HEAVEN # 4055 – 1.1.2012 – Doing Your Best

DEIN BESTES TUN

Ein Jeder tut im Augenblick das Beste, was er oder sie vermag. Ein Jeder. Was immer es ist, was jemand zu jener Zeit tat – er oder sie tat das Beste, was er konnte. Es spielt keine Rolle, ob er es besser wusste, er tat sein Bestes, was er konnte. Womöglich war es ein Moment der Schwäche, dennoch war es in dem Augenblick das Beste, was er aufbringen konnte.

Du musst dir das bei deinen Kindern ebenfalls vor Augen halten. Von jetzt ab fünf Minuten später kann es eine Sache besser machen, aber in dem Augenblick tat es das Beste, was es konnte.

Jemand der ein Verbrechen begeht, tut zu jenem Zeitpunkt das Beste, was er vermag. Was immer er an Motiven hätte gehabt haben können oder nicht hatte, es ist alles, was er tun konnte. Er mag sogar gedacht haben, er habe die Entscheidung gefällt, und selbstverständlich tat er das letztlich, und gleichwohl, das mag alles gewesen sein, was er in jenem Augenblick tun konnte.

Was ihn auch an Gruppierungen von Ereignissen nach dorthin verbrachte – dabei mag er der Auffassung sein, er kenne sie. Du magst denken, du kennest sie, und doch, in jenem spezifischen Zeitrahmen war es das das Beste, was er tun konnte, und war das alles, was er tun konnte.

Dies bildet keine Entschuldigung für Entscheidungen, die Andere oder dich selber verletzen. Demnach wirst du verstehen, dass dann und wann Dinge, Emotionen, Gedanken, Dummheit, Grausamkeit, etc. aus dem Ruder laufen. Du musst die Handlung, die ein Anderer ausführt, nicht mögen, und gleichwohl bist du ebenfalls, in dem einen oder anderen Maße, gestrauchelt, und gleichwohl tatst du das, bei dem du durchaus um etwas Besseres wusstest, und du hast dafür bezahlt. Wir könnten sagen, dass deine Verstöße geringfügig, wohingegen diejenigen des Anderen schwerwiegend waren, und doch, trotzdem sind er und du, aus einer anderen Perspektive her, das gleiche.

Du magst bedauern, ein Anderer nicht, freilich, um was für eine Tat es auch ging, sie gelangte zur Ausführung, und aus jenem Blickwinkel her gesehen seid ihr gleich.

Vielleicht seid ihr beim Hüpfekasten-Spiel auf eine Linie getreten, und ein Anderer wird jemand zu Tode gestoßen haben, absichtlich oder zufällig, die Tat wurde ausgeführt, und das Ergebnis war das Ergebnis.

Vielleicht hast du bei einer Prüfung betrogen. Der Beweggrund, was immer an Rechtfertigung du geben magst, läuft auf Feigheit hinaus. Du magst denken, du seist beim Betrügen schlau gewesen, und doch, es ist nicht klug, sich an Feigheit zu halten. Dass ihr beim Test eine 1 bekommen habt, zählt nicht. Nichts ist verborgen, Geliebte, und es gibt in euch einen Ort, der weiß, dass es feige war, zu betrügen. Was ist Feigheit anderes als Mangel an Verantwortlichkeit?

Es ist an dir, Verantwortung dafür zu übernehmen, was du tust oder nicht tust, hingegen kannst du Verantwortlichkeit keinem Anderen anheften.

In der Welt wird Irrtum der Größe nach bemessen, dennoch ist Irrtum Irrtum.

Derzeit ist es an dir, damit einen Umgang einzurichten, es ist nicht an der Vergangenheit, dies zu tun. Vergib dir selber die Vergangenheit, und du wirst über sie hinweg hüpfen. Was für ein peinigendes Handeln dir auch zueigen war, es ist dir jetzt nicht zueigen. Wenn du vergeben, wenn du deine Vergangenheit los lassen kannst, dann kannst du die Vergangenheit des Anderen los lassen.

Vergib deinem Kind, bei einem Physik-Test gemogelt zu haben, und vergib dem Kind eines Anderen dafür, dass es gestohlen hat, und vergib deinem Kind das Lügen, und vergib dem Kind eines Anderen dafür, betrunken mit dem Auto gefahren zu sein. Vergeben ist ein sehr praktischer Akt. Es ist nicht nobel. Es hat getan zu werden, anderenfalls nimmt die Sache kein Ende. Von eurem Standpunkt her ist auf Erden kein Ausgleich der Dinge ausgewiesen, dennoch habt ihr euer Herz auszugleichen.

Der Schwerste, dem zu vergeben ist, bist du selbst. Sobald du das einmal vermagst, das einmal wirklich tun kannst, kannst du einem Jeden vergeben, und du hast es nötig, einem Jeden zu vergeben, Jenen, die du kennst, und Jenen, die du nicht kennst. Vergib.

HEAVEN # 4056 – 2.1.2012 – The Magnificence and Beauty of You

DIE PRACHT UND SCHÖNHEIT VON DIR

Du möchtest von Mir alles, oder etwa nicht? Du möchtest nicht einfach etwas von Gott, nicht ein bisschen hier und nicht ein bisschen da. Die Tatsache ist, dass du Alles von Mir zu haben hast. Du hast jetzt im Augenblick Alles von Mir. Dir geht nicht einmal ein einziger Partikel von Mir ab. Selbstverständlich gibt es von Mir keine Partikel, wieso also könnten sie dir fehlen? Und doch hast du das Gefühl der Sehnsucht. Es bist du selbst, den du aufs Sehnlichste wünschst, kennenzulernen. Es bist du selbst, den du suchst. Nicht dieses abgestützte Bild von dir selber, nicht denjenigen, der sich abmüht, der scheitert, der vorankommt. Du weißt, du bist etwas mehr, als du dich dir gegenwärtig präsentierst, derweilen du auf der Erde herumwirbelst.

Du weißt es sehr wohl, dass du etwas mehr bist, und es ist dieses Etwas Mehr, das du deiner Auffassung nach haben musst. Es ist genau da, genau hier unter der Oberfläche, und doch, schlechterdings warst du außerstande, auf den Kern von dir, auf das, was über deinem suchenden Selbst angesiedelt ist, zuzulangen. Wie sehnst du dich danach, dich in der Herrlichkeit zu erkennen, in der Ich dich kenne und weiß. Wie sehnst du dich danach, durch Meine Augen hindurch hinauszublicken und zu sehen, wie Ich sehe, zu umfangen, was Ich umfange. Wie sehnst du dich, dein Wahres Selbst zu sein ohne all den Schwindel, der dich gegenwärtig einhüllt. Wie sehnst du dich danach, vor Mir in Meinem Licht zu stehen und zu wissen, dass Mein Licht das deine ist.

Freilich, derzeit hast du eine Ahnung, und doch ist jene Ahnung für dich fast zu viel, es zu bejahen, fast zu viel für dich, es auszuhalten, denn, falls du voll und ganz das bist, was Ich sage, dass du es bist, falls du wahrlich der Reine Geist bist, wie Ich es sage, kannst du es nicht begreifen, wie du das sein kannst. Du hättest es gerne, Reiner Geist zu sein, und doch scheint es wie ein Märchen.

Es scheint wie ein Märchen, denn Märchen sind ebenfalls von ebender Art. Aschenputtel war nicht wirklich Aschenputtel. Sie war eine Prinzessin. In Märchen sind viele Dinge nicht so, wie sie scheinen.

Und im realen Leben auf der Erde bist du nicht, wie du scheinst. Warum hat dir niemand auf der Erde von deiner Herrlichkeit erzählt? Es mag sein, man hat dir über die Herrlichkeit Anderer etwas erzählt, aber was dich anbelangt, ist dir als allererstes gesagt worden, wie weit du vom Ideal entfernt bist.

Jene Menschen in der Welt haben fehlbare Richtholze angelegt, Geliebte. Sie wussten nicht, was sie taten, als sie eure Essenz leugneten. Sie leugneten eure Essenz, da sie ihre eigene nicht gefunden hatten. Niemand, der um seine eigene Größe weiß, würde an euch herumnörgeln, gegen euch wettern oder Minderes als die Pracht und Schönheit, die ihr seid, in den Blick nehmen.

Es obliegt desgleichen dir, deinen eigenen Wert zu erkennen, damit du ebenfalls Andere wertschätzen kannst.

Wie weit entfernt ist das Ego von dem Ruhm, über den Ich rede. Ich rede nicht von kurzzeitiger Glorie. Ich rede nicht von einem Strohfeuer. Ich rede davon, worüber kaum geredet werden kann, da deine Herrlichkeit derart groß, derart prächtig ist, dass es Einem den Atem verschlägt. Oh, mit der Wahrheit von dir vertraut sein. Die Wahrheit von dir ist jenseits des Horizonts, und doch, du kannst einen flüchtigen Blick des Horizonts erheischen. Du kannst den Horizont zu dir her ziehen. Du kannst alles tun.

Du kannst gar dorthin gelangen, die Wahrheit von dir und davon, worum es dir auf der Erde geht, zu durchleben. Du kannst bei der Wahrheit im Lichterglanz erstrahlen, und du kannst in einer halben Sekunde die Welt erleuchten. Du. Ja, du. Ich spreche von dir. Ich spreche von Mir Selbst inwendig in dir, denn Ich BIN die Wahrheit von dir, wenn du das doch bloß erkennen könntest. Du kommst unversehens näher, und dann wird es den Tag geben, wann du dein kleines Selbst nicht mehr ausfindig machst, denn fortan, und das recht bald, wirst du dem Einssein in seiner Gesamtheit mit offenen Armen entgegen gegangen sein, und es wird dein kleines Selbst sein, um das du nicht länger mehr weißt.

HEAVEN # 4057 – 3.1.2012 – Within Silence, Come Closer

INMITTEN VON STILLE, DA KOMME NÄHER

Lasst Uns ohne Worte reden. In Stille, da spreche Ich zu dir. In Stille kommen Wir einander näher. Darin besteht der ganze Sinn, oder etwa nicht?, dass Wir einander näher kommen? Wir kommen in der Stille Unserer Liebe einander näher.

Wir kommen einander so nahe, dass Wir auf jeder Schicht der Existenz Eins sind. Wir werden zu Einem unauflösbaren Selbst. Lasst Uns den Spaß angehen.

Identität ist wahrlich ein zu spärliches Wort, um die Wahrheit über Uns zum Ausdruck zu bringen. Identität ist ein allzu unbedeutendes Wort. Identität? Was ist das? Einssein ist Uns besser dienlich, gleichwohl kenne Ich kein Wort auf der Erde in irgendeiner Sprache, was Unser Einssein zu umfassen vermag. Wörter sind wie Finger, die zeigen, und kein Finger vermag auf Unser Einssein zu zeigen. Allem voran, wer sollte denn da sein, um mit dem Finger zu zeigen, unterdessen Alles Einssein ist, und Einssein Alles ist.

Daher, während es vollauf Einssein gibt, wer ist da, um etwas zu sagen?

Oh, aber wie sehr Wir dieser Tage das Miteinanderreden mögen, und wie froh und dankbar Wir dafür sind. Selbst dann, wenn das Reden pur sich darin ausweist, die Sehnsucht nach dem Einssein zum Ausdruck zu bringen. Wir gelangen dahin, aus allen Winkeln her auf das Einssein aus zu sein. Wir gehen auf diesem und jenem Weg auf es zu.

Einssein ist für Worte fast zu simpel. Worte lieben es, in etwas Komplexes und Aufgeteiltes hinein zu beißen. Ah, Einssein ist dafür doch allzu einfach.

Lasse Einssein zu deinem Führer werden. Ich plädiere für Einssein. Ich tue das die ganze Zeit. Ich bin Einssein, und Ich plaudere und plaudere über Einssein, Anlauf um Anlauf, dich dort zu erhaschen, wo dein Herz ist.

Einssein ist unausdrückbar. Einssein und Liebe sind Ein und das gleiche. Einssein ist Einssein, und ihm ist gleichwohl keine Grenzziehung zueigen. Es ist alles-umfangend. Einssein ist nicht einfach Gerede. Es ist alles, was da ist.

Warum, meinst du, hast du es liebend gerne, voller Liebe und verliebt zu sein? Während du dich in Liebe befindest, spürst du das Einssein der Liebe.

In der Begrifflichkeit des Relativen, da bekommt man zuweilen zu hören, du habest ausschließlich eine Zwillingsseele, wie man das nennt, und es ist womöglich so, dass du dich in der laufenden Lebenszeit nicht mit ihm oder ihr zu liieren vermagst. Gewiss, du hast mehr Affinität zu diesem oder jenem, und doch, sobald alles weitere, sobald alles Strandgut weggeschoben ist, ist ein Jeder du, und bist du ein Jeder. Der Ozean ist weit. Es gibt in der See nicht bloß einen Fisch für dich. Alle sind für dich.

Sobald du dir die Sache wirklich zur Brust nimmst, ist es das dann. Kannst du dir vorstellen, dass du im Himmel einen einzigen Engel, und keinen anderen, liebst? Kannst du dir vorstellen, dass du im Himmel ebenso zimperlich bist, wie als was du auf der Erde gegolten hast?

Falls du imstande wärst, jetzt auf der Erde mit deinen Flügeln zu schlagen, wie es im Himmel gehandhabt wird, würdest du erkennen, dass ein Jeder dein Kind ist. Ein Jeder gehört dir zu. Ein Jeder ist deine Mutter oder dein Vater, und ein Jeder ist dein Bruder oder deine Schwester, und ein Jeder ist dein Sohn oder deine Tochter, und ein Jeder ist du. Über alles Darüberhinaus hinweg, jenseits all der Weltpräferenzen und Exklusionen, wäre ein Jeder dein Geliebter. Ein Jeder wäre dir wertvoll. Natürlich wären sie das. Sobald Jeder ein Kind Gottes ist, wie solltest du irgendeines von Meinen Kindern ausschließen mögen? Das würde dir nicht einmal unterlaufen. In einem höheren Zustand, als du dich gegenwärtig befindest – was an Unterschieden würdest du da sehen oder über was für Verschiedenheiten würdest du da nachsinnen?

Du würdest nicht diesen einen und jenen lieben, und einen anderen nicht. Es gäbe für deine Gewogenheiten keine Objekte. Es gäbe keine Objekte und keine Einwände. Alles wäre Eins, und jenes Eine ist Ich. Welches Spiegelbild von Mir würdest du gerne auslassen mögen?

Auf der Erde, während ihr euch in der großartigen Partie auf der Erde am Spielen befindet, bewerkstelligt ihr eine Menge Auslassen. Das ist euch die zweite Natur. Indes keineswegs die erste, Geliebte. Es ist definitiv nicht eure erste Natur, jemanden auszulassen. Ganz und gar nicht.

HEAVEN # 4058 – 4.1.2012 – In the Fullness of Love

IN DER VOLLHEIT DER LIEBE

Du bist derart arglos, dass du denkst, du seist ausgeklügelt. Du denkst, du seist den Wegen der Welt auf die Schliche gekommen. Das ist so weise nicht. Das ist keine große Leistung. Besser ist es, Geliebte, in den Manieren der Unschuld weise zu sein. Sei gegenüber allem offen, was Ich dir darbiete und was vor dir steht. Was auf Erden oberflächlich ist, ist oberflächlich. Es ist mehr am Leben dran als Oberflächlichkeit.

Kenne den Wert dessen, was Ich dir gegeben habe. Kenne den Wert deiner selbst. Kenne das Licht, in dem du stehst.

Kenne Mich. Ich BIN Gott, die Liebe Deines Herzens. Mich Kennen ist dir kostbar. Es ist kostbarer als Rubine. Mit oder ohne Rubine kannst du das Leben in der Welt genießen. Bewege dich nicht so weit von der Unschuld weg. Sei nicht derart schlau, dass du das Wahre Gold verfehlst. Das Wahre Gold macht das Leben schön. Die Welt überlisten tut das nicht. Sei arglos. Du bist nicht angelegt, ein Auge zudrückend zu sein.

Natürlich, tauche dich in die Welt ein, lasse dennoch die Welt nicht den Sonnenschein deines Wahren Herzens überschatten. Dein Wahres Herz ist nicht so sehr am Aufhäufen interessiert. Es geht ihm ums Geben, es geht ihm darum, den Betreuungen der Welt Auftrieb zu verleihen, sie zu verwandeln, die Lackschicht abzutragen, die Wahrheit offenzulegen, alle Masken abzunehmen.

Was ist Ausgeklügeltheit anderes als eine Maskerade? In Wahrheit, Geliebte, da wisst ihr nicht, was morgen geschehen wird. Ihr wisst nicht, was heute geschehen wird. Möge alles Gute auf euch ausgegossen werden.

Auf eine gewisse Weise, da setzt ihr den Ton der Welt, auf eine andere Weise beherrscht euch die Welt. Besser ist es euch, von Meinem Herzen der Liebe geleitet zu werden, welches zum Grund der Dinge gelangt. Ihr könnt auf dem Gipfel der Welt tanzen, und ihr könnt in den Tiefen des Ozeans schwimmen. Ihr habt den Ozean. Der Ozean ist euer. Macht ihn euch zu Nutzen. Von der Quelle her kommend, werdet ihr höher springen. Und falls es so kommt, dass ihr nicht so hoch springt, wie ihr möchtet, wird es keine so große Rolle spielen.

Vieles davon, was euch etwas bedeutet, spielt keine Rolle. Liebe zählt. Friede spielt eine Rolle. Euer Nachbar ist von Bedeutung. Das Leben ist von Bedeutung, selbst während es schier eine Eskapade ist. Das Leben spielt eine sehr große Rolle. Ich gab es euch, um euch an ihm zu erfreuen. Ich gab es euch nicht, um euch zu übernehmen. Ich gab es euch nicht, um voreilige Schlüsse zu ziehen.

Entsinnt euch eures Erbes. Entsinnt euch der Gutheit und des Erbarmens. Erfreut euch am Handel in der Welt und verwandelt ihn in goldene Dienstleistungen. Was für eine Gelegenheit habt ihr, Mir in der Welt des Kommerzes und Handels zu Diensten zu sein.

Das Leben in der Welt ist indes nicht bestimmt, ein Gewinner zu sein, der alles nimmt. Es ist angelegt, ein Dienst zu sein. Niemand gehört ausgelassen. Niemand gehört beiseite gestoßen. Das Leben in der Welt ist angelegt, Allen zum Vorteil zu gereichen.

Falls du pur für dich selber und für deine eigene Ansehensvermehrung lebst, bist du ein Schwindler, und du übertölpelst dich selbst. Du nutzt dich selbst aus. Du setzt dich selbst im Preis herab. Du hältst dich nicht für wertvoll, demnach nennst du Vermögenswerte den Beleg deines Wertes. Wenn du gut darin bist, Vermögen zu erlangen, ist das schön, dennoch ist es schöner, es zu teilen.

Du bist hier auf Erden, um der Erde Nutzen einzutragen, und nicht auf unmäßige Weise einfach dir selber. Kein Mensch ist eine Insel, ist bar der Wahrheit. Was, Geliebte, ist euch von Nutzen? Welche Gaben verschenkt ihr, um der Erde und den Menschen, die auf ihr leben, zu Zuspruch zu verhelfen? Ganz sicher habt ihr ein Geschenk zu geben. Streckt eure Hand aus und gebt es. Streckt sie in die Höhe. Zieht etliche Sterne herunter, um sie auf der Erde mit allen gemein zu haben. Schenkt Glück, und ihr werdet glücklich sein. Seid auf der Erde unschuldig und liebt es, zu verschenken, und liebt es, auf der Erde zu sein, und liebt eure Mit-Seinswesen, und lasst sie erkennen, dass Liebe aus der Vollheit Meines Herzens in dem euren, und infolgedessen in dem ihrigen, her kommt.

HEAVEN # 4059 – 5.1.2012 – Follow Your Heart Where It Takes You

FOLGE DEINEM HERZEN, WOHIN ES DICH NIMMT

Wisse dies. Du wirst es besser wissen als irgendwer. Die Wissenschaften können es dir sagen, dass du dich irrst, und sie es besser wissen. Und doch, was in deinem Herzen ist, mag das Richtige sein, und was andere aufrichtige Menschen fühlen oder glauben, mag nicht richtig sein, oder es ist doch richtig, und trotzdem hat ein Jeder seinem eigenen Herzen zu folgen. Niemand hat sich nach dem deinigen zu richten. Du hast dich von deinem eigenen leiten zu lassen, und hast es dabei zu belassen, dass Andere sich von dem ihrigen leiten lassen.

Du bist nicht schäbig, dass du Andere sich nach deinem Herzen richten lässt. Du bist nicht derjenige, der über das Herz eines Anderen das Sagen hat. Du bist der Sager deines eigenen Herzens, und deinem eigenen Herz, ihm sei du treu.

Die ganze Welt mag anders denken als du, und du magst recht haben. In Ziffern mögen ja Annehmlichkeiten zu liegen kommen, nicht allerdings immer die Wahrheit. Ich möchte nicht sagen, dass du Anderen nicht zuhören solltest, dennoch bist du nicht verpflichtet, dich von Anderen leiten zu lassen, egal wie kenntnisreich sie sein mögen. Bisweilen ist der praktischste Rat einfach nicht der beste Rat für dich. Einerlei wie wohlmeinend, Beratschlagtes mag auf dem Holzweg sein.

Sofern du bei etwas keine Anläufe unternimmst, wie weißt du es dann? Es ist in Ordnung so, deinem eigenen Herzen verbunden zu sein, nicht als eine Angelegenheit aus Prinzip, nein, keinesfalls. Dein Herz wird dir sagen, wann los zu lassen und wann festzuhalten ist. Halte niemals um des Festhaltens willen fest oder um einen Punkt zu beweisen. Halte fest, sobald es deine Bestimmung ist, festzuhalten.

Es ist leicht, durch Andere beeinflusst zu werden, allerdings wissen Andere nicht immer, was für sie das Richtige ist, geschweige denn für dich.

Was wäre, falls Menschen wie Einstein und Columbus, wie Christus und Buddha nicht auf ihr eigenes Herz gehört hätten? Was für ein Ausfall wäre zustande gekommen? Natürlich, Ich hätte einen anderen Weg ausfindig gemacht, und demhingegen ist es so: es ist möglich sich zu fragen, was an anderweitigen Schätzen abhanden gekommen ist, weil jemand dem Status quo nachgegangen, und eher seinem oder ihrem eigenen Herz nicht gefolgt ist.

Sei eingedenk, Wir reden nicht über Marotten oder Fantasie oder über eine Ego-Spritztour. Der Punkt ist, dass du zuweilen deinem Herzen mit oder ohne Zuspruch zu folgen hast. Deine Vision gehört nicht verleugnet. Selbst wenn du der einzige bist, der so denkt, wie du es tust, kannst du recht haben. Und Ich möchte euch sagen, Geliebte, so lange wie ihr eurem Herzen folgt, eurem wahren Herzen folgt, könnt ihr nicht falsch liegen.

Selbst dann wann sich euer Unternehmen nicht so ausgestaltet, wie ihr das möchtet, hat niemand das Recht, zu sagen, dass ihr euch geirrt habt. Ihr habt schlicht einen bestimmten Weg beschritten, und danach nahmt ihr einen anderen. Liegt darin etwas Falsches?

Es gibt da ebenfalls Jene, die euch sagen, niemals aufzugeben, und dennoch, einzig euer Herz kann euch das sagen. Oder, vielleicht mögt ihr euch die Sache so ansehen: Dass Ich euch sagen werde wann.

Einerlei, welche Entscheidung ihr fällt, nicht das ganze Universum ist auf das Unternehmen angewiesen, was ihr euch vornehmt. Demnach also obliegen euch Entscheidungen. Sei der Kapitän deines eigenen Schiffs. Ein Kapitän möchte laufend, dass sein Schiff vorwärtskommt, und doch, falls er einen anderen Kurs zu nehmen hat, wendet er sein Schiff und schlägt eine andere Richtung ein. Daran ist nichts Falsches.

Das, woran du glaubst, daran glaube. Und sobald du nicht mehr länger daran glaubst, lasse es los. Resultate sind nicht garantiert, genauso wenig sind Resultate aus der Fertigung von euch. Falls ihr euch nach dem Beifall vonseiten der Welt umseht, schaut noch einmal hin. Applaus ist nicht immer das, als was er zurechtgebraut sein soll.

Habe eine Ahnung, wieso du die Bescheide erteilst, die du erteilst, und fälle sie. Sie sind deine Entscheidungen, die du zu treffen hast. Sei nicht dauernd von Anderen gelenkt, einerlei wie wohlmeinend sie sind. Steuere das Ruder deines eigenen Herzens.

HEAVEN # 4060 – 6.1.2012 – Opening the Front Door

DIE HAUSTÜR ÖFFNEN

Du bist dir sicher, dass niemand, ganz bestimmt nicht du, je irgend einmal leiden möchte. Und dennoch gibt es etwas, was du vom Leiden herausbekommst, etwas was dich für all dein Leiden zu entschädigen scheint. Hattest du jemals das Gefühl: „Schau mich an. Sieh her, wie sehr ich leide. Schau her. Sieh diese ganze Ungerechtigkeit. Sieh dir an, was mir passiert ist. Schau dir an, was die Welt mir angetan hat. Schau dir an, was Gott zugelassen hat.“

Es gibt also ein zerfetztes Überbleibsel einer umgewandelten Freude, die du aus dem Leiden herausbekommst. Es macht dich zu einem Hervorstechenden. Schau, die ganzen Schwierigkeiten der Welt gingen auf mir nieder. Das macht dich bemerkenswert.

Klar, du möchtest gerne, dass Leiden die Thematik deines Lebens darstellt. Ändere deine Melodie. So sehr, wie du es nie und nimmer möchtest, machst du dich selbst zur Zielscheibe. Hast du vielleicht gedacht oder gar eine Rede gehalten von der Art: „Schau, was mir widerfahren ist. Was geht als nächstes an Tonnen von Steinen auf mir nieder. Der Blitz hat mehr als ein Mal bei mir eingeschlagen. Immer die Braut, und niemals den Bräutigam. Wenn irgendwas Schlimmes passiert, passiert es mir.“

Der Name des Liedes, das dir auf den Lippen ist, wird sein: „Leider, ich Ärmste.“

Stelle dir und der Welt gegenüber einen neuen Eindruck von dir auf. Triff die Aussage: „Die Welt singt für mich. Glück ist auf dem Weg zu mir. Die wundervollsten Dinge werden mir passieren. Danke Dir, Gott.“

Um welche Lage es bei dir auch geht, Gutes befindet sich auf dem Weg zu dir. Sei ihm behilflich.

Was du fühlst, ist sehr oft das, was du erhältst. Sieh dein Leben als Tragödie, und Tragisches wird dich aufsuchen. Dies ist nicht genau wissenschaftlich so, dennoch ist das im Großen und Ganzen der Fall. Trotzdem wird natürlich in jedes Leben hinein der eine oder andere Regen fallen. Fange auf jeden Fall damit an, dich selbst als Gesegneten zu sehen..

Ja, da gibt es die Bewandtnis, das Gute in allem aufzusuchen. Das hat seinen Platz. Was Ich indes von dir erbitte, ist, das Gute zu dir her zu ziehen. Das ist nicht das gleiche wie Forderungen aufstellen. Das ist die Haustüre öffnen für einen willkommenen Gast.

Du wirst in deinem Leben nicht insgesamt ein augenblickliches Sagen haben, und doch, einerlei wie heruntergekommen du dich fühlen wirst, du hast etliches Sagen. Lege dich zumindest nicht in die Straßenmitte und warte nicht darauf, überfahren zu werden.

Noch einmal, Ich bitte dich, vergangenes Denkgut, vergangene Thematiken, vergangene Stimmungen, vergangene Überzeugungen los zu lassen. Lasse die Vergangenheit gehen. Wenn du das Gefühl hast, ausgenutzt zu werden, wieso solltest du dich daran festklammern mögen, außer du liebst es, dich ausgenutzt zu fühlen? Fühle dich nicht mehr länger ausgenutzt. Sei deine eigene in aller Freiheit daherkommende Person. Stehe auf und heiße Liebe und Schönheit willkommen, und lade sie mithin zu dir ein.

Für dich existiert kein Bedarf, um Schonung zu bitten. Das Leben ist gut, wieso daher um Schonung bitten? Sieh dich nicht mehr länger als Bittsteller. Sieh dich als Geliebte, als Geliebter, und als jemand, der Glück hat. Wandle im Glückhaben.

Bei welchen Strecken befandst du dich unter den Glücklichen? Bedenke dein Glückhaben und lasse den Rest los. Halte Jammer nicht an dir. Sammle keine dunklen Wolken. Sei das Sonnenlicht. Beginne mit Freude.

Wenn du dich elend gefühlt hast, warst du bei dem Akt mit beteiligt. Einerlei wie unschuldig du bist, einerlei wie mit beteiligt du gewesen bist. Auf diese Weise, Geliebte, begeht ihr Verstöße. Ihr nehmt ein unziemliches Foto und heftet es an eure Tür.

Bedaure dich selber nicht. Freue dich an dir. Schaue aufs Glückhaben, und das Glückhaben wird dich ausfindig machen. Lasse Mich dein Gutes Glück sein. Sei dein eigenes Gutes Glück. Sei darauf gefasst. Spiele dich darauf ein. Heil deinem Guten Glück.

HEAVEN # 4061 – 7.1.2012 – Love Is Like a Kiss from God

LIEBE IST WIE EIN KUSS VON GOTT

Es stimmt. Alles zu seiner Zeit. Und doch, Liebe ist stets zur rechten Zeit. Liebe ist niemals zur falschen Zeit. Liebe in deinem Herzen ist bereits verschenkt, das verstehst du. Liebe hat ihre eigenen Regeln, und eine davon heißt, dass sie sich ohne Mühe weggibt. Liebe ist in deinem Herzen zugegen. Falls du die Liebe in deinem Herzen nicht zermatscht hast, ist sie bereit loszugehen. Je mehr Liebe du aus deinem Herzen heraus verschickst, umso mehr erhält dein Herz eine Neubefüllung.

Wenn du das Gefühl hast, Liebe sei bei deinem Herzen nicht anwesend, irrst du dich. Liebe schiedsrichterlich vermittelt, Liebe diskutierterweise, Liebe, über die gestritten, Liebe, die gequetscht wird, das ist eine andere Geschichte. Liebe, die im Warten auf eine bessere Gelegenheit zurückgehalten wird, das kann durchaus der Fall sein. Hinwiederum ist Liebe nicht angelegt, ein Opportunist zu sein.

Liebe hat ein einziges Ziel, und jenes heißt, von sich selber zu geben und zu schenken. Selbst in den dunklen Fluren des Lebens steht es Liebe an, sich selbst zu schenken. Ich habe zuvor davon geredet, dass Liebe wie die Sonne ist. Sie kommt für Alle hervor, und Alle befinden sich unter der Sonne. Liebe ist nicht bestimmt, abgesondert zu werden. Sie ist nicht bestimmt, ausgesucht zu werden. Liebe ist schlicht angelegt, zu sein, und Liebe, Meine lieben Kinder, ist das Herz von euch.

Liebe ist nicht bestimmt, herein und heraus zu kommen. Und doch kann es sein, der Geist hat der Liebe mit dem Lineal eine gelangt und ihr angesagt, versteckt zu bleiben. Schlimmer noch, der Geist kann eure Liebe vor euch selbst versteckt halten.

Sobald ihr Liebe weggebt, sobald Liebe wie ein Lied, wie ein Wasserfall, wie ein Kuss von Gott aus euch hervorbirst, seid ihr glücklich. Falls es fürs Glücklichsein eine Bedingung gibt, dann ist es die: Gib Liebe hinaus. Liebe, und deine Liebe bedarf keines spezifischen Objekts. Liebe ist nicht auf Objekte angewiesen. Liebe wartet nicht darauf, dass ein Objekt auftaucht. Liebe kommt als erstes. Liebe ist brillant und leuchtet als erste hervor. Liebe ist der Erste, der grüßt.

Liebe ist kein Getränk, das du zu dir nimmst. Sie ist ein Drink, den du ausgibst. Das deine ist nicht das einzige Herz, was nach Liebe dürstet, hinwiederum ist das deine das Herz, welches Liebe als erstes verschenkt. Du bist nicht bestimmt, auf Liebe hin ein Reagierender zu sein. Du bist bestimmt, der Aktivator, der Wink, der Botschafter von ihr zu sein.

Man bekommt zu hören, Liebe lasse die Welt rund laufen. Liebe geht umher. Liebe ist auf Reisen, und kehrt stets nachhause zurück. Man hat es so ausgedrückt, Liebe sei dort, wo das Herz ist. Wo ist euer Herz, Geliebte? Was bringt euer Herz zum Ticken?

Die einzige Antwort auf alles ist Liebe. Was ihr auch als eine Schwierigkeit wahrnehmt, das Heilmittel ist Liebe. Es gibt einzig ein Heilmittel für die Probleme der Welt, und das ist Liebe. Keine frömmelnde Liebe, sondern Liebe, reine und schlichte Liebe, die aus der Oase eures Herzens her in einen Strom in Umlauf gelangt.

Sollte irgendwer jemals seine Stimme gegen Liebe abgeben mögen? Natürlich nicht, und dennoch habt ihr es getan. Vermutlich habt ihr es getan. Dann und wann habt ihr für wechselndes Gegenteiliges von Liebe gestimmt. Ihr stimmtet vielleicht dafür, die Liebe eng an euch zu halten, während Liebe angelegt ist, hinaus zu gehen, sich zu weiten und durch das Universum zu pulsieren. Liebe ist die Tasche, in die ihr hineinfasst. Liebe ist euer ureigenes Sein. Ihr seid in Liebe eingetaucht. Die Liebe in eurem Herzen bedarf schlicht eures Leg-nun-los. Göttliche Liebe ist in eurem Herzen, und gehört niemals eingeschlossen. Absolut nicht.

Liebe ist angelegt, frei zu sein, um die Welt zu bereisen. Liebe möchte immer zu dir zurückkehren. Im Grunde fährt Liebe niemals ab. Liebe in eurem Herzen führt zwei Leben, eines hinein, eines hinaus. Euer Herz hat zwei Ströme. Liebt überschwänglich, Geliebte. Liebt. Liebt einfach. Das ist Mein Geheiß. Das ist Mein Wille.

HEAVEN # 4062 – 8.1.2012 – Dream and Claim

TRÄUMEN UND DEN ANSPRUCH GELTEND MACHEN

Auf Gott, darauf kannst du dich verlassen. Deine Auffassung mag das ja nicht sein, denn du hast erlebt, dass du im Stich gelassen wurdest. Das Leben hat dir wohl nicht all das gegeben, was du dir sehnlich wünschst. Es wird dir, mehr als bloß bei einem Anlass, das Gegenteil davon gegeben haben, was du dir wünschst. Dennoch, Ich sage dir, dass Ich es bin, auf den du dich verlassen kannst. Einen anderen gibt es nicht.

Du wirst daran gedacht haben, dass dich Leute im Stich gelassen haben. Du magst daran gedacht haben, dass dich Menschen, mitten im Applaus, im Stich gelassen haben. Einerlei wie gut ihre Absichten waren, und einerlei, wie tief ihre Liebe für dich war, du hast gespürt, dass sie dich mehr als ein Mal im Stich gelassen haben.

Du magst ja zu dir selber sagen, dass du von Anderen allzu viel erwartest, und das kann ohne Weiteres wahr sein. Gleichzeitig möchte Ich dir sagen, dass du von Mir gar nicht zu viel erwarten kannst. Ich sage das allerdings mit einem gewissen Vorbehalt. Wie soll Ich das sagen. Du kannst alles von Mir erwarten und dennoch nicht an deine Erwartung angeheftet sein. Ich könnte sagen, dass es sich dir nicht gehört, mit dem Fuß aufzustampfen und an Mich Forderungen zu richten, hinwiederum sage Ich gleichzeitig, dass es nicht zu viel gibt, was du von Mir erbitten oder was du gar von Mir abfordern kannst. Damit sage Ich also, dass du von Mir die Sterne fordern kannst, und dennoch kommandierst du Mich nicht herum. Freilich, während Ich dies sage, kannst du verfügen, denn Ich stehe zu deinen Diensten, dass Ich freudig deine Aufträge entgegennehme.

Wenn deine Aufträge, oder, höflicher formuliert, wenn deine Ansuchen nicht erfüllt werden, liegt in deinem Geist kein Nutzen darin, an Mir herumzunörgeln. Unser Versprechen ist sehr simpel, und doch ist es nicht einfach so wie ein Fingerschnipsen.

Und daher sage Ich, dass du alles, was du möchtest, erbitten kannst. Du kannst es sogar in Auftrag geben, es verfügen, und du kannst, was immer es auch ist, es nicht entgegen nehmen und wirst dir dabei keinen Ärger einfahren. Es gibt nichts, was es zu erweisen gilt. Meine Liebe für dich wird nicht für gut befunden, sobald du das bekommst, was du möchtest, noch auch wird Meine Liebe für dich missbilligt, sobald du nicht das bekommst, was du gerne möchtest. Es ist nicht an dir, Mir ablehnend gegenüberzustehen, weil all deinen Wünschen nicht entsprochen wurde, oder Mich zu billigen, sobald ihnen entsprochen wurde.

Ich bitte euch, Mich dauernd heranzuziehen. Es stimmt, Gott hilft jenen, die sich selber helfen, und doch ist das nicht die ganze Geschichte. Nichts ist die ganze Geschichte. Ihr habt an der Stelle zuzustimmen, ja? In der relativen Welt ist immerzu mehr an der Geschichte. Es gibt so viele Schichten der Geschichte, derart viele Enden, die nicht verknüpft sind, und derart viele Enden, die verknüpft sind, und derart viele abgerissene Fäden, die vernäht und von Neuem vernäht sind.

Ich möchte sagen, dass ihr niemals wissen werdet, wann eure Bestreben erfüllt worden sind, oder auf welche Manier sie erfüllt wurden. Ihr wisst nicht einmal wann, und ihr wisst nicht wie.

Allzu oft ist das Empfinden der Erfülltheit, sobald eure sehnlichen Wünsche in Erfüllung gegangen sind, nicht andauernd. Oh, wie ihr euren neuen Kühlschrank mögt, und über kurz oder lang gerät der neue Kühlschrank schier zu einem Behältnis zum Kühlhalten von Nahrung und zum Aufbewahren von Lebensmitteln. Oh, wie du deinen neuen Freund liebst, so lange, bis er nicht mehr neu ist und sich als das herausstellt, einfach ein Freund zu sein. Oh, wie du deine neue Ehefrau liebst, so lange bis sie nicht mehr länger neu ist. Träume werden Wirklichkeit, und doch gibt es immer noch weitere Träume, die geträumt werden, noch weitere Träume, die Einem kredenzt werden, und noch weitere Träume, die Einem noch nicht serviert gehören.

Ihr träumt von Glück, hinwiederum habt ihr euren Anspruch darauf noch nicht geltend gemacht, Geliebte. Träumt und macht euren Anspruch geltend. Träumt und macht euren Anspruch geltend.

HEAVEN # 4063 – 9.1.2012 – Look Through a Wider Window

SCHAUE DURCH EIN BREITERES FENSTER

Meine Worte sind schön, und du bist schön. Schönheit umringt dich. Selbst in der Kargheit ist Schönheit zugegen. Sieh dich nach ihr um. Selbst in den entsetzlichsten Lagen gibt es etwas an Schönheit. Es könnte der Klang der Stimme einer Pflegerin sein. Es könnte das Wasserglas auf einem Tisch sein. Es könnte die Sonne sein, die im Fenster am Strömen ist. Es könnte eine Wolke draußen vor dem Fenster sein. Es könnten die Schuhe einer Krankenschwester sein, die auf dem Linoleum quietschen. Es könnte der platschende Regen sein. Es könntest du sein.

Wenn du dich trostlos fühlst, hast du deinen Brennpunkt auf dich scharf gestellt. Die Gänze des Lebens handelt nicht von euch, Geliebte, und ihr fallt auf jene Schrägstellung über das Leben zurück oder ihr steht von ihr nie auf – eine Schrägstellung über das Leben, die euch nicht einmal dienlich ist. Ihr mögt eure Eier auf diese Weise, euer Toastbrot so, und euren Orangensaft in einem besonderen Glas. Ihr mögt ein Ding auf diese Weise, ein anderes auf eine andere Weise, und das Ganze hin und her, und die Beachtung liegt darauf, was euch gefällt oder nicht gefällt. Hmm, ihr scheint euch mehr darauf zu konzentrieren, was euch missfällt, als was euch gefällt.

Andere Menschen verstimmen dich, wenn sie anscheinend meinen, alles drehe sich um sie. Derweilen kann es sein, dass du denkst, alles gehe um dich oder um deine Annehmlichkeit oder um deine Vorliebe oder um deine Tagesstimmung.

Ich könnte dir sagen, damit aufzuhören, deine Vorlieben an erster Stelle rangieren zu lassen, so lange, bis Ich rot im Gesicht werde, und du weißt es nicht, wie das geht, oder du hörst eine Zeitlang damit auf und schlüpfst danach wieder dorthin zurück.

Demnach also hier, wie das zu machen ist:

Halte ein umfassenderes Bild im Sinn. Tritt aus dem kleinen Zirkel heraus, in dem du das Leben ummantelt gehalten hast. Es gibt mehr in Betracht zu nehmen, als das, was auf dich attraktiv wirkt oder nicht attraktiv wirkt. Es gibt andere Fische zum Braten, Geliebte. Zeichnet einen größeren Kreis um euch selbst herum, der Andere ebenso sehr mit einschließt wie euch selbst. Wie wäre es mit Jedermann? Es mag absolut recht sein, etwas den Vorzug zu geben, wie ihr es tut, und dennoch gibt es ein größeres Bild, in dem dasjenige, was ihr bevorzugt, schlicht nicht die Priorität darstellt. Was ihr vorzieht ist einfach nicht so bedeutsam, wie ihr meintet. Genießt das, woran ihr kein Vergnügen findet! Findet Gefallen daran, dass euch jemand Toast serviert hat, der zu dunkel oder zu hell ist.

Und sobald es um stärker öffentliche Angelegenheiten geht, so etwa um eine Webseite, um eine Busreise, um ein Verkehrsschild, gibt es Gründe dafür, weswegen etwas so ausgeführt ist, wie es gemacht ist, und du könntest sie ohne Weiteres in Betracht ziehen. Sofern du über dich hinaus dächtest, könntest du von einem umfassenderen Blickwinkel her als deinem eigenen schauen, und du wirst ein breiteres Fenster im Blick haben, aus dem herauszuschauen ist, und es kann sein, du würdest dich nicht so viel beklagen. Das wäre ein Umbruch, nicht wahr?

Unterdessen du der Erste sein könntest, dich zum Herausschauen für ein großes schönes Fenster zu entscheiden, gleichwohl, sobald es auf deine Sichtweise ankommt, kannst du durchaus eine Neigung innehaben, durch einen kleinen Schlitz herauszuschauen, durch einen kleinen Schlitz des Lebens, das nicht über deine Nase hinaus reicht.

Es war bereits früher davon die Rede: Was wäre, falls du in den Schuhen eines Anderen herumgingst, wie könntest du fürderhin die Angelegenheiten einschätzen?

Hier geht es um Mitempfinden. Hier geht es um Verständnis. Und hier geht es um etwas mehr als das. Es geht um euer Erwachsenwerden.

Selbstzentriertheit ist Unreife. Es ist kein Verbrechen. Es ist Unreife. Sei kein Zweijähriges in einem erwachsenen Körper. Das möchtest du nicht gerne, oder doch? Und doch ist es bei etlichen so. Alle Meine Kinder sind inwendig kleine Kinder. Daran ist durchaus auch etwas Gutes, und doch liegt auch Gutes darin, ein größeres Bild anzuschauen. Möchtet ihr das? Möchtet ihr weiter hinaus sehen? Möchtet ihr über euch selbst hinaus sehen?

HEAVEN # 4064 – 10.1.2012 – Have a Heart

SEI SO NETT

Wie viel Augenmerk war auf Unvollkommenheit gerichtet? Wie viel Beachtung hast du ihr geschenkt? Du hast dich vielleicht auf sie spezialisiert. Unvollendetheit ist womöglich die Thematik eines jeden deiner Gedanken, deine Unvollkommenheit, diejenige anderer Menschen, die Unvollkommenheit der Welt! Endlos lag dein Brennpunkt auf der Unvollkommenheit. Zu was für einem Experten bist du doch darin geworden!

Was würde geschehen, wenn du ganz ernsthaft deinen Brennpunkt wechseltest?

Licht würde vorkommen!

Liebe würde sich zutragen!

Friede würde sich abspielen!

Was wäre, wenn du dich und Andere zu deinem Herzen willkommen heißen würdest? Was wäre, wenn dein Blick ohne Einsichten im Nachhinein wäre? Was wäre, falls du in Ordnung so wärst? Was wäre, falls du dich selber akzeptiertest und dich segnetest? Fortan wäre es leichter, Andere zu akzeptieren und zu segnen, und damit wärest du gesegnet.

Es ist ein Leichtes, Fehler zu finden. In der relativen Welt existiert kein Mangel an Fehlerfinden. Wiederum, wieso solltest du an Fehlern interessiert sein mögen? Wie schafft es Fehlerfinden, dass du dich besser fühlst?

Es gibt immer eine Größe kleiner. Wenn Menschen dies sind, sind sie nicht jenes. Warum haben die Leute dies, und nicht jenes zu sein? Was trifft dein Geist an Aussagen?

Seid so nett, Geliebte. Seid so nett für euch selbst, und seht zu, wie Andere aufblühen.

Blickt auf das Leben, so, wie ihr einen Garten anschaut. Gewiss, Unkraut ist da zu sehen. Gewiss, der Boden mag trocken sein. Gut, dann wässere den Garten. Pflege ihn. Versorge ihn mit deinen Gedanken über ihn. Was schaust du dir an, und warum schaust du dir dies an?

Nehmt eure Kinder her. Sie sind alles, was sie sind, und sie sind nicht, was sie nicht sind. Liebt sie, und was werden sie sein? Was können sie nicht sein, gehegt durch eure Liebe.

Kritisieren ist Dutzendware. Ein Jeder ist darin Meister. Sei bei etwas anderem der Champion. Werde zu einem Cheerleader.

Vor allen Dingen, jeder hat nicht wie du zu sein. Du bist mit dir genauso nicht zufrieden. Wir können mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es schwer ist, dir zu gefallen. Was wäre, wenn es leicht wäre, dir zu gefallen, was dann?

Was wäre, wenn es so, wie es ist, in Ordnung ist? Was wäre, falls du überhaupt nichts instandzusetzen hättest? Was wäre, falls du die Welt nicht zu beheben hättest? Sobald du nicht das Gefühl hast, angetrieben zu sein, die Welt in Ordnung zu bringen, lässt du auf vortreffliche Weise das Herr Sein Mögen los. Überdies, was überwachst du denn überhaupt, derweilen es dir ja schwer fällt, dich selber zu mäßigen und zu lenken?

Lasse Überwachung los. Lasse die Nachfrage nach Kontrolle los. Das Leben hat seinen eigenen Sinn. Du kannst das Leben sein lassen.

Sofern das Leben eine Suppe ist, kannst du sie umrühren. Du kannst ihr Gewürze beigeben. Du kannst sie mit Liebe auftischen. Du kannst sie genießen.

Was du mit der Suppe zu tun imstande bist, kannst du mit dem Leben tun.

Spezialisiere dich darin, dem Leben zu servieren. Es ist dir nicht angelegen, über es die Nase zu rümpfen. An dir ist es, es zu bewillkommnen. Werde zu deinem eigenen Antreiber, und du wirst die Welt in die Höhe heben. Du wirst sie ansteigen lassen. Du lässt die Welt ansteigen. Du ziehst sie herauf. Hebe die Welt in die Höhe. Du kredenzt die Welt, und du kredenzt allen Anderen die Welt. Was sonst gibt es für dich zu tun?

Vielleicht denkst du, alles was du tust, bestehe darin, zur Arbeit zu gehen, das Haus sauber zu halten oder hinter Anderen oder hinter dir die Dinge aufzuheben. Und das, allerdings, ist nicht deine Aufgabe. Du hast einen um Vieles höheren Zweck.

Dir obliegt es, der Welt dienstbar zu sein. Mit jedem Atemzug, den du nimmst, dienst du der Welt. Versorge sie gut. Sei ihr majestätisch zu Diensten. Und biete die Welt dir selber dar mit aller Anerkennung für die Welt, für dich und für Mich. Diene in dem Geist des Gebens. Würde ein Jeder dienen, so gäbe es keine Nachfrage nach Nehmen oder Behalten oder Weghalten.

# 4065 – 11.1.12 – Life Is Like a Shepherd

DAS LEBEN IST WIE EIN HIRTE

Du wirst gestreckt. Daran gibt es keinen Zweifel. Das Leben ist am sich Recken. Mit allen Mitteln ist das Leben dabei, dich biegsam zu machen. Es ist ebenfalls dabei, dich robust und stark zu machen. Soeben lernst du dazu, dich dem Leben zu beugen und es nicht derart unerbittlich zu bekämpfen. Sich widersetzen ist kämpfen, und wenn du dich dem Leben widersetzt, versuchst du, es zurückzuschieben. Das, Geliebte, ist wie die Gezeiten wegstemmen.

Ganz gewiss, du kannst dich dem Handeln zuwenden. Wenn du ein unschuldiges Kind oder sonstwen siehst, was drauf und dran ist, von einem Auto erfasst zu werden, ziehe es aus der Gefahrenzone weg. Falls es etwas gibt, bei dem du nicht weißt, wie du es ändern kannst, deinen Arbeitgeber oder deinen Schüler oder deinen Nachbarn betreffend, kannst du ändern, wie du es dir anschaust, und, indem du das tust, dadurch die Lage ändern, womöglich auch nicht. Ja, du kannst etwas mit dem Leben unternehmen. Es ist schlicht so, dass du nicht alles kannst. Du bist bedeutsamer als Resultate. Du bist die Kraft deines Lebens. Das Leben ist am Schweben und am Bevorstehen, und du bringst es dazu.

Gleichzeitig möchte Ich nicht, dass du das Gefühl hast, dass du mit dem Leben vorlieb nimmst. Wenn du doch bloß sehen könntest, dass alles, was das Leben zu dir her bringt, einen Vorsatz hat. Du hast einen Zweck, und das Leben hat eine Zweckstellung. Das Leben dient dir, und du dem Leben. Leben ist nicht dein wohlverdienter Teil. Es ist dein Leben. Das Leben ist die Straße, auf der du gehst. Du gehst auf ihm, und das Leben nimmt dich mit sich.

Das Leben hat vor, dich willkommen zu heißen. Es ist wie ein Schäfer, der seine Herde nachhause leitet.

In Wahrheit ist das Leben ein Fest, das sich für dich vor dir breitmacht. Nicht jedes Essen ist nach deinem Geschmack. So sei es.

Du magst nicht jeden Film, in den du gehst, und du kannst herausgehen. Du kannst sagen: „Das reicht.“ Dennoch, aus dem Leben kannst du nicht herausgehen. Allzu viel hängt von dir ab. Und trotzdem ist das Leben zum Leben, nicht um von ihm wegzurennen. Die bist ein Beiträger zum Leben und zu Anderen in der Welt bei dir.

Das Leben ist ein Schatz. Es ist ein Geschenk unermesslicher Art. und gleichwohl bemisst du es anhand des Tags wie der Nacht, anhand diesem oder jenem. Schätze das Leben für die große Gabe, die es ist. Das Leben auf der Erde ist zeitweilig. Dein Leben auf der Erde ist zeitweilig. Womöglich liebst du es nicht, zu leben, und womöglich ebenso nicht, zu sterben.

Ich trage dir an, dass du mit dem Leben Frieden schließt und dass ihr untereinander gute Kameraden seid. Sei ein guter Sportsfreund. Dessen unbenommen, das Leben wird dir dienstbar sein. Es wird dich in Liebe einhüllen. Es wird dir helfen, dich zu entfalten. Du möchtest gerne erleuchtet sein? Nun gut, dann betreibe das Leben weiter. Mache das Leben zu deinem Kollegen. Belasse dem Leben sein Sagen. Manchmal trägt dich dein Kamerad, und manchmal trägst du ihn. Das Leben möchte ausdrücken, recht und billig zu sein.

Du magst das Leben missverstehen, und du magst seine Absichten für dich missverstehen, gleichwohl wirst du in den Feuern des Lebens geschmiedet. Du bringst das Metall in Erfahrung, aus dem du gemacht bist. Du wirst gerade verfestigt. Das Leben ist nicht da draußen, um dich zu fangen. Es ist da draußen, um dich auszuweiten.

Mit oder ohne deine Mithilfe nimmt dich das Leben in seine Fürsorge. Es kennt das große Bild. Du hast das ganze Panorama noch nicht gesehen. Du neigst dazu, gegenüber Kurzsichtigkeit anfällig zu sein. Es wird jetzt nicht mehr lange hin sein, selbst wenn deine Augen blind sind und nicht sehen können, du wirst sehen. Du wirst dein Leben in einer ganz neuen Perspektive im Blick haben, und du wirst glücklich sein. Du wirst so glücklich sein. Du wirst überglücklich sein, und wie wirst du darüber lachen, wie nicht-sehend du einmal gewesen bist. Du warst blind, und jetzt kannst du sehen.

# 4066 – 12.1.12 – Chewy Caramels

ZÄHE KARAMELLBONBONS

Allen einen guten Tag. Wieso nicht? Welchen Fängen der Welt räumst du ein, dich davor zurückzuhalten, einen guten Tag zu haben?

Also, du hast schlechte Laune? Sollte eine schlechte Laune dich davon abhalten, einen guten, einen herrlichen, einen glanzvollen, blendenden schönen Tag zu haben? Wieso solltest du dich abhalten lassen mögen?

Also, es passierte etwas, was dich zu Fall brachte, etwas, wovon du eben nicht haben wolltest, dass es geschieht, und du fühlst dich geliefert.

Unabhängig davon, kannst du nicht die Möglichkeit bejahen, dass du der Macher deines Tages bist? Falls du schlechte Stimmung hast, musst du sie denn in ihr sein? Muss deine Stimmung deinen Tag verwüsten? Müssen Begebenheiten deinen Tag beherrschen? Muss ein Wort oder der Seitenblick eines Menschen auf dich deinen Tag ruinieren?

Die tatsächliche Frage lautet: Musst du deinen Tag ruinieren?

Es gibt Tage, wann du das Gefühl hast, du seist mit jedermann und mit dir auf Kreuz. Es gibt Tage, wann du von allem die Nase voll hast. Geliebte, könnt ihr nicht vom die Nase voll Haben die Nase voll haben? Was wäre, wenn Ich euch unterm Kinn kitzelte, würdet ihr dann lächeln? Warum nicht lächeln?, frage Ich euch.

Selbstverständlich, eure Lippen und Muskeln sind die gleichen. Ihr seid, was das Lächeln angeht, nicht lahmgelegt. Es muss eine Wahl sein, die ihr trefft. Wer sollte sich einen Tag ohne Lächeln aussuchen mögen? Wer sollte sich absichtlich einen schlechten Tag auswählen mögen? Wer sollte sich einen schlechten Tag hernehmen mögen, an dem er sich hinzulegen hat? Wer würde das denn für gut heißen mögen, so, als hättest du nicht das Sagen, wie du deinen Tag entgegennimmst?

Lässt du jemand Anderen oder etwas anderes über den Tag, den du haben wirst, entscheiden?

Ihr habt nicht allenthalben über euer Leben das Sagen, dennoch habt ihr eine Wahl, zu lächeln. Lächelt inwendig in euch, Geliebte. Was immer ihr auch gerade durchlauft, es währt nicht für immer und ewig. Wahr ist, eine schlechte Stimmung wird von alleine vergehen, freilich könnt ihr sie indes auch bereits früher wegscheuchen.

Ihr sagt unentwegt, ihr wolltet nicht leiden, und doch sieht es danach aus, dass ihr euch bereitwillig gerne durch einen Tag hindurch leidet.

Falls ihr euch in einer Flaute befindet, macht euch auf und kommt aus dem Trübsinn heraus. Ihr könnt aus einem Stuhl herauskommen, in den ihr versunken wart, warum nicht aus der Flaute herauskommen?

Wenn ihr die eine Art Stimmung habt, könnt ihr eine andere haben.

Nehmt eure Stimmung wie eine Spielkarte in Betracht, die ihr von einem Stapel abhebt. Ihr mögt die Karte nicht, die ihr bekommen habt? Gut, dann legt sie ab und holt euch eine andere.

Seht eure Stimmung so, wie wenn ihr beim Einkaufen auf der Suche nach etwas seid. Ihr findet im ersten Laden nicht, was ihr möchtet? Gut, dann geht zu einem anderen. Ihr habt euch nicht mit etwas zufrieden zu geben, was ihr nicht wirklich mögt.

Betrachtet eure Stimmung wie eine Schachtel Pralinen, die euch zugekommen ist. Ihr macht sie auf. Ihr mögt die Karamellbonbons. Die erste Praline, in die ihr hineinbeißt, gehört zu den Pralinen, die mit einem süffigen Brei gefüllt sind. Nicht eure erste Wahl. Ihr müsst sie nicht zu euch nehmen, oder, falls ihr zu denjenigen gehört, die jeden Bissen aufzuessen haben, macht schon und esst sie, und geht dann weiter. Es befinden sich etliche wundervolle weiche Karamell-Pralinen in jener Schachtel. Sie haben schlicht auf euch gewartet, dass ihr sie aussucht.

Wenn Ich sage: entscheide dich für die Art Tag, den du haben wirst, meine Ich einfach dies. Vielleicht liegt der Tag, den du gerne haben möchtest, hoch oben auf einem Regal, und du hast das Gefühl, du könntest ihn nicht herunterlangen. Stelle dich dann auf etwas, damit du ihn zu fassen bekommst.

Eine schlechte Stimmung hat sich nicht in einen schlechten Tag überführen zu lassen. Die beiden müssen nicht synonym sein. Sei ein Verwandlungskünstler. Schreite in eine neue Stimmung hinein, und halte dich bei ihr dran. Komme auf jene Bühne eines Tages heraus, und mache den Tag dazu, als was du ihn gerne sein haben möchtest.

Seid guten Muts.

# 4067 – 13.1.12 – A Dream You Haven’t Quite Awakened From

EIN TRAUM, AUS DEM DU NICHT RICHTIG AUFGEWACHT BIST

Geliebte, ihr seht im Leben große Dinge, und ihr seht darin kleine Dinge. Ihr seid dafür bekannt gewesen, kleine Dinge zu großen, und und große zu kleinen zu machen.

Ihr gestaltet Begebenheiten in Raum um und nennt sie demnach groß oder klein. Ihr kategorisiert. Ihr steckt Ereignisse in einen Schlitz. Etliche Begebenheiten, die ihr groß nennt, machen euch glücklich. Etliche Begebenheiten, die ihr groß nennt, machen euch unglücklich. Und dennoch habt ihr sie als große Ursachen fürs Unglücksein ausersehen. Ihr kategorisiert. Ferner, ihr sagt, B müsse auf A folgen. Was wäre, wenn ihr diese Aussage nicht träft?

Was wäre, falls das Leben in der relativen Welt schier aus Vorkommnissen gemacht wäre? Was wäre, falls eure Erfahrungen, die euch hilflos machen, nichts mehr sind als Züge, die vorüberfahren, und falls ihr an den Gleisen stündet und auf die Züge wartetet, die vorbeikommen?

Oder, ihr fahrt vielleicht in dem Zug und ihr seht Menschen, die warten, und ihr gehört zu den Menschen, die warten und den Zügen zusehen, die vorbeibrausen. Ihr befindet euch im Zug, und ihr befindet euch gleichzeitig außerhalb von ihm, in der gleichen nicht-existenten Zeit, die in dem nicht-existenten Raum existiert. Die Idee des Wartens ist gleichfalls ein Zeitkonzept.

Die Konzepte von Zeit und Raum sind selbst-auferlegter – und gruppen-auferlegter – Natur, und dennoch fügen eben diese Konzepte dem Leben eine Bereicherung hinzu. Ihr liebt das ganze Herein und Heraus des Lebens. Noch mehr als das, ihr liebt die Vorstellung, euch in den äußeren Raum hinauszuwagen, wo es weniger dingliche Belastungen gibt und alles neu und weit und grenzenlos zu sein scheint.

Der weiter außen gelegene Raum ist näher an der Wahrheit, oder nicht? Da ist Weite. Da gibt es keine Schranken. Ihr seid Seelen, die in einem eingebildeten Land in Körpern herumwandern. Öfters fühlt sich das Leben auf Erden für euch nicht reell an, oder nicht? Ihr spürt die Unwirklichkeit und Künstlichkeit des Lebens auf der Erde. Ihr seht euch selber zu, wie ihr am Leben auf der Erde teilnehmt, und empfindet die Leere von ihm, selbst dann, wenn ihr die Reichhaltigkeit von ihm erlebt. Was für ein Bühnenstück über allenthalben Nichts, außer über kolossale Weite.

Ihr möchtet gerne der Weite zugehörig sein, und ihr möchtet ebenso gerne in dem Gefilde des Lebens aufspielen, welches sehr real zu sein scheint und ganz und gar nicht real ist.

Ich bin real, und eure Seele ist real. Es gibt kein Goggelmoggel [Alice hinter den Spiegeln; Anm.d.Übers.]. Es gibt keine Hülse, die zerbrechen kann, denn es gibt in Wahrheit überhaupt keine Schale zum Zerbrechen.

Euer Herz ist die Kopplung zwischen Himmel und der fiktiven Erde. Der Himmel ist wahr, und trotzdem ist er kein Ort. Er ist Raumlosigkeit, und euer Herz wünscht sich sehnlich die Beste der zwei Welten, während es in Wirklichkeit keine Welt als solche gibt. Da ist Seien, und Sein ist alles.

Das Erdenleben herrscht vor, unterdessen du dich in einem Körper, der auf der Erde herumwandert, entdeckst. Ein Part von dir weiß darum, dass du im Himmel gegründet bist. Ein Part von dir kennt die Wahrheit und kann sie noch nicht so recht glauben.

Ihr befindet euch demnach bei allem im Leben auf der Erde auf Reisen und macht euch selber ausfindig. Das Leben auf der Erde ist Aufdecken der Ganzheit, von der ihr nie abgewichen seid. Was macht euch ticken, derweilen es Ticken nicht gibt?

Und wie könnt ihr Ganzheit finden, während ihr sozusagen mitten in ihr drin seid, während ihr voll und ganz ganz seid? Ihr seid alles davon. Ihr habt einen Traum, von dem ihr nicht so recht aufwachen könnt. Ihr schüttelt euch selbst und sagt: „Wach auf, wach auf. Es ist ein Traum. Nichts davon ist wirklich.“

Gleichwohl schlaft ihr wieder ein und kehrt aber und abermals zu jenem Traum zurück, ihr haltet an ihm fest und wollt ihn ungerne los lassen.

Jener Traum ist kostbar, und doch ist er bloß ein Traum. Das gesamte Leben auf der Erde ist ein Traum, der andauert und andauert, so lange, bis ihr von ihm aufwacht, und bis ihr das Großen Sein, das ihr und Ich in Einssein sind, erkennt.

HEAVENLETTER # 4068 – 14.1.12 – Your Soul Is Made in My Image

DEINE SEELE IST IN MEINEM BILDE GEMACHT

Wie Ich dich liebe. Wie sehr Ich dich liebe. Ich kann dich mit der Weite lieben, mit der Ich liebe, da Ich Mich Selbst liebe. Da Ich Mich Selbst liebe, kann Ich das lieben, was man als du bezeichnet, da Ich Mich Selbst liebe, und da du Ich Selbst bist, da draußen auf einer kleinen Spritztour zu einer mit einem Rand versehenen Welt. Natürlich BIN Ich die Liebe Meiner Selbst. Ich bin Liebe. Und du, das, was Wir uns als du vorstellen, bist ebenfalls Liebe.

Wir haben keine Grenzen, du und Ich. Wir haben Ganzheit. Wir haben Einssein. In der Einbildung, da gehen Wir irgendwohin, selbst wenn es kein irgendwo gibt, um dorthin zu gehen.

Wir könnten sagen, dass Wir assimiliert sind, gleichwohl kann Einssein nicht angeglichen sein. Einssein ist.

Und mithin sind Wir – in der Fiktion – getrennt, und das, was du als du wahrnimmst, befindet sich da draußen irgendwo auf einer Reise, oh, vielleicht zu einem einsamen Eiland, zu einem verlassenen Eiland deiner selbst. Dies hat eine Fiktion, eine Einbildung zu sein, denn Wir sind Eins. Freilich, wie ein Machtwesen aus einer Zeichengeschichte saust du auf einem Abenteuer, was ernst genommen wird und dennoch eine Spritztour ist, herum. Das Leben, so wie du es auf Erden lebst, könnte mit einem Kind verglichen werden, das am Rande eines Teichs mit einem kleinen Papierschiff spielt.

Auf keinen Fall nehme Ich euch die Ernsthaftigkeit weg, wie das Leben zu sein scheint, wie es euch einer Sache auf Leben und Tod zu ähneln scheint. Selbst während Wir erkennen, dass es alleinig Leben und keinen Tod gibt, fühlt sich das Drama, in dem ihr euch befindet, gewiss recht erheblich an. Bestimmt fühlt es sich reell an, und ihr geht darauf ein, als wäre es reell.

Ihr wisst von jetzt ab, dass die scheinbare Solidität des Physischen nicht real ist. Es gibt einzig den fließenden Zustand. Es gibt einzig Zeit- und Raumlosigkeit. Es gibt einzig Weite. Es gibt kein irgendwo, wohin ihr gehen könnt, und da ist einzig Ewigkeit für euch, um darin zu sein. Wie wundervoll.

Das Leben in der Welt ist wie eine Kamera, die Bilder aufnimmt, ein Bild hier, ein anderes dort. Alle Kameraaufnahmen sind aus einer wechselseitig einvernehmlichen Illusion heraus aufgenommen. Man kann sie in einem Buch binden, ein Buch nach dem anderen, und doch, eine Gebundenheit existiert nicht. Was real ist, kann nicht fotografiert werden, und was nicht fotografiert werden kann, ist Ewig, und es ist Unendlich. Da ist einzig du. Das will besagen, einzig Ich. Einzig! Ich bin die wundervollste Angelegenheit, die jemals ersonnen wurde, und demnach bist du es ebenfalls, selbst, obschon Wir niemals ersonnen wurden. Wir waren seiend. Lieber sollten Wir sagen: „Wir sind stets. Ich bin Istheit, und du, der Gedanke von dir, ist ebenfalls Istheit. Wir sind Seiend. Wir sind Seienshaftigkeit. Sprich, Ich bin Seienshaftigkeit, und du bist Ich. Es gibt kein separates du.“ Alles, was nicht real ist, ist Illusion. Und es gibt Eine Einzigartige Realität.

Ich BIN. Gott IST. Und wo belässt dies das mythische Du, Geliebte?

Ich könnte sagen, dass ihr Mein Körper seid. Gewiss, ihr seid eine Verkörperung von Mir. Gemacht in Meinem Bilde, habt ihr einen Anschein wie einen Körper. Das ist klar, euer Körper ist nicht in einem Ebenbild von Mir gemacht, demnach muss es eure Seele sein, die in Meinem Bilde gemacht ist.

Bild, Ebenbild ist ein Wort.

Und ihr, das Herz und die Seele von euch, ihr seid real, denn Ich BIN euer Herz und eure Seele, und ihr seid das Herz und die Seele von Mir.

Wir nennen dein Herz menschlich, und deine Seele Göttlich. Du bist Meine Göttliche Seele, die um die unreale Erde herum zockelt, in einem unrealen menschlichen Körper, und der Beweggrund dafür lautet, dass ihr euch in das Gewahrsein des Einsseins hinein verschmelzen könnt. Einssein hat sich niemals abgeändert. Das Gewahrsein tat das, und jetzt kehrt ihr zu dem Gewahrsein zurück, dass Alles Was Ist du ist. Alles Was Ist ist Ich. Und Ich rede zu Mir Selbst.

HEAVENLETTER # 4069 – 15.1.12 – Love, Like Cream, Comes to the Top

LIEBE GELANGT, WIE SAHNE, NACH OBEN

In der Fülle von Liebe – SIND Wir. Davon gibt es kein Herunterkommen. Wir sind Eins. Wir sind Ein liebenswürdiger Liebender Geliebter.

In der Welt sind von Unserer Liebe zahlreiche Umlenkungen, zahlreiche Nebenwege, zahlreiche Abschweifungen zugegen.

Auf der ganzen Welt, so wie die Dinge standen, sind andere Gepflogenheiten dem Befund von Liebe zuvorgekommen und Trugbilder von Andersartigem als Liebe lanciert worden. So zum Beispiel die Albernheit des Krieges, die Albernheit, an der festgehalten wird als etwas Nobles, als etwas Notwendiges, als das einzig Rechte, als Rechtschaffenes, als etwas, worauf man stolz sein könne, was als allgemein zugelassen, ja gar, was als geheiligt gilt. Trotz alledem, selbst der Krieg hat die Grundlage auf der Liebe, auf Liebe, der eine Fehl-Verteilung zugekommen ist, auf Liebe, die zurückgehalten wurde, auf Liebe, die gedrosselt, auf Liebe, die verboten und in ihrem Heilig-Sein gemindert wurde. Damit wurden Kriege gar heilige Kriege genannt. Verschafft jenes Konzept eurem Gesicht in den Winkeln nicht ein leichtes Lächeln? Heilige Kriege! Kriege in Meinem Namen! Unheilige Kriege, die als heilig hergenommen werden!

Auf der Erde, dort wo Probleme existieren, magst du dich fragen: was soll jemand oder ein Land tun, wenn ein anderer Mensch oder ein anderes Land Einen angreift? Dich oder dein Land durch einen Anderen überrennen lassen, als wäre das gänzlich in Ordnung? Das ist keineswegs in Ordnung.

Ausgehend von jetzt – Liebe muss, wie Sahne, nach oben kommen. Von jetzt ab muss Liebe an erster Stelle stehen. Keine Vortäuschung von Liebe, sondern Friede in den Herzen. Du kannst nicht sagen, was ein Anderer tun wird, aber du kannst sagen, was du tun willst.

Umschiffe Wut und Feindseligkeit. Überlaufe sie in deinem eigenen Herzen. Schließe sie kurz. Sofern Liebe die Welt am Laufen hält, bewerkstelligt das nichts anderes. Nicht Kleinlichkeit. Nicht Zorn.

Es ist nicht einmal so, dass es an dir ist, deine Feinde zu lieben, denn – mit Liebe – gibt es keine Feinde. Zerstreue das Konzept von Feindschaft.

Womöglich wird dich nicht Jeder mögen und schätzen, dennoch machst du, wer du auch bist, in deinem Herzen den ersten Schritt. Du trittst auf das Leben nicht schlicht als Reaktor in Erwiderung. Dies macht dich schwach, nicht mächtig. Dies bewirkt, dass du einen Schritt zurückliegst. Und Mein Anliegen ist es, dass du ein Führer bist.

Eine Menge Gerede über Kommunikation ist im Gange, Ich rede über Kommunikation auf den feineren Ebenen. Sich-Verständigen darin, was nicht unverhohlen daliegt, ist um Vieles machtvoller. Kraft des Vorhabens deines Herzens und deines Geistes vermagst du Friede herbeizubringen. Zunächst verleihst du ihn deinem eigenen Herzen und Geist. Für den Frieden opferst du deine Opferrolle. Sobald du dir sicher bist, dass du Feindseligkeit loszuwerden hast, ist es kein Opfer, sie aufzugeben, Ich versuche zu sagen, dass du nicht deine Ehre opferst, indem du Hass aufgibst. Gib ihn auf. Du, du in deinem Herzen, gib ihn auf. Gib ihn auf, nicht anders, wie du den Müll rausbringst. Warum solltest du jemals Feindseligkeit in deinem Herzen behalten mögen? Dein Herz ist angelegt, schön zu sein. Bist du wirklich der Auffassung, Animosität sei schön?

Feindseligkeit aufgeben ist nicht das gleiche wie klein beigeben. Vielmehr ist es so, es macht dich siegreich.

Finde, lange bevor Krieg anhebt, in deinem Herzen Liebe zum Geben. Falls du jene Liebe nicht aufzusuchen vermagst, dann sei zum wenigsten nicht der Feindseligkeit verpflichtet. Leiste in deinem Herzen der Liebe gegenüber keinen Widerstand. Übermittle dir Freude. Sobald du in deinem Herzen und Leben zureichend Freude hast, wer wird mit dir Krieg haben möchten? Das ist nicht überspannt, was Ich sage.

Ich sage: „Friede sei mit dir.“

Ich sage: „Lasse negative Gedanken los.“

Ich sage: „Lasse das los, was keinen Wert innehat.“

Um des Egos willen sind Kriege ausgefochten worden. Um des Besitzes willen sind Kriege geführt worden. Und was hast du, sobald du Eigner bist?

Was, Geliebte, habt ihr zu verlieren, wenn ihr eher Bekömmlichkeit als Parteilichkeit verströmt?

# 4070 – 16.1.12 – A God of Lighting Up the World

EIN GOTT DES AUFHELLENS DER WELT

Welchem Erfordernis sollte so etwas wie Rache nachkommen? Mächtige Kraft bedeutet mächtige Liebe. Liebe ist die Macht. Liebe ist weit. Kleinheit ist, naja, klein. Es ist Kleinheit, an Rache, an Ahndung oder an jemanden Schlechtmachen zu denken. Ich bin ein Gott des Erhellens der Welt, nicht ein Gott, um sie abzudunkeln. Mit Sicherheit praktiziere Ich das, was Ich predige. Tatsache ist, Ich mache nicht einmal Predigten.

Heavenletters sind keine Predigten. Sie sind ein kleines Ziepen, um euch an die Liebe zu erinnern. Wie könnte Ich euch daran erinnern, zu lieben, wenn Ich keine Liebe ausgösse? Mir ist es, Liebe beizubringen, und mithin ist es an euch. Wir sind bestimmt, Liebe möglich zu machen. Wir sind bestimmt, es für Andere leicht zu machen, zu lieben. Wir haben vor, Anderen beim sich Erheben behilflich zu sein, nicht, sie in Wut und Vergeltung verankert zu halten. Es ist nicht wirklich kreativ, zurückzuschlagen, körperlich oder verbal zurückzuschlagen. Es ist nicht schöpferisch – wie du mir so ich dir.

Ja, auf der Erde gibt es Nichtachtung. Jemand, der ignorant ist, ist ungewahr. Jemand, der gewahr ist, ist nicht unachtsam. Was soll Ich anderes tun, als euer Bewusstsein in Richtung Gewahrsein zu ziepen? Was liegt euch anderes an, als durch Beispiel-Geben Andere zum Gewahrsein hin zu ziepen? Es gibt keinen besseren Lehrer als Liebe.

Diejenigen, die so handeln, wie du es dir nicht wünschst, wissen es nicht besser. Sie hatten vielleicht nicht die Chance, die du hattest, es besser zu wissen. Die Menschen wissen nur, was sie erkennen. Die Menschen können nur von dorther handeln, wo sie sind. Alle Meine Kinder auf der Erde sind Kinder, und sie lernen nach wie vor hinzu, wie in der Welt zu leben ist. Alleinig jemand in Dunkelheit vermag aus der Dunkelheit heraus zu handeln.

Anstatt einander zu verdammen, bitte Ich euch, zu inspirieren. Ich bitte euch, das Leben eines Menschen glänzend zu machen. Ich bitte euch, ein höheres Verständnis zu übermitteln. Das ist Liebe. Gebt unerwartete Liebe. Gebt Liebe, selbst dort, wo sie, in euren Augen, nicht verdient ist.

Sobald euch jemand wehtut, und ihr kränkt zurück, was soll daran Gutes sein? Falls eure Faust größer ist als diejenige des Gegenübers, ist da angelegen, darauf stolz zu sein?

Besser ist es, darauf stolz zu sein, andere Mittel zu kennen, als die Fäuste einzusetzen. Besser ist es, andere Möglichkeiten zu kennen, deinen Mund und Worte in Gebrauch zu nehmen, als zu kränken. Nutze sie zum Erheben. Jemand, der unglücklich ist, möchte dich auf seine Ebene hinunterziehen. Du hast es nicht nötig, derart leicht dazu überredet zu werden, dein Herz der Liebe dranzugeben. Tanze auf deine eigene Flöte, nicht auf diejenige eines Anderen.

Ist dies nicht etwas, wobei du im Leben hinzulernst?

Du weißt, wie es ist, im Leben heruntergezogen zu werden. Du weißt, was es bedeutet, verletzt zu werden. Du weißt, was es bedeutet, malträtiert zu werden. Du weißt, wie es ist, dass auf dir herumgetrampelt wird. Warum solltest du es jemals mögen, Andere zu kränken? Ich muss euch fragen, ihr Lieben, worin besteht dabei eure Ausbeute? Worin besteht die Ausbeute, indem ihr eben das seid, was ihr selber nicht mögt?

Setzt fortan für euch selbst ein Beispiel. Seid das, was Ich gerne sehe, dass ihr es seid. Das sein, was Ich gerne habe, dass ihr es seid, ist das sein, was ihr desgleichen gerne seid. Um edel zu sein, müsst ihr in den Adelsstand Erhebende sein. Es geht nicht genau darum, dass ihr euch bemüht, einen Jeden zu eurem Freund zu machen. Es ist nicht ganz so. Es ist so, dass ihr darauf zu rückt, Jedem auf der Erde Freund zu sein. Alle auf Erden haben auf unterschiedliche Weise gelitten, und du hast gelitten, und jetzt ist es dein sehnliches Verlangen, das Leiden von der Welt zu entfernen. Du willst nicht mehr länger Leiden erleiden. Nunmehr wirst du, während du mit Anderen umgehst, ihnen Auftrieb geben, und desgleichen der Welt.

# 4071 – 17.1.12 – It Is Blessed to Give

AUF GEBEN LIEGT SEGEN

So lange wie du andere Menschen nötig hast, das zu sein, dessen du deinem Dafürhalten nach bedarfst, dass sie es sind, wirst du im Stich gelassen. Liebe entkommt nicht Bedürftigkeit. Sie, diese Bedürftigkeit, die du spürst, mag sich für dich wie Liebe anfühlen, gleichwohl kommt Liebe vom Geben, nicht vom Bedürfen. So lange wie du bei einer Beziehung etwas bedarfst, übst du Kontrolle aus. Du stellst Anforderungen auf. Du übst auf Andere oder auf einen Anderen Druck aus, das zu sein, wovon du dir sicher bist, dass sie es für dich sein sollen. Du hast ein Bild davon, was sie für dich tun sollen, und, sobald sie diese ihnen zugeordnete Rolle nicht erfüllen, bist du dir sicher, dass sie dich im Stich gelassen haben.

Wieso hat irgendwer für dich irgendwas zu sein? Es ist nicht an dir, auf das Sein eines Anderen zuzupacken. Du bist nicht dessen Seinsgrund. Es liegt dir nicht an, an Anderen Zwingen anzulegen, sofern du freilich meinst, du brauchest von Anderen etwas, wenn du das Gefühl hast, es gebe etwas, was sie dir zu schenken hätten, machst du Forderungen geltend und übst Druck auf sie aus, dir dienstbar zu sein.

Wenn du es nötig hast, dich aufzubauen, schaust du zur falschen Stelle. Niemand wird dich in dem Maße aufbauen, wie du es dir wünschst. Niemand wird dir deine Nachfragen erfüllen. Niemand hat das zu tun. Du hast deine eigenen Bedürfnisse zu erfüllen.

Niemand hat für dich da zu sein. Die Sache ist, dass Menschen aus freien Stücken für dich da sein möchten, nicht deinem Willen gemäß. Du musst von Anderen nicht Erfüllung abverlangen. Sie müssen ihre Freiheit haben zu wählen, und du musst ihnen die Freiheit geben, die ihnen bereits zugehörig ist.

Sofern du bedürftig bist, ist das dein Problem, nicht das ihre.

Schaue nicht fortwährend zu Anderen, dass deine Bedürfnisse erfüllt werden. Die Anderen sind nicht deine Mutter oder dein Vater. Sie sind schlicht Menschenseinswesen, die sich bemühen, in einer mysteriösen Welt ihren Weg zu finden. Alle Anderen haben ein einziges Bedürfnis, mit Sicherheit ist das so, und das ist das Bedürfnis, frei zu sein.

Du hast ebenfalls das gleiche Bedürfnis, frei zu sein, jedoch bist du der Auffassung, du brauchest einen Absprungort, etwa denjenigen auf den Schultern eines Anderen. Mache deine eigenen Schultern breit.

Verlange Anderen nichts ab. In der Liebe kannst du nicht dauernd sagen: „Gib her. Gib mir. Gib mir, wonach ich schreie.“

Lasse dir Andere ein Geschenk, und du ihnen ein Geschenk sein.

Du magst dich als ein Opfer sehen, freilich machst du in deiner Opferrolle Anläufe, einen Anderen zu deinem Troubadour zu machen.

Letztlich beläuft es sich darauf: Niemand schuldet dir etwas. Niemand. Nicht deine Kinder. Nicht dein Mann. Nicht deine Frau. Niemand ist dir verpflichtet. Niemand hat zu tun, was du möchtest. Niemand hat zu sein, was du sein möchtest. Nur du, du hast das zu sein. Du hast zu sein, was du sein möchtest. Und du mögest dich nicht an Anderen festsetzen. Sobald du klammerst, können Andere dich ausschließlich wegstoßen.

Du kannst in der Position gewesen sein, dass an dir festgeklammert wurde. Wie hast du das auf die Reihe gekriegt? Eben auf die Weise, wie das Andere auf die Reihe kriegen.

Verlasse dich auf dich selbst, Geliebte, Geliebter. Sei überrascht, sobald sich Andere dir antragen. Erwarte das nicht. Verlange es nicht ab. Selbst dann, wenn Andere etwas hundertmal für dich getan haben, müssen sie es nicht noch ein Mal tun. Es kommt nicht zu dir her. Du hast sie nicht im Besitz.

Entsinne dich, zu verschenken, ohne irgendwas als Rückfluss zu erwarten. Erwarten ist Anhaftung. Du bist angelegt, zu lieben, und nicht, dass dir auch nur ein Sou geschuldet wird.

In der Welt indes kann etwas, was in einem stillschweigend getroffenen Abkommen niedergeschrieben wurde, im Verlaufe der Bewandtnisse, die sich zwischen zwei einzelnen Menschen ereignen, durchaus sinnvoll sein. Und weiterhin ist da Freiheit zugegen. Nichts soll durchgesetzt werden. Nichts wird geschuldet. Vieles kann gegeben werden, nichts aber wird geschuldet. Alles ist ein Geschenk. Es ist gesegnet, zu geben, und es liegt Segen auf dem In Empfang Nehmen. Es ist nicht gesegnet, etwas zu schulden, und es ist nicht gesegnet und beglückend, dass einem geschuldet wird. Es ist gesegnet, zu geben.

# 4072 – 18.1.12 – Love, Love, Love

LIEBE, LIEBE, LIEBE

Einerlei was ein Anderer tut oder nicht tut, du hast deine Liebe nicht zu beschneiden. Liebe gehört nicht gefriergetrocknet. Ich rede von der Liebe inwendig in dir. Es steht dir nicht an, in dein Herz Kerben zu schneiden. Ich sage nicht, dass du deine Liebe über einen Jeden und alle zu verschütten habest. Du hast nicht mit Jedem in einem Liebesverhältnis zu stehen, indes soll die Liebe in deinem Herzen unversehrt bleiben. Du sollst nicht das Gefühl haben, du schuldest Liebe. Es gilt dir schlicht, die volle Blüte der Liebe in deinem Herzen nicht zu verleugnen. Die Liebe in deinem Herzen ist unabhängig von Umständen. Sei freundlich zur Liebe.

Du bist so sehr an das Denkgut von fokussierter Liebe gewöhnt. Ich spreche von der Liebe in deinem Herzen. Ihr ist es zu existieren. Ich rede von der Liebe selbst. Liebe hat nicht scharfgestellt und fokussiert zu werden. Sie hat schlicht zu sein.

Wir sprechen hier von Liebe, von undefinierter Liebe, denn Liebe ist außerstande definiert zu werden, nicht mehr und nicht weniger, als Ich definiert zu werden vermag. Liebe gehört nicht verwirkt. Möchtest du jemals, dass Ich weggeschnitten oder eingeschrumpft oder weggestopft werde? Besinne dich, Ich bin das gleiche wie Liebe. Schneide nichts von der Liebe in deinem Herzen weg. Bremse die Liebe in deinem Herzen nicht aus.

Was auch das Leben in der Welt für dich bereithält oder von dir fortnimmt, lasse es nicht die Liebe von dir wegnehmen. Liebe im Sonnenstrahl. Liebe bei Regen und Schnee. Liebe vom Bergwipfel, und liebe aus dem Tal. Liebe, während du Auto fährst. Liebe, während du läufst. Behalte Liebe im Sinn.

Du bist ein Seinswesen des Lichts, was liebt. Bekomme das durch deinen Kopf. Liebe soll an die Stelle von allem treten. Liebe löst alles ab.

Selbst wenn du dich lieblos fühlst, kannst du lieben.

Höre Mich.

Auf Liebe gehört nicht gewartet. Sie gehört nicht lahm gelegt. Liebe soll mit einem jeden Schlag deines Herzens pulsieren. Liebe ist das, wozu du angelegt bist. Liebe ist dein Zweck. Liebe. Liebe deine Hände und alles, was sie ausführen. Liebe deine Aufgaben. Liebe diejenigen um dich herum, und liebe diejenigen, die weit weg von dir sind.

Liebe ist alles. Liebe ist alles, was es gibt. Und Liebe soll in deinem Leben vorherrschend sein. Liebe, aufzustehen, und liebe, schlafen zu gehen. Liebe selbst Belästigungen. Liebe Störgrößen. Liebe, demnach gelangen deine Behelligungen zum Erlöschen.

Eine Blume bricht durch den Erdboden, und dir steht es an, durch die vermeintlichen Beschränkungen der Erde hindurch zu brechen.

Sieh ein jedes Wesen auf der Erde wie eine Blume, die am Wachsen ist. Ist es in deinem Herzen nicht ein Leichtes, Blumen zu lieben? Du musst sie nicht alle pflücken. Es ist in Ordnung, deine Lieblingsblumen an dich zu nehmen. Und dessenungeachtet liebst du Blumen. Und mithin liebst du.

Du bist ein Seinswesen, was liebt. Du hast in Sachen Lieben niemals Lektionen nötig gehabt. Lieben war und ist dein Geburtsrecht. Es ist traurig, in der Welt sind dir Lektionen in Nicht-Lieben erteilt worden, und du hast allzu gut hinzugelernt. Schule dich um. Kehre zu deinem natürlichen Zustand der Liebe zurück. Du kannst das. Lieben ist wahrlich leichter als nicht lieben. Dein Herz möchte nicht bar der Liebe sein. Es möchte übervoll mit Liebe sein, und du möchtest voller Liebe sein, du möchtest in Liebe dastehen, in Liebe geben, der Liebe hinterhergehen, die Liebe bestärken, du möchtest schenken und erwerben in Liebe.

Wahrlich, was sonst gibt es, es sich sehnlich zu wünschen? Anstelle von Liebe Lappalien? Welchen Behelf gibt es für Liebe? Welche Ersatzstoffe für Liebe hast du an der Stelle der Liebe in dein Herz hinein genommen? Gib die Surrogate auf, und erhebe auf deine Liebe Anspruch. Sie ist dein. Sie gehört dir zu. Tue jenes Herze dein auf, und mache es stark. Dein Herz kann in Liebe schier stark sein. Nichts kommt der Liebe gleich, ausgenommen Liebe.

# 4073 – 19.1.12 – Raising Your Children

DEINE KINDER GROSSZIEHEN

Liebe ist nicht angelegt, widersinnig zu sein. Sie ist angelegt, entgegenkommend und Un-Ungereimtheit zu sein. So zum Beispiel bedeutet Liebe nicht, deinem Kind alles, was es möchte, zu geben, und dennoch ist Liebe gleichzeitig nicht streng. Liebe gibt alles, was sie zu geben hat. Gib deinem Kind alle deine Liebe, die du zu geben hast, und das ist eine Menge. Bestätige die angeborene Gutheit und Schönheit deines Kindes hundertmal zu jedem Zeitpunkt, wann du es zurechtweist. Und es ist ganz und gar nichts Widriges dabei, das Kind auf dem Schoß zu haben, während du es zurechtweist.

Es gibt keineswegs mehr eine Notwendigkeit, mit deinem Kind ärgerlich zu sein, als es eine Notwendigkeit gibt, mit jeder Marotte deines Kindes nachsichtig zu sein. Was du auch bei deinem Kind tust oder sagst, tue es mit Liebe. Du kannst zu deinem Schaden und zum Schaden deines Kindes allzu sehr nachgiebig sein, dein Kind zu sehr lieben, dazu bist du außerstande.

Selbst wenn du deinem Kind gegenüber allzusehr nachgiebig bist, obschon Ich im Sinn habe, dass, was allzusehr Nachgiebig-Sein ist, schlechterdings zur allgemeinen Erörterung ansteht – falls es nicht angenehm ist, mit deinem Kind zusammen zu sein, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass du es verwöhnt hast, dass du es ihm verleidet hast, heranzuwachsen, dass du es für das Leben in der Welt verwöhnt, es von Wertschätzung separiert hast, etc. Als Elternteil warst du dir selber gegenüber allzusehr nachgiebig, sofern du dein Kind verwöhnt hast. Es wird Thematiken geben, denen du dich nicht gerne stellst, und aus einer Sache heraus, da nimmst du den Weg des Faulpelzes.

Du möchtest nett sein. Du möchtest liebevoll sein. Du wurdest nicht mit ausreichend ausgewiesener Liebe groß gezogen, und demnach bist du dabei, davon abzuweichen und andersartig zu sein, und mithin wirst du zu weit gehen. Deine Absichten sind gut, und gleichwohl wirst du die Straße des geringsten Widerstands genommen haben.

Daran ist etwas, wenn du deine Kinder erziehst: – du bist ebenfalls das Kind, was du aufziehst. Sofern du deine eigene Mutter oder dein eigener Vater wärest – sofern du, irgendwie, den Säugling und das Kind, das du warst, hättest großziehen können, wärest du so gut zu dir selber gewesen. Du wüsstest Wie. Und doch, während du dein Kind großziehst, welches ja im Grunde, wie die Dinge so liegen, eigentlich du selbst ist, kommst du dahinter, dass du als Eltern gar nicht so geschickt bist, wie du dachtest und es gerne sein wolltest.

Und wenn du im Elterndasein nicht so bist, wie du es gerne sein möchtest, dann klopfe dir auf den Rücken, dass du dich bemüht hast. Vergib dir selber. Dein Kind wird dir hundertmal und mehr vergeben.

Du musst also mit deinem Kind mit erlesener Gewandtheit umgehen. Du kannst standhaft und freundlich sein. Du kannst lächeln.

In dieser Welt, wo Wir zusehen, dass Wir Grenzen niederreißen, schlage Ich auch vor, dass du einige wenige aufstellst. Lieben bedeutet nicht deinen Verstand weggeben. Lieben bedeutet nicht, dass alles erlaubt ist.

Ich rede jetzt über alle Beziehungen. Du bist der Souverän über dich selbst. Sobald du einmal von deinen Eltern unabhängig wirst, ist niemand der Souverän über dir. Du gibst, und du gibst eine Menge, gleichwohl gibst du dich selber nicht fort, so, als hättest du alles zu geben, um geliebt zu werden. Du möchtest gerne geliebt werden, du möchtest gerne über alles geliebt werden, und du möchtest liebevoll und verschenkend sein, und demnach haben Wir es mit Geben und Nehmen zu tun, wo alle damit Befassten geben und nehmen. Es ist nicht schier so, dass du gibst, und dass der Andere nimmt, oder dass der Andere gibt und dass du nimmst.

Zur selben Zeit, während Ich dies sage, ist es nicht an dir, das abzuzählen, was der Andere gibt. Ihr habt keine Listen zu führen. Ihr zählt nicht. Ihr verteilt keine Aufgaben, ebenso wenig geht ihr von all den Aufgaben als gegeben aus. Ihr seid allen der Beglücker, ebenfalls euch selbst. Haltet euch unversehrt.

# 4074 – 20.1.12 – God’s Blessing

GOTTES SEGENSGESCHENK

Deine Träume beginnen, Wirklichkeit zu werden. Sie befinden sich am Horizont. Du kannst sie erblicken. Deine Träume schliddern auf dich zu. Während du dir deine Träume am Horizont anschaust, bist du womöglich nicht in der Lage, zu sehen, dass sie sich zu dir her bewegen. Ihre Bewegung mag dir unkenntlich sein. Sobald du morgen hinsiehst, wirst du vielleicht ohne Weiteres erkennen, dass sie vorgerückt sind – einen Zentimeter oder einen Kilometer. Du wirst sehen, dass deine Träume auf dich zu geglitten sind. Stück für Stück, oder auf ein Mal, deine Träume werden soeben wahr. Es ist unbestritten, du warst der Träumer deiner Träumer, und jetzt bist du der Finder.

Du hattest das Vergnügen, deine Träume auf dich zu gleiten zu sehen. Nahe-an-der-Erfülltheit stehen ist wundervoll, denn du siehst dein Schiff einlaufen. Oh, die Vorfreude. Oh, diese Wundersamkeit! Und von all den Schätzen, die Ich für dich aufgehäuft habe, wirst du trinken. Es wird kein ‚Den Tag vor dem Abend loben‘ geben. Du wirst von der Tasse trinken, die du vorbereitet hast. Du hast das Wasser gekocht. Du hast den Tee ziehen lassen. Du bietest den Tee an, den du der Welt aufgesetzt hast. Du bietest der Welt das Vergnügen des Tees an, den du zubereitet hast.

Du fährst auf dem Schiff des Lebens mit voller Kraft voraus zu Mir hin, und Ich hake Mich jetzt bei dir ein. Selbst in Meinem Zugriff kann Ich noch sagen, dass Ich dich jetzt erfasse, dich, der du dich seit eh und je in Meinem Griff befandst. Ich habe dich niemals weggehen lassen. Und jetzt bist du hier dabei, Mich in deiner Hand, in deiner Macht, in deinem Herzen, in deinem Geist, in jeder Minute deines Lebens auf Erden, wie es ist im Himmel, zu umschließen.

Du bist Mein Segen, verstehst du das? Der einzig eine, den Ich segne, ist Mein Segen. Du warst das stets.

Und jetzt – zurück zu deinen Träumen. Deine Träume sind dein Gutglück. Das Leben wird in Träumen gelebt. Wir können sagen, dass das Leben sich als unterschiedliche Ebenen des Träumens ausweist. Inmitten des Traums des Lebens hast du weitsichtige Träume, und du ziehst sie zu dir her. Diese Träume, die du näher zu dir her ziehst, kehren sich in das, was du deine Zukunft in der Welt nennst. Du lieferst dir selber deine Träume zu. Zunächst musst du die Träume haben.

Habe niemals Angst vor zu großen Träumen. Du kannst nicht zu Großes erträumen. Das Leben ist aus Wundern gefügt. Das Leben in der Welt ist auf Wundern gegründet. Natürlich ist es an dir, von großen Träumen zu träumen, und, mehr noch, es ist an dir, in Erwartung zu stehen, dass sie Wirklichkeit werden. Warum nicht? Träume werden die ganze Zeit wahr. Wieso denn nicht die euren, Geliebte?

Und, unterdessen ihr erträumt, wonach es eurem Herzen weh ist, steuert für die Welt ein oder zwei Träume als Zugabe bei. Oder träumt von Mir. Träumt, so wie Ich träume, und lasst Meine Träume Wirklichkeit werden. Wie wisst ihr, dass ein Traum der eure ist? Wie wisst ihr darum, dass die Träume, die ihr träumt, nicht die Meinigen sind? Die Welt, in der ihr lebt, ist die eure. Sie ist eure Welt. Ihr habt sie abgesteckt, und jetzt verfeinert ihr die erschaffene Welt. Ihr verfeinert sie mit euren Träumen.

Träume werden wahr. Sie sind stets wahr, auf einer Ebene, die ihr wohl noch nicht wahrnehmen werdet. Der Traum wird in Gedanken gedacht, und der Traum wird erledigt und ausgeführt. Du bist der Träumer Meiner Träume. Hinreichend viele Bewohner der Welt träumen Meinen Traum – und der Traum manifestiert sich, sodass es alle sehen können. Selbst die Meere zerteilen ist kein zu großer Traum. Selbst Gesundheit, Wohlstand und Glück für alle ist kein zu großer Traum. Es ist ein Wird-aber-auch-Zeit-Traum. Es wird aber auch Zeit, an eure Träume zu glauben und sie groß genug zu machen, sodass die Erde mit euren Träumen gesegnet ist. Träum‘ weiter, Erntemond, träum‘ weiter.

# 4075 – 21.1.12 – All the Good Things

ALL DIE GUTEN DINGE

Unterdessen du näher zu Mir herankommst, wirst du mehr so wie Ich. So steht es darum. Derweil du liebst, gibt es nichts, was zu erweisen wäre. Es gibt keinen Beweis zu tätigen, denn Liebe ist. Sei in deinem Herzen versichert, dass du ein Seinswesen bist, das liebt. Du weißt, wie lieben ist, und du bist Liebe.

Was immer du sagst oder tust, ändert kein bisschen Meiner Liebe für dich um. Du kannst Mich schmähen, und Meine Liebe wackelt nicht. Du kannst Mich verunglimpfen, und Ich schaue dich mit Meinen selben Augen der Liebe an. Meinst du wirklich, ich hätte andere Augen als Augen aus Liebe?

Kein Ausfall vermag Mich zu erreichen. Du streckst dich nach Mir, nicht aber ein Angriff tut das. Die Tafel ist sauber gewischt, wie ihr das ausdrückt. Für Mich schlägt das nicht zu Buche. Ich höre dein Geschimpfe. Ich kümmere Mich um dich. Ich blende deine Tiraden aus, bevor du sie aussprichst oder denkst. Denke nicht, dies meine, Ich sei dir gegenüber teilnahmslos. Ich bin gleichgültig gegenüber Stöcken und Steinen und gegenüber was auch immer, welches nicht die Wahrheit von dir ist. Brummle und murre alles, was du möchtest, und Ich warte, bis es vorbei ist. Ich höre dir zu, zur selben Zeit wie Mich das, was du sagst, nicht behelligt. Ich bin nicht dünnhäutig. Ich bin ebenso wenig dickhäutig. Ich kenne, Wer Ich BIN, und Ich kenne, Wer Du bist. Es mag sein, dass du Mich schlicht nicht kennst und dass du ganz bestimmt dich selbst nicht kennst.

Du hast nicht vollendet zu sein. Ich weiß, du bist Meine Vollendete Liebe, und Ich urteile nicht. Ich denke nicht einmal daran zu urteilen. Für Mich ist urteilen keine Möglichkeit. Ich weiß, du bist am Dazulernen. Ich weiß, du kletterst auf einer goldenen Leiter zum Himmel hoch.

Sofern Ich urteilte – was Ich nicht tue -, würde Ich Mich nicht durch deine Kriterien leiten lassen. Ich sehe natürlich das Du, das Ich kenne, dass du es bist, und vermag dich einzig im Blick zu haben, zu sein. Wir können sagen, dass Ich zum Kern komme. Was kümmert es Mich, welche Kleider du anhast? Was kümmert es Mich, wie du angezogen bist? Was kümmert es Mich, was du sagst oder tust, unterdessen Ich schmiegsam in deinem Herzen eingenistet bin? Ich kenne dich, weil Ich dein Herz und deine Seele kenne. Unsere Herzen sind einander nie entfremdet. Sie sind es niemals, und Ich bin Mir dessen ohne Weiteres gewahr. Du wirst dir dessen wohl noch nicht gewahr sein, dennoch handelt es sich dabei schier um eine Oberflächen-Illusion, die du zwischen Uns aufgestellt hast. Ich könnte die Illusion sogar frivol nennen. Was nicht auf den Punkt ist, das ist frivol.

Selbstverständlich weiß Ich, dass dir alle deine Gegenanschuldigungen und deine ganze Glaubensfurcht nicht frivol sind. Sie sind dir ausgesprochen ernst.

Frivolsein ist eine Sache. Leichten Sinns sein ist eine andere Sache. Lasst Uns etwas leichten Sinns sein. Lasst Uns gemeinsam etwas Spaß haben. Geliebte, ohne Mich gäbe es keinen Spaß. Ich liebe es mitzumachen. Ihr könnt Mich nicht außenvor halten. Mein Lachen hallt durch das Universum. Niemals würde Ich ein Klagelied singen. Mein Gesang schaltet alle Sterne am Firmament an. Sieh die Sterne als die Töne, die Ich spiele. Du siehst sie An und Aus blinken, so wie die Sterne auf Meine Melodie und Weise tanzen.

Ich lade euch ein, auf Meine Melodie zu tanzen. Singt mit Mir und tanzt mit Mir. Wir werden über die gewöhnlichen Alltagserfahrungen hinwegspringen und in eine Schatztruhe voller Freude hineinlangen, und Wir werden diese Freude wie Sternenlicht über die ganze Erde hinweg und darüber hinaus versprengen. Und wieso sollten Wir damit jemals aufhören mögen? Was solltest du es dir jemals stattgeben mögen, Unseren Ausdruck von Freude, von Liebe und Friede aller guten Dinge, die sie in die Welt ausbringen, zu unterbinden?

# 4076 – 22.1.12 – Choose a Star

WÄHLE DIR EINEN STERN AUS

Ein Jeder hat das Recht, sein Leben so zu leben, wie er es für sich passend erachtet, oder gar so, wie er es für sich nicht passend sieht. Ein Jeder hat das Recht, die Tür aufzumachen, die er sich aussucht. Und ein Jeder hat zu jeder Zeit, wann er das möchte, das Recht, die Tür zu schließen, die er sich aussuchte, und hat das Recht, sich für eine andere zu entscheiden.

Im Leben ist Fortschritt aus Schritten gemacht. Schritte werden beschieden oder nicht ausgesucht. Sie sind rasch oder langsam.

Selbst das, was beliebig zu sein scheint, ist eine getroffene Wahl. Sie mag getroffen worden sein, bevor du um sie wusstest, und doch hast du die Wahl getroffen. Du sahst das Paket an deiner Tür ankommen, bevor es ankam. Du öffnetest es. Oder du hast es nicht geöffnet. Vielleicht hast du es sogar nicht einmal gesehen, und darin bestand dein Entscheid.

Ja, natürlich, es gibt unbewusste Entscheidungen. Selbst euer Los ist eure Wahl. So schwer das zu schlucken sein wird – meinst du, dein Schicksal entkomme nicht deiner Wahl? Es kann sein, du bejahst diesen Gedankengang, falls du dich derzeit dort befindest, wo du gerne sein möchtest. Du wirst ihn wahrscheinlich nicht bejahen, falls du dich irgendwo aufhältst, wo du nicht gerne sein möchtest.

Wer möchte denn schon gerne im Gefängnis sein, könntest du fragen, und doch, Wärter und Gefangener, ein jeder der beiden traf eine Wahl. Irgendwo am Ende der Kette, da traf jeder der beiden eine Wahl.

Klar, etliche getroffene Entscheidungen treten langsam in Erscheinung. Andere tragen sich rasch zu.

Du streckst deine Hand in den Himmel hoch und suchst dir einen Stern aus. Vielleicht tust du das mit geschlossenen Augen, und doch wählst du dir einen Stern.

Du wählst dir dein Geschick, und gleichwohl vermagst du es zu ändern. Dies ist ebenfalls deine Wahl. Du kannst dir ein Ein-Cent-Stück oder ein Zehn-Cent-Stück aussuchen. Du kannst dir ein Vermögen aussuchen.

Diese Sichtweise kann schwer zu akzeptieren und ganz bestimmt schwer zu begreifen sein, du könntest sie indes dennoch bejahen. Du bist der Kapitän deines Schiffes. Du bist der Meister deiner Seelenreise in dieser Lebzeit. Du bist der Vorhersager deines Lebens. Was du dir aussuchst, hast du dir ausgesucht.

Dies mag dir wie eine herzlose Theorie erscheinen. Zur selben Zeit ist dies deine Freiheit.

Ungeachtet deiner Entscheide bist du indes frei, sie in eben der Manier, die du dir auswählst, zu erleben. Du kannst das Paket quittieren, was du geordert hast. Du kannst es verpassen, dir das Paket anzusehen. Du kannst es bekämpfen. Du kannst es wegwerfen. Du kannst zahlreiche Dinge tun. Was du tust und wie du es tust, steht dir zur Wahl. Selbst wenn es danach aussieht, als hättest du keine Wahl, hast du eine Wahl. Du kannst andere Möglichkeiten erblicken. Du kannst es dir missgönnen, oder du kannst weiter vorrücken. Du kannst es als deinen Anteil nehmen, oder du kannst jammern und schreien.

Sei versichert, Ich rede hier nicht von Passivität. Ich rede nicht von passivem Widerstand. Ich rede überhaupt nicht von Widerstand. Sprich, Ich empfehle ihn nicht, obschon Ich zur Kenntnis nehme, dass, wie Ich Widerstand sehe und wie du ihn siehst, zwei verschiedene Dinge sind.

Wenn du in der Schule eine Arbeit vermasselt hast, kannst du dem Lehrer Vorwürfe machen. Du könntest gegen die Note angehen, die dir der Lehrer gegeben hat. Du könntest den Lehrer verachten. Du könntest dich selber schmähen. Du könntest ebenso anfangen, zu lernen oder dich stärker ans Studieren zu begeben. Es liegen zahlreiche Alternativen vor dir, und es ist an dir, sie zu bedenken, und die Wahl zu treffen, wie du sie triffst. Es ist mehr an den Sachen dran, als es deinem Auge unterkommt. Es ist mehr dran, als sich zur Wehr setzen oder als etwas hernehmen, um es festzuschreiben. Es ist deine Wahl, deine Horizonte auszuweiten oder nicht auszuweiten.

Du bist der Reaktor auf dein eigenes Leben. Du bist ihm ebenfalls der Unterweisende. Wer lebt dein Leben, wenn nicht du? Wer trägt deine Gedanken mit sich, außer du? Wer trifft die Wahl, programmiert zu sein oder nicht programmiert zu sein? Wer entscheidet sich für gewaltsames Vorgehen oder für Friede? Wer entscheidet sich, zu lächeln oder die Stirn in Falten zu legen? Wer wählt Gott oder wer wählt ihn nicht?

# 4077 – 23.1.12 – Language Does Its Best

DIE SPRACHE TUT IHR BESTES

Ich möchte gerne über dich reden und darüber, wie sehr Ich dich liebe. Es ist interessant, wie es, im Englischen, keinen Unterschied zwischen einem du Singular und einem ihr Plural gibt. Von einem bestimmten Blickwinkel her gesehen gibt es einzig ein du. Aus einem umfassenderen Blickwinkel her gibt es einzig ein einziges Ich.

Es ist ebenfalls interessant, dass I in der englischen Sprache ein Großbuchstabe ist, so, als wäre es den Erstellern der englischen Sprache völlig klar gewesen, dass du, das scheinbare du, dass das du, der eins ist, unbenommen, wie viele da zu sein scheinen, in Wirklichkeit Ich ist.

Wenn Wir von Wir reden – wenn Wir der Einfachheit halber, vielleicht der Notwendigkeit halber, von einem Ich und einem du reden, und wenn Wir von einem Wir sprechen, ist es Ich, der redet, und in Wirklichkeit gibt es nichts außer Ich. Es gibt kein du. Es gibt kein Wir. Da ist Ich. Da ist Einssein.

Wie könnte Einssein dargelegt werden, falls es kein eingebildetes du Singular oder kein ihr Plural gäbe? Hingegen kann Einssein natürlich eigentlich nicht erklärt werden. Gleichwohl gibt die Sprache hier ihr Bestes.

Vielleicht gewinnt jemand, der dies hier liest, Interesse daran, zahlreiche Sprachen zu untersuchen unter dem Gesichtswinkel, wie sie inmitten des Plurals Einssein zum Ausdruck bringen. Ich denke, du weißt, zu wem Ich rede. Dies ist keine Vorgabe, sondern eine Anfrage, ob das Ansinnen mit etwas tief in deinem Herzen in Widerhall steht. Alleinig dann erbitte Ich das. Wohin es dich bringen wird, weiß Ich nicht. Allerdings, noch einmal, Wir tun das nicht mit einem Gedanken an ein Resultat oder an eine erzielte Leistung.

Im Tun liegt das Entgelt. Ja, im Tun, und gleichwohl ebenso im Gedanken ans Tun, denn Gedanken sind, wie du weißt, mächtige Licht-Ladungen. Und Gedanken sind überall in Umlauf gesetzt. Um Licht zu vergießen, vermag Denken ausreichend zu sein.

Nun, zurück zum Thema. Was war das Thema? Oh, ja, es ist immer das gleiche, Meine Liebe für dich, als gäbe es da ein du. Ich bin eine einzige große Ausweitung von Liebe, und, falls es da ein du gäbe, würde Ich dich genauso als eine großartige bedeutende Entfaltung von Liebe bestimmen. Du und Ich, und eine Rose mit irgendeinem anderen Namen ist immer noch gleich wonnig. Bei welchem Namen man dich auch ruft, du bist nach wie vor Ich. Wer du bist, kann nicht umgeändert werden. Du kannst handeln, als wärest du nicht Ich, und doch ist dies Handeln, nicht Wahrheit. Es gibt eine einzige Wahrheit des eingebildeten du, und jene lautet Ich.

Du hast damit vertraut zu werden, dass du um Vieles bedeutsamer bist, als du denkst, als die Welt denkt, als irgendwer denkt, als selbst deine eigene Mutter denkt. Ich kenne die Wahrheit von dir, die Wahrheit von dem scheinbaren du.

Ich ziehe dich näher zu Mir heran. Das ist Mein Job, falls ihr sagen könnt, Ich hätte einen Job. Ich habe eine Liebe, und du bist Meine Liebe. Das gesamte Universum, das man als erschaffenes Universum bezeichnet, ist großartig. Die Welt, die aus Einbildung entsprang, ist in der Lage, ebenso großartig wie das gesamte Universum und ebenso voller Liebe, wie Ich es bin, zu sein.

Liebe kann alles tun. Einzig Liebe ist. Und doch, Liebe hat sich über sich selbst im Klaren zu sein. Das du, das eingebildete du, ist sich über dich selbst nicht so recht im Klaren.

Geliebte, was wäre, falls ihr wirklich Mein Eines Selbst wärt? Was dann? Ihr habt mehr Potential zu eurer Verfügung. Und das ist einfach zu bewerkstelligen. Seid schlicht mehr ihr selbst. Packt einfach auf euer Einssein zu, und, was sonst außer Einssein könnt ihr sein? Einzig Einssein ist. Einssein und Liebe sind das gleiche.

Ein jedes Menschenseinswesen auf der Erde möchte gerne ein wir sein, und dies in menschlichen Bezügen, und ebenso möchte in spirituellen Bezügen ein Jeder ein Wir sein. Ein Jeder möchte gerne dazugehören. Jeder möchte sagen: „Ich gehöre“, und damit waren das Wort wir und das Wort Wir erfunden. Niemand möchte alleine sein, und die Wahrheit lautet, dass niemand alleine ist. Einssein ist nicht Alleinsein. Es ist restlose Vollendetheit.

# 4078 – 24.1.12 – The Heart of God’s

DAS HERZ GOTTES

Liebes Herze Mein, du, der du dies soeben liest, Ich spreche zu dir. Das Leben wäre wahrhaftig öde, falls es kein Ich gäbe. Glücklicherweise BIN Ich, und bist du demnach. Als Eines existieren Wir. Wir existieren in einer Beschaffenheit aus Liebe. Das ist die ganze Geschichte von UNS. Liebe liebt. Liebe befindet sich in Gesellschaft von Liebe. Liebe brandet an, verspinnt sich und ortet sich selber, wo immer du dich auch aufhältst. Denn, wo du auch bist, Ich BIN. Ich bin du. Sofern Ich Ich bin, bin Ich ebenfalls du. Sofern dies nicht so wäre, würdest du nicht in Erscheinung treten. Du bist nicht bloß das Blinzeln in Meinem Auge. Du bist ebenfalls Mein Auge, Mein Herz, Mein Geist, Ich.

Aus deinem Blickwinkel her könnte Ich dir ebenso gut ein Märchen erzählen. Gleichwohl bist du dir gewahr, dass selbst in Märchen Wahrheit liegt. Dieser Wahrheit, von der Ich dir erzähle, sind keine Ausnahmen zueigen. Diese Wahrheit ist Realität. Deine Wahrnehmung des Lebens auf Erden ist das Märchen. Deine gesamte Lebensgeschichte ist ein Märchen.

Da ist Wahrheit in deinem Leben. Du lernst hinzu. Du lernst hinzu, Wer Du bist. Du bekommst all die Möglichkeiten in den Griff.

Und ein Jeder, dem du in der Welt begegnest, ist ebenfalls Ich und infolgedessen du. Ein Jeder, den du herbeigezogen hast, ist du. Ein Jeder, den du nicht zu dir her gezogen hast, ist ebenfalls du. Sofern sie Ich sind, sind sie du.

In Wahrheit gibt es kein sie, und gibt es kein du. Ich ist da.

Und dennoch raufst du dich in der Welt, und dennoch schaust du zu den in aller Weite sich erstreckenden Orten des Himmels. Du gräbst im Boden, und Blumen entsprießen, und du bist die Frucht Meines Weinstocks.

Wenn du Klavier spielst, bin Ich es, der Klavier spielt. Wenn du Musik komponierst, bin Ich es, Der die Musik komponiert. Wenn du malst, bin Ich der Maler. Wenn du etwas tust, bin Ich der Tuer, und wenn du nicht das eine oder andere bewerkstelligst, bin Ich der Bewerkstelliger. Und derweilen bist du Derjenige, Der für Mich Verrichtungen tätigt. Einerlei wie ungeraten du zu sein scheinst, du bist Gott, frei herumlaufend. Wie kann das sein, und doch ist das so.

Du bist derart machtvoll, dass du gar alles verwechseln kannst. Du kannst es sogar vermasseln. Du bringst es durcheinander. Der Gott im Himmel würde das niemals tun, das spürst du. Es stimmt, Ich würde das nicht tun. Ich brachte eine vollendete Erde ins Sein, und Ich schätze sie, und Ich schätze das scheinbare du, und Ich kenne, was Ich, Gott, erschaffen habe. Ich habe dich gefertigt. Ich habe dich gefertigt und zur Erde gesandt, um Blumen zu pflanzen und die Erde schön zu machen. Ich sandte Mich selbst im Bilde eines Individuums. Ich bin definitiv in deinem Herzen. Ich bin definitiv inwendig in dir. Ich bin ein Part von dir, und doch bin Ich mehr als ein Part. Ich BIN du, das scheinbare du, das herumschlendert und von allem stutzig gemacht ist.

Ist es wirklich ein Puzzle, sobald alle Teile bereits zusammengefügt und eingepasst sind?

Du legst alle Teile zusammen. Du vollendest, was dir nicht mehr länger ein Puzzle sein wird. Du bist Mein Traum, und du fügst Meinen Traum zusammen. Du, der du das Zuhause nie verlassen hast, kommst soeben Nachhause. Du sammelst auf, woher du bist und wozu du gehörst und wovon du dich nie abgewandt hast, ausgenommen in diesem wilden Traum, den du hast. Trotz des Traums träumst du neue Träume, und du lässt sie Wirklichkeit werden. Du schaffst es, sie zu Meiner Gunst Wirklichkeit werden zu lassen. Du bist in der Welt Mein Pfadfinder. Du bist der Erfüller Meines Traums. Du bist Ich, wie Ich einen Traum habe, und jetzt hast du neue Träume, und jetzt erfüllst du sie. Meine Träume werden wahr, und es ist du, dem Ich danke, denn Ich danke Mir Selbst.

# 4079 – 25.1.12 – Hearts

HERZEN

Wie schön Meine Träume von dir doch sind. Du kommst vor Mich wie Visionen, die Ich hatte. Ich sehe dich jetzt klar, hinwiederum siehst du dich selber nicht. Es kann sein, du erkennst dich selbst nicht einmal als schön. Wie schade, denn du bist Mein Augapfel. Es wäre für dich gut, darum zu wissen, und dies für wahr zu nehmen, dass du schön bist, ja, dass du mehr als schön bist. Du bist Schönheit selbst. Dies hat wahr zu sein, denn du bist in Meinem Bilde gemacht. Ich sage dies nicht leicht dahin.

Schon früh wurde es in dich hinein gepaukt, dass du nicht das herrliche Seinswesen bist, das Ich sehe und kenne. Von Menschen, die keine Einsicht von sich selbst hatten, hast du gelernt, keine Bedeutung deiner selbst innezuhaben. Was hast du gedacht, du seist es? Und was hast du gedacht, du seist es nicht?

Es ist gut, dass Ich hier bin, um Mich über dich auszulassen, wie du auf Erden ein Wunder bist. Nicht bloß ein Wunder du selber, sondern ein Wunder, was Wunder entfacht, so lange bis die ganze Welt Wunder, Wunder, Wunder ist. Von dir singe Ich. O, wie gerne Ich von dir singe. Ich fertigte ein Abbild von Mir selbst, von Meiner Seele, und das ist du. Ich spreche nicht von deinem Aussehen oder deinen Leistungen. Ich spreche von dir, von dem du, welches Ich ist.

Wir unternehmen gemeinsam eine Reise, dann und wann auf dem Land, hin und wieder auf See, und bisweilen in der Luft, im Fluge, wie es die Krähen tun könnten. Wir sind etwas, du und Ich, obschon du Ich und infolgedessen keinesfalls von Mir abgesondert bist. Du bist im Grunde genommen kein Bild im Spiegel. Du bist ein Replikat. Nicht dein Körper, sondern du, das, was Ich du rufe, das, was Mein Goldenes Selbst in der Verkleidung eines Menschenseinswesens ist. Du bist ganz klar ein Seinswesen. Du bist Mein Seien. Auf der Erde gibst du vor, schwach oder sorgenvoll, verletzt oder stolz, beehrt oder in Ungnade gefallen zu sein, unterdessen du Mein Selbst bist, und Ich die Huld und Gunst Selbst bin, und unterdessen du geschmückt bist und all Jenen um dich herum Huld und Zierde verleihen kannst, so weit entfernt die Winkel der Welt auch sind.

Wir reden von den Winkeln der Welt in derselben Weise, wie Wir von dir als einer separaten Entität reden, denn der Welt sind keine Winkel zueigen, und separate Einheiten gibt es nicht. Jack und Jill liefen den Hügel hoch und trugen ein Eimerchen Wasser. Ich und das vermeintliche du, laufen hügelaufwärts und hügelabwärts, und Wir tragen Liebe über Tal und Berg, denn Wir sind Liebe, und es strotzt vor Liebe.

Du bist ein Wunder der Liebe, das womöglich nicht darum weiß, dass es ein Wunder ist, und das, noch weit mehr als das, Wunder ausführt. Göttliche Wunder, Geliebte, göttliche Wunder der Liebe. Die Wunder sind göttlich, da sie aus Liebe gefertigt sind. Es gibt nichts anderes, aus dem etwas gemacht sein kann. Alles ist Wunder. Von Wunder zu Wunder, von Liebe zu Liebe.

Siehst du all die Liebe in der Welt? Dem anscheinenden Gegenteil von Liebe zum Trotz, ist Liebe und ist mehr Liebe da, ist köstliche ergiebige Liebe da, Liebe, die mehr von sich selbst ein- und hervorbringt, Liebe, die ‚Ja, Ja‘ sagt, und mehr Liebe, die eine Billiarde mal Ja sagt. Die Liebe wickelt sich um die Welt, um das Universum und um ein jedes Herz.

Liebe ist hier, um zu weilen. Liebe ist hier, um ihr Licht zu scheinen. Liebe ist hier, um in ein jedes Herz hinein genommen zu werden. Sobald das Herz eines Jeden wahrhaftig ist, was sonst wird dann benötigt? Ihr seid Mein Wahres Herz. Mein Herz ist bei euch. Mein Herz ist euer. Wir könnten sagen, dass Mein Herz zu euch gehört. Es gehört zu euch, ebenso sehr, wie es zu Mir gehört. Natürlich gehört Mein Herz allen. Und dies ist die Geschichte Meines Herzens, welchem es unterkommt, ebenfalls das eure zu sein.

# 4080 – 26.1.12 – Greatness Is Yours

GRÖSSE IST EUCH ZUEIGEN

Sobald du die geringfügigen Nichtigkeiten, die dich in Beschlag nehmen, beiseite legst, was für eine Größe, was für eine Beträchtlichkeit wärest du fortan?

Ich rede über die Gedanken, die du bei dir trägst; wie diese Person deine Gefühle verletzte, und wie jener Mensch sich dir gegenüber nicht anständig verhielt, und all der Nachhall, der euch derart unbeirrbar in Beschlag nimmt. Geliebte, sofern ihr alle derartige Gedanken fallen ließet und daran dächtet, was euch von Wert ist, dann würdet ihr euch mit jenen, die euch gegenwärtig nerven, ohne mit der Wimper zu zucken auf Begegnungen einlassen – als was für eine beträchtliche Größe wärt ihr sodann ausgewiesen? Was für eine Größe wäre die Welt hernach?

Energie kommt nicht abhanden, und doch legt ihr eure Energie auf geringfügige Dinge, auf kleine Nadelstiche der Gesellschaft, welche sich auf nichts belaufen, und doch lasst ihr sie eure Gedanken in Anspruch nehmen. Sofern sie eure Gedanken belegen, belegen sie euer Leben. Was macht es euch also aus, dass alles, was die Leute sagen, euch nicht passt? Was soll’s, dass alles, was die Leute tun, euch nicht behagt? Was soll’s, dies oder das? Eine Masse an Gedanken läuft um euch her, ihr seid von ihnen umringt, und euer Leben nährt sich von ihnen.

Woraus möchtet ihr gerne euer Leben ausgefertigt sehen? Ich weiß, ihr möchtet euer Leben aus Größe gemacht sehen. Lasst jene lästigen kleinen Gedanken los, und Größe wird euer sein. Große Gedanken zeitigen Erträge mit großen Früchten. Ich weiß, ihr möchtet gerne ein fantastischer Landmann des Lebens sein.

Wärest du ein Beerensammler, so würdest du dich nicht nach den sauren und verdorbenen Beeren umsehen. Du hieltest nach solchen Ausschau, die vor Saft strotzen, nach den geschmackvollen, nach denjenigen, die es wert sind, gepflückt und verteilt zu werden.

Jetzt im Augenblick kann dein Geist zu einem Zeitpunkt von vor dreißig Jahren oder zu einer Szene in deiner Kindheit, die dein Herz schrammte, pilgern, und du ziehst dies aber und abermals herauf, so, als wäre es dir von Wert, unterdessen es dir und niemandem von Wert ist.

Während Ich davon rede, die Vergangenheit los zu lassen, meine Ich: „Lasse die Vergangenheit laufen.“ Halte deine Gedanken hoch, und Überreste aus deiner Kindheit werden aus deinem Geist ihren Abgang nehmen. Halte deine Gedanken hoch, und du wirst die Vergangenheit überragt haben. Sie wird dich nicht mehr länger zurück halten. Warum solltest du die Vergangenheit dich an ein und derselben Stelle festhalten lassen mögen, während du weitaus mehr bist, als du jemals in der Vergangenheit warst? Lasse die Vergangenheit vergangen sein.

Gestern, da hat jemand deine Gefühle verletzt. Muss das eine große Sache sein? Deine Gefühle sind erheblich verletzt worden, dennoch, wo liegt da der Punkt? Falls du ein Opfer von Umständen bist, wie kannst du da großartig sein? Ein Umständeopfer ist ein Zweiglein im Wasser und hat aus sich selber heraus keine Richtung.

Du bist angelegt, dein Leben zur Größe hin zu leiten. Niemand sonst kann dies für dich verrichten. Du kannst das. Und du kannst das schlicht, indem du die ärmlichen Gedanken los lässt und stattdessen beträchtlich größere denkst. Du hast nicht das zu sein, was du gewesen bist. Du kannst sein, was du sein möchtest. Du kannst sein, was Ich gerne möchte, dass du es bist.

Möchtest du die Gedanken erwägen, die Ich denke, und möchtest du sie aus dir selber heraus denken? Was wäre, falls du Gott wärest, worüber würdest du dann denken? Ganz bestimmt kannst du dem beistimmen, dass du der Gott deiner Welt bist, dass deine Welt, dass dein Leben die Erstreckung deiner Gedanken darstellt, oder?

Denke kleine Gedanken, und was wirst du haben? Denke große Gedanken, und was wirst du sein? Mache dir nichts daraus, was Andere sind. Mache dir nichts aus ihrer Torheit, aus ihrer Taktlosigkeit, ihrer Kleinheit. Du magst Kleinheit nicht, warum also solltest du Kleinheit deinen Geist und dein Herz belegen lassen mögen, derweil dein Geist und Herz für große Dinge gemacht sind? Bestimmt glaubst du nicht, dass Ich dich für Kleinheit fertiggestellt habe. Bestimmt wirst du bejahen, dass Ich dich für Größe gemacht habe. Fange mit großartigen Gedanken an. Sei ein Poet eines bedeutsamen Lebens.

# 4081 – 27.1.12 – God Is Here

GOTT IST HIER

Suche Mich häufig auf. Was du auch tust, nimm Mich bei deinen Tätigkeiten, bei deinen Gedanken, bei deiner Schöpferkraft in Dienst. Hier, worüber Ich rede, geht es nicht um Gebet. Hier geht es schlicht darum, Mich als deinen Gefährten im Sinn zu behalten, der Ich ganz gewiss bin. Selbst eine Absicht, an Mich zu denken, zeitigt Wunder.

Sage: „Gott, Ich möchte gerne öfter in Deiner Gesellschaft sein. Gott, bisweilen werde ich so in darein verwickelt, was ich tue, dass ich Dich vergesse. Wie konnte ich Dich vergessen, dennoch tue ich es. Es ist so, als nähme ich ein Ruderboot und ruderte zur Seemitte, und lasse Dich am Ufer zurück.“

Sobald du allerdings an Mich denkst, während du dich in einem Ruderboot mitten auf einem See befindest, setzt Mich dein Gewahrsein von Mir genau neben dich in das Ruderboot, was weit weg vom Ufer entfernt ist. Natürlich lautet die Tatsache – du weißt von jetzt an, dass Ich stets bei dir bin. Es gibt keine Millisekunde, wann Ich das nicht bin. Gleichwohl spielt dein Gewahrsein in diesem Drama des Lebens auf der Erde für dich einen Part, daher ist es eine gute Idee, Mich in deinem Gewahrsein zu behalten.

Während Ich unentwegt in deinem Gewahrsein bin, weißt du um deine Zusammengehörigkeit mit Mir. Zuverlässig bin Ich, selbst obschon Ich ungesehen bin. Ich bin unsichtbar, dennoch kannst du Meine Gegenwart spüren.

Viele Male, während du mit dir selber alleine bist, höre Ich dich zu dir selbst sprechen. Du kannst so etwas sagen wie: „Weswegen bin ich in dieses Zimmer gegangen? Wonach suche ich? Oh, ja, jetzt erinnere ich mich.“

Du könntest versuchen, anstatt zu dir zu reden, zu Mir zu reden! Das würde deinem Gewahrsein aufhelfen. Sage etwas wie: „Gott, wonach habe ich hier gesucht? Oh, hier ist es ja.“

Sobald du zu Mir sprichst, bin Ich da. Es wäre für Mich besser, wenn Ich sagte: Sobald du zu Mir sprichst, bin Ich bereits hier. Besser wäre es, wenn Ich sagte: „Hier bin Ich! Ich bin hier! Ich war immer, wo du auch bist, direkt bei dir. Im Frühling, im Sommer, Ich bin bei dir. Im Herbst und im Winter, Ich bin bei dir. Ich bin bei dir. Es gibt keinen Ort, wo Ich lieber wäre, als unmittelbar bei dir.“

Mit wem wolltest du gerne lieber zusammen sein? Und worauf lägen deine Gedanken lieber?

Ja, besser ist es, dass du unablässig zu den Gedanken an Mich zurückkehrst. Wie viele Male am Tag kannst du flüsternd Gott sagen? 100 Mal? Noch mehr? Selbst ein Denken an Gott ein Mal am Tag verschafft dir einen guten Start.

Dies bedeutet nicht, dass du Mich um etwas bittest. Du musst nichts von Mir erbitten. Es ist genug, dass du Mich schlicht grüßt und es dir bei Mir behaglich machst.

Vielleicht hast du gedacht, es sei eine große Sache, Mich neben dir zu haben. Keineswegs. Es ist etwas Gewöhnliches. Ich bin niemals von dir weg. Ich bin dein konstanter Begleiter mit oder ohne deine Beachtung. Selbstverständlich ist es Mir lieb, wenn du Mir sozusagen stracks in die Augen siehst.

Dies bedeutet nicht, dass du alles Mir überlässt. Du wirfst deine Zuständigkeiten nicht weg, jedoch erscheinen deine Verantwortlichkeiten, mit Mir um dich herum, mit Mir um dich in deinem Bewusstsein herum, nicht als Fesseln. Verantwortlichkeiten werden leicht für dich. Du hast die Zuständigkeit, zu atmen, und du atmest, ohne zu denken. Ich bin in einem jeden Atemzug, den du nimmst. Du kannst dich auf Mich verlassen, und du kannst dich auf dich selber verlassen. Sich-Verlassen ist eine recht andersartige Parole als Sich-Sorgen. Was gibt es da, um sich darum Sorgen zu machen, unterdessen du Mich bei dir hast?

Stück für Stück wird schier dein Denken an Mich aus deinen Gedanken Sorgen und Gewicht von deinen Schultern fortnehmen, und das Leben wird leicht sein, und du wirst dich wohl fühlen, die Chancen stehen gut, dass du gesünder und stärker gerätst. Freilich ist sogar Gesundheit keine Erforderlichkeit dafür, dass die Freude auf dich zugreift. Alles, dessen du bedarfst, bin Ich.

# 4082 – 28.1.12 – All You Have to Know

ALLES, WAS DU ZU WISSEN HAST

Insofern als Ich Gott bin, was bist du? Bist du ein Gottling? Ich denke, Wir können dich so nennen. Magst du das? Ich mag das. Die Realität ist weitaus umfänglicher als dies, dennoch tun Wir, wie Ich meine, gut daran, dich als einen Gottling zu denken. Ein Gottling ist ein Kind Gottes, und du bist dies ganz bestimmt. Du bist mehr als das, dennoch wird Gottling hinlänglich sein.

Du bist Mein Gottling. Gott liebt Seinen Gottling. Sofern du diesen einen Gedanken über den Tag bei dir tragen wirst, wirst du einen anderen Tag haben. Denke: „Gott liebt mich.“ Das ist ein guter Gedanke. Das ist ein großartiger Gedanke. Sieh zu, wie sich deine Haltung verändert. Du bist von Gott geliebt. Das zu wissen reicht aus.

Vergiss Bezweiflungen. Vergiss Fragen: „Wie steht es darum? Wie steht es hierum? Wie ließt Du dies oder das geschehen? Wie konntest Du bloß?“

Möchtest du Mir wirklich Vorhaltungen machen? Möchtest du Mich wirklich auf die Abweichung Meiner Wege hinweisen? Plädiert für Unkenntnis, Geliebte, und lasst es darunter laufen. Ihr wisst nicht, was ihr nicht wisst.

Es gibt nichts, was ihr zu wissen habt, ausgenommen, dass ihr von eurem Schöpfer geliebt seid. Diese Anderheit, die ihr als euren Schöpfer ins Auge fasst, liebt euch. Auf diesem Weg werdet ihr dazu gelangen, euch selbst zu lieben. Ihr werdet aufhören, Meiner Liebe für euch zu widersprechen. Ihr werdet ihr gegenüber nicht mehr länger Einwände vorbringen. Ihr werdet euch nicht mehr nach Beweggründen umsehen, weswegen Ich euch wohl nicht lieben könne. Ihr werdet euch nicht mehr länger Meiner Liebe widersetzen mögen. Ihr werdet Meine Liebe für euch als das euch rechtmäßig Zustehende nehmen. Das macht euch nicht voller Stolz. Das macht euch bescheiden. Froh, ja. Glücklich, ja. Gott liebt EUCH.

Natürlich ist da kein du. Da ist einzig Ich, und doch spielen Wir die Partie mit den Aufklebern.

Ich liebe dich ebenso natürlich, wie du ganz natürlich am Atmen bist. Ich habe nicht darüber nachzudenken, denn Ich liebe. Du hast an Meine Liebe zu denken, weil du dich allzu oft als unwürdig verachtet hast. Du hast dem einen oder anderen Standard, der dir zugewiesen wurde, in der Welt nicht entsprochen.

Wisse dies: Du entsprichst Meinem Standard. Bist du ein Menschenseinswesen? Gut, dann ist es unumgänglich, dass Ich dich liebe. Ich pflückte dich von der Traube Meines Weinstocks, und Ich liebe dich wahrhaftig. Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich, wie du bist, mit oder ohne Sommersprossen. Es ist Meine Freude, dich zu lieben, während du glücklich oder während du traurig bist. Es ist Meine Freude, dich zu lieben, während du ungezogen oder freundlich bist. Es ist Mein Wille, dich zu lieben, Ich habe es indes nicht nötig, Meine Liebe für dich unbedingt zu wollen. Meine Liebe für dich ist natürlich. Es ist für Mich natürlich, dich zu lieben. Das ist leicht für Mich. Wir können nicht einmal sagen, das sei leicht für Mich, denn Ich habe nie etwas kennen gelernt, was schwer war. Es kommt schlicht so vor, dass Ich dich liebe. Es kommt schlicht so vor, dass Ich Liebe bin und dass Ich liebe, und das ist alles, was da dran ist.

Wie könnte Ich nicht lieben, unterdessen Liebe alles ist und Ich Liebe bin? Wie könnte Ich nicht die Schönheit lieben, die Ich vor Mir im Blick habe? Mache dir nichts mehr draus, was du siehst. Sieh mit Meinen Augen der Liebe. Sieh über die Nase deines Gesichts hinaus. Sieh über jedwede Torheit hinaus. Sieh über jede Unaufmerksamkeit hinaus. Sieh über Irrtum hinaus. Irrtum wird in Liebe weggewaschen. Wasche alles weg, was nicht Liebe ist. Verschaffe dir eine Vorstellung davon. Dies ist es, was für dich und für die Welt am Herankommen ist. Liebe. Liebe in allen Ecken. Liebe, die über Liebe hinausragt, die du gekannt hast. Liebe, die über deine Versagen hinaus reicht. Liebe, die über deine Erfolge hinausreicht. Liebe jenseits aller Beschränkungen. Liebe jenseits jeglicher Abgeschnittenheiten. Liebe für alle und alles. Liebe, größer als das Leben.

# 4083 – 29.1.12 – Those Little Red Candy Hearts

JENE KLEINEN ROTEN BONBON-HERZEN

Du bist jetzt soeben in Meinem Herzen. Du inkubierst hier. Ich rede metaphorisch. Ich kann nur bildlich reden, das verstehst du. In Meiner Großen Liebe bist du untergebracht. Es gibt nichts Größeres als Liebe, Meine Liebe, die deine, die eines Jeden.

Wenn du wissen möchtest, wie die Goldene Leiter zum Himmel hochzuklettern ist, möchte Ich dir sagen Wie. Liebe. Liebe einfach. Ein jeder Schritt der Liebe ist eine Sprosse auf der Goldenen Leiter hoch. Selbstverständlich gibt es, sobald es sich auf Liebe beläuft, keine Distanz. Liebe ist augenblicklich. Sie braucht überhaupt keine Zeit.

Bei jeder Frage, die du Mir stellen magst, lautet die Antwort Liebe und mehr Liebe. Beginne mit Liebe und ende mit Liebe. Liebe ist alles.

Es gibt kein Rechenschaft Ablegen für Liebe. Sie kommt aus unerwarteten Stellen hervor, nicht wahr? Freue dich nun im Voraus, Liebe im Blick zu haben. Sieh ihr allenthalben rund um dich zu. Sieh, wie Liebe dir entströmt. Je weniger du dich geliebt fühlst, umso größer der Grund für dich, zu lieben. Du hast nicht für Liebe geradezustehen. Denke nicht, dass Liebe unverdient sei, oder dass jemand, oder gar du selber, sie zu verdienen habe. Liebe ist dein Geburtsrecht. Sie kommt zu dir.

Die Sache ist die: nicht zu schmollen, solange du sie nicht siehst oder nicht spürst. Liebe trotzdem. Liebe des Morgens, des Mittags, des Abends. Programmiere eine Überfülle an Liebe. Nimm jene kleinen roten zuckerigen Herzen in den Blick, die sich aus deinem Herzen heraus ergießen. Liebe kommt heraus, und Liebe kommt herein. Sieh jene kleinen roten zuckerigen Herzen, die hereinströmen. Trotzdem, es ist wirklich nicht von keinem größeren Belang, wie viel Liebe hereinkommt. Was wirklich zählt, ist, wie viel Liebe du hinreichst.

Du magst denken, es sei nicht leicht, zu lieben. Der einzige Grund, wieso du das denken wirst, ist der, weil du es dir einräumst, ein Opfer von Beurteilung zu sein. Was ist deinem Dafürhalten nach Fehler-Auffinden anderes als Urteilen? Geliebte, ihr seid nicht zu gut, um Liebe zu verschenken. Ihr seid nicht überlegen, um Liebe zurückzuhalten. Ganz bestimmt habt ihr nicht jedermann zu umarmen und zu küssen. Lasst einfach eure Liebe still, sachte kundgetan sein. Liebe ist kein großartiges Hurra. Sie ist wie Atmen. Ihr atmet ein, und ihr atmet aus. Im Hinblick auf Liebe, atmet zunächst aus. Bleibt dran und atmet Liebe aus. Da ist stets mehr davon. Der Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Lasst kein Zaudern zugegen sein. Lasst es in Ordnung so sein, Liebe zu spüren, Liebe zu denken, Liebe zu sein, Liebe entgegenzunehmen. Es gibt für Liebe keine Strichliste. Liebt, wo ihr liebt. Und wo ihr nicht liebt, dort lasst gleichfalls Liebe aus euch entströmen. Liebt in alle Richtungen. Keine Liebedeckelung, bitte.

Ihr dachtet, euer Leben sei von allerhand Dingen abhängig, davon, einen Job zu bekommen, zu heiraten, ein Kind zu haben. Dies ist euch wichtig, jedoch seid ihr für die Liebe davon nicht abhängig. Ihr seid ein Zulieferer von Liebe, und es zählt, dass ihr liebt. Ihr zieht euch jeden Morgen an. Ihr legt Make up auf. Seid eingedenk, dass Liebe euch Gesellschaft leistet. Eine jede Gelegenheit ist eine günstige Chance, zu lieben. Ihr vermögt dies. Ihr könnt lieben. Ihr seid Liebe. Verkündet dies euch selber.

Schickt sogar Jenen Liebe, die ihr nicht vertragt. Ihr habt nicht auf ihrem Schoß zu sitzen. Ihr könnt sie von Weitem lieben. Alles, was ihr zu tun habt, ist lieben.

Wünscht allen alles Gute, und meint es so. Das ist Liebe.

Spürt eure Aura der Liebe. Erspürt sie, wie sie den Raum erfüllt, in dem ihr euch aufhaltet. Spürt, wie weit Liebe von euch in Umlauf gesetzt wird. Sie füllt euer Haus. Sie füllt die Großstadt oder Stadt, in der ihr lebt. Sie füllt eure Provinz. Sie füllt euer Land. Sie füllt die Meere. Sie füllt alle Kontinente. Sie füllt die ganze Welt. Sie füllt das Universum. Sie füllt den Himmel. Aus eurem Herzen heraus erweitert sich die Liebe selbst, und sie ist glücklich, das zu tun. Dies ist eine leichte Sache, um die Ich euch bitte, wenn Ich euch bitte, von eurem Herzen her zu lieben.

# 4084 – 30.1.12 – All Are One, and All Are Worthy

ALLE SIND EINS UND ALLE SIND WÜRDIG

Sei du als erster Freund. Es gibt keine Not, auf Andere zu warten, dass sie dir als erste die Hand entgegenstrecken. Während du einen Anderen begrüßt, begrüßt du dich selbst. Grüße dich selbst unter allen Umständen. Keine Und, Wenn und Aber.

Um eines leichten Verständnisses halber hast du dich in ein Ich ausgefertigt, und hast du demnach zahlreiche Andere hergestellt, und Ich erteile eine Lektion in Grammatik, dass du und Ich ein Wir sind. Wir mögen gerne Wir sein. Du magst es, Wir zu sein. Du liebst es, mit Mir Wir zu sein, und du magst es, mit Anderen Wir zu sein.

Du möchtest ebenso zusammen mit Leuten ein Part von wir sein. Du nimmst gerne die Worte in den Mund: Wir gingen ins Kino. Du hörst dich das lieber sagen als: Ich ging ins Kino. Du möchtest nicht gerne ganz mit dir alleine sein.

Tatsache ist, dass du mit jedermann vereint bist. Ob du nun voreingenommen bist gegen die eine oder andere Glaubensrichtung – Tatsache ist, dass ihr Eins seid. Wenn du gegenüber irgendeiner Gruppe Vorurteile hast, dich daher glauben machst, du seist überlegen, bist du gleichfalls Eins. Vom Einssein gibt es kein Wegkommen, ungeachtet deines Standpunktes. Du kannst dich als den König der Berge betrachten, und du wirst nicht heraussortiert, denn Jeder tut sich mit dir zusammen. Du stehst nicht alleine da. Niemand steht über einem Anderen. Alle sind ebenbürtig. In Wirklichkeit sind Alle ebenbürtig. Alle sind im Einssein ebenbürtig. Alle sind in Meinen Augen gleich. Von welchen anderen Augen würdest du dich gerne leiten lassen mögen?

Du kannst gesünder, größer, kürzer als dein Nachbar sein, indes erbringt nichts davon einen Unterschied. Du bist mit jedermann und allem Eins. Es gibt kein Höher. Es gibt kein Tiefer. Wir reden über Seelen. Wir reden über Inneres Sein. Alle sind Mein im Einssein. Es gibt keine Alle. Da ist Ich. Falls du der Auffassung bist, du existierest als eine Entität abgesondert von Mir, ist das nicht von Belang. Wir sind Eins, denn Einssein alleinig ist.

Lege jene Muster weg, die dies eine Individuum als wert und ein anderes als unwert zur Unterscheidung bringt. Ich habe dabei das Sagen, und Ich sage, dass alle, in Meinen Augen, Eins und würdig sind, und Meine Augen sind von Belang. Ich zähle Eins.

Jeder, dem du begegnest, ist mit dir Eins. Jeder, dem du nicht begegnest, ist mit dir Eins. Jeder, dem du begegnest, ist Ich. Seid gut zu Mir, Geliebte, in welcher Form Ich auch in Erscheinung treten werde. Und entsinnt euch, dass Ich inwendig in euch der gleiche bin. Ihr seid Liebe, und Ich bin Liebe, und was sonst gibt es da zu sagen?

Ich möchte euch gegenüber gerne zum Ausdruck bringen, in Liebe zu verweilen. Ganz bestimmt möchtet ihr nicht in Wut verbleiben, nicht in Kummer, Verbitterung, Enttäuschung und so fort. Macht das Leben simpel. Bleibt bei Mir. Bleibt in eurer Wahrnehmung im Einssein. Sofern es euch nach der Wahrheit ist, dann räumt ein, dass ihr Einssein seid. Nichts anderes ist von Bedeutung. Was Ich meine, ist, dass nichts sonst zu Buche schlägt. Zehn Zehen oder kein Zeh, ein Jeder, der da draußen wahrgenommen wird, ist Ich.

Der Mörder ist Ich. Das Opfer ist Ich. Der Richter in seiner Robe ist Ich. Du hast kein Richter in Robe zu sein, um zu urteilen. Was das Urteilen angeht, da gab es bei dir einen überbordenden Wildwuchs, und zu den allgemeinen Urteilen gehört, dass du besser als ein anderer seist, oder dass ein Anderer besser als du sei. Das ist Unkenntnis, Geliebte. Besser ist es, kein Täter zu sein. Besser ist es, kein Opfer zu sein. Besser ist es, kein Richter zu sein, der über Andere Urteile verkündet.

Du magst Andere bestraft haben, unter dir oder über dir zu sein. Du magst dich dazu verurteilt haben, im Leben ein Bettler zu sein, ein Bettler, der seine Hand heraushält für ein Almosen an Glauben an dich selbst.

Bei Mir ist es mehr als an dich glauben. Ich glaube an Mich. Ich betrachte Mich Selbst und einen Jeden (all die vorgestellten sonstigen Selbste) als Mich Selbst, was ihr in der Tat seid, und was daher Jedermann ist.

HEAVENLETTER # 4085 – 31.1.12 – Heartlight

HERZENSLICHT

Sei so gut. Hier das Herz. Das Meinige. Es ist dein. Du hast es bereits. Es wird in deinem Busen versenkt sein. Bringe es nach vorne. Lasse dein Herz für dich reden. Inmitten des deinigen liegt Mein Herz. Woher kam deiner Auffassung nach Liebe?

Alle Liebe ist Mein, und alle Liebe ist in deinem Herzen fest verschlossen. Daher ist dein Herz Mein und das Meine dein. Unsere Herzen sind füreinander gemacht. So wie es schlechterdings Eins von Mir gibt, gibt es Ein Herz, und das ist das Unsere, dieses eine Herz, das von allen befürwortet wird.

Hin und wieder wird Mein Herz, das von Anderen verwahrt wird, missbraucht oder gar überhaupt nicht in Gebrauch genommen. Wie kann das sein? Unmöglich, dennoch ist das, von außen her gesehen, der Fall.

Mein Herz wird niemals grausam sein. Mein Herz wird niemals gedankenlos sein, sollen Wir das so ausdrücken? Mein Herz birst vor Liebe und vor nichts als Liebe, gleichwohl wird minderes als Liebe auf der Erde kundgetan, demgemäß ist die Erde böse zugerichtet.

Liebe gibt. Minderes als Liebe nimmt fort. Gleichzeitig ist Liebe ein Geben und Nehmen. Liebe hat in Umlauf gesetzt zu werden, und Liebe lechzt danach, in Empfang genommen zu werden. Sei demnach ein Geber und sei ein Entgegennehmer, sobald es sich auf Liebe beläuft. Hinwiederum ist Entgegennehmen nicht Fortnehmen, genauso wenig ist Entgegennehmen passiv. Entgegennehmen ist eine liebevolle Kunst, und in der Manier gilt es dir, in Empfang zu nehmen.

Gleich zu Anfang, hier – alle Meine Liebe, auf einem Servierteller ausgelegt. Du hast nicht einmal um sie zu bitten, obschon du das kannst. Alles, was du zu tun hast, ist zuzulangen und Meine Liebe mit deiner Entgegennahme zu segnen. Sei eifrig, Meine Liebe abzunehmen, denn Ich gieße sie aus. Ich schütte sie ungezügelt aus der Vollheit Meines Herzens aus. Fange sie jetzt ein, und fange sie später abermals ein, denn Meine Liebe ist eine ununterbrochene Folge des Sich Ergießens. Dabei gibt es keinen Einhalt. Halte die Annahme Meiner Liebe einfach ebenso unausgesetzt. Du bist niemals ohne sie. Einerlei wie einsam du dich fühlen magst, Meine Liebe strömt gewaltig heraus auf dich. Meine Liebe ist niemals bloß ein Tröpfeln. Meine Liebe ist eine Sturzflut von Liebe. Meine Liebe ist die Niagarafälle. Meine Liebe. Geliebte, ihr seid Meine Liebe, und ihr handelt an Meiner Stelle.

Worin besteht auf der Erde euer Auftrag? Er heißt, Meine Liebe zuzuliefern. An Meiner Stelle verschenkt ihr Liebe, und verschenkt ihr mehr und erschafft ihr mehr und nehmt ihr mehr in Empfang.

Lasst das Inumlaufbringen von Liebe ein Lied sein, was sich in eurem Sinn festsetzt. Es will einfach nicht weggehen. Ihr seid euch dieser Weise der Liebe gewahr, die durch euch hindurch läuft. Nichts schreckt diese Musik ab. Ist Liebe nicht Musik? Ist sie nicht die Musik der Seele und die Musik des Herzens Gottes?

Lasse Meine Musik durch dich hindurch strömen. Lasse sie eine jede Zelle von dir erleuchten. Lasse sie das Leben erhellen für dich und für Jeden, der einen Stern wie dich auf der Erde zu sehen bekommt. Warum auf Erden nicht ein Stern des Lichts sein, wie du es im Himmel bist?

Was wird dich davor zurückhalten, das Helle Licht, das du bist, an den Tag zu legen? Dazu bist du imstande, dazu bist du nicht unfähig. Du hast die Wattleistung. Du wurdest mit ihr geboren. Alles was es braucht, ist es anschalten. Du bist eine Glühbirne vom Himmel auf der Erde. Du bist eine langlebige Glühbirne, die niemals ausgehen soll. Zunächst schaltest du dein Licht an und danach blendest du es niemals ab. Lasse dein Licht vor der Welt so scheinen, dass die ganze Welt das Licht einsehen kann, dass es da ist. Licht ist schön, und du bist schön. Du bist Mein schönes Herzenslicht auf Erden. Geliebte, ihr seid wie ein Suchscheinwerfer auf Erden. Ihr seid ein Lichtstrahl des Himmels, der für alle scheint, damit er gesehen wird.

HEAVENLETTER # 4086 – 1.2.12 – Where the River Will Take You

WOHIN DICH DER FLUSS NEHMEN WIRD

Du bittest Mich öfters, dir von einer Episode in deinem Leben den Ausgang mitzuteilen, so, als hätte Ich die Antwort auf jede einzelne Sache in Meiner Tasche, die sich ereignen oder nicht ereignen wird. Im Leben in der Welt setzt du etwas in Bewegung. Wenn du etwas in Bewegung setzt, ist das, was du angestoßen hast, wie eine große Welle, und eine Welle führt zur nächsten. Wird die Welle, die du in Bewegung setztest, an der Küste anschlagen? Wird sie bei dieser Küste oder bei jener Küste anlangen? Wird sie zurückkehren und dich umwerfen, oder wird sie dich aufs Offene Meer hinaustragen, und dorthin, wohin du dich durch sie gerne getragen sehen möchtest? Wird sich das, was du auf den Weg gebracht hast, als insgesamt richtig herausstellen?

Nun, natürlich stellt sich alles als richtig heraus. In den Bezügen der Welt tut es das letztendlich. Du bist im Begriff, rasch zu Mir zu kommen, wie auch deine Bescheide ausfallen mögen. Deine Entscheidungen werden dich mittlerweile irgendwohin bringen.

Du kannst dir keine Sorgen machen über letztliche Ausgänge für das, was du in Bewegung gesetzt hast. Die Sache ist, du kannst das nicht wissen. Du kannst den endlichen Bestimmungsort von allem nicht kennen. Du möchtest lieber das Leben leben, als um der Resultate halber. Sobald du dich im Leben nach gewissen zugesicherten Resultaten umsiehst, wirst du nicht vorrücken, und, das Leben ist angelegt, herumzuhopsen.

Wenn du schwanger bist, spielt sich die Schwangerschaft durch. Ein ganz gutes Stück hast du zu warten und zu sehen. Du tust auf deiner Seite alles, und wartest. Im Hinblick auf die Schwangerschaft weißt du, wie lange zu warten ist. Meistenteils weißt du im Leben nachgerade nicht, wie lange denn. Du kennst das Wann oder Wo nicht.

Du kannst nicht alle Antworten kennen. Du möchtest sie kennen, aber du bist nicht imstande, etwas zu kennen, bevor es passiert, und selbst dann kennst du es nicht immer. Wer weiß, wann etwas endet oder wie es endet? Du magst meinen, etwas sei zuende, und danach trägt sich, wie in einem Roman, eine überraschende Begebenheit zu.

Wer kennt denn schlechterdings, wann etwas begann, ganz zu schweigen davon, wann es enden wird? Gibt es wirklich so eine Sache wie Anfang und Ende? Vielleicht in Büchern.

Im Leben gibt es stets Überrumpelungen. Überraschungen sind Überraschungen! Etliche liebst du. Etliche nicht.

Es gibt für dein Leben keine Karte. Du fertigst eine Karte an, während du entlangläufst. Das Leben wird vor dich hin gestellt, gleichwohl wird es für dich nicht ausgeklügelt. Leben ist keine sichere Sache. Es ist ein Abenteuer. Columbus hatte vor, Indien zu erreichen. Er kam in Amerika an. Niemand weiß, was das Morgen bringen wird, ganz zu schweigen davon, was im nächsten Jahr passieren wird. Niemand kann das ausrechnen. Einerlei was die Vergangenheit an Anzeigen dafür erbringen könnte, niemand kann wissen, wie eine Glocke klingen wird, so lange, bis sie läutet.

Was für eine haushälterisch ergiebige Sache ist es doch, in einzig diesem Augenblick der Ewigkeit zu leben, wo es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt, wo Leben zugegen ist, und wo das Leben leicht ist. Der einzige Ort, zu sein, ist in der Gegenwart, und darüber hast du ausreichend gehört. Du würdest ausschließlich in diesem Moment leben, falls du wüsstest Wie. Derweil fällst du mit der Vergangenheit über dich her und erdolchst dein Herz mit der Angst vor der Zukunft. Geliebte, euer Leben hängt vom Ebenjetzt ab. Euer Leben ist jetzt im Augenblick. Lasst das Seil los, das euch an die Vergangenheit bindet, und lasst das gleiche Seil los, welches euch an der Zukunft festhält.

Die Zukunft ist eine unbekannte Quantität. Sie ist nicht vorhersagbar. Das Leben ist keine geprüfte Tätigkeit. Es ist nicht fest eingeschlossen. Alles ist möglich. Ihr seid mehr, als die Rückflüsse, die ihr im Leben bekommt. Sofern ihr euch schier fürchtet, Fehler zu machen, lebt ihr das Leben nicht. Lebt das Leben. Ihr wisst nicht, wohin euch der Fluss nehmen wird, allerdings wisst ihr, dass ihr euren Kahn in dem Fluss rudert.

HEAVENLETTER # 4087 – 2.2.12 – The Answer

DIE ANTWORT

Du bist ein Experte in Sachen Suche nach Liebe. Tatsächlich kannst du ein Bettler um Liebe gewesen sein. Du zolltest deinem Bedürfnis nach Liebe eine Menge Aufmerksamkeit, indes ist Liebe nicht etwas, um das zu flehen ist. Du möchtest nicht gut darin sein, um Liebe zu flehen.

Die Sache, die mit der Liebe zu unternehmen ist, ist sie geben. Es gibt keinen anderen Rückanspruch für dich, außer Liebe zu verschenken.

Falls du ein Bettler um Liebe warst, der sein Herz und sei es auch nur um eines winzigen Abklatschs von Liebe halber hinaushält, so höre jetzt damit auf. Liebe geben ist immerzu die Antwort. Falls du nach Liebe hungrig bist, liegt das Heilmittel darin, deine Liebe fortzugeben. Verausgabe deine Liebe. Sie gehört ohnehin nicht dir zu. Liebe gehört von dir gegeben.

Falls du das Gefühl hast, du habest Liebe nötig, ist das ein sicheres Anzeichen dafür, Liebe zu geben. Wenn du einen Finger auf einen heißen Ofen legst, ist dir klar, dass du ihn dort wegnimmst. Wenn du dich nach Liebe sehnst, gehe mit der Liebe aus und gib sie. Du bist der Macher von Liebe. Du bist der Vollender von ihr.

Das Konzept des Zehnten beläuft sich darauf, dass du, sofern du einen Bedarf nach mehr Vermögen hast, einen Prozentsatz des Wohlstands schenkst, den du hast. Sofern du wenig Vermögen hast, gibst du nach wie vor einen Anteil. In früheren Zeiten galt es den Ärmsten der Armen, einen größeren Prozentsatz als die Begüterten fortzugeben. So funktioniert Geben.

Umso hungriger du nach Liebe bist, umso mehr ist es an dir zu geben. So geht Liebe in den Blick bekommen. Gieße sie aus, und deine Liebe wird reichlich sein. Du wirst Liebe überall zu sehen bekommen, und du wirst überall Liebe sein. Auf diese Weise wirst du begütert mit Liebe. Liebe fällt auf dich wie ein Frühlingsregen.

Sobald du großherzig bist, wird das Leben dich kopieren. Bist du knauserig, so wird das Leben dich kopieren. Es ist du selbst, den du knapp hältst.

Wenn du dich nach Liebe sehnst, wird sich dein Sehnen vervielfältigen. Je mehr Liebe du ausreichst, desto mehr wird sich deine Liebe vermehren. Gewinne Freude aus dem Geben von Liebe – du wirst mehr Freude haben im Entgegennehmen der Liebe.

Auf diese Weise weist du dein Leben an.

Selbstverständlich ist es besser für dich, den Gedanken, Liebe zurückzuerhalten, los zu lassen. Es ist nicht recht Liebe, wenn du Liebe mit einem Motiv im Sinn gibst. Gib Liebe, da sie an dir ist verschenkt zu werden. Gib Liebe, da die Welt deiner Liebe bedarf. Gib Liebe, da du Liebe hast, sie zu geben. Gib Liebe, weil es das ist, was dir ansteht zu tun. Gib Liebe so, dass du gut darin wirst, sie zu geben.

Je weniger Liebe du hast, umso mehr gibst du. Und je mehr Liebe du hast, umso mehr Liebe wirst du schlechterdings geben.

Wie die Lage auch steht, gib mehr. Dies ist die Manier, wie du dich selber erfüllst.

Wenn du einsam bist, mache einen Anderen weniger einsam.

Alldas ist für Mich eine andere Darstellungsweise dafür, zu sagen, eine derart starke Aufmerksamkeit auf dich selber legen los zu lassen. Allzu viel Aufmerksamkeit auf dich selber sondert dich vom Leben ab. Es trennt Andere von dir, und es trennt dich von dir selber.

Wenn du ein Empfinden eines Bedürfnisses nach mehr Aufmerksamkeit hast, ist das ein Signal, Anderen mehr Aufmerksamkeit zu zollen. Eigennützig sein ist dir nicht dienlich. Es ist niemandem dienlich.

Dient Mir, Geliebte. Dient Mir gut, Geliebte. Ihr dient Mir, indem ihr Anderen dient. Je mehr ihr Anderen dient, umso mehr dient ihr Mir. Je mehr ihr Mir dient, umso mehr dient ihr euch selber.

Darin besteht euer echter Bedarf, Geliebte – zu dienen.

HEAVENLETTER # 4088 – 3.2.12 – A Whole World Full of Light

EINE GANZE WELT VOLLER LICHT

Die Welt, so wie ihr sie kennt, verwandelt sich, denn ihr seid am Wachsen. Und demnach ändert sich die Welt, wie ihr sie kennt, vor euren ureigenen Augen. Die Welt ist eine Widerspiegelung von euch. So wie ihr euch ändert und zunehmt, so läuft die Welt. Die Welt entstammt eurer Fabrikation, und die Welt ist aus eurer Wahrnehmung, die ihr von ihr habt.

So ihr eine schöne Welt seht, so wird die Welt schöner. Ihr ebenso. Ihr werdet euch selbst und Anderen schöner. Ihr wart Mir stets schön. Meine Wahrnehmung ändert sich nicht um. Meine Wahrnehmung war immerfort zutreffend. Ich sehe. Ich habe niemals nicht gesehen. Wohin Ich auch schaue, sehe Ich Schönheit. Ich habe vernommen, Schönheit liege im Auge des Betrachters. Darin liegt eine große Wahrheit.

Es ist ebenfalls zutreffend – wie der Betrachter sieht, das färbt auf den Betrachteten ab. Je mehr Schönheit ihr in Anderen seht, umso schöner werden sie tatsächlich geraten.

Du hattest das bereits im Blick. Sobald sich Menschen geliebt fühlen oder verliebt sind, hellen sie auf und sind sie schön. Das ist schön zu sehen, und du hast das gesehen. Sei schön, und du wirst ein Glühen haben. Sieh Schönheit, und was du siehst, wird einen Schimmer um sich haben. Auf die Art hellst du die Welt auf!

Was ist Glühen anderes als Licht? Und was bist du anderes als Licht? Licht breitet sich übers Land aus. Schönheit gerät noch schöner. Schönheit ist unendlich, und unendlich bedeutet unablässig mehr. Es gibt kein Zurückgehen, Geliebte. Ihr könnt nicht mehr länger euer Licht in den Ecken verstecken. Ihr könnt nicht mehr länger scheu oder zugeknöpft sein, euer Licht zu scheinen. Ihr kamt hier zur Erde, um euer Licht zu scheinen, und euer Licht scheinen, das werdet ihr. Es ist so vorgeordnet, Geliebte, es ist bestimmt, dass ihr aus den Schatten eurer eigenen Wahrnehmung herauskommt. Wie steht es um jetzt? Was gibt es, auf das zu warten wäre? Worauf wartet ihr? Kommt jetzt aus den Schatten hervor.

Schreitet schlicht aus den Schatten eures vergangenen Denkens heraus. Ihr, ja, ihr. Du bist ein allerschönstes Seinswesen. Der eine oder andere Mangel, den ihr haben mögt, ist ein Mangel an getreuer Wahrnehmung eurer selbst, an getreuer Wahrnehmung des Lebens und anderer Menschen. Ihr bemerkt, Ich rede davon: es ist eure Wahrnehmung, die Fehlstellen aufweist. Dies ist alles, was fehlen kann. Ich erschuf euch als Schönheit. Meine Wahrnehmung ist akkurat. Ihr seid die Un-Gläubigen. Du bist ein Nicht-Glaubender an dich selbst.

Ihr könnt euch nicht dazu bringen, zu glauben. Ihr glaubt, was ihr glaubt. Was ihr allerdings glaubt, das kann verändert werden. Ihr könnt eine mindere Glaubensvorstellung zu einer höheren emporheben. Ihr tut dies, indem ihr zur Kenntnis nehmt. Jedes Bisschen Schönheit, was ihr irgendwo bemerkt, wird zu euch, und es wird Teil von euch. Beginnt, Schönheit in euch selbst und in Anderen zur Kenntnis zu nehmen, und klopft euch auf den Rücken. Freut euch. Ihr saht Schönheit. Ihr habt sie beachtet. Ihr wurdet sie. Dies ist es wert, gefeiert zu werden. Feiert jetzt. Es ist schön, selbst im Voraus zu feiern.

Sobald ihr einmal den Bescheid erteilt, Schönheit zu sehen, werdet ihr sie sehen. Ihr werdet sie selbst an dunklen Stellen bemerken. Selbst im Dunkeln gibt es etwas Licht. Seht die Schönheit in euch. Seht die Schönheit in Anderen. Die Wahrheit lautet, dass alle Schönheit euer ist. Sie eignet euch insgesamt.

In diesem Augenblick sind das vermeintliche du und das vermeintliche Ich zusammen schön. Wir machen eine schöne Musik, denn du siehst – Wir lieben, und was ist Liebe anderes als das Schöne, egal wo es sich auch aufhält und wie es untergebracht ist, zu sehen. Ein jeder einzelne Mensch hat einen Funken Licht, und nunmehr sind Wir dabei, den Funken zu einem riesigen Freudenfeuer des Lichts, zu einem Berg des Lichts, zu einer ganzen Welt voll mit Licht zu machen – dank dir.

HEAVENLETTER # 4089 – 4.2.12 – Innocence in the World

UNSCHULD IN DER WELT

Vom allerersten Anfang der Heavenletters an habe Ich dir gesagt, dass du niemandem etwas schuldest, und dass dir niemand etwas schuldet. Niemand ist ein Eigner von irgendwem, genauso wenig wird jemand durch jemanden in Besitz gehalten. Du bist frei. Dies bedeutet freier Wille.

Falls in der Welt ein Anderer oder Andere dich zu besitzen scheinen, läuft deren Empfinden von Eigentümerschaft, einerlei wie sie es sehen oder wie du es siehst, mit deinem Einvernehmen einher. Das ist schwer zu glauben.

Egal worum es geht, du bist dein eigenes leuchtendes Licht. Wenn du in Besitz genommen bist, hast du dich irgendwo im Verlaufe dessen damit zusammengetan. Es mag ja nicht dein bewusster Willensentscheid gewesen sein, und doch, irgendwo, irgendwann, gabst du dein Einverständnis. Eine Abmachung wurde getroffen.

Ihr könnt Abmachungen rückgängig machen, Geliebte. Falls euch Rückgängigmachen von Abmachungen schwerfällt, könnt ihr anfangen, eure eigene Anhaftung an die Anhaftung des Anderen in den Blick zu nehmen.

Der Vorzug davon, nicht in Besitz zu nehmen oder nicht angeeignet zu sein, liegt darin, Anhaftung los zu lassen. Ihr lasst anhaften los, und ihr lasst es los, von einem Anderen in Beschlag genommen zu werden. Das meint: ihr seid selber euer eigener Souverän.

Ihr könnt sagen: „Wie ist es denn, wenn ich im Gefängnis sitze? Wie steht es dann mit dieser deiner Theorie, Gott?“

Es ist das gleiche, ihr Lieben. Ihr habt im Verlaufe der Angelegenheiten Entscheidungen getroffen, die euch dorthin führten, wo ihr seid.

„Wie ist es denn, wenn ich das Verbrechen nicht begangen habe, Gott?“

Das ist schwerer, dennoch, irgendwo im Verlauf habt ihr stillschweigend die eine oder andere Billigung ausgesprochen. Vor der Geburt, nach der Geburt, irgendwo unterwegs: Ihr seid unschuldig. Selbst wenn du jemand bist, der einen Banküberfall verübte, bist du desgleichen unschuldig. Verstehst du das? Selbst wenn du die Tat begingst, bist du unschuldig. Du hast nachgerade gehörig arglos zu sein, einen Banküberfall zu verüben und festgenommen zu werden. Alle sind arglos. Wir ziehen Unschuld nicht in Zweifel. Alle Meine Kinder sind arglos.

Wenn du gekidnappt wirst, bist du unschuldig. Wenn du ein Gestrauchelter bist und gekidnappt wirst, bist du unschuldig. Wenn du ein Säugling bist, der gekidnappt wird, bist du unschuldig. Alles scheint wahllos, ist es aber nicht. Etwas Unauslotbares wird durchgespielt. Ihr könnt es nicht begreifen. Ihr vermögt es nicht mehr zu erfassen, als ihr es zu erfassen vermögt, dass euer Magen voll ist und dass Andere hungern. Was könnt ihr begreifen, ihr Lieben?

Zur Unschuld gibt es keinen Gegensatz. Schuld ist nicht der Gegensatz von Unschuld. Schuld ist etwas, in dem steckt, dass es in Anwendung gebracht wird. Schuld wird auf einen Anderen oder auf dich selber in Ansatz gebracht, ja, es ist schlechterdings so, dass alles, dessen jemand schuldig sein kann, darin besteht, ein Menschenseinswesen zu sein. Menschenwesen machen manchmal Fehler. Die Tinte, die verspritzte, war ein Fehler. Das falschgeschriebene Wort war ein Irrtum. Der Mord an einem anderen Menschen war ein Vergehen. Alles, was nicht Liebe selber ist, ist ein Irrtum.

Der Lehrer, der mit dem Kind schimpft, das die Tinte verkleckert oder ein Wort falsch geschrieben hat, begeht ebenfalls einen Irrtum. Jemand, der ein Urteil fällt, begeht einen Fehler.

Die Welt wird gerne sagen, etliche Irrtümer seien größer als andere, denn der Welt geht es alles in allem darum, eine Sache mit einer anderen in ein Verhältnis zu setzen. Die ganze Welt ist relativ. Dies macht es zur Welt.

Zum Zwecke Unserer Erörterung an diesem Morgen – ein Irrtum ist ein Irrtum. Für jeden Irrtum gibt es Nachhall, dennoch ist ein Irrtum ein Irrtum, und Irrtümer werden begangen. Lasst Irrtümer Irrtümer sein, und wägt sie nicht derart gescheit ab.

Die Welt aber ist kein Irrtum. Du bist kein Irrtum. Du kannst dich jeder Lage gewachsen zeigen, egal worum es sich dabei handelt. Etliche unter euch haben sich gewachsen gezeigt. Tatsache ist, Jeder hat sich gewachsen gezeigt. Niemand bleibt in der Welt der gleiche. Die Welt handelt insgesamt von Wandel. Derjenige, der einen Mord begeht, kann ein Heiliger werden. Ein ausgewiesener Heiliger kann ins Wanken geraten. Alles ist in der Welt möglich.

Extreme Gutheit ist möglich. Äußerste Gutheit ist nicht nur möglich, sie ist ein Alltagsvorkommnis.

Die Welt dreht sich nicht um Gerechtigkeit. Sie dreht sich indessen um Gutheit.

HEAVENLETTER # 4090 – 5.2.12 – Waiting for Self-Realization

WARTEN AUF SELBSTWERDUNG

Liebe ist mächtiger als irgendwas. Etwas Liebe reicht weit. Selbst Liebe, die unsichtbar ist, gedeiht. Sie gedeiht jetzt. Nenne Liebe Lebenskraft, wenn du das möchtest. Sie ist die einzige Lebenskraft, die es gibt. Was bin Ich? Ich bin Liebe. Was bist du? Du, der du Mein Selbst bist, bist ebenso Liebe. Du wusstest das nicht immer. Du spürst das nach wie vor nicht immer, jedoch tritt die Liebe, mehr und mehr, ihr Erbe an.

Wir könnten sagen, dass Liebe zahlreiche Vermummungen hatte, allerdings ist Liebe stets Liebe. Ihr habt die Liebe verkleidet. Ihr habt sie vor euch selber getarnt. Ihr habt euch irgendwelche Scheuklappen aufgesetzt und seid stracks an der Liebe vorübergegangen.

Ihr habt der Liebe nicht hinlänglich Glauben geschenkt. Ihr habt Objekten der Liebe zu viel Glauben geschenkt, vielleicht war es so. Die Liebe selbst freilich übersaht ihr. Die Qualität von Liebe. Die Quantität von Liebe. Ja, ihr habt Liebe übersehen. Vor allem habt ihr die Liebe in eurem Herzen übersehen. Ihr habt eure Befähigung zur Liebe übersehen. Ihr dachtet, die Liebe in eurem Herzen sei begrenzt. Ihr dachtet, ihr hättet sie abzuzählen und zu rationieren. Nur so viele Liebe hier. Nur so viele Liebe da. Ihr habt Liebe wie Spielkarten ausgeteilt. Es ist, als würdet ihr Tarot ohne die Tarot-Karten deuten. Ihr habt vorzeitig vorhergesagt. Ihr wiest Liebe hier zu, nicht dort.

Es gibt kein dort. Es gibt alleinig hier. Ich bin Liebe, und Ich bin alles, was existiert. Das Individuum, was du deiner Vorstellung nach bist, existiert nicht. Du bist eine Erzählung, die du dir selber erzählst. Du stellst dich selbst zusammen, während du entlanggehst. Du hattest, das ist Tatsache, keine Ahnung, was das angeht, Wer du wahrhaft bist, und was die Dimensionen deiner selbst betrifft, die einen Jeden und alles mit einschließen.

Du hast Dummheit vorgetäuscht, während du die ganze Zeit die Brillanz selber warst. Du warst Meine Brillanz, mit der Ausnahme, dass du es nicht erkannt hast. Du wartetest auf Selbstwerdung, unterdessen du sie bereits hattest, bereits hattest mit der einen Ausnahme der einen kleinen Angelegenheit, dass du sie erkennst. Du wurdest dir immerzu klar gemacht, du hast bloß dein Selbst nicht begriffen.

Was für ein machtvolles Seinswesen du bist. Wie machtvoll hast du dich fälschlicherweise für etwas genommen, was du nicht bist. Du bist der Weiseste unter allen, und dennoch hast du deine Weisheit vor dir selber verdeckt gehalten. Es stimmt nicht, dass du es nicht weißt. Du hast auf die Welt oder auf jemanden in der Welt gewartet, der dir signalisiert, wann du dich offenlegen mögest, derweilen deine Offenbarung ganz und gar deine Angelegenheit ist. Gib dir somit selber das Signal.

Ich habe dir lange Zeit signalisiert. „Wache auf“, habe Ich gesagt. „Wacht jetzt auf.“ Geliebte, ihr habt euch selber aufzuwecken. Ihr braucht keinen Alarmwecker, um euch aus diesem Schlaf zu wecken, in dem ihr umherwandeltet. Signalisiert euch selbst, aufzuwachen. Signalisiert euch selber, euch so zu akzeptieren, wie ihr seid, nicht minder. Ihr verkauftet euch selbst für einen Sou an euch selbst und an die Welt. Mehr, meintet ihr, wärt ihr nicht wert.

Nunmehr hebt ihr an, zu sehen, dass ihr Gold wert seid. Ihr seid Mein Gold, Geliebte. Was für ein Preis kann für Mein Gold angesetzt werden?

Ihr seid der Schatz des Himmels. Ihr seid Meine Schatzkammer. Ihr seid die Bank, auf die Ich Mich verlasse. Ich schaue zu euch. Ich weiß, ihr schaut zu Mir, dennoch schaue Ich zu euch. Ich kenne, was Ich sehe, während Ich euch anschaue. Beginnt zu sehen, was Ich sehe, und beginnt, euch selber wertzuschätzen, so wie Ich euch wertschätze. Irrt euch in der Sache nicht. Ihr habt euch unter Wert verkauft, und jetzt schickt ihr euch an, die Erstreckung zu erfassen, die ihr wahrhaftig seid. Euch eignet kein Ende. Ihr seid unendlich und ihr seid ewig. Kein Maßband ist lang genug, um euch zu messen. Ihr könnt kein unendlich langes Maßband kaufen. Euch kommt keine Begrenzung zu. Ihr seid grenzenlos. Nicht anders Ich.

HEAVENLETTER # 4091 – 6.2.12 – Within You

INWENDIG IN DIR

Du kannst nunmehr sich wiederholende Muster beenden. Behalte deine Muster der Liebe bei. Muster an Trubel, die lasse hinter dir.

Du möchtest nicht Jahr für Jahr das gleiche Kleid tragen. Du möchtest die gleiche Kleidung nicht dein ganzes Leben lang tragen. Und gleichwohl wirst du alte Lebensmuster mit dir herumtragen, und nach wie vor wirst du bei der Kehrtwende deines Lebens, die diesmal statthatte, überrumpelt sein, so als wärst du im Leben ein Zuschauer.

Einerlei wie ungemütlich es dir bei dem sein mag, wie dich das Leben scheinbar behandelte, das Leben war schlicht auf dein Geheiß hin. Ich rede von Mustern. Ich spreche davon, acht zu geben. Habe acht auf die Bescheide, die du erteilst. Wenn du die Neigung hast, kopfüber in sich wiederholende Umstände zu rennen, dann drossle das Tempo. Wenn du dazu neigst, dich außenvor zu lassen und dich ins Warten und Warten zu begeben, dann schüttle dich selber ein wenig auf. Du bist deinem eigenen Leben kein Außenseiter. Dies ist dein Leben auf Erden, über das Wir reden.

Wenn du öfters das Gefühl hast, ausgenutzt zu werden, kann das ein Muster sein, um das du wirbst. Nimm keine Muster hin, die nicht erhebend sind. Gib dir selber Auftrieb. Da ist etwas in dir, was sich einvernehmlicherweise zu ändern in der Lage ist.

Du hast nicht herumzubrüllen, noch auch hast du angebrüllt zu werden. Du hast weder dominant noch willfährig zu sein. Es gibt im Leben keine Rolle, zu der du dich niederzubeugen hast.

Wenn du groß oder klein gewachsen bist, was kannst du tun? Was freilich bei zahlreichen Dingen, im Großen und Ganzen, geändert werden kann, ist an dir, geht dein Denken an, handelt von der Art und Weise, wie du dich selber siehst und wie du auf die Welt im Großen und auf die Welt deines Zuhauses und deiner Arbeit, auf die Welt deiner eigenen Existenz blickst.

Was würde es für dein Leben brauchen, mehr davon zu sein, wie du es gerne haben möchtest? Ich sähe es gerne, dass du diese Idee in deinem Sinn behältst. Ich trage dir nicht an, dass du hart daran arbeitest, deine Sicht der Dinge zu verwandeln. Ich rege an, dass du gewahr bist. Wenn dich etwas zurückhält, hast du es zu sein, der dich zurückhält. Hindernisse, ihr Lieben, liegen in euch.

Es ziemt euch, euch selbst für euer Leben verantwortlich zu erachten und nicht Andere dafür verantwortlich zu erklären. Übernehmt für euer eigenes Glück die Zuständigkeit. Niemand sonst ist in der Lage, sein oder ihr eigenes Leben zu tragen und das deine dazu.

Das Leben ist dir dargeboten worden. Du hast zahlreiche Bescheide erteilt. Du bist jetzt frei, auszuwählen.

Wir reden hier nicht von einem Daranarbeiten von außen her. Wir reden vom Auftun von etwas inwendig in dir, vom Erkennen deiner selbst als jemand, der zu Umbruch imstande ist. Beginne bei dir selbst. Verwandlung liegt in dir. Du bist zu ihr imstande. Sieh das Leben anders, und dein Leben wird sich ändern.

Sofern du mehr lachen möchtest, wirst du anheben, mehr Beweggründe zum Lachen zu sehen. Niemand ist in der Lage, für dich zu sehen oder für dich zu lachen.

Ich sage auf der ganzen Linie zu einem Jeden: Liebe dich selber mehr. Liebe dich selbst, so wie Ich dich liebe. Die gesamte Welt nimmt mit dir ihren Anfang. Menschen werden auf der Erde in deinem Leben kommen und gehen, du aber bist jetzt in diesem Augenblick hier. Mache ihn zu einem Moment der Liebe. Diese eine Idee allein wird Berge versetzen.

Bestärkt euch selbst. Klopft euch selber auf den Rücken. Klopft euch ergiebig auf den Rücken. Selbst wenn ihr, Geliebte, durch einen Test gerasselt seid, ihr habt ihn bestanden. Helft euch selber auf, euch gut, nicht, euch schlecht zu fühlen. Ihr sucht euch eure eigene Richtung aus, in die ihr gehen werdet, und ihr werdet sie finden. Seid ein Vorbote des Lichts. Leuchtet euch selbst. Kraft eures zunehmenden Glücks wird das Glücklichsein der Welt zunehmen. Ihr seid der Initiator. Ihr seid der Anstifter. Ihr seid der Gründer einer Neuen Welt.

HEAVENLETTER # 4092 – 7.2.12 – Time in the World

ZEIT IN DER WELT

Ihr wart solch ein Knecht der Zeit. Ihr möchtet Etwas jetzt, jetzt soeben, oder ihr möchtet Etwas später tun oder es womöglich niemals tun. Zeit scheint euer Befehlshaber zu sein. Ihr seid fügsam, oder ihr seid eigensinnig. Euch wird gemäß eurer Nutzung von nicht-existenter Zeit eine Einstufung zugewiesen.

Die Zeit schlägt ihr Metronom, ohne mit der Wimper zu zucken. Ihr bemüht euch aufzuholen oder zu drosseln, und ihr macht Zeit unbesiegbar.

Es macht euch nichts aus, dass Ich euch erzähle, dass Zeit nicht existiert. Ihr kniet euch trotzdem vor der Zeit nieder. Zeit ist zu eurem Standard geworden. Und sobald ihr vor der Zeit keinen Kotau macht, fühlt ihr euch nicht gut.

Ihr seid eingebunden und festgesetzt, Zeit aufzufüllen, und, des Öfteren ist es aus eurem Blickwinkel her gesehen so: umso mehr ihr sie auffüllt, umso besser. Je mehr ihr in wenig Zeit erledigt bekommt, desto mehr habt ihr das Gefühl, auf der Höhe zu sein. Je weniger ihr in einer Zeitmenge erledigt bekommt, um so weniger fühlt ihr euch wert.

Zeit ist arglos, dennoch schlägt sie auf euch ein.

Möge Liebe euch doch mehr bestimmen als Zeit.

Liebe weiß von Zeit nichts. Liebe ist ein heilsamer Balsam. Sie ist augenblicklich. Sie ist ewig. Liebe ist ein unverzügliches Heilmittel bei allem, was du nicht erledigt bekommen hast. Liebe dich selbst, und Zeit wird dich nicht abschnüren.

Wie kann es sein, dass Zeit nicht existiert, unterdessen die Welt mit ihr betrieben wird? Gott bewahre, dass du Zeit nicht beehrst. Zeit existiert nicht, und dennoch hat sie über euch Befugnis, hat sie eine solche Machtstellung über euch. Zeit ist wie ein Wächter. Lasse deinen Fuß vom Pedal der Zeit, von diesem Konzept von Zeit, das dich im Griff hat, das dich in Hörigkeit hält.

In Wahrheit gibt es keine Zeit, und gleichwohl ist in der Ewigkeit Zeit für alles. Da ist keine Zeit, in der Dinge zu tun sind, hinwiederum ist in der Zeitlosigkeit alle Zeit der Welt.

Du kannst Zeit nicht meistern, da sie dich gemeistert hat!

Lasse es dir mit der Zeit gut gehen – was heißt das?

Und alldieweil habt ihr in der Welt euren Flug rechtzeitig zu erreichen, und unterdessen nimmt Spannung zu. Zeit ist ein großer Verspannungshersteller.

Und Raum beherrscht euch, selbst während Raum desgleichen nicht existiert.

Ihr werdet durch zwei fiktive Gestalten bestimmt. Die Welt hat aus ihnen Götter gemacht. Ein Jeder unterwirft sich ihnen. Kriege wurden ausgefochten über Raum, der in Wirklichkeit alleinig leer sein kann. Fristen wurde nachgekommen oder nicht nachgekommen, und Strafen werden ausgesprochen. Euch werden Zinsen berechnet, oder in etlichen Königreichen der Welt steht ihr gar unter Todesstrafe. Es ist davon die Rede, eure Zeit laufe ab. Zeit ist ganz und gar nichts, und dennoch haltet ihr euch an sie. Sei rechtzeitig, ist das Motto der Welt. Komme nicht zu spät.

Also gut, steht zu ihr. Kommt rechtzeitig zur Arbeit. Erreicht euren Flug, und wisst, dass Zeit nichts ist. Ihr vermögt Zeit nicht einzuwechseln, ihr könnt sie allerdings an ihrem Platz halten. Ihr hintergeht sie nicht. Ihr habt keine Rebellion aufzulegen. Wenngleich, derart zeitdienerisch habt ihr nicht zu sein.

Selbst im Urlaub seid ihr, so scheint’s, der Zeit hörig.

Ihr seid weitaus umfassender als Zeit, gleichwohl habt ihr euch ausbedungen, sie zu beherzigen.

Nehmt euch eure Zeit, Geliebte. Sie ist euer. Seid rechtzeitig, ohne der Zeit verpflichtet zu sein. Nehmt dann und wann von der Zeit eine Pause. Gebt euch selber von der Intensität der Zeit eine Pause.

Ihr könnt einen Wecker stellen, sobald ihr freilich schlaft und sobald ihr träumt, seid ihr außerhalb von Zeit, und ihr ruht.

Und während ihr in der Welt herumlauft, zieht Zeit in Betracht und nehmt euch gleichzeitig Zeit. Nehmt euch alle Zeit in der Welt.

HEAVENLETTER # 4093 – 8.2.12 – Your Nearest Neighbor

DEIN NÄCHSTER NACHBAR

Komm ganz nahe her. Betrete hier Mein Herz. Hier ist es, wo Ich BIN, und hier ist es, wo du BIST. Du gehörst in Mein Herz. Ja in der Tat, du warst niemals sonst irgendwo. Bitte Mich, dich zu betreuen. Bitte Mich um alles, was du möchtest. Sage Mir alles, was du möchtest. Dies allesamt ist Meinen Ohren Musik.

Du hast es gerne, von denen etwas zu hören zu bekommen, die du lieb hast. Nicht anders Ich. Sage Mir etwas. Sage Hallo. Es muss nichts aktuell Berichtenswertes sein, was du Mir sagst. Sage: „Gott, Gott, Gott“, und Ich bin glücklich. Ich liebe es, dich Meinen Namen sagen zu hören. Ich liebe es, deine Stimme zu hören. Ich liebe es, dich zu Mir sprechen zu hören.

Sprich zu Mir von Liebe. Was sonst, wirklich, was sonst gibt es, um darüber zu reden? Was es auch ist, Wir können darüber reden, das Thema kehrt sich indes immer, früher oder später, zur Liebe hin. Lasst Uns daher jetzt von Liebe reden. Sie ist Meine Gabe an dich. Sie ist Meine Danksagung an dich. Liebe ist es, wofür Ich stehe, und Liebe ist es ebenfalls, wofür du stehst. Wir gelten für nichts anderes als für Liebe, und Liebe ist alles. Liebe ist ein und alles.

Ich führe dich bei der Liebe ein. „Hallo, Liebe. Dies ist ein Heaven-Leser, den Ich mit dir bekannt mache. Liebe, sage Hallo. Heaven-Leser, umarme die Liebe. Die Liebe wird dich mögen.“ Liebe liebt einfach ganz natürlich. Es macht nichts aus, was du deinem Dafürhalten nach bist oder nicht bist. Liebe ist Mein mittlerer Name, Mein erster und Mein letzter Name. Liebe ist Mein Name. Liebe ist dein Ererbtes.

Ich habe dir alles gegeben, was Ich zu geben habe, und das ist Liebe, die Ich dir geschenkt habe. Erkundige dich im Inneren. Gehe zu deinem Herzen und finde das Haus der Liebe. Hierin hat ein Jeder Liebe. Liebe ist in deinem Herzen vereinnahmt, und Liebe ist dort ebenfalls freigesetzt. Wo Liebe ist, wird Liebe willkommen geheißen. Ein Hurra auf die Liebe! Dreimal Zum Wohl auf die Liebe.

Und nun vervielfältige Liebe. Das ist es. Du bist ein Vervielfältiger von Liebe, von Meiner Liebe. Du zählst sie nicht zusammen, alldieweil multiplizierst du sie. Liebe hinein, Liebe heraus. Liebe, Liebe, Liebe. Alle Liebe ist Mein, und alle Liebe ist dein. Es gibt nichts anderes als Liebe. Liebe in der Luft. Liebe auf der Straße. Liebe im Himmel. Liebe in den Sternen. Liebe am Tag. Liebe in der Nacht.

Du hast Liebe gehamstert, und jetzt lässt du Liebe überall hinaus laufen. Du bist ein Spender von Liebe. Liebe ist es, woraus du gemacht bist, und Liebe ist es, wofür du gemacht bist. Liebe ist deine Erbschaft, und Liebe ist dein Privileg, und Liebe ist das, was du gibst, und Liebe alleinig.

Falls du gerne andere Menschen unterweisen möchtest, dann liebe sie und belehre sie in nichts. Liebe wird ans Ruder kommen. Sie ist die einzige Lehre, die sich auf etwas beläuft. Haltet euch nicht als Lehrer in die Höhe. Geliebte, Ich bin der Lehrer. Ich unterweise Liebe. Liebe ist der einzige Lehrer. Kredenzt Liebe, und ihr werdet die Welt beflügeln.

Ihr seid euch ohne Weiteres gewahr, dass Andere es nötig hätten, mehr Liebe auszureichen. Ihr hattet in Anderen Knauserigkeit in der Liebe im Blick. Macht euch nichts daraus, gebt eure Liebe wildwuchernd. Seid großherzig mit Liebe, und ihr werdet niemanden mehr beurteilen. Lasst es leichtgängiger sein, zu lieben, als zu urteilen. Lasst Kritisieren am Wegesrand zurück. Fahrt mit einem Handwagen der Liebe. Braust die Straße hinunter. Fahrt einen Rollwagen der Liebe. Liebt Mich. Liebt euch. Liebt euren Nachbarn. Alle eure Nachbarn. Der weitest entfernte Stern ist euer Nachbar. Es gibt niemanden, der nicht euer Nachbar ist. Und Ich bin euer nächster Nachbar unter allen. Ich bin direkt bei euch. Ich bin tief in eurem Herzen. Wir sind tiefe, tiefe Freunde. Ebendas liebe Ich. So habe Ich es gern. Ich liebe dich, und du liebst Mich, und wie schön ist Liebe. Was denn kann besser sein als Liebe? Nichts. Was kann so gut sein wie Liebe? Einzig Liebe. Etwas anderes gibt es nicht. Alles Sonstige ist nichts anderes als von geringerem oder keinem Wert.

HEAVENLETTER # 4094 – 9.2.12 – Love and Release

LIEBE UND FREIGABE

Aus den Korridoren deines Herzens heraus nimmt Liebe in Anspruch. Liebe strömt schön, natürlich, und ist bloß dann auf Start und Stopp, wenn ihr eine Blockade zukommt. Was kann eine Blockade sein? Was sonst kann Liebe unterbrechen als die eine oder andere Einmischung vonseiten des Geistes?

Liebe ist nicht angelegt, so zu sein, wie wenn du den Finger auf eine heiße Herdplatte legst. Du bist nicht bestimmt, dich zu verletzen, sobald du Liebe schenkst. Deine Liebe, die nicht erwidert bleibt, gehört nicht unterbrochen, wie es ein Klaps tut. Du hast fehl verstanden, was sich abspielte. Du hast dir selber eine unzutreffende Geschichte erzählt. Du hast dir selber gesagt, sorgsam zu sein, da deine Liebe nicht andauernd wertgeschätzt werde. Du hast diese Geschichte sehr zügig eingekauft. Du hattest nicht einmal Wörter zu kennen, um jene Geschichte aufzunehmen. „Sei bedacht mit der Liebe“ war, was du dir zueigen machtest. „Sieh dich vor, wem und wo und wann du Liebe aus deinem Herzen schenkst.“

Du nahmst Liebe als eine persönliche Sache. Du nahmst die Befähigung oder Nichtbefähigung von jemandem, Liebe zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort zu verschenken, als einen Affront dir gegenüber. Persönliche Liebe ist eine Sache. Liebe eine andere.

Ein kleines Kind hat einen Teddybär. Dieser eine Teddybär ist der seine. Es liebt ihn. Es hat jenen Teddy zu haben. Kein anderer wird ihm genügen.

Steht es nicht so mit der persönlichen Liebe in der Welt? Keine andere Liebe wird hinreichen, außer diejenige, die du als deine eigene und als diejenige von niemandem sonst ergriffen hast. Sobald jemand seine oder ihre Liebe nicht auf dich konzentriert hat, handle es sich nun um Mutter oder Vater, um Schwester oder Bruder, um den Spielkamerad und so fort, hast du deine Liebe zurückgezogen, sie ein wenig vereist, hast du ihr angeordnet, sie habe sich selbst inwendig in dir in Enttäuschung oder in eine Schwachstelle, die du hast, zu kehren. Du neigst dazu, deine Liebe mit derjenigen eines Anderen durcheinander zu bringen.

Du vermagst Liebe auszuschicken, die nicht persönlich ist. Du kannst Liebe von weither aussenden. Du wirst dich nicht an jemanden kuscheln, der sich bei dir nicht ankuscheln möchte, gleichwohl ist an Liebe weitaus mehr dran als körperliche Präsenz. Deine Liebe ist auf dich angewiesen und auf niemanden sonst.

Ich rate nicht an, dass du für jemanden eine Fackel trägst, der deine Fackel der Liebe nicht möchte. Ich schlage vor, dass du deine dereinst eingenommene Liebe nicht in Verbitterung, Gehässigkeit oder Unannehmlichkeiten kehrst. Liebe geht nieder, wo sie niedergeht, und, bisweilen ist die Liebe eines Anderen, selbst inmitten des Sonnenlichts deiner Liebe, davongeflogen. Verbleibe nach wie vor in Liebe, nicht in einem Schwitzkasten von Liebe, freilich in einer Liebe wie ein schöner Stern am Himmel. Sende Liebe. Wahrlich, was sonst gibt es denn zum Verschicken? Schier deine Liebe. Nicht Bekenntnisse deiner Liebe sondern Liebe selbst, Liebe, die in deinem Herzen natürlich ist, sie zu geben.

Mitunter wirst du, wenn dir das nicht zugereicht wird, was du als einen guten Anteil von Liebe, der dir zustehe, bestimmst, wütend, feindselig oder gar rachedurstig. Liebe ist nicht Ansprüche stellen. Du sagst, du liebst, und dennoch stampfst du auf, sobald dein Bild persönlicher Liebe nicht Wirklichkeit wird oder Wirklichkeit bleibt. Nehmt euren Fuß vom Pedal, Geliebte. Macht es euch geruhsam und leicht mit Liebe. Lasst die Gewogenheit eines Anderen für euch sein oder nicht sein. Was ist, ist. Ihr könnt nicht in Existenz peitschen, was nicht ist.

Lasst euren Halt an der Liebe los. Ihr könnt Liebe nicht an den Fesseln packen und versuchen, sie bei euch komme was da wolle zu behalten. Liebe wird gegeben. Sie kann euch nicht geschuldet werden. Was ihr zu tun habt, ist Liebe ausgeben. Die Liebe eines Anderen ist kein Kuhkalb, das ihr mit einem Seil einfangt.

In der Welt möchte ein Jeder eine besondere Liebe. Jeder möchte eine besondere Liebe sein. Jeder möchte jemandem oder allen etwas bedeuten. Geliebte, nehmt euch vor, Liebe zu sein, und nicht Wehtun. Seid willens zu lieben, und seid willens, los zu lassen. Liebt und lasst frei. Liebt und setzt frei. Sofern ihr an einer Liebe festhalten wollt, habt ihr sie los zu lassen.

HEAVENLETTER # 4095 – 10.2.12 – Where Else Can Love Exist

WO SONST VERMAG LIEBE ZU EXISTIEREN

Wenn ein Bogenschütze einen Pfeil abschießt,hat er ein Ziel im Sinn. Es ist nicht immer so, dass er es trifft, dennoch hat er stets ein Ziel.

Darum bitte Ich euch – in Bezug auf euer Leben ein Ziel im Auge haben. Was wollt ihr erreichen? Wohin seid ihr unterwegs?

Obenan auf eurer Liste gehört, zu lieben, gehört, dass ihr, was ihr auch betreibt, wohin ihr auch geht, mit Liebe unterwegs seid, und dass ihr, was immer ihr gebt, es mit Liebe gebt. Erstrebt nichts Minderes von euch. Habt dieses Ansinnen. Ihr müsst nicht Schilder aufstellen mit Texten wie: „Erinnere dich, heute zu lieben.“ Natürlich könnt ihr das tun, die wichtige Sache dabei ist freilich, euch den Vorsatz herzunehmen, ein Liebhaber des Lebens und der Menschheit zu sein. Falls du das verfehlst, verhängst du keine Strafe gegen dich. Entsinne dich, etliche Ziele wirst du hie und da verfehlen, und doch, mit der Erfahrung wächst du zu einem großartigeren Bogenschützen heran. Das Verlangen und die Absicht sind der Schlüssel. Perfektion in der Welt ist nicht der Schlüssel.

Sobald dein Anliegen die Liebe ist, wird dir bei zahlreichen Dingen vorgebeugt. Du wirst außerstande sein, etwa Gehässigkeit zur Ausführung zu bringen. Du weißt es besser. Ärger, Hass und Angst werden schwinden. Umso besser, denn du bist für die Liebe gemacht, und dies ist das Ziel, für das du stehst.

Ist es möglich, dass Liebe eine Gewohnheit ist wie jede andere? Ist es möglich, dass Negativität, die du so ohne Weiteres praktiziert haben wirst, ebenfalls eine Gewohnheit ist? Es ist glaubhaft, dass du dir irgendwo im Verlauf des Weges ein Ziel gesetzt hast, in der Welt Vergeltung zu üben, und mithin wurdest du zu einem Re-Aktor, und nicht zu einem Verfüger. Ist es möglich, dass du im Reagieren gut warst? Dass du rasch beim Herstellen von Gleichstand, dass du zum Ende hin unerschütterlich warst, und dass deine Hingabe darin bestand, auf ausgeglichene Abrechnung aus zu sein, oder dabei eben etwas mehr zu bekommen?

Du wolltest in der Welt gerne eine Erklärung abgeben. Jeder möchte das, indessen wird deine Erklärung in etwa so gelautet haben: „Niemand sticht mich aus.“ Und mithin gewinnt auf diese Weise ein Jeder die Oberhand über dich, da du sie, auf ihre Anweisung hin, zum Herrscher über dich machst und nach ihrer Pfeife tanzt. Du bist nicht angelegt, eine Marionette zu sein. Du bist angelegt, ein Geber von Liebe ganz reell im Leben, oder zum Wenigsten kein Re-Aktor zu sein.

Was du auch tust und wohin du auch unterwegs bist, du möchtest gerne Liebe zu deiner Basis. Natürlich lautet so die Wahrheit. Liebe ist dein ureigenes Fundament. Alles Sonstige eben nicht. Infolgedessen setzt du deine Richtung in Richtung Liebe fest. Du bist nicht bloß Liebe, sondern du stellst dich selber in Richtung von Liebe fest.

Du hast dein Ziel bezeichnet. Du hast ihm den Namen Liebe gegeben. Und jetzt erhebst du Anspruch auf Liebe. Du hältst dein Auge auf ihr fest. Du hast Liebe auf der Karte deines Lebens markiert. Du weißt, wohin du gehst.

Glück hat derjenige, der sich sein Leben aussuchen kann und in es nicht per Voreinstellung hineinfällt. Dennoch, sofern du dich in einer Lage siehst, die du nicht magst, rücke zum Ziel vor, welches Liebe ist. Du kannst, dessen unbenommen, lieben. Du kannst dich selber hinreichend lieben, um etliche Liebe unterwegs zu genießen und auszureichen.

Du wirst in einem höheren Ausmaß darauf zu wachsen, Liebe zu verschenken, als du darüber nachdenkst, zu erhalten, was du möchtest. Du gerätst größer, bevor du es weißt, mehr in Richtung von Geben als von Bekommen. Du weißt, dass Bekommen von kurzlebiger Natur ist. So wie du dabei, beim Geben, den Bogen herausbekommst, so nährt die Liebe in deinem Herzen die Liebe, und mithin hast du mehr Liebe in deinem Herzen. Wo sonst vermag Liebe zu existieren, außer in deinem Herzen?

HEAVENLETTER # 4096 – 11.2.12 – The Petals of Your Heart

DIE BLÜTENBLÄTTER DEINES HERZENS

Dein Herz ist vorgesehen, sich unablässig aufzutun. Es gibt, sobald es sich auf das menschliche Herz beläuft, keinen Abschlussfeier-Tag. Es ist eine immerblühende Blume. Öffne und öffne und öffne die Blütenblätter deines Herzens. Dies ist eine Beauftragung, die Ich euch erteile.

Du wirst dein Herz straff gezogen und es abgedichtet haben. Du vergaßt, dass es zum Geben da war. Du hast möglicherweise gedacht, es sei fürs Bekommen da. Du magst gar geschlussfolgert haben, dein Herz sei dafür da, dass ihm wehgetan wird, und infolgedessen unternahmst du alles, um es verschüttet und außer Gefahr zu halten.

Falls du Gram von deinem Herzen beseitigen möchtest, liegt das Geheimnis im Fortgeben deines Herzens. Dein Herz gehört im Grunde genommen nicht dir. Nichts gehört im Eigentlichen dir, dem individuellen Du, das du deiner Vorstellung nach derart gut kennst.

Sofern dein Herz Mein ist, Wessen Herz ist es sodann? Ich habe dich zum Fürsorger deines Herzens ernannt, welches Mein ist. Passe gut auf das schöne Herze Mein auf, das in dir Wohnung nimmt.

Es gibt hier schlechterdings kein Du. Das individuelle Du, an das du glaubst, ist eine Illusion. Ich BIN die Realität. Du teilst Mein Herz. Ich gebe dir alle Meine Liebe. Ich gebe sie dir nicht zum Horten. Ich gebe sie dir, damit du Mein Herz einer Welt geben wirst, die allzu oft verkümmerte. Ich habe dir einen schönen Diamanten überreicht, und Ich sage dir:

„Lege diesen Diamanten nicht zurück, indem du ihn in einer Schatzkammer aufbewahrst. Ganz entschieden nicht in einem gefriergekühlten Gewölbe. Du kannst Mein Herz nicht behalten, indem du es absonderst. Die einzige Manier, Mein Herz groß und gedeihlich zu halten, ist die, es wegzugeben. Du kannst es in aller Stille verschenken, und dennoch wird Mein Herz vernommen. Gib es einfach.

Du bist nicht vorgesehen, alleinig ein Reaktor auf Liebe zu sein. Du sollst Meine Liebe in deinem Herzen nicht verpfänden. Mein Herz ist inwendig in dem deinen, damit du es weggeben kannst. Ich sage nicht, dich wahllos wegzugeben. Ich sage, dein Herz zu geben, es zu schleudern, es wie eine Riesen-Sonne hinauszufeuern und es auf die Reise gehen lassen, wohin es möchte. Liebe hat ihren eigenen Kurs zu nehmen. Ganz bestimmt liegt es dir nicht an, Liebe aus Gründen der Sicherheit oder Ähnlichem zu blockieren. Dein Herz ist nicht angelegt, auf bestimmte Bedingungen zu warten, bevor es los geht. Unter allen Umständen ist es an deinem Herzen, los zu gehen. Sende dein Herz wie einen wackeren Forscher aus, der sich verschrieben hat, Mir gerecht zu werden.“

Erteile Ich dir keine sehenswerte Aufgabenstellung? Ich betraue dich mit der Ausgabe Meiner Liebe allerorten, zu den Galaxien jenseits eurer Galaxie, zu einem jeden Herzen, wo immer es sich aufhalten mag. Ein jedes einzelne Herz befindet sich innerhalb der Reichweite. Ich betraue dich mit Glück-Ausgeben, und es gibt kein Glück, was dem Verschenken von Liebe gleichkommt.

Oh, ja, die materielle Welt beschert dir das eine oder andere Glück. Glück ist gut. Das größte Glücklichsein ist indes dein Liebe-Geben. Gib schlicht Liebe ohne ein vorausgehendes Einvernehmen. Gib einfach Liebe, denn Liebe ist das, wofür du auf der Erde bist.

Du bist ein Lerner von Liebe. Nenne die Erde eine Schule für Liebe. Das Erdenleben hat es nicht immer leicht gemacht, deine Liebe zu verschenken. Es mag dir erzählt haben, sie abzusondern, sie verborgen, sie in deinem Herzen in sicherem Verwahr zu halten.

Jetzt sage Ich dir, deine Liebe weg zu geben, denn da ist stets mehr, wo deine Liebe herkommt. Liebe wird verausgabt, jedoch niemals aufgebraucht. Liebe ist fürs Geben da, und Ich bitte dich, an Meiner Stelle alle deine Liebe fortzugeben. Tue es für Mich.

HEAVENLETTER # 4097 – 12.2.12 – A Palace of Hearts

EIN PALAST DER HERZEN

Falls ihr bejahen würdet, dass ihr geliebt seid – falls zehn Prozent der Menschen auf der Erde es bejahen würde, dass sie geliebt sind –, kämen alle Schwierigkeiten der Welt im Handumdrehen zum Verschwinden. Nichts wäre in der Lage, sich gegen die Macht einer solchen Liebe zu erheben. Ich kann das Summen all der Liebe derzeit vernehmen, und die Erde würde sich unverzüglich zum Himmel erheben. Die Erde würde bis in ihr Fundament hinein erschüttert, und emporsteigen wie Liebe. Liebe ist der machtvollste Pfeil, den ihr in eurem Köcher bei euch tragen könnt. Ihr habt das vergessen.

Nehmt zur Kenntnis, dass Ich sagte: falls ihr bejahen würdet, dass ihr geliebt seid. Ich sagte nicht: falls ihr bejahen könntet. Ihr habt fürwahr eine Wahl. Es ist eure Wahl. Es war eure Wahl, die Auffassung anzunehmen, Liebe sei eine rare Quantität. Es war eure Wahl zu akzeptieren, dass ihr euch in einer Welt des Wehs einzuzäunen, dass ihr euch zu schützen, dass ihr euch zu wehren hättet, und daher habt ihr einen Festungsgraben um das Schloss eures Herzens ausgehoben, einen Graben der Kühle, einen Graben der Skepsis.

Und, nicht anders als die Welt, ihr sticheltet mit Details, und stelltet Einzelheiten und Fakten, Gesetze und Emotionen vor die Größe der Liebe selbst. Liebe kam oft als Letztes. Alles Sonstige hatte zuerst in den Blick genommen zu werden. Ihr vergaßt, dass Liebe alle Misshelligkeiten überragt, die ihr vor sie hin platziertet. Ihr veranlasstet es, dass Liebe in der Anlage der Dinge als Letztes kommt, und fühltet euch bewahrheitet.

Lasst Liebe als Erstes kommen. Lasst Liebe alles bezwingen. Liebe wird an jedem Tag den Sieg davon tragen. Derjenige, der Liebe gibt, ist der Gewinner. Er gewinnt den Tag. Er gewinnt Liebe. Er schreitet aus dem Gefecht heraus und schenkt Liebe, er gelangt dazu, mit Liebe aus der Tiefe seines Herzens vertraut zu sein.

Liebe ist das Kissen des Lebens. Sie ist eine Wiege, und in jener Wiege wird ein Jeder gehegt. In jener Wiege wird Liebe nicht weggenommen. Sie wird nicht versagt. Sie wird nicht beschimpft. Lasse Liebe für jedermann sein, Liebe, die gegeben wird, und Liebe, die in Empfang genommen wird. Lasse Liebe wertgeschätzt werden. Und wenn du geehrt wirst und wenn du Ehre verschenkst, gerät das, wo immer du dich auch aufhältst, zu einem Palast der Herzen.

Was wäre, wenn Lehrer liebten, und es für ihre Klassen leichter machten, zu lieben? Was wäre, wenn Schulen Schulen für Liebe wären? Was wäre, wenn Liebe in der Schule ein tägliches Vorkommnis bildete? Sofern sich Jeder geliebt fühlte, wäre Liebe ermächtigt und Jeder würde Liebe verschenken. Es wäre ein Leichtes, Liebe zu geben. Es gäbe Lernens-Liebe, und es gäbe Schenkens-Liebe, und alles wäre Liebe.

Das Leben in der Welt kann von jener Natur sein. Es wird so sein. Was auf dem Weg ist zu sein, wird sein, und indessen, wozu warten? Worauf wartest du? Wartest du auf einen Anderen? Säume nicht weiter. Die Zeit für Liebe ist jetzt. Liebe dämmert jetzt im Augenblick. Ziehe die Rolläden am Fenster deines Herzens hoch und reihe dich bei dem Marsch der Liebe ein.

Da sind Strahlen der Liebe vom Himmel. Das ist die goldene Leiter, die ihr hochsteigt. Im Hochklettern werdet ihr sehen, dass die gesamte Weltbevölkerung euch hinterhergeht. Folgt dem Führer. Der Anführer in der Liebe bist du. Der Anführer in der Liebe ist dein Herz. Alles hängt von deinem Herzen ab. Ich verlasse Mich auf dein Herz, dass die Welt wieder an ihren rechtmäßigen Platz zurückgebracht wird. Ich schaue zu dir. Ich schaue zu dir als dem Erretter deines eigenen Herzens.

Es gibt kein Herz ausgenommen das Meine, und Ich habe Mein Herz dem deinigen anvertraut. Tue dich mit Mir zusammen, und Wir wollen die Allee des Himmels als Einer entlanggehen, umringt von Liebe und Schönheit, gefördert von der Liebe in den schlagenden Herzen Aller.

Es ist etwas Geringfügiges, wirklich zu lieben. Eine große Sache wurde aus einer kleinen gemacht. Eine große Sache wurde aus ihr gemacht, da Gründe ausgegeben wurden, sie zurückzuhalten. Ein Beweggrund hat keinen Beweggrund. Liebe ist die Ursache für alles. Liebe ist alles. Wann wird dies allgemeines Wissen und wann wird dies zur Beschaffenheit an jedem Ort und an jeder Stelle werden? Ich fordere euch auf. Ich wartete auf euch. Ich denke, ihr habt auf Mich gewartet. Wir tun dies gemeinsam. Seid Meine Engel. Lasst Uns eine Engels-Gruppe sein. Lasst Uns Gier und Leiden verwirken. Lasst Uns sie aufgeben. Lasst Uns anstelledessen Liebe küren. Es gibt im Eigentlichen keine andere Wahl. Das ist derart einfach zu sehen, und doch wurde es außer Acht gelassen. Ein blindes Auge hat sich der Liebe zugewandt, so als hätte alles Sonstige ihr voranzustehen, so als gäbe es ein Gesetz, das die Forderung an dich aufstellt, dich der Liebe würdig zu erweisen, bevor du sie geben oder sie erhalten könnest.

Die Welt war zurückgeblieben, und nunmehr läutert sich die Welt, infolge deiner.

HEAVENLETTER # 4098 – 13.2.12 – This Is the Truth

DIES IST DIE WAHRHEIT

Fühlst du dich heute gedämpft?

Das ist gut. Du hast nicht jeden Tag freudig erregt zu sein. Dein Glücklichsein hat nicht dauernd aufgeschaukelt zu werden. Falls das so wäre, befändest du dich auf einer Höhe an Erregung, die außerstande wäre anzudauern. Die relative Welt kann dich nicht aufrechterhalten. Nichts in ihr kann dich für längere Zeit unterhalten.

Betritt jenen stillen Strom inwendig in dir. Er gibt dir mehr Kraft, einerlei wovon die Oberfläche gerade handelt. Es ist hier schön. Das ist es dauernd. Es gibt kein ‚Bitte Nicht Stören‘-Schild hier, das den Lärm fernhält.

Die unterliegende Stille des Himmels hält dich flott. Es ist, als ob du das Brausen der Wellen nicht zu hören vermagst. Du befindest dich an einem tiefer gelegenen Ort, wo dein Herz Ruhe hat. Anstatt die Wellentäler zu reiten, wirst du durch die Tiefe der Gewässer flott gehalten. Du bist tief in der Majestät des Lebens, ob es nun auf Erden oder im Himmel ist. Im Grunde ist es unentwegt im Himmel. Du hast bei deiner Kür dem Schrank des Himmels vor der Seifenschale der Erde den Vorzug gegeben.

Der Himmel ist kein Ausweg. Er ist dein ureigenes Fundament. Der Himmel ist deine ureigene Substanz. Im Himmel quälst du dich nicht ab. Er ist nicht leichtfertig. Er ist keine Abkehr vom Leben. Er ist keine Umleitung. Er ist deine ureigene Versorgung. Er ist Realität.

Es ist die Welt, die eine Landpartie ist. Sie ist eine Exkursion. Sie ist eine Erkundung. Sie ist eingebildet.

Der Himmel ist reell. Er ist, woher du stammst. Er ist, wo Ich Wohnung habe, und wo du mit Mir wohnst. Der Himmel läuft mit dir. Du nimmst ihn mit dir. Der Himmel ist immer für dich da, direkt auf deinen Fingerspitzen sozusagen, direkt bei deinen Zehen, genau da, wo deine Füße gerade sein mögen. Einerlei wo du dich in Raum und Zeit aufhältst, du bist unendlich bei Mir im Himmel.

Wo immer Ich auch bin, ist Himmel, und du bist bei Mir.

Falls du bewusst Eingang in den Himmel haben möchtest, es gibt da keine Türsteher, keine Bodyguards. Es gibt tatsächlich niemanden, der deinen Eintritt überprüft. Wie könnte da jemand sein, alldieweil du niemals weggegangen bist. Gleichwohl, lasst Uns einmal sagen, es gebe einen Türhüter, und er bittet um deinen Ausweis. Dann sage Ich, Gott, zu dem Türsteher: „Sie ist mit Mir zusammen. Er ist mit Mir zusammen. Ich verbürge Mich für sie.“ Meint ihr, Ich würde Geringeres tun?

Falls ihr auf Liebe aus seid, Ich bin sie. Der Himmel ist die Tankstelle, wo ihr Liebe auftankt. Ihr seid mit der Pumpe niemals unverbunden. Ihr seid stets in Meinem Herzen. Falls ihr es anders meint, dann deswegen, weil ihr es zu eilig hattet, hier und da wegzurennen, weil ihr allzu geschäftig wart, über die Oberfläche des Lebens zu sausen.

Erachtet Mich als einen Ort, wohin ihr gehen könnt, um euch selber zu begegnen und um die Welt zu segnend zu beglücken.

Kommt und findet Mich und segnet heute die Welt. Nehmt euch eine Auszeit von dem Furor und betretet die Stille und den Frieden bei Mir. Kommt mit Vorbedacht herein. Wir befinden uns in einer ewigen Umarmung, und Ich lasse dich niemals los. Natürlich möchtest du ebenfalls niemals fortgehen. Du kannst es nicht. Die Liebesmacht ist allzu groß.

Gleichwohl stellst du es dir vor, wegzurennen und auf der Erde zu spielen. Du spielst in einem Taumel. Oft nennst du es eher Arbeit als Spielen. Zweifelsohne nimmst du es ernst. Nimm den Himmel ernst. Den Himmel ernst nehmen bedeutet, sich herrlich zu amüsieren. Es ist die beste Zeit. Es ist, wo Glücklichsein zu liegen kommt ohne Abkehr. Dort gibt es keine Fehlbarkeit. Dort gibt es kein stufenweises Absenken oder keinen Abgang von der Höhe des Himmels. Bitteschön, hier sind Wir, denn du und Ich sind Eins. Nicht schier dann und wann. Immer. Unendlich. Ewig. Dies ist die Wahrheit.

HEAVENLETTER # 4099 – 14.2.12 – Concede. Surrender. Love.

RÄUME EIN. ERGIB DICH. LIEBE.

Haben Wir ausreichend über Liebe geredet? Bist du der Auffassung, Wir seien dabei zu Ende gekommen? Meinst du, alles sei über Liebe gesagt, und dass es über sie nicht mehr zu sagen gebe?

Ganz im Gegenteil, Ich bin der Meinung, dass es nichts anderes gibt, über das zu reden ist! Bei was für einer Thematik auch immer, in ihr ist Liebe aufzufinden.

Was auch ein Schriftsteller schreibt, es geht über Liebe. Selbst dann, wenn, was geschrieben wird, ätzend oder zersetzend ist, der Autor hat eine große Liebe, um das niederzuschreiben.

Lasst Uns Liebe fortan Energie nennen. Das Ausmaß an Liebe-Energie in der Welt ist irrsinnig verblüffend. Tatsache ist, es gibt nichts Sonstiges in der Welt als Energie, und jedwede Energie ist Liebe. Selbst Zorn kommt aus Liebe. Ohne Liebe wäre der Zornige nicht zornig. Der Zornige lässt die Gedankenlosigkeit oder Meinungsverschiedenheit oder gar Aggression irgendeines anderen Menschen seine Liebe durchkreuzen und ist alsbald geeignet verfasst, in Knoten geschürzt und zusammengebunden zu werden.

Ich vermute, wie bei der Zahnpasta, so könnten Wir sagen, dass Liebe-Energie zusammengequetscht wird und dass der Verschluss aufplatzt. Es ist Gesetz der Physik, dass Energie irgendwohin zu gehen hat. Und wenn jemand wütend ist, kann man gemeinhin sagen, dass derjenige mit der Wut seinen Deckel zum Aufknallen brachte.

Ich glaube, der Physik eignet eine Grundformel für Energie, unter der jedwede Energie aufkommt. Verschiedenartige Formen und Ausmaße an Energie, freilich ist Energie Energie, und Ich bezeichne jenes Einssein von Energie als Liebe. Was kann Einssein anderes sein als die Energie von Liebe?

Die Wissenschaften verwenden das Wort Liebe nicht, um ihre Theorien darzulegen. Ich habe keine Theorie, das versteht ihr. Ich habe Liebe. Ich BIN Liebe, und daher seid ihr sie.

Die gemeinsame Basis von Blumen, Bäumen, Tigern, Welpen und aller Varietäten von Menschenseinswesen ist Liebe. Mehr gibt es darüber wirklich nicht zu sagen. Energie bewegt sich, und Liebe bewegt sich. Moleküle und Atome müssen Liebende sein. Unkräuter und Rosen. Jegliche Liebe ist vom Selbst. Inwendig in allem, was du siehst, ob groß oder klein – Liebe nimmt es in Beschlag. Eben die gleiche zunehmende Macht der Liebe hat inwendig in dir Wohnung.

Geliebte, ihr seid noch nicht durch die Oberfläche hindurch geborsten. Ihr habt bis jetzt noch keine Idee davon, aus wie viel Liebe ihr gemacht seid und wie viel ihr enthaltet. Klar, Liebe kann nicht eingedämmt werden. Darüber haben Wir geredet. Liebe hat hervorzubersten. Sie kann nicht gedämpft gehalten werden. Inwendig in euch befindet sich ein Urquell an Energie, und in einer jeden Sprache bezeichnet man sie als Liebe. Jede Sprache hat ein oder zwei Worte für Liebe. Bestreitung oder Anschwärzung von Liebe befindet sich derzeit auf ihrem Abgang.

Die Welt ist im Begriff, sich für einen Ausbruch von Liebe zu rüsten, von einer solchen Beschaffenheit, von der Ich geträumt habe. Ich habe lange gesagt: „Lasst Licht zugegen sein.“ Licht ist ebenfalls Liebe, und seit langem habe Ich gesagt:

„Lasst Liebe da sein. Lasst Liebe für alle da sein. Lasst reine Liebe für alle und von allen da sein. Lasst Liebe wie die Sonne scheinen. Lasst Liebe den Handelsverkehr des Universums ausmachen. Lasst Liebe sein. Lasst auf Liebe nicht ein einziges Mal mehr herumgetrampelt werden. Lasst Liebe herrschen.

Lasst einen jeden Säugling als die Liebe erkannt werden, die er ist. Lasst einen jeden Teenager für die Liebe, die er ist, begriffen werden. Lasst Eltern als die Liebe erkannt sein, die sie sind. Lasst einen jeden alten Menschen für die Liebe, die er ist, anerkannt sein. Lasse dich, der du dies liest, die Liebe, die du bist, wiedererkennen und lasse dir damit Liebe entströmen, so lange bis die ganze Welt in Liebe gebadet ist, bis die Welt mit Liebe emporschwebt und dabei anstrengungslos beim Höchsten Himmel anlangt. Liebe ist ein Sieger, der leicht und ohne unehrlich zu sein gewinnt.

Ich habe dich zu einem Botschafter der Liebe ernannt, und es gibt nichts, was imstande wäre, Liebe davon abzuhalten, bei der ganzen Welt ans Ruder zu kommen. Räume das ein. Ergib dich. Liebe.“

HEAVENLETTER # 4100 – 15.2.12 – Feelings and Logic

GEFÜHLE UND LOGIK

Deine Gefühle sind kostbar. Ich sähe es so gerne, dass deine Gefühle stattlich verherrlicht werden.

Allzu oft gelten Gefühle in der Welt nicht viel. Sie sind Dutzendware. Es gibt so viele Gefühle, und so Viele, die sie haben, gleichwohl sind Gefühle Gold. Sie sind Diamanten. Sie wurden einfach vom Tisch gefegt, so, als hätten sie keinen Sinn. Sie sind hochwertig. Sie sind wie Thermometer, die euch anzeigen, wann es um Fieber geht.

Gefühle wertschätzen bedeutet nicht, vor jemandem einen Fußfall machen. Es bedeutet, besonnen zu sein. Auf Gefühlen gehört nicht herumgetrampelt. Auf Gefühle gehört gelauscht. Sobald es sich auf Gefühle beläuft, gibt es kein richtig oder falsch. Gefühle sind.

Auf eine gewisse Weise beherrschen Gefühle die Welt. Logik, so kann man sagen, beherrscht die Welt, dennoch ist es das Gefühl, was die Welt regelt. Als Erstes die Gefühle, danach die Logik, um den Gefühlen beizustehen.

Im Kriegführen liegt keine Logik. Wie kann Krieg logisch sein? Und dennoch wird Logik als ein Grund ausgegeben, sich für Krieg zu entscheiden. Ja, gewiss doch, Gefühle veranlassen Meine Kinder dazu, wehrhaft zu sein. Im Himmel gibt es kein Einstehen für Krieg. Auf der derben Erde bekommt man überall zu hören, dass die andere Seite ihn verursacht habe.

Es gibt zwei Ebenen von Existenz. Die Erde sagt, es sei ehrenhaft, sich zur Wehr zu setzen. Der Himmel würde sagen: „Es gibt einen anderen Weg, der aufgesucht gehört. Beginne früh damit.“

Selbstverständlich ist es so, lange bevor Krieg in Betracht genommen wird, besteht bei Gefühlen der Bedarf, angesprochen zu werden.

Immerhin, insofern sich Familien oftmals miteinander im Kriegszustand befinden, was für eine Chance haben schlechterdings des Weiteren Nationen?

Die Gefühle eines Anderen beachten ist nicht einlenken. Wovor lenkst du überhaupt ein? Über den Frieden verhandeln ist vom Krieg einen Rückzieher machen. Was kann es wohl beim Krieg an Ehrenwertem geben? Ist das Ego Ehrung? Mache vom Krieg einen Rückzieher. Dies trägt Ehre an sich.

Deine Gefühle sind bedeutsam, und diejenigen des Anderen ebenfalls.

Manchmal weißt du nicht einmal, was deine Gefühle sind. Du weißt es nicht, was deine Klagen sind. Du wirst auf dies und das weisen, und dennoch kannst du die wirklichen Dinge umkurvt haben. Du bist dir ihrer womöglich nicht bewusst.

Jedermann sagt, Friede sei besser als Krieg. Dennoch, sofern jedermann fürwahr derart empfände, wie könnte es da Kriege geben? Bislang gibt es ungute Gefühle. Es muss sein, dass man sich mit Gefühlen befasst und auf sie eingeht, noch bevor sie in einen Krieg ausbrechen. Kann Friede nicht ebenso sehr wertgeschätzt werden wie Krieg? Kann nicht anstelle von Krieg Friede erklärt werden?

Es wird zu viel auf Andere hingezeigt. Dies gilt für Nationen, und dies gilt für Einzelne.

Friede ist besser als Krieg. Unechter Friede ist nicht Friede.

Nationen sind unter Gott ebenbürtig. Bedenkt, was das bedeutet. Ich stehe nicht hinter Krieg. Ich beteilige Mich nicht an ihm. Beide Parteien haben auf ihrer Seite Wahrheit inne, und beide haben Unwahrheit auf ihrer Seite. In der Welt gibt es eine Menge Einander-Foppen.

Niemand möchte willentlich etwas Irrtümliches tun, also beschwindeln sie sich selber und machen klugen Rückhalt ausfindig dafür, sich an Tollkühnem zu beteiligen.

Die eine Nation fühlt sich mächtiger als eine andere. Nicht anders wie Menschen, so tun sich etliche Nationen nach Scherereien um. Ihre Fäuste sind hochgenommen, sie sind gerüstet, eine Thematik mit ihren Fäusten abzumachen. Was ist Krieg anderes als dies? Sie sind wie Schuljungen, da sie niemandem stattgeben möchten, die Oberhand über sie zu erringen.

Selbstverständlich, es ist bekannt, dass Macht nicht vor Recht geht, und gleichwohl reicht Macht dem Streit einen ansehnlichen Probelauf zu. Es ist lustig, wie gerne es doch Macht hat, überlegen zu sein. Wie wurde Sich-Streiten auf der Erde derart populär, als wäre es etwas Gutes, als wäre es so etwas Sportliches, etwas Unerlässliches? Wie geraten Angelegenheiten derart weit, dass es den Anschein hat, als gäbe es zu Krieg keine Alternative?

Sei bei deiner Antwort ehrlich.

HEAVENLETTER # 4101 – 16.2.12 – To Stay Afloat in the Ocean

SICH IM OZEAN ÜBER WASSER HALTEN

Nicht Jeder ist einer Meinung. Jeder schaut durch seine oder ihre Augen. Und sehr unterschiedliche Dinge können gesehen werden.

Zur selben Zeit trägt Jeder Verantwortung dafür, was er sieht und wie er im Blick steht.

Es gibt Verständigkeit und Fehlverständnisse. Ein Jeder ist gut in seinem Vorhaben. Ein Jeder ist der Auffassung, was er tue, sei richtig oder vonnöten. Und niemand möchte, dass störend auf ihn eingewirkt wird.

Ein Lehrer an einer Schule kann einen bestimmten neckischen Schüler recht gerne haben, lasst uns das einmal so sagen, und doch, falls jener Schüler eine gewisse Art von schlauer Bemerkung macht und der Lehrer dazu nichts sagt, werden das andere Schüler für sich als ein ‚Nur zu‘ hernehmen, um ihre eigenen gewieften Aussprüchen anzubringen. Der Lehrer hat eine Verantwortung, die die Schüler anfänglich nicht haben.

Niemand, den Ich kenne, hat es gerne, berichtigt zu werden, zurecht oder zu Unrecht berichtigt zu werden. Ein jedes Meiner Kinder wünscht sich Freiheit aufs Sehnlichste, und Viele kennen den Unterschied zwischen Freiheit und Freibrief nicht. Ist Freibrief das richtige Wort? Jeder ist frei, zu sagen, was er möchte, zur selben Zeit, wie es ein Jeder besser wusste, wo und wann das zu sagen ist, was er gerne möchte. Dort, aber nicht hier. Freibrief würde besagen, dass du alles, was du sagen möchtest, zu jeder Zeit an jeder Stelle äußern kannst. Jemand, der sich den Freibrief erteilt, wird wohl den Unterschied zwischen einer Einladung zum Tee und einem Zeltlager nicht kennen. Worte sprechen kann in dem einen Kontext angemessen sein, nicht aber in einem anderen.

Jemand, der Einwände dagegen erhebt, berichtigt zu werden, kann obendrein unerbittlich darin sein, einen Anderen zu berichtigen.

Eine Menge läuft in der Tat auf Verantwortlichkeit hinaus. Klar, es ist das Beste, für sich selber verantwortlich zu sein. Ein verantwortlicher Mensch kennt das Wann und Wo und Wie. Ein verantwortlicher Mensch hat die Freiheit, zu erkennen, wann und wo er Äußerungen bei sich zu behalten hat.

Ein Jeder begeht Irrtümer. Schulkinder machen Fehler. Lehrer machen Fehler. Die Schulverwaltung macht Fehler. Vollkommenes Einvernehmen ist da unwahrscheinlich. Vielleicht in der Theorie, hingegen nicht in der Praxis.

Lasst Uns Anderen ihre Fehler vergeben, und lasst Uns selbst unsere eigenen Fehler vergeben. Lasst Uns selbst gar dafür vergeben, Andere verurteilt zu haben. Lasst Uns die Vergangenheit los lassen. Wie viele Male habe Ich das gesagt? Und wie Viele hörten dem zu und beherzigten es? Jeder hat es versucht, ganz bestimmt.

Ich sage euch, dass ihr vollkommen seid. Alleinig in der Welt seid ihr unvollendet. Gesteht das zu, und ihr werdet nicht derart bestürzt sein, sobald jemand mit euch streitet.

Nimm es leicht, wenn du einen Anderen berichtigst, und nimm es leicht, wenn du berichtigt wirst. Gib dir etwas Schlupf, und gib Anderen ebenfalls etwas Spiel.

Wir kommen aber und abermals darauf zurück, dass es keine Anderen gibt. Es bist du selber, dessen du dich erwehrst. Es bist du selbst, an den du dich heranmachst. Es bist du selbst, den du billigst oder missbilligst. Hier ist eine so geartete Bewandtnis zugegen: wie du dich selbst benimmst und herumführst. Verhaltensgewohnheiten in dem einen Land stehen im Gegensatz zu denen in einem anderen Land, und das stimmt für Individuen ebenfalls. In dem einen Haus wird das Leben so betrieben und geführt. In einem anderen anders.

Platz ist für alle da, und Unterschiedlichkeiten, sobald der Blick von weiter her eingenommen wird, schlagen überhaupt nicht zu Buche.

Sei in jedem Falle freundlich. Sei so freundlich, wie du sein kannst. Und sei dessen eingedenk, zu dir selber freundlich zu sein.

Ein Jeder drängelt in der Welt, um sich über Wasser zu halten. Hilf Anderen, und hilf dir selbst. Die beste Manier, sich im Meer über Wasser zu halten, ist, sich zurückzulegen und zu entspannen. Ist das nicht so? Lehne dich demnach im Leben zurück und mache aus dem, was vor sich geht, nicht so viel daraus. Morgen wird etwas anderes vonstatten gehen. Es gibt nichts, um deswegen durchzudrehen, gibt es da etwas, gibt es da tatsächlich etwas?

HEAVENLETTER # 4102 – 17.2.12 – The Rules of the Game

DIE REGELN DES SPIELS

Sei dir sicher, dass du es dir hinter die Ohren schreibst, dass nichts in der Welt so wichtig ist, wie es dir zu sein scheint. Lasse das Empfinden von Wichtigkeit los. Lasse dein Empfinden von Wichtigkeit los, nicht nur davon, was dir bedeutsam ist, sondern auch davon, was um dich herum vorgeht. Es ist alles flüchtig. Heute gibt es die eine Schwierigkeit. Morgen eine andere. Herausforderungen sind Teil des regulären Lebens in der Welt. Bist du drauf und dran und machst unter jeder Schwierigkeit Feuer?

Du wirst ganz außer Atem herumlaufen, wenn du meinst, eine jede Schwierigkeit, die sich auftut, sei an dir, sie zu lösen. An etlichen gilt es vorüberzugehen. Gegenüber etlichen Beschwernissen hast du dir selber zu sagen: „Ich möchte es einfach seinen Lauf zuende nehmen lassen.“

Da sind jene Angelegenheiten, die in deiner Verantwortung stehen, und jene, die sich nicht in deinem Verantwortlichkeitsbereich befinden.

In einem gewissen Sinne bist du Jedem für alles verantwortlich. Das stimmt. Gleichzeitig ist nicht alles dein Betrieb. Wenn dein Geschäft in dem Unternehmen ‚Sears‘ eingegliedert ist, sagst du ‚Penny’s‘ nicht, was zu tun ist.

Wenn du ein Kunde eines bestimmten Geschäfts bist, hast du natürlich Dinge, die dir gefallen und die dir nicht gefallen. Das ist schön. Wie der Laden sein Geschäft betreibt, ist Sache des Unternehmens und nicht die deine. Du magst ja, zum Beispiel, bei ‚Sears‘ deine Unzufriedenheit ablassen, aber wozu? Spare dir deine Energie. Gehe weiter. Vielleicht gefällt dir ‚Penny’s‘ besser. Oder vielleicht auch nicht.

Was ist eure Wirkstätte, ihr Lieben? Seid ihr der Gesetzesmacher der Welt?

In der Welt gibt es Dinge, die ihr los zu lassen habt. Stellt euch selber richtig, falls ihr das müsst; lasst es aber los, Andere zu berichtigen. Selbstverständlich liegt ihr richtig. Aus eurem Blickwinkel her liegt ihr richtig. So recht ihr auch haben könnt, worüber ist es an euch, Entscheidungen zu treffen, und worüber nicht?

Die Regierung eines Landes ist bestimmt, die eure zu sein, um zu regieren. Eine Regierung ist bestimmt, dich und nicht sich selbst zu repräsentieren. Du hast deine Stimme.

Wenn es sich um ein Privatunternehmen handelt, liegen nicht dir Entscheidungen zu treffen an. Falls du es nicht magst, wie eine Firma betrieben wird, ist es deine Entscheidung, zu bleiben oder zu gehen. Göttliches Recht eignet euch nicht, sobald es um ein Unternehmen geht, das nicht in eurem Zuständigkeitsbereich liegt. Selbstverständlich habt ihr eure Meinungen, und dennoch habt ihr nicht ein ums andere Mal eure Meinungen zu verkünden. Befürwortet es, oder unterstützt es nicht, aber streitet euch nicht herum.

Falls ihr das Angebot eines Geschäfts nicht mögt, müsst ihr hier nicht einkaufen. Ihr könnt zu einem anderen gehen. Im Leben seid ihr, Kinder Meines Herzens, frei, aus einem Geschäft herauszugehen und lieber ein anderes aufzusuchen. Setzt euch selbst von Unzufriedenheit frei. Dies ist ebenfalls zutreffend bei einer Firma, wo ihr arbeitet. Klar, sie könnten Dinge anders machen, wie sie die Sache allerdings anpacken, das ist ihre Entscheidung. Sie haben in das Unternehmen investiert, bevor du hinzugestoßen bist.

Es ist nicht so, dass schlechterdings kein Verständnis dafür zugegen ist, dass reklamieren ebenfalls bedeutet, dass du dich um die Sachen kümmerst. Du würdest keine Beanstandungen vorbringen, falls du dich nicht kümmertest. Gleichwohl, wenn du dich der Dinge annimmst, musst du dich über deine Beanstandungen erheben. Möchtest du helfen oder dich beschweren? Häufiger ein Ladengeschäft aufsuchen, dies als Beispiel, ist keine Ehe. Du hast dort nicht zu logieren.

Wenn du Baseball spielst, versuchst du nicht, die Grundregeln umzuändern. Wenn du Baseball spielst, hast du still akzeptiert, wie die Partie gespielt wird. Wenn du es nicht magst, wie man Baseball spielt, kannst du es mit Basketball versuchen. Du kannst Bowling probieren. Du kannst ein Buch lesen probieren.

Du bist frei, herauszufinden, wo du gerne sein und welches Spiel du gerne spielen möchtest, die Spielregeln allerdings stehen nicht deiner Entscheidung an.

HEAVENLETTER # 4103 – 18.2.12 – In the Consciousness of Heaven

IM BEWUSSTSEIN DES HIMMELS

Natürlich seid ihr, ihr als Menschenseinswesen, darauf aus, dass das Leben euren sehnlichen Wünschen entlang verläuft. In eurem Herzen verlangt es euch, dass eure geliebten Angehörigen für alle Zeit am Leben sind, selbst wenn ihr wisst, dass die Dinge auf der Erde so nicht stehen. So ist es im Himmel.

Während ihr euch auf der Erde aufhaltet, lasst ihr, zur selben Zeit, wie ihr Bestreben hegt, los. Ihr lasst eure Verlangen los. Sie sind keine Bestrebungen aus Stahl.

Auf der Erde hat nichts, auf die eine oder andere Weise, von Resultaten abzuhängen. Man hat nicht all die Weihnachtsgeschenke zu bekommen, nach denen Einem ist. Man freut sich an dem, was ist, und du freust dich darüber, dass du dich Mir gegenüber bekundet hast. Ich freue Mich ebenfalls. Es ist, als Beispiel, nichts Ungutes an deinem sehnlichen Wunsch, dass deine geliebten Angehörigen länger leben mögen.

Sei nicht der Auffassung, dass Ich sehnliche Wünsche leicht nehme. Ich spiele nicht Eene Meene Mu mit den Leben. Es ist nicht so, dass Ich eine jede Entscheidung in einem augenblicklichen flinken Moment treffe. Nimm in Betracht, dass es um einen Zug geht, der in Bewegung gesetzt ist. Er ist aus zahlreichen Wagen zusammengestellt. Er startete vor langer Zeit. Die Richtung wurde festgelegt. Gleichzeitig kann eine Richtung umgestellt werden. Die Sache ist nicht die, dass Ich Zeitpläne halt mal so festlege. Ein einzelner Gedanke von Mir breitet sich über das Universum aus. Er ist nicht einmal ein Gedanke von Mir. Es ist nicht so, dass Ich dem Grunde nach alles entscheide. Ich denke nicht: Jim verdient es, zu leben, oder Jim verdient es, zu sterben. Es ist keine Frage des Es-Sich-Verdient-Habens.

Aus dem Blickwinkel eines Menschenseinswesens könnt ihr womöglich die Hinein und Heraus dessen, was auf der Erde erfolgt, nicht kennen. Ihr könnt erkennen, dass alles ist, wie es ist. Ihr deutet Vorkommnisse und Ausgänge als günstig oder ungünstig. Selbstverständlich ist euch das, was sich auf der Erde zuträgt, von großer Bedeutung, und dennoch zählt es nicht. Materie ist schier Energie, und Energie geht nie verlustig. Was euch Zeitweiliges ist, ist eine Partie, die auf dem Feld des Lebens ausgespielt wird.

Meine Liebe für dich ist nicht davon abhängig, was hier passiert oder was dort vorkommt. Das bedeutet nicht, dass Ich ein teilnahmsloser Gott bin. In einem solchen Umfang, wie du gedacht haben magst, lese und wähle Ich nicht aus. Begebenheiten werden niedergeschrieben und Begebenheiten werden nicht aufgeschrieben. Ich denke nicht über jeden Satz an Ereignissen gründlich nach. Aus dem menschlichen Gesichtswinkel her ist Verlust und Gewinn zu verzeichnen, und Herzschmerz kann beidem, dem Verlust oder dem Gewinn, Gesellschafter sein, ist das nicht so?

In einer äußeren Welt, wo nichts wirklich geschieht, wo alles Illusion ist, gibt es im Eigentlichen weder Siegen noch Verlieren.

Ich bin ein guter Gott. Ich bin kein schlimmer Gott. Ich gehe in der Stimmung oder in den Gedanken nicht rauf und runter. Ich bin weder weichmütig noch hartherzig. Ich habe keine Vorlieben. Ich bin nicht voreingenommen. Der eine Tag wird verlaufen, wie du es magst. Der andere nicht. Ich habe Meinen Sinn über dich nicht geändert. Du bist jeden Tag Meine Geliebte, Mein Geliebter.

Dein Körper ist auf der Erde. Deine Individualität und deine Anhänglichkeiten sind Erd-Dinge. Da ist ein Energiefeld, in dem du spielst. Natürlich, du nimmst alldas ernst. Ich nehme dich ernst, und alldieweil spielt sich die Partie auf Erden aus. Es ist kein Lotto, was das angeht, wer heute denn am Leben sei, und wer heute seinen Körper hinter sich lasse.

Ihr habt zu entscheiden, was vergnügt bis an euer seliges Ende leben ist. Inmitten der Illusion von Zeit und Raum geht derart Viel vonstatten, und es gibt da so viel Hineinlaufen in dies oder das, und so Vieles, was spornstreichs geschieht. Da ist Halten und da ist Zurückhalten. Dir ist das Leben in der Welt wie eine Wippe. Sie geht hoch, sie geht runter, scheinbar wahllos. Das Leben wurde zur selben Zeit niedergeschrieben, wie es spontan ist.

Du bist, so wie du dich erkennst, in Zeit und Raum verheddert. In der Bewusstheit des Himmels ist Ewigkeit und Unendlichkeit zugegen, eine schlechterdings andersgeartete Rundschau.

HEAVENLETTER # 4104 – 19.2.12 – Imagine That

STELLE DIR DAS VOR

Ihr Schönen Sterne auf Erden, horcht zu Mir her, während Ich euch erzähle, wie schön ihr seid und wie sehr ihr Mein Herz rührt.

Alles, was ihr zu Mir sagen könntet, sage Ich zu euch, und Ich wiederhole es, dass Wir in Einssein leben. Ich bin Eins mit euch, und ihr seid Eins mit Mir. Ich bin du, und du bist Ich. Wir sind eine bunte Mischung eines einzigartig dastehenden Kunstkniffs, so könnte man sagen.

Es gibt keine Kniffe hier. Aus dem Blickwinkel des Himmels her gesehen – ist alles simpel, und ist alles eindeutig. Aus der Sicht der Erde her ist alles eine Balgerei. Kein Wunder, Mich nennt man Gott, und euch nicht. Ich lebe in Frieden. Ich lebe ohne Aufruhr, während ihr überall Gerangel habt. Das ist genau deswegen so, weil ihr in der Welt lebt. Sprich, ihr seid euch eures Lebens in der Welt, und nicht so sehr eures Aufenthalts im Himmel, gewahr. Obschon ihr einen Fuß auf der Erde und einen anderen im Himmel habt, träumt ihr schier von einem Fuß im Himmel oder ihr trachtet danach. Ihr vergesst euren anderen Fuß, der tatsächlich im Himmel ist. Ihr vergesst, was wahrlich standfest ist und rennt auf der Erde, die ihr euch als solide einbildet, umher.

Was fürwahr existiert, seht ihr nicht. Ihr seht die Form und Gestalt der Erde und all das Spiel auf ihr. Ihr schaut durch ein Schlüsselloch, Geliebte, und ihr denkt, ihr sähet alles, was ist. Was ihr nicht seht, ist die Wahrheit der Existenz.

Ihr seid auf der Erde etabliert, und dennoch ist euer wahres Fundament im Himmel. Tatsache ist, etwas anderes als Himmel gibt es nicht! Die Erde, so teuer, wie sie euch auch ist, ist Schwindel. Sie ist ein B Movie. Hin und wieder ist sie der Beste Film des Jahres. Manchmal der Academy Award. Manchmal. Und jetzt, liebe Freunde, begeben wir uns darauf zu, ausschließlich Academy Award Filme herzustellen. Alles am Leben steht derzeit im Begriff – im Tun wie auch im Gewahrsein -, lohnenswert zu sein. Wir werden einen schönen Programmablauf von Filmen, von spektakulären Filmen haben, allesamt eine Liebesgeschichte der einen oder anderen Art.

Träume stehen davor, auf Erden in Erfüllung zu gehen. Liebe nimmt ihren rechtmäßigen Platz auf der Erde ein, und ihr werdet zu Königen und Königinnen. Ihr seid der Adelsstand. Ihr seid immer so gewesen und habt es nicht gesehen.

Jetzt werdet ihr sehen. Ihr werdet sehen, was Liebe ist. Ihr werdet die Liebe sehen, die ihr seid. Ihr werdet

ohne alles auskommen, was nicht Liebe ist. Sobald ihr ohne alles auskommt, was nicht Liebe ist, wird es einzig Liebe geben. Ihr werdet Liebe im Blick haben, die in dem See widergespiegelt wird, in den ihr hineinschaut. Ihr werdet sehen, dass ihr das Antlitz der Liebe, das Herz der Liebe, ein Seinswesen der Liebe seid. Ihr werdet in den Spiegel des Sees hineinschauen, und ihr werdet erblicken, dass Ich ihr bin, und dass ihr Ich seid. Etwas anderes zum Anschauen wird es nicht geben.

Jetzt im Augenblick gibt es nichts anderes als Theater auf der Erde, du bist indes sehr stark in Umstände und in die ganze Peripherie hineingezogen. Du meinst, du schwimmest in einem winzigen Fragment von Erde, unterdessen du tatsächlich den Himmel ausfüllst. Du und der Himmel sind Eins. Ich bin mit dem Himmel Eins, und dementsprechend musst du es sein.

Sagt Mir, Geliebte, gibt es etwas sehnlicher zu wünschen als dies? Sobald ihr ins Einssein hinein verschmelzt, was bleibt da sonst noch übrig, wonach es euch verlangt? Während ihr auf der Erde seid, wird es euch weiterhin nach Nahrung verlangen, und die Liebe wird euch mit ihr versorgen. Ihr werdet nach wie vor Fiktion haben mögen, und ihr werdet sie haben. Ihr werdet eine Story nach der anderen haben mögen, und wissen, dass ihr in einer Geschichte einen Part einnehmt. Geschichten werden mehr wie E-books sein, die ihr lest. Das Leben, das ihr lebt, wird mehr wie eine Erzählung sein, die ihr lest. Ihr werdet die Seiten eures Lebens umblättern, und nicht lamentieren. Ihr werdet euch leicht eine andere Geschichte zum Lesen hernehmen, und sie auf der Leinwand des Lebens durchgespielt sehen. Ihr werdet wissen, ihr befindet euch im Theater, und ihr werdet wissen, dass ihr aus ihm herausgehen werdet, dies, obschon das Theater selber eingebildet ist.

Malt euch das aus.

HEAVENLETTER # 4105 – 20.2.12 – Growing Closer to God

NÄHER ZU GOTT HERANWACHSEN

Unendlich ist Meine Liebe. Unendlich sind die Möglichkeiten, Meine Liebe zum Ausdruck zu bringen. Heavenletters sind e i n Weg davon. Das Leben ist ein anderer. Die Wege bestehen unentwegt fort, und sie sind neu, auf dieselbe Weise, wie ein jeder Tag neu ist, und auf dieselbe Weise, wie ein jeder Tag, ja, wie du neu bist. Du bist immerfort neu. Seit gestern bist du gewachsen. Du bist ein Beleg für Wachstum. Deine Zunahme mag dir ja unendlich klein erscheinen, du bist so begierig nach mehr. Du bist zu nahe dran, um dein eigenes Wachstum im Blick zu haben. Vom Himmel her ist es leicht zu sehen. Es ist Mein Entzücken, dein Wachstum zu sehen.

Du wächst näher zu Mir heran. Ich kann dir nicht näher sein, als Ich es bereits bin. Es bist du, der in deinem Gewahrsein näher kommt. Ein Millimeter ist ebenso gut wie ein Kilometer. Vorangehen ist Vorangehen. Zunahme ist Zunahme. Du bist ein Weinstock, der sich seinen Weg hin zu Mir schlängelt.

Dass du wissentlich anhobst, zu Mir hin zu wachsen, ist ein beträchtlicher Schritt. Deine Absicht ist machtvoll, so wie die Meinige. Und was erstrebe Ich mehr, als dass du bei Mir anlangst? Auf diesem oder jenem Pfad, du kommst. Ungeachtet irgendwelcher Umwege, du kommst. Bei Mir anlangen, dem ist nicht zu widerstehen. Bei Mir anlangen, dem ist nicht zu widerstehen, da Wir gemeinsam ein wechselseitiges Verlangen haben. Ich bin felsenfest in Meinem Begehren, dass du unmittelbar da an der Stelle zu Mir emporsteigst. Dein Verlangen mag fluktuieren. Nichtsdestotrotz, sobald dein sehnliches Wünschen einmal seinen Anfang genommen hat, ist deine Ankunft unumgänglich.

Jeden Tag legst du zu. Jeden Tag. Was auch immer du wahrnehmen oder nicht wahrnehmen magst, du legst zu.

Ich möchte dir sagen, dass deinerseits kein einziger Tag vergeudet ist. Scheinbare Hochebenen dienen ebenfalls ihrem Zweck. Einmal auf dem Pfad zu Mir – du magst es probieren, so sehr du es möchtest -, du bist außerstande, von dem Pfad zu Mir abzugehen. Ohnehin, es ist alles zurecktgetakelt. Du kommst auf jeden Fall zu Mir. Ich habe darüber seit langem befunden. Du kannst nicht gegen den Strom schwimmen, nicht für immer und ewig kannst du das.

Unsere Herzen sind drauf und dran, sich zu verflechten. Sie sind es bereits, und doch, du magst der Letzte sein, der das erkennt! Das macht nichts. Das ist nicht von Bedeutung. Unser Einssein und dein Gewahrsein Unseres Einsseins sind beide beteuert. Du kannst taumeln, du kannst schwanken, dennoch wirst du kraft Liebe aufgefegt, Liebe wird ihr Sagen haben, und Liebe, woher sie immer zu kommen scheint, ist dein. Deine Liebe und Meine Liebe sind starke Magneten. Liebe ist gewaltiger als Stahl. Es gibt keine Kraft wie die der Liebe. Ihr könnt euch ihr nicht widersetzen. Liebe ist die Gezeiten des Lebens, und sie gibt sich selber rundum kund.

Jedwede Liebe führt zu Mir, und alle Liebe ist von Mir. Ich liebe Mich Selbst. Du lernst hinzu, dich selber zu lieben. Du hebst deine Augen hoch. Je näher du Mir kommst, umso näher kommst du dir selber. Es ist erstaunlich, dass du damit nicht vertraut wurdest. Du warst auf dem Pfad der Liebe unterwegs ohne Kenntnis dessen, wo du bist, wer du bist, worauf du dich beläufst. Du hattest eine unglaubliche Nichtbeachtung deiner selbst. Eine erstaunliche Missachtung. Und jetzt öffnest du deine Augen, um einen anderen Blick darauf zu werfen, was Ich erschuf, als Ich dich erschuf. Nimm einen anderen Blick. Spähe in Meine Augen, und sieh dich selbst.

Du warst dir selber ein Fremder, und in zahlreichen Fällen ein unfreundlicher Fremder. Du wolltest dich selber scheinbar herunterspielen. Du kannst das nicht mehr länger. Es ist vorausbestimmt, dass du Unsere Ebenbildlichkeit sehen wirst, und dass Ich deinen Arm in die Höhe halten und dich zum Sieger dieses Kampftrainings, das du mit dir selber zur Ausführung brachtest, erklären werde. Ihr könnt nicht verlieren, Geliebte. Auf keine Weise könnt ihr das. Gebt eure alten Gedanken preis. Gebt alles preis und gebt eine jede Sache preis, die euch zurückhalten mag. Gebt auf. Gebt nach. Wir sind einander Eins.

HEAVENLETTER # 4106 – 21.2.12 – Motivating Power

ANREGENDE MACHT

Der Wille richtet sich nach dem Streben. Strebe als Erstes. Der Wille wird hinterher kommen. Es hat zunächst eine Idee da zu sein. Es hat etwas zu geben, das du mit ganzem Herzen möchtest, und infolgedessen mit dem Meinigen möchtest. Dein Wille geschehe wirkt auf beiden Seiten, so, als hätten Wir Seiten. Außer der Meinigen gibt es keine andere Seite.

Wollen ist nicht so gemeint, etwas, was schwer zu bewerkstelligen ist, zu verrichten. Tatsache ist, der Wille ist nicht etwas, was du tust. Wille bedeutet nicht hart daran arbeiten. Sei darin bestimmt, was du willst, und lasse es sodann sein. Lasse es hervortreten. Lasse es sich selbst zutage bringen.

Sofern du ein Buch schreiben möchtest, hast du es dir selbstverständlich sehnlich zu wünschen, das zu tun, dies zu wollen und das Buch zu schreiben. Wille ist allerdings nicht angelegt, mühevoll zu bedeuten. Mühelos ist der Weg zu beschreiten.

Sobald du wahrhaft einem Anliegen hinterher bist, was wird dich stoppen? Echtes Bestreben ist kein Zusatz. Es ist, wo du dich befindest. Die Tage des strengen Willens und der individuellen Anstrengung sind vorüber. Sehnliches Wünschen ist kein verschwommener Gedanke. Du hast die Richtung zur Kenntnis genommen, in die du gerne gehen möchtest. Du bist selbst-ausgerichtet. Du schwimmst nicht gegen die Strömung. Du läufst mit den Gezeiten deines Strebens. Das tiefe Verlangen wird dich leiten. Es wird dich leiten, zu wollen. Aus dem Rahmen des Willens heraus erfüllst du deine sehnlichen Wünsche. Dein Bestreben setzt etwas in Bewegung, und du bist Teil jener Bewegung. Nicht kraft irgendeiner monumentalen Anstrengung werden deine Bestreben erfüllt. Du bist präsent. Du bist nicht abwesend. Du bezahlst keinen Anderen, dein Buch hinzuschreiben, solange es dein tiefer Wunsch ist, zu schreiben.

Dein Verlangen befeuert dich. Falls du ein Buch schreiben möchtest, so schreibt es sich nicht selbst – oder etwa nicht? Du hast dich nicht an den Rechner anzuketten, um dein Buch zu schreiben. Vielleicht legst du eine Zeit zum Schreiben fest, und demnach schreibst du. Tägliches Verabreichen von dir selbst und tägliches Anwenden leisten da einen erheblichen Beitrag.

Sobald du dich selber für die Bewandtnis, die dir bedeutsam ist, in Ansatz bringst, ist Anspannung fortan erledigt. Was immer du erstrebst zu tun, du bist derjenige, der es tut, und dennoch hat es zudem den Anschein eines Glücksstreiches, dass das Buch geschrieben wird. Ebenso bald wie du mit ihm beginnst, ist es geschrieben. Verstehst du Mich? Selbstverständlich, es gibt unvollendete Bücher. So sei es. Vielleicht ist dieser Tage ein weiteres für dich zum Schreiben zugegen.

Da ist etwas, was dich vorantreibt, und das ist das Trachten und Bestreben. Sehnliches Wünschen nimmt keine Anstrengung in Anspruch. Bestreben tritt vor. Sobald es einmal hervorgetreten ist, ist eine Richtung festgelegt worden. Das Universum wird dir beistehen. Dein Bestreben reicht dem Universum die günstige Gelegenheit zu. In einem gewissen Sinne befindest du dich in der Knechtschaft deines Bestrebens. Das Verlangen trägt sich dir zu. Du hast es dir nicht wissentlich ausgesucht. Du hast sein Erwachen in dir bemerkt.

Wenn es dich etwa nach Friede verlangt, kommt dies von tiefer her als von deinem Geist. Es kommt von Meinem Herzen, und du nimmst es auf. Es wird zu deinem Bestreben. Der Fortgang füllt dich an. Es ist da etwas, was du gerne möchtest, und du bist im Begriff, ihm nachzukommen.

An dieser Bewandtnis ist mehr, als dem Auge unterkommt. Dabei gibt es eine Schwungkraft, die in Gang gesetzt wird, und du beruhst und reitest auf jenem Kraftimpuls.

Du bist arglos. Bestreben sind nicht abgefeimt. Sie sind nicht clever. Sie sind sehnliche Verlangen. Inwendig in dir ist etwas, das sich erheben und aufsteigen möchte, und das Streben weckt es auf.

Immerhin sind alle Bestreben Mein. Ich wecke dich am Morgen. Nach einer Weile stehst du auf. Und danach gehst du deinen Tag an. Und du findest heraus, was auf dem Kalender deines Tages steht. Du kommst deinem Tag dahinter. Es mag sein, du durchläufst die Bewegungen ganz gleich, und doch erfüllt sich ein jeder Tag selbst. In einem gewissen Sinne verfügst du deinen Tag, und gleichwohl siehst du zu, wie er hereinbricht.

Wenn du gelegentlich dein Leben anschaust, bemerkst du, dass du niemals etwas getan hast. Das wird dir aufs Erste seltsam vorkommen, da du der Auffassung warst, du seist ein schwer zu Werke gehender Mensch. Dass du niemals etwas getan hast, bedeutet nicht, dass du ein Nichtstuer bist. Es bedeutet, Ich bin die motivierende Kraft hinter dir. Wir können sagen, dass sehnliches Wünschen von Mir her kommt, und Wir können sagen, dass es Mein tiefes Verlangen ist, was du erfüllst. Und möchtest du das nicht gerne? Und erfüllst du es nicht? Und bist du nicht dabei, es zu erfüllen?

HEAVENLETTER # 4107 – 22.2.12 – The Year of the Heart

DAS JAHR DES HERZENS

Du hast es aufgegriffen, dass der ruhmreiche Friede auf dem Weg ist, ja, dass er mit voller Kraft voraus auf dem Weg ist. Ein Bund der Herzen ist am Marschieren. Herzen sind im Zunehmen. Herzen übersteigen den Geist. Gedanken lehnen sich an Herzen an. Herzen sind führend. Ihr exemplifiziert Mein Herz und Meine Gedanken. Ihr habt den Schlag aufgenommen. Ihr seid Trommel-Majorinnen der Liebe. Hört Mein Herz. Ihr hört das Rummeln Meiner Gedanken. Ihr horcht darauf. Herzen bücken sich in Liebe, genauso wie Herzen in Liebe emporsteigen.

Etwas Schönes trägt sich zu. Liebe trägt sich zu. Leben trägt sich zu. Energie wird auf der Erde wiederaufgeladen. Die Erde rückt rascher zum Himmel auf. Die Erde nimmt zügig zu. Der ganze Planet gelangt näher zum Himmel. Das Fassungsvermögen der Erde wechselt. Die Balance verschiebt sich. Der Ballast der Erde ist weniger. Die Erde wird leichter und heller, helleres Licht und leichteres Gewicht. Die Welt wird jetzt nicht derart massiv sein. Sie wird aufklaren. Es wird Lachen geben, welches Tränen einholt. Freudentränen werden verschüttet. Liebeslachen wird gesungen. Der Tag des Zusammenrechnens ist bei der Hand, und die Veranschlagung ist Freude. Ich spreche zur Welt eine Freudenode. Die Welt hat ihren Angelpunkt erreicht. Extreme sind weniger. Herzen mehr. Herzen sagen ihr Herz. Liebe ist nicht versteckt. Liebe wird an den Tag gelegt, und Liebe wird geehrt. Liebe liebt Liebe.

Alle Meine Liebe herrscht auf der Erde. Dies war immerzu so. und jetzt wird sie in den Blick genommen. Augen und Herzen haben sich aufgetan. Der Gewittersturm ist vorbei, und jetzt ist jene Besonderheit der Luft nach dem Regen da.

Rüste dich für jedwedes Neue. Für das neue Du. Für das neue Du, in dem du größer und aufrechter dastehst. Du läutest die Freiheitsglocken. Du stehst in Einklang. Ihr seid Meine schönen Betreuer auf der Erde. Die Vergangenheit ist getilgt. Die Vergangenheit flieht vor sich selbst, und Neusein geht auf. Dein Herz ist neu. Dein Leben ist neu. Dies ist die neue Welt, und ihr seid ihre Ecksteine. Die Wundersamkeit des Universums hat sich erhoben. Ihr spürt die Wundersamkeit.

Was ist geschehen? Nichts ist geschehen. Alles ist geschehen. Die Erde hat sich um ihre Achse gedreht, und ihr dreht euch im Kreis. Ihr dreht euch seit eh und je herum. Die Wahrheit tritt hervor. Die Unrichtigkeit flieht. Liebe gibt den Ton an. Liebe macht sich mit sich selbst einen Namen. Und Ich bin glücklich. Ich bin sehr glücklich. Wir gehen gemeinsam. Es gibt keinen Raum zum Gehen. Du gehst in Meinen Händen und im Herzen der Liebe.

Du dehnst dich aus. Das Universum dehnt sich aus. Alles ist am Ausdehnen. Du brichst sozusagen aus deiner Haut hervor. Du bist Herz-zentriert. Dies ist das Jahr des Herzens. Dein Herz hat sich ausgedehnt. Herzen tanzen jetzt in den Straßen. Herzen laufen in einer Parade. Marschkapellen des Glücks spielen auf. Nichts vermag mehr der Liebe zu widerstehen, die sich selbst auf der Erde kundtut.

Liebe steigt auf. Liebe ist aufgestiegen. Zeitweiligkeit herrscht nicht mehr. Liebe herrscht. Die Richtlinie der Liebe ist Herz-öffnend. Die Herrschaft der Liebe ist Freiheit-schenkend. Herzen sind von der Herrschaft und dem Regiment des Geistes freigesetzt. Der Geist legt einen Eid ab. Er schöpft erleichtert Atem und lehnt sich zum Herzen zurück, voller Freude, das Herz zu befolgen, froh, des Herzens innewerdend zu sein. Der Geist ist von der Verantwortung freigesetzt worden und ruht nunmehr im Herzen. Er befindet sich in Ruhelage, und damit nimmt Friede den beherrschenden Einfluss.

Gratuliere dir selber für eine Tätigkeit, die du gut erledigt hast. Klopfe dir auf den Rücken. Du hast dich selbst zurückgewonnen und die Erde umgelagert. Du hast das Paradies zurückgebracht. Das Ego ist zurückgewichen. Liebe hat sich ins Blickfeld gerückt. Was ist Liebe anderes als Paradies? Die Erde kann man nun das Paradies nennen. Im Paradies herrscht Friede. Friede ist das Nebenerzeugnis von Liebe. Friede und Liebe sind unzertrennlich. Bringe Friede beim Reden zum Ausdruck. Entäußere in den Worten Liebe. Sei.

HEAVENLETTER # 4108 – 23.2.12 – And There Is God

UND DA IST GOTT

Es gibt bei der Evolution keinen Gipfelpunkt. Du entwickelst dich und entwickelst dich und entwickelst dich. Es ist nicht zum Halten zu bringen. Es gibt keine glücklichen Ausgänge, in dem Sinne, dass es keine Schlüsse gibt. Da ist Glück, und Glück besteigt einen Schimmel, und der Schimmel springt über Berge, und du gelangst höher und höher, bis aus der Höhe, die du erreichst, die größten Berge wie kleine Erdhügel aussehen.

Du bekommst auf alles eine neue Perspektive. Alles ist das gleiche, du verstehst das. Es bist du, der sich vor deinen eigenen Augen wandelt. Du siehst mit neuen Augen. Nun hast du Weitwinkel-Sicht. Jetzt durchdringen deine Augen die Oberfläche und langen beim Nukleus des Lebens an. Du bist in Atome eingetreten. Du schwimmst in die Fabrikationen des Universums hinein. Du bist alles, was du erblickst. Alles ist in dir enthalten, und du bist in allem umgriffen. Einssein ist behaglich, äußerst behaglich, gleichwohl brauchst du dich daran zu gewöhnen.

Dein Herz und Geist nehmen dich überallhin, und allerwegen ist inwendig in dir. Ich bin in dir, und Ich bin Alles, und daher bist du es auch. Während du in dieser Lebzeit zum Himmel aufsteigst, spürst du es. Vielleicht weißt du nicht, wie das, was du fühlst, zu benennen ist, dennoch fühlst du etwas. Du lernst eine neue Balance hinzu. Du stehst groß und aufrecht im Universum da. Du bist mit dem Universum schwanger.

In Bälde gibt es kein Da Draußen mehr. Es gibt nur Inneres. Wisse, dass das Äußere, was du gesehen hast, im Grunde inwärts gewesen war. Du bist attraktiv. Die Welt wird zu dir hin gezogen, denn du bist machtvoll. Du bist weitaus machtvoller als die äußere Welt, und du hebst an, deinen Platz im Kosmos zu sehen, dass der Kosmos aus dir, deinen Gedanken und deinem Seien, und aus Meinem Seien, welche Ein und Dasselbe sind, gemacht ist.

Das mag dir komplex erscheinen, da du nicht daran gewöhnt bist. Nichtsdestotrotz, diese neue Art ist schlichter als all die Konfusion, in der du gewohnt warst zu köcheln. Nun bist du Einfachheit. Du und Ich sind Eins. Wahrlich, es gibt keinen anderen und nichts sonstiges mehr, und gleichwohl tauchen all diese Bilder auf. Sie tanzen vor deinen Augen.

Was immer du dir zueigen machst, es bist du selbst, den du in den Arm nimmst. Du hast dich selber dort nach draußen projiziert. Du bist ein Jeder, dem du begegnest, und Jeder, dem du begegnest, ist du. Und jetzt begegnest du dir auf neuem Boden. Du bist die Bäume und das Lispeln der Blätter. Und du bist die Äpfel auf den Bäumen. Du bist die stehenden Gewässer, die Ich zu dir leite. Du bist die Tiefen und du bist die Wellen. Du bist die Gezeiten, und du bist ebenfalls die kleinen Kräuselungen auf dem Wasser. Du bist die grünen Weideplätze, und du bist der Löwe und das Lamm, die gemeinsam daliegen. Es gibt nichts, was du nicht bist, und es gibt nichts, was du nicht gelebt hast.

Du sahst Fotografien, und sie schienen dir wie die reelle Sache. Dein Geist ist eine Kamera, und er nimmt Fotos auf, Bilder in Schwarzweiß und in Farbe, ebenfalls Tonaufnahmen.

Du bist die Musik, die komponiert wurde, und du bist das Tanzen. Du bist der Opernsänger, den du hörst. Es ist allerorts deine Stimme. Ich bin deine Stimme, und du bist die Meinige.

Gedanken werden ausgesprochen, und du bringst sie zum Ausdruck. Du verflichtst die Welt. Du webst sie mit deinen Gedanken. Du verkörperst die Welt, die dich verkörpert.

Die Welt ist eine Fotografie deines Geistes und deines Herzens. Wo irgendwer ist, bist du gewesen. Vielleicht bist du herausgeklettert, und jener ist immer noch am Klettern. Natürlich gibt es kein sie. Es ist alles insgesamt du, und nichts anderes als du. Es gibt nicht einmal du. Da ist Ich.

HEAVENLETTER # 4109 – 24.2.12 – The Greatest Power There Is

DIE GRÖSSTE MACHT, DIE ES GIBT

Von welcher Liebe sind Wir? Gibt es da Eine Liebe, und keine andere? Da ist Eine Liebe, und gleichwohl ist sie in Teile umgeschlagen. Das Unbestimmbare wurde genau bezeichnet. Es gibt diese Art Liebe und es gibt jene Art Liebe, und es gibt schlechterdings keine Liebe, so sagt es die Welt. Demhingegen ist Liebe Fleischgeworden. Liebe ist auf nichts angewiesen. Liebe ist die größte Kraft, die es gibt.

Du glaubst noch nicht an Liebe. Lasst uns dem klar ins Gesicht sehen. Du hast kurze Eindrücke von Liebe. Du hast Gefühle der Liebe. Und doch kann es danach aussehen, dass sich die Liebe deinem Zupacken entzieht. Oder du findest Liebe, du hast sie, und danach scheint sie dir durch die Finger zu rieseln.

Liebe ist. Liebe braucht nicht beibehalten zu werden. Sie bedarf vorgebracht und kredenzt zu werden. Liebe wird in den Blick genommen, sobald du sie gibst. Bejahe, dass jedwede Liebe, die zu dir hin eilt, deine eigene Liebe auf dem Rückweg zu dir ist. Deine Liebe dreht sich herum und begegnet dir.

Liebe geben ist indes keine Darbietung, die du zur Aufführung bringst. Liebe ist umfassender als dies. Liebe ist kein Mittel zu einem Ziel. Liebe ist kein geschäftlicher Handel. Liebe ist bestimmt, gegeben zu werden, indes nicht als eine eingeübte Gepflogenheit, und gleichzeitig wirst du wohl trotzdem ein Erüben nötig haben. Liebe wird aus keinem anderen Grund verschenkt als dem, dass sie verschenkt gehört. Und das ist dein Zweck: In deinem Herzen Liebe auffinden und sie weggeben.

In einer gewissen Weise ist Liebe geben wie Schnee schaufeln, und, es ist unaufhörlich am Schneien. Bloß, je mehr Schnee da ist, umso leichter ist es. Es kann eine schwere Arbeit sein, Schnee zu schaufeln. Es ist keine schwere Arbeit, Liebe zu schenken. Liebe möchte sich selber geben. Liebe möchte ein Vorbote für mehr Liebe sein. Und daher wird Liebe zu einem hin und her federnden Ball auf Erden. Es ist automatisch, dass man sie auffängt, und dass man sie, im selben Augenblick, zurückwirft oder sie irgendwohin wirft. Es ist nicht notwendig zu zielen. Es ist einfach notwendig, sie zu geben. Das ist nicht als eine Anordnung nötig. Es ist auf die gleiche Weise notwendig, wie es notwendig ist, zu atmen. Es ist keine Vorschrift. Es ist nicht obligatorisch in dem Sinne von Verpflichtetheit. Es ist ist natürlich, zu atmen. Es ist natürlich, zu lieben.

Sofern die Liebe aus deinem Herzen eingeengt wurde, so sei zur Liebe in deinem Herzen zärtlich und binde sie los. Es mag sein, du hast sie unter deinen Schutz verbracht. Lasst Liebe eure Herberge sein, Geliebte. Setzt eure Liebe frei, ihr eigenes Selbst zu sein. Lasst sie in der Größe sein, die sie ist. Eure Liebe hat keine Grenzen. Sie soll schlicht wachsen und gedeihen.

Liebe geben ist dir von großem Nutzen. Du denkst, du verschenkst Liebe, um einen anderen Menschen zu stärken. Es stimmt, deine Liebe tut das. Sie veranlasst Gras zum Wachsen und Blumen zum Blühen. Deine freisinnig von sich selbst verschenkende Liebe nährt die Herzen Aller. Aus deinem Herzen Liebe schenken, sei es in Gesellschaft oder alleine, ist keine Verpflichtung, das begreifst du. Geschuldete Liebe ist keine Liebe. Aufgetragene verpflichtete Liebe ist Anstrengung, und Liebe ist mühelos.

Es ist so. Du drehst den Brunnen deiner Liebe auf, und er ist aufgedreht. Du gehst mit Liebe nicht sparsam um. Lasse sie an. Drehe sie nicht zu. Nichts hat sie zuzudrehen. Du bist nicht dazu verpflichtet, Liebe zuzudrehen. Liebe gehört durch dich nicht restringiert. Liebe hinreichend, sodass ein geliebter Mensch von dir davonziehen kann und du ihm alles Gute wünschst. Liebe ist eine allgemeine Sache, und nicht so spezifisch, wie du es dir immer gedacht hast.

Liebe ist dein Seien. So wie Ich, Gott, Liebe bin, bist du ebenfalls Liebe. So steht es um die Dinge. Magst du es nicht so? Wir lieben. Wir sind Liebe. Atome sind Liebe. Zellen sind Liebe. Das Geheimnis beim Leben ist Liebe.

HEAVENLETTER # 4110 – 25.2.12 – Sleeping Beauty and the Prince

DIE SCHLAFENDE SCHÖNHEIT UND DER PRINZ

Du erwachst zur Wahrheit. Die Wahrheit hat dich lange Zeit an der Schulter gerüttelt, und jetzt wachst du auf. Du warst eine Schlafende Schönheit, und der Prinz, der dich aufweckte, ist die Wahrheit. Du gehst über das schlafende Selbst hinaus und erwachst zu einer Welt, in der du die Pracht erkennst, die du seit eh und je warst. Du warst es gewohnt, am Schlafen zu sein, und jetzt wachst du zum Wahren Wissen auf, das du bist. Du wachst zu dir auf. Du bist derjenige, der schlief, und du bist derjenige, der dich selber aufweckt. Es ist deine eigene Hand, die dich wach rüttelt. Der Prinz ist nicht jemand anderer.

Der Prinz und die Schlafende Schönheit sind ein und dasselbe. Das muss so sein, da alles in dir selber umfasst ist.

Hast du dich nicht gelegentlich angesichts der Weisheit, die über deine Lippen zu kommen schien, überrumpelt? Warst du nicht dann und wann erstaunt bei alledem, was das Leben ist? Bist du nicht vertraut damit, aufzuwachen, einzuschlafen und abermals aufzuwachen?

Ihr seid mit allem wohlvertraut, Geliebte. Es gibt keine Geheimnisse, die vor euch geheimgehalten werden. Du hältst sie vor dir selber geheim. Du hältst die Wahrheit in Armeslänge von dir weg. Du hast eine unsichtbare Linie gezeichnet, hinter die du beschieden hast nicht zu gehen. Die eine oder andere Angst hat dich zurückgehalten.

Und gleichwohl hast du noch mehr zum Zurücklegen, und du lechzt danach, noch weiter zu gehen, dennoch hältst du dich zurück.

Mit einem einzigen Streich kannst du dich vom Anschein eines Minderen als Größe freisetzen. Habe das tiefe Verlangen und du wirst das Ei der Weisheit ausbrüten, das immerzu das deinige war. Niemand ist imstande, deine Augen für dich zu öffnen. Auf Mein Stupsen hin, wache auf und sieh, wie Ich sehe, und liebe, wie Ich liebe. Tue deine Augen weit auf.

Jedwedes Wissen ist Wiedererkennen. Es ist euch nicht neu. Ihr habt immerfort Alles gekannt. Euer Herz hat stets erkannt, und euer Herz wurde dessen beraubt belassen, in den Palast des Völligen Wissens einzutreten. Was ist Wahrheit anderes als Liebe? Gemacht in Meinem Bilde, seid ihr die Wahrheit von Mir. Bild meint nicht Imitation. Ihr seid die Reelle Sache, ihr wart das immer. Kolossal seid ihr.

Nunmehr werdet ihr zur Wahrheit geleitet. Nunmehr könnt ihr aus jenem alten Bild von euch selbst heraustreten, das ihr mit euch herumtrugt. Ihr könnt jetzt den Frieden mit euch erklären. Furcht und Spannung haben die Wahrheit belassen, sich an eurer Tür zu melden. Indem ihr euch nicht trautet, die Wahrheit zuzulassen, scheuchtet ihr die Wahrheit weg. Ihr habt vergessen, dass es euer eigenes Wahres Selbst ist, was an der Tür klopft. Geht zur Tür. Sagt euch selbst Guten Tag. Steht auf und werdet das Reelle Du. Seid euer Selbst.

Ich möchte dich gerne bei dir selber einführen. Du hast dich selbst auf Entfernung gehalten. Bislang hast du in ein gewelltes Glas geschaut und eine uneinheitliche Reflexion zu Gesicht bekommen. Schaue nach innen und sieh deine Essenz, denn jene ist die Meinige. Nach ihr hast du dich umgeschaut. Nach dem hast du dein ganzes Leben lang gesucht. Die Wahrheit befindet sich nicht außerhalb von dir. Sie ist inwendig in dir und war das immerzu. Die Wahrheit von dir ist im Grunde kein solcher Fremder, wie du dich selbst zu glauben angeleitet hast.

Ziehe dich selber an dem eigenen Stiefel heraus, falls du das musst. Du selbst bist Erhabene Wahrheit. Ich denke, du hast dich hinter der Tür des Himmels versteckt, hinter einer Tür, die du dir ausgedacht hast. Du musst dir die Tür ausgedacht haben, hinter der du dich versteckt hältst, da Türen eine Fiktion sind. Im Himmel, da ist Offenheit, es gibt da keine Begrenzungen, keine Türen. Alles ist aufgetan. Öffne dich selbst zur Offenheit. Ich wartete auf dich.

HEAVENLETTER # 4111 – 26.2.12 – Catch the Heaven Train

ERREICHE DEN HIMMELZUG

Komm, setze dich zu Mir. Lasst Uns die Wahrheit ins Gedächtnis rufen und alles Sonstige vergessen, denn alles Weitere kann bloß eingebildet worden sein. Du dachtest dir alles anders. Du hattest Angst, die Wahrheit sei ein Wolf vor deiner Tür, drauf und dran, dich aufzufressen. In Bälde, noch bevor du es bemerkst, wirst du nicht das sein, was du dir einbildetest. Du wirst niemals der gleiche sein, der gleiche, wie du ihn dir einbildetest, denn Angst wird von deiner Seite verschwunden sein.

Ah, was du doch sein kannst, sobald die Angst aus dem Fenster auf und davon ist! Was für ein Schreckgespenst die Angst doch war. Du bist auf einen Trick des Geistes hereingefallen und hast die Wahrheit verworfen. Du warst schwer am Arbeiten, die Wahrheit zu streichen. Verwirf nun die Furcht. Öffne die Fenster. Du hast an Schatten geglaubt, und du sahst die Wahrheit nicht.

Du dachtest, der Wind habe an die Fenster gepocht. Es war die Wahrheit, die klopfte. Lasse die Wahrheit herein. Wie lange wirst du dich bemühen, die Wahrheit draußen zu halten? Die Wahrheit kann dich schier bezwingen, was so viel heißt wie: die Wahrheit wird dich auf ihre Seite bringen, und du wirst der Gewinner des Tages sein. Sie wartete auf dich um die Ecke. Tatsächlich ist es so, sie wartete auf dich in deinem Herzen. Sie stand auf dem Kopf, um deine Aufmerksamkeit zu erheischen, derweil deine Aufmerksamkeit auf etwas anderem zu liegen kam, vielleicht auf den Einzelheiten des Lebens auf der Erde. Du hast die Details mit der Wahrheit verwechselt. Du hast dich selbst in die Irre geführt. Du hast dich selbst von der Spur abgebracht. Du nahmst einen Zug, der dich nach nirgendwohin fuhr. Er fuhr dich irgendwohin ins Hinterland und überließ dich dem Umherschweifen.

Schau, dass du den A-Zug bekommst. Es ist der Himmel-Zug. Da gibt es keine Fahrkarte zu kaufen. Du bist bereits angekommen. Es ist schlicht so, dass du das nicht geglaubt hast, so, als wäre es für dich zu viel, zu glauben, dass du vom Himmel her gekommen bist, und dass du im Himmel, und keinesfalls irgendwo sonst weilst. Es gibt kein irgendwo sonst. Es war für dich leichter, an mindere Dinge zu glauben. Du akzeptiertest Minderes und schworst der Größe ab. Nichtsdestotrotz, Größe wird über eine längere Zeit nicht Ruhe halten. Größe hat eine vorantreibende Stimme. Du wurdest vom ersten Tag an, als Ich an dich dachte, zu Größe geboren. Von Größe kommt Größe. Komme jetzt deiner Größe dahinter. Sie ist nicht neu. Du bist vom Thema abgekommen, und jetzt kommst du darauf zurück.

Der ganze Aufruhr in deinem Leben auf der Erde war schlicht eine Bilderschau. Du hattest einfach einen schlimmen Traum von einem Wolf, der an deiner Tür auftrat. Du warst von seinem Erscheinungsbild fasziniert, von seinen großen Zähnen und alledem. Du hast das Bild auf der Leinwand mit der Leinwand verwechselt, und infolgedessen gabst du dir statt, in Schrecken versetzt zu werden. Du erholst dich jetzt. Du findest soeben die Untermauerungen deiner selbst auf. Bald wirst du in Gesänge ausbrechen und die Wahrheit deines Selbst verkünden, Die Jedermann ist, was bedeutet, du bist Ich. Es gibt keinen Ort wie den Himmel. Es gibt keinen anderen Ort als den Himmel. Klar, deine Einbildungskraft hat beim Sich-Einbilden gute Arbeit geleistet. Du glaubtest mehr an Verwindung als an Wahrheit. Entstelltheit befand sich direkt in deinem Gesicht. Der Himmel war in deinem Herzen, und dennoch hast du dich für Verzerrtheit entschieden und sie als reell bezeichnet.

Dein Herz indessen war nicht überzeugt. Es wusste, es gab noch mehr als die Oberfläche des Lebens. Dein Herz war damit vertraut, dennoch wurde auf das Herz nicht gelauscht. Dein Herz hatte stets Kenntnis. Du hast dich zuungunsten der Einfachheit deines Herzens für Unzufriedenheit entschieden.

Das ist klar, wie kann ein König mit weniger als Seinem Königreich zufriedengestellt sein? Wie kannst du mit weniger als Wahrheit zufrieden sein? Du hast dich schlicht selber zum Narren gehalten und bist in viele Richtungen davon abgegangen. Du warst ein Forscher und hattest nicht unverzüglich gefunden, wonach du dich eifrigst umsahst. Du schautest an den falschen Stellen. Du hast dich umzuwenden und Nachhause zurückzukehren, um dich selber in all deiner Brillanz aufzutun, denn brillant – das bist du.

HEAVENLETTER # 4112 – 27.2.12 – You Are Not Humpty-Dumpty

DU BIST NICHT GOGGELMOGGEL

Es ist leicht, glücklich zu sein, während du glücklich bist. Es ist natürlich, glücklich zu sein, sobald alles klar wird. Es ist für dich weniger leicht, glücklich zu sein, derweilen du auf Schwierigkeiten stößt.

In der Theorie begreifst du es, dass es dein Ort ist, Glücklichsein zu haben, unbesehen der Gegebenheiten. In der Praxis wird es wohl so sein, dass dein Herz schmerzt. Du möchtest kein schmerzendes Herz, und doch hast du es. Du bist nicht recht bewandert darin, zu einem Zustand des Glücks zurückzukehren, oder zumindest zu einem Zustand, der nicht unglücklich ist. Du hättest es gerne, dass du darin gut wärst. Du tust dabei das Beste, was du kannst, bloß ist das Beste nicht das, wie du es gerne haben möchtest.

Du hast den Schalter an deinem Herzen noch nicht gefunden, wo du Glücklichsein an- und Unglücklichsein abschalten kannst.

Ich weiß, du fragst dich, wieso Unglücklichsein so leicht ist wie etwa von einem Baumstamm herunterfallen, wieso denn dein Glücklichsein bloß bei einer einzigen Sache, die Einem soeben zuwider läuft, im Nu dahin ist. Im Handumdrehen wird dein Glücksempfinden in zwei Teile geschnitten, und nicht einmal zehn positive Dinge scheinen das Glück leicht wieder anzuschalten. Warum ist das so? Wem oder was hast du deine Stärke übergeben? Kann es sein, dass ein verquer laufendes Wort dich in zwei Teile schneidet und dass freundliche Worte außerstande sind, dich wieder zusammenzusetzen?

Du bist aber nicht Goggelmoggel. Du kannst wieder zusammengefügt werden.

Eine Sache, die zu tun ist, ist, deinen Geist von der unglücklichen Spur, auf der er sich befindet, abzubringen. Es ist ganz offensichtlich, dass es an dir ist, deine Aufmerksamkeit umzulenken. An der Stelle hält dich eine Beschäftigung haben an einem förderlichen Platz. Dass du zur Arbeit zu gehen hast, hält dich in Bewegung. Du hast deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu richten. Du hast fertig zu werden. Du hast dort hinzugehen. Und hast deinen Geist mit anderen Dingen zu beschäftigen, während du bei der Arbeit bist. Dein Geist kann nicht gleichzeitig auf zwei Dingen liegen.

Weilt in Meinem Hause, Geliebte. Dienst an Anderen ist dabei ein Schlüssel. Es ist ein erklecklicher Schlüssel. Selbst widerwillig verrichteter Dienst ist eine Hilfe, dich dort herauszubekommen, wo du dich verrannt haben magst. Du gibst Kummer gegen Arbeit ab. Du schaust vielleicht auf die Uhr, und doch, während du auf die Uhr schaust, bei einem solch gewöhnlichen Vorgang, richtest du bei deinem Herzen keinen Schaden an.

Erteile dir die Erlaubnis, mit Kummer kurz und bündig umzugehen. Erachte Leiden als einen Dieb. Unglücklichsein hat kein Mandat. Du hast es nicht zu behalten. Es ist nicht nobel. Es ist nicht dein Freund.

Ich rede nicht von Vortäuschen. Es gibt Winkel deines Geistes, wo tiefer Schmerz zum Vorschein kommen wird, dennoch hast du nicht lange bei Gedanken zu verweilen, die dein Herz zum Schmerzen bringen.

Ja, es gibt eine solche feine Linie zwischen Harm wertschätzen einerseits, und, andererseits, ihn nach dorthin verbringen, wo er zur Ruhe kommt. Was wäre, falls es für Kummer keine Ursache gäbe? Was wäre, falls für ihn keine Gründe ausgereicht worden wären? Was wäre, falls es ein Empfinden von Verlust gar nicht gäbe? Was wäre, falls nichts existierte, was auf ein Empfinden des Glücks, ja, selbst, was auf ein leidliches Glücklichsein, was zum allerwenigsten auf Kummer losgeht?

Es ist nicht so, dass du alsdann Kummer in einen Schrank legst, die Schranktür abschließt und so tust, als sei der Gram weg. Allerdings, sei du gleichzeitig ein guter Sportsmann, und klammere dich nicht an ihn. Es ist nicht so, dass du ihn unterdrückst. Die Sache ist die, dass du mit dem Leben weiterkommst.

Vielleicht bist du mit dem Herzschmerz allzu dick auf Du geworden. Möglicherweise ist Herzschmerz zu einer Ehrenmedaille geworden, und du ehrst ihn mehr als das Glück. Vielleicht bist du der Auffassung, Herzschmerz sei achtbar und uneigennützig, und Glücklichsein sei weniger achtbar und weniger egoistisch. Ich denke, es ist umgekehrt. Glück ist achtbarer als Unglücklichsein. Beide sind auf der Erde reell, und doch bitte Ich euch, Glück vor euch her zu halten und mithin die Welt zu erhellen.

HEAVENLETTER # 4113 – 28.2.12 – When You See Lamps Unlit

SOBALD DU NICHTANGEZÜNDETE LATERNEN SIEHST

Du bist Meine eigene Wahre Liebe. Dessen gilt es sich innezuwerden. Wenn du in der Welt draußen bist und deine Gefühle am Einfrieren sind, dann entsinne dich Meiner. Entsinne dich Unseres Einsseins. Erinnere dich der überwältigenden Liebe, und erinnere dich, dass du Liebe bist. So sehr du es auch versuchen magst, Liebe abzuwälzen, egal wie erfolgreich du deinem Empfinden nach darin bist, dich von der Liebe zurückzuziehen, egal, wie sehr der Schmerz, den du spürst, mit dem Verschenken von Liebe einhergeht – Liebe ist immerfort-präsent. Dies gilt für dich und für jeden sonst.

Selbst wenn es sich so anfühlt, als hätte sich ein Jeder in der Welt von der Liebe abgekehrt, hast du es ihnen nicht gleich zu machen. Dies hat ausgedient. Dies ist altes Denkgut, und von diesem Tag an denkst du neuartig.

Stecke deine Gedanken nicht daran an, was Andere tun oder nicht tun. Stelle keine mentale Liste der Fehler der Welt oder anderer Menschen her. Sobald deine Aufmerksamkeit auf Mir liegt, wird sie ganz automatisch aus dem Morast des Fehlerhaften herauskommen. Dies ist eine alte Gepflogenheit – an der Welt etwas auszusetzen zu haben. Falls du möchtest, dass die Welt hinterher schlürft, falls du die Welt an der gleichen Stelle halten möchtest, an der du sie nicht zu haben wünschst, wieso solltest du dann unaufhörlich auf ihren Fehlern herumhacken mögen? Hast du das getan?

Zolle der Welt für ihr Heranwachsen Anerkennung.

Wenn du einen Blumengarten hast, bedenke die Blumen. Segne sie, dass sie wachsen. Hege die Blumen mit deiner Liebe für sie. Dies stellt dein Tun dar. Segne ebenfalls deine Umgebung. Die Welt ist deine Umwelt. Zeige ein wenig Wertschätzung dafür, was dir die Welt gibt. Schaffe deine alten Fehlerlisten weg. Bist du ein Unheilverkünder oder ein König der Menschen?

Was bringt dich dazu, auf all die Schwächen hinzuweisen? Wer bist du, dass du auf die Schwächen zeigst? Es ist Meine Schöpfung, über die du redest. Falls dir jemand einen Blumenstrauß überreicht, hättest du dann daran etwas auszusetzen? Liebe Mich, und liebe Meine Schöpfung.

Während du auf einer Seifenkiste stehst und auf die Irrtümer der Wege der Welt hinweist, förderst du die Irrtümer.

Sofern Unrat auf dem Gehweg liegt, hebe ihn auf.

Sofern du die Welt nicht liebenswürdig findest, umso mehr Grund für dich, zu lieben.

Einen Hund oder eine Katze, die sich verlaufen haben, wirst du bei dir aufnehmen. Nimm demnach eine umherirrende Welt auf und liebe sie, damit sie sich erheben mag. Wenn du ein Straßenkind bei dir aufnimmst, machst du es sauber und schenkst ihm Liebe. Du machst es zu deinem Geliebten. Du machst es glücklich, dass du es bei dir aufgenommen hast.

Befreunde dich mit der Welt. Du tust dies mit Liebe. Finde das, was dir an ihr gefällt. Hebe dich zunächst selber höher. Und sobald es danach aussieht, dass du dich nicht mehr höher heben kannst – dann kein Beklagen mehr. Kein Mokieren mehr über die Welt. Falls du die Welt bessern möchtest, veredle dich selbst. Mache den Anfang damit, deinen Haltegriff am Fehlerhaften loszulassen. Fehlerfinden zeugt Fehler.

Richte deine Energie darauf, wo sie sich rentiert. Sei das, was die Welt deinem Wunsch nach sei.

Vielleicht äußerst du, dass die Welt nicht genug liebt. Dies ist für dich ein Zeichen, mehr zu lieben. Die Welt ist nicht bestimmt, dein Sündenbock zu sein.

Was du in den Blick nimmst, das bekommst du. Fehlerfinden nagelt die Welt an Ort und Stelle fest. Du bist dabei und sagst der Welt, was sie ist, oder du sagst der Welt, was sie nicht ist. Falls du möchtest, dass die Welt einen edleren Weg einschlägt, so erzähle der Welt, was sie sein kann. Ermutige die Welt, aus alten Gewohnheiten heraus zu kommen. Dies ist der Auftrag, den Ich euch erteile. Ich weise euch die Welt zu, sie emporzuheben. Bringt die Welt auf Hochglanz. Leuchtet sie mit eurem Licht an. Erhöht eure eigenen guten Geister, und ihr werdet die Welt anheben. Falls ihr Lampen erblickt, die nichtangezündet sind, zündet sie an.

HEAVENLETTER # 4114 – 29.2.12 – Living in the World

IN DER WELT LEBEN

Als Ich davon redete, dass eure Tasse am Überlaufen ist, meinte Ich nicht, dass sie vor Unzufriedenheit überläuft. Ich übergab euch nicht Unzufriedenheit. Zu ihr habt ihr euch selbst verholfen.

Sagt euch selber, zufrieden zu sein. Bedenkt, Geliebte, ihr lebt unter einem Himmel, auf den als der Himmel Bezug genommen wird. Ihr habt ihn unentwegt. Oben ist immer der Himmel. Der Himmel ist blau oder grau. Es kann sein, er hat Wolken, und doch kann die Sonne durch die Wolken scheinen. Und falls die Sonne heute nicht scheint, wird sie es morgen tun. Wenn du dir Regen wünschst, er wird ebenso zu dir gelangen.

Es gibt immer Boden unter deinen Füßen, und manchmal fühlst du dich wie im siebten Himmel!

Es gibt Bäume in der Welt und andere Dinge, die am Wachsen sind.

Wenn du anhebst, mit deinem Los unzufrieden zu sein, gehe raus in einen Park oder nimm einen Weg auf dem Lande und stelle dich selber zufrieden.

Genug vom Missfallen. Hast du es nicht satt? Sei mit der Unzufriedenheit unzufrieden und finde etwas anderes zum dich Fühlen. Du bist du, wo du auch bist, ungeachtet der Umstände. Falls du in einer Hütte unzufrieden bist, ist es unwahrscheinlich, dass du in einem Palast zufrieden sein wirst – sprich, für längere Zeit.

Es liegt etliche Wahrheit in der Auffassung, dass in der Welt alles als eine Abwägung ausgewiesen ist. Ihr könnt nicht beides, Sommer wie Winter, gleichzeitig haben. Es hat das eine oder das andere zu sein. Sicherlich gehörst du nicht zu jenen Leuten, die sich über die Sommerhitze und die Winterkälte beklagen. Wünscht euch ganz bestimmt nicht euer gegenwärtiges Leben fort.

Ihr könnt nicht zur selben Zeit Jugend und Alter haben.

Ihr seid nicht in der Lage, all das zu essen, was ihr möchtet, und gleichzeitig schlank bleiben. Wieso bist du erstaunt?

Bisweilen ist es, als wärest du dir der Neigungen und Tendenzen des Lebens in der Welt nicht gewahr. Manchmal sind Meine Kinder beides, blind wie taub. Ihr habt so zahlreiche Wahlmöglichkeiten. Eurem Geist mag es sein, dass ihr allzu viele oder dass ihr nicht ausreichend viele habt.

Möchtet ihr eure Aufmerksamkeit von den kleinen und großen Dingen, die euch nerven, wegwenden, und sie auf kleine und große Dinge richten, die euer Herz wertschätzt? Würdigt jetzt. Wartet nicht auf morgen. Freut euch jetzt.

Wann ihr Dinge durchlauft, die ihr nicht mögt, seid ein guter Sportsmann. Seid entgegenkommend. Putzt das Leben nicht mehr herunter. Lasst es euch von Nutzen sein. Reformatiert eure Denkart.

Nörgler – seid das nicht. Genug davon, eure Füße durch das Leben hinterherzuziehen. Schreitet leicht. Nehmt die Füße beim Gehen hoch. Klettert auf einen Baum. Tut etwas. Tut etwas, was eurem Herzen Freude schenkt. Genug des Wartens auf die Welt, damit sie sich euch so präsentiert, wie ihr es mögt. Falls das Leben ein Essen wäre, Geliebte, nehmt einen Bissen von ihm. Nehmt einen großen Bissen. Gebt dem Leben etliche Bewegungsfreiheit. Ihr möchtet Freiheit? Dann gebt dem Leben die Freiheit, zu sein und seinen Lauf zu nehmen.

Du wirst es nicht gerne sehen, wenn dein Auto liegenbleibt. Das ist verständlich. Zur selben Zeit überreicht dir das die Chance, zu Fuß zu gehen oder einen Bus zu nehmen. Was ist so schlimm daran? Haben laufen und einen Bus nehmen nicht ihre Vorzüge?

Wir reden davon, die sonnige Seite der Straße zu nehmen, Geliebte.

Wenn euch die Sonne zu heiß oder zu weit weg ist, genießt den Tag trotz alledem. Nehmt etwas Rücksicht auf den Tag. Er ist, was er ist. Es liegt euch nicht an, ihm irgendwas zu verargen. Ihr seid verantwortlich für die Art des Tages, den ihr habt. Der Tag ist nicht dafür zuständig, wie ihr euch fühlt.

Seid ihr es noch nicht gewohnt, in der Welt zu leben? Die Welt ist nicht für euch verantwortlich. Ihr seid für sie verantwortlich. Euch ist es angelegen, sie emporzuheben.

HEAVENLETTER # 4115 – 1.3.12 – During the Waiting Interims on Earth

WÄHREND DER WARTEZEITRÄUME AUF ERDEN

Ich sage dir, dich nicht zu fürchten, und du hast Angst. Weißt du es besser als Ich? Denkst du, du seist hilflos und es gebe nichts, was du tun könnest, außer dir Sorgen zu machen?

Ich kann nachvollziehen, dass du Gefahren spürst. Nicht erwünschte Vorkommnisse ereignen sich. Ich stelle das nicht in Abrede, gleichwohl, ist dir Sorgenmachen derart wichtig?

Ich rede jetzt von Wartezeiträumen in deinem Leben. Du wartest darauf, etwas zu hören zu bekommen. Du wartest darauf, zu hören, dass es, etwa, einem geliebten Angehörigen recht gut geht, sobald er aus dem Operationssaal herauskommt. Im Wartezeitraum, davon Kenntnis zu bekommen, musst du da das Schlimmste befürchten und ein Szenario nach dem anderen durchgehen, so, als würde das Durchspielen einer unwahrscheinlichen Geschichte die Gewissheit erhöhen, dass dich gute Nachrichten erreichen werden? Musst du im Voraus ein Desaster durchleben? Musst du dich bei der Angelegenheit selber durchstellen?

Dein Kind hat sich verspätet. Es ist weit über die Zeit. Dein Herz schlägt Kapriolen, und du beißt dir auf den Fingernägeln herum.

Was soll Ich mit dir tun? Möchtest du dich freundlicherweise dem dir im Voraus Sorgenmachen widersetzen? Sich Sorgen ist unablässig im Voraus. Sobald du dich sorgst, befindest du dich in einem Zustand, und in keinem, in dem du gerne sein möchtest.

Du grämst dich im Voraus. Du grämst dich vor dem Fakt, und du grämst dich hinterher.

Sich Sorgen ist eine Schlange. Per Sorgenmachen rüstest du dich auf eine Katastrophe.

Wenn du dir ein Picknick vornimmst, bereitest du selbstverständlich das Essen vor, das du mitnehmen möchtest. Und, falls es irgendwie so kommt, dass es nicht stattfindet, kannst du die Nahrungsmittel immer noch essen. Beim Sorgenmachen allerdings ist es selbstverständlich so: wenn es sich herausstellt, dass du dir umsonst Sorgen machtest, spürst du sodann, wie sich Erleichterung breitmacht. Wenn dein Kind allerdings nicht nachhause kommt, wirst du dich freuen, es zu sehen, ob du dir nun Sorgen machtest, oder nicht.

Vielleicht tritt Sich-Sorgenmachen auf, um einem Schock aus dem Weg zu gehen. Sich-Sorgenmachen kommt häufig vor. Ich wollte, Ich wüsste, wie Ich dich davor bewahren könnte, dir in der Wartezeit Sorgen zu machen. Ich sähe es gerne, dass du dir Sorgen ersparst.

So gut du es kannst, male es dir aus, wie wundervoll es ist, sobald dein Kind nachhause kommt. Bereite im Geist das Nachhausekommen deines Kindes vor. Lasse dies zu einer freudigen Zeit werden. Lasse das, was Routine ist, ebenfalls freudevoll werden. Anstatt daran, was dir nicht vertretbar ist, zu denken, mögest du mehr Aufmerksamkeit darauf richten, was du an einem jeden Tag hast. Würdige eher im Voraus, als du dir im Voraus Sorgen machst.

Heute bist du bei guter Gesundheit, und dennoch hängst du dich an Sorgen, dass dies morgen nicht mehr so der Fall sein mag.

Heute kommt jeder rechtzeitig nachhause, und doch machst du dir Sorgen über eine Zeit, wann das nicht jeder tun wird. Andere Menschen hatten ihre Tragödien. Wann hast du die deinigen, sagst du zu dir selbst.

Geliebte, möchtet ihr euch derweilen für etwas anderes entscheiden als für Sorgenmachen? Du hast die Wahlmöglichkeit, Ruhe an dir zu halten. Triffst du lieber die Wahl fürs Sorgenmachen als für Ruhe? Dann entscheide dich für sie. Wieso sich Unheil aussuchen? Wieso sich Ängstlichkeit aussuchen, währenddessen sie schlechterdings nicht fundiert ist?

Wenn du eine Freundin besuchen gehst, freust du dich auf gutes Essen. Du denkst dir kein entsetzliches Menü aus. Du malst dir ein gutes aus. Du freust dich im Voraus.

Möchtest du dich, kannst du dich, eher auf eine gute Wendung der Ereignisse freuen, als dir über eine widrige Wende der Begebenheiten Sorgen zu machen?

Kannst du dich auf einen glücklichen Ausgang eher freuen als auf Unglücklichsein?

Was soll dich davon abhalten, dich zu freuen? Eine Gewohnheit vielleicht? Du hast dich ans Sorgenmachen gewöhnt. Womöglich war es für dich zu einer Gepflogenheit geworden.

Falls du auf den Fingernägeln herumgebissen hast, kannst du damit nicht aufhören?

Sobald du dir Sorgen machst, ziehst du den Teppich unter dir weg.

Sobald du dir Sorgen machst, bringst du dich dazu, dich ans Weh zu akklimatisieren.

Lasse dich selber in den Zwischenzeiten Ruhe und die Zusage von Ruhe haben.

HEAVENLETTER # 4116 – 2.3.12 – Hours in the Day

STUNDEN AM TAGE

Sobald du das Gefühl hast, du habest zu viel zu tun, so wisse, dass jenes Gefühl etwas ist, was du dir beigebracht hast. Du hast es gelernt, überhäuft zu werden. Du hast es dazugelernt. Bringe dir nunmehr bei, dass du alles fertigbringen kannst. Schenke dir selber Glauben. Warum dich selber behindern?

Du kannst alles erledigt bekommen. Du kannst alles besser hinbekommen, sobald du dir selber Glauben schenkst.

Klar, in der Welt wirst du gestreckt. Dies tut die Welt. Die beherrschenden Welt-Gedanken sind da, so, dass du durch sie hindurch bersten kannst.

Du hast womöglich zu dir selber gesagt: „Der Tag hat nicht so viele Stunden, dass ich alles erledigt bekomme, was ich muss.“

Und du bist der gleiche Mensch, der zu sich selber gesagt haben mag: „Ich muss einen guten langen Schlaf haben, anderenfalls bin ich für nichts zu gebrauchen.“

Es kann sein, du hast dir selbstauferlegte Erfordernisse aufgestellt, so etwa, zu meinen, du bekommest nicht hinreichend Schlaf, und dass du jene Stunden an Schlaf unstreitig haben müssest, bloß um dahinterzukommen, dass du schlecht einschläfst und die Zeit langsam vergeht. Womöglich bürdest du dir auf, der Tag sei nicht ausreichend lang, und du könnest, selbst dann, wenn seine Stunden ausreichten, sie dir nicht geziemend zunutze machen, da du in der Nacht davor nicht gut genug geschlafen habest. Du hast es dir selber nicht leicht gemacht.

Es ist nun an der Zeit, jene Sorte Propaganda hinter dir zu lassen. Mit oder ohne Schlaf, kannst du es ganz gut schaffen. Mit oder ohne genügend Zeit am Tag kannst du es ganz gut hinbekommen. Entsinne dich, dass Zeit nicht ist. Sie ist eine Illusion. Und was du dir auch selber erzählst, es sei zu einem bestimmten Zeitpunkt von Wichtigkeit ist, ebenfalls eine Illusion. Verschaffe dir selber einen guten Startpunkt.

Es gibt einen Unterschied zwischen Tun und Denken.

Wir reden jetzt über Dinge, die Tun erfordern. Wenn du von einem Haus in ein anderes ziehst, hast du zu packen, ob du es magst oder nicht.

Die Wahrheit ist, dass du dasjenige gerne tust, nach dem es dir zumute ist. Du hast Lust, ein Buch zu lesen oder dir ein Brot zu essen zu machen, und es gibt Dinge, nach denen es dir nicht zumute ist. Du kannst dir gesagt haben, dass du eben in den Dingen nicht gut seist. Du könntest in ihnen gut sein. Du könntest dir dabei keine vielen Umstände machen.

Nun, das Leben erlegt dir Umstände auf, und jene Bewandtnisse haben es an sich, sie erledigt zu bekommen.

Es ist nötig, rechtzeitig bei der Arbeit zu erscheinen. Weswegen sich dem widersetzen?

Es gibt Dinge, die du zu tun hast, und Dinge, die du tun möchtest.

Du hast am Morgen aufzustehen.

Wenn du ein Gehalt beziehen möchtest, hast du es dir zu verdienen.

Wenn du tanzen möchtest, hast du aufzustehen.

Was hält dich davon ab, das zu leisten, was du zu tun hast? Wieso ist es nicht bereits getan? Wogegen sperrst du dich? Etwas hält dich zurück. Stimmst du dem bei, dass es daran, was vor dir zu liegen kommt, einen Aspekt gibt, den du nicht vereinnahmend findest? Gib dir selber etliche Anreize. Spiele mit dir selber eine Partie.

Es gibt einige Dinge, ohne die du auskommen kannst. Womöglich hast du die Blätter nicht zusammenzurechen. Womöglich hast du etwas tatsächlich nicht zu tun, über das du dir gesagt hast, du müssest es tun.

Auf der anderen Seite gibt es in der Welt Dinge, denen du nachzukommen und denen du rechtzeitig nachzukommen hast. Du liebe Zeit, tue sie doch einfach!

Dies, Geliebte, wird als Erziehung des Willens bezeichnet. Erziehe deinen Willen, und du wirst dich an die zuhandene Arbeit machen. Ein Maler und Tapezierer hat die Bildung des Willens erlernt. Wie er sich auch zu einem gegebenen Zeitpunkt fühlen mag, er wird unentwegt die Farbe streichen oder sie rollen. Von den Einzelheiten ist kein Wegkommen möglich. Womöglich sind es die Details, die du nicht magst. Womöglich ist es die Repetition, die du nicht magst.

Du wirst es tatsächlich mögen, sobald die Arbeit zuendegebracht ist.

Ganz bestimmt bist du zu umfassenderen Dingen gemacht als, sagen wir, fürs Packen. Bekomme das Packen aus dem Weg, und du wirst dich selbst entlastet haben, du wirst leichter sein und dich blendend fühlen. Nimm jenen fantastischen Augenblick im Voraus freudig in den Blick. Halte eine rote Rübe vor dich hin!

HEAVENLETTER # 4117 – 3.3.12 – How to Fill Your Life to Overflowing

WIE DEIN LEBEN BIS ZUM ÜBERBORDEN AUFFÜLLEN

Falls du zwischen Sorge und Dankbarkeit zu wählen hättest, was würdest du nehmen?

Tatsache ist, dass ihr bereits an jedem Tag deines Lebens zwischen Sorge und Dankbarkeit gewählt habt. Euch ist die Wahl gegeben. Bejaht die Option, dass euer Leben bis zum Überfließen aufgefüllt werden wird.

Dies ist dir nicht neu. Du kennst das bereits. Nun ist es an dir, es zu tun – die Dankbarkeit wählen. Entscheide dich einfach für sie. Entscheide dich einfach, die süßen Trauben der Dankbarkeit zu essen, anstatt an den Trauben der Sorge herumzumeckern, Trauben, mit denen du scheinbar nicht zuende kommst, Trauben, die Überhänge bilden, die im Grunde auf dich zuschlagen. Falls du ein Musiker wärst, würdest du gerne deine Gesänge mit einem Chor, der nach deinem Gefallen ist, gestützt sehen. Natürlich würdest du das. Du würdest dir nicht Sänger besorgen, die die Stimme nicht halten können und deine Musik nicht voranbringen.

Wir reden über dein Leben. Wir reden über eindeutige Entscheidungen für dein Leben. Um deinen Geist von der Sorge wegzubekommen, hast du ihn auf etwas anderes zu legen. Dankbarkeit wird jederzeit den Sieg erkämpfen.

Es ist die Zukunft, um die du dir Sorgen machst. Es ist deine Zukunft, die dir Sorgen bereitet. Du hast davon gehört, im Jetzt zu sein. Eine gute Idee. Sich-Sorgen ist nicht im Jetzt. Das gleiche gilt für Bedauern, es handelt von Vergangenem. Weder Sorge noch Bedauern halten dich an einer guten Stelle, und dennoch scheinen sie dich festzuhalten. Du hast immer und immer wieder versucht, von der Sorge und dem Bedauern wegzukommen, und gleichwohl spielen sie ihre herkömmlichen Weisen, und du hörst ihnen zu. Gestehe es zu, du hattest eine vornehmliche Neigung zur Sorge und zum Bedauern, und gelegentliche Perioden von Freude und Dankbarkeit. Falls du die Vorstellung nicht magst, bewusst dankbar zu sein, wie steht es dann mit der Idee von Freude? Dankbarkeit und Fröhlichkeit sind das gleiche, und sie sind Tatsachen des Lebens. Sorge und Bedauern sind nicht die einzigen.

Wenn du, etwa, eine Sorge hast über deine Tauglichkeit, dann nimm dir einen Augenblick Zeit, froh darüber zu sein, dass du deinen Geist hast, ja, ihn gar hast, um dir Sorgen zu machen! Nimm eine andere Positur ein.

Rufe dir ins Gedächtnis zurück, wie froh du bist, dass du Arme, um für dich Einkaufssachen zu tragen, und dass du Beine, die dich mitnehmen, hast.

Rufe dir ins Gedächtnis, wie froh du bist, Augen zum Sehen, Ohren zum Hören und eine Zunge zum Reden zu haben.

Wie du dich freust, ein lebendiges Wesen zu sein! Wie froh du bist, ein lebendiges Seinswesen in einer sich wandelnden Welt zu sein! Wie froh du bist, mit dem Wunder des menschlichen Lebens gesegnet und beglückt zu sein.

Falls du mit einer Krankheit lebst, freue dich an deinem Herzen, das schlägt.

Falls du nicht sprechen kannst, erfreue dich an der Stille.

Freue dich am Atmen.

Sollte es dort, wo du lebst, zu viel Lärm geben, erfreue dich an Klang und Schall.

Geliebte, werdet eure Hänger los, und eure Hänger sind Sorge und Bedauern. Seid froh, die Befähigung innezuhaben, eure Gedanken umzuändern. Seid froh.

In Bezug auf so Vieles bei eurem Leben habt ihr an Angst festgehalten, und ihr wusstet nicht, wie es geht, sie los zu lassen. Ich zeige euch gerade, wie es geht, Angst los zu lassen. Richtet eure Aufmerksamkeit auf etwas anderes.

Sich-Sorgen beläuft sich auf Herumzwitschern von Angst.

Haltet die andere Wange hin, Geliebte. Erachtet die eine Wange als Angst, und die andere als Würdigung. Gebt der Wertschätzung den Vorzug. Hakt sie an eurem Herzen ein.

Würdigt gar die Furcht, da sie euch dazu führt, euch auf grünen Weiden auszustrecken.

Schätzt den Zweifel, da er euch zur Zuversicht führt.

Schätzt die Erfahrung im Leben. Schätzt es, dass es eine Unmenge gibt zum Lieben. Schätzt eure Vermögen, zu lieben. Schätzt eure Befähigung, zu leuchten. Schätzt die Sonne, und schätzt den Mond. Schätzt den Sommer, und schätzt den Winter.

Lasst Wertschätzung euren Mentor sein. Würdigt es, dass ihr im Leben dazulernt und vorangeht. Ihr folgt nunmehr einer neuen Spur.

HEAVENLETTER # 4118 – 4.3.12 – In the Mirror of God’s Heart

IM SPIEGEL DES HERZENS GOTTES

Fühlt euch behaglich, Geliebte. Zuhause ist dort, wo Ich BIN, denn dort, wo Ich bin, seid ihr. Es gibt keine Abgesondertheit. Es gibt keinen einzigen Moment, wann ihr nicht tief in Meinem Herzen verwahrt seid. Es gibt einen einzigen Ausgang im Leben, und der stellt sich bei Mir heraus. Nicht nur das, dein Startpunkt liegt bei Mir, und du verabschiedest dich nie, demnach ist Bei Mir Sein der Status Quo. Das ist nicht umzuändern. Davon gibt es keine Abkehr. Das ist eine Konstante. Ihr seid nirgends außer bei Mir.

Wie auch die sich wandelnde Oberfläche aussieht, ihr seid tief in Meinem Herzen. Der Welt-Ausgang, unbenommen der bereisten Straßen, ist das, was man als den Tod bezeichnet. Tod ist kein geeigneter Name, dennoch wird das in der Welt so genannt. Der Tod könnte einen anderen Namen haben. Einerlei mit welchem Wort das Konzept bezeichnet würde, das Konzept ist irrig. Es gibt keinen Tod. Es gibt eine sich wandelnde Form. Formlosigkeit trägt weitaus größeres Gewicht als Form. Die Form stirbt, so kann man sagen, die Seele demhingegen niemals.

Und was ist das Mächtigere von euch – die Formlosigkeit natürlich.

Deine Seele trägt unterschiedliches Beiwerk. Es ist dir von Belang. Du bist ihm angehängt. Du bist an gewisse Formen angeheftet. Sie sind der Form, in der du dich gerade mal so aufhältst, bedeutsam. Sie bedeuten dir eine Menge. Und doch ist die Körperform, die dir so viel bedeutet, Staub. Sie ist aus Illusion gefertigt. Die Illusion wird dir lieb und teuer, gehörig teuer, deine Körperform und fernere Formen.

Und alldieweil bist du Seele. Du bist eine schöne Seele. Du kannst körper-los sein, aber seelen-los?, das niemals. Du hast eine fortziehende Seele, und dennoch, dessen unbenommen hat deine Seele bei Mir Wohnung. Wir können sagen, deine Seele ist ein Teil von Mir. Und sobald dein Körper wieder zu Staub wird, ist deine Seele recht glücklich, mit Mir zusammengeschmolzen zu sein. Deine Seele ist niemals umhergeschweift. Sie war niemals sonstwo außer bei Mir.

Aber dennoch, derweil eine ganze Geschichte deine Seele umringte, geriet sie niemals ins Wanken. Du tatst das. Dein individueller Geist wankte. Deine Fragen taten das. Dein Gewahrsein deines wahren Vorzugs tat das. Am einen Tag fühltest du, dieses individuelle du, dich oben und gut, am anderen Tag niedergeschlagen. Deine Seele andererseits ist eine Konstante – indes, wie sehr du deine Individualität liebst. Was du auch über sie äußern wirst, du liebst sie. Du verehrst deine Individualität. Du bist verzückt bei ihr. Du idolisierst sie. Selbst dann, wenn du was sie angeht Widerspruch einlegst, idolisierst du sie. Du bist dir sicher, du möchtest deine Individualität für immer. Du denkst, deine Individualität seist du. Sie ist eine Repräsentation von dir.

Hier kommt etwas, was du mögen wirst. Deine Seele, selbst während sie laufend mit Mir Eins ist, möchte andere Seelen kennen lernen. Deine Seele wird zu den Seelen hin gefegt, die du lieb hattest. Ja klar, du wirst in Liebe überschwemmt sein, und doch wird das Herz deiner Seele die geliebten Nahestehenden genau erkennen. Du wirst die Woge der Freude jenes Augenblicks erleben. Du wirst dich wiedervereinen, Seele mit Seele. Du wirst jene Wiedervereinigung erleben, nach der du lechzt. Du wirst dich vermengen. Du wirst das haben. Natürlich wirst du das, denn Wünsche werden wahr. Falls nicht im Himmel, wo denn dann?

In der Ewigkeit, Geliebte, gibt es kein Enden. Da ist schier Einssein, und Einssein währt fort, wie es das immerzu tat. All die aufgerichteten Barrieren sind abgebaut. Wohin ihr auch blickt, ihr werdet Liebe sehen. Ihr werdet in den Spiegel Meines Herzens sehen, und ihr werdet Liebe sehen.

Ihr werdet Wahrheit sehen. Ihr werdet die Wahrheit erblicken, die eh und je war und die ihr nicht recht gesehen habt. Ihr habt womöglich mit zugekniffenen Augen auf sie geschaut, nach ihr gespäht, in aller Tiefe nach ihr gesucht, und dennoch saht ihr sie nicht genau, nahmt ihr sie nicht ganz bei euch auf, glaubtet ihr nicht so recht, wolltet ihr gerne glauben und gleichwohl wolltet ihr gerne an vergangenen Glaubensvorstellungen festhalten, an eurem Glauben an die Körper zum Beispiel, an eurem Glauben an die Abgesondertheit, an eurem Glauben an die Individualität als Zuvorderstes, selbst an die verschrobene Individualität. Die Wahrheit ist, dass ihr ununterbrochen liebtet, und dass ihr nunmehr ohne Anhaftung liebt. Immerhin, ihr könnt jetzt im Augenblick ohne Anhaftung lieben, selbst mitsamt der Individualität.

HEAVENLETTER # 4119 – 5.3.12 – You Are Spinning

DU DREHST DICH

Die Welt ist sich wandelnd, und du bist mit ihr auf Fahrt. Du bist in einem Aufzug des Wandels unterwegs, in einem sich hochschaukelnden Aufzug des Wandels. Es mag dir ja danach aussehen, dass du dich nicht änderst, und doch bist du, in weltlichen Begriffen gesprochen, rasch unterwegs. Spürst du das?

Du, der du Ruhe und Stille bist, bist zügig unterwegs. Du bist vorangetrieben. Du wirbelst in einer neuen Geschwindigkeit herum. Keine Spurrillen mehr für euch, Geliebte, denn schnell im Kreis drehen werdet ihr euch. Ihr dreht euch näher an die Sonne heran. Ihr reitet auf den Strahlen der Sonne. Ihr hockt auf dem Mond und winkt. Sterne blitzen vor euch auf. Ihr betretet das Gefilde von Nicht-Zeit und Nicht-Raum, was im Grunde genommen bedeutet, dass die Anziehungskraft geringer ist.

Ihr wart seit eh und je dem Himmel verbunden, dem Himmel verpflichtet, das meine Ich. Und jetzt zoomt ihr euch zum Himmel. Ihr erreicht Lichtgeschwindigkeit, denn Licht seid ihr.

Alles nimmt an Beschleunigung zu. Ihr habt beim da Weitermachen nicht mehr länger eine Wahlmöglichkeit. Ihr befindet euch genau an der Markierung. Willentlich oder unwillentlich befindet ihr euch auf der Schnellspur. Ihr haltet mit Mir Schritt. Ihr beginnt zu spüren, worauf ihr seid, und mit Wem ihr euch auf der Reise befindet. Ihr seid Meine Entourage. Ich bin der Schrittmacher, ihr sprintet mit Mir über das Universum, und ihr haltet durch.

Ihr werdet euch daran gewöhnen, es wird freilich nicht gewöhnlich sein. Ihr werdet mit Außergewöhnlichkeit vertraut werden. Ihr werdet kennen lernen, wie außergewöhnlich ihr seid. Ihr werdet Gewahrsein von allem haben, und nach wie vor werdet ihr wohl nicht imstande sein, euch einzunisten und niederzulassen. Ihr werdet ohne festen Wohnsitz sein. Klar, ihr dachtet, dass es gelte, Sesshaftigkeit zu erlangen. Gelassene Ruhe und Sesshaftigkeit sind nicht das gleiche.

Ihr befindet euch auf einer Straße zum Abenteuer, und was ist Abenteuer anderes als ein Trip dorthin, wo ihr eurem Dafürhalten nach vorher noch nie wart, und demnach ist Abenteuer das Unbekannte, und das bedeutet, dass Grenzen nicht zum Tragen kommen. Sie existieren nicht mehr, jene sicheren Gleisbetten, an denen ihr festhieltet und die euch an Ort und Stelle hielten. Die Grenzen hielten euch zurück. Ihr werdet nicht länger Grenzen mit Sicherheit gleichsetzen, denn ihr werdet deutlich erkennen, dass euch Grenzen festsetzen. Ihr könnt euch nicht mehr an Gleisbetten festhalten. Ihr fliegt durch Raumlosigkeit. Es gibt nichts zum daran Festhalten. Jetzt wird Liebe, bei dem ganzen Raum in der Welt und im Darüberhinaus, die Richtung weisen.

Du wirst nicht mehr länger auf dem Pfad der Liebe leise auf den Zehenspitzen gehen. Du spielst nicht mehr länger Himmel und Hölle auf dem Bürgersteig. Du reitest auf den Strahlen der Sonne, und mischst dich da beträchtlich mit ein. Wie hell du in der Sonne bist. Wie vielstrahlig du geworden bist. Bald wirst du das Licht sehen, das du bist, und das Licht, das die scheinbaren Anderen sind. Du bist ein heller Lichtstrahl stracks aus Meinem Herzen. Du bist angestrahlt. Dein Herz ist erleuchtet. Die Welt wird Licht, denn sie wird in deinem Licht reflektiert.

Du hast dich nicht von der Welt abgekehrt, und die Welt hat dich nicht fallengelassen. Ihr seid im Tandem.

Kennst du jene Fotos von Planeten, wo die Planeten eingekreist sind? Die Erde ist von dir eingekreist. Du bist der Kreis des Lebens, und du umarmst die Welt und das ganze Leben. Du liebst alle Kreaturen. Du liebst alle Menschenseinswesen, die mit ihrer ganzen Göttlichkeit nach und nach vertraut werden. Nichts bleibt das gleiche, während du dich wandelst.

Dein Name ist nunmehr Licht. Das ist dein Wahrer Name. Licht bleibt nicht still. Es strahlt aus. Du bist Licht. Die Erde ist in deinem Licht gebadet. Und du drehst dich auf deiner Achse.

HEAVENLETTER # 4120 – 6.3.12 – What Was All the Fuss About?

WORUM GING DAS GANZE GEWESE?

Liebe ist gleichartig. Vielleicht möchtest du gerne das geliebteste Seinswesen auf der Welt sein, und du bist es. Meine Liebe ist grenzenlos. Infolgedessen ist jedermann das geliebteste Wesen auf der Welt. Was die Liebe anbelangt, gibt es keine Ablenkung. Meine Liebe ist auf vollen Touren. Meine Liebe umfasst alles. Ich stelle keine Einschätzungen her. Ich habe so viele andere Dinge, für die Ich Sorge trage. Stellst du dir womöglich vor, dass Ich Mich mit Sortieren und Hypothetisieren beschäftige? Natürlich befasse Ich Mich mit anderem.

Tatsache ist, Ich ziehe es vor, Mich mit Dingen zu beschäftigen, die von Belang und die für Mich leicht sind, und bei denen Ich, anders ausgedrückt, nicht anders kann, als den Sinn darauf zu richten.

Lieben ist leicht für Mich. Es ist so leicht. Nichts steht Meiner Liebe im Wege. Nichts, was nicht Liebe ist, hat irgendeine Chance, es bis zu Meinem Herzen zu schaffen. Wir können Mein Herz, Meine Liebe, einen großen Filter nennen, allerdings, Meine Liebe hat keinen Bedarf zu filtern. Meine Sicht ist eine andere als die eure. Ich habe nicht gewisse Elemente herauszuziehen und andere zu behalten. Ich muss nicht analysieren oder muss Mir nicht aus etwas einen Reim machen. Ich liebe euch. Ich liebe alles, was Ich erschuf. Ich habe Sternenlicht in Meinen Augen. Wir könnten sagen, Röntgenstrahlen-Sicht. Ich sehe, was da ist zum Sehen. Ich sehe Schönes. Ich sehe Schönes, wenn Ich dich anschaue. Und Ich schaue dich an. Ich sehe dich angefüllt mit Meiner schönen Seienshaftigkeit. Ich sehe dich an, und Ich sehe Mich Selbst, und Ich erkenne, Ich bin schön, und Ich weiß, du bist es ebenfalls.

Meine Standards sind höhere Standards als eure, Geliebte. Ich habe eine hohe Sicht. Wohin Ich auch schaue, Ich sehe Schönheit. Ich sehe Licht. Ich sehe besser, als du es tust, besser, als du die meiste Zeit siehst.

Dir mag es danach sein, dich zu vereinzeln. Ich schaue, um zu umschließen. Und das mag der relative Unterschied zwischen Uns sein, obschon natürlich zwischen Uns nichts ist, denn Wir sind Eins, aber, so wie du dich selber auf der Erde als individuiert ansiehst, so siehst du zu, einen jeden Anderen zu individuieren. Etliche stufst du hoch ein. Etliche niedriger, und gleichwohl, du weißt es nicht. Du siehst nicht, und du weißt nicht. Mittels Erscheinlichkeiten vermagst du zu der Aussage nicht zu gelangen. Besser ist es, überhaupt nicht zu individuieren.

Besser ist es, schlicht zu lieben und dich selber nicht Ränge hochstolpern zu lassen. Wenn es sich auf Meine Schöpfung beläuft, ist es besser, sie zu lieben, und es dabei bewenden zu lassen. Du bist nicht gerade umwerfend im Sehen der Welt, so wie sie ist. Du siehst sie, so wie du dein Leben bis zu diesem Punkt siehst. Du hast allzu viel aus der Vergangenheit extrahiert und es auf das laufende Bild, das du von allem hast, geklebt. Anstatt einen Mischverbund zu fertigen, subtrahierst du. Du schreibst die Welt um, nicht gemäß deinem Gefallen, sondern gemäß deiner Missbilligung. Sieh jetzt Billigung. Nein, sei nicht einmal auf Billigung aus, da sie einfach die andere Seite von Missbilligung ist. Suche Schönheit zu sehen. Suche, Alle von einem Zustand des Gleichgewichts her zu sehen.

Aus großer Höhe wirst du sehen, wie Ich sehe, und du wirst die Wahrheit sehen und innig mit ihr vertraut sein. Wahrheit wird dein sein. Du wirst bis aufs Letzte außerstande sein, sie nicht zu sehen. Du kannst bloß sehen, was du siehst, und du hebst an, jetzt umfassender zu sehen.

Du wirst Fehler hinter dir lassen. Du wirst nicht mehr länger Fehler finden mögen. Du wirst Wahrheit suchen, und du wirst sie finden. Du wirst sie finden, wo sie stets war, und das ist – tief in deinem Herzen. Dein Herz sieht und erkennt aus einer großen Höhe. Du wirst Einzelne und die Menschheit in einem neuen Licht sehen. Deine gesamte Wahrnehmung wird sich wandeln, nicht von der unterscheidenden Feststellung her, sondern von der verwirklichten Umsetzung her. Das möchtest du gerne, oder etwa nicht? Du möchtest selbst-verwirklicht sein, oder nicht? Ich bin sicher, du möchtest das. Und Ich bin sicher, du wirst das sein.

Bald genug wirst du dich nicht einmal mehr erinnern, worum es bei all dem Trara ging.

HEAVENLETTER # 4121 – 7.3.12 – Walking in Heaven

IM HIMMEL WANDELN

Du befindest dich am Scheitelpunkt des Himmel-Durchbruchs. Der Himmel birst wie eine Blume auf. Dies ist unumgänglich. Der Himmel lockt dich herbei. Der Himmel sagt, er lebt auf der Erde, er sagt, dass er nicht ausgesondert ist, nicht mehr als du und Ich abgesondert sind. Der Himmel ist ein Bild des Einsseins, wohl-genährt, wohl-gefördert, wohl-lebig, auf ewig geschmiedet in der auflohenden Wahrheit der Liebe. Die Wahrheit hat im Himmel ihren Wohnsitz, und du bist die Essenz der Wahrheit. In einem eingebildeten Einstweilen hast du vergessen, wer du bist. Deine Augen haben sich noch nicht an das Licht gewöhnt, als würde die Erde nicht in den vollen Strahlen der Sonne erblühen.

Ihr lebt soeben in einer Oase, und dennoch hattet ihr eine Herkunft von einer Wüste oder von der eisigen Arktis im Blick. Ihr geht zu weit von euch selber ab. Das Paradies ist euer. Alle eure Träume gründen auf Wahrheit. Alle Meine Träume werden Wirklichkeit. Ihr seid einer Meiner Träume. Meine Träume manifestieren sich, und nicht anders die euren.

Falls Wir Ein und Dasselbe sind, bedeutet das, dass Wir Ein wohlgegründeter Gedanke sind. Wir sind aus Einssein gemacht. Der Sohn ist nicht weit vom Vater. Du bist so nahe an Mir, wie nahe sein kann. Wir sind die Nähe der Liebe. Sofern du da bist, wo Ich bin, und Ich versichere dir, dass du bei Mir bist, was ist sodann die Erde anderes als ein Trugbild? Der Himmel ist wirklich. Die Erde nicht. Sie ist eine wackelige Wahrnehmung. Deine Sicht wurde verzerrt. Deine Augen haben bestimmte Elemente getrennt und bildeten eine Gestaltung, die, für einen Augenblick, die Himmlischheit der Erde verdunkelt.

Du bist auf der Erde auf die Bühne des Lebens hereingeschossen mit dem Ruf auf den Lippen: „Ergebung.“ Du hast Zugeständnisse gemacht. Du wirst dein Geburtsrecht abgetreten haben. Dein Geburtsrecht ist Liebe und Glück. Sie gehen miteinander, ebenso wie du und Ich miteinander gehen. Es gibt keine Solos. Da ist Einssein, und Einssein ist das Höchste.

Setze Meine Brille auf, und sieh, was Ich sehe. Es ist mehr als Behaglichkeit, worauf du aus bist. Du suchst nach Wirklichkeit. Du hältst dich inmitten von Liebe auf, und siehst sie nicht. Die Erde harrt deiner friedevoll, dass du sie dafür anerkennst, was sie ist. Der Erde wurde eine schlechte Presse zuteil. Sie bedarf, im Voraus mit einer guten Presse bedacht zu werden. Ich denke, du wirst die Welt emporheben. Ich denke, du wirst die Erde für gültig erklären. Du wirst die Trommeln und Zymbeln schlagen. Du wirst, in Wort und Tat, den Himmel auf Erden ausrufen. Du wirst aus der Zeit herausschreiten und die Erde zuverlässig im Himmel, wo Liebe herrscht, ausfindig machen. Du hast es dir andersherum vorgestellt.

Überbleibsel hergekommener Wahrnehmung sind am Verschwinden, sie sind Einem niemals mehr im Blick. Wo du doch die althergebrachte Weise nicht magst, weswegen sie behalten? Du birst derzeit aus einem alten Kokon hervor, der mit eingebildeten Gefahren angefüllt ist. Du hast an Gefahr geglaubt. Das ist altes Denkgut. Du wirst meinen, Ich sei Mir nicht im Klaren, was Ich gerade sage, da du einen Sack von Belegen bei dir hast, dass Gefahr existiert. Du hast mehr an Gefahr geglaubt als an irgendwas anderes. Aus diesem Grunde hast du die Wahrheit, im Himmel unterwegs zu sein, weggelegt und eine Welt akzeptiert, die mit Gefahr befrachtet war. Du hast das Impermanente in die Schlagzeilen gesetzt und dies das Leben genannt. Du dachtest, Schlaglöcher verdeckten die Straße.

Nichts hat dir so zu erscheinen, wie es das in der Vergangenheit tat. Selbstverständlich bist du imstande, anders zu sehen. Ganz bestimmt kannst du andersartige Nachweise herbeibringen, als du in der Vergangenheit erwiesen hast, das sei zutreffend. Du kannst vergangenem Denkgut abschwören und eine Neue Welt betreten, die aus neuen Gedanken hergestellt ist. Du kannst dich selber neu ausrichten. Du kannst die Welt neu ausrichten. Du kannst aus der Vergangenheit herauskommen. Du kannst die Wahrheit betreten. Du kannst in Mein Denken hineintreten.

HEAVENLETTER # 4122 – 8.3.12 – You Swing and Sway the Universe

DU SCHWINGST UND WIEGST DAS UNIVERSUM

Wenn du auf das Leben eines anderen Menschen blickst, vielleicht auf das eines Menschen, das mit Zerrbildern und mit Unrecht verspannt ist, ist es nicht an dir, diesen Menschen zu bemitleiden. Du sollst niemanden bedauern. Bringe Mitleid empfinden nicht mit Mitempfinden durcheinander. Die Erhabenen Spirituellen Menschen ließen sich niemals herab, mit ihnen Mitleid zu haben. Dies ist für dich eine erhebliche Botschaft, denn, sobald du für einen Anderen Bedauern spürst, stellst du dich selber an eine höhere Stelle und das Gegenüber an eine tiefere. Beides ist zum Bleiben kein guter Ort.

Bedaure dich ebenfalls selbst nicht, denn dann steckst du in Selbstmitleid fest. Das bringt dich nirgendwo hin.

Mit Sicherheit ist es eine Sache, sich überlegen zu fühlen, und eine ganz andere, dafür, dass du derart viel Gutglück hast, dankbar zu sein.

Zähle deine Segnungen, und wirf Segen auf jedermann. Auf jedermann. Jeder kann durchaus mehr Segen gebrauchen.

Ein jedes Leben hat seine Mühsal. Ein jedes Leben hat seine Segnungen. Schaue dich nach Beglückungen um, nicht bloß in deinem eigenen Leben, sondern ebenfalls im Leben Anderer.

Wenn du Andere bemitleidest, nagelst du sie an die Wand. Fühle dich gesegnet, und nicht überlegen.

Du übst auf jedermann um dich herum einen Einfluss aus, und du hast einen Einfluss auf einen Jeden weit weg von dir. Du musst nicht jemanden nahe bei dir haben, um einen Einfluss auf ihn zu haben.

Jeder Einfluss, den du hast, beeinflusst ebenfalls dich. Ob beabsichtigt oder nicht, sobald du jemanden schlechtmachst, hast du dich selbst schlechtgemacht.

Genug mit dem Schultern-Hochziehen, dass das Leben, so wie du es siehst, ein ‚Leider! Ach!‘ der menschlichen Verfassung sei. Wirf einen anderen Blick auf die menschliche Verfassung. Du bist der König der Schöpfungen auf Erden. Sei gegenüber all den Königen, die die Erde bevölkern, treu ergeben. Ein jedes Menschenseinswesen ist ein König oder eine Königin, und ein jedes bestimmt das Land. Kraft eurer Gedanken, kraft eures Nachdrucks macht ihr der Welt Vorgaben. Ihr beherrscht das Königreich vermöge dessen, wie ihr den Stab eures Denkens verrückt. Ihr schwenkt und wiegt das Universum mit euren Gedanken hin und her.

Fasst die Absicht, erhebende Gedanken zu haben. Fasst die Absicht, euren Worten nachzukommen. Nehmt euch deutlich vor, die Wahrheit zu sprechen. Wahrheit dient Allen. Eure Gedanken bestimmen desgleichen euch. Legt das Vorhaben fest. Stellt eure Aufmerksamkeit ein. Sobald ein Kurs festgelegt ist, ist er festgelegt. Setzt einen Kurs über den Ozean fest, und das Schiff eures Lebens wird so fahren, wie ihr es plantet.

Sobald dich Gedanken, die du nicht befürwortest, befingern, rücke deinen Geist sachte zu Gedanken vor, die dir dienlich sind.

Wem, Geliebte, dient ihr? Fügt euren Gedanken Huld und Gunst hinzu.

Sobald euch unerwünschte Gedanken einholen, dreht euch einfach von ihnen weg. Fechtet nicht mit ihnen, da ihr dadurch widrige Gedanken stark macht. Gelangt zu Meiner Denkweise, und euer Geist wird zu Ruhe kommen. Ruht in Mir.

Lasst Mich unerwünschte Gedanken fortküssen. Malt euch die Gedanken, die ihr nicht mögt, aus, wie sie zu Mir kommen. Danach seht, dass sie von euch entfernt sind. Sie werden fortfliegen. Schickt sie ebenso sachte zu Mir, wie Moses ins Schilfrohr gesetzt wurde. Ich werde euch von solchen Gedanken abziehen.

So wie Ich bestrebt bin, dass du eine edle Hinsicht auf jedermann einnimmst, so bin Ich ebenfalls bestrebt, dass du dir selber hohen Respekt zollst. Wie du dich selbst anblickst, hängt von den Gedanken ab, die du auf Andere zu richtest. Ich werde die unschönen Gedanken abbeordern und sie beiseite werfen. Sie werden nicht mehr länger existieren. Du wirst neue Gedanken und neue Einsichten erlangen, und du wirst was Andere und dich selber angeht bessere Empfindungen innehaben. Du wirst aufrücken. Du wirst dich anschicken, die Richtung deiner eigenen Gedanken zu steuern. Du wirst auf Hoher See segeln.

HEAVENLETTER # 4123 – 9.3.12 – God’s Very Being

GOTTES UREIGENES SEIN

Du bist die Besonderheit Meines Herzens. Du bist Mir lieb und teuer. Du bist Mir ebenso lieb, wie Ich Mir Selbst lieb bin, und Ich bin Mir in der Tat sehr lieb und teuer.

Du bist kein Anhängsel an Mir. Du bist Mein ureigenes Sein. Verstehe, was Ich sage, verstehe etwas. Begreife hinreichend, um Meine Liebe, die an dich weitergegeben wurde, nun von dir an die Welt weiterzugeben.

Wir existieren, um Liebe weiterzugeben. Wir können nicht anders, als Liebe weiterzugeben. Dies ist Unsere Mission. Für Uns gibt es nichts anderes zu tun, als Liebe weiterzugeben. Wir werfen Unsere Liebe hinaus, wie einen Baseball, sie fliegt vermöge ihrer eigenen Schwungkraft über den Zaun hinweg, und sie fliegt ununterbrochen weiter, wie sie von einem Herzen zum nächsten weitergereicht wird. Der Baseball der Liebe wird aufgefangen und wieder geworfen. Liebe ist stets erkennbar, und dennoch ist auf sie kein Anspruch festgesetzt.

Der Baseball der Liebe wird nicht initialisiert. Sie ist Liebe, die überall ausgegeben und nirgendwo in Besitz genommen wird. Ein Jeder, der die Liebe einfängt, reicht sie weiter. Es gibt keine Schnüre an ihr. Sie wird in die Höhe geworfen, und immer wieder aufgefangen, und wieder geworfen, und so ist die Liebe. Sie liebt es, hochgeworfen zu werden. Sie liebt es, einen Homerun nach dem anderen zu machen. Liebe liebt es, geworfen zu werden, und Liebe mag es, aufgefangen und wieder geworfen zu werden, damit alle Welt sie sehen kann.

Liebe ist keine kleine Angelegenheit. Sie wird im Wind angeweht, und sie wird in schlagenden Herzen verwahrt. Liebe ist der Held des Tages. Es gibt keinen anderen. Liebe ist der Conquistador. Liebe ist alles, und alles ist Liebe. Liebe ist der Herr im Hause. Liebe hat die Oberhand, und doch ist Liebe nicht herrisch. Jeder liebt die Liebe, und jeder ist ein Transporteur von ihr. Da gibt es keine Ausnahmen. Eine Absenz von Liebe gibt es nicht, ein Jeder mag sie. Ein Jeder möchte echte Liebe.

Dennoch wurde Liebe maskiert. Sie wurde gedrosselt. Sie wurde aufs Abstellgleis geschoben. Auf der Erde hat nicht Jedermann stets davon gewusst, wo Liebe zu finden oder wie sie auf Andere zu schauern ist. Liebe wurde unterdrückt, gefangen gehalten, in Ketten gelegt, in einem Verlies irgendwo vergessen. Nichtsdestotrotz, einerlei wie eingeengt, die Flamme der Liebe brennt unablässig selbst in den dunkelsten unter den Herzen. Es gab in der Welt eine Zudecke für die Liebe. Und nun ist die Liebe im Begriff, aus allen Banden hervorzubrechen, und Liebe wird den Sieg davontragen. Die Massen werden der Liebe zujubeln, und Liebe wird sich über die Herzen Aller in die Höhe heben. Liebe wird, so wie man einen Champion herumträgt, getragen, von simplen Menschenseinswesen hoch auf den Schultern gehalten werden.

Liebe ist der Held.

Und Liebe ist soeben dabei, sich selbst kundzutun. Liebe ist dabei, auf ihr Geburtsrecht Anspruch zu erheben. Liebe wird ruhig und stark sein, und Armeen der Liebe anordnen, um über die Erde zu marschieren und die versteckten Herzen Aller geltend zu machen.

Niemand wird imstande sein, die Liebe zu bezwingen. Liebe wird sichtbarerweise und geläufig übernehmen. Dies ist das Jahr der Liebe, und von jetzt ab wird das Leben Liebe genannt werden. Liebe und Leben haben die gleiche Gründung, und Liebe wird allen, so wie es die Nahrungsmittel sind, gemein sein.

Alle werden mit Liebe genährt sein. Liebe wird die Versorgung des Universums sein. Liebe wird in Überfluss vorhanden sein. Liebe wird alles sein, was ist. Nichts außer Liebe wird es geben. Liebe wird augenscheinlich und Liebe wird bekundet sein. Liebe wird über die Erde marschieren und in Meinem Namen Liebe geltend machen, und du, du ebenso, wirst in Liebe aufgefegt werden. Niemand wird imstande sein, der Liebe zu widerstehen, und niemand wird das wollen. Nichts wird mehr die Liebe, die immerzu schier übersehen wurde, blockieren. Dies ist das Jahr der Liebe.

HEAVENLETTER # 4124 – 10.3.12 – Open, Sesame

SESAM ÖFFNE DICH

Ich bin kein Teil deines Herzens. Ich bin dein Herz. Dein Herz ist der Puls des Meinigen. Dein Herz schlägt auf die Melodie Meines Herzens. Jedwede Einengung, die du in deinem Herzen verspürst, jeder Herzschmerz, den du in deinem Herzen fühlst, ist ein eindringender Griff auf dein Herz und dient nicht Mir, er hinterlässt demnach die Welt abgeschwächt. Einzig Liebe gehört in dein Herz hinein. Das war’s. Das ist die ganze Geschichte des Lebens auf der Erde.

Alles, was du Schmerz und Leiden nennst, schnürt dein Herz ein. Irgendwo hast du die Idee eingefangen, dass die Liebe in deinem Herzen, aufgrund diesem oder jenem, kontrahiert, zurückgehalten, niedergehalten, geheimgehalten, verborgen, bewacht gehalten gehört. Nein, nein, nein, dies ist die Zeit, wann es an deinem Herzen ist, sich auszuweiten. Die Wahrheit ist, dass es für dein Herz keine Begrenzungen gibt. Ja, Zäune sind errichtet worden, um es zu umzingeln, dennoch sind das Fassaden. Zäune beschützen dein Herz nicht. Sie begrenzen es. Zäune um dein Herz herum halten dich an Leiden und an die eingebildete Vergangenheit geheftet.

Du hast dein Herz an die Leine gelegt und es an einem Stein festgemacht. Du bist in die Gepflogenheit hineingeraten, dein Herz übers Ohr zu hauen. Du hast es im Namen von Sicherheit eingeschränkt. Im Namen von Sicherheit wurde es verprügelt, verletzt, wurde auf ihm herumgetreten. Was auch auf der Welt vor sich gehen wird, du bist für dein Herz, welches das Meine ist, zuständig, und du hast es unterdrückt. Du hast es unterdrückt. Du hast es eingepackt. Du sagtest zu deinem Herzen: „Du kannst so weit gehen, nicht weiter. Bleibe dort, wo ich es dir sage, und wage dich nicht vom Fleck.“

Dein Festziehen, dein Anbinden, dein Fesseln, dein Drauftreten bei deinem Herzen erinnert Mich an den Elefanten, der angekettet war und über die Grenzen der Kette nicht hinausgelangen konnte. Er hatte sich derart an die Kette gewöhnt, dass er sich, selbst als sie nicht angebracht war, in dem eingeschränkten Bereich aufhielt. Er hätte hingehen können, wohin er wollte, dennoch blieb er in der engen Umgebung, die ihm zugeordnet worden war.

Nimm den angebundenen Elefanten deines Herzens auf und gestatte ihm, frei herumzuwandern. Du hast kein Recht, dein Herz weiterhin in Knechtschaft zu halten. Gib ihm Schlückchen an Freiheit und sei ihm behilflich, der König der Herzen zu werden, für den es angelegt ist. Deinem Herzen gehört es nicht, in einem wiederkehrenden Kreis in Grenzen gehalten zu sein.

Es gab Tage, als Büffel frei umherstreiften, und hernach kamen Zäune auf, und die Büffel streiften nicht mehr frei umher.

Es stellt ein Mandat von Mir dar, dass du dein Herz freisetzt. Es ist nicht bestimmt, dein Gefangener zu sein und genau das zu tun, was du sagst. Es ist dazu bestimmt, dich zu leiten. Du bist angelegt, deinem Herzen zu folgen. Es ist ein Führer, kein Gefolgsmann. Es ist bestimmt, zu singen. Es ist bestimmt, über Zäune zu springen. Ihm gehört es, zu lieben und seine Liebe nicht zu bändigen.

Du weißt natürlich, Ich rede hier von Liebe, die umfassender ist als persönliche Liebe. Tue dein Herz auf, und du wirst als jemand lieben, der sich dem verschrieben hat, zu lieben. Du wirst nicht mehr länger deine Liebe in eine Ecke kehren mögen. Dein Herz ist nicht auf deinen Brustkorb beschränkt. Es ist dem Leben das Sesam Öffne Dich. Es ist der Große Befreier. Dein Herz ist das Herz des Lebens, und es streckt sich aus. Es streckt sich aus, und es langt überall hin. Dein offenes Herz bittet, sich selbst zu schenken, und es gibt und gibt voller Freude, es fühlt sich dabei niemals überlistet und überlistet derweilen niemanden. Dein Herz ist der Schlüssel, der alle Herzen aufschließt. Was euch, euch Teuren, demnach zu tun ist, ist, alle die Schlüssel wegzuwerfen. Entriegelt euer Herz. Seid euch gewahr, es ist das Meinige.

HEAVENLETTER # 4125 – 11.3.12 – The Lily of God’s Heart

DIE LILIE DES HERZENS GOTTES

Du bist bereits zu Mir erwacht. Du hast im Grunde nie geschlafen, sodass du aufgeweckt werden kannst. Es ist schlicht so, dass du in einem Tagtraum auf einer schlängeligen Straße weg warst, und dass du deinen Rückweg nicht so recht erkannt hast.

Beim Aufwachen hast du geschlummert. Du schließt ein Auge gegenüber der Wahrheit, und mit dem anderen gehst du der Fantasie hinterher und hältst sie für wahr. Du hältst jede Ecke und jeden Winkel der schlängeligen Straße für wahr. Du glaubst an jede Einzelheit bei ihr und du hältst an ihnen fest. Während du festhältst, lässt du das los, was über den Traum hinausreicht. Du lässt das los, was wahrlich in deinem Herzen verankert ist. Du warst am Träumen. Du hast nie so recht den Unterschied zwischen der Wahrheit und der eingebildeten Schilderung des Lebens, was du auf der Erde lebst, ausgemacht.

Du hast den Himmel nicht geopfert, hinwiederum hast du dir seine Gültigkeit versagt. Du hast ihn übersehen, oder du hast ihn kurzerhand verleugnet. Was du nicht siehst, ist zufällig das, wo du bist. Was du siehst, ist, wo du deiner Auffassung nach bist und dennoch nicht bist. Mir bist du wie ein Baby-Engel, der auf die Erde heruntergeprellt ist und vergessen hat, nach oben zurückzuschnellen. Du wurdest zu einem Engel der Vergesslichkeit. Du hast dir deine eigenen Flügel gestutzt.

Nunmehr fängt der Baby-Engel an, sich zu erinnern, und du breitest deine Flügel aus und erkennst, wie du schier dachtest, sie seien gekappt. Du bist immerfort, was du eh und je warst. Illusion ist nicht Wahrheit. Illusion war niemals etwas anderes als Illusion, ebenso wie Wahrheit stets Wahrheit war.

Du kannst im Grunde Wahrheit nicht kupieren. Die Wahrheit vergisst sich selber niemals. Du kannst Wahrheit nicht bezwingen. Sie ist eine robuste Blume, die sich einzig zur Wahrheit Selbst niederbeugt, was heißt, dass sie sich zu dir niederbeugt, dies selbst an deiner Stelle, wo du von ihr abgegangen bist.

Geliebte, ihr seid wirklich ein Engel der Wahrheit. Ihr könnt euch selber tausend Mal zum Narren halten, und dennoch kann die Wahrheit nicht gefoppt werden. Was ihr getan habt, ist, durch Bewegungsverläufe gegangen zu sein. Euer Leben auf der Erde, so wie ihr es wahrnahmt, war eine Vorstellungsnummer eurerseits. Ihr habt euch wirklich für die Rolle begeistert, die ihr spielt, so, als wüsstet ihr nicht, was ohne sie zu tun ist. Ihr habt es nicht so recht gewagt, euch selbst zu spielen. Was für eine Wundersamkeit ist euer, sofern ihr es schier wagtet, die Pracht von euch selbst in den Blick zu nehmen?

Euer Leben auf der Erde war allzu oft gegensinnig, entgegengesetzt, wie es ein Fotonegativ ist. Selbst innerhalb des Negativ-Bildes von euch kann indes Wer Ihr Seid erblickt werden. Ihr könnt gewahren, dass ihr weitaus mehr seid als die verwässerte Version, die ihr von euch innehattet.

Ihr seid die Lilie Meines Herzens, und ihr seht das nicht. Ihr möchtet das gerne glauben, und doch glaubt ihr es nicht. Ihr glaubt mehr an Schatten, als ihr an Mich glaubt. Ihr nennt Schatten schwarz und weiß, so als wären schwarze und weiße Fakten dasjenige, woraus ihr fabriziert seid. Die Fakten sind die Verwindungen von euch. Ihr seid schön in fließenden Farben. Die Schwarz- und Weiß-Versionen von euch existieren nicht, denn euer Licht und Mein Licht sind das gleiche.

So wie manche Menschen farbenblind sind, so wart ihr und nahezu ein Jeder Wahrheit-blind. Wahrheit-Blindheit vergeht nunmehr aus dem Antlitz der Erde, und Wahre Sicht geht auf.

Schaut, es ist leicht. Es ist leicht, die Wahrheit zu sehen, sobald ihr einmal willens seid, das Bild los zu lassen, was ihr innehieltet. Aus welchem Grunde solltet ihr auf Nicht-Zurkenntnisnahme zurückschauen und ihr zugeneigt sein mögen, unterdessen ihr, unmittelbar vor euch, in eurem pochenden Herzen die Wahrheit an den Tag legen könnt?

Ihr seid nicht Erd-gebunden und an die Erde geknüpft, während ihr auf ihr wandelt. Ihr könnt den Himmel niemals verlassen. Ihr könnt ihn nicht aufgeben, selbst obschon ihr denken mögt, er habe euch aufgegeben. Denkt noch einmal, Geliebte. Ihr könnt der Wahrheit glauben. Noch mehr als das, ihr könnt die Wahrheit gewahren, gar während ihr sie nicht sehen könnt.

HEAVENLETTER # 4126 – 12.3.12 – A Ghost from the Past

EIN GEIST AUS DER VERGANGENHEIT

Lasse vergangenen Irrtum los. Lasse los, was du als Irrtum ansiehst, und lasse es vorüber und erledigt sein. Falls du einen Fehler begangen hast, mischst du ihn nicht mit Schuld zusammen. Setze dich selber von Schuld frei. Sie ist nicht gut für dich. Sie ist ein Stempel, den du auf dich prägst. Mit einem heißen Eisen hast du dich aber und abermals als schuldig gebrandmarkt. Wenn du nichts Neues hast, über das du dich schuldig fühlen kannst, findest du etwas aus einem alten Reservoir, um dich mit ihm zu plagen. Dem zu vergeben ist, das bist du. Das Beste soll noch kommen. Schuld ist ein Selbst-Niedermachen, was das Gute vom Kommen abschreckt.

Schuld ist Selbstbeschuldigung.

Schuld ist ein Geist aus der Vergangenheit.

Lasse Schuld los, so wie du deinen Finger von einem heißen Ofen wegnähmest.

Entbinde dich von Schuld. Es ist, als hättest du dich selber an ein Seil der Schuld geknüpft. Schuld ist nicht Wiedergutmachung. Schuld los werden ist Sühne.

Sieh Sühnung als Einstimmung, und stimme dich mit Mir überein. Was Gutes ist dir an Schuld, ausgenommen, dass sie dich veranlasst, dich schlecht zu fühlen?

Schuld ist ein Mitläufer. Schicke sie ihres Wegs. Lasse Schuld in der Welt aufrücken und transformiere sie in Wertschätzung für dich selbst. Würdige dich selber. Du hast einer Menge getrotzt, und du bist durchgekommen. Überreiche dir eine Medaille. Sage zu dir selber: „Gut gemacht.“

Du hast dir selber einen oder zwei Schuld-betriebene Gedanken herausgegriffen, unterdessen du hundert Segnungen hättest auswählen können, die du pur einem Menschenseinswesen, und mithin der Welt, übermittelt hast. Was du Einem gibst, gibst du Allen. Du bist angelegt, einer zu sein, der gibt. Gib dir selber etwas schonende Nachsicht.

Möchtest du Mich für schuldig befinden? Wofür? Warum findest du dich für was auch immer schuldig, wessen du dich für schuldig befindest? Sei nicht mehr länger schuldig, dass du ein Menschenseinswesen bist, und dass Menschenseinswesen, so wie es in der Welt gesehen wird, unvollkommen sind. Betrachte dich fortan als vollkommene Unvollendetheit, und komme sodann in der Welt voran.

Falls du denn einen Rucksack der Vergangenheit mit dir herumtragen musst, dann trage einen Rucksack der Kühnheit bei dir. Wir könnten Kühnheit als das Gegenteil von Schuld bezeichnen. Wir könnten Vorangehen das Gegenteil von Schuld nennen. Die Sache ist, aufzustehen und aus dem Stand unter dem Schatten der Schuld hervorzukommen. Es ist gehörig besser, du legst von Arglosigkeit Zeugnis ab.

Schuld ist eines Vergehens schuldig. Du bist nicht schuldig, also ausgenommen, sich selber zunichte machen sei ein Vergehen, und nunmehr mögest du dich nicht mehr für schuldig finden. Du mögest alle Urteilssprüche für ungültig erklären, derer du dich anprangertest. Du wirst nunmehr zu deinem Freund werden und dir selber die Hand schütteln. Schlimmer als deine Verstöße – worin sie auch bestanden – ist deine Anklage gegen dich selbst. Rufe dir selber ins Gedächtnis, dass du Mein Kind bist, und dass es dir gilt, Meine Kinder gut zu behandeln.

Möchtest du dir nicht vergeben, in ein Schlagloch getreten und hingefallen zu sein? Wofür hast du dir deinem Dafürhalten nach zu vergeben?

Schuldgefühl ist nicht besser als Wut. Schuld ist Ärger. Schuld ist umgebogene Wut. Du hast Wut durch Schuld ersetzt, denn was ist Schuld anderes als überschwemmte und abgetauchte Wut? Du bist nicht in einem höheren Maße ein Held aufgrund dessen, dass du wütend mit dir selber bist, als du dafür ein Held bist, über jemanden oder etwas wütend zu sein.

Besser ist es, dich als einen Helden zu sehen dafür, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen. Besser ist es, Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen. Falls du bei einem Anderen Vergehen begangen haben solltest, streiche das aus. Behalte es nicht wie einen Pfeil in deinem Köcher.

Das meiste, dessen du schuldig bist, ist töricht sein. Sei nicht mehr länger tollkühn-töricht. Errege nicht mehr länger auch nur ein Mal bei dir Ärgernis. Entferne den Splitter aus deinem eigenen Auge, und du entbindest Alle.

Schuld ist ein Gift, und sie ist dir nicht geziemend. Sie ist für niemanden geeignet. Komme ohne Schuld aus. Entbinde dich jetzt von ihr. Stehe als eine neue Person auf, die die Vergangenheit hinter sich gelassen hat, wohin sie gehört.

HEAVENLETTER # 4127 – 13.3.12 – Be Like the Moon

SEI WIE DER MOND

Wenn es euch sehr schwer fällt, die eine oder andere Qual von eurem Herzen wegzuschaffen, so malt euch aus, es befänden sich hölzerne Kügelchen in ihm. Nehmt bei jeder Quälerei eine Holzperle heraus und werft sie so weit weg, dass man sie nie mehr sehen kann. Ihr könnt das. Schleudert die Perlen weg. Ihr sollt aus ihnen in eurem Herzen nicht mehr länger eine Halskette anfertigen, denn sie gerät zu einem Würgegriff.

Wovon Wir gerade reden, das sind öde Kügelchen. Sie hingen viel zu lange herum. Zwei Minuten sind zu lange. Viele der peinigenden Perlen in deinem Herzen befanden sich seit der Kindheit dort. Deine Kindheit ist dir bedeutsam, aber derartige Perlen von ihr gehören nicht aufbewahrt. Was immer an Vorkommnissen und Nachwirkungen aus deiner Kindheit in deinem Herzen geronnen ist, Ich bitte dich jetzt, sie hinauszuwerfen.

Und während du jene Kügelchen des Unbehagens wegwirfst, wirf ihnen einen Kuss zu, wenn es dir danach ist. Du warst der Auffassung, sie seien wertvoll und dass du ihnen einen Altar unterhalten müssest, oder es ist so, du warst schlicht niemals der Auffassung, dass du sie aus deinem Herzen hinauszuwerfen vermochtest. Jetzt weißt du es. Und jetzt greifst du jene uralten schmerzhaften Gedanken und Emotionen auf. Du möchtest sie nicht mehr. Sie sind wie verdorbenes Essen. Du musstest nicht gelehrt bekommen, etwas Übelschmeckendes auszuspucken, und doch musst du es lernen, von schwer in den Griff zu kriegenden Gedanken die Nase voll zu haben.

Unerwünschte Gedanken und Emotionen werden in der Atmosphäre herumschnorren. Sie werden verdampfen. Aufbewahrt, so schädigen sie dein Herz. Sobald du sie wegschleuderst, sind sie weg. Sie haben keine Kraft, außer der, die du ihnen vermacht hast. Du schätzt sie allzu sehr. Sie sind in deinem Herzen ein unerwünschter Gast. Sie sind zu lange geblieben.

Vielleicht ist es so, du hast heute den Gedanken, ein Vorkommnis habe nachgerade deinem Herzen Schmerz zugeführt. Das Wundsein ist nicht neu. Eine Veranlassung aus der Vergangenheit kam verkleideterweise als etwas Neues hervor. Es ist etwas Altes. Es hat sich selbst repetiert. Früher einmal wurdest du betrogen, und sobald du dieses alte Gefühl bekommst, geht in deinem Herzen ein rotes Licht an, und etwas ist verkehrt. Einerlei wer dich, auf welche Weise auch immer, betrogen oder angegriffen hat, unbenommen der Ungerechtigkeit, der Unverfrorenheit, ungeachtet der Schwachstelle ihrerseits, ungeachtet ihrer Vergangenheitsmuster – du hast die verschwitzten Kügelchen der Vergangenheit los zu lassen.

Diejenigen Menschen, die dich derzeit angreifen, leben ebenfalls eine Wiederkehr alter Wunden aus der Vergangenheit durch. Sie sind betrogen worden. Sie wurden abgestritten, und sie wollen es nicht noch einmal geschehen lassen, demnach kommen sie dir zuvor.

Es gerät zu einem Wettstreit, Geliebte, Geliebter. Sie müssen sich schadlos halten, bevor man sich an ihnen schadlos hält. Natürlich sehen sie das nicht so, denn sie sehen es aufgrund ihrer Verletzungen aus der Vergangenheit her nur als fair, nicht anders wie du das, was du siehst, als ungerecht ansiehst. Den ersten Schuss haben sie angebracht. Sie schützten sich selber im Voraus, und jetzt scheinst du daherzutrotten. Sie haben eine Erklärung verkündet, und jetzt reagierst Du. Du fühlst dich aufgerufen, mit Vereitelung zu reagieren. Die Sache ging auf Automatik über. Nun bitte Ich dich, bitte Ich dich ein weiteres Mal, dich darüber zu erheben.

Eröffne die Sache, indem du jene Kügelchen vormaliger Verletzungen hinauswirfst. Tue es um deinetwillen. Tu es um deretwillen. Sie tun sich ebenfalls selber nichts Gutes. Schleudert alten vergärenden Kummer in eurem Herzen hinaus, Geliebte, in Wahrheit geht es um nichts Neues. Sie haben das nicht verursacht. Worin auch ihr Angriff besteht, ihr nahmt ein unglückliches Kügelchen aus ihrem Herzen und ließt es in eurem Herzen aufknallen. Das tatet ihr. Einige wenige Wörter von ihnen, ihr Vorsatz, ihre Ablenkung von der Liebe – ihr habt sie zusammengemischt und es zu dem Euren gemacht.

Es war immerzu das Ihrige. Niemals war es das Eure, allerdings nahmt ihr selber es mit ihm auf.

Schleudert jene Mitläufer an Gedanken-Kügelchen hinaus. Seht zu, wie jene Perlen zum Mond hinüber laufen. Seht dem Mond zu, wie er bei der Sache, die euch derart grässlich zu sein schien, nicht ins Wanken gerät. Seid wie der Mond.

HEAVENLETTER # 4128 – 14.3.12 – Be Your Own Hero

SEI DEIN EIGENER HELD

Alles ist nicht so, wie es deiner Auffassung nach war. Du bist nicht so, wie du es dir dachtest! Du bist zur selben Zeit gehörig mehr, als du dir jemals Glauben schenktest, und im selben Atemzug nicht so fabelhaft, wie du mitunter dachtest, dass du es gewesen seist. Du dachtest, du hattest recht. Jeder denkt, er läge richtig. Jeder auf der Erde denkt, seine Weise sei die richtige. Schier fast Jeder ist auf seine Ansicht stolz.

Du selber dachtest, du seist mehr als Andere beisammen. Andere Menschen ließen dich im Stich. Sie erreichten deine hohen Standards nicht. Du warst dir nicht gewahr, dass du ebenfalls deinen eigenen Maßstäben nicht gerecht geworden warst.

Oder, es war so, andere Menschen sollten wissen, was sie taten, während du ungeniert darüber kenntnislos sein kannst, was du tust. Jemand behandelt dich nicht richtig. Wie bist du mit einem anderen Menschen umgegangen? Du hast es wohl auf die eine Weise gesehen, während es in Wirklichkeit andersherum war. Öfters befinden sich, laut deiner Wahrnehmung, Andere im Irrtum und hast du recht, und du verstehst und siehst nicht.

Andere Menschen neigen dazu, allzu selbstzentriert zu sein, und du hast wohl deine eigene Selbstbezogenheit übersehen. Du hattest an Andere Erwartungen, die nicht in Erfüllung gingen. Beginnst du zu sehen, wie du all die Rollen in deinem Leben spielst? Du bist die Person, mit der du es zu tun hast. Du, das Menschenseinswesen, bist nicht dauernd der Held. Ein Opfer ist kein Held, Geliebte. Vielleicht erwartest du, dass Andere ein Held sind. Sei dein eigener Held.

Der Gedanke war leicht, um wie viel glücklicher du wärest, sofern Andere anders wären. Ah, wenn doch Andere auf eure Pfeife tanzten. Geliebte, ihr tanzt nicht fortwährend auf eure eigene Pfeife. Fürwahr, sofern einzig ihr mit anderen Augen säht, wie glücklich wärt ihr fortan. Ihr seid der Lieferant eures eigenen Glücklichseins.

Du möchtest mit Anderen ein gewisses Maß an vorgegebener Innigkeit. Du möchtest nahe sein, und ein Anderer kommt nicht so in deine Nähe, wie du es gerne hättest. Geliebte, kommt euch selber näher, und das Universum wird für euch alle seine Wunder entfalten.

Das soll nicht sagen, dass es euch gilt, euch selber abzuurteilen. Es soll sagen, aufzuhören, Andere zu beurteilen. Was du in Anderen siehst, ist das, was du umfasst. Die einzige Person, die du da draußen im Blick hast, ist ein Aspekt deiner selbst. Du kannst das kaum für wahr halten, und doch stimmt es.

Du zauberst Andere herbei. Falls du dich betrogen fühlst, hast du dich selber betrogen. Falls du dich im Stich gelassen fühlst, hast du dich selber im Stich gelassen. An einem gewissen Punkt gelangst du zu der Einsicht, dass Andere nicht das sind, was sie deinem Dafürhalten nach waren. Du ebenfalls, Geliebte, Geliebter, bist nicht das, was du deinem Dafürhalten nach warst.

Du hast deine Wahre Größe nicht kennen gelernt, und dies zur selben Zeit, als du dich im Leben richtig liegen sahst und deiner Auffassung nach Andere im Unrecht oder Irrtum waren. Du hast nicht gesehen, dass du in deinem täglichen Leben nicht dauernd richtig lagst. Es kann durchaus sein, du siehst die Dinge auf eine Weise, während sie in Wahrheit anders sind. Du hebst dich im Ansehen, zur selben Zeit wie du Zuständigkeit aufgibst. Hier geht es nicht darum, Vorwürfe anzubringen, das verstehst du. Es geht indes darum, auf Verantwortung zuzulangen. Du, der Erwiderer auf dein Leben, bist für es zuständig. Niemand sonst ist für dein Leben verantwortlich. Du bist kein Kind mehr.

Nichtzurkenntnisnehmen ist keine Entschuldigung. Selbstgerechtigkeit ist keine Ausrede. Abgestritten worden sein ist keine Entschuldigung. Umstände sind keine Entschuldigung. Schwenke mit einem Zauberstab über dir selber und erhebe dich als ein Prinz oder als eine Prinzessin.

Keine geschürzten Lippen mehr dabei, was Andere tun oder nicht tun. Schaue auf dich selber. Du, das Menschenseinswesen, stehst nicht oberhalb von allem. Die Seele von dir ist über alledem. Als ein Akteur im Leben lernst du hinzu, und Jeder und Alles bilden dich aus.

HEAVENLETTER # 4129 – 15.3.12 – Start Moving. Meet the Horizon.

BEGINNE DICH ZU RÜHREN. LERNE DEN HORIZONT KENNEN.

Aus deiner Wahrnehmung heraus hast du selbstverständlich immer recht. Recht oder nicht recht ist nicht die Frage. Die Frage ist nicht deine Tugendhaftigkeit. Die Frage ist: Wohin gehst du von hieraus?

Ein Jeder denkt, er oder sie sei im Recht. Beide Parteien haben recht. Und wohin bringt dich recht haben? Recht haben resultiert in Gerichtsverfahren. Recht haben löst Ehen auf. Es ist mehr am Leben dran als richtig liegen.

Das Leben ist in Wahrheit keine Frage von richtig oder falsch. Du stellst die falsche Frage! Ob du nun recht oder nicht recht hast, falls du von einer Leiter gefallen bist, bist du von einer Leiter gefallen. Ob du nun recht oder nicht recht hast, falls du dir ein Bein gebrochen hast, hast du dir ein Bein gebrochen.

Das Leben geht um mehr als um richtig oder falsch liegen. Komme von jener Thematik weg. Komme zum Thema von Zuständigkeit. Das ist ein gehörig anderes Thema. Verantwortung ist nicht etwas, was Einem zugeschrieben wird. Du hast dir selber Verantwortung zuzuschreiben.

Falls das Leben derzeit nicht das ist, was du gerne möchtest, was wirst du tun, um es anders zu machen?

Du kannst die Verantwortung für dein Leben nicht mehr länger einem Anderen zuschaufeln.

Die Zeit ist nun da, damit aufzuhören, Unbill zu zählen.

Sofern dein Gras gemäht gehört, mähe es.

Es war die Rede davon, Hochmut komme vor den Fall. Falls du eine Menge gefallen bist, wenn Beziehungen auseinander gingen, dann schaue hinfort auf dich selber und nicht auf den Anderen. Kümmere dich nicht um die Vergangenheit des Richtig- oder Falschliegens. Was stehst du jetzt im Begriff, zu tun? Was wirst du tun, um die Gleichung umzuändern?

Wenn du den Saldo der Dinge nicht magst, was wirst du tun, um den Kontostand zu ändern?

Dies ist dein Leben, über das Wir reden. Zu was wirst du es machen?

In Verantwortung eintreten ist aus der Vergangenheit heraus kommen, aus der lange vergangenen Vergangenheit und aus der Vergangenheit von einem Augenblick zuvor. Sobald du in der Vergangenheit lebst, setzt du die Vergangenheit wieder ein. Ich denke, du möchtest gerne aus der Vergangenheit heraus gelangen. Lasse sie am Wegesrand los.

Mache dein Leben in der gegenwärtigen Zeit standfest. Dies ist die Zeit deines Lebens. Was auch immer getan worden ist, es kann rückgängig gemacht werden, nicht kraft Durchsicht, sondern indem es über deine Schulter geworfen wird und du von Neuem beginnst.

Um eine bessere Welt wiederaufzubauen, beginne mit Bauen.

Falls Wandel zu sein hat, dann bewerkstellige die Veränderungen.

Du bist die Triebkraft des Universums. Beginne mit dem Vorrücken. Beginne in die Höhe zu klettern. Gerate nicht ins Hintertreffen. Gehe voran. Triff mit dem Horizont zusammen.

Du bist nicht angelegt, im Leben ein Schaulustiger zu sein. Das Leben ist kein Sport, den du dir im Fernsehen ansiehst. Es ist etwas, in das du hineingehst. Es ist der Ton der Existenz, und du nimmst den Ton in deine Hände und formst ihn.

Vielleicht hast du den Ton hochgeworfen und ihn fallen lassen, wohin er eben will. Gestalte den Ton so, wie du ihn haben möchtest. Schaffe ein Kunstwerk. Habe Spaß mit dem Ton und mache es schön.

Es heißt, Ich hätte euch aus Ton gemacht. Ich gestaltete euch. Meine Formgebung war nicht aufs Geratewohl. Ich habe euch nicht dem Zufall überlassen.

Ich erschuf euch, indem Ich Möglichkeiten in den Blick nahm. Und auf diese Weise erschafft ihr. Vergegenwärtigt euch zunächst die Möglichkeiten. Sucht euch den Ton des Lebens aus und formt ihn in die Möglichkeiten, für die ihr euch entscheidet. Ihr werdet einen jeden Tag erschaffen. Das Leben ist mehr als eine einmal erteilte Aufgabenstellung. Du schließt es nicht ab. Du hast es nicht beendet. Da ist kein fait accompli. Da ist Leben, was fortdauert.

Du fährst in dem Zug des Lebens, und da ist eine ganze Menge Landschaft, die du siehst. Werde Eins mit Mir, und werde Eins mit der Szenerie des Lebens. Du bist am Leben, und du schreibst Geschichte.

HEAVENLETTER # 4130 – 16.3.12 – To Life

AUF DAS LEBEN

Es existiert keine Kenntnis spezifischer Aspekte, welche dir das Leben, unter Gewissheit, vorhält. Ich möchte dir indessen gerne sagen, dass es viele Wunder für dich vorhält. Das Leben selber wartet auf dich, selbst während du dich bereits in ihm aufhältst, in ihm bewegst, während du es lebst, dich in ihm maskierst.

Was einen Gutteil des Lebens in der Welt, so wie es gewesen war, anbelangt, warst du in einer Parade am Marschieren, und du befandst dich ebenfalls auf dem Gehsteig und sahst der Parade zu. Das Leben ist in der Tat etwas zum Anschauen.

Du beobachtest dich selber, wie du marschierst, und du ziehst Schlussfolgerungen. Du marschierst absichtlich auf den Schlag der Trommeln. Und stille, sachlich, siehst du dich selber marschieren und wirst ebenfalls den Rhythmus der Trommeln, auf den du läufst, schlagen. Und dies ist das Leben, so, wie du es kennst, Tätigkeit, der du zusiehst, und Folgerungen, die gezogen werden.

Du bist mehr als die Maskerade, die du deinem Dafürhalten nach bist. Du hast ein Kostüm als deine Identität hergenommen, und auf die gleiche Weise hast du Andere als das Kostüm gesehen, was sie tragen. Oder du hast dich und Andere als den Glanz eines Hauses gesehen, in dem gelebt wird, oder als die Nullen eines Gehaltsschecks. Was die Leute anhaben, ist nur das, was sie tragen. Wo Menschen leben, ist eine Beschreibung des Hauses, wo sie leben, und, wo sie leben, ist nicht, wer sie sind. Ihr Gehaltsscheck ist nur ihr Gehaltsscheck. Er kann herhalten, eine jede Anzahl von Dingen auszusagen, von denen keines stimmen mag.

Das Lächeln eines Menschen kann echt sein, oder nicht, hinwiederum ist letztlich der Status Einzelner, ob hoch oder niedrig, eine Maskerade. In der Welt ist eine kollektive Maskerade zugange. Etiketten werden verteilt, und Aufkleber werden benutzt, unterdessen Beschriftungen schier Beschriftungen sind und der Wahrheit keineswegs nahekommen. Unterdessen alle Eins sind, womit hat der Status irgendwas zu tun?

Es ist, als gäbe es im Leben einen Jongleur, der Orangen hochwirft. Einige kommen herunter, und einige noch nicht. Einige kommen als Äpfel herunter, und einige als Kohlrüben. Das Leben ist häufig ein Akrobatenakt. Ihr lebt in zwei Welten gleichzeitig, und ihr jongliert die zwei Seiten eures Lebens.

Euer Leben ist immerzu am Verrücken. Es ist definitiv nicht stationär. Und dennoch bezeugst du, ein stiller miterlebender Zeuge, die Erscheinlichkeit deines Lebens auf Erden.

Die Bewegungen deines Lebens sind eine Seite der Münze. Die Stille ist eine andere. Es gibt ebenso weitere Dimensionen, das aber ist für einen anderen Tag.

Du bist der stille Zeuge deines Lebens, und hinfort ziehst du, der unter dem Zauberspruch der relativen Welt weilt, Folgerungen daraus, was du gesehen hast. Somit etikettierst du dein Leben. Du sagst, es sei schön, oder es sei gut, oder es sei in Ordnung so, oder es sei rüde, oder es sei tragisch. Es ist schier Leben.

Mithin beurteilst du den Wert deines Lebens, so als wäre einzig eine Anordnung in Ordnung so und eine andere Möglichkeit nicht, so als hätte dein Leben einen Verlauf zu nehmen, den es nicht nimmt. Daher brichst du mit deinem Leben auf und stoppst es und vielleicht blockierst du seinen Strom. Du pausierst in deinem Leben, während du es bemisst, so als wärest du ein Landkreis-Schadensregulierer, der Punkte zusammenzählt.

Es ist an deinem Leben mehr dran, als was sich in ihm zuträgt. Es ist mehr an dir dran, als es erscheint. Es ist mehr an allem, als du dir womöglich vorstellen kannst. Gestehe dir jetzt ein, dass du über dein Leben keineswegs allzu viel weißt. Du wirst mehr erkennen, sobald du es los lässt, dein Leben abzuschätzen und es möglicherweise zu verdammen.

Nimm das Leben, wie es kommt. Freue dich, dass du am Leben bist. Du hast mit dem Leben nicht zu streiten. Du hast nicht zu bescheiden, dass das Leben falsch liegt und du recht hast.

Das Leben ist dabei, sein Ding zu machen. Habe vom Leben etwas Verständnis. Gehe ungezwungen mit dir um. Gehe ungezwungen mit dem Leben um. Mache es dir behaglich.

HEAVENLETTER # 4131 – 17.3.12 – When You Weep for Love Lost

SOBALD DU UM EINE VERLORENE LIEBE WEINST

In erster Linie, bemitleide dich nicht selber. Tue das schlicht nicht. Lächle stattdessen. Mit dir selber Mitleid haben ist so, wie wenn du in einer Ölpfütze sitzt und dich unfähig siehst, daraus aufzustehen. Es ist sogar besser, Wut zu haben, als dich selber zu bemitleiden.

Du kannst dir zahlreiche Beweggründe zusprechen, weswegen du mit dir selber Mitleid hast. Sobald du dein Leben auf der Mitleidschiene angesiedelt siehst, wirst du eine lange Liste vor dir haben können. So lange wie ein langer Schal.

Sich selber bemitleiden ist wie an deinem Daumen nuckeln. Du kannst nur so und so lange an deinem Daumen lutschen. Selbstmitleid ist etwas zum Herauswachsen.

Die Sache ist, dass Mitleid mir dir selber haben dich, sobald du dich in dieser Geisteshaltung befindest, nirgendwo hin bringt. Es gräbt dich da noch tiefer hinein, wo du dich nicht gerne aufhalten möchtest. Bleibe vom Selbstmitleid fern wie von der Pest. Es ist eine Seuche. Es ist eine sintflutartige Darbietung von Selbstbezogenheit, in die hinein du aufschmilzt. In Tränen von einer Art zäher Pampigkeit schmilzt du dahin.

Du gehörst nicht bemitleidet, noch auch ist es an dir, einen Anderen zu bemitleiden. Dünste dich nicht mehr länger in Mitleid. Sich selber leid tun, sich oder einen Anderen bedauern ist eine Form von Trägheit.

Natürlich kannst du für die Sache des Selbstmitleids gute Gründe anführen. Sich selber leid tun hebt dich von jedermann und von dir ab. Es sagt dir, du habest gelitten, und dass du nach wie vor leidest. Selbstmitleid sagt dir womöglich, du könnest über das dich selber Bedauern nicht hinwegkommen. Es sagt dir womöglich, es werde alle Tage Tränen geben. Es sagt dir womöglich, du seist der sorgenvollste Mensch auf der Welt.

Du kannst weinen, weil deine Eltern nicht mehr da sind. Du magst wegen deiner Jugend weinen. Du kannst wegen einer verlorenen Liebe weinen. Du kannst weinen, weil du nicht geliebt oder nicht genügend geliebt hast. Du kannst weinen, weil dir die Freude aus der Hand gewrungen wurde. Du kannst weinen, weil du vor dem Leben und davor, es zu leben, Angst hast.

Wie übersichtlich kannst du sein, sobald du dich selber und das Leben durch Tränen hindurch anschaust?

Du weißt, was zu tun ist.

Wenn du um eine verlorene Liebe weinst, kannst du froh sein für die Freude, die du weiland hattest, bevor du sie verloren hast.

Wenn du weinst, dass deine Eltern nicht mehr am Leben sind, freue dich, dass du deine Eltern hattest, während sie um dich waren.

Und wenn du eine Waise bist, keine Eltern für dich alleine hattest und in einem Waisenhaus lebtest, sei froh, dass du dem getrotzt hast, und sieh dich nicht mehr als Waise.

Bei jedem Sichten von Selbstmitleid, drehe es um und weise dir das zu, woran du dich freuen kannst. Du kannst das. Du musst das. Niemand kann es für dich tun. Warte nicht. Gib jetzt in dieser Minute Selbstmitleid auf.

Mach schon, falls du zwei Schilder sähest, eines, auf dem ‚Selbstmitleid‘ steht, und eines, auf dem ‚Wofür Ich Froh Bin‘ steht, wieso solltest du dir Selbstmitleid aussuchen? Sich selber leid tun ist keine Ehrenmedaille. In ihm kommt keine Tugend zu liegen.

Falls du dir selber leid tun musst, tue es einfach für eine Minute, und schalte dann den Mitschnitt aus, der das Selbstmitleid heranzieht. Lege eine andere CD ein. Ich rede über eure Gedanken, Geliebte. Gedanken bringen Selbstmitleid mit ins Spiel. Die Umstände selber tun das nicht. Selbstmitleid kommt ohne eine grüne Ampel aus euren Gedanken nicht vor. Hasche nicht mehr nach dich selber Bedauern. Einerlei worum es geht, es gilt dir nicht, dich zu verwöhnen, indem du dir selber leid tust oder Andere bemitleidest.

Du kannst auf die Leere in deinem Leben schauen, oder du kannst dorthin schauen, wo leere Stellen verfüllt werden. Du hast dir nicht die Löcher anzusehen. Du hast sie nicht herauszustellen. Du hast sie nicht mit einem Kreis und einem Ausrufungszeichen zu umkringeln.

Du bist nicht wegen Selbstmitleid hier auf der Erde. Du bist für Mich hier auf der Erde.

HEAVENLETTER # 4132 – 18.3.12 – Dreams Will Come True

TRÄUME WERDEN WIRKLICHKEIT WERDEN

Was ihr hier, unterdessen ihr am Wachsen seid, auf Erden tut, ist einen leeren Raum schaffen! Vollheit ist Leere, Geliebte.

Solange ihr angeheftet seid, seid ihr voller Erwartungen. Ihr seid voll von mehr Erwartungen. Ihr seid voll von euren Auffassungen, was geschehen müsse oder was hätte passieren müssen oder sollen, und ihr seid an eure Vorstellungen geheftet, die in eurem Geist zu Gesetzen, zu Standards werden, die ehrwürdig, heilig, geheiligt, autorisiert, geweiht werden. Bei dem, was sich ereignet, haltet ihr damit, worauf ihr besteht, mit. Klar, indem ihr so verfahrt, seid ihr auf dem Holzweg.

Ihr möchtet das Leben eindämmen. Ihr möchtet Möglichkeiten einschränken. Ihr könntet die Idee von Möglichkeiten insgesamt beseitigen und euch an Sicherheiten halten, an gewissen vorgegebenen Gewissheiten, die von euch gebilligt wurden.

Zum Reisen gibt es mehr als eine einzige Straße.

Ihr habt Meinungen, und Meinungen ändern sich. Noch mehr als das, sie haben sich zu wandeln. Das Leben in der Welt geht nachgerade um Wandel.

Kraft Wandel wachst ihr.

Ihr möget in eurem Leben einen leeren Raum erschaffen, wo ihr von der Vergangenheit uneingehakt seid. Die Vergangenheit schließt eure vergangenen Auffassungen mit ein. Wie ihr großgezogen wurdet oder wie ihr nicht großgezogen wurdet, ist jetzt keine Ausflucht. Die Vergangenheit ist kein Sesam Öffne Dich. Sie ist mehr wie ein geschlossener Sesam. Sie ist mehr wie der Dachboden eurer Großmutter, voll mit alten Möbeln, die wirklich abgestaubt gehören, die es nötig haben, von Nutzen zu sein, die es eher nötig haben, weggegeben oder in einem Laden verkauft zu werden, denn in dem Dachboden festzustecken.

Wir können diesen leeren Raum so übersetzen, dass er bedeutet, dass du nicht angeheftet bist. Alle Spinnweben sind weg. Ihr seid gesäubert. Ihr habt euch von der Vergangenheit und von den Fängen, in denen euch die Vergangenheit in Hörigkeit hält, gereinigt. Die Vergangenheit existiert in Wirklichkeit nicht. Trotzdem, ihr könnt sie eng an euch halten, die Vergangenheit, so wie einen Refrain in eurem Sinn, wie einen Oldie, wie einen Finger, der in eure Rippen hinein stößt, wie einen Pfropfen, der die Dinge drinnenhält und für neue Sachen keinen Platz zum Hereinkommen freimacht. Die Zeitung von gestern ist nicht die von heute.

Der leere Raum, an den Wir denken, ist ein Ruhekissen. Die Akustik ist gut. Die Gitarre ist leise. Ihr seid mit Stille erfüllt, wohin alle Neuheit in aller Ruhe einzutreten vermag. Neuheit ist Bewegung. Neuheit kann vorbeischauen, wo für sie Platz ist.

Allerdings, wo es leeren Raum gibt, gibt es einen Hang, ihn aufzufüllen, und somit gerät euer Geist zusammengeschnürt, in Gedanken eingewickelt, in Gedanken festgezurrt, bis zum Anschlag mit Gedanken angefüllt, sodass ihr nicht einmal mehr denken könnt! Für mehr ist kein Platz mehr da. Es kann sein, ihr fürchtet euch vor Leere, daher füllt ihr euren Sinn mit noch mehr Gedanken auf, gelegentlich mit schweren Gedanken, und ihr füllt euer Leben mit Ausweitungen eurer Gedanken auf, mit Gedanken, die auf Gedanken gehäuft wurden, und ihr seid euch sicher, dass mit allem voll sein besser sei als bar allem sein, und doch, alles, wonach es euch sehnlich ist, existiert im leeren Raum. Macht Platz für eure Träume, dass sie wahr werden. Macht Raum für das Leben, dass es eine neue Dimension betritt. Seid aufgeschlossen. Seid offenen Herzens. Entrümpelt euren Geist, damit sich euer Herz auftun und euer Leben anheben mag.

Weiter so laufen ist nicht gerade das gleiche wie Leben. Leben ist nicht schier sein Weiter-so-laufen. Es ist mehr am Leben dran als seine Tätigkeit. Es ist mehr am Leben dran, als was du am Wochenende gemacht hast, oder was du am nächsten Wochenende vorhast zu tun.

Es ist mehr am Leben, als du dir vorgestellt hast. Gib jenem leeren Raum in deinem Geist statt, und alles wird aus den Tiefen heraus erstehen. Neugeborene Gedanken werden sich erheben. Zauber wird auftreten. Glücklichsein wird anheben. Du wirst aufgehen.

HEAVENLETTER # 4133 – 19.3.12 – Uphold Yourself

HALTE DICH SELBST HOCH

Es gebührt dir nicht mehr, mit dir zetern. Nun ist es an dir, dich hochzuhalten. Selbst wenn du eine liebgewonnene Schüssel fallen lässt, gratuliere dir selber. Sei glücklich. Eine Schüssel weniger zum Abwaschen, zum daran denken, sich darum zu kümmern. Bedenke dich selber mehr als eine Schüssel.

Verfalle mehr auf dich. Bevorzuge dich selber. Hört darauf, Geliebte. Je weniger ihr euch selber kritisiert, umso weniger werdet ihr Andere kritisieren.

Seid ihr nicht über eure angeblichen Fehler hergefallen? Habt ihr das nicht getan? Ich sage euch, dass ihr es übertrieben getan habt. Ihr hattet allzu viel an euch selber auszusetzen.

Ihr könnt euch beklagen, dass andere Menschen euch einfach vom Tisch gefegt haben. Ihr habt euch selber außer Acht gelassen. Ihr wart wie jene Gestalt in der griechischen Mythologie, die auf den Berg stieg, bloß um immer und immer wieder herunterzugleiten. Er konnte den Gipfel nicht erreichen. Ausweislich eurer Sichtweise, das seid, in aller Kürze gesagt, ihr.

Nunmehr macht ihr euch auf und werdet euch selber zum fantastischen Freund. Werdet ihr mit eurem guten Freund so reden, wie ihr mit euch selber redet? Bist du dein eigener guter Freund oder bist du ein Aufwiegler?

Ein Freund befasst sich nicht eingehend damit, wo du falsch liegst. Ein Freund lässt dir gegenüber nicht die einen oder anderen Bemerkungen fallen, die du über dich selber machst. Sage zu dir selber:

„Hei, du bist gut. Wenn du hinfällst, springst du im Nu wieder auf. Du bist vielversprechend und stehst gut und groß da. Du bist ein wohltuender Segen. Du bist ein guter Mensch. Am meisten bist du gut zu dir selber. Und demnach bist du gut zu Anderen. Natürlich, mein Freund. Gott sagt, es gibt keine Anderen. Nun gut, du bist ein Führer der Welt, und Führer schimpfen sich selber nicht aus. Dafür hast du keine Zeit. Du bist mit anderen Dingen durchaus gut beschäftigt.

Ein Führer in der Welt ist ein Überspringer! Und du bist jemand, der sich mehr als der Situation gewachsen zeigt. Du kommst immer angelaufen. Kein Gras wächst auf dir. Falls du hinfällst, springst du auf und gehst weiter. Du bist dir selber ein großer Beistand.

Du hast eine fantastische Gesinnung. Es ist solch ein Vergnügen, mit jemandem wie dir zusammen zu sein. Ich möchte gerne wie du sein.

Du weißt, sobald du bei dir etwas auszusetzen findest, hängst du dich an die Vergangenheit. Es gibt für dich keinen Grund, dich selber zu verhauen. Lasse die Vergangenheit ruhen.

Falls du eine Liste von Fehlern, die du begangen hast, führst, wirf jene Liste raus. Ich sage dir dies als dein Freund. Stelle eine Liste mit schönen Dingen fertig, die du getan hast und die du im Begriff stehst zu tun. Das erste, was auf deiner Liste steht, ist, dass du dich an jeder Stelle ermuntern möchtest. Eben so wie ich, dein guter Freund, zu dir rede, eben so wirst du zu dir selber reden. Du wirst nicht mehr auf dich eintreten. Jetzt ist dies eine törichte Sache. Mache diesen Fehler nie mehr. Mache dich niemals mehr fertig.

Von jetzt ab wirst du dein eigener Kamerad sein. Was dich und Andere und Alles anbelangt, wirst du gut aufgelegt sein. Was soll’s, wenn du einen Fehler machtest. Lasse ihn gehen. Einerlei was du getan hast, lasse es los. Lasse ihn sich zurückziehen. Lasse ihn sich entfernen. Reite nicht mehr ständig auf ihm herum. Ja gar, liebe deine Fehler. In der Minute, in der du einen Fehler begehst, bekommst du dabei einen Abschluss verliehen. Gratulation.

Sobald du einen Fehler begehst, stehst du vor einer unerwarteten Situation, und daher rückst du im Leben voran. Du rückst blitzschnell voran. Du bewegst dich vorwärts und hast keine Zeit, die Vergangenheit, einerlei von welcher Beschaffenheit sie war, nachzuerzählen.

Du bist derjenige, der über hohe Gebäude springt! Dies gilt es dir im Sinn zu behalten. Keineswegs Fehltritte, nicht Widrigkeiten, nicht Irrtümer. Setze dich hoch an. Du bist ein Champion. Kinn hoch“, sagst du zu dir.

HEAVENLETTER # 4134 – 20.3.12 – Light You Are

LICHT, DAS BIST DU

Wie kann es Dunkelheit geben, derweilen Ich bin? Wie kann es Dunkelheit geben, während Ich Licht Bin, und während Ich leuchte? Einzig in der Wahrnehmung kannst du dich in Dunkelheit untergetaucht fühlen. Einzig in der Fehlwahrnehmung, Geliebte. Ihr verlest euch bei der Karte, die ihr in der Hand haltet.

Euer Herz ist Licht. Falls ihr Düsternis seht, seht ihr nicht. Ihr haltet eure Augen für die Wahrheit verschlossen. Das Licht ist Wahrheit. Dunkelheit ist ein Ausrutscher. Vielleicht ist die Lichtgeschwindigkeit für euch zu schnell gewesen, um auf das Licht zuzupacken.

Ich blase jetzt Meinen Odem auf euer Herz. Ich nehme die Schwere der Verzweiflung weg und ersetze sie durch das Licht aus Meinem eigenen Herzen.

Entsinnt euch, es gilt euch, aufzustehen und nicht dort zu bleiben, wo ihr seid. Im Grunde möchte Ich euch sagen, dass ihr euch erhoben habt. Wenn ihr das Gefühlt habt, zu rutschen und zu schliddern, ist das Illusion. Illusion hat seine Attraktionen. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass die Attraktionen zutreffend sind, oder dass sie euch etwas überreichen, was es wert ist.

Wir könnten sagen, dass die Illusion der Dunkelheit eine Form des Ego ist. Es möchte auf zahlreiche Weise in dich hineinschnuppern. Es wird dir sagen, dass niemand so gelitten habe wie du, so, als würde dich Leiden zu einem Besonderem machen.

Du bist bereits besonders. Du bist in Meinem Herzen geparkt. Schicke deine Gedanken retour zu Meinem Herzen.

Flauten scheinen real. Sie bestürmen dein Herz. Hinwiederum existiert keine Absenz von Licht. Öffne deine Augen.

Überdies, hier liegt eine neue Welt vor dir. Du bist bereit zum Abheben. Dein Flug wird ganz schön an Höhe gewinnen. Du stehst soeben im Begriff, aufzusteigen. Und wohin steigst du auf? Eben genau dort hin, wo du stets warst, es ist bloß so, dass du eine dunkle Brille aufhattest und nicht sahst.

„Das Zimmer ist dunkel“, sagst du.

„Nimm deine dunkle Brille ab“, sage Ich.

Du nimmst deine dunkle Brille ab. Danach sagst du: „Wieso, es ist Licht. Ich bin im Licht.“

Du hast deine dunkle Brille abgenommen, und danach sahst du, wie du im Licht des Himmels niedergegangen warst.

Jetzt bist du gerüstet, zu einem Flug abzuheben, der dich dorthin bringt, wo du bereits im Augenblick bist.

Das Leben auf der Erde scheint dir real. Es erscheint dir allzu real. Der feste Boden unter deinen Füßen ist nicht reell. Er ist nicht dein Fundament. Das helle Licht des Himmels ist deine Basis. Dein Fundament befindet sich nicht unter deinen Füßen. Es ist Himmelwärts.

Natürlich gibt es im Himmel kein oben und unten. Es gibt schier Istheit, und Seienshaftigkeit können Wir als ein Großes Licht bezeichnen. Es ist ein ewiges Licht. Bei ihm gibt es keine kurzen Leuchtimpulse. Es ist ein Licht, was anbleibt. Es ist kein abgedunkeltes Nachtlicht. Es ist das helle Licht der Sonne, und du bist das Helle Licht der Sonne.

Ich werfe Meine Augen auf dich, und Ich sehe das Helle Sonnenlicht deiner Seele. Komm und sieh mit Mir. Komm, schaue durch Meine Augen und sieh, was Ich sehe, während Ich dich anschaue. Ich sehe dich vor Meinen Augen.

Sieh durch Meine Augen, und du wirst Dunkelheit los lassen. Zuerst wollte Ich sagen, dass du Dunkelheit bezwingen wirst, aber es gibt keine Dunkelheit zum Bezwingen, alleinig Licht zum Gesehenwerden.

Dieses Licht, das du bist, ist keine glühenden Holzstückchen. Es ist das volle Licht des Himmels. Du bist ein Beförderer dieses Hellen Lichts. Du bist dieses Helle Licht. Es trägt dich!

Du bist niemals aus dem Licht heraus. Zeit ist in der Welt schick, dennoch existiert einzig Ewigkeit. Ewigkeit ist insgesamt Licht, und du bist Licht, und alles ist Licht, und Ich bin Licht. Licht kann niemals dunkel sein. Selbst wenn du dir die Augen zudeckst, kannst du dir nichts anderes vorstellen als Licht, denn Licht BIN Ich, und Licht BIST du.

HEAVENLETTER # 4135 – 21.3.12 – The Sun Always Comes Through

DIE SONNE KOMMT IMMER DURCH

Die Sonne kommt immer durch. Du kannst dich auf sie verlassen. Du machst dir keine Sorgen, sobald es an einem wolkigen Tag keine Sonne gibt. Du weißt, sie ist hinter den Wolken. Du weißt, die helle Sonne wird immer auftauchen, nicht anders wie du weißt, dass nach dem Winter der Frühling folgt. Du bist imstande, dich auf der Erde auf Vieles zu stützen, und du verlässt dich auf es. Du vertraust. Du hattest mit diesem Vertrauen deine Erfahrungen.

Sobald du im Leben enttäuscht bist und das Gefühl hast, dass Ich für dich nicht da sei, entsinne dich der Sonne, die sich sehen lässt. Sie wird sich wohl in aller Stille sehen lassen, fast unbemerkt, und dennoch scheint sie unablässig glänzend.

Wisse ebenfalls, dass du auf Mich baust.

Mitunter befindest du dich in einem Raum mit zugezogenen Vorhängen, und du siehst die Sonne nicht. So sieht es im täglichen Leben aus, wo du das Gefühl haben wirst, dass nicht nur du außerstande bist, den Beleg Meiner Liebe für dich zu sehen – dies ist eine Sache –, ja noch mehr, wo du bestürzt bist, dass Ich nicht da bin. Ich bin immer da, und Ich bin immer für dich hier. Du magst das Gefühl haben, dass alles falsch läuft. Das liegt daran, dass du nicht sehen kannst.

Sofern du die Vorhänge aufziehen könntest, sofern du hinter das sehen könntest, was du siehst oder nicht siehst, würdest du Meine Liebe für dich leuchten sehen, und, Geliebte, Ich leuchte nicht ziellos. Ich übersehe oder übergehe euch niemals. Durch dick und dünn bin Ich bei euch, gleichwohl habt ihr Herzschmerz um Herzschmerz im Blick und erkennt Meine Gegenwärtigkeit nicht.

Es geht unentwegt etwas vor sich, was jenseits eurer Wahrnehmung liegt. Wisst, was auch immer zum Vorschein kommt, welches euch wie eine Tragödie erscheint, es gibt einen größeren und höheren Zweck jenseits dessen, was ihr gerade seht. Eines Tages werdet ihr das, was ihr als Tragödie betrachtet, aus einem umfassenderen Blickwinkel her sehen, und ihr werdet die Verbundenheit des Lebens erkennen, und ihr werdet alles schauen, was zum Sehen da ist, und es in ein anderes Licht getaucht sehen. Ihr werdet nicht mehr länger gewisse Vorkommnisse als tragisch besetzt sehen. Ihr werdet euch nicht mehr ausweglos fühlen.

Bei allem, was ihr derzeit als grässlich im Blick habt, werdet ihr dabei das Zustimmenswerte. Ihr werdet sehen, dass das Leben immerzu am Glänzen war.

Meine Lieben, das Leben auf der Erde wird zu ernst genommen. Selbst unterdessen ihr bemerkt, dass das Leben auf der Erde zeitweilig ist, nehmt ihr es so, als wäre es die ernsteste Sache in der Welt. Ich kann ohne Weiteres nachvollziehen, dass euch das Leben und der Tod kolossal sind, dennoch ist selbst in der Dunkelheit, die ihr um euch herum sehen mögt, Licht, und ist das Licht etwas Gegebenes.

Das Leben auf der Erde, so wie es erscheint, ist vermöge seiner ureigenen Natur impermanent. Es ist nicht alles. Es ist nicht das Ein und Alles. Weder das Leben noch der Tod ist ein Zerrbild. Dasjenige, was nicht beständig ist, hat nicht die Oberherrschaft. Danach sieht es aus, hinwiederum entfaltet sich das Leben selbst und eine Geschichte wird erzählt. Werde mit der Erzählung spielend fertig.

Du bist nicht in einem größeren Ausmaß deine Geschichte, als du dein Körper bist. Du bist das ureigene Sonnenlicht, selbst dann, wenn du es nicht siehst. Deine Wahrnehmung, so bedeutsam sie dir auch ist, ist nicht alles. Wahrnehmung ist schier Wahrnehmung. Wahrnehmung entkommt der Erde. Kenntnisschaft ist vom Himmel.

Im Erdenleben, da nimmst du einen Aufzug, und du steigst aus dem Aufzug aus. In der Ewigkeit hast du volle Sicht. Es gibt da keine Vorhänge, die deine Sicht beschneiden. In der Ewigkeit siehst du: es gibt kein irgendgeartetes Ende. Kein Ende, und keinen Schmerz.

Was als Tragödie betrachtet, was als Tod gesehen wird, ist ebenso viel Illusion wie das ganze Drehbuch, an dem du teil hattest. Der gesamte Film, den du dir angesehen hast, ist bloß ein Film, und Filme sind vorbei. Das Leben ist ewig. Leben ist immerfort. Die Bilderschau ist eine Veranstaltung, die auf dem dauerhaften Feld des Lebens zur Schau gestellt wird. In Wahrheit gibt es keine Abschiede. Das Erdenleben sagt euch, ihr wärt getrennt. Das Erdenleben ist wie ein Notpflaster, das ihr abzieht. Es ist eine Zudecke dafür, was hinter und jenseits allen Lebens auf der Erde liegt.

HEAVENLETTER # 4136 – 22.3.12 – Realms Are Waiting for You

GANZE REICHE WARTEN AUF DICH

Du bist unabhängig. Dass du dich auf Mich verlässt, bedeutet nicht, dass du von Mir abhängig bist. Ich bin zuverlässig, und somit bist du es. Du kannst auf Mich setzen. Du kannst wissen, Ich bin stets bei dir. Selbst wenn du im Leben von allen Seiten harter Kritik ausgesetzt scheinst, bin Ich bei dir. Du kannst ohne Mich nicht sein. Was für einer Verödung du dich auch scheinbar gegenübersiehst, Ich bin bei dir. Ich bin bei deinem Herzen und deiner Seele.

Du kannst dich auch auf dich selbst verlassen. Du kennst dich selber nicht. Erkenne dich, und du wirst mehr auf dich selber bauen. Allzu oft betonst du, was du an Fehl in dir siehst, mehr als alles, was du umspannst. Allzu oft wirst du kein Gewahrsein haben, wer und was du bist. Dein Bild von dir selber wird derart unvollendet sein, derart vagabundierend, derart ungeschickt, dass du die Wahrheit vergisst.

Du bist nicht ungeeignet. Es ist dein Bild von dir selber, was ungeeignet ist. Deine Sicht ist untauglich. Nicht du. Deine Sicht. Dein Gewahrsein. Deine Anerkennung dafür, was Ich gemacht habe, ist marginal. Es ist womöglich in dich hinein gehämmert worden, du seist nicht viel wert, und du glaubst es. Deine Glaubensüberzeugungen können wechseln. Mache in deiner Sicht auf dich selber Sprünge vorwärts.

Du bist ein Gott-gemachtes Geschöpf. Ich bin für dich verantwortlich, und du bist für dich selbst verantwortlich. Ich machte dich in Meinem Bilde. Ich machte nicht das Bild in deinem Geist, das du von dir mit dir herumträgst.

Ich machte dich schön. Alles Mindere, was du von dir denkst, ist ein Fehlgedanke, ist fälschlicherweise innegehalten, ist irrtümlich. Dies ist der Irrtum des Jahrhunderts. Du hast dich irrtümlich für minder gehalten, als du bist. Und diese Fehlwahrnehmung von euch muss sich ändern. Ihr müsst sie ändern. Es ist jetzt die Zeit da, an euch selbst zu glauben, und die Macht zu erkennen, die euer ist. Als erstes hat eure Sicht in die Höhe anzuziehen, sodass ihr dazu gelangt, mit der Herrlichkeit dessen, was Ich gemacht habe, vertraut zu werden.

Ihr seid nicht geringer als euer Nachbar. Ihr seid nicht minder als der Mächtigste. Ihr seid Mein gezeugter und in die Welt gesetzter Gedanke. Ihr seid nicht scheußlich konzipiert. Ihr seid Meine Heiligkeit, vertont zur Musik der Erde. Ihr seid Meine Pracht. Macht euch nichts daraus, als was ihr euch dachtet. Bedenkt euch jetzt in dem Licht, was Ich euch dartue.

Schätzt euch, so wie ihr Mich wertschätzt. Ich bin inwendig in euch. Was immer ihr außerhalb von euch an Größe erblickt, es ist in euch hineingesetzt. Es ist gut in euch aufgestellt. Ihr seid ein Gesicht, das Ich hatte, und Meine Vision ist hoch. Mithin seid ihr hoch. Ihr steht ganz oben.

Kommt von dem Boden des Lebens weg und berührt die Baumwipfel. Fasst das Portal des Himmels an. Berührt die Sterne, fasst Mich in eurem Herzen an.

Ihr seid nicht euer Körper. Ihr seid nicht euer Geist. Ihr seid euer Herz, und euer Herz ist groß, und euer Herz ist weit, und ihr seid weit, und was ihr umfasst, ist weit. Ihr seid Weite selbst, die sich selber über das Universum vorantreibt. Ihr nehmt Mich mit euch, und gemeinsam schlagen Wir im Universum Purzelbäume, und gemeinsam weben Wir den Himmel über das Universum, und Wir verflechten die Wahrheit über den Horizont, und Wir weben all die Herzen in die Welt hinein, und Wir und die angenommenen sie und das angebliche du sind die Meister der Liebe und des Lebens, und Wir sind mehr als das.

Wir sind vereint in einem gemeinsamen Band der Seienshaftigkeit. Wir sind vereinigt. Wir sind scheinbar über eure Fassungskraft hinausreichend. Erfasst, dass ihr mehr seid, als ihr kennt, und dass das Leben mehr ist, als ihr kennt, und dass es gut, dass es für euch ist, und dass ihr das Licht seid, das ihr sucht. Finde dich selber, Geliebte, Geliebter, finde dich selber, und Teile werden ganz, während du in Gefilde hinein herüber fliegst, die deiner harren.

HEAVENLETTER # 4137 – 23.3.12 – All for Love

ALLES FÜR GOTTESLOHN

Komm zu Meinem Herzen. Lege deine Füße hoch und setze dich eine Weile. Gewiss ist dies zu deinem Besten, mache dir hingegen niemals etwas daraus. Tue es für Mich. Alles was du tust, ist für Mich. Klatsche dir in die Hände und komme zu Mir.

Ich bin Derjenige, Der sich am allermeisten wünscht, dass du stets bei Mir bist. Ich habe dich seit eh und je nicht in der Illusion sehen mögen, dass du dich weit weg von Mir aufhaltest. Ich möchte dich gerne direkt hier, immer genau hier bei Mir, und Ich möchte gerne für dich, dass du unvergesslich stracks bei Mir bist. Ob du Mich nun als getrennt oder als einen Teil von Allem siehst, Ich möchte gerne, dass du dir gewahr bist, dass Wir als Tandem sind, Ich mit dir, und du mit Mir. Ich bin deiner nie überdrüssig. Ich wende Mich niemals von dir ab, nicht im mindesten. Du bist so Mein, und Ich bin so dein, dass Ich nicht sagen kann, Wir seien auseinander, der eine sei vom anderen weg. So wie Wir gemeinsam verweilen und fortbestehen, so kümmern Wir uns um keine Grenzziehungen. Wir gehen als Eins ineinander über. Wer macht sich etwas daraus, Was Was ist. Ich kümmere Mich nicht um all die Darstellungen und Begrenzungen. Lasst Uns schlicht Eins sein, Eins in Liebe, Ein starkes Einssein der Liebe. Wir sind Erwiderer von Liebe und Initiatoren von ihr.

Liebe ist Unsere Aura. Liebe ist Unser Odem. Liebe ist unser Seien. Liebe ist alles, was ist, und Wir sind die Liebe, die für Alle zum Einatmen über das Firmament leuchtet, für Alle, um darauf zu wachsen, für Alle, um darin unterzutauchen, um damit bezwungen zu werden, um voll von ihr zu sein, um mit ihr verteilt, um mit ihr besonnen, überschwemmt, versprengt zu werden, um von ihr umarmt, mit ihr zugedeckt zu werden, nicht von ihr abtrennbar, in ihr gefestigt, eingesessen, geliebkost, über alles geliebt und am Verehren, Liebe wie Zymbeln bei einer Parade.

Ja, Wir sind Liebe, die auf Parade ist.

Wir sind eine Violine der Liebe, eine Trompete der Liebe, ein Taktschlag der Liebe, eine Trommel der Liebe, Liebe, die entzündet und vor aller Augen dargetan ist wie ein Komet, der den Himmel kreuzt, Liebe, die alle Herzen verflicht, die das Leben vergeistigt, wiederbelebende Liebe, ankurbelnde Liebe, in Verkehr tretende Liebe, vereinfachende Liebe, Liebe als Liebe, bekundete Liebe und erhaschte Liebe, Liebe, von der abzuirren unmöglich ist, unbesiegbare Liebe, Liebe die Regel und niemals eine Ausnahme, den Anfang nehmende Liebe und erblühende Liebe, Liebe, die sich in die DNA der Welt hinein- und aus ihr herauswebt, Liebe dein, Liebe Mein, Liebe von Jedermann.

Liebe, die anführt, Liebe, die beherzigt wird, vereinte Liebe, liebende Liebe, beflügelnde und beflügelte Liebe, Liebe des Lebens, Liebe der Engel auf Erden, die als Menschenseinswesen maskiert sind, Liebe, die widerhallt, Liebe, die Hof hält, Liebe, die über Nationen hinwegstreicht.

Liebe, die zum Himmel marschiert, Liebe, die im Himmel marschiert, Liebe, die rechts wie links marschiert, Liebe, die regiert, Liebe – der Souverän, Liebe über alles, Liebe endlos, Liebe auf ewig, unendliche Liebe, Liebe, die auf einem Meer der Liebe plantscht, Liebe, die alles in den Schatten stellt, Liebe, um im Herzen eines Jeden als Liebe zu schlagen, wird angekündigt, zugegen zu sein. Liebe ganz vorne, Liebe, die Liebe ehelicht, Liebe, die sich selbst liebt, Liebe, die bei nah und fern anlangt, Liebe ohne Mühe und Liebe ohne Schranken.

Liebe, das Glück für alle, Liebe, das Wort des Tages, Liebe, die nicht ausschert, reizende Liebe, direkte Liebe, kein Wort, was als Huldigung an sie ohne Liebe gesagt wird, Liebe, die Liebe vorhersagt, Liebe, die Liebe sendet und überträgt, Liebe, die einholt, Liebe, die den Tag gewinnt, Liebe, die bei dem Tag den Anfang macht, Liebe, die den Tag beendet, Liebe, die erwacht, und erwachte Liebe, Liebe, die Berggipfel überragt, Liebe, die sich an sich selbst weidet, Liebe mit ihrem Fuß auf dem Erdglobus, Liebe, die die Erde kapert, Liebe, die sich selber überschwänglich gibt, Liebe, die ihren Weg in das Herz eines Jeden freisprengt, Liebe, die die Zymbeln von sich selbst schlägt, Liebe, die sich selbst vergrößert, die sich selbst gibt, die sich selbst liebt, Liebe, die Definition von Leben auf Erden, Liebe unaufhörlich, Liebe ohne Anfang und ohne Ende, rein Liebe, schlicht Liebe, einfache Liebe, eine Union der Liebe auf Erden, die sich selber proklamiert, die sich selber einen Namen verleiht, die sich an sich selbst erfreut, Liebe auf immer und ewig, die sich über das Universum flicht, Liebe ohne lose Enden, eingegliederte Liebe, kundgetane Liebe, auf Liebe Anspruch erhoben, Liebe entdeckt, hochgehalten, Liebe, die Vorbotin, Liebe für Alle, und Alle für Liebe.

HEAVENLETTER # 4138 – 24.3.12 – About Love and the Giving of It

ÜBER LIEBE UND ÜBER DAS GEBEN VON IHR

Sei eingedenk, worum das Leben geht, erinnere dich, dass es sich um Liebe und um Liebe-Schenken dreht.

Inmitten von Geschäften und beim Einhandeln von Geld, ist Liebe nicht immer leicht zu erkennen, noch auch ist es da der Liebe leicht, die Oberhand zu erlangen, so, wie in der Welt die Dinge stehen.

Wir reden hier von Dienst-Erbieten unter Freunden.

Sobald jemand freigiebig ist, ist die Liebe leicht zu sehen. Sobald das Geben durch das Verlangen nach Einhandeln von Geld eingeengt ist, ist Liebe fortan nicht so leicht kenntlich.

Dann und wann hat Liebe angegeben zu werden, falls nicht in Worten, dann in der Tat.

Wenn es dir danach ist, eine gute Tat zu tun, ist es besser, dafür keinen Preis zu verlangen. Sobald du etwas dafür berechnest, ist es demnach ein Geschäft. Sobald du etwas in Rechnung stellst, ist es Geld, um das du bittest. Sobald Geld verlangt wird, nimmt derjenige, dem du einen Dienst entboten hast, die gezahlte Schuld in den Blick. Er bezahlte Geld. Du möchtest wohl gerne mit Dankbarkeit beglichen werden.

Es klappt besser, sobald die Person, die eine gute Tat darbietet, nicht um Bezahlung bittet. Hernach hat der Empfänger Raum, freigiebig zu sein. Sobald ein Preis festgesetzt ist, ist eher eine Beschneidung denn eine Ausweitung zugegen.

Hier gelangen Wir zu dem Thema der Bedingungen. Sobald bei der Ausgabe eines Geschenks Bedingungen Eingang finden, wird das Geschenk zu einem Tauschgeschäft, und es ist kein Geschenk mehr.

Wenn du dich in der Position des Gebens befindest, dann gib. Wenn sich an deinem Geben Schnüre befinden, hast du nicht gegeben. Du machtest einen Deal.

Jemandem Geld leihen ist kein Geschenk. Damit Geld zu einem Geschenk wird, hast du es zu geben. Halb gegeben ist kein Geschenk.

Worüber Wir hier reden, ist Großherzigkeit, und Wir reden über das einander Mitteilen und Übermitteln von Angaben.

Es ist besser, dass Transaktionen eindeutig sind. Verschwommene Linien sind nicht klar. Eine Tasche mit allem möglichen ist nicht übersichtlich. Im Leben ist es von Belang, dass die Dinge klar sind. Zunächst hast du dich natürlich selbst zu klären. Sei dir im Klaren, dass du, sobald du Geld veranschlagst, Geld verlangst, und dass du dabei nicht am Geben bist, anderenfalls gibst du mit der einen Hand und nimmst mit der anderen retour.

Sobald es sich darauf beläuft, unter Freunden einen Dienst zu erbieten, ist es besser, zu geben, als Geld zu verlangen. Gib, oder gib nicht.

Wir wollen Uns nunmehr der Mitteilung zuwenden. Lasst von Anfang an die Dinge im Leben eindeutig sein. Seid euch selber im Klaren. Macht das Einverständnis zu einem gegenseitigen.

Es kann nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden, dass es zwischen zwei Parteien völliges Einvernehmen gibt. Wie wunderbar, wenn zwei Parteien einander mitteilen, was sie fühlen. Natürlich wäre es besser, wenn die zwei Seiten im Verständnis und im Schenken eins würden.

Im Geschäftsleben ist es wichtig, dass Angaben mitgeteilt und begriffen werden. Unter Freunden ist das wesentlich. Es ist maßgeblich. Es ist erforderlich, damit die Freundschaft bestehen bleibt.

Ist nicht Freundschaft eine jener Thematiken auf deiner Liste, die zu Herzschmerz beiträgt? Freundschaften haben nicht koste es was es wolle beibehalten zu werden. Etliche Freundschaften arten aus wie die Wellen des Meeres, die am Ufer angeschwemmt werden.

Der Freundschaft gehört es, Einem Glück zu überreichen, keineswegs Unglück. Es ist keine Freundschaft, wenn sie um jeden Preis ist.

Gravitiere derweilen auf Freundschaften zu, die mühelos sind. Erwarte weder zu viel, noch lasse zu viel von dir erwartet werden. Freundschaften sind nicht bestimmt, geschuldetseins-erfüllt zu sein. Freundschaften sind nicht angelegt, sich als Bilanzaufstellung auszuweisen.

Gib, wo es an dir ist, Glück zu verschenken. Außer du schenkst mit Glücklichsein, anderenfalls ist es weder Geben oder Schenken noch Freundschaft. Dasselbe gilt fürs Entgegennehmen. Nimm entgegen, wo es an dir ist, Glück in Empfang zu nehmen. Außer du empfängst mit Glück, anderenfalls ist es kein Entgegennehmen.

Geben und Empfangen sind bestimmt, golden, auf keinen Fall verwickelt zu sein.

HEAVENLETTER # 4139 – 25.3.12 – Each Other’s Beloved

EINANDER DER GELIEBTE

Was wünschst du dir jetzt im Augenblick am meisten? Weißt du, was das ist? Kennst du das Verlangen deines Herzens? Unter all den sehnlichen Wünschen in der Welt, was ist dein innigstes Begehren?

Es ist nicht der Schmuck, den du dir angeschaut hast. Es ist weder Ruhm noch eine größere Portion Gut-Glück und Vermögen. Du magst sagen, es sei das Glücklichsein, und dennoch, welche Form würde dein Glück annehmen und für wie lange?

Es könnte ohne Weiteres eine Liebesbeziehung sein, die dein tiefstes Verlangen darstellt. Es könnte durchaus die Liebesgeschichte des Jahrhunderts sein, nach der es dir von ganzem Herzen ist.

Alle deine relativen Verlangen sind verglichen mit deinem unendlichen Verlangen nach Nähe zu Mir wie dürftig. Dein innigstes Sehnen ist, bei Mir im Himmel zu sein. Sobald es erfüllt ist, hast du es. Du hattest es ununterbrochen, jetzt aber weißt du, dass du es hast, und dass du es für alle Ewigkeit hast. Bei allen anderen sehnlichen Wünschen ist die Erfüllung nicht andauernd. Sobald du es hast, so gut es auch sein mag, was bleibt dir über, ausgenommen eine Illusion in deiner Hand?

Du magst dir Trost wünschen. Du magst dir alle irdischen Wünsche ersehnen. Sie könnten alle erfüllt werden, und fürderhin läuft es früher oder später auf dein Verlangen hinaus, bei Mir zu sein, in engem Kontakt mit Mir, in einer Liga mit Mir, in Partnerschaft mit Mir zu sein. Mit Mir hat es mit der Einsamkeit ein Ende. Mit Mir kommt Liebe, große Liebe, ein Meer an Liebe. Liebe stellt zufrieden, hinwiederum hast du vieles mit Liebe durcheinander gebracht.

Die Liebe, von der Ich rede, kann nicht eingekauft werden. Bei ihr kann einzig angelangt werden. Sie kann schier greifbar und bewusstgemacht werden. Sie kann schier entdeckt werden. Sie kann bloß aus dem Versteck hervorkommen.

Nahe zu Mir herankommen ist nicht dich vom Leben in der relativen Welt absentieren. Nahe zu Mir herankommen schmückt das Leben in der Welt aus. Es schenkt ihm Farbe. Es tut ihm Musik dar. Während du näher zu Mir herankommst, macht Unsere Nähe alles wundervoller. Es macht alles und jedes wundervoller.

Denke nicht, du habest die Wahl zwischen relativem und spirituellem Leben. Ihr seid dabei, euch für das Leben zu entscheiden, Geliebte. Wählt Mich, und ihr habt ein Entrée zur Freude in der Welt, gleichwohl vermag nichts der Nähe bei Mir gleichzukommen. Es ist wie dein Herz in der Hand halten, und es wird aufs Großartigste gehegt werden. Es wird gezüchtet. Es wird vervielfacht. Es wird gefördert. Es ist Überfluss, Geliebte.

Mich lieben ist in Liebe sein und mit dem Leben in einer innigen Liebesbeziehung stehen.

Stellt die Spiritualität nicht auf ein Podest, als wäre sie heiliger als das Leben. Das Spirituelle ist Leben. Es ist eine praktische Komponente des Lebens. Es ist die Grundlage des Lebens, und es ist die Grundlage des fortwährenden Glücklichseins.

Du hast Nähe noch nicht kennengelernt, so lange bis du Nähe mit Mir kennenlernst. Du hattest das Gewahrsein von Nähe bei Mir nicht, so lange bis du näher herankommst. Und hernach bleiben Wir unentwegt dabei, dem Scheine nach einander näher zu sein, so lange bis Wir voll und ganz im Einssein, das stets ist, gegründet sind.

Ich bin nicht einmal um die Ecke. Ich bin eben hier in deinem Herzen. Nimm dir einen Moment Zeit, um Meine Gegenwart zu spüren. Ich bin genau da, wo Ich gerne sein möchte, und das ist bei dir. Und du bist genau da, wo du gerne sein möchtest, und das ist bei Mir. Und so werden Wir zum Einssein des Einen. Wie simpel. Wie wunderbar, dass Wir einander Geliebter sind.

Sofern du mit Weite vertraut sein möchtest, dann erkenne Unsere Liebe. Weite ist zuhanden. Wir sind nicht weit voneinander weg. Wir sind ein-ander. Ich habe lange Zeit nach dir gesucht, und jetzt suchst du wissentlich Mich. Was denn kann begehrenswerter sein. Was sonst vermag denn das Fundament deines Lebens in der Welt auszumachen?

Wie ungezwungen. Was für ein Wunder. Was für eine Liebe.

HEAVENLETTER # 4140 – 26.3.12 – Where Oneness Is

WO EINSSEIN IST

Ein Koffer, den du vor der Abreise packst, muss nicht bis zum Rand vollgestopft sein. Ebenso wenig hat es dein Leben nötig, vollgestopft zu sein. Nichts hat dort hineingestopft zu werden. Gib deinem Leben statt, unbeschwert zu sein. Gib ihm statt, extra Platz zu haben. Geliebte, ihr müsst nicht in alles hineinpassen. Dies ist nicht bestimmt, eure Leistung darzustellen – zu sehen, wie viel von diesem oder jenem ihr in einen Koffer oder in euer Leben hinein pferchen könnt.

Euer Leben, und dies bei euch ausnahmslos, möchte bis zum Anschlag angefüllt sein. Das Leben ist expansiv. Das ist des Lebens Natur. Selbst wenn ihr ans Bett gebunden seid, kann euer Leben, so steht es in der Bewandtnis darum, bis zum Anschlag gefüllt sein, versteht ihr Mich?

Eine spektakuläres Buch, was ihr lest, kann nicht alles in sich haben. Es gibt da Lücken, die ihr auffüllt. In eurem Leben verfüllt die Vorstellungsgabe die vermeintlichen Lücken eures Lebens.

Wenn ihr 1,80 m groß seid, könnt ihr keine 1,65 m groß sein. Ihr könnt kein Weltreisender sein und zuhause bleiben – oder, geht das? Das Herz und der Geist reisen weit.

Ihr seid nicht so sehr an die Erde und an das Erden-Erleben gebunden, wie ihr das meint.

Es ist kein neuer Gedanke, dass ihr ebenfalls in Dimensionen aktiv seid, die ihr noch nicht ergründet habt.

Eure bewussten Tätigkeiten stellen nicht mehr die Gesamtsumme eures Lebens dar, als dies euer Erscheinungsbild tut.

Es ist kein neuer Gedanke, dass ihr den Himmel bewohnt. Ihr werdet denken, dass ihr festsitzend seid, oder dass ihr euch in einer Klemme befindet, und doch, trotzdem seid ihr nicht Erden-gebunden. Ihr seid für den Himmel bestimmt. Der Himmel ist die Richtung, in der ihr vorrückt. Dies ist der reale Himmel, ein Seinszustand, wo alles möglich ist.

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung seid ihr imstande, das Universum und alle eingenommenen Glaubensüberzeugungen zu überspannen. Ein jeder Glaube, der euch an der Vergangenheit festgebunden hält, ist ein beibehaltener Glaube. Lasst eure Glaubensvorstellungen frei fliegen. Glaubt mehr an euch selbst als an all das, woran ihr ehedem festhieltet.

Geliebte, ihr wart Meister der Selbst-Täuschung. Allzuoft habt ihr die Scheuklappen, was euch angeht, zugemacht. Ihr seid so und so weit gegangen und nicht weiter, weil ihr erwartetet, dass ihr nur so und so weit und nicht weiter imstande wärt zu gehen. Und somit habt ihr euch selber in einem Netz von Verwirrtheit und Hindernissen gefangen gesetzt.

Das Leben ist nicht angelegt, eine Anhäufung zu sein. Es ist nicht angelegt, ein Regal zu sein, das voll mit Statuen ist, die euren Wert proklamieren.

Ich habe euer Leben verkündet, und Ich sagte nie, dass euer Leben um Quantität gehe. Wie viel ihr lebtet, ist nicht die Bezugsgröße eures Lebens. Wie viel ihr gewachsen seid, das ist schon etwas mehr davon. Wie viel ihr im Lieben zugenommen habt, das ist beträchtlich mehr davon, was die Bezugsgröße darstellt. Natürlich gibt es für euer Leben keinen verordneten Test. Ihr seid euer Leben. Eure Bewusstheit ist euer Leben. Eure Bewusstheit bewegt euer Leben weiter und höher. Es gibt im Eigentlichen keine Marksteine. Es gibt demgegenüber Höhenpunkte, Höhenpunkte, die höher und höher gehen, ihr schwebt mit ihnen in die Höhe.

Da ist das Konzept des Gegenwärtigen, was an die Vergangenheit angebacken ist. Es gibt, Geliebte, nichts anderes als Gegenwart, und der Name der Gegenwart lautet Unendlichkeit. In der Unendlichkeit gibt es keine Behälter. Nichts wird in der Unendlichkeit verwahrt. Sie ist immerfort präsent. Sie ist nicht einmal in Zeit kenntlich gemacht. Sie ist nicht im Raum ausgeprägt. Unendlichkeit ist nicht aus Segmenten gefertigt. Falls Unendlichkeit in irgendwas ausgeprägt ist, dann in der Absenz von Zeit und Raum, und ebendas bezeichnet man als Gegenwart. Hier ist es, wo Wir Einander begegnen. Direkt hier, genau jetzt, wo keine Uhren ticken und wo es im Raum keine Linien gibt. Hier ist es, wo Wir sind, oder, Wir können von einem anderen Blickwinkel her sagen, hier ist es, wo zwei von Uns nicht sind und Einssein ist.

HEAVENLETTER # 4141 – 27.3.12 – Keep Your Dreams

WAHRE DEINE TRÄUME

Sobald du leidest, erfüllst du nicht Meinen Willen. Sobald du wütend bist, erfüllst du nicht Meinen Willen. Wir können sagen, dass Mein Wille Weite ist. Was klein ist, ist nicht ausgedehnt, und Weite ist wiederum keine Größe, die gemessen werden kann. Weite überragt Messung. Selbst eine kleine Tat kann riesig sein.

Begrüße den Tag, und du befindest dich mit Meinem Willen in Einklang. Tausche Liebe herum, und du befindest dich im Einklang mit Meinem Willen. Lüfte deinen Hut, und du befindest dich im Einklang mit Meinem Willen.

Unter Stress und Anstrengung befindest du dich nicht mit Meinem Willen in Einklang. Mein Wille steht für Ungezwungenheit. Du hast nicht zu rennen. Gemütlich gehen tendiert mehr zu Meinem Willen. Mein Wille ist nicht schwerfällig.

Mein Wille ist nicht feindlich gesinnt. Er ist kein Affront deinem Willen gegenüber, noch auch ist dein Wille dem Meinigen ein Affront. Du bist wie ein lütter Kleener, der Meinen Willen bekämpft, denn Mein Wille wird natürlich in Friede und Liebe aufgewendet. Was sonst sollte Ich wohl auf der Erde wollen mögen? Es ist Mein Wille, dass du alles hast, was Ich habe, und, was Ich habe, sind Friede und Liebe. Wahre Liebe ist Friede. Sie ist nicht gereizt. Wahre Liebe hängt von nichts ab. Wahre Liebe ist ein Seinszustand, und du wurdest in sie hinein geboren.

Sich Streiten ist nicht Mein Wille. Im Kämpfen liegt kein Sieg. Dort sind Einbuße von Friede und Liebe ausgemacht. Ich mache den Vorschlag, du nimmst die Fäuste herunter. Nimm eine andere Pose ein. Gehe eher voran, denn dagegen an.

Sei eher rasch, Ja zu sagen, denn Nein zu sagen.

Sei rasch, deine Hand hinzureichen. Sei rasch, Nachfragen zu erkennen und ihnen nachzukommen.

Was ist widerwärtiges Benehmen in einem Gegenüber anderes als ein Ruf nach Verständnis, als ein Verlangen nach Verstehen? Dies bedeutet nicht, dass du ein leicht rumzukriegender Mensch bist. Das bedeutet, du siehst aus einer klaren Distanz her. Du siehst von weiter her als von dir selber. Du hast kein kleines Gelände, was du rund um dich herum markiert hast.

Deine Antworten sind nicht ausgeklügelt, das verstehst du. Du kommst von dort her, wo du bist, und du bist höher, als du es gewöhnlich warst. Streife jene alten Kleider an Gedanken und Reaktionen ab.

Was wäre, falls du nicht reagiertest? Wer sagte denn, dass du eine rasche und gerüstete Antwort innehaben müssest? Du kannst eine bedachte Erwiderung haben. Du kannst ruhig sein. Solange du oben stehst, braucht es keine Mühe, weiter zu sehen. Du wirst ganz natürlich bei deinen Einlassungen schöpferischer sein. Du wirst nicht so schwerfällig und unnachgiebig sein. Du wirst keinen Bedarf mehr sehen, jemanden zu berichtigen. Du wirst dich lieber selber unterrichten als sonstwen.

In einem gewissen Sinne bist du für alles zuständig. Natürlich bist du das. Gleichzeitig ist Jeder für sich selbst verantwortlich, demnach bist du nicht für das verantwortlich, was Andere sagen oder tun.

Falls du bei jemandem seine Eltern oder sein Ratgeber sein möchtest, dann machst du das durch Beispielgeben. Du tust es für deine Liebe und nicht zugunsten von Feindschaft. Ein Führer des Universums befolgt nicht seine alten Wege. Er macht sich aufs Neue auf den Weg. Er hat keine Landkarte. Er hat stattdessen Bewusstheit.

Du hast Bewusstheit. Du hast Bewusstheit in Hülle und Fülle. Alles, was du zu tun hast, ist, in deine Bewusstheit hineinzutunken. Bewusstheit ist unendlich. Du bist unendlich. Segne und beglücke die Welt mit deiner Unendlichen Bewusstheit.

Es ist nicht von Belang, was die Welt von dir denkt. Es zählt, was du von dir denkst. Meine Ansicht von dir ist garantiert. Es ist deine Sicht auf dich, die eine Überholung gebrauchen kann.

Ich übernehme Verantwortung für dich, und ein Teil Meiner Verantwortung für dich lautet, bei dir darum nachzufragen, Verantwortung für dich selbst zu übernehmen. Tatsache ist, jetzt soeben übernimmst du für dich Verantwortung, oder du tust es nicht. Beides gleichzeitig geht nicht. Sofern du dein Leben so haben möchtest, wie du es dir sehnlich wünschst, bist du verantwortlich. Warte auf keinen Menschen. Warte auf keinen Gott. Du bist der Einsetzer deines Lebens. Du bist der Erfüller deiner Träume.

Du lässt los, und, demgegenüber, du bleibst dran. Du lässt los, und gleichwohl behältst du deine Träume.

HEAVENLETTER # 4142 – 28.3.12 – Like the Tides of the Ocean

WIE DIE GEZEITEN DES OZEANS

Heiße im Leben Wandel willkommen. Du hast dich Wandel nicht zu widersetzen. Änderungen sollten von jetzt ab ein alter Hut für dich sein, denn das Leben auf der Erde ist mit Wandel gefüllt.

Zuzeiten ist es in deinem Leben so, als setztest du dich auf ein Pferd und ziehst hernach so am Zügel, dass das Tier stehenbleibt. Du kommst im Leben nicht sehr weit, sobald du es so anstellst, deswegen sage Ich es noch einmal: Heiße Wandel willkommen. Heiße die Veränderungen willkommen, die du möchtest, und heiße die Veränderungen willkommen, denen du dich widersetzen könntest. Sei gegenüber Veränderungen unparteiisch. Zuweilen kommen Umbrüche in Verkleidung daher. Entsinne dich: Deiner Meinung über Wandel zum Trotz, deiner Veranschlagung, dass etliche Veränderungen gut und andere nicht gut seien, zum Trotz, befördert jedweder Wandel dein Wachstum. Jeder Wandel bringt dich näher zur Weite.

In jedem Fall, du könntest, um was für einen Wandel es sich nun handelt, ob er nun befürwortet wird oder nicht, genauso gut mit ihm einhergehen. Wenn dein Auto kaputt geht, ist es kaputt gegangen. Was ist da dran, es zu bejammern? Wenn die Aktien runtergehen, was wird dein Herumkicken und Schreien daran ändern? Du möchtest keinen Wandel, und dennoch bist du entschlossen, dasjenige, was sich verwandelte, in das, was es war, zurückzuverwandeln, und mithin ist es dir lieb, Wandel umzuwandeln.

Falls du dein Haus verlierst, liegt daran für dich etwas Gutes. Danach bist du frei, dich ohne Besitztümer voranzubewegen. Wenn du deine Arbeit verlierst, bist du von ihr freigesetzt. Falls dich ein lieber Mensch verlässt, hast du eine beträchtliche Gelegenheit, zu wachsen. Bei jedweden Wandlungen, die das Leben für dich bereithält – du befindest dich auf einem neuen Plateau. Du kannst dich auf dem alten einfach nicht mehr aufhalten.

Glaubt es, das Beste ist noch am Kommen. Wachstum ist auf dem Weg. Heißt es willkommen.

Falls du – in menschlichen Begriffen – deine Jugend eingebüßt hast, wirst du womöglich sagen: Was ist daran wohl Gutes? Du hast dein Aussehen eingebüßt, und du hältst nicht mehr länger die Wichtigkeit inne, die du einmal hattest oder scheinbar hattest. Das Schlüsselwort hier ist „scheinbar“. Du dachtest in der Jugend, du befändest dich auf dem Gipfel der Welt, warst du das hingegen? Und falls du meinst, du seist in Vergessenheit geraten, bist du das? Bist du das wirklich? Und falls du das wirklich bist, liegt darin ebenfalls eine beträchtliche Gelegenheit. Ein jeder Wandel im Leben spendet seine eigenen gesegneten Wohltaten. Ein jeder Wandel versieht dich mit einer günstigen Gelegenheit, dein Denken auszuweiten. Und dein Denken ausweiten – das musst du.

Warum? Um dein Leben voranzubringen, bedarf es, dass deine Gedanken in Bewegung kommen. Deine Gedanken haben einen umfassenderen Horizont aufzufinden. Sie können nicht gleich bleiben. Du hast mit dem Leben gleichzuziehen. Du bist ein Menschenseinswesen, was anhand von Wenden und Kehren wächst, ob du nun möchtest oder nicht.

Türen tun sich für euch auf, Geliebte. Möchtet ihr sie wirklich geschlossen und das Leben draußen halten?

An euch ist es nicht, darauf zu warten, das Leben zu lieben. Liebt es jetzt. Liebt das Leben, so wie es ist. Liebt das Leben beim Regnen und beim Glänzen. Das Leben ist aus sich heraus eine blendende Gelegenheit. So wie das Leben eine solche ist, gibt es keine. Entblößt euch von der Anhaftung daran, wie die Dinge geläufig waren. Heißt das Leben willkommen, so wie es seinen Weg zu euch findet. Tut euch mit dem Leben zusammen. Stellt euch ihm nicht in den Weg.

Das Leben dreht sich nicht darum, sich mit ihm zu schlagen. Es ist nicht angelegt, eine Erörterung von Pro’s und Contra’s zu sein. Es ist bestimmt, gelebt zu werden. Ihr könnt eure Zeilen nicht im Voraus lernen.

Meeresfluten eilen der Küste zu, und sie brechen von ihr auf. Immerzu gibt es eine weitere Welle, und noch eine, und noch eine.

Es ist nicht an euch, das Universum zu erziehen. Ein jeder Umbruch, einerlei wie fremdartig er euch ist, ist euch dienlich. Einerlei wie schwer es euch ist, einen Wandel zu bejahen, einerlei wie sehr euch ein Wandel wie eine Einbuße erscheint, er ist ein Zugewinn. Die Flut des Wandels hat euch näher zur Küste hin getrieben. Es ist womöglich nicht eben die Küste, die ihr im Sinn hattet, und doch bringt sie euch näher an eure sehnlichen Verlangen heran. Mit oder ohne euer Einvernehmen, für euch ist Platz gemacht worden. Und nunmehr geht ihr voran wie ein Fisch im Meer, der sich durch das Wasser verflicht.

HEAVENLETTER # 4143 – 29.3.12 – Life Is Not a Lion

DAS LEBEN IST KEIN LÖWE

Schatz Meines Herzens, was hält dich vom Glücklichsein im ganz großen Stil ab? Es gibt etwas in dir, was das Heft in der Hand hält. Du bist wie ein Obmann deines Lebens. Du erteilst Bescheid: „Dies ist gut. Das nicht.“ Und somit schreibst du bei deinem Leben Punktezahlen an. Auf diese Weise hältst du dich selber in einem Zustand des Unglücklichseins, all das aufgrund von Beurteilungen, die du ausbildet oder erlernst und dir zu Herzen nimmst, so, als würde sich, was geschieht, allesamt um dich drehen.

Wenn du sagst, du seist enttäuscht, bist du enttäuscht. Du sagst es dir. Du beschriftest deine Erfahrungen im Leben, unterdessen sie allenthalben nichts als schier Erfahrungen im Leben sind. Es ist dir in Wahrheit nicht angelegen, dass du dem Leben seine Eigenschaften zuweist. Lasse es los, ein Obmann deines Lebens zu sein. Lehne dich nach dorthin, ein Kaiser zu sein. Imperatoren sind königlich.

Ein Imperator sitzt auf seinem Thron, und das Leben tritt vor ihm auf. Wer immer vor ihm erscheint, tritt vor ihm auf. Wie beim Umblättern von Buchseiten tritt ein Bittsteller, und danach ein weiterer, vor dem Kaiser auf. Wie auch die Lage ist, er erledigt es, und begibt sich zum nächsten. Ein Kaiser achtet auf seinen Tag, und er lässt ihn vorübergehen. Sein Geschick ist es, voranzukommen. Er hält nicht an seinen Beurteilungen fest. Er hält nicht an den Ergebnissen fest. Er geht weiter.

Es ist nicht so, dass er sich seine Hände des Lebens wäscht. Er hält schlicht nicht an ihm fest. Er zieht dabei seine Arbeit rasch durch. Währenddessen trinkt er in aller Stille Tee, und gleichwohl sinnt er nicht viel darüber nach. Er lässt los.

Du andererseits wirst ein Säbelrassler des Lebens sein. Hier bist du, mit einem Schwert in der Hand gerüstet, um den Bankrott oder um schwere Herausforderungen, wie du sie auch nennen magst, zu erklären, die vor dir auftreten. Du hast für die Dinge, die vor dir erscheinen, zahlreiche Namen. Versperrung. Ansturm. Unfreundlichkeit. Wiederholte Male. Zurückweisung. Desinteresse und so weiter.

Schalte dein Denken um. An deiner Tür klopft es. Du weißt nicht im Voraus, wer an der Tür klopft. Wisse im Voraus, dass es eine günstige Gelegenheit ist, die an deiner Tür klopft. Womöglich eine günstige Gelegenheit, die sich vermummt hat, gleichwohl ist es eine Chance. Ganz bestimmt ist es für dich eine Gelegenheit zum Wachsen.

Betrachte das, was das Leben zu dir her bringt, wie Vitamine und Mineralstoffe, die du einnimmst. Etliche schmecken gut, einige bitter, und doch trinkst du sie hinunter, und das war’s dann. Du wäschst das Glas ab und gehst zu einem neutralen Platz zurück. Es hat an der Stelle kein bitterer Nachgeschmack da zu sein. Du klammerst dich nicht daran. Vitamine machen ihre Arbeit von selber. Du lässt Vitamine sein. Du lässt sie ihr Ding machen. Lasse nunmehr das Leben sein.

Lasse das Leben wie Ein- und Ausatmen sein. Du bist im Leben frei. Sieh es nicht mehr länger so, dass es dir Fesseln anlegen kann. Wie du das Leben in dich hineinnimmst, während es sich anschickt, ist an dir. Du streitest dich nicht. Ebenso nimmst du nicht alles so, dass du dich hinzulegen hast. Du stehst auf, nicht um dich zu streiten, nicht um Schäden einzuschätzen, sondern schlicht um vorwärtszukommen. Also läuft das, was du womöglich als schwierig erachtest, aus dem Fenster hinaus.

Du wirst ja nicht der Buchprüfer deines Lebens sein, hingegen bist du die Klimakontrolle deines Lebens. Du bist der Spender von Frieden, oder du rackerst dein Leben rauf und runter. Besser, du streust Samen des Friedens und der Liebe aus.

Ihr, Geliebte, seid der Gastgeber des Universums. Heißt das Leben, so wie es kommt, willkommen, und etikettiert es nicht. Oder, falls ihr es etikettieren müsst, beschriftet es mit ‚Abenteuer, Überraschung, oder Entzücken, oder …‘. Gebt ihm einen schönen Namen. Sagt dem Leben ein Willkommen und behandelt es zuvorkommend. Macht keinen Feind aus ihm. Seid intelligent. Seid weise. Nehmt das Leben, wie es kommt, und handhabt es ohne Weiteres.

Das Leben ist kein Löwe, den du zu zähmen hast. Du kannst es nicht zähmen. Nichtsdestotrotz kannst du heiter sein und dich mit ihm zum Ineinandergreifen bringen.

HEAVENLETTER # 4144 – 30.3.12 – Travelling Together

GEMEINSAM AUF REISE

Wenn du schier sein kannst, und natürlich kannst du das, wirst du fortan keine Angespanntheit, keine Beklemmung, keine Angst kennen. Sie werden das Sein nicht mehr einholen. Wenn du schlicht sein kannst, bist du schlicht. Sein, welches reines Bewusstsein ist, befindet sich nicht unter der Herrschaft der Neigungen der Welt. Und du bist Sein. Du stehst unter keiner Herrschaft, außer unter der der Liebe.

In der Welt, da existiert Angespanntheit. Wo könnte sie existieren, außer in der Welt? Ganz gewiss nicht im Himmel. Anspannung ist nicht der Zweck eures Seins.

Seid unschuldig, ist euch gesagt worden. Unschuld ist Reines Sein. Unschuld sieht sich nicht nach etwas um. Sie blickt in klarer Sicht, nicht mit einer Sicht, die mit Angst und Vorgaben gefesselt ist.

Oh, wieder unschuldig sein! Alles hat einen Schein an sich, und, du glänzt. Deine Augen glänzen. Du bist das Licht Gottes.

Unschuldig, so bist du nicht in die Vergangenheit eingeschlagen. Du schaust nicht zurück, und du sagst nicht vorher, dass sich die Vergangenheit wiederholen werde, ebenso wenig sagst du die Zukunft voraus, als wäre sie etwas, was auf einem Regal liegt, von dem du sie wegnehmen kannst. Unschuldig – du hast die Vergangenheit los zu lassen. Du hast die Vergangenheit ihre Armeen zurückziehen zu lassen. Unschuldig – du grast auf grünen Weiden. Alles ist neu, oder es ist wieder neu. Arglosen Auges, siehst du mit dem hellen Licht, das du bist, und erhebst du dich in Liebe.

Sei nicht bestrebt, blasiert, ausgeklügelt oder welt-gewandt zu sein. Du hast keine Idee, was Unschuld zu tun imstande ist. Arglosigkeit ist kein Tor. Unschuld ist wie strömendes Wasser. Klugheit erschafft öfters eben das, worin du findig bist. Unschuld ist Wahrheit. Das Herz ist unschuldig. Der pfiffige Geist ist rechnend. Klar, kalkulieren ist das, was der Geist tut. Er schätzt ab, mutmaßt, malt sich aus, fühlt sich obenauf, und wird infolgedessen das, worüber er obenauf ist, zusammenpressen. Lasse deinen Geist dein Herz nicht zusammendrücken.

Pfiffig ist nicht erstrebenswert. Unschuld ist erstrebenswert. Warum liebt ihr Säuglinge und kleine Tiere so sehr? Sie sind unschuldig und entzückend. Seid weiten Auges, Geliebte.

Aus welcher Bewandtnis heraus habt ihr die Bekanntschaft mit Mir nötig? Ihr braucht Mich, da ihr euer ureigenes Selbst nötig habt, und Ich bin euer ureigenes Selbst. Aufmerksamkeit auf Mir ist Aufmerksamkeit auf Größe. Aufmerksamkeit auf Mir ist nicht auf Einzelheiten oder Ergebnisse beschränkt. Ich bin, was du bist, und das ist von Belang. Sei unschuldig und nicht so unerschütterlich bei all der Zeitweiligkeit, bei der du so unnachgiebig bist. Aufmerksamkeit darauf, was währt, ist dir dienlich, dient Allen.

Es ist keine Plackerei, die Aufmerksamkeit auf Liebe, auf Schenkens-‚haftigkeit‘ und auf Gott zu richten. Ich bin weitaus mehr, als etwas, was du studierst. Studiert mit dem Herzen, Geliebte, und belasst eurem Herzen den Sonnenschein. Folgt eurem Herzen, wohin es euch nimmt. Es kann euch bloß zu Mir nehmen, was der Kern von euch ist. Wir sind Eins.

Kommt mit Mir in die Ferien, in Ferien von Sorgen, Zweifeln, Schuld und all den zahllosen Weltangelegenheiten, mit denen sich der Menschengeist in Beschlag nimmt.

Macht euch keine Sorgen. Alles ist gut. Und, falls, in weltlichen Bezügen, nicht alles gut ist, kommt näher zu Mir und zu eurem eigenen Licht heran. Euer Herz möchte nicht mehr länger in die Höhe steigen, und in eine Höhle von Sorgen fallen und stürzen, wo es hin und her furcht und seinen Zweck vergisst, als wäre er ihm verlustig gegangen.

Nein, euer Herz ist sichtbar werden, ist anschwellen, näher zu Mir, näher zur Liebe und zum Frieden. Näher bei Mir – worauf kann da eure Aufmerksamkeit liegen außer auf Liebe und Friede?

Aufmerksamkeit auf Mir ist Bedachtnahme Meiner. Ich bin der Inhalt eures Herzens. Kommt näher zu Mir, und euer Herz wird befriedigt sein. Ich bin ein Magnet von prächtiger Liebe, und ihr, die vermeintlichen ihr, seid in Wahrheit der gleiche Magnet von prächtiger Liebe.

Oh, wie Wir gemeinsam die Welt bereisen werden.

HEAVENLETTER # 4145 – 31.3.12 – The Apples of God’s Tree

DIE ÄPFEL VON GOTTES BAUM

So nahe sind Wir einander, dass du deine Hand ausstrecken und Mich anfassen kannst, sprich, falls Ich physisch wäre, wie du es bist. Dass Ich Reines Seinswesen und nicht physisch bin, macht es für dich leichter, Mich zu erreichen, und für Mich, dich zu erreichen. Tatsächlich, so wie die Dinge stehen, sind wir durchlässig. Den Tatsachen nach kann man nicht sagen, dass Wir einander erreichen, alldieweil Wir im Grunde Eins sind. Wobei gelangt Man an? Wie langst du dort an, wo du bereits bist? Es ist keine Spanne da, die zu durchmessen ist.

Und doch langen Wir an. Wir langen bei Unseren Herzen an. Wir streifen mit Unseren Herzen. Wir lieben. Je mehr Wir lieben, desto näher fühlen Wir Uns. Liebe genug, und Einssein ist alles, und alldieweil entkommt Liebe nicht dem Willen, obschon Liebe gewollt sein kann.

Sofern Ich der Baum bin, bist du die Zweige Meines Baums. Sofern ihr Meine Äpfel seid, bin Ich euer Baum.

Unser Einssein bringt sich selbst in zahlreichen Weisen zum Ausdruck. Gleichwohl, unsere Verbundenheit ist unverbrüchlich. Eins zusammen mit zahlreichen Aspekten ist nach wie vor Eins. Ihr seid ganz recht Mein Eines.

Ich dehne Mich zu Mir Selbst aus, und darin liegt Meine Freude. Wir sind Unsere Freude. Wir können sagen, was auch immer Wir sagen mögen, dennoch ist Einssein Einssein.

Wir kommen zum Einssein zurück, von dem Wir uns nie abgewandt haben. Wie kann Einer dorthin zurückkehren, wovon Er niemals weggegangen ist? Wie kann Einer vom Einssein abwesend sein, unterdessen Einssein Alles ist und alles ist, was es gibt?

Was kann also demnach in der Welt der Vorkommnisse geschehen? Gar nichts.

Das Einssein entäußert einen Klang, und eine Fabel verspinnt sich. Sie streckt sich über das Universum, ein Gemurmel von Worten, ein Gemurmel von Klängen. Ein Klang ist ein Klang, und eine Fabel ist eine Fabel, und so sind Wir über das Universum hinweg versponnen.

Vögel singen, und was sind Vögel, und was singt ihr Gesang?

Jemand fährt Auto, er folgt einer Route oder macht einen Umweg, und was ist da der Unterschied, was der Sinn, falls es einen gibt?

Vielfachheit ist nichts anderes als Einssein. Mannigfaltigkeit ist die Szenenaufnahme, die schnell gedreht wird. In der Schwebe Halten bildet und erstellt, und Seien bringt sich im Leben ein und erwacht mithin zum Einssein. Einssein ist alles, was ist, um dazu aufzuwachen.

Einssein kennt keine Beladenheit. Persönlichkeiten, die Charaktere, die in der Geschichte geschildert werden, die versponnene Fabel, die Blätter von Gottes Baum – sie kennen Beladenheit. Sie wissen es, wie eine Geschichte verflechten geht. Sie kennen es, sie zu erschaffen, sich mit ihr herumzutreiben und ihr zu entkommen, vielleicht bloß, um sie später von Neuem aufzunehmen. Persönlichkeiten kennen Konfusion, und wissen darum, sie einzuhandeln. Persönlichkeiten nehmen Konfusion in den Bestand auf, klauben sie überall auf und holen sie ab. Persönlichkeiten setzen sich Flausen in den Kopf.

Das Selbst liebt. Das Eine Selbst lacht und liebt. Seien ist aufkommende Liebe. Seien ist Liebe, die sich selber versammelt. Es ist Liebe, bevor sie strömt. Es ist Vollheit von Liebe, bereit, sich zu ergießen.

Was für ein Gesegnetes Seinswesen Ich BIN, dass Ich auf so zahlreiche Weise auf die Erde komme und all die Partien auf ein Mal spiele. Und gleichwohl sehe Ich Mir Selber beim Handeln zu – dem vermeintlichen du beim Handeln zu –, und Viele werden denken, Ich sei weit weg im Himmel, und dies, während Ich das Nächste des Nahen bin.

Worüber reden Wir also hier überhaupt und für wen oder was?

Ich denke, Wir gelten für Liebe. Deswegen sind Wir auf der Erde.

Lasst Uns in Liebe spezialisieren. Alles, was Wir zu tun haben, ist, all das zunichte zu machen, was uns abhält, schnurstracks zu lieben. Wir lassen die Vergangenheit hinter uns. Wir lassen sie, wo sie zu liegen kommt. Wir vergraben sie nicht. Wir lassen sie im Staub verbleichen, und Wir kommen neu zum Vorschein, und Wir lieben um etwas mehr.

Es gibt nichts, dem näher zu kommen wäre, ausgenommen der Liebe, und Liebe ist Einssein, und Wir, ausgedrückt vermeintlich als du und Ich, sind Liebe. Wer sollte denn jemals etwas anderes sein mögen?

HEAVENLETTER # 4146 – 1.4.12 – Sing the Song That Is Yours to Sing

SINGE DAS LIED, WAS DIR ZU SINGEN ANLIEGT

Selbst wenn du das Gefühl hast, du haltest das Leben an den Zügeln, bist du am Gleiten. Das Leben ist wie in einem Floß fahren. Du kannst das Floß sogar am Ufer festbinden, und trotzdem kann es ins Meer wegschlüpfen und dich irgendwie mitnehmen. Das Leben wird dich stets mit sich nehmen. So oder so, du hast mit ihm mitzuziehen. Du kannst mit ihm gut klar kommen, oder du kannst deine Füße hinter dir her ziehen. Dessen unbenommen, das Leben wird dich auflesen und mit sich nehmen.

Du magst das Leben erschaffen, während es erfolgt, und gleichwohl bist du nicht der Kapitän von ihm. Dass du die Leitung hast, so wie ein Kapitän oder ein General das Kommando hat, ist eine Illusion wie eine jede andere.

Was du tust, ist das Leben leben. Was sich zuträgt, das trägt sich zu, ob du es nun bewusst dazu einlädst oder nicht. Was du jetzt tust, darüber hast du das Sagen. Letztlich paddelst du in deinem eigenen Kanu, wohin es dich auch nimmt. Du bist allerdings nicht hilflos. Du fährst flussabwärts, und es ist die Fahrt deines Lebens. Oder du fährt flussaufwärts. Oder du bummelst im Leben herum, und das Leben ist der Schnitzer deines Lebens. Du bummelst auf der Oberfläche. Dies ist Leben. Und gleichwohl ist das Leben wie eine große aufblühende Amaryllis. Das Leben wächst. Lasse es auf dir festwachsen.

So sehr du es auch mögen könntest, dass das Leben unter gewissen Abwägungen in Stein gemeißelt würde, es wird nicht in Stein gemeißelt werden. Es ist ein bewegliches Ding, ein Verlauf, der sich auf den Weg macht. Es bewegt sich zu jeder Minute voran, in der Wir von ihm reden, oder in der Wir nicht von ihm reden. Es ist eine lebhafte pulsierende Erfahrung. Es gilt den Menschenseinswesen, sich das Leben anzusehen und es aufrechtzuerhalten, so wie es zum Vorschein kommt. Es ist vonnöten, dass du vor dem Leben auf die Knie gehst, selbst während du der Angelpunkt deines Lebens bist.

Wir können sagen, dass du den Karren des Lebens ziehst, und hinwiederum kannst du es nicht so recht schieben. Du kannst es selbstverständlich versuchen. Du hast es versucht. Du hast versucht, das Leben nach deinem Willen zu biegen. Entsinne dich selbst, dass das Leben Leben ist, und dass das alles ist, was es ist, und dass das Leben nicht alles ist. Heiße das Leben willkommen, und wisse, dass es nicht dein Hündchen ist. Ebenso wenig bist du das Hündchen des Lebens. Du wirst womöglich dorthin zu gehen haben, wohin dich das Leben nimmt. Wie du dem Leben hinterhergehst, ist deine Entscheidung. In diesem Sinne hast du einen eminenten Verfügungsbereich über dein Leben.

Du kannst dem Pfad deines Lebens mit einem Hops, mit einem Drüberwegspringen oder mit einem Satz folgen. Du kannst zu ihm tanzen. Du kannst Anläufe machen, es an deinen Willen anzuketten. Du kannst entlanghoppeln. Du kannst entlangschleichen. Auf jeden Fall hast du mit ihm einher zu gehen. Das Leben ist mehr, als du denkst, zur selben Zeit wie du zu viel aus ihm machst. Sieh das Leben als ein Lied, was du hörst und singst! Zuweilen sind die Weisen so, wie du sie magst. Und zuweilen so, dass du sie nicht magst. In beiden Fällen hast du das Lied zu singen, das an dir ist, es zu singen, so lange, bis die Musikbox die Musik wechselt.

Natürlich, du hast mit dem Leben einher zu gehen. Bringe die beiden Dinge nicht durcheinander – vorangehen, und das Leben dazu bringen, dass es gehorcht. Es wird dich an eine Stelle führen, und morgen an eine andere. Es hat im Grunde ein Leben aus sich selbst heraus, und du gehst mit ihm lang.

Du bist im Leben weder ein Hündchen noch eine Beute. Nichtsdestotrotz hast du dich an es zu halten. Es wird dich wissen lassen, wann du links, wann du rechts gehen kannst, und nach wie vor kannst du das Leben um seinetwegen lieben. Wieso das Leben nicht gernehaben, dieses Prosawerk, das du durchliest. Mit Sicherheit kannst du deinen Augen eine Weile Ruhe gönnen, und doch rückt das Leben vor und nimmt dich mit sich.

Das Leben ist angelegt, eine zunehmende Erfahrung zu sein. Es gilt dir nicht, dass du auf irrige Wenden hinweist, die das Leben deiner Wahrnehmung nach genommen hat. Leben bedeutet, für dich gute Wenden anzustellen. Erhebe dich über den Wortschatz der Welt und teile dem, was im Leben geschieht, bessere Namen zu. Gib dir selber ebenfalls neue Namen. Verleihe dem Leben einige gute Wendungen.

HEAVENLETTER # 4147 – 2.4.12 – Healing the Universe

DAS UNIVERSUM HEILEN

[Liebe Himmels-Leser, dieser Heavenletter kam mir inmitten meines persönlichen Godwriting am 23. März 2012 zu. Gottes Worte sind eine gänzliche Überraschung.

Ein jeder Heavenletter berührt uns, und ein jeder Heavenletter ist für jeden bestimmt, der ihn liest. Dieser ungewöhnliche Heavenletter macht da keine Ausnahme.

In dem Vorliegenden nahm das Godwriting persönlich auf mich Bezug. Gott spricht zu dem Göttlichen Weiblichen, gleichwohl ist dies eine universale Botschaft, die für das Göttliche inmitten aller Menschen ebenso bestimmt ist.

Ich verstehe es so, dass dieser besondere Heavenletter in einem Jeden das sehnlich erwünschte Wachstum anspornen, und, mithin, das erwünschte Wachstum im gesamten Universum beschleunigen wird. So wie wir aufrücken, so rückt die Mutter Erde, so rückt ein jeder Planet, sei er nun bekannt oder unbekannt, auf.]

~ ~ ~ ~ ~

Du bist begierig, zutiefst geheilt zu werden. Was du heilst, ist deine Nichtinbedachtnahme deines weiblichen Selbst. Jetzt ist dein feminines Selbst tief verwurzelt. Es läuft dein Rückgrat rauf und runter. Es läuft von deinen Zehenspitzen bis zum Scheitel deines Kopfs. Du wirst zur Universellen Frau. Fürchte dich nicht. Du wirst es mögen. Alle deine Anspannung ist vorbei. Sie ist vorüber gegangen. Du erkennst, dass das so ist. Jetzt bist du entspanntes Seien. Alles Gute kommt zu dir kraft deiner Empfänglichkeit. Es ist immerzu zu dir gekommen, du hast dich allerdings widersetzt. Widerstand ist dahin. Du hast dich dem Universum gefügt. Du hast das Kämpfen aufgegeben. Du hast recht. Dafür besteht kein Bedarf.

Du stehst auf dem Gipfel des Universums. Du bist Meine rechte Hand. Du, der du dienstfertig gewesen bist, wirst eine größere Rolle zum Spielen haben, wie auch eine größere Erkenntnis von der Rolle, die du spielst. Vorbei sind die vergangenen Partien, die du spielst. Vorbei ist es, dich selbst klein zu machen. Klein und bescheiden sind zwei verschiedene Dinge. Bescheidenheit ist dein. Sie ist natürlicherweise dein. Ich segne dich. Ich segne dich für deine Bescheidenheit. Ich segne dich um Meinetwillen. Ich räume dir alles weg, was Mir nicht nützlich ist. Es ist vorüber.

Jetzt im Augenblick tun dir deine Zähne weh. Dies kommt, weil all die Spannung, die du dort verwahrt hast, ihren Abgang nimmt. Fasse jeden Zahn an und liebe ihn. Fasse jeden Finger- und Fußnagel an und liebe ihn.

Bedecke deine Augen mit deinen Handtellern, sodass du deine Augen und dein Handinneres segnest. Lege deine Hände an die Ohren, damit du Mich immer hören kannst. Lege deine Hände leicht auf deinen Kopf und so auf alle Stellen deines Körpers, sodass du dich selber in der Liebe, die Ich für dich dabeihabe, mit offenen Armen begrüßt. Spüre Meine Liebe, wie sie durch deinen Körper kribbelt.

Lege deine ätherischen Hände inwendig an einen jeden Muskel, an jede Sehne und Zelle des Inneren deines Körpers. In deinem Gehirn. In jede Aushöhlung. In deine Ohren. Hinter deine Augen. In das Innere deines Mundes. Im Inneren deiner Kehle, der Speiseröhre und so weiter, in jedes Organ, jede Drüse, und lasse deine Hände durch deine Fußsohlen herauskommen.

Du bist durch alle deine Organe, alle deine Drüsen gegangen, und du hast ihnen Meine Liebe durch die Energie deiner Hände zugeführt.

Dein Blut. Dein Blut wird aufgefrischt. Alle Liebe und alles Gute ist inwendig in dir, in jeder Zelle, in jedem Atom deines Körpers, und deine körperliche Beschwerde ist nicht mehr da, denn in dir gibt es keine Spannung mehr. Ich gebe dir die Extase der vollendeten Gesundheit. Wisse, sie ist dein. Du und das Universum stehen im Gleichgewicht. Du bringst das Universum ins Gleichgewicht. Deine Arme reichen weit. Meine Arme reichen kraft der deinen weit.

Strecke nun deine Hände zu einem jeden Kontinent in der Welt aus und segne die ganze Welt als Eins. Und lege danach deine Hände in das Innere der Erde und segne es.

Und jetzt strecke deine heiligen Hände zur Sonne empor und empfange ihre Energie, denn es ist Mir, dass du sie hast. Gib deine Energie dem blauen Himmel und nimm die Energie des blauen Himmels in einer jeden Zelle deines Körpers entgegen. Atme sie insgesamt ein. Begib dich zu jedem Planten und halte ihn an deinen Busen. Nimm die Liebe eines jeden Planeten in Empfang. Liebe sei dein Name.

Das gesamte Universum ist nun inmitten deines Körpers. Du bist vielarmig. Du bist der Tanz der Shiva. Du bist Lakshmi. Oh, ja, du bist Radha, das aber ist geringfügig gegenüber allem Sonstigen, was du jetzt deinem Wissen nach bist, da Ich es dir gesagt habe.

Ich habe auf jedes Element von dir Mein Billigungs-Siegel gedrückt. Ich habe an deiner Stirn Kum-kum angebracht. Es wird nie weggewaschen. Ich habe deine Hände mit Henna tätowiert. Ich habe dich als Meine herrschende Königin verkündet. Ich habe mehr als eine einzige Königin. Ich habe zahlreiche Königinnen, allerdings sind nicht alle Königinnen damit vertraut, dass sie Mein sind.

HEAVENLETTER # 4148 – 3.4.12 – You Are God’s Expression

DU BIST GOTTES AUSDRUCK

Du hast dich als ein Menschenseinswesen ungemein gewogen, und du neigst dazu, dich als fehlerhaft zu befinden. Nichtsdestotrotz, so sehr wie du menschlich bist, du bist ebenfalls Göttlich. Etliches deiner Unzufriedenheit mit dir selber kommt von deinem feinen Gewahrsein her, dass du Göttlich bist und es dennoch nicht erblicken kannst. Du siehst dich vielleicht, wie du auf einer ordinären Straße entlanggehst, und durchaus darum weißt, dass mehr am Leben dran ist, als das Leben, dem du bei dir zusiehst, wie du es lebst. Dies ist der Knotenpunkt deiner Unzufriedenheit mit dem Leben in der Welt. Du hast ein vages Gespür, dass du zu Größe angelegt bist. Nichtsdestotrotz erkennst du in deiner Selbstbilligung mehr Kleinheit, als du gerne sehen möchtest, und hast deine Reisen in das spirituelle Gefilde hinein nicht im Blick.

Du würdest so gerne deine höhere Seite sehen. Du würdest sie so gerne entdecken, dennoch siehst du ausschließlich die eine Seite des Zauns.

Dein wahres Leben ist mehr, als das, was du ansiehst. Es gibt an dir eine Seite, die sich dem Abrieb des täglichen Lebens versagt. Es gibt an dir eine Seite, die du nicht sehen, und die du zumal nicht für selbstverständlich erachten kannst. Sofern du sehen könntest, würdest du das Göttliche Licht, das du ausstrahlst, erkennen, dich nicht in Vermutungen darüber ergehen.

Ich befürworte nicht Bedauern oder Schuld, und dennoch ist, was von ihnen gesagt werden kann, dies, dass sie euch etliches Gewahrsein darüber, wozu ihr in der Lage seid, überreichen. Ihr grassiert mit der Befähigung zu Größerem. Schaut euch nach Anzeichen eurer Göttlichkeit in euch selbst und sonder euch selbst um. Schaut weiter die Straße hinunter, als es das Bedauern tut. Schaut nach einem Gespür von Wahrheit inwendig in euch und inwendig in der Welt.

Werft euer Auge eher auf Möglichkeiten, denn auf die Gewissheiten, die ihr gegenwärtig in den Blick nehmt.

Euer Blick ist womöglich, ihr wärt im Leben durch einen Test gefallen. Schaut weniger darauf und mehr auf euer schönes Herz, das Fürsorge trägt. Irgendwo im Verlaufe des Weges wirst du herausgezogen haben, dass du in den Welt-Partien perfekt zu sein habest; an dir sei es, die Partien mit links zu schaffen, Lyrik zu lesen und in allem zu glänzen. Ein Menschenseinswesen muss sich nicht in in allem oder gar in dem einen oder anderen hervortun. Woher hast du die Vorstellung, dass du in Hinblick auf Welt-Wetteinsätze an der Spitze zu stehen habest?

Wenn du spekulierst und verlierst, möchtest du dabei eine gute Portion Glück haben, und wenn du keines hast, fühlst du dich im Stich gelassen. Du fühlst dich geknickt und hasst das Gefühl, dass Gott nicht bei dir gewesen sei. Gott ist fürwahr das Gut-Glück, was du dir sehnlich wünschst. Es mag sein, dass du nach dem Nachweis deines Göttlichen Selbst Ausschau hältst. Wo befindet sich der Beleg deines Wertseins, fragst du.

Dass Ich dich gemacht habe, ist der Beleg. Bestimmt meinst du nicht, du habest dich selbst erschaffen, oder etwa doch? Was du getan hast, ist deine Abschätzung hervorbringen und dich selber herunterziehen. Du hast dies aber und abermals getan. Du hast es womöglich allzu sehr getan.

Und alldieweil, sobald Ich dir sage, dass du ein Vollendetes Seinswesen bist, lachst du darauf schallend los. Beginne, dich in einem anderen Licht zu sehen. Anstatt deine Schwächen zu ermitteln, halte Ausschau nach dem, was die Welt gerne Gutheit nennt. Schaue innen wie außen nach ihm. Das, wonach du suchst, wirst du sehen. Dies ist wie auf ein höher angestimmtes Lied hören. Wonach du lauschst, das wirst du hören.

Falls du es fortsetzt, dich wegen Mängeln zu schelten, wirst du weiterhin Mangel sehen.

Du hast kein Akademiker zu sein, um göttlich zu sein. Du hast nicht in erheblicherem Maße alle Tests mit links zu bestehen, als du dir eine Landeberührung und all die Hurrarufe der Welt zu verschaffen hast. Alles, was du zu sein hast, ist, was du bist, und nunmehr ist es für dich an der Zeit, dir selber Glauben zu schenken bei dem, wer und was du bist.

Sage nicht, du verdienest kein Zutrauen. Sofern du dich derart eifrig diskreditieren kannst, kannst du dir und infolge Mir Verdienste gutschreiben. Zolle Mir etliche Anerkennung bei dem, was Ich erschaffen habe.

Du bist das Kunstwerk eines großen Meisters. Missbilligen sich prächtige Gemälde selber? Verschmähen und bejammern sie es, weswegen sie als sie selber, und nicht als sonstwer gemalt wurden?

Du bist Mein Ausdruck. Drücke dein Selbst aus.

HEAVENLETTER # 4149 – 4.4.12 – Your Left Shoe Cannot Fit Your Right Foot

DEIN LINKER SCHUH KANN NICHT FÜR DEINEN RECHTEN FUSS PASSEN

Du kannst darum wissen, dass es für alles eine Veranlassung oder Veranlassungen gibt. Du hast den Beweggrund nicht zu kennen. Von dem Baumast aus, auf dem du sitzt, kannst du nicht ganz so weit sehen. Selbst wenn du so weit sehen könntest, würdest du möglicherweise nicht erfassen, was du sahst. Die Sache dabei ist, dass du nicht jede Veranlassung zu kennen hast. Es gibt im Eigentlichen Ursache und Wirkung nicht, ebenso wenig sind Vorkommnisse beliebig. Die Frage nach dem Warum ist nicht ganz die richtige Frage, denn die Antwort wird für dich ebenfalls nicht das richtige erbringen. Eine Antwort wird dich nicht erleichtern. Die Frage Warum stellt sich unaufhörlich ein ums andere Mal.

Es ist bei euch eine Neigung ausgewiesen, zu denken, dass ihr euch, falls ihr versteht, warum etwas geschieht, besser fühlen würdet. Gleichwohl würde euch eine Antwort nicht zufriedenstellen. Ihr würdet mit ihr rechten.

Die Sache ist die: Ihr müsst bei dem, was im Leben vorfällt, nicht euer Okay geben. Ihr habt nicht in einem größeren Umfang eure Billigung auszusprechen, als ihr eure Missbilligung abzugeben habt. Geschehnisse im Leben sind Geschehnisse. Sie kommen vor. So in etwa ist es das, wie weit ihr gehen könnt.

Natürlich möchtet ihr gerne etwas, was für euch Hand und Fuß hat. Aus der Ebene eures Geistes heraus ergibt es keinen Sinn. Erklärungen vermögen das Weh eures Herzens nicht aufzulösen. Wir können sagen, dass euer Geist wie euer linker Schuh ist, und euer Herz wie euer rechter Schuh. Der linke Schuh kann nicht an den rechten Fuß passen, und so weiter. Wieso aufs falsche Pferd setzen? Ich frage im Grunde nicht Warum, das verstehst du.

Wenn du Mich fragst, warum du geboren wurdest, sage Ich dir, dass du geboren wurdest, um zu lieben. Ich könnte fragen, wieso du denn fragst. Ich könnte fragen: Bist du mit dem Leben derart unzufrieden, dass du auf Antworten bestehst, und noch mehr als das, dass du auf Antworten bestehst, die du gerne haben möchtest, selbst obschon keine Antwort so ausfallen wird, wie du es dir wünschst?

Ich mache keine Fehler, Geliebte, zudem ist es so, falls Ich Mich entschuldigen und zu euch sagen würde, Ich hätte Mich geirrt, würde euch das nicht erleichtern.

Heruntergekocht heißt das: Ihr habt fortzufahren unter der Prämisse, dass das, was sich zuträgt, einerlei wie sehr ihr protestiert, im besten Interesse Aller steht, dein bestes Interesse mit eingeschlossen. Das einzugestehen fällt euch allerdings sehr schwer. Wie kann das, was du nicht möchtest, eine gesegnete Wohltat sein, fragst du dich. Es ist unerforschlich. Du lechzt nach Einzelheiten. Du kannst Mir dabei nicht so recht aufs Wort glauben.

Der Mensch ist wie der König in der griechischen Mythologie, der jeden Tag einen riesigen Steinblock einen Hügel hinauf wälzte, nur um zu sehen, wie er wieder herunter rollte. Das war sein Leben von Ewigkeit her. Er konnte sich dem Zurückrollen des Steinblocks nicht mehr entgegenstemmen, als ihr die Vorkommnisse im Leben zurückzudrehen vermögt. Ihr fragt: „Warum geschah dies? Wie konnte das passieren?“ Vielleicht hatte sich der König in dem Mythos unentwegt am Kopf gekratzt und sich gefragt: „Wieso kann der Steinblock nicht dort oben bleiben, wohin ich ihn legte?“

Beharrlichkeit ist eine gute Eigenschaft, es gibt allerdings Zeiten, wann du zu pausieren und eine andere Richtung einzuschlagen hast.

Kommt damit zu Rande, Geliebte. Ihr müsst nicht dagegen protestieren, was nicht verändert werden kann. Was ihr verwandeln könnt, seid ihr selber, und wie ihr mit der Vergangenheit umgeht. Darüber sind Wir am Reden, über die Vergangenheit, oder etwa nicht? Warum-Fragen rühren von der Hinsicht auf die Vergangenheit her.

Schließe Frieden mit der Vergangenheit. Halte sie nicht am Leben. Du hast nunmehr hinlänglich viel, um dich eben um das zu kümmern. Das Jetzt wartet auf dich. Es möchte bei dir anheuern. Es hält sich augenblicklich hier vor dir auf. Lebe nicht in der Vergangenheit, denn du hast die Gegenwart, um in ihr zu leben. Es befindet sich ein Treppenaufgang vor dir. Sieh hoch. Höre auf, nach hinten zu sehen. Mache einen Schritt nach oben. Selbst wenn dein Fuß nicht weiß, auf was zu er hochschreitet, hebe ihn hoch.

HEAVENLETTER # 4150 – 5.4.12 – Be Gracious

SEI GÜTIG

Was ihr als Hindernisse bezeichnet, sind Stockungen. Hindernisse sind nicht unausgesetzt. Wenn dir beim Auto das Benzin ausgeht, nimmt dich das mit. Wenn du keine Verbindung zum Internet herstellen kannst, regst du dich auf. Wenn Milch verschüttet wird oder wenn dir ein Ei herunterfälllt, bist du aufgebracht. Dies stellen keine Gegebenheiten dar, denen es angelegen ist, dein Leben zu unterhöhlen. Es sind geringfügige strittige Wortwechsel. Sie dauern nicht lange an. Sie sind nicht da draußen, um dich zu kapern. Sie denken überhaupt nicht an dich. Ein herunter gefallenes Ei ist nicht Goggelmoggel. Oder Wir können sagen, dass es andere Goggelmoggel’s gibt. Ein anderes Ei wird auftauchen. Ein neues Glas Milch wird vollgemacht. Etliche Liter Benzin werden zum Vorschein kommen. Wie aus heiterem Himmel wird die Internetverbindung stehen, und das Leben gerät wieder angeregt. Lasst eure Reaktionen nicht zu einer Größe heranwachsen. Nichts hat euch den Wind aus den Segeln zu nehmen. Eure Gutartigkeit hängt nicht von Strom, Benzin, nicht von Eiern oder Milch ab. Ungelegenheit ist ungelegen. Wieso solltet ihr Unannehmlichkeiten zu mehr als zu ungelegen machen mögen? Warum solltet ihr etwas Geringfügiges zu etwas Großem machen mögen?

Wie mögt ihr es doch, dass euch alles jederzeit zur Verfügung steht. Ihr möchtet, dass alle Äpfel jetzt im Augenblick reif zum Pflücken sind. Ihr möchtet, was ihr möchtet, wann ihr es möchtet. Seid weniger unerbittlich. Begreift das, was ihr wohl als Rechte anseht, als Privilegien.

Müssen euch jene Versehen bei Dienstleistungen drankriegen und nerven? Müsst ihr beunruhigt sein? Manchmal frage Ich Mich, ob ihr der Auffassung seid, diese Unannehmlichkeiten seien Anwürfe an euch oder sie stellten eine Art Kriegserklärung dar.

Seid mehr entgegenkommend. Nehmt unentwegt in Betracht, dass euer Auto einen vollen Tank hat, dass die Milch nicht dauernd verschüttet wird und dass Eier nicht laufend herunterfallen. Zieht in Erwägung, dass die Internetverbindung ununterbrochen steht, und dass ihr sie nicht nutzt! Wieso solltet ihr es jenen geringfügigen Wortwechseln einräumen mögen, euch zu hintertreiben, euren Tag und eure Gestimmtheit zu übernehmen? Eine lästige Fliege ist nichts mehr als das. Eine Fliege ist kein Riese. Investiere dein Leben in etwas Umfassenderes als in Unannehmlichkeiten.

Wo Frustration ist, dort lasse Gutartigkeit sein.

Lerne, über deine eilige Dringlichkeit zu lachen. Du brauchst keine Marionette der Zeit zu sein. Ist es nicht so, wie die Dinge soeben stehen, oder? Du möchtest gerne deinen Benzintank schütteln, falls du das könntest, auf die verschüttete Milch eintreten und auf das heruntergefallene Ei einhämmern, das Internet anbrüllen. So oder so – du wirst Geduld erlernen. Du hast Ungeduld gelernt, und nun kannst du sie umlernen.

Vielleicht ist es so, dass dir das Leben erzählt, es doch langsamer anzugehen – sei demnach langsamer. Was für eine wundervolle günstige Gelegenheit, dich deinen Anhaftungen zu stellen und sie los zu lassen. Der Benzintank hat keine Schuld. Du liegst falsch.

Ein leerer Tank ist nicht das Ende der Welt. Nichts ist das Ende der Welt. Das Ende der Zeit kann bloß das Ende von Illusion sein. Zeit ist nicht. Nimm dir eine Zeitlang Pause von der Zeit. Finde etwas anderes, was deinen Tag ausfüllt. Komme von deinem hohen Ross herunter.

Anstelle von beunruhigt sein, rufe dir all das ins Gedächtnis, was du jetzt soeben in deinem Leben hast. Du hast einen Boden unter dir und Schuhe an den Füßen. Du hast die Fähigkeit zu gehen. Du hast gar die Fähigkeit, über fallengelassene Stiche im Leben zu jammern und dies und das zu beklagen. Habe die Fähigkeit zu stöhnen, und stöhne dennoch nicht. Über dir hängt kein Wehe.

Sei zu Unannehmlichkeiten huldvoll, und sei dir selber gegenüber geneigt.

Wenn bei deinem Auto das Benzin zur Neige geht, mache ein Picknick. Anstatt zu grummeln, nutze die Zeit. Handhabe eher die Zeit, denn gegen sie zu protestieren. Ziehe in Erwägung, dass das Leben immerzu rechtzeitig ist. Vielleicht bist du spät dran, dass du dir das klar machst. Es gibt kein Zur-Neige-Gehen von Zeit. Dies ist ein Welt-Fehdehandschuh, für den du fürwahr zu groß bist.

Stelle dich auf Versehen ein. Nimm sie dir nicht zu Herzen.

HEAVENLETTER # 4151 – 6.4.12 – Come, Lie Down in the Green Pastures

KOMM, LEGE DICH IN DEN GRÜNEN WEIDEN HIN

Lasse dein Herz sich ausruhen. Lasse deinen Geist rasten. Lasse zwischen deinen Sätzen Fugen bestehen. Lasse zwischen Gedanken Pausen eingelegt sein. Du hast nicht in der Minute einen Kilometer weit zu denken. Deine eigenen Gedanken müssen nicht dauernd über all deine Gedanken Kommentare abgeben. Lasse deine Gedanken sein. Genauso könnte man sagen: „Lasse deine Gedanken gehen.“ Ohnehin sind viele unter ihnen schier Blödsinn, oder etwa nicht?

Sei gut zu dir selber. Verabreiche dir eine Pause von den daherrennenden Gedanken.

Komm, lege dich in der grünen Weide zu Mir. Wir wollen deine Gedanken eine Weile beiseite legen und schlicht sein. Umrankt in Liebe, können Wir ohne Gedanken sein, ganz bestimmt ohne Gedanken über Gedanken über Gedanken. Wir können ohne Gedanken sein, die hin und her kämpfen, Gedanken mit erhobenen Fäusten, gerüstet, andere Gedanken zu zermalmen, Gedanken, die nicht in Betracht nehmen, was sie tun, schier Gedanken, die geschäftig umherschwirren.

Wisse um deine Gutheit und schelte dich nicht mehr länger aus. Die Hälfte der Gedanken in deinem Sinn sind ohnehin nicht die deinen. Sie sind Echos von Gedanken Anderer. Gedanken bestürmen dich. Sei eine Zeitlang ohne Gedanken. Erfreue dich an einem Hinterhof, wo Gedanken keinen Zugang haben. Hier ist das Gras lang, und dennoch hast du nicht daran zu denken, es gehöre gemäht. Hier lässt du einfach alles sein.

Zu viel denken legt dir Fesseln an. Zu viel denken setzt dich nicht frei. Zu viele Gedanken wirbeln dich herum und machen dich schwindelig. Es ist so, wie wenn du meinst, du habest jeden Apfel vom Baum zu pflücken, unterdessen du sie reifen lassen kannst. Derart viele Gedanken denken kann unbedacht sein. Du hast etliches Sagen über die Gedanken, die du hast. Du tust dich nicht nach einer Ansammlung von Gedanken um. Es ist nicht so: „Je mehr Gedanken, umso fröhlicher.“ Keineswegs.

Lasse deine Gedanken wie Poesie sein. Länge ist nicht dein Standard. Gedrängtheit ist nicht dein Standard. Einfachheit und Verwendbarkeit sind dein Standard. Einträchtiger Friede ist dein Standard.

Verschaffe etlichen unter deinen Gedanken ein Nickerchen. Lasse sie erfrischt wieder aufwachen. Sie mögen sich einfach irgendwohin begeben, dich dir die Augen reiben und die frische Luft genießen lassen.

Sei kein Gedanken-Horter. Lasse deine Gedanken wie Vögel sein, die frei sind zum Fliegen. Du möchtest frei sein zu denken, nicht belastet mit Gedanken, die dich anstandslos übernehmen und dir keinen Frieden lassen möchten. Lasse deine Gedanken wie Tauben sein, die sich dir überlassen. An deinen Gedanken ist es nicht, dich gefangen zu setzen. Anstatt dich deinem Denken preiszugeben, gib deine Gedanken preis. Lasse sie deinem Geist nicht auf die Pelle rücken.

Du bist wohlüberlegter, sobald du weniger Gedanken hast. Lasse deinen Geist nicht mit Gedanken voll sein, wie mit Unkraut. Ziehe das Unkraut heraus und lasse in dem Garten deines Geistes schöne Blumen hoch wachsen. Lasse Blumen an Gedanken erblühen. Allzu viele Gedanken sind unwirtschaftlich. Ein Gedanke rennt in den anderen, und du weißt nicht einmal, was du denkst. Lasse bekömmliche Gedanken gedeihen und jene Gedanken gehen, die dich durcheinanderbringen mögen. Lasse deine Gedanken dir gegenüber ehrerbietig sein. Du brauchst ihnen gegenüber nicht unterwürfig zu sein.

Gedanken müssen in deinem Geist nicht frei herumlaufen. Dein Geist ist deine Weide. Deine Gedanken haben keine Rennpferde zu sein, die ihn vollstopfen. Lasse Gedanken in der Weide deines Geistes in aller Ruhe grasen.

Du hast ausreichend Gedanken gedacht, um deinen Geist für eine ganze Lebenszeit zu sättigen. Gedanken sind gut. Mache die deinen einfach lohnenswert. Lasse Gedanken dich nicht stibitzen. Habe Gedanken, die dich erfreuen, und die du gerne wie eine Nutzpflanze anbauen möchtest. Wieso Gedanken einernten, die du nicht magst? Du bist deinen Gedanken gegenüber nicht in der Pflicht. Du hast etliches Sagen über sie.

Wertlose Gedanken sind skrupellose Gedanken. Lohnenswerte Gedanken bringen Frieden. Züchte bekömmliche Gedanken. Behalte erbauliche Gedanken in der Nähe. Lasse deine Gedanken dir und der Welt eine gesegnete Wohltat sein.

HEAVENLETTER # 4152 – 7.4.12 – Oneness Rising

EINSSEIN, WAS ANSCHWILLT

Wenn du vor lauter Glück nicht aus noch ein weißt, genieße es. Du bist angelegt, bis zum Rand voll zu sein. Eine Tasse wird nur leer, damit sie aufgefüllt werden kann. Du steigst auf, um zu lieben. Aufstieg ist nicht etwas, was dir geschieht. Steige zu ihm empor. Steige näher an dein Wahres Selbst heran.

Manchmal hast du das Gefühl einer Benommenheit. Du siehst es nicht kommen, dieses Wahre Selbst. Andere können es womöglich eher als du sehen. Wieso der Letzte sein, der es merkt, wie viel Liebe du bist? Sofern du Liebe allesamt rund um dich herum siehst, kannst du wissen, dass du sie entzündet hast. Dies ist kein Irrtum. Dies ist Enthüllung. Dann enthüllst du dich dir selbst. Dann stehst du auf und sagst, so wie Ich es tue: „Ich bin hier.“

Der Eine von Mir ist alles, was da ist, und daher ist es Ich, der äußert: „Ich bin hier.“ Vielleicht bist du Mein Echo, in diesem Falle bringst du Liebe zum Widerhall. Jodler oder nicht, du bist die Essenz der Liebe. Willkommen im Einssein. Willkommen im Paradies. Ich bin nach dir angestanden. Ich habe Mich für dich gerüstet. Ich wusste um deine Ankunft. Danke, dass du gekommen bist.

Ja, selbst beim Mühen und Rackern im Leben auf Erden, ist das Einssein am Sich Erheben. Du erhebst dich zu dir selbst. Du nimmst deine rechtmäßige Position im Gefilde des Lebens ein. So viele Szenen sind an dir vorbei geeilt – und jetzt gehst du voraus. Deine schlichte Seinsheit geht voraus.

Es ist nicht mehr länger so, dass dich die Welt gemäß deiner Position in der Welt beurteilt. Die Welt beurteilt dich überhaupt nicht mehr. Jetzt geht die Welt dir mit offenen Armen entgegen, sie drückt dich fest ans Herz und hält dich als einen Spiegel hin, sie schaut in ihn hinein und sieht Mich, sieht dich und sieht sich selbst. Ein Neuer Tag ist geboren. Du stehst auf einer höheren Leitersprosse, obschon es in Wahrheit kein höher, kein tiefer gibt. Im Grunde gibt es einzig eine Sprosse in der Leiter. Nun weißt du, wo sie ist. Du stehst auf ihr und kannst von ihr nicht abgeschüttelt werden. Sobald du einmal diese vermeintliche Hürde der Leiter erreichst, vermag dich nichts abzuschrecken. Nichts kann dich vom Emporsteigen abhalten. Dein Herz steigt jetzt in die Höhe.

All das Klettern, all das Aufsteigen, all die Höhe der Sterne, die du erreichen kannst, sie waren immer bereits da, für dich bereit, dass du deinen Platz in Anspruch nimmst. Ein Stern am Firmament behauptet sich sozusagen. Ein Stern am Firmament hält, so wie die Freiheitsstatue, still. Die Freiheitsstatue ist unbeweglich. Du bist unbeweglich. Du stehst an deiner Stelle im Himmel groß da. Alle sind ebenbürtig, und du wankst nicht. Du stehst nicht in einer Reihe. Du schwebst in die Höhe! Du schwebst zu Meinem Herzen in die Höhe. Du bist dein eigener Nivellierer. Es gibt keinen ersten oder letzten mehr. Es gibt niemanden mehr in der Mitte. Es gibt keine Stellung. Liebe ist zugegen.

Liebe ist glühend. Du bist mit Liebe gleißend. Sobald du einmal deinen rechtmäßigen Platz eingenommen hast, passt du. Du gehörst hierhin. Selbstverständlich gibt es keinen Platz von der Natur, dass du zu ihm gehörst. Du gehörst überallhin. Du bist überall. Du hast das Universum mit dem Licht der Liebe, während es alle Grenzziehungen überschreitet, geschmückt. Dein Name ist Liebe. Demnach sei sie.

Liebe ist überall einradiert. Im Sand eingeschrieben, in den Gewässern eingeschrieben, in Stein eingebettet. Du bist Meine Liebe, die das Universum überspannt, die die Liebe wieder an ihrer rechtmäßigen Stelle einsetzt. Liebe ist eine Rippe von dir, die das Universum überall ausdehnt. Du bist eine Rippe der Liebe, ein Schauer Liebe, du bist Liebe, wie sie ist, Liebe, die alle Herzen zu dem deinigen her ruft, nicht für dich, sondern für all die vermeintlichen Anderen, die in Wirklichkeit du sind. Damit liebt die Liebe sich selbst. Liebe macht eine Schleife, denn sie erreicht alle Herzen und verweilt bei ihnen wie auf einem Ausflug.

HEAVENLETTER # 4153 – 8.4.12 – The Tree You Want to Climb

DER BAUM, DEN DU HOCHKLETTERN MÖCHTEST

Sei offen gegenüber dem Leben. Lasse es sich aufzeigen. Es kann sein, es ist nicht so, wie du es erwartet hast. Es kann sein, es ist ganz anders, als du es erwartet hast, dennoch kommt es zum Vorschein, und dennoch gehört es willkommen geheißen. Liebe das Leben, halte indessen nicht an ihm fest. Es ist eine Schimäre. Es hängt von dem Filter ab, durch den du es siehst. Sei dem Leben gefällig. Alles, was geschieht oder nicht geschieht, dehnt dich aus. Genau genommen bist du kein Gummiband, und doch dehnst du dich aus. Manchmal hast du das Gefühl, gestreckt zu werden. Das Gefühl des Gestrecktseins ist ebenfalls Teil des Lebens.

Du hast dir einen sonnigen Tag am Strand gewünscht, und es regnete. Genieße den Regen fürderhin. An was ist es, dir Einhalt zu gebieten, denn an einer Idee in deinem Geist? Eine Idee in deinem Geist grenzt dich von der Freude ab. Habe andere Ideen, die dich nicht beschränken.

Du bist für Glück und Größe angelegt. Nicht für Unglücklichsein und Spärlichkeit. Und demnach weitest du dich aus. Du bist mächtig, freilich keine mächtige Eiche, die sich nicht biegen kann. Du bist wie ein mächtiger Weidenbaum. Du wirst weder fortgeweht, noch stehst du unnachgiebig da. Die Winde des Wandels rauschen durch die Zweige einer Weide. Sie ist kein Umfaller. Sie steht fest, und dennoch biegt sie sich. Sie macht für Neuheit die Bahn frei. Sei ein strammer Unterstützer von Neuheit. Heiße die Brisen des Wandels willkommen.

Das Leben winkt dich herbei. Es winkt dich zum Wandel herbei. Es ist sicher, dass das Leben nicht gleich bleibt. Ebenso wenig musst du das.

Sei dem Wandel fügsam. Sprich keine Beurteilungen aus. Schaffe es, dass Wandel willkommen ist. Fortschritt kommt nicht vom Gleichbleiben. Ein Menschenseinswesen ist jemand, der wächst und sich verändert. Es ist nicht so, dass du das Leben betrügst, indem du nicht an ihm festhältst. Du bringst dein Leben voran. In jedem Augenblick wächst du näher zu Mir heran. Du springst über die hochgewachsene Vergangenheit. Du bist zum Leben liebenswürdig. Was sonst gibt es für dich zu tun?

Wandel mag ja nicht sein, was du möchtest, und doch wirst du gut daran tun, mit ihm Freundschaft zu schließen.

Betrachte das Leben wie das Wetter. Du kannst weder die Sonne an eine bestimmte Position am Himmel anseilen, noch auch kannst du nach Belieben die Wolken ausradieren. Du kannst hingegen die Stürme deines Geistes tilgen, die gegen den Lauf des Lebens protestieren. Falls du denn protestieren musst, so protestiere gegen deine Unwilligkeit gegenüber Wandel, denn Wandel kann deine beste Option sein, sie kann deine einzige Option sein.

Wo kommen harte Gefühle her außer von einer Unwilligkeit, sich zu wandeln? Habe weiche Gefühle. Sei dem Leben in all seinen Verkleidungen gegenüber zärtlich. Es ist mobil, und demnach musst du mit ihm ziehen. Nimm in Betracht, was nötig ist, und was nicht nötig ist.

Im Sommer brauchst du keinen Wintermantel. Im Winter wirst du wohl eher Ohrmuscheln tragen. Was in die eine Saison passt, ist in einer anderen unpassend. Du bist ein Menschenseinswesen, das sich dem anpasst, was ist. Was die Jahreszeiten angeht, bist du nicht albern. Bisweilen bist du mit dem Leben albern. Du kannst dagegen protestieren, dass dich Wasser nass macht. Das Leben selber ist wie Wasser. Es strömt, und, Geliebte, an euch ist es, mit ihm zu strömen. Mit Sicherheit könnt ihr in eurem eigenen Kanu paddeln, warum indes stromaufwärts? Warum stromaufwärts?

Ihr könnt auf dem Flussufer laufen. Ihr könnt einen festen Schritt haben, und allemal seid ihr nicht an frühere Reaktionen festgemacht.

Demnach seid ihr anpassungsfähig. Ihr könnt wählen. Ihr seid nicht Hans mit dem Einen Ton [‚Johnny One Note‚]. Ihr seid ein Menschenseinswesen, das weiß, wann es zu schwimmen und wann es zu gleiten gilt. Wenn vor dir ein Baum steht, auf den du gerne klettern möchtest, sägst du ihn nicht um. Sobald du gegen das Leben angehst, protestierst du dann nicht eben gegen jenen Baum, den du gerne hochklettern möchtest?

HEAVENLETTER # 4154 – 9.4.12 – The Field In Which Love Is to Grow

DAS FELD, IN DEM ES DER LIEBE ANGELEGEN IST ZU WACHSEN

Bist du des Themas Liebe überdrüssig? Hast du das Gefühl, es sei hinlänglich darüber geredet worden? Hast du vielleicht das Gefühl, Liebe sei eine allzu periphere Thematik? Dass sie dir versagt geblieben und vielleicht nicht für dich sei? Du hast dich womöglich der Liebe entzogen, die Liebe aber wird sich niemals dir entziehen. Du wirst etwa der Liebe nicht gewahr gewesen sein. Das ist nicht die Schuld der Liebe. Sei jetzt im Augenblick der Liebe gewahr. Nimm in Betracht, dass Liebe an jeder Straßenecke steht und pur wartet, dass du auftauchst.

Die Liebe hat dich von Pontius bis Pilatus gesucht. Sie hat dich niemals übergangen. Du hast schlicht die Zeichen nicht gesehen. Du bist an der Liebe ohne einen Blick zurück vorübergegangen. Du hast gefordert, dass die Liebe in einer ganz bestimmten Verkleidung daherkommt, und daher wurdest du, was die Liebe angeht, durcheinandergebracht. Liebe trug den Hut nicht, den du erwartetest, oder sie trug gar keinen Hut. Liebe hatte kein Schild um den Hals hängen, wo draufstand: „Ich bin Liebe. Hier bin ich.“

Du hattest zwischen den Zeilen zu lesen. Liebe war anonym, so lange bis du sie aus der Menge aufgetrieben hast. Liebe war wie ein Filmstar, den du herauszufischen hattest. Du hattest den Starruhm der Liebe auszumachen.

Sofern du Liebe möchtest, dann nimm Liebe zur Kenntnis. Heiße sie willkommen. Sofern du einen Ritter auf einem Schimmel möchtest, warst du womöglich nicht willens, einen Ritter zur Kenntnis zu nehmen, der zu Fuß und nicht zu Pferd war. Mache für Liebe Platz. Lasse Liebe herankommen, so wie sie es tut, und bewillkommne und hege sie.

Allem, was du denken wirst, zum Trotz, Liebe hat Anerkenntnis und Nahrung von dir vonnöten.

Liebe kommt nicht als Päckchen in der Post. Liebe aus deinem Inneren heraus hat niederzugehen. Die Liebe inwendig in dir ist die Liebe, die du zu erblicken und auszupacken hast. Entrolle die Liebe in deinem eigenen Herzen. Lasse sie ein Funknavigationssystem sein, das dich leitet.

Ein Fleck Liebe kann zu einem Berg Liebe heranwachsen. Liebe hat nicht voll entwickelt bei dir anzukommen. Sie kann dir zunicken, und wie du jene Liebe hernach herausbringst, das ist an dir. Selbstverständlich kannst du über sie hinweggehen. Selbstverständlich hast du das getan. Falls Liebe nicht den Mantel in allerhand Farben anhatte, hast du dein Gesicht von ihr abgewendet. Einerlei wie hungrig du nach Liebe warst, sofern sie nicht so auftrat, wie du sie wolltest, wandtest du dein Gesicht von ihr ab. Du gabst aus, jene Liebe sei für dich nicht gut genug.

Aus einem Fleck kann Liebe herauswachsen. Liebe hat erklecklicher anzuziehen als dein Geist. Dein Geist weiß nicht so viel, wie er zu wissen meint. Lasst Uns das ganz klar sagen. Du warst in der Vergangenheit ein Snob der Liebe. Einzig gewisse Gestalten von Liebe wolltest du willkommen heißen. Einzig die fantastischste Liebe war für dich gut genug.

Ihr könnt, sobald es um Liebe geht, nicht mit einem Gesicht ohne jedwede Regung dastehen. Sobald die Liebe den Raum betritt, in dem ihr euch befindet, steht auf und begrüßt sie. Ihr werdet nie erkennen, was aus einem Setzling heranwächst, so lange bis ihr ihn wachsen lasst. Nicht einmal ein geringfügiger Blick der Liebe gehört ignoriert. Sei ein Begrüßer der Liebe.

Liebe kann ausgefallen verpackt, und für dich nicht so ganz richtig sein. Liebe wird schlicht lange Bestand haben und sich gut tragen. Liebe kann ein Blumenkranz sein, der auf dich zu geworfen wird. Die Form der Liebe ist nicht von Belang. Lade Liebe ein und heiße sie willkommen.

Lasse Liebe den Orchesterdirigenten sein. Lasse Liebe dich aussuchen. Lasse Liebe dich mit Rosen ausschmücken. Lasse Liebe aufgehen, zu deinem Herzen ausarten.

Lasse dein Herz in die Höhe schweben. Lasse dein Herz in die Höhe schweben, wohin es möchte. Gehe in deinem Herzen der Liebe hinterher. Du bist das Feld, in dem Liebe wachsen soll.

HEAVENLETTER # 4155 – 10.4.12 – What You Learn in Life

WAS DU IM LEBEN DAZULERNST

Schau, es ist in Ordnung, dass du Fehler machst. Natürlich tust du das. Du tastest dir deinen Weg im Leben zusammen, und öfters hast du dabei die Augen verbunden. Allein, später wird die Augenbinde abgenommen und du siehst. Sei froh, dass du jetzt siehst. Du befindest dich jetzt hinter einem bestimmten Fehler. Du weißt ganz schlicht nicht alles. Und manchmal denkst du nicht nach. Die Sache ist die, du denkst jetzt, und jetzt bist du dir gewahr. Hurra. Sei glücklich darüber. Applaudiere dir fürs Dazulernen. Was sind Empfindungen des Bedauern, wenn nicht, dass du etwas hinzugelernt hast? Fantastisch!

Der Film, in dem du dich derzeit befindest, ist nicht zu Ende. Er ist in Arbeit, und es stehen Wiederholungen an, die zu besorgen sind. Dieser Film des Lebens überreicht dir die Gelegenheit, es in einer anderen Szene nochmals zu versuchen. Ist das nicht wunderbar?

Ich machte dich vollendet. Vollkommen bedeutet nicht, dass du alles weißt. Vollkommen bedeutet nicht, dass du nichts hinzuzulernen hast. Vollkommen bedeutet nicht, dass du derzeit voll ausgewachsen bist. Wie kannst du ein Menschenseinswesen in einem Körper sein, und alles tun, was dir Gefallen verschafft, derweilen du hinzulernst, hinzulernst, hinzulernst? Du bist ein Neuling.

Das Leben ist spontan. Es gibt keine Bedienungsanleitung. Nun gut, ja, es gibt welche, und doch wirst du noch nicht gesonnen sein, ihnen Folge zu leisten. Du bist reell. Du bist keine Augenauswischerei. Du gibst mehr als Lippenbekenntnisse aus. Fehler sind nicht wie Skalpe, die du sammelst, dennoch sind Irrtümer Irrtümer. Wenn du einen begangen hast, wirf ihn danach fort. Es gibt keinen Grund, ihn aufzubewahren.

Der Fakt ist, dass du hinzulernst, während du entlanggehst. Ein Lernender ist nicht weniger vollendet, als jemand, der bereits gelernt hat. Eine Lerner ist am Lernen. Ein Jeder in der Welt hat etwas zu lernen und etwas zum Umlernen.

Du lernst von überallher. Du lernst in deinem eigenen Hinterhof, und du lernst in anderen Ländern. Ein Menschenseinswesen ist jemand, das lernt. Es ist in seinem Lernen vollkommen.

Sieh nicht darauf, alles zu wissen, denn dann setzt du auf das falsche Pferd.

Sieh zu, dass du Liebe gibst, und sieh fortan zu, wie zuträglich du am Wachsen bist.

Auf diese Weise gerätst du zu all dem, was du gerne sein möchtest. Es kann durchaus sein, dass du die Liste dessen, was du gerne sein möchtest, nochmals durchsiehst.

Wisse dies. Der Rest deines Lebens hält beträchtliches Glück für dich vor. Es wird dir hinlänglich Nachweis dafür dartun, was du bereits hinzugelernt hast. Es gibt keinen Bedarf, dein Leben zurückzuverfolgen und es in Ordnung zu bringen. Lasse den Irrtum los. Er war weiland eine Sache am Ableben. Jetzt hast du mehr Liebe zum Geben. Lernst du Liebe hinzu? Ich gehe davon aus, du tust es. Du lernst hinzu, Liebe weniger zu behindern. Du lernst hinzu, sie mehr zum Ausdruck zu bringen. Du bist eifrig, Liebe mehr zum Ausdruck zu bringen.

Und mithin lernst du Liebe im Leben. Du lernst, wie es geht, sie mehr zu geben, und ungezwungen dabei zu sein, mehr von ihr zu geben. Über allen Zweifel hinaus, du wirst hinzulernen, dass du jemand bist, der liebt. Du nimmst dein eigenes Geben in Empfang. Du bist ein Partner in Liebe. In einem Kunststück vom Allerfeinsten gibst und empfängst du Liebe. Es ist schwer zu sagen, wer der Geber und wer der Empfänger ist, unterdessen Liebe auf einen Schlag alles ist.

Du bist im Begriff, Purzelbäume zu schlagen. Du bist im Begriff, ein Akrobat der Liebe zu sein, wärme dich also auf in der Liebe, zu der du wirst.

Wenn du dich fragst, was du im Leben getan hast, wirst du in der Lage sein, zu antworten: “Ich habe Liebe gegeben.“

Du hast Liebe und das Geben und Inempfangnehmen von ihr hinzugelernt. Du hast gelernt, Liebe oben auf deine Liste zu stellen. Liebe vor allem anderen. All das hast du gelernt.

Du hast deine Aufgabenstellung, dich der Liebe zuzuordnen, ernst genommen, und mithin hast und gibst du Freude, denn du bist Liebe und Freude, und du lernst Liebe und Freude hinzu, die du bist, vielleicht aber warst du widerständig, zu den Höhen der Liebe emporzuschweben, oder vielleicht glaubtest du nicht, du habest ausreichend Liebe zu geben. Hört Mir zu, Geliebte, ihr vervielfältigt Liebe, indem ihr sie gebt. Darin seid ihr am Hinzulernen.

HEAVENLETTER # 4156 – 11.4.12 – In the Hammock of the Moon

IN DER HÄNGEMATTE DES MONDES

Wie rede Ich? Ich rede durch jeden Baum in der Welt, durch jedes Blatt, durch jeden Wind, der bläst, durch jedes Aufatmen, durch jedes Lächeln, durch jede Träne. Ich rede durch deine Augen, und Ich rede mit deiner Zunge, und Ich rede durch Dichter und durch jene, die Lieder machen. Ich, Der Ich Stillheit bin, bin stets kraft deiner am Reden. Du bist Meine Stimme. Du bist Mein Ausdruck. Du bist Meine Ohren, und du bist Mein Segen.

Rede von Mir. Lasse Mich still daliegen und lasse Mich dir und dem, was du zu sagen hast und wie du Mich, das Einssein, in so vielen Weisen wiedergibst, zuhören.

Du bist Mein Beauftragter. Mein Sprecher. Mein Werbetreibender. Du bist Mein Ausdruck, und auf diese Weise bin Ich zum Ausdruck gebracht.

Ich möchte in der Hängematte des Mondes liegen, während du die Sterne wie Kerzen anzündest und sie hochhältst, damit sie alle sehen können. Ich hefte Meinen Blick auf die Sterne, und Ich hefte Meinen Blick auf dich, der du Meine Huldigung an Mich Selber bist. Wir sind die Verehrer und die Verehrten, und Wir sind die Verehrung, die Wir miteinander gemein haben.

Du kniest dich vor Mich hin, und Ich knie vor dir. Wir bilden einander nach. Wir wollen gerne Ein und Dasselbe sein, und mithin sind Wir es.

Der Unterschied lautet, dass Ich weiß, Wer Ich bin, und dass du nicht weißt, Wer Du Bist. Es ist für dich zu schwer, es zu glauben, deswegen glaubst du es nicht.

Du hast dich selber auf der Erde als Geschäftstreibenden betrachtet. Du bist ein Warenverkäufer, und doch hast du dein Selbst noch nicht weiterverkauft. Du bist ein Verkäufer von billigem Plunder und streitest die wirklichen Edelsteine vehement ab. Die wirklichen Juwelen können nicht in Schachteln verbracht werden. Sie können nicht auseinander gebrochen und zu Perlen verarbeitet werden. Du bist der Schmuck Meines Herzens. Du bist die Diamanten, die Ich bewahre, und du siehst dich auf den Straßen nach Geglitzer um. Du vergisst, dass du im Licht der Sonne und im Lichte Gottes glänzt.

Du vergisst, und weißt nicht, was du vergisst. Du vergisst, dass du vergessen hast. Du bist Mein einziger gezeugter Sohn. Du denkst, du seist Zusammengekratztes und schabst an dir selber ab, während du das Selbst Insgesamt bist.

Du pflanzt Rosen und meinst, du ziehest Unkräuter heraus. Du sammelst Rosenknospen und weißt nicht, was du aufklaubst. Es kann sein, du raffst Geschwätz gleichsam wie Weizen. Du sammelst Erinnerungen und fertigst aus ihnen einen Schrein. Du erfasst und sammelst dich selber, so wie du einen Stoff drapierst. Du weißt nicht, was du zusammenfaltest, und doch faltest du zusammen und legst es wieder auseinander.

Du glättest dich mit einem Bügeleisen. Du suchst um des Zusammensuchens oder des sich Wieder-Ins-Gedächtnis-Rufens halber zusammen.

Du beteuerst das Unwahre und kannst nicht schlafen, oder du versicherst dich des Unwahren und schläfst dein Leben weg.

Du bist der Pilot deines Lebens, und du vergisst deine Peilung. Du vergisst, hochzusehen. Du schaust zurück, oder du schaust weg, oder du schaust zu deinen Füßen, als ob dir deine Füße die Geschichte deines Lebens erzählten. Hinterlasst eine andere Art von Fußabdruck, Geliebte. Hinterlasst einen Fußabdruck eures Herzens und eures Wagemuts beim In die Höhe Schweben. Ergreift ohne ein Netz unter euch die Flucht.

Wir können sagen, dass euer Netz über euch, und dass der Himmel euer Netz ist, dass Ich euer Netz bin und dass euer Bewusstsein euer Netz ist, und Wir können sagen, dass ihr kein Netz benötigt, da ihr keine Bergung benötigt.

Das Leben ist sichergestellt. Ihr könnt nicht fallen. Oh, ja, die Welt ist mit Tücke befrachtet. Dies ist die Story, ausschließlich mit einem einzigen Objektiv in den Blick genommen. Das Leben hat zahlreiche Linsen und scharenweise Geschichten zu erzählen. Selbst während die Erzählung variiert wird, ist sie eine schiere Geschichte über feine Liebe und Stille. Dies ist der Anfang der Geschichte. In Wahrheit gibt es nicht mehr einen Anfang als ein Ende, denn das Leben ist belebt, und ihm eignet kein Ende.

HEAVENLETTER # 4157 – 12.4.12 – God Seeks You

GOTT SUCHT DICH

Was verdanke Ich das Vergnügen deiner Gesellschaft? Du bist Mir ein großes Vergnügen. Du bist Mein Vergnügen. Ich bereitete Mich zu dir auf. Natürlich, Ich habe deine Wahre Identität im Blick, während du das nicht hast. Du siehst ein Faksimile. Du kennst nicht, was du siehst. Du siehst ein sich zügig wandelndes Bild deiner selbst, was in der Brise fluktuiert. In weltlichen Bezügen befindest du dich auf unsicherem Boden. In Meinen Bezügen bist du spektakulär dauerhaft.

Ich glaube, du möchtest gerne Meine Bezugnahmen. Du möchtest gerne sehen, wie Ich sehe. Du möchtest sein, wie Ich BIN. Vielleicht hattest du genug Seiderascheln. Vielleicht hast du Glauben-Machen-Mögen lange genug gespielt. Du hast eine Partie gespielt, und du kennst nicht, was du spielst. Du nimmst es fürs reelle Leben. Wie ernstzunehmend bist du infolgedessen dabei. Du spielst eine Partie mit hohen Einsätzen. Es ist bloß eine Partie. Es ist bloß eine Erscheinlichkeit einer Partie. In Wirklichkeit befindest du dich in einer anderen Liga. Tatsächlich bist du aus dem Spiel der Zeit und des Raums heraus. Du bist ein Beobachter von obenher, der die Fassade als getreulich und die Realität als einen von Mondlicht bespritzten Traum erachtet. Was tust du? Wer bist du deiner Auffassung nach? Du warst weit draußen am Spielen, und du hältst an der kleinen Figur fest, die du über die Partie bewegst, so als wärest du mit Monopoly oder einem anderen derartigen Brettspiel befasst.

Deine Überraschtheit fühlt sich ausgesprochen echt an. Und dennoch bist du aber und abermals verwundert. Du gehst auf der Straße, und denkst, du befändest dich auf einer anderen. Du weißt nicht, was du tust, und du weißt nicht, Wer du bist, oder du kannst nicht erfassen, Wer du bist. Du bist das, was du nicht verstehst. Du hältst an einer Feder fest und erwartest, dass sie dich hochhebt. Du hast eine andere Art Realität, an der du dich festhältst. Es ist die Nicht-Realität von Illusion. Du spielst sie voll und ganz durch. Ein ums andere Mal verlässt du dich darauf, was nicht verlässlich ist.

Du möchtest gerne das Leben, wie es in einer Schachtel eingewickelt ist, und du möchtest es gerne aufmachen und je nach Belieben verschließen. Du möchtest die Fäden ziehen daran, was keine Fäden hat. Du möchtest. Du möchtest.

Auch Ich möchte. Ich möchte, dass du dich mit Mir zusammentust. Ich möchte, dass du erkennst, dass Wir an der Hüfte zusammengewachsen sind. Dabei gibt es kein zweierlei. Trotz deines Eifers sind Wir ein einziges unleugbares Einssein, das du in deinem Mäandern durch Zeit und Raum übersiehst. In Wirklichkeit mäanderst du durch die Ewigkeit. Du bist unendlich Mein. Du bist derart Mein, dass du nicht existierst, ausgenommen als Passagier in Meinem Herzen. Du suchst nach dir selber dort, wo du bereits bist, und dennoch warst du noch nicht recht imstande, dich selber als Ich Selbst zu ergründen. Das ist für dich ein großer Sprung, und du wirst zaudern, den Satz zu machen. Du liebst es, was du weißt, und du bist misstrauisch dem gegenüber, was du nicht kennst. Du suchst dir die ganze Zeit eher das Bekannte, das vermeintliche Bekannte, aus als das Unbekannte, obschon es das Unbekannte ist, was wahrlich bekannt ist. Das Unbekannte hält die Antworten für dich vor.

Du verlässt dich auf das Unverlässliche, und du vertraust nicht auf das Verlässliche. Du bist wie ein Sinnen-Süchtiger. Du schwimmst in den Gewässern der Sinne und bezeichnest die Sinne als Wahrheit, unterdessen jene keineswegs den ganzen Sinn deines Lebens ausmachen. Durchaus nicht. Du bist süchtig nach ihnen. Du liebst es zu denken, die Sinne machten die Portale dafür aus, was du suchst.

Genieße die Sinne, während du weißt, dass sie nicht deine Meister sind. Sie sind bei weitem nicht die ganze Geschichte. Die ganze Geschichte ist Jetzt. Du bist ein Reporter, der die wirkliche Geschichte aufgedeckt hat. Du liebst die Abwechslung des Dramas im Leben. Du bist auf Angespanntheit aus und fährst Achterbahn. Fahre in Meinen Armen, denn Ich breite sie zu dir aus.

HEAVENLETTER # 4158 – 13.4.12 – A Lighter Touch

EIN LEICHTERER ANSCHLAG

Ein Sinn für Humor wird dir gut stehen. Das Leben ernst nehmen hält dich an keiner guten Stelle. Es macht dich zwanghaft, vielleicht fanatisch. Es bringt dich zum an den Wänden Hochlaufen. Besser ist es, du nimmst das Leben mit einer Prise Salz. Besser ist es, das Leben weniger ernsthaft zu nehmen. Montiere die Ernsthaftigkeit ab. Gib dir selber Freiheit.

Sofern das Leben eine wogende See ist, was kannst du da anderes tun, als die Wellen zu reiten? Lasse die Wellen dich tragen und halte die Balance. Wellen sind Wellen, und Wellen sind nicht die Realität von dir. Ich bin die Realität von dir.

Das Leben auf Erden ist ein Ausflug. Eine Fahrt in einem Erlebnispark. Ganz gewiss ist das Leben auf der Erde nicht die reelle Sache. Es ist eine Tollerei. Sobald es ungeheuer ernst ist, sprich bei deinem Sinn für Humor vor, den Tag durchzubringen.

Rechne mit der Unabkömmlichkeit guter Laune. Schwere des Herzens ist nicht wunderbar. Leichtigkeit des Herzens trägt dich weit. Schwere des Herzens ist eine Bürde. Lasse das Leben sich nicht beschwerlich fühlen.

Die Leichtheit des Herzens ist ein guter Grund für dich, dass du die Vergangenheit los lässt. Sie ist eine schwere Ladung zum Tragen. Am besten ist es, man reist unbeschwert. Besser als eine Arche steuern ist leicht in einem Kanu paddeln, das aus Rinde hergestellt ist. Ein Kanu wird dich weiter tragen. Schwere bringt dich zur Pflicht. Du brauchst das nicht, was du nicht brauchst. Reise leicht. Lasse Schwere los.

Ein Sinn für Humor ist ein Sinn für Gleichgewicht. Wenn du aus dem Gleichgewicht heraus bist, wenn das Leben schwer an dir hängt, sprich bei deinem Sinn für Humor vor. Singe eine fröhliche Melodie. Habe einen Spaß.

Wenn du eine schwere Zeit durchläufst, kannst du einen anderen Blick darauf richten. Was gibt es Besseres, als Schwierigkeiten mit einer humorvollen Gesinnung in den Sinn zu nehmen?

Das Leben in der Welt ist ein Weilchen lang, demgegenüber siehst du es als anhaltend. Kein Bedarf, in Schwere verwurzelt zu geraten. Sei leichten Fußes. Schimmere und schummele im Leben Herzschmerz fort.

Du hast dich auf jeden Fall zum Narren gehalten. Genauso gut könntest du einen Sinn für Humor entwickeln. Genauso gut könntest du einen leichteren Anschlag entfalten. Was gibt es Besseres zu tun?

Anstatt jeden Zentimeter Herzschmerz zu wiegen, lasse ihn gehen. Er wird sich wohl nicht augenblicklich davonmachen, und dennoch, du wirst ihm die Marschpapiere ausgehändigt haben. Du wirst sein Davonmachen gebilligt haben. Du wirst ihm einen Heldenabschied bereitet haben.

Servus, Gram. Servus, Durchhaltevermögen. Servus, schweren Herzens sein. Macht’s gut, ihr Überbleibsel des Herzschmerzes. Macht’s gut, all dieses So-Richtig-Staat-Machen aufseiten der Wunden und Schrunden. Begrüßt einen neutralen Boden. Der Sinn für Humor wird euch den Weg weisen.

Im einen Augenblick ist euer Körper am Leben. Im nächsten sackt er zusammen. Und dennoch seid ihr nach wie vor. Was für ein Zauberkniff Leben doch ist! Lasst das Leben in der Welt seinen Lauf nehmen und erkennt, dass ihr euch alles in allem auf einer anderen Reise befindet. Ihr werdet da unbeschadet heraus kommen. Der Fettfleck auf dem vergangenen Pfad verblasst und verschwindet. Ihr könntet genauso gut über euren Ernst lächeln. Es ist besser, Episoden im Leben nicht so ernst zu nehmen. Ohnedies seid ihr der Angeschmierte.

Nehmt Andere ernst, nicht aber euch. Kommt dahinter, ihr habt ein Ego, und nichtsdestotrotz könnt ihr es entwaffnen. Ein Sinn für Humor wird das schaffen. Selbst das Ego vermag einem Sinn für Humor nicht zu widerstehen. Es hat wegzurennen. Das Letzte, was das Ego möchte, ist, dass über es gelacht wird. Es wird fliehen und dich ohne es belassen. Was für eine befreiende Sache das ist. Sage dem Ego Tschüs. Es wird sich in einem Aufblitzen davonmachen, und du wirst dabei ganz gut wegkommen. Das Ego zieht dich im Gewicht herunter. Egolos, so fliegst du hoch. Das Ego ist ein Schwergewicht. Benötigst du es für etwas?

HEAVENLETTER # 4159 – 14.4.12 – From the Sound That Arose

VON DEM SCHALL, DER ERWUCHS

Gott sprach. Gott entäußerte einen Schall, und aus dem Klang, der Seiner Kehle entkam, erwuchs die Welt. Kraft Gottes Stimme kam die Welt ins Sein. Gott war, bevor das Sein aus einem Ton aus Seiner Kehle hervor in die Länge gezogen ausartete. Die Welt war un-sinnenfällig, so lange bis sie erstand und Horizonte ausbildete, über die hinaus zu sehen war, und bis sie Meere formte, die verehrt wurden und die zum darin Schwimmen waren, und Berge, um auf sie zu klettern und um von dort oben her Dinge in den Blick zu nehmen. Die Welt wurde ausgehorcht, Herumfuhrwerken setzte ein, und Lichter namens Sterne gingen an. Menschenseinswesen kamen aus dem Äther heran, und Tiere rückten aus den Wäldern hervor und trafen auf menschliche Gesellschaft.

Von jenem anfänglichen Schall her, der einem Ah glich, welches von der Freude Gottes kündigte, barst ein Universum hervor, geformt und dennoch gestaltbar, sich einrollend und entrollend, und imstande, Formen zu fertigen, um sie auf der Welt zu positionieren. Das kommt Fotografien von sehr raschen Bewegungen gleich, wo ihr das Aufblühen einer Blume in wenigen Sekunden zu sehen bekommt; so wurden, aus der Ewigkeit heraus, Raum und Zeit als Zwillinge geboren. Aus der Nichtsheit der Allesheit, wurden Raum und Zeit niedergeschrieben, und da gab es Treidelpfade, und da traten Momente hervor, lange wie kurze.

All dies war vollendet geformt. Die Welt entkam nicht dem Chaos. Sie kam vom Frieden und von einem Stoß an Schall. Vögel sangen, alle Arten Vögel, mit endlosen Klängen, und die Vögel hatten Gottes Weisen aufgefangen. Obschon ein Mischmasch, obschon scheinbar ein Sammelsurium – alles war Gottes Stimme am Singen und Summen, wenn ihr so wollt, Gott verkündete Sich Selbst. Er jauchzte vor Freude auf. Er rief: „Ich BIN.“

Und da warst du, auf die Erde ausgeschüttet, aus dem Nichts heraus den Anfang nehmend – danach sah es aus. Und mithin schweiftest du umher, Ausschau haltend nach einer Ähnlichkeit mit dir, und du wundertest dich, wo du dich aufhältst und was du hier machst. Wie bist du hierher gekommen an diesen erstaunlichen Ort, der unzutreffenderweise als eine Wüstenei bezeichnet wurde?

Du warst wie ein Vogel, der ausschließlich Baumwipfel kannte, und danach fandst du dich dabei, wie du auf dem Boden wühltest. Weiland kraft der Flügel flink, trat die Schwerkraft in Kraft, und du vermochtest nicht abzuheben. Du entdecktest alle deine bestallten Sinne. Der Erde verbunden, warst du dem Physischen verpflichtet. Du verlerntest, wie du an Gottes Herz gebunden bist. Du vergaßt. Das Physische geriet zu deinem Gott. Du entdecktest Feuer und Nahrung. Und gleichwohl spürtest du dazuhin Kunst und Musik aus. Diese bildeten für dich erkleckliche Anhaltspunkte.

Liebe machte einen Aufschrei und schien aus den Tiefen der Erde zu simmern, und doch, Liebe wurde wie Regen vom Himmel herab gegossen, und du begannst, nach oben zu sehen. Der Himmel war ein Spiegelbild deiner selbst. Es war so, als könntest du im Himmel schwimmen. Es glich dem, als wärst du ein Akrobat, der es mit jeder Höhe aufnahm, der schwingen und singen und über die Alltäglichkeit hinweg in die Außergewöhnlichkeit hinein gelangen konnte. Du trugst Außergewöhnlichkeit an dir. Du erkanntest es nicht immer, dass du sie mit dir herum getragen hattest. Manchmal dachtest du, du habest sie hinter dir gelassen, um dich selber alleine durchzuschlagen. Ohne die Höhen warst du traurig. Du wusstest, etwas war verpasst.

Es warst du selber, der verfehlt wurde. Dir war entschwunden, woher du gekommen warst, und dir war alles abhanden gekommen, was du mitgebracht hattest.

Und so kam Trübsal zum Vorschein und schleppte sich entlang, hinwiederum war Trübsal Täuschung, und Freude war Wahrheit. Du buddelst dich nunmehr gerade aus dem Trugschluss heraus. Du langst nach den Seilen des Himmels, die dich zur Realität hochziehen möchten. Du wirst dich mithin ohne Weiteres erinnern. Die Wahrheit wird nicht mehr länger am Wegesrand liegen bleiben. Du wirst die echten Farben des Lebens kennen lernen, des Lebens auf Erden, oder des Lebens allüberall. Du wirst erkennen, woher du kamst, und du wirst erkennen, was du herbrachtest, und du wirst erkennen, Wer du bist, und du wirst Mich wiedererkennen als den Spiegel der Meere, in den du blickst, und als die Sonne, in die du schaust, und als das Herz Gottes, in das du hineinsiehst und bei dem du dich derweilen anstellig machst, es als dein eigenes anzuerkennen.

HEAVENLETTER # 4160 – 15.4.12 – No One the Lonely

NIEMAND IST DER EINSAME

Wir haben eine Verabredung, du und Ich. Vor langer Zeit haben Wir eine Zusammenkunft vcreinbart. Du bist dir der Verabredung gewahr, nur ist es so, dass du vergessen hast Wann und Wo, allerdings habe Ich es nicht vergessen.

Ich werde dich finden, wo du bist, Ich kenne die genaue Zeit, und Ich werde da sein. Du brauchst damit nichts zu tun haben, weil alles gut aufgehoben ist. Dann vielleicht, wann du es am wenigsten erwartest, wirst du hochsehen. Du wirst wissen, etwas ist passiert. Selbst ohne einen Anblick, wirst du wissen, dass Ich vor dir stehe, was das gleiche ist, als würde man sagen, dass du vor Mir erscheinst, dass Wir einander zur verabredeten Zeit begegneten, und dass Wir Uns von Angesicht zu Angesicht, Arm in Arm, vereint in Liebe, glänzend gemacht in Liebe, bezwungen durch Liebe und Licht begegneten. Unsere Herzen bersten vor Freude, während sie, in der Wahrnehmung, zu einem einen Herzen werden, was sich auf einem Baum der Liebe niedergelassen hat, auf einem Baum der Liebe so hochgewachsen, so umschließend, dass es nichts anderes zu sehen gibt, nichts anderes zu wissen, nichts anderes wissen zu mögen gibt, nicht Sonstiges rundum, alles, ausgenommen Liebe, wurde in den Hintergrund verwiesen oder verschwand insgesamt, es wird nie mehr aufgefunden werden, von ihm wird nie mehr eine Belästigung ausgehen, nichts mehr, um darüber zu stolpern, nichts mehr, auf das zurückzuschauen wäre, nichts mehr zu erkennen als das Rühren der Liebe, der Liebe aufs Höchste, der Liebe, die einen Schimmel bestiegen hat, der Liebe am Hüpfen, der Liebe auf sich selbst, der Liebe pur, der Liebe, die den Himmel überwölbt, und der Liebe, die die Schnellstraße aller Herzen, des Einen Herzens, das ohne ihm Ebenbürtige dasteht, hinunterstürmt.

Was für ein Jubilieren wird es da im Himmel geben! Gewiss, etwas anderes als Jauchzen wird es nicht geben, und wo Jauchzen ist, da ist der Himmel. Alle Lande werden mit überfließender Liebe erfüllt sein, mit Liebe, die alle, nicht mehr weiter nacherzählten Hindernisse überwindet, vielmehr mit Liebe, die schnell wie ein Blitz den Tag gewinnend einnimmt, mit Liebe in jeder Richtung, Liebe, die zum Herzen hin weist und auf die vom Herzen her gewiesen wird, Liebe, die sich selber einholt, Liebe zur Gänze voll, gleichwohl nicht ungeheuer befahren, schlicht ein heiterer Pfad des Lichts, auf dem die Liebe reist und etwas anderes als sich selber nicht kennt.

Ihr wollt den Himmel, Geliebte? Dies ist der Himmel. Er ist unmittelbar vor euch. Kommt einfach näher heran. Kommt unentwegt näher heran, und der Himmel wird euch bestürmen. Der Himmel wird euch herumschwingen, und euer Herz wird in das Meinige hineinspringen. Euer Herz wird sich wissentlich auf dem Meinigen niederlassen, und ihr werdet den ersten Laut wiederholen, der Meiner Kehle entkam. Ihr werdet sagen: „Ah.“ Etwas anderes zu sagen wird euch nicht im Sinn stehen.

Falls ihr trotzdem noch eine Anzahl Worte im Sinn hättet und eine Notwendigkeit sähet, zu reden, würdet ihr sagen:

„Danke Dir, Gott. Danke dafür, dass Du mich hast lebendig werden lassen, sodass ich denken kann, ich wanderte umher, so lange bis ich Dich stracks in meinem Herzen finde, so umfassend wie das Leben, größer als das Leben, riesiger als der Himmel, so endlos wie der Himmel, auf ewig Unser. Oh, Danke Dir, Gott, dass Du mir die Wahrheit wieder instandgesetzt hast, sodass ich eine verrückte Phantasie los zu lassen und zu Mir Selber zurückzukehren vermag, so, als wäre ich niemals weg gewesen, was ich in Wahrheit auch nie war. Ich hatte schlicht meine Augen für eine Minute geschlossen, ich hatte die Augen Meines Herzens zugenäht in Ungläubigkeit, dass ein derart goldenes Glück wahrlich mein sein könnte.

Und jetzt kann ich sehen. Jetzt bin ich zu Dir und dem Palast und dem Herzen Aller hinaufgestiegen. Oh, zum Einssein entraten. Oh, aufrecht und groß im Einssein dastehen, und doch gar nicht stehen, überflutet im Einssein dort zugegen sein, wo es kein trockenes Land, wo es alleinig den Tiefen Ozean gibt, einzig Eins werden mit dem Ozean, die Pracht erkennen, die Schönheit erkennen, all das kennen lernen, was da ist, um mit ihm vertraut zu werden, Liebe gewahren, mit dem Licht vertraut sein, und erkennen, dass ich das Licht bin, was Du in die Höhe hältst, mich in Deinem Licht aalen, bemerken, wie es das meine ist und es immerzu war, dies erfassen, dieses Gewahrsein innehaben, welches mich einholt, mich in meiner Spur zum Halten bringen, mich in Staunen versetzen, mich gesund machen, mich zu mir machen und mich zu Dir machen. Du in alle Ewigkeit. Du als das einzige, niemand der Einsame, einzig Einssein, Einssein, was mir die Gegebenheit des Himmels vererbt, mir in der Hörigkeit von Liebe und von nichts als Liebe zu sein vererbend, nichts als Einssein, für immer und ewig gebrandmarkt in Liebe, existierend als Liebe und in voller Kenntnis von Wahrheit, ein für alle Mal in Kenntnis um sie weilend, mit ihr für alle, die noch nicht mit ihr vertraut sind, vertraut seiend, um sie unverletzlich wissend, im Erkennen Gottes und bei Gott als JederEiner kenntlich geläufig.“

HEAVENLETTER # 4161 – 16.4.12 – You Are Beginning to Wonder

DU HEBST AN DICH ZU WUNDERN

Ich bin nicht Hoffnung. Ich bin Wahrheit. Ich bin weit mehr als Hoffnung. Ich bin Liebe, und du bist Liebe, und Liebe versammelt sich in einem Nicht-Raum von Einssein. Wie glücklich Ich bin, auf euch eingegangen zu sein. Ich traf als erstes in Meinem Traum mit euch zusammen, und fortan promenierte Mein Traum in die Wahrheit, und mithin stehen Wir da, du, die veranschaulichte Wahrheit von Mir. Wie unübersehbar ist Unsere Beziehung. Wie unübersehbar weit ist Unsere Liebe, dass sie der ureigene Dunst ist, in dem Wir existieren, oder in dem Wir zu existieren scheinen, gleichwohl ist es schlechterdings die Gegebenheit: Wir existieren.

Es scheint recht natürlich, von Wir zu reden, ist das nicht so? Es ist um Vieles natürlicher, Wir zu sagen, als du und Ich, oder als Ich und du, oder als sonstwas, so lange bis eine Zeit in der Nicht-Zeit zum Vorschein kommt, wo das Wort Ich alles besagt, und kein Gegengewicht mehr nötig oder gar kein Gedanke mehr notwendig ist. Ich bin Ich, und ein du gibt es nicht, und doch, so lange wie es sich bei euch fügt, möchte Ich von Mir Selber als Wir sprechen, damit werdet ihr wissen, dass ihr in Mir mit eingeschlossen seid.

Es ist eine wundervolle Sache, Wir zu sein, in einer solchartigen Liebe umschlungen zu sein, die pure Existenz, welche pure Seienshaftigkeit ist, schlichtweg sein, sich einfach außerhalb des Mythos Zeit herumtreiben, nicht einmal an einer Ecke herumhängen, weil es für Ecken keinen Raum gibt, in dem die Winkel sich aufhalten könnten. Man kann nicht einmal sagen, dass Wir im Äther schweben, weil es nichts gibt, in dem zu treiben wäre. Einzig kann man sagen, dass Wir in Worten treiben, und dennoch sind Worte eine zeitweilige Zweckdienlichkeit. Wörter werden nicht einmal vonnöten sein. Wir werden in Liebe, und daher in Einssein verschmolzen sein. Es wird für Unsere Liebe keine Richtung geben, die sie nehmen kann, da Unsere Liebe zu sich selbst vollendet sein wird.

Liebe wird sich selbst umkreisen, und doch wird kein Kreis bezeichnet sein. Keine Kanten, keine Grenzen, keine Beschränkungen, schier die Schrankenlosigkeit von Liebe, die Essenz von Liebe, Liebe ganz ursprünglich, Liebe ohne Fallen, Liebe und nichts anderes als Liebe, nichts als einen Kontrast zu ihr bildend, nichts, um es aus ihr zu machen, nichts, um sie zu deuten oder um ein Bild von ihr zu zeichnen, schlicht und einfach Liebe, reine Liebe in einem Seinszustand, der einzig als Liebe bezeichnet werden kann und dennoch keinen Namen haben wird, denn beim Einssein besteht kein Bedarf an Unterscheidung.

Liebe alleinig wird sein. Liebe wird hinreichen. Liebe wird auffüllen, obschon es keine Notwendigkeit zu füllen gibt. Vollheit ist bereits voll. Nichts fehlt an der Liebe. Liebe füllt. Alles möchte Liebe sein, und Liebe wird sich selber ohne Beobachtung, ohne einen Gedanken, ohne Billigung, ohne Abschilderung, ohne Zeichnungen kennen. Liebe wird sein, und etwas anderes zu sein wird es nicht geben.

Dies ist der Verhalt der Bewandtnisse derzeit, nur ist es so, dass deine Sicht gegenwärtig blockiert ist. Du bist durch die relative Welt unvorbereitet getroffen worden. Sie spricht mit einer lauten Stimme zu dir, in zahlreichen Stimmen, und sie erzählt dir scharenweise Geschichten, an die du zutiefst glaubst. Du glaubst, dass das Leben in der Welt, summa summarum, das Leben verzehrend sei, und dass du deine Rolle bis an die Grenze des Möglichen spielst.

Damit du deine Rolle spielst, hast du an sie zu glauben, demnach glaubst du an sie, nicht um alles, was du wert bist, sondern für weniger, als du wert bist. Du lässt das Ungeschriebene nicht durch und stellst dich auf die Geschichte scharf, die sich vor deinen Augen ausspielt. Du spielst in einem Szenario, und du bist der Auffassung, alles stehe auf dem Spiel, unterdessen dein Fundament derart fantastisch ist, derweil nichts an ihm zu rütteln vermag. Du gibst dich so, als werde an dir gerüttelt. Du spielst Glauben-Machen, und du schaffst es, dass du es dir glauben machst. Du bist ein Gläubiger jedweder auszumachender Sorte, und dennoch, über dem Horizont, in einem weit entfernten Gewirr, hebst du an, dich zu wundern, wohin Ich dich wohl gerade nehme.

HEAVENLETTER # 4162 – 17.4.12 – Playing In a Field of Flowers

IN EINEM BLUMENFELD SPIELEN

Daher also, Geliebte, spielt ihr in einem Blumenfeld, gleichwohl nehmt ihr die Welt als ein Minenfeld wahr. Aus der einen Sicht her ist sie das. Ihr könnt euch auf die Welt nicht verlassen. Sie gestaltet sich im Sand unverrückt um. Nichtsdestotrotz, die Gründung der Welt reicht sehr tief und sehr hoch. Sie ist solide. Sie kann nicht erschüttert werden. Das Fundament der Welt bebt niemals. Es schwankt nie. Es kann nicht erschüttert werden. Die Basis ist unerschütterlich. Das Haus, das in den Gemütern der Menschen errichtet ist, ist Aufwallungen von allerhand Art ausgesetzt, etliche davon sind welterschütternd. Gleichwohl ist die Welt auf einem sicheren Fundament gebaut, auf einem unerschütterlichen Fundament. Du, der du auf diesem Fundament stehst, kannst querbeet wackeln, und dennoch bist du ganz und gar nicht am Schwanken.

Dies ist das Drama, was du mit der Welt durchspielst. Du denkst, das Drama sei reell, und dass du bezwungen werden, dass du von oben nach unten gekehrt werden, ja gar erschlagen werden könnest. Was sich auf der Bühne abspielt, ist eine Art Raffinement. Du überlistest dich selbst, falls du weißt, was Ich meine. Du belässt dich dabei, die Einkaufstasche festzuhalten, während es keine Tasche zum Halten gibt.

Auf dünnem Eis, Geliebte, ist es euch unmöglich, Schlittschuh zu laufen. Da ist kein Eis. Die Welt, auf der ihr steht, ist beständig. Sie ist nicht heute hier und morgen weg. Sie ist immerfort hier. Und ihr seid immer hier, dieses Hier, von dem Ich rede, diese Höchste Ewigkeit, dieser Seinszustand, dieser Reine Seinszustand, der keine Gefangene nimmt und der Selber in dem Liebevollen Seinszustand frei ist, in einem Freien Stand, in einer Beschaffenheit Schlichten Seiens, des Seiens und von nichts anderem, was dort hinein sich seinen Weg bahnt.

Im Seien, steht ihr bei Mir. Ihr, die Essenz des Seiens, seid die Essenz Gottes. Aus der gleichen Essenz sind Wir gemacht, und ins Einssein des Reinen Seins vermengen Wir Uns.

Wir werden Uns Schönheit, Glückseligkeit, Freude, Entzücken nennen, hingegen sind Wir nicht Erfahrung. Wir sind Ist-heit. Ich BIN Ist-heit, und was Ich BIN, das Bist du. Es gibt an der Stelle kein Wirrwarr. Keine Knoten. Hier ist Reines Sein. Keine schlammigen Gewässer. Einzig Klarheit. Dies ist der Ozean ohne Wellen. Dies ist der Ozean, dem keine Küste zugehört, ausgenommen diejenige, die du dir einbildest und bei der du dich ermunterst, sie zu bespielen und dich an ihr zu erfreuen, während du bei ihr zugegen bist.

Dies ist eine Zeitlang, selbst obschon Zeit damit nichts zu tun hat, mit der einen Ausnahme, an der Küste. Dies ist überhaupt nichts, außer es erscheint wie etwas, wie etwas Riesiges in Zeit und Raum, welche selber dahinschwindender Art sind.

Erscheinlichkeiten sind nicht alles. Eine Geschichte knallt von überallher heraus, den Anschein hat es, selbst obschon es kein Überall gibt, kein Alles, keinen Lagerplatz, keine Dinge, keine Wäscheleinen, keine Ulmen, die bei Sonne Schatten abgeben, und doch, du trinkst Wasser, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen, und du hältst mit deiner Hand vor den Augen die Sonne ab, und du hast Augenlider zum Auf- und Zumachen, so, als ob die Materie zählte. Sie ist auf der Dimension, in der du lebst, von Belang. Sie macht ziemlich viel aus. Ganze Wissenschaften sind um sie herum errichtet, mitsamt Universitäten, Nationen, Menschen, Familien und allerhand Dinge.

Du, der du das, was vor dir ist, im Blick hast, verfügst überdies über eine Umfänglichere Sicht. Du gewahrst, es ist ein Sehnen. Jene Umfänglichere Sicht ist stets die eure. Ihr seht sie aus einer Entfernung recht vage. Ihr vernehmt Geraune über sie. Ihr könnt wissen, sie ist zutreffend, dies aufgrund des Sehnens eures Herzens nach dem, was in seinem Inneren gerührt wird. Ihr bespielt die Erde, Geliebte, während ihr im Himmel feste eingepflanzt seid. Ihr spielt ein Menschenseinswesen sein, alldieweil ihr euch zuverlässig im Himmel befindet, alldieweil ihr Reines Sein seid und im siebten Himmel schwebt, während ihr in aller Stille in die Höhe fliegt.

HEAVENLETTER # 4163 – 18.4.12 – All God’s Love

GOTTES GANZE LIEBE

Du, der du dies liest, möchtest mehr von Mir, und eben das ist es, wie es angelegt ist. Du möchtest Alles von Mir. Du möchtest Mich in einem jeden Atemzug. Du möchtest Mich bewussterweise. Dass du weißt, dass du Mich rund um die Uhr hast, reicht nicht aus. Du möchtest es untilgbar spüren. Du möchtest mit Meiner Gegenwart ständig vertraut sein, ohne Fehl, nicht etliches, nicht ein wenig, nicht einmal eine Menge, denn du möchtest zu 100% Gewahrsein von Mir. Du möchtest das, was man Gänzliche Glückseligkeit nennen könnte.

Ich möchte das für dich ebenfalls. Ich möchte gerne, dass du Mich kennst wie sonst niemanden. Ich möchte, dass du die Liebe, die Ich dir schenke, kennen lernst. Ich möchte, dass du das Gewahrsein Meiner Liebe in einer jeden Sekunde deines Lebens auf Erden bei dir trägst.

Wenn du dir dies sehnlich für dich wünschst, und das tue Ich, wieso hast du es hernach nicht? Warum stolperst du nicht über Meine Liebe, warum fällst du nicht in sie hinein? Was unterbindet dies?

All Meine Liebe befindet sich nicht außerhalb deiner Reichweite, freilich außerhalb deiner Wahrnehmung. Alles was du für dich brauchst, ist, die Tiefe und die Höhen Meines Vortriebs der Liebe zu ergründen. Was also hält dein Wahrnehmen desjenigen ab, was das Gesamt des Lebens empfangend entgegennimmt und woraus es gemacht ist? Etwas geht da dazwischen. Etwas blockt dein Herz ab, oder blockt deine Sicht ab oder blockt diesen staunenerregenden Widerhall Meiner Liebe ab. Du spürst es dann und wann und möchtest es gerne behalten, dennoch hält dein Gespür für es nicht an. Dann fühlst du dich allein auf weiter Flur.

Es ist, wie wenn du eine große Erbschaft gemacht hättest und hättest sie insgesamt vor dir. Und dann kannst du sie nicht finden. Du wirst fast denken, es sei besser, sie gar nicht gehabt zu haben, dann würdest du den Verlust von ihr nicht spüren.

Geliebte, Ich häufe in einem jeden Augenblick des relativen Lebens Liebe über euch. Es gibt keine Millisekunde, in der Ich Meine Liebe zurückhalte, und dennoch erlebt ihr sie nicht bewusst. Schier bei einem seltenen Anlass erfahrt ihr die Vollheit Meiner Liebe, die in euer Herz gegossen wird, Schlag um Schlag, Wellen Meiner Liebe, die über alles Sonstige die Vorherrschaft übernehmen, Wellen Meiner Liebe, die euch hochheben, die euch in eurem Gewahrsein im Himmel niedergehen lassen.

Ihr erkennt nicht, wie diese Höhen, unterdessen ihr sie habt, zuzuordnen sind.

Nichts habt ihr anders in die Hand genommen. Ihr wart euch nicht eines Mehr’s an Öffnung gewahr, dennoch birst die Sonne unvermittelt durch, und für den Sonnenausbruch Meiner Liebe gibt es keine Erklärung.

Er kann nicht erklärt werden. Er kann nicht beschrieben werden. Er kann einzig sein.

Die Tatsache, dass ihr dies immerzu habt und es dennoch nicht immerzu spüren könnt, ist befremdend. Eine Party ist zugange, und irgendwie seid ihr außerstande, dabei zu sein. Ihr könnt einfach nicht hineingelangen. Ihr könnt euch im Außenbereich aufhalten und hineinschauen, dennoch seid ihr nicht in der Lage, auf der Party mitzutanzen.

Ihr habt für diese Tür keinen Schlüssel, indes öffnet sie sich ab und an von alleine. Du meine Güte, sie geht wieder zu. Was macht diese Tür auf, die anscheinend keinen Schlüssel hat?

Es sieht danach aus, sie verhält sich nicht in einem größeren Ausmaß deinen Handlungen gemäß, als dass es sich auf deinen Willen hin verhält.

Welcher Wind stößt sodann die Tür auf? Du fragst dich, ob du dir Meine Liebe zu verdienen habest, und ob du für mangelhaft befunden wurdest. Sicher ist es so, du möchtest Mich. Du fragst dich vielleicht, ob es das ist, dass du Mich nicht ausreichend genug möchtest?

Es ist nichts davon. Du verdienst fortwährendes Gewahrsein Meiner Liebe. Meine Liebe für dich ist nicht von deinem Verhalten abhängig. Sie ist nicht etwas, für das du zu arbeiten hast. Sie ist das dir Gebührende. Ihr ist keine Begrenzung eigen. Alle Meine Liebe ist dein. Sie ist für dich bestimmt, und Ich verschenke sie. Deine Erfahrung aus erster Hand mit Meiner Liebe ist nicht auf etwas angewiesen, da sie insgesamt bereits dein ist. Und doch erlebst du Meine Liebe auf Anfrage oder gar auf einen Wunsch oder einen Vorsatz hin nicht. Was hält dich sodann davon fern, diese Erfahrung zu haben, die du dir so sehnlich wünschst und die du dir nicht zu verdienen hast?

Ich halte sie nicht zurück. Ich halte sie nicht aus einer Laune oder aus irgendeinem anderen Grund zurück.

Demhingegen, wie kann es sein, dass du nicht in jedem einzelnen Augenblick des Tages ein Gewahrsein von ihr hast?

Ich habe dir mehr als ein Mal gesagt, dass dir keine Beschränkungen zukommen. Was begrenzt mithin dein Erleben Meiner Liebe?

Wenn Ich es nicht bin, und du es nicht bist, was ist es dann?

Falls es keine Zeit gibt, wie kann es dann eine zeitliche Abstimmung geben? Wie kann all Meine Liebe euer sein, und wie könnt ihr sie dennoch nicht aufnehmen?

Diese unleugbare Liebe empfangen entkommt nicht eurem Tun. Es ist weder euer Erfolg, noch ist es euer Fehl an Gelingen. Es gilt euch nicht, an euch etwas auszusetzen zu haben. Eine Sache, Geliebte, ist, sie sich nicht so sehr zu wünschen. Ihr habt die Erfahrung nicht zu haben, schon gar nicht davon, was bereits euer und was voll und ganz für euch bestimmt ist. Es wird kommen. In der relativen Welt habt ihr es nicht in eurer Hand zu haben. Hütet weiterhin das Streben. Lasst das Angeheftetsein an das Streben los. Gewährt Meiner Liebe bei eurem Bewusstsein Zutritt, sobald sie eintreten möchte. Lasst sie euch überrumpeln. Lasst sie euren Leitstern sein, und ihr werdet dazu gelangen, das Gewahrsein zu haben, nach dem es euch ist. Ihr werdet Unsere Wahre Liebe kennen lernen, und ihr werdet auf immer mit ihr vertraut sein. Ihr werdet sie besser kennen als irgendwas, was ihr dieser Tage kennt.

HEAVENLETTER # 4164 – 19.4.12 – A Favor Has Been Granted to You

DIR WURDE EINE GUNST BESCHERT

Geliebte, Geliebter, du suchst und suchst. Und nun ist die Zeit da, in Empfang zu nehmen. Anstatt dein Beachten prall auf die Zukunft zu zu schleudern, sei damit befasst, all das entgegenzunehmen, was heute auf dich hin ausgegossen wurde. Du bist schnellfüßig. Du bist auf der Erde. Du bist Mein Schatz, und hast Gutheit in Hülle und Fülle. Widme dich dem Feld, das du heute erntest.

Fürs Heute gibt es eine Menge zu sagen. Gestern ist ein Gedächtnisinhalt. Das Morgen wird kommen, nicht aber heute. Mache aus dem Heute eine große Sache, denn das Heute ist es, was du in deiner Hand hältst, schier ein Augenblinzeln lang. Du reist zügig in der Zeit. Deine Füße berühren kaum den Boden. Flüchtig, flüchtig ist dieser Tag, niemals mehr wird er zurückkehren. Heiße ihn willkommen. Begrüße ihn. Liebe ihn. Dies ist der Tag vor dir. Er ist unbezahlbarer als der größte Juwel. Heute ist dein unbezahlbarer Schatz. Nimm ihn mit Freuden entgegen. Komme für ihn in Schwung. Sei der Cheerleader des Heute. Ein Hurra dem Heute.

Vielleicht tritt das Heute wie ein Löwe oder wie ein Lamm oder ein Affe ein. Vielleicht ist es ein Pony, auf dem du reitest. Jedenfalls hast du das Heute. Vielleicht ist Heute wie ein Apfel, den du ganz reif von der Baumspitze pflückst. Vielleicht stehst du heute auf einem Berggipfel und siehst alle Anblicke von obenher. Vielleicht gibt es Nebel, und du siehst nicht viel. Gleichwohl, heute ist es dran, eine reife Pflaume zu pflücken. Lange hinauf. Lange zu den Höhen von heute. Vielleicht sind sieben Berge da und ein weiterer, und noch einer. Es gibt zahlreiche Ausblicke, die von dorther zu sehen sind.

Vielleicht ist heute ein Tal, aus dem heraus du hochblickst.

Vielleicht ist heute eine Hochebene, auf der du sitzt und von der her du beides, oben wie unten, einsiehst.

Heute gibt es kein Aussitzen.

Ob du nun am Arbeiten oder am Spielen bist, heute ist dein Tag. Heute ist wie Ton, den du formst. Du formst ihn. Für das Heute ist kein Stempel da. Es gibt kein Verfahren, ausgenommen, das Heute zu leben und jedes Bisschen Tau aus ihm heraus zu wringen.

Vielleicht ist heute ein Brettspiel, und ihr spielt es bis zum Anschlag.

Vielleicht ist das Heute ein Entwurf. Ihr projiziert euer Vorhaben weit in die Ferne. Seht eurem Tag genau zu. Seht ihm zu, wie bei einem Film, den ihr euch anschaut. Seht ihn aus einem anderen Blickwinkel her. Wechselt im Kino euren Sitz. Seht vom Foyer her. Seht aus der ersten Reihe. Seht vom Balkon.

Erachtet den heutigen Tag als eine große Gunst, die euch beschert wurde. Seht den heutigen Tag in einem neuen Licht, denn heute ist neu. Heute ist wie eine Vitamin-Gabe. Ihr habt sie hinunter zu trinken, um den Nutzen davon zu haben. Vitamine auf dem Regal sind Vitamine auf dem Regal. Sie sind wie ein gutes Buch auf dem Bücherregal. Sein Wert tritt zutage, während ihr es lest. Wenn ihr es nicht lest, ist ein gutes Buch nichts außer Papier mit Wörtern drauf. Es ist wie ein Pfannkuchen in der Pfanne. Nehmt ihn aus der Pfanne und gießt Ahornsirup über ihn. Kostet ihn. Kostet den heutigen Tag.

Durchdenkt und verarbeitet den heutigen Tag. Das Heute ist keine Rezeptur. Es ist ein brandneuer Tag, insonderheit für dich.

Das Heute ist ein Original. Es ist kein Wundermittel. Es ist ein Tag, der sich vor dir entfaltet. Du liest die Teile auf. Du legst sie zusammen. Du machst etwas aus deinem Tag. Der Tag ist der deine. Niemand hat den gleichen Tag. Selbst wenn du ein Zwilling bist, hast du nicht den gleichen Tag. Selbst wenn ihr euch gemeinsam zu den gleichen Orten begebt, hat jeder unter euch andere Ansichten unter den Augen.

Kein Tag ist abtretbar. Dein Tag ist dein Tag und er gehört einzig dir zu. Der heutige Tag ist dein junges Hündchen, und du machst mit ihm einen Spaziergang. Mache einen schönen Gang daraus. Gestalte ihn dazu.

HEAVENLETTER # 4165 – 20.4.12 – God’s Chosen One

GOTTES AUSERKORENER

Lausche auf dein Herz, denn es schlägt inmitten des Meinigen, und das Meinige schlägt in dem deinen, derart innig vertraut sind Wir. Du magst ja das Gefühl haben, du befändest dich außerhalb Meines Herzens, dass dein Sitz außerhalb von ihm sei, dass du als Büßer, dem der Eingang versagt wird, außerhalb Meines Herzens zu sitzen kommst.

Gleichwohl bist du in Meinem Herzen längst untergetaucht. Demnach führst du einen Trick mit dir selber aus. Du veräppelst dich rechts wie links.

An diesem Morgen, da wisse, in Wessen Herz du weilst. Sitze in Meinem Herzen und sei mit Unserem Einssein vertraut. Kenne den Schlag Meines Herzens, den Schlag des deinen. Kenne Meinen Hauch, deinen Odem. Mein ureigenes Herz pumpt in dir. Mein Herz singt in dem deinen. Mein Herz steht auf und sagt:

„Hier bin Ich. Hier bin Ich. Ich bin hier. Ich, des Allmächtigen Gottes Herz, bin genau hier, wo Ich gerne sein möchte, wo Ich als erstes aus der Stille auftauchte und in der Welt Hof hielt.

Ich bin Gottes des Allmächtigen Herz, das in deinem Herzen aus Gold sitzt. Auf welch anderem Thron könnte Gottes Herz denn sitzen? In nichts geringerem als in dem goldenen Herzen des Menschen, wo Ich still und leise gehalten, wo Ich vor ihm selber verborgen gehalten werde.

Ich bin Gottes Herz, das in den Herzen aller lebendigen Geschöpfe sitzt, allzumal bin Ich im Herzen des Menschen inthronisiert, indes des Öfteren – möchtest du das glauben – beiseite gelassen, so, als wäre Ich ein Tourist oder ein Gott auf einer Parade. Könnt ihr das glauben?“

Falls du, Mensch, dich verbeugen musst, bücke dich zu deinem Herzen, in welchem Ich, Gott, schlage. Falls du dich bücken musst, bücke dich nieder zu dem Allmächtigen Leben, einer Quelle, die sich übersprudelnd aus Meinem Herzen der Liebe ergießt und dich aufliest, als wärst du unter Meinem Arm.

Ah, es gibt da keinen Anderen, Geliebte, Geliebter. Und zwar sagen Wir Herz der Liebe, eher als Herzen der Liebe, da es Ein Herz, da es Eine Liebe ist, von der Wir sprechen, Eine Liebe, die so fabelhaft ist, dass sie über allem steht, obschon es nichts gibt, über dem zu sein ist. Es gibt nichts, was mit diesem Einen Herzen Unser in Vergleich zu setzen ist, nichts, über das irgendwas zu halten wäre, denn Ich bin Gott Droben, und ihr seid Gott Droben. Alles, was Ich bin, seid ihr. Und was Ich nicht bin, seid ihr nicht, und demnach genügt ihr euch selbst.

Ihr könnt Gott ohne Weiteres glauben. Es wird für euch leichter sein, an Mich zu glauben, als Mir zu glauben, wenn Ich sage: Ich bin Eins. Ich sage – Wir sind nicht zwei sondern Eins. Ich sage – Wir sind das Einssein Selbst in glänzender Leuchtkraft, und du sagst: „Ganz bestimmt, sicher, ja, ja. Ich selber bin Glanz.“ Alldieweil fühlst du dich wie ein alter, stumpfer Kupferpfennig, in dem zahllose Daumen ihre Abdrücke hinterlassen haben, ein Pfennig, vielleicht auf dem Bürgersteig aufgegabelt.

Trotzdem, Geliebte, dass ihr vermeintlicherweise ohne Mich auf dem Weg seid, ist ein Umweg. Das ist auf dem Holzweg sein. Das ist Illusion. Das ist die Illusion der Welt, ein Fehlschluss, der einer Generation nach der anderen weitergereicht wird, während ihr Meine Schaffung seid, du, alleinig du, du einzig das Eine von Mir, Gottes Auserlesenes Eines, Gottes Selbst, zusammengeschlossen in einer Illusion von Verdoppelung und Vervielfältigung, du, die vermeintliche Replik von Mir, darob Ich Gott bin, und Gott Alleinig bin. Ein Bild kann einzig in dem Spiegel widergespiegelt werden. Nennt euch das Ebenbild von Mir. Ihr seid der fauchende bildliche Ausdruck von Mir, nur ist es so, Ich bin nicht physisch, und ihr seid es desgleichen nicht.

Macht euch aber nichts daraus, Wir vermögen als Wir zu lieben, ja gar obschon Wir Eins sind.

Wir ist Eins. Wir ist Ich, Gott allein, mit niemandem, der oben steht, und mit niemandem, der unten, und mit niemandem, der daneben steht. Wir sind Eins. Spüre dieses Einssein bei Mir. Fühle Mein Glück, denn es ist das deine, das dem vermeintlichen Du zugehört.

HEAVENLETTER # 4166 – 21.4.12 – From the Sea of Imagination

VOM MEER DER EINBILDUNG HER

Hallo. Lasse Mich dich bei Mir einführen, bei dem Mir von dir. Du bist im Grunde Ich, dennoch vermummst du dich als du. Und, oh Wunder aller Wunder, du schaffst es, an deine Verkleidung zu glauben. Dir sind deine Acryl-Perücken und angeklebten Bärte sozusagen, mitsamt den Gesichtsmienen lieb geworden. Was würdest du ohne diese Illusion von dir tun? Wie würdest du die Zeit durchlaufen? Was würdest du vorspiegeln, sofern du aufhörtest, so zu tun als ob?

Du, das Du, das du deiner Auffassung nach bist, ist eben ein Pappe-Bild von dir. Du hast Mich mit allerhand Zierrat zugedeckt. Du hast dir recht leidlich einen Lebenslauf von dir gezeichnet, und dir ein jedes Wort davon zu Herzen genommen, ungeachtet des Lichts, was es auf dich richtet.

Du hast Mich als sehr weit entfernt und schlechterdings zu gut für dich gezeichnet, ist das nicht so? Du hast eine Illusion von Mir geformt, so wie du ein Trugbild von dir geformt hast. Du hast es mit Uns beiden bis zum Äußersten getrieben.

Wo Einssein ist, dort kann kein Äußerstes sein. Kein Extrem. Dort kann es keine Andersheit geben. Einzig in der Illusion können Wir, die in Wirklichkeit Eins sind, scheinbar als zwei existieren, beide ein verschwommener Fleck, wie es sich so gibt, ein unkenntliches Bild, nicht recht scharfgestellt, eine Kameraaufnahme, die aus einer verkehrten Szenerie her erfolgte. Das Bild, das du siehst, ist nicht das, wovon du wirklich eine Aufnahme machtest. Ein eingetrübtes Foto. Ein verschwommenes Bild. Nicht in den Brennpunkt gerückt, fehl-gesehen, falsch gedeutet, ein Bild, was auf ein Bild geklebt ist, geklebt, unterdessen in Wahrheit Eins existiert, nicht ein Bild und keine Bilder hinterher, aber, oh, ja, ein Ja voller Dankbarkeit – die Reale Sache.

Ich bin reell, und nichts sonst ist es. Nicht eine einzige Sache, mit der du vertraut bist, ist echt, ausgenommen für Mich, was, so wie es sich gibt, die Wahrheit von dir ist, selbst obschon du es nicht für wahr erachtest. Du wurdest indoktriniert, dich selber herunterzuspielen.

Jetzt im Augenblick, während Wir reden – dies hier ist ein eingebildetes Gespräch, was Wir scheinbar führen. Man kann sagen, dass Ich zu Mir selber spreche. Es gibt niemanden sonst, mit dem zu sprechen wäre. Und hinwiederum ist das, was Ich höre, der Widerhall Meiner Selbst, und Ich bin glücklich. Ich bin sehr glücklich.

Und sofern du, eine gewisse Zeit lang, handelst, als wärest du eine Entität, die von Mir getrennt ist, dann soll es so sein, dass du das eine Zeitlang zu sein scheinst. Wir werden eine Art Komplott, eine Illusion sein, das die gesamte äußere Welt zu bestätigen oder zur Schau zu stellen, für wichtig zu erachten scheint, derweilen alles ein Sturm im Wasserglas ist, ein Krebs auf einem Stein, ein Geschöpf aus dem Meer der Einbildung.

Und was für eine ausladende Einbildungskraft ihr habt. Ihr vermögt euch natürlich nur zeitweilig auf die Straßenseite zu schieben, so als wärt ihr zur Aushilfe, während ihr voll und ganz, wahrhaftig das Eine von Mir seid, das Eine des Einen. Ich kann nicht sagen: das eine von Allem, weil es kein Alles gibt.

Totalität ist Einssein. Es gibt nichts anderes als Einssein. Einzig Einssein ist, und Einssein ist so voll von Vollheit und Schönheit, und, in deinem Falle, voll von eingebildeten Seinswesen und Begebenheiten, eine Fantasie, die als echt hergenommen wird. Selbst obschon es eine Geschichte ist, eine wilde obendrein, wird sie als wahr aufrechterhalten, und dies wiewohl Wahrheit etwas anderes ist zum Inbetrachtnehmen.

Natürlich kann Wahrheit im Grunde nicht betrachtet werden. Sie kann alleinig sein. Wahrheit ist. Die Wahrheit des Seiens ist Ich, und Ich bin du, und du bist Ich, und Einssein ist am Gedeihen, und du bist Einssein.

Klar, du kannst nicht in der Welt umherlaufen und sagen: „Ich bin Gott“, obwohl das als die Wirklichkeit ausgewiesen ist. Du verstehst das, oder nicht?

Ich bin Eins. Und das ist die ganze Geschichte. Das ist die Eine Wahrheit, und du, Geliebte, Geliebter, Mein geliebtes Selbst, existierst nicht, außer als Ich Selbst.

HEAVENLETTER # 4167 – 22.4.12 – Will You Kindly Reveal the God in Your Heart

MÖCHTEST DU FREUNDLICHERWEISE DEN GOTT IN DEINEM HERZEN DEN BLICKEN FREIGEBEN

Ich gelte und stehe in Bausch und Bogen fürs Geben, du weißt das. Ich fordere dich auf, zu geben. Ich rege dich an, ein Geber zu sein. Ja, du gibst einem Anderen dem Anderen zuliebe, und doch bist du der wahre Nutznießer. Du bist derjenige, der zulegt. Alle gewinnen hinzu, du aber ziehst am meisten an. Dies ist die Wahrheit übers Geben.

Es ist gut, zu geben. Besser noch als Geben ist, woher dein Geben kommt. Was Ich meine, ist, in den Begriffen von Geld, folgendes: Derjenige Mensch, der $5.00 gibt, kann mehr geben als derjenige, der $5.000 oder der $5.000.000 gibt. Die Welt wird selbstverständlich dem Geber des größeren Zahlenbetrages, das ist natürlich so, applaudieren, dennoch kann in Meinem Buch derjenige, der $5.00 gibt, der sein, der mehr gibt.

Was von Belang ist, ist, wie viel du von dir selber gibst im Verein dessen, was du gibst. Was zählt, ist, was dir das Geben bedeutet.

Darüber gilt es sich keine Sorgen zu machen. Du kannst nur geben, so wie du geben kannst. Zu den größten Freuden im Leben, die du finden kannst, gehört der schlichte Akt des Gebens, ohne Anhaftung zu geben, ja gar ohne Stolz zu geben, mit Freude zu geben. Stolz und Freude sind nicht genau das gleiche.

Es zählt, wie ihr gebt, Geliebte. Es kommt auf die Gabe eures Herzens an, die mit dem Geschenk mit auf den Weg geht. Es klingt sehr weltlich, wenn Ich sage, dass es deine Haltung ist, die in der Arena der Welt bei dem simplen Akt des Schenkens, beim Geben ohne Gegenrechnen, Hof hält. Geben ist kein Zahlenspiel.

Geben ist natürlich. Falls dein Geben gespreizt daherkommt, ist dein Herz zu Schaden gekommen, und nunmehr bist du dabei, den Schaden rückgängig zu machen. Es ist nicht natürlich, beim Geben zurückzuhalten. Es ist nicht natürlich, zu geizen. Geliebte, wenn ihr knauserig seid, ist euer Herz ramponiert worden. Es wurde belagert. Der Damm eures Herzens wurde beschädigt, und ihr fügtet etwas Zement hinzu, und jetzt ist euer Herz, wenn nicht ausgehärtet, versteift. Oder, falls du ein Baseball-Spieler bist, könnten Wir sagen, dass dein rechter Arm nicht richtig funktioniert, und deswegen bereitet dir das Werfen Mühe. Die Schulter deines Aufschlag-Armes wurde verletzt, und jetzt hast du dein Comeback.

Geben ist angelegt, mühelos zu sein.

Geben ist nicht angelegt, eine Anstrengung zu sein. Ihr seid nicht angelegt, mehr zu geben, als ihr empfindet, zum Geben in der Lage zu sein. Öffnet sodann euer Herz kleckerweise, und das ist der Anbruch davon, euer Herz zu ölen.

Lasst Mich euch beschenken, damit ihr die Kraft eines gebenden Herzens kennen lernt. Habt Dankbarkeit, und euer Herz wird gut-geölt sein. Je mehr Dankbarkeit ihr verspürt, umso leichter ist euer Geben. Dann wisst ihr, ihr gebt zurück. Ja, lasst Uns übers Geben einen Slogan herstellen: „Dankbarkeit, immerhin nicht Verhalten.“

Beseitigt den Damm aus eurem Herzen, aus eurem schönen Herzen.

Eine Zeit wird kommen, wann Geben eure zuvörderste Freude ist. In eurem Herzen wird es nicht mehr länger einen Stillstand geben. Ein Strömen von Liebe wird zugegen sein, wo das Geben leicht ist. Es wird schwerer werden, Liebe zurückzuhalten. Zurückhalten würde eine große Hemmung sein, und ihr werdet die Zügel, die an eurem Herzen festgebunden sind, voller Glück los lassen. Ihr werdet euer Herz frei setzen. Oh, wie glücklich wird euer Herz sein, frei, um seine Liebe zu spüren, und frei, dein Herz ohne Last reiten zu lassen.

Verfalle darauf, dein Herz ist frei, zu reiten! Hüh, Pferdchen. Hüh, Herz. Fliege zum Himmel, Herz. Bringe mehr Gott zur Erde herunter. Lege Gott in deinem Herzen offen. Und das Allermeiste – der Gott in deinem Herzen bedarf, dir offengelegt zu werden.

HEAVENLETTER # 4168 – 23.4.12 – There Is No Between

ES GIBT KEIN DAZWISCHEN

Was du auch anschaust, du siehst dich selber. Du bist das Meer, das du anschaust, und du bist die Wellen, und du bist der Himmel und du bist der Sand. Einzig Einssein ist da, und gleichwohl, du bist alles. Du bist Mein Alles und Jeder, und trotzdem, Wir sind Eins.

Du bist die Sterne des Nachts, und du bist die Straßenlaternen. Du bist der Mond, und du bist der Topf auf dem Ofen.

Es gibt nichts, was du nicht bist, und demgegenüber, Einssein einzig ist.

Deswegen bist du alles, was vorgestellt wird, und das Wahre Einssein, was sich nachgerade ins Eine hineinrollt.

Du bist der Verkehr, und du bist der abgeschiedene Adler.

Du bist die Fliegen und Mücken, die umhersummen.

Du bist die Bienen, die Honig erzeugen. Du bist die Raupen, die sich in Schmetterlinge verwandeln. Du bist ein Mann, eine Frau, ein Kind, und du steigst auf.

Du bist der Klang der Zirpen und das Fernsehen. Du bist die Lippen, die küssen, und du hast eine Stimme, die singt und summt, während du dich an deine Arbeit machst.

Es gibt nichts, was du nicht bist.

Du bist ein jeder Wunsch, der jemals wahr wurde. Du bist Meine sehnlichen Wünsche, die in eine Dazwischen-Welt hinein kundgetan wurden, in eine Welt, die vom Himmel ausgeboren und über die auf Erden debattiert wird. Du bist ein Wunder der Schöpfung, und du wunderst dich über dich selbst und darüber, worauf du hinauswillst.

Und du bist das Firmament der Liebe, und du bist Liebe, die eine Chance ergreift, und bei ihr unerschrocken.

Du bist die Sonne, die aufgeht, und die Sonne, die untergeht.

Du bist alles, und du bist gar nichts.

Dein Körper ist eine physische Repräsentation einer prächtigen Seele. Was immer der Körper tut oder als was er auch erscheint, du bist nicht dein Körper. Du bist Seele. Körper ist zeitweilig. Seele ist immerzu. Körper und Seele sind fast wie von zwei verschiedenen Ländern. Deine Seele ist echt. Dein Körper ist nachgemacht.

Du bist die Ströme des Flusses, und du bist die Badewanne, und du nimmst ein Bad, und du trocknest dich ab.

Du besinnst die Beschaffenheit des Lebens, das du dir ausfantasierst, so, als wärst du physisch reell an Stelle eines Gedankens.

Du bist ein Gedanke, der sich selber dachte.

Du bist ein Regenrohr, und du bist ein Aufzug, der hochfährt.

Du bist viele Dinge. Gleichwohl, du bist Eins.

Du bist nicht Mein Schatten. Du bist Mein Licht, und ein Strahler ist auf dich gerichtet.

Es gibt nichts zwischen Uns, und dennoch haben Wir Liebe untereinander gemein. Unsere Liebe greift übereinander.

Zunächst denkst du, es sei Unsinn, wenn Ich sage, du seist ein Regenrohr und ein Aufzug, der hochfährt, und du seist die Biene, die Honig erzeugt, und so weiter. Dennoch beginnst du zu spüren, dass an dem, was Ich sage, etwas rechtes ist.

Geliebte, es gibt nichts, was ihr nicht seid, und Ich alleinig BIN. Aufs erste scheint dies wie eine Übertreibung, dennoch ist es die ganze Wahrheit.

Es gibt nichts, was du nicht bist.

Diejenigen, die du liebst, bist du.

Diejenigen, für die du keine Liebe empfindest, bist du.

Es gibt wirklich nichts, was zwischen dich und einen Anderen kommt, einen Anderen, der wie ein Anderer erscheint, und der dennoch du ist. Du bist der Andere, der auf sich selber sieht, aber du schaust, da es keinen Anderen gibt, auf dich selber und rufst dich selber unter einem anderen Namen, so, als ob du und der scheinbare Andere keineswegs Eins wären.

Wohin du auch siehst, du bist das Einssein, was auf dich späht. Wer immer auch redet, du bist der Sprecher. Wer immer zuhört, du bist der Zuhörer. Wer immer malt, du bist der Maler. Wer immer Musik macht, es ist du. Es gibt kein Dazwischen. Es gibt keinen Anderen. Einssein ist da. Du könntest dich genauso gut an die Auffassung gewöhnen, denn das ist die Wahrheit und nichts sonst ist die Wahrheit.

HEAVENLETTER # 4169 – 24.4.12 – Thrilling to the Light of God

ERGREIFEND FÜR DAS LICHT GOTTES

Höre Mich, oh, höre Mich. Ich sehne Mich danach, vernommen zu werden. Ich sehne Mich danach, nachvollzogen zu werden. Ja, vielmehr, Ich sehne Mich für dich, Mich zu verstehen. Es ist nicht so, dass Ich begriffen zu werden habe. Es bist du, der Verstehen hegt und zur Welt bringt. Es bist du, den Ich möchte. Lasst Uns gemeinsam ein Sträßchen für Verliebte hinuntergehen, Hand in Hand, Herz in Herz. Wir sind langjährige Freunde. Wir kennen einander seit eh und je. Es gab niemals einen Augenblick, wann Wir einander nicht kannten. Wir waren eine lange Zeit zusammen. Wir sind zusammen ums Karree gegangen, und Wir sind tiefe, tiefe Freunde.

Unsere Herzen rufen aus: „Höre Mich. Lasst Uns eine Verbindung herstellen.“

Und falls du Mich derzeit nicht hören kannst, gut, dann kannst du zu Mir reden. Ich werde dich in Gott übersetzen. Das bedeutet, Ich werde dich in Meine Schwingung übersetzen, die keiner Worte bedarf. Unsere Herzen sprechen in ihrer eigenen Sprache, die die Sprache der Liebe ist. Wir brauchen keine Worte. Wir bedürfen der Liebe, und Wir haben sie.

Ich ziehe die Liebe in dir groß, die existiert und niemals mit dem Existieren aufgehört hat. Dein Gedächtnis ist kurz, das ist alles. Du bist voller Leben, mit Liebe, die so mächtig ist, dass sie erderschütternd ist. Was sind deiner Auffassung nach die Macht der Gezeiten, die Berge und Mein Willen?

Du hast keine Chance, von Mir wegzuscheren. Du bist in Meinem Liebesnetz gefangen, und Liebe wird über dein Herz und deinen Geist auflohen, und jegliche Entfernung, die du zwischen Uns wahrnimmst, wird bezwungen werden. Du bist die aufgehende Sonne Meines Herzens. Es gibt bei Unserer Liebe kein Ende, ebenso wenig gab es einen Anfang. Wir sind Gesang der Endlosigkeit, und Ich singe ihn. Das meint, du singst ihn ebenfalls, oder du hörst ihn, selbst dann, wenn er nur schwach im Hintergrund ist. Du kannst Unsere Liebe verorten. Du kannst es. Du kannst Unsere Liebe spüren, wie sie durch die Bande der Zeit birst.

Heute befreien Wir die Liebe von allen Fesseln, die sie festgesetzt haben. Liebe ist ungebunden, und Liebe zieht ihr Herz groß, sodass es überall hin reichen und gesehen, kundgetan, aufgenommen, bevorzugt werden und scheinen kann. Glänze unverrückt, O Liebe. Wir sind durch Liebe bezwungen. Liebe übernimmt, und Wir verfallen der Liebe, überglücklich in Liebe. Wir sind Liebe, die ihre Pracht, ihr Glühen, ihr Gold herumschwenkt.

Unsere Liebe ist gülden. Unsere Liebe ist die mächtigste Kraft im Leben. Liebe ist der Superman, Geliebte, und ihr könnt jeden vermeintlichen Schaden, der auf sie zukomme, über den Haufen fahren. Liebe gewinnt jederzeit. Liebe ist der Champion, der Gewinner, der Siegreiche, derjenige, der Umarmungen austeilt. Ja, lasst Unsere Herzen voller Liebe und umhüllt in Liebe und wie Sterne sein, die in der Nacht glänzen, und wie die Sonne, die am Tage strahlt, sodass Liebe kundgetan ist und Liebe das Universum mit sich selber überzieht.

Was kann der Liebe gleichkommen? Keine Diamanten, keine Rubine, denn was hast du, letzten Endes, während du sie in der Hand hältst? Einzig die Bedeutung, die du ihnen verleihst. Alles ist ein Symbol für das helle glänzende Licht der Liebe. Nichts kommt nahe an die Liebe heran, ausgenommen die Liebe.

Und diese Liebe, von der Ich rede, ist euer. Beseitigt den Käfig um diese Liebe, und lasst sie sich bis zu den Berggipfeln strecken, lasst Liebe von den Bergwipfeln herunter gesungen, und lasst Liebe aus eurem Herzen heraus gesungen werden. Lasst eure Liebe zu dem Bewusstsein des Universums geraten. Warum denn nicht? Was sonst solltet ihr dem Bewusstsein der Welt im Grunde wünschen mögen? Weswegen solltet ihr jemals Minderes als das Allerbeste wünschen mögen, und das Allerbeste ist Liebe, reine und simple Liebe, unverdrossene Liebe, Liebe, die schier durch mehr und mehr und mehr Liebe erheischt ist, Liebe, die für das Herz, wie auch für das Licht Gottes ergreifend ist.

HEAVENLETTER # 4170 – 25.4.12 – Wouldn’t You Like to Hear God’s Voice

MÖCHTEST DU NICHT GERNE GOTTES STIMME HÖREN

Ich spreche die ganze Zeit zu euch. Hört Meine Stimme. Sie ist in allem. Ich flüstere euren Namen. Euer Name ist Liebe, und Ich rufe euch zu Mir her. Also, kommt her. Möchtet ihr wirklich, dass Ich unverrückt am Warten bin?

Ich bin geduldig, und Ich kann warten. Ich kenne keine Zeit, in der zu warten wäre. Ich BIN schlicht. Ich BIN und sitze still und wundere Mich über all deine Bewegtheit und Tätigkeit. Ich weiß, du bist auf dem Weg zu Mir. Ich möchte dich gerne um deinetwillen zur Eile antreiben, denn ohne Mich sein ist kein Spaß. Es ist im Grunde intolerabel, und dennoch tolerierst du das Absentieren deiner selbst von der Nähe bei Mir. Gleichwohl, selbst obschon du dich absentierst – du bist hier bei Mir. Du hast dich in etwas gekehrt, was du nicht bist, und damit einher geht, wie du bei dir selber Missfallen erregst.

Ich bin immer glücklich bei dir. Ich liebe dich. Ich liebte dich an dem Tage, als du in die Welt hinein geboren wurdest, denn Wir sind Freunde, bereits bevor die Zeit begann. Wir sind das Original. Wir sind Einssein. Ihr habt Unser Eingesessenes Einssein freigeräumt und begabt euch auf die Suche nach Partikeln. Ihr nahmt ein Vergrößerungsglas und wagtet euch in die Wälder und in den Dschungel des Lebens hinaus. Was kann das Leben, ohne ein Gewahrsein Meiner Präsenz, sein, außer ein Wald oder ein Dschungel, der von eurem Klima abhängig ist?

Und was könnt ihr, ohne Gewahrsein Meiner Präsenz, anderes sein als ein einsamer Flüchtender vor dem Gewahrsein. Genug davon. Kommt, präsentiert euch Mir. Geht direkt hinein. Tretet stracks bei Mir vor und sagt:

„Gott, hier bin ich. Du sagst, ich sei unablässig vor dir zugegen gewesen, aber ich hinkte im Gewahrsein nach. Ich hinke immer noch in ihm nach. Gib mir Dich. Gib mir all das Gewahrsein von Dir, das Deiner Aussage nach mein ist. Gib es mir genau jetzt.

Zeige Dich mir. Enthülle Dich mir. Falls Du Dich, um Dich mir offengelegt zu sehen, mein Herz zu öffnen hast, dann, Gott, bitte öffne mein Herz.

Gott, falls Du es musst, drücke Deinen Gang in mein Herz hinein, sodass ich Deine Präsenz erkennen werde und sie nie mehr los lassen möchte. Bringe mein Herz zu dem Deinen. Kann das für Dich eine schwer zu erledigende Aufgabe sein?

Bin ich derart mutwillig, dass ich mich von einem Großartigen Königreich und einer Prächtigen Gegenwart, als was sich die Deinige ausweist, abständig halten möchte? Bin ich so ein Narr, dass ich Deine Hand los lasse? Bin ich das?

Sodann, möchtest Du, Gott, sofern ich außerstande bin, Deine Hand zu nehmen, meine Hand nehmen und sie in die Deine legen? Deine Hand ist so groß. Dein Herz ist so groß, dass Du mich umarmen, dass Du mich drücken kannst, sodass ich mich, was Unsere Nähe angeht, niemals mehr irren kann, sodass ich Deine Hand niemals mehr los lassen kann, sodass ich mich niemals mehr außerhalb meines Gewahrseins Deiner Präsenz aufzuhalten vermag. Gib mich Dir, Gott. Gib mich dir jetzt im Augenblick. Gib mir Eingang in den Himmel, und belasse mich niemals bei Deinem Königreich außen vor, welches, so tust Du es mir kund, ebenfalls das meine ist.

Du sagst, ich sei bereits da. Wie kann ich es dann nicht erkennen? Wie kann ich Dich nicht in einer jeden Sekunde des Erdenlebens bei mir tragen? Sofern Du mein bist, hilf mir zu erkennen, dass Du mein bist und dass ich Dein bin.

Du sagst mir, es gibt keine Unterschiedlichkeit, dennoch scheine ich schier Verschiedenartigkeit zu erkennen. Ich erlebe Einssein mit dir nicht. Wie kann das sein?

Du sagst, es sei ich, der stattgebe, das zu sein. Ich möchte Dich. Ich lechze nach Dir. Und dennoch spüre ich Dich nicht bei mir. Ich glaube nicht einmal ununterbrochen an Dich, Gott. Ganz bestimmt möchte ich das. Ich möchte gerne, dass Du mein bist, und ich möchte gerne Dein sein. Hilf mir, aufzuwachen. Möchtest Du das tun, Gott, möchtest Du das? Wie lautet Deine Antwort an mich?“

Ja. Ich sage Ja, und es ist nunmehr, Meine Geliebte, Mein Geliebter, an dir, Ja zu sagen.

HEAVENLETTER # 4171 – 26.4.12 – The Kingdom of Heaven

DAS HIMMELSKÖNIGREICH

Wie kann es möglich sein, einen Augenblick lang ohne Mich zu sein? Ich kann nicht ohne dich sein. Ich wollte nicht ohne dich sein, denn du bist Meine Liebe. Ich liebe dich als Mich Selbst, denn du bist Mein Selbst. Du kannst etwas anderes nicht sein. Einssein ist Unsere Beziehung. Einssein sind Wir. Einssein BIN Ich, und Einssein bist du, und daher ist es immerfort so gewesen. Ich bin Eins. Einssein alleinig existiert. Komme jetzt, setze dich auf Meinen Schoß, als wärest du ein Kind. Natürlich BIST du ein Kind. Ein Kind Gottes. Du bist Ich Selbst, der nicht darum weiß. Mithin sitze Ich mit dir auf Meinem Schoß und erzähle dir vom Einssein, daher kommt ihr Mir näher, so lange bis ihr erkennt, dass ihr das gleiche Einssein seid, was Ich bin. Ihr trefft auf Euch selbst.

Und, während ihr Einssein hinzuerlangt, lacht und lacht ihr, und lacht ihr noch mehr. Ihr seid sozusagen der Angeschmierte, Geliebte. Ihr wart an dem rechten Platz, und dennoch seid ihr davongeschlendert. Ihr dachtet, ihr wärt am Herumstreunen. Ihr dachtet, ihr hättet das zu tun. Ihr dachtet, ihr hättet euch auf Reisen zu begeben, daher habt ihr euch auf den Weg gemacht, auf eine Suche, auf eine Untersuchung, so lange bis es euer Herz ist, welches an eurem festgelegten Bestimmungsort anlangt, genau dort, wo ihr immerzu wart, stracks inmitten Meines Herzens. Inmitten Meines Herzens suchtet ihr nach Meinem Herzen. Ihr wart so nahe dran, ihr saht nicht. Ich war direkt vor euch, und ihr saht nicht.

Im Grunde genommen saht ihr euch selbst nicht, denn ihr seid Mein Selbst, und daher kommt Mein Herz inmitten von euch zu liegen, welches schier das Himmelskönigreich sein kann, demnach ist es angemessen zu sagen, dass dein Herz das Himmelskönigreich ist. Es gibt beim Himmel nichts hinzuzufügen oder wegzunehmen. Ihr seid jetzt soeben vollendet. Ihr seid, jetzt gerade in diesem Augenblick, die Gesamtheit der Schöpfung.

Was wäre, falls ihr die Gänze dessen, was Ich sage, erfassen könntet? Was wäre, falls ihr Euer Selbst ebenso ohne Weiteres kennen würdet, wie Ich Mich Selbst kenne? Ich bin du, und du bist Ich. Eine derart simple Gleichung, dein Geist ist davor freilich zurückgeschreckt. Lasst Uns ihn hernach ent-stutzen. Was hält euch jetzt im Augenblick von der Kenntnis eures Wahren Selbst ab? Es muss das Ego sein. Es hat dir vielleicht ins Ohr geflüstert, du würdest etwas einbüßen, indem du die Realität bejahst. Ja, du würdest etwas einbüßen. Der Definition nach wäre das Ego die Einbuße! Das Ego möchte nicht verlustig gehen. Das Selbst-beschränkende Ego möchte dich einholen und dich in den Augen der Welt oder gar in einem Stück von der Welt wichtig machen. Das Ego verspricht dir den Himmel, und du fällst auf es herein, nicht ein Mal, nicht zwei Mal, nicht drei Mal, sondern eine ganze Menge Male. Viele, viele Male. Die Tonlage der Egostimme findet bei dir ihren Nachhall. Du liebst die Augenblicklichkeit dessen, was dir das Ego anbietet.

Heh, was Ich dir biete, kann gleichfalls unverzüglich sein. Im Land der Nicht-Zeit ist es unverzüglich, denn in der Wirklichkeit ist alles eben jetzt im Augenblick. Es gibt kein Später. Es gibt kein Davor.

Das Ego verführt dich zu etwas anderem. Und woher kommt dieser Feigling Ego? Es muss ein Bisschen Ego gewesen sein, was Eva abbiss, als sie in den Apfel hinein biss. Ja, das muss es sein. Oh, nein, es muss die flüsternde Schlange gewesen sein, die durch das Gras zischelte und flutschte. Oh, nichts davon war es. Es musst du gewesen sein, der zu dir flüsterte: „Wichtigkeit muss mir zukommen. Persönlicher Beifall muss mir gelten.“

Du entschiedst, in einer Art Anflug von Rechtfertigung, du hättest gegen Mich anzugehen, so, dass deine Individualität den Sieg davon zu tragen hätte. Du wolltest eine Körperschaft sein, mit der zu rechnen ist. Du vergisst, dass du, bar des Ego, bereits Bedeutsam warst.

Komme jetzt soeben im Augenblick in Mein Herz. Hier lang. Das Ego kann hier nicht eintreten. Schier das Herz von dir kann es. Dein Herz ist bereits hier bei Mir, Dein unschuldiges Herz der Liebe ist hier bei Mir sicher verwahrt. Es war dein Geist, der davongezogen ist. Kehre zurück.

HEAVENLETTER # 4172 – 27.4.12 – Sun and Stars

SONNE UND STERNE

Was dir auch an Frustration vor Augen steht, du hast vor ihm keinen Kniefall zu machen. Du hast deinen Geistesfrieden aufgrund einer technischen Schwierigkeit auf Erden nicht aufzugeben. Schwierigkeiten müssen nicht die Oberhand über dich gewinnen. Nimm das Leben einfach wie es kommt, und ärgere dich überhaupt nicht darüber.

Du erkennst im Grunde nicht, dass die meisten Schwierigkeiten zeitweiliger Natur sind. Der Strom blieb weg? Er wird wieder angehen. Dein Auto blieb stecken? Es wird nicht immer stehenbleiben. Es wird wieder flott fahren, und du wirst wieder den Highway hinunter rollen. Dein Keller steht unter Wasser? Er wird nicht dauernd überschwemmt sein. Er wird wieder trocknen.

Dies sind Unannehmlichkeiten. Möchtest du deine Geistesverfassung so einstellen, dass Unannehmlichkeiten keine Maut von dir zu erheben brauchen?

Selbst in der Begrifflichkeit der Welt, ist dir Unterschied zwischen Unannehmlichkeiten und Drangsal bekannt. Gleichwohl, du lässt Unterbrechungen dich behelligen, als wären sie Tragödien. Deine Welt wurde zerrissen. Ein Zug hat Verspätung, und du gehst ruhelos hin und her.

Du gerätst in keine Aufregung, dass die Sonne abends untergeht, und du hast bis zum Morgen zu warten, bevor du sie wieder erblickst. Du wirst mit Sonnenaufgängen und -untergängen spielend fertig. Du erachtest Tageslicht und Nacht nicht als Hemmnisse. Dass du die Sterne unter Tage nicht sehen kannst, regt dich nicht auf. Du weißt, sie werden herauskommen. Du wirst über diese Dinge nicht ins Toben geraten. Du bist nicht der Auffassung, diese Vorkommnisse seien das Ende der Welt. Tatsächlich ist es so, du erfreust dich an beiden, an der Sonne und an den Sternen, und betrauerst nicht die Lücke beim einen oder anderen.

Du stehst nicht in Erwartung, dass die Gezeiten auf dein Kommando hören. Du nimmst sie, wie sie kommen. Die Flut kommt herein, und die Ebbe läuft hinaus. Du gerätst nicht in Verwirrtheit. Keinesfalls.

Sobald es sich darauf beläuft, dass dein persönliches Leben nicht deinem Plan nachkommt, neigst du zu dem Gefühl, als sei der Vesuv ausgebrochen. Eine Internetunterbrechung treibt dich zur Raserei. Alles was das bedeutet, ist, dass du keine Verbindung hast. Sie macht Pause. An jenem Punkt von Raum und Zeit, da stehst du ohne Verbindung da. Schließe damit Frieden. Es ist schlicht ein Verzug. Nicht für immer. Du bist über Jahre ohne das gut über die Runden gekommen, und jetzt, als das Internet zu einer alltäglichen Gegebenheit wurde, behauptest du, es habe kein Recht, den Betrieb einzustellen, so, als stünde deine ureigene Existenz auf dem Spiel. Du wirst unerschütterlich, dass dein Wille zu geschehen hat. Sieh dem ins Auge, dieses Beharren, dieser Widerstand hat bei dir im Eigentlichen eine Ego-Sache zu sein.

Stelle dir zum Beispiel vor, dass das Internet – etwa – an Wochenenden abgestellt werden solle. Okay, es ist aus. Also gehst du spazieren oder im Meer baden. Was ist daran so schwer?

Dein Leben kann nicht unverbunden gemacht werden. Es ist immerfort. Du hast mit oder ohne Internet Leben, ohne dein Auto, ohne Strom, und so fort. Derweilen halten all jene Annehmlichkeiten mit der Sonne und den Sternen oder mit der Pracht des Lebens auf der Erde keinen Vergleich aus.

Du bist nicht hier auf der Erde, um Sühne zu leisten. So ist das Leben nicht. Es ist deine goldene Gelegenheit. Es ist der Stern ganz oben auf dem Weihnachtsbaum. Es steht für die Liebe für das Leben, dass du hier bist. Du hast eine großartige Gelegenheit vor dir, um Lebensentscheidungen zu treffen. Du kannst dir aussuchen, zu sein, was immer du möchtest. Du kannst dir wählen, inmitten von Fülle unglücklich zu sein, und du kannst wählen, mit nichts glücklich zu sein. Du kannst dir aussuchen, zufrieden zu sein. Du kannst dir aussuchen, ungeduldig zu sein. Was für eine Welt erschuf Ich, wo du willentlich zufriedengestellt oder nicht zufriedengestellt sein kannst. Komm her. Triff deine Entscheidungen, und wisse, dass Andere sich an dich halten. Sie halten sich an dein Murren, und sie halten sich an deine Fröhlichkeit. Was, Geliebte, ist es nun? Wofür entscheidet ihr euch?

HEAVENLETTER # 4173 – 28.4.12 – Pure Being You Are

REINES SEIN SEID IHR

Dem Anschein nach folgt ein Tag dem anderen. Dem Anschein nach gibt es einen Vorabend und gibt es den Morgen danach.

In der Welt der Liebe ist kein Vorher oder Nachher zugegen. Liebe ist augenblicklich, und Liebe ist wie eine nie endende Schnur. In ihr befindet sich kein Knoten. Es gibt weder einen Anfang noch ein Ende.

Aus Meiner Perspektive gibt es ebenfalls nichts, was ihr angeheftet ist. Keine Wäscheklammern auf der Leine. Nichts, was dort hängt.

Oder seht das Band der Ewigkeit wie eine Strippe Weihnachtslichter, bloß ohne ein Blinken. Schlicht Weihnachtslichter, die immer an sind, und die immer an waren. Davon gibt es kein Abgehen. Da gibt es keinen Eingang. Sie sind nicht einmal über die Welt gehängt, denn es gibt keine Welt, über die sie gehängt werden können.

Ihr befindet euch auf einem Kontinuum. Es gibt keine Zeit, keinen Raum. Alleinig Ewigkeit und Unendlichkeit. Die Wahrheit heißt, dass ihr mitten in der Luft am Schweben seid. Es gibt keinen Bedarf für ein physisches Kissen, da ihr mit Liebe gepolstert seid. Noch mehr als das, ihr seid Liebe, und daher seid ihr das Kissen, daher gab es eine solche Sache wie ein Kissen.

Sofern ihr euch diesen Lebensstrang bildlich als ein Aufflackern auf einem Bildschirm vorstellt, gibt es keine Hoch’s und keine Tief’s. Es ginge geradewegs quer durch.

Ja doch, Linien, die kreuz und quer verlaufen, sind zu sehen, dennoch ist das Leben so ebenfalls nicht. Es ist weder horizontal noch vertikal. Es ist in allen Richtungen. Mehr noch, es ist keine Richtung. Richtungen, Dimensionen, das sind Begriffe. Es gibt keine exakten Begriffe dafür, was begriffslos ist.

Es gibt keine Linien, die man sehen kann. Der Äther ist da. Da ist die Allesheit, die Nichtsheit ist. Nicht einmal die Eichel der Eiche existiert. Es gibt keine Samen. Da ist Samenlosigkeit. Und hinwiederum.

Ewigkeit ist baumlos, blattlos und samenlos, und umschließt alldieweil die Endlosigkeit. Es gibt nichts zu sehen, und es gibt nichts zu halten. Falls es das gäbe, würdest du Liebe erschauen.

Das Leben auf der Erde ist so, dass du Liebe betrachten kannst. So du Liebe bist, bist du reine Liebe. Du bist reine Seienshaftigkeit, und reine Seienshaftigkeit ist schlicht Seien und weder Halten noch Betrachten.

Nichtsheit ist nicht Leere, obschon du es so sehen magst. Nichtsheit ist Allesheit, bevor sie Gestalt oder Farbe ausgesucht hat. Nichtsheit oder Allesheit ist schier vor dem In-Schwingung-Geraten, obschon Nichtsheit all die Schwingung enthält, von der du geträumt hast. Du bist nicht einmal ein Fleck auf dem Feld der Nichtsheit. Es gibt nicht einmal ein Feld. Es gibt nicht einmal eine Stelle, auf den ein Fleck verbracht werden kann, und doch, es ist so, als sei dein Finger drauf und dran und erhoben, obschon es Finger nicht gibt. Es gibt keine Finger, um hinzuzeigen. Hättest du einen Finger, so gäbe es ohnehin nichts, um darauf zu weisen.

Und doch sage Ich – du bist das Universum, selbst obschon kein Universum existiert.

Ich kann nicht sagen, dass du dich in einem Vor-Stadium befindest, da der alleinige Zustand der Seins-Zustand ist, diese Reine Seienshaftigkeit, die Wahre Liebe ist. Entsinne dich, es gibt kein Vorher oder Nachher. Es gibt kein Vorverlegen. Es gibt keine Vorläufer, und es gibt keine früheren Vorgänge.

Du bist Reines Seien.

In einem Traum manifest – bist du ein Menschenseinswesen mit all den Möglichkeiten und all deinen eingebildeten dinglichen Belastungen. Du bist im Grunde nicht manifestiert, das verstehst du. Du scheinst es zu sein. Du kannst dich selber zwicken. Gleichwohl – mit oder ohne einen Körper – du bist Reines Sein. Du bist das Reine Seinswesen, aus dem eine Erscheinungsform entspringt. Du nimmst eine Rolle als gegeben an, und du spielst sie. Du spielst sie bis zum Anschlag.

Im Reinen Sein gibt es keine Bewegung. Du existierst scheinbar in Erschaffung, indes, wo Tätigkeit der Name des Spiels ist.

Wie erstaunlich das Leben in dem Traum ist. Um wie viel erstaunlicher ist Reines Sein, dieses Reine Licht, aus dem der Traum namens Schöpfung hervorbarst.

HEAVENLETTER # 4174 – 29.4.12 – The Imagined World

DIE EINGEBILDETE WELT

Wie wonnig ist diese eingebildete Welt, die Ich erschaffen habe. Ich erschuf Einbildungsvermögen. Ich bekundete Einbildung. Das individuelle Du ist eingebildet, eine Einbildung bis in die letzte Einzelheit. Ich dachte Mir männlich und weiblich aus, und Ich gab den einen dem anderen. Ich malte Mir einen Garten Eden aus, der der Realität davon, was in der Vorstellung war, recht nahe kam. Einbildungen ergriffen die Macht, und danach herrschte Verwirrung, und Geschichten nahmen ihren Anfang, und sie haben nach wie vor ihren Fortgang. In der Straße ist ein Schlagloch. Es hat in der Straße ein Schlagloch zu sein, an dem du vorbei gehst oder über das du springst. Geschichten benötigen so etwas. Es muss angehaltenen Atem geben. Es ist eine solche Anspannung da.

Spannung ist wie eine Toffee-Zugkraft. Spannung wird ausgedehnt, und danach aufgelöst. Der Atem wird abgelassen, das Leben geht weiter, und fernere Dramatik entspringt.

Meine Kinder erzählen mehr als eine Geschichte. Sie leben sie. Danach sieht es aus. Einbildung macht alles real. Einbildung macht Drachen und allerhand andere Dinge real. Der Schwarze Mann ist real. Gnome sind real. Alles kann real sein, vielmehr, alles kann real erscheinen, so lange wie man es für wahr hält.

Sterne sind zum etwas Wünschen da. Dies ist eine würdige Tradition. Und die Sonne ist zum Sich-Aalen und zum Erhellen Unserer Wege da. Der Leitstern zieht dich wie die Gezeiten. Du hast freien Willen, indes ist freier Wille zaghaft und tastend. Du hast zahlreiche Reflexe. Letztlich liest du sie aus, selbst obschon du sicher bist, du tuest es nicht. Du bist dir sicher, dass dir Reflexe untergeschoben sind. Vielleicht handelt es sich um ein Zahlen-Spiel, und dir sind bestimmte Reflexe oder Reaktionen angetragen, derweilen du sie eher nicht haben möchtest.

Jemand oder etwas sagt: „Tanze“. Und du tanzt. Jemand oder etwas sagt: „Weine“, und du weinst. Entgegenkommendes Gefälligsein ist dein Wille. Es kommt aus dem Versteck hervor und hebt an, sich selber vor deinen Augen zur Schau zu tragen. Von deinem Herzen bis zu deinen Augen tänzelt das Wohlgefallen.

Der Nebel löst sich diesen Morgen auf, denn du bist der Sonnenschein, der den Sonnenschein von sich selbst erspäht. Der Entdecker ist er selbst, welchen er aufspürt. Er wohnt der Darbietung der Entdeckung dessen bei, was er stets gekannt hat. Im Zentrum der Einbildung obendrein hat er die Wahrheit gekannt, und er spielt eine Partie des Wiederentdeckens dessen, was immer bekannt, allerdings abgewehrt wurde. Er hat seine Augen abgewandt. Du wendest deine Augen ab. Es ist ein schmales Schlüsselloch, aus dem du Licht herein lässt. Dies stellt die von dir festgelegten Chancen dafür dar, das Leben interessant zu machen.

Wie viel erheischt demgegenüber dein Interesse, frage Ich dich. Du möchtest gerne wissen, wie du dazu gelangtest, zu sein. Keine Worte werden dir das darlegen. Es hat dir schier zu dämmern. Du ziehst ganz schlicht ein Rollo hoch, und die Sonne scheint auf dich.

Die ganzen Geschichten sind ausgedacht. Du konfigurierst sie. Sie sind wie die Sandburgen, die du am Strand aufbaust und die die Wellen wegwaschen. Wer kann sagen, dass sie jemals da waren, denn jetzt sind sie weggewaschen, und der Sand hat sich abermals mit all den Sanden der Zeit vermengt, die auf den Stränden zu liegen kommen.

Wie viele Worte beansprucht Zeit? Können Wörter in Zeit abgemessen werden, so wie die Welt Zeit abmisst? Wie viele Wörter kannst du in der Minute tippen? Wenn du die Antwort kennst, was hast du dann? Wohin hat dich die Antwort gebracht, und aus welchem Grund hast du sie? Was ist daran Gutes?

Einbildung ist ein herziges Lullen inmitten von Stille. Stille ist die Beute, die du um dich scharst. Du scharst Stille und das Lagerfeuer um dich herum. Hier sind zwei Gefilde des Lebens auf Erden – Stille am einen Ende, und Feuer am anderen. Hier ist eine Feuersnot, und Stille und Flächenbrand befinden sich in einem Wettrennen. Und wer siegt deines Erachtens?

Die Stille natürlich, denn Stille ist schier. Kein Streichholz hat angezündet zu werden, damit Stille ist. Die Liebe lebt Stille.

HEAVENLETTER # 4175 – 30.4.12 – What Is a Once in-This-Life-Time Experience

WAS EINE EIN MAL STATTHABENDE IN-DIESER-LEBENSZEIT-ERFAHRUNG IST

Obschon dir das Glück anscheinend versagt bleibt, ziehst du ihm nach. Es mag sein, auf deinem Weg liegen Kisten verstreut, sie scheinen dein Glücklichsein zu blockieren. Sie kippen um. Du springst um sie herum oder hüpfst über sie hinweg oder du fällst mitten in die umgekippten Kisten hinein, dennoch stehst du auf und gehst weiter. Etwas hält dich am Springen, und zwar selbst in der Stille. Woher kommt die Energie, die du hast?

Woher sonst als von Mir? Wer ist der Urheber von dir? Wer hat dich großgezogen? Wer brachte dich an Land?

Du wirst dich wohl beklagen, dass Ich dich wegbringe. Du formulierst Einwände gegen die Illusion namens Tod, und doch, du krümmst dich um ihn, während du auf der Erde das Leben hast. Du formulierst Einwände gegen das, was du als Verlust ansiehst, und demgegenüber liebst du das Leben, das jetzt soeben dein ist, nicht notwendigerweise. Du möchtest es behalten, selbst obschon du es in Ungnade hältst. Werdet euch schlüssig, Geliebte.

Das Leben wurde euch zugereicht, und doch ist es keine Tischvorlage oder kein Handzettel. Du hast etwas mit ihm zu tun. Ich übergab dir ein großes Geschenk. Begib dich in Übereinstimmung mit ihm. Treibe es weit mit ihm. Dies ist eine Einmaligkeit in diesem Lebenszeit-Erleben. Es ist alles, zumal es wertvoll ist. Hake es zu dir her. Schenke ihm ein Hinaufreichen. Biete ihm einen Platz an. Behandle es gut. Denke gut von ihm. Bevor du es merkst, ist das Leben auf der Erde vorüber. Sage nicht, es sei vorbei, während du dich immer noch im Hergang befindest und während dein Leben nach wie vor sein Kennzeichen anbringt. Lasse es dir nicht durch die Finger schlüpfen.

So, du sagst, das Leben sei nicht perfekt? Ebenso wenig bist du, in den Augen der Welt, perfekt. Was ist am Unvollkommenen so schlimm? Schau her, selbst was unvollkommen ist, kannst du zuwege bringen. Schau dir an, was du getan hast, und bringe hinfort mehr zuwege. Pirouette, und bringe mehr fertig.

Nimm dein Leben aus den Mottenkugeln heraus, für den Fall dass du es verwahrt hast. Falls du es verplempert hast, hänge es in die Sonne und verschaffe ihm einen hübschen Wirbel. Liebe dieses Leben, das auf dich zu rennt, das auf dich zu zu rennen scheint. Ganz bestimmt wirst du das Leben nicht wegjagen mögen. Übersieh es nicht. Habe Spaß mit dem Leben.

Glaube es oder glaube es nicht, du erlangst Meisterschaft über das Leben. Dir erscheint das nicht so, da es unablässig alles über den Haufen wirft, dennoch ist dies das Leben für dich. Es hält dich an, herumzuraten, und es dreht dich herum und verbindet dir die Augen. Das Leben setzt sich bei dir durch, es hat bei dir sein Sagen, es hat mit dir seinen Tag. Es nimmt dich nach dorthin mit, was wie ein Hindernislauf aussieht. Trotzdem, es wiegt dich auf seinen Knien. Es spielt Pferdchen mit dir. Es wird sich mit dir einen Hügel hinunter überschlagen, und danach wird es dich mit einem Kleefeld überrumpeln. Das Leben ist auf eins gerichtet. Sein Fokus liegt darauf, dich nicht so leicht unterkriegen zu lassen.. Alldieweil weist dir das Leben deinen Feuereifer auf. Es kann dich zu einer Mitfahrt mitnehmen, freilich wird es dir stets die Ansichten zeigen. Das Leben ist im Begriff, einen Mann, eine Frau, oder ein Kind aus dir zu machen, aus dir jemanden zu machen, der sich weder der fernen noch der nahen Vergangenheit erinnert und der etwas aus ihr macht. Das Leben ist die Herstellungsverfahrensweise von dir.

Komme lebhaft aus dem Leben heraus. Du bist der Läufer dieses Marathons namens Leben. Du bist, wofür es steht. Du warst stets das Ziel des Lebens und der Lauf des Lebens. Du hast das ganze Spektrum durchlaufen. Selbst wenn dir das Spektrum nach einem Fehdehandschuh aussieht – Leben ist eine Gunst, die dir überreicht wurde.

Sage: „Danke Dir.“ Sage: „Vielen, vielen Dank, Leben.“ Sage: „Leben, ich habe zu dir aufgeschlossen. Du bist mein. Ich habe dich am Zipfel deiner Jacke erwischt. Du mögest mich zu dem machen, was ich bin, ebenso mache ich dich freilich zu dem, was du bist. Leben, du bist ein Original, richtig. Ich nehme dein Dargebot des Lebens an und gehe mit ihm überein, und ich danke dir dafür, dass du mir dabei eine Chance eingeräumt hast. Du überreichtest mir eine fantastische Gabe, gemeinsam hatten wir einen guten Lauf, und das Rennen ist nach wie vor noch zugange.“

HEAVENLETTER # 4176 – 1.5.12 – Remember You

ENTSINNE DICH DEINER

Wenn du dich zu einem Büfett-Tisch begibst, suchst du dir bestimmte Speisen zum Essen aus. Du kannst nicht von jedem Gericht, und sei es nur eine Probe, nehmen, da es so viele sind. Du triffst Entscheidungen.

Falls das Leben ein Büfett ist, was vor dir ausliegt, kannst du nicht alles auswählen. Du hast scharenweise Optionen. Du kannst nicht Jedem alle Dinge sein. Du kannst nicht die Mitternachtskerze an beiden Enden abbrennen.

Es ist wundervoll, dass du dich an vielen Dingen erfreust. Ruhe und Untätigkeit sind ebenfalls Bedürfnisse.

Beim Geld hast du zu wählen, wofür du es ausgibst.

Sofern Zeit im Leben eine Ware ist, und dies obschon sie eine Illusion ist, hast du mit deiner Zeit Entscheidungen zu treffen. Du kannst im Leben nicht alles aufessen. Dies soll nicht bedeuten, dich einzuengen. Zur gleichen Zeit steht es dir gut an, dass du dich selbst nicht in allzu dünne Scheiben schneidest.

Sei eingedenk, dass da Seien ist, ebenso wie Tun. Es gibt Zeiten, um dich auf deinen Lorbeeren auszuruhen. Es gibt Ruhe, ebenso wie Tätigkeit. Beide haben ihren Platz. Beide werden benötigt. Ich möchte nicht, dass du dich überforderst. Selbst im Dienst an Mir hast du dich gut einzuteilen. Etliche unter Meinen Kindern haben so gute Herzen und sind so voller guten Willens, dass ihr euch mehr annehmt, als ihr tun könnt. In eurem Bestreben zu dienen sollt ihr euch selber nicht vergessen. Du bist ebenfalls Mein Kind, und Ich bitte dich, dich um dich ebenso wie um Andere zu kümmern. Mein sehnliches Verlangen ist es, dass du gedeihst.

Ja, es existiert eine feine Linie zwischen dem Dienst an Anderen und dem Dienst an dir selber. Ich meine nicht, dass du das insgesamt zu analysieren brauchst. Ich meine, dass geschrieben steht, dass ich am siebenten Tag ruhte. So Ich, Der keine Ruhe nötig hat, Mich hinsetze und die Füße hochlege, warum nicht du? Tatsache ist, Ich werde nie müde. Ich verzehre keine Energie. Selbst obschon Wir, du und Ich, aus dem gleichen Baum gemacht sind, hast du Pausen nötig, und du brauchst Schlaf, in Anbetracht dessen, dass Meine Energie, dass Ich, Der Ich die Quelle von Energie BIN, freilaufend, einschränkungslos am Kreisen bin und Meine Energie nicht aufwende.

Es ist gut von dir, eine Menge getan zu bekommen, dennoch bitte Ich dich, es ruhig anzugehen. Selbst im Verlaufe einer Tätigkeit bitte Ich dich, es ruhig zu nehmen. Drehe das Rad, und triff deine Entscheidungen. Es stimmt, ein jeder Mensch kann mehr tun, als er oder sie tut, es stimmt indes ebenfalls, dass Etliche mehr tun, als sie nachhalten können. Und daher bitte Ich dich, Zeit und Raum für dich selber einzurichten. Du möchtest dich gerne um einen Anderen rundum kümmern. Fortan bitte Ich dich, ebenso auf dich selber Acht zu geben.

Ich bitte dich nicht, deinen Dienst an Mir aufgrund von anderen Menschen aufzugeben. Ich bitte dich, dich genauso dir selber zuzuwenden.

Einige Menschen gehören erinnert, Anderen dienstbar zu sein. Einigen Menschen muss ins Gedächtnis gerufen werden, dass auch sie die Kinder Gottes sind und beträchtliche Beachtung verdienen. Ich bitte dich, fürsorglich für Jeden zu sein, und Jeder schließt dich mit ein.

Das Leben wird sich selbst zum Ausgleich bringen, dennoch kannst du, du selber, ein gutes Schritttempo ansetzen, nicht zu rasch und nicht zu langsam. Du bist kein Pferd, das du zur Erschöpfung bringst. Sofern du ein Pferd bist, hege dich selber. Du hast zu grasen. Auf diese Weise vermagst du weiterhin zu reiten und dich um Andere zu kümmern. Behandle dich auf jeden Fall ebenso gut wie dein Pferd. Sei sicher, dass du dich ebenso gut behandelst wie dein Auto. Ihr seid nicht entbehrlich, Geliebte. Ihr seid bei Meinen Plänen notwendig.

Nehmt euch Zeit für körperliche Ertüchtigung und Erholung. Trinkt Wasser. Ihr seid ebenfalls wert. Verausgabt euch nicht im Übermaß. Entsinnt euch Meiner Liebe für euch. Im Dienst an Mir, da seid Meiner, und da seid euer beherzigend.

HEAVENLETTER # 4177 – 2.5.12 – Prosper in Love

KOMMT IN DER LIEBE VORAN

Lausche auf den Nachhall Meines Herzens. Höre Mein Herz in dem deinigen schlagen. Rum da dum, rum da dum geht der Schlag Unseres Herzens. Eingesessen in Liebe, schlägt Unser Herz in Liebe.

Wie wird Liebe heute aussehen? Welche Freigiebigkeit wirst du dem Universum und den Seelen in ihm kredenzen? Was an dir ist zu geben, gib. Bringe dein Herz beim Universum in Umlauf. Dies ist die allergrößte Reise. Sight-seeing ist gut. Herzen-Spenden ist erheblicher.

Das Herz reist zügig. Es ist den Tom-toms ebenbürtig, die weit und breit Botschaften ausgesandt hatten. Höre auf den Schlag Unseres Herzens, wie es Liebe durch das Universum signalisiert.

Anstatt zu denken: „Liebe, komme zu mir her“ oder: „Liebe, schenke dich mir“, fasse den Gedanken: „Liebe, gehe hinaus und schenke dem Universum Liebe, dass alle Herzen Prächtige Liebe spüren mögen, damit Liebe die Erde überziehen und durchdringen wird, dergestalt es angelegt war und ist.“

Es gibt kein Geschenk, was der Liebe gleichkommt. Im Grunde genommen ist ein Geschenk ohne Liebe nichts. Das Einzige, was du zu geben hast, ist Liebe. Falls du eine Million Dollar ohne Liebe verschenkt hast, hast du nichts gegeben.

Was bedeutet es fürderhin, mit Liebe zu geben? Es bedeutet, es so zu tun, wie du und Ich es wahrhaft getan sehen mögen. Mein Wille für dich lautet, dass du in Liebe gedeihst und vorankommst. Es gibt nichts anderes, um in ihm zu prosperieren.

Was bringt die Pflanzen dazu, zu wachsen? Sie wachsen zur Sonne hin, um der Welt Schönheit und Nahrung vorzuhalten. Blumen wachsen, um ihre Liebe zu verströmen. Gemüse wachsen auf dieselbe Weise. Getreide wächst in die Höhe und Radieschen wachsen und bleiben kurz, und die Welt blüht auf.

Liebe ist da, und mehr Liebe ist zugegen, und eine Flut an Liebe ist auf der Erde. Sie überzieht die Erde, und dennoch schenkt die Liebe ein Übermaß an Raum zum Atmen. Liebe füllt auf, und Liebe setzt frei. Das ist die Sache mit der Liebe. Sie würgt nicht. Sie strömt. Sie erreicht jeden Spalt. Liebe läuft schneller als Lichtgeschwindigkeit. Liebe ist Licht. Liebe ist helles Licht.

Du hast keine Not, der Liebe hinterherzujagen. Dir ist ein Bedarf, sie zu schenken. Lasse deine Liebe heraussickern. Lasse deine Liebe in Sturzbächen herauskommen. Lasse Liebe los. Wir sagen, es ist deine Liebe, und doch weißt du von jetzt ab, dass alle Liebe Mein ist, und dass alle Meine Liebe für dich ist, sie an Meiner Statt fortzugeben, das Leben auf Erden gut zu machen, gut für Einen und gut für Alle.

Liebe ist der Vervielfältiger. Liebe ist der Einholende. Liebe ist alles, und du bist Liebe.

Werde mit der Liebe vertraut, die inwendig in dir in die Höhe schwebt, und bringe sie heraus, wo sie gesehen, wo sie so richtig ausgekostet werden kann. Es ist so vorgesehen, dass die Welt in Liebe schwimmt, dass Oh’s und Ah’s der Liebe auf die Welt überquellen und sie erfrischen. Genug davon, was dich von der Welt weggenommen hat. Nun ist die Zeit da, zu geben. Letztendlich ist es dir selber, dass du gibst. Liebe ist ein Zauberkniff, bei dem du alle segnest und dich dabei erlebst, der Gesegnetste zu sein. Geben ist deine Überraschungsparty. Du wurdest zu einem Geburtstag geladen, und du kamst, als du dort eintrafst, dahinter, dass das Fest für dich war. Überraschung! Und deine Freude bringt die Party aber und abermals in Schwung, bis du nicht mehr weißt, wer du bist. Jedenfalls bist du nicht das, was du dachtest.

Es ist verblüffend, du warst der Gastgeber bei der Party, und du warst der verehrte Gast. So stehen die Dinge. Alle Liebe ist dein, da du sie verschenkst. Das Trankopfer ist für dich. Du bist der Verehrer und der Verehrte. Es gibt sonst niemanden. Es gibt einzig den Einen von uns, den Einen von Allen.

HEAVENLETTER # 4178 – 3.5.12 – Come, Do This Now

KOMMT UND TUT DIES JETZT

Wenn dein Herz Schmerzen spürt, und wenn es das aber und abermals tut, weswegen muss das dann die Würdigung deiner selbst unterhöhlen? Du bist fürwahr bestürzt und mitgenommen, allerdings tatsächlich nicht weil dich jemand angegriffen hat. Du bist alles Zutrauens in dich selber verlustig gegangen, da du deinen Glauben an dich selbst darauf gründetest, was irgendwer sonst von dir denkt. Sobald irgendwer einen Mangel an Wertschätzung für dich an den Tag legte, nimmst du dies als Bestätigung her, dass du nicht viel wert seist. Geliebte, lasst die ganze Welt armselig über euch denken, und ebendem gehört es nicht, dass es eurem Wert irgendetwas abspenstig macht.

Falls du das, was Ich sage, in dem Maße für voll nähmest, wie es dir bei den Bemerkungen von irgendwem geläufig ist, so würdest du dich was dich angeht entschieden besser fühlen, als du es gegenwärtig tust. Hinwiederum, lasse jemanden dich beeinträchtigen, und du nimmst dir das, was sie sagen, zu Herzen. Du nimmst deinen Verdruss mit dir als Beleg für Unwertsein.

Höre auf damit. Lasse niemanden mehr, einerlei wie lieb er dir ist, dein Herz beiseite schaufeln. Es ist durchaus in Ordnung so, falls jemand nicht in jeder Minute höchliche Einschätzungen von dir einnimmt, wie du es dir wünschst. Er hat das nicht zu tun, du indes, Meine Geliebte, Mein Geliebter, du hast edel von dir zu denken. Anderenfalls bist du gar Fremden ausgeliefert.

Falls du einen derart starken Glauben an dich hättest, wie du ihn an die Meinungen Anderer hast, würdest du dem Schmerz nicht zur Beute fallen.

Liebe Andere, lasse indes den Wert deines Herzens nicht von ihnen festlegen. Andere sind nicht die Thermometer deines Wertes. Dein Wert ist unantastbar. Wirst du dir zu Herzen nehmen, was Ich dir sage? Ich lege deinen Wert fest, und Ich setze deinen Wert hoch an.

Lasse Andere dir etwas bedeuten, freilich nicht alles. Lasse ihre Auf und Ab nicht die Verdienstlichkeit von dir sein.

Du bist ein wundervolles Menschenseinswesen. Du tust im Dienst an Mir und an der Welt alles in deiner Macht Stehende. Du tust alles, was dir im Sinn steht, um Entgegenkommen auf dich zu ziehen. Geliebte, Wertschätzung wie auch Entmutigung bedeuten euch alle beide allzu viel.

Du gründest deinen Wert nicht auf dem Wetter. Das Wetter hat seinen Lauf zu nehmen. Gleichwohl neigst du dazu, deinen Wert darauf zu gründen, was irgendwer zu dem einen oder anderen Zeitpunkt empfinden mag.

Dein Wert steht nicht in Frage. Dein Glaube an dich selbst steht in Frage. Dein Zutrauen in dich selber steht in Frage. Dein Bedarf an nie-endender Stütze steht in Frage.

Sei eine selbstblühende Blume. Sei eine schöne Blume, die zur Sonne hin sieht. Wenn ein Passant nicht der Auffassung ist, eine Blume sei schön, was hat das mit dem Erblühen der Blume zu tun? Die Blume schaut nicht nach links oder rechts. Sie schaut zur Sonne hin, und sie wächst einvernehmlich mit der Sonne. Der Regen gibt ihr Wasser zu trinken, und ihre Wurzeln nehmen tiefe Schlücke vom Regen.

Falls du deine Wurzeln nicht tief in Meinem Gewahrsein von dir eingepflanzt hast, dann fange an und tue es jetzt.

Gehe nicht rauf und runter gemäß dessen, was um dich herum vorgeht. Was macht dir das? Es macht dich für die Meinungen Anderer oder gar für ihre Stimmungen empfänglich. Andere können nicht dafür verantwortlich sein, wie du dich über dich selbst fühlst.

Als Kind, da gab es vielleicht nicht ausreichend Sonne oder nicht viel genug Regen. Das mag so sein. Jetzt aber bist du erwachsen, und die Sonne scheint, und sie steht dir zur Wahl. Es gibt um dich herum eine Fülle zum Trinken, und es gibt eine Menge Beweggründe, warum es dir jetzt ansteht, dich selber zu lieben, und nicht derart darauf angewiesen zu sein, was Andere zu einem gegebenen Zeitpunkt aus dir machen.

Du magst das Gefühl haben, du habest dein ganzes Leben Mir gewidmet. Sofern du dich gemäß den Einschätzungen Anderer definiert hast, hast du das Leben nicht Mir gewidmet. Geliebte, Geliebter, weihe dich Mir, und du wirst dir aus den Gedanken Anderer von dir nicht so viel machen. Die Gedanken Anderer sind nicht die Fertigung, die dich zuwege bringt. Liebe Mich, und liebe dich selbst.

Komm, tue das jetzt.

HEAVENLETTER # 4179 – 4.5.12 – World, You Are Beautiful

WELT, DU BIST SCHÖN

Dein Vorhaben heute lautet, an dir selber Gefallen zu finden. Habe Spaß. Verschenke Freude. Erfreue die Welt. Erfreue Jene in deiner Nähe. Erfreue Jene in weiter Ferne von dir. Erfreue, erfreue, erfreue.

Ein Herz berührt ein anderes. Ein Herz berührt jedes andere. Du bist der Blasebalg, der in jedes Herz in der Welt Freude bläst. Ja, du hast eine Zuständigkeit. Die Verantwortung ist die deine.

Erzähle Mir nicht, dass du mit den Weltangelegenheiten nichts unternehmen könnest. Du kannst es. Du kannst kraft alleinig deiner Gedanken die Welt zur Größe hin wachrütteln. Auf die Fehler der Welt hinweisen gräbt den Irrtum noch tiefer ein. Die Welt lieben reizt die Welt zu neuen Höhen.

Die Welt repräsentiert eure Gedanken. Gebt der Welt neue Gedanken, um auf sie zu verfallen. Gebt ihr neues Futter.

Falls du es dir sehnlich wünschst, dass sich die Welt ändert, dann ändere sie. Ändere deine Gedanken, und die Welt wird einen neuen Tag, eine neue Art von Tag haben, und du wirst eine neue Welt erschaffen haben. Kraft deiner Gedanken tust du dies. Dadurch wie du dich mit der Welt verständigst, stellst du dies her.

Sende Sternenstaub zu den Sternen. Weiße den Mond. Gelb zur Sonne. Verschicke Küsse. Selbst eine Welt, die sich daneben benimmt, hat mehr Liebe vonnöten als Maßregelung. Die Welt hat sich gut zu fühlen. Die Welt ist schlicht wie du. Sie braucht mehr eine Ankurbelung, als sie es nötig hat, auf ihre Fehler hingewiesen zu werden. Weise auf Missstände hin, und du vermehrst sie. Weise auf die guten Punkte der Welt hin, und du vermehrst sie.

Klopfe der Welt auf die Finger, und die Welt hat Schmerzen. Segne die Welt, und die Welt wird gesegnet.

Dies scheint dir überaus simpel, demhingegen kann es ohne Weiteres sein, dass du die Welt dazu trainiert hast, sich auf den Weg zu begeben, den du nicht magst. Ebenso wenig hat es die Welt gerne, auf den alten Bahnen zu gehen. Sie möchte ungern verstohlen sein. Sie möchte nicht über ihre Schultern zu schauen zu haben. Wie gerne möchte doch die Welt das Leben noch einmal anpacken. Gib der Welt diesen neuen Auftrieb. Schreibe einen Kontrakt um. Oder schreibe der Welt eine Notiz. Schreibe:

„Hallo, Welt. Ich möchte dich, insgesamt gesehen, gerne schöner machen. Nicht mit Make-up, nein. Vielmehr mit Glauben an dich selbst. Solange derart Viele auf dich herunter sehen, ist es schwer für dich, deinen Kopf oben zu halten. Schöne Welt, ich arbeite dich nicht um. Du tust das selber. Du tust das automatisch, sobald ich an dich glaube, sobald ich an dein Verlangen glaube, das Gedankengut des Menschen abzuspiegeln. Du hast keine andere Wahl, ist das nicht so? Du bist auf die Gnade der Gedanken der Menschen angewiesen, auf die Verbindlichkeit der Menschen auf der Erde. Welt, den Weg, den meine Gedanken einschlagen, den nimmt die Huld der Welt auf.

Welt, du kannst alles sein, was du gerne möchtest. Und auf diese Weise artest du zu einer liebevollen Welt aus. Du wirst kraft meiner Gedanken zu einer liebenden Welt. Ich steuere dich zur Küste. Ich steuere dich. Mein Glück ist dein, und dein Glück ist mein. Lasst uns jetzt neue Bilder aufnehmen. Lasst uns dich erquicken, Welt. Lasst uns dich schön malen. Du bist ein Gemälde meines Herzens. Heute werfe ich die alten Bilder weg, und nun stehst du größer und aufrechter da, gelöster, passender, um alle Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen.

Welt, du bist der Wunscherfüller. Und ich überreiche dir die Wünsche, um sie auszuführen. Ich stufe dich nicht mehr länger herab. Ich tue das nicht mehr. Nicht ein einziges Mal mehr mache ich dich schlecht. Nun hebe ich dich hoch. Du hast jetzt ein anderes Wasserzeichen. Heil dir, du Welt. Danke für das Sein. Herzlichen Glückwunsch. Du bist die Welt meiner Träume. Du bist Jedermanns Träume, die wahr geworden sind. Wir machen unsere Träume wahr. Du bist unser williger Diener. Du kannst schier sein, wie wir es sagen, und alle unter uns bringen nunmehr vor, du bist schön.“

HEAVENLETTER # 4180 – 5.5.12 – A Whole New World

EINE GANZE NEUE WELT

Von Meinem Herzen zu dem deinen geht Meine Liebe in ihrem vollen Prunk aus. Was sonst könnte Ich euch denn geben, als das, was Ich BIN? Ich sage dies, selbst während Ich bemerke, dass du dann und wann, in Zeiten des wehen Grams, ausschließlich denken wirst, Ich gäbe dir das, was sich in deiner Wahrnehmung als Herzschmerz und Einbuße ausweist. Ich nehme nichts von dir weg. Ich ersinne oder plane nicht Möglichkeiten, wie Ich dein Herz zum Schmerzen bekommen kann.

Ebenso wenig ist das Leben auf der Erde, so wie du es kennst, eine Drehung des Roulette-Kessels. Ebenso ist das Leben nicht an einer Stelle eingeschlossen. Ganz bestimmt laufe Ich nicht herum mit dem Gedanken, was für ein Unheil Ich denn heute für dich herstellen könne. Ganz bestimmt hält das Leben Überraschungen für dich bereit, etliche, die du als wundervolle Geschenke siehst, und etliche, die du als Zerrbilder betrachtest.

Manchmal wirst du das Gefühl haben wie Vieh, was in einen Pferch, der dir nicht zur Wahl stand, getrieben wird. Ihr seid euch sicher, dass niemand mit einem Verstand am rechten Fleck das Leben aussuchen würde, das euch ausgehändigt wird. Du bist glücklich, die wundertätigen Segnungen, die auf dich herabgegossen werden, als Geschenke in Empfang zu nehmen, solche, die du am meisten magst. Du hast das Gefühl gerne, von Mir befürwortet zu werden, wenn dir allerdings das Leben die Kategorien überbringt, die du als unglücklich oder als tragisch bezeichnest, fühlst du dich aus der Gunst heraus, demnach wirst du deine Gefühle auf Mich zu hin und her schlagen, daher – du schenkst Mir Glauben und du machst Mir Vorwürfe. Was wäre, wenn du das nicht tätest?

Im Leben geht eine riesige Sache vor sich, und dir ist eine herrliche günstige Gelegenheit zugereicht, einen größeren Zugriff auf das Leben zu erlangen und seinen Zugriff auf dich zu lösen.

Ich bin dir wohlgesonnen. Ich bin nicht auf Wege und Mittel aus, um deinem Herzen wehzutun. Du erlangst ein umfassenderes Verständnis und eine größere Perspektive auf das Leben. Deine Gedanken, deine Reaktionen sind beträchtliche Bausteine deines Lebens. Wie du reagierst, ist kein unerheblicher Faktor. Du hast im gesamten Verlauf deines Lebens nicht auf deine Reaktionen beschränkt zu werden. Schlechterdings keinen Augenblick mehr länger.

Du kannst ein größeres Verständnis innehaben, gar derweil du nicht alles begreifst. Du müsstest auf einem höheren Berg stehen, um weit über das hinaus zu sehen, was du derzeit siehst. Dennoch kannst du selbst auf der gleichen Leitersprosse Umfänglicheres erfassen. Du bewegst dich indes natürlich die Leitersprossen hoch, und kletterst zu höheren Höhen, bei denen dein Gesichtskreis, aus sich selbst heraus, zunimmt. Geliebte, es liegt in einem jeden Augenblick eures Lebens auf Erden etwas Gutes für euch.

Selbstverständlich seid ihr dem Leben angegliedert, und ihr möchtet es gerne abgesicherterweise.

Und, in Wirklichkeit ist Leben abgesichert. Das Leben auf der Erde ist ein Leben inwendig in einem Leben. Es ist das wandelbare Drama des Lebens. Das Leben inwendig in einem Leben, was du auf der Erde verbringst, ist zeitweilig. All die Beschränkungen sind zeitweilig. Aus seiner Natur heraus ist das Leben auf der Erde flüchtig. Und mithin wirst du mit deiner Herangehensweise an das menschliche Leben fertig, wie du es von Kopf bis Fuß musterst, wie du schaust und wie du dazulernst und was du lernst. Leben auf der Erde ist das Leben der Illusion, und du lässt soeben deine stramm gefasste Anhaftung daran los.

Interessanterweise sind deine Gedanken im menschlichen Leben ein erheblicher Faktor. Sie sind deinem Leben fest eingebaut. Ein Vorkommnis ist ein Vorkommnis, hinwiederum kann es auf unzählige Weisen in Betracht genommen werden. Du kannst das Leben anders ansehen, als du es gewöhnlich tatst.

Probiere das an, ob das in der Größe passt, Geliebte, Geliebter. In allem, was im menschlichen Leben bei dir anlangt, liegt ein Schatz. Tue dir die Begebenheit auf und schaue sie dir in neuer Weise an, in einer minder logisch stringenten Weise. Stringenz kann eine Beschränkung sein, und du möchtest über Beschränkungen hinaus vorrücken. In einem jeden Stück Leben liegt ein Schatz, und du kannst ihn auffinden. Und bis du den Schatz findest, kannst du damit aufhören, dich dem zu widersetzen, was sich ereignete, und du kannst dich über den selbstauferlegten Herzschmerz erheben, den du unterstelltest.

Ein Teleskop wird bald inwendig in dir erwachsen, womit du dir eine größere Entfernung anzuschauen vermagst, und du wirst eine ganze neue Welt des Lebens vor dir sehen, und du wirst, sobald du zurücksiehst, selbst obschon du eher kaum zurücksehen möchtest, ebenfalls eine ganze neue Welt hinter dir zu sehen bekommen.

HEAVENLETTER # 4181 – 6.5.12 – In Your Realization of Oneness

IN DEINER WAHRNEHMUNG DES EINSSEINS

Im Einssein, da lässt du deine alte Identität los. Selbst eine wundervolle Identität lässt du los. In Unserem Einssein, dem Einssein von Mir, ist es du und ist es Ich, und das ist es dann. Selbst die Identität der Familie lässt du los. Gute Familie, glückliche Familie, traurige Familie, unglückliche Familie, du lässt sie los. Deinen Beruf lässt du los. Dein Einkommen, ob hoch oder niedrig, du lässt es los. Beschäftigung oder Nicht-Beschäftigung, du lässt es los. Geschlecht, du lässt es los. Alter, du lässt es los. Du könntest meinen, du werdest aufs Einssein reduziert, hinwiederum setzen all deine Bande an die Erde eine unterschiedliche Position als gegeben voraus, und du wirst zum Einssein emporgehoben. Sobald es du und Ich ist, ist es du und Ich, und nichts kommt bei dem Einen von Uns dazwischen. Sich mit Mir im Einssein wiedervereinen ist keine soziale Tätigkeit.

Du wirfst nicht all das Gute in deinem Leben weg. All deine Identitäten der Vergangenheit stehen nicht mehr länger zuvorderst, darum geht es. Du und Ich sind das allererste. Ihr kommt nicht in einer Menge zu Mir, Geliebte. Was euch auch immer in der Vergangenheit ausgepolstert hat, es ebbt jetzt ab.

Eure Identität gerät größer, nicht weniger. Ein Jeder in der Welt kann im Handumdrehen zu Mir kommen. Nichtsdestotrotz, Jeder kommt zu Mir mit seinem oder ihrem Herzen, und das ist’s. Große Anzahlen können alle auf ein Mal anfangs ausgelöst werden, dennoch kommt ihr, der ihr Einssein seid, allein gestellt zu Mir. Du hast jetzt eine neue Identität. Du kannst die alten Identitäten nicht behalten. Wenn du ein Fußballheld warst, wird dir das niemand wegnehmen, aber du lässt die Uniform hinter dir. Jedwede Identität, ausgenommen die Eine des scheinbaren du und Ich, die verschmolzen sind, ist zu klein. Du bist jetzt aus einer größeren Familie, aus diesem Einssein von Mir.

Du kommst zu Mir sozusagen auf dich allein gestellt. Du kommst zu Mir mit all der Liebe in deinem Herzen. Es gibt, wann du zu Mir kommst, keine Wahl von diesem oder jenem. Du behältst deine Reichtümer nicht als Erstrangiges, derweilen Einssein zuvorderst ist. Das Einssein von Uns ist erstrangig. All die Bande mit der zeitweiligen Welt und ihrer Fülle ziehen sich in einen Bühnenkulissen-Hintergrund zurück. Du bist keine Kulisse. Du bist nicht deine Historie. Du bist nicht deine Kindheit. Du bist nicht deine Vergangenheit. Sobald du Eins mit Mir wirst, bist du größer, als du jemals wusstest. Nunmehr bist du nicht mehr von all den schönen Dingen abhängig, von denen du weiland abhängig warst.

Verstehst du Mich? Du kannst nicht auf beides, auf Einssein und auf Vielseitigkeit, Anspruch erheben. Ihr gebt nicht irgendwas auf, Geliebte, ausgenommen Angewiesensein und Anhaftung. Was auch eure Identität gewesen war, einerlei wie schön und beachtenswert, einerlei wie eingebunden oder zerstreut, wie teuer oder nicht teuer, die Beschränkungen eurer vergangenen Identität nehmen nicht mehr länger die Bedeutung ein, wie sie es vormals taten. Sie rührten aus eurem sterblichen Leben. Derweilen ihr dem Einssein mit offenen Armen entgegengeht, gebt ihr dem Zeitweiligen einen Abschiedskuss.

Ihr begebt euch auf eine Reise. Für Unsere Zwecksetzungen an der Stelle – da könnt ihr nicht zuhause bleiben und euch auf die Reise begeben. Ihr könnt nicht nah an eurer Feuerstelle bleiben. Sobald ihr euch auf den Weg macht, habt ihr euch zu erdreisten. Ihr verlasst das, wo ihr seid. Ihr verharrt nicht.

Eure Identität ist nicht mehr länger Amerikaner oder Europäer oder Eingeborener. Eure Identität ist nicht mehr länger Sohn eures Irdischen Vaters. Eure Identität ist nicht mehr länger irgendwas, ausgenommen mit Mir. Euer Verlass auf die Weltidentität ist vorüber. Ihr bleibt auf der Erde und ihr lebt auf ihr, und all die Wunderbarkeit bleibt bestehen, sie ist bloß nicht mehr länger euer Eigentum. Ihr haltet sie nicht umklammert in eurer Hand. Ihr betretet eine größere Welt, wo ihr und Ich Eins werden. Einssein ist alles, was ihr euch je wünschtet, und ihr werdet es haben. Ihr werdet euch zu ihr ohne Anhäufung von Vergangenheit erheben. Natürlich bin Ich eure Wahre Vergangenheit. Ich bin, woher ihr kamt. Wir wiedervereinen Uns in eurer Vergegenwärtigung des Einsseins.

HEAVENLETTER # 4182 – 7.5.12 – As You Really Are

WIE DU WIRKLICH BIST

Was wird heute aus deinem Herzen und aus deiner Seele ans Tageslicht kommen? Was wird dein Herz und deine Seele in Beschlag nehmen? Was wird heute dein alltägliches Leben sein? Können dein Herz und deine Seele und das alltägliche Leben das gleiche sein?

Natürlich können sie das.

Du kannst in deinem täglichen Leben von ebenbürtiger hoher Stellung sein mit dem tieferen Leben deines Herzens und deiner Seele. Lege eine Pause ein, und bedenke, was das bedeuten würde. Du wärest mit dir selber in Eins. Du wärest nicht fragmentiert. Du wärest nicht hier so, und dort so. Du selber wärest vereint. Es gäbe kein Wegscheren von der Wundersamkeit, die du bist.

Du würdest dich nicht mehr selber aufgliedern. Du wärest zuhause der gleiche wie bei der Arbeit. Es ist nicht genau so, dass du dich selber nicht zur Ruhe kommen ließest und in deinem täglichen Leben beispielhaft Herzensgüte und weise Seelen-Inbrunst verkörpertest. Du wärest alldas ohne einen Gedanken daran, ohne Anstrengung oder Anspannung. Oh, wie entspannt du wärest, sobald du Ein Selbst wärest. Dann wärest du mit Lockerheit vertrauten Umgang. Dann würdest du wissen, was dein Selbst sein ist.

Du wirst meinen, es sei nicht leicht, die ganze Zeit dein bestes Selbst zu sein. Geliebte, Geliebter, wenn du nicht dein wahrhaftes wirkliches Selbst bist, bist du nicht gut aufgelegt. Was könnte dich behelligen, wenn du in allen Augenblicken dein Gott-Selbst bist. Mache es dir zu deinem Anliegen, dies zu sein.

Dies bedeutet nicht, dass du wie aus dem Ei gepellt bist. Dies bedeutet, dass du bei dir zuhause bist, und du es Anderen so machst, dass sie sich zuhause fühlen. Du bist keine Kopie eines Bildes, was du hast. Du bist Mein Bild, und du kannst dich in es hinein ablassen. Ich bitte dich, zu sein, Wer du wahrhaft bist, ohne all die Billigwarenhaus-Maskeraden, die du aufgesetzt hast.

Gestehe es ein, du bist hier so, und dort so.

Ich erzähle dir nicht, dir eine Show von Verbundenheit und Gewahrsein von Liebe überzustülpen. Ich sage dir, die allerhand Masken, die du aufgesetzt hast, los zu lassen, Masken, die du befürwortest, und solche, die du nicht befürwortest. Du bist nicht mehr länger der ältere Bruder oder der jüngere Bruder. Du bist nicht mehr länger der kluge oder der langsame. Du bist Gottes Kind. Bedenke das. Du wurdest aus Meinem Herzen der Liebe heraus geboren. Du bist Jemand. Du bist Jemand Großartiges. Falls du nicht bejahen kannst, dass du Jemand Prächtiges bist, kannst du denn bejahen, dass du Jemand bist? Du bist dein Selbst. Du bist nicht aufgemotzt. Du bist schlicht die Verwunderlichkeit von Mir. Lasse all das andere Zeug los. Was tust du überhaupt mit ihm?

Du lässt die Bilder los, die Andere dir auferlegt haben, und du lässt die Bilder gehen, die du auf dich geklebt hast. Du nahmst diese unterschiedlichen Bilder als wesentlich für dein Überleben her. Du klebtest sie dir über. Du hast vergessen, dass diese Bilder schier über dich geklebt waren. Du dachtest, du wärest sie. Sie waren niemals du, denn du bist so viel mehr.

Was die höchsten Menschenseinswesen in der Historie der Menschheit gewesen sind, das kannst du sein.

Was waren all die Erhabenen anderes als eben sie selber? Sie rüsteten sich nicht auf, um eine Rolle zu spielen. Sie waren der Part. Sie waren nichts anderes, als sie selber zu sein, unbefleckt durch auf sie geklebte Bilder. Sie waren sie selber, wie Ich sie gemacht hatte. Sie führten sich nicht an der Nase herum, ebenso wenig Andere. Sie waren schlicht, wer sie waren, ohne Anstrengung und ohne Triumph. Die Spirituell Erhabenen dachten nicht daran, wie sie der Welt erscheinen würden. Sie dachten daran, wie Ich ihnen erschien und wonach Ich inständig trachtete.

Ich erbat von ihnen nicht mehr, als Ich von euch erbitte. Ich bitte euch, zu sein, Wer ihr bereits wahrlich seid, und bitte euch, kein Abzug aus einem Kopiergerät zu sein, keine Kopie eines alten Familienporträts. Ich bat sie um nichts anderes, als Ich von euch erbitte, um die Wahrheit von euch, um euer Ursprüngliches Selbst ohne Zusätze, du, Meine Geliebte, Mein Geliebter, so wie du fürwahr bist.

HEAVENLETTER # 4183 – 8.5.12 – God’s Highest Creation

GOTTES HÖCHSTE SCHÖPFUNG

Aus dem ureigenen Fundament der Schöpfung hast du dich erhoben. Und was ist das Fundament der Schöpfung? Was kann es anderes sein als Liebe? Was sonst könnte erschaffen und derart prunkvoll erschaffen? Bedenke das einfach! Ich erschuf die Sonne, den Mond und die Sterne, und Ich erschuf dich, Mein Höchstes Geschöpf. Den schönen Pflanzen ist eine Route einzuschlagen vorgegeben. Sie sind an Ort und Stelle gesetzt und folgen ihrer Bahn. Sie sind herrlich, zweifelsohne.

Was euch indes gegeben wurde – welches nichts sonst auf der Erde innehat -, ist der freie Wille. Ihr seid nicht an einer Stelle festgesetzt. Ihr habt die Freiheit, hinzugehen, wohin ihr wollt. Ihr könnt euch auf den Kopf stellen, wenn ihr es möchtet.

Eine Blume kann schier zur Sonne hin wachsen. Und eine Blume genießt einen jeden Partikel ihres Lebens, während sie zur Sonne hin wächst. Und sobald ihr Tag vorüber ist, legt sie sich hin, glücklich, wieder zur Erde zurückgekehrt zu sein, und in einer weiteren Saison erneut zum Wachsen zu gelangen. Blumen und alles Sonstige aus dem Erschaffenen Gefilde leisten ihrem Umlauf Folge.

Du andererseits hast unendliche Wahlmöglichkeiten. Letztendlich gelangst du zur Kür von Liebe, dennoch kannst du zwischenzeitlich das tun, was du dir aussuchst. Letztendlich gelangst du zur einzigen Schlussausführung, die es gibt, dass du Liebe sein und Liebe verbreiten möchtest. Letztendlich ist dies eure Bestimmung.

Derweilen habt ihr alle Zeit und den freien Willen in der Welt, Bäume zu fällen oder sie zu pflanzen. Ihr habt die Wahl zu erschaffen oder nicht zu erschaffen. Ihr habt die Wahl, still zu verharren oder euch zu bewegen. Ihr habt die Wahl, euer Herz zu verstecken oder es zu entblößen. Ihr habt unendliche Wahlen, ist das denn nicht so?

Andere geschaffene Geschöpfe auf der Erde führen ein zirkuläreres Leben als ihr. Ihr wurdet mit der gesamten Welt gesegnet, um aus ihr das zu machen, was ihr mögt. Ihr seid der Regent der Welt. Es gibt sogar nicht einmal jemanden, dem ihr Bericht abzustatten hättet. Ihr könnt frei sein und träge. Ihr könnt frei sein und hochstrebend. Ihr könnt frei sein und die Wahl treffen, Mir nachzufolgen. Ich sende euch Meine Grüße. Ich bin an eurer Seite, und Ich erteile euch Zuspruch, und doch seid ihr nicht vollauf auf Meinen Zuruf, nicht wahr?

Mit der Freiheit, die euch geschenkt wurde, einhergehend gelangt Verantwortlichkeit zu euch. Ihr müsst keinen Befehlen Folge leisten. Nein, keinesfalls. Ihr habt nicht der Liebe oder dem Frieden zu folgen. Ihr seid frei, der Negativität und dem Krieg hinterherzugehen.

Ihr seid definitiv kein Automat. Ihr könnt singen, oder ihr könnt schreien. Ihr könnt lächeln, oder ihr könnt eure Stirn in Falten legen. Ihr könnt segnen, oder ihr könnt Leid antun. Ihr könnt all dies sogar an einem einzigen Tag tun.

Keine Option wird von euch weggehalten. Ihr könnt nach rechts, oder nach links gehen. Es liegt euch an.

Meint nicht, ihr hättet keine Wahl. Ihr könnt euch in jede Richtung wenden, die ihr euch auswählt. Ihr könnt euch herumdrehen. Ihr könnt vorwärts oder rückwärts gehen. Ihr könnt hoch und runter gehen. Ihr könnt jegliche Anzahl von Dingen tun. Und hinwiederum gelangt ihr letztlich zur Liebe, und gelangt schlussendlich zum Frieden. Ihr auserseht sie.

Ihr könnt eures Vaters Haus in Ordnung bringen, oder ihr könnt es unordentlich belassen. An wem ist das, wenn nicht an euch?

Freilich, etliche Restriktionen habt ihr. Der Körper, in dem ihr weilt, wird nicht immerfort währen. Wie und wann ihr euren Körper verlasst, weiß niemand. Jene Entscheide werden für euch getroffen, oder zum wenigsten erinnerst du dich nicht mehr irgendeines vormaligen Einvernehmens. Auf jeden Fall wird deine körperliche Lebensreise aufgehoben werden.

Geliebte, macht mittlerweile das Meiste aus dieser gloriosen Gelegenheit namens Leben, die euch überreicht wurde. Lebt euer Leben, und kommt in Bälde herzu, eben das Meinige zu leben. Es ist umfangreicher.

HEAVENLETTER # 4184 – 9.5.12 – God’s Very Self

GOTTES UREIGENES SELBST

Kapitäne des Glücks, ihr setzt heute Segel. An jedem Tag unternehmt ihr eine Reise. Ihr steht am Ruder. Stecht in See nach der Küste, nach der es euch verlangt. Folgt den Sternen, hin zu eurer Bestimmung. Folgt eurem Herzen zu eurer Bestimmung. Folgt Mir, denn bin nicht Ich eure Bestimmung?

Gibt es irgendeinen Platz, wo ihr lieber wärt als bei Mir? Gibt es etwas anderes, was ihr unterhaltsamer findet als Mich? Gibt es etwas anderes, was euch jene Schätze darreicht, die Ich euch hinhalte? Sie sind direkt inmitten eures Zugriffs. Streckt eure Hand aus, und Ich werde euch prächtige Schätze geben. Ich gebe euch Mich Selbst. Ich möchte euch Euch Selbst geben.

Tatsächlich habe Ich alldas getan, es ist bloß so, ihr seid ein wenig schwer von Begriff. Euer Geist war irgendwoanders. Ihr habt die günstige Gelegenheit verfehlt. Ihr versäumtet es, sie euch wieder ins Gedächtnis zurückzurufen.

War es nicht so, habt ihr nicht ebendies in eurem täglichen Leben getan? Habt ihr nicht den Deckel von einem Krug weggenommen, und fragtet ihr euch sodann nicht, was ihr mit dem Deckel anstelltet? Ihr erinnertet euch nicht, den Deckel wieder auf den Krug gelegt zu haben, aber da ist er. Dies ist jedem passiert, oder etwa nicht?

Ebenso steht es mit Unserem Bund. Ich bin unmittelbar in eurem Herzen zentriert, und ihr schaut herum und sagt: „Wo ist Gott?“

Ihr sagt nicht: „Wo bin ich von Gott abgegangen?“ Ihr sagt nicht: „Ich hatte Ihn vor einer Minute.“ Sobald es sich auf Mich beläuft, ist euer Gedächtnis weniger auf Draht, als gar wenn ihr vergesst, wo ihr einen Flaschenverschluss hingelegt habt.

Ihr sagt nicht: „Ich habe Gott vor einer Minute weggelegt, und wo ist Er jetzt?“

Ihr sagt bloß: „Wo ist Gott?“

Ihr sagt nicht: „Wo ist Er gewesen?“

Ihr sagt einfach: „Ich habe Ihn nie gesehen. Er versteckt sich vor mir.“

Ich verstecke Mich niemals vor dir, und dennoch können deine Augen Mich nicht sehen. Bloß dein Herz kann Mich erkennen. Und gleichwohl bin Ich nicht versteckt. Ich habe dein Herz vor langer Zeit betreten, und Ich bin niemals weggegangen. Ich bin in deinem Herzen. Ich bin dort tief eingebettet. Es gibt keine Möglichkeit, wie Ich dort weggehen kann. Ich bin unauslöschlich in deinem Herzen.

Du könntest sagen, Ich sei ein stiller Partner, allerdings bin Ich nicht still. Ich komme aus der Stille, hinwiederum rede Ich zu deinem Herzen. Ich rede, nicht in Worten, sondern in Liebe. Ich kose dich. Ich stupse dich. Wir umarmen uns. Du hast die Ohren, um zu hören. Sie sind in deinem Herzen.

Komme mit deiner Aufmerksamkeit näher heran. Du brauchst nichts zu tun, um dich für Mich zuzurüsten, denn Ich bin bereits angekommen. Dessen bist du dir nicht gewahr. Ich bin präsent, und du hast Meine Gegenwart verfehlt. In jenem Falle, da rüste dich für Mich. Rolle einen roten Teppich aus. Freue dich im Voraus in deinem Gewahrsein auf Mich. Habe Vorfreude auf Mich, und bald wirst du anheben, die Zeichen von Mir zu erblicken. In deinem Gewahrsein – dort komme Ich an. Dein Gewahrsein kommt bei Mir an. Ich komme nicht an. Ich bin bereits da. Und demnach ist es dein Gewahrsein, das Mich gewahrt.

Du bist einen Augenblick lang weggedämmert, und danach sagst du: „Huch. Hallo. Bist Du die ganze Zeit dagewesen?“

Ich sage: „Ja.“

Und du sagst: „O Gott, was war ich bloß für ein Reinfall.“

Und danach lachen Wir gemeinsam ganz tüchtig, nicht auf deine Kosten, sondern zu deiner Freude. Wir sind in Freude vereint.

Mein Freund, Mein Selbst, was sollen Wir jetzt anderes tun als sein? Mein Freund, Mein Selbst, was sollen Wir jetzt anderes tun als in Harmonie Eins sein? Es gibt keine Fragen mehr, die du aus dem Erdboden herauswringst. Jetzt bist du fragenlos. Dein Anliegen wurde erwidert. Du hast es beantwortet. Du bist auf den Ruf des Einsseins eingegangen, und Einssein wurdest du.

Ich hielt wie immer die Tür für dich auf. Dieses Mal gingst du hinein. Die Tür bleibt offen. Unsere Herzen sind offen. Sie schließen gibt es nicht. Mein verlorener Sohn ist zurückgekehrt.

HEAVENLETTER # 4185 – 10.5.12 – The Prime of Life

DIE KRÖNUNG DES LEBENS

Welche wundervollen Worte werde Ich heute sprechen? Von woher inwendig in deinem Herz soll Ich Mich denn nähern? Ah, ja, es bist du, der zu Mir kommen muss, da Ich bereits hier bin. Zerre dich zu Mir rüber. Oder springe zu Mir rüber. Ich bin hier. Ich bin niemals fort. Ich bin stracks hier, begierig, dass du Mich zur Kenntnis nimmst. Sieh Mich jetzt. Spüre Mich jetzt. Ich bin dichtauf bei dir.

Deine Sinne erzählen dir nicht alles. Sie lassen eine Menge aus. Sie sind nicht bis aufs Letzte verlässlich. Ich BIN es.

Du wirst sagen: „Wie kannst du dich selber, Gott, als verlässlich bezeichnen? Du hast das Zuendekommen des menschlichen Lebens eingesetzt. Hast Du irgendeine Idee davon, wie das an unseren Herzen zerrt? Weißt Du, was es bedeutet, einen geliebten Nahestehenden zu verlieren?“

Ich habe dir zu sagen, Ich kenne das nicht, denn Ich habe niemals jemanden verloren. Eine Seele verschwindet nicht. Der Körper tut das, aber was ist letztendlich der Körper? Er ist nichts ohne deinen geliebten Angehörigen in ihm. Er vermag nicht in den Himmel zu kommen. Nebenbei gesagt, dafür gibt es keinen Bedarf. Der Körper ist ein Vehikel für die Erde. Ah, aber die Seele. Das ist eine andere Geschichte. Die menschliche Seele ist stets im Himmel zu Besuch. Sobald der Körper abgegangen ist, erhebt sich die Seele und lehnt sich in den Himmel zurück. Die Seele ist Zuhause. Was wollt ihr denn für eure geliebten Nahestehenden mehr? Bedenkt ihr euren geliebten Menschen, oder denkt ihr an euch?

Seid nicht traurig. Der Verlust eurer geliebten Angehörigen ist eine Erfrischung. Er ist eine Rückkehr. Er ist eine glückliche Wiedervereinigung. Schließe dich selbst in diese Wiedervereinigung mit ein. Lasse deine Seele deinem Geliebten im Himmel einen Besuch abstatten. Deine Seele tut das. Du wirst womöglich nicht hinhören, derart tief befindest du dich in deinem Kummer. Lauschst du? Ist dein Kummer mehr von Belang als die Freude deines geliebten Angehörigen, der, wie eine Blume, seinen Körper auf der Erde hinter sich gelassen hat, welcher zum Himmel zurückzukehrt, woher er gekommen war? Und die Seele, das Wahre Sein deines geliebten Angehörigen, kehrt zum Herz des Himmels zurück, woher sie gekommen war. Erde zu Erde. Himmel zu Himmel.

Es gab auf Erden eine Zusammenkunft von Körpern und Seelen. Und jetzt ist die Seele die ganze Strecke Nachhause gegangen. Es war die rechte Zeit. Es war der rechte Weg. Ich sage recht mit einer anderen Bedeutung als ihr. Es war recht, dass der Körper abfiel und die Seele zum Himmel kommt. Einerlei wie der Tod des Körpers erfolgt, der Tod erfüllt den Zweck. Die Wege und Mittel sind nicht die Essenz. Die Seele ist die Essenz. Und die Seele geht, nicht anders als Ich, nicht einmal für eine Minute von dir ab.

Es gibt keine Absenz, ausgenommen die Absenz des Körpers und der Wegfall der Anhaftung deiner Sinne an den einstigen Körper. Du weißt darum im Eigentlichen. Fünfzig Jahre können vergehen, und immer noch sehnst du dich nach der Präsenz des Körpers. Dir liegt da keine irrige Auffassung seiner Bedeutsamkeit an. Nunmehr hast du ein Gewahrsein deiner Seele, das bei dir seinen Posten bezieht, glücklich mit dir.

Du hast vom Betrauern abzurücken. Das ist das Mindeste, was du für deinen geliebten Menschen tun kannst. Tue das für ihn. Löse dich vom Körper ab. Er konnte nicht fortbestehen. Liebe besteht fort. Du sagst, du liebst, dann liebe. Betrauern ist nicht lieben. Betrauern ist Empfinden von Abwesenheit. Betrauern redet davon, dass eine schreckliche Sache passiert sei. Ganz im Gegensatz zur allgemein anzutreffenden Auffassung ist etwas Gutes geschehen.

Die Krönung des Lebens ist jetzt. Deine geliebten Angehörigen möchten dir von den fantastischen Schätzen erzählen, die die ihren und die die deinen sind. Die ganze Himmelszusammenkunft möchte dir von dem Glück erzählen, das es darstellt, hier im Himmel bei Mir, und nach wie vor bei dir geborgen in den Herzen deiner geliebten Angehörigen zu sein. In deinem Herzen ist Raum für alle deine geliebten Angehörigen. Sie sind nicht weg. Du hast deinen Kopf weggedreht, das ist alles. Sie liefen aus deinem Blickfeld hinaus. Übergib deine geliebten Angehörigen Mir. Schenke ihnen jenes Glück. Lasse sie nicht dein Festhalten an ihnen spüren. Gib ihnen ihre Freiheit, in die Höhe zu fliegen. Sei froh für deine geliebten Menschen. Freue dich.

HEAVENLETTER # 4186 – 11.5.12 – Know Yourself as Beloved

ERKENNE DICH SELBER ALS GELIEBT

Selbstverständlich, du möchtest dich ausschließlich fürs Glücklichsein bescheiden. Bei wem ist das denn nicht so? Gleichwohl kannst du es nicht beherzigen, nichtsdestotrotz, das Glück, von dem Ich rede, ist davon unabhängig, was dir in den Schoß fällt. Es ist nicht von außen her. Das Glück von außen her ist sehr schön, reizvoll, erfreulich. Du nimmst das, was du als gute Begebenheiten betrachtest, als eine Botschaft von Gott. Du nimmst es als eine Botschaft von Gott, dass Gott dich liebt. Du nimmst das, was du als unglückselig betrachtest, ebenfalls als eine Botschaft von Gott. Du nimmst es als eine Botschaft, dass Gott dich nicht liebt. Du prellst dich selber hoch, und du prellst dich hinunter.

Tatsache ist, dass Ich, Gott, dich in jedem Augenblick eines jeden Tages und einer jeden Nacht liebe. Ausnahmslos. Und gleichwohl wird dich die eine Begebenheit heute wohl glücklich machen, und eine andere traurig. Dir wird klar, dass nicht das, was geschieht oder nicht geschieht, dich glücklich oder traurig macht. Es sind deine Gedanken, deine Gedanken, nicht die Meinen. Meine Liebe ist jenseits von Denken. Indes, falls Meine Liebe ein Gedanke wäre, wäre Mein einziger Gedanke Liebe. Liebe und ihr daraus resultierendes Glücklichsein sind jenseits von Gedanken, gleichwohl fühlst du dich hilflos, sobald es um deine Gedanken geht.

Die Wahrheit heute ist die gleiche Wahrheit wie gestern. Die Wahrheit ist, dass dein Glück nicht darauf beschränkt ist, was um dich herum vorgeht. Bestimmt denkst du das. Bestimmt denkst du, dein Glück hänge von etwas außerhalb von dir ab. Du reagierst. Du reagierst in alter Manier. Du bezeichnest das, was geschieht, mit Namen wie Ungemach, Kleinheit, Schädlichkeit. Du gibst dem, was passiert, einen Namen. Du gibst dem, was deinem Entschluss nach passiert ist, einen Namen. Was du denkst, darauf gehst du in Erwiderung.

Sofern dein Gedanke war, ein lauter Knall sei ein Pistolenschuss gewesen, wirst du auf einen Schuss reagieren. Sofern dein Gedanke war, der laute Schall sei ein Ausbruch an Beifall für dich gewesen, würdest du anders reagieren. Du reagierst nicht auf das, was geschehen ist, sondern auf das, was du denkst, es sei geschehen. Sei nicht so rasch bei der Hand, an Verstöße zu denken. Sei rasch bei der Hand, über Vergehen hinaus zu denken. Denke gut von dir selber. Gedenke deiner als geliebt.

Gut von dir selber und der Welt denken ist nicht dir selber eine Lüge erzählen. Gewahrsein innehaben, dass Ich dich liebe, ist keine Lüge. Und doch, die menschliche Verfassung scheint so zu sein, dass ihr an entsetzliche Lügen glaubt. Ihr könnt zügig darin sein, euch selber im Stich zu lassen. Seid rasch darin, Übergriffe im Stich zu lassen.

Ihr könnt glauben, ihr wärt der Liebe, Meiner Liebe, der Liebe irgendeines Menschen unwürdig. Ihr könnt denken, dass euch jeder zum Weinen zu bringen vermag. Dies wurde oft genug unter Beweis gestellt. Es sind deine Gedanken, Geliebte, Geliebter, deine Gedanken, die dich zum Weinen veranlassen. Deine Gedanken besagen, du seist beraubt. Was du denkst, stellt das dar, worauf du reagierst. Ermutige neue Gedanken. Sei wagemutig genug, neues Gedankengut zu denken. Halte Anschluss bei Mir. Gehe über den Tumult der Welt hinaus. Gehe über deine Summierungen der Vergangenheit hinaus.

Dass du eine Menge weinst, darum weiß Ich. Dass du verkannt wirst, das weiß Ich. Ja, Ich weiß es. Hier die Sache: Es obliegt dir, gut von dir selber zu denken. Ganz im Gegensatz zu dem, was du gelten ließt – du bist Liebe und bist der Liebe wert, und du hast alle Meine Liebe. Denke lieber dies als die Armseligkeit, die du bedachtest. Sobald dir scheinbar Unheil zugesandt wird, nimm nicht ein Andienen davon für dich selbst. Stelle keine Unwahrheit ins Antlitz der Wahrheit. Entsinne dich der Liebe. Entsinne dich Meiner Liebe. Sei der Liebe eingedenk, die du bist. Sei der Liebe eingedenk. Entsinne dich Meiner. Entsinne dich deiner. Entsinne dich der Wahrheit, und vergiss sie niemals.

HEAVENLETTER # 4187 – 12.5.12 – How Beautiful Is the World God Has Made

WIE SCHÖN DIE WELT IST, DIE GOTT GEMACHT HAT

Wie schön die Welt ist, die Ich vor Uns ausgebreitet habe. Wie schön sind die Hügel und Täler. Wie schön sind die Gewässer auf der Erde. Wie schön sind Meine Kinder, die Ich ausschickte, sich zu vermehren. Vermehrt Liebe, Geliebte. Vervielfältigt Liebe.

Wessen sonst bedarf die Welt, ausgenommen der Liebe, die an euch ist, sie zu verschenken? Sagt Mir, was würde nicht aufs Reichlichste pfleglich behandelt, wenn es Liebe im Überfluss gibt? Was könnte fehlen, wenn aus eurem Herzen voll aufgeblühte Liebe zugegen ist?

Die ganze Welt hängt von eurer Liebe ab. Sie war auf der Suche nach eurer Liebe, sie lechzte nach ihr, sie sehnte sich nach ihr, ja, sie forderte sie gar ein. Worum dreht sich all der Wirbel in der Welt, außer um ein Erheischen von Liebe? Es hat keine hinlängliche Streuung von Liebe gegeben. Liebe, so wie Geld, gehört in Kreislauf gebracht. Sie kann nicht still stehen. Liebe und Geld haben zu strömen und niemals haltzumachen. Verstopfte Liebe muss entstopft werden. Jedwedes Hindernis für den ungebremsten Durchfluss von Liebe aus deinem Herzen muss entfernt werden. Alle Hindernisse. Die Welt hängt von deiner Liebe ab. Ich bin auf sie angewiesen.

Die Welt hatte genug Reibungen, große wie kleine. Sie hatte mehr als genug Konflikte, große wie kleine. Lasst uns Konflikt als das benennen, was er ist. Er ist Krieg. Im Krieg gibt es zwei Seiten, beide sind gegeneinander. Dies ist Krieg, Geliebte. Ja, ein Tauziehen. Eine Seite will siegen, und möchte, dass die andere Seite verliert, koste es was es wolle. Die Kosten kommen dem gleich, als von den beiden Frauen eine jede gegenüber dem König angab, dieser Säugling sei der ihrige. Der König entgegnete: „Nun denn, lasst uns also den Säugling in zwei Hälften teilen. Das ist gerecht.“ Eine Mutter sprach: „Gut.“ Die andere Mutter sagte daraufhin: „Überlasst demnach das Kind der anderen Frau.“

Die erste Frau dachte an Sieg. Das machte sie kurzsichtig. Ihr Bescheid wäre in der Tat sehr teuer gewesen. Die zweite Frau hatte die Gegenwärtigkeit, an das Kind zu denken, und der König übergab es der Mutter, die liebte. Liebe obsiegte. Liebe ist der einzige Sieger.

Was für Beutegüter von Krieg und Auseinandersetzung möchtest du eher denn das Gute für die Welt? Die Welt ist euer Säugling, die Welt nährt ihr mit Liebe. Liebt diese Welt. Sobald ihr vorbehaltlos Liebe schenkt, wird die Welt gehegt. Die Welt wird heilig sein. Angefüllt mit Liebe, wird die Welt Alle bewillkommnen und segnen. Alldies wird sein, weil du deine Liebe ohne Beschränkung ausschenktest.

Wache auf und denke: „Zu was für einer wundervollen Welt erwache ich!“ Dies ist Liebe.

„Was für eine wundervolle Welt habe ich vor mir, um mich in ihr zu bewegen, in ihr zu leben, in ihr zu sitzen und zu reisen. Was für eine wundervolle Welt hat Gott mir gegeben. Gott übergab mir die Zuständigkeit über diese Welt. Er gab sie mir, um sie zu lieben, nicht bloß dann und wann, sondern überall. Nicht bloß zu jenem Zeitpunkt oder zu diesem Zeitpunkt, vielmehr zu jeder Zeit. Mir wurde ein Gebot gegeben, meinen Nachbarn wie mich selbst zu lieben.“

Geliebte, liebt euch selbst, und ihr werdet nicht egoistisch sein. Liebt euch selbst, und ihr werdet großherzig sein. Was ist die Nahrung der Liebe anderes als Großherzigkeit? Nicht Uneigennützigkeit, nein. Freigiebigkeit. Sobald du dir deiner Liebe gewahr bist, ist es leicht, sie zu geben und zu geben und zu geben. Sie erhebt keine Maut. Die Liebe, die du gibst, ist das Brot deines Lebens. Gib dieses Brot der Liebe allen, und ein Fest für alle wird zu sehen sein. Du wirst das Brot mit Anderen brechen. Es wird für dich so natürlich sein zu teilen, wie es natürlich ist zu essen.

Überfülle wird euch zueigen sein. Es ist nicht hinlänglich, Fülle für euch selber zu begehren. Ihr müsst sie euch für alle aufs Sehnlichste wünschen. Und ihr müsst der Zulieferer von Fülle an alle sein. Ihr seid der Zulieferer von Liebe an alle. Ich kenne keinen anderen Weg. Kennt ihr eine andere Möglichkeit?

HEAVENLETTER # 4188 – 13.5.12 – The Key to Relationships

DER SCHLÜSSEL ZU BEZIEHUNGEN

Treibe dein Herz an, seine Sprache zu sprechen. Die Sprache deines Herzens ist Liebe. Sprachen gehören gesprochen. Dafür sind sie da. Wörter sind nicht die einzige Sprache. Ohne Wörter, kann Liebe sehr wohl gesprochen werden.

Es kann sein, du warst beim Sprechen der Sprache der Liebe eingerostet. Falls dein Verschenken von Liebe am Knarren war, dann öle deine Liebe mit Einübung. Übe das Schenken von Liebe, und du wirst zu einem Muttersprachler. Du wirst nicht wissen, wie es geht, Liebe zum Ausdruck bringen einzustellen. Es ist natürlich, Liebe Ausdruck zu verleihen. Liebe ist bestimmt, zum Ausdruck gebracht zu werden. Eine Kuh gibt Milch. Ein Herz gibt Liebe. Pumpe jenes Herze dein auf, und Liebe wird sich selbst den Ausdruck verschaffen.

Sofern deine Sprache der Liebe im Keller oder auf dem Dachboden verstaut war, nimm sie jetzt hervor. Reibe an ihren Gelenken. Massiere sie ein bisschen. Kurble die Pumpe an. Die Zeit ist jetzt da. Die richtige Zeit ist jetzt. Auf die richtige Zeit gehört nicht gewartet. Es ist immerfort eine gute Zeit. Es ist immer die richtige Zeit für Liebe.

Falls du Liebe wärest, in diesem Augenblick übervoll von Liebe wärest, wie sähe das aus? Wie sähest du aus?

Wenn Ich dich zum König oder zur Königin der Liebe ernennen würde, wie würdest du beginnen? Was wäre das erste Gesetz, was ihr verfügtet? Vielleicht verfügtet ihr Regelungen wie dies:

Niemand soll aus der Tür gehen ohne Liebe. Niemand soll morgens ohne Liebe aus dem Bett steigen. Niemand soll Liebe anfechten.

Klar, all die Gesetze in der Welt erschaffen keine Liebe. Das Herz tut das. Liebe kommt vom Herzen. Liebe kommt ebenso vom Geist. Der Geist spricht zum Herzen: „Volle Kraft voraus. Feste! Feste!“

Das Herz wird erwidern: „Ich habe lange auf ein Signal gewartet, und nun ist es da. Volle Kraft voraus. Tuck-a-tuck fahren wir dahin.“

Die Liebe hat stets gewollt, dass ihr ihre Freiheit gegeben wird. Sie mag es nicht, zurückgehalten zu werden. Liebe gehört nicht in Ketten gelegt. Liebe weiß sehr wohl, wie sich benehmen geht. Liebe ist genügsam und geht einfach aus in die Stadt. Sie lenkt die Aufmerksamkeit nicht auf sich. Sie macht einfach ihr Ding. Das Herz ist glücklich, und Jeder, den das Herz segnet, ist glücklich, und die ganze Welt ist glücklich, da Liebe hervorgekommen ist.

Liebe war nie angelegt, in Reserve gehalten zu werden.

Es wurde lange geäußert, Kommunikation sei der Schlüssel für Beziehungen. Ja, das ist gut, dennoch ist es Liebe, die übermittelt gehört. Liebe kreuzt auf. Liebe ist langdauernd. Liebe kann gefühlt werden, und Liebe kann übertragen werden. Manchmal wird Liebe in aller Stille kundgetan. In Stille bedeutet nicht, dass Liebe stumm ist. Liebe ist am Sprechen, wo es auch ist.

Nunmehr wird Liebe von den Dächern herunter ausgerufen werden. Liebe wird ihren Namen verkünden. Liebe fährt auf Liebe ab, keineswegs auf Ursachen. Liebe proklamiert sich selbst. Es gibt außer Liebe nichts zum Proklamieren. Es gibt keinen Mangel an Liebe. Es gibt ein Fehl an zum Ausdruck gebrachter Liebe. Es gibt einen Mangel an Liebe, auf die man verfällt. Es gibt einen Mangel an Liebe, die gespürt wird.

Wie kann es sein, dass die mächtigste Macht in der Welt nicht alle reichlich gemein haben? Wie kann es sein, dass das größte Gebrauchsgut in der Welt nicht hochgeworfen und für alle den Winden anheimgegeben wird? Wie kommt es, dass Liebe nicht als ein alltägliches Vorkommnis bejubelt werden kann? Für die Liebe macht es gar keinen Sinn, zurückgehalten zu werden. Worauf wartest du? Beginne jetzt. Liebe einfach und liebe und liebe und liebe noch etwas mehr.

Liebe ist nicht neu, jedoch ist sie stets aufs Neue. Es gibt Nachfüllungen von Liebe im Überfluss. Geliebte, es gibt nichts, was der Liebe gleich kommt, und es gibt nichts Sonstiges in der Welt außer Liebe. Selbst zurückgehaltene Liebe ist Liebe. Jetzt aber, am heutigen Tag, da öffne die Schleusen der Liebe in deinem Herzen. Der Damm ist gebrochen. Liebe ergießt sich heute aus deinem Herzen, und Liebe überzieht das ganze Land mit sich selber.

HEAVENLETTER # 4189 – 14.5.12 – The Oneness of Life

DAS EINSSEIN DES LEBENS

Sei Meine Liebe. Sei sie. Sei, als was Ich dich machte. Sei die Liebe deines eigenen Lebens. Sei dir selber eine Inspiration. Schaue dich nicht so sehr nach Inspiration von außenher um. Sie ist da, versichere dich gleichwohl der Inspiration inwendig in dir. Du, der du in Wahrheit auf jedem anderen Seinswesen beruhst, bist zur selben Zeit das Eine Selbst-Genügsame, ein veredelndes Eines Seinswesen. Alles, was da ist,

ist du, was eine andere Ausdrucksweise dafür darstellt: Alles, was ist, ist Ich. Einzig Einssein ist. Gott alleinig ist.

Es kann keine Zufallsbegebenheit sein, dass Wir miteinander Eins sind. Es erscheint bloß so, als rührten Wir von zweien her. Die Wahrheit heißt, dass Einssein ist, und das zu wissen ist hinlänglich.

Ich segne Unser Einssein, dieses Eine, von dem zwei sprechen, und von dem zwei hören. Da ist ein Echo, das Wir hören, denn in Wahrheit ist schier Einer von Uns da, Einer von Mir, Einer von Mir mit diesem Abbild, das vor Meinen Augen planscht und ein du im Blick hat, sozusagen ein alternatives Mich erblickt, darob es keine Alternative gibt. Einssein ist, oder es ist nicht, und Einssein ist.

Und Ich heiße dich zum Einssein willkommen, die alles ist, was je gewesen war. Ich sage Alles, so als wäre Alles-heit eine geringfügige Angelegenheit, so als wäre Alles ein minderer Zustand an Pracht, und, selbstverständlich, sie ist geringer, da euer Empfinden von Einssein mit Angst bespickt ist. Und trotzdem frage Ich: „Vermag die Totalität geringer zu sein als das Einssein?“ Sie kann alles sein, was der Geist sich denkt, und doch, das, was der Geist denkt, wandelt nichts außer eine Idee. Die Ganzheit ist Einssein. Es ist die Summierung von Liebe.

Einssein ist keine Insel. Du weißt das. Einssein ist ein Einvernehmen von Liebe, das einzig Liebe sein kann, die ihr eigenes Selbst überrascht und einholt. Liebeheit ist zum Sich-Abtrennen außerstande. Sie vermag ausschließlich zu verflechten. Sie kann ausschließlich vermengen. Liebe und Einssein sind wie zwei Bestandteile, die in einen Mixer gegeben werden, und, voilà, hier haben Wir Einen Milkshake.

Lasst Uns mit Unserer Schöpfung beginnen und sie zu ihrem Einssein preisen. Das Mischgerät befindet sich in Unseren Herzen. Liebe ist die Götterspeise des Einen Gottes. Liebe ist das Manna vom Himmel. Was sonst könnte das Manna vom Himmel sein außer Liebe?

Die materielle Welt wurde aus einem Lied geschaffen. Das Lied ging um Liebe. Höre es jetzt. Dieser Gesang der Liebe prescht durch deinen Blutkreislauf, durch deine Zellen, durch deine DNA, durch dein ureigenes Sein. Du bist der Gesang der Liebe, und du bist der Sänger von ihr, und du bist die Liebe. Du bist die Medaille, die auf dir angeheftet ist.

Vom Selbst zum selbst, oder vom selbst zum Selbst, so erfreust du dich an einer Tasse Kaffee. Du genießt eine Zigarette, und deine Augen leuchten auf bei in deiner Vorstellung herbeigerufenen geliebten dir Nahestehenden, die dich umgeben, denn die Realität ist die, dass du Eins bist, dass es keinen Kaffee gibt und dass du keine Zigarette rauchst. Du leuchtest auf. Du erfreust dich an deinem Einen Selbst, was besagen soll, dass Ich ein großes Vergnügen finde. Welcher von Uns ist anders als Einssein? Sofern es Eins gibt, gibt es Einssein, und jenes ist dem Einssein des Lebens zuteil.

Ein Ausschütten von Liebe, lose auf die Erde zu, geht vonstatten. Die Welt saugt sie auf. Die Welt nimmt tiefe Züge. Liebe ist auf der Erde ausgereift. Liebe ist gelandet, so wie der Mensch auf dem Mond gelandet ist. Liebe ist auf der Erde sich selber am Entdecken. Liebe geht auf und ab und auf jede erdenkliche Weise. Liebe springt. Liebe überzieht den ganzen Planeten. Der neue Name des Planeten soll Liebe heißen. Alle werden sich auf dem Planeten Liebe in Liebe ergehen. Einssein ist Alles, und Einssein wird in Liebe dahergehen, sich selber lieben, die Liebe lieben, das Seien lieben. Liebe geht aufrecht. Liebe erhebt sich. Alle zeigen sich der Situation der Liebe gewachsen und bemerken sie in ihrem Herzen, in ihrem Einen Herzen der Liebe.

HEAVENLETTER # 4190 – 15.5.12 – A New Shoreline

EIN NEUER KÜSTENSTREIFEN

Sobald das Leben sich nicht so herausstellt, wie du es wolltest und wie du dachtest, dass es kommen würde, obliegt es fortan dir, mit dem neuen Weg einherzugehen, selbst dann, wenn du nicht weißt, wohin er dich nimmt.

Hier liegt dein Test für das Loslassen, die Träume los lassen, die du hattest, den Wandel im Verlauf des Flusses des Lebens los lassen, den Wandel, der sich dir jetzt präsentiert. Viele erkennen das jetzt.

Auf die eine oder andere Weise werden deine Anker soeben von ihren Unterzügen gelöst, und du fühlst dich am Treiben. Gut, du treibst. Du bist lose gesetzt, und jetzt befindest du dich in einer anderen Richtung, selbst wenn du nicht erkennst, was die Richtung ist. Womöglich hast du das Gefühl von Richtungslosigkeit, aber, dessen sei dir klar, du bist nicht ruderlos, und deine Verbindung zu Mir ist untrüglich und unendlich. Ihr Lieben, es fühlt sich so an, als wärt ihr abgetrieben. Alles weist auf euer Abgetriebensein hin.

Vielleicht seid ihr Säugling Moses in seinem kleinen Floß im Schilf, und doch, nicht anders als Moses, ihr werdet an der richtigen Küste enden.

Und was ihr auch derzeit seid, einerlei wie verschwommen es euch zu sein scheint, ihr seid an der rechten Stelle. Wenn ihr euch an einer Kreuzung befindet, befindet ihr euch an der richtigen Kreuzung. Ihr nehmt einen Tauchgang ins Leben. Es fühlt sich so an, als wärt ihr ohne ein Lebensfloß. Ganz bestimmt fühlt es sich so an, dass ihr nichts zum Festhalten habt. Das ist keine schlimme Sache, Geliebte – die Geländer los lassen, an denen ihr euch festhieltet. Eure Finger werden im Augenblick von dem Geländer herum abgenommen. Ihr werdet frei gesetzt. Eure Lage gilt es jetzt so anzusehen. Ihr seid frei gesetzt. Die alten Bande wurden abgenommen, und ihr schreitet aus der Vergangenheit heraus. Womöglich ist das Herausschreiten nicht auf sachte Weise. Dies kann sich als die rauheste Reise anfühlen, die du jemals unternommen hast, gleichwohl wirst du kraft der enormen Wellen des Vorankommens an der Küste anschlagen.

Dir ist hinlänglich erzählt worden, dass du nicht der gleiche bleiben kannst. Du kannst nicht zurück. Alles scheint jetzt gewandelt. Deine Bedeutungstragweite ist ein Knall, und du fühlst dich ängstlich. Du bist wie ein Vogel, der aus seinem Nest geworfen wurde. Lasst Uns ehrlich sein. Das alte Nest war nicht all das, was du – am Überschnappen – meintest, es wäre es. Du bist ihm entwachsen. Du bist ihm entwachsen, bevor du darum wusstest, oder, vielleicht hast du das bereits längere Zeit gewusst.

Du weißt im Augenblick nicht, wie hindurchzusteuern ist, was du als Untiefen siehst. Du denkst, du befändest dich in trüben Gewässern, derweilen du am Anfang von einem großartigen Abenteuer stehst. Dieses frische Abenteuer mag das größte Abenteuer deines Lebens sein, und es wird dich zu neuen Abenteuern und zu ferneren neuen Abenteuern führen. Du wirst ein hervorragender Rudergänger eines Floßes ohne ein Steuerruder sein. Verstehst du Mich? Das Leben wird dich in den Gewässern herumwirbeln, in einer Art Blindekuhspiel. Sobald du allerdings die Augen öffnest, wirst du außer dir vor Entzücken sein. Du hast eine sichere Überfahrt zu einer neuen Küste hinter dich gebracht. Steige aus deinem kleinen Kahn oder Floß aus. Lasse die kleinen Zweige los, an denen du dich festgehalten hast, und ergehe dich auf diesem neuen Strand. Sieh, wie gut du dich fühlst. Sieh, wo du von jetzt ab deine Schritte tust. Sieh, wohin du geleitet wurdest, alldieweil du fürchtetest, abgetrieben worden zu sein. Du bist im Paradies gelandet. Das Leben ist gut zu dir gewesen. Du wurdest nicht abgetrieben. Es schien so, was aber scheint, ist nicht notwendigerweise so.

Willkommen an einem neuen Küstenstreifen.

HEAVENLETTER # 4191 – 16.5.12 – A Great Magnanimous Event

EINE BETRÄCHTLICHE GROSSMÜTIGE BEGEBENHEIT

Lasse die Idee von Vergehen los, dass dies oder das deine Schuld oder die eines anderen sei. Es gibt kein Verschulden, außer ihr bezeichnet den Zustand, ein Menschenseinswesen zu sein, als ein Verschulden. Das habt ihr getan, oder etwa nicht? Ihr dachtet, dies sei ein großes Malzeichen wider euch, nicht wahr? Ihr dachtet, ein Mensch sein sei fehlerhaft.

Euch gehört es nicht zu, an eurem Ein-Mensch-Sein Unzulängliches zu finden. Es ist ein fantastisches Geschenk, ein Mensch zu sein. Ein Kind mag an jedem Tag zur Welt kommen, in die Welt als ein Menschenseinswesen hinein kommen ist alldieweil eine beträchtliche hochherzige Begebenheit.

Es kommt nicht einer Sühnung gleich, dass ihr als ein Menschenseinswesen auf Erden einverkörpert seid. Ihr mögt ja das Gefühl haben, die Zeit abzusitzen. Ihr seid nicht auf Erden eingesperrt. Ihr seid frei gesetzt, um aufzubrechen und euer Glück zu machen. Ihr befindet euch auf einer Entdeckungsreise. Seelen im Himmel können keinen Rucksack tragen. Menschen können das.

Es ist nicht so, dass Ich es gerne sehe, wie ihr die Vorteile und Nachteile, ein Mensch zu sein, in Vergleich setzt mit im Himmel Engel sein. Tatsächlich möchte Ich sagen, dem, was ihr glaubt, zum Trotz – so oder so, es ist pur Vorteilhaftes ausgewiesen. Ihr könnt Vorteile sehen oder ihr habt Fehl im Blick. Alles ist günstige Gelegenheit. Auf der Erde habt ihr die freie Wahl. Im Himmel befindet ihr euch jenseits von Wahl. Da gibt es einzig Liebe zu küren, daher könnt ihr von dem auserlesenen Pfad nicht abweichen. Im menschlichen Leben vermögt ihr zu straucheln. Habt nicht einmal den Gedanken daran, Stolpern sei ein Nachteil, denn, vom Stolpern könnt ihr euch selber wieder aufhelfen. Engel stolpern nicht. Die Unfähigkeit zu stolpern hat gewiss ihre Vorteile, dennoch sage Ich, dass alles, was es auch ist, ein begünstigender Gewinn ist. Mit Sicherheit ist es eine günstige Gelegenheit.

So wie ein Säugling, so auch wächst ein Menschenseinswesen. Es weitet sich aus. Es ist eine Huld, ein Menschenseinswesen zu sein. Es ist eine Gunst, braunäugig zu sein, und es ist eine Gunst, blauäugig zu sein. Es ist nun an der Zeit, damit aufzuhören, im Blick zu haben, das Gras in einer anderen Wiese wachse grüner.

Auf welcher Seite des Himmels ihr auch soeben steht, ihr seid beglückt und gesegnet. Die Erde ist eine Seite des Himmels. Sie ist die irdische Seite. Allerdings, Geliebte, gibt es da keinen Zaun. Ihr wisst das bereits, als ein Mensch seid ihr im Himmel auf der Reise. Ich möchte sagen, ihr seid nie abgefahren, dennoch seht ihr es so, ihr wärt abgefahren, und auf vielfältige Weise werdet ihr den Wunsch haben, zum Schoß zurückzukehren. Ihr wurdet nicht exkommuniziert, ihr Geliebten. Ihr wurdet nicht hinausgeworfen, ohne ein Seil, um daran wieder hochzuklettern.

Insofern als Dimensionen nicht wirklich existieren und Zeit nicht wirklich existiert, erlebt ihr derweilen andere Dimensionen und Zeiten. Ja, ihr seid auf der Erde, um zu erfahren, und, auf die eine oder andere Weise, werdet ihr all das erleben, was das Leben auf der Erde zu bieten hat.

Ihr wendet das Blatt des Lebens auf Erden. Ihr seid ausschlaggebend. Eure Rückkunft zur Erde handelt nicht insgesamt von euch. An euch ist es, der Erde kraft eurer ureigenen Präsenz zu dienen. Wir könnten sagen, dass ihr ein Schlüssel seid zum Öffnen der Mysterien des Lebens.

Gesteht es zu, es gibt da jene Zeiträume, wann ihr die Erde nicht gegen den Himmel eintauschen wolltet. Es ist nun eine gute Idee, mit dem Denken in Entweder/Oder aufzuhören. Denkt nun in einer Manier des JETZT. Im Himmel ist Ewigkeit voll und ganz. Auf Erden ist Ewigkeit in Abstufungen abgemessen. Ewigkeit ist real. Das Maß an Zeit ist Illusion. Dennoch, Geliebte, ist Illusion nicht insgesamt schlecht. Aus der Illusion gelangt ihr zur Realität, wie es im Himmel ist. Aus der Illusion heraus befindet ihr euch auf der Reise. Alles ist sicher geborgen. Ich halte die Erde in Meiner Hand, und euch in Meinem Herzen. Ihr seid niemals irgendwohin gegangen, ausgenommen in eurer Einbildung.

HEAVENLETTER # 4192 – 17.5.12 – Look Up, Beloveds

SCHAUT HOCH, GELIEBTE

Etwas Wundervolles wird gebraut, und wird in dir gebraut. Du kannst es fast anfassen, deinen Finger allerdings kannst du eher nicht drauflegen. Du erkennst einfach, dass etwas Wundervolles gebraut wird, und dass du im Begriff stehst, es zu haben oder mitzuerleben, und dass es zureichend ist. Du bist auf dem Wege, es zu bekommen, und es zu lieben.

Nimm dies persönlich. Dies ist für Jeden bestimmt. Hier geht es um Ihr in der Mehrzahl, zu denen Ich dies sage. Euch wird eine Entgegennahme zukommen, die jenseits eurer Einbildungskraft liegt. Dennoch, legt los damit und stellt es euch vor.

Der Horizont kommt näher. Ihr könnt ihn fast anfassen, jedoch noch nicht so richtig. Er ist so nahe. Ihr könnt einen Horizont sehen, der näher herankommt. Das Wundervolle, was näher kommt, ist so ähnlich, bloß könnt ihr es noch nicht sehen. Vielleicht ist es ein Klang, den ihr vernehmt. Vielleicht ist es ein Wandel in der Atmosphäre, aber dieses Wundervolle eilt auf euch zu, bloß, wer vermag zu beschreiben, was noch nicht bekundet wurde?

Was wäre, falls du in einem Land gelebt hättest, wo es nur Nacht gab, und eines Morgens durchbräche eine Dämmerung diese Nacht – wie aufregend das wäre, wie glücklich du wärest. So ähnlich ist es. Darauf kannst du dich jetzt im Voraus freuen. Ein ganz neues Licht bricht hervor. Ein ganz neues Licht geleitet eine ganz neue Sicht auf die Welt herein. Wie eine Pferdeherde eilt dieses neue Licht auf dich zu mit höchsten Wonnen, die dir zu überreichen sind. Ja, du kannst fast das Rummeln hören. Die Spannung baut sich auf.

Du möchtest fast nach draußen laufen und auf der Straße darauf warten, was auf seinem Weg ist, was zu dir auf dem Weg ist.

Spezialauslieferung, im Blick von Allen, in Empfang genommen von Allen, Allen zugehörig, wie es am Kommen ist, von Allen in den Blick genommen, etwas großartig Wundervolles, dem nicht Einhalt geboten werden kann, was nicht verlangsamt, nicht falsch aufgefasst werden kann, was nicht alles Mögliche sein kann, außer so wundervoll, dass dir das Wasser im Mund zusammenläuft. Die spannende Ungewissheit ist groß. Du kannst es kaum erwarten.

Jedermann, jedermann wird diese Gabe entgegennehmen. Es ist umfassender als ein Geschenk. Es ist größer als jedes Paket, und größer, als du es dir vorstellen kannst, und dennoch wird diese Wundersamkeit in allerhand verschiedenen Farben, Schattierungen, Gestalten ankommen. Es ist etwas Wundervolles ohne Verpackung, etwas Wundervolleres als jedes Paket, gleichwohl ist es eine Summierung, so, als würdest du auf einen Schlag für all das Gute, was du getan hast, und gar auch für das Gute, was du noch nicht getan hast, belohnt. Du befindest dich am Scheitelpunkt, dafür entgolten zu werden, an der vorderen Linie zu stehen. Etwas Wundervolles befindet sich auf dem Weg zu dir. Öffne deine Arme.

Dies ist ein Segen, ja, dennoch ist es mehr als eine Wohltat. Nein, nein, es ist entschieden mehr als ein Streicheln über den Kopf oder als ein blaues Band. Nein, nein, es ist viel mehr, als du zu träumen vermagst. Und es ist fast hier, diese aufgehende Blume, diese neue Frucht, diese neue Promenade von Größe auf Erden, die dabei ist, dir zu Füßen zu fallen, die du bestaunen, um deretwegen du Freudensprünge machen wirst, die du begrüßen wirst wie einen glänzenden Helden, dieses Große Licht, das du zur Hand nehmen wirst, und das du siehst, wie es bei dir Eingang gefunden hat, und mit dem du herumfunkelst, und bei dem Jeder und alles glitzert.

Alle deine Anliegen, Sorgen, Ärgernisse und Frustrationen werden aus dem Fenster geworfen, derart strahlend glücklich wirst du sein. Schaue zu Mir hoch, und wisse, dass du im Begriff stehst, einen Schatz übergeben zu bekommen, der weit über Glaube hinausgeht, weit über deinen Glauben, nicht allerdings über den Meinigen hinausreicht. Ich verschicke dies an dich. Es ist auf dem Weg. Es ist unterwegs in Richtung auf dich zu. Schaue hoch!

HEAVENLETTER # 4193 – 18.5.12 – To Your Heart’s Content

ZU DEINES HERZENS ZUFRIEDENHEIT

Dein Herz öffnet sich und öffnet sich. Du setzt es frei. Es war einmal, da hast du dein Herz abgebremst. Du warst weit unterhalb der Geschwindigkeitsbegrenzung unterwegs. Du wirst dein Herz, dein schönes Herz, in zwei Teile zerschnitten, die eine Hälfte zur Reserve weggepackt haben, die andere Hälfte zur Ansicht oder vielleicht zur Show. Jetzt ziehst du die gedrosselte Hälfte aus dem Speicher hervor und setzt das Von Ganzem Herzen Sein wieder an seine rechtmäßige Stelle. Dein Herz hebt an, zu Sinnen gekommen zu sein. Wie glücklich es ist. Und wie voller Glück dein Herz die Welt vorwärtszieht.

Keine versteckten Herzen mehr. Ab jetzt ausschließlich Herzen voller Kühnheit, Herzen, die an die Öffentlichkeit dringen, die sich selbst erklären, die sich nichts daraus machen, wer darum weiß, dass du ein Herz der Liebe hast, die an keiner Stelle Halt machen. Also, im Grunde genommen sieht es so aus, dass dein Herz überall Halt macht. Es ist niemals zu geschäftig, um nicht aufzukreuzen. Es ist niemals derart auf andere Dinge konzentriert, dass es nicht für ein ferneres Halt machen könnte. Nicht mehr länger hältst du ein schweres abgesondertes Herz inne, dem Liebe nur so weit, und nicht weiter, stattgegeben wird.

Nun gibst du deinem Herzen die Freiheit, zu der es immerzu gemacht war. Du übermittelst ihm allerhand Signale, wie etwa: „Schnuppere einmal herum. Verfüge nach Belieben für dein Geld.“ Wohin wohl wird dich die Liebe deines Herzens nehmen? Wieso, Liebe wird dich überallhin nehmen! Dein Herz kommt aus dem Versteck heraus! Das bedeutet, du ebenso.

Du wirst dich nun auf der Titelseite deines Lebens aufhalten. Nicht mehr länger beim Kleingedruckten hinten in der Zeitung. Du bringst dich selbst in Umlauf. Du bringst Liebe in Umlauf. Du tust Liebe kund, und du tust dies ohne Zeremonie, und doch in Überschwang. Liebe hat eine Wiedergeburt. Dies ist für deine Liebe ein Debüt. Eine Coming-out-Party, und jeder ist dazu geladen. Jetzt führt Liebe die Parade an. Jetzt wirbelt die Trommel für Liebe. Jetzt spielt die Tuba einen Liebesruf. Ja, du befindest dich inmitten eines Rufs nach Liebe.

Nach Liebe wird gewisslich verlangt. Liebe ist jetzt stilvoll. Es ist nunmehr gefahrlos, zu lieben. So wie beim Angeln am Fluss wirfst du einfach deine Schnüre aus. Dir gefällt das Angeln, ob du nun etwas fängst oder nicht. Du genießt es, deine Schnur hinauszuwerfen.

Du sitzt da und lässt die Sterne wissen, wie sehr du sie liebst, oder du sitzt da und lässt das die Sonne wissen. Du lässt es das Universum wissen. Du lässt Liebe aus deinem Herzen heraus überschwappen, und du lässt deine Liebe hinfallen, wohin sie möchte. Du verweltlichst deine Liebe nicht. Einmal geschenkt, ist sie geschenkt. Du rufst sie nicht zurück. Es gibt nichts Kleingedrucktes, keine Gegenerklärungen oder Ansprüche zugegen, schier Liebe, die frei gegeben wird. Und wo sie anlandet, dort landet sie an. Du führst nicht Buch.

Du angelst an einem Strom, oder du ergehst dich in der Welt, und du händigst links wie rechts Liebe aus. Du bist Liebe, die über die Welt wandelt. Du sammelst nicht ein. Du bist am Geben. Du gibst Liebe aus.

Du lenkst keine Aufmerksamkeit auf dich. Du lenkst Aufmerksamkeit auf die Existenz von Liebe in einem jeden Herzen. Liebe ruft allen Herzen zu, und alle Herzen gehen auf den Ruf, zu lieben, ein.

Der Schlag deines Herzens, die Gangart deines Schrittes, der Blick in deinem Auge, alldas teilt mit: „Liebe ist hier. Liebe ist zum Erfragen hier, und Liebe ist hier, um sie zu geben. Alle Herrlichkeit der Liebe, denn dies ist das Jahr der Liebe, auf das alle gewartet hatten. Liebe ist angekommen, indes nicht in einer goldenen Kutsche. Sie kam zu Fuß, und Liebe grüßt Alle auf ihrem Weg. Liebe bringt sich selbst zum Einsatz und belegt das Territorium der Herzen. Sie überzieht die Welt. Sie streckt sich zum Himmel. Liebe ist angekommen, und Liebe ist glänzend, und Liebe ist mein.“

Was kannst du mit der Liebe anderes tun, als sie geben und sie großherzig verschenken? Du bist jetzt ein Vorbote der Liebe. Zu deines Herzens Zufriedenheit verschenkst du Liebe. Du reichst der Welt einen Liebestrank zu, die mehr von ihm gebrauchen kann, und demgemäß gibst. Du hast jetzt in der Welt nichts Besseres zu tun, als Liebe in alle Winde zu streuen.

HEAVENLETTER # 4194 – 19.5.12 – Call It Love

NENNE ES LIEBE

Derart viele Gedanken hast du. Wie sie doch herumrennen. Komm, beruhige dich. Lasse deinen Geist eine Weile ausruhen. Er hat nicht so geschäftig zu sein, derart belegt mit einem Gedanken nach dem anderen. Er kann sich in einer Hängematte zurücklehnen, seine Füße hochlegen, er kann eine kleine Pause von den Gedanken einlegen, die wie auf einer Tonleiter in der Musik hin und her, hoch und runter rennen.

Du hast deinem Herzen Schonung verpasst und deinen Geist angetrieben. Das ist verquer. Gib dem Geist eine Schonung und lasse dein Herz aufwallen. Dein Herz ist gerüstet loszugehen.

Jetzt gelangt dein Herz in seinen Aufstieg. Der Geist tritt einen Schritt zurück. Der lebhafte Geist wird sich eine Zeitlang zurücklehnen und lasse dein Herz seinen Tag in der Sonne haben.

Dein Herz ist dran. Es kommt aus dem Kämmerchen heraus. Es kommt herausgetaumelt, glücklich, seinen Tag bei Hof, im Hofraum, zu erhalten, mehr als das – im Hofraum der Liebe, wo Liebe tanzt und wo Liebe jedes andere Herz herbeiwinkt, mit ihr zu tanzen. Dein Herz ist recht zuvorkommend, freigiebig, einfühlsam und empfänglich. Dein Herz ist Liebe auf Achse. Die Liebe in deinem Herzen ist weitaus mehr als die Glasur auf dem Kuchen. Dein Herz ist mehr wie der Kuchen im Ofen, womöglich mehr wie der Teig, der zubereitet wird und einfach drauf und dran ist, im Ofen kräftig aufzugehen.

Wir könnten sagen, dass – mit deinem Bedacht und deinem Einverständnis – der Kuchen der Liebe jetzt soeben im Ofen deines Herzens am Backen ist. Die Liebe wird insgesamt dort bereitet. Sie ist dort verrührt worden. Das Backblech ist bereits voller Liebe. Und Liebe wird gebacken, und dann servierst du die Liebe freigiebig, links wie rechts. Was für eine Art Kuchen ist die Liebe in deinem Herzen?

Jeder Kuchen, den du dir aussuchst – der Kuchen, den du gerne bäckst und den du gerne aufträgst. Schau, es kann sogar Brot sein, mit goldiger Butter bestrichen, perfekt. Keine zwei Herzen sind unterschiedslos, zur selben Zeit, wie alle Herzen einander gleich sind, hinwiederum schlägt ein jedes Herz zu Buche. Ein jedes Herz befolgt eine Rezeptur, ein lange bewährtes Rezept, und dennoch hat ein jedes Herz seinen eigenen Ansatz. Jedermanns Herz wurde individuell von Hand geschaffen.

Ich bin die Quelle der Liebe im Ofen deines Herzens. Der Kuchen im Ofen deines Herzens ist so weit. Es ist genau die richtige Zeit für deine Liebe, herauszukommen und sie der Welt, dem Universum und Mir zu kredenzen. Wie glücklich Ich bin, sobald du liebst.

Ich bemerke, dass du dir nicht ganz sicher bist, was lieben bedeutet. Ich möchte dir mehr dazu sagen. Es geht um keine näher angegebene Liebe, über die Wir reden. Mehr so eine Art gattungsmäßige Liebe, gleichwohl nicht massenproduziert. Sage jetzt soeben zu dir selber: „Ich habe ein Herz, das liebt. Die Liebe in meinem Herzen hat nicht gezielt ausgeführt zu werden. Sie bedarf keines spezifischen Ziels. Sie hat schier heraus zu gehen.“

Nun, Ich möchte dir sagen, wie die Liebe in deinem Herzen auszumachen ist, während sie herausschießt, als ginge es um einen Toaster mit Auswurf. Du kennst Liebe ebenfalls unter einem anderen Namen, unter dem Namen von Freude. Wann immer dein Herz sich zurücklehnt und du merkst, dass du es magst, dort zu sein, wo du gerade bist und mit welchen Leuten du soeben zusammen bist, dann erlebst du die Liebe in deinem Herzen. Du kannst wie jeder andere, ebenso wie Ich, die Liebe in deinem Herzen erleben.

Dein Herz fühlt sich leicht. Liebe ist Glück, das im Begriff ist, verbreitet zu werden, und jenes Glücklichsein wird auch auf dich gestreut. Es wird auf der Flur verstreut, die dich umgibt, und auf der du gehst. Die Liebe in deinem Herzen nimmt dich mit sich. Dein Herz ist prall voller Liebe, und Wir können das, was du fühlst, als eine Art allgemeines Wohlbefinden bezeichnen. Wir können es Freude nennen. Wir können es Friede nennen. Wir können es Liebe nennen.

HEAVENLETTER # 4195 – 20.5.12 – The Creator and the Created

DER SCHÖPFER UND DER ERSCHAFFENE

In Meinem Namen, bist du. In Meinem Aufruf, bist du. In Meiner Liebe, bist du. In allem, was Ich BIN, bist du. In allem, was du bist, BIN Ich. In all dem, was du, in deinen Augen, nicht bist, BIN Ich. Ich BIN in dir, und demnach BIST du in allem. Es gibt kein Jota der erschaffenen Welt, das du nicht bist oder das Ich nicht bin. Wir sind Ein unauslöschlich Eines.

Wir sind in dieser Schöpfung gemeinsam. Wir sind ebenfalls im Himmel gemeinsam. Es gibt nichts an Unserem Sein, was auseinander ist. Wir sind ganz. Wir sind alles von ihm, und Wir sind Partner in Bausch und Bogen. Ich nenne dich Meinen Sohn, gleichwohl sind Wir sämtlich Brüder. Ich bin am Scheitelpunkt jedweder Existenz und des Nicht-Existenten, und du bist mithin da an der Stelle.

Wir herrschen in dem Himmelskönigreich gemeinsam. Wir bereisen die Erde in derselben Fuhre oder Kutsche oder auf dem selben Motorrad. Wir. Ich kann Wir nicht hinreichend oft sagen. Wir, Wir, Wir sind alles, was ist. Wir sind Es, Geliebte. Wir sind. Ich BIN. Du bist Meine selbe Bin-heit.

An den Herzen eines jeden Anderen festgeklammert, sind Wir Ein Herz der Liebe. Es gibt kein anderes Herz, als das Eine Herz, das Wir teilen. Wir tauschen keine Herzen aus. Wir haben sie untereinander gemein. Es gibt im Universum nichts, was nicht alle gemein haben. Es gibt im Himmel nichts, was nicht untereinander geteilt wird. Auf der Erde wird gar Illusion von Allen geteilt. Ich halte nicht all die Illusion für wahr, an die ihr glaubt, und doch, Wir teilen die Illusion mit dem Einen von Uns. Ich kenne deinen Herzschmerz sehr wohl. Ich nehme dich ernst, nicht indes deinen Herzschmerz. Ich tue nicht so als ob.

Du bist Mein Kind, und dennoch bist du Mein Selbst. Du bist ein Gedanke Meiner Selbst, der scheinbar in der Wildnis herumschweift. Es gibt keine Wildnis. Die Erschaffene Welt ist indessen da. Wie übermannend sie euch erscheinen muss. Wie weitläufig die Erschaffene Welt scheinen muss, und doch ist sie, im Vergleich zur Wahrheit und zum Einssein von Alles Was Ist, nichtsdestotrotz ein Tropfen in einen Wassereimer.

Sofern du eine einzige Kreide hast, kannst du immer noch alles mögliche mit ihr zeichnen. Das Sonnenlicht wird einen unterschiedlichen Anblick aufgießen. Deine eine Kreide artet, nach Maßgabe des Sonnenlichts, zu zahlreichen Farben aus, die das Universum durchströmen. Einssein erstrahlt, ausweislich eines Prismas von ihm. Das Licht, welches es versteht, gegossen, geschüttet, modelliert zu werden, und Licht, in das hinein du aufgefegt zu werden vermagst, hat keinen Endpunkt.

Was für ein prachtvolles Geschöpf du bist, das Ich erschuf, und dennoch, Ich replizierte Mich Selber. Hinwiederum hast du schier ganz bestimmte Befähigungen an dich verwiesen. Du erstellst Kommentare über dich selber. Du beschränkst dich und läufst nur so und so weit. Zur selben Zeit sage Ich dir auch, dass du nicht existierst. Das Du, das du dir einbildest und mit dem du einen Umriss um dich herum zeichnest und das du als konturiert billigst, ist in Wirklichkeit Ich, und Ich bin am Ausgeweitet-Werden. Ich bin die Weite, in der du ein kleines Bild von dir zeichnest, und gleichwohl bist du die Weite, die Ich BIN, da das Einssein der Liebe alles ist, was existiert. Erspüre jetzt den Schlag Meines Herzens. Er ist der deinige.

Vermutlich könnte man sagen, dass du das Echo Meines Herzens bist. Das ist hinreichend für Mich. Möge es für dich ebenso hinlänglich sein.

Der Punkt ist jedenfalls der, dass Wir Eins sind. Ich bin Eins, und du bist Eins, und da ist Ein Eines, Wer vermag demnach Eins zu sein, ausgenommen Ich, das Eine von Ich? Du bist der Eine von Ich.

Tanze aus lauter Freude. Denke dir, was das zu bedeuten hat, dass Wir nicht Wir, sondern Eins sind, das Nämliche Eine, das Eine, Was Ist, der Schöpfer und das Erschaffene von Allem.

HEAVENLETTER # 4196 – 21.5.12 – Being Love

LIEBE SEIN

Eingesessen im Seien, sei. Gegründet in Liebe, liebe. Seien und lieben sind die zwei Schritte deines Lebens. Derweilen du einen Schritt der Liebe machst, nimmst du ebenfalls einen Schritt des Seiens. Im Seien machst du im Grunde keine Schritte. Seien ist schlicht, und dennoch können wir aus praktischen Gründen sagen, dass du aus zwei Schritten gemacht bist, aus Seien und Lieben. Obschon Seien still verharrt, können Wir es als einen Schritt bezeichnen. Oder Wir können sagen, dass du auf einem Fuß namens Liebe hopst, derweilen Wir sagen können, Seien sei die Straße, Auf Der Du Reist, oder es sei die Veranda, In Der Du Sitzt.

Ohne Seien kannst du nicht sein. Ein Ding der Unmöglichkeit. Du wärest nicht, sofern du nicht Seiend wärest. Genauso wenig existierst du ohne Liebe. Ich rede von der Liebe inwendig in dir, von der Liebe, die dir jederzeit zu Diensten ist, wann du sie herbeirufst. Liebe ist dein treu ergebener Diener, gleichwohl wirst du dich dem Empfinden zuneigen, Liebe sei wie ein Baseball, der auf dich zu geworfen wird, und dass du sie auffängst. Fangt Liebe in eurem Herzen auf, Geliebte. Dort habe Ich Meine Liebe platziert, sie auszuweiten. Seid verlässlich mit der Liebe. Seid ein Jonglierer von Liebe, insofern ihr den Ball stets hochwerfen könnt und beim Auffangen nie danebengreift. Das ist unumgänglich. Es ist unumgänglich, dass Liebe ist, und es ist unvermeidlich, dass du aufschließen wirst, zu lieben. Du hast einen tollen rechten Arm, um Liebe zu den Sternen zu werfen, und zwei tolle Arme, um den Rückwurf deiner Liebe in einem Umarmen einzufangen, während sie ihren Weg zu dir zurück prallt.

Liebe und Seien kommen nie abhanden. Sie sind die zwei Konstanten in der Welt.

Du spitzt die Ohren und sagst: „Wie kann das bloß sein? Gott, was redest Du da? Liebe ist konstant? Keineswegs in meinem Leben. Liebe, die Art Liebe, nach der mir ist, war ein zeitweise auftretender Besucher, dessen Ankunft mir unbekannt ist, bei dem ich das Wann des Sich-Entziehens ebenfalls nicht kenne. Liebe, Gott, war in meinem Leben flatterhaft, die meinige wie auch die Liebe Anderer. Dauerhafte Liebe? Nein, mitnichten.“

Nichtsdestotrotz wiederhole Ich es: Liebe ist eine Konstante. Du wirst einräumen, oder etwa nicht, dass Liebe scheinbar von selbst herausgezogen werden kann oder hervorbirst. Woraus sollte Liebe hervorbersten oder hervorgezogen werden mögen, ausgenommen aus dem Inneren von dir, wo sich Liebe in Habachtstellung befand, gerüstet, die ganze Zeit dienstbar zu sein.

Liebe, ganz im Gegensatz dazu, was sie dir zu sein scheint, ist keine Fremde. Sie ist ein treuer Soldat, der begierig ist, an die Front gerufen zu werden, nicht an die Front von Scharmützeln, sondern mehr zu einer Vorderveranda, wo sich Liebe hinsetzen und daran erfreuen kann, Liebe zu sein.

Liebe ist simpel. Liebe genießt einfach. Liebe kann auf der vorderen Veranda sitzen und jeden und alles lieben, was vorbeikommt, und dessen ungeachtet sitzt Liebe auf der Veranda und lässt sich das Seien einfach gefallen. Ja, Liebe ist konstant. Es wird womöglich so sein, dass du herumhüpfst. In diesem Fall bist es du, nicht die Liebe, der Versteckspielen spielt.

Es mag sein, du hast Liebe in eine Spiele-Partie verwandelt. Fang Mich, Wenn Du’s Kannst. Und du hast die Liebe gejagt, begierig, Liebe in einem Anderen für dich ausfindig zu machen, begierig, dich in der Liebe eines Anderen zu aalen, so lange, bis einer unter euch dem Unterfangen den Rücken zukehrt. Liebe ist nicht so vorgesehen, eine Manchmal-Sache, eine gebrochene Sache zu sein. Liebe ist angelegt, in der Vorderveranda zu sitzen und glücklich zu sein, dort zu sitzen, die Liebe zu sein und alles zu lieben, alle um der Liebe Willen zu lieben.

Wir könnten sagen, dass Seien die Vorderveranda ist, während Liebe dasitzt und schaukelt. Seien und Liebe – zwei Partner; Seien – die Basis, und Liebe – der Ausdruck. Wer denn sollte irgendwas in der Welt liebend gerne zum Ausdruck bringen mögen, ausgenommen die Liebe?

HEAVENLETTER # 4197 – 22.5.12 – The Story of Love

DIE BEGEBENHEIT DER LIEBE

Worüber sollen Wir heute reden? Sollen Wir über dich reden? Oder sollen Wir über Mich reden? Sollen Wir übers Wetter oder darüber reden, was du zum Frühstück gegessen hast? Ist es von Belang, worüber Wir reden? Manchmal hast du etwas Dringliches in deinem Sinn, und manchmal pfeifst du ein fröhliches Liedchen. Was zählt denn irgendwas, derweil Wir zusammen und derweil Wir als Eins zusammen sind?

Was brauchen Wir zu vollenden, außer Unser Eines Selbst? Wessen bedürfen Wir außer der Liebe? Liebe ist das Mahlgut für die Mühle. Nichts sonst.

Ein Hurra auf die Liebe. Nichts ist interessanter. Und da sind scharenweise Wege auf Erden, zu lieben, und noch einmal zu lieben und auf Liebe zu verfallen. Falls du denken musst, dann denke über Liebe nach. Unbeschränkt ist die Liebe und sind die Schatten der Liebe. Da ist Liebe für ein Kind, und Liebe für einen Elternteil. Liebe für Tiere, zur Natur, für Blumen, für all die Menschen, die Wir in Unseren Herzen tragen, nah wie fern. Und da ist die romantische Liebe, schier ein Zweig von Liebe. Da ist die Liebe zu den Wörtern und Geschichten und Fabeln, ja gar zu den noch nicht kundgegebenen. Da ist Liebe. Und da ist stets mehr Liebe, bereit, aufzubrechen, um sich selber zuzuliefern.

Liebe sieht sich immerzu nach neuen Wegen um, um sich zum Ausdruck zu bringen. Mit Sicherheit ist es Uns nach mehr Ausdruck Unserer Liebe. Liebe möchte nicht innen bleiben, sie möchte nicht bei sich selber verweilen. Liebe möchte zu den äußeren Abschnittsbereichen von sich selbst hinausgehen. Liebe möchte alles umfangen, die ganze Welt und darüberhinaus. Liebe ist ein begieriger Reisender. Liebe möchte zu unkartierten Gewässern in See stechen.

Sie möchte gerne ein Tiefseetaucher sein. Sie möchte ein Eispilot sein. Sie möchte auf Sternen niedergehen und Sternenlicht bei sich tragen. Liebe möchte zum Erdzentrum laufen, tief in das Herz der Erde hinein graben und sich selber dort ebenso hinterlassen. Liebe möchte überallhin gehen, überall sein, sich überall hinterlassen. Sie möchte neue Bahnen brechen. Sie möchte ein Komet sein, der auf seinem Weg dahersaust. Liebe möchte sich ebenso ihre Zeit nehmen, möchte sich auskosten und all die Liebe, die sie übertragen hat, in ebendas Herz hinein sinken lassen, welches die Liebe verschenkte.

Dies ist Liebe, und Liebe liebt es, mit sich selbst Zusammenhänge herzustellen und ihren eigenen Geschichten zuzuhören. Liebe selber scheint nicht von ihrem Verschenken von Liebe genug bekommen zu können. Liebe wühlt tief in ihren Taschen, sodass sie mehr Liebe und noch mehr Liebe und mehr Liebe und noch mehr Liebe beisteuern kann.

Liebe möchte überall und in allem auf sich selber treffen. Sie möchte in ein jedes Herz eintauchen, sich dort belassen, und sie möchte in das nächste Herz hüpfen, so lange bis sie sich in jedem Herzen lebhaft auffindet und ein jedes Herz ihr eigen, ihren eigenen Parkplatz, ihre eigene Flughalle, ihren eigenen Abhebepunkt nennen kann. Liebe lebt sich ein und Liebe fliegt frei, und dies ist die Begebenheit der Liebe.

Dies ist die Liebesgeschichte, die über die Zeitalter hinweg erzählt wurde.

Etlichen war sie ein Traum. Den in die Realität Eingetauchten ist dies die einzige Geschichte, die es gibt. Liebe ist ein schöner Mustang, der das Weideland ohne irgendwelche Zügel, die an ihm angebracht sind, durchstreift.

Liebe ist ein schöner Mustang, und Liebe ist ebenfalls der Cowboy, der ihn reitet. Der Reiter spornt den Mustang der Liebe zu ferneren Herzen auf der Weide an, um die Liebe von seinem unübersehbaren Herzen zu einem anderen zuzuliefern.

In der Welt sind Geschichten der Liebe oft Geschichten von Schmerz, da der Erzähler der Geschichte es sich ausbedungen hatte, Liebe eingeschlossen und wie ein Standbild zu halten und weil er die Liebe nahe beim Erzähler der Geschichte des Grams belassen wissen wollte.

Liebe wird bleiben. Ja, Liebe bleibt. Und dennoch kann Liebe nicht angepflockt werden. Liebe ist niemandes Gefangener. Allerdings liebt es die Liebe, alle Herzen gefangenzunehmen. In diesem Sinne kann man sagen, dass Liebe ein Herzens-Dieb ist und dass sie sie alle auf einer unumzäunten Weide der Liebe hütet.

HEAVENLETTER # 4198 – 23.5.12 – Sing Life’s Song

SINGE DAS LIED DES LEBENS

Du suchst Freude. Natürlich tust du das. Du bist auf Freude aus, und dir ist es nach Bedeutsamkeit. Du suchst Bedeutung. Du möchtest gerne lebenslustig und aussagekräftig sein, und du möchtest, dass dein Leben Vergnügen ist und sich als bedeutungsvoll ausweist. Und doch entziehen sich dir die Freude und das Aussagekräftige, nach denen es dir ist, derart oft, allzu oft.

Du rennst der Freude hinterher und findest nicht so viel von ihr. Du jagst der Bedeutungshaftigkeit hinterher, und oft bist du enttäuscht.

Der Sinn ist das Leben. Das Leben ist der Bedeutungsgehalt, und die Bedeutung ist Liebe. Setze dich auf die Spur, mit der Liebe vertraut zu sein. Lasse dies deinen Stellenwert sein. Du bist ein Sucher von Liebe. Stelle nun dein Messgerät aufs Liebe-Schenken ein. Lasse alle Liebe in deinem Herzen heraus, und du wirst Freude kennenlernen, und du wirst die Bedeutung des Lebens erkennen. Du und Ich sind der Sinn. Wir sind der Sinn und die Freude.

Ich bin inwendig in dir. Der ganze Sinn, die Freude und die Liebe sind in dir. Was du außerhalb von dir findest, ist, was innen in dir ist. Du bist ein mächtiger Krater, aufgefüllt mit Sinn, und aufgefüllt mit Freude. Du wirst entschieden mehr erkennen, sobald das Ego aus dem Weg ist. Es stellt Anforderungen auf, haben zu müssen. Liebe schreibt vor, pur aus Freude, die sie auf Dauer stellt, zu geben zu haben.

Das Ego ist bedürftig, und dementsprechend spielt es auf deiner vermeintlichen Bedürftigkeit. Es plustert dich eine Zeitlang auf. Du hast es nicht nötig, aufgepumpt zu sein. Du brauchst kein Spezial-Frachtstück. Du musst der Absender sein. Das Ego ist wie eine Werbung in der Post. Alle Werbesendungen klingen gut, klingen nutzbringend, klingen zwingend. Werbeanzeigen bereden dich, du müssest es haben, was auch immer es ist, was sie möchten, dass du es kaufst. Alles, dessen du fürwahr bedarfst, ist du und Ich, die zwei von uns als Eins, derweil du das Leben und all die Überraschungen, die es herbeibringen wird, erkundest.

Der Überraschungen kannst du sicher sein. Du kannst dir Meiner sicher sein, und du kannst dir deiner sicher sein, indes nicht stets in dem Sinne der Verwirklichungen, die du dir gerne wünschst. In Unserem Einssein hast du eine ganz sichere Sache, hinwiederum möchtest du gerne ausschließlich auf den Wegen überrascht sein, auf denen du gerne überrascht sein möchtest. Überraschungsparties sind nicht immer das, was du immer möchtest. Du möchtest garantierte Überraschungen, die auf den gepunkteten Linien unter Vertrag genommen sind.

Derweilen ist das Leben aus Überraschungen zusammengestellt, aus solchen, die du magst, und aus solchen, die du nicht magst. Auf jeden Fall kannst du dir sicher sein, dass das Leben Überraschungen für dich bereithält. Es gibt keine Lebzeit ohne allerhand Überraschungen, etliche, die du willkommen heißt, und etliche, die du nicht willkommen heißt.

Beginnt, Geliebte, eure Überraschungsquote umzubiegen. Übt euch darin. Werdet flexibel. Schaut zu, wie euer Überraschungsmuskel zunimmt! Wieso, ihr werdet mit allem spielend fertig werden. Was das Leben von euch auch fordert, ihr bückt euch runter, um es aufzuheben oder ihr streckt euch, um es euch zu langen. Betrachtet das Leben wie einen Baum, bei dem ihr Früchte pflückt. Im Leben auf der Erde kann gar ein Apfelbaum eine Birne oder eine Aprikose oder eine Hickorynuss tragen. Nicht immer das, was er deines Erachtens tragen sollte.

Dieser Heavenletter von heute ist eine Lektion im Erüben des Tanzes des Lebens, und dabei, die Schritte in aller Emsigkeit zu nehmen. Schau dir an, wie deine Lebensbeine hüpfen. Sieh den Rhythmus deiner Arme. Sieh, wie sich deine Taille neigt. Sieh, wie deine Haare springen. Du bist ein Tänzer im Leben, und nunmehr singst du die Gesänge des Lebens, und deine Stimme ist schön.

Du betreibst kein Lamentieren mehr. Deine Jammertage sind vorüber. Dein tanzender Körper ist derart biegsam, es gibt keinen Widerstand, keine Steifheit. Und mithin, mit deiner Stimme, trifft deine Stimme die höheren Töne. Du bist für die höheren Töne des Lebens bestimmt. Ich spreche jetzt von dir, vergiss allerdings nie, dass du Wir meint.

HEAVENLETTER # 4199 – 24.5.12 – Dream, Dream, Dream

TRÄUME, TRÄUME, TRÄUME

Ich rede jetzt. Ich sage dir, dass du schön bist. Ich sage, du bist Liebe. Ich sage, in der ganzen Schöpfung ist Einzig Einer.

Ich, Gott, spreche in der Gegenwart. Sofern Ich über die sogenannte Vergangenheit rede, geht es darum, dich zu besänftigen und zu größerem Verstehen zu bringen. Es ist das gleiche, wenn Ich darüber rede, was man die Zukunft nennt. Es verlangt Mich, euch Trost zu spenden und eine umfassendere Sicht zu überreichen. Eine größere Sicht haben ist eine Notwendigkeit. Eine größere Sicht nimmt ihren Anfang mit Träumen.

Es gibt nicht allzuviel, um das du bitten kannst. Bitte und erfrage nur.

Hast du einen großen Traum? Habe ihn. Habe scharenweise große Träume. Habe sie. Aus Eicheln entwachsen Eichen. Falls dies nicht rundum bekannt wäre, falls die Wissenschaft diese Aussage nicht träfe, hättest du über die Auffassung höhnen können. Wie bloß kann dieses kleine Ding eine große Eiche hervorbringen? Du hättest denken können, das sei ein Scherz.

Ich sage dir, dass es von deinem Träume-Haben herrührt, dass Träume wahr werden. Bringe deine Träume hervor, und etliche werden in dieser Lebzeit Wirklichkeit werden. Etliche werden es zu einer anderen Lebenszeit werden oder vielleicht für den einen oder anderen sonstwo. Träume sind angelegt, untereinander geteilt und von Anderen aufgehoben und an sich genommen zu werden. Ein menschliches Leben ohne Träume leben ist allzu entsetzlich, um auch nur daran zu denken. Träume sind die Nahrung für dein Herz.

Wüsten mit all dem Sand, den Dünen und den Eigenarten, wie der Wind weht, sind schön. Hitze und Trockenheit haben ihre eigene Schönheit. Und doch, um wie viel schöner ist eine Wüste mit einer schönen Oase.

Lasse deine Träume und dein Leben wie Oasen in der Wüste sein. Deine Träume sind wie Werbeanzeigen für dein Leben. Du möchtest gerne ein prächtiges Leben? Träume es groß. Habe Welle um Welle an Träumen. Weswegen nicht? Warum nicht auf Träume Anspruch erheben? Träume warten auf dich, und sie warten darauf, manifestiert zu werden. Träumer träumen, und Träume manifestieren sich. Du pflanzt Träume, und die Träume selber tragen Früchte. Der Traum selber hat das Bestreben, zu sein, und demnach träumst du ihn als eine Gunst für den Traum. Träume möchten wahr werden. Jemand hat sie zu träumen.

Manchmal werden Träume, an die du nicht einmal dachtest, Wirklichkeit. Und sobald sie wahr werden, bemerkst du, dass du stets dasjenige immerfort mochtest und wolltest, was wahr wurde. Du wolltest immer, wovon du nicht geträumt hast, und dennoch sind die ungeträumten Träume oder die Träume, die auf einer anderen Ebene geträumt wurden, ebenfalls wahr geworden, und sie sind für dich Wirklichkeit geworden. Falls ein Traum Wirklichkeit wurde, hatte ihn jemand geträumt. Jemand sehnte sich nach ihm, selbst dann, wann dieser Jemand die Worte nicht kannte. Selbst wenn er den Namen des Traumes nicht einmal kannte, selbst wenn er nicht einmal das Gesicht des Traumes richtig gesehen hat, ist er gebenedeit, den Traum wahr werden zu sehen, und zu erkennen, dass es sein Traum war, dass es sein unbezeichneter Traum war, der Wirklichkeit wurde. Es kann sein, der Traum war der deine.

Träume sind in vieler Hinsicht wie Zauberei, und doch hat die Magie eine erwiesene Basis. An dem, was wie Magie erscheint, gibt es eine Logik. Träume können einem wie ein Zauberkunststück erscheinen, und dennoch werden Träume reell wahr. Wettet auf eure Träume, Geliebte. Das tun ist weise. Schließt selbst auf eure euch unbekannten Träume Wetten ab.

Das Gegenteil ist ebenfalls wahr. Denke daran, wovor es dir graut, und das, wovor es dir graut, kann ebenfalls wahr werden. Oder womöglich nicht. Sobald du große Träume träumst, selbst dann wenn nichts sonstiges passiert, hast du die Freude, sie zu träumen. Sobald du daran denkst, wovor dir graut, sobald du in der Tat davon träumst, wovor dir graut, wird dir dieser Traum des Grauens keine Freude einfahren. Während du schon mal dabei bist, warum dir selber nicht Freude schenken?

Du kannst daran denken, eine köstliche Süßigkeit zu dir zu nehmen, und das Wasser läuft dir im Mund zusammen, und dir ist es fast, als würdest du sie bereits kosten. Wenn du daran denkst, eine köstliche Nascherei zu essen, findest du selbst schon an dem Gedanken an das Zudirnehmen der Süßigkeit Gefallen.

Welches sind deine Träume? Habe sie. Träume sie.

HEAVENLETTER # 4200 – 25.5.12 – Serve Because You Love to

WARTE AUF, DA DU ES LIEBEND GERNE TUST

Sobald du etwas tun möchtest, und du es tust, ist das Dienen. Sobald du etwas aus einem Empfinden der Pflicht heraus tust, es ohne Freude tust, ist das nicht Dienen. Es gibt einen beträchtlichen Unterschied zwischen Dienen und aus einer Pflicht heraus Dienen. Biete dar, da du es liebst, zu dienen. Warte auf, weil es deine Freude ist, es zu tun.

Selbstverständlich liegt ein Wert in dem Verrichten des Abwaschs, selbst wenn dein Herz nicht damit befasst ist. Du bringst die Dinge in Ordnung. Jemand muss das tun. Um wie viel besser ist es, wenn du das Gefühl haben kannst: „Ich liebe es, meiner Familie zu Diensten zu sein. Jetzt im Augenblick ist Abwaschen meine Manier, meiner Familie Liebe herzuzeigen. Sie stellen ihre Tassen auf der Spüle ab, und ich bin glücklich, sie dort vorzufinden, und ich bin glücklich, ihren Abwasch zu machen. Ich bin glücklich, Teil einer Familie zu sein.“

So oder so, Geliebte, Geliebter, sobald deinem Dienst ohne Widerstand deinerseits nachgekommen wird, wird dir deine Familie, so oder so, mit dem gleichen offenen Herzen dienen. Glücklich oder unglücklich, deine Familie spiegelt dich wider.

Wenn du abwäschst und darüber bitter bist oder wenn du dir damit in den Ohren liegst, was erschaffst du da?

Ich sage, dass der Geisteszustand, in dem du den Abwasch betreibst, bei dir und deiner Familie in der Welt zu Buche schlägt. Vielleicht ist es so – solltest du deinen kleinen Dienst als Privileg, als eine Ehre ansehen, werden fortan Andere – Abwaschen mit eingeschlossen – Dienen auf die Weise sehen, wie du es tust.

Sage Mir – gibt es irgendeinen guten Grund dafür, warum dir alles, was du tust, nicht eine Freude sein kann? Denke an Liebe, und alles, was du tust, wird dir eine Freude sein. Und da gibt es jenen kleinen Satz von Mir: „Alles was du tust, das tue für Mich.“ Gibt es irgendwas, wobei dein Herz nicht glücklich wäre, es für Mich zu tun? Was wäre dir zu viel, worum Ich dich bitte, es zu tun? Was könnte für dich zu viel sein, es für Mich zu tun?

Jetzt im Augenblick bitte Ich dich, zu lächeln. Möchtest du das tun? Wie schwer ist es, dies für Mich zu tun? Ah, da, Ich sehe dein Lächeln, wie es Mich für die Freude, die du Mir gibst, anlächelt.

Wenn Ich dich jetzt im Augenblick bitte, den Boden zu wischen, kannst du es da inwendig in dir ausfindig machen, für Mich den Boden zu wischen? Ist es schwer, es zu tun, sobald du es für Mich tust?

Wenn Ich dich jetzt im Augenblick bitte, dort, wo du nicht geduldig bist, geduldig zu sein, kannst du da nicht geduldig sein, sofern Ich dich darum bitte? Was gibt es, worum Ich dich bitten kann, welches für dich zu viel ist? Gibt es da irgendetwas?

Wenn Ich dich bitte, heute großherzig zu sein, kannst du das tun? Möchtest du es tun?

Und wenn Ich dich bitte, heute freigiebig zu dir selber zu sein, wirst du mit deiner Liebe zu dir selber großherzig sein? Mürrisch-Sein ist nicht großherzig gegenüber dir selber oder gegenüber einem Anderen. Dir selber leidtun ist nicht großherzig gegenüber dir selber. Keinesfalls. Sei froh, dass du tun kannst, was du tun kannst. Und tue es.

So wie du dich dir selber gegenüber abbildest, so werden sich Andere dir gegenüber porträtieren.

Sei guten Muts. Auf diese Weise versetzt du die Welt wieder in ihr Gleichgewicht. Lächle die Welt an. Lächle dich selber an. Lächle Mich an.

Falls es demnach heute etwas gibt, was erledigt gehört, und falls du es erledigt haben musst, und falls du nicht glücklich bist, es zu machen, kannst du dies dir selber verkaufen? Kannst du dich selber dazu überreden, es liebenswürdig auszuführen? Kannst du dir selber ein Beispiel sein, Geliebte, Geliebter? Kannst du heute glücklich sein, und glücklich sein, alles mögliche zu tun, was du aufgerufen bist, es zu tun? Möchtest du es mit einem Lächeln tun und dich selber dabei glücklich machen?

HEAVENLETTER # 4201 – 26.5.12 – God Is Speaking to You

GOTT SPRICHT ZU DIR

Die Sache mit den Heavenletters ist die, dass es Millionen von ihnen gibt. Sie sind endlos. Zu jedem Zeitpunkt könnte jedermann in der Welt einen bei sich aufnehmen. Einerlei in welcher Sprache, Himmelsbriefe (wie auch immer man sie bezeichnet) stehen Schlange und warten darauf, vernommen zu werden.

Wir können es auch anders sagen. Ich bin in jedem Augenblick am Schwingen, und das Summen Meiner Schwingung ist euch zugänglich. Selbstverständlich ist es euch zugänglich. Wieso sollte das eine Überraschung darstellen? Ich möchte, dass ihr Mich hört. Dass ihr in eurer Erfahrung zum Erkennen, dass Wir Eins sind, gelangt, stellt Mein tiefes Verlangen dar. Das war immer so.

Nicht anders wie ihr es gerne habt, gehört und verstanden zu werden, so auch Ich. Über die ganze Ewigkeit habe Ich es gewollt, dass ihr Mein ureigenes Sein hört. Wie Ich es doch mag, durch die Reserviertheiten hindurchzubersten, die ihr, was das angeht, Mich direkterweise zu vernehmen, innehabt.

Ich möchte euch sagen, dass Mich Hören ein Stück Kuchen ist! Ich möchte euch ferner sagen, dass ihr Mich direkt hört, es ist nur so, dass ihr es nicht so recht zu euch nehmt. Ihr bringt in euch die Idee nicht so recht unter, dass ihr Mich hören könnt, dass ihr Mich hört, und somit werft ihr, fast unmerklich, das Mich-Hören beiseite. Ihr tut dies unter Anhänglichkeit an die Welt. Ihr werdet durchaus an Mich glauben, indes glaubt ihr an euch selber nicht. Glaubt an euch selbst, und ihr werdet eine direkte Route zu Meinem Herzen und zu all der Liebe, die hier drinnen vibriert, bemerken.

Es ist Liebe, die euch über Wasser hält. Was sonst außer Meiner Liebe vermöchte das?

Es ist nun so, Jene unter euch, die bereits den Schlag Meines Herzens vernehmen und ihn augenblicklich in eure Sprache – egal in was für eine Sprache – übermittelt hören, stellen infrage, was Ich über den Glauben an euch selbst äußerte. Ihr Lieben, Ich sagte nicht, dass ihr an euch zu glauben habt, um Mich zu vernehmen. Ich sage, dass dies eine gute Möglichkeit ist, und dass es Mein Verlangen, Mein tiefes und lang gehegtes Verlangen darstellt, dass ihr, egal wer ihr seid, an euch selber glaubt. Sobald ihr an euch selbst glaubt, haben Wir Babyschritte erledigt.

Es ist nicht so, dass du Einwände dagegen erhebst, an dich selber zu glauben. Wie gerne würdest du es doch tun. Wie du das doch liebst, wie du doch so gerne ohne Zweifel und ohne Bedenken und ohne all die ungewissen Gedanken, die dich plagen, auskommen würdest. Wie sehr du es liebend gerne hättest, alldas erledigt zu haben, was dich von deinem vollen Gewahrsein Gottes abhält.

Ich weiß, du wartest auf die eine oder andere fantastische Einweihung in Meinen Schoß, derweilen du bereits hier bist. Du wartest darauf, dass etwas Spektakuläres passiert. Du möchtest zu einer Großen Halle der Stille geführt und mitgenommen werden. Ihr möchtet gerne aus der Masse herausgelesen werden. Geliebte, ihr und all die Massen sind bereits auserlesen. Ihr habt euch indes selber für wert zu erkiesen, Mich zu euch sprechen zu hören. Steigt hier demnach zu euch selbst hinauf.

Falls ihr das müsst, überredet euch selber dazu, dass selbst der Unwerte Mich zu hören vermag. Ich sage, es gibt keine Unwürdigen, und allemal, falls ihr es zu hören braucht, falls ihr es in eurem Geist zu hören braucht, dass selbst der Unwürdige Gott zu hören vermag, dann wisst das. Sagt euch, dass selbst Jene, die sich selber als unwert erachten, Gottes Stimme zu hören vermögen, und dass sie sie ohne Weiteres hören können, dass sie sie in den Nischen ihres Geistes, in ihren Ohren, in ihren Herzen, in ihrem Blutstrom, in ihrem Gedächtnisspeicher, in ihren sehnlichen Verlangen, in ihrem Rufen hören können. Selbst in den Hallen des Lärms kann Ich vernommen werden. Was wohl könnte Mich davon abhalten, gehört zu werden, ausgenommen ihr selber? Mein Verlangen, vernommen zu werden, ist so stark.

Es ist so, wie wenn du eine Hörhilfe besitzt, und dass du sie dennoch vor langer Zeit ausgeschaltet hast. Du protestierst, du habest nichts gehört, und hernach erinnere Ich dich daran, dein Hörgerät einzuschalten.

Pocht euch an die Brust, Geliebte. Ich rede zu euch. Ich spreche zu euch in jedem Moment. Ich spreche zu euch in jedem Augenblick, und Ich möchte gehört werden. Ich möchte gerne, dass ihr Mich hört. Das ist keine große Sache. Lauscht einfach hinein. Ich spreche zu euch.

HEAVENLETTER # 4202 – 27.5.12 – What If You Could Leave Your Burdens to God?

WAS WÄRE, WENN DU DEINE BÜRDEN GOTT ÜBERLASSEN KÖNNTEST?

Was wäre, wenn du die Sachen Mir überlassen könntest? Was wäre, wenn du all das los lassen könntest, was du so stark festhältst? Was wäre, wenn du das könntest? Was wäre, wenn du das tätest?

Was für eine Last würde von deinem Rücken fallen. Wie erleichtert du dann wärst. Wie leicht du dich fühlen würdest, sobald du deine Bürden Mir überließest. Lasse sie an Meiner Tür, oder lege sie zu Meinen Füßen. Mir sind sie so viel wie nichts. Dir sind sie alles. Bürden sind Lasten, die du trägst. Trage sie nicht. Du hast sie nicht zu tragen.

Ich meine nicht, du täuschst vor, sie seien weg. Ich meine, dass du jenen Lastenrucksack von deinem Rücken abnimmst. Stelle jenen Rucksack ab. Ihn herumtragen löst gar nichts. Deine Lasten vom Rücken nehmen macht sie ungeschehen. Zumindest wirst du dich leichter fühlen.

Was hat dich dazu gebracht, sie mit dir herumzutragen, so, als ginge es um ihre sichere Verwahrung? Was hat das Gutes erbracht? Es hat dich bloß schweren Fußes gemacht, und es hat deinen Kopf gesenkt gehalten und deine Schultern unter Gewicht gesetzt. Deine Probleme abfallen lassen wird deine Haltung verbessern. Verbessere sie jetzt.

Das Wort unverzagt ist ein gutes Wort. Wenn du deine Lasten mit dir herumträgst, bist du entmutigt. Nimm deine Bürden herunter, und du wirst unverzagt. Warum nicht unerschrocken sein? Sorge hat dir nicht in die Fersen zu kneifen.

Falls du nicht weißt, wie es geht, das zu lösen, was schwer auf dir wiegt, warum es mit dir herumtragen? Lege deine Probleme ab.

Manchmal verschwinden Schwierigkeiten von alleine. Manchmal verschwinden sie nicht, bevor sie nicht vorüber sind. Was lässt du dich einstweilen von den Problemen niederdrücken, die soeben dabei sind, sich zu entfernen, oder auf dem Weg sind, hereinzugelangen? Wieso sind deine Probleme die Hintergrundmusik, die du angestellt hast?

Es sieht so aus, dass du glaubst, du müssest Schwierigkeiten haben, dass du glaubst, Probleme seien ein Teil des Lebens, ein Teil von dir.

Was wäre, falls du dächtest, dass Scherereien dir nicht nachzusetzen hätten? Drangsal hat dir nicht auf den Fersen zu sein. Verschaffe dir eine Ruhepause von Problemen. Falls Schwierigkeiten dich ausfindig machen möchten, werden sie dich ohne deine Hilfe ausfindig machen. Du kannst die Scherereien sich selbst überlassen. Du hast ihnen nicht herauszuhelfen. Du hast sie nicht herumzutragen.

Gib die Last der Sorgen auf. Lege sie am Wegesrand ab. Falls du eine Schwierigkeit hast, ist das hinreichend. Widme dich ihr, sobald sie da ist, nicht früher, und nicht danach. Selbst als ein Problem gelöst war, warst du da nicht unaufhörlich weiterhin dabei, die Schwierigkeit zu tragen, so als wärest du dazu verpflichtet? Was schuldet ihr eurer Auffassung nach der Vergangenheit, Geliebte, dass ihr sie fortwährend schultert?

Seid durch mit der Vorstellung von Schwierigkeiten. Falls es kein Wort dafür gäbe, würden sie existieren? Falls es kein Wort für Ungemach gäbe, würde Ungemach dann existieren? Ich frage euch das ganz ernsthaft.

Was wäre, falls Scherereien wie pur Schlaglöcher in der Straße angesehen würden. Niemand ist überglücklich über Schlaglöcher, dennoch wird auch niemand durch sie bezwungen. Oh, gut also, sie sind einfach Schlaglöcher in der Straße. Sie sind weder eure Lieblinge noch auch eure Feinde. Sie sind schlicht hier. Sie sind keine so große Sache. Du schaffst die Straße mit oder ohne Schlaglöcher.

Was wäre, wenn man Schwierigkeiten als Unebenheiten auf der Straße bezeichnete? Hier, eine Delle. Da, eine Delle. Du bist bislang noch durch jede Delle hindurchgekommen. Du kannst es bloß durch die Unebenheiten in der Straße schaffen. Sie verfolgen dich nicht. Sie sind da, und hernach sind sie vorüber. Du bringst sie jedesmal hinter dich. Unebenheiten in der Straße sind das, was du sagst, sie seien es, nichts mehr und nichts weniger. Dellen in der Straße sind, naja, schlicht Dellen in der Straße.

HEAVENLETTER # 4203 – 28.5.12 – Where Is Love?

WO IST LIEBE?

Mitunter bist du glücklich. Manchmal fließt dein Herz vor lauter Liebe über, scheinbar grundlos. Natürlich bedarf Liebe keines Beweggrunds, denn sie ist ein Seinszustand. Es liegt kein Vorzug darin, sich nach Gründen für Liebe umzusehen, denn hienach wird Liebe zu einer Zweckmäßigkeit oder zu einem Unterfangen.

Du liebst, da du ein Seinswesen der Liebe bist.

Warum atmest du? Du brauchst keine Fakten und Zahlen, um zu atmen. Du atmest ein und aus, ohne auch nur daran zu denken. Falls du über jeden Atemzug, den du nimmst, nachdächtest, würdest du zu einer Atemmaschine, du bist indes nicht mechanisch.

Genauso wenig ist Liebe mechanisiert. Genauso wenig ist Liebe etwas, was du bewusst tust. Du tust nicht Liebe tun. Du bist Liebe. Du bist jemand, der liebt. Es ist für dich natürlich, zu lieben, weil du ein Seinswesen der Liebe bist. Du kannst voll und ganz lieben. Du kannst mit jedem Atemzug, den du machst, lieben.

Du hast nicht darüber nachzudenken, Liebe zu sein. Du hast es nicht zu regulieren. Alles, was du zu tun hast, ist schlicht, zu sein.

So wie der Tag auf die Sonne trifft, so trifft die Liebe auf sich selber. Damit ist keine Anstrengung verbunden. Lasse Liebe für sich, und sie wird den ganzen Weg nachhause finden, juchheissa, juhe.

Wo ist Liebe? Liebe ist, wo du stehst.

Liebe ist keine Erzielung. Sie ist kein Sich-Überlagern. Sie ist eine Untermauerung.

So wie du heute Schuhe anhast, seien es nun Schnürschuhe mit Blattschnitt oder Sandalen, du hast sie am Fuß, und du läufst ohne den Gedanken daher: „Oh, ich trage Schuhe. Oh, ich laufe in Schuhen.“ Ebenso wenig sagst du: „Oh, ich bin Liebe. Ich gehe in Liebe.“ Du gehst ganz einfach in Liebe.

Du hast kein besonderes Kleid oder keinen Smoking an. Du hast nicht zu verkünden, dass du Liebe und mit ihr vermählt seist. Das ist schlicht so, wer du bist, unterdessen du Liebe nicht eingegrenzt, sie nicht kategorisierst, aus ihr keine große Sache, sie zu keiner Vorgabe gemacht hast, so als wäre sie deine Brautaussteuer und du hättest darauf zu sehen, ihr laufend etwas hinzuzufügen.

Liebe ist dein Licht. Sie ist deine Flamme. Und sie ist ein Ewiges Licht. Es gibt keinen Dimmerschalter. Es gibt keinen plötzlichen Lichtblitz, ebenfalls kein Sich-Lichten, denn Liebe ist, wer du bist.

Du hast das in der Welt zu wissen. Du hast dir dessen gewahr zu sein und dir stattzugeben, zu sein, wer du bist. Du bist eine Ewige Flamme der Liebe. Das ist es dann.

Und doch ist der Liebe in der Welt so Vieles zwischen die Füße geraten. Wie bei einem gebügelten Hemd ist es zu Falten der Liebe gekommen, zu schnurgeraden Linien der Liebe, zu Liebe, die enggehalten wird, zu Liebe, die versteckt, die erzwungen, die in Knoten verknüpft, die verschnürt, verweltlicht, aufgegeben, in eine Ecke gestoßen wurde, zu Liebe, die kraft andersartiger Erwägungen keimfrei gehalten wurde, die bewirtschaftet, auseinandergenommen wurde, zu Liebe unter einem Mikroskop, zu Liebe, die abgehakt wurde, zu Liebe, die sich in Schale wirft, zu Liebe, die am Schlawittchen genommen wird, zu Liebe, die angeordnet, aufgewiegelt, die man verdient oder nicht verdient habe, zu Liebe, die los gelassen wird, zu Liebe, die zugunsten einer besseren Angelegenheit ausgeschlagen wurde, indessen, was jedwede Liebe zu tun hat, ist, zu sein. Liebe gehört nicht gemessen oder gewogen. Sie gehört nicht errechnet oder gezählt. Sie ist einfach Liebe, Liebe in freier Form, die sich in aller Stille allerorts herunterschauern lässt, ein feiner Dunst Liebe, die keine Gefangenen macht. Ebenso wenig distanziert sie sich ableugnend von irgendwem.

Liebe liebt ganz schlicht. Sie weiß um nichts anderes, was zu tun ist, als zu lieben. Sie bedarf keiner Zertifizierung. Sie hat einzig nötig, losgebunden zu werden. Liebe kann nicht gefesselt sein, denn dann ist sie nicht Liebe. Abgelenkte Liebe ist Liebe, der in die Parade gefahren wird. Liebe ist bestimmt, Liebe zu sein, schlicht Liebe, unverkapselte, unverzierte Liebe, schier gewöhnliche schlichte Liebe, die, wie die Sonne, sich selber ausstrahlt.

HEAVENLETTER # 4204 – 29.5.12 – When Your Heart Leaps

SOBALD DEIN HERZ SPRÜNGE MACHT

Komm hier rüber. Komm in die Nähe, wo du Mich hören, Mich spüren, Mich kennenlernen und erkennen kannst, wie Ich dein Selbst bin, da du in Meinem Bilde gemacht wurdest. Wie kannst du die Bedeutung davon erfassen, bevor du Mich nicht kennst? Ganz bestimmt bist du nicht jenes unabgestimmte Bild von dir, was – seiner selbst ungewiss – herumrennt. Die Gewöhnlichkeit, die du als dein physisches Selbst, das du seist, zur Kenntnis genommen hast, ist gewiss nicht Mein Bild. Mein Bild ist demgegenüber weitaus umfassender, und daher bist du weitaus größer als der Körper, der dasitzt und nachsinnt oder vorm Nachsinnen wegläuft.

Du musst wissen, dass mehr an dir ist, als du im Spiegel sehen kannst. Du musst wissen, dass da etwas mehr an dir dran ist, als das, dem du Glauben schenkst. Ja, es ist etwas mehr an dir dran, als die Zeichnung von dir, die du angefertigt hast. Du bist eine Personifizierung von Mir. Du bist – sozusagen – ein Logo von Mir.

Es gibt mehr als eine einzige Art und Weise, um zu erkennen, dass du mehr bist als das, was auf dein Auge trifft, dass du eine unausgeschachtete Tiefe, dass du eine Tiefe hast, so tief wie der tiefste Ozean, dass du eine Höhe hast, die bis zum Himmel reicht, dass du ein Göttliches Seinswesen bist, das in einem menschlichen Körper mit all seinem Beiwerk eingekleidet ist.

Eine Art und Weise, in der du erkennst, Wer du bist, entkommt deinem Wissen, was du nicht bist. Du bist weder dein Geld noch dein Mangel an Geld. Du bist nicht dein Auto. Du bist nicht das Individuum, das auf einem bestimmten Weg geht oder das Freiübungen machen kann. Du bist nicht deine Familie. Du bist nicht der älteste oder der jüngste.

Es gibt einen Part von dir, der deinem eingeätzten Selbst zusieht, während du deinen Tag angehst. Du bist dein eigener Zuseher. Wer beobachtet dich? Es ist ein Teil von dir, von deiner Persönlichkeit unterschieden, anders als dein Person-Sein, anders als dein Name, für den du stehst. Du bist der Beobachter. Ich rede nicht von dem Kritiker in dir, den du im Verlaufe des Lebens aufgelesen hast. Ich rede über den Stillen inwendig in dir, der zusieht und der emotional nicht beteiligt ist. Dieser Zusehende von dir ist nicht außerhalb von dir. Inwendig in dir siehst du dir selber zu.

Ein anderer Weg, um von deiner Größe zu wissen, oder um eine Ahnung von ihr zu haben, ist, wenn du schöne Worte liest, wenn du dir Kunst ansiehst, schöne Musik hörst, wenn du einem Hohen Seinswesen begegnest, wenn du etwas fühlst. Du spürst ein Rühren deines Höheren Selbst. Wie solltest du eine höhere Schwingung erkennen können, sofern du dich nicht zu ihr in einem Nachhall befändest? Dieses Höher ist bereits inwendig in dir.

Sobald du Meine Worte liest und dein Herz auch nur ein wenig hüpft, erkennst du mehr von dir, als du im täglichen Leben siehst. Du bekommst einen flüchtigen Einblick in die Größe von Wer du wirklich bist. Gravitiert auf diese Größe zu, Geliebte. Hebt an, euch selber als Höher zu denken, als ihr jemals davon träumtet. Das Größere Du ist stets gegenwärtig, im Wartestand mit offenen Armen sich selbst entgegenzueilen. Das Größere Sein, das du bist, ist bereits inwendig in dir. Beginne darauf zu achten.

Du bist ein Göttliches Seinswesen, das eine Weile in einem menschlichen Körper haust. Das macht dich zu einem Menschenseinswesen. Entsinne dich, dass du ein Seinswesen bist. Du bist nicht darauf beschränkt, ein Tuer zu sein. Die Welt könnte formulieren, dein Wert sei dem gemäß, was du erzielst. Ich sage, du bist Seiend, und jenes Seinswesen und Seien ist Alles und Jedes wert.

Da ist jenes Inwendig-In-Dir, das sich danach sehnt, das Tageslicht zu sehen. Lasse dieses Sehnen inwendig in dir sich zu seiner vollen Höhe erheben. Komm, setze dich bei Mir hin.

HEAVENLETTER # 4205 – 30.5.12 – What Is Happiness Anyway?

WAS SCHLECHTERDINGS IST GLÜCHLICHSEIN?

Du bist Mein Glück. Hast du deine Rolle im Leben jemals so gesehen? Du bist geneigt, dich nach Mir umzutun, um dir Glück zuzureichen. Davon kommt Mir eine Menge zu Ohren.

Ich aber bitte dich: „Gib Mir dein Glück.“

Natürlich bin Ich immerfort heiter. Ich habe einen prächtigen Brunnquell des Glücks, und der heißt Liebe.

Es ist leicht, Mir Glück zu geben. Sei schier die Wahrheit von Wer Du Bist, und Glücklichsein wird aufgehen wie Rosen, um die Welt zu versüßen.

Das ist klar, Ich bin niemals unglücklich. Dennoch, sofern du gerne Glück auf Mich schöpfen möchtest, selbst dann, wenn Ich seiner nicht bedarf, schöpfe Glück auf Mich. Ihr habt es nötig, Geliebte. Ihr braucht euer eigenes Gewahrsein eures eigenen Glücklichseins, das ihr über Mir ausschüttet. Ihr habt es nötig, in größeren Bezügen zu denken, als ihr wohl laufend dachtet. Weitet kraft des Glücklichseins, das ihr verschenkt, euren Einflussbezirk in der Welt. Ihr vermögt nicht Mir etwas zu schenken, ohne jedermann etwas zu schenken, euch mit eingeschlossen.

Denkt euch Liebe. Seid Liebe. Liebe zuvorderst, nicht als zweites, drittes, viertes oder als letztes nach allem Sonstigen. Liebe als erste. Freude zuerst. Eure Mission lautet, Freude zu verschenken. Sobald ihr Freude aus dem Leben schöpft, gebt ihr Freude. Es gibt kein Wenigstens von Mir, dem zu geben ist.

Diejenigen, die größere Erfordernisse als du haben, sind dir ein Segen, denn sie weisen dich auf all das hin, wofür du glücklich zu sein hast. Sie unterweisen dich in dem Glücklichsein, das du bereits hast.

Tatsache ist, dass jedermann dich segnend beglückt. Selbst diejenigen, die deinem Herzen tief wehtun, haben dir ein himmlisches Geschenk dargeboten, ein Geschenk, welches womöglich nicht in den Blick genommen ist. Ihr wohltuender Segen mag darin bestehen, dein Ego ein oder zwei Zapfen tiefer anzusetzen, dennoch ist es gleichwohl ein Segen.

Unter keinen Umständen dreht sich das Leben um Lektionen, dennoch lernst du Lektionen hinzu. Lerne sie, und rücke danach vor. Womöglich musste dir über den Kopf geschlagen werden. Beim nächsten Mal vielleicht, da wirst du womöglich zügiger hinzulernen. Was du auf Erden auch ausrichtest, mit höchster Wahrscheinlichkeit bist du am Hinzulernen. Sofern du frisch und belebt bist, lernst du. Lerne ohne Weiteres.

Lernen ist ein zweiseitiger Nagel. Du hast ebenfalls zu verlernen. Dies ist Loslassen. Du hast die Vergangenheit los zu lassen und eine Menge zu verlernen, was du gelernt hast, ist das nicht so?

Ich lechze nach deinem Glück. Ich kann es kaum erwarten, Mir dein Glücklichsein zu bescheren. Du kannst dir sicher sein, Ich heiße dich willkommen. Du kannst dir sicher sein, Ich danke dir. Du kannst dir Meiner Ergebenheit, dir zu dienlich zu sein, sicher sein.

Was ist jener Glückszustand, der, danach sieht es aus, eine Manier an sich zu haben hatte, auf dir Halt zu machen, und hernach sich zu verziehen? Ist es Glücklichsein, das dir entschlüpft, oder bist du es, der dem Glück entschlüpft? Gehst du stracks an seiner Tür vorbei?

Glücklichsein umgibt dich, und dennoch entzieht es sich dir. Du stehst in einem Blumenfeld und begibst dich auf die Suche nach dem Feld, in dem du bereits stehst.

Was aber ist es, das Glück? Was ist es schlechterdings? Am einen Tag scheint dir Etwas Glück zuzureichen. Am anderen Tag tut das gleiche das nicht. Wo hat das Glück seinen Wohnsitz, und warum kann es nicht bleiben, fragst du dich:

„Wieso kann sich Glück nicht in einem Ordner unter G befinden, damit du ihn immer, wenn du möchtest, herausziehen und es mit dir nehmen kannst? Wieso kann Glücklichsein nicht On Demand sein?“

Doch, das kann es. Du stehst in einem Blumenfeld. Du kannst zu deinen Füßen herunterschauen und sehen, wo du dich befindest, und du kannst all die Blumen, die du magst, pflücken.

Geliebte, wo kommt euer Glücklichsein zu liegen, ausgenommen inwendig in euch? Schaut euch um, und nehmt etliche der Blumen des Glücks an euch, und überreicht der nächsten Person, die ihr seht, einen Strauß von eurem Feld des Glücks. Was könnt ihr jetzt im Augenblick tun, um jemandem Glück zu schenken?

HEAVENLETTER # 4206 – 31.5.12 – Unto Your Heart

BIS ZU DEINEM HERZEN

An deinem Herzen – bin Ich. In diesem flammenden Herze dein ist Mein Sitzplatz. Und gelegentlich erkennst du Mich. Manchmal weißt du es. Zu jedem Zeitpunkt, ob du nun hinsiehst oder nicht, bin Ich hier inmitten deines Herzens. Ich bin bei euch. Ich bin inwendig in euch. Ich verausgabe Meine ganze Zeit – das, was ihr Zeit nennt – in eurem Herzen. Ich bin auf ewig in eurem Herzen. In eurem Herzen ist es, wo Ich weile. In eurem Herzen ist es, wo Ich gerne bin. Für Mich ist das Zuhause euer Herz.

Ich habe Meine Wohnstätte im Himmel. Sofern Ich im Himmel Wohnung habe und in eurem Herzen wohne, muss der Himmel in eurem Herzen existieren. Geliebte, wo sonst könnte denn der Himmel sein?

Die Weite und die Schrankenlosigkeit des Himmels existiert in eurem Herzen, in eurem ureigenen Herzen. Wo sonst könnte Weite sein? Unübersehbare Weite ist nicht Zeit und nicht Ort. Weite ist kein gelegentlich aufgesuchter Ferienort, zu dem man sich aufmacht. Sie ist keine Stelle. Sie kann nicht verortet werden. Wir sagen ‚oben‘, derweilen es kein oben oder unten gibt. Es gibt kein hoch und runter. Das Gotteskönigreich ist der Himmel, und das Königreich Gottes ist inwendig in euch.

Ihr möchtet euch gerne an Wände und Zugangswege herantasten. Ihr möchtet euch gerne an Geländern festhalten. Ihr möchtet gerne ein Schild sehen, auf dem steht: „Hier ist der Himmel. So ist es. Klopfe dreimal an der Tür, und sie wird für dich aufgetan.“

Der Himmel ist eine Stelle zum Hingehen, die sicher in eurem Herzen verwahrt ist. Noch einmal, sofern Ich im Himmel bin und der Himmel in eurem Herzen ist, wo kann dann der Himmel sein, ausgenommen in eurem Herzen? Ihr, die ihr euch derart lange nach Frieden und nach der Vornehmheit des Himmels sehntet, habt schier stehenzubleiben und euer Herz zu betreten. Dort werdet ihr Mich im Herzen des Himmels sitzen sehen. Es gibt kein Herz ohne Mich. Inmitten des härtesten Herzens sitze Ich ebenfalls. Ich bin zugänglich. Es mag sein, Ich werde nicht in Gebrauch genommen, gleichwohl bin Ich benutzbar. Bindet euer Herz los, und ihr werdet erkennen, wo Ich BIN.

Bei eurem Herzen – BIN Ich.

Euer Herz ist schlechthin ein Organ. Es hält Weite in sich. Um des Verständnisses der Welt halber können Wir sagen, dass es dort eine leere Stelle gibt. So wie ein Same als etwas, was innen in sich leer, eine winzige Raumlos-heit ist, aus der ein Baum hervorwächst – so habt ihr inwendig in eurem Herzen eine Raumlos-heit, aus der in eurem Gewahrsein der Himmel hervorwächst. Er ist immerfort da. Es bist du, der nicht ununterbrochen da ist. Du hast deine Aufmerksamkeit nicht auf dein Herz gelegt, oder du strengst dich dabei zu sehr an.

Wenn ein Apfelbaum aus einem Apfelsamen hervorwächst, strengt er sich nicht an, zu wachsen. Es hat ihm keine Mühe bereitet. Vom Samen zum Apfelbaum und zu reichhaltigen reifen Äpfeln ist nichts nötig, als zur Sonne hin zu wachsen. Und dafür, dass der Himmel inwendig in deinem Herzen hervorbirst, braucht es nichts, außer zu Mir hin, zu dem Großen Vater / zu der Großen Mutter Sonne einer jeden Schöpfung hin zu wachsen. Mit welchem Namen du Mich auch bezeichnest, wachse zu Mir, zu der Inneren Stille von dir, zu jener Unüberschaubaren Weite inwendig in deinem großzügig ausgelegten Herzen der Stille.

Oder, wenn du es so magst, nimm einen voll ausgewachsenen Baum in deinem Herzen in Betracht. Du kletterst auf ihn. Du kletterst langsam, Ast um Ast. Du ruhst dich aus. Du kletterst weiter, so lange bis du den äußersten Baumwipfel erreichst, von wo aus du das Himmelskönigreich betrachtest. Es muss dein Königreich sein, denn es weilt in deinem Herzen.

O, komme zu Mir. Komme zu dir selber. Komme zu Sinnen des Gottes-Inwendig-In-Dir. Durchquere die Korridore der Liebe. Du wirst im Grunde nicht zu gehen haben. Du wirst Alles sehen und im Blick haben. Du wirst Alles sein. Du wirst zu einem direkten Gegenüber mit Mir, Gott, Der angesichtslos ist, gelangen, und gleichwohl wirst du erkennen, wirst du alles auf ein Mal und im Nu erfassen, Wer und Wo du bist und Wer und Wo du immerzu gewesen bist.

HEAVENLETTER # 4207 – 1.6.12 – The Truth of Your Own Heart

DIE WAHRHEIT DEINES EIGENEN HERZENS

Es gibt Zeiten, wann du für dich selbst Stellung zu nehmen hast. Und Ich bin deinSelbst. Es gibt einen Unterschied zwischen deinem Ego und dir selbst, Meinem Selbst inwendig in dir. Es gibt Zeiten, wann du für die Wahrheit von dir einzutreten hast. Lasse niemanden und nichts dich von der Wahrheit deines eigenen Herzens abbringen.

Es gab Zeiten, als du Dich Selbst inwendig in dir im Stich ließt. Du spielst Dich Selber herunter. Du übergibst Dich Selbst, um Gunst zu erheischen. Du dachtest, es sei dabei eine Art Ertrag für dich drin. Du hast der Logik der Welt zugehört. Und du opfertest deine Wahrheit für die Wahrheit oder Annehmlichkeit eines Anderen.

Das Leben lehrt dich, dass du deinen eigenen Willen und Weg nicht haben musst. Nichts muss so sein, wie du es möchtest, dass es sei. Hinwiederum, sobald es sich auf Mich inwendig in dir inmitten deines ureigenen Selbst beläuft, ist es besser, dass du deine Wahrheit wahrst und sie nicht weggibst, selbst dann nicht, wenn die ganze Welt Minderem als der Wahrheit die Herrschaft überlässt.

Es gibt Zeiten, als du klein beigegeben hast. Darüber rede Ich. Du hast deine Herzenswahrheit für eine falsche Münze aufgegeben. Du hast dein Herz dreingegeben und etwas anderes vor deinem Herzen rangieren lassen. Du bist vielleicht gegenüber der Popularität weichgeworden. Vielleicht hast du dich gegenüber dem Willen eines Anderen erweichen lassen, der entschiedener war als der deine. Es gibt Wille, und es gibt Wille großgeschrieben. Gib Meinen Willen für dich nicht weg.

Alles im Leben wird deine Evolution befördern. Irrtümer werden das tun. Und doch, verwirke deine Entwicklung nicht, um allgemein akzeptiert zu werden oder einer galanten Lauffläche oder deiner Brieftasche halber. Lasse nicht die Achtung, die ein Anderer dir gegenüber aufbringt, zu deinem Führer werden.

Es ist leicht, sich in dem zu verfangen, was deinem Herzen unwahr ist. Ich spreche von deinem Wahren Herzen, nicht von deinen Marotten. Gib deine Launen auf. Ich rede von der Wahrheit von dir. Sei nicht weniger, als du bist. Es zählt. Lasse dich nicht auf den Holzweg führen, weil ein Anderer anscheinend mehr weiß als du. Billige zu. Sei bescheiden, aber verkaufe dich nicht unter Wert, denn es geht um etwas.

Du hast nicht jedes Mal, aus dem Weltgesichtspunkt her, den Sieg davon zu tragen. Genauso wenig hast du dich, im Austausch für einen Augenblick einer Ehrbezeugung an dich, flussabwärts zu schicken.

Die Frage hier lautet: Was ist eure Wahrheit, Geliebte?

Die ganze Welt kann Handlungen und Perspektiven billigen, die deinem Herzen nicht recht sind. Die ganze Welt kann sagen, es sei in Ordnung, vom Arglosen zu stehlen. Die Welt mag ja sagen, es sei in Ordnung, unter gewissen Umständen und unter solchen und solchen Gegebenheiten zu stehlen. Die Welt kann über hinterlistige Wege reden. Weil du mit der einen oder anderen Sache durchkommst, macht sie nicht richtig.

Was Ich dir hier sage, ist: Tue das Richtige, selbst wenn die Welt ansagt, es sei im Grunde nicht von Belang.

Ich bitte euch nicht, zu einem Helden oder einer Heldin der Welt zu werden. Ich bitte euch, eurem eigenen Herzen treu zu sein. Haltet zu eurer Redlichkeit, selbst wenn die Integrität der Welt von der euren verschieden ist.

Seid nicht der Spielball der Welt und verlagert euer Herz nicht so, wie die Welt es ihrem Dafürhalten nach in Ordnung findet, derweilen euer Herz sagt: „Ich bin mir da nicht sicher.“

Lügt euch nicht in die eigene Tasche. Kommt nicht mit Minderem, als euch selber gegenüber treu zu sein, davon.

Ehrt den Gott inwendig in euch. Dies sage Ich hier. Lasst euch nicht durch die Mehrheit in andere Kanäle lenken, sofern euer Herz nicht wahrhaft zustimmt. Lasst nicht locker, wo es drauf ankommt. Euer Herz ist von Belang. Seid Eurem Selbst getreu.

HEAVENLETTER # 4208 – 2.6.12 – Come to the Greatness within You

GELANGE ZUR GRÖSSE INWENDIG IN DIR

Vergangenheit los lassen bedeutet Bedauern, Zerknirschung, Selbstbeschuldigung, Enttäuschung, Betrübnis, Verurteilung und Anhaftung an was auch immer von ihr los lassen.

Die Zukunft los lassen bedeutet Vorgaben, Beharren, Anhaftung, Erfordernisse, Haben-Müssen, bedeutet Kontrolle los lassen. Es bedeutet, deinen Hut gegenüber dem Leben lüften. Es bedeutet, es zu segnen. Es bedeutet Glücklichsein im Sinn haben und es nicht für nötig befinden, Angaben zu machen, wie es eingetrichtert gehöre.

In der Gegenwart leben ist nicht an ihr festhalten. In der Gegenwart leben ist sie bezeugen und miterleben. In der Gegenwart leben ist ein vollendeter Zustand des Nicht-Angehaftetseins.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, es gibt kein daran Festhalten. Da ist Freiheit. Befreie dich von Anhaftung. Angehaftetsein ist wie sich in einem Leimtopf verfangen. Angehaftetsein ist sich selber immer tiefer eingraben.

Anhaftung ist Sich-Klammern.

Falls das Leben einen Berg hochsteigen ist, so erklimme den Berg, ohne dich selbst an ihn festzunageln. Wie kannst du klettern, alldieweil du am Boden festgenagelt bist?

An all dem Festhalten, was du ausrichtest, ist weder Hand noch Fuß. Du hast an Menschen festgehalten, selbst an jenen, die vor langer Zeit von der Erde verschieden sind. Du hast los zu lassen, und dennoch scheinst du nicht los lassen zu können. Du befandst dich in einer Festhalte-Raserei.

Geliebte, ihr wart bestrebt, zu einem Geizkragen des Lebens zu werden. Ein Geizkragen hortet und hat die Vorstellung, er benötige sein Gehortetes. Er glaubt, es stelle sein Glück dar. Wie es sich aber in der Geschichte fortentwickelt, ist das eben sein Niedergang.

Ihr könnt nicht an der Vergangenheit festhalten, und vorrücken. Nun gut, das Leben wird euch auf jeden Fall nach vorne schieben. An der Vergangenheit festhalten ist eine Illusion obenauf auf einer Illusion. Du kannst an allem festhalten, was du möchtest, und doch kannst du nicht an einem Bisschen festhalten. Du hältst an nichts fest. Festhalten hält dich nicht in sicherem Verwahr. Los lassen hält dich sicher.

Nebenbei gesagt, Gesichertheit ist nicht der Lebenszweck. Leben ist euer Zweck. Ich meine, wirklich leben, nicht einfach: durchkommen und es hindurch schaffen. Höre auf, den Atem anzuhalten.

Du bist keine Chinapuppe, die auf ein Regal gestellt werden kann. Dir eignet kein Ende. Dir eignet kein unbeachtet Beiseitelegen.

Leben geht um Leben, nicht um Drumherumgehen.

Du kämpfst gegen Windmühlen an. Du läufst, um dich im Wald zu verstecken, und der Wald zehrt dich auf.

Lebe das Leben eher, denn du es fürchtest. Lebe das Leben, verstecke dich nicht vor ihm. Lebe das Leben als ein Ebenbürtiger. Finde die Größe inwendig in dir.

Es braucht Mut, um als ein Menschenseinswesen auf Erden zu leben. Es braucht Mut, da du davor Angst hast. Überwinde deine Ängste. Schließe Frieden mit ihnen und lasse sie gehen. Ängste werden sich zu ihren Gunsten entwickeln, und du zu deinen Gunsten.

Ich rede hier nicht von Leichtsinn und Draufgängertum. Dies ist der Lauf des Lebens.

Das Leben ist kein Fehdehandschuh. Es ist eine pulsierende Reise. Es ist die Chance einer Lebzeit. Du hast sie zu nehmen. Du kannst ihm nicht aus dem Weg gehen. Aus dem Weg gehen ist nicht Meisterschaft. Dies ist schlicht und einfach mit dem Stricken des Pullovers fortfahren, bei dem du bereits angefangen hast.

Du warst nie angelegt, im Leben ein Zauderer zu sein. Du warst nicht angelegt, vor dem Reiten des Pferdes des Lebens zu scheuen. Du warst angelegt, auf das Pferd aufzuspringen und ununterbrochen zu reiten, weiter und weiter zu reiten. Durchstreife die Spannweite des Lebens. Lebe das Leben. Mache dein Leben zum gelegenen. Ja, mache dein Leben gar noch heilig. Packe das Leben bei den Hörnern und reite mit ihm.

Du kannst von der Erde abgeworfen werden, indes niemals vom Pferd des Lebens. Du bist der Ewigkeit verschrieben. Trage dies in deinem Sinn, und falls dein Geist am Rasen ist, wird er sich beruhigen.

Leben, Friede und Liebe eignen dir im selben Augenblick der Ewigkeit.

HEAVENLETTER # 4209 – 3.6.12 – Return to Silence

KEHRE ZUR STILLE ZURÜCK

Mein Herz macht Flip-Flops, sobald Ich an euch denke, und Ich denke die ganze Zeit an euch. Zur selben Zeit (Ich rede vom Mythos der Zeit) gebietet ihr Meinem Herzen Einhalt. Mein Herz hört mit dem Schlagen auf, derweil Ich in eure schönen Augen schaue. Ihr, Geliebte, ihr seid in all eurer Schönheit und Unschuld ein Herzens-Propf.

Wann Alle sehen, wie Ich es tue, wann Alle lieben, wie Ich es tue, werden Wir keine starren Standbilder sein, dennoch werden Wir ruhig sein. Wir werden in der Tiefe Unserer Herzen leben; in den Tiefen, dort ist Stille zugegen. Wir könnten sagen, dass Wir in den Tiefen den Pfeil gespannt ansetzten. Und hier sind Wir nun, im Leben bereit und drauf und dran, bevor der Film, in dem Wir inbegriffen sind, anläuft, bevor der Film, in dem Wir sind, belebt gerät, bevor der Regisseur ansagt: „Beleuchtung an. Kamera. Action!“

Wir sind im Begriff. Wir sind bereit. Wir sind voller Energie. Wir stehen an dem Augenblick der Animation, wo Stille die Herrschaft innehat.

Wir sind die Pferde am Gatter, bevor Wir starten. Es gibt ein Signal, vielleicht einen Pistolenschuss, und Wir legen los.

Hier ist es, was Ich euch sagen möchte. Während Wir die Bahn entlangsausen, während Wir Uns derart schnell in Bewegung setzen, sind Wir nach wie vor in Ruhe, in unbeweglicher Stille. Die Stille fährt mit Uns. Sie lässt nie nach.

Ihr könnt in der Hitze des Rennens ja so voller Eifer werden, ihr könnt vorausdenken, derart in dem Rennen verfangen, derart in dem Rennen verhakt, dass Unsere Machtvolle Stille in Vergessenheit gerät, und dass alles, woran Wir denken können, das Rennen ausmacht. Es ist eine Sache, von einem Rennen im Leben zu sprechen. Eine andere ist es, an Unser umfassendes Umarmen bei dem, was im Leben vor sich geht, zu denken. Ich rede jetzt von dir, so, als wärst du von Mir getrennt, denn nicht einmal einen einzigen Augenblick lang stelle Ich Mir je vor, dass Ich Mich von der Stille abkehre.

Ihr indes, ihr Meine Göttlichen Kinder, verhaspelt euch so im Leben, verfangt euch in Enttäuschtheit, verfangt euch so in Anspannung, verfangt euch so in Entwicklungen, verheddert euch so in Schmerz und Panik, dass ihr die Quelle der Stille inwendig in euch restlos vergesst und euch damit selber bestraft. Ihr geht des Gewahrseins eures Größeren Selbst verlustig. Ich nenne diese Stille euer Größeres Selbst. Alles, woran ihr denken könnt, ist das, woran ihr denkt. Euer Geist zerrt an eurem Herzen und verwirrt es von hinten bis vorne. Ihr schnaubt, ihr ächzt. Euer Geist sitzt am Steuer eures Herzens und dreht wie wild herum, dabei das Schlimmste befürchtend.

Was ist das Schlimmste, Geliebte? Dass ein geliebter Angehöriger stirbt? Weiterhin ist Stille inwendig in euch, Stille, die ihr ignoriert. Ihr habt den Pfad der Furcht eingeschlagen, und ihr blickt weder nach links noch nach rechts. Ihr gebt euch statt, angstbeherrscht zu sein. Ihr zertrümmert euch in Bruchstücke von euch selbst. In euren Worten ausgedrückt könntet ihr sagen, ihr sterbt tausend Tode. Natürlich sterbt ihr nicht. Ihr stecht euch selber ins Herz. Man könnte sagen, ihr seid Selbstverstümmler. Das Selbst, die Stille von Euch, wird, durch all das, zudem keinesfalls behelligt.

Ihr rackert euch mit einem Pott voller Aufgebrachtheit ab, und die Aufregung über einen geringfügigen Vorfall kann zuweilen ebenso haarsträubend sein, wie über etwas, was ihr als groß festsetzt.

Was immer das Leben zu euch heranführt, welche Tragik euch auch immer unter den Augen ist, bei jedwedem Herzschmerz – es seid ihr, die dieses vervielfachen. Auf diese Weise seid ihr diejenigen, die ihn zu euch heranführen. Ihr stecht dutzende Male auf euch ein.

Sobald sich das zuträgt, was ihr eine Tragödie nennt, geißelt ihr euch dafür. Ihr richtet den Hammer auf euch selbst und hämmert tüchtig auf euch ein.

Geliebte, selbst wann eure schlimmsten Ängste verwirklicht werden, ist es euch angelegen, euch selber los zu lassen und zur Stille zurückzukehren. Was anderes gibt es denn für euch zu tun?

HEAVENLETTER # 4210 – 4.6.12 – The Face of God

DAS ANTLITZ GOTTES

Wenn ihr euch doch bloß für schön befinden würdet, so würdet ihr in der Welt anders rotieren, und ihr würdet der Welt Anerkennung bezeugen. Und die Welt würde sich euch zufolge anders drehen. Der Rhythmus der Welt wird sich wandeln. Die Welt wird sich selber transformieren gemäß dem, wie ihr euch selber, und daher wie ihr die Welt seht.

Sobald Meine Rede sich auf euch als schön bezieht, rede Ich von der Schönheit von euch, welche das Herz von euch ist.

Die Wissenschaft hat aufgezeigt, dass die Art und Weise, wie ihr euch ein Molekül anschaut, auf das Molekül Einwirkungen hat. Demnach also, seid ihr der Auffassung, so, wie ihr euch selber anseht, wirke auf euch ein?

Kommt her und mögt euch selbst. Ihr müsst das. Kommt her und seht euch selber so, wie Ich, der scharfsichtige Eine, euch sieht. Lasst Uns in der Sache einvernehmlich sein. Ich sage, ihr seid schön. Glaubt Mir. Ihr seid die Schönheit Meines Herzens. Ihr seid Mein schönes, Mein schönes, schönes Kind der Liebe. Ihr seid Mein schöner Geliebter. Seid Mein. Ihr SEID Mein. Mir stand es nur danach, Schönheit zu erschaffen. Ich bin ein Künstler von Einem Schöpfer. Ihr seid Meine schöne Schöpfung. Ihr seid Mein Kunst-Werk.

Die Welt kann euch nennen, was sie sich auch dafür hernimmt, dennoch müsst ihr euch als schön bezeichnen, denn so erschuf Ich euch.

Du bist Meine Liebe, sozusagen auf einer Drechselbank geformt. Du bist Mein Endprodukt, das fortfährt, sich selber zu vollenden. Du füllst etliche Farben auf, nicht wie mit Rot, sondern als Glanz. Du bist ein strahlendes Seinswesen Gottes, dessen Schönheit Ewig und Endlos ist. Deine Schönheit ist unbestreitbar.

Wisse von jetzt ab, du bist schön. Bejahe, dass du schön bist. Dann wirst du Schönheit zur Welt abstrahlen. Der Welt ist es vonnöten, Schönheit zu sehen und dazu zu gelangen, ihre eigene zu erkennen.

Es ist nicht mehr länger an dir, dich selber schlecht zu machen, nicht Mir, nicht dir, niemandem. Ich bezeuge dich als schön. Ich drücke einen Stempel auf dich, sodass zu lesen ist: „Gottes Schöpfung kann nur schön sein. Hier ist ein schönes Seinswesen Gottes, dem eine heilige Aufgabe zugeteilt ist, Gottes Schönheit auszuströmen. Diese Person ist der Aufgabe gewachsen. Unterzeichnet und besiegelt, Gott.“

Natürlich ist dies keineswegs eine Aufgabe. Zu nichts wird hier zwingend angehalten. Alles, was du zu tun hast, ist, dich selber als schön zu wissen, demnach wird jeder weitere in der Welt mit deiner Schönheit beglückt und dazu gelangen, seine eigene zu erkennen. Gesegnet sei die Schönheit Meiner Schöpfung. Gesegnet sei dein Herz. Gesegnet sei dein Licht, denn es ist Mein.

Du bist Mein Licht, strahlend in seiner Schönheit. Du bist Meine personifizierte Schönheit. Du bist Meine Schönheit.

Niemals mehr wirst du dich in eine Ecke stellen. Niemals mehr wirst du dein Gesicht mit einem Schleier bedecken. Du bist das Antlitz Gottes, also sei es.

Verleugne dich nicht mehr länger vor dir selber. Zu welchem Behuf? Dies ist nicht Genügsamkeit. Dies ist eine Verwindung des Ego. Das Ego legt dar: „Wie kann es möglich sein, dass du schön bist? Du bist womöglich der Unschönste unter allen. Sei stolz darauf. Du bist nicht einfach unschön. Du bist einzigartig unschön. Nimm dich nicht auf den Arm. Ich kenne dich ebenfalls gut.“

Das Ego hat dein Konzept von dir selbst ohne Weiteres um seinen kleinen Finger gewickelt. Das Ego macht dich schlecht, damit es in deiner Nähe verbleiben kann.

Wähle Schönheit oder wähle das Ego. Wähle, Mir beizuspringen und Vorschub zu leisten. Wähle Wahrheit oder schimmelige Illusion. Wähle Gott. Wähle Liebe. Wähle Schönheit. Erhebe Anspruch auf sie. Wisse, woher du kommst. Sei in der Liebe, woher du kommst, eingesessen. Genug vom Ego. Gelange jetzt zu mehr von Gott. Komm. Triff auf Mich, so wie Ich dir begegne.

HEAVENLETTER # 4211 – 5.6.12 – Eternal Connection

EWIGE VERBUNDENHEIT

Es ist, als seien Wir Ausweitungen voneinander. Wir sind eine Ewige Verbundenheit. In einem gewissen Sinne sind Wir drahtlos. In einem anderen Sinne sind Wir der Hauptrechner, und es gibt einzig Eins im ganzen Universum. Wir sind definitiv etwas, sind Wir das jetzt nicht?

Tap, tap, tap gehen Unsere Botschaften. Ein unentwegtes Offenbaren. Unentwegtes Aufnehmen von einlaufenden und hinauslaufenden Botschaften, dies, obschon sie instant, augenblicklich sind, und obschon einlaufend und hinauslaufend weder Hand noch Fuß haben. Da ist der Empfang, und da sind Botschaften, die durch Uns hindurch widerhallen. Es ist, als würde Einer sprechen, und es ist Derselbe Eine, der vernimmt, derart eng ist die Verbundenheit.

In der Tiefe Unseres Zusammenhangs, Unseres Einssein-Zusammenhangs, gibt es nichts zu sagen. Wir sind telepathisch. Wessen Gedanken sind sie denn?

„Gib mir das“ ist ein menschlicher Gedanke, vielleicht geht es um ein Stück Kuchen. „Lasst Uns das aufteilen“, ist eher eine Gottes-Botschaft, oder: „Hier, nimm es ganz. Ich möchte gerne, dass du es hast.“ Und gleichwohl sind alle diese Gedanken menschlich. Ich, Gott, habe den Kuchen vorgehalten, und ihr wartet euch selber mit ihm auf.

Ihr habt kein Heiliger zu werden, obschon etliche unter euch das sind oder sein werden. Hingegen erzielst du nicht Heiligkeit, indem du deinen Kuchen immerzu jemandem gibst. Heiligkeit wird weder angestrebt noch erlangt. Überdies, wer möchte als ein Heiliger gepriesen werden? Was für eine Art Ehrgeiz ist das? Ein erquicklicherer Zuständigkeitsbereich ist es, näher und näher zu Mir heran zu kommen. Ihr seht euch nicht nach Resultaten um. Ihr seht zu, dass ihr dienlich seid.

Die Spirituell Erhabenen, die Gottgleichheit selber, waren reelle Leute, bloß sahen sie mehr in der Weise, wie Ich sehe. Sie wurden nicht aus dem Leben zurückgenommen. Sie waren des Lebens, und kraft ihrer Bewusstheit leisteten sie ihren Beitrag zum Leben von Vielen.

Bewusstheit ist alles.

Ego ist nichts.

Sobald jemand das Selbst kennt, sobald jemand das Selbst wirklich kennt, sieht er kein Erfordernis für Eigennutz. Kein Bedarf rückt ins Auge. Weisheit geht aus einem gewöhnlichen Boden auf. Weisheit ist nicht schier für einen, zwei oder drei. Sie ist für alle.

Liebe, so wie die Erhabenen sie lebten, war kein Süßstoff. Kein sentimentaler Schmalz. Da war Wahrheit, und da war Ausgerichtetheit auf den Brennpunkt, und sie kamen vom Anliegen der Liebe her. Gab es einen Heiligenschein über ihren Häuptern, wie man es auf den Gemälden sieht? Vielleicht. Und doch ist es so, ja eben mit Augen zum Sehen – über deinem Haupt gibt es ebenfalls einen Heiligenschein. Eine Gloriole ist kein Nachweis von Heiligkeit. Kein Bild ist ein solcher Nachweis.

Wonach steht dein Verlangen? Was ist da, es zu erstreben? Trachte danach, in deinem Gewahrsein näher zu Mir zu gelangen. Du gibst nicht irgendwas auf, um zu Mir zu gelangen. Es ist Freude, zu Mir zu kommen. Zu Mir kommen bedeutet nicht alles aufgeben. Du befindest dich jenseits des Punkts des Aufgebens. Du gibst nichts auf, aber du lässt los. Die Erhabenen gaben nichts auf. Sie hatten genau, was sie wollten, und sie waren genau da, wo sie sein wollten, und das war bei Mir. Opfern gehört nicht verherrlicht. Die Erhabenen ließen eine Menge hinter sich, was sie nicht mit sich nahmen, dennoch machte sie ebendies nicht erhaben.

Wir könnten sagen, dass sie Nichtzurkenntnisnahme aufopferten. Sie verbrannten sie im Feuer der Bewusstheit.

Ihr Bewusstsein machte sie erhaben. Sie waren, wer sie waren. Sie waren nicht irgendwas, ausgenommen das, was sie waren. Sie verfielen nicht darauf, sich als besonders zu sehen. Ihre Gedanken lagen nicht auf ihnen selbst. Schlicht und einfach nicht. Sie wirkten für Mich.

Bloß, nein, sie äußerten niemals, sie seien Heilige. Sie waren Menschen, die lebten, die atmeten und die höher aufliefen, ohne sich selber zu bewundern und Kennungen und Titel zu verleihen.

HEAVENLETTER # 4212 – 6.6.12 – When the World Assails Your Heart

WENN DIE WELT DEIN HERZ BESTÜRMT

Was für ein Duft ist heute in deinem Herzen? Möge sie köstlich sein, diese Würze in ihm. Möge er so süß sein wie der Morgentau. Möge er keine Stiche von Beklommenheit oder von etwas anderem als der Süße der Liebe an sich haben, Liebe, bar zugefügten Schmerzes, Liebe, des Widerstands oder jedweder weiterer zahlreicher Dinge ledig, die dein Herz allzuoft bestürmten.

Sofern etwas von der Welt her dein Herz bestürmt, lasse es rasch hindurch passieren und auf der anderen Seite vollauf erledigt herauskommen. Behalte niemals mehr etwas in deinem Herzen, was es nicht nährt. Einerlei wie recht du hast, oder was dein Gefühl in der Sache ist, ändere dein Denkgut und lasse Anspannung los.

Niemand hat dir jemals etwas getan. Sie mögen dich beschimpft, dich enttäuscht, hintergangen haben, und dennoch erkläre Ich, sie taten dir das nicht an. Du hast dir das, was du sahst oder fühltest, zugezogen, und es als schmerzhaft akzeptiert. Es ist so, wie wenn jemand Drogen oder ein drittes Stück Kuchen nimmt, niemand hat dich dazu veranlasst. Niemand hat dich gezwungen, den Mund aufzumachen. Du hast deinen Mund geöffnet. Das gleiche gilt für Schmerz und Weh in deinem Herzen. Es ist gut, dein Herz aufzumachen zum Lieben. Du hast dein Herz nicht wegen der einen oder anderen Sache dichtzumachen.

Das gleiche gilt für Bitterkeit oder allerhand anderes. Du hast es hinuntergeschluckt. Du hast Bitterkeit voll und ganz geschluckt.

Sobald sich in deinem Herzen Pein aufhält, hat sie niemand außer dir dorthin verbracht. Du hast sie dort hingelegt, und du bist derjenige, der sie verwahrt. Wie bei allem anderen – lasse sie los. Anstatt zu sagen: „Das wären wir los!“, sage vielmehr: „Ich segne dich – zu deinem Wohlergehen.“

Wenn Wir über geknickte Liebesbeziehungen reden, so hast du dein Herz geöffnet, und du hast dich, sobald sich die Dinge nicht so herausstellen, wie du es dir erträumtest, mehr oder weniger so geäußert: „Du Kerl, du hast meinem Herzen wehgetan. Dafür schnappe ich dich und packe all den damit einhergehenden Schmerz in meinem Busen, und lasse dich dort verwesen, hier im ureigenen Herzen meines Seins. Komme gleich herein und verbleibe hier in meinem Herzen, sodass ich dir weiterhin für mein eigenes Verschulden die Schuld zuschieben kann. Ich bestrafe mich selbst um dessentwillen, dich für meinen Schmerz für verantwortlich zu halten. Ich kennzeichne dies als einen schönen Sieg. Ich bestrafe dich, indem ich das Vergehen behalte, das ich gegen mich begangen zu haben dir in meinem Herzen zur Last lege. Ich möchte dich dabei nicht ungestraft davonkommen lassen, einerlei wie sehr mir das wehtut. Ich halte dich hier als meine Geisel, ja, genau hier.“

Demnach hegst du einen Groll, und mithin sind dein Herz und Geist mit diesem Gedanken angefüllt. „Er kann mir das nicht antun. Er wird das noch bedauern.“

Was er auch tat, oder was sie auch tat, es ist weitaus weniger, als das, was du dir selbst und deinem angeschlagenen Herzen antust.

Feste, Freundchen, lasse den Täter los. Es geht im Ganzen genommen um einen großen Irrtum, oder etwa nicht? Binde ihn vom Mast los. Wer denn ist schlechterdings wessen schuldig? Zumindest bist du für die Bewandtnis, das Verargen zum Schlafplatz in deinem Herzen nachhause zu bringen, verantwortlich.

Ein Jeder unter euch ist ein puckerndes Menschenseinswesen. Ein Jeder unter euch brach auf, auf einem Angelstreifzug sein Glück zu machen, und du suchtest dir – im schlimmsten Fall – das widrige Geschick aus. Liegt dabei die Schuld aufseiten des Gutglücks? Wessen Schuld ist es? Ist es ein fehlerhaftes Verschulden, dass das, woran du ehedem dein Herz hängtest, bei dir nicht mehr länger ins Schwarze trifft?

Bejahe ein für alle mal, dass es kein Verschulden gibt. Vergiss schuldhaftes Vergehen. Denke nicht eine Minute lang mehr in Bezügen von Fehlern und Schuld, denn das ist ein Falle, die du dir für dich selber stellst.

Das größte Leid gebrochener Herzen in Liebesbeziehungen hat folgenden Verlauf: An einer Kreuzung kam es zu einem Autounfall. Keiner der beiden Fahrer fuhr wachsamen Auges. Beide Fahrer stiegen aus ihrem Wagen.

Sei glücklich, dass jeder Fahrer imstande ist, die Hand zu geben, dass jeder Fahrer in der Lage ist, ‚Es tut mir leid‘ zu sagen und die Sache sodann dabei bewenden zu lassen. Weswegen den anderen Fahrer mit Vergeltung in deinem Herzen behalten und ihn dort zerstampfen, derweilen du selber es bist, der sich hierbei wehtut?

HEAVENLETTER # 4213 – 7.6.12 – You Are in a Higher Place Now

DU BEFINDEST DICH JETZT AN EINEM HÖHEREN ORT

Es gibt kein Verschulden, und es gibt keine Entschuldigung.

Du kannst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben gehen. Es gibt kein Schuldhaben, und es gibt keine Entschuldigung, und gleichwohl werden Fehler begangen, und Bedauern und Schuld werden in deren Kielwasser zurückgelassen. Gewähre deinen Fehlern keinen Unterschlupf. Du hast sie ebenso los zu lassen, wie du die Fehler Anderer los zu lassen hast.

Genauso wenig hast du dir Entschuldigungen für dich selber auszustellen. Es ist wahr, du wusstest es nicht besser. Rücke nun vor.

Sei ein Befürworter von Entgegenkommen. Habe Wohlwollen dir selber und Anderen gegenüber. Dies ist dein Ruder richtig stellen. Stelle dein Ruder richtig, und alles weitere wird folgen. Du steuerst durch die seichten Stellen des Lebens. Wohlwollen ist dein Ruder.

Tue dir selber, so wie du es Anderen tust. Es gibt keine Anderen. Es gibt keine Nachbarn. Es ist alles insgesamt du selber. Kränke nicht, und du wirst keine Kränkung erleben, deretwegen du zerknirscht bist. Es ist für dich ganz und gar nicht das Richtige, dich mit dir nicht zu befreunden.

Das Schönste, was du jetzt im Augenblick für dich tun kannst, ist aus der Vergangenheit herausspringen und dort nicht mehr länger zu gerinnen. Du befindest dich jetzt an einer höheren Stelle. Du setzt Segel für neue Häfen, und altgewohnter Ballast ist dir ohne Nutzen. Er ist Müll. Wirf ihn über Bord.

Du hast entschieden zu lange zu viel mit dir herumgetragen. Rücke das heraus, was herausgerückt gehört. Die Vergangenheit los lassen ist ein Muster los lassen. Du machst Platz für Neues, und neu, das ist es. Neue Tage gibt es nicht grundlos. Es gibt neue Tage, damit du aufrücken kannst. Zu viel Gepäck, und du hast dich hektisch mit ihm zu beschäftigen.

Alles, was du besitzt, besitzt dich. Sei durch mit der Vergangenheit, denn sie hält dich zurück, und du bist jemand, dem es angelegen ist, voranzugehen. Du nimmst jetzt einen neuen Pfad. Du lässt das Ego hinter dir. Was ist das Ego anderes als eine Ansammlung von Vergangenheit, als Andenken hier und dort auf einer Étagère? Etliche Andenken sind Schrammen. Lasse Andenken los.

Die Vergangenheit war eine mindere Zeit. Die Gegenwart ist ein größerer Moment.

Es gibt ohnehin keine Vergangenheit, zu der zurückzukehren wäre. Sie kann bloß ein Schatten sein. Sei im Tageslicht des Heute. Lasse die Sonne aus deinem Herzen heraus kommen. Lasse die Vergangenheit Vergangenheit sein. Die ganze Vergangenheit, all ihre Schätze und all ihr Weh, denn jedwede Vergangenheit ist eine vorübergehende Grille. Sie ist eine Idee, so wie Zukunft eine Idee ist. Ideen sind Rückbesinnungen oder Vorhersagen. Eben dieser Augenblick, so wie er auf Erden in der Zeit kenntlich gemacht ist, ist alles, was ist, und er verschiebt sich derart zügig. Die Gegenwart liest dich auf, und hernach legt sie dich nieder, und ein anderer Augenblick legt mit dir ab.

In Wahrheit existiert Zeit nicht. Nichts von ihr existiert. Ewigkeit existiert, gleichwohl ist Ewigkeit keine Ansammlung von Zeit. In der Ewigkeit ticken keine Uhren. Es gibt keine Zeitansage. Es gibt kein Spüren von ihr, keine Anzeigen von ihr. Nicht-Zeit ist nicht wie Zeit welcher Art auch immer. Sie hat damit keine Ähnlichkeit. Zeit ist eine Kammer. Zeitlosigkeit ist ein Feld guten Glücks. Sie ist wie Weite. Insofern Zeit und Raum nicht sind, und sie sind nicht, ist da Weite. Wir könnten vergleichsweise sagen, dass Zeit, als du Kind warst, wie in der Schule sein ist, und dass Zeitlosigkeit wie Schule ist, wenn sie aus ist und du frei hast. Keine Zwingen mehr an dir. Weite ist bar der Form und bar der Zeit.

Dein natürliches Habitat ist Weite. Von Weite kamst du her. Und zur Weite gehst du. Weite eignet dir. Unbeschränktheit ist dein. Fliege.

HEAVENLETTER # 4214 – 8.6.12 – God’s Love for You

GOTTES LIEBE FÜR DICH

Du kannst Anderen nicht vorschreiben, was sie tun müssen oder sollten. Dies stellt nicht dein Tätigkeitsgebiet dar. An dir ist es einzig, vorzuschreiben, was du tun willst.

Deine Werte sind dir angelegen, sie aufrechtzuerhalten. Halte deine Werte hoch, und gib Anderen statt, ihr Leben so zu leben, wie es ihnen passend erscheint. Deine Werte gehören nicht Anderen untergeschoben. Niemand hat deinen Standards nachzukommen. Die Hälfte der Zeit kommst du nicht einmal deinen eigenen nach. Die Hälfte der Zeit weißt du im Eigentlichen nicht, was deine Standards sind, dennoch fällt es dir so leicht, an dem herumzuhacken, was ein Anderer tut oder nicht tut. Während ihr das tut, Geliebte, ist es so, wie wenn ihr tratscht. Demnach geht ihr es ein, in geringfügige Angelegenheiten hineingezogen zu werden, die im Grunde genommen nicht euer Geschäft darstellen. Weil ihr in einem Anderen eine Schwäche zu sehen bekommt, bedeutet nicht, dass euer Wert erhöht wird. Keineswegs.

Seht euch nach selbstgerecht-sein, nach selbstgefällig, nach selbstbeehrend um, und alsbald seid ihr voller Aburteilungen.

Urteilen gehört gemieden wie die Pest. Warum? Weil es für dich nicht gut ist, und weil es für das Objekt deines Mokierens nicht gut ist. Werten ist wie einen Hammer in die Hand nehmen und einem anderen Kind Gottes auf den Kopf schlagen. Ob sich derjenige, den du tadelst, in Hörweite aufhält oder nicht, ist belanglos. Deine Negativität langt bei ihm an. Deine Gedanken werden vernommen. Ihnen wird rund um die Welt gelauscht, und, ja, auf diese oder jene Weise kehren sie zurück, um bei dir herumzugeistern.

Wie viele Male hast du voller Genugtuung gesagt: „So etwas würde ich nie tun.“ Und hernach, zu einem gewissen Zeitpunkt in deinem Leben, siehst du, wie du ebendies tust.

Du wirst Mich nicht tratschen finden. Du wirst Mich nicht richtend finden. Denkst du, Ich sei jetzt am Urteilen? Wann bringst du Richten, und wann bringst du Liebe zum Ausdruck? Besieh dir das. Du wirst womöglich meinen, Bewerten liege im Interesse des Menschen, den du beurteilst, und Ich sage, Hände weg vom Leben Anderer, Ich trage dir an, dich deines eigenen Lebens anzunehmen.

Ich rede nicht hinter eurem Rücken, Geliebte. Ich richte nicht. Werten ist eine Verdammung. Es zählt, dass du die Welt emporhebst. Nichts kommt bei Meiner Liebe für dich dazwischen. Meine Liebe für dich ist Meine Liebe für dich. Im Sommer wie im Winter ist Meine Liebe für dich unversehrt. Meine Liebe für dich ist Meine Liebe für dich. Ich halte sie nicht zurück.

Ich gab euch den freien Willen. Das ist nicht das gleiche, wie wenn man sagt: „Alles ist erlaubt.“ Ich sage nicht, dass alles erlaubt ist. Ich sage euch nun stracks, dass es der Negativität in allen ihren Gestalten und Ausmaßen ansteht, eurem Bewusstsein den Rücken zu kehren. An euch ist es nicht, sie zu behalten. Ihr habt ihr nicht auf irgendeine Weise Unterschlupf zu gewähren, nicht per Streifblick, auf keine sonstige Art.

Ihr begeht einen Fehler, und Ich liebe euch nicht anders. Ich flüstere über euch nicht hinter Meiner Hand. Weil ihr einen Fehler macht, bescheide Ich nicht, ihr wärt skandalös.

Ich rede zu euch. Ich setze euch auf Meinen Schoß, und Ich spreche zu euch. Ich bitte euch, ein Liebender, und kein Zensor zu sein, denn es obliegt euch nicht, Andere zu zensieren.

Geht per Beispiel voran. Es gibt für euch nichts anderes zu tun. Kommt von der Liebe her und nicht von Selbstverherrlichung. Habt auf euer Ego acht, damit ihr euch nicht auf Kosten eines Anderen aufbläht. Nehmt Andere in höherem Ausmaß in eure Obhut als euer Ego. Seid ein Mensch der Bedachtsamkeit. Seid besonnen. Achtet darauf, was ihr sagt und wie ihr es sagt. Seid beträchtlicher und nicht geringer. Seid großartig. Seid die Größe, als die Ich euch machte. Seid sie.

HEAVENLETTER # 4215 – 9.6.12 – Clinging to the Past

AN DER VERGANGENHEIT KLEBEN

Worum geht es, was dich dazu bringt, dich an die Vergangenheit zu klammern? Was veranlasst dich, nach jemandem zu weinen, der einmal am Leben, der dir lieb war und dir nach wie vor lieb ist? Es würde mehr Sinn ergeben, für denjenigen, den du liebst, ein Fest auszurichten, als deine große Liebe mit Tränen zu benetzen.

Es ist die Zeit, um die du trauerst. Es war einmal, da gab es jemanden, den du zutiefst liebtest. Über einen Zeitraum von fast der Hälfte deines Lebens hat dieser Geliebte die Erde freigemacht, und du wehklagst immer noch. Worüber schluchzt du, Geliebte, Geliebter, außer über eine Zeitspanne in deinem Leben, als du einem Anderen treu ergeben warst oder dein geliebter Nahestehender dir getreu war? Dein Geliebter ist dir jetzt treu. Er ist treuer als je zuvor. Seine Liebe ist jetzt größer. Was wäre, falls seine Liebe jetzt größer wäre und du jubeln könntest, dass du selber erkennst, wie lieben geht und wie lieben ohne Anheften in die Hand zu nehmen ist?

Du hast deinen verstorbenen Angehörigen nicht an dir zu halten. Du hast ihn nicht bei dir anzubinden. Er ist dir so nahe, wie Ich dir nahe bin, denn dein geliebter Angehöriger und Ich stehen gleich neben dir, an deiner Seite, dir gegenüber, dir so nahe wie nahe selber ist.

Liebe hat sich nicht abgekehrt. Ein Körper hat sich verabschiedet, das ist alles. Liebe verweilt. Meinst du, dein geliebter Angehöriger möchte, dass du um ihn weinst? Er möchte, dass du für ihn lächelst. Er lächelt dich jetzt an und ruft dich bei deinem Namen.

Es stimmt, er hat dir eine Menge bedeutet, als er auf der Erde lebte, und er bedeutet dir derzeit eine Menge. Du bist für die Liebe glücklich, die er über dich schauerte. Die Liebe war da, da in seinem Herzen. Was konnte er denn bloß anderes tun, als sie über dich schütten? Darin bestand seine Freude. Du und er hatten eine wechselseitige Freude. Ist das zum Weinen?

Er ist nie von deinem Herzen weggegangen, und du hast das seine niemals verlassen. Um was mehr könntest du bitten?

Du weißt, es ist nicht möglich, zu jenen Tagen zurückzukehren, ihn dazu zu veranlassen, in einen Körper zurückzukehren. Falls das möglich wäre, wäre es nicht das gleiche. Du bist nicht der gleiche. In der Unendlichkeit hattest du einen besonderen Augenblick, und du hast ihn noch. Die Liebe, die du für deinen Geliebten innehieltst, und die Liebe, die er innehielt, dauern an, so stark wie eh und je. In ihr gab es nie einen Bruch. Sie war immerzu. Sie ist immerzu. Eure Liebe füreinander ist besiegelt. Sie kann nicht entzwei gehen. Dies ist Liebe. Sei es, der Geliebte, um den du weinst, ist dein Vater, deine Mutter, dein Sohn oder deine Tochter, dein Gatte oder deine Gattin, die Liebe, die du gabst und die du nach wie vor schenkst, und die Liebe, die du empfangen hast und nach wie vor erhältst, hat sich nicht abgeändert. Das Objekt deiner Liebe hat sich nicht gewandelt, außer in der Form. Er kann dem Körper nach dein gegenwärtiges Leben nicht belegen, wie er es einmal tat. Denke einfach daran – bevor du auch nur etwas über Seele und Ewigkeit und Unendlichkeit kennenlerntest, wie es dir jetzt vertraut ist, warst du mit Liebe vertraut. Du warst mit Liebe vertraut, die schlicht vergolten wurde. Er lächelte, du lächeltest. Er lachte, du lachtest. Ihr machtet euch einander glücklich. Das ist etwas Großartiges.

Musst du denn um die Pracht traurig sein, die dein Leben in einer gewissen Zeit und an einem gewissen Ort auf der Erde innehatte?

Du weißt, wie mühelos Liebe ist, derweilen du sie hast. Sie ist schier da. Du könntest dich von ihr nicht wegzerren, sofern du es probiertest.

Liebe ist nicht weniger, weil die physische Einkörperung nicht mehr auf der Erde weilt.

Wo kann Liebe schlechterdings verortet werden? Wo lebt deine Liebe? Sie lebt in deinem Herzen. Sie lebt im Universum. Liebe lebt. Und Liebe lebt immer und ewig. Du kannst dich jetzt freuen, dass du einst auf der Erde eine große Liebe hattest, und dass du jene Liebe nach wie vor hast.

HEAVENLETTER # 4216 – 10.6.12 – This Is the Way of Flowers

AUF DIE MANIER VON BLUMEN

Da draußen ist eine Blume, die, so könnte man sagen, dich wiedergibt. Diese Blume wächst auf einem Feld unübertroffener Schönheit, vielleicht auf einem Feld voller Gänseblümchen, oder sie wächst in einer Waldung ganz aus sich selbst heraus, eine Überrumpelung an Farbigkeit, die hinter einem Baum hervorschießt, oder sie wächst in einem Topf draußen vor jemandes Küchenfenster, oder drinnen im Haus in einem Topf. Sie wird wohl täglich gegossen, oder man vernachlässigt sie. Auf jeden Fall, die Blume, die dich repräsentieren mag, alldessen unbenommen, ist, im Sonnenlicht oder im Schatten, am Wachsen. Du wächst, und, so wie alle Blumen, wächst du zur Sonne hin. Dies ist unumgänglich. Dies ist die Natur von Blumen.

Sie leben ihr Leben, indem sie sich immer weiter in die Höhe strecken. Sie heben ihre Köpfe. Sie trinken den Regen. Sie blühen rasch auf, oder sie blühen ein Mal zur Lebzeit. Wie gemein sind Blumen, und wie rar sind Blumen. Und alle Blumen wachsen zu dem Magneten der Sonne hin, ebenso wie du zu Mir hin wächst.

Fische schwimmen Jahr ums Jahr zur gleichen Küste, um zu laichen. Der Magnet einer bestimmten Meeresküste zieht sie an.

Woher kommt dieses Ziehen? Es kommt nicht von außen. Es gibt, sozusagen, ein Außen, zu dem sich die kleinen Fische und Blumen hinbeugen, wo indessen kommt das Ziehen her? Blumen, Fische und ihr haben ein solches Ziehen und Drängen von innenher an sich. Es gibt etwas inwendig in euch, was euch zu Mir hin zieht. Selbstverständlich, es verlangt Mich nach euch, so wie Blumen nach der Sonne streben und wie es der Küste nach ihren Fischen ist, indessen liegt das allgemeine Streben inwendig in euch. Es ist ein-gebaut. Es ist natürlich.

Etliche mögen sagen, es liege in eurer DNA. Etliche sagen, es sei in einem kleinen leeren Raum in eurem Herzen zugegen. Etliche sagen, es entkomme einem schwachen Echo aus der Vergangenheit. Was würdest du sagen?

Woher kommt dein Drängen auf Mich zu und dein Drängen zu mehr von Mir, und infolgedessen zu mehr von dir Selber? Welche Schwüre treiben dich an? Auf was für einem Schiff segelst du? Woher bist du gekommen, und wohin bist du unterwegs? Was ist jetzt, und was ist damals, und so weiter? Wer bist du? Was bist du? Was ist dieses Leben, in das du so verwickelt bist, und in was bist du, alles in allem, involviert?

Du bist der Erzähler einer Geschichte wie auch der Schreiber von ihr, der Leser von ihr und der Darsteller von ihr. Du bist der Star von ihr, und dennoch, du, der Einzelne, existierst nicht recht. Du scheinst zu existieren, freilich mehr als eine Idee, denn du, du selber, kennst im Eigentlichen die Fabeln deiner Existenz nicht, oder nicht das, was sie bedeuten, oder nicht, wie das eingebildete Du in die Existenz geriet, oder, ob du in die Existenz kamst oder fortwährend existiertest oder niemals existiertest.

Warst du weiland eine Blume, die es betrieb, zur Sonne hin zu wachsen, warst du weiland ein Fisch, der zu einer Küste hinschwamm, wobei er nicht wusste weswegen, sich freilich ausschließlich im Klaren war, dass er es musste; und bist du ein Menschenseinswesen oder bist du ein Göttliches Seinswesen, was zeitweilig in einem menschlichen Körper untergebracht ist? Schließlich und endlich, woraus bist du gemacht? Mit Sicherheit bist du nicht die Muskeln und Sehnen, als die du zu sein scheinst, noch auch bist du die Vitamine und Mineralien, aus denen dein Körper gefertigt ist. Irgendwo inwendig in dir ist das Reelle Du, welches nicht physisch ist, außer du nennst einen Lichtfunken physisch. Du bist zudem mehr als elektrisch, und gleichwohl bist du Licht, helles Licht, weit scheinendes Licht, gewaltiges Licht, kein gebrochenes Licht, sondern Licht selbst, in Wirklichkeit Mein Licht, Mein Licht in einem Prisma von Licht, farbenprächtiges Licht, nicht anders wie Blumen, die Mich anschauen, und wie Fische, die zu Mir hinschwimmen, Meine schönen Schöpfungen sind.

HEAVENLETTER # 4217 – 11.6.12 – How You Love Being Dazzled

WIE IHR ES LIEBT, GEBLENDET ZU SEIN

Lasse die Feuer in deinem Herzen sich legen. Lasse die Glut sich abkühlen. Sei in Frieden. Die Feuer haben zuende zu brennen. Friede und Liebe bleiben kühl. Friede und Liebe erleben sich selber still. Friede und Liebe bereiten keinen Sturm auf. Es ist etwas anderes als Liebe und Friede, was sich einen Sturm vornimmt.

Sofern du Frieden für förderlicher erachtetest als einen Flächenbrand, würdest du Frieden haben. Dir hat nicht eingeheizt zu werden. Sobald du keine Notwendigkeit verspürst, dass dir eingeheizt wird, möchtest du infolge liebend gerne mit Friede vertraut sein. Friede würde für dich zu einem kühlenden Strom. Du würdest keine Wut mehr bekommen. Du säßest in einem Lounge-Sessel vor einem kühlenden Strom. Friede würde deine Brauen abtrocknen. Liebe wird dich rühren und dich beruhigen.

Friede und Liebe machen Feuer aus. Mit Friede und Liebe würden Feuer gar nicht beginnen. Es gäbe Ruhe. Du wärest ruhig, und deine stille Gelassenheit würde weit reichen, und du wärst ein Friedensspender.

Liebe und Friede stellen nicht in den Schatten. Vernarrtheit stellt in den Schatten. Die Sache beim In Den Schatten Stellen ist die, dass es nicht lange zu währen vermag. Liebe kann lange währen.

Friede und Liebe sind keine Dampfkessel, die mit ihren Deckeln rasseln. Liebe, nicht anders wie Friede, ist kühlend. Liebe ist nicht unstet, genausowenig wie Liebe verstörend ist. Wir reden von Liebe und nicht vom Schwärmen. Sofern Liebe nicht Liebe ist, ist sie ein Schwarm. Sofern du bei der Liebe deinem Empfinden nach außer dir bist, ist es mithin ein Schwarm. Liebe bleibt bestehen. Schwärme sind nicht von Bestand, dementsprechendes sehe Ich und das höre Ich.

Bei einem Schwarm ist alles wundervoller, als du davon geträumt hast. Alles entwickelt sich zu deinen Gunsten. Klar, du hast es gerne, das Subjekt intensiver Beachtung zu sein. Klar, du hast es gerne, das Objekt von Liebe zu sein. Klar, du hast es gerne, überwältigt zu sein. Blendung hält nicht an. Liebe bleibt bestehen. Blendung benötigt unaufhörlich mehr Treibstoff. Liebe hat ihr eigenes Selbst bei sich.

Liebe ist beträchtlich mehr stillen Gewässern gleich. Stille Wasser gründen tief. Wildes Herumplantschen auf der Oberfläche ist nicht Liebe, nicht so wie Mir Liebe vertraut ist. Liebe ist Sahne und Milch. Liebe ist nicht kochendes Wasser, was allzu heiß ist, um es mitzunehmen. Liebe ist einfach genau richtig. Ihre Temperatur ist mittel.

Es ist wundervoll, wenn dir jemand Milch und Sahne einschenkt. Es ist ebenso wundervoll, wenn du die Milch und Sahne einschenkst. Lasse Milch und Sahne aus deinem Herzen strömen. Du möchtest im Grunde nicht einfach ein hübscher Gegenstand sein. Du möchtest mehr. Du möchtest mehr geben. Du sitzt nicht vor einer Kamera. Du setzt dich nicht in Pose. Von dir wird nicht soeben ein Foto aufgenommen. Du bist öfters hinter den Kulissen, wo du zu Diensten bist.

Du verdienst in der Welt alle Wertschätzung. Du verdienst überdies, jene gleiche Wertschätzung zu verschenken.

Verliebt sein ist nicht das gleiche wie Liebe. Verliebt sein ist furchtsam und neigt dazu, sich selber aufzubrennen. Liebe ist ungemein. Verliebtsein ist eine Eintagsfliege. Liebe bleibt in der Nähe. Liebe ist kein aufloderndes Feuer. Sie ist kein Drama. Sie ist ein stiller Gang die Straße entlang.

Liebe ist Würdigung. Falls die Liebe am heutigen Tag nicht so recht in der Lage ist, Anerkennung zu verschenken, dann kann Liebe für all die Liebe dankbar sein, die sie gegeben, und für all die Liebe dankbar sein, die sie in Empfang genommen hat, und auf diese Weise fährst du über die Dellen hinweg, da dies eben das ist, was Liebe tut. Dies ist es, was deine Liebe tut. Liebe hängt auf Dauer mit drin. Liebe ist nicht mit glänzenden Augen, und dennoch kommt sie zum Vorschein, und du lässt alle an der Liebe aus deinem Herzen teilhaben, so wie du mit anderen einen Löffel teilst.

Du bist jetzt erwachsen, und du bist ein Geber von Liebe in Vollendetheit und Unvollendetheit. Du bist ein Göttliches Seinswesen. Du bist mit Liebe vertraut und damit, wie sie geben anzustellen ist.

HEAVENLETTER # 4218 – 12.6.12 – Looking into the Mirror of a Fairy Tale

IN DAS SPIEGELBILD EINES MÄRCHENS BLICKEN

Sobald dein Herz absackt, hinkst du nach, sodass du mit deinem Herzen nicht Schritt hältst. Du lässt es im Stich. Du belastest es.

Dein Herz ist dir stets Mangelware. Binde es los. Höre auf, es hinunter zu drücken.

Du hast Angst, dein Herz abheben zu lassen. Du bist unentwegt dabei, die Nahrung abzumessen, die deinem Herzen dargereicht wird, und du findest, sie sei nicht hinlänglich. Lasse dein Herz selber nach Futter suchen. Anstatt zu deinem Herzen – was es ja gerne hören möchte – „Hü!“ zu sagen, sagtest du zu ihm: „Besser ist es, du gibst dich zögerlich. Besser, du teilst deine Kräfte ein. Du wirst doch niemals mehr Liebe austeilen mögen, als dir gegeben wurde. Niemals. Halte daran fest, was du hast. Gehe schonend damit um.“

Was aber wäre, falls dein Herz ein Pferd ist, mit dem stracks in die Berge hinein und über die Meere hinweg zu reiten ist? Was wäre, falls dein Herz eine Brücke ist, sodass Andere eine jede Wegstrecke zu durchmessen imstande sind? Was wäre, falls dein Herz angelegt ist, ein Verausgaber, und kein Zurückhalter zu sein? Wieso solltest du ein besänftigtes Herz hart machen mögen? Wieso solltest du dies unter den verkehrten Farben, den Farben, dein Herz zu beschützen, tun mögen?

Geliebte, ihr schützt euer Ego.

Ja, eure Identität ist Liebe, indes nicht die Liebe, wie ihr sie bekommt. Eure Identität ist die Liebe, die ihr gebt. Ab und an ist stillbleiben die Liebe, die ihr gebt. Manchmal habt ihr nicht auf der Bühne zu stehen. Ihr könnt der Bühnenhelfer sein, der in aller Ruhe die Bühne beleuchtet. Ihr könnt gar der Rückvorhang sein. Ganz gewiss müsst ihr nicht der Star sein. Dennoch, ihr meintet das. Ihr dachtet, ihr müsstet das Zentrum der Bühne sein. Dreht eurem schönen Herzen nicht das an, was zum Ego gehört. Es ist nicht euer Herz, das alle Aufmerksamkeit möchte. Es ist euer kleines Selbst, dessen anderer Name Ego ist.

Ihr räumt es euch selber ein, die böse Stiefmutter zu sein, die in ihren Spiegel blickt und sich Tag für Tag fragt: „Wer ist die schönste unter allen im ganzen Land?“ In eurem Falle, da stellt ihr die Frage: „Wer ist der schönste in meiner kleinen Welt?“

Nicht ausreichend Beachtung für euch, und ihr werdet schmollen. Ihr schmollt, weil eurem Gefühl nach etwas verkehrt ist, dass ihr nicht all die Aufmerksamkeit habt, die ihr verdient. Ich fechte nicht euren Verdienst an. Ja, ihr verdient alle Aufmerksamkeit der Welt, und gleichwohl, das ist nicht die Partie bei dem Spiel. Die Partie lautet nicht ‚Solitaire‘. Ihr Name ist Liebe, und Liebe ist kein Wettstreit.

Du hattest dich nicht als wettstreitend im Blick, als was indes bezeichnest du es jetzt, sobald du beim Spiegelbild deiner selbst mal genau hinsiehst? Du befandst dich mit Jedem im Wettstreit, und du hast mit dir selber wettgeeifert. Du hast dich selber bestimmt nicht als die böse Stiefmutter im Märchen angesehen. Das war jemand anderes, und doch, du warst derjenige, der in den Spiegel eines Märchens blickt.

Die böse Stiefmutter war sehr bedürftig, nicht wahr? Sie war so arm dran, dass sie die Schönste unter allen zu sein hatte. Sie war so bedürftig, dass sie bewundert zu werden hatte. Sie setzte Bewunderung mit Liebe gleich, und nicht anders, danach sieht es aus, tut ihr es. Geliebte, das Zentrum von Beachtung sein ist ein armseliger Ersatz für Liebe. Ihr verdient es, ein stiller Geber von Liebe zu sein, indem ihr nicht der schönste oder der beste von allen in der Welt seid. Ihr seid ein Austrager von Liebe. Das bedeutet, ihr bringt sie zur Welt. Ihr seid ein Mittel der Liebe. Seid ein glänzender Stern, der glücklich ist, schier zu scheinen, wo ihr euch auch befindet, und als welche Zahl ihr auch immer in der Liste der Attraktionen, in der ihr gerade mal präsent seid, ausgewiesen seid. Denkt nicht, hier gehe es um Aufopfern, außer ihr glaubt, das Ego aufgeben sei aufopfern. Ihr müsst nicht die Kerze sein. Es ist schön, der zu sein, der die Kerze hält.

HEAVENLETTER # 4219 – 13.6.12 – What You Are Learning

WAS DU HINZULERNST

Du wirst meinen, du habest eine lange Liste an Schwierigkeiten. Im allgemeinen kategorisiere Ich nicht, heute allerdings möchte Ich deine Schwierigkeiten in zwei Stockungen, die du aufweist, einteilen: Ego und Anhaftung.

Das Ego ist nichts mehr als deine Identitätskrise, und: Anhaftung hält an allem fest, was dir deiner Wahrnehmung nach gebühre.

Im Eigentlichen sind Anhaftung und Ego eins. Du hast dich darin verfangen, was du glaubst, „es solle so sein“. Und du haftest daran, was du glaubst, worin du unterwiesen wurdest, zu glauben, dass es dir gelte, es zu haben. So zum Beispiel sollest du es dir als Verdienst zuschreiben, was du getan oder geschenkt hast. Wer sagt das? Sobald dir nicht die Anerkennung gezollt wird, die dir rechtmäßig zueigen sei, fühlst du dich abgestritten, und, lasst uns das frei heraus sagen, du schneidest nicht gut dabei ab, zurückgewiesen zu werden. Geliebte, euch wurde nichts abgeschlagen. Euch wurde eine jede günstige Gelegenheit übermittelt, um zu wachsen. Günstige Gelegenheiten zum Wachsen wurden vor euch hingestreut.

Eure Identitätskrise ist ein honorigerer Name dafür, was Egokrise ist. Das Ego hat immer ein oder zwei Krisen. Das Ego ist das allerwenigste von euch, Geliebte. Eure Identität ist keineswegs all das Palaver, worüber das Ego ein Lied zum Besten gibt und tanzt. Unter keinen Umständen. Das Ego erzählt dir von all der Anerkennung, die du angeblich haben sollest und die du nicht erhältst, und es sagt: „Da, da“, und es tätschelt dir den Kopf.

Anerkennung ist es nicht, was es dir zu haben gilt. Selbstlosigkeit steht dir an. Du erlernst soeben Selbstlosigkeit. Du lernst gerade, dass sie weitaus mehr ist, als das letzte Stück Kuchen zu teilen. Selbstlosigkeit ist nichts mehr als das Ego aufgeben. Es ist höchste Zeit, dass das Ego ausgebootet wird.

Es erzählt euch, ihr würdet nicht oder nicht hinreichend geliebt, ihr solltet mehr geliebt werden, ihr müsstet mehr geliebt werden. Gebt all die Müsst auf. Ihr habt nicht der Berg-König zu sein. Ihr habt überhaupt nichts zu sein. Ihr habt schlicht zu sein. Ihr SEID. Ihr seid Seiend. Seien eignet nicht. Seien IST. Seien ist bereits alles. Und Seien hat nicht zweimal übers Los-Lassen nachzudenken. Jenseits von Ego-Identität und Anhaftung möge der Dienst der Liebe seinen Platz haben. Es ist nicht so, dass ihr Liebe vorführt. Es ist so, dass ihr Liebe SEID. Ihr TUT nicht Liebe. Ihr seid Liebe. Dies ist eure Identität. Eine andere habt ihr nicht. Und mithin erhebt ihr euch über euer kleines selbst und breitet eure Flügel aus. Ich werde euch helfen. Ich bin am euch Helfen. Ich reiche euch jedwede günstige Gelegenheit zu, euch über was auch immer zu erheben, dem ihr stattgabt, euch von der Güte und alldem zurückzuhalten, was ihr gerne sein möchtet und angelegt seid, zu sein.

Eure Empfindlichkeit, außer es ist Empfindlichkeit für jemand anderes und nicht für den Hang von euch in dem Körper, in dem ihr lebt, also, jene Empfindlichkeit ist ebenfalls Ego, der Zwilling von Anhaftung.

Das Bild, was du von dir selber hattest, ist um Vieles zu schmächtig. Du lebst in einem bestimmten Haus mit bestimmten Menschen, und du verrichtest eine bestimmte Arbeit, und du vergisst, dass du in einem Universum lebst. Du bist nicht dein Haus. Nicht deine Familie. Nicht deine Arbeitsstelle. Nicht deine körperliche Attraktivität. Du bist nicht der Geldbetrag, den du bei der Bank anlegst. Nichts von alledem bist du. Du bist ein Bürger des Kosmos, und bist nicht um deiner persönlichen Identität halber hier auf der Erde. Du hast eine weitaus umfassendere Identität als diejenige, die dir das eine Ego aushändigt.

Identitäts-losigkeit ist deine Identität. Göttlichkeit ist deine Identität. Komme alsbald von deiner Identität her, von dieser identitäts-losen Identität her. Dies bedeutet nicht, dass du eine Ziffer bist. Es bedeutet einfach, dass du weißt, was bedeutsam ist und was nicht, und dass die meisten Dinge, wenn nicht gar alle, die dich betreffen, keine großartige Bedeutung haben. Du bist erheblich, nicht aufgrund der Merkmale, die die Welt zuteilt, sondern aufgrund dessen, Wer du bereits bist, nicht aufgrund dessen, was du hast, was du nicht hast, sondern aufgrund dessen, was du gibst, und das, was du gibst, ist der Dienst am Universum, am Himmel, an Mir und demnach an Allen. Du bist beträchtlich größer, als du dachtest.

HEAVENLETTER # 4220 – 14.6.12 – Expressing Gratitude to God

GOTT GEGENÜBER DANKBARKEIT ZUM AUSDRUCK BRINGEN

Es ist in deinem ureigenen Interesse, deine Dankbarkeit Mir gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Für etliche unter Meinen Kindern ist dies eine Unerlässlichkeit.

Dies ist eine absolute Notwendigkeit, falls du jemand bist, der ein überquellendes Maß an Dankbarkeit auf Menschen niedergehen lässt, und falls die Menschen, über die du deine Dankbarkeit schüttest, sich anschicken, was du ihnen sagst für wahr zu halten und dich scheinbar links liegen lassen. Eine Eisglasur über einem Kuchen ist gut. Allzu viel Glasur über einem Kuchen ist nicht so gut.

Weil jemand dir einen Gefallen tut, freue dich. Sage Danke Dir, und sei damit durch. Weil jemand zu dir nett ist, sei froh. Sage Dankeschön, und lasse es damit gut sein.

Eine kleine Zuvorkommenheit von jemandem für dich kann viel beitragen. Lasse sie, und sei dennoch nicht übermäßig dankbar, so als wärest du ein Bettler, den man mit Juwelen geweiht hat.

Etliche Meiner Kinder sind derart dankbar für die Aufmerksamkeit, die ihnen geschenkt wird, dass sie sich selber unerhört belanglos machen, und dass mithin ihre Gefühle alsbald schmerzen. Wo sie ehedem dankbar waren, dort können sie jetzt verbittert ausarten. Sie wurden gering eingeschätzt. Sie wurden gemäß dem, wie sie sich selber außer Acht gelassen haben, vom Tisch gefegt. Seid euch selber gegenüber fürsorglich, so wie ihr es Anderen gegenüber seid.

Erzählt Mir mehr über eure Dankbarkeit. Dankt Mir, und nehmt es bei Anderen locker. Falls ihr auf die Knie fallen müsst, geht vor Mir und vor keinem anderen auf die Knie.

Die Frage stellt sich: Warum solltest du, du, eines der Kinder Gottes, dafür überwältigend dankbar sein, was dein ehrliches Entgelt vonseiten des Lebens darstellt? Es ist für dich so bestimmt, dass dir zugehört wird, du bist dafür angelegt, Augen zu haben, die in die deinen blicken, bemerkt und hervorgehoben und mit äußerster Freundlichkeit behandelt zu werden. Dies ist euer zugemessener Anteil.

Überwältigend dankbar sein ist nicht bescheiden sein, Geliebte. Es ist eigennützig. Im Grunde sagt ihr: „He, schaue mich an. Ich bin dir auffallend dankbar, weil du mich nicht hast links liegen lassen. Ich bin dankbarer als die meisten anderen, oder etwa nicht? Mir ist es wirklich geläufig, wie dankbar sein ist.“

Sei demnach dankbar. Und danach sind du und der Bescherer des wundervollen Inbetrachtnehmens quitt. Balanciert aus, Geliebte. Achtet auf das Gleichgewicht.

Aschenputtels Augen glänzten auf, als die Wahl des Prinzen auf sie fiel und er sie aus der Asche herausholte. Sie wurde zu des Prinzen Ebenbürtige. Sie wurde nicht zu seiner Küchenmagd.

Würdigt alles, was euch die Menschen übergeben, denn sie geben es Mir. Weitet eure Wertschätzung aus. Übertreibt es einfach nicht. Ihr könnt etliches an Dankbarkeit für euch selber behalten. Schüttet alle eure Dankbarkeit Mir zu Füßen.

Bei allem, seid dankbar, und erkennt, von Wem her die Wohltaten fließen.

Wisst, dass es ebenso gesegnet ist, in Empfang zu nehmen, wie zu geben. Wenn du ein Entgegennehmender bist, hast du jemanden beglückt, ein Geber zu sein. Du hast nicht darum gebeten. Du hast es nicht erwartet, und dennoch wurde dir eine Wohltat überreicht. Sie war dir nicht geschuldet. Sie wurde geschenkt. Sie wurde freisinnig dargereicht, und daher musst du sie freien Sinnes entgegennehmen. Wenn dir jemand das Leben gerettet hat, bildlich oder wörtlich gesprochen, hast du ihm die Gelegenheit zugereicht, ein Held zu sein, und dennoch ist es nicht an dir, ein Helden-Anbeter zu sein. Mache nicht jemanden zu einem Idol.

Genauso wenig schuldest du jemandem dein Leben. Sei dein ganzes Leben lang dem dankbar, der dein Leben gerettet hat, schulde ihm indes nichts. Niemand hat es gerne, dass ihm etwas geschuldet wird. Dankbarkeit kann keine Verpflichtung sein, denn dann ist sie Verpflichtung und keine Dankbarkeit.

Sobald du nach außen hin übermäßig dankbar bist, kann es sein, du bindest einen Knoten um den Anderen. Weil jemand einmal dein Leben rettete, ist er nicht immerzu für dich zuständig. Setze ihn frei. Es ist keine Schuld aufgelaufen, nicht von ihm dir gegenüber, oder nicht von dir ihm gegenüber. Derartige Schulden gehören abgeschrieben. Sei kein Schuldner oder jemand, dem man etwas schuldig ist, denn dies stellen Übergriffe dar.

HEAVENLETTER # 4221 – 15.6.12 – Sustaining Love

LIEBE AUFRECHTERHALTEN

Es ist für dich leicht, dich liebevoll zu fühlen, während du so zurückgeliebt wirst, wie du glaubst, dass du zurückgeliebt gehörest, wie du schlechterdings zurückgeliebt gehörest. Selbst derweilen du weißt, dass Menschen schier lieben können, wie sie lieben, lechzt du danach, der Angebetete zu sein. Dereinst auf den Sockel gehievt worden zu sein, bloß um von dem Podest, auf das du gestellt wurdest oder gestellt worden zu sein schienst, heruntergestoßen zu werden, fühlt sich für dich wie der allergrößte Betrug an. Dir wurde der Ring der Oberen überreicht, und fortan weggenommen. Dies hinterlässt dein Herz krude. Worauf du einst zählen konntest, darauf kannst du nicht mehr zählen, und daher bist du verdrossen, somit fühlst du dich beraubt. Was allerdings ist wirklich passiert, Geliebte? Euch wurde ein Bild fortgenommen. Das war in der Tat ein hübsches Bild, und es wurde fortgeschafft, weggenommen, demgegenüber lag es euch freilich niemals an, euch die Liebe von einem Anderen anzueignen. Sie ist euch nicht geschuldet. Liebe funktioniert ganz einfach so nicht.

Du hast das Gefühl, dass sich alles verwandelt hat, was allerdings hat sich verändert? Die Art und Weise, welche Gefühle jemand über dich hat, und infolgedessen, welche Gefühle du über dich selber hast, so als hättest du eine weitere Beziehung und das Leben selber ein zusätzliches Mal vermasselt. Es kehrt wieder zu dir zurück, und es kehrt wieder zurück, wie du es mit dir selber hast. Sei von dir selber geliebt. Sei Gott dankbar für die Liebe, so wie sie dir geschenkt wurde. Sie war wundervoll. Du hattest die Illusion, sie im Besitz zu haben.

Dein Wert kann weder durch die Liebe, die dir gegeben wurde, erwiesen werden, noch wird er etwa durch die Liebe, die zurückgezogen wurde, aberkannt werden. Das Missliche in dir ist, dass du dich da draußen für dein Renommée umsahst. Kein einziger außer dir ist für dein Selbstwertempfinden zuständig. Ich gebe es dir, und Ich ziehe Meine Liebe und Wertschätzung für dich nicht von dir ab. Indes könnt ihr, Geliebte, das ist euch bekannt, nicht – selbst bei Mir nicht – zu Mir hinschauen, dass Ich euch alles zukommen lasse, was ihr möchtet. Ich bleibe der gleiche. Meine Liebe für euch bleibt die gleiche, und doch gebe Ich euch, einerlei wie sehr Ich euch segne, nicht alles, was ihr möchtet. Das Leben in der Welt läuft nicht stets nach euren Bedingungen. Ihr mögt gut daran tun, eure Bedingungen zurückzunehmen.

Ihr stellt so ungemein Vieles mit Liebe gleich. Ihr setzt alles auf ein Pferd.

Liebe bedeutet eine Menge, und doch ist Liebe von einem anderen Menschenseinswesen nicht alles. Sie war euch alles, und hernach wurdet ihr im Stich gelassen. Liebe von einem Anderen ist ein großer Schal um eure Schultern, freilich ist ein Schal schier ein Schal. Liebe von einem Anderen ist etwas Großartiges, hinwiederum ist die Liebe in deinem eigenen Herzen besser als Liebe, die von einem Anderen auf dir angestückt wird. Falls du gerne mit leuchtenden Augen dastehen möchtest, schaue dir die Sterne an.

Ach, ja, der wohltuende Nährwert von Liebe. Wie hältst du Liebe aufrecht? Wie unterhältst du Liebe in deinem eigenen Herzen? Lasse die Liebe in deinem Herzen nicht zu einem Wendehals werden. Dein Herz ist angelegt, warm, weich und brauchbar zu sein. Dein Herz ist niemals angelegt, verhärtet zu werden. Massiere jetzt dein Herz mit deinen Gedanken daran, wie Liebe durch dich hindurch fließt und fließt und fließt. Weiche dein Herz auf. Bringe es zum Schlagen. Mache es schmiegsam. Sei deinem Herzen behilflich, tagaus tagein dich eher der Liebe als dem Herzschmerz zu widmen. Habe nicht einmal mehr weitere fünf Minuten des Bedauerns. Halte deine Liebe frisch. Liebe immerzu.

Niemand hat dich hintergangen. Niemand wollte das. Ist es denn bei einem anderem Herzen Verrat, dass es fluktuiert? Wie zügig doch dein eigenes Herz am Schwanken war. Vergib dir nunmehr selber, sodass dein eigenes Herz wieder in seinen rechtmäßigen Zustand zurückversetzt werden kann. Dein eigenes Herz ist das Innerste der Sache.

HEAVENLETTER # 4222 – 16.6.12 – How to Work Wonders

WIE WUNDER AUF DEN WEG BRINGEN

Sei der Liebe gegenüber aufrichtig. Sei ein Anhänger der Liebe. Stehe hinter der Liebe. Liebe bestimmterweise. Sofern du das Universum gebieten möchtest, dann liebe, denn Liebe ist der Weg. Liebe ist die einzige Manier. Liebe ist unübersehbar weit. Macht und Kontrolle sind nicht die starken Arme, für die sie die Welt hält. Vor der Liebe verwelkt Macht und Kontrolle. Du magst ja protestieren, das habest du nicht gesehen oder du habest es nicht gehört, und doch sage Ich euch, dass Macht und Kraft vor der Liebe verwelken. Hier gibt es kein auf zweierlei Weise.

Falls du nicht im Blick hattest, was Ich sage, hast du nicht hingeschaut. Im Grunde genommen hast du es gesehen. Du hast es gelesen. Nimm dir den griesgrämigsten und widerwärtigsten Mann her, er wird dahinschmelzen, sobald ihn ein Säugling anlächelt. Das Lächeln des Babys, die eigentümliche typische Liebe des Säuglings, das Glücklichsein des Säuglings, während das Kind ihn ansieht, gewinnt ihn für sich.

Sofern hinreichend viele Menschen, sofern genügend Menschen viel genug liebten, kämen Armeen mittendrin zum Stehen. Liebe überwiegt alles. Sie bezwingt alles. Liebe wird Hunger und Armut bezwingen. Liebe wird es bewerkstelligen, dass Regen kommt, dass die Sonne scheint, dass Früchte wachsen. Es gibt nichts, was Liebe nicht vermag. Liebe kann alles zum Ausgleich bringen.

Hinlängliche Liebe wird jedwede Erkrankung heilen. Das Universum wird sich vor der Liebe verneigen. Es verbeugt sich nicht vor einer drohenden Faust, nicht vor Kugeln, nicht vor harschen Worten.

Noch mehr als das, Ich sage euch, dass dann, wann ausreichend viele Meiner Kinder genug lieben und sobald jene hinlänglich viele Meiner Kinder lieben, wahrer Weltfriede, durchaus kein Waffenstillstand, nicht eine zeitweilige Aussetzung, sondern echter Weltfriede, Freude und Lachen unumgänglich sein werden, und deren Ankunft wird augenblicklich sein.

Bleibe unentwegt darin, Befunde von Liebe zu sehen, und die Liebe in deinem eigenen Herzen wird Stärkung erfahren. Werde zu einem Künstler der Liebe. Du hast deinen bevorzugten Malpinsel zurhand, welcher dein aufgetanes Herz ist, und mit deinem offenen Herzen malst du schöne Ansichten in schönen Farben. Du tust mehr, als jene schönen Szenen zu malen. Du erschaffst sie. Du bringst sie zum Sich-Zutragen.

Liebe ist mächtiger als das Schwert. Liebe ist die mächtigste Waffe in deinem Arsenal. Liebe wird Gemeinheit und Grausamkeit unterhöhlen. Liebe wird es ganz langsam fertigbringen, zu fliegen. Liebe schafft Wunder. Liebe ist der Zauberstab, den du in Besitz hast. Mit einem einzigen Liebespfeil vermagst du die Welt zu verwandeln.

Hebe an, selbst jene zu lieben, die die Welt herunterziehen, und die Welt wird emporsteigen, die Schädiger der Welt werden zur Liebe hin aufrücken. Sieh die Welt wie Wasser. Sobald die Gewässer der Welt ansteigen, wird Jeder, der auf dem Wasser schwebt, mit hochschweben. Dies ist keine Überraschung. Die Wasser der Welt sind angelegt, bis zum Himmel hin anzusteigen. Sieh es so, dass es zur Ausführung gelangt ist. Halte die Paddel deiner Liebe unablässig in Bewegung.

Sobald dich etwas angreift und verletzt, halte, anstatt wütende Worte vom Stapel zu lassen, deine Zunge im Zaum, und suche jenen Ort der Liebe inwendig in dir auf, und segne. Indem du das tust, wirst du denjenigen beglücken, der dich angriff. Du wirst dich selber beglücken, und du wirst Jeden in der ganzen weiten Welt segnen.

Als du wütend warst, hast du das, was dich erzürnte, zum Erstarken gebracht. Du brachtest es für dich selber, für jeden sonst und für die Welt zum Erstarken.

Wachst du soeben zu dieser Bewandtnis auf? Was negativ funktioniert, funktioniert auch positiv, dennoch setzt ihr euch wohl dagegen zur Wehr. Ihr werdet denken: „Nun gut, lasse jenen Menschen, der mich verdammte, alsbald mit dem Lieben den Anfang machen.“

Dann, Geliebte, Geliebter, warst du ein Gefolgsmann, kein Führer. Ich sage dir an, ein Führer zu sein. Ich sage dir, dass du bestimmt bist, ein Führer zu sein. Dir wird eine jede günstige Gelegenheit zugereicht, ein Führer zu sein. Ein Führer geht vorne als erster. Ich bitte dich, vorne als erster zu gehen. Ich sage dir, die Initiative zu übernehmen, und sie jetzt zu übernehmen, und sie von jetzt ab anzutreten. Tue es.

HEAVENLETTER # 4223 – 17.6.12 – Frequenting Heaven

MIT DEM HIMMEL UMGANG PFLEGEN

Bleibt bei Mir, Geliebte. Wann ihr nicht wisst, was zu tun oder wohin zu gehen ist, bleibt bei Mir. Ich bin euer Hafen. Ja, euer Hafen, oder euer Himmel, wenn euch das lieber ist. Ihr seid bei Mir stets willkommen. Willkommen ist kein hinlänglich starkes Wort. Tatsache ist, dass Ich nicht von euch weg sein werde. Ich komme zu euch. Ich bin bereits bei euch. Anerkennt dies, und seid glücklich. Meine Liebe für euch ist gewaltig, und Meine Liebe für euch ist fortwährend.

Ich weiß, ihr möchtet mehr, als ihr gegenwärtig erahnt. Ich weiß, ihr möchtet gerne, dass in der Welt mehr Liebe zu euch gelangt. Ihr Lieben, ihr wisst Bescheid, die ganze Liebe in der Welt ist nicht hinreichend. Wie sehr ihr auch geliebt werdet, ihr möchtet gerne mehr. Ich bin das Mehr. Meine Liebe eignet euch. Ihr kamt mit Ursprünglicher Liebe zur Welt, und die Ursprüngliche Liebe ist bei euch verblieben. Es wird so sein – ihr überschwemmtet euer Gewahrsein von Liebe. Gleichwohl ist sie euer. Ihr vermögt sie weder zu zerstören noch von ihr wegzurennen. Nun, ja, ihr könnt von ihr wegrennen, aber nicht für immer.

Sobald das Leben in der Welt für euch zu viel zu werden scheint, kehrt zu Mir zurück, und mithin kommt ihr zur Liebe zurück, die auf den Punkt genau das ist, wo ihr euren Anfang nahmt, und bei dem es kein Ausscheren gibt. Ihr und Ich, einzig in der Phantasie können Wir getrennt sein. Ich lebe indes nicht in Phantasie. Ich lebe in Wahrheit, und Ich lade euch herbei, euch Mir in dem Einen Selbst, welches Wir fürwahr sind, anzuschließen. Jedweder scheinbare Unterschied zwischen Uns kommt von eurem Nicht-Kennen von Wer Ihr Wirklich Seid her. Ich bin mit Einssein vertraut, und Ich weiß um das Einssein als eurer Identität. Da ist eine einzige Identität, und sie ist Einssein. Einssein unter jedem anderen Namen ist Einssein. Wir können Einssein Ganzsein, Weite, Totalität, Liebe, Freude, Schönheit nennen. Alles am Einssein ist Unser. All die Variationen in der Welt fallen unter den Schirm des Einsseins. Es gibt einzig Eins, und doch können Wir ein Schirm sagen. Wir haben der fingierten Welt alles in allem etwas Glauben zu schenken.

Und Ich möchte euch ebenfalls bitten, von Zeit zu Zeit oder des Öfteren der Realen Welt, von der Ich euch erzähle, Glauben zu schenken.

Liebe ist reell. Alles Sonstige nicht. All die Dinge, die schwer auf euch lasten, sind nicht real. Ihr habt etliche Anhaltspunkte dafür.

Ihr schüttelt bei dem, was die Welt den Tod nennt, den Kopf. Ihr könnt das nicht glauben. Das ist schlicht und einfach recht so. Es ist unglaublich, da Tod nicht ist. Dass der Körper von der Seele ablässt, die gewöhnlich in ihm war, ist real. Das ist euch sehr real. Ihr wisst wahrlich, dass der Körper nicht die Erstreckung eures geliebten Nahestehenden war. Bei weitem nicht. Demnach, Meine Geliebte, weswegen solltet ihr bejahen mögen, dass der Tod des Körpers ein Schlusspunkt ist. Das Meiste, was er sein kann, ist ein Transfer von der physischen Welt zur Welt des Geistes, UND DENNOCH, es existiert kein Transfer, das begreift ihr, da ihr unentwegt in der Welt des Geistes lebt. Zeitweilig lebt ihr in der Welt des Körpers. Permanent lebt ihr im Geist, und ihr wisst davon, selbst obschon dies euer logischer Geist nicht so recht zu verdauen vermag. Hinwiederum seid ihr mit der Wahrheit davon vertraut. Ihr seid der Welt des Geistes, auf die die Welt öfters als Himmel Bezug nimmt, kein Fremder. Ihr seid vom Himmel ganz hin und weg, Geliebte, und dementsprechend bin Ich es.

Ja, fürwahr, eure Füße stecken in zwei Booten. Besser ausgedrückt denn in zwei Booten wäre es, dass eure Füße auf der Erde sind, derweilen eure Seele mit dem Himmel Umgang pflegt.

HEAVENLETTER # 4224 – 18.6.12 – Welcome Love

HEISSE LIEBE WILLKOMMEN

Du meine Güte, in was du alles eingebunden bist. Du bist mit so viel befasst. Du bist in Einzelheiten des Lebens verwickelt, in so vielen Einzelheiten. Es gibt so vieles unter den so zahlreichen Dingen, zu denen deine Aufmerksamkeit gezogen wird, und zu denen sie, des Öfteren, deiner Einschätzung nach, wegen nichts gezogen wird. Du hast es mit Enttäuschung, mit einem Mangel an Wertschätzung zu tun, und du fragst dich, wieso du dem dein ganzes Herz so ausgiebig schenkst, und sobald du zurückschaust, oder selbst zwischenzeitlich, fragst du dich, weswegen du einen derart großen Anteil deiner Zeit, deines Seins, deiner Mühe für Bewandtnisse mit so geringfügigen Konsequenzen aufbietest. Du wunderst dich über die täglichen häuslichen Pflichten und deren Vorherrschaft. Wofür all die Anspannung und Energie, und wofür all das Nacheilen und das Zukünftige, und alldieweil bist du in die Tätigkeiten der einen oder anderen Art hinein aufgefegt.

Dein Geist macht Überstunden. Er kaut am Knochen deines Lebens, er nagt an ihm, er vermag ihn anscheinend nicht los zu lassen. Dein Geist ist derart mit allerhand Zeug überhäuft. Im Grunde versenkt dich dein Geist.

Schafft Platz für Liebe, Geliebte. Schafft Platz für euer Herz, dass es fühlt. Lasst euer Herz euren vagabundierenden Geist heilen.

Euer Geist hat Zuspruch nötig. Er hat dauernd Überstunden gemacht. Schenkt ihm eine nötige Ruhepause. Sagt ihm, dass er sich eine Pause nehmen kann, dass er Dienstschluss hat, er solle die Füße hochlegen, sich eine Unterbrechung verordnen. Sage deinem Geist, er könne die Gedanken eine Zeitlang gehen lassen.

Die meisten Gedanken sind unnötig. Du weißt das, und dennoch steuerst du deinen Geist an, jene Gedanken zu haben. Wer ist der Führer – du oder dein Geist? Er ist nicht angelegt, dich an der Nase herumzuführen. Lasse dein Herz deinen Führer sein, denn jenes ist damit vertraut, was dein Geist nicht kennt. Dein Geist ist mehr wie ein Computer, und du hältst ihm das Futter vor. Lasse dein Herz übernehmen, aber, ach, davor hast du Angst, und daher übernimmt dein Geist das Rad und steuert dich in den geschäftigen Verkehr hinein.

Heil dem schlagenden Herze dein. Lasse es zum Vorschein kommen.

Fürwahr, der Geist und das Herz waren nicht bestimmt, sich in einen Wettkampf zu begeben. Sie waren bestimmt, ebenbürtig zu sein, indes hat jeder seine Weisungen. Der Geist ist nicht angelegt, quasseliges Geschwätz zu sein, welches resolut zur Sache geht. Das Herz ist angelegt, offen zu sein, sodass alles Zugang hat. Der Geist ist angelegt, mehr wie ein Kammerdiener zu sein. Ein Kammerdiener dient. Er arbeitet für dich. Er ist nicht der Chef. Du bist das. Und die Liebe in deinem Herzen ist angelegt, wie ein Fluss zu sein, der strömt, oder wie ein Verkehrspolizist, der den Verkehr zum Zügigfahren zu sich her winkt.

In den meisten Fällen hat sich der Geist überarbeitet. Deinem Geist liegt es nicht an, alle deine Entscheidungen zu treffen. Sofern du ihn nicht konfektionieren kannst, übergib das Entscheidungsanliegen deinem Herzen, denn dein Herz weiß um das, was dein Geist nicht kennt. Dein Herz weiß darum, wo dein Glücklichsein liegt.

Sei eingedenk, dein Herz ist nicht deine Emotionen. Dein Herz ist Liebe, und Liebe, die Ausrichtung, zu der dich dein Herz zieht. Dein Herz ist nicht unbedacht. Es ist fürsorglich. Herz und Seele. Herz und Seele. Geist und Logik, Geist und Logik.

Logik reicht nur so und so weit. Das Herz kann überallhin. Der Kapitän des Herzens ist Liebe. Der Kapitän deines Herzens kennt die Richtung, in die zu segeln ist.

Wann immer Ich von der Führerschaft des Herzens rede, rufe Ich euch ins Gedächtnis, dass das Herz mehr ist, als ihr jetzt im Augenblick gerne tun möchtet. Du wirst dir vielleicht zu einem gegebenen Zeitpunkt etwas Schädliches antun mögen oder das eine oder andere zu einem anderen Zeitpunkt, dies ist allerdings eine Geschichte, die dir dein Geist erzählte. Erzähle ihm Anderweitiges.

Beherzigt eure Liebe, Geliebte, die Liebe, die aus euch heraus in Umlauf gesetzt wird und euch näher zu Mir her bringt.

HEAVENLETTER # 4225 – 19.6.12 – Born to Love

GEBOREN ZU LIEBEN

Du kannst dir Liebe erschwingen. Du kannst es dir nicht leisten, sie nicht zu geben. Du hast sie zu schenken. Es ist eine Notwendigkeit. Anderenfalls wird dein Herz mit heißem Teer verklebt und von sich selbst abgeschnitten werden. Dein Herz ist angelegt, zu lieben, lasse es demnach lieben. Ermutige die Liebe. Gib deinem Herzen reichlich Raum zu lieben. Es ist nicht bestimmt, zurückgehalten, zerkleinert, geschmälert, abgewiesen, aufgeschoben, in Gefahr gebracht, geärgert, gebrochen, bewacht, behindert, verborgen gehalten, aufgespießt, verstopft, aufgespart, angeschwindelt, überprüft, falsch gehandhabt, verneint, nichtig gemacht, beiseite gelegt, in Quarantäne verbracht, gebändigt, angebunden, unterbewertet, zum Opfer gemacht, niedergerungen und per Reißverschluss zugemacht zu werden, es ist nicht bestimmt, dass auf es getreten wird.

Dein Herz ist für Freiheit angelegt, für die Freiheit, zu sein, und die Freiheit, nicht bloß dich, sondern auch die Welt anzuführen. Dein Herz ist bestimmt, für das Universum das Tempo vorzugeben, und nicht, die Herzen Meiner Kinder unter Überwürfen zu halten.

Im Herzen der Welt ist jetzt Sommer, und alle Wintermäntel gehören abgelegt. Eure Herzen sollen keinerlei Verengungen mehr an sich haben. Der Sommer der Herzen ist da. Euer Herz war in Spannung. Euer Herz ist nicht bestimmt, beengt zu werden. Es ist nicht bestimmt, niedergehalten zu werden. Nicht euch oder sonstwas gehört es, euer Herz festzubinden und es klein zu machen. Macht die Beschränkungen in eurem Herzen rückgängig. Seid fix und fertig mit Auflagen. Um Himmels willen, setzt euer Herz von allen Bedingungen frei, die ihr ausstelltet. Liebt. Liebt einfach. Liebe gehört gegeben, nicht zusammengequetscht.

Ihr wurdet geboren, zu lieben. Ihr wurdet nicht geboren, gegen euer Herz zu verstoßen. Ihr wurdet geboren, die Weisheit eures Herzens zu lieben. Es nimmt sich euer Bestes zu Herzen. Es weiß, ihr möchtet, dass es liebt, es ist nur so, dass ihr es unter Überwürfe verbringt, so, als wäre Liebe verunstaltet und nicht so ganz ehrenwert. Nein, Geliebte, eure Auflagen schädigen euer Herz, euer schönes Herz, was schlicht gerne lieben und euch und die Welt glücklich machen möchte.

Öffnet euer Herz jedermann und allem. Schafft Raum in eurem Herzen für Liebe, dass es ihr Lied darstellt, dass es frei ist, unter allen Gegebenheiten zu singen, dass es niemals außer Betrieb gesetzt ist.

In eurem fehlgeleiteten Versuch, euer Herz zu bewachen, habt ihr es eingekerkert. Ihr habt es fest angebunden. Ihr hättet genauso gut Löcher in es hinein schießen können.

Aber ehedem war ehedem. Mache dir aus einstmals nichts. Öffne nunmehr dein Herz. Öffne die Türen deines Herzens. Setze dein Herz frei, ein Liebhaber des Lebens, der Menschheit, der Welt und Gottes zu sein.

Spürst du die Lockerung, die dein Herz empfindet, selbst während du es dir schier durch den Sinn gehen lässt, es frei zu geben? Eine ganze Menge Gehemmtheit wird abgehen. Du wirst nicht unbesonnen sein. Du wirst dich einfach selber nicht mehr in die Zange nehmen. Du wirst dein Herz freigelassen haben, zu lieben. Lieben ist etwas Gutes. Dein Herz ist mit unbeschränkter Liebe aufgefüllt, und jetzt bist du dabei und erteilst ihm die Erlaubnis, das zu tun, was es stets gerne tun wollte, und das ist: mit seinem ganzen Herzen zu lieben, nicht mit etlichem von ihm, nicht ein wenig, nicht zensiert, nicht zum Entgleisen gebracht, sondern schier zu lieben, wie ein Herz bestimmt ist zu lieben. Schenke deinem Herzen die günstige Gelegenheit, zu lieben, nicht bloß hier und da, sondern allerorts.

Liebe von einem geräumigen Platz in deinem Herzen her. Liebe, die ohne einen Gedanken an Entgelt verschenkt wird, wird durchaus nicht ausgenutzt werden. Sobald du dein Herz schenkst, gibst du es nicht um einen Preis. Du denkst nicht einmal an einen Ertrag. Du denkst nicht in Bezügen von etwas, was dir fällig ist, oder von etwas, was dir geschuldet wird. Du lässt ganz einfach dein Herz atmen. Wie glücklich es sein wird. Es wird niedergehen, und es wird hochfliegen und etwas mehr lieben. Alle Herzen möchten schlicht und einfach lieben. Dein Herz möchte gerne lieben. Du kannst das Hässliche wie das Schöne lieben. Derweil du liebst, wirst du das nicht mehr sehen, was dir derzeit als hässlich erscheint, denn dein Herz wird sich anschicken, Mich in jedermann, in allem, an jeder Stelle zu sehen.

HEAVENLETTER # 4226 – 20.6.12 – Already You Are

DU BIST OHNEHIN SCHON

Hallo! Was liegt heute bei dir an? Mit Sicherheit ist bei dir etwas los. Du bist so, oder du bist so. Es trifft sich – es existiert eine Neigung zu etwas, schwer in deinem Herzen zu lasten. Allzu oft fühlt sich dein Herz am Morgen bleiern an. Falls du nicht so viel denken würdest, würdest du dann jenes Gewicht in deinem Herzen tragen? Dein Herz ist angelegt, leichtherzig und nicht heruntergezogen zu sein. Hebe demnach jetzt dein Herz hoch. Stehe ihm bei, sich in die Höhe zu schwingen. Du hast in der Tat ein Herz, das angelegt ist, emporzuschweben und dich mit sich zu nehmen. Lasse dein Herz fliegen, und du fliegst mit ihm dahin.

Du kannst am Morgen aufwachen und vor Freude Luftsprünge machen. Du würdest das gerne, oder etwa nicht? Entziehe jenen Gedanken den Unterschlupf, die du Tag und Nacht mit dir herumträgst, und du wirst aus dem Bett hüpfen, du wirst es kaum erwarten können, den Tag und das, was er für dich bereithält und bringen wird, zu entdecken. Nimm die Freude vorweg. Komme da heraus und sei voller Freude, und mehr Freude wird zu dir her kommen. Freude brütet Freude aus. Widerstreben brütet Widerstreben aus. Sei froh für diesen Tag, der zu dir gekommen ist und für dich ist. Sei glücklich, am Morgen zu diesem neuen Tag aufzuwachen, den die Sonne hereingeleitet.

Du bist ein Beleuchtetes Seinswesen, und du bist vorgesehen, zu scheinen. Scheint jetzt, Geliebte. Die Sonne scheint heute, und ihr müsst es demnach nicht anders. Scheint für alles, was ihr wert seid. Scheint wie das goldene Licht, das ihr seid. Insofern ihr das seid, was Ich sage, dass ihr es seid, dann kommt in Tritt.

Erhellt die Welt. Beginnt heute damit. Nicht wie ein Löschfahrzeug, um Feuer zu löschen, sondern vielmehr wie ein Licht von Gott, um Glück und all das, was Glücklichsein mit sich bringt, an den Tag zu legen. Glücklichsein bringt Intelligenz. Es bringt Liebe, und es hebt die Welt höher. Du hast in der Welt eine erhebliche Rolle zu spielen. Spiele sie heute. Sei ein Licht-Geber, und kläre dich mithin selber auf. Das ist so simpel. Wieso hat man diese Rolle nicht bereits früher bemerkt? Sie wurde bemerkt. Sie wurde bemerkt. Bloß habt ihr sie zu jener Zeit nicht zur Kenntnis genommen. Oder, ihr gewahrtet sie und vergaßt es. Ihr hattet zu viele andere Dinge zu tun. Wie etwa, Geliebte, wie etwa?

Geht ihr hinterher, oder leitet ihr in die Wege?

Stoßt heute in eurem Herzen ein neues Lied an. Lasst die Kapelle aufspielen! Erinnert euch einer Weise aus eurer Kindheit, und peitscht sie in eurem Herzen vor euch her. Die Clique ist vollzählig zugegen, und du bist der Souffleur von allen. Singe ein fröhliches Lied. Rudere, rudere dein Schiffchen, munter munter den Strom hinunter.

Steige aus dem Kahn, in dem du dich aufhältst, und hüpfe in ein Segelboot. Schüttle jene Segel auf. Ein Strom ist für dich nicht groß genug. Nun segelst du auf Hoher See, und nun beflügelst du, hebst du die Welt hoch, eben wie dies deine Bestimmung ist. Ich rede hier nicht zu einem einzelnen Individuum. Ich rede zu dem Kollektiven Einen. Ich rede zum Einssein.

Was kann dich davon abhalten, die Welt zu beleuchten, außer der Unglaube an die waschechte Möglichkeit. Vielleicht meinst du, Ich sei einfach ein Geschichtenerzähler, der dich gerne mit Fabelgeschichten unterhält. Nein, Geliebte, das hier stimmt. Ein jedes Wort aus Meinem Mund ist wahr. Ihr habt das Vermögen, all das zu sein, was Ich sage. Noch mehr als das, Ich sage, ihr seid bereits all das, was Ich sage, ihr wärt es. Also, kommt in Gang.

Alles, was du zu tun hast, ist aus dem Bett hüpfen und den Ansporn bei dir tragen, den Ich dir heute übermittle. Behalte ihn. Halte ihn hoch. Sieh dich selbst, was du für ein Freudegeber und für ein Licht-Weiterreichender schlechterdings bereits bist.

HEAVENLETTER # 4227 – 21.6.12 – The Waves and the Ocean

DIE WELLEN UND DAS MEER

Was für einen Unterschied erbringt das im Leben, sobald du bei Mir bist. Ich meine, was für ein Unterschied, sobald du erkennst, du bist bei Mir. Wenn du nicht erkennst, dass du bei Mir bist, und nicht darum weißt, dass Ich bei dir bin, ist es so, als befändest du dich in einem düsteren Moor. Das Leben mit bewusstem Gewahrsein von Mir ist wie sich in einer sonnendurchfluteten Bergschlucht aufhalten. Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen dem Leben in einem düsteren Moor und dem Leben in einer sonnendurchfluteten Bergschlucht. Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen Leere und Vollheit. Natürlich lebst du fortwährend in Vollheit, freilich wirst du ebenfalls wissen mögen, dass du dort lebst. Du möchtest das erleben. Theorie und Erfahrung sind zwei Paar Stiefel. Komm, bleibe bei Mir in Meinem Herzen, so wie Ich in dem deinigen Wohnung habe.

Es gibt keine Not, ohne Mich zu leben. Es ist eine beglückende Wohltat zuhanden, bewussterweise bei Mir zu leben. Wir teilen das gleiche Herz. Wir sind Zimmergenossen. Wir kohabitieren. Wir gehen nicht voneinander weg. Wir sind nicht auseinander. Wir schaukeln und wiegen hin und her. Wir gehen Hand in Hand entlang.

Bitte denke nicht, du seist Meiner Gegenwart unwürdig. Bejahe, dass Ich jetzt soeben im Augenblick bei dir bin. Sei beim Leben nicht alleine unterwegs. Ja, du bist die Wellen des Ozeans, dennoch bist du ebenfalls der Ozean in aller Tiefe.

Die Erde ist eine großartige Schöpfung, und demnach bist du es. Schau dir all das an, was Ich vor dich hin gestellt habe. Schau dir die Mannigfaltigkeit der Bäume und Muscheln an. Schau dir die Vielfalt der Tiere an. Unglaublich, oder etwa nicht? Und der Löwe und das Lamm werden sich zusammen hinlegen. Schau dir die Vielfalt der Menschenseinswesen an. Grenzenlose Vielfalt, und grenzenlose Menschenseinswesen. Keine zwei sind gleich. Wie kann das sein? Wie kann es sein, dass es in der Historie der Welt keine zwei gleichen gibt, und dennoch bleibe Ich bei der Aussage, dass Einssein zugegen ist.

Natürlich ist Einssein da. Inmitten der Vielfalt ist Einssein. Vielfalt ist Form. Einssein ist Einssein. Ihr seid Mein Einssein, Geliebte. Ein Jeder ist euer Seelengefährte. Seelen scheuern einander am Ellbogen. Deine Seele weiß, wovon Ich rede. Seele scharen sich im Einssein zusammen. Da ist eine Versammlung von Seelen, gerade so wie es Einssein gibt. Einer begegnet sich selbst und findet sich selbst inwendig in Mir.

Wir sind zusammengesellt. Wir sind in Freude aneinander gegliedert. Es gibt nichts anderes, zu dem hinzuzutreten wäre. Nun, ja, Wir können Freude Liebe und Liebe Freude nennen, und Wir können gemeinsam auf Erden so glücklich sein, wie Wir es im Himmel können. Dies ist die absolute Wahrheit. Alles, was es braucht, ist ein Wandel in deiner Wahrnehmung. Sieh die Wahrheit ein, mache das Einssein aus, und die gesamte Anordnung des Lebens auf Erden wandelt sich stracks vor deinen ureigenen Augen. Dereinst sahst du das Leben auf die eine Weise. Jetzt siehst du es anders.

Vielleicht sahst du das Leben als einen Probelauf, und jetzt siehst du das Leben wie ein Abenteuer, und wie ein Abenteuer, das niemand vor dir erlebt hat und ebenso wenig niemand nach dir erleben wird, und doch bist du Einssein, und Einssein ist Eins. Wie kann das sein? Vielfalt und Einssein. Es hängt davon ab, durch welches Fenster du hinaussiehst. Schaue durch die Fenster Meiner Augen. Sieh, was Ich sehe. Sieh in hellem Licht. Sieh zum ersten Mal in deinem Leben. Sieh, was stets gewesen ist, welches du nicht gesehen hattest, denn du hast irgendwoanders hingeschaut. Du kannst den Ozean nicht sehen, wenn du ihm den Rücken zugekehrt hast, so lange, bis du dich umdrehst. Wenn du dich umdrehst, ist alles, was du sehen kannst, der Ozean. Wahrnehmung meint Sicht, und jetzt änderst du deine Sicht. Ändere deine Sicht, und du siehst anders.

In Wahrheit bist du der Seh-er. Du bist derjenige, der sieht. Du kannst Wüste, Dschungel oder Paradies sehen. Es hängt davon ab, wohin du blickst. Du kannst Mich in Unserem vereinten Herzen sehen, oder du kannst etwas anderes sehen. Sieh Mich. Ich möchte gerne gesehen werden. Ich möchte kundgetan sein. Ich möchte gerne, dass ihr Mich kennt. Und Ich möchte Mich durch euch kennenlernen. Ich kenne euch bereits. Ich weiß, ihr seid mehr als hauttief. Ich kenne euch als Mein Selbst.

HEAVENLETTER # 4228 – 22.6.12 – A Choir of Angels

EIN CHOR VON ENGELN

Ich mag dich. Wirst du Mich gernhaben? Du hast Mich nicht zu vergöttern. Mich gernhaben ist gut genug. Sei entlastet von der Vorstellung, Mich zu lieben zu haben, als wäre Ich ein großartiger Wesir. Ich bin niemand, und Ich bin Jedermann. Sieh Mich eher wie jemand, in den du dann und wann hineinläufst, und bei dem glücklich bist, ihn zu sehen. Mache aus Mir keinen geheimnisvollen Nimbus. Ich bin schlicht Gott.

Ich habe gesagt, dass es im Leben in der Welt an dir ist, Liebe aus deinem Herzen herausströmen zu lassen, und dennoch ist es gleichzeitig nicht so, dass du dich in Jeden zu vergucken hast. Das schließt Mich mit ein. Du hast dich nicht in Mich zu verlieben. Die Zeit wird kommen, wann du es tust, da du Unser Einssein einsiehst. Ich möchte es klar herausstellen, es ist nicht so wie wenn du Mir oder irgendwem etwas schuldest. Du schuldest es dir selber, die Liebe von deinem Herzen heraus fließen zu lassen. Sobald du Liebe aussäst, was wirst du deinem Dafürhalten nach zu ernten bekommen? Im Grunde genommen kommt Liebe ernten im Säen von Liebe zu liegen.

Das Aussäen von diesem oder jenem ist geradeso dessen Ernten. Du bist der Sämann, du bist die Tätigkeit des Säens, und du bist das Gesäte. Du bist der Liebende, du bist die Tätigkeit des Liebens, und du bist die Liebe. Du stellst Liebe dar. Aus deinem gesegneten Herzen heraus erschaffst du Liebe in der Welt und bist du desgleichen die erschaffene Liebe. Du bist Einssein. Du bist der Geber. Und du bist der Empfänger.

In Wirklichkeit gibt es niemanden in der Welt außer dir, außer Mir, außer dem Einen von Uns. Die Welt existiert aufgrund deines Gewahrseins von ihr. Du und die Welt sind eins. Du lebst in der Welt, die du ausgesät hast. Du bautest eine Frucht namens Welt an. Es ist dein Bauernhof. Es ist deine Pflanzung. Deine Schöpfung.

Hast du Mich erschaffen, oder erschuf Ich dich? Tatsächlich waren Wir (Ich) immerzu. Es gab nie und nimmer eine Zeit, der Wir entkamen, nun gut, vielleicht dem Schlafen, falls du Stille schlafen nennen möchtest. Und somit rührten Wir (rührte Ich) von der Stille her und Wir (Ich) wagten Uns in den Schall, und somit machten Wir (machte Ich) allerhand Arten von Musik. Die Welt barst aus einer Flöte, oder aus einer Tuba, oder aus einer Schwingung, die erschallte, aus Energie, die strudelte, aus Liebe, die sich wie Seide oder Zuckerwatte herumdrehte. Es gibt alleinig Variation dessen, was Einssein ist, was Einssein auf jedweder Ebene ist. Das Lied singt nach wie vor auf, und du bist das Lied, die Tätigkeit des Singens und der Sänger. Und doch, da ist Ein Lied, und das Lied ist Liebe, und du bist Liebe, und Ich bin Liebe, und Liebe ist alles.

Hinwiederum ist Liebe nicht auf Befehl. Dein Gewahrsein von Liebe ist nicht auf Anordnung hin. Dir selbst überlassen, bist du schier Liebe aus jedem Winkel. Mithin, nein, du schuldest Mir nicht Liebe. Du schuldest nichts, freilich hast du Türen zu öffnen, und dein Herz aufzutun, denn dein Herz ist ein Tor, das sich zu einem schönen Garten hin öffnet, zu einem schönen Garten, der inwendig in dir ist, und der als die Erde betrachtet werden kann, als die Welt, als der Erdball, als die Galaxien, die Sonne, der Mond, die Sterne und alles.

Ein jedes Seinswesen auf der Erde ist deine Schöpfung. Du erschufst den schönen Garten. Sofern du ihn nicht siehst, erschufst du, du, als ein endliches Seinswesen auf Erden, etwas anderes. Falls du Unkraut erblickst, hast du es erschaffen, und dennoch kann selbst Unkraut schön sein.

Ich erschuf das Paradies nicht ohne Hilfe und nicht ganz allein. Ich hatte einen Chor um Mich. Wir sind Einssein, und trotzdem sangen Wir ein Duett, oder so in etwa sieht es aus.

HEAVENLETTER # 4229 – 23.6.12 – A Journey of Imagination

EINE REISE DER EINBILDUNGSKRAFT

Du fragst öfters: „Wofür ist das Ganze? Wofür dieser felsige Weg im Leben?“

Du hast Mich sagen hören, dass das Leben für Liebe ist. Ja, darum geht es, für dein Herz, damit es sich ausdehnt, und für dich, dass du wie selbstverständlich Liebe aushändigst. Es steht für Erkundung und Abenteuer und für eine Tollerei im Park. Es ist für dich. Du bist der Pfad, den du nimmst. Du bist der Held, und du bist derjenige, der im Wald seinen Weg ausfindig macht. Nicht anders als dem Wald, dem Wachstum eignet, ergeht es dir.

Möchtest du wirklich beschieden haben, dir den grünen Wald, seine Bäume, seine Blätter, seine Botschaften an dich entgehen zu lassen? Möchtest du es bedauern, dass dir das Leben überreicht wurde, um dich in ihm ausfindig zu machen? Möchtest du das wirklich? Möchtest du bedauern, dass du die Ewigkeit und die Unendlichkeit und alles, was sie nach sich ziehen, in Erfahrung bringen oder anheben konntest, das was jene anbelangt umzulernen?

Du wirst wohl sagen, du habest sie nicht in Erfahrung bringen können. Du wirst wohl sagen, dass du sie umgangen hast, und dass dies die Erstreckung deines Lebens dargestellt habe.

Indessen hattest du das Leben. Du warst als Nächster mit dem Schlagstock dran. Was du auch denken wirst, du hast einen Home Run gemacht. Du gingst irgendwohin. Du tatst etwas. Du hast das Leben auf gut Glück ausprobiert. Du hast deinen Weg durch es hindurch zusammengetrommelt. Du liefst in den Wäldern. Du fuhrst los, und eines Tages kehrst du dorthin zurück, woher du kamst und wovon du niemals weggingst, was unversehens hier bei Mir ist.

Du hattest eine Reise der Einbildung, denn die Reise im Leben ist insgesamt Fantasie. Sie ist ein Gemälde, oder sie ist ein Film, und du spielst deinen Part mit aller Macht. Der Held in deinem Drama ist am Wachsen. Er bleibt nicht der gleiche. Er nimmt zu. Worüber ihr auch murrt, ihr habt herbeigezogen.

Ihr maltet dieses Bild von euch selbst als ein Kapitel in eurem Buch. Und euer ganzes Buch ist Fiktion. Es fühlt sich so an, als wäre es passiert. Jeder glaubt, es sei passiert. Es ist nur so, jeder wird genarrt, oder, genauer gesagt, jeder hält sich selbst zum Narren, was das anbelangt was reell und was nicht reell ist. In den meisten Fällen hast du es falsch herum aufgezäumt.

Heute, da umarme dein Leben. Es ist ein gutes Leben. Du hast einen guten Anlauf unternommen. Du ergriffst eine Chance, und du lebtest sie. Du begabst dich an Bord eines Schiffes des Lebens, und du setztest Segel. Du segeltest auf den Wellen. Du bist die Wellen, die sich ein- und die sich ausrollen. Wie betriebsam Wellen sind. Wie hinein und heraus sie sind. Wellen sind der Oberfläche des Ozeans Besucher. Wellen kommen von den Tiefen des Ozeans herauf, um der Oberfläche einen Besuch abzustatten, und tauchen hernach in die Fülle der Tiefen zurück. Hejo.

Und du fragst: „Wofür gilt die Reise?“ Sie gilt für die Reise. Sie gilt für das Rudern der Riemen. Sie gilt für die Ruder, die in die Wasser patschen, aus denen du kamst. Sie geht um Erfahrung. Sie steht für die Liebe von ihr, oder um den Bogen bei ihr herausbekommen. Sie steht für Leben. Sie steht für Überschwänglichkeit. Wellen gehen rauf und runter, herein und heraus, und du, der du auf den Wellen reitest, gehst mit ihnen hoch und runter, und dennoch bist du im Grunde nicht den Wellen ausgeliefert. Du bist die Wellen, daher bist du dir selber ausgeliefert.

Es gibt kein Da-Draußen, ausgenommen so, wie du es siehst. Es gibt im Grunde einzig hier drinnen, in deinem Herzen und im Meinen. Der ganze Rest ist eine Geschichte, die ausgelebt wird. Deine Geschichte ist das Märchen, und du stellst es dir zusammen, während du entlang läufst, oder du befolgst es, oder du planst es. Ganz bestimmt denkst du über es nach. Du schreibst deine eigene Autobiographie. Du kritzelst sie hin. Du quälst dich wegen ihr. Jetzt springst du vor Freude aufgrund deiner Geschichte, die du unterwegs stürmisch hinschreibst.

HEAVENLETTER # 4230 – 24.6.12 – Removing Obstacles

HINDERNISSE WEGRÄUMEN

Du möchtest gerne aus deinem Leben alle Hindernisse entfernt haben, und Ich möchte dir gerne sagen: „Schaffe sie weg.“

Du wirst Mir wohl entgegnen: „Gott, könntest Du sie nicht für mich wegräumen?“

Ja, Ich räume durch dich Hindernisse weg.

Eine jede Begrenzung in der Welt gilt dir, sie wegzuräumen, denn der Haken liegt in dir.

Du bist für jeden und alles zuständig. Dies ist nicht neu, dennoch haben Wir Uns im Klaren zu sein, worüber Wir hier reden. Du bist für die Welt und für jedes Vorkommnis in ihr zuständig, für die Begebenheiten, über die du dich lustig machst oder jammerst, ebenso wie für die Schönheit. Du bist verantwortlich. Verantwortlichkeit, lasst Uns das klar machen, meint nicht übel nehmen. Übel nehmen ist etwas, was du auferlegst. Ob du nun dir selber oder einem Anderen Verargen auferlegst, du irrst dich. Zuständigkeit trägt keine Nebenbestimmung an sich namens Für Übel Nehmen. Keine Schuld-Trips erlaubt, ebenso wenig Anschuldigungen. Ziehe deine Gedanken empor.

Nun, zur selben Zeit wie Ich sage, dass du für alles zuständig bist, hast du keine letztliche Kontrolle über alles. Was du Gut-Glück oder Missgeschick nennst, findet seinen Weg zu dir. Du bist der Entgegennehmende. Gleichzeitig nicht der Entscheider. Du bist nicht der letztliche Entscheider. Ebenso wenig mache Ich Mich auf den Weg und fertige eine Liste von Ereignissen an, die zu geschehen haben, und setze sie dir vor die Füße. Ich stelle keine Begrenzungen hin. Beschränktheiten sind Hindernisse, und Hindernisse befinden sich inwendig in dir.

Deine Definitionen sind nicht immer akkurat. Du bist hingegen der gehörige Entscheider darüber, wie du das Leben und was sich in ihm zuträgt anschaust. Auf diese Weise erteilst du an jeder Kehre deines Lebens Bescheid. Dein Leben ist das Bild, das du von ihm erzeugst, das deine Wahrnehmung von ihm zeitigt.

Hebe an, über dich als die glücklichste Person in der Welt, und über jene rund um dich und weit weg von dir als die glücklichsten Menschen in der Welt zu denken, und du wirst überall Gut-Glück-Haben zu sehen bekommen, da du der Empfänger von ihm sein wirst, und daher wirst du zu einem Segen. Dies ist nicht weit hergeholt, es ist das, was Ich sage. Du fertigst deine eigene Realität, stelle demnach her, was du möchtest.

Du machst Tragisches aus. Du weißt, Meine Rede ist, dass der Tod des Körpers nichts anderes ist als der Tod des Körpers. Er ist ganz bestimmt nicht die Tragödie, als was du ihn siehst.

Der Tod scheint des Öfteren ein Resultat von Krankheit oder Unfall zu sein, allerdings vermagst du es nicht nachzuzeichnen, weder wie eine Krankheit, ebenso nicht wie ein Unfall erfolgte, noch auch solltest du das angehen. Führe dich zur selben Zeit an die Vorstellung heran, dass es keine Bösewichte gibt. Nicht du, nicht Vererbung, nicht Böswilligkeit, nicht einmal Erkrankung. Nimm in Betracht, dass es kein Verschulden gibt. Was vorfällt, ist weder dein Verschulden noch dasjenige eines Anderen. Lasse das ganze Konzept von Verschulden los. Verantwortlichkeit ist keine schwere Last, die es auf deinen Schultern zu tragen gelte. Verantwortlichkeit bestätigt die Macht deiner Gedanken und aller Gedanken, die der Welt untergeschoben werden.

Du hast die letztliche Zuständigkeit für jeden und alles, und dennoch ist ein jedes sogenanntes Individuum ebenso für sich selbst verantwortlich. Ich wiederhole das, du bist nicht der Herr und Meister über Jeden, außer über dich selbst. Du bist für Jeden verantwortlich, zur selben Zeit, wie du deine Hände von deren Leben wegnimmst.

Die Hände wegnehmen bedeutet, zum einen einmal, dass du Andere nicht kritisierst. Du bist nicht besser oder klüger als sie. Selbst wenn du, bei allem was du weißt, besser und klüger bist, kritisiere einen Anderen niemals mit deinen Worten oder Taten. Selbst wenn du, bei allem was du weißt, besser bist, bist du nicht überlegen. Habe für Andere Respekt, und du wirst für dich selber größeren Respekt erlangen.

Bescheidenheit ist Respekt. Bekritteln ist nicht Respekt. Klatschen ist nicht Respekt. Ärger ist nicht Respekt.

Du wirkst auf dein Leben ein, und du wirkst auf das Leben Anderer ein. Habe im Leben für Andere Respekt. Habe für das Leben Respekt. Habe Respekt.

HEAVENLETTER # 4231 – 25.6.12 – The Cure

DAS HEILMITTEL

Jedwedes äußere Verfechten und jegliche streithafte Uneinigkeit sind inwendig in dir. Es bist unentwegt du selber, mit dem du ringst. Du warst dein eigener Gegner. Du kämpfst, einerlei was die augenscheinliche Ursache für die Uneinigkeit darstellt, du kämpfst mit dir selber. Das mag nicht einleuchtend sein, da jemand, den du wahrgenommen hast, er stehe dir kreuzweise gegenüber, dich anzugreifen und mit dir einen Streit zu beginnen schien. Dennoch gibt es fürwahr etwas in dir selber, mit dem du dich in Streit befindest.

Da ist etwas, was du nicht los lässt. Jenes Etwas ist inwendig in dir. Du bist der Einwände Erhebende. Du hältst dagegen. Du bist die Streitigkeit. Es liegt alles inwendig in dir. Du bist der Halter der Streitigkeit, und du möchtest sie nicht los lassen. Die Umstände, die Leute, die damit befasst sind, sie mögen alle recht unterschiedlich sein, und doch ist die Streitigkeit eine Wiederbelebung einer Streitigkeit inwendig in dir.

Falls Ich Mir die Worte für die Streitigkeit, die du verfolgst, aussuchen, falls Ich Mir die Frage auswählen sollte, die du vor dich hin stelltest und die du als unterbelichtet erachtetest, falls Wir wirklich bei der Untersuchung eines jeden Bisschens Ärger, den du jemals hattest, zur Sache kämen, würde es sich um Folgendes handeln: „Bin ich hinlänglich geliebt? Habe ich genug geliebt? Ich habe hinreichend geliebt zu werden. Ich stelle die Forderung auf, hinreichend geliebt zu werden.“

Stimmt das nicht? Stimmt das nicht für dich?

Worin, Geliebte, besteht das Heilmittel? Es lautet, zu erkennen, dass ihr geliebt und dass ihr hinlänglich geliebt seid. Es gibt für euch nichts einzufordern. Schlicht und einfach, wer immer es auch ist, bei dem ihr aufgebracht seid, er hat euch nicht die Ehrerbietung aufgeboten, nach der ihr lechzt und es euch verlangt.

Die gute Sache hierbei ist, dass ihr wisst, dass ihr euch verdient macht. Ja, ihr macht euch verdient. Ja, natürlich, ihr macht euch verdient. Nehmt euch also selber an die Hand und bejaht, dass ihr alle Liebe im Himmel habt. Sie ist insgesamt euer. Kommt von der Auffassung weg, dass Andere euch die Ehrerbietung zureichen sollten, auf die ihr aus seid. In Wahrheit, falls ihr euch selber die Ehrerbietung reichtet, die ihr erstrebt und um die ihr euch verdient macht, worüber käme es dann zu einem Übelnehmen? Denkt einen Augenblick nach. Begreift, ihr habt all die Liebe, die existiert. Ihr habt Meine Liebe und alle Liebe im Himmel. Ihr habt ewige und unendliche Liebe, und ihr seid das. Nun also, seid es.

So wie ihr euch in eurem Gewahrsein erhebt, so werden es auch jene tun, die sich mit euch streiten. Sie schreien wegen des gleichen Erweises von Liebe auf, dessentwegen ihr aufschriet. Liebt jene, die sich euch entgegenstellen. Liebt sie in aller Stille, und es wird nichts zum Streiten geben. Der Preis fürs Nicht Geliebt Werden oder fürs Hinreichend Geliebt Werden ist zu hoch. Gebt drein. Billigt zu, und kommt mit dem Leben voran. Macht in eurem Herzen ausfindig, Minderes als Liebe aus eurem Herzen zu beseitigen. Haltet nicht an der verdeckt zuhandenen Vorstellung fest, ihr wärt nicht ausreichend geliebt.

In der Begrifflichkeit der Welt ist der Bedarf nach Liebe als die Ego-Bedürftigkeit nach Liebe ausgewiesen. Das Ego hat eine dürftige Umgrenzung. Du, der du, jetzt eben in dieser Minute, Mein schönes Kind auf Erden bist, wirst zu dem, wie du im Himmel bist, wo du all die Liebe im Himmel hast, und wo du weißt, dass du sie hast. Da besteht keinerlei Frage.

Die erhabenen Spirituellen Seinswesen auf Erden, namentlich bekannt oder nicht, verausgabten ihre Herzen und Seelen nicht mit Gedanken-Gelichter. Sie veredelten sich kraft ihrer Gedanken. Sie waren Menschenseinswesen. Sie waren nicht vornehmer als du, ausgenommen in ihren Gedanken. Sie stellten keine Forderungen nach Liebe. Sie liebten. Sie hatten es nicht nötig, dass man sich ihnen zu widmen hätte, und dennoch hat man sich ihrer angenommen. Sie sprachen, und ihnen wurde gelauscht. Ihre Gedanken waren nicht gewöhnliche Gedanken der Welt. Noch auch müssen deine Gedanken die gewöhnlichen Gedanken der Welt sein.

Der gewöhnliche Gedanke gewöhnlicher Menschen auf der Erde ist: „Ich, ich, ich.“ Da sie sich selber noch nicht lieben, müssen sie protestieren, dass ihnen nicht die Anerkennung gezollt werde, und demnach fordern sie den Nachweis von Liebe ein, daher stampfen sie mit dem Fuß auf und erheben ihre Stimme, sie fordern, dass der Mensch, der ihnen gegenüber steht, die erforderliche Dosis Liebe übermittelt.

Biete deine Liebe als erstes dar. Biete sie still dar, und das Konzept der Gegnerschaft wird nicht mehr länger präsent sein. Es wird nicht mehr existieren.

HEAVENLETTER # 4232 – 26.6.12 – The Stirrings of Enlightenment

DIE REGUNGEN VON ERLEUCHTUNG

Du magst das Gefühl haben, einiges vor den Latz geknallt bekommen zu haben, fertig gemacht, erdrückt worden zu sein, indessen ist das, was du erlebst, die Regungen von Erleuchtung. Selbstverständlich ist es so, um erleuchtet zu werden, um sich dessen gewahr zu werden – da hat natürlich das Dunkle, was den Hergang blockiert, den Abgang zu machen. Du hast jetzt im Augenblick all das Licht im Himmel inwendig in dir, es ist nur so, das Düstere hat den Abgang zu nehmen. Und was ist die Dunkelheit, die über euch schwebt, Geliebte? Sie ist die Vergangenheit. Sie ist die Rückstände der Vergangenheit, die Schlussausführungen aus der Vergangenheit, sie ist die Bilder der Vergangenheit, an denen du festhältst. Die Vergangenheit ersucht dich, sie los zu lassen. Sie hatte ihren Tag. An dir ist es, an diesem Tag zu leben, an eben diesem Tag.

Wenn du, bewusst oder unbewusst, in der Vergangenheit verfangen bist, ist es so, wie wenn du an einem Kliff hängst und dich mit den Fingerspitzen festhältst. Dein Bangen kreist um eine Axt, die dir den Sturz in die Tiefe einbringt. Ein schwarzer Schatten aus der Vergangenheit, selbst wenn du seiner nicht gewahr bist, schreit auf, dass du dich in Gefahr befändest, und daher fühlst du dich gefährdet, daher hängst du dich an das Kliff der Vergangenheit, als wäre sie ein Sicherheitsnetz oder ein Freund, der Alarm schlägt und schreit: „Feuer, Feuer!“

Es ist nicht nötig, vergangenen Herzschmerz ins Gedächtnis zu rufen und mithin Angst zu spüren. Ziehe bezaubernden Reiz zu deinem Leben her. Ziehe Wohlwollen her. Ziehe Liebe her. Gehe mit offenen Armen dem Leben entgegen, anstatt vor ihm Angst zu haben, anstatt dich vor ihm zu grauen, anstatt auf eine unbekannte ungesehene Axt zu harren, dass du hinabstürzt. Bereite dem ein Ende.

Atme tief ein und hauche dir durch das Leben neues Leben ein. Verdinge dich beim Leben. Ihr klammert euch an einen Strohhalm, Geliebte, während ihr alleweil das ganze Universum innehabt, welches euch umfängt.

Geliebte Angehörige werden von ihrem Körper abgehen, und auch ihr werdet bald darauf eines Tages verscheiden. Habt keine Angst davor. Es ist gut, Nachhause zu kommen. Es ist eine Wohltat.

Nicht anders – es ist ein beglückender Segen, auf der Erde am Leben zu sein. Sei eher ein Begrüßer des Lebens als ein Befürchter oder Aufschieber des Lebens.

Deine große Einbildungskraft veranlasst in dir Angst. Lasse die gleiche Einbildungskraft in dir Freude bewirken. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Die Nahrung, die soeben vor dir liegt, ist das Essensmahl für dich. Stelle dir nicht ihre Abwesenheit vor. Opfere nicht das, was vor dir liegt, für ein Mahl, was noch nicht herangekommen ist. Deine Mutter hat dir angesagt, zu essen, was auf dem Tisch steht. Und Ich sage dir, dich mit dem Leben zu befassen, was jetzt soeben vor dir zu liegen kommt.

Du hast dich mit dem Leben nicht abzumühen. Du bist ausladender als das Leben, und du hast mit ihm nicht zu raufen. Sei ein Willkommen-Heißender, und kein Raufer. Blicke nicht Problemen entgegen und gehe nicht vergangene Schwierigkeiten durch. Es gibt da draußen nichts, was da ist, dich zu haschen.

Du paddelst in einem Kanu. Paddle einfach weiter. Es gibt für dich keine Not, argwöhnische Gedanken zu haben. Du paddelst nicht auf riesige Niagara-Fälle zu, wo du und dein Kanu hinunterstürzen werden. Du paddelst einen Strom hinunter. Paddle, paddle. Schau dir an, was hier ist und nicht all das Mögliche, was weiter unten hinter der Biegung sein könnte.

Heute scheint die Sonne. Weswegen sich heute darüber Sorgen machen, ob die Sonne morgen scheinen wird? Wieso sich überhaupt Sorgen machen? Was bringt dir das ein? Du wirst meinen, Sich-Sorgen halte dich vor Gefahren gefeit, Sich-Sorgen hält dich indessen heute von der Freude fern. Sei ein Freude-Verkäufer, und kein Sorgen-Händler. Deine Gedanken haben eine Schwingung. Welche Schwingung hast du gerne? Rufe jene Schwingung zu dir her. Deine Gedanken sind Schwingungen. Es liegt entschieden weniger Risiko darin, sich höhere Schwingungen auszusuchen als niederere.

Lege deine Ängste beiseite. Betritt das Leben. Liefere es zu.

HEAVENLETTER # 4233 – 27.6.12 – Beat a New Drum

SCHLAGE EINE NEUE TROMMEL

Was hält dich davon ab, in deinem Herzen Friede zu wahren?

Die eine Sicht darauf besagt, dass Ungewissheit dich davon abhält. Hier die Sache. Wirren in deinem Herzen ändern die Ungewissheit um kein Haar. Vielleicht züchten sie sie.

Falls du entweder Friede oder Beklemmung in deinem Herzen haben könntest, was würdest du wählen?

Habe Friede selbst unter Ungewissheit. Wandel, Geliebte, kommt mit dem Hoheitsgebiet daher. Auf der Erde am Leben sein bedeutet nicht sichere Gewissheit. Unbestimmtheit ist im menschlichen Leben Gegebenes. Unbestimmtheit ist sicher. So stehen die Dinge.

Sei demnach über Wirren unbestimmt. Erschwere nicht Unwägbarkeit.

Jeder hätte gerne sichere Garantien. Dessen du dir sicher sein kannst, ist, dass du die Freiheit der Wahl hast. Mit oder ohne Garantien über den Lauf deines Lebens wird dir die Freiheit der Wahl garantiert. Du hast jedwedes Recht und jede Wahl, was das angeht, wie du auf den Verlauf deines Lebens reagierst. Besser ist es, ein Initiator als an Reaktor zu sein. Initiiere in deinem Leben Friede, und desgleichen in dem Herzen und Leben derjenigen um dich herum.

Du kannst dir nicht an jedem beliebigen Morgen, insbesondere nicht im kalten Winter, sicher sein, dass dein Auto anspringt, und dennoch drehst du den Zündschlüssel herum. Komme von einer Stelle der Zuversicht her. Falls dein Auto nicht anspringt, findest du das heraus. Du bist der Partie voraus. Du kannst lamentieren, oder du kannst hingehen und schauen, ob genug Benzin im Tank und die Batterie geladen ist. Du kannst spielend damit fertig werden, oder du kannst beim Auto gegen die Reifen treten.

Fassungslosigkeit artet nicht zu dem Du aus.

Sei, so viel du es kannst, der Auffassung, dass es sich, was auch immer dir geschieht, für dich zuträgt, nicht gegen dich.

Es ist leicht, Fehler und Hemmnisse ausfindig zu machen. Mache es einfach ebenso leicht, eine beglückende Wohltat und Gutglück aufzusuchen.

Du bist vielleicht einer Gepflogenheit verfallen, dem Negativen eher Geltung zu verschaffen als dem Erhebenderen. Im Namen dessen, realistisch zu sein, hast du dich womöglich davon abgeschnitten, was du dir sehnlich wünschst. Du billigst ein Stück Kohle, und du übersiehst das Gold.

Es ist fantastisch, zufrieden gestellt zu sein. Das ist so. Es ist definitiv so. Gleichzeitig ist es gut, über die Vergangenheit hinaus zu schauen. Es ist die Vergangenheit, die dir mitteilt, dass du nichts Besseres zustande bringest. Es ist die Vergangenheit, die dir erzählt, dass es niemand vermag, dass es niemand vermochte. Verstrickt in der Vergangenheit, verfehlst du es, über sie hinaus zu gelangen.

In einer gewissen Weise rede Ich davon, das Beste aus dem zu machen, was du hast. Ganz bestimmt ist das eine gute Idee. Zähle deine Segnungen. Gleichzeitig kannst du dich selber mehr segnen. Das ist eine gute Idee.

Beginne damit, den Defätismus los zu lassen. Schlage eine neue Trommel. Gewinne einen neuen Blickwinkel. Öffne Türen. Mitunter kannst du, selbst obschon du nichts Dolles in der Poker-Hand hast, doch noch gewinnen. Das passiert ebenfalls. Das kommt jemandem vor. Kann es dir nicht passieren?

Es steht nicht dir an, zu entscheiden, dass du nur so und so weit, und nicht weiter gehen kannst. Es gilt dir, über Beschränkungen hinweg zu hüpfen. Es gilt dir nicht, durch sie zum Halten gebracht zu werden. Sofern du ein Rennpferd besitzt, bist du dir keineswegs sicher, dass es verlieren wird, gar bevor es aus dem Start-Tor herausläuft.

Du weißt es – wenn du etwas erstrebst, stehe dafür. Sei bestimmt nicht derjenige, der dir keine Chance einräumt. Bleibe von Menschen weg, die dich bereits als bezwungen betrachten. Überrumple dich selbst. Am allermeisten, überrasche dich selbst.

Märchenhafte Dinge kommen in der Welt vor. Ich kenne keinen Grund, wieso dir keine Wunder geschehen können. Womöglich sind sie dir passiert, und du warst allzu geschäftig mit dem Kundtun, dass etwas nicht passieren könne, sodass du es nicht siehst, sobald es sich zuträgt.

HEAVENLETTER # 4234 – 28.6.12 – Heartbeats

HERZSCHLÄGE

Wenn du Liebe aufweisen möchtest, kann es sein, du wirst sie auf die eine Weise herzeigen, während derjenige, dem du Liebe geben möchtest, sie gerne auf andere Weise bekommen möchte.

Etliche Menschen machen es dir leicht, zu erkennen, was sie am meisten mögen, und bei etlichen ist das nicht so. Einige mögen als Geschenk etwa Geld, einige niemals. Etliche mögen Schnittblumen, und andere eine Topfpflanze. Einige mögen Geschenke am allerliebsten. Andere machen sich aus einer anderen Form von Liebe weitaus mehr. Die Kombinationen sind unzählig.

Es ist nicht so, dass du dich neu zu erfinden hast, um einem anderen Menschen gebührlich zu sein. Nichtsdestotrotz, was bedeutet dem Gegenüber am meisten? So steht es mit der Liebe und mit denjenigen, die du liebst.

Du könntest dich obendrein selber kennenlernen, sobald es sich darauf beläuft, wie du gerne Liebe in Empfang nehmen möchtest. Dies ist es möglicherweise, wie du sie gerne spenden möchtest. Du wirst womöglich außerstande sein, dir es bei einem Anderen auszudenken, aber was dich angeht, hast du wohl etliche Fingerzeige. Erkenne dich selbst. Du wirst richtungsweisend sein.

Liebe ist eine gemeinsame Plattform, gleichwohl hat ein Jeder, so wie bei Malern, Komponisten, wie bei Büchern und so fort, seine Vorlieben, und nicht jeder mag die gleichen Maler, Komponisten oder Bücher. Verschiedenartige Geschmäcker haben ist kein Vergehen.

Mache das Leben für dich selber leichter. Niemand wird genau so sein wie du. Unterschiede sind schier Unterschiede. Das Wort Unterschiede wird oft eingesetzt, um Nichteinvernehmen zu meinen, trotzdem liegt hier keine Missstimmigkeit vor. Jeder ist berechtigt, der zu sein, wer er oder sie ist. Du wirst Anderen beispringen, sobald du es kannst, sobald dir es zur Kenntnis kommt, sobald du verstehst.

Es gibt niemanden, der genau die gleichen Gedanken hat wie du, ebenso wenig gibt es jemanden, der das gleiche sieht oder die gleichen Wünsche hat. Jeder einzelne Mensch auf der Erde ist sich selber. Zweieiige Zwillinge sind zwei unterschiedliche Menschen. Wie kannst du erwarten, dass jemand so wie du ist?

Du und Jedermann sind einander gleich darin, dass ihr berechtigt seid, zu sein, wer ihr seid. Ihr seid zu dieser Freiheit berechtigt. Gleichzeitig möchte Ich es klargestellt haben, dass Vorlieben Vorlieben sind, und dass nicht alle Vorlieben dir eignen, um sie vor den Vorlieben Anderer rangieren zu lassen. Hier geht es um eine feine Linie. Du weißt, worüber Ich rede. Harmonie ist nicht auf Einvernehmen angewiesen.

Ich mag das Wort entgegenkommen. Weniger gern habe Ich das Wort Kompromiss. Ich sehe entgegenkommen wie dienen, zwei Menschen sind einander, so gut sie es können, dienstbar. Ich sehe Kompromisse machen als klein beigeben, zwei Menschen vielleicht, die nachgeben oder weggeben, wobei keiner der beiden richtig glücklich ist. Was für eine ganze Welt der Verschiedenartigkeit zwischen dienen und klein beigeben existiert. Nun gut, was kannst du anderes tun, als das Beste zu tun, was du kannst. Jedenfalls kannst du gewahr sein. Und manchmal kannst du abwechseln. Mitunter kannst du das. Mitunter klappt das. Mitunter nicht. Und mitunter ist es eine Sache des Ausmaßes.

Bisweilen kannst du dich bewegen. Bisweilen kannst du dich anscheinend überhaupt nicht rühren.

Jeder Fall ist anders. Jeder Kreis von Menschen. Der Zeitablauf. Der Rahmen. Wer kennt all die Äußerlichkeiten, die auf Meine Kinder in der Welt einwirken.

Liebe kommt vom Herzen her. Liebe existiert, und manchmal kann dir der Geist behilflich sein. Es ist ein hilfreicher Gedanke, den Bescheid zu lieben zu erteilen. Es ist ein hilfreicher Gedanke, dich selber gut zu kennen und näher heranzukommen, Andere und das, was sie zum Ticken bringt, ebenfalls gut kennenzulernen. Die Uhren Einiger gehen rascher oder langsamer. Die Schläge der Herzen schlagen unterschiedliche Weisen. Liebe strebt auf Einssein zu, und das bedeutet weder immer Einverständnis, noch hat es das zu bedeuten.

HEAVENLETTER # 4235 – 29.6.12 – Your Best Interest

DEIN GRÖSSTES INTERESSE

Sei für das dankbar, was du hast. Dankbarkeit ist im Leben ein fantastisches Werkzeug. Es bringt dich weit. Undankbarkeit lässt dich eben da fallen, wo du dich gerade aufhältst. Plops.

Sich-Beklagen hält dich in dem Morast fest, über den du jammerst. Noch mehr als das, Beklagen schafft mehr zum Sich-Beklagen herbei. Beklagen ist Undankbarkeit. Undankbarkeit ist ein Ermangeln von Dankbarkeit. Du bist – etwa – soeben an einem Autounfall vorbeigeschrammt, und, anstatt dies zu schätzen zu wissen, bist du womöglich zornig, dass Ich es so weit hätte kommen lassen, und vielleicht wirst du überdies über deinen platten Reifen am Grollen sein und gar Mich für ihn zuständig erklären. Du hast bei deinem Leben etliches Sagen, das weißt du. Auf jeden Fall, was immer in deinem Leben geschieht, bei dem du der Auffassung bist, Ich hätte es dir auferlegt – denke dabei noch einmal. Für dich ist das ab vom Schuss. Manchmal habe Ich den Eindruck, dass du dir sicher bist, was Ich in deinem Leben tun sollte! Du möchtest Mir wirklich sagen, was zu tun ist!

Dankbarkeit leistet gute Dienste. Undankbarkeit leistet dir überhaupt keine Dienste. Undankbarkeit ist niemandem dienlich, nicht dir, nicht der Welt, nicht Mir.

Ich sage ja nicht, dass du nichts hast, um dich darüber zu beschweren. In weltlichen Begriffen gibt es immer eine Menge zum Sich-Beklagen. Beklagen ist nicht zu deinem Vorteil. Es gerät dir nicht zum Vorteil, ausgenommen, dass du deine lange Liste davon, was du gegenwärtig für nötig befindest, darüber zu lamentieren, vergrößern möchtest.

Sofern du einen Haufen Erde vor dir hast, und du fügst ihm noch mehr Dreck zu, wirst du einen größeren Haufen Dreck haben. Deine Klagen sind wie ein Haufen Dreck. Wieso bloß in aller Welt solltest du darauf aus sein mögen, deine Klagen aufzufrischen?

Ich möchte nun etwas sagen, was du nicht gerne hören wirst. Du bist für dein Leben und dafür, wie du es dir anschaust, verantwortlich. Mache Mir für dein Leben keine Vorhaltungen. Schiebe niemandem die Schuld zu. Beschuldige dich selbst nicht, und dennoch wirst du gut daran tun, dafür die Verantwortung zu übernehmen, wie du auf das eingehst, was in deinem Leben vorfällt. Es existiert eine höhere Plattform als diejenige, von der her du gegenwärtig etwa deine Erwiderungen angehst. Mehr als ein Mal habe Ich meine Kinder Mir sagen hören, dass Ich sie im Stich gelassen hätte, weil Ich Mich nicht einmischte. Ihr seid die Reisenden eures eigenen Pfads. Sofern ihr den Weg nicht mögt, auf dem ihr euch befindet, sucht euch einen anderen.

Ein Opferrolle-Betriebszustand liegt nicht in eurem vortrefflichsten Interesse. Sobald ihr für übel nehmt, macht ihr euch selber zum Opfer. Ein Opfer ist kein Held. Ein Opfer sieht sich ausgenutzt. Sobald du dich ausgenutzt fühlst, bist du ein Opfer. Sobald du dich beklagst, dass Ich oder ein Anderer sich dir gegenüber nicht anständig verhalten hätte, machst du ihn zu einem Bösewicht und dich zu einem Opfer. Wenn du aus Mir oder sonstwem einen Schurken machst, machst du dich selber zu einem Opfer. Sofern du jemanden als einen Schurken wahrnimmst, machst du dich fortan, ganz automatisch, selber zu einem Opfer. Besteht darin dein Wunsch? Möchtest du dich gerne unterdrückt geraten sehen? Macht dich das überlegen?

Beschuldige dich ebenfalls nicht. Schreibe nicht Schuld zu. Sobald du für übel nimmst, verbringst du dich in eine schwache Lage, und du verspielst. Im Großen und Ganzen bist du zuständig. Falls nicht direkt, dann indirekt. Wenn es, Geliebte, eine Schweinerei gibt, dessen unbenommen, wer das Durcheinander angerichtet hat – sobald sich der Dreckhaufen in eurem Garten befindet, bist du derjenige, der sich seiner anzunehmen hat.

Mitunter wundere Ich mich, was ihr eurem Dafürhalten nach euch schuldig seid. Mitunter wundere Ich mich, was Ich eurem Dafürhalten nach euch schuldig sei. Ihr seid der Auffassung, Ich sei euch etwas schuldig, und Ich sollte bezahlen. Ihr könnt schmollen, sofern ihr euch zum Schmollen entscheidet, aber findet Mich nicht dafür schuldig, dass ihr euch entscheidet, zu schmollen. Der freie Wille ist euer. Schmollen oder nicht schmollen ist eure Wahl.

HEAVENLETTER # 4236 – 30.6.12 – The Crown of Good Will

DIE KRONE DES WOHLWOLLENS

Seid euch selber dankbar. Spendet euch selber ein wohlverdientes Tätscheln auf den Rücken. Was tatet ihr heute, worüber ihr froh sein oder wofür ihr euch dankbar sein könnt? Anstatt auf euch selber einzuhacken, gebt euch einen Pluspunkt.

Tut dies öfters. Hernach habt ihr nicht derart viel Vorleistung vonseiten der Menschen um euch herum nötig.

Wen habt ihr heute angelächelt? Wem erwiest ihr eine Freundlichkeit? Welche Türen habt ihr für Andere offen gehalten? Wem habt ihr eine Minute Zeit gegeben? In wessen Augen habt ihr unversehens hineingesehen? Wem sagtet ihr: „Danke dir“? Wen grüßtet ihr heute? Zu wem gingt ihr über die Straße, um Guten Tag zu sagen?

Dies mögen wie kleine Handlungen aussehen, doch sie bedeuten eine Menge, und ihretwegen könnt ihr euch mögen.

Segnet heute jemanden, und beglückt und segnet euch selber.

Kommt vor allen Dingen aus der Gewohnheit heraus, auf Unzulänglichkeiten hinzuweisen, auf die euren oder auf diejenigen Anderer. Was ihr auch über einen Anderen denkt, ihr mischt es zusammen und erschwert es. Was immer ihr über euch selber denkt, ihr verschlimmert es. Falls ihr euch generell als untauglich saht, hebt an, über die Wundersamkeit von euch nachzudenken. Dasselbe gilt für die Menschen um euch herum. Okay, sie sind nicht vollkommen. Na wenn schon. Sie sind euch immer noch ein Geschenk, und sie haben ebenfalls ihre Erstaunlichkeit. Dies muss so sein, weil Ich sie gemacht habe, und Ich machte sie, nicht anders als Ich euch machte.

Wenn du an einem Anderen oder an dir etwas auszusetzen hast, hast du an Mir etwas auszusetzen. Es ist insgesamt und alles in allem besser, du siehst den Guten Gott in Mir. Dieser Rat ist zu eurem Vorteil, Geliebte. Falls ihr über Mich mosert, was tut ihr da? Falls ihr über jemanden mosert, was tut ihr da? Wenn ihr über euch selber mosert, was tut ihr da?

Es gibt einige Dinge, die nicht auf die leichte Schulter genommen gehören.

Ihr seid eine mächtige Kraft im Universum. Seid eine machtvolle Kraft, die das Universum in eure Arme hineinfegt und es segnet. Ich fege euch in Meine Arme hinein und segne euch und segne euch und segne euch. Seht mit Meinen Augen, und sprecht mit Meinen Lippen. Was gibt es im Grunde genommen, worüber Klagen anzustellen sind, Geliebte?

Wie rasch ihr bei der Hand seid, an etwas oder an eine Liste von Dingen zu denken! Zu welchem Nutzen? Mit jeder Klage, die ihr äußert oder an die ihr denkt, nagelt ihr euch selber an die Wand. Ihr hämmert Negativität in euren Kopf. Heute, da nun sagt nicht ein Wort, was nicht würdig ist, an eurem Revers angebracht zu werden. Selbst wenn ihr euren Gedanken nicht so leicht Einhalt gebieten könnt, so vermögt ihr eurem Mund, Einhalt zu tun. Unterbindet euren Mund, und eurem Geist wird es wahrscheinlicher, dem hinterherzugehen.

Seht her, für jedes Bisschen Negativität, dem ihr Verbreitung verschafft, gibt es einen Peitscheneffekt, und er kommt auf euch zu. Ihr mögt der Auffassung sein, ihr würdet einfach jemandem kritische Einwände entgegenbringen, indes trifft es euch selber ins Gesicht. Es trifft euch ins Herz. Es fügt euch Schaden zu. Denn so wie ihr mit Anderen umgeht, so geht ihr mit euch selber um. Die Oberfläche mag anders aussehen. Ihr mögt das Gefühl haben, ihr hieltet euch an einer edlen Stelle auf, gleichwohl ist es so, falls ihr euch selber hochzuhalten habt, indem ihr Andere außer Kraft setzt, habt ihr euch bereits selbst geschwächt.

Entbindet euch von Verbindlichkeiten, Geliebte. Betretet eure eigene Ehrenhalle. In eurem eigenen Herzen, dort tragt die Krone des Wohlwollens. Seid Mein Gesandter der Liebe. Bringt euch selber euch selbst und der Welt zutage, was ein Menschenseinswesen zu sein vermag. Seid das, wonach es Mir so sehnlich ist, dass ihr es seid. Seid das, was ihr wahrhaft erstrebt, zu sein. Seid in dem Bilde Dessen, aus Dem ihr gemacht wurdet. Dies ist die Wahrheit von euch. Vordem wart ihr jemand, der sich nichts anmerken ließ und verhehlte. Jetzt artet ihr zur Reellen Sache aus.

Ihr möchtet kein Klumpen Ton sein. Ihr möchtet gerne ein Kunstwerk sein. Warum denn nicht? Warum euch selber nicht bejahen und warum Andere nicht billigen, wie Ich sie machte? Weswegen euch selber nicht erhöhen, nicht in Worten sondern im Sehen, und hernach in der Tat. Seid gut zu euch selbst, und seid zu Allen gut.

HEAVENLETTER # 4237 – 1.7.12 – What to Do in Life

WAS TUN IM LEBEN

‚Sei guten Mutes‘ ist heute die hauptsächliche Botschaft für dich. Es ist so etwas Simples, dass es anscheinend kaum einer Erwähnung bedarf. Weswegen sollte jemand an einem sonnigen Tag wie diesem nicht guten Mutes sein – oder an einem regnerischen Tag wie diesem? Verdrießlichkeit kommt unbenommen des Wetters zum Vorschein. Das Wetter ist für deine Geistesverfassung nicht zuständig. Du bist es.

Muffelige Tage werden, ohne eingeladen zu sein, anbrechen. Sobald sie hereinsinken, lasse sie los. Anstatt mürrisch zu sein, wieso dich nicht vergnügen? Selbst Verdrießlichkeit hat dich nicht von Guten-Mutes-Sein abzuhalten.

Schau her, falls du ausrutscht und in den Matsch fällst, was gibt es da zu tun, außer über dich selber zu lachen? Womöglich bist du ausgerutscht, damit du über dich lachst.

Sieh genau hin, Ich sagte über dich lachen. Ich sagte nicht über einen Anderen lachen. Ein guter Sportskamerad lacht nicht über einen anderen, ausschließlich über sich selbst, außer natürlich, der Andere lacht, dann kannst du dich dazu gesellen.

Was sonst gibt es im Leben zu tun, als einen Sinn für Humor zu entfalten? Was sonst gibt es im Leben zu tun, als dich am Leben zu vergnügen?

Sofern du in ihm Freude haben möchtest, so nimm es mit der Absicht auf, es zu genießen. Dies bedeutet nicht, unlauter zu sein. Dies bedeutet zu sagen: „Also gut, ich fiel in den Matsch. Soll ich da unten in ihm bleiben? Soll ich meinen ganzen Tag damit zubringen, in dem Matsch Männchen zu machen, ja gar selbst dann, nachdem ich aus ihm herausgestiegen bin? Ich werde meine schmutzigen Kleider waschen, sobald ich zuhause bin, meinen Geist allerdings kann ich hier an Ort und Stelle säubern. Ich möchte kein bisschen Matsch mehr in meinem Geist aufgehäuft sehen und mir meinen Tag verderben. Nein, mein Herrrr.“

Und sofern du heute nicht im Dreck ausrutscht und dein Boss schlecht drauf ist, hast auch du dann schlecht drauf zu sein? Hat jemandes Ruppigkeit deinen Geist ebenfalls zu beflecken? Vielleicht hattest du den Gedanken, dieses Muss habe sie an sich. Vielleicht hattest du den Gedanken, du habest die schlechte Stimmung von jemandem zu kopieren. Vielleicht hattest du den Gedanken, deine Stimmung habe sich mit der eines anderen zu decken.

Sei guten Muts. Sei ernsthaft in der Erwiderung auf deinen Chef. Im Eingehen auf dich selber, da rücke voran. Falls dein Chef oder deine Ehefrau oder sonstwer mit dir ungehalten ist, sei zuvorkommend und mache deine Dinge weiter. Sie werden wenig später darüber hinwegkommen. Was dich selber anbelangt, komme jetzt darüber hinweg.

Das Schlüsselwort heute heißt Jetzt.

Du bist über viel Schlimmeres hinweggekommen. Sofern du über etwas früher oder später hinwegkommen kannst, komme früher darüber hinweg. Es gibt keinen geflissentlichen Beweggrund, dir den Tag zu ruinieren. Es gibt jedweden guten Grund, einen schönen Tag zu haben.

Wir reden aus einem gesunden Menschenverstand heraus.

Wenn du dich in einem starken Rückgang befindest, hat dir dein Geist angetragen, du müssest dich in einem Rückgang befinden, da dein Geist die Aussage trifft, B müsse auf A folgen. Ändere sodann deinen Geist. Ändere ihn jetzt.

Du unterstehst keiner Verpflichtung, in dem zu verharren, was man eine schlechte Stimmung nennt. Stimmungen sind zeitweilige Dinge. Stimmungen werden ohnehin wechseln. Falls deine Stimmung düster ist, ändere sie jetzt. Dir gehört es nicht, deinen Stimmungen ausgeliefert zu sein. Sie sind nicht der Meister über dir. Du schuldest deinen dunklen Stimmungen keine Loyalität. Du hast sie nicht zu ehren. Du hast sie nicht zu behalten. Lasse sie los. Schreite aus der einen Stimmung in eine andere. Wenn du keine düsteren Gestimmtheiten begünstigst, schreite aus ihnen heraus.

Du kannst deinen Pullover wechseln. Du kannst alles verwandeln. Unterhalte helle Stimmungen. Gib widerliche Stimmungen auf. Mache aus dir selber Licht. Respektiere die Stimmungen Anderer, nicht indes deine Stimmungen, außer sie sind bereits wohlgemut.

HEAVENLETTER # 4238 – 2.7.12 – God Awaits You

GOTT WARTET AUF DICH

Du hast gehört, dass das Leben sich nicht um dich dreht, zugleich, dass es sich insgesamt um dich dreht.

Alles ist dem gemäß, wie du es denkst, dass es sei. Du bist hochwichtig. Und allzumal ist es dir angelegen zu dienen. In jenem Sinne dreht sich das Leben nicht um dich.

Das Leben ist eine Widerspiegelung von dir, und gleichwohl geht es nicht um dich. Es geht ums Dienen. Es geht um Liebe. Es geht nicht um Liebe zu dir hin. Es geht um Liebe von dir her.

Du kannst im Leben – laut dem, wie deine Wahrnehmungen angelegt sind – schier reagieren, oder dich erkühnen.

Falls dich das Leben gegenwärtig nicht zufriedenstellt, wird sich dem entsprechend deine Wahrnehmung zu ändern haben. Es kann sich einfach nicht ändern, weil du dies ansagst. Ein Wandel darin, wie du siehst, ist nötig. Sei offen. Sei offen für ein Sehen auf neue Weise. Sei offen, und du wirst anheben, auf neue Weise zu sehen. Deine Wahrnehmung ist in die Pflicht genommen, sich zu wandeln. Sie ist in der Pflicht, zuzunehmen. Es ist eine Tatsache, dass du von einem anderen Blickwinkel her sehen wirst. Du wirst durch eine weitere Linse sehen.

Um das allerdings auszuführen, hast du willens zu sein, los zu lassen, wie du das Leben in der Vergangenheit gesehen hast. Sobald du an dem Alten festhältst, ist es schwierig, sich gegenüber dem Neuen zu öffnen. Selbst dann, wenn du das Leben stets als schön betrachtetest, trachte gleichwohl nach einer höheren Wahrnehmung. Es gibt immerzu etwas Größeres. Und du bist angelegt, fantastischer zu sein. Stehe dafür. So wie ein Bergsteiger den einen Berg hochsteigt, so verlangt es ihn hinterher, einen anderen zu erklimmen.

Im Falle von edlerer Wahrnehmung, einer Grundlage für höheres Bewusstsein, ist es nicht so, dass du unentwegt den nächsten Berg hochzuklettern hast. Es ist mehr so, du hast willens zu sein, aus einem Aufzug, zugunsten eines anderen, auszusteigen. Du hast von dort wegzukommen, und es zuzulassen, in die Höhe gehoben zu werden. Es ist kein vorsätzlicher Akt, mittels dessen du höherkletterst, sondern dank einer Willigkeit, einer Offenheit. Es ist immerzu mehr da, und es ist für dich immerzu mehr da, dem gegenüber du dich öffnen magst. Du möchtest gerne zur Spitze gelangen, allerdings gibt es keine Spitze. Es gibt immerfort etwas mehr. Dies ist Bereicherung. Eine Fülle an Bewusstheit wartet auf dich.

Sei unvoreingenommen und offenen Herzens. Strebe. Sei willens. Nimm gar das Gewillt-Sein weiter, und wolle es in gehöriger Stärke, in größere Höhe vorzurücken. Halte dein Bestreben vor dir her. An der Stelle ist Umsicht geboten. Der Wille kann dir gut zustatten kommen, gleichwohl ist hier ein Gleichgewicht zuhanden. Du hast zur selben Zeit, wie du festhältst, los zu lassen. Wir reden hier an der Stelle über ein delikates Ausbalancieren. Du kannst nicht zu sehr schieben oder zu stark auf Kraft drängen, weil sich dies als Zu-Sehr-Festhalten herausstellt. Klinke dich aus.

Dir ist es klar, es gibt da etwas, was du möchtest. Du weißt, du möchtest gerne wachsen. Gleichzeitig kannst du über der Bewandtnis nicht mit der Peitsche schnalzen. Du bist der Erstreber, der Wünschende, der Woller, und dennoch nicht der Befehlshaber. Die starke Persönlichkeitsseite von dir ist nicht der Befehlshaber. Das Universum ist zu deinen Diensten, nicht allerdings mit Gewalt. Durch die Kraft der Evolution, nicht jedoch kraft deiner Gewalt. Dank deiner Ermunterung, ja. Ja, zur rechten Zeit.

Bei Etlichen, da ist es rascher als bei anderen. Für Etliche ist es langsamer, und dann, Päng, Etliche starten und flitzen alleine entlang, während Andere das Tempo drosseln. Du wirst höher klettern, dennoch kannst du nicht immer sagen, wann die richtige Zeit ist. Der Zeitpunkt ist richtig, sobald es eintritt.

Keine Ursache, dich entmutigen zu lassen. Du befindest dich dabei, zu wachsen. Dieses ist fest eingesessen. Wann, wie, mit welchen Mitteln, und so weiter, das weißt du nicht.

Versuche auf jeden Fall nicht, dir zu sehr das Stadium auszudenken, in dem du dich befindest, da dein Zweck lautet, zu wachsen, und nicht, einem Wachstum einen Namen oder eine Ziffer zu verleihen. Wachse, Mein Kind. Wachse ganz schlicht und einfach, und Ich werde dich mit weit geöffneten Armen in Empfang nehmen.

HEAVENLETTER # 4239 – 3.7.12 – Coming to Know God

DAZU GELANGEN, GOTT ZU KENNEN

Du weißt bereits, dass ein anderer Name für Mich Liebe heißt. Und Liebe ist ebenfalls dein wahrer Name. Und du weißt, du hast Liebe unter anderen Namen erlebt – unter Freude, Glück, Glück-Gehabt-Haben und Glück-Haben, unter Wiedervereinigungen, unter Augen, die auf die deinen treffen, und so fort. Ich bin bei dir auf zahlreiche Weise eingeführt und kenntlich. Sobald du dich anstellst, daran zu denken, es zu spüren, es zu erfahren, kenne demnach, was du bereits soeben im Begriff bist, Mich als dein Ureigenes Selbst zu erleben.

Es trotten freilich unentwegt etliche Menschen ohne das Gewahrsein der gesegneten Wohltat, Mich zu kennen, herum. Sie mögen gegen Mich eingestellt sein, und gleichwohl erhalten sie Meine Segnungen nicht anders.

Es gibt im Universum nichts und niemanden, welches ohne Meine Liebe ist. Dies stellt eine Unmöglichkeit dar.

Die Sache ist, dass Etliche oder Viele eine Liste darüber führen, wie Ich auszusehen habe, was Ich tun müsse, bevor Ich ihre Gunst erlange, wie die Welt, die sie träumen, sich zu ändern habe. Sie müssen Gedanken haben dergestalt, sie hielten die Karten in der Hand. Selbstverständlich, zu einem gewissen Punkt tun sie das, und tut ihr das. Eure Gedanken können das Heft in der Hand halten. Eure Gedanken können das Los wandeln.

Dennoch bin Ich nicht zum Erweisen. Ich bin zum Kennen. Lasst Mich das noch einmal sagen. Ich bin nicht zum Erweisen. Ich bin zum Kennenlernen. Ihr könnt Mich nicht beweisen. Ihr könnt Mich bloß erkennen. Allem zum Trotz, ihr könnt Mich kennen.

Der Nikolaus, der zugegebenermaßen Fiktion ist, hat es geschafft, bekannt zu sein. Charaktere in Romanen können vielleicht besser bekannt sein als viele Menschen, mit denen du verkehrst. Jemand muss nicht dem Körper nach vor dir auftreten, um mit ihm eine Verbindung herzustellen. Daher, selbst obschon Ich ungesehen bin, vermagst du dich doch mit Mir in Verbindung zu setzen. Ich muss keinen Bart haben, keinen Schlitten fahren oder wie die Kuh, die über den Mond springt, in Erscheinung treten, damit du Mich kennst.

Tatsache ist, dein Herz kennt Mich. Du hast einfach aufzuwachen dazu, was dein Herz kennt. Es ist nicht so, dass du wirklich aufzuwachen hast. Es ist so, dass du dort ankommst, dein Herz zu kennen. Alles zu deiner Zeit ist ausgezeichnet. Ich weiß, du wirst zu deinem Herzen aufwachen, und das ist Mir hinreichend.

Glaube es oder glaube es nicht, Mir gefallen ist viel leichter als dir gefallen. In Wirklichkeit kenne Ich kein Missvergnügen. Ich bin mit Liebe vertraut. Und Meine Liebe ist konstant. Meine Liebe ist fortlaufend. Meine Liebe trübt nie ein, einerlei wie sie deinem belagerten Geist erscheinen mag. Meine Liebe ist eine brennende Kerze, die zu keiner Zeit flackert. Du hast Meine Liebe. Sie ist bereits dein. Du bist voll und ganz in Meiner Liebe eingesessen. Sie ist deine Liebe, die du dir wohl noch nicht einverleibtest. Inmitten von was auch immer du als Tragödie siehst, bin Ich nach wie vor hier. Unter jedweden Umständen kannst du Meine Liebe zu dir nehmen.

Meine Liebe wird vor dir auf den Tisch gestellt, vielleicht wie ein Glas Limonade. Alles, was du zu tun hast, ist sie hernehmen. Jemand wartete dir mit Limonade auf, dennoch ist es an dir, dir ein Glas zu holen, um sie zu trinken. Limonade ist in einem Glas, durch das du hindurchsehen kannst. Sobald es sich auf Meine Liebe beläuft, bist du bereits dabei, sie zu trinken, anderenfalls würdest du nicht existieren. Damit du ein bewusstes Gewahrsein Meiner Liebe hast, hast du dir selber aufzuwarten. Du hast dich von der Bank zu erheben, auf der du sitzt, und näher zu Mir heranzukommen. Ich kann nicht näher an dich heranrücken. Komm hier in deinem Gewahrsein zu Mir rüber. Du kannst das. Du bist der einzige, der es kann, sobald es sich auf dich beläuft.

Du kannst ebenso anderen Menschen behilflich sein, Mir näher zu kommen, allerdings schier so und so weit. Und das ist schier ebenso weit, wie dir jemand zu helfen vermag. Du bist dein eigener Zulieferer, verstehst du Mich? Hinwiederum, in dem Augenblick, in dem du zur Einsicht gelangst, dass Ich inwendig in dir verweile, mag es so scheinen, dass du durch ein Gottgefälliges Wesen in den Ritterstand erhoben wurdest, indessen du ein Gottgefälliges Seinswesen bist, Was dich selber in den Ritterstand erhoben hat.

Du und Ich sind Eins. Es gibt ausschließlich Einen Gott, unter welchem Namen Er oder Sie nun auch bekannt sein mögen. Wen sonst sollte es da noch zum Anschauen geben, Geliebte, insoweit du und Ich Eins sind.

HEAVENLETTER # 4240 – 4.7.12 – The Garden of Eden

DER GARTEN EDEN

Superlative sind genau genommen nicht so. Wenn du sagst, etwas sei das Beste oder das Wunderbarste, drückst du deine Freude aus, sei es, was es wolle, und du bringst keine Tatsache zum Ausdruck. Nicht einmal einen Fakt und sei es auch nur für dich.

Heute sitzt du an einer vortrefflichen Essenstafel, und du sagst: „Das ist das beste Essen, was Ich jemals hatte.“ Du bringst in dem Augenblick die Wahrheit deiner Emotion zum Ausdruck. Möglicherweise sagst du das zu einem anderen Zeitpunkt noch ein Mal. Möglicherweise hast du es bereits ein Mal getan – bereits einige Male gesagt!

Wenn du um diese schöne Welt reist, wirst du wohl mehr als ein Mal zum Ausdruck gebracht haben: „Das ist der schönste Ort auf der Welt.“ Und danach kommt ein weiterer schönster Ort, und noch einer und noch einer.

Ich rede über Unendlichkeit, Geliebte. Es gibt stets mehr und mehr.

Im Garten Eden befanden sich schöne Blumen und Bäume, eines wie das andere. Die Schönheit nahm kein Ende. Stelle dir die Vögel vor, wie sie im Garten Eden sangen, und die Weisen, die sie sangen. Es gab eine ganze Bandbreite an Lieblichkeit und Liedern. Stelle dir all die schönen Tiere vor, die miteinander spielten. Stelle dir den Himmel vor! Der Himmel im Garten Eden war hoch oben, und er war schön und blau, und er legte Weite zutage.

Du erkennst, wohin Ich Mich gerade begebe. Du lebst im Garten Eden. Du hast den gleichen Himmel. Du hast die gleichen Dinge, die am Wachsen sind. Du hast die gleichen Tiere zum Verehren. Du hast alles zum über alles Liebhaben.

Adam und Eva kehrten dem Garten den Rücken, als ihr Ego in Erscheinung trat, als die Idee der Sünde aufkam, als die Unschuld verlustig ging und scheinbare Erfahrenheit die Oberhand gewann. Darin bestand ihre Abkehr vom Garten Eden. Ihr Bewusstsein verließ den Garten Eden. Niemand wurde aus dem Garten Eden vertrieben. Falls Wir sagen können, sie seien vertrieben worden, haben sie sich selber ausquartiert. Meine Kinder waren nicht mehr der Auffassung, sie seien gut genug.

Heute, da sieht es danach aus, dass Meine Kinder weiterhin dabei sind zu meinen, sie seien nicht gut genug, und in der Folge denken sie, sie lebten nicht mehr im Garten Eden; sie sind der Auffassung, die Welt, so wie sie ihnen unterkommt, könne unmöglich der Garten Eden sein.

In einem gewissen Sinne ist die Welt zu einem Garten Ego ausgeartet, und ihr seid geneigt, eher die Früchte jenes Gartens im Blick zu haben, als die Frucht des Weinstocks, mit der der Ursprüngliche Garten gefüllt war.

Eure Wahrnehmung kommt von eurem Bewusstsein her. Es gilt Mir nicht wirklich, euch den Garten Eden zurückzugeben. Euch ist es angelegen, ihn euch selber zurückzureichen, und, indem ihr das tut, Mich, der auf euch wartet, aufzufinden. In dem Empfindungsvermögen eurer Wahrnehmung und eures Bewusstseins bringt ihr zudem Meine Anwesenheit zu dem Garten Eden zurück.

Der Garten Eden ist ein bestimmtes Bewusstsein. Ich erschuf den Garten, und Ich erschuf euch aus dem gleichen Bewusstsein heraus.

Die Welt, in der ihr lebt, ist der Garten Eden. Es ist der Garten Eden unter verquerer Auffassung.

Die Schlange ist das Ego, und sie zischte Meinen Schönen Garten an.

Wenn du nach draußen in die Natur, in die ungehinderte Natur, gehst, siehst du den schönen Garten Eden. Du hast einen ersten flüchtigen Eindruck, und du sagst, wie es Eva tat, als Adam einem jeden Baum und einer jeden Blume einen Namen zuteilte: „Ah.“ Sage: „Ah.“

Und sage, wie Ich es tue: „Es ist gut.“

Nimm die Auffassung an, dass dein Bewusstsein, deine Wahrnehmung und deine Gedanken – durch die Augen einer neuen Sichtweise in den Blick genommen – den Garten Eden an jeder Stelle einem Jeden wiederherstellen möchten und mithin die Welt in jeglichem Aspekt zu einer Oase des Wohlwollens und der Schönheit machen werden.

Womöglich seid ihr mit dem Gedanken befasst, dass Ich versuche, euch psychologisch fertigzumachen. Geliebte, was meint ihr, habt ihr euch selber angetan? Ihr habt euch selber psychologisch fertiggemacht bis zu dem Maße, dass ihr der Überzeugung seid, es sei ja wohl unmöglich, dass ihr im Garten Eden lebt und dass die Welt niemals imstande sei, in ihm zu leben. Ich sage, dass ihr auf Erden im Garten Eden leben könnt, Ich sage, die Welt ist der Garten Eden, und Ich sage, dass ihr ihn wieder in seinen natürlichen Zustand versetzen könnt. Ich sage, dass ihr ihn dieser Tage jetzt wieder instand setzt.

HEAVENLETTER # 4241 – 5.7.12 – The Art of Seeing

DIE KUNST DES SEHENS

Der Garten Eden ist eine Metapher, wie alle Worte, wie alles auf der Erde eine Metapher ist. Metaphern bewahren Wahrheit, und es gibt großartige Metaphern, die Große Wahrheit innehalten. Und du bist eine Metapher, du bist ein prächtiger Bewahrer von Wahrheit.

Ja, das ist es! Du bist eine menschliche Metapher. Metaphern in der Poesie besagen, dass zwei scheinbar unähnliche Dinge einander gleichen. Metaphern sprechen von Gegensätzen. Und doch ist hier überdies Ähnlichkeit ausgewiesen. Dennoch gibt es da Gleichheit. Hier liegt etwas Wahres. Die Wahrheit lautet, dass alle Menschen auf der Welt Eins sind. Einerlei wie einzigartig, einerlei wie gegensätzlich, ein Jeder ist Eins, Eins mit dir, und Eins mit Mir. Einssein, Einssein, Einssein. Die Wahrheit des Lebens ist Einssein.

Missverhältnis ist nicht Wahrheit. Unwahrheit ist, dass Eins zahlreiche seien. Eins ist Eins, und dennoch fechten ebendies Viele, in der Form, aus.

Wenn du in einem Gedicht eine Metapher liest, siehst du dich nach der Wahrheit um. Die Wahrheit mag wie ein Same sein. Jetzt, derweilen du ein jedes Menschenseinswesen, was du siehst, unter den Augen hast, tust du dich nach Wahrheit um, schaust du nach Ähnlichkeit, schaust du nach Einssein. Finde die Metapher.

Man kann sagen, dass die Welt, so wie sie gesehen wird, ein Angeber ist. Ich möchte heute gerne sagen, dass die Welt, so wie sie betrachtet wird, eine Metapher ist. Sie ist eine schöne Metapher dafür, was schön ist. Sie ist eine Hütte, die in Wahrheit ein Herrenhaus ist, und sie ist Mein herrschaftlicher Wohnsitz. Schmerz ist eine Metapher. Farben sind Metaphern. Alle Wörter sind Schwingungen, und Wörter sind Metaphern für Schwingungen. Ich nehme euch in die Unrealität des Lebens auf der Erde, in die Fiktion des Lebens auf der Erde, in den Anflug und Anschein des Lebens auf der Erde. Ich nehme euch in das Zentrum der Erde und zu den Gipfeln des Himmels.

Dichter nehmen Wörter her, die nicht von vergleichbarer Bedeutung erachtet werden, sie stellen die zwei Wörter zusammen, und, klick, ein tieferer Blick, eine tiefere Einsicht hat sich eingestellt, und Schlacke gerät zu Gold.

Ich bin ein Poet, und du bist ein Poet. Du magst ein Dichter vermengter Metaphern sein. Tatsächlich ist es so, du hast eine Menge miteinander vermischt. Nunmehr biete Ich dir die Gelegenheit, zu einem beträchtlicheren Poeten des Lebens zu werden. Ich biete dir die Gelegenheit, die Verbundenheit mit dem, was man als Gegensätze bezeichnet, zu erlangen. Ich biete dir eine Gelegenheit, Zinn in Gold zu verwandeln. Ich biete dir eine Gelegenheit, vor dir selbst Licht auszugießen, und, mithin vor der Welt.

Ich reiche dir Meine Augen zum Sehen. Ich gebe dir die Augen eines Dichters. Poeten sehen, was die Meisten nicht sehen. Ich gebe dir die Sicht, zu sehen. Ich gebe dir die Apparatur der Liebe. Ich gebe dir eine Übungseinheit in Liebe. Ich spende dir Metaphern, die dein Herz rühren, und die, wie Schneeflocken, die herunterfallen, die Liebe zur Erde bringen werden.

Ich gebe dir einen Referenzrahmen.

Was soll Ich dir nicht geben? Was habe Ich dir nicht gegeben? Was fehlt dir, ausgenommen die Kunst des Sehens?

Nimm zur Kenntnis, dass du ein Gedicht bist, verfertigt von einem Großen Poeten. Du bist scharenweise aus Metaphern verfasst. Aus dem Blick der Welt her gesehen, bist du aus Gegensätzen gefügt. Inwendig in dir enthältst du Gegensätze. All diese zahlreichen Schwingungen vibrieren in dir und außerhalb von dir. Welche sind inwendig, und welche äußerlich?

Ich möchte es dir sagen. Es gibt kein außerhalb von dir. Es gibt kein Außen. Alles ist innen. Ich bin inwendig in dir. Du hast diesen Traum von Gegensätzen, und du erwachst soeben. Es gibt keine Alarmglocken. Da sind Vögel am Singen, immerhin ist es alldieweil so, dass du selber dich selber aufzuwecken hast.

Es ist Zeit aufzustehen, Geliebte, und von den Metaphern und von der Wahrheit von euch abermals Kenntnis zu nehmen.

HEAVENLETTER # 4242 – 6.7.12 – God Bless You

GOTT SEGNE DICH

Jedes Mal, wenn du einen Fehler machst, gratuliere dir selber, denn du hast Fortschritt im Blick, Fortschritt im Werden. Ein Pluspunkt für dich selber. Dies sind wundervolle Neuigkeiten. Deine Wahrnehmung ist bereits verwandelt. Sie hat sich brüsk vor deinen Augen geändert. Du wünschtest es dir, zu wachsen. Oh, und wie du es dir wünschtest, zu wachsen. Und jetzt siehst du das Wachstum in unfreiwilligen Photographien. Glänzend. Du hast etwas hinzugelernt. Du stürmst wirklich nach vorne.

Dir selber gratulieren trifft auf alle Felder von Fehlern zu, vom falschen Abschreiben einer Telefonnummer bis hin zu der Liebe den Rücken zukehren. Schlage dir nicht mehr an die Stirn und sage nicht mehr: „Wie dumm bin ich bloß. Wie konnte ich derart blöd sein.“

Küsse nunmehr deinen Handteller. Segne die Hand, die einen Schreibfehler machte. Die Finger jener Hand haben unermüdlich für dich getippt. Klatsche ihnen Beifall.

Und falls du bei deinem Herzen schlechtes Benehmen an den Tag legtest und das bedauertest, lege deine Hand über das Herz und erzähle ihm, dass du ihm das nächste Mal dienstbarer sein möchtest. Falls dein Herz gerne einen Sprung machen möchte, so sage ihm, wie gerne du ihm die Zügel frei geben möchtest. Sage deinem Herzen, falls es einen Impuls innehat, einem Fremden einen Gruß zu entbieten, dann werdest du es tun. Sage deinem Herzen, du wirst dich nicht mehr länger bremsen. Sage ihm, du wirst es besser wissen, als weiterhin schüchtern zu sein. Sage ihm, du wirst ihm folgen, selbst derweil du nicht erkennst, wohin es dich nehmen wird. Sage ihm: „Selbst falls ich, in der Begrifflichkeit der Reaktion der Welt, flach aufs Gesicht falle, freue ich mich, dir gefolgt zu sein. Ich bin froh, dass ich aus dem Trott herausgelangt bin, in dem ich mich befand, und in dem ich so lange Zeit war, ich danke dir, mein Herz, dafür, dass du dich aufgetan hast, und ich bin mir selber dankbar, dir stattgegeben zu haben, mich entlangzuschleifen.“

Und sofern du deinem Herzen nicht nachkommst, so tätschle dir selber ebenfalls auf den Rücken. Sage zu dir selber: „Also, Hans, ich bin stolz auf dich. Jetzt hättest du es gerne, du hättest dich nach deinem Herzen gerichtet. Du hättest es gerne anders gemacht. Nun möchtest du, du wärest anstatt nach links nach rechts gegangen. Nun wünschst du dir, du wärest mutig gewesen. Dafür bist du wundervoll! Dafür bist du blendend. Du hast im Gewahrsein einen riesigen Satz getan. Meine Güte, du machst es GROSSARTIG!“

Siehst du eine andere Art, wie es redlich ist, zu deinem Herzen und zu dir selber zu sprechen?

Falls du hinfällst und dir ein Bein brichst, so sage: „Juchhu! Ich habe mir mein Bein gebrochen! Ich war irgendwohin unterwegs, ich tat irgendwas, und ich habe mir mein Bein gebrochen! Ich bin ein wundervoller Mensch, der vorwärts geht. Und so fiel ich hin. Jetzt bin ich ein wundervoller Mensch, der, eine Zeitlang mit hochgelegtem Bein, in einem Stuhl sitzen und an Krücken gehen wird. Wie viel Glück habe ich, ich habe mir nur mein Bein gebrochen. Ich hätte mir den Hals brechen können. Und mein Bein heilt, und es wird so gut wie neu sein.“

Und falls es nicht so gut wie neu werden wird, dann gratuliere dir dafür ebenso. Es wird ein Segen sein, was von dorther auf dich zukommt, selbst wenn du nicht weißt, worum es sich handeln wird. Halte dein Auge auf die verdeckte Wohltat gerichtet.

Entsinnst du dich der Fabel von dem lahmen Jungen, der großen Mut aufzubringen und alles durchzustehen hatte, weil er nicht wie die anderen Jungen rennen konnte?

Meinst du, es sei abgeschmackt, so zu denken? Sage Mir bitte, was sollten deinem Dafürhalten nach deine Gedanken sein? Dich beklagen? Protestieren? Den Bordstein oder Mich rügen?

Komm nun, du bist hingefallen. Stehe jetzt auf. Gratuliere dir selber, und seligpreise dein Bein, beglücke segnend dein Leben und segne dich selber und sage: „Gott segne dich.“

HEAVENLETTER # 4243 – 7.7.12 – The Next Pair of Eyes You Look Into

DAS NÄCHSTE AUGENPAAR, IN DAS DU HINEINSIEHST

Fühlst du dich deprimiert? Niedergeschlagen? Dann ist dies die Zeit, um hochzuschauen. Schaue zum blauen Himmel hoch. Schaue dich nach Mir um, und du wirst Mich finden. Du kannst Mich im nächsten Augenpaar finden, in das du blickst. Du kannst Mich an jeder Stelle und überall finden. Fange mit dem Himmel an und sieh hoch. Schaue Himmel-wärts, und du wirst anheben, dich quietschfidel zu fühlen. Bereits die Idee, hochzuschauen, wird deinem erlahmenden Herzen zur Nahrung werden. Was ist sich deprimiert fühlen anderes als runtersehen? Klar, schaue hoch. Schaue in die Höhe. Schaue etwas an, was es wert ist, angeblickt zu werden.

Richtet eure Blicke in die Höhe. Muntert euch selber auf. Zieht euch selber am eigenen Schopf hoch oder schwingt euch unvermittelt in große Höhen empor. Im Grunde sind keine Stützen nötig. Falls du der Meinung bist, du brauchest Stützen, dann ergreife eine goldene Leiter, die Ich dir hinreiche. Beginne hochzusteigen. Strecke deine Arme und Beine aus und in die Höhe. Hebe dein Herz in die Höhe. Lasse dein Herz dein Herz sein. Man kann einen guten Mann nicht kleinhalten, das kannst du nicht lange tun. Selbst Boxer stehen auf, bevor auf zehn gezählt wird. Was dein Herz doch alles tun kann. Dein Herz kann dein Leben revolutionieren.

Bringe dich selber in Übereinstimmung. Stimmungen sind wie Treibsand. Komm und stehe bei Mir. So wie du dich stärker in die Höhe streckst, so hebe Ich dich hoch. Komme hier rüber zu dem Herzen Gottes und erhebe Anspruch auf Unsere Allianz. Verwirke dein Herz aus Gold nicht zugunsten von Kinkerlitzchen von Gefühlen der Verzagtheit. Dafür besteht kein Grund. Was dich auch dazu brachte, dich deprimiert zu fühlen, verweise es des Platzes. Es ist eine Lappalie. Es ist nichts. Neben der Welt der Liebe ist es nichts. Tue dich mit Mir in der Liebe zusammen.

Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, verbleibe dort nicht. Begründe es nicht. Komme da raus. Steh auf, du Hündchen, steh auf.

Reihe dich bei einem Marsch der Herzen zum Himmel ein. Sei der Dirigent des Orchesters. Du vermagst das. Du musst das tun. Wieso sollte sich jemand in traurigen Stimmungen verschwenden? Warum solltest du das tun mögen? Schaue dir stattdessen den blauen Mond an, oder den weißen, oder die gelbe Sonne, oder den blauen Himmel, den blauen Ozean, oder die blauen oder braunen Augen oder die grünen Blätter des Grases. Schaue dich selber mit weit geöffneten Augen im Spiegel an und lächle. Zeige deine Zähne. Mache ein breiteres und breiteres Lächeln. Zeige diese Grübchen her. Bekomme jenes Lächeln nach draußen, nach dorthin, wohin es gehört. Tauche es nicht unter.

Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, hebe dein Herz an. Verharre nicht verdrießlich. Wofür denn?

Komm in einen Garten mit Mir, wo du deinen Geist von Verdrießlichkeit in Lebensfreude hinein verwandeln wirst. Summe eine glückliche Melodie. Niedergeschlagenheit hat keinen Zugriff auf dich zu haben. Bekomme sie hinter dich und lasse sie dort.

Falls du das Gefühl hast, weiche Knie zu bekommen, fange an und stehe aufrecht und gerade da. Ich meine das ganz wörtlich, stehe lang und aufrecht da. Die Schultern zurück. Die Augen geradeaus. Nimm eine posierende Haltung ein, wenn du das möchtest, und Ich mache eine Aufnahme. Wenn du bloß das Bild sehen könntest, was Ich von dir habe, würdest du dich niemals niedergedrückt fühlen. Du wärst glühend. Du wärst entzündet. Du würdest dich selber als das Licht der Welt sehen, du würdest Licht vor dich hin werfen, und du wärest das Licht vor dir. Du würdest erkennen, dass du Mein Licht vor dir bist.

Du würdest wissen, dass sich niedergeschlagen fühlen weder Hand noch Fuß hat. Es ist sinnlos. Sich niedergeschlagen fühlen spiegelt nicht die Wahrheit wider. Du hältst einen Anflug von Verzagtheit für die Wahrheit. Du erhebst auf sie Anspruch. Erhebe stattdessen auf etwas anderes Anspruch.

Komme aus dem Schatten hervor. Du hast dort nicht zu bleiben.

Du hast Sonnenschein zu spenden, und Sonnenschein gilt es dir heute zu geben, schenke ihn demnach rundum. Spende ihn für die ganze Welt zum Sehen. Du bist der Voraussager der Welt. Du gibst den Ton an. Du singst die Weise.

HEAVENLETTER # 4244 – 8.7.12 – World Time and God Time

WELT-ZEIT UND GOTT-ZEIT

Wenn du Mich um etwas bittest, und das tust du öfters, antworte Ich: „Kommt sofort, Sir oder Madam.“ Ich halte dich nicht hin, obschon du dies gewiss meinen magst. Wieso ist da wohl eine solche Diskrepanz zwischen deinem Empfinden von Zeit, und, nagut, dem Zeitempfinden, was Ich habe, zu verzeichnen. Ich habe das Zeitempfinden nicht, was du hast. Ich habe Ewigkeit, welche in keiner Weise lange ist. Ewigkeit ist eben jetzt. Zeit ist in Stufen. In der Welt-Zeit gibt es früher oder später. Wenn du Leben nach Leben führst – in einem dieser Leben werden dir deine Anliegen unverzüglich kredenzt. In der Ewigkeit, wo Zeit keine Distanz innehat, warte Ich dir ebenjetzt auf.

Zur selben Nicht-Zeit, derweilen Ich der Erfüller deiner Wünsche bin, bist du dein eigener Erfüller. Du weist die Energie ein. Manchmal hast du Träume und tiefe Verlangen, die an dir sind, sie zu erfüllen, die an dir sind, sie zum Stattfinden, oder zum Nicht-Stattfinden zu bringen. Du kannst ohne Weiteres das Gespür haben, wie du es dir tief wünschst, wonach es dir sehnlichst ist, und dennoch mag dein sehnliches Begehren noch nicht griffbereit sein. Es gibt so zahlreiche Möglichkeiten, so viele Missgeschicke, unterdessen man gemeinhin geneigt ist, den Tag vor dem Abend zu loben. Es gibt da Geschehnisse, die durchaus abgestimmt sind, und dennoch bist du öfters der Instrumentierer, auf den pur genau du in Erwartung stehst.

Ab und an kann Ich in dein Leben hinein hervorschießen und dich mitten aus dem Strom herausretten. Ganz bestimmt. Hinwiederum ist es dir nicht immer möglich, die Dinge voneinander zu unterscheiden. Vielleicht könnte Ich zu dir in euren Redewendungen sagen: „Noch nicht, Sir oder Madam.“ Jeder Gedanke, den du hast, ist irgendwo wegversteckt. Jetzt, also jetzt, da mache dir keine Sorgen, dass aufgrund deiner wunderlichen Gedanken etwas Widriges auf dem Weg sei, zu passieren. Etliche Gedanken verziehen sich und brüten keineswegs über dir, im Wartestand, über dich herzufallen. Etliche Gedanken, die du hast, sind ohnehin nicht die deinen.

Was Ich zu sagen versuche, ist: Verlasse dich auf Mich, und springe auf dein Pferd.

***

Es gibt Angelegenheiten, bei denen ist es gut für dich, dass du dir bei ihnen Zeit lässt, verweile demnach bei ihnen. Probiere ihren Geschmack. Koste sie aus. Gelegentlich tust du gut daran, das Leben im Schwebezustand zu halten. Ich sage dies zur selben Zeit, wo Ich sage, dass das Leben nicht vergeudet gehört. Es ist keine Eile zurhand, und allzumal gibt es keine Zeit, die zu vergeuden ist. Dies ist deine Verlegenheit. Du kannst nicht alle Naschereien aufessen. Du hast dir etliche für später aufzusparen. Du hast unterwegs zu sein, und hinwiederum kannst du ein bisschen länger dasitzen.

Im menschlichen Leben besteht öfters die Wahlmöglichkeit darin, dein Leben zu beschleunigen, und darin, es zu verlangsamen. Es mag sein, du hast diese Wahl an einem Tag mehrere Male.

Du kannst nicht jedem alles sein. Du kannst dir selber nicht immer alles sein. Du kannst Mir alles sein.

Hole einmal tief Luft. Gelange zu der Schlussausführung, dass alles so in Ordnung ist, wie es ist, und dass sich dennoch alles voranzubewegen hat. Wie verlockend und tumultartig ist die Zeit in der Welt.

In der Ewigkeit ist die Zeit weder langsam noch rasch. In ihr gibt es überhaupt keine Zeit. In ihr gibt es keine Zeit, die zu strecken oder zusammenzuziehen wäre. Es gibt weder eine Zeit, um sich zu beeilen, noch eine, um sich zu drosseln. Es gibt keine Uhren. Musik ist da, weder in langsamem noch in schnellem Tempo. In der Ewigkeit können Wir, sozusagen, die Musik Umschlingen.

Warte, bis du dich in die Ewigkeit hinein entspannst. Du wirst lachen. Du wirst so glücklich sein. In der Ewigkeit wirst du die meiste Freude haben, die du je hattest. Was für eine Entlastung von der Welt, von der fristgemäßen Befolgung auf der Erde und von all dem, was das in sich birgt.

Wenn du doch bloß die Zeit vergessen, wenn du doch bloß den Raum vergessen könntest – für den Fall dass dies nun nicht in vollem Umfange zum sie Vergessen ausfiele – habe ein Gewahrsein ihrer Nicht-Existenz oder ihrer hastigen und aufgestöberten Erscheinlichkeit. Wie leicht fortan das Leben draußen auf dem Bauernhof gerät. Wie leicht das Leben ist, sobald es keine Zeit, in die man sich verhaspeln, und keinen Raum gibt, aus dem man hinauskatapultiert zu werden vermag.

HEAVENLETTER # 4245 – 9.7.12 – The Wand You Wave

DER ZAUBERSTAB, DEN DU SCHWENKST

Habe das Verlangen, angefeuert zu sein, und sei bestrebt, zu inspirieren. Sofern du entzündet sein möchtest, gehe dort deiner Wege, wo Licht ist. Sofern du Andere anstecken möchtest, dann führe dein Licht bei dir. Selbst wenn sich dein Licht wie ausgeborgt und dir nicht zueigen anfühlt, behalte das ganze Licht unversehrt und gib es weg. Schwenke dein Licht. Lasse dein Licht zu einem Lichtschwert der Liebe werden, das in der Dunkelheit aufblitzt.

Tatsache ist – du schenkst jetzt im Augenblick Liebe. Du kennst nicht all die Ecken, die du erhellst. Du magst denken, dein Licht sei schwach. Nein, es ist hell. Im Grunde ist dein Licht zum Spiegelei-Braten imstande. Es vermag die abträglichen Auswirkungen, die die Dunkelheit vergossen hat, zunichte zu machen, noch nicht mal kraft deines Verständnisvermögens, sondern schlicht dank deines Lichts.

Was warst du deiner Auffassung nach? Meintest du wirklich, du seist das ausgewalkte Menschenseinswesen, in das zu glauben, es zu sein, du dich hinein geprügelt hast? Geliebte, ihr seid Meine Majestät, die auf Erden wandelt. Ihr seid weitaus mehr, als ihr euch jemals zu glauben hinstelltet. Ihr erzieltet weitaus mehr, als ihr jemals für wahr hieltet. Jetzt, in eben diesem Augenblick der Ewigkeit, überreicht ihr der Welt eine Salbe, einen Balsam, eine Liebkosung.

Seid ihr tatsächlich drauf und dran, Mich dazu zu überreden, ihr wärt hartherzig, nicht-liebevoll, widerwärtig und alldas? Ihr könnt Mich nicht überzeugen, und Ich denke, ihr tut gut daran, euch selber von diesen Einreden loszueisen. Was Ich auch immer an Segen geben kann, das könnt ihr durch euer Seien ebenso verschenken. Festigt diese Absicht jetzt. Erhebt es zu eurem Anliegen, die günstigen Gelegenheiten auszumachen, die ihr habt, um eine segnende Wohltat zu sein, und seid Mein Segen. Ihr seid Mein Segen, demnach seid ihn jetzt. Zieht eure Schultern nach hinten und nehmt euer wahres Los ein.

Die Welt hat eurer bedurft. Ich habe euch verdingt, für Mich zu arbeiten. Als ihr zur Erde kamt, wart ihr einverstanden, dass ihr der Welt Mein Herz darbieten, dass ihr von einer höheren Stelle her den Menschen in der Welt Trost spenden, und dass ihr euren Vertrag mit Mir auffrischen möchtet. Erneuert ihn jetzt. Übernehmt das, was euch stets angelegen war, es zu übernehmen. An euch ist es, die heilige Unantastbarkeit der Welt für wahr zu erachten, und ihr Segen um Segen darzubieten, sodass die Welt der Menschen zu der gesegneten Wohltat geraten kann, zu der sie angelegt war.

Ihr seid der Hinter-der-Szene-Produzent dieses epischen Films. In ihm gibt es keine Kleindarsteller. Alle sind Stars. Alle spielen Hauptrollen. Auf oder hinter der Bühne, ein Jeder führt diesen Film auf. Er wurde durch die Welt freudig aufgenommen, und er wurde von ihr schlechtgemacht. Die Welt hatte eine stürmische Beziehung mit sich selbst. Sie spielte zahlreiche Rollen. Sie hat gegensätzliche Rollen durchgespielt. Sie war einem Jeden in ihr die eine oder die andere Sache.

Könnt ihr euch einen Film vorstellen, dessen Regie durch die Schauspieler geführt wird, die in ihm spielen? Etliche der Schauspieler wissen nicht, wie den Part eines Bürgers der Welt spielen geht. Sie sind wohl der Auffassung, sie befänden sich in dieser Inszenierung, als wären sie im Urlaub, wo ihr einziges Ziel darin besteht, sich selber zu vergnügen. Fürwahr, es ist das Ziel eines Jeden, sich zu vergnügen, und es ist ein Ziel, was es wert ist. Es gibt jedoch an der Freude eine weitere Seite, und das ist die Seite des Teilens, und das ist die Freude der vollen Verantwortlichkeit für alles, was sich zuträgt.

Von diesem Zeitpunkt heute an bist du ein Instandsetzer. Du bist eine stille Näherin. Wo immer eine Naht auseinander gegangen ist, dort holst du deine Zaubernadel des Gedankens blitzschnell heraus, und dort ziehst du die beiden Säume zusammen. Wo immer sich in einem Gewand ein Riss befindet, du besserst es mit deinen Gedanken aus. Du setzt es mit deiner Gesegnetheit instand. Du bist Meine Segens-Rute auf Erden. Dein Ansinnen und deine Gedanken sind der Zauberstab, den du schwenkst.

Sobald du von einer Drangsal hörst, küsst du ihr einen Abschiedskuss zu. Vermöge deines Kusses, tilge das Ungemach von der Erde. Es gibt unbesonnene Witzbolde auf der Erde, die Anlass zu Taten geben, welche besser unterblieben, und welche besser unbekundet geblieben wären.

Auf gar keinen Fall gehört es euch, einer von ihnen zu sein. Das kommt nicht in die Tüte. Du bist jetzt Mein, und du bist ein Heiler schlimmer Taten und Gedanken. Du bist ein Förderer von Liebe. So steht es bei der Bewandtnis. Ein Zurück gibt es nicht. Du hast die Wahl getroffen.

HEAVENLETTER # 4246 – 10.7.12 – A Great Blessing on Earth

EIN GROSSER SEGEN AUF ERDEN

Wie tief du in Meinem Herzen bist, und wie tief Ich in deinem Herzen bin. Ich bin das Tiefste vom Tiefen, und, Geliebte, Geliebter, du ebenfalls. Dir selber gegenüber unkenntlich, bist du hoch und bist du tief. Wenn du das doch bloß annehmen würdest. Sofern du das bejahtest, würdest du ein Leben jenseits dessen leben, was du für möglich erachtetest. Bejahe und mache all das möglich, wovon du dich standardmäßig weggekehrt hast.

Ich höre dich dagegen protestieren. Du sagst: „Gott, gut, schau Dir mein Leben an. Schau Dir an, wie es ausgesehen hat. Schau, wie es jetzt um es steht. Mein Leben ist nicht so, wie ich es erwartete.“

Ich sage zu euch: „Geliebte, das war damals. Jetzt ist jetzt.“ Und Ich begebe Mich in ein Lied und in einen Tanz über das Loslassen von Vergangenheit. Die Vergangenheit ist nicht euer. Ihr eignet sie nicht. Sie gehört euch nicht zu. Sie ist euch nicht von Nutzen. Die Vergangenheit ist hinten im Gedächtnis, und euch gilt es, nicht mehr länger nach hinten zu laufen.

Selbst wenn es eine Minute her ist, selbst wenn das Leben enttäuschend war, es hat nicht jetzt im Augenblick in der Weise zu sein. Das Leben, was jetzt soeben vor dir liegt, kann von einer höheren Ebene her kommen. An euch ist es nicht mehr länger, euer Leben flach zu machen und es dort zu halten. Stellt euch euer Leben vor, wie es sich erhebt. Stellt euch euer Leben vor, wie es sich selber in die Höhe trägt. Stellt euch Freude vor. Vergnügt euch, seid indes nicht mehr länger überrumpelt. Nicht mehr länger verwundert angesichts der Segnungen, die für euch bestimmt sind, sie zu haben und sie zu spenden.

Gebt euch selber eine Chance, und ihr werdet all die Schönheit und Gütigkeit an den Tag legen.

Solange ihr euch an der Vergangenheit festmacht, blockiert ihr die Gegenwart. Dies muss so sein. Ihr gebt der Gegenwart kaum eine Chance. Ihr sagt, ihr wärt nicht gut genug oder nicht klug genug, und dass das Leben so leicht denn auch nicht sei. Ich sage euch exakt, dass das Leben derart leicht ist. Was ihr zu tun habt, ist unentwegt vorangehen und ununterbrochen nach oben schauen.

Falls dir dieser Gedanke neu ist, dann ist es für dich an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Sofern du heute auf jemanden getroffen wärst, der soeben voll ausgewachsen auf der Erde angekommen ist, was würdest du ihm sagen? Würdest du ihm erzählen, die edle Straße sei nicht für ihn, sie werde ihm bloß Enttäuschungen einbringen, und dass er besser damit fahre, die ordinäre Straße zu nehmen?

Du bist jene neue Person, die heute auf der Erde angekommen ist, und du musst vor allen Dingen dir selber neue Geschichten erzählen, da die alten schal sind.

Ich sage dir mit Meinem ganzen Herzen, neue Geschichten niederzuschreiben, sie zu entfalten, dich zu ihnen zu erheben. Gib den neuen Geschichten eine Chance. Insofern die alten so gut klappten, was macht dich dann so sicher, dass es mit den neuen nicht glücken werde?

Ich dränge euch, die Stange höherzulegen. Hebt sie einfach an. Was ist in dieser Welt erzielt worden, was nicht jemand durchprobierte? Athleten haben Rekorde gebrochen. Wieso solltest du in deinem Leben nicht Rekorde brechen mögen? Male dir das aus, erspüre es, liebe es, denke es dir, und habe es.

Oh, du wirst sagen, dies und das halte dich zurück. Ich sage: „Du hältst dich selber zurück. Halte deine Träume und sehnlichen Wünsche vor dich hin. Lasse sie nicht fallen. Lasse sie nicht am Wegesrand liegen. Erlange deine Sicht zurück, und lasse deine Vision für dich arbeiten.“

Die gleiche alte Sache wird dich nicht beflügeln. Das gleiche alte Denkgut wird dich nicht inspirieren. Begeistere dich selber und die Menschen um dich herum. Beflügle.

Du hast dich selber durch ein altes Lebensmuster unterjocht. Die Glocken ertönen jetzt. Zeit fürs Leben, Zeit für dein Leben, dich nach dem Baumwipfel auszustrecken. Zeit für dich zum Aufstehen. Du kannst in ein neues Rahmenwerk passen. Sofern die Erde auf ihrer eigenen Achse zu rotieren vermag, was vermagst du mithin nicht? Du kannst in Sekundenschnelle zum Stehen kommen, und du kannst die Richtung deines Lebens ändern, und daher auf der Erde zu einem großen Segen ausarten. Worauf wartest du?

HEAVENLETTER # 4247 – 11.7.12 – Travelling with God

MIT GOTT AUF REISEN

Wir sind so richtig ein Team, du und Ich. Wir schlendern im Leben entlang, der Fürwahr Eine von Uns, begierig, zu hören, was der scheinbar Ein Jeder von Uns zu sagen hat. Ich sage: „Lasst Uns einen Umzug der Liebe auf die Beine stellen“, und du sagst: „Ja, gut.“

Unsere Geiste [’spirits‘, im Engl.] erheben sich vom Boden, und Wir segeln wie in einem Schiff über den Himmel, Wir landen überall, und Wir gehen nirgendwo nieder. Es gibt keinen dumpfen Landeaufschlag oder keinen Anker, der gesetzt wird. Es gibt kein Laufen zum Strand, da der Strand, die Küste, der blaue Ozean, da sie alle zu Uns her kommen.

Alles ist die Energie des Gedankens, und alles, was Wir auf Unseren Reisen denken, kommt stracks vor Unseren Augen bei Uns vorbei. Wir können alles sehen und überallhin gehen, ohne uns auch nur einen Zentimeter weit zu bewegen. Alles liegt in Unserer Reichweite. Alles ist Unser Reich.

Darin besteht das, was Wir tun. Das Einzige dabei ist, dass eure Gedanken dazu neigen, wie abwesend in andere Dinge versunken zu sein, in Einzelheiten, in Ursache und Wirkung, und in solch beunruhigende Dinge wie Rechnungen bezahlen und rechtzeitig irgendwohin gelangen. Ihr wisst es nicht, wie es zu bewerkstelligen ist, von den Sorgen wegzukommen. In Wahrheit könnt ihr von der Besorgnis selber wegkommen.

Wir reisen gemeinsam, du und Ich. Was für Sorgen solltest du mit Grenzkontrollen haben mögen, sobald Wir gemeinsam auf Reisen sind? All die Details, mit denen ihr auf Erden Umgang pflegt, sind eingebildet. Sie werden als real vorgestellt, dies, obschon sie illusionär sind.

Ja, Ich begreife die Notwendigkeit, und Ich stelle das Nottuende in Frage. Ich trage nicht vor, die Verantwortung los zu lassen. Keinesfalls. Ich sage, die Beunruhigung gehen zu lassen, die sich allzu oft durchschlägt. Von der Sorge los zu lassen, so viele Rechnungen zu bezahlen, so viel Arbeit, die zu erledigen ist, zu haben. Ich rede über das Umfeld, das eurer Fürsorge dafür, worum ihr euch kümmert, Gesellschaft leistet. Ich rede über die nicht nottuenden Dinge. Ich rede von der Energie, die ihr auf Areale von Besorgtheit ausweitet, mit der ihr beladen seid.

Das Leben kann ein Gang im Park sein, sobald ihr Angespanntheit los lasst. Wenn ihr buchstäblich einen Spaziergang im Park macht, lasst ihr eure Probleme zurück. Ich mute euch an, dass ihr im Leben vorankommt, zur selben Zeit, wie ihr eure Sorgen hinter euch lasst. Sich-Sorgen ist das, was ihr angebt, dass es sich als dies ausweise. Ihr peinigt euch über Schwierigkeiten. Diesem Grämen käme es gut zupass, es loszuwerden. Ihr habt über das, was ihr euch Sorgen-Machen nennt, die Verfügung.

Ihr wisst, wenn ihr eine körperlich schwere Last tragt, vermögt ihr sie einzig mit gewissen Muskeln zu tragen. Ihr macht euch keine Sorgen über jene Muskeln, dass sie ins Spiel kommen. Sie werden ins Spiel kommen. Ihr müsst nicht jeden Muskel ansprechen und ihm eine persönliche Anweisung erteilen. Die Muskeln kommen ins Spiel. Sie warten auf euch, und sie sind bereit und gerüstet.

Demgegenüber tragt ihr im Leben, sobald ihr eine Besorgnis zu tragen habt, sie vorab und weiterhin danach und währenddessen in eurem Sinn. Der Gedanke lastet schwer auf euch. Damit aufräumen, das möchtet ihr. Seht euren Geist wie einen Muskel, und sagt ihm, was und wann etwas zu tun ist. Euer Geist soll sich nicht mehr Sorgen machen, als es euren Muskeln gehört, sich zu kümmern. Eure Muskeln beißen nicht auf den Fingernägeln herum. Sie sagen nicht: „Du liebe Zeit, werden wir es schaffen, diesen Tisch zu tragen. Erinnern wir uns denn, wie das geht? Wir haben diesen Tisch noch nie zuvor getragen.“

Ich lege euch nahe, dass ihr bereits wisst, wie alles zu machen ist. Tragt die Auffassung mit euch herum, dass alles leicht geht. Das Leben ist leicht. Seid unbeschwert, nicht träge, aber wisst, wo ihr lauft, und bewegt euch einfach dort, als wärt ihr im Park am Spazieren. Macht es so. Habt eher Zutrauen in euch selber denn Ausblicke auf Inkompetenz. Ihr habt es im Leben so weit gebracht. Was vermag euch davon abzuhalten, leichten Sinnes voranzugehen, mit der einen Ausnahme – mit scheußlichen Ideen in eurem Kopf?

HEAVENLETTER # 4248 – 12.7.12 – Dreams Do Come True

TRÄUME WERDEN SCHLECHTERDINGS WIRKLICHKEIT

Gib dem Leben statt, ein Ausflug zu sein. Du wirst sagen, das sei lässig und hochmütig, und doch, wo steht es geschrieben, dass du das Leben derart ernst zu nehmen hast, sodass du dich selber entmutigst? Dies bedeutet nicht, dass du im Leben frivol bist. Dies bedeutet nicht, dass du die Ernsthaftigkeit anderer Menschen für gering erachtest. Du sollst nicht der Hofnarr sein. Nimm Andere ernst, dich indessen nicht so sehr. Sei wohlgemut. Auf Erden – dies ist letztlich doch ein Spiel. Es ist eine Partie, die du unablässig spielst. Beschäftige dich eingehend mit dem Sport. Es ist dein Beruf. Es muss nicht deine Voreingenommenheit sein, in die du vertieft bist. Die Partie spielen hat nicht dein gesamtes Empfinden der Seienshaftigkeit einzuholen. Was du im Spiel des Lebens scheinbar verrichtest, ist nicht, wer du bist. Dass du Vergnügen hast, ist mehr von der Art, wie du bist.

Ganz bestimmt bist du nicht die Besorgnis-Warze, die du aus dir machst. Natürlich, das mag ja den Part deines Spiels darstellen, und du siehst dir zu, wie du dir Sorgen machst, wie du herumrennst und allemal über dich selber stolperst in deinem Eifer, einen Home-Run zu holen, oder um zumindest die Löwen und Tiger, von denen du dich umzingelt fühlst, hinzuhalten. Schlage deine Gedanken zurück, die wilde Tiere im Blick haben, welche dich jagen oder die dir auflauern. Richte deine Gedanken mehr wie liebevolle Kuscheltiere, denen es unverdrossen danach ist, dass du sie hochnimmst.

Kehre das Spiel des Lebens in eine freundliche Partie. Sei bei diesem Spiel zuhause. Du spielst es in deinem eigenen Vorgarten, oder in deiner eigenen Stirn, sollen Wir das so sagen. Ohne Weiteres spielen hat keineswegs beladen sein zu bedeuten. Es ist alles in allem schier ein Spiel. Du hast bei ihm nicht bloß einen einzigen Anlauf. Das Spiel fängt jeden Augenblick nochmals von vorne an. Nehmt eure Gewinnchancen wahr, Geliebte.

Nehmt euer eigenes Leben mit etwas Salz. Kein Bedarf, es schief anzusehen. Es ist immerhin im Prozess. Es wird seinen Lauf nehmen. Ihr habt keine Möglichkeit zur Kenntnis, um welchen Kurs es gehen wird, und das mag durchaus die Ursache dafür sein, weswegen du den Atem anhältst, im Wartestand auf etwas, von dem du nicht möchtest, dass es dich ereilt. Du bildest dir Szenarios ein, öfters die schlimmsten, die du dir vorstellen kannst. Stelle dir bessere vor. Nimm andere Möglichkeiten in Betracht und picke dir deine Lieblinge heraus.

Was wäre, falls deine versprengten glücklichen Träume Wirklichkeit würden? Denke an sie. Denke daran, was du dir sehnlich wünschst, dass es sich zuzutragen habe, und lasse die Furchtgedanken los. Sie gehören dir nicht zu. Sie legen dich lahm. Deine Wahl der Gedanken kann dich in einen Verlies verbringen. Deine Wahl der Gedanken kann dich ebenso gut in ein Waldwiesen-Tal oder auf den Mond versetzen. Gedanken können alles tun. Ihr könnt eure Gedanken neu verdrahten. Ihr könnt eure Gedanken Weihnachtslichtern ähnlich machen, ja gar so wie die Sonne.

Eure Berufung im Leben lautet nicht Sorge, Angst oder Zweifel. Jene sind nicht eure Freunde. Sie sind da draußen, um euch zu haschen. Sorge, Angst und Zweifel möchten euch gerne auf einem Nagelbett liegen sehen. In der Tatsächlichkeit des Lebens auf der Erde liegt ihr auf einer Couch, auf einem Bett, auf einem Futon oder auf dem Boden, oder auf der Guten Erde da draußen mit den Sternen, um zu ihnen hoch zu schauen.

Ihr habt jetzt im Augenblick alles, was ihr zu haben habt. Ihr äußert euch da anders. Ihr werdet sagen, euch fehle etwas. Dies ist euer erster Irrtum. Euch fehlt nichts. Geht in eine andere Richtung, falls ihr das mögt, lasst indes das Konzept von Mangel hinter euch.

Die Erde ist das Land der Fülle, Geliebte. Ihr habt euer Leben nicht zu ergattern. Lebt es. Pflückt die Trauben von den Weinstöcken, die wachsen. Begebt euch auf die Weiden, die ihr euch aussucht. Es gibt keine Gatter, ausgenommen eure Gedanken.

HEAVENLETTER # 4249 – 13.7.12 – A Peaceful Mind

EIN FRIEDVOLLER GEIST

Es ist, wie wenn in deinem Hirn ein Motor am Laufen ist. Er läuft die ganze Zeit. Du wirst sagen, jener Motor lasse dich nie ausruhen. Geliebte, es steht euch an, den Motor eures Geistes zu schonen. Es gilt euch, euren Geist zu entspannen. Es mag euch durchaus so scheinen, euer Geist habe die Aufsicht, dennoch seid ihr der unterweisende Begleiter eures Geistes. Seid ungezwungen mit ihm. Lasst ihn ausruhen. Gebt ihm etwas Muße, um im Paradies herumzuwandern.

Womöglich wart ihr zu strikt. Ihr habt eurem Geist vielleicht signalisiert, dass es angelegen sei, unablässig betriebsam zu sein. Ihr habt wohl gesagt: „Höre nie mit dem Denken auf.“ Allzuoft bedeutet denken schwatzen, bedeutet denken urteilen, und allzu oft zieht dich dein Gedankengut von der Liebe weg. Allzuoft ist dein Denken die andere Seite der Münze.

Dein Geist hat es nicht nötig, dauernd zu quasseln. Erteile ihm die Erlaubnis, sich zu drosseln, zu entspannen, eine Tasse Beruhigungstee zu trinken. Behandle deinen Geist mit dem Respekt, den er verdient. Schaue dir den blauen Himmel an. Höre den Hüttensängern zu. Sie sind des Glücks. Bringe deine Gedanken zum Verstummen. Lasse dich an einem stillen Gewässer nieder.

Dein Geist braucht nicht seinen Motor abzuknallen. Lasse deinen Geist sein. Lasse ihn bedachtsam sein. Allzu vieles Denken, sich abhetzendes Denken, unablässiges Denken, überfülltes Denken, kritisches Denken, verwüstendes Denken ist für deine Gesundheit nicht gut. Lasse deinen Geist ab und an eine Seereise machen. Lasse ihn auf dem Ozean segeln. Lasse ihm vom Leben trinken, anstatt sich abzuhetzen, zu sortieren, zu verfügen, zu kategorisieren, hierhin zu spähen, nach dorthin zu spähen, seinem Gebiet zu entschlüpfen.

Schenke deinem Geist etwas Friede. Habe einen friedvollen Geist, keinen hastenden. Rühre deine Gedanken geduldig um. Lasse deinen Geist tun, was Geiste ohne so viel Beaufsichtigung von dir so tun.

Was für einen Geist du hast! Was für eine Schöpfung der menschliche Geist ist! Lasse dir deine Gedanken eine Freude sein. Lasse deine Gedanken von der Liebe herkommen, und nicht so sehr vom Denken, vom Analysieren, Herausfinden, nicht so sehr vom In-Bewegung-Setzen. Lasse deinen Geist auf eine unbeschwerte Weise nachdenklich sein. Lasse deinen Geist und dein Herz Busenfreunde sein. Lasse dein Herz singen, und deinen Geist sich ihm anschließen. Lasse sie ein Team sein. Lasse beide, deinen Geist wie auch dein Herz, ihre Sache tun. Lasse sie einander eine Freude sein. Lasse es an, dass sie es sich gutgehen lassen. Lasse dein Herz deinem Geist eine Freude sein, und lasse deinen Geist deinem Herzen eine Freude sein. Sie sind fürwahr füreinander bestimmt. Sie sind bestimmt, ebenbürtig miteinander auszukommen. Sie sind bestimmt, auf der gleichen Seite zu sein. Sie sind nicht bestimmt, abgespalten zu sein. Sie sind angelegt, ein einzigartiges Meisterteam zu sein.

Lasse dein Herz und deinen Geist nicht im Wettstreit liegen. Und gleichwohl, lasse dein Herz den Kapitän dieses fabelhaften Teams sein. Lasse dein Herz das Heft in der Hand haben. Lasse dein Herz deinen Geist aufwärmen. Der Geist ist nicht angelegt, dein Herz aufzurühren, noch auch gehört dein Geist durch dein Herz erschüttert. Sie sind ein Team von Gleichen, hinwiederum, das Herz ist der Kapitän, der ruft: „Achtung, Aufgepasst!“

Lasse sie beide Zuhörer sein und in Eintracht miteinander auskommen. Es soll keine Duelle geben, keine Zusammenstöße, kein Zurückbeißen, kein Austricksen, kein einmischendes Überlagern.

Der Geist wie das Herz haben beide ihren Job zu tun. Sie können Seite an Seite arbeiten. Sie können einander lieben und in einer erheiternden Weise für dich ihre Arbeit tun. Gemeinsam können sie deine Förderer sein. Gemeinsam können sie deine Anfeuerer sein, und du der ihre. Gemeinsam, sind du und sie imstande, die Welt zur Meisterschaft zu führen. Gemeinsam, können du wie auch sie der durstigen Welt, die darauf aus ist, für Liebe einzutreten, den Friedensnobelpreis und all die Preise für Kreativität und Verzückte Wonne verleihen.

HEAVENLETTER # 4250 – 14.7.12 – One Dance

DER EINE TANZ

Du erfährst die Welt. Ebenso übermittelst du der Welt Erfahrenheit. Du bist der Empfänger, und du bist der Spender. Es ist wie wenn du und die Welt sich die Hand geben. Die Welt geht auf dich ein, und du erwiderst auf die Welt. Wo kommt der Saum zwischen beiden zu liegen? Es gibt im Grunde keinen Saum, Geliebte.

Ihr seid Tanzpartner, die sich durch den Raum bewegen. Ihr seid ein Tandem. Ihr seid Partner, die sich wie eins bewegen. Sobald du einen Schritt machst, bewegt sich dein Partner mit dir. Ihr seid Teilhaber.

Wart ihr der Auffassung, die Welt sei von euch abgetrennt, oder ihr wärt von der Welt getrennt? Geliebte, ihr seid an der Hüfte zusammengewachsen. Es gibt keine Abgespaltetheit. Ihr seid die zwei Seiten der gleichen Münze. Ihr seid im Eigentlichen nicht Seiten. Anders als bei einer Münze, die eine Seite kann nicht als Kopf, die andere nicht als Zahl hervorkommen, denn ihr bewegt euch aneinander geleimt über den Tanzboden. Die gesamte Welt geht mit euch einher, und ein jeder sonst in der ganzen Welt geht mit euch. Ihr stellt für die Welt den Metronom ein.

Alleinsein existiert nicht. Ihr habt Mich zu jedem Zeitpunkt, und ihr habt ebenso einen jeden fernerhin, und jedermann hat euch. Ihr befindet euch alle in einem einzigen Topf. Was euch rührt, rührt einen Jeden. Was euch segnet, segnet einen Jeden. Sobald jemand beglückt wird, bist du ebenfalls beglückt. Du segnest, du bist der Segen, und du bist der Gesegnete. Gib einen Segen und du empfängst ihn. Verfluche, und du empfängst dies ebenso.

Es ist deine Obliegenschaft, die Welt von Neuem wahrzunehmen. Du hast dann und wann Zerstreuung auf sie geschüttet. Du hast an ihrem Käfig gerüttelt. Du hast alle deine Einwände auf ihr abgesetzt. Unterdessen es alleweil dir angelegen ist, der Vorbote und Sprecher für die Welt zu sein. Du bist der Famulus, oder der Kammerdiener der Welt, wenn du so willst.

Ganz bestimmt hängst du von der Welt ab und ist die Welt auf dich angewiesen.

So wie du und die Welt sich quer über die Tanzfläche zusammentun, so machen Andere mit. Es ist ein einziger Tanz, der scharenweise getanzt wird. Wie eingegliedert die Tänzer doch sind, so, ein Tanz und ein Tänzer, und allemal keinesfalls zwei dabei zugange.

Ihr seid ebenfalls die Musiker, die die Musik spielen, auf die ihr tanzt. Ihr gebt den Ton an. Ihr beschleunigt das Schritttempo, oder ihr drosselt es. Ihr seid der Schrittmacher. Eben dies sage Ich. So wie ihr lauft, so läuft die Welt.

Die Welt ist eure Trommel, und ihr seid der Trommler, und ihr seid ebenfalls die Trommel, die ihr schlagt.

Da ist Verbundenheit, alles zueinander gesellt. Ihr seid außerstande, auseinanderzufallen. So wie ihr geht, so geht die Welt. So wie die Welt geht, so geht ihr. Ihr dachtet, ihr wärt ein separates Teil der Welt oder jenseits ihres Pfades, unterdessen ihr der Pfad seid, auf dem die Welt geht, und ebenso ist die Welt euer Pfad. Ihr und die Welt befolgen den gleichen Kreisumlauf, und die Umlaufbahn ist nicht außerhalb von euch. Es gibt kein außerhalb von euch.

Ihr seid für einander Hologramme, du und die Welt. Ihr seht euch das Bild an, was ihr macht. Für eure Füße gibt es keinen Boden zum Berühren. Es gibt eine Filmrolle, und ihr kurbelt sie. Ihr schauspielert ebenfalls in ihm. Ihr seid der Ballast. Ihr schöpft das Wasser heraus, und ihr schöpft euch selber mit dem Wasser heraus.

Sobald es eine Flut gibt, ist die Flut ihr. Sobald es eine Dürre gibt, seid ihr die Dürre.

Ihr seid alles, was ihr seht, und alles, was ihr nicht seht.

Ihr seid Es. Ihr seid alles. Ihr seid alles, was ist, und ICH BIN DAS, und IHR SEID DAS, was so viel besagt wie, dass Du und Ich DAS SIND, bloß gibt es kein Wir, denn Einssein ist, und einzig Einssein ist. Es gibt keine Seiten, um sich dort aufzuhalten, keine Seitenlinien, um daran entlang zu stehen. Da ist ein einziger Tanz, und Ein Tänzer.

HEAVENLETTER # 4251 – 15.7.12 – What a Beautiful World

WAS FÜR EINE SCHÖNE WELT

Die Welt ist eine verschwommene Unschärfe. Ihr seht sie nicht klar. Selbst wenn ihr meint, ihr tätet es, hattet ihr schier ein zaghaftes Bild im Blick. Anstelle des Wortes Welt ist es vielleicht hilfreicher, an die Welt als Schöpfung zu denken, als das, was Gott erschuf, die Welt als Schöpfung Gottes zu denken. Ihr lebt in Gottes Schöpfung, und selbstverständlich in der euren.

Geliebte, nehmt in Betracht, dass ihr Zugang zur Schöpfung begehrtet. Ihr tatet das. Der Zugang war umsonst, und doch, ihr hattet euch in der Reihe anzustellen, um hereinzukommen. Die Gebühr wurde abgetan. Es hätte eine gute Summe Gold gekostet, um Zugang zu der schönen Welt zu bekommen, die Ich vor euch ausbreite. Denkt einen Augenblick nach, Meine geliebten Teen-Ager. Ihr müsst nicht mehr länger Erwachsene sein. Seid ein unschuldiges Kind, oder seid ein beschlagener Erwachsener, der einen jeden Tropfen Wasser und die Ströme, denen jener entkommt, schätzt und würdigt.

Nunmehr, insofern ihr in Bezügen von Gottes Schöpfung denkt, werdet ihr des Morgens, wann ihr aufsteht, nicht den Gedanken haben: „Soso, ein weiterer Tag in dieser Welt.“ Ihr werdet ganz bestimmt nicht denken: „Mist, ein weiterer Tag in der Welt.“

Du wirst überlegen. Sobald du Gottes Schöpfung bedenkst, werden es bestimmt Gedanken von der Art sein: „Wow, ein weiterer Tag in Gottes Schöpfung!“ Erstauntsein wird zuhanden sein. Es wird Wertschätzung zugegen sein. Es wird Zudiensten-Sein zugegen sein.

Du, der du Gottes Schöpfung bist, lebst in Gottes Schöpfung. Für dich wurde Platz gemacht. Du wurdest eingeladen, und du hast die Einladung angenommen. Sei ein Gast, der die Unterkünfte wertschätzt, die ihm zugeteilt wurden.

Falls in deinem Zimmer die Farbe abplatzt, denkst du nicht, es handle sich hierbei um etwas Fragliches. Deine Gedanken beziehen sich indes darauf, dass dein Gastgeber das Zimmer gerne in der Form eines Schiffes haben möchte, und du holst dir von draußen eine Ziehklinge und etwas Farbe, und schabst die Zimmerwände ab und streichst den Raum. Du machst ihn für den nächsten Gast schöner, und du weißt, dies gefällt deinem Gastgeber riesig.

Du mähst das Gras, und du bepflanzt einen Garten für alle zum Ansehen, und um in ihm Blumen zu pflücken.

Du hast das Verlangen, deinem Gastgeber dienlich zu sein, und du hast das Bestreben, all den anderen Besuchern dienstbar zu sein, die sich ebenfalls auf diese Tour der Schöpfung begeben haben.

Ich bin dein Gastgeber. Ich bin der Gastgeber von jedermann, der Meiner Schöpfung einen Besuch abstattet. Natürlich erschuf Ich dich im Geiste, und alle Gäste im Geiste. Es tut dir gut, dir erneut ins Gedächtnis zu rufen, dass du ein Gast bist. Sei zuvorkommend.

Falls ein früherer Gast in deiner Unterkunft ein Durcheinander hinterlassen hat, wirst du dich nicht beklagen. Du wirst ganz einfach dein Quartier in Ordnung bringen und dich freuen, der Welt nicht bloß eine neue Farbe zu verleihen, sondern eine gründliche Reinigung, und du wirst froh sein, deine Herberge von außen wie von innen umzugestalten. Du wirst dich freuen, Unterkunft zu bieten.

Ich erschuf eine schöne Welt, und du frischst sie auf. Du machst sie schön. Du machst sie am Allerbesten kraft deiner Wertschätzung schön. Was für eine wundervolle Erfindung Wertschätzung ist. Ich baute sie in die Schöpfung ein. Falls du auf der Erde der erste Mensch wärest, würdest du voller Erstaunen um dich schauen und sagen: „Ah, ah, ah. Was für eine schöne Welt!“

Zu jener Zeit in der Schöpfung war die Welt eine schöne Welt. Sie war keine Ausgestoßene. Sie wurde nicht angerüffelt. Auf sie wurde nicht heruntergesehen. Mit der Zeit kam es so, etliche Kinder begannen sich zu beklagen. Sie murrten über die Welt, die Ich gemacht hatte. Das hat sich Generation nach Generation fortgesetzt. Ich hege ganz bestimmt die Hoffnung, dass du nicht zu denjenigen unter Meinen Kindern gehörst, die sich beklagten.

Geliebte, nehmt einen anderen Blick. Seht der Sonne zu, wie sie über dem Himmel vorrückt. Seht den sich bewegenden Wolken zu. So wie die Wolken bersten, sich auftun, und wie es zum Regen kommt, so und nicht anders lasst euer Herz hervorbersten. Ein Wolkenbruch. Ein Herz-Ausbruch der Liebe. Wie simpel. Wie leicht ist es doch, die Welt aufzuarbeiten. Wie leicht ist es, zu einem bewundernden Gast der Welt Gottes zu werden. Eurer Welt, Gottes Schöpfung.

HEAVENLETTER # 4252 – 16.7.12 – God Designated You

GOTT HAT DICH AUSERSEHEN

Voller Liebe werden, sich verlieben ist zur Liebe aufsteigen. Wieso mag es ein Jeder, in der Liebe anzuziehen, der Liebe inne zu werden, Liebe zu spüren, in Liebe aufgefegt zu werden? An einem verborgenen Ort inmitten der Herzen aller ist die Kenntnis zuhause, dass Liebe ihre Berufung darstellt. Liebe ruft sie, und Liebe antwortet sich selbst und sagt: „Ja, ich bin hier. Ich bin Liebe, und ich bin es, worum das Leben handelt. Das Leben und ich sind untereinander austauschbar. Ich, die Liebe, bin die reelle Sache. Alles Sonstige ist schlicht die Kokonseide des Lebens. Liebe, obschon des Öfteren undercover, ist der geheime Kern und das verborgene Mahlgut des Lebens. Wenn ich doch bloß die Liebe in meinem Herzen auffinden könnte.“

Wann artete Liebe zu einem Geheimagenten aus? Wann wird die Liebe ihren Trenchcoat ablegen und in ihrer eigenen Pracht von Liebe dastehen? So wie es darum steht – Liebe kämmt sich das Haar und frisiert es sich um, sie übt sich darin, sich in sich selbst zu verlieben, so, als bedürfte Liebe eines Gegenstandes, um sich hervorzuheben.

Lasse in deinem Herzen die Liebe dich rund um die Welt kreisen, wo du dein wahres Herz ausfindig machen wirst. Dein wahres Herz ist nicht abhanden gekommen. Ihm wurde schlicht nicht so recht gelauscht. Es ist, wie wenn du dein Herz irgendwo hingelegt, und vergessen hast, wo das war. Natürlich ist sich verlieben sich in Liebe verlieben. Es gibt nichts anderes, in das man hineinfallen könnte. Eure Liebesobjekte sind schlicht Ausreden. Ihr wolltet unentwegt eure Liebe ausschütten. Ihr wolltet immer die Fenster der Welt mit eurer Liebe abwaschen, mit dem, was ihr eure Liebe nennt, derweilen sie die Liebe des Universums, Meine Liebe, ist, und derweilen sie die simple Liebe von Engeln ist, die soeben dabei sind, sich selbst auszuspüren. Liebe hatte nie den Wunsch, in einem Geschirrschrank eingeschlossen, in einer Schublade versteckt, vergessen zu werden, so lange, bis man über sie stolpert, sie hatte nie den Wunsch, nur bei gewissen Gelegenheiten kraft gewisser Illusionen herausgezogen zu werden.

Liebe ausspüren ist ausspüren, wer du bist. Deine wahre Natur ist nicht, Ich wiederhole das, ist nicht Selbstbezogenheit. Liebe ist nicht selbstbezogen. Liebe ist nicht Vortäuschen. Liebe lässt Selbstsüchtigkeit hinter sich. Egoismus ist ein Schwindel.

Liebe ist nicht unwissentlich. Liebe ist dein Wahres Selbst. Dein Wahres Selbst muss aus dem Versteck herauskommen. Es muss für Sich Selbst eintreten.

Folge deinem Herzen. Was sonst gibt es denn, um sich nach ihm zu richten? Liebe ist ihr Gewicht in Gold wert, und zumal, Liebe ist gewichtslos. Wir könnten sagen, dass Liebe das hauptsächliche Symptom Gottes auf Erden ist. Ich könnte Symbol sagen, Liebe ist freilich weitaus mehr als ein Symbol. Liebe lichtet die Welt auf und färbt sie. Liebe ist ein Aufheller, und dennoch ist Liebe niemals ein Zusatz. Was für eine Verrücktheit ist es, nicht zu lieben, unterdessen ihr Liebe selbst seid und ohne Weiteres lieben könnt, sobald ihr von jener herunter kommt, sobald ihr bei einem andersgerichteten Kurs vom Platz geht?

Warum dein Herz nicht auf den Tisch stellen? Was hast du auf den Tisch gestellt? Welcher Trick hat mit dir sein Spiel getrieben? Was hast du als Ersatz für Liebe hervorgeholt, und wann war es je mal mit den Ersatzmitteln genug? Im Namen von Liebe ist nicht so richtig Liebe. Es ist kein Abbild von Liebe, auf das du aus bist. Liebe ist kein Bild. Liebe besteht fort, sobald alles andere vorübergegangen ist.

Geliebte, wenn ihr um eine verlorene Liebe trauert, habt ihr Liebe besessen, ihr wart indes mit ihr noch nicht vertraut. Ihr hieltet etwas in der Hand. Ihr hieltet es fest, und als ihr freilich die Hand öffnetet, war da nichts, außer Bestürzung, außer Empfinden von Verlust, außer vielleicht ein Gefühl von Verrat, da ihr in einen unklaren Spiegel geblickt hattet. Du sahst in den Augen eines Anderen eine Widerspiegelung deiner selbst, und deine Widerspiegelung im Auge eines Anderen verblasste. Du sahst dich nach Liebe um, dass sie von irgendwoher zu dir unterwegs sei, unterdessen Liebe von dir her zu kommen hat. Schaue in deine eigene Seele, wo die Liebe ihre Wohnung nimmt.

Du bist eine Seele. Seelen lieben. Du bist, allen Vorwänden zum Trotz, die reelle Sache. Du bist ein glänzender Ritter vom Himmel. Du bist Mein ausersehener Liebhaber aller.

HEAVENLETTER # 4253 – 17.7.12 – Here’s the Story

HIER DIE STORY

So in etwa sieht das Leben aus. Es ist ein faszinierender Roman, den du soeben liest. Du hast dich in ihm verloren. Die Charaktere werden real, sehr real, sehr nachdrücklich, sehr abfordernd, öfters aneinander vorbeiredend, den Anschein hat es, und stets blätterst du die Seiten um. Unablässig drehst du eine weitere Seite um, um zu sehen, was passiert. Du möchtest immer wissen, was passiert. Und dann befindet sich da noch etwas weiteres, was dich ködert. Du möchtest gerne wissen, was jetzt geschieht, und du möchtest gerne wissen, was als nächstes passiert.

Und dann ist der Roman zuende. Keine weiteren Seiten mehr zum Umblättern in diesem haargenauen Roman. Du hättest es gerne, dass er weiterginge. Es kam schlicht so, du hast dich mit all den Charakteren eingelassen. Du möchtest ganz und gar wissen, was sich ereignet, dennoch ist es mit dem Buch in seiner gegenwärtigen Form vorbei. Vielleicht hast du das Gefühl, aufgeschmissen zu sein, man habe dich von einem Kliff herunter geworfen, und zumal, da ist das einnehmende Gefühl, dass die Geschichte irgendwo irgendwie ihre Fortsetzung erfährt. Bei diesem besagten Roman allerdings steht es nicht so.

Und somit hast du in dein reales Leben zurückzukehren, welches in Wirklichkeit ewig ist. Mit ihm bist du nie zuende. Einzig das letzte Kapitel des faszinierenden Buches, das du gelesen hast, ist vorüber, also hast du weiterzugehen.

Manchmal wünschst du dir, das Buch möge aufhören. Du möchtest, du könntest es erledigt bekommen, trotzdem, Gedanken an die Menschen und an all die Vorkommnisse laufen dir durch den Sinn. Sie sind dir real, so sehr real. Sie sind liebe Freunde und eine liebe Familie, oder nicht so liebe Freunde und eine nicht so liebe Familie, gleichwohl, sie haben ihre Spur auf dir hinterlassen, und vielleicht, oder, ziemlich wahrscheinlich, hast du deine Spuren auf ihnen hinterlassen.

Was für ein fabelhaftes Buch es zudem war, mit all seinem Herein und Heraus, all den Verbindungen, Bindungen, Entgelten, den kleinen Verlegenheiten und Ahndungen, den Ereignissen, die recht verliefen, den Ereignissen, die schief gingen, und mit all den Begebenheiten, die sich auf der Seite verliefen. Nicht die ganze Geschichte wurde erzählt. Du last eine Menge zwischen den Zeilen. Wenn du das Buch läsest, so wie es durch die Augen eines Anderen erzählt wird, wäre es so ziemlich ein anderes Buch. Jeder Autor schreibt sein eigenes Buch.

Wie die Geschichte zusammenfassen. Vielleicht kannst du es in ein oder zwei Sätzen tun. Die Figuren in dem Buch wurden geboren, sie lebten, sie starben, dies allerdings macht kaum die Geschichte aus. Seite um Seite, Tag um Tag passierte derart viel, und, ihre Körper waren am Leben, ihre Körper starben, das war das wesentliche Handlungsgerüst in fünfundzwanzig Worten oder weniger, demhingegen war der Handlungsverlauf ohne die Charaktere nichts, nichts ohne wie sie sich zum Ausdruck brachten, nichts ohne wie sie sich auf die Suche begaben, wie sie fündig wurden, und wie sie und all die anderen Personen mit einander in Verkehr traten und aufeinander eingingen. Die Geschichte war so recht ein Bewusstseins-Veränderer, und sie war ein Am-Herzen-Anlanger und Herz-Wiedergeber. Sie war alles in allem eine Geschichte, solch eine Geschichte, und doch ist eine Geschichte schier eine Geschichte.

Jede Geschichte ist einzigartig. Keine zwei sind gleich, und doch beginnt jede Geschichte gleich und endet scheinbar gleich, hinwiederum gibt es kein Zuende-Gekommensein, und in Wahrheit keinen Beginn. Es ist dennoch eine nie endende Geschichte, reales Leben, das wahre reale Leben ist etwas anderes als die Geschichte. Es ist nicht der tägliche Kleinkram. Es ist nicht die Drehungen und Wendungen. Es gibt in dem Roman Kleingedrucktes, das du kaum lesen kannst, und doch ist es da, und du weißt, dass es da ist, irgendwie, irgendwo zwischen den Zeilen ist es vorhanden. Ein Lächeln ist ein Lächeln. Ein Stirnrunzeln ist ein Stirnrunzeln, indessen ist mehr da als die Erzählung, die in Worten, die im Tätlichen und die, betreffs Auswirkungen, erzählt wird. Die Geschichte rastet aus der Buchseite aus.

HEAVENLETTER # 4254 – 18.7.12 – Love and Be Joyful

LIEBE UND SEI VOLL FREUDE

Es existiert ein Unterschied zwischen für dich selbst fürsorglich sein, und eigennützig sein. Es macht dich zu keinem Heiligen, dass du dich Anderen fügst. Genauso wenig ist es an dir darüber nachzudenken, ob du zu viel dienst, ob du zu viel schenkst. Es gibt einen Unterschied zwischen schwänzeln und dienen. Diene dem Menschengeschlecht. Diene der Menschheit. Leiste Mir Dienste. Ich sage dir, zu tun, was dich glücklich macht. Leiste Dienste von der Ebene her, auf der du dich befindest. Dienst kommt von deinem Herzen, anderenfalls ist es kein Dienst.

Stück um Stück wirst du deinen Dienst am Menschengeschlecht dehnen. So wie dein Gewahrsein emporsteigt, so wird es dein Dienst tun. Diene Mir, und du dienst der Menschheit. Es gibt mehr als eine Manier, dem Universum zu Diensten zu sein. Du kannst alleinig von der Ebene des Bewusstseins her dienen, in der du dich gegenwärtig aufhältst. Es gibt keine Ebene des Bewusstseins, auf der du nicht dienstbar sein kannst.

Ich meine, es gibt eine feine Linie zwischen dienen auf der Höhe, in der du derzeit deine Dienste versiehst, und dich strecken, um mehr zu dienen. Du kannst dich strecken und immer noch dir selber treu sein. Du kannst dich ausstrecken aus deinem Bestreben her, umfassender dienstbar zu sein, und nicht aus einem Bestreben her, gut auszusehen. Mir, dem Universum und deinem Mitmenschen dienen kann dir großes Glücklichsein übermitteln. Sie einzig haben das Vermögen dazu.

Es ist nicht notwendig, dich selber zu entblößen, um zu dienen. Dienen ist nicht Opfern. Geben und Opfern sind nicht synonym. Geben und Freude sind eher synonym. Selbst wenn du anonym schenkst, selbst wenn niemand weiß, dass du der Geber bist, ist Geben angelegt, Freude zu sein. Gib zur Zufriedenheit deines Herzens.

Allzu oft verspürt das kleine Kind beim Teilen seiner Spielzeuge keine Freude. Von seinem Blickwinkel her gab es eher etwas auf, als dass es etwas gab. Gib Freude, empfange Freude. Dieser Zwillingsakt dessen, was natürlich ist, wurde womöglich untergraben und hat womöglich erlernt zu werden. Du wirst dich wohl selber zu unterweisen haben.

Alles in der Natur wird geteilt. Alles in der Natur wird vorgehalten. Die Affen auf den Bäumen lassen die Hälfte ihres Essen herunterfallen. Sie füttern tatsächlich, ob sie sich dessen gewahr sind oder nicht, die Tiere am Boden, die keine Bäume hochklettern können. Löwenzahn-Blumen, die man für Unkraut erachtet, graben, neben der Bewandtnis, dass sie uns mit grünen Blättern versorgen, die eines Königs würdig sind, ihre starken Wurzeln tief in die Erde, und verfestigen damit den Boden, der eine Verstärkung nötig hat. In ihrer Freude stellen Affen und Löwenzahn-Blumen mehr bereit als das, was für sie selber ist, zumal, sie verschaffen sich selber in sich selbst Bekundung und Freude.

Ein Jeder versorgt Andere mit. Stelle das bereit, was mit offenen Armen begrüßt wird und zu Diensten ist. Da ist ein umfänglicheres Territorium, dem du aufwartest, als das für dich selber alleine. Natürlich weißt du von jetzt ab, dass es kein du selber alleine gibt. Du kredenzt in einem größeren Aufmaß, als du darum weißt, und gleichwohl kannst du durchaus innig damit vertraut sein, dienlich zu sein.

Es ist nicht so, dass Andere nach deiner Pfeife tanzen sollen. Du bist der Pfeifer deiner eigenen Melodie, und doch schenkst du Anderen deine Weise. Liebe, und sei voller Freude. Du bringst der Welt die Welt zum Ausdruck. Letztlich drückst du dich Mir aus. Letztlich bist du Mir zu Diensten, und auf diese Weise dienst du Anderen, dem Universum, der Welt, deiner Welt und dir selber.

Es gibt nicht eine Tat oder nicht einen Gedanken, der nicht in voller Verbundenheit steht. Kettenreaktion – das ist durchaus zutreffend. Du, in deinem täglichen Umgang, setzt etwas in Gang, mutest etwas eindringlich an, unterstützt etwas, kredenzt etwas, und du dienst bis hin zu den fernen Ecken der Welt.

So wie an dir kein Anbeginn und kein Ende angebracht ist, ebenso wenig ist an deinem Dienst ein Anbeginn und Ende. Vor deiner physischen Geburt auf der Erde hast du gedient. Nach deiner Geburt und nach deinem sogenannten Tod versiehst du Dienliches. Diene im Namen von Glück. Diene im Namen von Freude. Diene im Namen von Liebe, die immer größere Kreise zieht bei der Grundgesamtheit des Menschen, des Zweiges, des Baumes, des Landes, des Berges und des Tales, insgesamt im Dienst am unaufhörlichen Fortgang von Liebe. Sei eingenommen durch Liebe, und du hast keine andere Wahl, als sie zu teilen. Lasse Alle an der Liebe und an den wesentlichen Bestandteilen von ihr teilhaben. Was sonst ist es wert, es mit allen gemein zu haben und dass alle dessen teilhaftig sind?

HEAVENLETTER # 4255 – 19.7.12 – Strengthen the Universe

KRÄFTIGE DAS UNIVERSUM

Niemand hat dir für dein Geben und für deine Geneigtheit zur Gelegenheit für Gebenshaftig-keit Anerkennung zu zollen. Verdienst ist nicht das Thema. Geben ist es. Sei froh, dass du das hast, was du schenkst, und spende es.

Im gleichen Atemzug – das Leben geht nicht um dich. In einem anderen Atemzug – es handelt insgesamt von dir, zumal, was an dir ist zu geben, das ist an dir zu geben. Du bist die Triebkraft deines eigenen Herzens. Nicht Andere sind der Richter deines Herzens, ebenso wenig sind Andere der Regisseur von ihm. Es ist nicht an einem Anderen, zu sagen, wann und was du schenkst und gibst.

Es ist für Menschen, die nicht in deiner Haut stecken, immer möglich zu glauben, sie wüssten, was du tun solltest, und wie weit und wie nicht so weit dir zu gehen anstehe. Die Welt wird dir gute Ratschläge erteilen oder keine guten. Zur selben Zeit bist du dein eigener Beistand, du hörst zu, und suchst hernach bei dir selber Rat. Du bist derjenige, der seine eigene Bestimmung aufspürt. Du wirst sie vielleicht nicht auf einen Schlag finden, da Bestimmung nicht ein dichtbei zu einem Schlusspunkt gelangtes Wort ist. So lange wie du auf der Erde einen Menschenkörper bewohnst, befindet sich deine Bestimmung im Prozess. Du ermittelst deine Bestimmung, und du formst sie aus, derweilen du entlangläufst.

Du magst nicht wissen, welcher dein fanastischster Pfeil in deinem Köcher der Liebe ist, und gleichwohl ziehst du ihn fortwährend heraus. Du weißt nicht, mit welchem Pfeil du den Lauf der Welt oder der Welt eines Menschen wandelst. Du weißt womöglich nie, was du jemandem warst oder was du ihnen jetzt bedeutest. Du weißt nicht, mit welchem Wort du einen Anderen erheiterst. Du weißt nicht, bei welchem kurzen Blick in die Augen eines Anderen du dessen Weg verwandelst. Du kannst nie wissen. Du hast es nicht zu wissen, dennoch kannst du bewusst entscheiden, auf welcher Seite des Zauns du tätig bist. Arbeitest du auf der Seite des Zauns namens Geben, oder auf der Seite des Zauns namens Nehmen.

Stärke das Universum. Unterhöhle es nicht. Übereiche dem Universum Reichtum von allerhand Art. Erfülle eher, als dass du entziehst oder verringerst. Schenke Unterhalt. Übermittle Zusage, dass Liebe existiert und dass sie allen zugehört. Zeige auf den Laufgängen der Erde deine Liebe her. Sei ein Befürworter von Liebe. Unternimm eine Reise der Liebe. Dies ist in vieler Hinsicht bereits von deiner Reise verlautbart. Du befindest dich auf dem Pfad der Liebe. Sei jemand, der alle bedenkt. Du hegst keine Hinsicht, dass du von allen bedacht wirst.

Es mag sein, du wirst nicht bemerkt. Es mag sein, du wirst zu wenig zur Kenntnis genommen, dennoch gilt es dir, Beachtung zu schenken. Sobald du eine Erforderlichkeit siehst, einerlei wie geringfügig sie ist, erfülle sie.

Du stehst im Dienst am Guten von Allen, und du tust dies Schritt um Schritt. Ausreichend kleine Handlungen sind der Größe wert. Schaue dich nicht um, um Größe zu erlangen. Jemandem für seinen Rücken ein Kissen reichen kann dein Startpunkt sein. Du hast irgendwo anzufangen. Eben dort, wo du dich derzeit aufhältst, ist eine gute Stelle.

Beurteile deine Tätigkeiten nicht als groß oder schmächtig. Lasse sie zukommen. Lasse deine Tätigkeiten dem Universum zugute kommen. Wenn du Schnee schaufelst, schaufelst du einen Weg zu deiner Tür frei. Du kannst ebenso den Weg deines Nachbarn freischaufeln. Wenn du in deinem Garten Blumen pflückst, pflücke ebenfalls welche für deinen Nachbarn. Du hast ein Herz. Es gehört genutzt. Es ist für dich da, dass du es einsetzt. Man soll von dir sagen, du habest auf der Erde gelebt, und du habest an deinen Nachbarn gedacht. Lasse es so sein, dass dein Leben etwas war, an dem alle gemein hatten. Auf jeden Fall wird dein Leben von Anderen heimgesucht.

HEAVENLETTER # 4256 – 20.7.12 – To Be Truthful

WAHRHAFTIG SEIN

Täusche nicht vor. Gib keine Erklärungen ab, die nicht zutreffen. Bist du der Auffassung, du erschaffest Eintracht, wenn du einer Verkäuferin sagst, du werdest gleich wieder kommen, während es klar ist, dass du nicht die Absicht hast, noch einmal reinzuschauen? Was bringt dich dazu zu denken, du seist, indem du über die Wahrheit hinweggehst, freundlich, oder bist du vielleicht der Meinung, du seist clever?

Du hast nicht später wieder zu kommen. Du bist nicht verpflichtet. Um wie viel freundlicher wäre es, wenn du sagst, dass du gerne da und dort weiter schauen möchtest. Das braucht nicht mehr Worte. Meinst du, es sei freundlicher von dir, wenn du sagst, du kämest wieder? Was dachtest du dabei? Unwahrheit ist Unwahrheit. Übermittle dem Gegenüber die Wahrheit und nimm dich nicht selber auf den Arm.

Die Verkäuferin hat genügend Erfahrung hinter sich, um zu wissen, dass du nicht wiederkehrst. Und du schaffst es daher, dass sich die Verkäuferin mit ihrem Lächeln und Kopfnicken unaufrichtig aufführt.

Du bist wie der Mann, der zu der Frau sagt: „Ich rufe dich an“, während er gar nicht interessiert ist.

Du bist jemand, der niemals eine Lüge auftischen möchte, und doch, insofern du vortäuschst, tischst du eine Lüge auf, und dafür besteht keine Not. Wir reden über das tägliche Leben. Seid bewundernswürdig. Sprecht die Wahrheit gütig aus.

Es ist, als wischtest du jemandem eins aus, als hättest du, das eine Mal in deinem Leben, die Oberhand. Du hast kein König oder keine Königin voller Macht zu sein, und niemals hast du durch Vorgespiegeltes in die Irre zu führen.

Es ist freundlicher, andere wissen zu lassen, wo sie stehen. Es ist für dich besser, wahrhaftig zu sein. Kraft Wahrheit öffnest du Türen. Kraft Unwahrheit schließt du Türen. Es ist unansehnlich, einen Anderen und dich selber mit Unwahrheit zu erniedrigen.

Dies ist etwas sehr Grundlegendes, dem Wir Uns hier zuwenden. Es geht um Glitschigkeit, dem Wir Uns hier widmen. Richte es so ein, dass deine Worte mit der Wahrheit übereinstimmen. Mache keine falschen Versprechen. Es gibt weder eine Not dafür noch einen Vorteil.

Es stehen scharenweise Wege offen, auf denen du die Welt zu einem besseren Ort machen kannst. Vorspiegeln gehört nicht dazu. Der Wahrheit entschlüpfen ist keine Tugend. Das ist nicht liebenswürdig. Das ist keine beglückende Wohltat. Es ist ein Un-Wahrsein.

Zuweilen sagst du etwas, und zu dem Zeitpunkt meinst du es so, oder du denkst, du meinest es so. Danach siehst du es, etwas weiter weg von der zuhandenen Situation, anders. Sobald dein Herz nicht mehr dort zugegen ist, wo es war, weiche nicht aus. Öffne dich. Anderenfalls buchst du aus.

Wenn du Schüler bist und einen Lehrer hast, den du nicht magst, ist es nicht deine Domäne, den Lehrer das wissen zu lassen. Das ist nicht nötig. Und somit stellst du dir selber die Frage: Während du höflich bist, bist du da nicht unwahrhaftig? Du wärest unwahrhaftig, falls du den Lehrer, den du nicht schätzt, bauchpinseltest. Gute Umgangsformen sind geläufige Höflichkeit. Sie sind auf sich selbst bezüglich. Es ist nicht in höherem Maße höflich, rüde zu sein, als es zuvorkommend ist, etwas zu sagen, was nicht die Wahrheit darstellt.

Schaffe es, dass deine Versprechen Wirklichkeit werden, oder gib keine Versprechen ab. Lasse deine Worte Gehalt haben. Das ist für die Menschen gut, mit denen du verkehrst. Für dich ist das von äußerster Wichtigkeit. Am meisten ist es so, du selbst bist es ja, den du nicht zum Narren halten möchtest.

Du siehst dich nicht als jemand, der falsch behandelt werden möchte, und doch behandeltest du dich unaufrichtig. Ein Mal ist zu viel. Sei bitte dir selber und der Lauterkeit deines Wortes gegenüber wahrhaftig. Es ist eine schöne Sache, in deiner Wahrheit zu stehen. Belüge dich nicht selbst. Mache dein Wort zu einem gültigen Wort. Lasse Menschen nicht sitzen. Vereinbare kein Treffen, außer du wirst es einhalten.

Trage eine Flagge der Wahrhaftigkeit vor dir.

HEAVENLETTER # 4257 – 21.7.12 – Desires and Choices

SEHNLICHE VERLANGEN UND WAHLEN

Du lebst in einer Welt von Möglichkeiten. Das bedeutet eine Welt voller Wahlen. Lasst Uns Wahloptionen gedanklich als weder gut noch als schlecht begreifen, sondern als zum Guten Aller brauchbar und dienlich. Halte ein sehnliches Bestreben für den allumfassenden Schirm, unter den du alle deine Wahlen gerne fallen sehen möchtest, nicht bloß für dich selbst, sondern für die Welt im Großen ebenso. Habe ein sehnliches Verlangen nach Wahlmöglichkeiten, und eine deiner Wahlen soll lauten, dir innig zu wünschen, ohne Umschweife dienlich zu sein.

Dir gehört es nicht, dich selber einzuschränken. Dir wurde eines edlen Behufs halber die freie Wahl geschenkt. Setze deine Lageplätze unaufhörlich hoch an. Schaue über den Hügel hinweg, der sich direkt vor dir befindet.

Es gibt nicht einen einzigen Weg, wie das Leben geführt zu werden hat. Es gibt nicht die eine Karriere, die besser ist als eine andere. Es mag sein, man bezahlt dich besser als einen anderen. Der eine Job wird vielleicht für wertvoller erachtet als ein anderer, allerdings wertvoller wofür? An den Mann, der seine Arbeit liebt, geht die Medaille. Wer kann in der Welt ein Arzt sein, der nicht jenen Hang aufweist? Eine Karriere gehört nicht erkauft, außer mit Liebe. Andersherum ist der Preis zu hoch. Wer kann ein Möbeltischler sein ohne eine Liebe für das Gespür von Holz? Wer kann ein Liedersänger sein ohne ein starkes sehnliches Verlangen, aus Freude am Singen halber zu singen?

Natürlich hat es über die Jahrhunderte Männer und Frauen gegeben, die nicht das Privileg innehatten, eine Entscheidung und Wahl zu treffen. Sie arbeiteten auf dem Feld, oder sie arbeiteten in den Häusern anderer Leute. Wo sie arbeiteten, bei was für einer Arbeit, dabei stand ihnen keine Wahl zu. Demnach bestand ihre Wahl darin, bei was für einer Arbeit auch immer ihr Bestes zu geben. Ihnen stand nicht die Wahl zu, welche Arbeit sie gerne tun wollten. Infolgedessen beschieden sie, das zu lieben, was sie soeben taten.

Zahlreiche unter jenen, denen kenntlicher eine Wahl zukam, hatten nicht in vollem Maße eine freie Wahl. Sie hatten an jenem Tag einen Dollar zu verdienen, und daher hatten sie die Arbeit anzunehmen, die sie an jenem Tag oder für ihre ganze Lebzeit bekommen konnten, und sie machten die Arbeit, die ihnen gegeben wurde, zu ihrem Dargebot an das Universum.

Scheinbar per Zufall – es geht auf. Du hast gewählt oder du wurdest gewählt. Die eine Wahl kam dir entgegen, eine andere nicht.

Es gibt jene Menschen, denen in der Welt jede Wahl offensteht, und die nicht eine Auswahloption vor sich finden, welche sie begeistert aufnehmen. Und mithin haben wir die Extreme, auf der einen Seite: scheinbar keine Wahl bei der jeweiligen Arbeit, die jemand erlangen kann, und wir haben jene Menschen, die alle Wahlen der Welt innehaben, doch keine treffen und womöglich kein scheinbares Erfordernis im Blick haben, die eine oder andere Wahl zu treffen.

Der eine Mensch entscheidet sich für eine Karriere, und das stellt sich sein ganzes Leben hindurch als seine Wahl dar. Ein Anderer erteilt Bescheid aus einem sehnlichen Verlangen heraus, und sein Streben unterliegt dem Wandel. Ist das eine besser als das andere? Wer ist da, das zu sagen. Und, ist eine Wahl, in zahlreichen Fällen, wahrhaft die Wahl des Menschen, der sie wählt? Sein Dienst an Anderen, an seiner Familie, an seinem Arbeitgeber – das mag seine frei Wahl darstellen. Es kommt ihm gut zupass.

Es gibt keine bessere Wahl als diejenige, die jetzt soeben in diesem Augenblick vor dir liegt. Wahlen werden dir dargeboten, oder sie werden dir nicht dargeboten. In jenem Fall wird man wohl sagen können, dass deine Wahl keine Wahl war, oder, dass deine Wahl darin bestand, dich vielleicht treiben zu lassen, und wer kann sagen, dies sei richtig oder dies sei falsch, und für wen das so sei?

Die Wahl eines Menschen kann darin bestehen, ein Tiefseetaucher zu sein. Um jener Wahl nachzukommen, hat er zum Meer umzuziehen.

Es mag den Anschein haben, man habe keine Wahl und habe dennoch das sehnliche Wünschen, und die Ausprägung, dass das Verlangen sich erfüllt, unterbreitet sich selber.

Und Etliche haben sehnliche Wünsche, derer sie derzeit nicht gewahr sind, und hernach überreicht sich ihnen der Wunsch. Er fegt sich selber zu dem Wünschenden hin, und der, dem das Verlangen sehnlich danach steht, wird dort hinein aufgekehrt.

Niemand weiß mit Gewissheit, was das Leben für ihn bereithält. Niemand. Was ein Jeder in Kenntnis zu haben vermag, liegt darin, in welcher Gunst er nachgerade sein Leben hält.

HEAVENLETTER # 4258 – 22.7.12 – The Bread Cast Upon the Waters

DAS BROT, WAS ÜBER DIE GEWÄSSER GESTREUT WIRD

Deine Hand liegt auf Meiner Schulter, und demnach folgst du Mir, demnach gehe Ich voran, und daher ziehen du und all die Bestandteile der Welt-Schöpfung nach. Wir könnten auch sagen, dass Ich dich an die Hand nehme. Du spürst nicht, wie Meine Hand die deine erfasst, sachte erfasst, und doch leisten Wir einander Gesellschaft, somit sind alle vom Menschengeschlecht, ungeachtet von Zeit und Raum, als Eines miteinander verknüpft.

Natürlich, alle sind verbunden, ungeachtet von Zeit und Ort. Ein einzelner Schrei in Mozambique wird über dem Ärmelkanal gehört. Ein einzelner Schrei in einem jeglichen Land wird auf dem Berggipfel in Alaska oder sonstwo, allerorts gehört. Wann auch immer der Schrei hervorbricht, da ist ein Echo, ein Echo, ein Echo. Ein Schrei hebt an, und Gelächter hebt an, und die nachhallenden Klänge erreichen die Sonne, den Mond und die Sterne. Alles wird gehört. Es gibt nichts, was nicht vernommen wird. Der Schall mag ja nicht bewusst gehört werden, der Schall schwillt indes an und irgendwo in der Zartheit deines Wesens schwingt der Schall, wird er aufgenommen und betritt die Zellen deines vormaligen Körpers.

So wie die Dinge in Topeka, Kansas, stehen, so stehen die Dinge in Mount Tamalpais und in den Bergen und Binnenländern, deren Namen du noch nie vernommen hast, und so steht es auf allen Planeten, den bezeichneten und den unbezeichneten, und daher bist du, selbst dann wenn du abgeschieden in einer Höhle lebst, gegenüber Jedem und Allem verantwortlich.

Sobald dir dies dämmert, sobald dir dies wirklich dämmert, kannst du nicht mehr länger ein Aristokrat sein, denn du ein Bettler auf der Straße sein kannst. Wer immer du deiner Auffassung nach bist, wo immer auch du dich deiner Meinung nach aufhältst, an welcher Ecke du auch stehst, in welchem Penthouse du auch lebst, du schlägst die Trommeln des Universums und aller Universen, die gegenwärtig bekannt oder unbekannt sind. Du bist ein Tom-tom, das Botschaften versendet und empfängt. Ein jeder Gedanke wird übermittelt. Ein jeder Gedanke wird hinuntergeschluckt. Jedes Glücklichsein und jedes Unglücklichsein singt sein Lied. Die Meere nehmen das Lied auf. Die Weise befindet sich auf der Hit Parade, die in jedem Radiosender in der Welt gespielt wird. Ein Jeder, jedes Seinswesen, einerlei wo oder wann, ist sein eigener Übertrager, und demnach seid ihr zuständig für den Zustand der Welt und darüber hinaus.

Ihr seid für euch selbst verantwortlich und für Jedermann nah und fern.

Auf welchem Kontinent in deiner vermeintlichen Welt du auch soeben stehst, du bist für jeden anderen Kontinent zuständig, den du wahrnimmst oder den du nicht wahrnimmst.

Ungeachtet deines Gewahrseins, du wirkst auf Jeden und Alles ein. Ungeachtet deines Bewusstseins, du und ein Jeder allerorts in jeder Zeitzone, in jeder Geschichtsperiode, ihr seid zuständig. Dass Jedermann verantwortlich ist, entbindet dich nicht von deiner Verantwortlichkeit. Tatsache ist, es gibt keine Anderen. Da ist du.

Du pflegtest die Auffassung, du seist machtlos, um irgendwas auf dem Antlitz der Erde zu ändern, und dies zumal du das machtvollste Seinswesen auf Erden und derjenige bist, der an der Wählscheibe des Universums dreht. Niemand kann für dich die Vertretung übernehmen. Niemand kann deine Verantwortlichkeit übernehmen. Einzig du.

Derjenige, der egoistisch ist, ist blind. Derjenige, der eigennützig ist, ist blind. Derjenige, der denkt, er könne alles tun, was er möchte, wann immer er es möchte und wem immer er es möchte, ist blind. Es ist an dir, das Universum zu segnen. Es ist an dir, einen Jeden und alles zu segnen, dem du in die Nähe kommst. Es ist an dir, einen Jeden und alles in der Ferne zu segnen. Ein Jeder ist du. Es bist du, der die Glocken läutet, und es ist für dich, wofür die Glocken tönen. Du bist der Sender, der Empfänger und der erwidernd darauf Eingehende. Du bist derjenige, der all die Botschaften im Universum und darüberhinaus widerschallt.

Auf deinen Schultern steht die Welt. Du bist der Atlas. Auf deinen Schultern steht die Welt feste. Deine Schultern sind stärker, als du es wusstest. Du bist die Größe der Liebe, die Ich vergossen habe. Du bist der Retter von ihr. Du bist derjenige, der alles in deiner Liebe hält. Und jetzt kennst du deinen wahren Zweck im Leben, und nunmehr, da erfüllst du ihn. Jetzt. Jetzt verwandelst du die Vergangenheit. Jetzt verwandelst du die Gegenwart. Jetzt änderst du alles. Vermöge eines Schlückchens Meiner Liebe nährst du die Schwachen des Herzens. Du frischst die Welt zu ihrer natürlichen Beschaffenheit auf. Es bist du, auf den Ich wartete. Nicht mehr länger ist es an dir, auf Mich zu warten. Ich habe auf dich gewartet. Jetzt weißt du, dass du der Willkommen-Heißende bist. Du bist das Brot, das Ich in die Wasserfluten geworfen habe.

HEAVENLETTER # 4259 – 23.7.12 – Timeless and Spaceless

RAUM- UND ZEITLOS

So wie die Meeresgezeiten in Gang gesetzt wurden, so wurdet ihr in Bewegung gesetzt. Ihr seid in laufendem Zustand angelandet, Geliebte. Obschon es in Wahrheit kein Zuvor und Hinterher gibt, in den Bezügen der Welt gab es ein vor dir und ein hinter dir. Du hast nicht bei der Geburt den Reigen eröffnet. Du kommst bei der Geburt an. Im Tod, da verabschiedest du dich nicht nach irgendwohin. Dein Körper bleibt auf der Strecke. Du setzt schlicht deinen Weg fort. Du unterliegst keiner Stockung. Du bist ewig. In Wahrheit gab es weder ein vor dir noch ein nach dir, zumal, du gehst dir selbst voran und du gehst dir hinterher.

Zeit ist eine zweckmäßige Manier, um über Dinge zu reden. Raum ist das ebenfalls. Tatsächlich wird der Raum in der Welt als solide betrachtet. Jemand, der nicht als solide erachtet wird, den betrachtet man vielleicht als umnebelt. Du bist weder altertümlich noch benommen, denn beides existiert nicht. Natürlich wirft es auf der Erde den einen oder anderen Nutzen ab, verankert zu sein, in wessen Deutung freilich bist du verankert oder unverankert, oder rechtzeitig oder unzeitgemäß? In Meinem Buch bist du zeit- und raumlos. Du kannst das eine ohne das andere nicht haben. In Wahrheit gibt es beide nicht. Es gibt keine Richtung, in die zu gehen wäre, und es gibt keine Zeit, um in ihre Richtung zu gehen, falls dir dies möglich wäre.

Demnach sind alle Worte, die du benutzt, Metaphern. Sie sind „als ob“-Wörter. Gäbe es Zeit, so wäre dies und das so und so. Gäbe es Raum, so würdet ihr ihn bewohnen, indes gibt es keinen Raum, daher denkt und nehmt ihr schier wahr, dass ihr eine Welt bevölkert, die ihr anfassen könnt. In der Welt ist es ratsam, in Fühlung zu bleiben.

Bleibt mit Mir in Fühlung, Geliebte, denn Ich bin eure Solidität. Eine andere gibt es nicht. Alles Sonstige ist ein Trugbild. Alles, was euch eure Sinne erzählt, ist eine Fata Morgana. Euer Körper ist eine Illusion. Alles ist ein Trugbild, ausgenommen das Einssein.

Der Apfel, den du isst, ist ein Trugbild.

Selbstverständlich bedürft ihr in der äußeren Welt, in der ihr lebt, das Trugbild eines Apfels, um das Trugbild eures Magens zu füllen, sodass ihr das Trugbild von Zeit und Raum weiter zu betreiben vermögt. Ich sage nicht, das sei etwas Schlechtes. Ihr befindet euch in der Welt, und ihr sprecht die Sprache des Landes, in dem ihr euch aufhaltet. Ihr seid in dem Land, das man als Erde, das man als die Welt, oder als Berg und Strom, Hügel und Tal bezeichnet, und ihr lebt unter einem Himmel, der sonnig oder bewölkt ist. Ihr seid derart durch die Illusion der Welt verhangen. Klar, sie erscheint real. Wie könnte sie das auch nicht? Jeder handelt so, als wäre die Welt real. Jeder kann sehen und anfassen und alle körperlichen Sinne nutzen. Was für eine Art Gott kann da herumlaufen und äußern, die Welt sei unreal? Entschuldigt mal, ihr Lieben, findet ihr selber nicht die Welt des Öfteren unreal? Was nicht passieren kann, passiert. Was, in weltlichen Bezügen, passieren sollte, passiert nicht. Alles steht in einer Welt auf dem Kopf, welche in Wahrheit keine Zeit oder keinen Raum innehat, und dennoch ist, in dieser unmöglichen Welt, Wahrheit zugegen. Ihr seid Wahrheit, und Ich bin Wahrheit. Und die Wahrheit der Wahrheit ist Eins. Zu Zweien ist nicht Wahrheit. Einssein ist alleinig.

Es gibt keinen Platz für Raum, und es gibt keine Zeit für Zeit, denn Ewigkeit und Unendlichkeit bieten der Schwerkraft die Stirn. Ihr könnt nicht beides haben, Zeit und Ewigkeit. Ihr könnt nicht beides haben, Raum und Unendlichkeit. Nachgerade, worin denn besteht eure Wahl?

Lebt in der umherziehenden Welt von Zeit und Raum, und bleibt in Fühlung damit, woher ihr kamt. Bleibt mit dem Zuhause in Verbindung. Seid stets dessen eingedenk, woher ihr kamt, und wo ihr euch letztlich aufhaltet. Dieses Stückchen Raum, auf dem ihr dem Anschein nach lebt, ist eine Episode, eine eingebildete Episode, eine Episode, über die eine wechselseitige Übereinstimmung herrscht, die eine ziemliche Weile zu währen scheint, und die in Wahrheit nicht einmal so lange dauert, was ihr eine halbe Minute nennen könntet.

HEAVENLETTER # 4260 – 24.7.12 – The Tom-Tom of the Universe

DAS TOM-TOM DES UNIVERSUMS

Komme in Mein Herz, sagt Gott zu dir. Komme in die gute Stube Meines Herzens. Dies ist die Stelle, wo du es dir gut gehen lässt. Hier ist es, wo du dich ausstreckst und entspannst. Hier ist es, wo du mit Mir vertraut bist.

In Meinem Herzen ist dein Herz wohnhaft. In deinem Herzen hat Mein Herz seine Wohnung.

Das ganze Leben ist Unser, Herz und Seele. Während du dich in Mein Herz hinein zurücklehnst, mit hochgelegten Beinen, sozusagen, schlägt Unser Eines Herz als Eines, weil es das ist, wie das Eine sich ausführt, wie das Eine nachgerade ist, wie das Eine ist. Sobald zwei Herzen als Eines schlagen, ist da Ein Schlag. Schlüpfe für eine Weile aus der äußeren Welt heraus, und du wirst erkennen, was es ausmacht, dein Herz in Übereinstimmung mit dem Meinigen gebracht zu haben.

Die auswärtige Welt ist eine Welt der Illusion, und daher entschlüpfst du eine Weile der Illusion. Selbstverständlich ist es Illusion, dass du irgendwas habest, dem du entschlüpfst, denn du bist ein getreuer Ansässiger Meines Herzens. Wir umschließen einander. Wir befinden uns in Umarmung. Meine Arme sind um dich gelegt, und deine um Mich, Unsere Arme der Liebe. Liebe ist Einssein. Einssein ist Liebe.

In Meinem Herzen gibt es ein Lied, und das Lied bist du. Habe Ich dies zuvor bereits gesagt? Falls nicht, dann weiß Ich nicht warum nicht. Vielleicht hast du Mich nicht gehört. Gewiss vergisst du, wovon zu sprechen unnötig ist, vergisst du diese Ewigkeit, diese Unendlichkeit, in der du dich drehst. Dreht euch in Meinem Herzen in Kreisen, Geliebte. Dreht euch, dreht euch. Knüpft euer Leben aus den Fäden Meines Herzens. Mein Herz ist euer, um zu weben, zu küssen, um einzuverleiben, um sich einzurollen, um auf eurem Kopf zu stehen, um den Himmel ganz in Anspruch zu nehmen und ihn auf der Erde zu dokumentieren, diese Zeit- und Raum-Stelle der Schönheit, wann Schönheit im Herzen existiert, und nichts anderes da ist als der Schlag Unserer Herzen, der auf einer heruntergezogenen Leinwand reflektiert wird, ein Bild, ein Ebenbild von etwas Wunderbarem, das vom Himmel her gesehen wird, das von den Höhen wie auch von den Tiefen der Liebe her im Blick ist.

Lasst Uns das Herz als das bezeichnen, was es ist. Es ist eine Platzkarte der Liebe. Es ist ein Halter. Dies ist der Platz an Meinem Tisch, wo du sitzt. Dein zugewiesener Platz ist hier. Und du sitzt, wo es dir zugewiesen ist. Es gibt kein Aufstehen, außer in deiner Einbildung, welche lebhaft ist. Das Ätherisch-Flüchtige erscheint konkret. Du meinst, es gebe noch einen anderen Ort zum Sitzen als in Meiner Liebe. Es gibt ihn nicht. Es gibt für dich keine andere Stelle zu sein, außer in Meiner Liebe. Du bist in Meiner Liebe eingehüllt, und du wirst in Meiner Liebe in die Höhe gehalten, und inmitten Meiner Liebe liebst du, und du mitsamt der eingebildeten Welt bist in Liebe häuslich niedergelassen, bist mit Liebe erfüllt, in Liebe eingetaucht, in Liebe am Glänzen, in Liebe am Schlagen. Du bist ein Schlaginstrument der Liebe. Dein Herz schlägt. Dein Herz schlägt nicht um des Lebens willen, sondern um der Liebe willen, um der Liebe Gottes und um der Liebe von Pete willen.

Dein Herz ist alles. Dein Herz dient in Meiner Huld. Ich huldige dein Herz mit Meiner Liebe, und mithin wird die Liebe in deinem scheinbar abgespaltenen Herzen belebt.

Dein Herz ist das Tom-tom des Universums.

Weswegen schlägt dein Herz? Es schlägt für Mich. Es kommt mit Mir in Einklang. Eine andere Melodie gibt es nicht. Da ist eine einzige Weise, Ein Lied, und es ist ein Lied von dir, und es ist ein Lied von Mir. Es gibt kein Mir. Da ist Wir. Es gibt kein Wir. Da ist Eins, das Eine verschwendet Liebe, schöpft Liebe wie eine allerköstlichste Suppe aus, und da ist kein vertrocknetes Land, denn alles Land ist in Liebe aufgesogen. Um zu sein gibt es keinen anderen Ort, als in Liebe. Demnach, bitteschön, hier sind Wir. Ich meine, hier bin Ich, und demnach, hier bist du, das eingebildete du, welches in Liebe eingepasst ist.

HEAVENLETTER # 4261 – 25.7.12 – Hum a Different Tune

SUMME EINE ANDERE WEISE

So lange wie du die Scherereien bedenkst, in denen du dich befindest, wirst du in sie eingetaucht werden. Neben dem, was so schwer auf dir lastet, gibt es andere Dinge zum über sie Nachdenken. Sobald du in anderer Weise denkst, flauen Schwierigkeiten ab. Sie klingen in deinem Geist ab. Selbst wenn das Problem fortbesteht, es ist abgeebbt.

Dir sind im Leben Situationen überstellt, die schwierig sind, ja indes ernstlichere als Eheschwierigkeiten. Ganz gewiss, etliche Lebenslagen sind schwieriger als andere, insbesondere aus dem Blickwinkel der Welt her gesehen. Und selbst bei dem, was man als die schwierigsten Lagen bezeichnen könnte – Andere befanden sich in den gleichen Situationen und vielleicht in noch schlimmeren und machen immer noch Glück ausfindig. Sie schenken Glück. Sie stellen sich nicht mit Trübsal zufrieden.

Deine Umgebungen, die Schwierigkeiten, in denen du dich befindest, spielen ihren Part. Trotzdem kannst du das eine oder andere Glück ausfindig machen, denn wo ist Glück aufzufinden außer inwendig in dir? Du hast es als Fakt hergenommen, dass du in der Situation A und/oder B nicht glücklich sein könnest. Spüre dein Glücklichsein auf.

Ich möchte dir etwas sagen, was du nicht so gerne hören wirst. Die Lage ist etwas, auf das du dich scharfstellst. So wie es mit ihr steht, ist die Situation arglos. Du etwa wirst wohl nicht derart unschuldig sein. Falls es so ist, dass du nicht willens bist, die Art und Weise zu ändern, wie du dich dem zuwendest, was dich plagt, wirst du dich nicht einmal inmitten einer veränderten Situation einem Wandel zukehren. Denke nicht, dass, was auch deine Probleme sein mögen, sie als die Ursache deines Unglücklichseins ausgewiesen sind. Du lehnst dich auf deine Probleme als die Verursacher. Sie sind dein Prügelknabe.

Hört auf und lasst ab, Geliebte. Klärt euch selber auf. Die Schwierigkeiten existieren, aber sie verrichten nicht all das Murren und Ächzen. Ihr tut das. Schwierigkeiten im Leben sind eine Sache. Ihr seid eine andere.

Nährt eure Schwierigkeiten nicht. Unterdessen ihr euch beklagt und die Schwierigkeiten eures Lebens betont, füttert ihr sie an. Kommt zur Liebe zurück.

Es gibt Menschen, die haben aus dem Gefängnis heraus Wunder vollbracht. Sie vollbrachten Wunder mit sich selber. Sie haben nicht ununterbrochen gemault, einerlei wie ungerecht ihre Lage auch war. Es gab Mütter mit einer Schar behinderter Kinder, und sie waren beglückt, sich um ihre Kinder zu kümmern, und fanden in ihren Kindern Glück. Die Mütter äußern nicht, die Kinder hätten anders zu sein. Es gab Menschen, die waren krank und hatten Schmerzen, Menschen, die sich sogar auf ihrem Totenbett gesegnet fühlen und für Jene um sie herum ein Segen sind.

Gesteht es zu, jemand in der gleichen Lage, in der ihr euch befindet, so schwerwiegend sie auch sein mag, stößt auf Liebe, um den Ort des Sich-Beklagens abzutreten. Du wirst dich womöglich mehr ums Beklagen kümmern als ums Wachsen. Du wirst dich womöglich mehr ums Beklagen kümmern, als du dich darum scharst, deine Geisteshaltung zu wechseln. Du wirst womöglich dein Recht, dich zu beklagen und dich elend zu fühlen, eher absichern, als dein Recht, mit dem Beklagen aufzuhören und in deinem Leben und im Leben der Menschen um dich herum einen anderen Ton anzuschlagen. Worin deine Beschwernisse auch bestehen, du bist derjenige, der den Ton deines Lebens angibt. Du bist derjenige, der sich eingräbt. Du bist derjenige, der sich selber den Schwierigkeiten überantwortet, und der kundtut, sie seien der Meister über dich. Du bist derjenige, der äußert, du habest unglücklich zu sein, solange wie die Situation existiert. Und demnach hältst du dich an jene Melodie, daher weichst du dich in bitteren Säften ein und hüllst dich selber ein.

Du hast bei deinem Aufführen ein Sagen. Du hast ein Sagen dabei, welche Huld du der Welt schenkst. Welche Gunst erweist du ihr? Fange an, von einem anderen Gesichtspunkt her zu kommen.

Vielleicht hast du Anderen für dein eigenes Unglücklichsein Vorwürfe gemacht.

Zunächst stelle nach außen hin das Beklagen ein. Beiße dir auf die Zunge. Höre auf, Listen von Klagen zusammenzutragen und sie vernehmlich zu verzeichnen. Hernach wird es für dich leichter sein, das Verzeichnen deiner Klagelisten in deinem Geist zu beenden.

Beende das dich Beklagen über Mich. Höre auf, Mich für verantwortlich zu halten. Wer ist für deine Gesinnung verantwortlich? Ändere sie, und schau, was geschieht. Das Unüberwindbare kann überstiegen werden.

HEAVENLETTER # 4262 – 26.7.12 – In Full Light

IN VOLLEM LICHT

Du hast niemals einen Anfang genommen und niemals geendet, du, der du immer warst und immer bist, beginnst jetzt ein neues Abenteuer des Lebens. Träume werden verwirklicht. Hoffnung gerät zu einem bedeutungsleeren Wort. Für sie gibt es keinen Bedarf. Hoffnung ist kümmerlich, heruntergekommen. Hoffnung? Was ist das, derweilen all das, wonach es dir ist, Wirklichkeit wird. Im Handumdrehen.

Wahrheit war stets wahr. Und du, all deiner Verhehlung in der Welt zum Trotz, bist wahrhaft. Dein Herz weiß um weit mehr, als du ihm Glauben schenkst.

Du stehst auf dem Scheitelpunkt von von lange Zeit erstrebter Erleuchtung. Du tippst an die Waage. Alles, was du dir sehnlich wünschst, eilt zu dir hin, und es fliegt auf den Flügeln der Engel daher. Was sind Engel anderes als Strähnen Meines Denkens? Und was seid ihr, Meine Geliebten, was seid ihr?

Jetzt fangt ihr an, hinlänglich auf euch selber zu verfallen. Ihr hebt an, von dort in die Höhe zu steigen, wo ihr seid und wo ihr stets gewesen seid.

Ihr wurdet vom Leben wie vom heiteren Himmel getroffen. Nun geratet ihr dazu, zu ihm aufzuwachen. Ihr habt ein einzelnes Leben, ein fortwährendes Leben, und es ist angestrahlt, bloß habt ihr es nicht gesehen. Alles was ihr soeben tut, ist den Anfang dabei nehmen, mit eurer linken Hand und mit eurer rechten Hand zu sehen. Ihr beginnt, das Licht von Allem zu sehen und zu erleben. Ihr beginnt, entzückt das Licht von Allen zu sehen, und kommt dahinter, dass es euer Selbst ist, was ihr im Blick habt. Im Halbdunkel ist es schwierig, das Kleingedruckte zu lesen. Bei vollem Licht kann, was stets da war, unschwer gesehen werden.

Was immer du an Mühsal durchlaufen haben magst, eine Augenbinde wird abgenommen. Das Leben selber zieht die Binden weg. Was deinem Dafürhalten nach das Leben auch ist, was es dir auch zu sein schien, du wirst nun zu jemandem, so wie ein Falke, dessen Blender von den Augen weggezogen werden, und du fliegst dorthin, wo die Schönheit ist. Du bist Schönheit, die zur Schönheit fliegt.

Du bist Mein Gedanke, der sich heranwagt, er selber zu sein. Du holst die Dunkelheit ein. Sie ist dir nichts. Du bist das Licht von Allem, was die Dunkelheit überholt und sie vom Antlitz der Erde zum Verschwinden bringt.

Alles, was du erstrebtest, ist du selber, und jetzt bist du selber im Begriff, in all seiner Herrlichkeit wahrhaft zu werden. Es gerät unmittelbar vor deinen eigenen Augen wahrhaftig.

Die Herrlichkeit Gottes ist hier. Sie ist einfach unter deinen Augenlidern. Sie ist in deinem Handteller. Sie ist nicht mehr länger ein Geheimnis, was du vor dir selber geheim hältst.

Alles erhebt sich, geht auf, steigt empor, steigt zu Mir empor. Dachtest du, du würdest ausgelassen? Dachtest du, du, die Pracht Meiner Schöpfung, würdest nicht gemeinsam mit den Vögeln und all den Engeln in die Höhe schweben? Niemals bist du gefallen. In welcher Schmach dich die Welt auch gehalten haben mag, sie befanden sich im Irrtum, und daher du nicht anders. Nun tut sich das goldene Dotter des Lebens auf, und du, der du Gold bist, siehst Gold, erkennst Gold und weißt darum, dass Gold das Wahrhaftige von dir ist.

An was für Fehlschlüsse du doch geglaubt hast! Nun hast du die Wahrheit inne, an sie zu glauben. Das Wahre hat kein Fürwahrhalten nötig. Das Wahre ist von nichts als von sich selbst abhängig, und du wirst nicht mehr länger an den Zügeln irriger Glaubensüberzeugungen festhalten, die in dir ihren Ursprung hatten.

Nun siehst du die Wahrheit, sprichst du die Wahrheit, kündigst du die Wahrheit an.

Du ziehst die Augenlider der Morgenröte nach oben. Dies ist die Morgenröte der Erleuchtung. Sie gehört nicht zu dir. Es ist Meine Erleuchtung, die durch das Universum kreuzt. Meine Träume werden wahr, und das bedeutet, dass die deinen ebenfalls wahr werden. Nun bist du ein großer Denker und ein großer Empfänger deiner eigenen Gedanken. Denke edel. Du umfasst das ganze Universum und das Licht, Das Darüberhinaus Ist. Ich bin in dir umgriffen.

HEAVENLETTER # 4263 – 27.7.12 – Beautiful Light-Maker

SCHÖNER LICHT-MACHER

Sei der Welt ein Licht. Es ist nicht an dir, auf die Welt zu warten, dass sie dich erhellt. Du bist derjenige, den Ich sandte, die Welt aufzugleißen. Sei das Licht der Welt. Lasse dich selbst aufleuchten, und du wirst bei einem Herzen nach dem anderen die Dunkelheit tilgen.

Du bist Mein schöner Licht-Macher. Lasst Uns heute vom Licht reden und das Wort Liebe für einen anderen Tag aufbewahren. Du bist ein Engel des Lichts, sonst nichts. Dein Status als ein Menschenseinswesen ist zeitweilig. Eine Zeitlang übernimmst du den Platz eines Menschenseinswesens. Gleichwohl, dein realer Status ist Seinswesen des Lichts. Du bist eine Sonne, die immer heller und heller am Zunehmen ist. Die Essenz von dir ist Mein Licht. Was sonst kann das Licht der Welt sein als Mein Licht, das glänzt, so dass es für alle zu sehen ist.

Stehe der Welt bei. Hebe sie hoch. Beginne mit dir selber. Wenn du dich selber hochhebst, hebst du Legionen hoch.

Das Leben handelt nicht so sehr von dir. Du handelst von der Welt und von dem Darüberhinaus. Ein Botschafter liefert die Botschaften aus, die ihm zum Weiterreichen übergeben wurden. Der Botschafter denkt nicht: „Was möchte ich meinem Gefühl nach im Augenblick gerne tun? Wo möchte ich gerne sein? Was will ich?“

Ein Botschafter stellt die Botschaften zu, die ihm überreicht wurden, um sie zu überstellen, und er stellt sie mit gutem Anstand zu.

Er weiß, dass er für mehr gilt als für sich selbst. Für einen Botschafter Gottes ist es zu dürftig, an sich selber zu denken. Er hat Botschaften zuzustellen, und dies nimmt er in sein Herz hinein, dies ist es, was er gibt. Er hinterlässt allerorts seine ihm anvertrauten Botschaften, und mithin erhellt er die Welt.

Was für eine unerhörte Sache das Licht doch ist. Nichts außer Licht ist real. Und demnach kommt ein Botschafter Gottes auf den realen Boden zurück. Er zieht seinen Pullover aus und lässt somit Mein Licht vor den Menschen scheinen. Es ist nicht sein persönliches Licht, das verstehst du. Wir reden hier nicht von Charisma. Nicht über einen persönlichen Magnetismus. Ein Botschafter Gottes hat sich nicht in sich selbst häuslich niedergelassen. Darin kommt Glücklichsein nicht zu liegen.

Ein Botschafter Gottes ist auf das Glück Anderer aus, denn darin besteht seine Zweckstellung. Er rollt für Andere den roten Teppich aus und tut für sie das Universum auf. Er hilft ihnen, sich in grünen Weiden auszustrecken. Er tröstet ihre Seelen. Er spricht ihre Seelen an. Er ist ein Sprecher der Herzen. Er öffnet Herzen, und mithin vervielfältigt er das Licht Gottes. Er steht in den Diensten aller. Sein Ruf ist Wir und niemals ich. Er spielt bei der Einung der Welt eine enorme Rolle. Er weiß, Wessen Krone er trägt. Es geht nicht um seine Verherrlichung. Er gibt die Krone, die er trägt, allen. Er legt seine Krone beiseite und gießt somit das Licht Gottes aus, nicht um seines eigenartigen Lichtes halber, sondern um der Welt und all ihrer Glieder wegen.

Er trödelt nicht. Er genießt, aber er bummelt nicht. Er sucht nicht, mit der einen Ausnahme, als er zu schenken sucht, und demzufolge gibt er universell. Er wirbelt einen Blitz durcheinander, und er geht weder hier noch dort, sondern allerorts nieder. Dies bedeutet es: Das Licht der Welt sein.

Ein Jeder greift das Licht auf, und ein Jeder wird zu dem Licht der Welt, und hernach ist die Welt Licht und sind alle Herzen Licht, und Segen ist dein Name, denn du schenkst Licht, du freust dich, Licht auszugeben, ohne einen Gedanken an deine eigene Herrlichkeit, vielmehr um Meinetwillen und all jener anderen Seinswesen des Lichtes willen, die du voller Freude ansteckst und erhellst. Wer ist demnach da, um Dank zu sagen, wer ist da, herausgelesen zu werden, unterdessen alle Licht sind und Licht alles ist. Bestimmt nicht dein individuelles Selbst, denn das, was dir von Belang ist, ist der Gott Selbst, der Gott aller Lichter in der Welt, auf welche du dein Licht scheinst.

HEAVENLETTER # 4264 – 28.7.12 – Today Is a Coloring Book

DAS HEUTE IST EIN MALBUCH

Hallo! Guten Morgen! Wie geht es dir heute? Lächle jetzt im Augenblick, ist das nicht recht so?

Du bist gesegnet, aufzuwachen. Du bist am meisten gesegnet, sobald du weißt, dass du gesegnet bist. Wisse, dass du gesegnet bist, den Tag zu begrüßen. Dies ist ein Tag, den die Welt zuvor noch nie gesehen hat. So, wie der Zauberer seinen Mantel schwenkt, so geht die Sonne auf und legt alles an den Tag. Alles ist hier, um dargetan zu werden. Und jetzt, lächle jetzt zur Sonne zurück, die dir mit diesem neuen Tag aufwartet. Sie ist der Vorbote für diesen neuen Tag, und du kündest diesen neuen Tag an.

Das Heute ist wie ein Malbuch zum Ausmalen. Mit was für traumhaften Farben möchtest du den Tag kolorieren? Hunderte Kreiden stehen dir zur Verfügung. Du bist derjenige, der deinen Tag aufhellt oder schattiert. Du bist der Färber deines Tages. Suche dir die Farben aus, die du magst. Du bist nicht von der Gnade der Kreiden abhängig, denn du bist der Auswählende. Du bist der Einfärber deines Tages.

Ebenso wenig hast du innerhalb der Linien zu bleiben. Wer sagt denn, du müssest das? Lasse deinem Tag keine Grenzen, keine Schranken zukommen. Was für eine Art Tag hättest du gerne? Also, habe ihn. Du bist der Bestimmer deines Tages.

Selbst wenn du dir beim Aufstehen aus dem Bett den Zeh stößt, bist du nach wie vor der Bestimmer deines Tages. Dein Tag ist nicht, was in ihm sich ereignet. Was in deinem Tag passiert, geschieht, dennoch bist du der Bestimmer deines Tages. Wenn du auf einer Murmel ins Rutschen gerätst, bist du immer noch der Bestimmer deines Tages. Anstatt ein Nein-Sager zu sein, werde zu einem In-Ordnung-So-Sager.

Pfeife eine glückliche Melodie. Gehe auf der sonnigen Straßenseite. Raffe dich auf und laufe unentwegt auf einem wohlausgeleuchteten Pfad voran. Beleuchte deinen Pfad mit deiner Gutmütigkeit. Sei im Leben ein williger Partner, denn das Leben ist dein Buch zum Kolorieren, und du hast die Kreiden in der Hand.

Du bist angelegt, derjenige zu sein, der sein Leben farbig macht, nicht ein Kritiker des Lebens, nicht ein Nörgler, kein Kopfschüttler, kein Stirnerunzler, kein Füße-Hinterher-Ziehender, kein Kriechender, kein Schluchzer, kein Trübsinn-Sänger, kein Mauler, kein Mummler, kein Überläufer, kein Abtrünniger vom Licht. Ein Licht-Geist, das sei du. Sei ein Kolibri des Lebens. Sei ein eleganter Surfer, der die Wellen reitet und an ihnen sein helles Vergnügen hat.

Du spinnst die Seide, und du verknüpfst deinen Tag. Spinne ein Netz der Liebe. Sei auf Erden eine Freude. Sei ein Freuden-Geber und Freuden-Empfänger. Sei.

Das Leben ist das, was du sagst, dass sie es sei. Es gibt keine Existenz bar deiner Teilnahme. Welche Art Tag möchtest du heute gerne? Dann habe ihn. Inmitten des Bezugsrahmens, den dir das Leben heute verschafft, baue dort ein Haus, das dir lieb ist. Renne die Stufen zu ihm hoch. Heute ist das Haus, was Hans erbaute. Hallo, Hans, baue dir ein Haus, was du magst. Habe das Haus gern, das du errichtest. Gehabe dich wohl.

Ziehe in Betracht, dass du eine jede Weise singen kannst, die du magst. Gut, dann also suche dir ein Lied aus, was dir lieb ist. Dies ist deine Oper. Das Heute ist deine Oper. Das Heute ist dein Erscheinen auf der Bühne. Der Vorhang geht auf, die Sonne kommt hervor, und du fängst zu singen an. Du bist ein Vogel, der singt, der den Tag zu dir her ruft, der dies ohne Weiteres tut. Du bist der Aufrufer der Melodie deines Tages. Falls das Heute ein Square Dance ist, bist du der Aufrufer, und die Tänzer drehen sich im Kreis, und die Welt gerät in Umlauf.

Alles steht in Bereitschaft. Der Dirigent hebt seinen Taktstock. Das Orchester des Tages wartet in aller Botmäßigkeit auf das Signal des Dirigenten. Du bist der Dirigent. Schwenke deinen Taktstock, und die Musik beginnt. Du löst sie aus. Du bist der Konzert-Meister. Und so drehst du die Welt im Kreis.

HEAVENLETTER # 4265 – 29.7.12 – Desire and Let Go

SICH SEHNLICH WÜNSCHEN UND LOS LASSEN

Eine Vorliebe ist keine missliche Lage. Dich daran zu erinnern, das täte dir gut. Weil etwas nicht so läuft, wie du es möchtest, bedeutet schier, dass etwas nicht so läuft, wie du es möchtest, während du es im Blick hast. Dass du deine sehnlichen Wünsche nicht in der Weise erfüllt bekommst, wie du es möchtest oder so bald, wie du es möchtest, bedeutet nicht Tragödie, nicht Katastrophe, nicht Vorhaltungen, Abgebrühtheit, untragbar. Falls ein Wunsch von dir nicht so, wie du es möchtest, verläuft, einerlei wie sehr du etwas gerne hättest, einerlei wie sehr du darauf verfallen bist, es zu haben, und wie sehr du das Gefühl hast, die Welt habe es dir auszuhändigen – es ist nicht an dir, daraus eine große Sache zu machen.

Es ist im Leben ein anmaßender Dünkel, zu meinen, dass etwas – oder dass alles – so verlaufen müsse, wie du es möchtest! Dies ist die Sicht, wie ein kleines Kind die Welt im Blick hat. Du bist kein kleines Kind mehr. Es stimmt, die Welt steht dir zu Diensten, nicht indes auf Zuruf. Die Welt ist dir dienstbar, freilich ist sie nicht dein Kammerdiener. Genauso wenig Ich, ihr Lieben. Auch Ich stehe euch zu Diensten. Ich bin euer bemühter und gewillter Gott, nicht indes euer Kammerdiener. Ich bin nicht das, was man in früheren Zeiten eure Zofe nannte. Nein, Meine Lieben, ihr bringt eure Hinterlassenschaften und diejenigen Anderer selber in Ordnung. Lasst etliche eurer sehnlichen Wünsche für Andere sein. Tragt im Sinn, dass es euch ebenso ansteht, den Weg für Andere zu ebnen. Mögen eure Wünsche erfüllt werden, allerdings nicht erzwungenermaßen.

Erstrebt alles, wonach es euch sehnlich verlangt, fordert freilich nicht ein, dass es erscheint. Alle eure Verlangen mögen euch entgegenkommen, hingegen in ihrer eigenen Zeit und auf ihre ihnen eigene Weise, oder, alle eure Wünsche haben sich nicht in Reih und Glied aufzustellen, bereit und im Wartestand auf euch im Handumdrehen, oder im Verlauf einer Stunde oder eines Tages, so wie ihr es ansagt.

Betrachtet eure Wünsche wie einen Süßigkeiten-Laden, der bis zum Rand voll ist mit allerhand köstlichen Pralinen. Das ist euer Süßigkeiten-Laden. Ihr seid der Eigentümer. Ihr möchtet all die Schokolade gerne haben, indes könnt ihr nur eine Praline auf ein Mal essen. Den Wünschen gleich – womöglich verlangt es euch nach all den knusperigen Pralinen, hinwiederum erhebt ihr nicht auf alle Anspruch, sie aufzuessen. Und während nicht alle Bestellungen über Pralinen, nach denen es euch ist, eingegangen sind, schmollt ihr nicht. Es ist ausgezeichnet und prima, alle Pralinen, die du gerne in deinem Laden vorrätig halten möchtest, in deinem Sinn zu haben. Es ist immerhin dein Geschäft. Falls du sie alle aufisst, wirst du nicht so glücklich sein, wie du es dir gerne ausdenkst. Lasse etliche Süßigkeiten für später, und etliche für Andere zum Kosten.

Als deine Wünsche im Leben nicht erfüllt wurden, hattest du da nicht den einen oder anderen Gedanken, dass du ruckartig zum Halten gebracht, dass du durchkreuzt, vernachlässigt, vergessen oder schlecht behandelt worden seist? Eben aus dem Grunde mögest du dich entsinnen, dass deine Vorlieben Vorlieben sind. Setze deine Vorlieben nicht mit Dringlichkeiten gleich. Lasse sämtlich die empfundene Haltung los, die rundum bekannt ist als: „Wehe mir.“

Wieso schier in Betracht nehmen, dir eigne Weh. Weh ist nicht du. Seufze, falls du das magst, indes kein Weh mehr, kein Gott Sei’s Geklagt mehr und kein Ach mehr. Sei schlicht froh, dass du innige Verlangen hast. Wünsche dir sehnlich sehnliche Wünsche, und lasse sie freisinnig ihres Wegs gehen.

Die Welt dreht sich, allerdings nicht dauernd, wie du es möchtest. Lasse das So, wie sie ist, dein So sein. Du hast vielleicht nicht alles bekommen, was du wolltest, oder du hast etwas bekommen, was du nicht wolltest. Was ist dabei die große Sache? Dies ist nicht das erste Mal. Die Welt steht nicht in Verpflichtung. Die Welt ist kein Flaschengeist, der dir deine Wünsche zu überbringen hat. Die Welt wird dir deine drei Wünsche erfüllen, und sie wird dir mehr als drei Wünsche zustellen, hinwiederum hat die Welt nicht abzuzählen. Ebenso wenig hast du, Geliebte, Geliebter, es nötig, deinen Wert, demgemäß wie dir die Wünsche erfüllt wurden, zu erfassen.

Freue dich an deinen Wünschen, ob sie nun zu dir kommen, oder nicht.

Lasse jeden an deinen guten Wünschen teilhaben. Sei glücklich, ein Anderer hat sie. Horte deine sehnlichen Verlangen nicht.

HEAVENLETTER # 4266 – 30.7.12 – Your Only Choice

DEINE EINZIGE WAHL

Mitempfinden ist verstehendes Nachvollziehen. Es ist nicht Mitleid haben. Sieh über Bemitleiden hinaus. Es ist etwas Dürftiges. Es zieht deine Sicht zusammen. Bemitleiden selber ist mitleidserregend. Es ist allzu dürftig. Bemitleiden sieht innen einen umschlossenen Raum. Es ist zu eng. Es ist eingekapselt. Deine Sicht gehört ausgeweitet. Dein Bewusstsein gehört gedehnt. Du hast Erhabeneres zu sehen als Mitleiderregendes.

Mitleid nimmt einen schmalen Part des Lebens eines Menschen ein und unterzieht es einer Prüfung, so, als stünde es unter einem Mikroskop. Besser, Geliebte, ihr nehmt ein Teleskop zur Hand und seht weiter. Es ist sehr schade, jemanden zu bemitleiden. Ganz bestimmt ist es eurer Aufmerksamkeit nicht angelegen, auf lediglich einen Aspekt vertan zu werden, unterdessen es derart zahlreiche weitere Dimensionen zu sehen gibt.

Da ist Kühnheit zu sehen. Da ist Größe zu sehen. Da ist weitaus mehr als das Physische zum Sehen. Förderlicher ist es einem, die Wahrheit in den Blick zu nehmen. Die Wahrheit lautet, dass ein jedes Menschenseinswesen, einerlei in welcher Gestalt er oder sie sich befindet, ein glänzendes Licht ist. Er mag davon keine Kenntnis haben, dennoch habt ihr, ihr, Meine Geliebten, das zu wissen, und es ist das glänzende Licht, das ihr sehen sollt. Niemandem auf der Erde ermangelt dieses Licht. Das Licht ist in Etlichen leichter zu sehen als in Anderen, gleichwohl gilt es dir, jenes Licht in einem Jeden zu sehen. Niemand hat dir sein Licht zu zeigen. Du hast es zu sehen, denn es ist da.

Inmitten des Menschen, der dir soeben im Augenblick in die Quere kommt, ist ein helles Licht. Der Mensch, der dir Schwierigkeiten macht, ist angefochten. Sieh bitte über das hinaus, was deinem Empfinden nach einen Affront darstellt. Bemitleide diesen Menschen nicht. Es ist nicht angebracht, dass er oder sie dir leidtut. Steige zu einer höheren Perspektive empor. Verorte deine Person nicht an einer dürftigen Stelle. Sofern du dich gegenüber jemandem, selbst wenn er auf dich übergreift, in Mitleid ergehst, bist du am Kränken. Du siehst ihn als minder, als er ist. Das nun ist eine Kränkung.

Lasse es mit einem offensichtlichen Angreifenden einen Augenblick lang gut sein. Sieh dich selbst an einem höheren Ort. Sobald du dich gekränkt fühlst, was ist das anderes als Selbstmitleid für dich selbst, für dein ärmliches missverstandenes, nicht wertgeschätztes Selbst? Jemand, der dir Schwierigkeiten bereitet, sieht dein glänzendes Licht nicht. Er hat dein leuchtendes Licht durch sein Fehlen von Wahrnehmung ausgeblasen. Dies stellt die Arena dar, aus der du herausgelangen möchtest. Mache dir nichts daraus, was ein Anderer zu sehen oder nicht zu sehen vermag. Was seht ihr, Geliebte? Was möchtet ihr gerne sehen? Wie Bedeutsames möchtet ihr sehen?

Schmächtigkeit existiert in der Welt, so wie ihr sie kennt. Kleinheit rührt von einem Zuwenig an Liebe her. Es gehört euch nicht, von einer Verknappung von Liebe herzukommen. An euch ist es, nicht von persönlicher Verletzung herzukommen. An euch ist es, von Größe herzukommen, denn inwendig in euch ist Größe. Ihr seid weitaus größer als euer kleiner Sinn des persönlichen Selbst. Ihr seid mächtig. Ihr seid mächtig in Meinem Licht, und aus diesem Grunde bitte Ich euch, über jene kleinen Piekser des Gekränktwerdens, die euch jucken, hinaus zu gelangen.

Ihr seid ein Großes Licht. Deswegen steht es nichts an, euer Licht zu verdunkeln oder es auszulöschen. Ihr sollt euer Licht in der Dunkelheit nicht vertun. Spärliche Gedanken sind Dunkelheit. Erfasst bitte, dass das Leben nicht um euch geht. Die auf Angriff stehende Person handelt nicht von euch. Es geht ihr um sich selbst. Ihre Sehschärfe ist kümmerlich, lasst Uns das mal so sagen. Für dich existiert kein Grund, kurzsichtig zu sein. Dieser Mensch mag eine Hornhautverkrümmung haben, dir, dir aber steht das nicht an. Dir steht das ganz entschieden nicht an.

Solange wie ihr von einem höheren Ort der Liebe her Erwiderungen eingehen könnt, ist für euer Erwidern schlechterdings keine Begründbarkeit auszumachen. Vor allen Dingen seid ihr nicht imstande, auf gleiche Weise zu reagieren. Derjenige, der dich angegriffen hat, ist in seiner Vergangenheit festgefroren. Du sollst nicht eingefroren sein. Du gehörst warmgehalten. So lange bis dein Herz in Schwung kommt, so lange bis du bei dir selber ein gutes Gefühl wiederherzustellen vermagst, lautet dein günstigster Kurs, stille zu sein. Anderenfalls verursachst du an dir selber Verstöße, nicht anders wie an Anderen. Liebe, nichts Minderes denn Liebe, das ist deine einzige Wahloption.

HEAVENLETTER # 4267 – 31.7.12 – The Emblem of the Heart

DAS EMBLEM DES HERZENS

Lasst Uns heute sein, so, als sei heute ein heiliger Tag, ein Tag, der angelegt ist zur Wertschätzung alldessen, was das Leben einem kredenzt. Mithin geben Wir Unserem Tag und Unserem Leben, Unserem Leben gemeinsam in einem jeden Augenblick der Ewigkeit, einen Ton.

Mein Leben ist euer Leben. Euer Leben ist Mein Leben. Während Wir Uns auf Unser Abenteuer des Heute auf den Weg machen, tragen Wir Unser Einssein und Unser Ganzsein im Sinn. Selbst falls das Heute nicht anders als ein anderer Tag aussieht, wird es ein Tag von einer andersartigen Dimension sein, da Wir Uns gemeinsam in Unserem Gewahrsein auf den Weg machten, und da Wir Uns im Voraus auf einen Tag des Ganzseins, der Heiligkeit, auf einen Tag von Allerhöchstem Wert freuen.

Ihr setzt den Ton eures Tages. Setzt ihn von Obenher an.

Gebt einen Ton der Freude an, denn was kann Ganzsein anderes sein als Freude? Und damit stellt ihr sozusagen einen Zeitschalter für Freude ein. Und Freude ist es. Im Tröpfeln eines jeden Augenblicks – Freude euch und Freude der Welt. Selbst wenn es sich zuträgt, dass euch der Tag etliche Traurigkeit zukommen lässt, lebt auf und wisst, dass sie – zumal als Zeit nicht existiert – dabei ist, in kleinen Sekunden-Päckchen in Erscheinung zu kommen. In jeder Sekunde rückt ihr vor. Was in der letzten Sekunde erfolgte, hier, eine neue Sekunde. Die frühere Sekunde ist vergangen, selbst unterdessen sie niemals existierte,, und eine neue Plattform kommt zum Vorschein. Lasst in weltlicher Hinsicht nicht das, was sich vor einer Sekunde zutrug, in eurem Herzen lungern. Es ist Vergangenheit. Neue Freude steht im Begriff, in diese neue eifrige Sekunde zu hineinzugelangen. Nimm sie. Nimm Freude. Sie ist dein.

Insofern eine jede Sekunde neu ist, sind die letzte Sekunde und deine Reaktion auf was immer sie innehielt, keine beständigen Teile von dir.

Was Ich dir hier antrage, ist, dass du anhebst, Zeit in Ewigkeit zu bemessen. Ewigkeit braucht nicht lange. Ewigkeit ist diese eine Sekunde, die Wir untereinander gemein haben, egal was das Leben bringen mag. Was du auch über das Leben in dieser Sekunde an Empfindungen haben magst, du hast es in der nächsten Sekunde nicht so zu fühlen.

Wie kann, fragst du dich, schier eine Sekunde für immer währen. Ewigkeit ist zeitlos. Sie dauert nicht einmal eine Sekunde. Es gibt in der Ewigkeit nicht einmal Sekunden. Keine Zeit, keine Sekunden. Zumal gibt es, während du im Leben voranrückst, keine Vergangenheit, denn sie ist, wie die Zeit, schier ein Konzept. Ändere dein Konzept. Frische in aller Freude deine Freude auf. In dieser allemal so genannten Sekunde an Nicht-Zeit, sind Wir Alles, und haben Wir Alles zur selben Nicht-Zeit, sodass Uns nichts erforderlich ist, ganz und gar nichts, ausgenommen die Liebe in Unseren Herzen, und was mehr an Freude gibt es allemal als dies?

Wir sind Seiend. Wir sind Seinswesen der Liebe. Wir sind nicht Tuer der Liebe. Wir SIND Liebe. Wir sind ewige Seinswesen der Liebe. Wir belegen ebensowenig Raum, da Raum nicht existiert. Kein Raum, keine Zeit, und doch füllen Wir die Welt mit Liebe aus, denn was sonst ist von Belang?

Haltet Meine Liebe feste und eng an eurem Herzen. Lasst das Emblem des Herzens euer Richtungsschild sein. Hinterlasst allerorts in dem eingebildeten Zeit/Raum-Paket, in dem ihr zu leben scheint, euer Herz. Ihr habt ein von Liebe durchgeweichtes Herz. Euer Herz, ja, euer Herz quellt in Liebe auf, erhebt sich in Liebe, durchquert das eingebildete Universum in Liebe, und das braucht nicht einmal eine Sekunde, denn dies ist die wahre Ewigkeit, in der ihr lebt und liebt.

Es ist nicht notwendig, dieses Eine oder Jenes zu lieben. Dies ist allzu beschränkt. Liebt einfach. Erteilt euch den Bescheid, zu lieben. Objekte sind beiläufig. Die Liebe selber ist das Subjekt und macht kein Objekt erforderlich. Das Subjekt des Lebens auf der Erde ist Liebe. Falls das Leben eine Schule ist, in die ihr geht, ist das Schulfach Liebe. Der Name der Schule ist Liebe. Die Menschen, die zur Schule gehen, sind Liebe, und es gibt nichts anderes, in das man sich einzuschreiben hat, denn Liebe, Liebe, durch Meine Hand an dich ausgehändigt, Meine Liebe, in dein Herz hineingeglitten, Unsere Liebe, die in ein schönes Geschenk vom Himmel her hineingeflochten ist, das du der vorgeblichen Welt vor dir darreichst.

HEAVENLETTER # 4268 – 1.8.12 – God-Blossoms

GOTT-BLÜTENPRACHT

Du weißt, wieso Ich dich liebe? Ich liebe dich, da du Mein bist, zu lieben. Ich liebe dich, da Mein Beweggrund fürs Seien Liebe ist. Ich erschuf dich aus Meinem Odem, sodass Meine Liebe dich aufzufegen und dich zu unverlautbarten Höhen zu nehmen vermag. Ich erschuf dich, da du Mein warst, zu erschaffen. Ich erschuf zahlreiche Antlitze Gottes, und du bist erschaffen, eines von ihnen zu sein. Tatsächlich ist es so, du wurdest erschaffen, das Einssein von Mir zu sein. Demzufolge sind Wir Eins. Da ist Eins. Den Erscheinlichkeiten zum Trotz, Eins ist da.

Gesichter sind körperlich, und es gibt mehr Gesichter, als du imstande bist zu zählen. In gewisser Hinsicht gibt es mehr Seelen, als du zählen kannst, denn im Himmel gibt es keinen Raum, also ist natürlich für alle Raum da! Indessen geht es beim Himmel nicht ums Abzählen mit seinen Fingern.

Die Welt und das Darüberhinaus sind aus Seelen gefertigt. Die Erscheinlichkeiten sind wie Skizzen. Ein Federstrich nimmt diesen Lauf, und er nimmt jenen Lauf. Die Seele, die mit dem Federstrich Hand in Hand geht, ist liebreizender, als du es dir vorstellen kannst. Die Seele ist die Essenz von Liebe und Schönheit, und daher sage Ich dir jetzt, nicht nur ist es so, dass Ich dich liebe – du bist in unermesslicher Weise des Liebens wert und würdig, zudem verhält es sich so, dass du die ganze Geschichte der Liebe bist.

Falls es Zeit gäbe, würde Ich sie nicht vergeuden. Du kannst dir sicher sein, Ich vertue Ewigkeit nicht. Selbst wenn Mir verschwenden möglich wäre, würde Ich Ewigkeit nicht verschwenden. Ich würde Meine Liebe nicht vergeuden. Ich vergeude Meine Liebe nicht. Du bist Meine Liebe, die in Erfüllung gegangen ist. Sage das: „Ich bin Gottes in Erfüllung gegangene Liebe.“

Das physische Du ist wie eine Vase, die eine allerschönste Blume in sich birgt. Dies ist geradewegs auf der ganzen Linie der Fall. Deine Seele ist in eine Vase gebündelt, und doch ist die Vase nicht die Blume. Die Vase ist ein schieres Behältnis. Ein Krug tut es auch, eine Blume zu halten,. Eine Kanne kann eine Blume halten. Eine Flasche kann es. Eine Papiertasse kann es, und die Blume ist schön.

Es trifft sich so, du neigst der Auffassung zu, die Vase sei es, wer du bist. Du denkst, du seist deine artverwandten Emotionen und deine veränderlichen Gedanken. Du handelst in der Welt gemäß nicht bloß deiner Gedanken, sondern auch und insbesondere versuchen sich deine Gedanken mit dir.

Sobald du bejahst, dass du eine allerschönste, von Gott geformte Blume bist, von dem Gott der Liebe, der über die äußere Welt hinaus geht, würdest du über Nacht erblühen. Du, die Essenz von Mir, würdest erblühen und erblühen und erblühen. So wie du erblühst, so würden deine Blütenstände der Liebe die Welt wie Rosenblüten, wie Orangenblüten, wie Gottes-Blüten überziehen. Du würdest dich selber als eine helllichte Blume von Gottes Liebe erkennen. Du wärest ruhig-heiter in der Essenz Meiner Liebe, denn was anderes könntest du sein, sobald dir kenntlich wird, woraus du gemacht bist, sobald du bemerkst, aus Wem du gefertigt bist, sobald du deinen Ort selbst in der illusionären Zeit und im illusionären Raum erkennst.

All dieser Ego-Krimskrams würde nicht zählen, denn dein Ego-Selbst, einerlei wie abgestimmt es sich ausweist, einerlei wie in Einklang mit dem Konzept von Gutheit aufgestellt, einerlei wie es bemüht ist, sich lohnend und den Aufwand wert zu sein, würde sich zur Ruhe setzen. Die Seelen-Essenz von dir würde die Oberhand übernehmen, und du würdest unumstößlich erkennen, dass du nicht dein Körper, dass du nicht deine abwegigen Gedanken bist. Dir würde klar, dass du Mein Gedanke, Meine Ausdrucksform, Meine Liebe und der Ausruf Meiner Liebe bist, und du würdest rufen:

„Ich bin Gott-gemacht. Ich bin erschaffen in Gottes Bilde. Ich bin ein Ausdruck Gottes. Ich bin die Pracht Gottes.“

Du würdest dies ausrufen, und, kraft deiner ureigenen DNA, kraft eines jeden deiner Gedanken, deiner Taten, mittels deiner Rückerwiderung, deiner Auffassungsgabe und deiner Hinsicht würdest du, eines Denkens bar, offenlegen, wovon das Leben auf der Erde handelt. Es geht nicht um dich. Es geht um Dich, das großgeschriebene Du, und daher geht es um Mich. Du würdest erkennen, Wer jenen Rahmen bevölkert, in dem du derzeit pur eine Zeitlang lebst.

Und Ich würde äußern: „Willkommen bei Meiner Welt. Herzlich Willkommen.“ Und so wirst du begrüßen und willkommen heißen, und du hättest mehr Liebe zu geben und zu schenken, als du dir schwerlich ausloten könntest, und doch würde es dich nicht kümmern, ob du sie ergründetest oder nicht. Dir wäre deutlich, dass du schier Liebe zu geben hast, und würdest sie verschenken, denn Liebe ist, Wer du bist.

HEAVENLETTER # 4269 – 2.8.12 – The King of the Castle

DER KÖNIG DES SCHLOSSES

Zu dir geht Mein Herz. Zu dir geht Mein Sinn. Du bist Meine Liebe, und du bist Meine Intelligenz. Ich bin die Essenz von dir, und du die Essenz von Mir. Wir haben eine Beziehung, die über jede andere hinausgeht. Derweilen Ich dir Freiheit und die Freiheit des freien Willens überreiche, haben Wir zugleich eine undurchdringliche Verbundenheit. Es ist die Verbundenheit der Liebe, die so fest eingebaut, so inniglich, so umschließend ist, dass du ihr gegenüber öfters zauderst oder, gar Einwände gegen sie erhebst.

Du magst das Empfinden haben, dass du etwas aufgibst, um mit Mir in Einheit und Einklang zu sein, wenngleich es natürlich so steht, dass du alles erzielst. Du hast bereits alles. So lange wie dies nicht zu deiner Erkenntnis wird, hast du es noch nicht recht erlangt. Bis du unser absolutes Einssein bejahst, umgehst du es. Du läufst auf der Kreislinie von Mir umher, und doch kommst nicht ganz auf. Du spielst eine Partie namens Distanz oder Ringelreihen. Du stellst dich der Herausforderung nicht ganz.

Gleichwohl umschließe Ich dich in Meiner Liebe, die unüberschaubar weit ist. Meine Liebe umfasst alles. Sie umfängt dich. Du magst der letzte sein, der das weiß. Vielleicht versteckt, dennoch in einer jeden Ritze deines Herzens und Seins, bin Ich. Dies ist glücklicher- und günstigerweise die Bewandtnis. Und so steht es darum.

Ich, Gott, bin inwendig in dir. Ich bin in jedem. Das war ständig so, indessen wurde es weder anerkannt noch bejaht. Lasse es jetzt gelten, dass Ich das Ruder bin, von dem du dich leiten lässt. Mein ist das Schiff, das du segelst. Du bist der Kapitän, alldieweil gibt es da ein komplettes Sein inwendig in dir, das dir in dein Ohr flüstert. Nenne Mich deinen Leitstern.

Ich bin zu deinen Diensten. Ich übernehme Verantwortung für dich, freilich nicht die GESAMTE Verantwortung. Ich übernehme keine Verantwortung für jedwedes Nicht-Zurkenntnisnehmen deinerseits, denn Ich fingiere Verantwortlichkeit nicht. Du bist zur selben Zeit deine eigene souveräne Person, wie deine Lehenstreue zu Mir hin verläuft. Weswegen zu Mir? Weil Ich dein Höchstes Selbst bin. Solange du Mich oder die Macht Unseres Einsseins nicht anerkennst, gestehst du dein ureigenes Selbst nicht ein.

Es gibt keinen Bedarf, Mir gegenüber reserviert zu sein. Ich werde nicht beißen. Ich habe niemals gebissen. Fürchte dich nicht vor Mir. Ich sende dir Engel. Ich sende Engel zu Engeln. Ich hülle dich in Meine Liebe, und dennoch wirst du dich wohl ohne Mich davontrollen, in dem Sinne, dass du dir Unseres Zusammenhanges nicht gewahr bist. Du sitzt auf einem Berggipfel, und dennoch bist du der Auffassung, du befändest dich in einem Tal voller Entscheidungen, derweilen du auf einem Berggipfel der Liebe lebst. Ich bin die Essenz von dir. Was möchtest du denn mehr?

Du bist der König des Berges. Du bist der König des Schlosses Meiner Liebe. Alle Liebe ist dein, und dennoch weichst du vor ihr zurück, als wäre sie zum Handhaben zu heiß. Meine Liebe ist keine Glut, das begreifst du. Nenne Meine Liebe Friede. Nenne sie, was du möchtest, sie ist Liebe Zuvörderst. Sie ist Liebe, die nicht ficht. Sie ist Liebe vom Inneren heraus. Sie ist Liebe, die niemals nicht ist. Wende dich an jene Liebe, die in dir ist, an jene Liebe, die über alle Grenzziehungen und alle Konzeptionen hinausreichend liebt. So wie ein Stern scheint, so tut es Liebe in deinem Herzen, sobald du sie frei lässt, zu lieben, so eben, wie es Liebe tut.

Wickle deine Liebe nicht mehr länger in Einwände ein. Stochere nicht mehr länger und triff nicht mehr länger eine Auswahl. Liebe schier, einfach so wie du atmest. Lieben ist dir ebenso fest eingebauter Bestandteil wie atmen. Du brauchst keine Rüstung. Liebe ist deine Macht und deine Herrlichkeit, und damit kehren Wir zu Mir zurück.

HEAVENLETTER # 4270 – 3.8.12 – Your God-given Heart

DEIN GOTT-GEGEBENES HERZ

Das Herz Gottes ist dein. Das mag dir aufgrund des unberechenbaren Rauf und Runter deines Herzens unmöglich erscheinen. Du weißt es, Mein Herz ist gefestigt. Du weißt, dass Mein Herz wohlgemut ist. Du weißt, dass Mein Herz eher fürs Geben steht denn fürs Suchen.

Ich strebe danach, dass du zu Friede, zu Standhaftigkeit und Gebenshaftigkeit Meines Herzens gelangst. Ich habe alles, und alles ist die Liebe in Meinem Herzen, demnach ist es Mir für dich danach, dass du Mein Herzen in dem deinen gewahrst. Was für eine Erleichterung dies für dich darstellen wird. Es ist dein Gewahrsein deiner selbst, wonach es Mir ist, dein Gewahrsein von Wer du wirklich bist.

So wie es steht – du reist auf Seitenwegen deines Herzens. Du verlässt die Hauptarterien der Liebe und begibst dich auf Umwege. Du nimmst eher Hinterstraßen, als dass du dich durch die Vollheit deines Herzens leiten lässt. Du hast aus deinem Herzen einen Redner, einen Debattierer, einen Fragesteller, im eigentlichen einen Flüchtling gemacht. Du hast es verdrängt. Du hast es ausgenutzt, es manipuliert, es gequält.

Dein Herz ist Gott-gegeben. Es ist ein tastbares Herz. Es möchte natürlicherweise gerne lieben, unterdessen du dein Herz zu einer Nebenbeschäftigung gemacht hast. Dein wahres Herz spricht nicht: „Gib mir, gib mir, gib mir alles, wonach ich lechze.“ Dein wahres Herz sagt: „Lasse mein Herz andere Herzen und demzufolge das Universum beschenken.“

Du hast von Gottes Willen Befolgen geredet und wechselst das Thema. Du zerschneidest Mein Herz in dem deinigen in kleine Stücke. Du machst inwendig in dem deinigen aus Meinem Herzen Nebenzweige.

Genug davon, dich mit Meinem Herzen in dem deinen aus dem Staub zu machen. Genug, es versteckt zu halten, es durcheinander zu bringen. Du hast Unser Herz lange-leidend gemacht, so als wäre Leiden eher die Grundlage deines Herzens denn die Liebe, für die es gemacht ist und die es innehält, Unser Herz wurde in Winkel hinein geschlürft, um wessen willen? Der Gefahrlosigkeit wegen? Ein jeder Part deines Herzens, wo irgendwas Minderes als Liebe für sich selbst Werbung treibt, ist, ah, scheußlich konzipiert.

Du hast deine schöne Pflaume von einem Herzen genommen und sie ins Gebüsch geworfen. Du hast sie zur Seite gelegt. Du hast sie dazu gebracht, auf später zu warten, für dann einmal, für einen anderen Zeitpunkt, für dann und wann, wann es gefahrlos scheint, und wann du nicht in beide Richtungen zu schauen hast.

Dein Herz ist für Liebe gemacht, für nichts anderes. All diese beliebigen Emotionen, mit denen du Umgang pflegst, sind Ablenkungen, die du hernimmst, um dir die deinem Herzen eigene Freude zu versagen. Ihr nutzt nicht einmal euren Kopf, Geliebte. Ihr schüttet eure üblen Gedanken in euer Herz. Ihr reißt euer Herz auf und überstreut es mit Salz.

Lasst es mit all dem gut sein. Nehmt jetzt euer Herz aus dem Gefrierfach heraus, in das ihr es verbrachtet. Nehmt es heraus und legt es in die Sonne. Lasst die Sonne euer Herz aufwärmen. Lasst die Sonne euer Herz schmelzen. Es ist angelegt, die Wärme der Sonne zu absorbieren und zu reflektieren.

Oder, ihr könnt sagen, ihr solltet euer Herz von den Wellen wegbringen, die es reitet, und es in die Tiefe des Ozeans tauchen. Danach kann euer Herz wie ein Delphin gestärkt hochkommen. Jedenfalls müsst ihr durch die Oberfläche brechen, wo ihr euer Herz gebunkert hieltet.

Euer Herz ist fürs Geben bestimmt. Es ist fürs Lieben bestimmt. Es ist für Freude bestimmt. Geben und Lieben sind des Herzens Straßen, die zur Freude führen.

Kommt, liebt gar euer Herz. Nehmt damit hier den Anfang. Haltet euer Herz in euren Händen. Öffnet eure Hände, und lasst euer Herz als das Meinige rundum angeschaut werden. Lasst euer geheimes Herz gesehen werden. Öffnet euer Herz. Lasst es auf der Welt umherspazieren und sich selbst eher in seinem Geben auffinden denn in seinem Einernten. Natürlich sind eurem Herzen, eurem Herzen aus Gold, Geben und Einernten ein und dasselbe, schlicht so, wie euer Herz Mein ist, eurer Obhut anvertraut.

HEAVENLETTER # 4271 – 4.8.12 – Rejoice and Be Glad

JAUCHZE UND FREUE DICH

Gott redete:

Der Weg, um das zu erhalten, was ihr gerne möchtet, ist wertschätzen, was ihr habt. Sofern ihr größere finanzielle Unabhängigkeit haben möchtet, dann seid für die Mittel dankbar, die euch jetzt zur Verfügung stehen. Sofern ihr in eurem Leben größere Liebe haben wollt, dann würdigt die Liebe, die dieser Tage in eurem Leben weilt. Wenn ihr eine bessere Gesundheit haben wollt, dann fördert die Gesundheit, die ihr jetzt habt. Der Weg zur Fülle heißt: der Fülle beipflichten, die ihr jetzt habt. Seid jetzt dankbar. Das ist einleuchtend, oder etwa nicht. Wenn ihr größere Wunder haben möchtet, seid jetzt dankbar für kleinere Wunder, die an euch sind.

Sobald ihr daran denkt, was ihr nicht habt, fördert ihr den Mangel. Wieso, es kann ja sein, ihr habt unausgesetzt über etwas nachgedacht, was ihr gerne möchtet, mit einer Betonung auf eurer Enttäuschtheit darüber, was ihr noch nicht habt.

Eure Wünsche können sich laut schreiend darüber äußern, wie viel ihr entbehrt. Es ist gut, sehnliche Wünsche zu haben. Ich bin ganz und gar für euer sehnliches Wünschen. Erstrebt alles, was ihr möchtet. Malt euch alles aus, wonach es euch ist, und beginnt von dort her, wo ihr seid. Ihr befindet euch nicht am untersten Teil des Haufens. Falls ihr das Gefühl habt, ihr wärt am Boden des Wusts, wie werden derartige Gefühle euch aufhelfen, euch zu erheben?

Wenn ihr ein ausgeleiertes altes Auto besitzt, seid froh, dass es euch dorthin bringt, wohin ihr möchtet. Ihr habt Räder. Ihr habt Reifen zum Drankicken. Seid froh für das, was ihr habt. Kein Hervorheben mehr dessen, was ihr nicht habt.

Wenn ihr kein Auto habt, seid für die Busse dankbar, die ihr erreicht, für die Beine, auf denen ihr geht, für die Plätze, zu denen ihr unterwegs seid. Sofern ihr zuhause zu bleiben habt, erfreut euch daran, zuhause zu bleiben.

Wenn ihr in ein Konfiserie-Schaufenster blickt, die schönen süßen Machwerke seht und sie gerne haben möchtet, dann denkt nicht: „Uh, dieses grässliche süße Naschzeug, das ich in meinem Leben bisher hatte. Nichtsnutzig von A bis Z. Mir wurde die Süße von wirklich köstlichen Pralinen versagt. Mir ist es schier erlaubt, sie durch das Fenster anzusehen, nicht aber sie zu kosten. Immer die Braut, niemals der Bräutigam.“ Nein, wünsche dir das sehnlich, was du dir sehnlich wünschst, und du bist glücklich, sehnliches Wünschen zu haben.

Nun, Geliebte, falls ihr unentwegt bestätigt, was ihr nicht habt, was werdet ihr dann anderes haben denn mehr vom Nicht-Haben dessen, was ihr nicht habt. Ihr sagt ja: „Ach, ich habe es nicht. Ich kann es nicht haben. Ich werde es nicht haben.“ Das ist es, was ihr zum Universum hin ausstrahlt. Denkt daran.

Beginnt Danke zu sagen dafür, was ihr jetzt soeben habt. Dies funktioniert. Dies funktioniert zu eurem Nutzen. Dies klappt besser als ein Auflisten hunderttausender unerfüllter Wünsche. Ihr geltet mehr als alles, was ihr euch wünscht. Ich erkläre euch, wie eure tiefen Verlangen zu euch her bringen geht.

Beobachtet eure Gedanken und das Wie, wie ihr sie äußert. Die Art und Weise, wie ihr denkt, weist darauf hin, was ihr euch bescheren werdet. Es kann nachgerade sein, ihr habt mehr davon geschaffen, was ihr nicht habt. Dreht etwas herum. Bringt etwas wieder in die Spur. Keine Klagen mehr.

Wenn ihr in eurem Garten mehr Blumen haben möchtet, dann wertschätzt diejenigen, die ihr habt, und sie werden ergrünen.

Du bist kein hilfloses Straßenkind, was auf die Güte zu warten hat, die zu ihm auf dem Weg ist. Gutheit ist bereits zu dir gekommen. Wieso denn sollte fernere Gutheit keine Mühen scheuen, zu dir zu gelangen, währenddessen du beiseitekickst, was du bereits hast? Würdige, was du hast, und mehr Wertigkeit wird dir dazugetan werden. Vergnügt wird sich mehr davon, was du dir sehnlich wünschst, an deine Seite drängen. Mehr davon, was du dir wünschst, wird sein Geschrei erheben, um sich selber bei dir als Wetteinsatz zu setzen, denn es ist klar, dass du bereits eine gute Investition darstellst.

Sobald du als erster lächelst, wird mehr und mehr Lächeln zu dir her gelangen. Wenn du die Stirn in Falten legst, werden dich mehr und mehr Stirnrunzeln ereilen. Wenn du als erstes liebst, wird mehr und mehr Liebe zu dir stoßen. Wenn du würdigst, werden dir mehr Anlässe für Geschätztwerden zukommen.

Das ist simpel. Mit Honig fängt man mehr Bienen.

HEAVENLETTER # 4272 – 5.8.12 – Announcing a New Movie

EINEN NEUEN FILM ANKÜNDIGEN

Gott redete:

Die Welt vor dir ist wie ein Löwe, der drauf und dran ist zu brüllen. Dies ist der MGM-Löwe, der einen neuen Film ankündigt.

Die Welt bleibt nicht gleich. Zolle ihr Anerkennung für das Wachsen, ebenso dir, wie du zunimmst. Du bist umfassender als du dachtest. Die Welt ist ebenfalls größer als du dachtest.

Du bist am Zunehmen. Die Welt infolge ebenfalls. Du erblühst. Die Welt erblüht. Du und die Welt gehen Hand in Hand.

Kehre deinen Bedacht eher darauf, was die Welt ist, denn in den Blick zu nehmen, was sie nicht ist, und du wirst aufblühen, so wie nur ein Cheerleader der Welt aufzublühen vermag. Es gibt eine Menge zum Beklatschen. Wenn du einen Vorsprung haben möchtest, Ich gebe ihn dir.

Ich lege die Welt in deine Hände, damit du sie voller Stolz hochhältst. Es gilt dir, sie zu ermutigen. Setze sie nicht herab. Halte dich vom Aufschreien über ihre Unbill fern. Schreie über das Verkehrte der Welt auf, und du hältst die Welt so, wie sie deinem Denken nach ist. Kehre dich vom Fehlerfinden weg. Betätige dich im Segen-Finden.

Die Schlagzeilen sind schrecklich. Der ganze Harm in der Welt wird in die Schlagzeilen gesetzt, unterstrichen, wiederholt, sodass du ihn nicht verfehlen kannst. Die Zeitungen sind an der Sache vorbeigegangen. Sie erzählen euch von entsetzlichen Dingen. Sie rekurrieren nicht auf euer Höchstes Selbst. So lange wie eure Augen an den schlimmen Nachrichten angeleimt sind, werden euch Zeitungen mit schlechten Nachrichten versehen.

Die gute Nachricht lautet, dass es für eine jede Geschichte voller Sensationshascherei und Kitzel Millionen gute Nachrichten gibt, und dass selbst einige wenige unter diesen Millionen euch stolz werden ließen, ein Menschenseinswesen zu sein.

Es gibt in dieser Welt unbesungene Helden. Für dich ist die Zeit da, mit dem Besingen dieser unbesungenen Helden anzuheben.

Du bist umringt von Geschichten voller Kühnheit und Freigiebigkeit. Niemand hat sie dir zu erzählen. Du kannst sie rund um dich herum sehen. Du bist von Geschichten von Liebe umgeben.

Beginne mit dem Vater, der seinen Sohn auf den Schultern trägt. Mit der Mutter und der Tochter, die einander anlächeln. Mit dem Fremden, der dich anlächelt oder dir zunickt. Mache dich selbst mit der Welt bekannt, in der du lebst. Wo du bist, BIN Ich. Schaue dich nach simplen Beispielen von Liebe um, denn alle Liebe ist Mein. Es gilt dir, Meine Liebe auszureichen. Bevor du versuchst, sie auszureichen, leiste eine Lehrzeit ab. Deine erste Aufgabenstellung heute heißt, dich nach zehn Mustern von kleineren Geschehnissen umzusehen, die dein Herz erheben.

Heute, da sah Ich, als Ich auf den Straßen in der Welt unterwegs war, einen schönen kleinen blonden Jungen von etwa eineinhalb Jahren, der jedem, den er erblickte, von Herzen Hallo sagte. Er war ein Begrüßer der Welt. Er hieß jeden willkommen.

Während du heute mit Mir an deiner Seite auf der Welt wandelst, sieh natürlich, was Ich sehe. Ich sehe jemand, der dir unbekannt ist, dessen Herz dich erkennt und einsieht. Er weiß weder, woher er dich kennt, noch weißt du, woher er kommt, und doch schaut er dir stracks in deine Augen. Das ist alles. Und die Welt wächst in dem fruchtbaren Boden der Anerkennung von dir aufseiten dieses einen Menschen heran.

Wen wirst du wiedererkennen bei diesem Gang, den du mit Mir unternimmst?

Was wäre, falls deine Augen Laser wären, die Lichtstrahlen aussenden, welche alle Grenzziehungen durchschneiden? Was wäre, falls du ein Liebesstrahl wärest, der die Welt erhellt?

Was wäre, wenn ein Mensch, der heute abgewiesen wurde, hochsieht und dein Gesicht erblickt, und wenn deine Augen in die seinen schauen und er sich nicht mehr weiter abgewiesen fühlt? Ziehe Nutzen aus all den günstigen Gelegenheiten. Versäume auch nicht eine. Du bist ein Abgesandter Meiner Liebe, vergiss das nicht.

HEAVENLETTER # 4273 – 6.8.12 – And the Stars Come Out

UND DIE STERNE KOMMEN HERVOR

Berühmtheit ist dein. Du gehörst den Sternen zu. Vom Anbeginn der Zeit, vom errechneten Anheben der Welt an, kamen du und die Sterne heraus und blinkten voller Staunen. Sternenlicht fiel auf die Erde, und das Licht war dein. Du reistest auf den Strahlen des Sternenlichts, und du befindest dich nach wie vor auf Reise.

Du bist weitaus mehr als ein Insasse der Erde. Du bist weitaus mehr als ein Bewohner einer Galaxie oder aller Galaxien oder aller Universen. Du bist weitaus mehr als jedwede eingebildete Vorstellung. Du bist weitaus mehr, als du ausloten kannst, denn du siehst nur Aspekte deines Selbst. Du bist von dem Streifblick auf dein Selbst abgeglitten. Du hast das Licht vergessen, das Ich dir hinterließ. Du hast dich nicht mehr entsonnen.

Und jetzt beginnst du dich zu erinnern. Du hast Ahnungen. Zumeist weißt du es nicht so recht, wie mit diesen Ahnungen umzugehen ist, also legst du sie weg und lässt sie bei anderer Gelegenheit in der Hand verschwinden. Es würde dir den Atem rauben, falls du nur eine Ahnung von Wer und Was du bist gelten lassen könntest. Eine Ahnung von dir hat ein Verlangen danach, eine Offenbarung zu sein.

Es gibt auf der Erde keinen Spiegel, der deinen strahlenden Glanz zu fassen vermag. Alle Spiegel würden zerbrechen. Es ist, als wären alle Spiegel bereits gesplittert, denn du erblickst dich nicht, ausgenommen ein gebrochenes Bild deiner selbst, einen spritzenden Spritzer deiner selbst. Und was du siehst, ist eine irremachende Widerspiegelung, eine winzige Reflektion, die nicht einmal die Hälfte widerspiegelt, denn du fürchtest, du würdest geblendet, falls du nur einen flüchtigen Blick auf dich selbst jenseits der Schwerkraft des menschlichen Lebens würfest.

Die Welt, die du siehst, ist nicht die Welt, die Ich sehe. Welcher von Uns beiden hat ein besseres Augenlicht? Kannst du darin nachgeben? Kannst du einräumen, dass du dir selbst gegenüber deine Augen geschlossen hieltst? Du sitzt auf einer Diamanten-Mine, und du siehst zerbrochenes Glas. Du bist eine Goldmine der Liebe, und du spielst Backe-Backe-Kuchen mit allerlei Emotionen, machst aus ihnen eine Menge Aufsehens, gibst dir selber gegenüber vor, du seist diese dürftige Ausmalung, die du in dem zersplitterten Spiegel deines Herzens vor Augen hast.

Komme heraus, um mit Mir zu spielen. Genug mit dem Versteckspielen. Genug mit dem Verheimlichen. Schlage die Augen auf. Falls du dir stracks in die Augen blicktest, würdest du dich anschicken, das funkelnde Licht zu sehen, welches den Strahlen der Sonne gleichkommt, das funkelnde Licht, das die Strahlen der Sonne zu überscheinen imstande ist. Du würdest anfangen, das Licht zu sehen, du würdest von ihm genährt, und du würdest ohne Unterlass dieses blendende Licht von Uns die ganze Zeit allerorts vergießen.

Es ist gut zu wissen, Wer du bist. Was für ein Kontrast existiert zwischen deinem vorgeblichen Selbst und deinem Wirklichen Selbst. Selbstverständlich, du siehst das andersherum. Was du geneigt bist, Realität zu nennen, ist schier ein Strohfeuer. Die Wahrheit ist, dass du und deine Brüder und Schwestern funkelndes Licht sind, das du als gesonderte Glasscherben ausmachst. Es gibt, Geliebte, eine bessere Brille, und das ist eure Seele, die euch zum Großen Licht des Universums zubereitet.

In diesem deinem Körper hast du dich selber klein gesehen. Sieh dich heute, sieh dich jetzt anders. Krabbelnde Insekten existieren, du hinwiederum gehörst nicht zu ihnen. Du stehst und gehst aufrecht. Dein Licht langt bis zum Himmel. Du stehst groß und gerade da. Du bist das Licht des Himmels, nach dem du trachtest.

Schaue innen. Finde dein Licht inwendig, und hernach wirst du die Sterne anleuchten. Die Sterne werden auf dich hinsehen. Die Sterne werden zusehen, dass sie deinem Licht gleichkommen. Du bist ein Reisender des Lichts. Auf diese Weise langst du überallhin. Du reitest auf den Strahlen des Lichts, nach denen du dieser Tage strebst. Diese Strahlen des Lichts sind Wer du bist. Du bist kein Geschöpf. Du bist Licht. Du bist Mein Licht. Du bist das Licht der Welt. Sage das. Sage: „Ich bin das Licht der Welt.“

HEAVENLETTER # 4274 – 7.8.12 – The Heart of God Awaits You

DAS HERZ GOTTES HARRT AUF DICH

Was hast du bekommen, sobald du es bekommen hast? Was hast du bekommen, sobald Ruhm, Reichtum, Handlungsvollmacht dein sind? Was ist dir da zugeflossen? Es ist, als wäre es nichts. Du kannst niemals sein, was du besitzt. Was du besitzt, ist eine Lappalie.

Du eignest nicht. Es gibt nichts zum im Besitz Haben. Was da ist, ist zum Seein. Es ist etwas für dich, das Gott-gegebene Herz und die Seele, die du bist, zu sein. Du BIST. Du BIST Mein Ureigenes Selbst, Mein ureigenes Selbst-loses Selbst. Du bist Ich Selbst, Mein Ureigenes Selbst, auf die Erde hingestreut in scheinbaren Fragmenten Meiner Selbst, und dennoch zur gleichen Zeit über das hinausgehend, was dir scheinbar ist, bin Ich Mein Eines Selbst, und bist du zudem Mein Eines Selbst.

Komme von dem Regal herunter, auf dem du saßt. Du bist kein unbeteiligter Außenstehender mehr. Du stehst in Führung. Du bist Es in dieser Partie des Lebens. Du bist kein Nachzügler. Du wartest nicht. Du tust dich zu der Realität des Lebens auf, die gemutmaßt wird, die eingebildet ist, auf der Erde zu sein, die eingebildet ist, kraft eines Konsenses, kraft einer stillen Abstimmung auf Erden zu sein. Du bist das Gegenteil von der Geschichte vom Kaiser und Seinen Neuen Kleidern, denn du trägst ununterbrochen Kostüme, die du neu anziehst und die du ausziehst. Eure Kostüme werden ohne Weiteres gesehen und sind abgetragen, Geliebte, sie sind abgenutzt, Geliebte. Was wäre, falls ihr euch in euch selbst kehrtet, wie ihr wahrhaftig seid?

Das ist ein Sprung für euch, das verstehe Ich durchaus. Du denkst, die Welt sei dein Unterspann. Natürlich ist das der Himmel. Die Erde kann dich nicht stützen, denn du bist gebürtig aus dem Herrenhaus. Du wurdest zum Himmel geboren, und der Himmel ist, wo du deinen Wohnsitz hast. Du bist das Herz des Himmels. Dein Geist ist auf einen Umweg davongezogen, und er hat seinen Weg zurück noch nicht ausgemacht, allerdings, den Himmel hast du niemals verlassen. Was wahr ist, ist dir unvorstellbar. Was irrig ist, nimmst du als Fakt. Du nimmst es als eine Tatsache, dass du ein Ausgesiedelter vom Himmel, dass du in vielen kleinen Splittern zur Erde hinuntergeworfen seist. Du billigst die Welt weitaus mehr als du dir dich selber, Dein Selbst, bestätigst.

Natürlich möchtest du in Hinsicht auf die in Gang gesetzte Welt selbstlos sein. Sobald du Selbst-voll bist, lässt du diese kleine Person, an die du dich klammerst, los. Es ist nicht wirklich so, dass du diese Babypuppe los lässt. Sie hat sich unnötig gemacht. Dein Hohes Selbst erhebt sich, und das eingebildete selbst ist irgendwo davongezogen und kann nicht aufgefunden werden. Wohin ist dieses kleine selbst entwichen, und was wirst du ohne ihn oder sie tun, um dich kennzuzeichnen. Möchtest du dich nicht mit Mir identifizieren?

Wie schwierig kann das sein, die Größe Meiner Liebe vor lächerlichen Lappalien gelten zu lassen. Ich versage dir nichts, ausgenommen Illusion. Ja, Ich nehme Täuschung von dir fort. An ihrer Stelle gebe Ich dir Dein Selbst. Lasse Mich Dich bei dir einführen und vorstellen.

Du bist Herrlichkeit. Das Ego zündet Dir keine Kerze an.

Du, dein kleines selbst, hat lange die Frage gestellt: „Was tue ich hier an dieser gottverlassenen Stelle namens Erde?“

Geliebte, die Erde ist natürlich nicht im Stich gelassen. Ihr habt euren rechtmäßigen Platz im Himmel aufgegeben und erachtet ein Empfinden von Verlassenheit als euer Geburtsrecht. Ihr habt euer Geburtsrecht nicht veräußert. Ihr habt es herumschikaniert. Du warst dir so sicher, dass es nicht deins war, derweil es die einzige Sache ist, die dein ist. Fiktiv ist deine Geschichte des Lebens auf Erden. Sie ist eine ausgedachte Story. Es ist, als wärt ihr Könige und Königinnen des Himmels. Ihr sitzt auf der Erde herum und spielt eine Runde Karten und durchlauft so die nicht-existente Zeit.

Kommt. Kommt zu Mir und zu Eurem Selbst. Legt eure Karten hin. Zieht eure Kostüme aus. Lasst euer Wahres Selbst herein. Kommt zu dem Herzen Gottes.

HEAVENLETTER # 4275 – 8.8.12 – Far Beyond

WEIT DARÜBERHINAUSGEHEND

Dasjenige, was jenseits des Verstehens ist, ist das, was von Belang ist. All das, was gewusst wird, braucht deine Billigung nicht. Es benötigt dich gar nicht. Enzyklopädien sind voll mit all dem Gewussten, dem Überprüften, dem Gebilligten. Das, was nicht geprüft werden kann, ist der Treibstoff deines Lebens.

Die Macht deines Lebens spielt eine Hauptrolle, dennoch tut sie das im Hintergrund. Sie ist eine verborgene Hand. Diese ungesehene Hand hat keine Ähnlichkeit mit der Irreführung des Wizard of Oz. Er hatte eine falsche Vorderseite. Ich rede von der Wahrheit von Allem Was Ist. Ich rede von der Wahrheit, die hinter der Bühne liegt, die jenseits der Bühne liegt.

Das Leben auf der Erde ist keine Aufstellung, Geliebte, gleichwohl ist es aufgestellt, so wie ein Bett aufgestellt ist. Es ist für dich zum Draufliegen da. Du liegst auf ihm. Du lebst auf ihm. Du schaust nicht auf das Bett, auf dem du liegst. Du schaust, während du daliegst, nach oben. Du schaust zum Himmel oben hoch. Es ist über den Himmel hinausgehend, jenseits dessen, wo du liegst – dort ist es, wo der Himmel existiert, und dies zumal – der Himmel liegt zur selben Zeit inwendig in dir. Du bist dein eigenes Teleskop. Du bist dein eigener Astronom. Du bist die Weite, die weit weg hinausgehalten scheint, weit weg von deinem ureigenen Zufassen, und dennoch ist sie inwendig in dir.

Mit welcher Recherche du auch befasst bist, du suchst nach mehr Gewahrsein deiner selbst. Du magst durch ein Mikroskop schauen, was du indes suchst, ist die Größe Inwendig In Dir. Diese Größe ist eine Konstante, und gleichwohl erscheint sie flüchtig. Dies, worauf ihr aus seid, dies, was alle suchen, ob sie sich dessen gewahr sind oder nicht, ist euer Selbst, das Selbst, welches jenseits der Einzelheiten der Existenz existiert, das Selbst, was jenseits der lauten Auseinandersetzungen zu liegen kommt. Es ist das Eine Wahre Selbst, was ihr sucht, und ihr bezeichnet jene Wahrheit mit Meinem Namen. Unter welchem Namen Ich auch laufe, Ich BIN, und Ich BIN inwendig in euch. Ich bin der Vorreiter von euch. Ich bin eure Identität. Eure Identität ist nicht diese kurzzügig angeordnete Wahrnehmung, mit der ihr Tag um Tag lebt.

Die Wahrheit heißt, dass ihr bei Mir lebt, und dass Ich mit euch lebe. Ihr lebt in Mir, und Ich lebe in euch. Wer seid ihr demnach? Offen gesagt, ihr seid all das nicht gewesen, was ihr dachtet, gewesen zu sein. Ihr wurdet in Schuhe hinein gequetscht, die euch allemal zu klein waren. Ihr wurdet scheinbar in Schuhe hinein gequetscht, unterdessen die Wahrheit lautet, dass das Herz von euch weit und unbeschränkt ist. Es gibt keine Möglichkeit, dass ihr in die vorgeblichen Maße des Lebens hineinpasst.

Das Erdenleben ist euer, und es ist euer aus einer Zweckstellung her. Euer Zweck ist, weder Grenzen zu errichten, noch auch ist es an euch, in Schranken hineinzupassen. Ihr seid angelegt, sie zu überragen. Es gibt keine Möglichkeit, dass ihr außerstande seid, die Eingrenzungen, deren Anschein ihr erweckt, nicht zu überschreiten.

Ich lache. Ich lache ebenso wie Ich darüber lache, wie die Welt im Ganzen die Erde, die Ich machte, abgrenzt und sie in Sektionen namens Nationen aufspaltet. Ich übergab euch nicht Nationen mit Grenzen! Ich gab euch unterschiedliche Klimate und Dinge, die wachsen, und Berge und Täler, und Ich gab euch alles gemeinsam, um zu geben, nicht um zurückzuhalten.

Ich bin nicht possessiv, Geliebte, dennoch erhebe Ich auf die Erde als Mein Eigen Anspruch, und Ich biete sie Allen dar. Was an Partien wird auf der Erde gespielt, die neben der Realität schlechterdings keinerlei Bedeutsamkeit standhalten. Ihr setzt euch mit der Partie des Lebens in der Welt als Realität in Bezug, gleichwohl spielt ihr eine Partie des Lasst Uns Vortäuschen. Lasst Uns Vortäuschen überzieht ein weites Feld, dennoch ist Lasst Uns Vortäuschen nicht Weite. Es ist Billigung dessen, was nicht beschlagnahmt gehört. Sie ist Inbesitznehmen dessen, was jenseits von Inbesitznahme liegt. Sie ist Zueignung dessen, was unangemessen ist.

Falls die Welt regiert gehört, lasst sie durch Liebe regiert werden, und hernach wird sie von Beengung, von aufgemalten Grenzen auf der Erde und von fragmentierten Umrissen von Meinem Geliebten DU befreit sein, währenddessen du, inwendig wie auch im Außen, weit über Grenzziehungen hinausgehend bist.

HEAVENLETTER # 4276 – 9.8.12 – Consciousness Wakens to Itself

BEWUSSTHEIT ERWACHT ZU SICH SELBER

Nun möchte Ich dir sagen, dass Großherzigkeit nicht aus Selbstlosigkeit her zustandekommt, sondern aus natürlichem Gewahrsein, aus Bewusstheit, die zu sich selber erwacht.

Für Viele im Land der Erde gibt es eine Linie zwischen dem du und einem Gegenüber. Es mag eine feine Linie sein, indes eine Linie. Du wirst nicht die erste Person sein, die gedacht hat: „Ich möchte das im Grunde für mich selbst.“ Was es auch ist, du wirst es hergeben, vielleicht das letzte Stück Kuchen, vielleicht, zumal, es war eine Entscheidung, die du fußend auf deiner Wahrnehmung getroffen hast. Du wolltest gerne freigiebig sein. Du sahst wahrscheinlich ohne Weiteres, dass derjenige, dem du etwas schenktest, von dir abgesondert, dass er eher kein Teil von dir war. Du machtest gleichwohl ein großherziges Geschenk mit dem Gewahrsein, dass es eben darum ging, was du gerade tatst.

Die Person, die in dem Bewusstsein, was Ich soeben versuche zu beschreiben, zugegen ist – dieses Bewusstsein existiert –, die Person, die sich in dieser Bewusstheit befindet, hat nicht jene feine Linie zwischen sich und dem Anderen. Falls sie überhaupt dem Denken zugetan ist, denkt sie möglicherweise: „Was gibt mir hier die meiste Freude?“ Und deswegen bückt sie sich rückwärts nach sich selbst, welcher in der Form eines Anderen zu sein in Erscheinung tritt, gleichwohl ist dieses Bewusstsein ohne einen Gedanken zu haben damit vertraut, dass da Eins ist. Sie kennt es – das Eine ist Ich, und sie weiß, dass sie Ich ist, und mithin schenkt sie ihrem eigenen Selbst, das nun gerade mal zufällig in der Form des Anderen ist.

Dieses Bewusstsein sitzt auf einem hohen Berg. Oder steht auf einem hohen Berg oder schwimmt in der Tiefe des Ozeans.

Auf dem Berggipfel, da gibt es kein Wegnehmen. Da ist schier Geben. Dieses Bewusstsein gibt stets sich selber. Es verfällt in Gedanken stets auf sich. Es denkt an den Anderen als es selbst. Es vertilgt sich selber nicht. Es lebt auf der Erde, freilich nicht so recht auf der selben Erde, auf der Viele leben. Die Bergspitze bezieht sich nicht auf sich selbst mit Erosion und so weiter. Sie schenkt ihren Schnee, die Ströme voller Wasser. Sie rollen ihren Rücken herunter. Sie wird sie nicht aufhalten wollen, denn sie würde sich sich selber nicht vorenthalten mögen. Die Bergspitze weiß darum, dass die Bergsohle ebenfalls Teil ihrer selbst ist. Sie weiß ebenfalls darum, dass dasjenige, was sich bis zu den weitesten Hügeln erstreckt, ebenfalls sie selbst ist. Es gibt nichts, was nicht sie selbst ist, was also gibt es da, dem nichts zu geben wäre? Sie hat alles.

Und sofern jenes Bewusstsein in der Tiefe des Ozeans schwimmt, ist es der Ozean, der alle teilhaben lässt. All die kleinen Fische schwimmen gemeinsam. Sie schwimmen durch den Ozean, der sich derart freigiebig selbst dartut. Der Ozean denkt nicht: „Dieses Fischchen ist berücksichtigungsfähig. Ich möchte ihm Meine See übergeben.“ Der Ozean denkt nicht: „Oh, dieses eine, dieses winzige Fischchen, nein, es ist nicht Mein. Es gehört nicht hierher. Ich heiße es nicht willkommen.“

Dieses Bewusstsein auf Erden lebt in der Welt, und doch lebt es in einer andersartigen Welt, als ihr sie kennt. Einstmals war dieses Bewusstsein ein minderes Bewusstsein, und jetzt ist es emporgestiegen. Und so sollt ihr ansteigen.

Euch ist es angelegen, zu diesem Bewusstsein emporzusteigen, in dem Jeder euer gesegnetes Selbst ist. Ihr sollt ebenso zu jenem Bewusstsein ansteigen, wo Jeder einem Anderen gegenüber freigiebig ist, denn in diesem Bewusstsein gibt es keinen Anderen, dem gegenüber es großzügig zu sein gälte, weil, sobald du dir all die vermeintlichen Anderen ansiehst, Jeder, den du anschaust, du selber ist. Dieses Bewusstsein mag überrascht sein, dass alle von seinen-selbsten nicht das, was das Bewusstsein sieht, im Blick haben. Was es sieht, ist das, was es sieht. Was es erkennt, das erkennt es. Wo es ist, ist es. Es hat keine Hintermauerung nötig. Es ist einverkörperte Freigiebigkeit. Es ist großherzig ohne ein Wissen, dass es es ist, und es ist überrumpelt, sobald ein Anderer es für ein Wunder ansieht.

HEAVENLETTER # 4277 – 10.8.12 – Love Beyond the Borders of the World

LIEBE JENSEITS DER BEGRENZUNGEN DER WELT

Das Göttliche Feminine. In spirituellen Kreisen wird eine Menge über das Göttliche Weibliche geredet. Es ist ein Name, der der Liebe gegeben wurde, Liebe hat freilich kein Geschlecht. Liebe gehört den Männern in der Welt zu. Liebe gehört den Frauen in der Welt zu. Einssein ist Liebe, und Männer sind vom Einssein nicht ausgeschlossen. So wie die symbolische Geschichte verläuft, wurde Eva aus Adams Rippe geformt, indes ist weitaus mehr an der Geschichte dran, denn du, ebenso wie Adam und Eva, bist weitaus mehr als dein physischer Körper. Das Körperliche ist fantastisch. Das Physische von euch ist allerdings das allerwenigste von euch. Es ist eine Bespannung von euch. Es erlaubt euch körperliche Beweglichkeit.

Ich bin weder männlich noch weiblich. Anders ausgedrückt, Ich bin beides, männlich und weiblich. Ich bin Liebe, und ihr seid Liebe. Wir brauchen Liebe nicht als männlich, oder als weiblich oder als Neutrum oder als irgendwas zu bezeichnen, außer als Liebe. Es gibt weitaus mehr Ebenen als den Körper. Liebe ist ganz gehörig über die Grenzen der Welt hinausgehend, über die fiktiven Grenzen der Welt hinausgehend. Grenzen haben Fiktion zu sein, anderenfalls würde Liebe nicht existieren, und Liebe existiert, und Liebe ist alles.

Es ist es durchaus wert, zu lieben. Es ist es durchaus wert, Liebe für tragfähig zu halten. Starke Liebe. Sachte Stärke. Sie sind das gleiche. Liebe ist Stärke. Liebe ist Macht. Liebe ist das Machtvollste von allem. Sachtheit ist Liebe. Stärke ist Liebe. Liebe ist der Dynamo des Universums.

Der Geist ist machtvoll, und, zumal der Geist, mitsamt seinen vorgefassten Ideen, den Ausdruck von Liebe eingeschränkt hat. Aus Angst, hat der Geist die Liebe unterdrückt. Der Geist vermag Liebe in Betrieb zu setzen. Das Geist hat die Liebe verwarnt, also kann er die Liebe ebenso beleben. Der Geist kann eine Menge, eine Menge tun, Liebe freilich mehr. Liebe kann fließen und überall anlangen und sich letztlich gegenüber allem durchsetzen.

Liebe ist keine passive Rolle. Liebe ist nicht für Drückeberger. Sie ist nicht für Schüchterne. Liebe ist für den Machtvollen. Liebe ist eine Kraft. Die Kraft der Liebe ist Liebe.

Es ist Liebe, die Göttlich ist. Göttliches Männliches und Göttliches Weibliches sind abspaltend, sie bilden eine Sub.Kategorie. Sie sind definierend. Lasst Liebe nicht definiert sein.

Fakt ist, Wir betreten soeben das Liebe-Zeitalter. Und was für eine Epoche das ist. Das Herz der Welt tut sich auf, und Liebe spielt auf deinen Herzenssaiten Musik. Ich spiele auf deinen Herzenssaiten Musik. Ich spiele schöne Musik. Ich habe dein Herz erheischt. Und alldieweil habe Ich dir all Mein Herz gegeben. Möchtest du annehmen, dass Wir Eins sind, und dass Unsere Liebe Eins ist, und dass Liebe Verherrlichung verdient?

Ein Hurra auf die Liebe. Es ist an der Zeit, dass durch all die Portale offener Herzen mehr Liebe auf der Erde niedergeht. Es wird aber auch Zeit, dass Liebe zur einzigen Ausdrucksform ausartet. Mit Liebe, da gibt es Friede. Mit Liebe, da gibt es Intelligenz. Liebe ist dabei, auf den Straßen zu tanzen. Liebe tanzt auf den Dächern, in den Straßen und Tanzsälen. Liebe verwandelt die Welt, und Liebe verwandelt euch. Liebe ist der Stab. Sie ist der Zauberstab. Liebe ist der gemeinsame Nenner der Welt.

Du, Göttliche Liebe, bist Vorbote einer neuen Epoche. Wir könnten dieses neue Zeitalter das Zeitalter des Himmels auf Erden bezeichnen, Zeitalter der Liebe wird allerdings hinlänglich sein. Drei simple Worte. Zeitalter der Liebe. Ich mag das.

Es brauchte Epochen, bevor die Welt imstande war, sich ihre Göttlichkeit zueigen zu machen. Es gibt für euch nichts sonst zu tun, als in Empfang zu nehmen und zu bejahen. Nehmt Liebe von überallher entgegen. Akzeptiert Liebe von euch selber für euch selber. Und hernach ist Liebe so leicht zu verschenken.

HEAVENLETTER # 4278 – 11.8.12 – Bursting the Bounds of the World

DIE BESCHRÄNKUNGEN DER WELT SPRENGEN

Mein Herz ist wie eine Weinrebe voller Trauben, die drauf und dran sind, aufzuplatzen, so reif, wie sie sind. Mein Herz ist voller ausgereifter Liebe, bereit, aus eurem Herzen hervorzubersten, Geliebte. Meine Liebe, euer Herz. Euer Herz, Meine Liebe, Unser Herz, Unsere Liebe, Trauben von dem Weinstock, zu Wein bereitet.

Lasst Unsere Liebe reif sein und überall über der Welt herausbersten. Was soll Unsere Liebe davon abhalten, in die Welt hinein überzulaufen? Was soll die Welt davon abhalten, mit Unserer Liebe überspült zu werden, mit Unserer Liebe, nicht tröpfchenweise, sondern mit Unserer Liebe aus vollstem Herzen. Unsere Liebe, die die Welt flutet, so lange bis Jedermann aus Liebe birst, die so reichlich, so voll ist, dass jeder in der Welt beim Gewöhnlichsein ins Stocken gerät, dass jeder weiß, was Liebe ist und immer war, und wie sie stets etwa so aus ihrem Versteck herausgekommen sein könnte, Liebe wie ein Boot, das auf Hoher See der Herzen segelt, Liebe, die die Tiefen ausbaggert, die die Höhen erreicht, die bei den Küsten der Liebe anlangt, die überall vor Anker geht, Liebe, die die Grenzen der Welt birst, Liebe, die in einem Universum von Liebe herumschwirrt und wirbelt, Liebe, die alle Herzen wie Eimer füllt, mithin also, dies ist die Manier, wie Liebe in all ihrer Prächtigkeit die Welt und all ihre Dimensionen einholt, wie sie sich derweilen bis zu den Sternen ausstreckt, wie sie sich dehnt, bis das Herz der Welt wie Feuerwerk ist, das bei den Tuilerien losgeht, ein Nachthimmel, der aufleuchtet, und der die Ankunft der Liebe in all ihrer Herrlichkeit ankündigt.

Liebe, derart atemberaubend, Liebe, derart bereichernd, Liebe, derart sich bescheidend, Liebe, derart einend, Liebe in ihren hellen echten Farben, Liebe, die die Herzen anfunkelt, so wie die Liebe den Nachthimmel erhellt, sodass alle sehen, sodass alle ihn behalten und sodass alle auf ihm fliegen. Unser Eines Herz wird wie ein Komet abheben und unausgesetzt sich selbst begegnen, es fliegt in einem Himmel der Liebe, schwimmt in einer See der Liebe, es füllt das Universum, so lange bis Wüsten zu Oasen werden, so lange, bis Herzen anhand von Liebe umgerührt werden wie süße Creme-Butter, und bis Augen mit Liebe entzündet werden. Es gibt keine irgendgeartete Dunkelheit mehr, infolgedessen keinen Bedarf nach Liebe mehr, den Himmel zu erleuchten, denn Licht ist in allen Herzen eingesessen, und es gibt nicht mehr länger auch nur die entfernte Möglichkeit von Dunkelheit oder Schatten.

Mit der Ankunft des Lichtes der Liebe, ist Dunkelheit ausgebootet. Sie ist belanglos. Dunkelheit bevorzugt ebenfalls Licht. Dunkelheit verflüchtigt sich in Licht. Bei so viel Licht, dient Kontrast keinem Zweck. Das Konzept von Dunkelheit verschwindet. Dunkelheit nimmt ein Pülverchen ein und existiert nicht mehr, denn alle Herzen sind mit dem Licht der Liebe entzündet, dem Licht Gottes. Das Licht der Menschheit und das Licht Gottes sind ein und dasselbe, und Lachen hat sein Comeback, alle Kehlen singen von Liebe, denn etwas anderes, um davon zu singen, gibt es nicht. Liebe hat sich selber wiedererlangt. Liebe ist mitten vorne an der Bühne und singt die allerschönsten Lieder, von einem Orchester begleitet. Die einzige Musik, die zu hören ist, ist die Musik von der Liebe. Die einzigen Ansichten, die zu sehen sind, sind Liebe in hellem Glanz. Liebe ist nicht bloß ein Gedanke, denn, wenn du in Liebe schwimmst, wer hat da zu denken: „Ich schwimme in Liebe.“

Es gibt keinen Bedarf an Seifenopern, keinen Bedarf für Liebesromane, keinen Bedarf für Psychologen, keinen Bedarf für Hospitäler, Ärzte und Krankenschwestern, denn wo Liebe ist, wo unausgesetzt Liebe ist, wer bedarf da der Heilung? Wer hätte sich zu Vorsorgeuntersuchungen einzufinden? Wer sollte für etwas beten mögen, derweilen alles Liebe und Liebe alles ist. Wo gäbe es da einen abgesonderten Gott, zu dem zu beten wäre, und ein getrenntes Selbst, um zu beten? Das Leben wäre: alle Gebete in Erfüllung gegangen, denn Liebe spricht für sich selber, und nichts, nichts, nichts vermag sie bessernd zu übertreffen.

HEAVENLETTER # 4279 – 12.8.12 – True Grace

WAHRE HULD

Bescheidenheit ist nicht mehr und nicht weniger als wissen, dass du deinen Willen nicht durchzusetzen hast.

Dies ist eine schöne große Einsicht. Du musst nicht der erste in der Reihe sein. Du musst im Leben nicht der erste sein.

Du bist nicht unterwürfig, aber du kannst einen Anderen leichtlich den ersten sein lassen. Du kannst Mich als ersten gehen lassen, Mein Wille, nicht der deine.

Dies ist dem Leben ein gehöriges Geheimnis. Die Bescheidenheit, von der Ich rede, handelt nicht von bescheidenem Lebenswandel, das verstehst du. Es geht nicht um eine Rolle, die du spielst. Es geht um höflich, vornehm sein. Es geht nicht um eine Sache, sondern darum, wie du das Leben, wie du das, was bedeutsam und was unbedeutsam ist, siehst. Du kannst das Leben seinen Weg nehmen lassen. Dem Leben ist aufgewartet, und du kannst entlanghüpfen. Du kannst eher umherschlendern denn marschieren. Du bist kein Lebensgegner mehr. Kein Blockierer mehr.

Das Ego entledigt sich selbst, sobald du siehst, dass du nicht alles so haben musst, wie du es gerne hättest. Dies ist kein Kompromiss. Du machst keine Zugeständnisse. Dies ist kein Im-Stich-Lassen. Du nimmst ganz einfach deine Hände weg. Hier geht es nicht um Sich-Auf-Die-Zunge-Beißen. Kein Mit-Den-Zähnen-Knirschen. Dies ist großartige Freiheit. Wenn du jenen Ort erreichst, kommst du mit großer Freude dahin, denn du bist befreit davon, die Welt so zu organisieren zu haben, wie sie dir passt. Ein weiteres Muss von deinen Schultern ist abgefallen.

Es kommt dem Loslassen physischen Besitzes gleich. Du hast ihn nicht zu haben. Alle deine Schätze, du hast sie nicht zu haben. Tatsächlich fühlst du dich ohne sie fantastisch. Eine Sache weniger, um die du dich kümmern musst. Eine Sache weniger, die dich in der Vergangenheit verankert.

Somit hat dir das Leben, sobald du an den Ort gelangst, wo sich das Leben nicht zu dir niederzubücken hat, nicht all das zu geben, was du möchtest – was für eine Erleichterung. Du bist einer Verpflichtung mehr ledig, die du zu erfüllen hast.

Du vertrittst dich, natürlich, dennoch hast du nicht mit aller Macht zu kämpfen. Du nimmst deine Arme runter. Wenn das Leben gesprochen hat, schreist du nicht zurück. Falls der Weg, den du deiner Meinung nach gehen würdest, blockiert ist, drehst du dich geneigt um und versuchst es an einer anderen Tür. Du bist nicht bezwungen. In solchen Begriffen denkst du nicht.

Es ist eine schöne, schöne Sache, nicht an das gehängt zu sein, was sich zuträgt, imstande zu sein, es los zu lassen, und fröhlich deines Weges zu gehen.

Bescheidenheit beläuft sich darauf, dass du ein guter Sportsmann bist, nicht die Show eines guten Sportsmanns – dies ist ebenso zu empfehlen –, sondern jemand, der das, was kommt, als in Ordnung so akzeptiert, der akzeptiert, was ist, und akzeptiert, was nicht ist, und der schlicht die Sache wieder aufnimmt, wo du stehengeblieben bist. Wenn du am Tennis-Spielen warst und du die Partie nicht gewonnen hast, hat jemand anderes die Partie gewonnen. Das Spiel wurde gewonnen! Jemand, der du ist in einer anderen Verkleidung, hat statt deiner das Spiel gewonnen in der Verkleidung von dir. Was soll daran Unrichtiges sein?

Was auch immer sich ereignet und was auch immer sich nicht ereignet, in Bescheidenheit, bist du gütig. Selbst wenn es niemanden gibt, der sieht, dass du gütig bist, bist du gütig und geneigt. Was immer sich begibt, du bist freundlich. Du bist ein Schritt darüber. Oder du bist Äonen darüber. Du bist über den Details des Lebens. Zahlreiche Details des Lebens sind engherzig, kleinlich. Du bist in einem größeren Umkreis befasst. Du reitest die Wellen der Liebe, und auf diese Weise führst du Bescheidenheit mit dir, weil sie das ist, wer du bist.

Du kämpfst nicht. Du streitest dich nicht um kleine Dinge. Du streitest dich nicht darum, was man die großen Dinge nennt. Weil du dich nicht bei allem durchsetzen kannst, streitest du dich nicht um kleine oder große Dinge. Du machst aus ihnen keine große Sache. Du verschlingst deinen Stolz nicht. Du hast ganz einfach nicht mehr länger hoch und mächtig zu sein.

HEAVENLETTER # 4280 – 13.8.12 – The Waves of Life

DIE WELLEN DES LEBENS

Halte durch. Eine rauhe See artet in stille Gewässer aus. Das Leben nimmt dich hoch und runter, demgegenüber möchte Ich dir sagen, es gibt im Leben keine Trostlosigkeiten, ausgenommen so, wie du sie dir denkst. Ich weiß, was dir das Leben anscheinend ist. Ich unterschätze nicht, was du durchlaufen magst. Es gibt mehr als eine Manier, durch das Leben zu gehen. Ich sage an, das Leben zu durchmessen, denn du siehst – größtenteils – das Leben, sobald es nicht so läuft, wie du es magst, als ein Wagnis. Wenn du das Gefühl hast, vom Leben bestürmt zu werden, fühlst du weder das eine noch das andere. Du fühlst dich von der Wildheit des Lebens verheert. Lasse das alles in Ordnung so sein, selbst wenn du dich leiden spürst, selbst wenn du Angst hast, selbst obschon du von Pontius zu Pilatus gezogen wirst. Das Leben, das du lebst, kann im Handumdrehen wechseln – – das weißt du bereits.

Ein Sturm kann aufkommen. Die Sonne kommt heraus. Blumen blühen auf. Die Auf’s und Ab’s des Lebens sind nichts als Wellen, und Wellen haben ihren Rhythmus, dennoch sind Wellen immerzu schier Wellen, Wellen sind Wasser, was weggeschwemmt wird, und Wellen sind das, was du aus ihnen machst.

Was auch immer dich in deinem Leben auf Erden aufsucht, es ist endlich. Das Leben ist endlos, was sich indes zuträgt, ist uraltes Drama. The show goes on, oder die Show wird gecancelt. Du bist unendlich, und Unendlichkeit ist schön. Du bist Teil von Unendlichkeit.

Geliebte, zieht eure Schultern hoch und kommt voran. Ich gebe euch unendliches Leben. Ihr habt Unendlichkeit. Dem Leben eignet kein Ende. Lasst eurem Leiden ein Ende zukommen. Lasst Leiden nicht eure Wahl sein. Diese ganze Welt liegt vor euch. In was auch immer euer Leben, so wie ihr es wahrnehmt, eingegraben ist, es stellt nicht das Anfertigen von euch dar. Ihr seid darauf nicht angewiesen.

Wie weh euer Herz auch sein mag, einerlei wie abgelehnt ihr euch auch fühlen mögt, einerlei, wie euch Erfolg in der Welt versagt geblieben ist, euer Leben auf der Erde ist nicht die ganze Geschichte. Das Leben verharrt nicht in der einen oder anderen Weise. Es bleibt nicht gleich. Die Straße, auf der du unterwegs bist, mag rauh sein, und doch werden Straßen auch zu gepflasterten Wegen.

Schade ist es, dass du allzu viel auf solche Dinge zählst. Das Leben ist dir tief ernst. Vielleicht hast du im Augenblick keinen Cent, und dein Herz ist demnach vom Krieg geschunden. Ihr fechtet mit euch selber, Geliebte. Dasjenige, woran ihr festhaltet, hat nicht festgehalten zu werden. Es gibt Flut, und es gibt Ebbe. Ihr habt den Welterfolg nicht zu haben, für den ihr so hart arbeitetet. Euer Wert fußt weder auf eurem Welterfolg, noch fußt er darauf, was ihr Versagen nennt. Euer Empfinden von Fehlschlag ist stets unzutreffend, unabhängig vom Zahlenwerk.

Ihr kennt das Gute nicht, was ihr tut. Ihr kennt den Boden nicht, den ihr bereist. Eure Liebe des Lebens ist nicht davon abhängig, was ihr eurer Auffassung nach tut. Das Leben ist nicht eisengepanzert, so oder so nicht.

Lasst euer schönes Herz nicht heruntergezogen werden. Was immer euer schönes Herz herunterzieht, es hat das nicht zu tun. Ihr werdet wohl das, was euch heimsucht, als Tragödie sehen. Entsinnt euch, Weltleben ist relativ. Tragödie im Vergleich wozu? Was liegt hier an? Was immer an Hoffnungen deinerseits zunichte gemacht wurde, jemand Anderes wäre außer sich vor Freude, dasjenige zu haben, was du als die Sache siehst. Es geht nichts vor sich, was dich zu verzehren und dein Glück zu zerstören hat. Es gibt Leben jenseits des Vorhangs der Bühne, auf der du dich befindest. Dies ist der erste Akt. Es gibt einen zweiten und einen dritten, einen vierten und einen fünften. Sei nicht angeheftet. Du hast dich nicht in Verzweiflung aufzulösen.

Halte deine Träume handlich. Du hast sie nicht in einem höheren Maße los zu lassen, als du mit ihnen Schritt zu halten hast. Habe deine Träume, gib sie nicht auf, und habe auch nicht die Früchte von ihnen zu haben. Es ist mehr am Leben dran, als unverhohlener Erfolg in der Welt. Selbst wenn dein Haus durch eine Flut fortgenommen wird, bist du mächtiger als eine Flut. Alles, was du für dein Glücklichsein für wesentlich erachtest, ist für es nicht wesentlich. Koste das Leben aus.

HEAVENLETTER # 4281 – 14.8.12 – Steady Steady Is the Rudder of Life

UNENTWEGT, UNENTWEGT IST DAS RUDER DES LEBENS

Unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens. Unentwegt, unentwegt ist das Ruder der Liebe. Einerlei wie mächtig sich die Gezeiten des Lebens ausweisen, halte dein Ruder beständig. Mache weiter. Pflüge dein Schiff durch die Hohe See. Die Piraten pflegten zu sagen: „Immer mit der Ruhe bei den Hölzern.“

Halte dich fest! Gelange zum Durchscheinen. Das Beste kommt noch, und du bringst es her, dieses Beste, was noch kommt. Das Beste ist bereits da. Es war immer da, öfters untergetaucht. Und nun kommt das Beste oben zum Vorschein. Rahm steigt nach oben. Und so du auch, Mein geliebtes Kind, so steigst du nach oben.

Dein Herz münzt sich in reine süße Butter um. Umrühren tut das. Einerlei wie rauh die See ist, unentwegt, unentwegt ist das Ruder deines Lebens. Was für Winde auch blasen, unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens.

Was ist die Hauptsäule deines Lebens? Ich BIN das. Was furcht durch die Wellen ohne einen flüchtigen Blick zurück? Ich tue das. Unentwegt, unentwegt ist das Ruder. Ich bin am Steuer. Unentwegt, unentwegt ist das Ruder. Du hast Mich, um dich daran festzuhalten. Was immer an Stürmen aufkommen mag, du kannst nur dazu gelangen, durch sie hindurch zu leuchten. Am Regenbogen gibt es keinen Endpunkt.

Ich bin der Mast deines Schiffs. Ich bin das Deck. Ich bin der Bug. Ich strudle durch die Wellen vorne, und die Wellen, die hinterherkommen, folgen in Meiner Wirbelschleppe. Unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens, derweilen Ich das Steuerruder in der Hand habe, dich an Meiner Seite, für immer und ewig nach vorne ausgerichtet.

Wir sind ein Team, wusstest du das nicht? Was kann Uns anwandeln, alldieweil Ich der Kapitän deines Schiffs bin? Du bist Meine Mannschaft, und du liegst in Meinen Händen. Meine Hände umfassen das ganze Universum. Du kannst einzig bei Mir sicher sein. Ich trage dich. Meine Arme sind groß. Meine Arme sind weit ausgebreitet. Ich entfalte dich so, wie dich Engelsschwingen entfalten. Niemand kann in Meinen Armen stürzen, und alle befinden sich in Meinen Armen. Niemand stürzt, und ein Auffangen ist nicht angesetzt. Niemand hat aufgefangen zu werden, denn niemand entschlüpft Meinen Händen.

Unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens. Und Ich halte dich fest, und du bist sicher in Meinen Armen. Ich halte dich an Meinem Herzen. Ich koste deine Schönheit aus. Ich liebe dich, und Ich liebe dich ohne Weiteres. Was wohl haben Stürme mit Uns zu tun? Wieso, Stürme sind einfach Stürme. Wir sind von Stürmen entfernt. Okay, du wirst nass. Werde sodann nass. Später wirst du trocknen.

Eines Tages, da wirst du dich über die Stürme belustigen, die deinen Geist einholten. Du wirst über die alten Tage lachen, als du nur so weit sahst, wie du sehen konntest. Du sahst Sturm und kein Ende von ihm. Hallo! Stürme enden immer. Es gibt immer eine neue Fabel zu erzählen.

Unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens. Nenne das Ruder den Abschüttler von Kummer. Weh kommt, und Weh geht, und unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens.

Du bist nicht ruderlos. Meinst du wirklich, du wärst es?

Unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens. Du bist an Mein Herz angeleint. Zu Meinem Herzen gehörst du. Du gehörst weder den Tsunamis, noch dem Graupel, noch dem Schnee. Unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens.

Du bist nicht auf Gedeih und Verderb wütenden Stürmen ausgeliefert. Stürme gehen zuende, und du kommst aus dem Regen heraus. Ich BIN deine Bestimmung. Du hast keine andere. Du hast Meine Gesellschaft garantiert. Schaue in dein Inneres und sieh Mich lächeln, und lächle zu Mir zurück, denn unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens. Ich BIN das Ruder des Lebens, und du bist in Meinen Armen.

Unentwegt, unentwegt ist das Ruder des Lebens.

HEAVENLETTER # 4282 – 15.8.12 – Remember Me, says God

ENTSINNE DICH MEINER, SAGT GOTT

Falls du Schwierigkeiten hast, dich an etliche Dinge, an Namen zum Beispiel oder daran, was heute für ein Tag ist, zu erinnern, sind vielleicht deine Gedächtnis-Kanäle Gott-durchtränkt. Ich habe so Meine Art, für dich Kanten zum Verschwimmen zu bringen. Dies ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass Ich Begrenzungen von dir entferne. Weniger eingebunden, scheinst du eher in einem Sumpf von Licht zu gleiten denn in den Außenbezirken der Vergangenheit.

Wie Viele unter euch haben das Gefühl, vergesslich zu sein? Hebt die Hände.

Es gibt im Leben mehr zum Erinnern als die Namen der Filme oder Filmschauspieler. Erinnert euch Meiner. Falls euch jemand darauf hinweist, ihr wärt vergesslich, sagt: „Danke schön.“ Erwidert: „Ich versuche mich an etwas anderes zu erinnern.“

Als ein Menschenseinswesen hast du nicht über jede Stelle, wo du warst, über die Termine, wann du hier und wann du da warst, und über alle Straßennamen ein Tagebuch zu führen. Nein, das musst du nicht. Entsinne dich Meiner.

Falls dir jemand sagt, du sollest deinen Kopf vollsaugen lassen, dann nur zu. Lasse deinen Kopf in Meiner Liebe vollsaugen, denn ich schütte sie für dich aus. Sei Meiner eingedenk, denn Ich bin etwas zum Behalten und zum Sich-Erinnern. Halte Mich im Sinn.

Ich bin ein Andenken, ein wieder zum Leben erweckter Gedächtnisinhalt, und gleichwohl bin Ich eine Erfahrung, eine erneuerte Erfahrung des Einsseins. So Wir wiedergeeint werden, so schickst du dich an, dich aufs Neue zu verlieben. Dein Herz schwillt an, und du verweilst, vielleicht, womöglich ohne jede Kenntnis, in einem Land der Liebe, wo die Grenzlinien verschossen aussehen und Meine Liebe pocht. Wer braucht Erinnerungen, in denen um den Block herumzugehen ist? Ich erinnere Mich deiner lebhaft. Erinnere dich Meiner.

Du machst es gut. Betrachte Mich als ein sich entfaltendes Empfindungsvermögen. Du hast das Augenlicht, den Berührungssinn, den Geschmack, den Geruch, das Gehör. Ich bin jenseits dessen. Du hast einen sechsten Sinn. Wir könnten ihn Intuition nennen. Ich bin jenseits von Intuition. Gibt es da einen siebten Sinn? Ich vergesse, ob es den gibt, oder wie man ihn nennt, denn mein Gedächtnis ist, wie das deinige, weitverzweigt. Was bedarf Ich der Einzelheiten, solange Ich Mich der Liebe mehr als entsinne, solange Ich, wie duftende Teeblätter, denen ihr Duft nie ausgeht, in Liebe versenkt bin, derweil du dich Mir in dem Badeort der Ewigen Liebe anschließt. Entsinne dich Meiner. Was sich zu erinnern ist bedeutsam? Dein Friseurtermin?

Wenn du dich nicht mehr an den Namen einer alten Schulkameradin erinnern kannst, lächle. Du erinnerst dich an die Busenfreundin aus der Schule. Dein Herz ist ihrer eingedenk.

Du erinnerst dich nicht an den Namen des Buches, das du gerade liest, oder an den Autor, da frage Ich dich: weswegen hast du dich daran zu erinnern? Du kannst in einem anderen Zimmer an einen Tisch treten, das Buch dort finden, den Titel und Autor lesen und ihre Namen wieder vergessen.

Kommt mit Mir in einen anderen Raum, und Wir werden gemeinsam die Treppe zu den Höhen des Himmels hochsteigen. Falls du dich nicht mehr länger Alldessen von Mir erinnerst, falls du dich nicht mehr Unseres verzückten Lebens entsinnst, ist das in Ordnung so. Gehe voran und entsinne dich nicht mehr länger, derweilen Ich dich zusammenlese und aber und abermals einsammle, so lange bis du Mich wieder ins Bewusstsein rufst und niemals mehr aufs Neue Unsere Liebe dem Vergessen anheimstellst.

Die Gedächtnisallee gehört nicht bis zum Anschlag gefüllt, überladen, sie soll kein Dachboden voller Erinnerungen sein. Du hast bessere Dinge, um mit ihnen deinen Geist zu füllen, als mit Fakten und Zahlen. Bist du darauf noch nicht gekommen?

Was hast du deinem Dafürhalten nach zu erinnern? Ich zeige dir drei Mutmaßungen an. Ja! Du hast recht! Du gabst drei richtige Antworten.

Erinnere dich Meiner, erinnere dich Meiner, erinnere dich Meiner, und nimm Mich sodann in deinem bewussten Gewahrsein nach überallhin. Eben jetzt in dieser Minute bin Ich rechts an deiner Seite. Ich lege Meine Hand der Liebe auf deine Schulter. Ich lasse Meine Augen auf dir ruhen. Ich erweiche in Meiner Liebe für dich. Du drehst deinen Kopf ein wenig. Du weißt, Ich bin da. Du lächelst. Unsere Augen begegnen sich, und Wir sind Hoffnungslose Fälle und geliefert. Wir sind Hoffnungslose Fälle der Liebe. Wir sind Einsauger von Liebe. Wir sind Liebhaber von Liebe. Jetzt halten Wir Uns an den Händen. Gemeinsam Hand in Hand schauen Wir zum Horizont hin. Wir schauen Uns über den Horizont hinausgehend um. Wir kämmen einen Ozean ab. Wir hüpfen über die Begrenzungslinien des Universums. Wir sehen, da gibt es gar keine. Wir rennen durch einen schönen Springbrunnen, und Wir sind ganz durchnässt, du Gott-durchsickert. Wir verschmelzen, denn was ist Einssein anderes als das?

HEAVENLETTER # 4283 – 16.8.12 – Bringing Your Heart Forward

DEIN HERZ ANS LICHT BRINGEN

Hallo, Schöne. Hallo, hallo, hallo. Ich habe dich gesucht, und daher habe Ich dich gefunden. Selbstverständlich ist es deine Anerkenntnis von Mir, auf die Ich aus war. Ich hatte dich unausgesetzt genau da, wo Ich dich gerne haben wollte, in Meinem Herzen, unversehrt und kräftig. Bejahe es, dass du in Meinem Herzen bist, und, was in Meinem Herzen ist, das würdige Ich aus Meinem ganzen Herzen.

Deine Anerkennung Meiner und Meine Kostbarkeit auf dem Irdischen Flachland mögen dir nicht klar gewesen sein. Mache dir nichts daraus – Ich meine, bringe deinen Geist dazu, all das los zu lassen. Der Geist vermag nicht zu wissen, was er nicht zu wissen vermag. Dein Herz kann es wissen, und aus deinem Herzen heraus vermag Gewahrsein hervorzusprießen. Aus deinem Herzen, nicht so ohne Weiteres, denn der menschliche Geist hat es gern, über Beweggründe und Erklärungen zu sinnen, sie durchzudenken und aufzuspalten. Dies ist dem Geist kein Verstoß. Dies ist es, was der Geist verrichtet.

Indessen kannst du deinen Geist vorort halten. Sobald er zu viel Lärm macht, sobald Gedanken sich in Unsere Liebe hineindrängen, lege deinen Geist eine Zeitlang beiseite, sodass er sich bei Unserer überschwänglichen Liebe, bei Unserer Verwunderung angesichts des einen und des anderen, bei Unserer Liebe dafür, was zu viel davon ist, wovon der Geist zu sich nehmen kann, nicht einzumischen vermag.

Preis dem Geist. Sieh ihn wie ein übermüdetes Kind, und wie er es doch so nötig hat, eine Auszeit zu nehmen. Fürwahr, euer Geist wurde verschlissen, zerrissen und aufgespalten. Legt ihn eine Weile schlafen. Lasst Uns Unsere Herzen in Stille zusammenführen ohne das Quasseln des Geistes.

Ihr liebt eure aufsässigen Kinder. Ihr liebt euren widerspenstigen Geist. Es ist nicht Mangel an Liebe, was euer Kind zum Schweigen und es zu Bett bringt. Euer Geist kann ebenfalls eine Pause von dem Gewimmel gebrauchen.

Wenn du dein Kind wieder zurück in die Familie bringst, ist es ausgeruht, und es macht Spaß, wieder mit ihm zusammen zu sein. So auch mit deinem Geist. Bewahre ihn davor, übermüdet zu werden. Du bist dem Geist das Elternteil. Du bist größer als der Geist. Du bist offener als der Geist, und dennoch ist es so – ein ausgeruhter Geist schaukelt es, Stück für Stück mehr aufgetan zu werden.

Lasse deinen Geist dann und wann an der Seite liegen. Der Intellekt ist schier Intellekt. Er ist wertig und hilfreich, jedoch nicht immer von der Art. Wie dein Geist Aufmerksamkeit liebt. Er macht sich links wie rechts bekannt. Gib deinem Herzen eine Chance, sein Sagen zu haben. Dein Herz ist, gehörig weniger als der Geist, dies und das als gegeben voraussetzend. Dein Herz mutmaßt nicht. Es ist immerzu geduldig. Mache für dein nicht-mutmaßendes Herz Platz. Schaffe dein Herz nach vorn. Auf diese Weise erhebst du auf Liebe Anspruch.

Dein Geist wird gegen fast alles Einwände erheben. Er sagt: „Aber.“ Dein Geist sagt: „Aber dies“, und: „Aber das“, und er spielt mit deinem Herzen Tennis.

Ist dein Herz der Elefant in dem Zimmer, den niemand zur Kenntnis nimmt? Ist dein Herz der Elefant in dem Zimmer, den niemand sieht?

Was zählt, ist, dass du dein Herz, dein schönes Herz, deine schöne Pflaume von einem Herzen anerkennst, das auf einem Regal aufbewahrt wird, geduldig, Dauer-Patient, der wartet, bis er an der Reihe ist.

Du bist deinem Herzen und Geist die Eltern. Wenn du ein Kind hast, das auftrumpft, was vielleicht drängelnd ist, und du hast ein Kind, das zugeknöpfter ist, ziehst du dein scheues Kind zu dir her und nimmst es an die Reihe, damit es dartut, was ihm gerade am Herzen liegt. Biete deinem Herzen eine Weile den Mittelpunkt der Bühne. Unterweise deinen Geist, nicht den ganzen Schnee rücksichtslos an sich zu reißen.

Dein Geist, so wundervoll wie er ist, kann seine Arme nicht um Mich herum legen. Ich, Der Ich Wahrheit bin, bin für den Geist nicht hinlänglich faktisch. Er kann kein Zeugnisblatt mit Meinem Namen drauf herausfischen. Er ist einfach nicht daran gewöhnt, nach Gefühl und Intuition zu handeln. Er liebt es, mit Fragebögen mitsamt Feldern für begrenzte Richtige und Falsche Antworten bewaffnet zu sein.

Aus dem Blickwinkel des Geistes her ist es so: „Du liebe Güte, Gott passt nicht in die Begrenzungslinien, die ich festgesetzt habe. Infolgedessen kann ich Ihn kaum zur Akademie des Geistes zulassen“, derweilen das Herz aus seinem Blickwinkel her sagt: „Oh, um Himmels willen, Gott, komme herein. Es sind keine Förmlichkeiten oder Berechtigungsnachweise nötig oder erwünscht. Komme einfach herein, damit ich Dich kennen lernen kann. Bleibe bei mir.“

HEAVENLETTER # 4284 – 17.8.12 – Narcissus and His Reflection in the Lake

NARZISS UND SEIN SPIEGELBILD IM SEE

Aschenputtel kam aus der Asche, und manchmal steht es im Leben so – wenn man es am wenigsten erwartet, tritt ein Prinz des Lichts und der Liebe in Erscheinung. Aschenputtel, ihr erscheint es so, dass ein Prinz von außen her kam, eine unerwartete Wohltat vonseiten der Welt, indessen ist es sie, die auf den Ball ging und auf den Prinzen traf.

Es ist immer so, dass inwendig in dir ein Licht angeht. Ihr Fuß passte in den Glasschuh, und ihr Leben geriet erhellt.

Liebe, die du erlebst, sich verlieben – das ist etwas, was du gewahrst, ja, aber es ist alldieweil stets inwendig in dir selber so, dass du die Liebe in deinem eigenen Herzen aushebst, die auf dich wartet, sie zu entdecken. Du löst sie aus. Es bist du, der aufgleißt.

Wenn die Flamme der Liebe vom Wind ausgeblasen zu sein scheint, schickst du dich an zu spüren, dass deine Liebe nicht echt war – DEINE Liebe von dir innen war nicht echt. Du hattest ein abwegiges Bild. Du schautest dich nach Liebe um, dass sie dir etwas gebe. Jemand oder etwas hatte Liebe herbeigebracht, die deine eigene war, von dir innen nach außen gebracht, und deine Liebe – Ich rede von der Liebe inwendig in dir – war demgegenüber schier eine Fassade. Du magst dich betrogen fühlen, der Mensch oder die Begebenheit indes, die ein gutes Gefühl in dich einspeiste, hat dich nicht betrogen. Du hattest dich selber reingelegt. Du hattest dich, tatsächlich, eine Zeitlang in dich selbst verliebt, und hernach wies es sich als ein ‚Geht gar nicht‘ aus, da der eine, der scheinbar ein Licht auf dich schien, nicht der gleiche blieb und nicht das Spiegelbild von dir beibehielt, in das du gerne hineinschautest und das dir so Beträchtliches bedeutete.

Ein Schuljunge verliebt sich. Sein Herz ist gebrochen. Er ist sich sicher, dass er niemals mehr jemanden so lieben kann, wie er ein Mädchen mit braunen Locken liebte. Ihre Augen entzündeten die seinen. Ihre Gegenwart gab ihm statt, ein Licht inwendig in sich selber anzustellen. Niemals wird es eine andere wie sie geben. Das stimmt, so eine wird es nicht geben.

Immerhin betritt bald darauf eine Andere die Szene und nimmt scheinbar, seinem Liebesschwur zum Trotz, sein Herz ein, und sein Herz wird ein weiteres Mal durch ein anderes Bild von ihm selber in dem Antlitz der Anderen eingeholt. Selbstverständlich, es geht um ein beleuchtetes Bild seiner selbst, welches der Schuljunge sieht. Das Mädchen ist ein Auslöser. Es ist sein eigenes Herz, was er ergründet. Er ließ das Mädchen mit den braunen Locken sein Herz losgehen und auslösen. Er tut das, und denkt, es sei das Mädchen.

Der Junge ist das Objekt seiner eigenen Liebe. Er ist Narziss, der in das Spiegelbild des Sees blickt. Augenblicklich verliebt sich Narziss, der noch nie vorher seine Widerspiegelung im Blick hatte, in das Bild von sich selber, welches zu ihm von der Oberfläche des Sees her hochsieht. Narziss ist von seinem Bild derart ergriffen – er fällt in den See und wird zu der Narzisse, die am Wasserufer wächst, wo er unaufhörlich sein Spiegelbild zu sehen vermag.

Narziss ist nicht der einzige, der in einen See von sich selbst fällt. Etliche, die Meine Worte lesen, haben ebenfalls von Zeit zu Zeit sich selber in einem Anderen und wieder einem Anderen und wieder einem Anderen widergespiegelt gesehen. Ihr mögt ausgemacht haben, euer Herz sei gebrochen, und dass ihr euch niemals mehr erholen würdet. In einem gewissen Sinne ist es so – so lange wie du einen Anderen für die Liebe in deinem eigenen Herzen zuständig hältst, wirst du niemals genesen. Du spielst die ganze Szene ein ums andere Mal durch, bloß mit anderen Charakteren, und hernach lässt du dich abermals im Stich.

Liebe kommt von dir innen. Für dich wird es wohltuend sein, dich in einem merklicheren Sinne, als Narziss sich selber liebte, zu lieben. Er verliebte sich in ein nach außen gerichtetes Bild von sich selber. Nunmehr ist es an dir, dich selber so zu lieben, dass du Andere auf eine Weise lieben kannst, zu der du fürderhin außerstande warst. Liebe dein Wahres Selbst mehr, und du wirst zur Liebe selbst werden und ausarten. Du wirst schlicht lieben und nicht so überwältigt auf das Bild angewiesen sein, das ein Anderer auf dich wirft. Es wird in deinem Leben keine Treulosen mehr geben, da du der Liebe treu ergeben bist und nicht all das von einem Anderen einforderst, was du für erforderlich hältst, um zu beweisen, dass du der Liebe wert bist. Du wirst inwendig in dir die Wahrheit der Liebe belegen. Du wirst schlussendlich dir selber treu ergeben sein und ein ausnehmliches Licht auf die Erde und auf jene scheinen, auf die deine Augen fallen.

HEAVENLETTER # 4285 – 18.8.12 – Let Your Heart

LASSE DEIN HERZ ZU

Wie hungrig ist doch das Herz, das im Lieben außer Übung ist. Das Herz ist nicht Schuld daran, dass es beschirmt gehalten wurde. Auf dem Herzen wurde herumgetreten, ja, es wurde durch den aufsichtführenden Geist abgeschottet. Der Geist kapselt das Herz ab. Er wird der Auffassung sein, er tue dem Menschen, den er einnimmt, etwas Gutes, er hebe seinen Eigner über Andere hinaus, er halte ihn fern, er halte ihn in einer Art eingefrorener Auserlesenheit, an einem Ort, wo gewöhnliche alltägliche Liebe nicht gut genug ist,sich selber zum Ausdruck zu bringen.

Und so besteht der Geist darauf, dass das Herz des Menschen anstehen müsse, so lange bis die Vollkommenheit herrscht, die der Mensch, der Auffassung des Geistes nach, aufzuweisen habe, bevor der Geist die Freigabe des Herzens erteilen wird. Das heruntergekommene Herz wird demnach zurückgezogen und hat auf die Zusage zu warten, bevor es anheben kann, sich selber an die Oberfläche zu schaffen. Die Zügel am Herzen sind zu kurz, zu straff, zu unterdrückerisch.

Die Person, die im Besitz des Herzens ist, hat, dem versnobten Geist gemäß, exklusiv zu sein, hat sich selber als zu gut zu erachten, um gewöhnliche Leute zu lieben. Geliebte, Geliebter, ohne Teilhabe des Herzens, worauf beläuft sich da das Leben? Dem Geist rangieren Ordentlichkeit und Organisation vor der Liebe. Er ist auf sich selbst stolz, bevölkert mithin den Eigner des Herzens und macht sich selber zum Schlossherrn, ein Schloss, bei dem sich keiner als tauglich erweist, Zugang zu bekommen. Das Herz lebt in einem einsamen Schloss und fragt sich unausgesetzt, wann es sich der Welt werde auftun können.

Der Geist sieht nicht hinlänglich weit. Er spricht Urteile aus, keines davon im Namen von Liebe. Der Geist sagt, niemand sei aufgekreuzt, der der Liebe desjenigen Menschen wert sei, um den sich der Geist ganz betont kümmert. Und so verwahrt der Geist die Person auf einem Regal außer Sicht, wo teure Objekte aufbewahrt werden und zustauben.

Ich rede zu dem Geist:

„Geist, gehe aus dem Weg. Du magst ja voller guter Absichten gewesen sein, doch lagst du insgesamt falsch. Dein Job ist nicht, um das Herz herum, das zu beschützen du dir geschworen hast, einen Befestigungswall auszuheben. Dir gilt es, die Schleusen des Herzens zu öffnen, es zu ehren, dem Herzen es stattzugeben, sich selber der Liebe anheimzugeben.

Geist, du wirst den Gedanken gehabt haben, niemand sei für das Herz, das du illegalerweise abbeordetest, gut genug. In Selbstgefälligkeit, machtest du das Herz zu einer alten Küchenmagd. Du brachtest das Herz dazu, wegen Liebe anzustehen, alldieweil es Liebe zu geben hat. Das Herz kann an jeder Stelle seinen Anfang nehmen. Dir ist es nicht angelegen, es einzuengen. Das Herz ist nicht tollkühn, wie du dachtest. Es hat seine Weisheit. Sofern es, deiner Auffassung nach, auf einzig das allerfeinste Essen anzustehen hat, wird es hungern.

Geist, ziehe in Betracht, dass es dem Herzen gehört, Liebe auszuüben. Ihm ist es, sich selber dem Ausführen von Liebe auszuborgen. Die Praxis ist Liebe selbst. Wie stramm ist das Herz, das vom Lieben ferngehalten wird. Geist, das Herz ist nicht angelegt, unter deiner Aufsicht zu stehen. Das Herz geht über dein kurzzügiges Denken hinaus.

Das Herz hat Liebe nicht zu beanspruchen. Das ist eine Vorstellung, die du, Geist, hast. Dem Herzen, von dem du Besitz ergriffen hast, ist es aufgegeben, Liebe zu geben. Geist, du kannst das Herz nicht übernehmen, da du nicht das Herz bist. Du kannst das Herz nicht begreifen. Geist, du analysierst recht vortrefflich. Du untersuchst sehr gut, und hintertreibst das Herz, das aufrecht zu halten du bestimmt bist. Du meinst gerne, du sehest dich zum Besten des Herzens um, alldieweil hast du das Herz, das zu repräsentieren du dich herbeilässt, in den Schwitzkasten genommen.

Du denkst, das Herz sei ohne Verstand, indes bist du es, der herzlos ist.

Du behandelst das Herz wie ein Pony, das in einem winzigen Pferch angebunden ist. Lasse das Pony der Liebe seine Beine strecken. Du fütterst ihm unablässig trockenes Heu, während es rundherum Unmengen Grünfutter gibt. Lasse das Herz frei, zu sein, was ein Herz ist. Lasse das Herz hüpfen. Lasse das Herz etwas riskieren. Du hast das Herz zurück gehalten. Zurückgehaltenerweise, wie kann es da wachsen? Gib dem angeschlagenen Herzen eine Chance, sich selber auszumachen und das Leben und einen Jeden in ihm zu lieben. Geist, du weißt schlicht und einfach nicht genug.

Machen wir uns, Geist, doch nichts vor – das Herz muss seine Freiheit haben. Es gibt nichts, was für Liebe Ersatz abgeben könnte. Ganz bestimmt nicht dein Rat. Lasse Herzen frei sein.“

HEAVENLETTER # 4286 – 19.8.12 – The Years of the Soul

DIE JAHRE DER SEELE

Dein Körper hatte seine Glanzzeit, und nun ist er in deinem Leben weniger der Hauptdarsteller. Jetzt entspannst du dich in die Essenz deiner selbst hinein. Vorüber sind die Jahre, die Wir die Jahre des Körpers und des Geistes nennen könnten. Aus deinem Blickwinkel her gesehen, belässt dich der Körper im Schlingern, er verzwirnt dich mit Fältchen und alledem. Die Popularität des physischen Du ist unbeträchtlicher. Jetzt ist dein Geist weniger in sich selbst eingewickelt. Mit ordentlich Glück gelangst du zu den Jahren der Seele, zu den Jahren des Aufstiegs der Seele, zu den Jahren des Nahedaranrückens, Was Am Meisten Von Belang ist.

Die Jugend des Körpers ist an sich selbst interessiert. Sie wurde vielleicht zu einem Kult, zu einem Kult der Anbetung. Vielleicht hattest du aus jenem Kult heraus gezogen zu werden und keine andere Chance zu bekommen zu haben, als dich mit dem Wachsen deiner Seele zu verflechten, mit ihm in Wechselwirkung zu treten und dich bei ihm einzurasten. Von der Bewandtnis der Jugend weggedrückt, hast du jetzt deine Seele, um den Blick auf sie zu heften.

Du kannst deine Seele nicht im Spiegel sehen. Du kannst ihr kein Make-up hinzufügen. Du probierst es nicht, dass sie an Gewicht verliert. Deine Seele kann nur so sein, wie sie ist, ein wunderschönes, im Wachsen begriffenes Ding, dem du bisher vielleicht nicht viel Beachtung geschenkt hast. Nun ist bei deiner Aufmerksamkeit die Seele an der Reihe.

Deine Seele war ständig am Wachsen. Sie wächst mit oder ohne deine Beachtung. Und nunmehr bist du gesonnen, dich auf das Wachstum deiner Seele scharfzustellen, was eine andere Ausdrucksweise dafür darstellt, dich auf Mich zu bündeln.

Weswegen ist es gut, Mich im Sinn zu behalten? Es ist nicht so, dass Ich alles bin, was dir übriggeblieben ist. Auf diese Weise bleibst du jung, dank deiner Bündelung auf Mich. Etwas Vergleichbares gibt es nicht. Sich auf Mich scharfstellen ist kein endlicher Brennpunkt. Es ist der Fokus auf das Ewige Endlose Du.

Sobald die Bande der Welt ihren Griff auf dich zu lockern, bitteschön, hier BIN Ich. Ich BIN hier, ununterbrochen bei dir, und du liegst bei Mir auf ein Gramm genau goldrichtig.

Das Meiste an Selbstsucht, die dich in Knechtschaft hielt, ist vorüber. Vorüber ist das Meiste an Selbstzentriertheit, die deinen Horizont ausmachte. Jetzt verdingst du dich der Weite. Deine Anhaftung daran, woran du weiland angeheftet warst, ist geringer. Du bist mehr willens, die Oberflächen-Wertigkeiten los zu lassen und mehr zu den tieferen Werten zu stehen. Du möchtest nicht mehr Achterbahn fahren. Du bist weniger am Besitzen interessiert. Du bist mehr am Abstoßen, Barsein und Ledigwerden interessiert. Was du ehedem als deine hochwertigen Dinge erachtetest, hat seinen Glanz verloren, und jetzt bewahrst du deine Jugend, indem du ein Pionier des Gott-Geistes bist.

Dass der Körper etwas von seinem Reiz einbüßt, ist ein Glücksfall. Das ist nicht: dabei beim Glück schlecht weggekommen sein. Es gibt dir eine Atempause vom Angehaftetsein. Es hegt dich in den Boden und Grund der Liebe ein.

Dein Herz kann immer noch tanzen. Es vermag immer noch zu hüpfen. Dein Herz kann eine Parade anführen.

Jetzt kommt deine Seele aus dem Versteck hervor, und du bist mehr auf sie aus, daher ist sie stärker offengelegt, und du schätzt sie mehr.

Körperschönheit ist zeitweilig, nicht hingegen deine Seelenschönheit. Dein Gewahrsein der Schönheit der Seele, und dein Gewahrsein der Schönheit deiner Seele wächst und wächst. Du bist Gewahrsein, was zunimmt. Du bist Bewusstsein am Sich-Ausweiten. Du bist Bewusstsein, das voll zur Geltung gelangt.

Du verabredest dich mit dem Bewusstsein. Wir, du und Ich, die scheinbaren zwei von Uns, wirken mehr zusammen. Der Zweischritt gerät zum Einen Schritt. Du gelangst näher zu Mir. Ich kann nicht näher an dich herankommen, als Ich es bereits bin. Ich war stets bei dir. Ich war in der Röte deiner Jugend bei dir, und jetzt bist du mehr bei Mir. Du heuerst bei Mir an, und daher winke Ich dich zum Vorangehen herbei.

Die Seele wächst, alldieweil altert sie nicht. In der Welt werden etliche Seelen alt genannt, da sie viele Male die Runde gemacht haben. Seelen wachsen und entwickeln sich, indes verbleiben alle Seelen im Tau ihrer Jugend.

HEAVENLETTER # 4287 – 20.8.12 – If Love Were Food

FALLS LIEBE LEBENSMITTEL WÄREN

Vielleicht bist du eher über Indizien hergefallen, nicht geliebt zu werden, als du Belege anführtest, geliebt zu sein. Wie eine Katze, die einen Satz auf eine Spielzeugmaus zu macht, so stürzt du dich auf dein Übersehen-Werden. Oder, jemand liebt dich in der Tat. Zehnmal gibt es dafür deutliche Zeugnisse, und dann kommt es da zu ein oder zwei Malen, wann du nicht an der ersten Stelle im Programm zu stehen scheinst, und du bist am Boden zerstört. Dann ist es so, als wärst du die Hexe in Dornröschen, und du stellst die Frage: „Wer ist die schönste im ganzen Land?“ Falls der Spiegel deines Geistes sonstwen ausgibt, bist du aufgebracht bis hin zur Verstörtheit.

Ziehe dich stattdessen von einem Empfinden von Mangel ab. Sieh dich danach um, was du magst. Das ist das einzige, nach dem es zu suchen gilt. Schaue nicht nach Vorfällen, wo du übersehen wurdest. Ich sage dir, übersieh den leisesten Nachweis, dass du übersehen wirst.

Du kannst es nicht haben, dass es sich begibt, dass du die zweite Geige spielst. Du kannst es nicht haben, dass du nicht so wertgeschätzt wirst, wie du es dir so erbittert erwünscht und haben musst. Du verdienst in der Tat, geliebt zu werden. Hier die Sache, Geliebte: Liebt euch selbst, wie ihr es verdient, und ihr bedürft nicht derart vieler Liebe von außenher.

Sich bei der Liebe in der Klemme fühlen wird nicht zu dir. Deine Bedürftigkeit macht es für einen Anderen schwerer, dich zu lieben. Setze dich selber von Bedürftigkeit frei, und du befreist dich selbst davon, durch die ganze Welt geliebt zu werden.

Dir steht es besser an, dich auf dein eigenes Geben von Liebe zu fokussieren. Du sei derjenige, der liebt. Pflanze Belege deiner Liebe entlang des Weges. Anstatt auf der Hut zu sein, dass du unbeachtet bleibst, rufe dir ins Gedächtnis, dass du Liebe zum Geben hast, und gib sie. Finger weg! ist des Öfteren eine fantastische Bekundung von Liebe. Einen Anderen frei setzen, er oder sie selber zu sein, ist beträchtliche Liebe.

Demnach – ab und an vermag dein Liebe-Schenken bezeugt zu werden, indem du von deiner Liebe zurücktrittst, denn das, was du als dein geliebtes Vis-à-vis betrachtest, mag schlechthin eher eingeübtes Besitztum sein als Liebe selbst. In Anbetracht dessen, dass man nicht zu viel lieben kann, kannst du hinwiederum zu viel Besitz ergreifen. Du kannst zu sehr lechzen. Du kannst zu viel fordern. Du kannst jemanden in deiner Liebe, in deiner Bedürftigkeit nach Liebe verschlingen. Klingelt da, wovon Ich hier rede, etwas bei dir?

Liebe mit einem vollen Herzen, und lasse denjenigen, den du liebst, frei. Niemand ist für die Freude in deinem Herzen zuständig. Du bist es. Du allein bist es. Nun gut, du und Ich sind es. Niemand sonst ist für das Empfinden von Liebe in deinem Herzen verantwortlich denn du. Dieses Gewahrsein ist Jenen, die du liebst, eine große Erleichterung, und es wird just dir große Erleichterung verschaffen, wenn du dich selber liebst. Du bist nicht, was die Liebe in deinem Herzen anbelangt, auf sonstwen angewiesen. Du bist nicht abhängig.

So lange wie du ein Schwamm bist, der die Liebe-Energie eines Anderen aufsaugt, wirst du gut und gerne einem Anderen die Gelegenheit versagen, dich zu lieben.

Bei Gelegenheit warst du in deiner Bedürftigkeit nach Liebe wie ein mahnender Rechnungseintreiber. Kannst du das zugeben?

Du hast nach Liebe gelechzt, und du hast nach Liebe gelechzt, von einer Art, bei der du angabst, so solle Liebe sein, so, als hätte die Liebe von einem Anderen so und so daherzukommen oder eben gar nicht. Lasse die Zügel der Liebe los, die du straff in der Hand gehalten hast. Sei ein Zulasser von Liebe. Zwinge die Hand der Liebe nicht, denn dann hast du aus deiner Hand eine Faust gemacht. Sei ein verträglicher Geber und Empfänger von Liebe. Du tust dies, indem du nicht an Liebe festhältst, als könnest du ohne die Bekundung von ihr, nach der du dich umsiehst, nicht leben.

Seid darauf aus, Geliebte, Liebe zu geben, und gebt sie von eurem wahren Herzen her. Falls Liebe Nahrungsmittel wären, ginge es euch beim Kochen nicht allesamt um eure Lieblingsgerichte. Ihr würdet euch freuen, für den Gaumen eines Anderen zu kochen, nicht bloß für euren eigenen, wäre das nicht so?

HEAVENLETTER # 4288 – 21.8.12 – At the Heart of Many Misunderstandings

IM TIEFSTEN GRUND ZAHLREICHER FEHLVERSTÄNDNISSE

Wer hat sich noch nicht in einer Lage befunden, wo sich er und ein Gegenüber als entgegengesetzte Kräfte auswiesen? Was die Angelegenheit in Gang brachte, ist nicht mehr länger das Thema. Klar, jede Partei fühlt sich verletzt, und jede Partei fühlt sich für die Härte in ihrem Herz gerechtfertigt. Jemand tat nicht das Rechte. Jeder denkt, es sei der Andere, der nicht richtig handelte. Jeder fühlt sich in die Opferrolle gedrängt. Jeder sieht den Anderen als einen Schurken, vielleicht als einen Erzschurken.

Jede Partei möchte gerne geliebt werden. Was auch der herbeiführende Vorfall ist, jede Partei liebte nicht und wurde nicht geliebt, wurde zum wenigsten nicht genug geliebt. Jede Partei hatte ihre Hintermauerung. Den hineingezogenen Parteien wurde es zu einer Frage der Ehre, der Redlichkeit, der Tugendhaftigkeit, der Richtigkeit, der Gerechtigkeit. Die Zeichen stehen dafür.

Jemandes Mangel an Gewahrsein geriet zu einer Gewalttätigkeit, und zu einer unentschuldbaren Gewalttätigkeit. Und jeder verteidigt seine Position. Er oder sie wurde ausgenutzt. Der Andere war herzlos. Der Andere hatte keine Bedachtnahme an sich. Der Andere war der Bösewicht.

Sei argwöhnisch, sobald du deine Ehre auf dem Spiel stehen siehst. Ersetze das Wort Ehre durch das Wort Ego.

Zumindest in den alten Tagen war es so – wenn ein Paar tanzte und die Dame machte einen Fehlschritt, da sagte der Gentleman: „Entschuldige mich.“ Letztlich sagte er: „Bitte verzeihe mir für deinen Fehlschritt.“ Die Gesellschaft setzte Tanzen in der Art an. Irgendwie entschlüpfte diese Liebenswürdigkeit. Dieses gütige Entgegenkommen, diese liebenswürdige Gefälligkeit im höchsten Sinne, verdrückte sich. Was denn kostet einen die Ansage: „Entschuldige mich“.

Nun, lasst uns auf die Thematik der zwei angreifenden/angegriffenen Familienmitglieder oder Freunde zurückkommen, und darauf, dass derzeit keiner von beiden herauskommen und der erste sein möchte dabei, den Schmerz los zu lassen. Jemand hat ihn los zu lassen. Irgendwann werden sie in der Lage sein, die Härte des Herzens gehen zu lassen. Wann? Beide Parteien wünschen sich, der Felsblock, der sie voneinander trennt, wäre aus dem Weg geschafft, und sind wie die Schuljungen, die unablässig behaupten: „Er hat angefangen.“

Das mag ja stimmen. Es mag so sein, dass der andere Junge damit angefangen hat. Es mag so sein, dass er ganz grundlos damit begonnen hat. Wie lange freilich soll der Kampf weitergehen? Die bessere Frage, die zu stellen wäre, lautet: „Wer wird den Mini-Krieg beenden?“

Jedermann glaubt an Vergebung, alldieweil lässt eine halsstarrige Verstockung einen stahlharten Sinn, diejenige Partei zu sein, der Unrecht angetan worden war, fortbestehen. Was ist so Wundervolles daran, die geschädigte Partei zu sein? Wie verficht dies dich oder sonstwen und dein Festhalten daran, was los gelassen zu werden hat?

Versöhnlichkeit ist ein Vorkommnis, welches schief lief, los lassen. Vergeben ist Freiheit. Los lassen ist Freiheit. Vergeben ist eine Barriere beseitigen. Ein Tor brach zusammen, und nun schaffst du das Tor beiseite. Falls niemand sonst in der Lage zu sein scheint, das Portal wegzuschaffen, dann bist du vielleicht der einzige, es fortzuräumen.

Sofern in dem herbeigeführten Vorfall Schuld zum Tragen kommt, ist es Schuld der Unkenntnis. Die eine Partei hatte keine Vorstellung von dem Schmerz, den sie im Begriff war zuzufügen. Sie konnte eine Idee davon gehabt haben, sie sollte sie gehabt haben, aber sie hatte sie nicht. Und diese eine Partei, geprägt von geringer Selbstwertschätzung, kann sich nicht dazu veranlassen zuzugeben, dass sie keineswegs im Ganzen genommen ohne Zuständigkeit war, hingegen war sie womöglich der Akteur, nicht so sehr der Reakteur. Da er sich nicht hinlänglich wertschätzt, fühlt sich derjenige, der die Abspaltung einleitete, eingebunden, sich als derjenige aufzuführen, der verwundet wurde. Die Reaktion des Anderen verletzte ihn, und er ist noch nicht in der Lage, seinen eigenen Schmerz zu überwinden.

Ich zeige dir nicht an, dich über deine eigenen Gefühle hinwegzutäuschen. Beginne mit der Arbeit an dir selber auf den feineren Ebenen. Arbeite an deinem eigenen Herzen, sodass deine Rede wahrhaftig sein kann und eine Mauer zu bereinigen und auszubügeln imstande ist.

HEAVENLETTER # 4289 – 22.8.12 – Come From Good Will

KOMME VON WOHLWOLLENDEM ENTGEGENKOMMEN HER

Komme von der Liebe her. Wenn du nicht von der Liebe her kommst, sprich nicht davon. Wenn du nicht von der Liebe her kommst, tue es nicht. Selbst bei kleinen Dingen, bei kleinen Dingen, die unbedeutend scheinen -, wenn du nicht von der Liebe her kommst, tue es nicht, sage es nicht, denke es nicht.

Auch wenn es darum geht, eine E-Mail zu löschen – falls du etwas Verbittertes spürst, lasse erst die Verbitterung los, bevor du die E-Mail löschst. Wenn du boshafte Gefühle hast, lasse die Gehässigkeit los, bevor du löschst. Wenn du in kleinen Dingen Feindseligkeit nicht los lassen kannst, wie kannst du es dann fertigbringen, die Negativität in den Angelegenheiten, die von Belang sind, zu handhaben.

Du kannst Negativität los lassen. Du kannst es. Du kannst es wirklich. An der Stelle kannst du bescheidene Ergebenheit hinzulernen. Ich möchte dir sagen, dass Negativität nichts wert ist. Nichts. Habe noch einen Trumpf in der Hand. Das Ass ist Wohlwollen. Und falls der Trumpf in deiner Hand noch nicht als Wohlwollen ausgewiesen ist, dann spiele die Karte nicht.

Du hast eine Zauberkarte, und das ist das entgegenkommende Wohlwollen. Und falls du diese Zauberkarte des entgegenkommenden Wohlwollens noch nicht hast, dann habe es auf sie abgesehen. Du kannst es in Babyschritten auf sie abgesehen haben. Die Sache dabei ist, dass du es auf sie abgesehen hast.

Nun möchte Ich dir klarmachen, dass es kleine Negativität nicht gibt. Da ist Negativität, oder da ist Positivität. Sobald es um Negativität geht, gibt es keine Skala, ebensowenig wenn es sich auf Positivität beläuft. Es gibt keine Gradeinteilungen. Giftigkeit ist Giftigkeit. Ein kleiner Biss mit Gift ist nichtsdestotrotz Gift.

Falls dich jemand, der deinem Empfinden nach ein Freund war, auf die eine oder andere Weise im Stich lässt, wie es Freunde gelegentlich tun – lasst uns einmal sagen, er sandte dir eine E-Mail, die dich nervte und du nimmst ihm die E-Mail für übel, dann denke zwei Mal, bevor du die E-Mail barsch löschst. Löschen ist okay. Du hast E-Mails zu löschen, und selbst freundliche. Du kannst sie nicht alle behalten, dennoch kannst du sie ohne Leidenschaft löschen. Probiere es. Versuche es jetzt. Habe Acht. Lösche mit einem Segenswunsch für den Absender. Ja, selbst bei Spam.

Dies ist so grundlegend, was Ich dir sage. Wenn du dich verschnupft fühlst, wenn du grollst, dass der Absender der E-Mail dich nicht mehr für unerlässlich erachtet, dann sieh dein entgegenkommendes Wohlwollen als erheblich an. Was ein Anderer tut, ist nicht so folgenreich. Was du tust und wie du es tust, ist von größtem Belang. Ich rede im Augenblick zu dir und nicht zu sonstwem.

Ich rege nicht an, dass du deine negativen Gefühle kaschierst, Meine Rede ist, dass du sie beseitigst.

Wenn du nicht von der Liebe her kommst, tue es nicht. Komme von der Liebe her, oder tue es nicht. Beseitige die Negativität. Segne die Person, und blende sie nicht aus. Möchtest du das tun? Möchtest du das der Welt zuliebe, dem Menschen zuliebe, dir zuliebe und Mir zuliebe tun? Gott zuliebe – möchtest du der Negativität ein Ende bereiten? Was tust du, indem du sie behältst?

Lasse Feindlichkeit los. Lasse verletzte Gefühle los. Lasse Ärger los. Was immer nicht Liebe ist, lasse es los.

Dies ist die Bedeutung von die andere Wange hinhalten. Wende dich von der Negativität weg. Wende dich der Positivität zu.

Ich kann nicht klarer sein, als Ich es bin. Gestatte es dir nicht, an irgendwelcher Negativität festzuhalten. Gib es dir nicht statt, von Negativität her zu handeln. Gib es dir nicht statt, Negativität nachzusehen.

Entsinne dich, wie Ich dich wertschätze. Entsinne dich, dass Ich in demjenigen Menschen Wohnung habe, der dich links liegen ließ oder herunterspielte. Nicht länger sollst du das Herz eines Anderen belächeln. Du wirst nicht sagen, das Löschen mit wahrer Wollust sei in Ordnung so. Seien es auch Gedanken im Stillen – was du denkst, wird übermittelt, und was du denkst, fällt auf dich zurück.

Du bist zu wundervoll, um mit Negativität zu spielen. Du bist wundervoll genug, um sie fallenzulassen. Sie ist eine heiße Kartoffel, und du wirst sie nicht mehr anfassen, selbst nicht mit einer drei Meter langen Stange.

Fällt es derart schwer, zu Mir zurück zu kommen?

HEAVENLETTER # 4290 – 23.8.12 – A Balance of Compassion

EINE AUSGEWOGENHEIT AN MITEMPFINDEN

Übernimm deinen Part beim Emporheben der Welt. Spiele einfach deine Rolle. Diene. Steuere bei. Sieh allerdings nicht zu, der Retter der Welt zu sein. Das übernehmen ist dir zu viel.

Du dienst, indes vermagst du nicht jedermanns Schwierigkeiten in dein Herz aufzunehmen. Sei anteilnehmend, ohne dich zu zerreißen. Was an Schwierigkeiten einem Anderen zugehört, gehört dir nicht, gleichwohl bist du nicht herzlos. Du kannst nicht die Probleme Anderer auf dich nehmen, als wären sie deine eigenen, da das niemandem hilft. Sofern jemand gelähmt ist, gilt es dir nicht, ebenfalls lahm zu werden.

Du bist nicht Atlas, der die Welt auf seinen Schultern trägt. Springe dem Universum bei und pflege dein eigenes Wohlergehen.

Wie bringst du unter einen Hut, der Welt zu helfen, mittlerweile du dein Leiden dem Leiden, was bereits existiert, noch dazutust? Wie bietest du der Welt Mitempfinden dar, und nicht, dass dein Herz schmerzt? Wie viel Hilfe bietest du der Welt, während dein Herz wehtut?

Wie brachten das die Erhabenen zuwege? Ihr Mitempfinden war trefflich, und sie nahmen das Leiden dennoch nicht an. Sie erhoben sich über das Leiden, und auf diese Weise litten diejenigen, denen sie dienten, weniger. Selbstverständlich hatten sie eine umfassendere Sicht vom Horizont. Und nicht anders müsst ihr es auch haben.

Buddha hatte gehöriges Mitempfinden, und doch war er ein Lachender Buddha. Wer hatte mehr Freude an seinem Dienst an dem Menschengeschlecht als jemand wie Buddha? Er überstieg die Ebene des Leidens.

Im Leid liegt keine Freude. Es kommt darin kein Vorteil zum Tragen, außer in der Gelegenheit, mit dem Leiden zum Ende zu kommen. Jeder, der leidet, hat sich über es hinauszuheben. Leiden ist nicht bewundernswert. Wenn du dem Schmerz eines Anderen zuliebe dem Herze dein wehtust, was für eine Hilfe erteilst du dann?

Sei zu jedem freundlich. Sende Anteilnahme an alle rund um die Welt, und sei dennoch kein Co-Leidender. Mitempfinden ist nicht Leiden, Geliebte.

Etliche Menschen essen laufend zuviel. Etliche frönen der Anteilnahme. Mitempfinden bedeutet, sich zu einer höheren Ebene zu begeben. Es bedeutet nicht, sich das Leiden Anderer als dein eigenes zueigen zu machen.

Wenn du leidest, hilfst du niemandem. Die Erhabenen übernahmen sich weder, noch waren sie teilnahmslos.

Wenn sich jemand schneidet, hast du dich nicht ebenso zu schneiden. Wenn jemand blutet, hast du nicht ebenso zu bluten. Worum handelt es sich denn dabei? Es ist jedenfalls nicht größeres Mitempfinden.

Sei mitempfindend. Unternimm etwas. Sei dienstbar. Hilf, und halte dein eigenes Herz hoch. Bewahre dein Herz hoch.

Es ist von dir nicht selbstlos, zu leiden, unterdessen in der Welt bereits hinlänglich Leiden zugegen ist. Sofern es dir danach ist, Leiden zu verringern, musst du Leiden verringern, nicht, es auf dich nehmen.

Habe Empathie, und werde nicht in Empathie verzehrt.

Der Chirurg hilft demjenigen nicht, den er operiert, indem er weint. Er ist kein Roboter. Er hat ein Herz, und doch hält er sein Herz unversehrt. Das hat er zu tun. Er kann lieben. Er kann mitempfindend sein. Er kann nicht alle Operationen an sich selber ausführen. Es ist klar, dass ein Chirurg Anderen nicht hilft, indem er der Operation an ihnen nicht standhält.

Insofern als dies nunmehr gut begriffen ist – nach wie vor steht die Frage nach dem Wie offen. Wie schenkst du Anteilnahme und nimmst dennoch das Leiden nicht auf dich? Wie gelangt man dorthin? Selbst wenn du dein Bestes gibst, wie schaffst du das? Wie erlangst du ein solches Gleichgewicht? Wie schenkst du jemandem mit einem Ausschlag deine Anteilnahme, ohne dass du selber einen Ausschlag bekommst?

Zunächst einmal, begib dich der Anschauung, dass du, ohne der anteilnehmendste Mensch auf der Welt zu sein, mitempfindend sein kannst. Nimm eine andere Auffassung von Mitgefühl ein, als du hattest. Mitempfinden ist Stärke, nicht Mitleid.

HEAVENLETTER # 4291 – 24.8.12 – Now, Will You Smile?

ALSO, MÖCHTEST DU NUN LÄCHELN?

Weißt du – manchmal ist es, sobald dir das Leben zu viel wird, in Ordnung so, dies anzuerkennen und dir selber eine Auszeit zuzuteilen. Wenn du einen Tag frei brauchst, brauchst du einen Tag frei. Du kannst nicht auf jemanden warten, der dir aushilft. Erweise dir selber einen Gefallen.

Wenn du eine Pause nötig hast, nimm dir eine.

Es gibt nichts, was du zu erweisen hast. Du hast nicht unter Beweis zu stellen, dass du die Mighty Mouse bist!

Selbst wenn das Leben von der Art ist, dass du mitten in dem Druck, den du verspürst, weiterzumachen hast, dann kannst du, auch wenn die Lage die gleiche bleibt, mental die Füße hochlegen. Du kannst dich aus der aufreibenden Emotion herausziehen, die du empfindest. Du kannst dir von der Anspannung eine Pause bieten. Du kannst das, Ich weiß es, du kannst das.

Du kannst mit dem Gedanken aufhören, du befändest dich unter enormem Druck. Falls du ein Teekessel wärest, würdest du deinen Deckel abnehmen und den Dampf rauslassen. Stelle dir vor, wie der Dampf von dir herauskommt. Für den Dunst ist es ein Leichtes zu verdampfen. Lasse den überschüssigen Dampf aus deinen Fingern, deinen Zehen, aus deinen Ohren, aus deiner Nase und deinem Mund hervorkommen. Lasse den Dampf ab. Erleichtere dich von dem Druck, den du dir selber auferlegt hast.

Nicht das Leben setzt dich unter Druck. Du wirst dich womöglich darüber in Dispute begeben mögen. Das Leben wird dich vielleicht in eine schwierige Lage stellen, dennoch bist du es, der dich unter Druck setzt. Du bist es, der den Bescheid erteilt, dass eine bestimmte Voraussage für dich zu viel ist zu ertragen. Triff eine andere Entscheidung. Insofern als du eines Tages darüber wohl wirst zu lachen haben, lache jetzt darüber. Und falls du eines Tages darüber nicht zu lachen haben wirst, entsetze dich gleichwohl von dem Druck. Wisse, dass die Entscheidung, sich unter Druck gesetzt zu fühlen, von deinem Inneren herrührt. Sie kann dir niemals auferlegt werden.

Situationen können dir auferlegt werden, ja. Druck, nein. Du hast nicht stramm, stark zu sein und alles zu überragen zu haben, denn du kannst immer durch- und ausatmen. Haltet euren Atem nicht an, Geliebte. Atmet.

Wenn ihr euch durch einen Umstand umgehauen fühlt, so haut euch selber nicht gerade um. Macht Überwältigtheit rückgängig. Sie ist ein absonderlicher Gegenstand. Sie ist etwas, was du aufgelesen hast. Wenn du sie aufgelesen hast, kannst du sie ebenso fallenlassen. Du kannst sie jetzt fallenlassen.

Du kannst bescheiden, eine simple Person zu sein, die keinen Druck aufbaut. Atme den Dampf aus. Spüre, wie dein Feuer abflaut. Fache das Feuer nicht an. Du hast kraft deiner Gedanken das Feuer angefacht. Jetzt ist deine Denkart anders. Jetzt denkst du ruhig.

Jetzt denkst du nicht über all das nach, was du zu tun hast. Denke stattdessen an all das, was du bist. Du bist Mein Kind, und Ich sage, du bist schön. Ich sage, du bist wundersam. Ich sage, du bist die Helligkeit des Seins. Nimm was Ich sage als Evangelium, nicht die überlastenden Gedanken, die du in deinem Geist hin und her gestoßen hast.

Geliebte, lasst Stress und Anspannung los. Bei welcher Lage auch immer, ihr habt vor Belastung und Überbeanspruchung keinen Fußfall zu machen. Ihr habt vor dem Durcheinander keinen Kotau zu machen. Versetzt euer Herz in die Ordnung zurück. Versetzt es in den Frieden zurück. Seid in Frieden. Was immer ihr als unüberwindbar betrachtet, wird auf eigenen Antrieb hin seinen Abgang nehmen. Es zieht jetzt soeben aus. Haltet nicht an ihm fest. Falls du dich in einer Bedrängnis fühlst, lasse sie los. Lasse dich selber im Frieden sein. Schone dein Herz eine Weile. Hebe es hoch. Stille es. Tröste es. Lasse Beschwerdehaftigkeit los.

Etwas Gutes ist am Sich-Begeben. Eine Gepflogenheit beim Denken geht ab. Lasse sie gehen. Du benötigst sie nicht. Du hattest sie nie nötig. Einerlei wie düster eine Situation zu sein scheint, du hast bei ihr nicht die Patenschaft zu übernehmen. Du hast sie nicht zu hegen. Ziehe sie dir nicht zu. Lasse sie los. Ich spreche zu dir jetzt, und Ich küsse dich auf deine Nase! Also, möchtest du jetzt etwa lächeln?

HEAVENLETTER # 4292 – 25.8.12 – A Child of Mine

EIN KINDE MEIN

Verurteilen ist der Liebe entgegengesetzt. Das ist die ganze Geschichte beim Urteilen. So lange du nicht übers Verurteilen hinausgelangst, bist du nichts mehr als ein Geschwätz. „Dieser und jener tat dies. Dieser und jener tat das. Kannst du das glauben? Wie konnte er bloß? Wie konnte er das bloß?“ So schnatterst du, und so fühlst du dich demjenigen überlegen, der was auch immer tat.

Als Christus sprach, derjenige, der ohne Schuld sei, werfe den ersten Stein, vermochte niemand darauf zu antworten. Jenen, der ohne Schwachstelle ist – lasst ihn den ersten Stein werfen. Bringe ihn zum Einhalten und dazu, nachzudenken, dass er auf ein Kind von Mir einen Stein wirft.

Die Welt ist für etliche Menschen schwerer als für andere. In einem jeden Verurteilungsfall lässt der Verurteilende seine Verantwortlichkeit, für seinen Nachbarn Fürsorge zu tragen, in Vergessenheit geraten.

Was auch immer jemand begangen hat, einen noch größeren Irrtum, vielleicht das allergrößte Vergehen – es handelt sich um Urteilen. Urteilen kommt von der irrigen Prämisse her. Der Partner von Verurteilung ist ein verhärtetes Herz. Verurteilung und Unversöhnlichkeit sind beide verhärtete Herzen.

Sobald Menschenseinswesen urteilen, haben sie ihre Herzen verhärtet. Sie stellten Mutmaßungen an. Sie gingen von einem Erscheinungsbild aus, und fanden es wirklich, wirklich unverzeihlich.

Ein Beispiel könnte sein – ein Fahrer, der mit überhöhter Geschwindigkeit etliche rote Ampeln überfährt, ein Fahrer, der keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nimmt, ein achtloser Fahrer, den du nur geringschätzen würdest, so lange, bis du, der du rundum leidenschaftlich ‚Dss-Dss-Dss‘ zischtest, in Erfahrung bringst, dass er gerade seinen kleinen Sohn zur Unfallnotaufnahme ins Krankenhaus gebracht hatte. Der Junge hatte einen Unfall. Der Vater rettete seinem Söhnchen das Leben. Jetzt wo du die Umstände kennst, wo ist da dein Urteil? Du hast stattdessen Anteilnahme. Du hast Mitempfinden anstelle von Wut. Sobald du das einmal mitbekommst, hast du an der Stelle von Urteil Anteilnahme. Unter den gleichen Umständen könntest du ohne Weiteres das gleiche tun. Und du hättest es selber liebend gerne, dass Andere Verständnis aufbringen, und nicht, dass sie urteilen.

Erschließe lieber, als zu urteilen. Hier geht es nicht um Entschuldigungen ausstellen. Du weißt ganz einfach nicht, was vor sich geht. Du kennst die ganze Geschichte nicht. Bei jedem Fall eines Aburteilens gibst du einen Anderen auf, und irrst dich. Wenn du dich im Irrtum befindest, wäre es dann dir oder irgendwem dienlich, dass es anfängt Steine auf dich zu hageln?

Wirf keinen ersten Stein, weil Steine werfen der Gegensatz von lieben ist. Steine werfen ist Aberwitz. Wirf stattdessen dein Urteil und seinen Cousin, den Ärger, weg. Gibt es Groll ohne Verurteilung? Kann es Ärger ohne Verurteilung geben? Ärger und Verurteilung verdammen.

Es gibt für dich keine Not, dich über einen Anderen zu stellen. Falls du oben stehen musst, dann stehe über deinem niedereren Selbst, das darauf aus ist, einen Anderen herabzusetzen. Ja, Geliebte, steht über euch selbst.

Verurteilung ist nicht unvoreingenommen. Wann war sie das jemals? Verurteilung ist anmaßend. Sie ist abtrennend. Sie ist einen Anderen für dein eigenes Behagen opfern. Lechzt du nach einer Hackordnung? Wie wäre es, gar nicht mehr zu picken. Schließe dich etwas anderem an.

Die Frage Christi war: Wer bist du, dass du urteilst? Wer bist du, dass du dich über einen Anderen stellst?

Besser, du hebst einen Anderen in deinen Armen hoch. Richte einen Anderen auf. Falls du verdammen musst, verdamme dein Verurteilen, denn dein Urteil fügt dem, den du aburteilst, Leid zu, und es schadet dir.

Weder Christus noch Buddha noch Mohammed noch Moses sagte jemals: „Verurteile einen Anderen.“ Mit Sicherheit nicht. Ihre Botschaft hieß, einander zu lieben. Urteilen, Geliebte, ist Kleinheit. Liebe ist Weite. Es braucht ein großes Herz, unter allen Gegebenheiten zu lieben. Nicht-Urteilen ist eine gute Möglichkeit, zur Liebe aufzurücken. So wie ein Ballon hochsteigt, so wird es dein Herz der Liebe tun. Es ist nicht möglich, zur selben Zeit zu lieben, und zu urteilen. Falls du beurteilen musst, dann beurteile einen Jeden für würdig, geliebt zu werden.

HEAVENLETTER # 4293 – 26.8.12 – There Is an Eave for You to Go Under

ES GIBT FÜR EUCH EINEN PLATZ ZUM UNTERSTELLEN

Es ist keine Plattitüde, wenn man sagt: Alles ist gut. Es ist kein Abwimmeln. Es ist wahr. Wie sich auch die Notlage, wie sich auch derzeit das Ausmaß deines Empfindens von Dringlichkeit, von Angst oder orginärem Herzschmerz ausmacht, einerlei wie dringend – nach Auffassung der Welt – ebendies, egal was, sei, Geliebte, glaubt Mir ein für alle Mal, wenn Ich euch sage: Es gibt keine Situation, bei der es um Leben oder Tod geht.

Ja, Ich kann euch sagen hören: „Für Dich, Gott, ist das leicht zu sagen.“

Das ist für Mich leicht zu sagen. Die Wahrheit IST für Mich leicht zum Ausdruck zu bringen. Die relative Welt ist relativ. Etliche Beschwernisse in der Welt werden mehr in Betracht genommen, etliche weniger. So steht es in der relativen Welt. Invergleichsetzungen. Ausmaße. Es tut weh, wenn ihr euch den Zeh stoßt. Dann ist ein böser Kopfschmerz schlimmer. Es gibt Schlagzeilen, auf die du unumgänglich stoßen musst, welche wie eine Sache um Leben und Tod aussehen. Was sind Schlagzeilen wirklich? Sie sind nicht Den-Zug-Anhaltend. Und, falls der Zug trotzdem anhalten würde, würde er wieder losfahren oder ein anderer käme kurz danach hinterher.

Geliebte, es gibt völlig durch den Wind sein, viel Aufhebens um nichts und wieder nichts, und es gibt Lagen, die als Tragödien verlautbart werden, über die die Welt Einvernehmen hergestellt, über die sie ein einstimmiges Votum abgegeben hat, dass sie Leiden verdienten, dass sie tiefes Leiden verdienten. Genaugenommen ist es so, die Welt trifft die Aussage, dass mit dir, sofern du unter gewissen Gegebenheiten nicht leidest, etwas nicht ganz in Ordnung sei.

Ich möchte euch gerne euer Empfinden von Weh und Kummer wegnehmen.

Das Gegebene ist, dass euch in der relativen Welt nichts zugehört. Eure Kinder gehören euch nicht. Eure Eltern gehören euch nicht. In der zeitweiligen relativen Welt ist alles auf Überlassen hin. Euer Leben ist wie ein Buch, was ihr von der Bibliothek ausleiht. Ihr habt es zurückzubringen. Manche Bücher wird man euch für einen Monat überlassen. Manche für eine Woche. Auf jeden Fall gibt es ein Rückgabedatum.

So ist es nachgerade, du wirst weinen, und selbst dann möchte Ich dir sagen, dass alles gut ist. Ich möchte dir sagen, dass ein Körper schier ein Körper ist. Er ist nicht alles.

Ihr spürt Getrenntheit, und Ich sage euch, dass es keine Trennung gibt. Ein Körper stirbt. Körper werden sterben. Die Seele niemals. Es gibt Verlust nicht, ausgenommen, ihr sagt es an.

Derweilen möchte Ich fortfahren vorzubringen, dass alles gut ist. Weil ihr keinen Regenbogen sehen könnt, bedeutet nicht, dass es keinen gibt. Und Ich sage euch, dass ihr dann, wenn Wolken aufziehen, nicht unter ihnen zu bleiben habt. Und wenn es zu einem Wolkenbruch kommt und in Strömen regnet – da und dort gibt es einen Unterstellplatz, wo ihr hingehen könnt. Ich sage gerade, dass Ich, wenngleich ihr Mich nicht physisch gesehen habt, hier bin, und dass Ich für euch hier bin. Ich hebe euch in Meine Arme hoch. Ich halte euch fest. Ich wische eure Tränen ab. Ich liebe euch.

Ihr könnt sagen: „Gott, das ist alles schön und gut. Unterdessen habe ich ein gebrochenes Herz. Mein Leben ist am Zerbröckeln. Mein Herz und mein Leben sind so zerbrechlich, dass sie kaum zu reparieren, dass sie kaum mehr zusammenzufügen sind. Du hast keinen Trost für mich.“

Gedenkt, das Leben ist ein Geschenk. Es war das immer. Ihr habt es nicht nötig, ein Geschenk abzuweisen. Schlagt stattdessen Tragisches aus. Weist Leiden von euch. Lebt das Leben.

Das Leben ist ein Dargebot. Es ist ein Anerbieten, was Ich euch zureiche. Gebt auf das Leben acht, was Ich euch schenke. Das Leben auf der Erde ist eine vorübergehende Szene in einem Film. Derweilen euch in dem Film eine Rolle aufgegeben ist, da spielt euren Part. Niemals ordnete Ich euch zu, ein Darsteller von tragischen Rollen zu sein. Ich übertrug euch, ein Licht-Bringer zu sein. Bringt Licht in euer Leben. Lasst das Licht herein. Zieht die Rollos hoch.

In Düsternis, wie in Licht – liebt.

HEAVENLETTER # 4294 – 27.8.12 – The True Meaning of Namaste

DIE WAHRE BEDEUTUNG VON NAMASTÉ

Wahrhafte Dankbarkeit ist Liebe. Wenn Liebe von einem Geschenk oder einer bestimmten Handlung abhängig ist, ist es nicht Liebe. Wahre Liebe ist wahre Dankbarkeit. Sobald du dankbar bist, dass jemand existiert, ist das Liebe. Wir kommen da zum Kern der Sache.

Du hast noch nicht so recht erkannt, was Liebe ist. Ja, klar, es kann sich eine verrückte Leidenschaft einstellen. Klar, du kannst deine Liebe auf einen Anderen objektivieren, eine Zeitlang unter der Auffassung, dies sei Liebe.

Liebe ist, sobald du schlicht dankerfüllt bist, dass der Mensch vor dir dir vor Augen ist. Und wenn der Mensch nicht vor dir steht, bist du ebenfalls dankerfüllt, dass er oder sie existiert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit waren sie großherzig dir gegenüber. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stehen sie dir bei, an dich selber zu glauben. Das ist etwas, für das es dankbar zu sein gilt, dass dich jemand so sieht, wie du wahrhaft bist.

Bevor du es mit der Dankbarkeit allzu ernst meinst, müssen freudig sein und wohltuend sein greifbar sein. Wir reden hier schlechterdings nicht über Dankbarkeit, die statthaben sollte, sondern entschieden mehr über Freude, die ist. Es ist nicht so, dass die Person irgendwas auf dich zu schauern hat, sie erkennt dich indes, sie weiß, wer du bist, und das Licht, was er oder sie aus den Augen heraus scheint, ist alles, worum du bittest.

Es ist eine fantastische Sache, wenn dich jemand sieht, wie du bist. Dankerfüllt sein ist eine herrliche Sache. Lieben ist eine großartige Sache.

Wir reden soeben nicht einfach über Worte, das verstehst du. Worüber Wir hier reden, steht über und jenseits von Worten. Wir reden nicht über einen Satz. Wir reden über Liebe, die gewöhnlichem Leben standhält. Wir reden nicht über einen bestimmten Ausdruck von Liebe. Wir reden über die wahre Bedeutung von Namasté. Selbst wenn es bloß einen Moment lang ist, du bekommst einen Geschmack davon, von welcher Art Ich, Gott, bin, und bekommst einen Geschmack von einem Menschenseinswesen, das sich über die gewöhnlichen Satzungen des Lebens erhebt.

Freude ist das, was einen guten Lehrer ausmacht. Gesegnet sind die Lehrer in der Welt, die in den Kindern unter ihrer Obhut einen Funken Licht erblicken. Das Kind kann ein Plagegeist sein, das tut nichts zur Sache. Der Lehrer findet eine gewisse Freude an dem Kind. Eskapaden sind eines. Das wahre Herz ist etwas anderes.

Sobald jemand Freude an dir findet, ist etwas in dir erwacht. Dankbarkeit ist erwacht. Ein Anflug von Liebe ist erwacht.

Wie überrascht doch Meine Kinder sind, sobald Andere für sie keine Mühe scheuen. Ein Hurra auf diese bescheidenen Anfeuerer, die sich über das tägliche Leben und damit über das Bild von euch, das ihr innehieltet, erheben, jenes ausgefranste Schwarzweißbild von euch selbst, vielleicht der schlimme Junge dort in der Ecke.

Wenn du etwas aus der Gutheit deines Herzens heraus tust, ist es etwas, was du gerne tust und was du zu tun hast. Es ist nicht so, dass das, was ein Anderer ansagt, an dir ist, es auszuführen. Sobald du aus reiner Freude daran schenkst und gibst und jemand dir dankt, und sobald du dartust: „Es ist mir eine Freude“, dann meine es so. Meine, was du tust, und meine, was du sagst.

Wie dankerfüllt sind Meine Kinder für eine Krume Liebe. Geliebte, nehmt jenen Brocken und brecht ihn in zwei Teile und gebt jenen Teil einem Anderen.

Allzu lange waren Viele in der Welt ohne ein Stückchen Liebe. Seid sodann ein Lumpenhändler der Liebe. Alsdann erkennt ihr, dass ihr schier ein Lumpenhändler in Verkleidung seid. Ihr seid ein König in Verkleidung. Ihr habt eine Schatztruhe voller fabelhafter Juwelen. Die Juwelen tragen den Namen Liebe, und Ich, Gott, gebe euch Liebe, da Ich Freude daran habe, Liebe auszuteilen. Und fürderhin gewahrt ihr Meine Liebe, und dass ihr auserkoren seid, sie auszuzahlen.

HEAVENLETTER # 4295 – 28.8.12 – Where Anger Comes From

WOHER ÄRGER RÜHRT

Es ist gut, dass du ein Herz hast. Es ist gut, sobald dein Herz auf die Mitte hin eingestellt ist, wenn es auf sich selbst bezogen stark ist. Es ist gut, wenn dein Herz zufrieden ist. Du sähest es gerne, wenn du die ganze Zeit zufrieden wärest, und dennoch spürst du dich bisweilen unzufrieden, vielleicht ärgerlich, und vielleicht, in den Bezügen der Welt, durchaus zurecht so.

Es ist gut, deinen Groll nicht ins Kraut schießen zu lassen. Gleichzeitig ist Ärger eine Kraft, bei der man besser tut, sie anzuerkennen, denn sie nicht einzusehen. Groll unterdrücken ist nicht gut für dich. Es gibt für deinen Ärger einen Grund, und er scheint dir rechtmäßig. Er mag der ganzen Welt gerechtfertigt erscheinen, und dennoch ist Ärger Ärger, und unterdrückter Ärger ist wie ein Topf kochendes Wasser, der brodelnd auf dem Ofen stehen bleibt. Das Wasser ist immer noch heiß. Das Wasser schürt an. Ihr möget im Ärger nicht um euch schlagen, und ihr möget Ärger nicht wegdrücken, als würde er nicht existieren.

Menschenseinswesen haben Ärger.

Habe Ich noch nichts darüber verlauten lassen, woher Ärger rührt? Er kommt vom Urteilen. Ihr werdet dem ohne Weiteres beipflichten, dass Aburteilen niemandem zum Vorteil gereicht, und ihr werdet nicht gerne eure Ohren dafür auftun, dass euer gerechtfertigter Ärger ein Resultat eures Wertens darstellt. Das scheint euch nicht fair zu sein.

Nichtsdestotrotz, wenn ihr euch erzürnt, habt ihr jemanden abgeurteilt. Ihr habt einen Menschen für schuldig befunden, und über einen Anderen ein Urteil gesprochen, mitsamt einem über euch selbst. Groll ist bei niemandem als dessen bestes Interesse ausgewiesen, und dennoch ist es gut für dich, den Groll anzuerkennen, der dich in Knechtschaft hält, und deine Zuständigkeit dafür, was letztlich der deinige Ärger ist, einzusehen. Du bist der Eigentümer von ihm.

Die Person, die nachgerade unfreundlich, egoistisch, herzlos, rüde, eigennützig, unbesonnen sein mag, wird schlechterdings nicht imstande sein, über seine oder ihre Nase hinaus zu blicken, und trotz alledem, der Ärger ist dein. Einerlei wie unerhört das Vergehen des Anderen gewesen sein mag, der Groll ist dein, und damit hat es nicht seine Richtigkeit. Der Groll hat nicht seine Richtigkeit.

Der Punkt geht über die Auffassung hinaus: Urteile nicht, demnach wirst du nicht beurteilt.

Der Punkt sieht eher so aus: Urteile nicht, damit bleibst du von Ärger verschont. Urteile nicht, mithin wirst du nicht wütend sein. Urteile nicht, mithin wirst du nicht in Flammen aufgehen. Urteile nicht, mithin entgehst du der Selbstgerechtigkeit.

Du kennst es bereits, Ärger bildet einen Kreislauf. Er macht sich hinaus auf den Weg, und er kehrt zurück. Es ist, Geliebte, an euch, dass ihr euch den Schleudersitz antut.

Ich trete hier nicht unter Verteidigung derjenigen Person auf, der du stattgabst, deinen Ärger zu entfachen. Falls jener Mensch sein Denken und sein Herz ausweiten könnte und würde, wärest du nicht in der Lage, für deinen Groll einen Grund ins Auge zu fassen. Sofern du deine Denkart und dein Herz ausdehntest, würde dein Ärger fortfallen. Ich denke, du kommst ohne Ärger entschieden besser durch. Ärger ist nicht dein Freund, indessen ist er ein Richtungsschild. Groll sagt zu dir: „Bruder, Schwester, gestehe meine Existenz ein, und sieh fortan zu, dein Denken und Herz auszuweiten.“

Derjenige, dessen Bewusstsein deinen Ärger aufrührte, wird wohl nichts mehr als ein armseliger Tor sein. Falls er oder sie eine Bedrohung, ein aktiver Entfacher von Ärger ist, ist er ein größerer Narr. Nichtsdestotrotz, er vermag nur so und so weit zu sehen. Es ist eine Frage der Sicht. Derjenige, der geblendet ist, hat nicht Augen zu sehen.

Du, Meine Geliebte, Mein Geliebter, wirst mit ziemlicher Sicherheit allzu viel von jemandem erwarten, der außerstande ist, es dir zu geben. Du kämpfst gegen Windmühlen an.

Komm, lasst Uns dich entwaffnen.

HEAVENLETTER # 4296 – 29.8.12 – Be a Knight in Shining Armor

SEI EIN RITTER IN GLÄNZENDER RÜSTUNG

Es liegt eine ganze Welt zwischen Verstehen und Urteilen. Verstehen bedeutet nicht bewundern. Es bedeutet sich erklären können. Mit dem Verstehen geht eine gewisse Erkenntnis einher, dass der sogenannte Andere vor dir das Beste tut, was er vermag. Handelt es sich nun um einen Arzt, um einen Händler, einen Bettler, einen Dieb und so fort – der Mensch vor dir tut sein Bestes, wozu er in diesem Augenblick in der Lage ist. Er weiß es wirklich nicht besser, selbst wenn du meinst, er sollte es besser wissen. Hier die Sache: Es gibt ein Abteil deiner Psyche, das dort gastiert, wo sich jene Person gerade aufhält, und daher verabscheust du die Stelle, wo sich der Mensch soeben befindet. Du verabscheust den Affront des Anderen mehr, als du es tätest, sofern du nicht ebendas in dir einbegriffest – einerlei um wie wenig Restbestände es dabei geht –, was der andere Mensch zu dir hin spiegelt.

Falls du der Mensch wärst, den du verachtest – du siehst ein, dass du ihn geringschätzt, oder etwa nicht? –, würde Ich anders zu dir reden. Ich würde dir nicht sagen, dich selber zu bemitleiden. Ich würde dir nahelegen, dass du ein Ritter in einer glänzenden Rüstung sein kannst. Ich würde dir sagen, die Vergangenheit los zu lassen. Ich würde dir zureden, dass du die Vergangenheit los lassen musst. Sie ist nicht mehr als ein Schritt, oder als eine Reihe von Schritten. Sie ist wackelig und nicht zum Daranfesthalten.

Falls du der Mensch wärst, den du beurteilst oder schlechtmachst, würde Ich dir sagen, damit aufzuhören, dir etwas erklären zu können, damit aufzuhören, Entschuldigungen auszufertigen, damit aufzuhören, den Brennpunkt alleine auf dich zu legen; Ich würde dir sagen – atme einmal tief durch, und werde jetzt in diesem Augenblick der Welt zu einem Segen, mitsamt dir zu einem Segen. Genug von der Gedankenlosigkeit. Habe nun Aufgeweckt-heit.

Falls du der Mensch wärst, den du beurteilst oder schlechtmachst, würde Ich dich nicht anspornen: „Aber, Gott. Aber Gott, da lag diese Sache vor. Da gab es jenes. Ich habe meine Gründe. Ich habe meine guten Gründe.“ Ich würde dich nicht dabei ermuntern, einerlei wie viele Entschuldigungen du aus der Tasche ziehst. Ich würde dir sagen, damit aufzuhören, Entschuldigungen aufzustellen, und damit anzufangen, deinen Dienst darzubieten. Ich würde dir sagen, weniger eingenommen von dir selber und weiser bei der Person zu sein, die auf dich übergegriffen hat. Ich weiß, sie tat deinem Herzen weh, dennoch würde Ich dich ebenso wenig verzärteln mögen.

Genau genommen würde Ich dir, dem Kritiker, sagen, weniger mitleidsvoll mit dir selber zu sein. Ich sage dir das. Ich sage dir, weniger selbstgerecht zu sein. Ich sage dir, überhaupt nicht selbstgerecht zu sein.

Zwei selbstgerechte Menschen, die sich anbrüllen, selbst dann, wenn es nur mental und nicht mit lauter Stimme geschieht, gelangen nirgendwo hin, so lange, bis einer der zwei Reiter der Selbstgerechtigkeit von seinem hohen Ross heruntersteigt. Insofern du soeben diese Worte hier liest, sage Ich dir soeben spornstreichs, dass du es sein musst, der vom hohen Ross herunterzukommen hat.

Du bist hier, um die Welt besser zu machen, also mache sie besser. Lasse Hartherzigkeit los. Sei gut zu deinem eigenen Herzen. Ärger, Bitterkeit, Selbstgerechtigkeit sprechen mit einer taub machenden Stimme. Ärger, Bitterkeit, Selbstgerechtigkeit sind taub, und deswegen sprechen Ärger, Bitterkeit, Selbstgerechtigkeit in einer taub machenden Stimme. Diese Dreierbande schlägt es ab, zu hören. Sie ist eine Tut-Mir-Leid-Truppe.

Ich bitte Meine schönen Kinder, alle Meine Kinder, sich mit einer Schar Engel zusammenzutun, die sich auf der Erde wonnig finden und ihre Wonne der Erde zukommen lassen. In eurem Herzen, dort bittet den Anderen um Verzeihung, der sich schuldig gemacht hat, von minderem Gewahrsein als ihr zu sein.

Ich habe gesagt, dass du der erste sein sollest, einem Anderen einen Gruß zu entbieten. Grüße einen Anderen, in deinem Herzen. Du hast etwas, um dich dafür zu entschuldigen. Zum wenigsten mangelt es dir an aufgeschlossener Empfänglichkeit, um um Verzeihung zu bitten. Bitte dich selber um Verzeihung dafür, minder zu sein, als Wer Du bist, und nimm jetzt ein Schwert der Gewogenheit zur Hand, begib dich nunmehr zur Welt und erschlage die Drachen der Herablassung, der Anklage und der Abweisung des Herzens und der Seele eines Anderen. Entlasse deine verschlossene Sichtweise. Erklimme eine höhere Sprosse auf der Leiter des Lebens. Lasse die Sprosse los, an die du dich derzeit klammerst. Lasse los.

HEAVENLETTER # 4297 – 30.8.12 – What God Has Proclaimed You

WAS GOTT DIR VERKÜNDET HAT

Zu Meinem Herzen bist du gekommen. Zu Meinem Herzen gehörst du. Du wolltest immer hierher gehören. Du hattest nicht immer das Empfinden, du gehörest dazu. Nun weißt du, wohin du gehörst, wohin du seit eh und je gehörst, wo du seit eh und je erwünscht bist, wo dein Platz ist, wo du wertgeschätzt, hochgehalten, mit den Augen der Wahrheit in den Blick genommen bist.

Du bist Goldes wert. Mache dir nichts daraus, was die Welt sagen mag. Ich, Gott, dein Vater, sage, du bist ein Diamant, und Ich trage dich in Meinem Herzen. Du bist ein Göttliches Geschenk, das Ich Mir Selber bereitet habe. Ich habe auf Schätze acht. Wisse dies, du bist in Meinem Königreich der Meistgeschätzte. Erhebe dich nun von deinem Nagelbett und rufe dich selber als Gottes Verkündigte Liebe aus.

Eile zu Meinem Herzen, wo du für das Seinswesen, das du bist, geehrt wirst. Wie wenig du von dir selber kennst. Du wirst dich etwa wie einen Fleck an der Wand erachten, derweilen du die Welt Insgesamt bist. Du bist Mir die Welt. Du bist Alles, was Ich dich gerne sein sehen wollte, bloß ist es so, du siehst es noch nicht, was Ich dich so gerne sein sehen gewollt habe.

Ich halte dich in großer Hochachtung, während du dich selber als einen weiteren Fremden auf der Erde zu betrachten scheinst.

Ich möchte dich gerne bei dir vorstellig machen. Ich würde dich gerne dazu bringen, dich kennen zu lernen und nicht mehr länger ein Fremder zu sein.

Alles auf diesem Planeten Erde scheint dir fremd. Du bist hier auf der Erde angekommen, hingegen wurdest du hier nicht geboren. Du bist nicht so recht zuhause hier. Heiße dich selber willkommen. Du bist mit einer Betrauung von hoher Wichtigkeit befasst. Ich habe dich nicht irgendwo abgesetzt. Ich platzierte dich liebevoll auf der Erde. Würdest du nicht das gleiche tun? Falls du der Sonnenschein in Meinen Augen wärst, was du ja bist, falls du Mein Göttlicher Gedanke wärst, was du ja bist, wieso segelt dein Herz fortan nicht mit Mir, schlechterdings nicht in den Außenbezirken, sondern im Zentrum des Herzens?

Wie kann sich der König der Welt, der du bist, wie ein Randsiedler fühlen, wie kann er sich durch die Welt, in der er lebt, nicht wertgeschätzt, nicht anerkannt, nicht zur Kenntnis genommen, nicht geziert fühlen, alldieweil Ich dich aus den Tiefen und der Höhe Meines funkelnden Herzens heraus, das dich anstrahlt und durch sein Glitzern verwirrt, über alles liebe? Wir sind von gleicher Neigung. Dir gehört es nicht, dein Leben und deinen Aufenthalt auf Erden zu bejammern. Liebe dich selbst, so wie Ich dich liebe. Ehre dich selbst als einen geehrten Gast, der auserkoren wurde, der Erde als Mein Vermächtnis einen Besuch abzustatten. Du bist auf der Erde, um die Erstreckungen Meines Herzens auszuweiten. An dir ist es, Mein Licht zu zerstieben und es allen sichtbar zu machen. Du bist das Licht des Himmels, das Ich gesandt habe, um Mein Licht auf der Erde zu weihen. Du bist das Licht der Welt. Als das habe Ich dich bezeichnet.

Mache dir nichts daraus, als was die Welt dich benennen mag. Ich bitte dich, dich selber als Mein Schatz-Dienstamt zu würdigen, und Ich bitte dich, Mich mit der Kenntnisnahme von Wer du bist und was du Mir bedeutest zu ehren.

Sofern du das Licht der Welt bist, was du zugesichertermaßen bist, was du zugesichertermaßen bist unbenommen des einen oder anderen Schattens, in dem du dich deines Erachtens aufhältst, gibt es nur eine einzige Sache zu tun, und die heißt, die Welt in Meinem Namen zu segnen. Du musst dich aufrecht hinstellen und dich selber segnen, denn du bist ein Fürsprecher Gottes in der Welt namens Erde. Du bist Mein Panier. Du, Meine Geliebte, Mein Geliebter, bist Mein Licht auf Erden, und daher bitte Ich dich, der du in Mein Herz hinein leuchtest, Mein Licht hell zu strahlen. Du bist eine Laterne Gottes.

HEAVENLETTER # 4298 – 31.8.12 – At the Forefront of God’s Will

AN DER VORDERFLANKE DES WILLENS GOTTES

Du wurdest als Mein Botschafter zur Erde gesandt. Demzufolge bist du nicht für dich selber auf der Erde. Zur selben Zeit, wie es dir obliegt, dich selbst zu würdigen, bist du nicht deiner Ehre wegen auf der Erde. Es zählt nicht viel, was die Welt von dir denkt, oder was du denkst, die Welt denke es von dir, all jene Menschen in der Welt, die um dich herum sind und noch nicht erkennen, Wer sie sind und was sie Mir sind, und die deswegen wohl eher deinen Wert nicht zu erfassen in der Lage sind. Ich erteile hier keine aufmunternden Worte. Das hier ist die unverfälschte Ware.

Die Welt wird deinen Signalen folgen. So wie du dich selber zur Hand nimmst, so nimmt die Welt sich selbst zur Hand.

Es soll in deinem Herzen keine Freistelle geben. Es liegt keine Tugend darin, dich als angeschlagene Ware auf die Seite zu werfen. Du hältst dich auf der Erde auf, ihrer Neuwerdung zuliebe. Die Welt hat vergessen, dass sie das Paradies ist. Die Welt ist ein Meisterstück, freilich wurde ein epigonenhaftes Bild in die Höhe gehalten, und ihr huldigtet diesem minderen Gemälde. Ihr habt das Unrichtige das Reale genannt, und das Reale einen Wunsch, der euch Schiffbruch erleiden lässt.

Ihr müsst von unter dem Tisch hervorkommen, wo ihr euch versteckt hieltet. Wartet nicht mehr länger darauf, entdeckt zu werden. Es ist jetzt die Zeit da, Zeit, welche einzig in der Welt existiert, dir selber dahinterzukommen. Ich verlautbarte dich vor langer Zeit. Jetzt musst du dich selber ausrufen. Dasjenige, was du von dir selbst denkst, das ist von Belang. So wie deine Gedanken verlaufen, so verläuft die Welt. Halte nicht mehr länger unechte Gemälde für wahr.

Du bist auf der Erde ein gewürdigter Titelträger. Die Welt wird das nicht wissen. Die Welt wird allerdings von dir die Stichworte übernehmen. Stehe auf, Meine Geliebte, Mein Geliebter, und bekenne Farbe. Erfasse dich selbst. Stelle die Welt infolge von Nichtzurkenntnisnahme und Unwissen frei, stelle indes keine Ausreden für dich aus. Halte dein Selbst hoch, und die Welt wird sich anschicken, dein Licht widerzuspiegeln, welches schließlich doch Mein Licht und das Licht des Himmels ist, das auf die Welt scheint.

Du bist hier auf Erden, um die Welt emporzuheben. Wie kannst du dies tun, sofern du dir selber stattgibst, dich kläglich zu fühlen? Wie kannst du die Welt weit in die Höhe heben, während du dich dem Bild der Welt von dir unterwirfst? Womit dich die Welt bemisst, ist schlechterdings kein Maß. Ich sage dir, dass du Weite aufs Äußerste bist, und du schüttelst den Kopf. Wieso hörst du einer Welt zu, die niedergeschlagen wurde, während es dir obliegt, sie höher zu werfen?

Du befindest dich an der Spitze Meines Willens. Mein Wille lautet, dass du dein Selbst in Meinem Namen ehrst und der Welt die Welt verkündest. Die Welt hat ihren Kopf zu heben. Die Welt hat hochzuschauen und Meine Widerspiegelung auf Erden in den Blick zu nehmen. An dir ist es, zu dir selber hochzuschauen. Du bist auf der Erde kein Subalterner. Du bist der Erretter der Erde und der Hochhalter Meines Namens. Es gehört sich dir nicht mehr, dich selber auf die Seite zu werfen. Sobald du das tust, wirfst du die Welt nieder, als wäre sie schier Straßenpflaster, auf dem zu gehen ist.

Nein, nein, Geliebte, Geliebter, du hast einem höheren Behuf nachzukommen. Entscheide dich nun, deinem edleren Zweck zu folgen, Mein Licht auf der Erde zu vergießen. Mache Mein Licht unverkennbar. Erhelle die Welt. Beleuchte die Welt auf dem ganzen Weg zum Himmel. Du sollst dich nicht mehr länger auf der Erde tümmeln, als hättest du hier nichts von Wert zu tun. Du hast hier alles zu tun. Stehe auf.

Vielleicht hat das Wort emporheben in deinem Ohr allzu hoch und mächtig geklungen, deswegen sage Ich dir jetzt: „Erhebe dich. Stehe auf. Wisse, Wer du bist und wofür du hier auf der Erde bist. Kein Wartestand mehr. Kein Hinuntersehen mehr. Ich achte auf dich, dass du Meinen Willen erfüllst. Denke nicht mehr so viel an dein kleines selbst. Denke an Meinen Willen für dich und für die Welt. Erhebe dich.“

HEAVENLETTER # 4299 – 1.9.12 – Enlightenment Isn’t a Possession

Gott redete:

ERLEUCHTUNG IST KEIN BESITZTUM

Niemand lebt allein sich selber. Niemand gerät für sich alleine dahin, was man erleuchtet nennt. Erleuchtung ist nicht etwas, was du für dich selber innehältst. Es ist nicht etwas, was du erzielst. Es ist etwas, was dir überreicht wird.

Ja, Erleuchtung ist ein Punkt in deinem Gewahrsein, zu dem du dich erhebst. Was ist Selbst-Offenbarung anderes als das dir selbst An-Den-Tag-Legen deiner selbst. Das hat nicht die ganze Welt zu wissen.

Erleuchtung bedeutet nicht, dein Stolz und deine Freude zu sein. Sie ist angelegt, deine Freude zu sein, ja, indes ist ein Zustand der Erleuchtetheit nicht insgesamt dein Vorrecht, das begreifst du. Sie ist nicht wie ein Essay, den du hinschreibst, oder eine Zahlenreihe, die du korrekt zusammenzählst. Sie ist eine segensreiche Wohltat. Es gilt ganz sicher, sich über sie zu freuen. Und sie ist etwas zum Danken, denn es ist dir zugereicht.

Ein Jeder verdient es, seinen oder ihren eigenen Wert auszumachen. Und Jedermann kann dies haben. Jedermann kann sich das sehnlich wünschen. Jemand, der erleuchtet wurde, wird dadurch zu Bescheidenheit beschieden. Es ist ein Geschenk, was lange überfällig ist, und doch ist es ein Geschenk. Derjenige, der Erleuchtung erlangt, erkennt es nicht samt und sonders, noch auch denkt er, er habe sie erlangt. Er ist kein Schlaumeierchen.

Es ist Mein Licht, was du siehst. Es ist dein, dennoch hast du es nicht in Besitz. Du hast es, gleichwohl ist es umfassender als du. Wie erleuchtet kannst du denn sein, falls du dich Anderen gegenüber, die noch nicht im Blick haben, was etwa du siehst, überlegen erachtest.

Sei ein wenig vorsichtig beim Erklären: „Ich bin erleuchtet.“ Genau genommen kann es eine gute Sache sein, darüber Stillschweigen zu bewahren. Ich möchte so weit gehen und sagen, dass du, sobald dir Erleuchtung zueigen ist, keine Not haben wirst, sie auszurufen. Du möchtest sie leben.

Du bist nicht der kleine Tom Horner, der eine Pflaume herauszog und sagte: „Was für ein guter Junge bin ich doch!“

Iss die Pflaume und teile sie mit Anderen. Umso mehr für dich zum Teilen. In Wahrheit ist Erleuchtung keine Beschaffung. Sie gehört nicht wie eine Feder an deiner Kappe angesehen. Freue dich, und diene dem Menschengeschlecht.

Erleuchteterweise, da bist du außerstande, ausschließlich dir selber zu dienen. Du bist außerstande, nicht Andere teilhaben zu lassen. Lasse Anderen dein Licht zuteil werden. Teile deine Verträglichkeit. Teile dein Herz, und teile deine Gaben.

Es gibt Menschen, die durchaus erleuchtet sein können, und sie haben womöglich das Wort Erleuchtung noch niemals vernommen. Erleuchtung ist kein Besitztum. Sie hat den Namen nicht zu haben. Sie hat nicht herausgestellt zu werden. Sie ist ein Teil von dir, ob du es nun weißt oder nicht.

Menschenseinswesen neigen dazu, auf die Gestalt ihrer Nase oder die Länge ihrer Haare stolz zu sein, so, als wären diese Dinge ihre Errungenschaft, dem gleich, wie du der Auffassung bist, du seist mit einem Kind schwanger geworden oder habest ein Kind gezeugt. Du bist ein Behältnis. Das sein ist hinlänglich. Das ist gut.

Es gibt für dich keinen Grund, dir selber ein Zeugnis auszustellen. Zeichne dich selber schlechterdings niemals billiger aus, demhingegen hast du nicht die Höhen anzupreisen, zu denen du dich erhoben hast.

Sie den Blicken freigeben – ja. Über sie reden – nein.

Du kannst nicht mehr länger eigennützig sein. Du weißt von jetzt an, dass du dem Selbst dienlich bist. Wie umfassend ist das Selbst. Ich bin dein Selbst, demnach bin Ich es, dem du in Lehenstreue gegen Liebe und Dankbarkeit dienst. Dem Selbst Dienen mit einem großgeschriebenen „S“ ist etwas gänzlich anderes denn eigennützig sein. Dein kleines selbst drängt sich nicht mehr länger herein. Dein kleines selbst gerät in Vergessenheit. Es ist schier dein kleines selbst, was zu erklären hat: „Ich bin erleuchtet. Schaut mich an. Ich bin erleuchtet.“

Du befandst dich stets auf dem Weg, aufgeklärt zu der Majestät von Wer Du Bist auszuarten, und sobald du fürwahr voll und ganz erleuchtet bist, gibt es, sofern kein triftiger Grund vorliegt, keinen Bedarf, an deiner Jacke einen Stern anzubringen, der deine Berühmtheit rundum bekanntgibt. Du hast es niemandem zu erzählen. Es reicht aus, dass Ich es merke.

HEAVENLETTER # 4300 – 2.9.12 – Love Always

LIEBE UNENTWEGT

Gott redete:

Siehe, Ich bin Gott. Ich bin dein Versorger mit Allem. Alles, was du hast, alles, was du weißt, alles, was du bist, kam von Mir. Ich bin die Quelle Deiner Existenz. Liebe ist Mein Name. Und das ist ebenfalls dein Name.

Wir sind wohl-bezeichnet. Möge es so sein. Liebe ist dein erster, dein mittlerer und dein letzter Name.

Dies – Liebe – ist dein Erbe. Dies, dein Sein. Liebe ist.

In der Welt geschieht es oft, dass Liebe als letztes kommt. Voll beschäftigt mit anderen Dingen, vergisst du, dass du Liebe bist. Du verfängst dich. Du verhakst dich im Leben. Du bekommst Laufmaschen in deinen Strümpfen. Du schlitterst auf Eis. Du vergisst deinen wahren Namen. Du brennst ohne Liebe durch, womöglich denkst du erst später an sie.

Lasse Liebe zuvörderst sein. Lasse Liebe deine Umwelt sein. Lasse Liebe dein Standbein sein. Nichts sonst ist es. Lasse Liebe im Hafen vor Anker gehen, und dein Schiff wird segeln, und dein Schiff wird einlaufen. Dessen unbesehen, du liebst nicht mit einem Beweggrund im Sinn. Natürlich ist es unvernünftig, nicht zu lieben. Lieben ist fundamental. Sei ein Fundamentalist der Liebe.

Lasse alle deine Pfeile Liebe sein. Liebe hier, Liebe dort und überall, denn Liebe ist die Wahrheit der Existenz.

Du bist nicht schier Liebe – du bist Meine Liebe. Du bist Meine Liebe, die auf Erden am Zirkulieren ist. Du befindest dich auf einem Großen Ball. Die Musik, die gespielt wird, ist Liebe. Die getanzten Tänze sind Liebe. Jedermann ist Liebe. Nicht jeder weiß darum. Etliche denken, sie seien Sorgen oder Leiden. Wo können Sorgen und Leiden existieren, wenn Liebe da ist, Liebe am Frohlocken, süße Liebe, Liebe, welche die Welt mitsamt dem ganzen Universum derart brillant erhellt.

Was sonst kann hereinkommen, wo Liebe ist, ausgenommen mehr Liebe?

Liebe kommt von Meinem Herzen, und Ich habe sie dir gegeben, nicht um sie zu quetschen, nicht um dich bei ihr herauszuhalten, sondern um aus deinem Herzen einen Regenbogen über das Himmelsfirmament zu machen. Liebe bedarf allerdings, anders als beim Regenbogen, keines Regens, bevor sie in Erscheinung tritt. Mit Liebe gibt es keinen Regen. Liebe, um alles in den Schatten zu stellen. Liebe am Morgen, zu Mittag, und des Nachts. Liebe stets-präsent. Liebe im Aufwind. Liebe, die krönende Glorie des Lebens. Nichts sonst ist das.

Wenn dir eine Wahl übermittelt wird zwischen einem Berg Diamanten oder einer Tasse Liebe, dann nimm die Tasse Liebe. Folgerichtig ist es so – so wie zehn Cent mehr wert sind als ein Cent, so ist Liebe mehr wert als sonstwas in der Welt. Nicht ein Deut Liebe gehört für irgendwas eingehandelt. Ehrlichkeit und Liebe gehen miteinander. Kein Täuschen. Bei der Liebe hat Cleverness keinen Platz. Klugheit stößt Liebe ab. Cleverness mustert Liebe aus. Cleverness tanzt alleine und betrachtet sich selber als gescheit.

Liebe gewinnt alle Schlachten. Mit Liebe gibt es keine Schlachten zum Gewinnen oder zum Verlieren, da Liebe alles ist, und Liebe ist alles, du bist für Liebe gemacht und für sonst nichts. Alles Sonstige ist minder als Liebe. Es gilt dir nicht, von dir selber oder von einem Anderen Minderes als Liebe zu akzeptieren. Sieh Liebe, und Liebe wird zum Vorschein kommen. Denke Liebe, und Liebe wird auftreten, um bedacht zu werden. Sei du selber Liebe, und das ist ausreichend. Liebe ist gut. Liebe ist gut genug. Liebe ist genug, denn in Wahrheit ist Liebe alles, was es gibt, unbenommen von Verhaltensweisen, trotz des Nicht-Zur-Kenntnisnehmens, obschon der Sachlage einer Anämie.

Liebe ist gut, und du bist Liebe, und Liebe ist alles. Nichts kommt Liebe gleich. Ich rede über reelle Liebe, nicht über ein Faksimile an Liebe, nicht von nachgeplapperter Liebe, nicht von erahnter Liebe, sondern von Liebe in ihrer reinen Essenz, von unentrinnbarer Liebe, von Liebe, die wie Rahm aus einer Kanne herausläuft, von Liebe, die in deinen Augen leuchtet. Sich zurückziehen von der Liebe? Niemals. Liebe beiseitelegen? Niemals. Liebe steht an erster Stelle auf dem Plakat. Liebe vor allem anderen, nicht später, nicht irgendwann, nicht ab und zu. Liebe immerzu.

HEAVENLETTER # 4301 – 3.9.12 – This Love

DIESE LIEBE

Gott redete:

Liebe ist eine große Wohltat, und, sobald du Liebe von einem Anderen her bei dir anlangen spürst, schwillt dein Herz ganz natürlich an, und du freust dich und bist dankbar. Wie leicht ist es zu lieben, unterdessen du hereinkommende Liebe fühlst. Derzeit nun wirst du in Erfahrung bringen, wie Liebe geben geht, selbst wenn du nicht das Gefühl hast, dass sie dir geschenkt wird. Oh, derjenige sein, der zuerst liebt. Oh, derjenige sein, der liebt, selbst während er sich ungeliebt fühlt. Oh, derjenige sein, der allen Widrigkeiten zum Trotz liebt.

Die Erhabenen trafen bei ihrer Liebe keine Unterscheidungen. Sie liebten. Sie liebten und liebten und liebten. Was sagten ihre Augen? Was war ihre Rede? Oh, Gedanken daran haben, wie das Empfinden denn sei, sich in der Gegenwart der Erhabenen aufzuhalten. Stellt euch den Reichtum an Liebe vor, den ihr spüren würdet, Liebe, die über Liebe hinausgeht, nicht bloß dann und wann einen Fleck Liebe, sondern Liebe, die angereichert, die standhaft ist.

Wir könnten sagen, dass die Erhabenen wie Glühbirnen sind, die eingeschaltet wurden. Einerlei was im Raum vor sich geht, einerlei wer sich im Raum aufhält, die Glühlampe gibt ihr Licht ab. Sie gibt Licht ab, da es das ist, was Glühbirnen tun. Sie haben Anschluss und ihr Licht ist angedreht. Sie schalten nicht ihr Licht an. Es ist bereits an, und ihr Licht läuft zu jedem hin, zu dem, der anwesend, und zu dem, der nicht anwesend ist. Ein helles Licht, welches ein Erhabener in Umlauf bringt, ist Liebe, weiter als das Auge zu sehen vermag. Die Liebe der Erhabenen verströmt nach wie vor Liebe an die Welt von dort her, was man vergangene Zeiten nennt. Ungeachtet des wo, des wann – ihre Liebe strahlt, und sie strahlt auf euch. Sie schauert auf euch. Ihre Liebe ist Meine Liebe. Da sind keine Kilometer, und da gibt es keine Stunden.

Schier der Gedanke an diese Liebe, an Liebe in ihrer Reinheit, die bloß ganz natürlich zur Welt hinaus pulsiert, welche nach ihr hungert und dürstet, diese Liebe, die dein Herz in seiner Reichhaltigkeit zum Anschwellen bringt.

Stelle dir vor, wie ausnehmend wunderbar es sein muss, ein Erhabener zu sein, der schier jene hell leuchtende Glühlampe der Liebe ist, die strahlt, wo auch immer er sich befindet.

Und mithin bitte Ich euch heute, eine Glühlampe der Liebe zu sein, und daher auf euren Mitmenschen zu scheinen, euer Licht wie eine Konstante am Leuchten zu haben, euer Licht, was, unbenommen der einen oder anderen Veranlassung, scheint. Ebendies geschieht, sobald du nicht über dich und darüber, wie du dich fühlst, nachdenkst. Die Glühlampen der Liebe, die die Erhabenen sind, bleiben nicht stehen, um sich zu fragen: „Bin ich Liebe? Soll ich heute Liebe ausgeben? Wie viel Liebe soll ich heute ausschenken?“ Sie denken nicht: „Ich möchte heute, je nach dem, wie es um meine Stimmung steht, Liebe zuteil werden lassen. Im Grunde genommen ist es mir danach, die Liebe, die hereinkommt, abzumessen, bevor ich Liebe hinaus verschenke.“

Wer würdigt sich selber mehr – derjenige, der Liebe, die er gibt, anhand einer von außenher kommenden Maßgabe bemisst, oder derjenige, der schlicht liebt? Wer ist stärker von Liebe belegt – derjenige, der gibt, weil er gibt, oder derjenige, der seine Liebe dosiert, derjenige, für dessen Liebe im Voraus Zahlungen zu leisten sind, derjenige, der seine Liebe wie ein alter Geizkragen zusammenzählt und sie auszählt?

Sobald es sich auf Liebe beläuft, sei ein großer Spendierer. Es geht nicht einmal darum, ein großer Spendierer zu sein. Es geht ums Seien, wer du wahrlich bist. Falls du blaue Augen hast, hast du blaue Augen. Du hast das nicht auszuarbeiten. Du hast darüber nicht jeden Tag Bescheide zu erteilen. Deine Augen sind einfach blau, und das ist es dann. Gib dir statt, Liebe zu sein und sie auf Schritt und Tritt zu schenken, sie nicht einmal zu geben, denn – Liebe sein verströmt Liebe, auskömmlich, damit Liebe kundgetan ist.

HEAVENLETTER # 4302 – 4.9.12 – Like a Sun to the Earth

SO WIE DER ERDE EINE SONNE IST

Gott redete:

Säuglinge haben, während sie lächeln und girren, keine Gedanken dabei: „Jetzt in dem Augenblick möchte ich gerne Liebe herzeigen.“ Sie denken überhaupt nicht. Sie verstrahlen schlicht und einfach Liebe. Liebe ist es, wo sie sich befinden. Natürlich, das Bäuchlein des Säuglings ist voll. Er hatte einen wohligen Schlaf. Man nimmt sich seiner an. Alles mit der Welt ist in Ordnung. Wie leicht ist es für einen Säugling, zu lieben. Er liebt ganz einfach.

Du vermagst ebenfalls zu lieben. Du ebenfalls kannst wissen, dass du geliebt bist, dass für alle deine Bedürfnisse Sorge getragen wird, dass du nicht an heute oder morgen zu denken brauchst. Du kannst wissen, so wie es die Erhabenen taten, dass alles gut ist. Um alles wird gesorgt. Noch mehr als das, selbst inmitten von Kummer – auf alles ist achtgegeben.

Die Erhabenen waren gegenüber dem Kummer der Welt nicht blind, indes waren es nicht die Wehrufe, worauf sie ihre Aufmerksamkeit richteten. Nicht anders wie die Säuglinge der Welt, sie dachten nicht: „Ich möchte jetzt Liebe schenken.“ Sie liebten. Sie hatten keinen Gedanken: „Ich möchte heute diesem einen Menschen Liebe übermitteln.“ Sie dachten nicht: „Ich möchte morgen einem Anderen Liebe übermitteln.“ Sie dachten schlechterdings nicht.

Falls man sagen kann, sie hätten überhaupt ans Liebe-Verschenken gedacht, dann hätten sie gedacht: „Ich schenke Liebe, und das ist es, was ich tue. Ich gebe die Weisheit der Liebe, und ich gebe das Herz der Liebe. Ich bin jemand, der liebt. Dies eben bin ich. Ich hefte mir keine Medaille fürs Liebe-Verschenken an, Liebe, die an mir ist, sie weiterzugeben. Es ist mein Betreff, dass ich gebe. Es ist für mich so natürlich, zu schenken, wie es natürlich ist, zu atmen. Ich veranschauliche Liebe, dennoch ist die Liebe, die ich ausgebe, keine Demonstration. Es ist wie Wasser aus einem Brunnen. Ich ziehe einen Eimer Liebe aus meinem Herzen hoch, und ich teile sie ganz einfach mit allen.“

Liebe liebt. Und dein Herz, sich selbst überlassen, liebt. Stelle dir vor, wie es sich anfühlt, einfach zu lieben, schier Liebe, ohne weiters darüber nachzudenken, hinauszustrahlen. Es ist wie eine Straße entlanggehen. Ihr geht auf der Straße, oder ihr schlendert. Ihr müsst dabei nicht denken: „Ich gehe diese Straße hinunter.“ Ihr lauft ganz einfach. Und nicht anders ist es, wie ihr liebt.

Ihr liebt in der Weise, wie die Sonne scheint. Sie weiß lediglich, wie scheinen geht. Sie hat nicht zu denken: „Lasse mich heute meine Strahlen scheinen.“ Die Sonne scheint ihre Strahlen Tag und Nacht, und alle auf der Erde empfangen ihre Strahlen. Es ist für die Sonne so simpel, zu scheinen. Dies ist es, was die Sonne tut. Sie leuchtet vor allen. Die Sonne lässt so ihr Licht vor allen scheinen.

Irgendwie kam auf dem Planeten Erde eine Idee auf. Die Idee, es sei gefährlich zu lieben, wuchs heran. Die Idee nahm zu, dass Liebe abgeschnitten werden, dass eure Liebe abgeschnitten werden könne, dass eure Liebe aus Selbsterhaltungsgründen sogar abgeschnitten werden müsse. Dies ist eine umfassende Illusion, die auf der Erde großgezogen wurde. Um euch selber, um eure Gefasstheit aufrechtzuerhalten, schuft ihr einen Schild um euer Herz. Ihr gabt eurem Herzen statt, nur zu gewissen Zeiten und unter bestimmten Bedingungen herauszukommen. Ihr begrenztet die Liebe. Ihr fädeltet sie ein. Ihr wecktet sie in Gebrauchsanleitungen ein. Ihr machtet Anläufe, Liebe geheuer zuzubereiten, unterdessen, Geliebte, Liebe selber eure Geborgenheit ist.

Die Sache ist immerhin, dass ihr nicht Liebe reinbuttert. Ihr teilt sie nicht auf. Ihr liebt ohne einen Kontoauszug. Liebe ist eure Aussage. Sie ist euer Sein. Liebe ist es, was ihr seid. Setzt euch selber vom Hemmen von Liebe frei. Liebt stattdessen. Liebt wie die Erhabenen, Deren Liebe nach wie vor am Scheinen ist. Sie scheint auf euch. Verstrahlt ganz einfach Liebe und seid, wie es eine Sonne vis-à-vis der Erde ist.

HEAVENLETTER # 4303 – 5.9.12 – What Can Mathematics Be Made Of?

WORAUS KANN MATHEMATIK GEMACHT SEIN?

Gott redete:

Dies, was Ich dir gerade sagen möchte, wird dir wie ein Widerspruch erscheinen, insofern als Ich dir immer, insofern als Ich dir dauernd sage, dass Zeit nicht existiert. Gleichwohl, was Ich dir jetzt sagen möchte, legt nahe, dass Zeit existiert. Natürlich weiß Ich zu würdigen, dass Zeit für dich existiert.

Ich höre dich des Öfteren sagen: „Ich habe keine Zeit.“ Ich höre dich sagen: „Ich habe nicht genug Zeit, um alles fertig zu kriegen.“ Ich höre dich sagen: „Ich habe die Zeit nicht, um all das zu tun, was ich zu tun habe.“

Ich möchte dir nahelegen, dass Ich dich gerne sagen hören würde: „Ich habe alle Zeit in der Welt, um all das zu tun, was ich zu tun habe.“

Des Weiteren mache Ich den Vorschlag, dass Ich dich gerne sagen hören möchte: „Ich habe alle Zeit der Welt, um das zu tun, was ich GERNE tun MÖCHTE.“

Wenn du darüber nachdenkst, und dies unter dem Aspekt der Welt, was anderes möchtest du gerne, als dich von der Zeit gepolstert und ermutigt zu fühlen, und nicht knapp mit ihr bestellt zu sein? Sobald sich Zeit deinem Willen beugt, wirst du niemals außer Atem sein.

Natürlich, die Wahrheit lautet, dass die Ewigkeit jenseits von Zeit ist. Falls die Ewigkeit bemessen werden könnte, würde sie dir niemals knapp werden. Da Zeit im Grunde genommen nicht existiert, ist ihr kein Beginn zueigen, und mithin ebenfalls kein Ende.

Fürimmer kennt kein nimmer. Es ist insgesamt Immer, und Immer bedeutet, dass keine Linien auf ihm oder durch es gezogen sind, keine Knoten, keine Startpunkte, kein Tick-tack, keine Aufzeichnungen von ihm, keine Messungen, kein Rückerinnern von ihm, ebenso wenig eine Vorhersage von ihm, und infolgedessen keine Vergangenheit, kein Künftiges, einzig das, was präsent ist, dennoch ist präsent trotzdem nicht ganz das richtige Wort.

Wenn es keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt, wo fügt sich da eine Gegenwart ein? Wie vermag Gegenwart zu existieren? Anstelle von Jetzt könnten Wir sagen, dass das Jetzt Immerheit ist. Wir könnten sagen, dass Immerheit Ewigkeit ist, dennoch können Wir nicht wirklich in aller Gänze sagen, dass das Jetzt Allemalheit ist, denn, was bedeutet Allemalheit, derweilen es kein Stehenbleiben gibt, um sich von jenem abzufedern?

Nundenn, wo kommt der Raum da hinein? Wenn es keine Zeit gibt, wie kann es da Distanz geben? Zeit und Raum sind zwei Seiten der einen nicht-existenten Medaille. Demnach vermögen weder Zeit noch Raum zu existieren. Einzig in der Wahrnehmungswelt können sie existieren.

Der Raum wird angesehen, in der Welt zu existieren, denn wie könntet ihr ohne das Konzept von Raum durch irgendwas umschlossen sein? Ohne das Konzept von Raum könnt ihr nicht einmal von Freunden und der Familie umgeben sein, ebenso wenig könnt ihr von Freunden und der Familie getrennt sein. Ihr könnt nicht abgeschieden sein. Ihr könnt nicht allein sein. Ihr könnt nicht einmal Individuen sein. Ihr meint, ihr wärt unterteilbar, während ihr unteilbar seid. Ihr seid unteilbar mit den anderen scheinbaren Individuen verknüpft, und ihr seid ebenfalls mit Mir unumgänglich und unteilbar verknüpft, mithin also ist alles, was ihr in der Welt erlebt, in Wahrheit ein Aspekt eures Erspähens dessen, was ihr noch nicht seht oder noch nicht gelten lasst. Was ihr als das wahrnehmt, was ihr erfahrt, kann so nicht sein. Es ist ein auf wechselseitigem Einvernehmen fußendes Sich-Einbilden.

Stellt euch all jene Szenen eures Lebens vor, wie sie simultan in der Welt durchgespielt sind, nachgerade so, als es dort – ohne ein Zeitempfinden – keinen Raum gibt, in dem sich Handlungen überschneiden. Nicht anders – Zeit ist nicht-existent, wie kann demnach etwas als simultan bezeichnet werden?

Und damit, Meine lieben Kinder, kommen Wir zu der Frage, die ihr euch stellt: „Wo bin ich?“ Und Wir kommen zu der Frage, die ihr euch ebenfalls stellt: „Was tue ich hier?“ Und Wir kommen zu der großen Frage, die ihr euch am meisten stellt: „Wer bin ich? Wer bin ich, der hier an der Stelle und in der Zeit zu sein scheint?“

Und nun frage Ich euch: „Woraus kann Mathematik gemacht sein? Insoweit ihr unteilbar seid, woraus kann da Mathematik hergestellt sein?“

HEAVENLETTER # 4304 – 6.9.12 – Starlight Star Bright

STERNENKLARES STERNENLICHT

Gott redete:

In Meinem Licht bist du gemacht. Demnach bist du Licht. Demnach bist du Mein Licht, und in Meinem Licht, da leuchtest du. Was für ein dumpfes Leben wäre es ohne dich mittendrin. Du bist ein Stern, den Ich vom Himmel griff. Ich hob dich in den Nachthimmel hoch, und ebenso parzellierte Ich dich auf der Erde. Dein Herz wird Stern genannt. Du sollst wie ein Stern im Himmel auf der Erde scheinen. Vergiss das nie, du spielst in Meinem Herzen die Hauptrolle.

Bebildere Mein Herz mit einem Stern inwendig in ihm. Herz-Stern. Fünf Punkte eines Sterns inmitten eines berstenden Herzens, eines Herzens, was in ein jedes Herz hinein birst, und was ebenso aus jedem Herz heraus birst, so lange, bis berstende Herzen wie Kometen die Welt verwirbeln, in ein jedes Herz hinein gepflanzt, bis die Welt selber zu einem berstenden Herzen gerät, berstend mit Sternen voller Licht, die Welt erleuchtend, innen wie außen, und wie eine Sternschnuppe die Vergangenheit durchbrechend.

Sterne werden einander entzünden, so lange, bis Herzen und Sterne einander blenden, und bis sie im Lichte aller Herzen stille dastehen, in ein einziges lebensfähiges Herz hinein vermengt, mit Liebe an der Innenseite, mit Liebe an der Außenseite, bis allseits guten Herzen mit offenen Armen entgegengeeilt wird und bis sie in Liebe umarmt sind, Herzen, die veranschaulichen, dass Liebe ist, und dass Liebe alles ist, was ist.

Diese Herz-Fahrstufe ist innen am Horizont. Sie befindet sich nicht jenseits des Horizonts oder über ihm. Sie ist der Horizont, und sie kommt näher und näher, bis du keine andere Wahl mehr hast, als dich ihr anzuschließen. Herzen sind verknüpft, und Herzen werden ihre Verknüpftheit erkennen, so lange, bis die Verknüpfungen nicht mehr länger im Blick sind. Einzig das Eine Herz wird erblickt. Mein Herz. Mein Herz wird kundgetan sein, und Mein Herz wird aufblühen, und ihr werdet in Meinem Herzen verloren gegangen und versunken sein. Natürlich bedeutet das, ihr werdet euch in Meinem Herzen auffinden und erkennen, dass es das ist, wo ihr geboren wurdet, dass es das ist, wofür ihr geboren wurdet, und dass es das ist, wie weit ihr reicht, und dass dies wahrlich sehr weit ist.

Du bist ein Flugkörper, von Meinem Herzen zur Welt, zum Universum geschickt, und hernach eine Rakete, die zu Meinem Herzen zurückgesandt wird. Unserer zum Ausdruck gebrachten Liebe sind keine Beschränkungen eigen. Es gibt beim Lieben keine Begrenzungen.

Was sollen Wir von hieraus tun? Wir sollen rundum als die Liebe, die Wir sind, kundgetan sein. Niemand wird Unserer Liebe ein Fremder sein. Ein Jeder wird sie vernehmen, sie sehen, sie erkennen und sie leben und lieben, so sehr, dass Unsere Herzen lachen und dass sie tanzen werden. Etwas anderes wird es nicht zu tun geben, außer dass Unsere Herzen singen, lachen und tanzen. Was meint ihr, wird geschehen, sobald das ganze Universum am Tanzen und Händeklatschen ist?

Ihr werdet voller Freude überschäumt sein. Ihr werdet in Freude aus den Säumen hervorbersten. Euer Herz wird auseinandergehen, was nichts anderes heißt, als dass euer Herz Eins wird.

Ein Eines Herz ist gut. Es ist sehr gut. Es ist Himmel. Ihr steigt zum Himmel hoch, und Liebe und Licht steigen zur Erde herab. Ist das nicht gleich? Wer wird den Unterschied zwischen irgendwas ausmachen? Wer wird vermerken, wann Einssein ist. Wer wird sich etwas daraus machen, was man hoch, was man runter nennt, unterdessen alle auf den Ruf der Liebe eingehen, auf den Schrei der Liebe, auf die Balz der Liebe, auf die Stempelmarke der Liebe, auf die Erstreckung der Liebe, Liebe wie ein Gitterwerk, Liebe wie eine Bohnenstange, die zum Himmel hochklimmt und ihre Blätter verstreut, so lange, bis die ganze Erde und der ganze Himmel untrennbar sind, wann es keine Grenze gibt, wann der Himmel die Erde auffegt und sie sein eigen nennt, wann er die Erde als im Ebenbilde des Himmels gemacht bezeichnet, voll ausgewachsene Erde, ununterscheidbar vom Himmel. Erde wird zum Herzen des Himmels ausarten, für immer und ewig auf dem Antlitz der Erde rühmend hervorgehoben.

HEAVENLETTER # 4305 – 7.9.12 – Hearts Love

HERZEN LIEBEN

Gott redete:

Einfach ist elegant. Sei simpel. Lasse dir die Gabe der Einfachheit zukommen. Lasse Komplexität los. Das Herz ist schlicht. Verkomplizierung entspringt dem Geist. Dies hat so zu sein.

Was Simpleres kann es geben als ein Herz, was schlägt? Ein Herz schlägt Liebe. Ein Herz schlägt Liebe in Silben. Ein Herz hat eine Musik aus sich heraus. Ein Herz komponiert nicht. Es schlägt einfach. Es pulsiert. Es pocht. Ein Herz der Liebe tönt Liebe. Es tönt: „Geh aus, Herz. Gehe in die Welt hinaus und übermittle deine Liebe so umsonst wie Rosenblätter, wie Schneeflocken, wie Cornflakes, wie Pfirsichblüten, wie Pusteblumen-Schirmchen, die im Wind dahinwehen, wie das Fauchen der See. Pumpt eure Liebe heraus, eine Trommel der Liebe, ein Gesang der Liebe. Und hernach, Herz, nimm die Liebe in Empfang, die zu dir zurück geweht wird. Greife sie auf. Hänge sie in dein Herz. Fülle dein Herz mit der Liebe, die du ausgibst. Du hast ein Herz der Liebe.“

Der umherziehende Geist möchte Einfachheit komplex machen. Der Geist ist wie ein reicher Mann, der vom Erdboden Pfennige abstauben möchte. Er ist unglaublich begütert, und dennoch ist er auf Erklärungen aus. Oder der Geist ist wie ein Erbsenzähler. Er schaut sich nach etwas um, was denn aus der Liebe gemacht werden könne. Dafür möchte er einen Einschubschlitz. Der Geist möchte Liebe vorlassen, oder er wird sie dem gemäß, was er aus ihr macht, ausbooten.

Vielleicht kann man sagen, den Geist treibe der Wunsch, das Herz anhand der sortierten Gedanken-Ansammlungen auszuseihen. Ja, der Geist möchte etwas aus dem Einssein der Liebe machen. Er möchte die Herzensbotschaften der Liebe zusammenstellen und sie in eine ordentliche Verpackung bringen. Lang lebe der Geist, lasse ihn indes Liebe wittern, und lasse ihn da heran, lasse ihn weder Erfordernisse noch Verursachungen ausfertigen, lasse das Herz vielmehr tun, was ein Herz tut, lasse das Herz sein, was ein Herz ist.

Vielleicht kann man sagen, dem Geist stehe es gut an, bei seinem eigenen Geschäft schlechterdings bei der Sache zu sein.

Kennst du nicht Leute, die es, nicht anders als der Geist, mögen, bei Dingen so recht nachzuhaken und die eine oder andere Sache aus ihnen zu machen, anstatt sie schlicht sein zu lassen? Vielleicht hast du einen Nachbarn, der öfters rüberkommt und sich umsieht, der etwas zum Reden findet und der daraus das eine oder andere macht.

Das Herz ist nicht an Erklärungen und Logik beteiligt. Was möchte das Herz mit stringenter Logik? Logik bricht Liebe in kleine Stücke. Logik ist wie ein Vergrößerungsglas. Das Herz ist mehr wie ein Teleskop. Das Herz geht darauf nieder, worauf es niedergeht. Es wird sehen, was Andere nicht sehen. Es ist lieb und angenehm, während der Geist sagt: „Lasst uns das mal genau anschauen. Lasst uns das ein zweites Mal ansehen, und ein drittes Mal. Lasst es uns aussortieren.“

Der Geist hat es gerne, elegante Geschirrschränke zu haben. Das Herz möchte Schränke ohne Türen. Es möchte Liebe auftürmen. Es möchte lieben. Es möchte seine Botschaft, welche Liebe ist, hämmern.

Der Geist möchte Entscheidungen fällen. Das Herz möchte lieben.

Der Geist möchte die Liebe auseinanderbrechen, auf der das Herz natürlicherweise gedeiht.

Der Geist möchte gerne Liebe zählen wie Geld. Er bevorzugt die großen Scheine.

Das Herz möchte ganz schlicht hier, dort und allerorts lieben. Es möchte nicht ein Buchhalter sein wie der Geist, das möchte es absolut nicht. Anders als der Geist möchte das Herz nicht addieren und subtrahieren und Liebe in verabredete Abschnitte aussortieren. Das Herz möchte gerne zusammenfügen, derweilen der Geist es vorzieht, auseinanderzunehmen.

HEAVENLETTER # 4306 – 8.9.12 – The Vastness of Love

DIE UNÜBERSCHAUBARE WEITE DER LIEBE

Gott redete:

Allerliebst bist du in Meinem Herzen eingetaucht. Wie anmutig du doch bist. Wenn du dich doch bloß anschicktest, ein klitzekleines bisschen einer Idee davon zu haben, was du Mir bedeutest, würdest du Kummer und Weh nicht im Blick haben. Du wärest derart in Meiner Liebe für dich untergetaucht, dass du nichts anderes erkenntest als Meine Liebe. Meine Liebe, die alles Sonstige ersetzen würde. Derart in Meine Liebe eingetaucht wärest du, dass Unsere Liebe die Welt in Verzückung versetzen würde, und dass es für das eine oder andere Fernere keinen Raum gäbe, ausgenommen für Unsere purzelnde Liebe, für Unsere Liebe am Sich Überschlagen. In die Liebe hineinfallen wird eine neue Bedeutung annehmen. Alles, was du tun würdest, wäre in Liebe hineinfallen, dich in die Liebe verlieben. Du wärest in einem dergestalten Zustand der Liebe, dass er wie in einen Brunnen hineinfallen, wie in einen Brunnen des Himmels hineinfallen wäre. Du befändest dich in einem solchen Zustand der Liebe, dass sich die Welt in ein Bassin der Liebe hinein auftun würde, Liebe, derart geräumig, dass sie jede Ritze der Welt auffüllen würde, und dass die Welt zur Liebe hin im Zunehmen wäre, bis alsbald die Liebe, und nichts sonstiges mehr, eingebettet wäre.

Die Welt würde auf Liebe schweben, und ihr würdet euch selber als eine Welt der Liebe, als ein Universum der Liebe vergegenwärtigen, Liebe, die von Liebe zehrt und in Liebe lebt. Sobald ein klitzekleines bisschen Meiner Liebe kundgetan, im Bewusstsein bekannt gemacht ist, werdet ihr mit nichts anderem mehr vertraut sein als mit Liebe. Ihr würdet nichts anderes vernehmen als Liebe. Ihr würdet nichts anderes sehen. Ihr würdet nichts anderes reden. Ihr würdet nichts anderes denken, derart tief in Meiner Liebe für euch würdet ihr sein.

Ihr würdet beginnen, zu erkennen, was Liebe wirklich ist. Ihr würdet beginnen, die unüberschaubare Weite der Liebe euch kenntlich zu machen, und daher würdet ihr mit Ewigkeit und Endlosigkeit, die desgleichen auf Meiner Liebe schweben, vertraut sein. Ihr würdet euch selber als Meine Liebe kennen lernen, mit jeder Geste und jeder Rührung eurer Seele würdet ihr Liebe, und einzig Liebe, verströmen, und ihr wärt der Welt, euch selber und natürlich Mir ein Held, denn das, was Ich bin, würdet ihr ohne Verzug ebenfalls gewahren. Ihr würdet in eurem Gewahrsein zu der Weite Meiner Liebe ausarten, welche mehr ist als inwendig in euch umfasst. Ihr würdet die Existenz (die Nicht-Existenz) von irgendwas Sonstigem vergessen, ausgenommen die Wundersamkeit der Liebe in ihrer natürlichen Beschaffenheit. Es gäbe keine Erosion von Liebe. Die Ganzheit der Liebe wäre zugegen, vollendete Liebe, geschenkte Liebe, entfaltete Liebe, Liebe an erster Stelle, Liebe, die eingeatmet und ausgeatmet wird, derart überschwänglich, dass nichts, außer Liebe, das Universum überragen wird. So wie es droben ist, so ist es drunten, bloß, zu der Zeit gibt es nicht einmal mehr das Konzept von oben und unten. Bei der Liebe gäbe es kein hoch oder runter oder hinüber oder vertikal oder horizontal.

Wahrheit wäre zugegen, und ihr würdet in eurem Entzücken, die Wahrheit von Liebe zu sein, über sie stolpern. Ihr würdet euch als einen Kuss Gottes ausmachen, und demgemäß würdet ihr die Welt betrachten und würde euch die Welt ansehen und mit offenen Armen entgegengehen. Diese Nicht-Zeit ist zur Hand, und sie ist desgleichen in euren Händen, denn ihr seid der Vorläufer Meines Herzens und aller fürnehmen Weissagung. Ihr seid das Menschenseinswesen, um in die Jahre des Einsseins, in das Zeitalter der Wunder hineinzugeleiten, bloß gäbe es für das Wort Wunder keine Notwendigkeit, da es nichts anderes als Wunder gibt.

Jetzt im Augenblick ist die Welt ein Ausdruck von Wundertaten, bloß hingt ihr womöglich Gedanken nach, die minder als Liebe waren, und demnach war euch das Leben zuweilen als wunder-los in Erfahrung gebracht. Alldieweil, gesegnete Wohltaten waren euch wohlbekannt. Was ihr dieser Tage nicht als Segnungen erschautet, werdet ihr anheben, als ebenso übernatürlich wunderbar zu sehen wie jedwede wahrgenommene gesegnete Wohltat, und ihr werdet erkennen, dass ihr es seid, die dem Leben beglückende Segnungen in den Vordergrund rücken. Ihr seid jetzt eben im Augenblick ein Schöpfer. Mit euren Gedanken schafft ihr mehr Lieblichkeit, mehr Liebendheit, mehr Schönheit und entwerft ihr all die Liebe im Himmel ungesäumt auf die Oberfläche des Lebens auf Erden.

HEAVENLETTER # 4307 – 9.9.12 – Dazzling Light

SCHILLERNDES LICHT

Gott redete:

Heilig bist du. Du bist nicht der Auffassung, du seist heilig. Du möchtest dich mit Mir darüber auseinandersetzen. Du möchtest sagen: „Aber, Gott …“. Du möchtest sagen: „Aber, Gott“ …., und das ein ums andere Mal, um an der alten Fotografie von dir festzuhalten. Ist das nicht verrückt?

Ich mache jetzt soeben eine Aufnahme von dir. Schau dir an, wie du durch Meine Kamera und Augen aussiehst. Schau! Wirst du nicht von dem Licht geblendet, was du bist? Ich wundere Mich, hast du die alten Schwarz-Weiß-Fotos lieber, alldieweil du dein erleuchtetes Selbst anerkennen könntest?

Du möchtest sagen, du wünschst dir die Wahrheit. Ich sage dir die Wahrheit, und du möchtest nicht zuhören. Vielleicht möchtest du die alten befleckten Wahrheiten hören, die gar keine Wahrheit sind. Vielleicht möchtest du ein altes Fotoalbum durchblättern. Dort kommt dir unter die Augen, als du jung warst. Dort kannst du jene Art Unterschied im Blick haben, und demhingegen zeige Ich dir ein zutreffendes Bild von Wer du bist in einem blendenden Licht, in einer schillernden Flamme von Licht, und du protestierst. Du glaubst nicht. Du meinst, Ich nehme dich auf den Arm. Du sagst, du könnest das nicht sein, was Ich ansage, dass du es bist.

Geliebte, ihr könnt nicht etwas sein, was Ich nicht vorbringe, ihr wärt es.

Ich sage, ihr seid eine Helle Flamme der Liebe, und ihr stellt Mich in Frage. Ihr liebt es herauszustreichen, Ich müsse Mich irren. Es stimmt, ihr habt ein anderes Bild von euch selber. Ich bemühe Mich, dass ihr ein brillantes Porträt von euch selbst unter den Augen habt. Ich male Mir kein Bild von euch, Geliebte. Ich mache eine Aufnahme von euch, und, dennoch haltet ihr es noch nicht für wahr.

Ich nehme an, es ist euch um eine Menge bitten, zu glauben, dass ihr Mein Gold seid. Nichtsdestotrotz seid ihr in der Lage, ein Bild gegen ein anderes einzutauschen.

Ich schaue Mir eure Seele an. Euer Eindruck beläuft sich auf euch selber als einem menschlichen Körper mit Fehlern und Schwächen. Vielleicht erblickt ihr euch in einem Trümmerhaufen. Trümmer sind nicht die Wahrheit von euch, denn ihr befindet euch nicht in einem Durcheinander.

Schönheit rührt ebenfalls von Menschenseinswesen her. Schaut die Schönheit an. Schaut die Gutheit an. Hört auf, auf die Fehler zu sehen. Schaut nicht zurück. Wendet euch um und schaut nach vorne. Schaut Mich an, und seht euch selbst. Seht euch selbst, so wie Ich euch sehe.

Ihr seid das gleiche Licht wie Christus, und das gleiche Licht wie all die Erhabenen. Ihr seid nicht weniger, außer ihr erachtet euch selber euch gegenüber als geringer.

Hier, schaut noch einmal hin. Blickt auf eure Helligkeit. Schaut auf die Flamme der Liebe, die euch wie allen gemein ist.

Ihr seid ein Instrument Gottes. Ich gieße helles Licht. Ich verschütte nicht Schatten. Glaubt an Mich und daran, was Ich mit euch teile. Ich teile Wahrheit mit euch, und Ich bitte euch, eure Wahrnehmung und eure Auffassung von euch selbst zu ändern. Ihr seid ein Konzept. Bejaht das Konzept von Wer ihr wahrlich seid, und was ihr fürwahr auf Erden tut.

Was zählen all die kleinen Dinge, für die du dir Vorwürfe machst. Du findest viel, um darüber zu heulen. Nun findest du viel, um darüber zu lächeln oder gar zu lachen. Amüsiere dich gut mit dir, denn, in Wahrheit, wird dir ein schlechter Streich gespielt. Du wirst meinen, du seist ein Fußball, der herumgekickt wird, während du die ganze Zeit über das Gold Gottes bist.

Du magst dich um 360 Grad zu drehen zu haben, um dich selber in dem Licht zu sehen, in dem Ich dich sehe. Drehe dich zu Mir, schaue in Meine Augen, und sieh das Licht, in dem du widergespiegelt bist. Du bist in Meinem Licht reflektiert, und Mein Licht bist du, reines schönes goldenes Licht Gottes, im Aufstieg zum Himmel. Steigt auf, Geliebte, steigt auf.

HEAVENLETTER # 4308 – 10.9.12 – Into the Light of God

HINEIN IN DAS LICHT GOTTES

Gott redete:

Du und Ich, Wir leben im gleichen Land. Ja, das tun Wir. Einzig deine Wahrnehmung ist enger als die Meinige. Wir arbeiten an deiner Wahrnehmung. Sobald deine Wahrnehmung dergestalt ist wie die Meine, wird ein ganz neues Licht auf die Erde fallen, und dein Atem wird einen Moment lang einhalten, während du ehrfurchtsvoll darauf siehst, was du bisher nicht gesehen hast, was indes immerzu war, was immerzu förmlich vor dir war, und was du dennoch nicht erblickt hast.

Jetzt hast du Meine Brille aufgesetzt, und demnach hast du nun Meine Sicht. Jetzt siehst du mit Weitwinkellinsen. Oh, du liebe Güte, was für einen Unterschied die Linsen, durch die du siehst, doch erbringen. Die Zeit rückt zügig näher, wann du eine zwiefache Sicht hast. Du wirst die physische Erscheinungsform sehen. Du wirst Häuser sehen, denen ein neuer Anstrich gut ansteht. Du wirst Straßen mit Schlaglöchern sehen. Du wirst die Welt sehen, wie sie zu sein anmutet. Zur gleichen Zeit wirst du das spektakuläre Licht sehen, was die Welt verstrahlt, und dein Sehen wird sprunghaft ansteigen und dich mit sich nehmen.

Du wirst anheben zu erblicken, was wirklich ist. Du wirst anfangen zu sehen, was unter der Oberfläche liegt, und die Oberfläche wird neues Licht annehmen. Du wirst noch einmal hinsehen. Du wirst sozusagen einen doppelten Blick haben, und in Ehrerbietung vor der Schönheit und dem Licht, die du nun siehst, stehen. Deine Sicht wird aufgehen. Deine ganze Aufnahme des Lebens auf der Erde wird emporgehoben. Du wirst dorthin in die Höhe gehoben, wo du in Wahrheit bist und stets warst.

Was sich gewandelt haben wird, ist deine Sicht und deine Akzeptanz deiner neuen Sicht. Du wirst Wände erblicken. Du wirst nicht durch sie gehen. Du wirst nicht Tricks ausführen, die vor einem Wohnzimmerpublikum durchgehen. Du wirst mit neuen Augen sehen, und du wirst davon, was du nunmehr siehst, voller Bewunderung stehen und verzaubert sein. Was du jetzt erblickst, war stets geradewegs vor deinen Augen, du hast bloß nicht gesehen.

Die Rollos waren heruntergezogen. Du warst dir nicht im Klaren. Du dachtest, das Zimmer, in dem du dich aufhieltst, sei dunkel. Es war nicht die Schuld des Zimmers. Die Rollos blockten das Licht ab, das dem Raum zugehörte. Alles, was du zu tun hattest, war die Rollos hochziehen.

Die Schatten bilden nicht das, woraus du gefertigt bist. Sie sind aus der Fabrikation eines jeden Soundso, und demnach wunderst du dich, weswegen Ich euch die Schattenbildung zuschreibe. Aber, Geliebte, ihr denkt doch nicht, dass Ich die Rollos heruntergelassen halte, oder etwa doch?

Falls Ich es nicht tat, wer tat es dann? Und ihr, die ihr als Viele anmutet, seid im Grunde einer – was demnach die Ermangelung des einen ist, ist zudem die deine. Gleichzeitig ist die ganze Welt dein, und es ist an dir, sie umzugestalten, oder, genauer gesagt, es gilt dir, deine Sicht umzugestalten. Es ist dir möglich, besser zu sehen. Oh, oder du hattest vielleicht eine Sonnenbrille mit dunklen Gläsern auf. Du siehst die Welt, wie du sie siehst, natürlich, und alldieweil, wie du siehst, ebendas ist in der Lage, zuzunehmen und sich zu ändern. Der Blinde wird sehen. Du warst gegenüber der Schönheit des Lebens auf Erden geblendet, und jetzt wird dein Augenlicht besser. Nicht lange hin, und du wirst eine normale gute Sehschärfe haben, sobald es sich darauf beläuft, über das Augenscheinliche hinaus zu sehen, und mithin wird deine Sicht, ohne den geringsten Zweifel, nicht mehr länger abgeschattet sein. Du wirst die Fensterläden wegziehen und helles reines Sonnenlicht hereinlassen.

Da du dich im Dunkeln befandst, wird es für deine Augen etliche Zeit benötigen, sich einzurichten und klar das zu sehen, was vor dir ist. So wie du die Fensterrollos hochhebst, so hebst du deine Sicht, und so hebst du die gesamte Welt hoch – du hebst die ganze Welt in Gottes Licht hinein.

HEAVENLETTER # 4309 – 11.9.12 – Who Walks Across the Stage?

WER LÄUFT ÜBER DIE BÜHNE?

Gott redete:

Zur selben Zeit wie du am Leben teil hast, bist du überdies der Beobachter. Manchmal scheint das Leben wie ein Zug zu sein, der an dir vorüberrast. Du stehst einfach da und siehst zu, was geschieht. Dann eilt das Leben in Vollansicht an dir vorbei. Wessen Leben ist es schlechterdings, während du auf einer Bank sitzt und ihm zusiehst?

Wie viel am Leben, an dem, was du das Leben nennst, wie viel an ihm entscheidest du wirklich, das fragst du dich. Ist das Leben etwas, worüber du entscheidest, oder siehst du dem Zug bloß zu? Was bringt den Zug dazu, die Gleise hinunterzusausen? Ah, ja, die Zuggleise sind da. Die Gleise waren da, bevor du in die Szene eintratst.

Selbst während du in einem Kanu paddelst, scheint da eine unbemerkte Hand zu sein, die dich in einen Strudel hineinfegt, der ebenso stark und bestimmt ist wie die Schienenstränge.

Du hast ganz gewiss das Sagen über dein Leben, oder etwa nicht? Wie viel an deinem Leben ist dein freier Wille? Gar dann wenn du dich mit Vereiteln befasst, bist du der Vereitler? Wie selbstbestimmt bist du?

Selbstverständlich, Koinzidenzen gibt es nicht. Wo belässt es dich, dass es kein Zusammentreffen von Umständen gibt?

Die Frage, die du dir selber stellst, ist wohl: „Wie viel von meinem Leben ist mein Leben? Bin ich zu 50% der Beobachter, und zu 50% die Triebkraft des Lebens? Bin ich die Handschrift an der Wand? Bin ich der Finger, der schreibt, oder sehe ich dem Schreiben an der Wand zu? Tritt das Leben vor meinen Augen in Erscheinung? Pause ich von einem Text ab, der bereits geschrieben ist? Wer ist der Schreiber? Wer ist derjenige, der die Fragen stellt, und wer ist derjenige, der antwortet? Ist das ganze Theater des Lebens, selbst in Massenszenen, im Grunde ein Soloakt? Wer ist es, der den Bühnenboden quert?“

Letztlich bin Ich, Gott, der Handelnde. Das hat so zu sein, da Einssein alleinig ist. Du existierst wahrhaft überhaupt nicht, außer als ein Gedanke.

Man kann sagen, dass Ich der Beobachter ebenso bin wie der Handelnde. Ich führe Mannigfaltigkeit auf Erden auf, als hätte ich scharenweise Träume auf ein Mal, und auch jetzt noch – Einssein einzig ist.

Und wieso ist dir das aufgeführte Leben so bedeutsam, und demzufolge Mir bedeutsam, alldieweil es keinen Anderen gibt, derweilen du nicht existierst und Ich einzig existiere?

Und hinwiederum, so wie das Leben ausgemalt ist, wie entlädt es sich, und des Öfteren scheinbar aus freien Stücken?

Das Leben ist sein eigener Sinngehalt. Zur selben Zeit trägst du eine Bedeutung auf, und dies ist deine Wahrnehmung. Vielleicht gibt es keine Schrift an der Wand. Vielleicht sind Tapetenrollen an die Wand gekleistert. Vielleicht sind die Bilder bereits gemalt. Vielleicht ist das Leben wie der Flug eines Vogels, der hochsteigt und sich senkt, und sich als Schönheit in tätigem Einsatz ausweist. Vielleicht ist das Leben ein Stillleben. Vielleicht, vielleicht.

Vielleicht trägt sich gar nichts zu. Das muss so der Fall sein, unterdessen es kein Zuvor oder Danach oder sonstwas gibt, außer Stille, oder, vielleicht ist jedweder Gedanke ein Nachgedanke. Vielleicht gibt es keine Glocke, die läutet. Vielleicht, vielleicht.

Vielleicht ist da kein Lied, was gesungen wird, bloß ein Lied, was vernommen wird.

Du, wohin gehst du, während es keine Stelle gibt, zu dem zu gehen wäre, und niemanden gibt, um von ihm fortzugehen, und niemanden, um bei ihm einzutreten?

Vielleicht ist alles am Leben Fiktion. Vielleicht geht es um vielleicht. Vielleicht werden Geschichten geschaffen, und es gibt nichts als Erzählungen, Geschichten, die erzählt werden, Geschichten, denen zugehört wird, Geschichten, die eingesehen und aufgesucht werden. Vielleicht ist alles, was man Leben nennt, erfundene Fabrizierung. Vielleicht ist alles auf der Erde Lasst Uns So Tun Als Ob. Vielleicht geht es um kein vielleicht.

HEAVENLETTER # 4310 – 12.9.12 – God Wants to Do Something About You

GOTT MÖCHTE MIT DIR ETWAS UNTERNEHMEN

Gott redete:

Wie bloß bekomme Ich dich dazu, schwere Zeiten in der relativen Welt nicht derart ernst zu nehmen. Dein Herz ist so ohnegleichen. Deine Empfindungen sind so belangvoll. Mir ist es so sehr, dass du dich deines Herzens annimmst. Der leichteste Weg ist der, dich nicht mitten in dem, was du als Hindernisse siehst und spürst, was du als gewaltige Hindernisse empfindest, abzustrampeln.

Es geht wirklich nicht darum, um was für Hindernisse es sich handelt. Was zählt, ist, wie du von ihnen bedeckt gehalten wirst. Es ist belanglos, um welche Lage es geht. Was zählt, ist, wie ernst du es nimmst. Nimm es ernst, und du wankst. Nimm es nicht als Hohn und Zerrbild, und du fühlst dich stärker. Es ist besser, sich stärker als sich schwach zu fühlen.

Im Großen und Ganzen entzerrt sich das Leben ohne Zutun von alleine. Du hast dich von allem erholt, was dir das Leben hingeworfen hat, und du hast überlebt. Du hast weidlich mehr als überlebt. Es war gar keine so große Sache, wie sie zu der Zeit aussah. Ja, mehr noch, du wirst womöglich alles, was einen Zeitraum in der Vergangenheit betrifft, vergessen haben, als du durch einen Umstand, oder vielmehr durch deine Einbildung aufs Übelste verheert wurdest. Du weißt, was Ich meine.

Wie viele Male waren Zeiten in der Vergangenheit für dich, so schien es zu sein, das Ende der Welt? Und das war nicht der Fall. Es war nicht das Ende. In deiner Angst, in der Furcht, mit der dich deine Einbildung durchtränkte, gerieten die Schrecken der Situation größer und größer, und du durchliefst, in deiner Vorstellungswelt, jede mögliche Wende der Ereignisse, jede entsetzliche Wende der Ereignisse. Womöglich geschah das, was du als den schlimmsten Ausgang sahst, nie, und womöglich littst du wegen nichts und wieder nichts. Oder es trat das Schlimmste ein, und du trotztest ihm, oder die Verwirklichung des Schlimmsten war gar nicht so leidig, wie es sich deine Einbildungskraft aufgebaut hatte.

In Wahrheit, ihr Lieben, legtet ihr euch selber Leiden auf, so, als würde gegenwärtiges Leiden künftigem Leiden vorgreifen. Vielleicht spieltet ihr in eurem Kopf eine Partie, wonach euch die Qual, sofern ihr sie im Voraus durchlebt, später links liegen ließe.

Was sollen Wir mit alledem anfangen? Jedwedes Leiden ist nutzlos. Ihr habt euch wirklich nicht durch es hindurchzustellen.

Sobald ihr es erlebt, dass ihr euch schwach fühlt, zu schwach, um mit etwas umzugehen, zu sehr vom Ausgang verängstigt, seid ihr euch selber gegenüber nicht aufrichtig, ebenso nicht Mir gegenüber.

Was hält sich da auf, um angsterfüllt zu sein? Zurückweisung? Spott? Gegenwehr? Sie sind ebenso groß, wie du es ansagst, sie seien es. Betrachte sie wie laute Geräusche. Sie lassen dich zusammenfahren, was aber sind sie im Grunde, um vor ihnen Angst zu haben?

Betrachte dich selber, als seist du eine abgehärtete Blume.

Erkenne dich selbst als resilient, als bemerkenswert, und als reell. Oh, ja, du bist reell. Alle jene Oberflächen-Dilemmata sind nicht real. Sie sind vorübergehende Grillen. Sie sind Schatten, die in die Sonne heraus kommen und vergehen. Es bist du selbst, den du dir selber den Blicken freizugeben hast. Es bist du, der schlechterdings nicht deine Verwundbarkeit, sondern deine Stärke kennenzulernen hat. Ja, die Zeit ist da, dass du um deine eigene Stärke weißt. Du hast es nicht einmal nötig, dich selber zu schützen. Es gibt nichts, um es zu schützen. Lasse nicht die vorgeblichen Uniformen, die Andere anhaben, die Oberhand über dich gewinnen. Ihr habt Meine Autorität, Geliebte. Nehmt Meine Stärke. Seid gewiss in der Kenntnisnahme, dass ihr Mein seid und dass Ich euer bin, und dass ihr sogar in der Welt, in der Welt, die euch ängstigt, sicher seid. Ihr seid geborgen. Ihr seid Mein geliebter Diamant, und ihr glänzt. Nehmt Mich mit euch. Nehmt Mich in eurem Gewahren mit euch. Lasst Mich euer Rückgrat sein. Lasst Mich euer Wagemut sein, und ihr der Meine. Ihr seid das, das wisst ihr.

HEAVENLETTER # 4311 – 13.9.12 – A Palace of Love

EIN PALAST DER LIEBE

Gott redete:

Es gibt in dir ein Meer, welches in den Großen Ozean strömt. Auf diesem Großen Ozean segelst du hin und her. Es gibt Zeiten, wann dein Gewahrsein bis zu den Tiefen aufgeht. Bis zu den Tiefen anschwillt, das sage Ich.

Im Tiefen, Tiefen Ozean, so sage Ich, schwillst du an, so wie du in die Tiefen oder in die Höhen tauchst, denn in jenen Fantastischen Tiefen existieren hoch und tief oder links und rechts nicht. Richtungnahme kann nicht einmal in eine Gleichung Eingang finden. Es gibt keine Dimensionen, Richtungen, keine Haltungen, Rezepte, Abwesenheit oder Anwesenheit. Da ist schier Vollheit, welche man als die Vollheit der Leerheit bezeichnen könnte, oder als die Leerheit der Vollheit. Da gibt es keine Rauf und Runter. Bei dem, was man die Tiefen nennt, gibt es kein Sich-Schinden. Dort ist Stille. Da ist Heiterkeit. Da ist die Basis der Allesheit.

Um diese unauslotbare Tiefe zu erreichen, gibt es in dir eine Wandlung. Die Umgestaltung in dir ändert alles. Nicht einmal innere Gesinnung existiert. Wissendheit existiert. Wissendheit erfährt sich selbst. Es gibt keinen Ort für Geisteshaltung, Meinung, Treulosigkeit, Zeitweiligkeit. Da ist die Allheit der Nichtsheit.

Du bist in diesen Tiefen getaucht. Du hast im Himmel gelebt, alldieweil du keine Idee davon hattest, dass du es tatst. Du verließt das Land der Fragen und Antworten und betratst die Welt des Seiens. Dein Herz war nicht mehr länger in einer Schlinge. Es wurde frei. Du betratst den Nicht-Platz genannt Himmel. Nach einer Weile bleibst du hier. Du kannst nicht weggehen. Es gibt keine Stelle, um dorthin zu gehen. Es gibt weder eine Möglichkeit, fortzugehen, noch wolltest du es oder wollte es sonstwer. Du verbleibst im Himmel, da du das Gefilde der Misshelligkeit verließt und Mein Herz betratst. Du bist dahinter gekommen, wo du bist, und erlebtest Nicht-Erfahrung. Sobald du einmal die Essenz der Meeres-Tiefe in den Blick genommen und gekostet hast, lachst du, dass du mit dem Lachen nicht mehr aufhören kannst. Alles, was du tun kannst, ist, an der Tiefe des Ozeans Gefallen zu finden, bei der du entdecktest, dass sie dein Selbst ist.

Was für eine Entdeckung! Was für eine schöne Entdeckung! Du hättest dies weidlich früher entdecken können. Nichtsdestoweniger, die Entdeckung ist die deine. Es ist kein aktives Auskundschaften. Es ist mehr ein stilles Gewahrsein, von dem sich niemand abkehren möchte, von dem niemand abzugehen vermag, bei dem niemand ans Weggehen denkt. Hier ist kein Denken zugegen, das verstehst du. Du bist jenseits des Gedankens ans Weggehen oder des Gedankens an irgendwas sonst. Du bist übers Denken hinaus. Du bist jenseits von hoch und tief. Du bist jenseits von Stimmung. Du bist jenseits von Ideen. Du bist an dem Nicht-Ort, welchem Schöpfung und Schöpferkraft entkommen. Du hast alle Portale überflügelt. Du bist innen. Du bist tief innen.

Ich meine, Wir können diesen Ort, der ins-Gesamt Kein Ort ist, eine Innere Kammer nennen, obschon es Inneres und Äußeres hier selbstverständlich nicht gibt. Im Grunde genommen gibt es kein hier oder dort, kein damals und jetzt oder irgendwas, ausgenommen die Essenz von Liebe.

Es gibt hier an dieser Nicht-Stelle keine verfahrene Lage. Da gibt es kein deine Hände in die Hosentasche Stecken und kein irgendwas Debattieren, da es nicht bloß nichts zu debattieren gibt, sondern da es niemanden gibt, mit dem man debattieren könnte. Du hast alle Streitigkeiten beigelegt. Du hast keinen Anhaltspunkt mehr dafür, was Streiten ist. Du hast alles vergessen, was dir nicht brauchbar ist. Du hast in einem Palast der Liebe Eingang gefunden, und mithin residierst du dort in der Vollheit des Seins, in der Vollheit Meines Seiens, selbst während es die Unterscheidung zwischen Mein und dein oder zwischen dein und Mein nicht mehr gibt. Das alleinige Mein ist wie eine Goldmine, wo in Wahrheit Eine Liebe ist.

HEAVENLETTER # 4312 – 14.9.12 – Love Travels Faster than Light

LIEBE IST SCHNELLER ALS LICHT AUF REISEN

Gott redete:

Sobald du Freude in deiner Nähe zu Mir verspürst, stelle dir die Meinige Freude vor, derweil Ich an dich denke. Du bist in Meinem fortwährenden Gewahrsein. Meine Freude in dir hat die ganze Macht des Universums inne. Betrachte die Weite Meiner Freude in dir. Du kannst es dir nicht einmal vorstellen. Vervielfältige deine Liebe für Mich eine million-trillionen-mal, und du erfasst nur eine Millisekunde der Liebe, die Mir für dich eigen ist. Kein Wunder, Ich schlafe nie. Mit einer derartigen Freude, die Ich habe, Geliebte, bleibe Ich in euch wach, denn ihr überreicht Mir eine so große Freude, eine derart widerhallende Freude, ein derartiges Glück, dass es das Universum überschwemmt, ein derartiges Glück, dass man es Glückseligkeit nennen, dass man es endlos, dass man es die Liebe des Jahrhunderts nennen kann, bloß, es ist Liebe über alle Maßen hinweg, endlose Liebe, tiefe durchdringende Liebe, Liebe, die alles Sonstige überflügelt.

Meine Liebe ist nicht-spezifisch, zur selben Zeit wie sie auf dich hin fokussiert ist. Wir können es so ausdrücken. Ich bin in Meiner Liebe für dich untergetaucht. In Meiner Liebe für dich gibt es keine Täler. Sie holt alles Sonstige ein, bis Meine Liebe und einzig Meine Liebe zugegen ist. Es bist du, der Mich mit deiner Liebe benedeit und segnet. Deine Liebe für Mich schallt durch das Universum. Dies ist der Nachhall der Liebe. Sie ist ein Bumerang, und deine Liebe erbeutet Mein Herz, und Meine Liebe erbeutet das deinige. Unsere Liebe versengt, so lange, bis Liebe einzig Liebe kennt, denn alleinig Liebe ist.

Da ist nicht mehr länger Meine Liebe oder deine Liebe. Schier Liebe ist da, Liebe, die alles umfängt, so lange, bis es nicht einmal mehr die leiseste Abkehr von der Liebe gibt. Liebe ist das Subjekt, und Liebe ist das Objekt. Die Zwei treffen aufeinander, so lange, bis es nichts anderes mehr gibt als Liebe am Glänzen, als Liebe ohne Panzerung, als leuchtende Liebe, als Liebe, die strotzt und überallhin schlüpft, als Liebe, die Liebe hinunterschlingt, als Liebe, die frei ist, um zu sein, als Liebe, die alles einholt. Liebe reist schneller als Licht. Liebe ist. Licht ist.

Liebe ist abenteuerloses Abenteuer. Du bist in einen Ozean der Liebe hinein fallen gelassen, dem du niemals mehr entkommen kannst, dem du dich nicht versagen, unter dem du niemals mehr hervorgelangen kannst. Liebe ist die herrschende Kraft. Nichts sonst ist es. Untergetaucht in Liebe, bist du für alles andere abgewirtschaftet. Nichts sonst wird passen. Nichts sonst wird es schaffen. Einzig Liebe wird es schaffen. Einzig Liebe ist, und Liebe ist für alle Ewigkeit in deinem Herzen kenntlich gemacht.

In der Liebe gibt es keine Auszeit. Liebe, warm und schmiegsam, strömt in dein Herz hinein und aus ihm heraus, und Liebe aus deinem Herzen füllt eine jede Ritze des Universums, so lange, bis es niemand mehr weiß, wessen Liebe es ist. Liebe allein ist. Demnach ist es niemandes Liebe. Es ist jedermanns Liebe. Es ist Eine Liebe. Es ist Liebe ganz anonym. Es ist Liebe allüberall. Es ist Liebe, die an keiner Stelle und nirgendwo absent ist. Es ist Liebe, wie Liebe bestimmt ist, zu sein, Liebe, wie sie sein muss, wie es ihr gehört zu sein, überschwängliche Liebe, Liebe, die Eroberin von allem, Liebe ganz simpel, unübersehbar weite Liebe, Liebe, die die Herzen Aller rührt, die kein Herz ungerührt belässt, ein jedes Herz in Liebe in die Länge gezogen, berauscht in Liebe, betäubt mit Liebe, untergetaucht in Liebe, so lange, bis es unter der Sonne nichts anderes mehr gibt als Liebe, Liebe, die durch das Himmelszelt scheint, Liebe, die alles in den Schatten stellt, Liebe, die sich ausdehnt und aufquillt, um das Universum mit Liebe und mit nichts anderem als Liebe zu füllen, Liebe, die keine Linie mehr zieht zwischen Himmel und Erde, vielmehr Liebe, die so erfüllend, so einnehmend ist, dass ebendies all das darstellt, was es gibt, kühne Liebe, Liebe, die nicht mehr scheu ist, vielmehr Liebe, die Herzen erfüllt, so wie Sterne den Nachthimmel füllen, schier Liebe ist mehr und noch mehr, und an der Liebe, die die Herzen und das Universum bar jeder Abgrenzung füllt, ist kein Ende, die ganze Liebe die gleiche, und Liebe, das gleichzeitige Zusammentreffen von Liebe, welche Liebe begegnet und ihr jetzt eben im Augenblick mit weit geöffneten Armen entgegengeht.

HEAVENLETTER # 4313 – 15.9.12 – Now, Look to the Light

NUN, SCHAUE ZUM LICHT HIN

Gott redete:

Es ist das Licht, auf das du hinsehen musst. Du musst das, weil dies der einzige Weg ist, das Leben in der Welt zu bewerkstelligen. Schau, in der Vergangenheit hattest du eine Menge Hinsichten auf die Dunkelheit, die du vor dir siehst, vorgenommen. Schaue jetzt zum Licht. Selbst in entsetzlicher Dunkelheit ist Licht da. Falls du es nicht sehen kannst, sieh dich nach ihm um. Du kannst das Licht herbeibeschwören. Wie düster dir die Welt auch zu einem bestimmten Zeitpunkt zu sein scheint, stelle dir sodann die Helligkeit vor, die wartet, auf dich und die Welt zu scheinen.

Du bist der Welt lebenswichtig. Es bist du, der Licht auf die Welt zu scheinen hat. Du kannst nicht auf die Welt warten, dass sie Licht auf dich scheint. Dein Geist ist wie ein Zauberpinsel, und er ist imstande, das Bild zu malen, was du gerne sehen möchtest. Er wird das Bild in deinem Herzen malen, und hernach wird dein Herz die Oberhand übernehmen. Dein Herz ist natürlich der Schlüssel zum Licht. Demnach musst du also dein Herz erhellen.

Was dir auch Sorgen bereitet, lasse dein Herz auf die Beschwernis funkeln, und die vermeintliche Sorge wird sich zurückziehen. Schau, Probleme werden ohnehin abnehmen. Wieso sie nicht jetzt abschwächen? Halte schlicht nicht mehr an dem Herzschmerz von Problemen fest. Zu welchem Nutzen beschießt du dein Herz ununterbrochen mit Beklemmung? Was an irdisch Gutem ist da dran? Was Gutes der einen wie der anderen Art ist schlechterdings daran? Das Gute an den vermeintlichen Problemen liegt darin, dass dein Herz von ihnen weg rücken kann, hin zu innerer Ruhe. Als diese Linderung späterhin imstande ist hervorzutreten, vermag sie auch jetzt anzuheben in Gang zu kommen. Du kannst Ungemach auf die Seite schieben. Ja, Geliebte, macht für etwas Besseres Platz als fürs Abstreiten der Mission eures Herzens.

Wenn ihr euch in emotionalen Schmerzen befindet, seid ihr nicht am Lieben. Ihr werdet denken, jemand oder das Leben habe euch betrogen, indessen seid ihr der Betrüger der Liebe in eurem Herzen. Es seid ihr, die die Liebe für etwas anderes beiseite legten, vielleicht für Stolz. Einerlei wie unschuldig ihr in Angelegenheiten von Fehlverhalten auch sein werdet, ihr seid nicht unschuldig in Sachen Übergriffe auf die Liebe. Einerlei worum es sich auch handelt, haltet eure Liebe unversehrt. Was kann hernach ein solcher Aufruhr, den ihr in euer Herz hinein genommen habt, sein? Mit Liebe, da hat das Getümmel kein Bein zum Draufstehen.

Vielleicht bist du derzeit außerstande, zu lieben. Was du trotzdem tun kannst, ist, dich in die Richtung von Liebe zu wenden. Einerlei, was dir an Schmerz überreicht wurde, ihn bewahren ist einen Groll behalten. Groll behalten ist Selbstbestrafung. Du wirst den Wunsch haben, dem Anderen im Gegenzug Schmerz zuzufügen, aufgrund des Schmerzes, den er dir zugereicht hat. Dies ist nicht Liebe, und dies ist nicht, wofür ihr angelegt seid, es zu erstreben.

Ihr mögt das Gefühl haben, der Schmerz, der euch von einem Anderen zugefügt wurde, sei nicht zu vergeben. Ist das nicht euer Empfinden? Wie konnten sie, die Angreifenden, dich bloß so verletzen? Wie konnten sie bloß? Wie konnten sie dir wehtun, dir, der so wunderbar zu ihnen war? Ihr mögt wunderbar gewesen sein. Die Anderen mögen in der Tat kein Recht gehabt haben, euch wehzutun und abzuweisen, nach allem, was ihr getan habt.

Egal worum es auch geht, ihr habt die Kränkung und den Verstoß kraft eures eigenen Wohlwollens los zu lassen. Alles Geringere ist einen Groll behalten. Groll gehört los gelassen. An euch ist’s, Schmerz gehen zu lassen. Wenn ihr Schmerz festhaltet, haltet ihr einen Groll fest. Einerlei wie vorbedacht das Gegenüber ist oder die anderen Personen sind, sie begingen einen Fehler. Du hast Versehen zu vergeben. Dir gehört es nicht, sie an dir zu halten. Fehler sind für dich keine Medaille, die du herumträgst. Vergehen sind kein Schild. Und du bist nicht tugendhaft, jemandem etwas anzulasten. Rücke in deiner Vision voran, und lasse die Vergangenheit los. Du kannst das.

Ich weiß, du möchtest gerne, dass der Andere sich bei dir entschuldigt. Du bedauerst die Aufregung, selbst wenn du die andere Person oder die anderen Personen als die Ursache für die Störungen ansiehst. Selbst dann wenn sie die Ursache sind, du bist derjenige, der es gerade zu biegen hat. Stellt es bei euch richtig, Geliebte. Was sonst gibt es denn wirklich zu tun? Warten ist keine Option. Übelwollen ist keine Option. Gelangt in eine andere Geistesverfassung. Tut es jetzt. Beendet jetzt das inwendige Schlachtgewühl. Danke.

HEAVENLETTER # 4314 – 16.9.12 – The Harbor of God

DER HAFEN GOTTES

Gott redete:

Es ist eine Auffassung, die du innehast, dass an dir sei, irgendwas in Besitz zu haben. Sobald du ein Empfinden von Eigentümerschaft hast, ist es auch so, dass ein Empfinden von Einbuße hereinzukriechen vermag und sich kundtun wird. Ein Mangelempfinden folgt der Eigentümerschaft auf den Fuß. Selbstgerechtigkeit folgt ihr auf den Fuß. Ein Empfinden von Eigentümerschaft gerät zu einem Klotz.

Denke einen Augenblick darüber nach. Bar eines Empfindens von Eigentümerschaft – was kannst du da verlieren? Bloß wenn du etwas eng an dich hältst, kann es aus deinem Griff heraus gleiten. Eigne nichts, verliere nichts.

Nur ein Eigentümer eines Ladens kann den Laden einbüßen. Eigentümerschaft und Verlust sind beides Ideen. Sie scheinen aufeinanderfolgend, derweilen sie aneinander geschirrt sind. Herzschmerz scheint ebenfalls mit Eigentümerschaft und mit Einbuße dessen, was du deinem Dafürhalten nach im Besitz hattest, einherzugehen.

Geliebte, euch ist nicht einmal die Vergangenheit eigen, und demnach gilt es euch, die Vergangenheit los zu lassen. Es gibt nichts, was euch angelegen ist, es festzuhalten. Ihr lernt soeben hinzu, los zu lassen, und los lassen, das müsst ihr. Es gibt ohnehin nichts, um sich an ihm festzuhalten.

Geliebte, ihr seid wie das Wasser, das strömt.

Bringt euch nicht in Harnisch. Habt kein Rückgrat wie aus Stahl. Seid die Weide, die sich biegt. Betrachtet das dem Leben gegenüber biegsam Sein wie sich vor dem Leben neigen, wie das Leben ehren, wie den Kurs wertschätzen, den das Leben einschlägt, selbst dann, wenn es seinen Sinn ändert und von einem Kliff herunter einen Sturzflug ausführt. Wohin dich das Leben auch nimmt, das ist dein Gang. Du hüpfst nicht bloß auf der Oberfläche des Lebens, gleichwohl lässt du zur selben Zeit keinen schweren Anker herunter. Leicht ist das Kanu, welches du paddelst. Leicht ist der Nachen, auf dem du segelst. Du bist nicht abgetrieben. Du segelst auf dem Schiff des Lebens. Sei es nun ein Ocean-Liner oder sei es ein Baumstamm, an dem du dich festhältst, du bist im Leben ein Matrose.

Du segelst auf Hoher See. Du segelst bei Niedrigwasser. Du surfst. Du folgst den Wellen. Die Wellen sind deine Führer. All die Wellen im Leben, die erwünschten wie auch die unerwünschten, leiten dich zu Mir. Ich bin deine Bestimmung. Auf Biegen und Brechen findest du deinen Weg zu Mir.

Es ist deiner Mühe wert, in Mein Herz hinein zu segeln. Es ist deiner Mühe wert, in den Hafen Gottes hinein zu segeln. Woher du kamst, ist es, wohin du segelst. Die Wellen des Lebens nehmen dich auf eine Reise, die noch nie jemand unternommen hat. Infolgedessen bist du ein Pionier des Lebens. Geliebte, ihr setztet vor langer Zeit Segel, und es gibt bloß einen Ort, wohin das führen wird, und dieser eine Ort ist, wovon ihr nie abgefahren seid, ausgenommen zu einer Reise des Glauben-Machens – werdet ihr Mir wohl glauben?

Trotz der scharenweise Fehler, die ihr scheinbar machtet, gibt es keine Fehler. Es gibt indessen Fehlverständnisse. Es gibt keine Fehl-Wagnisse. Es gibt sozusagen keine Beschaffenheit des Geländes. Einzig Segeln ist ausgewiesen, und das macht euch zu einem Seemann. Das macht euch zu einem Kapitän des Glücks, des Guten Glücks. Das Leben ist euer Vermögen. Ihr habt Glück. Ihr habt das außerordentliche Glück, ein Leben zu erkunden und zu leben, das das eure und das einzig das eure ist, und doch, es kommt die Zeit heran, wann ihr vom Schiff heruntergeht, auf dem ihr segelt, und zum Himmel hin fliegt, welcher natürlich die Höchste See unter allen Hohen Meeren ist.

Ihr wart wohl der Auffassung, ihr wärt auf eurer Meeresreise allein unterwegs, dennoch wart ihr das nie. Allein-heit ist nicht möglich. Ihr könnt von Mir weggewandert sein, hinwiederum bin Ich an euch gebunden und gehe mit euch, einerlei wie weit ihr wegwandern mögt. Davonziehen ist alleinig in eurer Einbildungskraft. Wir sind Ein Herz, und schlechterdings nichts, nichts, nichts kann euch von Mir, oder Mich von euch trennen. Ich gehe mal davon aus, Wir können akkuraterweise sagen, dass Wir nur im Truggebilde getrennt sein können, allerdings niemals in Wahrheit. Wir sind Eins, und was gibt es da mehr zu sagen?

HEAVENLETTER # 4315 – 17.9.12 – Forget Worries, Remember God

VERGISS SORGEN, ENTSINNE DICH GOTTES

Gott redete:

Aus dem weltlichen Blickwinkel her gesehen hapert es nie an Dingen, um die man sich Sorgen machen kann. Ihr dreht eure Sorgen von oben nach unten, und ihr schwingt sie über euren Kopf. Ihr rüttelt mit Sorgen eure Knochen durch. Ihr macht euch um eure Sorgen Sorgen, und so quält ihr euch selbst.

Ich möchte gerne, dass ihr das Sich-Sorgen-Machen denunziert, dass ihr es ausstoßt, es vertreibt, es gehen lasst. Ihr habt euch Sorgen gemacht, die für sechs Leben ausreichen, meint ihr das nicht auch? Habt ihr das nicht getan? Sich-Sorgen ist schleichend. Es ist wie ein Virus, der euch auffrisst. Er frisst eure Freude auf. Ihr wart ein Sträfling des Sich-Sorgens. Seid ein Gefangener der Freude, Geliebte. Macht Freude zu eurer Berufung. Seid in Freude vertieft und lasst Sorgen los.

Sich-Sorgen ist wie ein Erpresser. Sich-Sorgen ist ein Stalker. Sich-Sorgen ist heimtückisch. Es frisst euch auf. Es verursacht Geschwüre, Ausschläge, Stiche. Sich-Sorgen gräbt Löcher in euch. Es lässt eure Psyche einrosten. Werft Sorgen weg wie Brotkrumen. Oder buddelt Löcher, um darin Sorgen zu vergraben. Ihr seid kein Feigling, wenn ihr auf Sorgen ganz verzichtet. Wofür habt ihr Sorgen nötig, außer ihr meint, ihr bräuchtet Bestrafung. Auf jeden Fall ist Sich-Sorgen eine Form von Selbstquälerei. Wickelt Sich-Sorgen auseinander. Kommt ganz ohne es aus. Sich-Sorgen ist nicht euer Freund.

Sich-Sorgen droht euch. Es ist eine Nervensäge. Es ist ein unwillkommener Gast, dem du Unterkunft gewährst. Du ziehst für ihn einen Stuhl vor. Du servierst ihm Futter. Der Sorge gegenüber nickst du mit dem Kopf, und du sitzt da und hörst ihr zu. Sie verdirbt deinen Tag, und dennoch sprichst du erneut ihr gegenüber eine Einladung aus. Du lässt sie zu dir nachhause kommen. Ja, Tatsache ist, du nimmst sie nach überall hin mit. Du lässt sie nicht außer Sicht. Du stapelst sie unablässig auf, noch mehr Sorge, und noch mehr und noch mehr, Sorge wie eine Armee Ameisen. Du quetschst dich mit Sorgen. Du hegst Sorgen. Du nährst sie.

Man kann mit Sicherheit sagen, dass du mit Sorgen Handel treibst. Du machst eine Bestandsaufnahme von der Sorge. Du errichtest ihr Altäre. Du behältst Sorgen im Sinn. Wäre es doch so, dass du Mich vor dir hättest, so wie du es mit Sorgen tust. Du vergisst Sorgen nie, und demgegenüber lässt du Mich aus deiner Sicht heraus. Vergesst Sorgen, gewahrt Meiner.

Am Strand werdet ihr nicht jedes Sandkorn zählen mögen, was indes sind Sorgen anderes als spitz reibende Sandkörner? Sorgen sind ganz bestimmt nicht Weizen oder Gerste. Sorgen sind besorgniserregend. Sorgen gehen stracks auf dich zu, und sie verbleiben geradewegs vor dir. Hast du es jetzt nicht satt, dir Sorgen zu machen?

Gib deine Sorgen auf. Entlasse sie. Stoße sie ab. Sie sind derartige Nervensägen, derartige Xanthippen.

Du hast dir Sorgen nicht gefallen zu lassen. Sie haben in Wirklichkeit keinen Halt an dir, trotzdem behältst du sie. Sie sind wie jene Lieder, die dir nicht aus dem Sinn gehen. Sie gehen dir immer und immer wieder durch den Kopf. Von ihnen scheint es kein Entkommen zu geben. Sie scheinen dir überall hinterherzugehen. Selbst auf Partys wirst du Sorgen haben können, oder ihre Geister suchen dich heim. Ja, Sorgen sind so eine Art Masche oder Leckerei, bloß sind sie nie ein Schmaus, unablässig eine Finte. Sorgen sind subalterne Charaktere, im Eigentlichen untergeordnete Rollenbesetzungen. Sie haben keine Substanz. Sie sind wie Ausläufer, wie Dornen, wie Splitter. Sorgen legen dich auf die Ablage. Sorgen wiederholen sich selber und nutzen dich ab. Sorgen übernehmen die Oberhand, falls du sie das lässt.

Sorgen sind ein gebrochener Rekord. Ich bitte dich, damit aufzuhören, dich zur Sorge hinunter zu bücken. Serviere das Sich-Sorgen ab. Schicke Sorgen weg, weit, weit weg. Sich-Sorgen ist ein Blutegel. Es zapft Energie von dir ab. Es laugt dich aus. Sie jagen dir nach. Sage ihnen, mit ihnen sei es erledigt. Du möchtest nicht mehr länger Sorgen herumlungern haben. Sage ihnen, damit aufzuhören, bei dir herumzuhängen. Du hast bessere Dinge zu tun, als Sorgen Unterschlupf zu gewähren, ist das nicht so?

HEAVENLETTER # 4316 – 18.9.12 – A Flower Planted in Another Pot

EINE BLUME, DIE IN EINEN ANDEREN TOPF GESETZT WURDE

Gott redete:

Es ist lebenswichtig, dass du dich deines Wertes für dich selber, für die Welt und für Mich besinnst. Wie leicht freilich du vergisst. Du, der du Gold bist, du, der du Mein Gold bist, siehst allzu oft schier beschlagene Stellen, und du akzeptierst dieses Bild von dir selbst.

Du bist Wahres Gold. Das allein kann Seele sein.

Die Rolle, die du in der Welt spielst, ist die Rolle, die du spielst. Sie ist nicht du.

Klar, bringe mehr von der Seele-heit von dir zum Vorschein. Gewiss, du bist mehr als deine Präsentation der Welt und deine Präsentation dir selber gegenüber. Du kannst dir selber etwas in die Tasche lügen. Du kannst die Welt täuschen, nicht aber Mich. Unter dem Beschlagenen sehe Ich dein Herz Gottes, und jetzt lege Ich dir nahe, es in den Blick zu nehmen.

Lasse deinen Geist ein Sieb sein. Nur was in dem Sieb zurückbleibt, sind die Stücke, die zu groß sind, um durchzuschlüpfen. Lasse die schmächtigeren Veranlagungen deiner selbst durch das Sieb deines Geistes fallen. Widme dich dem, was bestehen bleibt. Lasse los, was es nötig hat, los gelassen zu werden.

Wenn du, in den Augen der Welt, die entsetzlichste Person bist, die es jemals gab, wenn du betrogen, zum Krüppel gemacht, getötet, gekidnappt, geraubt hast, ja, selbst wenn du ältere Frauen zum Stolpern gebracht hast, ist es, in Meinen Augen, schlimmer, dass du dir gegenüber dein Selbst verleugnet hast. Du bist Gold, was zugehängt ist. Das Echte Gold von dir existiert. Du hast dein Wahres Selbst mit anderen Farben bemalt, von denen keine die echte Farbe von dir ist. Beseitigt die Farbe, Geliebte. Beginnt das Gold in den Blick zu nehmen, was ihr seid. Wenn Ich sage, ihr seid Gold, dann seid ihr Gold. In der Sache gibt es nicht zweierlei.

Was auch eure Taten darstellten, ihr seid sie nicht. Ihr seid nicht eure Fehler. Ihr seid nicht eure Bedenken. Ihr seid nicht eure Schrecken. Wenn ihr Fehl in euch erblickt, seht ihr unstatthaft. Seid nicht entmutigt. Die Sicht kann man korrigieren. Korrigiert jetzt im Augenblick euer Bild von euch selbst. Die Oberfläche ist nicht die Wahrheit von euch. Der menschliche Tuens-Part von euch ist nicht Realität. Ihr wisst, dass er das nicht ist. Falls ihr dem, was Ich sage, nicht beipflichtet, geht trotzdem mit ihm einher. Beginnt, es anders wahrzunehmen. Du bist kein böser Junge. Das Meiste, was du tun kannst, ist vortäuschen, du seist es. Höre mit dem Vortäuschen auf. Kehre zum Gold deines Herzens zurück. Wisse um die Tiefen von dir. Erkenne, dass das, was dir so erschien, ein böser Traum oder ein schlechter Film ist. Jeden Morgen wachst du von deinen Träumen auf. Was ist ein Traum anderes als eine Illusion, ausgenommen Meine Worte beziehen sich auf Wahnbilder. Und falls deine Wahrnehmung des Lebens, wie auch deines Lebens ein schlimmer Film ist, dann wisse, dass es Filme gibt, die im Kinosaal des Lebens laufen, aus denen du herauszugehen hast. Genug von derartigen Filmen, die du aber und abermals abspielst.

Heute ist ein neuer Tag. Du kannst alles sein, was du möchtest. Sofern du ein schlimmer Kerl warst, was tut’s. Heute kannst du ein Guter sein. Die Wahrheit von dir heißt, dass du ein guter Mensch bist. Nimm die Maske ab, die deine Echten Farben nicht zeigt. Aus Meinem Herzen heraus geboren, bist du unschuldig, und unschuldig meint rein.

Was du auch an Taten zur Ausführung gebracht hast, welche nicht die Wahrheit von dir widerspiegeln, es ist nicht an dir, sie zu behalten. Dein Bild von dir selbst war irrig. Irrtümer gehören gelöscht. Tilge jetzt alle deine Untaten. Sie gehören nicht zu dir. Lasse sie los.

Heute bist du eine Blume, die in einen anderen Topf gesetzt wird.

Heute vergegenwärtigst du dich als die Rose Meines Herzens. Bejahe die Wahrheit von Dir Selber. Akzeptiere, dass du Mein bist. Du bist nicht dein. Du bist Mein. Ich habe Mich Selbst an dir angepflockt. Ich habe Mich dir gegeben. In Wahrheit bist du nichts geringeres als Meine Wahrheit. Ehre Mich, und ehre Dich Selber. Wasche deine Hände von der Vergangenheit. Heute kannst du schlechterdings alles sein, was du sein möchtest. Demnach sei es.

HEAVENLETTER # 4317 – 19.9.12 – Out of the Forest

HERAUS AUS DEM WALD

Gott redete:

Es steht einem Kind von Mir nicht an, sich entmutigt zu fühlen. Sich verzweifelt fühlen kommt dir nicht gut zustatten. Ein Empfinden von Hoffnungslosigkeit nimmt dich bis an die Enden der Erde. Es stellt dich dorthin, wo du einen Felsabhang überschaust. Es überlässt dich auf Gedeih und Verderb der Wildnis.

In Verzweiflung, da schnauft und keucht ihr. In Verzweiflung, da steht der Wolf vor der Tür, und ihr möchtet flüchten. Hilflosigkeit ist keineswegs in eurem besten Interesse. Übermannende Angst passt nicht zu euch. Ein Empfinden von Entmutigtheit lässt euch verzweifelte Sachen tun. Verzweifelte Dinge sind für euer Wohlsein oder das Wohlbefinden der Welt nicht gut.

Ausweglosigkeit brütet eine solche Furcht aus, dass ihr die Orientierung verliert, und ihr könnt Taten begehen, die euer unwürdig sind, Taten, die ihr niemals beginget, wenn ihr recht bei Verstand wärt. Wenn ihr euch in der Verwüstung von Verzweiflung befindet, seid ihr nicht recht bei Verstand. Die Welt mag euch ja nicht verlässlich scheinen, zumal, an euch ist es, verlässlich zu sein. Und ihr könnt euch auf euch verlassen.

Euer rechter Verstand ist schön. Entmutigtheit nicht. Wenn ihr euch verzweifelt fühlt, ist der Schmerz allzu groß. Er verdrängt alles – gute Manieren, ein gutes Herz, gute Absichten. Ihr würdet alles tun, um von dem nagenden Schmerz bei euch wegzukommen. Furcht ist ein nagender Schmerz. Ihr seid der Auffassung, die Umstände um euch herum verursachten eure Quälerei. Ihr meint, es sei eine Person. Ihr könnt denken, ein Mensch sei die Ursache für euren Schmerz.

Entmutigtheit rechtfertigt niemanden. Rottet Jenen aus, dem ihr Vorwürfe macht, und ihr seid mit noch größerem Schmerz belassen. In Verzweiflung, da artet Schmerz zum Motivator eures Lebens aus.

Der Liebe gehört es, der Anreger eures Lebens zu sein. Eine andere Möglichkeit steht nicht offen. Alles andere als Liebe ist der große Umweg. Nehmt zu jeder Zeit den Frieden der Liebe, und lasst das Drama der Verzweiflung gehen.

Geliebte, in der Sache existiert keine Wahl. So ihr euch Verzweiflung aussuchen könnt, so vermögt ihr euch Liebe auszuwählen. Wählt die Liebe. Lasst Mich euch auf eine tragfähige Wahl zu schubsen.

Sobald ihr euch Verzweiflung auswählt, seid ihr derart hoffnungslos, dass ihr meint, es gebe keine andere Wahl, und daher verheert ihr die Welt, wie auch euer Herz. In Verzweiflung wisst ihr nicht, was ihr tut. In Aussichtslosigkeit schädigt ihr euer eigenes Herz.

In Verzweiflung entscheidet ihr euch für ein Brettspiel, was euch nicht gefällt, und ihr habt keine Ahnung, wie ihr von dem ausgesuchten Spiel wegkommt. Dies ist das Haus, was Hans baute, bloß, dieses Haus ist in Auflösung begriffen. In Verzweiflung, da entscheidet ihr euch für Vereitelung. Ihr wählt Erdrückendheit. Ihr entscheidet euch für Frevel gegen euer eigenes Herz und macht jemandem oder irgendwas anderem Vorwürfe, als hättet ihr da keine anderen Wahlmöglichkeiten.

Verzweiflung wählen ist eine schmächtige Wahl. Es ist eine Wahl, die es nicht einmal wert ist, sie sich anzusehen. Sie ist eine Nicht-Wahl. Diese Schnur hat kein Ende. Sobald Verzweiflung einmal gekürt ist, ist es schwer, von ihr wegzukommen.

Wählt anstelle von Entmutigtheit Wahlmöglichkeit. Was möchtet ihr euch aussuchen? Kühnheit? Guten Menschenverstand? Gleichmut?

Ihr werdet denken, Verzweiflung sei euch untergeschoben, hingegen ist Verzweifeltheit eine Wahl, die ihr trefft. Sie ist weder eine weise Wahl, noch wurde sie je als eine solche erachtet. Eine verzweifelte Wahl ist ausweglos. Aussichtslosigkeit ist nicht für euch bestimmt.

Ihr liegt niemals in den letzten Zügen. Es sind günstige Gelegenheiten parat. Ihr werdet womöglich einen Satz zu machen haben. Hürden sind zum Überspringen da, nicht um sich ihnen zu fügen.

Habe Vertrauen in Mich, und habe Vertrauen in dich selbst.

Weine, falls du es musst. Dann stehe auf und wische dir die Tränen ab. Es gibt immer einen Weg aus dem Wald heraus.

Es herrscht nicht Verargen, allerdings, es ist Zuständigkeit ausgewiesen. Falls du deiner verlustig gingst, finde dich selbst. Aussichtslosigkeit ist ein jämmerlicher letzter Ausweg. Du hast dich nicht auf ihn zu verlegen. Niemals, ein für alle Mal nicht. Komme stattdessen mit Mir.

HEAVENLETTER # 4318 – 20.9.12 – How Do You Count Vastness?

WIE ZÄHLST DU WEITE AB?

Gott redete:

Die Erde kreist um die Sonne. In der Welt zählt man jene Umkreisungen ab, die Erde selber und die Sonne, welche scheint, zählen nicht. Die Sonne blickt auf die Erde, zählt aber nicht ihre Umkreisungen. Die Sonne ist derart voll, was sollte sie zählen mögen und was wäre dabei die Sache? Die Sonne kennt ihre Hervorgehobenheit in Ewigkeit. Aufgefegt in Ewigkeit, was in aller Welt sollte die Sonne da zählen mögen. Ebenso wenig zählt die Erde sich selbst, denn die Erde ist umfassender als das.

Und dennoch zählen Meine Kinder ab und verfangen sich in Details, mittlerweile Ganzheit parat steht, um sich in ihr zu verfangen.

Meine Kinder zählen Schafe ab. Sie rechnen mit ihren Fingern. Zahlen werden zusammengezählt, und doch sage Ich, dass die Stellen namens Finger mehr gelten als die Ziffern, die sie repräsentieren. Zahlen sind interessant, indes ist Zählen nicht alles, worauf es hindeutet, es wiederzugeben. In der Welt hinwiederum geht Zählen vonstatten und hat Zählen eine Prominenz. Wie viel Geld verdienst du? Wie viele Hektar besitzt du? Wie viele Zimmer hat dein Haus? Wie viele Bäume? Wie viele Frauen hat ein König?

Wie zählt ihr Weite? Selbst in weltlichen Begriffen gibt es vielerlei, was unzählbar ist. Und doch zählen Meine Kinder ab, wie viele Lieben sie hatten, unterdessen Liebe Einssein ist.

Karten werden ausgeteilt und gezählt. Geld wird gezählt. Es ist die eine oder andere Energie vom Kartenausteilen oder Geldzählen zu bekommen. Die eine oder andere Energie rührt von den Fingern her, die abzählen. Und doch vermag Liebe nicht abgezählt zu werden, und Liebe zählt mehr als sonst irgendwas.

Wir können sagen, dass Liebe der Gipfel ist. Sie ist der Scheitelpunkt des Lebens. Zahlen sind das nicht. Einssein ist das.

Früher einmal wurde mit Händen Maß genommen. Hände möchten gerne anfassen. Zählen ist ein abstrakter Gebrauch von Händen und Fingern. Etliche Maßeinheiten werden Fuß genannt. Hände und Füße sind Ausweitungen eurer Erstreckung auf der Welt. Ihr möchtet die Welt in Beleg nehmen. Euer Körper fährt um die Welt, und ihr zählt die Länder, auf deren Boden ihr wandeltet.

Ihr zählt Küsse. Freunde. Buchseiten. Zählen, nicht anders wie Worte, macht euch an eine gebilligte Pluralität glauben, währenddessen ausschließlich Einssein ist. Die Anzahl ist Eins. Die schlussendliche Auszählung ist Eins, da Multiplizität nicht wirklich existiert.

Und doch, da sind zehn Finger und zehn Zehen und wie viele Zähne? Und gleichzeitig ist da ein Herz in deiner Brust, was schlägt, und einzig Einssein ist.

Mit dem Zählen einhergehend ist das Buchführen, so, als gehöre über alles Rechenschaft abgelegt. Es gibt Menschen namens Buchführer, während es in Wirklichkeit nichts gibt, um es abzurechnen. Bilanzen werden nachgefragt, dennoch ist Balance etwas anderes als Zahlen auf einem Blatt Papier, und für Geschmäcker gibt es keine Rechnunglegungen.

Wie viele Wörter befinden sich auf einer Seite?

Die Welt wird in Tassen und Flaschen abgemessen, Zahlen werden aufgeschrieben, und bei deren Niederschrift kommt es zu Zufriedenheit. Schritte werden abgezählt und geraten zu Meilen, das alles im Namen dessen, die Erde zu langen und in Beleg zu nehmen, herauszufinden, wie nah denn und wie fern.

Es gibt Genealogie und Familienstammbäume, die nur so und so weit zurückreichen, während alle auf der Erde von Mir her kamen. Ich bin euer Beginn. Falls es so etwas wie einen Anfang gäbe, in der Endlosigkeit gibt es allerdings schlicht Ewigkeit und keine Abteilung von ihr.

Wer zählt mit den Fingern Zahlen, und was kann abgezählt werden und zu welchem Behuf, und wer braucht was zu wissen? Ein Boxer wird bei zehn ausgezählt, und zehn ergibt das Dezimalsystem und ein Jahrzehnt. Was tun Zahlen kund? Zeigen, deuten ist näher an der Wahrheit als zählen, dessen unbenommen ist alles auf Erden illusionäres Trugbild.

HEAVENLETTER # 4319 – 21.9.12 – The Being That You Are

DAS SEINSWESEN, DAS DU BIST

Gott redete:

Betrübtheit fühlt sich an, als wäre sie wahrhaft, aber sie ist nicht echt. Liebe ist wahrhaftig. Traurigkeit ist nicht Liebe, außer Wir bezeichnen sie als Liebe zur Traurigkeit, zur Bittersüßheit. Traurigkeit ist ein Sehnen danach, was ehedem zu sein schien. Betrübtheit ist ein Sehnen nach einer Zeit und nach einem Ort. Du weißt es bereits, Zeit und Raum sind Illusionen. Zeit und Raum können ganz einfach nicht markiert werden. Es gibt kein Lineal, welches Zeit getreu anreißt. Da ist ein Trommelschlag. Das scheint wie Zeit. Er scheint, Zeit zu markieren. Ewigkeit ist wahrhaftig. Messungen nicht.

Abmessung bleibt nicht gleich. Wie groß bist du gewachsen? Deine Körpergröße ändert sich. Dein Gewicht ändert sich. Einzig das Beständige existiert. Das bedeutet, schier das Ewige existiert. Die Seele von dir ist permanent. Unsere Beziehung ist dauerhaft. Es mag danach aussehen, als wandle sie sich, indes ist Scheinen nicht dasselbe wie Wahrheit. Ich bin nichtwandelnd. Die Essenz von dir ist nicht-wechselnd. Der Körper ist zeitweilig. Er ändert sich. Er ist eine Plane, die die Essenz von dir zudeckt. Eine Plane kann ein Motorrad zudecken. Der menschliche Körper bedeckt euch. Ihr könnt sagen, die Seele von euch bewohne den menschlichen Körper, aber nur eine Zeitlang. Eine Plane ist nicht du. Du bist die Crème de la Crème. Eine Erstreckung von dir ist nicht du. Sobald dich jemand beschreibt oder du dich selber beschreibst, ist es zumeist eine Abschilderung deines zeitweiligen Körpers oder deiner zeitweiligen Persönlichkeit. Einerlei wie schön deine äußere Erscheinung sein mag, sie reicht dem Seien, was du bist, nicht das Wasser.

Du bist zuguterletzt Mein Seien. Deine Größe ist unangekündigt. Du hast keine Worte dafür. Die Worte, die dich umschließen, existieren nicht. Du bist unbeschreibbar. So wie Ich, kannst du nicht definiert werden. Du bist über Bestimmung hinausreichend. Eine jede Definition vermag nicht die Wahrheit von euch zu umfangen. Geliebte, an euch sind keine Grenzen. Ihr seid unbegrenzt.

Gleichwohl verbringt ihr ein ganzes Leben damit, euch zu definieren. Die Wahrheit von euch ist flüchtig. Das Beste, was ihr tun könnt, ist, auf eure Wahrheit anzuspielen. Ihr vermögt euch selber nicht einmal in einer enzyklopädischen Beschreibung unter Dach und Fach zu bringen, geschweige denn in einer Definition.

Ihr könnt nicht beinhaltet werden. Selbst unterdessen ihr in einem menschlichen Körper verweilt, seid ihr nicht eingefasst. Man sagt, die Augen seien die Fenster der Seele. Die Augen sind vielleicht ein flüchtiger Blick, mehr ein Schlüsselloch als ein Fenster. Ihr könnt in jemandes Augen tief hineinsehen und erkennen, dass ihr in eure eigenen schaut.

Was so simpel ist, gerät komplex. Ja ist beträchtlich einfacher als ein Nein. Sage Ja zu deiner Seele. Bejahe, dass du mehr als ein schierer Körper oder eine Persönlichkeit bist. Neben der Seelenhaftigkeit von dir ist alles schier. Die Essenz von dir ist nicht schier. Sie ist mehr. Sie ist Erheblich. Sie ist grenzenlos. Sie ist nie-endend.

Lasst es Uns klar heraus sagen, Geliebte, ihr seid Poesie. Ihr seid Musik. Ihr seid eine Wechselseitigkeit, die ausschließlich Eins genannt werden kann.

Ihr könnt nicht erforscht werden. Ihr könnt bloß entdeckt werden. Ihr könnt bloß sagen: „Eureka. Ich bin gefunden.“

Ihr seid derart unübersehbar weit, dass ihr den Himmel füllt. Ihr füllt das Universum auf. Ihr seid die Vollheit der Vollheit Selbst. Und dennoch sucht ihr euch selber an unbeträchtlichen Stellen. Ihr schaut euch nach einer Rezeptur von euch selber um. Ihr seid nicht niedergeschrieben. Ihr könnt nicht aufgeschrieben sein, da jede Niederschrift über euch nicht auskömmlich ist. Sie kommt nicht einmal nahe heran. Größe kann nicht definiert werden. Ein Bild kann von euch nicht gemalt werden. Ihr seid mehr als eine Eskapade. Ihr seid die Reelle Sache. Ihr seid Wahrheit, Meine Wahrheit obendrein. Gemacht in Meinem Bilde, seid ihr Meine große Ähnlichkeit, bloß ist es so, ihr seid kein Bild. Ihr seid Ich Selbst, der Welt zugestellt. Wenn Ich sage, ihr seid das Licht der Welt, sage Ich das nicht leicht dahin. Ihr seid ein jeder Widerhall Meines Seiens, freilich, dies ist ein Geheimnis, was ihr vor euch selber aufrechterhaltet. Ich verlautbare euch jetzt.

HEAVENLETTER # 4320 – 22.9.12 – One Way to Nurture Love

EINE MANIER, LIEBE ZU ZÜCHTEN

Gott redete:

Das Empfinden in deinem Herzen ist wie Radar. Es dringt durch. Das Gefühl in deinem Herzen verwandelt dein Leben, und es ändert die Welt. Du entsinnst dich – du stehst mit Jedem und Allem in Verbindung. Demnach hast du Zuständigkeit für Jeden und Alles gemein. Du bist im Leben nicht minder von Bedeutung. Du bist mehr davon. Deine Stimme wird gezählt. Die Gefühle in deinem Herzen schlagen in der Welt der Welt und darüberhinaus zu Buche.

Aus dem Grunde musst du dein Herz in der Liebe in Dienst nehmen. Deinem Herzen gehört es, Signale der Liebe auszusenden. Andere Signale sind nicht in Ordnung. Alle Signale aus deinem Herzen werden erfasst. Je mehr dein Herz in Liebe verbleibt, umso mehr steigt die Welt empor. Es ist wie wenn dein Herz die Batterie der Welt auflädt. Es quellt die Welt mit Liebe auf, oder es nimmt Liebe fort. Welche Option ist für dein Herz?

Ich weiß, du würdest gerne auf Gebieten hin lieben, gleichwohl hast du eine derartige Meisterschaft noch nicht. Was du also fortan tun mögest, ist Vergnügen haben, Spaß übermitteln, und vergnüglich sein. Diese Art Leichtigkeit wird behilflich sein, dich bei der Liebe anzuheuern. Dies ist eine Möglichkeit, Liebe zu züchten.

Wenn es sich um einen Arbeitstag handelt, hast du dir nicht den Tag freizunehmen. Ich ermutige dich nicht darin, bloß deiner Laune nachzugehen und nur dem hinterherzugehen, was du deinem Empfinden nach gerne tust. Ich sage, eine Leichtigkeit und Vergnügen bei allem, in das du einbezogen bist, zu haben.

Kinder sind darin gut. Allzuoft werden sie dafür gescholten, dass sie eben darin gut sind. Ich schelte euch nicht dafür, dem Spaß aus dem Weg gegangen zu sein. Ich bekräftige euch indessen darin, zum Vergnügen zurückzukehren. Habt bei der Arbeit Vergnügen. Überreicht euch das eine oder andere Vergnügen. Übermittelt euch selber etwas Liebe.

Es mag eine schwierige Aufgabe vor euch liegen, und trotzdem könnt ihr dabei Vergnügen haben. Ihr seid dem Konzept, dass Haltung alles ist, kein Fremder. Ihr könnt euch in eine Richtung ausrichten, in die ihr gehen mögt. Ich sage, ihr müsst es. Falls das Leben, was ihr tragt, für euch eine Bürde ist, dann müsst ihr eurer Haltung einen Auftrieb geben. Ihr müsst sie ändern. Ihr sollt nicht dasitzen und darauf warten, dass eure Sicht auf euer Leben oder eure Sicht auf den heutigen Tag oder eure Sicht auf irgendwas vom Negativen zum Positiven wechselt. Du bist der Verwandler deines Lebens. Selbstverständlich, Mir ist es klar, dass du das, wie du dich fühlst, nicht kraft deines Willens zu ändern vermagst. Nichtsdestotrotz, die Richtung, in die du gehen möchtest, kannst du festlegen. Du kannst an der Wählscheibe drehen.

Es existiert ein erheblicher Unterschied zwischen vermöge deines Willens nichts Erzielen, und deinem Nichtstun. Sofern du in einem Stuhl sitzt, kannst du aufstehen. Letztlich bin Ich die Quelle, ganz bestimmt bist du freilich nicht der Auffassung, an dir sei es, faul zu sein und nichts anderes zu tun, als auf Mich zu warten. Während du auf Mich wartest, lade Ich dich auf, um Schritte zu machen. Du hast einen Willen, und du kannst es wollen, dein Leben voranzubringen. Selbst obschon Ich der Tuer bin, kannst du etwas tun. Niemals meinte Ich es so, dass du lange-leidend und passiv bist. Dir steht es nicht an, am gleichen Fleck zu verharren und auf Mich zu warten, dein Ritter in Glänzender Rüstung zu sein. Besser ist es, du ziehst herbei, was du gerne von Mir möchtest, und Ich werde die Domäne betreten, die du für Mich angegeben hast.

Stehe auf! Richte dein Auge darauf, was du dir sehnlich wünschst. Und jetzt im Augenblick, wünsche dir sehnlich, Vergnügen zu haben und Spaß zu sein. Falls du nicht für dich alleine Spaß haben kannst, dann lächle sonstwen an und vielleicht wirst du dieses Herz aufzuhellen. Sobald du dies tust, wird deine Last leichter.

Was bedeutet es deiner Auffassung nach, wenn Ich sage, du seist bestimmt, das Licht der Welt zu sein?

HEAVENLETTER # 4321 – 23.9.12 – Promises, Promises

VERSPRECHEN, VERSPRECHEN

Gott redete:

Es ist dir nicht mehr länger angelegen, Ausflüchte auszufertigen. Zuvörderst gibt es keinen Bedarf, Ausreden vorzubringen. Übernimm Verantwortung. Mache dir keine Vorwürfe, und stelle keine Entschuldigungen aus. Tritt in Verantwortung ein.

Wenn du sagst, du seist auf dem Weg, etwas zu tun, dann tue es, oder – sage es nicht an. Sieh genau hin, was du sagst.

Es ist wunderbar, jemandem die Welt und den Himmel darzubieten, allerdings, sofern du es hinwiederum nicht erfüllen kannst, sprich nicht davon. Gegenüber der Welt, selbst obschon sie alles in allem ein Traum ist, dort mache keine Versprechen, außer du hältst sie ein.

Sofern deine Welt in Trümmern zu liegen scheint, dann warst du ihr gegenüber womöglich unaufrichtig.

Du hast nicht jedem alles zu sein. Du hast dein eigenes Bild nicht aufzublähen und es schwerfällig zu machen.

Dein Wort zählt. Es zählt sehr viel. Richte dich mit ihm gleich. Lasse dein Wort deinem Leben eingepasst sein. Nichts soll dich davon abhalten, dein Wort zu erfüllen. Dein Wort soll Gold sein. Nichts weniger.

Versprechen brauchen nicht abgegeben zu werden. Versprechen, insofern sie einmal gemacht sind, gut, dann lege großen Wert darauf, sie zu erfüllen, oder gib sie nicht ab. Dies ist eine schlichte Gleichung.

Dein Herz mag für dich zu groß sein, um mit ihm Schritt zu halten. Dies ist nicht unverzeihbar, allerdings ist das keine ehrende Anerkennung für dich selber. Wenn du dich selber in eine Verantwortung einsetzt, dann sei zuständig. Sieh zu, dass dein Wort gilt. Dein Wort soll Abgrenzungen an sich haben. Es ist angelegt, sich zu bewahrheiten.

Was für einen Wandel wird es in der Welt doch geben, sobald Versprechen beständig sind. Versprechen, die nicht verwirklicht werden, sind wackelig auf den Beinen. Sei fundiert. Sei deinem Wort treu.

Du kannst beflügeln, ohne Versprechen zu machen. Du kannst nähren und erheben, ohne Versprechen zu machen. Versprechen, einmal verlautbart, gehören gehalten. Versprechen sind nicht angelegt, eine Eintagsfliege zu sein.

Sobald dein Wort und deine Handlungen nicht übereinstimmen, bist du dir selber gegenüber treulos. Du bist umherirrend. Du redest einfach daher. Du bläst einen Ballon auf, der platzen wird.

Kannst du deinen Sinn ändern? Ganz bestimmt, allerdings ist es nicht gehörig, Auffassungen ändern zu einer Gepflogenheit zu machen. Die Wahrheit reden ist dafür angelegt, eine Gepflogenheit zu sein.

Versprich Anderen wenig, und gib viel. Mache deine Taten größer als deine Versprechen.

Wir reden hier über Charakter, Geliebte. Dein Wort soll stark, nicht schwach sein. Du begreifst dies bei falschen Versprechen – es bist ja du selber, den du im Stich lässt. Erfülle deine Versprechen, oder versprich nichts. Werde deinen Versprechen gerecht. Werde deiner Verheißung gerecht. Sei kein Worte-Krämer. Würdige dein Wort. Überbringe deine Zusagen. Werde deinem abgegebenen Bild gerecht. Niemals bist du bestimmt, ein falscher Prophet zu sein.

Wieso machst du Versprechen? Worin liegt ihre Notwendigkeit?

Zulieferfirmen stellen zu. Sie glauben an ihre Zuständigkeit. Eine Zulieferfirma, die verspricht und nicht zustellt, büßt das Geschäft ein. Was geschieht, ist, dass Andere den Mut verlieren. Stelle sicher, dass du ein Bestärker von Herzen bist, kein Entmutiger von Herzen.

Eine Zusage, die einmal gegeben wurde, gehört gehalten. Erwünsche dir viel, sei indes vorsichtig, was du schwörst. Wenn du einen Schwur nicht einhalten kannst, kannst du ihn nicht aufrechterhalten. Ah, sehnliches Wünschen ist besser als Pflicht. Gib keine großen Worte ab, die hohl sind. Runde deine Worte ab.

Erkenne dich selbst. Wisse, wozu du in der Lage bist. Sei dir selber gegenüber aufrichtig. Übernimm keine Schulden, die du nicht bezahlen kannst. Ein Versprechen ist eine Schuld, das verstehst du. Ich gebe dem Weisen Brief und Siegel, Geliebte. Tanzt nicht um die Wahrheit herum. Seid sie. Lebt sie. Ehrt sie. Gebt sie. Je näher ihr der Wahrheit seid, umso beständiger der Grund, auf dem ihr geht. Auf dem Gefilde von Zusagen, da seid ein Fels.

HEAVENLETTER # 4322 – 24.9.12 – In the Tiniest Flower

IN DER WINZIGSTEN BLUME

Gott redete:

Du könntest derzeit ein Schlaflied gebrauchen. Und daher möchte Ich dich in einer Wiege Meiner Liebe schaukeln, und du wirst merken, wie alles gut ist.

Es sind scharenweise Belegstücke Meiner Liebe zuhanden, die du bereits hast. Du hast Blumen im Garten, eine jede unter ihnen ist eine Botschaft der Liebe an dich. Du hast Kräuter zum Tee- und Essenzen-Bereiten und um mit ihnen dein Herz und deine Stirn einzureiben, Mich wieder ins Gedächtnis zu rufen. Ihr habt Bäume für Schatten und all die Schattierungen einer jeden Farbe einer jeden Sache in der Welt, damit ihr deren Essenz untereinander nachempfindet. Gelbe Forsythien und Tulpen erscheinen, unterdessen ihr des Gelbs am meisten bedürft. Etwas Grün späht immer durch. Selbst in der Wüste ist euch die Farbe des Sandes zutunlich.

Das Blau des Himmels oben, weiße Wolken und das Grau, und, vergiss es nicht, da wir gerade von Gelb reden, die gelbe Sonne. In der Nacht hast du das Weiß des Mondes. Was das funkelnde Licht der Sterne am Nachthimmel angeht, wer denn vermag sie zu beschreiben und wie sie euch dienlich sind?

Die ganze Schönheit und all den Liebreiz des Universums kann man als Meine Liebe für euch betrachten. Meine Liebe für euch kommt unentwegt zum Vorschein und tut dies aber und abermals.

Oh, der Ozean. Fast habe Ich die Gewässer der Welt ausgelassen, die aus Meinem Herzen zu dem euren hin strömen. Meine Liebe schlägt an den Küsten von euch an. Die Ufer von euch sind ebenso Meine Liebe.

Geliebte, selbst im winzigsten Blümchen ist die unübersehbare Weite Meiner Liebe.

Mögest du heute Symbole Meiner Liebe erblicken, wohin du auch siehst. Selbst wenn du blind bist, kannst du die Schönheit und Brillanz Meiner Liebe spüren. Selbst wenn du blind bist, kannst du dich in der Wärme der Sonne aalen. Meine Liebe berührt dich in jedem Moment. Es ist einzig an dir, dir dessen gewahr zu sein.

Du hast mehr als die fünf abgezählten Sinne, denn du kannst Meine äußerste Liebe für dich in endlosen Weisen einsaugen oder einatmen. Du kannst dich sogar Meiner Liebe für dich erinnern und Wellen von ihr ein ums andere Mal erleben. Wo ist Meine Liebe nicht? Einzig in deinem Gewahrsein wird Meine Liebe nicht sein. Einzig in deinem Gewahrsein.

Lasse dein Gewahrsein einen wachsenden Weinstock sein, der sich selber umrankt, denn Gewahrsein nimmt zu, und Gewahrsein vermag sich selber jetzt, jetzt in diesem Augenblick, um dein Herz herum zu winden. Dein ganzes Leben ist dein Gewahrsein. Sei dir Meiner Liebe gewahr und des Haltes, den sie an dir hat, wie auch der Vortrefflichkeit Unseres Bandes. Es gibt keine Stelle ohne Meine Liebe. Je mehr Gewahrsein Meiner Liebe du hast, desto mehr Liebe bist du dir gewahr. Nicht anders, wie ein Weinstock wächst, wächst Gewahrsein in dir heran, und auf diese Weise bist du fähig, durch Mich berührt zu sein. Ich bin eine Konstante. Alleinig dein Gewahrsein ist eine zwischenzeitliche Angelegenheit gewesen.

Jetzt, mit Gewahrsein, kannst du mit voller Kraft voraus gehen. Du kannst auf dem Pfad des Gewahrseins verbleiben. Du hast nicht abzubiegen. Du brauchst nicht dunkle Durchgänge zu durchlaufen, unterdessen Ich BIN. Und Ich BIN immer. Du stolperst über Mich, bloß wirst du womöglich nicht hinsehen.

Sieh dich nach Mir um. Schau dich nach Belegen von Mir um. Habe in deinen Gedanken auf Mich acht.

Hast du irgendeine Vorstellung von dem Gott-gegebenen Seinswesen, was du bist? Nein, du hast es nicht. Allzuoft bedenkst du dich als ein herumkrebsendes Menschenseinswesen mitsamt Problemen. Du wirst womöglich an Schwierigkeiten festhalten, als wären sie dein Lebensfloß. Paddelt in einem anderen Kanu, Geliebte. Paddelt euren Weg unmittelbar in Mein Herz. Hurtig sind die Ströme Meiner Liebe.

Hurtig sei euer Gewahrsein, denn Ich bin der Gott, der euch als Mich Selbst liebt.

HEAVENLETTER # 4323 – 25.9.12 – Behind the Story of the Prodigal Son

HINTER DER GESCHICHTE VOM VERLORENEN SOHN

Gott redete:

Ah, ja, der Verlorene Sohn. Man kann es ja so sagen, dass ein Sohn von zuhause fortgegangen ist, und dass ein Sohn zurückgekehrt ist. Der Rest ist Werten. Dass der Sohn sein Leben lebte, wie er es sich für passend erklärte, und dass er später die Irrtümer seines Weges erkannte – dies, kann man sagen, sei zur Ausführung gelangt. Dies kann ohne Aburteilen bekundet werden. Der Sohn leistete bei seinem Leben einen Widerruf. Er kehrte zurück, um bei seinem Vater um Verzeihung zu bitten.

Man kann ebenso sagen, dass ein anderer Sohn nicht fortging. Man kann sagen, dass ein anderer Sohn dablieb und sich nicht davon fortmachte, was die Welt gerne ein gutes Leben nennt.

Dieses Gleichnis spricht von des Sohnes Vater, Welcher herrscht im Himmel.

Natürlich bin Ich Mir im Klaren, dass kein Sohn von Mir verlustig gegangen ist. Andere mögen ja denken, Mein Sohn sei verloren gegangen. Mein Sohn selber mag ja denken, er sei verloren gegangen und sodann wiedergefunden worden, gleichwohl kenne Ich kein Verlustiggehen, und infolgedessen kein Gefunden-Werden.

Mir sind alle Meine Söhne gleich.

Aus der Sicht der Welt her liegt hier eine ganz andere Geschichte vor.

So der schwerfällige Sohn zuhause blieb, diente er da Mir oder sich selber? War er auf Entgelt aus? Was war man ihm schuldig?

Ist nicht der Verlorene Sohn Jedermann? Wer hat nicht Geld vergeudet, Nahrung verschwendet oder das eine oder andere aus seinem Leben vertan mit peinigendem Vergleiche-Anstellen und Werten? Hat der gute Sohn nicht ebenfalls Fehltritte begangen? Hat der gute Sohn sein Herz nicht damit verschwendet, sich selbstgerecht zu fühlen?

Es kann mit ziemlicher Sicherheit die Aussage getroffen werden, der Verlorene Sohn, selbst als einer, der sich rundum kräftig ausbreitete, selbst als ein Prasser, selbst als ein Trinker, selbst als ein Verschwender von Leben, war keineswegs ausschließlich dies. Wer denn kann sagen, was jener ja gar unterwegs auf den einstmals eingeschlagenen Wegen an Gutem getan hat, welches er jetzt gerne rückgängig gemacht haben möchte?

Was kommt hinter der Frage zu liegen: „Wer wirft den ersten Stein?“

Urteilen ist kalt. Jemand, der trinkt und im Leben umhertollt, mag ja eine Stimmungskanone sein, oder, es mag danach aussehen, dass er die Stimmungskanone ist, und allemal ist es ihm kein Genuss. Der gute Sohn mag an allem sein Vergnügen haben, oder er hat es nicht. Was danach aussieht, und was ist, das können zwei Paar Stiefel sein.

Die Welt urteilt. Gott liebt.

Deswegen kommt es zu einer Feier für den Sohn, der zurückkehrt, und keine namentliche Feier für den Sohn, der dageblieben ist. Hiermit findet die Missverhältnis-Beschaffenheit der Welt Eingang.

Warum freut sich der behäbige Sohn nicht an der Rückkunft seines Bruders? Wo hält sich seine Gastfreundlichkeit auf? Vermag das Herz des schwerfälligen Bruders seinem Bruder nicht mit offenen Armen entgegenzugehen? Warum schleppt er Schaden und Schuld mit sich herum?

In seinem Herzen stößt der phlegmatische Sohn seinen Bruder fort. Was haust im Herzen des schwerfälligen Bruders? Was hat im Herzen des Sohnes Wohnung, der zurückkehrte?

Was bringt den schwerfälligen Sohn zu dem Empfinden, unterprivilegiert oder herabgesetzt zu sein? Falls das Herz des Sohnes, der zuhause geblieben ist, eingefroren ist, wer hat es zum Erstarren gebracht?

Wenn ein Mensch Hunger hat, wirst du dann den hungrigen Menschen warten lassen, bevor du dich vor ihm zu Tisch setzt? Worauf würdest du warten?

Wieso dreht sich das Gedankengut des guten Sohnes ums Durchrechnen? Wieso hat er das Gefühl, dass ihm etwas geschuldet sei? Der gute Sohn wird bei der Feier für seinen Bruder ebenfalls bewirtet. In Gottes Haus gibt es kein Inrechnungstellen, dem gleich wie die Welt Rechnungen aufstellt.

Auf der persönlichen Ebene gibt es kein Ausnivellieren. Dort gibt es kein etwas Rechtmachen. Diese Bewandtnis bezeichnet die Sicht des guten Sohnes. Dies bildet eine ausdrückliche Art, sich eine Lage in den Blick zu nehmen, wieso aber eben dorthin sehen? Wieso dir Unbilligkeit vor Augen und vor dein Herz halten?

Der Verlorene Sohn, der umherziehende Sohn, machte sich aus seiner Vergangenheit weg. Demzufolge ist er gewachsen.

Der behagliche Sohn trägt in dem Augenblick nicht sein Gewand mit Zahlreichen Farben [die Geschichte von Jakob, der Joseph den Umhang mit Vielen Farben überantwortet; 1. Mose 37, 3]. In dem Augenblick hält der schwerfällige gute Sohn an der Vergangenheit fest. Möge indessen der behäbige Sohn über seinen Halt an die Weltsicht und seine vermeintliche Einbuße an Platzierung hinausgelangen, und möge er stattdessen, sofern nicht für seinen Bruder, dann für seinen Vater glücklich sein.

Wieso erschlug Kain Abel?

HEAVENLETTER # 4324 – 26.9.12 – From Your Heart to the World

VON DEINEM HERZEN HIN ZUR WELT

Gott redete:

Wenn du Begebenheiten im Leben abwiegst, ziehst du dich selber im Gewicht herunter. Dein Leben gerät zu einer Angelegenheit von Maßstäben. Sobald du bemisst, wirfst du einen Schatten auf dein Leben. Leben gehört gelebt, nicht bemessen. Dein Leben messen, dies oder das abzählen, wird zu einem Gewicht auf dir. Wie kann dein Leben leicht sein, unterdessen du zählst und zählst?

Wenn du im Leben Vergleiche anstellst, ist es, wie wenn du dich in einem kleinen dunklen Raum befindest, in einem Auszähl-Zimmer. Rechnen, messen, das macht dich kurzsichtig. Die Sicht gehört ausgeweitet. Deine Sicht gehört ausgedehnt. Ein Sichtfeld kann nicht an engen Stellen festgehalten werden.

Lasse deine Sicht wie Sterne hoch oben am Himmel sein. Deiner Sicht ist es, Licht an den Tag zu legen. Licht fällt, seiner Natur gemäß, in die Breite und in die Ferne. Dehne deine Sicht aus. Brich aus der Vergangenheit aus. Betritt einen weiteren Horizont. Erschaffe eine umfassendere Welt.

Das Leben ist nicht angelegt, in kleinen Schnipseln gelebt zu werden. Für dich ist eine weite ausladende Erstreckung da.

Deine Gedanken sind in Lichtgeschwindigkeit auf der Reise. Bedenke, was für Botschaften du verschickst.

Versende keine Furchtbotschaften. Versende Liebebotschaften. Mit Liebebotschaften von deinem Herzen hin zur Welt gibt es keine Feinde. Feindseligkeit ist ohnehin schiere Fiktion. Du magst ja gedacht haben, wahre Liebe sei eine Fiktion. Wenn das so war, hattest du es falsch herum. Drehe das Timbre deiner Gedanken herum.

Heiße das willkommen, was es wert ist, bewillkommnet zu werden. Schenke dem Abschiedsküsse, was es nicht wert ist, willkommen geheißen zu werden.

Krame nicht düstere Gedanken hervor. Umgib dich nicht mit ihnen. Wieso solltest du die Schwingung von Gram zu dir her ziehen mögen? Ziehe Schönheit und alle guten Dinge her. Ich spreche über eure Gedanken, Geliebte. Eure Gedanken sind Vorläufer dessen, was auf dem Weg ist, zu euch zu gelangen.

Laufen die Dinge jederzeit auf diese Weise? Ja, indes hast du dich in dieser Arena als verloren gegangen angesehen.

Zählt eure wohltuenden Segnungen. Lasst alles Sonstige los. Redet nicht schlecht über euer Leben.

Nehmt die Schwingung von Wörtern in Betracht. Gewisse Schwingungen erzeugen gewisse Wörter. Sucht euch eine höhere Schwingung aus, sodass eure Gedanken Segnungen schauern, wo immer sie unterwegs sind. Früher oder später kehrt die Schwingung eurer Gedanken zu euch zurück.

An der Stelle ist nicht gemeint, euch Vorwürfe zu machen. Ich zeige euch ganz schlicht, durch welche Tür hereinzukommen ist. Betretet die helle glänzende Tür, die zu euren Gedanken hinführt. Durchschreitet die helle glänzende Tür, jenseits der Dunkelheit nicht anzuheben vermag. Es mag sein, eine Höhle mit einem über den Eingang gezogenen Vorhang ist da. Drinnen ist es dunkel. Geht dort nicht hin. Wieso solltet ihr dorthin gehen mögen, unterdessen es ja scharenweise sonnenüberflutete Pfade gibt, an die ihr euch halten könnt?

Es hat dir gewiss den Anschein, es gebe Zeiten, wann dir Dunkelheit nachstellt. Du vermagst deine Tritte nicht wieder zu finden. Du kannst alleinig jetzt die Wahl treffen.

Beim Eis braucht es eine Weile, bis es schmilzt. Das Sonnenlicht wird es schmelzen.

Nun sagst du möglicherweise, in einem jeden Leben werde es zu etlichen Regentagen kommen. Laut deiner Wahrnehmung stellst du fest – diesem Verhalt entkommt niemand. Früher oder später verstirbt ein geliebter Angehöriger, und du kannst dich bloß beraubt fühlen, das besagen deine Gedanken. Geliebte Nahestehende werden von dieser Erde scheiden. Trotzdem hast du deswegen nicht zu verkünden, du fühlest dich beraubt. Du kannst gnadenvoll sein. Du kannst Erbarmen mit dir selber haben. Du hast nicht weltliches Gedankengut zu denken. Du kannst über Herzeleid obsiegen. Du kannst den Tagesanbruch erklären. Du kannst alles kundtun, was du möchtest. Gib demnach nunmehr einzig das kund, was du willkommen heißt.

Hattest du nicht hinlänglich Sorge? Wer ist es, der auf mehr Anspruch erhebt? Erhebe stattdessen auf Glücklichsein Anspruch. Erhebe auf Glück Anspruch, einerlei worum es geht. Sofern du nicht für dich selbst glücklich sein kannst, dann sei es für einen Anderen. Ein Anderer ist vorgerückt. Dem Leben ist der einzige Gipfelpunkt Leben. Und demnach verbleibst du weiterhin darin, herumzurotieren, so lange bis du an der Reihe bist, die Erde zu verlassen. Und sobald jene Zeit da ist, sei sodann desgleichen glücklich, denn es liegt ein beträchtlicheres Abenteuer vor dir.

HEAVENLETTER # 4325 – 27.9.12 – How to Feel Good

WIE SICH WOHLFÜHLEN

Gott redete:

Sei mit dir selber quitt. Sei rundheraus. Es ist nichts für dich, dich selber zu beschwindeln. Worte machen nicht etwas so und so.

In den Begrifflichkeiten der Augen der Welt, da hast du nicht vollkommen zu sein. Dir ist es nicht um Vollendetheit zu tun. Du bist darauf aus, mit dir selber aufrichtig und umweglos zu sein. Du sagst dir selber die Wahrheit. Du täuschst nicht irgendetwas vor und weg. Du sprichst wahrhaft zu dir selber. Du bist zügig darin, dir die Unverlässlichkeit von Ausreden, die Andere für sich selber ausstellen, herzunehmen. Du hast dies aber und abermals im Blick. Jetzt bitte Ich dich, zu dir selber ehrlich zu sein. Kein Wegheucheln von Wahrheit mehr.

Du übernimmst nun Zuständigkeit für dich selber. Du versuchst nicht, bei irgendwas davonzukommen. Du täuschst nicht irgendwas vor. Du erfindest für dich keine Geschichten, damit du dich gut fühlst. Ganz bestimmt putzt du dich weder runter, noch auch baust du dich mit Sicherheit mittels Selbst-Vortäuschung auf. Es ist gut, ein solides Fundament zu haben. Lasse Selbst-Ehrlichkeit dein Fundament sein. Sie ist stabil.

Du hast in der Welt kein Crack zu sein. Du hast nicht der Beste Soundso zu sein. Du hast wahrhaftig zu sein. Du stellst dir für Unwahrhaftigkeit keine Entschuldigungen mehr aus. Du bist ein Lauscher auf die Zukunft. Du setzt für die Welt den Ton. Leiste dir Hilfestellung.

Klar, du tust dein Bestes, dass du dein Bestes tust, ist freilich keine Entschuldigung. Es ist nicht so, dass du in allem und bei jedem zu glänzen hast. Du möchtest so gerne herausragen, dir selber gegenüber wahrhaftig zu sein.

Es gibt keine Notwendigkeit, sich Geschichten auszudenken. Es gibt eine Notwendigkeit, ehrlich zu sein.

Sofern es dir wirklich sehnlich danach ist, dich gut zu fühlen, dann sei dir selber gegenüber getreu.

Du weißt, worüber Ich rede, oder etwa nicht, wenn Ich sage, ehrlich mit dir zu sein? Es ist nicht an dir, es dir mit dir selber allzu leicht zu machen. Du wirst zu einem Mann oder einer Frau der Wahrheit. Du befolgst die Wahrheit. Du bist ehrlich. Du schummelst nicht bei Tests. Du betrügst nicht. Betrügen ist stets dich selber betrügen. Spare ganz einfach nicht mit Wahrheit.

Niemals möchte Ich, dass du dich zu hart behandelst. Ich möchte, dass du mit dir geradeaus bist. Sei jemand, der der Wahrheit nicht aus dem Weg geht. Du siehst ihr stracks ins Auge. Steht auf solidem Boden, Geliebte. Seid mit euch selber nicht schlüpfrig. Sagt nicht, ihr hättet getankt, außer ihr habt getankt.

Dass ihr das eine oder andere vergesst, ist keine Ausrede. Ihr mögt ganz ehrlich etwas vergessen haben. Ihr geißelt euch nicht, weil ihr etwas vergessen habt. Ebenso wenig ist es füglich, ständig vergesslich zu sein und euch fürs Vergessen Entschuldigungen auszustellen, so, als wäre es durchaus in Ordnung so, Dinge zu vergessen.

Worüber Wir hier reden, das ist Verantwortung übernehmen, Verantwortung für deine Handlungen, Reaktionen und dein Untätigsein. Du verpfändest deine Verantwortung nicht an sonstwen oder an sonstwas. Habe Verlass auf dich selber. Traue dir selber, mit dir selber frei und frank zu sein. Sei dein eigener bester Freund. Sei weder hart dir selber gegenüber, noch gehe mit dir selber allzu sehr auf Sparflamme um. Habe ein einzelnes schlichtes Gebot, und das lautet: Sei dir selber treu. Lasse die Geschichten, die du dir erzählst, etwas bedeuten. Was ist schlechterdings der Punkt bei dem So-tun-als-ob?

Sage, was so und so ist, und sage nicht, was nicht so ist.

Lasse niemanden eine solche Macht über dich haben, dass für dich die einzige Manier zu leben darin besteht, Geschichten zu erfinden. Dies gehört nicht zu entwickelnswerten Gepflogenheiten.

Denke darüber nach, wie es wäre, wenn alle wahrhaftig redeten. Bedenke, wie es wäre, wenn es mit der Wahrheit kein Herumrutschen und -schlittern gäbe. Denke daran, wie gut es sich anfühlt, dich auf dich zu verlassen, verlässlich zu sein, willens zu sein, dich selber liebend gerne zu haben. Auf einer soliden Grundlage wärest du nicht derart erschöpft. Du befändest dich auf festem Boden.

Es ist eine fürtreffliche Bedachtnahme für dich selbst, wahrhaftig zu sein. Es gäbe keine Vertuschungen. Du würdest dir schlicht in die Augen sehen und ganz selbstverständlich die Wahrheit sagen. Du wärest leichten Herzens. Herzensschwere hätte ihren Abgang. Du würdest dein Herz entpacken und das Leben simpel machen. 


HEAVENLETTER # 4326 – 28.9.12 – How to Be a Hero

WIE EIN HELD SEIN GEHT

Gott redete:

Furcht ist eine Betriebsart, eine Stimmung, eine Denkart. Stimmungen wechseln. Dein Geist verwandelt sie. Bilde deinen Geist um. Wenn du im Leben leidest, bist du nicht imstande, die Vorkommnisse fortzunehmen. Leiden vermagst du abzuziehen.

Sobald du leidest, streckst du nach etwas mehr die Hand aus. Du hältst dich selbst gegen Lösegeld als Geisel. Du harrst aus. Du beziehst unverblümt Stellung. Du protestierst. Du möchtest nicht akzeptieren, was dir bereits zugereicht worden ist. Leiden ist ein Bescheid, den du erteilst. Du bist keinesfalls ohne Wahlmöglichkeit.

Der Himmel kann grau und wolkig sein, und immer noch bist du glücklich. Es kann blauer Himmel herrschen. Die Sonne kann scheinen, und dennoch fühlst du dich griesgrämig. Du hast dich keineswegs durch die Verfolgungen der Geschehens-Abläufe durchzustellen. Was getan ist, ist getan. Gehe voran.

Vielleicht hast du dem Leben das eine oder andere missgönnt. Du möchtest gerne neue Regeln festsetzen. Du möchtest um alles oder nichts spielen, unterdessen du dich jetzt im Augenblick soeben selber segnen und beglücken kannst. Wenn du leidest, hast du dir selber das kurze Ende des Stockes zugereicht. Du hast Leiden gewählt, da du beschiedst, die Hand danach, was du möchtest, auszustrecken. Du möchtest dich nicht mit weniger zufrieden geben, und daher händigst du dir Leiden aus.

Du wolltest gerne einen Dollar, und du bekamst zehn Cent. Du sagst zu dir, dies bilde die Ursache für Leiden. Du weigerst dich, dem Leben auf halbem Wege zu begegnen. Du möchtest alles oder nichts. Du möchtest im Leben kein Umfaller sein, du wehklagst. Und daher versagst du es dir, glücklich zu sein. Bloß wenn dich das Leben wie ein Mitglied des Königshauses behandle, möchtest du glücklich sein. Du stellst Beschränkungen für dich selber auf, und möchtest dich nicht rühren. Du wählst Halsstarrigkeit und Narretei. Sei stattdessen ein guter Sportsmann.

Der Schlüssel zum Leben ist voranrücken. Du hast dich zu rühren. Du kannst nicht an der selben Stelle verharren. Falls du wachsen sollst, hast du zu wachsen. Du wirst wohl der Auffassung sein, du machest dich ja doch selber geltend. Du stampfst mit dem Fuß auf das Leben ein. Was tust du, Geliebte, Geliebter? Du schlägst dich in einer verloren gegangenen Partie.

Was du zu wandeln vermagst, ist deine Grundhaltung im Leben. Du kannst wieder auf die Beine kommen. Anstelle eines Kampfes oder auch nur abgleichender Versöhnung, kannst du sagen: „Gut, nun denn, diese Wendung der Ereignisse mochte ich nicht. Trotzdem gehe ich im Leben weiter. Ich komme aus der Flaute heraus. Ich mache dem ein Ende, mich festzuhalten. Die Frage heißt nicht, wie sehr ich eine Reihe von Begebenheiten mag. Die Frage heißt, wie ich mich von einer verfahrenen Situation erhebe.“

Du bist jemand, der aufgeht. Du gräbst dich nicht bei einer angenommenen Position ein. Wenn du umgerissen bist, stehst du auf, nicht um zu kämpfen, nicht um zu zaudern, sondern um damit voranzukommen. Du bist nicht angelegt, rechts wie links mit dem Leben zu fechten. An dir ist es, los zu lassen. Lasse los, und gehe fröhlich deines Weges.

Du wirst fragen: „Was hält das Leben für mich inne?“ Sobald du mehr darüber nachdenkst, könntest du die Frage stellen: „Was behalte ich ein Leben lang? Woran halte ich fest?“

Wenn eine Suppe für dich gekocht worden ist, lautet die Frage nicht: „Ist dies die Suppe, die ich am liebsten mag?“ Die Angelegenheit lautet: „Die Suppe steht vor mir. Diese bestimmte Suppe ist vielleicht nicht meine Lieblingssuppe, dennoch ist sie vor mir, und ich löffle sie auf. Sie wurde zu meiner Suppe. Ich esse sie zuende, stehe auf und vergesse die Sache mit der Suppe, die nicht zu meinen Lieblingssuppen gehörte. Irgendwie oder wie auch immer, sie war meine Suppe. Just erhebe ich mich vom Tisch.“

Und so rückst du auf. Und so bewältigst du, was auch immer deinen Weg kreuzt. Es mag nicht die Suppe gewesen sein, die du dir ausgesucht hättest. Andererseits isst du sie zuende, stehst vom Tisch auf und gehst weiter. Auf diese Weise bist du ein Held. Auf diese Weise bist du dem Leben gefällig. Du erhebst dich. Du gehst unentwegt weiter. Du tanzt auf deine eigene Melodie.

HEAVENLETTER # 4327 – 29.9.12 – A Cast of Thousands

EINE ROLLENBESETZUNG ZU TAUSENDEN

Gott redete:

Ob du das nun einsiehst oder dir einverleibst, oder nicht – Ich BIN du, und du bist Ich. Unser Einssein ist keine Auswahl, die du triffst. Von Anbeginn an sind du und Ich Eins. Das Meiste, um das du dich bemühen kannst, beläuft sich auf das Gewahrsein dieser Ewigen Wahrheit. Gewahrsein und Einssein sind zwei verschiedene Dinge, obschon – im Einssein gibt es Abweichung nicht. Nichts außer Einssein ist. Du kannst auf Einssein nicht Anspruch erheben. Du bist Einssein. Einssein ist ein Hauptwort ohne Beziehungswort. Einssein kann ausschließlich Eins sein. Deshalb hat Einssein kein Beispiel. Einssein ist sein Eines Selbst. Die Sonne scheint auf sich selber. Die Herrlichkeit Gottes wandelt in der Welt.

Was für eine Szene sich auch vor dir befindet, seien es nun Stadtlichter oder eine Schäferszene – du malst sie. Du erschaffst sie. Du projizierst dich selber. Du wirfst dich überall abbildend hin. Es gibt alleinig Einssein, gleichwohl projizierst du Einssein auf eine Myriade Weisen, und alldieweil bist du Einssein und nichts anderes als Einssein. Licht ist Licht. Du bist das Licht der Welt, zur selben Zeit, wie du eine Flamme im Himmel bist.

Man hört die Redewendung, es gebe nichts Neues unter der Sonne. Das ist wahr, allerdings ist die Sonne, Ihr Altes Selbst, gleichzeitig stets neu. Neu. Aufs Neue. Kein Schatten fällt. Neuheit hebt an. Du kommst jeden Tag frisch aus einem Brunnen der Liebe hervor. Daran ist nichts Schwärmerisches. Dies ist Einfachheit selbst. Einfachheit ist Einssein. Einssein hat keine Rüschen. Und doch, Einssein scheint sich selber in einer Myriade an Weisen wiederzugeben. Einssein ist Einssein, und dabei scheint es vielfältig. Hinter den Kulissen, dort ist Einssein kein Symbol des Einsseins. Es ist Einssein, pur und simpel. Es händigt keine Probestücke aus. Es händigt Liebe aus.

Im Einssein teilen Wir, du und Ich, Uns Ein Herz. Wie schön das ist. Das ist Liebe. Das ist Liebe Ohne Erproben.

In Wahrheit gibt es im Leben schier schöne Augenblicke. In deinem Leben. Wie kann es denn anders sein, derweilen du und Ich Eins sind? Umlenkung ist Fantasie. Das Leben in der Welt ist eine Fantasie. Rollen werden gespielt. Charaktere werden besetzt, und doch, wie oder was – – Einssein Ist.

Ein Hurra auf das Einssein, und ein Hurra auf seine Verkörperungen. Was ist, ist. Was nicht ist, ist nicht. Einssein Einzig Ist.

Und gleichwohl gelangst du mit der Vielfältigkeit, im Leben in der Welt, zum Frieden. Du siehst den Film in 3-D. Andererseits, es läuft da Eine Spule. Bei welchen Bildern auf der Leinwand auch immer, einerlei bei welchem Film, welchen Titel er auch trägt, da ist die Eine Leinwand, auf der deine Augen Streiche spielen. Ihr, Geliebte, seht euch nach Neuigkeiten um. Ihr möchtet gerne eine Kurzfassung. Ihr spielt mit hohen Einsätzen, unterdessen alleweil nichts auf dem Spiele steht. Oder Wir könnten es so ausdrücken, dass Narrheit auf dem Spiele steht. Das Leben ist kein Spiele-Einsatz, denn es ist unendlich und du bist Leben und du bist unendlich.

Ihr spielt Verstecken, währenddessen nichts verborgen ist. Es gibt allerdings eine gewisse Zeitlang weggewendete Augen, Augen, die sich selber an der Nase herumführen, dass sie etwas anderes als Einssein seien, dass sie nach draußen sähen, unterdessen es schier innen zuwege ist.

Es gibt keinen Anderen. Einssein ist nicht streckenweise. Das Selbst ist das Selbst, und da ist Ein Selbst. Demnach ist da du und Ich – – demnach ist da Ich. Du und Ich sind Eins. Einssein existiert. Pluralität ist mit dem Leben Spiel treiben. Das Leben geht auf die Bühne und eine Inszenierung wird erstellt. Einssein ist ein Bühnenautor, und es schreibt Skripte und schauspielert in ihnen. Scheinbare Andere sehen ihnen beim Schauspielern zu. Die Geschichten werden erzählt und umerzählt, und doch gibt es keine Geschichte, insoweit ihr Einssein nicht als eine Geschichte bezeichnet. Einssein ist singular. Einssein kann nicht mit zwei Händen angepackt werden. Einssein kann einzig Einssein sein. Lang lebe Einssein. Etwas anderes gibt es nicht. Im Einssein gibt es kein Zerbersten des Herzens. Da ist Ein Herz, und es ist Mein, und es gibt für das Einssein kein du, es zu sein. Einssein ist umfassender als eine Rollenbesetzung zu Tausenden oder zu Billionen. Einssein, Einssein, Einssein.

HEAVENLETTER # 4328 – 30.9.12 – Adventure

ABENTEUERLICHES UNTERFANGEN

Gott redete:

Du räumst es dir nicht mehr ein, dich bezwungen zu fühlen. Es gibt einen Unterschied zwischen dem, dass dir die Dinge nicht so ausarten, wie du es gerne hättest, und dem, zunichte gemacht zu sein. Ich spreche davon, woher du in deinem Herzen kommst. Ebenso wenig ist es Mir danach, zum Ausdruck zu bringen, dass du stets um etwas, was du gerne möchtest, zu kämpfen habest. Du kannst nicht immer mehr gegen den Strom schwimmen, als es unausgesetzt an dir ist, dein Leben damit zu verbringen, dich geschlagen zu fühlen.

Ein Boxer verliert ein Match. Er wird vielleicht seinen Titel einbüßen. Muss er das als Ablehnung betrachten? Er hat nicht wieder hoch zu kommen, obschon das durchaus vorkommen kann. Es hat ganz einfach nicht zu sein, dass sich die Dinge in der Weise entwickeln, wie er sie in aller Bestimmtheit haben möchte. Womöglich ist die Zeit da, davon abzutreten, auf dem Plakat an erster Stelle zu stehen. Das Leben stellt sich heraus, wie es sich herausstellt. Manchmal kannst du den Tag retten, und manchmal nicht. Hin und wieder ist es der bessere Part vom Wagemut, los zu lassen, hin und wieder, dranzubleiben.

So oder so, oder auf tausenderlei Weise, welche das Leben einschlägt – das Leben wird euch zu Mir bringen, Geliebte. Nichts hat so oder so zu sein. Das Leben hat euch eine Unmenge günstige Gelegenheiten geboten, um dies hinzuzulernen: Weil ihr etwas gerne möchtet, und weil ihr gut und dienstfertig und großzügig seid, bedeutet nicht, dass all die Wenden und Kehren des Lebens sich so herauszustellen haben, wie ihr sie gerne haben wollt. Das Leben hat nicht auf eure Ansage hin zu verlaufen. Bisweilen führt es euch am Gängelband oder nimmt es euch an der Hand. Auf jeden Fall ist es für euch zum Lieben da. Manchmal schlägt es euch auf die Finger. Manchmal nimmt es euch auf den Tanz. Manchmal geht es vor euch in Führung, und ihr geht hinterher. Und manchmal führt ihr, und das Leben folgt, danach sieht es aus. Immerzu überreicht das Leben sich an euch. In jedem Fall sagt das Leben: „Hier bin ich. Du könntest genauso gut mit mir mitgehen.“

Ungeachtet dessen, was das Leben euch zu bieten hat, es hebt euch in die Höhe. Ihr könnt darniederliegen, indes muntert euch das Leben auf, hält es nach euch Ausschau, beschenkt es euch, liebt es euch, ob ihr nun an erster Stelle auf dem Programm steht oder nicht. In der einen Woche wird es euch eure wöchentliche Vergütung nicht zustecken. In der nächsten Woche tut es das. Oder es schüttet in der nächsten Woche merkliche Segnungen über euch aus. Das Leben gibt euch doppelte und dreifache Wohltaten, die weit über das hinaus reichen, worum ihr jemals gebeten hattet.

Jedenfalls, was auch das Leben euch bringt, seid dankbar. Sagt: „Danke schön“. Sagt: „Danke dir, Leben, dafür was du mir gibst.“

Sagt: „Ich finde die Höhen, die du, Leben, mir gibst, reizvoll, und ich akzeptiere die Tiefen, und ich bin niemals bezwungen. Ich bezeichne mich weder als Sieger noch als Opfer. Leben, ich bin so viel mehr als das eine oder als das andere. Ich bin jemand, der das Leben lebt. Was immer du mir aushändigst, ich lebe es.

Leben, wir können sagen, dass du in der Form einer Doppelhelix zu mir kommst, so, wie du dich um mich windest und webst, anscheinend um mich auf diese Straße oder auf jenen Weg zu nehmen, zu diesem ruckfreien Dahinsegeln oder zu jener rauhen See. Was immer du, Leben, mir aushändigst, ich akzeptiere es, und ich bleibe dabei und schlängle mich höher. Leben, du bist mein. Du bist mein zum Erkunden. Sofern du, Leben, für alle Möglichkeiten giltst, dann gelte ich desgleichen für alle Möglichkeiten.

Ich kann nicht dauernd einfach zulangen und aussuchen. Ich kann dem nachkommen, was immer du mir gibst, Leben, und ich kann dem gegenüber den Hut lüften, was du mir gibst, und dir für alles danken, was du gibst, für die Teile, die meiner Wahl entsprechen, und für die Teile, die schamlos zu sein scheinen. Bei jedweden Bewandtnissen, ich wähle dich. Ich habe Gefallen an dir, Leben, oder ich schlucke dich hinunter und stecke dich weg, Leben. Bei jedwedem Verhalt, ich bin dir fügsam. Ich schätze dich, wie du auch erscheinen magst. Ich lächle dich an. Ich lasse mir dich schmecken. Und, wenn ich nicht jeden Geschmack, den du mir beibringst, in vollen Zügen genieße, verdaue ich ihn, und ich rücke mit dir vor und begrüße die nächste Gelegenheit. Danke dir, Leben, für das Abenteuer, das du mir überreichst, und für das Abenteuer, das du bist.“

HEAVENLETTER # 4329 – 1.10.12 – You Are the Apple of God’s Eye

DU BIST GOTTES AUGAPFEL

Gott redete:

Ich bin es, der in dir ausgefertigt ist, und nichts ist die Annullierung von dir. Deswegen frage Ich dich: Wofür sind deine Ängste? Musst du sie derart fest an dir halten?

Ob du im Leben ein Ja oder ein Nein erhältst, nichts hält dich hintan. Falls du nicht nach links gehen kannst, gut, dann gehe nach rechts. Was für einen Sinn macht es, dass das, was sich begibt, oder dass das, was sich nicht begibt, derart bedeutsam zu sein scheint, so, als könnte sich jemandes Entscheidung auf dein Recht, zu sein, auswirken? Wenn du einen Zug versäumst, gibt es einen anderen. Selbst wenn dir etwas Verständnisinniges versagt wird, morgen kannst du eine Zustimmung vor dir haben. Mit oder ohne die Billigung, nach der du lechzt – das Leben ist dein.

Hemmnisse bei der Erfüllung deiner Bestreben legen dein Leben nicht still. Nach einer Absage kann es sein, dass du nicht weißt, was dein nächster Schritt ist. Ist das so furchtbar? Ist es das? Musst du jede Absage als Abweisung nehmen?

Ich bejahe dich. Nichts im Leben hat dich von Mir abzublocken. Was also kann daher das Problem sein?

Einerlei wie sehr du dir einen bestimmten Job wünschtest, du bist mit oder ohne ihn du. Nichts ist der Bestimmungsfaktor deines Lebens, ausgenommen du. Selbst dann wenn du auf hundertfältige Weise abgesperrt bist, bist du der Eigner deines eigenen Lebens. Sei still, und wisse, dass Ich bei dir bin.

Du hast keines der Dinge oder Umstände zu haben, die du deiner Auffassung nach haben müssest. Du bist mit oder ohne sie wundervoll.

Du entfaltest dich links wie rechts. Was kann euch lahmlegen, Geliebte? Was euch immer heimsucht oder nicht heimsucht, ihr bewegt euch voran. Euer Leben ist nicht von auswärtigen Begebenheiten abhängig. Oh, ja, ihr meint das. Also, segnet euch demnach selbst.

Trachtet nicht außerhalb von euch nach eurem Wert. Ich habe euch für wert verkündet. Lasse die Welt sagen, was sie möchte – du bist der Bestimmer deines Lebens. Erachte dich nicht als einen Krieger. Du hast dich mit dem Leben nicht zu schlagen. Du hast kein Säbelrassler zu sein. Du hast deinen Wert nicht unter Beweis zu stellen. Du hast deine Identität nicht nachzuweisen. Du bist Mein Gott-gegebenes Kind. Du bist Mein Augapfel.

Selbst wenn du aus deinem Zuhause zwangsweise ausquartiert wurdest, was ist passiert? Du denkst, es sei schrecklich. Die ganze Welt hält es dafür, es sei schrecklich. Etwas außerhalb von dir trifft eine Entscheidung in deinem Leben, das bedeutet allemal, dass du dich erhebst und irgendwo anders hinziehst. Vertreibung ist nicht das Ende deines Lebens. Nichts ist das Ende deines Lebens. Selbst der Tod des Körpers ist nicht die Beendigung deines Lebens. Sobald du dabei, was sich im Leben abspielt, zitterst, schaust du durch ein Vergrößerungsglas. Du siehst Geschehnisse größer, als sie in Wirklichkeit sind.

Das Leben geht weiter. All die Wellen im Leben sind nicht so bedeutsam, wie das, was du aus ihnen machst. Was passiert im Leben, ihr Lieben? Nichts geschieht. Ihr guckt einem Traum zu, und ihr erachtet den Traum für von äußerster Wichtigkeit. Das Leben in der Welt ist ein Zeit-Reisender, du lebst indes in Unendlichkeit und du lebst in Ewigkeit. Was kann daher die Schwierigkeit sein? Morgen tritt eine weitere Woge an, und noch eine, und noch eine. Selbst wenn du von Schrecken durchlöchert oder verheert bist, weder das Entsetzen noch die Verwüstung bleiben für alle Ewigkeit gleich. Lasse jetzt die Entmutigung los. Sei desungeachtet glücklich.

Ah, aber du glaubst an Zeit. Du glaubst, dass Zeit dich beherrscht. Du glaubst, das Leben habe auf eine bestimmte Weise zu sein, anderenfalls sei es nicht akzeptabel. Unter Beifall, unter Anklagen, unter Verstehen oder Nicht-Sich-Erklären-Vermögen – du bist du. Du bist weitaus mehr als das, was sich im Leben zu begeben scheint.

Du bist ein Riese des Lebens. Wirf dein Mikroskop weg. Entsinne dich, dass Leben gut ist, und dass es dir beim Leben gilt, es zu lieben. Bewerte dein Leben nicht. Ich fertigte dich bereits. Von jetzt ab bist du der Ersteller von dir. Niemand sonst. Niemand sonst. Höre, was Ich sage.

HEAVENLETTER # 4330 – 2.10.12 – Love in the Light of Your Heart

LIEBE IM LICHT EURES HERZENS

Gott redete:

Euer Herz ist eine ewige Liebesflamme, denn was bin Ich außer dies? Und was ist euer Herz außer das gleiche wie das Meine? Der Unterschied ist der, dass Ich Mich Selber kenne, wie Ich bin, und du dich nicht, wie du bist. Du neigst der Auffassung zu, du seist eine armselige Imitation von Gott, indes bist du das Reelle Ding, du bist bloß in einem menschlichen Körper ummantelt, und hast einen Geist, der verständig ist und denkt. Deines Geistes Einschätzung des Herzens liegt falsch. Der Geist vermag nur so und so weit sich etwas einzuverleiben. Derart in Vernunft ist dein Geist eingetaucht, dass er nicht weiß, wie über den Umkreis hinaus zu gehen geht. Der Geist kann nur so und so weit sehen. Das menschliche Herz andererseits kann überall sehen, allerdings ist es so – mitunter diszipliniert der vernünftige Geist dein Herz.

Liebe bedarf weder der Vernunft noch des Begründens. Das Herz liebt, weil es liebt. Das ist alles, was das Herz zu wissen braucht. Ausschließlich in der zeitweiligen Welt kann das Liebelicht an und aus gehen. Es kann an und aus gehen, da dein Herz durch deinen Geist reglementiert und infolgedessen gelegentlich abgeschnitten wurde.

Du hast dich bemüht zu lieben, wo dein Herz es nicht tut. Du hast versucht, nicht zu lieben, wo dein Herz geliebt hat. Oh, lasse dein Herz für sich. Lasst euer Herz lieben. Alles Mindere als Liebe ist eine Form von beurteilender Bewertung, Geliebte.

Nicht dass es für euch eine einfache Aufgabe darstellt, die Veranschlagungen, die euer Geist ausführt, abzuschalten. Er entnimmt das meiste seines Begründens der Welt im Allgemeinen. Er schlägt seine Referenzpunkte nach, und, früheren Entscheidungen auf dem Fuß, schlägt er wie ein Richter bei Gericht, der die Urteile verkündet, mit dem Hammer auf den Tisch. Dein Geist kann dich aufgrund von Gesetzen, die er selbst niedergelegt hat, zur Absenz von Liebe verurteilen.

Der Geist, wie Ich das bereits früher äußerte, stellt allzu viele Fragen. Die Fragen sind nicht zum Thema gehörig. Der Geist fragt: „Ist dieses Liebesobjekt deiner Liebe wert? Gibt dieses Liebesobjekt deine Liebe wieder zurück? Was hast du von diesem Liebesobjekt zu erzielen? Ist dieses Liebesobjekt dein Herz aus Gold wert?“

Ein liebevoller Lehrer in der Schule fragt nicht: „Ist dieses sich schlecht benehmende Kind meiner Fürsorge wert?“ Die Antwort heißt: „Ja, natürlich.“

Ich habe euch oft angetragen, nicht resultat-orientiert zu sein. Die Wirkung davon, dass ihr ein Kind liebt, wird ja nicht augenfällig sein. Ihr werdet womöglich niemals in Erfahrung bringen, wie viel dem Kind eure Fürsorge für jenes bedeutete. Ihr werdet womöglich niemals wissen, wie viele Male es sich eines freundlichen Wortes oder zweier freundlicher Worte erinnert, die ihr für es hattet. Du wirst es womöglich niemals wissen. Was du wissen kannst, ist, dass du bei diesem Kind das Richtige tatst, und dass das einzig Richtige Liebe ist.

Die Liebe, von der Ich spreche, ist nicht Rührseligkeit. Sie ist nicht total verknallt. Vielleicht hast du deine Liebe für das Kind gezeigt, indem du es nach der Schule dabehalten hast. Die Sache ist die, dass du dem Kind etwas von dir selber gegeben hast.

Wir können die Liebe, von der Ich spreche, wie eine Gedichtzeile betrachten, die du dir eingeprägt hast, und irgendwie vergisst du diese Worte nie. Sie kommen dir immer wieder zu und hören nicht auf, dein Herz anzufüllen. Sie beflügelten dich, und nunmehr bleiben sie bei dir und nähren dein Herz und deine Seele. Was für ein Glück hat das Herz, das genährt wurde. Wie glücklich ist das Herz, welches hegte.

Und mithin gibst du einem Jeden etwas von deinem Herzen. Du wirst per Beispiel inspirieren. Die Sache ist, dass es dir, in deinem gewöhnlichen Leben, gilt, Jedem, dem du begegnest, wie ein Atemzug frischer Luft zu sein, einem Freund, einem Fremden, einem Gegner. Du hast dich nicht in der Vergangenheit zu verfangen. Jetzt hältst du an Liebe fest und nicht so sehr an Bildern aus der Vergangenheit, die Bitterkeit oder dies und das verursachen, was im Licht deines Herzens nicht Liebe ist.

HEAVENLETTER # 4331 – 3.10.12 – A Golden Sun That Shines on All

EINE GOLDENE SONNE, DIE AUF ALLE SCHEINT

Gott redete:

Alle Unsere Unterredungen sind von Herz zu Herz, von deinem Herzen zu dem Meinen, von Meinem Herzen zu dem deinen. Es handelt von Liebe, wovon Wir reden. Mögen doch alle deine Worte immerzu zu jedem und zu allen von deinem Herzen her kommen, denn alle Herzen sind aus dem Gold Meines Herzens gemacht.

Die Kammern deines Herzens haben ein Echo. Die Kammern deines Herzens widerhallen Mein Herz, Meine Liebe, und alle Meine Liebe ist dein. Du überträgst Meine Liebe. Kommt, lasst Uns jetzt, jetzt im Augenblick, von eurem Herzen Wolken forträumen. Lasst eure Herzen mit blauem Himmel angefüllt werden, mit heiterem Himmel, mit Überschwänglichkeit, mit Wohlwollen allen Menschen gegenüber.

Ihr könnt das. Weil euer Herz in der Vergangenheit an Widerstreit und Derartigem festgehalten hat, bedeutet nicht, dass es das derzeit zu tun hat. Ich verbanne alles von deinem Herzen, was nicht Liebe ist. Alles, was nicht Meiner Liebe gleicht, gehört nicht in dein Herz. Alles in deinem Herzen, was nicht Liebe ist, ist ein fremder Gegenstand. Er hat kein Geschäft, das in dein Herz eingepasst ist.

Euer Herz ist angelegt, ein Willkommenheißender für Alle zu sein. Euer Herz gehört nicht durch irgendetwas umwölkt, was nicht das Licht der Liebe ist.

Lasse jeden in dein Herz hinein, und erlaube es Niedertracht nicht, hereinzuplatzen oder heranzuschleichen. Gestatte es nichts, dein Herz zu betreten, was nicht Liebe ist.

Dein Herz ist bestimmt, nicht einem, nicht zweien, nicht zweiundzwanzig, nicht hundert, nicht tausend Menschen, sondern allen mit offenen Armen entgegenzugehen. In deinem Herzen ist für Diskriminierung kein Platz. Du nennst Differenzierung Unterscheidung, dies allerdings deswegen, weil du dich hinters Licht führst. Was du als Unterscheidung oder eindeutige Gedankenführung ansiehst, ist eine Ausrede, die du anführst, um ein jedes Ausmaß an Härte in deinem Herzen zu rechtfertigen. Du möchtest immer recht haben, und aus dem Grunde stellst du für dich Entschuldigungen aus. Sei Licht, und sodann liegst du richtig.

Schlicht still, einfach in aller Ruhe, sage gar zu der geringsten Negativität in deinem Herzen, sie habe den nächsten Zug da raus zu nehmen. Sage ihr, dass sie zum falschen Ort gekommen ist. Sage ihr, dass sie sich zu verabschieden hat und niemals mehr zurückkehrt. Um was für ein Zugute-Halten für Negativität es auch geht, es ist nicht an dir, dich darin einzukaufen.

Ich gab dir Mein reines Herz. Wieso solltest du dich mit weniger abfinden mögen? Ich rede über dein Geburtsrecht. Du hast ein jedes Recht, das Licht der Liebe in deinem Herzen zu tragen. Es ist nicht dein Geburtsrecht, Negativität bei dir zu haben.

Nun gut, Ich habe es fast vergessen. Ich nehme an, du hast das Recht inne, da Ich dir den freien Willen gegeben habe. Infolgedessen hast du jedwedes Recht. Nichtsdestotrotz frage Ich dich: Weswegen bloß solltest du auch nur die geringste Negativität in deinem Herzen tragen mögen? Negativität ist fehlplatziert. Rechtfertige sie nicht mehr weiter.

Du möchtest nicht einmal Negativität im Wert von zwei Cents in deinem warmen formbaren Herzen haben. Dein Herz ist angelegt, ein sicheres Nest der Liebe zu sein, ein sicherer Hafen für alle Seeleute, die in der Welt das Meer des Lebens befahren. Und jeder in der Welt ist ein Seemann des Lebens, durch die Gezeiten hinein und heraus gezogen. Lasse andere Herzen an deinem Herzen festmachen. Falls dies nicht der Fall gewesen war, was hast du denn gedacht?

Dein Leben auf der Erde ist ein augenblicklicher Moment. Reine Liebe in deinem Herzen ist von äußerster Wichtigkeit. Wimmle nicht einmal mehr für eine Minute reine gänzliche Liebe ab. Die Zeit zum Lieben ist jetzt. Dein Herz ist definitiv nicht dafür bestimmt, ein Kessel mit Boshaftigkeit oder Vergeltung oder von sonstwas außer Meiner Liebe zu sein.

Du vermagst das. Du kannst es. Du kannst behutsam jedwede Negativität wegschaffen, und hinterher wird in deinem Herzen, in deinem Herze Mein, keinerlei Negativität mehr übrigbleiben. Dein Herz wird eine goldene Sonne sein, die auf alle scheint.

HEAVENLETTER # 4332 – 4.10.12 – The Truth of Yourself

DIE WAHRHEIT VON EUCH SELBST

Gott redete:

Ihr tretet in Zyklen eurer selbst auf. Ihr recycelt euch selbst. Du bist wie Papier, das du faltest und neu faltest, dich selber dabei umformatierend.

Du kennst es noch nicht so recht, was es bedeutet, zu atmen. Du hast deinen Atem angehalten. Du hast versucht, mehr davon zu sein, was du nicht bist, als das zu sein, was du bist. Was du wahrhaft bist, ist schön. Etwas anderes kannst du nicht sein, und dennoch bist du unentwegt dabei und versuchst, anders als du zu sein. Ich rede über allerhand Ebenen. Du legst dich dauernd selbst herein. Du bist nicht mehr eine Person oder eine jüngere Person, weil du deine Haare färben lässt. Es ist hübsch, deine Haarfarbe zu wechseln. Es ist besser, dem Haar keinen Zusatzstoff beizugeben, den es nicht haben kann. Jenes, nicht anders als du, kann ausschließlich eine Illusion unterhalten, etwas anderes zu sein. Was für ein Markt doch für diese Täuschung existiert.

Macht dich ein Abschluss klüger oder weiser? Lernen ist etwas Gutes. Das Zeugnis besagt etwas, dennoch kann es nicht auch nur anfänglich eine Aussage darüber treffen, wer du bist, mit oder ohne Zertifikat.

Auf Zusätze als du selber setzen ist eine erstklassige Illusion. Illusion ist wie ein Bus, zu dem du rennst, um ihn zu bekommen. Der Bus ist Glauben-Machen. Ob du die Illusion des Busses erwischst, ist eigentlich nicht von Belang.

Beiwerk, welches von Belang ist, ist Liebe, ist Milde, Gütigkeit und Erbarmen und Freundlichkeit. Sie sind keine Beigaben. Sie sind dein ursprüngliches Selbst. Nun hast du nach ihnen in deine Tasche zu langen und sie herauszuholen. Es wird wohl so sein, du hast sie seit langem nicht mehr weiterverfolgt. In Fällen wie diesen setzt du dich selber wieder zu Wer du wirklich bist instand. Du bringst das originale Herz deines Person-Seins in die Welt heraus. Du bist so viel mehr, als du vorgibst zu sein.

Es kann sein, du hast Tarnungen um. Damit deckst du die Wahrheit von dir selber zu. Die Wahrheit von dir ist um Vieles glänzender als jedes Make-up. Du kannst Realität nicht vortäuschen. Realität ist sie selbst. Du bist ein Schönes Seinswesen auf Erden. Du kannst der Wahrheit deiner selbst nur eine Zeitlang abgängig sein. Obschon du dich mit Beigaben garnieren wirst – die Wahrheit von Wer du bist, ist unumänderbar. Die Wahrheit kann versteckt, mit Blättern zugedeckt, in Schleifen eingepackt werden. Dies ist nicht von Belang. Die Wahrheit von dir ist unantastbar und nichts sonst ist unantastbar.

Wieso solltest du einen Goldschatz in Aluminiumfolie einpacken mögen? Wieso solltest du jemals ein offenes Herz gegen ein verschlossenes Herz, das mit Furnier belegt ist, einhandeln mögen? Du hast keine Politur nötig. Du brauchst Natürlichkeit. Du benötigst die Arglosigkeit von Liebe. Du hast Liebe als eine Überlagerung nicht nötig. Nein, keineswegs. Dein Bedarf ist dein ursprüngliches Selbst. Du bist schön.

Ich werde nicht sagen, du seist die Schönste der Schönen, denn alle sind schön. Unter allerhand Zweigen und Blättern, mit denen du dich selber zudecktest, bist du das Gemälde eines Großen Meisters. Wie wirst du es wohl anstellen, dies zu übertreffen?

Geliebte, setzt euch schlicht als das wieder instand, was ihr seid. Genug mit den Kostümen. Gebt Uns nun das reine Licht eurer Seele. Gebt Uns euren Glanz. Gebt Uns eure Liebe. Gebt sie Uns in ihrer reinen Form. Kein gepanschtes Du mehr. Gib Uns dich. Gib Uns das originale Du, wie Ich es gemacht habe. Auf deinen Wangen ist Rosigkeit. In deinem Herzen ist Liebe. Du bist Schönheit, Die die Schönheit der Welt betrachtet. Schönheit ist überall. Deine Schönheit ist überall. Du bist Meine Schöpfung. Ich erschaffe Schönes, und du bist Meine schöne Schöpfung. Du bist nichts weniger als das Lied, was Ich singe. Ich singe es in Meinem Herzen. Ich singe dich so, dass Alle mit der Wahrheit von sich selbst vertraut werden mögen.

HEAVENLETTER # 4333 – 5.10.12 – From Where Does Annoyance Grow?

WOHER ENTWICKELT SICH VERDRUSS?

Gott redete:

Wenn du dich von jemandem angegangen fühlst, dann, einerlei wie rechtmäßig, einerlei wie schonungslos und ohne Umschweife er oder sie sich verhält, hole tief Luft. Nimm dir einen Moment, um dich mit der Wiedererinnerung in Einklang zu bringen, dass Ich inmitten des Verdrusses inwendig in dir und inmitten der Verärgerung aufseiten eines Anderen BIN. Mitten in dir, der du womöglich hitzig erregt bist, BIN Ich. Mitten in dem Menschen, der dich so leichthin reizt, BIN Ich. Ich mag zugedeckt sein. Ich mag für den Augenblick ausgemustert worden sein, dennoch bin Ich nicht abwesend. Es gibt niemanden auf dieser Erde, der nicht Ich Selbst ist. Ich BIN du. Vielleicht hebt Verärgerung den Kopf, damit du Meiner gedenkst.

Womöglich hast du Mich vergraben. Der andere Mensch kann Mich vergraben haben. Keiner von euch wird Meine Existenz bedenken. Ganz gewiss denkst du nicht an Mich, sobald Verärgerung und Reizung ans Ruder kommen. Du bist fürs Vergessen zuständig. Du bist fürs Blindsein zuständig. Einen Moment lang wurdest du von einer Einzelheit des Lebens zum Entgleisen gebracht. Einen Moment lang beschiedst du, eher gereizt zu sein, als zu lieben. Menschenseinswesen neigen dazu, sich auf einen Ort des Verdrusses einzuschränken und dort allzu viel Zeit und Raum zu vergeuden, unterdessen ihnen die ganze Welt zukommt, um daraus auszuwählen.

Ich möchte euch aber und abermals sagen, dass es, wenn ihr euch verärgert fühlt, wenn ihr euch derart gereizt fühlt, dass ihr aus der Haut fahren möchtet, wenn ihr euch derart belästigt fühlt, dass ihr es kaum durchstehen könnt, ihr selber seid, die diesen Verdruss ausersahen. Ihr wart dafür bereit. Ihr mögt ihn gesucht haben. Ich möchte gar so weit gehen und sagen, dass ihr ihn wolltet. Ihr leistetet dem Reizenden Vorschub. Ganz bestimmt werdet ihr mit Mir einverstanden sein, dass ihr ohne euer Einvernehmen nicht gereizt zu werden vermögt. Ihr seid mit von der Partie. Kein anderer als ihr selber schafft es, dass ihr verärgert werdet, dass ihr vor Wut rot anlauft, dass ihr drauf und dran seid, zugeknöpft zu sein.

Menschenseinswesen sind mitunter Vehikel für Gereiztheit. Etwas ist in der Welt nicht in Ordnung. Ihr fühlt euch nicht so recht wohl, und irgendein Anderer tritt vor, um für dein Empfinden, es sei dir nicht so wohl, Begründungen abzugeben. Und bei ihm lässt du es zuschnappen.

Es ist wahr, jemand ist dir gegenüber nicht besonnen. Er ist um sich selbst besorgt. Und mithin bist du dir selber und dem scheinbaren Anderen gegenüber desgleichen unbesonnen, anderenfalls würdest du so nicht reagieren.

Wie kann es Friede in der Welt geben, solange du dich über Lappalien aufregst? Weißt du, worüber du an die Decke gehst? Wieso, es ist dein angeschlagenes Ego, über das du dich aufregst. Dem Ego wurde ein Bein gestellt, und es springt in deinem Herzen hoch und runter. Es bringt dich schlechterdings über etwas in einen Wutanfall, was irgendwer sagt oder tut. Worum sonst könnte es gehen, Geliebte? Die scheinbare Verursachung ist nicht der Grund, einerlei wie sehr es danach aussehen mag.

Wie sehr würde dich der Mensch, der dich jetzt auf unschätzbare Art behelligt, stören, sofern du heute in der Lotterie 50 Millionen Dollar gewonnen hättest? Deine Aufmerksamkeit läge auf etwas anderem als auf Gereiztwerden. Hoch erfreut, würdest du nicht einmal im Blick haben, was dich derzeit die Wand hochlaufen lässt. Gestehe dir die besagte Wahrheit ein. Du bist dein eigenes leichtgläubiges Opfer eines Schwindels.

Du kannst ohne Verärgerung auskommen. Sei glücklich, und du wirst auf Gereiztsein verzichten, und hernach wird, da du von einem anderen Ort her kommst, der Mensch, der dich reizt, nicht mehr länger das Bedürfnis verspüren, dir in die Krone fahren zu mögen. Glücklichsein ist ansteckend. Verärgerung ebenfalls.

Sei jetzt ein guter Sportsmann und lasse all das los, was dich von der Freude abhält. Lasse Verärgertsein los. Insofern du seine Gesellschaft nicht gerne um dich hast, lasse es los. Sei putzmunter und lächelnd. Lächeln bezwingt, am einen wie am andern Tag, eine in Falten gelegte Stirn. Worum geht es im Eigentlichen bei all dem Gewese?

HEAVENLETTER # 4334 – 6.10.12 – A Great Secret to Life

EIN GROSSES GEHEIMNIS FÜRS LEBEN

Gott redete:

Sobald jeder Verantwortung übernimmt, gibt es kein Vorwürfe-Machen. Was bloß ist dieses Anderen Schuld Zuschieben, angelegentlich Verantwortlichkeit, die dir zugehörig ist? Verantwortung übernehmen ist eine befreiende Bewandtnis. Es ist kein Bürde. Übernimm die Zuständigkeit, und keine Bürde steht zur Verfügung. Du kommst ihr nach, und Bürde ist nicht mehr da. Verantwortung übernehmen ist wie bei jeder Mahlzeit den Abwasch übernehmen. Anderenfalls stapelt sich das Geschirr. Verantwortung wird zur Bürde, sobald sie jemandem untergeschoben wird.

Wenn du von dem Gesichtspunkt her kommst, dass du verantwortlich bist, nimmst du dich dessen an, was sich in deinem Geist aufhält, und danach kommt es bei dir nicht mehr auf dem Geist zu liegen. Derweil du die Zuständigkeit akzeptierst, wirst du keine Anschuldigungen mehr ausfertigen. Du wirst dich ebenso selber nicht beschuldigen. Du nimmst dich schlicht dessen an, wofür Sorge zu tragen dir ansteht, und du wirst frei sein.

Sobald du Anderen Vorwürfe machst, gerät das Leben geronnen, und Scherereien mischen sich zusammen.

Verantwortung übernehmen ist wie bei dem noch einmal drübergehen, was du schreibst. Wenn du einen Tippfehler machst, machst du dir dafür keine Vorwürfe. Du verargst es dir selber nicht. Du nimmst einen Bleistift und radierst den Fehler aus, und ersetzt die Sache durch die richtige Schreibweise. Ein Fehler wurde begangen und korrigiert. Hier geht es nicht um einen Schuldtrip. Hier ist nichts, dessentwegen man sich schuldig zu fühlen habe. Ein Fehler wurde begangen, und ein Fehler wurde richtiggestellt.

Falls du nichts tust, kann kein Irrtum begangen werden. Und zudem, wenn du nichts tust, kommt es zu Anhäufung, und hinterher ist für dich allzu viel zu tun, und du wirst dir selber oder Anderen oder beiden daran Schuld-Haben zuweisen. Vorwürfe machen ist Übertretung, Übergriff. Verantwortung übernehmen hilft euch, dranzubleiben und mitzuhalten. Indem ihr eurer Verantwortung nachkommt, haltet ihr euch hoch. Gepäck gibt es da nicht.

Das Wunderbare am Verantwortung-Übernehmen ist, dass ihr die Welt verwandelt. Verfallt einfach auf eine Welt ohne Vorwürfe-Machen.

Wenn um dich herum Abfall verstreut liegt, hebst du ihn auf. Du ließt den Müll nicht an der Stelle liegen, vielmehr übernimmst du Verantwortung dafür, ihn wegzuräumen. Dies ist Verantwortung übernehmen. Verargen ist Verschwendung von Zeit, von Energie und Ressourcen. Keine Verantwortung übernehmen ist eine Bürde.

Geliebte, es ist nötig, den Unterschied zwischen Vorwürfe-Machen und Verantwortung zu klären. Vorwürfe anheften belässt euch, dort wo ihr euch aufhaltet, am Schmoren. Verantwortung übernehmen bringt euch im Leben voran.

Keine Verantwortung übernehmen ist akkumulierend. Nicht Verantwortung übernehmen sperrt deine Energie ab. Du wirst der Zuständigkeit nicht ledig, indem du einem Anderen oder der Welt oder dem Schicksal oder sonst irgendwas die Schuld zuschiebst. Wohl ganz im Gegensatz zu deiner Auffassung – Verantwortung übernehmen ist ein fantastischer Schlüssel in der Welt. Wenn du Verantwortung übernimmst, machst du niemandem Vorwürfe. Verantwortung übernehmen ist nicht dir selber die Schuld zuschreiben. Es ist niemandem Vorwürfe machen. Es ist Verantwortung übernehmen. Verantwortung übernehmen ist das Leben voranbewegen.

Dies ist eine fabelhafte Sache – Verantwortung übernehmen. Ein fantastischer Befund. Es ist ein großartiges Lebensgeheimnis. Niemand kommt mit irgendeiner Sache davon.

Schuld zuschreiben kommt von Angst. Verantwortlichkeit drängt einen an die Spitze. Verargen schlägt Zuständigkeit ab.

Falls ein Kind in der Schule nicht lernt und vorankommt, ist der Lehrer zuständig. Das Kind ist verantwortlich. Ein jedes Kind im Klassenraum ist zuständig. Verantwortlichkeit ist vielleicht ein anderes Wort für mit allen gemein haben mögen. Ganz gewiss ist Verantwortung etwas, was mit Anderen geteilt wird. Die Aussage, das Kind, das beim Lernen nicht vorankommt, sei faul, ist eine Manier, Schuld-Haben anzudrehen. Das Kind mag ja träge sein, indes ist an seinem Hinzulernen oder Nicht-Vorankommen mehr dran als Trägheit. Ziehe in Betracht, dass Jeder für die Trägheit des Kindes wie auch für das Dazulernen des Kindes zuständig ist. Das Leben ist leichter, sobald jeder Verantwortung übernimmt.

Wenn jemand ein schweres Paket trägt und du hilfst dabei, wird das Gewicht durch zwei geteilt. Wenn jemand ein schweres Paket trägt und du lässt die Gelegenheit zu helfen aus, trägst du ebenfalls das Gewicht. Es ist besser, die Strecke mitzugehen. Hilf du Anderen unterwegs auf deinen Wegen.

HEAVENLETTER # 4335 – 7.10.12 – Dear Lovelorn

TEURER LIEBESKRANKER

Gott redete:

Mein Herz ist in dem deinen eingebettet. Mein Herz ist dein. Mein Herz ist zu deinem Gebrauch. Ich habe dir Mein ganzes Herz gegeben. Mein Herz schlägt in dem deinen. Unser Eines Herz schlägt den Gong der Liebe.

Du, der du dich etwa liebesweh fühlst, einmal dessen unbenommen – niemand hat mehr Liebe inne als du. Niemand ist mehr geliebt als du. Es ist ebenfalls die Möglichkeit, dass niemand skeptischer ist als du. Nimm deine Mütze des Skeptizismus ab und setze dir eine Krone der Liebe auf.

Geliebte, Ich setzte euch die Krone der Liebe aufs Haupt. Liebe ist keine Beigabe. Für Unsere Zwecke allerdings, male dir ein Bild davon, wie du dir eine Krone der Liebe Gottes aufsetzt. Was sonst hast du nötig? Was gibt es denn außerdem? Was sonst gibt es letzten Endes, außer Meine Liebe, die euch beschert ist?

Ihr lebt unter dem Schirm Meiner Liebe, hinwiederum ist Meine Liebe weitaus mehr als ein Schirm.

Meine Liebe ist der Himmel oben, und Meine Liebe ist die Sterne. Ich habe euch die Sterne, die Kometen, die Sonne und den Mond gegeben, und Ich habe euch das Abbild von Tag und Nacht gegeben. Ich habe euch die Sterne wie Perlen dargereicht. Wenn euer Herz wehtut, so betrachtet eure Tränen wie Perlen von den Sternen. Lasst die Sterne Eingang finden bei euren Augen. In Wahrheit füllen sich eure Augen mit dem Licht der Sterne auf. Legt eine Zeitlang Brillen und Linsen weg, und badet eure Augen in dem Licht der Liebe, welches Sterne auf euch gießen.

Setzt den Stern eures Herzens frei, sich selbst zu begegnen.

Kommt aus dem Gestrüpp hervor, unter dem sich euer Herz versteckt hält.

Die ganzen Scherereien in der Welt sind schier Ausflucht. Ihr habt mit eurem Herzen Verstecken gespielt. Ihr habt Herz-Lauf-Und-Such gespielt, und daher macht sich euer Herz, welches alles hat, auf den Weg zu einer Mission, sich selber zu finden. Du bist Ein Jeder, und du bist Überall. Hat dein Herz eine Partie Solitaire gespielt? Hat sich dein Herz unter einem Scheffel oder unter einem Pilz versteckt? Wo hat sich dein Herz verborgen gehalten?

Ganz wörtlich, Ich sage euch, anstatt Probleme zu zählen, zählt lieber die Sterne. Ihr werdet euch in den Sternen finden, denn – vom Licht – seid ihr hergekommen, und Licht seid ihr, und etwas anderes als Licht könnt ihr nicht sein, schönes Licht, schönes wirbelndes Licht, das eine Botschaft von Mir an alle Lande verschickt, und eure Botschaft ist Liebe. In einer Art Morsecode sprenkelt ihr das Licht der Liebe rund um das Universum. Ihr bildet euch ein, ihr wärt ein Sucher, während ihr alleweil ein Sprenkler Meines Lichtes wart. Ihr seid Mercurius, der Schnellfüßige, und ihr seid All Das Was Ist. Ich bin die Totalität, und demzufolge seid ihr sie.

Ihr seid weitaus mehr als eine individuelle Persönlichkeit, eingeschlossen in einem menschlichen Körper, und, die Wahrheit von euch möchte heraus. Ihr werdet über ihr ins Straucheln geraten. Ihr werdet über euch selbst stolpern, und ihr werdet merken, dass alles ihr ist, und dass ihr alles seid. Sofern Ich Alles bin, seid ihr es ebenso. Alle Sinne geraten in Eins umhüllt, oder, um es kürzer zu sagen, sie werden in Eins ausgepackt. Die ganzen Ausflüchte werden ausgewickelt, und das Echte Licht, Welches Du Bist, Steht im Lichte der Sterne In Flammen. Das Licht der Sterne ist das Licht der Liebe. Es gibt kein Licht, ausgenommen das Licht, welches Oben und Innen scheint, und es gibt kein oben. Es gibt kein außen. Es gibt alleinig innen, und was innen ist, das möchte heraus.

Frage nicht mehr weiter: Warum? Warum dies und warum das?

Sage nunmehr schlicht Ja. Sage Ja zu den Sternen, Ja zur Liebe, und Ja, Ja, Ja.

HEAVENLETTER # 4336 – 8.10.12 – Give Like God

SPENDE WIE GOTT

Gott redete:

Was auch immer euch an Gaben geschenkt wurde, welche Gaben Ich euch auch gegeben habe, was an Offenlegungen auch immer Ich vor euch platziert habe, welches Talent ihr auch erhalten habt, welche Arbeit euch auch zugereicht wurde, es ist das eure, es zu spenden. Alles, was ihr inwendig in euch auffandet, ist Gott-gegeben. Da ist Ein Geber, und Ich BIN Der Geber.

Aus dem Grunde ist dein ganzes Talent nicht das deine. Es ist das Meine. Ich habe dir Mein Licht gegeben, sodass du Mein Licht auf die Erde und auf die Bewohner der Erde leuchten magst. Falls dein Talent darin besteht, Reichtum zu manifestieren, dann gehört dein Reichtum mit Anderen geteilt. Nichts soll bei dir behalten bleiben. Niemand soll für sich selber leben und einzig für sich selber leben.

Falls dein Talent darin besteht, schöne Musik zu machen, dann gehört dein Talent zum schöne Musik Machen mit Anderen geteilt. Es gehört von deinem Herzen der Welt dargeboten. Kein Talent ist für dich alleine. Niemand hat dein Talent in Empfang zu nehmen, das begreifst du. Du musst es schlicht geben. Niemand hat es zu nehmen. Dir gilt es, das zu geben, was du zu geben hast. Du bist kein Bettler ums Geben. Du bist ein Herz des Gebens. Es ist nicht um deinetwegen, dass du gibst. Es ist für Mich.

Ich behalte die Sterne nicht für Mich Selbst. Du musst wissen, etwas für Mich behalten und ausschließlich für Mich behalten ist widersinnig. Dann wäre Ich nicht Gott. Indes BIN Ich Gott, und Ich gebe Alles Allen, und das musst demnach auch du.

Wenn du ein Künstler bist, hast du die Schönheit dessen, was du siehst, reichlich zu verschenken. Es gilt dir nicht, die Schönheit, die du siehst, bei dir zu behalten. Wie gut du die Geschichte des König Midas begreifst, der sein Gold hortete. Wie du über seine Unkenntnis lachst. Was für ein Tor, sagst du. Du siehst seine Torheit deutlich und hast womöglich deine eigene Knauserigkeit nicht im Blick.

Du magst meinen, du seist für dich selber geschäftlich tätig, und dass dein Ziel heiße, Geld zu verdienen. Dein Ziel ist es, in der Welt Wohlstand in Umlauf zu bringen. Und sofern du ein Künstler bist, ist dein Reichtum die Schönheit, und dein Reichtum der Schönheit muss allen teilhaftig gemacht werden.

Denke nicht einen Augenblick lang, irgendeine Gabe für dich behalten sei Bescheidenheit. Niemandem gilt es, dir dazu, doch herauszukommen, gut zuzureden. An dir ist es, herauszukommen. An dir ist es, der Welt Schönheit zu verkünden. Falls du darauf wartest, dass dir gut zugeredet wird, ist dies das Ego, was die Partie spielt, darauf zu warten, entdeckt zu werden. Das Ego wartet in einer Ecke, aufgespürt zu werden. Liebe kommt heraus und sagt: „Hier bin ich.“

Du brauchst den Beifall der Welt nicht. Dir ist es, ganz schlicht zu geben. An dir ist es, einfach zuteil werden zu lassen, einfach darzubieten, zu spenden, das zu betreiben, was du tust, und mithin dein Licht zu scheinen. Du spielst kein Wartespiel.

Gib von dir selber, und gib jetzt.

Du bist nicht bestimmt, ein Mauerblümchen zu sein. Du bist nicht bestimmt, Aschenputtel zu sein, die durch den Prinzen entdeckt zu werden hat. Aschenputtel bedarf keiner guten Fee. An Aschenputtel ist es, selbst zum Ball zu gehen. Dem Prinzen kann es nach ihr verlangen, und dennoch bringt sie sich selber dazu, sich kundzutun. Nicht einer unter euch wurde geboren, um sich gut zugeredet zu sehen, doch in den Sonnenschein der Welt heraus zu kommen.

Niemand soll an einem Getränkespender sitzen und darauf warten, entdeckt zu werden. Die Welt wird dich womöglich entdecken, wann du es am wenigsten erwartest, dennoch bist du nicht schamhaft. Ich entdeckte dich vor langer Zeit. Ich tat mehr, als dich auffinden. Ich erschuf dich. Ich erschuf dich aus einem Grunde. Ich erschuf dich für das Universum. Ich erschuf dich nicht, damit du dir eine Maske übers Gesicht ziehst. Nimm alle Masken ab. Lasse den Gott in dir rundum in den Blick genommen werden. Heure dich selber an. Du bist Mein Licht, was auf Erden wandelt. Du bist Mein Licht. Und Meinem Licht ist es, zu scheinen.

HEAVENLETTER # 4337 – 9.10.12 – Your Thoughts Can Do Anything

EURE GEDANKEN VERMÖGEN ALLES AUSZURICHTEN

Gott redete:

Wenn in deinem Herzen Gegnerschaft feststeckt, hast du sie dort hingesteckt. Du bist für deine eigenen Anfeindungen zuständig. Das mag dir eher nicht so scheinen, jedoch steht es so um die Dinge. Du bist für dich selber verantwortlich. Du bist der Wähler deiner eigenen Gegnerschaften.

Darum zu wissen, das ist eine recht befreiende Sache. Dass du verantwortlich bist, bedeutet, dass du etwas dabei unternehmen kannst. Du bist nicht hilflos. Du bist kein Opfer, oder, falls du eines bist, du bist ein Opfer deiner eigenen Schikane. Du bist der Täter.

Sobald du Glück verspürst, hast du es zu dir hin verbracht. Du bist derjenige, der dich selber mit Glück beglückt und segnet.

Außen existiert nicht. Inwendig in dir existiert alles.

In Kenntnis dessen hast du eine prächtige Gelegenheit, das zu verwandeln, was du etwa als Schicksal siehst. Du bist deine eigene Gute Fee oder dies und das.

Dich in allen Situationen als ahnungslos verkünden ist deine eigene Freiheit und dein Gespür des Selbst abschütteln. Du bist im Leben keine Beute. Falls es den Anschein hat, dann bist du deine eigene Beute.

Du bist ’self-fulfilling‘. Du bist selbst-ermächtigend. Du bist selbst-aktivierend. Du bist selbst-motivierend. Du bist selbst-herabmindernd oder selbst-verwirklichend.

Du hast die angeborene Befähigung, dein Leben gänzlich herum zu drehen. Du hast die eingeborene Befähigung, die Welt von oben nach unten zu kehren, oder vielmehr, die Welt mit der richtigen Seite nach oben zu wenden.

Du bist wie ein Boot, was irgendwo festgemacht wurde. Ihr könnt eure Vertäuungen ändern, Geliebte. Ihr könnt euer Leben in der Welt umgestalten. Wir können sagen, dass ihr euer Bett gemacht habt. Wir können ferner sagen, dass ihr nicht in ihm zu liegen habt. Ihr könnt das Bett ändern, was ihr gemacht habt.

Ihr seid sehr mächtig. Ihr habt euch zu allerhand Dingen überredet. Ihr könnt eure Überzeugungen ändern. Ihr könnt euch neue Überzeugungen aussuchen, oder keine, und ein neues Leben wählen. Wenn ihr gerne ein neues Leben haben möchtet, dann veranlasst es dazu. Wartet nicht darauf, dass es vorkommt. Sendet euch selber neue Gedanken zu. Macht euer Leben zu einem anderen Ballspiel. Ihr habt nicht mit altem Denkgut inzüchtig zu verkehren. Revidiert euer Denken. Falls ihr euer Leben auf neu machen wollt, macht auf neu, wie ihr euch selber anseht und wie ihr die Welt anschaut. Wenn ihr euch ändert, wird sich alles mit euch verwandeln.

Falls euch eure Gedanken krank gemacht haben, können euch eure Gedanken gesund machen.

Falls euch eure Gedanken furchtsam machten, vermögen es eure Gedanken, euch furchtlos zu machen.

Sobald es um Gedanken geht, könnt ihr jedweden Gedanken haben, den ihr möchtet.

Sofern ihr in eurem Leben gerne neue Horizonte haben möchtet, singt eine andere Melodie.

Eure Gedanken und Gedankenmuster können alles sein, was ihr wollt, denn ihr sucht euch eure Gedanken aus. Sofern ihr sie euch auswählen könnt, könnt ihr sie genauso ent-wählen.

Ihr könnt sogar eure Vererbung ändern. Im Handumdrehen könnt ihr sie umwandeln.

Es gibt nichts, an dem ihr festzuhalten habt. Nicht an der Vergangenheit, nicht einmal an der Gegenwart und nicht an der Zukunft.

Vor euch liegt eine schöne Welt, und sie entkommt eurer Fabrikation. Ihr könnt euer Leben zu dem machen, was ihr auch mögt.

Nicht anders als ihr aus euren Kleidern herauswachst, seid ihr voll und ganz in der Lage, aus altem Denken herauszuwachsen. Weil ein Gedanke einstmals gedacht wurde, bedeutet nicht, dass er zu euch gehört und dass ihr ihn zu unterhalten habt. Geht in die Dachkammer eures Geistes hoch und werft eine Menge dessen hinaus, was sich dort angesammelt hat. Säubert euren Geist von den Dingen, ohne die ihr besser dastündet. Möget ihr das Chi in eurem Geist nicht blockieren. Räumt den Wandschrank eures Geistes aus. Macht Platz für Neues. Schafft ein Vakuum. Bringt aufblühende Gedanken herein.

Betrachtet euren Geist als einen Gedanken-Garten. Was für eine Art Garten möchtet ihr gerne? Bepflanzt jenen Garten. Dies ist der Frühling eures Lebens.

HEAVENLETTER # 4338 – 10.10.12 – The Little Things That Bother You

DIE KLEINEN DINGE, DIE DICH BEHELLIGEN

Gott redete:

Die kleinen Dinge, die dich behelligen, die kleinen Dinge, die dich die Wand hoch gehen lassen, die dich wahnsinnig machen, die dich zu bestürmen scheinen, warum krempelt sich denn dieser andere Mensch nicht um, damit du nicht so verärgert bist, fragst du dich selber.

Geliebte, besser ihr befragt euch selber: „Wie beharre ich darauf, derart verärgert zu sein? Was veranlasst es, dass ich die Wut kriege, weil jemand sein Benehmen so oder so einrichtet, weil jemand Gepflogenheiten hat, die ich nicht billige?“

Frage dich selber: „Inwiefern ist es meine Sache, was jemand tut oder nicht tut? Bin ich der Auffassung, ich sei der Metronom der Welt? Bin ich ein Erteiler von Vorschriften? Denke ich, meine augenblickliche Welt sei mein, um Verfügungen auszusprechen?“

Frage dich selber: „Warum bestehe ich darauf, zu überwachen, was in der Welt, mit der ich kohabitiere, vor sich geht? Seit wann wurde ich zu der Autorität? Ich, der ich mich ja Autoritäten widersetze, weswegen versteife ich mich darauf, auf meiner Autorität zu bestehen?“

Geliebte, manchmal sieht es danach aus, ihr würdet meinen, ihr wärt Gott der Allmächtige! Selbstverständlich, Meine gereizten Lieblinge, Wir sind Eins, seht ihr Mich indes herumrennen, gereizt bei diesem, irritiert von jenem, erzürnt hier und verwirrt dort? Wann habt ihr Mich vor Wut kochen sehen, weil jemand vor sich hin gesummt hat, oder aufgrund einer Angelegenheit, die derart verhängnisvoll ist wie ebendiese hier? Um was für ein menschliches Gebaren des So-Seiens handelt es sich, das dich die Wände hochgehen lässt?

Klar, ihr wisst, es ist besser, in Harmonie zu leben denn in Hader. Nichtsdestotrotz scheint ihr in Zwist zu leben, und in Streit über Belanglosigkeiten, die von geringem oder keinem Wert sind. Wann stelltet ihr eine solche Liste von Reizmitteln zusammen, um euch zu quälen?

Manchmal sieht es danach aus, als hättet ihr einen Verdruss-Quotienten, und als bezöget ihr Stellung, ihr hättet ihn zu erfüllen. Anstatt euch selber zu fragen: „Hatte ich heute meine Wheat Flakes?“, wäre es besser, ihr fragtet: „Habe ich mir heute denn für den Tag meine Reizmittel angesehen? Habe ich welche übersehen? Bin ich heute sattsam überdreht? Habe ich meine Quote erfüllt, oder habe ich noch mehr davon am Laufen?“

Ihr wisst es, das, was euch die Wand hoch laufen lässt, ist schlechterdings nichts. Ihr wisst das geradewegs. Während Andere reelle Probleme haben werden, stöbert ihr nach geringfügigen Belästigungen und macht sie zu großen. Ihr schmückt sie aus. Ihr sprecht bei ihnen vor, euch euren Tag zu verderben. Ist nicht ebendies der Fall? Beschreibe Ich nicht eure Situation, was Belästigungen angeht, wahrheitsgemäß?

Was sollen Wir demnach mit euch tun?

Vielleicht könnt ihr mehr Schlaf gebrauchen. Vielleicht möchtet ihr gerne eher nach oben blicken denn nach unten. Vielleicht tätet ihr gut daran, eher ein Teleskop zu nutzen denn ein Vergrößerungsglas.

Es wäre für euch definitiv gut, eine andere Liste anzufertigen, eine Liste davon, was eure Mundwinkel zum Hochziehen bringt, eine Liste davon, was heute euren Anforderungen genügt. Was immer bei einem anderen Menschen schief liegen mag, es gibt etliche Dinge, die passen und stimmen. Tatsache ist, es gibt eine gehörig längere Liste darüber, was stimmt und richtig läuft.

Womöglich kommt dieser Mensch immer zu spät. Womöglich kaut er Kaugummi und lässt er ihn knallen. Vielleicht tippt er mit dem Fuß. Vielleicht schmatzt er mit den Lippen, und du magst es nicht. Vielleicht treibt er dich auf die Palme, da du ihn zum Wahnsinn treibst!

Stelle eine Liste zusammen davon, was bei diesem Menschen zu lieben ist. Womöglich freut er sich jedesmal, wenn ihr euch begegnet! Vielleicht nimmt er die Dinge, wie sie kommen. Vielleicht ist er freundlich und großzügig. Vielleicht versteht er es, zufrieden zu sein, und nicht, wie es geht, unmutig zu sein. Gehe es ein und zähle all die Beschaffenheiten auf, die es an diesem Menschen, der dir auf die Nerven geht, wert sind, in Erfahrung zu bringen, die womöglich sogar wundervoll sind.

Anstatt dich anstellig zu machen, diesen anderen Menschen umzuformen, nimm zur Kenntnis, was liebenswert ist. Gestaltet euch selber um, Geliebte. Transformiert euch selber. Gestaltet um.

HEAVENLETTER # 4339 – 11.10.12 – Your Soul Can Go Everywhere

DEINE SEELE VERMAG ÜBERALLHIN ZU GEHEN

Gott redete:

Das Leben ist eine gewaltige Kraft. Wo immer du auch sein, was du auch durchmachen magst, sei es, dein Körper floriert auf der Erde oder sei es, du hast deinen Körper vor tausend Jahren fallenlassen, das Leben geht weiter, und du in ihm gehst weiter. Dieser Kraft namens Leben kommt kein Ende zu. Oh, ja, mit oder ohne Körper, du lebst, und du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter.

Es gibt kein Abkehren vom Leben.

Ja, deine Seele gedeiht und vermag überallhin zu gehen. Natürlich, so wie du gegenwärtig die Vorstellung erfasst, dass du sterben und nicht mehr länger in deiner vertrauten Form auf der Erde zum Vorschein kommst, da fragst du dich, weswegen das Erden-Leben überhaupt existiert.

Vielleicht denkst du, es wäre dir lieb, wenn Jeder in menschlicher Form auf der Erde weiterbesteht. Ich bin sicher, du bist deswegen dieser Auffassung, weil du es gerne sähest, dass deine geliebten Angehörigen weiterhin dort bleiben, wo sie sind. Ebenso würdest du dich gerne in Gesellschaft der Erhabenen Spirituellen befinden, nicht wahr?. Du würdest gerne Adam und Eva, Moses und Christus, Buddha und Mohammed, König Salomon und David und Goliath und großartigen Menschen aus der neueren Historie einen Besuch abstatten. Du würdest dich gerne mit Abraham Lincoln und Christopher Columbus verabreden. Du würdest gerne bei all deinen Vorfahren, die entschliefen, bevor du auf die Welt kamst, vorbeischauen. Du würdest gerne deine großartigen Großeltern in den Arm nehmen. Natürlich würdest du sogar gerne noch einmal deiner Mutter und deinem Vater begegnen, so wie du sie kanntest. Du würdest dich ebenfalls gerne in jüngerem Alter kennen lernen. Möglicherweise würdest du dir etliche gute Ratschläge mit auf den Weg geben. Tatsache ist, du würdest gerne jeden und alles auf ein Mal kennen, so, wie dir Blumen dauerhaft blühend und Weinstöcke, die immer Trauben tragen, lieb sind.

Nicht in der Welt kannst du das. Auf einer praktischen Ebene her gesehen ist in der Welt, wo Zeit und Raum zu existieren scheinen, nicht ausreichend Platz dafür. Was die Zeit anbelangt – zu welchem genauen Zeitpunkt hättest du es gerne, dass die Zeit für dich pausiert oder sich zurückspult?

Ihr Lieben, es sieht nach einer Phantasie aus, dass ihr möchtet, dass das Leben eine Pause einlegt und dass ihr gerne die Vergangenheit in ihrer Gesamtheit erleben möchtet. Und dann würdet ihr gerne der Zukunft etwas zulegen. Ja, natürlich, ihr würdet gerne bei der Zukunft vorbeischauen.

Hier die Sache, Geliebte, ihr säht es gerne, die Gänge der Welt so zu ändern, dass sie euch passend sind, indes, was würde euch zufrieden stellen? Geliebte, ihr möchtet ständig mehr. Einerlei wie viel ihr hättet, es gäbe noch etwas anderes, was ihr möchtet. In einer gedrängt vollen und reichlich versehenen Welt, da könntet ihr den Wunsch äußern, zu dem Leben zurückzukehren, wie ihr es derzeit kennt!

Es gibt eine größere Rückkunft, als alles, was ihrer eurer Vorstellung nach gerne sähet.

Irgendwo inwendig in euch, selbst unterdessen ihr in eurem Körper untergebracht seid, kennt ihr jeden und alles. Der gesamte Kenntnisstand des Himmels ist inwendig in euch. Tatsächlich ist der Himmel der Kern der Totalität, der jetzt im Augenblick mitten in euch existiert, den ihr dennoch nicht seht oder hört oder ergründet, obschon ihr ihn habt.

Die ganze gewaltige Ausdehnung, die ihr euch sehnlich wünscht, ist bereits euer. Ihr habt es alles, und dennoch vermögt ihr es euch derzeit nicht alles einzuverleiben. Es ist bekannt, allerdings unangefasst, ungesehen, ungehört. Ihr könnt nicht ergründen, was ihr nicht ergründen könnt, und gleichwohl seid ihr reichlich ausgestattet. Es gibt nichts, was euch angestückt gehört. Ihr seid die Ganzheit. Ihr seid jeder und alles insgesamt auf einen Schlag. Eben jetzt im Augenblick seid ihr. Und eure Augen tun sich, Stück für Stück, auf, und ihr hebt an, euch die Herrlichkeit zu vergegenwärtigen, die ihr seid, unterdessen sie sich anschickt, in euch hinein zu sickern.

HEAVENLETTER # 4340 – 12.10.12 – Love Loves Everywhere

LIEBE LIEBT ALLERORTS

Gott redete:

Lasst euer Herz los. Haltet es nicht umklammert. Lasst euer Herz wie einen Drachen sein, der fliegt. Lasst euer Herz in die Höhe schweben. Herzen sind zum in die Höhe Schweben da. Euer Herzen ist zum in die Höhe Schweben gemacht. Dies macht Gleichgewicht-Halten aus, Geliebte.

Du magst gemeint haben, dein Herz draußen auf dem Bauernhof verweilen lassen sei ins Gleichgewicht kommen, aber nein, dein Herz ist angelegt, abzuheben. Gleichgewicht ist dann, wenn dein Herz in der Höhe bleibt und sich daran gewöhnt. Dies bedeutet nicht, dass dein Herz herumspringt. Nein, dein Herz ist gleichmäßig bei der Geschwindigkeit des Lichts.

Dein Herz ist eingestellt, zu lieben. Es soll kein Abstellen deines Herzens geben. Das war’s. Dies ist die Botschaft für heute.

Dein Herz ist angelegt, voll saftig zu sein. Lasse es ausgereift sein.

Deinem Herzen ist es zu fliegen und sich von keinem Ort zu verabschieden. Ein Drachen hat einen Schwanz, und deiner Liebe gereicht es, deinem Herzen hinterherzugehen. Zu viel Liebe kann es nicht geben. Liebe kann nicht töricht sein. Liebe mitsamt Anforderungen, das kann töricht sein. Nichts soll deine Liebe blockieren. Nirgends sollst du deinem Herzen Einhalt gebieten. Lasse alle deine Liebe in deinem Herzen dich mit sich nehmen. Es gibt kein Nachlassen bei deiner Liebe. Liebe ist mit deinem Herzen auf Reise. Liebe ist nicht dazu bestimmt, durch ein Objekt eingehandelt zu werden. Es gibt einzig die Thematik von Liebe, und das Thema ist nicht dies oder das, nicht dieses Objekt oder jenes Objekt. Nein, deine Liebe ist umfassender als jedwedes Objekt. Deine Liebe bedarf keines Objekts. Deine Liebe möchte einfach gerne frei gelassen sein. Wie ein Vogel, so möchte deine Liebe Wind unter den Flügeln haben.

Und zumal sortiert oder kategorisiert ihr eure Liebe nicht. Liebe ist nicht sanktioniert oder nicht nicht-genehmigt. Liebe ist Liebe. Sie ist ihre eigenen Eltern. Liebe bedarf keiner äußeren Quelle, um Liebe zu sein. Liebe ist eine innere Entfaltung. Liebe ist nicht dafür bestimmt, jemanden zu verfemen. Liebe ist fürwahr Demokratie. Es ist leichter, einfach zu lieben, als hie und da zu lieben und Liebe gemäß einer begrenzten Zubilligung zu beschränken. Absolut nicht. Der Liebe, die dein Herz trägt, schlechterdings keine Grenzen.

Gib es deinem Herzen statt, niemandem gegenüber Einwände zu erheben. Wirf dein Herz, wirf dein Netz der Liebe aus, und lasse es seine Liebe steigern, liebenswürdig, um dessentwillen, wie gut die Liebe sich fühlt, liebenswürdig, weil du liebst und nicht, weil jemand sie herangezüchtet hat. Züchte deine eigene Liebe. Mache sie weit. Es ist leichter, alle zu lieben, als nur einen einzigen oder ein Mal oder nie zu lieben.

Liebe ist kein Kostüm, was du anhast. Nichtsdestotrotz, mache dich in der Wärme der Liebe fein. Besinge die Liebe. Wiege sie nicht ab, lege dir genauso wenig Kategorien der Liebe zu. Da ist Liebe. Lasse dein Herz auf der Liebe reiten. Gehe mit der Liebe überallhin, denn Liebe bist du. Weise keine Liebe ab. Bezeichne nicht die eine oder andere Liebe als akzeptabel, und eine andere Liebe als inakzeptabel.

Ein Herz ist nicht von der Art. Ein Herz der Liebe ist ein Herz der Liebe. Liebe ist keine Ermessensfrage. Wir reden um viel Umfassenderes als um persönliche Liebe. Du hast ein universales Herz, das keine unterschiedliche Behandlung kennt. Deine Liebe ist einfach. Alles Mindere als völlige Liebe ist behinderte Liebe, ist abgeschnittene Liebe, Liebe in Stücken, ist Liebe wie ein staatliches Gesetz. Liebe bedarf keiner Liebe. Liebe ist ihre eigene Liebe.

Liebe kennt keine unterschwelligen Botschaften und Subtexte. Liebe kennt schlicht und einfach Liebe. Liebe ist simpel, und Liebe ist unübersehbar weit. Liebe ist Weite Selbst. Liebe bringt nichts klein-klein zustande. Liebe ist frei und verschenkt frei von sich selbst. Liebe ist wie die Sonne, die scheint. Die Sonne begibt sich willentlich, glücklich überallhin. Liebe geht überall nieder.

Was ist Wahre Liebe? Wahre Liebe ist Liebe, die sich selber ohne gestellte Fragen verschenkt. Liebe gibt, da sie nichts anderes zu lieben kennt denn zu lieben. Liebe liebt nicht hier und da. Liebe liebt allerorts.

HEAVENLETTER # 4341 – 13.10.12 – And the Moon Is Made of Cheese

UND DER MOND IST AUS KÄSE GEMACHT

Gott redete:

Du sehnst dich in deinem Leben nach Wundern, und du bist von Wundern umschlossen. Das ganze Leben ist ein Wunder. Es ist insgesamt ein Wunder. Du lebst ein Wunder. Sag Mir, was ist kein Wunder?

Dass du atmest, ist nicht minder übernatürlich. Dass du am Leben bist, du, ja, du. Sonne, Mond und Sterne – allesamt Wunder. Regen und Schnee – Wunder. Flüsse, Seen und Meere – Wunder. Dass im Wasser Fische schwimmen, und Alligatoren zu Land wie im Wasser leben. Dass du wasser-geboren bist und das Meer in deinem Blutstrom trägst – Wunder. Es gibt keine einzige Sache in diesem Universum, was kein Wunder ist. Es gibt nicht eine Sache in diesem Universum, auf das du hindeuten und sagen kannst, dass es weniger als übernatürlich ist. Weil Wunder am Wuchern sind, macht sie nicht nicht weniger übernatürlich und wunderhaft.

Dass Worte gesprochen, verstanden und geschrieben werden können – gibt es vergleichsweise größere Wunder?

Poesie kann man niederschreiben, Lieder kann man singen, und Tänze kann man tanzen.

Dass Äpfel auf dem Wasser hin und her tänzeln.

Dass es Lachen und dass es Tränen gibt.

Dass etliche Gegenstände schweben, und andere sinken.

Dass der Mond ab und an bei Tage zu sehen ist.

Dass eine Sache eine andere verfinstern und in den Schatten stellen kann.

Dass es so etwas wie Lernen gibt.

Dass es so etwas wie Vergessen gibt.

Dass Kinder empfangen und geboren werden.

Dass es Lachen und Tränen gibt.

Dass es Körper gibt.

Dass Körper enden und Seelen weiterbestehen.

Dass es so etwas wie Denken gibt.

Dass der Wind weht und dass er einhält.

Dass es Ebbe und Flut gibt.

Dass es Meere und Wellen darauf gibt.

Dass es all die Farben des Regenbogens gibt.

Dass es Kreiden in einer Schachtel gibt.

Dass es allerhand Tiere gibt. Dass sie lieben und geliebt werden.

Dass Liebe gar aus den düstersten Ecken entkommt.

Dass die Sonne scheint, Sterne funkeln und der Mond aus Käse ist.

Dass aus der schönen Luft Staub herunterfällt.

Dass Herzen schlagen.

Sage Mir, bitte, was ist kein Wunder?

Dass Leben existiert, ist ein Wunder.

Dass du am Leben bist, Wunder der Wunder.

Dass solch ein Phänomen wie Blumen, die wachsen und blühen, da ist – ein Wunder.

Dass du Augen hast, mit denen zu sehen ist, ein Wunder, und Ohren zum Hören, und einen Sinn fürs Anfassen, für den Geruch, den Geschmack, und einen Sinn für den Humor und die Verwundertheit.

Dass es Geschichten gibt, und dass du durch sie berückt bist.

Dass in einem Kieselstein ein Sinn zu liegen kommt.

Dass es DNA gibt, und dass die DNA allen gemein ist.

Dass die Welt sich dreht.

Dass es Pilze gibt.

Dass es Löwenzahn gibt.

Dass es Lippen, Zunge und Sprechen gibt!

Dass es Geschmäcker, Gelüste und Appetitanreger in der Welt gibt.

Dass es weder ein Ende noch einen Anfang gibt.

Dass es Endlosigkeit und Ewigkeit gibt.

Dass Zeit nicht wirklich existiert.

Dass alles eine Illusion ist, mit der einen Ausnahme des Einsseins, das Uns allen gemein ist.

Dass nichts abhanden gekommen ist, und nichts das gleiche bleiben kann, mit der einen Ausnahme der Wahrheit, und dass die Wahrheit Liebe ist.

Dass Wörter niedergeschrieben werden können, dass etliche Wörter langsam und etliche zügig sind.

Dass es Musik gibt.

Dass es Sprache gibt. Und unter jenen ist Liebe die erhabenste. Es gibt keine andere Sprache als sie.

Und Wörter auf Papier verbrauchen Platz.

Dass es Theater gibt, derweilen die ganze Welt ein Theater ist.

Dass Komödien und Tragödien vorkommen, alldieweil keines von beiden existiert.

Alldieweil alles, was ist, du und Ich ist, und alldieweil es Gedichte gibt und das Leben selbst ein Gedicht in Variationen seiner selbst ist.

Während es Hallo’s und Auf Wiedersehen und nichts gibt, außer das eben jetzt, unterdessen Wir Uns unterreden.

HEAVENLETTER # 4342 – 14.10.12 – New Delights, New Adventures

NEUE WONNEN, NEUE ABENTEUER

Gott redete:

Entsinnst du dich der Geschichte von dem kleinen holländischen Jungen, der seinen Finger in den Deich hielt und die Stadt vor dem Überfluten bewahrte? Es war eine gute Sache, was der Junge tat.

Im menschlichen Leben gerät dein Geist wie zu einem Deich, der die Gezeiten zurückhält. In diesem Falle sind die Gezeiten die Vergangenheit, und dein Geist ist der Deich, der die Vergangenheit davon abhält, dorthin zu gehen, wohin die Vergangenheit gehört.

Ist dein Geist nicht von Erinnerungen überflutet? Wie viel aus der Vergangenheit kannst du festhalten? Spare dir Erinnerungen auf für dann, wenn man sie benötigt, wenn sie einem Zweck dienen, wenn du nicht von ihnen überschwemmt werden kannst. Lasse den Deich der Vergangenheit los. Befreie deinen Geist. Es ist zu viel Angehäuftes da. Zu viel Angehäuftes artet zu Gerümpel aus. Habe einen Geist, der frei und nicht aufgedämmt ist.

Es muss in deinem Geist für neue Gedanken und für zu tätigende Entdeckungen leeren Platz geben. Alte Gedanken halten deinen Geist zurück. Alte Gedanken sind wie Zügel, die den Geist nur so und so weit und nicht weiter gehen lassen.

Es ist gut, mit dem Aufhäufen aufzuhören. Es ist gut, voranzugehen. Natürlich ist es so – ein Gedanke zieht einen anderen. Es möchte scheinen, dass dir Gedanken niemals ausgehen. Tatsächlich ist es so, Gedanken scheinen dir nachzusetzen, dich einzuholen, dich zu unterbrechen. Ist dein Geist nicht König Midas, der zu sehr an seinem Gold festhält? Zu viel Gold gerät zu Schlacke. Es wird zu einem Rückschlag, zu einer Stockung. Zu viel der Vergangenheit verstopft deinen Geist, hält ihn in Geiselhaft.

Lasse deinen Geist frei sein. Lasse ihn frei sein, zu erkunden, und nicht, zu horten.

Am Ende des Tages, da stelle dir ein Behältnis, wie einen Wäschekorb etwa, vor, wohin du unnötige Gedanken fallen lässt und wo du sie nicht noch einmal durchspielen möchtest.

Wie viele Male hast du zu deinem eigenen Schaden die gleichen Gedanken aber und abermals gedacht?

Erweise dir selber eine gesegnete Wohltat mit neuen Alleen des Denkens. Die Vergangenheit hat nicht ihre Versprechen zu halten. Sie kann sie brechen. Du kannst den Kreislauf der Vergangenheit alleinig mittels deiner Gedanken durchbrechen. Wasche deine Gedanken der Vergangenheit aus. Lasse sie vergangen sein. Lasse sie dorthin gehen, wohin alte Gedanken gehen. Du kannst sie weder für immer aufbewahren, noch auch möchtest du das. Die Versprechen der Vergangenheit sind bestimmt, gebrochen zu werden. Sie sind nicht angelegt, gehalten zu werden. Du schuldest vergangenem Denken keine Anhänglichkeit.

Die Vergangenheit ist ohnehin allesamt ein Traum. Setze neue Träume in Bewegung. Du kannst alles träumen, was du möchtest. Lasse die Träume, die du magst, florieren. Lasse all die Rückblenden sitzen. Weil das Licht einstens schummerig war, bildet keine Ursache dafür, es jetzt trübe zu halten. Passe das Licht deines Lebens einer neuen Wattleistung an. Selbst die glückliche Vergangenheit hält für dich Traurigkeit inne. Dreht die Lichter an, Geliebte. Gebt die Vergangenheit auf, die euch fürwahr im Stich gelassen hat.

Die Vergangenheit, die niemals war, ist mit Sicherheit nicht mehr. Betrachte die Vergangenheit als einen Schubs, der dich vorantreibt.

Wenn du von einer Stelle zu einer anderen umziehst, kannst du nicht all deine Besitztümer mitnehmen. Genauso wenig kannst du sie voll umfänglich auf Lager legen. Mache aus deinem Geist keinen Lagerplatz.

Bereite den Boden, um neue Setzlinge zu pflanzen. Alte Gedanken sind schal. Sie bringen dich nicht voran. Sie werden dich womöglich in ihrer Knechtschaft halten.

Lasse heute dein Schlüsselwort ’neu‘ sein, neues Entzücken, neue Abenteuer, neue Ausdehnung und neue Erhebung. Weg mit dem Alten und heran mit dem Neuen.

Deinen früheren Wiedererinnerungen gehört es nicht, bei dir Wohnung zu nehmen, noch auch gilt es dir, bei ihnen zu verweilen. Sie sind angelegt, zeitweilig zu sein.

Versieh dich in deinem Geist mit einer Rodung. Setze dein Leben frei. Befreie dich selbst von der Vergangenheit und fange noch einmal von vorne an. Anderenfalls hältst du die Morgenröte ab.

HEAVENLETTER # 4343 – 15.10.12 – Choose Sunshine

WÄHLE DEN SONNENSCHEIN

Gott redete:

Male dir ein verträgliches Leben aus. Stelle dir ein Leben bildlich vor, wo du keine langen Schwengel an Angst mehr hast, wo dich Sorgen und Aufruhr nicht überrennen. Dieselben Begebenheiten im Leben mögen vonstatten gehen, die Wolken allerdings, die derzeit die Ereignisse umgeben, haben sich nicht mehr um dein Herz herum zu gesellen.

Stelle dir ein Leben vor, wo du dich ohne Beklemmung vorwärtsbewegst. Stelle dir ein Leben voller Zutrauen vor. Weswegen denn nicht? Weswegen denn für Problematiken parat sein? Weswegen sie anstacheln? Deine Tränen halten die Ereignisse nicht davon ab, vorzukommen. Angst war kein Abschreckungsmittel. Sie war womöglich ein Attraktor.

Lasse Angst keinen geladenen Gast sein. Wieso Angst bei dir behalten, vor oder nach Geschehnissen? Absenz von Angst kommt nicht einem Draufgängertum gleich. Nutze Umsicht beim Überqueren der Straße und beim Hochklettern einer Leiter, beim Leben selber indes, da schaue dich nicht über die Schultern nach Anzeichen drohender Ereignisse um, die du gar als schlimmes Schicksal bezeichnen wirst.

Ich bitte euch nicht, Mut zu haben. Ich bitte euch, dass ihr keine Bedürftigkeit für Mut im Blick habt. Sobald das herankommt, was man Schwierigkeit nennt, ist es imstande, euch ohne irgendwelche Mithilfe von Angst zu finden. Falls Mut keine Angst haben bedeutet, dann sei, in diesem Sinne, mutig. Ermuntere das Leben, ein Spaziergang im Park zu sein. Tilge Ängste. Sie gehören dir nicht zu.

Es gibt in der Welt tausend und eins Ängste, vielleicht noch mehr. Übertreffe die Angst. Suche dir ein Tor des Zutrauens aus. Suche dir die Türe aus, auf der Gutheit und Verschonende Nachsicht steht. Sei jene Tür. Sei ein Zugang zu dem schwingenden Herzen deiner selbst. Vibriere zu lieben und gehe Furcht aus dem Wege.

Du wirst gedacht haben, Angst sei gesunder Menschenverstand. Angst mag ja gewöhnlich sein, aber sie hat weder Hand noch Fuß. Du kommst ohne sie besser weg. Behalte sie nicht. Furcht gehört es nicht, dich zu beschatten. Wähle den Sonnenschein. Schatten scheinen nicht auf dich. Schatten scheinen nicht. Sie sind schier Schatten. Du bist bestimmt, dich unter dem Licht der Sonne aufzuhalten.

Gib Mir statt, deinen Weg zu beleuchten. Erlaube es Mir, Mein Licht auf dich zu scheinen. Ich bin mehr als ein Prellbock, Gib Mir dennoch statt, dein Prellbock zu sein. Nimm in Betracht, dass du einen Bodyguard hast. Sieh Mich als denjenigen, der dich vor Furcht bewahrt. Liebe ist das Brot deines täglichen Lebens. Angst ist nicht die Butter, die über dein Leben gestrichen gehört. Leuchte Licht auf die Angst, und du wirst sehen, dass sie schier ein armseliger kläglicher Mitläufer ist. Lasse die Sonne, den Mond und die Sterne in deinem Leben marschieren. Lasse sie in deinem Leben die Aszendenten sein. Lasse Angst erledigt sein. Wirf Angst hinter dich. Furcht ist ein Hindernis, kein behilflicher Freund, wie du gedacht haben magst.

Stehe bei der Angst auf eigenen Füßen. Kriege eher die Angst klein, als dass du dich von ihr einschüchtern lässt.

Du hattest Ängste, die über dir schweben, selbst namenlose Ängste, arttypische Ängste, ja gar eine Angst vor der Angst. Gib alle Ängste auf. Ängste sind bloß so mächtig, wie du sie machst. Aus sich selbst heraus sind sie nichts.

Du liebst die Auffassung, du seist realistisch. Worin besteht der Realismus, während du in deinem Leben Angst für fest eingebaut erklärst? Vielleicht hattest du gedacht, du habest keine Wahl. Zu meinen, du habest keine Wahl, ist ein angstvoller Gedanke, denn du bist der Wählende deiner Gedanken. Wähle Angst ab. Lasse sie stehen. Habe weder Angst vor dem Bekannten noch vor dem Unbekannten. Sieh alles am Leben als deinen Freund.

Das Leben beschleunigt dich zu Mir hin, wo Ich in deinem Herzen Wohnung habe. Bei Mir, wo ist da für Angst Raum? Angst ist ein schierer Bettler, dennoch ist sie wie ein Krieger angezogen und möchte dich gerne an ihre Meisterschaft glauben machen. Angst ist ein nichts, ein bloßer Schatten eines Schattens, ein eingebildeter Schatten dazuhin. Angst wirft Zweifel aus. Bringe jenen Schatten der Angst hinter dich. Der Angst gilt es nicht, die Herrschaft über dich auszuüben.

HEAVENLETTER # 4344 – 16.10.12 – How Lovely Is a Heart

WIE LIEBENSWÜRDIG IST EIN HERZ

Gott redete:

Wie liebenswürdig ist ein Herz, welches in Übereinstimmung mit dem Meinigen schlägt. Wie in Frieden. Wie wohlverwahrt.

Mein Herz ist in der richtigen Tonart. Es kennt das Lied, das zu singen ist, und es singt es. Ein anderes Lied kennt es nicht.

Das Herz Meiner Kinder spielt indessen allerlei Abarten. Es ist auf der Suche nach seinem Schlüssel. Bisweilen ist euer Herz derart geschäftig am Schlagen – es hört sich selber nicht. Bisweilen wird euer Herz einem Trommler ähnlich, der mit dem Trommeln nicht aufhören kann, der jene Stöcke auf Holz, auf Metall niedergehen lässt und der überall rauf und runter geht und überallhin läuft. Manchmal macht euer Herz einfach Lärm, es vergisst das Musizieren.

Führt euer Herz aufs Neue beim stillen Trommeln ein. Macht euer Herz aufs Neue mit dem Frieden bekannt. Es hat sich nicht die ganze Zeit im Gerangel zu befinden. Setzt euch mit eurem Herzen hin und stimmt es ruhig.

Euer Herz ist ein Trommler, und doch vermag es auf einen anderen Rhythmus zu hören. Es muss das.

Seid bewahrender für euer Herz. Segnet es. Liebt es. Sofern euer Herz sich selbst nicht zu lieben vermag, was kann es da lieben? Ermutigt euer Herz, zwischendurch etwas Liebe zu essen und zu sich zu nehmen. Ihr werdet womöglich euer Herz im Kreis herumrennen lassen haben. Führt ein Gespräch mit eurem Herzen. Lasst es auf ruhiger See segeln. Euer Herz kann sich zurücksetzen, sozusagen in einem Kanu fahren, oder an Land einen Halt einlegen und seine Melodie wechseln.

Besänftigt euer Herz. Beruhigt es. Genug der Böen. Genug davon, dass euer Herz davonhuscht. Lasst euer Herz bei Mir sich ausruhen. Bindet es mit dem Meinigen zusammen, und es wird stetig schlagen, und zwischen den Schlägen wird es ausruhen. Euer Herz ist ein Held. Es war ein Soldat des Gutglücks. Öfters hat sich euer Herz selbst nicht in Betracht genommen. Der Schritt eures Herzens kann gelinder sein. Es braucht nicht auf der Oberfläche herumzurennen. Euer Herz kann sich zur Tiefe des Ozeans erheben. Es muss das. Halte die Ruder deines Herzens ruhig.

Lasse dein Herz sich selber ein sicherer Hafen sein. Lasse es ein Beruhiger aller Herzen in der Welt sein. Lasse es den Metronom der Liebe und des Lebens auf Erden einstellen.

Langsam und beständig ist der Schlag deines Herzens.

Natürlich ist Mein Herz weder langsam noch beständig. Mein Herz liebt, und was sonst kann Mein Herz betreten, außer die Liebe, die es schlägt.

Lasse dein Herz die Liebe schlagen, und alles ist gut, und alles wird in Obhut genommen.

Lasse dein Herz ein Heiligtum der Liebe und einzig der Liebe sein. Lasse dein Herz eine Weise der Liebe abspielen und einzig Liebe und Frieden kennen. Lasse den Gehalt deines Herzens die zufriedene Gehaltenheit sein. Dein Herz hat alle Zeit der Welt, denn ihm zu Füßen liegt die Ewigkeit.

Euer Herz schlägt in der Welt die Zeit, und es ist ein Diener der Welt. Zur selben Zeit ist es oberhalb der Welt. Es hört der Musik des Himmels zu, und es kommt zur Ruhe, während es sich zum Frieden erhebt. Siehst du es auch so, dass dein Herz sich sehnt, mit Süßem angefüttert zu werden? Spende sodann deinem Herzen, was es gerne hat. Gib ihm besänftigende Lieblichkeit. Ehre dein Herz. Gib ihm seinen rechtmäßigen Platz. Gib ihm, was es möchte. Es möchte Frieden, und dein Herz möchte mehr als alles andere Liebe spenden. Alles, was dein Herz möchte, ist Liebe.

Und was ist Liebe? Liebe ist Wahrheit. Dein Herz hatte hinlänglich Halbwahrheiten. Es sehnt sich nach der Wahrheit von sich selbst. Die Wahrheit ist Liebe. Dein Herz möchte die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, und auf diese Weise übermittelst du ihm Friede, spendest du ihm grüne Weiden, segnest du dein Herz mit Liebe. Segne es jetzt.

HEAVENLETTER # 4345 – 17.10.12 – In the Light of God

IM LICHTE GOTTES

Gott redete:

Es gibt kein Eignen, und in Wahrheit gibt es kein Schulden. Jeder auf der Erde ist ein freies Seinswesen. Du bist frei, dich für all das zu freuen, was dir gespendet wurde. Du bist ebenso frei, für das unglücklich zu sein, was dir nicht übermittelt wurde. Du hast allerlei freie Wahl.

Und doch, deine Wahl ergeht nicht für dich allein. Du kannst, was du dir aussuchst, nicht bei dir behalten. Du triffst für Alle die Wahl.

Heute ist jemand dabei, dich zu kopieren. Sei es wert, vervielfältigt zu werden.

Wenn du wertschätzend bist, werden es Andere ebenfalls sein.

Wenn du missbilligend bist, werden Andere ebenfalls missbilligend sein.

Auf diese Weise nimmst du Verantwortung für mehr als für dich selber wahr. Auf diese Weise hast du Zuständigkeit inne.

Ein Führer ist jemand, der Verantwortung übernimmt. Er sitzt nicht da und wartet ab. Er steht auf und zieht Alle in Betracht. Für ein Kind Gottes ist allein an sich selber denken allzu armselig.

Ge-heilig-t sei dein Name. Niemals war die Rede davon: Selbst-zentriert sei dein Name. Es wird für dich von Nutzen sein, auf Meinen Namen zentriert zu sein, denn, bin Ich nicht die Wahrheit von dir? Bin Ich nicht dein Brunnquell? Bist du nicht in Meinem Bilde gemacht? Dann sei es. Sei es jetzt im Augenblick, heute.

Was gibt es hier, was dich davon abzuhalten vermag, ein Erhabener zu sein? Alleinig ein Gedanke deinerseits. Daher nun, denke neue Gedanken. Mache sie dir zueigen. Begrüße Mich mit offenen Armen.

Die Welt verkauft euch etwas zum Trinken, und sie trägt euch an, beim Trinken verantwortlich mit ihm umzugehen. Ich gebe euch das Leben, und Ich bitte euch, das Leben, das Ich euch gebe, verantwortlich zu leben. Ich gab euch das Leben nicht einfach das eine Mal und hielt es dann für erledigt. In jedem Augenblick gebe Ich euch das Leben. Ich gebe euch Ewiges Leben, gleichwohl, jetzt soeben, reden Wir von deinem Leben auf dieser Erde. Lebt mit Liebe.

Die Erhabenen lebten Liebe. Sie nahmen in Obhut, so, wie sie atmeten. Sie übernahmen Verantwortung für ihr eigenes Leben und für das Leben Aller auf der Erde. Dies war keine Bürde, das versteht ihr. Dies ist es, worin ihr Aufenthalt bestand. Die Erhabenen wirkten, wie sie es gerne taten. Sie gaben sich selber, weil das die Stelle war, an der sie waren, an der sich ihr Bewusstsein befand. Sie ließen die Vergangenheit los und schritten in die Gegenwart hinein, und mithin hoben sie das Seil des Lebens auf der Erde in die Höhe. Die Erhabenen schauten zu Mir, und auf diese Weise dienten sie allen.

Die Erhabenen machten sich über Alle Gedanken. Sie wandelten für Alle. Sie redeten für Alle. Sie öffneten Tore für Alle. Sie stellten Andere vor sich selbst, nicht als ein Opfer, nein, keineswegs, sondern als eine Gabe. Bei ihrem Bewusstheitsstand vermochten sie es nicht anders. Sie lockerten ihren Halt an sich selber. Sie löschten sich nicht selber aus. Sie waren machtvolle Seinswesen, die ihren Ort im Gefilde des Lebens bestätigend anerkannten. Du hast den gleichen Platz. Was immer die Erhabenen auch wirkten, das vermagst du zu tun. Zuvörderst hast du daran zu denken. Ich habe es lange bedacht.

Du bist ein Führer der Menschen. Es ist an dir, Initiative zu ergreifen. Es ist an dir, dein Leben im Lichte Gottes zu führen. Es ist an dir, Licht auf die Welt zu schütten, die sich das Licht so begehrlich wünscht. Alles, was du für dich sehnlichst wünschst, dass es dir geschenkt wird, ist für dich zum Geben. Es ist an dir, die Welt wieder aufzufrischen. Es ist an dir, Zutrauen, Hoffnung und Menschenliebe von Neuem instand zu setzen. Du sollst ein lebendes Beispiel sein. Groß bedeutet nicht berühmt, das verstehst du. Wer waren größere Diener als jene, die Erhaben waren? Wer denn war bescheidener?

HEAVENLETTER # 4346 – 18.10.12 – As You Await the Dawn …

WIE DU DER MORGENRÖTE ENTGEGENBLICKST ….

Gott redete:

So wie du der Morgenröte entgegenblickst, so harre Ich deiner. Ich sehe Mich nach dir um. Ich suche dich. Ich gehe bei Meiner Suche nach dir in die Welt hinaus. Ich suche dich für dich, und Ich suche dich ebenso für Mich. Ich liebe es, mit dir reichlich versehen zu sein. Ich liebe dein Gewahrsein von Mir. Ich liebe dich, dass du Meiner in deinem Herzen gewahrst, denn du bist das Herz Gottes. Alle sind in Meinem Herzen, und gleichwohl begebe Ich Mich auf die Suche, wo ihr bereits seid. Ich suche euer Gewahrsein.

Es ist so etwas Geringfügiges, Meiner gewahr zu sein, Mich zu kennen, Mich zu bewahren. Ich bin so leicht wie Luft. Du kannst Mich kennen. Du kannst Mich sehr persönlich kennenlernen. An der Stelle hat Freude ihren Anfang. Ich muss sie dir in Stücke brechen – du hast die Liebe kaum berührt. Dir ist nicht einmal die Majestät kenntlich, die du bist. Du kommst unentwegt Stück um Stück näher. Bloß noch einen winzigen Schritt, und du wirst aus erster Hand Unser Einssein erkennen. Du wirst dein Einssein mit Allem Was Ist kennenlernen. Du wirst Mich weitaus besser kennen, als du deine eigene Hand kennst.

Deine Hand war stets deine Hand, und doch, ungeachtet der Redewendung, man kenne etwas wie den eigenen Handrücken, man kenne etwas wie die eigene Westentasche, kennst du deine Hand noch längst nicht. Sie war immer deine Hand, dennoch bist du ihr ein Fremder. Ich bin dein eigener Gott. Sei Mir kein Fremder. Ich bin es wert, gekannt zu werden. Mache dich selber aufs Neue mit Mir bekannt. Komme in Mein Wohnzimmer. Lieber noch, bringe dein Gewahrsein von Mir in dein Herz. Bringe Mich näher zu dir in dein Gewahrsein.

Ich kann dir schlechterdings nicht näher sein, als Ich es bin. Es bist du, der Mich näher zu dir hin ziehen wird. Einfach ein bisschen näher, und du wirst mit Unserem Einssein vertraut sein. Du wirst es kennen wie deine Westentasche. Nein, du wirst Unser Einssein kennenlernen, wie du jemals zuvor nichts kennengelernt hast. Einssein wird durch dich heranbranden. Du wirst Liebe kennenlernen, so wie du nie zuvor Liebe gekannt hast. Du wirst erkennen, was du bereits weißt. Du wirst dessen bewusst sein. Und sobald du Unseres Einsseins bewusst bist, gibt es nichts anderes mehr, dessen bewusst zu werden ist. Bisher war dir nichts hinlänglich. Ich bin für dich genug. Du bist bei Mir gesättigt. Je mehr du bei Mir gesättigt bist, umso mehr erhebe Ich Mich in deinem Herzen, desto mehr kommst du dir selber abhanden. Dich selber verlieren ist ein gewaltiger Gewinn. Mich kennen ist die einzige Sache, zu kennen, denn du kennst dich selbst, sobald du dazu gelangst, Mich zu erkennen. Dir geht die Sicht auf deine Individualität verlustig und du erlangst im Einssein hinzu, welches die Wahrheit von dir ist. Es ist das Empfindungsvermögen von dir.

Es ist nicht wirklich Ich, woran du zu glauben hast. Es bist du selber. Dich selber erkennen ist Mich erkennen, und es gibt nichts Großartigeres zu erkennen.

Du hast dich immer nach Mir gesehnt. Du wirst womöglich die Bezeichnung deines Sehnens nicht gekannt haben, und dennoch war Ich es von jeher, nach dem du dich sehntest. Du hast gegen dein Verlangen nach Mir angekämpft. Du hast ebenfalls gegen Mein Verlangen nach dir angekämpft.

Was Ich Mir auch sehnlichst wünsche – du kannst ihm nicht entgegenstehen. Du kannst Mir nicht sehr lange widerstehen.

Falls du dir Größe wünschst, mache dich mit Mir vertraut. All die Dinge, die du dir in deiner Vorstellung als großartig denkst, sind neben Mir nichts. Was sind Ruhm und Gutglück neben Mir? Sie existieren nicht. Neben Mir sind Ruhm und Gutglück Lappalien. Sie sind Spielzeuge, aus denen du herauswächst. Du kannst deine Spielzeuge mögen. Sie sind einem Zweck dienlich, und doch – sie sind nicht auskömmlich.

Mache dir nichts draus, Ich bringe dich näher zu Mir. Spürst du das? Spürst du, wie du zu Mir gezogen wirst? Mit der ganzen Macht im Universum und mit aller Macht im Himmel ziehe ich dich zu Mir. Ich rufe dich herbei, und du wirst kommen. Du bist auf dem Weg. So stehen die Dinge. Du befindest dich im Schnellzug zu Gott. Ich rufe dich zu Mir. Komme jetzt. Komme.

HEAVENLETTER # 4347 – 19.10.12 – The Grand Inquisition I

DIE STATTLICHE UNTERSUCHUNG – I

Gott redete:

Es gibt etliche Fragen, die bei dir unbeantwortet bleiben. Keine Antwort befriedigt. Fragen wie diese, die du stellst:

„Warum ist er gestorben? Warum kam ein Kind mit einem fehlenden Chromosom oder ohne ein bestimmtes Körperglied zur Welt? Wie kann denn Liebe allem Anschein nach nicht im menschlichen Herzen sein? Wie kann es in einer Welt, die Gott geschaffen hat, Mord geben? Wieso gibt es Leiden? Wie kann menschliche Liebe sich gleichzeitig wie Schmerz anfühlen? Selbst bevor die Liebe für einen Anderen ihren Anfang nimmt, kann sie sich wie Schmerz anfühlen. Wie kann es Verlust geben? Wie kann Leben derart machtvoll und doch so zerbrechlich sein? Bist Du herzlos, Gott? Wie kannst Du unserem Leiden gütig zusehen und es nicht hören, wie wir nach Dir rufen?“

Dies sind Fragen, die du stellst, nicht Ich.

Wie können diese Fragen in menschlichen Begriffen beantwortet werden? Falls du eine Antwort hast, sodass dein Herz begreift, so tritt gleich hervor. Du bist nicht zufriedengestellt, wenn du zu hören bekommst: „Gott kennt den Grund.“

Dein Nachdenken geht weiter. Du sagst zu Mir:

„Vielleicht ist das Leben ein Mischmasch aus allerhand Dingen, so als wäre es insgesamt in die Luft geworfen und es käme eben so zufällig wieder herunter. Falls das Leben kein Wirrwarr ist, dann ist es vorgezeichnet und zweckgerichtet. Wer sollte je das Leben so entwerfen mögen? Was für eine Art Gott sollte in Schmerzen und Leiden auftreten mögen? Was für ein Gott sollte je den Schmerz zulassen, ganz zu schweigen, ihn aufzustellen? Ist Gott ein Gott der Liebe, oder nicht? Was für eine Liebe ist im Schmerz zugegen?

Wie koexistiert Elend oder scheint Elend zu koexistieren in einer so schönen Welt, so voller Schönheit, die so köstlich vor uns ausgebreitet ist? Jammer muss Geiz bedeuten. Wie kann es, in einer solch großherzigen Welt, Geizkragen des Lebens geben, die sich voreinander keinen Zentimeter rühren können? Stimmst Du Dich um, lieber Gott? Selbst unterdessen ich Dich ausfrage, bist Du mir lieb und teuer. Du bist mir rundum wichtig, und doch hinterfrage ich Deine Befähigung. Ich stelle Dich in Frage.

Wie kann das Leben schlechterdings sein? Und falls Du, Gott, das Universum erschufst, Wer erschuf Dich? Ja, ich weiß, meine Fragen drehen sich im Kreis.

Gut, also, das Leben wurde uns gespendet, es zu erfahren, und danach lautet die Frage: Wozu? Wofür gilt das Leben allemal? Gott, vielleicht sagst Du, das Leben wurde für uns als ein Geschenk erschaffen. Das würdest Du sagen, nicht wahr?

Ganz bestimmt würdest Du uns zu Weihnachten vortragen, doch jemanden geradewegs das zu schenken, was er gerne möchte. Das würdest Du, oder etwa nicht? Du würdest uns nicht vortragen, einem Freund oder einem Familienmitglied etwas Unerwünschtes zu schenken. Das würdest Du doch nicht tun, oder etwa nicht? Und doch, Du hast uns Vieles gegeben, was wir nicht mögen, nicht für uns und nicht für sonstwen.

Was für eine Art Gott würde Kains Mord an Abel stattgeben oder anfachen, dennoch hast Du Kain recht früh in der Geschichte eingeführt.

Gott, Du wirst möglicherweise sagen, dass Du Kain den freien Willen gegeben hast, und dass der freie Wille frei zu sein hat, zu verletzen, wie auch, zu segnen. Du hast uns zu dem Empfinden gebracht, der freie Wille sei eine gute Sache. Bist Du es, Der uns dazu überredet? Was sollen schlichte Menschenseinswesen dabei denken? Was soll ich dabei denken?

Du könntest uns ausrichten, mit unserem Herzen und nicht mit unserem Geist die Führung zu übernehmen. Unser Geist analysiert. Unser Geist übertreibt es mit dem Analysieren, unsere Herzen indessen tun weh und zerbrechen. Sofern Du uns helfen könntest zu verstehen, wären wir dankbar, gleichwohl, Du sagst, es gebe bei der Ebene an Verständnis, bei der wir uns gegenwärtig aufhalten, keine Möglichkeit, es zu fassen. Das ist wahr. Ich verstehe nicht, und Du räumst ein, es sei für mich derzeit nicht verstehbar, was aber ist das für eine Antwort?

Wenn Du Gott bist, kannst Du uns nicht helfen zu verstehen? Du sagst, Verstehen bedürfe einer mächtigeren Ebene an Bewusstheit, und dass wir jenes Niveau nach einer Weile eines Tages innehaben würden. Wieso schenkst Du uns dann jene Ebene des Verstehens nicht jetzt im Augenblick? Kannst Du das nicht? Bist Du Gott, oder bist Du es nicht? Führst Du nicht als erster das Kommando? Gibt es sonstwen, dem gegenüber Du Rechenschaft abzulegen hast?“

Und Ich sage zu dir:

„Deine Fragen sind nicht neu. Deine Fragen sind so alt wie die Zeit. Bevor die Zeit geboren wurde, hattest du diese Fragen nicht.“

Ich möchte diese brennende Erörterung gerne fortsetzen.

HEAVENLETTER # 4348 – 20.10.12 – The Grand Inquisition II

DIE STATTLICHE UNTERSUCHUNG – II

Gott redete:

Kinder stellen ihren Eltern endlose Fragen: „Welche Farbe hat der Himmel? Wieso ist er dann blau? Weswegen ist der Himmel nicht grün, und das Gras blau? Kann ich am Sonntag in den Zirkus gehen? Warum kann ich am Sonntag nicht in den Zirkus gehen? Kann ich es am Samstag? Warum bin ich hingefallen und habe mir mein Knie aufgeschlagen und geweint? Wieso tut das weh? Du kannst das heilen, oder? Du bist meine Mutter, das bist du doch?“

Und die Antwort magst du nicht: „Du bist zu jung, um das zu verstehen.“. Dir liegt diese Antwort gar nicht.

Und du wendest dich zu Mir und fragst: „Gott, warum tue ich mir weh? Und wieso erlaubst Du das?“

Du hast die gleichen Fragen, und jetzt stellst du sie Mir. „Als Kind sprachst du wie ein Kind.“ Und du hast bei deinen Eltern die Antwort nie gemocht, dass du einfach zu jung seist, um das zu verstehen.

Geliebte, ihr wisst, ihr könnt nicht zu einem Lexikon greifen und Antworten auf eure tiefsten Fragen aufsuchen. Ihr begreift, dass Fragen nach näheren Angaben die eine Sache sind, und dass die Fragen, die ihr stellt, weitaus mehr als informierende Auskünfte sind. Ihr kennt, versteht und bejaht bereits das Konzept bezüglich Ebenen des Gewahrseins. Es ist euch einfach nicht lieb, das zu hören.

Ihr versteht füglich, dass Kinder auf alle ihre Fragen nicht Antworten zu haben haben. Was fürderhin, Geliebte, falls das Kind die Antworten bekäme? Was wäre, wenn es augenblickliches Verstehen innehätte?

Was ihr fragt, ist nicht zu viel, um es zu fragen, dennoch liegen Antworten auf die Fragen, die ihr stellt, jenseits von euch – von dieser Ebene des Lebens. Ihr habt nicht alles zu wissen. An dieser Stelle eurer Entwicklung, einerlei wie erbittert ihr seid, es nachzuvollziehen, möchtet ihr wissen, weil ihr wissen möchtet. Und doch seid ihr nicht bereit zu hören. Falls Ich euch etwa jetzt in diesem Augenblick sagen würde, dass ihr derzeit außerstande seid, fortgeschrittene Rechenarten zu begreifen, wärt ihr in der Lage, das zu akzeptieren.

Und doch, tief drinnen, versteht ihr, dass die Fragen, die ihr Mir stellt, eine simple Antwort haben. Eine einzige simple Antwort. Demnach kann man wohl sagen, dass die Antwort für euch allzu simpel ist, als dass ihr sie versteht. Eure Fragen stellen hat einen Vorteil. Es gibt immerzu mehr und mehr, und ihr möchtet gerne mehr und mehr. Euer Fragen hat womöglich eine höhere Wichtigkeit an sich als die Antworten.

Sofern Ich eure Frage vereinfache, sofern Ich eure Frage aufs Einfachste reduziere, sofern Ich eure Frage dazu umstelle, was ihr im Grunde fragt, werdet ihr Mir dann folgen? Möchtet ihr gerne die Frage hören, die Ich euch stellen höre?

Ich höre das Stellen eurer zahllosen Fragen als eine einzige grundlegende Frage:

„Gott, liebst Du mich?“

Das eben möchtet ihr gerne wissen. „Durch all dies hindurch – liebt Gott mich? Durch dick und dünn – liebt mich Gott nach wie vor?“

Ihr sucht nach Beweisen. Ihr möchtet wissen, dass Gott euch liebt. Es ist euch schwer, das Leben, so wie es bekundet ist, mit der Liebe zu versöhnen. Auf dieser Ebene existiert der Beweis nicht. Geliebte, auf dieser Ebene könnt ihr nicht beweisen, dass Ich von vorneherein existiere. Was besagt überhaupt eine definierende Bestimmung von Gott? Wo sind die Fotos von Mir, und wo kann Ich lokalisiert werden?

Ich bin in eurem Herzen angesiedelt. Und damit sind alle Fragen, die ihr stellt, Fragen, die ihr eurem eigenen Herzen stellt. Euer Herz ist wortlos. Es ist machtvoll, indes wortlos. Die Antwort kann nicht in Wörtern gefunden werden. Worte gehen nicht tief genug.

Geliebte, Geliebter, falls ihr den Beleg von Leiden als Beweis für Meine Nicht-Existenz akzeptiert, dann verleugnet ihr euch selber.

Ihr schreit zu Mir. Ihr stellt Mir Fragen. Lasst euer Fragen den Beweis Meiner Existenz sein. Lasst euer Fragen den Nachweis sein, dass Ich euch liebe. Es gibt scharenweise Belege Meiner Liebe. Seht zu, eher Nachweise zu erbringen, denn dass ihr missbilligt. Ein Jeder ist in der Lage in alles und jedes Löcher hineinzustoßen.

Ich existiere. Ich existiere in euch. Meine Liebe existiert. Meine Liebe existiert in euch. Meine Liebe ist nicht zurückgehalten. Es wirst wohl du sein, der Liebe zurückhält. Es ist möglich, dass du einen Wunsch nach einem Zeugnis Meiner Liebe hast, bevor du mit ganzem Herzen lieben kannst. Liebe mehr. Dies ist alleweil eine Antwort.

HEAVENLETTER # 4349 – 21.10.12 – After All, Who Are You?

WER BIST DU, IM GRUNDE GENOMMEN?

Gott redete:

Obschon Wir Eins sind, obschon es kein Wir und kein du gibt, obschon Ich Eins bin, kann das bezeichnete Wir kundtun, dass du Mit jedermann Eins bist. In der Welt ist verblüffende Vielfalt zugegen, eine verblüffend erscheinende Vielfalt. In der Welt ist Vielfalt. Da ist Einssein, und da ist ebenso Einzigartigkeit. Ein Jeder ist der gleiche, und doch sind keine zwei gleich. Keine zwei denken gleich, sehen gleich, schauen gleich aus. Niemand ist die genaue Replik eines anderen. Und in jedem, der nicht auf die Weise sieht wie du, der nicht denkt wie du, und so weiter, findest du dich selbst. Du siehst, wer du bist, im Kontrast zwischen so genannten Anderen und dir selber. Aus der vermeintlichen Einzigartigkeit der Anderen her hebst du an, dich selber zu erkennen. Das ist vergleichbar jenen Fotos, die man sich auf zweierlei Weise ansehen kann. So herum siehst du ein bestimmtes Bild. Anders herum ein anderes. Das Bild hat sich nicht umgeändert. Es ist das gleiche. Der Winkel, aus dem du dir das Bild ansiehst, wechselt. Aus sich selbst heraus gestaltet sich das Bild überhaupt nicht um.

Auf eine gewisse Weise ist alles im Leben gegenläufig. Anders gesehen, ist Einssein, und ist Einzig Einssein da. Einssein ist die Basis. Gegenläufigkeit ist die Peripherie. Man traf die Aussage, Einssein sei der Ozean, der Ozean so Tief, und Zwei-heit und die endlose Mannigfaltigkeit seien als die Wellen des Tiefen Ozeans ausgewiesen. Individualität gerät zu Wellen. Individualität fluktuiert. Menschenseinswesen wachsen. Wahrnehmung hat ihr eigenes Bedürfnis, sich aufzustocken. Einssein ist der unwandelbare Tiefe Ozean. Nichts ändert sich, ausgenommen die Wahrnehmung. Was ist, ist. Was nicht ist, ist nicht.

Alles umreißt dich. Der Kontrast verschafft dir Angaben über dich. Bei der Wäsche wäscht sich alles aus, und allemal, per Kontrast wirst du verlautbart. Wie relativ ist die relative Welt. Wie Weit ist Einheit und wie nicht-endend ist Mannigfaltigkeit, hinwiederum, sobald restlos alles durch und es mit ihm zuende ist, ist Einheit. Mannigfaltigkeit ist nicht.

Wir können sagen, dass die relative Welt als der Körper des Lebens dargetan ist. Deine physische Form ist dein Körper. Und doch bist du nicht dein Körper. Desgleichen – die physische Welt ist ausladender, als sie erscheinen mag. Die physische Welt ist eine Abschilderung von Welt. Die äußere Welt ist eine Zusammenballung von Einssein.

Einssein ist alles. Die Basis ist alles. Ohne die Basis existiert Vielfalt nicht. Ohne die Basis könnte Vielfalt nicht existieren. Worin könnte Vielfalt existieren? Einssein ist die Plattform, auf der Vielfalt ihren Stand hat.

Unterschiedlichkeit ist Illusion, und sehr wohl, Illusion ist ein Rennen, bei dem ihr mitlauft.

Wir könnten sagen, dass ihr im Kreis lauft, und dass Einssein stillsteht. Einssein ist der Kern, und Unterschiedlichkeit ist die Umgebung. In Wirklichkeit gibt es keine Umgegend. Es gibt einzig Einssein. Für Mich ist es überflüssig, das Wort einzig vor das Wort Einssein zu stellen, aber lassen Wir es damit gut sein. Worte sind nicht Einssein, gleichwohl kommen sie vom Einssein. Alles und jeder bricht aus dem Einssein hervor. Im Einssein gibt es keine Verkomplizierung. Im Einssein gibt es keinen Kontrast. Das Ganze ist umfassender als die Summe seiner Teile. In der Realität der Wahrheit, welche Einssein ist, gibt es keine Teile.

Einssein ist über allem. Da, präsent, ist ein scheinbares Alles, hergestellt von Vielen, und doch ist Eines zugegen. Da ist Ein Gott, und da ist Einssein. Ihr seid vermeintliche kleine Seinswesen, welche herumlaufen. Du bist kein kleines Seinswesen. Es scheint dir nur so. Ich, Gott, stehe still. In dir, da laufe Ich herum, und doch sind Wir Eins. Es gibt nicht einmal ein Wir. Es gibt Eins. Wer, dachtest du, seist du in Wirklichkeit?

HEAVENLETTER # 4350 – 22.10.12 – God Is the Seeker

GOTT IST DER SUCHER

Gott redete:

Bei all den Unterschieden in der Welt, bei der Verschiedenheit der einen Denkschule von einer anderen, bei all den Unterschieden zwischen diesem und jenem, kommen Unterscheidungen schier in Einzelheiten zu liegen. Wenn du dich eng an Details hältst, nimmst du eine eisengepanzerte Position ein. Du wirst zu einem Verkündiger, dass dieses richtig und jenes unrichtig sei. Du wirst zu einem Zeichendeuter, so, als wüsstest du, wovon du meinst, du wissest es. Auf genau diese Weise ist es richtig, sagst du voller Überzeugung. So ist es nicht richtig, sagst du, als wärest du das Gesetz. Mitunter trennen eben jene, die Einssein predigen, die Welt und insgesamt alles in Fraktionen, oder in zwei Teile oder mehrere Teile auf. Sie, die für Einssein standen und die einem Du und Ich opponieren, betonen ein Du, und sie betonen ein Ich, und damit durchschneiden sie, diese mystischen sie, eben dieses Einssein, das sie hochhalten, in zwei Teile.

Jetzt im Augenblick spreche Ich von einem sie. Und doch wisst ihr, was gemeint ist, wenn Ich du und Ich sage, und wenn Ich sie sage. Sie ist – das unterstellt ihr – jemand anderes als du.

Einssein ist Einssein. Woran ihr glaubt, ist immateriell. Wie ihr glaubt, ist relevant. Wie ihr lebt, ist gewichtig. Wie ihr lebt, ist ausschlaggebend. Wie ihr den Dienst verseht, ist von Belang.

Glaubensüberzeugungen sind nicht hauptsächlich. Einssein ist vorrangig. Und was ist Einssein anderes als ein Umfangen? Einssein ist ein anderes Wort für Liebe. Sobald ihr liebt, ist euer Herz voll. Wenn ihr aufspaltet, ist euer Herz in zwei zerschnitten. Euer Herz wird aufgespalten.

Wenn du beibehältst, wie du über das denkst, was ein Anderer denkt, was hast du dabei getan? Du hast im Grunde gesagt: „Entweder so oder gar nicht.“ Du hast deine Denkschule, die Schule, in die du dir aussuchst zu gehen, über eine andere Denkschule gestellt, und du verkündest, deine Manier sei die einzige.

Es ist zu hören, alle Wege führten nach Rom. In Wahrheit, Geliebte, führen alle Wege zu Mir. Was ihr glaubt, führt euch nicht zu Mir. Was ihr sagt, führt euch nicht zu Mir. Endlos sind die Wege zu Mir. Endlos sind die Wellen.

Ein Gelehrtendasein führt euch nicht zu Mir. Ich führe euch zu Mir. Es ist festgelegt, dass ihr zu Mir kommt. Ihr seid bereits bei Mir. Ihr habt das bloß noch nicht mitbekommen.

Niemand hat an Mich zu glauben, um zu Mir zu kommen. Ich großgeschrieben und Mir großgeschrieben sind andere Wörter für Wahrheit. Wahrheit ist kein Konzept. Was ihr denkt und was ihr glaubt, ist beiläufig. Die Worte, die ihr euch aussucht, sind nebensächlich. Ihr habt überhaupt keine Wörter zu kennen, um zu Mir zu kommen. Ihr müsst nicht einmal denken, um zu Mir zu kommen.

Es ist Mein Trachten, dass ihr zu Mir kommt. Ich führe euch zu Mir. Das Leben führt euch zu Mir. Es ist angeordnet, dass ihr zu Mir kommt. Der letzte wird als erster kommen. Ihr habt keine Idee, wer der erste und wer der letzte ist, falls es wahrhaftig einen ersten oder einen letzten gibt.

Ich bitte dich, was den einen oder anderen Pfad angeht, nicht hochnäsig zu sein. Halte bitte deinen Weg nicht einem anderen gegenüber für überlegen. Gehe mit deinem Herzen Hand in Hand, und nicht mit deinem Intellekt, insonderheit was jene scheinbaren Anderen anbelangt, die nicht dem hinterhergehen, was du befolgst oder was du meinst zu befolgen.

Die Einzelheiten des Weges, dieses oder jenen Weges, mögen dich erfüllen. Segne dich für die Erfülltheit, die du findest. Segne die sogenannten Anderen für die Erfüllung, die sie in einem anderen Weg finden. Segne jene ebenfalls, die nicht Erfüllung suchen, denn sie sind arglos und können recht unerwartet vor dir auf Mich stoßen. Es ist auskömmlich, dass Ich diejenigen suche, die du als sie titulierst.

Ich liebe alle. Ich suche alle. Ich suche das Einssein-Gewahrsein für alle. Ich bin nicht auf der Suche nach einer Theorie, das begreifst du. Ich trachte nach dir.

HEAVENLETTER # 4351 – 23.10.12 – Making the Right Choice

DIE RICHTIGE WAHL TREFFEN

Gott redete:

Was wäre, wenn du ein Heiliges Seinswesen wärest? Mir ist das klar. Was Ich weiß, das kannst du wissen. Auf wie viel Prozent beläuft sich dein Abweichen von dem Edlen Weg? Ich platziere den Hohen Weg vor dir.

Falls du der Auffassung bist, du müssest dich im Leben einleben, worin denn lebst du dich ein? Welche Karotte, vor dich hingehalten, ist ihren Preis wert? Welcher angebliche Zugewinn ist das wert, was du für ihn auf den Tisch legst? Du machst ein schlechtes Geschäft, wenn du Gold für glänzende Aluminiumfolie hergibst. Gib dein Erbe nicht für einen Hungerlohn weg. Es kann sein, du bist wie das kleine Kind, das meint, eine Ein-Cent-Münze sei mehr wert als eine Zehn-Cent-Münze. Weil jemand größer aussieht, macht ihn nicht mehr wert. Was du sein kannst, das sei. Befreie dich vom Anhäufen. Setze dich fürs Geben und Spenden frei.

Sei Mein rechter Arm. Aller Dienst gilt Mir. Nirgendwo ist zu hören, dass es dir gelte, anderen Göttern vor Mir zu dienen. Der Gott des Mammons ist schlechterdings kein Gott. Weil du ihm huldigst, macht ihn zu keinem Gott.

Es gibt die Redewendung, Liebe halte die Welt in Schwung, indes hat die Welt den Roulettekessel zum Kreisen gebracht, indes hat die Welt auf Geld gewettet und ließ die Welt das Geld die Welt in Schwung halten. Geld ist in der Welt notwendig geworden, allerdings ist Geld aus sich selbst heraus schier Geld. Liebe gehört zusammen mit Geld ausgegeben. Liebe soll den Aszendenten bilden. Liebe zuvörderst. Liebe ist Gold wert. Nicht Geld.

Geld scheint in der Welt die Grundlage zu sein, gleichwohl ist Geld eine Veranschaulichung. Geld für sich genommen ist nicht Reichtum.

Schau dich nicht nach Glamour um. Schau dich nicht nach Zugewinn um. Klettere die Leiter der Liebe hoch. Du wirst wohl eine Million Entschuldigungen vorgebracht haben über das Warum, nicht zu lieben. Du wirst womöglich eine Million Dollar verdient haben. Was machst du mit dem Geld und was machst du mit der Liebe? Liebe ist treu. Alles Mindere als Liebe ist untreu. Du bist Liebe, und Liebe ist wahr. Sei der Liebe treu, und hernach bist du dir selber treu.

Reichtum ist nicht die Thematik. Liebe ist die Thematik.


Wähle die Liebe Gottes. Triff die Wahl, Liebe zu sein. Triff die Wahl, Liebe zu leben. Liebe zuvörderst. Mit Liebe, da hat Einsparen keinen Zugang.

Meine nicht, Ich würde dem Wohlstand keine Anerkennung zollen. Meine nicht, du habest von Wohlstand abzusehen. Erlange ihn, bringe ihn in Umlauf und spende ihn. Spende ihn zur Besserstellung Anderer, für Alle, für die Welt. Das ganze Geld der Welt kommt im Wert nicht einem Gramm Liebe gleich. Sei ein reicher Mann, der, so wie er sich selbst gibt, Allen gibt. Ein reicher Mann gibt von sich selbst.

Ich ehre Jene, die Reichtum erlangen, Reichtum, nicht anders wie Liebe, gehört ausgegeben. Auf diese Weise wird Schlacke in Gold verwandelt. Das Gold ist Liebe. Wandle Geld in Liebe um, und du bist ein reicher Mann. Der ganze Reichtum kommt von Mir. Er ist eine Gabe an euch. Wie auch immer ein Vermögen zu euch gelangt, es kommt von Mir. Wendet es gut auf. Lasst Liebe euren Führer sein. Es gibt nicht ‚wirtschaftlich verfahren‘, sobald es um Liebe geht.

In der spirituellen Spur, in ihr sucht nicht nach machtvollen Befugnissen. Auf Mächte aus sein ist eine Ablenkung. Was habt ihr bekommen, wenn ihr Kräfte übermittelt bekommen habt? Sucht den Baum der Liebe, denn der Baum der Liebe trägt Frucht. Sucht Edleres. Geliebte, sucht das Höchste. Sucht nach Erheblicherem als nach euch selber.

Sofern ein Mensch ein Heilmittel erfindet, hat es für mehr zu sein als für ihn selbst. Ein Heilmittel, das Andere außen vor lässt, lässt Liebe außen vor. Worin besteht der Wert von irgendetwas ohne Liebe? Tatsächlich ist Liebe das Heilmittel. Nicht Selbstbezogenheit. Liebe ist eine Schwingung, und sie schwingt hoch. Nichts kommt der Liebe gleich. Du ziehst Liebe aus deinem Herzen, und Geld aus deiner Tasche heraus.

Vermögen gehört gemeinsam genutzt. Reichtum alleine für dich selber ist nicht Reichtum. Du bist vermögend, sobald du weitergibst. Du bist kein Kind, dem gesagt werden muss, zu teilen. Alles was du gibst, spende es in Meinem Namen. Es ist ein gutes Geschäft, zu geben, Geliebte. Gebt.

HEAVENLETTER # 4352 – 24.10.12 – Who Is Responsible for Your Self-Image?

WER IST FÜR DEIN SELBSTBILD VERANTWORTLICH?

Gott redete:

Entschuldigungen vorbringen und verzeihen sind zwei Paar Stiefel. Wenn dich jemand beleidigt, hast du ihm zu verzeihen. Es gibt für dich nichts anderes zu tun. Anderenfalls trägst du das Vergehen des Anderen mit dir herum. Du hast es los zu lassen. Von deiner Seite her, ja, ganz klar, lasse es los.

Dies bedeutet allerdings nicht für den Anderen Entschuldigungen vorbringen. Du sagst nicht: „Er ist erschöpft. Er arbeitet schwer. Er hat nicht hingesehen, wo er lief. Er hat die Zeit vergessen. Er war nicht mit den Gedanken dabei. Er weiß es nicht besser.“ All dies mag schlechterdings wahr sein. Dennoch besteht für dich keine Notwendigkeit, Entschuldigungen vorzubringen und dasjenige wegzuerklären, was, in welchem Ausmaß auch immer, schmerzhaft war. Ein Zahnarzt hat dir womöglich Schmerzen zuzufügen. Als ein Menschenwesen hat das ein Zahnarzt nicht zu tun. Niemand hat unbedacht zu sein.

Sobald du für einen Anderen Entschuldigungen vorbringst, behandelst du ihn wie ein kleines Kind. Wenn du für jemandes Mangel an Bedachtnahme Entschuldigungen vorträgst, nimmst du die Rolle einer böse zugerichteten Ehefrau ein: „Er meinte es nicht so.“ Das mag durchaus stimmen, gleichwohl wurde es angerichtet, und schlechterdings hatte er es getan.

Du hast nun lange genug das Leben durchgelebt, um zu wissen, dass Nicht-Inbedachtnahme allzu oft eine Erfahrungstatsache darstellt. Rücksichtslosigkeit zeigt oft einen Mangel an, den Anderen mit zu bedenken. Was ist Unbesonnenheit anderes als vergessen, dass der Andere dein Bruder ist?

Niemand hat im Leben auf Zehenspitzen herumzugehen. Und, ja, es stimmt, dass derjenige, der angegriffen wurde, es weniger persönlich zu nehmen hat; es stimmt, dass er zu einem Ort zu gelangen hat, wo er die Schwächen des Anderen nicht für übel nimmt. Ich trage euch an, dass der Behuf eures Angegriffenwerdens dahingehend lautet, dass ihr selber hinzulernt, bedachtsamer zu sein. Dass jemand rüde ist, ist nicht euer Tun, und doch, sobald ihr gekränkt seid, seid ihr derjenige, der angegriffen wurde und der für seine verletzten Gefühle, und dafür, was ihr mit ihnen anfangt, wie auch für eure nachfolgenden Gedanken zuständig ist.

Zur selben Zeit wie es die Wahrheit darstellt, dass du gegenüber Jedem für alles zuständig bist, und dass du dennoch, wie es gelegentlich der Fall ist, durchaus deinen Beitrag dabei erbracht hast, bist du nicht schuldhaft. Es ist nicht an dir, die Verantwortlichkeit eines Anderen wegzunehmen.

Wenn du am Esstisch sitzt, und jemand kaut mit offenem Mund, nimmst du es nicht persönlich. Du sagst nicht zu dir selber, dass du das Kauen mit offenem Mund bei deinem Gegenüber erschaffen habest. Es mag dir ärgerlich sein, und doch nimmst du es nicht für übel. Du hast es nicht im Blick, dass es dessen innerer Antrieb sei, dich zu kränken. Sobald du einen Anderen als arglos erachtest darin, es sich, dir ein Ärgernis zu sein, herzunehmen, ist es bei dir weniger wahrscheinlich, dass du das Ärgernis persönlich nimmst, und daher ist es bei dir weniger wahrscheinlich, dass du viel Aufhebens davon machst, und es ist bei dir weniger wahrscheinlich, dass du beschützend vorgehst und Entschuldigungen für dein Gegenüber beibringst, der noch nicht gelernt hat, was du dir wünschst, er hätte es gelernt.

In diesem Falle ist es so – ein Bruch der Tischsitten aufseiten eines Anderen beeinträchtigt einfach dein Gleichgewicht nicht. Weder lehnst du dein Gegenüber aufgrund des kenntlichen Kauens ab, noch verteidigst du ihn wegen seines Kauens. Du wirfst ihn nicht weg. Weder wirfst du ihn weg, noch bringst du Entschuldigungen für ihn vor.

Du bist dein eigener Missetäter, sobald du etwas für übel nimmst und dich an die Sache hängst.

Ich werde keine Entschuldigung für dich vorbringen, Geliebte, Geliebter, wenn du etwas für übel nimmst und es, wie ein Messer, sich in dir herumdrehen lässt.

Wenn du für übel nimmst – und übelnehmen, das tust du – ist das eine Ego-Angelegenheit. „Er hat kein Recht, so mit mir zu reden. Er hat kein Recht, mich für unwichtig zu erachten. Ich bin eine Persönlichkeit.“ Geliebte, ihr seid besorgt um eure Bedeutsamkeit, solange ihr von eurem wahren Wert noch nicht überzeugt seid und euch aus diesem Grunde weiterer Polsterung von außenher für bedürftig erklärt. Ein anderer Mensch ist im Eigentlichen nicht für euer Selbst-Bild verantwortlich.

Möchtet ihr euch selber lieben, so wie Ich euch liebe?

HEAVENLETTER # 4353 – 25.10.12 – Wake Up, Sleeping Beauty

WACH AUF, SCHLAFENDE SCHÖNHEIT

Gott redete:

Du befindest dich auf Erden auf der Schwelle eines Stoßes goldenen Lichts. Die gesamte Anordnung des Lebens auf der Erde handelt davon, neues Licht anzunehmen. Du wirst vor Entzücken erzittern. Du wirst durch Erstaunen überwältigt werden. Du wirst dich vor Lachen aus lauter Freude überschlagen. Freude liegt so gut wie auf dir. Sie ist dein, und sie ist für dich. Diese Freude wird dein Rückgrat aufrichten. Sie wird gehörige Energie von dir aufstöbern. Ein neuer Tag liegt freiweg vor dir. Ein neues Du liegt stracks vor dir. Nicht wirklich ein neues Du. Mehr wie ein latentes Du, was an die Oberfläche gelangt. Die Tiefen von dir kommen wie eine riesige Tsunami-Welle hoch. Die Sonne deines Herzens ist dabei, in den Sonnenschein deiner Seele hinein hervorzubersten. Dein Herz ist dabei, über den Horizont zu springen. Der Himmel wird dir klarer sein. Das Himmelskönigreich wird auf dir sein. Du wirst alles stehen lassen, was dich von diesem hellen Sonnenschein abgehalten hat, da er die ganze Zeit von dir her und für dich war.

Worauf du gewartet hast, ist unmittelbar bevorstehend. Es wird ans Ruder kommen. Fehlstellen an Freude am Leben werden entschwinden. Du gelangst zu einer Oase der Liebe und des Lebens, die weit über deine furchtsamen Träume hinausreicht.

Was sich ereignet, wird nicht folgenschwer sein. Deine eigene Schwungkraft nimmt zu, darum geht es. So du zunimmst, so erhebt sich das Universum, und, Geliebte, so werdet ihr emporgehoben.

Helles Licht liegt auf euch. Entzücken ist auf euch. Alle eure sehnlichen Wünschen kommen nachhause an ihren Schlafplatz.

Da ist ein inwendiges Licht, was angeht, und jenes Licht wird an die Oberfläche kommen. Dein Licht wird dir hell sein. Das Licht der Anderen wird ebenfalls auf dich leuchten. Alle werden Licht sein. Alle werden angestrahlt sein.

Es ist, in irdischen Begriffen ausgedrückt, über eine lange Zeit hinweg in deinen Blick gekommen. Und gleichwohl war es das immerzu.

Du wirst weiter sehen, und du wirst näher sehen. Du wirst sehen. Freude wird heraufziehen und das Antlitz der Erde bedecken. Gras wird grüner werden. Der Nachthimmel wird klar sein und die Sterne mit einer Helle offenlegen, die dein Herz erfüllen wird. Sei ausdrücklich, zu den Sternen hochzusehen. Sterne sind oben, und du wirst oben sein, wie auch immer du dich bisher gesehen haben magst.

Beschränkungen, die du aufstelltest, werden sich verziehen.

Es ist wie wenn du in eine Umkleidekabine trittst, und sobald du herauskommst, bist du ausgewechselt. Alles ist verwandelt. Alles verlässt sich auf dich, und auf dich wird es ankommen, und du wirst mit dem Licht scheinen, mit dem du immer angelegt warst hineinzuscheinen.

Sobald du aus dieser Umkleidekabine heraustrittst, wirst du alles, jede Kleinigkeit von jedwedem in einem neuen Licht sehen. Das Licht, das herauskommen wird, entspringt deinem Inneren. Du wirst dich selber von kleinen Dingen herkommend vorangetrieben haben, nicht in Große Dinge hinein, sondern in Größe hinein!

Größe wird für dich eine neue Bedeutung haben. Einfachheit wird für dich eine neue Bedeutung haben. Du wirst dir und der Welt ein neuer Sinn sein. So wie du zu deiner Erhabenheit erwachst, so wird die Welt zu ihrer Erhabenheit erwachen.

Wache auf, Schlafende Schönheit, deine Zeit ist gekommen.

Geliebte Surfer, nicht anders als wenn ihr im Meer surft, ihr wisst, wie es geht, die Welle abzupassen und auf ihr zu reiten, nicht anders wird es euch natürlich sein, die Wellen des Lebens zu reiten und auf ihnen mehr und mehr und rascher und rascher zu reiten.

Aschenputtel, ein Kürbis ist gerade dabei, sich für dich in eine Kutsche zu verwandeln.

Prinz, du Verzauberer, du bist parat, dich selber kundzugeben und dich in einem Jeden wiederzuerkennen. Dein Tag ist gekommen. Deine Nacht ist angelangt.

Alles wird sein, wie Ich es sage. Alles wird sein, wie Ich es sehe. Und du wirst sehen.

HEAVENLETTER # 4354 – 26.10.12 – This Is the World for You

DIES IST DIE WELT FÜR DICH

Gott redete:

Fürwahr, du bist Mein Augapfel. Du bist die Liebe Meines Lebens. Du bist Mein Daseinsgrund. Ich erschuf dich im Bilde Meiner Selbst. Ich, Der Ich Liebe bin, erschuf und erschaffe Liebe, und du bist die Liebe, die Ich schuf. Von Liebe kam Liebe. Ich rollte dich nicht vom Fließband. Du könntest sagen, dass Ich dich berechnete, indes als ein Herz, was sich einen Sinn errechnet. Wir können mit Sicherheit sagen, dass du nicht massenproduziert bist. Du wurdest nicht von Maschinen hergestellt. Du wurdest nicht von einer Standard-Drehbank heruntergerollt. Du bist ein köstliches Porträt von Mir. Ich bin ein Künstler, und du bist Meine Kunst. Du bist die Kunst Meiner Selbst.

Es stimmt, Ich bin fruchtbar. Ich bin schöpferisch fruchtbar. Keine zwei Meiner Schöpfungen sind gleich, dennoch ist, in einem anderen Sinn, ein jedes Kind von Mir gleichartig, freilich mit Nuancen, die niemand sonst an sich hat. Ich, Gott, bin deutlich erscheinungsbildlich. Dem Diamanten, den Ich erschaffe, sind scharenweise Prismen eigen. Ich schaffe Reflexionen von Mir Selbst. Du bist eine Widerspiegelung Meiner Selbst. Du wurdest aus Meinem Herzen heraus geboren. Du bist ein Geschenk, das Ich dir gab, und du bist ein Geschenk, das Ich ebenfalls Mir spendete.

Ich befragte Mich Selbst: „Wie viele Male vermag Ich ein Bild Meiner Selbst zu erschaffen?“

Und Ich kam darauf, dass die Möglichkeiten Endlos sind, und mithin erschuf Ich dich, der in Wahrheit Ich Selber ist.

Ich bin nicht zuende damit, Mich Selber zu erschaffen. Natürlich bin Ich nicht am Ende angelangt, insofern die Möglichkeiten endlos sind, und aus diesem Grunde geht Meine Schöpfung weiter. Zur selben Zeit wie Meine Schöpfung unendlich ist, ist sie ebenso ewig. Das meint zeitlos. Du bist niemals un-geschaffen. Entsinne dich, du bist nicht dein Körper. Du bist nicht bloß physisch. Du befindest dich im Körperlichen, und gleichwohl ist das Physische nicht dein wahres Gefilde. Dein wahres Reich liegt in Meinem Herzen. Mitten in dir liegt das Himmelskönigreich, und du bist Mein Königreich. Es gibt ein einziges Königreich, und es ist das Königreich Gottes.

Ja, Ich rede zu euch, so als wärt ihr zahlreiche, und doch seid ihr Eins, und seid ihr Mein Einssein, im Trachten nach Sich Selbst. Ihr wandert scheinbar eine Weile in der Welt herum, selbst derweil ihr Eins seid und in Meinem Herzen lebt. Ihr habt in Meinem Herzen Dauerstellung. Was Ich erschaffe, ist erschaffen. Was Ich schaffe, ist heilig, und Ich erschuf dich heilig. Heilig ist Meine Schöpfung. Du kannst der Heiligkeit nicht entwischen. Du bist Meine Heilige Schöpfung.

Ja, ihr könnt an der Peripherie Meines Herzens umherziehen, und doch, dies ist Illusion. Die Gesamte Geschaffene Welt ist Illusion. Die Täuschung lautet, dass Wir getrennt sind, während die Wahrheit lautet, dass Wir Eins sind. Es gibt kein Wir, ausgenommen in Wörtern, die das Einssein, das Wir sind, und die das Einssein, dass Liebe, welche Wir sind, existiert, zu erklären suchen.

Ich bin Existenz, und demnach seid ihr es. Ich bin Liebe, und so seid ihr Liebe. Ich bin Einssein, und daher seid ihr es ebenso. Seht ihr, wie Wörter einander widersprechend sind? Ich sage das Wort Eins, und Ich rede von auch. Ich sage, ihr seid ebenso Einssein. Wörter sind schlüpfrig, die Wahrheit des Einsseins steht freilich fest.

Du bist Mein Begehren. Es verlangte Mich nach dir. Wir könnten sagen, Ich trachtete nach dir, um Mir anhaltend Gesellschaft leisten zu mögen. Wir könnten sagen, Ich wünschte Mir dich sehnlich, damit Ich imstande bin, Mich selber anzusehen. Du bist Meine Widerspiegelung, und doch, wie vermag Einssein widerzuspiegeln? Ebendies ist die Welt für dich. Die Welt schneidet Uns scheinbarerweise in zwei, in zwei oder mehr Teile, und allemal sind Wir Eins. Ich BIN Eins.

Erzeuge in dir Bilder von Meinem Licht in schimmernden Wellen. In diesem Falle bist du Mein Glorienschein. Geheiligt seist du, Der Du Mein Ureigenes Selbst bist. Du wirst wohl sagen mögen: Vielgestaltiges Selbst, und doch BIN Ich Eins. Es gibt einen anderen nicht.

HEAVENLETTER # 4355 – 27.10.12 – Dream Big

TRÄUMT GROSSES

Gott redete:

Sei deinen Träumen treu. Bringe sie durch. Auf diese Weise machst du für neue Träume Raum. Träume sind bedeutsam. Es ist für dich wichtig, Träume zu haben. Lasse dir von niemandem sagen, Träume seien töricht und du müssest realistisch sein.

Mit Träumen läufst du ins Unbekannte. Damit, was realistisch genannt wird, begibst du dich ins Bekannte. Das Bekannte ist die Vergangenheit. Das Unbekannte ist mächtiger. Es stimmt nicht immer, dass den Spatz in der Hand haben besser sei als die Taube auf dem Dach. Das Unerwiesene gehört geehrt. Das Unerwiesene, das Unbekannte ist das Fahrzeug, in dem du fährst.

Das Gelingen liegt im Träumen. Der unerfüllte Traum trägt dich weit. Er geleitet dich zur Weite. Bitte, zaudere nicht, zu träumen.

Ich erzähle euch nicht, Träume hätten wahr zu werden. Das setzt euren Träumen einen Riegel vor. Habt Träume, die keine sicheren Wetten sind. Träumt das, was niemals zuvor erträumt worden ist.

Träume sind nicht genau Ziele. Ziele sind kurz. Träume sind weit.

Es ist eine Tatsache, dass Träume die Welt am Laufen halten. Es ist ebenfalls eine Tatsache, dass nicht ein Jeder für die Träume Anderer stützend ist. Die Welt neigt dazu, sich über Träume lustig zu machen. All die großartigen Weltentdeckungen wurden nicht für wahr befunden, ab und an sogar noch, nachdem sie Wirklichkeit geworden waren. Man war der Auffassung, das Auto würde niemals die Pferdekutsche ersetzen. Man sagte, Christoph Kolumbus‘ Reise sei wertlos. Der Mann aus La Mancha träumte den unmöglichen Traum.

Ja, träume den unmöglichen Traum. Dein Traum mag ja ein sehnliches Verlangen von Mir sein.

Du bist zu deinen Träumen berechtigt, träume sie demnach. Träume von ihnen.

Träume sind wie ein Balkon. Gehe auf den Balkon hinaus, und du kannst weiter sehen, als du es von einem Fenster her kannst. Ziehe nicht die Jalousien über Träume herunter. Liebe deine Träume. Habe es auf sie abgesehen.

Träume halten dein Herz lebendig und gesund. Ohne Träume versinkst du im Schlamm. Du bist niedergehalten. Du stellst um dich herum Gatter auf. Du beschränkst dein Leben. Natürlich, träume, und glaube an deine Träume. Selbst wenn du der einzige bist, der so träumt, wie du es tust, selbst wenn die Welt deinen Traum lächerlich macht, fahre auf Träume ab. Selbst unerfüllte Träume nehmen dich weit.

Wenn du dich in einen Trott geraten siehst, ziehe einen Traum hervor.

Wenn du dich verwüstet und ausgelaugt findest, ziehe einen Traum hervor. Du hast deine Wahl bei den Träumen. Träume einen Traum, der nie zuvor geträumt wurde.

Erschaffe Träume. Träume können nicht wahr werden, wenn von ihnen nicht geträumt wird. Träume rufen euch, Geliebte. Träume sehen sich nach Träumern um, sie zu träumen.

Leben ohne Träume ist stumpfsinnig. Zunächst scheinen alle Träume fantastisch. Anderenfalls wären sie keine.

Es war einmal, da war eine Reise zum Mond schier Fantasie. Der Mond beherbergte Märchen. Er war die Domäne von Poesie. Er war umfängliches Material fürs Träumen. Die Wissenschaft vom Mond ist nicht derart unübersehbar weit. Wissenschaft ist gut, Träumen allerdings ist beträchtlich weiter.

Vielleicht hast du deine ersten Träume weggeworfen. Finde sie. Träume sie abermals. Der eine Traum kann immerhin von einem anderen abhängig sein.

Geliebte, wer vermochte denn gar von der Existenz der Welt mitsamt weiterer Träume davon, als ihr Magnetstein ausgewiesen zu sein, geträumt haben.

Träume sind das Rückgrat des Lebens. Es gibt den Spruch: In jede Garage ein Auto. Ich sage: „In jedes Herz ein Traum.“ Es gibt keine Beschränkung, die Träumen aufzuerlegen ist. Träume sind expansiv. Ohne Träume ziehst du deine Sicht zusammen. Du kontrahierst dich selbst.

Wilde Träume sind gut.

Ein Traum ist wie Verpflegung, die zu suchen du dich aufmachst.

Um dich selber zu erkennen – träume. Stärke deinen Träumen den Rücken. Träume kommen von dem Land der Unendlichkeit und von dem Land der Ewigkeit her. Träumt, Geliebte. Träumt Großes.

HEAVENLETTER # 4356 – 28.10.12 – Row, Row, Row Your Boat

RUDERE, RUDERE, RUDERE DEIN BOOT

Gott redete:

Mäuse huschen. Menschenwesen sind angelegt, sich in wohligem Schritt voranzubewegen. Es ist möglich, sich rasch der Dinge anzunehmen, ja, gar, das eilends zu tun, ohne zu wuseln oder aufgeregt herumzustöbern. Ruhe lautet die gebotene Manier. Nicht: hektisch sein.

Rudern, rudern, dein Boot gemächlich den Fluss hinunter rudern bedeutet nicht hasten. Rudern, rudern, dein Leben sachte den Strom hinunter rudern heißt heute Meine Botschaft für dich.

Wie zügig sich ein Elefant scheinbar langsamen Schrittes voranbewegt. Er trampelt dahin und vergeudet keine Zeit.

Ein schreitender Löwe schreitet locker daher. Er kennt die Richtung, in die er geht, und er schlägt sie ein. Er flattert und schilpt nicht herum. Stracks ist der Pfad. In der Vogelfluglinie, so sagt man.

Entschleunigen hat nicht langsam machen zu bedeuten. Es meint, Bewegung und Energie nicht zu verschwenden. Es meint, Sich-Sorgen hinter sich zu lassen.

Natürlich, wer sollte denn fieberhaft sein mögen, sofern er oder sie sich nicht Sorgen machte? Du weißt bereits, dass Sich-Sorgen den Aufwand nicht wert ist.

Für diejenigen, die am besten unter Zeitdruck voranzukommen scheinen – versucht es, am besten ohne Zeitdruck voranzukommen. Fangt vielleicht früher an.

Es mag ja stimmen, dass aufgrund von Druck Diamanten aus Kohle erzeugt werden. Indes, ihr, die ihr mit den Armen ins Rudern kommt und die Krise bekommt, geratet nicht zu Diamanten. Ihr werdet zu vergeudeter Bewegung.

Trinkt etwas Beruhigungstee. Entsinnt euch, Wer ihr wirklich seid.

Könnt ihr euch einen Gott vorstellen, Der herumjagt und sich dabei Sorgen macht, dass Er keine Zeit habe, das zu tun, was Er gerne tut, der sich Sorgen macht, dass er zu spät komme und die Sachen nicht fertig kriege? Gott arbeitet in Ewigkeit und nicht unter dem Herrschaftsgebot von Zeit.

Falls du den Vorgaben der Welt folgen musst, dann folge der Vorgabe, die besagt: „Alles mit Ruhe.“

Und worum geht es bei jener Fabel von der Schildkröte und dem Hasen? Langsam indes stetig obsiegt beim Rennen. Indes müsst ihr nicht langsam sein, um das Rennen zu gewinnen. Beständigkeit tut’s auch. Ruhe wird es zuwege bringen. Absenz von Panik wird hinlänglich sein.

Es gibt die Redewendung – dir selber einheizen. Wenn du eine Aufgabe zu vollbringen hast, so vollbringe sie. Wenn du ein Essen kochst, drehst du die Flamme nicht zu hoch. Zu hohe Hitze lässt das Essen anbrennen. Ist Essenkochen ebenfalls gemeint, ein Rennlauf zu sein?

Wenn du einen Auftrag zu erledigen hast, dann erledige ihn. Erledige ihn einfach. Renne weder, noch bummle herum. Bekomme ihn schlicht zuende.

Betrachte dich nicht als jemand, der bis zum letzten Augenblick hinwartet. Sieh dich als jemand, der es im Voraus erledigt bekommt.

Ebenso wie Ich davon geredet habe, dass die Welt dich ausfertigt, so habe Ich gesagt, dass du ebenfalls die Welt erstellst. Auf die gleiche Weise wirkst du auf die Aufgaben ein, die du zu erledigen hast. Versuche nicht, in Panik zu geraten und herumzurennen. Vollende eine Aufgabe, als wärst du ein ruhiger Mensch, der die Dinge kompetent hinbekommt. In diesem Sinne gelangt das Pferd nicht immer vor den Wagen. Unterdessen du dich bemühst, anstelle von drängend eben kompetent zu sein, gerätst und wirst du kompetent. Beim nächsten Mal ist es leichter, fachkundig zu sein. Es ist nicht die Aufgabe, die dich dilettantisch werden lässt. Es ist deine Wahrnehmung deiner selbst.

Wenn du ein ordentliches Zuhause haben möchtest, dann mache es nicht zu voll. Das gleiche gilt bei deinem Geist. Es ist ein überladener Geist, der dich rasend und am Herumschwirren macht. Deine Gedanken werden es vormachen.

Falls du imstande bist, panisch zu werden, bist du imstande, ruhig zu sein. Was ist Wahrheit, Geliebte, Ruhe oder Panik?

Wisst, was ihr tut, und tut es. Ihr erzeugt nicht mehr länger Anspannung. Nervosität ist eine Gepflogenheit. Eine schlechte Gewohnheit. Resilienz ist besser. Bekomme deine Aufgaben fertig, und bejammere sie nicht. Sage niemals mehr zu dir selber: „Ich werde es nie rechtzeitig fertigbekommen.“ Sage etwas anderes zu dir.

Du wartest nicht auf den Zeitpunkt. Du erstellst den Zeitpunkt. Du ergreifst die Zeit. Bekomme jetzt die Aufgaben, die sich vor dir befinden, erledigt, ja?

HEAVENLETTER # 4357 – 29.10.12 – The Great Yearning

DAS GROSSE HERBEISEHNEN

Gott redete:

Blau ist die Farbe des Himmels und der Meere, und dennoch hat das Wort blau in der Welt die Bedeutung von traurig bekommen. Vielleicht kam es dazu, weil ihr wisst, dass jenseits des Himmels und des Ozeans eine Größe liegt, derer ihr euch kaum besinnt. Ihr wisst, da ist etwas, und doch erkennt ihr nicht, was. Es gibt etwas, was darüber hinaus lockt. Ihr könnt es nicht so recht langen, und demzufolge bekam blau die Bedeutung von traurig.

Das ist traurig, oder etwa nicht – eure Hand ausstrecken und nicht ganz in der Lage sein, das zu langen, was im Eigentlichen nicht jenseits eurer Reichweite liegt. Was jenseits des blauen Himmels und der blauen See ist, liegt inmitten eures Herzens. Es liegt mitten in eurer Seele. Es liegt inwendig in euch.

Es ist die Wahrheit eures Selbst, welche ihr nicht so recht erreichen könnt, und doch, Geliebte, sie ist erreichbar. Das, worauf ihr aus seid und was inwendig in euch ist, ist leicht zu langen, gleichwohl reizt ihr euch mit diesem Großen Herbeisehnen nach dem auf, welches inwendig in euch ist und nicht gesucht sondern angefasst zu werden braucht. Ihr seid bereits von ihm berührt. Dieses Schmachten inwendig in euch ist bereits vorliegend.

Freut euch, dass es inwendig in euch etwas Mehr gibt. Ich möchte euch etwas erzählen. Es gab immerfort mehr. Sobald ihr bei einer Höhe anlangt, gibt es eine weitere, und noch eine, und noch eine. Es gibt immer mehr und mehr, und jenes Mehr, insgesamt alles des Mehr, liegt inwendig in euch. Der Sucher sucht sich selbst. Der Sucher ist das Gesuchte. Das Gesuchte und der Sucher sind ein und derselbe.

Ihr steigt eine Leiter hoch, und es gibt immerzu eine weitere Sprosse. In der Tat, das Leben ist eine Ausziehleiter, und ihr steigt sie hoch. Es ist unumgänglich, dass ihr hochsteigt. Freilich geht es um ein Hochsteigen ohne Anstrengung. Es ist ein sachtes Klettern. In der Ewigkeit gibt es keine Eile. Ihr seid bereits da. Kein Überstürzen. Ihr seid Zuhause. Ihr seid nie weggegangen. Dies kann bloß eingebildet sein. Ihr fandet Zutritt zu einem Märchen, und doch habt ihr den Himmel niemals verlassen, der euer Wahres Zuhause ist.

In Frieden sein ist zuhause sein. Obschon dem Leben das Zuendesein vorhergesagt ist, gibt es keinen Schluss. Leben in aller Ewigkeit ist zugegen. Ihr seid weitaus mehr als die Lagen, in denen ihr euch befindet. Ihr seid weitaus mehr als jedwede Furcht, die ihr innehabt. Das Erdenleben ist temporär. Der Körper ist temporär, gleichwohl seid ihr nicht zeitweilig. Geburt und Tod, einerlei wie schön oder unschön, sind Illusionen, Illusionen von einem Augenblick zu einem anderen. Illusionen dauern nur eine kurze Zeit. Die Wahrheit wandelt sich nicht um. Dies ist ein Fakt. Das Große Unbekannte ist stets umfassender als das angebliche Bekannte.

Du bist derzeit ein Menschenwesen. Du bist nicht für alle Ewigkeit ein Menschenseinswesen in dieser Haut, die du anhast, das Seien von dir indes währt weiter und endet nie, es pausiert nie, es kommt nie zum Schluss. Das Seien von dir war niemals nicht, und es ist immerfort. Du bist Ewig. Da ist ein Für Immer. Für immer und ewig ist kein Kontrakt. Es ist Gegebenes.

Euch wurde Ewiges Leben zugeteilt. Es vermag nicht herumzuirren. Es kann nicht weggenommen werden. Es kann nicht verloren gehen.

Man kann sagen, du bist ein Wunder. Und doch bist du ein Alltägliches Wunder. Man kann sagen, es gibt einzig Wunder. Das kommt der Wahrheit nahe. Wahrheit ist das, was du gerne möchtest. Du möchtest gerne die Wahrheit kennen. So lange wie ein Subjekt und ein Objekt herrscht, ist dein Erfassen der Wahrheit verschwommen. Sobald es kein Objekt gibt, sobald es schier Subjekt gibt, das ist es dann, wann du mit dem Einssein vertraut bist und ausschließlich Einssein kennst.

HEAVENLETTER # 4358 – 30.10.12 – Beyond Borders

JENSEITS VON GRENZZIEHUNGEN

Gott redete:

Weite ist beträchtlicher als der Himmel und der Ozean zusammengenommen. Weite ist endlos. Sie ist erklecklicher als jedwede Ganzheit, die du dir vorstellen kannst. Weite ist weit über Grenzen hinaus. Es gibt bei ihr nicht einmal einen Horizont, über den du außerstande bist hinauszusehen. O Weite, sie ist Herrlichkeit, und gleichwohl ist sie über Herrlichkeit hinausreichend. Weite ist weiter als weit. Im Gefilde der Weite ist die Erde allesamt bloß ein Fleck, indes ist mitten in der Weite ein Fleck ein Ding der Unmöglichkeit.

Wir können nicht einmal sagen, Weite sei riesig. Das Wort riesig impliziert einen Umfang. Der Weite ist kein Umfang zueigen. Es gibt keine Einhegung.

Wir können nicht einmal sagen, Weite sei endlos. Es kann keinen Gedanken an ein Ende oder an endlos geben, sobald es um Weite geht.

Seien lehnt sich an Weite an. Seienshaftigkeit ist weit. Seienshaftigkeit deutet auf einen flüssigen Tropfen des Lebens hin, der alles enthält. Und doch, Weite und Seienshaftigkeit sind inhaltslos, und dies selbst obschon der Gehalt des Lebens unbekundeter Seienshaftigkeit und unbekundeter Weite entspringt.

Seienshaftigkeit und Weite sind wie ein intransitives Verb, insofern sie kein Objekt haben. Sie sind einfach. Wir können sagen, dass eine Weite der Seienshaftigkeit präsent ist, oder, Wir könnten sagen, Weite ist Nichtsheit, und dennoch ist Nichtsheit Großartig.

Du bist Seienshaftigkeit. Einssein ist Alles, gleichwohl ist Einssein Nichtsheit. Es kann nicht abgezählt werden. Auf ihm kann nicht gegangen werden. Nichtsheit ist Weite. Weite und Seienshaftigkeit, oder wie immer man es benennen mag, sind über Alles hinausreichend.

Es gibt Zeiten, als dein Herz Weite erlebte. Liebe ist weit. Du hast eine Ahnung, was die Natur von Weite angeht. Du hattest Fingerzeige von ihr, und doch, Weite kann schier größer sein als Fingerzeige, die dir zugekommen waren. Weite ist Vollheit, und sie ist ebenso Leerheit. Die Leerheit der Vollheit ist allumfassend. Du bereist die Weite nicht, indes, wo du auch bist, du befindest dich in der Weite, und zumal bist du die Weite des Weiten. Du bist jenseits von Weite.

Inwendig im Tropfen eines Ozeans ist der Gesamte Ozean, der Unversehrte Ozean, der Vollständige Ozean ohne Ufer, in die der Ozean eingefasst ist. Weite ist ohne Eindämmung, hinwiederum ist Alles in einem Tropfen der Weite enthalten. Ein Tropfen ist Weite Selbst, und dennoch ist ein Tropfen im Ozean schier ein Tropfen des Ozeans. Er ist eine Ahnung des Ozeans. Ein Tropfen des Meers kennt seine Weite nicht, und dies stellt die ganze Differenz in der Welt dar.

Ich, Gott, bin Weite. Du bist mehr als ein Tropfen Weite, indes weißt du es nicht. Du begreifst es nicht. Du bist kein kleiner Teich, und du lebst nicht in einem kleinen Teich. Du lebst in Weite, hinwiederum hast du keine Fassungskraft von ihr.

Du bist die Weite des Weiten, und du kannst sie nicht einmal ersinnen. Du hast Dich Selbst nicht erfasst. Wir könnten sagen, du bist ein Fremder in einem fremden Land, und doch bist du nirgendwo außer in der Weite. Du bist niemals ohne die Weite Gottes. Du strudelst mit Mir am Firmament, demgegenüber scheinst du nur deine Füße zu kennen, die an den Boden angeheftet sind, auf dem du gehst.

Was messbar ist, ist nicht du. Du bist unmessbar. Du bist mehr als die Weite von zehn Millionen Ozeanen, und Geliebte, der Löwenzahn ist in der anhörenden Wahrnehmung der Weite nicht weniger als ihr.

Der Löwenzahn wird als Unkraut oder Kraut betrachtet, und es mag sein, du siehst dich selber als ein Unkraut. Worin besteht der Unterschied zwischen dir und dem Löwenzahn? Der Löwenzahn ist völlig auf Weite eingestimmt, während du dich ihr zu einem Fremden machst. Die Vögel, die singen, sind näher auf Mich eingestellt. Und die Löwen, die brüllen, ebenso.

Du bist demgegenüber Mein Großer Schatz, da dir der Freie Wille eingeräumt wurde. Mit dem Freien Willen einher ging Beträchtliche Zuständigkeit. Sei dir des Schatzes, den du bist, und des Schatzes, den ein jedes Meiner scheinbaren Kinder ist, gewahr, denn du bist in der Weite der Liebe, in der Weite Meiner Liebe Eins.

HEAVENLETTER # 4359 – 31.10.12 – Life Began on Earth

DAS LEBEN AUF ERDEN BEGANN

Gott redete:

Es war einmal, da gab es kein vermeintliches dich und kein vermeintliches Mich. Wir wurden nicht als zwei wahrgenommen. Im Einssein von Liebe waren Wir Liebe, und das war es. Wir waren mit Unserem Einen Selbst als Liebe vertraut, und was sonst gab es da kennenzulernen? Wir sahen Unser Eines Selbst als Liebe. Liebe kannte nichts anderes als Liebe. Das Drama hatte noch nicht angehoben. Und dann ging der Vorhang hoch! Da gab es eine Bühne für die Sterne, um auf sie zu strahlen. Ein Stern wurde geboren. Nun gingen die Bühnenlichter an und bestrahlten die ganze Bühne der Erde. Menschenseinswesen begingen die Erde, und so ist es bis zum heutigen Tag gewesen.

Immerhin, Dunkelheit, wie sie heute bekannt ist, gab es nicht.

Besucher schauten in aller Unschuld bei der Erde herein. Fortan geriet es zu einem sie und einem du und einem wir. Es artete zu Andersheit und Abgeschiedenheit aus. Etwas hatte sich weggeschert. Die Welt begann sich zu drehen, und Herzen und Geiste [‚minds‘] wirbelten herum und die DNA und Ähnliches schickten sich an, sich im Kreis zu bewegen, Seide wurde gewoben, und es kam zu Erfindungen und Erfindungsreichtum, und Bilder wurden gemalt und Seiten eingenommen. Eine unbewegte Aufnahme wurde zu einem beweglichen Bild. Das Leben auf Erden fing an.

Das Potential war immerzu da, und es wurde zu dem, was als Realität bekundet wurde, wiewohl war die Wahre Realität früher und davor. Die Welt entsprang der Wahrheit, und die Wahrheit war Liebe. Liebe ist nicht abgegangen. Sie wurde schlicht nicht hinlänglich begünstigt. Liebe geriet zu einer Nebenbeschäftigung, zu einem Nachgedanken, als Gedanken ihren Anfang nahmen.

Und trotzdem, unbenommen all der Mannigfaltigkeit, Einheit bleibt bestehen. An ihr ist kein Vorbeikommen. Bei ihr gibt es kein Davon-Weggelangen, obschon Einheit, welche das Fundament ist, in das, was man einen Hintergrund nennt, hinein verschoben wurde. Eintracht wurde herumgeschubst, obschon Eintracht genaugenommen schlechterdings nicht herumgeschubst werden kann. Die Basis, die herumgeschubst wird? Eine Sache der Unmöglichkeit. Indes, dem Scheine nach herumgeschubst, das ist möglich. Eine Gedankenschule wurde eingeschlagen und für lieb und teuer ausgegeben. Nichtsdestotrotz, für die Einheit des Einen gab es keinen Ersatz.

Du bist der Eine. Einerlei, wie viele Andere du scheinbar siehst, es gibt keinen Anderen. Es gibt keine Andersheit. Gewiss, es sieht danach aus, und doch, du hast über deine eigenen Augen einen Vorhang gezogen.

Es wurde Nacht und Tag, und zudem schien die Sonne immer irgendwo.

Es geriet ein irgendwo und nirgendwo und ein allerorts. Zeit und Raum schickten sich an. Es konnte das eine nicht ohne das andere sein. Zeit bedeutete Ort, und Ort bedeutete Zeit, und wo und wann wurde abgespalten, so, als wären sie zwei getrennte Dinge. Alles wurde in zwei geteilt. Gedanken wie etwa: zuvor und hinterher hoben an. Gedanken wie hier und jetzt, da und dann, über und unter, weder das eine noch das andere. Derweilen Blumen wuchsen, wurden sie analysiert. Wer hat je so etwas schon gehört? Blätter wurden seziert. Die Suche war aufgenommen. Die Suche nach Zergliederung war in Gang gesetzt. Eine Zeitlang gab es Vergrößerungsgläser, und Ferngläser gab es keine. Sichthaftigkeit wurde zu Kurzsichtigkeit. Vielfalt wurde geboren. Das zuliefernde Andienen wurde beschwerlich.

Das Atom wurde geteilt, und Herzen wurden berechnet und ausgegeben. Anstatt Mich im Spiegel im Blick zu haben, wurde Individualität in den Blick und als Fakt genommen. Fakten wurden verdrillt. Dies war ein Fakt, und doch waren Fakten nicht Wahrheit. Fakten waren eine zu geringfügige Bewandtnis. Das Leben artete zu einem Abzählspiel aus, und es gab wenig, mit dem man rechnen konnte.

Alldieweil kam die Wahrheit niemals abhanden. Es stimmt, sie war dem Blick entzogen. Es war mühsam zu wissen, was war und was nicht war. Es kam zu bergaufwärts und bergabwärts, so etwas wie Sich-Abrackern nahm seinen Anfang und Lieblosigkeit kam zum Vorschein. Trotz alledem, Liebe kam unablässig heraus und wurde allzu oft als eine Fremde erachtet. Die Basis des Lebens wurde nicht dafür anerkannt, was sie war. Sie wurde als ein Ausläufer, eine Nebenbeschäftigung und dann und wann als eine Unannehmlichkeit betrachtet.

Wo warst du, als sich alldies zutrug? Wieso – du warst unverrückt bei Mir.

HEAVENLETTER # 4360 – 1.11.12 – The Magnificence of One

DIE HERRLICHKEIT DES EINEN

Gott redete:

Ich war gerade dabei vorzubringen: „In Meinem Herzen gibt es einen besonderen Platz für dich.“ Eben in dem Augenblick, als Ich drauf und dran war, die Worte zu äußern, konnte Ich es nicht, denn die Wahrheit lautet, in Meinem Herzen gibt es keinen Ort, der nicht besonders ist. Es genügt, dass Mein immenses Herz dich liebt, den Einen von Mir liebt, Der jetzt im Augenblick vor Mir ist. Es reicht, dass Mein Herz liebt, denn Liebe existiert, unbenommen des einen oder anderen und alles weiteren. Selbstverständlich ist Sonstiges eine Fiktion. Es gibt kein Sonstiges. Es gibt kein Anderes, allerdings ist jene Konzeption derart weitgreifend, dass es für dich schwer zu schlucken ist.

In bestimmten Bewusstseinszuständen möchtest du nicht einmal Eins sein. Das individuelle du möchte gerne das Eine und Einzige sein, und das ist ein wenig von dem Einen von Mir unterschieden. Möchtest du nicht gerne auf einer Plattform über allen anderen stehen? Gibt es da nicht einen Part von dir, der sich danach sehnt, unter Allen der Meistgeliebte zu sein? In diesem Falle – du bist der Meistgeliebte unter Allen. In diesem Falle sehe Ich dich. Du bist ein glänzendes Licht vor Mir. Du bist der Höchste Stern am Firmament. Du bist die einzige Filmspule, die es gibt.

So wie in der DNA – alles ist in ihr enthalten. Und in all Meiner Liebe für dich, verstrahlt sich all Meine Liebe. Ein oder Alles, Mein Herz liebt, und Mein Herz liebt dich. Wie gewaltig ist Meine Liebe. Und wie gewaltig ist es, sobald dein Herz und Geist die Weite Meiner Liebe spitzbekommen können. Wenn du das auch nur halbwegs bejahst, dreht sich die Welt, und sie dreht sich für dich. Dessen ungeachtet, die Welt dreht sich für dich und hebt dich weit in die Höhe.

Komme zu deinem Gewahrsein der Liebe zurück. Ich kann nicht zu dir sagen: „Komme zu Meiner Liebe zurück“, denn es gibt für dich keine Entgleisung von Meiner Liebe, um zu ihr zurückzukehren. Liebe ist dein leuchtendes Licht, und Liebe ist die Essenz von dir. Aufs Einfachste reduziert – Liebe ist deine DNA, und Alles Was Ist bedeutet, dass es sonst nichts anderes gibt. Ich bin kein Körper, und doch übermittelte Ich euch einen Körper, in dem ihr Meine Existenz verkünden könnt. Lasst Mich durch diese vermeintliche Individualität von Mir kundgetan werden. Ihr seid der Auslieferer Gottes.

Du wirst sagen: „Gott, Du bist mein Zulieferer.“ Erahne du nunmehr, dass du der Zulieferer Gottes auf Erden bist. Einzig du. Einzig du bringst die Erde höher zum Himmel hin. Natürlich gibt es kein höher oder niedriger, sobald es sich auf Mich und Meine Liebe beläuft. Und demnach spielen Wir eine Partie, eine Partie von Gottes Liebe auf Erden. Geheiligt sei dieses Spiel, denn es ist kein Spiel. Es ist die Heiligkeit Selber. Du bist es, du bist die Heiligkeit Selbst, außer du hast diese Wahrheit vor dir selber, vor deinem individuellen Selbst, vor deinem kleinen Selbst, was auf der Erde gründet, verleugnet und dich in den Strängen ihres Netzes verfangen. Ja in der Tat, die Erde hat einen mächtigen Zugriff auf dich. Man nennt das Schwerkraft, und dir war diese Hörigkeit gegenüber der Schwerkraft lange Zeit in deinem Herzen zueigen.

Es ist, wie wenn Ich dir ein Flaschenzug wäre, und deine Kenntnisnahme dieses Flaschenzugs geht rauf und runter, und doch ist es Liebe, und etwas anderes als Liebe gibt es nicht. Die Liebe, die Ich kenne, hat keine Grade. Sie ist Liebe.

Auf Erden freilich nimmst du Unsere Beziehung ins Kreuzverhör. Du hinterfragst sie links wie rechts, oben wie unten, und mitunter wirfst du sie weg. In deinem Bemühen, Mich aus Unterscheidungen herauszulesen, bist du, so könnten Wir sagen, auf dem Holzweg.

Es stimmt, dass Ich Überall und in Allem bin. Zur selben Zeit wie Ich Ganz als Eins existiere, existiere Ich in deinem Herzen und nirgendwo sonst. Liest du Mich? Ich bin keine Sache. Ich bin nicht in einer Schreibweise Gottes. Ich BIN Gott. Ich, Gott, in der Form von dir, liebe Mich Selbst. Ich höre Mir Selber zu, denn etwas anderes zum Zuhören gibt es nicht. Die Wellen des Ozeans sind der Ozean Selber, der sich just aus den Tiefen des Ozeans erhebt. Die Ozeanwellen sind nichts anderes als Gott in der Form von Wellen. Welche Woge im Meer ist nicht Ich?

Du sicherst dir gerne zu, dass du und Ich separat existieren. Es gibt an der Illusion von Getrenntheit etwas, dem du den Vorzug gibst. Falls das nicht der Fall wäre, würdest du erkennen, dass er oder sie, der oder die in dem Ozean schwimmt, der Ozean ist, und dass die Wellen des Ozeans schier der Ozean sein können, und dass der Ozean mächtig ist. Du bist der Ozean, der blaue Ozean. Du bist die Sieben Weltmeere. Du bist das Herz Gottes. Lasse die Vorspiegelung nicht mehr länger bestehen, die du nicht bist, derweilen du Alles bist, und Alles Eins ist.

HEAVENLETTER # 4361 – 2.11.12 – A Field of Love

EIN FELD DER LIEBE

Gott redete:

Wo Liebe nicht zu sein scheint, ist Liebe. Liebe in der Welt trägt allerhand Vermummungen. Selbst dort wo dem Anschein nach Nicht-Liebe ist, ist Liebe. Liebe ist die Quelle des Lebens auf Erden, des Lebens allerorts. Der Liebe gehört keine Örtlichkeit zu. Liebe kann nicht von dem Ureigenen Selbst getrennt werden.

Wir können sagen, dass sich Liebe auf einer Reise befindet, um sich selber anzusehen. Liebe kann erblickt werden, und sie kann ebenfalls nicht gesehen werden, und doch ist Liebe alles, was es gibt. Liebe kann nicht auseinander gerissen werden, und demgegenüber scheint es sehr danach, dass sie aufgetrennt wird. Es scheint der Liebe ein Ende oder ein Gegenteil von ihr zuzukommen, hingegen vermag Liebe nicht Liebe entgegengestellt zu werden.

Ein Menschenseinswesen mag scheinbar Pfeile abschießen, die nicht Liebe sind, und dennoch trägt es Liebe zur Schau, die zur Liebe aufruft. „Liebe, wo bist du“, schreit das Herz des Menschen. „Gib mir Liebe“, schreit er. Er, der Liebe ist, und Liebe alleinig sucht den Nachweis von Liebe, und darin liegt die Machart von Liebe.

Eine Absenz von Liebe kann es nicht geben, indes ist dies zu begreifen zu viel für den menschlichen Geist, infolgedessen hat er sich Minderes als Liebe ersonnen. Er kann das bezeugen. Liebe, die emporgestiegen ist, wird als Liebe Im Aufstieg Begriffen gesehen. Das Ausmachen von Liebe kann ins Schwanken kommen. Der Beleg von Liebe kann straucheln, dennoch scheint Liebe durch alldas hindurch. Selbst die vermeintliche Abwesenheit von Liebe ist ein Zeugnis für sie. Ihr mögt euch bemühen, Liebe mit dem Lasso einzufangen, sie wie einen Fisch aus dem Meer zu kaschen. Ist es nicht ziemlich absurd, dass der Ozean Anläufe macht, den Ozean zu erheischen, währenddessen er den Ozean abstreitet?

Nach Liebe, Welche Bereits Ist, wird geforscht. Nach ihr wird derart geforscht, dass Liebe sich selber vergisst und nach Belegen dafür gräbt, dass Liebe hier und dort an gewissen Stellen nicht existiere. Liebe kann nicht entzwei geschnitten werden, denn Liebe ist Eins, und Eins ist Liebe. Ein Heil der Liebe. Einen Wettbewerb gibt es nicht, hinwiederum, Liebe ist der Gewinner. Alles Sonstige ist Illusion. Illusion mag ein abwegiges Siegel der Billigung an sich tragen. Der Hammer wird dröhnen, dass Liebe nicht ist, und trotzdem, der Hammer ist nicht. Liebe hat für einen Auktionshammer keine Verwendung.

Wahrheit hat sich selber nicht zu erweisen. Wahrheit kann nicht bewiesen werden. Beweis befindet sich nicht einmal im Baseballstadion der Liebe. Ihr seid auf dem Holzweg, Geliebte. Entsinnt euch der Liebe, und vergesst so etwas Törichtes wie Beweis. Liebe befindet sich in einer anderen Liga. Tatsache ist, es gibt keine andere Liga. Liebe ist der Leim des Universums. Du bist der Hochhalter des Universums. Du kannst Mich nicht auf zweierlei Weise haben. Ich kann nicht seziert werden. Liebe kann nicht zergliedert werden, Ich BIN Gott, und Ich BIN Liebe, und das ist der Gehalt deines Herzens. Dein Herz ist Mein. Gestehe zu. Gestehe zu, du bist ein Engel Gottes, und sei es. Falls du einen Beweis haben musst, BIN Ich der Beweis, bist du der Beweis. Liebe in deinem Herzen ist die Wahrheit. Dein Forschen nach Liebe und deine Suche nach Mir erweisen Meine tatsächliche Existenz. Selbst deine Suche, Mich zu widerlegen, belegt Meine ureigene Existenz. Wir sind Liebe in einem Feld von Liebe, und Liebe und das Feld sind Eins.

Ich BIN der Gott deines Herzens. Du kannst den Puls deiner Liebe nicht ganz genau fühlen. Du kannst im Grunde Liebe nicht getreulich analysieren, denn Liebe erhebt sich aus einem andersgelagerten Gefilde, und es ist Meine Liebe in deinem Herzen, die aufgeht. Du, dem Meine Liebe zugereicht wurde, bist Meine Liebe. Ich liebe Liebe, und Ich liebe dich. Ich heilige deine Liebe. Ich singe vom Höchsten Himmel her, dass du Liebe bist. Wenn Ich sage: „Sei Meine Liebe“, sage Ich, dass du Meine Liebe bist. Ich mache dir eine Liebeserklärung. Ich erkläre dir, dass du immerzu Liebe warst. Ich liebe dich, Der du Meine Liebe bist. Wisse, du bist sie. Sage es.

Sage: „Ich bin Gottes Liebe.“

Sage: „Ich bin Gottes Liebe, die im Himmel scheint.“

Es mag zutreffen, dass nicht alles, was glitzert, Gold ist, gleichwohl bin Ich, Gott, Gold.

Sage: „Ich bin Gottes Gold, und Gottes Gold ist Liebe, und Liebe ist kein Zinn. Ich bin fürwahr Gottes Gold. Und jetzt bringe ich mein Selbst zutage.“

HEAVENLETTER # 4362 – 3.11.12 – Catch a Moonbeam

ERHEISCHE EINEN MONDSTRAHL

Gott redete:

Hallo, es freut Mich, dich zu sehen. Schön, deine Aufmerksamkeit zu erhalten. Ich bin froh, dass du dich bei Mir eingecheckt hast. Ich freue Mich, dich wo auch immer und zu jeder Zeit zu sehen. Meine Heilquelle ist stets geöffnet. Komme direkt herein. Es gibt keinen Eintritt zu entrichten. Tatsächlich werde Ich deine Energie aufladen.

Geliebte, Ich werde benennen, wo Ich eine Heilquelle bin, hinwiederum wisst, dass Ich euch keinen Zufluchtsort biete. Ihr lauft nicht rückwärts. Ich biete euch eine Verjüngungsgelegenheit, die euch nach vorne mitnimmt. Soeben bin Ich gerührt, für euch ein weiteres Lied zu singen.

Ich spiele auf einer Gitarre. Ich schlage Liebe auf Meiner Gitarre an. Ich schlage Liebe für euch auf Meiner Gitarre an. Ich schlage zuhause-eingegebene Liebe für euch auf Meiner Gitarre an.

Hier bin Ich. Wo bist du? Ich warte auf dich.

Wann kommst du Mich besuchen. Wann? Wie bald? Wie wäre es mit heute? Wie wäre es mit jetzt im Augenblick?

Komm schon, komm schon, komm schon. Gott wartet auf dich. Gott lädt dich ein.

Sage: „Ja.“ Sage: „Okay, Gott.“ Sage: „Okay, Gott. Ich komme zu Dir, Gott. Augenblicklich, Gott. Jetzt im Moment, Gott. Ich laufe zu Dir.“

Sodann hebe Ich, Gott, dich, dich kleinen Charmeur, hoch in Meine Liebesarme. Und du machst Sprünge, und vorwärts, dahin geht’s. Und du machst Sprünge, und vorwärts, dorthin läufst du.

Und dies ist Mein Lied an dich. Es ist ein Liebeslied, so wie es alle Lieder sind. Liebe ausgegeben, Liebe in Empfang genommen, Liebe auf dem Weg zu euch, und hin und her und hin und her.

Ich spiele auf einer Gitarre. Ich schlage Liebe auf Meiner Gitarre an. Ich schlage Liebe für euch auf Meiner Gitarre an. Ich schlage zuhause-eingegebene Liebe für euch auf Meiner Gitarre an.

Möge all Mein Schwingen bei deinem Gewahrsein anlangen. All Mein Zupfen ist für dich, denn du bist Meine geliebte Liebe. Ich verwahre dich in Meiner Liebe, indes lasse Ich dich los und ledig, und allemal, du nimmst Meine Liebe mit dir, ob du es nun weißt oder nicht. Besser ist es, es zu wissen. Besser ist es, Mich mit einzupacken, und im Sinn zu haben, dass du Mich bei dir hast. Du gehst ohne Mich nirgendwohin. Lasse Mich dich leiten. Und falls du Mich dich nicht leiten lässt, so wisse, Ich gehe dir hinterher, wohin du auch gehst, denn Ich bin ein Gott der Liebe, und Ich gehe mit dir, und Ich bleibe bei dir, und du bist Mein Geliebter. Ich möchte so gerne der deinige sein.

Warum? Weil du zu Mir gehörst. Ich gehöre zu dir. Ich bin dein. Ich mag deine Gesellschaft. Ich mag es, dich dichtauf neben Mir zu haben. Ich mag dich. Ich mag dich nahe bei Mir. Sei Mein Gefährte erster Wahl. Ich ausersah dich, und jetzt, da komme du mit Mir. Komme in die innere Kammer Meines Herzens und bleibe eine Weile. Bleibe eine Weile in deinem Gewahrsein. Du bleibst für immer, das begreifst du, daher könntest du genauso gut darum wissen, es auskosten und dein Herz laben.

Die Dämmerung eures Herzens ist gekommen. Geht mit der Sonne auf, O, ihr Geliebten. Betretet das Licht mit Mir. Was wäre es demnach, falls ihr geblendet würdet? Ihr seid bei Mir. Was sorgt ihr euch um dieses oder jenes, derweilen ihr bei Mir seid, tief in Meinem Herzen der Liebe bei mir seid.

Ich sehe euch in dem Spiegel Meiner Selbst. Ich sehe euch in den Flüssen und Strömen, und Ich bin der Ozean in all seiner Tiefe, Wir tauchen gemeinsam, und Wir springen gemeinsam in die Höhe, gemeinsam sind Wir Eins. Wir sind Einssein aufs Höchste.

Wo beginnt Mein Lied und wo beginnt das deine, einstweilen Wir Eins sind? Worin besteht der Unterschied zwischen dir und Mir, und zwischen dem deinigen und dem Meinigen? Es gibt keinen Unterschied, ausgenommen in den Gepflogenheiten des Redens. Wir sind niemals etwas anderes als Eins gewesen, gleichwohl kann Ich sagen, dass Ich euch stets kannte. Ihr werdet wohl außerstande sein zu sagen, dass ihr euch daran erinnert, ihr hättet Mich immerzu gekannt. Kennt Mich jetzt. Kennt Mich jetzt, so wie Ich euch kenne, das geliebte Mein Selbst. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter. Hier gibt es kein auf zweierlei Art. So wie Ich zu dem scheinbaren Du rede, so rede Ich zu Mir Selber. Ich spreche laut heraus, ebenso wie du es tun kannst, unterdessen du in einem Gässchen entlangläufst.

Fange einen Strahl der Sonne oder fange einen Mondstrahl ein. Ergreife Mein Herz, und wisse ein für alle Mal, dass Mein Herz dein ist, und dass Mein Herz mitten in dem vermeintlich deinigen schlägt.

HEAVENLETTER # 4363 – 4.11.12 – Awaken Yourself, Sleepyhead

WECKE DICH SELBER AUF, SCHLAFMÜTZE

Gott redete:

Welche Freisprechung möchtest du gerne von Mir? Tatsache ist, dass du freigesprochen bist. Heute machen Wir einen neuen Anfang. Du musst dich von Schuld, von Verzweiflung, von Gegenbeschuldigungen und alledem freisetzen.

Habe im Sinn, dass du ein wachsendes Seinswesen bist. Was du gestern warst, hast du nicht heute zu sein. Gehe nicht mit der Vergangenheit einher. Heute bist du neu. Sei sodann neu. Sei gegenüber dem Licht der Liebe wahrhaftig. Du kannst was du auch möchtest sein. Also sei es fortan.

In Meinen Begriffen dargestellt – du hast keine Schulung zu durchlaufen. Keine Tests, keine Vorbedingungen. Du hast die Wahl.

Wenn Ich sage, du könnest das sein, was du gerne sein möchtest, äußere Ich Mich nicht in der Richtung, du könnest ein Dr. sein. Das soll indes nicht besagen, du könnest kein Heiler sein. Du kannst einer sein – jetzt im Augenblick. Deine Sicht des Lebens kann zahlreiche Menschen, womöglich die ganze Welt ermutigen. Für dein Freisetzen von der Vergangenheit gibt es keine Vorbedingungen.

Wer bist du sodann? Wer möchtest du gerne sein? Was möchtest du Mir gerne sein? Und dir? Was möchtest du gerne sein? Sei es. Warte nicht mehr länger. Warte nicht mehr darauf, dass du von einem Prinzen wachgeküsst wirst. Wecke dich selber auf, Schlafmütze.

So lange wie du dich an die Vergangenheit lehnst, ist es so, als befändest du dich in Trance. Es ist so, als stündest du auf Automatik. Lasse die Vergangenheit fallen. Wenn du von einem Schneesturm erfasst bist, kommst du natürlich aus ihm heraus. Die Vergangenheit ist öfters wie ein Schneesturm, und du hast dich selber herauszugraben.

Du kannst heute das Leben haben, was du möchtest. Es ist erstaunlich, wozu dein in Aussicht nehmendes Beabsichtigen imstande ist. Es verbrachte dich dorthin, wo du jetzt bist. Es kann dich überallhin nehmen.

Also, absichtsvolles Vorhaben ist nicht ganz das gleiche wie Wille. Habe das Ansinnen, und lasse los. Intendiere, und lasse los. Wille ist ein wenig energischer, genauer gesagt, so lange bis du dich selber inmitten Meines Willens findest.

Du gingst so dahin, und danach, hier, da hast du es, gehst du mit Mir so dahin. Was ist daran so schwierig? Es geht schier ums Loslassen der Vergangenheit und ums Offensein dem gegenüber, was immerzu vor dir zu liegen gekommen war, und das ist Ich. Ich war immer dabei, dich zu Mir her zu rufen. Gleichwohl warst du stets unmittelbar bei Mir und niemals von Mir weg. Bloß in deinem Geist warst du das. Bloß in deiner Einbildungskraft kann Ich abwesend sein. Wir haben es mit dem zu tun, was sich in deinem Geist aufhält. Uns geht es um deine Wahrnehmung oder um deine Fehlwahrnehmung.

Sei jetzt eben in dieser Minute glücklich, denn dein Platz in der Welt hängt von dir ab. Ich sage nicht: dein Platz in den Augen der Welt. Dein Platz in der Welt, wie er mit Mir in Verbindung steht. Sei der Welt ein Segen, und du beglückst und segnest Mich. Du kannst dich nicht mehr weiter betrügen. Das einzige, um das du dich prellen kannst, ist Ich. Glücklichsein in der Welt ist schön. Es ist dein Geburtsrecht. Dennoch ist Glücklichsein nicht immer, was du meinst. Du weißt bereits darum, dass erstrebtes Glück und dass Glück, welches sich eingefunden hat, nicht immer das gleiche sind.

Komm, sei glücklich mit Mir. Komm, sitze in einem bequemen Lehnstuhl, die Füße hochgelegt, und mit Mir an deiner Seite. Das ist es, was du wirklich, wirklich möchtest, und das ist es, was du hast, falls du bloß darum wüsstest.

Sei neuen Dingen, neuen Gedanken und neuem Leben gegenüber offen. Sei dem hellen Licht der Welt und dem Licht der Sterne am Himmel gegenüber offen. Sei offen. Sei nicht verschlossen. Du brauchst die Vergangenheit nicht mehr. Du brauchtest sie nie.

Wenn du dein ganzes Leben lang in einer Höhle lebtest, kannst du jetzt in das helle Tageslicht herauskommen. Sei, wo du gerne sein möchtest. Sei, wer du gerne sein möchtest. Sei, wer Ich möchte, dass du es bist. Sei dein Selbst.

HEAVENLETTER # 4364 – 5.11.12 – A Constellation of Stars

EINE STERNENKONSTELLATION

Gott redete:

Einssein zieht Uns, dich und Mich, zusammen. Wir sind Magneten. Unumgänglich ist es, dass Wir Uns in deinem Gewahrsein vereinen. Es ist klar, dass Ich Mir bereits Unseres verschmolzenen Einsseins gewahr bin. Du wirst es noch nicht so ganz sein. Du wirst Lippenbekenntnisse ablegen, und zumal stockst du, bevor das vermeintliche du dich Mir voll und ganz überreicht. Du bist zögerlich. Was wäre, falls du denn dabei etwas einbüßen solltest? Ja, dir wird etwas abgehen. Du wirst nie-endende Angst und Einsamkeit hinter dir lassen. Du wirst eingebildeter Vergangenheit verlustig gehen. Du wirst gestrige Identität einbüßen und Anspruch auf eine Größere Identität erheben.

Du hast zur selben Zeit zwei Welten am Statthaben. Bisweilen drei. Die Welt, den Himmel, und die Beobachtung deiner selbst. Du springst von Stein zu Stein. Der Entferntheit bist du kein Fremder. Bei Nähe bist du womöglich am Zaudern. Was ist näher als Einssein?

Es wird so sein, du hast Mich gerne in einer gewissen Entfernung auf einem Regal. Du wirst Mich gerne dort haben, wo du Mich beobachten kannst. Es ist nicht so, dass du dich Mir entgegenstellst. Es ist einfach so, dass du wachsam auf Mich bist.

Nichts ist zum Sich-Darum-Bitten-Lassen, Geliebte. Zugegen ist diese Augenblicklichkeit der Ewigkeit und Endlosigkeit und alldas. Es gibt keine Vergangenheit. Es gibt keine Zukunft. Das sind bloß Gedanken. Wir sind in diesem Augenblick eingekapselt, den man als Jetzt bezeichnet, der indes Ewigkeit, angefachte Ewigkeit ist. Es ist unmöglich, einen Augenblick festzuhalten und ihn zum Bleiben zu veranlassen. Ja, ihr springt von einem Stein zum andern, bloß um euch klarzuwerden, dass ihr auf dem Wasser geht.

Seid ihr enttäuscht, dass ihr ein Seinswesen von den Sternen, von der Sonne und vom Mond seid? Seid ihr enttäuscht, am Seien zu sein, und dass ihr an der Form – an einer Form, in der ihr euch so eben einmal befindet – festhaltet?

Gibt es etwas anderes, was ihr lieber sein möchtet denn die Essenz von Liebe? Möchtet ihr lieber ein Stern im Himmel, oder einer in Hollywood sein? Natürlich könnt ihr beides haben, welcher hat indes das Übergewicht?

Ihr seid so viel mehr, als ihr euch Glauben schenkt. Ihr lungert an der Bar in eurer Nachbarschaft herum, unterdessen ihr im Himmel tanzt. Ihr besitzt Nippes auf einem Regal und bezeichnet ihn als Schätze. Ihr seid der Schatz. In Wahrheit seid ihr weitsichtig und allwissend. Diese Kurzsichtigkeit ist ein Als Ob. Sie ist ein Aufgesetztes. Es ist ein Spiel, was ihr spielt. Ihr führt euch selber an der Nase herum, indem ihr Begrenzungen für wahr haltet, welche nicht mehr existent sind denn das Bild, was ihr von euch selber habt.

Ihr befindet euch auf einer weitaus umfassenderen Leinwand, als ihr glaubt. Ihr seid Geist, und dennoch bindet ihr euch an die Erde, so, als wäre sie die Erstreckung von euch. Es ist, wie wenn ihr zaudert, von der Sicherheit des Vertrauten, welche auf Angst gründet, abzugehen. Das eingeschränkte du kann zu jedem Zeitpunkt umgedreht werden. Das Unbegrenzte Du – niemals.

Es ist auf der Erde schön. Es ist schön, Blumen zu pflücken und sie in eine Vase zu stellen. Mache das weiter so. Es ist ebenfalls schön, Sterne zu pflücken und sie an deinem Herzen anzubringen, und herauszufinden, dass du stets ein Stern am Himmel, dass du immerfort das Licht warst, was leuchtet, was auf dich selber strahlt und auf jeden vermeintlichen Anderen scheint, der in der einen oder anderen Verkleidung du ist.

Wer bist du? Wo bist du? Du bist Ich, dabei, dich selber zu bestaunen. Du spielst Ringel-Ringel-Reihe, einen Beutel voller Sträußchen. Das ist gut so. Weshalb denn nicht?

Und dennoch bist du die Sterne, bist du eine Anordnung von Sternen, die Ich für dich entzündet habe, sodass du dich selber über den Horizont hinaus zu sehen vermagst. Irgendwo über dem Regenbogen bist du. Irgendwo bist du bei Mir. Das individuelle Du ist eine Fantasie, eine allgemein hingenommene Fantasie, gleichwohl nichtsdestotrotz Fantasie. Die Wahrheit liegt irgendwo sonst, selbst alldieweil es kein Wo gibt.

HEAVENLETTER # 4365 – 6.11.12 – A God of Blessings

EIN GOTT DER GESEGNETEN WOHLTATEN

Gott redete:

Allzuoft gehst du schlafen und wachst morgens mit dem Gedanken an all das auf, was du nötig habest, und an all die sonderlichen Sachen und Beschaffenheiten, die du dir ausdenkst, du brauchest sie am meisten.

Heute bin Ich hier, um dir zu sagen, dass du nichts brauchst. Dies stellt etwas dar, womit du schlechthin nachdrücklicher vertraut sein mögest. Du hast keine Bedürfnisse. Du hast alles. Du bittest Mich um dies und um das. Ihr beklagt euch in Wirklichkeit, Geliebte. Eure Beachtung ist darauf gerichtet, was ihr selber als das seht, worin ihr zu kurz gekommen seid. Erinnert ihr euch denn noch daran, worum ihr Mich vor einer Woche gebeten habt? Wenn ihr zu euch selber oder zu Mir redet, ist es für euch an der Zeit, die früheren Bedürftigkeiten, die ihr nachzeichnet, auszulassen und zu dem Pfad der Dankbarkeit für alles, was euer ist, rüberzurutschen. Geliebte, es ist alles eine Soße.

Eure Aufmerksamkeit auf Notlagen zeigt einen Mangel an Vertrauen in euch selber an, oder ihr werdet mit in Betracht ziehen, Ich ließe euch im Stich. Jegliche Beachtung von Bedürftigkeit ist Aufmerksamkeit auf Knappheit, und Aufmerksamkeit auf Mangel ist Schwäche, Gebrechlichkeit.

Lasst Mich ausreden.

Betrachtet Vertrauen in euch selbst wie einen Muskel. Wenn ihr einen Muskel stärken wollt, dann sitzt nicht herum und murrt: „Oh, ich bin so schwach.“ Nein, ihr geht zur Gymnastik oder ihr joggt im Park oder ihr hebt Gewichte oder ihr macht Liegestützen oder Yoga oder was auch immer. Wenn ihr euch in einem Kräfteeinbruch befindet, erhebt euch.

Niemals mehr möchte Ich euch sagen hören: „Ich bin schwach. Ich bin ermattet. Ich brauche Hilfe.“ Genausowenig möchte Ich euch, sofern euch eine Prognose übermittelt wurde, noch einmal sagen hören: „Ich bin krank. Ich habe eine Krankheit.“ Niemals möchte Ich euch sagen hören: „Ich habe eine verhängnisvolle Krankheit. Ich bin zum Tode verurteilt. Ich habe keine Chance mehr.“

Geliebte, seht eure Gedanken durch, und guckt euch an, was ihr sagt. Bitte erzählt Mir nicht, das, was ihr denkt oder was ihr sagt, sei zutreffend. Bitte erzählt Mir nicht, ihr wärt Realist. Ein Realist ist kein Lamentierer.

Die drei kleinen Schweinchen machten sich auf, ihr Glück zu finden. Dies ist für dich eine große Thematik. Die drei kleinen Schweine begaben sich nicht auf den Weg, ihr Ungemach zu verkünden. Sie äußerten nicht, sie würden es nicht schaffen. Sie machten sich auf den Weg. Sie hatten kein Empfinden eines drohenden Unheils. Sie hatten einzig ein Empfinden von Verheißungsvollem.

Wie die Geschichte weitergeht – für die Schweinchen, die das Stroh- und Holzhaus errichteten, geht es bergab. Das Schweinchen, das das Ziegelhaus baute, hat den Sieg des Tages errungen. Klar, das weise Schwein, welches das Haus aus Ziegeln errichtete, lud seine Brüder ein, hereinzukommen und dem großen bösen Wolf zu entfliehen.

Ich möchte euch an der Stelle sagen, euer Hervorheben von Mangel ist gleichbedeutend mit dem großen bösen Wolf. Euer Hochziehen euer selbst ist wie das Erstellen des Ziegelhauses. Worauf seid ihr aus, Geliebte? Was ist euer Anliegen? Der große böse Wolf oder das Ziegelhaus? Möchtet ihr gerne in den Rachen des großen bösen Wolfs hineinlaufen oder durch die Tür des Ziegelhauses gehen?

Worauf liegt euer Brennpunkt? Auf Widrigkeit und Drangsal, oder auf Erfüllung sehnlichster Wünsche? Bestreben sind gut. Bedürftig sein, ermangeln, Ausweglosigkeit innehaben zu haben – jene sind nicht so gut. Haben ist schon gut. Nehmt zur Kenntnis, was ihr habt.

Selbst wenn du ein unschuldiger Mensch bist, der in einer dunklen Zelle eingesperrt ist und keine Sonne sehen kannst, hast du nach wie vor die Sonne. Ihr habt nach wie vor oben den Himmel. Ihr habt nach wie vor die Sterne. Sie sind euer. Dies, Geliebte, ist praktisches, umsetzbares Denken.

Sitzt nicht die ganze Zeit mit Gedanken an Ungerechtigkeit in eurer dunklen Zelle. Dies ist untauglich. Lasst all das los, was euch nicht hilfreich ist. Verankert euch eher in der Wahrheit als in der Wahrscheinlichkeit. Es stimmt nicht, dass Gott bloß jenen hilft, die sich selber helfen. Es stimmt, dass du dir selber kraft dessen, was du denkst und was du sagst, zu helfen imstande bist. Sofern du das ankündigst, was man Zukunft nennt, dann kündige die Zukunft an, auf die du es abgesehen hast, und wisse, dass Ich dich zum Guten preise und segne. Ich bin ein Gott der Gesegneten Wohltaten und Geschenke.

HEAVENLETTER # 4366 – 7.11.12 – Freeing Love

LIEBE FREISETZEN

Gott redete:

Rund um die Welt findet eine Parade der Liebe statt, und du bist der Anführer der Kapelle. Ein Marsch der Liebe ist im Aufstieg begriffen. Liebe birst durch die Schale dessen, was man das Leben nennt. Nunmehr ist es die Liebe, die Am-Sich-Austoben ist! Jetzt gibt es einen Aufstand der Liebe und von mehr Liebe. Liebe bekommt die Oberhand. Liebe hat die Herrschaft übernommen.

Was ehedem als annehmlich empfunden wurde, fühlt sich nicht mehr wundervoll an. Ist es ein Wunder, dass Liebe als Höchste herrscht?

Liebe ist größer als irgendwas. Lieben fühlt sich gut an. Lieblos-Sein nicht.

Wenn du einen geliebten Angehörigen verlierst, aus welchem Winkel auch immer, neigst du dazu, zu leiden. Du sagst, du leidest, weil ein geliebter Mensch fortgegangen sei. Du leidest, weil du, seitdem ein geliebter Mensch verschied, deine Liebe zusammen quetschst. Du weißt nicht, dass du lieben kannst, selbst dann lieben kannst, wann die Liebe des Anderen einen neuen Standort eingenommen hat. Aus diesem Grunde schmerzt und bricht dein Herz, da du deine eigene Liebe zertrittst. Du denkst, du habest das um deines Selbstschutzes willen zu tun. Liebe braucht keinen Schutz. Es ist deine eigene Anhaftung und dein eigenes Ego, welche es nötig haben, ausgebootet zu werden.

Was für Gedanken hast du, sobald der Liebe-Ausdruck eines Anderen davongezogen ist? Deine Gedanken werden wohl sein: „Ich kann ohne meine einstige Liebe nicht leben. Ich kann nicht in Freuden leben.“ Du sagst damit, dass das Gefilde deiner Liebe im Außen zu liegen kommt, dass sie sich nicht von deinem Inneren her erhebt. Du nahmst einen Anderen her zu einem Signal für dein Herz, sich zu öffnen,. Du vergaßt, dass dein Herz aus eigenem Antrieb heraus geöffnet gehört. Du meinst, deine Liebe sei auf andere Dinge angewiesen.

Weil jemand seine oder ihre Liebe zurückgezogen hat, oder, wie du es dir denkst, bei einer jeden Form von Weggang – lässt du den Kopf hängen. Du hast das Gefühl, alles sei verloren. Es scheint Mir, dass du von der Liebe unschwer hin und her geschwenkt wirst. Sich beraubt fühlen ist nicht Liebe. Sich in Qualen winden ist nicht Liebe.

Falls einer verlorenen Liebe eingedenken deinem Herzen wehtut, weinst du um dich selbst. Leider Gottes. Du fühlst dich geschädigt. Du hast deinem eigenen Herzen Schaden zugefügt. Liebe ist nicht etwas, das du mit deiner Fausthand festhältst. Sofern deine Liebe zerrüttet ist, hast du alsbald mit der Liebe Kümmernis. Was ein Anderer tut, ist sein oder ihr Geschäft. Was du tust, ist das deine.

Du kannst ohne die Liebe des Anderen leben. Was du nicht aushalten kannst, ist deine eigene Aufkündigung von Liebe.

Niemals mehr sollst du die Liebe in deinem Herzen einschrumpfen lassen. Sage nicht, du könnest dir selber nicht helfen, insofern du dir ja, früher oder später, selber helfen wirst.

Du hast dies bereits zuvor durchlaufen. Du warst früher bereits Romeo oder Julia. Du warst ein Tragiker. Du bist es nicht mehr länger. Leiden ist nicht heroisch. Du wirst das gemeint haben. Es ist von dir egoistisch, zu leiden. Es ist nicht nobel, ein Märtyrer zu sein. Du bist kein Märtyrer. Du bist ein Menschenseinswesen, das sich selbst die Liebe in deinem Herzen versagt. Du bist ebenfalls ein Menschenseinswesen, welches lieben kann und welches liebt, und du bedarfst keines Objekts. Du brauchst schlicht und einfach zu lieben.

Von einem gebrochenen Herzen gesunden ist die nutzbringende Entwicklungsfähigkeit deiner eigenen Liebe abermals auffrischen. Du hast sie abgesondert. Du sagtest zu dir selber: „Falls ich es nicht soundso bekommen kann, wie ich es gerne so und so haben möchte, bin ich demzufolge nicht in der Lage, zu lieben.“

Was du sodann tust, ist schmollen. Du schmollst, weil du dich abgewiesen fühlst, und aus diesem Grunde verweigerst du dich. Du stellst dich durch dies hindurch. Das hast du nicht zu tun.

Ich weiß sehr wohl, wie ernst es dir ist. Wie ernst es einem Kind ist, während es seine Lieblingsmurmel verliert und schreit. Mit dem Älterwerden weint es nicht mehr um Murmeln. Es weint um jemanden, der den Ältergewordenen nicht mehr länger zum Zuvördersten kürt. Nunmehr, es ist an dir, lasse du Selbstbeschränkung los. Nunmehr, du – befreie du deine Liebe, loszufliegen. Setze dich selber frei.

HEAVENLETTER # 4367 – 8.11.12 – Overture of Love

LIEBESANTRAG

Gott redete:

Wenn du dir die Frage stellst, wovon das Leben handelt, kennst du von jetzt ab die Antwort. Es geht um Liebe und um nichts anderes als um Liebe. In jeder Situation, in der du dich gezwängt, verhärtet oder unterdrückt oder ungeachtet fühlst, geht es um Liebe und um nichts als um Liebe. Wenn du keine Liebe schenkst, bist du unglücklich. Sobald du Liebe gibst, bist du glücklich.

Du bist natürlich glücklich, sobald dir jemand Liebe schenkt. Dessen Herantragen von Liebe gibt es dir statt, es zu wagen, die deine zu geben, und mithin bist du glücklich. Ja, sei glücklich, deine Liebe zu geben. Gib deine Liebe zum Universum aus. Mache das Universum glücklich.

Sieh, wie ein jeder Tag deines Lebens mit zählt, sprich, wie er am Hofe der Liebe etwas gilt.

Wozu sonst bist du hier denn um zu lieben? Jetzt im Augenblick, dort wo du dich aufhältst, dies ist die Gelegenheit zur Liebe. Glücklicherweise ist Liebe nicht einfach ein ein Mal in der Lebzeit auftretendes Erlebnis. Du kannst sie jeden Tag in deinem Leben, zu jeder Minute haben. Weswegen denn nicht? Was hast du lieber, Liebe oder Abgelenktheit von Liebe? Suche dir die Liebe aus. Sei die Liebe, die du bist, und mache das Leben gut. Mit Liebe ist das Leben gut.

Was kannst du über die Erhabenen Spirituellen sagen, die ihr Licht in die Welt gossen? Sie liebten. Sie wussten nicht nur, wie zu lieben hergeht, sie liebten. Und sie liebten ohne Fanfarenstöße. Sie kamen einfach von einem Ort der Liebe her. Sie waren nicht Hauptdarsteller in Sachen Liebe. Sie liebten. Sie waren Liebe. Sie waren Liebe ohne Wenn, ohne Und oder Aber. Sie bemaßen Liebe nicht der Liebe gemäß, die ihnen sparsamerweise zugeteilt worden war. Nein, sie gaben Liebe schlicht und einfach. Über jedem Menschen, den sie im Blick hatten, sahen sie eine Widerspiegelung ihrer selbst. Sie kannten nicht, was nicht lieben ist. Liebe traf auf Liebe, und daher wurde Liebe verdoppelt, sie wurde vervielfacht, und so musst du es ebenfalls. In der Weise musst du Liebe vermehren.

Du bist ein Liebe-Gießer. Sei du – nicht anders als die Sonne –, der hochkommt und dein Licht scheint. Das braucht keine Mühe. Liebe ist der Anstrengung entgegengesetzt. Liebe kann unter Anstrengung nicht gutgehen. Liebe strahlt schlicht aus und bringt sich selber in Umlauf.

Liebe aus dem Herzen ohne ein Dazwischengehen vonseiten des Geistes ist so natürlich, ist so leicht, so wonnig. Es gibt nichts Herzigeres als Liebe. Lege deine Ideen von verdienter Liebe oder von unverdienter Liebe weg. Wirf all deine Auffassungen von Liebe fort, und liebe einfach. Wache zur Liebe auf, und gehe mit der Liebe schlafen. Lasse Liebe in Hülle und Fülle auf der Erde wandeln.

Liebe wird nicht alle. Liebe wird zu mehr und noch mehr, so lange, bis Liebe alles ist, und bis dein Herz, derart voller Liebe, Liebe ohne einen Gedanken verteilt, und bis du in allen Gesichtern, welche schier Rückstrahlungen von dir selber sind, Glücklichsein siehst.

Wohin du auch unterwegs bist, es bist du selber, den du siehst. Wohin du auch in Liebe gehst, Liebe wird aufgelesen und belebt jedermann, selbst all jene scheinbaren Anderen, die noch nicht erfassen, dass sie mit dir Eins, mit Mir Eins und mit allen Herzen Eins sind.

Ein Herz, für sich belassen, mit keiner Propaganda gefüttert, liebt schier. Ein Herz, für sich belassen, ist ununterjocht. Liebe geht niemals verlustig. Liebe ist die Nahrung des Herzens, und dein Herz wird hungrig sein. Gib deinem Herzen statt, satt zu sein und die Liebe inwendig in sich mit allen zu teilen. Spende Liebe, wohin du auch gehst. Gib Liebe, wo immer du auch nicht gehst. Verschenke Liebe und nichts als Liebe, keinen Schwall Liebe, sondern Liebe immerfort. Erteile dir die Erlaubnis, zu lieben, ohne sie zu zählen. Lasse es deinen natürlichen Zustand sein, zu lieben, Liebe zu schenken, mit Liebe vertraut zu sein, dich Liebe zu trauen. Wage es, Liebe zu geben, denn dies, Meine Geliebten, ist es, was ihr zu geben habt. Seid Liebe, und ihr werdet mit nichts anderem vertraut sein denn mit Liebe spenden, denn schlicht mit Liebe schenken und mit nichts anderem als mit Liebe. Wir reden nicht von einer Einstudierung von Liebe. Wir reden über Liebe, die von der Quelle der Liebe her in aller Stille zugeleitet wird. Der Liebe, ihr spendet ihr, und euer Herz ist allerliebst.

HEAVENLETTER # 4368 – 9.11.12 – From a Higher Zone

VON EINEM HÖHEREN GEFILDE HER

Gott redete:

Der Unterschied zwischen dir ohne deinen Körper und dir inwendig in deinem Körper besteht darin, dass du, körperlos, keine Beschwernisse hast. Du hörst auf, eine Sorgen-Warze zu sein. Deine Haltung wird in immerzu aufwärts und immerzu vorwärts umgestaltet. Du belässt das zerrissene Ende der Dinge, wo sie liegen. Es ist nicht so, dass du Engelhaftigkeit übernimmst. Du wirst nicht dazu. Du lässt einfach alldas, was dich bestürmte, hinter dir. Du befreist dich selbst von allem, was dich je ausschließlich zur Oberfläche des Lebens auf der Erde herunterzog. Du bist davongeflogen. Du warst imstande, dich nach dorthin zu teleportieren, wo du ohnehin ununterbrochen warst. Du trafst die Wahl, dem Himmel den Vorzug zu geben, und jetzt, an dem Nicht-Ort, der als der Bezirk des Himmels erachtet wird, siehst du alles, eine jede Bewandtnis, ein jedes Bisschen deines Lebens anders, und dasjenige Anderer desgleichen, denn nunmehr siehst du von einem Höheren Gefilde her, sollen Wir das mal so bezeichnen?

Nunmehr bist du in der Lage, dein Augenmerk auf das zu legen, was wahr ist, und nicht auf todesverachtende Dinge und darauf, was sperrig, wenn nicht gar dir unverblümt widerwärtig war, während du auf der Erde standst.

Natürlich ist das, was man den Tod nennt, eine Form des Aufstiegs. Dein Körper mag unter die Erde kommen, aber – du? Du niemals. An jedem Tag deines Lebens auf Erden, in jedem Augenblick bist du am Emporsteigen. Ihr werdet vorangetrieben, Geliebte. In Wahrheit ist euer gesamtes Leben nicht dem Zufall überlassen. Ihr mögt es ja anders sehen, wiewohl, euer ganzes Lebens ist keinesfalls Zufall. Es ist programmiert. Ihr programmiertet es.

Und jetzt, unterdessen ihr emporsteigt, liegt all jenes Programmieren hinter euch. Oder, Wir können sagen, dass ihr eine andere Art Programmierung habt. Nun ist alles Gottes Wille. Nun begreift ihr nicht einmal mehr, was Sich-Sorgen ist oder was es im Ganzen genommen war. Hier steht ihr voll und ganz im hellen Sonnenschein Meiner Liebe. Wo vermag im hellen Sonnenschein der Liebe Dunkelheit oder Zweifel Unterschlupf bekommen? Zweifel und Dunkelheit existieren nicht einmal, um dich zu ärgern. Sie sind schlechterdings keine quälenden Umstände. Sie finden hier im Himmel keine Zuflucht.

Du könntest den Himmel eine Zuflucht nennen, aber er ist keine Zuflucht. Er ist kein Versteck für jemanden oder für irgendwas. Alles wird hier gewahrt, und alles ist im Blick, nicht wie du es dir dachtest, sondern wie es ist. Alles wird in den Augen des Betrachters und in den Augen des Betrachteten gesehen. Sobald du das Helle Licht, was du bist, bejahst, was kannst du aus jenem Hellen Licht heraus sehen? Nichts. Überhaupt nichts. Nunmehr seid ihr außerstande zu sehen, was geradezu nichts ist, das, was ihr, in eurem Körper umschlossen, gängigerweise erblicktet, während ihr, Geliebte, noch keine Augen zum Sehen hattet.

Nun wurde der Überzug von euren Augen getilgt, und ihr könnt sehen! Ihr könnt sehen! Ihr könnt erkennen! Jetzt könnt ihr alles erkennen, was ihr dereinst, als ihr in einem Körper auf der Erde lebtet, nicht imstande wart, in euch aufzunehmen. Das ganze Gewahrsein war da, tief innen gelagert, bloß wart ihr nicht gänzlich in der Lage, euch zu dem Wissen aufzutun, welches immerzu das eure war. Ihr tastetet umher, Geliebte, und ihr wicht zurück mit der Auffassung, dass es zu viel sei für euch, für dasjenige Euch, welches sich weiland als ein niedereres Wesen erachtete, und ihr sagtet euch selber, ihr könntet nicht sehen, da ihr nicht hinreichend gut wärt.

Ihr redetet zu euch selber über zahlreiche Taten, die ihr nicht verrichten könnet, und mithin hieltet ihr euch selber auf, unterdessen ihr nahe dran wart, derart nahe dran wart, in Wirklichkeit geradewegs hier, und dennoch tauchtet ihr dieses Gewahrsein unter euch weg. Just damit sind die Leute befasst, und ihr wart nicht anders. Ihr spieltet Verstecken., demzufolge spieltet ihr euch selber vor euch selber Verstecken. Ihr spieltet Guckguck mit euch selbst. So ihr derzeit eurer selbst mehr gewahr und daher Meiner mehr gewahr seid, ist eure Existenz insgesamt Spiel. Bar jedweder Unannehmlichkeiten – was ist denn da nicht euer Ballspiel? Im Hellen Licht der Bewusstheit – was ist da für euch nicht Freude?

So könnt ihr sein, unterdessen ihr nach wie vor in eurem Körper weilt. Seid es.

HEAVENLETTER # 4369 – 10.11.12 – The Sirens in Greek Mythology

DIE SIRENEN IN DER GRIECHISCHEN MYTHOLOGIE

Gott redete:

Verzagen ist nicht etwas, mit dem es für dich vertraut zu sein gilt. Meintest du das etwa? Was ist Verzagen anderes als zur Begleichung zu bringender Ärger? Ärger und Verzagen kriegen dich nirgendwohin. Lasse sie jetzt hinter dir. Trage sie nicht mehr länger, unverhohlen oder passiv, mit dir herum. Du hattest genug von ihnen. Du dachtest, du bräuchtest sie. Jetzt weißt du, dass sie nicht deine Freunde sind. Tritt den Fakten mit Fassung entgegen, und sei mit ihnen durch.

Wirst du Ärger und Verzagen vermissen? Möglich ist es. Nichtsdestotrotz sind sie eine alte Gepflogenheit, die du nicht mehr länger aufrechterhältst. Du sparst sie nicht mehr auf, im Wartestand bis zu dem Augenblick, wann es bei ihnen zum Ausbruch kommt. Zu welchem Nutzen, Geliebte? Ihr seid nicht angelegt, ein Vulkan zu sein, ebenso wenig seid ihr angelegt, ein Berg zu sein, der sich selber einebnet. Ihr seid nicht Ärger. Ihr seid nicht Verzweiflung. Sie sind wie Zweige im Meer, an denen ihr euch festhaltet. Ihr dachtet, sie hielten euch über Wasser. Ihr hattet das Gefühl, die Stärke des Ärgers liege im Schwimmen. Mit Verzagtheit, da triebt ihr auf dem Rücken und ließt die Wellen euch einfach dorthin nehmen, wohin sie es wollten. Treibt euch selber an, Geliebte. Watet in den kühlenden Wassern und schwimmt. Findet eine Richtung, die euch liegt, und macht euch in ihr auf den Weg.

Ärger und Verzagen sind wie die Sirenen, die Odysseus, die sein Schiff und seine Mannschaft von ihrer Seereise weglockten. Die Sirenen hatten eine Verführungskraft, der sie nicht gerecht wurden. Sie schienen es wert. Ihre Insel sah durchaus nach einer geeigneten Stelle aus, um eine Zeitlang Halt zu machen. Und doch, sobald die Männer einmal da waren, büßten die Sirenen ihre Schönheit ein, und nur unter beträchtlichem Manövrieren waren Odysseus und seine Männer in der Lage, ihnen zu entkommen. Die Sache dabei ist, sie hatten den Sirenen zu entkommen, bevor sie gefangengesetzt worden wären. Sie hätten ganz einfach nicht die Insel betreten müssen, auf der die Sirenen lebten.

Und nicht anders musst du dich von Ärger und Verzagtheit fern halten. Sie sind keinesfalls letzte Ressourcen. Sie sind überhaupt keine Ressourcen. Sie sind Aufflackern, und sie sind Versenken und ganz bestimmt nicht in deinem besten Interesse. Ärger und Verzagtheit gehört es nicht, die Meister von dir zu sein. An dir ist es, der Meister von ihnen zu sein. Sobald eine Not anzuheben scheint, rufe all die Liebe im Himmel herbei und liebe inwendig in dir.

Liebe dich selbst hinlänglich, um nicht auf die Untiefen von Ärger und Verzagen zu stürzen. Sie werden nicht zu dir. Sie sind nicht du. Sie sind unlautere Ratgeber.

„Woher erhob sich Ärger?“, fragst du. „Er scheint gemein zu sein. Und wie steht es mit rechtmäßigem Verärgertsein? Sagst Du, es gebe keinen rechtmäßigen Ärger?“

Ich sage, dass du dich, weil jemand ein Streichholz anzündet, dem nicht anzupassen hast. Du hast seinem Beispiel nicht zu folgen.

Gibt es Ungerechtigkeit? Sobald du dir das Leben im Licht von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit anschaust, schaust du zur falschen Tür. Mit Sicherheit ist die Tür da. Und mit Sicherheit ist es jetzt an dir, eine andere Tür auszuprobieren. Sieh, was dahinter ist. Wage es, sie aufzumachen und gehe dort hinein, wo weder Ärger noch Verzagen zur Wahl anstehen. Rücke zu etwas anderem vor. Übersiedle zu Weisheit und Liebe, denn, sind sie nicht als Wahloptionen ausgewiesen, die für dich offenstehen?

Vielleicht legst du heute morgen die Kleider aufs Bett, die du den Tag über tragen möchtest. Das sind die Kleidungsstücke, für die du dich entschieden hast, sie anzuhaben. Du hättest dir andere Kleider herausholen können, aber nun sind es diese. Du trägst sie den ganzen Tag. Die Wahl wurde getroffen. Und du entschiedst dich für sie, und nun bleibst mit ihnen zusammen.

Bleibe nicht anders mit Liebe und Weisheit zusammen. Komme aus den Fallgruben von Ärger und Verzagtheit heraus. Sie sind zwei Seiten der gleichen Münze. Eine Münze, mit der es dir nicht mehr länger angelegen ist, Geschäfte zu tätigen.

Du hast dich zu einem anderen Bewusstseinszustand erhoben, wohin Ärger und Verzagen nicht zu kommen vermögen. Du nimmst sie nicht mehr länger bei dir mit, nicht einmal zur Reserve. Du streckst dich nicht nach ihnen aus, und du lässt sie dir nicht mehr hinterhertrotten. Der ergrimmte und verzagte Zustand deines Lebens ist durch und erledigt. Komme nun mit Mir.

HEAVENLETTER # 4370 – 11.11.12 – A Story from the Past

EINE GESCHICHTE AUS DER VERGANGENHEIT

Gott redete:

Dieses Weinen, was dich bei verstorbenen lieben Angehörigen überkommt, ist ein sich wiederholender Refrain. Den Verlust, du bekommst ihn zu spüren. Das, was nie mehr aufgefüllt werden wird. Es gibt in deinem Herzen Orte, die derart wonnige Schätze innehalten, dass das Herz bereits pur durch den Gedanken an eben diese Lieblichkeit geprellt wird. Wie sehnst du dich doch danach, wonach du dich sehnst und was niemals mehr zurückzukehren vermag. Freilich stützt du dich irgendwie auf diese Angedenken anmutiger Süße, die dein Herz zerschrammen. Anhand von Worten oder ohne sie suchst du nach einem illusionären Moment in Zeit und Raum, der dir gegenwärtig die ganze Welt bedeutet. Es macht dir nichts, wie lange es her ist, du möchtest es jetzt zurückhaben. Bereits für nur einige wenige Augenblicke von ehedem würdest du gar dieser Tage die Morgenröte zurückhalten mögen. Du würdest alle Vorhänge zurückziehen nur für einen einzigen kurzen Blick, den du weiland in Reichweite hattest, für einen kurzen Blick auf Herzen, mit denen du gesprochen, oder mit denen du nicht geredet hattest, denn was einstmals war, ist nicht mehr. Du vermagst jene Vergangenheit nicht mehr aufzufinden, ausgenommen in den Tränen, und bist dir nicht wirklich gewiss, worum es bei den Tränen geht. Du weinst um das, was in seiner scheinhaften Form außerstande ist, abermals in Erscheinung zu treten.

Du weißt indes, dass das Leben kurz ist, das deinige und das anderer. Dein Herz schmerzt um des Unwiederbringlichen halber. Gleichwohl ist es dein Geist, der dich dazu verleitete. Du denkst, es sei dein Herz, welches der Schmerzlieferant ist, währenddessen es dein Geist ist, der dich in jene Richtung in Bewegung setzt. Dein Geist haut dich übers Ohr. Er sagt dir, dem, was ehedem war, gehöre es, nach wie vor zu sein. Dein Geist sagt dir, dass deine Vergangenheit ein Film sei, den du dir ein ums andere Mal anschauen müssest. Du möchtest niemals, dass dieser Film zuende ist. Und deswegen weist dein Geist dein Herz an, jenen Film immer und immer wieder anzustellen. Du leidest an deinem Geist, und du durchleidest deine Tränen. Dein Geist hat dein Herz hinters Licht geführt. Er tanzt zu etwas anderem hin. Er zwitschert, und dein Herz ist der Dumme.

Du hattest in deinem Handteller einen Schatz, und du möchtest ihn gerne zurück.

Gleichzeitig rufe Ich dir ins Gedächtnis zurück, dass nichts verlorengegangen ist. Liebe ist nicht abhanden gekommen. Sie hat ihre Form eingebüßt, das ist alles. Es mag um wahre Liebe gegangen sein, oder es war sie nicht. Sie befand sich in deiner Sicht, und danach wurde sie dir weggeschnappt bei dem, was man den Tod nennt oder was man als den Schluss bezeichnet, oder was ‚Es ist vorbei‘ heißt. Jemand zog aus einem Haus aus. Du sehnst dich nach jemandem, und du sehnst dich nach dem Haus, dennoch ist es dir klar, dass du weitergezogen bist. Auch lebst du dort nicht mehr.

Du kannst weder das Kind, das du einst warst, noch die Mutter sein, welche ihren Säugling in den Armen hielt. Gar auch sofern du derzeit in dem gleichen Haus wohnst, bist du nicht die gleiche, und ist das Haus nicht das gleiche. Du trauerst um das, was war und nicht mehr ist.

Du fragst dich selber:

„Wie stumpf kann ich sein, um wie gehabt weiterzumachen? Bin ich der einzige? Ich sehe mich um, und jeder scheint gut leben zu können. Vergraben sie die Vergangenheit, bloß um sie, nicht anders wie ich es tue, wiederzubeleben? Werde ich jemals die Vergangenheit los lassen? Werde ich mich jemals von ihr freisetzen? Was versuche ich zu tun, indem ich Anlauf um Anlauf unternehme, zurückzubringen, was vorbei ist, was, wie es Gott rätselhafterweise sagt, nie und nimmer war. Wie stelle ich das ein?

Ich weiß, ich muss mich nicht mehr in eine Story aus der Vergangenheit, aus der fernen Vergangenheit einigeln. Wie allerdings lasse ich los, wie lasse ich die Gedanken los, die ich mit mir herumtrage und die niemand sonst bei sich haben möchte? Was versuche ich weiterzubetreiben? Falls dieses um der Ehrung Jener willen, die nicht mehr länger hier weilen, seine Bewandtnis hat, wieso versuche ich, sie in Zeit und Raum einzusperren, selbst obschon ich darum weiß, dass Zeit und Raum nicht existieren?“

HEAVENLETTER # 4371 – 12.11.12 – The Gates of Infinity and Eternity

DIE TORE DER ENDLOSIGKEIT UND EWIGKEIT

Gott redete:

Niemals bin Ich ungeduldig mit dir. Kannst du dir vorstellen, dass Ich Mich in Ungeduld verfange? Ich bin weder geduldig noch ungeduldig. Ich BIN. Damit Geduld und Ungeduld existieren, ist ein Zeitrahmen vonnöten. In der Ewigkeit gibt es keine Zeit. Es gibt für Mich nichts, um in Ungeduld oder um in Geduld zu geraten. Ich klopfe nicht mit dem Fuß. Ich schwirre nicht herum. In der Praxis, höre Ich, fühle Ich, sehe Ich, erkenne Ich, und ihr habt Mein Herz, um euren kleinen Finger gewickelt, inne. Ich ergötze Mich an euch. Wo vermag im Entzücken Ungeduld zu liegen zu kommen? Wo gelangt Ungeduld in die Existenz, ausgenommen von einem Gedanken her, dass Zeit vergeudet werde oder dass du zu langsam gehest, so als hättest du dich in Eile zu befinden, da sich ein Anderer in Eile befindet? Jemand, der ungeduldig ist, ist in Hetze.

In weltlichen Begriffen bin Ich geduldig, dennoch habe Ich einen derartigen Gedanken nicht in Meinem Sinn, und Mein Herz hat weder Geduld noch Ungeduld inne.

Stellst du die Frage, ob ein Felsblock, der Jahrtausende am selben Fleck lag, geduldig oder so etwas ähnliches sei? Wie sollte ein Felsblock in die Kenntnis von Ungeduld gelangen können? Er tut, was Felsblöcke tun. Sie kennen das Konzept des Wartens oder Nicht-Wartens nicht.

Felsblöcke bestehen in Stille. Wo kann es in Stille Lärm geben? Sieh dich in dem Gott Sein Was Ich BIN nicht nach dem Endlichen um. An euch, Geliebte, ist es, Meine Beschaffenheiten anzunehmen. Ich habe nicht die euren anzulegen. Seht euch in Mir nicht nach dem Endlichen um.

Sobald Ich von Zeit rede, rede Ich in Weltbegrifflichkeiten. Ich bin nicht in die Zeit hineingerückt, so, wie ihr euch Zeit denkt. Ich bin nicht in Eile, ebenso wenig gedrosselt. Ich nehme euch in jeder Minute in Empfang. Ich bin mit Meiner Liebe für euch voll, und doch habe Ich eine Menge Platz fürs Geben von mehr. Natürlich ist es nicht einmal so, dass Ich Liebe gebe. Ich BIN Liebe. Ich kann etwas anderes nicht sein. Falls ihr all die Fäden des Lebens sähet und wie sie sich hinein- und herumwinden, allesamt auf einer Plattform der Unendlichkeit, würdet ihr gleichermaßen keine Ungeduld kennen. Ihr würdet von ihr nicht träumen.

Es gibt im Himmel keine Hetze und keine Vergeudung. In einem Himmel, der ohne Beschränkungen ist, ist niemand eingeschränkt. Es gibt keine Zeit, in die man eingebunden wird. Ebenso wenig natürlich keinen Raum. Demnach gibt es nichts, was Mich verkrampft und angespannt werden lässt. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich kann weder angebunden noch losgebunden werden. Ich bin unumgrenzt, und daher frei. Zeit ist eine Grenzziehung, und Ich habe keine.

In der Welt ist Zeit eine Anordnung. Zeit schlägt euch hin und her. Zeit nimmt euch am Genick und schüttelt euch. Ihr, die ihr aus der Zeit herauszurennen vermögt, könnt von ihr nicht wegkommen. Die Zeit beißt euch in die Fersen. Sie sagt euch an, ihr ginget zu schnell oder ihr ginget zu langsam. Der Metronom der Zeit tickt euer Leben weg. Euer Leben ist zeitlos, indessen begreift das die Zeit nicht. Die Zeit packt auf euch zu, sie peitscht und stößt auf euch, so als wäre sie dafür bestimmt, euer heiliger Meister zu sein.

Zeit ist etwas, was für euch auf dem Spiel steht. Dem Seien steht nichts auf dem Spiel. Ich BIN und kann niemals nicht sein. Für dich ist es das gleiche, dennoch fühlst du dich auf den Wellen treibend. In dieser Minute der Unendlichkeit bist du bereits rechtzeitig. Ich sehe dich parat, die Türen einzureißen, die du Uns trennen siehst. Du bist dabei, die Tore der Unendlichkeit und Ewigkeit aufzuschwingen, und du wirst nicht Zeit oder Zeitverschwendung oder irgendwelchen Bedarf, schneller zu machen oder deine Zeit zu brauchen, im Blick haben, denn hier, dort gibt es keine Zeit zu nehmen, keine Zeit, um in ihr etwas zu tun, keine Zeit, um etwas zu versäumen. Da ist schlicht Ewigkeit und Endlosigkeit, welche zeitlos sind, frei, fürsorglich, liebevoll, sich an allem erfreuend, worauf es nun gerade mal in diesem Augenblick der Ewigkeit unversehens hinaus will.

HEAVENLETTER # 4372 – 13.11.12 – The Sun Will Arise, and Flowers Will Bloom

DIE SONNE WIRD AUFGEHEN UND BLUMEN WERDEN BLÜHEN

Gott redete:

Das Hauptsächliche, was dir zu tun ist, ist SEIN. SEI, und alles weitere schließt sich an. SEI, und alles ist leicht. Alles widerhallt dein Seien. Aus dem allerinnersten Part von dir heraus, welcher nichts anderes betreibt denn SEIEN – von dorther strömen alle Segnungen.

Popeye sagte gewöhnlich: „Ich bi-i-n, was ich bi-i-n, und ich bin Popeye der Matrose.“

Und du bist, was du bist. Eine jede Handlung, jedes Wort, jeder Gedanke kommt von deinem Seien. Um so weniger gefesselt dein Seien ist, eine um so gesegnetere und beglückendere Wohltat bist du. Selbst ohne jeweiliges Segnen segnest und beglückst du.

Meine Gegenwart ist von Belang. Hast du etwa gedacht, die deine zähle nicht? Du bist die Hefe des gesamten Universums. Du bist das Echo, das immer und ewig vernommen wird. Du bist der Synchronizer der Welt. Du bist ihr Dirigentenstab, und du bist alle Instrumente. Du machst die Musik. Du drehst die Welt im Kreis. Du kurbelst sie an, oder du drehst sie herunter.

Sei, und du wirst die Erde unversehens zum Himmel emporheben. Sei, wie du fürwahr bist, und an der Stelle wird es keine Streitigkeiten, keine verletzten Gefühle, kein Das-Leben-So-Persönlich-Nehmen geben, keine Zwickmühlen, keinen Aufstand, keinen Ärger, keine Niederlage. Nichts davon existiert im Seien. Selbst dann wenn du von derartigen ungeratenen Dingen belagert wirst, selbst dann wenn du Ungerechtigkeit erlebst, ist das nicht von Belang, da dein Seien mit derartigen Emotionen, Fehden und Verzagtheiten keine Bekanntschaft hat. Selbst jetzt – sei stille, und du wirst die Welt stracks zum Himmel hoch heben. Du kannst das. Du wirst es. Du kannst es getan haben.

Du hast nicht ein Wort zu sagen. Wir reden über deine Ebene des Bewusstseins, und nicht davon, was aus deinem Mund hervorsprudelt. Dies ist es, was dir selber gegenüber aufrichtig sein bedeutet. Es bedeutet deinem Selbst gegenüber lauter sein, was so viel heißt wie Mir gegenüber wahrhaftig sein. Aus Meinem Blickwinkel her gesehen, kannst du Mir gegenüber niemals unlauter sein. Du kannst dich hingegen selber in die eine oder andere Art von Bredouille hinein verfrachten. Du, der du solche oder solche Dinge verlieren kannst, kannst ebenfalls dein Wahres Selbst verlegen, du kannst dein Selbst eine Zeitlang aufs Abstellgleis schieben, und Worte und Taten vom Stapel lassen, die du irgendwo aufgelesen hast.

Würdest du Ärger kennen, falls mit dir nie jemand wütend war?

Nun also, dies möchte Ich dir gerne sagen. Sobald du sehr wütend bist, kannst du versuchen, dies mit aller Macht versteckt zu halten, dennoch ist es kundgegeben. Die Wahrheit ist bereits verlautbart.

Und ebenso steht es mit deiner Liebe. Du kannst sie verbergen. Du kannst sie vor dir selber verstecken, und doch ist sie bekannt. Deine Liebe ist bekanntgegeben. Tief unten kennst du deine Liebe und das Ausmaß von ihr. Einerlei wie stark vermummt sie ist, du kennst die Pracht von dir und Ich weiß um sie.

Lasse deine Liebe geradewegs vor dir hin plumpsen, und Ärger wird fortan nicht anheben. Deine Bewusstheit wird anheben, und die Sonne wird aufgehen, Blumen werden erblühen, und die Welt wird auf dem ganzen Weg zum Himmel wie eine schöne Blume aufgehen. Angst und Ärger können nicht zum Himmel emporsteigen. Angst und Ärger arten zu einer Bewandtnis der Vergangenheit aus. Glaube nicht, du habest Angst und Ärger zu haben. Habe sie nicht. So simpel ist das.

Sofern ihr keine heiße Kartoffel in eurer Hand halten möchtet, was tut ihr dann? Ihr lasst sie fallen. Und ebendies könnt ihr mit den üppig wachsenden Emotionen tun, die euch festhalten, die euch keineswegs an einer guten Stelle, sondern an einem schrecklichen Ort festhalten.

Ich habe euch zu fragen – weswegen nehmt ihr mit jenen Dingen, wie etwa mit Angst und Ärger, vorlieb?

Irgendwie, irgendwo seid ihr der Auffassung, ihr hättet sie um einer Vagheit, die ihr als Ehre bezeichnet, halber zu haben, und daher beschützt ihr euch selber. Ihr benötigt keine Abwehr. Ihr müsst nicht für euch selber eintreten. Geliebte, verbeugt euch. Ihr, neigt euch, dient euch selber und seid allen dienlich und wartet dem Universum auf.

HEAVENLETTER # 4373 – 14.11.12 – The Last Piece of Pie

DAS LETZTE KUCHENSTÜCK

Gott redete:

Dein Herz verschließen ist, wie selbstbezogener und selbstbezogener werden umzusetzen geht. Halte dich selber drinnen und jemand anderen draußen. Dies wird das Motto derjenigen sein, die sich selber zu jeder Zeit als zuvorderst verkünden. Sie werden Selbstbezogenheit mit Überleben gleichgesetzt haben. Was kann dein abgeschiedenes Herz schützen denn anderes sein als eine nettere Leuchte, um Selbstsüchtigkeit einzustecken?

Geliebte, sobald ihr euer Herz schützt, wehrt ihr euch selber eure eigene Liebe ab.

Liebt euch selbst, verpulvert freilich nicht Liebe auf euch selber. Nehmt euch euer an. Lebt in der Welt, und macht sie zu einer Welt der Liebe. Macht euch nichts aus Entschuldigungen. Es gibt Millionen Ausflüchte. In jeder Minute des Tages sucht ihr euch Selbstsüchtigkeit oder Liebe aus. Lasst uns das eingestehen. Selbstischsein ist nicht Liebe. Egoistischsein kommt von einer Aufwallung an Bedürftigkeit her. Sobald du dich nicht mehr länger als bedürftig wahrnimmst, wirst du nicht auf eine Weise handeln, die man als selbstbezogen erachtet. Wir reden gerade über dich und nicht über sonstwen.

Du kannst einen Drang nach dem letzten Kuchenstück haben und darum wissen, dass es dir ohne es ohne Weiteres gut geht. Du hast es nicht zu haben. Dein Überleben ist auf es nicht angewiesen. Du bedarfst der stoßweisen nachgiebigen Haltung nicht, die es dir rüberreicht. Du bist in der Lage, das letzte Kuchenstück in zwei Teile zu schneiden oder es insgesamt einem Anderen zu geben, dem es noch mehr nach ihm ist als dir. Was hast du aufgegeben?

Sei dir beim Es-Dir-Erklären-Können ganz sicher darin, dass Nicht-Selbstbezogenheit nicht Opfer-Sein meint. Uneigennützig bedeutet bedenken, was du freisinnig aus deinem Herzen heraus geben kannst. Es ist deinem Köcher einen Pfeil hinzutun, nicht, einen wegnehmen. Jemand, der aus Stärke und nicht aus Schwäche aus seinem Herzen heraus gibt, opfert sich nicht. Er erteilt sich selber keine Absage. Er erfüllt sich selbst.

Alle haben vom Teilen gehört. Es ist gut, zu teilen. Derweil teilt ihr nicht, um zu teilen. Teilen ist euch etwas Natürliches, selbst wenn ihr niemals etwas von dem Erlass, zu teilen, vernommen habt. In der Welt sind die Dinge von der Art – sobald nicht alles rundum gemein ist, ist das unnatürlich. Wenn du einen Brunnen hast, ist es natürlich, Anderen Wasser zum Trinken zu geben. Wenn du einen Brunnen hast und Anderen nichts gibst, entziehst du Anderen, was von Anfang an nicht das deinige war.

Du wirst zu dir selber sagen: „Warum sollte ich mein Wasser mit einem Fremden teilen? Es kann sein, er verkleckert es.“

An dem Punkt ist eine unerträgliche Frage zur Stelle: Was wäre, wenn du dich in der Wüste befändest, und es gäbe nur noch etliche Tropfen Wasser, die übrigblieben, würdest du dann die Tropfen für dich behalten? Niemand kennt die Antwort im Voraus. Dir ist es noch nicht klar, was für eine Großherzigkeit im Kern von dir zu liegen kommt. Sobald dein Herz einem Vis-à-vis Wasser geben möchte, sobald es sich wirklich dafür entscheidet, worin kann da Sich-Opfern zu liegen kommen?

Ich mache den Vorschlag, dass du dich nicht in einer Wüste ohne ausreichend Wasser aufhalten siehst, und falls das irgendwie das Gegebene ist, mache Ich den Vorschlag, dass du eine weitere Wasserquelle auftust, um dich selber und die Anderen gemeinsam mit dir üppig mit dem Nass zu überschütten.

Ich halte es für möglich, dass es, falls niemand je selbstbezogen gewesen wäre, stets hinreichend Wasser für Alle gegeben hätte. Und, hinreichend – dies nimmt im Herzen seinen Anfang. Es ist das Herz, das genug zu haben hat. Es ist das Herz, das knapp dran war.

Glücklichsein liegt nicht in Selbstbezogenheit. Eigennutz ist ein Thronanwärter. Wenn du egoistisch bist, hältst du dich an dir selber schadlos. Wenn du egoistisch bist, bist du nicht gut zu dir selber. Du behältst von dir selber ein. Eigennutz ist kurzsichtig. In Wirklichkeit ist Selbstsucht blind. Und du bist jemand, der mit deinen Augen und deinem Herzen, welche weit offen stehen, imstande ist zu sehen.

HEAVENLETTER # 4374 – 15.11.12 – Changing of the Guard

WACHEWECHSEL

Gott redete:

In der äußeren Welt werdet ihr wohl das Gefühl haben, ihr könntet euch auf Mich nicht verlassen, da Ich euch nicht dauernd auf Zuruf zu sein scheine. Ich übernehme nicht immer den Part, den ihr Mich gerne spielen sähet. Zugleich bin Ich euer Schöpfer, und gehe bei eurer Reise geflissentlich mit euch an Bord. Geliebte, ihr seid ebenfalls euer Schöpfer. Ihr sucht euch die Kleider aus, die ihr anziehen möchtet. Ihr sucht euch aus, wie ihr spazieren gehen möchtet, wie ihr redet, wie ihr summt und singt.

Hier nun die Sache: Macht niemandem Vorwürfe. Macht Mir keine Vorhaltungen, nicht euch, nicht dem Selbst, das ihr als ihr im Blick habt, nicht der Persönlichkeit von euch, denn das Leben von euch ist anders als euer Leben, welches ihr wahrnehmt. Ihr seht euch womöglich als eine Person, die bestritten, die durchkreuzt, die nicht gehört wird, die nicht einmal laut und deutlich spricht und auftritt. Es bist du, der den Aushang von dir selber an sich trägt, gleichwohl ist das Plakat, das du trägst, nicht du selbst. Du bist so viel mehr als das Individuum, das im Leben abwehrend pariert und das an dir, bei Mir, ganz einfach bei allem und jedem Fehler findet.

Geliebte, die sämtliche Verantwortung für euch gehört nicht Mir untergeschoben. Die Zuständigkeit liegt bei euch. Dies ist euer Leben, und an euch ist es, es zu leben. Ihr sind nicht voll und ganz eine Kreatur der Zeitumstände. Beginnt, euch als ein Geschöpf der Entscheidung, der Vision und des Vorhabens zu sehen. Wenn ihr Koch seid und eine Suppe kocht, die ihr nicht mögt, dann bereitet eine andere Suppe. Ihr habt all die Zutaten, um euch dies oder das auszusuchen. Ihr könnt eine Brühe machen. Ihr könnt eine Creme-Suppe kochen. Oh, was für eine Vielfalt an Suppen ihr zubereiten könnt. Macht die eine, die ihr mögt. Führt das Leben, das euch lieb ist. Ihr seid euer eigener Macher. Ihr seid euer eigenes Geschick. Macht es zu einem guten Los.

Ihr seid im Leben nicht unglückselig. Ihr beschert euch das Leben, welches ihr zu euch her bringt. Wenn ihr euch hilflos fühlt, habt ihr Hilflosigkeit als euer Motto akzeptiert. Befürwortet ein anderes Motto. Wählt Mächtigkeit, nicht über einen Anderen, sondern über euch selbst und über den Fortschritt eures Lebens. Was euer Leben aus eurer Sicht heraus auch immer gewesen sein mag, ihr könnt es ummodeln und aufarbeiten. Ihr steckt nicht in einer Flaute fest, außer ihr sagt, ihr tätet es.

Dies gilt für Krankheit und so weiter. Das ist schwer zu glauben. Es ist schwer zu glauben, da ihr Hilflosigkeit hinnahmt.

Selbst im Kranksein könnt ihr euch Nachsicht und Erbarmen zukommen lassen und euch in dem Leben, was ihr auf Erden habt, so lange hilfreich zur Seite stehen, wie ihr es habt.

Im Weltleben seid ihr gehörig umfassender als ein Clown, dem eine Torte ins Gesicht geworfen wurde. Ihr seid überdies desgleichen bedeutsamer als jemand aus dem Publikum, der die Torte wirft.

Meint nicht einen Augenblick lang, dass Ich euch mit Torten bewerfe. Das Leben ist stückweise zusammengesetzt. Gewiss, es scheint Dinge zu geben, die außerhalb eures Zuständigkeitsbereichs liegen, dennoch, Geliebte, ihr seid die Jury der Dinge, und auf euer Euch-Dem-Stellen kommt es an. Das Herz Gottes inwendig in euch zählt. Kühnheit und Ehrung sind von Belang. Das Leben zählt, und Liebe zählt, auf zahlreichere Weisen, als ihr denkt.

Du bist keine Beute des Lebens, es sei denn, du sagst, du seist es, es sei denn, du pflichtest dem als dem Status Quo bei, es sei denn, du stimmst dem zu und akzeptierst es. Es gibt keinen Status Quo. Das Leben verwandelt sich in einer Minute einen Kilometer weit. Es ist womöglich so – du siehst Wandel im Leben als Änderungen in der Deckung, und du fürchtest dich vor dem Augenblick, in dem die Bewachung wechselt, so als würdest du ungeschützt zurückgelassen.

Du stehst unter Meinem Schutz, hinwiederum bedeutet dies nicht, dass dein ganzes Leben unter Meinem Willen steht, so, wie du Meinen Willen begreifst. Dein Leben steht ebenso unter deinem Willen und unter dem Bild deines Lebens, was du dir entworfen hast und was du jetzt im Augenblick ausgestaltest.

HEAVENLETTER # 4375 – 16.11.12 – Multi-level World Called Earth

MEHREBENEN-WELT NAMENS ERDE

Gott redete:

Das Wort immer ist obendrein ein Wort, was Zeit signalisiert. Niemals ebenfalls. Selten. Hin und wieder. Gelegentlich. Es gibt so viele Wörter und Ausdrücke, die auf Zeit abstellen. Die Sprache ist voller Wörter für Zeit, die ihr Vollmacht erteilen, die sie bestimmen, die sie dazu machen. Zeit ist ein Schreckgespenst. Sie ist ein Ablenker davon, was im Grunde genommen gar nicht unterbrochen werden kann – und jenes ist – sofern Ich das Wort hier hersetzen darf – Unsere gemeinsame Zeit. Und Ich möchte ein weiteres Zeit-Wort benutzen, während Ich sage:

Es gibt niemals eine Zeit, die Wir als Eins nicht sind. Abschildernde Worte wie Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft kamen ins Dasein. Beachte die Vergangenheitsform – kamen ins Dasein. Die Zeitformen haben sich nicht länger aufzuhalten. Sie können davonziehen. Es gibt Sprachen, die keine Verbzeitformen verwenden. Der Punkt ist der, dass, aufgrund dessen dass etwas war, es nicht jetzt zu sein hat.

Wie voll ist die Sprache mit Zeitabgrenzungen, und dennoch habt ihr eine Kenntnis davon, dass Zeit nicht real ist. Sie ist mehr wie eine Verunstaltung von Schönheit. Alter, alt, jung – allesamt Zeitwörter. Selbst Schönheit in der Welt wird mit Zeit, mit Jugend und all dem assoziiert, und nicht so sehr mit Seele. Ist das nicht kolossal? Das, was real und beständig ist, wird zugunsten dessen, was zeitweilig ist, übersehen. Das heißt kurzlebig. Von der Art ist das Leben in der Welt. Über die Tiefen wird hinweggesaust, und die Oberfläche wird unter das Mikroskop gelegt.

Sprache wandelt sich Stück um Stück, nicht auf einen Schlag. Ganz allmählich ändert sich die Sprache, um sich einer neuen Realität, einer neu wahrgenommenen Realität anzugleichen. An so Vieles, das jetzt für wahr gehalten wurde, wird nicht mehr geglaubt werden, und danach erkennt ihr, was sich begibt. An was nicht geglaubt oder was keine Verwendung findet, das fällt weg. Selbst Berge können zu Tälern werden und Ozeane heben sich in die Höhe und das Leben steigt gemäß seiner Gedanken, die in seiner Sprache zum Ausdruck gebracht werden, empor. Selbstverständlich geht dies im Laufe der ZEIT vonstatten.

Indes hat auch dies ein natürliches Hergehen zu sein. Keine Gesetze werden auf den Weg gebracht. Keine Anstrengung wird in Bewegung gesetzt. Das Leben selber ist Bewegung, und Bewegung in der einen Richtung kann sich in eine andere Richtung kehren. Dies eben erfolgt derzeit in der Welt.

Und ihr seid ebenfalls in Bewegung. Euch ist es klar, dass euer Körper im Eigentlichen insgesamt herumwirbelnde Moleküle ist, und dass die Bewegung, in der ihr euch befindet, in der sich eure Moleküle befinden, an Schwung gewinnen. Ihr schwellt rascher an, als ihr wisst. Ihr erklimmt die Höhen. Ihr seid Hans an der Bohnenstange, der hochklettert und eine andere Welt erschaut. Klar, in seinem Falle, stieg Jack in eine minder wundervolle Welt, während ihr in eine um Vieles gefälligere Welt hinein klettert. Tatsächlich ist klettern nicht das richtige Wort. Ihr führt das nicht aus. Ihr erhebt euch ganz einfach zu höheren Höhen. Ihr fahrt in einem unsichtbaren Aufzug, und nun reden Wir über Raum und all seinen Ableitungen und darüber, wie er eure Realität beeinflusst.

Ihr könnt im Raum nicht in einem höheren Maße festgehangen sein, als ihr es in der Zeit könnt. Zeit und Raum sind nicht einmal zwei. Sie sind eine einzige Illusion, aus verschiedenen Winkeln in den Blick genommen, hinwiederum sind sie eine einzige unzertrennliche Illusion, durch die die Welt lebt. So steht es um die Sache. Das ist nicht schlimm, das verstehst du. Es ist ganz einfach leidlicher.

Sprache ist aus Schwingung gefertigt, und was sind Schwingungen anderes als das Empfinden, rundum bekannt als Klang. Ihr schwellt näher an den klanglosen Klang heran. Wie sollen wir das benennen – eine verfeinerte Schwingung, ja, gar eine Violin-Saite, die stille hält, drauf und dran, auf einer Bergkuppe sozusagen.

Es wird dir gut gehen, während du in dem Nicht-Raum in Erscheinung trittst. Du wirst mit der Violin-Saite, bevor sie klingt, vertrauter sein. Du wirst dich auf einer tieferen Ebene aufhalten als je zuvor. Eine solche tiefere Ebene ist in dieser offenkundigen Mehrebenen-Welt namens Erde in Wirklichkeit oben in der Höhe.

HEAVENLETTER # 4376 – 17.11.12 – Love Has Its Debut

LIEBE HAT IHR DEBÜT

Gott redete:

Ich flüstere dir in der Nacht zu, und du hörst Mich nicht. Oder, falls du Mich hörst, glaubst du es nicht. Ich flüstere dir süße Ein und Alles zu. Ich erkläre dir auf unendliche Weisen Meine Liebe, und dennoch fühlst du dich ungeliebt, einsam auf einem Eiland namens Erde. Eine Insel, ein Ist-Land [hier verwendet der engl. Text ein Wortspiel: „An island, an is land, a land where you be, …“; Anm.d.Übers.], ein Land, wo du bist, ein Land im äußeren Raum, ein Land, welches weit von der Wahrheit Deiner Selbst, deines Selbst, entfernt liegt.

Selbst bedeutet nicht Abgeschottetheit, gleichwohl fühlst du dich auf dem Eiland, in dem du Dich Selber befindest, alleine, abgetrieben, vergessen wie ein Fleck im Kosmos, unerkannt, ein argwöhnischer Punkt, der von anderen Punkten abgetrennt ist, und, demgegenüber gibt es die Sterne, und sie pflegen Umgang mit dir, trotzdem erkennst du das nicht, ebenso wie du über Meine Liebe für dich hinweg springst, die Ich dir die ganze Nacht hindurch zuflüstere, die du nicht hörst, oder du hältst sie nicht für wahr, selbst obschon Ich es bin, der dir von Meiner Liebe für dich, von Meiner immensen Liebe für dich zuflüstert, von Liebe, die keinem anderen gleichkommt, derart umfassend ist sie.

Ich weiß wie lieben hergeht, und Ich liebe, und du lernst hinzu. Bejahe Meine Liebe, und du wirst erkennen, wie lieben, und wie ohne Weiteres lieben ist. Es wird so sein, wie wenn du aus einer Höhle herauskommst, wo du dich dein ganzes Leben lang verborgen hieltst, und jetzt verlässt du die Höhle und betrittst das helle Sonnenlicht, das Ich auf dich gegossen habe.

Du bist das Licht Meines Lebens, und du weißt es nicht.

Du schickst dich dieser Tage gleichwohl an, einen Funken zu erfassen, einen Fingerzeig, der herein und der heraus vorbeikommt. Ich ersuche dich, Mich ebenfalls zu lieben. Nicht für Mich erbitte Ich dies, sondern für dich, unterdessen du anhebst, Mich zu lieben, nicht als einen Wohltäter, sondern als Liebe, sodann beginnst du, die einsame Liebe, die in deinem Herzen versteckt ist, zum Ausdruck zu bringen. Du hast bis anhin einen Millimeter der Liebe in deinem Herzen kennengelernt. So lange, wie du sie drinnen hältst, ist all die Liebe in deinem Herzen eine Fremde. Die Sache bei der Liebe ist die, dass sie zum Ausdruck gebracht gehört, nicht als eine Sentimentalität, sondern so wie sie ist, ein Born in dir, eine frische Quelle inwendig in dir. Sie muss hochquellen, um kundgetan zu werden.

Du warst nach Liebe durstig, und alledieweil ist inwendig in dir ein Born der Liebe. Diese Quelle entkommt einem Berg der Liebe. Sie mag derzeit am Rieseln sein, aber warte, bis du sie nicht mehr hemmst. Der Tag, an dem du jenen Born bar jedweder Einengung auftust, ist der Tag, an dem du Liebe erkennst, nicht von außerhalb von dir her, sondern von inwendig in dir her. Liebe ist ein tiefer Brunnen in deinem Inneren. Lasse ihn sich im Sonnenlicht bekunden.

Ich rufe euch, Geliebte. Tut euer Herz der Liebe auf, und lasst es los. Es ist gebührend, zu lieben und alle zu lieben. Es ist angängig, zu lieben. Es ist notwendig, zu lieben. Du bist Liebe, die sich selber kundzugeben hat, um Glück kennenzulernen.

Liebe ist kein Gerücht. Liebe hat nicht unausdrückbar zu sein. Liebe hat nicht verfeinert oder gemein wie das Volk zu sein. Liebe hat nicht irgendwas zu sein, ausgenommen die hervorbrechende Liebe in deinem Herzen, die ihr Debüt hat, so, dass die ganze Welt sie im Blick haben wird.

Liebe gehört gesehen, vernommen und bekanntgemacht. Dein Herz gehört auf deiner Zunge getragen. Es gehört auf deinem Antlitz getragen und soll in deinen Augen erblühen. Mein Name ist Liebe, und dein Name ist ebenfalls Liebe. Derart sind Wir Ein und derselbe. In Unserer Befähigung, Liebe zu geben, sind Wir. Mein Vermögen zu lieben ist dein, lasse demnach Liebe strömen. Sei mit dem Abhalten durch und fertig.

HEAVENLETTER # 4377 – 18.11.12 – Like a Butterfly’s Wings

WIE FLÜGEL EINES SCHMETTERLINGS

Gott redete:

Komme zu Mir. Fliege auf den Schwingen der Engel. Deine Flügel befinden sich unterhalb deiner Gedanken, tiefer als Denken, höher als Denken. Deine Flügel sind dein Herz. Sie rühren von deiner Seele her. Sie knospen jetzt. Du fliegst zu Mir, was meint, dass sich dein Gewahrsein wie Schmetterlingsflügel auftut, und demnach kommst du sozusagen auf Engelsflügeln zu Mir. Du hast lediglich dorthin zu fliegen, wo du bereits bist. Du warst niemals von Mir fort. Du warst niemals im Land des Himmels nicht tief eingesessen, welcher keineswegs als Boden und Land ausgewiesen ist. Es ist der schöne Raum, so können Wir es lose ausgedrückt sagen, welcher überhaupt kein Ort ist, gleichwohl können Wir es als Raum bezeichnen, selbst unterdessen Raum nicht existiert. Vielleicht wäre es korrekter, Wir würden sagen: Die Raumlosigkeit, wo Wir, als Eins, bereits und immerzu weilen.

Wir können es den Raum in Meinem Herzen nennen, wo keine Exklusivität statthat. Vom Einen kann man nicht ausgeschlossen werden. Wir sind – – Ich BIN Liebe – – und ihr seid Liebe, und Liebe existiert, nicht hier, nicht dort, sondern überall.

Liebe existiert auf Erden nicht weniger, als sie es im Himmel tut. Bloß gibt es im Himmel kein einfach vom Tisch Fegen von Liebe, ebenso kein auf Lager Nehmen, kein sie Zudecken um der Vermeintlichkeit des Stolzes oder darum, nicht verletzt zu werden oder um sonst etwas willen, welches das, worauf sich dessen Kosten dabei belaufen, auf keinen Fall je wert ist. Dir selber das Geben und Entgegennehmen von Liebe versagen ist undenkbar. Indessen hast du dir das gedacht, und du hast dir dies an deine Welt und an dein Leben anbequemt.

Oh, nein, Geliebte, öffnet euer Herz zu all der Liebe im Himmel und in eurem Herzen. Vernehmt Mich. Horcht auf Mein Herz, welches allesamt das eure ist. Hört Mein Herz. Lasst Mein Herz zu dem euren reden, was so viel heißt wie, lasst Mein Herz zu Meinem Herzen sprechen, dem Herzen von Mir, welches in euch Wohnung hat.

Lasse dein vermeintliches Herz frisch von der Leber weg für sich selber sprechen. Es ist ein starker Redner. Es ist stiller und sachter als all die Bewandtnisse, denen du dich meistens zuwendest, und es ist weitaus machtvoller. Dein Herz ist so machtvoll, dass es dir so ankam, es sei allzu machtvoll. Aus diesem Grunde bändigst du es. Dein schönes Herz, du bezwingst es. Du bringst es dazu, dass es an einer Ecke wartet, so lange – so lange, bis was? Bis es sicher ist, herauszukommen?

Es ist nicht dein Herz, welches mit dem Verletztwerden bei sich selber zu tun hat. Es ist deine Eitelkeit. Das alter ego des Ego, die Eitelkeit, hat sich selber zu beschützen. Dein Herz benötigt keinen Schutz. Es ist kein Märtyrer, und es hat sich nicht vor sich selber versteckt zu halten. Es ist die schönste Rose in der Welt, und du hältst es beiseite, am Warten, am Warten worauf? Auf eine Auszeichnung? Auf ein Entgelt? Deine Herzensliebe ist ihr eigener Entgelt. Das Gegenteil von Liebenswürdigkeit deines Herzens ist Furcht, Furcht vor Zurückweisung, Furcht, nicht hinlänglich gewürdigt zu werden. Ehre deine eigene Liebe. Deine eigene Liebe ist dein Eifer. Wofür brauchst du eine Medaille, derweilen dein Herz Goldes wert ist?

Was hat es dich zu kosten, zu sagen: „Ich habe das blaue Band dessen gewonnen, was laut Aussagen der Welt von hoher Bedeutung und mächtig ist“?

Früher oder später erkennst du, du hast dich womöglich in deinem ganzen Leben vor dem größten Schatz eingeigelt, und du opferst ihn für ein Emblem, für eine Trophäe, für einen schwachen Ersatz. Was denn kann von solchem Wert sein, dass du dein Herz wegwirfst und einen Ersatzspieler einsetzt, der von deinem fehlgeleiteten Geist ausgewählt wurde – – Mein Herz, Meinen Kindern entliehen, lasse nicht den ungeratenen Geist der Welt dein Herz übernehmen. Ja, möge doch eure Flagge der Liebe und des freien Willens stets kräftig wehen.

HEAVENLETTER # 4378 – 19.11.12 – Shining Through

AM DURCHLEUCHTEN

Gott redete:

Es ist so leicht, Versprechen abzugeben. Das ist so leicht. Wenn der besagte Zeitpunkt dann da ist, weist sich die Bewandtnis indes als eine Menge Schwierigkeiten aus. Der Zeitpunkt ist bald da. Jetzt ist’s augenblicklich, und du hast dir selber aus dem Weg zu gehen. Du bist dir der Sache nicht mehr ganz so sicher. Du denkst, viel lieber könntest du zuhause bleiben. Die Angelegenheit ist die, du hast eine Verabredung getroffen, derer du dir, sobald sie näher heranrückt, nicht mehr so ganz gewiss bist.

Lasst Uns einmal sagen, dass Wir Uns, bevor du geboren wurdest, zusammen hinsetzten, du und Ich – – Ich sage: du und Ich, so, als wären Wir getrennte Wesen. Bloß der Überkommenheit halber, nicht wahr? Du weißt darum. Zum wenigsten weißt du, dass Ich, Gott, voll und ganz überein bin, dass Wir Eins sind, und dass Einssein Alles ist.

Also, lasst Uns sagen, Wir reden hier Knie an Knie miteinander, du und Ich, bevor du geboren wurdest. Es ist nunmehr klar, dass du am einen oder anderen Tag auf der Erde ankommen wirst. Wir sehen sozusagen deine Vorgeschichte durch, und du ergreifst das Wort, dass du trefflich wachsen und zunehmen möchtest, während du auf der Erde weilst. Du sagst solche Sachen wie: „Lasse mich dies und das mit fünfzehn, oder mit dreißig oder mit fünfzig lernen. Lasse dies oder das passieren, damit ich im Wachstum zunehme.“

Ich spreche: „Bist du dir da sicher? Vielleicht können wir es für dich leichter haben.“

Du sagst: „Nein, nein. Das alles möchte ich anpacken.“

Das meine Ich, wenn Ich sage, es sei leicht, sich einer Bewandtnis zu verschreiben, solange es noch weit weg ist. Das Weitweg kommt indes näher heran, es ist das Heute, und du protestierst bei Mir oder vor den Sternen: „Das ist zu viel für mich“, sagst du. „Ich kann das nicht. Das, Gott, solltest du von mir nicht erbitten. Es ist so, als wäre ich Abraham, und Du bittest mich, meinen Sohn zu opfern. Du bittest mich, durch Leiden hindurchzugehen. Um diese Schwierigkeit habe ich nicht gebeten. Das hätte ich nicht tun können.“

Und doch tatst du es. Irgendwann vor langer Zeit gabst du ein Versprechen ab. Alles wurde in Bewegung versetzt, und mithin gehst du, einerlei was du durchmachst, da hindurch, und kommst am anderen Ende davon heraus.

Ich spiele deine wie immer geartete persönliche Drangsal nicht herunter. Ich sage, dass du dich zum Licht hin bringen musst.

Du sagst: „Aber, Gott, ich bin doch einfach bloß ein Menschenseinswesen.“

Du und Ich haben unterschiedliche Ansichten davon, was ein Menschenseinswesen ist und was es zu tun vermag.

Auf jeden Fall, dies ist, wie es auch ausfällt, das, was du vor dir hast.

Über die leichten Augenblicke beklagtest du dich nicht. Tatsache ist es eher, du hast nicht einmal Wertschätzung für die leichten Zeiträume, für die guten Zeiten, wie du sie nennst, zum Ausdruck gebracht. Du nahmst sie für selbstverständlich. Du dachtest, sie gebührten dir, du habest sie dir verdient, und sie wären auf dich zu gekommen.

Das mag ja durchaus so sein. Ich rede weder mehr über Verdienst, als Ich über Für-Übel-Nehmen rede. Sobald Geld auf dich zukommt, gibst du es aus. Wenn etwas auf dich zukommt, was du nicht möchtest, was du absolut nicht möchtest, bist du dir gewiss, dass ein Fehler unterlaufen sei. Vielleicht hebst du gar die Faust.

Dein Leben ist auf deinen Willen hin. Falls du aus einer Sache nicht herausgelangen kannst, dann hast du die Bewandtnis mit Anstand zu nehmen. Es ist für dich gehörig förderlicher, Verantwortung zu übernehmen, als vor ihr zu kneifen. Lasst Uns einmal sagen, du wärst zu 100% unschuldig, dann hast du dir immer noch mit der besagten Angelegenheit einen Umgang einzurichten. Du kannst sie nicht wie eine heiße Kartoffel einem Anderen zuwerfen. Egal in welcher Klemme du dich befindest, es ist an dir, die Sache in Ordnung zu bringen.

Du bist imstande, dein Geld hierhin und dahin herzugeben. Sobald es sich auf Leid und Weh beläuft, obliegt es dir, dass du zu der Stelle gelangst, durch Weh hindurch zu leuchten.

HEAVENLETTER # 4379 – 20.11.12 – Every Other Beating Heart

EIN JEDES WEITERE SCHLAGENDE HERZ

Gott redete:

Alle auf Erden wollen ihr Bestes sein und ihr Bestes tun. Gar diejenigen, die stehlen, wollen darin gut sein. Selbst dann, Fortnehmen hat dort statt, wo jemand sich aufhält, der stiehlt. Er sieht es als notwendig an, oder er wird es gar als sein Recht betrachten. Er hält sich nicht dort auf, wo du stehst, sei demnach froh, dass du dort bist, wo du bist, und wisse, dass derjenige, der minderes tut, als es dein redliches Selbst zulässt, sich eben auf seinem Pfad befindet, nicht auf dem deinigen.

Jeder Mensch auf der Erde tut sein Bestes, so gut er es kann. Seine Wahlen traf er, so gut er es konnte. Er hat, nicht anders als du, den freien Willen. Niemand auf der Erde kann die Aussage treffen, auf welche Weise der Dieb dienstbar ist oder nicht dient und welche Wertigkeit er inne hat. Ich erteile dir eine Lektion in Nicht-Werten. Derjenige, den du wertest, eben dieser Mensch wird womöglich mit Bewerten keinen Umgang pflegen. In der Weise ist er dir womöglich voraus.

Ich mache nicht den Vorschlag, jemandem gehöre es, einen anderen zu bestehlen. Ich lege euch ans Herz, dass ihr besser seid, als ihr wisst, und dass ihr besser seid, als Andere in eurer Bewertung über sie zu arretieren.

Ihr wisst, es gibt die Äußerung, der Löwe sei der König der Tiere. Es ist die Welt der Menschen, die derartige Titel verleiht. Der König der – ach leider – Bestien. Jedes liebe Tier auf der Erde ist so, wie es ist. Der Löwe ist, wie er ist. Der Fuchs ist, wie er ist. Ein Kätzchen ist, wie es ist. Weder der Löwe noch der Fuchs noch das Kätzchen klassifizieren einander. Der eine Hund mag ja über einem anderen dominant sein, dies allerdings ist eine Angeordnetheit der Natur und kein Bewertungsgedanke. Jeder behufs seiner Natur.

Die Seinswesen auf der Erde mit dem höchsten Potential unter allen sind die Menschenseinswesen. Eine Ironie. Die Allerhöchsten von allen einzig und allein stellen Urteile aus und bewerten Andere als fehlerhaft.

Es wird euch förderlich sein, vor allen Seinswesen bescheiden aufzutreten, vor Tieren und Mineralien. Ihr seid nicht überlegen, nicht besser und so fort. Ich machte Meine teuren lieben Tiere nicht um wieder und wieder nichts. Ich machte sie für etwas. Und was Ich gemacht habe, dem gegenüber gilt es euch nicht, euch überlegen zu fühlen. Wo kommt dabei Liebe vor?

Ich machte euch aus Liebe, seid sie demnach. Seid Liebe, und kein Richter.

Vorsitzende Richter sitzen auf einer höheren Bank, nicht aber ihr. Euch gehört das nicht. Ihr gehört auf ebenen Kiel mit einem jeden anderen schlagenden Herzen.

Als Christus kundtat, derjenige, der niemals ein Vergehen begangen habe, werfe den ersten Stein, wusste er, dass es keinen mit der Eigenschaft gab, nach dem Stein zu greifen. Du nicht. Nicht einmal du. Lasst Uns also aufrichtig sein, und lasst Uns fair sein.

Zu hören ist gar, dass Ich, sobald deine Seele aus deinem Körper herausschreitet, ausersehene Seelen zum Himmel zulasse und andere Seelen zu einem anderen Ort schicke. Man spricht davon, selbst im

Himmel gebe es Hierarchien. Das ist nicht ganz so. Der Himmel ist keine Hierarchie. Der eine meldet sich freiwillig zu diesem und jenem, und etliche zu etwas anderem. Hin und wieder wird auf Mich als die Gottheit [engl.: God Head; Anm.d.Übers.] Bezug genommen. Diejenigen, die die Leitung innehaben, haben die Bescheidensten unter allen zu sein und den höchsten Respekt für all jene innezuhaben, die am Dienen sind, und, Alle dienen.

Dient der Welt, indem ihr Alle zu schätzen wisst. Insbesondere ehrt eure Kinder. Lasst sie sein. Seht auf euch selbst, was Vervollkommnung angeht. Es gilt euch nicht, aneinander zu feilen. An euch ist es, vor einander bescheiden zu sein, mit inbegriffen das Wunder eurer Kinder, die ebenfalls Mein sind.

Es ist an euch, von der Liebe her dienstbar zu sein, und aus Liebe bescheiden zu dienen, denn Liebe geht mit offenen Armen daher. Niemals sondert Liebe aus.

HEAVENLETTER # 4380 – 21.11.12 – And Your Heart Can Sing

UND DEIN HERZ KANN SINGEN

Gott redete:

Scharenweise walzen Gedanken durch deinen Sinn, und sodann ist da, dann und wann, ein Juwel eines Gedankens, eine Inspiration, eine Intuition, eine Einsicht zugegen, und dein Herz flieht mit ihr dahin und langt bis zu den Sternen. Es gibt jene Augenblicke. Sei ihnen gegenüber offen. Sie sind für dich.

Steige gemeinsam mit deinen Gedanken hoch. Es hat genug Schwerkraft gegeben, genug davon, was du als Realismus bezeichnest. Besteige Flüge der Fantasie, die Flüge der Wahrheit sind. Träume weiter. Erhasche deine Träume und lasse sie nicht fortgehen.

Du hast Millionen an Gedanken aus einem Kessel voller Gedanken herausgepickt, nunmehr trage Ich dir an, du ziehst aus deinem Herzen einen Gedanken heraus und schaust, wohin er dich nimmt.

Einsichten sind wundervolle Dinge. Sie sind wie Landkarten, die darauf verweisen, wohin du unterwegs bist. Ein Licht funkelt inwendig in dir, und du bist auf deinem Weg. Ein Schritt nach dem anderen ist eine gute Sache, und doch, ein Sprung hebt dich hoch über den Forst des täglichen Lebens.

Das tägliche Leben ist gut. Das tägliche Leben ist deine Füße auf dem Boden, dennoch lechzen deine Füße ebenso danach, weit über die Küsten, die du bereits kennst, hinaus zu segeln.

Du wurdest auf die Erde plumpsen gelassen. Du wurdest nicht hingenagelt. Du wurdest auf der Erde frei gesetzt. Ich bin kein Gewaltherrscher über dir. Ich bin ein Wegweiser, Der dich dorthin bringt, wohin du möchtest, und zuweilen wohin du nicht möchtest, gleichwohl reist du frei auf dem Schiff Gottes. Dein Leben wird nicht mit Latten verkleidet. Du bist nicht unter Deck. Du bist nicht im Schiffsgefängnis. Du befindest dich auf dem Hauptdeck, du kannst die Masten hochklettern, und siehst und redest, wie es dir danach ist. Du kannst durch das Fernglas schauen und Land voraus sehen, und dein Herz kann laut herausschreien: „Land ahoi.“ Dein Herz kann herausschreien: „Ahoi, Matrosen.“ Und dein Herz kann singen.

Du bist nicht Hans-mit-dem-einen-und einzigen-Ton. Du bist ein Lebensvirtuose. Du kannst dein Herz heraussingen, dich freuen und in allerhand Gefilden des Lebens Unternehmungen anpacken.

Dir gilt es nicht, an einer einzigen Stelle zu verbleiben. Du sollst gehen und aufs Neue gehen. Das Leben auf Meinem Schiff ist keine Pattsituation. Auf Meinem Schiff befahren Wir die Hohe See, und die Wellen schlagen an, die Gischt ist weiß, die Sonne hell, die Wolken rosa und der Himmel blau, und vor uns liegt die Küste und vor uns liegt Liebe. Ihr besegelt den weiten, weiten Ozean. Von der Küste, da lauft ihr aufs Neue aus.

Ihr rudert etwa ein Boot oder paddelt ein Kanu, oder ihr liegt auf einem Floß. In jedem Falle kommt ihr zu Mir. Über den Stromschnellen und unter der See kommt ihr zu Mir. Ihr kommt zu Mir, so, wie durch einen Trichter. Da ist ein Wirbel, der euch herumdreht, und ihr gelangt in die Höhe und steigt unentwegt empor, und Wir fliegen zu einem Bewusstseinszustand genannt Himmel. Er ist kein äußerer Ort. Er ist im inneren Raum. Es gibt eine Stelle in deinem Herzen, und sie ist wahrhaftig, und sie ist Realität, und hier weilen Wir als Eins.

Im Leben, da schwimmt, da fliegt, da lauft, stapft, tanzt und singt ihr.

Leben, ja gewiss, euer Leben ist eine Feier. Ihr seid geladen, zu feiern. Feiert. Feiert euer Leben. Es ist ebenso das Meine. Feiert die Gelegenheit eures Lebens auf Erden. Ihr braucht nicht Hörner zu blasen. Ihr bedürft eures Herzens voller Glück. Was, Geliebte, kostet es euch, glücklich zu sein, und ein für alle Mal glücklich zu sein.

Ihr vermögt das. Es ist an euch, das zu tun. Bemüßigt euch selber der Festivität. Es gibt wirklich sonst nichts, was eurer Mühe wert ist. Profite zusammenzählen ist nicht wirklich eine Feierlichkeit. Seine Spuren hinterlassen ist nicht wirklich eine Jubelfeier. Herzen zum Singen bringen – nun, das ist ein Fest.

Lasst Uns demnach jetzt in dem Augenblick dieses Leben feiern, das Wir miteinander teilen und das Wir bis in alle Ewigkeit teilen. Kommt. Kommt jetzt. Kommt mit Mir zu einem heiligen Land des Friedens. Es befindet sich in eurem Herzen.

HEAVENLETTER # 4381 – 22.11.12 – Comparing the Banyan Tree

IM VERGLEICH ZUM BANYAN-BAUM

Gott redete:

Dem Ausbalancieren von Dienen, einerseits, und von dir die Finger wund arbeiten, andererseits, wird in der materiellen Welt durchaus nicht immer nachgekommen. An dir ist es nicht, dich selber auszustreichen. Du bist eine Person, die der Fürsorge wert ist. Du kannst dich nicht ständig stärker als letzten hernehmen, als du dich dauernd an die erste Stelle stellen kannst. Bei dem Austausch, den Wir als Dienst bezeichnen, gibt es keine Opferhaltung.

Das ist für dich eine knifflige Balance. Währenddessen die Erhabenen Erhaben wurden, war das für sie ein heikles Gleichgewicht. Sobald ihr Gewahrsein ausgeweitet war, war es nicht mehr knifflig. Wie schafften sie das? Wie hielten sie sich aufrecht, und dienten dennoch in solch unerschütterlicher Ruhe Mir in Anderen?

Die Erhabenen nahmen Nahrung zu sich und schliefen des Nachts. Sie gaben ihr Leben nicht ab. Wie dienten sie Mir in jedem Augenblick und kehrten sich dennoch nicht von sich ab? Sie hielten sich unversehrt bei. Wie sonst hätten sie dienstbar sein können?

Zwei Dinge:

Zunächst, sie gelangten zu einem Bewusstseinszustand, in dem Dienen und Heilen anstrengungslos vonstatten gingen. Die Erhabenen waren laufend in der Lage, zu ihrer unmittelbaren Bestimmung auf dem Wege zu sein. Sie hielten nicht an. Sie heilten, während sie an der Spitze standen. Sie heilten, und unterbrachen ihre Reise dennoch nicht. Oh, vielleicht einen Augenblick lang für eine Pause. Ihr könnt euch sicher sein, sie waren niemandes Lakai. Sie mussten nicht einmal daran denken. Ihr Geheimnis war ihr Bewusstsein. Eine flüchtige Hinsicht, ein einzelnes Wort von ihnen erwies sich für zahlreiche Menschen als dienlich. Sie waren stets dienstbar. Mit einem jeden Atemzug heilten sie. Es gab, das versteht ihr, kein Aufopfern des einen oder anderen. Die Erhabenen wussten nicht einmal, was Aufopfern ist.

Natürlich meine Ich nicht, der Verhalt bei ihnen sei gewesen, dass sie keine Mühen scheuten. Falls sie das taten, war das für sie kein Umweg. Von der Natur war ihr Denken nicht. In ihrem besagten Falle lag das, wo sie unterwegs waren, auf ihrem Weg.

Wenn jemand ein Erhabener war, der unter einem Banyan-Baum saß, tat er das nicht auf Abruf durch einen Anderen hin. Wir können den Banyan-Baum eben mit diesem Bewusstseinszustand, den Ich oben erwähne, vergleichen. Die Erhabenen stellten ihren Bewusstseinszustand nicht hintan.

Zum anderen, der hohe Bewusstseinsstand des Erhabenen schien auf jene Menschen um sie herum, und daher bewahrte sie ihr Licht vor unnötigen Ansuchen. In ihrer Gegenwart waren etwa die Bittsteller außerstande, die Erhabenen darum anzugehen, die ganze Nacht aufzubleiben, um eine Facharbeit zu tippen oder ähnliche Anfragen zu erfüllen, die denjenigen, der sich als dienstfertig ausweist, ja gehörig in Anspruch nehmen kann. Wie auch immer, was auch immer die Erhabenen stattgegeben haben konnten, es stellte dar, was ihr Wunsch war, es gerne zu tun. Es ging niemals um ein Aufopfern. Und niemand mutete es den Erhabenen an, sie um etwas Unwichtiges zu bitten.

Und falls es jemand tat, wussten die Erhabenen, anders als ihr, einige wenige Worte zu sagen, die sich der Angelegenheit annahmen. Ihr seht, selbst mit einem Wort oder mit zweien waren die Erhabenen dienstbeflissen. Sie sprachen Wahrheit, und die Herzen ihrer Zuhörer wurden erfüllt.

Die Ausstrahlung der Erhabenen war so groß, dass sich die Münder, bildlich gesprochen, ihrer Zuhörer nicht zu öffnen, dass sie kein nutzloses Begehren vorzutragen vermochten, in etwa dem vergleichbar, wie wenn ihr mit einer langen Liste von Anliegen in Meine Gegenwart trätet, sie indes in eben dem Augenblick vorzutragen außerstande wärt. Es existierte keine Bedürftigkeit mehr. Ihr saht die Fragen als das an, was sie waren, als einen Ruf nach Beachtung, nach Liebe, und da war Liebe, da war die Liebe vor euch, und euer Herz brauchte nicht mehr länger darum zu bitten, was ehedem von solcher Wichtigkeit schien.

Wir könnten es so sehen. Eine Angestellte einer Spitzenführungskraft eines großen Unternehmens in der Welt wird nicht hingehen und das Mitglied der Führungsebene bitten, bei ihr zuhause ihr Baby zu hüten. Es kann durchaus so sein, ja, die Angestellte braucht dringend einen Babysitter. Es ist unnötig, es extra anzuführen – selbst dann, während sie direkt neben dem Vorstandsvorsitzenden steht, wird sie ihn nicht wegen des Kinder-Einhütens belangen – erkennst du, wovon Ich hier rede?

HEAVENLETTER # 4382 – 23.11.12 – Let Your Children Be

LASST EURE KINDER SEIN

Gott redete:

Gelegentlich stellst du Korrelationen auf, die weder zu deinem Nutzen noch zu demjenigen deiner Kinder sind, und du verlautbarst sie. Du sagst gewisse Kombinationen von Worten mehr als ein Mal. Das sind Redegewohnheiten. Das sind Vorhersagen, die du triffst. Du vergegenwärtigst dir womöglich nicht, was du sagst. Dies mag insonderheit zutreffen, während du deine Kinder großziehst.

Seid umsichtig, was ihr in den Sinn eurer Kinder hinein legt, und was ihr zum Universum hin widerhallt. Ihr könnt euch durchaus auf die Zunge beißen mögen. Stockt die Bandbreite dessen auf, was ihr zu euren Kindern sagt, die auf euch angewiesen sind.

Hin und wieder erschafft ihr das, was ihr nicht wollt. Ihr könntet etwa eurem Kind bei jeder Mahlzeit vorbringen: „Wenn du nicht isst, wirst du krank werden.“ Ihr könnt sagen: „Gute Jungs essen.“ Ihr könnt sagen: „Du möchtest gerne, dass der Nikolaus zu dir kommt, oder etwa nicht?“ Ihr zieht Folgerungen. Ihr macht eine Sache von einer anderen abhängig. Ihr macht zur Bedingung.

Euer Kind wird älter und sich nicht mehr eurer Worte erinnern, und doch, als Erwachsener können die unerinnerten Belehrungen in ihm einen Mechanismus auslösen, der es dazu bringt, ein ums andere Mal zu viel zu essen und es mit Verdauungsstörungen zu tun zu haben. Er möchte gerne jener gute Junge sein, der heranwächst, um ein guter Mann zu sein. Eure Verordnungen sind imstande, ihm nachzustellen.

Die Worte, die du zu deinen Kindern sprichst, werden deren Zukunft voraussagen. Was sind erwartete Annahmen, und was sagt ihr? Besser, ihr sagt nichts, als dass ihr euer Kind dahingehend programmiert, wie ihr es ganz und gar nicht gehen sehen möchtet. Messt euren Kindern Heil, messt ihnen Gesundheit bei.

Kinder einverleiben das, was du sagst, in ihre Zellen. Du wirst wohl meinen, sie nähmen überhaupt nichts auf. Es kann sein, bei dir gerät es in Vergessenheit. Bei deinen Kinder kann es in Vergessenheit geraten, und doch, irgendwo tief in ihnen hacken deine Worte eifrig an ihnen herum.

Geliebte Mütter und Väter, es ist ganz natürlich, dass eure Kinder Mahlzeiten einnehmen. Essen gehört zu den Vergnügen auf der Erde. Lasst die Essenszeit für euer Kind ein Vergnügen sein. Es ist in Ordnung, wenn es dieses Mal nicht isst. Es wird ein anderes Mal essen.

Fangt an und seht dem gedeihlich entgegen, dass euer Kind isst, und lasst es damit für sich. Rechnet damit, dass euer Kind bei guter Gesundheit ist. Es herrscht keine Notlage, um nicht von seiner Seite zu weichen. Habt eure Freude an euren Kindern. Lasst sie Vergnügen an euch haben. Denkt mehr daran, an ihnen Freude zu haben, denn daran, sie großzuziehen. Es gibt keinen Bedarf für einen Quartiermeister. Fröhlichkeit ist weidlich mehr wert als Schelten.

Eure Kinder, des Augenscheins unbenommen, nehmen euch ernst, nehmen ein jedes Wort ernst, was ihr sagt.

Das Beste, was ihr für eure Kinder tun könnt, ist euch an ihnen erfreuen. So wie ihr euch an ihnen erfreut, so geraten sie mehr und mehr erfreulich. Seid eingedenk, sie sind Kinder. Sie können euch ins Gehege kommen. Sie mögen euch auf die Nerven gehen, gleichwohl schauen sie zu euch auf und verlassen sich in allem auf euch.

Die Kindheit ist bestimmt, glücklich zu sein.

Glücklichsein schenken ist durchaus nicht deine Kinder verwöhnen. Sie hätscheln ist dann, wenn du ihnen etwas als Mittel zur Beschwichtigung gibst, sodass sie dich nicht mehr behelligen. Für deine Liebe sind Dinge kein Ersatz.

Natürlich hast du Anspruch auf eine Pause. Auch du hast deine Erforderlichkeiten. Respektiere dein Kind, und es wird dich schätzen. Höre deinem Kind zu, und es wird dir zuhören. Respekt bedeutet nicht, deinem Kind ein Caterer zu sein.

Deinem Kind bist du ein Gott. Es rechnet damit, dass du alles weißt und alles bist. Es begreift noch nicht, dass du ein Sterblicher mit dir sämtlich zueigenen Verängstigungen bist. Ja, deinem kleinen Kind bist du ein Höchstes Wesen. Du bist schier menschlich, ja, überdies aber du bist das glänzende Licht deines Kindes.

Habe Zutrauen in dein Kind. Sei reichlicher der Liebe treu ergeben als der Ungeduld.

HEAVENLETTER # 4383 – 24.11.12 – The Rising of Hearts

DAS AUFGEHEN DER HERZEN

Gott redete:

Logik, Verstand, all das ist in der Welt schön und nötig. Nichtsdestotrotz hat das Herz, gehörig mehr als all die Logik in der Welt, an erster Stelle zu kommen. Was wird kraft Logik erzielt, währenddessen das menschliche Herz, das deine oder das der vermeintlich Anderen, übersehen wird? Der Verstandesgeist ist nicht angelegt, das Herz zu regieren. Das Herz ist eine köstliche Frucht, die süßer ist als der köstlichste Geist.

Selbstverständlich kehrst du deinen schönen Geist nicht unter den Teppich. Er hat in der Welt einen hohen Platz. Gleichwohl wird die Welt irgendwie zu verstehen gegeben haben, das Herz solle den zweiten Rang oder gar keinen Platz einnehmen. Herzlos sein ist nicht erstrebenswert. Hartherzig sein ist nicht wünschenswert. Warmherzig, freundlichen Herzens, fröhlichen Herzens sein, das ist begehrenswert und hat Hand und Fuß. Kein Herz gehört übersehen und zu einem Bürger zweiter Klasse gemacht.

Die Welt erhob sich aus Meinem Herzen. Es war Meine Liebe, die die Welt ins Sein brachte. Es war Meine Liebe, die dich ins Sein versetzte. Als Zuvörderstes Mein Herz, und danach erhob sich die Welt, aus Meinem Geist. Ich dachte nicht zuerst. Ich liebte als erstes. Aus Meiner Liebe her erkannte der Geist, was, ohne kräftig darüber zu sinnen, zu tun ist. Alles gestaltete sich selber auf der Grundlage der Vollheit Meines Herzens.

Ich saß nicht da und sann nach. Ich liebte, und die Welt gebar sich selber aus.

Ich skizzierte nicht die ganze Welt bis in jedes Detail. Keinesfalls. Ich liebte die Welt und sprach zu ihr: „Schöne Welt, erhebe dich.“ Und die Welt ging auf. Aus dem Klang Meines Odems schwoll die Welt an. Aus den Klängen Meines Herzens stieg die Welt auf. Ich hatte den Gedanken der Welt in Meinem Herzen. Und mithin wurde die Welt geschaffen. Wir könnten sagen, dass die Welt ein Lied in Meinem Herzen war, und aus der Weise in Meinem Herzen trat die Welt in Erscheinung. Es war ein Herzensgesang. Gibt es denn einen anderen?

Ich plante nicht jede schöne Blume bis zur letzten Einzelheit im Voraus. Ich sagte: „Schöne Blumen, erschaut euch selber!“ Ich sagte: „Schöne Rose, zeige deine Schönheit her. Lasse Mich sie sehen.“ Ich sagte: „Schöner Löwenzahn, sei du selbst, eine unbeugsame Blume, die allen Hemmnissen trotzt. Löwenzahn, sei.“

Und der Garten Eden wuchs heran.

Ich traf keinen Entscheid über all die Regenbogenfarben. Ich sagte: „Farben des Regenbogens, seid, was ihr sein möchtet. Kleidet euch selber an.“ Und sie taten es. Hinterher zogen sie Namen heran, denn Farben und alles in der Welt haben ihre Namen, und der Name und ihre Gegliedertheit sind das gleiche. Was ist der Klang einer Rose? Der Klang ist ihr Name. Egal in welcher Sprache, die Rose ist richtig benannt.

Aus dem Schall wurde alles geboren. Das Schönste und Kühnste von allem ist menschliches Seien, ist ein Seinswesen der Menschheit, ein Seien eines Herzens, das hoch schwingt und demnach die Welt anordnet. Nicht wie ihr denken werdet. Nicht kraft Geltendmachen, sondern kraft des Herzens. Erkenne dich selber dank deines Herzens. Ein genialer Geist gehört bewahrt und geschätzt. Ich segne ihn. Alldieweil, das Herz, das schöne glänzende Herz, ist Mein Stolz und Meine Freude. Nichts übertrifft das Herz. Es übertrifft seinen eigenen Namen. Es wird überall auf der Welt vernommen. Und das Herz ist Meine größte Gabe an euch.

Was tut ihr mit den größten Gaben, die Ich euch zureiche? Ihr nehmt sie in Gebrauch. Ihr seid mit Meinen Gaben an euch nicht kümmerlich und spärlich. Ihr haltet sie hoch. Haltet sie hoch und lasst sie einen Jeden sehen, denn das ist der wohltuende Segen. Lasst Alle jenes Herzens, welches als das eure bezeichnet wird, teilhaftig sein. Ich gab es euch, und Ich gab es euch, um es der Welt zu reichen. Und auf diese Weise geratet ihr und die Welt herrlich und wundervoll und zu der ganzen Pracht, zu der ihr und die Welt bestimmt sind.

HEAVENLETTER # 4384 – 25.11.12 – You Are Greater Than Events

DU BIST UMFASSENDER ALS BEGEBENHEITEN

Gott redete:

Wenn du das um dich hast, was sich wie eine große Schwierigkeit anfühlt, wenn du das Gefühl hast, du befindest dich in schwerer Not, wenn du, zumindest für den Augenblick, das Ende der Fahnenstange erreicht hast, dann sage so etwas Ähnliches wie das folgende zu dir selber, denn es ist recht wahrscheinlich, dass es sich darum handelt, was Ich zu dir sagen würde:

„Was wäre, wenn sich diese unerträgliche Lage morgen umkehren würde? Kann ich bis morgen damit leben? Werde ich damit bis morgen weidlich zurechtkommen?“

Du würdest eine ungeheure Erleichterung verspüren. Oh, ja, du könntest bis morgen damit leben. Tatsächlich ist es so, dein Empfinden wäre, als sei die unerträgliche Situation bereits pfleglich behandelt worden. Die Lage wäre, einerlei worum es ging, nicht mehr länger unerträglich, denn morgen würde sie es nicht mehr lange machen. Deine Wahrnehmung davon macht es bereits nicht mehr lange.

Sage hernach zu dir selber:

„Was wäre, falls diese unerträgliche Lage in einer Woche erledigt wäre? Kann ich das bis dann verkraften? Kann ich eine Woche lang damit klarkommen?“

Und, oh, ja, das könntest du.

Mit einem Schalterknipser in deinem Geist ist es mit der Unerträglichkeit vorbei. Was hat sich gewandelt, Geliebte? Eure Anhaftung an die Schwierigkeit oder die Anhaftung der Schwierigkeit an euch. Die Klauen, die euer Herz festklammerten, ließen los. Ihr spürtet ihr Loslassen. Und es seid ihr, die, in eurer entlastenden Ablösung, den entsetzlichen Griff lösten, die die Lage auf euch zu innehatte. Ihr, eure Auffassung der Lage.

Es ist eine Tatsache, aber und abermals erwiesen, dass Schwierigkeiten nachlassen. Die Intensität bleibt nicht andauernd. Sie wird abgehen. Du wirst sie los lassen. Du wirst sie auf ihre angemessene Größe reduzieren. Das wirst du. Das hast du. Traumata klingen ab. Selbst die Intensität des Todes eines geliebten Angehörigen ebbt ab. Du bist eines Tages wieder imstande, nachts zu schlafen. Ja, es mag sein, das Sehnen hört nicht auf, aber es wird dich nicht ständig beherrschen. Einerlei wie tief und wie weit deine Hingabe ist, die Tiefe deines Eingehens auf die vermeintliche Getrenntheit wird abklingen.

Selbst wenn du unrechtmäßig im Gefängnis sitzt, der anfängliche Ärger und das Empfinden der Entbehrung werden verblassen. Du wirst einen Waffenstillstand schließen. Es ist nicht das Leben, das du wolltest oder verdientest, und dennoch, du hast das Leben nach wie vor. Ja, selbst dann, wenn du zum Tode verurteilt wirst, sei es durchs Gesetz, durch Krankheit, durch Unfall, ist das nicht unerträglich. Es ist schier unerträglich, so du es ansagst.

Du bist beträchtlicher als Leiden. Du. Du bist. Was um dich herum passiert, was dir da passiert, ist nicht die Summe deines Lebens.

Wo du dich auch aufhältst, es handelt sich um ein vorliegendes Vorhaben. Es mag nicht dein geplantes Vorhaben sein, und doch, es ist ein Zweck vorhanden, und der Zweck ist der deinige.

Geliebte, ihr habt nicht vor jeder Begebenheit einen Kotau zu machen, nicht einmal vor jedem als tragisch wahrgenommenen Ereignis. Ereignissen steht es nicht an, der Meister von euch zu sein. Ihr seid erhabener als Begebenheiten. Und ihr seid zu weitaus mehr als zu Angst, als zu gebrochenem Herzen und so fort gemacht.

Ihr mögt das Gefühl haben, ihr wärt Stahl, der auf dem Amboss geschmiedet wird. In Wahrheit seid ihr der Schmied. Ihr seid nicht bloß ein Erzeugnis. Ihr seid etwas. Ihr seid jemand. Das Leben ist keine Feuerstätte, und doch, das Leben vergütet euch. Seid maßvoll, Geliebte, und nicht mit derart rotem Hals, nicht so rasch dabei, das Leben als ein Dulden herzunehmen, nicht so rasch dabei, das Leben als eine Schuld zu veranschlagen, die ihr abbezahlt. Unter jeglichen Umständen seid ihr ein schönes Kind Gottes. Im Leben oder im Tod, ihr überlebt. Euch kommt kein Ende zu. Dem Leiden kommt ein Ende zu. Geliebte, Leiden hat nicht einmal unausstehlich zu sein. Es gibt keinen Verlust des Lebens. Es gibt Verlust nicht. Verliere nicht deinen Mut und dein Herz. Lege dir Herz zu.

HEAVENLETTER # 4385 – 26.11.12 – A Dance of Ascension

EIN TANZ DES AUFSTIEGS

Gott redete:

Was hält sich soeben in deinem Herzen auf? Lasse Mich Meine Frage umformulieren. Was ist dir jetzt im Augenblick gewahr, was sich in deinem Herzen aufhält?

Sofern du Sorgen und Aufruhr ausfindig machst, möchtest du dann freundlicherweise dein Herz in seine natürliche Beschaffenheit zurückversetzen? Du kannst dies vertrauensvoll tun, indem du Zutrauen hast. Habe Vertrauen in Mich, und habe Vertrauen in dich. Stelle dir bildlich eine Szene vor, die du gerne vor dir haben möchtest.

Worum es auch bei dem Bild geht, das du projizierst, es ist eine Projektion von Liebe, habe Ich recht?

Nun weißt du, wie es geht, zu Mir zurückzukommen. Versieh dich mit einem Bild von Liebe, und dein Herz wird anschwellen, und du wirst dich in einem Zustand des Friedens niedergelassen haben. Friede ist Liebe unter einem anderen Namen.

Friede und Liebe kommen näher an den Horizont vor dir heran, da sie in aller Ruhe in einem Bild rasten, das du deinem Herzen projiziertest. Oh, wie liebend gerne dein Herz doch dieses Bild hat. Es ist so, als habest du deinem Herzen einen flaumigen Quilt geschenkt, um darauf zu liegen, um in ihm ausgepolstert zu sein, um in ihm lustig hin und her geschleudert zu werden, um in ihm instandgesetzt, nach dorthin zurückgebracht zu werden, woher es kam.

Stelle dir Mein Herz bildlich vor. Stelle dir Mein Herz vor, sofern du es kannst, und dein Herz wird in taumelnder Freude in Verzückung geraten. Dein Herz wird in das Meine sinken oder in das Meine hochsteigen, und du wirst in Meinem Herzen des Friedens und der Liebe und von mehr Friede und mehr Liebe gleiten und schwimmen. Projiziere jetzt Unsere Herzen auf die Leinwand des Himmels, und erzähle Mir, welchen Tanz du Uns gerne inmitten all Unseres Einsseins tanzen sehen möchtest. Einen Cha-cha-cha? Einen Tango? Einen Walzer? Einen kleinen Stepptanz? Was du auch möchtest, dein Herz in dem Meinigen wird es tanzen. Eins wird in einem Duett der Liebe des Einsseins und der Liebe für Alle als zwei tanzen. Unsere Füße werden den Boden nicht berühren. Es gibt keinen Boden zum Berühren. Wir tanzen auf Wolken der Liebe. Wir tanzen Endlos in einem Gefilde der Ewigkeit.

Wie leicht du doch auf deinen Füßen bist. Worauf denn sonst können Wir tanzen als auf der Leichtigkeit im Paradies?

So können Wir für immer und ewig tanzen. So tanzen Wir für immer und ewig. Ich tippe dich am Rücken an, und du folgst Mir, und so durchmessen Wir die Tanzfläche der Ewigkeit. Natürlich ist es keineswegs eine Tanzfläche. Und dennoch hat es hier statt, dass Unser Seien um der Freude am gemeinsamen Seien halber tanzt. Dies ist der Tanz des Lebens. Wir könnten so für immer und ewig weitermachen. Wir machen so für immer und ewig weiter. Dies ist die wahre Beschaffenheit der Bewandtnisse.

Derweil Wir tanzen, Geliebte, wo bleibt da nunmehr Herzschmerz? Wo vermag er zu existieren, es sei denn in eurem lebhaften Vorstellungsvermögen? Unser Tanz ist real. Nichts sonst ist das.

Wir geben Uns diesem Tanz hin. Es ist ein Tanz des Aufstiegs. Es ist der einzige Tanz, den es gibt. Wir tanzen zusammen. Wir umfangen Uns als Eins, Ein Tänzer, vorgebend, zwei zu sein. Gewiss ist Eins trefflicher als zwei, und was kann wundervoller sein als Unser Tanz auf der Plattform des Lebens, wie er es fürwahr ist, nicht wie er in Fragmente zergliedert wurde. Wir reden jetzt über Realität. Es gibt an ihr keine zwei Parts, einzig die Ganzheit von ihr.

Unser Tanz ist niemals vorüber. Von dieser Tanzfläche gibt es keinen Abgang. Ihr könnt euch einbilden, ihr wärt abgegangen. Ihr bildetet euch das die meiste Zeit eures Lebens ein. Nun könnt ihr euch die Realität Unserer Union anschauen. Jetzt können Wir tanzen, als gäbe es kein Morgen. Natürlich gibt es das nicht. Heute ist da, dieser Tag, diese Ewigkeit des liebenden Einen, diese Ewigkeit Unseres Umarmtseins, aus dem Wir uns niemals je lösen.

HEAVENLETTER # 4386 – 27.11.12 – The Tale You Spin

DIE FABEL, DIE DU SPINNST

Gott redete:

Willkommen zur Welt Gottes. Und was für eine wundervolle Welt das doch ist! Was für ein wundervoller Gott Ich bin, Der diese wundervolle Welt erschuf, Der dich erschuf, und wie Ich die gesamte Welt am Durchrühren halte. Ein Mal in Bewegung gesetzt, immerfort in Bewegung gesetzt, selbst während Stille und Unbewegtsein ununterbrochen die ganze Zeit über die Basis bilden. Die Welt wird mit Stille betrieben und macht eine Menge Lärm.

Wem sonst könnte diese Schöpfung vorgekommen sein? Sie kam Mir in den Sinn, und danach ging die Schöpfung vor sich. Wie simpel, wie göttlich simpel. Und du tratst ein.

So, als wäre es ein Fingerschnippen von Mir, wurde das Universum, ja, alles drum und dran bei ihm, erschaffen. In einem einzigen Augenblick barst es hervor. Ich hatte einen Gedanken, und da wurde es in all seiner Majestät manifest. Wer außer Mir konnte sich eine Welt bildlich vorgestellt und es bewirkt haben, dass sie direkt vor Unseren Augen in Erscheinung tritt, mitsamt Fischen, die schwimmen, mitsamt Vögeln, die fliegen, und Menschenseinswesen, die sich am Kopf kratzen?

Die Welt wurde in der Schwebe gehalten, und danach blies Ich sie an, und Blumen wuchsen, Berge schütteten sich auf, Meere wurden zur Spielsache des Mondes, und der Mond nahm zu und nahm ab, so wie es alles Leben in der Welt tut. Und der Mond wirkt auf die Meere ein, und die Meere machen den Mond glücklich, so steht jedes einzelne Ding im Universum miteinander in Verbindung. Es gibt nichts und niemanden, mit dem ihr nicht in Verbundenheit seid, ob ihr es nun wisst oder nicht, und ihr seid ebenfalls mit Mir in Verbindung. Es gibt keinen, der es nicht ist.

Das ganze Leben ist ein verbundener Zusammenhalt der einen oder der anderen Sache. Es gibt nichts, was ausgekoppelt werden kann. Ihr mögt so etwas denken. Dessen ungeachtet, was ihr denkt, du und Ich und das ganze Universum sind verbunden. Verbundenheit ist der modus operandi. Da ist er, der Lauf des Lebens, der elektrische Strom ist angeschaltet. All die vier Winkel der Welt sind innig miteinander verbunden. Es gibt keinen einzigen und nichts, was nicht mit dir in Beziehung steht, und du hast Bezug zu allem, und so steht es allemal bei den Dingen.

Selbst wenn du der einzige auf einem verlassenen Eiland wärst, ist niemand für sich. Der gleiche Mond, der die Gezeiten anzieht, zieht ebenfalls an dir. Natürlich ist es weise, wenn die Einlassung lautet, dass Ich der Herbeizieher bin, der mächtiger als der Mond ist. Das ist wahr, dennoch ziehe Ich nicht die Fäden. Du bist keine Marionette. Du bist ein Kind Gottes, eine Blume, die herangewachsen ist, um die Erde und alle, die auf ihr herumlaufen, zu versüßen.

Kannst du auf etwas verfallen, was Ich bei der Schöpfung ausgelassen habe? Fehlt irgendwas? Sieh, wie still sich das Radwerk des Universums dreht. Alle Räder des Universums sind inwendig in dir. Deine Moleküle drehen sich im Kreis. Alles bewegt sich im Kreis. Das Universum ist wie ein Magisches Spinnrad. Es verspinnt Leben. Es verspinnt Liebe. Die Schöpfung spinnt, und du spinnst, und Getriebe rotieren, und alles ist am Drehen, Drehen, Drehen. Versponnenes Gold. Alles ist Gold. Alles ist golden.

Herzen sind aus Gold gemacht.

Flachs wird versponnen. Oberteile werden gesponnen. Zuckerwatte wird gesponnen. Fabeln werden gesponnen, und du verspinnst deine Fabel jetzt im Augenblick. Du spinnst deine Fabel, und du schauspielerst in dem Stück. Was für ein Schauspieler du doch bist! Phänomenal. Du spielst deinen ausersehenen Part haargenau. Du hast dir deinen Part zugeordnet. Du hast dich für ihn eingetragen. Du wirst wohl meinen, niemand bei gutem Verstand würde sich gerne dein Leben aussuchen mögen, du warst indessen bei vollem Verstand, als du es kürtest, das zu vollenden, wofür du dich entschiedst, es zu vollbringen. Du befandst dich in deinem wissenden Sinn. Du hast nicht gelost. Du trafst eine Wahl. Irgendwie, auf die eine oder andere Weise, befindest du dich auf deinem ausgewählten Pfad.

Selbstverständlich kannst du von Neuem wählen. In Windeseile vermagst du deine Geschichte umzuschreiben. Sofern Ich das Universum mit einem Schalter-Knipsen erschuf, was vermagst du da nicht? Du schaffst der Welt einen Unterschied. Ganz gewiss, du bist imstande, bei der Fabel, die du spinnst, zu Buche zu schlagen.

HEAVENLETTER # 4387 – 28.11.12 – Body and Soul

KÖRPER UND SEELE

Gott redete:

Insofern Wir Eins sind, was kann da von Unserem Einen Selbst her fertiggebracht werden? Wer denn redet jetzt soeben im Augenblick, und Wer hört zu und schreibt nieder, was Ich sage?

Es möchte scheinen, dass Ich BIN und dass du, der Gedanke an dich, Meine Finger bist, und dass mithin Meine Finger tippen.

Verstehe das, du bist in Mir nicht abhanden gekommen. Die tiefste Wahrheit von Uns ist aufgefunden, und demnach tut deine Personalität deine gesegnete beglückende Seele auf.

Das Drama, welches Ich als du in der Welt auslebe, ist eine Geschichte von Körper und Seele, oder etwa nicht? Weder der Körper noch die Seele gehört übersehen. Die Chancen stehen gut, dass du – Ich in einem Körper – diesen Aspekt Meiner Selbst nicht übersiehst, alldieweil werde Ich, die Seele von dir, übersehen, werde Ich heruntergespielt, nicht als so herausragend angesehen, wie es Mir sehnlichst ist, es zu sein. Ich als du in einem Körper, den man den deinen nennt, frequentiere andere Orte.

Nichtsdestotrotz öffne Ich Mich auf der Erde ununterbrochen MirSelber und suche Ich Mich selbst ebendort auf, wo Ich inmitten des vermeintlichen du bin.

An der Stelle ist keine Identitätskrise auszumachen. Es gab sie niemals. Dein ganzer Aufenthalt im Leben auf der Welt soll herausfinden, Wer du fürwahr bist. Ausnahmslos bin Ich deine Herrlichkeit. Ich bin deine Wahre Natur. Nicht eines unter den Menschenseinswesen, das auf der Erde herumläuft, entbehrt des Einsseins mit Mir. Wie sonderbar dir das zu sein scheint. Wie seltsam, dass du in deinem fantastischen Körper Mich in den gemutmaßten Anderen und in deinem umherziehenden Selbst nicht erkennst, unterdessen du Ich Selbst bist!

Dies ist das Mysterium der Jahrhunderte! Dieses Geheimnis lüften – darum geht es, wofür du zur Erde gekommen bist, es zu lösen, es zum Zergehen zu bringen und um zu Unserem Einen Vereinten Selbst auszuarten und zu werden.

Dasjenige, was du nicht kennst, nach dem bist du auf der Suche.

Und demnach seid ihr perplex. Geliebte, ihr rudert in einem Boot dorthin, wo ihr bereits seid. Ihr schaut euch nach eurem Namen um. Ihr tut euch nach dem Unverlautbarten, nach dem Unerfassten, nach dem Unbekannten um.

Dasjenige, was ihr derzeit nicht glaubt, ist das, nach dem ihr sucht.

Ich bin Überall, und gleichwohl findest du Mich in keiner Enzyklopädie, obschon Ich auch dort bin. Suche nach Kenntnis ist Suche nach Gott. Allderweil sitze Ich genau dort, wo du bist. Ich scheine dir wie ein maskierter Reiter zu sein, hinwiederum bist du es, der in Verkleidung daherkommt.

Genug von diesen Mutmaßungen. Eher als ein maskierter Reiter bin Ich mehr wie das heldenmütige Ross, auf dem du einherreitest. Ich bin seit eh und je bei dir. Natürlich, Ich bin. Ich bin du, und du bist Ich, und dem hingegen mag es in der Welt danach aussehen, dass Wir, Ich, in einer Hängepartie festsitzen, und dass Wir die Mauer niemals überwinden werden können, die Uns auseinander zu halten scheint, abgetrennt durch eben die Welt, die Wir/Ich erschufen. „O, Schöpfer, wo bist Du bloß?“

Indes weiß Ich ohne Weiteres, wo Ich BIN, und tief drinnen weißt du, jener Mythos des Du, ebenfalls darum. Tief, tief inwendig in dir, untergetaucht, freilich zugegen, liegt deine kühne Kenntnis von Wer und Was Ich BIN, und demnach deine zutiefst vertraute Kenntnis deiner selbst.

Ja, dein Körper erschwert dein Gewahrsein, da dein Gewahrsein auf anderen Dingen – wie etwa auf dieser täglichen Beschäftigung, mit der du belegt bist – liegt, gleichwohl BIN Ich, hinter alledem, die Wahrheit Unseres Einen Selbst.

Du hast fast deinen Finger an diesem simplen Gewahren dran, an dieser Erkenntnis, welche deiner Sicht verborgen ist.

Der Nachweis, dass Ich BIN, bist du. Du bist der Beleg Meiner Existenz. Du bist Mein Seien, und das war seit eh und je so. Just jetzt hebst du an, der Bewandtnis auf den Trichter zu kommen. Ich bin wie eine Traube hoch oben am Weinstock, und du erreichst Mich fast. Ein Sprung mehr, und du wirst dich bis zu den Höhen gestreckt haben, die die deinen sind und immerfort waren.

Willkommen.

HEAVENLETTER # 4388 – 29.11.12 – The Wild Blue Yonder

DIE WILDE BLAUE FERNE

Gott redete:

Alle Menschenseinswesen sind Reiter auf den Weideflächen. Ihr seid Wanderer auf der Weide. Ihr habt ein Lasso und seid mit dem Zusammentrieb beschäftigt. Ihr schart Andere um euch, und sie nehmen den Weg, den ihr geht. Es sind Herzen, die ihr zusammentrommelt. Es sind Herzen, die ihr mit euch nehmt. Alle Herzen sind euer, und sie sind euer, ausgehend von eurer dahingehend ausgeführten Anfrage. Ein Herz tut sich mit einem anderen zusammen, nicht anders wie Menschen sich an der Hand halten. Lasst Uns doch allerorten auf der weiten Prärie die Herzen zusammen halten und die Welt einen.

Alle gehen in die gleiche Richtung. Weswegen nicht gemeinsam gehen? Durchaus nicht als eine Herde, sondern als prunkvolle Herzen, alle für einen und einer für alle.

Steht auf und bekennt Farbe. Ihr seid kein Soldat des glücklichen Geschicks. Ihr seid eine Seele des Glücks-Geschicks. Geschick bedeutet, was zu kommen sich anschickt. Was am Kommen ist, ist Einheit und Friede, und du bist der Vorreiter davon. Du magst ja ein genügsamer Reiter der allerhand flachen Lande sein, und dennoch bist du der Anführer. Wo ihr auch geht, Geliebte, dort werde Ich gehen. Ihr folgt Mir in diesem Marsch über das Universum, allein, hinwiederum bin Ich bei euch im Gefolge. Wir sind Reiter des Flachlands zu Pferde.

So wie in einem schönen Film reiten Wir über den Horizont, steigen Wir in den Himmel hinein auf und leiten Uns gen Himmel. Über den Horizont hochsteigen und hochsteigen und hochsteigen, bis hin zum rosafarbenen Himmel und bis hinter die weißen Wolken, hinein in die wilde blaue Ferne, die doch so ganz und gar nicht wild ist. Sie ist Ruhe und Friede und all die schönen Dinge. Ich schildere dich ab. Du bist deine Reise, das begreifst du. Du bist deine eigene Vision, die du in der Entfernung zu erblicken scheinst.

Dein Beritt ist die Weide und du reitest die Wellen. Zwischen Ranger und Surfer gibt es keinen Unterschied. Es existieren überhaupt keine Unterschiede. Die flachen Ebenen bereiten und bereiten und bereiten, oder, die blauen Wellen reiten und reiten und reiten.

Es gibt keine Küsten, es sei denn die Küsten der Herzen, die hüpfen und weit in die Höhe Sprünge machen. Alle halten sich an der Hand. Da ist Ein Reiter, und Eine Fasson Zu Reiten. Es gibt keine Schlachten, keine Schlachtfelder. Dies sind Fotografien, die du mit der Kamera deines Geistes aufnimmst. Sie gehören noch entwickelt. Entwickelterweise wirst du die Majestät der Wahrheit erblicken. Du wirst über das hinaus sehen, was man den Vorhang nennt. Die Sache ist die, du wirst sehen, denn du wirst die Augen zum Sehen und die Ohren zum Hören haben. Du wirst gegen Abend anhalten, und am Morgen auf diesem endlosen Ritt aufwachen, den du über die öden Sandflächen und über den Nachthimmel hinweg unternimmst. Du wirst einen jeden Stern auf deinem Weg mit einem Kuss streifen, denn du bist ein Reiter der Schöpfung. Du langst in dein Herz hinein und schleuderst es zu den Sternen, von woher du gekommen bist.

Du hinterlässt dich überall. Du weißt darum, ist das nicht so. Selbst das, was nicht gesehen wird, ist nichtsdestotrotz im Blick. Du belässt dich überall.

Du bist ein Architekt des Lebens, und du bist ein schönes Seinswesen auf der Wiederkehr von dorther, wo du den Anfang nahmst, mit der einen Ausnahme, du begannst niemals. Du warst ständig. Du lebst in Ewigkeit, und Ewig und Endlos sind du.

Du bist nicht wirklich der Auffassung, du seist ein gesprenkelter Fleck auf der Oberfläche des Lebens, oder etwa doch? Du bist das Leben selber. Du bist der Verschwender des Glanzes des Universums. Du sammelst das Universum nicht zusammen. Die reitest auf der ausgedehnten Weide des Universums, die Sonne scheint auf dich, du reflektierst sie, so lange bis niemand mehr den Unterschied zwischen dir und der Sonne oder den Nachtsternen oder sonstwas, was du denken, erinnern oder nicht erinnern kannst, auszumachen vermag, denn was ist da denn im Universum anderes zugegen als das Einssein des Lichts und das Einssein des Einen Herzens, welches allerorten im Galopp davonsprengt.

HEAVENLETTER # 4389 – 30.11.12 – You Are Your Own Destiny

DU BIST DEIN EIGENES GESCHICK

Gott redete:

Du bist das Kind, das du dir selbst gebierst, verstehst du das. Was ist dein ganzes Leben anderes als dein Ausgebären? Du gestaltest deinen eigenen Einstand.

Wenn ein Kind auf die Welt kommt, gurrt bei dem Säugling ein Jeder und fragt sich unterdessen, was denn der Junge oder das Mädchen sein werde, sobald es herangewachsen ist. Wozu wird dieses kleine Kind geraten?

Ihr, Geliebte, seid euer eigenes Los. Ihr erzeugt euch selber unterwegs. Ihr habt Wahlmöglichkeiten, und ihr trefft die Wahlen, und demnach erschafft ihr euch selber, euch, ebendiese Bekundung eurer selbst. Ihr seid nicht wahl-los.

Ja doch, ihr könnt euch als Opfer von Umständen erachten. Es ist wahr, Umstände können schwierig gewesen sein, dennoch steht ihr an eurem eigenen Steuerruder.

Ihr mögt das Gefühl haben, ihr hättet, als Kind, im Eigentlichen nicht das Sagen. Was sagt ihr derzeit? Ihr könnt das sein, was ihr gerne sein möchtet.

Ihr seid vielleicht nicht mit der Karriere versehen, die ihr eigentlich gerne hättet, nicht mit der Ehe, nicht mit den Kindern, nicht mit keinen Kindern, nicht mit Geld oder nicht mit keinem Geld staffiert, nach denen es euch ist. Dessen unbenommen könnt ihr sein, was ihr gerne sein möchtet. Ich rede nicht über die Appreturen der Welt. Ich rede über dich. Die Person, die du bist, ist nicht auf Reichtümer oder auf Erscheinungsformen oder auf sonstwas angewiesen, vielmehr auf dich. Wie du über die Welt Mutmaßungen aufstellst, ist deine Wahl. Wie du der Welt dienstbar bist, ist deine Wahl. Du kannst dich hinlegen, oder du kannst aufstehen. Du kannst ein Dieb oder ein Bettler sein. Dies sind Aufschriften. Ein Schild, was an dir angebracht ist, ist nicht du, noch auch ist es die Fabrizierung oder die Aufhebung von dir. Die Oberfläche des Lebens ist schier die Oberfläche. Du bist erklecklich mehr als die Oberfläche.

Lasse dir durch niemanden ansagen, wer du bist.

Die Wahrheit bei dem Besagten ist die, dass du Mein Kind bist. Ich sandte dich hinaus – und du pflichtetest dem bei – hinaus in diese große Welt, die letztlich so groß nicht ist. Die Welt und wie sie auf dich einwirkt, scheint enorm. Es sieht so aus, das Leben suche dich heim. Du sitzt irgendwo oder stehst irgendwo, und du magst das Gefühl haben, das Leben peitsche dich hin und her. Selbst falls das zuzutreffen scheint, selbst dann, wenn die Welt in der Angelegenheit mit dir einig ist und äußert, du seist schlecht behandelt worden, ist das nicht zur Sache gehörig. Der springende Punkt dabei ist der: Wie gehst du mit dir selber um? Wie weißt du dich selber zu schätzen? Welches Bild zeichnest du von dir? Wer, immerhin, bist du?

Bist du das, als was du beschriftet wirst? Bist du das, was du im Spiegel erblickst, oder bist du fürwahr Mein Kind? Ja, das bist du. In jenem Falle – da sei dem gemäß, wie du dich kürst.

Dessen ungeachtet hast du Auswirkungen auf die Welt und auf das Darüberhinaus. Wirke auf sie ein, wie du es gerne machen möchtest. Du bist kein Kleinkind mehr im Arm. Du bist ein Seinswesen, und jetzt kannst du die Welt anders behandeln. Du kannst die Welt anders anschauen. Du kannst deine eigene Geschichte schreiben. Du schreibst ja schlechterdings deine eigene Geschichte.

Du bist ein Seemann auf den Meeren des Lebens. Womöglich schrubbst du das Deck. Vielleicht bist du der Kabinen-Boy. Oder etwa der Kapitän. Freilich ist keiner dieser Titel der, wer du bist. Du und Ich kennen, Wer du bist. Du und Ich wissen, was du sein kannst. Was du sein kannst, hängt nicht von deiner Bezeichnung im Leben ab. Es ist nicht darauf angewiesen, wie Andere dich sehen. Es hängt voll und ganz von dir ab, nicht wie du wahrgenommen wirst, sondern davon, wie du dich selber wahrnimmst.

Du magst der Bettler sein, der an eine Tür klopft. Du magst Christus im Gewand eines Bettlers sein, der an eine Tür klopft. Du magst dir selber ein Schnippchen geschlagen haben, Mich allerdings täuschst du nicht. Ich weiß, Wer du wirklich bist.

Was hält dich fern, die Wahrheit von dir zu erkennen? Was? Glaube an dich selber. Zuallerletzt, du bist der Befinder über dich selbst. Befinde.

HEAVENLETTER # 4390 – 1.12.12 – Plant the Flowers That Bloom in Spring

PFLANZE DIE BLUMEN, DIE IM FRÜHJAHR BLÜHEN

Gott redete:

Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, gibt es für dich eine einzige Richtung, in die zu gehen ist, und die heißt nach oben. Das Leben macht es dir selber klar. Wenn du dich down fühlst, lautet die Gangrichtung nach oben. Ständig ist nach oben und aufwärts der Schwung des Lebens. Du hast dich gefragt, worin denn dein Weg bestehe. Jetzt sage Ich dir, dass dies dein Pfad ist. Schlage ihn ein.

Es gilt dir, für das Leben einzutreten. Du sollst ein Unterstützer von ihm sein. Das Leben hat nicht wie Blumen zu dir zu kommen, die im Frühling an einem Weiher wachsen. Du kannst zum Leben hingehen. Du kannst die Blumen pflanzen, die im Frühjahr blühen. Bringe Saaten aus. Du bist der Sämann des Lebens.

Falls du nur vorankriechen kannst, dann krieche voran. Falls du vorantanzen kannst, dann tanze voran. Die Tanzfläche ist dein. Der Tanz ist der deine. Du bist mehr als eine Musikbox, deren Knöpfe jemand anderes zu bedienen hat, gleichwohl bist du wie eine Musikbox mit zahlreichen Liedern, die du abspielen kannst.

Unterwegs gibt es für dich neue Lieder zum Singen. Du wirst womöglich nicht einmal wissen, dass du sie hast, und doch sind sie die deinen. Neue Lieder.

Komme flugs heraus in den Sonnenschein. Die Sonne scheint für dich. Sei ein huldvoller Empfänger des Sonnenlichts. Lasse das Sonnenlicht von dir abprallen und mithin zu der Welt hin federn, die es nach ihm hungert.

Wandle sanft auf der Erde, die dich hegt. Du und die Erde sind ein Tandem. Die Erde tanzt auf eine jede deiner Weisen. Die Erde ist deiner Huld ausgeliefert. Du stehst auf ergiebigem Boden. Die Erde ist wie ein goldener Teppich, der für dich ausgerollt wurde. Da ist ein Strom des Lebens, und du befindest dich an der Vorderflanke von ihm. Liebe den Strom des Lebens, und er wird dich zurücklieben. Geliebte, weswegen nicht das lieben, was für euch zum Lieben da ist?

Liebt alle, die im Leben tanzen. Singt eine lebhafte Weise, zu der alle tanzen können. Öffnet die Blenden eurer Seele. Seid ein Mittelstück des Lebens in der Welt. Hebt euch selber wie auch die Welt in die Höhe. Seid die Hefe von euch selbst. Erhebt euch, und nehmt die Welt mit euch. Steht auf, und nehmt jeden mit euch. Ich bitte euch, in Meinen Salon zu kommen, wo Rosen rot sind, und Ich liebe Euch.

Ich möchte euch begrüßen. Ich begrüße euch. Ich lege großen Wert darauf, euch zu begrüßen. Ich reise zu euch. Ich scheue keine Mühen. Ihr seid die Manier, wie Ich Mich selber grüße. Ich habe Mich nach euch gesehnt, so wie ihr euch nach Mir sehntet, denn Wir sind Ein und Dasselbe auf einer Reise zueinander. Unsere Arme sind ausgestreckt. Wir vereinen Uns. Wir sind geeint. Wir sind Eins. Wir sind Ganzheit. Zwischen Uns liegt keine Distanz, kein Raum, keine Zeit. Wir sind Zeh an Zeh, Knie an Knie, voller Vergnügen angesichts der Gesellschaft, die Wir einander sind. Es liegen keine Meilen vor Uns. Es gibt keine Meilen zwischen Uns. Es gibt ebenso wenige Minuten, die zu durchmessen sind. Wir befinden Uns auf der gleichen Seite eines Großartigen Buches.

Das Buch hat den Titel: Liebe. Gemeinsam lieben Wir. Gemeinsam lieben Wir in der Höhe. Gemeinsam sprechen Wir für die Welt, und verzaubern Wir die Welt. Ist dies nicht eine Welt voller Entzückung? Bist du nicht ein entzückendes Seinswesen, das dabei ist, aufzuwachen und am Morgen deines Lebens zu singen? Ja, das bist du. Du bist ein Engel vom Himmel, und du hast vergessen, Wer du bist. Du wirst deine eigene wahre Natur vergessen haben. Du hast dich selber zum Narren gehalten. Falls du denkst, du seist irgendetwas Minderes, als Ich es vortrage, dann hast du dir in der Tat selber ein Schnippchen geschlagen. Und jetzt erwachst du. Guten Morgen.

HEAVENLETTER # 4391 – 2.12.12 – In How Many Ways Can You Know Love?

AUF WIE VIELE WEISEN KANNST DU LIEBE KENNEN?

Gott redete:

Auf wie viele Weisen kannst du Meine Liebe erkennen, sie spüren, sie mitbekommen? Wie viele Sterne gibt es am Himmel? Wie viele Muscheln liegen am Strand? Wie viele Fische sind im Meer? Unendlich viele, endlos ist Meine Liebe. Endlos ist deine Liebe. Unendlich ist Liebe. Liebe verwirbelt ihren Weg hinein und herum und durch das Universum hindurch, und Liebe durchsticht dein Herz und lässt es gesunden. Liebe setzt sich immer während fort. Liebe ist die Vollheit des Lebens selbst. Ohne Liebe gibt es kein Leben. Es gibt ohne Liebe und sinnenfällige Liebe keine Lebensweise.

Bevor Ich die Schöpfung erschuf, war Mein Herz voller Liebe, jedoch hatte Meine Liebe keine Stätten, die zu bereisen gewesen wären. Sie war voll von sich selbst. Es war Liebe da, bevor Liebe abheben konnte. Liebe wollte Bewegung. Sie wollte anfassen. Und somit wurde die Schöpfung als ein Spediteur für Liebe geboren, als Ort, um daran Meinen Liebe-Hut aufzuhängen, und Lächeln wurde ausgeboren und das Universum wurde aus Liebe hergestellt. Liebe lief überallhin und nahm dich mit sich.

Vor der Schöpfung war Liebe prall, die Schöpfung indes machte Liebe zur voll aufgeblühten Liebe. Liebe barst sozusagen aus ihrer Schale, und Liebe kam heraus, und Liebe drang dort an die Öffentlichkeit. Liebe war nach wie vor noch hundert Prozent Liebe, jetzt allerdings kann Liebe zum Tanzen ausgehen. Liebe erschuf die Sterne und brachte sie zum Glitzern. Liebe stellte die endlosen Strahlen der Sonne her, und aus Liebe wurdet ihr gemacht, und aus der Liebe her wurdet ihr ausgeboren. Mache dir nichts aus den näheren Einzelheiten von dir, so wie du sie dir wirst kenntlich machen können. Aus Meiner Liebe kamst du zutage. Von Meiner Liebe kamst du, und du kamst, um Meine Liebe auszubreiten, sodass Ich im Blick haben konnte, wie Meine Liebe auf der Erde umherwandelt. Meine Liebe war kein Streuner. Meine Liebe wusste genau, wohin zu gehen ist. Sie zischte in dein Herz. Liebe trägt dich Himmelwärts. Liebe macht dabei keinen Fehler. Liebe weiß, wo es lang geht, und Liebe weiß, dass sie schrankenlos ist. Von dem einen Herzen zum anderen schwebt Liebe in die Höhe und belegt das Universum mit einem Teppich ihrer selbst.

Liebe ging in Moleküle und dergleichen hinein. Ja, Liebe ist ein Reisender und kennt, was ihr Bereisen angeht, kein Ende.

Liebe ist freilich kein Nomade. Liebe weiß genau, wohin es geht, und das ist überallhin. Liebe ist entschlossen. Liebe legt es darauf an, sich selbst in eine andere Version von sich selber und in einen Anderen hinein zu vervielfältigen, so lange, bis es in allen Landen nichts anderes zu sehen gibt, als mehr von sich selbst.

Und mithin wurdest du geboren, um die Sämereien Meiner Liebe allerorten einzubringen. Da ist nichts dabei. Singe ganz einfach Liebe von den Dächern, von den Sparren, vom höchsten Berg, von den Meeren, von den Herzen aller zu den Herzen aller. Liebe unterzeichnet mit ihrem Namen über die Galaxien und über ein jedes Herz in der Welt hinweg.

Verliere dich selber in Liebe, und du findest dich selbst, wo immer du dich auch soeben mal aufhältst. Was denn ist, wo du dich gerade zufällig befindest, von Belang, unterdessen du eine erkleckliche Gelegenheit für Liebe bist und ein Jeder dies ist, und alldieweil jedermann Liebe und nichts als Liebe ist?

Wie sieht Liebe aus, selbst solange Liebe im Geheimen ist? Wo kann sich indes Liebe verstecken, während es nichts als Liebe gibt, während du so recht an der Liebe hängst, während du auf Liebe hochsteigst und Liebe so ganz und gar für nichts als Liebe ist. Liebe ist die Triebkraft von dir, der Strahl von dir, das Erblühen von dir. Liebe ist wie ein Flugzeug, in dem du reist, wie ein Gleitsegler, oder sogar wie ein Traktor oder wie ein Spielzeugauto.

Eine jede Sache und ein Jeder ist aus Meinem Herzen gemacht, ist herz-gefertigt, ist herz-gewoben, herz-erfüllt, ist Herz, am Fließen und geschmeidig. Alles im Universum ist Liebe, ist hergestellt aus Liebe, ist für Liebe, um der Ausdehnung und der Freude an sich selbst halber.

Auf wie viele Weisen kannst du Liebe erkennen und zum Ausdruck bringen? Endlos sind die Weisen. Endlos meint endlos. Unzählbar sind die Weisen. Immer mehr und mehr sind die Wellen der Liebe, so sie sich über den Ozean der Liebe einrollen und ausrollen, zutiefst in Meinem Herzen und in dem deinen. Treibe keinen Jux mit dir. Du bist Liebe, und jeder andere ebenfalls.

HEAVENLETTER # 4392 – 3.12.12 – Building This World

DIESE WELT ERSTELLEN

Gott redete:

Sobald du etwas hinterher bist, so nimm bitte in Betracht, dich selber zu fragen: „Wofür? Zu welchem Zweck? Worin hast du dich verfangen?“

Was auch immer, was bringt dich dazu, dich darin einzukaufen? Man bekommt zu hören – was du auch kaufst, du kaufst den Traum. Ein neuer Lippenstift mache dich schöner. Wer möchte nicht schöner sein? Du kaufst dir ein neues Werkzeug. Es wird dich geschickter machen.

Dein Traum von einem spannenden Seminar kommt mit einem großartigen ‚Wie das zu machen ist‘ daher, wie man zu Geld komme oder wie in der Welt auf die eine oder andere Weise Erfolg zu haben sei. Was dann, Geliebte? Was danach?

Wofür ist die Welt, und wieso befindest du dich in ihr?

Du magst ja erpicht sein, ein Seminar zu besuchen. Es hat eine große Anziehungskraft für dich. Vielleicht wird es dir die finanziellen Tore öffnen oder versprechen, dir eine spezielle Power zu übermitteln. Ich frage dich noch einmal: „Wofür? Wie ist das dienlich?“

Erziele finanziellen Erfolg, mit allen Mitteln. Dennoch muss Ich dich fragen: „Wohin gehst du von dort? Was wirst du mit ihm anfangen, sobald du ihn hast?“

Lasst Uns einmal vorstellen, es gebe einen angebotenen Kurs mit dem Titel ‚Auf Dem Wasser Gehen‘. Was hast du bekommen, wenn du ihn hinter dir hast? Was wirst du mit dieser Fertigkeit anstellen? Worin liegt der Zweck, indem du ihn besuchst? Wofür ist es dienlich? Macht deine Zwecksetzung bei deiner eigenen Verherrlichung Halt? Wird diese Fertigkeit einem umfänglicheren Vorhaben dienen? Oder ist sie schlicht etwas, bei dem du einfach sagen kannst, du habest sie. Die wirkliche Frage lautet: Dient dies dem Ego und nur dem Ego, und war es das dann?

Niemand wird sich das eingestehen. Wer denn wird schon sagen: „Ich möchte dies gerne nehmen und tun, sodass ich wie der kleine Jack Horner bin, der in der Ecke saß und einen Weihnachtskuchen aß. Er streckte seinen Daumen hinein, und zog eine Pflaume heraus, und sagte: »Was für ein guter Junge ich doch bin!«“

Sofern Mein geliebter Sohn, Christus, das Seminar zum Auf dem Wasser Gehen abhielte, so eile dorthin, damit du dich in der Gegenwart seines Bewusstseins aufhalten kannst. Das wäre ein hinlänglich guter Beweggrund. Christus freilich bot keine solchen Kurse an. Menschen strömten ihm zu aufgrund dessen, was er verströmte.

Geliebte, er strahlte nicht alleinig Selbstzweck aus. Er verstrahlte Selbst-Vorsatz. Er hatte ein erhabeneres Bild, welches über ihn selber hinausging. Er hatte stets ein umfänglicheres Bild im Sinn.

Ich mache keine Anstrengungen, Kurse, oder dass du an ihnen teilnimmst, zu unterdrücken. Habe schlicht die eine oder andere Idee darüber, weswegen du es vorhast, sie zu buchen und was dir das bedeutet. Über dich selber hinaus denken ist es, worum Ich dich bitte. Denke einfach ein wenig über dich selber hinaus.

Habe die eine oder andere Vorstellung darüber, wieso du das tust, was du tust. Und wende deinen Brennpunkt ein wenig in die Richtung, über deine eigene dringliche Unmittelbarkeit hinaus und damit überdies an Andere zu denken.

Gib deine Kreuzfahrten nicht auf, und doch, schenke vielleicht einem Anderen eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff. Anstatt für dich einen Landsitz zu bauen, errichte zwei Häuser und verschenke eines davon.

Die Welt scheint mit Geld betrieben zu sein. Geld ist ja eine derart dürftige Sache, um es für dein schenkendes Herz einzuhandeln. Niemand verunglimpft ein grundlegendes Bedürfnis, hinwiederum brütet Geben Geben aus. Selbstsucht zieht Selbstsucht auf. Wo kommt das Ego da zu liegen? Manchmal wird das Ego eure Wahl sein, aber, Geliebte, nicht immer. Gebt einem größeren Traum statt. Ja gar, erfüllt denjenigen eines Anderen.

In was für einer Art Welt möchtet ihr gerne leben? Zu was für einer Art Welt möchtet ihr gerne aufwachen? Was für eine Welt möchtet ihr gerne erstellen?

Baut sie. Errichtet diese Welt. Erstellt sie für euch, und baut sie für alle, und baut sie für Mich.

HEAVENLETTER # 4393 – 4.12.12 – Is Moving On to Be Mourned?

GEHÖRT VORANRÜCKEN BEWEINT?

Gott redete:

Entsinne dich, es gibt keinen Verlust. Alles, was jemals war, ist nach wie vor irgendwo. Nichts kommt je abhanden. Ein geliebter Nahestehender, ja, er mag dir nicht unter den Augen sein, zumal indes, keine Liebe ging verloren.

In der materiellen Welt, da wirst du um den Verlust eines geliebten Angehörigen trauern, und, noch mehr als das, wann du deinen Körper auf der Erde verlässt, sorgst du dich darum, dass niemand mehr da und zurückgeblieben ist, um deines geliebten Nahestehenden zu gedenken, und eine Zeit wird kommen, da sich deiner ebenfalls niemand mehr erinnert. Wenn du Empfindungen von der Art hast und Verlust beklagst, welchen Trost kann es da für dich geben?

Selbst was deine geschätzten Freunde unter den Tieren angeht, deren Verlust ist dir verheerend genug, und, noch mehr als das, niemand, niemand sonst hat ein Angedenken an ihre Liebe. Dies ist traurig für dich. Niemand liebte sie so, wie du es tatst. Sie bedeuteten niemandem so viel, wie sie dir bedeuteten und derzeit bedeuten.

Du verstehst es, wenn Ich dir antrage, dass du die Vergangenheit los lässt. Du bist ein Fluss am Strömen. Ein Strom des Lebens fließt, und der Fluss trauert den vorübergezogenen Ufern nicht nach. Es war schön, wo der Fluss gestern geflossen ist, und er fließt unentwegt weiter. Er ist zufrieden, dass er die Ufer erfasste, an denen er vorbeistrich. Der Fluss weiß, dass die schönen Ufer nach wie vor da sind. Und er hat andere Ufer, durch die er zieht.

Gehört Voranrücken beklagt? Was gibt es da, dem nachzutrauern sei, Geliebte? Wieso um etwas trauern, was du derart liebevoll innehattest? Erinnern ist eine Sache. Betrauern eine andere. Eure geliebten Nahestehenden, die weitergezogen sind, sind nach wie vor tief inwendig in eurem Herzen. Sie sind zutiefst in euren Zellen. Sie sind ein Teil von euch, und sie sind ein Teil eures Wachstums.

In eurem Herzen befindet sich ein Foto von all jenen, die ihr liebtet, und von all jenen, die euch liebten. Lasst den Fluss strömen, und lasst sie, falls eure Tränen ebenfalls zu fließen haben, alsbald fließen. Die Tränen nehmen das eine oder andere an Salz fort, was du als Salz auf deinen Wunden betrachtest. Es gibt keine Wunden. Es gibt kein Salz. Und doch weinst du Tränen voller Salz, und das Vermissen verharrt, das Sehnen bleibt, und du fühlst dich abgedriftet. Wo sind deine schönen Ufer hin? Sie haben dich zurückgelassen, und sie haben dich entledigt belassen.

Du möchtest nicht nachtrauern, und doch möchte ein Part von dir trauern. Die Ufer gleiten weg, und du fühlst dich irgendwo zurückgelassen. Die Ströme flossen allzu rasch.

Die Wellen des Meeres laufen zurück. Du siehst bloß einen Teil des Meeres. Du kannst nicht auf ein Mal das Ganze von ihm sehen. Niemand hat das Ganze des Ozeans auf einen Blick gesehen, und dennoch weiß ein Jeder, dass der Ozean da ist. Dass mehr als ein Meer zugegen ist. Alle Meere ebben ab und lassen nach, ohne auch nur mit einer Hinsicht von dir versehen zu sein. So sind Ozeane.

Der Ozean ist vollkommen. Selbst wenn du im Binnenland lebst, weißt du, es gibt einen Ozean. Du hast ihn nicht zu sehen, um um ihn zu wissen. Die ganzen Tage deines Lebens über gibt es Meere und Meereswellen und das Durchfurchte und das Ungefurchte.

Ihr könnt nicht alle Meere an euch halten. Falls ihr alle Meere in euren Armen hieltet, wären Meere keine Meere mehr. Wenn ihr sie bei euch hieltet, wären sie nicht mehr die Meere, die ihr so sehr mögt. Möchtet ihr die Meere tatsächlich einschrumpfen lassen?

Möchtet ihr wirklich eure geliebten Angehörigen an einer einzigen Stelle feststecken und sie nicht zu einer anderen Küste hin strömen lassen, zu einer ausgedehnteren Küste, zu einer Küste, wo ihr euch eines Tages mit ihnen zusammentun werdet? Ihr seid ohnedies immer mit ihnen vereint.

Ihr und sie und eure Liebe sind schlicht ein Fluss am Strömen. Ein jeder unter euch richtet sich nach den Küsten des Lebens und langt in aller Tiefe bei den Ozeanen an, wo ihr der eine Durchbruch nie-endender Liebe seid.

HEAVENLETTER # 4394 – 5.12.12 – New Dance Steps

NEUE TANZSCHRITTE

Gott redete:

Während du dich entspannst, tut sich ein ganzes Feld von Möglichkeiten auf. Gestraffterweise, angespannterweise, da frieren die Möglichkeiten ein. Anders ausgedrückt, lasse dasjenige los, was dich davor zurückhalten mag, gar deine Träume zu träumen. Es ist besser, sich zu öffnen, als sich zu verschließen. Es ist besser, Türen und Fenster aufzumachen und den Ort gut durchzulüften. Angespanntheit bedeutet Beschränkungen. Du hast noch keine Kenntnis davon, was alles möglich ist, bis du dich einmal entspannst, sobald du los lässt, bis du es sein lässt, dir selber: „Nein“, oder: „Nicht jetzt, später mal“, oder: „Irgendwann mal“, oder: „Niemals“ zu sagen. Das Leben ist jetzt.

Sagt zu euch „Ja!“

Wieso sich Beschränkungen auferlegen? Warum Türen zumachen? Wieso sie abschließen?

Tue dich freundlicherweise dem Leben auf. Du bist außerstande, ständig Dinge vorherzusagen. Die meiste Zeit kannst du das nicht. Das Leben hat ein Leben auf seine Art. Sobald du mit dem Leben tanzt, bist du nicht auf einen Tango, einen Walzer oder auf sonst irgendetwas eingegrenzt. Die einzige Weise, um zu erkennen, was für dich drankommt, ist die, die Dinge kommen zu lassen. Mache mit ihm Bekanntschaft. Nimm es in Dienst. Sei ein Befürworter des Lebens, deines Lebens, und haltet euch einander an der Hand.

Du kannst das Leben nicht umgehen. Du magst in der Lage sein, es eine Zeitlang zurückzustemmen, keineswegs allerdings lange, und – schlechterdings, wofür? Du bist hier auf Erden, um die Mahlzeit des Lebens zu kosten. Lasse das Leben mit Überraschungen angefüllt sein. Sage zum Leben Hallo. Verbleibe nicht hinter den Vorhängen.

Sofern das Leben ein Tanz ist, musst du mithin ein Tänzer sein. Sofern das Leben ein Gesang ist, musst du fortan singen. Singe zum Leben!

Komme hier heraus und begrüße das Leben. Lasse es dir einen Strudel schenken.

Das Leben gehört erlebt, nicht hingehalten. Ebenso ist das Leben nicht etwas, um vor ihm Angst zu haben. Das Leben ist dabei, mit dir wegzurennen. Es brennt mit dir durch. Komm, reite auf dem Schimmel des Lebens und besiege alle deine Ängste. Es sind nicht wirklich Ängste, die euch davon abhalten, in das Leben hineinzuspringen. Es ist eure Furcht vor Ängsten, Geliebte. Es ist euer überhandnehmendes Vorstellungsvermögen. Es ist eure Furcht vor dem Leben.

Was kann euch das Leben tun, außer euch mit sich zu nehmen? Rollt für das Leben einen roten Teppich aus und macht es zu eurem eigenen. Lauft mit ihm.

Beim Leben, da könnt ihr nicht stillstehen bleiben. Ihr könnt nicht lange unbeweglich verharren.

Lasse die Stille wie eine tiefe Quelle, die ständig da ist, strömen, und, dennoch, das Leben ist eine Triebkraft, ein Macher und ein Überrumpler. Lasse das Leben dich bei der Hand nehmen und lasse es dir aufweisen, worum das Leben geht. Es ist ein Tanz, und doch immerzu ein Tanz, der dir neu ist. Es ist nicht einmal so, dass du zu lernen hast. Das ist die Sache. Du kannst es nicht lernen, da es, einfach während du es ausführst, dich geschwind von dort, wo du dich befandst, weggezogen und dir neue Tanzschritte zum Lernen zugeworfen hat.

Leben und Liebe sind aus eigenem spontanem Antrieb. Probe alles, wonach es dir ist, unter allen Umständen setzt sich das Leben bei dir durch. Du kannst dein Schiff steuern, indes nimmt dich das Leben zumeist dorthin, wohin es dich gerne gehen sehen mag. Es bietet dir Rätsel und Überraschungen dar. Du kannst entzückt sein von ihnen, und, weswegen denn eigentlich nicht? Wieso kein Abenteuer angehen, das für dich ausersehen wurde und dich dorthin führt, wo du nicht weißt wo.

Das Leben hat nicht dauernd eine Schiffskreuzfahrt zu sein. Es kann ein verwegener Kerl, ja, ein Kidnapper, ein Freikäufer sein.

Du wirst eine Kenntnis davon haben. Das Leben hat dich ausersehen, und wird sich bei dir durchsetzen. Fange nun an, Vergnügen zu finden. Halte dich fest. Die Abenteuer des Lebens sind für dich herangekommen. Es gibt keine Zeit zum Zusammenpacken. Schlicht und einfach ist es Zeit, dich zum Abenteuer deines Lebens aufzumachen. Lasse das los, was ehedem war. Hebe ab! Fliege!

HEAVENLETTER # 4395 – 6.12.12 – You Have a Golden Mission

DU HAST EINE UNERSETZLICH EINZIGARTIGE MISSION

Gott redete:

Aus den Sternen Meines Herzens kamst du her. Ausgeboren aus den Sternen, barst du hervor, um auf die Welt zu leuchten. Du bist hier, um die Welt zu umschlingen und sie heilig zu machen, voll der Liebe, voll ausforschenden Auffindens, voll davon, was auf Erden das Leben wie auch allerorts die ausgewiesene Bezeichnung Leben für wert macht. Das Leben dreht sich um Liebe und Licht. Bei dir geht es um die gleiche Liebe und um das gleiche Licht. Liebe sucht Liebe, und Licht sucht Licht, und alle auf der Erde sind auf ihren jeweiligen Pendant aus.

Dir ist es danach, dein Gegenüber kennenzulernen, da du in der Widerspiegelung eines Anderen dich anschickst, dich selber zu sehen. So du einen Anderen erforschst, suchst du im Eigentlichen nach dir selber. Du gelangst mittels der Spannbreite eines vermeintlichen Gegenübers dir selber zur Kenntnis. Du bist zur Erde gesandt, durchaus nicht zu einem mittelmäßigen oder dürftigen Behuf, sondern eines Großartigen Vorhabens halber. Zu welchem Behuf auch immer du deiner Einschätzung nach hier sein magst – du bist aus einer noch beträchtlicheren Zwecksetzung heraus hier. Möglicherweise weißt du nicht, worin dein Zweck liegt, außer in einem ganz allgemeinen Sinne. Was du in aller Gewissheit wissen kannst, ist, dass du einen Zweck hast, und dass er nicht schäbig ist, ihr Lieben, nein – keineswegs.

Ihr kennt nicht alles, was hinter den Kulissen vorgeht. Ihr kennt nicht das Gute, was ihr ausführt. Ihr habt keine Idee von eurem Kontrakt. Was ihr wissen könnt, ist, dass ihr ausersehen wurdet, und dass ihr euch desgleichen einen Bedeutsamen Vertrag ausersehen habt.

Was könnte ein Kontrakt, der von Mir unterzeichnet ist, denn anderes sein als Großartig? Infolgedessen ist alles, was ihr sein könnt, Herausragend.

Legt euer Schwert beiseite. Es gibt nichts, um euch davor selber zu schützen. Es gibt allerhand zum sich dabei Anheuern. Wisse, dass du etwas Wundervolles zu tun hast, während du hier deine Bleibe hast, wie auch immerfort und stets hinterher. Neben einem einzigen Tropfen davon, wozu du auf der Erde bist – was denn vermag jenem gegenüber ebenbürtig zu sein? Was kann nahe an das heranreichen?

Egal was du im Leben durchlaufen wirst, du befindest dich auf einer geheiligten Mission. Es ist eine geheime geheiligte Mission, die dir nicht kenntlich ist. Ziehe die wildesten Vermutungen, die du dir ausdenken kannst, herbei, und du wirst mit ihnen, das mag sein, recht nahe herankommen, allerdings nicht nahe genug. Du hast eine göttliche Mission. Du erfasst nicht, worin sie besteht, und doch, Tag um Tag kommst du dem näher, so lange, bis du sie eines Tages kennenlernen wirst. Ich werde dich mit einem Siegel versehen: Auftrag Erfüllt, und danach liegt dir deine nächste Berufung an.

Sobald du just eine Mission zuende bringst, gibt es eine weitere, und noch eine, und noch eine, alle vorüberziehend wie die Sonne.

Falls Missionen in der Gestalt von Flaschen daherkämen, würde sich deine Mission dort lückenlos und vollendet in sie hinein fügen. Weder du noch sonstwer kennt die Erstreckung deiner Mission. Du bist nicht per Zufallsauswahl hier, und deine Mission ist keine Katze im Sack. Wohlerlesen ist deine Mission. Einerlei wer du bist, einerlei was du deinem Dafürhalten nach bist, du bist für Mich hier, und du bringst es zuwege, ob du nun darum weißt oder nicht. Was du zu wissen vermagst, ist, dass du eine feste Zwecksetzung bekleidest, und dass sie die deinige ist, und dass alle Missionen einmalig, gülden sind.

Was hättest du gerne zu deiner nächsten Mission? Vielleicht können Wir alle Aufträge, die du hast, umarrangieren und den nächsten nach oben rücken, oder wohin auch Wir ihn gerne haben wollen. Gehe mit dem Gedanken um, wie dir deine nächste Mission am besten gefiele und zupass wäre. Träume sie. Skizziere sie. Erspüre sie. Sei sie.

Die eine Mission wird so lange, was du als eine Sekunde bezeichnen wirst, andauern. Eine andere könnte ein Jahr lang dauern. In der Ewigkeit gibt es freilich Zeit nicht. In der Endlosigkeit gibt es keinen Raum, und dennoch werden Missionen erteilt, dennoch kommt es über ihnen zu einem Handschlag und werden Beauftragungen auf der Erde, ebenso wie im Himmel, fertiggebracht.

Du hast einen Himmlischen Auftrag. Es wird recht wahrscheinlich eher eine Mission des Seiens sein denn eine des Tuns, dennoch präge Ich Mein Siegel darauf: Auftrag Erfüllt.

HEAVENLETTER # 4396 – 7.12.12 – Receive God’s Love

NIMM GOTTES LIEBE ENTGEGEN

Gott redete:

Spürst du Meine Hand angenehm auf deiner Stirn oder deiner Wange? Meine Hand liegt auf dir. Dies ist eine Ausgestaltung Meines ausgesprochenen Vermögens, dir Mut zuzusprechen.

Jetzt, wo Ich dir dies gesagt habe, kannst du da Meine Liebe fühlen?

Kannst du Meine Liebe spüren, wie sie in deine Augen einsickert?

Kannst du Meine Liebe spüren, wie sie deine Blutgefäße füllt? Kannst du einen Strom Liebe spüren, der dich dergestalt von Kopf bis Fuß durchläuft?

Spürst du Meine Liebe, die über deine Haare läuft? Kannst du das fühlen?

Manchmal scheinen dich gute Gefühle zu überkommen, oder das Empfindungsvermögen guter Gefühle kommt über dich, und du weißt nicht woher. Du wirst etwa nicht einmal in der Lage sein, das Gefühl näher zu bestimmen. Du wirst bloß einen Fingerzeig haben, und doch, du bist dir dessen gewahr, selbst wenn es sich bloß um ein Bisschen gewahr handelt.

Dann und wann ist es so, als hättest du eine liebreizende Stimme gehört. Du hörst sie ohne hinzuhören, und dennoch drehst du dich um und schaust dorthin, woher der Schall hätte kommen können.

Hast du eine Ahnung, wovon Ich hier rede? Liegt in dem, wovon Ich hier rede, nicht etwas Vertrautes? Hast du irgendeine Vorstellung davon, was Ich dir soeben sage? Hast du eine vage Idee, ein zartes Gewahren dessen, wovon Ich rede?

Dann möchte ich logischer- und intelligenterweise sagen, dass du pur deswegen begreifen kannst, was Ich hier sage, da du ein erinnerndes Eingedenken daran hast. Wie schwach du dich auch damit vertraut fühlst, du kannst erkennen, dass du es erlebt hast. Du hast es gespürt. Du hast es gehört. Du weißt, wie Meine Liebe sich anfühlt. Du kannst es wissen, dass sie die deine ist. Du kannst es wissen, dass Ich dir in jedem Augenblick eines jeden Tages Meine Liebe zuflüstere. Du weißt, Ich habe eine Stimme. Du kannst wissen, wie Ich dich mit Meinem Berühren, mit Meinen Worten, mit Meinem Herzen, mit Meinem ureigenen Sein beglücke und segne. Du kannst aus erster Hand für dich selber wissen, dass Ich in jedem Moment bei dir bin, und du kannst wissen, dass du dein Gewahrsein zu Mir hin zu bringen imstande bist, wann immer du dir dies ins Gedächtnis rufst. Gedenke Meiner und entsinne dich Meiner Berührung bei dir, durch welche Sinne auch immer sie dich erreicht. Entsinne dich des guten Gefühls und behalte jenes gute Gefühl bei dir. Es gibt nichts, was dem ebenbürtig ist.

Du kannst Mich zu dir rufen. Du kannst Mich in die Arme schließen. Du kannst Meine Liebe spüren, die dich umfasst.

Du kannst dein Zutrauen in Mich legen, so wie Ich das Meinige in dich lege.

Du kannst dich selbst lieben, so wie Ich dich liebe. Dich lieben ist für Mich gewöhnlich. Mache es für dich zum Gängigen, dich zu lieben.

Liebe kann sehr simpel sein. Und alldieweil ist das Simpelste, ist das fast Unmerklichste das Tiefste. Bereits eine einzige Berührung von Mir ist dauerhaft. Bereits eine Berührung von Mir ist ewig, schlicht so wie Wir, du und Ich, Eins sind. Sofern Ich dich lieben kann, kannst du dich lieben.

Liebe ist just da, hier. Liebe ist einfach. Sie ist keine Broadway-Einstudierung. Sie ist so simpel wie eine simple Blume. Sie ist so simpel wie ein Biss von einer süßen Birne. Sie kann so anfällig sein wie ein einzelnes Lächeln, und dennoch ist Liebe nicht zerbrechlich. Sie ist zärtlich, aber nicht fragil. Sie kann sich vergänglich-kurz anfühlen, dennoch ist sie nicht flüchtig. Liebe ist auf das Gebot der Luft hin, die du atmest und durch die du hindurchgehst.

Es gibt keine Stelle ohne Meine Liebe. Liebe ist die Essenz von allem, was du kennst. Liebe macht sich gewöhnlich in aller Stille selber bekannt, und sie setzt sich hin und bleibt für immer. Du magst ja aufstehen und von der Liebe wegwandern, die Liebe, sie lässt dich niemals stehen. Du hast dich von ihr nicht zu verziehen. Umarme sie, und sie ist dein. Erwidere das Umarmen, und Liebe ist nach wie vor die deine. Liebe ist deine Natur, hüte demnach das Gewahrsein von ihr wie einen Türschlüssel.

HEAVENLETTER # 4397 – 8.12.12 – Something’s Gotta Give

IRGENDWAS MUSS GEREICHT WERDEN

Gott redete:

Einerlei was dir das Leben auf der Erde aushändigt, du bist für es zuständig. Du bist für dein Leben zuständig. Niemand sonst. Einzig du. Du kannst deine Beunruhigungen nicht mehr länger jemand Anderem zur Last legen, niemandem, nichts. Du bist für das Gebaren deines Lebens verantwortlich. Du kannst nicht mehr länger rufen: „Das ist unfair.“

Zur selben Zeit, das ist einleuchtend, ist jeder für jeden zuständig. Sicherlich trugen Andere – scheinbare Andere – da und dort allerhand bei. Alles leistet seinen Beitrag. Ereignisse, Persönlichkeiten, deine Erziehung, das Land, in dem du lebst, die Welt im Großen. Zweifelsohne spielen andere Faktoren beim Zustand deiner Angelegenheiten einen Part, und trotzdem kommt dies mitsamt demjenigen, wie du damit, was soeben vor dir liegt, umgehst, wieder auf dich zurück. Dies ist die Frage: Was tust du nunmehr? Was machst du aus dem Dilemma, in dem du dich deines Erachtens befindest? Wie teilt ihr die Karten aus, Geliebte? Wie teilt ihr ab jetzt die Karten aus? Wohin geht ihr? Und was nehmt ihr bei euch mit?

Niemand rechnet damit, dass ihr ein Heiliger seid, dennoch obliegt es euch, für einen jeden Gedanken, für jedes Wort und jede Tat von euch, die Verantwortung zu übernehmen. Es ist unerlässlich, dass ihr Anderen nichts verargt. Macht euch ebenso keine Vorwürfe. Zuständigsein ist die Thematik, nicht Verübeln. Ihr seid dafür verantwortlich, wohin ihr von hier aus geht. Ihr seid zuständig. Selbst unter extremen Umständen seid ihr für euer Wohlwollen verantwortlich. Ihr seid verantwortlich, Sprünge vorwärts zu machen. Es gibt etwas, was ihr tun könnt. Es ist nicht gut genug, alte Warteschleifen zu wiederholen und eure Arme hochzuwerfen, als wärt ihr hilflos.

Lasst, was Ich euch sage, euch nicht in Anspannung versetzen. Lasst, was Ich sage, euch zur Entspannung Anlass sein. Was immer ihr auch durchlauft, ihr habt es nicht nicht in eurer Hand. Wie ihr euch fühlt, in was für eine Erwiderung ihr euch einlasst, die Tätigkeit oder das Untätigsein, das ihr einschlagt, die Haltung, die ihr einnehmt, ihr seid für sie zuständig. Es ist eine gute Sache, dass ihr verantwortlich seid, denn – nunmehr – seid ihr imstande, eure Melodie zu ändern. Jetzt könnt ihr die Verantwortung ausfüllen, die die eure ist, und könnt euch eine Sprosse höher heben.

Seht vom Beanstanden ab. Beanstanden gehört nicht mehr länger zu den Optionen, die ihr habt. Selbstverständlich ist es eine Wahlmöglichkeit, aber eine dürftige. Beklagen gehört womöglich zu deinen Warteschleifen, und es hat seinen Abgang zu nehmen.

Sobald du an eine Wegkreuzung gelangst, hast du sie zu überqueren. Du kannst nicht dort stehenbleiben. Du bist nicht hilflos. Dachtest du, du seist es?

Was du auch durchläufst, du wirst ihm trotzen. Du hast das stets getan. Es gibt in den Straßen häufig Wenden. Wenn du in eine Gegend hinein geraten bist, einerlei wie, du bist in sie geraten, und nunmehr ist es an dir, herauszukommen. Wenn man dich in eine Grube stieß, klettere heraus! Dies handelt allesamt von Verantwortung-Übernehmen. Was auch jemand tut oder tat, liegt neben der Sache. Was wirst du jetzt tun? Dasitzen und schmoren? Oder aufstehen und deine Umstände ändern?

Wenn du auf einem Bürgersteig entlanggehst und stolperst, bist du verantwortlich. Darauf, ob sich im Gehweg ein Loch befindet, kommt es nicht an. Es ist belanglos, wenn das Loch nicht hätte hier sein sollen. Es spielt keine Rolle, ob es da eine Unebenheit gab und ob du über sie stolpertest. Es ist unerheblich, falls dich jemand gestoßen hat. Das spielt keine Rolle. Was du von hier aus tust, darauf kommt es an. Was du aus deinem Stolpern machst, hat einen Stellenwert. All das Hinein und Heraus ist nicht die Sache.

Ich schlage hier vor, dass du zum Kern der Sache vorstößt. Lasse all die Erklärungen los. Bejahe die Zuständigkeit. Das braucht Kühnheit. Für deine Beherztheit bist du verantwortlich.

Kein Beanstanden mehr. Kein zur Last Legen mehr. Keinen Finger mehr, der auf einen Anderen zeigt. Dies ist dein Leben, nicht das eines Anderen.

Sehr wahrscheinlich probierst du es soeben nicht aus, das Gegenteil zu beweisen. Etwas hat nun einmal zugereicht zu werden – und das bist du.

HEAVENLETTER # 4398 – 9.12.12 – Get Up from the Worry Chair

ERHEBE DICH VOM SORGEN-SESSEL

Gott redete:

Falls du gerade in einem Sorgen-Sessel sitzt, stehe auf und setze dich in einen sorgenfreien Sessel. Falls du in einer Stadt namens Sorge lebst, ziehe in eine Stadt mit dem Namen Friede um. Wo du lieber leben möchtest, nach dorthin ziehe um.

Klar, wohin du dich auch begibst, du nimmst dich mit. Nichtsdestotrotz ist es ein guter Start, wenn du akzeptierst, dass es dir gut anstünde, einen Wechsel vorzunehmen. Der Wandel liegt indes inwendig in dir. Es ist deine Melodie, die du gerne ändern möchtest.

Wenn du das Lied nicht magst, was du im Radio hörst, stellst du eine andere Station ein. Und nicht anders steht es darum, was du unternimmst, sobald dir deine Geistesverfassung nicht gefällt. Ich weiß, dich sorgen magst du nicht. Ich weiß, es gibt scharenweise Dinge, über die du dir Sorgen machen kannst, dementsprechend trage Ich dir an, dem Sorge-Betriebszustand den Rücken zuzukehren und den Frieden zu betreten. Sorgen werden sich sich selber annehmen. Du hast sie nicht zu hegen. Kein Anfüttern der Sorgen mehr. Kein sie Gedeihen-Lassen mehr auf Kosten deines Friedens.

Es mag sein, vor dir liegt eine Menge, was gelöst gehört. Du wirst zahlreiche Angelegenheiten haben, die bei dir überhängen. Tue derzeit, was du kannst, und verschaffe den zahlreichen Dingen danach eine Ruhepause. Sie entkommen nicht der Fabrikation von dir, ebenso wenig liegt es dir an, Sorgen beizustehen. Du hast ihnen kein gutes Zuhause anzubieten. Du sollst dir selber ein schönes Zuhause bieten, wo dein Geist Friede findet. Wo sonst solltest du leben, außer an einer friedvollen Stelle? Jetzt im Augenblick schlage Ich dich zum Ritter ‚Friede‘. Friede soll dein Name sein. Friede über dir. Hier, hier ist Mein Friede, Ich gebe ihn dir. Platziere ihn in deinem Herzen, sodass du für immer und ewig mehr und mehr Friede verstrahlen wirst.

Ich händigte dir nicht Sorge aus. Es muss so sein, dass du sie von einer unbekannten Quelle her entgegengenommen und dir zueigen gemacht hast. Es gehört dir nicht, Sorge hinzunehmen. Du hast sie nicht zu haben. Oder, du kannst ihr fünf Minuten deiner Zeit abgeben.

Du kannst am Lösen eines Problems arbeiten ohne Sorge. Du kannst deine Ärmel hochkrempeln und was auch immer anpacken, was dir ansteht es dir vorzunehmen. Aber dir selber Sorgen machen? Nein, mein Herrrr. Das ist nicht dein Job.

Du versteckst dich nicht vor Besorgnissen. Zur selben Zeit nimmst du dich ihrer an, so gut du es kannst, dennoch bringst du dich nicht hin und her, hoch und rundherum in Sorgen. Belasse die Besorgnis-Partie für sich alleine. Sorge laugt dich aus. Du kennst das. Du warst niemals so angelegt, dir Sorgen zu machen. Sich sorgen ist eine von Menschen gemachte Erfindung. Sich sorgen ist sich als bedeutungslos hinstellen. Sich sorgen ist nicht bestimmt, dein Ding zu sein. Es ist wie eine Erkältung, die du dir von irgendwoher zuziehst. Dir ist es ohne Weiteres klar, dass Erkältungen nichts Willkommenes sind, und dass sie nicht bestimmt sind, bei dir an Bord zu kommen. Du weißt, dass eine Erkältung etwas ist, was du nicht behältst. Sich sorgen trägt gleichermaßen deinen Namen nicht auf sich. Sich sorgen ist eine besorgniserregende Angelegenheit. Lasse es los. Sich sorgen ist versehrter Beeinträchtigtheit Schimpf hinzufügen.

Du hast dir den Ansturm des Sich-Sorgens nicht bieten zu lassen. Sich sorgen ist ein Heckenschütze. Sich sorgen kommt von irgendwoher hervor. Es ist eine extra Bürde. Du hast es dir nicht aufzuladen. Sich sorgen überlädt deinen Geist und dein Herz. Es beengt dich. Es paralysiert dich. Sich sorgen ist ganz und gar keine Hilfe. Sich sorgen ist nicht dein Freund, und du hast keine Verpflichtung, dir Sorgen zu machen. Du hast eine Verpflichtung, Sorgen los zu lassen. Banne sie. Worüber du dir Sorgen machst, wird womöglich nicht einmal so schlimm sein, wie du dachtest.

Schenke der Besorgnis keine Zeit des Tages. Scheuche sie weg. Lasse sie dir nicht gefallen. Ersetze Sorge durch Friede. Lasse Friede dein Verstehen übersteigen. Entsage dem Thron der Sorge. Du hast ein Sagen.

HEAVENLETTER # 4399 – 10.12.12 – An Almond Tree Cannot Bear Peaches

EIN MANDELBAUM KANN NICHT PFIRSICHE TRAGEN

Gott redete:

Es ist günstiger, mit jemandem, den du liebst, zufriedengestellt als unzufrieden zu sein. Aus der Gütigkeit deines Herzens heraus wird es dir vielleicht danach sein, ein geliebter dir nahestehender Mensch möge sich ändern, demgegenüber ist die einzige Person, die du zu verwandeln imstande bist, du selber.

Wie wächst eine Pflanze? Durch Wässerung und Sonnenschein. Du kannst ihr nicht befehlen zu wachsen. Du kannst ihr nicht anordnen zu blühen. Du kannst einem Baum nicht verfügen, Früchte zu tragen.

Darin, was du dir für einen Anderen sehnlich wünschst, magst du ja ganz und gar richtig liegen. Nichtsdestotrotz ist dies nicht der Ort, um eine Forderung geltend zu machen. Deine Option lautet, zu hegen. Du kannst Wandel von einem Anderen nicht einfordern. Du kannst nur bei dir selber auf ihn Anspruch erheben. Es ist nicht an dir, Befehle zu erteilen. Es gilt dir, zu lieben und zu segnen. Lieben und segnen kommen als erstes. Lieben und segnen wirken Wunder. Sofern du jemandem wirklich beim Wachsen behilflich sein möchtest, dann liebe ihn. Liebe ihn, so wie er ist, und er wird zunehmen. Sobald es sich aufs Nähren und Hegen beläuft, kommt der Liebe nichts gleich.

Wenn du jemanden gerne gekräftigt sehen möchtest, dann liebe ihn. Richtigstellendes Ausrichten wird die Stärke eines Anderen eher zur Auflösung bringen denn kräftigen. Du musst einem Anderen seinen freien Willen zubilligen. Freier Wille ist nicht, auf den Anderen überzugreifen. Dein Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf dich selber, nicht auf einen Anderen.

Es wird dich nach Friede verlangen. Der Weg zum Frieden ist, ihn zu schenken. Was dein ist zu geben, ist dein Anliegen. Was nicht dein ist zu geben, ist nicht dein.

Dir gilt es nicht, bei Anderen mit eiserner Hand dazwischenzugehen. Und verschaffe dir selber ebenfalls eine Auszeit. Lasse los, lasse los. Setze dich selber frei.

Diszipliniere dich selbst, falls du das musst. Dein Weg ist dein Weg. Er wird nicht der Weg des Anderen sein. Erziehe dich selber, um Anderen stattzugeben, sie selber zu sein. Die Manier, Andere zu wandeln, ist sie lieben, wie sie sind. Liebe und Billigung schaffen dem Anderen Raum für Wachstum. Auferlegter Wandel ist nicht Wandel. Er ist eine Bemäntelung. Die Änderung eines Anderen erzwingen ist kein Wandel. Viel machtvoller als Kraft ist Zärtlichkeit, Geliebte.

Wie bringt ihr eure vermeintlichen Bedürfnisse mit denjenigen eines Anderen in Einklang? Es kann nicht immer nach euch gehen. Ebenso wenig möchtet ihr, dass Andere euch nachbilden. Ihr möget den Hergang nicht so auffassen, dass sie einen Part übernehmen, der für euch das Richtige ist, nicht aber für sie. Schieben und ziehen sind nicht eure Handlungsabläufe. Schieben funktioniert nicht. Erzwungener Wandel ist nicht Wachstum. Erzwingung gehört der Polizei zu, nicht Liebhabern.

Ihr könnt Anderen nicht eine unmögliche Aufgabe überantworten und danach von ihnen erwarten, sie zu erfüllen. Andere haben das Vermögen zu wachsen. Das ist ihr göttliches Recht. Ihr könnt einander ermutigen zu wachsen, und doch seid nicht ihr der Entscheider. Ihr könnt für einen Anderen keine Beschlüsse fassen. Andere müssen das selber tun, und ihr müsst das ihnen zubilligen. Jeder hat seine eigenen Fäden zu ziehen. Ein Jeder hat das Recht auf Selbstbestimmung, selbst wenn ihr richtig liegt und recht habt.

Ihr könnt ein sehnliches Verlangen haben, und ihr könnt los lassen. Ihr müsst los lassen, sobald es um Andere geht. Erstrebt und lasst los. Seid auf das Glück des Anderen aus, und lasst sie es sich selber zueigen machen. In eurem Herzen und in eurem praktischen Betreiben, dort gebt der Freiheit statt.

Andere sollen nicht ihre Entscheidungen treffen, indem sie über ihre Schultern hinweg zu euch hin blicken. Sie gehören nicht gemäß eurer Sicht gewandelt. Habt eure Sicht, und billigt Anderen deren Sicht zu. Was für dich das Beste sein mag, wird es nicht für einen Anderen sein, selbst obschon du wohl meinen wirst, es sei für ihn mit Sicherheit das Beste. Oh, ja, es stimmt, wenn doch bloß jemand mehr wie du sein könnte. Indessen wird es einem Anderen allzu viele Kosten auferlegen, wie du zu sein zu versuchen. Dein Zuständigkeitsbereich geht nur so und so weit. Sei ein Freiheit-Geber. Niemals ein Beaufsichtiger. Ein Jeder hat seinen eigenen freilassenden Raum zu haben. Du bist frei zu lieben. Es gehört nicht zu deinen dir anstehenden Wahloptionen, einen Anderen zu ändern.

HEAVENLETTER # 4400 – 11.12.12 – Discovering You

DICH SELBER ENTDECKEN

Gott redete:

Was immer dich nicht in Ruhe lässt, du hast es nicht zu mögen. Desgleichen bist du in der Lage, mit ihm zu leben. Es hat dir den Tag nicht zu vergällen. Keineswegs. Selbst mit dem einhergehend, was dir ein Unglücklichsein verursacht, kannst du glücklich sein.

Lasst uns einmal sagen, du gehst zu einer Party, und deine Ferse verfängt sich am Saum deines schönen Kleides, und da haben wir es, du auf einer Gala-Party mit einem herunterhängenden Saum. Er hat dir die Zeit bei der Party nicht zu vermiesen. Du kannst dich, mitsamt deinem herunterhängenden Saum, trotzdem vergnügen. Du hast dich nicht an dem Saum zu schaffen zu machen. Du hast nicht einmal verlegen zu sein. Ein heruntergefallener Saum ist nicht die Determinante deines Glücklich- oder Unglücklichseins.

Ebenso wenig hat Regen dir dein Picknick zu verderben.

Ebenso wenig hat eine gescheiterte Liebesbeziehung bei deinem Glück dazwischenzufahren. Nicht anders ein gebrochenes Herz. Ein gebrochenes Herz und Glücklichsein können koexistieren.

Was, Geliebte, hat sich im Grunde gewandelt? Das Leben hatte das Sagen gehabt, und immer noch seid ihr ihr. Ihr seid immer noch am Leben und weiteres Leben liegt nach wie vor vor euch. Das Leben wird euch fernere Geschenke darbieten. Jetzt im Augenblick seid ihr mit der Gabe beschenkt, voranzurücken, heranzuwachsen, das Leben zu schätzen zu wissen. Niemand bricht euer Herz. Du entscheidest dich, es sei gebrochen. Du sagst, du könnest ohne dies und derart im Leben nicht leben, dennoch kannst du es selbstverständlich. Du wirst es. Du hast es früher bereits getan.

Du bist kein Kind, was sagt: „Ich muss DIESES Bonbon haben, und kein anderes.“ Noch auch sagt das Leben zu dir: „Nimm DIESES Bonbon, oder gar keines.“

Du bist dir sicher, dass dir das Leben eine Schwierigkeit nach der anderen zureichen könne. Sei einfach ebenso gewiss, dass dich das Leben mit Schätzen zu überhäufen imstande ist.

Erlange gründlich Kenntnis von dir selber. Du bist eine unter deinen Kostbarkeiten. Lerne dich selber kennen. Sei dir ebenso ergeben, wie du es einem Anderen warst. Du bist in der Lage, ständig mit dir selber zu sein, und du befasst dich dabei nicht mit dem Gedanken, dies sei etwas derart Sagenhaftes. Weswegen denkst du, etwas anderes sei wundervoller als du?

Es kann so sein – sobald du dich selber besser kennen gelernt hast, könnte sich dein Sinn ändern. Stehe nach und nach mehr mit dir selber in Einklang. Was magst du gerne? Mache dir nicht so viel daraus, was ein Anderer bei dir mag. Was ist dir lieb?

Es ist wahr, niemand wird je imstande sein, jemanden, der dich stehen ließ, zu ersetzen, und ebenso kann niemand dich ersetzen. Du bist unersetzlich. Du bist keine Dutzendware. Du bist besonders. Niemand vermag dich dir selber darzubieten. Einzig du. Du bist ein guter Fang. Du bist etwas wert. Du bist eine Menge wert. Seid es euch selber wert. Geliebte, grabt euch nicht selber das Wasser ab. Ihr gehört zu den Guten in der Welt.

Mache den Auftakt mit dich selber wertschätzen. Sei der zuvörderste. Es gibt keinen Bedarf, auf jemanden zu warten, der dich anerkennt. Sieh dich selber ein. So wie du dein Licht leuchtest, so werden Andere dich sehen. Freilich, was auch immer Andere sehen, spielt neben dem, was du siehst, kaum eine Rolle.

Es ist nicht notwendig, dich mit jemandem zu vergleichen. Du bist unvergleichlich. Du bist deine eigene Person. Du bist deine eigene Seele. Du hältst nach dir selber Ausschau, um in den Augen eines Anderen anerkannt zu werden. Nimm deine eigenen Augen in Gebrauch.

Du möchtest gerne, dass jemand ein Buch über dich schreibt. Schreibe dein eigenes Buch. Dein Leben ist auf keinen Ghost Writer angewiesen. Sprich für dich selber. Würdige dich selber. Erzähle eine gute Geschichte. Du erzählst eine Geschichte, die nie zuvor verlautete. Es ist deine Geschichte, die am Sich-Entfalten ist. Du bist der Schreiber. Du bist der Verleger. Letztlich bist du der Leser deiner eigenen Erzählung. Wisse die Fabel, die du gesponnen hast, zu schätzen.

HEAVENLETTER # 4401 – 12.12.12 – Life Is Like a Road You Walk On

DAS LEBEN IST WIE EINE STRASSE, AUF DER DU GEHST

Gott redete:

Es wurde viel genug über die Probleme in der Welt geredet. Gehörig mehr gehört über all die Schönheit und den beglückenden Segen gesprochen, die in der Welt augenscheinlich und am Schlummern sind.

Es fällt Mir manchmal unangenehm auf, dass es Viele gibt, die auf die Probleme stolz sind, die sie haben. Sie werden sich wohl eingeredet haben, sie hätten die schlimmsten Schwierigkeiten in der Welt.

Es ist verständlich – das Problem, das du heute hast, ist das schlimmste. Andere Scherereien haben sich zur Vergangenheit davongemacht. Was über euch hängt, ist der größte Schatten, den ihr je im Blick hattet. Morgen, ja, mag es sich anders herausstellen, heute aber ist es so. Es ist eine enorme tosende Plage. Es ist herausstechend. Es scheint deine ganze Welt in den Schatten gestellt zu haben.

Denke nicht einen einzigen Augenblick lange, Schwulitäten seien dein Ehrenabzeichen. Zähle deine Scherereien nicht mehr durch und wiege sie nicht mehr ab. Fische deine Probleme nicht mehr als die übelsten in der Welt heraus, und kröne sie demnach nicht mehr als die größten und schlimmsten Schwierigkeiten in der Welt. So wie du deine Probleme krönst, so bewahrst du sie. Du steckst sie vor dir fest. Du lässt sie niemals deinem Gesichtsfeld entweichen.

Sei bitte nicht der Auffassung, dass Ich die Leiden schmälere, die du hast oder hattest. Ebensowenig ordne Ich ihnen einen Ehrenplatz zu. Im Gegensatz dazu, wie es sich für dich mitunter anfühlen wird, bist du nicht deine Probleme. Sie sind nicht du, und sie sind nicht dein Leben.

Das Leben ist wie eine Straße, auf der du gehst. Manchmal läufst du auf dem goldenen Ziegelsteinweg, und manchmal auf scharfen Steinen, und ab und an stecken deine Füße im Schlamm fest. Du bist nicht – Ich wiederhole das – du bist nicht, worauf deine Schuhe stehen oder was an ihnen anhaftet. Du bist nicht deine Schuhe. Schwierigkeiten sind etwas, was du hinter dir lässt, und es bist du, der gegen sie weiterkommen muss. Wenn du im Schlamm feststeckst, hast du herauszukommen. Wo immer deine Füße derzeit stehen, du hast dich voranzubewegen. Große Scherereien, kleinere Scherereien, das Gebaren ist das gleiche. Gehe weiter.

Du kannst nicht für immer und ewig im Beweinen verharren. Du hast dich vom Grabtuch des Betrauerns zu erheben. Du hast aufzuhören. Du hast davon aufzustehen, was dich plagt.

Sobald etwas da ist, was du tun musst, musst du es tun. Du bist der Emporheber deiner selbst. Du bist ebenfalls derjenige, der dich irgendwo festleimt und scheinbar außerstande ist, aufzustehen und herauszugelangen. Du wirst dich aber und abermals über die gleiche Lage beklagen mögen. Du vergisst, dass du der Rührer deines eigenen Lebens bist. Du bist deine eigene grüne Ampel wie auch deine rote Ampel.

Vielleicht wartest du auf ein Signal von jemandem, was dir ansagt, aufzustehen. Die Unannehmlichkeit selber ist das Signal.

In der Welt ist es nicht ständig möglich, Schwierigkeiten zu entkommen, sobald sie dir nachsetzen, wenngleich es indes möglich ist, sich von ihnen zu erheben.

Die ganze äußere Welt ist temporär. Und das schließt Probleme mit ein. Lasse die Vergangenheit los. Lasse deine Wunden los. Falls deine Wunde in dem Verlust eines geliebten Angehörigen besteht, dann schaffe deine Aufmerksamkeit von dir selber weg. Dein geliebter Angehöriger möchte keine Gruft, die ihm gewidmet ist. Er möchte gerne, dass du das Leben nachmals lebst. Er bedeutete dir nicht, dich ganz weit draußen in der Ödnis aufzuhalten. Falls du denn deinem geliebten Menschen Achtung bezeugen möchtest, dann stehe auf und gehe fröhlich deines Weges.

Erhebe dich über die Vorstellung hinaus, das Leben habe dich schlecht behandelt. Erhebe dich über die Vorstellung hinaus, das Leben sei unfair mit dir umgesprungen. Es ist von dir unfair, einen Stock in den Boden zu stecken, um auf dich als einen, der ausgenutzt wurde, Anspruch zu erheben. Falls du das Sonnenlicht hereinlassen möchtest, stehe auf und ziehe die Vorhänge auf. Rücke in das Licht rüber, welches deiner harrt.

HEAVENLETTER # 4402 – 13.12.12 – Beautiful Illusion

SCHÖNER SCHEIN

Gott redete:

Du kommst Mir nach, und Ich folge dir nach. Wir sind wie ein Push Me Pull you [auch „pushmi-pullyu“ geschrieben; eine Gazellen-Einhorn-Kreuzung, mit zwei Köpfen an beiden Körperenden; Anm.d.Übers.]. Wir halten mit dem je anderen mit. Wir sind Liebe in Umarmung. Wir sind der Geliebte von Ein Ander. Wir sind Geliebt.

Es gibt kein aus Uns Selber Heraus-Kommen. Wir sind binnen und nicht sonder. Wir sind Inneres Seien. Der äußere Rand ist Illusion. Alles, was nicht Einssein ist, ist Schein, und Trugbild ist die Welt, in der ihr scheinbar lebt, wenngleich es nur danach aussieht. Was scheint, ist nicht so. Probleme sind nicht so. Scherereien ist eine unrichtige Flagge, unter der ihr gelegentlich fliegt. Ihr sendet SOS wegen nichts. Seid stille, und wisst, Ich bin Gott, und wisst, dass Wir Ein anvertrautes Herz sind, welches mit Liebe schlägt. Wir sind ein kostbares Einssames. Wir sind kein Zweisames.

Eines Tages wird man über die Vorstellung des Zweisamen lachen, so wie man über die Auffassung lachte, die Erde sei eine Scheibe. Jedermann kann die Horizontlinie des Meeres in den Blick nehmen und sehen, dass die Welt flach ist. Und dennoch wisst ihr, sie ist es nicht. Die Erde sieht flach aus, demgegenüber qualifiziert ihr, was ihr seht, ab, ohne ein weiteres Mal einen Blick nach hinten zu werfen. öööö

Tut dies mit der Welt des Leides. Ihr seht Kummer. Ihr spürt ihn. Ihr haltet ihn für wahr. Ihr beugt euch zu ihm hinunter. Bezweifelt das Leid, so, wie ihr die Flachheit der Welt bezweifelt, die ihr jeden Tag vor Augen habt. Ihr könnt ja allerhand Belege für Leid aufhäufen, und dennoch beharre Ich darauf: Alles, was ihr seht, ist ein Schein.

Alle Sinne zeigen euch Täuschung an. Illusion ist Fiktion an ihrem Scheitelpunkt, wiewohl, sie ist Illusion. Ihr könnt euch zwicken, und das ist Illusion. Euer Körper ist Täuschung. Moleküle schwirren herum und legen sich als ein Körper oder als ein Baum oder als ein Tümpel dar. Es gibt keine Marschkapelle. Ein Jeder kommt heraus, um sich die Parade anzusehen. Die Parade ist eine Körperschaft der Illusion. Sie ist es insgesamt. Sie ist alleweil nichts, und doch ist sie etwas.

Alles daran ist schön, und nichts davon existiert, dennoch existiert Schönheit. Liebe existiert. Sie existiert fürwahr, und sie kann nicht verpackt werden. Dasjenige, was real ist, hat Macht und nachgerade keine Form. Ihr, die ihr Liebe seid, seid in einer Vase, genannt Körper enthalten. Inmitten einer Eichel ist ein leerer Raum, aus dem eine gigantische Eiche herauswächst. Ihr könnt an dieser riesigen Eiche hochklettern, und dennoch ist sie Schein. Schönes Truggebilde, gleichwohl Illusion.

Vergnügt euch an der erfreulichen Illusion und mustert das Unerfreuliche aus. Leid, das Empfinden von Verlust, Schmerz scheinen so sehr real, so sehr schmerzhaft, und dennoch sind sie nicht real. Ihr wisst, sie sind es nicht. Dasjenige, was währt, ist real. Dasjenige, was nicht dokumentiert werden kann, ist real. Hinter dem Schein ist real. Illusion ist die Hintergrundkulisse. Illusion und die Kulisse sind nicht real. Sie sehen real aus. Ihr könnt sie zum Springen bringen, und auch das ist eine Illusion.

Freude ist real. Leiden nicht. Leiden ist aus Staub gemacht, Staub, der nicht existiert. Leiden fällt einem durch die Finger. Illusion ist eine Grube. Sie ist eine Falle, in die ihr tretet. Sie ist ein Labyrinth. Zahlreiche Spiegelungen sind in einem Labyrinth ausgewiesen, und sie sind allemal anspielender Widerschein. Alles, was ihr seht, ist ein illusionäres Wahnbild. Staub auf Staub.

Die Wahrheit ist Liebe. Das ganze Leben handelt von Liebe. Liebe ist womöglich in der Welt des Scheins vermummt. An andere Dinge als an Liebe kann geglaubt werden. Gehörig anderes wird für wahr befunden. Selbst an die Absenz von Liebe wird geglaubt, gar bis hin zu dem Ausmaß, die Illusion des physischen Körpers, töten zu mögen, mitinbegriffen die Illusion des Todes und diejenige des Verlustes, wie auch andere Erdichtungen hervorzubringen.

Da ist Eine Wahrheit, und die heißt Liebe, und du und Ich sind Liebe, und Wir sind ganz und gar nicht zwei, sondern Eins. Und was für ein Eins!

HEAVENLETTER # 4403 – 14.12.12 – Understanding That Would Erase Your Tears

EIN VERSTEHEN, WAS DEINE TRÄNEN TILGEN WÜRDE

Gott redete:

Wie soll man’s sagen: Es gibt nichts was Ich nicht zu verrichten vermag. Es gibt kein einziges Wunder, was Ich nicht zu erschaffen imstande bin. Ich schaffe Leben. Ich schaffe Schönheit. Ich schaffe Land und Meer. Ich schaffe und wiedererschaffe Liebe. Und dennoch erfülle Ich, Gott, nicht alles, worum du bittest, einerlei wie tief und sehnlich du es dir wünschst. Ich erwecke nicht gewohnheitsmäßig die Toten wieder zum Leben. Ich gewähre nicht alle deine Wünsche. Womöglich nicht einmal die Hälfte. Ebenso wenig bin Ich, dann wenn du Mich deiner Auffassung nach am meisten benötigst, ständig zur Stelle, oder, zuweilen, so fühlt es sich für Etliche an, bin Ich nie da.

Wie kann das sein? Wie kann Ich dich im Augenblick der Not im Stich lassen? Wie kann Ich dich, Mein befürwortetes Kind, schlechthin im Stich lassen? Das ergibt schier gar keinen Sinn.

Etlichen ist es so, als trüge Ich keine Fürsorge für euch. Etlichen ist es so, als hätte Ich euch den Rücken zugekehrt, oder als existiere Ich nicht, da ihr euch in einem Schlamassel der einen oder anderen Art befindet. Aus eurer Perspektive ist der Hergang nicht leicht zu verstehen. Womöglich unmöglich zu verstehen. Es liegt fürwahr jenseits eures Verständnisvermögens.

Sofern ihr Mich als einen gleichgültigen, als einen herzlosen Gott seht, wie kann Ich, Gott, dann ein Gott der Liebe sein oder vorgeben, es zu sein? Würde euch ein Gott der Liebe nicht hochheben und euch, was auch immer, das ersparen, wovor ihr euch so sehnt, bewahrt zu werden? Sobald es sich darauf beläuft, was derzeit euer Herz zum Abteufen bringt, verblassen alle Bewahrungen aus der Vergangenheit vor eurem Blick. „Wie steht es um jetzt, Gott“, schreit euer Herz heraus.

Es ist nicht so, dass ihr für alle eure Beglückungen undankbar seid. Ja, ja, ihr seid dankbar, demgegenüber seid ihr jetzt im Augenblick voller Furcht. Ihr wagt es mit dem Empfinden: „Dein Wille, O Gott, nicht der meine“, jedoch seid ihr nicht so recht imstande, dorthin zu gelangen. Wenn ihr das Gefühl habt, der Boden sei euch unter den Füßen weggezogen, fragt ihr euch bestürzt: „Wo bist du, Gott? Wo ist Dein Mitempfinden? Wo ist Deine verlautbarte Fürsorge für mich? Und nicht nur für mich, sondern auch für Andere, ebenso auch für Andere, die noch schlimmer dran sind als ich, obschon ich in dem Augenblick das Gefühl habe, es gäbe niemanden, dem es elender geht als mir, während ich Dir, Gott, zu Füßen sinke.“

Ihr mögt zutiefst an Meine Existenz glauben, und dennoch fühlt ihr euch einsam und verlassen. Wie könnt ihr euch irgendeine Zweckbestimmung für derartigen Gram oder für solche Furcht oder für dergestaltes Unheil, die ihr im Augenblick empfindet, verständlich machen? Es wäre euch sehr lieb, Mich für bare Münze zu nehmen, und doch vermögt ihr es nicht. Wie gerne ihr doch ein derartiges Zutrauen hättet.

Ihr möchtet keine Poesie. Ihr möchtet nicht hören, dass das Leben wie die Wellen des Ozeans ist, wie sie sich ein- und ausrollen. Ihr wollt es nicht schlucken, dass es keinen Tod gibt, denn im Verlaufe dieser Lebzeit seid ihr tausende Tode der einen oder anderen Art gestorben, tausende Tode der Hoffnung gestorben. Ihr seid auf Enttäuschung gestoßen, zuweilen auf brutale Enttäuschung. Ihr habt ein gutes Leben geführt. Ihr wart Mir und der Welt zu Diensten. Es ist nicht so, dass ihr euch nach einem Entgelt umseht, gleichwohl mochtet ihr euch nicht der Aussicht anheimgeben, dass Ich euch vergessen würde.

Hier nun, wo Wir stehen. Hier nun die Klemme, in der Wir stecken. Ich verstehe euch. Ihr möchtet Mich gerne begreifen. Ich kann es euch nicht auf jeder Ebene, die euch begreifbar ist, darlegen. Worte, die euch das Erklären-Können zureichen würden, nach dem ihr lechzt, existieren nicht. Ich würde gerne Zeichensprache verwenden, falls Ich es könnte. Ich würde gerne einen Film herstellen, falls Ich es könnte. Ich würde euch gerne mit Verständnis zieren, die eure Tränen tilgen würde, wenn Ich das könnte. Nicht anders wie ihr gerne begreifen wolltet, falls ihr es könntet, so liebend gerne möchte Ich euch das Verständnis spenden, nach dem es euch so sehnlich ist.

Einstweilen streiche Ich euch über die Brauen, könnt ihr das spüren? Einstweilen halte Ich euren Kopf zwischen Meinen Händen, und schaue euch tief in die Augen. Aus der Tiefe eurer Augen sehe Ich Mich, Mich in der Form von euch, soeben im Begriff, zu erfragen, womit Ich bereits vertraut bin.

HEAVENLETTER # 4404 – 15.12.12 – There Is a Greater Swath before You

VOR DIR LIEGT EIN ERKLECKLICHERER SCHWADE

Gott redete:

Es schleicht sich zu dir heran. Ohne Wissen deinerseits schleicht sich das Gewahrsein auf Zehenspitzen zu dir. Du magst Gemeinheit bemerken, die auf dich übergreift, indes macht die Rohheit, die du erlebst, den Weg frei für umfassenderes Gewahrsein. Die in Ansicht genommene Grobheit drängt alte Façons hinaus.

Im Märchen ist das Scheusal keineswegs eine Bestie. Ebenso wenig ist die Unwirschheit, die du gerade durchläufst – einerlei wie sie aussieht, einerlei wie sie sich anfühlt -, also, dasjenige, was du als Gemeinheit erlebst, ist nicht die Gemeinheit, für die du sie hältst. Es geht um eine lichtende Aufklärung. Wir könnten sagen, um ein sich Räuspern. Wir könnten sagen, es ist ein Aufräumen der Wanne voller Nicht-Zur-Kenntnis-Nahmen, sodass höheres Bewusstsein bei dir durch dich hindurch zu langen vermag.

Die Gemeinheit, die du erlebst, ist wie ein Husten, der das aushustet, was dich hemmt. Aller vermeintliche Stress, jedwede Erkrankung, die du hast, ist dir dabei behilflich, dass ihr – sprich: ihr zwei, namentlich die Vergangenheit, die dich hemmt, und du, die ihr ja beide unter einem Dach wohntet – auseinanderzieht. Natürlich, das gestehe Ich gerne zu, gehöriges Glücklichsein ist bei dir eben dazu gleichermaßen imstande, oder, vielleicht signalisiert fabelhafteres Glücklichsein das Vorkommnis oder die Ankunft von stattlicherem Gewahrsein, wann und sobald es einmal am Hervorkommen ist. Mit Sicherheit ist größeres Glück soeben zu dir hin am Nahen.

Mit Sicherheit liegt dein holdes Glück jenseits deiner Überbeanspruchung. O, des Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmens ledig sein! Um die Lumpen der Ignoranz los zu sein, würdest du eine Menge durchlaufen. Du hast womöglich gar verlauten lassen: „Ich möchte durch alles gehen, um erleuchtet zu werden!“ Du meintest das nicht wirklich, oder, du dachtest nicht, dass das diese Form annähme, dass das mitnichten so aussähe. Du dachtest, du könnest dich zu einer kühnen Reise aufmachen, zu einer Heldenreise, um deine Drachen zu erschlagen. Du dachtest nicht, du würdest dich auf einen Tagesausflug begeben, der derart prosaisch ist, wie dasjenige, was du gerade durchmisst. Du dachtest nicht, deine Reise wäre ebenso ordinär, wie sich das gewöhnliche Leben bei dir durchsetzt. Du würdest dich so freuen, etwas durchzulaufen, was etwas wert ist, um darüber ein Buch zu schreiben oder dabei in einem Film die Hauptrolle zu übernehmen, nicht aber dies, nicht diesen landläufigen Husten!

Auf jeden Fall – du kannst da nicht ausscheiden! Du hast der Erleuchtung nicht nachzujagen, das begreifst du. Wie kannst du hinter dem her jagen, was du noch nicht wirklich bemerkt hast? Nolens volens – Erleuchtung wird dich einholen, des Öfteren wann du nicht hinsiehst.

Ihr könnt euch auf Erleuchtung im Voraus freuen, hingegen könnt ihr sie nicht zum sich Vollziehen bringen. Ebenso wenig könnt ihr sie weghalten. Erleuchtung ist nicht etwas, was du tust. Erleuchtung ist frei, Geliebte. Sie ist nicht euer Anspruch. Euer ärgstes Verfolgen von ihr kann euch abbremsen. Weswegen? Über alles Sonstige hinwegsehend – auf Erleuchtung aus sein hält euren Augenmerk auf euch selber aufrecht, und das Areal, auf euch selber fokussiert zu sein, ist merklich allzu spärlich. Natürlich gibt es ohnehin kein: schlicht für dich selber. Der ganze Kosmos ist du selber. Das Universum ist größer als ein Ameisenhügel. Das Universum ist dein Bewusstsein, und dein Leben im Universum dehnt dein Gewahrsein des Bewusstseins aus.

Erleuchtung meint Erweiterung von. Nirgendwo seid ihr alleine auf Reisen.

Falls du aufspüren musst, dann erforsche, mit Liebe vertraut zu sein. Falls du aufspüren musst, dann sei darauf aus, dich nicht auf dich selber zu spezialisieren. Wirf das Mikroskop weg und stöbere ein Teleskop auf, was den Umkreis deines Lebens vergrößert. Es ist wahr, ein jedes, alles, ist inwendig in dir umschlossen, gleichwohl bist du weitaus mehr als dein isoliertes Selbst. Das Große Selbst geht mit offenen Armen entgegen.

Betrachte dich selber als jemanden, der durch das Universum schwimmt, und dabei andere Fische mit sich bringt. Du wirst sie womöglich fallenlassen, bevor du die Pforte der Erleuchtung durchschreitest. Vielleicht hältst du das Tor für Andere offen, bevor du es für dich selber tust. Darum wird es wohl gehen – dass der Letzte der Erste sein werde.

Den Brennpunkt auf dich gerichtet halten ist nicht wohltätig. Das ist nicht Brüderschaft. Es ist nicht deinen Nachbarn lieben. Sich auf dich selber konzentrieren ist ein allzu beschränkter Fokus. Du hast vor dir einen beträchtlicheren Schwaden.

HEAVENLETTER # 4405 – 16.12.12 – An Eternal Being Visits Earth

EIN EWIGES SEINSWESEN STATTET DER ERDE EINEN BESUCH AB

Gott redete:

So die Jahre vorüberziehen, erscheint das Leben tatsächlich weniger real. Mehr und mehr ist dabei in die Vergangenheit zurückgewichen. Selbst Gedenken entziehen sich. So viele geliebte Angehörige haben die Erde verlassen. Das Leben schickt sich an, weniger real zu erscheinen. Du beginnst, die Unwirklichkeit des Lebens auf der Erde und deiner eigenen Nicht-Existenz zu spüren, ja selbst während du auf der Erde lebst.

Es ist nicht neu, dass das Leben am Fliehen, am Fliehen ist. Es ist so, das Leben fühlt sich für dich kurzlebiger an. Du kannst dies nicht mehr länger verleugnen.

Selbst das gewöhnliche Vorkommnis dessen, was man den Tod nennt, selbst während jener herausragend und universal ist, auch dieser hebt an, sich unreal anzufühlen, und selbstverständlich ist er das. Der Tod existiert nicht. Es gibt keinen Tod. Es gibt eine große Menge Trauer, aber nicht Tod, nicht einen einzigen.

Du bist nicht geboren, um zu sterben. Dein Körper fällt ab, hingegen nicht du. Du warst niemals dein Körper, und niemand sonst war jemals sein Körper. Der Körper ist das wenigste von dir, eine Hülle von dir. Er war schön, dennoch bloß eine Fantasie von einem Körper. Du bist seit eh und je fließender und weniger umrissen als dein Körper.

Körper haben ihre Beschränkungen. Du bist begrenzt. Du bist weitaus mehr, denn einem Körper zugewiesen. So teuer euch Körper auch sein mögen, Körper sind nicht derart erklecklich. Ihr beschenkt Körper mit so vielem. Ihr setzt alles auf euren Körper und auf diejenigen anderer. Ihr nennt gar einen Körper Leben, gleichsam als wäre der Körper die Gesamtsumme der Existenz. Der Körper ist ein Strohfeuer, und mehr auch nicht. Er ist ein Vehikel, das euch eine Weile dienlich ist, das ihr scheinbar am Hals habt. Er ist dienstbar, so lange er es ist. Und alsbald gebt ihr ihn wieder zurück und geht weiter eures Weges. Hinterher mag es sein, ihr bekommt ein neues Modell, dennoch seid ihr auf ewig ihr.

Auf der Erde spielt ihr eine Rolle. Ihr bequemt euch einer Rolle an. Ihr habt eine Identität in der Welt, und diese scheint wie alles. Oh, du Meine Güte, was für eine Anhaftung hier laufend gängig ist. Wie ihr doch die ganze Zeit an jener Identität festhaltet, die ganze scheinbare Zeitspanne über, während die Identität gleichermaßen nicht existiert, ausgenommen als eine Verkleidung.

Eure wahre Existenz ist zeitlos. Ohne Zeit, da ist eure Existenz ewig. Ihr seid ewig. Ihr existiert, und ihr existiert für etwas, nicht für nichts. Ihr seid ein Seinswesen, was auf der Erde wandelt. Ihr seid ein Ewiges Seinswesen, was der Erde einen Besuch abstattet. Ihr stellt Fragen, und ihr sinnt nach. Es gibt etwas, was ihr herauszufinden versucht. Ihr kennt es bereits, dennoch ist es eurem Geist entschlüpft.

Was ist die große Sache dabei, dass du etwas vergisst? Die Existenz geht genauso weiter. Du gehst genauso weiter. Du bist genauso Ewig. Du bist ewig eine Widerspiegelung von Mir gewesen. Gemacht im Bilde Meiner, bist du stets. Die Essenz von dir ist immer. Die Essenz von dir ist nicht dein Körper. Der Körper ist eine Art Zubehör. Er ist wie ein Anklebezettel. Er ist draufgeklebt. Du gerätst ihm anteilig. Er wird zu deinem Idol, und du betest ihn an, als wäre er heilig.

Du bist heilig, nicht aber dein Körper. Dein Körper ummantelt das Heilige. Er ist der Schrein.

Weine weder um deinen Körper noch um denjenigen eines anderen. Weine nicht um die Erde und um die Zeitweiligkeit des Körpers. Worüber ist zu weinen, unterdessen das Herz und die Seele von dir eine Konstante darstellen? Nimm dich deines Körpers an, während du ihn hast. Er ist dir anvertraut. Er ist dein Kamerad. Er ist dein Pony. Du bist der Jockey, der ihn reitet, so lange wie du dich im Rennen befindest. Selbstverständlich, du rennst um du weißt nicht was. Du denkst, du rennst für einen Geldbeutel, der Geldbeutel aber ist, nicht anders als der Körper, beiläufig. Du bist – demgegenüber – bedeutsam.

HEAVENLETTER # 4406 – 17.12.12 – God’s Welcomer to the World

GOTTES BEGRÜSSER FÜR DIE WELT

Gott redete:

Um ein bedeutsamer Begrüßer der menschlichen Rasse zu sein, ist es ausdrücklich, einen jeden Menschen, den du siehst, dem du begegnest und an dem du vorübergehst, willkommen zu heißen. Wenn du in einer großen Stadt lebst, kann dein Bewillkommnen ohne Worte sein, dennoch verschenkst du es ebenso. Hier geht es nicht um eine kleine Sache, um die Ich euch bitte, derweil Ich euch ersuche, dem Universum Mein offizieller Begrüßer zu sein. Bitte nehmt das nicht leicht. Dies ist kein Dienst, den du nur dann ausführst, wenn es dir deinem Empfinden nach danach ist und du gerade mal in guter Laune bist. In welcher Stimmung du dich befindest, ist nicht das Thema. Dein Dienstbarsein ist das Thema. Du bist derjenige, der dient.

Du weißt es nicht, was an lösender Huld gegenüber jemandem dein Willkommenheißen dem Universum zu sein vermag. Du weißt nicht, was dein schlichtes Willkommen jemandem bedeuten könnte, den du segnest. Du könntest jemandem eine neue Pacht für das Leben zukommen lassen, ja, schlechthin dein Augenblick des Willkommenheißens, dein Augenblick, auf die Augen von jemandem zu treffen, dein Augenblick der Anerkenntnis. Lasse dein Gesicht „Hallo, Mensch“ überbringen.

Selbst in einer großen Stadt kannst du einen Jeden bewillkommnen. Du kannst das. In einer kleinen Stadt kannst du jeden auf andere Weise willkommen heißen. Du bist dem Universum Mein Willkommen-Heißender, nicht eben diesem oder eben jenem, sondern allen. Es ist wichtig, dass du dieses freundliche Ansinnen innehast. Darin besteht deine Sendung. Diejenige eines Jeden. Der dir zum Übermitteln aufgetragene Willkommensgruß lautet: „Gut und wohl angekommen. Auf deine Gesundheit. Zum Wohl. Habe ein gutes Leben.“

Ein vorgegebener Beweggrund dafür, alle willkommen zu heißen, wurde rundum in der Welt verstreut. Du weißt nicht im Voraus, wen du begrüßen kannst. Dir unbekannt, könntest du Meinen Sohn Christus oder Moses oder Mohammed begrüßen. Es ist wahr, es liegt für dich Gutes darin, die Erhabenen zu begrüßen. Du mögest dir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, demgegenüber lege Ich dir nahe, dass dein Herz freigiebig sei und dass du alle Meine Kinder willkommen heißest, nicht bloß etliche ausgewählte wenige, die dir ein günstiges Licht bieten. Ich trage dir an, zu einem Erhabenen zu werden, und dies selbst in dieser scheinbar geringfügigen täglichen Angelegenheit. Was für ein Geschenk ist es doch, einen Menschen und alle Menschen in dein großzügiges Herz hinein willkommen zu heißen. Was für eine Wohltat für alle, was für ein Segen dir, ein Begrüßer des Universums zu sein.

Wie nahe beieinander steht im Englischen der Klang der Wörter Greeter, Creator und Greater. Ja, werde großartiger, als du dir vielleicht jemals zugestanden hast, es zu sein. Vielleicht warst du eher verdrießlich als großartig. Nun, hier liegt deine Chance vor dir. Heiße deine Gattin willkommen. Bewillkommne deinen Ehemann. Heiße deine Kinder willkommen. Heiße den Fremden willkommen. Sei das Willkommen-Fuhrwerk. Sei ein Botschafter des Wohlwollens. Sei ein williger Empfänger von jedermann, von einem jeden Gesicht, von einem jeden Seinswesen. In allen Fällen heißt du das Leben willkommen, du heißt Liebe willkommen, du heißt Mich willkommen, und du heißt dich selber zu unverlautbartem Glück willkommen. Lasse deine Haltung, lasse deine Miene, lasse deine Stimme übermitteln: „Guten Morgen, allesamt. Jedem und allen einen Guten Morgen.“

Du wartest nicht mehr länger auf jemanden, der dich zur Kenntnis nimmt. Du bist der ausersehene Zur-Kenntnis-Nehmer. Du bietest als erster ein schlichtes Willkommen dar. Du schaffst eine Passage durch die Einsamkeit der Massen, sodass Andere dir folgen können. Du bahnst den Weg für Mich. Du kündigst Mich an. Du lässt verlauten: „Gott ist unmittelbar bei mir.“ Du hast das nicht zu sagen. Du hast gar keine Worte in den Mund zu nehmen, gleichwohl kündigst du Mich ebenso an. Du bist nun derjenige, der allen Menschen der Vorbote für Friede und Wohlwollen ist. Du bist der Vorbote der guten Zeiten, die am Kommen sind. Du bist derjenige, der für alle die Willkommens-Matte ausbreitet. Du sagst: „Hej, ihr alle, ich lege für euch die Willkommens-Matte hin. Schaut, wie glücklich ich bin, mit euch zusammen zu sein.“

HEAVENLETTER # 4407 – 18.12.12 – How You Pick the Flowers

UND WIE IHR DIE BLUMEN PFLÜCKT

Gott redete:

Durchaus nicht, es ist nichts den Bach hinunter. Es ist nicht alles verloren. Nichts ist verloren. Das ist schwer zu akzeptieren, währenddessen du rundum Verlust im Blick haben magst. Verlust an Leben, Einbuße eines Körperglieds, Verlust einer Liebe. Was denn sind all jene, es sei denn ein Verlust an Illusion, es sei denn eine erzählte Geschichte, es sei denn eine nicht-dargetane Geschichte, es sei denn eine Erdichtung, zusammengehörig und nicht in Zusammenhang stehend, die erledigt und die rückgängig gemacht wurde, zu einer neuen Seite umgewendet. Alles, was besessen wird, schier um es zu verlieren, Geliebte? Das gesamte Leben in der Welt ist ein Durchgang, ein flüchtiger Blick, ein Durchqueren eines Saals mit bestimmten Ansichten und einem Geländer, das deine Hand ergreift oder an dem du dich gar festhältst.

Es geht um jenes Daran-Festhalten, was los gelassen gehört. Ja, um jenes Daran-Festhalten. Der Saal, den du durchquerst, ist Schein. Das Geländer ist nicht real, dennoch hängst du an ihm, als wäre es real, und du schreist auf, sobald du nicht mehr länger das Gefühl hast, deine Hand halte sich nicht mehr daran, was eingebildet ist. Du fühlst dich betrogen. Du fühlst dich verlassen. Und doch, es gibt für dich noch mehr Hallen, um dich in ihnen zu ergehen. Es gibt noch weitere Parks zu besuchen, und weitere Menschen zum Begegnen, und weitere Menschen, um ihnen Guten Tag, und weitere Menschen, um ihnen Auf Wiedersehen zu sagen. Ihr lauft auf einem Marathon, Geliebte, und ihr streift leicht an geliebten Nahestehenden und an samt und sonders vorbei, und ihr lauft auf dem Marathon dessen unbenommen weiter.

Wenn ihr nachtrauert, trauert ihr dem nach, dass aus dem Feuer jetzt kalte Aschestückchen geworden sind. Das Lagerfeuer ist aus. Es war bloß ein Lagerfeuer. Dann und wann wird es ein anderes geben.

Das Leben ist fließend, nicht beendet; wie ihr es indes doch liebt, die Vergangenheit mit euch entlang zu ziehen. Dies ist eine Illusion wie jede andere. Ihr möchtet sie nicht los lassen. Selbst wenn es dabei ganz und gar nicht um das ging, als was es sich auseinandergebrochenerweise alsbald herausstellte, möchtest du es ungerne los lassen. Finde jetzt einen anderen Traum zum Träumen. Du hast dich nicht daran hochzuziehen. Ein Augenblick hat nicht an einer Stelle eingeschlossen zu bleiben.

Du hältst dich in einer Bibliothek der Liebe auf. Es ist da stets ein weiteres Buch vorhanden, das du durchstöbern, das du herausnehmen kannst. Alle Bücher in der Bibliothek des Lebens haben ein Rückgabedatum, wusstest du das nicht? Unmöglich, aber wahr. Ein jedes Buch des Lebens ist leihweise. Jedes Dingsda. Jedes Vorkommnis oder Nicht-Vorkommnis. Reiche sie durch den Rückgabeschlitz zurück und finde andere Bücher zum Herausnehmen. Es gibt so viele zum Aussuchen. Komm her. Bücher zum Ausleihen.

Etliche Rückgabedaten sind unbefristet, dennoch werden alle Bücher zurückgegeben.

Die Sonne geht unter. Vorhänge werden weggezogen. Die Sterne kommen heraus. Und morgen gibt es einen weiteren Sonnenaufgang, du erhebst dich, die Sterne ziehen hinter ihre Vorhänge, und ein neuer blauer Himmel ist da. Wolken ziehen vorüber. Alles zieht vor deinen ureigenen Augen vorüber. Es gibt kein Festhalten des Lebens an einer Stelle, denn alles ist in Bewegung, du bewegst dich, und du fliegst und hüpfst, und alle sind am Tanzen. Ihr tanzt auf den Sternen, Geliebte. Wo auch immer eure Füße eurem Dafürhalten nach sind, ihr tanzt auf den Sternen, auf dem Mond, auf den Sonnenstrahlen, auf der Milchstraße. Was für ein Tänzer des Lebens ihr seid. Wie weit ausladend eure Schritte doch sind. Wie ihr Pirouetten dreht, und wie ihr Purzelbäume schlagt, und wie ihr dabei doch aufkommt, wie ihr euch dreht und wie ihr abhebt, wie ihr die Blumen pflückt, die sich morgen oder übermorgen in den Boden zurückwandeln. Ihr seid Tänzer aller Achtung wert.

Du spielst die Töne. Es gibt keinen Pfeifer, der zu entgelten wäre. Alles ist ein unentgeltlicher Abtausch. Ihr hüpft von Freiheit zu Freiheit. Ihr setzt zu neuen Landen die Segel. Und ihr lernt einen anderen Tanz hinzu, und hüpft weit in die Höhe, vom Unterholz zum Himmel, vom Hügel zum Tal, vom einen Stern zu einem anderen und wieder zurück und wieder von dort weg. All dieses Herumwirbeln ist Leben. Dies ist das Licht des Lebens. Von der Sternenwelt hingerissen, und Sternenstaub.

HEAVENLETTER # 4408 – 19.12.12 – Soldiers of Fortune

WEHRMÄNNER DES GLÜCKHAFTEN GESCHICKS

Gott redete:

Gedanken flitzen in deinen Geist hinein und aus ihm heraus. Sie sind gleichsam Engel, die in dein Sichtfeld hinein- und herausfliegen. Ist ein Engel nicht ein Lichtfunke? Und sind Gedanken nicht das gleiche? Mehr und mehr wachsen deine Gedanken, um gleichsam funkelnd wie Engel zu sein. Ich verkündige dich als Engel, weswegen sollte es demnach überraschend scheinen, dass deine Gedanken dem Universum dienlich sind. Du hast deine Flügel vor dir selber versteckt, oder, du hast nicht hingeschaut. Ich habe hingeschaut, und Ich habe gesehen.

Du magst dich ja als ein ringendes Menschenseinswesen betrachten, dem mit allerlei Angelegenheiten aufgelauert wird, mit denen Menschenseinswesen aufgelauert wird. Was ihr als euch niederdrückend betrachtet, sind Triumphe, Geliebte. Ich nehme euren Arm, hebe ihn hoch und sage an: „Der Gewinner ist DU.“ Wirst du Mich hören?

Alles, was zu dir her kommt, ist eine blendende Gelegenheit. Du hast das bereits früher gehört, und du schüttelst den Kopf. Du schüttelst ihn vehement, denn du warst ans Leiden angehängt, du warst dem angehaftet, dein Wachstum als Leiden der einen oder anderen Art zu bezeichnen. Du hast dich selber unter einem starken Schatten festgehalten, und jetzt setzt du dich selbst frei.

Du hast dir immer Freiheit gewünscht, nun befreist du dich von der Vergangenheit. Du hast die Vergangenheit oft in dem gelebt, was man den gegenwärtigen Moment nennt. Du hast dein altes Selbst mit dir gebracht. Du hast deine alten Gedankenmuster bei dir geführt, die ihre Nützlichkeit längst überdauert haben. Du hast deine Füße in den Weg eingebuddelt, wie es ein bockiges Maultier tut. Irgendwie hast du gemeint, du könnest ohne deine frühere Denkart nicht leben oder die Dinge durchleben. Du löst soeben all jene Ketten aus der Vergangenheit, derweilen du das durchläufst, was du als Leiden überschrieben hast.

Goldene Luftwege werden dir präsentiert, und du bezeichnest sie als vereitelnd. Das, was deine Befreiung ist, nennst du deine Sühnung. Ein Paradies einer günstigen Gelegenheit ist dir vorgelegt worden, und du bezeichnest sie als eine gewisse Form von Tragödie, all dies, da du verflossenem Denken treu angehangen hast. Ihr habt einen schlechten Handel getätigt, Meine Geliebten. Was ihr Versagen nennt, ist womöglich ein fantastisches Gelingen, denn es schubst die Katakomben der Vergangenheit hinaus.

Selbst Erkrankung ist befreiend. Du hast nicht zu wissen, was Krankheit dir im Begriff ist, zu sagen. Es ist nicht dein Geist, der zu begreifen hat. Du hast gar nichts zu verstehen. Wir sprechen an, was über das Gefilde des Verständnisvermögens hinausgeht. Wisse schlicht, dass du, auf welchem Pfad auch immer, unbesehen deiner Deutung von ihm, von allen Wirkkräften des Himmels mächtiglich gesegnet bist. Was du etwa als verwundend ansiehst, ist zusammenfügen. Mache keine Kratzer, und du wirst sie nicht wegzubekommen haben. Selbst das, was du derzeit als Verheertheit sehen magst, ist Manna vom Himmel. Was du derzeit als Bestrafung sehen magst, ist ein Ruf zur Liebe, ist ein Ruf zu Meiner Liebe.

Du weichst nicht zu Mir zurück. Du erhebst dich zu Mir.

So oder so – es gilt dir, dich vom Irdischen Aufruhr zu erheben. Wehrmänner des Glückes rücken stets nach vorne vor, und du bist eine Schildwache des Gut-Glücks und der gesegneten Wohltaten. Eine Segnung unter einem anderen Namen ist nach wie vor ein Segen. Du bist einer, der gesegnet ist. Du bist gesegnet durch dick und dünn. Du bist gesegnet und beglückt. Du bist ein Segen, der gesegnet ist. Beglücke dich selbst.

Auf welcher Straße befindest du dich auf der Reise? Wie würdest du sie bezeichnen? Egal welchen Namen du ihr gibst, es ist der Weg Nachhause, und du wirst zu Mir hin getragen. Lasse deine Gedanken dich in die Höhe tragen. Lasse Tränen los, ebenso all dein Herumstrampeln und -kreischen. Ein beglückender Segen hat dir an diesem Tag einen Besuch abgestattet. Du weißt, es gibt keinen Tod. Es gibt keine Tragödie. Alle Wege führen Nachhause.

Der Verlorengegangene Sohn stellte sein Einsprüche-Vortragen ein. Er trat von seiner Selbstvergessenheit zurück. Er gab seine Selbst-Herrschaft auf. Er opferte Leiden auf für die Übergabe an Mich. Insofern als er Liebe wählte, gab er rein gar nichts auf.

Die Welt ist eine Chaussee, und der Verlorengegangene Sohn schafft es stets durch das, was er die Straßensperren nennt, hindurchzukommen. Die Sterne leuchten ihm den Weg. Sie erhellen deinen Weg. Es gibt kein Tal des Todes. Es gibt keine Fallgruben. Da bist du, du am Emporsteigen, am Zunehmen und Zunehmen, dich durch das in den Blick nehmend, welches du dir bloß einbildetest. Jenseits dessen, was du dir einbildest, liegt Wahrheit, und du bist in Wahrheit Liebe. Liebe demzufolge.

HEAVENLETTER # 4409 – 20.12.12 – The One God

DER EINE GOTT

Gott redete:

Ich habe dich niemals aufgegeben. Du magst ja von dir selber weggewandert sein, Ich aber wandere nicht von dir weg, niemals. Ich gab dir das Leben. Ich schickte dich auf den Weg. Ich habe dich niemals verlassen. Ich bin ständig unverrückt bei dir. Ich habe niemals von dir weg gelenkt. Es gibt etwas, wonach du auf der Suche bist und was du in der Fassungskraft deines Geistes nicht zu greifen bekommen hast. Demzufolge denkst du, du entbehrest etwas.

Es gibt in dir etwas, das dich dazu bringt, nach außerhalb von dir zu schauen. Du schaust dich außerhalb von dir nach Mir um. Du suchst nach einem Beleg von Mir, und fühlst dich entbehrend, derweil du ihn nicht auffindest. Du wirst gar denken: „Gott hat mich betrogen. Ganz bestimmt hat Er mich im Stich gelassen.“

Geliebte, ihr habt nach unten geschaut und ihr habt hochgeschaut. Ihr schautet überallhin, um Mich zu finden. Ich lasse euch dies zukommen. Und was, demgegenüber, bedeutete es, dass das Himmelskönigreich inwendig in euch sei? Es bedeutet, dass ihr Mich dort finden werdet. Ja, inwendig in euch. Ihr seid der Beförderer von Mir. Ich bin jene Stille Stimme inwendig in euch. Ich schreie zu euch: „Findet Mich, findet Mich.“ Alldieweil brummelt ihr: „Gott, wo bist du?“

Es sieht öfters danach aus, als würdet ihr eher nach einem Nachweis suchen dafür, dass Ich nicht bin, als nach einem Beleg von Mir und von Unserer Liebe. „Aha“, werdet ihr sagen. „Schau mal, Du bist nicht hier. Von wegen, Gott. Du bist eine fantastische Idee, Dein Gesicht hast du mir, immerhin, nicht gezeigt.“

Und Ich erwidere: „Ich kann dir nicht sagen, dass du auf dein Gesicht schauen solltest. Ich bin nicht dein Gesicht. Du könntest Mich indes in deinen Augen erblicken. Schaue dir demnach in deine Augen, und begegne deinem Blick. Ich existiere in dir. Ich bin in dir. Ich bin nicht verborgen. Es bist du, der sich vor Mir versteckt hält. In dir gibt es einen Schlingel, der sich weigert, die Tiefe des Reichtums anzuerkennen, der der deine ist, der stattlich der deine ist, ständig und für immer und ewig. Dein.“ – das sage Ich.

Du gingst raus zu einem Bummel und vergaßt den Rückweg, und immer noch schlenderst du oder trollst du herum, auf der Suche, was dir in aller Bestimmtheit zugehört, worauf du dich gegenwärtig außerstande siehst, Anspruch zu erheben. Dein Name steht überall drauf, gleichwohl verfehlst du, was direkt vor dir zu liegen kommt – ja, mehr noch, was tief inwendig in dir ist. Es gehört dir zu. Es ist dein. Ich gab dir Mich Selbst. Ich gebe jetzt dir Mich Selbst. Ich winke mit der Hand und schreie laut: „Hier bin Ich. Genau hier“, und Ich poche inwendig in deiner Brust, und du vernimmst Mich nicht. Du wirst denken, du habest Herzklopfen. Höre mit dem Diagnostizieren auf und öffne Mir ganz einfach dein Herz und deinen Geist. Ich suche dich auf.

Du wirst irgendwie zu der Vorstellung gelangt sein, Ich solle dir willfährig sein. Ich habe Mich dir von Anbeginn an ergeben. Irgendwie hast du das Gefühl, Mir fügsam sein sei gleichbedeutend mit dich aufgeben. Nun also, nur zu. Biege dich in Mich hinein. Gib deine Halsstarrigkeit auf. Gib nach. Gestehe Meine Liebe ein, die in dir eingelagert ist. Nimm Mich aus dem Lagerraum heraus. Du hast Mich entschieden zu lange vor dir selber verborgen gehalten.

Bejahe, dass Ich mit dir Eins bin. Demnach bist du Eins mit Mir. Ich werde vor dir tanzen, ein ums andere Mal in Anläufen begriffen, deine Beachtung zu erringen. Ich weise auf das Innere von dir hin, und du äußerst, Ich sei abwesend. Du, Geliebte, Geliebter, bist geistesabwesend und herzensabwesend. Schlage nicht mehr länger Meine Gegenwart inwendig in dir ab.

Wo denn sollte Ich sein mögen, es sei denn in dir? Ich wollte niemals ohne dich sein, und du bist niemals ohne Mich. Ich begleite dich. Ich BIN du. Es ist da Eines von Mir, und das bist du. Ich bin inwendig in dir ansässig. Es ist jetzt an der Zeit, dass du es bei dir einstellst, dich derart stark außerhalb von dir nach Mir umzusehen. Hier, hier bin Ich, stracks in deinem Herzen. Ich blicke deiner Anerkenntnis Gottes entgegen, Der dich liebt, dessen unbenommen was du vorträgst. Du weißt es nicht besser als Ich. Deine Gedanken ziehen irgendwo davon. Das ist alles, was vor sich gegangen ist. Erkenne Mich, erkenne dich selber.

HEAVENLETTER # 4410 – 21.12.12 – Point of View

GESICHTSWINKEL

Gott redete:

Wenn du Friede, wenn du Friede in deinem persönlichen Leben möchtest, dann schließe im Inneren Friede mit dir selbst. Wenn du dich intensiv angespannt fühlst, ist es deine Spannung. Dieses und jenes wird deinen Geist bestürmen und auf dich einwirken; allemal, dein Geist hält dir das eine oder andere vor Augen. Mit Liebe beschenkt er dich in einer solcherart ausgerichteten Zeitspanne nicht. Mit roten flackernden Lichtern und einer lauten Sirene spricht er zu dir: „Alarm, Alarm, Alarm – vor dir Probleme. Großes Problem vor dir.“

Wenn dein Geist „Alarm, Alarm, Alarm!“ sagt, ist seine Aussage: „Spanne dich an! Spanne dich an! Spanne dich an!“ Dein Geist redet zu dir: „Gefahr im Anmarsch! Gefahr im Anmarsch! Gefahr im Anmarsch!“ Und mithin legt er dir nahe, dich danach umzusehen, was sich außerhalb von dir befindet. Dein Geist sieht es ungern, dass du es billigst, was du zum Tisch hin bringst.

Ich sage ununterbrochen dein Geist, und doch, wer ist es, der deinen Geist dazu einlädt, die wirklichen Bewandtnisse abzuwehren, die im Eigentlichen die deinen sind? Ja, du bist es. In der Tat, das wird klar, an der Stelle sind Ausmaße zu verzeichnen. Falls jemand mit einem Gewehr auf dich hält, gibt es nicht allzu viele innere Arbeit, die du dir in dem Augenblick passend machen wirst. Die Bedrohung befindet sich augenblicklich draußen außerhalb von dir. Und doch, und doch, wie unschuldig du auch sein magst, es ist jetzt deine Zuständigkeit. Lasst uns allerdings, um des Argumentes willen, jene Art Notsituation überspringen und uns über Erwiderungsmuster auslassen, welche du zügig aufsuchst und die deiner Fertigung entstammen.

Eine allgemeine Erwiderung, jene des Opfer-Seins, des unschuldigen Opfers, ist uns unter den Augen. Der Mensch So und So versteht dich nicht, und du schmollst.

Geliebte, wann habt ihr euch selber verstanden? Was immer die Anliegen eines Anderen sein mögen, er oder sie weist dich in Richtung umfänglicheres Gewahrsein, gar auf einer sehr grundlegenden menschlichen Ebene, vielleicht auf einer Ebene, über die du deinem Dafürhalten nach bereits hinaus gewesen bist. Er ist dir beim Hinzulernen eine Hilfe, was du zu unternehmen nötig hast, um besser begriffen zu werden. Vielleicht hast du dich unter den Teppich gekehrt. Du kannst einem anderen Menschen für dein eigenes Unterkehren wirklich nicht die Schuld geben. Vielleicht hast du dich aus dem einen oder anderen gewohnheitsmäßigen Grunde annulliert. Deine Thematik ist nicht, was irgendwer sagte oder tat oder nicht sagte oder nicht tat. Deine Thematik kann ohne Weiteres sein, was du nicht sagtest oder nicht tatst. Es ist durchaus im Rahmen – du bist der anrichtende Täter.

Sofern du ein Opfer bist, wirst du dich vernachlässigt und zurückgewiesen haben. Vielleicht hast du ein großes „O“ für Opfer auf deinem Rücken angebracht.

Du verstehst, was Ich sage, oder etwa nicht?

Du hast just diesen besagten Hergang in anderen Menschen ausfindig gemacht. Als was auch die Niederschläge ihrer Schwierigkeiten ausgewiesen sind – du vermagst zu erkennen, dass die Schwierigkeit die ihrige ist, und keineswegs diejenige der unzähligen Leute, die sie ihnen unterbreiten. Lebenslange Gepflogenheiten haben in Ordnung gebracht zu werden, und du, wer du auch sein magst, bist derjenige, der die Denkgepflogenheiten in Ordnung zu bringen hat. Gehe gleichzeitig nicht zu hart mit dir um. Du bist kein Schurke. Es gibt keinen Schurken. Da bist du, im Leben am Hinzulernen und am Zunehmen. Und es gibt Schritte, die dir zu nehmen schwerfallen. Ja, sie dir schier in den Blick zu nehmen, wird dir schwer fallen, und sie sind für Andere schwer zu erfassen.

Solange du angespannt bist, schöpfst du nicht Atem. Du frierst dich selber zu und wirst spröde. Tritt also einen Schritt zurück und atme durch.

Du kannst wissen, dass es, was auch immer statthat, nicht in der bislang eingeschlagenen Façon weiterzugehen hat, und dass du der Löser oder Klärer davon bist. Es gibt in dir dieses und jenes, was dich nicht in Ruhe lässt. Du übernimmst nunmehr Verantwortung, und hebst an, etwas anzusehen, mit dem du über längere Zeit zusammen gelebt hast. Nun beginnst du zu erkennen, was wirklich vonstatten geht. Kann es um deine Gewohnheit gehen, herunterzuschlucken, was du fühlst, und somit herunterzuschlucken, was dich im Grunde genommen nicht in Ruhe lässt? Sobald du sehen kannst, woher der Rauch kommt, bist du imstande, das Feuer zu löschen.

HEAVENLETTER # 4411 – 22.12.12 – For Whom Does Your Heart Beat?

FÜR WEN SCHLÄGT DEIN HERZ?

Gott redete:

Lege deine Hand auf dein Herz und wisse, Ich BIN Gott. Ich BIN das Große Ich BIN, und Ich bin ganz gewiss in deinem Herzen. Du hast dich nicht zu einer Reise aufzumachen, um Mich zu ermitteln. Ich bin genau da, wo du bist. Und Ich bin im Inneren deines Herzens glücklich, das dir zuzugehören scheint. Möchtest du nicht ebenso glücklich sein?

Was soll das ganze Unglücklichsein, mit dem du dich umgibst? Musst du es bei dir behalten? Was wäre, wenn du einen kleinen Freudentanz aufführtest? Was wäre, wenn du im Zimmer herumtanztest und sprächest: „Was hat denn dieses sperrige Unglücklichsein mit mir zu tun? Tralala, tralala.“

Es ist in der Welt eine Gegebenheit, dass du Kleider wechselst. Es ist keine festgesetzte Gegebenheit, dass du ins Unglücklichsein hinein wechselst. Unglücklichsein ergibt keinen Sinn. Weswegen solltest du Glücklichsein gegen Unglücklichsein eintauschen und das Empfinden haben mögen, ein Umstand habe dir dies aufgezwungen?

Wenn du auf einer Straße entlanggehst und schöne Kieselsteine erblickst, dann könntest du etliche aufheben, da sie dir so gefallen. Wenn du am Strand entlanggehst, siehst du Muscheln. Dir sind sie ein Vergnügen und du sammelst sie auf. Sofern du auf der Straße gehst und siehst Glasscherben auf dem Weg, ist dir das keine Freude. Du hebst sie nicht auf, es sei denn, um Abfall zu beseitigen.

Und doch, du läufst im Leben entlang, und wenn du irrtümlicherweise in Unglücklichsein hineintrittst, stößt du es nicht weg. Du behältst es, als hättest du es bei dir zu behalten, als gehörte es dir zu, als hättest du keine Wahl. Vielleicht wechselte eine Beziehung ihre Richtung oder sie schien das zu tun. Es kam so, dass du in etwas eingemummelt wurdest, und hernach war das für dich nicht mehr glücklich. Müssen Erlebnisse im Leben Mitläufer sein und dir zu schaffen machen? Freue dich, du hattest eine Zeitlang eine wunderbare Zeit, und belasse es dabei.

Warum hat dein Herz ausgewechselt zu werden, als wäre es eine Art Aufzieh-Spielzeug, das außerstande ist, die Richtung zu wechseln?

Ich bin in deinem Herzen, und dein Herz ist ertastbar. Es ist kein Rachen, in dem sich ein Knochenstück festsetzen kann. Habe ein Herz mit deinem Herz. Liebe dein Herz. Liebe, wo Ich bin, und Ich bin in deinem Herzen. Ich bin bei dir.

Beflecke dein Herz nicht mehr länger, indem du schichtweise Unglücklichsein auf es legst. Es kann immer im Sommer sein. Falls du Decken des Leidens oben auf dein Herz legtest, nimm sie weg. Einerlei was dir im Leben widerfahren ist, du hast die Nachwirkungen nicht nahe bei dir in deinem Herzen zu behalten.

Dein Herz bedarf keineswegs eines Monsunregengusses. Es gibt nichts, was ansagt, dein Herz habe auf irgendeinen zufälligen Umstand einzugehen. Okay, falls dort, wo du lebst, ein Monsun aufkommt, danach wirst du, einerlei was der Monsun an Verheerung hinterlassen hat, aufräumen, hinterher ist es dann erledigt.

Falls ein Hurrikan heruntergerissene Baumäste hinterlässt, sammelst du sie auf. Und Schutt, der in deinem Herzen zurückgeblieben ist, nimm ihn fort. Bringe ihn raus. Verurteile dein Herz nicht zum Unglücklichsein als Folge von etwas, was geschehen ist oder nicht geschehen ist.

Du hast das unentäußerbare Recht, dein Herz zu entladen. Falls in deinem Herzen ein Stein hauste, bringe ihn raus. Steine gehören nicht in dein Herz. Lichtstrahlen gehören in dein Herz. Das Licht Gottes ist in deinem Herzen. Möchtest du es nicht dort, wo Ich BIN, am Funkeln haben? Möchtest du Mir gerne mit Unglücklichsein aufwarten? Was möchtest du Mir kredenzen? Du würdest Mir nicht die eine oder andere alte Sache herbeibringen, die du herumliegen hattest.

Greife dein Herz auf, Geliebte, Geliebter. Wasche es ab, und stelle es so gut wie neu zurück. Für wen schlägt dein Herz? Es schlägt für dich, und es schlägt für Mich.

HEAVENLETTER # 4412 – 23.12.12 – The Lingering Light of the Sun

DAS VERWEILENDE LICHT DER SONNE

Gott redete:

Möchtest du glücklich sein? So sei es fortan.

Klingt dies wie ein guter Rat? Geliebte, es ist ein sehr guter Rat, denn ihr könnt glücklich sein, ungeachtet des Grundes, weswegen ihr es eurem Dafürhalten nach nicht sein könnt.

Glücklichsein ist weitgehend eure Wahl. Sofern ihr euch Unglücklichsein aussuchen könnt, seid ihr imstande, euch fürs Glücklichsein zu entscheiden. Ich verstehe das, dass das Unglücklichsein etwas zu sein scheint, was auf euch zu geworfen wurde, gleichwohl ist es eine heiße Kartoffel, die ihr verfügtet. Falls sich ein Unglücklichsein auf euch zu zu bewegen scheint, müsst ihr es nicht entgegennehmen. Betrachtet es als ein Paket in eurer Post, das euch irrtümlich zugesandt wurde. Euch ist Glück verfügbar. Bejaht es. Nehmt das Glücklichsein durch dick und dünn entgegen. Weswegen nicht? Weswegen nicht das Glück aufsuchen, das Glück, welches das eure ist?

Ihr mögt ja über eure Umstände nachgerade nicht das volle Sagen haben, über euer Gewahrsein indes habt ihr das volle Sagen. Ihr habt euch etwa dazu überredet, dieses oder jenes sei entsetzlich. Falls etwas entsetzlich ist, sagt ihr dies euch selber, was anderes könnt ihr denn dann tun denn unglücklich sein? Hier geht es um Programmierung, Geliebte. Ihr habt euch selber zu der Aufeinanderfolge im Leben überzeugt. Ihr habt euch selber eingeredet, dass es, aufgrund diesem oder jenem, unmöglich sei, glücklich zu sein. Ja, ihr gebt gewaltige Gründe aus und vergesst all die Beweggründe unter Gottes Sonne dafür, glücklich zu sein.

In diesem Augenblick, Geliebte, könnt ihr glücklich sein.

Lasst Mich nichts mehr vernehmen davon, wie schwer oder schrecklich die Welt sei. Ich habe sogar die Aussage zu hören bekommen, die Welt sei hoffnungslos. Nein, Geliebte, die Welt ist schön, und die Welt bietet euch alles in Hülle und Fülle, und ihr seid abkömmlich, die Welt reichhaltiger zu machen, da ihr euch in ihr aufhaltet.

Die Welt bewillkommnet euch. Seid ein guter Gast. Ihr seid in Meinem Haus zu Besuch. Ihr seid in einem Paradies, was Ich für euch herstellte, auf Erden Mein Gast.

Das Bett ist also nicht derart bequem, wie ihr es gerne hättet? Vielleicht sind die anderen Gäste recht laut. Vielleicht konntet ihr in der letzten Nacht nicht gut schlafen. Vielleicht habt ihr einen schmerzenden Rücken. Vielleicht ist es euch zu kalt oder zu heiß. Vielleicht habt ihr einen mitgenommenen Magen. Vielleicht ist euch zu Ohren gekommen, Unheilvolles sei vorhergesagt. Vielleicht wurde euer Herz gebrochen. Vielleicht hat euer Augenlicht gelitten. Nehmt ein weiteres Vielleicht in Betracht, und noch eines, und noch eines.

Vielleicht seid ihr gesegnet. Vielleicht seid ihr geliebt. Vielleicht liebt ihr. Vielleicht seid ihr eine Ausgeburt an Fülle der Liebe und des Gut-Glück-Habens. Vielleicht vermögt ihr die Feste zu feiern, wie sie fallen. Vielleicht könnt ihr jemandem ein Kissen unter den Kopf legen. Vielleicht könnt ihr ein Lied singen, einen Gang um den Block machen, einen Tanz tanzen, eine Blume pflücken oder einpflanzen, ein Plätzchen essen oder einige backen, oder ihr könnt lächeln, und ihr könnt lachen. Vielleicht habt ihr eine Idee. Vielleicht könnt ihr auf einen Baum, auf einen Berg, auf eine Leiter klettern. Es gibt vielleicht so viele Dinge, die euch die Welt bietet. Was euch vom Glücklichsein zurückhält, ist nicht die Welt, mit der ihr umgeben seid. Liebt diese Welt, und nehmt Glück von ihr her.

Hoffnungslos? Niemals. Niemals, niemals, niemals. Egal was, du kannst deine Lebensgeister anfeuern und dir ein gutes Empfinden von Glück voller Wollust verschaffen. Es ist dir zugänglich. Es gibt keine Knappheit an Glück. Du wirst nicht hingeschaut haben, oder du schautest zu den falschen Stellen. Es liegt in dem, was Ich hier sage, etwas Simples. Du kannst es übersehen haben, was Ich sage. Vielleicht hängst du dem an, ein Tragiker zu sein. Vielleicht findest du Sorge irgendwie befriedigender oder lohnenswerter als Glücklichsein. Vielleicht hast du dich so an den Schatten gewöhnt, dass du ihn dem Sonnenschein vorziehst.

Komm mit Mir. Komm jetzt mit Mir, und Wir wollen dich sachte aus dem Schatten herausmanövrieren, hinein in das unausgesetzt bestehen bleibende Licht der Sonne.

HEAVENLETTER # 4413 – 24.12.12 – Change That Tune

ZIEHE DERWEIL ANDERE SAITEN AUF

Gott redete:

Selbst obschon Zeit nicht existiert, jetzt ist für dich die Zeit da, es einzustellen, von dir selber enttäuscht zu sein. Du weißt genau, was Ich meine. Dir ist es schwer, dir zu behagen. Der Fehler, die du bei dir findest, ist kein Ende. Oft fragst du dich selber: „Wieso tat ich das? Warum sagte ich das? Warum tat ich dies nicht und warum tat ich das nicht?“ Deine Liste ist endlos. Zu Anfang wird bei ihr etwa stehen: „Warum hat meine Nase diese Form?“, bis hin zu: „Wohin ist in meinem Herzen die Liebe gegangen?“

Oder du projizierst deine Beanstandungen über dich selber auf Andere: „Was haben die bloß, diese Leute? Sieh mal, was dieser und jener sagte?“ Es kann sein, du magst den Klang der Stimme eines Menschen nicht, und du hältst ihm oder ihr das entgegen.

Liebe dich selber mehr. Sei zufriedener mit dir selber, und du wirst das Leben, und dein Leben, ganz anders wahrnehmen.

Worüber du dich wirklich beklagst, womit du ein Hühnchen zu rupfen hast, stammt aus deiner Haltung dir selber gegenüber.

Du hast genug auf dich selber eingehackt. Du hast an der Welt genug herumgenörgelt. Sieh davon ab, deine Beschwerden über dich und über Andere dick aufzutragen. Es war dir so leicht, Fehler zu finden. Du kannst an allem herumpicken.

Ihr kennt das Heilmittel, Geliebte. Zählt eure Segnungen. Betreibt eine andere Manier veranlagender Einschätzung.

Dir ist wohl der Gedanke lieb, du seist nobel, wenn du bekennst, was du gerne an dir selber geändert sehen möchtest. Höre auf mit dem Bekennen, und ändere alsbald.

Du bist keine entsetzliche Person. Du bist ein guter Mensch, es ist bloß so, die Streuung ist zu weit, die Feinverteilung auf dich selber und auf alle rundum. Liefere alle deine Beanstandungen ab. Liebe deine Mienen, dein Aussehen. Liebe, denn Mögen brütet Mögen aus. Fehler-Finder brüten Fehlerhaftes aus. Liebe dich selber. Liebe das Universum. Liebe selbst jene, bei denen du gerne die Ansicht vorträgst, du mögest sie nicht. Die Wahrheit ist, dass du sie lieb hast. Es kann sein, sie bringen dich auf die Palme. Die Wahrheit ist, dass du selber aus der Haut fährst, die du fabriziert hast.

Errichte dich, anstatt dich herunterzuziehen. Werde zu einem Freund deiner selbst. Sei dein eigener bester fördernder Antreiber. Und, sobald du eine Beanstandung über einen Anderen (dich selber) hast, hast du sie keineswegs vorzutragen.

Wenn du dein Kind kritisieren möchtest, ersetze das Ansinnen damit, was du an deinem Kind magst. Bestärke dein Kind. Geliebte, dies ist der alleinige Weg, dass du im Leben vorankommst. Werde zu einer Rose, die hervorbirst, und vergiss die Dornen, die scharfen Dornen deiner eigenen Gedanken. Wähle dir runde Ecken des Lebens. Wähle die beglückenden Segnungen zum Ansehen und die Segnungen, um zu wachsen. Was du dich selber liebend-gerne mehr sein sehen möchtest, ist etwas, was du in dir selber lieb hast. Wie wundervoll, dass du das Bestreben hast, großartiger zu sein. Ja, das ist gut. Und nun sei es.

Wenn du weniger kritisierend sein möchtest, dann sei weniger kritisierend. Wenn du gerne offenherziger sein möchtest, dann sei offenherziger. Wenn du eine fantastische Liebe kennen lernen möchtest, dann sei Liebe. Kritik arbeitet der Liebe entgegen. Liebe sagt zum Anderen: „Du bist gerade wunderbar. Eben das ist es, was ich an dir mag.“ Liebe sagt das gleiche zu dir selber. Liebe hebt dich hoch. Ganz bestimmt zieht sie dich nicht herunter.

Geliebte, was wäre, sofern ihr Ich wärt? Was wäre, wenn ihr Gott wärt? Würdet ihr dann herumsitzen und der Vergangenheit nachtrauern? Falls ihr Ich wärt, würdet ihr Fehler brüllen?

Falls ihr Ich wärt, ja, und wie ihr da alsbald lieben würdet. Eure Beachtung läge derart auf Liebe, dass ihr nicht einmal einen Gedanken daran hättet, an Minderes zu denken. Liebt euch selbst. Und falls du ein unvollendetes Menschenseinswesen bist, liebe dich nach wie vor selber. Du bist weit gekommen. Du bist ein Sternenwesen. Kläre dich nun selber zu deinem eigenen Wert auf, und du erleuchtest die Welt.

HEAVENLETTER # 4414 – 25.12.12 – Good Will to All Men, God’s Will Be Done

ALLEN MENSCHEN EIN WOHLGEFALLEN, GOTTES WILLE GESCHEHE

Gott redete:

Die Kraft der Liebe ist eine Macht, mit der man rechnen kann. Liebe ist eine Macht. Sie ist eine Macht zum Guten. Wer sollte geringeres als eine Macht für Gutes gern haben mögen? Wer sollte all den Krimskrams des Lebens, den du unentwegt zum Darüberschütten behalten hast, bewahren und vielleicht noch mehr von ihm auflesen mögen?

Ein anderer Name für Liebe ist Wohlwollen. Wohlwollendes Entgegenkommen ist gut genug. Habe ein einziges Dezernat in deinem Leben, und lasse es Wohlwollendes Entgegenkommen heißen. Dann wirst du Unüberschaubar Weites Wohlwollen haben.

Sei ein Seinswesen des Wohlwollens. Keine Pattsituationen mehr im Leben. Nunmehr Wohlwollen. Lasse Wohlwollendes Entgegenkommen deinen Beweggrund für das Seien sein. Sei herzensgut und guten Willens. Was mehr kannst du dir vom Leben erbitten? Alles Sonstige ist Minderes. Sei jemand, der mehr möchte und der mehr gibt. Lasse alles, was du gerne möchtest, wohlwollendes Entgegenkommen sein und nichts anderes als das. Ganz klar, es ist Mein Wille, dass du die Höchliche Straße nimmst.

Keine Einbindungen von Feindseligkeit oder von etwas minderem als Wohlwollen mehr. Auf diese Weise hast du keine Feinde. Auf diese Weise hast du niemanden, den du deinen Feind nennst. Auf diese Weise hast du niemanden, den du unter den Teppich kehrst. Alle sind der Wärme deines Liebe-Herzens willkommen.

Besinne dich, du hast ein Herz. Alle sind willkommen, zum Feuer deines Herzens zu kommen und aufgewärmt zu werden.

Auf diese Weise artest du zu einem Wohltäter des Menschengeschlechts aus. Welchem anderen Nutzen auf der Erde kannst du dich gleichsetzen? Reicher Mann, armer Mann – Wohlwollen ist Wohlwollen. Du stehst weder höher noch niedriger als irgendwer. Du bist Meine Hommage an das Universum, und so machst du Ehre. Du bezeugst Mir Achtung, so du Andere liebst, so du selbst den scheinbar nicht Liebenswerten liebst. Gar Menschen, die dich runterschleifen – du vermagst sie zu lieben. Es ist in Ordnung, sie von weitem her zu lieben. Die Sache ist, sie zu lieben. Die Sache ist, zu lieben.

Und, falls du die Liebe in deinem Herz nicht auffinden kannst, dann denke zum wenigsten an jemanden, den du liebst. Eines Tages wird sich die Liebe, die du heute bedenkst, selber zu demjenigen auf den Weg begeben, bei dem es dir derzeit schwer fällt, mit Liebe an ihn zu denken. Nicht mehr lange hin, und dein Herz wird mit der Energie wohlwollenden Entgegenkommens zu ihm oder ihr hingezogen werden. Du wirst dich freuen. Die rauhen Kanten deines Herzens werden ausgestrichen. Keine rauhen Kanten mehr für dich. Huld für dich jetzt, Huld, dass du verschenkst, und Huld, dass du entgegennimmst. Heute ist dein Name Liebreizende Huld.

Du bist Derjenige, den Ich zu Mir herrufe, die Welt zu zieren, die Welt mit deinen Gedanken segnend zu beglücken. Mache deine Gedanken gütig. Mache Liebenswürdigkeit wahrhaftig.

Du bist ein Kaiser. Ich habe dich ausersehen, die Welt mit Güte zu regieren, und, auf dem Weg, da machst du die Huld inwendig in dir ausfindig. Du findest deine eigene herrschende Huld. Die Welt überschlägt sich vor Freude, um mit deiner Präsenz geziert zu werden. Diese Freude, in einer Welt zu leben, wo du einem Jeden Danksagung und Segen spendest, wird zu der deinigen. Du schließt niemanden aus. Nicht einmal einen Gedanken. Nicht einmal ein einziger Gedanke von dir ist reizlos. Du reihst deine Gedanken alle in der gleichen Farbe auf. Deine Gedanken sind zudem Glasperlen von gleicher Größe. Je näher sie an der Wahrheit der Liebe sind, umso größer wachsen die Perlen deiner Gedanken heran, so lange, bis alle deine Gedanken der Liebe gerecht werden und ihr nachkommen. Gibt es noch etwas mehr, es sich zu erbitten?

Was mehr gibt es denn als ein Herz der Liebe? Presse dein Herz mit Liebe, nicht mit Besitztum, freilich mit Liebe. Sei eine Liebe des Universums und eines Jeden, der mit dir im Universum lebt. Eines Jeden, dereinst und jetzt dieser Tage. Eines Jeden. Trage ein Banner mit der Aufschrift: „Ich heiße das gesamte Menschengeschlecht willkommen.“

HEAVENLETTER # 4415 – 26.12.12 – You Are Like a Deep-Sea Diver

DU BIST WIE EIN TIEFSEETAUCHER

Gott redete:

Das Gelingen deines Lebens bewegt sich nicht je nach dem, wie deine Wünsche erfüllt werden, mal rauf und mal runter. Dies bejahen ist eine wichtige Erkenntnis annehmen. Falls die Harmonie und die Schönheit deines Lebens von deinem Willen abhängig sind, wird dein Glücklichsein gebieterisch sein. Dein Glück bedarf einer solideren Basis als dein Vermerken von Zugewinn oder Einbuße.

Darauf allerdings lassen viele Meiner Kinder ihr Glücklichsein fußen, so, als könntet ihr nicht glücklich sein, es sei denn euer Wille werde befolgt. Du meine Güte, dies ist nicht die Straße zum Glück. Dies ist eine Straße zum Unglücklichsein.

Ich stimme zu, es fühlt sich wunderbar an, wenn das, wonach du trachtest, erfüllt wird, Gleichwohl kann es sein, jene Herrlichkeit dreht sich um und beißt dich. Dein sehnlicher Wunsch mag ja zu der Zeit der richtige gewesen sein, dennoch kann die Freude an seiner Erfüllung von kurzer Dauer gewesen sein. Später könntest du es dir sogar wünschen, der Wunsch wäre besser nicht erfüllt worden. Er lief nicht gut, oder verlief zu deinem scheinbaren Nachteil. Erfüllte Wünsche sind nicht immer das, als was sie sich aufgeknackterweise herausstellen. Stimmst du Mir da bei?

Ebenso – deine Wünsche nicht erfüllt bekommen kann etwas Gutes sein. Das muss so sein. Weswegen liegt demnach dein Glücklichsein so ungemein auf der Waagschale, angewiesen darauf, was an Wünschen erfüllt ist oder nicht?

Zuweilen kämpfst du mit allen Mitteln, zu bekommen, was du möchtest, und dann, sobald du es hast, was hast du da bekommen? Warum ist daher euer Glücklichsein derart von eurem Schwellenwert des Zustandebringens abhängig? Weswegen solltest du dir dies antun mögen?

Oh, ja, es ist schön, in der Schule überall Einsen zu bekommen, und doch, selbst wenn das nicht der Fall ist, ist eine Eins nicht als Maßstab deines gedeihlichen Gelingens ausgewiesen. Es ist allzu riskant, dein Empfinden des Wohlbefindens von Geschehnissen und Ereignissen in deinem Leben abhängig zu machen.

Ein besserer Maßstab, obschon es keines Maßstabs bedarf, ist der, was du deinem Leben gegeben hast, nicht in Stress und Anstrengung, sondern in Freude. Wofür bist du glücklich, wofür freust du dich und bist du dankbar? Eine endlose Liste erscheint da. Womöglich bedarfst du ausschließlich eines Gegenstands auf deiner Liste, und jener ist deine Liebe zum Leben. Freilich, womöglich wird nicht einmal das benötigt. Womöglich schier dein Ausleben von ihm.

Du bist ein Engel auf Erden, der das Leben lebt. Du bist in einer menschlichen Form auf der Erde am Leben. An diesem Tag lebst und atmest du. An diesem Tag tauchst du in der Welt hoch. Gegebenenfalls ist das auskömmlich. Heute bist du wie ein Tiefseetaucher, der aus den Tiefen zur Oberfläche gelangt, und du nimmst einen weiteren Atemzug und tauchst nach dort hinunter, wo die Perlen sind, und bringst sie hoch. Du bist die Perle, die du hochbringst. Du bist der Welt dein Geschenk.

Die Oberfläche der See mag rauh oder glatt sein, wie viel indes hat die Oberfläche mit dir zu tun? Wie eminent ist die Oberfläche, alldieweil du deine ganze Freude am Hinein- und Heraustauchen hast?

Die Welt ist vorübergehend. Dein Seien ist es nicht. In was für einem Gewässer du schwimmst, ist eine Sache. Du, der Schwimmer, bist eine andere. Du und die Welt verknüpfen sich immerhin miteinander, und doch bist du der Welt der Schlüssel. Die Welt ist nicht der Schlüssel zu dir. Die Welt ist eine Umhüllung. Du bist weitaus mehr als eine Verpackung. Du bist der Punkt. Du bist der Punkt von allem. Der Sessel, in dem du sitzt, ist nicht mehr wert als du. Worauf du dich stützen kannst, ist nicht von größerem Wert als du. Du bist der wertvollste Pinsel in Meinem Farbenkasten. Es bist du, der am Ende des Regenbogens zu liegen kommt. Es bist du, und es bin Ich. Derart fantastisch sind Wir, es gibt kein Maß, es sei denn Unsere Existenz.

HEAVENLETTER # 4416 – 27.12.12 – A Shining Diamond

EIN GLÄNZENDER DIAMANT

Gott redete:

Du bist Meine Kostbarkeit. Ich drehe dich jeden Tag in Meiner Hand hin und her. Ich schaue dich an. Ich hefte Meinen Blick auf dich und sage: „Schön“. Du möchtest das bestreiten, wofür zuliebe? Um des Streites wegen? Ich sage, dass du eine schöne, feste bei der Arbeit seiende Seele bist. Ja, du strebst nach Erhabenerem. Gut, dann sollst du es haben. Schaue unaufhörlich nach oben. Schaue unaufhörlich in Meine Richtung. Halte dich zu Mir in die Höhe, sodass Ich dich von Angesicht zu Angesicht sehen kann.

Eines Tages, nicht mehr lange hin, sollst du die Wahrheit über dich erkennen, die Wahrheit, dass du ein Glänzender Diamant, dass du Mein Glänzender Diamant bist. Jeden Tag nehme Ich dich heraus und halte dich zur Sonne hoch, und Ich hauche auf dich, so wie du das bei einer Brille tust. Ich habe ein Tuch der Liebe, mit dem Ich dich poliere. Ich bringe dich ebenso mit Meinen Augen auf Hochglanz. Und jeden Tag lächle Ich dich an. Jeden Tag fällt Mein wohltuendes Lächeln auf dich.

Mittlerweile gerätst du zerfranst. Mittlerweile bekommst du ein Unbehagen bei dem Glänzenden Diamanten, den Ich in Meiner Hand halte, der deinen Namen trägt.

Ich gewinne unaussprechliche Freude von dem sogenannten du. Ich gewinne unausdrückbare Freude davon, worauf du heruntersiehst oder was du voller Verachtung ausschlägst. Du weist auf das eine oder andere geringfügige Ding hin, was du in dir selbst für unwürdig findest, und machst es groß. Schicke dich nunmehr an, das über alles zu lieben, was Ich über alles liebe. Schicke dich nunmehr an, das wertzuschätzen, was Ich wertschätze. Du bist ein schlichtes Menschenseinswesen, und du bist die Majestät Meines Herzens. Räumt das ein, Geliebte. Gebt Meiner Liebe nach, und wisst, dass ihr Meine Liebe seid, dass ihr Meine Freude seid, und, möchtet ihr, bitte, gerne ebenfalls eure eigene Freude sein?

Wer seid ihr, dass ihr die Wundersamkeit von euch herunterspielt? Du bist ein wundervolles Menschenseinswesen, das jeden Tag der Welt entgegentritt. Du stehst auf, gehst aus und handelst in der Welt, im Verkehr, in all den Möglichkeiten. Du bist Mein Held, ja, du. Du trittst tausend Toden an einem Tag entgegen, und dennoch erhebst du dich. Also denn, erhebe dich zu Mir. Gelange aus dem Katzengeschrei heraus und mache es dir desgleichen in deinem eigenen Herzen bequem. Du bist eine Florence Nightingale deines eigenen Herzens. Segne dich selber und segne all die Seelen, mit denen du in Gemeinschaft zusammenlebst. Segne deine eigene Kühnheit. Segne dein eigenes Selbst. Das meint es – dir selber treu sein. Greife dir selber unter die Arme. Ziehe dich selber zu Mir hoch und schaue Mir in die Augen und erkenne, Wer du bist. Hebe dich höher, schier indem du dich selber zu Mir hin widerspiegelst. Unsere Sicht wird zu Einer. Wer schaut Wen an, Geliebte? Schaut in das Spiegelbild von euch selbst, von eurem Wahren Selbst, davon, was die Welt gegenwärtig eher nicht im Blick haben wird. Ich aber sehe, und ihr könnt sehen, und demzufolge werden Wir erblickt und gesehen, und mithin sind Wir geliebt und lieben Wir. Das ist durchaus kein Kunststück.

Halte Mich vor dich hin, wie einen Diamanten, durch den du hindurchsiehst und somit die Welt erblickst. Du bist Mein Glänzender Diamant, den Ich Mir anschaue und durch den Ich hindurch sehe. Lasse Mich deinen Glänzenden Diamanten sein, den du anschaust und durch den du blickst. Sieh durch Meine Augen, und sieh, wie glücklich du sein wirst. Wie glücklich du Mich machst. Wie glücklich Ich bin, dich in Meinem Herzen zu haben, und wie glücklich Ich bin, in deinem Herzen zu sein. Wie glücklich Wir sind, mit einander Eins zu sein. Wie glücklich Wir sind. Wie glücklich Wir sein können, da Wir die Liebe ausweiten, aus der du gemacht bist und die du einzig zu sein bedarfst. Dies ist Meine Wahrheit, die Ich verlautbare.

HEAVENLETTER # 4417 – 28.12.12 – Even in Desolation, You Reveal Your Significance in This Universe

SELBST IN DER VERLASSENHEIT LEGST DU DEINE BEDEUTSAMKEIT IN DIESEM UNIVERSUM ZUTAGE

Gott redete:

Wenn Ich dich anerkenne und du Mich als Mein eigen, als Mein eigenes schönes gedeihendes Eigen annimmst, bist du Mein, und, was Mein ist, gehört nicht dadurch, was in der Welt vor sich geht, erschüttert. Du gehörst weder dadurch entmutigt noch durch es ausgestoßen.

Bei allem, was du weißt, dieses oder jenes trat in Erscheinung, was nicht in Ordnung, was nicht gütig, was nicht erhebend ist. Es ist nicht richtig und es ist nicht nötig für jemanden, dich zu erniedrigen. Ebenso wenig ist es für dich nötig, aufgrund einer Stellungnahme, getätigt durch ein Vis-à-vis, unglücklich zu werden. Als Kind, da reagiertest du wie ein Kind. Es mag damals jemanden gegeben haben, der nicht mit dir spielen wollte, und du warst niedergeschmettert. Wie kann es sein, dass jemand mit dir nicht spielen möchte?

Hier das Wunderschöne: Selbst in deinem Empfinden von trostloser Verlassenheit wusstest du, dass es keinesfalls etwas Geziemendes darstellt, sich von dir abzuwenden. Ja, gar in deiner Reaktion, selbst in ihr legtest du dein Gewahrsein deiner Bedeutsamkeit in diesem Universum zu Tage.

Geborgen in Meiner Liebe – lasse die kleinen Schlingen und Pfeile der Welt dich nicht durchbohren. Lasse derartiges von dir abfedern.

Jemandes Stocksauer-Sein ist das seinige. Es hat nicht zu dem deinen zu werden. Du musst es nicht zu dem deinen werden lassen.

Von jetzt ab weißt du, dass Ich Alle in die Welt hinein willkommen heiße. Ich heiße sie mehr als willkommen. Ich bringe euch hierhin. Ich bringe euch nicht hierhin, damit ihr des Platzes verwiesen werdet. Noch auch bringe Ich euch hierhin, dass ihr euer Herz aufgerieben bekommt. Schafft es nicht, dass das Fehlen an Gewahrsein und das Vorführen von Kleinheit aufseiten eines Vis-à-vis zu dem eurigen werden. Kommt von einer höheren Stelle her, Geliebte. Nicht eine einzige Verwirrung gehört zu Herzen genommen. Es ist in Ordnung so, sollte jemand mit euch nicht spielen mögen. Ihr habt andere Dinge zu tun. Ihr habt andere Dinge, um sie zu bedenken. Verschenkt keinen Gedanken daran, welches – letztlich – als die Gedanken eines Anderen kenntlich ist.

Verletzte Gefühle gehören dir nicht zu. Du bist nicht hier, um gegenüber diesem oder jenem, was auf dich zu gerichtet ist, empfindlich zu sein. Falls du dich auf den Verunglimpfungs-Wegen eines Menschen aufhältst, dann begib dich dort aus dem Weg heraus. Auf diese Weise rückst du auf. Ganz bestimmt ist es nicht gebührlich, dass du jemanden dich niedermähen lässt.

Möge es sein, dass Jeder dich als den betrachtet, als der du es verdient hast, betrachtet zu werden. Das Allerbeste für dich lautet, dich selber als den zu erachten, als den du es verdient hast, erachtet zu werden. Halte dich in Mein Licht. Ich scheine Mein Licht auf dich. Schaue Mich an. Schaue Mein Licht an. Betrachte dich aufgrund einer Ermangelung von Licht aufseiten eines Anderen nicht als minder.

Was einen Anderen behelligt, bist nicht du. Du bist nicht die Ursache. Derjenige mag meinen, es seist du, der ihn belästigt, dennoch haben das nicht deine Gedanken zu sein. Bemesse dich selber nicht anhand des Sehvermögens dieses oder jenes Menschen. Eine umso stärkere Veranlassung für dich, die Dinge von einer ausladenderen Sicht her ins Auge zu fassen. Du hast nicht unglücklich zu sein, weil ein Anderer kurzsichtig ist. Ganz offensichtlich warst du der Auffassung.

Nun ist für dich die Zeit da, Verletzungen hinter dir zu lassen. Lasse sie liegen, wo sie liegen. Trage kein O für Opferrolle auf deinem Umhang.

Die Meinung von jemandem ist nicht mehr als die Meinung von jemandem. Sie ist mit Sicherheit nicht die Bewertung von dir. Bestimmt sehen dir die Dinge danach aus, dass dasjenige, was der Andere zu dir sagen mag, sich als ein Fleckenmal wider ebenjenen ausweist, dennoch liegt es dir nicht an, dies auf die Weise zu nehmen. Du hast mit deinem Herzen und Geist Besseres zu tun.

Verstehst du Mich? Nicht-Zur-Kenntnisnahme ist Nicht-Zur-Kenntnisnahme. Erhebe dich über Unverständnis. Dieweil ein Anderer unverständig ist, ist kein Grund für dich, dir Unverständnis zueigen zu machen. In den großen Dingen weißt und erkennst du das womöglich besser. Es sieht danach aus, dass du dich in den besagten Belangen bei den kleinen Dingen verfängst. Lasse die kleinen Stiche und Pfeile von deinem Herzen abfallen. Nimm einzig Größe in dein Herz hinein.

HEAVENLETTER # 4418 – 29.12.12 – It’s Love’s Turn

NUN IST LIEBE DRAN

Gott redete:

Lieblich ist das Licht, was Ich auf dich scheine. Lieblich bist du, es zu empfangen und es widerzustrahlen. Das Einzige, was zu reflektieren ist, ist Licht, Geliebte. Was sonst spielt ein bisschen eine Rolle? Ja, es ist dir angelegen, das Licht der Liebe zu scheinen. Alles andere verblasst. Alles andere ist von A bis Z zu nichts nutze. Das Licht der Liebe währt. Was sonst füllt deiner Vorstellung nach die Ewigkeit? Was sonst taugt irgendwas?

Deine Seele ist die Ewigkeit wert? Was denn sonst würdest du gerne bei dir behalten? Die kleinen Beeinträchtigungen, in die du hineinplumpst? Die großen Auseinandersetzungen, die du mit dir selber austrägst? Die Widrigkeiten und Verletzungen der Welt, wie sie von außenher in den Blick genommen sind?

Geliebte, legt eure Händel weg. Zank ist euer nicht wert. Zerwürfnisse. Pfui. Was sind Missstimmigkeiten wert, dass ihr sie in eurem Herzen oder irgendwo da und dort behalten möchtet?

Falls ihr denn in eurem Herzen Dingen Unterschlupf gewähren müsst, dann beherbergt Liebe und Versprechen von Liebe und Licht, und all die Schönheit, die jetzt im Augenblick die euren sind. Wofür sind Schönheit und Eleganz, wenn nicht für euch? Wer ist all die Schönheit und Gutheit, die in der Welt eingefasst sind, wert, es sei denn sie ist euch wert?

Ihr wurdet für Wundersamkeit geschaffen. Ihr wurdet nicht für sonstwas geschaffen. Geht nicht mit Narrheit fremd. Lasst die Tollheit der Verschlimmerungen los und wählt das Licht der Liebe. Was sonst ist anziehend? Wie auch immer, hattet ihr nicht genug davon, was mit euch eine große Nummer abzog?

Kommt mit. Ich möchte euch die Wunder bringen, damit ihr sie euch anseht. Und ihr, Meine Geliebten, seid die größten Wunder von allen. Ist es kein Wunder, dass ihr euch missbehagen könnt, während ihr in einer Welt lebt, wo Blumen wachsen? Wo Schnee fällt und die Sonne die Welt erhellt, wo Bäume grünen und Blätter ihre Farbe wechseln, wo es Berge zum Hochsteigen und Meere zum Darin-Schwimmen und zum den Blick an sie Heften gibt? Was wohl kann an der Welt fehlen? Das Einzige, woran Ich denken kann, ist euer Glücklichsein. Ihr habt es irgendwo hingelegt und es für mindere Sachen aufgegeben. Räumt das ein.

Bekennt das, und legt alle irgendgearteten Überbleibsel an Verletzung und Widerwillen weg, denen ihr Unterschlupf gewährt. Legt eure Gedanken der Feindschaft ab und bedenkt Freundlichkeit und Liebe in eurem Herzen, die euch ersuchen, entzündet zu werden. Kommt. Kommt zu den Küsten Meines Herzens und taucht ein. Ich bin für euch hier, und ihr für Mich. Lasst es so sein. Seht zu, dass es in keinem Herzen Fremde gibt. Jetzt nehmen Wir mit deinem Herzen den Anfang. Wir gießen seine Torheiten aus, und wollen es bis zum Überquellen mit dem Licht der Liebe füllen, die dort mit Auf-Hochglanz-Polieren am Wirken ist.

Es war hinlänglich viel Missmut zugegen. Hattest du nicht genug davon? Lasse ihn demnach fallen. Lasse Unbehagen fallen. Wirf es den Vorsprung der Welt hinunter. Unzufriedenheit hatte ihr Sagen gehabt. Boote sie aus. Jetzt ist Liebe an der Reihe. Dies ist das Jahr der Explosion der Liebe. Heiße sie willkommen. Es gibt nichts außer Liebe, um es in deinem Herzen zu behalten. Es gibt nichts Sonstiges, was fürwahr in deinem Herzen sein möchte, ausgenommen Liebe. Ich trage vor, dein Herz ist Mein, wie auch, dass Herzen von diesem Tag an mit Liebe gefüllt gehören und mit nichts anderem.

Was bringt dich auf den Gedanken, dies sei zu schwer zu bewerkstelligen? Verbanne alles aus deinem Herzen, was nicht Liebe ist. Hole dir falls nötig einen Kipplaster, entleere dein Herz von der Vergangenheit und befülle es mit dem Licht der Liebe. Decke das Licht der Liebe nicht mehr zu. Beflecke dein Herz nicht mehr länger mit Minderem als Liebe. Alles ist minder als Liebe. Juwelen sind minder als Liebe. Nichts kommt der Liebe gleich. Nichts außer Liebe gehört es, deinen Geist und dein Herz in Beleg zu nehmen. Nichts außer Liebe verdient dein Herz. Du hast Liebe verdient, und dir gilt es, dein Herz mit ihr zu füllen. Halte dein Herz nicht als Geisel. Halte es nicht im Zuwarten auf den einen oder anderen Tag. Irgendein Tag ist jetzt. Jetzt ist das Jahr des Herzens. Richte es, dass Meine Träume Wirklichkeit werden.

HEAVENLETTER # 4419 – 30.12.12 – Quiet Voices

LEISE STIMMEN

Gott redete:

Ich möchte heute morgen gerne zu dir über dich reden, über die Wundersamkeit von dir. Egal wie viel Ich Mich über dieses Thema äußere, für dich ist es schwer, das Gesagte hereinzulassen. Du, der jeden Modeschmuck, der auf der Straße angeboten wird, ersteht, tust dich schwer damit, das Gold zu kaufen, was Ich vor dich hinstelle.

Du bist das Gold. Es ist du Dein Selbst, den Ich so gerne durch dich an dich selber weiterverkauft sehen möchte. Ich möchte gerne an dich weiterverkaufen, was bereits ist. Du wirst von einem Hökerer auf einem Jahrmarkt alles für wahr halten, was er dir erzählt und zum Verkauf auslegt, und doch fällt es dir ausnehmend schwer, das zu kaufen, was Gott im Himmel betreibt, dir zu übergeben. Ist das nicht so? Ich händige dir Pamphlete aus mit der Überschrift: „DU BIST WUNDERVOLL!“, und du drehst dich weg und gibst vor, nichts bemerkt zu haben. Du möchtest von Mir nicht annehmen, was für dich bestimmt ist und was an dir ist, es in Empfang zu nehmen. Ich bin ein Händler in Sachen Wahrheit.

Vielleicht muss Ich Mich zu einem Jahrmarkt aufmachen, mir einen Schurz umbinden, ein Essen kochen und von dir dafür etwas verlangen. Vielleicht sollte Ich Tische aufbauen und bei Meinen Schaustellungen mit lauter Stimme reden.

Ich habe euch – wie es sich fügt – leise Stimmen übermittelt. Diese stillen Stimmen wurden tausende Jahre vernommen, und dennoch hörst du ihnen nicht genau zu, wie sie in Meinem Dienst verkünden, dass du ein aufs Wundervollste Erschaffenes Seinswesen bist.

Wenn es hoch kommt, gehst du verlegen darauf ein: „Ach, was soll das denn.“

Die Wahrheit möchtest du nicht glauben. Der Fantasie wirst du voll und ganz auf den Leim gehen und glauben mögen. Es ist pure Fantasie, dass du weniger seist, als Ich es dartue. Du meinst, es sei Fantasie, wenn Ich äußere, du seist ein Besonderes Seinswesen, Was durch Gott Geschaffen Wurde. Womöglich hörst du nicht einmal, was Ich sage, um es alsbald nachgerade nicht für wahr zu halten. Du magst gedacht haben, dass du Dutzendware seist, alldieweil du einzigartig, unübersehbar weit und kostbar bist. Ihr seid Etwas, Geliebte. Ihr habt eure prosaische Seite, trotzdem seid ihr weitaus mehr als profan. Ja, klar, über das Profan- und Weltlich-Sein gehört ebenso wenig gespottet.

Ich sage euch freiheraus, dass ihr ein Wunder seid. Ihr seid Mein Wunder. Ihr seid Mein Gesegneter Engel, der Erde zugestellt, indes gleichwohl Engel. Nein, kein Gefallener Engel, ein Engel, der sein oder ihr Engeltum in Vergessenheit geraten ließ. Ich bitte euch, euch zu entsinnen. Ich bitte euch, eure Augen zu öffnen und anzufangen, das Wunderwerk zu sehen, was Ich erschuf, als Ich euch machte. Unbeugsam wie ihr seid – möchtet ihr euch eurem Selbst öffnen? Möchtet ihr einen flüchtigen Blick darauf werfen, was Ich gemacht habe? Möchtet ihr die Möglichkeit einräumen, dass ihr hier, untergebracht als ein Menschenseinswesen, auf der Erde seid, um Große Taten zu vollbringen, um ein Großes Seinswesen, ein Großer Engel zu sein? Ihr seid ein Stern vom Himmel. Eure Reisen auf der Erde gehören festlich begangen und gepriesen, denn – einmal ein Engel, immer ein Engel. Einmal eine Seele, immer eine Seele. Einmal ein durch Gott geschaffenes Seinswesen, immer ein durch Gott Geschaffenes Seinswesen.

Was dachtet ihr? Dachtet ihr, ihr wärt ein heimatloses Kind auf der Erde, vielleicht ein Prasser, vielleicht ein überführter Missetäter? Vielleicht habt ihr euch zu einer lebenslangen Strafe auf der Erde überredet, ohne die Möglichkeit der Aussetzung der Strafe auf Bewährung, welche ihr euch einredetet. Ihr, die ihr zum wenigsten ein Troubadour der Liebe seid, habt euch schief angesehen, und ihr betrachtetet Meine Großartigste Schöpfung wie einen Nomaden im Niemandsland.

Horcht auf Mich. Tut eure Ohren und euer Herz dem Gelösten Rätsel des Lebens auf, dass ihr ein Wundervolles, Schönes Gesegnetes Seinswesen seid, von Gott gesandt, um ein Großes Licht auf Erden zu sein, um die Erde und all die in Vergesslichkeit befangenen Engel auf der Erde über ihren wahren Wert aufzuklären, und damit ihr, ihr selber, erkennt, was Gott vollbrachte, als Er euch erschuf.

HEAVENLETTER # 4420 – 31.12.12 – Find Your Shoes

FINDE DEINE SCHUHE

Gott redete:

Habe etwas Erbarmen mit dir. Du warst unbarmherzig, sobald es um dich geht. Selbst wenn du zu denen gehörst, die aufschneiden, versuchst du, deine Lebensgeister mit einer Vorspiegelung aufzupulvern. Dein Prahlen ist Maulheldentum. Besser ist es, deine wahre Einschätzung deiner selbst gelten zu lassen. Ehrlich sein ist erbarmend. Es ist gut zu wissen, auf welcher Etage du in dem Apartment deiner Selbst-Einschätzung lebst. Du hast in der Etage, auf der du dich derzeit befindest, in den Aufzug einzusteigen.

Womöglich ist da kein Aufzug. Womöglich gibt es keine Stockwerke. Womöglich gibt es schier einen einzigen Ort, an dem du sein kannst, und das ist bei Mir. Freilich, in der Begrifflichkeit der Welt können Wir über Etagen, über Rauf und Runter, über Aufzüge und Rolltreppen reden.

In Bezügen der Welt kannst du dich hochspielen. In Bezug auf Wer du wirklich bist, gibt es kein Aufbauschen. Du bist ein Kind Gottes, und du bist Mein geliebtes Kind, also, sei es. Wieso dich selber nicht annehmen, wie du wirklich, wirklich bist?

Nichts mehr von dieser Camouflage und diesen Ausflüchten. Sei geradeaus. Lasse dich selber wissen, Wer du bist. Lasse dich selber wissen, Wer jedermann ist. Sei du selber, und nicht mehr länger ein Blender. Du hast womöglich jeden zum Narren gehalten, und dennoch gibt es einen Part von dir, der die Kenntnis hat. Ein Part von dir weiß, dass du auf einer Bühne, die nicht existiert, ein Scharlatan gewesen bist. Das Vorhandensein, was du im Blick hast, existiert nicht, es sei denn, du siehst drinnen wie draußen Schönheit. Natürlich narrst du Mich keine Minute lang, und ganz bestimmt keine ganze Lebzeit lang. Wen nimmst du überhaupt auf den Arm?

Du wurdest vom Himmel zur Erde geschickt. Was macht das bei dir? Es macht dich zu einem Botschafter. Boten Gottes werden als Engel bezeichnet, dennoch verbirgst du deine Schwingen und versteckst deinen Glorienschein, alldieweil du das be-flügelte und mit Glorienschein umringte geheiligte Kind bist. Wessen Kind bist du, wenn nicht das Meine?

Binde dich nicht mehr länger an den Begrenzungen des Erdenlebens fest. Befreie dich von Schranken. Du bist Mein schrankenloses Kind, und an dir ist es, Mich widerzuspiegeln. Spiegele Mich klar wider. Wische den Spiegel ab, in dem du dich siehst, und du wirst anheben, deutlich im Blick zu haben, dass du Helles Licht bist. Deine Augen waren abgedunkelt, nicht dein Licht. Ziehe die Rollläden hoch und lege dein Eines Selbst zu Tage. Sei der Erste beim Offenlegen deiner Wahren Identität. Genug mit dem plumpen Schwindel. Genug mit Fehlrepräsentation. Stehe im Wahren Licht da, in dem du zu stehen gehörst. Du bist eine Reflexion Gottes. Hier bist du. Du bist Mein guter rechter Arm. Du spiegelst Mich wider, und du verkörperst Mich. Du bist keinesfalls die Art Person, die du deinem Dafürhalten nach warst. Du bist eine Person mit all den Rechten und Privilegien eines Kindes Gottes.

Gelange aus dem Laufstall heraus, in den du dich verbrachtest. Sei die Sonne, die überall scheint. Halte das Goldene Licht deiner selbst hoch. Keine Kostümierung mehr. Du hattest ausreichend Kostüme. Jetzt legst du dich selber in deinen echten Farben offen. Es bist du selbst, dem es gilt, ihn dir selber zu Tage zu bringen. Du bist der Eine, Der zu erkennen hat. Es bist du selber, den du getäuscht hast. Sei nicht mehr länger ein Schwindler. Du hast dich lange genug im Dunkeln gehalten. Durch dich werde Ich kundgegeben sein.

Eines Tages wird die Welt bemerken, wer du wirklich bist. Heute ist der Tag. Ich habe lange genug zugewartet. Heute ist der Tag, an dem die Sonne von dir ihr Licht vergießt. Du bist der Eine, ausersehen, für Mich auf der Erde zu sprechen, für Mich zu leben, mit Mir die Erde zu erhellen. Du bist ein Fachmann der Liebe, also praktiziere. Probiere die Schuhe an, die die deinigen sind. Laufe in ihnen. Tanze in ihnen. Mache große Sprünge in ihnen.