Leben Anderer zu erhellen imstande bist? Warum kannst du das nicht? Warum tust du es nicht? Möchtest du das?

Lasse Mich sehen, wie du heute das Licht der Sonne widerspiegelst. Sei heute Mein Double.

HEAVEN # 3907 – 6.8.2011 – Mining Yourself for Gold

DICH SELBER BEIM GOLDGRABEN HOCHFÖRDERN

Sofern du nicht so sehr auf Würde, auf respektierte Achtung setzen würdest, wäre dein Leben leichter.

Sobald du wahre Würde hast, hast du nicht auf sie angewiesen zu sein. Du hast dir keine Sorgen zu machen, dass jemand über deine Würde fällt. Würde ist nicht etwas, was dir die Welt zuträgt. Sie ist Verlass auf dich selbst, und sie ist Verlass auf Mich. Lege keinen förmlichen Wert auf Würde. Würde von außenher ist nicht viel.

Würde von innenher ist nicht dein Belang. Amüsiere dich gut über dich. Lachen ist besser als Würde.

Würde ist förmlich.

Nimm dich und das Leben schlicht nicht so ernst. Leben ist die Hintergrundkulisse, die du in deinem Rücken hast, während du in einem Bühnenstück spielst. Ziehe in Betracht, dass du dich in einer Probe befindest. Du kannst dich entspannen. Du bist nicht wirklich auf der Bühne. Es gibt kein Publikum. Du und Ich sind da. Was ist dabei das ganze Trara?

Schon früh hattest du Billigung nötig, und du brauchst sie nach wie vor, selbst wenn sie nicht mehr vonnöten ist. Du bist aus ihrer Bedürftigkeit für sie herausgewachsen. Jetzt ist es eine Gewohnheit, die du innehattest.

Nun steht es dir an, Andere zu billigen und hochzuhalten. Der Schuh befindet sich am anderen Fuß.

Du brauchst ganz und gar nichts, außer geben. Dein Leben hängt nunmehr von dir ab. Dein Leben hängt jetzt davon ab, wie viel Augenmerk du von dir abziehst und auf Andere legst. Das bedeutet nicht, dich auszulöschen. Das bedeutet einfach, du kommst über dich selbst hinaus. Zu viel Aufmerksamkeit auf dir selber hält dich zurück. Es ist so wie beim Gangwechseln beim Auto. Du kannst nicht während der ganzen Fahrt im ersten Gang bleiben.

Ich rede davon, deine Entwicklung zu beschleunigen. Wrumm.

Es gibt keine Hast, und doch mögest du dich nicht zurückhalten. Dafür gibt es keinen Grund. Was dir wie rennen vorkommen mag, ist deine normale Geschwindigkeit. Sprich, das ist deine Evolution ohne Aufschub.

Hinwiederum steht es dir nicht an, deine Zeit damit zubringen, dir deine Evolution auszudenken. Es ist nicht an dir, darüber insgesamt nachzudenken. Es ist schlicht an dir, ohne weiteren Aufschub vorzurücken. Und wie das zu bewerkstelligen ist, ist, aufzuhören, über dich und deine Evolution nachzudenken. Deine Entwicklung ist kein Erzeugnis. Sie ist ein Nebenprodukt. Sie ist ein Nebenprodukt beim Bedenken, was du für Andere tun kannst. Natürlich rede Ich nicht davon, dich selber zu unterhöhlen. Es ist mehr wie bei dir selber nach Gold suchen und es abbauen, Gold, was du von Natur aus bist.

Einen Brennpunkt auf deine Evolution legen kann dein Leben überholen und zu einem egoistischen Akt werden. Es ist keinesfalls dein Entwicklungspfad, eigennützig zu werden. Ich möchte sagen, durchaus nicht. Übermäßig abstillende Beachtung deiner selbst ist zu einem Gutteil zuständig dafür, in der Entwicklung nicht voranzukommen, selbst dann, wenn du für deine Evolution zu größeren Schritten anhebst.

Dein größtes Hindernis für Entwicklung ist der Brennpunkt auf dir selbst.

Die Erhabenen gingen über sich selber hinaus. Eingesessen in Mir, waren sie am Dienen. Entwicklung kommt Dienen gleich. Du bist hier auf der Erde nicht für dich allein. Es kann sein, du bist überhaupt nicht für dich hier.

Schau, die Erhabenen aßen und schliefen. Sie behandelten sich pfleglich, und dennoch waren sie, sie selber, nicht das hauptsächliche Anliegen ihres Lebens. Nach welcher Würde, nach welchem Rang hielt Buddha Ausschau, als er unter dem Banyan-Baum dasaß und lachte? Hat er für sich selbst Werbung betrieben? Hat er seinen Kurs verbessert? Sah er sich nach Mir um, um für ihn zusätzliche Reklame zu machen? Er bejahte, dass er bereits Buddha war.

Wir könnten sagen, dass er das Geschäft seines Vaters anpackte.

Er war im Himmel, und die Welt kam zu ihm. Er lebte unter dem Banyan-Baum. Welches Symbol könnte der Banyan-Baum sein? Unter welchem Symbol lebst du? Wie viele Gedanken schenkst du dem, was über dich hinaus geht? Wie viel Selbstsucht legst du hinter dir ab, und warum nicht?

HEAVEN # 3908 – 7.8.2011 – Love Is Overtaking Illusion

LIEBE HOLT DIE ILLUSION EIN

Was du auch heute auf dem Herzen hast, bekomme es los. Denke stattdessen an Mich. Und falls du bereits an Mich gedacht hast, denke mehr an Mich. Aufmerksamkeit auf Mir ist Aufmerksamkeit weg von dir, und sie ist Aufmerksamkeit weg davon, was du als Schwierigkeiten oder Herausforderungen siehst, oder als was du das auch bezeichnen möchtest.

Ich rede davon, mit dir selber einen Waffenstillstand auszurufen. Kehre dich von der Vergangenheit ab, und lasse die Zukunft stehen. Dieser ureigene Moment jetzt soeben weitet dich aus. Über die Vergangenheit und Zukunft nachdenken hat die Neigung, dich zu beschränken. Sie schneiden dich von dem Glücklichsein ab, das jetzt soeben das deine ist.

Du bist in diesem Augenblick lebendig. Vergangenheit und Zukunft sind beratschlagende Begebenheiten. Ein Ereignis ist ein Geschehnis in Raum und Zeit. Eben in diesem Augenblick lebst du das Leben, wie es bestimmt ist, gelebt zu werden. Eben dieser Augenblick ist Ewigkeit. Sie ist außerhalb von Zeit. Ewigkeit ist kein weit im Voraus. Sie ist eine Sicht eben genau in dieser Sekunde. In eben diesem Moment entschlüpfst du der Zeit und läufst mithin mit offenen Armen der Ewigkeit entgegen.

Schaue jetzt im Augenblick in Meine Augen. Ich bin soeben hier. Ich bin hier, und du bist hier bei Mir. Wir rasten ein. In eben diesem Augenblick bist du aus der Getrenntheit heraus, und du denkst nicht einmal an Ganzheit. Du lebst sie.  Eben in diesem Augenblick bist du eins mit Mir. Demgemäß sind Wir Eins. Gibt es etwas Besseres, was Wir sein können?

Du bist ein Höhenflieger. Du fliegst mit Meinem Herzen. Wir sind ein Lied, das Wir singen. Wir sind in diesem Moment Liebe. Für etwas anderes gibt es keinen Raum. Für etwas anderes gibt es keine Zeit. Wir sind Liebe, und unsere Liebe umarmt das Universum der Liebe. Unsere Herzen treffen hinter den Kulissen aufeinander. Unsere Herzen sind zusammengefügt. Sie sind ständig vereint. Wir bemerken dies in eben diesem Augenblick. Wir können es im Grunde nicht im Voraus oder hinterher bemerken. Unsere Einheit ist jetzt. Ihr kann nicht entkommen werden, außer im auf Künftiges Schauen oder im Zurückschauen. Wir sind gemeinsam in ihr. Wir sind in Liebe zusammen. Wir schwimmen miteinander in Liebe. Wir tunken Uns im Wasser der Liebe ein. Wir ertrinken gemeinsam in Liebe. Überflutet in Liebe, erheben Wir uns zum Himmel. Tatsache ist, dass Wir niemals außerhalb des Himmels waren. Wir sind nie von ihm weg. Wir gehören in den Himmel, und das ist es, wo Wir sind. Halte dich zu Mir, und du wirst kennen lernen, wo Wir sind.

Ausgeweitete Sicht herrscht jetzt im Augenblick. Ausgeweitete Sicht ist eine Art Leere. Sie ist: nicht an das Essen der Frucht des Lebens denken. Sie ist: die Frucht des Lebens essen, und jene ist saftig, und das erfüllt Unser Eines Herz mit der Vollheit der Liebe.

Ebendies möchtest du. All die Dinge in der Welt, auf die du aus bist, sind Symbole dieser einen Liebe, die bereits Unser Einssein ist, die indessen dem Anschein nach in Zeit und Raum aufgespalten, die scheinbar gebrochen, scheinbar zusammenhanglos, scheinbar verlegt, die scheinbar nicht im Gleichklang, scheinbar gefesselt, scheinbar weit weg, scheinbar außer Sicht, scheinbar außerhalb sich selber ist, unterdessen sie die ganze Sache und alles, was ist, ist.

Was augenblicklich, was vorübergehend ist, existiert nicht. Vielleicht lässt du einen alten Film laufen. Ein Film ist schier ein Film. Er ist eine Vorgaukelung. Er besitzt Wahrheit, aber er ist eine beschränkte Wahrheit. Das sachlich Gegebene ist nicht zutreffend, nicht wahrhaftig. Das Faktische ist eine Wiedergabe.

Du bist außerstande, von der Liebe fort zu sein. Du bist Liebe. In eben diesem Augenblick bist du Liebe. Du und Ich, Wir sind der Liebe auf Zuruf. Etwas anderes als Liebe in Unserem Herzen und als Liebe, die Wir der Welt schenken, gibt es als Einlassung nicht. Alle suchen nach Liebe, während Liebe da und nichts anderes als Liebe in Unseren Herzen ist. Es gibt nichts anderes als Liebe in einer Welt, die dem Anschein nach am Vergessen ist, und dennoch sind wir außerstande, über einen längeren Zeitraum hinweg zu vergessen, denn Liebe läutet jetzt ihre Glocken, und Liebe holt die Illusion von irgendwas anderem ein.

HEAVEN # 3909 – 8.8.2011 – Have a Good Time Today

LASSE ES DIR HEUTE GUTGEHEN

Lasse es dir heute gut gehen. Entscheide im Voraus, dass du das tun möchtest. Genug von diesen Anläufen, alles zu durchschauen. Genug davon, dich zu bemühen, alles an Ort und Stelle zu verbringen. Das Leben in der Welt bleibt nicht an Ort und Stelle. Du wirst vielleicht denken, das sollte es, dennoch tut es das nicht. Es gibt keine Sekunde auf der Erde, die sich nicht geradewegs weiterbewegt.

Lasse es dir heute gut gehen. Genieße heute jeden Mikrokosmos des Lebens. Dies ist dein Leben, um es zu genießen.

Ich meine nicht, dass du eine tolle Zeit zu haben hast. Ich meine, dass du an dem Tag viel Gefallen findest. Freue dich, freue dich. Genieße das Wetter, selbst wenn es regnet. Möchtest du der Erde gerne Regen versagen? Möchtest du wirklich ausschließlich auf Sonnenschein bestehen? Möchtest du wirklich dem den Vorzug geben, dass es kein heiß oder kalt gibt? Möchtest du wirklich lieber eine Welt ohne Schnee oder eine Welt ohne Wüsten? Möchtest du nicht Wälder und Ebenen in der Welt miteinbezogen wissen?

Du könntest sagen, du hättest lieber eine Welt ohne Insekten, ohne wilde Tiere oder alles, was deinen Schlaf beeinträchtigen könnte.

Möchtest du wirklich eine Welt voll mit hervorragenden Büchern? Eine Welt schier der Weisheit? Möchtest du wirklich eine Welt mit todsicheren Ereignissen, eine Welt, die sich deinem allgemeinen Menschenverstand verschrieben hat? Haftbarerweise, möchtest du das?

Möchtest du deine Auffassung von Vollkommenheit bei der äußeren Welt einfordern? Möchtest du auf Perfektion von dir bestehen? Wieso, ihr Lieben, ihr wärt kaum in der Lage, euch auf den Weg zu machen. Besser ist es, Eselei oder euer Gestolpere auf dem Teppich willkommen zu heißen. Vielleicht möchtet ihr gerne Aspekte von euch zum Verschwinden gebracht wissen, möchtet ihr das indes wirklich?

Seid froh für das, worüber ihr froh seid. Seid froh darüber, dass ihr jung seid oder dass ihr alt seid. Seid froh mit allem – was das Leben auch vor euch hinstellt. Daran ist etwas Gutes. Selbst in einem Dschungel gibt es eine Menge, was gut ist. Ich möchte gar so weit gehen und sagen, dass insgesamt alles gut ist. Für einen Dschungel ist es gut, ein Dschungel zu sein.

Es ist gut für euch, ein Menschenseinswesen auf Erden zu sein mit all euren Schwächen. Schwächen haben einen Platz im Leben. Möchtet ihr sie wirklich außen vor halten? Möchtet ihr sie eliminieren? Möchtet ihr in jedem Gebiet jeden genau gleich machen?

Wo es darauf ankommt, ob im Gesehenen oder im Nichtgesehenen, ist ein Jeder der gleiche. Liebt eure Eigenarten. Liebt sie heiß und innig.

Bemüht euch nicht, wie jemand anderes zu sein, und bemüht euch nicht, einen Anderen so wie euch zu machen. Hände weg davon.

Es gibt zahlreiche Geschmacksrichtungen von Essen und viele Kochstile. Weite dich lieber aus, als dich zu begrenzen.

Ermutige dich indes, biegsam zu sein, sofern du dazu neigst, steif zu sein. Seid in den Dingen, wie ihr sie macht, nicht derart fertig. Seid in euren Gedanken nicht derart zuendegekommen. Werdet nicht alt, bevor die Zeit für euch da ist. Oder werdet überhaupt nicht alt. Falls etwas so sein kann, kann es ebenfalls anders sein. Haltet euer Herz und euren Geist offen. Lasst das Leben herein. Lasst jeden Tropfen herein. Lasst Anlässe herein. Macht die günstige Gelegenheit zu eurer Magd.

So viel ihr eurem Dafürhalten nach wissen mögt, ihr wisst nicht so viel, wie ihr denkt. Seid eher ein Entdecker, als jemand, der weiß, wie alles zu sein hat.

Ich sage euch, dass das Leben zu sein hat, wie es ist, und Ich sage euch, euch zu erfreuen, und Ich sage euch, selbst eure Eigenarten zu genießen, und wiederum sage Ich euch, euch auszuweiten. Sofern das Leben sich immerzu ausweitend ist, müsst ihr euch demnach ebenso ausweiten. Genießt alles, was euch angeht, und seid weiterhin am Wachsen. Ihr seid nicht angelegt, älter zu werden. Ihr seid nicht angelegt, auf euer So-und-so-Sein erpicht zu sein. Findet einen Weg, zuzunehmen und mithin stets jung zu sein.

Es ist gut, zu sein, wer ihr seid, und es ist gut, am Wachsen zu sein. Ihr könnt beides haben.

HEAVEN # 3910 – 9.8.2011 – A Quota of Worry

EIN KONTINGENT VON SICH SORGEN MACHEN

Die Ursache von sich Sorgen Machen  ist sich Sorgen Machen. Du hast Sorge, und du heftest eine Ursache an sie. Du füllst dich auf die gleiche Weise mit Sorgen voll, wie du das mit deinem Benzintank tust. Du hast eine Quote an Sorgen festgelegt, und du wirst einen Weg finden, sie aufzufüllen.

Du warst der Meinung, Sorgen seien es, die dich attackieren, jetzt allerdings weißt du, dass du sie mit dir herumträgst. Wenn du dich auf der Sorgenspur befindest, bist du auf ihr. Du hast sie zu dir genommen, zur Sicherheit extra noch etwas mehr.

Bei Gelegenheit wirst du vom dich Sorgen weggeleitet. Gewöhnlich hält das nicht lange an. Gib das zu. Räume das ein. Du hast dir das dich Sorgen zu einem lebenslangen Begleiter gemacht. Du kannst Sorgen auf der Straße fallen lassen, sobald du dich entscheidest, dass du nicht verpflichtet bist, dir Sorgen zu machen, dass du vielmehr zu einer sonnigen Wahrheit ausbedungen bist.

Der Gegensatz zu Sorgen ist nicht Torheit. Tatsache ist, es ist töricht, sich Sorgen zu machen.

Die Sorge sagt: „Drohendes Unheil. Hab acht. Drohendes Unheil.“

Du hast Menschen gekannt, die es laufend so handhaben und treiben. Das sich Sorgen eifert ihnen nach, oder sie eifern dem sich Sorgen nach. An dir ist es, einen höheren Grund anzustreben.

Sich Sorgen ist eine Fallgrube.

Falls du in sie gefallen bist, ziehe dich heraus.

Sich Sorgen ist eine Nervensäge, eine sich selbst auferlegte Schindmähre. Du hast dem sich Sorgenmachen etliche Rechte erteilt, die ihm nicht zugehören, nicht rechtmäßig zugehören.

Deine Übersicht ist imstande, die Sorgen zu unterhöhlen. Sieh dir Sorgen machen wie ein Hobby an, dessen du überdrüssig wirst. Klar ist, sich Sorgen ist eine Grube, die du für dich selber gegraben hast. Klettere heraus.

Du bist auf Sorgen nicht angewiesen. Woher kommt dir Hilfe? Nicht vom dir Sorgen machen.

Mit oder ohne Sorgen – was kommt, wird kommen. Sorgen ist kein Präventiv. Sich Sorgen ist dir nicht dienlich. Sich Sorgen ist wie angefahren werden, bevor du angefahren wirst.

Du wirst sagen, du habest viel, um dir darüber Sorgen zu machen. Alles könnte passieren. Das stimmt, dass alles passieren kann. Warte, bis es geschieht, bevor du aufschreist. Sich Sorgen umschifft nicht den Strom des Lebens. Sich Sorgen beschützt dich nicht. Es verzehrt dich.

Sich Sorgen machen ist wildwuchernd, und es ist seine eigene Vorhersage erfüllend. Du kannst dir sogar über sich Sorgen machen Sorgen machen.

Falls sich Sorgen machen ein weher Zahn ist, ziehe ihn heraus. Falls sich Sorgen ein Plünderer ist, wende dich von ihm ab. Falls sich Sorgen machen dein Pferd ängstigt, besänftige dein Pferd. Gehe vom sich Sorgen Machen weg. Die Welt ist mit vielen Dingen angefüllt, die um Vieles besser sind als sich Sorgen machen. Sich Sorgen ist nicht der, der dich fabriziert hat. Sich Sorgen ist zu lange beibehalten worden. Es ist an der Zeit, dass du mit ihm durch bist. Du wirst viel unbekümmerter sein ohne dir Sorgen machen. Sich Sorgen hat sich an dir festgeklammert. Ebendas tut das sich Sorgen. Es ist ein Mitläufer, und dir gilt es, bar der Sorgen zu sein. Sei heute sorgenfrei. Kehre dich vom Sorgen ab. Bebrüte Freude. Ziehe sie unter der Sonne auf. Kicke Sorge weg, so, dass du eine Menge Platz für Freude hast.

Du warst dir nicht gewahr, wie oft dich das sich Sorgen, dieser Eindringling, aufspürt, wie oft es auf deinem Rücken reitet, in deine Poren eintritt, sich seinen Weg in dein Herz hinein schlängelt. Mache dich jetzt übers sich Sorgen Machen lustig. Es hat kein Recht auf dich. Es hat keineswegs Rechte. Sich Sorgen ist ein Nichtsnutz, der sich an deinen Mangel klammern und auf deine Kosten  mitfahren möchte.

Meintest du wirklich, sich Sorgen Machen stelle einen Schutz dar? Sich Sorgen hat nichts zu geben als sich Sorgen. Hier geht es um keinen gerechten Handel – – dein Friede im Austausch mit sich Sorgen Machen.

Lasse sich Sorgen vorbei sein. Lasse es irgendwo in den Wäldern wegstapfen. Lasse es dort verschwinden, wo es in dein Herz eingedrungen ist. Sei sorgenfrei. Du brauchst jenen Stadtschreier namens sich Sorgen nicht. Du hast es nötig, ohne es auszukommen, kriege es von deinem Rücken.

Um wie viel mehr zusagend ist das Leben doch ohne die Gewohnheit des sich Sorgen Machens. Wirklich, sich Sorgen ist allzu besorgniserregend.

HEAVEN # 3911 – 10.8.2011 – God Played a Flute

GOTT SPIELTE AUF EINER FLÖTE

Ich zeichnete eine Skizze von dir. Das war kein Gekritzel. Es war Meine Anschauung von dir. Und danach formte Ich dich aus dem Ton der Erde, mithin erwuchst du als ein Einwohner der Welt. Du strecktest dich, hülltest die ganze Welt ein und umringtest sie. Du umschlosst sie. Du verstreutest dich auf ihr, und langtest um den Globus herum, und dennoch, die Welt ist inwendig in dir. Du umhegst die Welt inwendig in dir. Du verschlingst sie.

Du bist der Halter und der Betrachter der Welt. In einem gewissen Sinne ist die Welt dein Spielball. Du dachtest dir das anders.

Die Welt ist dein zuvorderstes Spielzeug. Sie ist dein Yo-yo an einem Band. Wie du doch die Welt drehst. Wie du auf ihr spielst. Wie du sie herumwirbelst, selbst während du über sie geworfen wirst. Du kennst nicht alles, mit dem du befasst bist. Wie mächtig du doch bist. Durchaus in Unkenntnis – du bist mächtig. Es gibt unter euch keinen Allergeringsten. Keinen Meisten. Ihr seid ebenbürtige Menschenseinswesen, die unterschiedliche Fantasien aus- und durchspielen. Etliche Fantasien werden mehr wertgeschätzt als andere.

Und demgegenüber, Seelen gehören untereinander gleich wertgeschätzt.

Ein Jeder ist dein Seelengefährte. Du bist jeder Seele gegenüber verpflichtet. Du bist ein Konglomerat. Schwache Glieder gibt es nicht. Alle sind wesentlich, und alle ziehen das Gewicht aller und werden von allen gezogen.

Was für eine Welt Ich erschaffen habe. Ich erschuf sie allein und gleichwohl per übereinstimmendem Einvernehmen.

Die Welt war kein Kauf einer Katze im Sack. Definitiv nicht. Sie war ein schönes Aufeinandertreffen von zartsinniger Schwärmerei.

Ich spielte euch als eine Weise auf Meiner Flöte. Die Töne flogen heraus und wurden zu euch in all eurem glänzenden Licht. Es gibt keinen Unterschied zwischen Klang und Licht oder Sehen oder sonstwas. Sie sind schier die eine Seite der Münze, und doch ist die Münze schlicht die gleiche.

Ihr seid nicht wirklich ein Experiment. Ihr seid lange erprobt worden. Ihr wurdet auf einem Amboss der Ewigkeit geschmiedet – oder ist es die Unendlichkeit. Das tut nichts zur Sache. Ihr wurdet geschmiedet. Durch Meine Hände oder durch das Pochen Meines Herzens. Die Sache ist, dass ihr geschmiedet worden seid. Ihr hattet Glück und wurdet unerwarteterweise geschmiedet und zur Welt hinaus gesandt, um sie wundervoll zu machen.

Es gibt in Jedem und Allem einen Zweck. Niemand ist ohne Behuf, ohne eine spezifische und eine generelle Zweckstellung. Niemand ist ohne Flügel. Ein Jeder kann fliegen, in der Höhe fliegen und die Welt und die Galaxien darüberhinaus umrunden. Ein Jeder ist weitaus mehr, als er wusste. Du bist weitaus mehr, als du weißt. Hier ist ein hehres Bild, und du siehst bloß eine Daumengröße. Du siehst einen Aus-Druck, und unter ihn vermagst du nicht zu sehen.

Dir ist die Welt flach. Und du, der du vom Ozean her gekommen warst, schwimmst jetzt in ihr. Du bist ein Fisch des Meeres an Gedanken und an Manifestation. Du pustest Luftblasen.

Du bist der Puls der Erde, und dennoch kannst du ihn nicht fühlen. Dies hast du Mir aufs Wort zu glauben. So lange wie deine Sicht geschmälert ist, siehst du beschränkte Editionen der Welt. Die Welt ist unbegrenzt, und du bist unbegrenzt. Begrenztheit existiert nicht, außer du denkst, sie existiere. Du legst Grenzen fest, wo es keine gibt, dennoch setzt du sie fest. Du lässt dich von ihnen leiten. Du hältst dich eng an sie.

Du bist Mein Traum, und du bist dabei, Wirklichkeit zu werden, just so wie Ich dich bildlich gesehen habe. Du erhebst dich soeben wie die Sonne und machst den Tag geltend. Du bist dabei, das Bild zu malen, von  dem Ich träumte, du würdest es malen. Alle Meine Träume werden wahr. Meine Sicht ist unbegrenzt, und dementsprechend bist du es.

HEAVEN # 3912 – 11.8.2011 – Searching for God

GOTT SUCHEN

Wir sind gemeinsam aufgewachsen, du und Ich. Wir können sagen, dass Wir nie geboren wurden, indes immerfort waren. Geborenwerden hat mit dem menschlichen Leben zu tun. Ich rede von dem Leben der Liebe, dessen Wir teilhaftig sind und an dem Wir seit vor dem Anbeginn der Zeit auf der Erde teilgehabt haben.

Denkst du wirklich, dass du auf der Erde nur ein Passant bist? Denkst du wirklich, dass es das dann ist, und dass es mehr nicht gibt?

Du bist keine Eintagsfliege. Du bist die reelle Sache. Du bist Alles Was Ist. Alles Was Ist ist gehörig tiefer als alles, was es gibt. Du bist weitaus mehr, als was auf Erden da ist. Du bist weitaus mehr als alles.

Es gibt keine Worte, um dich zu beschreiben. Wir können deine Zehen beschreiben, was aber ist da der Zusammenhang? Wir können jeden Aspekt deines Körpers abschildern, und dennoch stehen Wir nicht einmal am Anfang, dich zu beschreiben. So wie Ich, kannst du ebenfalls nicht beschrieben werden. Falls wir eine Buchrolle hätten und verfassten auf ihr eine Beschreibung von dir, selbst dann, wenn die Rolle so lange wäre, dass sie sich um die Erde, um alle Planeten und Galaxien und all das wickelte, dem derzeit auf der Erde Glauben geschenkt wird, wäre nicht einmal der Anfang gemacht, die Realität von dir abzuschildern. Du bist über Beschreibung hinausgehend. Das sage Ich hier. Es gibt keine Worte, keine Schaubilder, keine Formeln, die imstande sind, eine Beschreibung von dir sich zueigen zu machen. Du bist beschreibungslos. Wie bloß kann ein Stift oder ein Computer mit einer Abschilderung von dir aufwarten?

Du bist grenzenlos, und dem, was eine Beschreibung imstande ist zu tun, liegt eine Begrenzung an. Es gibt keinen Wortschatz, der genügend reichhaltig ausgestattet ist, um dich zu umfassen. Nicht einmal du vermagst das.

Das Ungebundene ist ungebunden. Du kannst nicht gefesselt werden. Du kannst nicht in einen Schlitz oder irgendeinen Platz passen, denn du bist größer als das. Für dich gibt es keine Messungen, denn du gehst über Zeit und Raum hinaus. Messungen stehen nicht für Richtigkeit. Sie sind Mutmaßungen. Messungen sind so gut vorgenommen, wie es der Blinde tut, der seine Entdeckungen tätigt, indem er einen Elefanten anfasst und abtastet, und du weißt sogar noch weniger.

Du kannst bloß so weit gehen wie das Hässliche Entlein, das nicht wusste, dass es ein Schwan ist; dass es ein schöner Schwan ist, könnte Ich anfügen.

Du kannst nicht gemalt werden. Die größten Künstler können kein Gemälde von dir erstellen. Selbst Kirlian-Fotografien geben keinen Blick von dir frei. Du hast Mir an der Stelle aufs Wort zu glauben. Du hast auf dein Herz zu lauschen, und selbst nicht einmal dein Herz vermag dich zu umspannen. Immerhin, jenes ist so nahe dran, wie du auf der Erde an die Wahrheit heranzugelangen vermagst. Dein Geist ist außerstande, das zu erfassen.

Noch mehr als das, es gibt keinen Grund, das Unbeschreibbare zu beschreiben. Dein Geist möchte eine Beschreibung, und gleichwohl sind Beschreibungen aus ihrer Natur her begrenzend. Allzu viel wird dabei ausgelassen. Nichts vermag dich einzufassen.

Trotzdem, derweilen du nicht zu erkennen und zu beschreiben vermagst, kennst du, der du Alles bist, zur gleichen Zeit das Unauslotbare; nicht in Worten, sondern in klarer Wahrheit, für die es keine Worte gibt. Du hast mehr als eine Ahnung. Du hast volles und völliges Wissen. Du, diese Essenz von dir, von der Ich rede, kennst Alles Was Ist. Es gibt da jene raren Augenblicke, wann du das weißt. Du bist schlicht nicht in der Lage, an den Geheimnissen dranzubleiben, derer du gewahr bist, und du vergisst oder hast vergessen.

Wer bist du? Wann bist du? Warum bist du? Wer bin Ich? Wann bin Ich? Warum bist du? Was bin Ich?

Sofern du Mir diese Fragen stelltest, würde Ich dir darauf Antworten geben. Du würdest aus der Versenkung kommen, um die Antworten kennen zu lernen. Du bist Ich Selbst, lautet die Antwort, und Ich sage das nicht auf herablassende Weise. Du bist Mein Selbst. Du warst nach Mir auf der Suche, unterdessen Ich alldieweil du BIN.

HEAVEN # 3913 – 12.8.2011 – As You Pour, So You Will Discover

SO WIE DU EINSCHENKST UND VERGIESST, SO WIRST DU VORFINDEN

Rede zu Mir von der Liebe. Stelle das mit dem Suchen ein. Gib auf. Erzähle Mir, wie viele Male du Liebe verschenkst, Liebe, die unzählig ist und die gleichwohl sich zu versammeln imstande ist. Sprich zu Mir von der Liebe, von der unauslöschlichen Liebe in deinem Herzen. Säe sie aus. Säe sie in aller Überfülle aus und denke nicht einmal ans Ernten.

Du bist ein Geber von Liebe und nichts weniger. Du bist privilegiert, imstande zu sein, Liebe zu geben, selbst wo Liebe nicht zu sein scheint. Liebe ist nicht einseitig gerichtet, dennoch ist es an dir, einzig mit Liebe von deinem Herzen her befasst zu sein. Das ist klar, nicht wahr? Dein Belang ist die Liebe, die du ausgibst, nicht das, was bei dir anlangt.

Liebe dich selbst genug, sodass du um des Gebens dessen willen, was Ich dich zu tun bitte und was dir um aller willen geboten ist zu tun, beträchtliche Liebe schenkst. Zu lieben ist befriedigend, sei demnach froh, dass du geben kannst. Dein Name ist Geber. Ein Geber führt Huld, Gunst, Anmut mit sich. Er liefert Huld zu, und er liefert in Meinem Namen zu. Zu Meinen Gunsten ist auch zu deinen Gunsten. Alles, was Ich habe, gebe Ich dir, und du gibst es Mir mittels vielfältiger Zugänge zurück. Auf wie vielen Wegen kannst du Liebe zu Mir zurück senden, und vermöge wie vieler Irdischer Wege vermagst du das zu tun?

Auf einen Schlag kannst du Jedem auf dem Planeten Erde Liebe senden. Du kannst das jetzt soeben in dem Augenblick tun. Du kannst deine Liebe überall in einer einzigen gigantischen Liebewelle aussenden. Ein Ozean behält seine Liebe nicht bei sich. Er weiß, er ist für alle. Er verschenkt seine Wellen, mithin reiten Viele auf ihm. Man könnte sagen, dass Jene, die vom Ozean beschenkt werden, diejenigen sind, die ihn über Wasser halten. Der Ozean gibt, und seine Wellen langen beim Himmel an.

Bist du nicht der Ozean? Bist du nicht das Wasser der Liebe, das glitzert? Und schlägst du nicht gegen die Küsten an? Und führst du nicht Schiffe hinüber mit dir? Und füllst du nicht die Eimerchen der Kinder mit Wasser auf? Bist du nicht der Schlamm-Fabrizierende? Und lässt du nicht die Sonne auf dich scheinen und deine Wellen funkeln?

Wer möchte nicht gerne der Ozean sein, der sich selbst derart großzügig und unermüdlich verschenkt. Du hast niemals ein Meer zu Gesicht bekommen, was vom Verschenken müde geworden war, oder? Das Meer zieht sich selbst, geleitet durch den Mond, auf seinem Pfeil zurück, nur um mehr von sich anzusammeln und danach hervorzubersten, mehr von sich selbst, der glänzenden See, von sich selbst, dem springend sich vorwärts bewegenden offenen Meer, von sich selbst, das sich selber aufwühlt, sodass Alle auf ihm zu treiben vermögen.

Zählt das große Meer denn Zahlen zusammen, mehr als es jeder unter den Erhabenen getan hat? Führt es Kredite und Kontostände? Reglementiert es den Strom seiner selbst? Es ist das Meer, und es ist das Brüllen von ihm. Hohe Brandung zum Surfen! Der Ozean hat sich nur selber nötig und braucht sich zum Geben nur selbst. Er verringert sich niemals durchs Geben. Er frischt sich durchs Geben wieder auf.

Gib Liebe großherzig. Gib großzügig Trinkgeld. Lasse bei dir die Liebe locker sitzen. Falls du jetzt soeben in dieser Minute keine Liebe verspürst, gib sie trotzdem. Analysiere nicht mehr länger deine Liebe und wie du sie nicht ausreichend zu spüren bekommest. Gib sie, und du wirst sie empfinden. Höre auf, über sie nachzudenken, und du wirst sie haben. Du bist nicht bestimmt, deine Aufträge über Liebe zu erteilen. Du bist bestimmt, Bestellungen für Liebe nachzukommen.

Ein Ozean trocknet nicht aus. Vielleicht bräunst du dich zu sehr. Gib diese rätselhafte Liebe weg, und du wirst mit ihr vertraut werden. Komme von dem Klubsessel herunter, in dem du liegst. Ändere deine Position.

Sobald du dein Geld aus dem Geldbeutel nimmst, ist der Zeitpunkt da, wann du es unter den Augen hast. Schwappe die Liebe über. Du wirst den Eimer nie und nimmer leer bekommen. So du einschenkst und vergießt, so wirst du vorfinden.

HEAVEN # 3914 – 13.8.2011 – The Wings of Your Heart

DIE SCHWINGEN DEINES HERZENS

Wohin bist du auf der Reise? Du gehst immerzu irgendwohin. Was ist dein Bestimmungsort? Ob du nun nach New York oder zu einer kleinen Stadt unterwegs bist, die Bestimmung ist das gleiche. Du kommst zum Himmel. Nach dorthin bist du unterwegs.

Jedes Reisen ist eine Metapher für bei Mir Anlangen.

Alles ist in der relativen Welt eine Metapher. In der Welt kann alles in einem größeren Sinne genommen werden.

Einen Teppich auf den Boden legen ist eine Metapher für das Überziehen der Erde mit Segnungen. Vor deinen Fenstern Vorhänge anbringen ist, damit du etwas hast, um hindurchzuspähen und eine umfassendere Welt in den Blick zu nehmen. Gras mähen ist die Gediegenheit des Bodens unter deinen Füßen bekräftigen.

Du rüstest dich für den großen Moment, wenn du deine Brille putzt und siehst, was du zuvor nicht gesehen hast. Jetzt, während du siehst, ist es derart simpel, so klar, so leicht. Du hattest alles, bloß hast du es nicht gesehen. Falls du sähest, würdest du eine derart erhellte und derart stark wohlriechende Welt erblicken, dass du dich emporheben und fliegen würdest, wie du es seit eh und je, irgendwie, tief innen vergraben, wusstest, dass du es könnest.

Du würdest über den Himmel segeln, und deine Gedanken wären Flügel. Du würdest die Welt mit dir nehmen und sie dem Himmel zustellen. Du wärest eine Taube, und du wärest Liebe. Du würdest nun nichts mehr entbehren. Du würdest jetzt alles lieben. Du würdest dich selber lieben, und, wie du am Lachen wärest. Du wärest außerstande, für wahr zu halten, dass du früher das nicht gesehen hast, was du nunmehr in aller Unermesslichkeit vor dir im Blick hast. Du würdest über den Scherz lachen, den du mit dir selbst getrieben hast, und du würdest höher und höher fliegen, und dein Herz wäre voll, und dein Lachen wäre allenthalben im Überfluss.

Du würdest deine Füße im Meer durchtränken lassen, und nach wie vor wärest du im Himmel leicht wie Luft. Es gäbe nirgendwo eine Unvereinbarkeit. Es gäbe keine Warum und keine Wozu. Es gäbe Liebe, die aufloht und entflammt, und es gäbe nichts anderes zu wollen und nichts Sonstiges kennen zu lernen. Dein Herz wäre voll, und du würdest ein ums andere Mal abheben, bloß um wie ein Schmetterling niederzugehen und zu segnen und danach auf dem ganzen Weg zum Himmel mit den Flügeln deines Herzens zu schlagen. Er wäre nicht einmal eine Minute weit weg.

Hier geht es um die augenblickliche Vergütung und Genugtuung, nach der du so lange getrachtet hast. Es wird alles auf ein Mal kommen. Du würdest erkennen, dass alles augenblicklich keinen Raum für zuvor oder für später lässt.

Dies ist Nicht-Zeit, und dies ist Nicht-Raum. Du bist außerhalb von ihnen. Sie setzen dich nicht mehr in Klammern.

Du kannst dies haben, während du als Menschenseinswesen auf der Erde lebst. Es gibt nichts, was damit unvereinbar wäre. Es ist ein und das selbe. Du hast die ganze Zeit im Himmel gelebt, du hast bloß nicht hingesehen. Du hast auf Entgegnungen geschaut. Ehrlich gesagt, du hast es vergessen, zu schauen.

Gewohnterweise war es so, dass du und Ich unterschiedlich dachten, und jetzt denken Wir gleich, sehen Wir gleich, sind Wir unüberschaubar gleich. Als du dein Herz übergabst, hast du deine Streitmacht-Gebräuche übergeben, sie ausgehändigt. Du hast natürlich nichts aufgegeben. Du hast alles erlangt, wonach es dir jemals war. Du bist zur allerersten Güte vorgerückt. Sie war immer zugegen, um zu ihr vorzurücken.

Und jetzt gehst du eine Zeitlang nieder. Jetzt ziehst du enge Schuhe aus, und gehst barfuß. Natürlich, du gehst barfuß im Himmel. Du hast nicht gemeint, du gingest einkaufen und besorgtest dir Schuhe, oder etwa doch? In deinen Schuhen befinden sich deine Füße. Unterhalb deiner Füße befindet sich der Himmel. Das ist so zutreffend für geteerte Straßen wie für den Himmel.

Du glänzt von der einen See zur anderen. Du bist die grünen Weiden. Du bist von jeher im Himmel zugegen gewesen, und jetzt weißt du darum, und nun bleibst du da.

HEAVEN # 3915 – 14.8.2011 – God’s Diadem

GOTTES DIADEM

Hebe deine Augen zu den Meinigen auf. Sei nicht scheu. Schaue Mir direkt in die Augen und sprich vernehmlich deine Liebe für Mich und für alle, die Ich erschaffen habe, aus. Sprich laut deine Liebe für dich selber aus, der du die Frucht Meines Weinstocks bist.

So glorreich wie Ich bin, so glorreich bist du. Darum geht es, was du nicht erfasst.

Du wirst dich als eine Promenadenmischung sehen, während du in Wahrheit durch und durch reinrassig bist. Trotzdem, abgesehen von den körperlichen Eigenschaften und von dem Wert, den die Welt auf Rassen legt, ein Mischling ist definitiv ebenso wunderbar wie ein Reinrassiger. Er liebt genauso oder bisweilen mehr. Was auch immer an Wert sich Hunde einander zustecken, es geht nicht um Rasse. Es geht nicht um Größe. Es geht nicht um physische Besitztümer.

Noch auch unterschieben sich Hunde die Wertigkeiten der Welt. Sie kennen ihren Wert. Und sie kennen euren Wert, und der ist weitaus mehr, als du dich jemals herbeigelassen hast, ihn dir selber zuzureichen. Ein Hund schätzt dein Herz. Es ist nicht einmal das. Ein Hund liebt ganz schlicht, und du bist da. Ein Hund weiß, er steht für Liebe, und er liebt von seiner Nasenspitze bis zum Schwanz.

Setze dich aufrecht hin und schaue Mir in die Augen. Sieh, was Ich sehe. Sieh nicht, was Ich nicht sehe. Ich sehe nicht Schuld. Ich sehe nicht Vergeltung.

Was sehe Ich demnach. Ich sehe dich. Ich sehe das goldene Licht, das du verkörperst und widerspiegelst, und ohne das du niemals bist. Du bist Mein Partner in Liebe. Lasst Uns einander umarmen. Lasst Uns die Hand geben. Wir sind Bundesgenossen. Wir sind auf der gleichen Seite des Zauns.

Lasst Uns einen Fan-Club aus der Taufe heben. Wir lieben Liebe. Wir lieben. Wir sind Liebe, und demnach du ebenso. Lasst Uns Liebe proklamieren. Lasst Uns ihren Namen von den Sparren herunter singen.

Lasst Uns die Liebe wiedergutmachen. Lasst Uns Liebe als befürwortet stempeln. Lasst Uns Liebe aus den Winkeln hervorziehen. Kein dir Einräumen mehr, Liebe weiterhin zu verbergen. Liebe ist gefunden worden, und Liebe wird kundgetan werden. Lasst Uns einen Ortsverband eines Fan-Clubs ins Leben rufen. Wir wollen damit starten, wo Wir sind, und, bevor ihr es bemerken werdet, wird Liebe die Welt eingenommen haben und niemals mehr abtreten.

Wer möchte der erste sein? Wer möchte ohne Scham aufstehen und sagen: „Ich bin Liebe. Gott und Ich sind Liebe. Gott und Ich sind Partner in Liebe. Kommt und tut euch mit Uns zusammen. Gott liebt die Liebe. Ihr nicht auch? Liebst du die Liebe nicht ebenfalls? Was ist so schön wie ein Tag im Juni? Ich möchte es euch sagen. Liebe ist so schön wie ein Tag im Juni. Es gibt nicht eine Sache, die nicht Liebe ist. Daher ist Liebe universal. Liebe ist Einheit. Liebe ist Einssein, Ganzheit, Weite. Ich bringe mich mit Liebe in Einklang. Was sonst gibt es für mich, um mich damit in Einklang zu bringen.“

Du hast vielleicht zu viel von dir gefordert. Du möchtest die Schönste unter allen sein, die Klügste, die Aktivste. Die Sache ist die, dass du bei allem die Spitze sein möchtest! Sobald du zurück liegst, wirst du für dich womöglich Verachtung spüren, dass du deinen Ideen nicht gerecht geworden bist. Was du nicht auslotest, ist, dass es dein Ideal keinesfalls für erforderlich hält, die Schöne des Balls oder das hellste Licht oder das meiste Irgendwas zu sein.

Sobald du mit einer Aufgabe zuende bist, machst du dich an eine weitere, und mit dir selber hast du nicht gerade Erbarmen. Du, der du nicht ausreichend viel erwartest, hast zur selben Zeit ein Übermaß an Erwartungen, dir ist es unmöglich dir zu gefallen, du bist dir selber gegenüber viel zu hart. Du hast dich selbst übertroffen, sobald es um Inanspruchnahmen geht. Du bist ein langsamer Lerner gewesen, sobald es sich auf das Bejahen deiner selbst und auf die Freude beläuft, dass du Mein Kronjuwel bist, wie du es ja bist.

HEAVEN # 3916 – 15.8.2011 – In Good Company

IN GUTER GESELLSCHAFT

Möchtest du Mich als Gott in Empfang nehmen? Was wäre, wenn du es tätest? Was wäre, wenn du dein Zugehörigkeitsgefühl schlicht Mir schenktest und Unannehmlichkeit und all dein Infragestellen aufgäbest? Weshalb musst du Mich beweisen und wieso musst du dich belegen? Lasst Uns die Hand geben und das Geschäft ein für alle Mal abschließen. Lasst Uns Eins in Unseren Herzen sein. Tue dein Herz mit dem Meinen zusammen. Halte Meine Hand für immer und ewig. Lasst Uns glücklich sein, dass Wir Eins sind und Eins für alle Ewigkeit sind.

Wir befanden Uns niemals bloß auf einer kurzen Fahrt um den Block. Wir befanden Uns auf einer Reise von gediegener Länge, wo Länge nicht bemessen wird, sondern niemals endend ist. Wir sind das Anschwellen der Ozeanwellen. Wir sind Eins an Land wie auf See. Wir sind Ein Wundervolles Selbst, das sich in Wellen durchzieht, und Wir sind Wellen, die Unser Einssein feiern. Wir verschmelzen, so wie der Ozean mit den Wellen verschmilzt, und wie die Wellen vom Ozean her nie und nimmer nicht in Verflochtenheit stehen. Ah, Einssein, so wie es von der Erde her gesehen wird, ist zwiefältig. Selbstverständlich ist aber Eins Eins, nicht zwei.

Worum geht es beim Leben, deinem Dafürhalten nach?

Mache dir nichts aus den Einzelheiten. Wir bereisen das Leben gemeinsam, und ein Davonwegkommen gibt es nicht. Wir sind Ein ander zugesagt, dies obschon es keinen Anderen gibt. Ander ist nur eine Redeweise. Eine Formulierung. Im Einssein gibt es keinen Andern. In der Wahrheit gibt es keinen Andern. Du kannst Anderes und Einssein nicht haben. Du hast Einssein und nicht Andern.

Du bist Einssein. Ja, du, der in der Welt schnaubt und pustet. Ja, du, der nicht wirklich weiß, was du vom einen Augenblick zum anderen tust, selbst während es keine Augenblicke gibt, während es schier Ewigkeit gibt, die augenblickslos ist. Es gibt keine Berg-und-Tal-Fahrt. Du wirst wohl meinen, du befändest dich auf ihr, demgegenüber weilst du still in Meinem Herzen. Sofern Ich Stille bin, bist du es auch. Wir sind so still wie ein Berg, und Wir sind so unbegrenzt wie Liebe, denn Wir sind eine einzige verflochtene Liebe. Wir sind herangewachsen, zu lieben, und Unser Einssein liebt und liebt. Blütenblätter Unserer Liebe fallen zur Erde, und Unser Eines Herz schwillt unendlich an.

Nichts, ausgenommen Einssein, existiert. Es gibt nichts in der ganzen weiten Welt, ausgenommen unsere Liebe, Meine Liebe und deine Liebe, die Eins Aufs Höchste sind, selbst dann, wenn es nichts gibt, über das hinaus zu gehen wäre. Wir sind eine Ekstase des Einsseins. In Stille, da ist kein Impuls zugegen, und Wir umarmen Unser Einssein wie nichts sonst, denn etwas anderes gibt es nicht.

All die Verästelungen im Leben, die du siehst, sind nichts als Verästelungen des Einsseins, sodass das Einssein tief in Gedanken versunken sich selbst anzuschauen vermag. Das Leben ist zu einem Gutteil Zurschaustellung. Es ist Handel treiben. Es ist ein Stillleben, was sich zu rühren scheint. In der größten Tätigkeit gibt es Stille. Wasser fängt an zu kochen, und an der Stelle sprudeln die stillen Wasser, dennoch bleibt Wasser Wasser. Selbst gefrorenerweise ist Wasser nach wie vor Wasser. Es gibt eine Variation namens Eis, jedoch ist Eis Wasser. Daran gibt es keinen Zweifel. Gefrorenes Wasser ist immer noch Wasser.

Gleich wie das Erscheinungsbild ausfällt, du und Ich, Wir sind Einssein. Ich bin Einssein. Da bist sodann du in jenem Fall. Du bist nicht von Mir getrennt. Klar, du meinst, du seist es, aber das ist bloß ein Gedanke. Gedanken sind Dutzendware. Wir, andererseits, sind Eins, Eine unzertrennliche Liebe. Das ist der langen Rede kurzer Sinn dabei. Das ist alles, was es gibt. Und was für ein Einssein das ist. Es ist unvergesslich, und doch ist es vergessen worden. Vergessen, allerdings nicht verlustig gegangen. Vergessen und dennoch erinnert, wie eine einem vertraute Sonne oder ein Stern, der in der Entferntheit, in der keiner von beiden weilt, flimmert. Keine Entfernung, keine Zeit im Raum, Einzig Einssein, und, gleichwohl in guter Gesellschaft.

HEAVEN # 3917 – 16.8.2011 – Life Is Waiting for You to Soar with It

DAS LEBEN WARTET AUF DICH, UM DICH MIT IHM IN DIE HÖHE ZU SCHWINGEN

Und du stehst bei Mir in voller Berechtigung und hohem Ansehen. Bei dir selber, da stehst du nicht in gutem Ansehen. Du bist der hart urteilende Mentor, der dich dazu bewegt, dich zu verbiegen. Du bist es, der dich mit Beklemmung und all ihren Brüdern demoliert. Du bist es, der dich zu deinem Spießrutenlauf schickt. Du bist es, der sich selber in Schwierigkeiten bringt. Du bist es, der mühselig ist.

Falls du wegen irgendwas schuldig bist, dann dafür, dass du dir das Leben für dich selber schwer machst. Es ist Ringen mit dir selber – oder Kämpfen mit dem Leben -, dessen du schuldig bist. Bist du nicht gerüstet, mit hochgenommenen Fäusten zu kämpfen?

Das nennt man sich Widersetzen. Was gibt es, dem ihr nicht willens seid, euch zu widersetzen? Widersetzen ist Kämpfen, Geliebte. Es ist zurückschlagen, sich wehren. Widersetzen ist auf Wache stehen. Widersetzen ist Bereitsein zu protestieren. Warum, oh, warum möchtet ihr gerne euer Leben unter Protest verbringen? Fügt euch. Billigt zu. Akzeptiert das, was sich zugetragen hat, als das, was sich zugetragen hat. Übergebt euch dem, was ist. Falls du ans Bett gefesselt bist, jaule nicht. Mit der Preisgabe geht der Sieg einher. Du hast nicht alles zu übersteigen, nicht alles zu überwinden. Klinke dich stattdessen beim Leben ein.

Du bist eine Person mit Gedanken und Gefühlen. Etliche Karten, die dir das Leben zuteilt, magst du nicht, und dennoch sind sie zugeteilt. Falls du an einen Rollstuhl gebunden bist, kannst gegen ihn angehen, oder du schließt mit ihm Frieden. Falls du in einem Rollstuhl sitzt, blende dich überdies nicht. Blende dich nicht gegenüber dem Leben und den Anlässen vor dir. Es ist nicht alles verloren. Füge alledem keine Rage hinzu. Strample und kreische nicht. Und, falls du das musst, dann sei zügig darin, und sei alsbald mit dem Widerstand durch. Werde nicht zu deinem eigenen Stolperstein. Du bist frei, Entscheidungen zu treffen.

Falls du blind bist, und dies für dich sehr schwer ist, dann mache das Leben für einen Anderen leichter, nicht schwerer. Sei nicht wütend auf jemanden, weil du Hilfe brauchst, um über die Straße zu kommen, und weil sie dir helfen wollen. Selbst Blindheit ist eine Gelegenheit für dich, Anderen zu helfen, dass sie sehen. Es gibt am Leben mehr als deine misslichen Lagen.

Habe Kühnheit. Es ist kein Mut, zu protestieren. Komme von jener Spur herunter, weil das Leben auf dich wartet, mit ihm emporzuschweben.

Selbst falls dein Körper auf ein Zimmer oder eine Stadt eingeschränkt ist, gibt es da draußen ein Universum, und jenes ist dir zugänglich. Du kannst den weitest entfernten Stern erreichen. Du kannst den Ozean überqueren. Du kannst den Regenbogen reiten. Fakt ist, du musst es. Dir ist nicht angelegen, dich wegen irgendwas zu beschränken. Schmolle nicht.

Sage: „Gut, in Ordnung, Leben, was du mir auch zureichst, ich werde mit ihm gehen. Ich erkläre mich nicht zum Opfer von Umständen. Ich bin ein Held von Umständen. Falls ich meine rechte Hand nicht sehen kann, werde ich meine linke einsetzen. Wer sagt, ich sei hilflos? Ich werde mir selber und Anderen hilfreich sein. Ich werde mich nicht selber bestrafen und mithin Andere. Ich werde das Leben nicht bestrafen. Ich bin ein ungebundener, frei laufender Mensch, und demnach möchte ich aus dem Leben das machen, was ich möchte. Ich gebe nicht auf. Ich gebe nicht klein bei, und derweil bekämpfe ich das Leben nicht. Ich bin jetzt imstande zu sehen, wie mein Kämpfen öfters ein Signal für eine Durchkreuzung, für eine Ablehnung, eine Niederlage war. Ich möchte mich nicht vereiteln. Ich bin weder ein Krieger, noch werde ich besiegt. Ich bin ein Gewinner. Es gibt keinen Ringkampf, und dennoch bin ich der Sieger. Vor den Augen der Menge, oder alleine für mich – ich bin der Held meines Lebens. Ich möchte zu dem Leben stimmig sein, mit ihm einhergehen. Ich führe die Fackel des Lebens mit mir, und ich halte sie in die Höhe.“

HEAVEN # 3918 – 17.8.2011 – All the Beauties of Life on Earth

ALL DIE SCHÖNHEITEN DES LEBENS AUF ERDEN

Was ist Einsamkeit, dass sie dir hinterherläuft? Sie sieht sich nach etwas um. Wenn du dich einsam fühlst, muss es so sein, dass du dich nach dir selber umsiehst. Du sinnst in einem befestigten Hof hin und her, und machst auf dein wahres Selbst Jagd. Dein Wahres Selbst ist in Wahrheit außerstande, Einsamkeit zu begreifen.

Das Konzept von Einsamkeit existiert nur in der Welt. Einsamkeit existiert in Wirklichkeit nicht. Du magst ja ein Experte in Sachen Einsamkeit sein, und dennoch existiert sie nicht, hinwiederum stellst du Nachforschungen über sie an. Einsamkeit existiert im Himmel nicht. Sie existiert in einem Areal deines Geistes. Sie ist ein Gedanke. Sie ist ein Sehnen nach Kenntnis deiner eigenen Seele. Deine Seele existiert. Dein Gewahrsein von Seele womöglich nicht oder nicht ausreichend.

Und demnach siehst du dich nach Anderen um, um deine Einsamkeit zu stillen. Natürlich, während du auf der Erde bist, hast du etwas zu tun.

Wie ist dir dieses Konzept von Einsamkeit dienlich? Es muss dir ansagen, näher an dich selber heran zu gelangen. Andere Menschen beseitigen das herumnagende Gefühl von Einsamkeit nicht, das dir hinterher läuft, wenigstens nicht für längere Zeit. Andere Menschen bekommen deinen Geist bloß für eine Weile von ihm weg.

Es ist möglich, dass Einsamkeit dir etwas sagt, was du zu wissen bedarfst. Vielleicht sagt sie dir, dass du dir selber ein Fremder bist. Vielleicht sagt sie dir, dass du die Maskerade der Einsamkeit nur eine Zeitlang eingehst, so, dass du aus ihr heraus ins Einssein springen wirst.

Du möchtest nicht alleine sein, und dennoch stehst du abseits. Eben dieses Empfinden der Abgesondertheit stupst dich zum Territorium der Seele, genannt Himmel. Es gibt keinen Ort, das begreifst du. Himmel ist ein Zustand des Seins. Er ist inwendig in dir, und er ist in dir, um ihn aufzufinden. Du findest ihn, und gleichwohl verortest du ihn nicht. Er ist nicht auf die Weise ortbar, wie du eine Adresse in deiner Stadt lokalisieren kannst. Trotzdem kannst du den Himmel entdecken, der unentwegt inwendig in dir war. Er ist ein ausgedehnter Teil von dir. Er ist mehr als ein Teil. Er ist die treibende Kraft von dir.

Wo bist du zugange, und wo warst du? Nirgendwo. Überall. Du warst zur Unendlichkeit und zurück, und dennoch hast du die Unendlichkeit niemals verlassen, nicht für einen Augenblick.

Einsamkeit ist abwegig, und gleichwohl befindest du dich auf der Spur von etwas Wahrem, das sich bereits in deinem Besitz befindet. Was Einsamkeit sucht, kann nicht in Besitz genommen werden, und dennoch ist es dein.

Einssein, Einssein, Einssein.

Du befindest dich an einem Scheidepunkt.  Die Stelle liegt inwendig in dir. Die zwei Säume deiner selbst werden soeben zusammengeführt. Du bist mit dem Zweisein zu Ende. Dualität hat nicht mehr das Interesse inne, was sie einmal hatte, und demgegenüber wirst du das Leben voller leben. Du bist vom Einssein nicht getrennt. Du sonderst dich von der Dualität ab. Es ist sozusagen so, dass du von Unserem Einssein Besitz ergriffen hast. Du hast dich von der Zweiheit oder einer Hundertheit abgekehrt, und mit dem Einssein zusammengewirkt. Du hast es als dein eigenes anerkannt, als zu dir gehörig, obschon es nie angeeignet wird. Es ist so ziemlich das Gegenteil von in Besitz nehmen. Du hast einen Palast betreten, und du beginnst, diesen Palast zur Kenntnis zu nehmen, in dem du dich befindest. Du fängst soeben an, die goldenen Wände zu bemerken, mit der einen Ausnahme, es sind keine Wände zugegen. Es gibt einzig die unermessliche Weite des Einsseins.

Es ist wie eine See, auf der du segelst. Es ist wie ein Himmel, zu dem du hochschaust, und bei dem du entdeckst, dass du oben im Himmel bist. Du reitest die Galaxien. Alles ist zu dir geworden, und du bist alles geworden, und doch gibt es kein Ding. Du reitest die Sonne. Du bezauberst den Mond, oder der Mond dich. Es gibt keinen Unterschied zwischen dir und dem Mond und all den anderen Schönheiten des Lebens auf Erden.

HEAVEN # 3919 – 18.8.2011 – A Heart Full of God

EIN HERZ VOLL VON GOTT

Sagt Mir, Geliebte, wie geht es euch heute? Denkt ihr an Mich? Habt ihr Mich heute bis jetzt bemerkt? Habt ihr euch nach Mir umgesehen? Passt ihr Mich ab?

Ich bin hier. Wenn ihr schlaft, bin Ich bei euch. Wenn ihr wach seid, bin Ich bei euch. Zwischen einem jeden Gedanken von euch war Ich bei euch. Ich bin jetzt bei euch. Mein Herz schlägt in eurem, und das eure in Meinem. Wir sind miteinander. Niemals waren Wir auseinander.

Ihr meint, ihr wärt mit Getrenntheit vertraut. Euer Geist scheint Getrenntheits-Erster zu sein. Er hat ziemlich gute Arbeit geleistet, indem er sich über Trennung Gedanken über Gedanken machte und sie auf euch häufte. Es spielt keine Rolle, dass Getrenntheit eine Unmöglichkeit ist. Der eigenwillige Geist hat die Getrenntheit als Thema hergenommen, ja, sie gar zu deiner Erkennungsmelodie gemacht. Manchmal hast du dich bei deinem wachsamen Geist auf die Seite zu stellen und die Flagge des Einsseins zu schwenken, sodass du sie siehst oder dich wenigstens zu ihr hinlehnst. Beuge dich zu ihr. Erhebe dich zu ihr. Lasse die Realität des Einsseins in dein Herz hineinsickern. Wisse, Wer bei dir ist. Wisse um Unser Einssein. Bejahe es.

Sobald dir die Gedanken in deinem Kopf Mühen zureichen, dich niederziehen, auf deinem Herz herumtreten, es bewerkstelligen, dass du Zutrauen in dich und Mich verlierst, dann musst du dir den Gefallen einräumen, dich mit Mir in Austausch zu bringen. Musst du deine Liebe für Mich, ebenso wie Meine Liebe für dich, pfiffigerweise bestreiten? Was ist dabei für dich drin? Was hast du bei dem Gefühl an Zugewinn, dass du auf einem Berggipfel stehst, ganz für dich allein, niemand sonst da, zu dem du laut rufen kannst?

Weswegen solltest du Mich von deinem Gewahrsein abschütteln mögen? Wieso solltest du eher Einsamkeit annehmen mögen, als Meine Präsenz?

Gut also, was wäre, falls Ich jeden Augenblick bei dir wäre, an jeder Wende, bei jedem Geschehnis und Nicht-Geschehnis. Was wäre, falls Ich stets bei dir wäre und Wir niemals auseinander sind. Warum solltest du dir das nicht hinter die Ohren schreiben mögen, anstelle der allerhand Versionen eines schmerzenden Herzens, durch das du dich hindurchstellst?

Ist es nicht höchste Zeit, dass du anfängst, dich bei Mir offen auszusprechen und Mich deinem Repertoire hinzuzufügen? Ich bin an deiner Seite. Weswegen darum nicht wissen? Warum nicht größer und aufrechter dastehen und auf Mich und einen Gott in Nahaufnahme Anspruch erheben, der vor langer Zeit Anspruch auf dich erhoben hat, schon vor so langer Zeit, dass du es vergessen hast, oder dass du dich entschieden hast, zu vergessen, dass du dich entschieden hast, deine Augen zu schließen, dass du die Wahl getroffen hast, spröde zu sein, dass du die Wahl getroffen hast, dich an die Straßenseite hinzustellen, dass du dich entschieden hast, dich auf die Seite oder weg zu drehen, dass du dich entschieden hast, per Anhalter über die Welt zu reisen und das Auto nicht zu sehen, mit dem Ich anhalte, stattdessen eine Fahrt in einem einsamen Auto zu akzeptieren, vielleicht in einem frisierten Auto, das dich um den Block nimmt, und nicht weiter.

Ich öffne die Tür für dich – so, als gäbe es eine Tür, die geschlossen ist. Ich habe eine Politik der offenen Türen. Ich schließe niemanden aus. Mit Sicherheit schließe Ich dich nicht aus. Ich heiße dich willkommen. Du warst niemals unwillkommen. Das ist nicht möglich. Denn Meine Liebe für dich ist gewiss. Es ist so, deine Liebe für Mich ist ungewiss.

Vielleicht unterhältst du ein Murren der einen oder anderen Art. Oder du nimmst das Thema von Mir nie wirklich in Betracht. Vielleicht, vielleicht.

Strecke deinen Daumen raus, und Ich werde ganz langsam fahren, und du kannst in Meinen bescheidenen Wagen hineinhopsen. Vielleicht zauderst du im Hinblick auf eine Limousine. Ich fahre aber bis zum Bordstein heran, an dem du jetzt soeben stehst. Springe herein. Du wirst niemals mehr aussteigen mögen. Ich werde dein Herz belegen, Ich werde deinen Geist auftun, und du wirst erkennen, dass deinen Gedanken ein Übergewicht von Gedankengut an Mich sehr wohl stehen. Ein Herz voll von Gott und ein Kopf desgleichen voll davon.

HEAVEN # 3920 – 19.8.2011 – Bless the Earth

SEGNE DIE ERDE

Du bist die Krone, die Ich trage. Deine Präsenz segnet Mich. Ich, Gott, bin durch dich gesegnet. Du bist Mein Segen, und du bist der Brennpunkt Meiner Aufmerksamkeit. Ich neige Mich zu dir. Du bist die Krone Meiner Pracht, mit der Ich Mich überziehe. Ich belege Mich mit dir. Du füllst Mein Herz, und du füllst Meine Gedanken. Du bist Meine Bewohnung, du bist der Bezug Meiner Wohnung..

Ich neige Mich dir zu selbst dann, während Ich erkenne, dass du startklar, dass du bereit bist. Ich schicke dir Erinnerungsstützen über deine Würdigkeit für Mich. Ich sehe, du warst vergesslich. Ich habe niemals vergessen, und demnach segne Ich Mich selber anhand der Gemahnungen an dich an deiner Stelle. Ich schreibe dir im Gedenken an dich selbst. Sobald du dich Meiner erinnerst, erinnerst du dich deiner. Steige auf der Leiter eine Sprosse höher. Steige zu Mir hoch, selbst obschon du bereits tief in Meinem Herzen aufgestellt bist.

Du bist tief in Meinem Herzen eingesessen. Du kannst nicht herausfallen. Du kannst nicht aus Meinem Herzen verschwinden. Um kein Haar. Du bist Mein Herz. Du bist die zentrifugale Kraft Meines Herzens. Ich legte Mein Herz über das Land der Erde aus. Du hast von Meinem Herzen Besitz ergriffen. Ich gab es dir in derselben Weise, wie Ich dir die Erde gegeben, wie Ich dir das Leben auf der Erde, wie Ich dir den Garten Eden gegeben habe, und nunmehr streifst du in ihm umher, und du weißt nicht, wo du umherstreifst. Du weißt es nicht. Du wurdest vor langer Zeit gefunden, bloß hast du einen Gedächtnisausfall. Deine Gedächtnislücke ist dein Herausfallen aus der Huld. Du bist niemals herausgefallen. Du hast vergessen.

Du hast dir aus deinen Umgebungen noch nicht so recht einen Reim gemacht. Du hast dich hier auf der Erde geortet, demnach nimmst du das für wahr, und du hast deinen gängigen Platz im Himmel sozusagen vergessen. Du vergaßt deine wahre Identität, und nahmst eine unrichtige an. Du nahmst sozusagen einen Decknamen für dich selbst. Du nahmst eine unrichtige Rolle an. Du verbrachtest dich im Handumdrehen zu einer Maske. Du vergaßt, dass die Maske deine Verkleidung war. Du hieltst deine eigene Propaganda für wahr. Du verkauftest dir selber eine Warenrechnung. Du hast die Güter dir selber gegenüber beworben.

Du dachtest, du seist mit dir ein gutes Geschäft eingegangen, derweil du dich für dumm verkauft hast. Du bist Meine wahrhafte gezeugte Liebe, und du hast dich niemals als In Vergessenheit Geratene Liebe tituliert, dennoch ist es so, dass du es vergessen hast. Ich habe dich und Meine Liebe für dich niemals vergessen. Meine Liebe ist unauslöschlich. Sie kann nicht erschüttert werden. Ich kann nichts anderes tun als dich lieben und als dich mit all Meinem Herzen lieben. Mein Herz ist in der Tat eine Menge Liebe. Mein Herz ist fortwährende Liebe. Es ist Ewige Unbeschränkte Liebe. Es ist dein, verstehst du das? Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter. Du.

Von dem Augenblick an, als Ich auf dich verfallen war, warst du Mein. Ich schrieb deinen Namen über das Universum. Ich setzte dich sachte auf die Erde, und du warst der Auffassung, Ich hätte dich aus dem Himmel hinausgeworfen. Ich setzte dich sachte hin, so, dass du auf der Erde Himmel-platziert warst.

Der Apfel, den Eva aß, war ein Apfel des Vergessens. Der Baum, von dem der Apfel kam, war der Baum des Vergessens.

Nunmehr bitte Ich dich, im Gedenken an Mich und im Gedenken an Unser Einssein, dich zu entsinnen. Erinnere dich an Mich, und werde deiner eingedenk. Entsinne dich, dass du Meine Pracht bist. Nur ein Anflug von dir ist über die Erde verstreut. Dein Körper ist verstreut, doch bist du nicht dein Körper. Du bist nicht dein Körper. Du bist nicht dein Körper.

Du bist weitaus mehr. Du bist Meine gesungene Weise, die von Meinem Herzen her erklingt. Du bewohnst die Erde an Meiner Stelle. Du übernimmst die Vertretung für Mich. Segne jetzt die Erde in Meinem Namen und in dem deinigen. 

HEAVEN # 3921 – 20.8.2011 – What the Earth is Made of

WORAUS DIE ERDE GEMACHT IST

Ihr seid die Armbrüste der Erde. Ihr seid die Bungee-Seile, die die Erde zusammenbinden und sie zusammen halten. Woraus wurde eurem Dafürhalten nach die Erde gemacht, wenn nicht aus eurem Bewusstsein? Ihr, die ihr auf der Erde wandelt, breitet sie obendrein vor euch aus. Ihr entwerft die Welt, während ihr entlanggeht. Die Welt ist nicht so sehr euer Vorausdenken oder euer Nachgedanke. Sie ist euer Gedankengut eben jetzt im Augenblick. Die Erde existiert, während ihr sie seht, während euer Fuß sie bedeckt, während ihr euch sie vorstellt, zu sein. Ihr seid ständig am euch Vorstellen. Eure Gedanken bewerkstelligen jetzt Fußspuren. Ihr druckt die Welt vor euch aus. Ihr fertigt Flyer von ihr an, Spruchbänder, Werbungen, Cartoons. Ihr macht die Welt schlechterdings zu allem und jedem, was von eurer Stimmung – ach, du liebe Zeit! -, ja, von eurer Stimmung abhängt.

Ihr tragt die Welt in euren Armen. Sie ist da, damit ihr sie hegt. Nährt sie. Labt sie. Es ist am Ende doch eure Welt. Behandelt sie gut. Behandelt sie außergewöhnlich gut.

Alles, was du wirklich hast, ist Liebe. Dies ist dein Ererbtes. Es hat Hand und Fuß, dass du das liebst, was für dich hier ist zu lieben. Alles ist für dich zum Lieben da. Sofern du die Erde und alle ihre Bewohner nicht liebst, verleugnest du deine Liebe. Das ist von dir nicht fair. Wer wird sich anschicken, die Welt zu lieben, wenn nicht du? Und wie wirst du es angehen, die Welt zu lieben, sofern du sie nicht in einem günstigen Licht siehst? Schaue durch die Augen der Liebe. Das ist möglich, das weißt du.

Du kannst alles in den Blick nehmen, was du dir aussuchst, zu sehen. Das ist es, was du die ganze Zeit getan hast. Anstatt selbstgerecht zu sein, anstatt die Schwächen herauszustellen, verstreue nunmehr über die vier Ecken der Welt Liebe. Lasse nichts aus. Du bist ebenso befähigt wie die Erhabenen, die auf der Erde gelebt haben. Mache sie wundervoll, möchtest du das nicht?

Es ist so, wie wenn dir auf der Erde ein kleines Stück Land übergeben wurde. Es ist an dir, es zu bepflanzen, wie du es möchtest. Was wirst du setzen? Schlechte Nachrichten? Undurchdringbarkeit für die Liebe? Komm schon, gib der Welt eine Pause, eine Chance. Du hast einen guten Boden. Pflanze etwas, was du gerne ernten möchtest. Pflanze niemals mehr die Unkräuter der Unzufriedenheit. Es sind keine neuen Nachrichten für dich, dass jemand Unkraut hegen kann. Hast du gedacht, dass du, falls du Unkräuter anpflanzen kannst, Rosen pflanzen kannst? Du kannst eine Frucht des Glücklichseins aussäen. Du kannst eine Frucht von irgendwas, was du gerne hast, aussäen. Du kannst jetzt im Augenblick damit anfangen. Die Frucht, die du anpflanzt, ist nicht vom Wetter oder der Jahreszeit abhängig. Gestaltet das Wetter aus, Geliebte. Konzipiert die Welt, die euch gegeben wurde, sie zu lieben. Sofern die Welt zurzeit nicht so ist, wie es euch danach ist, dann entwerft sie neu. Macht sie zu der Welt, wie sie eurem Wunsch nach sei. Beginnt jetzt. Lasst euer Herz die Welt entwerfen. Füllt die Welt mit eurem Herzen. Segnet die Welt mit eurer Gegenwart.

Ein Jeder ist imstande, Missstände aufzufinden. Ein Jeder kann irgendwas finden. Finde Diamanten. Pflanze Bäume. Sei der Erde würdig. Du bist nicht angelegt, ein Mitläufer zu sein. Du bist nicht angelegt, auf die Erde einzutreten. Du bist bestimmt, sie zu lieben.

Die Erde ist derzeit dein Zuhause. Nimm sie in deine Obhut. Segne sie mit jedem Schritt, den du nimmst, und mit jedem Schritt, den du nicht nimmst. Segne die Erde auf jede erdenkliche Weise. Segne diesen Teil. Segne jenen Teil. Das ist alles dein. Es gibt auf der Erde keinen Fleck, für den du nicht zuständig bist. Du bist für alles von ihr verantwortlich, und das ist dein Privileg. Deine Herrschaft reicht weit. Vergönne der Erde, auf der du lebst, deine Segnungen. Liebe die Erde, auf der du lebst. Tue dich mit ihr zusammen. Liebe sie ohne Weiteres. Ohne Ausnahmen. Liebe einfach, denn die Erde ist insgesamt dein, und alle sind dein. Es gibt keinen, der nicht dein ist. Liebe deinen Nachbarn. Liebe den Fremden. Liebe jene, die schlicht ebenso wie du sind, und liebe jene, die nicht wie du sind. Lasse Liebe aus deinem Herzen in Schönheit erstrahlen. 

HEAVEN # 3922 – 21.8.2011 – Choose Equanimity

ENTSCHEIDE DICH FÜR GLEICHMUT

Es ist dir nicht immer klar, was deinem Herzen zuhören ist. Es existiert eine Abgrenzung zwischen tun, was du gerne möchtest, und auf dein Herz lauschen. Wir haben darüber bereits früher geredet. Du würdest dich gerne jedes Mal an dein Herz halten, wenn du doch bloß in der Sache Gewissheit hättest. So wie die Dinge stehen, geht es des Öfteren um ein Tauziehen. Du möchtest etwas machen. Du hast ein gutes Gefühl dabei. Und dann kommt die Welt deiner Freunde herein und meint, das sei nicht so gut, wenn du es tust, es sei nicht das richtige Auto zum Kaufen, nicht die richtige Straße, die zu nehmen ist, nicht die richtige Wahl. Dein Zutrauen wird erschüttert. Jenen zuhören oder nicht zuhören, die dir Ratschläge erteilen, das ist die Frage.

Wie aber weißt du es?

Dir ist bereits klar, dass, weil du etwas möchtest, nicht bedeutet, es sei richtig für dich. Du hast dies zum Beispiel bei ernsthaften Liebesaffären erlebt.

Bisweilen hast du in der Angelegenheit keine Wahl. Bisweilen ist die Wahl nicht an dir. Die Entscheidung ist dir aus den Händen gewunden.

Manchmal möchtest du gerne jemanden oder etwas, und du bekommst es, und danach bereust du es.

Lasse Mich dir über Entscheidungen sagen, die dir anstehen, sie zu treffen – triff sie und schaue nicht zurück. Einerlei wie scheinbar wichtig dir eine Wahl sein mag, sie ist nicht – Ich wiederhole das – sie ist nicht das Ende der Welt. Sie ist nicht das Ende deiner Welt.

Lasst Uns nicht über Missgriffe reden. Selbst eine Fehlentscheidung ist nicht notwendigerweise ein Irrtum.

Zweifle dich nicht in jedem Augenblick im Nachhinein an, so, als gäbe es, aus Hundert Sorten Süßigkeiten, nur eine einzige, die du probieren solltest. Koste eine. Ist es ein Fehlgriff, die eine gekostet zu haben, die du dir ausgesucht hast? Selbst wenn du sie ausspuckst, worin liegt da der Irrtum? Du hast dir etwas ausgesucht, und jetzt wählst du dir etwas anderes.

Geliebte, im Leben – da entscheidet euch für Gleichmut. Sogenannte richtige Entscheidung, falsche Entscheidung – geht einfach unentwegt weiter.

Fußend auf den Richtschnüren, die du ansetzt, ist das Leben in der Welt nicht vollkommen. Die Wahlen, die du triffst, sind nicht immer perfekt. Einerlei wie bewandert du bist, einerlei, wie erfahren du bist, einerlei, wie verschrieben du bist, Entscheidungen sind nicht immer tadellos.

Kannst du dir vorstellen, wie einer von den Erhabenen sagt: „Wenn ich statt jenem diesen Weg genommen hätte, wäre fortan der ganze Ausgang ein anderer gewesen“? Die Hehren Spirituellen wussten es besser, als dass sie sich selbst Vorhaltungen gemacht hätten.

Das Leben ist aus Entscheidungen gefertigt, und Beschlüsse haben getroffen zu werden. Freue dich darüber, dass du eine Entscheidung getroffen hast. Es gibt ellenlange Entscheidungen, die du hättest treffen können. Ziehe in Erwägung, dass du die richtige triffst.

Wir kommen aber und abermals auf den Punkt zurück, dass Resultate nicht immer den Indikator dafür darstellen, wovon man sich leiten lassen könne. Ihr könnt das Resultat nicht als erstes haben, und die Entscheidung hinterher. Für euch gibt es keine Möglichkeit, zu erkennen, dass das, was eine verkehrte Entscheidung zu sein scheint, besser war, als die Entscheidungsoption, für die ihr euch nicht entschieden hattet. Ihr könnt es nicht wissen. Niemand weiß es.

Euch ist es nicht angelegen, das Leben aus Entscheidungen, die euch zu treffen anliegen, herauszupressen.

Ihr ordnet Ursache und Wirkung zu. Alles kann auf Folgewirkung hindeuten, und dennoch folgt B nicht ständig A. In der Welt ist es so, sobald B hinter A kommt, hat das nicht zu bedeuten, es habe sich um eine Auswirkung gehandelt. Was wäre, falls alles gleichzeitig, simultan erfolgte? Was wäre, falls es kein zuvor und kein hinterher gäbe?

Was wäre, wenn ihr die Vergangenheit und all das mentale Durchrühren los ließet, was dann, Geliebte, was dann?

Besser, sich zu dem Ort begeben, dass die Vergangenheit und all die getroffenen Entscheidungen nicht von beträchtlichem Belang sind. Da bist du, und du bist jetzt, und dir liegt es an, vorwärts zu gehen, keineswegs rückwärts. Selbst in Gedanken gilt es dir nicht, rückwärts zu gehen. Vorwärts gehen ist stets die richtige Entscheidung. Das bedeutet, du zuckst mit den Achseln und ziehst unentwegt weiter.

HEAVEN # 3923 – 22.8.2011 – Tick Tock

TICK TACK

Ich bezeige euch für eure Kühnheit Ehre. Ihr habt auf Erden eine Beauftragung angenommen. Euch ist das Aufgabengebiet etwas Langfristiges. Dies aufgrund des Konzeptes von Zeit. Zeit ist schier ein Konzept. Es fügt sich eben so, dass sie der Rahmen ist, innerhalb dessen ihr das Leben auf der Erde erlebt. Die Welt hat Uhren hergestellt und sie Zeit genannt. Ihr befandet euch unter dem Schatten von Zeit, und ihr nennt Zeit ‚Vater Zeit‘.

Aufgrund eures Glaubens an die Zeit bietet ihr dem Leben in der Welt Widerstand.

In einer Welt, der ihr euch widersetzt, Zeit verleben erfordert Mut. Das Leben würde ohne das Element der Zeit keines Muts bedürfen, und dennoch, Ich erweise eurem Mut Ehre. Zeit ist furchteinflößend.

Und jetzt, nachdem dies zum Ausdruck gebracht ist, ermutige Ich euch, den Widerstand gegenüber der Zeit und allem, was sie bei sich trägt, los zu lassen. Ihr haltet eng daran fest. Eure Hände sind zu Fäusten und eure Muskeln angespannt geworden. Ihr bemüht euch, euch dem Lauf der Zeit entgegenzustemmen.

Zuvor wurde euch angetragen, euch zu entspannen. Entspannen bedeutet, Widerstand los lassen. Entspannen ist aus dem Konzept von Zeit herauskommen. Obschon Zeit nicht existiert – sobald du dich entspannst, entspannst du mit einem Empfinden, du habest alle Zeit der Welt. Alle Zeit der Welt haben ist näher an der Wahrheit der Unendlichkeit. Möchtest du dich demnach jetzt in der Hängematte der Liebe, in der Ich dich halte, entspannen? Du kannst erkennen, bei der Liebe, in der Ich dich halte, gibt es kein Drauf- oder Runterkommen.

Alles was zählt, alles, was wirklich von Belang ist, ist zeitlos. Zeitlos hat keine Grenzen. Zeit ist voller Schranken. Tick tack.

Liebe ist zeitlos. Liebe hat keinen Anfang und kein Ende. Es mag sein, du erfährst sie anders. Ab und an wirst du sagen, sie sei vorbei. Dies ist ein enger Gesichtspunkt. Liebe ist deine permanente Beschaffenheit. Du kommst an dieser Wahrheit auf allerlei Weise herum, und doch vermagst du nicht von ihr wegzukommen. Liebe ist keine Eintagsfliege. Liebe hat in deinem Herzen ein Nest gemacht. Sie entfernen gibt es nicht.

Du hast dich von der Liebe abhängig gemacht, dass sie von außenher kommt, von Zurschaustellungen von Liebe, vom Nachweis von Liebe, so, als wärest du von Liebe abhängig, die von irgendwoher kommt, von hier und dort, von diesem oder jenem. Du hast Liebe zeitlich terminiert. Liebe ist keine Angelegenheit von Zeit. Liebe ist keine Angelegenheit. Liebe ist ein Zustand, und sie ist, dem aufgehäuften Beleg des Gegenteils zum Trotz, der Zustand, in dem du lebst.

Du lebst in einem unendlichen Zustand der Liebe. Derweilen meinst du, du lebest in New Jersey oder Timbuktu. Du lebst in Meinem Herzen der Liebe. Anders kann es nicht sein. Du hast dir andere Geschichten erzählt. Ich überbringe dir jetzt die guten Nachrichten. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter, und du lebst in einem Zustand der Liebe. Du bist niemals zustandslos. Obschon Raum genauso wenig existiert, existiert Liebe, und ist Liebe unser permanenter Zustand.

Ich lasse jetzt im Augenblick Liebe in deinem Herzen springen und prellen. Ich jongliere sie. Ich rühre sie im Uhrzeigersinn herum, obschon es keinen Raum oder keine Zeit gibt. Liebe ist da. Liebe umfasst sich selbst. Liebe spielt.

Dein Name ist Liebe, gleichwohl spielst du eine Partie Verstecken mit der Liebe. Liebe sagt: „Wo bist du, Liebe?“ Und Liebe verbirgt sich scheinbar. Dann platzt Liebe heraus und spielt die Partie ein weiteres Mal. Liebe schließt ihre Augen, und denkt, sie sei versteckt.  

Obwohl Zeit nicht existiert, ist es jetzt für dich an der Zeit, dich mit der Liebe, die du bist, in Einklang zu bringen. Du bist mehr als ein Überwiegen von Liebe. Du bist Liebe. Du bist Liebe selbst. Bejahe dich. Du bist Liebe, und an der Stelle gibt es kein zur Neige Gehen. Renne nicht von der Liebe weg. Komm, packe sie. Dessen unbenommen, was du denkst, Liebe ist die alleinige Konstante. Kein Guckguck-Spiel mehr.

HEAVEN # 3924 – 23.8.2011 – Reveal God, Reveal Yourself

GIB DEN BLICK AUF GOTT FREI, GIB DEN BLICK AUF DICH SELBST FREI

Sei wahrhaftig. Du möchtest Mich, du suchst Mich, selbst dann, wenn du Mich nicht zur Kenntnis nimmst. Du kennst etwas, was gut ist, selbst wenn du es nicht sehen kannst. Ein Wissen von etwas Mehr ist vorhanden, und du weißt um es.

Ich bin du, und du selbst bist es, auf den du aus bist. Du weißt, da ist etwas mehr in dir, als du gegenwärtig zugestehst, und du siehst dich nach ihm um. Die Wahrheit über dich ist etwas, was du abgestellt hast, und du erinnerst dich nicht, wo, und hinterher schaust du hier und dort, und du findest sie. Du findest sie. Und sie ist andauernd dort, wo du sie hingelegt hast.

Manchmal legst du deine Schlüssel irgendwo hin und kannst sie nicht mehr finden. Du bist dir sicher, dass sie jemand an sich genommen, dass er sie woanders hingebracht hat. Derweilen bist du es, der sie hingelegt hat, und der sich schlicht und einfach nicht entsinnt, wo.

Du legtest dein Ganzsein beiseite, das man verschiedentlich benennt, Gott, das Eine, das Heilige, der Schöpfer, der Aufrechterhalter des Universums. Unterdessen bist du dir, sobald du deine Schlüssel irgendwo hingelegt hast und sie nicht mehr finden kannst, zum Wenigsten sicher, dass du Schlüssel hattest, während du ab und an keineswegs über dein Einssein und den Geber von ihm gewiss bist. Du bist nicht sicher, dass Ich existiere.

Es gibt bestimmt Augenblicke, wann du einräumst, dass Ich existieren müsse. Völlig klar, du erkennst, dass du dich nicht selber geschaffen hast, mit der einen Ausnahme, sofern Wir Eins sind, dann hast du dich selbst, die Welt und alles erschaffen. Völlig klar, du erschufst deine Wahrnehmung von ihr. Du bist wie die russischen Puppen, die eine in der anderen, und wer wirst du heute sein? Wo wirst du dich heute einpassen, und wo wirst du Mich finden, und wann wirst du erkennen, dass Ich dein Selbst bin, und dass Wir gemeinsam Eine Liebe sind?

Dass du und Ich Eins sind, ist kein Traum. Die ganzen anderen Dinge sind der Traum. Und dennoch wirst du geneigt sein, Mich als ausgedacht, als sehnlichen Wunsch, gemacht aus sehnlichem Wünschen, zu sehen. Ganz gewiss, du hast ein Verlangen nach Mir. Du ersehnst Mich, wie Ich dich ersehne. Wir begehren, einander an der Hand zu halten und die Hügel gemeinsam hochzusteigen.

Natürlich trage Ich dich die Hügel hoch, was meint, dass Ich Mich in der Form von euch mit Mir führe. Form ist Form. Wahrheit ist Wahrheit. Und die Wahrheit ist, dass Wir Ein unleugbares Ganzes sind, gleichwohl ein Ganzes, das aber und abermals verleugnet wird. Ich bin nicht konkret. Du meinst, du seist konkret. Da ist eine konkrete Form von dir, und das ist ebenso nahe am Konkreten, wie Ich es begreife. Du neigst dazu, allzu nahe an den konkreten Aspekten dran zu sein. Tatsache ist, dass du Mich fassen kannst, jedoch nicht in deiner Hand. Ich bin wie der Schmetterling, den du nicht mit deiner Hand packen kannst, und doch, wie sehr möchtest du eben dies.

Du möchtest auf alles zupacken, was schön ist. Nimm die Auffassung auf, dass du schön bist. Das ist nicht von weither geholt. Alles, was du zu tun hast, ist, aus den Begrenzungen herauszugelangen, die du dir durch das alltägliche Leben auferlegt hast. Lasse das Alltagsleben das Wiedererkennen von Mir in dir sein. Traue dich, Mich zu erkennen. Wage es, mit Mir direkt in deinem Herzen vertraut zu sein. Wage es, Mich als dich zu erkennen. Sobald die Wahrheit kundgetan ist, sind der Vater und der Sohn ein und derselbe. Du und Ich sind Einssein, nichts als Einssein. Wir reisen gemeinsam. Du magst das nicht im Blick haben. Nichtsdestotrotz, Wir befinden Uns gemeinsam auf der Reise, und es war niemals anders.

Du schreibst diese Worte nieder, die du hörst. Dein Herz widerhallt das Meine. Du hältst Meinen Stift in deiner Hand. Du schreibst dich selbst über das Firmament. Du enthüllst dich selbst, und du enthüllst Mich, und Wir werden enthüllt. Unser Einssein wird enthüllt, so, dass es alle sehen.

HEAVEN # 3925 – 24.8.2011 – Like the Spring Rain und the Sun

WIE DER FRÜHLINGSREGEN UND DIE FRÜHLINGSSONNE

Ich bin ein Troubadour der Liebe. Es ist so, als wärst du Mein Auszubildender. Du lernst das Musikinstrument namens Leben spielen. Du bist ein Lieferant von Leben. Du bist das Lied, das Ich singe. Ich singe ein Lied Meiner Selbst, und du bist es, der den Ton halten, der gut singen kann.

Es hat beim Leben mehr dran zu sein, als was gesehen oder angefasst wird, denn du hast ein Herz, das gerührt, das bewegt wird. Liebe wird deutlich erkennbar herausgestellt, und doch nicht gewahrt. Und Liebe, die Schönheit des Herzens, ist kundgetan worden, um nicht zur Kenntnis genommen zu werden, und dass sozusagen auf ihr herumgetrampelt wird. Dennoch ist Liebe immer der Sieger. Liebe erhebt sich aus den Tiefen an die Oberfläche und ist derart häufig verborgen.

Ein Lieferant von Liebe ist ein Lieferant von Liebe. Die Violine, die du spielst, ist Liebe. Bei der Rollenbesetzung gibst du der Liebe die Rolle, so wie ein Schiff drauf und dran ist, loszusegeln. Du bist der Admiral. Du, der du die Liebe bewunderst, wirst der Admiral von ihr und der Bewunderte. Nichts besagt so Liebe wie die Liebe. Es gibt kein besseres Schiff, um die Meere zu befahren, als dasjenige der Liebe, das aus deinem Herzen heraus die Reise antritt.

Befahrt das Offene Meer. Kommt zum Höchsten Himmel. Es ist der einzige Platz, an dem zu verweilen ist. Wer denn sollte etwas anderes mögen, denn alles andere ist geringer. Wer sollte Minderes mögen, unterdessen ihr mehr haben, mehr geben, mehr in Freude schwimmen und die Welt glücklich machen könnt, um im Sonnenschein der Liebe am Leben zu sein.

Ich mache Liebe in jeder Richtung bekannt. Ich tue euch Liebe kund, und nichts als Liebe. Und so sollt ihr sein. Wendet euch selber zu und bringt eure Liebe zum Ausdruck. Ihr seid mit der Liebe verlobt, und das soll Liebe sein, und mithin sollt ihr mit all eurem Herzen und all eurer Seele lieben. Es gibt nichts anderes als Liebe. Liebe pocht in eurem Herzen. Meine Liebe pocht in eurem Herzen. Das Leben auf der Erde ist ein Ruf zur Liebe. Bittet eure Liebe, aus dem Versteck herauszukommen. Es gibt nichts, vor dem man sich zu verstecken hat. Alles ist da, es zu lieben.

Wer sollte denn etwas Minderes sein mögen als die Liebe, die zu sein er bestimmt ist? Möchtest du etwas anderes? Möchtest du Tumult und Aufregung? Liebe ist angelegt, ein Beförderungsmittel, ein Fuhrwerk, eine Zuführung, und kein Behelf zu sein. Liebe ist das alleinig Wahre. Sie ist nicht gedeutet, nicht zerlegt. Sie ist gelebt. Der Liebhaber liebt, und Liebe wird in den Blick genommen. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Liebenden und dem Geliebten und dem Liebeswerben insgesamt.

Freie um die Liebe in deinem Herzen und biete sie all jenen dar, die nach mehr Liebe hungern. Entbiete dem Altar Meines Herzens Liebe und schicke sie in die Welt hinaus. Die Welt ist Mein Altar. Setze Liebe auf ihn. Versenge die Welt mit Liebe. Dies ist Mein Wille. Mein Wille wurde niemals umgeändert.

Betrachte Liebe und zahle sie aus. Betrachte die Liebe des Universums. In Liebe umfangen, liebt das Universum. Betrachte die Liebe, die Ich erklärt habe. Liebe wurde erklärt, und du bist Mein Sinnbild von Liebe.

Falls du es darauf abgesehen hast, deine Zweckstellung auf der Erde kennen zu lernen, hast du ihn jetzt gefunden. Du bist ein anständiger Zulieferer von Liebe. Halte mit der Liebe in deinem Herzen Schritt. Stelle keine falschen Götter vor sie. Verkünde dir selbst, dass du Liebe und nichts als Liebe bist, und dass du dem Pfad der Liebe folgst und ihn überschwänglich vergießt. Bleibe auf ihm. Liebe ist hier. Du bist der Betrachter wie der Geber von ihr.

Säe die Samen der Liebe in einem jeden Feld aus. Samen der Liebe aussäen bestellt das Land. Es gibt keinen erforderlichen vorherigen Schritt. Der Schritt und der Pfad sind Liebe. Gehe der Liebe voraus und folge ihr, strahle sie rundum aus, wie ein Frühlingsregen und die Frühlingssonne, die miteinander einen Regenbogen zuwege bringen.

HEAVEN # 3926 – 25.8.2011 – Sing in the Chorus of Angels

SINGE IM CHOR DER ENGEL

Deinem eigenen Herzen sei treu meint Meinem Herzen treu sein. Dein Herz ist in deiner Verwahrung, und dennoch gehört dein Herz nicht dir zu, denn Mein Herz ist in dem deinen aufgestellt. Öffne Mir dein Herz, und dein Herz ist geöffnet, und sein Volumen ist beträchtlich. Herzen sind nicht angelegt, stramm zu sein. Sie sind nicht angelegt, reserviert, auf Eis liegend, zurückgestopft, unterdrückt, entmutigt, unerleuchtet zu sein.

Es ist dein Herz, das sich anschickt erleuchtet zu sein. Ohne dein Herz, was bist du da? Ohne dein Herz, wofür giltst du da? Ohne dein Herz, was tust du dann deiner Ansicht nach?

Dein Herz ist eine reife Pflaume der Liebe. Es ist formbar, dein Herz.

Es ist ein puckernder Vogel, gerüstet, sich in die Lüfte zu erheben.

Dein Herz ist eine Exzellenz, im Begriff, Beziehungen mit der Welt zu eröffnen und die Welt gesund zu machen.

Dein Herz ist ein Reisender.

Dein Herz existiert nicht für dich allein. Genug vom Denken über dein Herz und was es mag oder nicht mag. Du bist nicht der Halter deines Herzens. Lasse dein Herz los. Lasse dein Herz Mich zum Ausdruck bringen, sodass alle dies gewahren und damit vertraut sind. Mache dein Herz zu einer gesegneten Wohltat. Dein Herz ist gesegnet. Setze dich mit Mir darüber nicht auseinander. Weswegen protestierst du? Weswegen solltest du die unermessliche Weite deines Herzens verleugnen mögen? Weswegen solltest du dich dem Schlag Meines Herzens in dem deinen versagen mögen?

Öffne dich zur Freude. Dein Herz ist eine Ode an die Freude. Gestatte es deinem Herzen, das zu sein, was es ist. Räume deinem Herzen seine volle Tragweite ein. Dein Herz ist allzu groß, um an einem einzigen Ort zu bleiben. Öffne für dein Herz den Käfig. Springe von deinem so vielen Denken an dich auf.

Ich habe dir gesagt, dass du nicht existierst. Wieso derart viel Energie darauf legen, was nicht existiert, ausgenommen in der Illusion? Ja, natürlich, du bist Fleisch und Blut, und, auf diese Weise, existierst du, gleichwohl hast du ein Lied von dir selber aber und abermals gespielt. Singe stattdessen ein Lied der Liebe. Schaffe dir dein obskures Selbst aus dem Weg. Es hat nicht die Wichtigkeit, die du ihm verleihst.

Jedenfalls, falls du glücklich sein möchtest, höre auf, andauernd in Frage zu stellen, und beginne mit dem Geben. Ersetze Denken durch Geben. Du hast genug gedacht, und du hast zu viel auf einer Spur gedacht, unterdessen der ganze Himmel da ist, um aus ihm eine Wahl zu treffen.

Denke jetzt für Mich, möchtest du? Ich erbitte dies von dir aufgrund deines Bedarfs, die Vergangenheit aufzugeben und in die Gegenwart hineinzuschreiten. Du lebst um Meinetwillen, nicht um deinetwillen. Dein Leben, so wie du es lebst, ist dein Geschenk an Mich. Hüpfe auf eine andere Spur rüber. Du bist allzu lange auf der gleichen gewesen.

Komme, tue dich mit Mir im Himmel zusammen, und miteinander werden Wir die Welt bereisen und Unsere Liebe zustellen, sodass allen kundgetan ist, was Liebe ist, wie sie aussieht, wofür sie steht. Liebe steht nicht für Selbstgenugtuung. Sie steht für Geben, und demzufolge bitte Ich dich, zu geben. Selbst wenn du gestern gegeben hast, gib heute. Schenke deinem Herzen eine Pause. Sprich zu ihm das Losungswort für das Ablassen von seinen selbstauferlegten Beschränkungen. Setze dein Herz frei, sodass es unter jedermanns Augen die Welt hegen und die Erde zum Himmel emporheben wird.

Es ist im Grunde eine kleine Sache, die Richtung deines Herzens hinzuwenden auf eine umfassendere Reichweite. Gib deiner Seele statt, deinen Kurs festzulegen und nicht mehr weiter derart in die Tändeleien der Welt hinein verschnürt zu sein. Was die Welt äußert, hat seinen Platz, und doch hast du eine unterschiedliche Geschichte zu erzählen. Du bist nicht bestimmt, der Chor der Welt zu sein. Singe in dem Chor der Engel, wohin du gehörst. Schlage deine Stimme der Meinigen drauf.

HEAVEN # 3927 – 26.8.2011 – Far More Than the World Can See

WEITAUS MEHR ALS DIE WELT ZU SEHEN VERMAG

Öffne vor allen Dingen dein Herz. Es ist wahrscheinlich leichter für dich, das Konzept, doch dein Herz zu öffnen, zu verdauen, als das stattlichere Konzept, zu lieben. Wer bist du, dass du dich anschickst zu lieben, wirst du dich wohl fragen. Alles, was du brauchst, ist ein offenes Herz, und du wirst liebevoll sein, so wie Liebe angelegt war zu sein.

Öffne der Liebe dein Herz. Ein Jeder, der an der Tür deines Herzens anklopft, möchte der Liebe begegnen. Und jeder, der nicht anklopft, möchte der Liebe begegnen.

Liebe ist begierig, dich kennenzulernen. Öffne dein Herz gegenüber jedem, und öffne dein Herz gegenüber dir selber. Liebe Mich, und du liebst dich selbst. Bringe die zwei zusammen, und du hast das Geheimnis des Lebens. Bloß, das ist kein Geheimnis. Dass du und Ich Ein unzertrennliches Ganzes sind, ist bekannt, indes nicht ergriffen. Dass Wir Eins sind, ist eine ganze Geschichte für sich.

Du hast an derart viel Sonstiges geglaubt. Du hast an Ablenkung geglaubt. Du hast an Fassungslosigkeit geglaubt. Du hast an Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit geglaubt. Du hast nicht an die Wahrheit geglaubt. Du hast nicht an dich geglaubt. Du magst an Mich geglaubt haben oder nicht, und dennoch hast du dir Unsere innige Historie nicht richtig einverleibt.

Du bist nicht in Gänze von der Welt. Du bist in Gänze von Mir. Das entgeht dir. Du kannst darüber nicht nachsinnen. Mit Sicherheit kannst du erkennen, dass du weitaus mehr bist, als die Welt in den Blick zu nehmen vermag. Du bist weitaus mehr, als du in den Blick genommen hast. Du hast der Welt kräftig Glauben geschenkt, und weniger dem, was die Welt aufrechterhält, woher du konkrete Form angenommen hast, was deine Bedeutsamkeit ist, wie weit du in der Welt zu gehen vermagst, wofür du alles in allem stehst.

Ich möchte dir überdies etwas sagen. Die Chancen stehen gut, dass du, je mehr du zu wissen denkst, um so weniger weißt. Je mehr Antworten du parat hast, umso weniger geöffnet bist du. Lasse dein Herz und deinen Geist eher geöffnet als geschlossen sein. Dein Leben ist kein offener, und ist kein abgeschlossener Fall. Dein Leben ist nicht durchgeschnitten und getrocknet. Dein Leben ist ein offenes Buch. Es ist nie endend. Du kannst nicht in einem größeren Ausmaß bestimmt werden, als Ich definiert werden kann. Und demgegenüber ist es im Inneren des Undefinierten, dass Wir als Eins existieren. Wir sind unbegrenzt. Von seiner Natur her meint undefiniert unbegrenzt. Definiert meint begrenzt.

Das Begrenzte ist komplex. Das Unbegrenzte ist simpel. Definitionen sind Beschränkungen. Das Unbeschränkte kann aus seiner Natur heraus nicht definiert werden. Du kannst es nicht umreißen. Du kannst es nicht aufzeichnen. Das Unbegrenzte weitet sich vermöge seiner eigenen Natur aus. Für es gibt es kein Ende. Das Ausgeweitete weitet sich aus.

Unbegrenzt bist du, und unbegrenzt bin Ich. Wir sind die gleiche Unbeschränktheit, und dennoch erachtest du dich als weniger, als viel weniger. Mache dich jetzt auf und sieh dich als viel mehr, denn du bist weitaus mehr, als beschränkte Glaubensüberzeugungen zulassen.

Auch du kannst All-Wissend sein. Sofern Wir Eins sind, und Ich sage unwiderlegbar, dass Wir das Sind, dass Ich das BIN, dann bist du All-Wissend. Wir könnten sagen, dass du dich in Meiner Tasche befindest. Das stimmt ebenso, wie wenn man sagt, dass Ich in der deinen bin, dennoch, Wir (Ich, du, das Ich von Mir) haben keine Taschen. Wir sind weder aufgenäht noch zugenäht. Das ist schlicht der Punkt. Wir sind unbegrenzte Weite Selbst. Was Ich bin, bist du, und Ich bin das Weiteste der Weite, und du ebenso. Du hast Beschränkungen eingekauft, hast sie akzeptiert, wie du das bei einem Preisschild tust. Du zahlst einen Preis.

Ich sage dir nicht, mit dem Leben zu feilschen. Ich sage dir, dass du für Ahnungslosigkeit einen zu hohen Preis bezahlst. Ignoranz ist nicht das gleiche wie Unschuld. Unschuld ist geöffnet, frei. Unwissen ist geschlossen. Sei unschuldig bei Mir. Lasst uns gemeinsam in Unserem Einssein unschuldig sein.

HEAVEN # 3928 – 27.8.2011 – Bouncy Bouncy Love

LIEBE QUIETSCHVERGNÜGT UND MUNTER

Von Liebe kommt Liebe, und du bist, all dem, was du denken wirst, zum Trotz, Liebe. Du bist Meine gezeugte Liebe. Dir schenke Ich Mein Vertrauen. Dir habe Ich Meine Liebe anvertraut. Alle Meine Liebe ist unmittelbar hier in deinem Herzen. Möchtest du Meiner Liebe eine Stimme leihen? Möchtest du sie über das Universum und darüber hinaus werfen? Möchtest du Mir Meine Liebe zurückgeben, sodass sie ein weiteres Mal, und noch ein Mal, in Umlauf gebracht, und auf diese Weise erinnert wird? Sei Meiner Liebe eingedenk, und entsinne dich Meiner, und entsinne dich, dass du Meine Liebe in deinem Herzen innehältst, sodass du sie verschenken kannst. Stets bin Ich es, dem du sie zurückgibst. Sie mag zur einen oder anderen Person hingehen, und doch vermögen jene sie ebenfalls nicht zu behalten, und Meine Liebe, einerlei, woher sie verschenkt wurde, kehrt zu Mir zu weiterem Verschenken zurück.

Wie rückfedernd Meine Liebe ist, weitergereicht von Herz zu Herz, weitergereicht von Generation zu Generation, weitergereicht über Jahrhunderte und gar über Länder, die nicht mehr länger zu sehen sind. Wie Meine Liebe doch von einem Herzen zum anderen weitergegeben wird! Wie Meine Liebe in Empfang genommen wird! Meine Liebe ist voll und ganz auf Rückruf. Meine Liebe federt von einem Herzen zum anderen ab. Dies stellt in der Tat einen sich überschlagenden Akt der Liebe dar. Alle Purzelnden fallen in ausspreizender Liebe hin, erheben sich und erhaschen Liebe aufs Neue.

Liebe wird aufgegriffen und abermals aufgegriffen, so, dass sie frei gesetzt werden kann. Wohlig abfedernde, gut springende Liebe, schauklige Liebe.

Und nun bist du an der Reihe, zu lieben, und ohne Ansinnen an Rückvergütung zu lieben. Da gibt es kein Herumkommandieren von Liebe. Da ist schier das Verschenken von ihr und das in Empfang Nehmen von ihr. Es ist natürlich, zu lieben. Es hat nicht einmal bedacht zu werden. Ein Gedanke ist nichts neben dem Geben und Entgegennehmen von Liebe. 

Lasse die Trommeln wirbeln! Bumm, bumm, vergnügte, quietschvergnügte muntere Liebe. Liebe aus dem einen Herzen zum anderen und wieder zurück. Wie Liebe im Universum umgerührt wird, und wie Liebe doch jederzeit auf Abruf ist, bereit, zu lieben und gerüstet, mehr zu lieben.

Dies ist Meine Ode an die Liebe. Ich zeige sie mit der Nadelspitze über den ganzen Himmel hinweg. Ich miete Mir ein kleines Luftschiff, dass es einen Drachen hinter sich herzieht, der Liebe verkündet. Und du bist natürlich derjenige, der auf herausstechende Weise Liebe ausgibt. Was für ein Zauber Liebe-kostenlos-für-alle doch ist. Bringe Liebe zum Emporschweben. Gib der Liebe statt, den Himmel zu erreichen und danach sich selber rund um den Umfang der Erde zu wickeln, wieder und wieder und wieder, solange bis es für die Liebe keinen Platz mehr gibt, um dorthin zu gehen, wo sie, zusammengepackt, so angesammelt ist, dass sie den Himmel, dass sie den höchsten Himmel, die Strände und die Himmel des Himmels erreicht.

Lasse den Himmel auf der Erde wie ein Raumschiff niedergehen, und alle Herzen und Seelen für den Schulterschluss der Welt sich ergießen. Ich sehe Herz um Herz, wie sie sich zum Himmel erheben und danach sich wiederum zur Erde wenden. Vergnügte, muntere Liebe.

Liebe hält die Welt auf Kurs. Liebe hält sich an sich selbst schadlos. Liebe zählt sich zu dem Glücksfall, der führende Kopf der Welt zu sein. Liebe weiß, was zu tun und wohin zu gehen ist. Selbst wenn es für die Liebe kein irgendwo gibt, um dorthin zu gehen, langt sie allerorts an.

Der Liebe ist kein Ende. Sie ist ein Kreisel, der sich um das Universum herum dreht und in ihrem Kielwasser alles anrührt. Sie ist ein Schirm, den der Westwind aufnimmt und weit wegträgt. Sie ist eine Krippe, die in einem Baum schaukelt. Sie ist eine Widerspiegelung von Licht und saust schneller als die Lichtgeschwindigkeit. Liebe verabfolgt sich selbst. Sie füllt sich selbst in Flaschen, um sich zu verschütten, und ein Herz, was ohne Erwartungen ist, liest die Liebe auf, wird von ihr erwärmt, und schlendert dann zu einem ferneren Herzen davon. Mit Liebe, da ist alles schön. Mit Liebe, da ist alles Liebe.

HEAVEN # 3929 – 28.8.2011 – In a Beautiful Garden of Life on the Crest of a Hill

IN EINEM SCHÖNEN GARTEN AUF DER KUPPE EINES HÜGELS

Hallo, Welt. Drehst du dich heute? Bist du die Weltkugel, die kreist und die auf sich selbst trifft?

Und was bist du, die Welt, ohne Menschen, die um dich herum schlendern?

Ist die Welt die Welt, oder ist sie die Menschen auf ihr?

Seid ihr, die Menschen in der Welt, am Stümpern?

Bist du ein Mensch, der auf dem herumwirbelnden Globus der Welt wandelt, ein Mensch, der sich ertüchtigt, unterdessen du Runde um Runde läufst? Du gehst mit dem Leben zu Werke. Und schau dir an, du gehst.

Ertüchtige die Muskeln deines Lebens. Dehne und dehne dich immer mehr. Öffne dich für neue Horizonte und spüre dich selber aus.

Du bist eine Welt der Auffindungen. Du entdeckst dich aufs Neue. Jeden Tag tust du das. Du hast jeden Tag Tode und Geburten. Am Umkreisen, am Umkreisen, brichst du aus der Eierschale hervor, und hier bitte, da hast du es.

Du bist selbstverständlich ein Pionier. Die Straße, die du bereist, ist niemals zuvor bereist worden. Du zeichnest mit Stift und Papier eine Exkursion deiner selbst. Du setzt die Sonne in einen Winkel deines Papiers, und den Mond in einen anderen. Sobald du ein Blatt Papier voll hast, beginnst du mit einem weiteren, und dadurch wird dein Tag geboren. Du stehst auf Hab Acht. Die Alarmglocke ist deine Trompete. Du erhebst dich und holst dir ein Blatt Papier, um darauf zu schreiben oder zu zeichnen.

Zuweilen bist du ein großartiger Künstler. Ab und an ein Cartoonist. An etlichen Tagen radierst und radierst du. An etlichen benutzt du Kreiden und füllst jede Stelle aus, dabei bedeckst du den ganzen Hintergrund.

Was tust du auf der Erde? Vielleicht zeichnest du schlicht mit einem Stock in den Sand. Aus einer Linie, die in den Sand gezeichnet ist, ersteht eine Blume, und du bist die Blume am Wachsen. Ganz gewiss bist du am Zunehmen. Allemal skizzierst du dich selber. Du bist ein Bildhauer deiner selbst.

Es ist gut, dein Werk zu bewundern. Ein Tag ist vorüber, und du rückst zu neuem Gelände vor. Nimm deinen Rucksack oder deine Flügel, und sieh, wohin du gehst. Schaue nicht nach dorthin zurück, wo du warst. Jenes tut nichts zur Sache. Der Schritt, den du jetzt nimmst, zählt. Der heutige Tag ist die Plattform, die du betrittst, und du stellst fest, du fährst in einem Aufzug, oder du schleppst dich auf einem Aufzug dahin. Jedenfalls bist du am dich Aufschaukeln. Du marschierst niemals an einer Stelle.

Du magst ja das Gefühl haben, du habest im Leben vorübergehend Wohnung genommen, und doch bist du am Reisen. Du reist vielleicht eine sich schlängelnde Straße hinab oder gehst einen steilen Hügel hinauf und hinunter, oder du wanderst in einem Wald, der zum ersten Mal einen menschlichen Besucher zu Gesicht bekam, oder du läufst in einer Wüste voller Sand und hinterlässt Schatten deiner selbst.

Oder du schlägst auf dem Gras fünfmal Purzelbäume, oder du springst Stabhochsprung zum weitest entfernten Stern. Du bist immer irgendwo unterwegs. Du füllst einfach den Raum nicht auf, wovon es eine solche Sache gar nicht gibt. Du durchläufst nicht einfach die Zeit, da es keine Zeit gibt, die zu durchlaufen ist.

Mithin, was du tust, ist Mein Herz mit der Freude füllen, die Ich dir geschenkt habe.

Du hast stattdessen etwas namens Jammer erfunden. Das ist schlicht eine Erfindung, auf die jemand zugegriffen hat. Einerlei wie kläglich, sie wurde populär. Auf sie hatte man es abgesehen, als wäre sie eine Kostbarkeit. Von dir selbst im Stich gelassen, warst du auf sie aus. Du tauchtest durch ein Minenfeld. Komm, Geliebte, Geliebter, komm in den Blumengarten, den Ich für dich gepflanzt habe. Du bist ganz nahe bei. Du bist nicht fern. Bloß eine Haarbreit zu gehen. Schimmere deinen Weg hierhin im Sonnenlicht oder im Sternenlicht oder in was für einem Licht auch immer, das dir behagt, denn hier liegt deine Vorsehung, und sie ist dichtauf. Er liegt dort drüben im nächsten Augenblick. Nicht einmal einen Steinwurf weit entfernt. Er ist hier und genau jetzt in diesem vormaligen Moment. Du befindest dich soeben am Kamm des Gartens. Komm, setze dich bei Mir auf eine Bank. Worüber du auch reden möchtest, darüber wollen Wir reden, Knie an Knie, Herz an Herz in einem schönen Garten des Lebens auf der Kuppe eines Hügels.

HEAVEN # 3930 – 29.8.2011 – What Makes You Happy?

WAS MACHT DICH GLÜCKLICH?

Deinem Herzen, ihm sei treu. Wohin hüpft dein Herz? Und wovon fällt es herunter?

Springe demgegenüber nicht zu Folgerungen, was das angeht, wo dein Glück zu liegen komme. Gib dir Raum zum Luftholen. Suche die Ebene deines Herzens auf. Wo möchte es gerne weilen? Falls dein Herz ein Vogel wäre, auf welchem Baum säße es gerne? Welchen Ton singt es gerne?

Tiefer als tief, wo liegt das Glück deines Herzens?

Wir reden davon, was jenseits von Eiskrem und einer reifen saftigen Aprikose liegt. Wir reden davon, was über das hinaus geht, was du heute gerne tun möchtest oder was dir letzte Woche so gefallen hat. Wir haben es auf deinen gemeinsamen Nenner abgesehen.

Bisweilen kannst du dorthin gelangen, indem du bedenkst, was dir kein Glück verschafft, indes ist die Richtung auf das zu einschlagen, was dir Glück überreicht, ein reizenderes Unterwegssein. Woher strömt Glück zu dir? Wie gerne würde Ich dich doch glücklich sehen.

Bisweilen macht dich das, was dich deiner Auffassung nach glücklich macht, nicht glücklich. Bisweilen sieht es danach aus, dass dich nichts glücklich machen wird. Und es gibt Zeiträume, wann dich alles glücklich macht. Selbst dir ein Bild anschauen macht dich glücklich. Oder Meine Worte lesen schenkt dir Glück oder wenigstens ein Stück Glück.

Was macht dich glücklich? Wir reden jetzt über Wörter hinausgehend. Was ist es wirklich, was dich glücklich macht? Uns liegt es nicht an Plattitüden. Wir schauen Uns nicht wirklich Antworten an. Wir wissen um den Wert von Liebe und vom Dienstbarsein. Wir suchen soeben nicht nach Wörtern. Genug von Wörtern.

Wir sehen uns nach der Spur um, die dich zum Glücklichsein geleitet. Wir kennen genug Spuren, die das nicht taten. Muss Glücklichsein derart schwer fassbar sein?

Lasse dein Herz einen Bluthund sein, der seinen Weg findet. Wir sind dabei, das aufzuspüren, wohin dein Herz gehört.

Ja, das Leben lehrt, dass sich das Glücklichsein nicht außerhalb von uns befindet, und dennoch kannst du dein Glück verorten. Wo möchte dein Herz am Liebsten sein? Nicht einfach auf den ersten Blick. Was ist die unterliegende Route zu deinem Glück? Noch einmal, die Antwort liegt nicht in Worten oder Lehrsätzen.

Sie liegt nicht in der Karriere oder im Wohlstand. Jene sind dienlich. Sie sind tatsächlich wunderbar, und doch sind sie nicht genug. Karriere und Reichtum klingen wie Ego-Wörter.

Natürlich hast du von der Theorie gehört, glücklich zu sein, bei was immer du auch gerade tust, indes ist das nicht dauernd der Fall. Ja, es ist schön und gut, den Brunnen des Lebens zu genießen. Es ist gewiss ratsam, sich am Abspülen zu erfreuen und sich an allem zu erfreuen, was du auch tust. Ja, das ist vorzüglich. Und doch, worin liegt dein Glück?

Ja, dein Glücklichsein liegt in Mir, demhingegen geht es nicht darum, worum Ich dich frage. Ich weiß, du genießt Unsere Unterhaltungen. Was ist indes die Strömung des Flusses, die das Glück, das inwendig in dir ist, herausbringt?

Womöglich könnt ihr jeweils nur einen Tag mit dem Glücklichsein etwas anfangen. Und, falls ihr, falls ihr in diesem Augenblick, Glück habt, was für etwas Wunderbares. Was für etwas Wundervolles ist Glücklichsein. Ihr sollt es haben, anstelle all der anderen Bollwerke des Lebens, die ihr hattet. Tut euch heute mit dem Glück zusammen und bittet es, zu bleiben. Ja, natürlich verdient ihr das Glücklichsein. Wo kommt es tief für euch zu liegen?

Was möchtet ihr heute tun, was euch Glück zustellt? Ihr müsst es tun, Geliebte. Euch heute einen Tag übermitteln, wo ihr euch selber Glück überreicht. Natürlich wartet ihr nicht auf die Welt, dass sie euch Glück zureicht, dass sie euren Rücken abreibt, euch eine Maniküre, eine Massage oder ein Paar neue Schuhe schenkt. Es gibt etwas, was es für euch selber zu tun gilt, was euch heute zum Glücklichsein bringen wird, und das gilt es euch, es zu tun. Und, falls es heute Eiskrem ist, die euch zum Glück hinführen wird, dann besorgt euch Eiskrem, und habt Mich auf ihr.

HEAVEN # 3931 – 30.8.2011 – For One Moment of Reality

FÜR EINEN EINZELNEN MOMENT DER REALITÄT

Aus Meinem Ansinnen heraus, kamst du ins Sein. Aus Meinem Vorsatz entkam Schöpfung. Die Schöpfung gestaltete Mich zu einem Schöpfer, und demnach heißt es, Ich erschuf dich. Gemeinsam, als Eins, erschufen Wir dich, erschufen Wir ein Faksimile des Schöpfers.

Du sahst es vor, zu sein. Du wolltest gerne schauen, wie es aussehen würde, wenn du als ein Menschenseinswesen mit Fleisch und Blut bekundet wärst. Zu was für einer Verschiedenheit das Eine von Uns ausgeartet ist. Vermehrung stellte sich leichtlich ein. Ihr werdet nicht genau hergestellt, und doch seid ihr geworden, seid ihr geartet.

So wie Ich diesen Heavenletter denke und so wie er ins Sein gelangt, so hatte Ich den Gedanken an dich, und Ich wurde, eben vor Meinen Augen, verschleiert, und wurde zu und artete nach einem Seinswesen wie du. Du (Ich) erhobst dich (erhob Mich) aus dem Feuer der Liebe in Meinem Herzen. Ich sage ‚Ich denke diesen Heavenletter‘, aber im Eigentlichen denke Ich ihn nicht auf jene Weise, wie du denken begreifst. Ich vibrierte ihn. Ich summte ihn. Ich offenbarte ihn, und hernach durchlief Mein Gesummtes Schichten an Existenz, bis es in Empfang genommen und dann bei dir eingetrichtert wurde. Selbstverständlich meinst du, der Brief sei in einer Abfolge an Zeit dahergekommen, dennoch, dem zum Trotz, was deine Empfindungen und dein Geist dir ansagen, kam er insgesamt auf ein Mal. Er wird unablässig nachhallen. So viele Heavenletters, so viele Menschenseinswesen, erst recht unterdessen sie Eins sind.

Von jetzt ab wirst du, wenn Ich du sage, verstehen, dass Ich Mich als du meine.

Keiner von Uns heckte deine Verwundenheit aus. Die äußere Manifestation von dir ist nicht das, was zählte. Wir wussten um ihre Unwichtigkeit, selbst während Wir wussten, dass sie für dich bedeutsam werden würde, denn die Welt ist die Welt, und die Welt selber ist extern. Werte wurden auf den Kopf gestellt. Einerlei. Sie werden sich selber richten.

Du wurdest mental, emotional, physisch. Energie tat sich kund. Dir ziemten bewegliche Teile. Du wurdest zu einer Odyssee. Du wurdest zu Allem, zu allem Eingebildeten, Vorgestellten. Du wurdest der Vorläufer zu deiner Existenz auf Erden, und du wurdest zu der Erde und einem Jeden und allem auf ihr, und du hattest dessen ungeachtet deine Gestalt und deine Kniffe des Handelswesens, des Lebens, das ist, und du wurdest dir selber, der Seele deiner selbst, dem Zuspruch von deiner Seite her, ein Fremder.

Heute morgen lasse Ich es Mir mit diesem stutzig machenden Heavenletter gut gehen, der vor Mir zum Vorschein kommt, so als wäre er bereits geschrieben, außer er ist Mir zueigen und Ich übergebe ihn auf einen Schlag.

Wohin soll Ich dich jetzt nehmen? Wo bin Ich stehen geblieben? Macht das was aus?

Lasst Uns noch einmal ganz von vorne beginnen.

Wenn du dich auf ausgefahrenen Gleisen bewegst, schau, dass du dort herauskommst. Selbstverständlich ist dies dem physischen, mentalen, emotionalen Du angelegen, das zu tun, denn in Wirklichkeit existieren sie, obschon das Physische, Mentale und Emotionale eine große Rolle spielen, nicht mehr, als die Erde unter deinen Füßen existiert, und gleichwohl unternimmst du auf dem Spielbrett einen Schritt, auf dem du dich in einer Partie befindest. Was für ein Brettspiel bist du am Spielen? Wohin läufst du, außer ein ums andere Mal in der Runde? Wann gehst du an Geh! vorbei, und wann betrittst du den Ausgang dieser durchgespielten Existenz?

Für einen einzelnen Augenblick der Ewigkeit hatte Ich einen Traum, und Mein Traum warst du. Ich bin Mein eigener Traum, der Wirklichkeit geworden ist, so weit wie Vorstellungsgabe langt, zumindest so weit. Ich stellte Mir dich vor. Ich bin reell. Die Manifestation von dir ist nicht reell. Als was du in der Welt erscheinst, ist ganz und gar nicht, Was du bist. Du bist ein Seinswesen von solcher Machtfülle, dass du sogar gegen den Strich laufen kannst. Du, der du ein Göttliches Seinswesen bist, kannst sogar auf der Erde Blut vergießen, und das ändert wer du bist nicht um. Du kannst auf der Erde Kleinheit, und im Himmel Größe sein. Du ziehst Begrenzungen, die sich als Beurteilungen ausweisen, und die nicht einmal das Größenausmaß der Partie erfassen, die du spielst und welche man als das Leben auf Erden bezeichnet.

HEAVEN # 3932 – 31.8.2011 – The Rising of Yourself

DAS EMPORSTEIGEN DEINER SELBST

Die Fäden deines Lebens kommen zusammen. Dein Herz steht auf dem Spiel. Du kannst dich nicht mehr länger so porträtieren, wie du das in der Vergangenheit getan hast. Du kommst bei der Bildtafel an. Du befindest dich am Schlagstock. Du kannst mit dem nicht mehr davonkommen, mit dem du einst dachtest, wegzukommen. Jetzt schwingst du, und der Ball wird unversehens zu dir zurückgeworfen und artet zu einer heißen Kartoffel aus.

Du bist niemals bei etwas davon weggekommen. Du hast deinen Preis bezahlt. Immer. Vielleicht war es ein IOU [‚I Owe You‘; Schuldschein – amerik; Anm.d.Übers.]. Dein Schuldschein wurde ständig irgendwo irgendwie aufgelesen und mitgenommen.

Andere können ebenfalls einen Preis für deine Vergehen bezahlt haben. Sie waren unschuldige Umstehende, die sich zufällig vor dir aufhielten. So steht es. Ein Jeder, der angreift und kränkt, ist ein Zuschauer. Du hast dich selbst verletzt. Du hast dich selbst gekränkt, weil du dich zu wenig gutheißt oder im Eigentlichen gar nicht gutheißt. Und daher hast du dich auszupolstern. Wie wagt es jemand, dich nicht ausreichend zu würdigen, um dir dabei eine Hilfe zu sein, deine Bestreitung deiner selbst vergessen zu machen?

Du möchtest dich von Anderen aufs Äußerste gutgeheißen sehen, um deine Billigung deiner selbst wiedergutzumachen und zu ihr aufzuholen. Du hast dich unbedingt gutgeheißen zu sehen. Falls du das nicht bekommst, bist du trostlos. Würdest du dich selber lieben, so würdest du nie das für übel nehmen, was du jetzt für übel nimmst. Wann immer du etwas übel nimmst, hast du es dir selber übel genommen. Du hast es dir aus dem Äther heraus gequirlt. Die Redewendung lautet – du hast es übel genommen. Du hast es als einen einzigen gewaltigen Ladenklau weggesteckt. Du nimmst es auf dein eigenes Einverständnis hin für übel.

Du zahlst dir selber fürs Übelnehmen zurück. Du lässt dich mit dem nicht durchkommen. Du schlägst dir auf die eigene Hand. Du bestrafst dich selbst mit Ärger und Missgunst. Du bist nach wie vor überzeugt, dass jemand bei dir etwas getan hat. Du hast etwas mit dir zu tun. Ich würde sagen, du hast dich ausreichend selbst bestraft. Selbstverständlich meine Ich, dass deine selbstauferlegte Strafe nicht nötig ist. Sie mag dir nötig erscheinen, weil dein Ego das Ego eines Anderen verübelt.

Einzig auf der Ebene des Ego nimmst du das übel, was du übel genommen hast. Nun neigt sich der Tag der Kränkung dem Ende zu. Es ist nicht Liebe, übel zu nehmen. Es ist nicht Liebe, Verletzung, Ärger und Bitterkeit zu deinen Meistern werden zu lassen. Jetzt ist es, wann du lieben lernst, nicht als ein Opfer, sondern als der krönende Abschluss deiner selbst, als der Aufgang deiner selbst, vom Ego zur Liebe.

Du nimmst nicht mehr länger übel. Dir ist es nicht mehr länger möglich, für übel zu nehmen. Das ist nicht ganz das gleiche wie vergeben. Es ist Im-Voraus-Vergeben. Es ist nicht einmal das. Es ist die Wahrheit im Blick haben.

Die Wahrheit ist, der Mensch vor dir bist du selbst, und Ich meine das auf der relativen Ebene ebenso. Der Mensch, dem du etwas verübelst, reflektiert dich. Die Person ist ein Spiegelbild von dir. Falls die Person so raffgierig ist, bist du es ebenfalls. Falls die Person vor dir derart unterstützungsbedürftig ist, bist du es ebenfalls. Falls die Person vor dir stets als erstes an sich selbst denkt, steht es so auch mit dir. Falls die Person vor dir, scheinbar auf deine Kosten, die erste in der Reihe sein möchte, möchtest du gerne der erste in der Reihe sein, unbenommen des etwaigen Aufwandes aufseiten des Vis-à-vis. Du wirst sogar den Preis für den Ärger und den Schmerz bezahlen, und einem Anderen Vorwürfe machen dafür, dass er sie aus dir herauskristallisiert hat.

Ich erteile euch keine Weisungen, Geliebte. Ich sage euch, dass ihr euch zu einer neuen Ebene erhebt. Diese neue Ebene ansteigender Bewusstheit gibt euch statt, großherzig zu sein. Ihr habt nicht mehr länger der erste in der Reihe zu sein. Es geziemt euch, dass ihr Andere zur Spitze hin geleitet und glücklich darüber seid. Ihr büßt eure Identität nicht ein. Ihr nehmt in der Liebe zu, und mithin gebt ihr naturgemäß mehr Liebe. Die Lektion mag ja schwer gewesen sein, und doch ist jetzt das Lieben leicht. Es ist, wo ihr seid.

HEAVEN # 3933 – 1.9.2011 – The World Is a Picture of You

DIE WELT IST EINE ABBILDUNG VON DIR

Du beschränkst dich nicht mehr auf geringe Umfänge. Du bist jetzt dazu außerstande. Du weitest dich aus. Alte Kleider passen nicht länger. Du dehnst dich aus, das gesamte Universum inwendig in dir zu umschließen. Wie beträchtlich hast du doch zugenommen. Alles ist in der Blase deiner selbst enthalten. Du bist deine eigene Kristallkugel. Nicht allein deine Zukunft inwendig in dir, die Zukunft der Welt liegt in dir. Sie birst aus dir heraus. Du bist der Schöpfer dessen, was hereinbricht. Mittels deiner Gedanken, mittels des Timbres deiner Gedanken erschaffst du das Leben auf Erden. Mittels des Schlags deines Herzens erschaffst du den Stand der Dinge.

Du schlägst eine Trommel, und jene kommt überall zu Ohren, und ein Jeder und Alles tanzt auf den Schlag deines tom-tom.

Du wirst sagen, dass sich die Welt nicht mit dir im Gleichklang befinde, und dennoch senkt sich die Welt zu deiner Höhe oder sie erhebt sich zu ihr. Ich sage dir, dass du die Verantwortung noch nicht übernommen haben wirst. Du wirst der Verantwortungslosigkeit vor der Verantwortlichkeit den Vorzug gegeben haben. Du wirst lieber mit dem Finger auf etwas gezeigt haben, als Verantwortung wahrzunehmen.

Geliebte, Ich sage nicht, dass die Lage der Dinge euer unmittelbares Tun ist. Ich weiß, ihr würdet es anders machen. Ich sage, dass ihr bei der Lage der Welt das Sagen habt. Vermöge eurer Gedanken habt ihr das Sagen. Vermöge eurer Emotionen habt ihr das. Vermöge eines jeden Gedankens und einer jeden Emotion und Handlung habt ihr das. Sitzt in einer Ecke eures Hauses – die Welt kreist um euch. Ich sage noch einmal, dass die Welt inwendig in euch enthalten ist.

Schlicht so wie ihr ein Haus kauft, so sucht ihr euch die Welt aus. Kauft ein Haus in einer liebenswerten, liebe-erfüllten Nachbarschaft. Die Welt ist eine Abbildung von euch, die ihr gezeichnet habt. Ihr stellt hier und da Friede ab, und an zahlreichen Orten mächtig viel Gepolter.

Ihr würdet niemals in der Nähe oder weit weg Kriege erschaffen. Und dennoch hattet ihr in eurem Herzen Krieg, und habt ihr Schlachten ausgetragen. Glücklicherweise ist es so, ihr hattet in eurem Herzen unverdrossen Friede, und Liebe zum Fortgeben. All die guten Gerüchte auf der Erde, ihr habt sie erschaffen.

Ihr liefert die Nachrichten zu.

Seid umsichtig, dass ihr keine Kriegstreiber seid. Achtet auf eure Worte. Bedenkt, was ihr tut und was ihr nicht tut. Überdenkt die Welt, die inwendig in euch und desgleichen zu euren Füßen ist. Seid besonnen, wohin ihr tretet, denn Andere werden euren Schritten folgen und in eure Fußstapfen treten. Wo ihr schreitet, dementsprechend wird die Welt auftreten. Werdet Friede, und die Welt wird den Frieden mit offenen Armen aufnehmen. Die Musik, die ihr macht, wird über die ganze Welt widerhallt. Einerlei wie weit weg, die Beschwernisse der Welt wurden angefertigt, bevor sie auf den Markt gebracht wurden. Probleme der Welt sind weltweit. Ihr erreicht einen jeden Fleck auf der Erde, und ein jeder Fleck der Erde langt bei euch an. Es gibt kein weit weg. Alles ist nah. Alles ist so nah wie euer Herz.

Nehmt das nicht zur Sache Gehörige aus eurem Herzen heraus. Alles andere als Liebe ist eurem Herzen unerheblich. Der Balsam der Welt ist die Liebe und der Friede in euch. Es gibt in niemandes Herzen Raum für eine Beschwerdeabteilung. Die Tage des Beklagens sind vorüber. Was nun, Geliebte, werdet ihr mit euch anstellen? Ich meine, ihr habt zu einem Übereinkommen mit euch selbst zu gelangen, denn ihr alle und ihr sind alle. Ihr habt den Wandteppich gewoben, der an eurer Wand hängt. Ihr könnt ihn ändern.

Anerkennt, dass ihr ein Agent des Wandels seid. Werdet selber das, wie ihr die Welt gerne sehen möchtet, dass sie ist, und die Welt wird sein, wie ihr seid. Sie ist jetzt im Augenblick so, wie ihr seid. Die Welt ist auf euren Abruf, tanzt auf eure Pfeife. Heißt sie herzlich willkommen, und zeigt ihr, was sie sein kann und sein wird. Sie hat sich ständig an euch gehalten und ist euch gefolgt. Die Verrücktheit in der Welt ist eure Verrücktheit. Die Schönheit in der Welt ist ebenfalls eure Schönheit und vice versa.

HEAVEN # 3934 – 2.9.2011 – Gracing the Universe

DAS UNIVERSUM ZIEREN

Du hast nicht alles auszusprechen, was du in deinem Geist zu sagen hast. Ist dies für dich eine neuartige Idee? Du hast nicht alles zu sagen, und niemand hat alles zu hören, was du zu sagen hast. Stille ist dann und wann recht dienlich, oder ist dienlicher..

Allzuoft denken jene unter euch, die derart viel reden, die derart viel denken, überhaupt nicht. Eure Gedanken haben euch weggetragen. Seid stattdessen von Liebe weggetragen. Liebe ist das Einzige, um sich von ihm wegtragen zu lassen. Liebe nimmt dich weiter als rund um den Block. Liebe wird dich zum Höchsten Himmel befördern.

Denken dreht sich im Kreis. Du weißt, dass es das tut. Manchmal bedenke Ich dich, dich, der Runde um Runde in Gedanken kreist und wundervolle Folgerungen zieht, bisweilen denke Ich, dass du dem Jungen ähnlich bist, der eine Zwetschge herauszog und sagte: „Was für ein guter Junge bin ich?“ *)

Versuche, einen ganzen Tag still zu sein. Wie sieht die Welt vom Gesichtspunkt der Stille her aus? Wirst du dich gar erinnern, was dir so wichtig war, dass du es Jedem in Sichtweite, und mithin der Welt, ausplaudern wolltest?

Habe einen einzigen Gedanken und lasse ihn Liebe sein. Und wenn du redest, lasse das Sprechen um des Gegenübers halber sein, und nicht um deinetwegen. Du musst über dich hinaus denken. Sofern du nicht über dich hinaus denkst, bist du Narziss am Ufer des Sees, wie er sich in sein eigenes Spiegelbild verliebt.

Natürlich, du hast es gerne, dich selber sprechen zu hören. Liebe es nun zuzuhören. Liebe es nun zu dienen.

Du hast nicht dein Leben für Andere hinzulegen – schlicht und einfach deine Worte. Breite vor Anderen einen Garten aus, einen reellen Garten mit reellen Blumen, keine künstlichen. Nein, nichts Künstliches. Finde jenen Garten inwendig in deinem Herzen, das lauter ist, auf und erhebe ihn zu deiner Rede.

Verkünde nicht mehr länger, was dir nicht gefällt. Wieso Missfallen anpflanzen, während du Liebe spenden kannst? Zeit für einen Wandel. Sage etwas Neues.

Ein Jeder kann Fehler ausfindig machen. Fehler aufspüren benötigt kein Talent. Fehler sind augenscheinlich.

Weswegen sich eine Ausbildung über Fehler angedeihen lassen, indessen du lieben kannst. Und, falls du Liebe nicht zu spüren vermagst, so vermagst du dazu aufzurücken, zu lieben.

Liebe durch segnen. Liebe durch wertschätzen. Liebe durch das Universum mit Würdigen zieren. Was besagt es, wenn für dich Fehler weiter herausragen als alles sonstige? Noch auch ist es dir angelegen, bei dir selber Fehler zu finden. Was soll daran gut sein? Wem ist das dienlich? Nicht dir, nicht Mir.

Worauf weist du hin? Weise auf dies, was einem Zweck dienlich ist. Was ist dein Zweck? Suchst du dir aus, in dieser Lebenszeit Wettkampfsieger im Fehlerauffinden zu werden? Am Fehlerfinden ist nichts Originelles. Es gibt Dinge, an denen vorüberzugehen ist. Umgehe Dunkelheit und entscheide dich fürs Licht. Es ist nicht deine Rolle, Schwächen zu betonen.

Schaue zu dir selber. Wenn du keine Schlaglöcher in der Straße magst, dann höre auf, dich über sie zu beklagen. Ermutigung klappt wesentlich besser als auf Fehler hinweisen.

Wenn dir im Park der Abfall nicht gefällt, dann lies ihn auf. Setze für Andere ein Beispiel. Setze ein bewundernswertes Beispiel für Andere. Setze ein glänzendes Beispiel für Andere.

Erhelle die Welt.

Du hast deine Unzufriedenheit genug abgeschildert. Komme von jenem Pferd herunter. Finde ein Anderes zum Reiten. Sage zur Unbefriedigtheit Adieu. Gehe der Befriedigung mit offenen Armen entgegen. Wenn du gerne Gesundheit haben möchtest, wirst du nicht Kranksein gutheißen.

Wenn du im Leben Erfüllung möchtest, dann höre auf, Unzufriedenheit willkommen zu heißen. Gib deine Stimme dafür ab, was du magst. Genug davon, was du nicht magst. Ich habe dich nie angeheuert, Fehler aufzuspüren. Suche Erfüllung auf.

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*) Der Kinderreim aus dem Englischen, dem dieser Ausdruck „What a good boy am I!“ entnommen ist, nimmt auf ein historisches Ereignis aus dem England des 16. Jhdt.s Bezug, als es um gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen der päpstlich orientierten Kirche und anderen kirchlichen, allmählich erstarkenden Strömungen ging. – Little Jack Horner war eigentlich wohlbekannt als der Vogt des Bischofs von Glastonbury. Er wurde zu King Henry VIII. gesandt, mit einem Weihnachtsgeschenk über zwölf Eigentumstitel auf Gutsanwesen. Auf seinem Weg zum König stahl Jack die Eigentumsurkunde für das Anwesen von Mells (wobei dieses die wirkliche ‚Pflaume‘ unter den zwölf Gütern darstellte), das in Frankreich lag. Die verbliebenen elf Gutsanwesen wurden dem König übergeben, nicht aber das von Mells, welches mithin sozusagen das Eigentum der Familie Horner wurde. – Die erste Veröffentlichung der Verse dieses Kinderreims war anno 1725. – Th.B.

HEAVEN # 3935 – 3.9.2011 – Vaulting across the Universe

DAS UNIVERSUM ÜBERWÖLBEN

Du bist in der Liebe und in der Weisheit rechts wie links am Wachsen. Und das Wachsen ist nicht immer leicht. Dein Ego wird rechts wie links geplagt, und auf diese Weise bist du am Wachsen. Das Ego wird gezwungen, zur Seite zu gehen, zum wenigsten für eine Weile, und du siehst, wie du dich zur Sonne erhebst. Du hast dich nicht verbrannt. Dein Ego hat sich verbrannt.

Das Ego wird nicht ohne Kampf in Flammen aufgehen. Ich rede über das Ego, so, als hättest du für es keine Verantwortlichkeit. Lass es gut sein, du lernst soeben, ohne es oder ohne so viel von ihm auszukommen.

Ihr hebt im Grunde genommen an, in Erfahrung zu bringen, dass es keine Affronts euch gegenüber gibt, dass es sie ausschließlich eurem Ego gegenüber gibt. Oh, Geliebte, bedenkt, wie es sein wird, sobald das Ego euch nicht mehr piesackt, sobald es nicht mehr das Beste von euch erhält, und sobald ihr über ihm steht. Malt euch ein Bild darüber aus, wie groß ihr dasteht, das Ego am Boden unter euch, euren Fuß darauf gestellt, wie ihr es niederhaltet. Jetzt fügt sich das Ego euch, statt dass ihr euch dem Ego fügt. Jetzt habt ihr euch erhoben, und ihr springt wissentlich und willentlich mit Mir über das Universum hinweg und überwölbt es.

Das Ego hat deinen Zuschnitt verkrampft. Du beginnst schlicht herauszufinden, was dein Stil, dein wahrer Stil ist, deine wahre Manier, vom Ego und von Ego-Bedürftigkeiten nicht gefesselt zu sein. Wenn du kein Ego hast, wessen bedarfst du dann? Ohne das Ego, da hast du, der du alles hast, alles, was du brauchst. Und, falls es etwas gäbe, was du nicht hast, brauchst du es demnach nicht. Du hattest ein sehr, sehr großes Verlangen, ohne das herumkommandierende Ego zu sein, ohne jenen selbstischen Schnösel eines Ego, der dir in den Weg geriet. Ich sage es, wie es ist.

Wir verfertigen weder eine Ode auf das Ego, noch halten Wir gegenüber dem nunmehr gestürzten Ego Feindseligkeit aufrecht. Obschon das Ego ein Gegenspieler war, hatte es für dich seine Zwecksetzung. Es brachte dich dorthin, wo du jetzt bist. Nun bist du dir selbst ein Held. Ohne das Ego vermagst du wahrhaft dein Gott-gegebenes Selbst zu lieben. Das Ego war wie ein Ausschlag, hitzig und juckend, und jetzt bist du nicht angeheizt, nicht aufgebracht. Jetzt bist du gelassen und beruhigt. Du hast die härene Schürze des Ego weggelegt. Du bückst dich nicht mehr länger zu ihm. Jetzt beugst du dich zur Sonne und zu dem Gott in dir.

Lasst Uns dem Ego danken, dass es dir und der Welt geholfen hat, in den Blick zu nehmen, wie das Ego wirklich aussieht; wie es schwerlich das Bild ist, was du von ihm hattest, und wie es schwerlich von der Bedeutung ist, in der du es gehalten hast. Jetzt stellst du deinen Fuß von dem hingestreckten Ego weg, und lässt es – der Schwanz des Ego hängt lasch zwischen seinen Beinen – ohne dich weggehen. Das Ego war insgesamt ohnehin eine Illusion. Es hat nie existiert, außer du hast ihm Ehrerbietung erwiesen. Es hat dich um seinen kleinen Finger gewickelt. Wie vermessen das Ego war.

Jetzt bist du seiner ledig. Selbst obschon es dich in seiner Gewalt hatte, hatte es keine Macht, außer, du hast sie ihm eingeräumt. Du hast das Ego des Ego gehegt. Und jetzt bist du frei. Oder beinahe frei. Mit Sicherheit bist du auf dem Weg, dorthin zu gelangen.

Was gibt es da über das Ego zu sagen, sobald es fort oder so ganz ohne Weiteres auf dem Weg nach draußen ist? Das Ego hatte im Grunde nie etwas mit euch zu tun! Es war euer Ego! Statt dieses fehlgeleitete Ego zur Ausbildung heranzuziehen, ließt ihr es euch abrichten! Und jetzt gelangt ihr unter dem Ego weg. Im allgemeinen wart ihr bäuchlings auf dem Boden des Lebens gelegen, und das Ego hatte den Fuß auf euch gestellt. Ihr lasst das Ego weg. Feste, Ego, feste. Zum wenigsten habt ihr euren Halt an ihm losgelassen. Endlich, schließlich lasst ihr euren Halt an ihm los.

Lasst Uns ein Fest begehen. Lasst Uns einen Thanksgiving Day feiern. Hurra, ihr überdauert das Ego und all die Abbildungen der Vergangenheit.

HEAVEN # 3936 – 4.9.2011 – When an Arrow Has Landed in Your Heart

WENN EIN PFEIL IN DEINEM HERZEN AUFGETROFFEN IST

Auf der Erde ist es keineswegs so, dass diese Sache richtig, und jene falsch ist. Natürlich meint ihr, das wäre so. Dass meistens der Andere nicht richtig liege, und dass ihr recht hättet. Aus eurem euch profilierenden Blickwinkel her habt ihr beide recht. Und ihr irrt euch beide. Ihr werdet nicht gebeten, recht zu haben. Euch wird nicht angemutet, doch eure Richtigkeit oder die Unrichtigkeit des einen oder anderen Vis-à-vis zu beweisen. Ihr seid gebeten, mit euren Brüdern und Schwestern sanft umzugehen. Ihr seid angelegt, mit der Familie der Menschheit auf Erden großherzig zu sein. Und alle sind eure Familie.

So lange ihr übel nehmt, so lange ihr in die Worte des Anderen Angriff hineinlest, ist es unwahrscheinlich, dass ihr freigiebig und behutsam sein könnt. Ihr nehmt einen Militär-Standpunkt ein. Euer Empfinden ist, dass ihr euren Lebensraum verteidigt. Ich redete früher bereits davon, in all euren Begegnungen Lady oder Gentleman zu sein. Es zählt nicht zum guten Benehmen, für übel zu nehmen, was rund um euch gesprochen wird. Ich bitte euch keineswegs, Anstand vorzutäuschen. Ich bitte euch, von einem höheren, einem edleren Ort herzukommen, als ihr es gegenwärtig tut.

In allen Handlungen und Reaktionen enthüllen die Menschen sich je selbst. Diese Menschen enthüllen nicht euch. Falls Andere Feindseligkeit herzeigen, richten sie sie auf sich selbst. Letztlich ist es genauso. Sie machen Anläufe, die Feindseligkeit los zu werden, die sie bei sich tragen, indem sie sie euch umhängen. Nicht anders – sobald ihr deren Schwerter der Wut als auf euch gerichtet wahrnehmt, selbst dann, wenn sie ganz augenscheinlich auf euch weisen, bringt ihr euch und euren eigenen Mangel an Selbst-Liebe zu Tage. Worte tun euch weh. Wenn die Worte von jemandem euch wehtun, habt ihr dann nicht dessen heiße Kartoffeln als die euren hergenommen? Diese Menschen sind im Grunde außerstande, sie euch weiterzureichen. Ausschließlich wenn ihr sie einsteckt und sie als eure eigenen hinnehmt, sind die Anderen dazu imstande.

Falls dich jemand als Bösewicht sieht, und du nimmst dir das zu Herzen, hast du etliche Zweifel über dich selbst inne, Zweifel, an denen das Gegenüber kräftig in verkehrter Richtung gerieben hat, und nunmehr bist du seinetwegen entflammt und aufgebracht. Du bist derjenige, der das Für-Übelnehmen in dein Herz aufgenommen hat. Wer sagte, das habest du zu tun?

Darin hast du recht: Niemand hat das Recht, dir wehzutun, auf welcher Ebene du auch verletzt bist. Und du hast kein Recht, für übel zu nehmen, selbst dann, wenn es durchaus böse gemeint war. Jemand, der wehtat, bezeichnete dich als die Ursache für seine Verletzung. Und du hast schlicht das gleiche getan – hast einen Anderen als die Ursache deines Schmerzes ermittelt.

Es ist nicht so, dass du dickhäutig werden sollst. Es ist so, dass du nicht dünnhäutig sein sollst. Dir gilt es nicht, nicht einmal für einen Augenblick lang, einen Kauf der Billigung deiner durch einen Anderen zu tätigen. Du bist bestimmt, dich darüber hinweg zu erheben, wohin dich jener gerne gestellt sehen möchte. Selbst wenn die Anderen meinen, dich zugedeckt halten zu sollen, brauchst du deren Mangel an Glauben an sich selbst nicht anzunehmen und ihn zu deinem eigenen zu machen.

Entsinne dich, dass Ich dein Grundstock bin. Die Wahrnehmungen Anderer sind es nicht. Hast du die Meinungen Anderer zu deinem Fundament erhoben? Hast du Andere zu deinem Steuerrad gemacht? Bist du nicht deine eigene uneingeschränkte Person, frei, anzunehmen, was du anstandslos in Empfang nehmen möchtest, und frei, nicht dadurch hin und her geschwungen zu werden, was du ungerne entgegennehmen möchtest?

Nimm auf, was Ich dir sage, und nicht so viel davon, was dir Andere sagen mögen.

Die Zeit für Schmerz und für mühevolle Gefühle ist vorbei.

Was für eine Torheit, dass Schmerz und schlimme Gefühle dein Herz und deinen Geist in Beschlag nehmen. Falls in deinem Herzen, absichtlich oder nicht, ein Pfeil aufgetroffen ist, ziehe ihn heraus. Es ist dein Herz. Und dein Herz ist für Liebe, und für nichts als Liebe gefertigt. Du kannst das. Du hast es zu tun. Tue es nun. Ziehe die Häppchen und Stückchen heraus, die jetzt in dem Augenblick deine Liebe abblocken.

HEAVEN # 3937 – 5.9.2011 – You Are the Sun 

DU BIST DIE SONNE

Eine Raupe leistet keinen Widerstand, in einen Schmetterling umgewandelt zu werden, hinwiederum widersetzt du dich deiner Verwandlung. In deinem Falle ist es nicht so sehr eine Umwandlung, wie es um das Wegschaffen alter Schichten geht, die dich verborgen hielten, dies gar vor dir selber. Demnach wirst du widerstrebend sein, deinen alten vertrauten Bademantel, deinen Sarape und deinen Schal abzulegen, mit denen du dich überdeckt hieltest. Du kannst dein helles Licht nicht für immer verborgen halten. Vor Mir hast du es nie unsichtbar gehalten.

Warum das verbergen, was das Schönste von allem ist? Warum nicht ein Schmetterling sein?

Deine Tage des Daseins als unbeholfen herumwandernde Raupe sind vorüber. Nunmehr wirst du fliegen. Bar der alten Umhänge, wirst du leicht wie Luft sein, und die gesamte Welt erleuchten. Bedenke dies, dein Licht läuft über die ganze Welt. Du wirst einen Jeden zu dem hellen Licht aufwecken, das sie zurückgehalten haben. Dein Licht ist nicht matt. Es ist hell. Du hast es bloß zugedeckt. Du bist eine helle Kerze, lasse demnach dein Licht sehen.

Welche Wahl habt ihr, ihr Teuren? Ihr habt die Wahl, die Welt zu erhellen oder Schatten auf sie zu werfen. Nehmt eine klare Haltung ein. Solltet ihr Mich repräsentieren mögen, so repräsentiert Mich. Statt Schatten des Zweifels, der Negativität oder von was auch immer zu werfen, treibt altes Gedankengut hinaus, was das Leben auf der Erde verdunkelt. Springt heraus und lasst euer Licht gesehen werden. Ihr könnt euer Licht nicht für immer verborgen halten. Ihr wurdet zum König oder zur Königin geboren. Ihr könnt euch nicht mehr länger in der Masse verbergen. Jetzt kommt ihr hervor und bejaht eure Krone. Ich tituliere euch jetzt das helle Licht, das ihr ständig wart. Helles Licht, erhebe dich. Tritt vor und schlage ein, wozu du geboren wurdest.

Von diesem Tag an wirst du dich selber als helles Licht bestätigen. Du wirst unter der Traufe hervorkommen und das Licht, das du bist, zu Tage treten lassen.

Falls du nicht weißt, wo damit anzufangen ist, möchte Ich es dir sagen. Kein altes Denken mehr. Sobald ein alter Gedanke auftaucht, ersetze ihn durch einen neuen.

Falls du früher gedacht hast, du seist im Grunde nicht viel wert, sagst du jetzt, dass du eine ganze Menge wert bist.

Falls du früher dachtest, du seist nicht liebenswert, sagst du jetzt, dass du liebenswert bist, und wie sehr du dich liebst.

Negatives Denken ist altes Gedankengut. Auf der Erde gab es eine Vorherrschaft alter Denkweisen, und das wird sich nunmehr ändern. Und du änderst das, indem du aus der Vergangenheit heraustrittst und dir ein Paar neue Schuhe anziehst. Das sind mächtig neue Schuhe, und in ihnen kannst du schier tanzen, in ihnen kannst du nur die Wahrheit sagen. In diesen neuen Schuhen kannst du nur funkeln. Du kannst nur aus dem alten Schatten deiner selbst heraustreten, denn jetzt anerkennst du dein helles Licht und verbirgst es nicht mehr länger.

Du bist ein heller Stern vom Himmel, der auf der Erde niedergegangen ist. Woher, meintest du, bist du gekommen, wenn nicht vom Himmel? Nach wie vor bist du vom Himmel. Du warst vom-Himmel-versandt, und jetzt steigst du zum Himmel empor, und ziehst die Entourage der Welt mit dir. Du bist hier auf der Erde kein Müßiggänger.

Du bist ein Befürworter für die Erde. So wie du auf der Erde tanzt, so hebst du die Welt hoch, wie du das mit dem Saum eines Ballkleides tätest, und du ziehst die Erde zum Himmel hoch, so, dass Düsterkeit sich verzieht und auf Erden einzig die Sonne scheint. Du bist die Sonne, die scheint. Hintergehe dich nicht selber, dass du eine Wolke seist. Wolken entladen sich, und du bist jetzt aus dem Wolken-Bewusstsein in das Sternenlicht-Bewusstsein, in das Mond-Bewusstsein, in das Sonnen-Bewusstsein hinein hervorgeborsten.

Du bist die Sonne.

HEAVEN # 3938 – 6.9.2011 – A Tribute to You

EINE HULDIGUNG AN DICH

Wovon singen die Vögel und die Bäume? Wovon glänzt die Sonne? Und was weckt dich auf, und wer bringt dich zum Schlafen?

Du weißt, es gibt etwas mehr als du selbst, was auf der Erde wandelt. Da gibt es einen Orchesterdirigenten, der dich herbeiwinkt, den Tag zu beginnen und die Nacht zu beschließen. Es gibt weitaus mehr als dich, diese Person, die auf einem Flecken Erde stolziert, die purzelt, stockt, die beschleunigt, usw. Es gibt mehr als das, wo du in diesem Augenblick gerade deine Füße hinstellst. Es gibt mehr, als der Geist imstande ist zu sehen, oder als gar die Einbildungskraft heraufzubeschwören vermag. Es gibt Beträchtlicheres als den Geist und Großartigeres als den Körper.

Da ist ein heiles donnerndes Herz und eine ebensolche Seele von dir. Alle Engel klatschen auf Mein Geheiß hin für dich. Sie können ohnehin nicht anders, weil sie, sobald sie etwas Schönes und Wundervolles sehen, schier zu klatschen vermögen. Geliebte, Geliebter, das gesamte Universum klatscht für dich, es feuert dich an, lädt dich in den Sonnenschein und lockt dich voran.

Die gleiche Macht, die durch die Vögel die Musik verdeutlicht, klopft dir auf die Schulter, und deine Füße beginnen zu tanzen.

Dieser Heavenletter ist eine Hommage an dich, selbst obschon du die Macht noch nicht anerkennst, die inwendig in dir rührt. Trotzdem, es gibt nichts, was du dagegen unternehmen kannst. Macht ist inwendig in dir, und sie ist dein.

Von obenher orchestriert, bist du gleichzeitig dein eigener Dirigent. Wie kann das sein? Du bist zur gleichen Zeit der Befolgende und der Leiter?

Gewiss.

In dir gibt es einen großartigen weisen Führer. Du hältst dich selber in deinem Handteller. Du wirfst dich selber in die Luft, und du fängst dich selber auf. Du bist in der Lage, viele Dinge gleichzeitig zu tun. Du jonglierst mit mehreren Orangen auf ein Mal. Du trägst viele Hüte.

Und, doch, zur selben Zeit – zur selben Zeit (die es nicht gibt) – bist du Einssein aufs Höchste. Du weißt nicht, was vor sich geht, freilich, unterirdisch weißt du genau, was abläuft, denn du hast das Textbuch aus deinen Tiefen hervorgezogen, und du siehst, dass dir die Handschrift vertraut ist. Es wurde von deiner Hand geschrieben.

Du zogst dich sozusagen selber aus dem Feuer. Du hast das Feuer angezündet, und du bliest es aus. Du hast dich selbst bestimmt. Seltsam, wie es sein mag – du schriebst die Partitur der Musik, und du spieltest sie, du schautest sie an, du konntest sie nicht für wahr halten, und du glaubtest zu sehr an sie.

Du bist die Quelle, und du bist der Beleg. Du bist das Lied und derjenige, der es singt, und derjenige, der das Lied vernimmt, und derjenige, der zu ihm tanzt.

Was für ein immenser Stern in den Galaxien bist du? Von welcher Galaxie bist du, falls du von dorther bist. Ganz bestimmt ist diese rauh eingefasste Person, die auf der Erde herumrennt, nicht du, bestimmt nicht das Ganze von dir. Du bist schier ein Besucher hier auf der Erde, und dennoch bist du der Gastgeber, und dennoch wanderst du durch einen Palast, von dem du glaubst, du habest ihn noch nie zuvor gesehen.

Du weißt nichts, und du weißt alles. Du bist nichts, und du bist alles. Alles ist von äußerster Bedeutung, und nichts ist wichtig. Alles ändert sich in jeder Sekunde, und nichts ändert sich seit eh und je.

Deine Finger spielen Klavier auf einem Tisch ohne Tasten, und doch machst du Musik. Und alle kommen, um deiner Musik zuzuhören, und Ich liebe die Musik, die Ich mache, und Ich liebe den gewähnten Spieler von ihr, und Ich  liebe und Ich liebe und du liebst gleichfalls. Auf wie viele Weisen kann Ich das sagen? Auf wie viele Weisen doch kann Ich sagen, dass es kein du gibt. Es gibt kein Wir. Da ist Ich, und nichts als Ich im gesamten Universum.

Es war niemals etwas anderes als Ich, freilich im Gewand von dir.

HEAVEN # 3939 – 7.9.2011 – What More Can God Say?

WAS VERMAG GOTT MEHR ZU SAGEN?

Lasse Mich in den Vordergrund deines Lebens rücken. Es gibt keine bessere Gesellschaft als Mich. Durch dick und dünn bin Ich bei dir. Falls du möchtest, dass Ich still hinter dir her ziehe, mache Ich das. Wenn du Mich wortreich haben möchtest, flüstere Ich dir ins Ohr. Ich bin dir das, was du ebenfalls möchtest, dass Ich es bin. Einerlei, Ich bin dein Freund. Einen anderen wie Mich gibt es nicht.

Dass Ich deinem Vorhaben einen Gefallen tue, bedeutet nicht, dass Ich verformbar bin. Ich bin nicht bestechlich. Ich ziehe nicht den einen vor dem anderen vor. Ich liebe alle. Ich, der Ich Macht selbst bin, bin hilflos, sobald es um Liebe geht. Nichts kann mich abhalten.

Es gibt nichts, was du tun kannst, um zu beweisen, dass Ich dich nicht liebe. Es gibt nichts, was dir widerfahren kann, was Meine Liebe widerlegt. Versuche es, so gut du es kannst, Meine Liebe zu bezweifeln, Meine Liebe wird durch deine Aberkennung Meiner hindurch strömen, ebenso wenig verschaffst du dir durch deine Billigung bei Mir Punkte. Ich, der Ich derart persönlich bin, schneide eine breite Bahn. Du wirst die Dinge auf die eine Weise sehen. Ziemlich sicher tust du das, und Ich sehe es anders. Wir können sagen, dass Ich vom Berggipfel aus alles sehe, alles weiß und alles liebe.

Aus deinem Vertieftsein in der Welt heraus siehst du es auf die eine Weise, unterdessen Ich es verschieden sehe. Was du als Tragödie erblickst, sehe Ich anders. Ich habe die lange Sicht, und du die Nahaufnahme. Du schätzt Nahaufnahmen, einerlei wie sehr sie deinem Herzen Schmerzen bereiten. Du siehst Verlust, und Ich sehe Wahrheit. In Wahrheit gibt es kein Abhandenkommen. Physiker haben Kenntnis darüber.

Aber, ach, leider, hast du einfach zu glauben, dass Ich weiß, worüber Ich rede. Du anerkennst noch nicht, dass du kurzsichtig bist. Mit der Brille, die du aufhast, kannst du das Übergreifende schlicht nicht sehen, wie sich das Übergreifende ausmacht. Du siehst Tod, unterdessen es Tod nicht gibt. Du glaubst bis zum geht nicht mehr an deine Illusionen. „Aber, Gott, aber Gott“, sagst du. Es gibt dabei keine Aber, ihr Lieben. Ihr und Ich sind Eins, und Ich bin hier, um zu verweilen. Das bedeutet, du bist es ebenfalls. Ewigkeit und Unendlichkeit sind.

In deiner Sicht befindet sich alles in einem Missverhältnis. Deine Sicht ist verwunden. Meine Sicht ist tadellos. Deiner Sicht mangelt, was dein Herz tief unten weiß. Mein Herz ist bereits stracks im Zentrum des deinen, und dennoch rennst du um den Rand herum. In Wahrheit ist dein Herz dauerhaft. Gebrochene Herzen gibt es nicht. Es gibt keine Ursache für Herzeleid. Du gibst es Spielzeugmessern aus Gummi statt, dein Herz zu zerschneiden. Darauf beläuft sich Leiden.

Leiden ist nicht edel. Es ist nichts wert. Es ist nicht reell. Oh, ja, es scheint sehr real. Es scheint das Realste von allem. Gleichwohl, Leiden ist eine erfundene Sache. Es gibt keinen Grund zu leiden. An ihm gibt es keinen Sinn. Leiden ist schmerzhaft, und dennoch hängst du dich ihm an. Du glaubst an Ursache und Wirkung. Du glaubst, dass A das B zur Folge haben muss. Du glaubst, dass es unvermeidlich ist, dass du leidest. Und demnach leidest du. Du räumst es dem Erdenleben ein, dein Rückgrat zu sein, und es ist nicht dazu imstande. Ein geliebter Mensch stirbt, und du wehrst dich dagegen. Du bist dir sicher, das hätte nicht geschehen sollen, und wiederum war dies, in den Bezügen der Erde, allezeit so. Die Erhabenen verlassen die Erde, und deine großen Lieben verlassen die Erde. Sei nicht traurig, weder über sie noch über dich. Was wahr ist, geht niemals ab.

Was unrichtig ist, war niemals. Anhaftung ist ein Verlustgeschäft. In der äußeren Welt bleibt nichts das gleiche. In Wahrheit gibt es nichts, was sich wandelt. Liebe ist, Leben ist, und sie sind Ewig, und was mehr vermag Ich zu sagen?

HEAVEN # 3940 – 8.9.2011 – Quiet Peace, Quiet Love

STILLER FRIEDE, STILLE LIEBE

Friede und Liebe sind synonym. Liebe, nicht anders als Friede, hat keinen stürmischen Trommelwirbel an sich. Liebe bedarf keines Blitzes und keines Feuerwerks. Stiller Friede, stille Liebe. Wenn du in Frieden weilst, sind Fanfaren außenvor. Friede ist nicht langweilig. Wirklich, du brauchst nicht all die Sinneseindrücke, mit denen du dich umgibst.

Friede sei mit dir ist ein bedeutsamer Segen. Und du kannst in Frieden leben. Du brauchst in deinem Leben nicht auf Tumult aus zu sein. Das Leben ist nicht angelegt, eine Achterbahn, noch auch ist Liebe angelegt, stürmisch zu sein. Die Hauptdarsteller im Film sagen Glühendheiße Liebe. Wünschst du dir wirklich, umgehauen zu werden, oder könnte es dir nicht lieb sein,  mit einem getreuen Freund, mit einer getreuen Freundin an deiner Seite in Frieden zu leben? Ich bin jener Freund, und du bist Mein, und alle sind Freunde, falls doch bloß der Friede wahrgenommen worden wäre.

Bedenke den Unterschied zwischen dem, worauf du begehrlich und versessen bist, und dem, was du dir sehnlich wünschst. Wünsche dir das Gute, und du wirst auf nichts versessen sein.

Ohne Liebe gibt es keinen Frieden. Sobald du liebst, kannst du durchatmen, und du befindest dich in Frieden. Friede ist weitaus mehr als Absenz von Hader. Absenz von Zwist ist indes ein guter Ort für den Frieden, um sich von dorther dazu aufzumachen, sich zum Vorschein zu bringen.

Wahre Liebe vermag nicht auf einem Gipfel von Erregtheit zu verweilen. Wahre Liebe ist mehr wie ein stilles Hochland, wo Friede, wie der Dunst auf die Küste, herunterfällt.

Sei mit Liebe. Du hast nicht verliebt zu sein, denn du bist Liebe. Ohne all deine Vortäuschungen, da bist du Liebe, um wahrgenommen zu werden. Wünsche dir sehnlich Friede in deinem Herzen, und du wirst Liebe in jeder Richtung wahrnehmen. Dein Herz wird Liebe dröhnen, und dein Herz wird in seiner Liebe stille sein. Der Schlag deines Herzens wird stärker sein, nicht notwendigerweise rascher. Dein Herz wird ein wahres Herz sein, getreu zu sich selbst, Mir gegenüber lauter und allen gegenüber aufrichtig.

Dein Herz und dein Geist werden aufeinander abgestimmt sein. Dein Geist wird ebenfalls ruhig sein. Er wird aufhören, einen jeden Gedanken von dir zu plündern. Dein Geist wird sich beruhigen und dir ein wenig Friede verschaffen.

Wenn du darüber nachdenkst, hast du dir nicht seit eh und je den Frieden gewünscht, der das Verstehen übersteigt? Dies ist der Friede, der den Geist überragt, den Geist, der so viel hat, um darüber nachzudenken und zu sinnen. Friede existiert aus sich selbst heraus, er ist auf nichts angewiesen außer auf sich selbst. Lasse deinen Puls langsam und leicht sein. Lasse deinen Herzschlag unisono mit dem Frieden der beteuerten Liebe pochen. Es ist ziemlich schwierig, auf der Erde ohne Friede, der durch dich hindurch strömt, in einem menschlichen Körper zu leben. Absentiere dich nicht vom Frieden. Absentiere dich von den kehligen Emotionen, die den Frieden gefährden. Lasse den Frieden nicht zu einer gefährdeten Spezies in deinem Herzen werden. Dein Herz ist bestimmt, Liebe und nichts als Liebe in einen Rhythmus zu kleiden.

In Frieden leben, das ist eine großartige Sache. Geleite Friede in dein Leben hinein. Schaffe für ihn Raum. Richte es so, dass Friede herzlich willkommen ist. Biete ihm in deinem Herzen und in deinem Wohnzimmer einen Platz an. Hege den Frieden, und er wird zunehmen. Berge den Frieden. Mache ihn allen zugänglich. Lasse Frieden zum Verschenken von Hand zu Hand gehen. Lasse den Frieden stärker in allgemeinen Umlauf gebracht sein, als du über ihn Worte verlierst.

Friede, wie Liebe, wie Ich, ist unmöglich zu beschreiben und zu umreißen. Alles, was gesagt werden kann, ist, dass du auf ihm gedeihst. Friede ist der Garten, in welchem du wächst. Du brütest und vermehrst dich im Frieden, und es ist dir niemals angelegen, ihm den Rücken zu kehren. Sage Mir, dass du den Frieden nicht für ein paar Augenblicke des Kitzels einhandeln möchtest. Eine Achterbahnfahrt gelangt zu einem Ende. Friede ist nie-endend. Steige zum Frieden in deinem Herzen auf, und du machst Platz für den Frieden in allen Herzen.

Komm, tue dich mit Mir zusammen. Sei ein Fan des Friedens.

HEAVEN # 3941 – 9.9.2011 – The Garden of Hearts

DER GARTEN DER HERZEN

Ich klopfe leicht auf den Platz neben Mir. Dieser Sitz ist für dich. Ich habe ihn für dich aufgehoben. Komm, setze dich neben Mich. Tue, worum Ich dich bitte. Erfreue Mein Herz. Natürlich ist es so, dein Herz wird dasjenige unter allen sein, das sich am meisten freut. Du bist zum Garten in Meinem Herzen eingeladen. Es ist alles Land bestellt und wartet auf dich, dass du kommst und erblühst, sodass alle Welt dessen gewahr wird. Sodass du siehst, sodass du siehst, wie viel du Mir bedeutest, und wie viel du dir selber wert bist. Sieh jetzt.

Komm, setze dich neben Mich, und bringe die Welt in ihr abermaliges Erblühen. Hilf der Welt, ihre Wertigkeit zu erkennen. Lasse die Welt nicht außer Acht. Die Erde ist der einzige Planet, den ihr derzeit habt, um darauf zu leben. Ich rede von der relativen Welt. Dies ist gegenwärtig die einzige Welt unter euren Füßen, und euer Einfluss auf diese arglose Erde ist beträchtlich. Ihr habt ein Verhältnis mit dieser manifesten Welt. Ihr seid nicht unabhängig von ihr, noch auch ist sie von euch unabhängig. Es gibt etwas, was zwischen euch läuft. Lasst es eine Liebschaft sein, die zwischen euch stattfindet. Lasst die Erde wie eine aufblühende Blume sein, die ihr in die Mitte eures Tisches stellt und euch so gerne anseht. Segnet diese Erde mit eurer Gegenwart.

Warum solltet ihr die Erde, auf der ihr lebt, nicht segnen mögen? Segnet sie jetzt. Segnet sie später. Segnet sie. Gebt der Welt euren Segen. Segnet das Leben auf der Erde. Die Erde, auf der ihr lebt und liebt, war gut zu euch. Tretet nicht auf sie ein. Verzweifelt nicht an ihr. Segnet sie. Dankt ihr. Falls du es nicht magst, wie sich dein geliebtes Kind die Haare kämmt, kämme du sie dann anders. Die Erde ist wie dein geliebtes Kind, und sie schmachtet nach deiner Liebe.

Es ist so ziemlich unmöglich, euer Leben auf der Erde abzutrennen von der Erde selber. Dies ist der Planet, auf dem ihr kohabitiert. Setzt sie wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Pflanzt allerorts Setzlinge der Liebe. Sobald ihr eine Fußlänge des Erdreichs der Erde hegt, hegt ihr den gesamten Planeten. Eure nachbarliche Wohngegend beruht auf diesem Planeten, und der Planet beruht auf euch. Sein Glück fußt jetzt im Augenblick auf dir. Hege diese Welt mit deinen Gedanken. Hege sie verschwenderisch. Gieße deine Segnungen über sie.

Reiße die Zäune in deinem Herzen nieder.

Ein zertretenes Stück Land, ausgetrocknet und vernachlässigt, vermag zum Garten Eden zu werden. Zunächst wird es zum Garten Eden in deinem Herzen, und danach enthüllt es sich in all seiner Pracht. Wer wird zuerst eine neue Saat ausbringen? Lasst einen Jeden den ersten sein. Sei der erste, der den Boden anklopft und die Schönheit einlud, herbeizukommen, ebenso wie Ich auf diesen Platz neben Mir leicht klopfe. So liebevoll wie Ich zu dir bin, so liebevoll sei du zur Erde und zu dem Antlitz, das sie dir darreicht.

Die Erde ist mehr als die Summe ihrer Teile, und dennoch kannst du die Teile nähren. Du kannst sie preisen. Du kannst die Schönheit erschaffen, die du dir so sehnlich wünschst, und du kannst das Entgegenkommen erschaffen, auf das du lange aus warst.

Du wandelst auf der Erde. Lasst Uns gemeinsam auf ihr wandeln. Es ist gut, Samen in fruchtbaren Boden einzubringen. Und falls der Boden derzeit nicht fruchtbar ist, dann mache ihn mit Kompost fruchtbar. Mache ihn gesund. Lasse deine Füße und dein Herz diese Erde, auf der du gehst, segnen, und somit segnest du dich selbst.

Segne das Haus, in dem du lebst. Mache es schön. Mache es für dich schön und mache es für alle schön, es sich anzuschauen. Was du im Grunde anbaust, ist – das Glück auf deiner Seite haben. Was du auftischst, ist dein Gutglück.

HEAVEN # 3942 – 10.9.2011 – All the World Is a Stage

DIE GANZE WELT IST EINE BÜHNE

Dein Bild von der Welt ist dein Bild von der Welt. Die objektive Welt existiert nicht. Die subjektive Welt existiert für dich. Jedwede Materie ist ein Gedanke, der sich in eure mutmaßliche Realität hinein manifestiert hat.

Aber – genug davon. Worüber sollen Wir heute reden?

Ich höre dich sagen: „Aber, Gott …“

Und Ich sage dir, dass die Welt so ist, wie du eine Geschichte durchliest. Es kann sich dabei durchaus auch um ein Märchen handeln. Du weißt, es ist nicht wortwörtlich wahr. Gibt es Äpfel aus Gold, die an einem Baum hängen? Gibt es zehn tanzende Prinzessinnen mitten in der Nacht? Gibt es wirklich eine Rapunzel, die ihr langes Haar herunterlässt, sodass ihr Geliebter an ihrem Haar hochklettern kann, um in den Turm hinein zu gelangen, in dem sie sich aufhält? Gibt es ein Rumpelstilzchen und eine Prinzessin, die es überlistet? Wo sind diese Charaktere zugegen, die zu eurem Herzen und Geist Zugang haben? Waren sie jemals etwas anderes als ein Gedanke?

Und wie demgegenüber euch doch diese Geschichten beeinflussen. Wie ihr durch das Besinnen der Geschichte und ihre darin zum Klingen gebrachten Wahrheiten ergriffen werdet. Ihr lacht. Euch kommen die Tränen. Ihr haltet die Geschichten für wahr, die ihr lest oder die euch erzählt werden. Auf dieselbe Weise glaubt ihr daran, was eure Finger anfassen, und haltet die Ziegelsteine eines Gebäudes, was ihr seht, für wahr.

Selbstverständlich haltet ihr die aufgestellte Geschichte von der Welt für wahr. Ihr werdet in den Machenschaften der Geschichte, in der ihr lebt, eingeholt. Ist nicht das Leben mit Erzähltem aufgefüllt? Wer heiratete wen? Wer ging auf den Ball? Mit wem hast du getanzt? Wer tat dein Herz auf? Wer brach dein Herz?

Keiner tat dir im Grunde etwas an, und nichts passierte wirklich. Du hast dir eingebildet, du befändest dich in einem Film, ziemlich so, wie du in einen Alptraum hineingezogen wirst, der dich an der Nase herumführt, und bei dem du zu einem Anderen wirst, in einem Drama, das selbst der Einbildungskraft die Stirn bietet. Alles ist ein Mythos. Und du, die Individualität von dir, bist ein Mythos, eine Sage.

Ich bin die einzige Wahrheit. Seien ist die einzige Wahrheit, und du bist Seiend. Du bist nicht Tuens-haftigkeit. Du bist Seiens-haftigkeit. Du bist Seiend. Egal, in welcher Geschichte du dich derzeit befindest, egal, welche Charaktere du spielst, die Jungfrau, den Schurken, die Alte, die Junge, du bist Seiend. Das ist alles, was du bist, und das ist alles, was es gibt.

Du bist ein Seinswesen, was in eine Erzählung Eingang findet. Es ist schlechthin eine Erzählung. Du weißt niemals, was wirklich geschehen wird, und dennoch sage Ich dir, dass sich nichts zuträgt. Nichts geschieht soeben. Du bist schlicht Seiend, eingekleidet in eine Fabel epischen Ausmaßes.

Da ist ein stiller Part von dir, der gewahr ist, dass du dich in einer Geschichte befindest, gleichwohl, nach wie vor bist du, dessen unbenommen, in jener Geschichte. Wohl oder übel, du reitest ein mutmaßliches Pferd. Es ist dir real, und dennoch ist es insgesamt Fantasie. Es gibt kein Pferd. Es gibt kein du. Es gibt das Reiten nicht. Das Seien erzählt, eine Zeitlang, eine Geschichte und glaubt an sie, so, als gäbe es das Seien nicht.

Es gibt nichts, ausgenommen das Seien. Auf jede erdenkliche Weise, wie du es in Scheiben schneidest – Seien ist alles. Das du, das du kennst, der Draufgänger, der Klausner, der Anreger, der Hitzkopf, der König, der Leibeigene, all das ist ausgedachte Geschichte. Du wandelst in der Illusion. Du bist der Kaiser in seinen neuen Kleidern.

Wie entzückend sind allerdings die Fantasien. Wie sie dich hochheben oder niederziehen. Wie sie dir durch die Finger rieseln. Wie sie es fertigbringen, dein Leben für erträglich oder unerträglich zu erachten. Wie du ihrer eingedenkst, oder, wie du sie vergisst. Sie sind gleichwohl irgendwie, in welchen Kleidern sie auch auftreten. Sie sind deine Einbildung, die ins Kraut schießt. Das ist das Leben in der relativen Welt. Das ist das Drama, was du derart ernst nimmst und verteidigst bis zum Schluss, so, als wäre das Drama echt und wahr, anstelle von in Szene gesetzt.

HEAVEN # 3943 – 11.9.2011 – God Gave You a Message Long Ago

GOTT HAT DIR VOR LANGER ZEIT EINE BOTSCHAFT ÜBERGEBEN

Die Botschaft wurde gesandt. Sie wurde vor langer Zeit zugeschickt. Du hast sie vor langer Zeit empfangen. Sie wurde über die Luftwellen übermittelt. Ich flüsterte sie dir in dein Ohr. Ich flüsterte in dein Ohr, was dir hier auf der Erde zu tun ist. Du hast dich nicht zu erinnern, was Ich flüsterte. Du hast damals verstanden. Es mag sein, heute ist es dir unverständlich. Du hast dir dessen nicht bewusst zu sein. Du hast dir darüber keine Gedanken zu machen, da du dich auf der Spur befindest. Wenn du bereits auf einer Spur läufst, hast du keine Karte nötig, die dir sagt, wie du dahin gelangst.

Darüber hinaus wird es entlang des Weges Schilder geben, die aus dem Boden schießen.

Es ist das Ego, das danach giert, zu wissen, worin dein spezifischer Zweck im Leben besteht, so, als wäre deinen künftigen Goldbestand schlicht und einfach kennen wesentlich, so, als könntest du keinen Anfang machen, bevor du nicht die genauen Einzelheiten kennst.

Der allgemeine Zweck, der pauschale Zweck ist – zu lieben. Das ist der Schirm, unter dem du läufst. Das ist alles, was du zu wissen brauchst. Innerhalb dieses Schirmes kommen allerhand spezifische Formen und Größen daher. Was genau ist es, was du deiner Ansicht nach zu wissen hast? Die Erhabenen können durchaus ihren spezifischen Zweck nicht gekannt haben, bis sie sich dort einfanden. Sie hatten keine Karten. Sie fanden sich selber, verstehst du. Sie fanden sich selber, und ohne eine Möglichkeit, kehrtzumachen. Sie konnten die Uhren nicht zurückdrehen. Sie konnten das reine Gold ihrer Existenz nicht für ein spezifisches Anrecht eintauschen.

All das Drängeln, was du verrichtest, all das händeringende Wollen, deinen dir aufgetragenen Zweck zu erkennen, ist nicht nötig. Sei zufrieden im Wissen, dass du Ziel und Zweck hast, und dass du dich jetzt auf der Spur befindest. Ein Jeder wurde mit einer Zwecksetzung, mit einer Absicht gesegnet.

Mit Sicherheit hattest du Umwege genommen. Du gingst links anstatt rechts, oder du hast dich überhaupt nicht gerührt. Dennoch bist du jetzt in einer Position, das Leben zu leben, von dem du weißt, dass es existiert, selbst wenn du nicht imstande bist, ihm einen Namen zu geben.

Dein Zweck ist umfänglicher als an der Ecke der Staatsstraße zur Hauptstraße zu stehen, und dabei auf etwas, was passiert, oder auf die Ankunft eines Pakets zu warten.

Geliebte, euer Geschick ist, euch zu folgen. Geht voran, und eure Bestimmung wird euch mit der Hand auf die Schulter klopfen. Sie wird euch in die Augen starren, und ihr werdet nicht standhalten. Sodann werdet ihr eine Million Jigs tanzen. Eure Bestimmung ist ihr, niemand außer ihr, und natürlich Ich. Ihr seid die Bestimmung, die ihr sucht.

Eure Bedeutsamkeit liegt in euch, und nicht in einer benannten Zukunft. Geliebte, ihr wartet auf keine Aushändigung. Es stimmt, ihr könntet auf der Straße eine Goldmünze finden. Falls ihr das tut, werdet ihr über sie gestolpert sein. Meistenteils habt ihr Gold zu fördern. Ihr habt nach ihm zu graben. Ihr habt eine Pause einzulegen, Luft zu holen, und sucht nicht nach eurem Glück als solchem, ihr sucht nicht in eben dem gewichtigen Ausmaß nach einem Entgelt, wie ihr eure Blicke auf den Vorzug richtet, anstelle von entgegennehmen zu geben, anstelle von entgegennehmen mit eurem eigenen Herzen vertraut zu sein und ihm unverzüglich zu folgen; durchaus nicht aufgrund dessen, welche Vorrangstellung ihr erzielen werdet, sondern, was ihr in Meinem Namen zu geben in der Lage seid. Beginnt.

Du bist ein Kellner in einem feinen Restaurant. Du nimmst Tablette aus der Küche und füllst sie mit kulinarischen Wonnen; du trägst sie nach draußen und servierst sie den hungrigen Speisenden. Du fudelst in der Küche nicht herum und stellst dir dabei nicht die Frage: „Welche Speise soll ich denn nun auf diese Servierbretter stellen?“ Nein, dir werden die Tablette zugereicht, und demnach trägst du sie hinaus und wartest den rechtmäßigen Eignern mit ihnen auf. Du überbringst schlicht und einfach die mit Confiserien aufgefüllten Platten.

Was auch eure spezifischen Aufgaben sind, ihr seid die Zulieferer von Manna vom Himmel. Ihr könnt jetzt mit dem Überbringen beginnen. Vielleicht fangt ihr an, indem ihr nicht hoch-renommierte Pizza ausliefert. Auf diese Weise folgt ihr eurer Bestimmung. Ihr wartet auf keine Limousine, die vorfährt. Ihr nehmt ein gewöhnliches Taxi oder steigt in einen Bus. Ihr streckt die Hände aus und nehmt euer Geschick in Anspruch, nicht dafür, was es für euch bewerkstelligt, sondern als ein Geschenk, was ihr Anderen überreicht.

HEAVEN # 3944 – 12.9.2011 – Where Did You Spring From?

WO BIST DU ENTSPRUNGEN?

Die Sterne scheinen auf dich herunter, und du schaust zu den Sternen hoch. Deine Augen folgen den Sternen, und die Sterne gehen dir hinterher. Du und die Sterne sind für einander berufen. Ihr seid für einander bestimmt. Die Sterne folgen dir, und du folgst den Sternen. Die drei Weisen aus dem Morgenland folgten den Sternen, und die Sterne führten sie zu einer heiligen Geburt, heilig, weil das kleine Kind zum Mann erblühte. Er war nicht jemand, über den man hätte sagen können: „Was hätte er doch sein können.“ Er wurde zu dem, was er hätte sein können. Er wurde zu einem hellen Licht, auf das die Sterne hinsahen, und er erhellte die Welt, schier weil er war.

Das müsst ihr gleichfalls. Heftet euer Herz an die Sterne, und ihr werdet Wunder vollbringen. Du bist ein Wunder. Du bist hier, um die Erde und all jene zu segnen, die mit dir gemeinsam die Erde bewohnen. Mit jedem Schritt, den du nimmst, soll die Erde, auf der du wandelst, gesegnet sein. Da ist geradewegs ein  Band zwischen dir und den Sternen. Die Sterne ziehen dich, und du, so als wärest du den Sternen angeschirrt, ziehst sie. Du schaust zu den Sternen hoch, und die Sterne schauen zu dir hoch. Sie scheinen auf dich, so wie du auf sie strahlst. Alles in allem ist das wechselseitig, oder etwa nicht? Die Sterne spenden so zuverlässig, wie sie abbekommen, und du entfachst die Sterne, du wirbst um sie.

Es ist, als wärest du eine Tambourmajorin. Auf der Spitze deines Stabes befinden sich die Sterne, die du herumwirbelst, und du drehst sie reibungslos im Kreis. Du und die Sterne haben ihre eigene Sprache. Ihr wirbelt beide im Raum, am Rotieren, am Rotieren, unterdessen ihr euch hin und her in Verbindung bringt. Ihr führt einander. Sterne am Himmel und Sterne auf Erden, die Sterne und du.

Dies ist eine Liebesaffäre. Eine höchste Liebe. Die Sterne zupfen dich von der Erde. Ein Abtausch von Licht findet statt. Und du zupfst die Sterne. Mit dem lichten Licht zwischen euch, da werden die Irdischen Sterne zu Himmlischen Sternen, und aus welchem Gesichtspunkt her ist es zu erkennen, welche welche sind, unterdessen das Licht derart hell hervorscheint? Die Sterne wärmen euer Herz, und sie flimmern. Ihr habt mit den Sternen eine Unendlichkeit, und alldieweil ist es kein einwegiger Verkehr. Keineswegs. Alles hat allerorten einen Einfluss, und ihr beeinflusst die Sterne. Ihr seid ebenso wichtig wie die Sterne. Sie sind nicht für nichts da.

Die Sterne spiegeln Mein Licht wider, und ihr reflektiert Mein Licht. Mein Licht wird widergespiegelt, und du und die Sterne und der Rest der Galaxien reflektieren Mich. Etwas anderes gibt es nicht zum Widerspiegeln.

Demnach bin Ich, in deiner Widerspiegelung, auf Erden widergespiegelt. Wessen Licht ist dasjenige der Sonne, wenn nicht das Meinige? Und wessen Licht ist das eure, wenn nicht das Meine? Mein Licht gehört zu allen, und ihr, die ihr an der Schwelle Meines Lichtes steht, seid die Versprüher Meines Lichts.

Scheine, o schöne Seele, scheine weiter.

Du bist ebenfalls der Erntemond. Und du bist der Tau, der niedergeht, oder steigt er aus der Mitte der Erde auf, um die Tagesbettdecke der Erde zu befeuchten?

Woher bist du entsprungen, wenn nicht aus Meinem Herzen?

Woher rührten die Sterne, wenn nicht aus Meinem Herzen?

Und woher entstammte alles, wenn nicht aus Meinem Herzen?

Und woher bist du entsprungen, und wohin gehst du, wenn nicht zu Meinem Herzen?

Wohin sonst kann man laufen, außer zu Meinem Herzen? Was sonst ist zu finden, außer Mein Herz? Wonach seht ihr euch um, wenn nicht nach Meinem Herzen? Und Mein Herz wohnt in dem euren, und ihr wohnt in dem Meinen, mithin sind der Prinz und die Prinzessin vereint, und die Sterne blinken voller Freude bei der Hochzeit der Herzen und Sterne und der allerlei Schöpfung.

HEAVEN # 3945 – 13.9.2011 – The Music of Your Heart

DIE MUSIK DEINES HERZENS

Du bist geschmackvoll in Meinem Herzen geschrieben. Schreibe dich nunmehr selbst auf die Erde. Zeichne ein Bild von dir, welches auf deiner Präsenz in Meinem Herzen fußt. Schildere dich selbst mit deinem Geist, mit deinem Herzen und deinem Umherwandern auf der Erde ab. Weise dich als das aus und lege das an den Tag, auf das du gerne treffen möchtest, denn in Berührung kommen, das wirst du allenthalben.

Folge Mir. Wahr ist, Ich folge dir. Ich folge dir durch jede Bewegung, die du machst. Ich folge dir durch dick und dünn, und doch, an dir ist es, Mir zu folgen. Ich ziehe deinem Rücken nach. Ich bin deine Schildwache. Ich nehme Meine Augen nicht von dir weg. Ich bin dein Wachposten. Ich bin dein Hüter. Ich bin dein Versorger.

Ich komme dir nach, und Ich bin vor dir. Lasst Uns gemeinsam gehen, Seite an Seite. Ich kehre Meine Augen niemals von dir weg. Schaue stracks in Meine Augen und verschmilz in dir selbst. Komm, gehe mit Mir an deiner Seite über die Sterne. Wir können überall gehen, wohin du möchtest. Wir können den Wiesenweg runterlaufen. Wir können die Hauptstraße entlanggehen. Wir können gehen. Wir können fliegen. Wir können Vermutungen anstellen. Wir können Kaugummi kauen und Blasen pusten. Wir können Uns am Fluss hinsetzen. Wir können in einem Boot rudern. Wir können auf dem Wasser gehen. Wir können ganz und gar alles tun.

Lasst Uns heute hinauswagen und in den Himmel emporschweben. Lasst Uns bei der Sonne anlangen und Uns erwärmen. Lasst Uns durch die Korridore deines Herzens reisen und bei den verwunderlichen Ansichten dort erstaunt sein. Wir fassen an eine Saite, und Wir spielen die Musik deines Herzens, und sie widerhallt rund um die Welt, diese Musik deines Herzens.

Dein Herz beherbergt ein automatisches Klavier, und es bringt unaufgefordert Weihnachtsmusik zum Erklingen. Du stimmst das Klavier. Was für ein Musiker du doch bist. Was für ein Könner der Musik und was für ein Verfasser von Kunst, und demnach komponierst du dein Leben, mithin ist es zusammengestellt, und mithin spielt es, und so sind Wir heute zusammen, sprühen Licht über das Firmament, erfreuen Uns aneinander, genießen Unseren Gang über das Firmament, über die Galaxien, über die Erdkruste.

Und jetzt gehen Wir in die Herzen und in den Geist eines Jeden hinein. Möge ein Jeder herbeikommen und sich diesem Gang, auf dem Wir sind, anschließen. Es ist ein Friedensmarsch. Glaube an Mich. Glaube an den Frieden. Glaube an das Gute. Glaube an das Leben. Kein Umgehen der Sachverhalte mehr. Der Sachverhalt bist du. Mache dich im Frieden sesshaft, und du gründest die Welt im Frieden. Halte einen Fuß im Himmel. Irre nicht von ihm ab. Balanciere den Erdball.

Verschaffe dir ein Bild, wie du die Erde in deinen Armen hältst. Du liebkost sie. Du trägst sie bei dir. Du lässt sie springen. Lasse sie in die Höhe hüpfen. Tuppe sie genau hierhin, wo Ich bin. Sei quirlig. Prelle die Erde, auf der du lebst, und behalte einen Fuß im Himmel. Es ist leichter, einen Fuß im Himmel zu behalten als zwei auf der Erde. Begib dich auf die Großartige Fantastische Strecke.

Du hast auf deinem Weg in Mein Herz hinein Walzer getanzt. Nimm Meine Liebe mit dir, wohin du auch gehst, wohin dein Geist auch läuft, wohin sich dein Herz auch begibt, wo du auch sein magst. Meine Liebe zieht hinter dir her, und Meine Liebe geht vor dir. Folge Meiner Liebe. Fange sie. Setze dich bei ihr durch. Lasse Meine Liebe fallen, wo du auch bist, und behalte sie bei dir. Meine Liebe wird bei dir niemals zur Neige gehen. Meine Liebe ist unumgänglich. Wir sind gemeinsam unumgänglich. Wir sind alle Möglichkeiten. Wir sind wundervoll.

Der Lebkuchenmann sagte: „Fang mich, wenn du kannst.“ Ich sage, dass du Mich fangen kannst. Ich sage, dass du ohne Mich nirgendwohin zu gehen in der Lage bist. Ich sage, dass du stets bei Mir bist, und dass Ich immer bei dir bin. Wir sind verbunden. Wir sind gut verbunden.

Die unsichtbare Goldkette, die Uns zusammenhält, kann nicht zerrissen werden. Wir sind letzten Endes und unendlich Eins. Eins und Eins ist Eins. Bleibe ganz nahe dran.

HEAVEN # 3946 – 14.9.2011 – Under the Umbrella of God’s Love

UNTER DEM SCHIRM DER LIEBE GOTTES

Schau dich an, hier in Meinen Armen. Schau dich an, unter dem Schirm Meiner Liebe.

Schau dich an, wie du auf der Erde wandelst, und Mich dort zur Schau trägst. Du bist Teil einer Parade der Liebe. Du bist die Marschkapelle Meines Herzens. Du nimmst Mich bei dir mit. Ich bin der Stille Partner, Der dir in der großen Poker-Partie einen Spieleinsatz zureicht. Das Leben scheint wie eine Partie Poker. Eine Menge Wetteinsätze finden statt. Ihr habt Ahnungen, und ihr richtet euch nach ihnen, oder ihr geht ihnen nicht hinterher. Ihr hättet ein anderes Blatt spielen können. Was ihr, was ihr in der Partie des Lebens nicht tun könnt, das ist: überhaupt nicht spielen.

Du trägst keine Rüstung. Was schützt dich? Wovor musst du geschützt werden? Vielleicht spielst du das eine Spiel mit den Regeln eines anderen Spiels. Wofür schützt du dich deinem Dafürhalten nach? Der Ruf des Lebens ist nicht so vorgesehen: „Schütze dich, schütze dich, schütze dich.“ Allzu oft ist dies deine Positur, eine militärische Haltung. Du schützt etwas. Vielleicht ist es dein Ego, jener hinfällige Wachhauptmann. Du bietest Truppen auf, und deren Name ist Ego. Wie imaginär deine Truppen doch sind. Du ziehst einen Kreis um dich selbst, und bezeichnest dich als sicher.

Das Leben auf der Erde handelt nicht von Sicherheit. Vorrücken ist nicht weniger sicher als stillstehen. Bleibe an einer Stelle, und das Leben wird dessen unbenommen seinen Weg zu dir finden. Weißt du, was sich beschützen ist? Es ist kämpfen. Nimm bitte deine Fäuste herunter. Lasse in deine Kolossalheit hinein nach.

Die Wahrheit ist, dass du mächtig bist, allerdings kein mächtiger Krieger. Sei ein mächtiger Friedensgeber. Gib dein Ego weg. Schicke es zu den niedrigsten Hügeln, und du wirst zu Meiner Friedenswache. Du hast nicht die Erlaubnis des Ego nötig, um dich von ihm zu verabschieden. Es ist ein neurotischer Kerl. Du möchtest nicht, dass dich das Ego an der Nase zieht.

Sobald du hoch und mächtig wächst, stehen die Chancen gut, dass das Ego am Gedeihen ist. Wie gut sich das Ego doch selbst begründet. Es ist derart stolz und hochnäsig. Es ist unersättlich. Das mit dem Ego ist eine Menge Schwulitäten. Es befindet sich auf einer Suche nach ferneren Kränkungen, die es für sich bezwingt. Das Ego ist ein Schlawiner.

Das Leben läuft ebendarauf hinaus. Du hast eine Wahl. Sie lautet zwischen dem Ego und Mir. Dass Ich die einleuchtende Wahl darstelle, bedeutet nicht, dass du nicht auf Mich zugreifst. Die Tatsache ist, dass das Ego auf dich zugepackt hat. Überlasse dein Leben bitte nicht dem Ego.

Falls du behütet werden musst, hüte dich vor dem Ego, und gib dich Mir frei. Du bist nicht echt auf das Ego angewiesen. Jenes ist auf dich angewiesen. Es wird es dir anders sagen, und du hast, bei mehr als einer Gelegenheit, das Angebot des Egos mitsamt der Verkaufsmasche gekauft. Du liebe Zeit, der getürkte Prinz Ego hat dich an der Nase herumgeführt. Es wird durchaus eine Menge Fanfarenklang mit von der Partie sein, dennoch lässt Er dich letztlich im Stich.

Und gleichwohl handelt das Leben nicht davon, dass du im Stich gelassen wirst. Es geht nicht darum, dass du auf den Berggipfel gelangen wirst. Es geht nicht darum, dass du Jeden weit hinter dir lässt. Es geht nicht einmal darum, dass du dich selber abhängst. Es geht ums Mich Aussuchen. Wähle Mich, und du wählst Liebe. Du wählst, die Liebe zu sein, die du bereits bist. Du wählst, Wahrheit zu sein. Du wählst, dich über die falsche Anschuldigung vonseiten der Welt zu erheben. Du spielst ein andersartiges Spiel mit hohen Einsätzen. Du betrittst Wahres Leben.

Du entkommst der Parodie. Du passierst ‚Geh‘. Dir geht es nicht mehr ums Gewinnen.

Dir geht es ums Geben, und du gibst und gibst, und findest, dass du dir alle Medaillen, die dir unterkommen, selber gegeben hast. Gib Liebe. Es gibt an der Liebe ausschließlich Nutznießer. So wie du Liebe weggibst, so erhebst du Anspruch auf sie. Es ist besser, auf Liebe Anspruch zu erheben, als aufs Ego. Jetzt wo du nun eine Vorstellung davon hast, lebe sie. Kraft Liebe-Geben lebst du in Liebe.

HEAVEN # 3947 – 15.9.2011 – Infinity and Eternity Are Yours

UNENDLICHKEIT UND EWIGKEIT SIND DEIN

Verunsicherung brütet das Ego aus. Sofern sich jeder in sich selbst geborgen fühlte, hätte er für das Ego keinen Nutzen. Das Ego ist angelegt, eine erlahmende Tatkraft, ein erlahmendes Empfinden von sich selbst auszupolstern. Wieso solltest du es jemals nötig haben, aufgebläht zu sein, ausgenommen, du fühltest dich entleert, mit einem geringen Sinn an Selbstwert versehen oder ohne jedwedes Selbstwertgefühl. Ein Mensch mit vollem Magen hat kein Essen zu stehlen. Was ist das Ego anderes als stehlen? Du hättest keinen Wunsch, das Ego reizvoll zu finden, außer, du brauchst einen Auftrieb der einen oder anderen Art, selbst dann, wenn der Schub verlogen ist, selbst wenn er nichts mehr als Talmi ist, selbst wenn die Verstärkung zerbrechlich ist, selbst wenn der Auftrieb dich ausschließlich im Stich lassen kann, wie es das Ego ein ums andere Mal tut.

Das Ego ist ein platter Ballon, der dich, zuguterletzt, flachmacht. Es hinterlässt dich öde. Hinwiederum verführt dich das Ego aber und abermals. Du hast dich nicht in einem stärkeren Ausmaß selber herabzuwürdigen, als du es nötig hast, dich aufzublähen.

Wenn du dich nicht geborgen fühlst, schaust du zu den falschen Stellen.

Wenn du in eine Buchhandlung gehst, hast du die Wahl, welche Abteilung du dir durchsiehst. Falls es da eine Abteilung Ego-Entfaltung gibt, hast du nicht dorthin zu gehen. Weswegen solltest du nach dorthin gezogen werden?

Im Leben steht es so – wenn du auf der Suche nach Gold bist, würdest du dann Ego zutage fördern mögen? Wenn du Gold suchst, dann baue Gold ab.

Das Ego ist eine armselige Notlösung bei und für Verunsicherung. Du kannst zahlreiche Gründe für Unsicherheit finden, und doch hat keiner von ihnen eine Grundlage in der Wahrheit. Die Welt ist vollgepackt mit Verunsichertheit. Alles mögliche kann passieren. Dass alles geschehen kann ist für dich Freiheit. Bescheidenheit kann sich ereignen. Du brauchst keinen Ruhm. Du brauchst keinen rauschenden Beifall. Du bist nicht am Leben, um das Leben zu bestreiten. Du bist hier, um es zu leben. Das Ego ist nicht der Notfallrettungsweg, als den es sich gerne verkleidet. Es ist ein Täuscher. Es gibt dir keine Sicherheit. Es gibt dir eine Zeitlang eine Illusion an Vormachtstellung. Es ist heiße Luft. Es ist eingebunden, dich im Stich zu lassen. Es kennt nichts anderes, als dich im Stich zu lassen.

Je stärker dein Ego aufgebläht ist, umso mehr hast du es los zu lassen. Das Ego ist eine Charaktere aus Comic-Heften. Es wird dir zuzwinkern. Hinter dem Zwinkern liegt ein kalkulierendes Auge. Das Ego kalkuliert deinen Sturz. Umso höher dich das Ego hochhebt, umso härter fällst du. Das Ego bietet dir eine Flamme, die rasch ausgemacht ist. Des Egos Getöse ist weitaus vorgeschobener, als das, was es zur Auslieferung bringt.

Sei der Bedürftigkeit ledig, die Welt an dich zu reißen. Reiße Mich an dich. Habe Mich an deiner Seite. Vergib dir selber deine Vergehen, und lasse das Ego keine Übertretungen an dir begehen.

Es hat kein Recht an dir. Du hast kein Gewerbe, dem Ego nachzugeben. Du bedarfst der unwahren Vorrangstellung des Ego nicht. Laufe vom Ego weg. Vergeude nicht deine Zeit damit.

Das Ego, im Wunsch, der erste zu sein, schneidet die Reihe simpler Menschenseinswesen durch. Sofern du vorne in der Reihe sein möchtest, lasse es dir angelegen sein, einen Anderen zunächst nach vorne gehen zu lassen.

Geliebte, sitzt nicht auf dem Stuhl namens Verunsicherung. Sitzt stattdessen bei Mir.

Ihr habt Unendlichkeit und Ewigkeit. Sie haben weitaus mehr zu bieten als den Mythos genannt Sicherheit. Unendlichkeit und Ewigkeit sind die Plattform, auf der ihr steht. Ihr seht euch nach weltlichen Garantien um. Weltliche Garantien sind eine unechte Versicherung. Sie existieren im Eigentlichen nicht. Weltliche Garanten sind falsche Propheten. Sie sind Händler, die die Ware nicht haben, die zuzuliefern ist.

Steht auf dem festen Grund der Unendlichkeit. Bejaht die Ewigkeit. Sie währt länger als eine kleine Flamme des Ego, die nur ins Flackern geraten und ausgehen kann.

HEAVEN # 3948 – 16.9.2011 – Be of Good Cheer

SEID GUTEN MUTS

Nichts gehört es, euren Frieden des Geistes zu besiegen. Euer Frieden des Geistes ist angelegt, unangetastet zu sein. So wie die Dinge stehen, lässt du jeden Hans und Kunz deinen Frieden überwältigen. Du lässt jede Schwierigkeit mit dem Auto, jedes Computer-Problem, jeden Kopfschmerz aller Art, woran du denken kannst, Herr im Haus werden. Bist du dir dessen gewahr? Bist du dir gewahr, dass du dich auf Belästigung spezialisiert hast?

Selbstverständlich, du glaubst, Anstürme gegen deinen Frieden entsprängen außerhalb von dir, indes du es bist, der das Gewehr in der Hand hält. Du bist es, der dich selbst alarmiert. „Problem im Anmarsch. Beschwerden sind am Kommen. Du hast einen Riss in deinem Strumpf. Lasse die Armee für Notfallhilfe antreten. Stoppe diesen tätlichen Übergriff, selbst dann, wenn er stattgefunden hat. Ängstige ihn zu Tode.“

Es ist, als verbarrikadiertest du dich vor Schwierigkeiten, indem du dich eben auf jene in der Wahrnehmung scharfstellst. Du nagst an dem Knochen des Streites herum, bis du zerlumpt bist. Oh, dein Auto springt nicht an, und dass dein Auto nicht anspringt wird zur Machtübernahme des Jahrhunderts. Es ist eine Sache, dass dein Auto nicht anspringt. Eine andere ist es, die dieses zu einer Tragödie, zu einem Alptraum, zum Sieger über deinen Frieden macht.

Du bist der Verschlimmerer, nicht das Auto. Das Auto ist eine Sache. Es ist ein geringes Vorkommnis. Es bist du, der es zur schlimmsten Zwangslage macht, in der du dich je befandst, seit der letzten, die du übertrieben herausgestellt hast. Mache sie zu der letzten.

Nichts soll dich kräuseln, aus der Ruhe bringen. Nichts soll deinen Frieden stören. Dass dein Auto kaputt ist, einerlei wie riesig dir das im Augenblick zu sein scheint, ist in deinem Leben ein winziges Geträufel. Es ist keine Wunde. Es ist nicht lebensentscheidend. Autos gehen kaputt. Dein Rechner möchte nicht hochfahren. Deine Eiskugel fällt herunter. Wo liegt in deinem Leben das Gleichgewicht? Es ist nicht das Leben, das dir aus der Hand gleitet. Du bist es. Du bist es, der dich selber quält und der aus kleinen Dingen große macht.

Bringe kleine Dinge auf ihre Größe zurück. Die kleinen Dinge, die du zu großen machst, sind kleine Zweige. Lasse sie auf dem Strom des Lebens hinunterschwimmen. Du sollst sie nicht auf deinem Rücken tragen.

Sei gegenüber krittelnden Vorkommnissen unparteiisch. Kleine Ereignisse sind nicht bestimmt, zu großen gemacht zu werden. Sofern Friede das Fundament deines Lebens ist, wieso erschütterst du dann dein ureigenes Fundament?

Sofern Friede ein Zimmer ist, in dem du lebst, hast du dein Zimmer mit einer Ansammlung von Strümpfen mit Löchern randvoll gemacht, so lange bis du sogar glaubst, Socken seien darauf aus, dich zu schnappen. Schluss mit Socken auf den Boden werfen, Geliebte. Kein randvoll Machen mehr damit, was ganz und gar nichts ist.

Ist euch Verschlimmerung bedeutsamer als Friede? Schätzt ihr Verschlechterung mehr? Es muss so sein, dass ihr das tut, anderenfalls würdet ihr sie nicht so sehr befürworten. Ihr würdet sie keinesfalls dem Frieden vorziehen. Behaltet den Frieden, Geliebte. Seid was den Frieden angeht wachsam. Legt eure Waffen nieder. Entkrampft euer Herz. Erklärt den Frieden zu eurem modus operandi. Erklärt Frieden, und weicht niemals von ihm ab. Friede ist fortwährend zuhanden. Er ist euch ständig zugänglich. Wählt ihn. Lasst los, was nicht Friede ist. Entscheidet euch für den Frieden. Der Friede ist rechtmäßig euer.

Verschlechterung ist nicht eure Erfindung. Stellt euch etwas anderes vor.

Stellt euch einen Polarbär vor, wie er sich im Schnee rekelt. Seid ein trampelnder Polarbär.

Stellt euch vor, ihr seid ein Welpe, der spielt. Lasst Hemmnisse im Stich. Hüpft über sie. Gelangt auf die andere Seite. Seid ein verspielter junger Hund.

Wähnt euch ein Kind Gottes. Ebendas seid ihr. Seid keine Geistererscheinung. Geht Wetten auf euch selbst ein. Wettet auf euer Leben. Ihr befindet euch nicht in einer Partie mit hohen Spieleinsätzen. Ihr befindet euch in einer kleinen Partie. Sie ist nicht so ernst, wie ihr dachtet.

Seid guten Muts. Einerlei, was euch in die Quere kommt, seid guten Muts.

HEAVEN # 3949 – 17.9.2011 – Be Happy Anyway

SEI AUF JEDEN FALL GLÜCKLICH

Was ist so schwer daran, mit dem Leben locker umzugehen? Worin bestehen deine Einwände? Welche Bescheide hast du gegeben?

Du magst dich entschieden haben, gelegentlich, indes nicht dauernd, mit dem Leben locker umzugehen. Du kannst jedes Hindernis, das vor dir erscheint, vermaledeien. Du kannst strampeln und kreischen. Du kannst dich hinlegen und den Zug über dich fahren lassen. Du kannst etwas Eiskrem essen in der Hoffnung, dass dies dich beruhigen wird. Du kannst tanzen gehen. Du kannst jemandem helfen. Du kannst ein Buch lesen. Du kannst dir selber Freund sein, oder du kannst ein Anstifter von Kummer sein.

Wie lange würdest du jemand als Freund behalten mögen, der dir unverwandt in Erinnerung bringt, dass das Leben dich beschwindelt, dass es dir Reißzwecken in den Weg geworfen habe? Wie lange wirst du das wohl gerne hören mögen?

Und doch, warst du nicht dir selber die Sorte Freund? „Pass auf, pass auf“, war womöglich das Thema deines Lebens. „Gefahr lauert. Achtung.“

Es ist gut, deinen Geist von deinen Scherereien loszukriegen. Es ist sogar besser, dass du bei deinen Problemen den Hut lüftest und sie im richtigen Größenverhältnis siehst. Du kannst sie den Brennpunkt deines Lebens sein lassen, oder du kannst sie an ihren Platz stellen und dein Augenmerk darauf richten, was deinem Leben Sinn verleiht. Gewiss, Hindernisse sind nicht der Sinn deines Lebens, sie sind ebenso wenig die Substanz. Wenn du dich darauf konzentrierst, was deine Freude unterbricht, richtest du dein Augenmerk nicht auf Freude. In Wahrheit, ihr Lieben, ist sich auf Beschwernisse konzentrieren wie Gift einnehmen. Ihr befeuert euch selbst mit angesteckten Gedanken. Scherereien sind nicht angelegt, sich als euren Beweggrund zum Sein auszuweisen. Probleme sind nicht bestimmt, euch einzutüten. Ihr seid nicht bestimmt, euch über sie zu bähen.

Schaut euch das Leben und sogenannte Schwierigkeiten im Leben wie das Wetter an. Das Wetter ändert sich dauernd. Was ihr gutes oder schlechtes Wetter nennt, ist ein Lebenstatbestand, und Wetter kommt und geht. Wer denn sollte gerne die äußeren Umstände des Wetters seinen Tag ruinieren lassen mögen, ganz zu schweigen von seinem Leben? Hinwiederum wirst du die tägliche Hauptbeschäftigung mit sich ändernden Umständen deinen Tag haben beherrschen und öfters verschandeln lassen. Geliebte, Geliebter, sei trotzdem glücklich. Geliebte, Geliebter, pfeife eine fröhliche Melodie.

Äußere Umstände, selbst wundervolle, sind nicht das, was euch fabriziert. Ich machte euch, und Ich machte euch gesund und heil. Ich machte euch nicht, dass ihr euch vor der Peitsche dessen, was sich ereignet, hinkniet. Äußere Geschehnisse sollen euch nicht ausformen. Ich machte euch bereits. Äußeres Leben soll euch nicht wieder- und umerschaffen. Ihr seid kein Schwindel.

Ihr seid Mein Kind, und Ich machte euch zur Liebe. Ich machte euch nicht, dass ihr nur für einen gewissen Zeitraum Liebe seid. Ich machte euch nicht, dass ihr aufs Äußerste darauf angewiesen seid, was um euch herum vor sich geht. Wer, wenn nicht ihr, hat das getan? Ihr habt euch wohl den Bescheid erteilt, ihr wärt der Yo-yo der Welt, und auf diese Weise habt ihr misslichen Ereignissen Macht von euch verliehen. Ihr habt sie zum Beherrscher von euch gemacht. Ihr habt sie zu Diktatoren gemacht. Ihr habt es angestrengt, dass sie eure Stimmungen und euer Gefühl des Wohlbefindens diktieren.

Habt ihr das getan? Wieso solltet ihr das getan haben mögen? Standardmäßig? Habt ihr gemeint, ihr hättet keine Wahl, so wie ihr euch fühlt, wärt ihr ein für alle Mal auf die Gnade von etwas außerhalb von euch angewiesen?

Nehmt von diesem Tag an Urlaub von Ärger und Sorgen. Ärger und Sorgen sind euch ebenso hilfreich wie Kopfschmerzen. Sie sind sogar weniger hilfreich, denn sie werden sich von euch aus freien Stücken niemals verabschieden. Der wahre Sachverhalt ist, dass sie von euch abhängig sind. Ärger und Sorgen sind ohne euch nichts. Sie können nur überleben, wenn sie euch dazu bekommen, euch im Umgang mit ihnen völlig zu erschöpfen und ihnen euer Leben zu überreichen.

Seid mit dem Leben nicht nachtragend. Stromabwärts, stromaufwärts, gemäß eurer Sicht breitet sich das Leben vor euch aus. Segnet euer Leben. Ändert euren Sinn und belegt ihn mit Gedanken, die euch nach irgendwohin bringen. Genug vom sich im Kreis Bewegen.

HEAVEN # 3950 – 18.9.2011 – You Are God’s Dream Coming True

DU BIST GOTTES WIRKLICHKEIT GEWORDENER TRAUM 

Ein Engel auf der Erde ist tausende wert. Es gibt viele, viele Engel auf der Erde. Du kannst einer davon sein. Wer auf Erden hat eine hinlängliche Vorstellung davon, Wer Er wirklich ist? Du würdest dich vor Freude wälzen, wenn du schier eine Ahnung darüber hättest. Du bist ein Zwinkern in Meinem Auge, und mehr als das.

Du bist, wofür Ich stehe. Ich bin für dich. Ich, der dich gemacht hat, machte dich zu Meinem Entzücken. Wirst du ebenfalls daran Entzücken finden, was Ich gefertigt habe? Es ist wirklich simpel, und doch, Ich bitte euch, an der Größe, die Ich gefertigt habe, in Entzücken zu geraten. Wir können sagen, Ich legte euch auf den Amboss, und Ich machte euch, wie Ich es wollte. Ihr schicktet euch an, unmittelbar vor Meinen ureigenen Augen wahr zu werden. Ihr ward Meinen Augen Götterspeise. Durch euch, sind Meine Träume erfüllt. Ihr seid Mein Traum, der Wirklichkeit wurde. Ich erträumte euch, und ihr erwachtet. Ihr befindet euch im Fortgang des Erwachens.

Wacht auf. Kinder. Wacht auf. Wacht auf, Langschläfer, und steht vom Bett auf, hüpft in die Welt und macht sie glücklich.

Ich machte euch aus Lehm, und die Welt ist der Ton, den ihr formt. Ich gab euch die Welt. Ich setzte sie vor euch hin. Die Welt ist ein Geschenk, das Ich euch gab. Nehmt an, was Ich euch gegeben habe und macht es euch zu etwas eigenem. Macht sie zu einer Neuen Welt. Macht sie zu einer Neuen Welt, die bar all dessen ist, was sie zurückgehalten hat.

Ihr setzt heute auf der Erde Segel. Die Welt ist euer Schiff, und ihr segelt es. Ihr segelt auf den Offenen Meeren. Feste. Feste. Schaut durch eure Feldstecher, und ihr werdet die Küsten des Himmels, die von der Erde gar nicht weit weg sind, erblicken. Vom Schiff zur Küste, seid ihr auf dem Weg. Ihr segelt auf der Erde, und wiederum ist der Ozean, auf dem ihr segelt, Ich. Ich bin euch zu Diensten. Kommt und reitet auf Meinem Rücken. Seht Mich als ein Pony, auf dem ihr reitet, oder als eine Schildkröte, oder dass Ich euch huckepack auf Meinen Schultern trage.

Ihr seid auf Mein Geheiß. Ich rief euch hervor, um Mir zu dienen. Und ihr dient Mir durch die Welt. Ihr seid Meine Augen zur Welt. Und ihr seid Meine Hände. Ihr seid Meine Hände der Liebe. Und ihr seid Meine Augen der Liebe. Richtet eure Augen nicht abwärts. Schaut ständig nach oben. Ihr werdet Mich in eurem Herzen sehen, denn dort weile Ich. Ich wohne in eurem Herzen. Ich weile glücklich in eurem Herzen. Erhebt jetzt Anspruch auf Mich. In Liebe befinden Wir Uns auf der Reise, und Wir reisen nirgendwohin, denn es ist so, als wären Wir in Liebe zementiert, obschon es ein Zement ist, der noch nicht hart wurde. Mithin durchschwimmen Wir einen Ozean der Liebe. Wir schwimmen zusammen, und Unsere Herzen hüpfen wie Fische. Unsere Herzen hüpfen und hüpfen. Wir hüpfen aus Unserer Haut heraus und werden reiner Geist, der Wir eh und je waren.

Wir haben deine Seele abgehäutet. Du legst sie fast offen zutage. Selbstverständlich, lege deine Seele als erstes dir offen, und hernach werden dich alle sehen.

Was für eine Macht du in der Welt bist. Was für eine Macht du im Himmel darstellst. Die Beiden werden zueinander finden. Die Zwei werden in dir zueinander finden. In Bälde werden die Beiden Eins sein. Als was sollen Wir den mythischen Ort bezeichnen, in dem Wir alsbald leben werden? Ich denke, Wir werden ihn Paradies nennen. Willkommen beim Paradies. Willkommen in Meinem Zuhause. Ich lade dich ein. Ich lade euch ein, euch in der Heimstätte Meines Herzens häuslich einzurichten. Hier ist es, wann ihr sozusagen zu Sinnen kommt. Hier ist es, wann ihr bei euch selber zuhause seid. Inwendig in euch selbst seid ihr gelandet, stelltet ihr eine Flagge auf und habt ihr verkündet, dass Mein Land das eure ist.

Derzeit werdet ihr wohl in einem Zelt schlafen. Bald legt ihr euer Haupt im Palast nieder. Vom Schiff zur Küste zum Palast. Das benötigt nur einen Augenblick. Es braucht nicht einmal einen Augenblick. Was ist kürzer als ein Augenblick? Zeitlosigkeit, Geliebte, Zeitlosigkeit. Herzlich Willkommen.

HEAVEN # 3951 – 19.9.2011 – God’s Beloved

GOTTES GELIEBTER

Wenn du denkst, du habest niemanden, an den du dich wenden kannst, dann wende dich an Mich. Wenn du Dutzende Orte hast, denen du dich zuwenden kannst, dann wende dich nach wie vor an Mich. Ich möchte niemals, dass du das durchmisst, was du Leiden nennst. Ich möchte nicht, dass du Leiden in irgendeiner Dimension durchläufst. Wenn du durchläufst, was du durchläufst, handle es sich nun um etwas Großes oder um etwas Kleines, tut dein Leiden auf gleiche Weise weh. Weswegen leiden? Ich werde nicht wegen nichts und wieder nichts der Tröster genannt. Wende dich Mir zu. Wende dich nicht von Mir weg. Wirf deine Arme nicht hoch.

Nimm Zuflucht zu Mir. Gib Mir eine Chance, deinem Herzen abzuhelfen. Dein Herz ist nicht angelegt zu schmerzen. Es ist bestimmt, mit Verlangen heranzutreten und sich zu erfreuen. Tue dich mit Mir zusammen. Gelobe Mir Treue. Wähle Mich an jedem Tag und gib dem Leiden das Nachsehen. Wähle Mich. Entscheide dich jetzt für Mich.

Euer Leiden hat keinen Sinn. Es ist eine schwächende Nachgiebigkeit, Geliebte. Es ist Selbst-Nachsicht. Steht von dem Nagelbett auf, auf das ihr euch legtet. Sitzt aufrecht. Steht auf. Rückt von der Selbstquälerei weg. Ihr habt heiße Kohlen auf eure Füße geworfen. Ihr habt euch selbst gedrosselt. Ihr habt euch selber in heißem Teer eingefangen. Ihr habt euer Herz verbrannt. Ihr könntet euch stattdessen lieben.

Erhebt euch. Schlagt Purzelbäume. Hüpft. Springt aus der Vergangenheit heraus und macht für das Jetzt Platz. Ein Augenblick zuvor ist die Vergangenheit. Entfesselt euch von der Vergangenheit, selbst von der eines Augenblicks zuvor. Schlagt euren Kopf nicht gegen die Wand. Rückt von der Vergeblichkeit ab. Werdet euch selber zu einer Ressource. Seid Mir ein Betriebsmittel.

Ihr könnt euch auf Mich verlassen. Ich möchte Mich ebenfalls auf euch verlassen. Ich möchte gerne, dass ihr für Mich arbeitet. Kannst du dich eine Zeitlang selber aufgeben und Mich mit Glücklichsein beliefern? Dein Leiden ist niemandem dienlich. Deine Frustration dient niemandem. Und Ich gehe dich an, Mir zu dienen. Bedenke Mich. Spende dir selber etlichen Zuspruch.

Sobald dir die Hinsicht auf einen Aspekt deines Lebens Unbehagen, Unglücklichsein, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und so weiter verursacht, so beachte, es ist deine Aufmerksamkeit. Es gibt bessere Stellen, um deine Aufmerksamkeit darauf zu richten. Nimm sie weg davon, was dich plagt. Bekomme sie weg. Steige eine weitere Stufe hoch. Schaue aus einem anderen Fenster nach draußen. Finde eine andere Sicht. Gib Verzweiflung auf.

Wenn du eine Straße nicht magst, die du entlangläufst, nimm eine andere. Wenn die eine Straße mit ‚Leiden‘ beschildert ist, und eine andere mit ‚Vergiss dich eine Zeitlang‘, für welche entscheidest du dich? Auf welcher Lebensallee möchtest du weiterhin stetig entlanggehen? Ist es denn nicht deine Wahl?

Komme zu Mir. Komme zum Allerwenigsten zu Mir. Tue Mir dein Herz auf. Du hast dein Herz dem Weh und der Beschwernis weit geöffnet. Ist es so schwer, dein Herz Mir aufzumachen? Ist es so schwer, deine Probleme wegzulegen und dich mit Mir hinzusetzen? Wir wollen eine Weile einen Tee nippen. Nicht nur wirst du deine Beschwernisse vergessen, sie werden nicht mehr länger existieren. Sobald du nicht mehr sorgenschwer bist, wo sind deine Probleme hin? Sie existieren schier, weil du es dementsprechend ansagst. Dies und das mag ja passiert sein, dennoch steht es ihnen nicht an, dich zu plagen. Du hast dich selber gequält. Du warst ein Unruhestifter. Es bist du, der Ereignisse im Leben sortiert und sie in einen Schlitz namens Probleme gesteckt hat. Lege Schwierigkeiten beiseite. Erhebe keinen Anspruch auf sie. Lasse sie von deiner Liste weg. Lasse sie schlicht los.

Du hast Mich. Was sich auch in der Welt ereignet – du hast Mich. Was kann die Angelegenheit sein, denn Ich bin bei dir. Ich halte deine Hand und leite dich zum Himmel. Schaue nicht zurück. Schaue Mich an. Ich halte dich in Liebe. Bleibe bei Mir. Schweife nicht von Mir weg. Ich möchte dich gerne ausgeglichen halten, denn du bist Meine Geliebte, du bist Mein Geliebter.

HEAVEN # 3952 – 20.9.2011 – If You Were in Heaven Today

FALLS DU HEUTE IM HIMMEL WÄRST

Stelle dir vor, wie es aussähe, wenn du heute im Himmel wärst. Dein Herz wäre leicht. Furcht wäre dir unbekannt.

Wenn du Alles Was Da Ist bist, was vermag dich dann aufzuzehren?

Zurzeit, während du dich auf der Erde wähnst, verzehren dich deine Gedanken. Im Himmel wären deine Gedanken ganz anders. Liebe wäre alles-verzehrend. Du könntest überhaupt keine Gedanken haben. Anstelle von Gedanken hättest du dein Herz, wie es voller Licht birst, und das Licht von dir würde für die wahllosen Gedanken, die gegenwärtig dein Leben ausmachen, keinen Platz übriglassen.

Du wärest mit Liebe belegt. Nicht wirklich belegt, wie du Belegung verstehst. Lasst Uns Belegung Erfüllung nennen. Ja, Erfüllung ist dem Verhalt näher. Du wärst in einem Zustand unendlicher Erfülltheit. Im Himmel wärst du selber die Verwirklichung all dessen, was du auf Erden erträumt hast.

Die Erde war eine Landevorlage. Sie war eine Zurüstung für den Himmel, so seltsam das einem erscheinen mag. Der Himmel bedarf keiner Vorbereitung, und dennoch rüstest du dich für ihn. Deine sehnlichsten Wünsche bereiten dich. Gleichzeitig vermag dich nichts für den Himmel zuzurüsten. Er ist jenseits von allem, was du denken könntest.

Im Himmel betrittst du einen Kreis der Liebe, die derart maßgebend ist, dass sie dich frei setzt. Du bist jetzt im Augenblick frei, bloß hast du dich den Weltgeschehnissen gegenüber in Gewahrsam gehalten. Auf der Erde seid ihr in Gedanken verloren, zerstreut. Hier kehrt der Geist mit all seinen wummernden Gedanken wieder, wie er euch den Teppich unter den Füßen wegzieht, wie er euch in das Gestrüpp, was hierzulande am Wachsen ist, hineinfegt, wie er euch hin und her, vorwärts und rückwärts wendet, wie er euch auf jegliche Weise umdreht, wie er euch gar gegen euch selber kehrt, anstatt zu euren Gunsten.

Es ist so, die Erde ist wie die Gymnastikstunde, zu der du gehst – sich üben in, sich zu sehr drillen in – im Glauben, strapaziöses Erüben stelle den Schlüssel zum Leben dar. Falls die Erde eine Gymnastik ist, wofür genau trainierst du?

Macht die Erde stattdessen zu einem Kurort. Ruht. Verjüngt euch auf der Erde. Macht sie zu Ferien an einem sachten Strand. Seht den Wellen zu. Reitet sie. Liegt in der Sonne. Bemerkt, dass diese Insel euch aufwärmen soll. Die Erde ist ein Ruheort, keineswegs ein ruckartiges Trainingsgelände.

Geliebte, die Erde kann alles sein, was ihr möchtet. Wenn ihr das nicht erkennt, habt ihr eurem Erdenleben eingeräumt, standardmäßig zu sein. Was wäre, wenn ihr, anstelle der Denkart, die ihr derzeit einnehmt, dächtet, die Erde sei ein Paradies? Was wäre, wenn ihr nicht derart gut lesen könntet, wie ihr es tut, und ihr würdet euch bei der Benennung dessen, wo ihr euch aufhaltet, verlesen? Was für ein schönes, für ein günstiges Missgeschick.

Was wäre, wenn dein Leben, anstatt dass es ein Roman mit dem Titel Rauhe See ist, ein Roman mit dem Titel Hohe See wäre?

Was wäre, wenn du ein Kind in der Grundschule wärst, und die Erde wäre der Schlupfwinkel, wo du auf dem Schulhof spielst?

Was wäre, sofern das Leben auf Erden der Spielplatz wäre, der fürs Spaßhaben angelegt ist? Was wäre, falls alles, was du über die Erde wüsstest, darin bestünde, dass sie ein Spielplatz ist? Was wäre, falls du von jetzt ab andere Gedanken hättest, als die, denen du zurzeit nachgehst?

Was wäre, falls das Leben auf der Erde ein Probedurchlauf für den Himmel wäre? Was wäre, falls das Leben auf der Erde ein Überwiegen von Freude wäre? Was wäre, falls Freude dein Grund dafür wäre, auf dieser Insel Erde zu sein?

Was wäre, falls ihr auf Erden nicht bloß Fleisch und Blut wärt? Was wäre, falls du die Wesensart der Liebe wärest? Was wäre, falls es keinen Raum gäbe, um in ihm zu schweben, und falls es keine Zeit gäbe, um dies in ihm auszuführen? Ist die Schildkröte ihr Schild? Bist du schier deine Körperlichkeit? Du weißt es besser. Du weißt, dir ist eine Weite. Lebt, Geliebte, lebt in Weite. Ihr seid in nichts Kleinerem als in Weite ummantelt, außer ihr habt gedacht, ihr wärt im Geringeren.

Wo immer ihr gegenwärtig zufällig herumhängt, ihr seid Weite. Weite kann nicht Kleinheit sein, und ihr seid Weite.

HEAVEN # 3953 – 21.9.2011 – The Best Is Yet to Come

DAS BESTE SOLL NOCH KOMMEN

Du bist ein reichhaltiger Bildteppich. Du flichtst hinein, und schlängelst heraus. Du bist nicht bloß auf die eine Art. Du bist auf zahlreiche Weisen. Du bist mehr, als den Augen unterkommt. In der relativen Welt gibt es stets mehr herauszufinden und über dich selber herauszufinden. Du findest mehr über dich heraus, sobald du allein bist, und du findest mehr über dich heraus, sobald du mit Anderen zusammen bist.

Im Leben in der Welt findest du mehr und mehr über dich heraus, und was du ausfindig machst, ist nicht immer das, was du gerne finden möchtest. Dies ist ein Aspekt des ein Menschenseinswesen auf der Erde Seiens. Allemal wächst du ohne hinzusehen, und hin und wieder hat dich das Leben auf etwas hinzuweisen, aus dem her du zulegst.

Es ist nicht immer leicht für dich, in dir selbst Raum für Wachstum zu erblicken und dich nach wie vor zu lieben. Liebe dich sodann selber des Wachstums wegen. Liebe dich selber der Ausweitung über vormalige Grenzen hinweg halber. Liebe dich selbst, dass du näher und näher an Mich heran wächst. Nach und nach kommst du Mir näher, und bisweilen ganz auf ein Mal. In raschem Schwung oder langsam, sei schlicht froh, dass du Mir näher kommst. Du kannst nicht aus eigenen Stücken zu Mir her rennen, und dennoch, manchmal scheinst du zu Mir her zu sausen. Hin und wieder ist es leicht, und hin und wieder ist es schwer. Dein Fortschritt zu Mir hin ist fortwährend greifbar, denn Ich bin wie ein Magnet, der dich herzieht.

Im Leben in der Welt wirst du ebenfalls gezogen, zu Jenen mit höherem Bewusstsein. Du wirst gar selbst hingezogen, wann es nicht immer klar ist, was höheres Bewusstsein ist. Und es gab Zeiten, als du zu Jenen mit einem minderen Bewusstseinsstand gezogen wurdest. Das eine oder andere, womit du deine Zeit verbringst, weist sich als das aus, wo du dich gewohnterweise aufhieltst, und nicht als das, wo du dich jetzt befindest. Ich möchte, dass du dich in größere Höhe hebst.

Es ist eine gute Idee, dir es sehnlichst zu wünschen, dich höher zu heben und all das zurückzulassen, was dich davon abhält, emporzusteigen. Das Beste ist noch am Kommen.

Ziehe in Erwägung, dass du im Leben Flugstunden nimmst. Du sitzt im Cockpit. Du siehst genau hin, und du lernst hinzu. Du lernst, höher zu fliegen. Du lernst, solo zu fliegen. In jedem Augenblick auf der Erde lernst du, lernst du, lernst du. Und ebenso schmachtest du. Vielleicht sind dies die zwei Schritte des Fortschritts. Herbeisehnen und lernen.

Ohne Verlangen, worin besteht da der Impetus für dich, dich voranzubewegen? Was ist da der Impetus für dich, fliegen zu lernen? Und herzukommen, um mit Mir zu fliegen.

Du findest in derselben Zeit in der Welt eine Möglichkeit, dich selbst wertzuschätzen, während du höher springst. Wie du dich auch selber siehst, sieh Raum für Wachstum, und wisse trotzdem darum, was du für ein schönes Seinswesen bist. Vielleicht bist du schön, weil du Raum zum Wachsen hast.

Es braucht Mut, ein Seinswesen auf der Erde zu sein. Es braucht Mut, Beweggründe fürs Wachsen zu sehen und nach wie vor zu wissen, dass du, so wie du bist, ein vollkommenes Menschenseinswesen bist, vielleicht unrasiert, in einem alten Bademantel, vielleicht am Däumchen Drehen. Du setzt dich selber zusammen. Zolle dir selbst Anerkennung.

Dich selbst lieben heißt dich selbst lieben. Andere lieben ist dich selbst lieben. Und wenn du einen Anderen nicht zu lieben vermagst, kannst du dennoch Andere lieben, wünsche ihnen alles Gute auf ihrer Reise und liebe sie von weither.

Teil des Loslassens im Leben ist das Loslassen von Leuten, die für dich derzeit nicht erhebend sind, und bei denen du dich nicht gut fühlst, sobald sie um dich herum sind. Sieh dies wie eine Allergie. Mache keine große Sache daraus, und liebe dich gleichwohl selber, und halte dich, wenn du es musst, davon fern, was dich zum Niesen bringt.

So ist das Leben auf Erden voller Hallo’s und voller Auf Wiedersehen. Es ist voll von allem.

HEAVEN # 3954 – 22.9.2011 – In God’s Service

IN GOTTES DIENSTEN

Ich sage „Komme zu Mir“, und dies obschon Ich weiß, du bist hier bei Mir. Ebendies tut ein Gott. Er hält dich in Seinen Armen und sagt: „Komme zu Mir.“ Und manchmal sagt Er: „Bleibe hier bei Mir.“ Er sagt: „Sei bei Mir eine lange Zeit in einem Land der Nicht-Zeit.“ Manchmal sagt Er: „Du bist für immer und ewig bei Mir.“

Er sagt: „Es besteht gar keine Möglichkeit von Trennung.“ Und dies ist die ganze Story. Es gibt keine Trennung, und nichts geschieht wirklich. Seien ist, hinwiederum passiert es nicht. Es ist schlicht. Leben, so wie du es auf der Erde lebst, ist eine Reihe von Nicht-Geschehnissen, die sich zu ereignen scheinen. Dies ist deine Erfahrung. Etwas geschieht, selbst während nichts geschieht. Wie du doch Erfahrungen befürwortest, sprich, jene, die du dir wünschst.

Bestreben ist eine Brücke, die du von dem Gedanken hin zu der sogenannten Verwirklichung errichtest. Von einer Version des Gedankens zu einer anderen Version. Von einem elektrischen Funken in deinem Nervensystem zum anderen. Von einem Sprung zum anderen. Da ist Bestreben, und dennoch gibt es da keine Brücke, und gleichwohl langen deine Gedanken irgendwo an und programmieren sich selbst.

Du bist wie eine Schildkröte auf der Erde. Du trägst die Erde wie den Schild auf deinem Rücken. Du weißt nicht, wer du bist oder was du tust. Das Tun, was du verrichtest, ist nichts und wieder nichts. Du meinst, es sei Tun, und es ist hinreichend, das zu denken. Du bist kein Gerät. Du bist ein Konstrukt, wovon du dir ein Bild zeichnest.

Eine Parade geht an dir vorüber, und du bildest dir ein, du befindest dich in der Parade. Das Gesamt des Lebens auf der Erde ist eine Parade. Eine Brigade nach der anderen. Wie Elefanten, die den Schwanz desjenigen vor ihnen festhalten, gehst du vorwärts und rückwärts und spürst eine fantastische Aufregung.

Es gibt keine Arbeitstage, gleichwohl ist jeder Tag ein Arbeitstag. Es gibt keinen Urlaub von der Arbeit. Es gibt ausschließlich Ferientage, einen nach dem anderen. Tage sind für Rührig-heit. Arbeit ist eine Annahme.

Auf der Erde am Leben, lebst du. Du lebst in einem Mahlstrom des Lebens. Es ist schlechterdings ein Tanz, wie du hinein und heraus gehst, wie du hoch und runter läufst und dich an Nichtsheit festhältst, so, als wäre sie die deine und stellte deine Zwecksetzung dar. Du gräbst überall nach Gold. Gold ist überall, obwohl du es bloß an gewissen vorgezeichneten Orten findest. Du prallst an Gold hin und her, als wärst du hungrig und als wäre Gold eine Mahlzeit.

Du kannst nicht etwas kaufen. Und du kannst es schier verdienen. Du verdienst alles Gute, sei es, du hast es dir verdient oder nicht. Du kannst Zinn in Gold umwandeln. Du kannst das Universum mit deinen Gedanken herumwirbeln und es auf jede erdenkliche Weise herumwerfen. Du kannst die Sterne fangen und sie im Kreis drehen. Du kannst dich in der Sonne aufwärmen, während du auf der Erde bist. Es gibt nichts, was du nicht tun kannst, und weniger, was du nicht getan hast.

Du bist ein übernatürliches schlafendes Seinswesen auf Erden.

Still wachst du auf. Du betrachtest dich selbst und schließlich sagst du, so, als hättest du es Mich sagen hören: „Wie schön.“ Du sagst: „Wie schön bin ich, den Gott gemacht hat, denn Gott hat mich gemacht, um der Welt dienstbar zu sein. Es sinkt soeben in mich hinein, dass Gott mich der schönen Welt gemacht hat. Ich mache mir gerade ein Bild davon. Ich wache zu jenem Gedanken auf, dass Gott mich aus einem Beweggrund hierhin verbracht hat, und ich finde jenen Grund heraus, nicht zu meiner Genugtuung, sondern damit ich Gott, erfüllt mit Liebe, aufs Höchste und Vollste dienen kann. Ich bin Gottes sehnlichstes Verlangen. Ich habe soeben darüber beschieden. Ich habe gerade beschieden, dies zu bejahen.

Und so bin ich zu Dir gekommen, Gott. Ich möchte zu Deinen Füßen sitzen. Du hebst mich hoch, um neben Dir zu sitzen, so, als würdest Du mich begünstigen. Du bevorzugst mich. Es ist mein Glück, Dir zu Diensten zu sein.“

HEAVEN # 3955 – 23.9.2011 – Shining Light  

GLÄNZENDES LICHT

Wenn du Verbitterung in deinem Herzen trägst, bist du nicht frei, denn Bitterkeit schleppt dich herum. Du bist von ihrer Gnade abhängig. Verbitterung verschleppt dich auf ihren Schultern und stößt dich an Wände und zerschrammt dich.

Du hast ein Herz, das für Liebe, nicht für Bitterkeit angelegt ist. Du hast ein Herz, das für Sanftheit bestimmt ist, nicht für Härte. Dies stimmt selbst dann, wenn jemand, befasst mit seiner eigenen Bedrängnis, dich zu hassen scheint. Seine Bedrängnis ist ansteckend, und er möchte sie dir gerne weiterreichen. Sie ist eine heiße Kartoffel.

Du brauchst nicht alles anzunehmen, was dir zugereicht wird. Rauhe Kanten eines Anderen haben nicht an dir zu reiben. Docke dich nicht an der Hartherzigkeit eines Anderen an. Sie gehört ihm ebenso wenig zu, aber lasst Uns der Einfachheit halber mal sagen, sie gehöre ihm zu. Er wird nach und nach ohne sie auskommen. Es ist nunmehr an dir, ohne auszukommen. Verzichte darauf jetzt und für immer. Du möchtest gerne frei sein, nicht wahr? Gib sodann Verbitterung auf.

Die Person, die dir grollt, möchte dir ihre Verbitterung im Austausch für dein Wohlwollen übergeben. Sie möchte gerne von dir stehlen. Du hast etwas, was sie möchte. Es könnte dein guter Ruf sein. Es könnte dein Glückhaben sein. Sie wird den Menschen nicht mögen, von dem sie stiehlt. Gestatte dir nicht, auf dem Sitz der Wippe des Anderen zu sitzen.

Stehle deine eigene Gutartigkeit nicht von dir selber. Gib sie nicht weg. Sie ist kostbar. Lasse niemanden dich von deinem Ast herunterwerfen. Lasse genauso niemanden dich herumschikanieren. Es scheint, du weißt nicht, wie derartige Schwierigkeiten zum Ausgleich bringen geht. Mittlerweile scheiterst du. Greife dich nun selber auf.

Gib nicht eine Verbitterung für eine andere her. Häufe Bitterkeit nicht an. Halte sie nicht feste an dir. Du bist in jener Bewandtnis wundervoller, dich dem zu versagen, dass du die Verurteilung deinerseits durch einen Anderen auf dich nimmst und als zutreffend anerkennst, als dabei, Vergeben auszusprechen. Schaffe denjenigen, der dir grollt, aus deinem Sinn heraus. Lasse ihn gehen. Falls dir jemand etwas verübeln möchte, lasse ihn. Es ist dessen Geschäft. Böse Blicke haben dir nicht wehzutun.

Die einzige Person, die deine Empfindungen zu verletzen vermag, bist du selber. Sobald jemand dir gegenüber gefühllos oder negativ ist, hast du nicht im Feuer zu verbrennen.

Du möchtest nicht, dass dich jemand beiseite schubst, noch auch, dass dies jemand versuchen sollte. Lasse vor allen Dingen niemanden deinen Frieden des Geistes beiseite schubsen. Übergib nicht einem Anderen ein Stück deines Geistes. Schimpfe ihn nicht aus, nicht einmal in deinem Sinn. Zerfalle nicht in Bruchstücke, weil ein Anderer in Bruchstücke zerfällt. Zerschneide dein Herz nicht in kleine Stücke. Es ist Mir kostbar. Es ist – tatsächlich – Mein Herz. Möchtest du Mein Herz erdolchen?

Bekomme Pein aus deinem Herzen heraus.

„Aber wie“, sagst du. „Wie mache ich das? Mein Herz ist halsstarrig. Es möchte nicht los lassen.“

Dein Herz ist willens, los zu lassen. Dein Herz möchte gerne los lassen. Es möchte keinen Schutt aufhäufen. Es ist dein unnachgiebiger Geist, der nicht los lassen möchte. Befreie deinen Geist, und dein Herz wird von Verbitterung freigesprochen sein. Setze dein Herz von der Vergangenheit frei. Schüttele es locker. Denke anstelle der quälenden Gedanken, die deinen Geist ad infinitum durchlaufen haben, andere.

Finde eine Möglichkeit, dem zu entkommen, dich als jemand zu denken, dem Unrecht angetan worden war. Oder, quittiere und bescheinige, dass du geschädigt worden bist, und gehe davon weg. Anderenfalls tust du dir selber Unrecht. Du unterhöhlst dich. Du verurteilst dich selbst zur Verzweiflung. Du setzt dich außer Kraft. Du isst Gift. Du kannst dir selber beistehen. Trinke jenen letzten Tropfen Bitterkeit nicht. Wirf sie weg. Du bist ohne sie beträchtlicher. Sei Mein glänzendes Licht.

HEAVEN # 3956 – 24.9.2011 – What Can Be Greater Than God

WAS KANN BETRÄCHTLICHER ALS GOTT SEIN

Was genau ist es,  was dich von Mir ablenken lässt? Musst du das? Musst du Beeinträchtigtsein stattgeben?

Nimm einen Augenblick lang in Betracht, was Ich dir darbiete. Weswegen solltest du irgendwas deine Wahrnehmung Unserer Vereintheit stören lassen mögen? Wir sind so eng beieinander. Lasse Mich dich in deinem Gewahrsein umfangen, und lasse diesen Kreis Meiner Präsenz alles und jedes in der Welt umlenken, was dir durch und durch gehen möchte.

Wirklich, ist Sich-Sorgen der einen oder anderen Art in der Lage, Meinen Platz einzunehmen? Musst du dem Sich-Sorgen erlauben, Mich zur Seite zu schieben? Natürlich, es ist Täuschung, dass Ich beiseite gesetzt werden kann. Ich schlage vor, dass du die Realität Unseres Einsseins anerkennst und in deiner Einbildung nichts Uns trennen lässt.

In Meiner Stille – was für ein lauter Lärm kann Mich da beunruhigen? In Unserer Stillen Zusammenkunft, was kann Uns da beeinträchtigen? Falls etwas zwischen Uns gelangt, dann musst du es sein, der es ihm einräumt. Ich würde das nicht tun.

Ein lauter Krach, ein innerer oder äußerer Lärm, nimmt scheinbar dein Gewahrsein von Mir fort. Du vergisst Mich zeitweilig, und du glaubst an etwas anderes. Du lässt etwas vor Mir rangieren. Du lässt etwas die Ewigkeit Unseres Einsseins wegnehmen. Du lässt etwas dich aus Meinen Armen heben. Du lässt etwas dich irritieren. Es wird sich um einen Wackerstein alten Gedankenguts handeln. Es kann ein Donnerschlag sein.

Wie kommt es, dass du irgendwas dich aus deinem Eingedenken Meiner aufscheuchen lässt? Was kann Mir gleich kommen? Es ist, wie wenn du anstelle von Goldenen Momenten mit Mir Zehncentstücke akzeptierst. Du betrügst dich selbst. Du lässt etwas sich einmischen. Du lässt Angst dazwischenkommen oder Aufgeregtheit intervenieren.

Was wir haben, das ist ein kostbares Geschenk. Es ist in alle Ewigkeit Mein Geschenk an dich. Selbstverständlich ist es ebenfalls ein Geschenk an Mich.

Lege das Geschenk Meiner Selbst nicht irgendwo hin und vergiss fortan nicht, wo du es gelassen hast. Stehe nicht aus dem behaglichen Sitz neben Mir, inmitten Meines Herzens, auf. Wenn du fortgehst, gehe Ich mit dir, und dennoch bin Ich in deinem Gewahrsein abwesend. Sei Meiner gewahr. Bleibe mit Mir wach. Entsinne dich Meiner. Sei deiner eingedenk.

Wache in Mir auf, vergiss Unser Einssein nicht. Vergiss nicht, woher du kamst. Entsinne dich deiner Abstammung. Es ist ein edler Stammbaum. Du stammst von Mir ab. Glaube an deine spirituelle DNA mehr als an die Begrenzungen deiner physischen DNA. Deine spirituelle DNA kommt dem noblen Stammbaum eher gleich. Deine spirituelle DNA ist ebenfalls in deiner physischen Spiral-Helix eingebettet. Sie war das immer.

Die Ruhige Stille überragt die physische Abbildung immerzu.

Geliebte, was mehr vermögt ihr zu erlangen, als Meine Präsenz? Wenn ihr es herunterkocht, gibt es da mehr? Schier in eurer Einbildung, und weswegen solltet ihr euch etwas Erhabeneres als Mich vorstellen mögen? Ich, der Ich euch machte, was kann großartiger sein als Ich? Ich sage dies in aller Bescheidenheit. Ich halte Mich an die Wahrheit.

Es muss etwas geben, was dich zum Narren hält. Was hat dich zum Narren gehalten, und wobei wirst du beschwindelt? Ich bin kein Narr. Was bringt dich auf den Gedanken, dass du getäuscht gehörst? Und nicht nur ein Mal, sondern immer und immer wieder, so, als wäre beschwindelt zu werden irgendwie deine Pflicht. Du hast freien Willen. Du hast die Freiheit, stets bei Mir in Wahrheit, wie auch in deiner Wahrnehmung zu sein.

Beehre Mich mit deiner Gegenwart. Stehe groß an Meiner Seite. Wir sind einander für die Liebe ausbedungen, und wiederum, selbst der Liebe steht es nicht an, sich zu unterfangen, Wir, du und Ich, seien etwas anderes als Liebe aufs Höchste. Natürlich, Liebe ist nicht versnobt. Liebe heißt alle willkommen, und alle lieben lässt Mich nicht aus. Lasse Mich herein. Lasse Mich für immer und ewig bei dir bleiben, oder – zum wenigsten – eine Zeitlang.

HEAVEN # 3957 – 25.9.2011 – When You Love a Rose

WENN DU EINE ROSE LIEBST

Du hast einer vergangenen Liebe nicht hinterherzutrauern. Sie ist ein Traum, der vorübergegangen ist. Was für ein Glück hast du, einmal jenen Traum in deinem Herzen am Erblühen gehabt zu haben. Du hattest den Traum, wie er in deinem Herzen pulsierte. Du hattest den Traum, wie er in deinem Herzen zirkulierte. Der Traum wurde dir zugereicht, selbst wenn es bloß für eine Weile war. In der Welt, da kommt die Liebe, und da geht sie. Sei froh über die Liebe, die gegeben wurde, und über die Liebe, die entgegen genommen wurde. Halte einen jeden Augenblick von ihr in Ehren, und, sofern eine Liebe auf ihrem Weg nach draußen scheinbar an dir vorbei gegangen ist, lasse sie in deinem Herzen verweilen. Bewahre sie. Wieso deinem Herzen Liebe versagen, weil jemand auf seiner Reise eine andere Straße nimmt?

Der Pfad der Liebe verflicht, wie er verflicht. Die Welt selber ist eine vorübergehende Caprice. Von ihr gibt es keine Karte. Es gibt nichts, was sein muss.

Falls ein geliebter Mensch aus dem einen oder anderen Grund an dir vorübergegangen ist, hat die Liebe in deinem Herzen nicht weggeschafft zu werden. Bewahre die Liebe, trage dennoch keine Fackel. Du bist frei, deiner Liebe Fortbestand zu verleihen. Wertschätze all die Liebe, die dir gegeben wurde, egal wie lange oder wie kurz sie dir erteilt war. Möchtest du sie jemandem anlasten dafür, dass er dich geliebt hat? Lasse den geliebten Menschen gehen. Behalte die Liebe in deinem Herzen, ohne dich an dem Geliebten festzuklammern.

Wenn du eine Rose liebst, selbst obschon die Rose eine vorübergehende Sache ist, gib der nun verwelkten Rose einen Abschiedskuss. Im Leben auf der Erde geht es so. Eine Rose ist nicht bestimmt, in ihrer Blüte zu verbleiben. Du verübelst der Rose nicht, eine Rose zu sein. Du hattest die Augenblicke der Rose. Sie gab dir alles, was sie zu geben hatte. Sie liebte dich. Du kannst nicht sagen, dass die Liebe dich nicht zurückliebte. Du kannst nicht mehr sagen, dass ein geliebter Mensch ständig in Liebe bei dir zu bleiben habe, als du sagen kannst, dass eine Rose in Blüte zu verweilen habe. Ich weiß, du möchtest gerne jene Rose, und es sieht danach aus, als würde das keine andere Rose schaffen. Es war deine Rose. Gib ihr einen Abschiedskuss.

Alles in der Welt ist flüchtig, wusstest du das nicht? Auf die eine oder andere Weise wird ein geliebter Mensch fortgehen. Oder du wirst Abschied nehmen. Worin besteht der Unterschied? Weil ein geliebter Mensch davonzieht, hast du die Liebe in deinem Herzen nicht auszubooten. Die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter. Sie ist trotzdem wundervoll. Sie hat dich nicht betrogen.

Weil ein Säugling nicht immer ein Säugling bleibt, lässt dein Herz nicht nach. Wie dankbar du bist, deine köstliche dahingleitende Zeit mit deinem Baby gehabt zu haben. Musst du traurig sein, weil ein Säugling größer geworden oder ein Vogel der Liebe weggeflogen ist?

Wer vermag die Gezeiten des Lebens oder der saisonalen Staffeln der Liebe einzudämmen? Gibt es da jemandem, dem Vorwürfe zu machen sind, dass es Jahreszeiten gibt? Es gibt Frühling, und es gibt den Herbst. Es gibt Sommer, und es gibt den Winter. Immerhin, der Winter ist ein wohltuendes Zurüsten für das Erblühen des Frühlings und des Sommers. Eine Jahreszeit folgt einer anderen. Du hast keine andere Wahl, als die Jahreszeiten abrücken zu lassen, so wie sie es mögen.

Wer sagt, dein Herz habe zu brechen? Wo steht es geschrieben, dass du dein Herz herzunehmen und es entzwei zu brechen habest, so wie du das bei einem Zweig zum Anzünden tust? Niemand bricht dein Herz. Du bist der einzige, der dein Herz brechen kann. Was bringt dich auf den Gedanken, das habest du zu tun? Es ist keine gute Idee, dein Herz entzwei zu brechen. Halte dein Herz unversehrt. Sieh, wie groß und ausladend dein Herz ist. Sieh, wie es all die Liebe in der Welt und desgleichen im Himmel umschließt.

HEAVEN # 3958 – 26.9.2011 – Believe in God

GLAUBE AN GOTT

An einem Wolkentag geht das Leben schlicht genauso weiter. Was euch, Meine Lieblinge, angeht, wenn euch der Himmel düster zu sein scheint, lasst die Wolken sodann eure Sicht nicht trüben. Macht einfach genauso weiter.

Im Leben in der Welt ist nichts passiert. Du magst das Gefühl haben, du durchlaufest einen gewaltigen Wandel, das Leben, so wie du es gekannt hast, falle auseinander, und so weiter, und doch ist nichts  geschehen. Es ist eine sich verwandelnde Welt, in der ihr lebt. Alles hat sich geändert, und gleichwohl hat sich nichts geändert. Aus eurer Perspektive her hat sich alles geändert. Nichtsdestotrotz kann der Vorleger nicht unter euch weggezogen werden. Einst warst du ein Teilnehmer im Leben mit einem bestimmten Teppich unter deinen Füßen. Jetzt bist du ein schlichter Teilhaber im Leben ohne den vertrauten Läufer unter deinen Füßen. Und jetzt bist du du, selbst wenn du dich gewandelt hast, hat sich nichts gewandelt.

Sofern du zwei Eier in eine Schüssel gibst und sie mit einer Gabel schlägst, hast du immer noch die zwei Eier in der Schüssel. Was ist der Unterschied? Es geht um ein bisschen Umrühren, das ist alles.

Was immer sich auch zugetragen haben mag, ziehe in Betracht, dass du eine Leiter hochgestiegen bist. Du bist nicht abgesackt. Ganz im Gegenteil, du bist hochgekommen. Du kletterst eine Leiter der Vergangenheit hoch. Du trittst auf die Sprossen. Du hast einen Meilenstein passiert, selbst wenn es einer war, den du nicht mochtest. Du sehntest dich nach einer Fortdauer, die nicht existiert.

Vielleicht sagst du: „Permanenz existiert für andere. Es war einmal, da existierte sie für mich.“

So sodann froh. Sei froh, du hattest ja doch das, was sich jetzt verabschiedet hat.

Bequeme dich dem Weltbild an, dass, obschon nichts geschehen ist, vielleicht etwas geschehen ist. Deine Gefühle sagen es so. Hernach sieh, dass das, was geschehen ist, zu deinem Nutzen erfolgt ist. Selbst bei diesem Umbruch, den du nicht wolltest, ist etwas Gutes für dich dran. Du wolltest, dass alles so weiter geht, wie es war, obschon es dir klar war, dass du dich auf rutschigem Sand befandst. Jetzt weißt du es. Jetzt bist du niedergegangen, selbst obschon es danach aussehen mag, dass du dich auf einem öden Land befindest. Das Land ist nicht öde. Du fühlst dich beraubt. Du hast dich selber beraubt. Du magst das Gefühl haben, dies, was auch immer, seist du außerstande zu durchleben, und, natürlich, du wirst es durchleben. Du bist, selbst für deinen unersättlichen Geist, durch  Schlimmeres gegangen.

Woran du dich angeheftet hast, ist eine Fantasie. War es das nicht? Und dieser Aufstand, den du durchläufst, ist ebenfalls eine Fantasie. Nichts ist passiert. Wir können es so ausdrücken:

„Ich, Gott, bin alles, was es gibt.“ Du könntest sagen, dass Ich das einzige Kind um den Block herum bin. Ich werde dir nie abhanden kommen. Alles in der Welt kann sich scheinbar verändern. Immerzu hast du Mich. Kann Ich nicht genug sein? Kann es nicht genug sein, dass Ich bei dir bin? Wir haben von vielen Äonen an gemeinsam den Weg genommen. Im Eigentlichen mehr als das. Wir sind durch die Ewigkeit gegangen. Es gibt nichts anderes, was man durchlaufen kann. Wer sonst auch in deiner Welt bei dir oder nicht bei dir ist, Ich bin bei dir.

Möchtest du Mich für einen Anderen einhandeln? Möchtest du das wirklich? Möchtest du wirklich bei der Auswahl einen Anderen vor Mir rangieren lassen?

Falls du dich an jemanden oder etwas hängen musst, hänge dich an Mich. Du wirst dich nicht einmal dranhängen. Du wirst stracks da sein, wo du bestimmt bist, zu sein. Du wirst an Meiner Seite sein, und Ich an der deinen.

Du kannst aufhören, so viel Aufmerksamkeit auf jene Filmleinwand zu richten, von der du die Augen nicht wegzubekommen vermagst. Sei Meiner eingedenk. Sieh Mich vor dir stehen. Stehe auf Meinen Schultern. Du brauchst im Grunde jenen Läufer unter deinen Füßen nicht. Du brauchst nicht einmal den Boden. Du hast alles, dessen du bedarfst, Heller Stern. Du hast Mich. Ich scheine in dein Herz. Ich scheine in jedermanns Herz. Dir ist nichts abhanden gekommen. Es gibt keinen Verlust. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass du an Verlust glaubst. Du glaubst sogar an den Tod. Glaube an Mich. Möchtest du an Mich glauben?

HEAVEN # 3959 – 27.9.2011 – Your Mighty Heart  

DEIN MÄCHTIGES HERZ

Wenn du dich herzwund fühlst, so reibe dein Herz mit deiner rechten Hand eine Weile. Dein Herz war am Duseln. Jetzt wird es wachwerden, und du wirst dich stärker fühlen. Von Meinem Herzen zu deiner Hand zu deinem Herzen. Jetzt ist dein Herz wieder mit der richtigen Seite oben. Jetzt hat sich dein Herz selbst gefangen. Es ist der Puls des Lebens, und jetzt ist es bereit für Mehr. So ist es im Herzen des Menschen.

Erfrische dein Herz mit Frieden. Es braucht keine Beunruhigung. Für dich gibt es keinen Bedarf, einen Eindringling in dein Herz hineinzulassen. Alles Mindere als Liebe in deinem Herzen ist ein Eindringling. Reibe dein Herz mit deiner rechten Hand, und es wird wieder ruhig Fuß fassen. Die Krise ist vorüber. Dein Herz ist wiedereingespielt.

Jetzt bist du fürs Bergwandern neuerlich bereit. Du kletterst abermals mit einem Rucksack voller Liebe los. Es gibt für dich nichts anderes mitzunehmen.

Aufstieg bedeutet die Vergangenheit hinter dir lassen. Nun reist du leicht. Jetzt bist du unbelastet. Du bist leicht und frei und ungebunden. Alles, was du mit dir getragen hast, war ein Traum, nun kommst du ohne alte Träume aus, an denen du gehangen hast. Jetzt betrittst du eine schlichte Welt, wo nichts verschoben wird. Jetzt hältst du mit dir selber Schritt. Du bist weder vorneweg noch hinterher. Du bist genau richtig. Du marschierst mit Mir, und Wir sind synchron.

Gemeinsam haben Wir den Berggipfel erreicht. Was für eine Aussicht es dort gibt. Wie weit Wir geklettert sind. Wie weit du geklettert bist. Derartige Höhen hast du erreicht. Du hast dich selbst übertroffen. Vermöge der simplen Handlung des Freilassens und Entbindens hast du dich selber übertroffen. Du hast Verflossene Verflossene sein lassen. Wohin ist die Vergangenheit? Woher ist sie denn überhaupt gekommen? Nun hast du kein Gepäck, und nun hast du ein volles Herz. Nun ist dein Herz reichlich mit Meiner Liebe versehen. Du bist nach Maßgabe Meiner Liebe. Das ist mehr als eine subjektive Erfahrung. Das ist Wahrheit. Du, Meine eigene wahre Liebe, du bist zu Mir zurückgekehrt. Du hast dich selbst geehrt. Du hast aufgeräumt mit dem, was dich zurückgehalten hat. Die hast die Schränke deines Herzens ausgeputzt. Du bist Meinem Willen erlegen.

Das Treuegelöbnis, das du ablegtest, ist jetzt erfüllt. Du hast deine rechte Hand hochgehalten, die gleiche Hand, mit der du dein Herz reibst, und das gleiche Herz, mit dem du dich Mir gelobtest. Du gelobtest dich der Wahrheit. Liebe ist die alleinige Wahrheit. Alles Sonstige ist unrichtig. Ohne Wahrheit ist selbst Liebe in der Welt unrichtig. Sobald Liebe begrenzt ist, ist sie nicht echt.

Gleiche dich mit Mir ab. Die Welt ist zweitrangig. Ich bin zuvorderst. Der Prägestempel wurde gegossen.

Was dir vormals wesentlich war, wird nicht mehr weiters benötigt. Es wird überhaupt nicht mehr gebraucht. Das ist das Ungemach. Was in den dunklen Zeitaltern deines Herzens recht erheblich war, wird nicht mehr benötigt. Früher, da dachtest du, du befändest dich in der Ära der Großherzigkeit. In Wirklichkeit war es das Zeitalter der Ahnungslosigkeit, wo du an dem festhieltest, was weder Hand noch Fuß hatte. Dieses Festhalten an der Illusion spielt dich müde.

Wenn dein mächtiges Herz sich waidwund fühlt, dann klopfe mit deiner rechten Faust auf das Herzzentrum deiner Brust, wie das die Alten gewöhnlich taten. Dein Herz wird aufs Neue seinen Kopf heben und sehen, selbst durch den Wald deiner Tränen hindurch sehen, dass die Sonne scheint, und dass sie für dich scheint. Schaue aus dem Fenster deiner Seele heraus. Wie wichtig ist nunmehr dein Herz, welches sich versehrt? Wie wichtig ist es, dass du dich an der Illusion festklammerst? Wieso um eine vergangene Sache weinen, die bereits vorbei ist?

HEAVEN # 3960 – 28.9.2011 – The Language of Life  

DIE SPRACHE DES LEBENS 

Wer ist imstande, die Windrichtung zu ändern? Und doch, du möchtest gerne zurückgehen und es ändern. Du würdest es, wenn du es könntest. Du würdest etliche deiner Erlebnisse im Leben rückgängig machen, und an ihren Platz andere stellen – und, Geliebte, was hättet ihr dann? Ihr würdet aus dem Leben eine Collage machen, und ihr würdet unaufhörlich bei den Dingen, was behalten und was herumgerückt gehöre, euren Sinn ändern. Ihr würdet das Leben umarrangieren. Ihr würdet es beseitigen.

Ihr würdet das Bett wegschaffen, in dem ihr gelegen habt. Ihr würdet eine Filmspule anhalten. Ihr würdet den Film andersherum abspielen. Ihr würdet ihn verpfuschen. Ihr würdet die Toten auferwecken. Dies ist nicht Leben, was ihr bewerkstelligtet. Nehmt irgendwas weg, und ihr habt Leben weggeschafft.

Mache dir nichts draus, was du wolltest oder nicht wolltest. Haben, was du möchtest, so wie du es möchtest, ist nicht der Sinn deines Lebens.

Noch auch ist der Zweck eures Lebens, zu leiden, haltet demnach nicht an Leiden fest. Lasst das Leben sein, wie es ist, und geht mit ihm anders voran. Seid guten Muts. Geliebte, wie erkennt ihr, dass das, was gegen euer Herz geschleudert wurde und euch so verletzt hat, im Eigentlichen ein Blumenstrauß war? Ihr spürtet den dumpfen Aufschlag. Ihr dachtet, es sei ein harter Baseball, der auf euch geworfen wurde, und mithin littet ihr. Selbst die stürmendsten Angelegenheiten in eurem Herzen, selbst alle eure Kämpfe dort sind im Grunde genommen Eimer voller Blumensträußchen. Blume um Blume ist bei euch angelangt, und ihr dachtet, ihr hättet Messerstiche. Denkt erneut.

Selbst Herzeleid ist euch ein Segen. Ihr weigert euch, das zu glauben. Ihr könnt das nicht glauben. Glaubt sodann – wenn es kein Segen für euch ist, dann für einen Anderen. Ihr weint um den Verlust eines geliebten Nahestehenden, alldieweil der Geliebte gesegnet wurde, zu Mir zu kommen und den Körper hinter sich zu lassen. Und ihr würdet den Geliebten ins Leben zurückversetzen, wenn ihr könntet.

Es könnte euch hilfreich sein, euch selber ins Gedächtnis zu rufen, dass es keine Ursache und Wirkung gibt. Dies ist schlicht Ist-heit.

Jeder Mensch hat sein oder ihr eigenes Buch. Ihr habt das eure. Es ist besser, dass jede Person die Absätze durchliest, die es ihm zu lesen gilt. Ihr könnt die Seiten der Bücher anderer Menschen für sie nicht umblättern. Ihr habt euer Buch mit der richtigen Seite nach oben zu halten und es so sein zu lassen, wie es geschrieben ist. Und, auf diese Weise, so segnet ihr einen Jeden auf seinem Weg, selbst dann, wenn das bedeutet, an den Kreuzungen einen anderen Weg zu nehmen. Segnet desgleichen euch selbst auf eurem Weg.

Sobald ihr an eine Kreuzung gelangt, überquert ihr sie. Es gibt kein zweimaliges Aussuchen eben genau dieser Straße. Im Raum und in der Zeit könnt ihr nicht zurückgehen. Ihr könnt schier vorangehen.

Was euch auch heimsucht, es ist ein Schatz des Lebens, der euch widerfuhr. Seid keine Tragiker mehr.

Was würde eurer Meinung nach geschehen, falls ihr wüsstet, falls ihr wirklich wüsstet, dass alles im Leben, was sich zuträgt, einen Segen darstellt? Was passieren würde, ist, dass euch in Bälde, einfach ohne Weiteres, mehr davon, was ihr als Segnungen wahrnehmt, heimsuchen wird.

Worum geht es, was ihr euch wünscht? Weilt in dem Hause dessen, was ihr euch wünscht. Kommt aus jenem Gewirr heraus, was euch sagt, ihr hättet eine verkehrte Wegbiegung genommen. Trinkt einen jeden Tropfen des Lebens, und lasst ihn euch schmecken.

Wenn du Durst hast, trinke. Trinke an dem Brunnen. Und wenn du sehr traurig bist, trinke an dem Brunnen. Habe Freude in eurem Herzen, denn du lebst das Leben. Du hast Leben. Du bist ein Erfahrer, ein Erleber des Lebens in der Welt.

Ihr wisst, es ist Illusion, dass ihr ein ums andere reingewürgt bekamt. Wo sind die Ziegelsteine, die gegen euch tätlich wurden? Sie sind nicht zu sehen. Es ist Illusion, dass ihr von einem Mack-Truck erfasst wurdet. Wo ist der Lastwagen, der euch angefahren hat? Es ist die Illusion, von der ihr erfasst wurdet.

Falls das Leben eine Sprache wäre, lest ihr sie schlicht nicht richtig. Ihr habt sie nicht begriffen. Geliebte, ihr belegt soeben einen Kurs in der Sprache des Lebens. Ihr habt in eurem Leben nicht jedes Wort zu verstehen. Ihr habt es schier zu leben. Ihr erlernt die Sprache des Lebens.

HEAVEN # 3961 – 29.9.2011 – When You Cross a River

WENN DU EINEN FLUSS ÜBERQUERST

Es gibt nichts, auf das du angewiesen bist, ausgenommen auf Mich, und auf Mich, da kannst du dich verlassen. Vielleicht bist du nicht der Auffassung, du könnest dich auf Mich verlassen, weil dein Herz durch dies und das verwundet worden sei. Denke noch einmal. Bedenke das noch einmal. Ich bin ständig an deiner Seite. Ich gehe niemals von dir weg. Nimm bitte nicht die Begebenheiten in der Welt als Zeichen Meiner Gunst oder Missgunst. Du bist umfassender als alle Ereignisse in der Welt. Liebe ist größer, und Ich bin Liebe. Du ebenso. Allzu oft vergisst du das. Du neigst dazu, ein minderes Bild von dir innezuhaben. Selbstverständlich hast du eben die Neigung, anderenfalls fändest du im Leben größere Freude.

Du würdest dir nicht so viel aus den Dingen machen. Du wärest nicht so hoch freudig erregt, noch auch so geknickt. Du wärest nicht von alledem abhängig, wovon du derzeit abhängig bist. Du würdest weniger auf Erwartungen setzen. Du würdest sie haben, dich allerdings nicht so sehr auf sie verlassen.

Musst du leiden? Ich sage Nein. Ich sage, dass Leiden deine Wahl ist. Ich sage, dass du, insofern als du es ja fertig bringst, zu leiden, es zu annullieren vermagst. Du hast Leiden nicht für bare Münze zu nehmen. Leiden ist nichts Kleines, dennoch hast du zu viel aus ihm gemacht. Womöglich hast du es wie eine Flagge getragen. Du magst vielleicht die Narben, die du trägst. Du wirst sie womöglich wie eine wertvolle Skalp-Sammlung betrachten.

Du wirst das nicht gerne hören, gleichwohl, Leiden ist eine Nachgiebigkeit. Es ist wie Daumenlutschen. Es ist Mitleid für dich selbst. Leiden ist mit einer Art Wutanfall weitermachen. Es ist Ärger mit einem netten aufgesetzten Gesicht. Leiden gibt dir zu verstehen, dass du ein Opfer von Umständen bist.

Schau, wenn du einen Fluss überquerst, kommst du auf der anderen Seite heraus. Du bist du, egal auf welcher Flussseite du dich befindest. Wenn du dich durch einen rauhen Fluss vorankämpfst und das als Leiden bezeichnest, bist du nach wie vor du. Auf der anderen Flussseite, wann du weniger an den leidenden Fluss angeheftet bist, bist du nach wie vor du. Vor oder nach dem Leiden, du bist du.

Es gibt keinen Bedarf nach ’noch betrübter‘, sondern nach ’noch weiser‘. Für dich gibt es keine Nachfrage, dass du dich in den Fluss des Leidens vorwagst. Hast du ihn wirklich zu überqueren? Es gibt fürs Leiden ein Ende. Du kommst über es hinweg, oder weitestgehend über es hinweg. Gut, dann stecke es jetzt weg.

Ums Himmels willen, du hast vor einer Begebenheit gelitten, und währenddessen und danach, und sogar lange danach. Lasse jetzt Leiden los. Es wird nicht zu dir. Einerlei wie gewichtig die Begebenheit ist, die dir dem Anschein nach Leiden verursachte, beseitige sie. Nimm jenen Umhang des Leidens ab. Leiden ist nicht mehr länger eine Partie, die du spielst.

Selbstverständlich, Leiden hat dich veranlasst, Bestandsaufnahme zu machen. Alles Leiden ist selbstauferlegt. Du hast kein Tragiker zu sein. Ganz und gar nicht. Du bist hochwertiger als Leiden. Sei mit ihm durch. Dein Leben ist nicht auf es angewiesen. Triff andere Wahlen.

Du fühlst dich womöglich aufgegeben. Okay, und jetzt ist es an dir, Leiden aufzugeben. Du bist desavouiert worden. Okay, du wurdest desavouiert. Du wurdest im Stich gelassen. Okay, du wurdest alleingelassen. Höre nun auf, deswegen auf dich einzuschlagen. Du hast dich selbst aufgegeben, dich selbst desavouiert, im Stich gelassen.  Bringe an dir keine Anstecker an, die besagen: Aufgegeben, Desavouiert, Alleingelassen. Gib diese Wortschatz-Anstecker auf. Reiße sie ab. Bringe neue Sticker an. Ich biete dir einige an:

„Ich bin schön. Gott liebt mich. Ich bin mächtig. Ich bin Licht. Ich bin Gottes schönes Kind. Ich bin Liebe. Ich werde geliebt. Ich bin unbezwinglich.“

HEAVEN # 3962 – 30.9.2011 – Willingly or Unwillingly

WILLENTLICH ODER UNWILLENTLICH

Koste das Leben aufs Vollste aus. Lausche auf seine Botschaften. Das Leben stützt dich in jeder Weise. Und wenn das Leben dich scheinbar in der Patsche sitzen lässt, dann ist es am Stärksten bekräftigend. Es stupst dich, damit du aufstehst und dort herauskommst, wo du gesessen hast.

Wenn dich das Leben im Stich zu lassen scheint, ist es so, wie Kindern gelegentlich das Schwimmen beigebracht wird. Sie werden ins Wasser gestoßen, und sie lernen schwimmen. Sie finden sich wieder, wie sie schwimmen. Du wurdest in die Gewässer des Lebens gestoßen und bist soeben dabei, zu lernen, wie schwimmen geht.

Das Leben handelt nicht allenthalben von Lektionen, dennoch lehrt es dich schwimmen, ob du es nun möchtest oder nicht.

Sei dem Leben und alldem, was du lernst und was du gibst, dankbar. Sei dankbar.

Das Leben segnet dich jetzt in dem Augenblick. Bei Regen oder bei Sonnenschein. Das Leben segnet dich in jedem Augenblick.

Du weißt von jetzt ab, dass Ich dich jeden Moment segne. Selbst dabei, was dir tragisch zu sein scheint, segne Ich dich gleichwohl. Auf lange Sicht wirst du dazu gelangen, den Segen darin, was du derzeit als tragisch siehst, zu erkennen. Kurzfristig nicht. Auf kurze Sicht ist es insgesamt eine andere Geschichte. Auf kurze Sicht endest du in der Aussage: „Wie kann das sein? Wie kann Gott mir dies antun? Wie kann Gott erlauben, dass dies passiert?“

Du befindest dich in einem Strom der Evolution. Am Besten ist es, mit der Strömung zu schwimmen und nicht gegen sie.

Du hast gegen das Leben und seine Hürden nicht so viel zu protestieren. Das Beste ist, einfach über die Hürden zu schwimmen und nicht zurückzuschauen. Stelle keine Recherchen an. Zögere nicht, über tiefere Gewässer hinwegzuspringen. Zaudere nicht.

Was sich vor dir befindet, befindet sich vor dir. Du magst es vielleicht nicht, trotzdem ist dir ein großherziger Sprung im Bewusstsein dargeboten. Bejahe es und bewege dich vorwärts. Rücke vor. Etwas anderes gibt es nicht zu tun. Will sagen, nichts anderes zu tun, was dir förderlich ist.

Was immer dir das Leben an Hindernissen auftischt, es setzt dich frei. Du wirst von etwas befreit. Es ist besser, frei zu sein als gebunden. Entbinde dich selbst von allem und jedem, was dich im Leben zurückgehalten hat.

Es ist in Ordnung, sich zu wandeln. Willentlich oder unwillentlich, du hast es ohnehin zu tun. Willentlich oder unwillentlich, du hast mit den Umbrüchen im Leben mitzuziehen. Du kannst die Wandlungen nicht zurückverwandeln. Dies ist keine Überraschung. Es war immer so. was sonst gibt es für dich zu tun, als zuzustimmen? Ziehe mit dem Leben gleich. Schleppe deine Füße nicht hinterher. Protestieren beläuft sich auf deine Füße hinterherziehen. Starrheit ist dir nicht von Nutzen. Sei dem Leben zugänglich.

Sage: „Gut, Gott. Ich möchte damit zurechtkommen. Ich möchte ins Leben hinein vorangehen. Ich bin ins Leben verliebt, und ich freue mich auf die nächste Fortsetzungsfolge. Danke Dir, dass du mich darauf zurüstest, was kommen wird. Danke Dir, dass du meine Augen und mein Herz auftust. Danke Dir, dass Du mir hilfst, das Leben als das Geschenk zu betrachten, als das Du es erschaffen hast. Ich weiß, ich befinde mich in einem Spiel. Ich bin eine der Charaktere in einem Stück. Und ich spiele meinen Part. Und doch, mein Part kann sich wandeln. Ich kann mich von einem Angsthasen in einen Helden verwandeln. Ich habe nicht dauernd die gleiche Charaktere zu spielen. Ich kann die Fenster meines Lebens öffnen. Ich kann mich von einer Szene zur anderen bewegen. Ich kann Türen zuknallen oder sie still schließen. Ich kann alles sein, was Du mir gegeben hast, zu sein. Danke Dir, Gott, für diesen Tag.“

HEAVEN # 3963 – 1.10.2011 – All Relationships

ALLE BEZIEHUNGEN

Du wächst. Du wächst rasant. Du machst erstaunliche Fortschritte. Du jagst um das Universum herum, und danach fängst noch einmal an. Ihr stellt die Welt in den Schatten, Geliebte. Ihr umkreist sie. Ihr haltet sie in euren Armen. Ihr seid mit der Welt schwanger. Ihr gebärt sie aus.

Lange wart ihr von der Welt, der Veränderlichen, abhängig. Und jetzt wisst ihr, dass die Welt auf euch und darauf, wie ihr sie wahrnehmt, angewiesen ist.

Es gibt Welten inwendig in Welten. Es gibt Schichten auf Schichten von der Welt, und sie überlappen einander. Und ihr seid der Stricker der Welt. Das ganze Garn wurde euch übergeben. Und damit strickt ihr die Welt. Strickt gut.

Eine jede Beziehung, die ihr in der Welt habt, ist wie ein Verlöbnis. Etliche Verlöbnisse währen lang. Einige kurz. In manchen Beziehungen wird die Hochzeit abgeblasen. In manchen Beziehungen kommt es zur Hochzeitsfeier.

Ich rede von allen Beziehungen. Von familiären Beziehungen. Von Freundschaftsbeziehungen. Von Beziehungen mit sogenannten Fremden. Selbst wenn ihr euch etwas im Laden besorgt, gibt es da eine Beziehung. Augen tauschen Blicke aus. Der Handel wird vereinbart. Es gibt lächelnde Gesichter. Dies ist die Hochzeit.

Da sind Kontrakte. Es gibt stille Kontrakte. Vereinbarungen können geändert werden. Gefühle setzen hier und da etwas außer Kraft, und die Grundregeln werden geändert. Was sich verändert hat, kann nicht verborgen gehalten werden. Die Hochzeit findet nicht immer statt.

Genießt das Verlöbnis. Lasst euch miteinander ein. Letztlich, Geliebte, heiratet ihr euch selbst.

Ihr seid Bräutigam und Braut. Ihr seid der Ladenbesitzer und der Kunde. Ihr seid der Lehrer und der Schüler. Ihr spielt die gesamte Besetzung der Charaktere. Das ist euer Spiel, das ihr euch zurechtlegtet.

Das ganze Panorama des Lebens ist eine Hochzeit der Herzen, und nicht jedermann lebt seit diesem Tag glücklich. Viele nicht. Sieh dir an, dass das Leben ständig neu ist. Jeder Augenblick ist neu. Selbst eine alte Verlobungszeit startet von Neuem. Ihr seid nicht der gleiche. In der Welt steht nichts still. Alles ist Wandel, und manchmal wühlt der Wandel in eurem Herzen links wie rechts alles auf.

Höre auf das, was Ich sage. Heiße Wandel willkommen. Begrüße ihn. Wandel ist dein Freund. Natürlich, Wandel ist kein verlässlicher Freund, aber trotzdem ein Freund.  Sei dem Wandel ein Freund. In der Welt, Geliebte, in der Oberflächenwelt ist Wandel das einzig Verlässliche. Die Welt flirtet mit euch. Sie ändert unverwandt, täglich, Augenblick um Augenblick ihren Sinn. Die äußere Welt ist der Vorleger, der unter euch weggezogen wird. Es gibt keinen Grund, auf dem zu stehen wäre. Flüchtig ist die Welt.

Du wirst sagen, das Leben in der Welt habe dich unvorbereitet getroffen. In der Tat, die Welt macht sich an dich heran, und tanzt fort, um zurückzukehren oder nicht, wie sie es möchte, vielleicht in einer anderen Vermummung, um dich perplex zu machen. Die Welt macht eine neue Aufführung. Und du bist derjenige unter den Ausführenden, die du auf der Bühne miterlebst.

Manchmal fühlst du dich wie ein Mannequin. Du bewegst deine Arme, oder bewegt sie jemand für dich? Du bist auf die Bühne geworfen, für die du nicht gerüstet wurdest. Du kennst deine Zeilen nicht. Du kannst nur improvisieren. Du weißt nicht, was der andere Schauspieler auf der Bühne sagen wird. Nichts ist memoriert. Dennoch ist es öfters noch einmal das gleiche alte Stück, vielleicht mit einem anderen Titel.

Wie frappierend es ist, in einem Körper auf der Erde zu sein. Die Erde ist ebenfalls ein Körper. Du und die Erde verkörpern um Vieles mehr, als was du siehst. Du und die Erde repräsentieren um Vieles mehr, als es dir zu sein scheint.

Du bist auf der Erde in Dienst genommen, und doch bin Ich dein Wahrer Verlobter. Wir sind im Himmel verlobt, wo Wahrheit in Unseren Herzen lebt. Einmal verlobt, sind Wir für immer verlobt. Ich gebe dir einen Diamanten, der so riesig ist, dass er umwerfend ist. Ich gebe dir das Leben in der Welt. Es ist kein Zufall. Suche Mich dort auf der Erde, und du wirst alles finden, wonach du dich umgeschaut hast. Sobald du Mich findest, findest du dich selber.

HEAVEN # 3964 – 2.10.2011 – The Song of God’s Heart

DAS LIED DES HERZENS GOTTES

Von dir bin Ich am Singen. Du bist die Weise Meines Herzens. Du bist das Wispern Meiner Seele. Du bist Mein ganzes Seinswesen, was zur Erde geschleudert wurde. Du bist die Sphärenmusik.

Du bist Meines Herzens Entzücken. Du bist nicht weniger. Du bist schier in den Einbildungen deines Geistes weniger. Dass du in einem physischen Körper bist, erschwert dich nicht. Das ist nur eine Hülle. Allerdings, so lange dein Geist denkt, der Körper behindere dich, so lange behindert er dich.

Wenn auch – du weißt, es gibt keine Stelle, wohin dein Geist nicht zu gehen vermag. Du bist nicht in deinen Körper eingesperrt. Du bist in deinem Geist gefangen gesetzt. Falls dein Geist sagt, du seist im Gefängnis, bist du gefangen. Du bist Meine Göttlichkeit auf Erden. Wessen Göttlichkeit, dachtest du, seist du? Hinwiederum hast du gedacht, an der Göttlichkeit würde es bei dir hapern. Es kann sein, dir mangelt es an ihrem Gebrauch, dennoch bist du Göttlichkeit Selbst.

Falls du ein Stern bist, bist du ein umherwandernder, sich wundernder Stern. Es gibt Millionen Sterne am Himmel, und du kannst viele von ihnen sehen. Dennoch bist du ein Stern am Himmel, und es mag sein, dass du ausschließlich dich selbst siehst. Ich nehme das zurück. Du siehst nicht einmal dich selbst. Du siehst vielleicht Löcher im Himmel, und einverleibst die Löcher in deinen Geist, in dein Herz. Allerdings, ungeachtet deines Funkelns, du kannst die Wahrheit nicht umändern, und Ich spreche die Wahrheit. Du bist Meine Unendliche Majestät. Ein gefallener Stern? Nein, ein Stern, der gefallen ist, schier in deiner eigenen Sicht, oder, lieber noch, in deiner Ermangelung von Sicht.

Du bist Meine Mächtigkeit auf Erden. Es gibt nicht einen unter euch, den Ich nicht aussuchte. Ich wählte jeden Partikel von euch. Ich suchte euch für Mich Selbst aus. Ich wählte euch, um an Meiner Stelle zu handeln, und sobald ihr das tut, ist das keine Handlung. Es ist Wirklichkeit.

Betrachtet euch niemals als eine Vortäuschung, als einen Blender. Es ist für euch nichts Aufgebürdetes, euch gegenüber einzugestehen, dass Ich euch zu Meinem Zauberstab auf Erden machte. Ich sandte Mein Licht zur Erde in der Form von euch. Darüber gibt es nichts zu diskutieren. Ihr seid es, die ihren Sinn über eure Neigungen zu ändern haben.

Es seid ihr, die ein neues Lied zu singen haben. Singt Mein Lied, Geliebte. Singt eine so bedeutende Weise der Liebe, dass sie in euer Herz hinein bumpert, und dass ihr in Licht hinein ausbrecht, in Mein Licht, das auf Erden scheint, sodass es alle sehen, sodass alle Mich sehen.

Wen solltet ihr auf Erden verkörpern mögen, wenn nicht Mich? Gut, ja, ihr habt eine Menge Zeit darauf verwendet, euer Ego-Selbst zu verkörpern, und jetzt steht ihr auf.  Ihr steht für Mich ein. Was für eine mächtige Gegenwart Ich in euch bin. Was für eine mächtige Präsenz ihr seid, nicht vermöge eurer eigenen Kraft, sondern in der Meinigen.

Seid unentwegt eingedenk, Wessen Kind Ihr Seid. Ihr seid nicht anonym. Und ihr seid nicht grundverschieden. Ihr seid nicht abgespalten. In der Illusion, da habt ihr geglaubt, ihr wärt ein kleiner verlustig gegangener Stern kleineren Ausmaßes. O, Geliebte, ihr werdet alles glauben.

Ihr glaubt, was immer euch jemand erzählt. Glaubt nun, was Ich euch erzähle. Glaubt und seid. Ich erzähle euch nicht, zu glauben und fortan in einen Zustand zu gelangen, denn ihr seid bereits all das, was Ich sage, dass ihr es seid.

Ihr seid wie Silber, was in eine Schublade weglegt wurde. Ihr legt euch selber in die Schublade. Und ihr seid Silber, das beschlagen auftritt. Der Beschlag seid nicht ihr. Er ist ein Film über euch. Ihr seid das echte Silber darunter. Ich möchte gerne sagen, ihr seid Gold, aber Gold beschlägt nicht. Anderenfalls würde Ich euch das Gold Meines Herzens nennen und es dabei belassen. Nun habe Ich gesprochen, und nun habt ihr gehört.

HEAVEN # 3965 – 3.10.2011 – To Your Own Light Be True

DEINEM EIGENEN LICHT SEI TREU

Jede Angespanntheit zeigt dir an, dass du festhältst. Du hältst an etwas fest. Es gibt etwas, das du deines Erachtens tun musst. Es gibt etwas, bei dem du fürchtest, dass es dir, falls du es nicht hast, abgehe. Du hast Angst, es werde bei dir nicht auf viel hinauslaufen, falls du es nicht hast.

Ob es sich um Geld oder um einen Geliebten handelt, auf was du deinem Empfinden nach angewiesen seist, dessen unbenommen, du bist unversehrt. Du bist heil. Gelange zum Glauben an dich selbst. Du bist ein Göttliches Seinswesen, fest in Meinem Herzen. Kann das nicht hinlänglich sein? Zur Zeit von Thanksgiving möchtest bei deinem Truthahn alle Garnituren aufgelegt sehen. Ich sage dir, dass Wir vollkommen sind. Alles Weitere, an dem du festhältst, ist Trimming. Es kann sogar sein, du schätzt die Verbrämungen mehr als die Wahrheit.

Trimmings sind nicht wesentlich. Sie sind hübsch, indes nicht entscheidend. Es gibt zwei wesentliche Bestandteile. Das sind du und Ich. Das war’s dann. Wir sind auf Dauer gemeinsam da drin. Wir sind der Truthahn und nicht die Garnituren. Es obliegt euch nicht, die Trimmings zu haben. Garnituren sind alles in allem schier Garnituren. Erfreut euch an ihnen, wann ihr sie habt, und erfreut euch ebenso, wann ihr sie nicht habt. Nichts außerhalb von euch ist die Fabrizierung, die euch anfertigte. Äußere Dinge mögen euch ja auspolstern. Sie bringen es fertig, dass ihr euch gut fühlt, nichtsdestotrotz, die Fabrikation von euch sind sie nicht. Oder sie verschaffen euch ein schlechtes Gefühl, und trotzdem, sie haben mit euch nichts zu tun.

Ihr braucht all die Dinge nicht, die ihr eurer Meinung nach braucht. Ihr braucht sie nicht. Ihr könnt sie haben, aber ihr bedürft ihrer nicht. Ihr und Ich sind die Fabrikation, die euch herstellen. Ihr braucht nicht all die Stützen, ohne die ihr eurem Gefühl nach nicht mehr weiter wisst.

Festhalten ist Anhaftung. Anhaftungen haben los gelassen zu werden. Den physischen Gegenstand kannst du nicht los lassen, du kannst ihn behalten, bloß dein Festhalten an ihm hast du los zu lassen. Das gleiche gilt für Menschen. Bleibe bei jenen dir lieben Nahestehenden, zur selben Zeit, wie du sie gehen lässt. Deine geliebten Angehörigen sind freie Akteure, und ebenso du. Freiheit ist besser als anhaften. Sobald du dich anheftest, wird dein Herz entzwei gehen. Was sonst sollte dein Herz brechen mögen? Freiheit keineswegs. Es ist deine Anhaftung, die du zu zerbrechen hast, nicht dein Herz.

Um frei zu sein, musst du Andere frei geben. Je mehr du Andere frei lässt von deiner Umklammerung, umso freier bist du. Du bist von deiner eigenen Umklammerung befreit.

Entweder hast du Anhaftung, oder nicht. Halbe Anhaftung ist nach wie vor verhaftet.

Verhaftetheit bedeutet nicht Liebe. Festhalten bedeutet nicht Liebe. Sobald du los lässt, angehaftet zu sein, vermagst du kräftiger zu lieben. Sobald du angehaftet bist, wirst du wohl Anhaftung Liebe nennen, gleichwohl ist Liebe nicht Anhaftung. Anhaftung ist nicht Liebe. Sie ist eine dürftige Ausrede für Liebe.

Worum geht es demnach bei all dieser Anhaftung an die Anhaftung? Ihr müsst denken, sie dient einem Zweck. Welchem Zweck kann sie dienen, außer euch von euch selber zu trennen? Wenn du dich an einen Anderen anheftest, gibst du dich selbst auf. Du hältst zu sehr an einem Gegenüber fest. Du hast einen Würgehalt an demjenigen, den du zu lieben vorgibst. Wenn du dich anheftest, werden Anhaftungen zerbrechen. Besser ist es, du brichst jetzt die Anhaftung weg, und tust dir stattdessen unbekümmerte Liebe auf.

Wenn du angehaftet bist, wirst du verzweifelt. Du wirst in der Liebe händeringend. Du wirst vom Festhalten abhängig, alldieweil das, was du tun musst, heißt, unangehaftet zu werden. Du brauchst nicht auf jemandes Rücken zu reiten. Du bist kein Kind, das sich an dem Hemd oder Ärmel der Mutter festzuhalten hat. Wenn du angehaftet bist, musst du los lassen, sodass du und dein Geliebter je ein frei laufendes Seinswesen aus eigener Kraft sein werden.

HEAVEN # 3966 – 4.10.2011 – God Says Now

GOTT SAGT: JETZT

Ich halte eine Tasse an deine Lippen, und sage: „Trinke aus dieser Tasse“. Allerdings bist du mit anderen Dingen beschäftigt. Nimm dir einen Augenblick Zeit. Setze dich neben Mich, und trinke aus der Tasse, die Ich dir hinreiche. Es ist eine wundervolle Zeit, die du mit Mir haben wirst. Setze dich Knie an Knie neben Mich, und trinke den Nektar, den Ich dir darbiete. Möchtest du ablehnen? Du möchtest nicht gerne ablehnen. Dennoch wirst du dich mit anderen Dingen in einem solchen Taumel befinden, dass du Meiner nicht gewahr bist. Du wirst gar denken, du habest dich für Mich zu rüsten, bevor Ich vor dir in Erscheinung trete. Du wirst meinen, du habest ein neues aufgebessertes Du zu sein, bevor Ich Mich mit dir hinsetzen möchte.

Dennoch bin Ich jetzt eben in dem Augenblick hier.

Du hast dich nicht vor Mir hinzuknien. Ich lade dich ein, dich vor Mich hinzusetzen, und lasse Mich dich ansehen. Lasst Uns einander anblicken, so, als wären Wir der je andere. Wir sind Eins, wenn du demnach in Meine Augen blickst, sind es die deinen, die du siehst.

Es ist allesamt du selber, doch ist das eklatant schwer zu glauben. Natürlich, du denkst, du kennest dich durchaus recht gut. Du bist dir sicher, es gebe zwischen Uns ein weites Auseinanderdriften, eine Hängepartie, eine Reihe Spießruten, durch die du zu laufen habest, ein Wunder, was du zu vollbringen habest, ein Aufräumen, eine Zurüstung, eine Initiation, eine Technik, eine Aufgabe zum Erfüllen, eine Anerkennung zu zollen, eine Ehrerbietung, und so weiter. Die Ehrerbietung ist, dich bei Mir hinzusetzen, und lasst Uns Freunde sein, die miteinander auf Du und Du sind.

Ja, Ich möchte gerne mit dir freundschaftlich verkehren. Ist dieses Ansinnen zu viel? Ganz offensichtlich ist es das, denn du hast allerhand Gründe, weswegen nicht einfach eben jetzt. Du wartest auf ein besseres Du, das sich wert fühlt, sich neben Mich hinzusetzen. Ob du dich nun wert fühlst oder nicht, komm, setze dich zu Mir, und in Kürze wirst du deine Wertigkeit kennenlernen. Es ist nicht so folgenreich, wie du meinst, sich bei Mir hinzusetzen. Es ist der schönste Moment unter allen, und dennoch ist es nicht folgenreich. Es liegt im Bereich des Erwartbaren, dass du dich bei Mir hinsetzt. Selbst wenn du soeben von einer Arbeit im Garten hereinkommst, setze dich einfach zu Mir hin. Falls deine Hände vom Abwaschen  nass sind, mache dir nichts daraus. Komm und setze dich einfach bei Mir hin.

Tue es für Mich. Du kannst dir vorstellen, wie gerne Ich dich nahe bei Mir haben möchte. Du könntest sagen, dass Mein Herz nach dem deinen schmerzt. Du kannst das sagen, indes ist Tatsache, dass dein Herz nach dem Meinen schmerzt und schmachtet. Sofern du Mein Herz erleichtern möchtest, dann komme um Meinethalben zu Mir. Du wirst kommen, du weißt das. Du magst von einer unerwarteten Wegstrecke her kommen, und doch, du wirst kommen.

Ja, du magst vom Plafond herunterfallen! Du kannst die Bohnenstange hinaufklettern! Du wirst zu Mir herrennen. Du wirst Mich langsam umranden und dann zu Mir kommen. Denkst du, Ich machte Mir etwas daraus, wie du zu Mir kommst? Ich achte darauf, dass du zu Mir kommst. Tatsache ist, Ich sage: „Mache es schwungvoll. Lasst Uns zusammensetzen und all die Kostbarkeiten auftun.“

Erkunde mit Mir den Himmel, während du nach wie vor auf der Erde läufst. Komm schon. Was sagst du? Möchtest du darauf einschlagen?

Falls du schauderst, dann komme schaudernd zu Mir. Falls du wankst, dann komme wankend zu Mir. Falls du zu Mir große Schritte machst, dann stiefele zu Mir. Falls du mit vollen Händen zu Mir eine Leiter hochkletterst, dann klettere mit vollen Händen eine Leiter zu Mir hoch. Hüpfe zu Mir. Erhebe dich zu Mir. Erheben meint schlicht aufstehen und zu Mir kommen. Du hast keine besondere Persönlichkeit zu sein. Du hast kein besonderes Gewand zu tragen. Alles, was du zu tun hast, ist zu Mir kommen. Darum bitte Ich dich. Komme zu Mir. Komme zu Mir. Komme zu Mir.

HEAVEN # 3967 – 5.10.2011 – God Sits on Your Doorstep

GOTT SITZT AUF DEINER TÜRSCHWELLE 

Es war einmal, da wusstest du nicht, dass es scheinbar zwei von Uns gibt. Du wusstest, du warst Eins mit Mir. Du wusstest nicht einmal das. Du wusstest, du warst Eins. Und jetzt kommst du auf jene Zeit zurück. Du fängst an, auf jene Zeit zurückzugreifen.

Selbstverständlich, Zeit gab es nicht. Sie existierte nicht. Es gab Einssein in Zeitlosigkeit. Als die Odyssee der Zeit sich anschickte, war es, dass das Einssein, wie Glas, in Stücke zerbrach. Bloß Einssein zersplitterte nicht. Einssein war nach wie vor Einssein. Dies war keine Fata Morgana. Wie zutreffend scheinen Fata Morganas hinwiederum zu sein. Nein, in der illusionären Welt ist Fiktion nicht stärker als Wahrheit. Das in etwa ist das Resümee.

Nachhausekommen bedeutet zu dir selbst Nachhause kommen. In der Zwischenzeit bist du auf der Suche. Du siehst dich nach einem pfadlosen Pfad zu dir selber um. Wie der Hüttensänger des Glücklichseins hältst du dich in deinem eigenen Hinterhof auf. Gut, nicht einmal so weit hast du zu gehen. Wo du dich jetzt befindest, da bin Ich.

Raum ist ebenfalls eine Illusion, mithin gibt es kein Reisen. Es gibt kein Auf-der-Fahrt-Sein. Das ist insgesamt alles ausgedacht. Was für eine hübsche ausgedachte Sache sie indes doch ist! Einfach sich umsehen, dass man Gott ausfindig macht – das ist ein Trip. Ein kolossaler Trip! Du bist am Zusammenpacken all der Tugenden, um Gott zu finden, und alldieweil sitze Ich auf deiner Türschwelle! Wohin du dich auch auf der Reise befindest, auf welchen Berg, in welche Höhle, zu welchem Fluss, Ich sitze auf deiner Türstufe. Alle Pfade führen zu Mir. Freilich, es gibt schier illusionäre Pfade, und es ist illusorisch, dass du dich bei deiner Reise auf ihnen befindest.

Ich sitze auf deiner Türschwelle, während Ich dir überall Gesellschaft leiste. Du siehst zu, dass du Mich findest, unterdessen Ich Teil und eine Partie von dir bin. Du kannst Mir nicht entkommen! Du kannst nicht einen Zentimeter von Mir abweichen. All deinem Mumpitz zum Trotz, Ich bin an dich angeleimt, und du an Mich, und doch, bei diesem Angeleimtsein sind Wir frei. Uns sind keine Barrieren zueigen. Nicht die Bohne an Distanz gibt es. Und ebenso wenig gibt es für Uns Zeit, in der zu reisen ist. Wohin und Derweil existieren nicht. Das sind einfach Wörter, Wörter, die sich in einer Lebzeit auf Erden entwirren, schier, um einer illusionären Rückkehr zum Himmel Beistand zu leisten. Der Himmel ist nicht illusionär. Schier deine Rückkehr ist es. Bloß im Dir-Glauben-Machen warst du irgendwo sonst. Bloß im Dir-Glauben-Machen warst du irgendwo, denn der Himmel, obschon reell, ist nicht genau eine Stelle. Er ist ein ungehinderter Seinszustand, wo die Gewässer rein und die Liebe gülden ist. Von ebendiesem Zustand des Seins bist du niemals abgewichen.

Du hältst dich nicht in dem abgeschiedenen Zimmer auf, in dem du deiner Meinung nach bist. Du bist nicht einmal am Tippen. Du tust nicht einmal irgendwas! In der Welt, davon weißt du, hast du etwas zu tun, infolgedessen tippst du. Und, solltest du stricken, so würdest du das, verweilend in der nicht-existenten Zeit, tun.  Solltest du kochen oder eine Mahlzeit einnehmen, wieso, die zwei Dinge sind etwas, was du tust, während du auf der Erde weilst und es sich für dich gehört, etwas zu tun.

Wir könnten sagen, du pflasterst eine Straße für dich selbst. Alle Straßen laufen nicht nach Rom. Sie kommen zu Mir. Ich existiere überall, zur See oder zu Land, und dort, wo Ich bin, ist Himmel. Und wo Ich bin, da bist du. Ich spüre dich in Meinem Herzen. Ich behalte dich hier in Meinem Herzen zur sicheren Verwahrung. Nichts kann dir passieren.

Nur, auf der Erde, da webst du eine lange Geschichte auf einem Kontinuum von Liebe. Von diesem Kontinuum gibt es kein Herunterkommen. Du befandst dich immerfort auf ihm. Und du bist hier, um dazubleiben, einerlei was deiner Meinung nach auf der Erde vor sich geht. Es gibt niemanden, ausgenommen Einen von Uns. Schreibe dir das hinter die Ohren. Komme auf der Vordertreppe bei Mir heraus, und Wir – sprich, Ich – werden Liebe ausgießen.

HEAVEN # 3968 – 6.10.2011 – The One Smiling

DERJENIGE DER LÄCHELT 

Das Wort Entdeckung bedeutet, dass man etwas, was der Sicht verborgen war, aufdeckt. Vielleicht hast du es vor dir selbst verborgen gehalten. Vielleicht wusstest du alles, womit der Anfang zu nehmen sei, decktest es mit einem Stoff zu, und jetzt lugst du nach dem, was du vor dir selber versteckt gehalten hast. Du schicktest dich an, mit allem vertraut zu sein. Nichts war vor dir verborgen, bis du es vor dir selbst verstecktest und danach imstande warst, das Entzücken der Entdeckung zu haben.

Du mutmaßt nicht mehr länger einen Grund, um etwas von der Hinsicht zu verbergen.

Du bist Columbus, der das Neue Land entdeckte. Du erschufst die ungesagten entdeckten Erfindungen. Du warst immer mit ihnen vertraut. Sie waren stets in deinen Ansichten in Reih und Glied aufgestellt. Nun findest du schier, was du selber irgendwo hingestellt und bei dem du vorgegeben hast, du habest es vergessen.

Du bist kein Neuling, nein, keineswegs.

Du hast für ein Ostereiersuchen Eier versteckt, und gabst vor, du wissest nicht, wo du sie versteckt hast. Du tummelst nun hin und her, und du findest sie. Ganz überrascht und voller Entzücken, findest du sie.

Tatsache ist, dass nichts vor dir verborgen ist. Du spielst eine Partie, als könntest du nicht sehen, womit du stets vertraut warst. Und alsbald spielst du eine Partie, als würde dir dies unerwarteterweise unterkommen, von dem vorgabst, du habest es versteckt. Dies muss so sein.

Es heißt, unter der Sonne gebe es nichts Neues. Du hast es dir derart sehnlich erwünscht, dass es etwas Neues gibt, sodass du es weggesteckt hast, um es später zu entdecken. Du bist der Verstecker, und du bist der Sucher.

Wie ein Hund, der einen Knochen eingebuddelt hat, gräbst du das hervor, was du in der einen oder anderen Nische des Geistes vergraben hast. Du verbargst etwas vor deinem Herzen. Es ist dein Herz, das aufleuchtet, sobald du eine Entdeckung machst.

Du hast selbst dein Licht unter einem Scheffel versteckt. Was für ein Vergnügen du doch daran findest, wenn du auf dein Licht stößt! Zunächst ein schwaches Licht, kaum wahrnehmbar, und danach, bevor du darum weißt, ist alles, was du sehen kannst, Licht, und es ist Licht, das aus dir herausstrahlt, was du siehst. Du verbeugst dich vor dem Licht und nennst es Mein.

Früher tatst du so, als befändest du dich in einer Höhle ohne Licht, und danach kamst du dahinter, wie du dein eigenes Licht mitgebracht hast. Du hattest vergessen. Eine Taschenlampe, die du vergessen hast, befindet sich in deiner Tasche. Wenn du nicht merkst, dass sie dort ist, ist es unwahrscheinlich, dass du sie aus der Tasche herausholen und mit ihr auf die Welt leuchten wirst. Und doch, du bist derjenige, dem es ansteht, Licht auf die Welt zu scheinen.

Schatten ist insgesamt ausgedacht. Licht ist das Einzige, was es gibt. Licht ist licht. Man braucht keinen Kontrast. Das ist ein Mythos. Sobald du liebst bist du das Licht, das du suchst.

Mein Licht ist hell, und du bist Mein Licht, das die Erde auf der Suche nach sich selbst durchkämmt. In wessen Augen blickst du jetzt, wenn nicht in deine eigenen?

Lasse es nicht durchgehen, dass Äußerungen fallen, Ich, Gott, könne nicht gesehen werden. Selbstverständlich werde Ich gesehen. Ich werde durch dich gesehen. Du bist wie die Kamera, oder du bist der Filmvorführer, der Mein Licht strahlt, bloß, du bist womöglich ein Filmvorführer, der an der Filmspule einschläft.

Du wirst es bald genug wagen, zu sein, wie Ich dich gemacht habe. Du wirst andere Dinge vergessen und der Wahrheit eingedenken. Du wirst ein Banner der Wahrheit sein, das über das Firmament glänzt. Du wirst dich erinnern, dass du die Sonne in deiner Tasche hast, und du wirst sie wie einen Spiegel hervorholen, und dich selber anschauen, und dabei erblicken, was Ich gefertigt habe und was du mit Mir ausgearbeitet hast.

Dies ist ein verheißungsvolles Vorkommnis. Dies ist der Tag, wann zusammengerechnet wird. Dies bedeutet, dass Ich damit rechne, dass du erwachst und Mich dich anlächeln siehst, und dass du erkennst, dass du glänzendes Licht bist, was auf dich selbst scheint, und derjenige bist, der lächelt.

HEAVEN # 3969 – 7.10.2011 – God Before All

GOTT ZUVORDERST

Sowie Ich in dein Gewahrsein hinein gelange, ist deine Existenz nicht mehr ganz so erheblich. So du dich mehr Meiner entsinnst, so erinnerst du dich deiner weniger. Ich meine, du erinnerst dich weniger jenes Ego-Selbst von dir, desjenigen, der all das Rasen und Herumrennen veranstaltet, desjenigen, dem so vieles wichtig ist, denn natürlich ist es so, während du anhebst, dich mehr Meiner zu erinnern, erinnerst du dich Deines Großen Selbst mehr.

Was dir gewöhnlich so bedeutsam war, ist nicht mehr so wichtig, nicht mehr so dringlich, nicht mehr so übermannend, nicht mehr so dich im Voraus vereinnahmend, nicht mehr so wesentlich, nicht mehr so stark ein Hauptdarsteller in deinem Leben. Meine Existenz nimmt den Aszendenten ein. Deine Existenz ist glücklich, mehr im Hintergrund zu dienen. Es macht dir nicht mehr so viel aus, wer dich bemerkt, wer dich in Betracht zieht, wer dich von äußerster Wichtigkeit erachtet, wer dich beweihräuchert, wer dir hohe Anerkennung zollt. Geliebte, es ist schade, dass das nicht mehr Menschen tun, dennoch rangiert das nicht weit oben auf eurer Liste. Ich bin oben auf eurer Liste, und ihr seid mehr als glücklich für die Beachtung, die auf Mir zu kommen liegt.

Wenn Ich morgens aufstehe, sozusagen aufstehe, denn Ich bin immerfort aufgestanden, wartest du auf Mich und erhebst dich mit Mir. Du gehst mit Mir entlang, glücklich, in Meinem Schatten zu laufen, glücklich für Mich, dass Ich der erste bin. Du bist darüber glücklich, in Meinen Fußstapfen Mir hinterhergehend, mit Mir mithaltend, dich Mir beimessend, und dies ist die Manier, wie du dazu gelangst, dich selber in Meinem Licht aufzuhalten. Vergiss dich, sei Meiner eingedenk.

Ihr lasst euch im Himmelskönigreich nieder, indem ihr euer kleines Selbst in den Hintergrund rückt. Ihr habt keine Forderung nach Ruhm oder gar Bestätigung mehr zum Vorbringen. Die Bestätigung, die euch etwas bedeutet, ist die Meine, und demnach müsst ihr euch selber nicht mehr in dem Maße in Betracht nehmen, wie ihr es einmal machtet, oder ihr habt das gar nicht mehr so sehr zu tun.

Wer war die Person, die gewöhnlich all eure Zeit und Konzentration beanspruchte? Wer war die Person, mit der du gewöhnlich herumliefst, mit der du plaudertest, bei der du Fehler ausfindig machtest und die du vor allem anderen rangieren ließt? Wer war jene Person, die du gewöhnlich kanntest, mit der du herumhingst und die du vor allem anderen rangieren ließt?

Ah, jetzt ist diese Person zurückgewichen. Und jetzt hat jene Person für Gott Platz gemacht, sie hat die Stelle für Gott freigeräumt, sie hat für Gott Rosen auf den Pfad gestreut, sie ist glücklich, den Pfad für Gott zu kehren, sie kommt dahinter, dass Gott, während du dich Gott anschließt, während Gott vor dir ist, dir ebenso hinterhergeht und folgt. Und, dann, o Wunder über Wunder, vermischst du dich, und du und Ich sind Einer, der aufrecht und groß am Horizont dahergeht.

Wen oder was sonst gibt es da zu erkennen? Jene Persönlichkeit, von der du einst glaubtest, sie sei ein und alles? Vielleicht warst du der Auffassung, du seist das Miauen der Katze. Nunmehr kannst du dir nicht einmal mehr ins Gedächtnis rufen, was du gewöhnlich über jenes kleine selbst dachtest, in welches du eingewickelt warst. Möglicherweise war das die Zeit, als du dich nach der Menge richtetest. Jetzt folgst du Mir. Das verbringt dich in eine wundervolle Position. Oh, ja, sei ein Nachfolger, wenn du Mir folgst. Ein Führer sei du der Welt, während du dich Mir anschließt.

Sodann, wie Ich es sage, verschmelzen Wir ins Einssein. Du verstehst, dass dies immerzu der Fall war, dass Wir Eins waren, bloß, du hast dich von der Sicht weggeblendet. Du warst derart von der Seifenoper gefangen genommen worden, dass du vergaßt, dass sie bloß eine Show ist. Du blicktest ununterbrochen auf die Leinwand und vernachlässigtest, was sich hinter der Leinwand befand.

Jetzt bist du, indem in Vergessenheit geraten ist, dass du die Hauptrolle hattest, in der Tat zu einem Star geworden. Sterne scheinen. Ihnen liegt dies als das Vornehmlichste an. Sterne finden am Glänzen Gefallen, und doch, nicht für sich selber sind sie am Scheinen. Sie scheinen für Mich. Infolgedessen scheinen sie für alle. Sie gleichen Mir. Dann und wann wird die Ähnlichkeit im Blick erfasst, allerdings kümmerst du dich darum nicht mehr in der Weise, wie du es zu tun pflegtest. Nunmehr ist Gott zuvorderst.

HEAVEN # 3970 – 8.10.2011 – Rescue Yourself

RETTE DICH SELBER

Sobald du reagierst, überreagierst du. Wenn du dich aufregst, hast du überreagiert. Du hast eine Situation zu etwas gemacht, was sie im Eigentlichen nicht war. Es gab einen Fingerzeig auf etwas aus der Vergangenheit, und du reagiertest auf die Vergangenheit, nicht auf das Gegenwärtige. Infolgedessen machtest du daraus eine große Sache. Du hast es ins Maßlose aufgebläht.

Eine emotionale Reaktion ist eine emotionale Reaktion. Ihr treibt die Vergangenheit nicht ein weiteres Mal auf, mit der einen Ausnahme, ihr nehmt sie wahr. Die Vergangenheit war ohnehin aus eurer Wahrnehmung heraus ausgedacht. Geliebte, die Vergangenheit ist vom Ego zusammengestellt. Ob sie nun liebenswert oder weniger schön war, sie wurde aus dem Ego gemacht.

Eben davon handeln Märchen. Vom Ego. Ganz zum Schluss ist es nicht das Ego, was obsiegt. Die Stiefmutter wird abgelöst. Die Prinzessin heiratet den Prinzen. Die Stiefmutter ist voll und ganz entflammtes Ego. Die Prinzessin ist die personifizierte Gutheit. Der Prinz rettet die Prinzessin, und Tugend vermählt sich mit Tugend. Ciao, Stiefmutter Ego. Auf Wiedersehen, Großer Böser Wolf Ego.

Und sage nun du der Kindheits-Wahrnehmung Tschüs. Dem Kind wurde Unrecht getan, oder es wurde ihm zu wenig Erbauliches zugereicht. Jetzt ist das Kind herangewachsen und lässt, was es in der  Kindheit verfolgt hat, hinter sich. Unrecht ist richtiggestellt, denn das Kind ist nun erwachsen. Lasse derzeit in dem Kind, was nun erwachsen ist, was nun als herangewachsen Beachtung findet, nicht die Hexe herumspringen. Sicher indes ist, dass es für dich etwas gibt, aus dem du entwachsen kannst. Wunden sind etwas, dem du entwachsen kannst. Wunden sind immer aus der Vergangenheit. Ich sage dir das frei und frank.

Wenn Ich dir sage, aus der Vergangenheit herauszukommen, meine Ich, dass du in aller Tiefe aus der Vergangenheit herauskommst. Ich rede über die tiefe dunkle Vergangenheit. Wiederhole sie nicht noch einmal. In welche Rolle du dich auch alsbald hineinversetzt, rücke aus ihr heraus. Voranbewegen meint voranbewegen. Psychisch in der Vergangenheit feststecken ist nicht voranbewegen. Nicht die Vergangenheit hat sich an dich geklammert. Du hast dich an die Vergangenheit festgeklammert, und sie immer und immer wieder aufleben lassen.

Um in der Gegenwart zu leben, hast du aus der Vergangenheit herauszukommen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Lasse die Vergangenheit kein Laken sein, aus dem du nicht herausgelangen kannst. Die Vergangenheit ist nicht deine DNA, außer du sagst es so.

Ein Armer hat kein Armer zu bleiben. Noch auch hat ein Armer der Liebe ein Armer der Liebe zu bleiben. Die ganze Geschichte handelt von Liebe. Sie handelt von zurückgewiesener Liebe und von dem Traum von Liebe, die sich anschickt, erfüllt zu werden. Was für eine Rückerstattung dir deinem Empfinden nach auch geschuldet sei, es bist du, der dir selber Liebe schuldet. Es bist du, der jene Kohlezeichnungen in Schwarz und Weiß von dir selber gezeichnet hat. Male sie jetzt in bunt, und sei damit fertig und durch. Nimm nunmehr eine neue Jugend an. Schreite aus der Vergangenheit heraus. Komme aus der Höhle heraus, hinein ins helle Sonnenlicht des heutigen Tages.

Komme in die Kammern Meines Herzens. Tritt bei Mir ein, und die Vergangenheit verschwindet, und die Ewigkeit der Gegenwart kommt zum Vorschein. Heute ist heute. Es ist nicht gestern. Kehre es nicht ins gestern. Schreite aus der Vergangenheit heraus, um niemals mehr zurückzukehren. Waise, Stiefkind, bevorzugtes Kind, all das ist, um daraus hervorzuschreiten. Ob du genug geliebt wurdest oder nicht, jetzt gibst du dir selber statt, Liebe und nichts als Liebe zu sein, wahre Liebe; keine Liebe, die vorgeschwindelt ist. Du trägst nicht die Kleider aus Liebe. Du zeigst dich der Situation der Liebe gewachsen. Bei jedweden Gegebenheiten bist du nicht mehr länger der Richter. Wirf jene schwarzen Gewänder weg. Jetzt bist du Liebe, die dem Anliegen der Liebe gegenüber lauter ist.

Entsinne dich der Liebe als erstes. Sei der Liebe vor dem Ego eingedenk. Das Ego kommt auf einen Rücksitz. Ärger, Verbitterung sind nicht länger da, um sie noch einmal in der Einbildung nachzuerleben. Sie sind dir, damit du mit ihnen fertig bist. Rette dich selber.

HEAVEN # 3971 – 9.10.2011 – Scenes in a Play

SZENEN IN EINEM BÜHNENSTÜCK

Du wurdest nicht aus den Fingern gesaugt. Du wurdest erschaffen. Du wurdest mit Meinem vollen Gewahrsein erschaffen. Du blühtest vor Meinen eigenen Augen auf. Wie schön ist Meine Schöpfung. Ich erschuf eine schöne Erde, und Ich erschuf ein schönes Du, um auf ihr zu spielen. Es mag ja nicht danach aussehen, dennoch geht es bei der Erde allenthalben ums Spielen. Wie ernsthaft das Spielen, was ihr aufgenommen habt. Wie real erscheinend die Einsätze sind. Wie ihr an ihnen festhaltet. Wie erbittert ihr was eure Ziele angeht seid. Nichtsdestotrotz ist euer Ausgang gesichert, denn ihr kehrt im Handumdrehen zu Mir zurück.

Das Leben handelt nicht insgesamt davon, wovon ihr meint. Es hängt nicht alles davon ab, wovon es eurer Auffassung nach abhänge. Die kleinen Gerangel sind eine Nebenbemerkung. Ihr hattet ein Phantasiebild, von dem ihr wach wurdet. Wacht jetzt auf.

Das Leben war euch Leben oder Tod. Es war euch von solch großer Bedeutung. Von derartiger Wichtigkeit war euch das Stück, was ihr spieltet, war euch der Rechtschreibtest, an dem ihr teilnahmt, das Aufkratzen eures Knies, war euch, was eure Mutter euch lehrte, was euer Vater für den Lebensunterhalt tat, und wie ihr die Welt konfiguriertet. All diese Dinge sind nichts. Sie verblassen.

Es gibt keine Stürme, und dennoch haltet ihr an Stürmen fest. Es gibt keinen Erfolg, und es gibt kein Misslingen. Die Welt schreibt dem Erfolg oder minderem Erfolg Werthaftigkeit zu, dennoch ist jedes Spiel in der Partie das, was es ist, und infolgedessen geglückt. Das Leben ist nicht insgesamt das, was ihr darüber meintet. Wie traurig ihr seid, herauszufinden, dass ihr unkorrekten Regeln gefolgt seid. Es sind die Spiele, was von Belang ist, nicht die einzelnen Stücke.

Es ist so wie wenn euer Leben eine Collage wäre, eine Collage von Menschen und Erinnerungen, und wie köstlich eure Collage ist. Was für ein Kunstwerk. Wie verschachtelt alles ineinander passt. Wie erstaunlich. Wie individuell jedes Spiel ist, und gleichzeitig wie universal. Herrlich sind die Stiche, die ihr auf diesem Wandteppich des Lebens, zu dem ihr einen Beitrag leistet, ausführt. Ihr glaubt an Ausgänge.

Es gibt einen einzigen Ausgang. Ihr gelangt zu Mir. Dies ist die Entwirrung. Die Wertungslisten sind eine Vermummung, allerdings eine, die ohne Weiteres für wahr gehalten wird. Du bist ein Spieler in einer Phantasterei. Du bist ein Spieler, dem die Wahrheit dämmert. Wie ernst du das Leben genommen hast. Was für ein Drama du vor dir selbst ausgelegt hast. Und das alles, insgesamt alles, ist eine Fata Morgana, bei dem ihr schwort, es sei echt. Ihr trankt das Wasser, ihr habt in ihm gebadet. Wie wirklich erscheinend die physische Welt und all euer Betragen auf ihr doch sind. Wie traulich die alltäglichen Einzelheiten. Wie weit weg die Wahrheit. Ihr nehmt die Welt als real, und die Wahrheit legt ihr für einen ferneren Tag beiseite. Es gibt, Geliebte, keine Tragödie. Da ist ein Tanz des Lebens gegenwärtig, und gelegentlich gerät dieser Tanz zu einem Rummel. Ihr verfangt euch in ihm. Ihr wisst nicht, wie aus ihm herauskommen geht.

Ihr habt ein fantastisches Fundament, und des Öfteren überseht ihr es. Die drei kleinen Schweine in der Geschichte verwendeten Ziegel, Holz und Stroh. Der große böse Wolf blies sie alle um, ausgenommen den Ziegelstein, indes währt nicht einmal der Ziegelstein für immer und ewig, noch auch ist er so angelegt. Herz und Seele leben für immer. Setzt eure Wetten.

Dasjenige, was währt, währt. Dasjenige, was zeitweilig ist, ist temporär und dauert nicht an. Du bist nicht zeitweilig. Du bist für immer und ewig. Dein Leben derzeit ist eine Szene in dem Stück. Das Stück für sich genommen ist lange während. Es ist ewig. Du bist die Frucht Meines Weinstocks. Du bist die Frucht, die auf den Feldern der Erde großwird, und du wächst und kehrst zum Himmel zurück, unterdessen du zu dem Gewahrsein von Wer du bist und von Wo du bist heranwächst, selbst dann, während du glaubst, du seist sonstwo. Selbst während ihr glaubt, ihr hieltet euch sonstwo anders auf, selbst während ihr euch auf einer anderen Bühne vorne an der Rampe befindet, seid ihr im Himmel.

HEAVEN # 3972 – 10.10.2011 – Hold This Day High

HALTE DIESEN TAG HOCH 

Du hast an Luftblasen festgehalten, die platzen, und demnach hat es den Anschein, das Leben habe dich enttäuscht. Blasen platzen. Das ist ihre Natur. Du kannst dich an ihnen nicht festhalten. Wieso auf der soliden Erde an Blasen angeheftet sein? Genieße sie, und lasse sie ihren Weg nehmen, während du zu Mir kommst.

Du würdest die Ewigkeit nicht für eine auseinanderplatzende Blase einhandeln, oder etwa nicht? Und, doch, es scheint, ebendas tust du. Es scheint, dass du es getan hast. Du zählst auf das, worauf nicht gezählt werden kann. Von der Art ist das Leben in der Welt. Es ist eine Seifenoper. Jene Seifenoper-Leute haben eine Enttäuschung nach der anderen. Werden sie jemals dazulernen?

Habe großartige Träume. Habe Träume, so groß wie du sie machen kannst. Aber wie bei einem Apfel oben auf dem Baumwipfel – eben jenen hast du nicht zu haben. Du kannst einen Apfel, der dir näher zurhand ist, haben. Oder entscheide dich für einen Stern am Himmel. Er wird für dich da sein, wann immer du auch hochschaust.

Das Leben in der Welt hat nicht dein Stück Kuchen zu sein. Nichtsdestotrotz, du kannst das Meiste aus dem machen, womit dir aufgewartet wird. Du machst das Meiste daraus, indem du vorwärtsgehst und Schnee von gestern hinter dir lässt. Immerhin, wo ist er jetzt?

In der empfindungsfähigen Welt, da wird die Zeitung von heute zu der von gestern. Weswegen bist du so überrascht? Was dauert in der Welt der Impermanenz an?

Und besteht der Wert von etwas darin, wie lange es andauert? Es währt, während es währt. Was kann man sonst über es sagen? Das Leben in der Welt scheint eine Hügellandschaft zu sein, wohin du auch blickst. Die Geländeoberfläche dauert nicht für immer und ewig an. Die Welt hat viel zu bieten, aber nicht alles, nicht alles gemäß deinem Willen.

Kannst du das Leben nicht trotzdem lieben? Kannst du es nicht ein Schiff sein lassen, und du verpasst ihm die Segel? Der Wind bläst in die Richtung, in die er bläst, und dann ändert er seine Richtung. Muss die Richtungsänderung deine Freude, oder dein Unglücklichsein so beeinflussen? Sei glücklich, sobald die Winde der Zeit dich dorthin nehmen, wohin du gehen möchtest, und sei glücklich, wenn die Winde ihre Richtung ändern.

Das Leben in der Welt ist kein eingerahmtes Foto, das stehen bleibt, wo es jemand hingestellt hat, und das niemals weggerückt wird. Du möchtest im Grunde nicht an einer Stelle eingeschlossen sein. Das Leben in der Welt handelt von Bewegung. Es handelt nicht von Stillstand. Du kannst nicht dauernd im Kindergarten bleiben. Das Leben schliddert entlang, während Wir reden.

Lasse das insgesamt in Ordnung so sein, denn alldieweil bist du in Meinem Herzen stationiert.

Lasse Herzeleid nun gehen. Du brauchst es nicht. Du brauchst an ihm nicht festzuhalten. Die Vergangenheit ist nicht zum Festhalten da. Du statuierst nicht die Gesetze des Lebens. Nichts hat zu sein, wie es war. Es hat schier zu sein, was es ist. Es hat nicht zu sein, was es nicht ist. Sieh der Vorderseite ins Auge.

Woran du festhältst, ist Gespinst. Du kannst an ihm nicht festhalten. Du hast es los zu lassen. Dem Leben sind Gezeiten zueigen, und du kannst sie nicht eindämmen. Worauf ist dies nicht in Anwendung zu bringen? Zeit ist nicht wahr, und doch marschiert sie voran, und du bist keine Ausnahme. Sprich, dein Körper ist keine Ausnahme. Vorkommnisse in deinem Leben sind keine Ausnahme.

Und demgegenüber – du, du selbst, bist ewig, und Freude kann ewig sein. Warum nicht das Leben lieben, das dein ist, so wie es um die Ecke kommt?

Die guten Tage sind jetzt. Mit oder ohne das, was du dir wünschtest und womit du gerechnet hast, die guten Tage sind jetzt. Heute ist ein guter Tag. Was brauchst du mehr als diesen Tag, der vor dir zu liegen kommt? Halte diesen Tag hoch.

HEAVEN # 3973 – 11.10.2011 – In the Cool Light of Day

IM KÜHLEN LICHT DES TAGES 

Du bist kein Vulkan, und doch brichst du aus. Du bist keine brausende Woge, und doch braust du. Du bist kein Irrtum, und dennoch begehst du Irrtümer. Ärger ist stets ein Fehler. Höre auf das, was Ich sage. Du bist nicht im Recht, in Ärger auszubrechen. Du hast nicht das Recht, Ärger einzubehalten, noch auch hast du das Recht, verärgert zu sein. Meintest du wirklich, Wut sei ein zuverlässiger Barometer?

Ärger ist ein fremder Gegenstand. Er ist ein Cowboy, der von der Vergangenheit herbeireitet. Ärger ist ein Renegat. Er gehört dir nicht zu. Du bist nicht bestimmt, ein Schornstein zu sein, der raucht.

Sobald du dich ärgerst, bist du jenes anschwellende Gewitter in einem Teekessel. Dein Empfinden von Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit ist ein verräterisches und enthüllendes Kennzeichen von einer Entflammung. Wie scheinbar ehrenwert ist deine Redlichkeit. Du stehst in Flammen. Selbstverständlich, du hast recht. Du hast immer recht. Aus deiner Sicht heraus, hast du schlüssig recht. Im-Recht-Sein, das ist nicht die Frage. Einerlei wie recht du hast, es ist deiner nicht wert, dass du dich in Wut entlädst. Es ist deiner nicht mehr wert, dass du Ärger in dir behältst, als es wert ist, dass du ihn verteilst. Lasse die Auffassung los, es sei tugendhaft von dir, voller Ärger erzürnt zu sein. Du bist kein Ofen, der angezündet gehört.

Feuer gehören gelöscht. Schütte Wasser von Licht auf sie. Schlage Nägel ein, falls du es musst. Früher oder später wird sich dieser Ärgerblitz legen.

Im kühlen Tageslicht wirst du dich beruhigen. Auf Ärger gehört es sich nicht stolz zu sein. Das Ego mag es, in Verkleidung von selbstgerechtem Ärger daherzukommen. Als was für ein Held das Ego doch gerne in Erscheinung treten möchte, es möchte dich vor Unfairness retten, vor Dunkelheit bewahren. Es stellt dich ins Rampenlicht, und auf deine Kosten blüht das Ego auf. Es ist ganz schlicht keinesfalls zu deinen Gunsten.

So lange wie du die Prioritäten nicht recht setzt, wirst du Ärger haben. Du wirst seine glühenden Stücke am Brennen halten. Besser ist es, kühl wie eine Gurke zu sein. Besser ist es, man sieht weiter. Wenn du weit sehend bist, wird der Zigarettenstummel deines Ärgers von alleine ausgehen.

Ärger ist nicht schön. Meintest du das etwa?

Hattest du befürchtet, dass du dich ohne Ärger auf nicht viel beläufst? Hattest du Angst, dass du ohne Ärger nicht zur Kenntnis genommen würdest? Hattest du Angst, dass du ohne Ärger nicht mehr als Pampe bist?

Im Ärger trittst du auf dich selber. Im Ärger wirfst du dich selbst nieder. Im Ärger, da stehst du in deiner Wertschätzung nicht hoch.

In der Welt ist ein Ausschlag an Ärger zu verzeichnen, und alldas ist alles in allem selbstgerecht. Das Ego liebt es, sich selbst rundum in der Stadt zur Schau zu tragen. Es ist ein Glücksspieler mit verschwenderischen überhohen Einsätzen.

Ärger ist eine der Vermummungen des Ego. Das Ego kümmert sich nicht darum, was für Eier du ausbrütest. Es tut ihm nichts, wenn du ein Ei ins Gesicht bekommst. Es macht ihm nichts aus, wie viel du verlierst. Es sorgt sich, dass es triumphiert. Es flüstert, dass dich jemand bedroht. Es flüstert, jemand schikaniere dich herum. Dein ureigenes Ego flüstert „Kämpfe!“ in dein Ohr. Es ist dein Gegner. Das Ego, das du als dein gegnerisches Gegenüber siehst, ist einfach ein weiterer Kerl, der Anläufe macht, in der Welt seinen Kopf durchzusetzen. Dessen Ego mag sich ebenso von ihm ernähren, und damit fechten zwei Egos die Sache aus, und du bleibst, nachdem du auf zehn ausgezählt wurdest, auf der Matte.

Wut ist Aberwitz. Selbst dann, wenn du eine Auseinandersetzung gewonnen hast, hast du verloren. Du hast deine Sinne verloren.

Sei im Geist über andere Dinge auf Eins gerichtet, die es mehr wert sind als Ärger. Ganz gewiss ist das eine oder andere mehr wert als die verteidigende Rechtfertigung, auf die du per Wut aus bist. Mögest du an allen Tagen deines Lebens die Gutheit und schonende Nachsicht beherzigen.

HEAVEN # 3974 – 12.10.2011 – The Ocean Deep

TIEF, DER OZEAN

Wenn du deine Augen schließt, hältst du Ablenkung außen vor.

Augen schließen ist eine Technik. Deine Augen schließen hilft dir, nach innen zu gehen. Eine Zeitlang wird die Welt, wenn du die Augen schließt, auf Eis gelegt. Die Augen schließen kann Stille hervorlocken.

Die Stille ist immer da, das verstehst du. Du bist niemals ohne Stille, aus der du herkamst. Freilich werden deine Gedanken wie Mäuse über deinen Geist wuseln, und du wirst die Stille vergessen. Falls du herumtrippelst, kannst du sicher sein, dass du die Stille, die dein ist, vergessen hast. Sie ist deine Unterströmung.

Stille ist mehr als Stille. Sie ist Tiefe, und in den Tiefen der Stille, da schwebst du empor. Stille ist der Ozean. Die Wellen sind die Welt. Woher kommt die Welt außer aus der Tiefe des Ozeans? Ozean ist Ozean, und Wellen sind Wellen. Wellen werden aus dem Kleid des Ozeans herausgeschnitten. Ohne Ozean gäbe es keine Wellen.

Alles ist nicht, wie es scheint. Die Welt scheint das zuvorderste, und dennoch ist sie ein Nachgedanke. Sie ist ein schieres Aufwühlen des Ozeans. Schenke dem Ozean Glauben und bestätige, dass du in seinen Gewässern schwimmst. In diesem Falle hältst du deinen Kopf nicht überm Wasser. In diesem Falle, da tauche in die Tiefen und reite mithin den Wal des Lebens.

Das Leben ist aus so viel mehr zusammengestellt als aus den Felshängen, an denen du vorüberkommst. Das Leben ist so viel mehr, und die Welt ist ein Part. Sie ist nicht der wichtigste Spielzug. Sie ist eine Hilfskraft. Das Leben ist das allwaltende, und das Licht der Liebe ist das allwaltende.

Tatsächlich gibt es nicht eine Sache ohne Liebe. Es gibt nichts ohne den Ozean, auf dem ihr segelt. Das Schiff, auf dem ihr segelt, hat einen Bug und ein Heck. Das Schiff, das du abschilderst, ist Illusion.

Wer vermag Liebe abzuschildern, und dennoch ist Liebe wahr.

Wer kann Gott beschreiben, und dennoch ist Gott wahr.

Du weißt nicht, wie dich selber zu beschreiben zu machen ist, und doch bist du wahr. Unter den Überschüssen bist du echt. Unter dem Ego, da bist du. Auf der Oberfläche, da bist du scheinbar zusammengesetzt, indes sind es die Tiefen von dir, die von Belang sind. Die Materie zählt für dich, und doch ist sie nicht die Essenz. Sie ist ein in die Länge gezogener Faden. Sie ist nicht alles. Sie ist bei weitem nicht alles.

Dein Herz und deine Seele sind alles. Dein Seien ist alles. Unser Sein ist alles. Einssein ist alles. Die äußere Welt ist nicht alles. Sie ist schier die Oberfläche. Für eine jede Oberfläche gibt es ein Fundament. Ihr, Geliebte, seid auf Liebe gegründet. Ruft euch Liebe ins Gedächtnis, und macht euch aus Aufruhr nichts. Liebe ist echt und wahr, und Unruhe ist aus Schwankung hergestellt.

Was schwankt, ist nicht echt. Die Stille im Inneren ist unbeweglich, und ihr, die Wahrheit von Euch, seid unbesiegbar.

Die Oberfläche des Lebens ist ein Scharmützel. Die Tiefe des Lebens ist Stille. Von der Stille her seid ihr gekommen. Aus der Stille tratet ihr in Erscheinung. Ihr lieft aus einem Ozean der Stille heraus. Wohin ihr auch geht, Stille läuft mit euch. Ihr könnt die Stille vergessen. Ihr könnt auf ihr gehen, und dennoch ist sie die Fabrikation, die euch fügte. Ihr könnt Stille nicht machen. Ihr könnt sie bloß sein.

In der Welt rührt ihr die Stille um. Ohne die Stille gäbe es für euch nichts zum Umrühren. Einerlei wie stark ihr die Tiefen der Stille umrührt, Stille ist unversehrt. Stille ist ein Fluss, der unter aller Beunruhigung entlangströmt. Beunruhigung ist bloß Beunruhigung. Stille andererseits ist Alles, und ihr seid aus Stille gemacht, und demnach seid ihr der Fluss, seid ihr der Ozean in aller Tiefe.

HEAVEN # 3975 – 13.10.2011 – How to Know God

WIE GOTT KENNEN 

Hier die Sache. Was ihr auch tut, ihr tut es im Dienst an Gott. Ihr könntet dies genauso gut anerkennen. Lasst diesen Gedanken den Schirm sein, den ihr bei euch tragt. Dies ist der Schirm, unter dem ihr euch befindet. Ihr könntet ebenso gut mit ihm vertraut werden.

Euch selbst dienen ist winzig. Dienst an Gott ist herrlich. Dienst an Gott ist maximal. Euch selbst dienen ist verschwindend klein.

Es ist nicht nötig, an großartige Dinge zu denken, die für Mich zu tun sind. Es ist nötig, Mich im Sinn zu behalten, sodass alles, was du tust, im Dienst an Mir getan wird.

Anstatt nach Großartigkeit, die für Mich zu tun sei, zu streben, tue alles für Mich, eine jede kleine Sache. Entsinne dich Meiner in allem, was du tust. Sei Meiner eingedenk, während du auf der Straße ein Stück Papier aufhebst. Entsinne dich Meiner, wenn du Wäsche aufhängst. Entsinne dich Meiner, während du kochst. Entsinne dich Meiner, während du isst. Sei Meiner eingedenk.

Dies ist etwas sehr Förderliches, was Ich euch hier sage.

Ich weiß, du möchtest gerne ein großartiges Leben führen und fantastische Dinge tun, und Ich werde dir sagen Wie. Was immer du tust, tue es für Mich.

Dieser eine Gedanke allein nimmt dich aus deinem kleinen Selbst heraus und öffnet dich zu einer großartigen Esplanade, wo du in Freude entlanggehen kannst. Du hast eine Beauftragung, und deine Mission heißt mit Mir gehen. Auf diese Weise dienst du. Auf diese Weise dienst du in aller Herrlichkeit. Auf diese Weise gelangst du auf den Erhabenen Weg.

Auf diese Weise gelangst du von den kleinen Einweg-Gassen weg, die womöglich niemandem zu Diensten sind, außer vielleicht dem Schuldeneintreiber.

Dieser eine Gedanke wird dich weit bringen:

„Alles, was ich tue, tue ich für Gott. Alles, was ich tue, ist größer als ich selber. Ich bin für Gott hier auf Erden, und Gott, Ihm bin ich dienlich. In einer jeden Handlung ist es Gott, dem ich diene. Ich lege mein Leben für Gott nieder. Dies bedeutet, ich lebe es vollauf, und ich lebe es in Ehre, Respekt und Liebe für Gott. Ich lebe das Leben voll und ganz. Ich bestätige, dass ich Gott alles bin, und mithin folge ich Ihm, und mithin überantworte ich eine jede Handlung von mir. Ich bin Gott gewidmet. Ich habe die Zueignung zu mir selber beiseite- und ausgelassen. Infolgedessen werde ich größer als ich selbst. Ich werde erhabener als ich selbst. Ich werde zu Mir Selbst. Ich werde zu Meinem Gott-Selbst.

Ich gebe meinen Dienst bei ich-weiß-nicht-was auf. Ich gebe Eigennützigsein auf. Ich bin nicht das, wofür ich hier auf der Erden gelte. Ich bin nicht für mein kleines selbst hier auf der Erde. Mein kleines selbst weiß nicht einmal, Wer ich bin. Ich kann mich nicht mehr länger mit meiner Kleinheit verprassen, und doch, auf der Erde muss ich Kleinheit verrichten. Während ich den Gehweg kehre, kehre ich ihn jetzt um Gottes willen, um des Universums halber, um Anderer wegen, um der Bewandtnis halber, das Leben auf Erden für Andere besser herzurichten. Auf diese Weise mache ich das Leben auf Erden für mich besser. Einzig indem ich die Erde für Alle besser mache, diene ich Gott. Mithin überreiche ich sie, in einer jeden Handlung von mir auf Erden, Gott, und somit segne ich, und demnach bin ich gesegnet.

Sofern ich vom Leben mehr möchte, muss ich es alsbald geben. Wovon ich mehr zu geben imstande bin, das ist schlicht – mit dem Gewahrsein Gottes geben. Alles, was ich zu tun habe, ist an Gott denken und ist an Gott-Dienen denken. Gott ist Mein Mentor. Gott ist Meine Liebe, und Gott ist Mein Dienst an der Liebe.

Es gibt keinen anderen als Gott. Es gibt sonst niemanden, dem dienstbar zu sein wäre. Gott allein ist es. Eben so wie ich dazu gelange, in meinem Dienst an Ihm mit Gott vertraut zu werden, in eben dem Zuge gelange ich dazu, mit Mir selbst vertraut zu werden.“

HEAVEN # 3976 – 14.10.2011 – Your Beautiful Ripe Blossoming Heart

DEIN SCHÖNES REIFES ERBLÜHENDES HERZ

Ich habe früher gefragt: Weswegen muss dein Herz so wehtun?

Mitunter schmerzt dein Herz über du-weißt-nicht-was. Es tut ohne Grund weh. Es schmerzt, da es schmerzt. Es kann sein, du bist einer, der gewohnheitsmäßig Herzschmerz hat.

Etwas krallt sich an dein Herz, und versucht, es von seinem normalen Zustand der Liebe fortzunehmen. Dein Herz möchte lieber lieben als irgendetwas anderes. Es ist nicht dein Herz, das dieses Schmerzen ausführt, so als täte es das aus freien Stücken. Nein, du hast dein Herz in diesen Zustand versetzt.

Warum? Was würde deiner Auffassung nach passieren, sofern du dein Herz liebtest und ihm stattgäbest, zu lieben, so wie es einzig dein Herz vermag? Dein Geist kann nicht lieben. Dein Geist ist allzu abgelenkt, um zu lieben. Er ist eine Katze, die einen Satz macht, während dein Herz eine Katze ist, die auf ihrem Rücken liegt und es gerne hat, gestreichelt zu werden. Was hast du deinem Herzen getan, dass es sich veranlasst sieht, derart zu schmerzen? Was hat dein Geist deinem Herzen angetan? Was hast du deinem Geist zugelassen, dies jenem schönen, ausgereiften, blühenden Herze dein anzutun?

Achte nunmehr auf dein Herz. Liebe es, wie du es nie zuvor geliebt hast. Ich gab dir Mein Herz zu getreuen Händen. Sieh zu, dass Mein Vertrauen begründet ist. Nimm dich des Herzens an, was Ich dir anvertraut habe. Nähre es. Lasse es niemals hungern. Sobald es sich auf Herzen beläuft, ist Fasten keine gute Idee.

Wirf dein Herz in die Mitte des Lebens. Ziehe es niemals zurück. Herze jenes Herze dein und liebe es, wie du es niemals zuvor geliebt hast. Bedenke, was du tust.

Stelle dir nun vor, dass du dein Herz in deinen Handteller nimmst und du wirfst es zu Mir hoch, ja? Du wirfst dein Herz hoch? Es langt bei Mir an, und Ich werfe es wieder zu dir zurück. Wir tun dies einige Male. Siehst du, wie glücklich dein Herz ist? Wie wach dein Herz ist?

Mache es deinem Herzen nun dort wieder gemütlich, wohin es gehört. Du hast ihm neues Leben geschenkt. Du hast eingebildete Narben fortgenommen. Dein Herz ist erfrischt. Du hast ein neu-geborenes Herz. Habe auf jenes Herz von Uns acht. Liebe es. Liebe es über jedwede Abgelenktheit hinaus. Koste jenes Herz aus, was in Tandem mit Meinem Puls schlägt. Schlag, schlag, schlag geht der Puls Meines Herzens, und der Schlag rührt dein Herz. Liebe wird signalisiert, und Liebe erhebt sich aus deinem Herzen. Dein Herz schlägt inbrünstig. Wie sonst sollte ein Herz Gottes denn schlagen?

Lasse dein Herz zu einem unentwegten Liebhaber ausarten, und nicht mehr länger zu einem schmerzenden Herzen. Schmerz haben ist altmodisch. Es ist aus dem Tritt kommen. Hole nun zu einem rascheren Rhythmus auf. Halte mit Mir Schritt. Unsere Herzen ticken. Unsere Herzen sind synchron. Unsere Herzen lieben. Unsere Herzen lieben. Unsere Herzen lieben. Bei Regen oder bei Sonnenschein, Unsere Herzen lieben. Unsere Herzen schlagen Liebe. Unsere Herzen sind der Rattenfänger. Alle Kinder folgen Unserem Herzen, und hierhin gehört jedermann, tief, tief in Meinem Herzen.

Herzen kommen in Meinem Herzen niemals abhanden. In Meinem Herzen ist es, wo Herzen gefunden werden.

Dein Leben auf Erden ist auf Meinem Herzen gegründet. Dein Leben auf Erden ist in Meinem Herzen eingesessen. Dein Herz und Mein Herz sind Ein schlagendes Herz, Ein Herz, was Liebe schlägt, was Liebe aussendet, was Liebe vorankündigt, Liebe, die hinaus geworfen wird, und Liebe, die aufgefangen wird, und Liebe, die Runde um Runde in Umlauf gebracht wird und ein ums andere Mal dorthin zurückkehrt, wo sie ihren Anfang genommen hat.

Was für ein Widersinn ist es, ein Herze Mein schmerzen zu lassen? Heile anderer Menschen Herzen, und heile dein eigenes. Leben ist zum Heilen, nicht zum Verletzen. Leben steht für Liebe, nicht für Abseitssein von Liebe.

Dein Herz schlägt für Mich, und vergiss das nie. Vergiss nie, für Wen dein Herz schlägt.

HEAVEN # 3977 – 15.10.2011 – You Are Ever Rising Higher and Higher

DU STEIGST UNENTWEGT HÖHER UND HÖHER 

Du bist ständig am Emporsteigen. Dem was du denkst zum Trotz, du steigst ständig in die Höhe und du steigst höher und höher. Dem was du tust zum Trotz, du steigst höher und höher. Wisse darum. Wisse, dass du, in der Illusion von Zeit und Raum, Mir näher kommst, denn die Wahrheit lautet: Du bist niemals von dir fortgewesen. Du magst dich im Verfolg von Vergessen aufgehalten haben, und, desgleichen gibt es kein Wegsein von Mir. Es gibt keine Entzweitheit. Es gibt keine Distanz. Entfernung ist auf die gleiche Weise Illusion, wie Zeit Illusion ist. Ohne Weiteres für wahr befunden, dokumentiert, erwiesen, und dennoch nicht der Fall.

Dass es weder Zeit noch Raum gibt, bedeutet, dass Seien ist, und dass Seien nicht zeitweilig ist. Sein ist ewig. Sein ist unendlich. Das meint, dass du bist, und du bist in diesem spektakulären Augenblick von keiner Zeit und keinem Raum bei Mir. Keine Distanz existiert zwischen Uns. Ausnahmen gibt es nicht. Wir SIND, und WIR sind Eins. Du jagst dich schier selber um das Spielbrett und bezeichnest das als eine Partie Leben. Du hast dich weit und breit verstreut. Du bist Runde um Runde um den Maulbeerbaum gelaufen. Du hast Möglichkeiten ausfindig gemacht, angespannt zu sein. Wenn du denkst, dass Wir Uns auf Entfernung befinden oder zueinander im Widerspruch stehen, kannst du sicher sein, dass du gestresst bist.

Bei Mir, da kannst du dich entspannen. Ohne Mich, ohne dein Erkennen von Mir, sind Lockerheit und Entspannung Wunschdenken. Du hast ein verschiedenes Konzept von Realität. Du erblickst in allseits wohlbekannten Fakten Realität, während gerade Fakten nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein können.

Du magst das Empfinden haben, du haltest dich auf der gegenüberliegenden Skala der Liebe auf, ungeliebt und nicht liebevoll, und dir seien Taten zueigen, die dies erweisen, und doch, nichtsdestotrotz hast du Fehlschlüsse bewiesen. Du warst über lange Zeit ein Beweisführer von Irrtum. Du hast dich selbst überredet. Du hast dich unter einer Menge Beihilfe vonseiten der überredeten Welt überredet. Die Welt hat dich um ihren kleinen Finger gewickelt. Du wirst alles glauben. Du wirst das Gegenteil von Wahrheit so rasch wie ein Augenblinzeln glauben. Und du wirst irriger Wahrheit treu anhangen. Du bist abgeneigt, dich davon abzukehren, was du akzeptiert und woran du geglaubt hast. Du wirst mit aller Macht daran festhalten. Du wirst dich selber überzeugen, dass du nicht viel wert bist, und du hast Statistiken zur Hand, die das beweisen, aus der Schule und von deinen Eltern – Schule und Eltern taten ihr Bestes, was sie vermochten – und dennoch waren sie in der Falle der Selbst-Verunglimpfung verhaspelt.

Dessen unbenommen, die Zuständigkeit liegt bei dir. Du bist jetzt hier, und Ich spreche zu dir.

Was würdest du bedürfen, um an deinen Wert für dich selber und das Universum zu glauben? Was würde das benötigen?

Es bedürfte, die Vergangenheit loszulassen und für dich selbst einen neuen Pfad zu bahnen. Hebe in einer andersartigen nicht-existenten Richtung ab. Hörst du Mich? Biete dich selber im Dienst an Mir an. Diene Mir mehr, als du einem veralteten Bild von dir selbst dienstbar bist. Vergiss dich eine Weile und sei Meiner eingedenk.

Falls es dir widerstrebt, dich Meiner zu erinnern, dann entsinne dich der Liebe. Das wird es genauso tun. Denke in Bezügen von Plussen und nicht mehr in Minussen. Ja, lasst Uns alsbald auf schlichte Arithmetik zurückkommen.

Sollte etwas ein Minus sein, streiche es.

Ist etwas ein Plus, wie etwa Liebe, dann passe es ein. Du magst das Empfinden haben, dass du manchmal Liebe türkst, und dennoch wirst du dahinterkommen, dass sie nicht vorzuschwindeln ist, denn Liebe ist das einzig Wahre, was ist.

Solange du nicht erkennst, dass du ein wertvolles Seinswesen auf Erden bist, hast du dich selber übervorteilt. Du hast dich selber zum Narren gehalten. Du hast deiner eigenen Propaganda zugehört. Höre jetzt Mir zu. Höre auf den Schlag Meines Herzens und höre auf den Schlag deines Herzens. Worauf ist dein Herz eingestellt? Auf Mein Herz.

Bejahe, dass du Liebe bist, und sei sie.

HEAVEN # 3978 – 16.10.2011 – Dancing on a Continuum of Love

TANZEN AUF EINEM KONTINUUM VON LIEBE

Bezaubere dein Herz mit dem Meinigen, und Wir werden von den Buchseiten der Historie heruntertanzen. Wir werden abermals auf einer Plattform tanzen, auf der du bislang noch nicht getanzt hast. Danach wird es aussehen. Du wirst neue Schritte hinzulernen, und du wirst tanzen, als hättest niemals zuvor getanzt. Du lernst jetzt soeben neue Schritte. Ich bin am Tanzen, wie Ich immer getanzt habe, und du befindest dich jetzt dabei, zu Mir aufzuschließen.

Wie Wir tanzen, das ist von äußerster Wichtigkeit. Wir haben nichts anderes als tanzen getan. Du warst nicht immer in Schritt mit Mir, und jetzt fängst du an, den Bogen herauszubekommen. Liebe beflügelt Uns, über die Leinwand des Lebens zu tanzen. Lasst Uns Tandem tanzen. Lasst Uns miteinander im Einklang stehen, unterdessen Wir im Leben tanzen, unterdessen Wir in Liebe tanzen. Liebe ist die Richtung, in die Wir gehen. Eine andere gibt es nicht. Liebe ist die einzige Richtung, in die zu gehen ist. Keine andere Richtung existiert. Du gibst anderen Richtungen nach, so, als wären sie real. Irrige Wahrnehmung ist irrige Wahrnehmung.

Was wäre, falls jeder in der Welt die Richtung der Liebe begünstigte und irgend gearteten Gegensätzen zur Liebe keinen Glauben schenkte? Welche Richtung würde die Welt fortan nehmen? Bezweifelt irgendwer die Wirkmacht dessen, was Ich sage? Was hat deiner Vorstellung nach die Welt zurückgehalten, außer all das Jammern und Aufschäumen darüber, was in Wahrheit nicht existiert? Die ausgemalte Negativität der Welt hat einen beträchtlichen Teil eurer Energie belegt. Ihr habt euer Hauptaugenmerk auf sie gelegt, auf diese fehlwahrgenommene Negativität.

Verbringe deine Liebe nach dorthin, wo sich deiner Annahme nach Negativität befindet, und Negativität wird vom Antlitz der Erde verschwinden. Sie war einzig eingebildet. Was eingebildet wird, spielt sich selbst aus. Liebe hat – demgegenüber – kein Ende. Geliebte, Wir tanzen auf einem Kontinuum von Liebe.

Liebe ist ewig und unendlich. Infolgedessen existiert sie. Dasjenige, was nicht ewig und nicht unendlich ist, existiert schier im Geist. Deine Emotionen existieren nicht. Emotionen sind Machinationen des Geistes. Du kannst das anhand dessen erkennen, wie unbehaglich Emotionen sind, durch die du dich fädelst. Was wahr ist, ist behaglich. Was unrichtig ist, ist unangenehm.

Mache dir nichts aus der Auffassung, Negativität und Ärger könnten dich anspornen, dich motivieren. Sofern du dich motiviert fühlen möchtest, probiere es mit Positivität. Mache Anläufe mit der Liebe. Liebe ist jenseits von Emotionalität. Die Liebe, von der Ich rede, ist eine Konstante. Sie kann man nicht zu leicht nehmen. Sie ist nicht unbedeutend. Sie ist bedeutsam. Sie ist die herrschende Kraft des Lebens. Du kannst ohne all die unterschiedlichen Formen von Negativität leben. Ohne Liebe kannst du nicht leben. Liebe ist deine Lebens-Kraft. Wenn du am Leben bist, bist du mit Liebe vertraut. Und wenn du nicht auf der Erde am Leben bist, dann wirst du noch besser mit der Liebe vertraut sein.

Voraussetzungen und Konditionieren auf der Erde sind nicht wahr. Die gesamte Grundlage ist unrichtig. Die falsche Basis ist, dass irgendwas sonst als Liebe echt sei, alldieweil Liebe die einzige Wahrheit ist. Der Rest ist Fiktion. Gut gemachte Fiktion, dennoch Fiktion. Selbst in der grässlichsten Fiktion kommt Liebe durch. Wenn die letzte Seite umgedreht ist, läuft die Liebe unentwegt weiter.

Dreimal Hoch auf die Liebe. Warum sich auf etwas anderes konzentrieren? Warum sein Hauptaugenmerk auf den Kleckerkram der Unzufriedenheit richten, warum versuchen, eine Grundlage für Unzufriedenheit unter Beweis zu stellen, warum deine Nase hoch tragen und in dozierendem Ton über den Irrtum in der Welt sprechen, warum am Allerkleinsten herummäkeln, unterdessen du es los lassen und Liebe mit herein bringen kannst? Du tust doch alles, damit kein Dreck in dein Haus hineingelangt. Du putzt dir die Füße. Vielleicht ziehst du die Schuhe aus. Du wirst aufwischen.

Und wenn es sich auf den Geist beläuft, wirst du das Durcheinander und den Schmutz hereinbringen und sie begutachten und abermals mustern. Wirst du daraus schlau?

Mache deinen Geist zu einem schmutzfreien Milieu. Öffne deinen Geist nicht für etwas, was du nicht gerne hast.

HEAVEN # 3979 – 17.10.2011 – Come Closer to Understanding

KOMME DEM VERSTÄNDNIS NÄHER

Die Welt ist ein Zirkus. Wusstest du das nicht? Alles wird in die Luft geworfen oder jongliert, alles kommt herunter und wird ein weiteres Mal retourniert. Alles befindet sich in der Luft und falsch herum, und was hinten ist, ist vorne, und was innen ist, ist außen, und auch gar nichts ist so, wie es aussieht. Ist dies keine stichhaltige Abschilderung des Lebens?

Wie würdest du das Leben in der Welt beschreiben? Als ein lässiges Geplänkel? Als solide, als verlässlich? Als einfach dem gemäß, wie du es erwartest? Nein, die Welt sperrt dich in einen Schraubstock und lässt dich hinterher unerwarteterweise fallen, und du fällst durch dünne Luft. Die Sache ist: Ich fange dich auf. Ich kann ohne Weiteres nachvollziehen, dass du denken wirst, allzu oft ließe Ich dich fallen. Nein, Ich fange dich die ganze Zeit auf. Bloß, du weißt nicht dauernd, was in deinem besten Interesse liegt. Selbst das, was dir unerträglich ist, ist letztlich in deinem besten Interesse. Ja wahrhaftig, du bist außerstande, dies zu erfassen, wie sehr du dich auch bemühen magst. In der Sache kannst du Mich ausschließlich beim Wort nehmen.

Selbst deine größte Enttäuschung, dein bedeutendster Verlust, dein stärkstes Herzeleid, deine größte Tragödie – alles war im Kern zu deinem Besten. Wir reden über Langfristiges. Sofern Wir bloß in Bezügen deines kurzen Lebens auf der Erde redeten, dann natürlich, dann kannst du Tragisches schier als ein Zerrbild erkennen. Es ist nicht ersichtlich, wie derartiges Herzeleid oder wie so viel Herzeleid zu deinem Vorteil ausfallen könnte. Selbstverständlich kannst du das nicht sehen. Niemand kann das sehen. Selbst Fremde, die dort nicht mit hineingezogen wurden, würden meinen: „Wie entsetzlich“, und dennoch, hier bin Ich direkt bei dir, und du unmittelbar bei Mir, indes immerhin, sitze Ich, in einer jeden Hinsicht, so weit wie du sehen kannst, auf der anderen Seite des Zaunes, oder noch mehr als das, sitze Ich im Himmel, dort, das kannst du nicht ergründen, wo du obendrein bei Mir weilst.

Lasst Uns sagen, einfach um eines besseren Verständnisses willen, dass du ein fantastisches Picknick geplant hast. Du hast an alles gedacht. Und dann, entgegen der Wettervorhersage, gibt es einen entsetzlichen Regensturm, und alles und jeder ist durch und durch nass. Auf das Essen, auf die Dekorationen prasselte der Regen, und rundum Pfützen, durch die man zu laufen hat. Das angesagte Picknick ist ruiniert. Falls das Picknick alles wäre, was es in deinem Leben gab, dann wäre das eine Sache. Tatsache ist, an deinem Leben ist mehr dran als dieses Picknick. Du kannst nicht dein ganzes Leben auf den Wert eines Picknicks eichen.

In Bezug auf dein Leben als Ganzem – falls du denn dein Leben beurteilen musst, dann richte dein Hauptaugenmerk auf seine Vorzüge, und lasse die Minuspunkte nicht derart stark ins Gewicht fallen, wie sie es tun. Komme über sie weg, ist der erteilte Rat, und dennoch kannst du durchaus nicht sagen, das sei für dich eine leichte Schicht. Ja, es gehört etwas gesagt über das Leben ins rechte Licht rücken. Du kannst einen abgebrochenen Zahn ins rechte Licht rücken und relativieren. Du wirst gar imstande sein, dem verregneten Picknick andere Seiten abzugewinnen, und doch, wie kannst du etliche Begebenheiten der Welt ins rechte Licht rücken und relativieren? In welches rechte Licht rückst du Hunger, Krieg, Diskriminierung, Unterwerfung? Es gibt jene Angelegenheiten, die über das Ego hinausgehen.

Es ist schwer, in einer Welt zu leben, wo es Streit gibt. Du hast nicht zu einem von Krieg zerrissenen Land zu fahren, um kennen zu lernen, was Auseinandersetzungen sind. Es ist schwer, in einer Welt zu leben, wo du Hunger hast. Es ist sogar schwer, in einer Welt zu leben, wo dein Magen voll ist und wo du dennoch weißt, dass es Kinder gibt, die abends nichts zu essen hatten, und dass etliche unter ihnen Hungers sterben, und wie niemand weiß, was damit anzufangen ist. Selbst wenn jemand wüsste, was da zu tun ist, wird er womöglich nicht wissen, wie er das zustande bringen kann. Das ist für dich schwer auszuhalten, und unmöglich zu verstehen und zu akzeptieren. Es ist keineswegs in Ordnung so. Es ist nicht gerecht. Es ist nicht fair. Etwas ist aus dem Gleichgewicht. Das stimmt. Und doch, so schwer wie das zu begreifen ist, Körper und Tod sind nicht die Summe des Lebens auf der Erde.

Möchtest du erfassen, dass Liebe aus deinem Herzen und aus vielen Herzen selbst dem Hungertod heilend beikommen wird? Mehr Liebe wird die Welt ausbalancieren. Das Leben auf der Erde hat kein Spektakel zu sein. Du kannst es wieder in Form bringen und zurückversetzen. Liebe wird das bewerkstelligen. Liebe vermag die Schwierigkeiten der Welt zu lösen.

HEAVEN # 3980 – 18.10.2011 – What Holy Beings Do When They Are on Earth

WAS HEILIGE WESEN TUN, SOBALD SIE SICH AUF DER ERDE AUFHALTEN

Mitunter erscheint Einem das Leben wie eine köstliche Eiskremkugel, die mir nichts dir nichts plötzlich auf den Boden fällt. Da gibt es jenen köstlichsten Aspekt des Lebens, und da ist ebenso ein weniger erwünschter Aspekt des Lebens. Gleichwohl, falls du das Leben aufs Neue ansehen, falls du das Leben als einen neuen und nicht als einen alten Hut anzusehen imstande wärest, als wie fabelhaft käme es dir dann vor. Das Leben kann alles. Es kann dir alles geben. Es kann dir alles wegnehmen. Das Leben scheint einen eigenen Kopf zu haben.

Und doch erschaffst du zur selben Zeit alles in allem das Leben, das du führst. Das scheint absurd, was bedeutet das freilich? Gewiss, du hast dein Leben nicht insgeheim geplant. Nichtsdestotrotz läuft es mit dir einher. Streng genommen, ist dein Leben nicht dasjenige irgend eines Anderen. Es ist das Leben, das du lebst. Ob es sich nun auf ausgetretenen Pfaden bewegt oder ob es zu neuen Höhen führt, du bist derjenige, der es lebt.  Du hast Wahrnehmungen. Du redest. Falls das Leben ein Pferd wäre – du bist es, der es reitet.

Keine zwei Leben sind genau gleich. Zwillinge führen unterschiedliche Leben. Niemals gab es zwei identische Leben. Unter der ungezählten Anzahl an Leben sind niemals zwei die gleichen gewesen. Wie stehen die Wahrscheinlichkeitschancen in eben der Angelegenheit? Gleichwohl steht es genauso darum. Einzigartig ist ein jedes Leben. Ohne einen Probeversuch – ein jedes Leben ist einzigartig.

Und du, du mit den Augen zum Sehen und dem Herzen zum Empfinden, dein Leben verwandelt sich. Manchmal tut es das einen Kilometer in der Minute. Dein Leben steht auf jeden Fall nicht still. Dein Leben erblüht, und dein Leben verwelkt. Es ist mehr an deinem Leben, als das Leben, das du wahrnimmst. Tief unten, tiefer als all die Glut und die Vorkommnisse, ist eines Jeden Leben das gleiche. Was für ein Widerspruch.

Alle Leben entkommen der gleichen Quelle. Alle Leben auf der Erde sind Wellen auf dem Ozean, emporgehoben aus den Tiefen des Meeres, und dennoch sind keine zwei Wellen gleich, und dennoch gelangen alle Wellen zu ihrem höchsten Scheitelpunkt und sind sie allesamt aus dem gleichen Meerwasser zusammengestellt. Es ist nicht wahrscheinlich, dass du dir das Leben ausrechnen kannst. Es ist unermesslich, unvorhersagbar und gleichzeitig vorhersagbar in Hinblick auf eine Gesamtschau des Lebens.

Wie passt Loslassen hier rein? Wie kannst du all die Wellen los lassen, all die unaufhörlichen Wellen, die anheben und in sich zusammenfallen, die dich überschwemmen oder von dir abfallen? Dessen unbenommen, du wirst in eine starke Kraft des Lebens hineingefegt, und Ich möchte dir sagen, dass du in Heiligkeit hinein aufgefegt bist. Selbst das, was du als lächerlich oder lebensbedrohlich ansiehst, ist schier ein Schatten auf dem Bildschirm des Lebens. Die Leinwand, auf der das Leben erscheint, ist die gleiche Leinwand, wie sie es immer war. Das Fundament und der Hintergrund sind ein und dasselbe.

Du hast von der einen Küste zur anderen Küste zahlreichen Leben einen Besuch abgestattet. Du bist erfahren, und dennoch bist du neu-geboren, und du hast ausgeblendet. Irgendwie findest du dich selber in einem menschlichen Körper. Das ist am Rätselhaftesten. Das ist wie ein Scherz, der mit dir getrieben wurde, und, durch alldas hindurch, sage Ich dir, dass du ein Heiliges Seinswesen bist, das in der Welt um einen Hügel des Lebens herumgeschwenkt wird.

Zu was für einem Ende befindest du dich hier im Leben in der Welt? Welcher Zweckstellung dienst du? Worum geht das hier alles?

Es geht um Bewegung, und es geht um Stille. Es geht ums Jonglieren zweier Leben in einem einzelnen Körper. Es ist wie eine Seele in einem Sack sein. Der Körper ermüdet. Die Seele nicht. Sie ist am Unternehmungen Tätigen, und sie ist in die Weite einbezogen. Der Körper latscht herum, und er hat sich auszuruhen. Der Körper schläft und die Seele niemals. Deine Seele ist immerwach. Deine Seele ist niemals ohne Begleitung, niemals erstaunt, sie verargt niemandem etwas. Du scheidest niemals von der Gesellschaft mit deiner Seele. Deine Seele macht nie Urlaub. Für sie ist alles Leben auf der Erde eine Ferienzeit. Sie Seele schart sich ständig um dich herum. Sie ist nicht ungeraten. Deine Seele und Ich sind einvernehmlich, dass du, dem was du denken magst zum Trotz, ein Heiliges Seinswesen bist, das das tut, was Heilige Seinswesen tun, alldieweil sie auf der Erde sind.

HEAVEN # 3981 – 19.10.2011 – What Does Your Soul Yearn For?

WONACH SEHNT SICH DEINE SEELE?

Was verdanke Ich dieses Vergnügen? Dieses Vergnügen, dich vor Mir zu haben, das Vergnügen, dass du Meine Worte liest, das Vergnügen, dass du Mir Aufmerksamkeit schenkst, das Vergnügen, dass du Mir zum wenigsten mit einem halben Ohr zuhörst?

Ihr möchtet alles wunderbar haben, und doch haben Meine Kinder eine Neigung, ihre Gedanken so belassen zu mögen, wie sie waren. Geliebte, behaltet die Gedanken, die euch voranbringen, und lasst jene gehen, die euch an ein und derselben Stelle feststellen und nicht dienlich sind.

Damit das Leben sich verwandelt, haben sich die Gedanken, die ihr denkt, zu ändern. Worum geht es bei dieser Bestimmtheit, an alten Denkweisen, ungeachtet der Kosten, festzuhalten? Sofern ihr vorankommen möchtet, obliegt es euch, nach vorne rückende Gedanken, unternehmungslustige Gedanken aufzusuchen. Lasst Uns eure Gedanken als Ideen bezeichnen. Habt neue. Ersetzt die alten. Bringt die Sache ins Rollen.

Euer Denken benötigt eine Stimmung. Es kann durchaus eine Generalüberholung nötig haben. Ihr könntet euren Geist wie einen Schrank betrachten, in den ihr zu viel hineinstopftet. Räumt jenen Schrank aus. Wie gut sich das anfühlen wird, einen sauberen Platz zu haben.

Das, was du deinem Gefühl nach nicht rausrücken kannst, mag einfach das sein, von dem du dich zu lösen brauchst. Du möchtest verjüngt werden, oder etwa nicht?

Du möchtest einen jungen Geist. Du möchtest einen Pioniergeist. Denke einige Gedanken, die du zuvor nie gedacht hast. Verdinge dich im Leben. Packe das Leben an den Hörnern und gib dein Äußerstes. Sei offen, und du wirst dein Äußerstes geben. Verzweige dich. Lasse es beim Leben darauf ankommen. Was hast du zu verlieren? Bloß eine alte Sehweise der Welt und des Lebens in ihr.

Was letztes Jahr neu war, ist nicht mehr länger neu. Hast du vor Veränderung Angst?

Das Leben wird sich dessen ungeachtet direkt vor deinen Augen wandeln. Mit oder ohne deine Mitwirkung wird das Leben seinen Weg nehmen. Man sagt, dass du nicht zweimal im gleichen Strom laufen könnest, aber, Geliebte, ah, ihr seid öfters in der gleichen Pfütze gegangen. Macht für Wachstum Platz. Seid ihm gegenüber offen. Ruft es zu euch her. Betretet Neuheit.

Das ist die Sache bei der Liebe. Liebe ist eben jetzt in dieser Minute lebendig. Liebe ist frisch wie eine Lilie des Tales. Trockene Blumen sind ganz einfach nicht das gleiche. So steht es mit alten Denkweisen. Ihr wollt gerne frische. Falls euer Geist eine Vase ist, mögt ihr das Wasser und die Blumen eures Geistes auswechseln.

Es gibt keinen alten Gedanken, der so wertvoll ist, dass ihr euch an ihm festklammern müsst. Es ist nicht so, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt. Der heutige Tag ist neu unter der Sonne, und du bist neu unter der Sonne, und du kannst deinen Geist verwandeln. Du kannst die Fenster aufmachen und die Jalousien wegziehen, und du kannst einen weiteren Blick haben, du kannst dem Leben von einem fließenden Standpunkt her begegnen. Erneuere dein Leben mit kühneren Gedanken. Lasse alte fallen. Neue Ware gegen alte.

Weite dich aus. Du bist kein alter Hund, du kannst neue Zauberstücke hinzulernen. Du kannst eine neue Frucht an Gedanken ernten. Schlicht da du gewisse Ansichten der Welt zu deinen Lebzeiten bei dir getragen hast, bedeutet nicht, dass du sie jetzt bei dir haben musst. Altes Gepäck ist altes Gepäck.

Da sind ewige Wahrheiten. Alt und ewig ist nicht das gleiche.

Wenn du mehr Pep in deinem Leben haben möchtest, bebildere und male dein Leben damit aus, wie es deiner Vorstellung nach aussehen mag. Möchte das für dich selbst, aus triftigem Grund, nicht aufgrund von Überlegungen eines Anderen, nicht weil es populär ist, sondern weil deine Seele danach lechzt. Wonach lechzt deine Seele? Und weswegen hast du es nicht, jetzt in dem Augenblick? Warum nicht?

HEAVEN # 3982 – 20.10.2011 – You Are a Grower of Love

DU BIST EIN ERZEUGER VON LIEBE

In deinen Träumen, während du schläfst, habe Ich dir die Botschaft zukommen lassen, dass du hier auf der Erde bist, um Allen förderlich zu sein, denen du begegnest. Allen. Ausnahmslos. Ich habe dir die Botschaft zugesandt, dass du nicht für dich selber hier bist. Oh, ja, du wirst desgleichen Nutzen daraus ziehen, doch das, was dir im Leben zufließt, ist ein Nebenprodukt. Was dir zufließt, ist nicht deine Zwecksetzung.

Also, um Anderen und mithin Mir zu Diensten zu sein, würdige du dein Leben und deine Energie. Ich spreche nicht davon, Andere zu verhätscheln, ebensowenig, dich zu verzärteln.

Denke an Mich. Vergiss Mich nicht, indes reite nicht, was Andere anbelangt, auf Mir herum. Du hast Mich gefunden. Andere werden Mich ebenfalls finden. Sie haben ihre Reise, und du die deine. Gleichzeitig ist deine Reise dadurch ausgewiesen, dass du der Welt und den Menschen, die in ihr leben, die in ihr gelebt haben und leben werden, Trost schenkst.

Deine Hinterlassenschaft hat Liebe zu sein. Das ist alles was du, jetzt, in der Vergangenheit und künftighin, zu vermachen hast. Liebe ist ewig, dennoch gilt es dir, sie auszuweiten. Sei du die Gedächtnisstütze an die Liebe. Sei du die Gedächtnisstütze an Mich, nicht in Worten, sondern in deiner Vergegenwärtigung von Liebe.

Derart viele unter Meinen Kindern streben nach Erleuchtung und höheren Bewusstseinszuständen. Strebe nicht für dich selber nach ihnen, sondern für deinen wohltätigen Segen auf Andere.

Du hast ab jetzt die Auffassung inne, dass es Andere nicht gibt. Es ist für dich jedoch nicht möglich, diese Sicht auf die Welt voll und ganz auszukosten, denn du erblickst vieles, was diese Auffassung Lügen straft. Nichtsdestotrotz, wer sich auch immer vor dir befindet, ein vorgeblicher Freund oder ein Feind, er ist ebenso eine Verkörperung von Mir, eine Verkörperung, die du gleichfalls bist. Ich sage dir, dem Aufmerksamkeit zu zollen, wie gut du Mich verkörperst, und demnach, wie gut du einen Jeden, dem du begegnest, und einen Jeden, dem du nicht begegnest, emporhebst.

Du hast dich für Mich zu einer Reise aufgemacht. Ich vervielfältigte Mich in dir. Ich legte Mein Vertrauen in dich, Mich der Welt zu überreichen. Als Mein Repräsentant bist du hier auf der Erde, um Mich, mit Sicherheit nicht deine Kleinheit, zu vertreten. Um Mich zu repräsentieren, erhebst du dich über deine Kleinheit, deren anderer Name Ego ist. Bekommt euer Ego aus dem Weg. Es ist euch im Weg, Geliebte.

Ego ist Zurückgeschobenes aus der Vergangenheit. Das Ego ist ein Verschieben aus deinem vorherigen Denken, was die Auffassung mit einschloss, dass du für dich seist, und dass du dich um deiner selbst halber zu erwehren habest, sei dies nun zum Glück Anderer oder auch nicht. Ich sage dir jetzt, dass du hier bist, um im Glücklichsein Anderer einen Part zu spielen. Du spielst bereits eine Schlüsselrolle im Glück oder Unglück Anderer. Fortan könntest du also sagen, dass dein eigenes Glücklichsein eine Erfordernis darstellt. Du bist nicht irrigerweise hier. Gleichzeitig kommt dein Glück nicht davon her, dass du dir Befriedigungen verschaffst. Dein Glücklichsein kommt nicht von einem Vernachlässigen deiner selbst, sondern vom Vergessen deiner selbst. Vergiss deine Wichtigkeit. Selbstbedeutsamkeit ist nicht das Thema des Tages. Selbstbedeutsamkeit ist ein anderer Name für Ego. Ego ist nicht wichtig. Es ist unbedeutsam. Tut mir leid, Ego, das ist die Lage der Dinge.

Das Ego ist der am wenigsten bedeutende Aspekt des menschlichen Lebens. Es ist nicht folgerichtig. Dein Ego ist belanglos. Dein Ego ist eine Zeitverschwendung. Es ist eine Lebenverschwendung. Es ist eine Vergeudung deiner Aufmerksamkeit.

Ebenso wenig bist du hier, um die Egos anderer Menschen zu bergen. Natürlich nicht. Du verschaffst weder deinem eigenen Ego Befriedigungen noch demjenigen eines Anderen. Die Tatkraft und den Geist eines Anderen emporheben ist nicht das gleiche wie dessen Ego Mut zusprechen. Andere emporheben ist Anderen ein getreueres Bild von sich selbst überreichen. Es ist sie veredeln. Es entkommt nicht dem Ego, dass du Einen Anderen emporhebst. Das kommt von der Liebe, und aus Liebe ersteht Liebe. Du bist ein Züchter von Liebe.

HEAVEN # 3983 – 21.10.2011 – From the Font of Silence

AUS DEM BORN DER STILLE

Sage es Mir frei heraus: Gibt es irgendwas anderes als Liebe, wonach es dir sehnlich ist?

Mit Liebe assoziierst du zahlreiche Dinge, gleichwohl, sie sind nicht Liebe. Ohne Liebe, da sind sie nichts.

Etliche Dinge, die in Vertretung für Liebe stehen, sind: Geld, Essen, Süßigkeiten, Schmuck, Blumen, ein Löwenzahn von einem Kind, ein Tätscheln auf dem Rücken, mit dir zusammen verbrachte Zeit, Einladungen, ein Ausflug. Ja, sie sind sehr schön, doch ohne Liebe sind sie nichts. Ein Löwenzahn, der dir von einer Kinderhand entgegengehalten wird, ist immer real, da das Geschenk ohne Aufforderung voll und ganz aus dem Herzen des Kindes entspringt. Die anderen Probestücke können es sein, oder können es nicht sein. Du möchtest die reelle Sache. Natürlich.

Liebe kann auf so zahlreiche Weise ausgegeben werden, und, hungrig wie du bist, möchtest du sie alle. Ab und an, oder öfters, oder die ganze Zeit über kannst du nicht genug bekommen, denn du hast das Gefühl, Liebe gehe dir ab. Du siehst dich überall nach ihr um und findest sie womöglich nirgendwo. Durchaus möglich, dass du in der Vergangenheit wirkliche Liebe empfangen hast, doch wo ist sie jetzt? Du hamsterst Liebe. Du siehst dich um und findest sie nicht.

Vielleicht hast du bei der Beachtung, die dir Andere geben, dein Augenmerk auf deine Wertigkeit gelegt. Dies ist ein Kraftakt auf der Verliererstraße. Du hast dir selber die Liebe und die Billigung zu geben, auf die du aus bist. Anderenfalls bist du klammernd. Und klammernd bedeutet, dass du fordernd bist. Du kannst von keinem Menschen Liebe fordern. Liebe hat aus sich selbst heraus zu sein. Derweilen ist es womöglich so, dass du, inmitten eines Landes voller Überfluss, Liebe nicht ausmachen und unterscheiden kannst. Und doch, ihr Lieben, es gibt in der Welt nichts anderes Reelles als Liebe. Der Nachweis von Liebe, dem ihr hinterher seid, ist allerdings eine endlose Suche. Für Liebe gibt es keine Dienstmarke. Es gibt keine Spielmarke, die dich mit Ausreichendem versorgen kann.

Du bist dir ebenso nicht sicher, dass du Liebe zu geben hast. Du magst sie geben, und sie wird entgegengenommen, und gleichwohl fühlt sich dein Herz hohl. Du fühlst dich der Liebe beraubt. Du suchst sie in deinem eigenen Herzen und findest sie nicht. Wo liegt dieser Goldtopf, nach dem du suchst? Er scheint jenseits von dir zu sein.

Falls dies deine Lage darstellt, dann höre mit dem Jagen auf und gib schlicht eben die Liebe, bei der es sich dein Herz so sehnlich wünscht, es hätte sie verschenkt. Gib ein jedes Überbleibsel an Liebe fort, das du hast. Gib selbst den Gedanken an Liebe. Sei unablässig am Verschenken. Entleere dein Herz der Liebe, und du wirst dein Herz mit Liebe auffüllen.

Liebe ist keine Ware. Du kannst sie nicht mit den Fingern hochnehmen. Du kannst sie nicht an Bändern befestigen. Du kannst sie nicht an die Wand hängen. Du kannst sie nicht wie einen Handschlag austeilen. Du kannst keine Stückchen Liebe aufheben. Du kannst sie nicht zusammennähen. So bald Liebe erfasst und aufgesammelt ist, ist sie verflogen. Sie entkommt deinem Wirkbereich.

Und doch sage Ich dir und sage Ich dir abermals, dass es nichts in der ganzen Welt gibt als Liebe. Wo ist sie sodann? Wo existiert sie?

Seht Liebe als Energie, Geliebte. Was sagen die Wissenschaften über Energie? Sie sagen, sie kommt nie abhanden. Energie ist. Energie existiert. Ohne die Energie der Liebe könntet ihr nicht eure Hand heben. Könntet ihr Meine Mitteilung nicht lesen. Ohne Liebe wärt ihr in eurem Körper nicht am Leben.

Möchtet ihr nun bitte bejahen, dass ihr Liebe seid, und dass ihr voll und ganz Liebe seid? Ihr könnt mit der Suche nach Liebe aufhören, denn ihr selber seid eine Verkörperung der Liebe. Ihr seid eine Verkörperung Meiner Liebe. Meine Liebe, so wie Energie, kann nicht bestritten werden. Sie kann nicht rückgängig gemacht, noch auch kann sie aufgegeben werden. Ich machte euch aus Liebe. Akzeptiert diesen einen Gedanken und macht ihn zu eurem eigenen. Tut dies, und ihr werdet revolutioniert, und ihr werdet die Welt zu ferneren Höhen anregen. Liebe existiert, und ihr seid Liebe. Mit oder ohne euren Körper, ihr seid Liebe.

Ihr und Ich sind Eine Liebe. Wir sind alles, was ist. Wir sind Energie. Aus dem Born der Stille entkommt Energie.

HEAVEN # 3984 – 22.10.2011 – Cream Cakes

SAHNETORTEN

Von Meinem Herzen zu dem deinen, von deinem Herzen zu dem Meinen. Dies ist die Wahrheit des Lebens. Dies ist Liebe, die Wir aussenden und die Wir in Empfang nehmen. Liebe ist da und nichts außer Liebe.

Aus der Vollheit Meines Herzens geht Liebe auf. Und Mein Herz ist inwendig in dem deinen. Anerkenne diese Wahrheit und bejahe sie. Du hast die Ganze Wahrheit zu bejahen. Teilwahrheit kann nur einseitig sein. Teilwahrheit entspricht den Anforderungen nicht. Teilwahrheit kann keinen Ersatz für die Ganze Wahrheit darstellen, diese Ganze Wahrheit, die dir unauslotbar scheint.

Du hast das Empfinden: „Wenn das, was Gott zu mir sagt, stimmt, wieso habe ich dann dieses Gefühl? Warum fühle ich mich unerfüllt? Manchmal fühle ich mich mies. Einen Gutteil der Zeit fühle ich mich bestimmt lustlos, nicht im Gleichklang, in Schwierigkeiten, bestenfalls verwirrt. Spiegelt mein Unglücklichsein meinen Mangel an Glaube in Dich und meinen Mangel an Glaube in mich selber wider?“

Glaube ist nicht ganz das richtige Wort. Es ist keine Frage des Glaubens. Es ist eine Frage des Gewahrseins. Manchmal hast du das Gewahrsein der Wahrheit von allem, was Ich sage, und dennoch bist du nicht so recht imstande gewesen, an ihr festzuhalten.

Geliebte, wie viele Male geht euch ein Werbesong durch den Kopf? Wie viele Male seht ihr Werbespots? Oder wie viele Male laufen euch eure uralten Gedanken durch euren ausschachtenden Sinn?

Die Zeit wird kommen, wann ihr volles Gewahrsein von Mir haben werdet. Es mag euch so erscheinen, als werde es im Handumdrehen oder als werde es langsam passieren. Es wird sich ohne euer Drängen, oder scheinbar sogar gegen euren Willen einstellen. Wie auch immer, euer Gewahrsein von Allem Was Ist ist kein Glaube. Glaube ist eine Idee. Ich bin Realität. Wir reden über Realität.

Wenn etwas passiert, passiert es. Wir reden über ein natürliches Vorkommnis. Wenn du dabei anlangst, dass du Mich in jeder Gegend, in jedem Menschen, in allem erkennst, ist es natürlich. Es ist wundervoll, und es ist natürlich. Sobald es geschieht, ist es leicht. Es ist schlicht der nächste Schritt.

In einem gewissen Sinne ereignet sich nichts, weil Unser Einssein immerzu ein Fakt war, bloß eine Tatsache, die du nicht recht begreifen konntest. Und jetzt hast du sie erfasst. Falls ergründen meint, du habest es dir ausgedacht, ist ergründen nicht das richtige Wort. Du siehst es. Du spürst es. Du kennst es. Schlicht so, wie wenn der Frühling kommt, du weißt, es ist Frühling.

Wir könnten sagen, dass du ein enormes Bankguthaben hast. Du hast von ihm gehört, jedoch hast du es noch nicht gesehen. Eines Tages gehst du zur Bank, und du siehst dein Konto. An dem Tag ändert sich deine ganze Grundhaltung, denn jetzt weißt du, du bist ein mächtiger Milliardär. Niemals warst du irgendwas Geringeres. Aber all das hatte dir zu dämmern. Oh, du liebe Güte, wie glänzend du jetzt dreinschaust. Wie hurtig dein Schritt ist. Wie voll dein Herz ist. Dein Geist ebenfalls. Dein Herz und dein Geist wurden gewahr.

Du hast deinen scheinbaren neuen Zustand nicht aus einem Hörensagen her eingenommen. Du sahst ihn selber. Du, der du stets der gleiche warst, bist jetzt anders. Aus dem Gewahrsein heraus spürst du den Unterschied. Zuvor war es für dich, als hätte man dir gesagt, es stünde für dich im Kühlschrank eine herrliche Cremetorte, bloß konntest du nicht so richtig zu dem Kühlschrankgriff gelangen, um ihn aufzumachen. Der Kühlschrank hatte keine Glastür. Du konntest die Sahnetorte nicht sehen. Du konntest sie nicht riechen. Du konntest schier nach ihr lechzen. Bis du die Kühlschranktür öffnetest, warst du außerstande, selber zu sehen und dich über die Torte herzumachen, die stets die deine war.

Sobald es sich auf das Gewahrsein beläuft, über das Wir reden – es ist dauernd frisch. Es ist stets unerlässlich. Es ist immer schön. Es ist so frisch wie ein Frühlingstag, und jetzt hast du diesen Frühlingstag in alle Ewigkeit. Er verblasst nie. Er wird nie weniger. Er hört nie auf. Alle Sahnetorten auf der Welt sind dein.

HEAVEN # 3985 – 23.10.2011 – Oceans of Love

MEERE DER LIEBE

Alles was du möchtest, ist Liebe. Dies ist eine Tatsache. Dies gilt auf der ganzen Linie. Alles was du möchtest, ist Liebe.

All die Liedtexte haben recht. Alles was du möchtest, ist Liebe. Und du wirst jegliche Anflüge von Liebe als Liebe hernehmen, selbst dann, während du weißt, dass sie es nicht sind. Du möchtest so sehr Liebe, dass du sogar Imitate akzeptierst. Du weißt es besser, und dennoch lechzt du nach Liebe so sehr, dass du alles akzeptierst. Du wirst fast alles tun, um auf die Liebe zuzupacken, nach der sich dein Herz sehnt.

Du hast das Gefühl, dass es in deinem Herzen ein so tiefes Loch gibt, dass du alles akzeptierst, um es zu füllen. Wie fadenscheinig deinem Empfinden nach dein Herz doch ist. Wie sehnsüchtig nach Liebe dein Herz doch ist, dass du sogar Krumen hinnehmen wirst.

Die Sache ist für dich die, dass keiner dein Herz zu füllen vermag. Du kannst dich in dieser Angelegenheit selbst zum Narren halten, jedoch hält dies nur so und so lang an. Zum Schluss, wenn du an dein Herz tippst, findest du, dass es nach wie vor leer ist.

Es obliegt dir, dein Herz mit Liebe zu füllen. Es ist deine Liebe, mit der dein Herz zu füllen ist. Es ist Meine Liebe, mit der dein Herz zu füllen ist. Und hernach möchtest du all jene Liebe weggeben. Und wenn du an dein Herz tippst, wirst du sehen, dass es immer noch voll ist. Es ist randvoll mit Liebe. Es ist am Überlaufen. Einzig das, was du gibst, behältst du. So steht es um die Angelegenheit.

Liebe in deinem Herzen möchte in Gang kommen. Sie möchte nicht das Gefühl haben, an einer Stelle steckenzubleiben. Wenn dein Herz nicht strömende Liebe ist, ist es wie ein Auto, was in einer Einbahnstraße in der falschen Richtung fährt. Es gibt für die Liebe zur Oberfläche nur einen Weg, und der ist, von deinem Herzen her strömen. Wie wichtig doch eine Präposition ist – von. ‚Von‘, nicht ‚zu‘. Sofern du meinst, Liebe habe zu dir zu kommen, hast du es verkehrt im Sinn. Die einzige Liebe, die es gibt, ist die deine, die zum Geben da ist. Liebe fließt heraus. Dies ist das Verebben der Gezeiten der Liebe. Sie schwemmt sich durch dich hindurch. Ja, du füllst dein Herz, indem du es leerst. Der Brunnen der Liebe, von dem zu trinken ist, ist dein eigener.

Ich sage dies unter dem Verständnis, dass alle Liebe Mein ist. Sie ist von Mir. Auf diese Weise ist Mein Herz mit Liebe gefüllt. Ich gebe sie weg. Ich zähle nicht ab. Ich messe nicht. Ich gebe, ich gebe ununterbrochen. Ich gebe ohne Zurückhaltung. Ich gebe allen. Ich gebe allen all die Liebe in Meinem Herzen. Meine Liebe lässt es sich gut gehen. Ich schneide sie niemals durch. Ich gebe einen Ozeanstrom der Liebe. Ein Eimer voll kann Mein Herz der Liebe nicht füllen. Ozean nach Ozean füllt Mein Herz, sodass Ich sie sodann in das deinige gießen kann. Meine Liebe fließt durch dein Herz. Es gibt keine Liebe außer der Meinen. Und jene ist deine Liebe zum Geben.

Dir, der du dich im Wartestand befandst, dass Liebe zu dir her komme, wurde sie zugereicht. Du hast aufzumerken. Ich pumpte ohne Unterlass Liebe in dein Herz. Beginne, dein Herz der Liebe zu leeren, und du wirst anheben zu sehen, wie dein Herz voller Liebe ist. Du kannst dein Herz mit Liebe nicht aufstauen. Du hast die Dämme zu öffnen und all die Liebe durchzulassen.

Liebe die Menschen. Liebe, was du tust. Liebe, liebe, liebe. Bekomme jene Liebe zum Fließen und in Fluss.

Dir ist es nicht angelegen, ein Horter von Liebe zu sein. Je mehr du Liebe hortest, umso weniger hast du. Sie verdampft. Es gibt für Liebe kein Silo. Es gibt einzig Herzen. Herzen werden vom einen zum anderen weitergereicht, von einer Generation zur nächsten. Falls dein Herz ein Kartenstapel ist, musst du austeilen. Du wartest auf keinen anderen, der austeilt. Du bist der Austeiler von Liebe, und du musst Liebe austeilen.

Lasse Liebe von dir ausströmen. Erwähnt oder unerwähnt, verströme Liebe.

HEAVEN # 3986 – 24.10.2011 – God’s Greatest Blessing

GOTTES GRÖSSTER SEGEN

Du bist Meinem Herzen ein wundervoller Balsam. Ich wette, du hast gedacht, es sei anders herum. Bejahe den Fakt, dass du schön für Mich bist. Du bist ein Segen, den Ich Mir selber verlieh. Du bist Mein ureigenes Seien. Ich liebe es, überall in einem Jeden Mich zu sehen. Ich sehe dich. Ich sehe Mich. Oh, Ich sehe Mich Selbst rundum allerorts, und Ich sehe Liebe, und Ich fühle Liebe, und Ich bin Liebe.

Und wenn du Mich fühlst, Mich spürst, fühlst du ebenfalls Liebe, und du fühlst eine Liebe, die erhabener ist als jede andere. Wir haben eine gegenseitige Liebe, die selbst die großartigste menschliche Liebe überflügelt.

Du nimmst Mich niemals in einer Bedürftigkeit oder Not wahr, oder? Wie es das Lied ausdrückt – Alles, was Ich brauche, bist du. Ich habe dich bereits in Meinem Gewahrsein, daher ist Mir überhaupt kein Bedürfnis zueigen. Ich bin deine Vollkommene Liebe, und du bist die Meine. Unsere ganze Schwingung ist Liebe. Unsere Essenz ist Liebe, und Wir sind alles in allem die gleiche Essenz. Wir haben nichts unter Beweis zu stellen, Geliebte. Wir sind, und dass Wir sind ist phänomenal wunderbar. Mehr gibt es nicht zu sagen. Wir sind das permanente des Permanenten.

Auf der Erde ist alles zeitweilig. Wie ein Bühnenstück im Theater – das Leben auf der Erde ist zeitweilig. Ein Stück endet. Das Leben auf der Erde endet, gleichwohl ist das Leben ein Diamant, der immer und ewig währt.

Es gibt bei der Bühne des Ewigen Lebens kein Auf- und Abgehen. Der Vorhang geht nie runter. Ebenso geht er nie auf. Er ist stets offen. Wir könnten sagen, dass das Wahre Leben open end ist, freilich ist es zutreffender, wenn man sagt, dass es nie-endend ist. Das Leben ist nicht nur ewig, es ist unendlich. Unendliche Möglichkeiten. Innerhalb des Einsseins, das Wir aufs Fürnehmste sind, grasen unendliche Möglichkeiten. Ich frage euch: Wie ist es möglich, dass Ich Einssein und Einzigartigkeit insgesamt auf ein Mal in einem meisterlichen Handstreich erschuf?

Um die Frage näher ans eigene Zuhause heranzuführen – wie konnte Ich dich und Sally in der Nachbarwohnung erschaffen? Wie konnte Ich Mann und Frau und die unendliche Anzahl von Vögeln und Fischen erschaffen? Wie konnte Ich auch nur einen Zentimeter Erdboden erschaffen. Denke darüber nach. Alles was Ich zu tun hatte, war einen Austritt eines Lautes aus Meiner Kehle haben – dennoch, Ich habe keine Kehle – und doch singe Ich. Alles, was Ich tat, war Schöpfung innehaben, wie sie Meinem Odem entkam, freilich habe Ich keine Lungen. Aus dem Nichts erschuf Ich Alles, und demgegenüber war das Nichts, aus dem heraus Ich schuf, bereits Alles. Es muss so sein, dass Ich auf was auch immer wies, was bereits war, und dass es mithin erblühte. Ja, womöglich war alles, was Ich zu tun hatte, hinweisen, und ihr tratet in Erscheinung, freilich, mit was für einem Finger habe Ich gewiesen? Ich stelle unbeantwortbare Fragen. Schaut euch Meine Schöpfung an. Schaut wahrhaft, und was für eine Frage gibt es da zu stellen?

Anstatt Fragen zu stellen, ruft stattdessen aus:

„O Gott, was für Wunder, was für eine Schönheit und was für eine Brauchbarkeit hast Du erschaffen! Im Nu hast Du Alles Was Ist erschaffen. Das Wunderbarste bei alledem ist, dass Du mich erschaffen hast. Du erschufst mich! Du formtest mich aus Ton. Du hauchtest auf mich, ebenso wie Du dies auf das Gesamte Universum tatst. Du hauchtest mich ins Leben. Und was tat ich, außer dass ich von Dir wegflitzte? Ich zog mich zurück. Ich entdeckte das Ego, und ich gab mich bis an die Grenzen des Möglichen als Ego. Ich wollte, dass alles nach mir ging. Was für eine Torheit. Jetzt erkenne ich, dass ich Alles auf Deine Weise haben kann. Schenke mir Deinen Weg, Gott, und ich möchte ihm freudig folgen. Eine Zeitlang habe ich meinen Platz verspielt, und jetzt fand ich meinen Platz bei Dir. Ich bin zur selben Zeit mich bescheidend wie stolz. Ich bin dankbar und voller fiebriger Begeisterung, dass ich meinen Weg zu Dir gefunden habe, und mein Weg zu Dir ist schlussendlich doch Dein Weg zu mir. Ich danke Dir, Gott, für alle Deine Segnungen, die Du über mich hast kommen lassen. Du bist mein Großer Segen, und jetzt bin ich Dein.“

HEAVEN # 3987 – 25.10.2011 – Where Love Is King

WO LIEBE DER KÖNIG IST

Falls genügend von euch, Meinen Geliebten Kindern, mit eurer Wonnigkeit und eurem Liebevoll-Sein vertraut wären, wären alle Probleme der Welt fortgenommen. Liebe würde an die Stelle der Probleme treten. Die Welt wäre revolutioniert. Sie wäre nicht wiederzuerkennen. Ihr wärt euch gewiss, dass ihr im Himmel gelandet seid.

Der Körpertod wäre nicht mehr weiter das Trauma, das er heute darstellt. Körper würden durchaus ebenso sterben, das Leiden aber würde zurückweichen und nähme eine gemäßigtere Rolle ein. Ich habe gesagt, dass alles Leiden eingebildet wird. Liebe, zugegen an einem jeden Kreuzungspunkt – da würden Tod und Leiden nicht die Wichtigkeit annehmen, wie sie es haben. Historie, sie wäre in der Tat eine Sache der Vergangenheit.

Der Brennpunkt läge auf Liebe, und dies wird mehr und mehr der Fall. Betritt die Liebe, und Leiden macht sich aus dem Fenster. Der Tod wird in der Welt ein besseres Saldo haben. Anstelle von Verlust erleiden, werdet ihr ein umfänglicheres Gewahrsein haben von euren geliebten Angehörigen, von eurer Liebe für sie, und davon, was Liebe bedeutet. Ihr werdet euch die dahingegangenen geliebten Angehörigen zu größerem Herzen nehmen. Euer Herz wird voller sein. Ihr werdet mit oder ohne physische Dimensionen lieben. Das Objekt eurer Liebe wird nicht die Szene stehlen. Liebe wird die Szene stehlen. Liebe wird ununterbrochen größer werden. Der Ausweitung von Liebe ist kein Ende gesetzt. Liebe ist ein Ballon, der nie platzen wird. Du hast gemeint, Liebe oder ein geliebter Nahestehender könne verschwinden. Du hattest viele Gedanken, die dich nicht mehr länger behelligen werden, sobald dein Herz aufgerichtet ist.

Lasst Uns daher dein Herz richtig stellen. Stelle dir niemals mehr Leiden vor, und dein Herz wird nie mehr leiden. Oder, falls es das tut, dein Geist wird jenes erbarmungslose Leiden nach dorthin verbringen, wohin es gehört – was nirgendwo ist. Dein Geist wird im Nu alle Gedanken des Leidens entfernen. Dein Geist ist es müde, so zu funktionieren, wie er es tat. Er möchte Erleichtertsein von deinen endlosen Gedanken, die auf den Knüppeln von Angst und Leiden errichtet sind.

Dein Geist wird sich abhaspeln und stille werden. Oh, bereits beim Darandenken wird dein Geist anstelle von ruhelos ruhig. An all die Mirakel in der Welt denken, meinst du nicht, das sei möglich, und das sei für dich möglich? Es ist leicht möglich. Tatsache ist, Möglichkeit wird zu Gewissheit geraten. Insofern als alles möglich ist, ist ebenfalls der Friede in deinem Geist und Herzen und überall in der Welt möglich, und jetzt möglich.

Du hast diesen Frieden beinahe erreicht. Stürme mögen ja derzeit andauern, Stürme werden indessen keinen Bestand haben. Das ist absolut sicher, die Stürme in deinem Herzen werden nicht bestehen bleiben. Und das Schäumen deines Geistes wird ebenfalls nicht andauern.

All die Dinge in der Welt, die deiner Auffassung nach von der Art waren, dass sie keinen Bestand hätten, Dinge wie Liebe, wie Jugend, wie Friede – lasse jene Gedanken los und bedenke die Zeitweiligkeit von Stürmen. Ja, denke anders. Bestimmt möchtest du nicht, dass der Motor vergangener Gedanken ununterbrochen am Laufen ist. Das macht keinen Sinn. Du wolltest immer, dass die Dinge Hand und Fuß haben. An der Stelle lag eine deiner Schwierigkeiten.

Der Weg, um zu Sinnen zu kommen, ist der, die Bedeutung von Logik los zu lassen. Logisches schaut zu sehr auf die Vergangenheit. Logik ist auf der Vergangenheit errichtet. Deinem Leben steht es an, auf dem Floß der Gegenwart aufgebaut zu werden. Die Gegenwart kennt die Vergangenheit nicht. So wie es steht, hast du zum größten Teil in der Vergangenheit gelebt. Was du fürchten solltest, ist in der Vergangenheit auftreten, nicht in der Gegenwart. Halte ein darin, die Vergangenheit in die Gegenwart einzubringen. Lasse jene Vergangenheit los. Sie geistert herum und stellt dir ein Bein.

Ich bin, wo das Gegenwärtige ist. Ich bin Ewigkeit. Komme mit Mir und betritt die Portale der Ewigkeit, wo einzig Friede bekannt und bekundet, und wo Liebe der König ist.

HEAVEN # 3988 – 26.10.2011 – Moving to a Palace

IN EINEN PALAST UMZIEHEN

Dein Leben ist deine Deutung von ihm. Es ist das, was du sagst, dass es es sei. Falls du dein Leben, so wie es derzeit ist, nicht bewunderst, dann sieh es anders, interpretiere es anders, sprich anders über es. Dies ist ein großes Geheimnis, was Ich euch übermittle, es ist bloß so, ihr habt das immer gewusst und dennoch an eurem Leben festgehalten, als wärt ihr mit ihm vertraulich.

Ihr habt eine jede Gelegenheit inne, euer Leben zu ändern. Sofern ihr mit ihm nicht zufrieden gestellt seid, ändert es. Wandel nimmt in euren Gedanken seinen Anfang, nicht im Handeln. Deine Gedanken ändern ist nicht wie in deinem Haus die Möbel umstellen. Dort kannst du sie so über längere Zeit umrücken, bis dir die Anordnung gefällt.

Es ist nicht das Gleiche beim Umrücken des Mobiliars deines Lebens. Lasse das Verwandeln deines Lebens das Resultat deiner veränderten Gedanken sein. Bestimmt, im Leben gibt es Tun, alldieweil, verwandle dein Leben von innenher. Weil du in einen Palast umziehen könntest, bedeutet noch nicht, dass du ein König bist. Eine Million Dollar haben macht dich nicht zu einem Millionär. Die Schönheitschirurgie kann vielleicht deine Nase verbessern, und doch, du behältst die gleiche Ansicht deines Gesichts. Änderung hat von innenher zu erfolgen.

Du kannst dich von einer Ehefrau scheiden lassen, um darauf zu kommen, dass du eine andere heiratest, die ebenso ist, wie diejenige davor.

Änderungen am Äußeren werden getätigt werden. Du kannst in eine andere Stadt ziehen, und gleichwohl ist das Leben, noch bevor du es merkst, das gleiche. Der, der du auf unterschiedlichen Straßen unterwegs bist, bist das gleiche Du, schlicht, dass du auf anderen Straßen unterwegs bist.

Anstatt ein Gesicht zu liften, lifte dein Herz. Gib deinen Gedanken und deinem Herzen etwas Neues. Mache deine Gedanken schöner. Das tun, ist etwas für dich. Begrüße neue Gedanken, glücklichere Gedanken, und du wirst glücklicher sein. Ein neues Auto macht dich eine Weile glücklicher, Wir reden indes hier über – dein Herz mit erfrischenden Gedanken füllen.

Schleppe nicht die gleichen Koffer an Gedanken mit dir herum. Lasse sie los. Neue Gedanken für alle.

Falls du ein Pessimist bist, gerate zu einem Optimisten. Mache das zügig. Keine Aufschübe mehr.

Sofern du nicht etwas Gutes zu sagen hast, sage es nicht.

Sollte es dir anliegen, ein neues Haus zu bauen, so würdest du keine rostigen Nägel benutzen. Solltest du dich besser fühlen mögen, so kurble deine Gedanken an. Nimm Proteingetränke an neuem Gedankengut zu dir. Das wird dir neue Stärke geben. Du hast den Karren vor das Pferd gespannt. Das Äußere deines Lebens ändern, bevor du deinen Geist –  deine Denkweise – änderst, ist den Karren vor das Pferd spannen.

Ein Baum wächst nicht vom Äußeren her. Vom Saft im Inneren her wird der Baum größer und so ist sein Wachstum rundum zu sehen. Und daher bist du ein Schößling, der heranwächst. Was immer dir am Äußeren widerfährt, ist neben dem nichts, was inwendig geschieht. Wie tief deine Gedanken auf dich Einfluss nehmen. Überrage deine alten Gedanken jetzt.

Sollten dir Gedanken eingeschärft worden sein, die besagen, dass du nicht gut genug seist, dann höre Mir zu und erinnere dich dessen, was Ich sage, denn Ich sage – du bist schön. Ich sage, du bist glänzend. Ich sage, du kannst alles sein, was du sein möchtest, und alles, was du gerne sein möchtest, nimmt jetzt in dem Augenblick mit deinen Gedanken seinen Anfang. So oder so herum, deine Gedanken werden sich verwandeln. Ändere sie jetzt.

Sollte dein Haus ausgeraubt worden sein, egal, wie unschuldig du dabei bist, du hast die Einbrecher herbeigezogen. Vielleicht bestanden deine Gedanken darin, dass du in Abrede gestellt wurdest, und damit gelangen Einbrecher zu deinem Haus, um dich von sich zu weisen.

Zur selben Zeit, wie Ich dir sage, dass es keine Ursache und Wirkung gibt, sage Ich dir auch, dass du zuständig bist. Um das Leben zu leben, das du dir sehnlich wünschst, hebe deine Gedanken an, und demnach wird dein Leben angehoben werden. Kein altes Denken mehr. Altes Gedankengut wird dich in die Klemme bringen, in der du dich deiner Auffassung nach bereits befindest.

HEAVEN # 3989 – 27.10.2011 – God’s DNA Fills Your Cells

GOTTES DNA FÜLLT DEINE ZELLEN

Falls du Meine Liebe für dich kenntest, wirklich kenntest, wärst du die glücklichste Person in der Welt. Das ist Fakt. Solltest du weniger als glücklich sein, dann hast du die Tiefe und Breite Meiner Liebe für dich nicht erkannt. Meine Liebe für dich leuchtet. Es muss so sein, dass du weggeschaut hast. Du hast nicht geglaubt, dass Ich oder sonstwer dich so sehr lieben kann, und du weist auf dein Leben, alldieweil es besser wäre, du wiesest auf Mich.

Wage es, in Meine Augen zu sehen, denn Meine Augen sind Augen der Liebe. Meine Liebe ist deine. Lasse Meine Liebe dich erreichen. Lasse Meine Liebe in einer jeden Zelle von dir anlangen. Wir haben eine Menge über dein Herz, und wie sehr Mein Herz in dem deinen weilt, geredet.

Lasst Uns nun über deine Zellen reden. Spüre Meine Liebe, wie sie eine jede Zelle deines Körpers betritt. In einer jeden Zelle des physischen Mechanismus, den Wir deinen Körper nennen, ist Meine DNA.

Dein Herz ist Mein Herz. Mein Herz ist in dem deinen eingefasst, und das deine ist in dem Meinen eingefasst. Nicht anders – Meine DNA füllt deine Zellen. Meine DNA ist Liebe. Lasse Meine Liebe deine Zellen füllen. Spüre Meine Liebe, wie sie eine jede Zelle deines Körpers betritt. Lasse da einen Ansturm Meiner Liebe deine Zellen füllen. Lasse Meine Liebe deine Zellen fluten.

So wie du deinen Magen mit Nahrung füllst, so fülle deine Zellen mit Meiner Liebe. Du kannst deine Zellen nicht übervoll machen. Du kannst nicht zu viel Liebe haben, die da in der Innigkeit deiner Zellen überschwappt. Deine zellulare Struktur ist aus Meiner Liebe hergestellt. Sie ist für Meine Liebe gemacht.

So wie dein Herz außerstande ist, voller Liebe zu zerbersten, so können deine Zellen nicht mit Liebe zerbersten. Es kann nicht zu viel Liebe da sein. Liebe ist deine Einhegung. Du bist angelegt, mit Liebe gefüllt zu sein. Meine DNA ist Liebe. Deine Existenz ist Liebe.

Sei Meine Liebe. Sei mit Meiner Liebe gefüllt. Du bist eine physische Manifestation von Mir. Was sonst sollte es bedeuten mögen, dass du in Meinem Bilde gemacht wurdest? Ich machte dich zu Mir Selbst von Meinem Selbst.

Ziehe in Betracht, dass Meine Liebe Licht ist, und gib demnach Meiner Liebe statt, eine jede Zelle deines Körpers zu füllen. Lasse deinen Körper eine herrliche Zelle aus Licht sein. Dieses echte Licht ist unendlich. Es geht nie aus. Es bleibt an.

Nun, habe keine Angst, Mich widerzustrahlen. Du bist bestimmt, Mein Licht zu reflektieren. Fülle dich mit Meinem Licht, und du wirst, ja, du wirst das Licht der Welt sein. Du büßt Mein Licht nicht ein, indem du es zutage bringst. Enthülle jetzt Mein Licht dir selber. Beginne mit dir.

Sollte Ich ein Foto von dir aufnehmen und es dir reichen, so würdest du nichts als Licht sehen. Du würdest wirbelndes goldenes Licht in Bewegung sehen. Du bist ein Wesen des Lichts. Du bist ein Seinswesen des Lichts, das von dir ein anderes Bild in den Blick genommen hat. Ist es nicht an der Zeit, dass du dich anders betrachtest?

Was soll gut daran sein, dass du dich in einem minderen Licht siehst, als du bist? Ist daran eine Wohltat, die Ich außerstande bin zu sehen?

Du denkst nicht, dass du recht hast und Ich falsch liege, oder? Du denkst nicht, dass deine Augen besser sind als Meine, oder?

Wann wirst du zu Meiner Sichtweise und zu Meiner Denkweise überwechseln? Mit Sicherheit meinst du nicht, Ich sollte zu deiner Denk- und Sichtweise gelangen, oder?

Sofern du deine Augen nicht der Wahrheit dessen, was Ich sage, geöffnet hast, dann öffne sie jetzt. Öffne dein Herz. Öffne deine Zellen, und lasse Mich ein. Lasse Mich in dein Gewahrsein. Mache Mein Gewahrsein zu dem deinigen.

HEAVEN # 3990 – 28.10.2011 – The Creator of Free Will

DER SCHÖPFER DES FREIEN WILLENS

Viele unter euch denken Mich als einen Boss, als jemanden, vor Dessen Geheiß ihr einen Fußfall zu machen hättet. Ihr denkt Mich als eine Autoritätsfigur, als einen Richter, als einen Strapazierer, als einen Kriminalisten, der da draußen zu Gange ist, um euch zu bekommen, um euch in einem Fehlverhalten ausfindig zu machen, und so weiter. Besser ist es, Mich als einen Wohltäter zu denken, Geliebte.

Tatsache ist, Ich bin euer Heiliger Diener. Niemand ist euch zu Diensten, wie Ich es bin. Niemand ist euch auf Zuruf, wie Ich es bin. Niemand kniet vor euch, wie Ich es tue. Niemand lauscht auf einen jeden Hauch von euch, wie Ich es tue. Niemand hört auf euren Herzschlag, wie Ich es tue. Mein Ohr ist eurem Herzen. Ich stehe euch zu Diensten. Ich bin euch per Abkommen verpflichtet. Ich stehe in einem Beschäftigungsverhältnis mit euch.

Ich bin euer Diener. Ich nehme die Karten, die ihr Mir austeilt, und Ich bin auf euer Geheiß. Ihr dachtet es andersherum. Ihr dachtet, ihr wärt auf Mein Geheiß. Ich bin euer Schüler. Ich diene Allen. Ich habe eine Menge acht zu geben, und doch, niemals habe Ich zu viel zu tun.

Euch dienen ist Mein Vergnügen. Es ist Meine Wahl. Es ist Meine Kür, euch zu dienen.

Manchmal bindet ihr sozusagen durch eure Sicht Meine Hände fest. Ihr mögt es ja so sehen, dass Ich euch ab und an einen Knochen zuwerfe. So ist es nicht. Ich gebe euch alles und jedes. Allezeit.

Ihr bestimmt Mich, Geliebte, seht ihr, was Ich meine?

Ich liebe euch mehr, als ihr Mich liebt, gleichwohl sammle Ich keine Punkte eurer Liebe. Ich gebe euch schlicht alle Meine Liebe. Nehmt mehr von Meiner Liebe. Glaubt an Mich, so wie Ich an euch glaube.

Es gibt Zeiten, wann ihr das Gefühl habt, ihr würdet betrogen. Der Körper eines geliebten Menschen stirbt, und ihr seid angegriffen. Akzeptiert ein für alle Mal, dass Ich niemals Stellung gegen euch beziehe. Ich gebe euch Diamanten und Rubine und Smaragde der Liebe, und ihr klaubt euch Lappalien aus Glas oder Kieselsteine auf und sagt, Ich würde euch nicht lieben. Ihr könnt Mich persönlich nehmen, aber alles, was sich im Leben ereignet, könnt ihr nicht auf Persönliches bezogen nehmen. Das Leben ist nicht Himmel-und-Hölle-Spiel. Ich kann die Welt nicht wie einen federnden Ball hochwerfen. Es ist nicht alles im Leben ein Münzwurf.

Ich schuf das Universum, und Ich schuf euch. Ich gab euch den freien Willen. Ich habe eine Domäne. In einem gewissen Sinne habe Ich den meisten Freien Willen in der Welt, und doch, das bedeutet nicht, dass Ich dauernd eurem Willen Folge leiste. Ah, genau das ist es jedoch, was eurer Auffassung nach ein Diener zu tun habe. Ihr denkt, es tue nichts zur Sache, was ihr Mir gegenüber äußert. Ihr denkt, Ich hätte es zu tun. Ihr möchtet gerne, dass Ich die Treppen rauf und runter laufe, und dass ihr Mir einander widersprechende Anweisungen geben könnt.

Ich bin euch zu Diensten, und Ich bin ebenfalls dem Universum zu Diensten. Es sieht danach aus, dass Ich, der Schöpfer des Freien Willens, eure Wünsche nicht stets in eben dem Augenblick gewähren kann, in dem ihr um sie bittet. Ich bin ein Erfüller von Träumen, und doch hat es den Anschein, nicht immer. Ich bin nicht immer in der Lage, euch die Süßigkeiten zu geben, die ihr möchtet, oder gar euch eure geliebten Angehörigen zurückzugeben, so wie ihr es gerne von Mir hättet.

Ihr begreift durchaus, dass Ich unbeschränkte Übersicht habe, und ihr seht nur so weit. Das bedeutet nicht, dass Ich eure Ansinnen missachte. Die Sache ist – niemals habe Ich euch geliebte Menschen weggenommen.

Es ist so, wie wenn ihr Mich bittet, Geschirr abzuwaschen, was bereits sauber ist. Oder es ist so, wie wenn ihr ein Blinder wärt, der Mich bittet, ein Möbelstück nach dorthin umzustellen, wohin ihr es gerne haben möchtet, und es befindet sich bereits an der Stelle.

Ich entschuldige Mich nicht für Mein Sehvermögen und eure Blindheit.

Also, lasst Uns aufeinander zu beugen, ohne dass Unsere Köpfe zusammen stoßen.

HEAVEN # 3991 – 29.10.2011 – The Name on the Envelope

DER NAME AUF DEM UMSCHLAG

Ich stelle Mich selber auf den Altar der Liebe. Du bist die Darbietung, die du Mir gibst. Was sonst hast du Mir zu geben, außer dich selbst? Und welches andere Dargebot ist deiner Liebe würdig? Ich akzeptiere deine Liebe, und wie eine Million Sterne werfe Ich sie zum Universum. Liebe ist ein prellender Ball. Liebe wirft sich selbst, und sie fängt sich selbst auf. Liebe ist die einzige Partie, es gibt keine bessere. Liebe federt ab, und Liebe dreht sich schnell im Kreis, und Liebe ist aus der Fabrikation und der Sinn von dir.

Du hast einen Liebequotient. Sei die Liebe, die du bist. Praktiziere sie. Sei ihrer eingedenk. Entsinne dich ihrer in jedem Augenblick. Manchmal hast du sie vergessen. Entsinne dich jetzt der Liebe, und vergiss sie niemals.

In erster Linie bist du eine Geber von Liebe. Liebe ist der Weizen, den du vom Spreu trennst. Alles, was nicht Liebe ist, ist verzichtbar. Liebe selbst ist unverzichtbar. Ebenso, jedwede Liebe soll weggegeben werden. Sie kann nicht behalten werden. Liebe horten klappt nicht. Liebe geben funktioniert, obschon du deinen Blick nicht auf Resultate festgesetzt hast. Der Kniff dabei ist, dass du wie aus einem Guss gibst. Liebe geben unter der Erwartung eines Rückflusses ist rissige Liebe. Es gibt keine Ansprüche auf die Liebe, die du gibst. Und es gibt keine Widerrufserklärungen.

Wenn du Liebe gibst, hast du sie los zu lassen. Wenn du dich an Liebe festhältst, hast du sie nicht gegeben. Du hältst sie über jemandes Kopf fest, so als würdest du ein Pendel halten.

Liebe soll kein Zaudern um sich haben, das mit ihr einher geht. Du schenkst Liebe, oder nicht. Halbes Liebeschenken ist nicht schenken. Liebe ist nicht angelegt, ein Hund an der Leine zu sein. Gesetze in der Welt werden regulieren, dass du deinen Hund an der Leine halten musst. Gesetzen in der Welt gehört es nicht, dass sie die Liebe regieren. Konzepte in der Welt sollen nicht die Liebe regieren. Liebe ist ihr eigener Regent. Gib deine Liebe rechts wie links weg. Streue deine Liebe wie Saatgut aus. Liebe ist ein Same, der immerzu Frucht trägt, freilich sollst du nicht an die Frucht denken. Lasse die Liebe aus eigenem Antrieb heraus sich aussäen.

Sieh Liebe nicht als ein Glücksspiel. Liebe ist etwas Gegebenes. Liebe ist ein Ausgießen dessen, was Ich euch zu geben überreicht habe. Wie eine Suppe rühre Ich euer Herz. Einmal umgerührt, erkennt ihr, ihr seid in einer Suppenküche, und ihr serviert die Liebe, die Ich an der Statt Aller umgerührt habe. Die Liebe, die Ich euch schenkte, ist schlicht nicht eure persönliche Liebe, dass ihr sie auflest und euch etwas davon aussucht, dass ihr einige behaltet, einige weggebt, dass ihr Bescheid erteilt an wen oder wann. Nein, alles ist Meine Liebe. Meine Liebe ist wie ein Umschlag, den Ich euch gegeben habe. Der Name auf dem Umschlag ist Alle. Der Datumsstempel auf dem Umschlag lautet Heute.

Der ganzen Liebe in der Welt ist es, heute ausgegeben zu werden. Was für ein Rummeln dies in der Welt bewerkstelligen wird. Keine Liebe soll für später aufbewahrt werden. Keine Liebe soll für einen Regentag beiseitegelegt werden. Aller Liebe ist es angesagt, sich um den Maienbaum des Lebens zu versammeln. Alle Liebe ist kommunal. Ihr könnt Liebe nicht dem einen und einem anderen nicht geben. Ihr gebt Liebe als ein Paket. Alle Liebe allen. Und danach lasst sie ein weiteres Mal herum gereicht werden.

Seht die Liebe wie Butter. Ihr seid mit ihr nicht knauserig. Ihr schmiert die Butter dick auf das Brot. An der Stelle gibt es keine Zurückhaltung. Kein Aufbewahren der Butter für später. Da gibt es bloß sie verteilen. Und was für ein Leckerbissen ist es dann, jene köstliche Butter zu verkosten. Danach kannst du das Buttermesser ablecken, und du, der Meine Liebe fortgegeben hat, du wirst voll und ganz zu der Essenz Meiner Liebe. Da gibt es keinerlei geringe Posen.

Alle Betätigungen und Darbietungen sind ein Geben von Liebe, Liebegeben ist eine beträchtliche Sache, und mithin wird das Leben auf der Erde, unterdessen du die Butter Allen zuteil werden lässt, zu dem, als was es angelegt ist, gelebt zu werden.

HEAVEN # 3992 – 30.10.2011 – The Song Is You

DAS LIED IST DU

Ich sang Mir Selber ein Lied, und das Lied bist du. Ich singe dieses Lied nach wie vor. Ich singe ein Lied von Mir, und das Lied bist du. Ich bin recht musikalisch und schöpferisch. Ich habe den meisten Spaß in der Welt, denn Ich singe. Ich sang die Schöpfung ins Dasein. Ich belebte die Belebung zum Spaß für alle.

Falls du wirklich Meinen Willen tun möchtest, dann habe Freude und lache und lasse es dir gut gehen, und sieh zu, dass Andere Freude haben, lachen und es sich ebenfalls gut gehen lassen.

Nun frage Ich euch in aller Liebe: Ihr Lieben, was habt ihr getan?

Es hat den Anschein, dass ihr so schnell ihr konntet und so, dass ihr euch  so wenig wie möglich Schaden zuzieht, durch das Leben gelaufen seid. Stimmt das? War das Leben etwas, durch das hindurchzukommen ist? Manchmal drücken euch eure Stimmungen nieder. Nun, lasst Mich euch hochheben. Lasst Mich euch zum Singen bringen, oder wenigstens zum Summen. Summt eine Ballade von der Liebe. Singt Liebe. Seid Liebe. Erteilt Liebe. Schwenkt Liebe. Verströmt an alle Punkte, nach Osten, Westen, nach Süden und Norden Liebe. Seid das Radar, das ihr seid.

Erzählt euch keine Geschichte, die so anfängt:

„Es war einmal, da gab es keine Liebe. Sie fehlte in meinem Herzen.“ Das ist keine wahre Geschichte. Das ist nicht einmal ein Märchen, was stimmt. Falls dir diese Mär stimmig erscheint, dann komme zurück zur Wahrheit und erzähle eine andere Geschichte. Erzähle dir eine andere Geschichte. Du bist derjenige, der von jedweder Ermangelung abzubringen ist.

Hier eine wahre Geschichte, die du dir erzählen kannst:

„Es war einmal, da gab es alles auf der Erde, und Liebe am allermeisten. Gott flüsterte zu mir, dass ich zuallermeist Liebe bin, dass ich voll und ganz gut bin, und dass einzig Gutes am Dasein ist. Bei meinen Reisen, da scheine ich mich dran zu machen, eine andere Geschichte zu berichten. Ich begegne Marodeuren, und ich glaube an Plünderer und ans Plündern. Ich habe einzuräumen, dass es möglich ist, dass der Hüttensänger des Glückes in meinem Hinterhof wohnt. Es ist möglich, dass der Hüttensänger des Glücks in meinem Herzen flattert, jedoch hat er mich in der letzten Zeit nicht besucht, oder ich habe ihn wenigstens kürzlich nicht gesehen. Gott sagt, dass ich den Hüttensänger des Glücks in meinem Herzen als ein Rauhfußhuhn verkleidet habe, demnach hatte ich ein Rauhfußhuhn der Klage in meinem Herzen. Gott sagte, der Hüttensänger des Glücks sei mir so vorgekommen, weil meine Gedanken demnach waren. Gott sagte, ich hätte ein falsches Bild gezeichnet. Gott sagte, ich zeichnete ein Bild von einer Nörgelei und hätte es als mein Herz der Schwere bezeichnet. Ich scheuchte den Hüttensänger des Glücks fort. Ich hielt ihn in einem Käfig in einem Schrank und wollte ihn nicht frei fliegen lassen. Ein eingesperrter Hüttensänger kann nicht fliegen. Ich wurde zu einem Rauhfußhuhn. Ich wurde zu einem Kreischer. Wie ich kreischte.

Dann kam Gott mit einem Pinsel zu mir. Vielleicht war es eine Kreide oder ein magischer Filzstift. Er hatte einen großen Radiergummi, und er radierte das Bild eines Rauhfußhuhns, was nörgelte, in meinem Herzen aus. Gott zeichnete ein herrliches Bild von einem Hüttensänger voller Glück in meinem Herzen. Gott sagte mir, dass dieses Bild von einem Hüttensänger des Glücks in mein Herz hinein gehöre. Er sagte, dass er jenes Bild ins Herz eines Jeden kopierte, und jetzt wohnen einzig Hüttensänger des Glücklichseins in einem jeden Herzen.

Gott sagte, dass ich wie eine Zeichenschablone bin, dass ich eine Vorlage bin, nach der jeder geformt wird. Er sagte, ich hätte die große Freude und Verantwortung, diesen Hüttensänger des Glücks freizulassen; dass ich zur selben Zeit, wie ich den Hüttensänger des Glücks freisetze, damit er in die Höhe fliegt und die Ferne und das Weite sucht, diesen Hüttensänger in meinem Herzen behalten solle.

Schlicht im Wissen, dass dieser Hüttensänger existiert und dass er in meinem Herzen existiert, bin ich ein um Vieles glücklicherer Erstreiter des Einem holden Geschicks.“

HEAVEN # 3993 – 31.10.2011 – Make Peace Now

SCHLIESSE JETZT FRIEDEN

Du bist Don Quixote, der mit Windmühlen ficht. Wenn du kämpfst, ist es recht wahrscheinlich, dass du mit dir selber fichtst. Du hast eine Schlacht ersonnen, die du schlägst. Du magst dir sehnlich eine Schlacht gewünscht haben. Du warst für einen Kampf gerüstet, und demnach fandst du ein Objekt.

Schlachten sind menschengemacht. Sie stammen nicht aus Meiner Fertigung. Ich habe andere Dinge zu tun, wie lieben, und mehr lieben und aber und abermals lieben, so lange bis du Meine Liebe in deinen Sinn hinein bekommst. Deinem Herzen fehlt es nicht an Meiner Liebe. Es ist mit Meiner Liebe gefüllt, und doch findet dein Geist Möglichkeiten, gegen die Liebe in deinem Herzen Widerspruch zu erheben. Der Geist wird nach derartigen Wegen suchen. Törichter Geist. Törichter Ego-Geist.

Es kann sein, du führst gerne einen guten Kampf. Du fühlst dich siegreich. Selbst wenn du verlierst, kannst du das Gefühl haben, du habest den Sieg davon getragen, weil dein Gegenüber ein solch schlechter Kerl ist und du derart tugendhaft bist. Du magst zerschrammt sein, und du magst schniefen, trotzdem, du kamst als der Herausragende heraus. Dein Ego jubelt dir zu.

Fühle dich ohne einen Kampf tugendsam. Sei tugendsam. Wenn du denjenigen, den du als einen Gegner siehst, nicht lieben kannst, dann liebe jemand anderen. Übergib dich der Liebe. Liebe irgendwo einen Anderen. Sei niemals ein Ausgestoßener von der Liebe. Lasse deine Wut los. An ihr ist nichts Vorteilhaftes.

Es stimmt, Ärger lässt dich wissen, dass du am Leben bist. Sei stattdessen kreativ, und du wirst erkennen, dass du lebendig bist.

Ich habe dich zu fragen: Welchem Zweck dient Ärger? Ist es wirklich wunderbar, rundum voller Ärger zu sein? Hat man dafür Talent nötig, wütend zu sein? Was ist so Wunderbares an deinem unter Rechtfertigungen herausgebrachten Ärger? Sei kein Ärger-Händler. Falls du etwas rechtfertigen musst, rechtfertige Liebe. Sei ein Gärtner von Liebe. Pflanze Setzlinge der Liebe, anstatt Setzlinge des Ärgers. Pflanze Blumen der Liebe und lasse die Rüstung des Ärgers los.

Ärger löscht deine Energie. Eine Zeitlang mag er dir einheizen, dann aber wirst du mit Magenbrennen zurückgelassen. Trümmer des Ärgers legen dich böse rein. Wut ist schlicht nicht gut für dich. Sie ist für niemanden gut. Sie ist Selbstverstümmelung. Du bist für deinen Ärger zuständig. Es ist dein Ärger. Ärger ist Verschwendung deiner Zeit. Für dich ist es lohnenswerter, Däumchen zu drehen, als wütend zu sein.

Das Leben in der Welt ist zu kurz, um es auf Ärger zu verwenden. Ärger wird dich jedes Mal entleeren. Selbst wenn du denkst, du habest den Sieg davongetragen, hast du Energie eingebüßt. Du hast sie auf den Ärger weggeworfen. Ärger haut dich übers Ohr. In der Sache gibt es keine Ausnahmen.

Ärger ist nicht ehrenwert. Er ist unehrenhaft. Einerlei wie rechtschaffen deine Wut anscheinend sein mag, sie ist selbstgerecht. Da wir schon dabei sind, alle Kriege sind Bürgerkriege. Du kannst nur mit deinem Bruder kämpfen. Alle sind dein Bruder oder deine Schwester. Hast du nichts besseres, was du sein kannst, als wütend zu sein? Hast du nichts Besseres zu tun?

Ärger ist mit deinem Fuß gegen eine Wand treten und dich selbst verletzen. Letztlich ist Ärger auf dich selbst gerichtet. Du fichtst nicht einmal gegen Windmühlen. Du kämpfst mit einem Abbild im Spiegel. Alle Widersacher vertreten schlicht dich. Sie sind du.

Es gibt keinen Bedarf, dass du als Bester hervorkommst. Das ist bedeutungslos. Du siehst gute und schlechte Menschen. Du weißt nicht, was das Leben eines Anderen ist, und wie dessen Wahrnehmung der Welt aussieht. Ich mache für niemanden Ausflüchte, und Ich fertige keine für dich aus.

Friede sei mit dir, nicht Ärger. Friede sei mit dir. Friede sei mit dir.

Der Friede Gottes ist inwendig in dir. Du kannst ihn aufsuchen. Du kannst ihn jetzt finden. Finde ihn jetzt. Schließe jetzt Frieden.

HEAVEN # 3994 – 1.11.2011 – It’s Your Call

ES IST DEINE ENTSCHEIDUNG

Dankbarkeit ist bedeutend. Dankbarkeit ist eine Technik. Drücke in deinem Herzen öfters den Dankbarkeits-Button, und sieh, was geschieht. Je mehr Dankbarkeit du hast, desto mehr wirst du haben, wofür du dankbar bist. Du wirst eine erhebliche Dankbarkeit haben. Du wirst sie herbeiziehen. Deine Gedanken sind wie Magneten. Woran du auch denkst, du wirst mehr von der Eigenart deiner Gedanken herbeiziehen. Gedanken sind eine Dutzendware. Fürs gleiche Geld kannst du Gedanken haben, die dir nutzen, anstelle solcher, die dich herunterziehen.

Wenn du demnach einen Tag hast, an dem du niedergeschlagen bist, richte deine Aufmerksamkeit darauf, wofür du dankbar bist, und  deine Depression wird vergehen. Einerlei welchen ernsthaften Grund du hast, weswegen du dich niedergeschlagen fühlst, Dankbarkeit wird dich aufrichten. Dankbarkeit hält dich ergebnisoffen. Dich niedergeschlagen fühlen hält dich genau hier. Falls du möchtest, dass du dich weiterhin niedergeschlagen fühlst, dann bemitleide dich selbst. Falls du dich gerne obenauf fühlen möchtest, dann entsinne dich alldessen, wofür du dankbar bist, und denke alsbald an mehr davon.

Deine Haltung ist eine Kompilierung deiner Gedanken. Schalte deine Gedanken um, und deine Grundhaltung wird umgeschaltet.

Gute Nachrichten heben dich hoch. Schlechte Nachrichten drücken dich nieder. Manchmal fußen deine Gedanken darauf, was auf dich hereinkommt, und dennoch, du bist der Eigner deiner Gedanken. Du räumst sie deinem Geist ein, du schmust mit ihnen oder du bootest sie aus. Stellt euren Geist zusammen, Geliebte. Ihr seid der Entscheider über eure Gedanken. Natürlich mögt ihr erhebende Gedanken eher als schwächende. Natürlich ist das so, und doch befindet ihr euch zuweilen dabei, entkräftende Gedanken hineinzuhämmern.

Sage Mir, wie du dich fühlst, und Ich kann dir die Gedanken sagen, die du in deinem Geist am Widerhallen innehast. Du kannst es dir selber sagen. Wenn du in einer peinlichen Lage bist und du möchtest aus dieser Lage herauskommen, dann denke keine beizenden und sauren Gedanken.

Beim Blumenpflücken suchst du dir die Blumen aus, die du pflücken möchtest. Und falls auf einem Feld die Blumen nicht wachsen, die du möchtest, gehst du zu einem anderen. Tue das gleiche mit deinen Gedanken. Welche Blumen möchtest du gerne in die Vase deines Geistes stellen? Du hast deine Auswahl. Im Falle deiner Gedanken, dabei sei pingelig.

Sei dankbar, dass du am Leben bist. Du könntest eine Million Gründe haben, weswegen du dich nicht freust, am Leben zu sein. Jetzt finde fünf Gründe, weswegen du dankbar bist. Sei kein undankbarer Mensch. Danke Gott für dein Leben. Undankbarkeit ist egoistisch. Dankbarkeit ist in ihrer Bescheidenheit freigiebig. Egal wie deine Umstände sind, finde das Licht inwendig, und du wirst erhellt. Behalte dein Licht an.

Behalte dein Licht an, sodass du fröhlich bist und Ich dich überall ausfindig machen kann. Behalte dein Licht an, damit du die Welt für Andere erhellst. Ein Jeder kann übel gelaunt sein. Daran ist nichts Schweres. Nicht anders – Jeder kann fröhlich sein. Warum solltest du dich entscheiden, griesgrämig zu sein, während du dir aussuchen kannst, fröhlich zu sein? Mache dir nichts aus den Ursachen. Die Ursachen, einerlei wie einleuchtend sie sind, sind nichtsdestotrotz Ausflüchte. Ich möchte dir freiheraus sagen, dass es für dich keine Entschuldigung gibt dafür, dass du dich in die Bewandtnis hineinredest, minder zu sein, als du bist.

Du bist ein machtvolles Menschenseinswesen. Du hast die Mächtigkeit, dich hinunterzuziehen, und du hast die Kraft, dich selber hochzuziehen. Du hast die Macht, eine Tasse Ambrosia zu trinken, und du hast die Macht, eine Tasse Bitterkeit zu trinken. Bitterkeit ist Gift. Vergifte deinen Geist nicht. Wofür entscheidest du dich, damit die Welt anzufüllen? Mit Götterspeise oder mit Bitterkeit? Mit Ambrosia oder mit Säure? Es ist deine Entscheidung.

HEAVEN # 3995 – 2.11.2011 – There Are No Little Acts

ES GIBT KEINE KLEINEN HANDLUNGEN

Heute ist dein Geburtstag. An jedem einzelnen Tag wirst du aufs Neue geboren. Du fängst heute nicht da an, wo du aufgehört hast. Der Schlaf einer guten Nacht ist nicht bloß Schlaf. Es kann sein, du bist im Schlaf schwer am Arbeiten. Jedenfalls ist die Person, die gestern abend zu Bett ging, nicht die gleiche, die heute morgen aufsteht. Zu jedem Zeitpunkt ist Wandel zugegen, und du änderst dich. Das Schöne ist, dass du sein kannst, wie du gerne sein möchtest. Du kannst glücklich sein. Dabei ist das Einzige, dass dir dasjenige, was dir deiner Auffassung nach Glück bringen werde, überhaupt kein Glück bringen wird.

Es gibt im Leben keine abgeschlossenen Abmachungen. Das Leben marschiert weiter und nimmt dich mit sich. Je größere Zugewinne du erwirbst, um so höhere Verantwortlichkeit geht damit einher. Du schließt mit dem Leben vorbehaltliche Vereinbarungen ab. Du bittest das Leben, dir etwas zu geben, was du gerne möchtest, und du versprichst, dass du glücklich sein werdest, und sodann, wann du es bekommst, bist du bereits zu etwas anderem vorgerückt. Bekommen was du möchtest bringt dir nicht notwendigerweise mehr Glück, als nicht bekommen was du möchtest.

Dies ist eine Lektion, die nicht oft zu dir durch gelangt ist. Das Leben handelt nicht vom Bekommen. Wenn du dich im Bekommen-Modus befindest, liegt deine Beachtung auf dir selbst. In einem Geben-Modus liegt deine Aufmerksamkeit außerhalb deiner selbst. Geben weitet aus. Bekommen zieht zusammen. Wenn du über Geben redest, machen deine Hände Gesten von dir weg. Wenn du über Bekommen redest, schwenken deine Hände zu dir hin. Deine Hände erzählen eine Geschichte. Sofern du nicht nach außen hin gibst, ziehst du zu dir herein. Halte deine Hände vor dich hin mit dem Handteller nach oben, und du bietest dar. Schließe deine Hände, und du ziehst das Dargebot zurück, verbringst es näher zu dir hin.

Du denkst, es könnte schier wundervoll sein, zu bekommen. Stelle dir Ruhm vor. Stelle dir eine Milliarde Dollar vor. Stelle dir an jeder Stelle Verehrung vor. Du wärest genauso zufrieden oder unzufrieden, wie du es ohne Ruhm, Geld, Verehrung gewesen bist. Hinter einer Veränderung in deiner Lage bist du nach wie vor mit dir belassen. Was dir gegeben wird, entkommt nicht deiner Fertigung. Was du gibst, ist die Fertigung von dir.

Falls du ernsthaft glücklich sein möchtest, dann finde eine Möglichkeit zu geben. Finde deine Manier. Je mehr Glück du für Andere schaffst, umso mehr schaffst du Glück für dich selber. Du wirst aus lauter Freude Purzelbäume schlagen.

Wir reden über aufrichtige Gesten, die vom Herzen her kommen, nicht einfach von Bewegungen des Gebens. Falls du gibst und dich hinterher verbittert fühlst, weil du keinen Applaus eingefahren hast, gibst du mit der einen Hand und holst es mit der anderen wieder retour.

Sofern du dein Herz mit Glück rühren möchtest, dann füge dem Leben eines anderen Menschen Glück hinzu. So wie du deine Mahlzeit salzt, um sie abzuschmecken, so schüttest du auf das Herz eines Menschen Glück, und demnach schmeckst du dein eigenes Herz ab.

Lerne neue Wege des Gebens kennen. Ein kleines Stück Geben reicht weit. Eine kleine Gefälligkeit. Selbst

ein Zentimeter Liebe verwandelt die Beschaffenheit des Lebens eines Anderen. Ein Lichtstrahl ist Licht.

Sofern du nicht gibst, setzt du hintan. Die Gedanken auf einen Anderen richten ist gut. Dem Gesicht eines Menschen einen Blick schenken ist gut. Jemanden grüßen ist gut. Jemandem zuhören ist gut. Auf jemanden eingehen ist gut. Nimm dir Zeit, um dich jemandem zu widmen. Rechtzeitig irgendwohin kommen ist nicht wichtiger, als dem Menschen, der jetzt vor dir steht, Aufmerksamkeit zu schenken. Einem Anderen aus keiner anderen Zwecksetzung heraus, als seinem Leben ein kleines Licht hinzuzutun, Aufmerksamkeit schenken ist dem Universum dienen. Es gibt keine kleinen Handlungen. Alles, was du tust oder sagst oder gibst, zählt eine Menge. Es zählt dir, es bedeutet den sogenannten Anderen, und es bedeutet Mir etwas. Ich bin der Empfänger aller deiner Worte, deiner Zeit und deiner Liebenswürdigkeit, und Ich danke dir.

HEAVEN # 3996 – 3.11.2011 – The Vastness of Creation

DIE WEITE DER SCHÖPFUNG

Wenn es oben einen Himmel gibt, sei es am Tag oder des Nachts, sei es sonnig oder nicht, bewölkt oder unbewölkt, und wenn du nach oben sehen und ihn anschauen kannst, wie kannst du dich da  müde, ängstlich, wütend, gelangweilt, blasiert fühlen oder dich auf die allerhand Weisen fühlen, wie du dich wohl fühlst? Bist du nicht einen Tag nach dem anderen in etwas erstaunlich Wundervolles eingeweiht? Wie kann ein Himmel auf so viele verschiedene Weisen derart schön sein, und wie kannst du dabei diese und jene, allerhand Gefühle haben, bloß nicht – beschwingt sein? Denke dir das einfach aus, Sterne in der Nacht, ein Mond, Schatten. Was für eine Art spektakulärer Gott kann derartige Wunder erschaffen! Was für ein Gott der Superlative bin Ich! Ich bin gar über Mich Selbst erstaunt! Gleichwohl, was außer Schönheit hätte Mir entkommen können?

Ich habe einen Himmel hingestellt, so, dass ihr einen flüchtigen Eindruck von der Weite der Schöpfung haben könnt. Ich kletterte auf eine lange Leiter und klebte die Sterne an. Oder Ich bückte Mich von einer Wolke herunter und ließ die Sterne in den Nachthimmel hinein fallen. Oder Ich stellte über dem ganzen Gewirke des Himmels Kerzen auf und zünde sie jede Nacht an, damit ihr sie sehen könnt und eine Anschauung von Herrlichkeit bekommt.

Wie steht es mit dem Land und dem Meer, die Ich gestaltete, als Ich das Sein in das Manifeste hinein in Bewegung setzte? Kann die Ewigkeit für Mich lange genug sein, um einem jeden Schöpfungsakt eine Abschilderung zukommen zu lassen? Und wie steht es um die kreisenden Planeten und um das ganze Auf-den-Kopf-Gestellt-Sein bei alledem – bei den Galaxien und so weiter und so weiter‘?

Lasst Uns überhaupt endlicher sein, während Wir Uns der Wunder besinnen, die Ich zur Ausführung brachte. Ein Schmetterling! Eine Königslibelle! Glühwürmchen! Du liebe Güte, was braucht ihr noch, damit ihr erkennt – damit ihr zweifelsohne erkennt, dass es ein Gott ist, der alles gestaltet hat. Aus scheinbarer Nichtsheit heraus erhob sich Schönheit von solchen Ausmaßen, dass Wir derartige Schönheit schier als übernatürlich bezeichnen können. Entschuldigt mal, habt ihr alldas nicht in Betracht genommen?

Ich hob eure Seele blitzschnell auf, und verflocht sie mit den Verwundenheiten des menschlichen Körpers. Von der Kopfspitze bis zu den Zehen, in einem jeden Aspekt von euch erschuf Ich Verbundenheiten von unschlagbarer Verbindungshaftigkeit – von unglaublicher Zusammenhängendheit, und hinwiederum bitte Ich euch, das Mirakel, von dem ihr gleichfalls ein Teil seid, zu glauben, nein, mehr als zu glauben, es schlicht zu bejahen und in Empfang zu nehmen.

Meine wundervollste Schöpfung bei alledem seid ihr. Nicht unter Nachlässigkeit erteilte Ich euch Botmäßigkeit über eine jede lebende Sache und über die Welt selbst. Ich war weder sorglos, noch irrte Ich Mich. Ich machte euch in Meinem Bilde, sodass ihr wie Ich sein könnt. Ihr müsst darin einschlagen, dass ihr die Neigung inne habt, zu sein, wie Ich bin, und die Welt mit der gleichen Schönheit, in der Ich sie erschuf, zu erfüllen.

Falls die Welt noch nicht zu eurem Gefallen ausfällt, dann folgt jetzt Meinen Fußstapfen. Wünscht aufs Sehnlichste, wie Ich ersehne, und die nächste Sache, die ihr in Erfahrung bringt, wird sein: die Welt wird so sein, wie ihr sie euch sehnlich erwünscht. Erstreben ist nicht einfach Wunschdenken. Erstreben ist erschaffen. Es gibt nicht eine einzige Minute, in der ihr nicht, vermöge eurer Gedanken, kraft eurer Ideen, am Erschaffen seid. Ihr könnt euch nicht von der Zuständigkeit lossprechen.

Zuständigkeit ist das gleiche wie Gelegenheit. Ich streite Mich nicht um Worte. Verantwortung ist, dass du etwas tun kannst. Verantwortung ist eine fantastische Gelegenheit. Sie ist eine Hommage an eure Befähigung. Sie ist eine bestätigende Anerkenntnis dessen, was wahr ist. Kannst du oder kannst du nicht eine Welt erschaffen, die so schön ist wie die physische Welt, die Ich erschuf? Allemal vermag das Leben in der Welt der Schönheit gleichzukommen, die sie euch auf einem goldenen Tablett servierte? Natürlich, die äußere Welt kann ihrer ererbten Schönheit gerecht werden, und ihr seid die Mittel, mit denen sie das vermag.

HEAVEN # 3997 – 4.11.2011 – The Greatness That You Are

DIE GRÖSSE, DIE DU BIST 

Du wächst. Das bedeutet, du wirst erwachsen. Deine persönlichen Bedürfnisse sind nicht mehr länger das Wichtigste in der Welt. Ich sage dir nicht, dass du nicht von Belang bist. Ich sage soeben, dass du sehr von Belang bist. Du bist Mir und dem Universum so von Belang, dass du jederzeit dein Festhalten an persönlichen Bedürfnissen los lässt.

Dies bedeutet des Öfteren, dass du Ruhe hältst. Es ist nicht mehr derart dringlich, dass du dich selbst zum Ausdruck bringst, oder, vielmehr, es ist unerlässlich, dass du dich auf neue Weise zum Ausdruck bringst. Bisweilen hast du dir im Interesse aller Betroffenen auf die Zunge zu beißen. Begreife, dass Ich deine Rolle nicht verkleinere. Ich sage dir, dass du eine umfänglichere Rolle zu erfüllen hast.

Als Ich zu Christus und den anderen Erhabenen in der Welt redete, erwiderten sie nicht: „Aber, Gott …“ Sie sagten nicht: „Aber, Gott, ich möchte meine Persönlichkeit nicht hinter mir lassen. Ich möchte meine Verärgerungen bei gewissen Leuten und Situationen abklären. Ich möchte mich und meine persönlichen Bedürfnisse äußern und aussprechen. Ich möchte alles erledigen.“

Falls die Erhabenen so geredet hätten, hätte Ich zu ihnen gesagt:

„Lauft jetzt davon weg. Geht jetzt von eurer Bedürftigkeit weg, dies oder das so abgeklärt zu bekommen, wie es eurem Dafürhalten nach geklärt gehöre. Aus eurer beschränkten Sicht heraus habt ihr recht, hingegen lasst ihr nun euer kleines selbst zurück, und ihr geht darüber hinaus. Das kleine selbst ist Selbstzentriertheit. Ihr denkt, ihr hättet bestimmte Bedürfnisse, auf die einzugehen sei, die zur Kenntnis genommen und in Ehren gehalten gehörten. Weswegen, ihr habt Wichtigeres zu tun. Ihr habt großartigere Bedürfnisse als eure eigenen, derer ihr euch annehmt. Ihr habt Friede zu geben. Ihr habt nunmehr einen größeren Teich, um darin zu leben. Der Weiher, für den ihr bestimmt seid, ist das Ganze Universum.

Es ist nicht so, dass ihr hier seid, um Zugeständnisse zu machen. Ihr seid jetzt hier, um über den Horizont der Vergangenheit und eure Anhaftung an sie hinüber zu schreiten. Ihr seid hier, um einen Satz zu machen und als Meine rechte Hand mit Mir zu kommen und in einem jeden Menschen Erhabener-Sein freizulegen. Verrichtet nicht mehr länger jene unbeglichenen Anforderungen eurer Angelegenheiten.“

Ich möchte euch jetzt gerne das gleiche sagen.

Erinnert ihr euch an jenes Kaninchen, was sein kuscheliges Kaninchen-Zuhause und seine drei Frühstücks-Mahlzeiten und seine Geschöpf-Annehmlichkeiten nicht stehen lassen wollte. Was aber passierte, das war, dass an seiner Tür ein X angebracht wurde. Es wurde ausgesucht, zu einem Abenteuer aufzubrechen. Trotz seiner persönlichen Erfordernisse und seines Widerstands brach es zu einem Abenteuer auf. Auf diese Weise wurde es zu einem Helden, nicht indem es zuhause blieb und sich vom Land durchfüttern ließ. Es blieb nicht zuhause. Es verließ das Gewohnte und betrat das Unbekannte.

Wir könnten sagen, es verließ sein kleines Territorium für ein weitaus größeres.

Ich meine nicht wirklich, dass ihr euch auf Reisen zu begeben habt, obschon das sein mag. Was ihr zurückzulassen habt, ist die Auffassung, euer persönliches Richtigliegen, euer persönliches Eintreten, anders gesagt, euer persönliches Ego habe weiterhin vor der Ganzheit des Großen Bildes zu rangieren. Lasst Mich euch abermals ins Gedächtnis rufen, dass euch dieser Schritt vorwärts nicht aufgezwungen ist. Es ist eine Bestätigung, zu der ihr gelangt. Es ist euer Schulabschluss aus der Kleinheit heraus. Ihr könnt euer Ego aufgeben und euch für Größeres als euch selbst entscheiden. Was ihr tut, ist, euch selbst gegenüber eure je eigene Sonderlichkeit einzubüßen. Auf diese Weise werdet ihr bedeutsam.

Es erscheint euch widersprüchlich, dass ihr größer wachst, indem ihr eure singuläre Wichtigkeit los lasst. Worüber Wir hier gerade reden, ist euch kein neues Konzept. Es ist unumgänglich. Um euch selber zu finden, müsst ihr euch verlustig gehen. Sprich, eures kleinen Selbst verlustig gehen.

HEAVEN # 3998 – 5.11.2011 – Enlightenment Is God-Given

ERLEUCHTUNG IST GOTTGEGEBEN

Obschon es öfters eine feine Linie zwischen Uneigennützigkeit und dich zu gering Einschätzen gibt, steht es dir an, uneigennützig zu sein. Du streichst dich nicht aus, und du stellst dich auch nicht immer an erste Stelle. Du machst keinen Wirbel. Du hast dich nicht dauernd selber durchzusetzen. Dich zur Geltung bringen ist oftmals die niedrig gelegene Straße nehmen. Nimm den Königsweg, und deine persönlichen Präferenzen werden abklingen. Deine persönlichen Rechte haben nicht mehr länger die Bedeutung, die sie einmal hatten.

Du nimmst zu, um für Andere präsenter zu sein. Nicht aus einer nachgiebigen Haltung heraus, nicht um zu punkten, sondern aus deinem Dienst an Mir heraus. Ein echter Führer dient. Er dient sich selber nicht so viel. Er dient sich selber nicht zuvorderst. Ein wahrer Führer kann an der Seitenlinie sitzen. Er sieht Nachfragen, und er erfüllt sie. Zum mindesten nimmt er die Bedürfnisse Anderer zur Kenntnis. Er dient, und dennoch ist er nicht unterwürfig.

Alle deine Lektionen im Leben bringen dich an den Punkt, wo deine persönlichen Bedürfnisse nicht mehr so überwältigend sind, wie sie es einmal waren. Ihre Dringlichkeit ist geringer. Balance kommt ans Ruder. Du setzt dich nicht herab. Du steigst mehr in die Höhe, das ist alles.

Du wirst zu mehr, und nicht mehr weniger. Du triffst andere Entscheidungen. Du bringst vor deinen Rechten Liebe zur Geltung. Du bist nicht mehr länger derart begierig, anerkannt zu werden. Reagieren ist nicht das Dominante. Du agierst mehr, als du reagierst. Du hast dich nicht mehr länger selber zu behaupten. Du bist in dir selbst stark genug, sodass du zuhören kannst. Du kannst dich mehr beiseite lassen, da du im Inneren stärker bist.

Du radierst dich nicht aus. Du bist einfach weniger Ego-betrieben. Du verweist das Ego auf einen Rücksitz. Je wichtiger du dem Universum wirst, umso unbedeutender ist deine Eigenwichtigkeit. Von oben her sehen, von dorther ist deine Sicht weiter. Du wirst weiter. In dir hat ein Wandel stattgefunden.

Sobald du anders siehst, siehst du schlicht anders. Das war keine Erzielung. Du hast dich schlicht zu einer größeren Perspektive erhoben, und du hast sie willkommen geheißen.

Du möchtest nicht mehr an einer minderen Sicht festhalten. Du kannst es nicht mehr. Einfach so, wie wenn dein Körper bis zur Länge von 1,80 m heranwächst, und wie dann die früheren Kleider nicht mehr passen. Du packst sie zugunsten von passenden weg. Es ist nicht so, dass du dir dein Wachstum als Verdienst  anrechnest. Es war unumgänglich. Einerlei, wie sehr du es angestrebt haben magst, es kommt von alleine.

Ebenso steht es mit deinem inneren Wachstum. Es hebt an, und du wirst angehoben. Du magst es dir sehnlich gewünscht haben, und doch hast du es nicht geschafft, dass es statthat. Es kommt, wenn es kommt.

Du magst dir Erleuchtung wünschen. Du kannst nichts unversucht lassen, sie zu veranlassen einzutreten. Du kannst Kurs nach Kurs belegen. Letztlich ist das Beste, was du tun kannst, Erleuchtung entgegennehmen. Und du kannst dein Wachstum wahrnehmen und dich freuen. Niemals ist Erleuchtung dein Tun. Sie ist nicht angelegt, ein Ego-Verstärker zu sein. Sie ist ein Geschenk. Sie gehört dir zu, und doch ist sie Gott-gegeben.

Habe das Bestreben, verständnisreicher zu sein. Wünsche dir sehnlich, ein Geber zu sein. Habe das Verlangen danach, Mein Botschafter zu sein. Wünsche dir sehnlich, Meine Botschaften zu empfangen. Wünsche dir, ein Exponent Meines Willens zu sein. Wünsche dir, von einem höheren Ort her zu kommen. Wünsche dir, der Welt ein Beitrag zu sein. Strebe in der Welt und in deinem Herzen nach Frieden. Sei bestrebt, bescheiden zu sein. Habe Verlangen nach Meinen Verlangen. Sei bestrebt, zu sehen. Sei bestrebt, zu lieben. Sei bestrebt, zu erkennen, wann es zu reden und wann es zu schweigen gilt. Sei bestrebt, ein Beleg Meiner Liebe zu sein. Sei bestrebt, ein Bescherer Meiner Wünsche zu sein. Sei bestrebt, ein Halter von Frieden zu sein. Sei bestrebt, die Welt zu segnen. Sei bestrebt, Vorbote für den Himmel zu sein. Sei bestrebt, die Welt zu all dem zu machen, was sie lange Zeit sein wollte. Sei bestrebt, dass die Welt mit Liebe erfüllt wird.

HEAVEN # 3999 – 6.11.2011 – The Love That God Is

DIE LIEBE, DIE GOTT IST

Lasst Uns bei diesem Unterfangen namens Leben auf Erden Partner sein. Lasst Uns auf den Frieden zu marschieren. Lasst Uns Frieden und Erhebung für Alle mit Uns tragen.

Legt eure Waffen nieder, Geliebte. Falls ihr beschützen müsst, dann verteidigt den Frieden. Falls ihr losstürmen müsst, dann bestürmt das Ego. Falls ihr besitzen müsst, dann besitzt Liebe und gebt sie weg, als den Segen, der sie ist.

So wie Wir Freunde sind, so musst du auch zu Allen freundlich sein. Freundlichkeit ist von Wert. Freundschaft hat einen Wert. Feindschaft hat keinen. Stehe für Friede und Liebe und Brüderlichkeit. Ehre das Band zwischen Allen und flechte es freilassend durch das gesamte Universum. Lasse in der Welt keinen Platz für Verbitterung. Setze Herzen frei. Mögen doch alle Herzen auf dem Ozean des Lebens und der Liebe segeln. Lasse dein Herz ein Segelboot sein, das Alle ruhig in den Hafen bringt, in dem Liebe liegt.

Lasse dein Herz durch und durch in Aufnahmebereitschaft überschwemmt sein. Lasse dein Herz eine Radioantenne sein, die zum Himmel reicht und den Himmel zur Erde bringt. Lasse deine Liebe einen Baum sein, dessen oberste Blätter zur Erde fallen. Lasse andere Herzen die Blätter der Liebe aufrechen, die zu jeder Jahreszeit herunterfallen. Lasse deine Liebe Zwiebeln sein, die aus der Erde hervorbrechen, die zur Sonne hin wachsen und wie Hyazinthen und Osterglocken herausbersten. Voller Glanz bersten Zwiebeln der Liebe, bis die ganze Landschaft voller Farbe ist. Der süße Duft der Liebe bedeckt das Universum, und alles ist schön.

Wie Musik, so hüpft Liebe zur Erde und erhebt sich von der Erde. Wo Liebe ist, was ist da nicht schön? Liebe ist ein Zauberstab. Schwenke ihn, und Liebe wird wie Kornwellen und Flaggen sein, die im Wind wehen. Liebe enthüllt sich auf allen Seiten selbst. Liebe züchtet sich selbst, und Liebe wird zum Licht des Tages, so lange bis einzig Liebe existiert, so lange, bis Liebe allein bekannt ist, und ein Jeder vollkommen Mein Abgesandter der Liebe ist, bis die ganze Welt in Liebe eingeschlagen ist, niemand protestiert, alle stehen bei der Liebe in Diensten. Alles, was auf der Erde gezogen wird, ist Liebe. Liebe ist kundgetan und bekannt, und was sonst gibt es zu wissen?

Lasse alle Häuser Liebe sein. Lasse alle Familien Liebe sein. Lasse alle Schulen Liebe sein. Lasse Liebe die Erde übernehmen und sich selbst gegenüber lauter sein. Lasse einen Ablaufverfolg von nichts anderem als von Liebe ausgewiesen sein. Lasse Liebe die einzige Realität sein, der gegenüber es treu zu sein gilt.

Lasse Liebe ausgesät werden, und lasse Liebe ungefesselt und den Gesang der Erde sein, in allen Sprachen, an allen Höfen wohlbekannt. Alles außer Liebe ist ein Zerrbild. Ohne Liebe ist das, was zurückbleibt, ein Zerrbild.

Hospitäler werden sich leeren. Die Droge der Wahl wird Liebe sein. Es wird keine Kopfschmerzen mehr geben, da Liebe alles überwindet.

Das Ego wird der Liebe geopfert werden, und selbst das Ego wird den Sinn der Liebe erkennen und sich nichts mehr daraus machen, dass es nicht mehr länger existiert.

Alles wird zu Liebe umgewandelt, bis alles Liebe ist, und bis nichts mehr übrig ist, um es zu Liebe umzuwandeln, und Liebe wird tanzen, singen und mit sich selbst vertraut sein. Liebe wird am Wuchern sein, wo nichts anderes als Liebe ist.

Liebe wird im Radio und im Fernsehen gesendet werden. Liebe wird in Freiheit läuten. Alle werden sich für Liebe entscheiden, selbst wenn es nichts anderes zum Entscheiden gibt.

In einer jeden Ecke der Welt wird Liebe herrschen. Liebe wird in allen Sprachen herrschen. Viele Wörter werden nicht mehr länger existieren. Sobald Liebe alles ist, wird es für Wörter, die Liebe nicht wiedergeben, keinen Bedarf mehr geben. Sie werden auf dem Angesicht der Erde verschwinden und in Vergessenheit geraten. Das Angesicht der Erde wird Liebe sein und Liebe wird der einzige Spiegel sein, in den zu blicken ist.

Demnach werdet ihr, die ihr euch lange sehntet, das Gesicht Gottes zu sehen, das Antlitz Gottes überall erkennen, denn etwas anderes wird es nicht zu sehen geben, und nichts sonst wird zugegen sein, um in den Blick zu kommen, ausgenommen die Liebe, die Ich BIN.

HEAVEN # 4000 – 7.11.2011 – Rise to God

STEIGE ZU GOTT AUF

Sei stets eingedenk, dass Ich, wo du dich auch aufhältst, an welcher Örtlichkeit oder unter welchen Umständen auch immer, bei dir bin. Entsinne dich Meiner, und ein beträchtlicheres Empfinden von Frieden wird dir eigen sein. Lasse Mich dir ein Balsam sein. Was immer dich aufregt, besser du lässt es an Mir raus als an jemandem sonst.

Die Ursache davon ist, dass Ich es zu nehmen weiß. Mir macht es nichts aus, was du zu Mir sagst. Deine Negativität ist Mir nicht mehr als ein Tischtennisball. Ich sagte: deine Negativität. Du, andererseits, bist Mir voll und ganz wichtig. Du zählst für Mich aufs Äußerste.

Sobald du dich abreagierst, selbst wenn du es im Inneren tust, empfängt der Mensch, bei dem du dich abreagierst, deine Gedanken und zupackenden Emotionen, und es mag sein, er ist nicht imstande, mit ihnen so ohne Weiteres umzugehen. Womöglich weiß er nicht einmal, woher die Negativität kommt, aber er wird die Negativität spüren und verwirrt sein. Der Welt zuliebe bitte Ich euch, euch an Mir abzureagieren. Und falls ihr insgesamt ohne Abreagieren auskommt, wird das für euch und für das Universum eine Wohltat sein.

Ihr habt vielleicht das Gefühl, euch höre niemand zu. Ich sage euch, dass euch die ganze Welt zuhört. Es ist misslich, dass euch nicht jeder die ganze Aufmerksamkeit schenkt. Falls sie das täten, falls sie damit vertraut wären, falls sie dich sähen, wie Ich dich sehe, falls sie deine Herzschläge vernähmen, wie Ich sie vernehme, dann wärest du außerstande, die negativen Gedanken und Gefühle zu haben, bei denen du dich ausbedungen fühlst, sie abzureagieren. Und doch, zur selben Zeit bist du für jegliche Negativität, die du in deinem Herzen hast, wo sie stampft und pocht, zuständig.  

Falls Ich du wäre – und selbstverständlich, das bin Ich –, würde Ich nicht darauf warten, dass deine Wertigkeit anerkannt wird. Andere mögen dich ja übersehen, dich herabsetzen. Sie mögen dir nicht die Bedeutsamkeit leihen, zu der du berechtigt bist, dennoch bedeutet das nicht, Jenen eine solche Wichtigkeit beizugeben, was das Ruinieren deines Tages oder schier eines Augenblicks deines Tages anbelangt. Was jemand von dir denkt oder nicht von dir denkt, ist die Zeit des Tages nicht wert. Schüttle deren Gedanken und Emotionen ab. Richte dich auf etwas anderes aus. Stelle dich auf etwas scharf, was dir auch nur einen Schnipsel an Glück überreicht. Selbst ein Schnipsel Glücklichsein ist zehntausende Mal mehr wert, als ein Fass voller Negativität. Negativität ist ein Negativ. Sie ist nichts wert. Sie ist ein Minus. Du könntest genauso gut Gift nehmen, wie du Negativität von dir selbst bejahst oder die Negativität eines Anderen in dein Herz hinein nimmst. Habe ein Auge darauf, mit wem du deine Zeit verbringst. Sieh dich nach Menschen um, die umfassender und erhabener denken, als du es getan hast.

Ja, Ich bin ganz definitiv für positives Denken. Ich bin Selbst ein Positiver Denker. Möchtest du positivem Denken deine Aufmerksamkeit schenken? Positives Denken ist keine Modeerscheinung. Es ist eine Nutzanwendung. Es ist ein Ort für dich, zu dem du hochklettern kannst. Es wird dir gut zustatten kommen.

Du kannst immer höher steigen, und doch ist Höhersteigen keine Option. Erteile dir ein Mal den Bescheid, dass du dich über dein vormaliges Denken erheben möchtest. Dein Emporsteigen bildet für dich nicht mehr länger eine Option. Es ist eine Endgültigkeit. Mache das Leben leichter und beachte Gelegenheiten, um höher zu steigen. Tue es für Mich. Du wirst kolossal zulegen, rücke indes nicht des Zugewinns halber in die Höhe. Steige in die Höhe, weil Ich dich darum bitte. Steige höher, denn für dich liegt ein nächster Schritt vor dir, und Höhersteigen, das ist er. Ich lege dir nichts zur Last, dennoch applaudiere Ich deinem Festhalten an einer minderen Plattform nicht. Weil Ich dich bitte, dich zu verändern, bedeutet nicht, dass Ich dich jetzt nicht würdige. Ich schätze dich sehr. Du füllst Mein Herz aus. Erhebe dich mit einem jeden Schlag Meines und deines Herzens.

HEAVEN # 4001 – 8.11.2011 – This Is Your Motto

DIES IST DEIN MOTTO

Falls es nicht die eine Sache ist, die dich behelligt, dann ist es eine andere. Ist das nicht so? Wenn du mit jemandem zusammen lebst, fühlst du dich beschwert. Wenn du alleine lebst, bist du einsam. Du selbst bist es, mit dem du zu einem Frieden gelangen musst.

Ich sage nicht, Frieden mit dir selber machen sei leicht. Ich sage, dass du einen Weg zu finden hast, deine Umstände nicht derart stark, wie du es tust, auf dein Gemüt zudringen zu lassen.

Das Leben ist nicht immer ein Stück Kuchen. Und doch, Geliebte, ihr wachst dazu heran, das Stück Kuchen zu sein, ein Mensch zu sein, der sich nicht so sehr behelligen lässt. Ihr könnt euch im dicksten Getümmel aufhalten, während ihr zur selben Zeit darüber hinaus seid. Ihr könnt euch mitten im Schlachtgewühl befinden, und doch seid ihr darin nicht verwickelt.

Das Leben wird für euch wie ein Buch, das ihr aus der Hand legen könnt. Außer ihr mögt es – ihr habt nicht das ganze Buch zu lesen. Ihr habt nicht die Details aufzunehmen. Das Buch kann hier auf eurem Kaffeetisch liegen, und was demgegenüber in dem Buch passiert, hat euch nicht zu überwältigen. Ihr könnt euch mitten im Chaos befinden und nicht in ihm ertrinken.

Du wolltest immer gerne dein eigener Herr sein. Ich sage dir jetzt, dass du deine eigene Person bist. Ich sage dir, du bist ganz ausgesprochen deine eigene Person. Du bist derjenige, der dies nicht so recht eingesogen hat.

Für dich ist es, etwa, nicht mehr machbar, zu sagen: „So bin ich. Kleine Sachen regen mich auf. Große auch. Ich war gegenüber meiner Umgebung immer dünnhäutig.“

Ändere deine innere Umgebung. Sei gegenüber den Empfindungen Anderer dünnhäutig. Wenn du dich ausgenutzt fühlst, ist die Bürde eines Anderen erleichtern was du tun kannst, vielleicht desjenigen Menschen, der auf dich einwirkt? Sei das, was du gerne sähest, dass es der andere Mensch sei. Du selbst, gib du, wonach du lechzt.

Deine Chancen, einen anderen Menschen zu ändern, sind schummrig. Einen Anderen ändern ist schwieriger als dich selber ändern. Wie du dich selbst änderst, das geht dadurch, wie du Dinge ansiehst. Lasse ein wenig Licht herein. Ziehe die Jalousien deines eigenen Herzens hoch. Andere, oder ein Anderer ist gegenüber deinen Gefühlen rücksichtslos? Sei du sodann gegenüber dessen Gefühlen bedachtsamer.

Wenn Andere zu dir rüde sind, bist du hernach zuvorkommend zu ihnen. Wenn Andere dir gegenüber rücksichtslos sind, dann sei du zu ihnen zuvorkommend. Sieh dies als eine Partie, die du im Leben spielst, und auf diese Weise spielst du sie. Die Regel, die zu befolgen ist, heißt: besser ist geben als bekommen. Und wenn du von Anderen nichts erhältst, nicht einmal Beachtung erhältst, dann gib ihnen die Gunst, die du so gerne von ihnen haben möchtest.

Dieses Spiel heißt: Nicht ‚Wie du mir, so ich dir‘. Es heißt: No Limits. Es heißt: Liebe Geben, Selbst Wenn du Sie Nicht Bekommst. Es heißt: Ein Guter Sportsmann Sein. Es heißt: Ein Beispiel Geben. Es heißt: Eine Sprosse Höher. Es heißt: Erwachsen Werden. Es heißt auch: Die Goldene Regel. Dies ist die Daumenregel, nach der du leben kannst. Lasse dich nunmehr von ihr leiten. Selbst wenn du dich selber an den Stiefeln herauszuziehen hast, tue es.

Geliebte, es gibt keine andere Regel, der zu folgen ist: ‚Töten oder getötet werden‘ ist nicht euer Motto. ‚Schlage zuerst um dich‘ ist nicht euer Motto. ‚Gehe in Verteidigungsstellung‘ ist nicht euer Motto. Angriff ist die Antithese zu eurem Leitbild. ‚Tue jemand als Erster etwas zu Leide‘ ist nicht euer Motto. ‚Tue jemand als Letztes etwas zu Leide‘ ist nicht euer Motto. Möchtet ihr euch gerne das Motto zueigen machen, das Ich euch gebe? Von diesem Tag an ist Liebe euer Motto.

20 7 2011 …. von Gloria als ‚privat‘ erachtet und nicht publiziert

Was tust du, wenn du dich gezwungen siehst, mit jemandem in Verbindung zu stehen, bei dem es dir wirklich nicht gut tut, dass du mit ihm in Kontakt bist? Deine Intuition sagt: Bleibe von diesem Menschen fern. Diese Person sitzt aber bei der Arbeit am Schreibtisch neben dir.

Was tust du, wenn es dabei um mehr als um den Zusammenprall von Persönlichkeiten geht? Hier geht es um mehr als Unterschiedlichkeit in Meinung oder Lebensstil.

Was tust du, wenn du alles versucht hast, was dir bekannt ist, es nicht unversucht zu lassen? Was tust du bei diesem Menschen mit deinen Gefühlen, wenn du richtig liegst – dieser Mensch überbringt schlechte Nachrichten. Etwas ist da falsch. Er ist manipulativ, und er manipuliert dich. Nicht bloß dich.

In der Skala der Leute geht es dabei nicht um einen Mörder, und trotzdem ist hier etwas nicht richtig.

Für dich ist es nicht leicht, deinen Finger genau auf das zu legen, was es für dich zu etwas Ungesundem macht, um diesen Menschen herum zu sein. Du bist dir durchaus gewahr, dass hier mehr vonstatten geht, als deinem Auge unterkommt.

Es könnte sein, dass diese Person nicht einmal körperlich um dich herum zu sein hat. Es kann jemand sein, der sich in einer Website-Gruppe aufhält, die du mitliest. Sie postet, und du postest. Vielleicht bist du sogar der Moderator der Website. Irgendwie hat dieser Mensch eine unbehagliche Wirkung auf dich. Am Anfang mag er gar bezaubernd gewesen sein, und danach wird es dir nach und nach unangenehmer, und er treibt mehr und mehr ein Doppelspiel. Es ist nicht einfach so, dass du diesem Menschen nicht trauen kannst. Es ist so, dass dieser Mensch nicht vertrauenswürdig ist. Die Katze aus dem Sack lassen heißt die Redewendung in der Welt. Der „nette Kerl“ wurde zum „bösen Kerl“, er wurde vielleicht zu jemandem, der sich als eine Art Undercover eines bösen Kerls, als ein gewiefter böser Kerl verzieht. Vielleicht ist er am Lächeln. Womöglich erscheint er arglos, und du hast mit jemandem Umgang, der mehr darstellt, als du in der Lage bist, Umgang zu bewerkstelligen. Er hat die Oberhand über dir gewonnen.

Es ist möglich, dass er sich unentwegt als den guten Menschen sieht, sich durchwegs nicht darüber im Klaren seiend, wie störend er ist, wie er die Wasser aufwühlt, und er treibt, bewusst oder nicht, sein Spiel mit dir und Anderen, und er betreibt das Spiel gut.

Oder vielleicht kennt er das Spiel, das er betreibt, und er spielt es bis zum Anschlag. Er liebt es, die Menschen durcheinanderzubringen. Er hänselt sie gerne. Und darin ist er gut. Du möchtest dich mit diesem Menschen in keiner Weise auf ein Spiel einlassen. Die Auswirkung, die er auf dich hat, ist so schleichend, dass du schließlich dorthin gelangst, deinen Job zu kündigen, und du siehst, wie er dabei grinst. Er hat gewonnen. Und du hast verloren. Natürlich hast du deine Freiheit von der Auswirkung gewonnen, die dieser Mensch auf dich hatte. Du hast einen Preis bezahlt, indem du dich entferntest, indes hast du dich selbst entfernt.

Du magst alles getan haben, um zu diesem Menschen freundlich zu sein, und um zu Anläufen um Anläufen anzutreten, das Laken zu beseitigen, das du auf deinen Schultern liegen spürtest. Dieser Mensch vertrieb deine Liebe aufs Äußerste und unauslöschlich, und bekam es fertig, dass du ohne sie dastandst. Vielleicht war es das, was diese Person tut.

Ich muntere euch immer auf, zu lieben. Ich muntere euch nicht dazu auf, euren Kopf gegen eine Steinmauer zu schlagen. Es gibt Situationen, aus denen ihr wegzukommen habt. Seid gleichwohl darin nicht hastig.

Manchmal könnt ihr es wartenderweise aussitzen. Euer Arbeitgeber, wie sehr jener auch Konfrontationen vermeiden möchte, hat den anderen Menschen zum Weggehen zu bewegen. Der Moderator einer Website hat letztlich keine andere Wahl. Erleichterung wird kommen. Sie wird auf überraschende Weise kommen.

Was Ich euch gerne überbringen möchte, Geliebte, ist dies, und dies, obwohl ihr nicht immer im Recht seid, und obwohl ihr nicht immer unrichtig liegt. Es gibt Menschen, von denen habt ihr im Interesse eurer Gesundheit fernzubleiben.

HEAVEN # 4002 – 9.11.2011 – Impressions of the Past

IMPRESSIONEN DES VERGANGENEN

Wer sind deine Lehrer? Wen nimmst du dir her, um von ihm zu lernen? Suche dir das gut aus.

Man kann sagen, du lernst von jedermann. Du ahmst etwas von jemandem oder von etwas nach, auf das du hörst. Ab und an lernst du das Gegenteil dessen, was ein Anderer abbildet, und du schwörst dir, nicht wie er zu sein. Und dennoch liest du dir gelegentlich seine Haltung oder eine Eigentümlichkeit von ihm auf, und überrumpelst dich selbst.

Ihr lest Ideen auf. Ihr lest Bestreben auf. Ihr lest von jedem etwas auf.

Ihr habt von der Vergangenheit Eindrücke, derer ihr nicht gewahr seid, ganz zu schweigen von den Eindrücken aus der Vergangenheit, derer ihr ohne Weiteres gewahr seid.

Ihr seid eine Mixtur aus allen Erfahrungen, die ihr hattet, wobei ihr zugesehen und wovon ihr gehört habt, und dennoch seid ihr weitaus mehr als das, was ihr aufgenommen habt. Es gibt auch Erlebnisse, die ihr hattet, und von denen ihr kein Gewahrsein innehabt. Ihr wart euch ihrer niemals bewusst gewahr. Ihr habt jetzt derartige Erfahrungen, vielleicht im Schlaf, vielleicht in den Fugen zwischen den Wörtern.

Ihr könnt euch Zeiten ins Gedächtnis zurückrufen, als ihr euch gewahr wart, dass ihr irgendwo sonst wart. Ihr kamt dorthin, und hattet keinerlei Idee, wo ihr gewesen wart, und dennoch wisst ihr, dass ihr irgendwo wart. Ihr wart eine Zeitlang aus der Erfahrung des Zufälligen heraus gelangt.

Es geschieht mehr in eurem Leben, als ihr davon irgendeine Vorstellung habt. Und all das, was sich zuträgt, dessen ihr euch nicht gewahr seid, entkommt eurer Fabrikation. Ihr könnt euch widersetzen, das zu glauben. Ihr könnt es ableugnen, so sehr ihr es möchtet, und dennoch seid ihr ein Reisender zu unerinnerten Orten, so wie zu entfernten Winkeln der Welt, so wie zum Himmel, so wie dorthin, wo Ich bin und wo Ich Wohnung habe. Nun, natürlich, Ich bin ohnehin stets bei dir, und deswegen bist du stets bei Mir. Und dennoch hast du es bisweilen schwer damit, daran festzuhalten. Wir befinden Uns nie in einer Entfernung voneinander. In deiner Einbildung, da mögen Wir auseinander sein, indes nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt. Ich bin die Wahrheit, und du bist Meine Wahrheit, und Wahrheit obwaltet.

Wir wissen, dass das weltliche Leben nicht die Oberhand hat. Es ist kurz-während, unterdessen Ich von Ewigkeit und von Mir Selbst rede, von dem Ozean, aus dem du kommst und wo du wohnst und niemals fortgegangen bist. Der Unterschied ist der, dass du einen menschlichen Körper trägst, in dem du umher schlenderst. Er ist bloß ein Körper. Weswegen hast du irgendwelche Angst, während Wir immerzu zusammen und niemals auseinander sind? Wieso an Vorstellungen festhalten, die dir nicht nutzen, und wieso die Eine Idee los lassen, die unermesslich ist, die dein Herz hochhebt, die alle angeblichen Schwierigkeiten überflügelt?

Du meinst, des Nachts träumst du, indessen ist es so, wenn du wach bist, träumst du. Du glaubst an nächtliche Träume mehr, als du an Tagträume glaubst. Du träumst jetzt soeben. Du träumst, dass Ich dir schreibe, so, als wäre Ich irgendwo sonst, nur nicht inwendig in dir, so, als wäre Ich abgesondert von dir, so, als wäre Ich weit weg von dir an einem Ort namens Himmel, dessen du dir nicht einmal sicher bist, dass er existiert.

Der Verlauf ist, dass alles, an das du so ernsthaft glaubst, dass alles, was so offensichtlich, einleuchtend, erwiesen ist, dass alles, was jeder zu wissen scheint, der Traum ist. Du bist am Schlafwandeln. Du schlafwandelst. Du schlafarbeitest. Du schlafliebst. Du schlaffürchtest. Du schlafvereitelst.

Wache jetzt zu Mir auf. Wirf alles weg, was du zu wissen meinst, und sei mit Mir vertraut. Wenn du Mich kennst, kennst du dich selbst. Du hast herumgetrödelt, selbst als du am Rennen warst. Bleibe bei Mir auf Kurs, und du wirst Schätze bemerken, und du wirst allen Tagträumern ein Schatz sein, und du und sie werden erwachen und Mich eben dort auffinden, wo Ich seit eh und je war, und wo ihr die ganze Zeit wart, allerdings außerstande, zu sehen.

HEAVEN # 4003 – 10.11.2011 – Picture the World Woven with Leis of Love

MALE DIR DIE WELT AUS, WIE SIE MIT LIEBEKRÄNZEN UMFLOCHTEN IST

Was du auch tust, tue es mit Liebe. Tue es nicht, um dich zu rechtfertigen. Tue es nicht, um machtvoll zu sein. Tue es nicht, um einen Punkt zu erweisen. Was immer du auch tust, tue es mit Liebe. Das bedeutet, es mit Fürsorglichkeit tun. Das bedeutet nicht, dass du uneindeutig bist.

Selbst dann, wenn du jemanden zu entlassen hast, kannst du es mit Mitempfinden tun. Du kannst alles mit Mitempfinden tun. Du tust, was du zu tun hast.

Aber und abermals kommen Wir darauf zurück, Rücksicht auf Andere zu nehmen, nicht unter Vernachlässigung deiner selbst, sondern mit dem Ziel, für einander das Leben ein wenig leichter zu machen. Indem du das tust, machst du das Leben für dich selber leichter. Du treibst die Welt in die Höhe, und du treibst einen Anderen in die Höhe, und bereicherst dich selbst.

Es gibt ein besseres Wort als in die Höhe treiben. Vielleicht wiederbeleben. Erneuern. Erfrischen. Erhellen. Instandsetzen. Neumachen. Verjüngen. Wiederaufstocken. Zufriedenstellen. Neu ausrichten. Füllen. Verstärken. Ändern. Erhöhen. Segnen. Ja, segnen, das ist ein gutes Wort. Was immer du zu tun hast, segne das Leben eines anderen Menschen.

Du wirst vielleicht denken, das sei eine schwere Aufgabe. Es ist leichter, als du denkst. Tue Gutes, aber sei kein Gutmensch. In aller Stille, unaufdringlich, so bringe Meinen Willen voran, nicht als ein Projekt, sondern als eine Manier des Lebens. Und auf diese Weise durchtränkst du die Welt mit Liebe. Und auf diese Weise schließt du dich mit Mir zusammen. Und so machst du Liebe zum Erbe, das in der Welt augenfällig ist. Auf diese Weise säst du in der Welt Liebe aus und unterhältst in ihr Liebe. Du pflanzt Liebe in der Welt aus. Du verstreust Samen der Liebe. Das tun ist ganz natürlich. Es ist unnatürlich, sich davon abzuhalten, Liebe aufleben zu lassen, Liebe zum Zirkulieren zu bringen, deinen Pfad mit Liebe zu markieren, aus deinem Leben ein Liebe-Gebinde zu fertigen.

Bebildere die Welt, verwoben mit Kränzen der Liebe. Lege um den Hals eines jeden Menschen einen Liebeskranz. Lege ihn selbst um den Hals jener Menschen, die das Leben für dich schwer machen. Überreiche ihnen schlicht einen Kranz und gehe fröhlich deines Wegs.

Hinterlasse Rosenblütenblätter der Liebe, wo immer du gehst. Niemand braucht zu wissen, dass die Blütenblätter von dir stammen. Sie brauchen einfach die Liebe zu bemerken und sie bei sich zu tragen.

Ich sandte dich als einen Segen für die Welt zur Erde. Dafür wurdest du gemacht. Du möchtest die Zwecksetzung deines Lebens kennenlernen? Ich sage dir ein weiteres Mal, worin dein Zweck besteht. Bringe Liebe in Umlauf, mit deinen Augen, deinen Gedanken, deinem Reden. Mit einer jeden Transaktion, setze stille leichte Liebe ab und lasse sie dort. Du hast keine Empfangsbestätigung nötig. Ich bin der Sender der Liebe, und du bist der Zulieferer von ihr. Du wirst nicht im Ansehen gehoben, weil du Liebe absetzt. Du bist Mein schlichter Botschafter. Was gibt es an der Stelle für Mich mehr zu sagen?

Ich möchte Mir etwas ausdenken. Ich möchte sagen, du bist Mein Schöner Botschafter der Liebe. Du bist der Blumenstrauß, den Ich der Welt vermachte. Ich habe dich handverlesen. Ich lese gut aus. Ich weiß, was Ich tue. Ich wusste, was Ich tat, als Ich dich aus all den Blumen, die Mir zur Verfügung standen, aussuchte, und mit Meinen eigenen zwei Händen dort einpflanzte, wo Ich dich hinpflanzte.

Du hältst dich auf der Erde auf, um der Welt zu Hilfe zu kommen und ihre Risse zu lindern, und um all den Blumen, die den gleichen Behuf wie du haben, Trost zu spenden.

Du hast keine Pausen vom Liebe Ausgeben nötig. Du brauchst keinen Ersatzmann, keine Ablenkung. Blütenblätter dalassen ist, was du tust. Welche sonstigen Aufgaben du auch übernimmst, worin auch deine Arbeit besteht, was du auch wandelst, wo immer du auch stationiert bist, du bist da, um Liebe auszuhändigen. Insofern als du von Meinem Herzen her ausgegangen bist, was sonst kann tatsächlich dein Behuf auf der Erde sein, falls nicht der, Meine Liebe zu spüren und sie über alle Maßen auszustreuen?

HEAVEN # 4004 – 11.11.2011 – The Perch of Life

DIE SITZSTANGE DES LEBENS 

Ihr befindet euch nicht in einer Spiele-Partie mit hohen Einsätzen. Ihr meint das. Manchmal habt ihr verzweifelt das Gefühl, ihr wärt am Verlieren. Das Leben ist wichtig, was jedoch im Leben eintritt, ist nicht von äußerster Bedeutung. Ihr seid imstande, das Grauen im Leben los zu lassen. All die Ereignisse, die ihr so ernst nehmt – müsst ihr sie so ernst nehmen? Das Leben hat seine eigene Manier, Dinge anzugehen. Es geziemt euch nicht, euer Leben auf Erden mit Einwänden zu verbringen.

Gackere bitte nicht mehr darüber, was sich im Leben zuträgt. Vergiss das Wort Tragödie. Vergiss das Wort schrecklich. Vergiss das Wort unerträglich.

Du kannst nicht ändern, was bereits geschehen ist. Du kannst die Auswirkung ändern, die Ereignisse auf dich hatten. Du hast dir nicht gegen die Brust zu trommeln. Du hast nicht verdrossen oder überarbeitet zu sein. Du hast nicht bezwungen zu sein. Du hast dich nicht bedeckt zu halten.

So lange wie du in deinem Körper auf Erden am Leben bist, erhole dich vom Verzagen, und gehe unentwegt voran. Grabe dir kein Loch und verwahre dich dort nicht. Was auch immer sich auf Erden zuträgt, stehe von ihm auf. Halte dich dort nicht trödelnd auf. Präge es nicht auf. Nutze es nicht für eine selbstgerechte Ausrede, dich im Leben nicht einzubringen und es nicht besser zu machen, es für dich selber nicht besser und es für, was Andere angeht, nicht besser zu machen. Lege dich nicht auf ein Nagelbett. Du kannst das Betrübtsein aufgeben. Wie lange, meinst du, liegt es dir an, dagegen zu protestieren, was dir das Leben zugeliefert hat?

Es ist Allgemeinplatz, dass Körper auf der Erde sterben. Es ist gang und gäbe, dass Begebenheiten, gegen die du Einwände erhebst, geschehen. So unmöglich wie es scheint – auch du wirst eines Tages nicht in deinem Körper auf der Erde leben. Du wirst von der Sitzstange des Lebens herunterfallen und das Leben in anderen Dimensionen fortsetzen. All euer Weh bedeutet nichts, Geliebte. Lasst den Kummer los. Ihr habt ihn nicht nötig. Ihr braucht davon, was im Leben geschieht, nicht niedergeschlagen zu werden. Irgendwo im Laufe des Lebens habt ihr die Aussage gekauft, dass ihr davon, was geschieht, zum Wrack werden müsst. Was euch anliegt zu tun, ist, damit aufzuhören, euch bei dem, was zum Vorschein kommt, als Wrack, euch dabei geknechtet, euch elend und so weiter zu fühlen. Steht auf.

Ihr habt keine Entschuldigung für Trübsal. Oh, ja, die Welt erteilt Bescheide, ihr hättet dafür welche. Die Welt hat euch gar Systeme zugeführt, wie ihr mit dem Unheil umgeht. Nichtsdestotrotz, Unheil ist selbstauferlegt, Geliebte. Sofern ihr eure Vorgaben los ließet, würdet ihr Gram los lassen. Ihr würdet euch mit ihm nicht eingraben. Ihr würdet euch in ihm nicht trösten lassen. Ihr würdet euch nicht berechtigt fühlen, kümmerlich zu sein. Ihr würdet euch dafür nicht entscheiden.

Was auch euch jämmerliche Seiten des Lebens zu sein scheinen, ihr könnt dort nicht verharren. Ihr habt euch vorwärts zu bewegen.

Leben ist nicht angelegt, bedauernswert zu sein. Was immer in der Welt sich zuträgt, es ist nicht mehr und nicht weniger als Leben in der Welt. Es ist mehr am Leben dran, als was ihr euch darüber an Gedanken macht. Da ist eine beträchtlichere Sicht, die euch gute Dienste leisten wird.

Nun gut, lasst Uns einen Kompromiss schließen. Im Hinblick darauf, was du in deinem Leben unerträglich findest, da gib Unduldsamkeit auf. Sobald es sich auf das Leben anderer Menschen beläuft, räume ihnen das Beklagen, das sie vortragen, ein, Beklagen ist indes nichts für dich. Das Leben auf Erden mit oder ohne einen geliebten Nahestehenden soll dein Leben nicht festlegen. Während du dich auf der Erde im Leben aufhältst, hast du schlichtweg Anhaftungen los zu lassen. Liebe und sei nicht angeheftet. Eine Form ist eine Form. Das Abtragen einer Form eines geliebten Menschen vernichtet den geliebten Menschen nicht.

Wenn du deinen Job verlierst, hast du einen Job verloren. Das ist alles, was das meint. Du büßt dabei keineswegs günstige Möglichkeiten und Chancen ein, außer du kaufst dich in die Propaganda ein, Jobs seien rar und du würdest keinen anderen finden.

Es liegt nichts Vorteilhaftes darin, verzagt zu werden. Es gibt für dich immer einen neuen Weg. Denke dir das nicht anders. 

HEAVEN # 4005 – 12.11.2011 – God-given Knowledge

GOTTGEGEBENES WISSEN 

So wie Baumstämme und wie Schiefer Schichten haben, so hast du es auch. Du bist viel-schichtig. Ich rede von deinem Bewusstsein. Du hast Oberflächenschichten und du hast verdeckte Schichten. Im Inneren hältst du zahlreiche Schichten inne, die dir selber Geheimnisse sind. Du kennst absolut weitaus mehr, als du dir selber Glauben schenkst. In deinem Inneren, inmitten deines Seins liegen allerhand Arten von Gewahrsein, es gibt indes etwas inwendig in dir, was dich davon abhält, klar all das anzuerkennen, was du weißt.

Da ist die Wahrnehmung, in der wir meinen können, du wärst ein Wolfskind. Du hast eine unheimliche Schicht an dir, die nicht domestiziert wurde und wofür du keinen Wortschatz hast. Manchmal sieht es wie eine Partie aus, die du spielst, wo du die Wahrheit, die in dir liegt, wegwatest, etliche davon tief unten vergraben, etliche näher an der Oberfläche. Du gehst nur so und so weit und hältst dich selber davon ab, tiefer zu gehen. Du hast Angst aufzutreten.

Du bist weit über deine Lebensjahre hinausreichend weise. Du hältst die Weisheit des Universums inne, und gleichwohl hast du, mit dem, was du weißt, einen Umgang gepflegt. Es ist, wie wenn eine unsichtbare Linie gezeichnet worden wäre, und wie wenn du mit all deiner Macht jene willkürliche Linie nicht übertreten würdest. Du könntest im Stand über sie hüpfen, und doch lässt du dir nichts anmerken. Du bist beim Ozean angelangt, und dennoch wirst du es nicht so recht wagen, in das Wasser hineinzugehen.

Was wirst du deiner Befürchtung nach verlieren, wenn du in unkartierte Gewässer eintrittst? Du wirst dich natürlich von vergangenen Zeiten abkehren. Du wirst zugunsten der Gezeiten des Ozeans trockenes Land verlassen. Warum ist das für dich derart angstbesetzt? Was ängstigt daran, Unwissenheit einzubüßen und eine neue Kenntnis zu erlangen, die beträchtlicher ist als das, was in Büchern geschrieben steht? Bücher weisen zu diesem höchsten Wissen, an dem du so nahe dran bist. Du könntest dich ausstrecken und es berühren, und doch hast du so sehr Angst, den verschlissenen Pfad los zu lassen, auf dem sich ein Jeder befand. Du hast Angst, dich selber in Anspruch zu nehmen. Du hast Angst, deinen festen Stand los zu lassen. Du hast Angst, den Wald zu verlassen und in das Meer hineinzulaufen.

Sobald du einmal das Meer betrittst, wirst du bemerken, dass das Wasser schön ist. Du kannst nicht ertrinken. Nun gut, einzig in Freude kannst du ertrinken. Du möchtest gerne diese lückenlose Freude, zur gleichen Zeit, wie du sie fürchtest. Ihr fürchtet das Unbekannte, Geliebte, während ihr alldieweil euch euch gegenüber selber unbekannt haltet.

Ihr zaudert, eure Hand auszustrecken und eine Million Dollar an euch zu nehmen. Ihr habt nach wie vor Angst, den Reichtum und das Vermögen in Anspruch zu nehmen, die ihr seid. Vielleicht befürchtet ihr, dass er in eben jener Minute, wann euch der Reichtum ausgehändigt wird, weggenommen wird oder fortfliegt, oder ihr habt Angst, eure Hand werde auf irgendeine Weise leer ausgehen.

Es ist allzu viel, auf das Gold, das das eure ist, bloß dass es sich davonmacht, Anspruch zu erheben. Das Gold, über das Wir reden, kann nicht weggenommen werden. Sobald ihr es einmal erlebt, habt ihr es bekommen. Von dem Zeitpunkt an könnt ihr nach Belieben in den Ozean eintauchen. Ebenso könnt ihr über die Welt schreiten. Ihr könnt den höchsten Berg besteigen. Ihr könnt die Sterne herbeilangen. Ihr könnt auf dem Mond ruhen. Ihr könnt die Sonne ganz nahe ansehen und euch und das gesamte Universum erwärmen. Ihr fürchtet euch nicht mehr davor, euch vom trockenen Land abzukehren. Ihr könnt mehr als ein Rudiment eurer selbst sein. Ihr könnt fliegen. Ihr könnt schwimmen. Ihr könnt euch erdreisten.

Ihr könnt Grenzen hinter euch lassen. Ihr könnt von Beschränkungen fortgehen. Ihr könnt durch jede Sache und alles hindurch sehen. Ihr habt es nicht mehr länger nötig, euch zum Narren zu halten. Ihr habt es nicht mehr länger nötig, den Narren zu spielen. Wenn ihr euch nicht zu der Kenntnis erhebt, die ihr seid, führt ihr euch selber an der Nase herum. Womöglich habt ihr Jeden an der Nase herum geführt. Gleichzeitig weiß es ein Jeder besser. Du weißt es besser. Du bist weitaus mehr in Wert gehalten als du zugeben möchtest.

Heute nun gib der Möglichkeit des Beträchtlichen Wissens statt, das sich dir darbietet, und greife auf es zu. Greife als jemand auf es zu, der nach Gott-gegebener Weisheit hungert.

HEAVEN # 4006 – 13.11.2011 – A Story Repeated in Literature and Great Drama

EINE GESCHICHTE, DIE IN DER LITERATUR UND IM BEDEUTSAMEN SCHAUSPIEL WIEDERHOLT WIRD

Was tust du, wenn dir das Leben jemanden zureicht, mit dem du umzugehen hast, und der schwer auf dir liegt? Was tust du, wenn sich eine Lebenslage einfindet, in der du mit jemandem Umgang haben musst, der dir zuwider ist? Wie lange verbleibst du in einer rauhen Lage, oder entfernst du dich von ihr? So oder so, für dich ist es nicht vertretbar. Richtig oder falsch, Geliebte, was könnt ihr, Geliebte, von vorneherein tun, als sich vertragen?

Eure Gefühle der Beeinträchtigung und der Unduldsamkeit, was diese andere Partei angeht, können durchaus eine Widerspiegelung der Feindseligkeit des anderen Menschen darstellen. In der Theorie, da könnt ihr verständnisvoll sein, und dennoch habt ihr eure Gefühle ebenfalls mit in Rechnung zu ziehen. Ihr wisst, Liebe ist der beste Schutz, den es gibt, und dennoch spürt ihr keine Liebe. Euer Gefühl ist, dass ihr sie gehabt hattet. Ihr spürt, dass euer Gegenüber euch zu dem Opferlamm bereiten möchte.

Jemand möchte euch los werden, und ihr möchtet ebenfalls eure Zeit mit ihm nicht mehr verbringen. Ihr seid Mich um Hilfe angegangen. Ihr machtet Anläufe, liebevoll zu sein und die Gegnerschaft dieses Menschen nicht in eurem Herzen zu behalten. Ihr habt alles versucht, und dieser andere Menschen ist siegreich. Er ist da draußen, um dich auszustechen, und er hat Erfolg dabei. Er ist dir gegenüber nicht wohlmeinend. Und du kannst dies nicht wegheucheln. Der Andere ist geschickt darin, andere Menschen auf die Palme zu bringen, und dieser Mensch spielt auf dir wie auf einer Gitarre. Er hat in Feindseligkeiten große Übung, du nicht. Wenn es sich darauf beläuft, Menschen beiseite zu stoßen, ist dieser Mensch ein Kartenschwindler. Du bist aus deiner Liga heraus.

Du wirst über diesen Menschen nicht obsiegen, und, offen gesagt, du möchtest es nicht. Dich mit diesem Menschen in Zusammenhang bringen fühlt sich für dich schmerzhaft an, und du magst damit recht liegen. Er ist nicht dein Freund. Noch auch kannst du sein Freund sein. Du befindest dich nicht in seiner Liga, ebenso wenig möchtest du in seiner Liga sein. Du möchtest nicht gut darin sein, worin er gut zu sein scheint.

Dies ist eine Geschichte, die unentwegt in der Literatur und in den großen Dramen vorkommt. Jemand ist kein Freund, egal was er vorgeben mag, und er möchte dich los werden. Darin leistet er gute Arbeit. Wir reden hier nicht über Morde, wie sie in Dramen zur Darstellung gelangen, sondern Wir reden über das Bestreben eines Anderen, dich aus dem Bild heraus zu bekommen. Und diese Person ist gut darin. Etwas geht vor.

Lieber als das zu fühlen, was du fühlst, bist du geneigt, aus dem Bild herauszusteigen. Und demgegenüber wurdest du hinaus gezwungen. Und du möchtest gerne in dem Bild bleiben, und hinwiederum kannst du es nicht haben, dass dein Foto zusammen mit diesem anderen Menschen aufgenommen wird. Im so tun als ob bist du nicht gut.

Du kennst all die Dinge, die Ich dir sagen möchte. Erhebe dich darüber. Drehe die Situation zu Mir hin. Stelle dir mehr vor als die Entweder-Oder-Situation, in der du dich derzeit aufhältst. Stelle dir eine Lösung vor.

Geliebte, es gibt einige Menschen, die ihr nicht bezwingen werdet. Es ist für euch schwer, es auszusitzen, und ihr wisst nicht, wie lange ihr es könnt.

Falls euch euer Herz sagt, dass ihr euch in der Präsenz von Feindseligkeit aufhaltet, dann befindet ihr euch in einer Klemme. Ihr wurdet hereingelegt, und jetzt möchte euch der andere Mensch heraushaben und ausschalten. In jenem Sinne entkam Hereingelegtsein eurer eigenen Fertigung. Dies bedeutet nicht, dass ihr euch unter seinen Willen begeben und euch selber gegenüber untreu sein müsst.

Seid nicht überstürzt. Lasst euch ebenso wenig über den Prügelbock legen. Das Leben geht weiter und rückt vor, und der andere Mensch wird es ebenfalls tun. Seid nicht voreilig, und seid nicht lange leidend. Ihr seid euch eingedenk, dass es Wunder gibt, die Ich vollbringe. Haltet euer Auge auf den Himmel gerichtet.

HEAVEN # 4007 – 14.11.2011 – One with God and Everyone  

EINS MIT GOTT UND MIT JEDERMANN

Euch ist die Redewendung geläufig: „Verwechsle den Botschafter nicht mit der Botschaft.“ Meistens wird das angebracht, wenn jemand schlechte Nachrichten erhält. Es ist nicht der Fehler des Postboten. Er ist der arglose Überbringer.

Nicht anders ist der Zulieferer wundervoller Nachrichten ein unschuldiger Botschafter. Ihr habt nicht in äußerster Gespanntheit auf den Postboten zu sein. Ihr habt auf niemanden erpicht zu sein. Ihr könnt Gefallen finden, ihr könnt wertschätzen, seid indes eingedenk, wer der Urheber der Botschaft und wer der schiere Zulieferer der Botschaft ist. Der Botschafter händigt euch die Botschaften aus. Mehr ist er nicht, selbst dann nicht, wenn er die besten Botschaften in der Welt übergibt.

Ganz bestimmt lasst ihr den Botschafter nicht links liegen. Ihr anerkennt einfach, dass er oder sie eure Botschaft in euren Postkasten eingeworfen hat. Im Falle Meiner Botschaften könntet ihr ebenso den Postkasten würdigen wie den Boten, der euch Meine Botschaften zustellt. Der Zusteller gehört respektiert, jedoch nicht verehrt dafür, dass er der Zulieferer ist.

Es ist eine Neigung zu beobachten, denjenigen, die Meine Botschaften zustellen, übertriebene Eigenschaften zu verleihen. So sehr ihr auch den Postboten verehren möchtet, es ist für den Boten nicht so gut, dass ihr ihn verehrt. Er stellt die Botschaften schlicht an Meiner Stelle zu. Es ist eine schöne Rolle, freilich eine bescheidene. Ich bin inwendig in ihm, und Ich bin inwendig in euch.

Es gibt die Einsicht, der gemäß ihr einen Jeden wertschätzen möget. Es gibt die Einsicht, in der ein Jeder Mein Bote ist und gemäß der ein Jeder Ich ist. Jeder übergibt an Meiner Stelle Botschaften. Liebe die Botschaften, und liebe den Postboten nicht so sehr. Dies ist deinetwegen ratsam, und es ist jenen zuliebe ratsam, die dir die Botschaften überbringen.

Die Botschaft ist bewundernswert. Der Bote mag ein fantastischer Postbote sein, indes schreibt er die Botschaften nicht, die er zustellt. Er dachte nicht an sie. Er setzt die Botschaften ab.

Es gibt die Einsicht, wir mögen jedermann für alles danken. Danken ist eine Sache. Im Ansehen heben ist eine andere Sache. Sobald du den Boten im Ansehen hebst, findest du auch Gefallen daran, sozusagen dem Thron näher zu kommen. Du hältst dich bereits nahe beim Thron auf.

Sobald du einen Filmstar umbiegst in etwas mehr, als er, als Person, wirklich ist – sobald du ihn zu einem Idol machst –,  träumst du mit offenen Augen. Sobald du eine spirituelle Person zu einem Ideal kehrst, verleihst du deinen Träumen trotzdem feste Form. Vergötterung ist Vergötterung. Sie ist nicht reell. Sie ist auf einer Mutmaßung errichtet.

In der Welt ist ein Gutteil beim Sich-Verlieben deinen eigenen Film hinschreiben. Es ist Fiktion. Du projizierst deinen Traum.

Auf Erden mag ein Mensch ein großartiger Weiser sein, dennoch ist er ein Mensch. Ein Mensch mag ein großer Heiliger Mann sein, und doch ist er ein Mensch. Er mag ein vollendeter Heiliger Mann sein, und doch ist er schier ein Mensch. Lerne von ihm. Wertschätze seine Kenntnisse. Schätze seine Gutheit, und raste bei ihm nicht völlig aus. Er hat seine Rolle, und du die deine.

Liebe Gütigkeit. Liebe Intelligenz. Stelle keinen Menschen über dich selbst. Nimm die Gaben mit Freuden entgegen, die dir ein Redner überreicht, idolisiere den Redner allerdings nicht. Diene, hilf, gib, gib dich freilich selber nicht auf. Gib dich Mir preis, wenn du es magst, Ich, Der Ich dein Wahres Selbst bin, selbst unterdessen Ich in einem Jeden präsent bin.

Sobald du das Gefühl hast, du habest das beste, das größte, das tollste Irgendwas, führst du dich wohl selbst aufs Glatteis. Superlative gehören der relativen Welt zu, und infolgedessen sind sie begrenzt. Der Mensch vor dir ist nicht deine Entdeckung. Liebe ist deine Entdeckung, liebe, ohne jemanden hoch zu binden, dich mit eingeschlossen.

Sei Eins mit Mir und mit Jedermann.

HEAVEN # 4008 – 15.11.2011 – Whatever Happens   

WAS IMMER AUCH GESCHIEHT

Du kannst darauf bauen, dass Ich dich liebe, aber die Arten und Manieren, wie Ich liebe, kannst du nicht zählen, denn Ich liebe auf unendliche Weisen. Meine Liebe kennt nie ein Ende. Es kommt niemals etwas dazwischen. Es gibt nichts, was sich in Meine Liebe einmischen könnte. Nichts kann sie blockieren, matt setzen, sie zum Pausieren bringen. Nichts kann Mich veranlassen, Meine Liebe zu vergessen, sie zu verlegen, sie zu verlieren. Niemand kann Meine Liebe zum Schrumpfen bringen, sie schrubben, sie abschneiden. Niemand kann sie verbrennen, verstümmeln, zudecken, sie tilgen, sie ungeschehen machen.

Natürlich, du gerätst in Ursache und Wirkung hinein. Du gerätst in derartiges Denken wie: „Sofern mich Gott liebte, hätte er diese Sache nicht geschehen lassen. Er hätte mich diesen Job bekommen lassen, diesen Test bestehen und meine Ehefrau dauernd an meiner Seite lassen können.“ Und damit betritt der Zweifel des „falls“ das Bild. Du bist dir gewiss, dass Er, falls Gott dich liebte, dies oder das nicht zugelassen hätte, dass es passiert. Tatsache ist die, dass Ich dich liebe. Ich liebe dich unermesslich. Dass Ich liebe, bedeutet nicht immer, dass du bekommst, was du gerne möchtest. Es bedeutet nicht, dass Ich dir immer zu Gefallen bin. Gleichzeitig ist es so, dass du nicht zu leiden hast. Was auch geschieht, es ist ein kurzes Rütteln auf der Straße. Es ist nicht andauernd, wie du es anscheinend fühlst.

Geliebte, euch zu Gefallen sein und euch lieben ist nicht das gleiche. Jemand, den ihr liebt, wird sterben. Ihr ebenso. Früher oder später ebenfalls ihr. Jemand wird sich von euch verabschieden, und jemand anderes wird euch nicht alleine lassen, und ihr wolltet gerne, er täte es. Milch wird verschüttet, und jemand  wird ein Aua haben. Was sonst ist neu, Geliebte?

Dessen unbenommen, das Fundament des Lebens ist stark. Es ist das stärkste des Starken. Es ist ewig und unendlich. Im Vergleich zu Ewigkeit und Unendlichkeit ist das schwerste Herzeleid in eurem Leben überhaupt nichts, ein kleines Aufblitzen, ein kurzes Piep. Wisse um die Stärke, auf der du errichtet bist.

An einem jeden Tag im Leben lernst du Nichtanhaftung hinzu. Der Tag verharrt nicht. Er geht vorüber. Früher oder später verabschiedet sich alles, oder gehst du weg. Der Körper hat kein ewiges Leben, du aber hast es. Du, das Seinswesen, zu dem Ich rede, du hast ewiges Leben. Du könntest nicht sterben, falls du es versuchtest. Ich möchte davon ausgehen, Wir könnten sagen, dass eure geliebten Angehörigen, um die ihr trauert, MIA sind, ‚missing in action‘. Genauso sind sie direkt hier bei Mir, unversehrt und gesund. Es ist nicht einmal eine Frage, die aufkommt, ob du sie gerne zurück haben möchtest. Du hast sie jetzt. Du hast ihre Liebe jetzt. Du hast ihre Liebe jetzt mehr als je zuvor, da kein Erdenleben zugegen ist, was dazwischenkommt. Kein kleinlicher Zank mehr. Das Leben ist gut. Das Leben ist sehr gut. Für dich besteht kein Bedarf, unter dem natürlichen Lauf des Lebens zu leiden.

Zur selben Zeit, wie dir das Leben auf Zuruf ist, ist es nicht auf Zuruf. Es ist nicht dein dir verpflichteter Diener. So wie du hat das Leben ein Leben für sich allein. Es hat seine eigene Manier, Dinge auszurichten. Es hat seinen eigenen Zeitplan. Seine eigene Laufweite. Das Leben selber ist nicht angehaftet. Du bist angehaftet, und doch, du lernst hinzu, los zu lassen. Das Leben wird dich dies unablässig lehren. Anhaftung ist ein Hindernis. Los lassen ist ein Segen. Segne dich vermöge Loslassen. Du kannst das. Du könntest es genauso gut früher als später tun. Höre zumindest mit es Bekämpfen auf. Du hast nicht so sehr festzuhalten. Du hast überhaupt nicht festzuhalten!

Du kannst nicht tieferfallen. Du kannst einzig emporsteigen.

HEAVEN # 4009 – 16.11.2011 – Free Will Belongs to Everyone   

DER FREIE WILLE IST EINEM JEDEN ZUEIGEN

Würdest du das Entgegenwirken los lassen, so würde für dich das Leben entschieden leichter. Du hast eine lange Liste darüber, was du willkommen heißt, und eine längere, worüber du dir sicher bist, dass du dich davon abzustoßen habest. Derweilen kommt das Leben zu dir unbenommen dessen, was es deines Erachtens sein oder nicht sein sollte. Sobald das geschieht, dem du dich widersetzt, dass es sich zutrage, haben Wir es mit einem Zusammenbruch zu tun, Geliebte. Nicht das, was passierte, verursachte den Rums. Euer Widersetzen verursachte ihn.

Ihr verstärkt das, was geschehen könnte, und ihr verstärkt die Nachwirkung.

Leiden ist relativ. Ihr habt einen wehen Zeh, und ihr könnt eure Gedanken nicht von ihm wegbekommen. Danach stoßt ihr euch am Kopf, und der wehe Zeh rückt ins zweite Glied. So steht es bei euch, ihr lasst das Leben hoch und runter gehen, gemäß der Wahrnehmung der Vorfälle, die sich ereignen. Vorkommnisse sind gelegentlich. Sie halten nicht die Bedeutung inne, die ihr gerne meint, dass sie sie hätten. Vorkommnisse halten euer Leben nicht im Gleichgewicht. Ihr haltet euer Leben im Gleichgewicht.

Euer Leben hängt von euch ab, und nicht davon, was im Leben vorfällt.

Ihr möchtet das nicht akzeptieren, und dennoch seid ihr der Bestimmer dessen, wie ihr das Leben willkommen heißt oder euch ihm widersetzt. Das Leben ist arglos. Falls es einen Übeltäter gibt, seid ihr es.

Ihr könntet sagen, euer Leben sei steinig. Falls es steinig ist, habt ihr eure Balance eingebüßt. Bekommt am Leben einen kleinen Anhaltspunkt. Ein Sturm kommt auf, und ein Sturm legt sich. Aus eurem Blickwinkel her gesehen – liebe Angehörige kommen, und liebe Angehörige gehen. Aus eurem Blickwinkel her gesehen – es ist gut für geliebte Nahestehende, dass sie sich einstellen, und schlecht für sie, sich zu verabschieden.

Falls euer Leben ein Yo-yo ist, seid ihr es, der den Faden hält. Das Leben tut sein Ding, und ihr das eure. Ihr müsst euch nicht so eng am Leben festhalten. Ihr müsst das Leben frei lassen und es nicht so schwer nehmen. Nichts ist das, was euch fabriziert hat, und nichts ist das Ende von euch. Ich machte euch vor langer, langer Zeit. Ich machte euch nicht, um zu leiden. Das tat Ich nicht. Ich bitte euch, mit euren Deutungen aufzuhören, die euch ans Leiden binden.

Ihr werdet nicht all das, was sich zuträgt, gerne haben, dennoch bedeutet das nicht, euch mit allem, was geschieht, in einen Widerstreit zu begeben.

Wenn geliebte Menschen gestorben sind, sind sie gestorben. Ihre Körper sind gestorben. Ihre Körper befinden sich nicht mehr auf der Erde. Schlage gegen deine Brust und stampfe mit den Füßen auf, und die Körper deiner geliebten Angehörigen werden trotzdem von der Erde verschieden sein. Lasse sie in aller Ruhe gehen. Lasse sie gehen.

Und wenn geliebte Nahestehende nach irgendwo anders in der Welt ziehen, dann lasse sie gehen. Es ist nicht deine Entscheidung. Falls sie neue Lieben gefunden haben, ist es nicht an dir, über sie Kontrolle auszuüben. Zum selben Zeitpunkt wie du es gerne haben magst, sie wären bei dir geblieben, bist du auch ledig gesetzt worden. Freier Wille gehört einem Jeden zu, nicht bloß dir. Ich gab ihn jedermann. Mache dir nicht so viel daraus, sobald der freie Wille eines Anderen nicht mit dem deinen in Einklang steht. Wann du erhebliche Einwände vorbringst, ist die Zeit da, wann du Barrieren erschaffst, ist die Zeit da, wann du leidest und wahrscheinlich Anderen ebenfalls Leiden verursachst. Du wirst die Anderen als schuldig ansehen, und dich als unschuldig. Es ist nicht unschuldig, Urteile zu fällen. Das ist nicht unschuldig.

Wenn du emotional leidest, hast du Schuld, emotional zu leiden. Du magst sagen, du habest genug Leiden gehabt, und dennoch wirst du das eine oder andere Vergnügen an ihm haben, anderenfalls würdest du es nicht fortsetzen. Bereicherung und Verlust sind beide relativisch. Weder Zugewinn noch Einbuße existieren, außer du sagst, sie würden existieren.

HEAVEN # 4010 – 17.11.2011 – Let Go of Old Stories

LASSE ALTE GESCHICHTEN LOS

Manchmal hat es den Anschein, als wollest du leiden, so, als besäßest du für dein eigenes Leiden keine Zuständigkeit. Die Chancen dafür stehen gut, dass du darunter, worunter du jetzt gerade leiden wirst, zuvor bereits gelitten hast. Die Charaktere im Drama haben sich geändert. Die Kostüme sind anders. Die grundlegenden Thematiken allerdings bleiben. Vielleicht siehst du dich sozusagen als den Ausgestoßenen. Du wirst außen vor gelassen. Für dich ist das nichts Neues.

Trage im Sinn, einerlei wie entzweiend jemand sein mag, du bist derjenige, der dich selber außen vor lässt. Du hast dir einen Eisberg aus früheren Jahren ins Gedächtnis zurückgerufen, und jetzt erzählst du ihn nach. Du hast den Gedanken gerne, der Eisberg habe sich in deine Richtung gewendet, du aber bist derjenige, der sich ihm zugewandt hat. Ah, ja, das ist wohlbekannt. So hast du das Leben zuvor praktiziert, und in der Weise gehst du abermals eine weitere Wende an. Du bist nicht aus der Vergangenheit herausgeschritten. Du bezeichnetest dich als Opfer. Du wurdest verwundet, und jetzt bist du rasch dabei, das Messer abermals zu zücken.

Es fühlt sich so an, als würdest du in einem Aufzug fahren und könntest dich nur so lange bewegen, wie der Aufzug in Bewegung ist, und doch, wer ging in den Aufzug hinein? Wer, wer ist sodann verantwortlich?

Noch einmal, bringe Verantwortlichkeit nicht mit Verargen durcheinander. Es kann sein, du bist unbescholten. Ja in der Tat, du bist schuldlos, dennoch sahst du Zeichen, die dich auf ein ausstehendes Drama hinwiesen, und du nahmst sie persönlich. Ich habe dir zu sagen, dass du das Drama in Szene gesetzt hast. Wollte es doch so sein, dass du imstande gewesen wärst, dich über all die Warnzeichen hinwegzusetzen. Sie sind ein Herold aus der Vergangenheit. Sei wachsam, sobald du den Irrtum des Weges eines Anderen nachweisen möchtest.

Von Anfang an warst du bei ebendiesem Skript nicht gut, und jetzt bist du darin womöglich nicht besser. Dir, dir ist diese Lage katastrophal. Dennoch ist sie ein Wiederholungslauf. Du hast diesen Film nicht noch einmal zu spielen, gleichwohl fühlst du dich dazu gezwungen. Du hast dich hypnotisiert, an eine einzige Möglichkeit zu glauben, unterdessen du, ohne Hypnose, einen anderen Weg für wahr erachten könntest, eine Möglichkeit, die für dich um Vieles besser ist.

Ich trage hier genaugenommen nicht vor, dass du die Schwere ignorierst, die etwas für dich bereithält, dennoch schlage Ich so etwas wie links liegen lassen vor. Darüber hinwegsehen in dem Sinne, dass du nicht viel aus ihm machst, geschweige denn zu viel aus ihm machst. Das Wetter ändert sich ohne Bemühen deinerseits. Beziehungen können das ebenfalls. Lasse Anstrengung los.

Womöglich hast du Anläufe hinter dir, einen Ablauf von Ereignissen zu kontrollieren. Das ist der Fall, nicht wahr? Du hattest die Vorstellung, dass etwas auf die eine Weise, nicht anders herum, ausgehen solle. Wie weißt du das? Gestehe ein, dass du das nicht weißt. Spare dir deine Energie. Oder spiele lieber stattdessen Racquetball.

Wenn du dich in einer Flaute befindest, bist du es, der dich in die seichten Stellen des Lebens namens Flauten hineinsteuerte. Etwas inwendig in dir sagte dir, dass du diesen Weg zu gehen habest. Du hörtest eine alte Weise aus der Vergangenheit. Die Vergangenheit hat weitaus mehr auf dich übergegriffen, als du bemerkt hattest.

Du bist imstande, in anderen Menschen zu sehen, wie sie ihre Textbücher jahraus, jahrein nachspielen. Du kannst klar erkennen, wie Dieser oder Jener öfters jemanden als einen Gegenspieler betrachtet, und wie sie, etwa, ihr Bild ihrer Mutter auf den Menschen vor ihnen, den sie als ihren Gegner ansahen, durchgestochen hatten. Der Andere mag ein Gegner gewesen sein, indes war er niemals deine Mutter. Deine Mutter war jemand anderes. Du hast diese Person in dem Broadway-Stück, bekannt als ‚Dein Leben‘, umgestaltet. Du hast für deine Mutter einen Anderen eingesetzt. Du hast der Rolle dieses Menschen Dimensionen hinzugefügt. Wie verkehrt dieser Mensch auch sein mag, du hast das falsche Bühnenlicht auf ihn gerichtet. Seiner Rolle tatst du eine Statur hinzu, welche es ihm schwierig macht, damit umzugehen. Möchtest du nunmehr damit ein für alle Mal Schluss machen?

HEAVEN # 4011 – 18.11.2011 – Bravo, Hero of Your Own Life

BRAVO, HELD DEINES EIGENEN LEBENS

Für dich liegt kein Bedarf vor, am Leben mit einem derart festen Griff festzuhalten. Du hast beim Lauf des Lebens das Sagen, dennoch befehligst du es nicht. Das Leben ist nicht dein Spielding. Es ist weder dein Kreisel noch dein Yo-yo, den du rauf und runter surren lässt. Sieh dich selber mehr als einen Passagier auf diesem Schiff des Lebens. Du segelst auf offener See. Schau nicht so sehr auf den Bug, genauso wenig auf das Heck. Du bist ein Passagier, selbst wenn du ein Seemann bist. Das Schiff furcht durch den Ozean, und du siehst zu. Gelegentlich ist die See rauh, gelegentlich still, und doch, das Schiff gleitet dahin. Du magst ja in den Mastkorb klettern, und siehst dennoch, so weit du auch blicken magst, nicht alles, was es zu sehen gibt. Es bleibt für dich noch mehr zu sehen übrig.

Du paddelst vielleicht in deinem eigenen Kanu, und doch gibt es da Strömungen, Wellen und die Gezeiten, die dich hin nehmen, wohin sie es möchten. Selbst wenn du für alles verantwortlich erklärt wurdest, verläuft nicht alles, wie du es dir vorstellst. Du wirst – notgedrungen – im Kielwasser des Lebens anderer Menschen mit fortgerissen. Ehrlich gesagt, möchtest du lieber alles unter Kontrolle haben? Vielleicht hast du das Gefühl, du würdest das gerne, aber würdest du das wirklich gerne? Möchtest du tatsächlich der Entscheider von allem für einen Jeden sein? Dein Kurs hat in Jedermanns Kurs ein Sagen, und eines Jeden Kurs hat in dem deinen ein Sagen.

Wie du auch schipperst, mit Dampf, auf dem Floß, mit Rudern, in einer Schaluppe, genieße es. Bitte mache das Leben nicht so problematisch. Werde über einen Tag im Leben eines Seemanns nicht sauer. So wie Wellen, so wie Seifenopern – die Tage und die Jahre werden fortgewaschen, und ein anderer Tag und ein weiteres Jahr tritt auf. Die Gezeiten des Lebens kommen und gehen. Du bist nicht ruderlos, und doch, an deinem Leben ist mehr dran als das Ruder. Schau, erfreue dich einfach an deinen Reisen auf Hoher See. Morgen ist ein anderer Tag.

Du lebst ein Leben. Der Lauf deines Lebens ist nicht das Ende aller Dinge. Es gibt ein Subskript oder ein Overskript. Du hast bei deinem Textbuch ein Sagen, zur gleichen Zeit, wie du es nicht abkommandierst. Du siehst zu, wie es sich entfaltet. Sage „Hmm“ bei ihm. Streiche es nicht aus. Versuche nicht, das zurückzuhalten, was bereits geschehen ist. Es gibt eine Zeit, um abzulassen.

Falls das Leben ein Drachen in deiner Hand ist, dann halte ihn locker. Du legst dich nicht mit ihm an. Du gehst mit dem Wind, wie er gerade bläst. Du gehst nicht vom Leben weg. Weder schreibst du es ab, noch wetterst du es an. Vorkommnisse deines Lebens mögen tatsächlich interessant sein, und dennoch, Ereignisse sind nicht alles. Es ist mehr an deinem Leben, als das, was in ihm auftritt. Falls du in deinem Leben der Held bist, und das bist du, dann sei ein Held. Ein Held trotzt den Vorkommnissen. Er überragt sich selbst und erhebt sich über sie. Ein Held kommt heldenhaft aus dem Feuer heraus. Er hält den Rückschlägen stand, und bahnt sich unzweifelbar Weg. Du wurdest ins Auge gefasst, ein Held zu sein. Also sei es.

Ein Held schart zusammen und sammelt um sich. Er zieht niemals eine Schnute. Ein Held ist kühn. Er hat Mut. Er hat Wagemut. Falls es passiert, dass er aus großer Höhe herunterfällt, kommt er immer wieder hoch. So lange wie es auf der Erde Leben gibt, gibt es Leben auf der Erde und bist du ein Akteur. Du verlässt die Partie nicht mittendrin. Du drückst dich nicht vor der Zuständigkeit. Du gehst Wetten ein, und du würdigst sie. Du wertschätzt das Leben. Beim Leben dran bleiben ist nicht das gleiche wie in ihm feststecken.

Du bist ein Landsmann des Lebens. Du bist dein ganzes Leben lang nicht dein eigener Gefährte. Du bist kein Neinsager, keineswegs. So wie die Sonne, gehst du immerzu auf. Bravo, Held deines eigenen Lebens, Bravo.

HEAVEN # 4012 – 19.11.2011 – Of Course, Generosity

JA DOCH, GROSSHERZIGKEIT

Halte dich von allzu vielen dir zugehörigen Rechten fern. Sie nehmen zu viel deiner Zeit in Anspruch. Dinge einkaufen kann ein Hobby sein, und wenn du damit zuende bist, womit möchtest du dich danach beschäftigt sehen?

Du, der du in deinem Leben derart viel das Sagen haben möchtest, nimmst öfters den Vorteil nicht wahr, wann du es könntest. Du könntest dein Leben vereinfachen. Du könntest weniger in all das verwickelt sein, mit dem du dich befasst. Sieh zu, dass du nicht mitgerissen wirst.

Natürlich, es mag so gewesen sein, dass du darauf schautest, mitgerissen zu werden. Du hast lange Zeit auf einen Prinzen gewartet, der dich entzückt, und du fandst, als er nicht zum Vorschein kam, jemand anderes, um dich von dir selber fortzunehmen.

Verbringe einige Zeit mit dir selbst. Ist das wirklich so schwer? Du wirst dahinter kommen – du magst dich selber, wenn du dich aufmachst, mit dir vertraut zu werden. Du hast dich wie die Pest gemieden. Beginne mit der Behauptung, dass du liebenswürdig bist, und mache dich auf die Suche nach deinen Kennzeichen.

Geld ausgeben macht Spaß. Zeit damit verbringen, dich auf den Weg zu begeben, um dich kennenzulernen, macht ebenfalls Spaß. Du hast einen ziemlichen Zuschnitt. Es gibt für dich absolut keine Not, vor dir selber wegzurennen. Unter deinem dein Herz Vertändeln liegt ein Herz aus Gold.

Habe Spaß, aber nicht auf deine Kosten. Ist, womit du dein Leben verbringst, wirklich das, worauf du dein Leben tatsächlich verwenden möchtest? Ein sinnvoll genutztes Leben? Was wäre ein sinnvoll genutztes Leben? Nicht derart viel Beachtung deiner selbst und deiner oberflächlichen Wünsche. Es ist mehr am Leben dran, als das, worauf du deine Zeit und dein Geld verwendest.

Worauf, Geliebte, wartet ihr? Wann werdet ihr einen schönen Blick auf euer Leben einnehmen, anstatt um es herum zu tanzen? Beginnt über das Leben zu denken als eines, was für euch ist, und als eines, was für Mich ist. Eines für Mich kann bedeuten dein Nachbar weiter unten in der Straße, oder ein Kind ohne Schuhe.

Bewerkstellige es, dass Liebe eintrifft. Du möchtest gerne mehr Liebe als Liebe für nette Sachen. Deine Wertigkeit liegt nicht in hübschen Dingen, die du dir aussuchst. Du könntest genauso gut hübsche Dinge haben, während du auf ihnen stehst, dennoch brauchst du nicht dein Leben durch hübsche Dinge in Beschlag nehmen zu lassen.

Das bringt Uns zum Dienen. Nach einer gewissen Zeit wird es ermüdend, so viel Zeit auf sich selber und darauf, was dich glücklich macht, zu verwenden. Du wirst glücklicher sein, wenn du jemandem hilfst. Worin bist du gut? Sei darin für einen Anderen ebenfalls gut. Säe Glücklichsein für jemanden, und dir wird eine Frucht des Glücklichseins zukommen, an der du Andere ebenfalls teilhaben lassen kannst.

Die Sache ist, du mögest nicht gerne selbstzentriert sein. Du bekommst es leid. Trägheit macht einen ermüdend. Tue etwas, was du nie zuvor getan hast. Tue etwas für einen Anderen, was du nie zuvor getan hast. Sei ein verschwiegener Geber. Gib im Geheimen, sodass dir niemand zu danken hat. Nicht immer sind Menschen für Gefälligkeiten dankbar. Sie könnten genauso jemand sein, der einem Anderen einen Gefallen tut. Aber natürlich können sie das. Lasse sie von dir lernen, ob sie nun darum wissen, dass du es bist, von dem sie etwas lernen, oder nicht.

Nun ist für dich die Zeit da, Großzügigkeit in Erfahrung zu bringen. Nimm alles vom Leben, was du kannst. Sei einfach sicher, dass du retour gibst. Es ist besser, nicht dein ganzes Geld für dich selber zu verbrauchen. Überrumple jemanden mit einem Geschenk, mit etwas, was ihm oder ihr etwas bedeutet. Es muss nichts Großes sein. Selbst wenn du dich abrackerst, du wirst dich weniger abrackern, sobald du etwas davon, was du hast, mit Anderen teilst. Etwas Kleines kann eine Menge bedeuten. Es gibt für dich keinen Grund, Eigennützigsein zu justieren. Ja doch, richte Großzügigkeit aus.

HEAVEN # 4013 – 20.11.2011 – Reach Into Your Heart

LANGE IN DEIN HERZ HINEIN

Es gibt eine Bewandtnis, die im Leben in den Mittelpunkt zu stellen ist, und die bin Ich, denn das Augenmerk auf Mir ist Augenmerk auf Liebe, und Augenmerk auf Liebe ist Dienen.

Dir ist es angelegen, jedermann zu dienen. Du dienst einem Jeden vermöge deiner Gedanken und Taten. Du dienst jetzt in dem Augenblick. Dient gut, ihr Lieben.

Ihr seid nicht in der Lage, für einen Jeden zu schwärmen. Nicht bei jedem Gegenüber ist es so, dass ihr ihn mit echter Zuneigung überschütten könnt. Nichtsdestotrotz, einerlei unter welcher Distanz, ihr könnt jedwedes Missbehagen aus eurem Herzen kaltstellen. Ihr habt nicht Verargen oder Negativität zu vergießen. Es ist gar beträchtliche Liebe, jemanden von eurem Herzen fort gehen zu lassen, sodass ihr für die Natur eures Herzens, welche Liebe ist, keine Hindernisse um euch habt.

Es wird Leute geben, die euch „Unrecht getan haben“, und, dennoch, ihr habt sie nicht in eurem Herzen im Hafen vor Anker gehen zu lassen. Lasst sie los. Segnet sie Mir, und lasst sie von euch gehen. Gegnerschaften sind kleine Rauchfahnen. Lasst die Fahnen in den Himmel aufsteigen und verschwinden. Ich werde sie umwandeln. Was für ein schöner Agent von Liebe seid ihr, sobald ihr in eurem Herzen Nadelstiche los lassen könnt. Geliebte, alles und jedes, was nicht Liebe ist, ist eine schiere stichelige Kleinigkeit. Welches Vergehen an euch auch begangen worden sein mag, oder jedes Vergehen, was ihr an jemandem begingt, jedes Nachklingen in eurem Herzen – sie haben ihren Weg aus eurem Herzen heraus zu finden. Sagt: „Sayonara, schlimme Gefühle. Ihr gehört nicht hierher. Ihr gehört nirgendwohin.“

Warum – dann und wann läuft euer Geist zur ersten Jahrgangsstufe und zu einer Kränkung, die euch zugefügt wurde, zurück. Das war nicht recht. Es hätte nicht geschehen sollen, das ist wahr. Genauso wenig hättest du dich an dieses altbackene Vergehen hängen und es bis auf den heutigen Tag am Leben halten sollen. Du hast zu dir selber gesagt: „Ich kann dich einfach nicht losbekommen, negativer Gedanke.“ Und auf diese Weise hältst du ihn am Leben. Es ist nun die Zeit da, jedes klitzekleine Bisschen an Übelwollen abzuservieren. Übelwollen wird nicht zugelassen, denn es übersäuert deinen Magen und bringt dein Herz zum Gerinnen.

Beseitige Übelwollen aus deinem Herzen. Lange sachte in dein Herz hinein und ziehe das Übelwollen heraus. Mache dir ein Bild davon, wie du jedes Stück Negativität mit deinen Fingern aufliest und es, wie du es mit einem Schmetterling tun wirst, mit einem leichten Pusten wegbläst.

Nimm dir die Zeit, dies zu tun. Du magst ja meinen, du habest ein Fass ohne Boden an Negativität in deinem Herzen, die sich dort abrackert. Nimm eine nach der anderen heraus. Es gibt ein Fass ohne Boden in deinem Herzen. Es ist ein Fass ohne Boden der Liebe. Liebe geht tief. Lasst es Uns als einen Berg der Liebe bezeichnen, als einen Ozean der Liebe, als einen Himmel der Liebe, als einen himmlischen Himmel der Liebe. Wieso, jedwede Negativität in deinem Herzen ist bloß ein junger Spund. Sie ist ein bisschen Asche. Sie ist ein Nein in deinem Herzen, was sich nicht verabschieden möchte, denn, was denn wohl sollte ungerne in deinem Herzen sein mögen? Freilich ist die einzige Sache, die das Recht hat, da zu sein, die Liebe. Alles Sonstige außer Liebe hat zu gehen.

Ganz bestimmt hast du nicht gedacht, dass du etwas in deinem Herzen zu behalten habest, was nicht Liebe ist. Du warst nicht der Auffassung, dass Wut dich auflohen lässt und das ganze Leben hindurch aufsuchen wird? Beginne tief innen zu wissen, dass nichts außer Liebe dir oder irgendwem von Nutzen ist. Negativität, einerlei wie geringfügig, ist ein Neinsager. Tatsächlich ist jede Negativität geringfügig klein. Eben deswegen möchte sie gerne Öl ins Feuer gießen. Sie möchte aufflackern, Rauch erzeugen und dich aber und abermals in Harnisch bringen. Kicke sie hinaus. Sage der Negativität, dass sie die Gastfreundschaft überbeansprucht hat. Du stehst nicht mehr weiter für einen derartigen Unsinn.

Hebe jede Flocke Negativität sachte auf und blase sie weg. Sieh, um wie viel leichter du dich fühlst. Du hast der Negativität abgeschworen, und du hast ihren Griff auf die Welt zu verringert.

HEAVEN # 4014 – 21.11.2011 – A Thousand and One Possibilities

TAUSEND UND EINE MÖGLICHKEITEN

Lasse, so viel du kannst, Vorbedingungen und Befinden los. Lasse alte Geschichten los, die du dir selber erzählst. Du hast die Neigung, dort Regeln aufzustellen, wo es keine Regeln gibt. Du schaffst es, bestimmte Bedingungen für notwendig zu erklären. Du verknüpfst Ursache und Wirkung, so, als wären sie aneinander eingehakt, so, als wären Ursache und Wirkung ein Paar angeschirrter Ochsen, die einen Karren ziehen, so, als müsse per Gesetz eine Sache einer anderen folgen. Es gibt kein Gesetz, und sobald du eines aufstellst, wird ihm nicht notwendigerweise Folge geleistet.

Du sagst, Keime verursachen Erkältungen. Darin bist du dir sicher. Du bist dir ebenso sicher, dich nicht ausreichend warm zu halten verursache Erkältungen. Was für Studien hast du genau betrieben, dass du Gesetze akzeptierst, die jemand in die Öffentlichkeit gebracht hat und denen du fraglos Folge leistetest? Wie viele Male hast du dir keine Erkältung eingefangen?

So wie Ich die Dinge sehe, sind sogenannte Ursachen eher Vorwände als Ursachen. Oh, ja, wenn dir ein Löffel aus der Hand rutscht, fällt er hinunter. Trotzdem, Ich möchte darauf wetten, dass es Zeiten gibt, wann dir ein Löffel aus der Hand rutscht und du ihn auffängst, bevor er hinunterfällt, oder sonstwer fängt ihn auf. Besser ist es durchaus, sich nicht in Details oder Beweise zu verfangen. Zu welchem Nutzen? Zu welchem Nutzen sind Prozentzahlen? Zu welchem Nutzen ist ein Beleg?

Da gibt es beiläufige Faktoren, die du in Gesetze einbringst. Einiger von ihnen wirst du dir wohl nicht gewahr sein. Manchmal bist du dir ihrer gewahr. Allzuoft erklärst du Behauptungen zu Tatsachen:

„In Computer-Sachen bin ich nicht gut. Ich bringe immer alles durcheinander. Falls es irgendwo eine Schwierigkeit gibt, ich bin sicher, sie kommt mir unter.

Bei Tests war ich nie gut.

Geometrie kann ich nicht.

Immer hatte ich entsetzliche Bosse.

Ich bin einfach nicht in der Lage, irgendwo rechtzeitig dazusein.“

Nun möchte Ich Meine zuvor gegebene Angabe umdrehen. Es stimmt. Was deinem Dafürhalten nach eine Ursache ist, ist eine Ursache. Womit du rechnest, das wird oft Wirklichkeit. Was du oft sagst, wird oft wahr. Das ist Einem fast garantiert. Deine Gedanken machen es gewiss. Ab und an gibt es Ausnahmen.

In einer jeden Lage existieren in jeder Lage tausendundeine Möglichkeiten. Ist es derart schwer, die Chancen zu deinen Gunsten zu wenden?

Wende die Chancen zu deinen Gunsten, indem du aus dem früheren Bedingungen-Stellen herauskommst. Was war, hat nicht immer so zu sein.

Was gibt es, was ein Menschenseinswesen außerstande ist zu tun? Was gibt es, was ein Menschenseinswesen nicht getan hat?

Manchmal scheint es dir wichtig zu sein, dir zu beweisen, dass du bei einer Folgerung recht hast, selbst dann, wenn die Folgerung gegen deine Interessen läuft.

„Schau, ich sage dir, diese Gehaltserhöhung werde ich nicht bekommen.“

„Schau, in Geometrie war ich nie gut.“

„Schau, in Sport bin ich nicht gut.“

Möchtest du freundlicherweise deine Melodie ändern? Gib dir selber eine Chance. Ist es möglich, dass du deine Denkart ändern und damit die Resultate verwandeln kannst? Kannst du dir keine Außenseiterchance einräumen?

Ich bitte dich nicht einmal, dass du dich selber in etwas hinein redest. Du hast dich in die Dinge nicht hinein zu reden, du seist bei Tests, du seist in Sport oder was auch immer großartig. Ich bitte, Ich ersuche dich, Ich bestehe darauf, dass du aufhörst, Bedingungen und Verfasstheiten in Stein einzumeißeln, dass du aufhörst, Beschaffenheiten festzuschreiben und herauszubilden, die du gar nicht möchtest – oder möchtest du sie? Möchtest du die abgrenzende Auszeichnung an dir haben, stets eine Erkältung zu bekommen, nicht dauernd bei Tests fabelhaft abzuschneiden, immer dies oder immer das?

Falls du darauf beharrst, dich selber zu begrenzen, kannst du nicht gleichermaßen darauf beharren, dich selber von Begrenzungen frei zu setzen?

Sei lieber beflügelt als fatalistisch. Hat es nicht Männer und Frauen gegeben, die bei einem Unfall ihre Beine verloren, und die trotzdem Rennen liefen und den Sieg davon trugen? Sind nicht diejenigen, die stotterten, zu großartigen Rednern geworden?

Ich bitte dich, bitte nicht allzu früh aufzugeben. Ich bitte dich, sobald es um etwas geht, was dir von Belang ist, bitte überhaupt nicht aufzugeben. Beschränkungen sind Wahrnehmungen. Ihr müsst keine Beschränkungen wahrnehmen. Habt Wahrnehmungen über Beschränktheiten hinaus.

HEAVEN # 4015 – 22.11.2011 – One Big Flower

EINE GROSSE BLUME

Die Bewandtnis mit der Liebe ist ein Band. Sie ist eine Verbundenheit, die aufbaut, und sie ist ein Band, das befreit. Da es Einssein gibt, ist Liebe kolossal. Liebe mag ja zahlreiche Blütenblätter haben, dennoch ist sie Eine Große Blume. Liebe ist derart groß, dass sie das ganze Universum füllt. Liebe füllt auch dich auf. In jeder Zelle deines Seins ist Liebe zugegen. In jeder Pore deines Seins ist Liebe. In jeder Fiber deines Seins ist Liebe. Die Flamme der Liebe ist Ewig. Liebe langt überall an. Liebe kommt von überall her. Es gibt nirgends einen Ort, wo Liebe nicht ist.

Selbst die Antipathie gegen Liebe ist Liebe. Selbst Wut ist eine Form von Liebe. Selbst in der Wut gibt es ein starkes Gewahrsein von Liebe. Die Wut sagt wütend: „Es sollte Liebe hier an der Stelle sein. Mir ist soeben soeben klar geworden, dass ein Einzelner oder eine Gruppe mich nicht liebt. Sie denken geringschätzig von mir. Sie machen sich nichts aus mir. Sie stellen sich mir entgegen, selbst während es ihnen angelegen ist, mich zu lieben. Ich protestiere dagegen, dass sie mich nicht lieben. Ich werde sie ebenfalls niemals mehr lieben. Sie wollten meinen Glauben an die Liebe zerstören. Ich werde mein Herz niederschlagen und sie dort heraushalten.“

Und auf diese Weise wird Liebe in einen Schraubstock verbracht.

Krieg, welcher eine Gruppen-Wut ist, ist ein Massenprotest. „Wir sind ein unabhängiges Land. Wir verdienen es, gemocht, verstanden und geschätzt zu werden. Wir werden um unser Recht, geliebt zu werden, bis zum letzten Ende kämpfen. So sehr glauben wir an Liebe.“ Und mithin drückt der Krieg auf die Liebe ab.

Betrogene Liebe spricht: „Sollte ich nicht schön sein, dann wirst du nicht schön sein. Sollte ich nicht gemocht werden, wirst du nicht geliebt werden. Ich werde dir meine Wut zeigen. Du wirst nicht so leicht davon, mich zu lieben, ablassen.“

Und ihr redet von rechtschaffenem Ärger, von berechtigter Wut. Das ist Welt-Gedankengut. Einerlei wie sehr euer Ärger gerechtfertigt ist, einerlei, wie viel Unrecht euch oder eurem Land angetan wurde, einerlei wie sehr ihr übersehen, wie wenig euer gedacht wird, wie sehr ihr nicht wertgeschätzt werdet, einerlei wie außerordentlich das Vergehen ist, Wut tut euch nichts Gutes. Sie tut nichts Gutes durch euch. Sie kommt euch nicht gut zustatten. Wut ist ein Aufflammen von Stolz. Wut brennt aus ihrer eigenen Natur heraus Löcher in dein Herz.

Bitte verstehe das. Ich sage nicht, dass die andere Seite recht hat. Keineswegs. Niemand soll das Thema Liebe erledigen. Niemand soll seine Liebe hinter Wut verbergen. Wenn nicht auf Ärger verzichtet wird, werdet ihr beide zu Trittbrettfahrern, drauf und dran, zu versuchen, den Anderen in Wut zu überbieten.

Ärger löst nicht. Ärger ist Ego-fundiert, Geliebte. Ja, ihr seid ein Menschenseinswesen, das das Gefühl hat, dass du ein Opfer von Wut bist. Wut stieß auf euch. Und dennoch bitte Ich euch, könnt ihr nicht eher von der Weisheit als vom Ärger her in Erwiderung treten? Weisheit ist merklich. Ärger ist empfindungslos. Ärger geht über jedwedes Empfindungsvermögen hinaus. Irgendwie habt ihr aus der Wut herauszuschreiten.

Dies meint nicht Resignation.

Manchmal habt ihr es mit Raufbolden zu tun. Manchmal habt ihr es mit Wölfen in Schafskleidern zu tun. Manchmal irrt ihr euch, und manchmal nicht. Gleichwohl, in allen Lagen ist Ärger nicht euer Freund. Ihr möget dem Ärger kein Ohr leihen.

Manchmal wisst ihr nicht, wie es zu machen ist, die Wut abzukühlen. Manchmal möchtet ihr das nicht. Manchmal möchtet ihr, koste es was es wolle, recht behalten. Manchmal holt Wut euer Herz ein. Wut reißt euch mit.

Ihr könnt in eurer Veranschlagung recht haben, warum allerdings Wut zu euch her rufen? Ich sage euch nicht, ein Waschlappen zu sein. Ich äußere, einen Weg, von der Wut abzulassen, aufzutun. Um euretwillen bitte Ich euch, Ärger los zu lassen. Ärger gehört euch nicht zu. Ärger ist nicht euer Freund. Er hat nichts Anmutiges. Lasst ihn ziehen. Das Leben läuft ohne Ärger besser.

HEAVEN # 4016 – 23.11.2011 – Peace Be Upon You

FRIEDE SEI MIT DIR

Friede ist wünschenswert. Friede ist nicht langweilig. Ich wiederhole das, Friede ist nicht langweilig. Friede ist nicht schwärmerisch. Liebe ist nicht schwärmerisch. Friede und Liebe sind eine starke vereinte Kraft, die das Universum und die dich hochhebt. Wir können Friede und Liebe zwei Pfeiler nennen, die die schöne Erde, die Ich machte und euch gegeben habe zum Darauftanzen, in der Höhe halten. Friede und Liebe heben euer Gewahrsein auf Höhen an, wohin sie gehören und wo sie in Wahrheit bereits sind.

Das Gegenteil von Friede und Liebe sind Lärm, Rauschen, Einmischung. Ihr könntet Lärm als Anspannung bezeichnen. Aufregung ist Aufhetzung, Geliebte. Aufregung hebt euch von eurem wahren Gewahrsein weg. Ihr findet Aufregung stimulierend und machtvoll. Weitaus stimulierender und machtvoller sind Friede und Liebe.

Ihr bringt Friede mit Gleichförmigkeit durcheinander. Ihr bringt Liebe mit Feuer durcheinander. Liebe ist friedlich. Belebung erhebt sich aus der Liebe. Aus Aufgeregtheit entkommt ein Schlag ins Wasser.

Hast du gedacht, in Meinem Herzen gebe es Aufgeregtheit? Denkst du, Ich hätte Mich in Meinem Herzen abzurackern? Denkst du, Mein Herz sei ein Kessel kochendes Fett, dem glühend heiße Funken entsprühen? Was enthält deiner Auffassung nach Mein Herz? Mein Herz ist ein standfester Hüne. Es nimmt große Schritte in der Stille. Mein Herz bleibt stabil. Es springt nicht hoch und runter. Mein Herz bleibt, wo es ist. Es verrückt Berge, ohne sich dabei selbst zu bewegen.

Meinst du, keuchender Atem und heiß-rote Ohren seien dir dienlich? Meinst du, ein rasches Schritttempo sei der Weg zum Himmel? Besser ist es, man geht. Das gemütliche Gehen des Friedens und der Liebe ist schneller als irgendein frisiertes Auto.

Friede und Liebe bringen dich schneller voran, da sie dich stützen und aneinanderfügen. Das Rennen der Aufgeregtheit bringt dich ins Wanken. Du gelangst von Hoch zu Tief. Friede und Liebe bewegen sich im Grunde in Lichtgeschwindigkeit voran und gründen dich in heiterer Stille.

Ihr habt womöglich gedacht, das Leben sei aus Aufregung von einem Höhepunkt zum anderen gemacht. Aufregung ist schlicht nicht genügend Treibstoff für euch. Aufregung muss sich erschöpfen. Sie ist ein unersättlicher Treibstoffschlucker. Sie vermag sich nicht selber aufrechtzuerhalten. Sie ist ein Schnellfeuer. Ein Blitz. Ein Strohfeuer.

Überreiche Mir die Beständigkeit des Friedens und der Liebe. Natürlich, Ich habe sie. Und natürlich gebe Ich sie. Ich gebe sie weg. Ich gebe Friede und Liebe ohne Kosten weg. Einfach auf Anfrage hin. Du hast nicht einmal zu bitten. Nimm schlicht entgegen. Nimm schlicht hin.

Denn so lange wie du meinst, Aufgeregtheit sei wertvoller als Friede und stille Liebe, wirst du Anspannung haben. Anspannung entstammt allzu oft einem unwahren Versprechen. Selbst wenn du all die Aufregung bekommst, die du möchtest, ist sie vorüber, und du bleibst mit leeren Händen zurück.

Lasst Uns dein Herz mit Friede und Liebe füllen. Wisse als erstes, dass Friede und Liebe mehr wert sind, als in einem Casino einen Gewinn einstreichen. Wenn du meinst, Aufregung sei mehr als Friede und Liebe wert, wirst du Aufregung haben. Etwas wird gegeben, und etwas wird weggenommen werden. Aufregung verhöhnt euch, Geliebte. Sie entleert euch, während Friede und Liebe euch füllt und euch voll belässt.

Langeweile kommt vom Leben auf der schiersten Oberfläche des Lebens. Falls du unter Langeweile leidest, leidest du an Passivität. Vielleicht hast du darauf gewartet, unterhalten zu werden. Für Unterhaltung, dafür legst du einen zu hohen Betrag Geld hin.

Wringe das aus dem Leben heraus, was dir gefällt. Allerdings ist nicht alles am Leben Herumhopsen. Nicht alles am Leben ist hier und da auf einem Fuß herumspringen. Die zwei Füße sind Friede und Liebe, und sie sind ganz erheblich. Sie kommen nicht vom Äußeren her. Sie kommen vom Inneren. Sie kommen von eurem Herzen der kühlenden Gewässer. Sie kommen vom Herzen Gottes. Es gibt stets mehr davon, woher Friede und Liebe kommen. Füllt euch jetzt auf. So wie ihr euer Auto auftankt, so kommt zu der Tankstelle des Friedens und der Liebe.

HEAVEN # 4017 – 24.11.2011 – Brillance Is Yours

BRILLANZ IST EUCH ZUEIGEN

Woher komme Ich, Gott, und was sage Ich? Du, der du Mein Gedanke bist, bist in Meinem Ebenbild gemacht, und daher, so scheint es dir, sind Wir einander im Kontrapunkt.

Es ist ebenfalls nicht genau so, dass Wir wechselseitig austauschbar sind. Wie kann Eins wechselseitig austauschbar sein? Womit sollte Gott sich eintauschen können? Um der Rede willen sagen wir, dass Ich Ich BIN, und dass du du bist, und doch ist die Realität, dass Wir Eins sind. Für dich ist das irrsinnig. Für Mich ist es alltägliches Geschehen, obschon es natürlich kein Vorkommnis ist. Ein Vorkommnis ist etwas, was in Raum und Zeit in Erscheinung tritt, und Wir reden nicht über Raum und Zeit.

Du sagst, du könnest mit Mir nicht Eins sein, weil Ich, Gott, viel mehr wisse, als du zu wissen scheinst. Ich, Gott, habe eine Weisheit und eine Liebe, die dir scheinbar versagt bleiben. Es gibt keinen Wetteifer, soweit es dein Blick zu übersehen vermag.

Ich, Gott, bin unvoreingenommen insofern, als Ich auf der ganzen Linie liebe. Du, die Person, die du als Fragment von Mir siehst, bist sehr parteilich. Hier kommen Wir zur Crux des Unterschieds zwischen Himmel und Erde. Der Himmel ist Unendlich, und du hast dich auf der Erde auf das Endliche spezialisiert. Du lechzt nach dem Himmel, und du pflügst auf der Erde.

Du hast dich auf die Erde spezialisiert. Du hast dich so sehr spezialisiert, dass du dir nicht einmal die Brillanz, die du bist, und alldas, was du umfasst, ausdenken kannst.

Du hast davon gehört, dass du deinem Potential nicht gerecht wirst, dass du dein Potential vielleicht zu fünf Prozent in etwa auslebst. Geliebte, euer Potential ist unendlich. Es gibt nicht einmal einen Prozentwert, auf den es festgelegt werden kann. Du zuckst mit den Achseln. Und doch, was für Wunder haben nicht einmal schier ein Prozent zur Welt gebracht? Und demgegenüber ist das Unendliche inwendig in euch, das Unendliche Potential, gleichwohl muss es so so sein, dass ihr nicht wirklich daran glaubt, anderenfalls wärt ihr derzeit nicht in dem Morast versunken, in dem ihr steckt.

Ihr nutzt einen kleinen Teil eures Potentials, da ihr auf der Erde Nachmacher wart. Ihr habt die Menschen um euch herum kopiert. Ihr habt das Endliche durchforstet. Ihr steckt um alles Grenzen, Grenze, Grenze, Grenze. Aufgrund von selbstauferlegten Beschränkungen seht ihr Mich als fortlaufende Kreise um euch herum. Beseitigt eure Scheuklappen. Ihr habt nicht über euer Fleisch und eure Knochen hinaus gesehen. Das Fleisch und die Knochen sind wie ein Bildschirmschoner. Er hält euch bloß an Ort und Stelle.

Das reelle Fleisch und die reellen Knochen von euch sind Bewusstsein, und Ich sage euch, dass ihr Mein Bewusstsein habt. Gibt es hier rundum das Bewusstsein von irgendwem sonst?

Euer Bewusstsein wurde auf Haar-Neueinpflanzung, auf Jugendlich-Sein, auf oberflächliche Schönheit und grundlegendes Überleben des Körpers und des Egos eingefluchtet, und nicht so sehr auf die Höhen des Bewusstseins. Ihr klettert auf der Oberfläche und lasst die Höhen und Tiefen ohne allzu viel zu denken sein. Ihr seht euer Potential ohne Protestieren fortfliegen. Ihr schreibt euch selber ab. Ihr schickt die Möglichkeit weg, dass ihr umfänglicher seid, als ihr es erkennt. Ihr akzeptiert Kleinheit. Ihr kocht einen kleinen Topf Suppe, während ihr die Welt umrühren könntet.

Ihr mögt denken, es sei von euch arrogant, nach Liebe und Weisheit zu streben, Liebe und Weisheit, die euer ist, Liebe und Weisheit, um die Ich weiß, dass sie die euren sind, und an deren Möglichkeit ihr dennoch nicht glaubt. Wie arrogant ist es von euch, zu denken, ihr könntet den Himmel nicht erreichen, während ihr euch nach wie vor noch im Körper befändet. Auf was für eine elementare Weise arrogant von euch. Es gibt nichts Bescheideners, als an Mich zu glauben, unterdessen Ich zu euch eine Leiter hinhalte und euch bitte, sie hochzusteigen und Mir als Mein Eines Selbst Gesellschaft zu leisten.

HEAVEN # 4018 – 25.11.2011 – Let Your Heart Sing Love

LASSE DEIN HERZ LIEBE SINGEN

Du bist Meine Butterblume, und Ich fülle dich bis zum Rand mit dem Nektar der Liebe. Und jetzt ist jene Liebe dafür da, dass du sie ausschenkst. Überquellende Liebe quillt über, und dir steht es nicht an, sie aufzuhalten. Ebendas meint arglos sein. Du machst dir über lieben keine Gedanken. Du liebst. Äußerlichkeiten sind dir nicht so bedeutsam. Liebe geben ist bedeutsam. Anstatt Menschen den Hof zu machen, umwirbst du Liebe. Seite an Seite, Hand in Hand – Liebe und du leisten einander Gesellschaft. Du befindest dich in der Gesellschaft Gottes, Der Liebe ist.

Ich bin der Wegbereiter der Liebe. Ich bin die Liebe, die in dein Herz gegossen ist, und dir steht es an, sie blendend wegzugeben. Indem du Meine Liebe weggibst, auf diese Weise bewahrst du Mich. Ich bin der Erhalter von Liebe. Verausgabe Mich. Verausgabe Mich verschwenderisch. Es ist stets mehr von Mir da.

Das, was festgehalten wird, entflieht. Das, was los gelassen wird, bleibt bewahrt.

Ich halte nicht eng an dir fest. Ich gab dir sogar den freien Willen. Ich gab dir voller Freude den freien Willen. Es gibt keinen anderen Weg, sie zu behalten. Ich befestige keine Leine an euch, Geliebte. Infolgedessen drängt es euch, näher zu kommen. Ihr wollt gerne in Meinen grünen Weiden Spiele treiben. Ihr wollt gerne Mein Herz verausgaben, so wie es Mir danach ist, dass ihr das tut. Verausgabt Liebe. Damit sind keine Kosten verbunden.

Verausgabt Liebe, so wie der Regen die Erde nährt. Verausgabt Liebe, so wie die Sonne auf die Erde scheint. Sonne und Regen geben sich selbst. Sie sind Wonne und Taumel.

Liebe ist nicht zögerlich. Liebe gibt von sich selbst. Sie gibt voll und ganz. Liebe ist fürsorglich, nicht unachtsam. Sie ist nicht knauserig. Sie macht keine Aufzeichnungen. Sie spaltet nicht auf. Sie versammelt. Sie stichelt nicht. Sie vereitelt nicht. Sie vergießt sich, sodass sie dauernd frisch ist. Liebe ist nicht Verwöhnen. Liebe ergießt sich schier.

Wer unter euch hatte zu viel Liebe gehabt? Wer unter euch hatte genug? Wer unter euch kannte Meine Liebe die ganze Zeit über? Ich bin ein fortwährender Ausgießer von Liebe. Ich bin unaufhörlich voll von Liebe. Ich verausgabe sie so blendend. Es ist kein Aufwand, Liebe zu verschenken. Sie ist ein Leckerbissen. Sie ist zu einem Wasserfall gehen und sich von alldem abkühlen, was das Menschenherz nicht erfüllt.

Ich habe gesagt, alles ist eine Form von Liebe, lasst Uns hinwiederum reine Liebe vergießen. Liebe ist nicht so sehr Tätigkeit. Sie ist Seien. Liebe ist wie ein Vogel am Singen. Ein Vogel singt aus Liebe. Er redet nicht von Liebe. Er singt sie. Lasse dein Herz einen Vogel sein, der Liebe singt.

Ein Vogel schränkt seine Hörerschar nicht ein. Er singt allen in seinem Radius. Singe du ebenso Liebe. Alle befinden sich in deinem Umkreis. Es gibt keinen einzigen und nichts in der Welt, was sich nicht in dem Radius deiner Liebe aufhält.

Du gibst entweder Liebe aus, oder du bist auf der Suche nach ihr. Gib Liebe aus. Lasse sie von dir strömen, und du wirst dich selber wieder auffrischen. Liebe hinaus ist Liebe herein. Sobald es sich auf Liebe beläuft, gibt es keine Unterscheidung. Sofern du dich nicht geliebt fühlst, so verausgabe mehr, und du wirst deine Liebe auf millionenfache Weise erhalten. Gleichzeitig ist es so, was du erhältst, das ist keine Frage. Was du gibst, das ist für dich die Frage, und das ist ganz und gar nicht angelegt, eine Frage zu sein. Gib einfach.

Liebe schenken tut nicht weh. Liebe schenken und einen Ertrag benennen, das wird wehtun. Liebe ist nicht angelegt, mit einer Deckungszusage verschenkt zu werden. Liebe aus Freude am Lieben. Liebe hier, liebe da, liebe überall. Weite dein Herz aus. Heiße deinem Herzen der Liebe das Universum willkommen.

HEAVEN # 4019 – 26.11.2011 – To Thine Own Heart Be True

DEINEM EIGENEN HERZEN SEI TREU 

Die Redewendung ‚Deinem eigenen Herzen sei treu‘ bedeutet, das Gesocks los zu werden, was dein Herz bestürmt. Selbst die prächtigste Weisheit ist, sobald sie nicht wahrhaft die deinige ist, von außenher und demnach aufgetragen und oberflächlich. Jeder kann ein oder zwei Zeilen auswendig lernen. Du kannst etwas Wahres und Schönes nachsprechen, was allerdings für dein eigenes Herz noch nicht wahr ist.

Ich meine nicht, dass du wahre und schöne Weisheit beiseite werfen solltest. Nein, ganz und gar nicht. Behalte sie fest an dir. Halte dich gleichzeitig von der Illusion fern, weil du Worte kennst und sie wertschätzt, seien sie deinem eigenen Herzen zutreffend.  Es ist sehr gut, dass du gerne deinem eigenen Herzen eine schöne Wahrheit Wirklichkeit werden lassen möchtest. Oh, ja, belasse es bei diesem Wunsch, und eines Tages wirst du merken, dass die schöne Wahrheit deinem eigenen Herzen eigentlich ist, und wirst erkennen, wie das zu Buche schlägt. Wenn deinem Herzen Worte wahrhaft und eigentlich sind, lebst du sie ganz automatisch. Du hast sie nicht mehr länger zu bedenken. Sie sind ein Teil von Wer du bist und können von deinem Herzen nicht mehr abgespalten werden. Die Worte sind zu deinem Herzen geworden. Sie sind deine Wahrheit.

Du kannst sagen: „Ich liebe jeden Menschen.“ Im Hinblick auf dich als einem Menschenseinswesen wird das noch nicht zutreffen. Du möchtest gerne, dass es so ist. Du hättest es gerne, dass du Jedem gegenüber positive Empfindungen hast. Und dennoch befindest du dich noch nicht an jenem Ort. Oh, du wirst dort sein. Ja, in der Tat wirst du das. Es ist bloß so, dass es alles in allem noch nicht eingetreten ist. Deine Absicht ist stark, und deine Absicht wird obsiegen, und die Welt um dich herum wird gewinnen. Wie liebenswert, einen Jeden zu akzeptieren, wie er ist, und nicht den einen oder anderen aus deinem Herzen heraus zu kicken. Wenn du Anderen den Zutritt zu deinem Herzen verwehrt hast, hast du sie zu einer unerwünschten Person gemacht.

Du befindest dich auf dem Weg in die Richtung, einem Jeden Zutritt zu deinem Herzen zu gewähren. Du machst nicht Jeden zu einem Busenfreund, und hinwiederum quartierst du sie nicht aus. Es gab vielleicht Zeiten, als du jemanden aus der Welt ausquartieren wolltest, hättest du das ehedem vermocht, und ganz bestimmt aus deinem Leben. In jenen Fällen, in denen du jemanden, bis zu welchem Grad auch immer, aus deinem Herzen ausquartieren möchtest, da quartiere die Negativität aus deinem Herzen aus. Sie hat ausquartiert zu werden. Sie kann nicht beibehalten werden. Entferne den Splitter aus deinem eigenen Auge.

Der Pfad der Negativität ist voller Dornen. Er ist kein Pfad zum Einschlagen. Kehre um.

Selbstverständlich ist es dir um Liebe. Du bist nicht gegen Liebe. Du bist ausschließlich unter gewissen Umständen gegen Liebe.

Du kannst ins Wertfreie hineingelangen, das ist wunderbar. Jemand behelligt dich und tut dir nicht wohl, wie wundervoll wäre es indes dabei, damit aufzuhören, Gedanken an den Menschen eindringen und dein Herz lädieren zu lassen. Einerlei wie berechtigt du diesbezüglich sein magst, es ist nicht berechtigt, deinem eigenen Herzen weh zu tun. Ebendas verrichtet Negativität. Mögest du doch kein Nimmersatt an Negativität sein. Dir ist es nicht einmal um winzige Muster von ihr. Du möchtest sie voll und ganz nicht. Negativität ist Matsch.

So wie du Schuhe glänzend polieren kannst, so poliere dein Herz. Säubere und mache es rein und funkelnd. Es möchte nicht, dass du irgendein Übelwollen mit dir herumträgst. Es wird sich bei deinem Herzen um einen enormen Lastabgang handeln, sobald du Asche von Negativität aus ihm verschwinden lassen kannst. Ich möchte dir dabei helfen.

Ich möchte jetzt im Augenblick einen Lastwagen zu deinem Herzen schicken. Und Ich schenke dir auch einen Zauberbesen. Dieser Zauberbesen ist wie ein Magnet. Er ist ein programmierter Besen. Er arbeitet automatisch. Alles was du zu tun hast, ist ihn anlassen. Sobald du ihn einmal gestartet hast, vermag ihm keine Negativität standzuhalten. Lasse diesen Roboterbesen, den Ich dir gebe, die Negativität aus deinem Herzen heraus und in den wartenden Müll-Lastwagen hinein kehren. Höre nicht mit dem Kehren auf. Schicht um Schicht dessen, was nicht deinem Herzen zugehört, wird abgehen, so lange, bis du bei den inneren Wänden deines Herzens und seiner ganzen Schönheit anlangst, und bis keine weitere Negativität je mehr in das Herz  hineinzugelangen vermag.

HEAVEN # 4020 – 27.11.2011 – The Open Ocean of Love

DAS OFFENE MEER DER LIEBE

Wenn du eine traurige Zeit durchläufst, sei es, sie rührt aus dem jetzigen Zeitraum oder aus Erinnerungen aus der Vergangenheit her, so wisse, du gerätst Stück für Stück näher an große Einsichten heran. Die Einsichten können dich tiefer in Traurigkeit hineinführen, oder sie werden es nicht tun, auf jeden Fall aber ziehen sie dich aus dem Brunnen der Traurigkeit in die Höhe. Die traurigen Gedanken werden dich nicht zum Ertrinken bringen. Sie heben dich heraus.

Traurigkeit wird durch Regenstürme von dir weggewaschen, und danach wird sie von einer goldenen Sonne getrocknet werden, und du bist wieder in deinen ursprünglichen Seinszustand gesetzt. Traurigkeit ist keine entsetzliche Sache. Sie hat nicht verbannt zu werden. Tiefere Einsichten gar selbst der Traurigkeit wischen hingegen die Tafel sauber. Fühle dich durch sie nicht angegriffen. Schaue darauf, dass sie heute geradesteht und dran ist. Vieles ist von dir versteckt gehalten worden, was du derzeit siehst.

Du magst das Gefühl haben, dein Herz zerschmelze in Traurigkeit, was allzu tief geht, als dass du es erfasst. Die Traurigkeit schmilzt dahin, nicht dein Herz. Dein Herz legt an Stärke zu. Sowohl emotional wie auch physisch gewinnt es an Stärke. Die Traurigkeit geht ab. Sie ist darüber traurig, dass sie weggeht. Es war bequem, auf Sorgenkissen in deinem Herzen gepolstert zu sein, auf denen sie schlief. Vieles entschwindet aus deinem Herzen. Sei nicht traurig, dass du es abgehen siehst. Ehre die sich verabschiedende Traurigkeit. Sie konnte einfach zuvor nicht an die Oberfläche kommen. Jetzt ist sie am Gehen. Deinem Herzen wird es ohne sie gut gehen. Du wirst dich ohne sie gut fühlen. Die Traurigkeit hielt dich zusammen, und nunmehr brauchst du sie nicht. Die Saaten deiner Traurigkeit räumen dich frei.

Negativität und Traurigkeit sind nicht das gleiche. Negativität kannst du haben, um auszukehren. Traurigkeit wird aus eigenem Antrieb fortgehen, sobald sie einmal von den Blättern der Vergangenheit, die sie zugedeckt hielten, freigegraben ist. Beide, die Negativität und die Traurigkeit, indes rühren von einem Glauben an Einbuße her, und ein Empfinden von Verlust vermag einzig in einer Welt von Zeit und Raum heranzuwachsen.

Du kannst nicht die Babystiefelchen aus der Vergangenheit für immer behalten. Die Säuglingsfüße sind gewachsen. Die Vögel der Vergangenheit flogen vor langer Zeit fort, und du trauerst ihnen nach. Du betrauerst, was einst zu sein schien und nicht mehr länger ist. Du betrauerst das, was du suchtest und niemals fandst. Du betrauerst den Verlust von Träumen und den Verlust von fast allem, woran du denken kannst.

Du hast Angst, dass du beim Leben nicht Anklang findest, und dass es niemals dazu kommen werde. Du befürchtest, das Leben sei an dir vorüber gegangen.

Du weißt sehr wohl, dass das Leben von Natur aus ist, aus mehr als aus Verlust und Sorge und Wünschen, die ausgeschlagen wurden, gemacht worden zu sein. Du kannst schlicht im Augenblick nicht an allem und jedem festhalten. Du hast schier gedacht, du könnest es trotzdem. Das war ebenfalls ein sich verflüchtigender Traum.

Die Leute sagen, man werde mit nichts geboren und gehe mit nichts fort. In Bezug auf die Welt stimmt das. Ich spreche gerne von einer größeren Wahrheit, und die lautet, dass du mit allem geboren wurdest, und dass du mit allem weggehst, und dennoch bedeutet alles nicht die Dinge der Welt oder irgendwas aus der Welt oder irgendwas von der Welt, wie sie in den Blick genommen wird, dass sie so sei.

Du wurdest mit aller Liebe des Himmels geboren und du scheidest mit all der Liebe des Himmels. Es gibt die Nichtsheit von allem. Du kannst sie nicht in eine Tablette verbringen. Du kannst sie nicht in Flaschen abfüllen. Ihr könnt sie einzig sein, Geliebte.

Ihr seid Mein Traum, und ihr habt ihm nicht den Rücken gekehrt. Ihr vollendet ihn in einem jeden Augenblick. Selbst in getrockneten Tränen seid ihr eurer Geschichte nachgekommen, indem ihr euer Leben lebt. Aus der Asche erhebt ihr euch, und ihr erhebt euch zu der Liebe, die ihr unentwegt gewesen seid, und die ihr dennoch versteckt hieltet.

Nunmehr kommt ihr auf der Erde ins Freie heraus, in den Ozean, in das offene Meer der Liebe.

HEAVEN # 4021 – 28.11.2011 – Your Heart Is Innocent

EUER HERZ IST ARGLOS

Ziehe den Anker aus deinem Herzen hoch. Dein Herz ist nicht bestimmt, verankert zu sein. Es sollen in ihm keine schweren Gewichte liegen. Es ist angelegt, so leicht wie ein Vogel zu sein und zu fliegen, so hoch es kann.

Gesteht euch ein, dass ihr euer Herz beschwertet, und jetzt ist es an euch, es zu entlasten. Zieht jene Anker hoch. Zieht an jenen Seilen. Löst die Anker von eurem Herzen. Nur ein bisschen mehr, Geliebte, und ihr habt das erledigt.

Es stimmt, es kann Schwerarbeit sein, sie hochzuziehen, insbesondere nach all diesen Jahren, und doch, ihr könnt es. Niemand wird sie für euch hochziehen. Ihr müsst es mit Hauruck tun und jene verrosteten Anker an die Oberfläche hoch bekommen. Ihr müsst sie von eurem Herzen entbinden. Allzu viel war an eurem Herzen festgemacht. Euer Herz, euer schönes Herz, ist angelegt, gewichtslos zu sein. Es ist nicht angelegt, hinuntergezogen zu werden. Euer Herz ist nicht angelegt, Lasten zu tragen. Hebt jenen Schleppkahn. Schleppt jenen Lastkahn weg.

Wie könnt ihr fliegen, solange euer Herz von rostigen Ankern und Tonnen an Kohle und Asche davon, was in eurem Herzen verbrannte, heruntergezogen wird. Küsst jetzt euer Herz. Liebt es. Es ist nicht dafür schuldig, was ihr in ihm aufbewahrtet. Euer Herz ist unschuldig. Ihr habt eurem Herzen Pflichten auferlegt, die ihm nicht natürlich sind. Meintet ihr wirklich, euer Herz sei dafür da, die Vergangenheit zu bestatten? Es ist im Grunde nicht einmal die Vergangenheit, die euer Herz bestattete. Die Vergangenheit ist nichts. Eure Gedanken und Deutungen sind etwas anderes. Ihr bildetet euch Ereignisse ein, ihr interpretiertet Vorkommnisse, und ihr legtet sie in euer Herz. Ihr decktet sie mit Blättern zu und spracht: „Verwest hier. Bleibt hier begraben.“ Und ihr warft noch weitere modrige Blätter auf die Gedanken, die aufzubewahren nicht euch angelegen war. Euer schönes Herz wurde zu einer feierlichen Urne für illusorische Duelle, die ihr mit euch selber fochtet.

Die Erde war euch nicht solide genug, und daher habt ihr euer Herz verfestigt. Herzen sind bestimmt, weich zu sein. Sie sind bestimmt, aufknospende Blumen zu sein, die in der Brise wehen und zur Sonne schauen. Glyzinien sind nicht angelegt, wehmütig zu sein. Herzen sind nicht angelegt, Wut zu wuchten. Herzen sind angelegt, Liebe und nichts anderes als Liebe zu hegen. Ohne Ausnahme. 

Wirf Bedauern ebenfalls hinaus. Wirf die Zufälle hinaus, die du angeschwärzt und dennoch in deinem Herzen verwahrt hast. Du hast Wunden bestehen lassen. Du hast sie bandagiert, und gleichwohl hast du an ihnen herumgestochert und sie unablässig genährt, einer Kühlhauslagerung vergleichbar. Du verletztest dein Herz, und du bewahrtest dir die Wunden wie kostbare Andenken der Vergangenheit, die am Bluten waren, auf.

Nimm jetzt dein Herz zur Hand und liebe es. Lasse dein Herz Liebe sein. Lasse dein Herz die Liebe sein, die du nie hattest, oder die Liebe, die aus deinem Herzen gewrungen worden war. Halte dein Herz nicht als Geisel. Lasse es keinen Sündenbock für die Ahnungslosigkeit sein, die scheinbare Andere auf dich häuften.

Die beschwerten Anker, die du in deinem Herzen verwahrtest, wurden durch Ketten gehalten. Jene Ketten sind nicht einmal Erinnerungen. Erinnert oder nicht, du hast Lattenkisten voller Verbrechen, die an dir begangen wurden, aufbewahrt. Du hast bei einer Geschichte mitgemacht, und du hieltst sie an deinem Herzen fest.  Erleichtere dein Herz von jenen Geschichten. Lasse sie los. Finde bessere. Schreibe bessere. Mache einen Neuanfang.

„Es war einmal, da gab es ein Menschenseinswesen, was aus seinem Herzen zerrissene Überbleibsel herausgezogen hat. Es schritt aus der Vergangenheit heraus und begann von Neuem. Es ging in aller Fröhlichkeit seinen Weg. Es umschlang Fröhlichkeit. Es besprühte die Erde mit Fröhlichkeit.“

HEAVEN # 4022 – 29.11.2011 – Climbing the Apple Tree

AUF DEN APFELBAUM KLETTERN

Je weniger du darüber zu wissen hast, was sich im Leben ereignen wird, um so geborgener bist du.

Das Leben in der Welt bedarf des Vertrauens. Und was bedeutet Vertrauen? Es bedeutet nicht, du kannst damit rechnen, dass dir das Leben alles gibt, was du möchtest. Vertrauen bedeutet nicht, dein Körper wird niemals sterben. Vertrauen bedeutet nicht, dass alles so sein wird, wie du es gerne haben willst. Vertrauen oder nicht, Leben trägt sich zu.

Vertrauen bedeutet, dass du den Versuch los lässt, das Leben zu kontrollieren. Vertrauen meint, du lässt Anspannung los. Vertrauen meint, du hast eine Ahnung, dass es dir, was auch immer geschieht, gut gehen wird.

Vertrauen meint, dass du dir im Rahmen der zugeeigneten Zeit und des Lebens, das du verbringst, stattgibst, sorgenfrei sein wirst.

Vertrauen bedeutet, du verbringst dein Leben frei und sorgst dich nicht so viel.

Vertrauen meint, du gibst Mir dein Leben. Du weißt, es ist nicht dein herausragendes Leben. Du weißt, dass das Leben auf Erden ein Geschenk ist, das dir gegeben wurde, um es einzusetzen, und du möchtest die Gabe gerne gut nutzen. Du hast ein Leben zum Teilen, und du teilst es mit Anderen. Das Leben wird wie: einen Holzklotz wegrollen, sprich, sobald du nicht mehr so stark festhältst.

Du packst nicht fest auf das Leben zu. Du spannst dich nicht an. Du lässt los. So wie du das Leben lebst, so lässt du es los. Du bist nicht so stark an Ergebnisse angehaftet. Du genießt die Fahrt. Holprig oder nicht, du fährst im Leben entlang. Du genießt den Ritt und die Landschaft, selbst während die Landschaft sich immerfort wandelt.

Das Leben präsentiert sich dir nicht mit einer Karte. Das Leben weist dich in eine Richtung, oder in zahlreiche Richtungen.

Das Leben ist wie auf einen Apfelbaum klettern. Du kletterst hoch. Du pflückst nicht alle Äpfel. Einige lässt du fallen. Einige kannst du nicht langen. Einige sind genau richtig. Einige nicht reif. Einige haben Würmer. Und du hast, wie auch immer, Spaß, im Apfelbaum zu klettern.

Es ist nur so, dass du, während du dich nicht geborgen fühlst, dich an dem Baum des Lebens festhältst und forderst, der Baum habe dir eine bestimmte Sorte Äpfel zuzureichen. Wenn dich der Baum nicht mit jenem Apfel versorgt, versuchst du, ihn in die Anwartschaft hinein zu schütteln.

Manchmal trägt der gleiche Baum McIntosh Äpfel und Granny Smiths. Du kannst dir nicht sicher sein, was für eine Sorte er heute tragen wird. Du kannst dir sicher sein, dass du auf den Baum kletterst, und dass du bis zu dem Tag hochklettern wirst, wann du nachlässt. Du kennst den Tag nicht. Du kennst den Apfel nicht.

Du kannst dir sicher sein, dass du jetzt soeben in einem menschlichen Körper am Leben bist. Und du machst das meiste aus ihm. Das meiste aus ihm machen meint, dass du dich dem Leben mit ganzem Herzen übergibst. Du hast sehnliche Bestreben. Sobald du das Verlangen nicht erntest, wonach es dir so sehnlich ist, schmollst du nicht. Du stellst keine Forderung auf. Du lebst das Leben.

Dies ist der Lauf des Lebens. Du kannst es nicht vorhersagen. Du kannst es schier leben.

Je kontrollierender du bist, um so weniger geborgen bist du. Je mehr du forderst, dass dir das Leben das zustelle, was du orderst, um so mehr Angst hattest du.

Ich mache dir den Vorschlag, du akzeptierst, was du erhältst, und rückst zur nächsten Seite deines Lebens vor. Deine Liebe für das Leben ist nicht von den Bestellungen, die du aufgibst, abhängig. Deine Liebe des Lebens ist auf dein Unterzeichnen dafür, was ankommt, angewiesen, und darauf, damit weiter zu kommen. Gewiss doch, das Leben kann dir zuliefern, was du nicht möchtest. Genauso gut kann es sein, das Leben wird dir zuliefern, was du möchtest.

Und daher pfeifst du eine fröhliche Melodie.

Du hast nicht mit großen Schritten durch das Leben zu gehen. Du kannst einen Spaziergang durch es machen. Du kannst durch einen Park von solch erlesener Schönheit gehen, dass es dir nach Bescheidenheit ist. Du kannst durch einen düsteren Wald gehen, und du bekommst Angst oder bist wütend. Wo du auch gehst, du kannst inwendig in dir über eine Schwelle des Wohlseins treten. Die Sache ist, dass du gehst, und wo du gehst, ist nicht die ganze Geschichte. Du bist deine Story. Du liest sie gerade, während du entlangläufst. Der Ton, in dem du liest, schlägt bei der Geschichte zu Buche.

HEAVEN # 4023 – 30.11.2011 – Wondrousness and Expansion

WUNDERSAMKEIT UND AUSDEHNUNG

Falls ihr euch nicht auf der Erde aufhieltet, falls ihr keinen Körper, keine physische Existenz hättet, wäre leben saumlos. Es gäbe keine Zwietracht, keine nervigen Gepflogenheiten, keine Einmischung in Frieden und Liebe. Es gäbe keine Einbußen. Es gäbe kein ineinander Stoßen, kein Stolpern, keine Hindernisse, kein sich selber oder einem scheinbaren Anderen in den Weg Geraten. Es gäbe kein Zerren und Ziehen oder Schieben oder Abwehren.

Was würden Seelen in Beziehungen schwierig finden? Welche nervigen Angewohnheiten könnte es geben, außer in einer physischen Welt? Wie könnte es da überlaute Radios, schlechten Geschmack oder etwas zum Ansehen geben, was ihr nicht verlockend fändet, falls ihr euch nicht in der Empfindungen spürenden Welt befändet?

Ihr seid blanke Seelen in der Vermummung von Menschenseinswesen. Ihr seid mit den fünf Sinnen gekrönt. Ihr habt Körper, in denen ihr euch bewegt. Ah, da ist Zeit und Raum. Sie haben euch im Griff.

Zeit und Raum, da liegt der Hund begraben.

In der Zeit und im Raum liegen unermessliche Schönheit und das vermeintliche Gegenteil. Das Leben auf der Erde ist ein zusammengewürfelter Beutel. Dies ist die Welt für euch.

Klar, eure Seele stößt sich nie am Zeh! Sie lässt nichts herunterfallen. Sie gerät nicht in heißes Wasser. Sie hat niemals Verdauungsbeschwerden. Sie ist nie unentschlossen, nicht wissend, welcher Weg einzuschlagen ist.

Eure Seele hat niemals Rechnungen zu bezahlen oder Autoprobleme oder Spam. Ohne den physischen Körper würdet ihr Stolpersteine nicht kennen.

So wie die Dinge stehen: ihr habt das Physische, was Raum aufwendet. Aus einem anderen Blickwinkel her, dieser eingebildete Raum, den ihr durchquert, und eure Beweglichkeit auf der Erde werden zu der Auffassung von Zeit.

Beide, Unbehagen und Freude, rühren von den Konzepten von Zeit und Raum her. Zeit und Raum übermitteln euch Unannehmlichkeiten. Sie geben euch Vielfachheit. Sie übergeben euch Richtungen, in die man sich bewegen kann, und Wege zum Nehmen und zum Nichtnehmen, und Wogen an Zeit, die euch vorhergehen und die euch folgen. Zeit und Raum überreichen euch ebenfalls eine Wundersamkeit und Ausweitung über eure Glaubensvorstellungen hinaus.

Als euch euer menschlicher Körper übermittelt wurde und ihr auf die Erde ausgesandt wurdet, wurde euch eine unglaubliche Gelegenheit dargeboten, unbegrenzte Gelegenheit in Erfahrung zu bringen. Der menschliche Körper ist euer Gefährt für günstige Gelegenheiten und Erfahrung. Das Fleisch und Blut des menschlichen Körpers hat seine Attribute. Mit eurem Körper nehmt ihr wahr. Ihr nehmt den Sonnenaufgang und -untergang wahr, Lächeln, Säuglinge, Kinder, Nahrung, Musik, Kunst. Ihr nehmt unausdrückbare Schönheit, und ihr nehmt ebenso das Hässliche wahr. Sie beide überreichen euch Unterbrechung.

Innerhalb des Rahmens eures menschlichen Körpers sitzt und arbeitet ihr an Billigung und an Widerstand. Und Zustimmung und Widerstand sind vermöge des freien Willens, den Ich euch gegeben habe, möglich. Freier Wille ist ein Segen, und ebenso ist er eine Herausforderung.

Freier Wille ist eine Art Sesam Öffne Dich. Das Leben auf der Erde ist sozusagen eine Jagdsaison. Inmitten eines Dickichts des relativen Lebens sucht ihr euren Weg zu finden. Funken der Sonne spähen in den Wald. Und zusehends mehr. Und dann, nach und nach oder auf einen Schlag, erreicht ihr die offene Ebene oder den Ozean. Ihr erreicht die Weite, wo es keine Widersprüche mehr gibt.

Auf Erden habt ihr Begegnungen mit euch selbst. Wir könnten sie Kämpfe oder Schlachten nennen. Ihr habt euch mit euch selber oder einem Schatten von euch duelliert. Jetzt könnt ihr euch darauf freuen, schließlich und wahrlich Euch Selbst zu begegnen, voll zur Geltung zu kommen, und nicht mehr länger in Widersprüchlichkeit eingetaucht zu sein, denn, Geliebte, in der Ganzheit gibt es keinen Widerspruch. Ehedem hattet ihr den Anflug von Widerspruch. Im Einssein gibt es nicht bloß keinen Widerspruch, ihr könntet ihn nicht sehen, selbst wenn ihr es versuchtet. Selbstverständlich habt ihr keinen Wunsch, es zu versuchen. Wenn ihr im Einssein lebt, was bloß könnte euch ein Widerspruch sein?

HEAVEN # 4024 – 1.12.2011 – A Matter of Heart

EINE HERZENSANGELEGENHEIT

Dein Herz ist wie ein Frosch. Es springt rauf und runter. Ab und an ist es wie ein Lamm, das gestreichelt werden möchte. Bisweilen ist es wie ein glühendes Stück Holz, was hell brennt. Manchmal ist es, danach sieht es aus, im Herzen eines Anderen gefangen genommen, ist es ein williger Gefangener, der das Herz des Anderen mit seinem eigenen auffüllen möchte.

Diese Sache mit den Herzen erfüllt euch mit Freude, und danach gerät euer Herz an einen Schmerz, es springt wie ein Frosch herunter, ist unter einem Blatt missmutig und möchte nicht mehr hervorkommen und herausgehen.

Das Leben auf der Erde scheint eine Sache von Herzen zu sein.

Da ist die Redewendung, dein Herz nicht auf der Zunge zu tragen. Natürlich, es dort zu tragen gehört euch. Anderenfalls verhehlt ihr. Ihr verbergt. Ihr lügt. Ihr wägt die Kosten ab, euer Herz kundzutun. Ihr würdet eher schlau sein als ehrlich. In der Welt bedarf euer Herz des Wagemuts, sich selber an den Tag zu legen. Das bedeutet nicht, dass du dich ergießt und mithin ausgleichende Gerechtigkeit erwartest. Es ist einfach ein Fakt des Lebens, dass du liebst. In der Welt, da liebst du selbstverständlich mal hier, mal da, und deine eigene Liebe ist nicht andauernd verlässlich. Nicht anders als der Frosch, du schnellst hoch und runter, hin und her, und verlierst dich zuweilen in einem Labyrinth.

Gleichwohl, denke an eine Welt, wo Jedermann vertrauensvoll ist. Jeder möchte sich bei Jedem für ein vertrauensvolles Herz bedanken, das von Liebe spricht, sobald das Herz liebt, und das nicht unter irgendwelchen Gegebenheiten Liebe vortäuscht. Das Menschenherz gehört über Liebe nicht in Verlegenheit gebracht. Liebe ist so angelegt, aus deinem Herzen herauszuströmen. Lasse deine Liebe wie eine Flagge hoch fliegen. Liebe, während du liebst. Liebe, wo du liebst.

Dein Herz ist nicht bestimmt, eine Bürde zu werden, dir nicht, und einem Anderen nicht. Deine Liebe ist deine eigene Zuständigkeit, nicht die von sonst jemandem. Ebenso wenig ist Liebe bestimmt, ein Tauschgeschäft zu sein. Liebe ist schlicht angelegt, zu sein, und nachgerade keine bewegliche Habe. Oh, lieben um der Liebe des Liebens halber. Oh, lieben, ohne von jemandem ein Entgelt einzutreiben. Oh, freisinnig lieben, frei geben und Liebe ohne vorgängige Bedingungen entgegennehmen. Schlicht lieben. Lasse Liebe zu einer Lebensart werden.

Liebe den Busfahrer. Liebe den Menschen im Bus, der drängelt und stößt. Liebe alle Menschen, die im Bus sitzen oder stehen. Liebe die Pendler. Liebe die Leute, die gehen. Liebe den Verkehr. Liebe den Lärm, und liebe die Ruhe. Liebe dich selbst ohne Skrupel. Lieben ist es, was du bestimmt bist zu tun, nicht mit halbem Herzen, sondern mit deinem ganzen Herzen, nicht unter Anstrengung, nein, nicht mit Mühen, sondern mit der Freude von ihr.

Lieben bedeutet nicht dein Herz hochbinden. Es bedeutet dein Herz frei machen. Es bedeutet dein Herz frei setzen von den Fesseln, die du ihm angelegt hast. Du hast deinem Herzen allzu oft verboten, zu lieben. Sich an jemanden werfen ist nicht Liebe, indes, deine Liebe vergießen, das ist Liebe. Deine Liebe ist nicht angelegt, wie eine Angelrute zu sein, um einen Fisch anzuziehen. Oh, nein, deine Liebe lässt all die kleinen Fische frei. Deine Liebe wirft keine Netze aus. Deine Liebe wirft Liebe aus.

Liebe ist wie das Sonnenlicht, das allem eine segnende Wohltat ist, bei dem es anlangt. Wie machtvoll das Sonnenlicht ist, das niedergeht und seine Segnungen dalässt. Die Sonne hat nie gelernt abzuzählen. Die Sonne ist frei. Und ihr seid frei, da ihr einen Anderen nicht daran festbindet, eure Liebe zurückzusenden, so als wäre sie eine Gefälligkeit. Das ist klar, eure Liebe ist eine Gunst, und demhingegen: euch wird nichts geschuldet. Genauso wenig habt ihr in Besitz. Ihr habt eure eigene Liebe nicht in Besitz und ihr besitzt diejenige des Anderen nicht. Liebe ist frei und Liebe befreit.

HEAVEN # 4025 – 2.12.2011 – Your Heart Comes First

DEIN HERZ KOMMT ALS ERSTES

Wärme dein Herz, so wie du das mit deinen Händen tust. Wenn deine Hände kalt sind, reibst du sie aneinander. Im Falle deines Herzens, da finde ein anderes Herz, was zu wärmen ist, und du wirst ebenfalls aufgewärmt werden.

Vielleicht ist es besser, anstatt von einem liebenden Herzen zu reden, von einem warmen Herz zu reden. Ja, denkt euer Herz als ein warmes Herz, als ein wärmendes Herz, als ein Herz, was erwärmt wird und das Wärme herausgibt. Der wohltuende Segen eines warmen Herzens. Wer sollte denn je ein kaltes Herz haben mögen? Ein verschrumpeltes Herz, ein aus der Form geratenes Herz, ein vergeudetes Herz, ein unter Weh gezeugtes Herz, ein sinkendes Herz, ein geknicktes Herz, ein nicht zur Kenntnis genommenes Herz, ein gestürztes Herz, ein hohles Herz, ein geängstetes Herz, ein verurteilendes Herz?

Wer sollte ein Mucken habendes Herz gerne haben mögen? Ein wankendes Herz, ein ummanteltes Herz, ein auf Zehenspitzen gehendes Herz, ein langweiliges Herz, ein Herz, das durch verhangene Augenlider herausschaut, ein Herz, das rückwärts geht, ein Herz, das sich umwendet, ein achtsames Herz, ein achtloses Herz, ein kaltes Herz, ein reserviertes Herz, ein niedergeschlagenes Herz, ein verletztes Herz?

Lasst Uns über das Herz reden, das du gerne möchtest. Ein warmes und ein wärmendes Herz. Ein offenes Herz, das nicht auf Wacht ist. Ein Herz mit offenen Fenstern gegenüber der Welt. Ein aufsaugendes Herz. Ein blühendes Herz. Ein beständiges Herz. Ein nicht einforderndes Herz. Ein freudenreiches Herz. Ein singendes Herz. Ein liebendes Herz. Ein glückliches Herz. Ein eifriges Herz. Ein gewinnendes Herz. Ein schmackhaftes Herz. Eine Schatztruhe an Herz. Ein strömendes Herz. Ein behagliches Herz. Ein sich verausgabendes Herz. Ein glänzendes Herz. Ein scheinendes Herz. Ein solides Herz. Ein volles Herz. Ein von Schätzen randvolles Herz. Ein unerhörtes Herz. Ein in die Höhe schwebendes Herz. Ein Spaß gern habendes Herz.

Kein Mensch möchte ein altes erschöpftes Herz, das sich ausschließlich nach sich selbst umsieht. Das ist überhaupt kein Herz.

Falls dein Herz erschöpft ist, liebe es. Liebe es eine Zeitlang. Nimm es in die Arme und sage zu ihm:

„Hier, hier, du Herze mein. Es ist gut. Es wird alles recht werden. Ich möchte dich gernhaben und trösten. Ich möchte dich in die Höhe heben und nähren. Ich möchte dir behilflich sein, zu dem Herzen zu werden, was du stets gerne sein wolltest. Du wolltest immer gerne in der Sonne sein. Ja, ich werde dich in der Sonne wärmen, und deine Fähigkeit, Wärme zu spüren, wird zunehmen. Ich möchte dir helfen, das Herz der Herzen zu werden. Ich nehme dich aus dem Gefrierfach heraus und lege dich in die Sonne. Ich tue das jeden Tag. Ich lasse dich wissen, dass du erwünscht bist. Ich behandle dich sachte. Ich werde dich nicht mehr länger einfach vom Tisch fegen. Jetzt ehre ich dich. Ich mache dich voll und ganz präsent. Du wirst nicht mehr das Gefühl haben, dass du von der Liebe wegzuschauen habest. Jetzt wirst du in den Augen augenblicklich Liebe erblicken und dich selber sehen.

Ich wickle dich jetzt in eine weiche Decke meiner selbst ein, damit du dich immer warm fühlst. Ich wiege dich in meinen Armen. Es tut mir so leid, dass ich dich vernachlässigt habe. Allzuoft bin ich an dir vorbeigelaufen, bin ich in meiner Hetze auf dich getreten, habe ich dich in einen Schrank verfrachtet, nicht aus Strafe. Nein, so habe ich das nie gemeint. Ich vermute, ich meinte einfach, dich aus dem Weg zu bekommen. Ich wollte dich sicher verwahren, so, als wäre dich wegschenken selber etwas Gefährliches, und als hätte ich dich zu beschützen.

Jetzt weiß ich es besser. Liebe ist dein Leben. Liebe ist deine natürliche Existenz. Ich möchte dich nicht mehr länger im Schrank haben. Jetzt nehme ich dich in den Sonnenschein heraus, und du wirst dich in ihm aalen, und wirst in deine rechtmäßige Existenz wiedereingesetzt. Du bist mein Herz, und nunmehr setze ich dich vor mich hin. Mein Herz, jetzt kommst du als erstes.“

HEAVEN # 4026 – 3.12.2011 – The View from the Mountaintop

DIE SICHT VOM BERGGIPFEL

Es ist Ein Herz in der Welt, und das ist das Meinige. Ich teile Mein Herz mit einem jeden vermeintlichen Menschen unter euch. In Wahrheit ist es so, Ich teile Mein Herz mit Mir Selbst. Du siehst es so, dass Ich Mein Herz mit kleinen Stücken Meiner Selbst teile, denn so ist deine Wahrnehmung aufgestellt, indes ist sie nicht zutreffend. So erscheint es euch. Ihr vermögt nur so weit wahrzunehmen, wie ihr wahrnehmt.

Tatsache ist, dass es keine kleinen Stücke von Mir gibt. Es gibt keine Fragmente. Da ist Ein Herz, und Ich teile es ausschließlich mit Mir Selbst, darin eingeschlossen die sich abzeichnenden Formen Meiner Selbst. Geschaffen in Meinem Bilde, seid ihr Spiegelbilder des Einen Selbst, und wiewohl setzt ihr auf die Spiegelbilder.

Äußerlichkeiten sind schier Äußeres, geliebte, geliebter Mein Selbst.

Angenommen, ihr haltet ein Prisma in der Hand, und, sagen Wir mal, ihr haltet es ins Sonnenlicht. Ah, jetzt seht ihr zahlreiche Prismen auf eurer Wand und eurer Decke widergespiegelt. Ihr seht das gebrochene Licht an jeder Stelle, und gleichwohl seid ihr euch deutlich gewahr, dass es nur ein einzelnes Prisma in eurer Hand gibt. Dass da Ein Gott ist, hat nunmehr eine ausgeweitete Bedeutung. Da ist Ein Gott, und das ist alles, was ist! Nun, das ist genug. Das ist wundervoll. Es gibt keinen allergeringsten unter euch.

In der Welt, da werden Umhänge auf den Spiegelbildern angebracht. Erscheinlichkeit ist schier Erscheinlichkeit. Die Reflexionen von Mir tauchen in zahlreichen Verkleidungen auf. Du bist Mein Spiegelbild. Du siehst die Widerspiegelungen und nicht so sehr die Quelle der Widerspiegelungen. Du, der du Meine Worte liest oder sie vernimmst, hörst sie durch Mich Selber. Wer vermag der Sehende, der Leser oder Hörer Meiner Worte sein, wenn nicht Ich? Es gibt niemanden sonst, außer in der allgemein angenommenen Bedeutung in der Welt. 

Die Welt stellt sich auf die zahlreichen Lotusblütenblätter scharf. Die Welt ist eine viel-lotusblüten-blättrige Welt.

Du fragst: „Wie kann es sein, dass ich, der ich hier sitze, im Grunde Du, Der Du bist im Himmel, bin?“

Ich sage dir: „Sage Mir, gibt es irgendwas, wozu Ich nicht imstande bin? Denkst du, Ich könne nicht in deinem kleinen Büro inmitten des kleinen Bezugsrahmens von dir sitzen? Ich BIN Eins, und demgegenüber siehst du die anderweitigen Widerspiegelungen und glaubst mehr an sie, als du an Mich glaubst. Du siehst dich selber als einen Haufen Murmeln. Sofern du ein Täschchen voller Murmeln aufhebst, laufen sie nicht auf dem Fußboden auseinander, wenn du sie nicht nach dorthin verbringst. Es bist du, der die Murmeln anstößt, sodass sie, die eine an der anderen, abprallen. Du siehst eine unsäglich große Anzahl von Menschen, die Spiegelungen des Einen Gottes sind. Es ist nicht so, dass sie sich selber mehr in Tätigkeit versetzen, als sie sich selbst erschaffen haben. Der Schöpfer ist der Tuer. Ich bewege deine Arme und deine Ellbogen. Ich stehe auf und setze Mich hin inmitten des Spiegelbildes Meiner Selbst. Die Welt ist simpler, als du sie dir ins Auge zu fassen vermagst, indessen habt ihr euch an lose Enden gewöhnt.“

Für die menschliche Spiegelung von Mir, die scheinbar zu Mir hochsieht, ist es schwer, auszuloten, was Ich sage. Das Wort Einssein mag dich mitreißen. Du magst dem Einssein huldigen. Nichtsdestotrotz bist du mit den Widerspiegelungen des Prismas weitaus mehr durchtränkt als das Prisma. Du nennst die Reflexionen Realität, unterdessen das Eine Prisma in Wirklichkeit die einzige Realität ist. Bis du auf der Kuppe des Berges anlangst, siehst du nicht, was du nicht siehst. Es ist noch nicht in deiner Sicht. Gleichwohl gelangst du näher an die Sicht vom Berggipfel herunter heran, und alsbald wirst du sehen.

HEAVEN # 4027 – 4.12.2011 – Come to Another Layer of Self-Discovery

GELANGE ZU EINER WEITEREN SCHICHT DER SELBST-ENTDECKUNG

Du fragst nach allem. Wieso fragst du? Was bewirkt dein ganzes Fragen? Warum hast du all das zu wissen, wovon du meinst, du habest es zu wissen? Wenn du es dann heraus hast, dann gibt es eine weitere Frage, die sich hinten anstellt. Du drehst dich im Kreis.

Also, Kreise sind in Ordnung. Sie sind öfters besser als gerade Linien. Allerdings haben Meine Kinder die Neigung, alles auf die Reihe zu bekommen. Ihr werdet es wohl aufzugeben haben, alles auf die Reihe zu bekommen. Sich einen Reim machen ist eine Operation des Intellekts, und jener ist, wie ihr wisst, niemals zufriedenzustellen. Er läuft zur nächsten Frage.

Fragen sind nichts Schlimmes, freilich kann es eine zu große Ladung an Fragen geben, ebenso ein Vergessen, wozu Fragen dienlich sind. Noch einmal, wir gelangen zu der Auffassung zurück, dass du gerne eine Landkarte des Lebens haben möchtest. Selbst wenn du imstande wärst, eine herzustellen, wäre sie in dem Augenblick, als du mit ihr fertig wärest, veraltet, oder gar noch davor. Anders ausgedrückt, dem Leben sind keine Grenzen zueigen. Und dennoch wird ein Teil von dir sagen: „Ja, so ist das, doch das ist nicht so, wie ich es gerne haben möchte.“

Auf eine bestimmte Weise ist all euer Ermitteln wie den Kopf in den Sand stecken. Ihr geht um die wirklichen Dinge herum. Ihr verfangt euch in einer Falle, die ihr stelltet, in die Vorstellung, dass ihr nicht nur alles zu wissen, sondern auch dass ihr es zu verstehen hättet. Eben euer Verstehen kann durchaus eine Grenze sein, die ihr festlegt. Selbst euer Verstehen hat Zuwachs zu erfahren, und dennoch, es ist ein selbst auferlegtes Erfordernis, dass ihr zu verstehen hättet.

Versteht, dass es nichts gibt, was ihr zu verstehen habt. Möglicherweise ist alles, was ihr wisst, ein Fehlverstehen. Es ist unvollständiges Wissen. Es kann nur unvollkommen sein, da es immerfort mehr und mehr gibt. Es gibt keinen Gipfel, und es gibt keinen Tiefenpunkt. Es gibt keinen Schluss. Es gibt keinen Kulminationspunkt. Das Leben verarbeitet sich selbst weiter. Es gibt immer mehr zu entdecken.

Gelange zu einer anderen Schicht an Selbst-Auffinden. Der Intellekt ist es nicht. Entdeckung außerhalb von dir hat seine Grenzen. Funde innerhalb von dir haben keine Begrenzungen, denn an dir sind keine Beschränkungen. Du bist ein unbeschränktes Seinswesen, das sich selbst Grenzen auferlegte.

Im Leben hast du ohne Kenntnis voranzurücken. Es gibt keine im Voraus ergangenen Folgerungen. Sprich, auf sie kann man nicht zählen. Und deswegen frage Ich dich, warum, meinst du, habest du die Antworten zu kennen, bevor du dich auf einen Parcours begibst? Du befindest dich auf einem Pfad der Entdeckung, und das bedeutet, du entdeckst. Dafür gibt es kein Handbuch.

Du musst nicht immer recht haben. Du weißt nicht immer, was richtig ist, selbst dann, wenn du denkst, du wissest es.

Das Leben strömt, und du befindest dich im Strom von ihm. Versteht sich, du kannst schwimmen. Du schwimmst, und doch gibt es da eine Strömung, in der du schwimmst. Du möchtest nicht dauernd stromaufwärts gegen die Strömung schwimmen. Falls du mehr stromaufwärts schwimmst, als du stromabwärts segelst, worum geht es dabei, was du da unter Beweis zu stellen versuchst? Als Kapitän deines eigenen Schiffs ist es dir nicht danach, gegen die Strömung anzugehen.

Deine Richtung des Lebens ist in deinem Herzen eingeschrieben worden. Das Herz leitet dich an die Küste. Das Herz macht Fortschritte, dich zu dem Land deiner Träume zu führen. Weiterkommen kommt von deinem Herzen. Bewegung ist nicht notwendigerweise Fortschritt. Sich geschäftig halten bedeutet nicht Fortschritt.

Gelegentlich, Geliebte, da ergreift eine günstige Gelegenheit und schwebt auf dem Ozean des Lebens, und schaut, wohin er euch nimmt. Er wird euch immer zu Mir hin nehmen. Auf die eine oder andere Weise sind du und Ich angelegt, einander im bewussten Gewahrsein zu begegnen, und Wir werden das festlich begehen.

HEAVEN # 4028 – 5.12.2011 – Therefore, You

DAHER IHR

Lasse dein Herz, welches Mein Herz ist, in Einklang mit dem Meinigen sein. Dann wird es in deinem Herzen keinen Raum dafür, was wohl derzeit in ihm verzehrt wird, geben.

Allzu viele Daten in deinem Kopf sind zu jenem Herze dein transferiert worden, und damit ist es vollgestopft mit Aufregungen, die dort nicht hingehören. Der Geist hat deinem Herzen eine Axt zugereicht, um sich abzurackern. Eine Axt gehört nicht in dein Herz. Dein Herz steht für Vollheit. Liebe ist eine blanke Schiefertafel, und gleichwohl ist dein Herz voll von Liebe. Mache für Liebe Platz.

Zahlreiche Erinnerungen, die dein Herz ansteuern und zum Auslösen bringen, sind Groll. Du missgönnst dir selbst ein schönes erinnerndes Gedenken, sobald das Leben voranschreitet und das, woran du dich erinnerst, jetzt schier eine Reminiszenz ist. Das Leben ist der rasche Pfad, Geliebte. Der Aufzug des Lebens hält nie an, und er wartet nicht auf euch. Ihr habt mit ihm mitzuhalten. Ihr befindet euch in diesem Aufzug, und unterwegs passiert ihr Aussichten. Ihr bewegt euch unentwegt weiter, und für euch gibt es neue Ansichten anzuschauen.

In der relativen Welt bleibt nichts an der gleichen Stelle. Heute kann nicht zu gestern werden. Heute wird zurückgelassen, sobald das Morgen beginnt. Selbstverständlich, all dieses Befasstsein in der Zeit ist selbst eine vorübergehende Grille. Ihr habt entlang des Weges Poster mit unterschiedlichen Landschaften und Charakteren vor Augen gehabtn, und ihr dachtet, sie wären echt. Ihr hieltet sie für wahr und deswegen wollt ihr sie ungerne fortlassen.

Ihr möchtet die Plakate gerne auf einen Schlag deuten, demgegenüber bewegt ihr euch schnell. Ihr befindet euch in einem Loop der Ewigkeit, Geliebte. Ihr seht nur eine Schleife. Ihr wollt, dass euer Leben festgehalten wird. Ihr wollt von ihm eine Aufzeichnung. Das Leben ist illusionär, und ihr habt euch in die Illusion eingekauft. Entlastet euch von der Illusion. Bejaht das Leben als den Traum, den ihr habt.

Ein schrankenloses Seinswesen hat einen Traum von Schrankenlosigkeit, und möchte daher die Schranken dicht halten und sie niemals los lassen. Die Schranken waren niemals. Euer Leben war ein Prosawerk, das ihr last und bei dem ihr dachtet, ihr befändet euch in ihm. Ihr habt es gelesen, so wie ihr euch die Plakate anseht, an denen ihr vorbeisaust. Wie hastig ihr hinblickt. Ihr überfliegt die Oberfläche, während ihr die Tiefen vergesst.

Die Tiefen sind es, wo ihr seid.

In Meinem Herzen ist es, wo ihr seid, und Mein Herz ist euer Herz, freilich glaubt ihr an Besitztum. Ihr glaubt an Eigentümerschaft. Ihr glaubt, euer Leben sei das eure, und deswegen gehöre es festgehalten. Im Hinblick auf das relative Leben gibt es nichts zum daran Festhalten. Selbst all die Geländer, an denen ihr euch festhaltet, sind Fiktion.

Betrachtet euer Leben auf der Erde wie einen Comicstrip. Lest ihn durch, erfreut euch an ihm, und lasst ihn liegen. Ein Comicstrip ist keine Sache, die ihr mit euch herumtragt. Lest ihn und lacht, oder lest ihn und weint, und lasst ihn daliegen. Ich möchte nicht sagen, ihn in den Müll zu werfen, da er euch wichtig ist. Zieht also mit einem Kuss von ihm davon.

Gebt es zu, eure Erinnerung wird jetzt wohl um Einiges kostbarer sein, als das, woran ihr euch mit Sehnsucht erinnert, jeweils zu sein schien. Gebt es auf, euch nach vergangenen Zeiten zu sehnen. Sie war niemals, und sie vermag niemals zurückzukehren. Falls sie zurückkäme, wäre sie nicht die gleiche, denn ihr seid nicht mehr die gleichen. Es ist für euch ganz schlicht unmöglich, auf einer Stelle zu gehen. Ihr habt voranzukommen. Kommt in die Gänge.

Haltet euch nicht so stark an Erinnerungen fest. Habt die Liebe inne und lasst alles Sonstige los. Die Liebe innehalten bedeutet nicht an vergangenen Erfahrungen und an Menschen aus der eingebildeten Vergangenheit festhalten. Es bedeutet sie fortlassen. Sie sind jetzt ebenfalls jemand anderes. Aus eurer Sicht heraus sind sie irgendwo sonst in der Zeit und im Raum. Insofern als Zeit und Raum nicht existieren, sind all die Menschen, die ihr als vergangen erachtet, jetzt im Augenblick ebenso bei Mir, schlicht so wie ihr es seid. Alle sind bei Mir, und sie sind daher ihr.

HEAVEN # 4029 – 6.12.2011 – A Beautiful Chorus of Flowers

EIN SCHÖNER CHOR BLUMEN

Du bist eine Blume, die aus Meinem Herzen heraus in Umlauf gebracht wurde. Du weißt, Blumen sind schön. Du bist zeitlebens von ihrer Schönheit hingerissen. Stelle dir das Wunder einer Blume vor. Wie schön sie sich selber aufrichtet. Sie zieht sich zur Sonne hoch. Sie kennt ihren Bestimmungsort und bietet sich der Sonne, Mir und dir, völlig dar.

Ich schaue die Kinder Meines Herzens an, die Myriade an Widerspiegelungen Meines Herzens, und Ich sehe ein Feld voller Blumen. Ich bin ein Künstler, und Ich malte eine Welt, aufgefüllt mit einem Garten von Seelen in der Form von blühenden Menschenseinswesen. Kannst du dir jene Unermesslichkeit an Freude vorstellen, die Ich verspüre, wenn Ich in Meinen Garten hinausschaue? Es ist schön, die Blumen, die heranwachsen. Dies ist ein wandelbares Blumenfeld, diese Welt der Menschenseinswesen. Ich sehe ein solches Glück, eine solche Freude in eurem Erstrahlen in Schönheit, in eurem Erblühen, in eurem euch Ausweiten, und Mein Garten birst in Freude, und er singt ein Lied, was Mein Herz überschwemmt, er singt ein Lied und tanzt zu ihm.

Was seid ihr, außer Meine Blumen, die in der Stille der ausgerufenen Liebe tanzen können? Eine Brise rührt die Blumen in Meinem Garten. Eine Brise setzt euch in Bewegung, und ihr scheint euch ebenso selber in Bewegung zu setzen. Ihr seid nicht fest im Boden eingepflanzt, und könnt euch, wie schöne Gänseblümchen, wiegen, ein schönes Chor Blumen.

Freilich könnt ihr zu jeder Stelle und überallhin schweben, und euer Lied mit euch nehmen.

Ist es nicht staunenswert, dass ihr euch gelegentlich einsam fühlt? Ihr, die ihr euch in einem fabelhaften Chor befindet, habt das Gefühl, ihr würdet ein Solo vortragen, ein Solo, was nicht vernommen und des Öfteren nicht wahrgenommen werde. Ihr seid wie eine Blume mit einer Spinnwebe, die euch zudeckt. Ah, es seid freilich ihr, die ihre eigene Schönheit zu sehen haben. Ihr braucht euch nicht auf einen Hügel zu stellen, um euch selbst einzusehen. Wo ihr auch seid, betrachtet euch als Liebe im Erblühen, so wie Ich euch betrachte.

Sobald ihr euch selber in der Schönheit seht, die ihr seid, werdet ihr hernach alle anderen Blumen der Menschheit gleichermaßen so sehen. Ihr seht Andere, so wie ihr euch selber seht. Seht euch selber von einem neuen Blickwinkel her, und ihr werdet Andere ebenso sehen. Falls ihr erkennen möchtet, wie ihr von euch selbst denkt, dann schaut euch an, wie ihr Andere seht.

Ihr habt etliche Blumen aus dem Blumengarten der Welt gepflückt und sie an euren Busen gehalten. Schaut noch einmal, und sagt Mir, welcher Blume eure Liebe nicht zukommen sollte. Holt euch einen ganzen Strauß und kehrt wegen noch mehr zurück. Üppig ist dieses Feld von blühenden Menschenseinswesen. Etliche stehen aufrecht, etliche biegen sich, etliche kippen ganz um und scheinen am Boden. Liebt alle Blumen, denn Ich pflanzte sie für euch.

Ein jedes Menschenseinswesen ist jemand, den Ich erschuf. Ich erschuf eine jede Blume der Menschheit, um Liebe zu schenken und in Empfang zu nehmen, und das umfasst dich, und das schließt jede einzelne Blume in Meinem Garten mit ein. Sieh nicht von der Liebe ab. Dass eine Blume-Mein vertrocknet ist, dass sie verwelkt, in die Irre gelaufen ist, kennzeichnet sie nicht, aus deinem Strauß herausgelassen zu bleiben. Mit deiner Liebe, mit deiner universalen Ausstrahlung von Liebe, wird eine Blume ihre Fassung wiedererlangen. Sie wird ihr Sich-Erheben wiedergewinnen. Sie wird von Neuem blühen. Tritt in Meinem Garten nie auf eine Blume. Sei eingedenk, was du anschaust. Du schaust die Blumen an, die Ich in Meinem Garten pflanzte. Ich setzte sie mit Liebe. Was Ich liebe, ist dir angelegen, es zu lieben. Schaue mit Augen der Liebe. Schaue mit einer Denkweise der Liebe. Schaue mit einem Herzen der Liebe. Aus deinem Herzen der Liebe, von dorther setze Liebe in Umlauf. Und von den Herzen Anderer her, von dorther sieh in deren Liebe hinein. Rufe ihre Liebe hervor, indem du siehst, wie Ich sehe, und sieh Mich.

HEAVEN # 4030 – 7.12.2011 – Think of God

VERFALLE AUF GOTT

Trage Mich in deiner Tasche bei dir, so wie du das mit einem Stift tust. Wisse, dass Ich stets in dir bin. Alles, was du zu tun hast, ist hineinlangen und Mich in dein Gewahrsein hineinziehen.

Oder trage Mich wie eine Anstecknadel, die an deinem Revers befestigt ist, bei dir. Wir sind einander unabkömmlich.

Sieh Mich als einen hellen Fleck in deinem Tag. Sieh Mich als einen Feldspieler, Der auffängt, was auch immer kommen mag, und Der abpuffert, was immer herangeworfen gekommen ist.

Nimm Mich oft in Betracht. Lasse Mich deine Sorgen-Perle sein. Falls du dich sorgen musst, dann rechne Mich mit ein, und Sorgen werden wegprallen.

Es kann Körperverletzungen geben. Es kann Zutagetreten von Leid geben, und dennoch entkommt Kummer eben deinem Geist. Sorgen in deinem Leben sind Sorgen in deinem Geist. Entferne Sich-Sorgen aus deinem Geist, und du wirst in deinem Leben keine Sorgen mehr haben. Ich werde Sorgen von dir wegzupfen. Sorgen sind nicht unendlich, Geliebte. Ich BIN unendlich, und ihr seid unendlich. Wie vermögen besorgniserregende Gedanken euren Geist zu betreten und sich selbst zu repetieren? Wie geschieht dies an einem unendlichen Seinswesen wie euch?

Sobald dich Sorgen bestürmen und unerwünschte Gedanken auf dir niederprasseln lassen, und sobald du scheinbar außerstande bist, sie los zu lassen, dann lasse die Sorgen Nachzügler sein, und du, du gehe voran. Auf diese Weise werden Sorgen hinter dir sein. Sie werden dich nicht anführen.

Lasse Mich dich leiten. Halte den Gedanken an Mich vor dich hin. Ich bin dein Schild. Licht ist dein Schild. Sorgen können in Meinem Licht im Grunde nicht überzeugen. Sorgen sind wie lästige Fliegen, die nicht weggehen wollen. Sorgen verrichten das, was Sorgen tun, und dennoch hast du nicht gepiesackt zu werden. Sorgen nehmen dich von höheren Gedanken weg. Im Tausch gegen eine jede Sorge, da denke an Mich.

Wenn du das bedenkst, wie kannst du da an etwas anderes denken, unterdessen du Mich hast, um auf Mich zu verfallen? Sind Sorgen die Götter, die du vor Mir rangieren lässt? Fürwahr.

Du weißt ganz entschieden, dass Ich unentwegt an dich denke. Du bist Mir fortwährend im Sinn. Oh, nein, nicht als eine Sorge, sondern als ein liebenswerter Gedanke, an das Ich gerne denke. Du bist eine Zusicherung, die Ich Mir Selber gab. Als Ich dich erschuf, wichen Meine Gedanken niemals von deiner Seite. Ich verschloss Mein Herz fest in dir. Ich bin der Schlüssel zu deinem Herz.

Sobald sich Sorgen anschleichen, drücke deine Hand auf dein Herz. Mein Herz und Sich-Sorgen koexistieren nicht. Dein Herz ist ein Geschenk, was Ich dir in Meinem Namen gegeben habe. Das Herz Gottes wohnt mitten in euch. Vergesst Sorgen, und erinnert euch daran.

Sorgen sind kleine Dramatiker. Sie möchten, dass du mit der Hand an der Stirn ohnmächtig auf eine Couch sinkst. Sie möchten, dass sich Beklommenheit euch darbietet. Ich möchte eure Sorgen wegnehmen. Sorgen möchten gerne, dass ihr eure Beachtung von Mir wegnehmt. Meint ihr, Sorgen könnten neben Mir eine Kerze anzünden?

Sorgen sind Schelme. Sie sie unmögliche kleine Drachen. Es ist einfach so, dass es so viele von ihnen gibt, eine nach der anderen. Sie fabrizieren sich selber in einem unablässigen Strom und legen sich auf euch. Ihr habt an sie als eine Kraft geglaubt, mit der abzurechnen sei, während sie ganz und gar nicht derart erheblich sind. Ja, sie kommen zuhauf, aber ihre Größe ist klein, und gleichwohl ist es so, ihr seht sie als entscheidende Faktoren. Wieso, Sorgen sind nichts anderes als der Name, als was sie sich selber bezeichnen. Gib ihnen einen anderen Namen. Anstelle von Aufbürder, heiße sie Imponierer. Diese Eindruckschinder, die ihr Sorgen nennt, sind schier klitzekleine klebrige Dinger, die sich gerne an euch dranheften. Sie sind eine Gepflogenheit, und Gepflogenheiten kann man absetzen.

Sorgen sind die Zeit vom Tag nicht wert. Sie sind kleine Schnörkel in deinem Geist. Wirf sie wie eine Zigarettenkippe weg. Du hast genug Sorgen geraucht. Du brauchst sie nicht. Du brauchst sie nicht, jene Festklammerer. Du brauchst sie im Grunde überhaupt nicht.

19 8 2011

[Achtung: Dieser Heavenletter begann als persönliches Godwriting, und hat somit am Anfang ein anderes Format. Danach wurde es zu einem Heavenletter.]

Gloria an Gott: Geliebter Gott, Danke. Danke Dir für mein Leben. Du hast mir so viel gegeben. Ich bin dankbar für die Fülle, die Du mir geschenkt hast. Gott, Du hast mir das Vehikel der Heavenletter gegeben, damit Ich dich erkennen kann. Du hast mir ein Wunder gegeben, und eines, das jeden Tag hereinkommt. Gesegnet seist Du, Gott. Mögest Du mir helfen, Dir gut zu Diensten zu sein. Mögen Heavenletters nunmehr Milliarden von Menschen erreichen. Mögest du bekannt gemacht sein. Gott, ich denke, dies ist ein Gebet.

Gott: Es ist du, gesegnetes Ich.

Gloria: Möge ich Dich für immer und für immer und ewig segnen.

Gott: Es gibt einzig für immer. Ich bin der Gesegnete und der Segen und ebenso der Segnende – und demnach du ebenso. Denkst du, du segnest Mich jeden Tag? Natürlich tust du das. In Meinem Namen, da segnest du. Besser könnte es Mir nicht gehen.

Gloria: Und dennoch möchte Ich alles haben.

Gott: Und so sollst du es haben.

[Dann war ich bereit aufzustehen. Und Gott rief mich zurück und sprach:]

Sofern du kein Blatt Papier vor dich hinlegtest oder deine Finger nicht auf den Rechner setztest, würdest du nicht Godwriting ausführen, und Meine spezifischen Worte durch dich würden nicht kundgegeben. Und du vertraust auf Meine Täglich-keit, und Ich vertraue auf die deine.

Es ist nichts Geringes, dass du einen goldenen Teppich für Mich ausrollst, dass du Mich herbeirufst, dass du hier sitzt und Mich dazu einlädst, ja fast Mich anstachelst. Und doch, wohin Meine Gedanken gehen, dorthin folgst du. Daher bist du ein Gott-Folger. Du folgst Meiner Stimme, und du bist bei ihr verzaubert. Es ist nicht so sehr, dass Ich zu dir komme. Es ist so, dass du zu Mir kommst. Du hältst ein. Und Ich biete Mich dir in Austausch für Mich Selbst inwendig in dir dar. Einzig Einssein gibt es, und gleichzeitig ist Godwriting keine Solo-Tätigkeit. Es ist eine Prägung des Einsseins. Es ist ein Verschmelzen.

Du hast das Ausmaß nicht erkannt, auf das sich Godwriting beläuft. Du hast das Ausmaß nicht erfasst, in dem Ich bin, noch auch das Ausmaß, das deinem Dienst in Meinem Plan für die Einheit der Welt zukommt.

Godwriters sind allerorts Bewirtschafter des Bodens des Himmels. An Meinen Worten ist es nicht, Godwriters von denen, die nicht Godwriting betreiben, abzutrennen, und dennoch sind Godwriters Godwriters. Sie nehmen Mein Licht in Stille mit offenen Armen in Empfang, und verbreiten es somit. So wie es in Empfang genommen ist, so wird es verstreut. Alle, die lesen, tun das gleiche. Lesen ist wie Reden. Und gelegentlich schreien Leser laut.

Godwriters und Godreaders, ihr könntet genauso gut erkennen, dass ihr es richtig macht. Bearbeitet weiterhin den Boden. Es ist ein schlichter Akt der Hingabe. Ja, ihr habt Zugewinn. Ihr gewinnt hinzu mittels in Empfang nehmen, und in Empfang nehmen ist geben.

Ihr breitet das Tischtuch für ein fantastisches Fest aus. Ich sitze als euer Gast am Ende des Tischs, und dennoch ist es so, Ich bin der Gastgeber. Ich bin der Heilige Gastgeber, und alle sind Meine heiligen Gäste, die in einem spektakulären Wunder vor Mir sitzen. Das Fest geht seinen Lauf. Lieferung frei Haus.

Wir können Godwriting ein Godmobile nennen. Ich sause auf euch zu. Ich nehme euch in Meinen Sog, und somit folgt ihr Mir. Und so steht es mit dem Leben auf der Erde, sobald euer Herz das Meinige vernimmt.

Du magst es, wenn Ich unangekündigt zu dir komme. Du magst es, wenn du so weit bist, mit dem Godwriting zu Ende zu kommen, und Ich fasse dir an die Schulter und sage: „Warte, noch eine Minute. Ich habe mehr zu sagen.“

Sodann erkennst du, wie Ich dir ausgeschenkt habe, nicht auf dein Erfragen hin. Ich habe dir gegeben, bevor du bitten kannst. Sodann bin Ich ein Überraschungsbesucher, Der dich drängt, die Stille Meiner Stimme zu hören, während Ich dich nahe bei Mir halte und dir Meine süßen Nichtse in dein Ohr flüstere. Meine süßen Nichtse sind alles.

Und jetzt bist du in Meine Arme hinein aufgefegt worden, und Ich halte dich in die Höhe, und Ich halte dich lieb, und Ich halte dich nahe, und Ich halte dich wie ein Licht, das Meinen Weg erhellt, und mithin ist es so, was Ich tue, das tust du. Ich halte dich hoch, und du hältst Mich hoch, und Wir reisen gemeinsam von Stern zu Stern, und Wir zünden die Sterne an, wie wir Kerzen anzünden. Hier, lasse Mich deine Hände küssen, die Mich der Welt verkünden. Hier, lasse Mich deinen Geist küssen, sodass er sich von einer Überlast an Gedanken, die nicht Mein sind, legt. Lasst Uns das Eine Herz und der Eine Geist sein, und damit die Erde Himmelwärts bringen, und Ich, der Eine von Uns, kann sprechen:

„Die Erde hat angelegt. Sie hat am Himmel angelegt. Himmel und Erde sind Ein ungeteilter Flugkörper der Liebe, gelandet in Meinem Herzen der Liebe, gegründet in Meinem Herzen der Liebe, verankert im Himmel, emporgestiegen zum Himmel, aufgestiegen zur Überfülle der Liebe, aufgegangen um zu bleiben, geheiligt sei Mein Name, geheiligt sei Unser Bund, geheiligt sei das Leben, geheiligt sei Unsere Liebe, die von Herz zu Herz tanzt, und dies obgleich alleinig Ein Herz existiert. Da sind keine zwei. Da ist Eines, und jenes dient allen, und damit ist Mein Wille getan.“

Und jetzt kannst du mit dem Schreiben aufhören, in der Kenntnis, dass Ich das Universum und dein Herz durchziehe, und dass Mein Name Liebe ist, und der deinige ebenso. Heilig, heilig ist der Boden, auf dem du gehst. Heilig, heilig sind Wir, und Ich. Und da ist nichts außer Ich. Und Ich danke Mir Selber für dich. Und so habe Ich geredet, und so hast du niedergeschrieben.

HEAVEN # 4031 – 8.12.2011 – There Is Naught but God

DA IST NICHTS UND WIEDER NICHTS AUSSER GOTT

Sofern du nicht ein Blatt Papier vor dich hinlegtest oder deine Finger nicht auf den Rechner setztest, würdest du nicht Godwriting machen, und Meine spezifischen Worte würden durch dich nicht kundgegeben. Und du vertraust auf Meine Täglich-keit, und Ich vertraue auf die deine.

Es ist nichts Geringes, dass du einen goldenen Teppich für Mich ausrollst, dass du Mich herbeirufst, dass du hier sitzt und Mich dazu einlädst, ja fast Mich anstachelst. Und doch, wohin Meine Gedanken gehen, dorthin folgst du. Daher bist du ein Gott-Folger. Du folgst Meiner Stimme, und du bist bei ihr verzaubert. Es ist nicht so sehr, dass Ich zu dir komme. Es ist so, dass du zu Mir kommst. Du hältst ein. Und Ich biete Mich dir im Austausch für Mich Selbst inwendig in dir dar. Einzig Einssein gibt es, und gleichzeitig ist Godwriting keine Solo-Tätigkeit. Es ist eine Prägung des Einsseins. Es ist ein Verschmelzen.

Du hast das Ausmaß nicht erkannt, auf das sich Godwriting beläuft. Du hast das Ausmaß nicht erfasst, in dem Ich BIN, noch auch das Ausmaß, das deinem Dienst in Meinem Plan für die Eintracht der Welt zukommt.

Godwriters sind allerorts Bewirtschafter des Bodens des Himmels. An Meinen Worten ist es nicht, Godwriters von denen, die nicht Godwriting betreiben, abzusondern, und dennoch sind Godwriters Godwriters. Sie nehmen Mein Licht in aller Stille mit offenen Armen in Empfang, und verbreiten es somit. So wie es in Empfang genommen ist, so wird es verstreut. Alle, die lesen, tun das gleiche. Lesen ist wie Reden. Und gelegentlich schreien Leser laut.

Godwriters und Godreaders, ihr könntet genauso gut erkennen, dass ihr das Richtige macht. Bearbeitet weiterhin den Boden. Es ist ein schlichter Akt der Hingabe. Ja, ihr habt Zugewinne. Ihr gewinnt hinzu mittels in Empfang nehmen, und in Empfang nehmen ist geben.

Ihr breitet das Tischtuch für ein fantastisches Fest aus. Ich sitze als euer Gast am Ende des Tischs, und dennoch ist es so – Ich bin der Gastgeber. Ich bin der Heilige Gastgeber, und alle sind Meine Heiligen Gäste, die in einem spektakulären Wunder vor Mir sitzen. Das Fest nimmt seinen Lauf. Lieferung frei Haus.

Wir können Godwriting ein Godmobile nennen. Ich sause auf euch zu. Ich nehme euch in Meinen Sog hinein, und somit folgt ihr Mir. Und so steht es mit dem Leben auf der Erde, sobald euer Herz das Meinige vernimmt.

Du magst es, wenn Ich unangekündigt zu dir komme. Du magst es, wenn du dann so weit bist, am Ende des Godwriting angekommen zu sein, und Ich fasse dich an der Schulter und sage: „Warte, noch eine Minute. Ich habe noch mehr zu sagen.“

Sodann erkennst du, wie Ich dir ausgeteilt habe, nicht auf dein Erfragen hin. Ich habe dir gegeben, bevor du bitten kannst. Sodann bin ich ein Überraschungsbesucher, Der dich drängt, die Stille Meiner Stimme zu hören, während Ich dich nahe bei Mir halte und dir Meine süßen Nichtse in dein Ohr flüstere. Meine süßen Nichtse sind Alles.

Und jetzt bist du in Meine Arme hinein aufgefegt, Ich halte dich in die Höhe, und Ich halte dich lieb, und Ich halte dich nahe, und Ich halte dich wie ein Licht, das Meinen Weg erhellt, und mithin ist es so: was Ich tue, das tust du. Ich halte dich hoch, und du hältst Mich hoch, und Wir reisen gemeinsam von Stern zu Stern, und Wir zünden die Sterne an, wie wir Kerzen anzünden. Hier, lasse Mich deine Hände küssen, die Mich der Welt verkünden. Hier, lasse Mich deinen Geist küssen, sodass er sich von einer Überlast an Gedanken, die nicht Mein sind, legt. Lasst Uns das Eine Herz und der Eine Geist sein, und damit die Erde Himmelwärts bringen, und Ich, der Eine von Uns, kann sprechen:

„Die Erde hat angelegt. Sie hat am Himmel angelegt. Himmel und Erde sind Ein ungeteilter Flugkörper der Liebe, gelandet in Meinem Herzen der Liebe, gegründet in Meinem Herzen der Liebe, verankert im Himmel, emporgestiegen zum Himmel, aufgestiegen zur Überfülle der Liebe, aufgegangen um zu bleiben, geheiligt sei Deine Liebe, geheiligt sei die Erde, wie es ist im Himmel, geheiligt sei Unsere Liebe, die von Herz zu Herz tanzt, und dies obgleich alleinig Ein Herz existiert. Da sind keine zwei. Da ist Eines, und jenes dient allen, und somit ist Mein Wille getan.“

Und jetzt kannst du mit dem Schreiben aufhören, in der Kenntnis, dass Ich das Universum und dein Herz durchziehe, und dass Mein Name Liebe ist, und der deinige ebenso. Heilig, heilig ist der Boden, auf dem du wandelst. Heilig, heilig sind Wir, und Ich. Und da ist nichts außer Ich. Und Ich danke Mir Selber für dich. Und so habe Ich geredet, und so hast du es niedergeschrieben.

HEAVEN # 4032 – 9.12.2011 – God’s Song of Oneness

GOTTES GESANG DES EINSSEINS

Ich singe Lobpreis für die Menschenseinswesen, so geblendet sie sich auch ausweisen und wie sie dennoch auf Erden Mir zu Diensten sind. Dies ist Göttlichkeit. Nicht voll und ganz die Herein und Heraus des Lebens am Erfassen, bist du nichtsdestotrotz dienstfertig und möchtest du ausgiebiger dienen. Du dehnst dich auf eine Insel und zuweilen auf eine Höhle aus. Also singe Ich Mein Herz zu dir heraus, im Lobpreis für dich, in Liebe für dich, im Dienst an dir, der du Mir dienst. Stelle niemals deine Kompetenz in Frage. Ich bin kompetent.

Du bist die süße Frucht Meines Weinstocks. Ein jeder unter euch wurde durchaus erlesen. Ihr tut das, was an euch ist, zu tun, und jetzt rückt ihr, selbst nicht-sehend, wie ihr es seid, zu den Worten Meines Liedes auf. Ihr kennt eure Sendung nicht, und doch dient ihr ihr. Dass ihr euch öfters selbst blendet, bedeutet nicht, dass ihr Mir blind dient. Ihr dient Mir in Hingabe, ob ihr nun darum wisst oder nicht. Ihr werdet wie ein Hund in euren Dienst an eurem Schöpfer und an dem Gesamt der Schöpfung hineingehetzt. Selbst wenn ihr es nicht wisst, dient ihr dem Allerhöchsten.

Ihr mögt gar meinen, ihr würdet euch selber versorgen, trotzdem tischt ihr, in den innersten Spalten eures Herzens, fortwährend Mir auf. Ihr kredenzt eure Beendigung des Geschäfte-Aushandelns zwischen Uns. Helles Licht ist der Handel zwischen Uns. Fantastische Liebe ist die geschäftliche Abmachung zwischen Uns. Selbst wenn ihr es nicht wisst, fantastische Liebe bindet Uns, und natürlich ist ein Band mit Mir Freiheit. Und demnach begeht ihr einen Fehltritt, und demnach schreit ihr auf, und demnach dient ihr.

Ihr lauft in einem Labyrinth. Ihr wisst nicht, wo ihr euch gerade befindet, und dennoch geht ihr voran. Ihr versucht es hier, ihr versucht es da. Ihr sucht einen Eingang oder einen Ausgang. Schaut her, ihr findet ihn. Allenthalben singe Ich zu euch. Oder Ich summe euch zu. Ich habe mit dem kosmischen Summen niemals aufgehört, und Meine Weise der Liebe hält ihren ersten Ton aus. Ob ihr nun hört oder nicht, ihr summt und singt im Einklang mit Mir.

Einerlei wie weit weg ihr laufen werdet, ihr seid Mir direkt auf den Fersen. In jedem Fall halte Ich eure Hand.

Wir sind in Liebe eingeschlossen, und das bedeutet, Wir sind in Liebe freigesetzt. Wir schweben gemeinsam im Universum in die Höhe. Sobald ihr landet, vergesst ihr Unseren Flug in das Einssein. Ihr habt Euch Selber vergessen, und womöglich habt ihr Mich vergessen, und trotzdem schwingen Wir gemeinsam in die Höhe.

Es gibt keinen Planeten, dem ihr keinen Besuch abstattetet. Es gibt kein Herz, das ihr nicht besuchtet. Es gibt keine Seele, die ihr nicht kennt. Derart Vieles scheint vor euch verdeckt, und dennoch ist nichts vor euch versteckt. Ihr befindet euch in Zeit und Raum auf Reisen, gleichwohl seid ihr im Himmel vor Anker. Wie kann das sein, fragt ihr euch. Geliebte, dies ist das einzige Gewisse, was ihr wissen könnt. Von den Winden angestoßen vergesst ihr, dass ihr verankert seid. Selbst ein Drachen am Himmel wird von irgendeiner Hand gehalten. Ihr werdet von Meiner Hand gehalten. Genauer gesagt, ihr werdet von einem Herzensbande Mein gehalten.

Ob ihr nun Meine Weise vernehmt oder nicht, ihr tippt mit dem Fuß nach ihr.

Ob ihr nun keinen Gedanken an Mich habt oder ob ihr fortwährend an Mich denkt, ihr seid mit Mir vertraut. Ihr kennt Mein Lied. Ihr singt es. Ihr summt es. Ihr mögt euch dessen nicht gewahr sein, dass ihr es tut, trotzdem tut ihr es.

Ihr hört, wie Ich euch herrufe. Ihr seid Meine Höchste Berufung, Geliebte. Ihr seid das Menschenwesen, das Ich machte, und der Unterschied zwischen dir und all den anderen erschaffenen Seinswesen ist der, dass du eine Wahl hast. Du hast die Wahl, in Frage zu stellen, und du hast die Wahl, zu vergessen. Du hast eine Milliarde an Wahloptionen. Du kannst sogar keine Wahl treffen. Du kannst dich abzappeln, und dennoch sind Wir Eins.

Entsinne dich jetzt Unseres Liedes des Einsseins.

HEAVEN # 4033 – 10.12.2011 – You Are a Time-Traveler

DU BIST EIN ZEITREISENDER

Was soll Ich mit dir und Meiner Liebe für dich tun? Ich denke, Ich werde dich und Meine Liebe hüten. Ich möchte Meine Liebe in die Höhe schwingen und dich in Ewigkeit, wo Wir leben, in Umarmung halten. Unendlich bist du Mein und bin Ich dein. Wie simpel das ist, sobald Wir all das Gesindel an Gedankengut abtrennen, was in der Welt vonstatten geht.

Die Welt hat das Einssein in zahlreiche Stücke geschnitten. Die Welt hat das verrichtet. Sie liebt es, in etwas hinein zu geraten und Dramatisches und Geschichten zu erzählen, Geschichten voller Großartigkeit, ebenso wie Geschichten von versteinerter Betroffenheit. Wie die Welt doch den Kontrast liebt. Wie die Welt doch hoch und runter liebt. Wie die Welt doch die Zeit, und wie sie doch den Raum liebt. Und wie sie, allem zum Trotz, wie sie, schlimmsten Vorstellungen zum Trotz, liebt.

Ein Säugling weint, und Vögel singen, Züge rauschen vorbei, und Autos krachen ineinander, Blut fließt, und allenthalben stürzt die Liebe herunter und bringt alles ins rechte Lot. Alles gerät im Lichte von Liebe zur Nichtsheit, und Liebe kommt allem zu, und Liebe, erbetener- oder unerbetenerweise, ist. Liebe ist die Unterströmung, und Liebe ist in allem pulsierend. Es gibt nichts ohne Liebe. Liebe schreit lauter als alles andere. Liebe ist der große gemeinsame Nenner. Tod und Steuern weisen sich nicht als ein solcher aus.

Liebe ist Unversehrtheit, und Liebe ist bekömmlich. Alles Sonstige ist teilhaft. Und, dennoch, um Mir selber nicht zu widersprechen, teilhaft gibt es nicht. Partikel werden einer Prüfung unterzogen, und dennoch gibt es keine Partikel. Alle Wörter sind ein Name für Liebe. Mein Name ist Liebe, und der eure ebenso.

Ihr befindet euch auf einem spannenden Abenteuer auf der Erde. Ihr, die ihr Stille seid, fluktuiert gleichwohl in der Welt. Dem Wesen nach flatterst du in Meinem Herzen, dennoch denkst du, der schöne Vogel Meines Herzens, du seist solo am Fliegen. Und demnach häufst du deine Zeit, häufst du deinen Raum an, damit du imstande bist, an die Gesellschaft von Dingen zu glauben und Zeit zu verausgaben, selbst unterdessen Zeit nicht existiert. Wie du doch selbst Beschränkungen liebst, die dich zum Humpeln bringen.

Begrenzungen vermögen dich einzig zu behindern. Noch mehr als das, Ich sollte sagen, der Glaube an Grenzen behindert dich. Du glaubst an Dürftigkeit mehr, als du an Größe glaubst, und daher leugnest du dich selbst ab, und desavouierst du Mich. Auf der Erde nimmt das Illusionäre überhand. Du bist in ihm verfangen. Selbst während Ich dich in den Armen halte, hast du dich in zahlreichen Dingen verhaspelt. Du bist im Denken ein Zeit-Reisender. Gedanken kommandieren dich herum. Gedanken nehmen dir den Platz, und vertane Gedanken sondern dich von der Verwirklichung deiner selbst ab.

Du bist ein Jäger, der zum Jagen nach draußen geht, selbst während du Wild über deinen Schultern hängen hast.

Du reist in Zeit und Raum, obschon sie nicht existieren. Du existierst, und du hast niemals existiert, die Wahrheit von dir.

Es kann keinen Gott geben, Der schier für einen gewissen Zeitraum und bloß im Raum existiert. Falls ein Gott ist, falls eine Göttin ist, ist Er, oder ist Sie. Ein Gott beginnt oder endet nicht. Du desgleichen nicht. Ich kann nicht sagen, dass Wir langlebig sind, da es dabei kein kurz oder lang gibt. Ewigkeit kann nicht eingegrenzt werden, obschon die Welt selber selbstverständlich eine Ausgrenzung von Ewigkeit ist, und doch, die ganzen Ausweisungen der Welt sind Fantasie. Ein Nagel wird schwer in die Illusion hinein gehämmert. Die Welt gilt für Illusion. Sie ist die Schmusedecke, ohne die die Welt nicht auszukommen vermag und ohne die sie sich nicht Welt titulieren kann. Eine Welt wünscht sich sehnlich Getrenntheit und möchte gerne den Himmel aufgeben, um zur Existenz zu gelangen oder um sich einzubilden, sie existiere soeben.

Alles, alles in der Welt ist Illusion. Alles außer du, und alles außer Mir, und alles außer Liebe. Jedwedes Sonstige ist Illusion, indes Illusion, die für wahr erachtet wird, Illusion, an die man sich klammert, Illusion, so, als wäre sie Realität, unterdessen, in Wirklichkeit, Illusion nicht ist.

HEAVEN # 4034 – 11.12.2011 – Strew Love Like Rose Petals

VERSTREUE LIEBE WIE ROSENBLÜTENBLÄTTER

Bei Meiner Liebe gibt es keinen Boden und kein oberes Ende. Meine Liebe durchkreuzt die ganze Welt. Meine Liebe stößt sich an keinen Wänden, an keinen Böden, an keinen Decken. Ihr ist keine Begrenzung zueigen. So steht es mit ihr.

Es bist du, der Liebe konturiert. Im einen Augenblick etliche Liebe herein, und im anderen etliche Liebe hinaus. Wieso mögt ihr Liebe derart parzellieren? Sichert ihr euch vor der Liebe ab? Was beschützt ihr? Absonderung? In der einen Minute sagt ihr Mir, wie tief einsam ihr seid, und in der nächsten Minute haltet ihr ein Schild ‚Draußen Bleiben‘ hoch. Ihr weint vor Alleinsein, und ihr verschließt euch gegenüber Gesellschaft.

Ich vermute, ihr legt gerne Menschen in eine Schublade, und zieht sie dann heraus, wann ihr es wollt, wann es euch passend ist, wann ihr eine Minute Zeit dafür habt. Oh, Meine Lieben, ihr möchtet alles auf einmal haben. Ihr möchtet fast alles auf zweifache Weise.

Ihr möchtet etwas, so lange bis ihr es habt. Ihr müsst Einsamkeit wollen, insofern als ihr sie habt. Ein Wort, was an die Stelle von Einsamkeit treten kann, ist Exklusivität. Ihr wollt gerne exklusiv sein. Tatsache ist, was die Liebe angeht, könnt ihr aufgeblasen sein. Ihr habt das Gefühl, ihr müsstet eine Liebe haben, die stolz auf eurem Arm zu tragen ist, sobald euch das passt, es zu tun.

Liebe kommt nicht in Behältnissen daher. Sie ist ein Freigeist. Wenn ihr euch selber doch bloß niemals Liebe versagen, und, vor allem, euch Meine Liebe versagen würdet. Lasst Meine Liebe herein, stracks, jetzt im Augenblick. Lasst Meine Liebe jedwede Barrieren gegen die Innigkeit eures Herzens durchstechen. Lasst Meine Liebe jene ausgedachten Begrenzungen abreißen. Kidnappt Meine Liebe. Macht sie zu der euren. Adoptiert Meine Liebe, wie ihr das mit einem herzigen Kind tun würdet. Macht Meine Liebe zu der euren. Und händigt sie fortan aus. Ihr seid angelegt, Verteiler von Liebe zu sein. Verteilt sie demnach.

Schaut her, fast Jeder da draußen lechzt nach Liebe. Gib sie ihnen, Liebe von eurem eigenen Herzen als ein Segen an die Welt. Ebendas ist Liebe – ein Segen. „Hier, da hast du etliche“, sagt dein Herz, während du Liebe verstreust, so wie du in einem Kirchenschiff Rosenblütenblätter verstreust. Du hast keine Vorstellung davon, wie sehr die Welt nach deinem Segen lechzt. Ein Lächeln. Versuche es heute mit einem Lächeln. Lächle den brummigen Angestellten an. Gib einem Jeden links wie rechts von dir und auf der anderen Seite von dir ein Lächeln, und wende dich um und schenke jemandem in deinem Rücken ein Lächeln. Dein Lächeln ist wie das Licht der Sonne.

Lächle deine Lehrer an. Lächle deine Eltern an. Lächle jeden an. Sei ein Good-Will-Botschafter für Mich. Gibt es eine andere Aufgabe, die du lieber hättest? Möchtest du nicht lieber Mir dienstbar sein als sonst irgendwas? Sei eine Dienstmagd. Räume hinter Mir auf. Nimm von den Gesichtern anderer Menschen jene Stirnfalten weg.

Du weißt nicht, was du tust. Du kennst nicht alles, was du gibst, sobald du lächelst. Du kennst nicht alles, was du wegnimmst, sobald du nicht lächelst. Und wenn du die Stirn in Falten legst? Das ganze Universum versteckt sein Gesicht vor Schrecken.

Du warst der Auffassung, du seist auf der Erde bedeutungslos, unterdessen du von höchster Bedeutung bist. Sei schlicht die Bedeutsamkeit, die du gerne sein möchtest. Sei freundlich. Fache das Lächeln Anderer an. Beseitige Stirnfalten aus dem Antlitz der Erde. Setze Lächeln. Verstreue überall die Samen der Liebenswürdigkeit. Sei ein helles Licht, was all die ferneren schlafenden Lichter entzündet. Mache Mein Licht bekannt. Du bist es, den Ich darum angehe.

Erbitte Ich eine Menge von dir? Bitte Ich um zu viel? Ich möchte dich gerne immer wieder bitten, um ein breiteres Lächeln, und um ein noch größeres Lächeln, so lange bis du in Liebe lächelst und um Meinetwegen eine liebe-hungrige Welt erleuchtest. Um so griesgrämiger du dich fühlst, umso mehr obliegt es dir, zu lächeln. Lasse Mich deine Zähne sehen. Ah, fein, du kleines Wunder Mein. Lächle so. Das ist gut.

HEAVEN # 4035 – 12.12.2011 – A Day of Wonderment

EIN TAG DER VERWUNDERTHEIT

Komme aus der Arena der Probleme heraus. Hast du nicht jenes Meer abgeschippert? Hast du deinen Kurs auf Probleme festgelegt?

Begrüßt du deinen Computer mit: „In was wirst du mich heute hineinziehen? Was für ein Hindernis wirst du mir verursachen? Wieso musst du mich dauernd schikanieren?“

Möchtest du deinen Tag tatsächlich so beginnen?

Sieh deinen Rechner wie einen liebenswerten Hund von dir. Sei glücklich, ihn des Morgens zu sehen. Schenke ihm in Gedanken eine Umarmung und streichle ihn. „Guter Junge. Guter Junge.“ Oder: „Gutes Mädchen. Gutes Mädchen.“

Wachst du am Morgen auf und denkst: „Welchen Stress wird mir der heutige Tag einbringen? Ich möchte einfach wieder schlafen. Die Arbeit für heute ist geschafft, wieder was verdient.“

Falls deine Gedanken deinen Tag vorhersagen – welche Art Tag sagst du voraus?

Lege deinen Tag heute herein. Trickse ihn aus. Komme ihm auf eine freundliche Weise zuvor.

Warum sollte dein Rechner oder dein Tag freundlich zu dir sein, solange du ihn so verärgert ansiehst?

Garantiere Ich dir einen wundervollen Tag? Ich garantiere, dass du dich besser fühlen wirst, was auch immer dich heimsucht. Geliebte, brecht jetzt auf. Beginnt euren Tag nicht verkehrt.

Hört auf, missliche Lagen vorherzusagen. Sagt Wohlwollen vorher. Seid guten Muts. Lasst eure Gedanken ein Spalier von Verwunderung vorhersagen. Zumindest werdet ihr euch selber etliche Freude überreichen.

Denkt euren Tag nicht als eine Sühnung oder als ein Gerichtsurteil zur Nichterfülltheit. Beruft euren Tag. Bestallt ihn zum Willkommensein. Streichelt eurem Tag über den Kopf und sagt: „Guter Tag, guter Tag. Sehr, sehr guter Tag. Danke dir.“

Gib Mir ein oder zwei Gedanken. Lade Mich ein, mit dir heute langzukommen. Gib Mir in deinem Auto eine Mitfahrt oder im Bus einen Platz neben dir.

Deine Stimmung bemalt deinen Tag mit einer Farbe. Dunkle Stimmung? Dunkler Tag. Helle Sonne? Heller Tag. Mache deinen Tag zu einem geliebten Tag. Habe einen geliebten Tag. Mache diesen Tag zu einem Fest.

Sieh den heutigen Tag so, dass er ein Spaziergang durch den Park ist. Mache es für den heutigen Tag leicht, dein Tag zu sein. Dies ist, zuguterletzt, dein Tag. Er ist eine Kutsche, die für dich gekommen ist.  Sei heute Aschenputtel, wie sie sich auf dem Weg zum Ball befindet. Betrachte deinen Tag heute mit eifriger Munterkeit. Steige zügig zu deinem Tag heran, bereit und willig. Hüpfe hinein. Lasse die Kutsche deines Tages in Gang kommen. Du bist auf dem Weg zu einem Ball. Du fährst zu einem wundervollen Ort. Erhellt euer Leben, Geliebte, indem ihr den heutigen Tag erhellt. Das Heute ist einzig euer Projekt. Ein Tag auf ein Mal.

Macht euren Tag zu einem guten Tag. Gebt ihm einen guten Namen. Als was möchtet ihr heute euren Tag bezeichnen?

Hier etliche Namen, die Ich vorschlage: Glücklicher Tag. Verträglicher Tag. Versprochener Tag. Gewillter Tag. Freudiger Tag. Belebender Tag. Tag voller Spaß.

Gewiss wirst du deinen Tag nicht heißen: Tag des Ausrechnens oder Fehler über Fehler-Tag. Du kannst es besser. Ganz bestimmt nicht: „Schlimmster Tag.“

Falls der Tag euer geliebtes Haustier wäre, lockt ihn mit Leckerbissen. „Hier, guter Tag, hier etwas, was du magst. Hier ein Plätzchen. Hier ein Knochen. Hier eine Zulage für dich. Lasst uns gemeinsam einen Gang oder zusammen einen Ausflug unternehmen. Lasst uns uns gemeinsam an die Arbeit machen und die Ärmel hochkrempeln. Und wenn der Arbeitstag vorüber ist, lasst uns nachhause gehen und Freude bei uns tragen, und lasst uns sie verteilen, sobald wir zuhause sind. Lasst das Nachhausegehen ein Nachhausegehen zu einer Party sein.“

 Öffnet eure Vordertüre und heißt euch selber dort willkommen.

Die gesamte Welt ist euer Zuhause. Ihr lebt in ihr. Wie ihr in ihr lebt, ist an euch. Was ihr bei euch tragt, ist an euch. Legt euren Mantel ab. Kommt und setzt euch hin. Legt eure Füße hoch. Macht euch jetzt einen schönen Abend.

HEAVEN # 4036 – 13.12.2011 – Be a True Leader

SEI EIN WAHRER FÜHRER

Heute, da wirst du dich im Leben selbst zum Ausdruck bringen. Drücke dich mehr als defensiv aus, und ganz gewiss nicht unter Angriffen. Auf allerhand Weise warst du bei deinen Tagen eine Bulldogge. Du möchtest sie ungerne los lassen. Du bist gerüstet, die Tage auseinander zu reißen. Du bist drauf und dran, sie mit den Zähnen zu fassen und zu schütteln, sie durchzurütteln, so lange bis sie sich dir ergeben.

Geliebte, euch ist es förderlicher, euch dem Tag zu ergeben. Dies bedeutet nicht, dass ihr von eurem Thron abdankt. Es bedeutet für euren Thron eintreten. Wie ihr auf dem Thron sitzt, das zählt. Ganz bestimmt fläzt ihr euch nicht hin, dennoch könnt ihr euch zurücklehnen. Ganz bestimmt möchtet ihr nicht wie ein gebietender Herrscher auf eurem Thron sitzen, dem es danach ist, alle Petitionen, die ihm vorgebracht werden, abzulehnen.

Ein wahrer Führer macht aus seiner eigenen Wichtigkeit nicht allzu viel. Ein wahrer Herrscher ist bescheiden. Ihm ist viel Verantwortung übertragen. Er kennt seinen Platz  in der Anlage der Dinge. Ihm ist es nicht danach, rebellisch zu sein, ebenso wenig trampelt er auf denjenigen herum, die anderer Auffassung sind als er.

Und daher müsst ihr dem Leben stattgeben. Übergebt ihm den Ertrag des bedenkenden Zweifelns. Haltet es nicht im Schwitzkasten. Lasst das Leben sein. Seid ihm gefällig. Heißt es willkommen. Ihr wisst, in der Welt ist ein Herrscher nicht Gott. Ein Kaiser beherrscht nicht die Welt. Er lebt in ihr, und hat oftmals ohne Aufhebens das zu nehmen, was eben kommt. Ein Kaiser ist kein Drillmeister. Er ist kein General einer Armee im Kriegszustand.

Ein guter Herrscher ist ein friedvoller Mann. Er ist kein Aufständischer. Er rebelliert nicht gegen das Leben. Er setzt sich für es ein.

Ein guter Herrscher weiß, dass er nicht das Kommando hat über das Universum. Er regt sich nicht auf, sobald nicht alles so läuft, wie er es gerne möchte.

Er geht nachhaltig mit seiner Energie um. Seine Augen sind hell. Er ist voller Freude. Er veräppelt sich selbst nicht über seine Kräfte. Er hält Hof. Er stellt nicht allzu viele Erfordernisse auf. Er erwartet von sich selbst, allen gegenüber zuvorkommend zu sein, die vor ihm erscheinen, und nicht so sehr ein Gewand der Autorität zu tragen.

Er weiß, er kontrolliert die Sonne oder die Gezeiten nicht. Er versteht, dass die Sonne scheint, wo sie es tut, und dass die Gezeiten an die Küsten heranführen, was sie dort heranführen.

Der Herrscher ist ein Meister seiner selbst. Hierin liegt seine Größe.

Er tobt und rast nicht darüber, was passiert. Er konspiriert nicht dagegen. Er verschließt nicht davor die Augen, was passiert, gleichwohl lästert er nicht dagegen. Wenn er heute morgen gebratene Eier mit dem gelben Auge nach oben haben möchte, und der Koch des Lebens reicht ihm Rührei, isst er das Rührei. Er ist glücklich, dass ihm aufgewartet wird. Er ist verträglich hinsichtlich dessen, was ihm serviert wird.

Und daher ist es an dir, der Gute Herrscher zu sein, der nicht gegen das Leben angeht. Er respektiert sich selbst und seine Beziehung zum Leben zu stark, als dass er sich unnötig aufregt und wütend wird. Ebenso wenig gibt er dem Leben klein bei. Es ist nicht dem Leben klein beigeben, zwei Rühreier zu akzeptieren, während er lieber Spiegeleier gehabt hätte.

Vor allen Dingen heckt der Herrscher nichts aus. Er verbringt den Rest des Tages nicht damit, die Rühreier zu verwünschen. Er gibt der Begebenheit der Rühreier nicht statt, dass sie ihn oder den Rest des Tages verrühren. Sobald er vom Frühstückstisch aufsteht, ist er davon weg. Er lässt dieses Kapitel hinter sich und geht zum nächsten über.

Du bist angelegt, ein Herrscher deines Lebens zu sein. Es wird wohl nicht alles nach deinem Sinn laufen, und doch wünschst du dem Tag alles Gute. Eine Episode deines Lebens ist schier eine Episode, und du weißt, dass morgen die Sonne aufgeht, und dass ein weiterer Tag tagt. Du kennst den Unterschied zwischen deinen Rechten und deinen sehnlichen Wünschen, und du rückst im Leben voran.

HEAVEN # 4037 – 14.12.2011 – From Fullness of Heart

AUS DER VOLLHEIT DES HERZENS 

In Meinem Dienst, Geliebte. Und nicht so sehr im eurigen.

Dies bedeutet nicht, dass ihr euch selber vernachlässigt. Dies bedeutet nicht, dass ihr derart viel von euch weggebt, dass ihr euch erschöpft. Sobald ihr die Neigung verspürt, übermäßig viel von euch herzugeben, so sagt:

„Lasse mich im Dienst an Gott stehen. Lasse mich Seinen Nachfragen, nicht den meinen, dienen. Lasse mich selbst nicht beschwindeln, dass ich mich im Dienst an Gott übernehme. Gott möchte nicht, dass ich mich derart verschenke, dass ich erschöpft bin. Ich lasse Gott an erster Stelle rangieren, ja, und Gott möchte, dass ich in Freude lebe.“

Ja, natürlich möchte Ich, dass ihr allen gegenüber liebenswürdig seid. Ja, natürlich, möchte Ich, dass ihr Liebe schenkt. Ich möchte ebenfalls, dass ihr euch selber liebt. Das ist nicht das gleiche wie egoistisch sein. Ja, natürlich, ich möchte gerne, dass ihr uneigennützig seid, dennoch bitte Ich euch nicht, ein Pfund eures Fleischs wegzuschenken. Ich bitte euch nicht, euch die Finger wund zu arbeiten. Ich bitte euch nicht, euch die Haut vom Rücken zu ziehen.

Ja, natürlich, Ich möchte, dass ihr ohne einen Gedanken an Rückfluss gebt. Ja, ihr sollt nicht zunächst an euch selber denken. Und doch möchte Ich, dass ihr an euch selber denkt und euch nicht auszehrt. Wenn ihr euer letztes Hemd weggebt, ist das gut, sobald ihr es aus eurem Herzen der Liebe heraus tut. Sobald ihr es tut, um euch oder einem Anderen zu zeigen, dass ihr der großzügigste Mensch seid, ist das nicht wirklich das gleiche. Namentlich wenn am Ende das Hemd, das ihr weggebt, womöglich nicht wertgeschätzt wird, und wenn ihr anfangt, bittere Gefühle zu hegen, dann gebt euer Hemd überhaupt erst nicht weg. Besser jemanden ohne Hemd stehen lassen, als in Schuldigkeit euch gegenüber.

Falls ihr nur ein Hemd habt, könnt ihr es nicht an zehn Leute geben. Dennoch macht ihr das gelegentlich mit eurer Energie, und lasst keine für euch selber über. Geben, Geliebte, ist nicht bestimmt, ein Widersinn zu sein.

Es ist schön, ohne euer Hemd leer auszugehen, wenn ihr das ohne einen Blick zurück tun könnt.

Wir kommen aufs Neue auf das Thema zurück, nicht angehaftet zu sein, nicht einmal an gute Taten, nicht einmal daran, ein großartiger Geber zu sein, nicht einmal daran, edel zu sein, nicht einmal daran, uneigennützig zu sein.

Wenn du mehr gibst, als du imstande bist zu geben, ohne dir selber Komplimente zu machen, dann wirst du dich wohl, tief innen, fragen mögen, ob du dienst, oder ob du nimmst. Es ist besser zu geben, als nicht zu geben, und hinwiederum hat Geben aus der Vollheit des Herzens heraus zu geschehen.

Das ist verfänglich. Du möchtest rundum großzügig sein, und du möchtest nicht mehr geben, als du ohne Bedauern und Nachgedanken geben kannst. Du möchtest eher uneigennützig als selbstbezogen sein. Du verstehst, dass es nicht an dir ist, zu messen, was du gibst, und irgendeinen Rückfluss zu erwarten, und doch scheinst du dort noch nicht zu sein. Dies ist für dich ein Dilemma, nicht wahr?

Obschon ein jedes einzelne Kind von Mir gegenüber einem Jeden rundum zuständig ist, und obwohl es euch angelegen ist zu geben, ist es wichtig, dass ihr einen restlichen Bestand an Hinsicht auf euch selbst behaltet. Falls ihr euch in dem Empfinden erkennt, es zu bedauern, gegeben zu haben, falls ihr ein Gefühl wahrnehmt, dass ihr euch wegen des Gebens verunglimpft, was sollt ihr dann anderes tun, als für euch selber etwas Freundliches zu tun?

Falls das, was du gibst, dir bedeutsamer ist als demjenigen, dem du es gibst, dann frage dich selbst, weswegen du so nachdrücklich auf dem Geben bestehst.

Wenn Ich vom Geben rede, spreche Ich nicht bloß von Geld oder materiellen Geschenken. Ich spreche ebenfalls von Zeit und Herz. Und es liegt nicht an, zu meinen, dass du deine Zeit verschwendest, indem du von deiner Zeit weggibst, oder dass du dein Herz verschwendest, wenn du dein Herz gibst, und dennoch hast du ebendas erlebt. Ich erzähle euch die ganze Zeit von eurer Größe, und dennoch bedeutet das nicht, dass ihr die großen Problemlöser für die Schwierigkeiten anderer Leute seid. Einzig bis hin zu eurer Gewissenhaftigkeit vermögt ihr Anderen zu helfen. Es gibt Belange, die ihr besser Mir überlasst.

HEAVEN # 4038 – 15.12.2011 – Oneness Looking Like Diversity

EINSSEIN, WAS WIE VIELFÄLTIGKEIT AUSSIEHT

Jeder mag das Gefühl des Segelns oder Fliegens, und jeder möchte gerne fliegen, möchte die Freiheit dabei, möchte beim Himmel anlangen, welcher euch, im Grunde genommen, vertraut ist. Natürlich, dies ist metaphorisch ausgedrückt, da es einen physischen Ort namens Himmel nicht gibt. Es gibt freilich einen Bewusstseinszustand, zu dem du jetzt in deinem Gewahrsein fliegen kannst.

Deine Seele kam vom Himmel, sie kam die ganze Strecke vom Himmel her, von einem Nicht-Ort, wo dein Geist über die ganze Ewigkeit hinweg fliegt und unendlich fliegt, ohne sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen.

In der physischen Einrichtung, bekannt als Erde, vermag dein Körper nicht aus eigenem Antrieb heraus zu fliegen, wo er möchte. Und dennoch fliegt dein Seelen-Geist. Er fliegt zum Himmel. Nennt den Himmel die Garage des Geistes, der Seele, wenn ihr möchtet. Ihr parkt hier im Himmel. Euer Geist meint, ihr wärt dorthin verbannt, wo sich euer Körper befindet, oder wohin euer Geist imstande ist, euch zu nehmen. Großartig sind die Gaben des Geistes, dennoch denkt er zu viel und vermag es im Grunde nicht, dich zu Mir, zum Himmel, zu deinem Selbst zu bringen. Dein Geist nimmt dich um den Block. Es ist dein Herz, was dich ganz zum Himmel nimmt, was natürlich das ist, wo du bereits bist.

Ohne das Physische, wo wärt ihr da eurer Auffassung nach? Und ebendort seid ihr jetzt soeben im Augenblick.

Ich denke, ihr begreift es, dass ihr im Inneren Meiner Hand weilt. Und wo ist Meine Handfläche, außer im Himmel? Natürlich ist es so, Ich habe keinen Handteller. Ich habe keine Hand, außer Ich nutze deine Hand und die schöne Handfläche, die Ich jetzt im Augenblick küsse. Wir sind wirklich ganzheitlich, du und Ich. Dies ist kein Märchen, was Ich euch erzähle, obschon Märchen gleichfalls Wahrheit enthalten.

Was ist Liebe außer zusammen Sein? Was ist Liebe anderes als Einssein? Was bist du, das so genannte du, und was bin Ich, der Eine, anderes als Einssein? Wir können nichts als Einssein sein. Wir sind nie etwas anderes gewesen. Es gibt keine Trennung zwischen Uns. Das kann es nicht geben, und das gab es nie. Unser Verhältnis ist nicht voll und ganz erfasst worden.

Um dort den Anfang zu nehmen, wo dein Verständnis steht, sage Ich – Wir. Ich sage Du und Ich. Und doch bin Ich der einzige Gott, Ich bin der Eine. Ich bin einzig Ein. Bloß – dies ist ein sehr gutes Einzig. Wir sind nicht in Zeit und Raum getrennt und können es nicht sein, denn Zeit und Raum existieren nicht. Ich existiere. Das ist die ganze Geschichte.

Hingegen  in einem physischen Körper beherbergt, wie ihr es seid, vermögt ihr das nicht so recht zu ergründen. Ihr – das, was Ich ihr nenne – könnt es fast ausloten. Ihr könnt es sozusagen fast anfassen, freilich existieren in dieser Angelegenheit von Nicht-Sache die physischen Sinne nicht. Liebe existiert. Seelen, die sich einander berühren, existieren. Eine Seele, Ein Herz existiert, und etwas anderes gibt es nicht, das existiert. Das physische Gefilde ist etwas Zusammengestelltes. Es wurde erschaffen, und es wurde aus dem spirituellen Bereich heraus erschaffen, welcher das einzige Gefilde ist, was existiert. Alles Sonstige ist nicht-existent. Die Welt existiert nicht. Alles ist Ich. Und alles ist du. Es gibt einen von Mir, und das bezeichnet man als Wir, und das nennt man Uns, und nichts könnte demhingegen weiter von der Wahrheit entfernt sein, als Uns in der Mehrzahl zu benennen.

Einssein meint Einssein. Es gibt nichts anderes als Einssein. Einssein kann nicht etwas anderes als Einssein sein. Und doch sind da physische Formen, die dem Lügen strafen, und Ich, das Einssein, erschuf die physischen Formen und das Konzept der Zahlen. Was Ich erschuf, ist eine schöne Zurschaustellung von Einssein, die nach Mannigfaltigkeit aussieht. Ich kann alles tun. Ich kann sogar Einssein nach Vielfältigkeit aussehen lassen, unterdessen es Alles ist, und unterdessen Einssein Eins und nichts als Ein Einssein ist.

Und wo sollte Einssein Wohnung nehmen mögen außer in einen Bewusstseinszustand namens Himmel, so, als ob Einssein im Raum lokalisiert werden könne, so, als ob Einssein eine Sache wäre und irgendwo beherbergt werden könnte, dennoch sagen Wir – im Himmel.

Auf der Erde, da spielt ihr, Geliebte, Vater-Mutter-Kind.

Ich bin Gott, bin Gott, Der redet, und was Ich rede, wird niedergeschrieben, als ob Niederschreiben oder sonstwas existiere außer Ich, Gott.

HEAVEN # 4039 – 16.12.2011 – A Dream of Otherwise

EIN TRAUM VOM ANDERWEITIGEN

Einssein nimmt nunmehr eine neue Bedeutung an. Ich rede zu Mir Selbst. Es gibt niemanden sonst, zu dem zu reden ist, ausgenommen wie Ich die Welt aus Meinem Mund ausatmete. Ich  hauche nach wie vor die Welt und all ihren Inhalt aus Meinem Mund aus, der Alles umfängt, selbst obschon es nichts zum Umschließen gibt.

Schöpfung ist wie Worte, die das Ding werden, was sie wiedergeben, und doch sind Worte Worte, und Schöpfung ist aus dem Gedanken geformt, aus Meinem Denken, indes nicht wirklich, denn Schöpfung ist Liebe, die gehaucht ist. All diese Blasen entkommen Meinem Mund, und diese Blasen sind die Welt im Theater, die Welt, so wie ihr sie kennt. Die Welt ist eine Als-Ob-Angelegenheit. Die Welt hat all diese Gestalten und Unterscheidungen, und dennoch sind sie schier scheinbar, denn da ist nichts anderes als Einssein in der Welt, und Einssein ist Liebe. Einssein kann in Wahrheit nichts anderes als Liebe sein. Einssein bedeutet Liebe.

Liebe ist Union. Wir, dies obschon es kein Wir oder wir gibt, sind eine Union des Einsseins. Alle Liebe ist Mein, und ihr seid Mein, indem Wir Ein und Das Gleiche sind. Ich BIN Eins, als Viele zum Vorschein kommend, als Viele erscheinend, die in allerhand eingebildeten Unterfangen herumhuschen, im Bemühen, sich selber, ihr Eines Selbst, Welches Ich ist, zu ermitteln. Ihr befindet euch in Scharmützeln.

Was das Körperliche bewerkstelligt, ist, vermöge des scheinbaren du die Wahrnehmung Unseres Einsseins, Meines Einsseins, zu unterbrechen. Wahrnehmung existiert im Himmel nicht. Im Himmel gibt es Kenntnis. Da ist Einssein ohne all die vermeintlichen Umhänge und Dolche. Es gibt Einssein. Hört Mein Summen. Es ist das Meinige, und ihr seid nicht von ihm abgetrennt, außer in eurer Wahrnehmung.

Euer vermeintlicher Körper ist keine Replik von Mir. Eure Seele ist Mein, Ich bin euer. Ich bin mehr als euer. Ich BIN Ich, und ihr seid ebenfalls Ich. Wörter reichen nur so und so weit. Es gibt keine Worte, um Einssein zu bezeichnen. Gut, ja, es gibt Worte, und doch, sobald es Worte gibt, spreche Ich (das vermeintliche Wir) von dir und Mir als getrennte Seinswesen. Ich rede zu Mir selber, denn Ich bin Alle, und ihr seid, in Worten, die Allen von Mir. Demhingegen spreche Ich natürlich zu Mir Selber, denn Ich bin alles, was existiert.

Ich zeichne Bilder, und da ist ein scheinbares du, und du, der im Grunde Ich ist, denkst, du befändest dich in den Außenbezirken des Himmels. Du (der ganz und gar nicht du ist) denkst, dass du vom Himmel weit weg geflogen seist. So erstaunlich das auch ist, du, das so genannte du, glaubt an Getrenntsein. Ich bin einzig Eins, und fühle Mich niemals alleine. Das scheinbare du, in deinem Glauben an die Unterschiedlichkeit, fühlt sich allein. Inmitten der Gesellschaft des Einsseins in anderen Gestalten und Formen fühlst du dich allein, und du fühlst dich gar von Mir getrennt, von Mir, Der dein Ureigenes Selbst ist.

Ein solches Drama läuft ab, unterdessen es in Wirklichkeit keinen Raum für ein Drama gibt, das vonstatten geht. Da ist die Stille und die Unabänderbare Liebe eines Bewusstseinszustandes, den Ich Himmel oder was auch immer in der einen oder anderen Sprache nenne, und den du, der nicht-existente du, ebenfalls als Himmel oder unter was für einem Namen auch immer bezeichnest. Im physischen Bereich am Leben, führst du, der du im Grunde Ich bist, dich selbst in die Irre. Dessen ungeachtet, selbst obschon du in die Irre geführt bist, selbst obschon du dich an Strohhalme statt an Sterne klammerst, gelangst du dazu, dein Eines Selbst zu finden, Das Ich Ist, und damit geht die Partie weiter, und doch gibt es da kein Spiel, denn Partien existieren schier in Raum und Zeit. Außerhalb von Raum und Zeit existiert Wirklichkeit, und Wirklichkeit ist Einssein. Wirklichkeit ist Ich.

Und Ich lache, und habe niemals aufgehört, die Vollheit des Lachens aus Meinem Herzen der Liebe auszusenden, und Ich bitte dich, Ich bitte das vermeintliche dich, mit Mir gemeinsam zu lachen, denn Ich, Geliebte, bin Liebe, und ihr seid Liebe, denn einzig Liebe ist. Ich bin das Große Einssein der Liebe, und mithin seid ihr es ebenso. Ich bin du, demnach bin Ich also einzig Ich, und daher rede Ich zu Mir Selbst, und ihr träumt schier einen Traum von einem Andersherum.

HEAVEN # 4040 – 17.12.2011 – Peace Upon Your Heart 

FRIEDE DEINEM HERZEN

Komm, betrete Mein Herz des Seiens. Mein Herz ist still. Mein Herz ist in voller Blüte, und es ist still. Mein Herz hallt die gesamte geschaffene Welt wider, derart mächtig ist der Schlag Meines Herzens, und doch ist Mein Herz still. „Psst“, sagt Mein Herz. „Psst“.

Ich sage deinem Herzen, sich zu drosseln. Es hat nicht auf Höchstwert zu stehen. Mache dein Herz ruhig wie das Meine. Je leiser dein Herz, umso mächtiger. Ein glückliches Herz springt nicht rauf und runter. Rauf und runter springen kann ermüdend sein. Ich denke an dein Herz, wie du es hierhin und dorthin bewegst, wie es sich voller Anspannung begeistert. Reiche deinem Herzen etwas Frieden zu. Es muss nicht rennen. Es ist möglich, dass du gedacht hast, dein Herz solle wie verrückt schlagen, so, als wäre es ein Pferd, das du mit der Peitsche antreibst.

Geliebte, lasst euer Herz ein Pferd auf der Weide sein, wie es am Gras zupft, eher locker als angespornt. Euer Herz kann in einem Zustand geringster Aufregung am Besten lieben. Ich habe gesehen, wie ihr euer Herz angetrieben habt. „Hü!“, ruft ihr. „Hü!“ Und jetzt teile Ich euch mit, euer Herz zu hätscheln und zu sprechen: „Schönes Herz, bleibe eine Weile still. Komm, lasst uns zu den grünen Weiden gehen und dort eine Zeitlang bummeln. Keine Sporen mehr für dich. Mein liebstes Herz. Herz, falls du meine Freundin wärst, würde ich sagen: »Lasst uns diesen Tanz doch mal auslassen«.“

Schont also euer ermattetes Herz. Es ist eine Menge hoch und runter gehüpft, es ist eine Menge hierhin, dorthin und nach überallhin gerannt.

Ich sagte niemals, euer Herz solle sich von der Liebe ausruhen. Ich sage: „Lasst euer Herz in der Liebe ausruhen. Schont euer Herz im Frieden der Liebe.“

Liebe ist nicht angelegt, eine Achterbahnfahrt zu sein. Liebe ist mehr wie ein leichtes Treten auf einem Fahrrad. Beruhige dein Herz. Gewähre ihm, eine Weile die Füße hochzulegen. Womöglich hast du dein Herz angestachelt.

Lasse deinen Geist ebenfalls ausruhen. Wir können sagen, dass dein Geist die Peitsche ist, die auf dein Herz einschlägt. Dein Geist ließ vielleicht die schöne, leichte, stille Liebe in Vergessenheit geraten, Liebe, die hinten sitzt und sich vergnügt. Dein Geist war wie ein verrückter Fahrer, der auf dein Herz einpeitscht und einpeitscht, schneller zu machen. Ein Gefallen erweisendes Herz wird schneller gehen, und doch kann dein Herz etliches Zur-Ruhe-Kommen ganz gut gebrauchen, ein Durchatmen von der Anspannung, sozusagen eine Zigarettenpause.

Lasse dein Herz eine Weile auf dem Gras liegen. Lasse es zu den Sternen hochschauen und sie zählen. Lasse es sich den Mond und die Sterne in ihrer Verknüpfung und bei ihrem Austausch ansehen.

Falls das Herz deine Verdauung wäre, gib ihm Zeit zum Verdauen.

Sage dann und wann zu deinem Geist: „Lass mich in Ruhe.“ Beschütze dein Herz – auf diese Weise.

Mein Herz ist mitten in dem deinen, deswegen gibt es keine Knappheit an Liebe. Es gibt für Liebe kein Zeitlimit, es gibt keine Not zur Eile, keine Fristen, denen nachzukommen ist. Dein Herz hat alle Zeit der Welt, sich zu entfalten, seine hellen Farben herzuzeigen, auf den Hügeln zu tanzen, aus dem Strom zu trinken, Bäume hochzuklettern, dazusitzen und Gras zu kauen.

Wofür steht dein Herz? Was muss es heute erzielen, ausgenommen, in Frieden zu sein?

Dein Herz ist nicht angelegt, spektakulär zu sein. Es ist angelegt, ein schlichtes Herz der Liebe zu sein, ein Herz, das sich selbst Liebe zureicht. Sei deinem Herzen treu. Du hast Ein Herz, und das ist das Meine. Schätze Mein Herz, und halte das Leben simpel, nicht kompliziert. Friede deinem Herzen.

HEAVEN # 4041 – 18.12.2011 – A Union of Light

EIN BUND DES LICHTS

Es ist gut, vor Mir Achtung zu haben, denn demnach wirst du für dich vergleichbare Achtung haben. Ich rede natürlich nicht von einer Show von Respekt, sondern von jenem simplen Glühen an Achtung aus deinem Herzen her. Äußere Achtung hat seinen Platz, dennoch rede Ich von Respekt. Es ist interessant, das Wort: Respekt. Re bedeutet wieder. Und falls spect Bezug hat zu Sicht, dann heißt es: noch einmal hinsehen. Vielleicht bedeutet es: Noch einmal einen Blick darauf werfen. Vielleicht heißt es: Noch einmal schauen. Vielleicht heißt es: Zweimal hinschauen. Ich BIN Gott.

Achtung für Mich ist nicht deine Distanz wahren. Es muss näher zu Mir her kommen bedeuten. Dies ist die Achtung, die Ich mag. Ein ungezwungenes Scharen Unseres Einen Selbst bei einer ungezwungenen Huldigung unseres Einsseins. Weit entfernt sind Wir nicht. Es ist metaphorisch, von Mir als auf einem Thron sitzend zu reden, und von dir, Meinem Untertanen, zu Meinen Füßen. Wir sind Eins, immerhin.

Achtung für Mich ist Mich in deinem Herzen wahren. Es ist anerkennen, dass Wir Ein und Dasselbe sind. Dies ergibt wahrlich schwer einen Sinn, und doch ist es das, was ist. Wir sind Eins. Ich rede zu Mir Selbst, wenn Ich zu dir rede. Es ist eine Gewohnheit von Mir, und nicht eine, die Ich brechen kann oder zu brechen wünsche. Ich wünschte es sehnlich, Mich zu erkennen, und jetzt, da bekomme Ich Mich durch das Ebenbild von dir zu erkennen. Belasse das Konzept der Getrenntheit in Ruhelage. Du wurdest in Meinem Bilde gemacht, und Ich schaue Mir Mein Bild an. Ich sehe in Großaufnahme. Jetzt rege Ich an, dass Mein Bild Mich in Großaufnahme ansieht.

Wir sind im Herzen des je anderen, in welchem Ich Mich Selbst in dir sehe, und du in Mir, und Ich sehe, dass es Einen von Mir gibt, das ist alles. Einer von Mir mit einer Widerspiegelung, mit einem Spiegelbild, das sich selbst als unabhängig von Mir erachtet, unterdessen es tatsächlich Ich ist. Ich. Gott voller Wunder.

Dies bedeutet, ihr Teuren, faktisch war Ich immer, und demnach seid ihr ebenfalls immer. Eure Geburt auf der Erde ist ein Film, denn ihr, die ihr nach wie vor in Meinem Herzen weilt, denkt, ihr wärt irgendwo weg – heißt das, so geht es Mir durch den Sinn, Ich hätte Mich irgendwo bei der Schauspielerei abgeseilt? Warum denn bleibe Ich Selber nicht einfach Zuhause, heize Mich nicht in der Möglichkeit von Dramatiken auf, und stelle Mich, Mich in der Gestalt von euch, nicht durch ebendies hindurch? Ich bin alles, was existiert. Ihr seid ein Ebenbild von Mir, das vergessen hat, in den Spiegel Meiner Augen zu blicken.

Es gibt ein einziges Licht in der Welt, und Ich Bin das Licht. Du bist ebenfalls das Licht. Du bist Meine Augen, die hinaussehen. Und nunmehr bitte Ich dich, Meine Augen zu sein, die hinein schauen und das Einssein bewundern, das Ich BIN, und das du BIST.

Ich schaue Mir Meine Augen in einem Spiegel an, und Ich sehe deine Augen, wie sie in die Meinen blicken. Ich sehe eine Unendlichkeit an Spiegeln, und du siehst ein Labyrinth. Du siehst eine Exkursion. Du befindest dich auf einem Motorroller und flitzt um die Erde, im Bemühen, dir daraus einen Reim zu machen, während allenthalben die Sache, die zu tun ist, lautet, in Meine Augen zu schauen, die das Spiegelbild der deinen sind.

Ich erschuf Prismen Meiner Selbst. Ein einzelnes Prisma, zahlreiche Lichtstrahlen. Trotzdem, schier Ein Prisma. Licht geht von Mir nieder, und Licht erhebt sich zu Mir. Du bist Mein Licht, was zu seiner Quelle hochsteigt, und Ich BIN deine Quelle. Ich erschuf die Gesellschaft der Sterne, damit Ich Mich Selber erblicken kann.

Und daher sage Ich, Ich diene Mir Selbst durch dich, unterdessen du, kraft Meiner, Erfahrung erlangst. Wir sind ein Bund des Lichts.

HEAVEN # 4042 – 19.12.2011 – Enjoy the View

GENIESSE DEN ANBLICK

Schaue in Meine Augen. Dies soll heißen: Schenke Mir deine Aufmerksamkeit. Dies soll besagen: Bade dein Gesicht in Meinem Licht. Dies soll besagen: Ich liebe Mich Selbst. Dies soll besagen: Liebe nunmehr dich selbst.

Sobald du dich wahrhaft selbst liebst, dich mehr liebst, als du dich kritisierst, wird die Welt hernach deine Liebe deiner selbst widerspiegeln und stracks zur Küste Meines Herzens und Meines Willens hin segeln. Mein Herz und Mein Wille sind Eins. Mein Wille weicht nicht von Meiner Liebe ab. Er nimmt keinen anderen Kurs. Meine Liebe und Mein Wille waren immerzu Eins, denn Ich bin Einssein.

Ich debattiere niemals mit Mir. Ich bin Mir nie unsicher. Und Meine Liebe und Mein Wille sind unabänderbar. Geliebte, es ist euer Gedankengut, was sich zu wandeln nötig hat, nicht das Meine, niemals das Meine. Eure Wahrnehmung von Mir bedarf womöglich eines Umbruchs. Derzeit, da seid ihr nicht imstande, auf Geheiß eures Willens eure Wahrnehmung zu ändern. Auf diese Weise klappt es nicht. Es geschieht natürlich.

Nehmt euren Willen, euch zu verändern, vergleichsweise wie das Wetter in Betracht. Das Wetter ändert sich. Ihr sagt nicht: „Wetter, ändere dich.“ Ihr heißt neues Wetter willkommen. Ihr heißt nach einem Regen die Sonne willkommen, oder den Regen nach der Sonne. Dem gemäß heißt ihr die Wetteränderung in eurem Herzen und Geist willkommen. Ihr könnt bei eurem Herzen und Geist kein Drill-Feldwebel sein. Ihr könnt eurem Geist und Herzen allerdings sagen: „Geist und Herze mein, ihr macht es gut. Wir sind gemeinsam Gott näher gekommen. Ich schätze es sehr, wie ihr mich näher an Gott heransteuert. Ich fahre in eurem Wagen, und ihr befördert mich. Manchmal schert ihr aus oder nehmt die falsche Kurve, und dennoch gelangt ihr immer wieder auf den Kurs zurück. Danke dafür, dass ihr mich in die Richtung fahrt, in die ich gerne möchte, und die ist, schnurstracks zur Liebe Gottes und zu Gottes Liebe in mir. Herz und Geist und Wille, wir befinden uns auf einer schönen Reise, und wir kommen unentwegt näher.“

Derweilen zögert ihr nicht hinaus. Ihr befindet euch auf einer Autoreise zu Mir. Selbst obschon Ich bei euch in dem Auto fahre, saust ihr durch die Welt zu Mir. Und demnach ist alles auf Erden Illusion. Alles ist Illusion, das heißt, ausgenommen die Liebe. Worauf sich das beläuft, ist, dass ihr einen Ausflug von der Illusion zur Realität hin macht, und mithin nimmt eure Wahrnehmung zu, bis sie die Realität einholt und mit nichts anderem mehr vertraut ist.

Ihr befindet euch auf dem Weg zu eurer Selbst-Erkenntnis. Genießt die Aussichten auf dem Weg. Ihr hetzt nicht Mich. Ihr bewerkstelligt kein Rennen. Ihr findet Mich unterwegs, sobald ihr dazu gelangt zu sehen, dass es keinen Weg gibt! Ihr befindet euch auf einem Kurs, dennoch studiert ihr keinen Kurs. Niemand kann euch eine Karte geben. Wie ihr zu der gänzlichen Erkenntnis von Mir gelangt, ist kraft dessen, dass ihr zu Mir kommt.

Alle Beachtung, die Mir zukommt, ist gut, und doch, niemand ist imstande, Mich dir anzudienen. Letztlich fliegt ihr solo, Geliebte. Ihr wandelt zu Mir, in Gesellschaft von Mir. Niemand kann euch mitnehmen. Niemand kann euch einen Zaubertrank verabreichen. Der Weg zu Gott ist Gott.

Natürlich ist es so, ihr möchtet gerne jemanden haben, der euch an der Hand nimmt und bei Mir abliefert. Die einzige Hand, die das tun kann, ist die Meine. Ich strecke jetzt Meine Hand zu dir aus. Nimm sie. Spüre sie. Ich lege deine Hand auf Mein Herz. Nach einer gewissen Dauer an Welt-Zeit wirst du dich auf einen Schlag in Mein Herz hinein gezogen fühlen. Es wird nach plötzlich aussehen, und doch hast du dein ganzes Leben damit verbracht, dich zu Mir hin auf den Weg zu begeben. Mache dir nichts draus. Im Handumdrehen wirst du inwendig in Meinem Herzen, und inwendig in Meinen Augen sein, und du wirst Mich erkennen und mit Mir als deinem Selbst vertraut sein.

HEAVEN # 4043 – 20.12.2011 – Reveal God’s Heart

LEGE GOTTES HERZ OFFEN

Du bist Mein Geliebtes Selbst. Es gibt kein du. Es gibt ausschließlich Ich. Ausschließlich!? Ja, der Eine und Einzige Gott, und Ich existiere, und Ich existiere inwendig in dir. Du denkst bloß, du seist jemand anderes. Ich bin der Mächtige Allwissende Gott, und Ich führe Mich Selbst als du vor, dennoch siehst du Gebrechlichkeit und bejahst diese als dich selbst. Du bist der König des Universums, und du siehst dich selber als ein Arbeitspferd oder als du weißt nicht was.

Du hast dich auf einen einzelnen Aspekt deines Selbst scharfgestellt, auf das Körper-Selbst, auf das emotionale Selbst und auf das Selbst des geistigen Bewusstseins. Das emotionale Selbst ist nicht das gleiche wie das Herz-Selbst. Das Herz-Selbst ist nicht Emotion. Emotion, so wie du damit vertraut bist, ist hoch und runter, ist im Eigentlichen eine Tücke. Liebe ist aufs Höchste, und Liebe ist riesig, und Liebe ist weit, so wie Ich weit bin. Liebe strömt durch das Universum und durch das Herz, und Ich bin Gott in deinem Herzen. Darinnen liegt Liebe, und darinnen liege Ich, der Meister der Liebe. Ich habe in deinem Herzen ein Zelt aufgestellt. Mehr noch, Ich habe in deinem Herzen ein beständiges Schloss hingestellt. Ich bin in deinem Herzen kein Nomade. Ich bin unerbittlich. Ich bin hier um zu bleiben. Ich war niemals sonst irgendwo, außer in dem einen Herze dein, das deiner Auffassung nach von einer Eigenartigkeit ist, während es in Wahrheit alles umfängt.

Wo sollte Ich Wohnung nehmen mögen, außer in deinem Herzen? Weswegen sollte Ich irgendwo anders sein mögen? Natürlich, es stimmt ebenfalls, dass Ich überall bin. Ich bin auch in deinem Geist, welcher was ist? Ein Nebenweg. Trotzdem bin Ich in deinem Geist, allerdings ist es in deinem Herzen, wo Ich Meine unaufhörliche Belegung in Anspruch nehme. Vermöge deines Herzens wirst du imstande sein, Mich zu erkennen. In deinem Geist wirst du womöglich etwas über Mich wissen. Was Mein Wunsch ist, ist, dass du Mich in deinem Herzen gewahrst und dass du so voll und ganz von Mir verschenkst, damit die ganze Welt bereichert wird und ihre Pracht erkennt.

Ich, Gott, werde zumeist als eine Entität weit weg von euch gedacht, ein Heiliges Wesen jenseits des Himmels, und doch, Ich bin das Heilige Wesen, Was in deinem Herzen, tief in deinem Herzen residiert. Ich bin hier, damit Ich allen in der Welt kundgetan bin, und dennoch sieht Mich die Welt nicht. Du aber, wirst du Mich in deinem Herzen spüren? Ich bin der Beherrscher wie auch der Nenner deines Herzens. Öffne Mir dein Herz, und du tust die Welt zu ihrer wahren Natur auf, die, wie du vermutet hast, Liebe ist. Du bist ein Befürworter von Liebe.

Du hast dich bloß verhört, oder überhaupt nicht gehört.  

Liebe ist das Wasser auf der Mühle.

Liebe ist kein Hut, den du aufhast. Sie ist dein Heiliges Selbst.

Gleichwohl bist du dir nicht dauernd darüber im Klaren oder gewiss, was Liebe ist. Sie ist keine Pampe. Sie ist kein Fanfarenklang. Sie ist nicht frappant. Sie ist Liebe, und sie ist schlicht da, nicht als ein Effekt, nicht als eine Bemühung, nicht als etwas ausgenommen sie selbst. Höre Mich. Höre Meine Liebe, wie sie von Meinem treuen Herzen her durch das deine zu dem Herzen emporschwebt, das deinem Glauben nach das deine ist, zu dem Herzen, von dem du glaubst, es gehöre zu dir, zu dem Herzen, das dich auf Abstecher von sich selber mitnimmt, so, als ob Liebe eine Wahl darstellte, als ob du nicht Liebe wärst, so, als wärst du Liebe im Verborgenen, so, als wärst du noch nicht Liebe, die am Herzen von Mir vorbeihuscht, das du wahrlich bist und niemals nicht gewesen bist.

Geliebte, es gibt nichts anderes zu sein als das Herz Gottes. Genug der Vermummungen. Jetzt entblößt ihr euer Herz und legt offen, dass es Mein ist. Legt Mein Herz offen zutage. Enthüllt es eurem vermeintlichen Selbst.

HEAVEN # 4044 – 21.12.2011 – Your Holy Self

DEIN HEILIGES SELBST

Wer ist es demnach, der leidet, denn das vermeintliche Du ist mit Leiden nachgerade vertraut. Vielleicht hast du es im Hauptfach studiert. Wer ist es füglich mithin, der leidet? Nicht Ich. Ich kenne kein Leiden. Alles, was Ich kenne, ist Liebe, und Liebe leistet Mir Gesellschaft. Leiden nicht.

Was für einen Nutzen findest du, du, der sich abgetrennt fühlt, im Leiden? Was macht es für dich? Es bringt dich zum Weinen, es bricht dir scheinbar dein unzerbrechliches Herz, lässt dich einfach tiefer in die Illusion hinein sinken, Illusion ist derart meisterlich, dass du dich zu ihr niederbeugst und von ihr wegfegen lässt.

Nun rede Ich zu dir, als wärst du eine Andere, denn es gibt keine Möglichkeit, dass Ich leide. Ich bin der Schöpfer, und Ich kenne, was Ich erschuf. Es war nicht Leiden. Demnach musst du es geschaffen haben. Zu welchem Behuf? Um deine Macht zu zeigen? Um zu klagen? Für das nicht Aussöhnen darreichende Eintauchen ins Leiden und für die Zweckentfremdung des heiligen Gedankens?

In was für einer Klemme findest du dich immer und immer wieder, so, als wäre Zeit, als wäre Raum zutreffend, unterdessen Zeit und Raum als Hologramme erachtet werden können, unterdessen Hologramme Amok laufen, Hologramme, die die Realität von dir kaschieren.

Ich sähe es gerne, dass du mit deinen Illusionen nichts mehr zu tun haben möchtest, denn Leben in Illusion, wie du es tust, denn Illusion kann dich, aus ihrer ureigenen Natur her, einzig desillusionieren. Hierin liegt das, was im Leiden erlebt wird. Illusion ist in Wahrheit, allzu oft, eine entsetzliche Zeit und ein schrecklicher Ort, um dort zu leben. Nie endende Dramatik, Pein, versteckte Andeutung, Schrecken. Abgesondertheit ist kein Ort, um sich dort aufzuhalten. Sie ist quälend.

Sei mehr wie Meine geliebten Tiere, die im Gras weiden oder die Bäume hochklettern in voller Kenntnis des Gegenwärtigen als dem Ewigen. Lerne mehr von ihnen. Genieße den heutigen Tag. Wisse, was zählt. Sei mit der Liebe vertraut und gib sie, denn Liebe ist es, worauf es ankommt. So Vieles, dem du dich widmest, ist nicht von Belang, ist überhaupt nicht von Belang, ausgenommen, wie du (und die Welt) meinen, es käme darauf an.

Die ganze Schicklichkeit ist bloß Schicklichkeit. All die Erörterungen sind bloß Erörterungen. All das Zeitweilige, welches einzig in der Zeit des relativen Lebens sein kann, ist zeitweilig.

Wie kann es sein, dass du Meine Seele bist, die auf der Erde wandelt, ohne das Einssein des Einen, ohne das Einssein von Allem Was Ist zu kennen, das Einssein der Liebe ohne Übertrumpfung, ohne Aufschub, ohne dich in sie einzumischen? Und doch, schildert dies nicht eben den Zustand haargenau ab, in dem du lebst?

Lasse jenen Zustand des Bewusstseins stehen, und wisse, wer du bist und wer du stets warst. Du warst niemals etwas anderes als Einssein. Du hast dir das eingebildet, dass es anders sei, oh, ja, das war die Partie, die du auf der Erde spieltest, so als hättest du das zu tun, so als hättest du keine Wahl.

Nehmt Mich, Geliebte, auf eine andere Tour mit. Nehmt Mich auf eine andersartige Spur als die der  Kriegsführung. Gebt es zu, ihr befandet euch mit dem Leben im Krieg. Ihr habt links wie rechts mit einem Schwert herumgefuchtelt. Ihr habt mit einem Schwert herumgefuchtelt und euer Heiliges Selbst unterhöhlt.

Nehmt Mich auf eine andere Tour. Nehmt Mich zu den grünen Weiden und stillen Gewässern. Anders ausgedrückt, lebt euch im Frieden und in der Liebe ein, die das Verstehen übersteigen. Ihr könnt den Hader nicht begreiflich fassen, durch den ihr euch durchstellt. Insofern ihr es euch nicht verständlich machen könnt, dann stellt euch, in dem Falle, durch Liebe und Friede durch und versteht jene nicht; seid imstande, anstelle von Krieg und all seine Vorwände nicht zu begreifen, lieber Liebe und Friede nicht zu erklären.

Probiert Liebe und Friede in der Größe, und ihr werdet finden, dass sie euch sehr gut passen. Glaubt mehr an die Wahrheit, als ihr an Illusion glaubt. Glaubt an die Wahrheit eures Selbst, und wisst, dass ihr Ich seid, und dass Ich ebenmäßigen Schrittes auf der Erde wandle, Meine Augen auf den Himmel ausgerichtet und Meine Füße feste im Himmel aufgestellt, wo Ich BIN und wo du, der du meinst, du seist von Mir getrennt, nicht von Mir abgesondert bist, sondern wo du vielmehr ein Teil von Mir, vielmehr das Ganze von Mir bist, denn dies ist Realität, und nichts Geringeres ist die Realität.

HEAVEN # 4045 – 22.12.2011 – The Dreamer

DER TRÄUMER

Lasse los, was du getan hast oder getan haben solltest oder wünschst, es getan zu haben. In dem Irrtum, in dem du dich befandst, da waren Fehler nicht ausgewiesen. Deine Denkweise, dass du Fehler nach Fehler machst, ist ein Irrtum. Es gibt einen einzigen Pfad, Geliebte, und jener ist der Pfad zu Mir. In wie vielen Verkleidungen der Pfad daherkommt, ist nicht im Mindesten von Belang.

Oh, euch ist es von Belang.

Seht das Leben auf der Erde so: Ihr versucht, ein Streichholz anzuzünden. Ihr reibt mit dem Streichholz hier, und es geht nicht an. Ihr reibt mit ihm dort, und es geht nicht an. Ihr kratzt an einer anderen Stelle, und es geht an oder es geht nicht an. Ihr macht unentwegt weiter, das Streichholz zum Brennen zu bringen, so lange bis es brennt und die Wahrheit von euch kundgetan ist. Ihr seht sie. Ihr geht ihr mit offenen Armen entgegen. Ihr lebt sie. Ihr gebt nicht auf, das Streichholz anzumachen. Und sobald es brennt, wie gut könnt ihr dann sehen!

Dies ist das Leben auf der Erde, und du bist derjenige, der das Streichholz anzündet und das Licht hochhält. Du bist derjenige, der mit dem Streichholz hin und her reibt und die Welt erhellt, damit die Blinden sehen können. Du warst der Blinde, der nicht sehen kann. Du warst der Taube, der nicht hören kann. Du warst alles auf Erden, und jetzt bist du unkaschiert und siehst dich selber, wie du wahrhaft bist, welches ein Spiegelbild von Mir ist, welches Ich, Gott, ist..

Was für einen Traum du hattest, den du dir klarmachst. Du reibst dir die Augen. Du vergisst, wo du bist oder ob du wachst oder träumst. Alles, was nicht Ich ist, ist ein Traum, ein Traum des Umherschweifens, ein Traum der Vergesslichkeit, und jetzt betrittst du die Wahrheit des Einsseins, und wie richtig du nun bei der Welt und bei allem doch liegst.

Nimm deine Scheuklappen ab. Nimm die Ohrstöpsel heraus. Du hast im Universum einen fantastischen Leumund. Du hast im Himmel ein prächtiges Ansehen. Natürlich hast du das, denn du bist Ich, und Ich bin das Einzige Eine Ansehen. Es gibt niemanden sonst als Ich, Gott. Tritt an und verschmelze dich in das Gold des Einsseins, das wahrhaft das Eine von Uns ist.

Was Ich habe, hast du.

Ich habe Sicht, die weit über die Augen hinaus reicht. Ich sehe Alles, Ich höre Alles, Ich weiß Alles, und ebenso du. Dies ist kein Gewicht, was du trägst. Dies ist Licht, was du trägst, und es ist eine Brise. Es ist das Leichteste in der Welt und im Himmel, Ich zu sein. Für dich wiegt es nichts, das Licht, das du wahrhaft bist, bei dir zu tragen. Schaue nicht mehr länger die Wahrheit von dir scheel an, die die Wahrheit von Mir ist. Heil dem Gott in dir. Heil deinem Selbst. Heil dem Einssein und deiner Macht, die Mein ist.

Schaue nicht mehr länger darauf, wo du dachtest, gewesen zu sein. Schaue nicht mehr länger zur Vergangenheit hin, denn in Wahrheit war sie insgesamt unzutreffend. Sie war eine Tour de force. Sie war ein Abstecher im Dunkeln. Sie war: „Buuh.“ Du warst scheinbar von allem in Angst versetzt, was nicht echt war, und hattest desgleichen Angst davor, was wahr ist. Du dachtest, Ich würde Mich irren. Du denkst, du irrest dich, und deswegen denkst du, Ich müsse Mich irren.

Du denkst, Ich sei ein Träumer, unterdessen du unbehagliche Träume hast und dich selbst und die Menschheit bemitleidest. Schaue in den Spiegel. Und sobald du in den Spiegel blickst, sieh Mich und vergiss das, was du gewohnt warst zu sehen. Sieh Mich jetzt vor dir in einem jeden Spiegel, den du anschaust. Wir sind Eins, und nunmehr ist es an dir, dies zu bestätigen. Sieh Mich, wie Ich dich sehe, denn dies ist die Wahrheit von dir.

HEAVEN # 4046 – 23.12.2011 – The Eternal Springtime

DER EWIGE FRÜHLING

Du hast an jedem Tag im Leben in Angst gelebt. Du hast in der Angst gelebt, zu stürzen, und du hast in der Angst gelebt, aufzusteigen. Du hast in der Angst gelebt, raus zu gehen, und du hast in der Angst gelebt, drin zu bleiben. Du hast in der Angst gelebt, nicht zu arbeiten, und du hast in der Angst gelebt, zu arbeiten. Du hast in der Furcht vor dem Leben gelebt, und du hast in der Furcht vor dem Sterben gelebt. Du hast in der Angst vor Konsequenzen gelebt. Vor alledem hast du in Furcht gelebt.

Diese Angst beläuft sich auf Widerstand, und alles Widersetzen hält dich davon ab, vorwärts zu gehen. Du hattest Angst, dich zu bewegen, und du hattest Angst, ruhig zu bleiben. Was ist da draußen in der Welt, was dich hascht; darüber machst du dir Sorgen, darüber was dich als ein Menschenseinswesen einfängt, was dich bei einer Lüge oder in einer Wahrheit ertappt. Lade deine Widerstände ab, und du setzt all das ab, was nicht du ist, was niemals du war, ausgenommen du dachtest, es sei es oder es müsse es sein.

Du bist ein Schönes Seinswesen. Bin Ich nicht ein Schönes Seinswesen? Demnach musst du es sein. Du kannst nicht etwas anderes sein, als was du bist, und Ich sage, dass du und Ich Ein und Dasselbe sind. Und du fichtst das an, im Murmeln während deines Atemholens. Du fühlst dich so schwach und gebrechlich und derart durch dies und das, und durch alles insgesamt unter Einfluss versetzt, dass du Mich nicht hörst oder vorgibst, Mich nicht zu hören. Du treibst weg, was Ich dir sage, so, als wäre die Wahrheit eine lästige Fliege. Ist es eine derart schauderhafte Wahrheit, dass du und Ich Eins sind? Ist es derart schauer-haft, dass du es nicht glauben oder dass du Mir nicht glauben kannst?

Es ist schier dein Körper, der ablässt. Es ist schier dein Körper, der schmerzt. Tatsache ist, dass dich nichts verletzen kann. Die Seele von dir ist genauso stark, wie Starksein zu sein vermag. Deine Seele, dein ureigenes Sein, ist wie Ich BIN, und Ich BIN mächtig. Tatsächlich ist es so – Ich bin Gott der Allmächtige, und daher musst du es ebenfalls sein.

Lasse dies hineinsickern. Dieses Gewahrsein wird dich bescheiden, nicht arrogant machen. Vielleicht hast du Angst, bescheiden zu sein. Vielleicht hast du es gerne, dich hinter Wer Du Bist zu verbergen. Da ist ein Großer Baum, hinter dem du dich versteckst. Du hast immer gewollt, dass die Dinge glatt gehen, und Ich sage dir, dass du stets die Dinge am Laufen gehalten hast, dass du dein Leben auf diese Weise und auf jene Weise am Laufen hieltst, ohne dich zur Ruhe und zur Wahrheit, dass du insgesamt machtvoll bist, kommen zu lassen, zur Wahrheit, dass du Angst davor hast, dich selber anzuerkennen. Es war so eine Art Gewöhnung an jenen alten zerschlissenen Bademantel, der dich kleidet. Du hast ihn so lange behalten und du kennst ihn so gut, dass du es vorziehst, eher ihn anzuhaben und mit ihm in einem alten angeknacksten Schaukelstuhl zu sitzen, als aufzustehen und vor lauter Freude herauszuschreien: „Ich bin ein Machtvolles Seinswesen!“

Du möchtest lieber an deinem Daumen lutschen und Mir Vorschläge unterbreiten, als Verantwortung für dich selbst und die Welt zu übernehmen.

Sofern du Mich hörst, bist du Ich, der Mich Selbst hört.

Wenn du Mich liest, bist du Ich, der Mich Selbst liest.

Was immer Ich BIN, du BIST es. Die Wahrheit ist auf der ganzen Welt am Erblühen, so wie Pfirsichblüten im Frühling am Aufblühen sind.

Dies ist der ewige Frühling deines Lebens. Du erwachst von einem kalten Winter. Du wachst auf von diesem fortwährenden Traum, in den hinein du dich geschunden hast. Du wachst auf. Es ist nur so, dass du gerne länger schlafen möchtest.

Ich rüttle an deiner Schulter. Ich sage: „Wach auf, Geliebte. Wache zu Wer Du Bist auf. Du bist Ich, der dabei ist, Mein Selbst aufzuwecken. Es ist Zeit zum Aufstehen. Schlafmütze. Vor dir liegt ein schönes Leben.“

HEAVEN # 4047 – 24.12.2011 – The God in You

DER GOTT IN DIR

Sage zu dir selber, dass du unverwundbar bist. Sage zu dir, dass du die Herrlichkeit Selbst bist. Sage zu dir selber, dass Gott in der Ausformung von dir auf Erden wandelt, dass, einerlei wie verunstaltet du sein magst, einerlei welche Ahnungslosigkeit du aufrecht erhalten, einerlei welche Ungerechtigkeit du begangen haben magst, der Heilige Gott inwendig in dir ist. Du begehst Übertretungen, während du damit nicht vertraut bist. Falls du wüsstest, Wer Du Bist, falls du an- und entgegennehmen könntest, Wer Du Bist, würdest du vor dir selbst auf die Knie fallen in Dankbarkeit dafür, was Gott ausgearbeitet hat, denn Ich, Gott, Ich habe Mein Mächtiges Selbst in dir herausgehämmert und -getrieben.

Und dann würdest du zu dir selber sagen, dich von den Knien zu erheben und so zu wandeln, wie Gott wandelt, und zu segnen, wie Gott segnet, und dir selber kein Fremder, und niemandem ein Fremder zu sein.

Gott geht nicht auf Seinen Knien. Genauso wenig beweihräuchert Gott Sich Selbst, ebenso wenig gibt Gott vor, Er sei geringer, als Er ist. Es ist Dünkel, so zu tun, du wärest minder, als du bist. Dies ist nicht bescheiden sein. Das macht dich nicht größer, als du bist. Das macht dich weniger. Gott läuft nicht herum und nimmt den Mund voll. Genauso wenig senkt Er die Schultern und täuscht Unwissenheit vor. Gott sagt, was ist, und verbirgt nichts.

Gott geht es nicht um Sich Selbst. Ihm ist es um Seine Arbeit. Seine Arbeit ist Liebe. Genauso wenig drehst du dich um dich selbst. Dir geht es um deine Arbeit. Deine Arbeit ist Liebe.

Was Gott ist, das bist du. Was Gott tut, das musst du auch tun. Nicht mehr länger ist es an dir, vor dem Gewahrsein Gottes in dir zu kneifen. Da ist Ein Gott, und Ich bin in dir. Da ist ebenfalls ein du, und das ist Ich.

Ich habe Mich nie vor dir verborgen. Du hast dich selber vor dir versteckt.

So lange wie du dich in Wer Du Bist einarbeitest, verbummelst du dich selbst. Um dich vor dem Einssein, das du bist, abzuriegeln, trickst du mit dem Ego herum. Eine jede Vermummung, in die du dich begibst und die du fortwährend unterhältst, weist sich als deine Gefolgschaftstreue gegenüber dem Ego aus.

Selbstverständlich hat dies vollauf weder Hand noch Fuß, dennoch presst du, Der Du Groß Bist, das Ego an dich, so, als stelle es deine ureigene Lebenslinie dar.

Du weißt es besser, als dich an das Ego anzuheften, allerdings hat dich dies nicht zum Einhalt gebracht. Der andere Gott, den du vor dir hingestellt hast, ist das Ego. Lasse daran keinen Zweifel bestehen. Aus Angst vor mehr und davor, was wohl des Weiteren von dir erbeten werden würde, zapfst du, der du dein Heiliges Selbst verleugnest, in einer Parodie auf die Wahrheit die Essenz des Ego ab.

Die Welt ist nicht angelegt, vom Himmel abgetrennt zu sein. Du bist in den Kellerraum der Erde gegangen und proklamiertest das Unwahre als Wahr. Du hast dein Selbst verleugnet. Du streitest es nach wie vor ab.

Ob du es erfasst, dass du Einssein bist, oder nicht – sage zu dir selber, dass du es bist. Es macht etwas aus, was du dir selbst erzählst.

Sage dir selber, dass du niedrig bist, und du bist niedrig.

Sage dir selber, dass du nicht viel bist, und du bist nicht viel.

Sage dir selber, dass du Gottes Widerspiegelung in der Form eines Menschenseinswesens bist, und du wirst anheben zu sehen und zu handeln, so wie Ich in der Form eines Menschenseinswesens handeln würde und möchte. Was sollte Mich davon abhalten mögen, Gott zu sein? Ich werde dich nicht darum bitten, was dich davon abhält, Gott zu sein, da es verkehrterweise das Ego ist, was dich davon abhält, die Wahrheit anzuerkennen.

Das Ego bietet dir Süßigkeiten an, und du nimmst sie. Die Nascherei ist gar nicht süß, und sie ist rasch vorüber.

Das Ego bietet dir nichts, und heißt es etwas.

Biete dir selber alles an, denn du bist alles, und du wirst der Welt, in der du lebst, alles sein. Du wirst sie zum höchsten Himmel hinaufheben. So schnell wie der Blitz, wirst du die Welt erhellen, sodass sie sich anschickt, sich selbst zu erkennen.

HEAVEN # 4048 – 25.12.2011 – Strong Silent Love

STARKE STILLE LIEBE

Heute beginnst du. Heute beginnst du mit dem Leben, nicht mit einem neuen Leben, sondern mit einem Leben auf neue Weise. Heute beginnst du, das Leben aus der restlosen Vorteilsnahme aus Liebe her zu leben. Heute ist es das, was du tust. Du lebst Liebe. Wohin du auch gehst, was du auch tust, du treibst mit dir Liebe entlang. Heute hast du das Gewahrsein von Liebe inne, und sie leistet dir Gesellschaft, oder du leistest ihr Gesellschaft.

Oder, lasse Liebe dich einnehmen. Beherzige Liebe. Sei die Liebe, der du nachstellst.

Ohne Gepäck, da wärest du Liebe vor dir und Liebe nach dir. Du wärst nicht ohne sie. Du würdest dich nie von ihr abkehren. Du würdest sie überall absetzen, und du würdest sie überallhin mit dir nehmen. Mit Liebe, da kannst du alles tun.

Liebe wäre wie eine Klebepistole, die du bei dir hast. Wo immer jemand von einem anderen auseinander ist, würde deine Klebepistole der Liebe sie vereinen. Wo Herzen gespalten sind, würdest du sie zusammenfügen. Ein Jeder in deiner Gegenwart würde in deiner Gegenwart zusammengeschlossen. Diejenigen, die abhanden gekommen waren, würden sich in deiner Gegenwart wiederfinden. In der Präsenz von Liebe. Sie hätten nicht zu wissen, dass die Liebe von dir her ausgeströmt war. Sie hätten schlicht die Liebe entgegenzunehmen, und ihr Herzschmerz würde verschwinden. Ihr Dank an dich wäre die Auflösung ihres Herzschmerzes. Das wäre genug für dich. Das ist alles, was du dir wünschst.

Du hättest nichts dagegen, dass dir keine Ehre zukommt. Du würdest wissen, dass die Ehre nicht dir gebührt, und du würdest das Ansehen ohnehin nicht nötig haben. Du hast etwas Besseres, und das ist Liebe. Sobald du von Liebe erfüllt bist, was für einen Verdienst könntest du dann haben wollen oder gar in Betracht ziehen mögen? Aus der Vollheit der Liebe heraus bist du alleinig imstande, Vollheit der Liebe zu geben.

Wenn deine Tasse am Überfließen ist, was bloß würdest du dir da vorstellen, dass du es bräuchtest?

Natürlich, wessen du jetzt bedarfst, das ist, diese Meine überströmende Liebe auszuschenken, und daher strömt deine Liebe, somit bleibt deine Liebe frisch, und auf diese Weise wird die Welt mit prachtvoller Liebe gefüllt. Was für eine Freude ist es, sich das anzusehen. Sei Liebe, gib Liebe und erblicke Liebe. Was sonst solltest du jemals tun mögen?

Bestimmt, niemals mehr wirst du einen Wirbel machen mögen. Auf welcher Grundlage denn? Auf der Basis eines armseligen Kundendienstes? Du wärst der Service-Geber, und ein jedes durchscheuerte Herz kann in der Gegenwart von Liebe schier dahinschmelzen.

Natürlich reden Wir von Liebe, die nicht auffallenderweise verschenkt wird. Wir reden nicht über eine umfangreiche Einstudierung. Starke stille Liebe ist gut. Liebe bedarf keiner Trommeln, die vor ihr her laufen, oder keiner Majoretten. Schlichte Liebe ist ausreichend. Du bist kein Werbetreibender der Liebe. Du bist Liebe.

Liebe hat keine Anleitung, keine Schulung, keine Auflistungen nötig. Liebe bedarf schlicht zu sein, und alles wird in Obhut genommen sein.

Liebe wird alle Kriege beenden. Nichts anderes wird das bewerkstelligen. Eine simple allgemein gültige Befindlichkeit von Liebe wird das Konzept von Krieg vergessen machen. Wer denn sollte jemals noch Krieg führen mögen, sobald er von Liebe in Beschlag genommen ist? Wer in der Welt wird mehr als Liebe bedürfen, unterdessen sein Herz voller Liebe ist und er sie ganz natürlich verschenken möchte? Und wer sollte nicht Meine Liebe in Empfang nehmen mögen, indessen du Meine Liebe ohne Anhaftung verschenkst?

Unterschätze Liebe nicht, diese arttypische Liebe, die um nichts bittet, außer darum, sich selbst ohne Fanfarenstöße zu verschenken, sich selbst ohne Mühe und Anstrengung auszugeben, sich selbst ganz natürlich darzureichen, denn Liebe möchte allenthalben aufblühen, die Welt einholen und ihr den Frieden zustellen, der alles Verstehen übertrifft, schlichte, natürliche, angenehm und mild einzuatmende Liebe.

Hier, Ich gebe dir heute alle Meine Liebe, damit du sie dort, wo keine Liebe oder nicht genug Liebe ist, verschenken magst, und damit an der Stelle, wo Krieg herrscht, Liebe von dir Frieden, einerlei in welcher Entfernung, herbeibringen werde, der, wie Klee, die Welt überziehen wird.

HEAVEN # 4049 – 26.12.2011 – The Lily of the Valley

DAS MAIGLÖCKCHEN

Mein Herz ist warm, und Mein Herz strömt. Es schmilzt alles, was sich in seinem Weg aufhält. Was an Hemmnissen kann Meiner Liebe existieren, unterdessen alles Meine Liebe ist?

Gleichwohl, Meine Kinder nehmen Hemmnisse wahr, und die Wahrnehmung könnte ebenso gut wahrheitsgemäß sein, sobald sie dementsprechend gedacht wird.

Jegliche Hindernisse für die Liebe sind menschengemacht. Sie sind ein Trugbild, und dennoch werden Trugbilder für wahr erachtet.

Glaubt an Liebe, und ihr werdet Liebe für die Welt wahr machen.

Ich rede von Wahrheit, nicht von mutmaßender Spekulation. Ich rede von Wahrheit und nicht von Unwahrheit. Ein Glaube mag insofern zutreffend sein, als du ihn innehältst, und dennoch kann er ohne Weiteres ein irriger Glaube sein.

Glauben an Misslingen, Glauben an Opferrollen, Glauben an Machtlosigkeit, Glauben an den Tod, Glauben an Unwertsein. Das sind allesamt unrichtige Glaubensüberzeugungen. Sie entspringen keinem Wissen über dich selbst, so wie Ich dich kenne, so wie du infolgedessen bist.

Ein Maiglöckchen ist klein, und doch weiß es, wie schön es ist. Was ein Maiglöckchen tun kann, kannst du tun. Es hat niemals seinen Wert in Erfahrung zu bringen. Es wusste stets um seine Schönheit, und daher kannst du von den Maiglöckchen und von allen Lilien des Feldes dazulernen. Du kannst jetzt im Augenblick hinzulernen. Es gibt keinen Wartezeitraum. Ohnehin hast du lange genug gewartet.

Es braucht keinen ausgeprägten Intellekt, um die Wahrheit zu kennen, die Ich dir zureiche. Mit einem geringeren Intellekt wirst du es einfacher erkennen, denn Intellekt und Stolz auf den Intellekt stellen eine Behinderung dar. Schaue mit weit geöffneten Augen auf die Wahrheit und nicht durch Augen mit halb verschlossenen Lidern, die sich sicher sind, sie hätten alles gesehen, was es zu erkennen gibt.

Es ist möglich, desgleichen die Aussage zu treffen, dass du, je mehr du denkst, du wissest Bescheid, umso mehr zu lernen hast. Sieh dich vor der Sicherheit vor. Lasse Sicherheit gehen und ziehen.

Selbstverständlich, kraft des Willens vermagst du nicht ein Jota an Glaubensüberzeugung umzuändern. Du hast es vor Augen zu haben. Du hast an die Wahrheit zu glauben, da du jetzt die Dinge anders siehst. Eine Änderung in der Wahrnehmung wird bewerkstelligt, und danach kommt der Glaube dem ganz natürlich nach. Glaube kommt nicht als erstes. Er kommt als zweites. Glaube ist der Karren vor dem Pferd.

Und natürlich, besser als glauben ist wissen. Wissen kommt aus Erfahrung aus erster Hand oder aus tief angelegter Intuition, und Intuition ist Erleben am eigenen Leib. Ganz sicher ist sie nicht aus zweiter Hand. Du kannst die Wahrheit aus den Nischen deines Herzens her kennen lernen. Lasse die Wahrheit zu dir gelangen. Es ist in Ordnung, alte Glaubensüberzeugungen gehen zu lassen. Lasse sie zum Fenster hinaus. Lasse sie von einer Klippe springen. Alte Glaubensvorstellungen sind erledigt. Danke ihnen dafür, was sie dir gereicht haben, und bezeuge ihnen ein liebevolles Lebewohl.

Alte Glaubensüberzeugungen waren langlebig. Neue Glaubensüberzeugungen, die von Wahrheit gedeckt sind, werden Ewig und Unendlich sein, entschieden weiter reichend als langlebige, unbeugsam festgehaltene Glaubensüberzeugungen, bei denen du Angst hast, sie los zu lassen. Mitunter glaubst du, da du geglaubt hast.

Es gab eine Zeit, als man es für wahr hielt, die Erde sei flach. Für die Welt spielte es keine Rolle, ob ihr sie als flach oder rund oder eckig saht. Die Welt war, was sie war. Für euch war es wichtig, was ihr glaubtet. Es gab Diskussionen, ja gar Kämpfe über die Gestalt der Erde. Die Dispute und Prügeleien brachten für die Gestalt der Welt keinen Unterschied. Die prosaische Gestalt der Welt war die Gestalt der Welt, ungeachtet dessen, was an Gedanken aufgebracht wurde.

Sobald es sich auf die Form der Welt, in dem Sinne, was eure Glaubensvorstellungen an Auswirkungen haben, beläuft – Glaubensvorstellungen hinsichtlich Handel, Wohlwollen, Einigkeit, Beziehungen, Herzensgüte -, schlägt das, was ihr denkt, zu Buche. Wenn ihr denkt, ihr wärt nobel, indem ihr eigennützig seid und euch über Andere stellt, dann wirkt ihr auf das Glück der Welt ein. Falls ihr Bescheidenheit fälschlicherweise für Wertlosigkeit hernehmt und umherlauft, um euren Mangel an Wertigkeit, und sei es nur euch selbst gegenüber, rundum kundzugeben, dann zieht ihr das Leben in der Welt herunter. Es gibt nichts, was ihr tun oder denken könnt, welches die Welt nicht gemäß euren Gedanken, die sich nach euren Glaubensvorstellungen richten, in die Höhe oder herunter zieht.

HEAVEN # 4050 – 27.12.2011 – Get into Your Truth

GELANGE IN DEINE WAHRHEIT

Es gibt nichts, was du zu tun hast, ausgenommen Mir gegenüber wahrhaftig zu sein. Doch was bedeutet das, fragst du dich, und du bist dir wirklich nicht sicher, nicht genau sicher oder deutlich nicht sicher.

Es bedeutet, dass du dich in deiner Wahrheit aufhältst, was das indes meint, darüber bist du dir ebenfalls nicht genau im Klaren.

Geliebte, es bedeutet, dass ihr euch an euren Stern haltet. Eurem eigenen Selbst seid treu. Erzählt euch selber keine Lügen. Verkauft euch nicht unter Wert. Seid euch selbst treu ergeben. Verwechselt Zinn nicht mit Gold. Dies bedeutet in eurer Wahrheit sein.

Euch selbst veräppeln ist Mangel an Aufrichtigkeit. Euch verdeckt halten ist Mangel an Lauterkeit. Euer eigenes Selbst und eure eigene Wahrheit verleugnen ist Mangel an Aufrichtigkeit. Bestreiten oder außer Acht lassen erdet euch nicht. Das enterdet euch. Die Welt wird euch sagen, Kompromisse machen halte eure Füße fest auf der Erde. Es gibt Dinge, bei denen Kompromisse zu schließen sind, eure Aufrichtigkeit gehört indes nicht dazu.

Jedes Mal, wenn ihr euch selbst verleugnet, wenn ihr eure eigene Wahrheit bestreitet, zwickt ihr etwas am Herzen ab, und ihr spürt das. Ihr könnt es ignorieren, ihr könnt dies aus eurem Gewahrsein wegschieben, und doch ist euer Empfinden des Herzens gemindert.

Wenn ihr auf die eine oder andere Weise, egal wie wenig, betrügt, einerlei wie sehr es jedermann tut, schneidet ihr ein Stück eures Herzens ab. Euer Herz kennt die Wahrheit.

Mein Ratschlag hier heißt obendrein nicht, dich kritisch über die Dinge zu äußern, die Andere tun. Dir liegt es nicht an, anklagend mit einem Finger auf die Handlungen anderer Menschen zu zeigen, ebenso wenig liegt es dir an, dich gemäß anderer Menschen zu gestalten, als wäre deren Fehlverhalten eine Rechtfertigung für das deine. Dass Jeder dies oder das tut, ist für dich keine Begründung. Was ist für dich richtig? Was möchte dein Herz gerne und wonach sehnt es sich?

Vorgeben, du liebest etwas oder jemanden, ist für dich nichts Rechtes. Wegen Geldes allein in einen Zustand gelangen ist für dich nichts Rechtes. Besser, du findest im Leben deinen Kurs. Besser ist es, ein glücklicher Handwerker zu sein, als ein erlernter und fachkundiger Staatsmann. Besser ist es, deinem Herzen nachzukommen.

Klar, zunächst hast du dein eigenes Herz zu kennen. Es ist in Ordnung so, etliche Erstinbetriebnahmen anzugehen und danach von ihnen abzubiegen. Ihr findet es heraus. Ihr entdeckt, wer ihr seid. Ihr seid nicht unzuständig. Ihr seid für eure Wahrheit verantwortlich. Fortwährend gelangt ihr näher an sie heran.

Es ist nicht so, dass du zu einem Inbegriff an Tugend gerätst. Darüber machst du dir keine Gedanken. Du bist ein simples Menschenseinswesen, was Anläufe unternimmt, in der Welt und im Himmel seinen Weg zu finden. In einem gewissen Sinne befindest du dich auf einem zweifachen Weg, während du auf der Erde bist. Während du hier bist, kannst du nicht den Einen für den Anderen im Stich lassen. Falls du zum Unterhalt deiner Familie Zahlen zusammenzählen musst, zählst du Zahlen zusammen. Und falls du einen Berg hochsteigen musst, steigst du hoch. Und falls du bemerkst, wie es dir danach ist, mehr Zeit mit Mir zu verbringen, dann kannst du das tun, während du Zahlen addierst oder auf einen Berg steigst.

Du kannst dich dir freundschaftlich zeigen, bei allem, womit du auch befasst bist. Und du kannst dich mit Anderen befreunden.

Es ist, Geliebte, eine schlichte göttliche Sache, in eurer Lauterkeit zu sein, selbst während ihr euch nicht all dessen gewiss seid, was das mit sich bringt. Es ist eine schlichte göttliche Sache, die Straße entlangzugehen und Mir auf simple Weise zu Diensten zu sein.

Du bist niemals ohne deine Göttlichkeit. Du bist niemals ohne dein Menschsein, so lange wie du dich in einem menschlichen Körper befindest. Es stimmt nicht, dass die Zwei nie aufeinander treffen werden. Die Zwei begegnen sich die ganze Zeit. Damit hast du Umgang beim Leben in der Welt.

Denke aber nicht, das Göttliche sei alles in allem abstrakt. Keineswegs. Du lebst es jeden Tag.

HEAVEN # 4051 – 28.12.2011 – Without Time There Would Be No Loss

OHNE ZEIT GÄBE ES ABHANDENKOMMEN NICHT 

Wisse, dass es in Ordnung ist, dich traurig zu fühlen. Traurigkeit ist ebenfalls ein Teil des Lebens. Es ist der Durchlauf an Zeit, den du betrauerst. Du betrauerst das Tick-Tack der Zeit. So lange wie Zeit die Fiktion deines Lebens ist, wird es Traurigkeit geben.

Wenn du Zeit als das zusammenhängende Ganze, das dir angelegen ist, begreifen könntest, wenn du Zeit als zeitlos begreifen könntest, wenn du begreifen könntest, dass es keinen Durchlauf von Zeit gibt, keine Zunahme von ihr, keine Vergangenheit, keine Zukunft, schier allenthalben ein schönes Tal von Nicht-Zeit, dann wäre Traurigkeit nicht Teil deines Lebens.

Was gäbe es da, um darüber traurig zu sein? Nichts wäre vorüber. Alles wäre präsent.

Du würdest wissen, es gibt keinen Tod. Du würdest wissen, dass es einzig Leben gibt. Es ist nicht einmal so, dass das Leben andauernd wäre, denn Fortwährendheit bedeutet eine mögliche Abfolge. Es gibt keine Abfolge, Geliebte. Leben ist insgesamt auf ein Mal.

Eben so wie Ich Einssein bin, gibt es nichts außer Einssein. Zeit ist Getrenntsein. Zeit ist schlüpfrig. Zeitlosigkeit ist Himmel.

Die Zeit öffnet die Auffassung von Verlust und Verlorenheit. Nichts geht jemals verloren. Alleinig im Sumpf von Zeit kann das Konzept von Einbuße existieren. Zeit schlüpft davon. Zeit holt dich ein. Zeit tippt dir auf die Schulter. Zeit trommelt das Konzept der Abwesenheit in dich hinein. Zeit hält dich in ihrer Hörigkeit. Zeit bündelt dein Leben zusammen. Zeit macht einen Knoten darum. Und Zeit wirft es weg.

Wenn du doch bloß erkennen, wirklich erkennen könntest, dass niemand und nichts jemals verloren ist. Abhandenkommen, ebenso wie Zeit, ist ein Mythos, der auf dich einwirkt. Es ist ein Mythos, allerdings ein tief akzeptierter Mythos. Unter Bezugnahme auf einen akzeptierten Mythos wird agiert, als wäre er zutreffend. Er könnte genauso gut wahr sein.

Du lebst zurzeit auf der Erde in den Dimensionen von Raum und Zeit. Die Wahrheit heißt, dass es keine Dimensionen gibt. Es gibt keine Abgemessenheit. Es gibt keine Entfernung. Uhren sind beliebig. Sobald Alles Einssein ist, wo können dann Zeit und Raum existieren? Sie existieren nicht.

Das Physische ist für seine Existenz auf Zeit und Raum angewiesen. Das Physische ist dir natürlich wichtig, und demnach zählst du für deine Existenz die Zeit und den Raum als erheblich mit. Nichtsdestotrotz existierst du außerhalb von Zeit und Raum. Und gleichwohl bezeichnest du Leben, was von Zeit und Raum weg ist, als Existenzlosigkeit. Du nennst es Tod, oder du nennst es Vor-Geburtliches, oder du nennst es Endgültigkeit.

Wenn Zeit im Leben nicht die Hauptrolle spielt, kann es keine Endgültigkeit geben. Es gibt kein Ende bei irgendwas, ausgenommen die Konfigurationen an Zeit und Raum, an die du so ohne Weiteres geglaubt und an denen du um deines lieben Lebens willen festgehalten hast.

Leben ist, unbeschadet von Zeit und Raum. Einzig in Zeit und Raum kannst du dich als lieblos oder als sonstwas ähnlich in der Art entwerfen. Liebe ist in Wahrheit dimensionslos. Du meinst, du lebest in einer dimensionierten Welt mit all ihren Wissenschaften und dem Faktischen, unterdessen du in Wahrheit Ewige Unendliche Liebe bist. Du denkst es dir zurecht so aus, dass Ich nicht in eine Form hinein gestaltet bin. Du weißt darum, dass Ich, Gott, schrankenlos ist. Du hast eine Vorstellung von Geist. Du bist Spirit, du bist Geist. Eine Zeitlang, in dem Mythos von Zeit, lebst du in einer Form, und das bezeichnest du als Leben, unterdessen du in einer Form lebst. Indes hat eine Form kein Leben, sofern in ihr kein Geist zugegen ist, demhingegen ist Geist unendlich und ewig. Kein Wunder fühlst du dich in einem menschlichen Körper erstickt. Physischer Atem ist nicht der Odem von dir. Du bist, unbeschadet des Atems, des Pulsschlags, des Blutdrucks, und so weiter. Atome sind Atome. Geist ist Geist. Du bist wahrlich weit über Atome und Zeit und Raum hinaus. Du bist Liebe, die auf der Erde ausgesät ist. Du bist Meine Liebe, die auf der Erde ausgesät ist. Erfreue dich an diesem zeitweiligen Leben auf der Erde, und wisse, dass es an dir nichts Zeitweiliges gibt. Du bist nicht dein Körper. Du bist nicht dein Körper. Du bist nicht dein Körper.

HEAVEN # 4052 – 29.12.2011 – God Dreams of You

GOTT TRÄUMT VON DIR

Du bist Geist. Du hast niemals mehr unglücklich zu sein. Not ist insgesamt Fiktion. Blut blutet. Geist nicht. Das, was nicht gesehen wird, ist wahr. Das Ungesehene ist wahr. Das Gesehene ist unzutreffend. Das Gesehene ist alles in allem ein Spiel oder ein Spiel mit Worten. Du weißt nicht, wie leben ohne Worte, die du in Gedanken formst, geht. Mit Gedanken, damit setzt du dich mit dir selber in Verbindung. Du bist allerdings jenseits von Gedanken.

Der Geist denkt nicht einmal in Bildern. Der Geist, der Spirit, falls er denken – als was du Denken erachtest – könnte, würde in Liebe denken, er würde in Welle um Welle der Liebe denken. Liebe wäre kein Strohfeuer. Liebe wäre die Totalität. Liebe ist die Totalität. Es gäbe keine Lücke der Liebe. Es gäbe zur Liebe keinen Gegensatz. Es gäbe Liebe, und Liebe wäre die Welt, in der du lebst. Und doch wäre nichts derart beschränkt, wie es leben in einer Welt ist.

In Wahrheit bist du jenseits der Begrenzungen jedweder Welt. Der Himmel ist keine Welt. Er hat keine Schranken. Genauso wenig hast du in der Wirklichkeit Beschränkungen. In menschlicher Form oder nicht, du hast keine Begrenzungen. Beschränkungen hängen schwer auf dir, sie sind eine Art Filter, oder, wie bei den Fischen in einem Becken, Glas ist um dich herum. Selbst dann schwimmst du im Wasser des Ewigen Lebens. Du bist nie aus dem Wasser heraus. Du magst ja meinen, die haltest dich auf trockenem Land auf, das allerdings ist bloß ein Gedanke.

Du und Ich, Wir sind jenseits vom Denken. Ein Gedanke vermag schier ein Gedanke zu sein. Gedanken werden konkretisiert. Ein Gedanke wird zu einem Gebäude. Ein Same wird zu einem Apfel, und ein Apfel wird in seiner Köstlichkeit des Saftes und des Geschmacks verzehrt, er ist angelegt, verkostet zu werden, und danach kommt ein weiterer Apfel, um gekostet zu werden, und noch einer. Dies ist etwas Feines. Denke nicht anders darüber. Leben, auf welcher Ebene auch immer, gehört genossen.

Auf der Ebene deines Geistes, die die Meine ist, ist Liebe in Vollendetheit zugegen. Da ist Ganzheit, und nichts, was nicht Ganzheit ist. Zeit und Raum können nicht Ganzheit sein. Zeit und Raum sind nicht Alles Was Ist. Tatsächlich sind Zeit und Raum überhaupt nicht. Sie sind auf die Wahrnehmung von Erleben begrenzt, und, was Wir, was du und Ich scheinbar als zwei, sind, ist jenseits von Erfahrung. Wie erfährst du Einssein, unterdessen Einssein alles ist? In einem Feld des Seins gibt es Sein, das weit über Erfahrung, das weit über Worte, weit über Denken hinausgeht. Seien existiert inmitten von Zeit und Raum, allerdings ist Seien nicht aus Zeit und Raum. Du bist Seiend, und dass dir Zeit und Raum Schwierigkeiten bereiten, ist Illusion, so wie alles andere, auf das du verfällst.

Du bist reines Sein, ebenso wie Ich reines Sein bin. Was bin Ich? Reines Sein. Was bist du? Reines Sein. Du bist kein Geschöpf. Du befindest dich in einem Körper in der fiktiven Dimension von Zeit und Raum, und du bist ausnahmslos nicht dein Körper. Du bist jenseits von Körper. Du bist jenseits von Denken. Du bist nicht Fiktion. Du bist Geist. Ein anderer Name für Geist mag Licht sein. Ihr seid Licht, Geliebte. Ihr seid helleres und prächtigeres Licht als alles andere, wovon ihr jemals träumtet oder wovon jemals jemand träumte. Ihr seid jenseits von Träumen. Ihr seid jenseits der wunderbarsten Träume, die jemand träumen könnte. Und ihr seid kein Traum. Ihr seid Wahrheit. Ihr seid Meine Wahrheit.

Ich nenne euch Meinen Traum, denn Ich habe von euch millionenfach geträumt. Nein, mehr als das. Ich habe euch ewig, unendlich geträumt, und Ich träume euch nach wie vor, und ihr seid Ich Selbst, gedämmt in einem kleinen Körper auf einer kleinen Erde, fürderhin habe Ich einen Traum von Mir Selbst als spektakuläres und helles Licht, was aus den Schranken hervorbirst, so lange bis es keinen Unterschied mehr zwischen dem sogenannten Himmel und der sogenannten Erde gibt, wann Licht alles, was es wie auch immer gibt, ist, und Ich bin alleinig imstande, von Allem Was Ist zu träumen.

HEAVEN # 4053 – 30.12.2011 – If God Could Weep

WENN GOTT WEINEN KÖNNTE

In der Begrifflichkeit der relativen Welt ausgedrückt gibt es eine Vielfalt von Leuten und Sprachen, und doch, sie alle sind Eins. Du bist alles in allem Eins.

Sprachen wuchsen aus dem Land heran, in dem sie erstanden, und dennoch sind alle Sprachen ebenfalls Eins, ein gemeinsamer Hauptnenner, aus einem allgemeinen Klang heraus.

Sprachen sind nicht chaotisch und durcheinander. Sprachen wuchsen aus der Erde heraus. Bestimmte Blumen wachsen in Alaska, und andere in Florida, und so ist es angelegt.

Sprachen wuchsen ebenfalls dem Klima gemäß, und so wie sich Menschen dem Klima gemäß entwickeln – unter Klima meine Ich alle Aspekte – das Land, die Luft, die Belaubung, die Berge, die Wüsten, die Flüsse – die Persönlichkeit des Landes sozusagen –, und die Sprache des Landes ist vollendet, ebenso wie die Menschen des Landes vollkommen sind, ebenso wie das Land selbst vollkommen ist.

Ganz zum Anfang bei der Gründung der Sprache begannen alle Sprachen, unbesehen der besonderen Eigentümlichkeiten des Landes, mit einem Klang aus Meiner Kehle, mit dem gleichen Laut aus Meiner Kehle, fürderhin entwickelten sich alle Sprache aus Mir, so wie alles aus Mir entwächst. Die Lande  wuchsen, die Länder wuchsen, Völker wuchsen, Sprache wuchs. Sie sprossen.

Einzig Liebe kam völlig ausgewachsen, in voller Blüte, auf ihrem Höchststand daher, denn auf einer jeden Gradeinteilung Meiner Stimme, aus einem jeden Tonfall aus Meiner Kehle wurde Liebe aus dem Himmel auf den Boden der Erde ausgegossen. Dimensionsloserweise, durchdrang Liebe jedwede Dimension. Denke nicht einen Augenblick lang, Liebe sei nicht am Gedeihen, selbst wenn du es nicht zu erblicken vermagst. Das Leben würde ohne die Existenz von Liebe überhaupt nicht existieren. Nichts würde ohne Liebe existieren. Es gibt ohne Liebe keine Existenz.

Kein Land, kein Volk, kein nichts würde ohne Liebe existieren. Liebe kann ja mit Latten verkleidet sein, und dennoch, selbst mit Latten verkleidet, existiert Liebe. Auseinander gerissen, gesprengt, Liebe kann nicht bezwungen, Leben kann nicht niedergerungen werden. Und alle Sprachen sind Sprachen der Liebe.

Wie viele Klänge gibt es, und wie viele Sprachen kann es geben? Unendlich viele. Und Sprachen haben sich selbst hervorgebracht. Niemand hat sie erfunden. Sie tauchten aus dem Land und aus den Menschen des Landes auf, und sie erhoben sich aus Meinem Herzen.

Niemandem gehört es, sich über irgendeine Sprache oder irgendein Volk verächtlich zu äußern, denn sie sind alle Mein.

Falls Ich weinen könnte, und dazu bin Ich außerstande, denn Ich habe keine Tränen, würde Ich weinen, während Meine Kinder einander nicht lieben, nicht wertschätzen. Ich würde darüber weinen bei Einzelnen, und Ich würde darüber bei Nationalitäten weinen, und so fort. Es gibt nichts auf dem Planeten, was nicht geliebt, gehegt und mit großem Respekt in Betracht genommen gehört.

Welche Blume ist nicht liebenswert? Welcher Apfel aus Meinem Garten ist nicht goldig? Und welche Blume oder welche Frucht ist nicht Mein, ist nicht euch überreicht, um sie zu genießen? Und welches Tier ist nicht Mein Schatz, den Ich euch geschenkt habe? Und welches Menschenseinswesen ist nicht das Herz Meiner Seele und euch dargegeben, um geehrt zu werden, so wie Ich ein jedes Meiner Kinder wertschätze, die in der Tat im Bilde Meiner Selbst gemacht und auf die Welt gestreut sind, um geliebt zu werden, so wie Ich sie liebe, und so wie Ich dich liebe. Selbst wenn du dich absonderst, liebe Ich dich.

Natürliche tue Ich das. Ich bin aus Liebe gemacht, und Ich machte dich aus eben der gleichen Liebe. Und wenn du nicht einen Jeden liebst, würde Ich, hätte Ich die Befähigung zum Weinen, in Tränen ausbrechen, nicht für denjenigen, der ungeliebt ist, sondern für dich, der Meine Liebe nicht verschenkt, unterdessen Ich sie dir gegeben habe, um sie weiterzugeben.

Was du gibst, das gibst du Mir. Was du nicht gibst, das gibst du Mir nicht. Es gibt kein zum wenigsten Mir, dem zu geben ist. Da ist einfach Ich, dem zu geben ist. Es gibt nichts Minderes als Mich, dem zu geben ist. Und mithin bitte Ich dich nunmehr, zu lieben, und jetzt alle zu lieben.

HEAVEN # 4054 – 31.12.2011 – In the Company of Angels

IN GESELLSCHAFT VON ENGELN

Ich mag dich. Mein Herz mag dich. Ich mag es, an dich zu denken. Ich mag es, dich zu sehen. Ich mag, in der Nähe von dir zu sein. Ich mag dich nahe bei Mir. Ich mag, Ich mag, Ich mag. Wenn du Ton formst, magst du, was du tust. Du liebst es über alles. Dir ist es, dafür zu schwärmen. Und so liebe Ich dich über alles. Ich erhalte von dir große Freude. Du bist Meine Freude. Du bist Mein Stolz und Meine Freude.

Du bist auf der Erde am Leben, nicht wahr? Du bist zum Vorschein gekommen. Du siehst dich, als befindest du dich in einem Stück, und wie du deinen Text nicht kannst. Du bist dir nicht einmal dauernd sicher, welche Rolle du zu übernehmen hast, und was zu tun du bestimmt bist. Und so improvisierst du, und manchmal tust du so, als würdest du sehr wohl wissen, wer du bist, und all das. Gleichwohl, einen Gutteil der Zeit bist du am Bluffen. Du findest deine Rolle, während du auf sie zu stolperst. Und dann wechselst du ab und an Rollen. Du entwickelst deine Charaktere. Du entdeckst deinen Charakter.

Habe Freude an dieser Rolle, die du spielst. Genieße deinen Part in dem Erhabenen Stück, in dem du dich befindest. Erfreue dich ebenfalls an den anderen Schauspielern. Mache es für sie zu einem Spaß, mit dir zusammen zu sein. Mache es für sie zu einem Spaß, in dieser Komödie der Irrungen und Wirrungen am Leben zu sein. Selbst wenn du eine ernsthafte Rolle zu spielen hast, nimm sie nicht allzu ernst. Es ist schlicht ein Part in einem Schauspielstück.

Und wenn du von der Bühne abgehst, wirst du wieder zu deinem Wahren Selbst, ohne irgendwelches Make-up und ohne Bühnen-Durchquerungen. Du bist zuende mit all den Kostümen und mit dem Vortrag von Reden und Gesichtsausdrücken. Du bist fertig mit allem Vortäuschen. Du kommst Nachhause, und kannst die Schuhe ausziehen und einfach sein.

Die Rolle, die du übernahmst, mag dir natürlich erschienen sein, und jetzt bist du wieder Zuhause, jetzt fühlst du dich wirklich natürlich. Es gibt hier keine Kontroversen, keine nagenden Missstimmigkeiten, keine Verzweiflung. Jetzt bist du das, was du immer sein wolltest, und jetzt bist du schier. Du machst mit, dennoch beteiligst du dich anders. Es ist nicht so, dass du über allem stehst: es ist so, dass du in der Gesellschaft von Engeln bist. Du warst das immer, freilich waren die Engel vermummt, ebenso wie du das warst. Die anderen Engel hatten ihre Rollen eingenommen und spielten sie voll und ganz aus, und jetzt, jetzt im Himmel, was gibt es da, worüber nicht zu lächeln ist?

All die verheerenden Wirkungen sind vorüber. Das Drama ist vorüber. Das Gefühl der Isolierung ist vorüber. Abkapselung existierte nie, und doch hast du nicht ununterbrochen Ganzheit gespürt. Jetzt, wo die ganzen Ablenkungen vorüber sind, empfindest du Ganzsein. Und nun weißt du, Wer du bist, und nun weißt du, Wo du bist, und nun weißt du, du warst niemals irgendwo sonst, außer bei Mir, wo du jetzt soeben bist.

Du bist ein liebenswürdiges Geschenk, das Ich Mir Selber gemacht habe, und jetzt erblickst du rückhaltlos das Seinswesen, das Ich stets im Blick hatte. Jetzt bist du nicht mehr abgelenkt. Und jetzt erkennst du die Liebe, die du bist, und die Liebe, die Ich BIN.

Jetzt bist du mit Mir verschmolzen. Jetzt bist du nicht nur, wie Ich BIN, jetzt erkennst du es zweifelsohne. Du weißt, du bist in Mir eingesessen, und dass du es stets warst und es niemals anders warst.

Diese Persönlichkeit, die du angenommen hast, war dir dienlich, und doch war sie schier eine Rolle, die du spieltest, welche im Grunde genommen nicht so viel mit dir zu tun hatte. Die Farbe deiner Haare, die Gestalt deiner Nase, deine Körpergröße, dein Gewicht, sie waren nicht so bedeutsam, wie du gedacht hattest. Jetzt bist du in der Lage, dich ans Werk zu machen. Jetzt weißt du, Wer du bist, und weißt es ohne Zögern, ohne Unglaube, ohne Debattieren, ohne Schüchternheit, ohne Protest, ohne Übertreibung, ohne überhaupt etwas, ausgenommen Freude und Liebe für Wer du wirklich bist und immerzu gewesen bist.

Mache dir nichts draus – dein Leben auf der Erde war es stets wert.