HEAVENLETTER # 4421 – 1.1.2013 – Where Does Unkindness Come From?
WOHER KOMMT UNFREUNDLICHKEIT?
Gott redete:
Wer auf der Erde kann es denn begreifen, wieso etliche Meiner Kinder unfreundlich zu sein scheinen oder zweifelsfrei unfreundlich sind. Wer kann es verstehen, weswegen Andere das tun, was sie tun? In persönlichen Belangen seid ihr dazu außerstande. In persönlichen Belangen geht ihr allzuoft einfach im Kreis und versucht dabei, einen Anderen zu verstehen, der euch nicht verständlich ist. Selbst wenn ihr in der Lage seid, die Verunsichertheit und Unzulänglichkeit des Anderen zu erfassen, könnt ihr das gleichwohl nicht für eine Entschuldigung für Grobheiten oder für Schlimmeres betrachten.
Falls dich jemand vorsätzlich beleidigen möchte, stehen die Chancen gut, dass er eine Kränkung empfindet, die ihm zugefügt wurde. Er hat dich fehlverstanden oder er hörte deine Stimme als eine Stimme aus der Vergangenheit, und er reicht seine Verbittertheit an dich weiter. Er sah in deinem Gesicht das Gesicht eines Anderen. Ausnahmslos empfindet er sich als gerechtfertigt. Du hast ihn nicht zu begründen. Du hast es nicht nötig, dass du für Andere Entschuldigungen ausstellst.
Die Frage, die dir gehört, sie dir zu stellen, heißt nicht: „Warum war derjenige in voller Absicht abstoßend?“ Die Frage für dich lautet: „Warum lasse ich mir diesen Menschen unter die Haut gehen?“
Wenn jemand ziemlich grob oder geradewegs beleidigend ist, wenn dich jemand zum Beispiel beschimpft, ist es sein Ego, was die Zügel in der Hand hält. Und wenn du das Gefühl hast, es liege dir an zu kontern, ist es dein Ego, was die Zügel in der Hand hält. Vielleicht ist das Beste, was du tun kannst, dich von der Grobheit auszuklinken. Du bist im Eigentlichen nicht der Verursacher von ihr. Es ist mehr im Spiel als du.
Du bist nicht dafür zuständig, den Sinn eines Anderen zu ändern. Du bist nicht für den Wandel des Verhaltens eines Anderen verantwortlich. Einige Menschen möchten dir nicht zuhören. Falls sie es könnten, wären sie nicht grob gewesen. Auf der anderen Hand bist du für alles jedem gegenüber verantwortlich. Das bedeutet allerdings nicht, dass du die Bürden eines Anderen auf deinen Schultern trägst. Du bist nicht hier, um schwere Lasten auf den Schultern zu haben. Bisweilen, oft, hast du deine Betreuungen tatsächlich los zu lassen.
Du wirst es freundlich versucht haben, bei wem auch immer Genugtuung zu leisten. Falls er ein Ohr für dich gehabt hätte, wäre die Situation nicht so weit gediehen, stimmt das etwa nicht?
Wie übernimmst du demnach Verantwortung und wie lässt du los? Wie du das machst, ist kein Wie sondern ein Warum. Es ist ein Muss. Du weißt geradewegs, dass du Anderen nicht dienlich bist, indem du ihre Rüdheit in deinem Herzen aufrecht erhältst. Du hast dich nicht mehr länger gekränkt zu fühlen. Sieh die Kränkung so, wie du eine Pustel auf der Nase eines Anderen betrachten könntest. Sie ist da. Sie hat mit dir nichts zu tun, und du hältst deine Augen von ihr fern, so gut du es kannst. Manchmal vermagst du deine Augen nicht davon, was du nicht gerne sehen möchtest, fernzuhalten und gehst aus dem Zimmer.
Im Falle der Kränkung, da schaffst du die Verletzung aus deinem Herzen fort und lässt das hinter dir. Du hast mit ihr keinen Umgang zu pflegen. Es sind deine Gefühle, mit denen es dir gilt, Umgang zu pflegen. Mache es zügig mit deinen Gefühlen. Was sich gut anfühlt, das halte eng an dir. Was sich nicht gut anfühlt, das schaffe fort. Falls du es nicht entfernen kannst, dann lasse es los. Behalte keine zerlumpten Gedanken in deinem Herzen. Mache dich nicht schuldig, an etwas festzuhalten, was los gelassen gehört. Was nicht in dein Herz hinein gehört, an dem ist es, los gelassen zu werden.
Betrachte Kränkungen an dir wie verdorbenes Essen, in das du hineingebissen hast. Was tust du da? Du speist es aus. Du hältst dich nicht damit auf, dir auszudenken, was denn dabei das Beste zu tun sei. Du hast die Angelegenheit mit dem verdorbenen Essen rasch hinter dich gebracht.
Die Befähigung, sich nicht dranzuhängen, ist eine große Gabe. Wollte es so sein, dass die andere Person los gelassen hätte, so wäre keine Schwierigkeit aufgekommen. Es möge so sein – du lässt jetzt im Augenblick los.
HEAVENLETTER # 4422 – 2.1.13 – The Misperception of Justice
DIE FEHLWAHRNEHMUNG VON GERECHTIGKEIT
Gott redete:
An Gerechtigkeit glauben ist sich auf die Vergangenheit stützen, wie sie auf die Gegenwart einwirkt. Deinem Geist ist es danach, es gelte, Vergangenheit und Gegenwart zu korrelieren. Demgegenüber – dein Erleben ist, dass sich, aus keinem bekannten Grund, etwas Nicht-Herbeigebetenes zuträgt.
Bei allem, was du sehen kannst – die Welt ist nicht fair. Von allem her, was du sehen kannst, gibt es schwerlich Gerechtigkeit. Warum gewinnt der eine und ein anderer verliert? Ungleichheit scheint in der Welt ein Teil des Lebens zu sein.
Es heißt, ihr schriebet ja euer eigenes Skript, ihr hättet es vor langer Zeit schriftlich niedergelegt und es unterzeichnet. Es ist leicht getan, etwas zu unterschreiben, lange bevor es sich später ereignet. Die Zukunft ist stets immer weit weg.
Hier nun, was Ich euch gerne sagen möchte. Fair und gerecht – das ist Theorie. Spart euch die Worte und macht Schluss damit, euch nach Fairness oder Gerechtigkeit oder danach, was recht ist oder als was auch immer ihr diese schwer nachvollziehbare Gleichung benennen möchtet, umzusehen. Falls ihr euch nach einem Sieg der einen oder anderen Art umtut – dies ist nicht als euer Zuständigkeitsbereich ausgewiesen. Nach Gerechtigkeit streben ist eine Verstricktheit, die euch gebunden hält. Kriege entkommen dem Streben nach Gerechtigkeit, bloß ist es dabei so, dass über Gerechtigkeit kein Einvernehmen herrscht.
Ist es fair, dass es in Florida warm und in Alaska kalt ist? Was hat Fairness damit zu tun?
Es kommt wenig Triumph darin zu liegen, eine jede Ungerechtigkeit auszuschelten. Es liegt kümmerlicher Triumph im Kämpfen und Kämpfen. Kämpfe ein Mal, kämpfe zwei Mal, und danach schließe mit dem Leben eine Waffenruhe. Irgendwie wird es dir im Leben geziemen, das zu nehmen, was das Leben dir als fairen Anteil aushändigt, selbst dann, wenn es das nicht sein kann, und gehe von dorther alsbald weiter. Das Leben hat nicht fair zu sein. Du kannst das Leben nicht kommandieren. Du hast schier dein Leben zu leben, komme was da wolle.
Untaten wieder gutmachen ist der Vergangenheit Beachtung zollen. Sofern du zu viel Beachtung darauf legst, wie unfair die Welt ist, wohin nimmt dich das? Sofern ein Gutteil deiner Aufmerksamkeit und Energie darauf gerichtet ist, Unbill abzuhelfen, befindest du dich in der falschen Arena. Sofern die Beseitigung von Missständen der Hauptpfeiler deiner Existenz ist, tust du dir selber unrecht. Du hältst dich vom Vorrücken zurück.
Was du als Tragödie siehst, ist nicht fair. Aus deiner betreffenden Wahrnehmung heraus ist der Tod des Körpers nicht fair. Fair oder verkehrt oder richtig sind nicht die Fragen, die gestellt gehören.
Tod trägt sich rechts wie links zu, indes nicht gemäß deiner Wahrnehmung von Gerechtigkeit und nicht gemäß deinem Willen. Dennoch könntest du ebenso gut mit dem Tod Frieden schließen, wie auch mit dem Leben. Schlechterdings mehr als – könntest. Du musst es.
Die Frage Warum ist des Öfteren eine Umleitung. Eine bessere Frage ist: „Wie gehe ich von hier aus weiter?“ Die Frage nach dem Warum führt dich im Kreis herum. Es kommt dabei zu keinem Ende. Es ist mehr am Leben dran, als über es zu sinnen und Anlauf um Anlauf zu nehmen, dir einen Sinn aus dem zu machen, was in ihm vor sich geht.
Die Antwort auf das, was sich im Leben begibt, ist ununterbrochen: „Geh weiter. Geh weiter voran.“ Die Frage lautet nicht: „Wie habe ich mir das verdient?“ Bevor du vorrücken kannst, hast du los zu lassen. Verdientermaßen oder unverdientermaßen ist nicht die Frage. Es ist überhaupt nicht die Frage.
Du kannst das Leben nicht abmessen. Sobald es dich über den Haufen rennt, hast du aufzustehen. Seid nicht auf Begründung aus, Geliebte. Vielleicht geht es beim Vergeben eben darum. Ihr haltet die Vergangenheit nicht an euch. Ihr haltet sie nicht eng an euch. Ihr schüttelt sie nicht. Ihr legt ihr nicht allzu viel Bedeutung bei, noch auch legt ihr euch hin, gebt euch auf und erklärt euch für besiegt. Ihr richtet euch auf und geht weiter.
Eure Zwecksetzung lautet nicht, euch angesichts der Missverhältnisse des Lebens selbst zu bemitleiden. Ihr müsst nicht jedes Detail liebhaben. Ihr habt es nicht zu verstehen. Ihr lebt es. Das Leben ist ein bedeutsames Vorhaben, was euch unterbreitet wird. Ihr seid auf der Erde am Leben, und ihr lebt es, und ihr seid weitaus umfassender, als das, was im Leben, von außenher betrachtet, geschieht.
HEAVENLETTER # 4423 – 3.1.13 – Everything You Need to Know
ALLES WAS DU ZU WISSEN BRAUCHST
Gott redete:
In den Ritterstand erhoben seid ihr, die ihr unerschrocken in der Welt steht. Ihr wisst, dass ihr Eins seid, und ihr wisst, ihr seid niemals allein. Es geht um mehr als Wissen, so ihr erkennt, in Wessen Armen ihr euch befindet. Das ist euer Erleben. Ihr wisst, hier ist ein Gott der Liebe, nicht abstrakterweise, sondern standhaft inwendig in euch. Ihr haltet euch nicht mehr unter der Illusion des Schreckens auf. Jetzt lebt ihr in der Wahrheit der Liebe. Nun sind dem frei-daherströmenden Fluss der Liebe keine Hindernisse mehr in den Weg gelegt. Es gibt keine Hindernisse.
Die Hemmnisse, die im Leben in der Welt existieren, werden als Emotionen bezeichnet, wie etwa Furcht, Ärger, Panik, Kummer, die Person, die bei einem Anderen als Auslösung wirkt, projizierte Emotionen und deren vertragsgemäße Begebenheiten des Fechtens, Verletzens und der Schädigung. Derartige Emotionen und deren Folgen vergraben dein Herz. Liebe, die Liebe, welche über Emotion hinausgeht, bringt Friede, bringt Verstehen, Resilienz, Vertrauen, Vergnügen, Freude und Einung.
Negative Gedanken und Emotionen zerrütten die Liebe. Die Wahrheit von dir ist Liebe. Und dennoch, dem Strömen deiner Liebe, dem Herein und Heraus, gibst du statt, zum Erliegen gebracht zu kommen. Du erdichtest deine eigenen Zerrüttungen aus deinem Glauben an Konsequenzen heraus. Folgen würden nicht existieren, es sei denn, aufgrund deines einstmaligen Glaubens an die Zeit. Wie sollte Wut die Folge auf einen Affront sein, sofern es keine Zeit und infolgedessen nichts gäbe, in das hinein der Affront sich anzuschließen hätte? Wie könnten Kriege ausgefochten werden, außer in der Arena von Zeit? Zeit ist ein Truggebilde, und alle Emotionen, die aus der Anhänglichkeit an die Zeit entspringen, sind geradeso Illusionen. Ausnahmslos kämpftet ihr, Geliebte, gegen Windmühlen.
Gewinnt eure eigene Liebe zurück. Aggression, Heimzahlen, verletzte Gefühle sind allemal Reaktionen auf Illusion. Sich im Krieg befinden, in Feindschaft und Angst befasst – da seid ihr mit der Idee einhergegangen, euer Inneres Seien müsse eine Verwundung erlitten haben. Euer Inneres Sein ist nicht davon abhängig, was sich ereignet. Eure Erwiderung auf die Bedrohung von dorther, was statthat, rührt von der Idee, dass ihr verletzbar wärt und euch zu schützen hättet. Wovor ihr euch zu schützen habt, das sind eure Gedanken und das sind die Folgerungen, die ihr zieht.
In der Welt tragt ihr die Illusion mit euch, es existiere Gefahr. Ihr glaubt an Gefahr. Ihr lebt mit dem Gedanken: „Nicht alles ist gut.“
Und sobald Ich euch sage, dass, einerlei worum es geht, alles gut ist, streckt ihr die Nase hoch. Ihr streicht mit eurem Arm über die See des Lebens und lasst euch hören: „Gott, das nennst du gut?“
Euer Glaube an Zeit lässt euch der Gewalttätigkeit Glauben schenken. Euer Wiedererkennen der Ewigkeit wird die Tränen aus euren Augen und aus den Bildern vor euch wischen.
Glaubensvorstellungen sind nicht nötig. Liebe ist vonnöten. Ihr bedürft keines Glaubens an Liebe, um zu lieben. Ihr habt euch einen Glauben an Erkrankung, an Aufspeicherung, an Verfall, an Fragmentierung von Zeit und an all das, was dem zufließt – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – erworben. Krankheit und Anwachsen sind Glaubenssysteme. Sie sind Illusionssysteme, und Illusion ist unwahr. Systeme der Täuschung bedürfen der Auflösung.
Bald, sehr bald, falls es nicht bereits dergestalt ist (ja, auch Ich rede in der fehlgeleiteten Sprache der Zeit), werden sich eure Illusionen auflösen, und ihr werdet ihrer ledig dastehen. Ihr werdet angstlos in der Welt stehen. Es wird kein Vortäuschen mehr geben. Auf der Bühne wird es um eine andere Art Theater gehen. Die zeitlich geordneten Konsequenzen, auf die ihr achtgabt, wird es nicht mehr geben. Wenn ihr weint, werdet ihr Freudentränen weinen.
Ich möchte euch jetzt sagen, dass alles Weinen, was euch unterkam, einerlei wie sehr es mit Tragik befrachtet war, einerlei wie verzweifelt ihr euch gefühlt haben werdet, ein Ausdruck von Freude ist. Ihr dachtet, eure Freude an der Liebe habe sich auf die eine oder andere Weise fortgemacht. In der Präsenz und Essenz der Ewigkeit werdet ihr erkennen, der Liebe sind keine Beschränkungen, kein Beginnen, kein Zuendesein zueigen. Und das ist alles, womit ihr vertraut zu sein bedürft.
HEAVENLETTER # 4424 – 4.1.13 – Graced by God
DURCH GOTT BEEHRT
Gott redete:
Das Leben ist kein Opfer, was ihr darbringt. Ihr opfert nicht den Himmel auf, um in der äußeren Welt zur Aufbietung zu gelangen. Ihr werdet womöglich denken, ihr hättet ein großes Opfer erbracht, zur Erde zu kommen. Ihr denkt so allerhand. Ihr könnt alles denken, was ihr mögt. Es hatte niemals etwas wahr zu sein aufgrund dessen, dass ihr denkt, etwas sei wahr. Ich sage euch die Wahrheit. Ihr seid gehörig mehr, als ihr dachtet.
Eure Göttlichkeit aufopfern gibt es nicht. Ihr könnt eure Göttlichkeit für nicht wahr halten, aber aufgeben könnt ihr sie nicht. Einerlei wie weit vor euch verborgen, die Göttlichkeit inwendig in euch wird euch sticheln, euch löchern, euch unter die Haut gehen, so lange bis ihr sie anerkennt. Göttlichkeit lebt in euch. Sie ist nicht etwas, wovon ihr aufstehen und weggehen könnt, ebenso wenig könnt ihr sie verlagern. Früher oder später werdet ihr hinsehen. Ihr werdet hinzusehen haben, da es die Göttlichkeit erwirken wird, Sich euch kundzutun. Sie wird Sich selber ausgraben. Sie wird dir keine Ruhe geben. Sie wird in deinem Leben zum Vorschein kommen.
Ein Blumensamen namens Göttlichkeit wird seine Schranken sprengen, und eine Knospe wird, einer Ahnung nicht unähnlich, sich anschicken zu erscheinen, und hernach wird eine Blume erblühen, die nicht mehr länger verbrämt werden kann. Göttlichkeit ist wild und wollig und wundervoll, und sie ist dein.
Du kannst Göttlichkeit wie Meine Hand auf deiner Schulter betrachten. Du kannst sie besehen wie den Sonnenschein, der aus den Wolken hervorbricht. Du kannst sie anblicken.
Ihr habt den Himmel niemals aufgeopfert. Denkt, etwa, niemals mehr, ihr hättet Licht für Dunkelheit aufgegeben. Geliebte, ihr seid die Stimme in der Wildnis. Ihr seid die Stimme, und eine Wüstenei gab es niemals. Es gibt in Vergessenheit-Geraten, und doch, Göttlichkeit wird nicht vergessen oder nichtig gemacht werden, nachgerade unbenommen dessen, wie ihr wegseht.
Gebt die Angst vor dem Hellen Sonnenschein auf und gebt Nicht-Zur-Kenntnisnahme auf. Du bist ein Erleuchtetes Seinswesen auf Erden. Du kannst von der Göttlichkeit nicht wegkommen. Du spielst eine imaginäre Poker-Partie mit dir selber. Du hast bereits gewonnen. Du bist in Göttlichkeit und in den Strahlen der Sonne wohlgegründet. Geboren im Licht, kannst du bloß Licht sein. Sei es demnach! Nimm dich selber an der Hand und führe dich dorthin, wo du bist. Du bist ein Himmlisches Seinswesen. Du unternahmst eine Reise zur Erde, und jetzt lebst du auf Erden, indes gibt es vom Himmel kein Entkommen. Du brachtest ihn geradewegs mit dir.
Die Saat des Himmels inwendig in dir wird sich aufrichten. Sie wird sich ihren Weg durch die Ausflüchte deines Geistes bahnen und aus deinem Herzen hervorbersten, und du wirst die Göttlichkeit erkennen, die du bist und ständig gewesen bist. Du trägst sie bei dir. Beehrt durch Gott, bist du beehrt. Womit kannst du beehrt sein, es sei denn mit deiner wahren Göttlichen Natur, wie Ich sie dir verliehen habe?
Es ist, als würdest du herumalbern, unterdessen am Probieren, Farben für dein Haus auszuwählen, derweil dein Haus bereits aus solidem Gold gemacht ist. Durch ungeöffnete Augen sahst du Schäbigkeit. Hebe deine Augen auf, und du wirst dich anschicken, das Licht der Sonne, das dich umringt, zu sehen, und du wirst anerkennen, dass du, dieses Menschenseinswesen, was du diskreditiertest, das Licht bist, und fortan bist du nicht mehr imstande, dir Anderes einzureden. Und warum solltest du das tun mögen? Warum solltest du dich in der Herrlichkeit, in der du dastehst, nicht enttarnen mögen?
Es ist belanglos, was du dachtest. Es spielt keine Rolle, was die Welt dachte. Es ist von dir nicht anmaßend, in dem Licht zu stehen, was das deine ist. Es ist von dir überheblich, das Gott-gegebene Licht, das du bist, zu leugnen. Komme unter dem Giftpilz hervor. Hebe deine niedergeschlagenen Augen auf und lasse dein Licht in den Blick gekommen sein. Du bist nicht die Kleidung, die du anzogst. Du bist das Wahre Gold Gottes. Erhebe auf deine Göttlichkeit Anspruch und halte sie hoch. Niemand hat die Göttlichkeit zu sehen, die ganz klar du ist, außer dir. Du hast zu sehen. Und Ich habe nie und nimmer nicht gesehen.
HEAVENLETTER # 4425 – 5.1.13 – You Are Moving to a Higher Plane Now
DU RÜCKST NUN ZU EINER HÖHEREN EBENE VOR
Gott redete:
In der Tat, Umstände mögen nicht derart sein, wie sie dir lieb sind, das bedeutet indes nicht, dass sie verkehrt sind. Dass du die Umstände nicht magst, ist berechtigt. In die Verkehrtheit hineingeraten ist eine Grube, von der du dich fernhalten mögest.
Abwegigkeit debattieren nimmt dich auf einer schlängeligen Straße entlang, die sich als Sackgasse herausstellt. Du magst gewisse Umstände als irrig betrachten, und, bei allem was dir an Kenntnissen vorliegt, sind sie unrichtig in n-ter Potenz, wohin verschafft es dich indes, die Umstände aber und abermals oder auch nur ein Mal zu überdenken? Du bist kein Polizist des Lebens, dem es gilt, Belege für ergangenes Unrecht zu sammeln. Dir ist es, Unrecht-Tun aus deinem Geist gehen zu lassen. Es liegt kein Sinn darin, dass du dich im Auffrischen dessen umtust, was dich so oder so bekümmert.
Ich sage nicht oder möchte nicht impliziert sehen, dass Unfreundlichkeit, Unbesonnenheit, Grausamkeit in Ordnung seien. Freundlichkeit, Besonnenheit und Gewogenheit sind um Vieles besser. Kleinherzigkeit ist etwas ganz anderes als Großherzigkeit. Da sind Welten dazwischen, allemal liegt für dich nichts Förderliches darin, dir eine traurige und wackelige Geschichte durchzusehen.
Du rückst jetzt zu einer höheren Ebene vor. Jetzt hebst du dein Herz empor. Du nimmst dein Herz nicht hinüber zu den alten Geschichten von gestern. Es ist nichts für dich, alte Geschichten wieder auszugraben. Es ist an dir, dich von ihnen zu erheben. Für niemanden liegt ein Zugewinn darin, Verkündungen dessen, was sich bereits ereignet hat, durchzusehen. Du bist kein Polizist, der alle Beweise aufzunehmen hat. Du bist weder ein Probleme-Händler, noch ist es dir angelegen, mit dem Finger zu zeigen. Du bist jemand, der ebenfalls Fehler macht.
Du kannst nicht einmal dein eigenes Unrecht wiedergutmachen, ganz zu schweigen von demjenigen eines Anderen.
An jedem Tag musst du von Neuem starten. Lasse nicht das alte Auto noch einmal an. Starte ein neues. Hochwürgen ist nichts für dich. Das war es nie.
Du bist kein Sammler schlechter Tage. Du markierst sie nicht auf dem Kalender. Die an dir ergangenen Untaten sind nicht Teil deiner Einkaufsliste. Wo du auch die Verletzungen der Vergangenheit sich hast aufhäufen lassen, du wirfst sie jetzt hinaus. Du hast, so wie die Dinge stehen, zu viel Gepäck bei dir. Kehre es alles weg. Wozu brauchst du es? Ist dies das Gepäck, was du gerne bei dir haben möchtest? Absolut nicht! Es spielt keine Rolle, wie recht dich schlimme Handlungen machen könnten. Es zählt, dass du sie los lässt.
Du hängst in deinem Geist keine Haftnotizen auf.
Es ist gut, Getreide zu zermahlen, nicht aber ein ums andere Mal Gedanken.
Fege die Gedanken, die dir nicht dienlich sind, aus deinem Geist heraus. Es gibt etliche Zimmer, aus denen du herauszugehen hast. Du verfolgst nicht die Spur des Schmutzes in dein Haus hinein. Halte deinen Geist gerüstet für Aufschwung und frei von schlechten Nachrichten. Das verspricht einfach keine Vergütung. Du wirfst den Kaffeesatz raus. Nunmehr wirfst du den Bodensatz deiner Gedanken von gestern und von den Vorjahren heraus. Räume deine Gedanken auf. Beginne von Neuem.
Dies ist alles, was es über Missstände zu sagen gilt. Du mögest mit ihnen nicht allzuviel zu tun haben. Du hattest genug von ihnen. Es liegt kein Sinn darin, das Tamtam mit Missständen fortzuführen. Sie sind nichts, was in deinem Herzen Unterschlupf bekommt. Von ihnen gilt es wegzugehen. Ebenso wie du ab und an alte Nahrungsmittel rauszuwerfen hast, hast du alte Gedanken rauszuwerfen. Sie sind nicht mehr gut, falls sie das jemals waren. Womöglich gehörten sie von Anfang an hinausgeworfen.
Montag war für gewöhnlich Waschtag. Du möchtest deine Kleider waschen und sie auf die Leine hängen. Behellige dich nicht damit, alte Gedanken zu waschen. Sie gehören hinausgeworfen, und Tschüss damit. Gedanken über Missstände sind niemals richtig. Wasche sie nicht sauber. Flicke sie nicht. Wirf sie raus.
Wenn dir ein lichter Geist lieb ist, ist dies die Manier, deinen Geist aufzuheitern.
HEAVENLETTER # 4426 – 6.1.13 – The Vast of the Vast
DIE GEWALTIGE WEITE DER WEITE
Gott redete:
Was spürst du, sobald du Mich nahe bei dir spürst? Fühlst du Mich dich halten, vielleicht dir über das Haar streichen, spürst du Meine Hand, wie sie deine Tränen abwischt, wie sie dein Gesicht glättet, wie Ich dich auf die allersimpelste Weise wissen lasse, dass Ich bei dir bin. Wie einfach das ist, dass Ich dir nahe bin, dir so nahe, wie nahe zu sein vermag. Ich kann pur dein Freund sein. Fühle jetzt Meine Präsenz. Fühle die Wärme Meiner Liebe, wie sie im Augenblick soeben über dich streicht. Spüre die Berührung Meiner Hand und die Wärme Meines Herzens. Geliebte, ihr seid mit Meiner Liebe gesalbt. Es ist Liebe, die eure Braue glättet. Es ist Liebe, die Uns Eins macht. Simpel, simpel ist Unsere Liebe. So Ich Alle umarme, wie Ich dich umarme, nicht anders umarmt dein Herz Alle. Alles schickt sich zu Einem Geeinten Einen. Liebe ist Unser Band, und doch gibt es da keine Zügel. Liebe ist frei, dem AllEinen mit offenen Armen entgegenzugehen.
Keiner entschlüpft Meiner Liebe. Es gibt kein Außerhalb Meiner Liebe. Ich bin die Totalität der Liebe, und mithin bist du sie, Meine Geliebte, Mein Geliebter. Demzufolge bist du es. Du bist die Liebe Meines Herzens, Die liebt und Die die Liebe über die Sterne und weit über die Sterne hinaus und über alles hinaus, wovon du je träumtest, verflicht. Das Weite Universum, das dir kenntlich ist, ist ein Tropfen in einem Eimer. Ah, die Liebe, die Wir gemein haben, die Liebe, die zugegen ist, das unübersehbar Weite der Liebe, die dich auffegt und hurtig zu Meinem Herzen, und demzufolge zu dem Universum jenseits des Universums, welches ihr kennt, hin trägt.
Selbst inmitten eures gegenwärtigen Gewahrseins – ihr habt noch keine restlose Kenntnis der unüberschaubaren Weite. Alles ist weiter, als ihr es euch ersinnen könnt. Ich sage euch, dass alleinig Weite ist. Endlosigkeit ist die Weite der Weite. Ewigkeit ist die gewaltige Weite der Weite, und doch sind Unendlichkeit und Ewigkeit nicht lang, sie sind ganz und gar nicht lang. In der Ewigkeit und Endlosigkeit gibt es kein lang oder kurz, und das ist es kurz gesagt, Geliebte. Es gibt keine Maßangaben darin, was wir als Ewigkeit und Unendlichkeit, Unendlichkeit und Ewigkeit bezeichnen. Es gibt keine Schilder. Nicht anders als bei Mir, sie sind unbeschränkt und können demzufolge nicht definiert werden. Was für Worte sind wohl in der Lage, das Wunder der Weite, die über Weite hinaus geht, zu bergen? Welche Hand vermag sie zu halten?
Wenn Ich von Weite rede, meine Ich Weite. Weite ist gewaltiger als ohne Grenzen. Ohne Grenzen besagt wenig, sobald es sich auf Weite beläuft.
Wir können Weite nicht einmal ein Becken voller Liebe nennen. Gut, natürlich, Wir können sie als alles bezeichnen, was Wir wollen, freilich ist kein Bassin imstande, Weite zu umfassen. Wir können Weite einen Ozean nennen, indes ist ein Ozean, so weit und breit er auch sein mag, schier ein Löffel voll. Selbstverständlich sind in der Weite keine Löffel vorhanden. Es gibt keine Gesetze, keine Gallonen, keine Fässchen.
Weite ist Vollheit, dennoch kommt der Weite nicht Vollheit zu. Falls Weite aufgefüllt werden könnte, wäre sie nicht Weite. Was wohl ist imstande, Weite zu bergen, es sei denn vielleicht ein Gefäß, ein Kelch, ein Gral. Nein, nicht einmal ein Heiliger Gral kann Weite umfangen. Alles, was ihr tun könnt, ist in der Weite schwimmen. Es gibt keine Küste, zu der hinzuschwimmen wäre. Es gibt einzig Weite, um in ihr eingetaucht zu sein.
Hier nun die Geschichte. Ihr wart seit eh und je in Weite eingetaucht. Es gibt für euch nichts anderes, um in es untergetaucht zu sein. Ihr könnt nicht in einem gehörigeren Maße eingefasst sein, als Weite in Grenzen gehalten werden kann. Euer Licht ist weiter als das Licht der Sonne, und das Licht der Sonne ist weit, gleichwohl seid ihr Weite Selber, die im Licht ihrer selbst implodiert und explodiert.
Ihr wart der Auffassung, ihr wärt eine Vierzig-Watt-Birne. Denkt noch einmal. Nein, haltet mit dem Denken ein. Umarmt das Sein. Ich kann nicht sagen, es sei das Weiteste von Allem, da Weite einzig Weite zu sein vermag.
Weite ist größer als ein Berg. Weite ist gar größer als Liebe, als Liebe dem gemäß, wie ihr es euch gönnt, Liebe entgegen zu nehmen. Weite hat keine irgend gearteten Grenzen. Ebenso wenig ihr.
HEAVENLETTER # 4427 – 7.1.13 – In the Silence of the Heart
IN DER STILLE DES HERZENS
Gott redete:
Durchtränkt von Stille, steht Liebe zuvörderst da. Eingeweicht in Stille, gibt es nichts, um die Liebe, mit der du erfüllt bist, zum Erliegen zu bringen. In Stille, da ist dein Herz stark. Dein Herz schlägt im Rhythmus der Stille Meines Herzens.
In Stille, da gibt es keine Verstricktheit. In Stille gibt es kein Ego, was dein Herz zerreißt. In der Stille des Herzens, da waltet Friede. Friede ist Absenz von Ego-Aufruhr.
In Minderem als Stille hast du das Gefühl, du seist solo in der Welt. In Minderem als Stille saust du herum, in der Abgeschirmtheit deiner Welt ein Star zu sein. Das Ego ist so weit weg von der Wahrheit. Du bist im Universum bereits ein Hauptdarsteller. Du bemühst dich, einen Preis zu gewinnen, derweilen du bereits wie die Sterne glänzt. Du gerätst aufgrund all deines Ringens, zu erlangen, was bereits erlangt ist, außer Atem. Du verschleißt dich im Rennen, Rennen, Rennen.
Du bist nicht angelegt, in der Welt außer Atem zu geraten. Du brauchst nicht zu sausen. Lehne dich eine Weile zurück. Lehne dich in die Stille zurück. Entlaste dich von Anspannung und Unvollendetheit. Du bist bereits vollendet. Wonach hastest du? Was für einer Möhre rennst du hinterher?
Lege eine Pause ein, und setze dich bei Mir hin. Wir wollen Uns zurücklehnen und geradewegs in die Widerspiegelung Unserer Augen schauen. Wir wollen schlicht dasitzen und Uns in die Augen blicken. Wir nehmen Uns von Förmlichkeit und Bemühtheit eine Pause. Wir sitzen auf einer Veranda. Wir schauen Uns den Himmel an. Wir erfreuen Uns am Himmel, und genießen die Ansichten. Wir erfreuen Uns an Allem. Sein ist alles. Wir genießen das Seien. Wir haben nichts, um Uns dafür ins Zeug zu legen. Wir haben das Seien zu genießen. Es gibt nichts zu tun außer Vergnügen zu finden. Lasst Uns an Unserer Nähe Gefallen finden. Lasst Uns so etwas Schlichtes zu tun genießen, wie Seien. Lasst Uns Vergnügen am Baldachin des Lebens in der Welt finden, derweil Wir dasitzen, in dem immerzu scheinenden Licht geborgen, das Wir ausströmen. Alles, was Wir sehen, ist ein Ausfluss von Licht aus Unseren Herzen der Freude, reichhaltig in der Stille der süßen andauernden Liebe. Wir sind vollauf vollendet. Wir sind Es.
Du kannst dich erheben und zur Arbeit zurückkehren, nicht indes zum Trubel. Unsere Herzen schlagen langsam und gütig.
Zeit existiert nicht, außer als ein mythenhafter Spielplatz. Und daher spielen Wir, was Wir auch an Partien spielen, hinwiederum in voller Kenntnis, dass Unsere Herzen in Friede münden.
Friede ist eine schöne grüne Weide. Wo Wir auch umherwandern, es ist eine grüne Weide. Alle Unsere Umgegenden sind inwendig in Uns. Ganz bestimmt folgen Güte und Erbarmen allen Tagen Unseres Lebens – wiewohl, was für einen angeblichen Bedarf an schonendem Erbarmen gibt es doch in der Welt des Friedens, in der Wir leben? Wir verbleiben im Frieden. Wo Unsere Herzen sind, darin liegt Friede.
Du bist die Präsenz von Friede auf Erden. Du bist der Zugangsweg zum Frieden auf Erden. Gäbe es einen Türsteher, du wärst es. Wie die Dinge liegen, gibt es keine Tür zu hüten. Es gibt keine Türen. Es gibt einzig die Stille, die in der Stille von Liebe keimt und sich rührt. Jene Liebe ist Unser. Sie ist ständig Unser. Wir halten nicht pur die Hände. Wir halten Uns an der Hand, gleichwohl sind es Unsere Herzen, die Anhänglichkeit an Schönheit, an Liebe, an Friede und an all die Ausschmückungen in der Welt aufrechterhalten, die sie bergen, um das Königreich des Himmels, Welches ist auf Erden, offen zutage zu legen.
Was ihr gerade tut, ist euch keine Frage mehr. Was ihr seid, das hat sich bereits betrieben. Ihr seid Mein Segen auf der Erde. Ihr seid Mein endloser wohltätiger Segen. Ihr seid Mein Name auf der Erde. Ihr seid Meine Stille, die die Welt mit stillem Licht überzieht, still wie Liebe, still wie Licht, nachdrücklich keinesfalls Nacht.
HEAVENLETTER # 4428 – 8.1.13 – In God We Trust
AUF GOTT VERTRAUEN WIR
Gott redete:
Vertrauen in Mich ist etwas, worum du dich verdient gemacht hast. Vertrauen ist etwas, was du dir, falls du denn etwas schuldig bist, selber schuldest, nicht Mir. Ja, sobald es sich auf Vertrauen beläuft, erweist du Mir einen Gefallen, das ist gleichwohl nicht der Beweggrund, Mir Lehnstreue zu geloben. Der Beweggrund ist dein eigenes Wohlbefinden.
Denke einfach an den Unterschied zwischen Vertrauen empfinden und Misstrauen spüren. Bei Vertrauen bist du geborgen. Da kannst du dich entspannen. Bei Misstrauen fühlst du dich unsicher. Bei Misstrauen bist du angespannt. Bei Misstrauen kämpfst du. Du magst der Auffassung sein, Kämpfen sei Stärke. Mag sein. Vielleicht das eine oder andere Mal. Selten. Geliebte, reagieren ist im allgemeinen kein Zeichen von Stärke. Sich wehren ist oftmals ein Zeichen für Schwäche. Deine Fäuste gehen bei der ersten Ahnung irgendeines Anstoßes, der auf dich zu komme, in die Höhe.
Was ist eure Fäuste hochnehmen, gerüstet zum Kampf, anderes als rückschrittlich? Reagieren ist Schwäche, Geliebte. Liebe, andererseits, ist Stärke. Jeder kann einen Wirbel machen. Nicht jeder indes kann lieben und vermag in allen Situationen zu lieben. Nichtsdestotrotz, Liebe ist eure größte Stärke. Es wird keine andere geben.
Beharrungskraft und Bestimmtheit haben ihren Platz, jedoch übertrifft Liebe alles.
Kämpfen ist ein hochgenommener Schild, es frisst deine Energie auf und verstärkt Giftstoffe, alldieweil Liebe reinigt. O, was für ein Unterschied, wenn du voll Ärger wundgescheuert, oder wenn du die Liebe selber bist. Mit Liebe, da schwingst du dich in die Höhe. Mit Ärger, da schwingst du niedrig.
Falls du wahrlich möchtest, dass die Welt zu einem besseren Ort wird, ist es an dir, sie dazu zu machen. Falls du wirklich, wirklich eine bessere Welt möchtest, worin besteht da dein Beitrag? Kämpfen ist ein Beklagen. Liebe ist wiedererstattende Rückgabe.
Selbstverständlich kannst du nicht einfach die Liebe anschalten. Gleichwohl kannst du dich in jene Richtung wenden. Welche andere Richtung gibt es, um sie einzuschlagen?
Ebenso wenig kannst du dein Zutrauen in Mich anknipsen, dennoch kannst du hochschauen, und dich zu höheren Höheren emporheben. Ich weiß, du möchtest das. Ich weiß, du möchtest Friede und Liebe sein. Du möchtest dich lieber auf Liebe als auf Scharmützel eingefluchtet sehen. Warum ist das dann so schwierig zur Ausführung zu bringen? Was gibt es, was dir die Liebe in deinem Herzen vom Leibe hält?
Es gibt etwas, was über den leeren Raum ausgesagt gehört. Auf die eine Weise in den Blick genommen, da ist es besser, dass dein Herz leerstehend ist, als angefüllt mit Selbstgerechtigkeit oder Ärger. Liebe ist nicht bestimmt, draußen in der Kälte belassen zu werden. Dein Herz ist bestimmt, voller Liebe zu sein. Wie gut du dich fühlst, sobald dein Herz voller Liebe ist. Du kannst dich nur gut fühlen, sobald es voll ist. Lasse dein Herz voll von Mir sein. Lasse dein Herz mit Liebe und all der Stärke, die die Liebe auf sich zieht, voll sein.
Dein Herz der Liebe wartet auf dich, dass du es andrehst. Schlicht so wie du im Winter die Heizung anstellst, so stelle jetzt dein Herz an. Gib deinem Herzen, was es möchte. Es möchte liebend gerne mit der Wärme der Liebe angefüllt sein. Dein Herz möchte gerne mit seiner Mission vorankommen. Es ist des Harrens auf das Hervorbersten seiner Liebe überdrüssig. Halte dein Herz nicht mehr länger im Wartestand. Es gibt für dein Herz nur eine Richtung zu nehmen, und die ist Voran. Dein Herz ist kein Soldat auf dem Weg ins Gefecht, alldieweil, es marschiert vorwärts. Vorwärts, schönes Herz.
Dein Herz ist dein eigener Zuständigkeitsbereich. Es wartet auf keine Signale von jemand anderem. Die ganze Liebe in der Welt von außenher ist für es nicht hinlänglich. Es ist begierig, seinen eigenen Motor anzulassen. Drehe dein Herz hoch. Gib bei deinem schönen aufblühenden Herzen Gas. Öffne der Welt, die so sehr nach ihm lechzt, dein Herz.
Sofern du Liebe finden möchtest, gib sie. Dies ist die Erfüllung Meines Traums.
HEAVENLETTER # 4429 – 9.1.13 – Let the Good Times Begin
LASSE DIE GUTEN ZEITEN BEGINNEN
Gott redete:
Lasse die guten Zeiten ihren Anfang nehmen! Wieso sich mit irgendwas anderem zusammenschließen? Triff eine Entscheidung, dass heute eine gute Zeit sein wird. Du wirst es so machen. Du wirst das Heute zu einer Erfrischung gestalten. Du wirst dich nach etwas Wundervollem umsehen, dass es geschieht. Du wirst es schaffen, dass sich etwas Wundervolles begibt, indem du dir diese Art Tag kürst.
Du hattest sie. Du hattest Tage gehabt, die schier aus der Feder Gottes herausgeflossen schienen. Du tanztest hier und du tanztest da, und Liebenswürdigkeit bahnte sich den Weg zu dir. Freue dich auf mehr.
Schau, glaube, dass du all das Glück verdient hast, was die Küsten der Welt bergen. Es ist nichts Unrichtiges dabei, glücklich zu sein. Du bist nicht genötigt, weniger als glücklich zu sein. Auf deinen Kopf ist kein Preis ausgesetzt. Du bist hier auf der Erde willkommen geheißen. Du bist der Freude wegen hierher gekommen, sie zu schenken und sie in Empfang zu nehmen. Worauf wartest du?
Was brauchst du wirklich, um glücklich zu sein? Vielleicht bloß einen Wandel in deinem Sinn. Hast du vielleicht die schwere Last getragen, nicht glücklich zu sein, so, als hättest du sie zu tragen, damit das Leben vorsichtig mit dir umgehe und dich nicht zu leicht nehme? Geliebte, euch, euch gehört es, das Leben leicht zu nehmen, und ihr werdet glücklich sein. Das Leben hat nicht müdemachend zu sein, damit es den Aufwand wert sei. Ungezwungenheit ist gut. Vielleicht ist der langen Rede kurzer Sinn das, dass du den Gedanken verwahrt hast, das Leben sei im Eigentlichen nicht zum an ihm Freude Haben.
Vielleicht hattest du die Vorstellung, das Leben sei voller Schinderei und Schwierigkeiten. Vielleicht bist du einen Berg des Lebens hinaufgetrottet, derweil das Leben tatsächlich in einer Waldlichtung mit allerhand fröhlichen Belustigungen zugegen ist.
Falls dein Leben nicht mit gar so viel Vergnügen einherging, so überreiche dir eine Auszeit von der Ernsthaftigkeit und habe jetzt Spaß. Falls du dich nicht jeden Tag amüsieren kannst, dann habe jetzt ein Vergnügen. Habe Spaß mit deinem Ernst. Puffe deinen Ernst spielerisch ein wenig herum, und zwacke die Wangen des Glücklichseins.
Komm schon, freue dich heute mit Mir. Dies ist Meine Einladung zum Glück. Dies ist Meine Einrede für dein Glücklichsein. Ich habe deinem Glücklichsein lange zugewartet. Ziehe die Armspangen an und schlage deine Trommel. Heute ist der langerwartete Tag, dass die Feier des Lebens beginnt. Lasse Jericho sein Horn schmettern. Lasse die Blätter in den Bäumen das Glockenspiel sein. Lasse den Wind eine Flöte blasen.
Alle sind hier. Die Kinder sind hier. Sie werden es dir vormachen. Sie wollen es dir weisen, wie den heutigen Tag genießen geht. Sie wollen dich bei der Hand nehmen und dir das diamantene Licht zeigen, das leuchtet, wo auch immer du dich aufhältst. Es scheint in Jedermann. Schaue durch neue Augen, und du wirst sehen, und du wirst erkennen.
Regen glitzert, und Eiszapfen funkeln. Augen gleißen. Lächeln schimmert. Lasse deine Stimmung funkeln. Dies ist der Ferientag der Ferientage. Man nennt es Leben. Das Leben hat keinen separaten Tag für Feiertage nötig. Ein jeder Tag ist ein bestechendes Geschenk, welches Ich euch geschenkt habe. Ich bitte euch, ihn zu genießen, ihn wertzuschätzen, in ihm zu leben, in ihm zu lieben, diesen Tag, just diesen heiligen Tag des Lebens.
Und falls dies ein zehnstündiger Arbeitstag ist, habe ebenso Gefallen an ihm. Spielen ist nicht immer mehr Vergnügen als Arbeit. Es ist gut, dich in etwas festzubeißen und dich darüber herzumachen, und glänzend hindurch zu kommen.
Woher rührt dieser populäre Glaube an Unbehagen? Lasst Uns die Auffassung von Unannehmlichkeiten hier hinausbefördern. Hinaus damit! Raus! Raus!
Lasst Unser Leben Hand in Hand gehen mit Klaviermusik oder einem Akkordeon oder mit Stöckchen-Klopfen auf einer Spülschüssel. Was tut das schon? Du leistest dem Leben Gesellschaft. Das Leben ist deine Gesellschaft. Finde Gefallen am Leben um alles, was es wert ist, und es ist Millionen wert. Es ist du wert, dein Herz und deine Seele wert. Lasse einfach die Idee von Kampf und von bergaufwärts und von alledem fallen. Gehe dem Licht und der Wärme der Liebe mit offenen Armen entgegen. Jetzt soeben im Augenblick, hörst du das?
HEAVENLETTER # 4430 – 10.1.13 – Because of the Illusion of Time
AUFGRUND DER ILLUSION VON ZEIT
Gott redete:
Beziehungen sind ein wenig wie Godwriting selber. Du weißt nie, was Ich angehe zu sagen, und daher weißt du nie, was Ich sagen werde, so lange, bis Ich es sage. Du weißt nie, wie eine Beziehung verläuft, geradeaus, einen Schlenker machend oder noch einmal um etwas herumgehend. Beziehungen sind ständig in Bewegung. In einer Beziehung gibt es kein Gleichbleiben. Überraschungen kommen da vorne zu liegen, und gelegentlich Erstaunlichkeiten. Beziehungen können sich eine Zeitlang in der Sonne aalen, und doch, sie erheben sich und rücken vor. Sie sind wie Schiffe, die die Meere befahren. Beziehungen sind zur See gehende Abenteuer. Sie legen an keinem Hafen für immer an.
Ich rede über Beziehungen von allerlei Gestalt, von Familienbeziehungen, von Beziehungen zu Lehrern, zu guten Freunden, von Liebesromanzen. Sie alle bewegen sich in schlängelnden Drehungen. Sie alle nehmen ihren eigenen Flug. Manche wachsen etwas näher heran. Manche wachsen auseinander. Manche nehmen zu und nehmen zu und erfüllen Träume. Manche schließen sich ab und gehen zuende. Du meine Güte, manche Beziehungen speien Feuer aufeinander. Alle Beziehungen befinden sich im Prozess. Auf der Erde werden Partien zur Aufführung gebracht, Geliebte. Im Leben werden Beziehungen stets auf dem Boden zum Sich-Einspielen gebracht. Ein passendes Gegenstück mag ja im Himmel ausgedacht worden sein, dennoch ist es auf Erden, wo es unter Dach und Fach gebracht wird.
Beziehungen scheinen nicht ohne die Mitwirkung des Paares in die Höhe zu schweben. Eine ganze Menge Beziehungen wachsen auf der Erde zusammen oder brechen auf der Erde auf. Und wer soll sagen, ob das richtig oder nicht richtig ist. Vielleicht ist jetzt im Augenblick, was auch immer es ist, richtig.
Ebenso wenig ist es wahr, der Pfad der wahren Liebe sei abschüssig. Es ist schier so, er windet und kringelt sich auf allerhand Weise herum.
Ist Liebe einzig sich von selbst begebend, oder wächst Liebe heran und schafft sie es zum Seien? Jeder weiß darum, dass Sich-Verlieben nicht die gesamte Geschichte ausmacht.
Menschliche Leben sind gut und gern wie Prosawerke, pflichtest du dem bei?
Ein Kind wird geboren. Was für eine schöne Konnotation das Wort Baby doch hat. Das Baby wächst und wird zu einem kleinen Jungen oder Mädchen. Dann zu einem Teen-ager. Danach zu einem Erwachsenen. Hinterher hat das Baby Babys. Dann werden die Eltern, ebenso wie die Eltern davor, grauhaarig, und danach, noch bevor du es mitbekommst, befinden sich die Großeltern für eine Interimszeit auf ihrem Weg zurück Nachhause. Und so nimmt es seinen Lauf, eine Lebenswoge nach der anderen, allesamt auf einer Reise auf dem Ozean des Lebens. Eine Seite nach der anderen wird umgeblättert, und nichts ist das gleiche. Alles steht im Begriff, umgestaltet zu werden, derweil Wir entlanglaufen. Dennoch, seid eingedenk, Ich gehe mit euch.
Aufgrund der Illusion von Zeit trägt sich alldies zu. Es wird, wie viele Male auch, wiederholt, ist niemals das gleiche, und ihr möchtet immer mehr Geschichten bekommen zum Lesen. Ihr denkt, ihr lebt sie, allerdings ist es mehr so, wie wenn ihr sie lest oder sie als einen Film anseht, der sich vor euren Augen begibt.
Wie wenig ist in der Welt, um daran festzuhalten, und doch, wie feste haltet ihr fest. Und wie ihr doch nicht los lassen mögt, selbst dann, wenn ihr erkennt, dass es, was auch immer, bereits auf und davon ist. Es ist vorbeigeschlüpft. Es ist irgendwie irgendwohin gegangen. Unglaublich – ein Fisch ist auf einer Bahn dahergeschwommen. Ein Kapitel wurde abgeschlossen. Nichtsdestotrotz, Das Buch des Lebens schließt niemals, ebenso wenig existierst du im Eigentlichen niemals nicht. Das Physische fällt ab und der Strahlende Eine erhebt sich.
Was, Geliebte, ist daran zuungunsten? Was macht irgendetwas davon zu einer Tragödie oder zu einem Ansturm? Warum diagnostiziert dies die Welt als etwas, was die Lage der Dinge sei? So ist es immer gewesen. Es ist keine Neuentwicklung. So läuft das Leben, und so läuft das Leben weiter. Im Letztlichen ist das Bühnenstück das gleiche. Kleinere Abweichungen, jedoch die gleiche Handlungsanlage. Muss dies für euch ein Schock sein, Geliebte? Habt Vergnügen an eurem Glücksfall auf der Bühne.
HEAVENLETTER # 4431 – 11.1.13 – Oh, To Be Free of Annoyances
OH, VERDRUSS LOS SEIN
Gott redete:
Sage „Danke Dir, Gott“, selbst für den Verdruss in deinem Leben. Warum nicht? Dies ist ein geeignetes Mittel, Verärgerungen zum Abgang zu verhelfen.
Das Ärgernis, das du erlebst, unterweist dich in etwas. Es könnte dich lehren, dass du dem, was dir hinderlich zwischen die Beine gelangt, zu viel Aufmerksamkeit zollst, ob es sich nun um einen Menschen, um einen Rechner oder um dein Auto handelt, was nicht anspringt. Ist es möglich, dass du Scherereien zu viel Macht überantwortest, so, als hätten sie weidlich das Sagen über dich?
Wenn dich Dornen stechen, bist du vielleicht zu empfindlich und machst zu viel aus ihnen. Auf jeden Fall ist die Sache mit den Verdrießlichkeiten die, sie los zu lassen. Wieso sie in deinem Geist behalten, dass sie dort schwären? Wieso sie immer und immer wieder durchgehen? Bald genug tritt eine weitere auf. Die letzte ebbt ab, und eine neue nimmt ihre Stelle ein. Sie wurmt dich gewaltig.
Geliebte, ihr bildet Verärgerungen zurück, sobald ihr sie los lasst.
Ihr werdet an allerhand scharfe Erwiderungen und an all die damit verbundene Unfairness denken mögen. Wie fair seid ihr euch selber gegenüber, wenn ihr ein Ärgernis sich an euch zu schaffen machen lasst?
Oh, des Verdrusses ledig sein. Wie bezaubernd wäre das? Ihr würdet nicht beunruhigt und verstört herumlaufen. Dies ist eine Wahl, die an euch ist. Vielleicht warst du, unwissentlich, ein Sammler von Ärgernissen. Andere Menschen verhielten sich unangebracht, da bist du dir sicher, und es kann sein, sie waren es durchaus. Nichtsdestotrotz, du hast es dir eingeräumt, zu Ärgernissen hingeführt zu werden. Wer stellt in Wahrheit die Widerspiegelungen von Ärgernissen vor dich hin? Ihr tut das, Geliebte, ihr seid das.
Wenn ihr auf eurer Bluse vorne einen Dreckfleck bekommt, schnippt ihr ihn weg. Ebendas könnt ihr mit all den nervigen Ärgerlichkeiten tun, mit all den Dingen, die die Menschen niemals hätten sagen sollen. Schnippt sie weg. Wirklich und wahrhaftig, was haben sie mit euch zu tun, außer ihr sagt es ihnen an, euch etwas anzugehen? Selbstverständlich ist es so, auch die anderen Menschen können es ansagen, das aber ist deren Partie, nicht die deine. Du hast auf kein Spiel einzugehen. Sofern du spielst, hast du es dir ausersehen gehabt zu haben, dich auf ein Spiel einzulassen. Ebenso wie Andere, in ihren Bemerkungen, sich dessen, was sie tun, nicht so gewahr sein mögen, so wirst auch du dir womöglich deiner verdeckt ergangenen Absprache mit ihnen nicht gewahr sein. Wie kann es sein, dass du ein Mit-Verschworener bist, und doch, was sonst kannst du sein, unterdessen du unaufhörlich deine Gedanken auf sie zu wendest und dich genervt fühlst, unterdessen du dich derart belästigt, dich derart von dem wahnwitzigen Benehmen eines Anderen gereizt findest? Darauf läuft es doch hinaus, oder etwa nicht?
Es gibt jene Menschen, von denen du gerne nichts anderes möchtest, als dass sie dich in Ruhe lassen. Du möchtest dich nicht mit ihren Meinungen über dich befassen. Dir ist ihre Billigung nicht mehr lieb als ihre Missbilligung. Wer sind sie, dass sie sich als Richter über dich aufschwingen? Das ist deine Frage, nicht wahr? Wie können sie es wagen? Ihnen ist es wohl danach, sie seien der Richter und die Jury über dich. Und so hast du das Gefühl, dass sie Nadeln in dich hineinstecken. Gut, dann ziehe jene Nadeln heraus, und setze dich frei. Nachdem jene Menschen, die dir derartigen Verdruss bereiten, ihre Bemerkungen dem Mund oder der Feder haben entkommen lassen, bist du es, der dies mit sich herumträgt. Es bist du, der es unter seine Haut lässt. Es bist du, der ebendarin fortfährt.
Tue die einen oder anderen sonstigen Gedanken auf. Denke an Bemerkungen, die Menschen, die dich lieben, zum Ausdruck bringen. Dies ist die andere Wange hinhalten, Geliebte. Denkt an Menschen, die euch mit ihrer Liebe und mit ihrem Seien fördern.
Wenn es da einen Song gibt, den ihr nicht mögt, dann nehmt ihn aus dem Plattenspieler und legt einen anderen auf. Wie schwer ist das zu bewerkstelligen?
Nun denn, als ihr ja jetzt die Idee davon mitbekommen habt – – dies ausführen, darum geht es. Billigt es keinem Verdruss zu, zu eurem Leben Zugang zu finden. Und, falls ihr das tut, dann ersetzt Verärgerung durch etwas anderes unschwerer Kenntliches – wie Liebe.
HEAVENLETTER # 4432 – 12.1.13 – Like Holding Hands
WIE SICH AN DEN HÄNDEN HALTEN
Gott redete:
Sprecht mit euren Augen zu Mir. Ihr Schönen Seinswesen, schaut hoch, dorthin wo Ich eurem Dafürhalten nach bin. Schaut hoch, dorthin, wo Ich eurem Dafürhalten nach nicht bin. Wohin ihr auch blickt, da BIN Ich. Ich bin nicht vor euch verborgen. Natürlich bin Ich nicht körperlich sichtbar, außer du gelangst dazu, Mich durch die Ebenbilder anderer Menschenseinswesen vor dir zu erschauen. Tatsache ist, alle physischen Anderen sind nun einmal unvermittelt Du.
Das Physische ist bloß ein Tropfen im Eimer, und ihr seid als mehr als das Physische angesetzt. Ich bin Ewig, so wie du Ewig bist. Dein Körper ist nicht ewig. Er ist eine Kleinigkeit, die eine Zeitlang einspringt, einspringt für ein Zwischenspiel, in dem du Das, Worum du bereits weißt, aufs Traulichste im Blick hast. Du lernst Mich kennen. Du erkennst dich selber, bloß meinst du, Ich hielte Mich dir gegenüber auf der anderen Seite auf.
Ein menschlicher Körper ist eine schöne Sache, und doch ist er etwas Vergängliches. Die Realität von dir ist ewig. Insofern ist Unser Seelen-Geist der gleiche. Sofern Seelen Adler wären, wären Wir Adler. Jedenfalls fliegen Seelen. Es gibt keinen Ort, den Menschenseelen nicht zu erreichen vermögen, selbst obschon es so etwas wie Raum, um dort anzulangen, nicht gibt. Gleichwohl, sofern es dir lieb ist, dich Mich als eine Seele zu denken – Unsere Seelen sind in Bewegung. Wir sind voneinander gerührt. Unsere Seelen lieben, und lieben meint Einssein. Nicht Illusion von Einssein. Einssein ist wahrhaftig. Vielzahl ist eine Illusion. Der Ausdruck ‚Ein Gott‘ nimmt eine neue Bedeutung an.
Was indes sorgen Wir Uns um Illusion? Wieso Illusion als einen Umweg betrachten, derweil sie ebenfalls lieb gehalten ist? Lasst Uns ganz einfach Liebe gewahren, und Wir sind imstande, Uns der Illusion gewahr zu sein und die Illusion ebenfalls zu lieben.
Ihr seid Mir eine Annehmlichkeit. Es behagt Mir, an euch zu denken. Euch ist an Mich denken eine Geborgenheit, sobald ihr dank des Meiner Gedenkens getröstet werdet. Ich schenke euch Trost. Und worüber reiche Ich euch Trost? Eure Bekanntschaft mit Mir ruft euch ins Gedächtnis, dass mehr an euch ist denn die menschliche Hülle, die euch ummantelt. Meine Gegenwart inwendig in euch und euer Gewahrsein Meiner rufen euch ins Gedächtnis, dass ihr weitaus mehr seid, als das, was das Auge zu sehen imstande ist. Dieses Gewahrsein ruft euch Unseren Schulterschluss ins Gedächtnis. Dies ist die Gedächtnisstütze daran, dass da ein Gefilde jenseits des Physischen existiert, wo das Leben spielend leicht geht. Dies ist das reelle Feld des Lebens. Das, was ihr seht, ist eine hastig ausgeführte Skizze. Das, in dem ihr fürwahr lebt, ist nicht hastig hingezeichnet.
Ihr könnt es, wenn es euch lieb ist, so sehen, dass euer Leben auf der Erde in der Verkleidung eines Menschenseinswesens wie eine Eskapade in einem Traum ausgewiesen ist. Der Traum scheint real. Er scheint real, und doch ist es ein Bruchteil eines Traums, derweilen ihr Allesamt Allheit seid.
Im Traum des Lebens, von dem Ich rede, erwacht ihr nach und nach. Es braucht eine Weile, indes erwacht ihr Stück um Stück zu dem unabänderlichen Befund des Lebens, das über das Physische hinausgeht. Es gibt ein Herz jenseits des Herzens, welches mit der Realität vertraut ist, und dieses Herz lebt sie voll und ganz.
Du hast eine Seele. Deine Seele ist dein genaues Radar. Alles im menschlichen Leben vermeldet schlicht und einfach die oft übersehene Realität deiner Seele und ihrer Reisen zum Himmel, wo sie fürwahr ihren Wohnsitz hat.
Du bist ein Himmelsseinswesen. Das Physische belegt allerdings deinen Aufmerksamkeitsraum. Es nimmt deine Beachtung von der Essenz deiner Seele fort. Das Leben deiner Seele ist gehörig mehr als Materielles. Das Leben deiner Seele ist dein Leben. Deine Seele ist die Essenz von dir. Ich erfasse die Seele von dir tief in Meinem Herzen. Wir sind unzertrennlich. Unsere Seelen treffen aufeinander, und Unser Einssein liebt. Dies ist die Geschichte deines Lebens. Unsere Seelen halten sich sozusagen an der Hand, und Uns ist es allerliebst, Uns an der Hand zu halten.
HEAVENLETTER # 4433 – 13.1.13 – The Greatest Show on Earth
DIE GRÖSSTE SHOW AUF ERDEN
Gott redete:
Wenn du darüber nachdenkst, was kann köstlicher sein als das Leben selbst, dasjenige, mit dem dich das menschliche Leben beschenkt? Wenn du darüber nachdenkst, liegt eine ganze Reihe von Wonnen vor dir. Wir können anfangen mit dem Gelb der Sonne und dem Blau des Himmels und dem Weiß der Wolken, die auf den Himmel hinskizziert sind. Wir können anfangen mit der Wärme der Sonne und mit so einer Sache wie einer Brise. Wir können anfangen mit deinen Augen, deinen Ohren und all deinen Sinnen, und was sie alles zu dir her führen, um es zu erleben und zu erfahren. Denke einfach einmal daran! Es gibt so eine Sache wie Geschmack und Tastgefühl und die Wunder, die sie vollbringen. Denke einfach an Stille, und an Geräusche, an Blätter, die rascheln, an Vögel, die singen, und an Löwen, die brüllen, und an das Bellen eines Hundes und an das Miauen einer Katze.
Denke an Neugeborene. Babys aller Art, von einem Warzenschwein bis hin zu einem Panda, sind die herzigsten Dinge, die du je gesehen oder von denen du je gehört hast. Da haben wir sie, ganz neu auf der Erde, sich ihrer selber sicher im Gewahrsein, dass sie hier einen Platz haben. Sie sind vorgesehen, hier zu sein. Natürlicherweise vergnügen sie sich an der Welt, welche ihnen Vergnügen bereitet.
Ruhmreich ist ein Tag auf Erden und alles, womit ein Tag auf Erden gefüllt ist.
Wie voll ist ein Tag auf Erden.
Es gibt Bäume und Blumen und Gartenwege. Es gibt Felder und Wälder und Ozeane in aller Tiefe. Es gibt so zahlreiche Wunder auf der Erde, wie kann jemand das Leben auf der Erde satt haben? Was ist passiert, dass etliche Meiner Kinder vom Leben auf der Erde erschöpft sind? Es muss so sein, dass ihre Herzen das Sich-Auftun eingestellt haben. Etwas trat auf oder trat nicht ein, was sie gegenüber ihrem Abenteuer auf Erden verhärtete.
Keine zwei Tage sind gleich. Keine zwei Minuten sind gleich. Keine zwei Menschen. Keine zwei Wege. Die Erde ist eine Diamantenmine.
Da sind Hände, die nicht gehalten, da sind Küsse, die einbehalten werden, da ist Liebe, hinter die zu kommen ist. Da sind Hügel, die noch nicht bestiegen wurden. Da ist ein Geschmack, den du noch nicht hattest. Da gibt es eine Ansicht, die du noch nicht im Blick hattest. Ein Schrei, den du noch nicht vernommen hast. Ein neues Parfum. Und da ist stets unfehlbar der Tau der Morgendämmerung.
Sage Mir, wie kann man dieser übernatürlichen Welt überdrüssig werden, die Ich für euch vorgesehen habe? Gibt es da die eine oder andere unverbrauchte neue Unterhaltung, die euch vonnöten ist? Bei dem, was ihr für nötig befindet, was vermögt ihr davon hier auf dieser Erde, welche Ich segnete und euch aushändigte, nicht aufzutun?
Falls ihr nicht mehr Weiteres auftreiben könnt, was ihr reizvoll findet, dann lautet für euch die Alternative dazu, etwas Weiteres zu verschenken und zu geben. Vergesst euch eine Weile, und seid einem Anderen dienstbar. Zeigt es einem Anderen, es sich gut gehen zu lassen. Öffnet jemandes Augen, und die euren werden sich aufs Neue anschicken, die Schönheit in der Welt vor euch zu sehen.
Du wirst anheben, Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge in den Blick zu nehmen. Du wirst beginnen, die Kostbarkeiten vor dir zu erfassen. Du wirst sie in deinem Herzen als Teil der Großartigsten Schau auf Erden erfassen und Anderen den Weg weisen. Weise den Weg zum Glücklichsein Anderer, und dir ist garantiert, in deinem eigenen Herzen Freigiebigkeit aufzutun und sie zur Welt hin zu blasen, so, wie du einen Kuss, eine Blume oder einen Gedanken in die Höhe wirfst. Du beherzigst das Glück. Du hältst dich an den Flug der Vögel. Du schließt dich dir selber nach dorthin an, wohin du dich selbst und die ganze Welt mit dir nimmst.
Des Lebens auf der Erde müde? Vergiss das. Fange stattdessen an, zu schauen. Erschaue Meine Liebe. Betrachte deine eigene Liebe. Betrachte die Liebe auf einer Erde, was so viel heißt wie dich mit nie endender Freude erfüllen. Auf dieser Erde kommt der Freude kein Ende zu, und alle Freude ist dein, zur Entgegennahme vorgesehen. Nimm sie. Bringe Freude voran. Liebe die Welt, und mache sie glücklich. Die Welt schuldet dir keinen Lebensunterhalt. Sie dreht sich voller Freude im Kreis, und alle Freude ist für dich hier, dass du dich ausgiebig mit ihr befasst.
HEAVENLETTER # 4434 – 14.1.13 – You Are the Light Bringer
DU BIST DER LICHTBRINGER
Gott redete:
Wie einander in Dienst nehmend Unsere Herzen doch sind. Wie Wir Uns umfassen. Wie in Liebe eingetaucht Wir sind, derweilen Wir auf dem Unruh-Rädchen des Lebens sitzen. Wie viel Liebes Unsere Augen doch erzählen. Wie viel Liebe sich in der Kreisbahn des Mondes in Umlauf befindet. Wie viel ist auf Erden beschert, und wie viel erachtet ihr, Meine Liebsten, doch für selbstverständlich?
Wir haben allemal eine Beziehung. Wir haben geradewegs mit jedem und allem eine Beziehung. Wir haben eine Liebesbeziehung mit den Sternen zum Beispiel. Das ist unbestreitbar. Jeder weiß, dass die Sterne etwas sind, und dass Unsere Beziehung mit den Sternen schlechterdings ein Ereignis ist. Lange mögen die Sterne leben!
Nun möchte Ich von euch reden. Wenn Ich von euch rede, nehme Ich ebenfalls auf Mich Bezug, denn Wir, du und Ich, Wir haben Vieles gemein. Nun reden Wir im allgemeinen Sprachgebrauch, mithin möchte Ich zu dir Eines Meiner Kinder sagen, was ja die zahlreichen Meine Kinder bedeutet, die über das Universum hinweg verstreut im Blick stehen, die hinwiederum – in der Gesamtheit – Eins sind. Lasst Uns das aus dem Weg schaffen.
Du bist Mein Herz, zur Welt hin ausgesprengt. Ich fragte Mich Selber: „Wie viel Licht kann in der Welt entzündet werden?“ Um Mir diese Bewandtnis angelegen sein zu lassen, erschuf Ich euch, und demnach erschient ihr, diese Welt mit dem Licht der Liebe aus eurem Herzen zu erleuchten.
Ihr seid der Lichtbringer, die Liebe-Laterne, und Ich halte euch geradewegs mit den Sternen in das Universum hoch. „Sterne am Nachthimmel, erhellt die Welt“, sagte Ich. Und Ich sagte zu Meinen Beträchtlichsten Seinswesen auf Erden, den Menschenseinswesen: „Erhellt das gesamte Universum Tag und Nacht. Seht zu, dass es keinen Augenblick gibt, in dem sich die Welt im Dunkeln befindet. Ich beauftrage euch, die Welt zu beleuchten und sie niemals verdüstern zu lassen.“
Und ihr, ihr spracht: „Ja. Ja, Gott. Ja, Gott, ich möchte das tun. Ich möchte die Fackel der Liebe für alle Zeiten halten, in allen Jahreszeiten, bei jeder Begebenheit, einerlei wie ärmlich sie ist. Gott, dies möchte ich gewisslich tun.“
Und Ich fragte, wie es alle Eltern tun würden: „Du wirst das auch nicht vergessen, nicht wahr?“
Und du sprachst: „Geliebter Gott, ich werde es niemals vergessen. Dies ist Dir, Gott, mein Gelöbnis. Ich werde mich ständig der Sendung auf die Erde entsinnen, die Du mir hast zukommen lassen. Ich werde sie immer ausführen. In was für einem Dunkel an Unwissenheit die Welt sich auch befinden mag, ich möchte sie erhellen. Ja, Gott, ich werde das Licht der Welt sein.“
Was sich danach nun begab, ist, dass du – nicht so sehr zu vergessen schienst, während du die Erhellung des Universums einem/r deiner zahlreichen Brüder oder Schwestern überließt, sich derer anzunehmen. Du dachtest: „Von uns gibt es ausreichend viele, um dies in die Hand zu nehmen. Es muss nicht ich sein.“
Du dachtest, du hättest die Welt einbezogen, die vermeintlichen Anderen dachten indes fast genau das gleiche. Jeder verließ sich auf seinen oder ihren Platzhalter. Und damit ließt ihr eure Zuständigkeit unerfüllt.
Es gab da jene mächtigen Seelen, die zur Erde kamen und ihre Verantwortung übernahmen, und wie licht waren die Nachtsterne und wie hell war das Licht der Liebe, welches aus ihren Herzen strömte. Sie wurden zu den Erhabenen, und du kennst ihre Namen gut, obschon einige der Vergessenheit anheim gefallen sind. Es gab auch Jene, die schienen ihr Licht, und ihre Namen wurden nie bekannt gemacht. Sie waren schlicht ebenso erhaben wie die Erhabenen, bloß waren sie rundum nicht wohlbekannt. So ist es einfach dann und wann. Und auch das ist ausgezeichnet. Erhaben ist erhaben, ob bekannt oder unbekannt.
Heute gibt es ebenfalls Erhabene. Vielleicht bist du Einer. Halte schier dein Licht unaufhörlich in die Höhe, und Mein Wille möge geschehen.
HEAVENLETTER # 4435 – 15.1.13 – The Blessing of Humility
DER SEGEN DER BESCHEIDENHEIT
Gott redete:
Ich muss euch, bei allem Respekt, fragen: Wer seid ihr, dass es euch ums einem Anderen Vergeben zu tun ist? Was hat euer Gegenüber getan, um ihm euer Vergeben zu gewährleisten? Stellt ihr denn vielleicht Standards auf?
Vielleicht ist jemand oder eine Gruppe von Jemanden nicht das, was du meinst, sie sollten es sein. Vielleicht denkst du, sie sollten sich so anziehen oder reden, wie sie es deiner Auffassung nach tun sollten? Wie, das möchte Ich fragen, bist du vorgesehen zu sein?
Wer machte dich zum Richter? Wer stellte dich über alle anderen oder über die meisten anderen oder über einige andere oder schier über einen Anderen? Wer erklärte dich zum Schrittmacher der Welt? Wer erklärte dich zum Alleswisser!? Nicht Ich! In dem Falle muss es so sein, dass du ein selbsternannter Kritiker bist. Dein Empfinden davon, was du jour ist, ist nicht gefragt. Vielleicht mischst du da ein, was nicht an dir ist, es einzumengen.
Du hast genug zu tun, dir selber Rat zu erteilen. Zu den ersten Dingen, die du erlernen mögest, gehört, dass du nicht der Diktator der Welt, nicht die Welt im Großen, nicht einmal die Welt deiner Familie bist. Du bist nicht angelegt, ein Nein-Sager zu sein. Du bist bestimmt, zum wenigsten, zur Genüge in Ruhe zu lassen.
Vielleicht bist du der Auffassung, du wissest es besser als alle anderen. Du weißt nur, was du weißt. Du weißt nicht, was Andere wissen. Dir ist noch nicht klar, dass du dich um deine eigenen Sachen kümmern sollst.
Vielleicht gehörst du zu den trefflichen Menschen, deren Glauben auf wohltätigen Handlungen liegt, wo indes befindet sich die Wohltätigkeit in dem Verdammen eines Anderen, da du Standards aus deiner eigenen Fertigung an ihn anlegst. Halte dich selber an höhere Standards, Geliebte, Geliebter. Sofern du mitreden möchtest, so lasse deine Stimme verlauten, dass sie Verstehen hat, dass Andere allemal ihre eigenen Wege erlernt haben. Du bist nicht bestimmt, jemandes Lehrer zu sein. Falls es an dir ist, Andere zu unterweisen, dann bist du bestimmt, es durch Beispiele und nicht durch Verdammung zu tun. Seit wann bist du in deinen eigenen Augen vollkommen gewesen?
Wenn du denkst, jedermann sollte so sein, wie du es sagst, dann fahre darin fort und wirf ein Netz der Kritik aus, sodass sich Andere nach dir ummodeln mögen. Sofern dir es, derweilen du diesen Gedanken ausgibst, lieber ist, dass Andere nicht so habgierig im Auszusetzen-Haben sind wie du, dann ändere jetzt deine Fasson. Wandle dich. Erschaffe dich in Meinem Bilde.
Das Leben bringt dir und einem Jeden die gesegnete Wohltat von Bescheidenheit bei. Bescheidenheit ist nicht im Wert mindern. Sie ist mit offenen Armen aufgreifen. Bescheidenheit spricht:
„Ich liebe meine Brüder und Schwestern, und ich möchte sie in den Arm nehmen. Ich möchte mich so gerne in diesem menschlichen Unterfangen namens Leben mit ihnen zusammentun. Falls es etwas gibt, was ich gerne an ihnen geändert sehen möchte, möchte ich es in mir selber sehen und mich selber als erstes verwandeln. Ich bin nicht gekommen, um zu erleben, dass ich der Weisheit letzter Schluss bin, der über einen Anderen alles Sagen oder das eine oder andere Sagen hat. Was ich gerne hätte, Andere hätten es zu lernen, das möge ich als erster lernen. Möge es so sein, dass ich der erste bin beim Lernen all dessen, was ich gerne von anderen hinzugelernt sehen möchte. Lasse mich mehr sein, als ich es gestern war. Lasse mich weniger aufgeblasen sein, als ich es gewöhnlich war, oder, besser noch, lasse mich ohne Hochnäsigkeit und ohne jedes ungehörige Empfinden von Überlegenheit sein, die einzig eine Maskierung für mein eigenes Empfinden, nicht hinlänglich genug zu sein, zu sein vermag. Ich verbrachte mein Leben damit, Andere zu kritisieren, damit ich an mir selber nicht Kritik zu üben hätte. Und daher sonderte ich mich von meinem Einssein mit der Menschheit und von meinem Einssein mit Gott ab. Ich setzte mich unter falschen Prämissen darüber. Ich belog mich selber, kehrte Anderen den Rücken zu und trug die Nase hoch. Ich gebe mein vormaliges Aufzwingen der Welt gegenüber auf. Lasse mich heute von neuem beginnen und die Weisheit der Liebe lernen. Lasse mich mich sein, und lasse jedermann sein, so wie er es in Gottes Augen ist.“
… = Version II (dann „redigiert“ und gewählt durch Gloria)
HEAVENLETTER # 4435 – 15.1.13 – The Blessing of Humility
DER SEGEN DER BESCHEIDENHEIT
Gott redete:
Ich muss euch, bei allem Respekt, die Frage stellen: Wer seid ihr, dass es euch ums Anderen Vergeben zu tun ist? Was hat euer Gegenüber getan, um ihm euer Vergeben als Gewähr anzudienen? Stellt ihr vielleicht Standards auf?
Vielleicht ist jemand oder ist eine Gruppe nicht das, was du meinst, sie sollten es sein. Vielleicht denkst du, sie sollten sich so anziehen oder reden, wie sie es deiner Auffassung nach tun sollten? Wie, das möchte Ich fragen, bist du vorgesehen zu sein?
Bist du der Entscheider darüber, wie ein Anderer aussehen sollte? Ich frage euch: Erklärte euch jemand zur Höchsten Welt-Autorität?! Nicht Ich! Dann muss es jedenfalls so sein, dass du dich selber dazu ernanntest. Geliebte, Geliebter, wie viele Menschen richteten an dich die Frage, was denn deinem Empfinden nach du jour sei, und wie viele Personen richteten diese Frage nicht an dich?
Persönliche Fassons von Herangehensweisen an das Leben sind persönliche Fassons von Herangehenweisen an das Leben. Ein Jeder tut nach seinem Vermögen sein Bestes. So viel wie möglich haben Andere das Erzeugnis aus sich selbst heraus zu sein. Gib Anderen statt, frei zu sein, um zu sein, wer sie sind. Ihre Art ist, wie sie es lernten, mit der Welt umzugehen. Womöglich erbittest du zu viel. Bisweilen hast du dieses und jenes zur Genüge alleine und für sich zu lassen.
Die Mehrheit Meiner Kinder haben genug zu tun, sich selber Rat zu erteilen. In etwa, dass Jeder denkt, er wisse es besser denn in etwa jeder Andere, demhingegen weißt du und weiß jeder nur so viel, was du weißt und was er weiß. Du weißt nicht, was Andere wissen. Manchmal, da hast du einen dir schwer fallenden Besuch zu tätigen, da du, fürwahr, aus der Güte deines Herzens heraus, dem Anderen gerne helfen möchtest. Manchmal hast du dir deine Worte zu sparen. Wann wird es als wohlwollende Gesinnung gespürt, sobald du auf die Verkehrtheit der Wege des Anderen hinweist?
Wo kommt bei dem Hinweisen auf die Verkehrtheit der Wege der Anderen Menschenliebe zu liegen? Du hast deine Standards, und Andere die ihren. Falls du Andere an anderen Maßgaben messen musst, wie stünde es dann damit, dass du dich um den Bescheid angehst, dich selber an eine unbeschwertere Maßgabe zu halten? Falls du denn eine Stimme haben und mitzureden hast, dann habe eine Stimme, die versteht, dass Andere auf ihre Weise gelernt haben. Das Leben wird die Unterweisung zur Ausführung bringen. Falls es dir gilt, Andere zu unterweisen, dann lehrst du am Besten kraft Beispiel und nicht kraft Schwächen.
Bisweilen ist es ein schwerer Aufruf, da du von der Liebe her kommst, und da du den Menschen, dem du Ratschläge erteilst, in aller Liebe segnen und beglücken möchtest. Entsinne dich, dass ein Jeder Mich hat, ebenso wie du Mich hast. Bringe dir mehr bei, denn du Anweisungen erteilst.
Das Leben lehrt dich und einen Jeden sonst die gesegnete Wohltat der Bescheidenheit. Bescheidenheit ist umspannend. Die Bescheidenheit in dir redet:
„Ich liebe meine Brüder und Schwestern, und ich möchte sie gerne in den Arm nehmen. Ich möchte mich so gerne in diesem menschlichen Unterfangen namens Leben mit ihnen zusammentun. Falls es etwas gibt, was ich in ihnen geändert sehen möchte, möchte ich dessen Gegenstück in mir selber sehen, und möchte ich zusehen, dass ich mich selber als erstes verwandle. Ich bin hergekommen, um zu verstehen, dass ich nicht jemand bin, der alles Sagen oder der irgendein Sagen über einen Anderen hat. Was immer auch Andere meiner Auffassung nach hinzuzulernen haben, das möge ich mir beibringen. Möge ich der erste sein, der all das erlernt, was er gerne Andere lernen sehen möchte. Lasse mich mehr sein, als ich gestern war. Lasse mich ohne einen irgend gearteten Sinn an All-Wissendheit sein. Derartige All-Wissendheit kann sich als eine Maske für mein eigenes Empfinden ausweisen, nicht gut genug zu sein. Möchte ich mein Leben verbringen, indem ich Andere kritisiere, damit ich mich selber nicht zu kritisieren habe? Ich möchte mich nicht mehr länger von meinem Einssein mit der Menschheit und meinem Einssein mit Gott abtrennen. Wenn ich mich selber über einen Anderen stelle, stelle ich mich unter irrige Prämissen. Ich belüge mich selber. Ich gebe meine bisherigen Auferlegungen auf die Welt auf. Lasse mich heute noch einmal von vorne anfangen und die Weisheit der Liebe kennen lernen. Lasse mich mich sein, und lasse mich Jedermann so, wie er ist, sein lassen. Lasse mich zur Sicht durch Gottes Augen gelangen und lasse mich durch Gottes Herz handeln.“
HEAVENLETTER # 4436 – 16.1.13 – A Great Love Story
EINE GROSSE LIEBESGESCHICHTE
Gott redete:
Heilig ist das Herz, worin Ich Wohnsitz habe. Heilig, heilig ist das Herz tief in dir, wo Ich sitze und wo Ich in den tiefsten Teil von dir, der nun einmal allfällig Ich Selbst ist, hineinspähe. Wie vollendet Wir gemeinsam sind, niemals sind Wir auseinander. Wir sind in Unserem Einssein heilig. Außer Einssein gibt es wirklich nichts.
Wir haben einander berückt. Unsere Herzen schlagen in Liebe, und Liebe wird um die Welt geschwungen und begegnet sich selbst. Wir treffen nicht auf Meiner Türschwelle aufeinander, Geliebte, obschon es öfters danach aussieht. Tatsache ist, Wir begegnen Uns im Einssein. Es gibt keinen Ort, wo Wir nicht aufeinandertreffen. Es gibt keinen besseren Ort zum Begegnen als in der Tiefe und Breite Unseres Einen Herzens, Eins in Liebe und Eins in einem Umarmen ohnegleichen.
Unsere Liebe ist sozusagen eine geschäftige Straße. Eine Hauptschlagader. Unsere Liebe läuft überallhin und bleibt überall stehen, und es ist Unsere Liebe, welche die Welt einholt. Was für eine Macht Unsere Liebe ist. Nichts besteht einen Vergleich mit ihr. Nichts. Noch mehr als das – es gibt nichts außer Unserer Liebe. Liebe ist das, woraus die Welt gemacht ist, aus nichts anderem als Liebe.
Wie eingetaucht in andere Dinge du doch bist, bisweilen derart untergetaucht, dass du nicht weißt, wohin du dich drehen wirst. Ich sage es dir. Drehe dich nach innen. Komme zu dem ungebrochenen Siegel zwischen Uns. Es ist Liebe und nichts außer Liebe. Wir befinden Uns sozusagen in einem außer Kontrolle geratenen Zug der Liebe. Wir sind Liebe aufs Unbeschränkteste. Wir sind Liebe. Dies ist Unsere Geschichte. Es ist die Story des Lebens auf Erden. Es ist, als wären Unsere Herzen auf und davon gegangen, und als wären Wir immer noch am Durchbrennen. Wie schön ist dieses Herz und die Unsere Liebe, die Liebe Excalibur ist. Unsere Liebesgeschichte ist eine fantastische Liebesgeschichte voller tollen Glücks. Unsere Geschichte hat nicht erzählt zu werden, dennoch singt Unsere Geschichte in einer wohlklingenden Stimme von sich selbst. Sie wird im Himmel wie auf Erden gesungen. Was für eine Weise das ist. Was für ein Liebeslied. Welch eine Liebe bringen Wir zum Tisch des Lebens.
Bei Unserer Liebe kommt es niemals zu einer Stockung. Du magst so etwas gedacht haben. Du magst es jetzt denken, selbst während Wir Uns umfassen. Unsere Liebe bummelt nicht herum. Dein Geist tut das. Deine Gedanken tun das. Dessen ungeachtet sind deine Gedanken ein Spieleleutezug, der dahermarschiert, der durch das Universum marschiert. Es gibt nicht einen Funken Licht oder nicht ein Körnchen Sand, welches nicht durch Unsere Eine Liebe beleuchtet ist. Trinkt tief, Geliebte. Atmet tief ein, und während ihr ausatmet, dreht sich mehr Liebe um Unser Herz und durch die Eine Welt im Kreis, durch das Eine Universum, durch das Eine Herz, das Allen mit offenen Armen entgegengeht, so, als gäbe es etwas anderes zum Umarmen nicht. Dies ist Es. Wir sind Es. Wir sind Liebe, die untilgbar über das Weite Universum segelt, welches einzig in Unserem Einen Herzen existiert.
Wir sind eine große Anzeigenkampagne für Liebe. Liebe ist der Soldat, der zum Schlafplatz Nachhause zurückkehrt, und Liebe, der Soldat, macht niemals einen Abgang.
All die abgedroschenen Dinge, die über Liebe geäußert wurden, stimmen. Es gibt Eine Liebe, selbst während sie in mannigfachen Formen in Erscheinung tritt. Liebe ist Liebe, unbenommen ihrer Form. Die Essenz von Liebe ist Liebe. Die Essenz ist zu Einssein geweitet, und alles ist in diesem Einssein inbegriffen. Da ist ein Einssein der Unparteilichkeit. Da ist ein Einssein der Weite. Da ist die Weite des Einsseins. Da ist ein Gefilde des Einsseins, wo Einssein auf sich selber trifft, eine Gruppe von Einssein, ein Turm von Einssein, der spornstreichs zum Himmel ragt und die Welt mit sich nimmt. Tiefschürfend ist Unsere Liebe. Weit-ausladend ist Unsere Liebe. Unüberschaubar weit ist das Herz der Liebe, alldieweil sie ihre Melodie verzwirnt, damit alle sie hören.
HEAVENLETTER # 4437 – 17.1.13 – A Silk-Lined Treasure Chest
EINE MIT SEIDE AUSGEFÜTTERTE SCHATZKISTE
Gott redete:
Ich möchte gerne mit dir über dein Herz reden. Dein Herz mag sich derzeit ja verletzt fühlen, und du weißt nicht einmal warum. Du denkst an dieses und jenes, jedoch weißt du im Grunde genommen nicht, wieso dein Herz schmerzt. Es schmerzt, weil es schmerzt. Womöglich hast du alles auf ein Pferd gesetzt, auf das deines Herzens. Du weißt, dein Herz würde keine Schwere spüren, sofern du es nicht für alles in der Welt den Verwahrort sein ließest. Es ist besser, dein Herz wird zu einem Verwahrort für all die glücklichen Dinge, die vor dir in Erscheinung treten. Seit wann hatte dein Herz zu einem Verwahrort für schlimme Winde, die daherwehen, zu werden?
Dein Herz ist angelegt, ein unversehrter Ort für Glück zu sein. Wofür befrachtest du dein Herz? Dein Herz ist für Liebe bestimmt, nicht für Kratzer und Schrammen. Es ist nicht bestimmt, ein Abfallkorb zu sein. Es ist bestimmt, ein Herz zu sein, und jedermann weiß, ein Herz ist für Liebe bestimmt. Du weißt das, und doch hast du es zu einer Müllhalde gemacht.
Dein Herz ist eine schöne Schatzkiste. Würdest du zerfetzte Lumpen in eine mit Seide gefütterte Schatzkiste legen? Du würdest Juwelen, Liebe-Zettel und Liebe-Sinnbilder hineinlegen. In dein Herz, welches in der Schöpfung die fabelhafteste Schatztruhe ist, hast du Abschaum und Glasscherben gelegt. Du hast sie dort hineingelegt und dort aufbewahrt. Du hast sie dort warm gehalten. Hinaus damit, hinaus mit allem, was nicht in dein Herz gehört. Du hast zu viel in dein Herz hineingestopft. Lasst uns dein Herz aufräumen.
Es ist keinesfalls so, dass du dir eine dicke Haut zuzulegen hast. Du hast nicht hartherzig zu werden. Du hast ganz einfach nicht alles in deinem Herzen aufzubewahren. Sobald etwas in dein Herz hineingelangt, was nicht dorthin gehört, nimm es heraus. Nimm es schnurstracks heraus. Verschaffe dir ein anderes Behältnis, um es dort hineinzulegen, vielleicht in einen hübschen Abfalleimer, oder in ein Loch, das du im Garten gegraben hast, oder irgendwo in einen Müllcontainer. Der Müllcontainer wird recht bald geleert. Es ist dein Herz, welches jetzt eben in dieser Minute von dem Gelichter geleert werden muss.
Du hast es vor Augen, wie, sobald du auf dem Computer eine ganze Liste von Dingen löschst, ein Bild auf dem Bildschirm erscheint, bei dem eine Mappe nach der anderen fortfliegt. Lasse dein Herz sich selber auf eben die Weise leeren. Der Rechner denkt nicht über jeden Posten nach. Er liest ihn nicht noch einmal durch und setzt keine zwei Stapel an. Nein, ein Entschluss wurde gefasst, und der Computer löscht die Sachen. Kein Zurückschauen.
Fasse jetzt den Entschluss. Genug der alten zerlumpten Verletzungen. Runter mit ihren Köpfen! Raus aus der Tür! Falls du darauf bestehst, dann einen Abschiedskuss, das ist es aber dann. Keine große Zeremonie. Keine Tränen. Die Wunden entfernen sich zu einer besseren Stelle, und dein Herz hat demzufolge Raum übrig. Entleere dein Herz davon, was nie berechtigt war, dort zu sein. Ich wiederhole es, dein Herz ist kein Verwahrort dafür, was es zerkratzen möchte. Abrisse von Belegen für Verwundetheiten gehören nicht, gehören nicht, gehören nicht in dein Herz.
Dein Herz steht für Geben. Du möchtest in deinem Herz nicht schmerzlich Erlittenes aufbewahren, oder eines jener schmerzhaften Dinge an einen Anderen weitergeben. Das wäre ein Missgriff. Unter allen Umständen ist es ein Missgriff, irgendwas von deinem schmerzlich Erlittenen einem Anderen weiterzugeben. Es ist ein Missgriff an dir, verwundet zu werden. Es ist ein Missgriff, Schmerz hereinzunehmen und unterzubringen. Irgendwie hast du die Idee zu dir genommen, dein Herz habe all die Schläge wegzustecken. Keinesfalls. Komme ohne Schmerz-Erleiden aus. Komme, finde die eine oder andere Freude, um sie in dein Herz zu legen. Liebe dein Herz.
Wirklich, sofern du wüsstest, dass Ich in deinem Herzen Wohnung habe, würdest du dann irgendwas hereinlassen, von dem du nicht möchtest, dass Ich es in Empfang nehme? Würdest du wirklich das hereinlassen, was von vorneherein nicht zugelassen werden sollte? Würdest du Stress und gereizten Ärger hereinlassen, um Mir in deinem Herzen fortwährend Gesellschaft zu leisten?
Du hast einfach nicht bedacht, was du in deinem Herzen anhäuftest. Von diesem Tag an, nimmst du nicht mehr länger irgendwas Unerwünschtes entgegen, das sich seinen Weg in dein Herz hinein schiebt. Nein, von einem festen Grund her sagst du:
„Tut mir leid, in dieses Herz kannst du nicht hinein. Dieses Herz ist für Kostbarkeiten. Dieses Herz ist für Liebe, nur für Liebe. Falls du nicht Liebe bist, kannst du nicht hereinkommen. Verschwinde also. Raus hier, und komme nicht zurück.“
Geliebte, ihr habt nicht gegenüber allem wirtlich zu sein.
HEAVENLETTER # 4438 – 18.1.13 – If I Can Love You with All My Heart, Can You Not Love Yourself?
SOFERN ICH DICH AUS GANZEM HERZEN LIEBEN KANN, BIST DU DANN NICHT IMSTANDE, DICH SELBER ZU LIEBEN?
Gott redete:
Dies ist der Tag, um mit dem Herumkritteln an dir selber aufzuhören. Ja, bitte stelle es ein, alle diese Verwerfungen bei dir aufzufischen. Wenn du dir wegen etwas, was du sagtest oder nicht sagtest, was du tatst oder nicht tatst, mit der Hand gegen den Kopf schlägst, wenn du jeden Tag Reue und Schuldgefühle spürst, dann ist dieser Heavenletter definitiv für dich.
Es ist für dich die Zeit da, dir eine Pause zukommen zu lassen.
Natürlich machst du Fehler. Natürlich hättest du es gerne, dass du etwas anders getan oder gesagt hättest, allemal indes, hattest du denn nicht ausreichend davon?
Eben so wie du bei deinen Kindern auf all das Gute, was sie tun, hinweisen musst, eben so musst du dich selber auf all das Gute hinweisen, was du tust. Du hast ein gutes Herz. Anderen lässt du deine Fürsorge angedeihen. Nimm dich nunmehr ebenso selber in Fürsorge.
Du wirst niemanden herunterziehen mögen, so, wie du das bei dir tust. Pick, pick, pick. Du bist ein Experte im Einfangen deiner Schwächen. Vergiss die Schwächen. Fehlerfinden bei dir selber ist an Mir herumkritteln. Du weißt, du möchtest dich nicht gerne herunterziehen, um an Mir Dinge auszusetzen zu haben. Ich bitte dich, dich selber, bitte, zu lieben. Bedenke, wie Ich dich betrachte. Ich schaue dich mit Augen der Liebe an. Nun ist für dich die Zeit da, dich in gleicher Weise zu lieben. Sofern Ich dich mit Meinem ganzen Herzen lieben kann, kannst du dich da selber nicht ebenso lieben?
Es ist nicht bescheidene Ergebenheit, dich ständig schlechtzumachen. Bescheidenheit ist nicht dich runter putzen. Liebe dich selber auskömmlich, und du wirst bescheiden sein. Es ist eine große Gabe, zu lieben, und Ich bestehe darauf, dass du dich selbst liebst. Liebe dich selbst durch dick und dünn.
Du lernst hinzu. Du bist hier auf der Erde, um zu erlernen, dich so zu sehen, wie Ich dich sehe. Falls du eine Schwäche hast, dann ist es die, dass du ein wachsendes, hinzulernendes Menschenseinswesen bist. Du lernst hinzu, zu dir selber zurückzukehren. Wer bist du? Du bist Liebe. Also sei das. Zuvörderst, liebe dich selber, alldieweil du fortan alle lieben wirst.
Du hättest es gerne, alle zu mögen und zu lieben, nicht wahr? Du hättest es gerne, dem Andere Tadeln ein Ende zu bereiten. Gut, Andere gibt es nicht. Ein Jeder, an dem du herumnörgelst, bist du selber. Lasse das dir Vorwürfe-Machen weg, und du wirst dich nicht zu bemühen haben, damit aufzuhören, Andere zu tadeln. Anderen Vorwürfe machen wird abgehen, so wie Blätter von einem Baum abfallen. Daran ist nichts. Es bist immer du, den du kritisierst. Du bist der Kritiker, der Kritisierte, und der ganze Hergang des Kritisierens. Es mag sein, das ist bei dir zu einer Lebensart geworden, und das gehört gestoppt.
Weil du Schwächen erkennst, macht dich nicht klüger. Es macht dich zu einem Erbsenzähler. Ich erschuf dich nicht als Meinen Geliebten, um dich in einen Fehlerfinder zu verwandeln. Sei der erste, der nicht Fehler in rauhen Mengen wildwuchernd über das Universum, nah und fern, sieht. Und falls du Schwächen sehen musst, dann vergib dir selber und sieh nicht mehr Schwächen. Weg mit den Schwächen! Auf zu den beglückenden Segnungen!
Und falls du immer noch Schwächen siehst – dann sieh für eine jede Schwäche, die du siehst, zehn wundervolle Dinge an dir. Hier, Ich möchte dir einige nennen. Selbst deine Sichtnahmen auf Schwächen besagen dir – du bist jemand, der fürsorglich ist, du bist jemand, der gerne mehr sein möchte, als wie du dich gegenwärtig siehst. Ich trage dir an, das, was du als verkehrt erachtest, auszuglätten. Du bist Mein wundervolles Erschaffenes Seinswesen. Lasse nicht auseinanderplatzen, was Ich geschaffen habe.
Nunmehr ist es an dir, zu erschaffen. Stelle ein liebenswertes Band mit dir selber her. Sei geliebt von dir selbst. Falls du Andere lieben möchtest, liebe dich zunächst. Dies ist ein Muss. Das gibt es nicht irgendwie anders. Es ist nicht dein Vorrecht, Andere zu beurteilen. Ebenso wenig ist es dein Vorrecht, dich selber zu werten. Wirf Urteilen insgesamt fort. Es wird nicht benötigt. Urteilen ist eine Abwegigkeit. Werten ist dein Herz ins Gefrierfach legen. Uh-Uh. Lege dein Herz in den wärmenden Ofen. Erwärmt euch für euch selber, Geliebte, und erwärmt euch für Alle.
HEAVENLETTER # 4439 – 19.1.13 – If You Are Not True to Your Self, Who Are You Then?
SOFERN DU DEINEM SELBST NICHT TREU BIST, WER BIST DU DANN?
Gott redete:
Originär sein bedeutet die Wahrheit von wer ihr seid leben. Es bedeutet – nicht mehr nachmachen. Es bedeutet, dass ihr mehr in die Höhe steigt. Falls ihr euch besser fühlen möchtet, steigt höher und werdet sichtbarer. Dies ist es, was einem ein gutes Gefühl einfährt. Du näherst dich rasch den Tagen, nach denen es dir dein ganzes Leben lang war. Du betrittst eine neue Stratosphäre deines Lebens, wo du näher am Schlag deines eigenen Herzens dran bist.
Deinem eigenen Selbst, ihm sei treu. Dies ist wann, jetzt soeben im Augenblick. Es ist nicht behaglich, gegenüber deinem Selbst unaufrichtig zu sein. Es fühlt sich ganz und gar nicht gut an, weniger als dein Wahres Selbst zu sein. Als Zuvorderstes, finde heraus, wer du wirklich bist. Komme dem darunter liegenden Du dahinter. Im Dienst an Anderen stehen bedeutet nicht dein Selbst und deinen Selbstwert tilgen.
Im Leben, da stellst du dich nicht dauernd an die erste Stelle. Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass du dein inneres Herz verleugnest. Was dir nicht wahrhaftig erscheint, ist nicht deine Wahrheit. Es gibt für dich nichts anderes zu sein, als das, was du bist. Wo kommt dein Herz zu liegen?
Das Leben gehört nicht vergeudet. Schließe Bekanntschaft mit dir selber.
Sei Teil einer Menge, die deinem Herzen treu ist. Dich einer Menge anschließen, weil du nicht außenvor sein möchtest, ist kein hinlänglicher Grund. Lausche auf dein Herz, und du wirst erkennen, was für dich wahr ist und was nicht. Es mag für die ganze Welt wahr sein, und gleichwohl kann es für dich nicht wahr sein.
Du bist bestimmt, deine eigene Wiedergabe von Mir zu sein. Sofern du dein Höchstes Selbst bist, kannst du nicht geringer sein. Was du möchtest, das ist die Frage. Was dir bedeutsam ist, ist die Frage. Was bedeutet dir am meisten? Täusche nicht etwas anderes vor. Falls du nicht du selbst bist, wer bist du dann? Gemacht in Meinem Bilde – dann sei fortan das Bild von Mir, das du bist. Wenn es darauf ankommt, wenn du dich am Wegkreuz befindest, was ist dir da von Belang? Was spielt da für dich eine Rolle?
Vielleicht magst du Wandern mehr als nächtelange Partys. Dann gehe wandern. Vielleicht ist dir Beliebt-Sein nicht mehr so wichtig, wie es deiner Auffassung nach vormals war. Vielleicht hast du niemandes Stimmabgabe nötig, ausschließlich deine eigene, und die Meinige, und Ich stimme für dich, das Reelle Du zu sein.
Das Reelle Du existiert. Bringe das Reelle Du zum Vorschein. Mache mit deinem Herzen mit. Nimm den Pfad, der der deinige ist.
Du bist um eines Behufes willen hier auf Erden. Ja, um Mir zu dienen. Und wie tust du das? Du dienst Mir, indem du deinem eigenen Herzen von Mir nachkommst. Du hast aus gutem Grunde dein eigenes besonderes Herz. Du bist ganz bestimmt keinem Anderen Wesen gerne zu Diensten, außer deinem wahren Selbst. Ja, Ich verstehe, es braucht eine Weile, bevor du mit dir selber und Deinem Selbst bekannt wirst. Manchmal gelangst du in den falschen Zug, und auf diese Weise findest du bisweilen heraus, wer du bist, indem du dahinter kommst, wer du nicht bist.
Setze den Schlag deines eigenen Herzens. Was magst du gerne? Was möchtest du gerne? Mit Sicherheit möchtest du mehr, als in einer Menge oft verlangt zu sein. Sei bei dir selber wohlgelitten. Gehe dir nicht gegen den Strich. Sei dir selber treu.
Anerkenne dich selber.
Selbstverständlich ist es dir klar, dass Ich dir nicht sage, stets deinen eigenen Willen zu bekommen. Du kannst Anderen gefällig sein, alldieweil wahrst du deine eigene Ehre. Vielleicht ist es in deiner Bruderschaft gang und gäbe, dass sich Jeder über Andere belustigt. Indem sie das tun, stehen sie zu Minderem als zu ihrem eigenen Herzen. Selbst wenn du der einzige bist, gehe nicht mit dem einher, wovon du in deinem Herzen weißt, dass es nicht das ist, wer du bist. Natürlich hast du zu deinem Selbst hochzusehen. Deinem eigenen Selbst, ihm sei treu.
HEAVENLETTER # 4440 – 20.1.13 – In the Midst of Love
INMITTEN VON LIEBE
Gott redete:
Geliebte, ehedem lebtet ihr im Seichten. Jetzt segelt ihr auf dem Ozean. Wachsen ist euer Name. Vorwärts-Bewegen ist euer Name. Ihr nehmt zu und rückt in die Gänze der Liebe vor.
Stellt euch euer Leben vor, wenn ihr liebt und nichts anderes als liebt. Stellt euch die Freude vor. Kein Verkürzen eurer Liebe mehr. Kein Abschneiden mehr. Kein Herunterspielen. Keine Beschränkungen. Schlicht Tag um Tag die ganze Zeit Liebe leben. Nichts als Liebe weit und breit und tief. Stellt euch Liebe vor. Stellt euch euer Leben umringt mit Liebe vor. Stellt euch euer Leben als ein Zentrum der Liebe vor, die nach überallhin ausstrahlt. Nach überallhin. Kein Ort, wo Liebe nicht ist. Liebe ist alles, und Liebe ist alles, was ist, und ihr, Meine Lieben, seid inmitten von ihr.
Liebe, zur Hilfe kommend. Liebe, die Heilerin. Liebe, der Kern deines Lebens. Liebe, der Kern des Lebens insgesamt. Ohne Ausnahme. Liebe auf dem Weideland. Liebe, frei zum Abgrasen. Liebe, die Gelegenheit. Keine Liebe mehr im Tiefkühlfach. Liebe, die links wie rechts Herzen zum Schmelzen bringt. Die alle Herzen erfreut. An was sonst gibt es etwas zum Erfreuen, außer an der Liebe. Liebe am Wachsen, wie Bäume es tun, eine Oase der Liebe auf Erden, der Garten Eden, welcher wiedergeboren wird, sobald Arglosigkeit das Weideland durchstreifte.
Was ist Liebe anderes als Unschuld? Was sonst kann Liebe sein? Ausgeklügelte Liebe ist nicht Liebe. Liebe als eine Ware ist nicht Liebe. Geld-Liebe ist nicht Liebe. Liebe ist Liebe. Liebe liebt. Seid Liebe. Seid Liebe, einerlei was. Wie machtvoll Liebe ist. Nichts kommt ihr gleich. Um Himmels willen, liebt einfach.
Es gibt nichts Besseres, was ihr sein könnt denn Liebe. Es gibt nichts Besseres als Liebe. Auf dem Berg oder im Tal, Liebe herrscht zuvörderst. Lasst Liebe eure Berufung, eure Karriere, eure Zwecksetzung, eure Freude, eure Aufrichtigkeit, eure Vorliebe sein. Es gibt nichts, nicht eine einzige Sache, die den Platz von Liebe einzunehmen vermag. Lasst Liebe vor euren Augen tanzen. Lasst eure Augen die Geschichte von der Liebe erzählen. Es gibt keine andere Geschichte. Seid ein guter Geschichtenerzähler und Enthüller von Liebe, von der Essenz der Liebe, von der Schönheit der Liebe, Liebe, die Einholerin, Liebe, die erhabene Meisterin, Liebe, der Kehrreim, Liebe, ganz natürlich, Liebe, stets neu, unbewacht, unbefristet.
Lasst Liebe euer Leben sein, denn da ist nichts anderes als Liebe. Nah und fern – lasst euch selber Liebe sein. Lasst Liebe scheinen. Lasst Liebe die Thematik eures Lebens sein. Seid Liebe. Seid die ultimative Liebe.
Lasst Liebe durch eure Adern strömen. Wem denn würde Kranksein lieb sein, derweilen euch Liebe füllt? Für Krankheit gäbe es keinen Platz. Liebe wegschneiden zieht Erkrankung herbei. Mit Liebe, da gibt es keinen Platz für Krankheit. Es gäbe keine Namen für Krankheiten, denn wo Liebe ist, kann Krankheit nicht gedeihen. Liebe ist sauber und klar. Krankheit ist verhangen. Liebe, und lasse Krankheit aus dem Fenster fliegen.
Ich rede nicht von Worten. Ich rede von der Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass du Liebe bist. Die Wahrheit ist, dass du wohl von der Liebe weggeflogen sein wirst, vor lauter Angst, Liebe würde dir wehtun, vor lauter Angst, du seist ihr nicht auskömmlich, vor lauter Angst, du seist nicht Liebe, nicht wirklich Liebe.
Aber, ja, ihr seid sie wirklich. Kauft euch nicht in die Propaganda ein, ihr müsstet Liebe widerrufen oder befändet euch in Gefahr. Sobald ihr von der Mitte eures Herzens her liebt, sobald euer Herz wie die Sonne ist, die ihre goldenen Strahlen verströmt, wo können da Angst, Schmerzen und Gefahr zu liegen kommen? Gefahr liegt im Nicht-Lieben. Weglaufen von der Liebe ist vom Leben weglaufen. Weglaufen von der Liebe ist weglaufen von dem bewahrenden Liebreiz des Lebens, und ist Andere darin unterweisen, ebenfalls vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen. Erhebe auf Liebe Anspruch als die deinige. Hebe dir Liebe nicht für einen regnerischen Tag auf. Gib Liebe jetzt, links wie rechts. Wie steht es damit? Sei niemals ohne sie. Ist das keine gute Idee?
HEAVENLETTER # 4441 – 21.1.13 – Unalloyed Love
UNGETRÜBTE LIEBE
Gott redete:
Du mögest es dir nicht mehr zulassen, dass dich etwas oder alles Mögliche aufregt. Bis jetzt fandst du Vorkommnisse im Leben dich aufregend. Deine Internetverbindung klappt nicht. Du bist zerfetzt. Der Verkehr ist im Stocken. Du bist ungeduldig. Der Verkehr wird wieder in Fluss kommen. Das Internet wird wieder stehen. Ist dir Dich-Aufregen derart wertvoll, dass du darauf beharrst, es zu haben?
Lege Aus-der-Fassung-Gebrachtsein beiseite. Es ist keine Glanzzeit, durcheinander zu sein. Es ist nichts Wunderbares, mitgenommen zu sein. Das ist keine großartige Leistung. Jeder kann das. Und du hast sie erzielt. Du hast sie viele Male erbracht. Hattest du noch nicht genug Aufgebrachtheit?
Du wirst Mich bitten mögen, doch realistisch zu sein. Ich bitte dich, realistisch zu sein. In der relativen Welt kommt alles zu einem Ende. Um die Ecke ist ein Regenbogen. Habe Zutrauen in die Entfaltung des Lebens und in deine Befähigung, zuzuwarten, bis die Ampel auf grün springt.
Ehedem hattest du Vertrauen gehabt, in die Ecke getrieben zu werden.
Wann ging etwas einmal nicht zu Ende? Abhängig von der Situation, bringt dich auch dies aus der Fassung. Du möchtest nie, dass die Party vorüber ist. Du möchtest niemals Verkehr haben, der zu dicht ist. Du möchtest kein Internet, was zusammenbricht.
Das Leben ist aus Interims gemacht. Da sind Atemzüge, die eingeatmet sind, und da ist Atem, der ausgeatmet wird. Nimm eine jede Pausierung im Leben als eine gute Sache. Im Verkehr eingekeilt? Winde dich eher heraus als hinein. Was erreichst du, wenn du auf die Hupe drückst? Ist auf die Hupe drücken dich selber zum Ausdruck bringen, oder ist es Öl ins Feuer gießen?
Stelle das Radio oder den CD-Spieler an oder ziehe dein Kindle heraus. Summe eine andere Melodie. Der Verkehr wird mit oder ohne deine Ungeduld wieder in Fluss kommen.
Wenn dein Internet abgeschaltet wird, betrachte dies als eine Gelegenheit für einen Gangartwechsel. Ist das Internet deine Lebenslinie? Ist es das wirklich? Gehe raus und pflücke dir eine Blume. Lege dich ins Gras und schau zum Himmel hoch. Schaue dich nach Mir um. Finde Mich inwendig in dir selber, und du wirst dir nichts draus machen, was verbunden oder was nicht verbunden ist, da du bewussterweise mit Mir in Verbindung stehst. Wir können zusammen Unseren großen Tag haben. Wir können der Sonne näherrücken oder wir können den Sternen näherkommen. Wir können wissentlich zusammen sein. Hier ist Unsere Chance. Mache dir all die Gelegenheiten zunutze, dass Wir zusammen sein können, du und Ich. Wann ist es eine bessere Zeit als mitten im Verkehr, oder wenn das Internet mit der äußeren Welt ausgesetzt ist?
Verbinde dich mit Mir. Gib Mir einen Tupfen deiner Zeit. Gib Mir, wonach Ich lechze. Gib Mir dich. Komme spornstreichs zu Mir, und Wir wollen gemeinsam das Rad des Lebens drehen. Ja, Wir können das. Ja, Wir wollen das.
Versteckst du dich hinterm Aufgeregtsein? Ist die Fassung verlieren eine Maske, die du aufhast? Liebe stattdessen. Liebe das Ausbrechen aus der Routine. Liebe die Routine, das ist schön, und liebe ebenso das Ausbrechen aus ihr. Was ist nicht zu lieben? Ganz ernsthaft, was ist nicht zu lieben?
Was kann bedeutsamer sein als Liebe? Mit Sicherheit nicht Ungeduld. Mit Sicherheit nicht Verwüstung. Mit Sicherheit nicht Unterbrechung von Liebe. Drehe deine Liebe die ganze Zeit an, selbst obschon Zeit nicht existiert. Du existierst, so Ich existiere. Zeit ist nicht, und Wir haben allesamt die Endlosigkeit und Ewigkeit, um darin zu lieben. Unendlich sind die Wege der Liebe. Ärger ist nicht einer von ihnen. Aufregung redet beim Zum-Ausdruck-Bringen von Liebe dazwischen.
Gibt es irgendwas, was es wert ist, dafür der Liebe ins Wort zu fallen?
Du sagst, der Tod unterbreche deine Liebe. All die Liebe, die du hast, kehrt sich in Sorge, sagst du. Sorge ist nicht Liebe. Sorge ist leiden, selbst obschon Sorge dir behaglich und süß sein mag. Ungetrübte Liebe ist besser. Entscheide dich jedes Mal für Liebe. Komme von der Aufregung weg. Sei die ruhigen Gewässer. Bleibe in Liebe.
HEAVENLETTER # 4442 – 22.1.13 – Be the Splendor
SEI DER GLANZ
Gott redete:
Ich bin Ein Gott. Ich bin der gleiche Gott, der Ich immer war, bloß wurde Ich auf verschiedene Weise betrachtet. Es spielt eine Rolle, was du siehst. Ich bin mehr als eine Frage des Glaubens. Glauben ist, was sich in deinem Geist aufhält. Ich frage: Was ist in deinem Herzen? Was ist in deinem Blick? Was für eine Art Gott bin Ich laut dir?
Ich kenne den Gott, der Ich BIN. Ich bin der simpelste, reinste, liebevollste lebendige Gott. Ich bin der Große Befreier. Ich halte dich nicht unten oder zurück oder irgendwas sonst. Ich bin der Große Befreier der Menschheit. Ich bin der Große Liebhaber des Menschengeschlechts. Ich bin der Große Schöpfer, und was Ich erschaffe, ist wundervoller, als du dem Glauben geschenkt hattest.
Und wo bin Ich deiner Auffassung nach? Wer bin Ich deinem Dafürhalten nach? Was für eine Art Gott, denkst du, bin Ich? Meinst du, Ich sei gestreng und unermüdlich? Ziehst du Schlussfolgerungen? Sagt Mir ehrlich, Geliebte, bin Ich, Gott, eurer Auffassung nach ein Rechtsverletzer? Hast du das Gefühl, Ich hätte dir Unrecht getan? Lastet ihr Mir Dinge an? Verargt ihr Mir, was ihr an Mir nicht mögt? Ja, etliche glauben, Ich tue Menschen unrecht. Ihr wettert dagegen, was ihr als die verheerende Verwüstung anseht, die Ich begangen habe. Ein vortreffliches Beispiel ist, dass Ich in das Erdenleben den Tod des Leibes einbaute. Das erscheint euch gewisslich nicht barmherzig. Es erzürnt euch geradewegs.
Ihr träumt von einer anderen Art Gott, von Einem, Der Gesetze los lässt. Ihr möchtet einen Gott, Der euch alles so gewährt, wie ihr es möchtet. Ihr Lieben, dies verhält sich so, weil ihr nur so weit seht, und für euch ist es schwer, über das hinaus zu gelangen, was ihr dieser Tage erblickt und für wahr erachtet.
Ein Gott des Erbarmens, spöttelt ihr. Ein Gott, Der unaufhörlich das Sterben der Körper der geliebten Nahestehenden zulässt? Ein Gott, Der euch Liebe schenkt und sie sodann wegzieht? Ihr gelangt in eine Hängepartie, es fällt euch schwer, über sie hinweg zu gelangen.
Es ist für euch mühevoll, Mir den Durchgang namens Tod oder – – Tod [großgeschrieben; im engl. Original] zu verzeihen. Ihr betrachtet dieses unumstößliche Zerrbild als das Ungerechteste. Ihr möchtet die Menschenseinswesen für immer auf der Erde belassen. Ihr möchtet einer trefflichen Verjüngung für Alle den Rücken kehren. Nebenbei gesagt, Ich denke nicht, ihr nahmt das Leben auf der Erde für einen solch wundervollen Zustand, dennoch würdet ihr es für immerwährend befugen, oder ihr möchtet für immer autorisieren, dass eure geliebten Nahestehenden ständig um euch sind.
Ich verstehe, dass es für euch hart ist, Mir zu verzeihen, dass Ich euch und eure Geliebten leib-los zu Mir an den Ort in Meinem Herzen namens Himmel zurückführe.
Ihr seht das Leben als gut und als schlecht. Mit dem Guten, was ihr seht, steht ihr gut, und nicht so gut mit dem, was ihr als schlecht betrachtet.
Was wäre, falls ihr in allem das Gute sehen könntet? Ihr möchtet das nicht. Ihr möchtet alles, was ihr als schlimm im Blick habt, sehen, und ihr möchtet es behoben wissen. Geliebte, ihr schautet darauf, was ihr möchtet, und warft das hinaus, was euch nicht nach glorreich aussieht. Ich ersuche euch nicht, die Sache durch einen Kompromiss zu regeln. Ich bitte euch, über eure Beurteilungen hinaus zu gelangen. Aufgrund eurer Bewertungen saht ihr Mich als einen Gott des Gerichts. Ihr wisst, Ich bezeichne Mich als einen Gott der Liebe, dies allerdings scheint euch radikal oder gar pietätslos.
Was wäre denn, wenn ihr Mich als einen Gott der Liebe für wahr hieltet? Was wäre, wenn ihr Mir vergäbet, die Welt aufgestellt zu haben, wie ihr sie aufgestellt seht? Was wäre, wenn Wir einen Neuanfang machen könnten, und wenn du zugute halten würdest, dass du nur einen Teil des Ganzen im Blick hast, dass dir eine ganze Menge entgeht, und dass das, was du übersiehst, das Gewahren der Größe Deiner Selbst ist. Auf Mich wird als das Große Ich BIN Bezug genommen, gleichwohl ist es deine eigene Größe, die du zurückgestellt hast.
Es ist mehr am Leben dran, als du gesehen hast. Es ist mehr am Leben dran, als du gebilligt hast. Erschaue die Schöpfung mit Meinen Augen. Sieh ihre Schönheit und ihren Prunk. Lege deine Proteste beiseite. Du brauchst sie nicht. Sieh das Gepränge. Sei der Prunk. Sei barmherzig zu dir selber.
HEAVENLETTER # 4443 – 23.1.13 – God’s Words Are Like Stars
GOTTES WORTE SIND WIE STERNE
Gott redete:
Meine Worte sind wie Apfelblüten, die Ich auf dich niederregnen lasse. Meine Worte sind wie Sterne, die Ich auf dich strahle. Meine Worte sind Meine Liebe, die auf dich gestreut ist. Alles von Mir her ist Liebe. Alles Meinige ist Liebe, und du bist Mein. Du kannst bloß Mein sein. Du kannst nicht weniger sein, als Ich sage, und Ich sage, Ich sehe dich vor Mir, und Ich sage, dass du gut bist. Niemand sonst erstellte dich. Ich machte dich. Und Ich machte dich gut. Alles Mindere als gut ist nichts als schier Truggebilde. Es ist etwas, was du dir ausdachtest. Du phantasiertest, du seist weniger als das, was Gott machte. Du hattest eine Idee, dass du nicht gut gemacht seist. Du hattest eine Idee, du wärst eine Ausnahme, du seist unvollkommen gemacht worden. Ich machte dich vollendet. Ich machte dich vollendet, dennoch hattest du vielleicht die Idee bei dir getragen, Ich hätte dich zu Unrat gefertigt. Nein, niemals. Was immer du an Missgriffen begangen hast, sie sind ausgedacht. Sie sind Fiktion. Du gingst auf einer Straße entlang, die nicht wirklich existiert.
Liebe existiert, und sofern du minderes als Liebe aufgeboten hast, kannst du dich jetzt soeben im Handumdrehen verwandeln. Alte Wahrnehmungsweisen sind fiktiv. Sofern es deinem Leben nach Abhilfe ist zu tun ist, bist du die Abhilfe. Es war einmal, da sahst du etwas Verkehrtes. Du sahst dich selber als unstatthaft. Nun kannst du auf neue Weise sehen. Wie du siehst, das ist von äußerster Wichtigkeit dafür, was für ein Gefühl du über dich hast. Du magst ein krachlederner Typ sein. Selbst wenn das so ist, bist du ein Diamant. Du bist ein Diamant Meines Herzens. Du bist die Kristallisation Meines Herzens. Mein Herz auf Erden ist kein Glas. Ich brachte nicht Sand in dein Herz ein. Ich legte einen klaren Diamanten hinein, und jetzt trage Ich dir an, dass die Zeit für dich da ist, den Diamanten, der du bist, zu fördern.
Was jetzt zählt, ist jetzt. Du bist, nicht anders wie jeder, unendlich und ewig. Du bist ebenso endlos und ewig wie all die Erhabenen. Alles, was sie waren, bist du. Der Unterschied ist der, dass du die Wahrheit vor dir selber versteckt gehalten hast. Du hast sie heruntergespielt. Du wirst zu dir selber gesagt haben: „Ich vermag in der Liebe nicht glänzend zu sein. So ich in der Liebe nicht großartig sein kann, so werde ich im Zorn fantastisch sein.“ Hernach trafst du eine mindere Wahl. Du wirst gedacht haben, du habest es dir leichtgemacht, und doch entschiedst du dich für das Allerschwerste, und du strengtest dich an, um dich selber ernst zu nehmen und dass in der Welt nach dir getrachtet werde, ja, selbst in der Welt habhaft gemacht zu werden.
Gib das jetzt auf. Pflanze die Gott-gegebenen Samen der Liebe ein, und aus den Samen, die du säst, wird ein neuer Garten erwachsen. Du bist ein lebendiges Seinswesen. Du bist Meine Liebe. Alles, was nötig ist, ist, dass du Mein Bekenntnis zu dir annimmst. Du bist in Meinen Augen gülden. Lasse das Licht Meiner Liebe, was in dir eingepflanzt ist, aus deinen Augen auf dich selbst widerstrahlen, und von dir zur ganzen Welt. Es gibt in der Schöpfung nicht einen Einzelnen, Der kein Licht-Bringer ist. Schalte dein Licht an, sodass du es hell brennen siehst. Es gibt keine dunkle Seite. Du hast dich selber verleitet. Du hast dich selber entfremdet, aus Mir indes wirst du niemals einen Fremden machen. Ich bin dein Wahres Selbst, und du bist der Meistgeliebte unter allen. Ein jeder einzelne ist der Meistgeliebte von allen, Denjenigen freilich, Die sie am meisten nötig haben, poche Ich es hinein. Ich klopfe an der Tür deines Herzens, und spreche:
„Geliebter, öffne dein Herz. Lasse Mich ein. Ich bin dein Eingang zur Welt. Vormals, da zeichnetest du ein Bild von einer weit geöffneten Tür, und du dachtest, du würdest durch sie gehen, hingegen hattest du einen Traum, du wärst nicht Liebe. Du hattest einen Traum, du seist außenvor gelassen worden. Du hattest einen armseligen Traum, und nun erwachst du aus jenem Traum und findest dich selber im Prunk Meines Herzens. Wisse jetzt, wo du bist. Du bist hier bei Mir.“
HEAVENLETTER # 4444 – 24.1.13 – God’s Majesty
GOTTES MAJESTÄT
Gott redete:
Was wäre, wenn du jetzt spornstreichs in Meine Arme springen würdest! Meine Arme sind für dich geöffnet. Ich blicke dir entgegen. Ich warte auf dich, dass du zu Mir kommst, sodass du in Erfahrung bringen kannst, wie umfangen du in Meiner Liebe bist, da du Meine Liebe bist, und da Ich eine Menge Liebe zu schenken habe, und eine Menge Liebe für dich, sie um Meinetwegen in Empfang zu nehmen. Ich habe Liebe, sie dir zu geben, und mehr und fernere Liebe, sie dir zu geben. Drehe dich zu Mir und nimm Meine Liebe für dich. Sie gehört dir, sie anzunehmen. Nimm sie jetzt. Meine Liebe ist das dir Gebührende. Sie gehört dir zu.
Meine Liebe kann nur dir zugehören. Ganz bestimmt bist du nicht der Auffassung, Meine Liebe sei für Andere und irgendwie nicht für dich? Sofern Meine Liebe diejenige eines Jeden ist, ist sie die deine. Es gibt niemanden, der mehr Recht auf Meine Liebe hat als du. Tatsache ist, dass du dich nicht in Abwesenheit von Meiner Liebe aufhalten kannst. Du existierst auf der Erde aufgrund Unserer Liebe. Wäre es anders, so wärst du nicht auf der Erde.
Vortreffliche Liebe brachte dich auf den Planeten Erde. Dies ist etwas, was ausschließlich Großartige Liebe auszuführen imstande ist. Kein Aufopfern, Geliebte. Bringt Aufopfern nicht mit Liebe durcheinander. Liebe ist geben, nicht opfern. Liebe ist – also naja, liebend. Mit Lieben sind keine Kosten verbunden, mit dem Lieben, wovon Ich rede. Es gibt nichts, um es abzuhaken. Da ist alleinig Liebe zu geben, und was für ein Vergnügen ist es, Liebe, und mehr Liebe zu geben. Liebe kommt nicht außer Mode. Liebe ist das ganze Drum und Dran. Dies war immer so. Ihr, Geliebte, seid die Natur der Liebe. Bloß, den Anschein hat es, dass ihr nicht wisst, was ihr habt. Ihr meint, ihr wärt etwas anderes. Ihr seid wirklich etwas, um sich in die Einbildung zu begeben, ihr befändet euch außerhalb von Liebe oder ihr wärt ihr ein Fremder.
Es gibt keine verlegte Liebe. Liebe kann nicht abhanden kommen. Ihr könnt ihr nicht entkommen. Ihr würdet nicht einmal Bitterkeit haben, wenn ihr nicht Liebe hättet. Ist nicht Bitterkeit eine Art hintertriebene Liebe? Ohne Liebe gäbe es Bitterkeit nicht. Einen sauren Geschmack gäbe es nicht, wenn kein süßer existierte. Ihr habt Liebe gekostet, und ihr habt Liebe gegeben, und ausgegebene Liebe und in Empfang genommene Liebe sind die gleiche Liebe. Es gibt ja im Grunde keine zwei Seiten an der Liebe. Liebe ist eine einzelne Bewegung, scheinbar in zwei Partien, derweilen ist Liebe so nicht. Liebe ist Ein schönes Zum-Ausdruck-Gebracht-Sein. Liebe ist nicht wirklich ein Austausch. Womit könnte Liebe getauscht werden? Nichts außer Liebe ist die Liebe wert. Liebe um alles, was du wert bist. Liebe ist für jetzt, nicht für später. Liebe ist augenblicklich. Liebe ist eine Unerlässlichkeit. Dein Leben hängt von ihr ab.
Alles hängt von Liebe ab. Alles hängt von deinem Liebe-Verausgaben ab, obschon sie nicht aufgewendet werden kann. Sie kann ebenso nicht weggegeben werden. Liebe kann einzig sein, und Liebe ist, und ihr seid Liebe. Ihr seid Meine Liebe, und ihr seid ein Ausdruck Meiner Liebe. Meine Liebe eilt zu euch, und das war ständig so. Ihr seid Meine Liebe in Bewegung. Meine Liebe und die eure sind mehr als eine Bewegung. Liebe ist alles, was da ist, und ihr habt sie.
Ihr mögt Liebe ja als ein Risiko betrachten. Lasst sie sodann sein. Es ist definitiv nicht riskant, zu lieben. Es ist undenkbar, nicht zu lieben. Liebe ist euer Element. Schaltet eure Liebe an. Wartet nicht auf etwas. Atmet Liebe. Atmen umfasst einatmen und ausatmen. Das eine ist nicht ohne das andere. Es gibt nichts außer Liebe. Liebe ist Meine Majestät, und Liebe ist ebenso Eure Majestät. Alleinig Liebe existiert.
Das gesamte Universum hält in Liebe zusammen. Liebe eint. Nichts sonst tut das. Es gibt sonst nichts außer Liebe, was eint. In Liebe sind Wir Eins. Und das ist es.
HEAVENLETTER # 4445 – 25.1.13 – Finding Your Place in the World
DEINEN PLATZ IN DER WELT FINDEN
Gott redete:
Was gibt es, um dazu aufzuwachen, falls nicht zur Liebe? Falls es scheinbar an Liebe fehlt, wer wird sie alsbald herbeibringen? Was es braucht, ist deine Anerkenntnis von Liebe und deine Bereitwilligkeit, näher auf sie einzugehen. Du gehst auf Liebe näher ein, indem du sie eingestehst und zur Notiz nimmst. Du hattest deinen Lichtkegel wohl auf Minderes als Liebe gerichtet gehalten.
Hier die Story, Geliebte: Ihr werdet das finden, wofür ihr euch auf den Weg machtet, euch nach ihm umzusehen.
Ihr mögt ja strittig debattieren, was Ich hier sage. Ihr werdet euch womöglich als einen arglosen Schaulustigen betrachten. Ihr werdet euch womöglich als Opfer sehen. Ihr werdet womöglich gar eure Darstellungen des Opfer-Seins rechtfertigen.
Ich sage nicht, es sei leicht, in der Welt euren Platz zu finden. Ich sage allemal: „Seht euch nach eurem Willkommensein um. Tut euch um, herzlich willkommen zu heißen. Habt Acht.“
Natürlich, da ist Ahnungslosigkeit. Da ist ebenso euer Nicht-Hinschauen. Ich sage euch, euch danach umzutun, wonach es euch eurer Aussage nach sehnlich verlangt. Auf diese Weise werdet ihr es auftun. Geliebte, habt ihr nicht viele Nadeln im Heuhaufen gefunden?
Wenn ihr sicher seid, Liebe sei schwer zu finden oder Liebe sei schwer zu schenken, was seht ihr demnach da mit Freuden entgegen? Ihr werdet sagen, dass ihr gewöhnlich damit rechnetet, dass die Sonne auf euch scheint, und dass sie es nicht tat. Ihr wurdet enttäuscht. Es war einmal, da dachtet ihr, alle Liebe sei getreu, und das Leben, eben dieses Leben, was ihr durchlebt, ließ euch im Stich. Lasst Uns sodann das Wort erwarten ausrangieren. Lasst Uns anstelle von erwarten freudig entgegensehen sagen. Ja, das ist das Ticket. Freudig der Güte und Gnade entgegensehen, die dir alle Tage deines Lebens folgen werden, somit wirst du mehr von der Sonne zu sehen bekommen, die auf dich scheint.
Natürlich, so kann es zugehen. Du gräbst nach Würmern, und findest einen Diamanten. Das kann vorkommen. Selbstverständlich kann es das. Ich trage euch an, Diamanten der Liebe im Auge zu behalten, zuvörderst inmitten eures Herzens. Der Hüttensänger des Glücks oder der sonnengoldene Vogel der Liebe existiert im Garten eures eigenen Herzens. Ich pflanzte Mein Herz inwendig im Garten eures Herzens. Was Ich pflanze, das wächst. Ich empfehle euch, es zu wässern. Ich lege euch nahe, ihr seht freudig dem Begießen und Aufblühen der Liebe auf Erde, wie sie angelegt ist zu sein, entgegen.
Du kennst die Art Schwarz-Weiß-Bilder, auf denen du, wenn du sie auf die eine Art anschaust, eine Vase erblickst. Wenn du das gleiche Bild anders anschaust, siehst du zwei Menschen. Das Gegebene ist das gleiche. Das Bild selber änderte sich nicht. Dein Blick hat sich geändert. Es begab sich Wandel. Du hast den Wandel im Grunde nicht zum Stattfinden gebracht. Du warst ihm gegenüber offen. Du sahst dich nach ihm um, und Umschwung trat in Erscheinung.
Tue dich in deinem Leben nach jenem anderen Gesichtswinkel um. Er ist da. Er ist immer in schwarz und weiß da. Das wissen – ist dir behilflich. Schaue aus der Perspektive her, dass mehr zu sehen da ist, als du derzeit siehst. Sei offen gegenüber andersartigem Sehen. Du bumst nicht an die Tür der Liebe. Du bist schlicht parat, sie zu öffnen. Du bist soweit, den Türknopf zu drehen.
Ich rede nicht von Illusion. Ich rede vom Beenden, dich selber zu verleugnen. Es ist für dich schwerlich ein wohltuender Segen, das zu sein, was die Welt des Öfteren als realistisch benennen wird. Selbst in der Welt des Realismus gibt es Diamanten. Sie existieren. Diamanten der Liebe existieren. Genug von der Hinsicht auf das Negative, maskiert als Realität. Es gibt eine getreuere Realität. Diese Realität ist Mein sehnlicher Wunsch für euch. Diese Realität ist Mein sehnlicher Wunsch für alle. Gebt eure Wetten auf Mich ab und macht euch auf den Weg, euer Glück zu suchen. Ihr hattet hinlänglich viel Ungemach. Nunmehr kommt Liebe vor euch zu liegen. Zieht Liebe aus eurem Herzen heraus, und, hier, hier habt ihr sie.
HEAVENLETTER # 4446 – 26.1.13 – What’s Next
WAS ALS NÄCHSTES
Gott redete:
Wenn du dich durch Turbulenzen durcharbeitest, dann rühre den Topf nicht mittels deiner Aufmerksamkeit auf. Lasse das Gewühle, so gut du es kannst, los. Du hast es nicht zu haben. Du möchtest ganz bestimmt deine Lage nicht noch mehr durcheinander bringen, du möchtest sie in deinem gehetzten Geist nicht aber und abermals durchgehen. Lasst es los, Geliebte. Was ist, das ist. Was nicht ist, ist nicht. Dass du in deinem Geist die Situation immer und immer wieder durchtost, liegt nicht in deinem Interesse. Lasse sie los. Lasse deine Anhaftung an deine Rechtmäßigkeit los. Und falls du das Gefühl haben solltest, dass dir ein Irrtum unterlaufen ist, lasse das ebenfalls los. Lasse deine Rückbesinnungen an den Wirbel los.
Vielleicht fühlst du dich überdreht. Du spürst mehr denn Enttäuschung, dennoch spürst du Enttäuschung. Wie konnte dies, was auch immer, passieren? Und allemal weißt du recht gut, es gibt um Vieles beträchtlichere Entmutigungen, die du erleben könntest. Sieh die Sache so. Dies mag eine schlimme Lage sein, der du dich gegenübersiehst, dennoch ist sie nicht todbringend. Du wirst dich wohl gerne eine anders aussehende Straße entlangschlendern sehen als diejenige, auf der du dich deinem Dafürhalten nach befunden hattest. Vielleicht eine Straße, auf der du nie unterwegs sein wolltest, vielleicht eine Straße, die du niemals kommen sahst.
Es gab eine Panne, einen kurzen Störimpuls beim Zugriff auf die Bahn, auf der du dich befandst. Es mag sein, das war für dich eine Zeitlang oder gar für längere Zeit der Kurs, und doch kann es sein, dass es jetzt nicht mehr der Kurs für dich ist. Vielleicht geht es um deine Ehe. Sie war so, so gut, oder sie war niemals gut, oder du dachtest, sie sei gut und wurdest in Erstaunen gesetzt, als, was deiner Meinung nach für immer währen würde, durch den Fußboden brach. Umschwünge stellten sich ein. Du kamst mit etwas zurande, mit dem du nicht so gerne zurande kommen wolltest. Du siehst dich womöglich in deinem Leben am Vorsprung eines Kliffs stehen. Du kannst nicht zurückgehen, und du weißt nicht wie nach vorne gehen. Du hast vor dem Springen Angst, und du kannst nicht bleiben, wo du bist.
Sodann machst du wohl ein großes Trara daraus, was du damals hättest getan haben sollen und was du nicht getan haben solltest, du bist voller Entsetzen, und dich berückt Bedauern. Du kennst den Aberwitz von Bedauern, doch scheint dich das nicht davon abhalten zu können, es zu haben.
Okay, demnach bedauerst du etliche Beschlüsse, die du getroffen hast. Und nun kann es sein, du siehst dich gezwungen, eine Wahl zu treffen, die du nicht treffen magst. Manchmal ist keine Option zugegen, die dir lieb ist, sie zu nehmen. Hin und wieder vermagst du nicht einmal Alternativen zu sehen. Du scheinst einer blanken Mauer gegenüberzustehen.
Sobald die Blätter von einem Baum heruntergefallen sind, sind sie heruntergefallen. Goggelmoggel kann nicht mehr zusammengefügt werden. Oder vielleicht kann Goggelmoggel wieder zusammengeleimt werden. Es ist sogar möglich, dass Goggelmoggel zusammengeleimt werden kann, und dass er, unbenommen der Narben, stärker als je zuvor ist. Und du bist womöglich hochgewachsener.
Hier vor dir liegt eine Kreuzung. Du siehst, auf deinen Lorbeeren kannst du dich nicht ausruhen. Und du weißt nicht, welcher Weg zu nehmen ist. An diesem Punkt hast du zu wissen, dass es stets einen Weg zu gehen gibt. Vielleicht magst du ihn nicht, und gleichwohl besteht die Möglichkeit, dass du dahinterkommst, wie er dich irgendwohin bringt, wo du ein gutes Gefühl hast. Eine Wahl, die dir nicht gefiel, stellt sich als die günstige heraus.
Geliebte, ihr wisst nicht, was das Leben für euch bereithält, bevor ihr nicht hinausgeht und das Leben am Arm nehmt. Die Tür, die ihr öffnet, kann sich als wundervoll herausstellen. Anstatt ein weiteres Mal entmutigt zu sein, seid ihr womöglich entzückt. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es euch bestimmt lieb, entzückt zu werden. Seid zumindest begierig, was denn nun das Nächste ist.
HEAVENLETTER # 4447 – 27.1.13 – Your Annoyance Quotient
DEIN VERDRUSS-QUOTIENT
Gott redete:
Ungemach kommt in unterschiedlichen Größen daher, und doch ist dein Darauf-Eingehen öfters düsterer als das Ausmaß der Ungelegenheiten. Wenn du vor Wut kochst, kochst du vor Wut in extra Großformat. Stimmt das nicht? Die winzigen Aufregungen regen dich anscheinend ebenso sehr auf wie die großen Verstimmungen. Aufregung ist Aufregung. Was wollen Wir damit anfangen, dass du Eine Einzige Größe Die Für Alles Passt hast?
Viele deiner Verstimmungen beziehen sich auf winzige Dinge, die keinen Deut von Belang sind, und doch hat dein Verärgertsein eine kleine Sache zu einer Katastrophe gemacht. Es ist, als hättest du einen einzigen Schlitz, um dort Ungemach jedweden Ausmaßes hineinzustecken. Dies, Geliebte, ist eine Form von Kleinheit, wenn ihr eine kleine Sache zu einer großen macht. Manchmal sieht es danach aus, als hättet ihr einen Verdrussquotienten, den ihr eurem Empfinden nach befüllen müsstet. Was, Geliebte, würdet ihr ohne euer Wut-Entflammen tun? Was würdet ihr mit all eurer Energie anfangen, falls nichts auf euch zu käme? Gleichwohl, Scherereien, ob große oder kleine, gelangen zu euch. Sie reiben euch in verkehrter Richtung. Sie sind euch unerträglich, selbst wenn sie ganz und gar nichts darstellen.
Weist eure Verärgerungen jetzt in die Schranken. Ein anderer Mensch hat eine andere Manier, mit alltäglichen Dingen umzugehen, und er macht Anläufe, dir die seinige aufzuerlegen. Du musst eingestehen, dass dich die kleinste Sache auszulösen vermag. Tatsache ist, du möchtest nicht, dass dir irgendwer sagt, was zu tun und wie es zu tun ist. Du möchtest so etwas nicht, es sei denn du bittest darum, und selbst dann ist es dir bisweilen nicht danach, wirklich hinzuhören.
Ah, Geliebte, es ist nicht mehr länger so, dass ihr damit rechnen könnt, dass jeder auf eure Pfeife tanzt, selbst dann, wenn Andere zu erwarten scheinen, auf die eure zu tanzen. Wie bedeutsam sind Einzelheiten denn insgesamt? Die Leute werden die Dinge sehen, wie sie sie sehen werden. Lasse sie. Du wirst sie nicht ändern. Sie indessen werden womöglich der Auffassung sein, sie würden dich ändern. Und falls sie damit Erfolg hätten, was haben sie dabei bekommen? Was erreichten sie eurer Überzeugung nach? Ein Eingeständnis, dass sie recht liegen und dass ihr euch irrt?
Die wirkliche Frage lautet: Was ist dir bedeutsam? Und die Begleitfrage dabei lautet: Was ist einem Anderen wichtig? Was führt deine Liste an, und was führt die Listen der Anderen an? Ist dies nicht die Thematik?
Die eine Person fühlt sich der Reinlichkeit verbunden, eine andere der Aufgabenerledigung. Keine von beiden liegt richtig, und keine von beiden liegt falsch. Es gibt niemanden, der auf der Stelle recht hat, und niemanden, der falsch liegt. Nichtsdestotrotz drängt sich Aburteilung, selbst bei geringen Angelegenheiten, in den Vordergrund. Ein klein wenig von allem mag eine gute Sache sein, Bewertung indes nicht. Urteilen gehört hinausgeworfen. Urteilen gehört nicht zu. Urteilen hat kein Recht, sich selber zu verhängen. Lasst eure Hände davon weg, das sei euer Motto, selbst wenn es danach aussieht, dass es nicht das Motto des Gegenübers ist.
Was nicht das Geschäft eines Anderen ist, ist ebenfalls nicht dein Geschäft, dennoch gerätst du hochfahrend, sobald jemand etwas gegen dein Geschäft hat, danach nimmst du das als Begründung her, etwas gegen dessen Geschäft zu haben. Du möchtest deinen eigenen frei nutzbaren Raum, und jemand ist in dein Territorium eingetreten. Er überschritt seine Schranken. Und danach gerät dein Geist in die Verstrickungen mit Grenzziehungen.
Die Summe zahlreicher Scherereien beläuft sich darauf: Du möchtest deinen Zaun, sagen wir mal, rot streichen. Es ist dein Zaun. Du wirst ihn in jeder Farbe streichen, nach der es dir ist. Du wirst die Farbe kaufen, und du machst dich ans Streichen. Dann sagt dir jemand, du sollest deinen Zaun grün oder weiß streichen. Du lässt die Stellungnahme eines Anderen – und das ist alles, was sie ist – eine Stellungnahme – dich ganz aus dem Häuschen bringen. Müssen sie mit dir einer Auffassung sein? Hast du mit ihnen einer Auffassung zu sein? Nein, das hast du nicht. Es mag sein, sie erkennen das nicht, aber dir ist das vertraut. Erteile dir sodann freie Wahl, und gib Anderen ebenfalls ihre freie Wahl. Es ist unbestreitbar, dass du deinen Zaun anstreichen wirst, wie du es magst. Darüber hat keine großartige Verkündung ausgeführt zu werden.
Ihr möchtet so gerne leben und nicht behelligt werden. Lebt, Geliebte, demnach so, und lasst euch nicht stören! Versucht stattdessen zu lächeln.
HEAVENLETTER # 4448 – 28.1.13 – Make Peace with Your Heart
SCHLIESSE FRIEDE MIT DEINEM HERZEN
Gott redete:
Falls dein Herz der Ozean wäre, nach was für einem Ozean wäre es dir denn dann für dein Herz? Nach einem rauhen, ungestümen? Nach einem lockeren, heiteren?
Du würdest dir ganz bewusst den gelassenen Ozean aussuchen, einen Ozean, der ideal ist für ein Segelboot, sachte, von einer Brise überstrichen. Du würdest dir keinen stürmischen Ozean, keinen Hurrikan, keinen Typhoon, keinen Zyklon, keinen Wirbelwind ausersehen. Du weißt sehr wohl, dass du ein stilles Meer wählen würdest.
Und doch, Geliebte, wofür habt ihr euch des Öfteren entschieden? Für ein ungehobeltes Herz. Wie viele Male in der Woche greift ihr gierig zu eurem Herz? Wie viele Male in der Woche war es dir so, dass dir dein Herz unter dir herausgefallen ist? Wer ist es denn, der den Weg aussucht, den dein Herz nehmen wird? Selbst auf rauher See möchtest du gerne dein Gleichgewicht aufrechterhalten. Irgendwie lässt du bei deinem Herzen, bei deinem einen Herzen, alles sausen. Hoch, runter, ganz weit nach links, weit nach rechts, vor und zurück, auf diese oder auf jene Weise. Du machst dein Herz zu einem Sturm, gar dann, wenn es sich sicher im Hafen aufhält.
Dein Herz hat nicht wild zu sein. Es hat keine Seifenoper zu sein. Es hat nicht irgendein Schiff im Sturm zu sein. Sei mit deinem Herzen so nett, und lasse es locker mit dem Leben umgehen. Es gibt für dich keinen Bedarf, dein Herz vollkommen über den Haufen zu werfen.
Du wirst wohl vortragen, es läge dir sehr an Frieden, was indessen hast du gelebt?
Selbst wenn es in deinem Leben zu einem Sturm kommt – du hast dein Herz nicht zu verbläuen. Herzen sind für Liebe, nicht für Tumult gemacht. Herzen sind angelegt, durch das Leben zu segeln. Herzen sind nicht dazu bestimmt, erschüttert, derart nichtig gemacht zu werden, dass sie sich festfressen. Schließe Frieden mit deinem Herzen.
Falls dein Herz ein Schiff wäre, so würdest du mit ihm nicht dauernd volle Kraft voraus fahren. Du wärest ein liebenswürdigerer Eigner. Du würdest deinem Herzen Ruhezeiten zugestehen. Du würdest die Zangen ausrasten lassen, die es quetschen. Sei ein behutsamer Meister deines Herzens. Bringe es nicht dazu, dass es hysterische Anfälle zu durchlaufen hat. Gib dich deinem Herzen freundlich.
Sage:
„Da, da, Herz. Du hast dich nicht in einer Sturmböe aufzuhalten. Weile in ruhigem Gewässer. Herz, ich möchte zusehen, dass du dich von horrender Geschäftigkeit ausruhst und erholst. Ich bin dir dankbar. Du schlägst so viele Male in der Minute für mich, nimm aber zwischen jedem Schlag eine Atempause. Ich möchte die Zügel los lassen und dich bei flachem Puls in Betrieb sehen. Dies ist das wenigste, was ich für dich tun kann. Ich möchte von jetzt ab nicht mehr, dass du so schwer arbeitest.
Ich möchte dich zur stillen See führen. Ich möchte dir zeigen, wie im Leben entlangpaddeln geht, als wärst du ein Kanu auf einem schönen beschwingten Gewässer. Ich möchte dich lindern und salben. Ich möchte dir Friede und Stille stattgeben. Keineswegs möchte ich dich weiter aufregen. Was immer kommen mag, ich möchte es fortlassen, dich zu peitschen. Ich möchte dich nicht erhitzt machen, weder durch Schnelligkeit noch durch Aufregung. Ich möchte dich das Herz sein lassen, was Gott mir gab. Ich möchte dir nicht mehr länger Aufgeregtheit verstatten.
Ich entschuldige mich bei dir, liebes Herz, für all die Zerrüttung, die ich dir zugereicht habe. Du bist ein gutes, treues, schwer arbeitendes Herz gewesen, und ich möchte nicht mehr, dass du es so schwer hast. Von jetzt an möchte ich dir ein beglückender Segen sein. Wir, du und ich, teures Herz, wollen die Hohe See der Liebe auf und ab segeln, und das wird uns ausfüllen. Ich vernehme das Klopfen von dir, mein Herz, und es ist stetig und gleichmäßig.
Danke dir, dass du mir beistehst und zeigst, wie es hergeht, die Wellen des Lebens zu glätten.“
HEAVENLETTER # 4449 – 29.1.13 – Wonder of Wonders
WUNDER DER WUNDER
Gott redete:
Ich habe Mein Herz auf dich abgestellt. Ich habe Meinen Willen dir zugeteilt. Was sonst verbleibt für Mich, es dir zuzuweisen?
Ich übertrug dir den Himmel, und Ich übertrug dir die Erde. Fichtst du gegen deine Gott-gegebenen Betrauungen an? Wahrlich, möchtest du Mich abschlagen? Wirklich, möchtest du Mir sagen: „Nun gut, Gott, vielleicht ein andermal.“ Möchtest du sagen: „Gott, ich bin dafür noch nicht so ganz bereit. Der Zeitpunkt passt mir gerade nicht.“ Möchtest du Mir sagen: „Es ist allzu schwer, auf der Erde am Leben zu sein. Es gibt da Bewandtnisse, wie etwa Schwierigkeiten, und mir wäre es lieber, in deiner puren Seligkeit zu weilen.“
Ich würde dich anlächeln und lachen. Ich würde sagen: „Geliebte, du befindest dich in der Strommitte. Möchtest du mittendrin quittieren? Schau, wie weit du gekommen bist. Schaue alle Menschen an, die du kennst. Schau, wie groß du gewachsen bist. Schau, wie viel du hinzugelernt und wie viel du vollbracht hast.“
Und dann würde Ich dir sagen: „Du hast fast alles erreicht, was du gerne erreichen möchtest. Du bist fast auf dem Berggipfel. Geliebte, ihr seid so nahe dran. Nun ist es an euch, zu lächeln und zu lachen und Mir zu sagen, dass alles in Ordnung so ist, womöglich gar ausgezeichnet ist, sobald ihr darüber nachdenkt. Selbst wenn ihr nicht imstande seid, zu sagen, dass alles wundervoll ist, könnt ihr nicht noch die anderthalb Kilometer dabei bleiben? Möchtet ihr die Abmachung mit Mir zuende bringen und nicht abspringen? Möchtet ihr es durchziehen? Habt Freude, lieber als Entmutigung. Ihr seid fast an der Küste des Himmels angelangt. Ruht euch aus im sicheren Wissen, dass ihr gerüstet seid, über all das hinweg zu springen, was euch eurer Vorstellung nach zurückhält. Singt eine fröhliche Weise, Geliebte. Tanzt ein wenig. Lasst eure Arme baumeln und sagt Hurra zum Leben.
Ihr seid nicht am Ende eurer Kräfte, bei weitem nicht. Ihr fliegt höher, als ihr wisst. Es fühlt sich euch bloß nicht so goldig an – noch nicht. Wartet mal, und ihr werdet die Wunder erblicken, die euch widerfahren sollen. Ihr möchtet nichts auslassen. Der Zeitpunkt ist nicht da, um aufzugeben. Die Zeit ist da, um voranzugehen, als hätten eure Füße Flügel. Ganz gewiss, euer Herz hat Flügel. Ganz gewiss, euer Herz kann euch überallhin nehmen. Es gibt nichts, was ihr nicht sein, tun oder erfüllen könnt.
Auf jeden Fall ist an der Aufgabe nun mal nichts zu ändern. Von jetzt ab – ruckfreies Dahinsegeln. Wunder der Wunder, du bist der Kulminationspunkt all dessen, was du dir sehnlichst wünschst. Natürlich, derzeit, just an diesem Punkt, wirst du dir andersartige Dinge sehnlich wünschen als ehedem, das ist in Ordnung so, oder etwa nicht?
In mancherlei Hinsicht bist du dieser Tage weniger am Begehren und Erlangen-Wollen. Sobald du alles zu erkennen anhebst, was du empfangen hast, bist du nicht so begierig nach Begehren. Du beginnst zu erkennen, dass du alles hast! Dies ist der Joker! Du bist bereits erfüllt. Du befindest dich bereits an dem Scheitelpunkt, den du weiland so weit weg gesehen hast. Nun liegt es in deiner Hand. Nun kannst du das Leben küssen und es lieben, denn es war dir niemals ein Fremder. Das Leben war zu jeder Zeit eine sagenhafte Abfolge von Gestalten, Farben und schönen Unterfangen. Du hast keine Bürde zu tragen. Es hat auf dich gedämmert, dass du nichts als Liebe bei dir trägst, und dass Liebe etwas ist. Liebe geben und Liebe in Empfang nehmen ist es, worum du geweint hast.
Einige wenige weitere legere Schritte, und du erntest die Frucht, die du, es ist schon lange her, in dem Land der Zeit und des Raumes pflanztest. Deine Perspektive steht auf Gewinn einfahren. Recht häufig sagtest du so im allgemeinen: ‚Oh, wo ist bloß die Zeit hin?‘ Und wenn du jetzt jene Worte sagst, haben sie eine ganz andere Bedeutung. Du wirst nach wie vor imstande sein, in diesem Sinne die Uhrzeit abzulesen und sie anzusagen, indes wird Zeit nicht aufschlussreich sein. Zeit war immerzu flüchtig, und jetzt wirst du erkennen, dass sie vorüber, vorüber, vorüber ist. Keine Zeit mehr, dass sie dich an der Nase herumführt. Kein Raum mehr, um in ihm stecken zu bleiben.
Wow, du bist fast ein unbekümmertes Gott-Seinswesen, was keine Begrenzungen und keine Anheftungen kennt, denn, natürlich ist es so – wenn alles Liebe ist, was gibt es dann auf der Erde oder im Himmel, um sich daran anzuheften?“
HEAVENLETTER # 4450 – 30.1.13 – Life Is Coming Up Roses
DAS LEBEN, WIE ES SICH JUST ALS ÜBERAUS GEFÄLLIG HERAUSSTELLT
Gott redete:
Das Leben ist drauf und dran, erfolgversprechend zu werden. Spürst du das? Spürst du Rosen, wie sie im Leben um die Ecke überhand nehmen? Dieser Gedanke macht dich glücklich, ist das nicht so? Gut, dann denke ihn unaufhörlich. Wer kann sich niedergeschlagen fühlen, unterdessen er Gedanken hat, das Leben stehe im Begriff, allemal gut und gefällig zu werden? Und die Liebe, auch sie wird sich als zuträglich herausstellen! Die ganze Welt, die persönliche und die weltumfassende, wird gut! Eine Sonderlieferung ist zu dir, oder zu dem Menschen neben dir oder auf der anderen Seite von dir, auf dem Weg. Dies ist eine weltumfassende Sonderlieferung.
Mache dich bereit! Sei mit deinen Armen parat, all die beglückenden Segnungen, die zu dir auf dem Weg sind, zu umfassen. All die Rosen sind wohlbehalten auf dem Weg. Achte darauf, wo du gehst, sodass du nicht über sie stolperst. Tatsächlich wäre es nicht schön, über all die Rosen zu stolpern, die bereitstehen, auf dich herunterzustürzen. Du wirst es mögen, dich unter all den Rosen hinzulegen. So wie du im Schnee Engelsflügel machst, so wirst du in den Rosen Engelsflügel machen oder du wirst einfach wie ein Engel aussehen. Du wirst die Vollheit des Herzens eines Engels haben, und demzufolge ein Engel sein.
Wird nicht der Duft der Rosen bereits zu euch hin getragen? Seht ihr, wie machtvoll eure Gedanken sind? Schaut, Geliebte, Gedanken können euch gesund und wohl machen, und Gedanken können euch krank machen, seht ihr das nicht auch so? Oder befindet sich euer Leben eurem Gefühl nach abgehakt von euren Gedanken? Vielleicht habt ihr das Gefühl, das Leben sei wie ein sich aufspielender Pirat, der euch eure Gedanken entwendet und der sie von euch zusammenmischt. Dennoch, sofern das Leben ein großtuender Pirat wäre, dann gesteht zum wenigsten ein, dass eure Gedanken die eine oder andere Verbindung mit der Unbotmäßigkeit eines solchen Piraten aufweisen.
Besser ist es, das Leben als einen Deuter deiner Gedanken und Gefühle anzusehen. Leben bedeutet segensreich sein und dir den Tenor deiner eigenen Gedanken zurückreichen. Das Leben ist nicht darauf aus, dich zu haschen. Das Leben fühlt sich verpflichtet, dich mit dem zu nähren, wonach du weinst. Es ist nicht so, dass das Leben dir nicht gerne alle Rosen gibt. Bevor du beim Leben gereizt wirst, entsinne dich, dass es dir ebenso Wunder überreicht. Das möchte das Leben immer. Es möchte der Superman sein, der dich hochhebt und über riesige Gebäude hinwegträgt. Kraft deiner Gedanken, Geliebte, Geliebter, hast du ebenfalls Wunder zu dir hergezogen. Kraft deines Herzens und kraft der Huld Gottes.
Dies nun bringt einen Punkt auf. Ich habe euch nahegelegt, dass ihr euch nicht an Resultate eurer Gedanken und Handlungen festbinden möget. Ihr vermögt nicht mitzuzählen, Geliebte. Das Leben kann ein Umherschweifer sein, gleichwohl könnt ihr es nicht genau im Auge behalten und es um einen Rechenschaftsbericht angehen.
Hier nun der Unterschied zwischen Uns beiden derzeit, wie Wir die Dinge sehen mögen. Du siehst Katastrophales. Du siehst gut, alldieweil siehst du zudem schlecht. Du glaubst, dass Zeit die Essenz sei. Demzufolge protestierst du. Demzufolge denkst du, das Leben sei verpflichtet, dir jetzt im Augenblick etwas zu geben, oder es sei verpflichtet, dir beispielsweise einen geliebten Angehörigen zurückzugeben. Du bist dir sicher, dass das Leben kein Recht hatte, dir jemanden oder etwas oder eine günstige Gelegenheit wegzunehmen. Du denkst, es sei eine einmalig in der Lebzeit auftretende Gelegenheit, und du müssest es haben, und du müssest es in dieser Minute haben.
Aber, lass es bei alledem jetzt gut sein, denn das Leben hat eine glückliche Wendung der Begebenheiten für dich. Das Leben war Gärten, die sich entwickeln und ausweiten, voller Rosen schier für dich. Das Leben ist so ganz und gar ein Anreicherer des Bodens. Das Leben sieht sich nach fantastischen Samen um, findet sie und pflanzt sie. Es hat die Schmuckbänder fertig. Du bist dabei, von Rosen umringt zu sein, und jeder andere ebenso. Du wirst zügig alte Gedanken hinter dir lassen. Du wirst rasch in die Höhe hüpfen und Anderen so viele Rosen geben, Anderen, die sich nicht anders als du nicht sicher waren, dass eine Welt voller Rosen jemals in dieser Welt bis hin zu ihrer Tür angeliefert werden würde.
Vernimmst du die Klänge der Fuhrwerke voller Rosen, während Engel, solche wie du, die Wagen auf der Straße entlang schieben? Hörst du die Räder, wie sie näherkommen? Weswegen denn, Geliebte, ihr werdet die Rosen in der gelben Sonne und im blauen Himmel widerstrahlen sehen. Rosen werden überall sein. Rosigkeit wird überall zugegen sein, und der Lahme wird tanzen, der Taube wird singen und die Welt wird jauchzen.
HEAVENLETTER # 4451 – 31.1.13 – Following Your Own Heart
DICH AN DEIN EIGENES HERZ HALTEN
Gott redete:
Eine kleine Redlichkeit reicht weit. Es ist eine solche Erleichterung, ehrlich zu sein. Ihr müsst aufrichtig sein. Die erhebliche Sache ist die – euch selber nichts vormachen oder euch nicht hintergehen.
Die Wahrheit dehnen geht schlussendlich nicht gut auf. Früher oder später wird die Wahrheit in den Blick gelangen und bekannt. Euer Herz ist nichts, um es zu türken. Gut sein bedeutet nicht, dass du mit dem im Einvernehmen bist, wo dein Herz nicht mitzieht. Ihr wisst das, Geliebte, das klappt nicht.
Weil ihr aufrichtig seid, bedeutet nicht, ihr seid ungesittet. Es meint einfach, ihr tut nicht so, als wäre euer Herz an der einen oder anderen Stelle, unterdessen es da nicht ist. O! – ja, eurem Herzen treu sein.
Ihr werdet sodann fragen mögen: „Gott, wie denn lieben wir Menschen jeden Menschen, und wenden uns dennoch von ihnen weg?“
Geliebte, Ich habe euch zu fragen: „Was für eine Art Liebe täuscht sich selber vor? Wovon lebt ihr? Von Wahrheit oder von falsch Zeugnis?“
Deine Sicht hat sich nicht zu ändern, um sich einer anderen Person besser zu fügen. Die Dinge liegen so: Wenn du von einer Stadt, in der du lebst, wegziehst, ist das in Ordnung. Du hast nicht in der einen oder anderen Stadt zu bleiben. Genauso – wenn du dir eine Wohnung nimmst, und eine andere nicht, bist du nicht verpflichtet, in der anderen zu wohnen, da du gerne jemand sein möchtest, der alle gerne hat und liebt. Du hast dich nicht im Namen dessen, zu lieben, für jede Wohnung zu entscheiden. Du hast nicht für jeden und für alles zu schwärmen. Im Leben gibt es Entscheidungen, und du hast sie zu treffen.
Die Erhabenen liebten, wie ihr es euch sehnlichst wünscht zu lieben. Sie folgten ihrem Herzen. Weil sie liebten, bedeutet nicht, dass sie ihre Zeit und ihr Leben mit jedermann verbrachten. Sie brachten ihre Zeit zu, wo es ihnen bedeutsam schien. Sie ließen nicht Andere ihre Entscheidungen für sie fällen.
Schau, Ich weiß, im menschlichen Leben hast du gelegentlich mit jemandem, der nicht deine Kragenweite ist, eine Tasse Kaffee zu trinken. Du bist nicht unaufrichtig dabei, dich mit jemandem zu einer Tasse Kaffee hinzusetzen. Gleichzeitig ist es so, wenn du einen anderen Ort hast, wo du gerne bist, und wenn du etwas anderes zu tun hast, dann bedeutet, dass du einen Jeden gernhaben möchtest, nicht, dass du dein vorgehaltenes Geschick auf sich beruhen lässt oder dein Leben einem So-Tun-Als-Ob zuliebe aufgibst. Die Erhabenen konnten sich an jedem Menschen erfreuen, mit dem sie sich hinsetzten, und dennoch setzten sie sich nicht zu jedermann.
Dies ist dein Leben, über das Wir reden. Es ist kein Dienst an Anderen, mit jemandem mitzuziehen, unterdessen dein Herz dich nach woandershin ruft.
Wir können es so sagen: Du hast dich an das Geschäft deines Vaters dranzumachen. Begib dich dorthin, wo dein Herz ist. Deine vorrangige Zwecksetzung im Leben lautet nicht, beispringend und gefällig zu sein. Dein Zweck im Leben lautet nicht, das, was dir von Bedeutung ist, beiseitezulegen.
Es ist dir nicht, von deinem Leben oder von deiner Wahrheit abgeleitet zu werden. Du bist nicht herzlos, und dennoch bist du nicht einem Jeden alles. Es ist gehörig mehr am Leben dran als verhehlen. Es ist gehörig mehr am Leben dran, denn zu gefallen zu versuchen.
Die Erhabenen schenkten Glück. Sie schenkten Wahrheit, und sie lebten ihre Wahrheit. Sie dachten nicht daran, Anderen zu Gefallen zu sein. Das war keineswegs zuvörderst in ihrem Denken. Selbstverständlich waren sie Anderen ein Behagen. Die Wahrheit ist stark. Minderes als Wahrheit ist weder stark noch beglückt es langfristig. Es gibt einen Unterschied zwischen tollem Kaffee und Kaffee-Ersatz. Es gibt einen Unterschied zwischen verhehlen und vortäuschen einerseits und Wahrheit andererseits.
Es ist mehr am Leben dran als dich selber auf die lange Bank schieben. Sobald es zu dem Punkt kommt, wo du Einssein wahrnimmst, dienst du, wo es dir zu dienen gilt, und du bist ganz natürlich, mit Vorsatz und aus der Wahrheit und aus nichts anderem heraus, dienstbar.
HEAVENLETTER # 4452 – 1.2.13 – New Music Is About to Begin
NEUE MUSIK STEHT UNMITTELBAR BEVOR
Gott redete:
Falls Ich dich jetzt soeben in dieser Minute fragte, was du dir im Augenblick in der Welt am meisten wünschst, wärst du dann zögerlich, das zu erbitten? Würdest du gerne sichergestellt wissen, dass du darum bittest, was du am meisten möchtest, und nicht um Geringeres als das Bestmögliche? Natürlich würdest du ungern diesen Wunsch vertun.
Ich habe ein Gefühl, dass du, falls Ich dich dies jetzt fragen würde, nicht so sicher wärest, worum du bitten möchtest. Zu einem Gutteil der Zeit bist du dir derart sicher, hinwiederum, wenn es zum Test kommt, könntest du beträchtlich verhaltener sein.
Falls ich dir drei Optionen vorgäbe, so wäre das leichter, gleichwohl wäre es nicht notwendigerweise ein Wetteinsatz mit guten Gewinnaussichten.
Gewiss – hättest du ein krankes Kind, wäre es dir ohne zu zögern klar.
Bestimmt, dir läge sehr an dem einen Wunsch, ausgewiesen als einer, bei dem auf Jeden und auf alles acht gegeben wird. Du denkst an den Weltfrieden. Du denkst an Freiheit für die Welt. Du denkst an Gesundheit für alle. Und du denkst an Wohlwollen für alle und jedes.
Was immer du dir auch sehnlich wünschst, woran es dir auch sehr liegt, wisse, dass es möglich ist. Das ist, um genau zu sein, in etlichen Fällen eine Gewissheit. Ich rede nicht von einer Marotte, Ich rede von tiefem Verlangen. Vielleicht wünschst du dir den Jungbrunnen. Das ist womöglich nicht dein tiefstes Bestreben, gleichwohl wird es ebenfalls kein oberflächliches Trachten sein. Es wird insgesamt gesehen nicht zu den Ego-Bestrebungen zählen.
Gewiss, dein Verlangen, für immer zu leben, ist ein Fakt. Jenes Bestreben steht nicht in Frage. Es ist eine Gewissheit, dass du für immer und ewig lebst, bloß bedeutet das nicht für immer im gleichen Körper in den gleichen Verhältnissen. Genauso verstirbst du nie. Du bist ewig, und du bist endlos. Wir könnten sagen, dass all die Details dir nicht beikommen, und dennoch, womöglich sind sie dir gewachsen. Womöglich wollen sie auf dich hinaus.
Entscheidungen treffen ist für dich nicht immer das leichteste, und dennoch triffst du sie die ganze Zeit. Du hast, beispielsweise, Hoffnung, und hinterher entscheidest du dich, Hoffnung aufzugeben. Du trachtest zutiefst nach etwas anderem, so lange bis du es erhältst, und hinterher bist du dir nicht mehr so sicher. Ein anderer sehnlicher Wunsch hat sich in der Reihe nach vorne begeben, und du könntest das neuere Bestreben an die Stelle desjenigen, was du bereits hattest, setzen. Verlangen sind nicht immer stramm und hurtig. Sie können deinem Zugriff entschlüpfen.
Sehnliche Wünsche sind etwas, über das es sich lohnt nachzudenken. Wir könnten sagen, dass tiefe Verlangen wie die Laterne sind, die ein Bergarbeiter bei sich trägt, während er in einem dunklen Stollen nach Schätzen sucht. Was sucht ihr, Geliebte? Ihr könntet gleichermaßen auskömmliche Kenntnis davon haben, was euch eine Menge bedeutet. Vielleicht möchtet ihr gerne einen Augenblick lang ein Glühwürmchen in eurer Hand halten. Vielleicht möchtet ihr gerne tanzen lernen. Vielleicht möchtet ihr ein schönes Bild malen. Vielleicht möchtet ihr das schwer fassbare Glück, und es für immer zu fassen bekommen. Vielleicht möchtet ihr eine Quelle des Glücks für Andere sein. Vielleicht möchtet ihr gerne möchten.
Ah, Geliebte, es gibt solch einen Unterschied zwischen begehrend und versessen sein einerseits, und sich wahrhaft sehnlichst wünschen andererseits.
Worin liegt euer Glücklichsein, und worin liegt dasjenige eines Anderen? Worin liegt der Gang eures Lebens, und worin derjenige eines Anderen?
Das Leben ist weder immer so, wie du es meinst, noch auch ist es immer so, wie es deinem Dafürhalten nach sein sollte.
Es gibt Aspekte des Lebens, welche sichere Angelegenheiten sind. Du wirst leben, bis du stirbst. Während du lebst, wird es höchstwahrscheinlich Zeiten geben, bei denen du das Gefühl haben wirst, du wirbeltest mitten in einem Mahlstrom, und andere Zeiten, bei denen du das Gefühl haben wirst, du säßest auf einem großen Fels und übersähest ein schönes Tal, und andere Zeiten, wo du gemeinsam mit den Delphinen im Ozean schwimmst.
Hier nun, was Ich dir gerne sagen möchte. All die Aspekte des Lebens sind Leben und sind ein kostbarer Schatz. Ein jeder Augenblick des empfindungsfähigen Lebens ist ein Diamant in deiner Hand, und in einem jeden Augenblick kannst du nicht garantieren, was der nächste sein wird.
Hier nun, Geliebte, was ihr wissen könnt. Es gibt etwas Wundervolles, was auf euch wartet, was vielleicht zu euch hin eilt. Ihr habt noch nicht alle Funde gehoben. Ihr kennt die ganze Geschichte noch nicht. Indessen könnt ihr ohne weitere Eignung wahrlich wissen, dass das Beste noch am Kommen ist.
Dies hat so zu sein, da du jemand bist, der im Bewusstsein zunimmt, und demzufolge ist neue Musik drauf und dran, zu Gehör gebracht zu werden.
HEAVENLETTER # 4453 – 2.2.13 – Life Just Streams Along
DAS LEBEN STRÖMT EINFACH ENTLANG
Gott redete:
Du weißt, dass du das Leben auf der Erde auf zahlreichen Ebenen lebst. Deine Gedanken statten vielen Orten einen Besuch ab, und du durchläufst zahlreiche Dinge, und alle auf zahlreichen Ebenen. Es kann Freude und Sorge zum gleichen Zeitpunkt existieren. Du brauchst dich nicht für das eine oder das andere zu entscheiden. Und insgesamt gesehen, die äußerste Tiefe der Sorge und die Höhen der Freuden – sie sind allesamt flüchtig, und letzten Endes werden sie, einerlei wie tief und bedeutsam sie dir sind, nicht immerzu sein.
Es wird euch wohl schwer fallen, anzuerkennen, dass ihr nicht immer die Gefühle haben werdet, die ihr jetzt habt, denn ihr könntet das Empfinden haben, ihr würdet führende Teilhaber an eurem Leben geringschätzig behandeln. Wie könnt ihr etwa, das könntet ihr zu euch sagen, wie könnt ihr es aufgeben, euch um diesen oder jenen zu kümmern? Ihr könnt das Gefühl haben: „Wie kann ich meine eigentümlichen Angedenken aufgeben?“ Ihr könnt das Gefühl haben, dass ihr all die Liebe hinauswerft, die ja jene Gedenken repräsentieren.
Halte es sich nun im Gedächtnis auf oder nicht – das, was seine Eindrücke auf euch geprägt hat, bleibt, selbst während es nicht mehr länger seine Markierungen auf euch hinterlässt.
Es gibt nichts, was ihr aufzubewahren habt. Auf eurem Herzen niedergeschrieben, das ist auskömmlich. Es ist etwas mehr dran an eurem Leben und an den Menschen in ihm denn das, was ihr zusammentragt und aufhäuft. Ihr vermögt vielleicht besser zu verstehen, dass euer Wert nicht darauf fußt, was im Leben geschieht. In dem Sinne, dass ihr ein Verständnis davon habt, dass ihr auf der Arbeit gefeuert werden könnt, und, dass ihr in der Folge davon nichts Minderes seid, haltet ihr immer noch an den Menschen fest, die in eurem Leben euren Hauptpfeiler darstellten. Es ist so, dass ihr, falls es euch gälte, sie los lassen zu sollen, das Empfinden hättet, weniger zu sein.
Es gibt kein mehr und es gibt kein weniger. Ihr seid weder mehr noch weniger. Dies ist pur aus einer Linse heraus in Betracht genommen, Geliebte, alldieweil euer Leben aus zahlreichen Richtungen her kommt.
Ihr habt Erstellen nicht nötig. Ihr habt es nicht nötig, an der Vergangenheit festzuhalten. Ihr seid weitaus mehr als eure Vergangenheit. Ihr seid weitaus mehr als eure Zukunft. Ihr seid weitaus mehr als dies oder das, welches ihr betreibt.
Es war einmal, da spieltet ihr Hüpfekästchen. Ihr ließt das Hüpfekästchen-Spielen auf sich beruhen. Es war herrlich. Es war keine Entbehrung, das Himmel-und-Hölle-Spiel los zu lassen. Es ist kein Entzug, irgendwas oder irgendwen los zu lassen. Niemand in eurem Leben ist so angelegt, in einem Haftraum zu verbleiben.
Ein Gemälde wurde gemalt, und in der Sonne des Tages verblasst es. Malt neue Gemälde, Geliebte. So wie der Tag zur Nacht gerät, so gibt es stets eine weitere Morgendämmerung, und ihr erhebt euch mit ihr.
Es gibt kein Unheil. Dem zum Trotz, was ihr aus dem Leben macht, es gibt kein Rauf und Runter. Auf und Ab sind nur eine Manier, auf das Leben zu blicken. Auf einer anderen Ebene, da strömt das Leben einfach entlang. Es gibt nichts, über das du stolperst oder was dich drosselt, ebenso wenig ist es so, dass dich etwas schneller werden lässt. Das Leben geht stets schlicht über dem Berggipfel auf, nicht anders wie die Sonne aufsteigt. Es ist eine Routine, die nicht wie eine Routine erscheint, und doch, das Leben geht einfach ständig über dem Berg auf.
Es ist, wie wenn du einen Griff am Leben drehst, in etwa so wie du ein altes Grammophon oder eine Hand-Nussmühle aufziehst. Jetzt drückst du einen Knopf. Jetzt denkst du etwa einen Gedanken. Das Leben schlendert einfach unaufhörlich entlang. Du bist dem Leben nicht treubrüchig, so du die Vergangenheit dort abstellst, wo sie zu liegen kommt. Noch auch bist du treu, indem du die Vergangenheit ununterbrochen durchsiehst, als wäre sie als Betperlen zum Zählen ausgewiesen.
Es gibt nichts, was du in feierlicher Weise zu zählen hast, nichts aus der Vergangenheit, nichts aus der Gegenwart, und nichts aus dem Danach.
Du rennst außer Atem durch ein Kinderbilderbuch, oder du bist das Triebwerk, das seine Leistung erbringen kann, oder du bist ein Übersetzer von Fiktion in die Wahrheit, und die gleiche Geschichte wird erzählt und wieder erzählt, und eines Tages lässt du die Geschichten auf sich beruhen, so wie ein Vogel aus den Blättern des Gesträuchs aufgescheucht wird und sich nach weiter weg aufmacht, denn deine Augen zu folgen vermögen.
HEAVENLETTER # 4454 – 3.2.13 – God Created All Manner of Wondrous Things
GOTT ERSCHUF ALLERHAND WUNDERSAME DINGE
Gott redete:
Als Ich den Kosmos erschuf, erschuf Ich allerhand wundersame Dinge, keineswegs das mindeste unter ihnen bist du. Und, möchtest du gerne eines der großartigsten Dinge über dich, den Ich erschuf, wissen? Unter all den Wunderwerken, die Ich erschuf, als Ich dich erschuf, fertigte Ich einen Sinn für Humor. Wie kommt es denn nun, dass an alles gedacht wurde! Was für ein Gott Ich bin! Und was für ein Menschenseinswesen Ich erschuf. Eines, was gar über sich selber lachen kann. Glückwunsch. Du hast einen Sinn für Humor, den du herausziehen kannst, wann du ihn am meisten gebrauchen kannst, und du wirst gut daran tun, ihn öfters einzusetzen. Stehe mit deinem Humor in den Startlöchern. Halte ihn heraus, wo du auf ihn zupacken kannst. Schnappe dir deinen Sinn für Humor eher als ein Gewehr. Greife auf deinen Humor zu eher als auf alles andere, ausgenommen auf die Liebe.
Ein Sinn für Humor setzt deine Gutartigkeit wieder ein. O, verträglich und gutmütig sein. O, in guter Stimmung sein. O, eine Wonne sein.
Der Sinn für Humor kommt sehr handlich daher.
Das Leben, so wie du es siehst, hat Humor vonnöten. Und was meint es, Humor zu haben? Es bedeutet nicht, du habest ein Witzbold zu sein. Es bedeutet, du akzeptierst, dass das Leben, so wie es empfunden wird, das Theater des Absurden ist. Wenn du dich dazu begibst, es zu bedenken, worüber ist da nicht zu lachen oder wobei ist da nicht mitzulachen. Ein Sinn für Humor kommt dir gut zustatten. Humor ist erfrischend. Ein Sinn für Humor besagt dir, dass Ernsthaftigkeit und das Leben wörtlich nehmen nicht immer die beste Politik darstellen.
Was würdet ihr euch empfehlen, sofern ihr in eine Pfütze tretet? Fluchen? Schreien? Nein, Geliebte, lacht über euch. Findet Vergnügen an euch selber und an einer Welt, wo ihr in eine Pfützen fallen und wieder aufstehen könnt! Der Dreck wird sich abwaschen, und mit ihm die Heiligkeit eures Ego, eures brüchigen Ego.
Ihr mögt denken, die Welt werde meinen, dafür dass ihr in eine Pfütze fallt, wärt ihr ein Dummkopf. Um wie viel törichter wäre es für euch, dass ihr voller Ernst in den Matsch hineinplumpst. Ja, selbstverständlich, wie könnt ihr, über und über von Schlamm durchweicht, vor einer Gruppe Menschen reden?
Ihr werdet denken, euer Leben sei dazu geraten, verstört zu sein. Gewiss, es bedeutet für euch einen Wandel. Gewiss, es bedeutet etwas Unerwartetes. Was erwartet ihr vom Leben anderes als das Unerwartete? Wo stand es geschrieben, dass ihr über Im-Matsch-Ausrutschen steht?
Freut euch, ihr fielt in weichen Schlamm und nicht auf Eis. Freut euch, ihr hattet eine Gelegenheit, euch auf eure Kosten gut zu amüsieren. Ein Hurra darauf, eine günstige Gelegenheit zu haben, Zeremonielles, wie auch euren übersteigerten Diensteifer, los zu lassen. In den Matsch fallen ist nicht euer Untergang. Das Ego ist euer Ruin. Es ist das Ego, was euch stolpern lässt. Werft das Ego hinter euch. Werft die Freude vor euch hin. Verlegenheit ist nichts. Sie erscheint groß. Alle Augen auf dich hin. Lache, und dein Lachen wird es anderen einräumen, ebenfalls zu lachen. Sich herzhaft amüsieren wird für alle angesagt sein. Für wenige Augenblicke bist du ein Star, und viele Hände werden dir gereicht, dir beim Aufstehen zu helfen. Womöglich rutscht jemand, der dir hilft, ebenfalls mit dir in den Matsch, und ihr werdet mehr haben, um darüber zu lachen.
Das ist nichts Besonderes, Geliebte. Arbeitet daran, nicht so sehr aufzupassen. Es gibt für euch kein Gebot, geknickt zu sein.
Der Tag, an dem ihr im Matsch ausrutscht, ist ein Tag, euch selber das Juchzen wieder ins Gedächtnis zu rufen. Freut euch daran, dass ihr imstande seid, zu gehen, dass ihr imstande seid, im Matsch auszurutschen und wieder aufzustehen. Jauchzt, und habt erneut einen frischen federnden Schritt in eurem Gang. Habt eure Freude daran, dass ihr jemand seid, der lachen kann. Lasst die Mundwinkel hochgehen. Geht weiter und lacht.
HEAVENLETTER # 4455 – 4.2.13 – Lights Are Going On All over the World
ÜBERALL AUF DER WELT GEHEN LICHTER AN
Gott redete:
Am Anfang war das Wort, und das Wort war Gott. Jeder Klang schließt seine eigene Schwingung mit ein. Was für ein Abstand besteht zwischen Klang und Bedeutung? Kommt der Klang eines Wortes zuerst, oder zuerst die Bedeutung, oder sind sie gleichzeitig da? Kann es Bedeutungsgehalt ohne Schwingung geben? Selbst Gedanken haben Schwingung. Selbst das Licht hat eine Schwingung.
Wir können sagen, dass das Leben mit einem Rütteln einer Schwingung seinen Anfang nahm. Wir können sagen, das Leben begann mit einem Schwirren.
Es gibt eine Menge Dinge, die Wir sagen können. Wir sagen, das Leben habe mit einem Päng begonnen. Wir können sagen, dass das Leben immerzu war, dennoch hat es den Anschein, es habe einen Moment gegeben, bevor das Streichholz angezündet wurde, einen Moment auf der Schwelle, so wie in dem Augenblick, in dem der Schaffner seine Kelle hochhält.
Bei einem Flugzeug gibt es den Moment vor dem Abheben. Ein Moment existiert, und jener Moment ist Ewigkeit, und gleichwohl, in der Welt, da schellt eine Glocke. Und was macht das aus? Was macht das letzten Endes aus, als was irgendwas bezeichnet wird, alldieweil alles in Bereitschaft steht?
Hinwiederum hat es einen Stellenwert. Ein Augenblick bedeutet dir sehr viel. Ein Augenblick ist fast wie ein Streichholz, das du anzündest. Das Streichholz ist da. Eine Feuerstelle in einer kalten verschneiten Nacht ist da. Und dann ist da ein Funken. Das Feuer wird angezündet, und das Licht erstarkt.
Und da ist ein Licht inmitten des Geistes, und ein Licht mitten im Herzen, was alles erleuchtet. Ein Licht geht an. Jetzt bleibt euer Licht an. Es kann ohne Weiteres sein, dass du Dunkelheit nicht mehr ortest. Dunkelheit wird vom Antlitz der Erde verschwunden sein. Dunkelheit selber ist ein Gedanke, ein Klang, eine Schwingung. Wie viele Schwingungen tanzen auf dem Kopf einer Nadel?
Schwirren alle Schwingungen in diesem Augenblick? Ja selbst dann, solange ein Gedanke noch nicht gedacht wurde, ist da das Schwirren auf Abruf? Ist der Klang tatsächlich parat? Ist die Kirchenglocke drauf und dran zu läuten?
Ladies and Gentleman, fasten your seatbelts. Ihr hebt soeben zu einem neuen Kapitel eures Lebens ab. Keine Frachträume sind verschlossen. Wir können sagen, dass euer Leben, welches immerzu war, soeben seinen Anfang nimmt.
Es ist so, als wärt ihr in einer Übungsmaschine am Vibrieren, und sobald ihr aussteigt, wird all euer Plärren entschwunden sein. Ihr werdet in Stromlinie gebracht sein. Ihr werdet ein großes Gewicht von euch abgesetzt haben. Ihr werdet das Gewicht der Vergangenheit abgenommen haben. Ihr werdet nicht nur ungemein leicht sein, die Schwerkraft wird gemindert sein und ihr werdet weniger wiegen. Ihr werdet indes nicht das sein, was man ein Leichtgewicht nennt. Im Dienst am Universum werdet ihr ein Schwergewicht sein. Ihr werdet einen Stellenwert haben. Ihr könnt der Entzünder aller Funken sein, die alle auf ein Mal angehen werden, und nichts wird mehr das gleiche sein.
Ihr werdet ein Licht-Stürmer, ein Licht-Enthusiast, und ihr werdet das Licht Gottes, und ihr werdet als das Licht Gottes bekannt sein, denn in Wahrheit gibt es kein anderes Licht, was bekannt gemacht werden kann, was aufersteht, was erschaut werden kann, was sich getraut hat und aufgegangen ist. Das Licht einer neuen Welt wird jetzt im Augenblick entzündet. Es wird in deinem Herzen entzündet, und in deinem Geist. Eine Wunderkerze steht kurz davor, loszugehen, und jeder wird in die Höhe sehen, du wirst den Herold eines neuen Lichts der Liebe erblicken, das den Himmel quert und dich um seinen kleinen Finger wickelt. Kein einziger vermag diesem Licht zu widerstehen, welches jetzt soeben in eurem Herzen und Geist graut.
Die Welt wartete immer, dass dieser Komet der Liebe den Horizont kreuzt. Und hier seid ihr nun, eben parat, über die Schwelle zu schreiten. Dies ist der Augenblick. Dies ist der Augenblick, auf den ihr wartetet. Ihr wart am Warten, ist das nicht so? Ihr wartetet auf die Prächtigkeit. Also, sie ist hier. Lichter gehen soeben überall auf der Welt an.
HEAVENLETTER # 4456 – 5.2.13 – A Forest of Thoughts
EIN WALD VOLLER GEDANKEN
Gott redete:
Wirrwarr ist schlicht das, was du bemerkst, wenn du durch einen Wald gehst. Du könntest die Aussage treffen, der Wald sei allzu sehr mit Bäumen verstopft. Ein Wald ist gut. Eine Prärie ist gut. Selbst ein Durcheinander ist gut. Es zeigt, dass du irgendwo gehst.
Du kannst in einem Wald verloren gehen, dennoch ist er auch etwas, wo du gefunden werden kannst. Du findest dich selbst in einem Wald von Gedanken.
Während des Waldganges ist es gut, zum Himmel und zur Sonne hochzuschauen, die durch die Zweige und Blätter der Bäume des Waldes hindurchspähen. Ich machte den Wald der Welt und sagte, er ist gut.
Du wirst gedacht haben, du müssest was den Wald angeht zu einem Schluss gelangen. Du wirst gedacht haben, du hättest für die Bäume geordnete Plätze auszumachen und sie durchzusortieren, hinwiederum ist alles, was du zu tun hast, weiterhin durch den Wald gehen. Er hat nicht ordentlich zu sein. Wälder sind nicht landschaftlich gestaltet. Sie sind nicht gejätet. Sie sind nicht gleichförmig. Wälder sind ungeplant. Sie wachsen, wie sie wachsen, und sie sind verzauberte Orte – wie die Sonne von den Baumwipfeln herunterspielt, wie all die Vögel und dergleichen dort leben, und wie du deinen Weg durch den Forst nimmst. Ein Wald ist ein Wald, dennoch sind keine zwei Wälder gleich, noch auch sollten sie es.
Wer hat denn gesagt, ein Wald habe adrett zu sein? Nein, ein Wald hat zu sein, was er ist. Er hat zu wachsen, wie er wächst. Und du wächst in dem Wald, in dem du dich befindest. Mithin kannst du einen Wald mit der Welt, in der du lebst, in Vergleich bringen.
Wer sagte denn, dir gelte es, eine Welt zu kennen und von ihr eine fassliche Karte im Sinn zu haben, und du habest geradewegs durch sie hindurchzulaufen, in voller Kenntnis, was denn was ist? Wer sagt denn, dass Durcheinander keine gute Sache sei? Weil ein Wirrwarr da ist, hast du deinen Weg zu finden. Du hast zu erkunden. Greife Unübersichtlichkeit gerne auf. Lasse sie zu. Derjenige, der alles kennt und bei allem seinen Platz in der relativen Welt kennt, verabsäumt die Essenz des Lebens. Das Leben in der Welt ist nicht in vollendeter Formation aufgestellt. Denke nicht mehr, die Welt sei inkorrekt. Du magst bei deiner Aufsummierung der Welt verkehrt liegen.
Genießt euren Gang durch die Wälder. Pflückt Beeren. Umarmt einen Baum. Lauscht auf die Geräusche, während ihr auf die Zweige tretet.
Besprecht euch in diesem Wald, den Gott euch gegeben hat. Oh, ja, es gibt auch Waldlichtungen, auf die du stößt, und du wirst beides gernhaben, die Lichtungen und den Wald. Betrachte Wirrwarr als deine Glückskarte. Durcheinander hat nicht aus deinem Gewahren ausgestrichen zu werden. Besser Durcheinander und besser deinen Weg da Durchfinden, als deine Augen schließen.
Bei deinem Gang in den Wäldern gibt es ein Ansinnen. Die Wälder sind etwas, was du durchläufst. Sie sind kein Fehdehandschuh. Sie sind Wälder. Sie sind für dich, durch sie zu gehen. Es mag ein Dschungel sein, und ein Dschungel ist ebenfalls schön und verdient seinen vorzüglichen Wert. Er hat seine eigenen Geräusche und seine eigene Schönheit.
Gib allem und jedem, was du durchwanderst, statt, für das, was es ist, bemerkt und wertgeschätzt zu werden.
Schatten und Sonnenlicht sind wie zwei schöne Farben. Deine Vorliebe mag auf blau liegen, dennoch bedeutet das nicht, dass grün minder ist.
Ihr lebt in einer schönen Welt, und ihr habt sie billiger ausgezeichnet. Ihr möget die ganze Welt wiederherrichten. Es ist etwas Feines, eifrig betriebene Kampagnen auszurichten, nicht aber, die Welt schlechtzumachen. Ihr könnt Blumen ziehen, und lieben, was bereits ist.
HEAVENLETTER # 4457 – 6.2.13 – A Perfect Ripening Season
EINE AUSGEZEICHNETE REIFESAISON
Gott redete:
Die Straße ist schlängelnd, die Straße, auf der du zu Mir unterwegs bist. Du kannst sie hinuntersausen. Du kannst sie hinunterschlendern. Du kannst dein Gesicht von ihr wegwenden. Du kannst sie rückwärts hinuntergehen. Du kannst von ihr wegrennen, hinwiederum ist es diese Straße, wofür du hier bist. Sie mag den Anschein abgeben, dir beim Gehen eine Menge Schwierigkeiten zu bereiten.
Du könntest fragen; „Warum machst Du, Gott, den Pfad nicht gerade, warum kriegst Du ihn nicht gebacken und fortan Schluss damit? Wieso eine ganze Lebzeit, oder mehr als eine, für deinen Schuh hernehmen, dass er passt?“
Ich kann nachvollziehen, was du da fragst. Die Distanz ist allzu groß. „Warum kannst Du es nicht kürzer oder mehr geradeaus machen? Warum all das Verlorengehen und vom Ziel Abkommen? Weswegen die ganzen Abstecher? Warum keine gerade Linie?“
Geliebte, hättet ihr gerne Elektrozäune, um euch auf der Geraden und auf dem Schmalen zu halten? Das Gerade und Schmale, so etwas gibt es nicht. Vielleicht wurden euch Richtungen angegeben, oder ihr zogt sie von einem Regal an der Wand herunter, oder ihr dachtet sie euch aus, während ihr entlanglieft. ‚Warum‘ ist eine lange Frage, und die Antwort, nicht anders als der Pfad, ist schlängelig.
Selbstverständlich könntet ihr gar fragen: „Wieso uns Menschen überhaupt dazu bringen, durch diese Anbahnung zu gehen? Gott, hast Du nicht gesagt, dass ein jeder von uns aus dem gleichen Tuch gemacht ist wie Du? Wieso dann die Veranlassung für einen umständlichen Weg zu Dir? Gott, bitte, gib uns schlicht Dich. Ahnde Unkenntnis. Gib uns, einem jeden unter uns, nicht bloß mir, einen Übungs-Plan oder eine Landkarte, nach der wir uns richten können. Lasst uns das doch richtig hinbekommen. Mache uns jetzt glücklich, möchtest Du das nicht?“
Ihr mögt allen Goldes im Himmel würdig sein, dennoch ist etwas dran, euch euer Gold zu verdienen. Wie bei jeder Herausforderung – die Auflösung ist wundervoll, gleichwohl ist der Pfad hin zum Abschluss sein Gewicht in Gold wert. Schlussendlich ist mit hochgelegten Füßen dasitzen und dabei Bonbons essen nichts im Vergleich mit einem Leben voller Abenteuer, voller Dreher und Wenden, und nichts im Vergleich mit deinem Erringen des goldenen Kelchs.
Gewiss, wie ihr auch euer erlesenes Gewahren bei Mir erlangt, ihr werdet es lieben. Gleichzeitig gibt es in euch etwas Unterliegendes, welches nach Herausforderung lechzt. Wie bei einer Partie Solitaire – wenn du jedes Blatt gewinnst, hat sich die Freude davongemacht, weswegen also sich Gedanken machen? Geliebte, in eurer Natur gibt es etwas, was die nackten Knochen des Lebens schätzt. Es gibt etwas in euch, was es verlangt, dass ihr euer eigenes Glück macht. Die Worte Sesam Öffne Dich sind nicht so wundervoll, wie ihr denken mögt. Keineswegs, allzu leicht, das ist nicht der Weg.
Auf jeden Fall sind die Hindernisse da, und sie sind insgesamt nicht Fallen, die dir gestellt sind. Sie sind Hemmnisse inwendig in dir, mit denen du nicht viel Umstände machst. Es kam Sand ins Getriebe, und du säuberst deinen eigenen Weg, auf dem du läufst. Dies ist eine Aufgabe, die du am besten eigenhändig und mit deinem eigenen Herzen ausführst. Falls du das Spalier zum Prinzessinnen-Turm hochzuklettern hast, dann musst du es demnach, und du findest die Kletterei sehr wohl den Ausflug wert.
Es gibt einen goldenen Pfad zu der Kirsche auf der Eisbecherspitze, und du gelangst kraft der Liebe in deinem Herzen dorthin.
Du magst sagen: „Aber, Gott, nach wie vor, warum denn unsere Fahrt nicht beschleunigterweise. Warum nicht mit Luftpost? Warum nicht Erste Klasse, Express? Warum müssen wir als Pony Express unterwegs sein, während eine segnende Wohltat aus Deiner Hand uns merklich vorankommen lassen würde?“
Geliebte, Ich segne euch mit Meiner eigenen Hand. Ich betreibe dies Non-Stop. Es muss da euch geben, die den Segen entgegennehmen. Geliebte, ihr mögt die Frucht des Weinstocks – anstelle der Reifezeit – in einer Woche reifen sehen, und doch frage Ich euch in aller Liebe: „Was ist an der ausgezeichneten Reifeperiode verkehrt?“
HEAVENLETTER # 4458 – 7.2.13 – Everyone on Earth Is a Messenger of God
JEDER AUF DER ERDE IST EIN BOTE GOTTES
Gott redete:
Du wurdest weder aus einem Schmelztiegel noch aus einem Kessel hergestellt. Du wurdest nicht aus Kohle gefertigt. Du wurdest aus Licht gemacht. Das Licht, das Ich BIN, BIST du. Der Odem des Lichts ist das Licht Meiner Liebe, und du bist in Meinem Licht geborgen. Du bist Mein Licht, bloß setzt du auf es nicht. Du magst denken, dies sei eine Geschichte, und dir sei es nahegelegt, diese Geschichte zu glauben, die dir weithergeholt erscheint. Wieso möchtest du diese zutreffende Geschichte, die Ich dir erzähle, nicht vernehmen? Warum beharrst du auf dem Glauben, das, was Ich dir erzähle, sei eine Fabel?
Du glaubst an alles und jedes. Du glaubst an Werbung, so, als würde, wenn du dir etwas kaufst, dies die Antwort auf deine Träume darstellen. Du glaubst an falsche Versprechen. Du glaubst an alles und jedes, ausgenommen an das, was Ich sage. Ich, Der alleinig Wahrheit zu reden vermag – du sprichst die Wahrheit ab, von der Ich rede. Du gibst vielleicht 10% Wahrheit und 90% Abwegigkeit statt.
Was würdest du einbüßen, indem du an die Wahrheit von dir glaubst? Dir käme Leiden abhanden. Was würdest du hinzuerlangen, indem du an die Wahrheit von dir glaubst? Du würdest die ganze Welt hinzugewinnen und mithin das Elend vom Antlitz der Erde tilgen.
Nunja, klar, du kannst nicht glauben, was du nicht glaubst. Zur selben Zeit hast du die Wahrheit nicht auszublenden. Du hast dich nicht über sie lustig zu machen. Du hast dich nicht in Grund und Boden hinein zu schinden.
Du kannst hochschauen. Du kannst Mich finden. Und du kannst dich selber in Mir widergespiegelt finden. Falls du dich selber sehen möchtest, sieh Mich. Fürwahr, Ich bin der Schöpfer von dir, und Ich habe in deinem Leben eine Mitsprache, dennoch, gleichwohl erschaffst du dein Leben, und erschaffst du dein Leben in dem Bilde, welches du dir von dir selber gemacht hast.
Befreie dein Bild. Nimm es vom Begrenzten zum Unbegrenzten. Du sagst, du möchtest Freiheit. Ich gebe sie dir. Freier Wille, Geliebte, ist kein Freibrief. Ja, natürlich, ihr habt den Freien Willen, zu entsagen. Wohin führt euch Verweigern? Zur Negierung der Wahrheit, die Ich Tag und Nacht, am Morgen, des Mittags und des Abends berede, führt euch das Verleugnen. Vernehmt Mich jetzt.
Du bist ein Schönes Uneingeschränktes Seinswesen, bloß hast du dich in Knoten verknüpft. Entbinde dich selber. Warte damit nicht mehr länger. Warte nicht auf jemanden, der kommt, um dich aufzubinden. Warte nicht mehr länger auf einen Beleg für deine Herrlichkeit. Ich bin der Erweis. Und du bist Mein Botschafter.
Die Erhabenen nahmen Mich beim Wort. Möchtest du Mich nicht bei Meinem Wort nehmen? Bist du zu gut, um Mich beim Wort zu nehmen? Bist du unter allen, die Ich geschaffen habe, allzu unwert, um Mich beim Wort zu nehmen? Glaube ein wenig mehr an die Wahrheit, so lange bis du voll und ganz an Mich und voll und ganz an dich glaubst.
Bescheidenheit ist nicht Negierung. Negativität ist wie falscher Stolz. Sie ist eine Art Ego, das die Aussage trifft, du wissest mehr als Ich. Ich rede von deiner Größe, und du sprichst von deiner vorgeblichen Kleinheit, und du setzt einen drauf, um dein Kleinsein und die Folgewidrigkeit deiner Wertigkeit zu beweisen. Du legst einen falschen Teppich von dir aus, und läufst auf ihm. Du stapfst auf ihm. Irgendwie denkst du, dein dich selber Kleinmachen besinge dich selbst, und, dich für die Zählung heruntersetzen mache dich denkwürdig.
Mache diesen Tag dazu, dass du dich zu deiner vollen Höhe aufrichtest und dass du jene irrigen Bemessungen, die du unternahmst, los lässt. Richte dich nach Meinem Maßband. Stehe aufrecht und groß da. Ich erschuf dich, und Ich erschuf dich in Meinem Bilde. Tue dir nicht schön, dass du minder, als Ich es sage, seist. Anerkenne, dass du alldas bist, was Ich sage, und wisse, dass du Größe bist, erschaffen kraft der Größe der Liebe. Schicke dich an, dich der Größe, in der Ich dich, ja, dich, machte, einzupassen.
HEAVENLETTER # 4459 – 8.2.13 – The Worth of a Dandelion
DIE GELTUNG EINES LÖWENZAHNS
Gott redete:
Was, Geliebte, möchtet ihr mehr? Ihr möchtet immer etwas, was ihr nicht habt, oder was ihr eurem Empfinden nach nicht habt. Es ist eine gute Idee, eure Aufmerksamkeit darauf zu richten, was ihr habt. Anerkennt die segensreichen Wohltaten, die ihr habt, denn Ich habe sie euch geschenkt. Nehmt sie entgegen, und zieht mehr zu euch her. Es gibt immerzu mehr und mehr, und mehr Erstrebenswertes, und mehr, was am Kommen ist.
So wie die Dinge liegen, werdet ihr nicht dauernd spüren, dass das Leben in der Welt als ein fabelhafter Segen ausgewiesen ist. Dies liegt daran, dass das Leben in der Welt euch herausfordert. Dass ihr herausgefordert werdet, ist ein großer Segen. Herausforderungen sind euch beim Wachstum behilflich. Ob ihr es nun mögt oder nicht, infragestellende Schwierigkeiten helfen euch zu wachsen. Sie dehnen euch, oder etwa nicht? Betrachtet sie wie gute Übungen bei der Gymnastik.
Ihr mögt vortragen, es sei doch eure Wahl, zur Gymnastik zu gehen, währenddessen Herausforderungen dazu neigen, euch ungeladenerweise Besuch abzustatten. Was würde geschehen, falls du derjenige wärst, der den Knopf, welcher Herausforderungen herausplumpsen lässt, drückt? Herausforderungen lägen weit, weit weg und es käme zu einigen wenigen zwischendurch, da kannst du dir sicher sein. Und doch, die Ironie dabei ist, dass du, in den weit hinten liegenden Nischen deines Herzens und Geistes, derjenige bist, der sich deine Herausforderungen ausgesucht hat, und dass du dabei nicht zaghaft bist. Keineswegs.
Herausforderungen sind von der Art: Du befindest dich nunmehr in der Armee! Du wirst nicht immer mögen, was die Armee dir anträgt zu tun, dennoch bist du derjenige, der sich bei ihr gemeldet hat.
Du wirst sagen, du habest dich niemals zu deinem gegenwärtigen Strom des Lebens angemeldet, aber, doch, das tatst du.
Du wirst sagen, niemand bei rechtem Verstand würde bei den Herausforderungen, denen du entgegenstehst, anheuern, aber, doch, du warst bei vollem Verstand, und du dientest dich selber in die Arena hinein an, in der du dich jetzt befindest. Die Sache bei der Arena des Lebens ist die, dass sie sich stets wandelt.
Du wirst Mir nicht sagen wollen, du seist in dieser Lebzeit nicht gewachsen. Du hattest zu wachsen, und wachsen, das tatst du. Geliebte, ihr seid nicht mehr exakt die gleiche Person, die ihr gestern wart.
Machen wir uns doch nichts vor: Ihr seid jemand, der sprunghaft angestiegen ist. Ihr werdet dazu eher nicht gezwungen worden sein, und dennoch seid ihr gewachsen. Ihr habt Situationen durchlebt, bei denen ihr der Meinung wart, sie lägen außerhalb eures Vermögens, und dennoch habt ihr sie durchlebt und seid dank ihrer gewachsen.
Ihr habt im verstehenden Nachvollziehen-Können zugenommen. Auf die eine oder andere Weise, ihr habt euer eigenes Wachstum ausgeweitet. Ihr seid gewachsen und gewachsen, dennoch wundert ihr euch immer noch, worin der Zweck dieses Wachstums besteht, derweil alldas vergehen werde.
Geliebte, ihr lernt dazu, was denn von einem Belang ist. Wenn alles durch und zuende gebracht ist – was zählt da? Worin bestand euer Beitrag zur Welt? Es gibt nur einen einzigen Beitrag, den ihr erbringen könnt, und der ist Liebe. Das ist das einzige, was zu spenden ist. Eine jede Herausforderung lehrt euch das. So sehr wie ihr womöglich, dass Liebe das ist, was zählt und dass nichts anderes eine Rolle spielt, ungern hinzulernen werdet, so lernt ihr just das hinzu. Wohl oder übel, ebendies bringt ihr in Erfahrung.
Ihr wurdet aus Liebe geboren. Irgendwo im Verlauf des Hergangs erstrebtet ihr andere Dinge, die verzaubernder schienen – für eine Zeitlang. Was spielt eine Rolle außer Liebe? Diamanten sind Symbole von Liebe. Liebe ist ihr Wert. Nicht ihre Karatzahl. Karate sind bloß eine Näherung. Oh, ja, einen Diamanten geschenkt bekommen, das kann euer Herz erwärmen, allerdings wird er, ohne Liebe, die den Diamanten begleitet, seinen Glanz einbüßen. Nicht einmal der größte Diamant in der Welt kommt dem Wert eines Zentimeters eines Löwenzahns gleich, den dir ein liebendes Herz überreicht.
Züchte deine eigene Liebe heran, und die ganze Welt wird ein Symbol für einen fürtrefflichen Diamanten der Liebe sein.
HEAVENLETTER # 4460 – 9.2.13 – In the Oasis of God’s Heart
IN DER OASE DES HERZENS GOTTES
Gott redete:
Ja, du bist darüber, was Jedem weh tut, zum Ergebnis gelangt. Du bist zur Erkenntnis des einen Kernpunkts im Leben vorgestoßen, der alles sonstige verblassen lässt. Es gibt ein Thema im Leben, und da ist ein Sachverhalt. Die Thematik ist Liebe, und dein Belang ist Liebe. Es gibt keinen Kernpunkt, es sei denn den Kernpunkt der Liebe. Du glaubst nicht so recht an Liebe. Du siehst sie als eine gelegentliche Sache. Du glaubst nicht so recht an Meine Liebe. Du traust der Liebe nicht so ganz. Du vertraust dem nicht, was du nicht wahrnimmst. Du schaust dich um, und du wirst keine Liebe sehen, es sei denn ihre Abwesenheit. Du siehst nicht, was du nicht siehst.
Hat Liebe ein Gegenstück? Du siehst der Liebe zahlreiche Aromen entgegengestellt. Geliebte, es gibt keinen Gegensatz zur Liebe, da Liebe alles ist, und da Liebe Eins ist. Ihr seid Liebe, und Ich bin Liebe.
Was kann demzufolge geradewegs die Sache sein, das frage Ich euch.
Als Menschenseinswesen besitzt ihr eine Vertrautheit mit der scheinbaren Absenz von Liebe. Ihr fragt die Teilhabe von Liebe ab, wie es ein Lehrer in der Schule tut. Ist Liebe heute hier? Werde ich geliebt? Liebt die Welt mich? Liebt Gott mich wirklich? Und ihr verzagt angesichts des Seiens all dieser Liebe, über die Ich aussage, dass ihr sie seid. Ganz bestimmt seht ihr sie nicht oft genug oder seht ihr nicht auskömmlich viel von ihr, sobald ihr etliche seht. Im Nicht-Sehen seid ihr besser.
Ihr mögt das Gefühl haben, dass ihr glücklich zu sein hättet, um zu lieben. Habt ihr ebendas Empfinden? Falls ihr bloß glücklich wäret, so würdet ihr jeden und alles lieben. Ihr wisst, solange bis ihr glücklich seid, aber nicht, wie ihr freisinnig lieben könnt. Ihr habt eure Liebe daran festgemacht, was zu euch eben in dieser Minute hereinkommt. Ihr wollt gerne mit Liebe überschüttet sein, danach könnt ihr glücklich sein. Ihr habt Liebe als einen kärglichen Wetteinsatz betrachtet. Ihr habt den Karren vor das Pferd gespannt. Liebt zuvörderst, und das Glück obsiegt.
Es geht darum – wie du dich selbst siehst, das ist die Crux. So wie es steht, Meine teure Eine, vermagst du dich nicht einmal selber zu lieben, ganz zu schweigen von deiner Widerspiegelung in Anderen.
Erhebe dich aus der Asche, und du wirst lieben, und du wirst, so gewiss wie die Sonne dem Tage folgt, Glücklichsein innehaben und Liebe aussäen.
Lasse Mich dich dies auf eine andere Weise fragen. Warum nicht lieben, und warum nicht glücklich sein? Wie stehen die Dinge, dass du nicht glücklich sein kannst? Du magst für die Idee, dass Glücklichsein von dir innen her kommt, ein Lippenbekenntnis ablegen, dennoch verharrst du nach wie vor darin, dass sie von außenher kommt. Du wartest auf eine Fürsprache. Verwende dich für dich selber. Wisse um Meine Gegenwart inwendig in dir. Du bist nicht der Letzte unter allen. Du bist nicht das Letzte unter allem.
Bist du nach wie vor der Auffassung, du habest dich selber geschaffen, in Unkenntnis, was du dabei ausrichtest? Denkst du, du warfst Tonklumpen an eine Wand, und, wie sie auch dort ankamen, das seist du? Hast du die Seele in Vergessenheit geraten lassen, hast du vergessen, dass du eine Seele bist, und dass du Gott-gemacht bist? Lasst Uns eine Marke auf dir anbringen. Von Gott gemacht. Aus Gottes Hand. Menschenseinswesen, von Gott gefertigt. Gemacht im Himmel. Vom Himmel zur Erde. Der Erde verbunden, indes nicht an die Erde gebunden. Überhaupt nicht umzäunt. Du bist Gott-gebunden. Es gibt keinen Ort, wohin ihr geht, außer zu Mir, Den ihr niemals verlassen habt, euren Liedern und euren Tänzen zum Trotz.
Eure ausschlaggebende Schwierigkeit ist euer Gefühl des Ausgesetztseins von Mir. Ihr seid euch nicht sicher, dass Ich um euch bin. Euer Schrei ist: „O Gott, wo bist Du?“ Euer Schrei ist: „O Gott, hast Du mich alleingelassen?“
Ich habe euch weder preisgegeben, noch schrie Christus jene Worte. Wie hätte er das tun können, er, der Mich als sein eigenes Herz erkannte? Ich bin, um was er am Kenntlichsten wusste. Für ihn wäre es aberwitzig gewesen, eine derartige Frage zu stellen, alldieweil Ich alles bin, was er kannte. Ich war in ihm eingebettet. Er und Ich waren Unzertrennlich Eins, und so sind Wir es heute. Und so sind Wir, du und Ich, es. Höre, was Ich sage. Du weilst in der Oase Meines Herzens.
HEAVENLETTER # 4461 – 10.2.13 – Oneness Is Not Loneliness
EINSSEIN IST NICHT EINSAMKEIT
Gott redete:
Einsamkeit entkommt der Vergangenheit. Du hieltst dich in einer großen Stadt auf und deine Gedanken waren danach, du befändest dich auf einer öden Insel. Jedwedes Empfinden von Verlassenheit ist eine Idee. Du hast die Idee von Einsamkeit adoptiert und sie seitdem alimentiert. Du hast die Einsamkeit allzu lange auf deinem Schoß behalten. Du hast sie eng an dich gequetscht. Sie war wie ein Dampfkessel auf dem Ofen, derweil du vergaßt, die Platte abzuschalten. Du behieltst Einsamkeit lange und oft angezündet. Sie ist etwas, auf das du zu schnapptest. Du erwischtest sie.
Die Vorstellung von Einsamkeit ist etwas, einem Virus vergleichbar, den du in deinem Blutkreislauf bei dir trägst. Jedes Mal, wenn es so weit ist, dass du heruntergewirtschaftet bist, springt der Einsamkeitsvirus an. Es kann ein Gedanke, ein Wort, ein Blick, die eine oder andere erfahrene Geringschätzung sein, und der Virus hat dich im Griff.
Deine Bestimmung ist nicht Einsamkeit. Einssein ist nicht einsam. Einssein ist nicht Allein-heit. Es ist Vollheit. Ein volles Herz nörgelt nicht an Einsamkeit herum. Lege Einsamkeit hinter dich. Drücke sie wie einen Zigarettenstummel aus. Schaue der Einsamkeit direkt in die Augen, setze sie außer Tätigkeit und sage ihr: Fort mit dir.
Wir könnten sagen, dass du dich einsam fühlst, wenn du dein Herz verschluckst, wenn du es beiseite legst, wenn du es absonderst. Du wirst es getrennt halten, da du das Gefühl hast, es gehöre vor jedweder Grobheit geschützt, und fürderhin grenzt du dein Herz ab. Einsamkeit ist ein Bescheid, den du erteilst. Sie ist ein Wintermantel, den du dir kaufst und über den du dich fortan beklagst, so, als wäre er auf dich zu gestoßen worden.
Selbstverständlich, du kennst es durchaus, dass du dich in einem überfüllten Raum, bei einer Gala-Veranstaltung, bei einem Maskenball aufhalten und dich einsam fühlen kannst. Einsamkeit ist keine Frage, wo du gerade zufällig aufzufinden bist. Du kannst dich alleine an der Küste aufhalten und die Knechtschaft guter Gesellschaft spüren. Lasse deine Gedanken die gute Gesellschaft sein. Erwärme dein Herz durch das Feuer der Liebe. Bereite deinem Geist und deinem Herzen das Vergnügen guter Gesellschaft. Lade willkommene Gäste zu deinem Herzen ein. Immerzu bin Ich in deinem Herzen. Niemals vergesse Ich dich oder dein Herz. Betrachte Mich als den Gefährten deines Herzens. Dein Herz und Ich gehen Hand in Hand. Lasse dein Herz los zu einem Gang mit Mir.
Ich möchte dir die Anblicke zeigen. Ich möchte die Schönheit des Lebens und die Schönheit eures Lebens herausstellen. Ich möchte euch eine königliche Tour schenken. Ich möchte euch zu grünen Weiden nehmen. Ich möchte euch zu einer stillen See mitnehmen. Ich möchte euch überallhin nehmen. Ich möchte euch Liebe zuflüstern. Eure Augen werden aufleuchten und euer Rückgrat wird sich aufrichten. Was für eine großartige Haltung ihr einnehmen werdet. Euer Schritt wird beleben.
Es existiert für euch keine Not, von Einsamkeit befallen zu werden.
Sobald ihr jenen Virus heranfliegen spürt, haltet jemandes Hand. Meine Hand bleibt in der euren, egal was da kommt. Was habt ihr denn einzubüßen, es sei denn die Einsamkeit? Schüttelt sie ab, Geliebte. Rüttelt sie weg. Eröffnet dabei heute den Reigen dort, wo ihr liebend gerne sein mögt.
HEAVENLETTER # 4462 – 11.2.13 – The Sun, Moon, and Stars Have Their Own Paths
DIE SONNE, DER MOND UND DIE STERNE HABEN IHRE EIGENEN WEGE
Gott redete:
Ihr könnt jemanden lieben, obschon derjenige euch nicht liebt oder nicht mehr liebt. Ihr könnt lieben. Natürlich bedeutet jemanden lieben nicht ihn ständig belästigen und ihm nachstellen. Jemanden lieben kann bedeuten, ihn oder sie alleine zu lassen, selbst wenn es dir danach ist, mit ihm gerne zusammen zu sein. Du kannst jemanden lieben und ihn seinen Weg nehmen lassen und deinen eigenen Weg gehen. Grenzziehungen sind nicht die Regierungsform von Liebe.
Dies ist bei deinen Kindern der Fall, nicht wahr? Du bist unaufhörlich um deinen kleinen Liebling. Während das Kind heranwächst, bist du weniger um es. Es ist irgendwo draußen. Es kann sogar weit weg ziehen. Deine Liebe ist unversehrt, bloß ist sie nicht mehr länger auf Vollzeit. Dein Kind ist immer dein Kind, und jetzt gehört es freilich mehr sich selber denn zu dir. Dies ist kein Abgesang. Indes ist es die Verabschiedung des Kindes. Es hat Meilen vor sich, zu gehen. Und du hast mit einem Lächeln Auf Wiedersehen zu winken.
Zuweilen scheinen Freunde selbst im gleichen Zimmer auf Entfernung zu sein. Seid es mithin. Du kannst jemanden hinlänglich lieben, um ihm selbst im gleichen Raum Freiheit zu gewähren. Du kannst lieben und gleichzeitig freigeben. Du musst das.
Liebe ist nicht angelegt, ein Griff zu sein, den du von jemandem in der Hand hast. Liebe ist keine Schraubzwinge. Lasst Uns Liebe als einen Schlüssel bezeichnen. Ihr könnt die Tür der Liebe entriegeln. Ihr könnt demjenigen, den ihr liebt, seinen Schlüssel zurückgeben. In Wahrheit hat er den Schlüssel zu seinem eigenen Herzen. Es lag dir nicht an, sein Herz innezuhalten. Es war an dir, es zu betrachten und dein Licht auf es zu scheinen.
Es gibt keine Gesetze, die besagen, wie Liebe auszusehen und wie sie sich vorzuführen habe. Du wirst vielleicht für dich selbst solche Regeln einrichten, nicht aber für andere. Du magst es nicht, wenn ein Anderer für dich das Gesetz festlegt. Was zu sein hat, Geliebte, ist, was ist. Du hast einem Jeden seinen freisinnig einnehmbaren Raum einzuräumen. Du nimmst keine Gefangenen.
Du siehst jeden Tag die Sonne, und du lässt sie verrichten, was Sonnen tun. Du sagst der Sonne nicht an, sie habe dort zu bleiben, wo sie gerade ist, und sie solle fortwährend durch dein Fenster scheinen. Du schaust zu den Nachtsternen hoch, und lässt sie sein. Du sperrst die Sterne nicht ein. Du machst keine Forderungen geltend. Du liebst, und lässt sie gehen. In der Realität gibt es kein nah und kein fern. Nähe bedeutet nicht angebunden sein. Die Sonne und die Sterne und der Mond sind immerzu in deinem Herzen. Sie sind ein inniger Part von dir, sie gehören sich selber zu, und sie gehören jeder Stelle zu, wo sie sind.
Du triffst nicht die Aussage, die schöne Sonne, der Mond und die Sterne seien herrenlos umherstreunend. Sie haben ihre eigenen Wege, und sie bereisen sie. Du möchtest sie nicht in der Gewalt haben. Deine Augen werden außerstande sein, ihnen überallhin hinterherzugehen. Betrachte jeden, den du liebst, wie seinen oder ihren eigenen Planeten, und jeder hat sein eigenes Umkreisen auszurichten. Im Falle der Menschen wirst du sagen: Sie haben ihr eigenes Entfalten zu bewerkstelligen. Es ist beträchtliche Liebe, jemanden den Schwur auf sein eigenes Leben ablegen zu lassen. Du kannst nicht wider ihn aufkommen, dass er irgendwohin geht, wohin du ihm nicht zu folgen vermagst.
Es ist nichts für dich, dass du jemanden aus deinem Herzen wirfst, weil er eine andere Richtung einschlägt als du. Wer kann sagen, ob die Richtung, die jemand nimmt, die richtige oder die falsche ist? Wenn du liebst, segnest du. Du nimmst nicht übel. Wenn du liebst, besitzt du nicht. Du hast zur selben Zeit deine Freiheit zu lieben, und einen Geliebten freizugeben. Deine Liebe hat es nicht nötig, von nachgiebigem Entgegenkommen abhängig zu sein. Gib deiner eigenen Liebe nach, und nimm keine Gefangenen.
HEAVENLETTER # 4463 – 12.2.13 – On the Cellular Level
AUF DER ZELLULAREN EBENE
Gott redete:
Dies ist der Augenblick der Wahrheit, derweilen du dich hinsetzt, um das zu hören, was Ich zu sagen habe. Das gilt, ob du nun der bist, der hört, was Ich sage, oder liest, was Ich sage. Du hörst oder liest Meine Liebe, die in Worte hinein übersetzt wird. Da ist keine Entfernung dazwischen. Distanz existiert nicht. Auf jeden Fall betreten Meine Worte, Mein Denken, Meine Liebe deine Zellen. Geliebte, Wir arbeiten auf der zellularen Ebene. Dies ist nicht Kurzweil, womit Wir Uns befassen. Wir sind jenseits des Gefildes eingebildeter Zeit.
Das Denken ist von euren Atomen nicht abgetrennt. Ihr wart nicht der Auffassung, Ich wäre schlicht ein weiterer Redner oder Schriftsteller, oder etwa doch? Der Unterschied ist der, dass Ich nicht mit Wasser verdünnt werde. Der Unterschied ist der, dass ich Ehrlichkeit bis auf die Knochen bin. Ich bin nicht clever. Ich bin nicht wohlüberlegt. Ein jedes Wort aus Meinem Odem ist unverblümt und von innen heraus. Ich präpariere Meine Gedanken nicht, um sie euch in Worten darzubieten.
Es ist dem, als Ich die Welt erschuf, gleich. Ich ritt nicht dauernd auf Mir herum. Schöpfung war leicht und simpel. Da war nichts dran. Die erschaffene Welt war Mein Trachten. Im gleichen Moment, als Mein Bestreben hochsprudelte, erhob sich die Schöpfung.
Es ist, als wäre Ich ein Jazz-Pianist. Ihr könntet sagen, Ich improvisiere. Meine Finger suchen sich die Melodie, während sie auf den Tasten unterwegs sind und die Melodie spielen. Nicht wirklich improvisiert, denn was kann Meine Weise anderes sein als den Ton exakt treffend und von vortrefflichster Wichtigkeit sein. Im Falle Meiner Worte hier soeben – diejenige, die tippt, folgt Meinen Tönen auf dem Klavier. Sie lässt nicht nach. Manchmal verpasst sie eine Note, aber das ist schon gut, da Ich Derjenige bin, der Klavier spielt, und da die ganze Welt Meine Musik hört, selbst während ihr nicht wisst, dass ihr Mich hört. Mein Fluss gründet tief. Was Ich zu Einem spreche, spreche Ich zu Allen. Ich rufe alle. Ich rufe euch herbei.
Zwischen den Tönen ist eine Pause, wie die Pause zwischen Herzschlägen. Sie ist ebenso machtvoll wie der Schlagrhythmus. Pause ist nicht Absenz. Ich bin ebenso in der Pause vollauf wie in den Schlägen. Ich mache Musik, Geliebte, und ihr hört den Rhythmus, und euer Fuß tippt.
Im selben Atemzug wie Ich euch sage, dass ihr nichts wisst, sage Ich fürderhin, ihr wisst Alles. Ihr seid der Wahrheit keine Fremden, der Wahrheit von Mir und der Wahrheit von euch, welche Ein und Dasselbe sind.
Bloß, ihr befindet euch in einer Trance. Ihr schlafwandelt, obschon ihr schwach, fast unvernehmlich Meine Stimme hört, die euch ruft, die euch zuflüstert, aufzuwachen, Meinen Ruf an euch zu hören. „Wacht auf“, sage Ich. „Hört Mich. Öffnet eure Augen. Erhebt euch von eurem Schlafzustand.“
Ihr könnt bleiben, wo ihr seid, und gleichzeitig könnt ihr indessen Nachhause kommen. Ihr könnt wissen, wo Ich bin und wo ihr seid und wo Unsere Herzen als Eines hausen.
Sofern Ich ein Wunderwerk bin, was seid ihr? Ist es nicht fantastisch, dass ihr auf der Erde seid? Ist es nicht herrlich, dass ihr zur selben Zeit im Himmel seid? Ist es nicht fantastisch, dass Wir Eins sind, und dass ihr schauspielert, als wären Wir zwei? Ist es nicht herrlich, dass das Leben ist und nicht wirklich ist und dass im Eigentlichen Alles, Was Ist, Einssein ist? Wessen Einssein kann es denn sein, alldieweil es Einssein ist? Zu wem kann es gehören, derweil Alles Eins ist? Wer schreibt die Geschichte und wer liest sie? Worin besteht der Unterschied! Dir, dieser Replikation von Mir als einem Individuum auf Erden, erscheint es wie eine Welt der Unterschiedlichkeit, aber im Grunde genommen ist keine Welt da, oder etwa nicht? Eintracht des Herzens, welches Ich als Eins kenne, und womit das scheinbare Du, tief unten, ebenfalls als Eins vertraut ist, ist zugegen.
HEAVENLETTER # 4464 – 13.2.13 – Give a Fair Chance to All Who Come Before You
GIB ALLEN EINE FAIRE CHANCE, DIE VOR DIR DRAN KOMMEN
Gott redete:
Da ist Vieles, was du in der Welt in Anderen hinnimmst. Es gibt Vieles, was du nicht gelten lässt.
Du siehst ein, dass jemand größer oder kleiner ist als du. Du legst es ihm nicht zur Last. Du nimmst es hin, dass – dir gegenüberstehend – jemand ein Mann sein oder eine Frau sein kann. Du eröffnest darüber keinen Krieg, nicht einen großen oder nicht einen kleinen. Du akzeptierst, dass jemand jung oder jemand alt ist. Du lässt es gelten, dass es, in der Welt, in der du lebst, Alter gibt, deiner Vorliebe unbenommen.
Sobald freilich jemand seine Stimme einem anderen Präsidenten geben möchte, geht bei dir der Aufruhr los. Wenn sich jemand einer anderen Religion als du zuzählt, schnalzt du mit der Zunge. Kriege wurden entfacht. Sobald du denkst, die eine Weise sei die beste, eliminierst du fortan eine Menge anderer Wege. Du wirst in deinem Denken exklusiv. Du schürzt die Lippen.
Heh, es ist schön, deine Favoriten aufzuweisen. Du kannst die Farbe grün mögen, und rot nicht. Du streichst nicht jene Leute aus deiner Sicht weg, die heute einen roten Pullover tragen. Du kannst lieber süßen Nachtisch mögen als grüne Bohnen, und dennoch kannst du den Menschen mögen, der grüne Bohnen bevorzugt. Was für eine Unterschiedlichkeit ist euch dies wirklich?
Es scheint dir, einem sterblichen Seinswesen, bei allerhand Anlässen, ein Gelten-Lassen schwer zu fallen, bei einem Gegenüber ein Auseinanderklaffen hinzunehmen und es zu akzeptieren.
Für dich ist es immer fein, weitab in der Theorie diesem oder jenem deine Vorliebe zu erteilen, sobald es sich indes darauf beläuft, wie du Umgang mit lebendigen Seinswesen pflegst, tust du gut daran, sie gleich zu behandeln, und das meint, dich mit ihnen in aller Freundlichkeit, Ehrerbietung und Liebe in Verbindung zu begeben. Es ist nichts für dich, die Menschen in zwei Reihen aufzustellen, und es der ersten Reihe zu gestatten, als erstes zu gehen, und der anderen Reihe als letztes, falls du es denn überhaupt erlaubst, dass jene Eintritt erhält.
Deine Vorliebe mag ja der Reinrassigigkeit gelten, und doch ist es an dir, Reinrassehunde und Straßenköder gleich zu behandeln.
Schenke Liebenswürdigkeit, wo du dich auch aufhältst und mit wem du auch zusammen bist. Gib allen eine Chance, die dir unterkommen. Tue weidlich eher auf, als abzuschließen. Es ist dein Herz, über das Ich rede. Öffne dein Herz. Öffne deinen Geist. Öffne dein Leben. Lasse dich durch Erscheinlichkeiten nicht hinters Licht führen.
Es gibt hier einen weiteren Aspekt. So wie du einen Menschen siehst, so wird er sich schicken. Wenn du ein Kind als brillant in den Blick nimmst, hat es eine weitaus bessere Chance zu glänzen. Wenn du ein Kind als dumm siehst, wird es rechts wie links Fehler begehen. Wie du einen Anderen siehst, ist ein Segen oder eine Strafe. Du hast eine Zuständigkeit für einen jeden.
Dies mag den Übergang hergeben dazu, wie ihr Nationen wahrnehmt. Sie werden zu dem geraten, als was ihr sie seht. Habt keine Gegner in eurem Herzen, und ihr werdet Freunde zeitigen. Warum bloß solltet ihr je Feinde erschaffen mögen?
Du wirst wahrscheinlich in deinem Dachboden alte Habseligkeiten stehen haben. Womöglich sind sie dir Gerümpel. Ein Anderer kann in den alten Siebensachen auf deinem Dachboden Artefakte oder Objekte voller Schönheit sehen. Die gleichen Dinge werden verschieden gesehen.
Viele Schätze in der Welt sind übersehen worden.
Übersieh keine Menschen. Übersieh nicht Tiere. Übersieh nicht Nationen. Ist es so schwer, alte Vorstellungen los zu lassen und alle zu lieben? Falls nicht lieben – ist es so schwer, alle willkommen zu heißen, alle in Betracht zu ziehen, allen eine Chance zu geben?
Dies schließt Mich, alle Bezeichnungen von Mir, mit ein. Ich weiß darum, es gibt Einen Gott. Was kümmert es Mich, welches Bild du von Mir zeichnest, oder ob du im Knien oder Stehen betest, oder ob du dieses oder jenes Ritual befolgst? Einssein ist, und, was ein Anderer denkt, wonach Einssein aussehe, was ist dir das? Gott ist, und Gott liebt. Gott ist nicht in eine bestimmte Kultur eingeweiht. Gott ist in allen Kulturen und in allen Seinswesen überall. Was kümmert es dich, welchen Hut jemand trägt oder nicht trägt? Was spielt die Haarfarbe oder die Farbe von diesem oder jenem für eine Rolle? Was spielt irgendeine unter jenen Einzelheiten im Leben für eine Rolle, und warum sollten sie dir etwas bedeuten, dir, der du Mein Emissär der Liebe bist?
Liebe. Liebe einfach. Und falls dich jemand nicht liebt, liebe ihn trotzdem. Dies bedeutet nicht, dass du dir aber und abermals Negativität gefallen und bieten lassen sollest. Das gebührt dir nicht. So es sich auf Jene beläuft, die dich herabwürdigen möchten, segne sie aus der Entfernung. Es ist ebenfalls gut so, dich selber zu lieben.
HEAVENLETTER # 4465 – 14.2.13 – How Can a Worthwhile Desire Not Come True?
WIE KANN EIN ERSTREBENSWERTER WUNSCH NICHT IN ERFÜLLUNG GEHEN?
Gott redete:
Auf alles ist eine Erwiderung vorhanden. Es kann sein, es ist nicht die, die du dir wünschst, immerhin ist es die Antwort, die du bekommst. Du wirst jene Entgegnung vielleicht nicht gerne hören mögen, dennoch ist sie deine Antwort. Du wolltest gerne eine andere. Und du lechzt zu wissen, warum gerade jene Entgegnung. Warum ein Nein auf ein süßes Trachten deines Herzens, und du möchtest wissen warum, so, als ob Gott die Antwort auch darauf zu geben hätte, warum es dir eben danach ist, was du möchtest.
Sobald dein sehnlicher Herzenswunsch nicht erfüllt wird, ist alles dahin. Nimm eine Weile in Betracht – einerlei wie herzzerreißend dir die Antwort ist, die Antwort, die du erhalten hast, ist die richtige. Wie kann das sein, fragst du dich und fragst du dich aber und abermals.
Es ist ganz sicher und eindeutig nicht die richtige Antwort. Mit Sicherheit, Verständnis hast du dafür nicht. Wie kannst du verstehen, weswegen um alles in der Welt deine wahre Liebe nicht zu dir hin gelangte?
Ich stelle die Frage: Wie um alles in der Welt kannst du dir das erklären können? Das ergibt keinen Sinn.
Was aber, falls alles, was im Leben vorkommt oder nicht vorkommt, recht so ist? Für dich ist es ein Ding der Unmöglichkeit, zu begreifen, wie das zutreffend sein kann. Was aber, falls es wahr wäre? So dies wahr wäre und du die besagte Möglichkeit hinnehmen könntest, so wäre dein Leiden geringer. Dein Leiden wäre gehörig weniger. Dein Leiden wäre nicht-existent. Wie kann dies sein, fragst du dich, was hingegen, falls das stimmt?
Die Antwort könnte lauten, dass dir erspart bliebe, was für dich erheblich mehr Unglücklichsein hätte bedeuten können. Derzeit bist du dir sicher, dass ein bestimmter Mensch deine wahre Liebe ist, und doch, später kannst du sehen (oder du wirst es nicht sehen), dass du und er nicht füreinander bestimmt waren, und dass es zu noch ferneren Tränen gekommen wäre, die du unstillbar zu vergießen gehabt hättest. Wie viele Male an einem Tag wird auf der Erde ein Traum Wirklichkeit, und er ist nicht der Traum, der er deinem Dafürhalten nach gewesen war.
Und danach fragst du ein weiteres Mal: Wie kann sich ein derart guter, ein dermaßen würdiger, hoch gehaltener Traum deinerseits nicht verwirklichen? Du fragst, wie das sein kann. Du fragst: Warum. Du bittest um eine Begründung.
Ja, noch mehr – wie kann es recht so sein, dass dein Geliebter von dem Körper abgelassen hat und du niemals mehr auch nur die Gelegenheit hast, dich umzusehen, was denn hätte sein können?
Noch heftiger – wie kann dir ein Kind geboren werden, und dein Kind geht aus der Welt und du bleibst beraubt zurück. Und du fragst neuerlich: Warum, warum ich? Warum mein Baby? Und das Fragen hält an.
Ich möchte dich fragen: Nach menschlichen Gesichtspunkten – wie kann dir irgendwas davon einen Sinn ergeben? Aus dem menschlichen Blickwinkel her – was Gutes kannst du aus einem Herzeleid der besagten Art entkommen sehen?
Der vermeintliche Tod mag für deine Entfaltung gut sein. Er mag für die Entwicklung des Kindes sein. Er mag für die Evolution der Welt sein. Es kann sein, dass du ein ahnungsloser Zuschauer bist. All das wird für dich schlechterdings unmöglich nachzuvollziehen sein. Aber, Geliebte, kommt bis hierhin. Kommt bis hierhin: Was geschieht, das ist nicht als Bestrafung zugedacht.
Mit Sicherheit malt ihr euch Mich nicht aus, wie Ich, hier oben im Himmel, nach Möglichkeiten sinne, eurem Herzen wehzutun. Mit Sicherheit malt ihr kein Bild von Mir im Himmel oben, wie Ich Mir ganz entzückt die Hände reibe, und dabei, wie ein Schurke in einem alten Film, Meinen Schnurrbart zwirble?
Mit Sicherheit schaue Ich auf ein ausladenderes Bild, als ihr zu sehen vermögt. Aus Meinem Blickwinkel her gesehen nimmt alles Gestalt an.
Ihr vermögt nicht zu begreifen, und dies ist es, was ihr wohl bis hin zu dem Punkt zu verstehen habt, dass ihr hinnehmen könnt, dass dies jenseits eures Verstehens liegt, und dass ihr nicht mehr länger dagegen angehen möchtet.
Wie kann es sein, dass du etwa eine dermaßen fleißige Angestellte bist, dass du zu jedem gut bist, und danach, da hast du bei der Arbeit einen herben, einen bitteren Tag. Es gibt die Redewendung: Das ist nichts Besonderes [‚All in a day’s work.‘]. Oder manchmal heißt es auch: ‚All in a hard day’s work‘.
Und im Französischen gibt es den Ausdruck: C’est la vie. Dies ist das Leben. So ist das Leben.
Worin dein Herzeleid auch zu liegen kommen mag, gelange zu dem Punkt, wo du mit dem Kopf schüttelst, wo du dich erhebst, wo du weitergehst, gelange zu dem Punkt, wo du die Vergangenheit vergangen sein lässt und wo du herausfindest, was das Leben für dich nunmehr bereithält, und wo du das Leben lebst.
HEAVENLETTER # 4466 – 15.2.13 – Even as a Story Is Told …
GERADE SO WIE WENN EINE GESCHICHTE ERZÄHLT WIRD …
Gott redete:
Geliebte Angehörige werden niemals getrennt. Es gibt ein Wiedervereinen der Herzen. Es gibt kein voneinander Abschiednehmen für immer oder für einen Tag. Es gibt die Wiedersehensbegegnung voller Freude, und das Glück wird aufs Neue erlangt.
Auf der einen Ebene erhieltst du eine letztliche Antwort. Jemand ist gestorben. Auf einer anderen Ebene kommt es zu einer vollauf unterschiedlichen Entgegnung, und die heißt: Endgültigkeit ist nicht existent. Niemals, nie.
Ewigkeit bedeutet keine Endgültigkeit.
Du bist in einer fortlaufenden Saga eingeklinkt. Nichts endet. Es gibt kein Beschließen. Was derzeit riesig ist, ist auf einem Bildschirm ein Aufblinken. Es schien euch für immer und ewig. Obschon Ewigkeit ist, gibt es kein für immer, denn ein Fleck in der Ewigkeit ist kaum ein Fleck. Was als entsetzlich angesehen wird, ist schier ein Fleck. Wir können sagen, dass alles in der Ewigkeit ein Punkt ist. Wir können ebenso sagen, dass es in der Ewigkeit keine Punkte gibt, denn wo kann sich auf der Ewigkeit ein Punkt anbringen?
Wir können sagen, es gibt nicht Leiden, denn, an welchem Ort – lässt es sich denn sagen -, dass Kriege und Herzschmerz ihn bewehren? Nicht in der Ewigkeit. Dort gibt es keine Rüstung.
Geliebte, das Leben, welches ihr lebt, ist nicht linear, obschon es gewiss danach aussieht. Ein Vorkommnis scheint einem anderen zu folgen. Mit Sicherheit ist euer Leben eine Reise, auf die ihr euch begebt, und ihr begebt euch auf einer Straße auf Reisen, oder im Flugzeug oder in einem Zug, der auf Schienen fährt, oder mit einem Schiff, das einem Kurs folgt, oder ihr seid auf dem Land unterwegs oder ihr schwimmt, und mit euren Augen könnt ihr den Flug eines Adlers verfolgen. Ihr könnt euch an den Flug eines Adlers halten.
Nichtsdestotrotz ist das Leben auf der Erde nicht linear. Es ist mehr-ebenenhaft. Es ist multi-maßlich. Gleichwohl existiert in der Ewigkeit Abmessung nicht. Das Schiff der Ewigkeit hat nichts, was ihm in seinem Kielwasser hinterherläuft.
Es gibt keine angebrachten Markierungen. Es gibt kein Vorwort oder keinen Epilog. Gerade so wie eine Geschichte erzählt wird, gibt es kein zuvor oder danach oder nicht einmal ein währenddessen. Mit Sicherheit gibt es keine Aufzeichnung all der Geschichten. Es gibt kein Sich-Erinnern, kein Vergessen, denn was kann denn an Ort und Stelle verbleiben, wo es weder Ausmaß noch Zeit gibt? Da ist Nichtsheit. Da ist Allesheit, und Vollheit ist aus Nichtsheit. Da ist Liebe Allüberall, und allemal vermag Liebe desgleichen nicht näher bestimmt zu werden.
Gegenwärtig bist du ein Menschenseinswesen, was auf der Erde wandelt und spricht.
Zuoberst bist du ein Seinswesen. Seienshaftigkeit existiert. Heiligkeit existiert. Gott existiert. Alles und nichts ko-existieren. Seien residiert in Ewigkeit. Menschenseinswesen sind auf der Erde ansässig.
Das Leben auf der Erde ist eine bunte Mischung. Obschon Örtlichkeit nicht existiert, existiert ihr an zwei Stellen auf ein Mal. Ihr existiert an mehr als zwei Stellen auf ein Mal, und doch gibt es keine Stelle. Ihr werdet als ein multi-dimensionales Seinswesen erachtet, derweil es letzten Endes keine Ausmaße gibt.
Im Himmel, in jenem wahren Zustand von Existenz, in jenem Zustand, der keine Stelle sondern ein Konzept ist, ist der Himmel ein getreues Sinnbild von Seienshaftigkeit. Der Himmel ist, wo die Seelen sich sozusagen veersammeln, obschon sich Seelen derzeit auf der Erde versammeln, selbst obschon Seelenhaftigkeit bezeugt, indes immerhin nicht erblickt wird. Auf der Erde wird Licht gesehen, und Licht ruft Einssein in Erinnerung.
Was kann demnach gesagt werden, sobald man mit allem durch und alles gesagt ist? Alles, was sich begibt, ist eingebildet, so wie im Schlaf Träume eingebildet sind. Ihr erwacht aus Träumen. Während ihr vom Traumzustand erwacht, erwacht ihr zu Träumen, die erhabener sind, als ihr euch einbildetet. Schlafträume und die erfüllten Träume befinden sich, sobald ihr aufgewacht seid, nicht einmal im gleichen Baseballstadion.
Ich habe gerade einen Traum, und du bist in Meinem Traum. Du erfüllst Meinen Traum, und Ich erfülle den deinen, und welcher von den scheinbaren Uns kann alldieweil sagen, wessen Traum Wessen ist, Wessen der deinige, oder Wessen der Meinige ist?
HEAVENLETTER # 4467 – 16.2.13 – „Under God’s Sky Am I.“
„UNTER GOTTES HIMMEL WEILE ICH.“
Gott redete:
Dann und wann, habt ihr da das Gefühl, euer Leben belaufe sich auf euer Ausgewrungen-Sein und darauf, auf der Leine zum Trocknen aufgehängt zu werden. Ausgewrungen und aufgehangen. Etwas ist passiert, und eure Gedanken bringen euer Liedchen auf: „Ausgewrungen und aufgehangen, das bin ich.“
Geliebte, möchtet ihr ein anderes Liedchen anstimmen?
Wie wäre es damit: „Unter Gottes Himmel weile ich.“
Oder: „Statt Tränen, die ich weine – gesegnete Beglückungen, die ich ernte.“
Oder: „Das Ganze Universum singt mir einen Vers der Liebe.“
Oder: „Anstelle von ‚Wehe mir‘, ‚Liebe ist mir‘.“
Oder: „Gott sendet mir Liebe von oben.“
Oder: „Liebe von Gottes Herz zu meinem Herzen hin.“
Oder: „Liebe ist mein Name, und Liebe ist mein Anrecht.“
Oh, ja, ihr möget andere Gedanken denken. Ihr möget in ein neues Lied ausbrechen. Ihr möget auf einen anderen Rhythmus singen und tanzen.
Möchtet ihr so freundlich sein und es sein lassen, vorzubringen, das Leben sei schwer? Das Leben ist leicht. Alles, was ihr zu tun habt, ist einen Fuß vor den anderen stellen.
Das Leben ist kein Monster, was euch hetzt.
Habt ihr aufgeschrien, bevor ihr getroffen seid?
Sofern ihr für euer Leben eine Präambel schreibt, wie sieht sie eurem Wunsch nach aus?
Was möchtest du gerne, mit Verlaub zu sagen, auf deinem Grabstein niedergeschrieben sehen? Ganz bestimmt nicht: „Mein Leben war schwer.“
Zu welchem Rhythmus klopft dein Fuß soeben?
Sofern du das Empfinden hast, dein Leben verlaufe in einem Trott, dann werden deine Gedanken im Trott sein. Du wirst womöglich ein Gedankenmuster und Redemuster in Ordnung zu bringen haben.
Deine Worte sind nicht mehr länger die:
„Wenn es ein Pech gibt, was die Runde macht, dann bekomme ich das größte Stück davon.“
Du redest nicht mehr so:
„Nur Unglück.“
Du redest nicht mehr so:
„Das musste so kommen.“ Es sei denn, es geht um eine Wendung der Ereignisse, die herrlich ist und die du aus ganzem Herzen willkommen heißt.
Das ist nicht frivol, was Ich jetzt sage. Deine Gedanken haben durchaus eine Überholung nötig.
Es gibt keinen Laden, bei dem du dich abgeben und für eine Neuauflage dalassen kannst. Oh, ja, du kannst etwas an Erbauung unternehmen. Du kannst in die Kirche gehen. Du kannst in eine Oper oder in ein Konzert gehen. Du kannst ein Buch lesen, dir einen Film ansehen. Nicht irgendein Buch oder irgendeinen Film. Du kannst dich mit höchlich gesinnten Menschen zusammentun. So oder so, es bist du, der sich selber hochzuheben hat. Und falls du nirgendwo hingehen kannst, dann kannst du dich mit deinen eigenen Gedanken und Handlungen schier von alleine hochheben.
Aber Ich bin natürlich hier, um dir zu sagen, dass du niemals ganz für dich und alleine bist. Niemals irre Ich von dir weg. Falls du Meine Präsenz nicht gewahrtest, dieses oder jenes Nichtgenügen von Gewahrsein rührt nicht von Meiner betriebenen Vernachlässigung her. Falls du dich einsam gefühlt hast, einerlei was für eine Einsamkeit du spürtest, so ist dies keineswegs deswegen, weil Ich nicht dort bei dir, hier bei dir war. Ich bin jetzt gerade bei dir. Es gibt keinen anderen Ort, wo Ich sein kann. Mein Herz ist zäh bei dem deinigen. Vielleicht hast du nicht hingesehen oder hingehört oder nicht gefühlt. Komm, komm und setze dich eine Weile zu Mir. Wir legen die Füße hoch und besprechen Uns ein wenig. Wir können gar ohne ein Wort reden. Vielleicht werden Wir Uns einfach an der Hand halten, um Uns einander anzuschauen und Uns zu freuen.
Wie siehst du es voraus, wie du Mich begrüßen magst? Was würdest du zu Mir sagen, oder wärest du sprachlos? Würdest du aufstehen? Umfallen? Zusammensinken?
Weswegen, Geliebte, für Uns ist es eine Alltagsangelegenheit, zusammen zu sein. Niemals war Ich irgendwo sonst denn bei euch. Und niemals wart ihr irgendwo sonst denn bei Mir. Halleluja!
HEAVENLETTER # 4468 – 17.2.13 – Love Is Going to Kidnap You
LIEBE IST DRAUF UND DRAN DICH ZU KIDNAPPEN
Gott redete:
Du hast das Gewicht der Welt getragen, den Anschein macht es dir, oder nicht? Du hast das Gefühl, das Gewicht der Welt liege auf deinen Schultern. Du spürst eine Schwere.
Du hast dich seinerzeit bei Mir verhört, denn Ich habe gesagt, dass die Realität die ist, dass du das Licht der Welt trägst. Du bist das Licht der Welt. Licht ist gewichtslos. Das Licht, Welches Du Bist, ist jenseits von Weltbemessungen.
Komme zu Mir und nimm eine Ladung von deinen Schultern.
Bürde ist eine Sache von Vergangenheit. Es gibt keine Konzepte mehr, Konzepte wie etwa schwerfällig oder niedergeschlagen. Es gibt keine Schwergewichte mehr. Du bist keines. Du bist mehr wie eine „Füge-Nur-Wasser-Hinzu“-Blumenzwiebel, die im Winter drinnen im Haus eingetopft wird. Selbst im Winter ist jetzt euer Leben Frühling. Nun ist das ganze Jahr über Frühling. Jetzt ist Frühling die Jahreszeit, die für euch vorgemerkt ist.
Das Frühjahr ist der Lenz der Liebe. Liebe steht im Begriff, üppig heranzuwachsen. Liebe steht im Begriff, dir auf die Schulter zu klopfen. Liebe steht im Begriff, dich hochzunehmen und auf ihren Schultern zu tragen. Liebe steht im Begriff, euch zu kidnappen und niemals weggehen zu lassen, denn Liebe ist euer natürlicher Seinszustand.
Jetzt ist Liebe dabei, von allen Dächern herunter gesungen zu werden, von den Sparren, von einem jeden Herzen in der Stadt. Liebe ist nicht mehr länger für gewisse Gelegenheiten reserviert. Sie liegt nicht mehr im Kofferraum. Jetzt ist Liebe der Rudelführer. Liebe ist zu ihrem Aszendenten gelangt. Es ist nicht so, dass die Zeit nahebei ist. Dies ist der Augenblick, auf den alle warteten. Er ist umwälzend. Der Zeitpunkt ist nicht mehr in Reichweite. Er ist hier. Der Frühling schwankt nicht mehr und ist sich nicht mehr unschlüssig. Der Lenz ist da, unbenommen was euer Kalender besagt oder euer Wettermann prophezeit. Der Winter eurer Wahrnehmung ist vorüber. Weihnachten ist da.
Der Zauberspruch, unter dem du dich befandst, hat sich gelichtet. Die Sonne ist durch den Nebel gebrochen. Du erinnerst dich nicht mehr, wie weinen geht. Du kannst keine Tränen hervorbringen, selbst wenn du es versuchtest. Du wunderst dich, wie jemand weinen kann, derweilen er stattdessen lächeln könnte. Sobald dein Gesicht mit Regen in Berührung kommt, lächelst du und lachst. Zurück zur Liebe. Zurück zur Fröhlichkeit.
Aber nein, du gehst nicht mehr länger zurück. Du gehst vorwärts zur Liebe, zur Fröhlichkeit und zu neuen Wundern. Du springst nach vorne, dorthin, wo das nächste liegt, und das nächste ist Freude und mehr Freude, so lange bis das einzige, was du kennst, Freude ist. Kuwabunnng! Nicht nur bist du das Licht der Welt, du bist überdies die Freude der Welt. Du bist der König, der gekommen ist. Falls Ich König bin, was Ich BIN, dann musst du es ebenfalls sein. Der Thron, auf dem Ich sitze, soll dein Thron sein. Du sollst neben Mir sitzen. Du wirst Mein rechter Arm sein. Wir sollen Vergnügen haben und Entscheidungen treffen, die Allen ebenbürtig sind. Wir werden verschenken, und Wir werden ernten, und Wir werden Wunder geltend machen.
Dies gehört nicht vertagt. Dies ist augenblicklich. Kein Quatsch-Machen mehr. Gelange jetzt dorthin.
Die Dämmerung ist gekommen, und der Frühling ist hier, und es geht ums Einnehmen. Alles, was verkündet wurde, ist angekommen. Die Pracht ist verkündet worden, und die Pracht ist angekommen.
Selbst in der Stille wird die Ankunft der Herrlichkeit verlautbart. Du kündigst sie an. Du führst sie ein. Du rufst sie aus. Du lebst sie. Dies ist nicht das erste Mal. Und ein letztes Mal gibt es niemals. Dieses Liebe-Zeitalter wurde wieder zu neuem Leben erweckt und es wird nicht weglaufen. Alles Sonstige mag abgehen, Liebe aber hat auf ihren Platz Anspruch erhoben, und jene ist innen in Unserem Gemeinsamen Herzen.
HEAVENLETTER # 4469 – 18.2.13 – The Honky-tonk Song
DER SPELUNKEN-SONG
Gott redete:
Wie herzig es ist, zu Mir aufzuwachen. Wie immer und wann immer dies kommt – sobald du zu Mir aufwachst, bist du entzückt, denn du hast dich mit dem Paradies wiedervereint. Dies ist das Licht, was das Aufwachen zu Mir her scheint. ‚Helles Licht im Paradies‘ könnte der Titel eines Buches heißen, das Ich schreibe.
Nun muss Ich ein wenig einschränken. Zu Mir in das Helle Licht des Paradieses hinein aufwachen bedeutet nicht, dass alles still steht. Du bist auf der Erde, wo sich alles nach wie vor bewegt, wo es sich zu bewegen scheint, wo es vorgibt, sich, in einem außermittigen Sich-Regen, zu bewegen. Da du das Licht gesehen hast, bedeutet nicht, dass in der Welt alles gefestigt ist. Das Leben in der Welt spielt nach wie vor seine Streiche. Der Teppich kann unter dir weggezogen werden. Die Erde kann beben. Gebälk kann wackeln.
Was, könntest du fragen, ist demnach fest. Nun, Geliebte, ihr seid dauerhaft. Ihr seid nicht von den Ungereimtheiten des Lebens erschüttert. Zum wenigsten seid ihr nicht derart erschüttert. Ihr seid nicht so stark erschüttert. Vielleicht seid ihr es gar nicht, oder, es kann sein, dass Erschüttertsein euer Leben nicht umstülpt. Selbst wenn euer Leben auf dem Kopf steht, steht ihr mit der rechten Seite nach oben. Auf jeden Fall ist nicht ein jedes Durchschütteln derart folgenschwer, wie es gängigerweise zu sein schien.
Die Schlüsselwörter hier sind zu sein scheinen. Was zu sein schien, war niemals! Es schien bloß zu sein. Ihr dachtet euch das. Das Leben in der Welt und euer Durchgang aus ihm heraus, genannt Tod, sind Erscheinungsformen. Sie sind Trugbilder. Wunder was, es sieht danach aus, als wärt ihr auf der Erde. Es hat den Anschein, eure Füße seien auf der Erde. Oh, ja, es scheint so. Hingegen ist das Leben in der Welt ein Film, den ihr euch anschaut, und ihr geratet wirklich, wirklich in jenen hinein.
Eine Zeitlang vergesst ihr euer Selbst, derart verfangen in den Film seid ihr.
Während eure Augen zum Lichte Gottes erwachen, gewöhnt ihr euch Stück für Stück an den Rhythmus des Spelunken-Lieds, was in dem Film erklingt, und ihr hebt an zu sehen, dass ihr und der Rhythmus nicht ein und dasselbe sind.
Gleichwohl, ihr habt eine Ahnung davon, wo ihr seid, und ihr wisst, mit Wem ihr seid. Ihr seid mit Mir Eins, und nicht eins mit dem Film auf der Leinwand. Der Film ist ein kleiner Abstecher, eine Art Erfrischung, sollen Wir es so sagen, so eine Art spiralförmige Tätigkeit, so etwas wie Achterbahn fahren.
Welchen Film du auch siehst, mit was für einer Vergnügungsgondel du im Vergnügungspark auch unterwegs bist, du hältst dein Gleichgewicht.
Du weißt, wer du wirklich bist. Du weißt, was real ist und was nicht. Du kennst die Essenz von Dir Selber und Meiner Selbst. Du weißt, dass Wir Uns an der Hand halten, und dass Unsere Herzen nicht zwei sondern Eines sind. Noch mehr als das, du weißt, dass all die Charaktere in dem Film, in dem du dich gegenwärtig befindest, sich ebenfalls an der Hand halten. Du weißt, dass Wir, die so genannten Wir, ebenso mit jedermann die Hand halten. Das ganze Leben ist sozusagen so paradox wie mit einer einzelnen Hand klatschen.
Nunmehr, zu Mir aufgewacht, bist du du, so wie du es immerzu warst, bis auf die Bewandtnis, dass deine Augen nun geöffnet sind, und dass du einen besseren Blick auf den Film hast. Du hast einen höheren Sitz und demzufolge einen weiteren Blick, einen objektiveren Blick, indes ist dein ganzes Herz nach wie vor in ihm, bloß stehst du auf stämmigeren Beinen.
Wir können sagen, dass nichts anders ist, obschon alles anders ist, da deine Augenbinde entfernt wurde.
Im Grunde genommen hast du niemals wirklich eine Augenbinde getragen. Im Grunde genommen waren deine Augen niemals geschlossen, deine Augen freilich waren nicht-sehend. Ihr seht, Geliebte, mit eurem geistigen Verstand [‚your minds‚; im Engl.]. Ihr seht das, was ihr ausdeutet, ihr wärt es am Sehen.
Es ist dem ähnlich, wie wenn ihr im Leben nach euren Autoschlüsseln sucht. Ihr könnt sie einfach nicht finden. Ihr habt überall geschaut und saht sie nicht. Dann seht ihr zufällig hoch, und da sind sie. Eure Schlüssel lagen oben auf dem Kühlschrank oder an dem Haken, wo ihr sie immer hinhängt. Tatsächlich waren sie die ganze Zeit in eurer Hand, und mithin habt ihr das Paradies jetzt freiweg vor euch.
HEAVENLETTER # 4470 – 19.2.13 – You Are a Vibration of Energy
DU BIST EINE SCHWINGUNG VON ENERGIE
Gott redete:
Woraus ist das Leben gemacht, wenn nicht aus dir? Du bist eine Grundvoraussetzung für das Leben und ein Vorschläge unterbreitender Fürsprecher des Lebens. Es bist du, der Meine Träume Wirklichkeit werden lässt, oder, es bist du, der von Meinen Träumen wegläuft. Du spielst, durchaus nicht bloß einen Teil, vielmehr einen bedeutenden Part des Stücks und des Aushanges des Lebens auf der Erde, dessen unbenommen, wie du dir nichts anmerken lässt oder wie du ähnelst.
Deine Existenz ist wie eine Batterie, die das Leben auflädt, oder du bist wie der Mond, der still dahinzieht und die Welt erhellt, unbenommen ob er zur Kenntnis genommen wird oder nicht.
Sicherlich kannst du nicht bestreiten, dass du Energie, dass du eine Schwingung an Energie hast, und dass du zur Bühne des Lebens hinaufsteigst, ein Lied singst und einen Tanz tanzt. Du magst dich gar hinter den Kulissen, still im Hintergrund aufhalten, und nichtsdestotrotz regst du im Hintergrund die Schauspieler, die auf der Bühne angestrahlt werden.
Selbst wenn du die Person bist, die im Fond der Bühne die Vorhänge bedient oder die Kulissen versieht, bist du kein Kleindarsteller. Ein Jeder ist in dieser Aufführung auf der Erde Hauptdarsteller. Niemand wird verunklart. Alle haben auf Alle eine Wirkung. Alle erbringen einen Unterschied. Alle tragen bei. Ob du nun deinen Beitrag im Blick hast oder nicht, du bist ein Beitragender. Es kann sein, du wirst die ganze Geschichte niemals kennenlernen. Gleichwohl bist du ihr ausschlaggebend. Niemand wird bei dem Drama des Lebens und seiner Bedeutsamkeit außen vor gelassen. Du stehst an erster Stelle auf dem Programm, dessen ungeachtet, was die Welt sagen wird.
Die Welt, so wie sie kundgetan ist, mag eingebildeterweise sein und sich nicht wirklich ereignen, dieses eingebildete Szenario ist freilich für etwas. Es ist nicht für nichts. Es ist aus einem guten Grund, und alle nehmen anhand seiner zu und entwickeln sich. Die Lichter gehen an, und alle werden in dem eingebildeten Zwischenspiel hingerissen. Seist du nun ein Akrobat, seist du ein Flötenspieler, seist du nun derjenige, der sauber macht, nachdem die Bühnenlichter erloschen sind und alle nachhause zu gehen scheinen – du bist der Thematik des Stückes bedeutsam, das unentwegt durch den Sinn eines Jeden läuft.
In diesem Drama oder in dieser Komödie namens Leben gibt es keine Amateure. Niemand wird zurückgewiesen. Alle haben teil, und alle haben ihren Part zu spielen.
Dein Part ist nicht eisengepanzert. Du kannst zu jeder Zeit, wann es dir danach ist, eine andere Rolle hernehmen. Du kannst am einen Tag der Schurke sein, und am anderen der Held. Beim Leben in der Welt gibt es nichts, was nicht aufgehoben und umgestoßen zu werden vermag.
Ich möchte dir gerne sagen, dass es keine Bösewichte gibt. Alle sind Schauspieler, und alle tun ihr Bestes, um die Rolle auszufüllen, die sie spielen, selbst dann, unterdessen sie sie nicht zu spielen haben, selbst dann, während sie mittendrin umschalten können, selbst dann, wenn sie stumm sind, selbst bei solchem und solchem. Derjenige, der heute den Ärmelkanal durchschwimmt, kann morgen am sonnigen Strand liegen. Ein Läufer kann krabbeln. Ein Kriechender kann rennen. Es macht keinen Unterschied, welchen Part du spielst, und zur selben Zeit schlägt es in der Welt voll und ganz zu Buche.
Ungeachtet was du darbietest und verkörpernd vertrittst, du bist Mein geliebtes Kind, und Ich hebe dich zu höheren Höhen empor, von denen aus du eine weiter reichende Perspektive hast.
In der Welt geht alles um Wandel, und du verwandelst dich vor deinen ureigenen Augen. Dereinst warst du ein Säugling, danach ein Kleinkind, hinterher ein Schulkind, danach und dann und dann, stets am Wachsen, am Durchrühren, die Bekundung deiner Erscheinungsform in einer Mannigfaltigkeit an Weisen umgestaltend. Du erschaffst und wiedererschaffst dich selber, und du wächst näher und näher an das heran, dich in Wessen Bilde du geschaffen wurdest kenntlich wiederzugeben. Du kommst Mir näher und näher. Was für eine Rolle du auch spielst, du kommst Mir näher, und dies ist die Manier, wie die Welt reihum geht.
HEAVENLETTER # 4471 – 20.2.13 – Come Closer to God
KOMME NÄHER ZU GOTT
Gott redete:
Ruhe in Mir. Auf wie viele Weisen kann Ich das vortragen? Allemal, wo immer auch dein Körper ist, komm und ruhe in Mir. Sei es nun, du bist in einem Lehnstuhl, in einem Bett, auf einem Futon auf dem Boden, im Gras auf einer Wiese auf einem Hügel – ruhe in Mir. Habe Freude daran, wo du auch gerade zufällig bist, und ruhe in Mir.
Worin, Geliebte, liegt euer Trost? Worin liegt eure Geborgenheit? Wessen Arme sind weit genug, um das gesamte Universum und das Darüberhinaus zu umfangen?
Wartet nicht darauf, dass Ich eine letzte Zuflucht bin. Lasst Mich euren ersten Anlaufhafen sein. ‚Gehe dorthin, wo das Geld ist‘ – besagt eine Redewendung in der Welt. Diesem Gedankenzug folgend, bin Ich die Währung. Ich bin, woher alles in Umlauf gesetzt wird.
Dies bedeutet nicht, dass es an dir ist, Meine Gunst zu striegeln. Deine Absicht ist nicht, Mir Honig um den Bart zu schmieren. Deine Absicht ist nicht, Mir zu zeigen, was für ein guter Junge oder was für ein gutes Mädchen du bist oder sein möchtest. Dein Anliegen ist, nahe zu Mir heranzukommen, näher zu kommen, näher zu kommen, näher zu Mir zu kommen, und näher zu deinem Selbst, zu deinem Heiligen Selbst zu gelangen.
Lasse das Wort heilig dich nicht verscheuchen. Befasse dich damit, dass das Wort heilig konturenscharf, nicht Effekthascherei, bedeutet. Komme nahe zu Mir, und du kommst nahe zum Herzenskern der Sache. Du kommst näher als nahe. Du betrittst die Innere Kammer des Lebens Selber.
Sofern das Leben ein Film über dich ist, dann sitzt du direkt neben dem Regisseur. Während du direkt neben dem Regisseur sitzt, derweilen er ruft: „Licht aus – Kamera – Action“, beginnt es in dich hinein zu sinken, dass der Regisseur und du Eins geworden zu sein scheinen. Es bist du, der ruft. Es bist du, der die Arme bewegt. Es bist du, der den Weg bereitet. Es bist du, der der Regisseur geworden ist, und jetzt bemerkst du, dass du der Regisseur warst, lange bevor dir diese Einsicht dämmerte.
Es ist dein Selbst, was du suchst. Was du suchst, das sollst du finden. Was du in deinem innersten Herzen suchst, ist ein kurzer Einblick deiner selbst ohne all das Gerümpel und Geklitzere um dich herum.
Denke nicht, dass du aufgeschreckt sein wirst, sobald du herausbekommst, dass du die Vorführung betreibst. Das fühlt sich gut an. Das fühlt sich natürlich an. Es fühlt sich dir, mittendrin zu sein, richtig an. Du hast dich zur Wahrheit erhoben. Du hast dich zur Einfachheit von Wahrheit erhoben. Es ist niemand hier außer uns Küken, lautet die Redewendung.
In dem Zustand sein ist beneidenswert. Setze auf Mich, und du wirst das Steuerrad drehen. Wie klar du doch wirst.
Wie viele Male habe Ich dir gesagt, dass du weitaus, weitaus mehr bist, als du dir selber zuschreibst? Du wirst dich eher nicht als ‚Er ist ganz vom Vater‘ gesehen haben. Du wirst dich im Leben als einen zerlumpten Eindringling, vielleicht als Bettler betrachtet haben. Das Leben reicht dir Handzettel und Unterlagen zu, und du bist froh und dankbar. Das Leben hält sich von dir zurück, und du grollst hernach. Alldieweil bist du die Ganze Show. Du bist der Regisseur, die Schauspieler, das Publikum, der Bühneninspizient, der Laufbursche, die Beleuchtung, die Handlungen.
Die ganze Zeit bist du der Star und die volle Bandbreite gewesen. Du bist der Autor! Du bist die Geschichte, die du dir selber erzählst und die du vor dir aufführst. Du bist die Danksagungen. Du bist die ganze Zeit der Held, und ebenso bist du der Tollpatsch gewesen. Du bist der Frager, und du bist der Beantworter gewesen. Du hast all die Rollen gespielt, und dachtest, du warst der Beobachter und derjenige, der eine Menge für den Einlass bei diesem Theater namens Leben hinblätterte, bei dem Leben mit dem Untertitel ‚So Wie Es Zu Sein Scheint, Wenn Du Ein Bewohner Auf Erden Bist‘.
Jetzt weißt du, du bist überdies der Hauswirt und nicht schier ein Mieter.
HEAVENLETTER # 4472 – 21.2.13 – In This Eternity of Heaven
IN DIESER EWIGKEIT DES HIMMELS
Gott redete:
Nun, ihr lieben Kinder Mein, was denkt ihr heute? Wo hält sich euer Herz, wo hält sich euer Geist auf? Worauf kommen eure Gedanken zu liegen? Über welche Myriade an Gedanken denkt ihr nach?
Euer Herz und euer Geist sind öfters als Tandem betrieben. Wenn ihr etwa an Rechnungen denkt, wird euer Herz absacken. Und sobald ihr an Mich denkt, kann es in die Höhe steigen. Im Himmel kennt man nichts von Absacken. Im Himmel ist schier Herzensgesang das Vertraute.
Nicht anders, es wird im Himmel, in dieser Ewigkeit des Himmels, nicht einmal an Tod gedacht, und dennoch geht die Runde, Engel würden euch begrüßen, während ihr euren Körper hinter euch lasst und, Herz und Seele, hierher kommt. Engel begrüßen euch, indes verhält es sich mehr so: Ein Engel erblickt dich und sagt: „Wie ich mich freue, dich zu sehen! Wo bist du gewesen?“
Selbstverständlich seid ihr den Engeln nur einen Augenblick lang weg gewesen. Nicht wirklich fortgegangen, und doch hatten Engel fortwährend ein Auge auf euch.
Es gibt Engel, Schutzengel genannt, von denen man sagt, sie flögen zusammen mit euch auf die Erde. Ihre Aufmerksamkeit ist auf euch gerichtet. In diesem Sinne sind sie euch gefolgt. Sie sind für euch Gutheit und Erbarmen gewesen und haben euch zum Vorangehen gemahnt. Lasst Uns eure achtsamen Engel lieber Führungs-Engel denn Schutzengel nennen. Das Wort Hüter impliziert die Existenz von Gefahr, wo man sich vorzusehen habe. Ich sähe euch gerne diesem Gedankengut entstiegen.
Ja, natürlich, die Engel und Ich möchten euch zur grünen Weide führen, dennoch, die Wahrheit ist, ihr werdet letzthin, einerlei bei was, einerlei wie ihr zappeln und schwanken werdet, auf euren Füßen enden. Und wer ist es, der die Aussage trifft, Geliebte, dass eine jede Handlung, die ihr unternehmt, zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einer bestimmten Stelle auf der Erde, ungeachtet der Wertung vonseiten der Welt, nicht die richtige Handlung für euch ist. Was die Welt einen großen Sünder nennen wird, mag sich als ein großer Heiliger herausstellen. Wer weiß es wirklich? Wer weiß das denn auf der Erde schon wirklich.
Es stimmt, ihr könnt in eine Grube stürzen, und engelische Wesen in Meinen Diensten werden euch auffangen und davor bewahren, dass ihr euch wehtut. In jedem Falle könnt ihr wissen, dass ihr aus der Grube herauskommen werdet, und wer weiß, wie weit ihr noch laufen werdet. Ich denke, ihr werdet weit gehen.
Nichts ist dahin. Ein Abschweif ist bloß ein Abschweif, gleichwohl scheint es auf der Erde Vielen, dass das Leben auf Erden selber eine Fallgrube ist. Man hat es gar In Ungnade Fallen genannt. Dies ist keine bezeichnende Benennung. Wie könnt ihr aus der Gnade heraus sein, unterdessen Ich bei euch bin? Wohin seid ihr imstande zu gehen, wo Ich nicht bin? Ich bin ebenso sehr euer, wie Ich eines Jeden bin. Unbenommen welche Rolle ihr spielt, ihr seid Mein, und Ich bin euer. Wie weit weg von Mir könnt ihr eurem Dafürhalten nach wirklich kommen?
Ihr seid dem Himmel willkommen. Ihr seid gesegnet, was immer auch ihr meint, es sei am Geschehen. Ihr seid nicht ausschließlich eine herumkrebsende Person auf Erden. Wie eure Hemmnisse auch aussehen, ihr seid frei, sie zu durchbrechen. Ihr seid frei, euch von allen euren vormaligen Überzeugtheiten zu befreien. Ihr seid frei, voller Liebe euch selbst mit offenen Armen entgegenzugehen.
Ihr seid frei, voranzurücken. Niemand vermag euch vom Zurückschauen abzuhalten, gleichwohl könnt ihr, zu jedem Zeitpunkt, der euch lieb ist, über die Beschränkungen hinweg springen, die euch an die Vergangenheit binden. Die Vergangenheit, die niemals war, ist dahin, und ihr seid Mein geliebtes Kind, komme was da wolle. Unser Band ist unverbrüchlich, einerlei was vor sich geht oder was ihr denkt, es habe statt.
Die Ewigkeit geht vonstatten. Weder bewegt sie sich noch verbleibt sie. Sofern Ewigkeit ein Fahrzeug wäre, könnten Wir sie einen Aufzug nennen, mit dem ihr unterwegs seid, indes einen Aufzug, der nicht in Bewegung ist, wie ihr Bewegung begreift, und doch, trotzdem steigt ihr empor. Ihr steigt empor, gar selbst während ihr, sollte es denn eine Spitze geben, jetzt soeben am oberen Rand und auf der Spitze seid. Kommt und seht.
HEAVENLETTER # 4473 – 22.2.13 – Your Heart Counts, Too
DEIN HERZ ZÄHLT, EBENFALLS
Gott redete:
Was geht heute bei jenem Herze dein vor? Jenes Herze dein federt hoch und runter, hoch und runter. Ja, du möchtest es gerne in Bewegung versetzt sehen, indes womöglich nicht so stark, wie es dein Herz möchte. Dein Herz, welches schrankenlos ist, darf sich nichtsdestotrotz nicht allzu dünn verstreichen. Es kann nicht auf ein Mal überall sein. Es hat gemäßigten Schrittes zu sein. Es kann nicht überallhin flitzen.
Liebe und liebe dich selber. Kümmere dich und nimm dich deines Herzens an. Es ist unbegrenzt, und doch kann es nicht jedem und allem auf Zuruf sein. Ja, dein Herz ist außerstande, sich jeden Tag an allem, was sich dieser oder jener wünscht, aufzuwenden. Scheinbaren Anderen geziemt es nicht, an den Fäden deines Herzens zu ziehen. Begreifst du, was Ich gerade sage? Ich trage dir vor, deinem Herzen ist es angelegen, zu jedem überall hinzulaufen, und Ich spreche ebenfalls davon, es zu unterlassen, dein Herz übermäßig zu verausgaben.
Ja durchaus, dir steht es an, ein Freund von Allen sein, jedoch meint das nicht, dass du, sobald dein Freund leidet, ebenfalls leidest. Dies ist dein Herz überdehnen. Du bist zur Bank gelaufen und hast deine ganzen Geldmittel abgehoben. Du hast dein Konto überzogen. Siehst du, was Ich meine? Bisweilen überdehnst du, im Namen des Freundes, im Namen von Liebe, dein Herz. Du gestattest Anderen, zu viel von deinem Herzen zu nehmen. Deinem Herzen ist kein Boden eigen, und zur selben Zeit kannst du es nicht jeden beliebigen Weg nehmen lassen, so, als würde dein eigenes Herz nicht zählen.
Die Erhabenen liebten aus ganzem Herzen, dennoch verausgabten sie sich nicht zu sehr. Sie gaben nicht all ihre Energie weg. Sie liebten und sie wurden geliebt, alldieweil war ihr Herz keine gesetzesfreie Zone. Sie schnitten ihr Herz nicht allzu dünn.
Die Erhabenen empfanden das Leiden, das Andere hatten, gleichwohl litten sie nicht. Was hätte denn irgendwem daran Gutes gewesen sein können? Sie waren fürsorglich, und dennoch nahmen sie das Leiden nicht an. Ihr indes könnt dies durchaus. Ihr werdet geneigt sein, das Leiden Anderer aufzunehmen.
Im Leiden Anderer gerieten die Erhabenen in ihrem Gewicht nicht heruntergezogen.
Buddha ist für sein Glücklichsein bekannt. Wie hätte er Buddha sein können, sofern er mit jedem, der ihn aufsuchte, geweint hätte.
Als zu Christus ein Mensch um Heilung vorstieß, übernahm er nicht die Krankheit des Mannes. Wie hätte es Christus vermocht, die Heilung aus der Schwachheit heraus herbeizuwinken? Nein, schier aus Stärke heraus.
Und dir, als demjenigen, der Allen ein Freund sein möchte, ist es ein Muss, deine Stärke aufrechtzuerhalten. Du kannst sie nicht einfach insgesamt weggeben. Du selber bietest dich nicht an, noch zu haben zu sein.
Es ist eine solche Ausgewogenheit, über die Wir hier das Wort führen. Du bist voll guten Herzens. Du bist nicht herzlos, auf keinen Fall. Es geht um ein mehr allgemein gültiges Herz, welches du ausgibst, und darum, dass du das Verschenken deines eigenen persönlichen Herzens nicht überspitzt.
Also, es muss dir so vorkommen, als würde Ich dir eine durchmischte Botschaft überbringen. Ich sage aus: „Gib Allen dein Herz.“ Und danach muss es dir so erscheinen, dass Ich gleichzeitig sage: „Bewahre und behalte dein Herz.“
Vielleicht sollte Ich es so vorbringen: „Gib dein Herz, und ziehe danach weiter. Bleibe nicht an einer Stelle. Bleibe nicht festgefahren.“ Soweit Ich Mich erinnere, wanderte Christus stets umher. Er ging immer weiter.
Er war jederzeit eine Konstante, und doch ging er voran. Sein Licht blieb erhalten, als er umherwandelte. Er konnte mehr geben, da er in Bewegung war. Er konnte mehr geben, da er sich nicht überverausgabte.
Er sah sich nicht als einen Erretter. Er war der Botschafter. Vornehmlich wusste er, woher seine segnenden Beglückungen rührten. Er vergaß die Quelle niemals, und, das was er ausreichte, war aus Meiner Tasche heraus. Verstehst du Mich jetzt?
HEAVENLETTER # 4474 – 23.2.13 – A Vivid Vortex of Love
EIN ANSCHAULICHER LIEBEWIRBEL
Gott redete:
Göttlich ist euer Herz. Machen Wir uns da nichts vor. Ihr seid Mein göttliches heiliges Kind. Ihr seid das Seien Meines Herzens. Ihr seid wahre Liebe, obschon ihr noch nicht damit vertraut seid. Eine jede Faser eures Seiens ist Liebe. Und ihr haltet das noch nicht für wahr. Ihr seid jemand, der nutzlos und verschwenderisch sein schönes Selbst verlebt.
Bescheidenheit ist nicht selbst-herabsetzend sein. Bescheidenheit ist erkennen, woher du kommst und wozu du gehörst. Du bist nicht bloß ein Fetzen von Mir. Du bist alles von Mir. Möchtest du damit schwanger gehen? Sobald du das zu begreifen vermagst, wie wird da die Welt frohlocken. Wie wird da die Welt in erhabenem Jauchzen wirbeln und wirbeln, wie wird da dein Herz schwirren und wie wird sich da deine DNA in einem herrlichen Frohlocken im Kreise drehen. Dies ist der Tag, an dem du in Meinen Spiegel blicken und dein Selbst sehen sollst. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter, und geliebt, das bist du.
Es ist da und dort die Rede davon, ihr hättet Glauben an Mich nötig. Geliebte, es ist euer Selbst, in das es euch angelegen ist, Vertrauen zu haben. Habt Vertrauen in Mein Kind. Dies ist Vertrauen in Mich haben. Dies ist Vertrauen darin haben, dass Ich redlich schuf, als Ich euch empfing.
Ihr habt zu wissen, dass etwas Umfassenderes vor sich geht denn das alltägliche Leben mit den Einzelheiten und derartigem. Hier geht eine weidlich erhabenere Feier vonstatten als jedwede tägliche Schwerarbeit oder gar als jede ungeheure Plackerei auf der Erde. Da trägt sich etwas Bemerkenswertes zu, und das seid ihr. Ihr seid eine frappierende Schöpfung. Ihr seid völlig ausgebildet. Ihr seid nicht unvollendet. Ihr wart keine Schöpfung, bei der Ich mittendrin aufhörte. Aus der Ganzheit her – da seid ihr Ganzheit. Ihr seid in Bausch und Bogen von Mir. Ihr seid kein billiges Imitat.
Sobald ihr an euch selber glauben könnt, gerät die Welt zu einem lebhaften Strudel der Liebe. Die Eine Sonne am Himmel wird ihresgleichen gefunden haben. Es wird auflohendes Licht zugegen sein, von solcher Art, die die Welt noch nie gesehen hat, oder, eher, auflohendes Licht, das die Bewohner der Welt in Vergessenheit geraten ließen. Ihr habt vergessen, wovon ihr das Inbild seid. Ihr habt euer Licht aus der einen oder anderen Art irrtümlicher Veranschlagung heraus abgedämpft.
Schaut euch das wirkliche Bild von euch an. Es ist nicht schief. Euer Denken war einseitig. Ihr habt fehlwahrgenommen. Nicht Ich war misslich im Entwerfen. Ich ging mit einer schönen Schöpfung schwanger, mit euch tonangebend in ihr. So bald wie Ich die Idee von euch empfing, war es ausgeführt. Mein Tun ist trefflich, und Ich tat es gut.
Komme jetzt zur Wahrheit zurück. Lösche jenes karikierte Bild von dir aus. Mache einen Neustart mit einem Meistergemälde deiner selbst. Bin Ich kein Meister-Könner? Falls Ich das nicht bin, wer ist es dann?
Ich malte die Schöpfung mit ungewöhnlichen Ölfarben, die Mir zur Verfügung standen, und Ich setzte die Farben auf euch an. Mein Gemälde bleibt getreu. Ihr wart niemals anders, ausgenommen so, wie ihr es eurem Denken nach wart. Ihr schautet unentwegt auf Einzelheiten, wie etwa auf Körper, und ihr vergaßt, auf die ätherischen Öle und auf die Eigentümlichen Hände zu schauen, denen ihr entkamt. Ihr erforschtet Fingernägel und vergaßt Größeres. Ihr richtetet eure Augen auf die Details und nahmt Schwächen in den Blick. Ihr saht Fehlerstellen, währenddessen ihr das Letztgültige Meiner Großartigen Kunst hättet sehen können.
Weh euch, die nicht sehen, wie Ich sehe, denn ihr seht Erdichtetes, und Ich sehe Wahrheit. Ihr seht, was ihr verwegen Fakt nennt, und Ich sehe die Wahrheit von euch. Ich kenne die Wahrheit von euch, und ihr seid im Begriff, die Wahrheit von euch zu bejahen. Ihr werdet nicht mehr länger in der Lage sein, sie zurückzuweisen.
Ihr schickt euch an, Euer Selbst bei euch einzuführen. Ihr seid dabei zu sagen: „Hallo!“ Ihr werdet die Essenz von euch sehen, und ihr werdet den Wesenskern eines jeden Individuums auf Erden sehen. Der Kern ist Liebe. Ihr werdet nicht mehr länger all jene Einbildungen sehen, an denen ihr festhieltet, als wären sie so eine Art Rettungsweste mitten im Ozean. Ihr seid eure eigene Schwimmweste, und ihr seid der Ozean, mit dem ihr euch selber umgebt.
HEAVENLETTER # 4475 – 24.2.13 – A Grand Moment
EIN ERHABENER MOMENT
Gott redete:
Du bist ein Nomade, weißt du das. Selbst auf der Erde bist du im Raum unterwegs, darin, was man Raum nennt. Ich sage, du bist ein Nomade, weil du ein Reisender bist. Um genau zu sein, du springst von Hinz zu Kunz. Wir können den Hinz den Himmel nennen, und Kunz die Erde, selbst obschon Raum und Ort und Stelle nicht wahrlich existieren.
Dem Praktischen zuliebe, sprich, der Irdischen Zwecke halber – du bist indes irgendwo, du bist stets irgendwo, hier und dort, Himmel und Erde. Du tröstest dich über eine Sache zur nächsten hinweg. Du bist dir der Erde beständiger gewahr. Es ist wie bei einem Vogelnest in einem Baum. Du nennst es das Zuhause, derweilen dein Wahres Zuhause scheinbar weiter von dir weg ist, und dies gar als dir der Himmel so nahe ist, wie Ich es bin, und das, in der Tat, ist sehr nahe.
Du bist der Angeschmierte, denn Ich bin du, und Wir, der Eine von Uns, vermögen nicht näher zu sein. Du neigst dem Denken zu, dass Ich Mich in einem weit entfernten Land aufhalte, unterdessen Ich ortsnah bin. Ich könnte nicht ortsnaher sein. Selbst derweilen Ich nicht lokalisiert werden kann, wie du dich lokalisiert dünkst – Ich bin Teil und eine Parzelle von dir, von Meinem geliebten du, von Meiner Schöpfung in Endlosigkeit und Ewigkeit. Niemand, nichts vermag Uns zu trennen. Einzig in eurem Gewahrsein existiert das Unmögliche.
Es ist mehr als möglich, dass Wir als Eins existieren. Es ist mehr als vermutlich. Es ist um Vieles mehr als wahrscheinlich. Es ist eine Gewissheit. Wir können nicht einmal sagen: „Die Chancen stehen gut …“ Es sind keine Chancen im Spiel. Dies ist eine sichere Wette. Wir sind Eins. Wir sind es immer, waren es immer, werden es immer sein. Wir sind unendlich und ewig Ein Umwerfendes Seinswesen. Von Anfang an waren Wir mit Unserem Einssein vertraut. Von Anfang an habe Ich Mich nie von der Sicht auf Meine Existenz losgemacht. Meine Existenz ist die eure, dennoch seht ihr, dieser Funke von Mir, Mich, euch, Uns, das Eine von Uns so weit weg, wie weit weg sein kann. Demzufolge seid ihr weit von eurer Anerkenntnis eures liebenswerten Wesens entfernt. Demzufolge seid ihr euch selbst ein Fremder. Nichtsdestotrotz, seid ihr niemals Mir, und demnach eurem Selbst entfremdet.
Ihr findet, ihr befändet euch im Dunkeln. Ihr habt vergessen, eure Augen zu öffnen. Ihr steht im Hellen Sonnenschein meiner Liebe. Ihr steht nicht Mir entgegengesetzt, Geliebte. Ihr seid in Meinem Hellen Licht, und ihr seid Mein Helles Licht. Hell im Sonnenlicht, da seht ihr Mich nicht. Gewöhnt euch an das Helle Licht, und ihr werdet Mich als euer Ureigenes Selbst erkennen.
Was ist daran so schwer? Macht ihr es unerreichbar? Betrachtet es so:
Die Erde war immer die Erde. Es war einmal, da hat man sie als einen unerheblichen geringen Ort angesehen. Nicht bevor man die Meere abgesegelt hatte, wurde sie als umfänglicher erachtet als anfänglich. Diejenigen, die an der einen Küste der See lebten, dachten, das sei alles, was es gibt. Und danach wurden Länder, welche immerzu existierten, entdeckt, mithin wurde die physische Welt umfassender. Was hatte sich verändert, außer das Gewahrsein. Nichts Neues wurde herausgefunden. Es ist schlicht so, dass es den Entdeckern allesamt neu war.
Nicht anders entdeckt ihr Mich. Eure Horizonte werden ausgeweitet. Dunkelheit wird zum Schummrigen, und das Sonnenlicht wird heller und heller, so lange bis es Alles ist. Deine Augen stellen sich darauf ein. Die Pupillen der Augen stellen sich darauf ein. Und dementsprechend stellt sich dein Bewusstsein auf die Brillanz von Mir ein, welche, wie die Sache steht, die Brillanz von Dir ist, von diesem so genannten dir oder dem Dir, Der Gott Genannt wird. Die Fiktion der Multiplizität wurde in der Welt ausgesät. Selbst obschon sie Fiktion ist, wurde die Frucht geerntet. Und ihr habt euch mit ihr begnügt.
Das tut ihr nicht mehr. Ihr kriegt die Art und Weisen der Welt spitz. Ihr kommt näher an die Verwirklichung von Wer Ihr Wirklich Seid heran. Und damit gelangt ihr näher zu Mir heran bis zu dem Erhabenen Augenblick, wann ihr erkennt, was immerzu gewesen war, dass ihr und Ich Eins sind.
HEAVENLETTER # 4476 – 25.2.13 – From Where Does Judgment Come?
WOHER RÜHRT BEURTEILEN?
Gott redete:
Sobald ihr in der Gegenwart von jemandem oder in der Gegenwart eines Gedankens an jemanden in eurem Herzen Negativität verspürt, dann wisst, dass die Negativität, die ihr fühlt, von eurem Geist her kommt. Euer Geist hat eine Bewertung ausgeführt und eine Folgerung gezogen.
Sobald ihr gegenüber jemandem eine Negativität spürt, hat euer Geist festgelegt, dass die Person nicht so ist, wie sie eures Erachtens sein sollte. Ihr habt sie als fehlerhaft bewertet, und ihr verschließt euer Herz.
Sobald du jemandem gegenüber Positivität verspürst, sieht dein Geist jenen Menschen, dass er so ist, wie er deinem Dafürhalten nach sein sollte. Aus diesem Grunde denkt dein Geist höchlich von ihm und signalisiert dir, ihn zu mögen.
Sobald dein Herz von deinem Geist her Signale entgegennimmt, pro-Signale entgegennimmt, erwärmt es sich dem Menschen gegenüber, oder, falls es um contra-Signale geht, distanziert sich dein Herz von sich selber.
Heruntergekocht heißt das, dass du dich gutfühlst, wenn du an jemanden denkst, den du magst. Und wenn du an jemanden denkst, den du nicht so sehr magst, hast du kein so gutes Gefühl über dich. Du machst dem anderen Menschen Vorwürfe. Um dich besser zu fühlen, schaust du auf die Person, welche nicht so auf der Höhe ist, herunter, und demzufolge hebst du dich kurze Zeit später in deiner eigenen Bewertung an. Du kippst die Waagschale zu deinen Gunsten. Du magst dich ein wenig mehr. Was dich angeht, fühlst du dich besser, und das Leben scheint besser.
Dies wird unter vorbehaltlicher Liebe verstanden. Sie hängt von etwas ab. Sie hängt davon ab, wie sich dir ein Anderer an den Tag legt. Gemäß dem Zustand, in dem er deiner Ansicht nach aufkreuzt, legst du ihm einen Status zu und drückst ihm einen Stempel auf: „Ausgezeichnet. Mittelprächtig. Genügt den Anforderungen nicht. Nicht mein Standard.“ Und demgemäß senkst du dein Herz ab oder du hebst es in die Höhe. Du, der du um Besseres weißt als um Bewerten, wertest links wie rechts. Bewertung fühlt sich nicht gut an, Geliebte, nicht für euch, den Beurteiler, ebenso nicht für den Beurteilten.
So wie du dich was dich angeht fühlst, bestimmt ziemlich stark deine Grundhaltung einem Anderen gegenüber. Jemand, der wertet, der entbehrt eines guten Urteilsvermögens.
Vorbehaltlose Liebe ist ein Begriff, der nur so um sich geworfen wird, so, als könntest du dich darin instruieren, ohne Erfordernisse aufzustellen zu lieben. Gewahren von Liebe ist kein Akt des Willens. Bewerten allerdings ist das.
Die wirkliche Frage ist wie vom Bewerten wegkommen geht. Die wirkliche Frage lautet, wie vom Ego wegzukommen ist. Ohne das Ego, worin läge da die Notwendigkeit, jemanden hoch oder niedrig zu beurteilen?
Und mithin ist die ausgesprochene Frage, die du dir stellen wirst, die: Wie kann ich mich die ganze Zeit lieben? Wie kann ich weniger durch die Konditionierung meines eigenen Geistes beeinflusst sein?
Als die Erhabenen jemanden kennenlernten, begegneten sie dem Menschen bar vormaliger Eindrücke. Weder verdammten sie, noch rühmten sie. Die Erhabenen veranschlagten nicht. Ihre Begegnung verlief mit ihrem unversehrten Herzen des Verstehens. Ihr Geist legte nicht vor: „Dieser Mensch ist großartig. Der letzte da nicht.“
Ihr Geist lief mehr der Linie entlang: „Wie kann ich Gott durch diesen Menschen am Besten dienlich sein?“ Natürlich dachten sie dies nicht wirklich, denn es war ihnen natürlich. Sie hatten nichts zu denken.
Die Erhabenen dienten Gott bei allen Gelegenheiten. Niemals erhob sich in ihrem Geist die Frage: „Was ist dieser Mensch wert?“
Nein, ihre Frage, falls Wir es als eine Frage bezeichnen können, lautete: „Wie segne ich diesen Menschen in Gottes Namen?“
Schaut, sie segneten einfach. Das taten sie. Und was sie taten, das vermögt ihr ebenso. Mit einem Herzen voller Liebe gegen euch selber werdet ihr alle die segnen, die vor euch hintreten. Wisst, dass alle, die vor euch hingetreten sind, gekommen sind, um euren Segen in Empfang zu nehmen. Spendet ihn.
HEAVENLETTER # 4477 – 26.2.13 – God Sense
GOTTESSINN
Gott redete:
Ihr seid unübersehbar weiter als das Universum. Das Universum ist inwendig in euch begriffen. Alles ist inwendig in euch umschlossen. Ich bin inwendig in euch umfangen! Wie weit ausladend vermögt ihr zu sein? Und was wohl kann euch abgehen?
Ihr habt einen Schabernack mit euch betrieben! Ihr versucht, aus euch eine Mächtige Maus zu machen! Ihr, die ihr weidlich mächtiger seid als ein Riese, möchtet gerne als Mächtige Maus umhertanzen. Falls nicht dies ein Schwindel ist, den ihr mit euch betrieben habt, was ist es dann?
Tief drinnen in euch ist die ganze Macht des Universums, ist alle Macht des Himmels, und alle Macht, die Mir, Gott, abgestellt ist.
Mittlerweile belügt ihr euch selbst. Ihr schnauft und keucht beim Muskelaufbau im Fitnessstudio, und ihr belegt euren Hals und eure Arme mit Juwelen, unterdessen ihr ein glänzendes Licht seid, prächtiger als die Sonne, die die Welt beleuchtet. Selbstverständlich, ihr schätztet euch für glücklich, einen Strahl der Sonne zu scheinen, und dementsprechend werkelt ihr herum und haltet nach Licht auf eurer Existenz Ausschau, derweilen ihr das Licht seid. Ich rede nicht herablassend, dass ihr das Licht der Welt seid. Licht der Welt ist im Eigentlichen ein Tropfen in den Eimer im Vergleich zu der Vollheit des Lichts, das ihr seid. Euch währenddessen als Mächtige Maus oder Superman ansehen trifft nicht einmal ins Schwarze.
Ihr seid um so Vieles größer, als ihr anscheinend denkt zu sein.
Ihr seid ein Auto mit ungeheurer Pferdestärke, und euren Weg um den Block fahrt ihr mit 15 km/h.
Ihr seid ein riesiger hochgezüchteter Wagen, verkleidet als Golf-Cart. Ihr seid ein kräftiger Motor des Universums, und mehr als das, um Vieles mehr als das, weitaus mehr als das.
Haltet nun, wenn Ich bitten darf, euren Kopf hoch, eure Schultern zurück, und nehmt zur Kenntnis, Wer ihr seid. Geliebte, ihr habt euch selber umgangen.
Dieser Heavenletter ist nicht angelegt, euch hoch und mächtig zu machen. Er soll euch dazu bringen, bei der Wertschätzung eurer selbst und Anderer rund um euch, die ebenfalls in ihrer Wertschätzung zu kurz greifen, zutreffender zu sein. So funktioniert es. Wie ihr euch selber seht, so seht ihr Andere.
Ihr seht euch selber als beschränkt, und das ist es, was ihr in einem Jeden bemerkt. Ihr, die ihr Mich widerstrahlt, leuchtet winzige LED-Blitzlichter auf einander, und daher übernehmt ihr eine matte Sicht von fast allem und jedem.
Selbstverständlich, ein soeben auf die Welt gekommenes Baby erhellt euer Augenlicht für eine Weile. Natürlich reden Wir nicht wirklich über Sehkraft. Wir können die Sicht, von der Ich rede, als einen Sinn betrachten. Wir könnten ihn einen Gottes-Sinn nennen. Lasst Uns euren Gottes-Sinn öffnen, was so viel heißt, als würden wir euren Selbst-Sinn sagen. Gut, kommt jetzt zu eurem Gottes-Selbst-Sinn.
Die Macht und die Herrlichkeit sind nicht irgendwo außerhalb von euch. Sie sind inwendig in euch. Die ganze Macht und Schönheit und Verwunderung liegen innen in euch. Wieso versteckt, Geliebte? Wieso vor den Blicken versteckt und wieso vor euch verborgen?
Ihr seid Meine Schöpfung, und ihr seht euch selber als Pfuscher. Ihr, Die den Gott der Endlosigkeit und der Ewigkeit beherbergen, saust herum, bemüht euch, einige wenige Krumen von der Oberfläche des Lebens zusammenzulesen. Du bist Little Jack Horner, der in der Ecke saß und ein Stück Kuchen aß, und du ziehst deinen Daumen hervor und sagst: „Was für ein guter Junge ich doch bin.“
Oder Wir könnten sagen, du bist wie ein Ochse, der einen schweren Karren zieht, dem er vorgespannt ist, eure Augen auf den Boden unter euren Füßen geheftet, weder nach links noch nach rechts noch nach oben schauend, so schaut ihr nach unten. Kein Wunder wärt ihr froh, zu einer Mächtigen Maus zu geraten.
Macht euch jetzt nichts daraus, werdet schier zu dem Sohn Gottes, denn so seid ihr angelegt. Schaut hoch und hebt an, euch in dem Lichte Meiner Augen zu sehen. So sei es.
HEAVENLETTER # 4478 – 27.2.13 – The Portal of Awareness
DIE PFORTE DES GEWAHRSEINS
Gott redete:
Liebst du? Für Mich ist es ein Ding der Unmöglichkeit, nicht zu lieben. Ich liebe mit jeder Faser Meines Seiens. Liebe ist das Zentrum Meiner Existenz. Und der euren ebenfalls. Die Sache ist die, dass Ich einzig Liebe kenne, während ihr mit vielem Getue um nichts befasst seid.
Dies ist die menschliche Verfasstheit. Verstrickung. Partikel-Aufnahme. Ihr arbeitet am Beilegen der menschlichen Verfasstheit. Durch euer Seien in einer physischen Form gelangt ihr zur Freiheit.
Das Sein von euch selbst ist von vorneherein frei. Aus der physischen Basis her lest ihr die Wahrheit von euch heraus. Ihr unterscheidet und adelt. Obschon es in Wahrheit keine Distanz zum sie Bereisen gibt, durchreist ihr sie. Und wer begrüßt euch, sobald ihr ankommt? Warum, ihr begrüßt euch. Ihr begegnet euch selbst.
Auf was für einer Reise ihr euch doch befindet. Ihr habt eine Karte in der Hand, dennoch seid ihr der Auffassung, ihr wärt eine Boje in der See. In einer gewissen Weise seid ihr das. Ihr tänzelt auf der See, und allemal ist es eine unglaubliche See, auf der ihr tänzelt. Ihr lernt schwimmen, ihr lernt tauchen, und ihr werdet mit der wahren Natur eures Seiens vertraut.
Ihr wurdet in die See geworfen.
Ihr seid ein schöner Sonnenaufgang auf dem flimmernden Meer. Ihr seid der Sonnenaufgang, der sich nach sich selbst umsieht. „Wo ist er?“, bringt ihr vor. „Wo ist der Sonnenaufgang?“ Ihr seid womöglich zu nahe dran, um euch selber zu sehen. Ihr werdet überallhin sehen, ausgenommen inwendig in euch selber. Ihr verfehlt den Punkt.
Fühlt euch was das angeht nicht schlecht. So stehen die Dinge. Auf diese Weise seid ihr am Zunehmen.
Du, ein Leitbild, siehst dich nach Führung um.
Dies ist das humorige Ansinnen des Universums.
Ihr setzt Segel, um Sansibar zu finden, bloß um dahinterzukommen, dass ihr Sansibar seid, welches auf der Suche nach euch selbst ist.
Ihr seid Liebe, nach Liebe suchend.
Ihr seid die Antwort auf ein Rätsel, das hinter seiner eigenen Beantwortung her ist.
Wer bist du, und wo bist du gewesen. Ihr habt gespielt: Klopf, klopf, Wer ist da? Hallo, wieso, es bist du. Du klopfst an der Tür. Du öffnest die Tür. Du findest dich selber auf der anderen Türseite. Wer sonst kann es sein außer du selbst? Du schönes du. Die Wahrheit von dir wartet auf sich selber, wie du durch die Pforte des Gewahrseins trittst.
Es gibt keine andere Seite. Da ist du.
Der Eingang ist durch dein Herz und durch deinen Geist. In Endlosigkeit und Ewigkeit, da werden Herz und Geist Eins. Einssein des Herzens und des Geistes werden in die Liebe übertragen, von der es schier lauter Liebe gibt.
Vergnüge dich mit der Welt, während du dich in ihr aufhältst. Dies ist der Pfad, der dir einzuschlagen gilt. Genieße das Sein auf der Erde und erheische eine Sicht auf die Realität, die du mit dir trägst. Du trägst sie im Grunde genommen nicht. Sie trägt dich. Sie ist der Beweger und der schüttelnde Erneuerer von dir.
Es ist deine Bestimmung, dein Selbst spornstreichs dort zu finden, wo du bist. Die Reise ist inwendig in dir. Sie ist der Lauf des Lebens, den du nimmst. Du kannst nur mit Bravour bestehen, denn du endest bei Mir. Natürlich bin Ich von dorther, wo du startetest. Und jetzt überschreitest du die Ziellinie. Natürlich gibt es bei Unserer schönen Existenz kein Beenden, und mithin können Wir sagen, dass du zu der Startlinie kommst, wo du bei Mir sitzt.
Startlinie oder Ziellinie – worin besteht der Unterschied? Es gibt keine Linie zu befolgen oder sie zu verlassen. Da ist Abfolge, und im Eigentlichen ist keine Konsequenz vorhanden. Nichtsdestotrotz – dich selber bei dir wieder einführen ist aufklärende, lichte Augen. Du liebst das. Du liebst es, den Sonnenaufgang anzuschauen. Du liebst es, den Menschen anzustarren, der die Fensterläden aufmacht, die dereinst die Sonne verstellten. Jetzt heftest du, der Sonnenaufgang, deinen Blick auf dich selber, und du siehst und sagst: „Gut. Schön. Ehrfurchtgebietend.“
HEAVENLETTER # 4479 – 28.2.13 – Beautiful Are the Stars Above
SCHÖN SIND DIE STERNE DA DROBEN
Gott redete:
Lasst Uns heute einen kleinen Ausflug machen. Lasst Uns über den Horizont laufen und schauen, wie es ist, auf der Luft zu gehen und die Sterne aus einem anderen Winkel her zu sehen, so, als gäbe es zwischen dir und den Sternen und dem Licht und dem Hervorbringer der Sterne und allen deinen Herzensbegehren keinen Abstand.
Was wäre, falls es in euren Augen tatsächlich wahr sein könnte, dass Abstand nicht existiert. Falls Distanz nicht existiert, dann existiert Nähe auf eine gewisse Weise ebenfalls nicht. Gleichwohl, Einssein ist Einssein. Es gibt nichts, um sich davon zu entfernen, und es gibt keine Lücken zu schließen. Worte sind Worte, das weißt du. Worte verrichten das Beste, wozu sie in der Lage sind, dennoch sind sie kein Ersatz für Realität. Worte sind Annäherungen. Worte verrichten einen guten Job. Sie trachten, die richtige Näherung ausfindig zu machen. Worte sind bestrebt, sich selber so zusammenzustellen, dass sie das Wunder, was sie zum Ausdruck zu bringen wünschen, zutage bringen. Und doch vermögen Worte nicht alles zu sagen. Das Wort Weite ist nicht ausdrücklich die Weite Selbst.
Worte sind nicht Mutmaßungen, allemal sind sie Näherungen.
Was ist das Wort Liebe neben der Tiefe und Breite der Liebe selber. Schau, es gibt keine Worte, um die Liebe zum Ausdruck zu bringen, die alleinig dein Herz imstande ist zu bezeigen.
Du kannst all die Worte auf einer Spaghetti-Packung anbringen, dennoch sind sie auf der Packung nicht die Spaghetti. Sie sind nicht die Spaghetti, roh oder gekocht, noch auch sind die Worte das Vergnügen, das dir beim Spaghetti-Essen zukommt, Spaghetti in Olivenöl, Knoblauch, Salz und Pfeffer oder Tomatensauce, Basilikum und Parmesan gewendet. Ebenso wenig sind die Wörter in einer Dosenbeschriftung von Spaghetti-O’s die Spaghetti-O’s selber. Genauso wenig kommt der Name, der dir gegeben wurde, irgendwo nahe an eine Wiedergabe von dir und von der Pracht deines Seins heran.
Trotzdem, Worte sind von Belang. Es gibt für alles Wörter, und doch sind Wörter nicht alles. Verdauung ist ein Wort, und gleichwohl ist es eine Summe von Wörtern. Schaubilder von Verdauung können erstellt werden, doch ist Verdauung weitaus mehr als jedwede Wörter oder Schaubilder abzubilden imstande sind.
Schön sind die Sterne da oben, von woher du kamst. Ich berief dir das Licht der Sterne. Sternenlicht ist in deinem Herzen. Ihr könnt euer Herz als eine Höhle betrachten. Euer Herz ist sodann nichtsdestotrotz eine Höhle, die Licht leuchten lässt, und euer Herz lässt Licht wirkungsvoller leuchten, als es die schönsten Worte vermögen. Alle applaudieren den Sternen, dem Licht der Sterne in deinem Herzen und den Straßenlichtern, die die Worte darstellen. Worte können euch in eine Richtung weisen, die auf der Erde existiert, nicht aber im Himmel, wo es Einssein nicht nötig hat, auf es hingewiesen zu werden.
In Meines Vaters Hause gibt es viele Wohnungen. Ihr seid laufend scharenweise mit Wohnungen versehen. Ihr seid ein phänomenales Seinswesen. Ihr seid ein Diamant mit vielen Facetten. Es gibt im Leben in der Welt Ebenen inmitten von Ebenen. Und ihr seid der Aufzug, der euch auf alle Etagen bringen kann. Ihr seid der Aufzug, der euch zum Penthouse fahren kann, wo ihr sehen könnt, Wer Ihr Wirklich Seid, und wo ihr sehen könnt, wo ihr gewesen seid und was ihr hier wirklich tut. Ihr hattet zahlreiche, anders ausgewiesene Gedanken. Womöglich seid ihr niemals nahe an die Realität herangelangt, freilich tatet ihr euch nach ihr um. Ihr wusstet stets darum, dass Realität existierte. Ich sage: Ihr wusstet, da ihr stets auf der Suche nach ihr wart. Ihr suchtet nach mehr als nach den Details des Lebens auf der Erde. Ihr wusstet, es gab einen Gipfel, und ihr wusstet, ihr wolltet ihn erreichen. Ihr wusstet, er war euer, und ihr wusstet, ihr kamt von jenem nicht so recht aufgefassten Ort her, der kein Ort war, der indes gleichwohl innerhalb eurer Reichweite zu liegen kommt.
Der Ort wart ihr, Geliebte. Was ihr zu erreichen suchtet, war inwendig in euch, in jener Höhle inmitten eures Herzens, wo das Sternenlicht seit eh und je glänzte. Ihr schautet anderswo hin.
HEAVENLETTER # 4480 – 1.3.13 – In Whose Heart You Are
IN WESSEN HERZ DU BIST
Gott redete:
Ich halte dich in Meinem Herzen, und dir ist kein Entkommen. Du bist ein dauerhafter Insasse Meines Herzens. Dies ist Mein Wille, und Mein Wille ist vollführt.
Jetzt lautet Mein Wille, dass du weißt, in Wessen Herzen du weilst.
Nun ist Mein Wille, dass du die Essenz von Dir Selbst kennst. Nun ist Mein Wille, dass du weißt, wo du bist und weswegen du bist, dass du weißt, was du Mir bedeutest, und was du, eines Tages, dir selber bedeuten wirst. Du wirst sehen.
Du bist Mir ein himmlisches Geschenk. Ich segne dich, und du segnest und beglückst Mich. Du bist Meine gesegnete Wohltat, einerlei als was du sie laut ausrufst. Du bist Meine Eigene Wahre Liebe. Mein Herz schwillt mit dir in ihm umhüllt. Und dein Herz schwillt mit Mir in ihm umhüllt.
Wir lieben, und an der Stelle gibt es nichts sonst mehr zu sagen. Es gibt nichts mehr zu tun. Wir, die Wir Liebe sind, lieben. Wie Wir lieben! Du wirbelst in Meiner Liebe herum. Wir sind die gleiche Liebe, bloß weißt du darum nicht. Du hörst Mich nicht. Du glaubst Mir nicht. Derart weit weg von Meiner Anerkenntnis deinerseits als Mein Geliebtes Selbst bist du. Derart weit entfernt bist du vom Erkennen deines Selbst. Jetzt, da komme näher zu deinem Heiligen Selbst heran. Komm und gerate bei Mir in Liebe in Verzückung. Wir vermehren Liebe kräftig. Wir sind Spender von Liebe. Wir sind Exponenten von Liebe. Wir sind Liebe uneingeschränkt.
Du hast weiland ein Buch geöffnet, und gelangtest nur bis zur ersten Seite. So steht es mit dir auf der Erde. Du hast eine ganze Menge weiter zu gehen. Und während du das Buch Deiner Selbst liest, weitet sich dein Geist mehr und mehr, und dein Herz umfängt das Universum und alle Galaxien, und du dehnst und dehnst dich aus, bis das Universum mit dir gefüllt ist, und bis du mit dem ureigenen Universum voll bist, welches du in dir trägst. Alles ist inwendig in dir enthalten. Ich bin inwendig in dir enthalten. Wir sind in Liebe gefasst.
Du denkst, du sehest jemand anderes, sobald du Mich siehst. Ich meine, du hast einen Gottes-Sinn, und sobald du Mich empfindest, empfindest du dich selbst. Du hast das noch nicht ausgelotet. Deine Erfahrung von Mir verläuft wohl in etwa so:
Ein allerschönster Duft umgibt dich. Es ist so liebreizend, so begehrenswert. Du wirst munter. Woher kommt dieser erstaunliche Duft? Du schaust überall hin. Nach einiger Zeit bemerkst du, dass der stupendeste Wohlgeruch von dir her kommt. Du bist der Träger dieses verwunderlichsten Duftes. Er entströmte dir. Der Gott, den du suchst, war die ganze Zeit innen in dir.
Der Hüttensänger des Glücklichseins singt alleweil in deinem Hinterhof.
Und Ich singe Tag und Nacht unaufhörlich in deinem Herzen.
Geliebte, seid ihr wirklich der Auffassung, Ich sei ein mächtigerer Gott, weit entfernt von euch in einem schönen Himmel? Ich bin an jeder Stelle und überall schön. Ich bin schön in eurem Herzen. Vertrautheit mit Mir brütet Liebe und mehr Liebe aus. Ihr öffnet eine Schatzkiste, die bodenlos ist. Unentwegt kommt mehr und mehr aus eurem Herzen heraus. Dabei gibt es kein Ende. Und ihr seid, ungeachtet eurer Meinung über euch selbst, der Schatz, der sich in eure freudig harrenden Arme hinein schraubt. Du bist ein Spinner von Liebe, und, auf der Erde, da spinnst du ebenfalls Geschichten. Du, Der du Liebe bist, bist ebenfalls eine Spinnerin von Fabeln.
Die Liebe, die du verspinnst, ist echt. Die Erzählungen, die du erzählst, sind bloß Geschichten. Lasse es dir gut zu Gesichte stehen, in Unserer Liebe aufgekehrt zu sein, und du wirst eine andere Geschichte weben.
Die Fabel, die du spinnst, ist die Geschichte deines Lebens, angefüllt mit anderen Spinnern, die ihre Geschichten spinnen und sie mit den deinigen verknüpfen.
Ich bin die Auflösung aller Geschichten. Komme jetzt zu Mir. Du wirst schlussendlich ohnehin bei Mir anlanden. Komm, fliege jetzt zu Mir.
HEAVENLETTER # 4481 – 2.3.13 – You Are Responsible for How You React
DU BIST FÜR DEINE REAKTION ZUSTÄNDIG
Gott redete:
Ich bin kein Eintagsfliegen-Gott. Ich bin kein Dann-und-Wann-Gott. Ich bin ein Immerzu-Gott. Es ist Meine Freude, Gott zu sein. Aus Meiner Freude heraus erschuf Ich dich. Du gehörst der Freude zu. Lasse all das los, was für dich nicht Freude ist und behalte nur Freude. Was für dich nicht Freude ist, ist dies durchaus nicht wegen einer Person oder einer Situation. Du denkst, es wäre so. Was auch die Personen oder Situationen sind, sie rühren in dir etwas, welches dies oder das außerhalb von dir untragbar findet. Du wirst gar sagen: „Ich halte das so und so nicht aus. Er bringt mich auf die Palme.“
Ohne dein unentschiedenes In-Der-Schwebe-Halten hat niemand, hat keine Lage jene Art Macht über dich. Was ist euch der Zuwiderhandelnde wirklich? Oh, ja, die Person und/oder die Situation hat in euch etwas zur Auslösung gebracht. In euch, Geliebte.
Wenn Ich vortrage, all das los zu lassen, was nicht Freude ist, und nur Freude zu behalten, rede Ich davon, das Unbehagen los zu lassen. Lasse die Falle los, die besagt, du habest unerfreulich zu sein. Da ist das eine oder andere Band vorhanden, wenn auch ein gegensinniges Band, zwischen dir und demjenigen, was das Mulmigsein zu dir hereingeleitet. Weil das Unbehagen an deine Tür klopft, bedeutet nicht, dass du die Tür öffnen musst. Genauso wenig hast du die Tür zuzuknallen.
Du bist nicht ein Seil, was in der Hand eines Anderen gehalten wird. Du bist nicht Spachtelmasse in der Hand eines Anderen. Du bist kein Gong, den die Hand eines Anderen schlägt. Du bist dein eigener Veranlasser.
Du bist nicht verpflichtet, einen Jeden zu mögen. Dies ist keine Schuldigkeit. Verbindliche Schuld funktioniert allem Anschein nach nicht. Hinwiederum kannst du dich von Negativität lösen. Du hast sie nicht zu haben. Falls du sie hast, hast du sie nicht zu behalten. Du hast über dein eigenes Herz und deinen eigenen Geist das Sagen.
Wieso hat jemand oder hat etwas derart widrige Einwirkungen auf dich? Was es auch ist, es ist an dir, darüber hinweg zu kommen. Es bist du, der sich zu wandeln hat. Niemand sonst. Du kannst deinen eigenen Halt daran, was du als die Schwächen eines Anderen siehst, verwandeln. Jemand mag ja tatsächlich diese Fehlerstellen haben, dennoch hast du nicht durch die Schwächen Anderer aufgelöst zu geraten. Du hast nicht durch sie verheert zu werden. Du hast nicht deine Seele wegzugeben, weil du jemand oder etwas minder befindest, als du es dir wünschst, und minder, als du dich verdient machst. In einem gewissen Sinne, ihr Lieben, hat niemand irgendetwas mit euren Emotionen zu tun. Ihr wurdet nicht geboren, eine Marionette in den Händen eines Anderen zu sein. Ihr wurdet geboren, eure eigene Person zu sein.
Muss derjenige, der euch aufwühlt, so viel Macht über euch ausüben? Weswegen solltet ihr eure Gott-gegebene Macht weggeben mögen? Behaltet eure Macht und lasst den Schraubstock des Gegenübers los. Du bist der, der festgehalten und dich eingespannt hat. Du bist derjenige, der um deine Einwände, wie denn ein Anderer in der Welt sein Glück mache, mit dermaßen ausgemachtem Vorbedacht weiß.
Ebenso wenig sage Ich, du habest für Andere Entschuldigungen auszustellen. Woraus auch ihr Vergehen bestand, es ist deren Vergehen. Es gehört nicht dir zu.
Wenn ein anderer Mensch manipulativ ist, ist das nicht dein Problem. Mache es nicht zu dem deinigen. Dass dir das nicht lieb ist, ist dein Problem, welches du dir vornehmen solltest. Wo steht geschrieben, dass du schier Jenen ein Segen sein kannst, die dir leicht nachzuvollziehen sind? Wer sagte, dass du aufgrund der Art, wie ein Anderer seinen Weg in der Welt nimmt, dein hohes Ross besteigen sollest? Musst du denn einen Anderen oder eine Situation dir gebieten lassen, wie du deinen Weg in der Welt nimmst?
Lasse deinen dir selbst verhängten Griff an den Schwächen Anderer los. Händige sie Mir aus. Übergib dich ebenfalls Mir. Lasse los. Lasse gehen.
HEAVENLETTER # 4482 – 3.3.13 – Rise in Your Own Estimation
WERDE SICHTBAR IN DEINER EIGENEN WERTSCHÄTZUNG
Gott redete:
Gehe mit Anderen nachsichtig um. Gehe nicht hart mit ihnen ins Gericht. Ja, deren Irrtümer hast du dermaßen leichtlich im Blick. Sie sehen ihre eigenen nicht. Sie sehen den deinen zu.
Einer deiner Fehlgriffe ist gewesen, Andere auszublenden, so als wären sie dir oder der Welt von keiner Tragweite. Sie sind nicht nach deinem Geschmack. In deinem Geist, da sind sie dir wohl kaum zum Aushalten, denn sie gehen dir gegen den Strich.
Dies ist dein Irrtum, nicht der ihrige. Du bist derjenige, der in der falschen Richtung strich. Du bist derjenige, der reizte und verunsichernd einwirkte.
Du magst alles versucht haben, deine Federn zu entkräuseln, und so gut bist du darin nicht.
Ich habe dir, Zerzauste, eine Frage zu stellen. Was ist da zugegen, was du nicht los lassen kannst? Sofern du das Verwuscheltsein beibehältst, ist etwas vorhanden, was du lieb und teuer an dir hältst. Ist es denn dies, dass du recht hast? Lasst Uns das einmal einräumen. Du hast recht. Deine Wahrnehmung ist zutreffend. Musst du das gegen Andere oder gegen einen Anderen hinhalten, dass deine Einschätzung korrekt ist? Ja, es stimmt, sie sind Menschenseinswesen mit Makeln, und nicht anders du.
Du denkst womöglich, du seist ein vergebender Mensch, und doch ist dir deine Position in Hinsicht auf jemanden, der für dich schwerlich hinzunehmen ist, derart bedeutsam ausgewachsen. Liebes Kind – na wenn schon, sofern du denn recht hast? Das ist dabei ein schwacher Trost. Du magst ja bis hin zu deinem Sterbetag recht haben.
Wahre deine eigenen Standards, Geliebte, Geliebter.
Ein anderer Mensch ist die eine Sache, und du eine andere. Ich rede soeben zu dir und darüber, was für dich das Vortrefflichste ist. Ich schildere dich ab, nicht den Anderen. Dieser Gegenüber ist nicht, was du gerne hättest, dass er oder sie es wäre. Genauso wenig bist du, bis jetzt, imstande, das zu sein, was dir und dem scheinbaren Anderen Frieden bringen könnte. Okay, der Andere verfügt über keinen gesunden Menschenverstand. Er ist eine Dumpfbacke. Er ist all die Sachen, die du nicht ohne Weiteres erträgst. Er ist schuldig, das Leben anders als du zu sehen. Nicht nur das, er denkt, er kenne alle Antworten. Also was?
Hinwiederum sagt dein Ego auf die eine oder andere Weise: „Kopf ab bei ihm.“
Ist die Bestrafung für das Vergehen passend und angemessen? Bedeutet dir ein verhärtetes Herz mehr, als Bewerten los zu lassen? Was gibt es da zudem, was es dir los zu lassen gilt?
Soeben im Augenblick ist sich schuldig fühlen nicht angesagt.
Lasst Uns zum Kern der Sache vorstoßen. Du weißt nicht wie mit deinen Gefühlen umgehen, die diesen besagten Menschen betreffen. Du möchtest nicht so-tun-als-ob, und du weißt ebenso nicht, wie diesem Menschen gegenüber aufrichtig sein geht.
Bisweilen schafft das Leben eben diese Leute zu dir, damit du das, was zuguterletzt dein eigenes Vorurteil ist, bewältigen kannst.
Geliebte, Geliebter, Dummköpfe sind ebenfalls Menschen! Sie wissen nicht, dass sie nicht so helle sind wie du. Sie sind sich desgleichen ebenso sicher darin, dass sie klüger sind als du!
Und doch, dieser Mensch mag darauf aus sein, dir in allem Anstand zu begegnen, und du scheinst nicht imstande zu sein, ihm dies einzuräumen.
Was du tun kannst, ist, den Missmut, den du spürst, los zu lassen. Du hast diesen Menschen nicht an die Brust zu drücken, dennoch kannst du deine Einreden los lassen. Gedenke bitte, die Einwände sind die deinen. Sie gehören dir zu, nicht dem Anderen.
Das Leben hat ein Komplott geschmiedet, nicht wahr?
Denkt einen Augenblick lang anders. Ihr seid keine Zell-Kumpane im Gefängnis. Ihr seid nicht Tag und Nacht mit diesem Menschen abgesondert zusammen.
Mithin, im Gegensatz hierzu, erscheint es euch nach wie vor wie eine dermaßen ungeheuer wichtig zu nehmende Sache, dass ihr euch gelegentlich im gleichen Raum befindet!
Wer unter euch ist schwerer von Begriff? Derjenige, der es gerne sähe, dass du ihn magst, oder du, also derjenige, dem die Angelegenheit gewaltig zu schaffen macht?
Kommt, könnt ihr über euch selber und über eure Wichtigtuerei nicht lächeln? Kommt, kommt von eurem hohen Ross herunter. Ihr habt nicht zu mögen, was ihr nicht mögt, indessen, vermögt ihr in eurer eigenen Wertschätzung nicht zuzunehmen?
HEAVENLETTER # 4483 – 4.3.13 – How You Wish You Felt Love
WIE ES DIR DOCH LIEB WÄRE, LIEBE ZU VERSPÜREN
Gott redete:
Falls ihr in eurem Herzen Liebe für jedermann empfinden könntet, würdet ihr es tun. Ihr würdet es freudig tun, bloß hat es den Anschein, als könntet ihr nicht dorthin gelangen. Ihr bemüht euch, und es sieht aus, als vermöchtet ihr es einfach nicht. Es ist für euch nicht simpel. Irgendwie grabt ihr ein Loch, wo euer Herz einzig begraben sein, versteift werden, sich selber ein Fremder sein kann. Ihr möchtet gerne zur Liebe zurückkehren, und doch sehen die Dinge danach aus, dass ihr euch nicht dazu bringen könnt, dies zu bewerkstelligen. Etwas liegt eurem Empfindungsvermögen für Unterschiedlichsein zu Grunde.
Es gibt da so eine Art Beleg für das Unwertsein des Anderen, den du anscheinend nicht zu beseitigen in der Lage bist. Du wünschst es dir, du könntest es. Du wünschst es dir, du hättest für diesen Menschen gute Gefühle. Wenn du doch bloß deine Entgegenstellung zu diesem Menschen des Platzes verweisen könntest, anstatt den Menschen selber. Du stellst dir die Frage: „Warum bloß, warum habe ich gegenüber dieser Person derart viele Einwände? Wann wird dieses Missfallen bei mir seinen Abgang nehmen? Wann wird es aus meinem Sinn heraus sein?“
Dir fühlt es sich so an, diesen Menschen annehmen sei wider deine Natur, während es in Wahrheit wider deine Natur ist, nicht zu lieben. Was ist zwischen dich und diese Person geraten? Worum geht es, was deine Ungezwungenheit blockiert, den Menschen so, wie er ist, anzunehmen? Du hast auf persönlicher Ebene nicht für ihn zu schwärmen, weswegen jedoch der grimmige Widerwille, weswegen das Missfallen, bis hin zu dem Ausmaß, dass dein Herz in deiner Brust ins Stocken gerät? Du würdest lieber gar nicht an diesen Menschen denken mögen, und doch, er kommt dir unablässig in den Sinn. So sehr es dir lieb wäre, all der Gedanken an diesen Menschen ledig zu werden, so unablässig treten Gedanken an ihn in Erscheinung. Geliebte, Geliebter, worauf bist du böse?
Du äußerst, du könnest bei diesem Menschen nicht unverhohlen sein, ist das so? Es sei für dich zu schwer und gegen deine Natur, trägst du vor – selbst unterdessen es als deine wahre Natur ausgewiesen ist, zu lieben? Irgendwie hat dieser Mensch in dir etwas angesteuert und ist er dir zu einem Non-Thema geworden.
Ich habe dir zu sagen, dass dieser Mensch, der deinen Geist belegt, ahnungslos ist. Er möchte gerne, dass du ihn magst. Er möchte dich gerne so, dass du das Sonnenlicht auf ihm bist. Er erbittet nichts von dir, außer, dass du seiner freundlich gedenkst. Dieser Mensch möchte etwas von dir, welches du scheinbar nicht zukommen lassen kannst. Du versuchst, von diesem lieblosen Ort, an dem du dich aufhältst, wegzukommen. Du sagst dir selber an, diesen Menschen zu segnen, und du bemühst dich, inmitten der Umgrenzungen deines Geistes, zu ihm zu sagen: „Gott segne dich, Gott segne dich.“
In deinem Inneren, da bittest du diesen Menschen, der deinen Geist aufzuzehren scheint, dir zu vergeben. Immer noch befindest du dich in den Krämpfen der Negativität, bis hin zu dem Ausmaß, dass du verzagst. Irgendwie scheint dieser Mensch zu einem Dorn in deiner Seite geworden zu sein. Es scheint dir, als würde die Sonne, sofern diese Person in deinen Gedanken und in deinem Leben nicht existierte, heller auf dich scheinen.
Tatsache ist, dass sie mit dir und deiner Negativität nichts zu tun hat. Sie wurde zu einem Symbol von etwas, dessen Namen du nicht einmal kennst.
Ich versuche dir vorstellig zu machen, dass die Negativität, die du verspürst, nicht zutreffend ist. Sie ist nicht wahr, und sie ist dir nicht von Nutzen. Es hat eine Art Hartnäckigkeit hier statt. Du hast deinen Kiefer verschlossen festgeklemmt.
Du bist mit deiner Weisheit am Ende. Was vermag dieser Mensch zu tun, um aus deiner schummerigen Hinsicht auf ihn herauszukommen? Gibt es überhaupt etwas, was er tun kann? Was sähest du ihn gerne ausrichten? Du suchst eine Antwort, und du findest sie nicht. Irgendwie ist dieser Mensch zu einem Abzeichen dessen geworden, was du nicht magst. Woher kommt diese Animosität? Er hat dir nichts getan, außer zu existieren, so gut er es eben vermag. Er ist nicht dein Gegner. Wo existiert ein Gegner, ausgenommen mitten in dir, Meine Geliebte, Mein Geliebter?
Dies – die Feindseligkeit los lassen, die du an dir trägst und Wohlwollen annehmen – ist für dich ein Oschi.
Lasse los, lasse los lautet heute die Botschaft an dich. Ich weiß, du möchtest es. Du möchtest gerne, dass die Animosität ein Ende findet. Dies hier ist für dich eine gehörige Wegscheide, und du hast sie zu überqueren. Du musst harte Gefühle hinter dir lassen. Du hast einen Weg zu finden, über deine schlimmen Empfindungen hinweg zu schreiten und in dein wahres Herz einzutreten.
HEAVENLETTER # 4484 – 5.3.13 – The Pleasure of Our Company
DAS VERGNÜGEN UNSERER GESELLSCHAFT MITEINANDER
Gott redete:
Lasst Uns heute schlicht um des Vergnügens, Uns einander Gesellschaft zu leisten, halber zusammen hinsetzen. Wir haben nichts zu erledigen, außer zusammen zu sein, auf Unseren Stühlen zu sitzen, derweilen Wir einen jeden Augenblick mit Ein ander lieben, so, als gäbe es etwas anderes als Einssein.
Lasst Uns die ganze Ewigkeit haben, um zusammen zu sitzen. Wir müssen nicht einmal reden. Wir können einfach die Stühle heranziehen und in ihnen schaukeln, oder Wir können in einem großen Lehnstuhl sitzen. Wir können jede Art Stuhl heranziehen, wie Wir mögen. Alles, was Wir wollen, ist zusammensitzen. Keine große Sache. Üblicherweise sitzen Wir zusammen. Ich bin Mir bereits eurer Gegenwart in Meinem Leben gewahr. Ihr seid euch nicht immer Meiner Präsenz und Unserer Freundschaft gewahr.
Bisweilen denkt Ihr, Ich sei außerorts oder irgendwie mit wichtigeren Dingen beschäftigt, unterdessen es Mir nichts Näheres gibt als euch. Es ist, als wären Wir gemeinsam per Anhalter unterwegs. Wir sind restlos Kumpel, Welche gemeinsam als Rucksacktouristen oder auf einem Fahrrad auf Reise sind, oder Die im Fluss des Lebens schwimmen gehen. Unsere Transportart ist nicht von Belang. Alles, was von Belang ist, ist, dass Wir zusammen sind.
Wohin genau Wir gehen, ist nicht relevant, denn Wir landen gemeinsam an. Dies ist es, was für Uns zählt. Unsere Freundschaft, Unsere Liebe. Unsere Liebe ist unversehrt. In Wahrheit kennen Wir nichts anderes.
Es wird wohl so sein, du hast Unsere nahe Verbundenheit vergessen. Ich vergesse niemals. Ich begleite dich überallhin. Du kommst mit Mir, und Ich gehe mit dir. Ich bin entweder vor dir oder Ich ziehe hinter dir nach, drauf und dran, dich in jedem Augenblick einzuholen.
Du bist in Meiner Obhut. Du bist stets bei Mir, und Ich bei dir. Wir sind unerschütterliche Freunde. Wir sind im Leben auf Fernstrecke. Nichtsdestotrotz hat in Unserer Freundschaft Zeit keinen Zugang. Wir sind Uns durchaus der Illusion von Zeit gewahr. Es gibt kein auf Dauer. Keine Kurzstrecke. Wir gehen behaglich. Wir gleiten. Wir klettern. Wir tanzen. Wir singen. Wir singen von Unserer Freude. Wir singen davon, was es heißt, zusammen zu sein, Hand in Hand zu gehen. Wir tanzen über das Weltall. Wir wirbeln im Himmel herum. Wie eine Schleife heben Wir Regenbögen in die Höhe. Wir stoßen die Sonne hin und her. Wir halten den Mond wie eine Tasse, und die Sterne tanzen zu Unseren Füßen.
Horcht, Wir hören die Musik der Sterne. Ihr spürt aus, dass Wir auf dem Musikinstrument der Sterne spielen. Wir können Uns Selber nicht enthalten, auf ihm zu spielen. Es ist Uns angelegen, zu spielen! Und Wir spielen pur aus Freude an ihr großartige Musik aller Art. Wir sind den Sternen Musik! Das Gesamte Universum hält einen Augenblick ein, um die Musik zu genießen, die Wir dermaßen wonniglich machen.
Wir haben ein ganzes Orchester. Wir sind viel-händig, und Wir spielen gar noch nicht erfundene Musik.
Wir spielen. Wir lieben, und Wir tanzen ebenso Unsere Liebe. Freude hat ausgedrückt zu werden, und Wir bringen sie zum Ausdruck. Wie leicht Wir auf Unseren Füßen sind.
Und Wir ermüden nie. Wir können die ganze Ewigkeit tanzen, singen und spielen. Ebendas tun Wir. In diesem Augenblick der Ewigkeit spielen Wir die ganze Nacht, den ganzen Tag, obschon es so etwas wie Zeit nicht gibt. Daher können Wir sagen, dass Wir einfach spielen, und dass Wir nicht über die Kenntnis verfügen, wie aufhören geht. Wir spielen Musik, und Wir tanzen den Tanz, und dennoch geht alles dabei wie von alleine.
Wir befinden Uns in der Knechtschaft von Liebe. Es gibt für Uns nichts anderes zu tun als zu lieben. Wir wissen nicht, wie nicht lieben geht. Wir sind Liebe auf Achse. Wir sind eine Marschkapelle der Liebe. Unsere Füße tanzen vertrackt, und Unsere Füße werden niemals müde. Wir sind unaufhörliche Liebe. Wir lieben, und das ist’s.
HEAVENLETTER # 4485 – 6.3.13 – Love, How It’s Meant to Be
LIEBE, WIE SIE ANGELEGT IST ZU SEIN
Gott redete:
Wie du es dir doch wünschst, lieben zu können, ausgesprochen lieben zu können, ohne Anhaftung an Liebe selber lieben zu können, welche alleinig ohne Anhaftung zu überleben vermag. Anhaftung ist wie Handschellen, die einen binden. Anhaftung ist ein Haben-Müssen. Liebe wird nicht gehabt. Sie ist nicht eingekauft. Sie wird nicht genommen. Sie ist nicht zu verscherzen. Liebe gehört dazu, hingegen ist sie kein Hab und Gut.
Liebe ist wie ein Vogel, der frei sein muss zum Fliegen. Liebe ist im Gleichgewicht. Sie kommt von einer höheren Stelle, die nicht gefesselt werden kann. Liebe muss, ihrer Natur nach, frei sein, emporzuschweben! Liebe mag es nicht, sich selber klein, gedörrt oder tiefgefroren zu machen. Liebe mag es, Woge um Woge ihrer selbst zu sein. Liebe muss ein Vogel sein, der hoch oben fliegt. Vögeln, die fliegen, ist es nicht danach, einander gefangen zu setzen. Ihnen ist es, einander frei zu setzen, um einander Gesellschaft zu leisten. Genauso wenig ist sie das bewegliche Gut des Anderen. Liebe kann nicht geeignet werden. Von der Art ist Liebe nicht.
Liebe ist nicht, um gestohlen zu werden. Die Liebe aus dem Herzen eines Anderen soll in seinem oder ihrem eigenen Herzen verbleiben und nicht einmal durch den Geliebten festgebunden werden. Der Liebe ist nicht, auf ihr zu bestehen. Du hattest kalkulierte Liebe unter den Augen. Liebe ist nicht angelegt, eine Sache zu sein, die dir geradewegs zur Hand ist, wie in einem Kartenspiel. Sieh nicht zu, dass du der Gewinner von Liebe, der Aufgreifer von Liebe bist. Sei weder der an sich Reißende von Liebe noch der Gefangengesetzte.
Liebe, wahre Liebe ist etwas anderes. Sie ist nicht angelegt, blind zu sein. Selbst ein Verführer oder eine Sirene der Liebe führt sich selber an der Nase herum. Jeder, der liebt, möchte, dass seine Liebe wundervoll ist, und demzufolge malen die Augen beider Liebenden frei erfundene Bilder. Jeder malt Bilder gemäß der Illusion. Falsche Prämissen führen zu irrigen Einsichten. Desillusionierung ist danach die Folge.
Es kam, so wie die Welt ist, zu dem Gedanken, es sei das Herz, welches sich verliebt – – Cupidus schieße einen ungezielten Pfeil ab, indes ist es der Geist, der euch hinters Licht führt. Das Herz schaut zum Geist hin. Du hast einen Traum, und du möchtest gerne, dass er durchkommt und übersteht, demnach richtet der Geist hier und da das eine und andere an Ausflickerei aus, und du tust Liebe kund.
Liebe kann keine Verpflichtetheit sein. Sie ist keine Schuldverbindlichkeit. Liebe ist nicht etwas zum Haben. Liebe ist zu sein. Liebe kann am besten sein, sobald sie für sich gelassen wird. Liebe hat nicht gewonnen zu werden. Sie hat nicht zugeteilt zu werden. Liebe ist nicht angelegt, zu kapitulieren.
Ah, lieben, geliebt werden, ungebundene, unabverlangende und unvorsätzliche Liebe.
Öfters ist Liebe in der Welt ein verschrobener Welt-Sport, heiß begehrt, den man sich gönnt, eine Art Spielepartie, ja, so eine Art Dart-Spiel.
Cupidus schießt seinen Pfeil mit geschlossenen Augen ab. Liebe, die langanhaltend ist, hat scharfsichtig zu sein. Ohne Illusion wird es zu keiner Nachwirkung an Desillusionierung kommen.
Lasst Liebe-Auf-Dauer sein, bar jedweder Eigentümerschaft. Liebe gehört zu sich selber, Liebe, die unreglementiert ist, Liebe, die nicht erkämpfend obsiegt, und Liebe, die nicht versiebt werden kann.
Voll aufgeblühte romantische Liebe, wie sie öfters in der Welt zu sehen ist, possessiv, tumultartig, überwältigend, legt sich in der Welt. Liebe möchte sich in jedermanns Herz erheben. Geben wird die Order des Tages sein. Geben, indes weder aufgeben noch weggeben, kein Tauschhandel, kein Gewerbe, keine Kompensation, schier ein Freisetzen von Herzen, um Liebe zu züchten, Liebe, weniger als ein Spezialfach, mehr ein Hang, ausgeborene Liebe und in allen Herzen ausgetragene Liebe, herzensgute Liebe, eingesessene Liebe, als wäre sie aus heimischem Lande, Liebe von einer Gartenlaube, Liebe aus dem Tempel des Herzens, Liebe schlicht ohne überschwängliche Gesten und Mandatsgebiete.
HEAVENLETTER # 4486 – 7.3.13 – When Fear Has You in Its Grasp
DERWEIL DICH FURCHT IM GRIFF HAT
Gott redete:
Geliebte Geliebte, es ist euch recht verlockend, Mich darum zu bitten, euch zu retten. Selbstverständlich, es wird Situationen geben, die nach Rettung rufen, und ab und an ist es dabei eingebaut, dass Ich euch hochheben und stracks davon entfernen möchte, was euch ängstigt. Bei jenen Gelegenheiten müsst ihr nicht bitten, das versteht ihr.
Und, falls ihr laut ruft, und Ich nicht herbeieile, steht es euch nicht an, euch vergessen zu fühlen. Ich vergesse euch nicht. Ich wende Mich nicht von euch weg. Es ist nicht pure Laune, dass Ich nicht sogleich herbeieile. Es gibt zahlreiche Faktoren, die euch nicht kenntlich sind. Da ist für euch womöglich etwas zugegen, dem ihr euch im Inneren zuzuwenden habt. Es gibt vielleicht etwas inwendig in euch, was die Lage rettet oder was eure Perspektive darauf neu ausrichtet, oder durch welches ihr hindurch zu gehen habt.
Ihr seht allzu oft Tragisches. Dies ist das derzeit Gegebene, dass die Welt Tragisches im Blick hat. Was indes kann im Himmel eine Tragödie sein? Wie könnte sie aussehen? Was euch wie das Schlimmste aussehen mag, kann ganz und gar nichts Tragisches sein. Ein gängiges Beispiel könnte natürlich der Körpertod sein. Was euch plagt, ist womöglich nicht das, als was es scheint. Eurem Geist wird – worum es auch geht, was du tragisch findest – es eine vermeintliche Einbuße enthalten. Da können Wir sicher sein.
Mitunter scheinen sich Situationen von alleine zu ändern. Mitunter habt ihr, damit sich dort Wandel umtut, derjenige zu sein, der den Wandel bewerkstelligt oder der sich über ihn erhebt. Es war niemals Meine Absicht, dass ihr euch machtlos fühlt. Weil Ich BIN, bedeutet nicht, dass ihr es nicht seid. Weil Ich machtvoll BIN, bedeutet, dass ihr es ebenfalls seid. Ich bin eure Stärke, und Selbstvertrauen ist ebenfalls eure Stärke.
Was ist Furcht anderes als eine Projizierung? Angst ist keine Widerspiegelung von Weihwasser. Angst blockiert Erfülltheit. Sie ist ein Keil unter einer Tür, und ihr rätselt, warum die Tür nicht ausführt, was ihr möchtet. Sobald der Angstkeil weg ist, wird eure Hand die Tür ohne Sperre in Bewegung versetzen.
Ihr fragt: „Gott, um es ganz direkt anzupacken, wie beseitige ich auf der Erde Angst? Sobald mich die Furcht ergriffen hat, weiß ich nicht, wie ich unter ihr wegkomme. Hilf mir.“
Geliebte, Geliebter, du hast ins Handeln hinein zu gelangen, selbst wenn das Handeln darin besteht, einen anderen Gedanken zu fassen. Falls du dasitzt, falls du dich nach nirgendwo in Bewegung setzt und nirgendwohin gelangst, wirst du dich womöglich Runde um Runde im Kreis bewegen, wirst du denselben Mitschnitt immer und immer wieder abspielen. Steht auf, Geliebte, und spielt eine andere Melodie. Dies ist so simpel, und gleichzeitig für euch nicht leicht auszuführen. Nicht leicht für euch, so lange ihr an der gleichen Stelle festsitzt.
Geliebte, sofern ihr Mich gerne dazwischentreten lassen möchtet, so lasst einen Gedanken von Mir bei euch anlangen. Findet einen Ort, wo ihr gerne sein möchtet und geht dorthin. Die Natur ist gut. Lauft zu einem Gewässer, oder begebt euch zu Bäumen, oder dorthin, wo sich Tiere aufhalten. Bemerkt die Herangehensweise der Tiere ans Leben. Sobald ihr bei Tieren seid, werdet ihr etwas über euch selber kennen lernen.
Wir reden letztlich über euch, tun Wir das nicht? Ihr seid die Thematik dieser Doktorarbeit, nicht wahr?
Welche Schritte werdet ihr unternehmen, um den einen oder anderen Wandel in einer Lage, die schwer über euch hängt, zu bewerkstelligen?
Gelegentlich besteht die anzugehende Handlung darin, gar nichts zu tun. Bisweilen ist es an euch, eine Lage hocken und dasitzen zu lassen. Manchmal ist es an euch, es sein zu lassen, euch darüber Gedanken zu machen, und es steht an, der Angelegenheit ihren Lauf zu lassen.
Ihr seid nicht unablässig der Entscheidungs-Träger.
Könnt ihr das schwere Gepäck von euren Schultern nehmen und es am Wegesrand liegen lassen? Eine Zeitlang später, da wird es vielleicht für euch etwas geben, worüber sodann ein Bescheid zu erteilen ist, jetzt jedoch noch nicht, womöglich nie.
Manchmal habt ihr zu warten und zuzusehen. Dies mag euer Entschluss sein. Dies mag es sein, was ihr damit, was ihr als verkehrt, als unstatthaft erachtet, zu unternehmen habt.
Ööööööööööööö
HERAUSGESCHNITTEN …. Gelegentlich besteht die anzugehende Handlung darin, gar nichts zu tun. Bisweilen ist es an euch, eine Lage hocken und dasitzen zu lassen. Manchmal ist es an euch, es sein zu lassen, euch darüber Gedanken zu machen, und es steht an, der Angelegenheit ihren Lauf zu lassen. Hin und wieder gibt es eine Lage, wo ihr wegzusehen habt. Es kann sein – worüber ihr leidet, ist womöglich nicht euer Verhalt, hinsichtlich dessen Leid zu erfahren? Womöglich ist die Angelegenheit insgesamt nicht eure Sache. Ihr spürt eine enorme Verantwortung, selbst obschon es sich keinesfalls, auf keine Weise, um eure Zuständigkeit handelt.
HEAVENLETTER # 4487 – 8.3.13 – The Ocean Offers Unrealized Joys
DER OZEAN DIENT UNERKANNTE FREUDEN AN
Gott redete:
Du hast über das Leben Stellungnahmen inne, und etliche deiner Meinungen sind licht und funkelnd, etliche nicht so hell und nicht so funkelnd. Du wirst äußern, die dunklen Aspekte des Lebens seien zutreffend. Sie sind zutreffend, wie du sie wahrnimmst, und es stimmt, dass dich dunkle Elemente des Lebens, so wie du sie siehst, herunterziehen.
Es stimmt gleichfalls, dass dich die hellen Elemente hochheben, und dass du leicht wie eine Feder wirst. Was möchtest du lieber sein? Schwer wie ein Felsblock oder leicht wie eine Feder? Was würdest du dir aussuchen? Welche Wahl würde dich leichter zum Himmel hochheben? An jedem Tag, gar mehrmals am Tag, hast du die Wahl zwischen einem Fels und einer Feder. Worauf lässt du deine Wahl beruhen? Du sagst, sie fuße auf der Realität.
Du wirst heranführen, es gebe in der Welt mehr Felsbrocken als Federn.
Ich frage Mich, wieso du dich an die Verpflichtung gebunden fühlst, für Schwere einzutreten und die Leichtheit von Federn herunterzuspielen. Du wirst sagen: „Das stimmt, Federn existieren, aber Felsbrocken sind geerdeter. Felsen sind solider. Federn sind nicht so substantiell. Sie werden einen nicht hochhalten.“
Und damit geraten eure Meinungen bei dem, was ihr Realität nennt, schwergewichtig.
Fakten und Wahre Wirklichkeit sind nicht ein und dasselbe. Suche dir das faktisch Gegebene zusammen, wenn es dir danach ist, und was verschafft dir das dann? Lasst Uns fortan sachbezogen sein. Felsen halten euch unten. Was ihr als Realität bezeichnet, hält euch unten, belässt euch unten, hält euch dort eingetaucht, wo ihr nicht so ohne Weiteres sein möchtet. Beim Aussuchen dessen, was ihr als Realität bezeichnen wollt, leistet ihr ganze Arbeit darin, euch dort zu behalten, wo ihr euch aufhaltet. Wäre es nicht ein guter Test für Realität, euch von dort, wo ihr seid, abzuziehen und irgendwo anders von Neuem zu beginnen?
Wenn ihr euch in einem Stau befindet, möchtet ihr dort nicht herauskommen?
Falls es euch lieber ist, in einem Stau zu bleiben, ist das eure freie Wahl. Falls es euch lieber ist, von der Stelle wegzurücken, wo ihr euch derzeit aufhaltet, gibt es andersgelagerte Gedanken, sie euch zueigen zu machen, Gedanken, die euch auf eine Reise nehmen. Nicht auf einen Phantasieflug, Geliebte, vielmehr auf eine Reise.
Last Mich euch die Frage stellen: Falls euch die Wahl überlassen würde, unbeweglich zu sein, oder eine Reise anzutreten, um ein neues Land zu bereisen, was würde euch dabei belassen mögen, die gleiche Wahl zu treffen, die ihr getroffen habt, und was würde euch davon abhalten, eine neue Wahl zu treffen? Möchtet ihr ausgesprochenerweise, der einen oder anderen obskuren Realität zuliebe, den gleichen Durchgang noch einmal durchlaufen?
Hier liegt eure Chance, auf Hoher See zu segeln. Möchtet ihr dies abschlagen?
Es stimmt. Kartenmaterial wird euch nicht übermittelt. Eine Garantie gibt es nicht. Euch wird eine Wahl gegeben.
Sofern du dich über die gegenwärtige Route beklagst, die du einschlägst, und du wählst die gleiche Strecke noch einmal, was tust du da? Was wählst du da?
Es ist wahr, nicht alles was glitzert, ist Gold. Indessen – was bringt euch auf die gängigen Gedanken, dass ihr vertraulich dem Eisen verpflichtet seid? Gold ist so real wie Eisen.
Es stimmt, eine sichere Wette gibt es nicht.
Ist es dir womöglich unterlaufen, dass Sicherheit vielleicht gar nicht die Thematik ist? Dich so beibehalten, wie du warst, wird dir wohl vertraut sein, Vertrautheit und Abgesichertheit sind aber nicht notwendigerweise das gleiche. Es gibt keine Garantien, wie dir welche lieb wären. Hinwiederum ist günstige Gelegenheit vorhanden. Zuhause in einer Ecke im Schaukelstuhl bleiben ist nicht immer deine beste Wahl.
Was Ich hier vortrage, ist, dem Leben eine Chance, andere Verläufe zu nehmen, zu geben. Nicht anders wie bei einem Fluss – gib dem Leben statt, zu strömen. Schwimme in den Gewässern des Lebens und fürchte dich nicht. Schwimmer lernen schwimmen. Sie lernen, ihre Angst aufzugeben, sodass sie schwimmen können. Am Ufer stehen, das dient einem eben des besagten Ozeans Vergnügen an. Im Ozean schwimmen bietet nicht-verwirklichte Freuden.
HEAVENLETTER # 4488 – 9.3.13 – Reality vs. Truth
REALITÄT VS. WAHRHEIT
Gott redete:
Was immer ihr im Leben an Schwierigkeiten auftun werdet, sie logieren in eurem Herzen. Eurem Tun heißt es, Schwierigkeiten aus eurem Herzen abzudrängen. Einerlei was auf der Oberfläche des Lebens vonstatten geht, so lange wie ihr es als Schwierigkeiten betrachtet, bringen die Gedanken an Schwierigkeiten euer Herz, euer argloses Herz, durcheinander. Sobald demnach euer Herz in Leiden der einen oder anderen Art eingetaucht ist, unbenommen wie umfassend oder gering es ausfällt, trägt das Herz die Bürden davon.
Ihr erkennt, die Bürde ist ein Resultat eines Gedankens eurerseits. Die Bürde liegt nicht in der Situation. Sie liegt in euren Gedanken über die Lage. Die Bürde liegt darin, was eure Gedanken aus der Situation machen. Es mag danach aussehen, als seien eure Gedanken unerbetenerweise hereinspaziert, dennoch habt ihr euch so etwas Ähnliches vorzutragen erlaubt: „Was soll ich daraus machen?“ Diese Frage öffnet dem Leiden die Tür.
Die wahre Entgegnung lautet: „An dir ist es, dir nichts daraus zu machen.“
Sollt ihr aus einer vergänglichen Angelegenheit tatsächlich etwas machen?
Ihr indes seht Grade. „Diese Situation ist ernst“, sagt ihr. Die Lage ist in der Tat derart, wie ihr ansagt, sie sei es.
Was wäre, wenn Ich euch vortrüge, dass ihr nicht Leiden auf euch selbst zu laden habt? So etwas ist nicht cool, Geliebte. Das ist weder notwendig noch cool.
Selbst das, was man Tragödien nennt, hat nicht als tragisch angesehen zu werden. Es ist, als wäre euch ein Buch übergeben worden, das ihr zu beherzigen hättet. Es ist ein Buch vom Leiden. Es listet Kategorien des Angegriffenwerdens und seiner akzeptierten Erwiderungen darauf auf. Ihr denkt, den Auflistungen akzeptabler Entgegnungen gehöre nachgekommen. Und auf diese Weise wurde euch Leiden vorgeschrieben.
Denkt nicht, Ich machte Mir wenig aus euren emotionalen Schmerzen. Ich qualifiziere sie nicht ab. Euer Leiden ist reell. Handle es sich nun um einen Einkommensverlust oder um den Verlust eines Nahestehenden, deren Einwirkung auf euch ist real. Ihr denkt euch das nicht aus, aber ihr nehmt es als etwas Gegebenes. Es fühlt sich für euch so an, dass eure ganze Welt unter euch sausen gelassen wurde. Den Anschein hat es, indes, scheinen und was real ist sind nicht immer das gleiche. Was auch vorgekommen ist, es ist nicht das Ende der Welt, und nicht das Ende deines Lebens. Es wird womöglich das Ende deines Lebens sein, so wie du es kanntest. Was sich auch begab, es ist ebenfalls ein Teil deines Lebens. Was sich im Leben zuträgt, an ihm ist es nicht, dich zu zertreten. Auf dir herumzutrampeln. Was sich auch ereignet hat, du wirst ihm trotzen. Du wirst es überleben. Du wirst voranrücken.
Du bist nicht auf derart viele Dinge angewiesen, da du glaubst, du seist es. Du glaubst, du müssest es. Du beziehst allzu viele Dinge aufeinander. Du bezeichnest deinen Job als deine Lebenslinie. Du bezeichnest deine geliebten Angehörigen als lebensnotwendig für dein Wohlbefinden.
Du hast beschieden, dass etliche Dinge nicht sich ereignen sollen, obschon du recht gut weißt, dass sie geschehen. Arbeitsstellen werden eingebüßt. Unfälle passieren. Leben und das Leben in der Welt sind unbeständig. Das war immerzu so. Und doch, trotz alledem bestehst du darauf, dass es permanent zu sein habe. Du bist permanent. Deine Lebens-Kraft, falls Wir sie so nennen wollen, ist beständig. Deine Seele ist andauernd. Liebe ist permanent. Ansonsten ist alles unbeständig. Selbst dann wenn du den Wandel bekämpfst, gar derweilen gegen ihn schlechterdings nicht anzugehen ist.
Zeit existiert ausschließlich in der Welt. Ihr lebt anhand ihrer und von ihr, und dennoch protestiert ihr gegen sie. Ihr besteht darauf, dass euer Leben, die Gestalten und Situationen in ihr die gleichen bleiben, außer es passiert, dass ihr gerne etliche Aspekte davon, was euch das Leben aushändigt, umgestaltet sehen möchtet.
Ihr wolltet etwas, und ihr bekamt es nicht. Ihr hattet etwas, und es wurde euch auf die eine oder andere Weise fortgenommen. Ihr wolltet nichts haben, und dies und das stattete euch einen Besuch ab.
Es gibt im Leben keine Überraschungen, und doch seid ihr fassungslos. Sodann verklagt ihr das Leben und klagt es der Kriminalität an. Fortan opfert euer Geist euer schönes Herz, und euer Geist bezeichnet sich selber als legitimiert.
Fortsetzung folgt.
HEAVENLETTER # 4489 – 10.3.13 – Human and Divine
MENSCHLICH UND GÖTTLICH
Gott redete:
In der Welt wird Leiden begründet, und dennoch ist Leiden nicht rechtfertigbar. Es hat den Anschein, als würde euch Leiden ausgehändigt, dennoch ist Leiden eine Deutung, die ihr tätigt. Ihr betrachtet Leiden als eine Auswirkung von etwas oder von einem anderen Menschen. Etwas geschieht oder geschieht nicht, und ihr bezeichnet das als einen Beweggrund für Leid. Dies und das passiert, und euch ist es danach, darauf angemessenerweise mit Leiden zu entgegnen. In Wahrheit gibt es Zeit nicht. Demzufolge gibt es keine Abfolge. Es gibt keine Konsequenz. Es gibt nichts, was aufgrund der einen oder anderen Sache vorkommt. Verschiedenartige Dinge tragen sich auf der Erde in einer Lebzeit zu.
Ihr seht euch nach Erklärungen um. Ihr mögt es, Ursachen abzuschildern. Ihr mögt es, Gründe zu umreißen, weswegen sich etwas begab oder nicht begab. Ihr äußert euch gerne: „Aufgrund diesem oder jenem geschah dies oder das.“ Verursachung zuordnen ist Schuld zuweisen. Was sich auch zugetragen hat, es ist erfolgt, und wohin du von hieraus gehst, ist deine Zuständigkeit. Geliebte, mustergültiges Räsonnieren mildert nicht ab. Die Fragen, die ihr stellt, können nicht beantwortet werden.
Meine Kinder werden etwa gar Mich für verantwortlich halten. Ihr sagt, Ich hätte es getan. Oder ihr sagt, Ich hätte nicht aufgepasst. Oder ihr äußert, Ich könne nicht existieren. Was eurer Aussage nach nicht existiert, existiert ganz offensichtlich.
Geliebte, das Leben ist, was es ist. Was euch das Leben auch übermittelte, es ist nun an euch, mit ihm umzugehen. Es landete in eurem Schoß. Zufall oder Schicksal, schadhaft oder unbeanstandet, euer Leben ist der Wagen, mit dem ihr die Fahrt bestreitet. Ihr habt ihn zu steuern. Die Frage, die es zu stellen gilt, heißt:
„Wohin gehe ich von hieraus? Wie mache ich weiter? Meine Position im Leben hat sich gewandelt. Komponenten meines Lebens haben gewechselt. Es ist mein Leben. Es ist mein. Mein Leben ist eine Reise, auf die ich mich begeben habe, und mithin reise ich. Manchmal bereise ich grüne Täler. Manchmal besteige ich Berge. Manchmal habe ich eine andere Wende zu nehmen. Wie auch die Bedingungen sind, ich wage mich voran. Wer bin ich, um gegen das Wetter zu wettern? Mit welchem Recht sollte ich es, infolge diesem oder jenem, welches sich ereignete, aufgeben mögen, mein Leben zu lieben? Ich habe nach wie vor mein Leben, und es ist für mich da, es zu leben. Ich habe innen in mir fantastische Ressourcen, ich tue sie auf und setze meine Reise fort.“
Die Welt hat sich in die Idee des Entsetzlichen, des Furchtvollen, des Unzusammenhängenden, des Hoffnungslosen, des Nicht-Vergebbaren eingekauft. Ist es an euch, dem Leben dafür, das Leben zu sein, zu vergeben? Gemäß welchem göttlichen Recht ist euch dies angelegen? Falls denn eine Ursache existiert, dann deswegen, weil ihr das Leben in Verlust und Gewinn einteilt.
Ab und an verhätschelt euch das Leben, und manchmal nimmt es euch euer Hemd weg. Du bist ein Prinz oder eine Prinzessin, der oder die nicht verhätschelt gehört. Ihr habt euren Willen nicht durchzusetzen. Ihr seid weder weniger noch mehr darauf angewiesen, was euch das Leben zureicht. Ihr seid der Handhaber eures eigenen Lebens. Mensch Sein ist eine wundervolle Sache, und ihr seid weidlich menschlich, und dennoch ist Mensch Sein keineswegs eine Entschuldigung für alles.
Ihr seid desgleichen ein Göttliches Seinswesen. Dann seid es. Göttlichkeit ragt heraus. Ihr seid ein Göttliches Seinswesen. Ihr habt eine Seele. Und wenn ihr schon in einem menschlichen Körper untergebracht seid und darein verwiesen wurdet, ein Menschenseinswesen zu sein? Seid ein nobles Menschenseinswesen. Seid ein Wehrmann in der Armee der Liebe, und liebt euch selber, liebt das Leben und seid euch selber ein Freund.
Ihr mögt ja der Auffassung sein, ihr wärt verwundet. Gut, dann gebt eurer Wunde einen Kuss und steht auf. Im Akt des Erhebens heilt ihr eure Wunde. Eure Wunden lecken ist euch nicht die schickliche Handlung, denn ihr seid angelegt, der Held eures eigenen Lebens zu sein. Wer steht im Begriff, der Held zu sein, wenn nicht ihr?
Kommt zu eurer eigenen Rettung herbei. Greift euch auf. Strafft eure Schultern und steht aufrecht und groß da. Ihr seid kein Opfer. Ihr seid ein wackerer Held. Ihr liegt nicht einfach da. Ihr erhebt euch und ihr geht voran.
Dies zu tun, darin bestand Meine Rede.
HEAVENLETTER # 4490 – 11.3.13 – God Endowed
GOTT-DOTIERT
Gott redete:
Wo befindest du dich heute deiner Auffassung nach? Wo du auch sitzt oder stehst, du bist nirgends außer bei Mir. Dies ist ein Fakt.
Dein Geist mag irgendwo anders sein. Lasst es Mich so ausdrücken: Ich bin immer bei euch. Ich, Gott, BIN immer.
Euer bewusstes Gewahrsein mag ja von Mir abwesend sein. Euer bewusstes Gewahrsein mag weit weg von Mir sein. Ihr seid nicht dauernd die gewahreste Person rund um den Block, möchtet ihr euch das eingestehen? Möchtet ihr das mit einem Lächeln zugeben?
Kommt und befreit euch von der Abwesenheit von Mir. Kommt und tut euch mit Mir zusammen. Kommt hierher. Setzt euch hier neben Mich. Schaut Mich an, und wisst, dass Ich Gott bin.
Seid ihr der Nachweis, seid der Nachweis von Mir. Falls ihr eines Beweises bedürft, dann beweist Mich kraft eures mächtigen Selbst. Ich bin Selbst-einleuchtend, Geliebte.
Ja, natürlich, Ich bin für euch zuständig. Das nimmt euch indessen nicht vom Haken. Ihr seid Gott-dotiert. Ihr seid Selbst-gewillt. Ihr seid das Reelle Du, und ihr seid eure kleinen Füße, die herumlaufen und glauben machen wollen. Ihr spielt auf der Erde Partien. Ihr heuchelt euer Selbst weg. Hilflos, unglückselig ruft ihr nach eurem Selbst. Die Herrlichkeit versagt sich selber ihre Herrlichkeit. Macht Mir nicht Vorwürfe dafür, was sich begibt.
Du bist ein Fortgelaufener König. Du hast deinen Thron aufgegeben. Du warfst ihn beiseite. Du wähltest stattdessen die Rolle eines Büßers. Du wolltest sehen, wie es aussieht, ein Gewöhnlicher auf der Straße zu sein. Vom Gewöhnlichen gerietst du zum Beklager, so, als hättest du auf der Erde mit deiner Lieferung wenig oder nichts zu tun.
Derzeit wirst du dir klar. Meiner gewahr werdend, schickst du dich an, dein Selbst besser kennenzulernen. Du beginnst, die schwere Kappe des Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmens abzunehmen. Jetzt setzt du dir eine Krone auf, eine Rosenkrone, eine Krone aus Gold, eine Krone Gottes. Versage dir deine Krone oder deinen Heiligenschein nicht mehr länger. Du bist ein Erleuchtetes Seinswesen, und dein Licht hält fest, es behält.
Dann und wann bist du der letzte, der akzeptiert, was Ich dir sage.
Womöglich bringst du Gewahrsein mit Ego durcheinander, so, als wärest du ein besserer Mensch, wenn du was deinen Wert angeht mit den Augen zwinkerst und dich zierst. Womöglich hast du dem Gewahrsein Sittsamkeit vorgezogen. Womöglich hast du der Weisheit Listen vorgezogen. Lasst es uns klar benennen, du bist ein Juxmacher. In Antäuschung von Nichtgewahrsein hast du dich selbst veralbert und auf den Arm genommen. Du hast fast jeden hinters Licht geführt. Einige wenige haben durch deine Verkleidungen hindurch gesehen. Einige wenige haben den versteckten Schatz im Blick, der unter den Lumpen zu liegen kommt, die du anhast.
Vielleicht siehst du deine Rolle bei Mir als Bettler, so, als würde Ich dir, umso mehr du bei Mir nachsuchst und umso ärmer du bist, umso mehr geben. Du streckst deine Hand heraus und wartest auf Mich, dass Ich einen Pfennig hineinlege. Besser, du stehst aufrecht und groß da und schließt dich mit Mir zusammen. Du hast an deinen eigenen Freien Willen nicht geglaubt. Infolgedessen hast du Meine Majestät nicht wirklich für wahr gehalten.
Meine Majestätische Hand gab dir alles. Stattdessen siehst du Armut. Du siehst Bedürftigkeit an Liebe. Anstatt nach Größe hast du dich auf der Straße nach Pfennigen umgesehen, nach einem Almosen hier und einem Almosen dort.
Ihr werdet womöglich dagegen aufbegehren, was Ich jetzt sage. Geliebte, Ich rüttle euch wach. „Wacht auf“, sage Ich. Ich sage: „Dieser Tag gilt euch. Macht aus ihm, was ihr gerne wollt.“
Ihr werdet es vorgezogen haben, hilflos zu sein. Ich sage euch, dass ihr machtvoll seid. Ihr blendet jene Auffassung aus. Vielleicht heuertet ihr bei Machtlosigkeit an.
Ich gebe euch die Freiheit, in Meinem Namen zu handeln. Es ist in Meinem Namen, dass ihr euch auf den Weg durch das Leben begebt, als wärt ihr ein unentwegter Opernimpresario des Lebens. Greift zu.
Das Leben handelt nicht vom Warten, Geliebte. Ruft das Leben zu euch her. Geht zur Bank. Tut euren Schatz auf. Ihr seid Meine Gabe an Mich. Steht nicht mehr länger im Leben herum. Steht auf. Ihr seid euer eigener Sucher und Erfüller des Glücksfalls und Glücks.
HEAVENLETTER # 4491 – 12.3.13 – A Traveler in the Light
EIN REISENDER IM LICHT
Gott redete:
Deiner Auffassung nach ist jene Partie, in der du lebst, unbeträchtlich. Du lebst in einem Block in einer Stadt. Du kennst wenige Leute. Täglich legst du eine kurze Distanz zurück. Deine Welt scheint so groß zu sein wie der Ort, an dem du der Arbeit nachgehst, wo der Boss der König ist. Du hast nicht im Blick, wie es denn sein kann, dass du auf die Welt im Großen Auswirkungen hast.
Zunächst, allen Erscheinlichkeiten zum Trotz, du lebst nicht an einer abgetrennten Stelle der Welt. Die Welt ist ein Ganzes, und du lebst in dem Ganzen von ihr. Du bist kein Fleck im Universum. Du hast auf zehntausend Meilen weit weg eben so viel Einwirkung wie auf deinen Nachbarn von nebenan. Selbstverständlich, abhängig davon, wo du lebst, wirst du den Namen deiner Nachbarin nicht kennen, und du siehst nicht, wie es möglich ist, dass du auf deinen Nachbarn größere Einwirkungen hast als auf eine Fremde, welche zehntausend Meilen weit weg ist.
In der Wirklichkeit, Geliebte, gibt es keine Entfernung, weder in der Zeit noch im Raum. Endlosigkeit und Ewigkeit gibt es, die ihr auf der Erde in einem Zeitrahmen erlebt, ausgepolstert durch die Wissenschaften auf der Erde. All dies ist wissenschaftlich und schön, dennoch ist es wissenschaftlich nur so weit, wie sich die Wissenschaften auf der Erde erstrecken und so weit sie reichen.
Ihr seid weitaus mehr als euer Erscheinungsbild auf der Erde. Ihr seid Endlos und Ewig. Ihr lebt in einer Weite, die über euer Fassungsvermögen hinausgeht. Es gibt alleinig Weite. Bloß, ihr habt nicht einmal schlechthin einen flüchtigen Eindruck von Weite. Eure Sicht ist kurzsichtig. Weil ihr dieser Tage nicht weit genug seht, bedeutet nicht, dass das, was ihr derzeit nicht seht, absent ist. Weite ist ein umfassenderer Aspekt eures Lebens, denn ihr es mit euren physischen Sinnen anzufassen vermögt. Der Tag freilich wird kommen, wann ihr eure Teilhaftigkeit an dem Gesamt der Weite erfassen werdet.
Falls Totalität ein Kuchen wäre, so wärest du ein gleich großes Stück, ebenso groß wie jedes andere Kuchenstück. Es gäbe keinen anders schmeckenden Kuchen. Es gäbe weder besseren Kuchen noch geringer geschätzten Kuchen. Falls jedes Kuchenstück ein Gong wäre, würde jeder Gong das gleiche erklingen lassen. Ein jeder Klang würde überallhin gelangen. Sei nicht der Auffassung, du wärst schier eine Arbeitsameise in einem sonderlichen Ameisenhügel. Nein, nein, tatsächlich bist du ebenso weitreichend wie der weitest entfernte Stern. Du bist kein abgesondertes unbemerktes Seinswesen. Du bist kein schieres Aufblinken auf einem Bildschirm. Du bist Alles. Was bedeutet deinem Dafürhalten nach denn Einssein!
Deine Wahrnehmung ist, dass du dich in einer dichten Welt aufhältst, gleichwohl ist Dichte die Illusion, in der du lebst. Dichte und Schwerkraft halten dich zur selben Zeit oben auf der Erde, wie sie dich unten halten. Entsinne dich, du schaust aus unterschiedlichen Richtungen her. Natürlich engagiere Ich Mich bei dir und bei der Partie auf Erden, unterdessen Ich dir antrage, unentwegt nach oben zu sehen, denn Ich bin überall, und Richtungen existieren in Zeit oder im Raum nicht, ausgenommen als präzise Messungen in der Welt der Illusion. Es gibt wahrlich nichts, mit dem Weite zu messen wäre. Womit kann Weite in Vergleich gebracht werden. Es gibt nichts größeres als Weite, und es gibt nichts geringeres.
Einzig bei dem Spiel des Lebens auf der Erde ist eine solche Ablenkung vorhanden. Selbstverständlich startest du von dort, wo du bist, wo du wähnst zu sein, und, während du dich auf der Erde aufhältst, glaubst du das, und gewiss schenkst du dem Beachtung und beherzigst es. Du täuschst nicht vor, Illusion sei nicht da. Wenn Illusion ist, ist sie. Fata Morgana ist denen, die sie sehen, real. Und ihr seht sie. Ihr seht sie definitiv. Ihr fasst sie an. Ihr hört sie, etc. Eingetaucht in Fiktives, seid ihr Fiction-Leser.
Lebt euer Leben. Wollt es nicht unbedingt weghaben. Denkt nicht, ihr vergeudet eure Zeit auf der Erde. Nein, das ist gut aufgewandte Zeit. In jedem Falle, was könnt ihr tun, während ihr auf der Erde seid, außer dort euer Leben zu führen? Führt es demnach. Führt es gut. Wisst einfach, dass das Leben auf der Erde nicht die einzige Möglichkeit ist. Ungeachtet der Dichte und der Schwerkraft – ihr seid ein Reisender im Licht.
HEAVENLETTER # 4492 – 13.3.13 – The Greatest Relationship
DIE GROSSARTIGSTE BEZIEHUNG
Gott redete:
Deine Verknüpftheit mit Mir vergessen? Wie könnte das geschehen, insofern als nichts bei Unserem Bund dazwischen zu greifen vermag. Einzig deine Gedanken können dich von Unserem Einssein fortnehmen. Zumal, du hast scharenweise Gedanken, und selten stehen deine Gedanken still. Dein Herz scheint mit deinen Gedanken Schritt zu halten, und somit sind deine Gedanken am Rennen und dein Herz schließt sich ihnen an, dabei wider sich selbst geratend.
Die Erklecklichste Beziehung in deinem Leben – und du lässt sie deinem Geist entgehen. Du bist dir anscheinend deines eigenen Seins nicht gewahr. Du siehst das Leben wie einen Tanz, und doch vergisst du, mit Wem du tanzt. Du vergisst, Wessen Arme dich halten und um die Tanzfläche führen. Ich bin niemals ein Stiller Teilhaber. Indessen wirst du Mich nicht hören. So wie es steht, flüstere Ich, freilich ist es keine Sache Meiner Lautstärke, dass du nicht hörst. Ich könnte Meine Stimme donnern lassen, währenddessen du über sie hinweghörst und deinen Gedanken lauschst. Du wirst eher einem Musikautomaten dein Ohr leihen als dem Klang Meiner Stimme. Paradox, oder nicht?
Du wirst womöglich eher einem Angestellten in einem Laden, der dich beim Einkauf berät, zuhören, als dem, was Ich in Meinem Vortrefflichen Kompetenzbereich vortrage.
Ich bin der Große Befürworter des Lebens und du wirst Mich nicht hören. Du verlegst Unseren privaten Ohrhörer, oder du schaltest ihn auf einen anderen Kanal oder auf eine andere Station. Vielleicht hörst du den Nachrichten zu oder siehst dir im Fernsehen eine Komödie an, in der das Leben eine Minute lang ein vorgespeichertes Lachen darstellt. Du schmetterst Trivialitäten heraus und schaltest Meine Stimme auf stumm. Du vergisst insgesamt, dass Ich ein liebevoller mitteilsamer Gott bin. Aus irgendeinem Grunde liest du Mich nicht zwischen den Zeilen.
Du stehst irgendwo in einer Schlange, wartest auf etwas und vergisst Mich. Sofern du nicht die Entwurfsanlage von Mir vergisst, vergisst du Meine Präsenz in deinem Herzen. Danach wirst du die Auffassung vertreten, dass Ich dich vernachlässige. Nein, ihr Lieben. Es seid ihr, die Mich überspringen.
Nicht einen Augenblick lang bin Ich je auf Distanz zu euch. Ich bin tief in eurem Herzen stationiert, und Ich bin eurem Geist ein Vollzeit-Berater. Euer Geist kommt vom Thema ab, und – im Gefecht – da vergesst ihr Mich. Ihr habt eine Neigung, andere Themen aufregender zu finden als den Einen, Welcher euch das Leben gab und durch alles hindurch an eurer Seite verbleibt – durch all das eingebildete Dick und Dünn. Ich bin unverrückt bei dir, unaufhörlich vom so genannten Anfang an wie auch an den Ziellinien und insgesamt zwischendurch. So eine Bewandtnis wie, dass Ich von dir absent bin, existiert nicht.
Allerdings werdet ihr wohl dem, die gesamte Thematik Gott zu ignorieren, den Vorzug geben, aus Angst, dass Ich für euch ein allzu großes Thema oder, schlimmer noch, eine Enttäuschung bin. Genau genommen werdet ihr die Vorstellung bezwungen haben, dass es zu Gott hin eine Straße gebe, die erfreulich und nutzbar ist.
Etwas hat euch scheinbar davon abgebracht, euch in eurem Gewahrsein an Meine Seite zu begeben. Oh, jenes Gewahrsein von euch, derart den Zeiten hinterher hinkend, euer Nicht-Gewahrsein aus so lange vergangener Zeit und euer neues Gewahrsein, was euch so weit vom Leib gehalten ist.
Ihr erhaltet unentwegt flüchtige Eindrücke von Mir, und diese Eindrücke von Mir scheint ihr aus den Augenwinkeln heraus, oder vielleicht als Glaskörpertrübung in eurem Sichtfeld zu sehen, so eine Art Stückwerk an innerem Sehen, ein Beinahe-Sehen, während ihr just unterwegs seid zu einer alten hergekommenen Geschichte.
Womöglich klammerst du den Fakt aus, dass du für Mich alleine bist. Du wirst dir wohl nie Gedanken darüber gemacht haben, dass Ich alleinig bin, nicht dass Ich für dich alleine bin, da und insofern Ich dich spornstreichs in Meinem Gewahrsein habe, aber Ich sehne Mich nach deinem Gewahrsein. O, wie Ich Mich im Voraus freue auf jenen Moment, wann Ich jenes augenblickliche Wiedererkennen in deinen Augen erblicke, wann du dein schlagendes Herz in Meine Verfügung abgibst, in Meine Leitung, welche dir geradewegs innerlich, soliderweise inwendig drinnen, vollauf gängig und lebhaft ist.
HEAVENLETTER # 4493 – 14.3.13 – The King Who Crowned Himself
DER KÖNIG, DER SICH SELBER KRÖNTE
Gott redete:
Ich kröne dich mit Meiner Liebe. Die Ursache, weswegen du deinen Kopf herunterbeugst, ist, dass Ich dich so mit Meiner Liebe krönen kann. Natürlich vermag Ich, in der Wirklichkeit, einerlei wie groß du bist, zu dir hin zu langen.
Sei somit gewahr, dass du dich, sofern du geneigt bist, dich zu Mir herunterzubeugen, zu deinem Selbst herunterbeugst, zu dem, was du dein Höheres Selbst nennen könntest. Der Ausdruck Höheres Selbst scheint neben dem Wort Gott oder neben dem, als was Ich auch immer in deiner Sprache bezeichnet werde, zu etwas Schalem, Übersättigtem zu geraten. Natürlich bin Ich über Sprache hinausgehend, und demnach ihr ebenso. Sprache, so schön und wundervoll sie auch ist, vermag Aussagen nicht auskömmlich auszufertigen. Worte können das Einsein einfach nicht hinlänglich zum Ausdruck bringen, nicht herrlich genug. Ebenso wenig vermag ein Nach-Luft-Ringen die Tiefe und Höhe von Liebe in einem Universum von Liebe auszudrücken.
Was Wir dem scheinbaren Jedweden Anderen Wert sind, liegt jenseits von Beschreibung. Es ist nah und fern. Was Wir einem Jedweden Anderen sind, ist in der Sonne geschmückt, und wird im Mond widergespiegelt. Die Sache heruntergekocht – Wir werfen natürlich keinen Schatten. Es gibt keinen Schatten, um auf Unser Licht zu fallen.
Ich greife euch in Meinen Armen der Liebe auf, und Wir brennen nach dorthin durch, wo Licht Ist und nichts als Licht ist. Und das ist dort, wo Wir sind. Liebe ist Unser Territorium. Liebe ist Unser Sein. In Liebe Sind Wir.
Deinen kleinen Gereitzheits-Anfällen auf der Erde zum Trotz, du – dasjenige was du du nennst – bist Ich. Wir, die Illusion von dir und die Realität von Liebe, sind vermengt. Ich, Gott, wie du sagst, kenne Meine Größe. Du kennst die deine noch nicht.
Nun also, raus mit der Sache. Du bist ein unglaubliches Seinswesen, Welches sich unter einer Maske aus seiner eigenen Fabrikation verbirgt. Du überträgst Rollen. Du übertrugst dein Erbe an Mich. Ich bin eine Projektion von dir – oder, bist du eine Projizierung von Mir? Es bringt einen durcheinander, in Begriffen von zweien über Unser Einssein zu reden.
Wieso wird das Wort Ich großgeschrieben [im Engl.; Anm.d.Übers.]? Da ist Ein Ich, und doch babbelt eine Franse des Einen Ich an der Peripherie.
Nun also, kümmert euch darum nicht. Alles hat seinen guten Grund. Wisse jedoch, Ich bin die Göttlichkeit, und du herrschst mit Mir zuvörderst, bloß blinzelst du die dergestalte allwaltende Weite weg. Ja, du hast einen Schleier über deinen Augen.
Ich möchtegerne mit dem Wort du aufräumen, indessen scheint das selbst-eingebildete du es zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor zu benötigen.
Es ist wie bei einem jener Handlungsverläufe, wo das Kind des Königs gekidnappt wird und heranwächst, derweil der Auffassung, es sei eine armselige Person. Es ist sogar zum König ausgerufen worden, das Kind erinnert sich indes nicht. Und falls der Thronerbe aufgefunden und ihm nachmals vor Allen Seine Majestät verkündet wird, kann er es nicht glauben. Es ist wie ein Märchen.
In Wahrheit ist es das Leben des Prinzen weit weg von seinem Prinzentum, welches das Märchen ist. Die Wahrheit ist eine singuläre Geschichte ohne einen Handlungsablauf. Es war einmal, da war ein König, und mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Das ist die ganze Story. Ein König kam ins Seien. Zahlreiche, König seiende Könige traten ins Sein. Einen anderen König gab es nicht, und doch wurden Geschichten herumerzählt, und ein Königreich namens Erde wurde errichtet, und es kam zu Straßen und Reisen und derartigen Dingen wie Historie, und das alles war eine Herumerzählte Fabel.
Von der Sage gab es dermaßen viele Versionen, es ist kaum zu glauben. Indes verkündete, so wie sie erzählt wurde, keine der Fabeln Weite.
Scheherazade erzählte in jeder Nacht Geschichten, sie wurden in Umlauf gebracht und endigten nie, und keine von ihnen war real. Die Charaktere in den Geschichten dachten, sie wären real, hinwiederum waren sie, nicht anders wie die Geschichten, ausgedacht, alldieweil der König da war und der König alles insgesamt war.
Schlussendlich erwachten all die gemeinen Leute, und ein jeder unter ihnen wurde zu dem König, Der Sich Selber Gekrönt hatte.
HEAVENLETTER # 4494 – 15.3.13 – Say, „God Bless Me“
SAGE: „GOTT SEGNE MICH“
Gott redete:
Die Wahrheit deines Herzens ist, was zählt. Was sonst ist damit vergleichbar?
Erscheinlichkeiten sind wie Vorhänge. Sie zeigen nicht notwendigerweise an, was hinter dem Vorhang vor sich geht. Es ist etwas Größeres als Erscheinlichkeiten vorhanden, und mitunter öfters etwas Größeres als Worte, und mitunter öfters etwas Größeres als Handlungen.
Andere mögen zum Narren gehalten sein, halte dich aber selber nicht zum Narren.
Häufig war die Rede davon, nicht zu werten. Gemäß von was auch immer bist du denn imstande, Wertungen abzugeben? Nach von vorneherein feststehenden Schlüssen, vermute Ich.
Wenn es dein Geldstück ist, gibst du es aus, wie es dir danach ist. Woher rührt Schuld, es sei denn von Bewertung? Schuld ist ein Aspekt des Ego. Sie ist ein Zeitaufschub-Mechanismus. Obschon Schuld dich zu einer Schattierung von einem Schurken macht, macht sie dich ebenfalls zu einem Kristallisationspunkt. An Stelle von Liebe für dich selbst, schlägst du dich selber zusammen, und lässt die Vergangenheit nicht los. Laufe jetzt von der Vergangenheit weg.
Demnach habt ihr es durcheinandergebracht.
Ich möchte Schuld als irrig bewerten. Ich möchte Schuldgefühl als eine Art Abzeichen bemessen, das du trägst. Es könnte der Anschein erweckt werden, als sei die halbe Welt schuld-beherrscht, und die andere Hälfte habe keine Schuld. Die halbe Welt scheint einen hohen Standard und gehörige Gewissenhaftigkeit innezuhaben, und die Gewissenhaftigkeit der anderen Hälfte sei zusammengeschrumpft.
Schuld ist ein Kreis, aus dem du kaum herausgelangen kannst. Besser ist es, sie gar nicht zu haben. Besser ist es, im Leben voranzugehen, zuvorkommend und fürsorglich für Andere und für sich selber zu sein. Komme ohne Schuld-Herumtragen aus. Sprich dich von Schuld frei. Schuld lebt in der Vergangenheit. Sei jetzt schier zuständig.
Du bist verantwortlich, zu dir selber gut zu sein. Verwirre dich nicht völlig. Lasse deine Gewissenhaftigkeit nicht erdrückend sein. Räume dein Gewissen jetzt auf. Du hältst dich selber zurück, sobald du dich mit Gewissenhaftigkeit herunterziehst. Es ist Zeit, dass du dir selber vergibst. Setze dein Herz wieder in Stand.
Als Kind kann es sein, du hast eine Lüge erzählt, die einem Anderen wehtat. Segne denjenigen, dem du wehtatst. Dir tut es leid. Du hast es über lange Zeiträume bedauert. Stehe auf und komme aus dem Sorgen-Sessel heraus und rette dich selber vor der Vergangenheit. Du wirst denjenigen ebenfalls freisetzen, den du verletztest.
Du kannst der Vergangenheit entkommen. Du musst es. Sie ist dir derzeit nicht dienlich. Schließe zu deinem Leben auf. Du bist jetzt ein anderer. Tatsächlich warst du niemals die Person, die du deinem Dafürhalten nach warst. Glaube an dich selber. Weil du einst hinfielst, bedeutet nicht, dass du unten zu bleiben hast. Du hast dich selber genug zusammengeschlagen. Jetzt die Hände weg davon.
Es ist wie wenn du Auto fährst. Du kannst dir die Richtung aussuchen, in die du fährst. Darf Ich dir nahelegen, dass du vorwärts fährst. Sieh neue Anblicke. Höre auf, den Rückwärtsgang einzulegen. Schaue nach vorne.
Seit guten Muts. Schaue vorwärts. Schaue nicht zurück. Du hast genug Nach-Hinten-Schauen ausgerichtet. Gib dir neuen Auftrieb. Lasse die Leine los, die dich unaufhörlich angebunden hat. Es gibt ein besseres Bild, was du von dir selber malen kannst. Mache es wahrhaftig. Lasse die vergangenen Bilder los. Sie sind ohnehin allesamt Illusion.
Was ist, wenn du ein weiteres Mal strauchelst, fragst du. Du kennst die Antwort. Wenn du stolperst, greifst du dich auf, wischst dich ab und gehst unausgesetzt weiter, ein Schritt nach dem anderen.
Lasse die Art Selbstbewusstsein weg, das dich selbst anraunzt. Und wenn du stolperst, dann sage:
„Gut, Gott, segne mich. Ich habe es in den Sand gesetzt. Ich möchte an der Stelle nicht mehr länger bleiben. Ich stehe auf und bin weg. Ich befreie mich selber von der Vergangenheit, von der fernen Vergangenheit wie auch von der jüngst vergangenen. Ich bin dabei, Anderen zu vergeben und mir zu vergeben. Lasse es mich anders ausdrücken. Ich bin schlicht dabei, großzügig zu sein, dabei, Anderen zu geben, mich selber beschenkend zu sein, und, zuallermeist, mich selber Gott zu spenden, Der die Augen hat zu sehen, und die Macht und die Herrlichkeit, die meinigen zu öffnen.“
HEAVENLETTER # 4495 – 16.3.13 – What is the Hullaballoo in Life All About?
WORUM GEHT ES BEI DEM GANZEN GEWESE IM LEBEN ÜBERHAUPT?
Gott redete:
Ihr wählt euch im Leben aus, was euch wichtig ist und was nicht. Euer Geist führt eine Liste mit Bewandtnissen von hoher Wichtigkeit und eine Liste mit Bewandtnissen von geringer Wichtigkeit. Ihr lebt diese Liste aus, Geliebte. Die einen oder anderen Tätigkeiten und Gedanken etikettiert ihr als Prioritäten, und etliche als weniger wichtig.
Es ist gut, einen Blick darauf zu werfen, es ist gut, sich deine Prioritäten förmlich direkt vor dem Gesicht zu besehen. Ihr habt eure Listen, allerdings kann es sein, dass ihr sie nie bewussterweise aufstelltet. Ihr könntet euch selber damit überraschen.
Viele Leute werden sagen: Gott, Familie und Nation, in der Reihenfolge. Ich wundere Mich.
Wo steht auf der wahren Liste Geld? Und wo Familie, und wo Überleben, wo Liebe und wo Erheiterung?
Nun also, fühlt euch dabei nicht schlecht. Wisst einfach, dass eure Prioritäten euch angelegen sind.
Zuvörderst – ihr seid eine Seele, und das bedeutet, dass eure Priorität bei Mir liegt. Ihr habt euch nicht an einem eigentümlichen Ort aufzuhalten, um Mich in eurem Leben als Hauptdarsteller zu haben. Es ist offensichtlich, Ich bin überall. Letztlich seid ihr mithin überall. Dies hat so zu sein. Wir sind Eins. Lasst eure Gedanken von Zeit zu Zeit oder öfters jene Anerkenntnis hin und her prellen. Wir sind Eins.
Ruft euch selber ins Gedächtnis: „Gott und ich sind Eins. Wir befinden Uns auf der gleichen Mission. Und Gott sagt uns, dass nicht nur Er und ich Eins sind, sondern dass Er mit Allen Eins ist, und dass es demzufolge so sein muss, dass ich mit Allen Eins bin. Alle sind Schwestern und Brüder. Worum geht es demnach bei dem ganzen Gewese im Leben?“
Sei es nun bei Mir, sei es bei der Familie oder sei es bei Fremden – Liebe gehört schlechterdings dort dazu. Kann es denn anders sein? Ab und an ist Liebe in eurem Herzen schwer zu erlangen. Es muss dort eine Art Konflikt bestehen zwischen Liebe und Ertrag.
Sobald du es dir auf Meine Weise besiehst, ist die einzige Sache, bei der Gewinn zu machen ist, Liebe, und Liebe-Geben rangiert vor allem, was einem in den Weg gelangen könnte.
Liebe ist nicht vorgesehen, ein Feilsch-Verfahren zu sein. Sie ist nicht angelegt, ein Tauschgeschäft zu sein. Niemals trägt Liebe die Thematik bei sich: “Der Gewinner kriegt alles.“ In der Kunst des Liebe-Gebens sind Alle Gewinner. Es gibt keine Verlierer. Nichts außer Liebe hat zu sein. Liebe ist die gute Fee, und Liebe ist der Prinz und die Prinzessin, der Palast und das Königreich. Der Teppich der Liebe ist dermaßen willkommen heißend. Er ist so liebenswürdig. Er ist grünes Gras und dunkles grünes Moos. Liebe lehnt sich in einer Hängematte an einem Baum zurück. Lasse einen jeden Schritt, den du machst, Liebe sein.
Liebe war nie angelegt, eine Zwangslage oder ein Wettbewerb zu sein. Die Liebe selber ist der erste Preis. Einen anderen Preis gibt es nicht. Nichts kommt den nützlichen Wohltaten der Liebe gleich. Nichts kommt in deren Nähe. Was lässt sich in deinem Herzen mit Liebe in Vergleich setzen?
Nicht ein spektakuläres Schiff, das die Meere durchkreuzt. Nicht ein Privatflugzeug. Nicht eine Limousine. Nicht ein Bankkonto. Nicht Ruhm. Nicht glückliches Geschick. Bestreitest du das?
Es scheint abgedroschen, das zu sagen, aber Liebe ist frei. In der Tat, du hast sie unmittelbar jetzt in deinem Herzen. Und alles, was du zu tun hast, ist, deine Liebe an die Oberfläche gelangen zu lassen. Öffnet der Liebe die Tore. Seid wie die Freiheitsstatue und tut euer Herz Allen auf.
Ist nicht Liebe wie ein Lichtstrahl, der alle an ihren Grenzen willkommen heißt? Tatsächlich hat Liebe keine Grenzen. Grenzen sind der Liebe entgegengesetzt.
Richtlinien sind nicht bedeutsamer als Liebe. Worin besteht der Nutzen von Gesetzen ohne Liebe? Lasse Liebe in dein Herz hinein zu und errichte Liebe als dein eigentliches Sein.
Ihr sabbert Liebe nicht. Ihr denkt nicht dauernd an Liebe. Ihr geht in Liebe hin. Ihr geht in Liebe hin, da ihr Liebe seid. Und das ist die ganze Geschichte.
HEAVENLETTER # 4496 – 17.3.13 – Setting Things Up Right from the Beginning
DIE DINGE VON ANFANG AN RICHTIG ANSETZEN
Gott redete:
Du kannst nicht eine Eule sein, die dauernd ihren Kopf herumdreht. Du kannst nicht alles sehen, was kommt, und manchmal werdet ihr unversehens überrumpelt. Es ist das Leben, worüber Ich rede, welches ihr nicht immer kommen sehen könnt. Ihr könnt gar ein Überwiegen, dass ihr unversehens überrumpelt werdet, in eurem Leben zu Gesicht bekommen. Ihr könnt ein Muster ausmachen. Ihr könnt aufwachen, und danach schlaft ihr wieder ein und habt ein unbehagliches Erwachen.
Jetzt, unterdessen ihr zurückschaut, könnt ihr sehen, wie ihr euch zu einer erheblichen Enttäuschung anstiftetet, die euch wild und irre machte. Aber jetzt habt ihr eine Ahnung davon, wie ihr euch selber dazu anstelltet. Aus dem Grunde, weil ihr eine Situation oder einen Menschen gern hattet, weil die Lage oder die Person euch gute Gefühle zureichte, gabt ihr euer eigenes Gespür der Wertigkeit und euren eigenen gesunden Menschenverstand weg. Ihr glaubtet an einen Anderen mehr, als ihr an euch glaubtet. Ihr gabt etwas von euch allzu freigiebig weg. Es wird wohl eure Redlichkeit gewesen sein, Geliebte, die ihr hergegeben habt. Wenn ihr doch bloß das Ausmaß dessen erkannt hättet, in dem ihr die Wahrheit von euch weggabt. Ihr werdet womöglich ein allzu großes Stück von euch weggegeben haben.
In zahlreichen eurer größeren Enttäuschungen tritt ein gemeinsames Element auf. Und das ist, dass ihr euch, irgendwann, unter Wert verkauftet. Ihr pflastertet den Weg zur Enttäuschung, indem ihr euch selber gegenüber letztlich nicht aufrichtig wart. Ihr gabt zu viel von euch selbst ab. In einem Bestreben, ein Mal im Leben sich zu einigen und zu vergleichen, voranzukommen, jemanden oder etwas nahe bei euch zu behalten, gabt ihr etwas von eurem Selbstwert fort. Irgendwo in einer verborgenen Ritze eures Geistes sagtet ihr hinsichtlich diesem oder jenem, was auch immer es war:
„Dies bedeutet mir so viel. Das bedeutet mir alles. Diese Situation oder dieser Mensch bedeutet mir alles. Daher möchte ich bei zu viel von mir Zugeständnisse machen und das als Aufeinander-zu-Gehen bezeichnen. Ich schließe einen Handel ab, und gebe einen zu großen Brocken meiner Selbst-Hinsicht weg, um jemanden oder um etwas für mich so bedeutsam, für mich so ganz und gar teuer, für mich so wesentlich zu halten. Demzufolge war zu der besagten Zeit meine Wahrnehmung mit halb geschlossenem Auge zugange.“
Und dann stellst du eines Tages fest, dass du zu viel von dir selber weggegeben hast, und jetzt bist du von der Lage oder dem Menschen enttäuscht. Am allermeisten bist du von dir selber enttäuscht. Du denkst, du seist dabei unüberlegt gewesen. Du sahst es nicht. Und jetzt siehst du.
Natürlich ist es im gewöhnlichen Leben schwer, zu erkennen, was festzuhalten und was los zu lassen ist, und wann und wo und wie viel.
Es ist nicht so, dass du deine Seele verkauftest. Es ist mehr gleichsam so, wie wenn du sie, oder eine gute Portion von ihr, weggegeben hast. Auf jeden Fall gabst du zu viel weg, und das hast du nun im Blick und bereust es dieser Tage. Wenn du doch bloß, wenn du doch bloß die Dinge richtig angefasst hättest.
Es kommt alles letzten Endes auf den Selbst-Wert zu. Es läuft alles darauf hinaus, dich selber zu lieben. Anstelle davon verbeißt sich deine Liebe an jemandem oder an etwas. Es könnte sich um deine Karriere handeln. Es könnte das Geld auf der Bank sein. Es könnte die große Liebe deines Lebens sein.
Dies ist jene Art zugetragener Gelegenheit, die es schafft, dass die Menschen argwöhnisch auf ihre Herzen werden und es sich abschlagen, der Liebe nachzugeben, da die Liebe ja eventuell fehlschlägt.
Mache mit der Liebe deiner selbst den Anfang. Es gibt keinen Bedarf, deine eigene Wertigkeit dem zuliebe, etwas bei dir behalten zu mögen, zu opfern. Dein Herz ist nicht launisch. Es ist dein Geist, der dich die ganze Zeit opferte. Du glaubst, du seist ohne dir weiters Gedanken zu machen gewesen. Du warst am Nachdenken. Deine Gedanken waren, dass du eine Portion von dir, dass du deinen Verlass auf dich selbst aufzugeben haben würdest, und, was du tatsächlich weggegeben hast, war, was du in Wirklichkeit gerne wahren wolltest.
HEAVENLETTER # 4497 – 18.3.13 – Slings and Arrows
SCHLINGEN UND PFEILE
Gott redete:
Was sollen Wir mit deinen verwundeten Gefühlen tun. Dir wäre es lieb, deine Gefühle wären nicht verletzt worden. Du weißt es besser, und doch, aber und abermals bekommen deine Gefühle etwas ab. Deine Gefühle können gar von einer Wiedererinnerung an die Vergangenheit Verletzungen abbekommen, ja selbst von einer Vergangenheit von vor Jahren, als dir jemand eine Abfuhr erteilte. Wie bekommen Wir dich aus diesem Modus heraus? Es ist eine Betriebsart, die du trefflich kennst. Kein Modus, den du beizubehalten hast.
Sobald dir jemand eine Abfuhr erteilt, hast du das schlicht an dir abperlen zu lassen. Ganz bestimmt ist es keine Feder an deinem Hut, von jemandes Grobheit wehgetan zu werden. Es stimmt, einige Menschen sind in ihrer Unempfindsamkeit unfasslich. Ja, sie greifen sich den Kuchen. Solltest du es ihnen zudem einräumen mögen, deine Gutherzigkeit wegzunehmen? Es ist ihre Rüdheit, nicht die deine. Wieso solltest du es dem schlechten Betragen eines anderen Menschen stattgeben, auf dich einzuwirken und ein ums andere Mal in deinem Herzen Versehrungen zur Ausführung zu bringen?
Du könntest ebenso auf ein Blatt, das dir auf den Kopf gefallen ist, eindreschen. Gewiss, ein Blatt landete auf deinem Kopf. Das verrichtete es. Du schimpfst es nicht aus. Du versuchst nicht, die Szene im Geiste noch einmal anders zu erleben. Du schnippst das Blatt fort. Das war’s, und du bist damit durch. Das Blatt ist kein Egel, der sich an dir festzusetzen hat. Wieso solltest du jemandes Worten erlauben, sich in deinem Herzen anzukleben?
Der Tag wird kommen, wann in der Welt ein Jeder lieben und Jeden lieben wird. Bis dann wird dich nicht jeder liebhaben. Das ist nicht recht, gleichwohl werden dich etliche Menschen auf die Seite schieben. Sie werden dich womöglich nicht einmal am Ende ihrer Liste aufführen. Für sie wirst du vielleicht nicht einmal existieren. Schon gut. Was ist es für dich? Was für Gedanken hast du über sie? Was das anbelangt, da sei mehr so wie sie. Sei unempfindlicher. Sei dem gegenüber, was sie denken oder nicht denken, gleichgültiger.
Das Leben in der Welt kann nicht auf verletzten Gefühlen gegründet werden. Dein Leben kann nicht auf verletzten Gefühlen gegründet werden. Dein Leben kann nicht auf der Hinsicht anderer Menschen auf dich zu gegründet werden. Das ist ein Verlustgeschäft, Geliebte. Wenn ihr sie – die hohe Beachtung vonseiten jedermanns – bekommen habt, was habt ihr da erhalten? Falls jeder in der Welt euch verehrte, hoch von euch dächte, euch schätzte, euch obenan auf ihre Liste setzte, was hättet ihr da erhalten? Nach einer Weile wäre das für euch nicht mehr erhebend. Es könnte euch sogar alsbald lieber sein, unbemerkt eurer Wege zu gehen. Ihr könntet die Tage reizvoll finden, als euch nicht jeder kürte!
Es ist nicht einmal so, dass ihr jedem, der auf euch übergreift, den Ertrag eures anzweifelnden Bedenkens zu übermitteln habt. Ob sie es nun darauf anlegten, euch den Weg zu versperren oder ob sie schlicht zu sehr mit sich selber befasst waren, ist belanglos. Es sind eure Gefühle, die Schmerzen abbekommen. Ihr seid zuständig. Geliebte, sobald eure Gefühle verletzt werden, schmollt ihr. Ihr möget euer Leben nicht mit Schmollen vertun. Ich weiß, Derartiges ist euch nicht lieb.
Ist euer Tag ruiniert, weil die Sonne nicht herausgekommen ist? Muss eure gute Stimmung auf dem Wetter beruhen, oder auf der Stimmung eines Anderen, oder auf dem Mangel an Beachtung, oder gar auf unverblümt vorgebrachter Feindseligkeit? Ihr kennt natürlich die Antwort darauf. Wann werdet ihr euch demnach danach richten? Wann werdet ihr euch abgeschnitten davon halten, derart empfänglich zu sein gegenüber dem Mangel an Zuvorkommenheit aufseiten des Anderen? Ihr wisst darum, jene Menschen werden schlechterdings nicht zu einem gewissen Zeitpunkt entgegenkommend sein. Sie werden womöglich niemals höflich sein! Sie haben andere Qualitäten.
Sobald jemand zu euch wundervoll ist, ist es deren Wundervoll-Sein. Selbstverständlich, das mögt ihr. Selbstverständlich fühlt ihr euch demnach gut. Trotzdem, es ist deren Wundervoll-Sein. Es ist nicht in einem höheren Maße das eure, als jemandes Ungezogenheit euch zugehört.
Was werden wir also mit euch anfangen? Verletzte Gefühle sind für euch nicht gut. Sie sind für niemanden gut. Was können Wir tun, dass du deine verletzten Gefühle nicht in deinem Herzen behältst? Ich bitte euch nicht, so zu tun, als ob eure Gefühle nicht verletzt wären. Ich bitte euch, dass ihr von Anfang an keine verletzten Gefühle zu haben habt. Schlingen und Pfeile haben nicht derart tief in euer Herz hinein Zugang zu erlangen. Und, falls sie das tun, entfernt sie.
HEAVENLETTER # 4498 – 19.3.13 – A Greater Horizon
EIN GROSSARTIGERER HORIZONT
Gott redete:
An welchem Punkt überantwortest du dich einem Stattlicheren Gesichtskreis? Die Antwort lautet: Sobald du es tust. Sobald du am Weinstock reif bist, wird es dir unterkommen. Es kommt über dich. Es ist da, wo du bist, und es gibt nichts, was du damit anstellen kannst. Wenn du in New York stehst, bist du in New York. Das ist die Stelle, wo du bist. Es ist keine große Sache.
Du stehst auf einer höheren Stufe, du siehst, was du siehst. Es mag ja danach aussehen, du habest dich gewandelt. Du warst immerfort die Wahrheit von dir, in welchem Anflug von was auch immer du sonst in Erscheinung getreten sein magst, es zu sein. Die Sache ist die, dass du von dorther, wo du stehst, einen erhabeneren Blick hast. Ein Jeder hätte die gleiche Sicht wie du von der Stufe aus, auf der du stehst. Du spiegelst die Höhe wider, von der aus du zusiehst. Je höher dein Weg ist, um so großartiger die Sicht. Je höher du stehst, umso großartiger der Anblick, desto mehr bist du der Welt und dir selber an den Tag gelegt.
Es gibt unter der Sonne nichts Neues, und dennoch bist du jeden Tag neu. Du bist mit jedem Atemzug neu, indessen nimmst du bislang deine Neuheit nicht ein.
Es gab niemals einen Zeitraum, als du nicht zunahmst. Jetzt hebst du an, in deinem eigenen Paar Schuhe zu stehen. Gut, also, du begannst vor langer Zeit. Derzeit kommst du ordentlich vom Fleck.
Was für eine Gabe ist das Leben, was Ich dir zureichte und was Ich dir unaufhörlich gebe. Jetzt im Augenblick rede Ich von der Gabe des Lebens auf der Erde. Was für ein Schauspiel! Was für eine Handlungsführung! Was für ein Bühnenbild! Was sind das für Szenen? Was sind das für Charaktere? Was für ein In-Der-Schwebe-Halten! Was an Entwicklungen! Was für eine Geschichte euer Leben ist! Die Auflösung ist stets die gleiche. Voll zur Entfaltung gebracht, kommst du zu Mir zurück. Du gehst durch die Tür, und du bist angekommen. Weswegen, ja, du bist der Verlorene Sohn, der zurückkehrt.
Bei dieser Entfaltung sind alle willkommen. Alle sind für dich glücklich. Alle sind für Mich glücklich, dich wieder Zuhause zu haben. Ich wusste stets, du würdest zurückkommen, geradeso wie du, aus einem gewissen Gesichtswinkel heraus, niemals weggegangen bist. Deine Rückkehr wurde vor langer Zeit vorhergesagt. Es wird zu dem Vorkommnis kommen, dass du und Ich sich an jener Stelle in deinem Herzen namens Himmel voll und ganz wiedervereinen werden. In Wahrheit gibt es sonst keinen anderen Ort. Derweilen dreht sich die Filmrolle eures Lebens.
Zwischenzeitlich seid ihr auf der Suche nach euch selbst, oder ihr sucht Mich. Das ist das Gleiche in Grün. Ihr habt eine Zeitlang eine Vorstellung, ihr wärt jemand anderes, ihr wärt jemand anderer, mit dem ihr euch identifiziert, jemand, den ihr im Spiegel seht und den ihr nicht so recht erkennt. Ihr werdet nicht wissen, was diese Person in eurem Spiegel tut. Ihr werdet wohl zudem nicht erfassen, was diese Person in eurem Spiegel überhaupt tut.
Ihr seid euch gewahr und mehr und mehr gewahr, dass es euer Inneres Seien ist, welches existiert und welches fortwährend existiert, während euer überschwänglicher Körper dahinscheidet oder während euer überschwänglicher Körper zur Erde zurückkehrt, von der her er emporstieg.
Ihr habt eine offene Aufforderung, heute, oder des Tags oder des Nachts, wie ihr es mögt, eure Seele mit Mir zusammenzutun. In der Tat, Wir haben eine gemeinsame Bestimmung. Und Wir haben ein sehnliches Verlangen, jetzt im Augenblick von Neuem vereint zu sein, in deiner bewussten Realität vereint und in Unserem Denken vereint zu sein. Wir sind auf derselben Wellenlänge, Geliebte. Nie waren wir von der Wellenlänge weg.
Und mithin ist euer Leben – so voll, so gefüllt mit allerhand Arten von Dingen – das gleiche wie das eines Jeden. Nur die Details variieren. Nur die Storys variieren – allemal, alle Geschichten sind gleich.
Jedermanns Geschichte ist deine Geschichte. Du bist jedermann. Du bist ein Reisender hinein in den inneren Raum.
HEAVENLETTER # 4499 – 20.3.13 – What Is To Become of You?
WAS SOLL AUS DIR WERDEN?
Gott redete:
Wenn du die Gedanken von der Art hast: „Was soll aus mir werden?“, dann wisse, dass die Antwort lautet: „Alles Gute.“ Alles Gute soll aus dir werden.
Was auch dein Leben war, was immer du meinst, es sei dein Leben gewesen, du bist über dein Leben hinausreichend, welches gewesen ist, so wie du es wahrgenommen hast. Dies sind nicht einfach Worte, die Ich euch, ihr Lieben, zukommen lasse, dies ist Gottes Wahrheit.
Ihr seid hier auf der Erde, nicht wegen nichts und wieder nichts, sondern um etwas zuliebe, um etwas Wundersamen zuliebe, welches ihr, dieser Tage, außerstande seid, euch zu ersinnen und auszumalen.
Ihr wart ein Held eurer Lebensgeschichte. Macht euch nichts daraus, was die Welt sagen mag. Ihr wart ein beherzter Held in der eingebildeten Geschichte eures Lebens. Da ist viel, was ihr nicht seht, viel, wovon ihr nicht einmal ein Rumpeln vernehmt. Gewinner streichen alles ein – dies ist nur teilweise zutreffend. Verlierer nehmen gleichfalls alles.
Selbst wenn du der dünkelhafteste Mensch in der Welt bist, hast du nicht hinlänglich viel Kenntnis über das Gute in dir.
Entschuldige bitte, dass Ich Worte wie gut und nicht so gut benutze. Die Sprache begrenzt Mich. Ich sondere gut und schlecht nicht aus, wie es die Welt tut, dennoch möchte Ich gerne, dass ihr erkennt, was Ich in dieser Fata Morgana von Sprache auszusagen versuche. Auf dem Hintergrund des Gesagten fahre Ich jetzt fort.
Geliebte, ihr gelangt mit fliegenden Fahnen durch eure Geschichte hindurch. Ich verstehe es, ihr habt Trostloses, ihr habt verwundete Herzen und Sorgen in einem sorgenvollen Land im Blick. In Wahrheit seid ihr ein helles Licht.
Ihr werdet auf das helle Licht, welches ihr der Welt entbietet, noch nicht Anspruch erhoben haben, alldieweil spielt ihr, allem zum Trotz – und Ich meine: allem – eure Rolle gut. Ihr spielt sie bis zum Anschlag. Opfer oder Angreifer, berühmt oder unbekannt, ihr spielt euren Part. Einerlei, ob eure Rolle tragisch angelegt ist, ihr spielt sie bis an die Grenzen des Möglichen. Einerlei, ob du ein Märtyrer bist, du spielst ihn aufs Herrlichste. Einerlei, ob du nun ein Krimineller bist, spitzenmäßig oder mickerig, du trittst in deine Rolle ein. Und, sobald du, im Leben sodann, deine Rolle wechselst, leistest du dabei ganze Arbeit.
Vielleicht warst du ein Krimineller, der sich besserte, und nunmehr gehst du zutiefst in deinem neuen Part zu Werke. Falls du jemand bist, der schuldbeladen ist, bist du darin sehr gut. Und sofern du jemand bist, der allem Anschein nach ohne Gewissen ist, bist du darin ebenfalls gut. Welche Rolle du auch spielst – und es geht ums Schauspielern –, du spielst sie – es geht hier mehr ab, als du erkennst oder als irgendwer erkennt. Gar, sobald du dir allzu viel gutschreibst, gehören die Verdienste nach wie vor dir zu.
Hättest du deine Rolle anders durchgespielt haben können? Ja, das hättest du. Geradeso – die Rolle, die du spieltest, war dienlich und leistete ohne Weiteres gute Dienste.
Du bist dir noch nicht all dessen gewahr, was auf der Hinterbühne statthatte. Du hast nur gesehen, was vonstatten geht, sobald der Vorhang hochgeht. Selbst dann wenn du einen schmächtigen Part hast, es ist der deinige, ihn zu spielen. Die gesamte Anordnung wäre nicht die gleiche ohne dich in ihr.
Sofern das Panorama des Lebens eine Strickmütze ist, bist du eine Masche in ihr. Sofern das Panorama des Lebens eine Menschenhand ist, bist du ein Finger an der Hand. Ein jeder Finger dient einer Aufgabe. Sofern das Leben all die Blumen ist, welche am Wachsen sind, welche Blume kann da aus der Welt geschafft werden, derweil der Garten immer noch seine Gestalt beibehält? Selbst Unkräuter dienen einem Behuf, der dem Wachstum Beistand ist. Alles dient einem Zweck, selbst wenn es nicht der beiläufigerweise angestrebte Zweck ist.
Das Ganze ist größer als die Summe seiner Teile. Du bist ein Teil des Ganzen. Ein Jeder ist Teil der Vergnügungsfahrt des Lebens.
HEAVENLETTER # 4500 – 21.3.13 – God’s Greatest Miracle
GOTTES GRÖSSTE WUNDERTAT
Gott redete:
Möchtest du eingedenken, dass du ein Heiliges Seinswesen bist? Dieser eine Gedanke wird dein Leben auf der Erde erkühnen. Kraft des Willens oder per Zufall – du bist hier, und es ist von Tragweite, dass du zu diesem Zeitpunkt hier auf der Erde bist. Du bist ein Heiliges Seinswesen, dem es unterkommt, in einem physischen Körper zu sein. Dein physischer Körper hat seine Beschränkungen, und er hat seine Abwegigkeiten. Dennoch bist du nicht dein Körper. Du bist nicht deine physische Präsenz.
Deine physische Präsenz existiert, gleichwohl bist du über das Körperliche hinausgehend. Du bist Gefilde über Gefilde darüber hinaus. Du bist Äonen darüber hinaus. Du bist ein Wunder-Arbeiter.
Dir wird es eher nicht danach aussehen. Du siehst dich womöglich als Arbeitsesel. Du siehst dich wohl als fehlerhaft. Indes bist du weitaus mehr, als dein Auge zu sehen vermag. Ist nicht das die Wahrheit, Geliebte? Habt ihr dies nicht dauernd gewusst? Weswegen solltet ihr unzufrieden sein mögen, während ihr prächtiger seid denn das, was irgendwer auf der Welt je über euch zu denken vermag? Öffentliche Meinung ist nicht viel. Sie ist eine Eintagsfliege.
Lasse dich von deiner eigenen Anerkenntnis leiten. Lasse dich von deinen eigenen Annahmen leiten. Lasse dich von Meiner Veranschlagung leiten.
Du bist ein Mirakel, welches Ich geschaffen habe. Du harrst unentwegt der Wundertaten, während du, du selber, zu den größten Mirakeln zählst, die auf der Erde zu Besuch weilen. Die Sterne können dir nicht das Wasser reichen. Sie sind erstaunlich, schön und übergenug, und nicht anders seid ihr.
Erkennt euch selber als ein unbeschränktes Wunder. Ihr vermögt das Antlitz der Erde zu verwandeln.
Ihr befindet euch auf einer unkartierten Reise. Ihr habt alle Wahlmöglichkeiten der Welt und im Himmel. Macht euch nichts aus der Vergangenheit. Ihr habt eine Präsenz, und ihr habt, was ihr als Zukunft wahrnehmt. Ihr seid alle ein Ball aus Wachs. Ihr seid unvergleichlich. Ihr seid Weite umschlossen in einem Körper. Dies für sich genommen ist ein Wunder. Ihr seid ein Wunder der Wunder. Ihr seid kein kleineres Wunder. Verkauft euch nicht unter Wert.
In einer jeden Minute des Tages begebt ihr euch auf eine neue Reise. Ihr seid nicht eingeschlossen. Lasst euch nicht eingeschlossen sein. Ihr seid unbegrenzt. Ihr könnt zu den Regenbögen langen, und ihr könnt auf ihnen reiten. Ihr seid jetzt soeben größer, als euer laufendes Denken es zulassen wird. Ihr überbietet euer derzeitiges Denken. Ihr seid hier auf der Erde, um Wundertaten darzubieten.
Ihr seid ein Prächtiges Licht auf der Erde. Es wird wohl so sein, ihr habt in eurem Gewahrsein einen Dimmerschalter heruntergedreht, gleichwohl seid ihr, welche Vermummung ihr euch auch anlegt, Meine Größe auf Erden. Ihr seid sozusagen Mein Geldstück. Ihr seid kein Alibi-Seinswesen Gottes.
Wir, du und Ich, haben eine Abmachung, und Unser Vertrag ist unantastbar. Nehmt Mich dabei beim Wort, dass ihr auf der Erde einen umfassenden Zweck zu erfüllen habt, und dass euer Zweck größer ist als alles, was ihr euch vorstellen könnt. Ihr seid Columbus, auf ein unbekanntes Land zusegelnd. Columbus dachte, er kenne seinen Bestimmungsort, dennoch endete die Sache irgendwo anders. Du hast nicht einmal eine Ahnung von deinem Bestimmungsort, gleichwohl bist du nach dorthin am Segeln. Du bist auf deinem Weg. Du befindest dich auf einer glanzvollen Reise. Ihr seid vielversprechend, Geliebte.
Folgt den Wellen, wohin sie euch nehmen. Ehrt eure Heiligkeit. Tänzelt auf der Hohen See entlang, und wisst, dass ihr weitaus tiefer seid, als ihr durchblicken lasst. Wisst, dass ihr Größe mit euch führt. Wisst, dass ihr sie zuliefert. Bis zur Stunde habt ihr keine Idee, wie großartig das Leben, ja gar euer Leben, welches ihr als mondän erachtet, ist. Euer Leben ist von außerhalb dieser Welt. Euer Leben ist ein Mysterium, und es ist ein Wunder.
Für euch ist die Zeit da, eure Wunder-heit anzuerkennen. Das Himmelskönigreich ist mitten in euch, ja, in euch! Die ganze Macht Gottes ist inwendig in euch investiert. Ich, Gott, bin innen in euch. Es mag danach aussehen, dass Ich Mich außerhalb von euch aufhalte, ja gar in einer Entfernung von euch, dennoch bin Ich zutiefst in eurem Herzen, und eure Seele ist tief. Wir sind gemeinsam auf Reise, und lasst Uns nunmehr Wunder schaffen, und erkennen, dass das vermeintliche du, gleich, wie du dich selber wahrnimmst, eine Meiner Größten Wundertaten ist. Mithin sei sie.
HEAVENLETTER # 4501 – 22.3.13 – What Is Really Hard for You to Let Go of
WAS DIR WIRKLICH SCHWERFÄLLT, ES LOS ZU LASSEN
Gott redete:
Ziehe in Betracht, dass Ich dich am Ellbogen stupse. Oder Ich richte vielleicht deine Haltung aus oder drehe deinen Kopf. Ich tue allerhand, um deine Beachtung zu erlangen. Was Ich zuvörderst tue, ist dich lieben, denn du bist die Liebe Meines Lebens. Meine Liebe für dich ist mächtig, und Meine Liebe für dich ist ununterbrochen. Was gibt es für dich über Mich kennenzulernen außer Meine Liebe für dich?
Was für eine Erörterung hältst du für erforderlich? Was hast du deiner Auffassung nach zu wissen? Kennt ganz einfach Mich, Geliebte. Kennt Mich. Ich bin kenntlich, kennbar. Kennt Meine Liebe für euch. Euer Gewahren alleinig Meiner Liebe wird euch sehr guttun.
Es gibt keine Kluft zwischen Uns. Falls es irgendwie zwischen Uns eine Kluft gäbe – das ist unmöglich, aber falls es sie gäbe –, so würde sie Meine Liebe augenblicklich überbrücken. Es gibt keine Stelle, die die Liebe nicht bereisen kann. Liebe reist überallhin. Nicht halt Meine Liebe, Ich bin schlechthin ein Meister der Liebe.
Ich bin niemals eingeschnappt. Ich weiß, was von Belang ist, und Ich weiß, wohin das Leben führt, und Ich kenne Meine Liebe, die, nicht anders als die Sonne, Strahlen aussendet. Und Ich kenne dich. Ich kenne dich sehr gut. Bestimmt kenne Ich dich weitaus besser als du dich selber. Was bringt dich wohl auf den Gedanken, du kennest dich besser als Ich? Du bist was Selbst-Liebe angeht ein Novize. Du stehst gerade mal am Anfang, an der Oberfläche zu kratzen. Je weiter du kratzt, desto tiefer gehst du. Wir haben heute endlose Tiefe. Niemals werden Wir Unseres Entzückens aneinander müde werden. Unserer Liebe kommt kein Ende zu, und Unserer Freude in Liebe kommt kein Ende zu.
Schätze jetzt umgehend dieses Einssein zwischen Uns. Du kannst niemals zu viel bekommen.
Tatsache ist, dass Wir von Liebe überschwemmt sind.
Liebe ist eine staunenerregende Sache, zumal ja, du und Ich, Wir waren nie ohne sie. Willst du Mir das glauben? Wirst du an Meine Liebe für dich glauben? Meine Liebe ist hier für dich. Sie ist hier, ob du sie nun billigst oder nicht. Sei jetzt nicht problematisch.
Niemals kehre Ich Mich von dir weg. Ich vollziehe es nach und verstehe es, dass du dich gelegentlich sitzengelassen, dich selbst überlassen fühlst. Du denkst, was du fühlst, müsse sein, was ist. Ich sage dir, was ist.
Wenn Ich sage: Ich gebe dich nie auf, protestierst du. Du fragst: „Wie steht es denn damit, als dies oder das hier so abging? Weswegen dieses Zerrbild und jener Hohn? Wo warst Du, Gott, als Unmenschlichkeit an die Oberfläche trat? Wo warst Du damals, Gott, und wo bist Du dieser Tage? Ich mache mir nichts aus deinen Erklärungen.“
Ja, Ich vollziehe es nach, woher du gerade kommst. Ich weiß zudem, dass dich diese Fragenreihe nirgendwohin bringt.
Selbstverständlich, du hast das Verstehen nicht. Wir sind das seinerzeit durchgegangen. Erklärungen können nicht erklären. Sie sind für dich zu viel zum Nachvollziehen. Du hast dein Besserwissen als Ich los zu lassen. Du hast nicht alles mit deinem Intellekt zu wissen. Du kannst nicht alles mit deinem Intellekt erkennen. Ja doch, du wirst sagen: „He, Gott, wie kommt es, dass du mir keinen umfassenderen Intellekt zustelltest?“
Was dir so schwer fällt, los zu lassen, ist deine Bedürftigkeit, Kontrolle auszuüben. Also, Ich stehe nicht auf Zeremoniellem. Ich benötige keine Salutschüsse und alldas. Für dich ist es schwierig, voran zu gehen, während du Mich wegen Fehlverhaltens maßregelst. Triffst du wirklich die Aussage, du wissest es besser als Ich? Sind das deine Gedanken? Du kennst deine Wahrnehmung recht gut. Ihr Lieben, eure eigene Wahrnehmung kennen ist nicht alles und jedes kennen.
Womöglich habt ihr Mir nach wie vor das nicht vergeben, was man Tod, Schmerz und Krankheit und die allerhand Dinge nennt, die ihr Mir nicht verziehen habt.
Es ist nicht mit Mir, mit dem ihr Frieden zu schließen habt. Es ist in eurem Inneren selber, was ihr auf eine neue Gründung zu heben habt. Niemals war Ich für euch eine Straf-Allee. Ja, bereits gar eure Einwendungen gegen Mich setzen auf euch Strafen fest.
Was wäre, wenn ihr die Möglichkeit einräumen könntet, dass Ich weiß, was Ich tue? Dazu seid ihr imstande. Und sobald ihr das tut, seid ihr einer gehörigen Last enthoben.
HEAVENLETTER # 4502 – 23.3.13 – Enterers of Your Heart
ENTERER DEINES HERZENS
Gott redete:
Reminiszenzen an die Vergangenheit, insbesondere betrübliche Erinnerungen, sind ein luxuriöser Aufwand, Geliebte. Euer durcheinander gebrachtes Herz dreht sich zur Vergangenheit um, zu einer anderen Zeit hin, vielleicht zu einer längst vergessenen Zeit, vielleicht über eine untergeordnete, ausnehmend untergeordnete Figur in dem Bühnenstück eures Lebens, und danach, aus heiterem Himmel, entsinnt ihr euch desjenigen, derer ihr gedachtet, derzeit mit einer solchen Betrübtheit, mit einem solchen Schmachten, mit einer solchen Sehnsucht, euch wieder in Verbindung zu bringen, und vielleicht äußert ihr euch:
„Weißt du das, du hast mir etwas bedeutet. Du spieltest in meinem Leben eine Rolle. Womöglich war sie von kleinerer Natur, aber sie war, ist dir das klar, mächtig. Schau, ich denke jetzt an dich. Es ist nicht so, dass ich eine Scharte auszuwetzen brauche. Das ist es nicht. Es ist einfach so, dass ich dir so gerne einen Gruß entbieten und sagen möchte, dass du mir irgendwie etwas bedeutet hast. Du musst eine Menge bedeutet haben, da ich dich jetzt betrauere. Ich frage mich, ob du, ein kleinerer Schauspieler in meinem Leben, ich frage mich, ob du je an mich dachtest. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, warum Gedanken an dich auftauchten, und ich kenne mehr über deine Bedeutung in meinem Leben nicht, als dass wir uns eine Zeitlang begegneten und dass ich keine Idee daran hatte, dass ich jemals wieder an dich denken würde und dass ich an dich mit einer derartigen Sehnsucht denken würde.“
Siehst du, was Ich meine, wenn Ich sage, sich der geringfügigen euch merklichen Vergangenheit zu erinnern sei ein luxuriöser Aufwand, Ich mutmaße, sie ist eine Schwelgerei, alldieweil drängt dich etwas in dir, dich nach dorthin zu begeben.
Du wusstest nicht, dass dir dieser Mensch, dessen du dich entsinnst, überhaupt etwas bedeutete. Ich möchte dir sagen, dass Jeder, dem du begegnest, eine Bedeutung hat, so, als wäre jeder Mensch eine Klaviertaste, die du drückst, ja gar eine schwarze Taste. Es kam zu keinen erheblichen Crescendi. Schlicht eine Taste leicht und jetzt soeben mal heruntergedrückt, ganz offensichtlich, unauslöschlich.
Natürlich wünschst du es dir, du wärest damals aufmerksamer gewesen. Du wünschst es dir, du hättest einen Jeden bewusst in dein Herz hinein geschwenkt, aber, du meine Güte, zu der Zeit waren die Menschen vielleicht Kulisse, schier etwas im Hintergrund. Jetzt würdest du ihnen gerne in die Augen schauen. Jetzt möchtest du gerne zuende bringen, was auch immer anstand, zuende gebracht zu werden. Es ist nicht einmal so, dass du dabei mittendrin weggegangen bist. Es ist schlicht so, du kannst es nicht so ganz unter Dach und Fach bringen. Oder vielleicht tatst du das, und du wünschst es dir, du hättest den Bogen stärker gespannt.
Gut, also, habe eine Zeitlang deinen luxuriösen Aufwand. Trauere deinem Leben nach, welches du kaum ausgelebt hast. Beweine die Vergangenheit, die wie ein zusammengefalteter Fächer ist, der nur dann und wann hervorgebracht wird, der allem Anschein nach verstohlenerweise herausgeholt wird. Es ist in Ordnung so, dass dich die Vergangenheit jetzt zum Weinen bringt. Das ist okay. Jetzt wirst du neue Erinnerungen schaffen, und auch sie geraten zu köstlichen. Wieso darauf warten? Lasse sie jetzt kostbar sein. Lasse die Menschen in deinem Leben, die großen wie die kleineren, zur Kenntnis gebracht sein als die Betreter deines Herzens. Einem Jeden in der Welt gehört ein Platz in deinem Herzen. Schaffe Platz.
In einem gewissen Sinne ist jeder, der in deinem Herzen eingebettet ist, so bedeutsam wie der andere, selbst wenn du mit einem Menschen Jahre verbrachtest, und mit einem anderen Minuten. Ein jedes Anklopfen an deiner Herzenstür ist von Bedeutung. Es gibt in deinem Herzen niemanden, der zufällig da ist. Niemand stolperte herein, selbst wenn es danach aussehen mag. Jeder, der deinem Herzen einen Besuch abstattete, hatte dort eine Mission, vielleicht zu geben, vielleicht sich mit zu nehmen, vielleicht für dich und vielleicht für ihn, zumal ja, was für den Einen ist, das ist ebenso für einen Anderen.
Sei dir ebenso darüber im Klaren. Es wird ein Wiedertreffen geben. Du wirst wieder Guten Tag sagen, in Gedanken oder im Tun. Tatsächlich sind sich eure Herzen bereits wiederbegegnet. Anderenfalls wären deine Gedanken an diesen Menschen nicht wiedergekehrt und sonst hätten sie bei dir nicht nachgeklungen, wie sie es heute taten. Segne alle aus der Vergangenheit, und alle vom heutigen Tag an, und wisse, dass alles, was je statthat, heute statthat.
HEAVENLETTER # 4503 – 24.3.13 – A Cartoon Life
EIN CARTOON-LEBEN
Gott redete:
Was denn sind sie, die Versorgungen der Welt, die über dir brüten? Was brütet in deinem Tag-um-Tag-Leben denn nicht alles über dir. Du hattest dich darüber ausgelassen, du seist für dieses abverlangende Leben nicht geschaffen, du seist für bessere Dinge, du seist besser als das, besser, als auf die Gnade der Details und der Verpflichtungen des Lebens angewiesen zu sein. Du hast vollauf recht.
Reiche diese zahlreichen Beeinträchtigungen durch. Sammle sie nicht an. Sie sind keine Sammlerstücke. Keinesfalls. Wieso liest du sie zusammen? Weswegen jedes kleine Ding inhalieren, was sich gerne an dir festsetzen möchte?
Sofern du hundert Aufkleber an dir angebracht hast, ziehe sie jetzt alle ab. Und klebe sie dir nicht mehr nochmals an, nicht einmal einen Augenblick lang. Was immer dir zufließt, du bist derjenige, der es zum Anwachsen-Lassen bringt.
Wenn du das Gefühl hast, das Leben sei dir zu viel, und dass du täglich, stündlich mit mit Stacheln versehenen Wurfspießen beschossen wirst, die mit geringfügigen Dingen zusammenhängen, wer schwelt da und wer gibt es sich statt, beschossen zu werden?
Du hast Angelegenheiten, die zu besorgen sind. Du wanderst nicht zum Sonnenuntergang hin, und lässt dabei deine Obliegenheiten stehen und liegen. Zur selben Zeit hast du keine Obliegenheit inne, den Stress aufrechtzuerhalten, den die Arbeit im Job und das Leben zuhause nach sich zu ziehen scheinen. All dies ist ein Zusatz, ein unglücklicher Zusatz. Du kannst dich deiner täglichen Tätigkeiten annehmen, und nach wie vor frei sein wie ein Vogel. Ja, das kannst du wirklich.
Es ist deine Wahl, Gefallen an dem zu finden, was du womöglich die tägliche Schinderei nennst. Es ist ebenso sehr deine Wahl, die Details des Lebens leicht und ungezwungen auszuführen, ebenso wie es deine Wahl ist, die kleinen Verschlimmerungen mit dir hinter dir her zu ziehen. Wer sagt es denn an, du habest jede Einzelheit zu erdulden? Niemand außer dir. Ganz bestimmt nicht Ich.
Habe Ich dir nicht gesagt, Ergötzen zu haben? Habe Ich dir nicht gesagt, Vergnügen zu haben, und noch einmal Vergnügen zu haben und noch mehr Vergnügen zu haben? Ändert euer Skript, Geliebte. Vielleicht könnt ihr gar Freude haben, dass ihr daran, was ihr derzeit tut, wohl kein Vergnügen findet.
Bescheidet, an eurem täglichen Leben eure helle Freude zu haben. Ihr könnt das. Nichts hat den Vorrang über eure Freude zu haben. Du bist der Obmann des Lebens. Was du sagst, das geht durch. Es mag sein, du hast zu einem bestimmten Zeitpunkt irgendwo zu sein, dennoch hast du das Heft in der Hand. Nimm es daher in die Hand. Sei nicht durch die Winde des Verdrusses hin und her geweht. Du bist nicht verpflichtet, unter Spannung zu stehen. Falls du ihn nicht magst, dann habe ihn nicht. Ersetze Verdruss und ärgerliche Zuspitzung durch Ausgewogenheit und Wohlwollen, und ein Sinn für Humor wird sein Gutes dabei tun.
Warst du nicht eine Cartoon-Figur, die ein Cartoon-Leben mit den gleichen, aber und abermals vorgebrachten Klagen führte? Ändere dein Skript ab. Nimm dich der Details des Lebens an. Wirklich, sind sie dermaßen schlimm, dass du sie dich von deinem Anteil an der Freude abhalten lässt?
Sei der Verlorene Sohn, der in sein rechtmäßiges Zuhause zurückkehrt. Der Verlorene Sohn von dir lebt nicht in einer Suhle. Er wird nicht durch das Leben ins Stocken gebracht. Er schafft einen Wechsel. Er kehrt nach dorthin zurück, woher er kam. Und euch, Geliebte, bescheinige Ich, dass ihr von der Freude her kamt, und dass ihr zur Freude zurückkehren werdet.
Nunmehr könnt ihr einen Schritt voran nehmen, indem ihr ärgerliches Zuspitzen los lasst. Es gehört euch nicht zu, nicht um ein Haar. Zuspitzung ist eine falsch abgefasste Waren-Rechnung. Sie hält euch nicht an einer guten Stelle. Du bist ihr Angeschmierter. Was denn tust du überhaupt, während du ärgerliche Zuspitzung bei dir behältst. Lasse sie wie eine heiße Kartoffel fallen. Sie ist eine heiße Kartoffel. Sofern du dich nicht verschlimmert spüren möchtest, und, du hast es nicht gerne, dass du das Gefühl hast, die Dinge hätten sich verschlimmert, dann nimm die Verschlimmerung nicht an. Übernimm die Zuständigkeit für sie, und wirf sie weg. Es war von Anfang an niemals an dir, sie zu übernehmen. Wieso denn solltest du es mögen, dass dir Verschlimmerung Gesellschaft leistet, derweil du die Leichtigkeit des Herzens an dich nehmen kannst?
HEAVENLETTER # 4504 – 25.3.13 – Begin Happiness
MACHE DICH DRAN ANS GLÜCKLICHSEIN
Gott redete:
Man sagt, das meiste, was dir auf die Nerven geht, komme vom Ego. Eine andere Darstellung davon lautet, dass Reizung und ihr großer Bruder, der Ärger, von einer Bedürftigkeit her rühren, eine Kontrollmacht auszuüben.
Beileibe nicht ziehe Ich von euch ab, dass eure negativen Gefühle, wie es euch den Anschein hat, auf etwas außerhalb von euch fußen. Das mag sich geradewegs so verhalten. Mit Sicherheit ist es euch nicht darum zu tun, Bitten für auch nur einen Anflug von Negativität vorzutragen. Gewiss scheint sie ungebeten daherzukommen. Dementsprechend, ja, deswegen möchte Ich euch gerne versehen wissen damit, dass ihr selbst in einer Welt von irritierend wirkenden Menschen und Situationen eher mit Gleichmut einhergeht. Ich weiß, ihr seid ein guter Typ. Ich weiß zweifelsohne, dass ihr auf der Seite des Guten steht. Natürlich, das weiß Ich, und ihr wisst das, und jeder weiß das, der euch kennt.
Und doch, ab und an, bringt dich etwas aus der Fassung.
Nun, diese Thematik des Kontrolle-Ausüben-Mögens, oder des Kontroll-Bedarfs – woher kommt sie? Wo sollte das herrühren mögen? Woher sollte das von dir kommen, derweilen du, im Leben, sehr wohl deine Finger, einen nach dem anderen, von dem Überwachen wegzunehmen hattest? Das ist der Punkt.
Da es danach aussieht, dass dir Überwachen-Mögen abgetrotzt werden musste, ist in etwa die einzige Kontrollgewalt, die du deinem Empfinden nach hast, die, verärgert zu sein. Eine Menge Dinge laufen im Leben nicht so, wie du es dir gerne wünschst.
Demnach wirst du nunmehr deine Befähigung, über etwas Herr zu sein, als nicht-existent erachten. Du bist genötigt, diese oder jene Regel zu befolgen, diesem oder jenem Gesetz Folge zu leisten. Du hast deinen Lebensunterhalt zu verdienen, und ja, gar, du hast einen Partner, der über dich verfügt und herrscht. Kein Wunder, dass du dich danach sehnst, über etwas Herr zu sein, selbst wenn es sich um eine Bewandtnis handelt, die schier belanglos ist.
Sofern du das Gefühl hättest, du habest in deinem Leben mehr das Sagen, so würdest du nicht so sehr danach schmachten, die Lenkung einzunehmen. Du möchtest in der Tat Eigen-Regie mitsamt der Freiheit, die sie darbietet.
Setze was Selbst-Ausgerichtetheit anbelangt bei deinen Gedanken ein, Geliebte, Geliebter. Dort den Anfang machen ist ein trefflicher Ort. Jemand kann dir deine Handlungsfreiheit, ja gar deine Redefreiheit wegnehmen, dennoch bist du der König über deine Gedanken.
Was auch immer an Worten, an Ausdrucksformen des Gehabens oder an Handlungen dich durcheinander bringt, deine Gedanken sind dein, und niemand ist imstande, deine Gedanken zu beherrschen, und mithin deine Emotionen. Nicht bloß sind es deine Gedanken, wo du dich in der Lage siehst einzusetzen, es ist die einzige Stelle, wo du einsetzen kannst.
Du protestierst, dass Andere, die Welt, etc., Herr im Hause seien, während du Redegepflogenheiten Anderer und ihre Denkweisen einwirken lässt, so, dass du deine innere Gesammeltheit verspielst, selbst wenn du dies nicht hervorlugen lässt. Oh, ja – Andere verfügen über dich zusagend. Du stellst dich, all dies im Namen von Überwachung, selber in einer Reihe auf, um nach deren Pfeife zu tanzen.
Ob Wir es nun Ego oder Kontrolle nennen, es ist von dir kurzsichtig.
Du sagst, etwas oder ein Anderer beeinträchtige dich, und du fährst fort, dass es dich behelligt, so als hättest du keine andere Wahl, denn dessen Scherereien zu behalten. Was würde passieren, wenn du dein Gereiztsein los ließest? Was würde passieren, wenn du über es hinaus gelangtest?
Wieso solltest du über Ringe in Nasen oder über Tattoos oder über was auch immer, welches bei dir eine Schimpftirade lostritt, ins Kochen geraten mögen?
Ich schicke Mich an, zu der Überzeugung zu gelangen, dass es dir lieb ist, über dies und das aufzuschäumen, ja gar dann, wenn es gar nichts mit dir zu tun hat! Niemand veranlasst es, dass du irgendwas tust. Das Mädchen mit den lila Haaren oder was auch immer, was dich in Harnisch bringt – das Letzte, was Ich dabei erkenne, ist, dass niemand dich dazu brachte, deine Haare lila färben zu lassen oder sie abzurasieren.
Lasse die fortgesetzten Anläufe sein, andere Menschen zu überwachen. Lasse aufgezwungenes Überwachen los. Du magst es nicht. Oh, du Meine Güte, Bewerten ist ein grimmiges Überwachen. Beurteilen ist die Mutter aller Kontrollen. Bewerten hat dich sicherlich in der Hand.
Du kannst mit dem Bewerten aufhören. Du kannst das wirklich. Das Empfinden des Verärgertseins vermag bei dir seinen Abgang zu nehmen. Ohne es wird es dir gut gehen. Befreie dich selber. Lasse jetzt im Augenblick das Ego, das Überwachen und Bewerten los. Setze mit dem Glücklichsein ein.
HEAVENLETTER # 4505 – 26.3.13 – Why Would You Compare Yourself to Another Anyway?
WIESO SOLLTEST DU DICH ÜBERHAUPT MIT EINEM ANDEREN IN VERGLEICH SETZEN MÖGEN?
Gott redete:
Welchem Menschen du auch deinem Empfinden nach zu irgendeinem Zeitpunkt überlegen sein magst, du kannst dir sicher sein, dass es einen Bereich gibt, in dem jene Person dich überragt. Falls dir der Gedanke unterkommt, die Person sei nicht so geschickt, dann gibt es ein Gebiet, wo sie klüger ist als du. Dies ist immerzu der Fall. Das kann zahlreiche Formen annehmen. Der Andere mag dir darin überlegen sein, dass er sich nicht nach Fehlern umtut. Er mag dir darin überlegen sein, dass er dich mag.
Fakten sind Fakten, klar, das ist so. Nichtsdestotrotz, was bist du im Begriff, zu tun, während du deine Zeit und Energie damit aufwendest, in einem Anderen mindere Areale einzusehen. Es gibt bessere Verwendungen für deine Zeit, für deinen Geist, für dein Herz und so fort. Mit Sicherheit hast du etwas, was es wert ist, darauf deine Beachtung zu legen. Als wie wenig du einen Anderen in deinen Gedanken veranschlagst, gehört nicht dazu.
In der Tat, jemand mag ja tatsächlich Schwächen, die du siehst, aufweisen, selbstverständlich, und nicht anders wirst du Schwächen haben, die du nicht im Blick haben wirst. In diesem Falle ist wohl Arroganz eine Schwäche inwendig in dir, die du dir ungerne anschaust.
Was tust du schlechterdings, während du dich mit einem Anderen in Vergleich setzt? Hast du es nötig, dich selber aufzubauen? Was an Schwäche siehst du widerwillig in dir selber, der du entgegenzusteuern hast, indem du einen Anderen herunterputzt? Wieso die einen oder anderen Menschen aus deiner Liste streichen? Wieso führst du eine Liste, und sei es schier in deinem Geist? Du betrachtest etliche Meiner Kinder als akzeptabel und andere als nicht akzeptabel. Wer, ihr Teuren, seid ihr, dass ihr einen Anderen ausblendet?
Ihr habt nicht Jeden in eurer Entourage enger Freunde zu halten, freilich habt ihr sie nicht aus eurer Hinsicht zu tilgen. Bei eurem Herzen ist keine Einlassgebühr vorgesehen. Alle sind ohnedies Passanten. Die Persönlichkeit, die du bist, und die Persönlichkeit, die ein Anderer ist, halten sich hier einen Moment lang auf und sind im nächsten Augenblick ohnehin weitergegangen. Was sind eure Gedanken, während ihr im Angesicht dieses Menschen einhaltet, um ihn kraft eurer kritischen Augen mit Befestigungen zu versehen?
Genug davon, schuldhafte Fehler an einem anderen Kinde Mein anzubringen. Sofern ihr der Welt Licht hinzutun möchtet, dann steckt eher Weihnachtslichter an, denn aus Menschen, die ihr derzeit nicht favorisiert, Ziele zu fertigen, die ihr ins Visier nehmt.
Nimm einen Augenblick lang in Betracht, als würde Ich dich bitten, ob du Mir denn Menschen vorstellen und Leute bekanntmachen möchtest. Wie würdest du Mir Menschen bekanntmachen? Wie würdest du jene spezifische Person bei Mir einführen? Würdest du sagen: „Hier ist das idiotischste Kind von Dir, das mir jemals begegnet ist?“ Das würdest du nicht tun, oder doch? Du würdest in Meiner Gegenwart nicht einmal daran denken. He, du Lieber, Ich bin ununterbrochen in deiner Gegenwart. Du würdest bei deiner Beschreibung jener Person, dessen Schuld darin besteht, dass sie deinen Standards nicht nachkommt, just vor Mir ausdörren. Wie steht es da um Meine Schilderung? Was ist mit Meiner Darstellung?
Ich sage dir freiheraus, dass du etwas von diesem Menschen lernen kannst, dessen Beachtung du vermissen lässt. Zum einen, dieser Mensch mag bescheidener sein. Er mag geradewegs in deinem Leben präsent sein, dich stattlicher zu machen, als du es dir derzeit stattgibst, zu sein.
Bisweilen übermittelt dir das Leben zweite Chancen. Du räumst ein, dass du in der Vergangenheit nicht die edle Straße beschritten hast. Wie kannst du dir dieser Tage so sicher sein, dass du richtig liegst? Jetzt im Augenblick denkst du, richtig zu liegen, und du hältst an der Stelle ein.
Ich erteile zweite Chancen zuhauf, hunderte Chancen, tausende Chancen. Dein gesamtes Leben ist aus Gelegenheiten gebildet, und nun bitte Ich dich, einem Anderen eine, eine einzelne Chance, zu geben, nun bitte Ich dich, dich deines Anklagebeschlusses zu entledigen, und dich selber von der Falschanschuldigung und einem Schlagschatten freizusetzen, den du eigens über dich wirfst. Selbst dann, sofern deine Einschätzung korrekt ist, ist es von dir nicht richtig.
HEAVENLETTER # 4506 – 27.3.13 – When Life Changes Its Course
WENN DAS LEBEN SEINEN KURS ÄNDERT
Gott redete:
Du stellst Mir oft Fragen, und du stellst Mir eine Menge Fragen. Sie finden kein Ende, Frage um Frage, Begehren um Begehren. Es ist dein sehnliches Verlangen, dass Ich dir den Weg und die Mittel, die in Gebrauch zu nehmen sind, vorweise.
Des Öfteren allerdings gehst du nicht mit Mir einher. Es hat den Anschein, als wäre es dir nach eben dem Ratschlag, der dir im Sinn steht. Es hat den Anschein, dass du gelegentlich, wenn nicht öfters, eine Antwort im Sinn hast, und dass das die Antwort, die dir lieb ist, ausmacht. Es ist bekanntlich geschehen, dass du, sobald Ich dir nicht die von dir erhoffte Antwort gebe, der Auffassung bist, ein Irrtum sei unterlaufen, dass Meine Antwort an dich nicht richtig sein könne und dass Mir ein Fehler unterlaufen, oder dass Ich nicht fürsorglich sei. Deine Hoffnungen gehören nicht zunichtegemacht. Du bist sicher, deinem Herzens-Verlangen ist es ein Muss, herbeigelaufen zu kommen.
Was widerfuhr der Aufnahmebereitheit, Geliebte? Was widerfuhr dem Zuhören? Was widerfuhr deinem Geist, welcher sich nichts aus den Fingern saugt? Unvoreingenommen sein und offenherzig sein, sie kommen euch gut zustatten. Es ist nicht unentbehrlich, dass Rückäußerungen auf euer Leben diejenigen sind, die ihr im Sinn tragt. Seid mit aller Macht erfüllt von sehnlichem Wünschen, und beugt euch gleichwohl mit dem Leben. Bejaht. Wisst, dass das Leben für euch etwas anderes auf Lager hat. Natürlich möchtet ihr gerne den Jackpot gewinnen, es ist nur so, ihr könnt fehlinformiert sein. Ihr seid am Gewinnen, bloß nicht aus dem Jackpot, den ihr im Sinn hattet.
Ein Stapel Karten fällt auseinander, so wie er auseinanderfällt. Das Leben tollt umher, wie es umhertollt. Du bist nicht glücklos. Du bist von Glück begünstigt und glücklich. Du weißt, es ist besser, wenn du dem Leben gegenüber, so wie es auftaucht, nicht widerständig bist. Bestimmtheit ist eine gute Sache. Nachlassen ist ebenfalls eine gute Sache.
Falls es dein Auto den Berg hoch nicht schafft, wirst du dann laufen und den Wagen den Hügel hoch schieben, weil du darauf erpicht warst, just jetzt zum Gipfel hochzukommen? Du kannst dir insgesamt schlüssig werden, wie du es gerne möchtest, indes könnt ihr nicht immer den Lauf eures Lebens bestimmen. Was auch immer geschieht, macht es gut, Geliebte. Die Sonne geht jeden Morgen auf, und nicht anders müsst ihr das. Was auch die Umstände sind – es ist an euch, emporzusteigen. Es ist an euch, dem Leben einen Gruß zu entbieten. Ihr werdet womöglich ganz einfach die Richtung zu ändern haben, in die ihr geht.
Ihr mochtet eure wahre Liebe, und eure wahre Liebe hatte jemand anderes im Sinn. Ihr schmachtetet nach einem bestimmten Job, oder nach einer bestimmten Beförderung. Ihr wart nicht in der Auswahl. Ihr seid geknickt oder verdrossen. Früher oder später, mit oder ohne euren Wirklichkeit gewordenen Traum, pendelt sich das Leben ein, und ihr seid an einer anderen Straßenstrecke belassen.
Geliebte, das Leben wandelt sich. Nicht alle eure Träume werden wahr. Irgendwann einmal – wo liegt der Unterschied, ob sie wahr werden oder nicht? Ihr seid die gleiche Person. Ihr seid eine wachsende Person, und dies ist die Manier, wie ihr zunehmt. Ihr nehmt die Dinge, wie sie kommen, und, oft genug, sind die Wandlungen gesegnete Wohltaten, und das Leben ist euch angelegen, es zu nehmen, wie es kommt. Liebt das Leben ohnehin.
Es hat nicht das Bild zu sein, welches ihr maltet. Ihr habt nicht derart feste festzuhalten. Ihr könnt euch dem Leben beugen. Es hat seinen Lauf zu nehmen, und es nimmt ihn. Mitunter habt ihr einfach eure Hände wegzunehmen und euren Service mit einem Lächeln durchzureichen.
Eine große Enttäuschung ist niemals das Ende der Welt. Es mag danach aussehen, und doch, ihr heilt aus, und doch, ihr geht weiter. Das Glücklichsein hat euch nicht auszuweichen. Ihr könnt stracks zum Glück vorgehen und ihm die Hand schütteln. Das Leben hat von dir keine Order entgegenzunehmen. Du wirst wohl eher dem Leben Ehre zu bezeigen und seinem Geheiß nachzukommen haben.
Du hattest es unter den Augen, dass es das Leben manchmal besser weiß als du. Es tut dir späterhin nicht immerzu so leid, wie es dir derzeit leid tut, dass das Leben nicht so zum Vorschein kam, wie du es dir sehnlich gewünscht hast.
HEAVENLETTER # 4507 – 28.3.13 – Life Is Like Your Bank Statement
DAS LEBEN IST WIE DEIN KONTOAUSZUG
Gott redete:
Euch kann es sein und so scheinen, als wäre euer Leben – als wäre jedermanns Leben – ein Würfelwurf. In gewissen Belangen sieht es bestimmt danach aus. Gleichzeitig sind just eure ureigenen Gedanken die Anreger eures Lebens. Das Schöne und das Tragische mögen beide den Anschein abgeben, als wären sie vom Himmel heruntergefallen, und fürwahr, Wunder geschehen. Im Großen und Ganzen zeitigt der Tenor eurer Gedanken einen Gutteil dessen, was euch die Finten des Schicksals zu sein scheinen.
Bisweilen ist das Leben wie euer Kontoauszug. Er kann euch in Staunen versetzen oder zusammenschrecken lassen. Ihr wundert euch, wie ihr es zu einem solchen Betrag gebracht habt, oder ihr fragt euch, was mit all dem, was ihr hattet, passiert ist. Die meiste Zeit über habt ihr nicht den Überblick behalten. Im allgemeinen stellt es sich heraus, dass ihr eine Überweisung, oder zwei, vergessen habt, welche ihr in Auftrag gegeben hattet.
Nun, dies soll nicht besagen, ihr hättet es euch notwendigerweise gewünscht, dass ein bestimmtes Ereignis in Erscheinung tritt. Mit Sicherheit werdet ihr den Wunsch nicht gehabt haben. Wer schon sollte vorsätzlich einen ernsten Unfall, der ihm zustößt, anstreben mögen? Wer sollte mit einem Trachten befasst sein mögen, dass seine aufrichtigen Wünsche nicht Wirklichkeit werden? Niemand würde so etwas tun. Und doch, während du auf dem einen Ende einer Wippe sitzt, geht das andere Ende hoch. Es ist nicht so, dass du, sagen wir mal, einen Unfall verursachtest, dennoch hast du einen Part dabei gespielt.
Es gibt die Redewendung, du seist zur falschen Zeit an der rechten Stelle, oder du seist zur rechten Zeit an der falschen Stelle, oder du seist zur rechten Zeit an der rechten Stelle gewesen, und so fort.
Ich habe die Aussage getroffen, dass es keine zufälligen Zusammentreffen gibt, demnach können Wir sagen, dass es keine Missgeschicke gibt. Es mag euch gefallen oder nicht, ihr seid irgendwo, und nicht überall ist es nach eurem Geschmack. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr eine fallengelassene Masche seid, Geliebte, dass ihr ein Blitz aus heiterem Himmel seid. Wer kann die Aussage treffen, dass ein Wirbelsturm, der euch in die Höhe hob und eine Meile weiter auf einem Baum absetzte, für euch eine Vergeltungsmaßnahme für diese oder jene Angelegenheit oder eine gesegnete Wohltat war, die euch übermittelt wurde? Wer kann das nachverfolgen? Von größerer Wichtigkeit ist es – wieso sollte das jemand tun mögen? Wieso solltest du das tun mögen?
Alles, was du weißt, ist, dass du in einem bestimmten Baum niedergegangen bist, und dass du dies dafür hernehmen kannst, du habest Glück gehabt, oder du habest Pech gehabt. Ihr könnt es für alles nehmen, was ihr möchtet. Jedenfalls – in einem jeden Fall – wie ihr es nehmt und wie ihr von dort weitergeht, das hat ein Sagen darüber, was nachkommt. In alledem habt ihr das Sagen! Seht ihr das?
Weder ist eine Auszeichnung eine Feder an eurem Hut, noch ist Tadeliges ein Minuspunkt. Wir können sagen, dass das Leben euch in seinem Zauberbann hat. Besser können Wir sagen, dass ihr im Leben eingefangen seid. Ihr geht in zahlreiche Richtungen allesamt auf ein Mal. Was wie eine Chance aussehen mag, ist es womöglich ganz und gar nicht. Was freilich ist der Punkt dabei, all das herauszubekommen? Weswegen Anläufe unternehmen, sich Auszeichnung oder Tadel zukommen zu lassen? Besser ist es, das Leben schier zu leben.
Wenn du dich in einer Klemme befindest, möchtest du gerne zu einem anderen Ort gelangen. Und wenn du dich mittendrin in einer gesegneten Wohltat aufhältst, hej, dann habt Freude daran. Was spielt es denn für eine Rolle, wie oder weswegen etwas passierte. Etwas, was in Erscheinung trat, hat dich völlig überrumpelt, oder du hast etwas vorausgeahnt, was passierte. Alles Weitere ist Geschichte, so die Redeweise.
Kommt zurück auf den Bühnenboden, Geliebte. Beginnt von jetzt ab. Klettert die nächste Sprosse der Leiter hoch. Auf jeden Fall bewegt sich das Leben voran. Das Leben folgt nicht dauernd eurer Verordnung. Was mit Gewissheit gesagt werden kann, ist, dass ihr euer Leben lebt, und dass ihr es lebt, so gut ihr es könnt, und dass ihr in Liebe und Weisheit zunehmt. Darüber könnt ihr froh sein.
Seid über etwas froh. Seid froh, dass ihr am Leben seid. Freut euch.
HEAVENLETTER # 4508 – 29.3.13 – This Is the Dawning
DIES IST DIE MORGENDÄMMERUNG
Gott redete:
Dies ist nicht das Zwielicht deines Lebens. Dir wird es so vorkommen, indes ist es das Tagen. Größe ist soeben im Begriff, dir allmählich zu dämmern. Die Sonne geht auf, und die Sonne wird parat, auf dich zu scheinen. Du bist dabei, Prunk zu sein, welcher in Prunk hinein läuft. Du befindest dich gerade mal am Anfang. Du erwachst soeben aus einem tiefen Schlaf. Du wirst dir die Augen reiben, du wirst um dich blicken und erstaunt sein darüber, was immer sichtbar war und was du dennoch nicht gesehen hast.
Du gehst auf die Majestät des Lebens und auf die großartige Gelegenheit vor dir zu. Was, Geliebte, habt ihr gedacht? Dachtet ihr, das Leben sei Drangsal? Habt ihr euch gefragt, was ihr hier macht? Habt ihr es für Verdruss gehalten, auf der Erde am Leben zu sein? Hier zu sein ist eine schier ein Mal im Leben dargebotene Gelegenheit. Es gibt in der Welt in etwa so wie dieses kein ferneres Leben. Ihr wurdet gesegnet, diese Gabe des Lebens übermittelt zu bekommen. Sie ist eine große Gabe. Wisst um diese Gabe des Lebens als das Privileg, was euch erwiesen wurde.
Ihr gewannt den ersten Preis. Du, einzig du, wurdest für eben dieses Leben vor dir gekürt. Du standst oben auf der Liste.
Du sagst, du seist mit deinem Leben, so wie es ist, nicht zufrieden? Du sagst, es sei nicht das Leben, was du dir erhofft hattest? Gut, dann mache das Leben zu dem, wie du es möchtest. Schaffe es, dass dein Leben näher an deinen Traum heranrückt. Lasse dich nicht unterkriegen. Falls du die Fähre nicht magst, auf der du dich befindest, dann nimm einen Ozeandampfer, verschaffe dir ein Kanu oder schwimme durch den Kanal. Sieh zu, dass du die Weichen, die dir zugehören, gestellt hast.
Niemandem gilt es, für dich deine Träume zu erfüllen. Du bist der alleinige. Mache dich jetzt dran. Du magst dahinterkommen, dass du, sobald alles und jedes durch ist, deinen Traum soeben, so wie es ist, lebst. Es gibt mehr Kostbarkeit in diesem Leben, so wie es ist. Du fängst an, Wertschätzung für die Gaben in Erfahrung zu bringen, die dir übermittelt wurden. Singe deine gesegneten Wohltaten heraus. Dieses Leben vor dir ist dir ein kostbarer Moment in der Ewigkeit. In diesem Augenblick liegen Segnungen auf dir, und weitere sind am Kommen.
Jetzt im Augenblick, da sei der Welt, die nach Segnungen schmachtet, Mein Segen. Derjenige, der segnet, wird und ist gesegnet.
Wer hat dich großgezogen, um mit dem Leben unzufrieden zu sein? Dir wurde eine Pflaume gegeben, und du dachtest es dir anders. Du wirst gedacht haben, das Leben sei viel zu viel Arbeit, zu beschwerlich, zu vertrackt, dir zu sehr aus der Hand genommen. Das Leben, nach dem du trachtest, liegt bereits in deinen Händen. Und dein Leben ist dergestalt, wie du es siehst. Vielleicht hast du nicht hingeblickt. Vielleicht hast du nicht zu den rechten Stellen geschaut. Vielleicht war dein Schauen zu schwer angesetzt. Vielleicht hast du dich nach Hindernissen umgesehen, so, als stünde dir etwas im Weg.
Du wirst dir selber zwischen die Beine geraten sein. Auf jeden Fall bist du der Kurs, den du einstellst. Du bist das Rennen, was du läufst. Wie prächtig! Du bist ein Unternehmer des Lebens. Vielleicht ist es dir danach, deinem Leben eher nicht von der Seite zu weichen, und es mehr zu genießen. Findet Gefallen an jenen Augenblicken, die nie mehr wiederkommen werden.
Malt schöne Pinselstriche. Bewundert eurer Hände Werk. Bewundert euer Handwerk. Du bist der Künstler deines Lebens. Es ist deine Schöpfung. Du bist nicht hilflos. Du bist der Meisterkoch. Du bist der einzige, der die Suppe kocht, den Tee aufgießt, und du bist der einzige, der die Suppe löffelt und an dem Tee nippt. Tue deine Arbeit mit wahrer Wollust. Du bist der unübertreffliche Könner deiner Lebens.
Wo hast du jenen funzeligen Blick auf dein Leben herbekommen? Das Leben ist kein gefährdetes Wagnis. Es ist vor dir ausgebreitet. Du bist nicht nur ein Entgegennehmender des Lebens. Du bist ebenso ein Geber von ihm. Lieben und geben. Liebe und gib.
HEAVENLETTER # 4509 – 30.3.13 – Cause and Effect Are Not So
URSACHE UND WIRKUNG SIND NICHT DEMNACH
Gott redete:
Hast du zu leiden? Aufgrund eines Sturms, musst du da erzittern? Was ist dieses so bezeichnete Leiden denn anderes als eine Aufschrift? Nenne es Leiden, Einbuße, Schmerz, Furcht und suche es nicht mehr auf. Es bist du, der zu der Folgerung gelangt, dein Los bestehe darin, zu leiden. Im Leben haben die Welt und du eine Menge Dinge miteinander verknüpft. Ihr erteiltet Bescheide. Zwei oder mehrere Begebenheiten werden miteinander in Verbindung gesetzt. Oh, ja, ihr verknüpft Ursache und Wirkung.
Weil eine Sache so ist, habt ihre eine Folgerung gezogen, dass eine andere Sache sich dem anzuschließen habe und demnach so sei. Euer Geist sagt: „Dies oder das ist passiert. Deswegen habe ich mich bei dem Gedanken daran aufzuhalten und es Leiden oder Pein oder Tragödie zu nennen.“ Wieso müsst ihr das? Weil es die Welt immer tat, seit ihr euch erinnert oder davon hörtet? Hat euch das Hand und Fuß?
Ihr könnt die Welt auf zweierlei Weise ansehen. 1. Heute hier, morgen dort. 2. Leben ist ewig, und es endet nie.
Bei der ersten Ansicht siehst du den Nachweis mit deinen eigenen Augen. Es ist Fakt. „Annie lebt hier nicht mehr.“ Sprich, es ist eine physische Tatsache. Nichtsdestotrotz, die physische Tatsache straft die Wahrheit Lügen. Auf der einen Seite, da ist der Fakt. Auf der anderen Seite, da ist die Wahrheit. Wahrheit und Fakt sind des Öfteren weit auseinander.
Einerlei wie stark ihr daran anhaftet, was eure Augen sehen können und was ihr anfassen könnt, eine Ursache, weswegen ihr, als Beispiel, den Tod derart unfasslich findet, liegt darin, dass ihr es besser wisst. Sobald ein geliebter Nahestehender mit Mir verschmilzt, ist jeder Nachtrauernde bestürzt. „Das kann nicht sein. Mein Geliebter kann mich nicht verlassen haben. Das ist nicht möglich. Das würde er nicht tun.“
Ihr habt einen Vorgeschmack von Wahrheit. Euer geliebter Angehöriger wollte euch nicht den Rücken zukehren. Geliebte, er ist nicht von euch fortgegangen. Eure geliebten Angehörigen sind nach wie vor bei euch. Sie sind neben euch. Ihre Körper haben eine Reise unternommen. Ihre Herzen, ihre Seelen haben euch nie stehenlassen. Sie sind hier bei Mir, und Ich bin hier bei euch, und sie ebenfalls.
Ihre Hand zum Halten ist ausgefallen. Und obendrein hast du gedacht: „Ohne sie kann ich nicht leben. Es ist durchaus möglich, ich kann ohne sie nicht leben.“ Selbst während ihr dies denkt, selbst während ihr die Tränen unterdrückt, wisst ihr, dass das nicht stimmt. Es fühlt sich stimmig an, dennoch ist es von einer Tatsächlichkeit weit entfernt. Tatsache ist, ihr werdet weiterhin leben. Fakt ist, sofern eure geliebten Angehörigen immer noch die Hülle ihrer Körper hätten, würdet ihr nicht jede Minute an sie und nicht jede Minute ausschließlich an sie denken. Ihr hattet überdies andere Gedanken. Das gleiche wird wieder sein. Habt Gedanken wie Segnungen. Segnet euch mit neuen Gedanken.
Ihr werdet Mahlzeiten einnehmen und ihr werdet eingedenken. Ihr werdet euch wieder an der Sonne erfreuen. Ihr werdet zum Himmel hochschauen, ihr werdet lachen und wieder lächeln. Wie glücklich eure Geliebten doch sein werden.
Lasst euer Leben von jetzt an alsbald ein Zeugnis für ihre Liebe sein. Sie liebten euch. Fahrt fort, euer Leben für sie zu lieben. Sofern eure Geliebten euch etwas bedeuteten, als sie in ihrem Körper am Leben waren, kredenzt euer Leben, und dient euren geliebten Nahestehenden, welche zu einer anderen Ebene des Lebens hinüber gegangen sind. Sie zogen in ein anderes Haus um. Das ist alles. Sie zogen in einen anderen herrschaftlichen Wohnsitz in ihres Vaters Hause, wohin ihr eines Tages, nicht mehr lange hin, nachfolgen werdet.
Geliebte, wann werdet ihr die Betrübtheit des Verlustes erledigt und hinter euch haben? Ihr habt Mich, und ihr habt Liebe, und ihr habt eure Geliebten. Sie sind jetzt bei euch. Sie sind jetzt mehr bei euch.
Ihre Liebe ist simpler und größer. Sie haben nicht mehr länger das Leben auf der Erde, was ihre Aufmerksamkeit ablenkt. Sie sind mehr als je zuvor bei euch. Sie nehmen ihre Augen nicht von euch weg. Sie sehen nunmehr obendrein mehr von eurer Wahrheit.
HEAVENLETTER # 4510 – 31.3.13 – Life Isn’t the Big Bad Wolf
DAS LEBEN IST NICHT DER GROSSE BÖSE WOLF
Gott redete:
Was ist dein Wille? Was möchtest du wirklich, weißt du das? Manchmal weißt du es nicht, und das Leben wird dich herumreißen. Manchmal kennst du, was dein tiefes Verlangen ist, und das Leben reißt dich nach wie vor herum. Das ganze Leben verläuft nicht dauernd nach deinem Willen, nach deinem bewussten Willen. Irgendwo, irgendwie unterwegs, wirst du wohl noch einmal nachgelegt haben. Und bisweilen bist du dir nicht sicher. Du bist dir teilweise sicher. Du möchtest, und du möchtest nicht. Du wagst es nicht zu wollen, und du wagst es nicht, nicht zu wollen. Du möchtest, dass das Leben auf dein Geheiß hin verfährt, und dennoch bist du dir ungewiss, was wirklich deine Ansage ist.
Irgendwo unterwegs kam die Idee auf, dass dir das Leben so angelegt sei, dir gelegen zu kommen. Wenn alles vorüber ist, Geliebte, Geliebter, hast du mitunter in die Tracht hineinzupassen, die sich dir zuträgt. Du hast nicht immer praktischerweise deine Spitzenauslese. Irgendwo dann mal lernst du es, dankbar das entgegenzunehmen, was zu dir her braust oder was zu dir her schlendert, verpackt, wie es dir lieb ist, oder überhaupt nicht verpackt. Du möchtest, dass das Leben wie Rosen eintritt. Du protestierst und schmollst, sobald das nicht der Fall ist.
Ja, es gibt das Empfinden, worin die Welt deine Auster ist. Und, ja, es gibt die Einsicht, bei der du nimmst, was kommt, und bei der du dem Leben beistehst darin, wie es sich einspielt und aufgeht, so weit es das zu tun vermag. Ja, das Leben kann dich an der Nase herumführen. Genauso gut könntest du die Sache nicht durch Langsamkeit hintertreiben. Du könntest genauso gut mit dem Leben vorwärtskommen.
Manchmal erscheint das Leben wie der große böse Wolf, der schnauft und keucht und dir die Tür zertrümmert. Der Wolf wird als Gegner betrachtet. Er ist schlicht ein Wolf, der versucht, sein Glück in der Welt zu machen. Du kannst deinen Sinn über einen Wolf ändern, und du kannst deinen Sinn darüber ändern, wie das Leben auszusehen habe.
Du kannst die Schotten dicht machen, und, nach wie vor setzt sich das Leben bei dir durch. Und demnach begibst du dich mit auf die Spazierfahrt, und die nächste Sache, die du erkennst – das Leben hat einen anderen Gang eingelegt. Das Leben scheint dich zu schieben oder zu ziehen, es scheint dich hin und her zu schlagen. Es stichelt dich und reizt dich auf. Manchmal nimmt es dich zu einem großen Satz nach vorne, und manchmal scheint es seine Arme um dich zu legen, hält es dich zurück und bringt dich dazu, dazubleiben, wo du bist.
Bisweilen nimmt dich das Leben an der Hand, und manchmal zwangsernährt es dich, und manchmal führt es dich in ein feines Restaurant, und sagt zu dir, dir alles nach deinem Belieben aus der Speisekarte auszusuchen.
Ja, mitunter peitscht dich das Leben vor und zurück. Manchmal gibt dir das Leben alles, was du willst. Was auch kommt, das Leben hat dich in seinem Handteller. Das Leben hat sein Sagen. Es kann dich übertrumpfen, und es kann dir aufhelfen. Es kann eine Lady oder ein Gentleman sein, und danach zu einem Rabauken, Grobian, Scharfmacher, zu einem Schleimer oder Schlingel ausarten, der dich herumwirbelt und rumdreht.
Manchmal bist du die Liebenswürdigkeit selber. Und manchmal bist du entrüstet, und manchmal kannst du kaum mehr durchatmen, manchmal schwankst du, und manchmal zeigst du dich der Situation gewachsen, selbst dann wenn du es nicht ausloten kannst, was vor sich geht, und mitunter klammerst du dich an Strohhalme und befindest dich mittendrin in einem Wirbelsturm.
Demhingegen – was du denkst und was du sagst und was du tust spielen trotz alledem eine große Rolle in deinem Leben. Raste dich bei ihm ein. Sei sachte, und vermöge auskömmlich gut mit ihm leben. Wertschätze diesen Augenblick der Ewigkeit, der als dein Leben verlautbart ist. Das Leben ruft dich an, und du gehst erwidernd darauf ein.
HEAVENLETTER # 4511 – 1.4.13 – It’s a Beautiful World
ES IST EINE SCHÖNE WELT
Gott redete:
Derart viel davon, was sich in der Welt ereignet, hängt von eurer Ansicht der Welt ab. Da ist es, Ich habe es ausgesprochen.
Es gibt bei den Kindern Meines Herzens eine Neigung, das Gefühl zu haben, sie seien irrelevant. Ich kann Mir das erklären – dass die Welt euch übersehen wird. Die Welt kann das und tut es allzu oft, indes ist dies die Welt für dich, und fühle dich demnach übersehen, unbeachtet, unwichtig, sofern du das musst. Hinwiederum, Ich BIN dein Schöpfer. Der Welt gehört es nicht, dich wiederzuerschaffen. Ich erschuf dich, und jetzt erschaffst du deine eigene Ansicht von der Welt und deinen Platz in ihr.
Ich sage dir, dass du in der Welt einen prominenten Platz innehast. Ich füttere nicht dein Ego. Ich möchte es nicht füttern. Was Ich sage, hat nichts mit deinem Ego zu tun. Es hat mit deiner Geist-Seele, und es hat mit deiner Verantwortung zu tun. Du kannst die Welt hochheben, anstatt sie runterzuputzen.
Gewiss, die Welt hinterlässt eine Spur von Irrtümern. Jeder kann sie sehen. Jeder kann auf die Versehen der Welt hinweisen, denn sie sind desgleichen die euren. Ihr könnt um mehr Liebe in der Welt schreien, was indes übermittelt ihr der Welt denn anderes als euren Eindruck von ihr?
Die Welt, die ihr seht, reflektiert eure Sicht. Die Welt tanzt nicht auf eure Pfeife. Ihr seid nicht angelegt, eine Stumpfsinns-Welt widerzuspiegeln, noch auch seid ihr angelegt, eine furchterregende Welt widerzuspiegeln. Ihr habt eure Schultern oben zu halten. Ihr habt der Welt zu Diensten zu sein, nicht, ihre Fehler aufzuzeigen. Ich habe es bereits früher vorgetragen, dass ihr gut daran tätet, die Welt zu behandeln, als wärt ihr die Eltern von ihr.
Dein Kind hat ein Geschirrteil zerbrochen. Es hat Tinte verkleckert. Es hat seine Spielzeuge überall hin geworfen. Die Eltern, die ihr Kind großziehen, können nicht ausschließlich Kommentare abgeben über das zerbrochene Geschirr, über die verkleckerte Tinte, über die Unordnung der Spielzeuge, nicht nur zum Kind und nicht bloß in den eigenen Eltern-Gedanken. Umarme dein Kind. Hilf ihm, die Spielzeuge zusammenzulesen, ohne auf ihm herumzureiten. Es ist wesentlich, dass du ihm seine Schönheit und Güte aufzeigst.
Und nicht anders musst du die Welt emporheben und inspirieren. Es gilt dir, dich darüber zu äußern, wovon du von der Welt mehr möchtest. Was ist der Tenor deiner Gedanken und was ist der Tenor deiner Rede, die du zur Welt hin schickst, um sie dazu zu ermuntern, in die Vollheit ihres Glanzes hinein aufzublühen? Ich weiß, dir ist Glanz sehr lieb. Insofern du es auf Glanz abgesehen hast, da kannst du doch nicht ununterbrochen das trübe Wasser aufwirbeln? Halte daher das reine frische Wasser deiner Gedanken und Worte am Kommen.
Sofern du Friede und Gedeihen haben möchtest, denke friedvolle und florierende Gedanken. Sofern du es vorziehst, zu protestieren und zu provozieren, wirst du recht wahrscheinlich mehr Protest und Provokation hervorbringen. Was, Geliebte, ist gewandter? Etliche Meiner Kinder sind geneigt, Aufregung dem Frieden vorzuziehen. Etliche Meiner Kinder möchten dem Beklagen vor dem Vergnügenhaben den Vorzug geben.
Nun, da euch der Weg hin zur Aufwärtsbewegung vertraut ist, kommt voran. Lasst eure Gedanken die Welt auf grüne Weiden führen.
Was wäre, wenn ihr am heutigen Tag die Welt durch Zurufe ansporntet? Alles, was ihr zu tun hättet, ist, an etliche fantastische Dinge zu denken und über sie zu reden, an etliche Dinge, die ihr gesehen, an die ihr euch erinnert oder die ihr euch sehnlich gewünscht habt. Mache dir Bilder darüber, wie Freiheit aussieht. Mache dir Bilder, wie Glücklichsein aussieht. Der heutige Tag hat für dich Pracht in sich gehalten und wird mehr Pracht in sich halten, und du bist hier, präsent in der Welt, um einer Welt, die zu dir hersieht, damit du ihr zeigst, wohin du sie gerne gehen sehen möchtest, auf ihre zueigene Pracht zu deuten.
HEAVENLETTER # 4512 – 2.4.13 – When You Feel Heartbroken [I]
WENN DU DAS GEFÜHL HAST, DIR SEI DAS HERZ GEBROCHEN
Gott redete:
Manchmal fühlst du dich im Leben stehengelassen. Wisse, Ich lasse dich nicht sitzen. Es bist du, der den Glauben an Mich aufgibt, denn du gerätst aus dem einen oder anderen Grund entmutigt. Du kannst immer eine Ursache finden, Meine Geliebte, Mein Geliebter. Das Leben summiert sich nicht so auf, wie du es bei ihm gerne hättest. Es kommt zu einem Rückschlag. Das Leben stellt sich nicht so heraus, wie es deines Erachtens sein sollte, und du nimmst das persönlich, sehr persönlich. Du wurdest im Stich gelassen. Da ist etwas, von dem du dachtest, du hättest es zu haben, und, falls du es nicht hast, fühlst du dich tief unglücklich. Du hast das Gefühl, alles sei verloren. Du hast eine Erwartung, die sich nicht selber erfüllte. In deinem Geist und in deinem Herzen dachtest du, sie hätte sich zu erfüllen. Weil du dachtest, sie hätte das zu tun, bist du nun beraubt. Nun hast du das Gefühl, alles sei verloren. Nun hast du das Gefühl, dass Ich dich im Stich gelassen habe.
Geliebte, Geliebter, du hast dich selber in einer bestimmten Sache zu stark eingeschnürt. Du hattest eine Erwartung, und sie wurde nicht Wirklichkeit. Du hattest das Gefühl, dein Traum hätte Wirklichkeit zu werden. Als er das nicht tat, fühltest du dich im Stich gelassen. Du hattest das Gefühl, Ich ließe dich im Stich. Ich wiederhole es: Du hattest das Gefühl, Ich hätte dich im Stich gelassen. Für dich ist es schwer, darüber hinwegzukommen.
Eine Tatsache des Lebens ist, dass es nicht immer nach deiner Vorstellung läuft – es nimmt nicht immer den Weg, den es deinem Dafürhalten nach nehmen sollte, und sobald es das nicht tut, sobald deine Erwartung nicht erfüllt wird, sobald es sich als das Entgegengesetzte erweist, sobald du das Gefühl hast, dein Herz werde auseinander gerissen, münzt du Mich womöglich in deinen Prügelknaben um. Du hast das Gefühl, Ich, Gott, ließ dich im Stich. Du hast das Gefühl, dass Ich, Gott, dich irgendwo fallen ließ, anstatt Mich hinter dir zu versammeln. Gewiss sieht es dir danach aus.
Bisweilen, Geliebte, hat das Leben ein Leben für sich, welches deine Wünsche nicht einzuschließen scheint. Bisweilen, nicht immer, bist du mit etlichen unerfüllten Wünschen besser dran. Du kannst das Wie nicht sehen, und dennoch ist es so. Du schüttelst den Kopf. Wie kann es sein, dass Ich, Gott, dir einen Schatz in deiner Reichweite wegnehme. Es gibt da etliche Vorkommnisse, ein gebrochenes Herz, der Verlust eines Kindes, wie kannst du dich damit arrangieren, während dir etwas Wundervolles deinem Zugriff entzogen wird.
Bisweilen gibt es dafür keine gute Erklärung, und dein Herz kann nicht gestillt werden. Trotz all deiner Liebe, trotz all deines Glaubens, trotz all deiner Güte – eine Herrlichkeit wurde von dir weggeschafft. Sie war bereits die deine und wurde deinem Zugriff entwunden, oder sie war fast die deine, und sie wurde dir weggeschnappt, und jetzt fühlst du dich trostlos.
Du bist außerstande darauf einzusteigen, wie ein Gott der Liebe das wegnehmen kann, was dir im Leben das Meiste bedeutet, was es dir manchmal wirklich das Meiste bedeutet, und was manchmal so scheint, es bedeute dir das Meiste.
Wenn das Leben hart ist, wenn das Leben, aus allem was dir an Kenntnis zukommt, herzlos ist, ist dein Herz gebrochen, und du fühlst dich von Mir, Gott, getrennt, und ebenso fühlst du dich von dir selber abgespalten. Etwas trat ein, was nicht hätte eintreten sollen, oder etwas geschah nicht, was hätte geschehen sollen, und du bist schmerzerfüllt und geplagt von Desillusionierung. Der all-mächtige Gott ließ dich im Stich. Du hast ein Herzeleid, bei dem du dir sicher bist, dass Er, falls Gott dich liebte, es ihm nicht stattgeben würde, dass es eintritt. Aber es trat ein. Gott erlaubte, dass es geschah. Und du bist nicht der einzige.
Du kannst darin keinen Sinn sehen. Du erkennst nicht, wie Ich das zulassen konnte. Was für ein Gott der Liebe sollte dir ein Kind oder einen Traum oder ein großes Glück wegnehmen mögen? Selbst während es dir klar ist, dass das, was du als Tragödie siehst, geschah, und es möglicherweise nicht hätte geschehen sollen. Deinem Herzen und deinem Geist wird es sich wie Betrug anfühlen. Der Gott, den du liebtest, ließ dich im Stich. Es gab einen Krieg. Es kam zu Sterben. Es gab einen Hieb auf dein Herz.
Und doch, Geliebte, was für eine Wahl habt ihr, es sei denn damit klarzukommen, über das gebrochene Herz hinauszugelangen, aufzustehen, zu leben und zu lieben, selbst derweil ihr dachtet, das Leben habe euch aus einer Kurve geworfen?
HEAVENLETTER # 4513 – 3.4.13 – When You Feel Heartbroken [II]
WENN DU DAS GEFÜHL HAST, DIR SEI DAS HERZ GEBROCHEN [II]
Gott redete:
Manchmal war es dir in der Welt schwer angekommen, an Liebe, an das Gute an ihr zu glauben, als derjenige, den du liebst, scheinbar wahllos von dir weggewunden, als dein Glaube an die Liebe von dir fortgenommen wurde, als deinem Glauben an die Liebe und deinem Glauben an Gott, den Vater der Liebe, in deinem Herzen, in deinem schönen trauenden Herzen, in deinem angeschlagenen Herzen Fesseln angelegt wurden, in deinem Herzen, was so viel Zutrauen innehielt, dein schönes Herz – auseinander gerissen, im Verlust eines geliebten Nahestehenden verwundet und von Gott dem Wehtun zugeführt, Welcher dies nicht hätte geschehen lassen sollen.
Ihr hattet so viel glaubendes Vertrauen, und dennoch wisst ihr, dies geschieht jeden Tag, und ihr wisst, dass Verlust und vermeintlicher Tod einen täglichen Part des Lebens darstellen, dennoch hätte euch dies niemals widerfahren sollen, mithin fühlt ihr euch verraten, und daher verspürt ihr einen Ausfall von Trautsein.
Über alle Zeiten – war dies nicht immerfort im Leben eine Gegebenheit? Etwas, was nicht für möglich gehalten wurde, dass es angelegt sei zu geschehen, geschah, und du fühlst dich wie der Angeschmierte. Du hattest Vertrauen, und das Vertrauen wurde dir weggenommen. Danach sieht es aus. Das ist es dem Gefühl nach.
Vergeben ist ein bedeutsamer Akt von Menschenliebe, und irgendwie stehst du davor, zu lernen, wie das hergeht, das was wie der größte Akt von Betrug aussieht, zu vergeben. Ganz bestimmt möchtest du nicht gerne zu hören bekommen, dass du ganz einfach kein Verstehen innehast. Eingestandenermaßen, du begreifst es nicht. Du dachtest, du hättest ein so großes Vertrauen, und nun ist dein Vertrauen zerschmettert. Alles, was es für dich brauchte, war ein einzelnes scheinbar nicht vergebbares Vorkommnis, und dein Herz der Liebe wurde zunichte gemacht. Du dachtest, du liebst Mich. Du dachtest, Ich liebe dich, und jetzt ist dein Herz doppelt niedergeschmettert, da du auf die eine oder andere Weise einen geliebten Menschen verloren hast, und nun hast du einen dicken Hals auf Mich.
Etliche könnten hier sagen, du stehest in einem Test. Ich sage dir frei heraus, dass das Leben selbst ein Test ist, jeder Zentimeter von ihm, dennoch ziehe Ich keinen Test aus der Westentasche, um ihn dir zuzureichen. Ich experimentiere nicht mit dir. Nein, so stehen die Dinge nicht. Ich bin kein Experimentator. Aus welchem Grunde sollte Ich dir einen derart schweren Test zuweisen mögen, der dich nur zum Weinen bringen kann?
Genauso wenig sage Ich, dass alles außerhalb Meiner Reichweite oder außerhalb Meiner Gestattung liegt. Ich übernehme Verantwortung. Ich sage nicht, dass etwas passierte, bei dem Ich nicht beteiligt war. Es ist kein Test, und es ist kein Experiment. Es ist eine Instandsetzung, eine Überholung, die für dich zu viel ist zu verkraften. Ich sage, dass es auf lange Sicht am Ende des Regenbogens etwas Gutes gibt, wie freilich kannst du das glauben?
Genauso wenig vergüte und härte Ich den Stahl in deinem Herzen, um ihn stärker zu machen. Es ist nicht Mein Bestreben, und das war es nie, dass du leidest, und doch scheint nach Leiden gerufen zu werden. In der Weise siehst du das.
Rufe nach Loslassen ertönen. Dein Herz aus Stahl los lassen, danach erschallt der Ruf. Nach Vergeben wird gerufen. Nach einem höchsten Akt des Vergebens schallt der Ruf. Du hast Mir zu vergeben, und du hast dir selber zu vergeben, und du hast deinem geliebten Angehörigen zu vergeben dafür, dass er weggegangen ist, einerlei auf welche Art und Weise er das bewerkstelligte. Das Leben ist nicht immer, als was du es gerne haben möchtest, als was du hofftest, es sei es, als was du hofftest, was es – von all dem herkommend, was dein Herz erkennt – sein sollte. Was ist die Illusion? Leben oder Tod, oder beides? Ist irgendwas dabei neu? Und dennoch hätte es in deinem Leben nicht geschehen sollen. Was ist die Illusion, und was ist die Tatsache?
Leben und Tod scheinen dir nicht wie Illusionen. Du hast dein ganzes Leben lang mit dem Leben und dem Tod gelebt. Beide sind dir nichts Neues, wiewohl, nach wie vor kannst du nicht glauben, dass dir deine sehnlichen Wünschen nicht erfüllt gehören. Etwas hätte dir nicht widerfahren sollen oder hätte dir womöglich nicht auf eine solch unfreundliche Art widerfahren sollen.
Selbst dieses, Geliebte, habt ihr los zu lassen, Geliebte. Selbst dieses. Ihr lernt dieser Tage hinzu, das los zu lassen, was schlechterdings schier temporär ist.
HEAVENLETTER # 4514 – 4.4.13 – The Courage of Love
DIE KÜHNHEIT VON LIEBE
Gott redete:
Dein bewusstes Erleben von Liebe war ein Fragment. Du hast Bruchstücke von Liebe erwischt und die Liebe noch nicht in ihrer Ganzheit zusammengelegt. Da ist insgesamt nichts Falsches dran. Du wirst es tun. Du hast eine Menge mehr Gewahren von Liebe zu erschauen. Es gibt eine Masse mehr Liebe, welche bei deinem Gewahrsein ankommen mag, eine Masse mehr Liebe, zu der du das Potenzial hast, eine Masse mehr davon, dass du Liebe vor dich hin verbringst, eine Masse mehr vollendeter Verwirklichtheit von Liebe inwendig in dir und außerhalb von dir, eine Menge mehr von deinem Vertrautsein mit Liebe, von deinem Vertrautsein mit der Tiefe und dem Ausmaß deines Wirkungsbereichs der Liebe.
Der Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Deine Tasse ist voll.
Du hast das nicht gewusst. Du bist in deiner Erkenntnis, in deinem Zugriff, in deinem Gewahren der Ganzheit von Liebe unterbelichtet belassen worden. Es gibt niemals pur ein Bisschen Liebe. Es gibt niemals pur eine Prise. Öffne deine Augen. Öffne dein Herz, und du wirst sehen, dass es in der ganzen weiten Welt und darüberhinaus nichts als Liebe gibt. Liebe ist nicht eingegrenzt. Dein Ergreifen wird eingeschränkt sein. Dein Erfassen mag es durchaus ohne Weiteres sein, und dasjenige anderer Menschen ebenfalls. Anderenfalls gäbe es nicht die Wahrnehmung von Ermangelung von Liebe oder von weniger als Liebe. Es gäbe in niemandes Herzen eine vermeintliche Gegenseite zur Liebe.
Es gäbe kein Versehrtsein, weder absichtliches noch beifälliges. Was sollte es da zu verletzen geben können, unterdessen Liebe alles ist? Das einzige Gefühl wäre Liebe, und an ihr gäbe es keine Verletztheit. Liebe würde nie als Schwäche betrachtet. Ihr würdet niemals den Gedanken haben, Liebe wegzuheucheln, noch auch hättet ihr, im übrigen, zudem nicht die Flammen der Liebe anzufachen. Liebe wäre die Welt, in der ihr wandelt, wäre der Raum, den ihr betretet. Ihr wärt Liebe zudem, die hereintritt. Eure Liebe, Meine Liebe, die Liebe von sonstwem, das spielte keine Rolle. Es wäre Liebe. Es gäbe solch einen Gedanken wie ungeliebte oder gelegentliche Liebe nicht. Alles wäre Liebe. Nichts als Liebe wäre verlautbart.
Was für einen Gang hättet ihr doch demnach! Was für ein Liebe-Palast wäre die Welt alsdann! Von was für einem Königtum wären alle Menschen auf Erden? Wer wäre in der vollen Aufgerichtetheit der Liebe kein König oder keine Königin, kein Prinz oder keine Prinzessin, und wer würde nicht alle Liebe zuerkennen und wem wäre nicht alle Liebe zugesprochen? Niemand wäre ohne einen vollen Anteil von Liebe, sobald Liebe alles und alles Liebe ist.
Dies ist die Volle Wahrheit von der Liebe, und dennoch wurde Liebe eingeschränkt und gedrosselt. Du ebenfalls hast Liebe zurückgehalten, so, als wäre es dir nicht angelegen zu lieben, so, als gälte es dir nicht, Liebe aufzudecken, so, als gälte es dir, sie, aus derartigen Gründen wie Anstand oder aus Gründen, weder des Gebens noch des Inempfangsnehmens deines Anteils so richtig wert und würdig zu sein, minder zu veranschlagen. Papperlapapp! Du bist angelegt, Liebe links wie rechts zu verteilen. Du bist angelegt, dich aufzurichten und Liebe mit einem schallenden Ruf zu verschenken, und du bist angelegt, sie so in Empfang zu nehmen, wie du einen Ball auffängst und ihn alsbald zurückwirfst.
Sage Mir ehrlich, was tust du deiner Auffassung nach, wenn du dein Herz von Liebe abschirmst und es davor schützt, Liebe auszugeben? Bei einem jeden einzelnen Anlass des Lebens – was es dir gilt zu tun, ist, das Geben von Liebe in Gang zu setzen, und dir ist es angelegen, Liebe aufzulesen. Sonst gibt es für euch, Geliebte, im Leben nichts zu tun, außer Liebe geben und Liebe in Empfang nehmen, in was für einer Anordnung sie nun einmal auch in Erscheinung treten wird.
Dein Schenken von Liebe ist nicht auf unverhohlenes Inempfangnehmen von Liebe angewiesen. Es geht dabei, worüber Wir hier gerade reden, weder um protzig-auffällige Liebe, noch um verklemmte Liebe, noch auch reden Wir hier über eine aufgezwungene Erwiderung, zur Liebe. Wir reden über das Geben und Inempfangnehmen von Liebe aus deinem Herzen, über einen weidlich natürlichen Ausdruck von Liebe, schlicht und einfach über die tapfere Beherztheit von Liebe.
HEAVENLETTER # 4515 – 5.4.13 – The Reality of You
DIE REALITÄT VON EUCH
Gott redete:
Mir, Meine Kinder, Mir seid ihr zusammen wie eine Wiese voller Butterblumen! Eure Gesichter richten sich zur Sonne hin auf. Ihr tanzt in der Brise. Ihr wiegt euch und schwingt.
Oder ihr seid wie ein Chor kleiner Vögel, die ihre Schnäbel öffnen, parat, ihre Nahrung gereicht zu bekommen und sie den Rachen hinunterzuwürgen.
Ihr seid etwas Schönes, was in Mein Leben hinein gekommen ist — mit Meiner Hand herbeigewunken, allesamt kraft eures eigenen Laufes zu Mir her eilend, und gleichwohl seid ihr dank einer Stille entlanggetrieben, welche euch auf Lauer liegt und in ihren Griff nimmt.
Ihr blickt zu Mir um Erfüllung eures Lebens, und dennoch, Geliebte, seid ihr Mein. Ihr seid Meine Erfüllung. Ich bin euer Seins-Beweggrund, und ihr seid Mein, und derart sind Wir Eins und im Grunde keine zwei. Wir sind eins im Geist, und Wir sind eins in der Zweckstellung. Wir sind Eins, egal wie ihr es auch in Scheiben schneidet. Meine Geliebten, Wir sind ein für alle Mal Eins.
Eins ist die größte Zahl, die es gibt. Ein jeder kann bis Eins zählen. Es ist, wie wenn Wir ins Einssein eintreten, selbst währenddessen Wir unablässig im Einssein und nirgendwo sonst eingepasst waren. Natürlich, so kommt es euch an, dass ihr in zahlreichen Ausrichtungen, in allen auf ein Mal, lebt. Selbst dann – nichts ändert die Realität Unseres Einsseins um. Begreift es, Wir sind ein Einling.
Und was für ein Einling! Was für eine Weite, verpackt in Einssein, Wir doch sind. Wir sind die Essenz des Einsseins, versteht ihr. Es gibt kein sich vervielfältigendes Einssein, oder kein Unterteilen, kein Absplitten oder kein Einssein-Zusammenstecken. Einssein ist, und Einssein betreibt. Wir sind wie strömendes Wasser. Zwischen Uns gibt es keine Getrenntheit. Keine. Überhaupt keine. Aber, ah, ah, da ist Illusion. Unser Einssein ist verschlammt mit Illusion. Einssein ist Einssein, obzwar, Illusion hat sich herangepirscht, um euer Gewahren Unseres Einsseins zu erhaschen.
Fantasie hält Unser Einssein zwischen ihren beiden Händen. Wir werden zu Schlingerndem und Wallendem in einem Spiegel, und Wir nehmen das als Fakt, was Wir sehen. Ich indes bin der Getreue Realist. Ich sage euch, Mein Abbild, dasjenige, was das ist, was so ist, hat eine Million erwidernder Ablenkungen im Blick. Ihr werdet womöglich entkräften mögen, was ihr seht, vielleicht angesichts dessen, was ihr seht, kochen und schäumen, ja gar womöglich die Wahrheit zusammenschlagen, anscheinend der Illusion vor der Wahrheit den Vorzug gebend.
Ihr webt ein Netz, und ihr gewöhntet euch daran, durch das Netz, was ihr webt, gebunden zu sein. Ihr führt euch selber hinters Licht. Euch ist es lieb, Einssein scheinbar vervielfältigterweise anzusehen, und in Wahrheit geratet ihr vor der Myriade an Trugbildern, in die ihr fallt, in Aufgelöstheit.
Die Illusion artet aus, in etwa so wie bei einem beeindruckenden Hobby, was ihr habt. Es wird euch mit der Zeit mit ihm recht ernst. Es umspannt euer ganzes Leben. Es ist eine Sucht. Ihr seid derart vertraut mit ihm. Es ist in euch eingefleischt. Ihr geht auf das Leben auf die gleiche Weise automatisch ein, wie ihr euren Namen angebt. Euer Name ist eine weitere Illusion. Er ist ein weiteres Versteckspiel, welches ihr spielt. In den Randbereichen spielt ihr eine Menge.
Überall, wo ihr lauft, und jeden, den ihr seht, trotz alledem – ihr sucht euch selber auf. Ihr vergesst, wen ihr seht. Ihr vergesst, nach wem ihr sucht. Ihr sucht nach euch selber. Ihr seid überall, und ihr sucht Andere auf. Ihr seht euch selbst nicht. Ihr sucht irgendwo anders nach euch selber. Ihr seid in der Tat zu einem Meister der Selbst-Täuschung ausgeartet. Ihr schlagt zur Realität von euch umständliche Umwege ein.
Die Realität von euch bin Ich, und das ist die Wahrheit. Ihr scheint Illusion und Realität vermengt zu haben. Ihr sagt, ihr möchtet gerne die Realität erkennen, hinwiederum hängt ihr ein auf Fiktion beruhendes Poster auf.
Schaut, Ich bin auf euch aus, und ihr huscht weg, gleichsam, als wärt ihr furchtsam, aufgefunden zu werden. Ich bin es, du selber, im Suchen nach allem, was du bist.
HEAVENLETTER # 4516 – 6.4.13 – The Golden Gifts of Your Life
DIE GOLDENEN GABEN DEINES LEBENS
Gott redete:
Es ist etwas Gutes daran, zeitweilig in der Vergangenheit zu verweilen, und das besteht darin – du gelangst zu dem Gefühl, dein Leben sei gar nicht so schlecht gewesen!
Tatsächlich erkennst du jetzt, dass dein Leben gut war. Aus dieser Entfernung an Zeit und Raum fängst du an, einfach wahrzunehmen, wie gut dein Leben gewesen ist. Du fängst an zu sehen, dass du vielleicht bei dem, was du vom Leben erwartet hattest, ein wenig pingelig warst. Zu jener Zeit hast du dich selber womöglich nicht als jemanden gesehen, der glücklich dran ist, und jetzt beginnst du einzusehen.
Du wirst jetzt ohne Weiteres sehen, dass du durch das Leben flott gehalten wurdest, und du kannst jetzt durchweg sehen, dass du zu den Glückbegünstigten, zu den erklecklich viel Glück-Habenden zähltest. Du hättest tatsächlich noch mehr Glück gehabt, sofern du es bloß zu würdigen gewusst hättest, was das Leben dir damals alles gespendet hat.
Öfters sind Meine Kinder wie das kleine Kind, das nicht die Puppe bekommen hat, die es wollte, und es fühlt sich gefleddert. Das wird alles sein, woran die Kleine eine Minute oder zwei Minuten lang denkt – an die Puppe, die sie nicht hat. Kommt ihr dem nicht eine gewisse Zeit lang oder die ganze Zeit über gleich? Etwa nicht? Ihr wolltet dies, und ihr wünschtet euch das, und ihr bekamt nicht, was ihr wolltet. Zu einem anderen Zeitpunkt bekamt ihr etwas, was ihr wolltet, und es stellte sich heraus, dass es nicht so gut und prima ist. Ja, ihr könnt das Leben nicht immer vorausberechnen, und, doch, ihr könnt stets die Gaben, die ihr habt und die ihr vielleicht vergeudet habt, da ihr sie nicht genug wertschätztet, zu schätzen wissen. Dem Leben gegenüber wart ihr womöglich wie bei einer kaiserlichen Majestät am Hochsehen, im Wartestand, dass das Leben Dinge auf dein Geheiß hin ausführt, und außer sich geratend, sobald es das nicht zur Ausführung bringt.
Und natürlich gab es da all die goldenen Geschenke deines Lebens, die du schlechthin nicht in Betracht genommen hast. Wie etwa die Familie – nun, gut, sie war nicht vorbildlich, aber die Familienmitglieder sind Familie und sie sind deine Familie.
Du wirst wahrscheinlich deine gute Gesundheit nicht in Betracht genommen haben. Sie war nicht etwas, um sich darüber zu beklagen, und doch kann es durchaus sein, du hast etwas gefunden im Hinblick auf deine körperliche Beschaffenheit, um dich darüber zu beklagen – deine Beine sind zu kurz, deine Gesichtsfarbe passt nicht, und so fort.
Du bist entweder für etwas zu jung oder für etwas zu alt. Du hast entweder zu viele Kinder oder keine. Du hast zu viel zu tun oder nicht ausreichend zu tun.
Die Liste über vermeintliche Unzulänglichkeiten nimmt kein Ende. Falls es irgendwo ein Hindernis gibt – du findest es auf. Dich nach Segnungen umschauen, das wirst du wohl vergessen.
Lasse dir alles in deinen Milieus ein Segen sein. Schaue dir all die Energie an, die in den Teppich hinein verbracht wurde, den du unter den Füßen hast, oder die in dem Grün des Grases steckt. Lasse einen Jeden, dem du heute begegnest, in deinem Leben ein Segen sein, und dich in dem ihrigen. Du hast im Leben nicht auf Zehenspitzen herumzulaufen, demgegenüber kannst du mit Sicherheit gesegnete Wohltaten auflesen, während du deiner Wege gehst.
Wenn du jetzt im Augenblick deine Segnungen betrachtest, schier so wie sie sind, wirst du ihnen nicht Bedauern zukommen lassen. Was wirst du bedauern, während du soeben alles zu würdigen weißt? Ja, wisse jeden Menschen zu würdigen, jedes Ding, jedes Vorkommnis. Du hast daraus kein großes Projekt zu machen, wiewohl kannst du allem, was nicht so gut eintraf, ein Kopfnicken entgegenbringen. Wofür du findest, dafür dankbar sein zu können, hat kein Ende. Sei demnach dankbar.
In der Welt, von der Ich träume, gibt es keine So-sollte-es-gewesen sein, oder keine So-muss-es-sein, oder keine entgangenen Chancen oder kein Missgeschick. In der Welt, von der Ich träume, gibt es Lächeln und sich im Voraus darauf Freuen, was kommt, und da gibt es Früchte Einfahren, und da ist Lieben und Hinhören und Sich-Zusammentun von Herzen. Da gibt es Wertschätzung, die als eine Lebensart verwurzelt ist. Da gibt es Würdigung.
HEAVENLETTER # 4517 – 7.4.13 – Your Greatest World Happiness
DEIN GRÖSSTES GLÜCK IN DER WELT
Gott redete:
Der Tag wird kommen, und er wird bald kommen, wann es in deinem Gewahrsein des Herzens Wirklichkeit wird, dass es gesegnet, dass es beglückend ist, zu geben. Geben wird dein größtes Glück sein. Wahres Geben hat sich eingestellt, sobald es dein größtes Glück ist.
Eine Mutter weiß darum, wenn sie ihren Säugling stillt. Es ist wechselseitig, das Geben aufseiten der Mutter und das Inempfangnehmen aufseiten des Säuglings. Sie dienen einander. Sie sind beide Entgegennehmende.
Ein Jeder hat wahres Geben erlebt, und ein Jeder steht im Begriff, mehr und mehr wahres Geben zu erleben. Unvermittelt wirst du an der Stelle sein, und mit all deiner Macht geben wollen. Plötzlich wird dies für dich wahr sein. Plötzlich wirst du nicht mehr abzählen wollen, wie viel oder wann oder warum zu geben sei. Du wirst schenken. Geben wird dein Glück.
Wir reden über das Geben aus der reinen Freude am Geben heraus. Es ist nicht auf irgendeine Bezahlung angewiesen. Die Freude kommt voll und ganz im Geben zu liegen. Schlicht die Kenntnis, dass du mit Freude gibst, ist hinlänglich. Um mehr könntest du nicht bitten. Es gibt nichts mehr, was du erlangen kannst, denn dein Herz ist voll. Ebenso wenig forderst du nicht mehr an, und du bittest nicht danach und liebäugelst nicht mit ihm, denn du hast bereits die Mächtigkeit der Freude inne.
Es ist wie beim Schwimmen. Denn die Menschen, die liebend gerne schwimmen, bitten um nichts anderes als um das Privileg zu schwimmen, derweilen ihre Arme über das Wasser streichen.
Die Gabe des Gebens ist wie die Freude am Essen. Oh, ja, manche mögen ja essen, um an Gewicht oder Muskeln oder gesundheitlichem Wohlbefinden zuzulegen, hinwiederum wurde es ins Nahrung zu sich Nehmen eingebaut, dass es für sich genommen ein Vergnügen ist. So wie ihr mit dem Essen gesegnet seid, so seid ihr mit dem Geben gesegnet.
Dies spielt euch eine Idee davon zu, wie Geben eingegliedert ist. Geben ist kein abgesonderter Akt.
Um die Sache noch einen Schritt weiter zu nehmen – Geben ist nicht einfach ebenso gut wie Inempfangnehmen. Geben IST Inempfangnehmen. Geben ist das am Vollsten belegte, wirkmächtigste Inempfangnehmen, was es gibt. Geben und Empfangen sind beides göttliche Akte. Um nicht drum herum zu reden – Geben ist nachgerade besser. Es ist das Beste von allem. Dies ist der Fall, sobald Geben um seiner selbst willen gegeben wird, nicht um eines eigenen Vorteils oder irgendwelchen Vorzuges willen. Wir reden über Geben, was einzig dank Geben motiviert ist. Nichts gelangt näher an Mich heran als Geben. Unter allem, wofür es dankbar zu sein gilt, gehört der Akt des Gebens, für den es am meisten dankbar zu sein gilt. Dass du gesegnet bist zu geben, ist in der Tat eine Wahrheit. Gesegnet bist du, der du gibst. Gesegnet bist du, der du den sehnlichen Wunsch hast zu geben, nicht bloß weil es richtig ist, sondern weil es dir angelegen ist, das zu tun, weil du es liebend gerne tust und weil du erfüllt bist. Mehr als irgendwas anderes möchtest du gerne geben.
Du, der du aus einem vollen Herzen heraus gibst, weist über die Freuden der Welt hinaus. Natürlich, du lernst eine größere Freude kennen, sobald du aus dem tiefen Bestreben deines eigenen Herzens heraus gibst. Vielleicht warst du ausersehen zu geben.
Wer hätte es nicht liebend gerne, sich so zu fühlen? Wer denn würde nicht geben und nicht voll und ganz geben mögen, sobald das Geben Einem dieses Empfinden zustellt? Du hättest liebend gerne ein großes Herz wie dieses. Du würdest lieben, um freisinnig zu geben, anstelle von Geben in einer kärglichen gewohnheitsmäßigen Manier. Du weißt nicht, wie es hergeht, dorthin zu gelangen. Deine Erfahrung mag sein, du gibst mehr, als es für dich angenehm ist, oder du gibst bis zu einem gewissen Punkt und weiter nicht. Womöglich bist du nicht mit den Beschränktheiten deines Herzens beim Geben befriedigt, und doch scheinst du nicht zu wissen, wie über diesen Punkt hinauszugelangen ist.
Dies zu trainieren und einzuüben scheint nicht zu klappen. Ja, gewiss doch, du kannst nicht wirklich voll und ganz geben, bis du dazu in der Lage bist. Habe das Verlangen zu geben, da du es möchtest. Sehnliche Verlangen werden wahr.
Das sehnliche Streben, zu geben, ist keineswegs egoistisch, nicht wenn es dir eine solche Freude zuzustellen vermag. Ersehne Freude. Habe das Verlangen, im Geben Freude zu finden. Habe das Verlangen, ohne Anhaftung an einen Zugewinn zu geben. Habe den sehnlichen Wunsch.
HEAVENLETTER # 4518 – 8.4.13 – What Can It Be?
WAS KANN ES SEIN?
Gott redete:
Du weißt, da ist etwas, was du möchtest, wonach du schmachtest, und du bist dir nicht recht im Klaren, worum es dabei geht. Es ist ein Sehnen. Es ist mehr als eine Sehnsucht. Es ist ein tiefes Lechzen nach dem, was du nicht so recht kennst. Es ist leicht zu sagen, es sei ein Sehnen nach Mir, hinwiederum bist du dir, wenn du ganz ehrlich bist, nicht so recht sicher, dass genau Ich in die Tüte passe. Was kann Ich dir wirklich geben? Falls Ich es könnte, weswegen habe Ich es dir nicht bereits gegeben? Du fragst dich, ob Ich die Gelegenheit dazu versäumt habe, oder ob Ich irgendwie an dir vorübergegangen sei, oder ob du bei Mir vorbeigegangen seist, ohne dass du offenen Sinnes warst. Worum geht es, was du so gerne möchtest? Alles, was du antworten kannst, ist: „Etwas.“
Du begreifst es, dass du Mich die ganze Zeit voll und ganz hattest, und doch, da stehst du nun, sehnst dich nach etwas, schmachtest nach etwas, und das, wovon dir bereits gesagt wurde, du habest es, scheint nicht auskömmlich zu sein. Du hast das nicht genau ermittelt, worum es da geht, welches dennoch fast in deiner Reichweite ist. Da ist eine vage Leere, eine verschwommene Leere, die nicht zufriedenstellend sein kann, bis sie aufgefüllt oder bis sie erfüllt ist – indes, was genau sie freilich ist, das weißt du nicht. Womöglich weiß es niemand.
Es ist so eine Sache, wie wenn du nach etwas Süßem lechzt. Du weißt, du lechzt nach ihm, aber welche Süßigkeit dieses verrückte Verlangen stillen wird, da bist du dir nicht sicher. Ahornzucker? Vielleicht. Marzipan? Vielleicht – dennoch hast du das Empfinden, dass nichts, was du bereits kennst, so ganz dieser deiner Vorliebe für Süßes Genüge tun kann. Was als Antwort dem noch am nächsten kommt, ist: „Etwas“, oder „Etwas Süßes“, oder „Etwas, oder, etwas anderes“.
In den Zeiträumen könntest du in eine Konfiserie gehen und jede Süßigkeit, die dir den Mund wässerig macht, durchprobieren, und immer noch würdest du nicht wissen, was dieses illusionäre Etwas darstellt, wonach es dir so ist. Es liegt dir ganz einfach auf der Zungenspitze. Du weißt nicht, wo es zu finden und wo auf es zuzugreifen ist. Falls du es bereits irgendwie gekostet hast, gewahrtest du dies nicht, oder es war nicht so ganz auf der Höhe, oder deine Geschmacksnerven sind abgestellt. Du verharrst mit diesem illusionären Sehnen nach etwas, das dir nicht so recht kenntlich ist. Du lechzt danach, es zu probieren, zum wenigsten ein Mal, bevor du stirbst.
Zwischenzeitlich spürst du einen solchen Mangel. Nicht bloß eine Entbehrung. Dir ist es sehnlich nach etwas im Leben, was du noch nicht versucht hast. All die guten Dinge, die ganzen Reichtümer der Liebe und die materiellen Kostbarkeiten, die du gekostet hast, sind nicht hinlänglich. Es kann sein, ehedem liefen deine Gedanken so in der Richtung, indes nicht mehr länger.
Alles, woran du denken kannst, ist, dass das Etwas, was dir abgeht, eine Sache ist, welche Ich in Meiner Macht habe, es dir zu geben, und daher bittest du: „Also gut, Gott, was ist es? Was kann es denn sein?“
Und alles, was Ich dir zu erwidern vermag, ist, dass es der eine oder andere Part von dir ist, Meine Geliebte, Mein Geliebter. Es gibt einen Aspekt von dir, bei dem du noch nicht angelangt bist. Es bist du selber, was danach lechzt, heraus zu kommen und kundgetan zu sein. Wo existiert er, jener über lange Zeit gesuchte Part von dir? Was ist es, was noch nicht vollendet oder was gar noch nicht einmal genau identifiziert wurde? Hast du es, fragst du dich. Existiert es wirklich? Existiert es inwendig in dir? Falls es in deinem Inneren existiert, wo versteckt es sich? Wieso möchte es nicht herauskommen und sich an den Tag legen, wo du es sehen und ihm die Hand geben kannst?
Meine Geliebte, Mein Geliebter, das Sehnen, das du erlebst, ist ein guter Ort, um von dorther loszugehen. Etwas Großartiges in deinem Inneren sehnt sich, herauszukommen. Womöglich bist du dir nicht sicher, dass es existiert. Ich weiß schlechterdings voll und ganz, dass dieser königliche Aspekt von dir existiert, dass er am Leben ist und es ihm gut geht, und dass er es liebend gerne sieht, dass du ihn entfaltest. Du kennst noch nicht einmal die Größe, die jetzt im Augenblick in dir sich erstreckt. Du wirst zaudern, in Unkenntnis, da du meinst, du könnest es nicht handhaben, dieses illusionäre Was auch immer es ist. Natürlich, du kannst es handhaben. Du würdest dich nicht nach ihm sehnen, sofern du für es nicht parat wärest. Tue nunmehr einfach dein Herz auf, um in Empfang zu nehmen, was immerzu das deinige war, kurzerhand deiner am Harren, es hereinzugeleiten.
HEAVENLETTER # 4519 – 9.4.13 – Majesty Is Within Your Reach
PRACHT LIEGT IN DEINER REICHWEITE
Gott redete:
Gesegnet seid ihr, die ihr nach Mir forscht, und gesegnet seid ihr, die ihr nicht nach Mir forscht. Gesegnet seid ihr, die Ausschau halten, und gesegnet seid ihr, die wegrennen. Ein Jeder von euch ist ein Ahnungsloser. Einerlei wie aufgeklärt ihr in den Bezugsgrößen der Welt seid, ihr seid arglos. Alle sind unschuldig. Der Clevere ist unschuldig, denn er ist der Auffassung, Klugheit sei ein tolles Meisterstück. Der Naive ist nicht mehr unschuldig als sonst wer, denn der Naive ist sich ebenfalls der Höhen nicht gewahr, die er erklimmt, und dessen nicht, was es bedeutet, ein Kind Gottes zu sein. Niemand weiß mehr als ein Anderer, unbenommen wie viel er scheinbar weiß. Alles ist unter der Sonne neu, sobald du hochschaust.
Niemand trägt einen Harnisch. Ein Unwetter stürmt auf den Begüterten ebenso ein wie auf den Armen. Orkane stürmen auf die Schafe der Welt ein, und nicht anders stürmen sie auf die Wölfe ein. Weder dein Titel noch irgendwas sonst an dir spielt eine Rolle. Ihr seid alle Arglose zur See, angezogen durch eine Gezeitenströmung, welche über euren Gesichtskreis hinauslangt.
Mächtig seid ihr. Kraft habt ihr. Starken Willen habt ihr. Gewahrsein, davon etliches. Ermangelung an Gewahrsein, davon mehr denn etliche.
Majestät liegt innerhalb eurer Reichweite, und ihr tut sie achselzuckend ab. Ihr beschränkt euch selber und schreit, ihr wärt eingekapselt. Ihr wolltet gerne der Schönste von allen sein, und ihr kommt dahinter, dass alles in der Welt flüchtig ist, hoch und runter, hin und her, und dies wird als Dualität ausgegeben. Ihr seid kraft eures Denkens und eurer Wahrnehmung des Lebens auf der Erde einsam, abgeschottet. Ihr hattet eine begrenzte Sicht, Geliebte.
Ihr habt die Welt als flach und das Leben als eng angesehen, unterdessen es ausladend und weit ist, unterdessen ihr weit seid, unterdessen Himmel und Erde weit sind und ihr noch nicht die unübersehbare Weite erkanntet, die euch leichtlich verfügbar ist. Eure Hand hat nicht weit genug hinaus gelangt, und ihr zieht den Schluss, es gebe dort nichts mehr. Zugegen ist nur das, was ihr hier habt oder was ihr euch hier und dort unterschoben habt, und das ist nicht ausreichend, ganz und gar nicht hinlänglich, denn ihr wart darauf aus, Lappalien anzuhäufen und versaht sie mit dem Namen Glück und Vermögen.
Schätze gibt es, die auf euch warten. Sie liegen nicht jenseits eurer Reichweite. Ihr wart zu kniepig und öffnetet dem Himmel eure Hand nicht voll und ganz. Ihr habt die Erde umgegraben und nicht gefunden, wonach ihr forschtet, oder ihr fandet, worauf ihr aus wart und hattet dennoch nach dem Geschmack eurer Seele nicht hinreichend oder nicht weit genug oder nicht nah genug gesucht. Darin kommt eure Unzufriedenheit zu liegen.
Ihr glaubtet im Eigentlichen nicht an die Seele, nicht an eure Seele. Vielleicht glaubt ihr an eine Seele als einer netten Redewendung, gleichwohl seid ihr nicht der Überzeugung, ihr wärt Seele und ihr wärt Seele bar jedweder Umgrenzungslinien. Womöglich nehmt ihr ein Bruchstück der Seele wahr, alldieweil werdet ihr sie alles in allem zu spärlich veranschlagt haben, sie sei euch nicht wirklich zugänglich, oder, sie sei euch wie ein freundlicher Mythos, oder, sie könnte durchaus ein Mythos sein angesichts all des Guten, was sie euch in der Welt, in der ihr lebt, verrichtet hat.
Was sollte eine Seele überhaupt in dieser Welt zu tun haben mögen, fragt ihr. Die Seele muss außer Form gebogen worden sein. Ihr kommt nicht wirklich dahinter, wieso ihr hier seid und wieso eure Seele je den Wunsch gehabt haben sollte, hierher zu kommen, hierher an diesen Ort des Irremachens, und welcher, wie man es auch bezeichnen kann, euch in Konfusion und Leiden umklammert. Falls es eine andere Seite gibt, aus welchem Grunde denn dann ‚Sehen ist Glauben‘, und – gesehen, das habt ihr nicht.
Euch wäre ein Leben in Friede und Harmonie annehmbar. Ihr hättet liebend gerne Liebe, die mehr als ein Strohfeuer ist. Ihr hattet genug Liebe als eine gelegentliche Sache gehabt. Liebe hat euch nicht angeliefert, was sie anpries. Wo ist jene stabil gefestigte Liebe, von der ihr hörtet und die eurem Herzen soeben ausgegangen ist? Was widerfuhr euren Träumen?
Eure Träume sind hier, genau hier, wo ihr sie habt liegenlassen, nach wie vor im Wartestand, dass ihr sie wieder aufnehmt. Streckt eure Hand aus.
HEAVENLETTER # 4520 – 10.4.13 – Try Creativity
WAGE ES MIT SCHÖPFERKRAFT
Gott redete:
Sofern du wirklich und wahrhaftig Friede haben wolltest, dann hättest du ihn. Ja, du hättest ihn. Es ist andererseits nicht so, dass dir Gerangel lieb ist, dennoch liegt dir an der Aufgeregtheit etwas. Wieso das?
Ich stelle Mir vor, wie Aufgeregtheit dein Blut anreizt. Es wird wohl so sein, dass sie deinen Sinn von anderen Dingen wegbekommt. Ich sage dir was. Richte deine Aufmerksamkeit darauf, was dir Friede schenkt.
Du hast die Auffassung, Friede sei Harfe spielenden Cherubimen gleich, und du bist dir nicht sicher, ob dir eine solche Musik lieb ist. Vielleicht stehst du mehr auf Rock ’n Roll.
Womöglich hast du das Empfinden, Stille und Ruhe und Friede seien im Grunde langweilig. Du hast es eher mit Jazz und all dem. An der Stelle befasst du dich mit einer irrigen Vorstellung. Friede und Stille und Ruhe sind belebend. Sie beleben dich von innenher. Friede ist nicht öde, ihr Lieben, keineswegs. Betrachtet Aufgeregtheit wie laute Musik. Laute Musik von außenher, so wunderbar sie auch sein mag, hält euch davon ab, nach innen zu dem Frieden zu gelangen, den Wir, wenn ihr es mögt, innere Musik oder Musik der Sphären, inwendigen Frieden Gottes nennen können, der euch aus dem Weltlichen herausnimmt und auf einen höheren Ton in das Rührende des Lebens stellt.
Vieles existiert in der Welt, alldieweil, sobald einmal alles gesagt und getan ist, ist alles, was existiert, die Schönheit und die Liebe, und, wer kann die zwei voneinander trennen, mithin können Wir sagen, dass in Wahrheit in der Welt einzig Liebe existiert. Wir können ferner Liebe als Du bestimmen, Geliebte, Geliebter. Du und Ich sind Liebe, und Du und Ich sind Eine Liebe. Dies ist der Fall, einerlei wie weithergeholt euch das klingen mag.
Ihr lechzt nach Aufgeregtheit, um euren Geist beim Herumbummeln aus dem Spiel zu nehmen, Geliebte. Es mag sein, ihr gebt dem, nirgendwohin zu gelangen, den Vorzug. Vielleicht ist es euch eher danach, Nomade zu sein, denn euch in die Liebe einzuleben.
Kreativität ist spannungsvoll, und – der Weg mittels Kreativität ist ein Weg, wie ihr näher zu Mir kommt. Sich eine schlichte Kreide hernehmen und mit ihr zeichnen, das ist imstande, dich in eine Ekstase-Ergießung bei Mir zu verbringen. Sofern du nach Spannung lechzt, dann verrichte etwas Schöpferisches. Kehre dich von der Idee ab, Belebung sei außerstande, von deinem Inneren her zu dir zu gelangen.
Kehrt zu eurer inneren Quelle zurück, Geliebte. Du und Ich sind dort gemeinsam wohnhaft.
Es gibt in der Welt zahlreiche aufregende Alleen, und ihr könnt da herumwirtschaften. Inwendig in euch, da ist eine Allee, und jene heißt näher zu Mir kommen. Eine Allee, freilich in unübersehbar gewaltige Richtungen. Der Aufdeckung der Schöpferkraft – ebenso wie Unserem Rudern, gemeinsam und fröhlich den Strom des Lebens, den Strom der Liebe und der Schönheit hinunter, ist kein Ende gesetzt.
Ja, natürlich, Ich existiere in allem. Ich existiere in der Aufgeregtheit und in den Schwulitäten der Welt desgleichen, indessen, lasst Uns gemeinsam höher fliegen und bei den Höhen anlangen, die ihr seit eh und je erreichen wolltet, und von denen ihr doch nicht glaubtet, ihr könntet und würdet bei ihnen ankommen. Was sollte euch abhalten mögen, in Mein Herz hinein zu gehen, es sei denn die Angst, die Angst, dass ihr nicht reüssieren werdet, die Angst, dass Ich womöglich eine Karotte bin, die vor euch hingehalten wird, die Angst, ihr würdet eher Enttäuschung vorfinden denn diese unwirkliche Liebe, nach der ihr forscht.
Ihr habt die Wahl. Und es ist eure Wahl. Eine der Gaben, die Ich den Menschenseinswesen und niemandem sonst übermittelt habe, ist der freie Wille. Ihr habt den freien Willen, um euch aus allem etwas auszusuchen. Ihr könnt euch dafür entscheiden, die Welt kraft allem, was ihr euch dazu auswählt, umzurühren, oder dafür, standardmäßig zu rühren. Ihr könnt Aufregung aus externen Stimuli zu euch heranführen, oder ihr könnt euch Belebung aus eurem inneren Selbst übermitteln, und ihr könnt allerhand Entscheidungen dazwischen und wiederkehrend treffen. Zur selben Zeit steht euch keine andere Wahl an, als zu wachsen. Ihr könnt insgesamt, wie es euch auch danach ist, dagegen angehen und trotzdem werdet ihr als ein höherer Springer empordringen. Es ist eure Bestimmung, zu einem Großartigen Seinswesen zu werden. Weshalb nicht jetzt?
HEAVENLETTER # 4521 – 11.4.13 – Truth and Illusion
WAHRHEIT UND ILLUSION
Gott redete:
Woraus denn kann wohl das Vorhaben von Betrübtheit bestehen? Sie scheint wie eine Decke zu sein, die du über dich legst, sobald du frierst. Auf ihre Weise ist Betrübtheit wie eine Salbe, die du auf eine Wunde aufträgst. Sie heilt. Sie hilft beim Heilen.
So peinigend Betrübtheit dir auch sein mag, sie ist desgleichen wie eine Süßigkeit, die du in deinem Mund behältst. Sie ist ein Palliativum, insofern sie etwas in dir lindert. Es liegt unbestreitbar etwas Süßes in trauriger Betrübtheit. Wie kann das sein, und dennoch ist es so. Selbst beim Hinsehen auf einen dir so erheblichen Verlust, der dich unablässig zum Weinen bringt – handle es sich nun um ein offenes oder ein stilles Weinen ohne Tränen -, geraten deine Gedanken gleichsam zu Betperlen. Mit jeder Rosenkranzperle zählst du unbeirrt den Verlust ab, der dir so teuer ist, so, als würdest du deine arge Einbuße streicheln, so, als kämest du näher an das heran, was aus deinem Leben in der Welt entschwunden ist.
Wie kann in tiefer Betrübtheit behagliche Annehmlichkeit zu liegen kommen, hinwiederum ist sie da.
Es ist leicht dahergesagt, alles im Leben sei von zeitweiliger Natur. Es ist leicht gesagt, nichts in der Welt sei beständig. Der Sand gestaltet sich jeden Augenblick unter deinen Füßen um. Die Rose welkt. In der Minute, in der du einen Schatz in deiner Hand hältst, schwindet er. Das Leben zieht in jedem Moment dies und das von dir ab.
Es ist leicht gesagt, dass du in der Welt nichts in Besitz hast. Es ist leichthin gesagt, alles in der Welt sei Illusion. Oh, wie jene Illusion euch indes in ihrer Hörigkeit hat. Wie erheblich viel sie euch bedeutet. Wie ihr doch auf ihre Melodie tanzt.
Hinwiederum ist da allemal eine ewige Sache, die ihr habt. Es scheint ein Widerspruch zu sein. Im Grunde genommen sind es zwei ewige Dinge, die ihr habt, sobald alles hinter euch gebracht und gesagt ist. Letztlich, da habt ihr Leben. Leben ohne den Körper ist Leben. Mit oder ohne Körper, von nicht-schlingernder Natur ist Liebe. Bloß, euch, euch schwankt die Liebe. Euch, euch scheint die Liebe zu flackern wie eine Kerze, dennoch ist Liebe alles. Euch, euch scheint der Tod final, und die Liebe zeitweilig.
Es ist für Mich ein Ding der Unmöglichkeit, Liebe und Leben, Leben und Liebe voneinander zu trennen. Ich weiß nicht, wie das zu machen ist. Ich weiß nicht, wie das gehöriger zu machen ist, denn wie Ich es schaffen könnte, Meine Kinder von Mir Selber abzutrennen. Was ihr jeden Tag tut, das ist für Mich unmöglich, es auch nur ein Mal in der Ewigkeit zu bewerkstelligen. Ich, Ich persönlich, kann Mir Trennung nicht einmal vorstellen. Ich weiß darum – ihr nehmt Trennung hin.
Ich lebe in der Wahrheit, und Ich kenne sie geradewegs voll und ganz. Ihr lebt ebenfalls in der Wahrheit, dennoch glaubt ihr rückhaltlos an Illusion. Jene scheint euch natürlich, unterdessen die Wahrheit trügerisch zu sein scheint. Ihr glaubt und erlebt Täuschung, während die Wahrheit der Liebe und das Leben weithergeholt zu sein scheinen. Was für etwas Gutes ist euch jedenfalls die Wahrheit, unterdessen ihr sie im Eigentlichen nicht an euch nehmt. Sie scheint euch eher wie ein Wortspiel zu sein. Sie scheint euch wie eine Fabel zu sein. Ihr könnt ihr einfach nicht auf den Dreh kommen, und ihr fühlt euch nicht so recht wohl. Sie ist vielleicht ein Märchen oder eventuell ein Streich, den Ich mit euch spiele pur aus keinem irgendwie gearteten Grund, den ihr nachgerade auszumachen versteht.
Ihr möchtet Mich gerne bitten, doch ganz auf all die dazwischenkommende Kluft von Illusion und Wahrheit zu verzichten. Ich möchtet gerne sagen:
„Warum, Gott, fortan nicht Illusion und Wahrheit zu Einem machen, so Du ja doch die feineren Dinge zur Ausführung bringst und vollführst? Wahrheit oder nicht – Fakt ist, dass ich mich draußen in der Kälte gelassen fühle. Ich möchte gerne gewärmt bei Deiner Liebe sein, und ich möchte mich gerne in der körperlichen Gegenwart Meiner geliebten Angehörigen aufhalten, die sich mit Sicherheit nach irgendwo hin begeben haben. Es ist nicht hinreichend, dass ich mich mit ihnen irgendwann wieder vereine. Ich möchte sie jetzt. Und ich möchte Dich, Gott, ebenfalls. Ich hätte dich derzeit so gerne in voller Montur.“
HEAVENLETTER # 4522 – 12.4.13 – A Cartoon Representation of Love
EINE CARTOON-ARTIGE DARSTELLUNG VON LIEBE
Gott redete:
Hallo, ihr Lieben. Lasst Uns heute einen Dreh um das Universum machen, eine Tour in einem Cabriolet oder auf einem Fahrrad oder einen Spaziergang zu Fuß. Wir können in nachgerade keiner Zeit das ganze Universum durchmessen, denn die Spritztour, die Wir unternehmen, ist nicht der Zeit unterworfen. Wir sagen: „Lasst Uns losgehen!“ Und, ab geht’s mit Uns, von dort weg, was ihr gegenwärtig das Hier nennt, verduften Wir, derweilen es in Wirklichkeit kein Hier und kein Dort gibt. Wir sind in der Nicht-Zeitzone der Ewigkeit, und Wir sind in der Nicht-Ort-Zone der Endlosigkeit. Wir umarmen Uns, und das Universum ist in Unserem Umfangen mit eingeschlossen.
Was bedeutet es eures Erachtens, wenn Wir Nicht-Zeit und Nicht-Ort sagen. Es bedeutet genau das. Wir befinden Uns alle gemeinsam auf einer anderen Ebene. Wir sind tempolos, sobald Zeit keinen Eingang hat, und es gibt für den Raum kein Irgendwo, um jenes zu versperren und zu verstopfen, denn weder Ort noch Raum, noch Zeit und Aufschub existieren.
Liebe existiert aus sich selbst, nicht allerdings in einem Vakuum. Vielmehr existiert Liebe in Vollheit, und – nichts als Liebe existiert. Ewigkeit und Unendlichkeit sind nicht Trugbilder. Sie sind die Wahrheit. Es gibt kein Halligalli. Es gibt weder Start- und Endpunkte noch Umleitungen von der Liebe des Einsseins.
Schaut, Wir sind Eins. Wir sind das Universum, wie es im Lied heißt. Wir sind das ganze Sack und Pack, was bedeutet, außer Einssein gibt es nichts, und jenes ist Liebe. Es ist unermessliche Liebe, eine Fontäne der Liebe. Unzählbare Liebe ist vorhanden, welche dennoch ohne irgendein Aufhebens zu machen aufkommt, und vielleicht Liebe, die von euch in Erwägungen wie etwa: unvorstellbare Liebe bedacht wird, Liebe, jenseits eurer Ahnung, einzig Liebe, anonyme universale Liebe in einem Universum von Liebe, in einem Universum des Lichts, des öfteren in den Blick genommen als Funken, die in Partikeln aufgleißen, gleichsam als könne sich Licht tatsächlich von Licht absondern. Liebe ist zu so etwas nicht imstande. Liebe kann sich nicht in Funken hier und in Funken dort auftrennen.
In der Welt seid ihr wohl an der Oberfläche von Liebe und Licht am Kratzen, Liebe ist hingegen in Wahrheit bei sich selbst restlos vollständig. Sie ist nicht in disparate Teile aufbrechbar. Liebe kann nicht fragmentiert werden. Darin besteht die Große Illusion, dass Liebe in Päckchen daherkomme, die leichtlich auseinander gezogen werden könnten. Ganz gewiss, ihr habt Liebe kommen und gehen sehen. Ihr habt baß vor euren Augen Liebe wider euren Willen entschwinden sehen. Ihr habt Liebe zugesehen, wie sie auf Start und Stopp ging, gleichsam als wäre sie eine vorüberziehende Stimmung, die nicht dazubleiben vermag.
Was kann dies bewerkstelligen? Nichts kann dies bewerkstelligen. Liebe ist nicht flackerhaft. Die Ganzheit der Liebe ist unversehrt. Dem Anschein nach ist Liebe auseinander gerissen oder zersplittet oder unberechenbar, das aber ist eine karikierte Wiedergabe von Liebe.
Energie kann nicht zerstört werden, dennoch kann man sie verkehrt in Betracht nehmen. Liebe kann man eher als partikular denn als universal ansehen. In unwohnlichem Zustand mit der Liebe – da könnt ihr Liebe im Blick haben, wie sie in Kleinlichkeit und Pingeligkeit, in Verstimmung, Ärger und Zeitweiligkeit umgewandelt ist, hinwiederum wird die Liebe selbst nicht einmal angetippt. Liebe widersteht allen Gedanken über Liebe, über liebevoll und über nicht geliebt sein. Liebe ist unversehrt, gleichwohl haben euch Weltgedanken eine ganze Menge angetan. Gedanken, die Übertretungen in die Welt hinein begingen, haben euch tüchtig zugesetzt.
Irgendwo entlang des Weges habt ihr dazugelernt, euer Herz zu vernachlässigen. Ihr distanziertet euch von euren Gefühlen und ihr nutztet sie aus. Es hätte so sein sollen – das wurde zu eurem Schlagwort. Anständige Verhaltensweisen und Richtmaße griffen auf euer Herz über. Euer Geist begann die Liebe in eurem Herzen zu managen, und sagte eurem Herzen an, wann und wo Liebe aufrechterhalten werden könne. Eurem Herzen wurde vorgetragen, was zu fühlen sei, und Gedanken beherrschten euer Herz und quetschten es. Überschwängliche Ausgelassenheit legte einen Zahn zu. Auf Ungezwungenheit wurde herumgetrampelt, und euer schönes Herz geriet in Baufälligkeit.
Jetzt treten Wir in das Jahr des Herzens ein, und Liebe wird von dir überschwappen, Liebe wird die Erde einholen, Liebe wird dich überholen. Du wirst sehen.
HEAVENLETTER # 4523 – 13.4.13 – The Beautiful Flowers and the Beautiful Stars
DIE SCHÖNEN BLUMEN UND DIE SCHÖNEN STERNE
Gott redete:
Dir wäre es am Liebsten, wenn alles, dessen du dich annimmst, dauerhaft ist. Du möchtest gerne, dass das Leben, dass Portionen des Lebens schlechterdings so bleiben, wie sie sind, ganz bestimmt so bleiben, wie sie sind, so lange wie du es dir wünschst. Du schmachtest nach Beständigkeit, im selben Augenblick, wie du dir Wandel wünschst. Das Leben in der Welt ist unausgesetzt im Wandel. Ein Teil von dir möchte, dass es sich niemals ändert, und ein Teil von dir möchte den Wandel jetzt im Augenblick, er möchte den Wandel, nach dem es dir so sehr ist, dann, wann du ihn möchtest. Du möchtest das Leben zahlreiche Dinge sein sehen. Du möchtest in der Blüte deines Lebens stehenbleiben, und du möchtest lange leben. Du möchtest gerne immer jugendfrisch sein, und du möchtest erfahren und weise werden. Du möchtest gerne deine Kinder immer in deiner Nähe haben, und ebenso möchtest du gerne eine Auszeit. Du möchtest viele Dinge, dennoch kannst du sie in der Welt nicht alle auf ein Mal haben. Dass alles gleichbleibt, das kannst du nicht haben. Die Welt kommt mit dem Wandel, welcher in sie eingebaut ist, daher. Das Leben in der Welt ist flüchtig. Zeit gelangte in die Gleichung hinein.
Dem zum Trotz, was deine Auffassung sein könnte – du möchtest nicht das eine ohne das andere. Du möchtest Beständigkeit nicht mehr, als es dir um Zeitweiligkeit zu tun ist.
Die Sache, ihr Liebsten, ist die, dass ihr Leben möchtet. Ihr möchtet es gerne erfahren. Ihr möchtet die unentwegt sich wandelnde Welt erleben. Ihr möchtet Erfahrungen machen. Ihr möchtet gerne all die Schätze des Lebens auf der Erde kosten, und das umfasst den Wandel, selbst während ihr zum Ausdruck bringt, ihr möchtet ihn nicht. Was immer ihr auch möchtet oder nicht möchtet, das Leben ist unablässig dabei, euch beides – was ihr möchtet und was ihr nicht möchtet – auszuhändigen.
Ihr möchtet gerne weise werden, alldieweil nicht alt. Ihr möchtet gerne Weisheit und dennoch eure jugendliche Figur behalten. Ganz bestimmt möchtet ihr keine Falten. In der objektiven Welt befindet ihr euch auf einer Wippe. Weisheit geht hoch, und Jugend runter. Ihr habt Kenntnis davon, wie es darum steht. Körperliche Schönheit ist eine vorübergehende Sache. Hier freilich liegt der Joker: Alles auf der Erde ist eine vorübergehende Sache. Zeit ist auf der Erde am Vorübergehen. Obschon Energie fortbesteht, geht alles, wovon ihr Kenntnisse erlangtet, aus dem Fenster hinaus.
Die ganze Energie kommt von Meiner Liebe, und Liebe wird niemals vergeudet. Liebe kommt nie abhanden. Liebe, selbst wenn du nur flüchtige Blicke auf sie hattest, ist geborgen. Es gibt keine einzige Minute des Lebens ohne Liebe. In der Welt mag es so gesehen werden, dass die Liebe wie kleingehackt gemustert wird, gleichwohl ist Liebe Ganzheit, obschon du Liebe gleichsam als nichtsesshaft im Blick gehabt haben magst.
Liebe nimmt in der Welt Formen an, dennoch ist Liebe Liebe. Das Leben in der Welt nimmt mit Sicherheit scharenweise Formen an, und dennoch ist Leben Leben. Wir könnten das Leben als einen Energiefaden bezeichnen, der um sich selbst gewickelt ist. Im Kern des Lebens, im Kern dieser Liebe-Energie bist du. Liebe hebt vom Ozean her an, am Funkeln wie ein Delphin.
Du bist nicht der große Potentat im Leben, als was du dich gelegentlich oder öfters vorgestellt hast, noch auch bist du der Ausschuss im Leben, als was du dich gelegentlich oder öfters vorgestellt hast. Weswegen solltest du denken mögen, du seist nicht erheblich viel, es sei denn, du bekamst die eine oder andere Befriedigung davon? Wie du dich selbst abspaltest, das muss die größte Abtrennung unter allen Zerlegungen sein. Du bist weder der Ego-Meister noch der Tor, als welche du dich selber an die Wand projizierst. Ihr seid Meine Mächtige Schöpfung. Wisst euch zu schätzen, und lasst das Ego hinter euch.
Geliebte, ihr ehrt Mich, sobald ihr die Wahrheit von euch zu schätzen wisst. Entscheidet euch nicht mehr länger für Ehrlosigkeit. Das Ego und Schlechtmachen sind beide unehrenhafte Schmach. Pflückt in dem Garten, in dem ihr lebt, die schönsten Blumen und erhebt als die euren auf sie Anspruch. Zupft euch die schönen Sterne, und wisst, dass jeder von ihnen ihr ist. Der Mond ist ihr, und die Sonne ist ihr, und Ich bin ihr, und so steht es dabei in den Bewandtnissen.
HEAVENLETTER # 4524 – 14.4.13 – A Fallen Cake Can Be Delicious
EIN ZUSAMMENGEFALLENER KUCHEN KANN KÖSTLICH SEIN
Gott redete:
Es gibt in der Welt scharenweise Dinge, die nicht so sind, wie sie scheinen, ist es nicht so? Ein Kuchen kann köstlich aussehen, und er kann enttäuschend sein. Ein Kuchen kann eingefallen sein und köstlich schmecken. Man kann ein Buch nicht vom Umschlag her beurteilen. Um diese Dinge weißt du.
Das Negative ist nicht zutreffender als das Positive.
Ich beziehe Mich im Augenblick gerade auf das Runterputzen, was du dir verpasst. Ich nehme Bezug auf all die Zeiträume, wann du der Auffassung bist, du hinkest jedem oder du hinkest der Zeit hinterher, du seist schwer von Begriff oder nicht ebenso viel wert wie sonst jemand. Womöglich stellst du dich selber als den Niedergeschlagenen dar. Ich bitte dich, dich zu erheben und ein helles Licht zu sein. Ein helles Licht bejammert seine Wattleistung nicht.
Sieh dich in allen Dingen nach dem Guten um. Halte nach dem Guten Ausschau, was du über dich selber denken kannst. Wie erhellt denn ein Dich-Selber- Herunterspielen die Welt? Du hast nicht das andere Ende von jemandes Wippe zu sein. Überhaupt, im Leben außerhalb von einer Wippe, wie hebst du jemanden empor, indem du dich selber schlechtmachst? Was für einem aufmerksamkeitserheischenden Vorhaben ist das dienlich?
Sobald du dich herabsetzt, versuchst du dann vielleicht, einem Anderen zuvorzukommen und schneller zu sein als er? Vielleicht denkst du, du seist anspruchslos, indem du dich herabsetzt. Tust du dich vielleicht nach einem Kompliment um? Setzt du dich vielleicht herunter, sodass niemand mit dir wetteifert? Ist es möglich, dass du alles sagst, um Gedanken des Anderen, du seist ein unverbesserlicher Optimist, abzuwenden? Besser ist es, ein unverbesserlicher Optimist zu sein als ein Krittler. Negativität ist nicht näher an der Wahrheit dran. Wie auch immer, hebe dich selber in die Höhe, nicht anders wie jeden anderen. Niemand braucht auf Negativität hinzuweisen oder sie hervorzuheben. Sie schafft das hinreichend gut alleine. Sie braucht deine Hilfe nicht. Bleibe von ihr fern.
Du kannst bescheiden und maßvoll sein, ohne dass du deine Versäumnisse oder Irrtümer bekundest. Du hast nicht mit dir zu prahlen, ebensowenig mit deinen Verdiensten oder Schwachstellen. Es gibt überhaupt keinen Bedarf, die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken. Du nimmst nicht an einer Parade teil. Du bist nicht der Anführer der Marschkapelle. Du wirfst nicht mehr Dart-Pfeile auf dich selber, denn du mit Auszeichnungen um dich zu werfen hast. Mache niemanden herunter.
Möglicherweise warst du zu stark darauf zentriert, was wohl Andere über dich denken. In Wahrheit, ihr Lieben, wie notwendig ist denn eure Veranlagung durch einen anderen? Ohnedies, niemand legt gesteigerten Wert auf einen Aufruf zu billigendem Gutheißen. Beschwatzt du vielleicht Andere um eine Lob-Leihgabe? Wofür hältst du das deinem Dafürhalten nach für nötig?
Geliebte, ihr könnt mit dem nicht mithalten, was Andere von euch denken werden. Dass ein Anderer nicht du ist, macht ihn nicht wertvoller als du. Du bist es wert, Mein Kind zu sein. Heiße dich selber willkommen. Sei dir selber treu. Du bist für Mich gut genug. Lasse dir dies hinreichend sein.
Du bist nicht hier auf der Erde, um Pluspunkte einzufahren, nicht von dir selber und nicht von anderen. Du bist nicht an Meiner Stelle hier auf der Erde, um Verdienste zu erwirtschaften. Du bist hier, um dem Universum dienstbar zu sein. Du hast mehr zu tun, als auf dein Ego, dass ihm kredenzt werde, zu warten, und darauf, dass deine Federn geglättet werden.
Wofür würdest du denn gerne hier auf der Erde sein mögen? Was kannst du tun, um der Welt, und nicht deiner abschildernden Darbietung deiner selbst, dienlich zu sein? Straffe deine eigenen Schultern. Muntere dich selber auf, indem du in die Welt hinaus gehst. Genug des Nachdenkens über dich selber. Finde etwas anderes, um es zu bedenken. Falls du derzeit nicht auf deine Gott-gegebene Geschicklichkeit stolz bist, versieh dich mit einem anderen Blick. Du bist um eines großen Vorhabens willen hier auf der Erde. Deine Zweckstellung besteht nicht in einem umfänglicheren Maße darin, dich herabzusetzen, denn darin, dir auf die Schultern zu klopfen. Sofern du Aufmuntern nötig hast, überlasse das nicht Anderen.
Es gibt für dich eine höchliche Straße, die einzuschlagen ist. Nimm sie. Mache dir nichts daraus, wenn du stolperst und hinfällst. Klaube dich selber auf, und halte dein Auge darauf gerichtet, wo du gehst. Kein Herumtrödeln mehr.
HEAVENLETTER # 4525 – 15.4.13 – What Runs Your Motor
WODURCH DEIN MOTOR BETRIEBEN WIRD
Gott redete:
Was ist dir von Belang? Was ist dir am meisten von Belang? Sieh genau hin. Was sind deine Prioritäten? Was bringt euch zum Ticken, Geliebte?
Natürlich, Wir wissen es, es bin Ich, Der euch zum Ticken bringt. Ich stelle diese Frage jedoch im Hinblick auf die Erde im Großen und Ganzen, in der ihr lebt. Letzten Endes, was zählt euch am meisten? Womöglich habt ihr es nicht beachtet. Ich bitte euch jetzt, euch einen Augenblick herzunehmen, um einen Blick darauf zu werfen.
Dies ist keine moralische Frage, die Ich hier stelle. Ich bitte euch nicht um die beste Antwort. Ich bitte euch, dass ihr Mir schlicht sagt, was euch bewegt. Es gibt hier kein richtig oder falsch. Es besteht schlicht die Frage, was jetzt, jetzt in diesem Augenblick, den Siegespreis für euch einfährt.
Ja, selbstverständlich, es gibt da universelle Antworten, dennoch frage Ich, was euch in eurem Leben mitreißt. Dies ist gut zu wissen.
Werft einen Blick darauf. Oberflächliche Antworten sind herzlich willkommen. Ihr müsst keine tiefe philosophische Antwort geben. Ihr müsst keine bewundernswerte Antwort geben, und eure Antwort kann zu einer weiteren Frage führen, einem Vogel im Fluge gleich.
Falls euch diese Frage schwer fiel, brecht sie herunter in zwei simple Fragen. Zwischen diesem und jenem, was würdest du da wählen? Ich meine das so, wie wenn ihr euch fragt: Welche Farbe mag ich am liebsten? Rot oder grün? Zwischen zwei Essen, welches würde ich mir aussuchen? Falls ich das müsste, welches würde ich wählen.
So eure Fragen zunehmen, so werden wohl eure Einsichten in das zunehmen, was euch zum Ticken bringt. Je spezifischer die Fragen sind und je spezifischer die hervorgebrachten Antworten sind, desto gewahrer wirst du wohl dessen sein, was deine tiefsten Verlangen sind. Fühlt euch nicht schlecht. Es kann euch dabei ehrlich danach sein, dass ihr dem Leben, was vor euch liegt, spirituellen Werten gegenüber den Vorzug gebt. Wir werfen einen Blick auf eure relativen Werte, ihr Lieben.
Eine rasch herausgekommene Antwort kann Liebe sein. Eine rasche Antwort kann Gott sein. Eine rasche Antwort könnte Abenteuer sein. Eine rasche Antwort könnte Heimat und Zuhause sein, und so fort. Wir wollen schlicht näher an dein Herz heran gelangen. All diese Antworten könnten zutreffend sein. Ihr seid keine einzellige Amöbe. Ihr werdet vielfältig abgestufte Antworten innehaben, die zum Vorschein kommen. Manchmal kommt es bei euren Antworten auf die Umstände an.
Für Unsere Zwecke hier ist es im Grunde nicht von Belang, wie eure Antworten ausfallen. Es kommt darauf an, dass ihr einen Blick darauf werft, und dass ihr ohne Bewertung dorthin blickt. Du bist ein Menschenseinswesen. Obschon Wir Eins sind, stelle Ich diese Frage nach deiner Individualität. Alle sind ebenbürtig geschaffen, dennoch sind nicht alle dieselben. An dieser Wegscheide fragen Wir nicht nach der besten Antwort, nicht nach der edelsten Antwort. Wir tun Uns nach dem um, was das, was ist, zu sein scheint. Womöglich überrumpelt ihr euch selber.
Sagen Wir mal, die Frage lautet: Möchtest du lieber in einer Villa oder in einer Ein-Zimmer-Wohnung leben?, dann könnte dich die Antwort auf die eine oder andere Art überraschen. Und die eine Frage wird vielleicht zu einer anderen führen. Möchtest du lieber einen Jaguar oder einen VW?
Wahrscheinlich gelangst du bei den Fragen zu keinem Ende, womöglich nicht bei den Antworten, und doch wirst du näher herankommen.
Nicht, dass ein Muss, es zu erklären, besteht, gleichwohl wirst du dir gerne die Frage Warum? stellen mögen – warum dir ein Jaguar lieber wäre als ein VW, und vice versa. Du wirst die Antwort auf das Warum ohne Zaudern kennen. Eventuell wirst du dir noch nicht über das Warum dieser Antwort und nicht über das Warum jener Antwort gewahr sein oder noch nicht völlig gewahr sein. Du wirst dir wohl alle Seiten der Frage ansehen und dazu gelangen, sie zu bedenken, vielleicht kommt es sogar zu einem Umschalten. Vielleicht gar wirst du zu etlichen Antworten nie vorstoßen, dennoch hattest du einen hübschen Drall.
In den Begriffen der relativen Welt – was betreibt deinen Motor?
HEAVENLETTER # 4526 – 16.4.13 – The Beauty of Embarrassment
DIE SCHÖNHEIT DES VERLEGENSEINS
Gott redete:
Mache dir nichts daraus, wenn du verlegen wirst. Verlegenheit kann ausschließlich die Eitelkeit des Egos verkörpern. Du bist verlegen, weil Andere deinen Unterrock sehen konnten. Du hast das Gesicht verloren. Falls niemand deine Verlegenheitsszene gesehen oder davon gehört hätte, hätte dich der achtlose Fehler nicht so in Verlegenheit gebracht. Es hätte überhaupt keine Verlegenheit gewesen sein können. Es ist nicht das Versehen, was dich in Verlegenheit versetzt. Es ist das Öffentlich-Werden, was dein Gesicht erröten lässt.
Sieh Verlegenheit so: Sie ist gut für dich. Also, du hast einen Fehler begangen. Einen großen oder kleinen, was macht das aus? Ein Irrtum ist kein in Ungnade Fallen. Ebenso wenig ist Irren menschlich, gleichwohl gibt es ausreichend viel Irrtum in der Welt. Irrtümer mögen anfallen, und vergehen wieder. Mit oder ohne Versehen, du bist Mein schönes Kind. Ich zeige nicht auf dich oder spöttle nicht über einen Fehler, den du machst. Ein Fehler ist nichts Beträchtliches. Eine Bagatelle. Rücke von Kleinigkeiten vor.
Die Schönheit am Verlegensein liegt darin, dass sie dich auf den Boden zurückbringt. Sie liegt genau darin, dass sie dich ein oder zwei Sprossen herunter leitet. Du siehst dich gerne als jemand, der ohnegleichen bewundert wird. Du möchtest dich nicht gerne in einer Handlung eines unbedeutenden Versehens verfangen sehen. Du möchtest nicht gerne lachende Augen um dich haben, die auf dich gerichtet sind. Du möchtest idiotensicher sein.
Es bist du, der auf die Verlegenheit in Erwiderung geht und sie als erdrückend bezeichnet. Du bist derjenige, der reagiert, und es bezieht sich auf dich, zu reagieren. Dein mit Vorliebe aufgesuchtes Selbst-Bild geriet vor den Augen der Welt beschlagen. Die Wahrheit ist, dass du ein wundervolles Menschenseinswesen bist. Du kannst nunmehr jenes Selbstbild los lassen, das zu sein du so gerne den Anschein erwecktest. Nur auf der Erde kannst du dich wie ein Idiot fühlen oder als ein solcher gedacht werden. Nur auf Erden. Denke um.
Missgriffe sind relativ, Geliebte. Was Missgriffen an Bedeutung beigegeben wird, ist ebenfalls relativ. Wieso den ganzen Saft herausquetschen aus dem, was man Verlegensein nennt? Verlegenheit ist ihr eigener Missgriff. Bitte schön. Aus Missgriffen wurden großartige Entdeckungen hervorgeholt. Ich möchte gar so weit gehen und sagen, dass Missgriffe etwas sind, was jenseits von ausgetretenen Pfaden liegt, und dass aus ihnen große Entdeckungen zustande gekommen sind. Zu guterletzt, bei jedem Fehlgriff gewahrst du, dass du fehlbar ist. Du kannst fehlbar und dennoch gewaltig sein.
In einem anderen Land und in einer anderen Zeit, da könnte das, was die Verlegenheit des einen Menschen darstellt, der Stolz eines anderen sein. Und ist Verlegenheit nicht eine andere Seite von Stolz? In welchem Maß hat Stolz mit deinem guten oder schlechten Ruf zu tun? Du hast größere Dinge zu sein als stolz, oder eben auch als verlegen zu sein. Stolz ist Eitelkeit, Geliebte. Eitelkeit ist nichts zum darauf stolz Sein.
Ich sage dir, du bist ein Engel, und du bist dir sicher, dass Engel keine Fehler begehen. Es ist wahr, Engel haben nicht all die freisinnig zu treffenden Wahloptionen, die ihr innehabt. Engel sind allemal festgelegt. Sie haben nicht die Freiheit, Missgriffe zu tätigen. Schier Menschen-Engel sind frei, Schnitzer zu machen. Fehler sind nicht Verbrechen. Sie sind unter Hast und sie sind unter ‚Gut Ding will Weile haben‘. Sie sind Versehen, und eine Schattierung Röte im Gesicht sind sie allemal nicht wert.
Dies ist nicht das erste Mal, dass du verlegen wurdest, und es ist schlechthin möglich, dass du im Leben tiefere Betrübnis durchleben wirst als Verlegensein. Du wirst, danach sieht es aus, bereits Größeres durchlaufen haben. Was beträgt denn heute in diesen Tagen dein größter Irrtum von dazumal? Heute sieht der Fehler nach weidlich weniger aus. Er war weniger, als er schien, Geliebte. Sofern alle Augen der ganzen Welt wegen eines Missgeschicks auf dich gerichtet scheinen, wie viel macht der Missgriff aus, den du getätigt hast, oder wie viel macht das denn aus, worüber die Anderen den Kopf schütteln.
Ihr könnt ebenfalls über euch selber lachen! Wieso denn nicht?
HEAVENLETTER # 4527 – 17.4.13 – The Shoe on the Other Foot
DAS BLATT HAT SICH GEWENDET
Gott redete:
Was ist Verlassenheit anderes als Mangel an Einsicht? Was ist Einsamkeit anderes als Knappheit an Selbst-Vertrautheit? Was ist Einsamkeit anderes als abwegiges Denken, als eine Abschweifung, als ein Mangel an Selbst-Gewahren? Im Falle von Verlassenheit hast du dein eigenes Herz losgesandt, hilflos den Wellen überlassen zu sein. So wie beim Säugling Moses – dein eigenes teures Herz wurde am Ufer ausgesetzt. Der Strand ist vom Meer nicht weit entfernt; von der Küste Gottes aus weggeworfen zu sein, das indes ist unfassbar. Ich frage Mich, ob Verlassenheit in der Welt schick, ob sie zu etwas geworden ist, was man spitzzukriegen hat.
Was für ein Grabenbruch kann zwischen das Einssein von Uns gelangt sein? Was für eine unwirkliche Linie wurde gezogen, dass du dich von Mir ausschließen möchtest, so, als wäre Distanz beachtlich und wahrscheinlicher denn Einssein?
Es ist schwer sich vorzustellen, dass du, ein Kind von Mir, deinen Kopf von Mir wegwenden kannst. Den Ozean unmittelbar vor dir in Sicht, wie könntest du da deinen Kopf von Mir wegwenden und wie könnte da dein Herz abgeschaltet sein?
Dein Gedanke wird vielleicht sein, du verbringest eine ganze Lebzeit damit, Mich zu suchen, und Mich nicht zu finden. Ich kann nicht wegsehen und Ich sehe nicht weg. Ich schaue jetzt im Augenblick auf dich. Du magst denken, Ich verstünde dich nicht oder Ich kümmerte Mich nicht um dich, unterdessen du nicht siehst. Ich sehe. Ich sehe dich. Ich halte dich direkt vor Mich hin. Du bist niemals außer Sichtweite oder aus Meinem Sinn. Ich rufe dich in jedem Augenblick zu Mir, Tag und Nacht, Jahreszeit um Jahreszeit. Du bist in Meinem Sinn, und du bist in Meinem Herzen. Auf millionenfache Weise spreche Ich: „Ich bin hier.“ Und du scheinst Mich nicht zu hören. Du möchtest, dass Ich auf dich zugehe.
Ich bin an dich herangetreten. Ich strecke Mich aus. Ich tue alles, um deine Aufmerksamkeit zu erlangen, und doch hörst du Mich nicht. Du siehst Mich nicht. Ich tanze vor dir. Du tanzt weg und fragst, wohin Ich gegangen sei. Wie kamst du zu diesem Gefühl von Absenz? Weswegen solltest du diese vermeintliche Distanz vor Uns, wie ein Handtuch, gerne in die Höhe gehalten sehen? Ich habe nie die Seite an dir verlassen. Meine Hand hat die deine für immer und ewig gehalten. Wir haben ein Verlöbnis, du und Ich. Wir sind für immer Eins und niemals nicht Eins. Geliebte, euer Geist ist umhergezogen. Ihr richtetet euren Blick auf weit entfernte Orte, die nicht existieren. Ich existiere. Der Himmel existiert. Das Königreich Gottes liegt mitten in euch. Ich bin für immer in eurem Herzen niedergelassen. Wie konnte es gegebenenfalls sein, dass es euer Herz war, welches dies als letztes bemerkte?
Selbst während der Verlorene Sohn sich von Mir entfernt aufhielt, Sein Vater, jener wusste, wo Ich war. Er wusste, wohin er zurückkehren konnte, und er kehrte zurück. Dennoch wirst du wohl sagen, dass Ich nicht existiere, und dass es für dich keinen Ort gebe, um dorthin zu gehen. Du schreist:
„Wo bist Du, Gott? Wohin bist Du mit Mir gegangen? Warum hast Du mich verlassen? Wieso war es Dir danach, mich einsam und verlassen sein zu lassen?“
Warum wolltest du dich berauben und dein Gewahrsein von Mir aufgeben? Dich Meiner Präsenz berauben ist keineswegs die trefflichste Verwendung deines Lebens. Das ist kein Roman, den du gerne schreiben möchtest. Du hast allzu lange Zeit damit zugebracht, diese düstere Fantasie niederzuschreiben. Anstatt dein Auflager des Entferntseins von Gott zu vertiefen, komme in das Licht Gottes zurück. Komme zu Mir zurück. Komme jetzt im Augenblick zu Mir und sprich:
„Gott, hier bin ich. Ich bin hier. Ich kam zurück. Ich hatte einen Traum, dass du weg warst. Jetzt weiß ich es, es war ein Traum, den ich träumte. Ich träumte, ich hätte meine Augen zugedeckt, und jetzt habe ich sie Dir wieder geöffnet. Ich bin zu Dir, Gott, zurückgekehrt. Ich bin hier für Dich. Was möchtest Du mich bitten, dass ich es für Dich tue?“
HEAVENLETTER # 4528 – 18.4.13 – The Role You Will Play Tomorrow
DIE ROLLE, DIE DU MORGEN SPIELEN WIRST
Gott redete:
Selbst in den Unanständigkeiten des Lebens, die dir ausgehändigt werden, kommt Vollkommenheit zu liegen. Da ist die Vollendetheit eines Augenblicks. Die Szene, gleichsam als könnte sie in einem Bühnenstück durchgespielt werden, wird verblüffend gut wiedergeben. Die Schurken, die Guten, die Dazwischen, alle sind haargenau gespielt. Was für eine Vortragsweise! Was für eine Darbietung! Was für ein Skript! Die Sonne befindet sich an der rechten Stelle, und die Schattierungen und Schatten desgleichen. Licht an! Kamera! Action! Diese Szene könnte nicht besser ausgeführt werden. Sie war ein einzig ein Mal statthabendes Ereignis.
Es kann eine tragische Szene sein, eine Komödie mit Verwechslungen, eine irrtümliche Gefangennahme, eine zärtliche Romanze oder eine liebevolle Romanze, die schlimm ausging, in der du dich befindest. Es kann sein, es war ein Drama, das du lieber nicht vor dir gehabt hättest. Deine Vorliebe wird es wohl eher sein, dich nicht in diesem Drama befasst zu sehen. Du wirst vielleicht in einem Licht präsentiert, das dir nicht lieb ist. Du magst der Hauptdarsteller gewesen sein, und doch hätte es dir ohne Weiteres eher danach sein können, diese Bühne überhaupt nicht zu betreten. Es ist für dich alles verkehrt, hinwiederum spieltest du deinen Part vollkommen, und du brachtest die ganze Szene zu Ende. Du warst der unübertreffliche Schauspieler. Du bist die Substanz für Schauspieler-Preisverleihungen. Deine Aufführung war herausragend. Niemand kann jenen Part besser spielen als du, niemand kann ihn nicht einmal so gut spielen wie du. Niemand vermag die Vollendetheit dieser aus dem Stegreif gespielten Szene nahezu so gut wie du nachzuspielen. Niemand kann sich dir gegenüber auslassen, du habest geschauspielert. Du warst wie geboren dafür.
Selbst sofern du diese Szene hättest nachspielen sollen, hättest du es nicht derart tadellos vermocht, wie du es tatst. Es gab für dich keine Probedurchläufe. Keine Proben. Keine Skriptlektüre im Voraus. Du wurdest einfach auf den Set geschmissen, und nahmst deine Stichwörter von dorther auf, was um dich herum vorging, wie auch aus den Rollentexten, die die anderen Schauspieler auf der Bühne mit dir redeten.
Vielleicht ging es bei der Verhandlung um lebenslänglich. Plötzlich stehst du vor dem Strafgericht, dein Fall wird verhandelt. Du weißt nicht, was du hier tust oder wie du hierher kamst. Du wurdest hineingeworfen. Ob du die Tat begangen hast, derer du beschuldigt wirst, oder nicht, ist belanglos. Du magst unschuldig sein, du spielst deine Rolle bis an die Grenzen des Möglichen, und wirst für schuldig befunden. Es kann sein, du bist schuldig, du spielst deine Rolle bis an die Grenze des Möglichen, und wirst für unschuldig befunden.
Es kann sein, du stehst wegen eines Verkehrsdeliktes vor Gericht. Falls du der Beklagte bist, ist dies für dich ein großer Fall. Wenn du der Richter bist, ist es eine geringere Angelegenheit, eine unter zahlreichen in der Reihe der Fälle. In beiden Fällen liegt es dir sehr daran, dass es zum Abschluss kommt. Womöglich ist nicht von einer Strafe die Rede, oder es kommt zur Verhängung einer hohen Strafe. In jedem Fall gibt es für dich dabei überdies die Richtschnur der Sache.
Das Leben, so wie es vor dir in Erscheinung tritt, vorsätzlich oder aus heiterem Himmel, liegt in hellen Farben vor dir. Es gibt keine Beendigung von Szenen.
Ob es für dich einen Sinn ergibt oder schlechterdings keinen, das Leben ist ein Drama, perfekt besetzt und vollendet ausgespielt. Nichts vermag dem Drama des Lebens gleichzukommen. Das Leben ist die größte Show auf Erden, und du bist unablässig der Hauptdarsteller in ihr. Selbst wenn du am Schlafen bist, hältst du dich in einer interessanten Szene auf. Nebendarsteller oder Hauptdarsteller, du tust dich hervor. Du magst ja die Rolle nicht mögen, dennoch spieltest du überragend in ihr. Du bist ein Meister in dem Part, den du spielst. Du bist großartig.
Es sieht danach aus, als würden viele Szenen auf dich zu geschoben. Irgendwie kam es zu deiner Besetzung in der Rolle, selbst wenn es den Anschein hat, als hättest du keine Wahl gehabt, überhaupt keine Wahl, keine Wahl welcher Art auch immer, dennoch kreuzt du bei diesem Drama in deinem Leben auf. Du magst denken, du seist nichts mehr als ein unschuldiger Schaulustiger gewesen. Nichtsdestotrotz ließt du dich sehen. Du standst in der Vorsprech-Reihe. Sicher fühlt es sich so an, als wärst du ausgesucht worden, hinwiederum suchtest du dir deinen Ort in der Reihe aus. Du wirst dich eher nicht daran erinnern, wie du um diese Rolle für dich einkamst, und gleichwohl du bist ein trefflicher Darsteller. Irgendwie, befindest du dich hier auf der Bühne, scheinbar außerstande, dir davon einen Tag frei zu nehmen. Du hast, alledem zum Trotz, ein Sagen dabei, welche Rolle du morgen gerne spielen möchtest.
HEAVENLETTER # 4529 – 19.4.13 – Be Gracious to God
SEI HULDVOLL GEGENÜBER GOTT
Gott redete:
Es ist besser, du machst Mich nicht zu deinem Sündenbock. Es ist nicht gut für dich, dass du Vorwürfe an Mir anbringst. Das ist niemandem hilfreich.
Du magst es ja gerne so sehen, Mich für all deinen Kummer zuständig zu halten. Zuständigsein ist nicht vorwerfen. Schreibe niemandem Schuld zu, gleichwohl ist es an dir, Verantwortung zu übernehmen. Zuständigsein ist keine Sackgasse. Es ist für dich immer eine andere Karte zum Ausspielen da.
Es gehört dir nicht, deine Verantwortung abblitzen zu lassen. Die Vergangenheit ist die Vergangenheit. Im Augenblick jetzt liegt deine Verantwortung. Du magst dich ja an einer Weggabelung befinden, die dir nicht liegt. Es bist du, der eine Entscheidung zu fällen hat. Stelle es ein, dass du auf die Vergangenheit zurückgreifst. Spiele nicht die Partie von „Wie konntest Du, Gott, das bloß zulassen?“
Ich billige eure Freiheit der Wahl. Wenn ihr im Casino seid, habt ihr es nicht gerne, dass das Haus alle Trümpfe in der Hand hält. Du möchtest etliche gut stehende Chancen zu deinen Gunsten. Du möchtest eine Wahl haben. Meinst du wirklich, dass Ich alle Wahlen für dich treffe? Du kannst nicht gleichzeitig freie Wahl haben und Mich für verantwortlich erklären.
Es ist wahr. Ich übernehme Verantwortung für dich, dennoch tätige Ich nicht alle Spielzüge. Du hast ein Sagen. Du bist keineswegs ein nichtstuender Spieler. Du wirst gewisse Karten an dich nehmen. Du wirst die eine oder andere Karte ablegen. Du kannst ein verkehrtes Spiel spielen. Du bist nicht insgesamt gesehen ein Imperator deines Lebens, und doch bist du ein Schlüsselspieler.
Achte auf die Haltung, die du ausstrahlst. Das Leben ist nicht genau Wie Du Mir So Ich Dir. Nichtsdestotrotz, sofern es dir um Frieden geht, kannst du nicht fortwährend „Foul“ schreien. Besser ist es, zu erkennen, dass dein Leben das deine ist. Das Leben ist keineswegs eingeschlossen. Ja, du wirst großartige Tage haben und dich gesegnet fühlen. Du wirst womöglich rauhe Tage haben und dich scheußlich fühlen. Denkst du wirklich, Ich sei in jenem Betriebszustand am Wirken, dass Ich am einen Tag dein Freund bin und am nächsten nicht? Ich mache Mich nicht auf, dich zu haschen, dir das Leben schwer zu machen, demgegenüber, sind schwere Zeiten selbstverständlich etwas, was du durchläufst. Du kannst weder die volle Urheberschaft für die guten Zeiten für dich allein beanspruchen, noch die volle Verantwortung für die schweren Zeiten wegschieben. Ich laufe nicht herum und sehe Mich nach Bedrängnissen für dich um.
Sobald du dich indes in einer Notlage befindest, was wirst du nunmehr mit ihr anfangen? Lasse die Verantwortung nicht auf Mich abblitzen. Sprich nicht: „Gott, wozu hast Du das gemacht? Gott, wie konntest Du das mir antun? Bring‘ dich auf Trab, Gott, und Du bringst das in Ordnung, ja? Gib mir den Job, den ich möchte. Lasse mich den Test bestehen. Bessere meinen Sohn oder meine Tochter.“
Lasse daran keinen Zweifel. Du spielst eine bedeutsame Rolle in deinem Leben und in deinem Familienleben. Du spielst eine bedeutsame Rolle im Leben aller. Du spielst eine Rolle in allen Galaxien, und du spielst eine Rolle in deinem Leben.
Du bist um Vieles mehr denn ein Zaungast in deinem Leben. Du bist ein Mitwirkender. Du bist ein Beteiligter. Welches Timbre sendest du aus? Was ziehst du zu dir her? Es scheint eine Sache der Unmöglichkeit, dass es dir je lieb sei, Missstände zu dir her zu ziehen, denn du bist arglos, und du würdest niemals das über dich bringen, was das Leben zu dir her gebracht haben wird. Falls ein Ball auf dich zu geworfen wird, fängst du ihn. Falls der Ball sich in deinem Feld befindet, ist er der deine, dessen du dich annimmst.
Niemandem gehören Vorwürfe gemacht, gleichwohl nimmt jedermann Verantwortung auf sich. Vergiss den ganzen Vorwurfs-Trip. Verargen bringt dich nirgendwohin. Besser ist es, Verantwortung zu übernehmen. Du hast auch die Zuständigkeit dafür, das Beckmessern einzustellen. Das tut dir und deiner Lage nicht gut, keineswegs gut. Selbst dann, wenn du bei einer Streitigkeit obsiegen kannst, bist du ja in derselben Lage belassen. Sei zum Leben huldvoll und gütig, sei zu Mir huldvoll.
HEAVENLETTER # 4530 – 20.4.13 – Your Basic Assignment on Earth
DEINE GRUNDLEGENDE AUFGABENSTELLUNG AUF ERDEN
Gott redete:
Heute möchte Ich gerne mit dir reden, wofür auch immer du heute offen bist. An etlichen Tagen bist du offener als an anderen. Natürlich tust du dein Bestes, was dir möglich ist. Das Beste, was du kannst, meint, so weit wie du derzeit zu sehen imstande bist.
An Tagen und bei Anhäufungen von Kummer kann es sein, du bist fürs Zuhören am Offensten, oder, an solchen Tagen ist dein Geist fest verschlossen. Du möchtest von nichts Beklagenswertem mehr hören, zu dem du oder deine Denkweise beigetragen haben mögen. Du wirst das Gefühl haben, mehr Bereuen könnest du nicht aufbringen.
An etlichen Tagen allerdings können deine Augen, vielleicht in der Rückschau, offen sein, und du wirst im Blick haben, wie du durchaus auf die eine oder andere Weise deinen Beitrag dazu geleistet hast. Dir gehören nicht Vorhaltungen gemacht, demhingegen, dir selber machst du Vorwürfe. Es gibt keinen Schuld habenden Tadel, ihr Lieben, es sei denn, ihr bezeichnet ein Mensch sein als einen Tadel. Indes ist Verantwortlichkeit zugegen.
Indem du deine Rolle hier, auf der Erde am Leben, als ein Menschenseinswesen ausführst, hältst du dich an einem Lernort auf. Sofern du um alles wüsstest und an jeder Ecke Glück hervorrufende Entscheidungen träfest, weswegen solltest du denn dann hier sein mögen?
Nun, ganz bestimmt, gleichzeitig wie Ich dies hier zum Ausdruck bringe, trage Ich nicht vor, dass du einzig um der Lektionen halber hier bist. Vielleicht können wir alle Unterweisungen zu einer einzigen aufsummieren. Du bist hier, um Freude in Erfahrung zu bringen, selbst in den Umgrenzungen der relativen Welt. Du bist nicht der Bestrafung halber hier. Dir wurde eine weltweite Gelegenheit übermittelt, hinzuzulernen, wie es hergeht, bei der Arbeit Freude in Erfahrung zu bringen. Dies ist deine grundlegende Aufgabenstellung – Freude in Erfahrung bringen, ihr an jeder Ecke dahinterkommen. Um dies auszuführen, hast du die Auffassung los zu lassen, du seist perfekt. Und dennoch, ihr, Geliebte, seid vollkommen, ihr seid auf vollendete Weise ihr.
Ihr seid zudem hier, um Anderen zu helfen. Ich kann mit Gewissheit sagen, dass ihr hier seid, um Anderen zu helfen und um Anderen beim Wachsen behilflich zu sein. Sie können aus eurer Weisheit heraus Wachstum erleben, und sie können ebenso von euch, aus eurer Torheit heraus, wachsen. Jeder lernt von euch. Sie bringen ihren Gang rund um die Welt in Erfahrung, nicht anders als ihr, und sie erblicken, was ihr tut und was ihr nicht tut, sie lernen hinzu, und sie wachsen aus ihrer Hinsicht auf euch. Was für ein Lehrer ihr doch seid! Per Vorhaben oder standardmäßig – jeder lernt von euch hinzu. In Freude oder in Sorge, sie lernen von euch.
Strafft jetzt eure Schultern, sodass Andere von euch die Größe des Seiens in Erfahrung bringen können.
Größe, Geliebte, ist nicht Sich-Opfern. Keineswegs. Lernt von jenen, die sich mit Liebe und Natürlichkeit füllen. Darum geht es, was ihr hinzulernt, und was jedermann hinzulernt. Dies ist die Wahrheit leben. Dies ist alles, was ihr im Begriff steht zu lernen – Liebe geben und Liebe erwidern als die natürlichste Sache in der Welt. Ihr gelangt zu diesem Zustand, sobald euch alles mindere als Liebe ein Fremdling ist, zu diesem Zustand, wo Liebe sich als recht anfühlt und nichts anderes just dazu imstande ist. Mit Liebe – dies ist die Lebensart. Liebe ist eure Nahrung, und Liebe ist eure Ausdrucksform. Ich nenne dies Größe.
Natürlich verlangt es euch sehnlich nach aufrichtiger Liebe, die auf sich selber fußt, nicht hauptsächlich auf einem gedanklichen Bild anständigen Benehmens. Liebe ist um so mehr, je mehr ihr sie gerne sein möchtet. Es ist Liebe, auf die ihr zu kommt. Die Freiheit der Liebe inmitten eures Lebens nimmt zu. Nicht anders wie eine Blume zur Sonne hin wächst und die Pflanze an Chlorophyll zunimmt, wachst ihr zur Sonne der Liebe hin. Ihr wachst und erglüht in der Liebe inwendig in euch, die Ich, der Vater der Liebe, auf euch scheine. Und mithin wachst ihr näher zu Mir hin. Je näher ihr in eurem Herzen zu Mir hin wachst aus keinem anderen Grunde als dem, näher bei Mir, Welcher Voll Aufgeblühte Liebe Ist, zu sein, umso näher wachst ihr an euer Selbst heran.
Das Leben in der Welt ist für euch Vorbote zu eurem eigenen Sein, und hier auf der Erde schließt ihr zu eurem ureigenen Selbst auf.
HEAVENLETTER # 4531 – 21.4.13 – Loving and Appeasing Are Two Different Things
LIEBEN UND ABWIEGELN SIND ZWEI UNTERSCHIEDLICHE DINGE
Gott redete:
Manchmal hast du zu sagen: Hier ist Schluss. Manchmal hast du Nein zu sagen. Du möchtest gerne eine liebevolle Person sein. Genauso hast du gelegentlich Nein zu sagen. Manchmal bist du jemandem nicht die Freundlichkeit selbst. Du kannst nicht unentwegt besänftigen. Lieben und Abwiegeln sind nicht das gleiche.
Du kannst ohne weitergehende persönliche Wertanlage lieben. Natürlich möchtest du gerne, dass dich jeder gerne hat und dich schätzt, und dennoch scheint nicht jeder dauernd mit dir zusammen sein zu mögen. Dann liebe von weitem. Segne mehr, denn du interagierst. Liebe schenken ist nicht angelegt, eine Leistungsdarbietung oder ein Bußwerk zu sein. Du bist nicht auf der Erde hier, um die Grenzen deines Duldungsvermögens zu dehnen.
Es gibt Situationen, wo du mit jemandem interagieren musst. In diesem Falle kannst du Grenzen durchbrechen. Du findest einen Weg. Du hast das getan. Oft genug gelangst du zu jemandem, um dich um ihn zu kümmern, bei dem du dich für gewöhnlich weggewendet hattest. Manchmal werdet ihr nicht gar Freunde, aber recht gute Freunde.
Wenn jemand für dich schwierig ist, hast du dich mit ihm oder ihr nicht einzulassen. Du hast keinen Weltrekord zu brechen.
Erfasst du, was Ich soeben sage? Klingt es so, als überbrächte Ich dir zusammengewürfelte Botschaften?
Du hast nicht bei jeder Gegebenheit die Geduld eines Heiligen zu haben.
Du hast nicht zu jeder Party zu gehen. Du brauchst nicht jedermann zu deinem besten Freund zu machen. Gewiss, sei rücksichtsvoll gegenüber Anderen. Sei aber auch rücksichtsvoll gegenüber dir selber.
Wenn etwas nicht deine Sache ist, hast du dich nicht unausgesetzt mit ihr zu befassen. Du kannst aufrichtig sein. Du hast dir nicht selber aus dem Weg zu gehen, um mehr zu trinken als deine Bedarfsmenge.
Trage keine Missgunst bei dir, keine schweren Gefühle, dennoch kannst du dich vom Tisch erheben.
Wenn du im Kino bist und der Film ist nicht nach deinem Geschmack, hast du nicht dort zu bleiben. Ganz bestimmt hast du nicht immer wieder zu diesem Film zurückzukehren.
Du kannst dich selber ebenso lieben. Deine Liebe ist nicht angelegt, ausschließlich für Andere zu sein. Deine Liebe ist nicht angelegt, auf Biegen und Brechen zu sein.
Wenn du zum Beispiel mit jemandem korrespondierst, und derjenige ist im einen Moment freundlich und im nächsten rüde, stehst du dann unter der Verpflichtung zurückzuschreiben? Es beläuft sich letztlich auf folgendes, Geliebte. Es ist von euch nicht liebevoll, keinen eigenen Willen zu haben. Ihr seid ebenfalls zu eurem eigenen Gutdünken berechtigt.
Ich rede soeben nicht von engen persönlichen Beziehungen. Ich rede von gelegentlichen Gesellungen. Du hast nicht den ganzen Tag zu verleben, wo dein Herz nicht ist. Du bist nicht bestimmt, dein Leben in duldsamem Zulassen aufzuwenden. Du bist angelegt, dein Leben in Freude zu verbringen.
Es kommt darauf hinaus: Du hast nicht gnadenlos hohen Forderungen nachzukommen, um dich selber in Anstand und Ehren zu halten. Gib dem Leben und jedermann eine Chance, sei indes stets eingedenk, dass du nicht verpflichtet bist, dass du deine Zeit nicht als Opfer hineinzustecken hast. Wie ist dies liebevoll?
Was bist du einem Fremden schuldig, der dir Harm zu übermitteln scheint? Manchmal hast du eine Linie zu ziehen. Dies ist eine Linie bei euch selbst, Geliebte. Ihr heuchelt nicht euer Herz weg. Eure Empfindungen stellen etwas vor. Ihr gebt euch nicht mit einer Grimasse weg. Gebt mit Freuden. Und wenn ihr in einer gewissen Begebenheit nicht mit Freuden zu geben vermögt, dann habt ihr die Möglichkeit, es aufzugeben. Ihr seid nicht bestimmt, ein Schuldknecht zu sein. An euch ist es nicht, euer Herz hintanzustellen. Euch gehört es, auf euer eigenes Herz zu horchen, ebenso wie auf dasjenige eines Anderen. Mitempfinden meint nicht, euer eigenes Wohlergehen wegzuwerfen. Ihr seid frei, für euch selber zu stehen. Im Leben, da habt ihr nicht Ersatz zu leisten.
HEAVENLETTER # 4532 – 22.4.13 – The Day You’ve Been Waiting For
DER TAG, DEM IHR ENTGEGENSAHT
Gott redete:
Wacht auf, ihr Kleinen. Der Tag, dem ihr entgegensaht, ist hier. Alles, was noch aussteht, ist euer Aufwachen eben hierzu. Die Sonne ist heraus, bloß, du bist weiterhin eine kleine Schlafmütze.
Reibt eure Augen, und ihr werdet eine neue Welt vor euch sehen, die zu erbitten die eure ist. Sprich, ihr habt um sie gebeten, und nun ist sie hier. Eure sehnlichen Wünsche nach dem Universum harren eurer. Wacht jetzt auf, und findet nunmehr Vergnügen an den Früchten eures Lebens und eurer Arbeit.
Ihr wart nicht einfach ein Körper, der auf der Erde herumgehangen hat. Ihr wart eine Seele, die Mich verbildlichte, die Mich widerspiegelte, die als Mein Fürsprecher, Mein Sponsor, Meine Liebe wirkte. Ja, du warst das. Du bist auf Meine Gesuche eingegangen, die Welt emporzuheben. Einzig du vermochtest dies. Du warst nötig. Die neue Welt rief dir zu, und du gingst darauf ein. Selbst obschon du zu jener Zeit nicht wusstest, wer du wirklich bist, bist du darauf eingegangen. Du tratst in den Vordergrund. Du siehst, alle Meine sehnlichen Wünschen sind erfüllt. Du erfüllst sie.
Du denkst, es sei Ich, Der deine sehnlichen Verlangen erfüllt. Du bist der Erfüller, Ich tue dabei Mein Bestes. Etwas anderes als Mein Bestes tun vermag Ich nicht. Mein Äußerstes ist Liebe, und demnach übernahmst du, du, Meine Liebe, den Dienst bei Mir, und obsiegtest im beglückenden Segnen der Welt, im Segnen all Jener in ihr und über sie hinausgehend.
Du bist der rettende Heilsbringer Meines Willens und Bestrebens. Du, der du Mein Bestreben bist, kamst in die Existenz um der Erhebung der Welt halber. Du erhobst Mich dank Unserer Liebe weit in die Höhe. Wir investierten in einander, und auf diese Weise werden Träume zu Wirklichkeit. Auf diese Weise langen Segnungen bei uns an. Vergiss niemals, dass du Mir ein Segen bist, und dass du mehrerem und mehreren zu Diensten bist denn Mir. Du dienst dem Universum. Du dienst deinem Nachbarn. Du dienst im Namen der Liebe, und demnach sind Wir Liebe, eine immense Unübersehbar Weite unbezwingbare Liebe, Liebe, die in Liebe, die in Seien, die in Gutheit und Huld untergetaucht ist. Ungeachtet, als was deine Individualität bei dir in Erscheinung treten mag, du bist Einverkörperte Liebe, und du bist auf der Erde, um die gesamte Einheitlichkeit des Lebens hier oder dort und überall segnend zu beglücken, selbst unterdessen Raum nicht existiert, selbst unterdessen Zeit nicht existiert. Du bist die gesegnete Beglückung, auf die Wir alle warteten. Du bist an Meine Seite geeilt. Du beugtest dich in deinem Herzen zu Mir herunter, und du fragtest – selbst ohne eine dir unterdessen zugekommene Kenntnis – :
„Vater, wie kann ich Dir dienlich sein? Was kann ich für Dich tun? Sage mir, was ich tun kann, um Deinen Willen, nicht den meinen, zu erfüllen?“
Ich ließ das Wort erdröhnen: „Liebe.“
Du sprachst: „Wenn ich bloß wüsste Wie.“
Ich entgegnete: „Durch das Leben in der Welt.“
Du sagtest: „Darum geht’s?“
Ich sagte: „Ja, das ist es. Kraft deiner Huld werden Liebe und Friede die ganze weite Welt einholen. Infolge deiner, wird Mein Wille getan.“
Danach bist du sprachlos. Dein Herz fragt: „Dein Wille ist getan? Wo, O Gott, ist Dein Wille getan? Wo ist das? Ich sehe nach wie vor eine todunglückliche Welt.“
Ich antworte dir stille: „Sobald du deine Augen öffnest, wirst du sehen. Und so du siehst, erblickt die ganze Welt ihre eigene Majestät. Du wirst mit deinem Herzen sehen, Geliebte, Geliebter. Inmitten deines sehnlichen Verlangens liegt die Krönung deines Strebens, welches das Meinige ist, ein und dasselbe Verlangen. Dies ist Unsere Einigkeit. An diesem Tag hat sich Uns alles, wonach Wir lechzten, zugetragen. Alles ist geschafft, und nunmehr schickst du dich an, die Freude zu leben, die Ich für dich ausführte. Brüderlichkeit langte an. Dies ist insgesamt alles, was du entbehrtest. Nunmehr genießt du die Früchte einer trefflich ausgeführten Arbeit. Du verbreitest diese Freude vor Allen. Was dir jetzt noch verbleibt, ist, das Festmahl zu genießen, über das du dich derart, Ich hätte es vor dich hingestellt, einlässt, indessen ja du es warst, der das Mahl bereitete, und, in deinem Namen danke Ich dir dafür.“
HEAVENLETTER # 4533 – 23.4.13 – What God Did Instead
WAS GOTT ANSTELLE DESSEN TAT
Gott redete:
Zahlreiche Fragen verkraften keine Ja- oder Nein-Antwort. In den Bezügen der Welt bestünde die richtige Antwort auf viele Fragen darin: „Es hängt davon ab.“ So steht es darum in der relativen Welt. Etliche Gesetze des Landes lassen kein Spiel. Es gibt keine Ausnahmen. Es gibt keinen freigelassenen Raum, in dem das Herz Eingang findet.
Dazu stehen und sich daran halten gerät zu einer Frage von Praktikabilität und Stimmigkeit. Sollte eine Angestellte in einer bestimmten Lage über das Ermessen verfügen können, ein Gesetz zu ändern gemäß ihrer Beurteilung und gemäß des allgemeinen Menschenverstands, und gemäß der Liebe in ihrem Herzen? Oder muss sie den Vorgaben folgen? Das Gesetz des Landes trifft die Aussage, sie müsse es. Infolgedessen kommt es zu der Redewendung: Gesetz ist Gesetz. Ausnahmen sind nicht gern gesehen. Das Höchste Gericht ist ein Gericht der letzten Zuflucht in der Welt. Doch wer möchte schon gerne einen Gerichtshof, der über sein oder ihr Geschick bescheidet?
Sperrig sind zahlreiche Regulierungen, und sie lassen, unpersönlich wie sind, keinen Raum für das Herz. Abgemacht. Schwarz oder weiß. Etwas wurde willkürlich festgelegt. Man hätte es anders festlegen können, bloß, so wurde es nicht gemacht.
Wer hat nicht ein Gesetz ausgefertigt und danach Widerspruch gegen es erhoben, und wer fand nicht einen anderen Weg, es niederzuschreiben? Alldieweil ist das Gesetz das Gesetz, und es ist das Gesetz des Landes. Ja, gleichwohl könnte es natürlich immer eine weitere Möglichkeit geben, und noch eine und noch eine ….
Danach bekommen es diejenigen, die auf die Gesetze einzugehen haben, satt, und sie äußern sich: „Gegen die Stadtverwaltung kommst du nicht an.“ Sie sagen: „Der Aufwand wäre viel zu groß.“ Sie sagen: „Zum Kuckuck.“ Sie beißen die Zähne zusammen und sie kuschen. Sie bezahlen die Strafe. Sie wollen die ganze Sache einfach erledigt haben und das Ergangene hinter sich bringen.
Das Leben in der Welt nimmt jedermanns Fasson übermäßig in Anspruch. Es hat den Anschein, als würde die individuelle freie Wahl dem Wohle des Ganzen geopfert, und dies, selbst obschon Jeder weiß, dass es womöglich nicht zum Wohle des Ganzen ist. Es gibt ein umfassenderes Gesetz, das zu erwärmenden Herzen wie auch dazu aufruft, für alle Herzen Raum zu schaffen. Und so scheint es, dass in der Welt jemandes Herz, einerlei welche Bescheide erteilt werden, draußen im Kalten stehengelassen wird. Wer hinwiederum sagt, dass die Dinge nur so zu sein haben und nicht anders?
Mithin werden Seiten geboren. Positionen werden eingenommen. Und manchmal ändert einer, der einen bestimmten Standpunkt einnimmt, später seinen Sinn. Er sieht es anders. Einst sah er es auf die Art, und jetzt sieht er es anders.
Bewilligungen sind erforderlich, und eine Menge Brimborium ist zu durchlaufen.
Es war einmal, da gab es weise Beratschlagende, die um das Feuer herum saßen und auf der Grundlage eines jeden Falles Entscheidungen trafen. Die Zeit dafür wurde zugestanden, und die Zeit dafür wurde genommen. Vielleicht gab es gar damals Zeiten, als die Älteren eine Entscheidung fällten, und als jemand aufschrie: „Foul“, und er sich unbefriedigt zurückgelassen fühlte.
Ich für Meinen Teil möchte nicht jeden Tag in der Welt in einem Gericht sitzen und guten Rat erteilen, eine Entscheidung nach der anderen für Andere ausgebend. Was Ich anstelle dessen tat, war, Mein Herz der Liebe in ein jedes Menschenseinswesen hineinzusetzen, sodass Liebe und Weisheit einem Jeden zuteil wurde, da Jeder gerne gehört werden möchte.
In der Welt werden hingegen nicht alle Herzen gehört, und aus Gründen der Zweckdienlichkeit werden nicht alle Herzen in Betracht genommen. Und demgemäß bekommt nicht jeder Gehör. Nicht jeder findet einen komfortablen Sitz, um dort Platz zu nehmen. Im Bus oder im Zug des Lebens hat es nicht ausreichend komfortable Sitze für jeden gegeben.
Und das Leben geriet zwei-seitig, unterdessen im Grunde endlos viele Gesichtswinkel vorhanden sind. In der Welt sind etliche Angelegenheiten das Unbehagen, dafür zu ringen, nicht wert, und du fragst dich, wo da Eintracht ist. Wo ist sie hin? Du hättest gerne eine Lebe- und Lasse-Leben-Gesellschaft, wo es keine Grenzzäune gibt und Vollstreckung nicht erforderlich ist, wo alle Herzen weise Herzen sind und wo liebevolle Herzen Allen Raum zugestehen. Du votierst für die Freiheit des Individuums inmitten einer friedvollen verträglichen Welt. Lang lebe der Friede. Lang lebe die Freiheit, und lange mögen glückliche Herzen leben, die unter Inbedachtnahme Aller glückliche Beschlüsse fassen.
HEAVENLETTER # 4534 – 24.4.13 – A Twice-Told Tale
EINE MEHRFACH ERZÄHLTE GESCHICHTE
Gott redete:
Ständig, ohne Fehl, spreche Ich zu einem jeden unter euch. Dass du Mich nicht hören wirst, wie Ich mit dir flüstere, ist eine andere Geschichte. Das ist eine mehrfach erzählte Geschichte, und sie wird von Generation zu Generation weitergereicht. Etlichen ist es danach, es gebe nichts Neues, was erkannt werden könne. Dennoch ist das Neue da, es wird genauso vor jenen platziert, die es für wahr halten, wie vor jenen, die es nicht für wahr halten. Befürworte das Neue. Du könntest das obendrein.
Es wird schlechthin so sein, dass Mich jemand anfechtet. Es wird sehr wohl so sein, dass jene, die Mich nicht hören, die Denkart aufweisen, es sei nicht möglich, Mich zu hören, und, in jenem Falle – da können sie nicht hören. Derweil Glaubensüberzeugungen bei weitem nicht alles sind, dessen ungeachtet – nicht daran glauben, ihr könntet Mich nicht hören, unterdessen ihr euch auf der Erde als sterbliche Seinswesen aufhaltet, wird dafür sorgen, dass ihr Mich nicht vernehmt. Es kann indessen durchaus so sein, dass ihr Mich zu hören vermögt, selbst über eure Auffassung, ihr wärt dazu außerstande, hinweg. Im Himmel gibt es kein Kann Nicht. Denkt an all die Dinge, die weiland bezweifelt wurden und die sich dennoch nun in der Welt häuslich niedergelassen haben. Ihr wisst schon – die Erde ist flach, der Mensch kann nicht fliegen, niemand kann den vermeintlichen Schwimmrekord brechen, und dann tat es jemand, und noch mehr und noch mehr.
Was einst im Blick stand, was früher nicht geglaubt, ja gar verhöhnt wurde, gerät dazu, dass man daran glaubt und dass es einem lieb und teuer ist. Alle Menschen nicken jetzt dabei mit dem Kopf. Die Wählscheibe ist eingestellt, und die ganze Welt folgt dem. ‚Sehen ist Glauben‘ ist nicht neuartig, dennoch bleibt es zutreffend. Es wurde mehr als ein Mal ausgesprochen. Sobald du es einmal mit deinen eigenen Augen gesehen hast, macht es Sinn, mit dem Trend einherzugehen. Und was jene anbelangt, die die alten Glaubensvorstellungen nicht los lassen können, sie sind steinhart und wollen sich oder können sich nicht rühren, dermaßen erheblich sind Anhaftungen an die Vergangenheit. Es ist, als würden etliche denken, los lassen sei ein Anzeichen dafür, die Dinge allzu leicht gehen zu lassen. In der Tat, für Etliche bräuchte es Gewaltaufwendung, ihre glühende Hingabe an eine Grundhaltung von anno dazumal los zu lassen.
Manchmal ist Vergangenheit ein Linderungsmittel. Hin und wieder ist es so, sobald du an etwas glaubst und nicht weißt, wie es los zu lassen geht, tritt etwas auf, was dich los rüttelt, und danach wirst du zu einem Entdecker und hast du deinen Kopf gehoben, gleichwohl kann später einmal das Neue ebenso ausgetauscht und ersetzt werden..
Wie weißt du, wann du rigide gewesen bist, und wie weißt du, wann du deine Sperren allzu leicht herunter lässt, gleichsam als folgtest du unbekümmert der Menge, gleichsam als wärst du eigenschaftslos? Wie weißt du, wann du kapitulierst, oder wann du dir eine neue Arena des Denkens aneignest? Wie weißt du irgendwas? Du weißt nicht, was das Morgen bringen wird. Niemand weiß das. Was kannst du vorhersagen? Nicht einmal das Wetter, danach sieht es aus.
Und dennoch bist du nicht angelegt, deine Augen zuzumachen. Du bist zum Sehen bestimmt. Sei jetzt mit Mir in Einklang. Schau, Mich im Blick zu haben. Komme näher zu Mir her, selbst wenn du nicht weißt, was dies oder das bedeutet. Du bist etwas. Du BIST. Und du bist für etwas, nicht für nichts.
Wisst dies, Geliebte. Das Beste ist noch am Kommen. Dies ist unumgänglich die Wahrheit. Ja, Wir gelangen unablässig näher an die Wahrheit heran. Ob voller Eifer, oder unter heftigem Widerstand, du wirst etliche deiner Glaubensvorstellungen wandeln. Weswegen nicht? Glaubensüberzeugungen sind Glaubensüberzeugungen. Du bist ein Gläubiger von etwas. Ein Mensch kann glauben, er sei geheilt, und er ist geheilt. Ein Mensch kann glauben, er könne nicht geheilt werden, und er kann nicht geheilt werden. Und dann, in das Gemisch hinein geworfen sind jene, die glauben, sie seien geheilt und die es dennoch nicht sind, und jene, die das nicht glauben, und die geheilt sind.
Das Leben auf der Erde ist ein Mix von vielen Dingen. Was, glaubst du, musst du aus deinem Leben ausschließen? Und, was glaubst du, du könnest es in ihm behalten? Und was ist so schwer daran, auszutauschen, wo du dich dieser Tage soeben mal unversehens aufhältst?
HEAVENLETTER # 4535 – 25.4.13 – Greater Treasures Than You Can Imagine
FANTASTISCHERE SCHÄTZE ALS DU DIR VORSTELLEN KANNST
Gott redete:
Sobald etwas zu dir kommt, kommt es ganz leicht. Was Ich hier sagen möchte, ist:
Du kannst ringen und ringen, du kannst tüchtig daran arbeiten, und dennoch, derweilen deine Anstrengungen Früchte tragen, kommen sie ganz leicht daher, gleichsam wie eine schöne Traube am Weinstock ihrer Bestimmung nachkommt. Eines bestimmten Tages ist sie grün. Auf einen Schlag ist die Frucht dann am Scheitelpunkt ihrer Reife angelangt. Nicht anders – alle Kräfte der Natur scheinen sich zusammenzutun, um dir im Leben Geschenke zuzureichen. Sobald dir das Gelingen zukommt, fällt es bei dir genau an die richtige Stelle. Sobald das Gelingen kommt, ist es fast so, als wenn du es nicht aufhalten könntest, auch wenn du es versuchtest. Hast du nicht im Leben eine Überfülle bekommen, ja gar bevor du noch Rumpelstilzchen sagen konntest?
Manchmal, nicht immer, ist es so, wenn du dir etwas zutiefst, begierig, vielleicht gar händeringend, wünschst, wird dir die Erfüllung deines sehnlichen Wunsches entschlüpfen. Es ist, als verhinderte dein enges Festhalten, dass dein Begehren erfüllt wird. Es kann sein, dass dein Griff derart fest ist, dass sich dein sehnlicher Wunsch sozusagen nicht verschnaufen kann.
Ich trage nicht vor, du sollest lustlos sein, oder dass es weise von dir sei, dich weniger darum zu kümmern, was zu dir her auf dem Weg ist oder was nicht. Ich glaube an das sehnliche Bestreben. Ich glaube in aller Stärke daran. Was Ich nicht gutheiße, ist, deinen Begehren kraft Anhaftung den Atem zu nehmen, gleichsam als wären sie für dein Wohlergehen unerlässlich. Ich sage, los lassen, dich entspannen und in Mir ruhen, das vermag Wunder zu wirken. Ich möchte gar so weit gehen und aussagen, dass gelegentlich alles, was du tust, und die ganze Mühe, die du aufbietest, nicht das ausmachen, was das Blatt wendet. Manchmal hat es den Anschein, dass das Gelingen ohne all jene Mitwirkung deinerseits zu dir hin gelangt. Hin und wieder scheinen Entgelte von sich aus und von alleine zu kommen. Es ist, als würdest du Manna vom Himmel erhalten. Du hast einen unverhofften Glücksfall. Du stehst bei dem ganzen Glück, was bei dir vorbeikam, neugierig und aufgeregt da.
Ganz bestimmt fühlst du dich vom Glück begünstigt. Und dann und wann, bist du, aus einer umfassenderen Perspektive her gesehen, froh und glücklich, die Vergütungen nicht zu ernten, nach denen es dir so sehnlich war.
Betrachtet Mich nicht als grob, Geliebte, derweil Ich euch sage, dass der Fall der ist, dass ihr wenig oder nichts wisst! Das Leben legt euch eine Menge an den Tag, und ihr lernt erklecklich hinzu, und dennoch, was wisst ihr? Was könnt ihr vorhersagen?
Demgegenüber vermögt ihr vorherzusagen, dass großartiges Glück sich zu euch auf dem Weg befindet. Ihr müsst euch nicht zu einem harten Zuchtmeister machen. Es macht mehr Sinn, zu danken als zu fordern. Es macht mehr Sinn, sich dem Leben, so wie es sich dir präsentiert, einvernehmlich zu geben, denn Einwände zu erheben. Sofern das Leben der König ist, bist du der huldvolle Diener. Dem zum Trotz, was du denken magst, das Leben ist geduldig. Das Leben ist mit dir geduldig. Du bist der, der mit dem Leben ungeduldig ist. Du möchtest die Melodien einfordern, auf die es dem Leben zu tanzen obliege, wohingegen es an dir ist, den Ansuchen des Lebens Folge zu leisten, nicht anders herum.
Sobald dir das Leben vorträgt, hierhin oder dorthin zu gehen, selbst wenn dir das Warum unmöglich zu begreifen ist, dann gehe liebenswürdigerweise hierhin oder dorthin, so wie es das Leben anzeigt. Ihr werdet nicht das Wie oder Was zu sehen bekommen, Geliebte, dennoch hält das Leben eine gesegnete Wohltat für euch, viele Wohltaten für euch vor. Die Segnungen kommen womöglich unter dem Schirm von Herausforderungen daher. Infragestellende Aufgaben sind dem Salz des Ozeans gleich. Jenes hält eine Menge mehr Gaben inne, als ihr euch jemals vorstellen könnt. Geliebte, selbst der Tod, den ihr ja als verkehrt erachtet, führt größere Segnungen mit sich, als ihr von eurem Blickwinkel auf der Erde her zu erkennen vermögt. Alles im Leben hält größere Schätze inne, als ihr euch vorstellen könnt. Stellt euch die größten wohltuenden Beglückungen vor, die ihr euch denken könnt, und ihr seid in der Bewandtnis nicht auf hinlänglich viel verfallen.
HEAVENLETTER # 4536 – 26.4.13 – The Only Dance in Town
DIE EINZIGE TANZVERANSTALTUNG IN DER STADT
Gott redete:
Insofern du ein Mal heiter warst, kannst du es wieder sein. Heiter sein ist ein Ort inwendig in dir. Friede, Liebe, Glück existieren allesamt an diesem verdeckten Ort Meines Herzens inwendig in dir. Nunmehr ist es dir sehr danach, jene sonderliche Stelle innen zu öffnen und sie für alle zugänglich zu machen, und daher – raus ins Freie. Selbstverständlich kannst du deine Privatheit haben, deine Liebe und deine Einsicht für alle guten Dinge leuchten indes vor aller Augen flugs ins Freie hinaus, wo immer du dich auch aufhalten wirst, oder meinst, dich aufzuhalten.
Als ein Repräsentant Meines Königreichs bist du natürlich herzlich. Das bedeutet nicht, dass du nicht für dich alleine sein kannst, sobald es dir danach ist.
Demnach ist öfters im Leben ein Schieben und Ziehen zugange. Du möchtest gerne beschaulich nach innengekehrt sein, und die Welt scheint an deine Tür zu klopfen und möchte, dass du zu einer Party mitkommst. Oder umgekehrt, du möchtest in die Stadt gehen, und die Welt, die deine Welt, diejenigen um dich herum, ermahnen dich, es zu erlernen, dir doch liebend gerne selber Gesellschaft zu leisten.
Die Welt der Menschenseinswesen, so wie du sie kennen gelernt hast, ist nicht immer leicht zufriedenzustellen. Die Welt im Großen, so wie du sie kennst, die Leute in deiner Welt, werden es womöglich nicht gerne sehen, wie du bist, vielmehr möchten sie dich lieber so sein sehen, wie sie dich zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem vermeintlichen Ort gerne haben möchten, gleichsam als wäre es an Anderen, den Schlag deiner Trommel festzulegen.
Du gehörst geradewegs dir selber. Du kannst ein guter Bürger sein und dir selber gehören. Wer hat mehr Rechte an dir als du? Gewiss, da ist die Bewandtnis von Mir, Gott, Der dich gerne von den Banden der Welt freigesetzt sehen möchte. In Wahrheit gibt es für dich nichts, um davon zu entkommen oder um nach dorthin zu entwischen, denn die ganze Welt ist dein und du bist zum Für-Dich-Alleine-Sein oder zur Gesellschaft berechtigt, so wie es zu einem bestimmten Zeitpunkt deiner Vorliebe entspricht.
Du hast nicht dauernd über deine Schulter zu sehen und dir am Kopf zu kratzen, und dich dabei zu fragen, wer an deiner Türe steht und was er jetzt von dir will.
Es ist ausreichend, Geliebte, dass ihr erkennt, was Ich möchte. Ich möchte euch hier, die Ruhe selbst, im Zentrum Meines Herzens. Ihr seid wie ein Liebepfeil, der Mein Herz durchsticht. Ihr durchbohrt Mein Herz mit Freude. Ja, durchbohrt Mein Herz aber und abermals, sodass ihr die Bedeutsamkeit zur Kenntnis nehmt, die ihr für Mich innehabt, und dass ihr feste wisst, was es heißt, im Herzen Gottes zu sein. Dem steht nichts Vergleichbares gegenüber. Was sonst steht derart gut auf seinen beiden eigenen Füßen, wie es Mein Herz tut, Das in dem deinigen sich erkühnt?
Wir entdecken gemeinsam die Liebe, wie sie sich in das Einssein des Einen hinein auflöst und alle Karten in der Hand behält. Einssein ist, und es ist Unser, geborgen und gediegen im Inneren des Einen von Uns, dieweil Wir ohne Inbesitznahme oder Einschätzungen lieben, schlicht in einem Moment seiend, gleichsam Sommersprossen auf der Ewigkeit.
Wir kennen nichts anderes als diese Ewigkeit, die alles zu sich selber auftut, und was anderes finden Wir in dieser unauffindbaren Ewigkeit denn Unsere Herzen, welche als Eines schlagen, welche schlagen, gleichsam als hätten sie alles in den Schatten zu stellen, schlagend, pulsend wie Herzen auf einem Ferien-Picknick vollgepackt mit Liebe, vollgepackt mit Liebe, da es in der ganzen weltlosen Welt nichts anderes als Liebe gibt, Liebe, wie ein in aller Eile zubereitetes Kochrezept, vor Unseren ureigenen Augen der Liebe sich verlierend, derweil Wir in die Stille der Liebe wirbeln, Liebe, bevor sie eine Ähnlichkeit mit all den eingebildeten Szenen von Liebe in Vermummung annahm, fehldiagnostizierte Liebe, Liebe, die in einer Grabkammer, als irgendwas anderes bezeichnet, irgendwo weggesteckt gehalten wurde. Dennoch ist Liebe allemal todestrotzend und kann schier das sein, was sie ist, einerlei wie sie außer Form gebogen wird, denn sie kann nur zu ihrer natürlichen Form zurückkehren, welche für alle Zeit und die ganze Zeit über Liebe in Meinem Herzen ist. Liebe ist der einzige Tanzboden in der Stadt.
HEAVENLETTER # 4537 – 27.4.13 – What Are Thoughts without Language?
WAS SIND GEDANKEN OHNE SPRACHE?
Gott redete:
Was siehst du, wenn du denkst, du habest einen flüchtigen Blick auf einen überirdischen Geist gehabt, eine Sicht auf so etwas Holdem, wie was an deiner Wange vorbeistreicht, dass du dich fragst und wunderst, ob du überhaupt etwas gesehen hast? Dessen ungeachtet, Geliebte, ihr saht einen Gedanken, oder ihr dachtet einen Gedanken. Was ist Sehen anderes als ein Gedanke? Euer Auge sah etwas, und euer Geist machte dabei, was ihr saht, einen Sprung, und wandte es in etwas mit einem Namen. Worte sind Namen. Gedanken sind Namen für dies und das, für was auch immer, was wir soeben gerade mal bedenken, welchem wir Namen beiordnen. Gedanken sind für etwas. Das Leben in der Welt wird kraft Gedanken verfolgt und betrieben. Gedanken dünken uns durchaus, die trüben Gewässer aufzurühren und eine Angelegenheit eher verworrener zu machen denn sie zu vereinfachen.
Wie geht es zu, dass du die Bedeutung von so vielen Worten kennst? Wie weiß ein kleines Kind bereits so viel? Wie wird die Sprache den Lippen, der Zunge und den Wangen im einen Land ganz natürlich, und ein anderer Mensch in einem anderen Land findet eine andersgeartete Formung für sich natürlich? Wie kommt Denken zustande, und was ist es schlechthin? Schön ist dem einen, was dem anderen Kauderwelsch ist.
Vielleicht ist die Stimme wie ein Blasebalg, der Schwingungen aus den Ohren heraus pumpt, und Sprache ist nichts mehr als ein vertrautes beschwingtes Liedchen oder ein Übungsstück auf einer Mandoline. Sprache ist eine wunderbare Erfindung. Selbst dann, könnte der Mitteilungsverkehr ohne die Verschränktheit der Sprache simpler, leichtgängiger, friedvoller sein? Ohne den Intellekt der Sprache könntest du gelöster sein.
Und wiewohl gab Ich euch die Sprache, um mit ihr Erkundungen anzustellen. Mit der Sprache seid ihr wie ein Jäger mit Pfeil und Bogen. Der Bogen ist wie ein Gedanke, und ihr zieht an ihm und lasst ihn dann los. Ihr schießt den Gedanken-Pfeil, um etwas zu erhaschen, vielleicht um einen anderen Gedanken einzufangen, vielleicht um die geheimen Vorhaben regsamer Gedanken, die du hast, mitzukriegen. Vielleicht sind Meine Kinder, ohne Sprache, näher an ihren Herzen und demzufolge näher an der Wahrheit dran.
Ihr mögt euch wunderlich gefragt haben, ob ihr Gedanken denkt oder ob Gedanken euch einholen. Wie könnt ihr an einem Tag derart viele Gedanken haben? Sie müssen von irgendwoher kommen. Ihr werdet wohl meinen, Gedanken seien wie Vögel, die irgendwo in der Stratosphäre herumfliegen und auf euch landen. Gedanken scheinen aus allen Richtungen her auf euch zu zu kommen. Manchmal denkt ihr, ihr denkt eure Gedanken, bisweilen meint ihr, dass ihr sie ausspürt, dass ihr sie zusammenstellt, und manchmal denkt ihr, Gedanken seien wie ineinander verflochtene Sträucher mit Dornen, in die ihr hineinstrauchelt. Wie bloß kann eine Person, du zum Beispiel, derart viele Gedanken an einem Tag denken, und an einem anderen Tag nach Gedanken Ausschau halten, um sich den Geist zu belegen.
Und wo gehen Gedanken hin, nachdem du mit ihnen zuende gekommen bist, oder nachdem sie mit dir zuende gekommen sind?
Sei es nun, Gedanken kommen von dir her, oder, sei es, Gedanken sind wie Moskitobisse – meistens wirst du von ihnen überschwemmt. Deine Gedanken sind Schnellfeuer-Gedanken. Es scheint keine Gittersiebe zu geben, um sie draußen zu halten. Gedanken haben Freilauf, und sie haben mit euch einen großen Tag. In den meisten Fällen habt ihr ausreichend Gedanken, um anhand ihrer ein Feuer zu machen. Gedanken nehmen schließlich und endlich ihren Weg, oder sie entkommen, und, unverwandt seid ihr für sie zuständig.
Du bist wie eine alte Frau in einem Schuh *), die so viele Kinder hatte, dass sie nicht wusste, was zu tun war. Gedanken sind deine Kinder. Du bist für sie verantwortlich. Alles in allem setzen sie sich aus dir heraus in Umlauf. Du möchtest es gerne lernen, sie im Zaum zu halten und sie nicht überallhin gehen und anderen Menschen in den Weg geraten zu lassen. Gedanken sind so eine Beunruhigung, und dennoch kannst du mit ihnen nicht nichts zu tun haben wollen. So oder so, sie sind deine Gedanken. Du dachtest sie oder borgtest sie aus oder bedeutetest sie. Demzufolge bist du für sie verantwortlich.
*) Hier ist Bezug genommen auf einen alten engl. Kinderreim … http://en.wikipedia.org/wiki/There_was_an_Old_Woman_Who_Lived_in_a_Shoe
HEAVENLETTER # 4538 – 28.4.13 – Love Gone
FORTGEGANGENE LIEBE
Gott redete:
Du magst der Auffassung gewesen sein, du seist zur Liebe hin gerannt und seist dabei mehr als ein Mal durchkreuzt worden. Die Wahrheit wird lauten, dass du von der Liebe weggerannt bist, und dass du dich, indem du das tatst, als Opfer bezeichnetest. Demzufolge überredetest du dich selber, jemanden zu finden, dem du wegen der Liebe, die du selber bei dir umlenktest, Vorwürfe machst.
Du bist dir recht sicher, jemand habe dich zurückgewiesen. Das mag bei jenem Menschen der Fall gewesen sein, und doch hast du dazu angestiftet. Du bist nicht der Angeschmierte, einerlei wie sehr du das Gefühl hast, du seist es. Du bist der Anzettelnde. Du stellst dir selber eine Falle. Das ist schwer zu glauben für dich, dennoch, du warfst dich aus der Liebe heraus, du landetest in einem leeren Feld, derweilen nachglühende überheiße Holzstückchen dich davon abhielten, dem Anderen für deinen Hinausflug zu vergeben. Ja, du rüstetest dich selber auf.
Besser du vergibst dir selber für das Verlosen. In der Nähe zu bleiben, dazu sahst du dich außerstande, daher konstruiertest du verstohlenerweise einen verschwörenden Handlungsverlauf, bei dem deine prekäre Position ins Wanken geraten, bei dem die Liebe futsch gehen würde.
Es gibt im Leben für dich zwei bestimmte Dinge zu lernen. Das eine ist Verantwortung übernehmen. Deine Verantwortung heißt nicht, Schuld zuzuweisen. Deine Verantwortlichkeit lautet Durchsichtigkeit. Deine Liebe wurde nicht ausgebootet. Du scheuchtest sie fort. Angespanntheit im Hinblick auf Verlassenheit nahm zu, und du botst dem Altar deiner selbst ein Opfer dar. Du beschlosst, das Rennen des Pech-Gehabt weiterzuführen, auf das man als gescheiterte Liebe zu sprechen kommt. Du erteiltest dir den Bescheid, abzutauchen und ließt das wie Kidnapping aussehen.
Du wettetest gegen dich selbst und gewannst die Wette, wie es das Glück eben so gehabt haben wollte. Du gewannst die Wette durch Verlieren. Du entledigtest dich der Möglichkeiten. Du entschiedst dich für die Gewissheit der Bestreitung. Du schlosst den Laden. Du gingst nachhause in deine einsame Wohnung, wo du dich von dem Glück in der Welt aussondertest und deine Wunden pflegtest.
Erwache von diesem Traum. Du träumtest es. Es ist an dir, davon zu erwachen. Du öffnetest den Traum wie einen Schirm und begabst dich unter ihn. Du kürtest dir die Getrenntheit, nach welcher dir der Sinn nicht stand, und doch wähltest du sie zum illusionären Trugbild der Einsamkeit. Du vergewissertest dich, Einsamkeit in- und auswendig zu kennen, schnalzt mit der Zunge, schüttelst den Kopf, ein weiteres Mal dich zurückgewiesen findend.
Komme heraus ins Freie und definiere dich anders. Du möchtest dich als eine neue Person freudig begrüßen. Du bist parat, eine ausgeleierte alte Illusion hinter dir zu lassen. Das betagte Trugbild lautet, du entbehrest der Befähigung, Liebe aufrechtzuhalten. Handle nun das Modell von dir gegen ein helleres ein. Einstweilen schließt du den mit Brief und Siegel versehenen Bescheid, und die Sache mit dir geht einem guten Ende zu.
Du unterschlugst dich selber wie auch den Anderen der Gefahrlosigkeit zuliebe. Du ließt die Liebe in deinem Herzen allzu früh fallen, daher war dein Misslingen sichergestellt, und das nanntest du Betrug.
Ich möchte gerne zwei Dinge herausgehoben sehen.
Das erste ist, dass dir der Gedanke lieb war, dir stünde eine Verantwortlichkeit ins Haus, einem Jedem Schuld zuzuschreiben außer dir. Du schriest auf: „Wessen Fehler ist das?“ Und so schautest du dich nach dem Übeltäter um. In diesem Falle, da suchtest du dir möglicherweise deine Angebetete, deinen Angebeteten aus, die/der dich reuelos fallenließ. Oder es ist möglich, du brütetest einen verschwörenden Handlungsverlauf aus, bei dem du dein schnödes Wirken einem anderen Mann oder einer anderen Frau zuschriebst, der/die bei dem Leben deines einstigen Geliebten eintrat.
Der zweite Punkt, um den es Mir ging, ist der, dass du dir geradewegs in die Augen blickst und dir eingestehst, dass du dich selber verkuppelst und auslöst. Du wälzt die Verantwortung nicht mehr länger ab. Jetzt erhebst du Anspruch auf sie. Sofern du dich offen und ehrlich außerstande siehst, die Zuständigkeit auf deine Schultern zu nehmen, dann nimm sie zum wenigsten einem Anderen von dessen Schultern. Sieh, wohlgemerkt, Ich rede von Zuständigkeit, nicht von Schuld und Verargen. Falls du nach wie vor alleinig darauf bestehen und beharren kannst, dass die Verpflichtung auf jemanden außerhalb von dir fällt, dann triff die Aussage, der Übeltäter sei das Leben, das Leben habe dir die unwillkommenen Neuigkeiten zugeliefert. Danach kannst du sagen: „So?“ Daraufhin kannst du lächeln, und Selbst-Vergegenwärtigung steht dir alsbald gut zu Gesicht, denn du bist dir, ganz aus dir selber heraus, darüber im Klaren, dass du dir einen Prügelknaben aussuchtest, und dass du ihn aus dem Hut gezogen hast.
HEAVENLETTER # 4539 – 29.4.13 – The Time of Your Life
DIE ZEIT DEINES LEBENS
Gott redete:
Zeit ist in der Welt so recht ein Schreckgespenst. Zeit kommt und geht wie der Wind. Zeit kommt und geht im selben Moment, und du kannst an ihr im Grunde nicht forscher eine Handhabe zu fassen bekommen, als du das beim Wind vermagst. Ja, die Zeit, ja, sie taucht auf und verzieht sich, nunja, so geschwind wie ein Windstoß. Niemand kann die Zeit anhalten. Niemand kann sie erhaschen. Die Zeit wird auf dem Wind dahergetragen. Wo sind Zeit und der Wind angesiedelt? Sie haben ihren Abgang, sobald sie ankommen. In Wahrheit entschlüpfen sie euch beide. Heute hier und morgen fort. Besser noch – hier für einen Moment und fort in einem Moment. Der Wind kann dich wegwehen, und die Zeit schüttelt dich auf und weg. Sie beide sind: auf, auf und weg. Du kannst dich auf sie nicht verlassen. Sie mögen flink sein oder sie können gemächlich sein. Sie machen sich nichts daraus, was du von ihnen denkst. Sie gehen ihres Weges, wie es ihnen so ist. Sie können dich aufkehren, oder sie können dich, dich, auf dem Trockenen sitzen lassen. Ihrem Jux und ihrer Dollerei bist du ausgesetzt. Zeit kann Schritt für Schritt abgemessen werden. Trotzdem ist die Zeit ebenso sehr eine Eintagsfliege, wie es der Wind ist.
In Wahrheit könnt ihr den Wind nicht sehen. Ihr könnt nur das Nachspiel des Windes sehen. Selbst wenn der Wind als eine Brise daherkommt, er zieht vorüber, deiner unbenommen. Die Zeit belässt dich ebenfalls in ihrem Kielwasser, so hold sie soeben ist, wie sie an deiner Wange vorbeistreicht.
Die Zeit schaut weder nach links noch nach rechts. Es ist wahr, die Zeit marschiert voran. Wiewohl scheint sie gelegentlich zügig zu marschieren und manchmal bedächtig. Weder die Zeit noch der Wind sind das, als was sie erscheinen. Sie sind Rosstäuscher. Sie sind unübertreffliche Bauernfänger. Sie sind nicht verlässlich. Sie sind nicht konstant. Sie sind irrlichternd. Sie können dich außer Atem bringen, dennoch sind sie ungerührt. Sie können dich schieben oder ziehen. Sie vermögen nicht, sich zu entscheiden.
Sie mögen reizend sein. Sie mögen dir Vergnügen bereiten, dennoch, das nächste, was du weißt, ist, sie haben sich, dich dir selbst überlassend, davon gemacht. Sie sind wie Marodeure.
Man kam dahinter, dass der Wind für Energie nutzbar gemacht werden kann, die Hetze nach Zeit ist demhingegen verzehrend. Zeit möchte gerne mit dir weghasten. Die Zeit neckt dich, während sie schwingt und sich wiegt. Sie flirtet mit dir. Die Zeit misst deine Zeit, und die Minuten summieren sich, früher oder später hast du zu zahlen. Der Wind kann dich desgleichen necken und mit dir flirten. Er kann deinen Rock hochwehen, dein Haar durcheinanderbringen und deine Haut austrocknen. Das macht dem Wind nichts aus.
Die Zeit lässt dich definitiv altern, und sie macht das gnadenlos. Die Zeit mag sich ihre Zeit nehmen, dennoch wird sie dich auf jeden Fall alt machen. Sie wird dich nicht jünger machen. Zeit geht pfeifend entlang, und schert sich keinen Deut darum, was sie dir antut.
Ja, Zeit und Wind sind Verwüster. Worum scheren sie sich? Sie rennen unentwegt davon. Sie sind in der Welt ungerührt, ohne Fürsorglichkeit. Und doch, ihr seid auf den Flügeln der Zeit am Laufen, selbst wenn ihr nicht mitzuhalten vermögt. Der Wind und die Zeit sind beide umherziehende Liebhaber. Sie können dich im Regen stehenlassen, ohne dir einen Seitenblick zu gewähren oder dir die Uhrzeit zu sagen.
Du hast vor der Zeit gekuscht, währenddessen sie dich auslacht. Du kannst dir Mäntel, Hüte, Fäustlinge und Muffs zulegen, und der Wind lacht nach wie vor über dich. Ja, die Zeit und der Wind scheinen sich über dich ins Fäustchen zu lachen, während sie dich drängen und an dir ziehen, als spieltest du so ganz und gar keine Rolle. Sie sind Tänzer, derweilen du außerstande bist, sie aufzuhalten, und derweilen du einzig zu wissen scheinst, wie du dich zu ihnen herunterbeugst.
Ja, du bist der Diener der Zeit und rennst um die Uhr herum. Die Winde jagen dich oder rennen von dir weg, und die Zeit nicht anders. Die Zeit pausiert nicht für dich, und gleichwohl verstreichst du mit der Zeit und artet sie zu deinem Meister aus. Die Zeit ist ein Zuchtmeister. Sie ist ein Ticktack-Meister, und du bist ihr getreuer Diener.
HEAVENLETTER # 4540 – 30.4.13 – A Magic Act of Illusion
EIN ZAUBERISCHER TRUGAKT
Gott redete:
Ich bin deine eigene Wahre Liebe und du bist die Meine. Wir, Die Insgesamt Einssein sind, sind ewig verbunden. Wir sind auf lange lange Zeit mit von der Partie. Wir sind in Freiheit zusammengefügt, Geliebte. Wir sind in einer Liebe verbunden, die so unübersehbar Weit ist, dass es keine Grenzen gibt. Wir sind grenzenlos. So Ich BIN, seid ihr.
Unglaublich, nicht wahr? Unglaublich, dass du ein Meister-Schöpfer bist. Du siehst dich nicht eben als ein ununterbrochenes Gelingen, und doch bist du Du und auf vollkommene Weise eine verkündende Wiedergabe deiner selbst. Natürlich hast du eine Menge Improvisieren fertiggebracht und warst in den Augen der Welt ebenso wie in den deinigen ein wenig verkorkst.
Indes lautet die gute Nachricht, dass du nicht von einem Fließband her kommst. Du bist nicht an eine bestimmte Auslieferung deiner selbst geknüpft. Du kannst zusammenstellen und neu zusammenstellen. Du kannst ganz von vorne anfangen. Du kannst polieren. Von diesem Tag an kannst du den Spiegel deiner selbst auf Hochglanz bringen und einen größeren Umbau verkünden.
Es ist nicht genau eine Sanierung. Es ist mehr wie das In-Ordnung-Bringen deiner Krawatte. Nein, nein, es ist viel mehr als das. Es ist mehr wie deine wahren Farben herzeigen. Du weißt nicht, woraus du gemacht bist. Dir wurde ein Diamant zugereicht, und du dachtest, es sei Kohle. Du dachtest, du seist eine Sache, während du tatsächlich die ganze Zielperson bist.
Du warst die ganze Zeit ein Star. Du konntest es nicht glauben. Die ganze Zeit über, eine Abwegigkeit nach der anderen, warst du der Meinung, du seist eine ausgebrannte alte Glühbirne. Du warfst dich sozusagen raus. Du dachtest, du seist ein Halunke. Du hast dich selbst als zweitrangig etikettiert. Du legtest dich auf einen Ramschtisch, und, es ist sehr wohl möglich, so unmöglich wie es auch ausschauen mag – du hast dich selber preislich herabgesetzt. Du setztest den Wert von dir zu 80% herunter. Selbst dann, bei dieser deiner Veranlagung, fandst du keinen Abnehmer. Es bist du, der dich selber verschaukelte. Du hast dich selber reingelegt.
Du erdichtetest eine Fantasiefigur. Jetzt bitte Ich dich, dich selber neu zu erfinden. Es ist in Ordnung, dabei mit kleinen Dingen anzufangen. Beginne damit, wie du dich selbst gibst. Das ist eine gute Stelle zum Loslegen. Schultern zurück. Stehe aufrecht und größer da.
Nun schaue jedermann in die Augen. Das ist wichtig. Selbst wenn du nicht so recht an deinen Wert glaubst, du bist um Vieles mehr wert, allemal zumindest hinlänglich viel wert, um jedermann in die Augen zu sehen. Und wenn du in den Spiegel schaust, hebe den Blick und sieh dir selber in die Augen und fange an, die Schönheit deiner Seele zu sehen.
Rufe dir von jetzt an ins Gedächtnis zurück, Wen du repräsentierst. Du verkörperst den Einen, der du fürwahr bist, den Einen, von dem du dich aufgrund einer Glaubensentbehrung an dich selbst ausgekuppelt haben magst. So wie Popeye wirst du zu dir selber gesprochen haben: „Ich bbbbin was ich bbbbin.“ Bloß hattest du keine Idee, Wer du bist. Du magst der Auffassung sein, du seist ein Bummelant in der Welt, ein Teppichläufer vielleicht, der ganz zuletzt trickreich ausgelegt wurde, um ein Hindernis zu umgehen, oder ein glückloser Geselle, oder die letzte, die um einen Tanz gebeten wird. Was für ein armseliges Augenlicht und Beurteilungsvermögen du doch hattest. Du stellst dich in einen düsteren Winkel, und du bist dir sicher, dir mangle es an Licht. Alles, was du zu tun hast, ist, dich aus dem Schatten deiner eigenen dürftigen Veranschlagung herauszuschaffen.
Es ist nicht wahr, dass du bist, was du denkst. In eurem Falle, im Falle Meiner Kinder, seid ihr zum größten Teil nicht, was ihr denkt. Ihr seid, was ihr nicht denkt. Euer Aufgabenfeld liegt darin, besser von euch selber zu denken. Besser noch, denkt höchlich von euch selber. Zieht das volle Programm durch. Geht direkt zur Spitze. Da ist eine Stelle, die auf dich wartet, wiewohl gilt es dir nicht zu warten. An dir ist es, auf die Wahrheit von dir zuzupacken. Stelle es dir selber gegenüber klar, Wer du wirklich bist. Lasse deine Anhaftung an einen Blender los. Du hattest wohl bis hin zur Vollkommenheit die Achtung gebietende Pose innegehabt. Du wirst dich als jemand anderen denn als die Wahrheit von dir verkörpert haben. Du hast einen tollen Job versehen mit einer Show-Nummer der Illusion. Du warst darin so gut, du hast dich selber an der Nase herumgeführt hast.
Nicht mehr länger, bist du einverstanden? Sage Ja. Unterzeichne hier.
HEAVENLETTER # 4541 – 1.5.13 – God Leaves Out His Answer
GOTT LÄSST SEINE ANTWORT AUS
Gott redete:
Von woher schaust du, und was siehst du? Wenn du aus dem Nordfenster schaust, hast du den einen Blick. Wenn du aus dem Südfenster schaust, hast du eine andere Sicht. Können die zwei jemals gleich sein? Das ist sehr unwahrscheinlich.
Wenn du eine Stunde später aus einem der beiden Fenster schaust, ist das Licht anders. Etwas hat sich bei der Szene und in deinem Geltungsbereich so gewandelt, dass das, was du jetzt siehst, nicht genau der gleiche Anblick ist.
Und dies ist darüberhinaus die Geschichte eurer Evolution. Was ihr aus dieser Perspektive erblickt, ist nicht ganz das gleiche, wie wenn ihr aus dem gleichen Fenster an einem anderen Tag oder in einem anderen Jahr hinaus schautet. Euer Gesichtswinkel in der Welt ist unentwegt am Sich-Ändern, selbst wenn ihr euch wehrt, euch zu ändern. Wie lautet die Redewendung? Ihr könnt nicht an der gleichen Stelle in den Fluss hinein gehen?
Dies schildert euer Wachstum wohlweislich ab.
Worin besteht die Distanz zwischen dir und dem Kind, das du einst warst, und der Jugendzeit und dem verheirateten Mann, dem Vater und danach dem Mann mit Gehstock? Äußere Verschiedenheiten, natürlich, aber jeder weiß darum. Wovon Ich rede, das sind natürlich unmerklichere Wandlungen, das ist die Spannweite des Wandels der Perspektive im Innern.
Meine Kinder stehen immer in einer Strömung oder in einem Übergang der einen oder anderen Art, nicht anders als es die Jahreszeiten tun.
Ihr verwandelt euren Sinn. Ihr habt einen Wandel des Herzens. Ihr habt eine Einsicht. Dies oder das, welches eurem Dafürhalten nach früher schnittig war, scheint euch jetzt albern, aber das ist in Ordnung so. Es ist okay, narrisch gewesen zu sein. Es ist okay, jetzt weiser zu sein. Es ist okay, zu sein, wer ihr heute seid.
Ungeachtet der Vermummung, in der ihr heute in Erscheinung tretet, ihr seid immer Mein Kind. Ich möchte euch gerne Mein GROSS-Kind nennen, denn erhaben ist es, wie Ich euch finde, gleichwohl könntet ihr das durcheinander bringen, was Ich sage, und ihr könntet denken, Ich meinte, ihr wärt auf einer anderen Entwicklungsstufe. Du bist Mein Kind, und du bist Erhaben. Ich kann nur die Wahrheit reden. Es bist du, der öfters die Wahrheit beim Betreten deines Herzens gelöscht hat, derart durchtränkt bist du mit irrigen Auffassungen, etwa wie mit derjenigen, die du innehast, dass ihr möglicherweise nicht Mein zuvörderstes Geschlecht seid. Dann, obendrein, beschwatze Ich dich zu glauben, du und Ich seien Ein und der Selbe, derweilen du sehr wahrscheinlich der Auffassung bist, dass du nicht die Erhabenheit sein könnest, die Ich BIN. Natürlich kannst du das. Du bist es. Du begreifst es noch nicht so recht. Wie kannst du das denn auch, unterdessen du ja nur so weit sehen kannst, wie du siehst?
Andererseits gibt es einige unter euch, die sich der Herausforderung stellen, das Heft in die Hand zu nehmen, und ihr möchtet die Dinge anders anpacken. Falls die Macht in euren Händen läge, würdet ihr gründlich Ordnung schaffen, wahrscheinlich wäre es das erste, was ihr unternähmt, dass ihr, frei und anständig, den Tod abschafftet. Ihr Lieben, eine Sache führt zu einer anderen, und nicht lange hin, so hättet ihr alles drunter und drüber. Ihr hättet unabsichtlich ein Schlamassel herbeigeführt, einfach nur weil ihr so weit zu sehen imstande seid wie eure Nasenspitze, oder, etwa an einem guten Tag, so weit wie bis um die Ecke herum.
Ihr wisst, dass das stimmt, oder etwa nicht? So steht es jetzt, wenn ihr nicht nach vorne seht und voraus denkt. Ihr erkennt jetzt, dass es bei jedem Faden, an dem ihr zieht, einen anderen gibt, der gezogen wird und in Betracht genommen gehört. Schon bald würdet ihr eure Hände hochwerfen und sagen:
„Gott, komme zurück. Ich begreife, was Du alles Erdenkliche tust. Der Job, den Du hast, ist kein Schnäppchen.“
Und danach könntest du anfügen:
„Dennoch, Gott, ich möchte Dich gerne noch um eine Sache bitten:
»Wie schaust Du auf die Erde und hast im Blick, was vor sich geht, und behältst Deinen Glauben an Dich Selbst? Gewiss, ich erkenne, dass Du bei dem Kummer, den wir Menschen erleben, mit einbezogen bist, und doch, Du bewahrst kühles Blut. Du zuckst nicht vor dem Tod zurück oder fühlst dich seinetwegen nicht schuldig. Und wie werden wir ebendazu, wie werden wir so wie Du, und halten uns aus dem Morast heraus?«“
HEAVENLETTER # 4542 – 2.5.13 – The Heights of Love
DIE HÖHEN DER LIEBE
Gott redete:
Lasst Mich sein wie die Freiheitsstatue. All die Mühseligen, kommet her zu Mir. All die Verfolgten, kommet her zu Mir. All die Hungrigen, all die Armen, all die Widerspenstigen und all die Verlorenen. All die Glücklichen, kommet her zu Mir. Alle, die schenken, kommet her zu Mir. Alle, die entgegennehmen, kommet her zu Mir. All die Sucher in der Welt, kommet her zu Mir. Kommet Mir zuliebe zu Mir, da es Mir Freude verleiht, zu erkennen, dass ihr euch gewahr seid, wo ihr seid und Wem ihr in jedem Augenblick des Tages oder des Nachts und bis in alle Ewigkeit seid. Ihr seid nie fortgegangen. Ihr bringt euch auf einem Kontinuum zu, auf dem ihr stets zugegen wart, und von dem ihr niemals abzugehen vermögt. Ich weiß das nun einmal.
Falls du in Erfahrung bringen möchtest, wo du bist – es ist die Ewigkeit. Du denkst doch nicht wirklich, dass du dich irgendwo draußen weit weg in einer Wüste oder auf einem gefrorenen Riff aufhältst? Mein Herz ist das Herz der Ewigkeit, und ebendort seid ihr. Ausnahmslos. Nicht eine Ausnahme.
Während ihr auf der Erde weilt, spielt ihr mit euch selber Verstecken und Suchen. Ihr spielt Guckguck. Ihr spielt Blindekuh. Ihr spielt Bösewicht und Guter Mensch. Und ihr, alle und ein jeder von euch, seid der ganze Wachsball. Ihr seid alles, und ihr, das du, das du, welches du vorgebenderweise spielst, als welches du dich benimmst, das du glaubst, du seist es, das rumpelige Individuum, bei dem du meinst, es sei von dir der Weisheit letzter Schluss, existiert nicht. Deine Personalität ist eine Zusammensetzung, eine Zusammenstellung von Vortäuschung. Die ganze Welt ist sozusagen eine Vorspiegelung. Sie ist ein Lasst-Uns-So-Tun-Als-Ob.
Es ist ein Tagtraum, in dem jeder auf der Erde am Spielen ist. Es ist eine Geschichten-Partie. Bisweilen ist es eine schonungslose Verfolgungsjagd. Mitunter ein Blumengarten. Dir ist es eine große Partie des Lebens und des Todes. In Wahrheit – sei es nun ein kurzes oder sei es ein langes Leben – ist es ein Lidschlag. Es ist schier nichts. Es ist ein überflüssiger Ausrutscher. Es ist ein Zerwürfnis, was du mit dir selber hast. Natürlich, du glaubst zu jeder Zeit, andere Spieler seien mit inbegriffen, alldieweil es du bist, der alle Partien spielt. Du eilst von der einen Seite der Leinwand zur anderen. Du saust herum, schlüpfst in Rollen und bekämpfst dich selber im Spiegel.
Du spielst den Helden. Du spielst den Schurken. Du spielst den Geldgierigen, und du spielst den Glücklosen, den Toren, das Genie, den Freund, den Fremden. Oft missfällst du dir selber und ordnest dein Missfallen Anderen bei, derweilen es keine Anderen gibt. Du bist die ganze Truppe.
Du bist ebenso die Hörerschaft.
Du rollst auf dem Bett des Lebens herum, hast einen guten oder einen schlechten Traum, unterdessen du die Wahre Realität Deiner Existenz ausgeblendet hast.
Ebenso ist dein vermeintliches Leben auf der Erde ein Aufstand an Schönheit, an Wundersamem und Spaß. Du bist ein Publikum des Einen, was dem allem aus einer Distanz zusieht. Du bist du selber inwendig in dir selber, und du läufst in einer fröhlichen Jagd dir selber voraus.
In dem Falle, denkst du da, Ich sei naiv, während Ich versuche, bei deinem Traum dazwischenzugehen, und dich einlade, zu Mir zu kommen? Das letzte Lachen, Geliebte, ist Mein, da ihr nie auch nur ein Mal sonstwo gewesen seid. Ich weiß, was ihr an Gedanken hattet und wozu ihr euch brachtet, es für wahr zu nehmen. Wer von Uns ist naiv, frage Ich.
Würdet ihr jederzeit auf die Welt, so wie ihr sie seht, oder auf die Ewigkeit eine Wette abschließen mögen? Wettet ihr auf Individualität oder wettet ihr auf Eintracht? Setzt ihr die Wette auf euch oder wettet ihr auf Mich?
Worin liegt euer Seien? Und worin liegt euer Tätigsein? Wo seid ihr wirklich? Den Launen eines Real-Scheinenden Ausgedachten Lebens gemäß, oder bei der Tiefe des Ozeans und den Höhen der Liebe?
HEAVENLETTER # 4543 – 3.5.13 – True Vision
ZUTREFFENDER BLICK
Gott redete:
Ja, Ich habe dich erschaffen. In Wirklichkeit ist es so, dass Ich den Traum von euch hatte, oder, Wir können sagen, Ich hatte den Gedanken an euch, und von Meinem Gedanken her, von Meinem Traum, aus Meinem Verlangen her kamt ihr zum Leben.
Ihr erhobt euch aus den Sternen oder woraus auch sonst. Ihr schosst frisch belebt in das Gefilde des Himmels hervor, und verbrachtet – hin und wieder, zum spaßigen Vergnügen – eine Zeit auf der Erde, wo ihr von euch selber auf Millionen unterschiedliche Weise träumtet, eine Folge nach der anderen oder allesamt auf ein Mal, in Farbe oder in Schwarzweiß, in mannigfach gearteten Manieren.
Ihr, die ihr Alles seid, habt viele Rollen gespielt. Euer Einbildungsvermögen geriet außer Rand und Band. Ihr habt gesprochen, und ihr habt zugehört. Ihr tanztet, und ihr saßt still. Ihr ergingt euch, und ihr machtet ausladend große Schritte. Ihr seid auf Zehenspitzen gegangen, und ihr seid getrampelt. Ihr trugt Schuhe, und ihr gingt barfuß. Leichtfüßig ranntet ihr durch Dschungel, und ihr lebtet in Wolkenkratzern. Ihr pflanztet Fruchtbäume. Ihr seid bei ihnen hochgeklettert und aßt die geschätzte Frucht. Ihr habt euch selber überrumpelt! Es gab Zeiten, als ihr dachtet, ihr überträfet euch selber.
Ich bin hier, um euch zu sagen, dass ihr nie auch nur annähernd an euer Wahres Selbst herangekommen seid.
Ich nehme das zurück. Ihr seid nahe herangekommen, und dass ihr dies erkennt, das ersehne Ich Mir für euch. Ich sehne Mich für euch, dass ihr erkennt, was ihr seid, selbst während ihr, was ihr seid, nicht zu ergründen vermögt. Ihr seht euch selber durch halbverschlossene Augen. Sähet ihr euch dank des Wahren Sehvermögens, so würde euer Herz hüpfen, und ihr würdet gewahren, woraus und von Wem ihr gemacht seid. Ihr würdet es nicht bloß denken oder es euch vorstellen. Ihr würdet es wissen. Ihr würdet die Realität von Wer Ihr seid bemerken, und ihr würdet ein für alle Mal die Unrealität dessen sehen, Was Ihr Gedacht Hattet, und ihr könntet vor lauter Freude über den Unterschied zwischen den beiden kräftig aufschreien.
Ihr würdet lachen und lachen. Ihr würdet euch im Lachen überschlagen. Ihr würdet so sehr lachen, dass euch der Magen wehtäte. Euer Lachen würde überlaufen, und eure Tränen würden die Erde vor lauter Lachen mit Wasser von einer solchen Süße wiederauffüllen, von der ihr noch nicht einmal träumtet. Selbst die süßeste Eiskrem, die ihr jemals kostetet, erscheint sauer neben der Süße, die ihr bald kosten werdet, oder die ihr bereits gekostet habt. Die Möglichkeit ist da. Die gute Möglichkeit dazu ist da.
Sicher ist, dass ihr allerliebst sein werdet und dass euer Leben allerliebst sein und dass alles rundherum allerliebst sein wird. Wonne wird bekundet sein. Alles wird aufgrund eurer Geschmacksnerven, aufgrund eures Geschmackssinnes wonnig süß sein.
Ihr werdet zu Sinnen kommen! Dies versuche Ich zu sagen. Ihr dachtet, dies meine eine Art mentalen Scharfsinn. Die Sinne, zu denen ihr kommen werdet, sind schlechthin mehr als das. Wir könnten es einen Herz-Sinn nennen. Jedenfalls wird dies dem Realitäts-Check gut zu Gesicht stehen, nicht jener schwer-pflichtigen Realität, mit der ihr euch übergossen habt.
Ihr betretet soeben die Frühlingszeit des Lebens. Sie tritt ein, sobald der Garten Deines Lebens anstimmt. Die Blumen des Lebens schicken sich an zu blühen. Die Frucht des Lebens ist dabei zu reifen. Alle Hände auf der Erde werden sich zusammentun. Alle Herzen schließen sich zusammen. Dies ist zu Sinnen kommen. Dies ist mehr als: glauben, was sein könne. Dies ist es erfassen. Dies ist Unleugbare Wahrheit. Was habt ihr eurer Auffassung nach anderes getan, als die Wahrheit verleugnet. Ihr hieltet das Gold zurück, aus keinem auch nur erdenklichen Grund, oder allenfalls aus dem Grund, dass der Schwung des Lebens in die eine Richtung verlaufen war, und dass ihr es noch nicht mitbekommen habt, euch herumzudrehen.
Früher oder später werdet ihr flink herumwirbeln. Die Schwungkraft in eurem Innern wird seitlich am Ausscheren sein.
HEAVENLETTER # 4544 – 4.5.13 – Truth Shining Like a Star
WAHRHEIT – SIE GLÄNZT WIE EIN STERN
Gott redete:
Im Himmel, da ist wahr, was wahr ist. Auf der Erde, da hängt, was wahr ist, von diesem oder jenem ab. Anders ausgedrückt, was man in der Welt als wahr erachten mag, ist nicht verlässlich. Es hängt davon ab, wer es sagt, wer es sieht, wer es will. In der Welt hängt die Wahrheit von zahlreichen umstoßbaren Dingen ab. Die Wahrheit ändert sich in der Welt gemäß des Blickwinkels und des Standpunkts.
Viele mögen ja zwei Gesichtspunkte im Blick haben, oder noch mehr. Viele können womöglich nur einen Gesichtspunkt sehen, und das wird gar ihr eigener sein.
Ein Jeder auf der Erde kann selbstgerecht sein, kann zum Ausdruck bringen, eben dieser sein oder eben dieser ihr Gesichtspunkt sei der einzig korrekte. Das aber ist es dann ganz einfach. In der Welt können allerhand Gesichtspunkte korrekt sein, es ist schlicht von einem einzelnen Gesichtspunkt oder von jemandes laufendem Gesichtspunkt abhängig.
In der Welt ist Raum für Alle.
Im Himmel ist Wahrheit Wahrheit, und sie ist keineswegs von einem Gesichtswinkel abhängig. Wahrheit ist Wahrheit, oder sie ist es nicht. Im Himmel haben Alle Gewahrsein inne. Wahrheit ist nicht eine Meinung. Im Himmel ist Wahrheit einfach kenntlich.
Auf der Erde sind Meinungen sehr oft mühelos im Blick, Wahrheit hingegen nicht so leicht.
Auf der Erde tun Meinungs-Spender gut daran, Meinungen nicht als Wahrheit zu bezeichnen. Ein Gesetz mag ein Gesetz sein, das macht das Gesetz freilich nicht zu Wahrheit. Ein Fakt kann oder kann nicht Wahrheit sein. An der Wahrheit im Himmel gibt es kein zweierlei.
Es wird eine Zeit kommen, wann Meine Kinder in den Körpern auf der Erde Wahrheit erkennen werden, welche über Meinungen hinauslangt. Eine Zeit wird kommen, wann ihr mit Wahrheit ebenso vertraut sein werdet, wie mit Nahrung, wie ihr Steine oder gewisse Blumen kennt. Selbstverständlich ist eine Rose unter einem anderen Namen nach wie vor eine Rose. Wie kompliziert das in der Welt war. Über was kann in der Welt nicht gerechtet werden? Was ist in der Welt vor Nichteinvernehmen sicher?
Was Ich indes soeben zu verstehen gebe, ist ebenso strittig. Gewiss, aus Meiner Perspektive her ist einzig Wahrheit, und es gibt keine Auseinandersetzung. Ich habe nie Debattieren im Blick. Ich sehe Wahrheit, die wie ein Stern erstrahlt. Wir können sagen, Ich sehe Meinung und Streit wie Anklebefiguren, die zur Belustigung eines Moments gezeichnet werden.
Wie soll Ich dies sagen? Ich habe keine Ursache, Meine Richtigkeit zu beweisen. Ich liebe es, dass Mir geglaubt wird, dennoch fordere Ich nicht ein, dass Mir geglaubt wird. Glaube langt überdies nicht an die Höchlichkeit von Wahrheit heran. Ein Glaube kann zutreffend sein. In der Welt ist ein Glaube nicht unantastbar. Glaubensüberzeugungen wandeln sich. Und Glaubensüberzeugungen sind selbstverständlich dienlich. Ein bestimmter Glaube kann einen guten Dienst erweisen, oder jenen Personen, die ihn innehalten, durchaus dienlich sein, dennoch ist Glaube nicht alles.
Wahrheit kommt vor Glauben. Ganz gewiss kommt Wahrheit dem Bewerten zuvörderst. Beurteilung ist eine Art Meinung. Falls eine Meinung eine Sache nur so und so in der Welt als korrekt beurteilt, nun gut, dann handelt es sich um einen sprunghaften Anstieg, denn in der Welt können zahlreiche Dinge richtig sein. Es stellt eine heftige Dehnung dar, ausschließlich eine Seite als richtig zu bezeichnen. Und das bringt einen weiteren Punkt auf. Eine Seite, ein Gesichtspunkt, ist ein Lager, und Splittergruppen existieren schier in der Illusion der Welt. Es gibt eine einzelne Seite, und die ist die Wahrheit. Es gibt eine einzelne Seite, und die ist Einheit. Es gibt eine einzelne Seite, und die ist Liebe. Liebe rangiert vor Bewertung. Ich möchte niemanden aus Meiner Liebe herauslassen.
Es ist euch gleichfalls möglich, Liebe für Alle einzuschließen, ungeachtet ihrer Taten und ungeachtet eures Glaubens an Tugend und an richtig oder falsch.
Lasst Liebe Mir zugeordnet sein, unter Hintanstellung von Beurteilung. Werft Bewertung fort, denn Beurteilung kann einen dunklen Schatten werfen, während Liebe Licht vergießt. Glaubt mehr an Liebe, als ihr an Bewertung glaubt, möchtet ihr das?
HEAVENLETTER # 4545 – 5.5.13 – Ultimately, What Matters?
LETZTLICH, WAS ZÄHLT DA?
Gott redete:
Worüber sollen Wir heute reden? Worüber haben Wir geredet? Spielt das eine Rolle? Spielt das Thema eine Rolle, derweil Wir zusammen dasitzen und in das Spiegelbild Unserer Augen schauen? Was für einen Stellenwert hat das, Geliebte? Sobald alles gesagt und getan ist – was spielt da eine Rolle?
Das Leben zählt. Es bedeutet eine Menge. Leben ist alles. Gleichwohl ist das Leben in der Welt nicht alles, was von Bedeutung ist, bei weitem nicht. Was, letztlich, zählt, ist du und Ich. Das Leben, so wie du es in der Welt erlebst, kommt und geht. Du und Ich bleiben. Letztlich ist alles, was existiert, du und Ich. Noch mehr als das, nicht einmal du abgetrennt von dir existierst. Dies ist die Bedeutung von Staub zu Staub.
Es gibt indessen einen anderen Aspekt. Man könnte sagen, dass nichts existiert, dass gar nichts existiert, nicht eine einzige Sache. Andererseits, Nichtsheit enthält alles und ist alles. Aus einem bestimmten Winkel her gesehen ist alles, was ist, Nichtsheit. Aus einem anderen Blickwinkel her kann man sagen, dass Nichtsheit alles enthält. Mitten drin im Samen ist der ganze Baum.
Ewigkeit ist, indes existiert sie nicht als eine währende Zeit, denn Ewigkeit überragt an jedem Tag die Zeit. Und Endlosigkeit. Wie steht es um die Unendlichkeit? Sie hat weder einen Anfang noch ein Ende. Sie ist einfach.
Es ist deutlich – dies ist das Rätsel, mit dem ihr lebt. Eben das ist es. Was ist und was währt, kann nicht an eine Stelle verbracht werden. Sie sind über den erdgebundenen Mythos des Raums, und sie sind über den erdgebundenen Mythos von Zeit hinausgehend. Aus dem Blickwinkel der Erde heraus ist dies tatsächlich ein unlösbares Rätsel. Wie kann demnach schlechterdings nichts als alles oder als irgendwas bezeichnet werden? Wie kann eine jede Sache keine Sache sein? Dies ist wie einen Berg ohne Gewicht oder einen Strom ohne Wasser vor sich haben.
Was für eine wechselhaft-launische Sache ist doch alldies – Wasser anfassen, es trinken, mit ihm Kleider waschen, mit ihm Schweiß absondern, mit ihm Tränen in die Augen bekommen, die Art und Weise, wie mit ihm Regen vom Himmel kommt, pudelnass oder ausgedörrt, wo vorher eine Pfütze war. Was für ein Widersinn, denkst du wohl, ist es doch für Mich, die Aussage zu treffen, diese ergreifbaren Bewandtnisse seien Einbildung, und das, was man nicht mit den Sinnen berühren könne, sei Wahrheit.
Indessen, warum denn nicht? Warum nicht?
In Unserer Erörterung daselbst können Wir sagen, dass Wir ein Elementarlehrbuch vor uns haben, welches nicht anzuheben vermag, alles zu sagen. Es sagt ein wenig. Es kann nicht alles sagen.
Danach haben Wir einen Doktoranden-Text vor uns, der mehr zu fassen bekommt. Und selbst dieser fortgeschrittene Text kann nicht alles zu verstehen geben oder aufzeigen.
Wir können die Aussage machen, dass das Leben in der Welt wie alles über den Ozean herausfinden ist. Einerlei wie viel du über das Meer in Erfahrung bringen kannst – was für ein Unterbau ist denn alldas, was du hinzulernst, solange du noch nicht, zum wenigsten nicht zur hiesigen Zeit, das Wasser angefasst, es gekostet hast oder in ihm geschwommen bist? Das ganze Wissen, was du anhäuftest, ist wie eine Enzyklopädie. Allezeit Brautjungfer, und niemals eine Braut.
Sobald du ins Meer hineingehst, was sonst benötigst du da, außer das Spüren des Wassers und wie es schmeckt. Es gibt nichts anderes zu tun, als es aufzunehmen. Das ganze Wissen in der Welt ist neben dem Schwimmen im Wasser nichts. Alsbald gibt es nichts mehr zu wissen. Du hast kein Darlegen mehr nötig. Du brauchst kein Verstehen. Gleichwohl wirst du, selbst während du im Meer schwimmst, nicht das Bild mitbekommen.
Sobald du in das Licht hineinschreitest, bist du im Licht. Sobald du in das Gewahren der Ewigkeit hineinschreitest, nimmst du alles von ihr auf, selbst obschon Ewigkeit nicht ein Es ist. Endlosigkeit ist dein und unleugbar, und alles was du an dem besagten Punkt je haben könntest, du hast die Beglückung des Gewahrseins von Unendlichkeit. Was gibt es sodann für einen etwaigen Bedarf an Erklärung oder Definition?
Sobald du weißt, wie schwimmen geht, weißt du, wie schwimmen geht, und du schwimmst. All die Anordnungen in der Welt haben dir nichts zu erzählen. Ja, dich im Wasser aufhalten gar ist nicht die ganze Geschichte. Selbst so du in der Ewigkeit und Endlosigkeit lebst, einerlei, wie sehr du Anläufe unternimmst, Ewigkeit und Endlosigkeit zu ergründen – sie entschlüpfen dir. Gerade die zwei sind in Wahrheit Eins, ist es nicht so? Schlicht zwei Seiten der gleichen Münze.
HEAVENLETTER # 4546 – 6.5.13 – Snow Melts, Hearts Thaw
SCHNEE SCHMILZT, HERZEN TAUEN
Gott redete:
Was Ich gerne möchte? Es ist freundlich von dir, dass du das fragst.
Was möchten deine Mutter und dein Vater für dich? Und was möchtest du für dich?
Du möchtest Glücklichsein, Ich weiß das. Ich möchte dein Glück.
Du möchtest gerne Liebe von allen Seiten, und, am allermeisten, von deinem eigenen Herzen. Nichts kann die Liebe in deinem eigenen Herzen übertreffen. Dies ist allerhöchstes Glück, das Aufblühen deines Herzens.
Herzen, so wie Blumen, nehmen sich ihre Zeit zum Aufblühen. Mitunter sieht es nach über Nacht aus, allemal kommt das Aufblühen auf Zehenspitzen daher. Nicht anders der Frühling, im Handumdrehen blüht alles auf. Dennoch, bereitete nicht der Winter für die Blumen den Weg zu ihrer Blüte?
Ist nicht sogar die Kälte des Schnees den Blumen eine Wohltat? Gewiss, der Schnee schmiegte sich über die Samen und Wurzeln. Er bedeckte alle wie ein Freund. Wie miteinander in Verbindung stehend doch alles ist. Und was für eine liebenswerte Sendung der kalte Schnee doch hat, derweilen er die Wahrnehmungen bei sich aufgreifenden Blütenschönheiten umhüllt.
Desgleichen können Wir sagen, dass inwendig in dir alles lebt. Gewiss, dein Herz war rundum namhaft, es sei mit Schnee bedeckt, hier aber die Sache: Schnee schmilzt. Herzen tauen auf. Dein Herz harrt des Frühlings, dass er bei deinem Herzen die Oberhand gewinnt. Du bist voll und ganz glücklich, an der Stelle an einem Strang zu ziehen. Es ist dein inniges Verlangen, dass dein Herz Liebe sei, voller Liebe, die am Überfließen ist. Du möchtest gerne, dass dein Herz ein Vesuv der Liebe ist, oder so ähnlich, wie du dich ausdrückst. Es ist für dich nicht so ganz leicht, die Vergangenheit aufzugeben, um das Neue willkommen zu heißen.
Da ist nach wie vor jenes Drangehangen-Sein an den vergangenen Zeiten und an all dem Drum und Dran des alten Denkgutes, das sich festklammert. Du kennst es, wie du alte Kleider hast, bei denen du dir nicht sicher bist, ob du sie weggeben und los lassen möchtest. In der Theorie, ja. In der Theorie, da möchtest du gerne alles Denken und alte Bitterkeiten und was dir geschuldet sei aufgeben. Theoretisch, da würdest du Sprünge machen, wenn du mit alledem durch wärest, bloß, bloß, du hast eine Schwäche für sie.
Deine Gedanken mögen gewesen sein, derartige Gedanken polsterten dich aus, sie machten dich stark, sie machten dich dazu, wer du bist. Nun gut, das hat so seine Wahrheit. Mit Sicherheit haben sie eben zu dem Unglücklichsein ihren Beitrag geleistet, das dir gegen den Strich geht. Du zauderst, es erledigt sein zu lassen, weil sie dir, irgendwie, von Nutzen sein könnten, oder weil du nachlässig wärest, indem du angetanes Unrecht los ließest, und einem Jeden, wie auch der Historie der Welt und den der Vergangenheit gebotenen Inrechnungstellungen, verziehest. Du bist einfach am Dokumentieren. Du könntest die Aufzeichnungen irgendwann einmal in der Zukunft gerne haben und gebrauchen wollen. Eine regulierende Steuerbehörde könnte die Aufzeichnungen aller Transaktionen einsehen wollen. Natürlich, ihr Lieben, ist die Finanzbehörde inwendig in euch. Und, habt ihr es nicht gehört, dass ihr, sobald ihr in den Himmel kommt, euer gesamtes vergangenes Leben vor euch aufgezeigt zu sehen bekommt? Euch liegt es an etlichen Aufzeichnungen, um auf sie Bezug nehmen zu können.
Trotz aller eurer guten Beweggründe für das Festhalten – ihr habt keine guten Argumente. Niemals war die Rede davon, ihr hättet die Vergangenheit unter Qualen der Entzückung los zu lassen. Nein, lasst sie ganz einfach los. Selbst dann, wenn es dazu einer größeren Operation bedarf, es hat gemacht zu werden. Ihr könnt schlicht nicht an den Rechnungslegungen der Vergangenheit festhalten. Ihr könnt euch dort nicht mehr länger aufhalten. Eurem Empfinden nach mag das wie ein Bankrott erscheinen. Wie es sich anfühlt, und, was getan zu werden hat, das können zwei verschiedene Dinge sein.
Tatsache ist, du gibst nicht irgendetwas Gutes für dich auf. In der Fasson gibst du Unzufriedensein auf. In der Fasson gibst du Verbitterung und die allerhand Denkweisen auf, die bei dir am Fuß an den Fesseln hängen und dich zurückhalten.
Lasse all das Fallenstellen hinter dir, und komme mit Mir. Komme jetzt mit Mir. Ich habe auf dich gewartet. Komm, nimm jetzt Meine Hand.
HEAVENLETTER # 4547 – 7.5.13 – The Magic Path
DER MAGISCHE PFAD
Gott redete:
Vieles, was in der Welt vorgeht, ist wie eine Doppelhelix in Bewegung. Einerlei wie irregulär dir etwas scheinen mag, einerlei wie fehlerhaft etwas deiner Auffassung nach ist, was du als einen Missgriff oder gar als einen schmerzlichen Irrtum ansiehst, es ist einer Doppelhelix sehr ähnlich, welche ihrem Muster Folge leistet.
Du wirst eher Wildheit sehen denn Muster. Du wirst Unverfrorenheit sehen, wiewohl hast du einen magischen Pfad im Blick, wo ein beglückender Segen sich selber aufrichtet. Er bietet dir etwas aus dem einen Aspekt des Lebens, hin zu einem anderen dar, und du befindest dich im Verlauf, eine Anpassung vorzunehmen. Wer kann billigerweise das, was ein schieres Anpassen zu sein scheint, einen schmerzlichen Irrtum nennen? In Wahrheit sprichst du über das Stimmen eines Pianos. Oder du sprichst über das Reparieren eines Fensters, was nicht richtig schließt. Oder über Socken mit Löchern zum Stopfen. Ist es ein Irrtum, in Socken Löcher zu bemerken, sodass du sie dir zum Stopfen vornimmst?
Was dir wie ein Irrtum aussehen, ja selbst wie ein erheblicher Irrtum aussehen mag, wird, sobald es sachlich betrachtet wird, nichts mehr als ein Signal sein, dir deine Socken anzusehen und sie zu flicken. Es ist sehr wohl möglich, dass du es bislang ganz einfach nicht beachtet hast. Was du als eine Einmischung gesehen haben wirst, kann dich ohne Weiteres aufmerksam gemacht haben wollen, ihm Aufmerksamkeit zu schenken. So oder so – deine Beachtung wird von einer Sache zu einer anderen hin verbracht.
Sobald du dir Aspekte des Lebens so in den Blick nimmst, wie du dir das Aufragen einer Doppelhelix ansiehst, was für eine Katastrophe kann es da geben?
Etwas richtet sich selber. Ein Kanu verschafft sich ein Gleichgewicht, oder ein Ozeandampfer gleicht seine Ladung an, oder eine Dame zieht ihren Hut glatt. Das menschliche Leben ist aus Nachprüfungen und Abgleichen gemacht. Im Leben ist etwas aus dem Gleichgewicht heraus geraten, und nun passt es sich selber wieder an.
Die Meldung, die euch öfters zukommt, lautet: „Etwas ist aus dem Gleichgewicht.“ Natürlich, ihr ruft etwas als ein Durchgeprügelt-Werden aus, was euch ganz und gar nicht zupass ist. Nichtsdestotrotz passt sich das Leben selber an. Das Leben schaut sich nach einem Weg um, um in die Höhe zu wachsen. So wie die Wurzeln eines Löwenzahns durch eine Mauer bersten können, kann es euer Leben ebenfalls tun. So wie ihr eine Türmatte hochhebt, um nach dem verborgenen Schlüssel zu schauen, so wird euch das Leben einen Keil höher heben, um dafür zu sorgen, dass das, was unausgeglichen ist, ins Gleichgewicht kommt. Es ist wie gewährleisten, dass der Lahme gehen können wird, dass die Gezeiten hereinkommen, dass du dich über das Schlachtgewühl erhebst, oder es ist wie sicherstellen, dass du keine Unke küsst oder dass du dich nicht in einen Frosch verwandelst.
Selbst dann, wenn das, was sich begibt, eine rundum einvernehmlich anerkannte Katastrophe ist, so entsetzlich oder unsinnig, wie sie dir auch erscheinen mag – sie bietet dir etwas dar, und, weidlich mehr als einen harten Schlag. Es mag sein, es ist keine günstige Gelegenheit, die dir lieb ist oder die du möglicherweise bemerkst, dennoch ist etwas für dich zugegen, ob du es nun einsiehst oder ob du von ihm keine Notiz nimmst. Womöglich wirst du es niemals sehen. Dessen ungeachtet, kraft dessen, was sich im Leben begibt, wirst du wachsen. Mag es oder mag es nicht – du wirst wachsen.
Lasse nichts, was sich zuträgt, dich schmälern.
Sofern du ein Boxer bist und eine Runde verlierst, stelle dich auf zur nächsten Runde. Sofern du einen Kampf verlierst, bereite dich auf den kommenden vor.
Halte deine Augen offen für günstige Gelegenheiten, die du willkommen heißt, und nimm gleichwohl, was kommt. Falls dir deine Mutter einen Löffel voll Schmerzmittel hinreicht, trinke ex! Selbst was dir wie das Ende der Welt aufstößt, du weißt, das ist nicht das Ende. Ja gar wenn du dein Haus verlierst, kann ein anderes am Warten sein. Selbst wenn du einen Job verlierst, befindet sich ein weiterer in den Kulissen. Es ist nicht so, dass du ein Schläger zu sein hast. Es ist so, dass du zurückfederst und wieder auf die Beine kommst.
HEAVENLETTER # 4548 – 8.5.13 – Go About Your Father’s Business
MACHE DICH AN DAS GESCHÄFT DEINES VATERS
Gott redete:
Kein Schniefen mehr, Geliebte. Seid im Leben keine Schniefer. Schlagt euch auf die Brust, falls ihr es müsst, aber schnieft nicht. Jammert nicht, tut euch nicht selber leid und lasst euch einen Anderen nicht leid tun. Schniefen, Jammern und sich selber leid Tun sind keine empfehlenswerten Tätigkeiten. Wer möchte schon gerne etwas von ihnen zu hören bekommen? Es ist besser, ihr kommt im Leben voran. Es ist besser, ihr steht von euch selber leid Tun auf. Dies ist absolut keine Manier, euer Leben zu verbringen. Mit Sicherheit wart ihr nicht der Auffassung, darum ginge es beim Leben. Das Leben bietet euch keine günstige Gelegenheit dar, in eurem eigenen Saft zu schmoren. Es hat für euch andere Dinge aufgereiht auf Lager.
Betrachte das Leben einen Moment lang wie den Kegelsport. Es gibt Zeiten, wann du alle Kegel umwirfst. Es gibt Zeiten, wann du das nicht tust. Habe Spaß beim Kegeln. Habe Spaß, wenn du eine gute Punktezahl bekommst. Habe Spaß, wenn es bei dir nicht so recht klappt. Verbringe eine schöne Zeit im Leben, unabhängig davon, was in ihm passieren mag. Die Punktekarte, die du zu führen hast, ist als eine gewinnende Haltung ausgewiesen. Du kannst stets damit obsiegen, wie du dich fühlst. Im Großen und Ganzen ist, wie du dich fühlst, das, was du aus etwas machst. Gehe mit Einbußen und Ausfällen gleichsam so um, wie wenn du dir den Teufel vom Leib hältst, während du dich in einer besonders verletzlichen Situation aufhältst, etwa, nachdem du verächtlich gemacht wurdest – im Volksmund heißt das ‚Etwas Salz über die linke Schulter werfen, um weiteres Unheil oder den Teufel abzuwenden oder zu besänftigen‘, und, was hast du in der Folge denn anderes bei dir denn ein unbeschriebenes Blatt?
Wenn du deine Rechte stark in Anspruch nimmst, im Leben kümmerlich und wehmütig zu sein, wird dies als Ich Ärmster! bezeichnet. Möchtest du gerne dorthin gehen? Möchtest du gerne Kondolenz-Blicke von Anderen haben, um in deinem Empfinden, dir selber leid zu tun, zu verharren? Besser ist es, keine Einladungen anzunehmen. Gehe nicht einmal zu einer dieser Ich-Ärmste-Partys, nicht zu der deinigen und nicht zu der Anderer. Bleibe auf der ganzen Linie von einer solchen Versammlung fern. Ich-Ärmste-Partys liegen ganz und gar nicht in deinem Interesse. Sie sind in niemandes Interesse. Sie sind keine Wohltätigkeits-Vermittler. Ich-Ärmste-Partys sind ebenso engherzig wie sie schade sind. Begib dich zu Orten, wo du nicht Beistand erhältst dafür, wie leid du dir selber oder wie leid dir ein Anderer tut. Gehe dorthin, wo dir aufgeholfen wird, guten Mutes zu sein.
Klebe dir nicht das Gefühl an, dir selber leid zu tun oder dass dir ein Anderer leid tue. Was Teil des Lebens ist, ist Teil des Lebens. Du wirst nicht imstande sein, all dem zu entgehen, dem du gerne entgehen möchtest, noch auch ist es dein Job, wegzurennen. Was auch immer die vermeintliche Schwulität ist, es ist an dir, dich dem zu stellen. Wer sollte sich auch je dem gerne gegenübergestellt sehen mögen, was man Tragödie nennt, es sei denn, er müsste es? Sobald dich das ereilt, was du den Verlust eines geliebten Nahestehenden nennst, heule deine Tränen, weine sie und stehe danach auf. Bringe dich selber so bald wie möglich in einen Zustand guter Indienstnahme zurück. Du bist nicht hier auf der Erde, um die Zeit mit dem Heulen um dich selber zu verbringen.
Du kannst dir sicher sein, dass Ich dir nicht den Vorschlag unterbreite, vorzugeben, du seist glücklich, während du dich beraubt fühlst. Ich trage vor, dass du aufstehst, nachdem du dich ausgeheult hast. Über ein Sich-Ausheulen gehört die Stirn nicht in Falten gelegt. Wie lange allerdings wirst du dich dort, wo du dich in Trübsal in die Länge ziehst, aufhalten? Selbst wenn du dich in Trauer befindest, fraglos ist das so, kannst du dich nach wie vor erheben. Du kannst nach wie vor jemandem etwas anbieten. Dieses Etwas ist es wert für dich, dass du dich seinetwegen erhebst. Segne einen Anderen. Biete einem Anderen etwas dar. Anstatt deine Hände zu ringen oder ein Taschentuch zu halten, lege deinen Jammer beiseite. Stehe davon auf. Der Zweck deines Lebens ist ganz entschieden nicht, dir über kleinen, ebenso nicht über großen Dingen den Kopf zu zermartern.
Selbstmitleid wird in etwa das sein, was ein Nagelbett ist. Lege dich keinesfalls auf eines hin. Sobald du bemerkst, dass du auf einem solchen zu liegen kommst, stehe auf. Mache dich an das Geschäft deines Vaters.
HEAVENLETTER # 4549 – 9.5.13 – Hearts in the World
HERZEN IN DER WELT
Gott redete:
Lasse es los, alles zu bewerten. Bewerten ist öfters das gleiche wie maßregeln. Bewerten ist oft verdammen. Es kann nur ein im Nachhinein Anzweifeln sein. Unbenommen der Richtung, die das Bewerten einnimmt, ob es auf einen selbst zu oder auf einen anderen zu gerichtet ist – es ist ein Spielverderber.
Andererseits wirst du gut daran tun, weder zu belobigen noch zu beurteilen. Beide sind unstatthaft. Würdige, wenn du würdigst, gehe aber sparsam damit um. Sei es nun Selbstrespekt, Selbstbeachtung, Selbstwertschätzung, Eigenstolz oder die eine oder andere Kombination dabei, was gerade bedacht oder wovon gesprochen wird – die Auffassung von Selbstwert enthält allerhand verschiedene Bedeutungen. Bewerten ist deinen eigenen Gesichtspunkt rechtfertigen.
Wer denn hätte ein Ego, sofern er fürwahr ein kräftiges Selbst-Empfinden innehätte? Wer denn würde Sich-Aufbauschen für nötig befinden und hielte es für erforderlich, irgendwen herab zu ziehen?
Wenn Ich dir anmute, dich selber zu lieben, meine Ich nicht dich selber hochloben oder nicht die eine oder andere Art aufgeblasener Sicht auf dich selber. Ich spreche von der Realität, von der Realität des Selbst. Indessen, was du als Realität bezeichnest, und was Ich unter Realität verstehe, sind nicht das gleiche. Es gibt Zeiträume, wann die zwei nicht weiter auseinander sein könnten.
Hier, Ich möchte dir etwas sagen! Lasse das Ego los, und du wirst nicht beurteilen. Was ist Bewerten denn anderes als eine Sache mit einer anderen in Vergleich setzen? In der Welt kann jedes mit jedem verglichen werden. „Meine Liebe ist eine rote, rote Rose.“ Dies ist eine Liebeserklärung. Sie ist entschieden triftiger als: „Meine Liebe ließ mich im Stich.“
Dass deine Liebe eine rote Rose ist, ist ein weitaus getreueres Bild von Liebe. Es ist mit aller höchster Sicherheit ein getreueres Bild der Liebe, die es dir gilt, zu verschenken. Liebe ist unbeschadet dessen, was du über sie denkst. Sie ist unbeschadet dessen, als was sich etwas herausstellte oder nicht herausstellte. Es ist mehr am Leben dran als dies oder das, worüber du Vermutungen anstellst.
Sobald du das Ego und seine Bollwerke beiseite lässt, gibt es nicht viel, wozu du nicht imstande bist. Das Ego ist der Vater von Grenzziehungen. Das Ego ist ein Grenzzieher par excellence. Vielleicht gibt es keinen besseren Grenzen-Leger in der Welt als das Ego. Was kann denn mit dem Ego, wie es sich in der Welt etabliert, gleichziehen. Vielleicht ist das Ego das Beste vom Besten, sprich, falls Grenzen überhaupt irgendwas Gutes sind. Das Ego mag den Preis darin erringen, der Beste unter den Schlimmsten zu sein. Fasse es nicht mit einer drei Meter langen Stange an. Gerate nicht in seinen Eskapaden zusammengefegt.
Es muss in der Tat das Ego sein, welches Grenzen herstellt. Was bemisst den Unterschied zwischen Habschaften, es sei denn das Ego? Was anderes als das Ego begann mit dem ganzen Konzept von Grenzen? Das Ego beurteilt. Das Ego hat die Bedürftigkeit fürs Bewerten im Blick. Das Ego ist wertlos, ausgenommen um andere Egos, jene sich selbst überlassend, stehen zu lassen. Das Ego lässt deinen Stolz anschwellen, oder es senkt ihn ab und gratuliert sich selbst.
Lasse Mich dich fragen: Sofern Alle mit Mir Eins sind, wieso bist du es nicht? Weswegen bist du sodann nicht der Geist des Weihnachtsgeschenks? Weswegen ist nicht jedermann jedem segensreich? Weswegen spähen Augen jemals? Warum wird irgendein Kind hinten zurückgelassen? Falls es hohe Tiere gibt, gibt es dann auch niedere Tiere? Wer ist ein Gewöhnlicher, und wer ist ein Königlicher? Was macht es dazu?
Was ist da sonst vorhanden, außer der Welt, außer der Oberflächen-Ebene des Lebens, um die Aussage zu tätigen, jemand sei einem ebenbürtig, und ein anderer sei es nicht.
Ohne Bewerten in der Welt, ist es da möglich, dass ein Mensch, der Anderen Schmerzen zufügt, dass ein Mensch, der Scherereien verursacht und der jedem als ein gefährlicher Bursche bekannt ist – ist es in einer Welt, die sich eher befleißigt, zu lieben denn zu urteilen, möglich, dass der Besagte sich nicht so aufführt, wie er es tat?
Und ist es möglich, dass dieser „schlimm Handelnde“ ein Wegweiser für euch ist, jemand, der mit dem Finger winkt und sagt: „Nein, nein, mache mich nicht nach. Du hast zu lieben. Du hast schlicht und einfach mehr Liebe aufzusuchen. Du hast das hochzuhalten, was vom Hochgehalten-Sein Nutzen zieht, und dein Anliegen soll sein, nicht mehr länger das aufrechtzuerhalten, was die Herzen in der Welt dichtmacht.“?
HEAVENLETTER # 4550 – 10.5.13 – Dream a Dream of You
TRÄUME EINEN TRAUM VON DIR
Gott redete:
Guten Morgen, all Meine Schöpfung! Was für ein schöner Tag liegt vor Uns! Es gab nie zuvor einen Tag wie diesen, und es wird nie noch einmal einen wie diesen geben. Natürlich, die Endlosigkeit, zu der dies spricht, ist neben der Endlosigkeit des Universums ein Tropfen im Eimer! Es scheint, Ich kopiere euch, Meine Kinder, wie ihr den einen Tag mit dem anderen, den einen Menschen mit dem anderen, des einen Leben mit dem des anderen in Vergleich bringt. Alle Leben haben im gleichen Feld der Unendlichkeit statt. Selbstverständlich, Endlosigkeit kann sich nicht in einem Feld aufhalten. Das weiteste Feld hat ein Ende, und Unendlichkeit hat kein Ende. Schrankenlos ist Endlosigkeit, und doch sieht es danach aus, dass du in ihr herumspringst, am Lachen oder am Heulen und dies und das aus ihr erwirkend.
Noch auch fällt ein Tag im Grunde genommen nicht vor, so wie man von sich begeben spricht. Was genau fällt vor? Vorkommnisse? All dies ist irrsinnig, oder etwa nicht? Unendlichkeit ist jenseits von Geist. Der Geist kann sie sich nicht ausmalen, selbst wenn er es versucht.
Wer wohl ist imstande, das gewöhnliche Leben in der Welt zu erklären, geschweige denn die Majestät der Endlosigkeit? Endlosigkeit ist derart großartig, dass das Wort Herrlichkeit oder Größe oder jedes andere Wort sie auch nicht nur annähernd zu beschreiben vermag. Endlosigkeit ist jenseits von Beschreibung.
Ebenso wenig reicht das Wort Endlosigkeit Selber an das heran, was sie ist. Das Wort selber und ein Teil der Sprechweisen greifen zu kurz. Endlosigkeit ist Alles. Endlosigkeit redet über Alles, welches in Alles hinein passt, und doch enthält Endlosigkeit genau genommen nichts. Weder Raum noch Zeit passen auch nur ansatzweise in Unendlichkeit. Wie können Zeit und Ort, welche nicht existieren, in die Nichtsheit der Allesheit hinein passen? Nicht einmal ein Hebelarm vermag die Unendlichkeit aufzukriegen, um eingebildete Zeit und eingebildeten Raum zu umfassen, und doch, und doch ….
Ah, gut, Wir bewegen uns im Kreis, in einer zirkulären Gestalt, die allem und der Natur vertraut und kenntlich gemacht ist, welche indes desgleichen nicht existiert, obschon sie erschaffen worden zu sein scheint.
Was für einen Tag auf der Erde kann man etwa als üblich betrachten? Die gesamte Anlage hier auf der Erde ist außergewöhnlich. Ihr könntet euch hinsetzen und eine ganze Lebzeit über Endlosigkeit nachdenken, und ihr würdet immer noch nicht so recht ihre Konzeption zu fassen bekommen. Ihr würdet euch natürlich außerhalb von euch nach Fakten umsehen. Der Fakt ist, dass Unendlichkeit inwendig in euch ist. Falls ihr Endlosigkeit erfassen möchtet, schaut nach innen, denn ihr seid Endlosigkeit Selbst. In der Sache gibt es kein zweierlei.
Wofür verrichten Wir demnach all dieses Mitteilen? Wieso ist Uns eine andere Stimme derart wertvoll, derweilen es, in einer gewissen Hinsicht, einzig Eine Stimme zum Sprechen und Eine Stimme zum Vernommenwerden gibt, und dies selbst, währenddessen es still ist? Was in aller Welt geht in dieser Welt vor? Wieso – das Leben ist allemal alles und nichts.
Worüber möchtest du jetzt gerne reden? Was möchtest du gerne wissen? Was gibt es, was du zu wissen hast, und wieso, meinst du, es zu wissen zu haben? Du bist ein Seinswesen. Du existierst. Was gibt es mehr für dich zu wissen?
Es gibt kein Wer, kein Was, kein Wo, kein Wann. Insoweit Seien Alles ist, was sonst existiert denn dann? Das einzige, was zu tun ist, ist SEIN. Seid wohlauf, ihr Seid-geliebten. Seid euer eigener Traum, der ihr, natürlicherweise, seid. Erfüllt euren Traum in diesem Fleck der Unendlichkeit. Erfüllt ihn bis zum Anschlag. Ein Baum leitet nicht Maßnahmen in die Wege. Er ist. Und dennoch trägt ein Baum Früchte. Und nicht anders du.
Trage die Früchte deines Traums. In der Erfüllung deines Traumes – segnet und beglückt dein Seien Alle. Seien ist mehr als Tun. Was denn schlechterdings tun, derweilen du das Tun bei weitem überflügelst? Ein Schöpfer schafft, und Träumer erschaffen, und die Schöpfung ist ein Traum vollauf aus sich selbst heraus.
HEAVENLETTER # 4551 – 11.5.13 – The Sun Shines Today
DIE SONNE SCHEINT HEUTE
Gott redete:
Die Sonne scheint heute, und das musst du ebenfalls. Es ist dein Privileg, dies ist deine Freude, und dies ist dein Los. An dir ist es, das Licht der Welt in all seiner Glorie auf die Welt selber leuchten zu lassen. An dir ist es, die Welt in all ihrem Glanz an den Tag zu legen. Wir können sagen, dass du das ausersehene Menschenseinswesen bist, dessen Aufgabe lautet, die Fenster der Welt auf Hochglanz zu bringen. Der Welt Fenster sind die Augen anderer Menschen. Und so beleuchtest du die Welt, sodass Andere die Welt sehen können, wie Ich sie sehe.
Und dies ist daher der Weg, um die Welt dir selber offenzulegen, und daraufhin, so einfach wie ihr es in der Redewendung ausdrückt: „Jiminy Cricket“, steigt die Welt in goldenem Licht auf. Du bist der Welt der Enthüller der Welt. Du bist der Eine, den Ich gesandt habe.
Obschon es zutreffend ist, dass ihr ein Schaulustiger auf der Welt seid – ein Zuschauer seid ihr nicht. Es stimmt, ihr seid ein Beobachter der Welt, ihr seid der Welt ein Zeuge, und es stimmt gleichwohl, dass ihr obendrein der Anheber des Schleiers seid, der die Güldenheit der Welt bedeckt zu halten scheint. Ja, ihr möchtet liebend gerne die Welt so sehen, wie Ich sie sehe, und demgegenüber besteht mithin euer Behuf bei der Bewandtnis, den Glanz der Welt zu sehen, darin, dass ihr den Glanz auf Andere strahlt. Was bringt es euch, eine schöne Welt zu sehen, es sei denn, ihr legt sie Anderen an den Tag. Wer möchte gerne eine schöne Welt, es sei denn, dass sie mit Anderen gemein ist? Eine schöne Welt nur für dich alleine, was bringt das irgendwem? Was bringt das schlechterdings dir? Bei allem im Himmel gibt es kein erstes und kein letztes. Es ist da der Eine, der Eine von dir.
Welcher Stern am Firmament möchte der einzige sein, der sein Licht leuchten lässt? Was für ein Spaß ist das? Welchen Nutzen hat das?
Du sagst entkräftend: „Was ist dann, Gott, von Anfang an der Nutzen von Einssein? Was bringt mein Eins Sein mit Dir? Ich weiß, dieses Einssein ist kostbar, und gleichwohl weiß ich, ich bin eine unter zahlreichen Persönlichkeiten auf der Erde.“
Nun gut, jetzt habe Ich zu sagen, auf der Ebene des Einsseins, der gegenüber du Zweifel hegst, auf dieser Ebene, da sind du und Ich und die Sterne gleichermaßen Eins. Dies ist die Pracht der Schöpfung. Eins sieht nach zwei aus. Demnach – unterdessen Unsere Rede sich auf die Erden-Ebene bezieht –, derweilen du auf der Erde am Spielen bist, liegt ein erklecklicher Wert in deinem Vertrautsein mit deinem Einssein. Einssein ist nicht einfach ein Zusatz, das verstehst du. Es ist die Eine Wahrheit. Es ist die Basis der gesamten Schöpfung. Es ist deine Basis. In Wahrheit seid ihr Eins, seid ihr nicht zahlreiche.
Demnach formuliere Ich in aller Gefälligkeit Meine Frage um:
Auf der Erden-Ebene – was bringt es da, der einzige Stern am Firmament zu sein? Die Wahrheit heißt, dass Sterne eine Reflexion von etwas Größerem als sie selber sind. Die Vielzahl von euch, so ihr alleine auf der Erden-Ebene lebtet, würde sich beraubt fühlen, die einzigen zu sein. Die Zahlreichen, die auf der Erde zum Leben in Erscheinung treten, würden sich beraubt fühlen, sofern die Eine Große Sonne am Himmel nicht andere Sonnen zum sie zum Glänzen Bringen hätte, sobald die Eine Große Sonne durch die sich vorwagende Dreistigkeit der Erde verdeckt gehalten wird.
Anders ausgedrückt, in der Zeitspanne eures Glaubens an die kollektive Illusion möchtet ihr gerne Gesellschaft um euch haben, und ihr möchtet Licht, wie es unaufhörlich erstrahlt. Ich zeige euch an, dass ihr – unter der Illusion von Vielen stehend – in Tränen ausbrechen würdet, wenn ihr das wärt, was ihr alleine sein nennt. Auf dieser Ebene, da ist Eins reichhaltig und voll. Allein ist da leer.
Also, ja, Eins ist die wundervollste Realität, und, ja, während Ich Eins sage, kommt dies von dort her, wo Ich lebe, und sobald Ich euch euer Empfinden von Einsamkeit zur Sprache bringe, schalte Ich absichtlich die Ebenen um, um eine Aussage deutlicher zu machen. Ja, du und Ich sind Wahres Einssein, unterdessen ihr euch in der Verkleidung befindet, ihr wärt ein vermeintliches Umherspritzen von Individuen auf der Erde, die andere Leiber für nötig befänden, um sich untereinander Gesellschaft zu leisten. Ich rede öfters – öfters als Ich dies nicht tue – zu eurem menschlichen Bewusstsein, geradeso wie Ich eurer Anhänglichkeit an das Einssein gut zuspreche. Ja, natürlich, Mir ist dies so etwas wie die Schlacht um Jericho, so Ich von dem Wunsch erfasst bin, die Mauern niederzureißen, die deine Sicht und deine Entgegennahme des Einsseins, der Wahren Realität, blockieren.
Ich jongliere mit den zwei vermeintlichen Realitäten, um Mein Argument merklich vorgetragen zu bekommen.
HEAVENLETTER # 4552 – 12.5.13 – Bless this World
SEGNE DIESE WELT
Gott redete:
Wie liebreizend ist ein Tag, dem du, dank deines In-Ihm-Seins, Liebe eingepflanzt hast. Bis zu diesem Tag hast du der Liebe dazugetan. Bis zu diesem Tag hast du die Erde und alle Bewohner auf ihr gesegnet, eine jede Kreatur, jedes Mineral, jeden Menschen. Auf diese Weise gehst du jeden Tag in den Himmel ein und erfasst etwas von ihm, um es jedermann darzureichen. Dies ist auf Mein Geheiß.
Segne heute diese Welt kraft deines Seiens in ihr. Segne mit gutmütiger Verträglichkeit. Beglücke mit deinem innigen Verlangen, zu segnen. Segne diesen Tag mit gutem Glück. Segne diesen Tag, weil in deinem Geist Segnen das Zuvörderste ist.
Lasse Mich jetzt hören, was du diesem Tag mit einem jeden deiner Atemzüge gerne verleihen möchtest:
„Was möchte ich am heutigen Tag für Gottes schöne Erde? Was möchte ich schenken? Ich möchte gerne Wohlwollen auf dieser Welt aussäen. Möge ich, mit meiner DNA, gute Saaten ausbringen. Möge ich Liebe säen. Möge ich Dankbarkeit säen. Möge ich einem Jeden die Wohltat des Bedenkens überreichen. Möge ich in Gottes Namen Segen um Segen säen. Möge ich einer sein, der segnet und beglückt.
Was das Einfahren angeht – alles was ich auf dieser Erde ernten möchte, ist Zunahme im Geben. Für eine jede gesegnete Wohltat, die ich gebe oder miterlebe, möge ich die Huld hinzuerwerben, zweimal mehr und noch mehr zu geben. Alles, worum ich bitte, ist, der Welt ein bescheidener beglückender Segen zu sein. Ich möchte gerne die Welt und einen Jeden in ihr in die Höhe heben. Und so möge ich die Welt erheben. Wieso nicht? Mein Wunsch ist es, mich über alle meine Gedanken um die Bewandtnisse, was ich gerne möchte, zu erheben, da ich mir jetzt darüber im Klaren bin, dass, was ich am meisten von allem möchte, lautet, Gott ein Segen zu sein, und daher segne ich Seine Kinder, und ich gebe mir Auftrieb.
Wann immer ich eine Gelegenheit erblicke, Fehler zu finden oder aufgebracht zu sein, möchte ich mir wieder Auftrieb geben, denn wann war meine unliebsame Unverträglichkeit dem Willen meines Vaters dienlich? Wann war mein Ablassen und Abreagieren von Selbstsucht jemals jemandem hilfreich, am allerwenigsten mir selber? Von jetzt ab – sobald ich ein Missbilligen empfinde, werde ich etwas aufsuchen, was zu lieben ist, und ich möchte dieses Lieben und Mögen verstrahlen. Und, oh, wie möchte ich mich selber gernhaben dank dessen, näher an Gott und näher an Seinem Willen zu sein. Oh, möge ich doch Seine Segnungen allen zusenden, die nach Seinen beglückenden Wohltaten lechzen. Nunmehr erkenne ich, dass es jedermann – dem Vertrauensvollen wie auch dem Nicht-Vertrauensvollen – sehnlichst nach Gottes Segnungen ist.
Ich fasse jetzt einen Beschluss, allen, denen ich begegne, ein Segen zu sein, dem Frosch ebenso wie dem Prinzen. Möge ich mein Licht auf die ganze Schöpfung Gottes leuchten lassen. Alles, worum ich Gott bitte, ist, dass Er mir helfe, meine Liebe, alle meine Liebe, und nichts als Liebe, zum Ausdruck zu bringen. Ich möchte Gottes Liebe sein, wo immer ich bin, was ich auch tue und mit wem ich auch zusammen bin. Ich möchte gerne, dass die Schritte, die ich nehme, die Schritte sind, die Gott nehmen würde. Lasse mich das Konzept ‚Gemacht in Gottes Liebe‘ hellauf und vollauf bei mir führen. Lasse mich ein jedes innige Vorhaben Gottes erfüllen.
Wie kommt es – niemals dachte ich bisher daran, Gott und alle Seine Schöpfung mit einem jeden Atemzug von mir zu segnen?
Von jetzt an mache ich den besten Gebrauch von meiner beschiedenen Zeit auf der Erde. Mein bester Gebrauch ist Gott dienen. Und daher, möge ich Deinen Willen, Gott, erfüllen.
Von jetzt an hege ich, was das Höchlichste und Wahre in mir ist, und das, lieber Gott, bist Du.
Von jetzt an bin ich ein ausgewachsener Botschafter Deines Willens.
Von jetzt an höre ich auf das, was Dein Wille für mich ist.
Von jetzt an möchte ich verlorengegangene Zeit wiederwettmachen, denn alle Selbstsucht ist Auslassen.
Von jetzt an bin ich ein williger Diener Gottes.
Von jetzt an ist Gottes Wille zuvorderst in meinem Sinn.
Von jetzt an bin ich Dein.
Von jetzt an gehöre ich mir nicht mehr länger selber.
Von jetzt an bin ich Gottes Wille.“
HEAVENLETTER # 4553 – 13.5.13 – In the Courtyard of God’s Truth
IM HOFRAUM DER WAHRHEIT GOTTES
Gott redete:
Man sagt und du hast es gehört: Alles, was ist, ist dieser Moment. Alles, was existiert, ist dieser Moment.
Dieser Augenblick ist Endlosigkeit und Ewigkeit. Schön ist dein Kommen zu der völligen Erkenntnis dieser Realität der Endlosigkeit und Ewigkeit – zwei Seiten derselben Medaille.
Unendlichkeit und Ewigkeit ziehen durch die Zeit einen Strich und verwerfen sie. Zeit kann in Zeitlosigkeit allfällig nicht existieren.
Ohne die Existenz von Zeit besteht nicht mehr länger die Möglichkeit, zu leiden. Leiden kommt entweder von der Vergangenheit her, selbst von der Vergangenheit von vor einem Augenblick, oder es kommt von der Furcht vor der Zukunft her. Ebenso wenig vermag Zukunftsangst allfällig in der Realität zu existieren, von der Wir soeben reden. Jetzt eben im Augenblick – das ist ausgeglichen sein, das ist die Ruhe selbst sein.
Wo Unendlichkeit und Ewigkeit existieren, existiert Zeit nicht, damit sowohl Vergangenheit als auch Zukunft in ihr existieren könnten. Keine der beiden können in der Ewigkeit existieren. Nicht ein Anschein von Zeit kann existieren. In der Realität kann das Aufschneiden von Ewigkeit in Zeit einfach nicht sein, ebenso wenig kann das Konzept von Zeit rundum verlautbart sein und an ihm festgehalten werden.
Du wirst dir der Existenz der Realität gewahr, gewahr in dem Sinne, dass du Unendlichkeit und Ewigkeit lebst, und Zeit in all ihren Variationen – in letzter Sekunde, schwer hängende Zeit, Zeit, die rasch vergeht, Zeit, die langsam vergeht, Zeit, die voranschreitet, und so weiter – Zeit kann ganz einfach nicht existieren und existiert nicht. In der Realität, von der Wir reden, vermag Zeit nicht konkrete Formen anzunehmen, genauso wie ihr euch derzeit der Endlosigkeit und Ewigkeit so ziemlich nicht gewahr seid. Ihr seid außerstande gewesen, Endlosigkeit und Ewigkeit in eurem Handteller zu halten.
Ohne die Existenz von Zeit gibt es die Möglichkeit von Angst nicht mehr. Wo sollte Angst existieren mögen, wenn Zukunft nicht existiert, wenn Zukunft nicht existieren kann? Und wo könnte ohnedies verflossene Angst existieren? Mehr noch, es gibt weder Zeit, damit Furcht in ihr existiert, noch ist ein Raum für sie zugegen. Es gibt keine Zeit, keine Angst, keinen Ort.
Ohne Zeit und Raum, wo können da Einbußen existieren? Oder Beklagen? Oder Vermissen? Oder Haben zu haben? Oder Eigentum? Oder Fluten oder Schlammlawinen? Oder Tod? Die Wahrheit ist, Leben ist Endlos und Ewig. Dies ist absolut. Du zweifelst, und doch ist diese Absolutheit jenseits eines Schattens des Zweifels.
Wahr bist du. Du bist Wahrheit. Endlosigkeit und Ewigkeit laufen durch deinen Blutstrom. Es gibt nichts außer Wahrheit und der Ganzen Wahrheit. Zeit kann nicht in Wahrheit hineingequetscht werden. Zeit kann weder hineingequetscht werden, noch kann sie einen Deut an Wahrheit auffüllen. Unendlichkeit und Ewigkeit sind von solcher Erhabenheit. Ich möchte das Einssein von Unendlichkeit und Ewigkeit Wahrheit nennen. Einzig Einssein ist Wahrheit, und Einssein ist, in Wahrheit, das Leben Insgesamt, des relativen Lebens unbenommen, einerlei wie das relative Leben deine Gedanken über es einholt und in Beschlag nimmt. Die Eine Wahrheit existiert, und die Wahrheit ist Einssein. Möge die Herrlichkeit des Einsseins als die Wahrheit leben, mit der du vertraut bist.
Lasse Ich hier die Liebe aus? Unmöglich, da Liebe ein anderes Wort für Einssein ist, und doch, einerlei wie viele Wörter für Einssein zuhanden, Einssein alleinig ist, und Einssein Allein wird sich selbst gerecht. Einssein ist Selbst. Einssein ist Ich Selbst, in welchem du bist, und von dem du als etwas Notiz nimmst und das du in Bausch und Bogen liebst, selbst wenn du nicht dauernd imstande bist, deinen Finger auf die Wahrheit zu legen oder sie dir zu vergegenwärtigen.
Komme demzufolge jetzt im Augenblick näher zu Mir. Komm und setze dich in Meine Nähe. Wirf all den Wust hinaus, an dem du dich gegenwärtig festklammerst, um dich selber, Meine Geliebte, Mein Geliebter, vom näher an Mich Herankommen abzuhalten. So nahe, und dennoch so fern. Selbstverständlich reden Wir nicht davon, dass du auf Außen-Grenzen zulangst, denn es gibt dort natürlich keine Grenzen, wo schlechterdings ein Überbleibsel an Äußeren Grenzen zu existieren vermag.
Es gibt kein Missfallen, keine Getrenntheit im Hofraum Meines Herzens. Ich spreche zu dir, zu Meinem Einen Herzen, welcher unter einem Namen läuft, der nicht, und sei es auch nur anfänglich, in der Lage ist, die Wahrheit von dir anzugeben.
HEAVENLETTER # 4554 – 14.5.13 – The Children of God’s DNA
DIE KINDER DER DNA GOTTES
Gott redete:
Ja, gewiss, du kannst zu viel denken, und, ja, bisweilen bedenkst du gar nichts. Was für eine Kombination vielerlei Muster die Kinder Meiner DNA doch sind.
Übermäßig viel denken ist wie den Brotteig zu viel kneten. Es gibt da einen Punkt, bei dem es kein Zurück mehr gibt, oder einen Punkt beim Kneten, der nicht nur unproduktiv sondern zudem kontraproduktiv ist. Zu viel kann ein Minus sein.
Es ist nicht so, dass du im Voraus die geeignete Dauer zum über dies oder das Nachdenken kennst. Wisse ebenso, dass du schlechterdings überhaupt nicht zu denken oder dem Denken einen Gedanken zu leihen hast, denn in dir gibt es eine Quelle, die es nicht nötig hat zu denken. Diese Ressource inwendig in dir kommt ganz gut ohne Einmischung von deiner Seite aus. Dein bewusstes Denken wird nicht dermaßen benötigt, wie du öfters denkst. Dies soll dir nicht den Rat erteilen, gedankenlos zu sein, insbesonderenicht im Hinblick auf deine Rolle bei Anderen.
Diese besondere Kraft, die du hast, hat allerhand Namen erhalten. So etwa – Einsicht, Instinkt, Intuition, Natur, das Natürliche. Sie wird auf ein Darauf-Eingehen, was zu dir unterwegs ist, warten, so wie du auf die Ankunft eines Briefes oder auf den Beginn eines Spieles warten wirst. Man hat es wohl als deiner Nase oder deiner Ahnung folgen bezeichnet. Mal wird es Geführtwerden genannt, oder dass einem ein Zeichen gegeben wird, oder Zufall, oder schlicht Schicksal. Von irgendwoher kommt Weisung, und alles, was du zu tun hast, ist den Stab aufnehmen.
Es liegt ein erklecklicher Wert darin, zu lauschen, zu beobachten und zu wissen, dass dich irgendwas rühren wird. Du siehst oder hörst etwas, und es rührt etwas in dir. Die Antwort liegt stets voll und ganz in deinem Inneren. Du wirst dich nicht auf die Suche nach ihm zu begeben haben. Es ist mehr im Stile von eine Lösung oder eine Anweisung sich selber zum Ausdruck bringen zu lassen.
Wir könnten dies mit dem Auffinden einer Goldader vergleichen. Du kannst überall graben, oder du kannst unvermittelt auf sie stoßen. Gleichwohl bist du dir gewahr, dass du auf sie gestoßen bist, während ein Anderer die Zeichen übersehen haben mag. Vielleicht hast du die Zeichen ein andermal übersehen.
Das ist klar, es ist nicht so, dass du im Bett liegst und wartest, dass sich das Leben begibt. Du stehst auf und gehst raus. Du bist nicht passiv. Du wartest nicht auf jemanden, der dir dein Haus baut. Gleichzeitig hast du nicht ein Aggressor zu sein oder Rom in einem Tag zu errichten oder dein Heim der Wildnis zu entreißen. Du kannst im Voraus wissen, dass das, was du dir sehnlich wünschst, liebend gerne zu dir kommen möchte. Des Öfteren kommen Antworten aus eigenem Antrieb, sobald du dich am wenigsten schwer tust.
Fantastische Erfindungen rührten keineswegs von Kraft her. Man stolperte über sie. Menschen haben Goldadern aufgefunden. Es kann sein, sie haben nicht einmal nach ihnen gesucht. Gutes entspringt Arbeit, und dennoch ist Sich-Abmühen nicht besser als Funde machen. Eine Lösung kann zu dir her kommen. Das Leben kann leicht sein. Du hast nicht herauszureißen, wonach du suchst.
Dein Herz hat seinen Haupt-Erzgang inwendig in sich. Dein Herz kennt eine Menge, und es kennt auf zahlreichen Ebenen eine Menge. Entsinne dich deines Herzens. Entsinne dich, dein Herz kann dich zu ihm hin klopfen, zu was auch immer, wonach du dich umblickst und wovon du noch nicht recht weißt, dass du dich nach ihm umsiehst.
Eine angeordnete Ausstattung im Universum trägt deine Strebungen aus deinen Gedanken zusammen und listet alsbald eine Aufstellung auf. Danach, nicht anders wie bei einer Liste, geht diese Ausgestaltung innerhalb des Universums für dich Einkaufen.
Manchmal erreichen dich Geschenke in seltsam ausschauenden Paketen, und deinem Ansinnen, sie abzulehnen, wäre indes gut beraten, dabei nicht allzu rasch vorzugehen. Dein Herz und deine Augen sind angelegt, offen zu bleiben. Erteile deinem Geist den Rat, die Türen für eine unerwartete günstige Gelegenheit offen zu halten. Halte unentwegt zahlreiche Zufahrten offen. Alles, wonach es dir sehnlichst ist, wartet womöglich an einer Hintertür, oder ist deiner Sicht verborgen, deiner Sicht verborgen, da du nach ihm Ausschau, es habe in einer bestimmten Weise anzukommen, hieltst, selbst obschon es bereits ungesäumt vor dir in einer anderen Gestalt eingetroffen ist. Wacht auf, Kinder Meiner DNA.
HEAVENLETTER # 4555 – 15.5.13 – God’s Handmaiden
GOTTES MAGD
Gott redete:
Du bist wie ein schönes Diadem, das Mich krönt. Du bist Meine krönende Glorie. Du bist die Freude des Himmels und die Erfüllung Meines Herzens. Unsere Herzen reichen sich aus. Unsere Hände reichen sich. Wir sind in Liebe eingetaucht, und so sind Wir Eins.
Ich gerate nicht in deine Scherereien untergetaucht. Ich bin Mir derer gewahr, und doch erkenne ich sie als das, was sie sind, als Strähnen unvollständigen Verständnisses. Wir könnten sagen, dass deine Versenkung in Schwierigkeiten wie der Beitritt in die Armee ist. Das Heft deines Lebens wird in die Hand genommen. Du bist nicht mehr länger der Handelnde, der du vormals warst. Du hast dich ins Militär begeben. Du befindest dich in ihm, und alldieweil schlägst du dich mit dem herum, worin du dich hineingezogen siehst. Oh, du wärest so glücklich, wenn du bloß nicht in der Armee wärst. Wärst du nicht in ihr, so könntest du die Haare so lang tragen, wie du es möchtest. Du könntest reisen, wann und wohin du möchtest. Und du hättest keine Waffen bei dir zu haben oder könntest nicht verwundet werden.
Und so trägst du ein Armeebarett. Du schließt dich der Armee an, und die Armee verfolgt dich mit. Du bist jetzt in der Armee. Du bringst dich jetzt in einem Fass voller Unannehmlichkeiten zu. „Hilfe, holt mich da raus“, schreit dein Herz.
Und dir scheint es, die Drangsal ende nie. Just während du meinst, du seist von der Armee freigesetzt, wird deine Stationierungszeit verlängert.
Und so scheint das Leben eine Rückwirkung nach der anderen zu sein. Du wienerst deine Schuhe. Du salutierst prompt und professionell. Du durchmisst allerhand Stationierungszeiten in dem Gewahrsein, dass du der Armee hörig seist.
In deiner Denkweise ist ausgewiesen, du habest dich zu Schwierigkeiten verpflichtet und kommest von ihnen niemals wirklich los, oder nicht für längere Zeit. Nicht nur das, du wirst an die Front geschickt. Du hast das Gefühl, du stehest gleichsam bei dem Krieg in der Schuld, du seist ihm verpflichtet, und mithin bleibst du in ihm und trägst die Uniform.
Tatsache ist, dass du die ganze Zeit über um Schwulitäten herum kommst. Und doch kannst du die Plagen nicht aus deinem Sinn und aus deinem Herzen herausbekommen. Unruhe liegt fortwährend auf deinem Geist. Du wartest auf die nächste Hiobsbotschaft.
Was wäre, falls du die Schwierigkeiten aus dem Fenster heraus lassen könntest? Was wäre, falls du nicht die Magd von Scherereien wärest? Was wäre, falls du mächtiger als Drangsal wärest? Was wäre, falls du Schwulitäten nicht Schwulitäten nennen würdest? Was wäre, wenn du sie als Verkomplizierung bezeichnen würdest und ein Gespür davon hättest, dass du sie kompliziert machst? Sofern Schwierigkeiten herankommen, gehen sie dann nicht auch wieder?
Du hast Plagen ausgehalten und du bist aus ihnen hervorgekommen, und selbst dann – dein Geist ist sorgenschwer. Dein schönes Herz steht immer in den Startlöchern für mühevolle Ungelegenheiten.
Ungemach wird gleichsam zu einem erwarteten Gast geraten sein. Du weißt, Ungelegenheiten werden kommen, bloß weißt du nicht wann. Du kannst sie zu jeder Zeit erwarten.
Was sollen Wir mit deiner Beziehung zu Scherereien anstellen? Laut der Sicht der Welt scheint es unmöglich, sie auszuschließen. Du kannst dich gegen das, was die Welt Scherereien nennt, verbarrikadieren, und doch scheinen sie gleichwohl einen Weg herein zu finden.
Gibt es etwas anderes, dem wir den Namen Schwierigkeiten geben könnten? Alles in allem, sie sind keine Schuld. Sie sind keine Verpflichtung, und dennoch scheint es, sie setzen ihren Kopf durch.
Was ist nicht Sorge für euch, Meine Geliebten? Gebt es zu, manchmal ist morgens aufstehen für euch eine Mühe. Kochen ist für euch eine Ungelegenheit. Salat zubereiten ist eine Bemühung für euch. Dennoch wisst ihr ohne Weiteres, dass ihr davon nicht in die Pflicht genommen sein müsst, und dass ihr es nicht dauernd seid. Was einstmals ein großes Problem war, scheint euch jetzt wie nichts. Was wäre, falls ein laufendes Ungemach nicht so groß wäre, wie es den Anschein hat? Ist es möglich, dass das, was ihr Ungemach nennt, unter einem anderen Namen geführt und bezeichnet werden könnte? Lektionen-Erteilt-Bekommen ist ebenfalls nicht eine so tolle Aufschrift.
So wie sich die Dinge zumeist darstellen – Schwierigkeiten ist ein Ruf zu den Waffen. Es gibt unterschiedliche Stellwerte plagender Sorgen. Der eine ist riesig, und ein anderer ist schlicht lästig.
Ist es möglich, dass es euch hilfreich wäre, euch zu vergegenwärtigen, dass ihr es, was auch immer an Ungemach (dasjenige, was ihr als Ungemach bezeichnet) herannaht, begleichen werdet, und dass seine Auswirkungen sich verziehen werden und dass ihr unentwegt, ein Liedchen pfeifend, euren Weg weiter laufen werdet?
HEAVENLETTER # 4556 – 16.5.13 – Out of Bondage
DER KNECHTSCHAFT LEDIG
Gott redete:
Wickle eine Liebe-Decke von dir um dich. Segne dich selbst. Führe dich selber bei dir selbst ein. Gib dir selber eine gute Empfehlung. Alles, was du zu tun haben wirst, ist die Wahrheit sagen. Es ist kein Phantasiegespinst, dass es an dir ist, dich selber zu lieben, und dass du jemand bist, der es wert ist, ihn zu mögen.
Einerlei was du getan haben oder nicht getan haben magst, du bist jemand zum Lieben. Vielleicht hast du zunächst dir selber deine Übertretungen zu vergeben. Alle Vergehen durch Tat oder Nicht-Tat gehören gesegnet und getilgt. Packe sie in eine Liebe-Decke ein und wirf sie zum Himmel hoch, um sich dort auflösen zu mögen, oder, falls dir das lieber ist, wirf sie ins Meer, oder vergrabe sie und übergib sie der Erde. Du tust dies mental.
In was für eine Decke möchtest du in deiner Vorstellung jene gestückelten Irrtümer aus der Vergangenheit gehüllt sehen? Oder, schau, falls dir das lieber ist, du kannst jedes Bruchstück getrennt wegwerfen. Die Sache ist die, dass du mit ihnen durch bist. Ende. Futsch. Haben sie dein Herz nicht zur Genüge heruntergezogen? Du hast von der Zeit an, als du Kind warst, Fehler aufbewahrt und behalten.
Komme, lasse das Kind los, das du warst. Lasse jenes Kind gehen. Möchtest du heute gegenüber einem Kind so hart sein, wie du es gegenüber dem Kind bist, das du einstmals warst?
Ich spreche dich frei. Ich entlaste dich als ein Kind, und Ich spreche dich jetzt frei, und Ich spreche dich jetzt von jedweder Gedankenlosigkeit frei, die in der sogenannten Zukunft auftauchen könnte. All dies ist unbestreitbar. Falls Ich es tilgen kann, weswegen kannst du es nicht?
Was auch immer du gegen dich aufbringst, es war bestenfalls ein böser Traum. Du besetzt dich mit der Rolle des Fehlerbegehenden. Nunmehr suchst du dir eine andere Rolle aus. Jetzt triffst du die Wahl, dir Gewahrsein auszusuchen. Du triffst die Wahl, dir Bedachtheit auszulesen. Nunmehr wählst du Barmherzigkeit, und das schließt Erbarmen mit dir selber ein. Nun hältst du ein, irgendetwas gegen dich selber aufzubringen. Nunmehr bescheidest du, dich selbst frei zu setzen. Du hast dich lange genug für Missetaten angekettet.
Nimm in deinem Geist einen Waschlappen und wasche dir dein Gesicht mit diesem in warmem Wasser ausgespülten Tuch. Wasche dir dein Gesicht behutsam. Spüle diesen Waschlappen aus und wasche es noch einmal. Wasche dein Herz. Befreie es von Schmutz, der ohnehin nie hierhin gehörte. Wasche dein Herz von allem aufgehäuften Splitt oder Schmiere ab. Mein Wille geschehe.
Die Zeit ist da, die Geisel der Schuld los zu lassen. Du magst gedacht haben, Schuld rühre von deinem Höheren Selbst her. Das tat sie nie. Sie kam von jenem herumprellenden Ego. Das Ego machte deine närrischen Fehler zu ernsthaften Vorkommnissen. Das Ego machte deine Fehler, große wie kleine, zu kapitalen Verbrechen. Selbstverständlich ist es vor Gericht nicht so, dass du aufstehen und sagen kannst: „Euer Ehren, Ich habe einen Fehler gemacht. Es tut mir leid.“ Das wird dich bei Gericht nicht freisprechen. Du befindest dich bei Mir nicht vor einem Gericht. Du bist an einem Liebe-Hof, und du musst Meine Menschen frei und los lassen. Das Ego hat Meine Kinder lange genug in Knechtschaft gehalten. Diese Sache muss ein Ende haben, und du, du, der du hier Meine simplen Worte liest, sollst ihr ein Ende setzen.
Heute bist du angehalten, ungebunden deiner Wege zu gehen, und auf diese Weise setzt du die Welt frei. Du gehst von der Vergangenheit befreit und der Zukunft ledig, und bindest all die Bande an die Erde los. Auf diese Weise lässt du Meine Menschen los. Zunächst dich selbst, und dann tritt das bei den Anderen automatisch ein.
Du hast einen Trend losgetreten. Du weißt, auf welche Weise Trends Anklang finden. Du wirst ein Modemacher sein. Du wirst das vollenden, wonach es Mich so lange verlangte, es ausgerichtet zu bekommen – den Anbeginn von Freiheit für Alle auf Erden.
HEAVENLETTER # 4557 – 17.5.13 – Into God’s Love
HINEIN IN GOTTES LIEBE
Gott redete:
Ich übergebe mich den Armen Gottes. Ich übergebe mich dem Trost der Arme Gottes. Ich lege meine Streitwaffen nieder. Ich ergebe mich. Endlich begreife ich, was ergeben ist. Im Preisgeben verschmelze ich mit Gottes Liebe und nehme keine Behelfsmittel zurhand. Ich erhole mich von Schlingen und Pfeilen. Ich entspanne in Gottes Liebe hinein. Ich widersetze mich nicht mehr Gottes Liebe. Ich heiße sie willkommen. Ich umarme sie. Ich lüge mir nicht mehr in die eigene Tasche, ich hätte Dornen oder die einen oder anderen Schutzeinrichtungen an mir. Ich benötige keine Abschirmung. Falls es in dieser Welt einen Schutzschild gibt, ist es Gottes Liebe.
Von jetzt an bejahe ich, dass ich in Gottes Armen geborgen bin. Ich bin in Gottes Herz sicher. Ich bin die Liebe Gottes. Ich ergebe mich. Ich gebe das Fechten auf. Ich verschmelze in Gottes Liebe und nenne sie mein eigen. Ich bin eine Widerstrahlung Gottes. Es ist Gott, dem ich mich nunmehr preisgebe. Ich gebe all das auf, was mich hemmt. Ich begebe mich in Übereinstimmung mit Gott, und dies meint, in eine Linie mit Gottes Liebe.
Was habe ich getan, als ich mich mit Affronts einfluchtete? Woran glaube ich wirklich? Glaube ich an Ärger mehr, an den meinen oder an den Anderer, denn ich an Gottes Liebe und an Gottes Wille für mich glaube? Gottes Wille für mich ist, bar der Angst zu sein. Der Furcht ledig, habe ich keine Waffen bei mir, und ich bedarf keiner Rüstung. Gott ist mein Schild. Er ist mein Licht. Ich bin Sein Licht. Er hat keine weiteren Beschüsse nötig. Ich sinke in Gottes Liebe. Nichts, nichts kann uns auseinander halten.
Belanglosigkeiten oder an der Oberfläche Liegendem werde ich nicht mehr einräumen, mich rauh zu scheuern. Ich hatte genug, genug davon. Ich bin in den Krieg gezogen, derweilen ich in meinem Herzen hätte Gott tragen können. Wie widersinnig von mir, mein Herz mit Minderem denn Gottes Liebe zu füllen. Ich möchte nicht mehr länger mein Herz bis zum Anschlag mit empörenden Gewalttätigkeiten auffüllen, was mir weder Hand noch Fuß hat. Ich war bei diesem oder jenem nicht bei Sinnen. Ich füllte meinen Geist mit leerem Geschwätz. Ich füllte meinen Geist mit Bodensatz, und gestattete es meiner eigenen Feindseligkeit, auf mich einzustürmen. Gott wollte mich in die Höhe heben, und ich begehrte gegen Liebe auf und habe stattdessen Verwundungen und Affronts eingenommen.
Ich wusste nicht, was ich tat. Jetzt, anstelle von Hinsichten auf Affronts oder Ungerechtigkeiten, jetzt sehe ich, wie ich mir das, was ich fürchtete, aufgelesen habe. Was mich bestürmte, war meine eigene gemeine Ungnade. Ich häufte sie auf. Ich strich mich dick mit Bestürzung ein wie mit einem Rasierschaum. Ich schabte Liebe weg. Es ist meine eigene Liebe, die ich abrasierte im Namen von Selbstgerechtigkeit, eine hochtrabende Benennung für die Kleinheit des Ego. Ich dachte, ich erwiese mir selber Ehre. Ich dachte, mir sei es angelegen, ein Ausgleicher zu sein. Ich dachte, meine dünne Haut sei die wichtigste Sache in der Welt. Ich büßte meine Sicht auf meine höhere Natur ein, und suchte stattdessen nach Gerechtigkeit, so, als hätte ich darin recht, das Empfinden zu haben, dass mir Unrecht getan worden sei.
Ich schnappte mir die Schlacke verletzter Gefühle – meiner eigenen – vor dem Gold der Liebe. Ich sehe es jetzt. Ich gestehe es jetzt zu. Nun lege ich Kränkung hinter mich. Ja, es wird mir klar, wie ich Kränkung, vor Gott rangierend, Zusagen erteilte. Ich billigte, dass Rechtfertigung vor Gottes Liebe rangiert. Meine Haltung war befeuert von der Auffassung, dass mir etwas, dass meinem Ego Willfährigkeit geschuldet sei. Mir war königliche Behandlung geschuldet, so, als sei mir Anerkennung geschuldet, derweilen ich mir selber nicht einmal den Tribut der Liebe für Gott zollte. Nein, ich war allzu geschäftig damit, nichts zu erfassen und es als das mir rechtmäßig Zustehende zu bezeichnen. Ich bekam es allemal als richtig heraus, was meine gerechten Nachspeisen waren. Sie hielten nichts in meinen Händen und sie hielten Gefechtsnarben in meinem Herzen bereit.
Nun schlage ich jenes alte Buch zu, und nun öffne ich mein Herz. Ich betrachte das Leben nicht mehr länger von einem Trutz-Fort her. Jetzt betrachte ich das Leben, so ich mit meinem Herzen in Übereinstimmung mit Gottes Herzen meiner Wege gehe. Dies ist hinlänglich. Dies ist es, was ich mir vom Leben nunmehr erbitte. Dies ist es, was ich mir jetzt wünsche. Ja, ich steige zu Gottes Herzen empor, und nun habe ich teil an Gottes Herz, und Sein Herz ist mein.
HEAVENLETTER # 4558 – 18.5.13 – Together
GEMEINSAM
Gott redete:
Diese Bewandtnis bei Meinen Kindern, Menschen in zwei Partien aufzuteilen, muss ein Ende haben. Sofern du an Menschen denkst als sie und du, als eine übergeordnete Gruppe und als eine nachrangige Gruppe, sonderst du dich von Anderen ab, und sonderst du Andere von dir ab. Du drängst sie aus deinem Herzen auseinander.
Ja, Ich verstehe das, die Worte du und sie und derartige Ausdrücke sind Redeweisen, sie sind in die Sprache eingebaut, und es ist wohl unhandlich, darum herumzukommen. Dennoch gibt es Zeiten, wann du das kannst, und es ist leicht und es klappt. Du hast bloß daran zu denken. Es gibt kein sie. Alle sind Eins. Alle sind Eins mit Mir, warum nicht Eins mit dir?
Stelle dich und deine Ideen nicht auf ein Podest. Sei vorsichtig damit, dass du dich als eine Autorität hinstellst, dass du es besser wissest als andere, oder dass es nur eine Denkweise gebe, und sie sei die deinige.
Währenddessen du jemandem einen Rat erteilst und mit ebensolchem Reden fortfährst: „So machst du es nun“, bist du geneigt, dich selber als Autorität hinzustellen. Du sagst an: „Ich weiß, wie das gemacht gehört. Du nicht. Ich bin eine große Autorität, und du nicht.“
Es ist besser, das Wort wir zu gebrauchen als das Wort ihr. Dies kennzeichnet dich und den Anderen als Eins. Du kommst nicht daher, als seist du der Weise, und als sei dein Gegenüber derjenige, der Rat nötig hat.
Sage wir, und du wirst sehen, wie du Brüderlichkeit großziehst. Du stehst auf dem gleichen Grund. Du magst es besser wissen oder du magst es nicht besser wissen als ein Anderer. Nun möchte Ich dir eine Technik mitteilen, um dich selber auf der gleichen Seite wie ein Anderer aufzuhalten, und nicht überlegen, ebenso wenig nicht federführend zu sein. Zwei Menschenherzen schließen sich in einem Verständnis zusammen. Es ist für dich eine gute Idee, dies zu befolgen.
Du bemerkst, Ich sage du, und Ich sage Ich, und, ja, Ich unterweise dich, und, ja, Ich gehe davon aus, dass Ich von einem umfassenderen Feld des Verstehens her komme, und Ich weiß, dass du recht wahrscheinlich vernimmst, was Ich sage, und es begrüßt, worin Ich dich einübe. Jetzt möchte Ich Wir sagen. Wir können davon ausgehen, dass ihr hier als Eins es Mir vergönnt, vor euch als einer Hörerschaft zu reden. Wir können davon ausgehen, dass ihr hier vor Mich hin tretet mit einem offenen Herzen und offenen Ohren, bereit, Mir zuzuhören. Wir können davon ausgehen, dass ihr hierher kommt, um etwas zu erlangen, und dass ihr etwas hinzugewinnen werdet.
Ja, sobald ihr daran denkt, dann formt – wenn ihr dazu imstande seid – Begriffe von Getrenntheit in das Einssein der Herzen um.
Und, ja, selbst während Ich euch Ratschläge erteile, setze Ich euch sozusagen auf Meinen Schoß. Selbst während Ich euch einen Rat gebe, umschließt Uns die Ausstrahlung Unserer Liebe. Einssein ist in Meinem Seien das Zuvörderste. Ja, Ich komme zu Mir Selber, um in der Form von euch hinzuzulernen.
Im Umgang mit sogenannten Anderen, dort sage wir, und gehe alsbald mit offenen Armen auf den Anderen zu. Wir ist eine Art Uns die Hand Reichen. Lasst Uns einander die Hand geben, dass Wir gemeinsam hier sind zu dem Zweck, zum Einssein zu wachsen.
Dieser Kurs, den Ich soeben abhalte, ist ein Kurs in Eintracht. Es ist ein Lehrgang in Umgangston. Ein Kurs in Liebe, Geliebte. Es ist liebenswürdiger, einander anzunehmen und in den Arm zu nehmen, als gegeneinander Positionen zu beziehen. Die Wahrheit lautet, dass Wir nicht gegeneinander sind, daher sind Wir, unterdessen Wir von Wechselseitigkeit reden, näher an der Wahrheit Unseres Einen Seiens.
Und dies ist etwas, was Wir alle tun können und was Wir alle auf der Stelle tun können. Der Gebrauch der Wörter du und ich trennt. Der Gebrauch des Wortes wir bringt Einssein zum Vorschein. Wir reden über den Unterschied zwischen Herzen zusammenziehen, einerseits, und Herzen von einander wegstoßen, andererseits. Lasst Uns alle in das Königreich des Einen eintreten. Lasst Uns Uns einen. Lasst Uns Uns umarmen. Gemeinsam ist besser als auseinander.
HEAVENLETTER # 4559 – 19.5.13 – How Many Verses Would You Sing?
WIE VIELE VERSE WÜRDEST DU SINGEN?
Gott redete:
Wie soll Ich das ausdrücken? Ich möchte es so sagen: Du liegst Mir immer auf der Zunge. Du bist in jedem Meiner Gedanken, und Ich nehme Meine Augen niemals von dir fort. Ich schaue in den Spiegel Meiner Selbst, und Ich sehe dich. Ich sehe dich sehr gut. Ich sehe dein Licht, welches das Meine ist, und schwelge in ihm.
Alldieweil können Wir wohl eher sagen, dass du dir Mich vorstellst, ja gar, dass du Mich phantasierst. Dessen ungeachtet, dein Herz spürt den Schlag Meines Herzens. Bisweilen ist Meine Liebe für dich mit Händen zu greifen. Ein Hochgefühl, ein Empfinden von etwas Wundervollem. Das wird womöglich schier eine Spur Meiner Liebe für dich sein. Selbst eine Spur Meiner Liebe ist hinreichend für den Tag. Auch wenn du nur einen Tropfen Meiner Liebe spürst, weißt du, sie ist auf einen Punkt ausgerichtet. Selbst ein Tröpfchen Meiner Liebe, die gespürt wird, reicht dir für eine Lebzeit.
Ich rede jetzt davon, was du wahrnimmst. Ich rede nicht von der Gesamtheit der Liebe, die Ich schenke. Bist du wirklich der Auffassung, Ich sei knauserig beim Verschenken Meiner Liebe an dieses oder jenes Gefilde Meiner Großen Schöpfung? Geschenkte Liebe ist nicht immer in Empfang genommene Liebe, aus Gründen, über die Wir früher gesprochen haben. Du kannst einfach nicht begreifen, wie Ich auf die Idee komme, die Leiber geliebter Nahestehender von dir wegzunehmen, wie ich ihre Stimmen, ihre Berührung und ihre Beachtung von dir wegfege, dich entbehrungsreich zurücklassend, oder um was auch immer unter den Myriaden von Dingen es geht, die du Mir verargst, im Hinblick darauf, dass Ich sie zulasse.
Nicht anders als ihr, Geliebte – Ich tue Mein Bestes. Sofern ihr die Augen zum Sehen, und Ohren zum Hören hättet, und so weiter. Natürlich, bitte gesteht euch das ein, in zahlreichen Fällen habe Ich Mich, ja, gar aus eurer Perspektive heraus, hervorgetan. Zwischenzeitlich, so lange, bis ihr Augen habt zum Sehen und Ohren zum Hören, verfallt darauf, was euch zupass ist und legt die anderen minderen Attribute weg von euch.
Falls ihr Mich für unerwünschte Begebenheiten in eurem Leben verantwortlich machen müsst, dann haltet Mich, bei aller Fairness, ebenso für das verantwortlich, was euch gefällt. Ich möchte hier nicht in Details gehen. Das möchte Ich euch gerne überlassen. Sagt Mir einfach ohne nachzudenken all die Dinge, die euch heute gefallen. Macht ein Lied aus ihnen, wieso nicht? Oder spielt auf eurer Gitarre. Sofern ihr für jede Begebenheit in eurem Leben, das euch Freude überantwortet, einen Vers habt, wie viele Verse würdet ihr dann zu singen haben?
Falls ihr euch derzeit zutiefst im Beklagen befindet und es nicht vergeben könnt, was sich laut eurer Wahrnehmung als Mein Fortnehmen eures geliebten Angehörigen ausweist, möchtet ihr dann vielleicht imstande sein anzuerkennen, dass Ich euch euren Geliebten überhaupt erst gesandt habe? Möchtet ihr Mir freundlicherweise ein wenig Dank aussprechen für die Freude, die euch euer geliebter Angehöriger geschenkt hat? Möchtet ihr Mir danken für eure Füße, die laufen, und für eure Zehen, die sich bewegen, und für eure Finger, die tippen? Möchtet ihr Mir die Geburt von Kindern nachrühmen? Möchtet ihr Mir eure Lippen zuerkennen, die Wörter formen und küssen können? Möchtet ihr Mir eure Knie nachrühmen, die sich beugen? Möchtet ihr Mir die außergewöhnliche Gelegenheit des Lebens zuschreiben? Das Leben, Geliebte, dieses staunenerregende Erlebnis, welches ihr in eurem Aufenthalt auf der Erde in einem jeden Augenblick lebt. Möchtet ihr Mir, Geliebte, kleine und große Dinge zuschreiben?
Ist es euch jemals untergekommen, dass ihr euch, falls ihr euch in Meiner Haut befändet, äußern könntet, ihr wolltet euch eine ganze Menge nicht bieten lassen? Insofern als Ich Mich in niemandes Haut befinde, erfahre Ich einzig Freude an euch. Ich kenne nichts anderes als Freude. Freude ist Mein Entgelt für das Erschaffen von euch. Wie Ich es bereits früher einmal, oder vielleicht zweimal, vorgetragen habe – es ist nicht so, dass Ich eurer Wertschätzung bedarf. Von Bedeutung ist, dass ihr eurem Herzen Dankbarkeit geltend macht, eurem schönen Herzen, das Ich dermaßen umschließe.
HEAVENLETTER # 4560 – 20.5.13 – Easy-Going Is the Path
UNBESCHWERT IST DER WEG
Gott redete:
Es gilt dir nicht, dich gegen das Leben zu wehren. Es ist an dir, einhergehend mit ihm zu arbeiten. Das Leben ist nicht da draußen, um dich zu haschen. Das Leben ist da draußen, um mit dir in die Höhe zu schweben. Selbst bei kleineren Angelegenheiten, gehe mit dem Leben einher. Wenn du dich schläfrig fühlst, dann lege dich hin zum Schlafen.
In den Bezügen des Lebens gibt es nicht die Redewendung: „Ich sollte.“ Es gibt keine Redensart: „Ich sollte hellwach sein. Ich sollte nicht schläfrig sein.“ Stehe mit dem Leben in Einklang.
Wie viele Male am Tag sagst du etwa „Ich sollte“, oder wie viele Male „Ich sollte nicht“? Du bist nicht so eine Art Läuterungs-Wortführer. Du bist dem Leben kein Widersetzender. Sei mit ihm eines Sinnes. Meide es, ein Oppositionsmitglied zu sein.
Und sobald du hellwach bist, ist es unnötig zu bekunden: „Ich sollte schläfrig sein.“
Gehe ganz einfach zu Bett, und lasse den Schlaf kommen.
Es ist nicht nötig zu versuchen, an einem bestimmten Verbindungspunkt von Zeit und Raum ein Anderer zu sein.
Ebenso wenig ist es weise, dir gegenüber zu postulieren, es gezieme dir, jünger oder älter zu sein, als du soeben nun mal in der relativen Welt bist. Ebenso wenig ist es weise, dass es, falls gerade ein Regentag ist, eigentlich sonnig sein sollte, oder dass es, falls es ein heller sonniger Tag ist, die eine oder andere Abhilfe für die Helligkeit der Sonne geben sollte. Wie auch immer der Tag aussehen mag, gib ihm statt, der vollkommene Tag zu sein.
Lasse dies ebenso der Fall sein bei jeder Person, der du begegnest, und nicht anders bei dir selber.
Der Mensch vor dir ist vollkommen, wie er ist. Dein Geist hat keinen Bescheid zu erteilen, dass dieser scheinbare Andere etwas anderes sein sollte, als er ist. Falls er zu still oder zu schwatzhaft ist, ist er der, der er in diesem Augenblick ist. Wer immer vor dir in Erscheinung tritt, dein Bescheid, er sollte anders sein, als er ist, bringt nichts. Er wird wachsen und aus eigenem Antrieb heraus sich wandeln, nicht anders als du es unumgehbar tun wirst.
Und, ja, bringe für dich selber ebenso etliche Akzeptanz auf. Lasse es in Ordnung so sein, dass du bist, wie du heute bist. Gib dir schier statt, zu sein. Falls du heute träge bist, ist das in Ordnung. Falls du voller Kraft bist, ist das auch in Ordnung. Falls du heute bequem bist, macht dich das nicht unterlegen. Falls du heute energiegeladen bist, macht dich das nicht überlegen. Du bist ein Menschenseinswesen, das sein Leben lebt, so gut es das vermag, an einem gegebenen Tag. Etliche Menschen scheinen stets die gleichen. Andere werden sich jeden Tag hin und her verwandeln. Lege deine Energie und dein Bemühen auf etwas anderes, als dich zu einem vorgeschriebenen Zeitpunkt zu jemand anderem machen zu mögen.
Du wirst wachsen, und du wirst zulegen. Du wirst dich selbst übertreffen. Das wird stattfinden. Es ist unnötig für dich, dir Wachstum per Zwangsernährung zuzuführen. Sei aufgeschlossen. Sei offen, dich zu wandeln. Du wirst in Form geraten. Es gibt keinen Bedarf, dich in Form zu peitschen. Ein wenig Billigung reicht weithin.
Atme durch, entspanne dich. Du bist heute schlicht ausgezeichnet. Es wird gut sein, es einzustellen, dich zu bewerten. Geht es nicht darum, was du getan hast? In Unzufriedenheit liegt kein innewohnender Wert. Im in Friede sein liegt ein innewohnender Wert. Ruhig ist der Pfad. Leicht daherspazierend ist der Pfad. Dringlichkeit ist nicht der Pfad. Besser, du sperrst dich nicht in ein Fiebrigsein auf Wandel ein. Wandel wird kommen. Ersehne sehnlichst, wie du es sein haben magst, kommandiere Wandel indes nicht ab. Lasse Änderung kommen. Lasse sie zu dir her kommen. Lade sie herbei. Heiße sie willkommen. Kein Bedarf, Umschwung mit einem Lasso einzufangen. Betrachte Umschwung als einen Gast. Du hast in deinem Haus nicht alles umzustellen, um für Wandel Platz zu machen. Wandel wird seinen eigenen Weg ausfindig machen. Sei ihm gegenüber offen, und bestehe gleichwohl nicht darauf. Unbeschwert ist der Pfad.
HEAVENLETTER # 4561 – 21.5.13 – Coming True
IN ERFÜLLUNG GEHEN
Gott redete:
Du könntest ebenso gut im Voraus wissen, dass alles gut ist, was zu dir her kommt. Höre Mir zu. Alles ist gut.
Deine zunächst zum Vorschein kommende Entgegnung wird wohl lauten: „Ja, gewiss, Gott, alles Gute kommt zu mir. Rechts wie links. Nichts läuft in meinem Leben verkehrt. Ganz bestimmt.“ Und du glaubst Mir nicht.
Glaube Mir. Mein Vorschlag ist, du prägst dir dieses Bild, dass alles Gute zu dir her kommt, leuchtend in deinen Sinn – in einen jeden Gedanken, darein, wie du gehst, und in dein ureigenes Sein.
Was möchtest du doch allem gerne freudig entgegensehen. Ziemlich viel hatte deine Erwartung damit zu tun, dass eine Axt herunterzufallen droht. Du hast einen soliden Glauben an die Vorstellung, dir drohe Unheil, du seist verurteilt zu zerschmetterten Hoffnungen und einer düsteren Realität.
Welche Denkweise, wettest du, wird dir bessere Chancen einräumen? Die pragmatische Denkweise, der du dich bei deinem Denken zuneigst? Oder, so wie Ich denke und worauf Mein Rat zuläuft?
Dir mag es lieber sein, Mich auf die Realität, die du siehst, hinzuweisen – auf den Zeitungs-Gesichtswinkel. Du siehst Schwulitäten sich zusammenbrauen und hast Schwierigkeiten offen zutage liegend im Blick. Du hast ein Bild von gedrückter Stimmung, und das bezeichnest du als Realität.
Geliebte, bekommt es bitte durch euren Kopf hindurch, dass es eine Größere Realität gibt. Nicht nur gibt es eine Größere Realität, euer Empfinden des Lebens, wie es in euren Gedanken widergespiegelt ist, beeinflusst euer Leben, beeinflusst euer tägliches Leben und weiter reichendes Leben dramatisch. Du siehst dies nicht dauernd. Das Leben hat dich enttäuscht, und du möchtest kein Tor sein und den Eindruck hinterlassen, du lebest in einem Paradies von Toren. Möglicherweise siehst du dich gerne als einen Menschen, der sich den Fakten stellt.
Fakten, Geliebte, sind nur eine teilhafte Wahrheit. Fakten sind schwerlich die ganze Wahrheit. Denke dir Enttäuschtheit, so viel du möchtest, was freilich ist der Sinn dabei? Worin besteht dabei die Ausbeute? Welchen Nutzen hat das?
Okay, alle deine Träume blieben womöglich auf der ganzen Linie unerfüllt. Alle deine Träume sind nicht augenblicklich erfüllt worden. Alle deine Träume sind in diesem Monat nicht erfüllt worden, dennoch frage Ich dich noch einmal: „Welche Denkart mehrt die Chancen, dass deine Träume erfüllt werden?“
Wenn du bei einem Pferderennen Wetten abschließt, dann würdest du, bevor du wettest, bestimmte Aspekte in Betracht ziehen. Wenn du bei einem Pferederennen wettest, wettest du, um zu gewinnen, nicht wahr?
Im Leben, da wettest du, um etwas zu erreichen. Es geziemt dir, auf deiner Seite zu sein und dein Streben – eben dein Streben, zu gewinnen – zu befürworten. Es geziemt dir, auf dich selber zu wetten. Es ist eine gute Idee, dir selber für dein Geld ein gutes Rennen zugute kommen zu lassen. Es ist eine gute Idee, dich auf dein Erringen im Leben im Voraus zu freuen. Siehst du jetzt anfänglich den Sinn davon?
Was du denkst, das hat die Tendenz, Früchte zu tragen. Deine Gedanken sind ein lebenswichtiger beitragender Faktor dazu, wie sich dein Leben entfaltet. Es wurde gesagt, du seist dein eigenes Los, du schreibest jeden Tag das Skript deines Lebens. Mit Sicherheit ist dies, aus deiner Perspektive der Beklommenheit und Unsicherheit heraus, nicht die ganze Geschichte, bei weitem nicht die ganze Geschichte.
Hinwiederum kannst du, aus deinem Blickwinkel heraus, einschätzen, dass deine Haltung und dein Glaubenssystem dazu einen Beitrag leisten. Sei demnach ein Narr, der eine bessere Gewinnchance hat denn ein kluger Kerl, der voller Stolz seine Chancen mindert, seinem Image einer realistischen, auf dem Boden der Tatsachen stehenden Person zuliebe. Dies könnte man als Eitelkeit bezeichnen.
Ich erkläre euch nicht, der Weg, den Ich vorschlage, sei ausfallsicher. Es ist wahrscheinlich, dass die Umsetzung eurer Ängste nicht vom Antlitz der Erde getilgt werden wird. Euer Auto kann immer noch kaputt gehen. Es kann auf eurer Parade zu regnen anfangen. Geliebte Angehörigen können sterben. Zur selben Zeit, euer Wohlergehen im Sinn, erhalte Ich aufrecht, dass ein erhebender und erfrischender Blickwinkel euer Leben, so wie ihr es lebt, anheben wird. Eure Manier zu denken und in Erwartung zu stehen hinterlässt ihre Spuren. Sie hat ebenso viel Einfluss auf euer Leben wie alle eure Gedanken, das Schlimmste zu befürchten. Kommt, freut euch darauf, was ihr euch zutiefst ersehnt, dass es in Erfüllung geht.
HEAVENLETTER # 4562 – 22.5.13 – Am I My Brother’s Keeper?
BIN ICH MEINES BRUDERS HÜTER?
Gott redete:
Der gängige Ratschlag ist der: „Hände weg.“ Du machst dich nicht bei jemandem zu schaffen, der die Dinge anders sieht als du. Was sein Geschäft ist, ist sein Geschäft. Der Fakt, dass er seinen Rasen zu kurz mäht, dass er seinen Garten zu viel oder nicht genug sprengt, ist nicht dein Belang. Deiner Auffassung nach wird er falsche Dinge essen und zu lange aufbleiben oder zu lange schlafen. Du bist nicht hier auf der Erde, um an Anderen zu feilen. Dachtest du, dafür seist du da?
Viele Eltern werden ihre Kinder so großziehen, wie du es nicht tun würdest. Sie werden ihre Kinder bis tief in die Nacht aufbleiben lassen, ihnen beim Frühstück Süßigkeiten zu essen geben, und sie werden sie im Dreck spielen lassen. Was Eltern tun, ist ihr Geschäft.
Als Pferde und Wagen das angesagte moderne Dienstleistungsangebot darstellten, kam es zu einer moralischen Frage: Wenn ein Mann sein Pferd schlägt, mischst du dich da ein? Es ist schwer zu erkennen, wie dazwischen zu gehen ist. In der Theorie, da möchtest du gerne die Hand des Mannes, der sein Pferd misshandelte, Knall auf Fall in der Luft zum Stillstand bringen. In der Wirklichkeit, da bist du dir nicht so sicher. Was ist es gleichwohl, was dich zurückhalten wird, Grausamkeiten zu verhindern oder ihnen Einhalt zu gebieten? Wenn du an ihnen vorübergehst, bist du dann nicht, wenn auch nicht ein Helfershelfer, ein Unterstützer?
Nicht anders bei Müttern und Vätern und ihren Kindern. Wo ist die Linie, die du nicht überschreitest, und wo ist die Linie, die du überquerst, sobald dir Misshandlung oder schlicht eine andere Kindererziehungsart unter die Augen kommt? Wann hast du Sorge zu tragen, dass du vernommen wirst? Du möchtest nicht gerne Herr/Frau Wichtig sein. Du möchtest nicht irrtümlicherweise Anklage erheben, und doch, es gibt gewisse Situationen, wo du, bei allem guten Gewissen, nicht weißt, wie denn still zu bleiben ist, und wo du dennoch nicht sicher bist, dass es dir Einwände zu erheben obliege.
Du hast auch Geschichten über Kinder gehört, die körperlich ernsthaft verletzt wurden, und allemal ist der emotionale Schaden ernstlich genug, um dich in eine Zwickmühle zu versetzen.
Theoretisch, da wirst du das starke Gefühl haben, dass es nicht jedermann gut anstehe, bei dem Familienleben anderer Leute dazwischenzugehen. Oder dass es dir nicht gut anstehe. Vielleicht kann es ein Anderer. Vielleicht wird es ein Anderer tun.
Du sagst dir selber, die Quintessenz dabei sei, dass Kinder, unter schwierigen oder gar grausamen Umständen großgeworden, ihre Erziehung bezwingen, und dennoch bist du dir nicht so recht sicher, ob dies den Grund hergibt, dass du still bleibst. Auf der anderen Hand, was wäre, falls du dich irrtest? Du möchtest nie jemanden fälschlicherweise anschuldigen.
Dennoch, es gibt Zeiten, wann du deine Stimme erheben musst, wann du Jene zu beschützen hast, die sich selber nicht schützen können. Womöglich ein Mal im Leben. Womöglich mehrere Male. Vielleicht wirst du demjenigen eine Freundlichkeit erweisen, der so schwer in Schwierigkeiten steckt, dass er oder sie grausam ist, derweil es ja die Rolle von Eltern ist, zu lieben und zu stützen.
Du schaust dich nach derartigen Gelegenheiten nicht um, dennoch kannst du, wenn die Personen gegeneinander ausfällig sind, nicht sagen, du seist nicht deines Bruders Hüter.
Wünsche dir niemals, dass jemand in Schwierigkeiten gerät. Wünsche dir niemals, ein in der Bewandtnis abseits aller Maße stehender, sich betroffen zeigender Bürger zu sein. Nichtsdestotrotz mag dir das Leben eine Gelegenheit darbieten, das Leben eines Anderen zu beglücken und es vielleicht zu retten.
Ja, Ich, Der Ich es allein schon Körpern zulasse zu sterben, weiß das Retten eines Lebens zu schätzen und heiße es für gut, jenem besagten Leben Auftrieb zu verleihen. Es ist ein kleiner Dienst – zu geben, jemandem Laune zu machen und ihm eine Chance zu übermitteln, die euch ansteht, sie zu erteilen.
Dies mag euch wie eine Zwangslage erscheinen, freilich ist eine Zwangslage dann der Fall, wann ihr nicht mehr wisst, was zu tun ist. Wir sprechen jetzt über eine Situation, wann ihr euch im Klaren seid, dass es an euch ist, etwas zu tun, einerlei, ob es euch danach ist, das Angemutete liebend gerne zu tun, oder nicht.
HEAVENLETTER # 4563 – 23.5.13 – A Garden of Yourself
EIN GARTEN DEINER SELBST
Gott redete:
Alle Meine Kinder sind kühn. Ich möchte euch sogar heldenhafte Wehrmänner nennen. Aus eurem Blickwinkel her gesehen befindet ihr euch alle an der Vorderflanke. Ihr wisst nicht, was euch als Nächstes bestürmen wird.
Du denkst, Ärger und Angriffshaltung würden dich schützen. Das ist töricht, nicht wahr? Ärger und Angriffshaltung sind nichts mehr als Getöse. Die einzige Kunst der Selbstverteidigung, über die du verfügst, ist Liebe. Liebe wird alles Schmerzhafte wegwehen. Liebe ist dein Beschützer. Liebe alleinig rettet die Lage.
Du bedarfst weder der Verteidigung noch des Angriffs. Was du zu tun nötig hast, ist, die Bullaugen deines Herzens aufzumachen. Wirf die Schlösser weg. Dein eigenes Wohlwollen ist der einzige Harnisch, dessen du bedarfst. Selbstverständlich ist Wohlwollen kein Harnisch. Wohlwollen tut dein Herz auf. Mit Wohlwollen wirfst du alles fort, was dich bei der Liebe drosselte. Was immer dich bei der Liebe drosselt, bringt dich näher an ein Scharmützel oder gar an einen Krieg heran.
Ich sage dir noch einmal, frei und frank, dass du, sobald du es einstellst, einen Anderen als dir entgegen stehend zu betrachten, die Mauern von Jericho einreißt. Wenn du dich im hellen Sonnenschein aufhältst, was für eine Gelegenheit für Feindseligkeit ist da alsdann ausgewiesen? Ganz bestimmt nicht die einen oder anderen geringfügigen Dinge, die du derzeit auf eine große Leinwand projizierst. Nein, nein, nein, Geliebte, hört Mir sorgfältig zu. Von jetzt ab ist es an euch, Liebe für euch selbst zu projizieren, und wie ihr das bewerkstelligt, ist merklich, dass ihr Liebe vor Eitelkeit, Liebe vor Beleidigung, dass ihr Liebe vor verwundeten Gefühlen, Liebe vor Feindseligkeit, Liebe vor Allem rangieren lasst. Ich sage: „Vor Allem.“
Jedwedes Mindere als Liebe ist Narrengold, du begreifst das, oder etwa nicht? Nichts ist es angelegen, vor der Liebe zu rangieren. Liebe ist der Wegweiser, und nichts sonst hat diese Führung inne. Liebe führt dich nicht auf den Holzweg. Holzwege führen dich im Kreis herum. Holzweg bedeutet ein Narren-Paradies. Damals wird dir im Sinn gestanden sein, es sei klug, das, was du als einen Angreifer ansiehst, zu hinterschneiden – wie du indes doch dich selber in Abrede gestellt hast.
Weswegen dich infolge dessen, was du in jemand anderem scheel ansiehst, selber bestrafen? Das ist töricht, nicht wahr?
Der einzige Kurs, der einzuschlagen ist, ist der, dein Herz zu entriegeln. Öffne, öffne, öffne einen Pfad zu dem Garten von dir selber. Dies ist entschieden etwas Anderes als die Holzwege und als in die Irre geleitet zu werden. Ja, das meint es – auf den Holzweg geführt zu werden. Ihr wisst es, Geliebte, ihr wisst es recht gut, dass der Holzweg sich auf eine verkehrte Idee bezieht, oder heißt es hier Ideal? Vielleicht beides.
Bitte wisst darum, dass ihr euch bei Mir auf festem Boden befindet. Ich führe euch auf grüne Weiden, und das meint zu größerer Liebe. Ihr enthaltet bereits größere Liebe. Ihr seid ein endloses Behältnis von Liebe. Behältnis ist nicht das richtige Wort, denn Liebe gehört nicht umfasst. Liebe gehört über das ganze Universum und zu Regionen widergehallt, von denen ihr noch nicht einmal geträumt habt. Das einzige Gefährt, das euch zu dieser Oase der Oasen mit sich nehmen wird, ist Liebe.
Falls auch bloß nur eine Spur Liebe eingeengt wird, ist das bereits gehörig zu viel, du hast hingegen Woge um Woge Liebe gedrosselt. Du hast deine Liebe festgeklammert. Du hast eine Schraubzwinge um sie angebracht. Du hast der Liebe die Fenster geschlossen, aus Angst vor diesem, vor jenem. Angst ist ein braver Blockierer, so, als ob die eine oder andere Blockierung von Liebe trefflich sein könnte.
Die neue Welt, die du betrittst, ist das Königreich im Innern, und du hebst es jetzt aus den Angeln. Du entriegelst deine Liebe und wirfst alle Schlüssel weg, die verschließen. Nunmehr ist der Schlüssel zu deinem Leben Liebe. Liebe ist von jetzt ab dabei, dein Leben zuwege zu bringen. Einzig Liebe. Bedenken sind in den Wind geschlagen, Liebe aufs Höchlichste.
HEAVENLETTER # 4564 – 24.5.13 – The Ship of God
DAS SCHIFF GOTTES
Gott redete:
Friede sei mit dir. Sobald du Meine Liebe spürst, was kannst du da denn anderes in deinem Herzen haben als Friede? Sei im Frieden. Vergüte dir selber Friede.
Es gibt für dich keinen Bedarf, dich mit Aufregung oder ähnlichem zu umgeben. Warum in deinem Herzen Aufruhr um dich haben, Beklommenheit, Verschlimmerung, Bestürzung, Verletzung, das Gefühl von Verlassenheit und all die anderen Scherben, die du in deinem Herzen bereitwillig aufgegriffen hast? Dein Herz ist angelegt, eine Oase des Friedens und der Liebe, der Liebe und des Friedens zu sein. Ich biete dir alles Gute dar. Möchtest du es annehmen? Möchtest du die ganzen Schwierigkeiten vergessen und all die mühseligen Gedanken los lassen?
Worüber Wir hier im Eigentlichen reden, ist, die Vergangenheit los zu lassen, und das Leben so zu leben, wie es kommt, es weder unter Planung zu nehmen, noch es auszutreiben. Schlicht leben, wo leben leicht ist. Ho! ho! wie leicht in der Gegenwart leben doch ist, wo du dich selber in die Ewigkeit hinein tauchst und dich an der Unendlichkeit ergötzt.
Komm her, segle auf dem Schiff Gottes, und segle in die kühlenden Gewässer der überschäumenden Liebe. In diesem Augenblick des Jetzt, dem zum Trotz, was du denkst, bist du Liebe. Liebe ist deine Schiffsreise. Das Jetzt ist dein Ticket. Los lassen ist deine Schnelligkeitsangabe. Nach Mir langen ist dein Fortschreiten und deine Bestimmung. Ich bin Alles, und du ebenfalls. Du bist dein Verlauf, und du bist deine Bestimmung.
Ahoi, Matrosen. Wir segeln gemeinsam auf einem stillen Ozean. Wir sind bereits zusammen. Es gibt für euch nichts zu tun und nirgendwohin zu gehen. So steht es um die Dinge. So ist es in der Realität der Liebe, des Einsseins, des Himmels, der Liebenswürdigkeit, des Gott-Glücksfalles.
Du bist Mein Glücksfall, und Ich bin dein glückliches Geschick, und, Geliebte, Geliebter, Wir sind gut, und Ich meine – GUT.
Vom ersten Augenblick an wurdest du aus Meinem Herzen heraus geboren. Bedenke das! Bedenke das einfach! Du wurdest aus der Liebe in Meinem Herzen ausgeboren, aus dem Licht Meiner Augen. WIR sind bereits im Hafen der Liebe. Ihr habt gedacht, ihr seid sonstwo, ihr wart hingegen unablässig hier bei Mir. Denkt mal! Bedenkt einen Augenblick lang, was Ich sage. Meint ihr, Ich lasse einfach nette Worte reihum gehen?
Das tue Ich nicht. Dafür gibt es keinen Grund. Ich habe die Ware. Ich habe die reale Sache. Ich BIN. Und du bist ebenfalls. Singe Halleluja!
Du weißt, der Himmel existiert. In der Welt vermagst du die Existenz des Himmels zu erkennen. Du hast ihn erlebt. Du bist kein Neuling. Du bist ein ausgewachsenes Menschenseinswesen, du bist die Frucht Meines Weinstocks, das Erblühen Meines Herzens. Mein Herz verschüttet sich in Liebe, und Meine Liebe ist für dich. Nimm sie. Sie ist dein. Ich BIN dein. Du bist Mein. Wie viele Male muss Ich das sagen, bis du zu dir nimmst, was Ich sage?
Ich gebe soeben zu verstehen, dass du Meine Liebe bist. Nicht nur von Mir geliebt, sondern Meine Liebe. Du bist Meine Liebe, wie sie in der Welt zum Vorschein kommt. Lege dich an den Tag. Es gibt in deinem Herzen Liebebänder, die dich ersuchen, sie herauszuziehen, sie herumzuschwenken und sie einer hungrigen Welt nach Manna vom Himmel auszuhändigen.
Du, du, du bist Mein Manna vom Himmel, und Ich habe dich zur Erde hin geschleudert. Du bist, worauf die Welt gewartet hat. Dein ureigenes Selbst. Selbst, du sei treu. Selbst, du sei hervortretend. Wage dich heraus, dein Selbst zu sein, Welches liebt und von sonst nichts weiß. Was sonst gibt es, damit innig vertraut zu sein, das frage Ich dich.
Und dennoch, vergib Mir, dass Ich das sage – du jagst Narrheiten nach. Du betreibst Rechtschaffenheit. Du setzt aussichtslosen Sachen nach mit allem, was du wert bist, alldieweil Ich unmittelbar hier bin und du fürbaß hier bei Mir bist. Ich bin in deinem Handinneren und in den Kammern deines Herzens. Wo sonst möchtest du liebend gerne sein?
HEAVENLETTER # 4565 – 25.5.13 – A New Picture
EIN NEUES BILD
Gott redete:
Es existiert eine These, dass alles niedergeschrieben steht, dass alles, was geschieht, vorherbestimmt war, sich zuzutragen. Manchmal sieht es gewiss danach aus. Nicht immer, dann und wann, manchmal öfters, dass beispielsweise zwei Menschen vom Schicksal bestimmt gewesen seien, sich zu begegnen und zu heiraten, sei es nun, die Ehe geht gut, oder sie läuft nicht gut. Wir haben darüber bereits früher geredet, über Bestimmung vs. Freier Wille. Vielleicht ist Freier Wille euer Geschick, oder Geschick ist euer Freier Wille.
Sei es wie es mag, es kommt etliche Tragweite in der Auffassung zu liegen, dass das, was vergangen ist, vorherbestimmt war. Ob das Geschehene nun zu deiner Ehre gereicht oder zu deinem Bestürztsein, es liegt ein Wert darin zu denken, dass es vorherbestimmt war. Denken, dass es zugedacht war, wird dich vor einer Menge Weh bewahren. Denken, dass die ganze Vergangenheit vorgesehen war, bringt dich, diskussionslos, dazu, dich dem Fakt, dass es derzeit nichts gibt, woran du dich zu schaffen machen kannst, zu stellen. Das Konzept der Zugedachtheit wird dich aus der Falle des Bereuens, des Bedauerns, des Heulens über die Vergangenheit und so weiter heraushalten. Die Idee der Vorherbestimmtheit wird durch deinen Kopf hindurch bringen, dass im Aufschreien über verschüttete Milch kein Sinn zu liegen kommt. Gibt es keine trefflichere Möglichkeit, dies sich zu verstehen zu geben, denn durch Aufschreien über verschüttete Milch?
Wie viele Zeit auf der Erde hast du auf Bedauern verwendet und darauf, die Vergangenheit im Geiste noch einmal aufleben zu lassen und sie umzuarbeiten? Wie viele Zeit hast du darauf verwendet, die Vergangenheit mit dir herumzukarren, währenddessen du mit deinem Leben hättest vorankommen können? Wie viele Zeit hast du vergeudet mit dem dir Wünschen, du könntest in der Zeit zurückgehen, du könntest tilgen, was passiert war, du könntest es noch einmal machen und es neu in die Hand nehmen? Wie sehr wolltest du es haben, die Vergangenheit ungeschehen zu machen, etwas anderes gesagt oder nichts gesagt oder deine Stimme erhoben zu haben, derweil du am Schweigen warst?
In einer gewissen Weise bist du ein Schreiber deines Lebens. Anders als bei einem Schriftsteller – du bist außerstande, es umzuschreiben. Du kannst nicht ausstreichen.
In einer gewissen Weise schreibst du jeden Tag ein Kapitel. Und wenn der Tag vorüber ist, ist jener bestimmte Absatz fertig. Das Kapitel ist abgeschlossen. Es hat so zu bleiben, wie es ist.
Nun gibt es an der Stelle allerdings etwas anderes. Obschon es einen vortrefflichen Sinn ergibt, ein vergangenes Kapitel für sich so zu belassen, und obwohl Ich euch mit ganzem Herzen empfehle, nicht zurückzugehen, liegt hin und wieder ein Wert darin, ein Kapitel, das vorbei ist, noch einmal durchzusehen. Liegt dir eine Vermutung nahe, worin der Vorteil bestehen könnte, dir ein unumänderbares Kapitel noch einmal durchzusehen?
Was Ich heute dabei bedenke, ist, dass du dir genau das gleiche Kapitel mit anderen Augen ansiehst. Was deiner Überzeugung nach ein Missgriff war, mag bei einer darauffolgenden zweiten Lektüre überhaupt nicht wie ein Fehler aussehen, vielmehr vollauf richtig. Der Absatz ist der gleiche, hinwiederum siehst du ihn mit neuen Augen. Bei dieser zweiten Lektüre bist du scheinbar nicht der Tölpel, der du zu sein wähntest. Ist dies keine gute Sache? Du verwendest keine Zeit darauf, dir über die Vergangenheit den Kopf zu zerbrechen. Du siehst sie vielmehr in einem neuen Licht! Du verdaust sie anders, und das macht den ganzen Unterschied in der Welt.
Was wäre demnach, wenn du dich mit der Idee befasstest, nicht bloß, dass die Zeit vorüber ist, ja, mehr noch, dass sie so richtig war. Sie enthielt mehr Vorzüge, als du ihr je beigabst.
Geliebte, ein jedes Kapitel, das geschrieben ist, einerlei wie traulich, wie einnehmend, wie mühselig es ist, geleitete euch dorthin, wo ihr heute seid. Möchtet ihr, angesichts dieser Erkenntnis, demnach derart rasch bei der Hand sein, über es herzuziehen? Ein bestimmtes Kapitel mag ein abgeknickter, ein auseinander gerissener Schritt, es mag ein Kapitel gewesen sein, das du liebend gerne übersprungen gehabt haben möchtest, was aber wäre, wenn es, einerlei worum es da ging, ein trefflicher Schritt ist, da euch der Tritt dorthin leitete, wo ihr heute seid?
Befindet ihr euch nicht fürwahr an einem guten Ort, während Meine Worte heute vor euch liegen, während ihr sie durchlest und während ihr sie zu einem Teil von euch geraten lasst?
HEAVENLETTER # 4566 – 26.5.13 – Magnificence and Miracle
HERRLICHKEIT UND WUNDER
Gott redete:
Du hast zu begreifen, dass du in der Existenz der Welt einen weitaus größeren Part spielst, als du weißt oder es dir auszudenken vermagst. Es existiert ein großer Abstand zwischen deiner Wahrnehmung, was deine Rolle anbelangt, und der Herrlichkeit deiner tatsächlichen Rolle, die dir etwa offensteht, sie wahrzunehmen und zu bejahen.
Dies ist eine Hilfe bei der Erklärung, wie derart viele Gegensätze in der Welt zum Vorschein kommen, wie umfassend die Fehlwahrnehmung und wie groß die Ermangelung von All-Wissendheit im menschlichen Leben ist, so wie du es lebst und kennst. Wie fantastisch seid ihr, Geliebte, in der Nicht-Zur-Kenntnisnahme! In der Tat. Je ausgeklügelter oder blasiert-gleichgültiger ihr eurer Auffassung nach seid, um so wahrscheinlicher ist es, dass ihr, was die wahren Wege des Lebens in der Welt angeht, ahnungslos seid.
Zur selben Zeit, wie Ich euch vortrage, dass ihr euch der Rolle, die ihr auf der Erde besorgt, nicht gewahr seid, sage Ich euch, dass ihr ein Herrliches Seinswesen seid. Nicht eine potentielle Herrlichkeit, sondern eine reell-lebendige, liebende Herrlichkeit jetzt im Augenblick. Ihr werdet zugestehen, dass ihr euch nicht als prachtvoll versteht.
In diesem Augenblick, da habt ihr keine Vorstellung von dem Wunder und den Wundern, von denen ihr einen Teil bildet. Ihr blickt in den Spiegel, und ihr seht ein Gesicht und vielleicht Leberflecken, und das ist es dann, was ihr seht. Ihr seht nicht das strahlende Licht, was ihr seid. Ihr seht nicht all die Verbundenheiten, die ihr mit anderen hellen Lichtern über das Universum hinweg knüpft.
Sofern ihr jetzt im Moment sehen könntet, was Ich sehe, würdet ihr ein aufgleißendes, in Gittern ausgewiesenes, in Bewegung stehendes Licht sehen, das überall kreuz und quer verläuft. Ihr würdet ein solches Panorama an Licht, das so rasch in Bewegung ist, im Blick haben, sodass ihr in etwa ein Bild von der Ewigkeit und Endlosigkeit innehättet. Ihr würdet solche Musterungen an Schönheit und Liebe erschauen, dass ihr wie vor den Kopf geschlagen wärt.
Tatsächlich würdet ihr in diese Realität derart untergetaucht sein, dass ihr nie mehr aus ihr heraus kommen könntet. Dies ist einer der zuträglichen Gründe dafür, warum ihr nach und nach in diese Wahrheit eintunkt, sodass ihr sachte mit ihr verschmelzt. Ihr wisst – sofern ihr spürtet, wie ihr mit Lichtgeschwindigkeit daherjagt, könntet ihr in einem überwältigenden Ausmaß in Verwirrung geraten.
Daher trapst ihr, so wie die Dinge stehen, entlang, vielleicht weise, was die Oberflächen-Fassons der Welt anbelangt, und so ahnungslos gegenüber der Wahrheit, auf der die Welt fußt, und mithin seht ihr euch als ein schieres Menschenseinswesen, vielleicht als einen Trampel, der im Sand festzustecken scheint und außerstande ist, zur Kenntnis zu nehmen, dass er das Universum und das Darüberhinaus durchquert. Alldieweil bist du ein Zeit-Reisender. Alldieweil durchkreuzt ihr die Hügel und Täler der Ewigkeit und Endlosigkeit. Ich liebe den Ausdruck Hügel und Täler, Ich benutze ihn demnach in vollem Wissen, dass Ewigkeit und Endlosigkeit hügellos und tälerlos sind.
Ich muss es früher gesagt haben, dass ihr Gleißende Lichter, dass ihr Engel auf Erden seid, dass sich die Rolle, die ihr spielt, in einer anderen Liga befindet, als die, die sie eurem Empfinden nach ist. In dem Gefilde, von dem Ich spreche, hat Jeder den Tatendrang des Himmels. Ihr habt die Kraft, um Berge zu versetzen. Ihr habt die Macht, um der Welt Frieden zu überbringen, und ihr tut das – dem zum Trotz, was ihr auch denkt oder nicht denkt – jetzt in diesem Augenblick.
Schaut in einer klaren Nacht zu den Sternen hoch, und ihr werdet anheben zu sehen, was Ich erblicke, während Ich euch sehe. Ihr werdet euch womöglich als schwächlich und die Füße hinter euch her schleppend unter den Augen haben. Ihr könnt euch als krank oder als außer sich seiend im Blick haben. Einerlei, was ihr denken oder spüren werdet, es war ohne Flachs, als Ich Mich früher äußerte, ihr wärt alle Meine Mägde. Ihr seid Mir, so wie es euch die Nachtsterne sind, Helles und Gewaltiges, zu dem aufzuschauen ist.
HEAVENLETTER # 4567 – 27.5.13 – As You Are
SO WIE DU BIST
Gott redete:
Ausgewogenheit. Bestimmt hast du davon gehört, es sei gut, sich im Gleichgewicht zu befinden. In den Hinsichten der Welt mag das bedeuten, sich die Zeit zwischen Arbeit und Spiel gleich aufzuteilen. Es mag bedeuten, du bist weder Introvertierter noch Extrovertierter. Es mag eine mittige Herangehensweise an das Leben bedeuten.
Ich höre Mich gerne sagen, dass es gut ist, die Menschenperson zu sein, die du bist. Was gibt dir Freude? Falls Arbeit deine Freude darstellt, dann arbeite bis zu dem Grade, bei dem dir die Arbeit noch schmeckt. Wer ist es, der ansagt, du habest Prozentsätze deines Lebens in eine Art Harnisch aufzuteilen? Wer von außenher soll dir sagen, wo deine Freude zu liegen komme?
Der Gleichgewichtszustand, den Ich dir antrage, heißt, dass du bei allem, was in deinem Leben vor sich geht, die Ruhe selbst bist.
Sofern du jemand bist, der am Spielen größeres Vergnügen hat als an allem anderen, dann deute Ich nicht an, du seist unverantwortlich. Menschen aus dem Sport spielen Spiele und sind am Arbeiten. Wie wundervoll, die Arbeit zu tun, die dir am meisten liegt, handle es sich nun um Buchhaltung, um Zeichnen, um Schreiben oder um den Hausputz.
Ein Tisch hat bestimmte Proportionen aufzuweisen, um stabil zu sein. Die Beine müssen gleich lang sein. Sobald es um das Leben von Menschen geht, herrscht Freiheit. Ein ausgeglichenes Leben für dich ist nicht das gleiche wie ein ausgeglichenes Leben für einen Anderen.
Jemand, der ein Künstler ist, hat Freude an der Bildhauerei oder am Malen. Ein Gärtner hat Freude an seiner Liebe zu den Pflanzen und daran, sich um sie zu kümmern. Beide, die Künstler und die Gärtner, erschaffen Schönheit. Architekten, Ingenieure, Zimmerleute ebenso. Ein Buchhalter schafft desgleichen ein gewisse Art Schönheit, nicht anders als ein Fleischer, ein Bäcker, ein Kerzenhalter-Macher. Es liegt Schönheit in der Symmetrie, und ebenso Schönheit im Asymmetrischen.
Und desgleichen im Leben. Das Leben hat nicht symmetrisch zu sein, um wundervoll zu sein, noch auch muss eine Asymmetrie aus dem Gleichgewicht heraus sein. Obliegt es jemandem, der dich nicht kennt, Standards für dein Leben festzusetzen? Bist du damit befasst, dass Schriftsteller mehr als du über dein Leben und darüber, worin dein Glück liegt, Bescheid wissen? Lebst du in der Vorstellung, dass jemand ein größerer Experte für dein Leben ist als du?
Freue dich, während du dich freust. Du hast weder deine Beine kürzer zu machen, um ins Bett zu passen, noch ist es an dir, auf die Ansage eines Anderen hin deine Freude und Richtungnahme im Leben zu ändern.
Natürlich ist es dir nicht gleichzeitig angelegen, alles, was gesagt wird, zu verwerfen. Du bist frei, hinzuhören. Du bist sogar frei, etwas anderes auszuprobieren, als du dir aussuchst. Die Schlüsselworte lauten: Wie du wählst.
Der eine hat Reisen gern. Ein anderer bleibt gerne zuhause. Ist der eine besser als der andere? Wo steht geschrieben, es sei ein Missgriff, seinem Herzen zu folgen? Was du auch unternimmst, es gibt etwas, was du nicht tust. Welche Pfade du dir auch aussuchst, es gibt Pfade, für die du dich nicht entscheidest.
Pfade können wechseln. Pfade können gleichbleiben.
Der eine Künstler möchte sich gerne hinstellen beim Malen. Ein anderer möchte gerne dabei sitzen bleiben. Der eine liebt rosa. Der andere liebt orange. Der eine liebt Kreise. Ein anderer zieht Rechtwinkliges vor. Jemand liebt gerade Linien. Ein anderer geschweifte. Der eine liebt breite Pinselstriche. Ein anderer zieht Punkte vor. Ist in der Welt nicht für alle Platz, um ihrem Herzen zu folgen? Folge deinem eigenen Herzen verantwortungsvoll, und sieh, wohin es dich nimmt.
In der heutigen Welt gehörst du womöglich zu denen, die das Glück haben, mit der Freiheit versehen zu sein, deinem Herzen zu folgen.
Es gibt da Jene, die auf eine andere Weise ebenfalls Glück haben. Sie müssen sich ihren Lebensunterhalt so oder so verdienen, und ihr Glück liegt im Tun, was soeben vor ihnen liegt.
Der eine mag die Frage stellen: „Was möchte ich tun?“ Ein anderer mag die Frage stellen: „Was liegt vor mir, es zu tun?“ Der eine mag fragen: „Worin liegt mein dharma?“ Ein anderer mag fragen: „Wie bin ich dienlich?“
Das dharma des einen Menschen kann lauten, zu dienen. Dasjenige eines anderen mag lauten, Musik zu machen. Musik ist ebenfalls dienstbar. Was du auch tust, du reichst Dienliches aus. Glücklichsein ist an dir, es anzunehmen, und Glück ist an dir, es zu schenken.
HEAVENLETTER # 4568 – 28.5.13 – Even in Limbo
JA GAR IN DER SCHWEBE
Gott redete:
Geliebte, ihr habt viele Fragen zu stellen, und viele Antworten möchtet ihr haben. Bisweilen seid ihr euch klar, und manchmal nicht.
Wenn euer Auto im Matsch feststeckt, möchtet ihr Mich bitten, euch dort heraus zu bekommen, dennoch wette Ich um eine Million, dass ihr euch da nicht hinsetzt und auf Mich, der euch da herausholt, wartet. Ich wette, ihr tut etwas, um selber aus dem Dreck herauszukommen, und sei es bloß durch einen Handy-Anruf, oder dass ihr euch selber mit einer Schaufel bei dem Auto zu schaffen macht. Ihr tut etwas.
In anderen Bereichen des Lebens wisst ihr nicht, wo anzufangen ist. Ihr steckt auf andere Weise fest.
Eine Sache, die es zu wissen gilt, ist die, dass ihr nicht dauernd etwas zu tun zu haben habt. Manchmal ist nichts tun das Richtige. Manchmal ist dasitzen und warten keine schlechte Sache. Manchmal verdient ihr eine Pause vom Beschlüsse Fassen. Einer Pattsituation hat nicht ständig Abhilfe geschaffen, oder sie hat nicht jetzt im Augenblick behoben zu werden.
Es wird eine Zeit kommen, wann die Thematik aus sich selbst heraus gelöst wird, oder, die Möglichkeit, wie sie abgeht, kommt zu dir heran oder du fällst in sie hinein. Was Ich euch gerne sagen möchte, ist, dass ihr euch eine Pause geben könnt. Ihr könnt im Leben unbeschwert sein. Das Leben ändert sich gelegentlich aus eigenem Antrieb. Ihr habt das Leben nicht mehr in Form zu peitschen, denn ihr die ganze Zeit nichts zu tun zu haben habt.
In einem gewissen Sinne seid ihr der Entscheider eures Lebens. In einem anderen Sinne wird euch das Leben einen Ball zuwerfen, und ihr könnt ihn scheinbar kaum auffangen, daher habt ihr das Gefühl, ihr hängt in der Luft. Selbst in der Schwebe könnt ihr das Leben leben.
Das Leben ist nicht in einem höheren Ausmaß euch immer auf Zuruf, als ihr ihm dauernd auf Zuruf zu sein habt. Alldieweil – das Leben und ihr sind einander zu Diensten. Das Leben hat euch nicht ständig so aufzuwarten, wie ihr es gerne hättet. Gewiss, ihr könnt euch sicher sein, dass das Leben etwas in der Hinterhand hat. Womöglich möchtet ihr gerne Rosen, und das Leben reicht euch Gladiolen, oder es schickt euch an einem bestimmten Tag überhaupt nicht Blumen.
Ihr habt nicht in einem größeren Ausmaß dem Leben gegenüber klein beizugeben, als ihr gegen es anzugehen habt. Ihr habt euch nicht zu wehren. Ihr habt das Leben nicht so persönlich zu nehmen, wie ihr es tatet und wie ihr jetzt geneigt seid, es zu tun. Ihr habt durch das Leben nicht angegriffen zu werden. Ihr könnt spielend mit ihm fertig werden. Es ist, allemal, schier Leben.
Natürlich ist das Leben eine große Gabe. Es ist nicht derart ernstzunehmend, wie es öfters eurem Empfinden nach ist. Entsinnt euch, das Leben ist ein Geschenk. Es ist eine Partie Versteck-Spielen. Es ist eine Partie Finden und Nicht-Finden. Und das Leben endet stets am Ende des Regenbogens.
Eine Hinsicht auf das Leben lautet, dass das Leben vollkommen ist, selbst in den Ungereimtheiten, mit denen ihr euch herumschlugt und die euch aus der Fassung brachten.
Eine andere Sicht auf das Leben ist die, dass ihr es genießen könnt, so wie es ist, mit all seinen scheinbaren Unvollkommenheiten. Falls du nicht so recht zu genießen vermagst, so kannst du doch immerhin einen Nutzen erlangen.
Mit oder ohne dasjenige, wovon du träumst – du kannst ein Gentleman sein, der bei dem Leben kurz an den Hut tippt, oder du kannst eine liebenswürdige Lady sein, welche das Leben willkommen heißt. In allen Fällen ist euch das Leben keine Fremde. Ihr könnt mit dem Leben wie mit einem Freund vertraut sein.
Es hat nicht alles und jedes im Leben bezwungen zu werden. Manchmal lebt ihr mit dem Leben zusammen, und ihr macht es euch so behaglich, wie ihr könnt. Es ist mehr am Leben dran als das Leben in der Welt, so wie ihr es seht und wie ihr meint, es zu kennen.
Sofern das Leben eine Schale voller Früchte wäre, dann befände sich durchaus unten am Boden in der Schale schönes Leben. Was auf der Oberfläche im Blick ist, ist nicht alles, was die Fruchtschale enthält. Und dennoch, Geliebte, der Rahm gerät nach oben, und das Leben, unbenommen wie es zum Vorschein kommen mag, begrüßt euch mit offenen Armen.
HEAVENLETTER # 4569 – 29.5.13 – The Grace by Which You Are to Rule Your World
DIE HULD, KRAFT DERER ES DIR GILT, DEINE WELT ZU BESTIMMEN
Gott redete:
Nicht Zeit ist euer Meister. Liebe ist es. Liebe ist die Zierde, kraft der ihr eure Welt regiert. Und ihr ordnet sie an, Geliebte. Das mag euch absurd erscheinen, euch, die ihr wohl das Gefühl habt, ihr wärt der zu kurz Gekommene, dennoch ist es sehr wohl möglich, dass ihr eure Welt mit der Dringlichkeit von Zeit regiertet. Das ist sehr wahrscheinlich.
Verfangen in der Zeit, befeuert euch die eilige Dringlichkeit. Ihr führt euer Leben anhand einer gestellten Uhr. Zeit alarmiert euch. Sie echauffiert euch. Sie ist ein Galeerenkapitän und sagt euch an, wann zu rudern ist und in was für einer Schlagzahl. Die Zeit geht zuende.
Liebe hat ein ruhiges ausgeglichenes Gemüt.
Liebe und Zeit sind Meilen von einander entfernt. Liebe befindet sich nicht auf einem Ablaufplan. Liebe ist ein Musterstück von Endlosigkeit und ihrer anderen Seite, der Ewigkeit. Liebe hetzt weder, noch geht sie langsam. Liebe ist sedierend und zum Sich-Absetzen bringend. Schwärmerei ist aufregend. Vernarrtheit hat einen Zeitschalter. Liebe nicht.
Zeit hält ihr Auge auf die Zukunft gerichtet. Liebe ist in diesem Unendlichen Moment in Lieben untergetaucht.
Liebe sitzt an einem schönen blauen Strom, der dein Gesicht mit Wasser bespritzt, und du kommst mit all der Liebe des Universums da belebt heraus. Du warst nicht der Auffassung, Liebe sei schier etwas Persönliches zwischen dir und einem Anderen, oder doch?
Ja, sieh Liebe wie Wasser an, in dem du schwimmst, welches dich kühlt, erfrischt, Wasser, durch die Sonne erwärmt, durch die Brise gekühlt, Liebe, ebenso wie Wasser, sie ist derart leicht zu durchmessen. Du sitzt an den Gestaden der Liebe, und dein Herz ist glücklich. Solange du nicht glücklich bist, ist daher das, was du gerne als Liebe bezeichnest, ja, was du selbst als große Liebe bezeichnest, nichts als ein Sturm im Wasserglas.
Ich rede von Liebe, nicht von etwas, was du bei dir behältst und herumbefehligst, sondern von Liebe als was du bist, und daher strömt sie dir ganz natürlich aus, ohne um eine Vergütung zu ersuchen. Liebe bittet nicht um sich selbst. Das Glück der Liebe liegt im Geben, nicht im Aufsammeln. In welche Richtung ist deine Hand in Bewegung, zum Einnehmen oder zum Ausgeben?
Machen wir uns doch nichts vor, Geliebte, Geliebter. Du bist in der Liebe ein Amateur. Ganz bestimmt bist du kein Experte. Vielleicht weißt du in der Theorie das eine oder andere, demhingegen ist Theorie nicht das gleiche wie Durchleben. Lieben, wirklich von deinem Herzen her Liebe geben, entspannt dich. Es ist nicht Spannung aufbauend. Die Beachtung von Zeit und die Begebenheit, dass sich dein Herz ohne einen geliebten Angehörigen leer anfühlt, sind ein Fantasie-Stück, bei dem du die Regie führst.
Wenn du deinem Säugling etwas Milch reichst, bittest du nicht um ein Dankeschön. Du gibst ohne die Notwendigkeit eines Rückflusses. Der Akt des Gebens ist Ergötzen genug. Du siehst dich nicht nach noch mehr um. Du hast eine Gelegenheit, in Liebe zu leben. Du überreichtest Einfachheit von Liebe, nicht die Komplikationen und Zusätze von Liebe. Dein Herz wird gerührt, und dennoch bleibt es ruhig. Nichts ist irgendwie riskant. Bestimmt nicht dein Herz. Du gibst aus deinem Herzen, und dein Herz wird mit mehr Liebe gefüllt. Dies ist Mathematik aufs Feinste. Je mehr du gibst, desto mehr hast du. Jene Mathe-Probleme, die du in der Schule hast, was das angeht, wie viele Äpfel du wegnehmen kannst und auf wie viele Äpfel das dann bei dir hinausläuft, gehen an der Sache vorbei. Der Punkt beim Geben ist Geben ohne abzählen. Es gilt demnach keine Fäden der Erwartung anzubringen, um zu geben, so, als befändest du dich mitten in einem Mathematik-Problem.
Geben ist kein Mathe-Problem. Geben ist ein Auffüllen. Je mehr Liebe du gibst, desto mehr hast du. Schreibe dies fünfzig Mal in deinem Herzen nieder, bis du es lebst. Die Frage im Leben heißt nicht: „Was für einen Ertrag werde ich bekommen?“, sondern vielmehr: „Wie viel gebe ich, gebe ich freisinnig, gebe ich ohne irgendeine Vorstellung von Rentabilität?“
Das Vergnügen des Gebens liegt im Geben. Mehr ist an der Bewandtnis nicht dran.
HEAVENLETTER # 4570 – 30.5.13 – Speak the Truth
SPRICH DIE WAHRHEIT
Gott redete:
Es gehört etwas darüber gesagt, wie du deine Freude an diesem oder jenem hast, wo du sie dir auftust, hinwiederum soll damit nicht gesagt sein, dass Ich dir antrage, eine ganze Packung Schokolade aufzuessen, ebenso wenig, dass Ich dir antrage, du mögest dir ein Vergnügen daraus machen, Andere hinters Licht zu führen. Ich glaube an Wahrhaftigkeit und Vertrauen. Ich bitte euch, eine vertrauenswürdige Person zu sein, deren Wort meint, was es sagt. Lasst Mich heute erklären, dass Meinem Ansinnen nach in der Welt die gewöhnliche Wahrheit einen Pfad für Alle darstellt, die Reise zu betreiben. Ihr wurdet nicht geboren, um jemanden in die Irre zu führen.
Es wird dir eine große Erleichterung sein, wenn dein Wort dein Versprechen ist. Das Zuvörderste ist, dass du mit dir selber ehrlich bist.
In deiner Wahrheit sein ist für dich eine Menge einfacher, als nicht in ihr sein. Unwahrheit ist ein wackeliger Boden. Wahrheit ist solider Grund.
Was wäre, wenn du einen Tag lang mit dir selber wahrhaft wärest? Du weißt, du brauchst dir oder sonstwem wirklich nicht in die Tasche zu lügen. Anhand welchem Maßstab befürwortest du Taschenspielertricks?
Ich trage euch nicht an, ausgefuchst zu sein. Ich trage euch nicht an, jemanden auszutricksen. In der Unwahrheit, Geliebte, übervorteilt ihr euch selber. Wenn ihr – lasst uns hier ein harsches Wort hernehmen – einen Anderen hereinlegt, legt ihr euch selber herein. Ihr tretet in eure eigene Falle. Findet das Wohlwollen in euch selbst und lebt es aus. Seid der gute Junge. Spielt nicht die Rolle. Seid ihn. Sagt euch in erster Linie nicht, ihr wärt pfiffig, um alsbald zu lügen oder was auch immer zu tun.
Habt ihr vielleicht das Empfinden, dass ihr ausgenutzt würdet, falls ihr großherzig und freundlich seid? Natürlich möchtet ihr keine Pappnase sein, weswegen indessen solltet ihr Angst davor haben, ein Dummkopf zu sein? Ich wage es zu sagen, Jeder auf der Erde war ein oder zwei Mal der Gefoppte. Umso mehr ist dies für dich ein Grund, wahrhaft zu sein. Wahrhaftigkeit ist Weisheit. Sei weise und wahrhaft.
Ich weiß, der besagten Bewandtnis steht eine feine Linie zu. Wenn dir jemand Porridge serviert und du magst Porridge nicht, hast du es, dass es dir an Freude an Porridge hapert, nicht auszusprechen. Du kannst genauso „Dankeschön“ sagen. Andererseits hast du nicht zu beteuern: „Ich LIEBE Porridge.“ Wie wiederum weißt du, dass dir soeben ein Porridge angedient wird, den du etwa nicht magst? Du könntest dich selber überrumpeln.
Mitunter hast du geradeheraus, ja womöglich sehr deutlich zu sein. Lasst uns ein recht ausdrückliches Beispiel heranziehen. Falls dich jemand fragt, ob du es mal probieren möchtest, dir eine Droge zu spritzen, kannst du „Nein, das möchte ich nicht“ sagen.
Freundlich sein hat nicht Thematiken umgehen zu bedeuten. Falls dich jemand fragt, ob du ein weiteres Stück Kuchen möchtest, kannst du nachdrücklich erwidern: „Danke. Danke, wirklich nicht“, oder: „Und ob!“
Wie viele Male soll Ich das sagen? Du bist der Entscheider deines eigenen Lebens. Kümmerlich sein ist nicht das gleiche wie Freundlichkeit. Mir ist der Ausdruck „Alles geht“ ganz und gar nicht lieb. Alles ist möglich, und dies ist fürwahr eine andere Geschichte.
Was wäre also demnach, wenn du dich heute mit der Wahrhaftigkeit in Einklang befändest? Was wäre, falls du dich heute nicht in ein fantastisches Licht zu stellen hättest? Was wäre, wenn du weder zu übertreiben noch dich herunterzuspielen hättest? Was wäre, wenn du heute recht so wärest, wie du bist?
Wir könnten dies als einen Unterweisungstag bezeichnen, wo du mehr über dich und darüber, wie du in der Welt lebst, hinzulernst. Schenke dem schlicht und einfach Beachtung.
Ich erbitte nicht zu viel von euch. Ich bitte euch ganz schlicht, zu gewahren, wie ihr euch in der Welt bewegt. Es ist, wie wenn ihr einen Walzer tanzt, und wie wenn Ich euch dabei bitte, doch einmal in Erwägung zu ziehen, ob ihr nicht etwas über das Walzer-Tanzen hinzulernen könntet, dem ihr gelegentlich wenig Beachtung geschenkt hattet. Oder, sofern du ein Rennläufer bist, erteile Ich dir Ratschläge, wie du mehr Kraft hast, während du läufst.
Ist es von euch eine Menge erbitten, wahrhaftig zu reden? Vielleicht wart ihr wahrhaftig. Gut. Sollte das Leben eine Spielepartie sein, so bringt euch bei dem Spiel wahrhaftig sein gehörig in Führung.
HEAVENLETTER # 4571 – 31.5.13 – Your Light Shining
DEIN LEUCHTENDES LICHT
Gott redete:
Lieblich ist eine Welt mit dir in ihr. Liebreizend bist du, um ein Licht in der Welt zu sein, kraft dessen Andere sehen werden. Was sehen? Die Schönheit sehen, die sie sind.
Du wirst sagen, du sehest die Schönheit nicht, die sie sind. Das mag sein, dennoch wird dein Licht ein anderes Bild zeichnen. Diejenigen, die in deinem Licht glänzen, erlangen einen Blick herrührend von deinem Licht, was auf sie scheint. Und damit wirst auch du mit einer umfassenderen Sehkraft sehen und die Heiligkeit erblicken, die in dem Menschen existiert, den du deiner Ansicht nach unbefürwortet beließt.
Wenn Ich sage, deinem Licht sei es angelegen, auf Alle zu fallen, meine Ich, dein Licht scheint auf Alle. Weil du noch nicht imstande bist, zu zeitigen, dass du Alle, die vor dir stehen, liebst, bedeutet nicht, dass die Helle des Lichts, welches du scheinst, aus dem Blick des Anderen abgezogen wird. Die Sonne scheint auf Alle. Sterne scheinen gleich, sie rücken Alle in günstiges Licht. Licht fällt, wohin es fällt. Ein Zurückhalten von Licht gibt es nicht.
Würdest du nicht freudig dein Licht auf Alle scheinen mögen, selbst auf jene, die du in einem persönlichen Rahmen nicht befürwortest? Würdest du dein Licht zurückhalten mögen? Würdest du jemandem sagen mögen: „Mein Licht ist nicht für dich“? Würdest du beschließen, einem Anderen dein Licht zu versagen, welches ja im Grunde das Meinige ist? Würdest du dein Licht nicht auf Alle zurückspiegeln mögen, auf Alle, die du triffst, oder auf die du nicht triffst?
Ich weiß, du sähest es gerne, wenn die Welt lichter wäre. Du möchtest die Welt die Wahrheit widerspiegeln sehen, die lautet, dass ein jedes Menschenseinswesen von innenher erleuchtet ist und überdies Signale des Lichts von außenher absorbiert. Sage Mir nicht, du würdest nicht dein Licht auf Alle scheinen mögen. Sage Mir nicht, du würdest am Liebsten jene, die du für wert wähnst, emporgehoben sehen mögen.
Ich trage vor, Unser Licht auf Alle zu scheinen. Möchtest du Mir das abschlagen? Möchtest du nicht Unser Licht überschwänglich auf jene leuchten, deren Augen geschlossen sind, ebenso auf jene, deren Augen geöffnet sind? Würdest du nicht Unser Licht ebenso auf eine beschattete Bergschlucht strahlen mögen wie auf einen funkelnden Strom? Würdest du nicht Unser Licht in der Höhe herumschwenken mögen, sodass Alle in deinem Licht sehen werden? Es kostet dich nichts, dein Licht auf Alle zu scheinen.
Falls du dich in einem Bus befindest und jemand in den Bus herein kommt, der nicht sehen kann oder an Krücken geht, würdest du dann nicht aufstehen und ihm deinen Platz anbieten?
Und wenn jemand den Bus mit düsteren Gedanken beträte, jemand, dem es an verständnisvoller Erkenntnis gebricht, würdest du dann nicht aufstehen und ihm deinen Platz anbieten?
Wärest du nicht froh, aufzustehen und deinen Platz jemandem anzubieten, der ihn mehr nötig hat als du?
Lasst uns dein Platz-Anbieten, oder lasst uns dein Licht-Kredenzen (welches das Meinige ist), oder lasst uns jemandem, der Hunger hat, eine größere Kuchenschnitte Geben als Beleg von Liebe bezeichnen. Du hast nicht eine bestimmte Person zu verehren, um sie zu lieben. Beschenke sie, und du wirst anheben, die Liebe in deinem Herzen zu erkennen, die die deine ist, sie auszugeben. Liebe aus deinem Herzen hat nicht Anhimmeln oder Schmeichelei zu bedeuten. Vom Herzen her geben ist hinlänglich Liebe. Das ist gut genug. Es wird dein Herz schwellen lassen, und du wirst dahinterkommen, was in deinem Herzen an Liebe weilt, selbst dann, wenn du nicht erkannt hattest, dass du liebtest. Lasst uns das Anschwellen deines Herzens Liebe nennen.
Du besitzt nichts. Alles, was du zu eignen scheinst, ist Mein, und demzufolge hast du den Nutzen von ihm inne. Anders als beim Geld, welches dir jemand übermitteln kann, mögest du die Liebe in Gebrauch nehmen, die Ich berappe und mit vollen Händen ausgebe. Du mögest dir im Klaren sein, dass du keine Liebe zu vergeuden vermagst. Du mögest begreifen, dass es an dir ist, Meine Liebe prächtig zu verausgaben.
Du wirst überdies dazu gelangen, fest anzunehmen, dass, da alles Mein ist, dies bedeutet, dass es ebenso das deinige ist. Ich gebe es dir. Und du gibst es Anderen desgleichen, und mithin kleidet dies dein Herzen prangend.
HEAVENLETTER # 4572 – 1.6.13 – Words and Appearances
WÖRTER UND ERSCHEINLICHKEITEN
Gott redete:
Was meint das – Gott Zuerst? Meint es, alles stehen und liegen lassen und nichts tun, mit der einen Ausnahme, Gottes zu gedenken? In der Tat, es könnte einige wenige geben, für die dies deren Weg darstellt, vielleicht war er von Geburt an so vorgesehen. Es ist recht unwahrscheinlich, dass er der eure ist.
Gewiss, eure Gedanken mögen auf Mir zu liegen kommen, was so viel heißt wie, eure Gedanken kommen auf dem Höchsten zu liegen, denn Liebe ist das Höchlichste. Das, was ihr das Gute nennt, ist das Höchste, hinwiederum hängt das Gute von eurer Wahrnehmung ab.
Geben ist das Höchste, indes nicht immer. Hergeben stellt unter Umständen nicht das Höchste dar. Hergeben und Preisgeben ist womöglich ein leichter Weg aus der Sache heraus und nicht das Höchlichste. Es hängt alles voneinander ab, und dies ist die Welt, in der ihr lebt. Man nennt sie die relative Welt. Relative Welt ist eine andere Redeweise für – das hängt davon ab. Es hängt von eurer Bereitwilligkeit ab, und es hängt von eurem Motiv ab, und es hängt von ihr-wisst-nicht-was ab.
Gewiss, was die Welt sagt und was sie tut mögen ja nicht das gleiche sein. Hier betritt die Dichotomie die Szene. Manchmal muss es sich für euch so anfühlen, dass sich das Leben in der Welt als die Ausführung eines Jonglieraktes ausweist, und dass, was ihr zu jonglieren habt, nicht merklich ist, und das Ganze geht so rasch vor sich, unter stetem Parameterwechsel. Bisweilen dünkt es einem in der Welt, als könntet ihr euch niemals sicher sein.
Eine Sache, derer ihr gewiss sein könnt, ist die, dass Erscheinlichkeiten nicht die ganze Geschichte auszeichnen. Schlechterdings nicht. Worte erzählen nicht die ganze Story, und mithin haben wir Fabeln über schlaue Füchse und Wölfe in Schafskleidern.
Es gibt in der Welt Etliche, die bis zum Äußersten dienstbar zu sein scheinen, und es gibt anscheinend Jene, denen aufs Äußerste Dienste erwiesen werden. Selbst die Bedienten sind dienend. Ergibt das für euch einen Sinn? Es gibt derartige Dinge wie freien Willen und verpflichtende Aufgaben, und freier Wille sieht womöglich Jenen, die gebunden sind, nach Fiktivem aus.
Eines Jeden Wahrnehmung ist anders, und eines Jeden Leben ist anders, und dennoch gibt es da Elemente, die gleich sind.
Die Welt ist öfters nicht in der Lage, begriffen zu werden. Sie wedelt unentwegt herum wie ein Pferdeschwanz.
Demnach ist Aufmerksamkeit auf dem Höchsten Aufmerksamkeit auf dem Umumänderlichen. Es ist Aufmerksamkeit auf Wahrheit, auf Liebe und auf das All-Wissende Seinswesen, was euch als Gott kenntlich ist. Unter jedwedem Namen – Ich BIN, und ihr SEID. Die Welt ist in ihrer Wechselhaftigkeit konstant. Ich bin kraft Meiner Stabilität konstant. Und ihr wankt. Ihr werdet herumgestoßen, vielleicht in einem Meer der Konfusion und Unschlüssigkeit.
Allerdings wisst ihr, dies alles spielt keine so große Rolle. Ihr seid von Belang. Wärt ihr ein Ozeandampfer, wäre es nicht von Belang, wie sich die See an einem bestimmten Tag aufführt. Es zählt die Furche, die der Bug des Schiffes, das du bist, zieht. Ein Ozeandampfer pflügt sich durch eine rauhe See ebenso wie durch eine stille See. Und demnach furcht ihr euch durch das Leben. Ihr habt euren Kurs, und ihr befolgt ihn.
Natürlich wissen Meine Kinder nicht unaufhörlich, wo sie an der Spitze stehen. Sie werden unter Volle Kraft Voraus stehen und womöglich nicht kennen wohin es geht. Indes ist Folgendes ganz gewiss. Ihr werdet einen Bestimmungsort erreichen. Ihr, als ein großes Schiff, werdet zum Vertäuen an einer Stelle anlangen. Christopher Columbus segelte geradewegs Richtung Indien und entdeckte dadurch Amerika. Er entdeckte. Wer kann sagen, er habe einen Fehler begangen, dass er an anderen Küsten anlangte, denn an der, zu der er sich aufgemacht hatte? Und der Rest ist Geschichte, so die Redewendung.
Gott Zuvörderst bedeutet, dass Ich der erste bin, der euch willkommen heißt, wo auch immer ihr euch selber auffinden werdet. Gott Zuerst bedeutet Einen Gott, und dass der gleiche Eine Gott, unter welchem Namen auch immer, inwendig in euch ist. Ihr seid eure Bestimmung. Ihr befindet euch auf eurem Weg zu eurem Selbst. Genießt die Fahrt, Geliebte. Erfreut euch an dem Ausflug. Vergnügt euch an Mir. Genießt euch. Findet an all den Schiffen auf See euer Vergnügen.
HEAVENLETTER # 4573 – 2.6.13 – Life Is Many-Winged
DAS LEBEN IST MEHRFLÜGELIG
Gott redete:
Geliebte, ihr möchtet euren Mitmenschen gerne zur Hilfe kommen, indes nicht zu kräftig. Freundlichkeit ist nicht immer Gefällig-Sein. Es kann sein, dass eure wohlmeinende Gefälligkeit zu einem Mangel an Zutrauen in den Menschen ausartet, zu denen ihr freundlich seid.
Ich stimme euch zu. In der Welt im Großen sind die Wahlen nicht immer leicht zu tätigen oder es ist nicht immer leicht, mit ihnen zu leben. Derart viele Lebensbereiche sind kopfüber. Oh, ja, falls ihr euch stets obenauf, auf der Spitze der Dinge, am Gipfel eurer Markierung befändet, falls ihr wohlausgeruht, omnipotent wärt, würdet ihr in dem Gefilde des Lebens weniger um euch schlagen können. Ihr wärt euch sicherer. Allerdings ist Sicherheit nicht andauernd verlässlich.
Eine Sache, derer Wir sicher sein können, ist, dass Andere das Recht haben, ihre sogenannten Missgriffe zu begehen. Natürlich, was wie ein Fehler aussieht, kann sich als eine gesegnete Wohltat herausstellen, und was wie ein Segen aussieht, kann sich als ein Fehlgriff herausstellen. Sofern du es darauf anlegst, das Leben als richtig oder falsch anzusehen, befindest du dich eilenden und gehetzten Schrittes auf einer Achterbahnfahrt.
Lasse die Idee von entweder/oder los. Das Leben ist mehrflügelig. Es liegt eine weite Entfernung zwischen kalt und heiß. In der Welt scheint zwischen einer Menge eine Distanz zu existieren. Zwischen nah und fern. Lang und kurz. Oben und unten.
Gegensätzen wird in der Welt gehuldigt, und doch, Gegensätze sind weit davon entfernt, verlässlich zu sein. Gegensätzlichkeiten zwängen euch in eine Ecke. Offenheit belässt euch ungebunden.
Das Leben ist nicht gemäß ‚Entweder du tust, was ich sage, oder du kannst gehen‘. Es hält für dich zahlreiche Pfade zu gehen vor. Es kann sein, es gibt keinen richtigen oder falschen. Unbenommen der Oberfläche und der anfänglichen Eindrücke, wer kann sagen, dass dies das ist oder welches was ist?
Der leichte Weg heraus ist nicht notwendigerweise der leichte Weg heraus. Ein scheinbar schwerer Verlauf kann durchaus leichter sein. Und dennoch haben Beschlüsse gefasst zu werden. Ihr kauft eine Sache oder nehmt eine andere, oder ihr tätigt keinen Kauf. Ihr geht aus, oder ihr bleibt zuhause.
Jemandes Widerstreit kann in Wirklichkeit dessen Liebe für dich an den Tag legen, und du wirst nach und nach anheben, das zu sehen. Etliche Dinge möchtest du gerne am äußersten Ende liegen sehen, und andere lässt du am Wegesrand fallen. Du widersetzt dich oder leistest Widerruf.
Zurück zur Gefälligkeit – mitunter ist Gefälligkeit nicht freundlich. Sie ist verunglimpfend. Selbst wenn ein Anderer humpelt, kann er ohne deine Hilfe gehen. Hilfe ist nicht immer willkommen. Manchmal ist jemand alleine mit sich lassen dabei, wie er einen Hügel hochsteigt, das, was der Doktor anordnete. Natürlich, du möchtest dir lieber sicher sein als in einer bedauernden Stimmung, und deswegen kann deine Gefälligkeit schlechterdings dir selber gelten.
In einer Lage nicht bescheiden, kann eine gute Wahl darstellen, indes nicht für immer und ewig. Und, etliche Wahlen scheinen demgegenüber sich selber zur Ausführung zu bringen. Bevor du es erkennst, ist dir die Wahl aus der Hand genommen. Vielleicht war keine Wahl eine Wahl.
Es ist klar, das Denken über die Herein und Heraus des Lebens kann sich als zu viel darstellen, gleichwohl wird allzu oft Nicht-Bedenken bedauert. Ah, so ist das Leben. Es ist ein unbekanntes Territorium. Allerdings kein Dschungel. Eine Möglichkeit einer Hinsicht auf das Leben ist die, dass das Schlimmste, was es sein kann, sich als Gestrüpp oder als ein Feld voller Nesseln ausweist. Und dennoch ist das Leben Orangenblüten und Heuhaufen und blauer Himmel und strömende Gewässer.
Im Großen und Ganzen, Geliebte, ist das Leben eine gute Mischung. Nicht allzu oft ist es ausschließlich so, oder anders, es sei denn in eurer Veranschlagung von ihm.
Was gilt es euch also mit dem Leben anderes zu tun, als es zu nehmen, wie es kommt. Besser, ihr denkt euch das Leben lieber als eine Parade, denn als ein Netz, was da draußen ist, um euch haschen. Ja, es existieren etliche Hürden, um drüberzuspringen, und Gänseblümchen zum Pflücken, und das Leben mag ein Ball aus Wachs, und es mag wie ein funkelnder Kronleuchter sein. Einer Sache könnt ihr sicher sein, und die ist, dass das Leben sein eigenes Ding ist und dass es nichts sonst gibt, was ihm gleich ist.
HEAVENLETTER # 4574 – 3.6.13 – Be an Inspirer
SEI EIN ANSPORNER
Gott redete:
Es ist gut, das Leben so anzunehmen, wie es kommt. Es bekämpfen ist so ziemlich wie eine verlorene Schlacht. Womöglich hätte dir dein Job nicht gekündigt werden sollen. Womöglich hätte deine liebe Freundin nicht sterben sollen. Du solltest größer gewachsen sein. Die Tat wurde ausgeführt. Die Chancen, deinen Job wiederzubekommen, die Chancen, dass deine Freundin wieder ins Leben zurückkehrt, und dass du größer wirst, sind gering. Nicht alles liegt in deinen Händen. Wie du dir die Neuigkeiten hernimmst, liegt in deinen Händen.
Sofern du das Leben nicht akzeptieren kannst, wie es kommt, möchtest du es dann zulassen? Du hast nicht gegen die Vergangenheit anzufechten. Einen Gutteil weit hast du das Leben zu nehmen, wie es kommt, ob du es nun magst oder nicht. Sofern du in einem Mannschaftsspiel ein guter Sportskamerad sein kannst, kannst du beim Leben ein guter Sportsfreund sein. Gewiss, du kannst grummeln, wohin freilich bringt dich das?
Du hast das Leben nicht zu verstehen. Ganz bestimmt wirst du das nicht, zum wenigsten nicht an jeder Wende.
Ich weiß was. Biete dem Leben Unterkunft an. Du kannst das Leben wie einen Gast anschauen. Du wirst die Art, wie Gäste Dinge zur Ausführung bringen, nicht immer mögen, und doch beherbergst du sie. Ja, beherberge das Leben auf der Erde. Das Leben auf der Erde in einem Menschenkörper ist nicht für immer. Rufe dir ins Gedächtnis, dass es Zeit nicht gibt, dass es sie schlechterdings nicht gibt. Es mag dir danach aussehen, dass du dich auf einer Art Rennspur befindest, und doch ist das nicht der Fall. Leicht ist der Schritt.
Sobald alles gesagt und getan ist, hat sich im Grunde nichts geändert. Oh, ja, an dir, unter gewissen Umständen, da wirst du dir sicher sein, dass sich alles gewandelt habe. Du hast recht, es wird nicht wie zuvor sein. Zur selben Zeit ist es so – Träume, die du im Schlaf hast, begaben sich im Schlaf. Sie dauerten nicht an, als du aufwachtest.
Hier nun, was das anbelangt. Nimm das Leben, so wie es sich dartut, nicht persönlich. Es sondert dich nicht wirklich aus. Sobald es dir wie ein Ungemach zu sein scheint, nimm einfach in Betracht, dass du vom Regen erwischt wurdest. Das Leben widerfährt nicht schier dir. Es geschieht jedem. Jeder verliert seine Eltern. Die Alternative dazu ist, dass Eltern ein Kind verlieren. Das Leben ist unparteiisch. Es bedeutet keinen Übergriff. Es geht schlicht entlang, und tut dabei, was das Leben tut.
Betrachte das Leben wie die Sonne, die scheint. Die Sonne scheint auf alle. Sie betreibt keine Unterscheidungen. Wenn die Sonne hinter den Wolken verdeckt ist, wird damit nichts bedeutet. Sie ist einfach durch die Wolken verdeckt. Damit ist kein Angriff verbunden. Und wenn die Sonne hell scheint, und du das Gefühl hast, sie habe dich überbrüht, war sie nicht dabei, dich persönlich zu verbrennen. Oder betrachte das Leben wie den Regen, und bisweilen wirst du nass. Das Leben ist einfach am Prangen, und du nimmst die Sonne entgegen. Und sobald es regnet, ist die Sonne immer noch irgendwo da. Sie hat dich nicht verlassen.
Das Leben ist ein Rätsel, und das Leben ist ein Prachtexemplar. Und es ist ein Segen, selbst wenn du der Auffassung bist, es sei kein Segen. Das Leben ist schlicht, was es ist. Und, weißt du was, es ist die einzige Möglichkeit.
Das Leben des einen oder anderen mag dir besser erscheinen, und in vieler Hinsicht kann das so sein, und doch, du kennst dessen Gegenrechnung des Glücklichseins oder Unglücklichseins nicht. Ein Jeder kann glücklich aussehen, und dennoch kann deren Glücklichsein von flüchtiger Natur sein. Mühsal und Schwierigkeiten zum Trotz, du hast womöglich größeres Glück inne, oder womöglich hast du es nicht.
Worüber Wir hier wirklich reden, ist unermesslich. Betreibe nicht einmal den Anlauf, zu messen, Gestattungen zu betreiben und vorherzusagen oder späterhin zuzupacken. Das Leben kommt zu dir, wie es zu dir kommt. Dessen unbenommen, jemand mit Minderem als deinen Annehmlichkeiten führt sein Leben klaglos und nimmt es, wie es kommt. Nicht bloß klaglos, sondern beflügelnderweise. Du, du sei ebenso ein Ansporner, ja?
HEAVENLETTER # 4575 – 4.6.13 – Seek Not Perfection
SEI NICHT AUF VOLLKOMMENHEIT AUS
Gott redete:
Entsinne dich, du bist ein Menschenseinswesen. Realität ist, du bist weitaus mehr. Dies macht dein Ein-Menschenseinswesen-Sein nicht schlecht, alldieweil du weitaus mehr bist als ein Menschenseinswesen. Ein Menschenseinswesen sein ist eine prächtige Sache. Es ist nichts, was sich nicht sehen lassen könne oder wofür man sich zu entschuldigen habe.
Gleichzeitig lebst du in einem Körper, und lebst du in der Welt. Ziemlich wahrscheinlich bist du bislang kein Heiliger, noch auch hast du das zu sein. Du bist ein hinzulernendes, ein im Wachsen begriffenes Menschenseinswesen. Du hast zu essen, für dich selber und für Andere zu sorgen. Du schwimmst in einer See, oder du suchst in einem Wald nach Futter. Zugegeben, dein Körper hat seine Grenzen. Deine Seele nicht. Jetzt reden Wir über dich als einem lebenssprühenden Menschenseinswesen.
Ich bitte dich, allem Guten aus deinem Menschsein mit Freuden entgegenzusehen, zur selben Zeit, wie Ich an dich herantrage, an einem gegebenen Tag nicht zu viel von dir zu erbitten. Du wirst deine Grenzen überschreiten, dennoch bitte Ich dich nicht, darauf zu bestehen, dass du dich an einem gegebenen Tag übertriffst. Es ist sehr wohl möglich, ja gar wahrscheinlich, dass du zu Wundern deinen Beitrag leistest, dennoch kannst du dir gleichzeitig stattgeben, ein gewöhnliches Menschenseinswesen zu sein. Komme von der Arbeit heim und lege deine Füße hoch. Das ist okay.
Komme Nachhause, und lehne dich bei Mir zurück.
Fühle dich behaglich. Du hast dich nicht zu schieben. Du bist, wo du bist, ohne schwer daran zu arbeiten. Du hast dich Mir nicht unter Beweis zu stellen. Ich billige dich bereits. Ich liebe dich. Sei ebenso dir selber fügsam, wie Ich es dir bin. Ich bitte dich nicht, ein Zuchtmeister zu sein. Ich bitte dich, in der Welt zu leben und deine Zeit zu genießen, während sie auf der Erde existiert. Im Himmel gibt es schier Zeitlosigkeit.
Ihr lebt in zwei Welten. Ihr Lieben, splittet euch nicht auseinander. Hämmert euer Leben auf der Erde nicht in den Boden. Es ist in Ordnung, ein ausgezeichnetes gewöhnliches Menschenseinswesen zu sein. Während ihr auf der Erde lebt, lebt ihr als ein Menschenseinswesen auf der Erde. Als ein Menschenseinswesen lebt ihr nicht im Himmel, sprich, nicht ganzzeitig im Himmel. Ihr seid ein Zeitreisender, ja. Während ihr auf der Erde seid, bitte Ich euch, nicht auf Vollkommenheit von euch selber aus zu sein, ebenso nicht von Anderen.
Auf der Erde ist es notwendig, dir selber und Anderen gegenüber großherzig zu sein. Ich möchte euch bitten, von der Beachtung eurer Schwächen und derjenigen Anderer abzustehen und ihr zu widerstehen. Schaut euch an, was euch und was an eurem Leben und was bei Anderen ebenso gefällig ist. Legt eure Aufmerksamkeit darauf, was es wert ist, und zu um so mehr Wertigkeit werdet ihr geraten. Es hat ausreichend Beachtung auf Schwächen gelegen. Es lag zu viel Beachtung auf Schwächen.
Es gibt viel mehr Menschen auf der Erde, die ihr Gewissen angeregt haben als solche, die dem Anschein nach überhaupt kein Gewissen haben. Gewissenhaftigkeit ist eine gute Sache, und doch, falls dein Gewissen übermäßig stark ist, wirst du das Leben übermäßig schwer, wirst du dein Leben allzu oft zu einem Leben voller Bedauern machen. Ich möchte nicht, dass du ein Leben des Bedauerns führst. Du mögest ein wenig nachlassen. Sofern dein Gewissen ein Auto wäre, neigst du dazu, deinen Fuß auf das Gaspedal zu pressen und zu schnell zu fahren. Es gibt keinen Bedarf, dir selber keine Ruhe zu lassen. Es ist gut, wenn dein Gewissen sich selbst nicht übernimmt. Lasse es den Wert, dir nicht über den Kopf zu schlagen, kennenlernen. Möge dich mehr, als du Fehler an dir findest.
Dies ist nicht das gleiche wie auf Laissez-faire abzufahren. Dein Gewissen möge dich nicht durchprügeln. Du möchtest nicht, dass dich dein Gewissen reinlegt. Stelle das Volumen kleiner. Halte dein Gewissen dazu an, dir desgleichen all das Gute ins Gedächtnis zu rufen, was du ausrichtest. Du kannst ohne Weiteres jemand sein, dessen Gewissen hinlänglich kräftig ist und der stattdessen jetzt einen Verstärker nötig hat. Beide, Gewissen und Förderer, sie rühren von euch her, Geliebte.
HEAVENLETTER # 4576 – 5.6.13 – Bells Ring, Gongs Clang, and All Clap Hands
GLOCKEN LÄUTEN, GONGS ERKLINGEN, UND ALLE KLATSCHEN IN DIE HÄNDE
Gott redete:
Du bist Mein Leben. Begreifst du, was Ich meine? Du bist die Erfüllung Meiner sehnlichen Verlangen. Ich habe Mich nach dir gesehnt, so wie es sich ein Baum herbeiwünscht, sich zu verzweigen, und demzufolge gelangst du auf Mein Geheiß hin in die unverhohlene Existenz. Du schilderst für Mich das Leben in der Welt ab. Ich spüre deinen Gesichtspunkt. Es ist, als würdest du Meinem Herzen Leben einhauchen. Du bist wie Scheherazade, die eine Geschichte ohne einen Schluss erzählt, und die demzufolge fortfährt zu leben.
Ich weiß ohne Weiteres, dass im Universum Eine Geschichte statthat, und jene ist Ich, alldieweil befindest du dich mit Mir in der Geschichte. Wir flüstern einander zu, du, imaginär, Ich, real. Ja, es ist wahr, Ich rede zu Mir Selber. Und nicht anders – auch so widme Ich Mich euch mit einem Zartgefühl.
Ja, das Leben in der Welt ist Fiktion, aber, o, was für eine großartige Fiktion! Was für eine großartige Geschichte schreibt ihr für Mich zum Lesen nieder. Ihr macht euch zum Leben auf, und ihr schreibt eine Geschichte, oder ihr erzählt eine Geschichte, und Ich gehe einem jeden eurer Worte hinterher. Ich blättere jede Seite um. Ich schaue Mir jede Illustration an. Ich blicke in eure Augen, und Ich sehe Abenteuer. Ich erblicke Absätze und Worte, und die Geschichte von euch ist, eine Zeitlang, wie reelles Leben.
Vielleicht ist es Meine Geschichte, und ihr lebt sie dennoch aus. Ihr seid in der Tat eine Meiner Geschichten, und ihr seid ein Hauptdarsteller in ihr. Zur selben Zeit wie Ich euch sozusagen erfinde, erfindet ihr euch und wiedererfindet ihr euch selber. Alles in eurem Leben ist trassiert, zur gleichen Zeit wie es spontan ohne Vorbereitung hingeschrieben ist. Zur selben Zeit wie ihr eine Geschichte erzählt, ist es eine Geschichte, die ihr niederschreibt. In der Schwebe Halten ist ihr Thema. Ihr schreibt sie, während ihr ständig auf den Beinen seid. Ihr seht sie herankommen, zur selben Zeit wie ihr an eurer blinden, schwerlich einsehbaren Seite überrumpelt werdet. Eure Geschichte huscht an euch vorüber, und ihr könnt sie kaum durchhalten. Ein jeder Tag ist eine Passage. Ein jedes Kapitel ist ein länger erscheinender Abschnitt, und dennoch geht, in Bezügen der Welt, alles überstürzten Schrittes vonstatten, in etwa wie ein Strohfeuer, und gleichwohl, alles wird ernst genommen. Alles ist so, als wäre euer Leben auf das, was niedergeschrieben steht, angewiesen, darauf, was durchgelesen und was ein weiteres Mal durchgelesen wird, so, als wäre es triftig, so, als ginge diese Geschichte um Leben und Tod, während sie alleweil eine ausgedachte Erzählung ist.
Selbst Geschichten können euch zum Lachen bringen. Selbst Geschichten können euch zum Weinen bringen, so, als wären sie real, und nicht ausgedacht. Wie real scheinend eure Geschichte doch ist, und wie real scheinend all die anderen Geschichten doch sind. Ja, es werden in Zeitungen und Magazinen sogar Geschichten über Geschichten geschrieben, und in pochenden Herzen werden, ganz bestimmt, Geschichten in Herzschlägen ausbuchstabiert, ein Lied, welches zum Schlag einer Trommel niedergeschrieben wird, eine lange oder eine kurze Geschichte, eingebildete Geschichten stückweise niedergeschrieben, mit der Geburt ihren Anfang nehmend und alsbald so weiter, mit dem Kapitel über den Tod des Körpers endend. Indessen gibt es in der Geschichte andere Charaktere, über die es euch zu erzählen gilt, und dementsprechend schreitet die Fiktion fort. Es gibt eine Hintergrundgeschichte, und es gibt eine Fortsetzung von ihr auf dem Erdenschiff, und dennoch, die reale Geschichte fährt alldieweil in einer anderen Dimension fort.
Im Grunde genommen setzt sich deine Geschichte nicht fort, da Zeit, wo wahre Geschichten statthaben, nicht existiert, demnach ist die Geschichte nicht fortlaufend und in die Länge gezogen, die reale Geschichte freilich ist Ewig und Endlos und niemals zu einem Schluss gelangend, geradeso wie sie im Himmel ein Augenblick ist.
Und was für ein Augenblick. Glocken läuten, Gongs erklingen und Alle klatschen in die Hände.
HEAVENLETTER # 4577 – 6.6.13 – Count on God
ZÄHLE AUF GOTT
Gott redete:
Was Ich möchte, das ist du. Deine Liebe und deine Beachtung möchte Ich gerne. Ich möchte dein Ohr an Meinem Herzen.
Möchtest du freundlicherweise mehr an Mich denken und weniger an dich? O wie glücklich du sein wirst.
Insoweit Zeit nicht existiert, ist es besser, eben nicht dich weniger zu bedenken, sondern weniger oft daran zu denken, was dir deinem Empfinden nach vonnöten sei. Sobald du anfänglich bemerkst, wie du dich bedürftig fühlst – etwas, was sich öfters begibt –, dann kehre deine Gedanken zu Mir, zu dem Gott, Der dich liebt. Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich mit der Gewalt einer Tsunami-Welle ums Hunderttausendfache multipliziert, im Eigentlichen um ein Unberechenbares mehr, um ein mehr jenseits von Gut und Böse, um ein mehr, was du nicht abzuzählen vermagst, und dennoch, kannst du auf Meine Liebe zählen.
Falls du es könntest, würdest du dich durch dick und dünn auf Meine Liebe verlassen, hinwiederum verweist du bisweilen Meine Liebe des Platzes. Du fühlst dich entmutigt. Du beurteilst Meine Liebe gemäß den Begebenheiten in deinem Leben. Geliebte, dies ist Meine Liebe bewerten anhand der Geldsumme, die ihr im Leben zugeschlagen erhaltet. Ihr könnt euch nicht von jenem Maßstab leiten lassen, da ihr nur so und so weit seht.
Das Konzept von Leiden existiert im Leben, da ihr eine Sache mit einer anderen gleichstellt. Ihr stellt eine Summe Geld mit Liebe gleich. Ihr stellt süße Worte mit Liebe gleich. Ihr stellt zahlreiche Dinge mit Liebe gleich, und dies ist Bewertung. Sofern euch jemand nicht Geld oder süße Worte zureicht, überredet ihr euch selbst, ihr wärt nicht geliebt. Ihr könnt zugestehen, Liebe gehe über Geld oder süße Worte oder Umarmungen hinaus, und doch, ihr erhebt Anspruch auf die Shows der Gewogenheit, denen ihr entgegenschmachtet. Sobald ihr euch in jene Richtung gehen seht und euch ungeliebt fühlt, kommt und wendet euch zu Mir. Bekommt euren Geist von euren vermeintlichen Schwierigkeiten weg, und nehmt die Liebe in Empfang, die Ich euch gebe. Ich gebe euch Manna vom Himmel. Ich gebe euch Wohlstand über alle Maßen. Ich gebe euch den Reichtum der Liebe und süße Worte, wie ihr sie zuvor noch nie vernommen habt. Meine Stimme ist angenehm. Ich bin sanft, und ihr seid Meine Geliebte, Mein Geliebter. Möchtet ihr Mich lieben?
Möchtet ihr über euch selber hinaus sehen und Mich anschauen, wie Ich euch liebe, und möchtet ihr erkennen, dass ihr über alle Maßen, die ihr euch ausdenken könnt, geliebt werdet. Meine Liebe umschließt die ganze Parkanlage. Den ganzen Slum. Meine Liebe schließt die Erde und das Paradies mit ein. Meine Liebe ist das Paradies, und Ich gebe sie euch allen. Sie ist für euch, und sie ist euer. Glaubt Mir, wenn Ich sage, Ich liebe euch. Ihr könnt denken, ihr wärt die elendste Person auf Erden, und dennoch liebe Ich euch, und Meine Liebe ist aufrichtig.
Werdet bitte nicht durch Oberflächeigenschaften in die Irre geführt. Die ärmste Person in der Welt kann die reichste sein. Der reichste Mensch in der Welt kann der ärmste sein. Aber lasst Uns keine Vergleiche ansetzen. Kommt einfach jetzt und sinkt in Meine Liebe. Sie ist euer. Ihr habt mehr Liebe, als ihr bei euch tragen könnt. Ihr habt mehr Liebe, als ihr euch ausdenken könnt.
Falls Mir heute ein einzelner Wunsch zustünde, dann wäre es der, dass ihr Meine Liebe erkennt und sie bei euch tragt, wohin ihr euch auch aufmacht. Ich rede über Wahre Liebe. Die Liebe, von der Ich rede, ist nicht, allen Umständen zum Trotz, auf Kommen und Gehen. Geliebt von Gott, seid ihr geliebt. Es gibt kein Weglassen Meiner Liebe. Sie verschwindet nicht. Sie bleibt. Ich vermag schier für immer zu lieben. Das ist wörtlich genommen wahr. Wir haben eine unerschütterliche Liebe. Meine Liebe hält dich hoch. Ich schütte Meine Liebe in dein Herz. Meine Liebe läuft durch deine Venen, und Meine Liebe läuft durch deine Arterien. Meine Liebe, dir gegeben des Anliegens der Freude halber. Du bist Meine vergnügte Geliebte, Mein fröhlicher Geliebter.
HEAVENLETTER # 4578 – 7.6.13 – Bright Star
HELLER STERN
Gott redete …
Du hast in deinem Leben auf der Erde eine Menge hinzugelernt, und du lernst mehr und mehr und umfassender und umfassender. Ist es nicht eine wundervolle Sache, dass es stets mehr zum Lernen gibt, mehr um ihm Platz zu bieten, mehr um daraus hervor zu wachsen, mehr um darauf zu zu wachsen, mehr und mehr Wunder in der Welt, die für dich zu entdecken sind?
Und demnach dehnst du dich aus. Wohl oder übel weitest du dich aus. Du springst von Höhen, und du tauchst zu Tiefen, und du kommst zum Luftholen wieder hoch, zum Lernen, zum Leben. Du hast dich zu einer Reise namens Leben aufgemacht. Es ist eine wundervolle Reise, eine Reise wie keine andere.
Manchmal ziehst du dich am eigenen Schopf aus dem Sumpf. Manchmal scheint es dir, alles, was du tun könnest, sei krabbeln, und dennoch schlüpfst du, große Schritte machend oder humpelnd, in den Himmel hinein, so wie du bist. Du bist weder dein Humpeln noch dein forsches Ausschreiten. Du bist Mein heiliges Kind.
Alle sind hier willkommen. Ich heiße Alle willkommen. Ihr, Meine Kinder, seid Meine allerliebste Thematik. Von euch singe Ich. Möchtet ihr von Mir singen?
Möchtet ihr Mich jeden Morgen willkommen heißen und jeden Abend Gute Nacht zu Mir sagen, und möchtet ihr süße Träume von Mir träumen?
Möchtet ihr Mich in eurem Herzen behalten, so wie Ich euch in dem Meinigen behalte?
Möchtet ihr mit Mir gehen und mit Mir reden? Möchtet ihr Mir die Hand halten? Möchtet ihr Arm in Arm die verflechtenden Straßen eures Lebens mit Mir entlanggehen?
Was vermögen Wir doch nicht alles gemeinsam, sobald Wir Eins sind, sobald Wir Eine Umarmung der Liebe sind. Verstreut auf der Erde, oder Ganz und Gar im Himmel, ihr seid Mein Schönes Selbst.
Das fällt euch schwer zu glauben, schier weil ihr nicht so recht begreift, Wer ihr seid und Wer ihr Mir seid.
Hier geht es um einen Fall irrtümlicher Identität. Ich kenne dich, und du kennst dich, dein Selbst, nicht. Du kennst ein Puzzle von dir in Teilen. Es ist für dich nicht leicht, dieses Puzzle zusammenzusetzen. Du bist im Grunde sprachlos durch die Scheinhaftigkeit von dir in Stückchen und Teilen in allerhand Weisen. Du kannst dich als deinen abgebrochenen Fingernagel ansehen, des Goldes inwendig in dir nicht gewahrend. Du weißt ganz einfach nicht, Wer du bist. Du kannst es nicht glauben. Du kannst Mir nicht glauben. Es ist schlicht für dich allzu weit von deinem Glaubenssystem entfernt, zu glauben. Wie kannst du glauben, dass du Ich bist, so du soeben leidest?
Zum wenigsten wirst du dir klar, dass Ich nicht leide. Vielleicht ist das vermeintliche Leiden die einzige Distanz, die zwischen Uns existiert. Und, oh, Meine Mächtigkeit überdies natürlich. Ihr glaubt nicht an eure Mächtigkeit. Etliche unter euch meinen, ihr wärt beim Leben durchgerasselt. „Was für eine Mächtigkeit?“, könntet ihr fragen.
Ihr könnt denken, beim Studium sei Schwachheit euer Hauptfach gewesen und ihr wärt in die Irre geführt worden. In der Tat, ihr wurdet vom Weg abgebracht. Ihr führtet euch in die Irre. Schier jeder, den ihr kennt, und schier jeder in der ganzen Welt wurde in die Irre geführt, und demzufolge schlosst ihr euch der populären Partei an, ihr tatet euch mit Angst zusammen, mit dem Leiden und mit der Unzulänglichkeit. Ihr stimmtet sozusagen für die falsche Partei. Es seid ihr selber, es ist euer Selbst, für das es euch gilt zu stimmen.
Gebt für euch die Stimme ab, für einen glänzenden Stern am Firmament, für einen glänzenden Stern, der außerstande zu sein scheint – schier scheint –, seine oder ihre Glänzendheit zu sehen.
In den dunkelsten Nächten sehe Ich dich, hellen Stern, lichten Stern, und du meinst, Ich müsse einen Stern hinter dir anschauen und ihn fälschlicherweise für dich hernehmen.
Füge der Mischung hinzu, dass du die anderen Sterne nicht siehst, die dich umgeben. Du siehst sie als durchsackende Menschenseinswesen, unterdessen sie ebenso wie du helle Sterne sind. Ein heller Stern, ob nun erblickt oder nicht, ist nichtsdestotrotz ein heller Stern.
Glaube Mir, du bist ein heller Stern.
HEAVENLETTER # 4579 – 8.6.13 – Closer to God’s Heart
NÄHER AN GOTTES HERZEN
Gott redete …
Zu Meinem Herzen hin kommen soll nicht bedeuten, es mit einem Entrinnen zu tun zu haben. Dem Leben gehört nicht entronnen. Zu Meinem Herzen kommen ist mehr eine Vergegenwärtigung dessen, dass Ich unmittelbar bei dir bin, und dass du Mein bist. Du bist Mein, so du das Leben erlebst. Dem Leben gilt es nicht mehr zu entfliehen, denn es nicht gilt, sich in Konfrontation zu ihm zu begeben – – so, als wäre das Leben ein Übergriff. Mache dir das Leben zunutze. Bestürme es nicht. Bewehre dich nicht gegen es. Sei nicht auf der Hut. Verschließe dein Herz nicht.
Im Gegensatz zur gängigen Überlieferung – Herzen brechen nicht. Sie brechen nicht entzwei.
Vielleicht könnten Wir sagen, das Leben handle vom Heilen der Illusion, es gebe die Bewandtnis, dass einem das Herz bricht. Vielleicht geht es beim Leben ums Zusammenführen von Menschenherzen. Vielleicht handelt das Leben von der Heilung der Fehlverständnisse was das Herz anbelangt, davon, wofür es gemacht ist, und wie es ihm statthaft sein soll, sich aufzuführen.
Keine Reporter mehr, die rührende sentimentale Geschichten über dein Herz schreiben. Setze dein Herz zusammen, indem du ihm Raum verschaffst, um in ihm zu wachsen, anzuschwellen, die Welt zu übernehmen, dein Herz dir zu gewinnen. Herzen sind zum Festigen von Liebe, nicht zum Abzug von Liebe. Liebt schlechthin. Liebt, als wäre Liebe das einzige, was zu tun ist. Liebe ist das einzige, was es zu sein gilt, und danach hat es ganz natürlich zur Folge, dass vom Seien her Liebe sich einstellt. Mache dir nichts aus gebrochenen Herzen. Dein Herz braucht keine Schienung.
Nichts hat in Ordnung gebracht zu werden. Dem Leben gehört stattgegeben. Es ist nicht an dir, das Leben zu bestürmen, obschon du das Gefühl haben magst, das Leben habe dich bestürmt. Sei ein Kissen, das Leben entgegennimmt. Es ist voll und ganz in Ordnung, es dem Leben stattzugeben, zu sein, was es ist. Selbst dann wenn du Felsbrocken des Lebens, die dich umgäben, mutmaßt, habe ein lichtes Herz – und die Felsbrocken werden wegrollen und einen Torweg freigeben, der nach deinem Herzen modelliert ist. Lasse dein Herz lieben. Es wurde für Liebe gemacht.
Liebe ist simpel, nicht komplex. Liebe ist nicht Eigentümerschaft. Liebe ist schlicht eine gesegnete Wohltat, die von nichts anderem als von sich selbst abhängig ist.
Liebe soll nicht auf Wache stehen. Liebe ist kein Krieger. Liebe gehört weder als ein Sieger in den Blick genommen, noch auch gehört Liebe als ein Verlierer gesehen. Lasse dein Herz nicht einen Schlag auslassen. Herzen triumphieren weder, noch ziehen sie den Kürzeren. Selbstmitleid ist nicht Liebe. Tränen haben mit Liebe nichts zu tun. Drama hat mit Liebe nichts zu tun. Liebe einzig hat mit Liebe zu tun.
Sei dir sicher, dass du keinen Wallgraben um dein Herz herum errichtest. Dem was du denkst zum Trotz – Sicherheit ist keine Thematik, sobald es sich auf Liebe beläuft. Plattitüden gehören nicht zur Liebe. Gesinnungen gehören nicht zur Liebe. Zerknirschtheit gehört nicht zur Liebe. Freue dich, dass du geliebt hast. Betraure nicht, dass du geliebt hast. Es mag ja sein, dass du in deinem Geist eine Idee geliebt hast, und nicht die Realität. Sei sodann froh, dass du eine Idee geliebt hast.
Liebe irrt sich nicht. Die Welt sagt, Liebe irre sich. Ich trage euch an, ersprießlich zu sein und euch zu vervielfachen, und die Frucht, die Ich meine, ist Liebe, Liebe, so wie sie ist, Liebe, so wie sie geschenkt wird, Liebe, wie sie zurückfließt oder nicht zurückfließt. Die Sache dabei ist, dass du geliebt hast. Schwöre der Liebe nicht ab. Schwöre, mehr zu lieben. Schwöre, ein Menschenseinswesen zu sein, das liebt und das Liebe nicht aufgibt.
Ich, Gott, liebe. Du, Menschenseinswesen, liebst. Tanze vor lauter Freude, dass dein Herz liebt. Lasse dies hinlänglich sein. Falls jemand deine Liebe nicht mag, belasse es dabei. Jeder ist frei, erwidernderweise zu lieben oder es nicht zu tun. Liebe ist angelegt, dorthin zu gehen, wohin sie geht. Liebe gehört nicht durch Mich wiederaufgefüllt. Ich gebe euch pralle Liebe, ob ihr Mich nun liebt oder nicht. Ich warte auf eure Liebe, denn Ich weiß, dass ihr bestimmt seid, zu lieben, und Mich zu lieben. Ich weiß um Mein Dharma, und Ich weiß, das eure ist das gleiche. Liebe liegt nie falsch. Anhaftung ist im Unrecht.
HEAVENLETTER # 4580 – 9.6.13 – A Shore Known as Love
EINE KÜSTE, ALS LIEBE VERLAUTBART
Gott redete …
Weswegen sollte dir Liebe lieb sein mögen, so sie ein Vehikel für Leiden darstellt? Wieso in aller Welt solltest du dein Herz zu einem Werkzeug geraten lassen mögen, dich zu verwunden? Wieso solltest du ein verletzendes Werkzeug in deinem Werkzeugkoffer haben mögen, während dein Herz, dein ursprüngliches Herz, zum Lindern bestimmt ist? Bitterer Kaffee mag ja da und dort angebracht sein, aber ein bitteres Herz? Nie. Es gibt in deinem Herzen keinen Ort für Bitterkeit. Bitterkeit läuft stromaufwärts, unterdessen dein Herz bestimmt ist, stromabwärts zu fließen, die ganze Strecke zu einer Küste hin, die als Liebe bekundet ist.
Wer sollte wissentlich Bitterkeit wählen mögen, während es auf der anderen Seite honigsüße Felder gibt? Warum nicht Liebe, Geliebte? Warum nicht Liebe um alles, was euch wert ist? Warum nicht Liebe, um alles in den Schatten zu stellen? Warum nicht Liebe mit ganzem Herzen?
Du kannst schlechterdings Liebe fehlverstanden, sie als Anhaftung hergenommen haben, als eine Eigentümerschaft, den Übergangsriten ähnlich, unterdessen eure Passage auf der ganzen Strecke ein Strom der Liebe zu Meinem Herzen hin ist. Letztlich, Geliebte, ist es Mein Herz, nach dem es euch verlangt. Ihr könnt sonstwen als das Emblem Meines Herzens erachten, und dennoch, so lieb und teuer euch Menschenseinswesen sein mögen, vermögen sie nicht all das zu erfüllen, wovon ihr träumt, einerlei, wie deutlich oder wie vage die Träume dabei sind. Für Mich gibt es keinen Ersatz.
So stehen die Dinge. Von dort her bläst der Wind.
Dies ist für euch schwer anzunehmen. Ihr möchtet in der Welt gerne etwas, was euch wahres Glück überreicht, hingegen neigt das Etwas in der Welt dazu, von kurzlebiger Natur zu sein. Ein neues Auto, das Spitzenprodukt, büßt bald genug seinen Charme ein oder vermag ganz einfach nicht das unbezeichnete Sehnen zufriedenzustellen, das du innehast. Selbstverständlich, du möchtest mehr als das beste Modell auf dem Automarkt. Früher oder später braucht es Wartung. Es benötigt etwas von dir. Bald genug ist ein Auto schier ein Auto, und du möchtest ein anderes.
So wird es mit Freundinnen und Freunden bestellt sein, ja selbst mit Gatten und Gattinnen. Was kann euch für lange Zeit zufrieden stellen, oder für eine hinlänglich lange Zeit? So oder so, es hat den Anschein, als sei die Liebe deines Lebens von dir weggeschnappt.
Ich suche dich. Du lebst in der relativen Welt, und Ich bin Immerfort Überall. Ich bin in der relativen Welt, und Ich bin im Himmel, und das Himmelskönigreich ist mitten in euch. Es ist nicht außerhalb von euch. Es stimmt, ein Jeder ist du, und dennoch ist Ein Gott. Das Eine von Uns existiert.
Gewiss, es gibt flüchtige Eindrücke von Mir in der Welt. Ich befeuere die ganze Welt.
Es stimmt, Ich bin in den Menschen, die du liebst, und doch, nach wie vor ist da Ein Gott, und das ist es, worauf du unaufhörlich aus bist, nicht zeitweilig, nicht von einem Falter zum anderen flitzend. Du möchtest die Gesamtheit der Liebe, die Tiefe der Liebe, und jene wird nicht in einem auswärtigen Objekt aufgefunden. Sie wird immer in dir gefunden.
Narziss verliebte sich am Wasser in sein äußeres Bild. Er hatte noch keine Kenntnis von seinem inneren Bilde. Gemacht in Meinem Bilde, ohne darum zu wissen, gab er Mein Bild auf und wurde verrückt nach seinem äußeren Bild. Ein äußeres Bild reicht nicht hin. Nicht langfristig, und bisweilen ebenfalls nicht kurzfristig.
Gemacht in Meinem Bilde ist dein Herz der Liebe. Objekte sind ganz einfach nicht hinlänglich. Objekte wandeln sich. In der Welt wandeln sich Liebeobjekte oftmals.
Liebeobjekte sind ein Anfang. Und doch ist es das Herz der Liebe, nach dem es dir verlangt, und bin Ich die Liebe, die du letztlich suchst. Ich suche dein inneres Gewahren von Mir. Mir ist es um deine Kenntnis getan, dass Ich in deinem Herzen Wohnung habe, und dass Ich für alle Zeit behaglich in deinem Herzen weile. Die ganze Nicht-Zeit hinweg. Für alle Ewigkeit. Du bist Meine Endlose Liebe, und Ich bin die deine, und Wir sind nicht Zwiefach, sondern Eins, Eine unermüdliche Liebe. Liebe Mich, liebe dich.
HEAVENLETTER # 4581 – 10.6.13 – Why You Are Alive on Earth
WARUM DU AUF DER ERDE AM LEBEN BIST
Gott redete …
Was ist etwas ohne Liebe wert, Geliebte? Was ist Leben ohne Liebe wert? Der vortrefflichste Sinn ist Liebe. Betrachte Liebe als das Salz des Lebens. Liebe selbst IST Leben, Geliebte. Wenn jemand Liebe abstreitet, hat er dem Leben abgeschworen.
Die Liebe, von der Wir hier reden, ist nicht die lobenden Auszeichnungen von Liebe für dich oder von dir. Es ist die Liebe von deinem Herzen, von der Wir reden. Wir reden von dem Herzen von dir. Das Herz von etwas bedeutet den Bedeutungsgehalt von etwas. Dass du am Leben bist, bedeutet, du wurdest beschieden, Liebe zu schenken. Ich erwählte dich. Unter all den Möglichkeiten, wählte Ich dich und dich und dich. Der Punkt dabei ist, dass du du bist. Dessen ungeachtet, was so alles in deinem Herzen lauern mag, dein Herz ist für Liebe angelegt und einzig für Liebe angelegt. Der Bedeutungsgehalt von dir ist Liebe.
Du wirst fragen: „Wofür bin ich auf der Erde am Leben?“
Meine Antwort lautet: „Du bist hier auf der Erde am Leben, um Liebe für Jeden und Alles zum Ausdruck zu bringen.“ Du brauchst dich nicht nach einem esoterischeren Sinn umzusehen, nach einer Bedeutung, die dir hochfliegender zu sein scheint, dass du ausersehen wurdest, um großartige Dinge zu tun, dass du unter all den Menschen in der Welt ausgesucht worden seist, auf der Erde eine große Tat zu vollbringen, eine erdbewegende Rolle zu spielen, usw. usw.
Der Punkt ist der, dass du für Größe auf der Erde ausgesucht wurdest, und dass deine Größe Liebe ist. Wie deine Liebe sich zum Ausdruck bringt, ist individuell, und doch bist du hier auf der Erde in der Menschenform, in die du eingehüllt bist, um Liebe zum Ausdruck zu bringen. Das ist es. Das mag deinem Geschmack nach nicht ausgefallen genug sein, und doch, das ist es.
Wie drückst du persönlich Liebe aus? Drücke Liebe als Liebe aus. Selbst ein Dankeschön drückt Liebe aus. Ein Lächeln drückt Liebe aus. Und es mag ohne Weiteres sein, dass die größte Liebe, die du auszudrücken vermagst, die Akzeptanz eines Jeden und von Allem darstellt, die Akzeptanz der Welt und von Jedermann in ihr. Liebe und Gemeinschaftlichkeit für den nächsten Menschen, den du siehst, zum Ausdruck bringen ist die Größe von Liebe zum Ausdruck bringen.
Sei wie Ich, möchtest du das? Trotz der Oberflächenunterschiede, in die du dich einklinken magst – Ich drücke Liebe und Akzeptanz aus, und das ist es, was Ich tue. Darin liegt Mein Zweck. Hat es Mein Ansinnen nötig, hochfliegender als dies zu sein? Eine Karte wurde gezeichnet, und sie ist eine Karte der Liebe. Sie schauerte vom Himmel auf jeden und alles, selbst in der Arena, die ihr Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nennt.
Stellt euch auf die Seite der Liebe, Meine Geliebten. Bringt euch mit Mir in Einklang. Seid durch mit allem, was weniger als Liebe ist. Wofür benötigt ihr irgendetwas, was weniger als Liebe ist? Zur Armseligkeit? Für euren Jammer und/oder für den eines Anderen? Wofür möchtet ihr Schmerz, Schmerz für euch oder für sonstwen? Wo liegt hierin das Entgelt? Vielleicht in einem sinnlosen Empfinden von Macht. Wahre Macht ist Liebe. Bitterkeit ist nicht Macht. Einen Anderen bezwingen ist nicht Macht. Wenn du in umfänglicher Weise Kontrolle innehaben möchtest, dann lasse alles los, außer der Liebe in deinem Herzen, außer der Liebe von deinem Herzen, außer der Liebe, die sich hin und her bewegt und allen Herzen auf der Erde liebreizend mit offenen Armen entgegengeht.
Kannst du Mich nicht lieben? Und Ich existiere inwendig in einem Jeden. Ich existiere in Jedem, dem du begegnest. Was du als den geringsten unter den Geringen siehst, ist ebenso Meine Liebe. Es kann sein, er weiß es nicht. Aber jetzt weißt du das.
Sofern du bedeutsam sein möchtest, sei ein Wege-Zeiger der Liebe. Und, sofern du dir aus Wichtigkeit nichts machst, sei ebenso ein Wege-Zeiger von Liebe. Geliebte, Liebe ist die einzige Möglichkeit.
Dies ist euer Geschick, Geliebte. Euer Los ist, zu lieben. Es gibt nichts mehr als Liebe. Alles Sonstige ist minder. Was hast du, sobald du eine Million Dollar besitzt und das Geld an dir hältst? Was hast du, sobald du ein Millionen-Dollar-Herz hast, und du behältst es ganz für dich? Was hast du, sobald du nichts hast, und ohne Liebe bist? Du bist die gleiche Liebe wie Ich, und nunmehr sei sie.
HEAVENLETTER # 4582 – 11.6.13 – The God Within
DER GOTT INNEN
Gott redete …
Aus den Tiefen Meines Herzens zu dem deinigen rührt das Leben her, welches du hast. Und es ist an deinem Leben mehr als der Körper, der die Sinne umfasst. Es ist mehr an deinem Leben als deine Sinne, als deine Gedanken, als deine Gefühle, als dein Geist sich vorzustellen vermag. Ich rede von Wahrheit, von einem flüchtigen Blick, den du darauf hast. Du enthältst die Ganze Wahrheit, und dennoch hast du schier einen flüchtigen Eindruck, schier einen Fingerzeig, schier eine Idee. Geliebte, ihr habt an der Oberfläche gekratzt.
Die gute Sache an der Oberfläche ist die, dass eine Tiefe da ist, die innen enthalten ist. Es ist Gold in euch, das ihr noch kaum ausgemacht habt, derart in Anspruch genommen seid ihr durch die Bekenntnisse der Welt. Machen wir uns doch nichts vor, Geliebte, die Welt ist nicht immer weise. Sie gräbt nicht immer unter die Oberfläche. Sie ist gebannt vom Oberflächen-Geglitzer und wird wohl eher das wahre Gold, welches innen liegt, übersehen.
Nicht alles was glänzt, ist Gold. Eine andere Redewendung könnte zudem lauten: „Tief unter der Oberfläche liegt echtes Gold, Gold, was darauf wartet, dass du es schürfst.“
Bevor du es fördern kannst, hast du zu Sinnen zu kommen und zu erkennen, dass es da ist. Es ist hier, da, und überall, und dennoch über das hinausgehend, was des Öfteren als allgemeiner Menschenverstand durchgeht. Suche jenseits der Oberfläche, und du wirst, unweigerlich, wahres Gold finden. Es ist es wert, es zu finden, und du wirst es inwendig in dir ausmachen. Du bist aus Wahrem Gold gemacht, bloß wird es wohl so sein, du bist der letzte, der das weiß.
Ich, Gott, bin der erste, der darum weiß. Komme dahinter, woraus du gemacht bist und woher du selbst kommst. Niemand vermag für dich zu entdecken. Nur du selber kannst die Goldmine für dich ausspüren, die inwendig in dir zu liegen kommt. Dort findest du sie, ebenso wie Ich in dir bin.
Die Welt hat Mich nach außen projiziert. Das ist in Ordnung so. Es dient einem guten Zweck, sich einen Gott vorzustellen, Der auf einem Hohen Berggipfel existiert, welcher eurem Dafürhalten nach außerhalb von euch ist, alldieweil du, du, ja, eben du der Berg bist. Alles ist in dir inbegriffen. Ich, Gott, bin in dir enthalten. Dies ist Mein Privileg, und es ist Mein Vergnügen, in dir Wohnstatt zu haben. Es liegt nicht Anderen an, dich zu entdecken. Es ist für dich, dich auszuspüren. Ich meine natürlich, den Gott in dir zu entdecken. Da bist du, Geliebte, oder sollen Wir sagen Ihr.
Ihr seid ein Körper, der einen Gott in euch umfängt, einen Gott, der über das Ego und über geringfügige Sentimente hinausreicht. Fürwahr, ein Gott der Liebe und des Erbarmens, des Vertrauens und der Heiligkeit und von mehr und mehr existiert in eurem Innern. Dessen ungeachtet, was die Welt aus euch macht, dessen ungeachtet, was du aus euch machst, Ich, Gott, habe Wohnung in euch. Ich bin ebenso weit vom Ego entfernt, wie die Wahrheit vom Verkehrtsein entfernt sein kann. Prächtige Wahrheit existiert. Das Ego ist schier eine Spielsache, ein Spielzeug, das letztlich auseinanderbricht, wie das alle Spielsachen tun. Das Ego zerbricht, und es ist ein kaputtes Spielzeug, welches weggelegt wird, ja, das sogar hinausgeworfen wird, so wie letztlich alle kaputten Spielzeuge weggeworfen werden. Nichts existiert für immer und ewig in der Welt der Dinge, du und Ich indessen existieren für immer und ewig.
Wir sind Ein Selbst, umschlungen in freudiger Umarmung. Wir sind Ein Unzertrennliches Ganzes. Wir haben keine Teile. Wir haben keine Trennung. Wir haben Ganzheit. Wir sind Einssein. Wir sind nicht Wir. Wir artet zu Einssein aus und wird Einssein, und Einssein ist Alles Was Ist.
Seid Eins mit Mir, Geliebte. Steht groß und aufrecht in der gewissen Kenntnis Eures Wertes da. Steht groß und aufrecht da in dem Wissen um Ganzsein und Einssein, um des Einen und Desselben. Andersheit existiert nicht. Sie scheint zu existieren, freilich ist sie ein Trugbild, um das Einssein zuzudecken.
Was für eine Charade geht in der Welt doch vor sich. Charade ist ein Spiel unter Kindern. In Wahrheit, in Wirklichkeit ist Charade das Spiel des Lebens. Torheit ist nicht. Illusion ist nicht. Wahrheit ist, und die Wahrheit lautet, dass es kein Wir gibt. Die Illusion von Wir ist da – Dies ist nichts Schlimmes –, die Wahrheit ist gleichwohl trefflicher, und jene lautet, dass du und Ich wahrhaftig Ein und Dasselbe sind, welches nicht zweien, sondern Eins gleichkommt. Hallo, Guten Tag, Mein Selbst.
HEAVENLETTER # 4583 – 12.6.13 – Love Carries into Eternity
LIEBE TRÄGT IN DIE EWIGKEIT
Gott redete …
Wir teilen ein Leben, du und Ich. Dir gilt es, in der Liebe Mein Gleichgestellter zu sein. Was anderes kann es denn meinen, wenn Ich äußere, dass Wir Eins Sind? Wir sind Eins in Liebe. Du, als eine Ausweitung von Mir, bist der Gebieter der Welt, und du leitest kraft Liebe. Du leitest durch Liebe, oder, du leitest standardmäßig, per Voreingestelltheit. Ihr seid Mein guter rechter Arm, Geliebte. Ich verlasse Mich auf euch, dass ihr das Rad des Lebens nehmt und es dreht. Ihr dreht es herum. Lasst Uns dies bekunden, sodass jeder weiß, wohin es dreht. Lasse jedermann wissen, dass das Rad, das du drehst, aus der Liebe, und einzig aus der Liebe her kommt.
Wem sollte es lieb sein mögen, dass das Steuerrad bei etwas anderem anlandet denn bei Liebe? Kann eine Milliarde Dollar der Liebe gleichgesetzt werden? Oh, du Meine Güte, ja, dir wäre es lieb, du hättest das Geld, freilich, ist es für dich und einzig für dich? Nun also, ja, es ist gut, Geld in Umlauf zu bringen. Dies in sich selbst ist einem Zweck dienlich. Und doch erschöpft sich Geld. Du hast es alles ausgegeben. Nichts ist über. Es war eine Menge, jetzt aber ist es nichts. Geld nennt man nicht vergebens eine materielle Sache. Materie schwindet dahin. Sie stellt sich heraus, ganz und gar nichts zu sein. Nein, Ich nehme das zurück. Geld ist Energie. Ich kann nicht sagen, es sei gar nichts, während Ich gleichzeitig die Aussage treffe, Geld sei ein Stapel Papier oder Metall, und Geld sei schier das, was du ansagst, dass es es sei.
Liebe andererseits ist Liebe. Sie ist ein Segen. Liebe aus deinem Herzen ist echt. Ich nehme an, ein Rosstäuscher ist imstande, sie einem vorzugaukeln. Du im Großen und Ganzen nicht. Liebe ist nicht Anstrengung, immerhin. Liebe ist freiströmend. Liebe ist die Währung des Himmels und der Erde. Einerlei was du sagst, einerlei was du siehst, Liebe, nicht Geld, ist die Währung der Erde. Liebe ist nicht dinglich. Sie ist ebenso wenig eintägig. Liebe ist, was währt. Sobald alles gesagt und getan ist – Liebe ist. Liebe geht aus deinem Herzen heraus in das Herz des Anderen hinein, und demzufolge wird deine Liebe in die Ewigkeit hinein getragen. Die Wahrheit ist, dass Liebe nie endet. Liebe ist nie zeitweilig. Selbst wenn du dich derzeit außerhalb der Liebe fühlst, deine Liebe am Ausgeben ist weiter betrieben worden. Es ist Meine Liebe, die du gabst. Ja gar, sofern du sie vor langer Zeit übermitteltest, hat sie sich niemals abgenutzt. Dies ist die Manier der Welt und dies ist die Manier des Himmels. Liebe ist.
Die Erde ist mit Liebe gefüllt. Die Liebe leuchtet ihr Liebe-Licht auf dich. Der Mond spiegelt das Sonnen-Licht wider. Die Sterne funkeln. Die ganze Zurschaulegung auf der Erde ist für dich. Nimm zur Kenntnis, wie die Große Sonne und der Mond ihr Licht auf Alle, ihr herrliches Licht auf Alle scheinen. Die Prächtige Sonne und der Prächtige Mond versagen niemandem ihre Liebe, sei es, derjenige schaut hoch zu ihnen, oder sei es, er tut es nicht. Selbst wenn jemandes Augen nach unten gerichtet sind, empfängt er nach wie vor Meine Liebe. Meine Liebe glaubt an gleiche Rechte auf Mein Licht. Liebe ist darüber hinaus, und mithin ist sie unten, obschon es in Wahrheit kein oben und kein unten gibt. Dies sind Illusionen, einhergehend mit all den anderen.
Liebe ist wahr, und dazu gibt es nichts mehr zu sagen. Wenn du von Mir sprichst, sprichst du von Liebe. Lasse schier erhebende Liebe dir entkommen, dies in Stille, mehr als in Worten. Sei wie du bist, und du bist Liebe.
Ich möchte dir ein Geheimnis anzeigen. Einzig Liebe ist. Du kannst nicht etwas sein, es sei denn der Strom von Liebe aus deinem Herzen, aus deinem Herzen, einem Mittler für das Meinige. Liebe ist die selbige Liebe. Da ist Eine Liebe, und Ich BIN sie, und daher bist du sie. Es gibt nichts außer Liebe im Gesamten Kosmos, und Ich bin SIE, und demnach bist du SIE. Gesteht es, Geliebte. Ihr seid Liebe.
HEAVENLETTER # 4584 – 13.6.13 – Despite Your Human Perception …
UNBENOMMEN EURER MENSCHLICHEN WAHRNEHMUNG …
Gott redete …
Worum geht es, was du dir von Mir wünschst? Bin Ich dein Prügelknabe? Bin Ich jederzeit für alles verantwortlich, wann in deinem Leben etwas schief läuft – sprich, wann von deiner Warte aus gesehen etwas schief läuft?
Zunächst einmal, ungeachtet deiner Gefühle, alles läuft gut, nicht verkehrt. Wie kann das sein, beklagst du. „Wie kann es sein, dass ich meinen Job, mein Haus und meine Familie verliere? Gott, bist Du gerade dabei, was uns anbelangt, fatalistisch zu werden?“
Ihr habt das Empfinden, so eine Art geheimer Absprache sei im Gang gewesen, so, als wäre Ich der Steigbügelhalter von allem, was ihr nicht mögt.
Mit Sicherheit erachtet die Welt den Verlust eines Arbeitsplatzes, eines Hauses, einer Familie als Zerrbild. Dasjenige, Geliebte, was euer ist, kann niemals abhanden kommen. Eurer menschlichen Wahrnehmung unbenommen, ein Haus, ein Job und eine Familie stellen nicht eure Geborgenheit dar. Gewiss, ihr fühlt euch mit ihnen geborgener als ohne sie. Ihr nennt sie Hab und Gut. Ein Haus ist ein Schutz, gefertigt aus Stroh, Holz und Ziegeln, so wie die Geschichte von den Drei Kleinen Schweinchen verläuft. Ihr verlasst euch auf euer Haus aus Stroh, Holz und Ziegelsteinen. Ihr meint, ihr befändet euch auf einer nach unten gerichteten Spirale, falls euch die Bank das Hausvermögen widerruft.
Hier nun die Geschichte, Geliebte: Was immer im Leben passiert, es ist etwas, aus dem ihr etwas erzielt. Schaut euch danach um. Schaut euch derweil nach dessen Guten um. Etwas ist in die Vergangenheit entflohen, und euch wurde eine Freiheit stattgegeben.
Du könntest sagen: „Aber Gott, wenn es Gewinn gibt, ist ebenfalls Verlust vorhanden. Das hast du einzuräumen.“
Ich gebe ohne Weiteres zu, dass ihr Verlust im Blick habt, und dass ihr Zulegen so wahrnehmt, als wären Verlust und Zugewinn als zwei Schritte des Lebens ausgewiesen. Die zwei Schritte des Lebens sind Liebe und Liebe.
Was du siehst, ist nicht immer, was du erhältst. Eine Grundschuld kann dich zu sehr belasten. Dass ein Grundschuldgläubiger dich gnadenlos ausquartiert davon, was du zu einem Zuhause machtest, scheint Geborgenheit unter dir wegzuziehen.
Geliebte, ein Haus ist nicht eure Sicherheit. Ebenso wenig eine Arbeitsstelle. Ebenso wenig eure Familie. Bestimmt hat es den Anschein, als wären alle drei Sicherheit.
Ich sage es noch einmal: Liebe ist eure Geborgenheit.
Ihr sagt: „Wieso, Gott – ganz bestimmt ist meine Familie meine Geborgenheit.“
Ja, Geliebte, Geliebter, das dachtest du. Als deine Familie auseinanderging, nahmen sie dann deine Geborgenheit mit sich? Wie konnte das vor sich gehen? Ihr müsst zugeben, Sicherheit im Äußeren ist gar keine Sicherheit.
Eure Sicherheit liegt im Inneren. Wie viele Male habt ihr das gehört? Worauf auch immer eure Sicherheit eurem Dafürhalten nach fußt, es ist eine verkehrte Auffassung. Ich weiß, es sieht euch danach aus, und dennoch wird es jeden Tag, selbst in der 3-D-Welt, unter Beweis gestellt, dass ihr, gar ohne eure geliebten Nahestehenden, voranrückt. Ein Fuß wird vor den anderen gestellt. Ihr geht weiter. Eure geliebten Angehörigen rückten, aus was für Beweggründen auch immer, voran, und ihr bewegt euch ebenso voran. Das Leben handelt eine Menge vom Vorangehen. Es handelt eine Menge um Kühnheit. Mut ist eine Art Vertrauen.
Du sagst: „Gott, ich weiß, Du wirst sagen, dass Du die einzige Geborgenheit darstellst, die es gibt. Nichtsdestotrotz, Gott, Du hast mich weder beschützt, noch bist Du mir in schwierigen Situationen beigestanden. Du hast mich hier draußen unter Schonungslosen belassen. Ich weiß, ohne Dich bin ich verloren, und alldieweil bin ich zum wenigsten etwas verloren ohne all die Ohne’s, die ihr Sagen hatten, die sich durchsetzten und ihren Weg auf anderen Feldern fortgesetzt hatten.“
Umso mehr Grund dafür, Geliebte, dass ihr mit euren geliebten Angehörigen Schritt haltet. Aus welchen Gründen auch immer, sie haben sich von ihren Banden freigesetzt, und das müsst ihr ebenso. Alles was euch an einer Stelle hält, ist eine Beschränkung. Ihr lernt hinzu, los zu lassen. Manchmal zwingt euch das Leben, los zu lassen. Los lassen bedeutet nicht, dass ihr allem Guten, was sich in der Welt befindet, bescheinigt, seinen Abgang nehmen zu mögen. Behaltet Liebe. Lasst Anhaftung los.
HEAVENLETTER # 4585 – 14.6.13 – Love Like A Rose
LIEBE WIE EINE ROSE
Gott redete …
Die Sonne kommt immer heraus. Nach einer Regenperiode ist die Sonne immer noch da, sie bescheint und beleuchtet die Erde. Klar, jenseits von Regen und Wolken ist die Sonne immer am Scheinen.
Ausschließlich bei einem Empfinden von Abgeschottetheit gibt es ein Gefühl von Trostlosigkeit. Gebrochene Herzen werden instand gesetzt. Sie tun das immer. Auf der Erde, da spürt ihr Hiebe. Ihr wurdet erschüttert, dennoch kommt die Erschütterung immer zu einem Ende. Während der Regenzeiten wachsen im Leben Blattwerk, Früchte und Gemüse heran. Sie machen sich nichts draus. Sie wissen, die Sonne wird kommen, wird sie segnen und erwärmen, und daher schauen die lebenden Dinge zur Sonne hin und schelten nicht mit ihr, weil sie anscheinend eine Weile nicht scheint.
Wovon ist euer Glücklichsein abhängig? Wieso seid ihr in Erstaunen versetzt, sobald es regnet? Es mag ja danach aussehen, als regne es ohne Ende, gleichwohl, Regenschauer kommen und Regenschauer gehen, und ihr werdet trocken.
Glaubt an die Ewigkeit, Geliebte, eher als an ewiges Leiden. Ihr könnt bisweilen das Gefühl haben, ihr wärt zum Leiden geschaffen worden. Nein, Geliebte, ihr wurdet für Freude gemacht.
Selbst dann, wenn ein geliebter Angehöriger seinen Körper auf der Erde verlässt und seine Seele sich nach dorthin erhebt, was man den Himmel nennt – findet Glück in der Kenntnis, dass euer euch Nahestehender gemeinsam mit euch auf der Erde eine Zeit verbrachte. Ihr habt euch günstig in Augenschein genommen. Eure Herzen wurden gerührt, und womöglich vereint. Gilt es dies zu bejammern? Möchtet ihr die Freundschaft ungeschehen machen und wünscht ihr euch, sie hätte niemals begonnen? Das möchtet ihr nicht. Ich weiß, das möchtet ihr nicht. Ihr möchtet im Grunde nicht eine Erfahrung im Leben entbehren. Selbst wenn ihr imstande wärt, sie rückgängig zu machen oder zu liquidieren, würdet ihr es nicht tun.
Ihr habt die Vorstellung von Risiko. Ihr riskiertet etwas, als ihr euer Herz verschenktet, oder so ähnlich sind eure Gefühle. Dies allerdings rührt von eurer Fehlwahrnehmung von Liebe her. Körper mögen sterben, Liebe indes ist in der Welt im Umlauf und ist nie-endend, eben so wie das Leben nie-endend ist. Liebe strömt dessen unbenommen.
Lasse die Vorstellung los, dass du, sobald du dein Herz auftust, sobald du es weit auftust, alsbald dasjenige einlassest, was du Verlust und Herzschmerz nennst. Liebe ist der Balsam. Herzschmerz nicht. Selbst wenn du auf die eine oder andere Fasson das Ende der Liebe vorhersagst, bist du jemand, der liebte. Du bist derjenige, der die Befähigung zu lieben innehat. Liebe, nicht anders wie Geld, gehört ausgegeben. Liebe ist ein ganzes Vermögen wert. Liebe ist dein Vermögen. Ausschließlich du kannst es anhäufen. Liebe ist eine lebende Sache und kann nicht bloß auf einer Bank herumhängen. Liebe hat in Gebrauch genommen zu werden. Sie hat aus ihrer sicheren Schachtel herausgehoben und verausgabt zu werden. Auf diese Weise nimmt Liebe zu. Übt euch darin, und sie gerät stärker und mächtiger, und umso mehr Liebe habt ihr.
Ob eure Liebe von einer Klippe fällt, ist nicht das Thema. Die Liebe selber ist das Thema. Verklammert euer Herz nicht. Haltet es offen und frei, und ihr werdet voller Liebe sein, ungeachtet dessen, worauf euer Augenmerk gelegen haben oder nicht gelegen haben wird. Liebe gehört definitiv nicht außenvor gehalten. Sie hat frei zu sein, zu lieben, ungeachtet eines Objektes, welches du dir aus dem Garten der Liebe, der dich umgibt, beschafft hast. Denke dir Liebe wie eine Rose, die aufblüht. Selbst wenn eine Rose verwelkt, liebst du die Rosen nicht minder. Du versetzt die Rosen wegen des Verwelkens nicht in den Anklagezustand. Eine schöne Rose weilt in deinem Herzen. Sie kann für immer und ewig dableiben.
Es gibt für dich keinen Bedarf, die Bewandtnis, der dein Herz einen Besuch abstattete, mit Bedauern zu bedenken. Sei froh über den Besuch. Dein Herz ist brauchbar, und du bist ein reelles lebendiges brauchbares Menschenseinswesen, Herz und Seele.
Und sobald, aus welchen Gründen auch immer, ein Objekt deiner Liebe Abschied nehmen muss, bist du nach wie vor Liebe. Deine Liebe ist zuvörderst. Liebe rührt von dir her. Liebe ist die Hauptsäule deines Lebens. Sei in Liebe. Liebe.
HEAVENLETTER # 4586 – 15.6.13 – By What Divine Right Your Anger
DEIN ÄRGER KRAFT WELCHEN GÖTTLICHEN RECHTS
Gott redete …
Weswegen sollte Ärger in deinem Leben eine derart große Rolle spielen? Ohne die drei A’s – Ärger, Zuspitzung, Beklemmung [„anger, aggravation, anxiety“] – käme es da zu Krankheiten? Diese drei fressen dich auf, oder etwa nicht? Du spürst sie im Bauch. Sie quetschen dein Herz. Sie stellen deinen riskanten Blick auf die Beine. Mitunter sind diese drei Hexen die Hauptsäule deines Lebens. Gut, ja, zum wenigsten lassen sie dich wissen, dass du am Leben bist. Sei ohne sie am Leben.
Kannst du nicht 3 anderen A’s Raum verschaffen: Zubilligung, Akzeptanz und Freisprechung [„allowance, acceptance, and absolution“] übernehmen den Platz von Ärger, Verdruss und Zuspitzung? So wie du, versucht jeder, in der Welt zurechtzukommen. Nicht jeder denkt die ganze Zeit an dich. Sie mögen vergesslich sein. Wieso solltest du über jemanden aufgebracht sein, weil er oder sie etwas vergaß, oder weil du, Gott behüte, nicht zuvorderst in ihrem Sinn zu liegen kamst? Mit welchem göttlichen Recht hat dich jemand zuoberst zu erheben?
Die Leute sind nicht immer perfekt, was aber hat das mit dir zu tun? Kannst du nicht unbeschwert sein, unabhängig davon, was andere Leute tun oder nicht tun? Musst du jemandes kurze Runde des Lebens derart stark auf dich einwirken lassen oder überhaupt auf dich einwirken lassen? Wieso muss es dir so viel ausmachen, was ein Anderer sagt oder tut oder denkt oder vorzieht oder nicht vorzieht? Wieso muss dich dies bis zu dem Grad aufregen, dass du zornig und von Missstimmung erfüllt bist und dass dich dies unentwegt zu dem Gefühl führt, gekränkt zu sein. Und sofern du dich am Reagieren siehst, wieso solltest du jene Reaktion pulsierend aber und abermals beibehalten mögen?
Jene vermeintlichen Missgriffe persönlich nehmen ist ein Spiel unter Kindern, Geliebte. Was jemand tut oder nicht tut, hat nichts mit dir zu tun. Womöglich glaubst du wirklich, du gehörest in jedermanns Sinn an oberste Stelle, und du werdest, falls das nicht der Fall sei, alleine gelassen oder als unbedeutsam zur Hintertür verbannt. Es bist du, der dich selber zur Hintertür relegiert. Es bist du, der dich selber klein macht. Ganz bestimmt machst du aus kleinen Dingen große. Du kannst eine solchartige Empfindlichkeit überspitzen, das kennst du.
Von jetzt ab in einem Jahr, wirst du dich dann noch daran erinnern, was dir heute nach einem gewaltigen Angriff aussieht?
Du kannst unentwegt für übel nehmen. Das ist nicht schwer auszurichten. Nicht anders kann es gleichermaßen leicht oder leichter sein, nichts zu verargen. Hat dir jemand nicht zugehört? Was ist die große Sache dabei? Ist das den ganzen Aufruhr wert, den du ihm verschaffst?
Du sagst, du würdest gerne mehr so wie Ich sein. Du sagst das. Siehst du Mich verstört sein darüber, dass Mir jemand nicht zuhört? Und bei Mir, da reden Wir davon, was man als die Großen Thematiken, wie etwa Mord und dergleichen, bezeichnen könnte, während du stattdessen verstört bist, da dich jemand nicht über alles liebt.
Ich gab dir nicht das Leben als einen Test. Gleichzeitig kann das Leben wie ein Test gesehen werden. Bestehe die Prüfung der Zuspitzung. Bestehe die Tests des Ärgers und der Missstimmung. Falls es dir danach ist, dass du gerne mit ihnen fertig sein möchtest, dann sei mit ihnen durch. Hefte dich nicht so sehr daran, deinen eigenen Willen zu bekommen. Einerlei wie wundervoll dein Weg sein mag, er ist weder jedermanns Weg, noch ist er für jedermann denkwürdig. Es mag sein, er ist schlicht nicht für jedermann von Bedeutung. Muss er das? Kraft welches göttlichen Rechts triffst du die Aussage, dass das, was dir lieb ist, Anderen ebenso bedeutsam sein müsse wie dir?
Erteile Anderen Zubilligungen. Sobald dir Andere anscheinend nicht füglich sind, könnte dies ein Zeichen sein, dass du es bedarfst, weniger deiner Reaktion eingedenk zu sein, und Anderen zu verzeihen dafür, so zu sein, wie sie sind, eher denn wie sie deinem Wunsch nach sein sollten. Möchtest du sie gerne wie dich haben, wie dich, der ja derart häufig Fehler ausfindig macht?
Sei in Frieden. Wieso dich für etwas anderes bescheiden?
HEAVENLETTER # 4587 – 16.6.13 – Whose Life Is This, Anyway?
WESSEN LEBEN IST DAS DENN ÜBERHAUPT?
Gott redete …
Lasst es uns offen sagen. Das Wort Frustration ist ein anderes Wort für Ärger. Verdrossenheit scheint durch etwas außerhalb von dir verursacht zu werden. Dies oder das frustriert dich. Mittels kleinerer Drehungen und Wendungen in deinem Geist überredest du dich recht leicht dazu, Frustration sei im Begriff, dich zu bestürmen.
Ärger ist ein bisschen weniger schlüpfrig. Du hast dich wahrlich deiner Teilhabe am Groll zu stellen. Was auch immer dir entrüsteten Zorn verursacht, du hast dir einzugestehen, dass du ärgerlich bist. Du behältst die Wut bei. Du hältst die Zuständigkeit für sie inne.
Frustration scheint dir weniger ernsthaft, und irgendwie fühlst du dich von der Verantwortung für sie freigesprochen. Du bist ahnungslos, um das genau zu sagen. Dein Computer dreht durch, voller Spam, wie er ist. Selbstverständlich bist du frustriert. Und so weiter und so weiter.
Ich dränge dich, Verantwortung zu übernehmen für alles Aufgebrachtsein, das du erlebst. Du hast es nicht zu haben. Du hast Zuständigkeit zu übernehmen.
Wir kommen abermals auf dein Gefühl zurück, im Widerstreit mit der Welt zu stehen. Dies ist eine sehr grundständige Ebene, auf die es sich hier beläuft. Du magst den Gedanken nicht, du stehest mit der Welt innerlich zerrissen da. Du gewahrtest es nicht, dass deine Empfindung die war, die Welt sei da draußen, um dich zu fangen. Du wirst etwa gar über die Auffassung einer huldvollen Welt Lippenbekenntnisse abgelegt haben, selbst dann, derweilen du dich mit ihr zankst.
„Hier haben wir es mal wieder, wie die Welt läuft“, scheinst du Luft abzulassen. „Sieh, wie sie mich missbraucht. Wie kann ich da nicht frustriert sein? Dies passierte und jenes passierte, und alldas widerfuhr mir. Ich schaffte es nicht, ein Problem in Mathe zu lösen. Mein Schnürsenkel riss. Ich habe es satt. Kein Wunder, dass ich müde bin. Schau her, was mir heute passiert ist.“
Geliebte, möget ihr euch, nicht für alles Gold auf der Welt, keinesfalls als argloses Opfer betrachten. Ein Opfer ist überdies ein Täter. Ihr habt einen Zaubertrick über euch selber zur Ausführung gebracht. Es sieht so aus, als wäre euch Frustration untergeschoben worden, aber das ist in Wirklichkeit ein Taschenspielertrick. Das Kaninchen kroch nicht aus einem Hut hervor. Du bist derjenige, der das Kaninchen nach hierhin verbracht hat.
Oder vielleicht magst du den Gedanken, du seist hinters Licht geführt worden, ein weiteres Mal ein unschuldiges Opfer. Mitnichten, Meine Lieben, ihr seid die Zuwiderhandelnden, die die Verantwortlichkeit irgendwo anders hin verlegen.
Niemand streitet ab, dass dein Auto kaputt ging, oder niemand leugnet die einen oder anderen Vorkommnisse, die zu deiner Frustration beitrugen, dennoch, komm nun, schaue dir stracks selber in die Augen und räume dein eigenes beitragendes Dazutun ein.
Du wirst ebenfalls äußern, du seist ein unschuldiges Opfer von Masern, eines Moskitostichs oder eines durcheinander geratenen Magens. Sei es wie es will, du bist jetzt zuständig. Du bist zuständig dafür, wie du darauf eingehst. Genau genommen, Geliebte – schwört dem Reagieren ab. Handelt stattdessen, und agiert mit einem guten Gefühl.
Es gibt kein Verbergen, Geliebte. Eure Gedanken werfen ihre Netze aus. Wirf dein Brot über den Wassern aus [d.i., gib Almosen für eine gute Sache und du wirst es zurückbekommen; Anm.d.Übers.], und all das.
Wenn du einen Topf Suppe fallengelassen hast, hast du ihn fallengelassen. Darauf legtest du es nicht an, dennoch ließ ihn niemand sonst fallen außer dir. Und es bist du, der den Boden wieder aufzuwischen hat.
Selbst wenn dir dein Fingernagel abbricht, es ist dein Fingernagel, der gebrochen ist. Du kannst deinem abgebrochenen Fingernagel Vorwürfe machen, wie du willst, dennoch – da hast du es. Es ist dein gebrochener Fingernagel. Du kannst sagen, du bekommest nicht ausreichend Calcium, dem gegenüber sage Ich zu dir: „Wer ist es, der nicht genug Calcium bekommt?“
Es steht nicht in deinem besten Interesse oder in irgendeines Menschen bestem Interesse für dich, im Sumpf von Ahnungslosigkeit stecken zu bleiben. Lasst uns sagen, du bist – gemäß den Standards des einen oder anderen – völlig ahnungslos, dennoch, Ich wiederhole das, selbst wenn du unschuldig bist, wer hat nunmehr das Rennen zu laufen?
Wenn du am Ertrinken bist, und wenn du dabei nicht beschlossen hast zu ertrinken, was wirst du da tun? Wirst du dir dann zuraten: „Ich bat nicht darum, zu ertrinken.“ Oder wirst du dich ans Schwimmen machen und dich selber vor dem Ertrinken bewahren?
Wenn dir jemand einen guten Rat gibt, den du nicht gerne hören möchtest, da etwa murmelst du: „Wessen Leben ist das denn überhaupt?“
Und ebendas sage Ich zu dir. „Wessen Leben ist das überhaupt?“
HEAVENLETTER # 4588 – 17.6.13 – Sing!
SINGE!
Gott redete …
Liebreizend bist du in den zahlreichen Formen, die Ich BIN. Eine Form von Mir unter irgendeinem anderen Namen ist immer noch eine Form von Mir. Du spielst Mich auf vielfältige Weise aus, in unglaublichen Weisen, und allemal, unterhalb der Oberfläche, da BIN Ich. Du bist endlose Töne auf Meinem Klavier.
Wie du die Oberfläche von dir veranlagst, ist endlos. Ein Einer Gott in vielen Oberflächen, dennoch nach wie vor Ein Gott, lückenlos, wahrhaftig zu Mir Selber.
Du, der du lückenlos bist, siehst Unvollendetheit.
Du, der du Ganzheit bist, siehst Teile, nicht Ganzsein.
Du, der du siehst, siehst nicht. Du, der du hörst, hörst nicht. Du, der du auf Wahrheit anspielst, siehst sie nicht, derart eingegraben in die Illusion bist du. Was du nicht siehst, ist. Was du siehst, ist nicht. In was für einer Kopfüber-Welt scharst du dich um dich.
Freilich, selbst in dem Kopfüber der Welt ist Aufrechtheit vorhanden. Es gibt Wahrheit, gar derweil sie unter den Schilfrohren verborgen ist. Moses kam aus dem Schilf, und dementsprechend wird es bei dir sein.
Betrachte das Leben in der Welt als deinen Glücksfall. Es wimmelt von Glücksfällen. Dessen unbenommen, was die Welt an Aussagen treffen mag, das Leben auf der Erde ist ein großartiger Glücksfall. Das Leben auf der Erde ist deine große Coming-Out-Party. Das Leben auf der Welt ist dein Debüt.
Du bist auf der Erde ein Debütant, eine Art Weiß-Von-Nichts-Debütant, indes gleichwohl schön. Du bist hier auf der Erde am Rande. Du stehst am Vorsprung Großartiger Entdeckungen, und heruntergebrochenerweise geht es um dich, dem du dahinterkommen magst.
Mit Sicherheit wirst du dich nach Mir umsehen. Nun gut, natürlich wirst du das tun, und doch, bei deiner Suche wirst du dich unumgänglich selber, wirst du dein Selbst ausfindig machen. Du wirst das Eine von Uns finden, Das Wie Zwei Scheint. Letztlich ist Eines da, und ist der Eine du? Oder ist der Eine Ich? Das lässt sich nicht sagen. Es wird darüber nichts zu bereden geben. Welcher von Uns spricht, und, welcher von Uns hört zu, derweil Einssein Einzig Ist?
In diesem Gefilde des Einsseins gibt es keine Abweichungen vom Einssein, nicht einmal eine Sekunde lang. Indessen, während Ich dies hier sage, bist du Einssein gewesen, alldieweil du Nichtkenntnis gewesen bist. Du hast dich selber nicht erkannt, so wie Ich dich kenne. In jenem Falle hast du dich selber schlechterdings überhaupt nicht gekannt. Du hast ein bisschen tiriliert, zur selben Zeit wie du deine Weise schlechterdings gar nicht kennst.
Natürlich spielt das, bei dem Stand der Partie, keine Rolle. Es ist da eine Stille Stimme, Die Singt, und du bist der Sänger. Stimmhaft, oder still, was du doch für eine Stimme hast! Und was für ein Lied du doch singst! Singe hoch, singe tief, singe wie der Vogel, der nichts anderes kennt als Singen. Wie weise du bist, dass du singst, selbst während du nicht erfasst, was oder wie du singst.
Sofern Wir zwei sind, könntest du sagen, Wir bilden ein Duett. Ganz bestimmt denkst du Uns als ein Duett, als zwei Geiger, als zwei Seiten des Raumes oder der See oder des Himmels oder von welchem Kontrast auch immer, den du im Augenblick zu erblicken scheinst. Und was dies allerdings für ein Moment ist, die zwei von Uns, die in Wirklichkeit Eins sind. Verfalle einfach darauf – aufs Einssein. Wieso, Geliebte, ihr haltet euch auf dem Gipfel der Welt auf. Ihr seid ein Glänzendes Licht, und ihr seid ein Leuchtendes Leben, ebenso schön und großartig wie der Erstrangige Stern, Den Ihr Heute In der Nacht Erblickt. Heute Nacht, denn Wir, Welche lieben, sind Liebe. Darüber kann man nicht uneins sein. Dies ist euer Geburtsrecht – zu lieben. Singt euer Herz heraus, denn euer Herz ist Mein, und Ich mag Mich so gerne in jener Stimme von euch singen hören. Ihr seid mehr denn Mein Echo. Ihr seid Meine Stimme. Singt laut.
HEAVENLETTER # 4589 – 18.6.13 – Does Happenstance Exist?
EXISTIEREN ZUFÄLLIGE UMSTÄNDE?
Gott redete …
Was wäre, falls es dem, was sich in deinem Leben begibt, anliegt, sich zuzutragen? Stelle dir das einen Augenblick lang vor:
Was wäre, falls es keine Aufkündigungen gäbe? Was wäre, falls alles, was niedergeschrieben wird, in unauslöschlicher Tinte geschrieben ist? In diesem Falle, würdest du dann derart viele Anstalten machen, einen Gang von Ereignissen ungeschehen zu machen oder bei ihm noch einmal von vorne anzuheben oder wider ihn anzugehen?
Was wäre, falls es unmöglich wäre, irgendetwas zurückzunehmen? Was wäre, falls es nicht einmal möglich wäre, um Entschuldigung zu bitten? Du könntest eine stattlichere bedauernde Nachsicht innehaben, als du derzeit an dir hast.
Nicht Jeder bedauert das gleiche. Bedauern, ihr Teuren, bringt nichts. Dass es einem wirklich leid tut, bedeutet, dass aus dem, dass es einem leidtut, entspringt, das gleiche nicht noch einmal zu tun.
Zur selben Zeit kann das Leben nicht allzu sehr ausgedacht werden. Beschlüsse werden improvisierterweise getroffen. In einem gewissen Sinne seid ihr außerstande, über eine jede Handlung oder Nichthandlung nachzudenken. Ihr könnt das Leben nicht an jeder Ecke abwiegen: „Ist dies der richtige Entschluss? Ist dies die falsche Entscheidung? Ist dies die falsche Entscheidung?“ Entscheidungen haben getroffen zu werden.
Bisweilen scheint es im Leben, als wärst du der Pilot eines Flugzeugs, und du habest in Bewandtnissen zu befinden, die – vielleicht – manche unentscheidbare Entschlüsse darstellen. Bisweilen scheint es im Leben, als seist du auf Automatik-Pilot gestellt. Entscheidungen werden gefällt, als kämen sie ganz ohne deine Einspeisung daher. Du ziehst das Flugzeug nach links anstatt nach rechts. Es hat den Anschein, als wäre es rein zufällig, und dass du vielleicht einfach ein Strohmann oder ein Aushängeschild bist, bei dem es so aussieht, als steuertest du das Flugzeug. Du bist nicht wirklich der Pilot deines Lebens.
All dieses Sich-Ausdenken, wie vielem an Verwendungszweck und Vorsatz ist dies denn schlechterdings dienlich? Es ist jetzt für dich die Zeit da, schlafende Hunde liegen zu lassen. Das Leben nahm seinen Lauf. Du magst an der einen oder anderen abgelegenen Stelle niedergegangen sein, dennoch, hier bist du gelandet. Dies ist der Tag, den du lebtest. Er hat sich selber ausgespielt.
Was musst du in jedem Falle tun? Mit Morgen gut klarkommen. Du kannst ganz einfach das Steuerrad nicht derart feste halten, wie du es versucht hattest. Das Leben scheint – in der Tat – ein Leben aus sich selbst heraus zu haben.
Es gibt im Leben einfach Dinge, die du nicht kennst oder auf die du keinen Einfluss hast. Vielleicht schautest du in einem misslichen Augenblick nicht hin. Es sind an dem Leben derart viele Kombinationen dran, dass du es dir schlicht und einfach jeweils nicht, und dass du es dir höchstwahrscheinlich jetzt nicht ausdenken kannst.
Ein weiterer Tag ist am Horizont, und du nimmst die besten Chancen zur Hand, die du erblickst, und mögest du gesegnet und beglückt sein.
In einem gewissen Sinne, Geliebte, Geliebter, gibt es keine verkehrten Entschlüsse. Ja, in der Tat, es gibt andere Bescheide, die du derzeit lieber treffen könntest. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass Entschlüsse, die du in Null Komma nichts gefasst hast, verkehrt waren. Tatsache ist, dass deine Kenntnis nie unter Gewissheit statthat. Du weißt nicht, was sich jetzt soeben anscheinend um die Ecke begibt.
Gute Dinge sind dem entkommen, was als Missgriff erachtet wurde, und vice versa.
Geliebte, ihr wisst nicht einmal, was die Einsätze sind, geschweige denn, dass ihr dauernd imstande seid, das Ziel zu treffen. Das Leben kann nicht immer in die Enge getrieben werden. Was man vielleicht sagen kann, ist, dass das Leben Ist, und dass das Leben Ist, Was Es Ist. Einzelheiten sind nicht der Betrag eures Lebens. Womöglich sind Details nicht anwendbar. Es kann sein, sie sind unbedeutend. Details können euch wie alles aussehen, und dennoch sind sie schlicht nichts.
Euer Leben ist auf einem trefflicheren Fundament errichtet als auf Einzelheiten. Einzelheiten sind, hört Mir zu, nirgendwo auch nur derart von Bedeutung, wie ihr zu meinen scheint.
Der Punkt ist das Leben, nicht die Details. Das Leben ist, wohin es euch mitnimmt. Zum neunundneunzigsten Mal, Ich sage euch, dass das Leben, Leben mit einem großgeschriebenen L, euch zu Mir hin bringt, wo Ich mit weit offenen Armen auf euch warte. Euer Los ist zugesichert. So oder so, ihr langt bei Mir an. Ihr schließt zu Mir auf. Wovon handelt also der ganze Aufruhr und all die Besorgnis?
Geliebte, ihr seid im Begriff, bei allen Wetten zu gewinnen. Auf diese Weise oder auf jene Weise, ihr eilt zu Mir. Das Eilen spielt sich natürlich in eurem Gewahrsein ab, denn das Ergebnis ist nichts Neues. Es ist nichts Zusätzliches. Stets wart ihr in Meinem Herzen geborgen. Wisse es oder wisse es nicht, du bist Meine Schöne, Mein Schöner, in Meinem Herzen geborgen.
HEAVENLETTER # 4590 – 19.6.13 – Oneness-ville
EINSSEIN-STADT
Gott redete …
Hin und wieder langen Meine Botschaften derart kräftig bei dir an, und manchmal scheinen sie in die Dunstnebel untergetaucht, irgendwo da, jedoch kaum zu sehen, für euch fast zum Herumrätseln. Wer ist am Raten, und Wer ist am Reden?
Von Mir rühren Meine Botschaften her, und desgleichen rühren sie von euch her. So ihr Mich hört, hört ihr euch selber. So Ich euch aufzeige, so bekundet ihr euch selber. So es Einssein gibt, und Ich versichere euch, es gibt das Einssein, so gibt es Einssein und Einzig Einssein.
Oder Wir könnten sagen, dass du und Ich eine Art Verquickung sind. Einer von uns ist so eine Art Bauchredner. Wer zieht die Fäden, und wer spricht, und wer entgegnet? Ein und derselbe. Wer Gott ist und wer du bist sind die gleiche Frage. Und die Antwort ist die gleiche. Da ist keine Tatsachenverdrehung.
In Begrifflichkeiten der Erde – Wir sind ein unauflösliches Mysterium.
In Begriffen des Himmels – Einssein ist begreifbar. Es ist schlechthin kein Geheimnis. Da ist Eine Hand, die niederschreibt, und Ein Herz, welches liest, Ein Herz, was alles ist und nichts anderes sonst.
Wir sind Ein Verantwortlicher. Zwischen Uns gibt es keinen Unterschied, es sei denn in eurer Wahrnehmung, in dieser Wahrnehmung, die euch lieb und teuer gewesen ist.
Hier nun ist es, Geliebte, sofern Ich euch als Mein Eines Selbst anreden darf. Da ist Eine Liebe, und das ist’s. All die zottigen Details sind nichts als Details. Liebe existiert, und das zu wissen ist vollauf auskömmlich. Ein Herz existiert, und Ein Herz, in der Form von euch, schweift ab. Ihr kommt von der Spur ab, welche nicht existiert. All die Fragen, die ihr habt, existieren nicht, da alles, tief in euch drinnen, wohlbekannt ist. Tief in euch wisst ihr um alles. Es gibt nichts, womit ihr nicht vertraut seid, was ihr nicht versteht und liebt. Gott zuliebe, ihr liebt. Gott zuliebe, diese illusionäre Liebe ist am Leben. Ihr tanzt um die Welt, ihr singt, und ihr hört zu, wie ihr an der Reihe seid, und ihr seht eurem Tanz zu, und ihr seid in dem Maße verblüfft, wie ihr es euch stattgebt, kenntlich zu sein.
Ich kann es hundertmal oder eine Million Mal sagen. Das habe Ich getan, und nach wie vor entschlüpft euch die bestmögliche Einsicht für das Einssein. Ihr seid beim Rennen losgesaust, und immer noch seid ihr der Auffassung, ihr stündet still da, irgendwo einsam und verlassen.
Ihr steht in voller Blüte, und ihr denkt, ihr wärt mangelhaft oder am Verwelken. Oh, wenn ihr doch bloß jetzt im Augenblick das Wesen von Euch erkennen würdet, wenn ihr Anspruch darauf erhöbet und es wärt, wenn ihr es liebtet, so, als wäre dies die einzig bestehende Möglichkeit. Letztlich ist ebendas der Fall. Letztlich lebt ihr im Himmel, zur selben Zeit wie ihr der Auffassung seid, der Himmel sei weit weg oder nicht einmal existent. Sofern es Einssein gibt, wo sonst kann etwas sein, es sei denn in Einssein-Stadt, auf welche zumeist als Himmel oder Paradies oder als das Bezug genommen wird, wo zu sein es dich sehnlich verlangt.
Wo du deiner Sehnsucht nach bist, bist du. Es gibt keine Magengrube. Es gibt keine Angst, um dort in Verwahrung gegeben zu werden. Einssein ist, und Einssein wirkt, und es gibt eine ganze Menge Trara über nichts oder eine Menge ‚Na, großartig‘ in Anbetracht dessen, in was ihr als Leben eintaucht, derweil Leben schlechthin etwas ganz anderes ist! Wie konntet ihr so zum Narren gehalten werden?
Ihr seid Einssein, und ihr ergreift die Vielfalt, als ob anstelle von Einssein alleinig jene existiere. Einssein ist Alles, und Alles ist Einssein. Einssein Alleinig Existiert. Der Rest ist Fiktion, und dennoch bezeuge Ich, der Eine von Uns, der wilden Einbildung, die sich an der Fiktion schadlos hält, Achtung. Was für eine Erzählung ist doch niedergeschrieben. Was für eine Geschichte wird herumerzählt. Was für eine Geschichte wird durch das Eine Herz, Was auf der Erde schlägt, ausgelebt, durch das Eine Herz, durch den Einen Schlag, die Eine Liebe, die Eine Ewigkeit, die Eine Endlosigkeit, und das ist Alles Was Ist, und das ist für alle Zeit auskömmlich, für die Zeit, die nicht existiert, indes zu existieren scheint.
HEAVENLETTER # 4591 – 20.6.13 – All That Is
ALLES WAS IST
Gott redete …
Du hast es nicht satt bekommen, wie Ich dir vortrage, auf welche Weise in der ungeratenen Welt zu leben hergeht, oder hast du es satt? Du möchtest nicht, dass Ich hinterm Berg halte, oder doch? Wonach dir ist, das ist, dass du ein für alle Mal alldessen eingedenk bist, was Ich sage.
Du magst dich an Vieles erinnern, was Ich sage, ist es indessen eingedrungen? Möglicherweise nicht.
Du bist dir gewahr und ungewahr, beides zur gleichen Zeit. Du weißt alles, und du weißt nichts. Ich könnte sagen, dass es zu euren Gunsten steht, nichts zu wissen, nun gut, ganz bestimmt nicht alles zu wissen, was ihr denkt zu wissen.
Wäre doch bloß das Wort aber nicht geschaffen worden, freilich ist das, als würde man sagen: „Wäre es doch so, dass ihr keinen Gedanken gehabt hättet.“ Euer Geist ist allemal mit Gedanken angefüllt, und dafür muss es einen Grund geben. Einer der Gründe ist dergestalt, dass ihr eure Gedanken verwandeln möchtet, durchaus einem Frühjahrsputz ähnlich, dass ihr gerne Gedanken der Vergangenheit hinter euch lassen möchtet, da die Vergangenheit lange vergangen ist, und dies alldieweil Ich euch sage, dass die Vergangenheit niemals war. Viel Trara um nichts, und nichts ist euch alles.
Die euch liebsten Dinge, die existieren – die gesamte Existenz –, sind schier Gedanken, sie sind etwas, was ihr dachtet, etwas, das ihr auf die eine oder andere Art für wahr hieltet, und das sich schließlich als Strohfeuer herausstellte. Ist euer Leben sodann schier Popcorn, das aus dem Feuer hervorschießt? Ist dies sodann, was euer Leben ist, einer Menge Böllerschüsse ähnlich, die abgefeuert werden, und ist nichts übrig geblieben, um es weiterzuerzählen, denn eure Gedanken?
Es gibt keine Stelle für das Leben, um sich dort zu begeben, kein was, kein wie, kein wann. Alles, alles am Leben scheint Gedanken, nichts als Gedanken zu sein, Gedanken, über die nachgedacht wurde. Nun gut, ihr habt über etwas nachzudenken, ist das nicht etwa so? Und mithin denkt ihr nach und denkt ihr nach und zeichnet es alles auf, all die Details, wie wenn eine zerbrochene Schallplatte abgespielt wird.
Was wäre, falls ihr über das Denken hinausgelangen könntet? Was wäre, falls ihr über den Horizont eurer Gedanken rüberreichen und in eine Welt eintreten könntet, wo das Seien fürderhin der großen Zeit des Denkens eine Absage erteilt? In eine Welt voller Stille, nicht der Wissenschaften, der Stille. In ein Land voller Stille, die so vernehmlich ist, die so überwältigend ist, dass es nichts zu sagen und zu vernehmen gibt, ausgenommen diese lichte Stille, ausgenommen diese volle Stille. Stille randvoll, Stille, die nichts anderes zulässt, vernommen zu werden, Stille, die nichts übrig lässt, dass es gesagt zu werden habe.
Ich möchte davon ausgehen, Wir könnten sagen, dass ihr nichts außer der Stille hört, und dass Stille gut ist, und dass ihr inmitten dieser vernehmlichen Stille weilt, die euch keinen Gedanken stattgibt, nicht einmal einen Gedanken an Stille, schlechterdings keinen Gedanken, schlechterdings keinen Schall, obschon Stille sozusagen taub machend ist. Es ist kein Raum da für etwas, außer für die Stille, um just die Luft, die ihr atmet, anzureichern, indes nicht, dass ihr ans Atmen oder an irgendwas denkt. Ihr sinkt in die Stille. Ihr seid in die Stille hinein versunken, euch nichts außer der bereicherten Stille gewahr, die Etliche als Liebe bezeichnen könnten. Stille wird – in der Stille – nicht einmal benannt. Was für ein Name könnte umfassend genug sein? Nun gut, vielleicht Mein Name.
Was wäre, falls die Stille Gott am Blühen wäre? Was wäre, falls Stille Gottheit ist? Nicht fromme Gottesfurcht, da dies von recht relativer Beschaffenheit ist, sondern Gottheit, sondern Wesen Gottes, Rückstrahlung Gottes, Erhöhung Gottes, Größe Gottes, Nähe Gottes, so nahe bei Gott, dass nichts anderes existiert als dieses Seien, Was Gott Ist, diese Seienshaftigkeit, diese Istheit, Schöpfung jenseits von Schöpfung, Schöpfung an Ihrem Anbeginn, Schöpfung, bevor Sie zur Schöpfung Wurde, Schöpfung, sozusagen in der Luft liegend, eben das ureigene Fundament des Seiens. Ist Alles Ich?
Wieso, ja, das ist so, Geliebte. Alles Was Ist, Ist Ich, und Alles Was Ist Ist Desgleichen du, es sei denn, es gibt kein du, es sei denn, es gibt einzig Ich.
HEAVENLETTER # 4592 – 21.6.13 – Meanwhile
DERWEILEN
Gott redete …
Das Wort mittlerweile ist eine Überbrückung. Es gibt kein zwischenzeitlich. Es gibt kein Interim. Es gibt keine Pause.
Andererseits können Wir sagen, dass das ganze menschliche Leben als nichts anderes denn eine Überbrückung kenntlich ist, als nichts anderes denn ein Interim, denn eine Pause.
Wir könnten besser sagen, das Leben selber sei endlos und nicht an Zeit gebunden. Ihr seid lebende Endlosigkeit und Ewigkeit. Im menschlichen Leben wird das Einssein des Strömens in Millionen und Milliarden Teile, genannt Zeit, auseinandergebrochen, unterdessen Endlosigkeit auf einen Schlag ist. Endlosigkeit ist fortwährend, ist instant. Sie ist Nichtsheit.
In Wahrheit gibt es nichts, um es zu bedauern, um es zu beklagen, nichts, um es zu bereuen, denn nichts hat sich je begeben. Das Leben auf der Erde scheint sich ereignet zu haben, und, alleweil, du hast eine Liste an Waren eingekauft. Du hast dich sozusagen in den Schweif eines Kometen eingeklinkt. Du befindest dich vermeintlich auf einer Achterbahnfahrt, während alles und jedes eine Fata Morgana unmittelbar vor deinen Augen ist. Bisweilen eine Fata Morgana einer Oase, bisweilen eine Fata Morgana von einem ausgedörrten Land, von einer ausgetrockneten Kehle und einem Sehnen nach etwas, von dem du nicht so recht weißt was, bloß, dass du es haben müssest. Es ist dir, als habest du etwas verloren und müssest es finden.
Wieso, ja – den Begriffen des Erdenlebens nach ist euch etwas verlustig gegangen, und ist das, was ihr soeben erlebt, nicht real. Tief drinnen wisst ihr das. Im Verlaufe der vergnügtesten Träume und während der schlimmsten Ängste wisst ihr, dass das Leben, so wie ihr es kennt, nicht zutreffend ist. Ihr wisst, es ist etwas mehr da, und ihr wisst, dass das etwas Mehr wahr ist, und dass es euch nach ihm verlangt. Ihr möchtet gerne jenes etwas Mehr wiedererlangen, welches ihr irgendwo im Verlauf des Weges verlegt hattet.
Es sieht wie eine lange Linie aus, die ihr bereistet, und nun mache Ich Anstalten, euch zu sagen, es ist überhaupt keine Linie, sei sie nun kurz oder lang. Es ist nicht einmal ein Punkt. Ihr wart die ganze Zeit in der strahlenden Sonne. Ihr wart niemals irgendwo. Es hat den Anschein, als hättet ihr einen langen Schlaf gehabt, und, doch, Geliebte, Geliebter, du hattest gleichwohl ein Auge offen, und du gewahrtest, was wahr ist und was nicht wahr ist, und hernach vergaßt du es wieder. Du vergaßt, was sich unterhalb der Oberflächenwelt befindet, die du so feste an dir hältst.
Geliebte, ihr denkt zu viel über einige Dinge nach, und ihr vergesst zu viel was andere Dinge angeht.
Ah, ja, dies ist die Fasson der Welt. Ihr spürt die Erde unter euren Füßen, und der Rest von euch ist hingegen durch Dunst, durch einen Nebel, durch eine Wolke umschlossen, die euch dermaßen weit weg vom Erkennen der Wahrheit zu halten scheint. Und was ist die Wahrheit, es sei denn euer Selbst, oder Mein Selbst, wie immer ihr es ausdrücken möchtet.
Der Unterschied zwischen diesem eingebildeten du und dem realen Ich ist der, dass Ich Mich entsinne, und dass das du, das du, das du zu sein meinst, vergisst, Wer du wirklich bist – du kannst es nicht so recht ausloten. Es scheint wie eine erhabene Fiktion, wie eine reizende Fantasie, es scheint etwas, was womöglich so nicht ist, und dennoch, Ich erhalte die Aussage aufrecht, dass es so ist. Kenne Mich, und erkenne dein Selbst.
Zwischenzeitlich, im Verlaufe dieses nicht-existenten Mittlerweile, ist deine Suche danach, was du für wahr hältst, Ich, Gott, dieweil Ich Anläufe unternehme, dir zu sagen, was was ist. Was was ist, ist, dass du und Ich Eins sind, und das ist es dann. Das ist es, was du zu erkennen suchst. Das möchtest du erleben. Wie gerne du doch Unser Einssein erfahren möchtest, und dennoch, das Vorstellungskonzept lässt dich dies umgehen. Das Einssein ist gleich hier, auf der Zungenspitze. Du kannst fast sein Herausbersten spüren, freilich noch nicht so richtig. Du bist fast da. Du kannst fast den Horizont der Wahrheit anfassen, jedoch nicht ganz, noch nicht ganz, indes bald, Geliebte. Bald werdet ihr beim Königreich Gottes anlangen, welches in euch Wohnung hat, und sodann werdet ihr sprechen: „Ich BIN.“
HEAVENLETTER # 4593 – 22.6.13 – You Are the Truth
DU BIST DIE WAHRHEIT
Gott redete …
Du sprichst nicht immer die Wahrheit. Du sprichst nicht immer die Wahrheit zu dir selber. Die Hälfte der Zeit schenkst du nicht einmal dem, was du sagst, wirklich Beachtung. Was du sagst, scheint aus eigenem Antrieb aus deinem Mund hervorzusprießen, so als wärst du ein tauber Protokollführer, der aufzeichnet, was es auch zum Aufzeichnen gibt. Das Aufzeichnen könnte als Palaver bezeichnet werden.
Ihr sprecht, weil ihr sprecht. Es hat manchmal den Anschein, als hättet ihr eine tägliche oder wöchentliche oder monatliche Zuweisung an Sprechen. Ihr steht auf An, und ihr füllt den Brodem mit was auch immer, welches von irgendwoher hervorgeschossen kommt. Ihr wisst nicht einmal, woher es kommt. Steht ihr auf Automatik? Womöglich findet ihr heraus, was ihr sagt, nachdem ihr es gesagt habt. Es gibt kein Zuvor oder Danach oder kein Berücksichtigen dieses oder jenes Gedankens. Ihr spracht. Also sprach euer Mund.
Im Spontan-Sein liegt Gutes. Seid in eurer Wahrheit spontan. Es gibt gleichzeitig keinen Bedarf, des Redens zuliebe zu reden. Euer Reden hat kein Füllstoff zu sein, das schier gesprochen wird, um Raum in Beleg zu nehmen.
Wieder einmal haben wir die Parallele zwischen Zeit und Raum vor uns, beide scheinen die Wahrheit zu sein und sind doch Fiktion, sind wechselseitig bemerkte Fiktion, sodass jeder in Anbetracht dessen sagt: „Ja, ja, Zeit und Raum.“
Zeit und Raum existieren nicht. Sie werden auf jedermann verübt, sie werden angebacken und von jedermann bejaht, untereinander bewilligt.
Nichtsdestotrotz ist Irdische Zeit nichts mehr als das Pochen eines Bleistifts auf dem Pult, und Raum nicht mehr als Markierungen, die ein Stift macht, nicht dauerhafter als das Tippen des Stifts auf dem Pult oder als sonst etwas. Was währt, ist das Bewusstsein, einerlei unter welcher Bezeichnung es läuft.
Was, Geliebte, währt? Das, was währt, ist im Grunde genommen in der Schwebe, indes nicht in Zeit oder Raum. Was nicht währt, hängt im Eigentlichen auf einer scheinbaren Wäscheleine draußen und scheint zu trocknen. Und doch, Ich bin die Sonne, und Ich währe, gleichzeitig ist in der Endlosigkeit und Ewigkeit nichts abgegrenzt. Bin Ich eingegrenzt? Ich BIN, bevor die Seienshaftigkeit auf einer Wäscheleine der Welt aufgespannt wurde. Dennoch könnte man sagen, Ich durchstreife zwei oder mehr Welten. Ich bin überall in Raum und Zeit, welche nicht existieren, und alldieweil BIN Ich.
Wie sind Wir überhaupt auf dieses Thema gekommen? Und an welcher Thematik sind Wir dran? Oh, ja, bei der der Wahrheit in allen ihren Schichten. Die Wahrheit ist nichts als die Wahrheit. Demzufolge bin Ich die Wahrheit. Ich bin die Eine Wahrheit Ohne Parallele. Der Wahrheit kommt nichts gleich. Es gibt Weinstöcke und Blätter und allerhand Blüten, die in der Welt die Wahrheit ausmachen. Allerdings werden Fakt und Wahrheit durcheinander gebracht. Es gibt Eine Wahrheit und zahlreiche Zwischenüberschriften und Ablenkungen von der Wahrheit, die nichtsdestotrotz für Wahrheit gehalten wird.
Was sagst du zu dem, was Ich sage? Vielleicht schwafelst du. Vielleicht redest du Füllmaterial, wie Baumwolle oder jene Styropor-Flocken. Sieh her, wie in der Welt Styropor mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben wird, und wie Wahrheit von Hand mit einem großen T [‚Truth‚] zu versehen ist und für sich selber Stellung nimmt. Ein Gebrauchsgut übernimmt den Vortritt. Ich ersuche euch, dass die Wahrheit vor Parteiungen von Wahrheit den Vortritt übernimmt.
Da ist einzig Eine Wahrheit, und die bin Ich. Ich bin überdies die Wahrheit von dir, die reelle Wahrheit, die eine und einzige Wahrheit, die Wahrheit über was es da zu sagen gibt. Die Wahrheit, von der Ich rede, ist ohne Parallele. Sie ist undefinierbar. Sie spricht für sich selbst. Sie ist keine Verordnung, die ausgefüllt gehört. Sie ist Wahrheit dank Gott. Sie ist Wahrheit, die dir ins Gesicht gafft. Sie ist Wahrheit, die innewohnend in ihrem eigenen Seien dasteht. Wahrheit steht unerreicht da, und nichts sonst tut das. Reine, unverfälschte Wahrheit. Sie schlägt in jedem Herzen. Sie schlägt in dem deinen.
HEAVENLETTER # 4594 – 23.6.13 – You Have All the Ingredients
IHR HABT ALL DIE ZUTATEN
Gott redete …
Was benötigst du? Eine oft gestellte Frage. Was brauchst du, um Kimchi zuzubereiten? Was brauchst du in dem Laden? Ist der Kaffee alle?
Oft belaufen sich deine Fragen auf mögliche Leerstellen, darüber, was ausbleibend ist, was aufgebraucht sein mag, was fehlen wird und was aufgefüllt zu werden hat. So steht es öfters im ganzen Leben.
Wo ist der Hammer? Wo hast du das Salz hingestellt? Wo sind die Schlüssel?
Und: wann, wie bald denn, ist es bald genug? Wie gerne hast du es, wenn du zu hören bekommst: „Jetzt genau, in der Minute, bevor die Uhr noch einmal schlägt.“ Du möchtest gerne hören: „Gleich.“
All diese Fragen, die mit Zeit oder Raum oder mit deren Entbehrung zu tun haben.
Vermutungen anstellen gehört nicht zu euren Vorlieben. Ihr bevorzugt nicht Eventualität. Ihr befürwortet vorzeitige Fälligstellung. „Wie lange wird es brauchen?“ ist euch eine leidige Frage. Ihr begünstigt Unverzüglichkeit.
Euch ist es am liebsten: „In der Minute. Jetzt.“ Später oder irgendwann sind nicht eure Favoriten. Geduld tritt in dem Stück nicht auf. Ihr seid nicht da, um zum Warten gehalten zu sein.
Ich habe die Gottesgeduld.
Geduld ist selbstverständlich nicht mit etwas fürlieb nehmen. Geduld ist etwas in einem anderen Licht sehen. Sobald Ungeduld ihren Abgang genommen hat, was ist dann außer Geduld über? Gehe gleichmäßigen Schrittes, und du wirst in gleichmäßigem Antrieb zugange sein. Falls du muskulös sein möchtest, nimmst du deine Muskeln in Gebrauch.
Sieh Geduld wie einen Muskel. Du erhebst gegen das Trainieren keine Einwände. Du tust es aus einem Behuf. Ganz bestimmt überreicht dir das Leben zahlreiche Augenblicke, um unbehindert zu sein und um dich bei der Geduld einzunisten.
Ungeduld ist gebieterisch. Ungeduld bezeugt der Zeit Ehre. Geduld ist Ehrerbietung gegenüber Zeitlosigkeit. In der Ewigkeit gibt es weder Geduld noch Ungeduld. Worauf das alles hinausläuft – wo wolltet ihr denn lieber weilen denn in der Ewigkeit? Die Lage ist die, dass ihr in der Ewigkeit seid. Dies ist eure ganze Geschichte. Dies ist die Synopsis, nicht all dieses andere Zeug darüber was ihr tatet und über das Was und das Warum. Alles, mit Ausnahme von Ewigkeit und Endlosigkeit, könnte gut und gern Geschwätz sein.
Womit sind euer Herz und euer Geist befasst? Sie haben keine Besorgnis nötig, denn alles ist gut.
Mit oder ohne, alles ist gut. Mit einer Menge oder mit wenig, alles ist gut.
Habe die sichere Kenntnis, dass du alles hast. Falls kein Brot hergestellt wird, hast du die Zutaten. Ihr, Geliebte, seid das Allernötige. Ja, Ich BIN, und ihr seid ebenfalls. Inwendig in euch selbst ist der Weg zu allem. Was braucht ihr, Geliebte? Was möchtet ihr?
Ihr möchtet den Frieden des Geistes. Ihr möchtet Liebe in eurem Herzen. Wer kann euch jene schenken? Ich kann das, und ihr könnt das. Oder vielleicht kann es ein Fremder. In jedem Falle, der wahrnehmbaren Mittel unbenommen, du und Ich sind am Beschaffen. Man sagt, Ich würde vorsehen. Das ist wahr, dennoch kann Ich bloß mit eurem Einvernehmen Vorsorge treffen. Ich kann nur mit eurer Billigung Unterstützung bieten. Wie viele Male habe Ich dargeboten, aber was Ich anbot, hat womöglich nicht so ausgesehen, wie das, wonach es euch war. Schaut noch einmal, Geliebte.
Sind eure Augen umfassender als eure Vorkehrungen?
Vielleicht ist jetzt eine gute Zeit, ans Geben zu denken, nicht ans Sich-Aufopfern, sondern ans Schenken. Falls du ein einziges Ei hast, komme dahinter, was es für ein Vergnügen darstellt, einen Anderen zu ernähren. Denkt weniger ans Bewahren oder Speichern, und mehr ans Geben, und jeder wird dahinterkommen, dass es von allem genug gibt.
In einem gewissen Sinne könnt ihr eure Bedarfslisten wegwerfen, und schier kraft eures Gebens das Aufgeschriebene erstehen. Bei dem, was das Geben ersteht, kommt es zu keinem Ende.
Und gebt freilich ohne einen Gedanken an einen Rückfluss, denn Geben mit Entgelt im Sinn ist nicht Geben. Es ist Tauschhandel-Treiben, und sei es bloß in eurem Geist. Gleiches mit Gleichem aufbieten ist nicht geben. Ihr erkennt das jetzt.
Es ist für alle genug da. Macht mit Geben den Anfang. Wenn eure Hände voll sind, wo ist da Raum für mehr? Haltet eure Arme leer, fortan ist da Platz für mehr, freilich gilt es euren Armen, sich leer zu halten, um des Gebens willen, nicht, um hinzuzuerlangen. Für den Anfang – ihr werdet bemerken, wie gut ihr euch fühlt, wahrhaft zu geben.
HEAVENLETTER # 4595 – 24.6.13 – Your Thoughts Reach Everywhere
EURE GEDANKEN LANGEN ÜBERALL AN
Gott redete …
Ich halte an eurem Herzen nicht die Zügel. Ihr versteht das, oder etwa nicht? Selbst derweil euer pochendes Herz Mein ist, spende Ich es euch voll und ganz. Hier ist es, wo der freie Wille seinen Wohnsitz hat – in eurem Herzen. Ihr habt all die Zutaten Meines Herzens, welche euch entgeltfrei übergeben sind. Ich reiche euch keine Beschränkungen zu. Jedwede auferlegten Beschränkungen erstellt ihr. Ihr seid der Aufbürdende. Ich könnte euch gar als Blender bezeichnen.
Sobald ihr irgendwas Minderes als Mein Herz in dem euren verkörpert, seid ihr ein Blender. Ihr legtet ein Kostüm an. Ihr warft es euch über. Euer Gewand ist schier eine Zudecke. Wie eine Schürze. Das Wahre Du ist nach wie vor da, kostümiert, neu arrangiert, vielleicht herumgedreht. Nichtsdestotrotz kann euer Wahres Herz nicht entwurzelt werden. Es wartet geduldig auf eure Beistimmung.
Euer Herz möchte gerne blühen. Euer Herz möchte gerne singen. Es möchte keine Klagelieder vortragen. Es möchte aufgeweckt singen. Es möchte die hohen Töne treffen. Dein Herz möchte singen und singen.
In der relativen Welt schaut ihr nach außerhalb von euch selbst. Nun gut, in der relativen Welt habt ihr hinzuschauen, wohin ihr geht, das aber legt es nicht darauf an, euer Herz anzuketten. Euer Herz ist frei. Es ist so frei wie das Meinige. Es ist Mein, dennoch gab Ich es euch, um mit ihm zu machen, wonach es euch ist.
Ihr sagt, ihr sähet euer Herz gerne glücklich sein. Ihr sagt, dies gehöre zu euren größten Wünschen, wenn es nicht gar der größte und der gängigste von allen sei. Wieso seid ihr sodann nicht glücklich?
Ihr habt fürs Unglücklichsein Ausflüchte. Ihr ordnet euer Glücklichsein diesem oder jenem zu. Sofern euer Herz frei ist, so zu leben, wie es euch danach ist, weswegen ist dann euer Herz nicht glücklich? Habt ihr nicht alles dem Außerhalb von euch zugeschrieben? Dem Wetter? Eurer Erziehung? Eurem Nachbarn? Eurem Chef? Ihr nehmt die Zuständigkeit von euren Schultern und macht sie an diesem oder jenem und an seinem Bruder fest.
Geliebte, ihr schiebt Straftätern Schuld zu. Jene können und werden schlechthin das Knappsein von Entfaltungen in eurem Herzen zum Ausdruck bringen.
Was meint es eurer Auffassung nach, wenn Ich sage, eure Gedanken langten überall hin?
Wer betreibt euer Denken, Geliebte? Ihr habt die Neigung, euch von der Zuständigkeit freizusprechen. Ihr schiebt sie sonstwas unter. Ihr sagt, das außerhalb liegende Du komme zuerst, und ihr kämt als zweites.
Es ist wirklich so eine schlichte Sache, es sich einzugestehen:
„Ich bin zuständig. Ich bin für mich verantwortlich. Ich bin für die Verfasstheit meines Herzens verantwortlich. Ich bin zudem für die Verfasstheit des Herzens von jedermann zuständig. Ich bin verantwortlich. Ich bin für mich und für jedermanns Herz zuständig. Gott schenkte mir jene Freiheit. Ich bin für jedermanns Wohlergehen verantwortlich. Ich bin für meinen Wohlstand zuständig. Ich bin für jedermanns Wohlstand verantwortlich. Ich bin zuständig für die Vögel, die singen, und die Hunde, die bellen. Ich bin für mein Leben zuständig. Nicht die Regierung. Nicht die Welt. Nicht die Justiz. Ich, ich bin verantwortlich.“
Dies ist für euch eine gänzlich neue Denkart. Sofern ihr dies nunmehr spürt – es ist euch verblüffend -, fühlt ihr euch entlastet, nicht belastet. Schaut, ihr seid frei! Ihr seid nicht zurückgehalten.
An der Stelle nehmt ihr den Anfang. Kraft Zuständigsein setzt ihr euch selber frei. Bis ihr euch selber freisetzt, wart ihr in Knechtschaft. In der Knechtschaft, im Andere für euer Glücklichsein Zuständig-Sein-Lassen habt ihr euch selber daran festgebunden, was außerhalb von euch ist. Übernehmt Verantwortung, und eine Fontäne der Stärke erhebt sich von eurem Inneren.
Ich vollziehe es nach, dass es Umstände gibt, die schwer für euch sind. Ihr habt äußeren Umständen nicht eine derartige Macht über euch zu überantworten. Ihr seid euer eigener Bestimmer. Selbst wenn ihr in Ketten liegt, seid ihr euer eigener Bestimmer. Reicht niemandem oder nichts so viel Macht über euer Herz hin. Was bereitet einem Vogel beim Singen ein Ende? Selbst in einem Käfig singt ein Vogel. Singe. Singe jetzt.
HEAVENLETTER # 4596 – 25.6.13 – Sometimes, Hard Decisions Have to Be Made
MANCHMAL MÜSSEN SCHWERE BESCHLÜSSE GEFASST WERDEN
Gott redete …
Wisse dies. Träume werden fürwahr erfüllt. Sie werden erfüllt, oder eure Träume geraten in einen besseren Zustand als zuvor. Oder, der Traum wandelt sich ab. Falls er bleibt, wie er ist, hat sich vielleicht euer innerer Antrieb geändert. Vielleicht rührt euer Ansinnen nunmehr von einer höheren Stelle her.
Dies ruft Mir die Geschichte von den zwei Müttern ins Gedächtnis, die vor König Salomo gebracht wurden. Jede der zwei erhob Anspruch auf das Kind. Als König Salomo die Möglichkeit äußerte, das kleine Kind in zwei Teile zu teilen, so die Geschichte, entgegnete die wahre Mutter: „Nein, überlasse ihr das Kind.“
Zuvor war ihr innerer Antrieb ihr Wunsch, das Kind zurückzubekommen. Nach König Salomos Hinzutreten bestand ihr höherer Wunsch für das Kind darin, es möge ein langes Leben vor sich haben. Was sie für einen Anderen wünschte, geriet bedeutsamer, als was sie sich für sich selber wünschte.
An diese Geschichte könnten Wir ein anderes Szenario heranführen. Vielleicht war diejenige, die das Kind abgetreten und abgegeben hatte, im Eigentlichen nicht die natürliche Mutter – war sie allerdings nicht die wahre Mutter? Oder vielleicht war sie nicht die natürliche Mutter und sie war beim Reden einfach flinker als die auf das Kind Anspruch erhebende Mutter.
In den Tagen nach den Biblischen Zeiten hätte die natürliche Mutter eines Kindes ihre Rechte auf das Kind einklagen und dabei obsiegen können, und hätte das Kind von dem einzigen Zuhause wegnehmen können, von dem Zuhause, was es kannte, und wo es sich sehr geliebt und glücklich fühlte. Ich bitte euch nicht, zu urteilen, Geliebte, denn im Bewerten kommt nichts an Annehmlichem zu liegen.
Ihr könnt etwas auf kurze Sicht in den Blick nehmen, oder ihr könnt es langfristig sehen, und, auf beide Weisen, habt ihr nicht auskömmliche Kenntnis, um um Antworten zu wissen, welche unter der Oberfläche derjenigen angesiedelt sind, die euch derzeit klar – – oder dermaßen obskur, zu sein scheinen.
Ihr könntet fragen: „Wie kann es für ein Kind in Ordnung sein, von seinem glücklichen Zuhause weggenommen zu werden?“
Was auch immer ein Mensch denkt, er ist gewöhnlich überzeugt, er sei im Recht. Wie kann es je recht sein, ein Kind von seiner Heimstatt, wo es glücklich ist, fortzunehmen?
Und so kommt es überdies zu der Frage: „Wie kann ein unglückliches Kind in einem unglücklichen Hause belassen bleiben – wie kann so etwas das richtige sein?“
Ich führe, geliebte Kinder, all dies an, da ein Teil der Geschichte nicht die ganze Geschichte ausmacht. Es könnte ja der Fall sein – eine Mutter liebt ihr Kind hinlänglich, um es wegzuschicken. Eine schwere Prüfung für eine jede Mutter, welche sich um das Wohlergehen ihres Kindes liebevoll schart.
Weißt du was? Es spielt keine Rolle, was ein Anderer über deine Lage denkt. Sobald du damit befasst bist, kannst du ohne Weiteres weiter zu sehen haben denn Jene, die nicht in deinen Schuhen stecken. In der Welt ist jeder ein Experte in Sachen aller anderen. Jeder ist sich sicher, was ein Anderer angeblich tun solle. Sie wissen selbstverständlich, was sie tun würden. Sie wissen das, bis zu dem Zeitpunkt, so sie sich eines Tages in der gleichen Lage befinden.
Dessen unbenommen, keine zwei Lagen sind gleich. Es gibt herzzerbrechende Situationen, und herzzerreißende Entschlüsse, die gefasst werden müssen.
Und was ist das Anliegen? Wem zuliebe werden die Entscheidungen getroffen?
Es gibt zahlreiche Fälle, etliche fallen drastischer aus als andere, wo ein Entschluss, welcher nicht den Traum des besagten Menschen darstellt, gefasst zu werden hat, und wo du der einzige bist, der ihn zu fassen hat. Denke nicht, du treffest eine herzlose Entscheidung. Du wirst durchaus die beste Entscheidung fällen, die, unter der Voraussetzung deiner Wahloptionen, getroffen werden kann.
Hin und wieder siehst du dich einer Frage gegenübergestellt: „Was habe ich hier zu tun, was zum Guten eines Anderen bestellt ist?“ Und danach beißt du in den sauren Apfel und fasst den Entschluss, den du zu fassen hast, ob du es nun magst oder nicht.
Im Leben kann es durchaus sein, dass es keine Wahloption gibt, für die du dich gerne entscheiden möchtest, und dennoch hast du den Entschluss dafür zu fassen.
HEAVENLETTER # 4597 – 26.6.13 – Do You Debate with a Wild Tiger?
LÄSST DU DICH MIT EINEM WILDEN TIGER INS DEBATTIEREN EIN?
Gott redete …
In der Tat, das Leben, so wie du es lebst, ist schwer, ist so schwer. Es scheint schwer aufgrund von Ideen, die du innehast. Du hast Abfolgen von Vorstellungen, die eine an die andere geknüpft, und hältst all diese Ideen für wahr. Ich könnte gar zum Ausdruck bringen, dass du, auf der Grundlage deiner Gedanken, dich für Schwierigkeiten selber aufstellst.
Du gelangst zu Schlussfolgerungen darüber, was das Leben sein solle. Du möchtest gerne, dass das Leben leicht ist, es ist es hinwiederum nicht. Warum nicht? Stellt das Leben nicht einen Fuß nach dem anderen hin? Was ist daran derart schwer?
Wenn du sagst, das Leben habe so und nicht anders zu sein, bist du gegen ein Hindernis gestoßen. Noch mehr als das, du zogst die Versperrung zu dir her. Du stelltest ein Abschreckungsmittel direkt vor dich hin.
Was wäre, wenn dein Denken die Richtung nähme, dass das Leben das ist, was es jetzt soeben ist, und dass es für das Leben in Ordnung so ist, wie es jetzt im Augenblick ist. Es ist in Ordnung. Es ist das Leben, was in diesem Augenblick vor dir steht.
Wer sagt denn, dass Entschlüsse schwierig zu sein hätten? Schaut her, begebt ihr euch ins Theoretisieren, sobald ihr euch im Leben einem Tiger gegenüber seht? Sagt ihr zu euch selber oder zu dem Tiger: „Du solltest nicht hier sein. Du gehörst nicht hierher. Du solltest nicht vor mir stehen.“
Geliebte, ich denke, ihr debattiert die Thematik ‚wilder Tiger‘ nicht, sobald er vor euch steht.
Und doch liegt ihr euch mit dem in den Haaren, was im Leben vor euch zu liegen kommt.
Es ist für euch leichter, wenn ein Teddybär vor euch steht. Ihr geht einfach hin und streichelt ihn.
Ihr werdet Aufgabenstellungen vor euch haben, etliche, die ihr mögt, und etliche, die ihr nicht mögt. Und um eine jede gehört es sich zu kümmern.
Das Leben fragt euch nicht dauernd: „Was möchtest du gerne, Lieber?“
Es scheint des Öfteren zu sagen:
„Hier bin ich. Tue mit mir, was du möchtest. Ich empfehle dir, dass du dich meiner annimmst, während ich vor dir zu liegen komme. Wisse, dass es, was dir das Leben auch darreicht, aus welchen bekannten oder unbekannten Gründen auch immer, dein Lauf des Lebens ist, den ich dir darbiete, und dass du derjenige bist, der sich seiner anzunehmen hat. Du bist der, der mit mir umzugehen hat, nicht demgemäß wie du es dir wünschst, dass ich sei, sondern wie ich bin.“
Geliebte, wenn das Radio zu laut gestellt ist, bist du derjenige, der aufsteht, um es leiser zu stellen.
Wenn sich auf dem Küchenboden eine Dreckspur befindet, bist du derjenige, der den Schmutz wegwischt.
Wenn du dich einem Rechtsstreit gegenübergestellt siehst, welcher in deiner Brust ein Erzittern hervorruft, bist du derjenige, der vor Gericht zu gehen hat.
Wenn dir das Leben übermittelt, was du wie einen schweren Hieb erachtest, bist du derjenige, der bis zum Auszählen auf Zehn aufzustehen und dein Leben in die Hand zu nehmen hat.
Wenn du mit deinem Wagen im Verkehr unterwegs bist, kannst du nicht dauernd auf die Hupe drücken. Du bist derjenige, der sich selber aus dem Weg zu gehen hat. Du bist derjenige, der sich fortzubewegen hat. Im Leben vorrücken erfordert vorrücken. Nicht entkräftende Gegenbeweise antreten, sondern vorwärts gerichtetes Handeln. Nicht Wehklagen und Ächzen, sondern vorwärts gerichtetes Handeln.
Wenn mitten in der Nacht dein Baby schreit, bist du derjenige, der aufsteht und der sich des kleinen Kindes annimmt.
Dein Leben ist nicht zum darüber Weinen. Dein Leben ist, aufzustehen und dich seiner anzunehmen.
Es ist nicht mehr länger an dir, wegen des Zustandes deines Lebens etwas außerhalb von dir die Schuld zuzuschieben. Wenn du dich in einer Klemme befindest, liegt es dir an, aus der Klemme herauszukommen. Und wenn es scheint, dass du nicht aus ihr herauszukommen vermagst, bist du alsbald derjenige, der sich dessenungeachtet voranzubewegen hat.
Du bist für dein Leben zuständig. Niemand sonst.
HEAVENLETTER # 4598 – 27.6.13 – Through the Looking Glass
DURCH DIE BRILLE
Gott redete …
Du lebst zwei Leben, oder mehrere. Du spielst diese Rolle, oder jene. Du spielst zahlreiche Szenen durch, und du schaltest um. Du bist ein vielseitig-prangendes Ding. Alle Rollen, die du in der Welt spielst, sind Schauspielern. Du befindest dich auf der Bühne! Jeden Tag gehen die Vorhänge hoch und die Lichter an. Es ist ein veritables Wunder an Szenen präsent. Es ist, als wäre das Leben choreographiert, und als würden alle Tänze herumwirbeln und sich in allerlei Fassungen vertauschen. Dieser Tanz ist allen Schauspielern von Wichtigkeit. Er ist ihnen alles, vom Sonnenaufgang bis zu ihrem Niedergang.
Und doch gibt es da ein anderes Theater, wo alle Kulissenaufbauten andersgeartet sind, ebenso die Schauspieler. Eine Munterkeit und allemal ein anderer Ton herrschen vor. Ich rede von dem Realen Theater, dem Allerhöchsten Theater, von dem Land der Liebe, wo alle ihren Wohnsitz haben. Dies ist ein Land, welches auf einem höheren Ton schwingt als die alltägliche Welt. Eine ganz andere Schwingung ist hier. Hier gibt es keinen Lärm, der der Anmut dazwischenfährt. Hier gibt es großartige Vitalität. Dies ist Realität.
Demnach bewohnst du, als ein teures Menschenseinswesen, zwei Welten, oft ohne ein Gewahren davon, was tatsächlich vor sich geht.
Da ist die aktive Weltschranke, in der ihr herumrennt, und da gibt es das du, welches hohe Töne singt in einem großartigeren Land. Hier wohnt ihr wirklich. Hier gibt es keine Tage und Nächte oder Abspaltungen der einen oder anderen Art. Es gibt keine Unterteilungen. Eins kann man nicht als Unterteilung bezeichnen. Eins ist Eins.
Und dies ist es, wo Wir als Eins sind. Eins bedeutet nicht beengend. Eins bedeutet umfassend. Hier in diesem Land, welches Etliche wohl zauberhaft nennen werden, findet reales Leben statt. Dies ist nicht das So-Tun-Als-Ob-Leben. Nein, dies ist das reale Leben, und es ist unbeschreiblich. Worte können seine Geschichte nicht abschildern. Es ist nicht geschichten-los. Es ist die einzige Geschichte ihrer Art, und es ist weit mehr als eine Geschichte. Es ist Wahrheit. In diesem geschichten-losen Land sein ist sehr ergiebig und überhandnehmend. Alle Kraft kommt von hier her. All die Besetzungen der Charaktere und die Handlungsstränge rühren von hier her. Vielleicht können Wir sagen, dass es hier ist, wo die Beleuchtung, die Kameras, die Action ihre Chose hernehmen.
Ja, in einer gewissen Weise können Wir sagen, dass das Land, das ihr mit all dem Herumwirbeln und den Rollen, die ihr spielt, bevölkert, von diesem weniger mit den Augen bekundeten Theater von oben herrührt. Hier ist es, wo Ein Regisseur die Szenen führt, die auf der Erde im Rampenlicht angestrahlt werden. Hier ist es, wo der Eine Regisseur Jacken zahlreicher Farben trägt und alle Rollen durchspielt, und wo Er nach wie vor der Regisseur ist.
Vielleicht ist das Leben auf der Erde Sein Traum. Gewiss ist es alles in allem ein Traum. Das Leben auf der Erde ist eine langewährende Geschichte, in der so viel vonstatten geht, und dennoch ist nichts davon real. Es scheint real. Ihr könnt euch selber zwicken und merken, dass ihr hier seid. Und doch, es gibt das, was man nicht zwicken kann und was allüberall ist. Dies ist es, wo das Leben wahrlich statthat.
Auf der Erde ist das, was man als Das Theater des Absurden bezeichnen kann, und im Himmel sind die wirklichen, im Hinterbereich ablaufenden Episoden. Hier ist es, wo das Leben wirklich stattfindet. Auf der Erde gibt es all dieses Herumrennen, gibt es Komödie und Tragödie, und im Himmel wissen alle Engel um Besseres. Alles in allem und in jeder Beziehung bist du ein Engel im Himmel, der auf der Erde am Tanzen ist, zuallermeist seine oder ihre Engel-heit vergessen habend.
Wir können sagen, das Leben auf der Erde gehört nicht derart ernst genommen, und dennoch wird es das. Alle Schauspieler auf der Bühne des Lebens legen ihr Herz in die Szenen hinein. Sie leben sie durch, als wären jene Leben alles, was es gibt, gleichwohl, irgendwo im hinteren Bereich ihres Gemütes und in ihren Herzen dauert das Gewahren an, dass sie in der Tat großartiger sind als die Rollen, die sie spielen, dauert das Gewahren eines Heiligen Regisseurs an, und dass sie, ein jeder unter ihnen, einer wie der andere, fürwahr der Regisseur sind, selbst während es den Anschein hat, als befänden sie sich auf der Erde.
Derweil ist ein Königreich präsent, welches freilich fürwahr ihre Heimstatt ist. Von dieser höheren Höhe des Bewusstseins her schauen sie durch eine andersartige Linse.
HEAVENLETTER # 4599 – 28.6.13 – The Companion of God’s Heart
DER BEGLEITER DES HERZENS GOTTES
Gott redete …
Sofern du nur eine halbe Sekunde irdischer Zeit hättest, um etwas an Mich niederzuschreiben, würdest du nicht illusionäre Zeit darauf verwenden, um darüber nachzudenken, was du schreiben möchtest. Du würdest ganz einfach schreiben! Und du könntest überrascht sein, was du hinschreibst! Etwas würde von dir her kommen. Es hätte kein ganzer Satz zu sein. Es könnte alles sein, was es sein mochte. Ich sage: ES mochte es sein — das Schreiben mochte es sein –, nicht was du hättest bescheiden können, es daraus zu machen. Das Schreiben würde eintreffen.
Ich bin der Auffassung zugeneigt, dass du, sofern Ich zu dir sagte: „Liebes Kind, schreibe Mir und nimm dir so viel Zeit, wie du magst“, zu viel überlegen, und dass du nach einer Weile das durchstreichen würdest, was du hingeschrieben hast, weil es nicht gut genug gewesen sei, um es an Gott zu schreiben, dass es etwas zum Anstaunen zu sein habe, was du Mir vorträgst, dass es etwas sein müsse, auf das du glatterdings stolz bist, es Mir mitzuteilen.
Meine Empfehlung lautet, dass du nicht grübelst oder nachdenkst. Dies ist etwas, was du Mir tippst. Gehe dich an, Mir einfache Dinge zu sagen. Das hat keine großartige oder formelle Veranlassung zu sein. Es ist dein Herz, welches einfach zu dem Meinigen spricht.
Du könntest schreiben: „Gott, ich liebe Dich.“ Es könnte sein: „Hier bin ich, Gott.“
Es könnte überhaupt alles sein. Es könnte ganz gewöhnlich sein. Was das, was du schreibst, mächtig und energiegeladen macht, ist, dass du, dass deine Finger, verbunden mit deinem Herzen, eine Mitteilung von deinem Herzen an Mich tippen. Wie Ich es doch begrüße, von dir zu hören! Es bedeutet Mir so viel, von dir etwas zu Gehör zu bekommen. Und sei es bloß ein Wort – „Gott.“ Oder: „Gott, das bin ich, Henry.“ Oder: „Gott, was denkst Du soeben? Was kommt Dir in den Sinn?“
Zu dem Zeitpunkt, wann Ich dir ein schlichtes Lehrstück darin erteile, Mir zu schreiben, bittest du Mich um nichts. Vielleicht bittest du dich selber um etwas, insofern als du Mir etwas erzählst. Es kann in jedem Stil sein, nach dem es dir ist.
Es kann sein: „Gott, komme hierher.“ Es kann sein: „Gott, hebe mich hoch.“ Es kann sein: „Hallo, Gott, wie geht es Dir heute?“ Es kann alles sein, was du zu Mir sagst. Mich bitten, näherzukommen, ist nicht etwas von Mir erbitten, vielmehr ist es etwas, was Ich bereits tue.
Du machst keine Forderungen geltend im Sinne eines großangelegten Appells an Mich, oder in dem Sinne, was du als ein Gebet bezeichnen magst. Du redest zu Gott. Du führst eine Unterhaltung mit Mir.
Wir können sagen, du entbietest Mir einen schlichten Gruß. Oder vielleicht erzählst du Mir, was dir heute für großartige Dinge passiert waren, oder du erzählst Mir etwas, woran du gedacht hast. Wie stünde es darum, Mir etwas zu erzählen, was dich, wie auch Mich, zum Lächeln bringen würde. Warum nicht?
Du kannst mit Mir spielerisch sein, wenn du es magst. Wer hat dir gesagt, dass du mit Mir ernst, und alldas, zu sein habest?
Du kannst Mich sozusagen mit deinem Ellbogen stupsen. Wir können ganz gewöhnliche Freunde sein, die auf einem Feldweg gemeinsam einen Spaziergang machen, oder Wir können Uns im Einkaufszentrum herumtreiben.
Geliebte, Unserer Freundschaft sind keine Beschränkungen auferlegt. Wir sind Freunde fürs Leben. Unsere Freundschaft ist beteuert. Ich sehe Mein Licht in dir. Es gibt kein Abblocken der Wahrheit von dir von Meiner Seite her. Wir befinden Uns gemeinsam auf diesem Abenteuer. Wohin du gehst, dorthin gehe Ich. Wohin Ich gehe, dorthin kommst du mit.
Wir sind wie Popcorn und Salz. Wir kommen gemeinsam vor. Wie Erdnussbutter und Brot. Wie Gott auf einem Gang mit Sich Selber, und mit dir, dem Gefährten Meines Herzens.
HEAVENLETTER # 4600 – 29.6.13 – Reciprocal Joy
WECHSELSEITIGE FREUDE
Gott redete …
Sobald dein Herz gerührt ist, sobald dein Herz bewegt ist, sobald eine Handlung, ein Wort, ein Lächeln dein Herz berührt hat, kannst du wissen, dass Ich es bin, Der dein Herz angefasst hat. Du spürtest Meinen Odem auf deinem Herzen wie eine Meeresbrise. Eine Zeitlang gewahrtest du Meine Aufmerksamkeit auf dir, selbst unterdessen du dir nicht gewahr sein magst, woher die Aufmerksamkeit rührt. Alles was du weißt, ist, dass dein Herz berührt wurde.
Ich bin stets auf dich bedacht. Du bist nicht unausgesetzt gewahr. Das ist schon gut so. Das ist Teil des Lebens, was du indessen tun kannst, ist, mehr an Meine Tür zu klopfen. Klopfe oft an ihr.
Klopfe und sprich: „Klopf klopf, Wer ist da?“ Und Ich werde antworten: „Vater Gott.“ Oder Ich werde antworten: „Mutter Gott“, falls dir das lieber ist.
Wir können es zu einer Routine machen, wenn du das möchtest. Vielleicht zu einer Variété-Nummer, wenn dir das lieb ist. Schau, Wir können Stepp tanzen. Wir können an der Seite sitzen und zusehen. Es ist überhaupt nicht von Belang, wo du dich deinem Dafürhalten nach befindest. Fakt ist, du bist bei Mir. Mir ist das dermaßen lieb.
Du bist Mir so nahe wie Mein Herz. Du bist Teil Meines Herzens. Du bist nicht außerhalb von ihm. Wir können sagen, du bist das Herz Meines Herzens. Du bist der Kern von ihm. Du bist eine sonderliche Rose, die Ich in Meinem Herzen trage. Du bist Mein, und Ich bin dein.
Hier geht es nicht um Eigentümerschaft, worüber Wir reden. Es geht um Ortsangaben. Du lebst in Meinem Hause. Wir sind sozusagen Hausgenossen. Wir leben nach Belieben im gleichen Haus. Du bist Mein, dennoch eigne Ich dich nicht. Du bist nicht mehr Mein Besitztum, denn Ich das deinige bin. Ich gab dir den Freien Willen, und Ich gab ihn dir freudeerfüllten Sinnes. Wir können sagen, dass du der Freie Wille Meines Herzens bist. Wir sind aneinander gebunden ohne Bindungen. Es ist Mein Freier Wille, mit dir zu sein. Und es ist dein freier Wille, mit Mir zu sein, bloß, Wir reichen über den Freien Willen hinaus. Wir könnten es als Geschick bezeichnen, dass Wir zusammen sind. Wir sind nicht aneinander gebunden, dennoch sind Wir geeint. Wir sind in Liebe zusammengetan, und in Liebe stehen Wir zueinander.
Was für eine andere Wahloption gibt es wirklich? Wohin sollte Ich ohne dich hingehen mögen? Nirgendwohin. Ebenso wenig existiert für dich eine Notwendigkeit, dich zu entfernen. Allerdings, in deinen Gedanken ziehst du vondannen, derweil du auf anders gelagerte Antworten aus bist. Du bist ein Erforscher von Einzeltatbeständen. Was du erforschst, was du entdeckst, ist, dass du bei Mir bist, dessen unbenommen, was du wähnst, wo du dich befändest.
Ich trage dich nicht auf Meinem Schoß, Ich trage dich in Meinem Herzen. Du bist in Mir eingesessen. Gegründet in Mir, bewegst du dich in der Welt. Ich bin dein Verkehrsmittel. Wir sind gemeinsam auf Reise, niemals auseinander. Niemals getrennt, sind Wir an der Hüfte verbunden. Von der Geburt der Schöpfung an sind Wir an der Hüfte zusammengewachsen. Wir sind Ein Seinswesen unter und gemäß Gott. Wir sind zusammenhängend. Wir entkommen dem gleichen Familienstammbaum.
Oder Wir können sagen, dass Ich, Gott, der Gott eurer Götter, dass Ich der Baum bin, und dass ihr Meine Blüten seid. Und wie ihr erblüht. Unter Meiner Fürsorge blüht ihr natürlich. Die Sonne scheint auf Uns. Wozu sonst haben Wir die Sonne, es sei denn dafür, dass sie auf Uns scheint, auf Unser schönes Bildnis, wo Wir zu Einem Schönen Einen verschmelzen? Du bist für immer und ewig unter Gott, denn Ich bin wie eine Sonne, die auf dich scheint. Ich bin eine stolze Sonne, Die auf dich scheint.
Auf das stolz sein, was Ich gewirkt habe, ist etwas Natürliches. Es ist Entzücken. Es ist nicht Ego. Es ist Freude, die Ich an dir habe. Du schenkst Mir viel Freude.
HEAVENLETTER # 4601 – 30.6.13 – What You Want Most of All
WONACH ES DIR AM ALLERMEISTEN IST
Gott redete …
Gib Mir eine Idee davon, was für Einlassungen dir am liebsten sind zu hören. Ja, mehr als sie am liebsten zu hören – Ich meine, welche Thematik dir heute am Vielsagendsten wäre, darüber etwas zu vernehmen. Worauf bist du am stärksten erpicht, darüber etwas zu hören zu bekommen? Vielleicht bist du gerüstet, mehr über die Wahrheit von dir zu hören, welche über die Wundersamkeit hinausgeht, über die Ich Mich verlauten lasse, dass du sie seist.
Es ist für Mich ein Leichtes, Meine Freude an dir unablässig zu bezeigen, gleichwohl mag es ja sein, dass du nach etwas weiterem lechzt. Vielleicht ist es dir nach umfassenderem Verständnis, vielleicht nach umfassenderem Verständnis für den Sinn und die Aussage des Lebens.
Selbstverständlich habe Ich Mich vor dir über die Bedeutung des Lebens ausgelassen, und das, was du eine Zeitlang recht gut begriffen hast, entschlüpft dir jetzt. Du erinnerst dich nicht genau, oder doch? Es gibt da etliche Gebiete, die für dich einfach nicht konkret genug sind, um sie festzuhalten. Was weniger konkret ist, hält tieferen Sinn inne. Tieferer Sinn ist feinstofflicher, und es ist das Feine, was euch unter allem am Schwersten zum Festhalten ist. Es entgleitet dermalen eurem Geist.
Was, Geliebte, liegt heute eurem Geist an? Alles, was ihr noch zu erledigen habt? Die Fenster putzen? Bücher schreiben? Ein Friseurtermin? Und, ja, wofür ist das denn alles?
Ihr werdet euch fragen. Ihr könnt zu euch sagen:
„Sofern Ich so göttlich bin, wie kommt es dann, dass weitaus der größere Teil meines Lebens bis anhin mit Einzelheiten des Lebens in Beschlag genommen ist?“
Vielleicht fügst du noch an:
„Gott, es liegt mir wirklich viel daran, meine Beachtung auf das Göttliche zu legen, wie allerdings passe ich es hier und da ein, derweil ich Steuern und Rechnungen zu bezahlen habe, derweil es derart viel gibt, mit dem ich Schritt zu halten habe. Es gibt so viel, um das ich mich zu kümmern habe, bevor ich meine Aufmerksamkeit auf Dich richten kann. Du kannst das nachvollziehen, Gott, oder etwa nicht?“
Ja, Ich verstehe das, und Ich lache.
Bitte, sage Mir, was sonst zieht dich von Mir ab? Vielleicht das Wetter? Schnee schaufeln? Oder Gehwege kehren?
Weißt du was? Selbst während du schaufelst, kannst du an Mich denken. Selbst beim Kehren kannst du Mich bedenken. Ehrlich gesagt, du hast nicht deine ganze Zeit damit zu verbringen, an das zu denken, woran du derzeit denkst. Es liegen umfänglichere Gefilde vor dir. Du setzt dich mit den Ungewissheiten des Lebens auseinander, und die Zeit mit Mir entwischt dir.
Weißt du, wann Mein Name in deinem Herzen zu flüstern ist? Jetzt. Jetzt im Augenblick. Dies ist die Zeit, um an Gott zu denken. In dieser Minute. Worauf du eingegangen bist und was du zusammengetragen hast, das sind wohl Schlacken. Ich möchte wetten, dass du deine Gedanken zudem auf Gedanken verplempert hast, die es nicht einmal wert sind, sie zu vergeuden.
Was an Mir möchtest du jetzt am liebsten bedenken, einmal vorausgesetzt, du hättest Zeit oder du könntest dir dafür Zeit nehmen?
Ich kenne die Antwort, und du?
Du könntest erwidern, du möchtest gerne über Meine Kraft und Meine Pracht nachdenken. Meine Macht und Meine Herrlichkeit sind natürlich ein und dasselbe. Meine Macht und Meine Herrlichkeit sind Liebe! Liebe ist Meine Macht, und sie ist desgleichen die eure.
Führt euch nicht an der Nase herum, ihr wärt machtlos, sobald es sich auf euer Leben beläuft. Nein, keineswegs. Ihr seid machtvoll, und Liebe ist eure Macht und Herrlichkeit, nichts anderes als Liebe. Wir haben in Unseren Herzen die gleiche Liebe, bloß seid ihr der Auffassung, eure Liebe sei minder. Geliebte, ihr habt eure Liebe einfach nicht auskömmlich erübt. Bisweilen frage Ich Mich, ob ihr der Auffassung seid, eure Liebe sei ein wilder Tiger, den ihr lieber zuhause zu lassen hättet.
Aber nein, der Liebe gilt es, euch überall, wohin ihr auch geht, Gesellschaft zu leisten. Bei der Arbeit oder zuhause, Liebe ist der Gipfel von euch. Sie ist eure erhabenste Macht. Ertüchtigt euch nunmehr in ihr. Nehmt sie mit euch. Seid nicht ohne sie.
HEAVENLETTER # 4602 – 1.7.13 – An Impending Event
EIN BEVORSTEHENDES GESCHEHEN
Gott redete …
Etwas Herrliches ist im Begriff, sich zu begeben. Anders kann Ich das nicht ausdrücken.
Deine Denkspannweite hat sich geweitet, seit du die Heavenletter liest. Klar, das Leben weitet dich dauernd aus. Jetzt weitest und dehnst du dein Herz und deinen Geist noch mehr aus.
Demnach mithin, wenn Ich sage, etwas Herrliches stehe im Begriff sich zuzutragen – ja gar, es kann sich bereits begeben haben, bevor dieser Heavenletter heraus gesandt wurde – es wird auf dein Leben einwirken, obschon es nicht spezifischerweise deinem persönlichen Leben gilt und zugehörig ist.
Wie hättest du denn dieses herrliche Geschehen gerne? Möchtest du, dass es ein Zeichen ist, etwa wie ein Komet, der über den Himmel streicht, oder möchtest du es gerne gar als eine konkrete Begebenheit, welche dir sonderlich zur Kenntnis bringen wird, dass du und Ich als Eins existieren?
Ich sage dir, die Herrlichkeit, die drauf und dran ist hervorzubersten, ist kein auffälliges Ereignis. Sie ist kein Film am Himmel oder kein dramatischer Auftritt auf der Erde, und dennoch wird diese Begebenheit eine Pforte darstellen für das Auftun aller Herzen auf der Erde, das deine mit inbegriffen.
Zunächst wirst du dich über es wundern, du wirst dich fragen, was du da empfindest, und du wirst dich fragen, ob du es wirklich fühlst, ob dein Gespür davon wirklich reell ist, und, dass das Leben auf der Erde tatsächlich neue Dimensionen annimmt. Du hast bereits früher hoffnungsvolle Gefühle gehabt.
Himmel und Erde sind sich auf weithinaus näher gekommen. Du fragst dich:
„Kann es denn sein, dass es keine Spaltung zwischen Himmel und Erde mehr gibt? Kann es wirklich sein, dass sie zu Einem zusammen geschmolzen sind, schier so, wie Du, Gott, sagst, Du und Ich und ein jeder seien Eins? Kann es sein, dass ich lebe, um diesen Tag zu erleben, und um ihn hier auf der Erde unter den Augen zu haben? Was werden die Zeitungen sagen? Werden sie diesen Anstieg bemerken, den ich so stark an mir verspüre?
Gott, Du sagst mir, dass ein in der Schwebe gehaltenes bevorstehendes Geschehen zugegen ist, oder dass so etwas drauf und dran sei, sich zu begeben, es sei freilich feinstofflich. Es wird kein Schnee im Sommer sein, keine ansteigenden hohen Temperaturen im Winter. Es wird keine Verheerung sein, dennoch wird es bemerkt werden. Wird es bekannt sein, Gott? Werde ich diese Herrlichkeit, die im Leben, die in allen Leben und in dem meinigen Leben aufknospen wird, bemerken? Kann das denn wahr sein? Frage ich zu viel?
Wird dies eine Neue Welt sein? Werde ich anderen Planeten einen Besuch abstatten? Bist Du, Gott, wirklich überall, und gibt es zahlreiche Königreiche und Lande, die ich kennenzulernen suche? Würde ich sie denn kennenlernen mögen, sofern sie nicht existierten?
Werde ich den Himmel aufsuchen, oder werde ich hier als ein Menschenseinswesen existieren, das sich an zwei Welten erfreut? Das kann nicht so recht sein, da Du gesagt hast – ich meine, Du hast das gesagt –, dass Himmel und Erde Eins sein werden, in der Tatsächlichkeit, wie auch in meinem Erfassen. Kann es sein, dass ich es erkennen werde, und dass ich es für immer erkennen werde? Was, Gott, lieber Gott, sagst Du mir? Du könntest mich doch nicht auf den Holzweg führen, das würdest Du doch nicht tun?“
Nein, das könnte Ich nicht.
Gemeinsam werden Wir, du und Ich und Jedermann, auf einem faktischen Gartenweg wandeln, nicht in der Phantasie. Einssein wird allgemein bekundet sein. Und du wirst mit ihm vertraut sein. In dieser Herrlichkeit, die Ich andeute, wird sichtlicher Wandel zugegen sein, fein, wie er ist. Du wirst erkennen, dass etwas anders ist. Du wirst wissen, dass sich alles gewandelt hat. Ob du es nun benennen kannst oder nicht, du wirst es wissen, und dieser Wandel wird keine Hin- und Her-Umstellung sein. Es ist ein Umschwung, der sich festsetzt. Die Wandlungen inwendig in dir werden sein, nicht ausgemalterweise, sie werden vielmehr erblickt, sie werden gesehen und erlebt, und du wirst sie natürlich erleben, denn das, was sich zutragen wird, ist Teil deiner Vorsehung. Du bist Mein Gesandter. Du nimmst an der Verherrlichung der Erde, so sie sich erhebt, teil. Und mithin steigst du mit ihr in die Höhe. Du wirst etwas erkennen. Du wirst erkennen, wie du emporsteigst. Aller Ruhm gelte Meinem Selbst, Welches Gott ist inwendig in dir.
HEAVENLETTER # 4603 – 2.7.13 – Who Is the Speaker? Who Is the Hearer?
WER IST DER REDENDE? WER IST DER HÖRER?
Gott redete …
Wie lautet das Thema dieses Heavenletters heute? Bei all den Dingen, die Ich dir sagen kann – was veranlasst Mich, heute dieses Thema und gestern jenes auszusuchen?
Ich möchte dir sagen, dass dies nicht von Belang ist. Was zählt, nicht anders als Ich Mich bereits früher dazu geäußert habe, ist, dass Wir uns zusammen hinsetzen. Wir können sogar über das Wetter reden. Wir können über deinen Tag reden. Wir können darüber reden, was dich glücklich macht. Wir können über jede Menge Dinge reden.
Was spielt es für eine Rolle, worüber Wir sprechen? Was zählt, ist, dass Wir reden. Wir nehmen Uns in Beschlag. Wir tauschen Liebe untereinander aus. Das ist es, was Wir tun. Wir tun es jetzt soeben. Wie viel macht es da aus, was Wir sagen? Es zählt, dass Wir reden. Es zählt, dass Wir einander in die Augen sehen, und, vielleicht, dass du, falls Ich nun du sagen darf, obschon es in Wahrheit einzig Einen von Uns gibt, in deine eigenen Augen schaust.
Derweil Ich rede, hörst du Mich, und zugleich bist du der Sprecher, der Hörer und die gesamte Bewandtnis.
Wir sind Es, Geliebte. Wir führen eine Unterredung, die über die gesprochenen Worte hinausreicht. Wir verschmelzen in Unserem Gestammel. Du liebst den Klang Meiner Stimme, und Ich den der deinen. Wir sind wie Vögel, die in einem Baum zwitschern.
Unsere Rede wird hin und her geschallt. Wer ist der Sprecher, und Wer ist der Hörer? Es gibt keine Linie dazwischen.
Ob du nun Meine Worte liest, oder ob dein scheinbares Selbst sie hinschreibt, das ist das gleiche. Du sprichst, und du hörst dich selbst. Du hörst dein Selbst.
Und was für ein Selbst du bist, Was für ein Selbst Wir SIND.
Du erschufst die Schönheit des Universums, und du erzeugst es nach wie vor. Welchen Ton möchtest du gerne spielen?
Die Welt macht dich nach. Sie ruft dir das zurück, was du zu ihr sprichst. Sie ruft dir deinen Ton der Stimme zurück. „Was geht vor?“, könnte deine Frage heißen, und die Welt erwidert: „Du begibst dich.“
Die Welt sagt: „Gott, Du bist für mich zuständig, oder nicht?“
Ich bemerke, dass du denkst, Ich, Gott, sei für dich verantwortlich. Eine Gemeinsamkeit ist zuhanden, und doch, die Welt ist nach deinem Gefallen und dir ausgeliefert. Du bist derjenige, der den Stab herumwirbelt.
Es ist ein wenig überzogen, so scheint es Mir, wie Meine Kinder Mich für alles, wie es sich auslebt, verantwortlich machen wollen. Falls das Leben ein Baseball-Spiel wäre, würdet ihr Mich vermutlich als den Schiedsrichter bezeichnen, bin Ich hinwiederum nicht der, der den Ball wirft?
Das Leben ist schlichter, als ihr denkt. Ein Ball prallt etwa von dem Zaun ab, wer aber hat ihn geworfen, Geliebte? Wer hat ihn geworfen?
Ja, natürlich, Ich kann allerorts auf ein Mal sein. Ich bin Omnipräsent, dennoch seid ihr der Spieler, Geliebte. Es ist eure Hand, die den Ball wirft.
Mache Ich euch für alles verantwortlich? Ja, das tue Ich. Das TUE Ich. Ich bin nicht dauernd am den Rücken Freihalten. Meine Schultern sind breit. Ich trage die Welt, und doch macht es keinen Sinn, dass ihr alles auf Mich zu werft. Seid ihr der Auffassung, dieses euer Gebaren habe Hand und Fuß?
Könnt ihr tatsächlich von der Welt weggehen und sagen, ihr hättet mit ihr nichts zu tun?
Geliebte, selbst wenn ihr dem Ballspiel zuseht, spielt ihr einen Part. Die Zuschauer spielen einen gehörigen Part. Ihr feuert an, ihr ruft Buh, und dementsprechend gebt ihr Auftrieb oder putzt ihr herunter.
Inzwischen, was immer ihr tut, nehmt Mich an der Hand und sprecht zu Mir. Ihr seid Meine Ohren am Boden. Du bist Mein Bote. Du berichtest, was Ich sage, und du bringst überdies Mir zur Anzeige und lässt Mich wissen, was vor sich geht. Du bist auf Mich angewiesen, und Ich bin auf dich angewiesen.
HEAVENLETTER # 4604 – 3.7.13 – Who Is Responsible?
WER IST ZUSTÄNDIG?
Gott redete …
Du könntest fragen: „Ist das Leben ein Roulettekessel, Gott? Drehst Du ihn, oder tue ich das?“
Meine Antwort könnte lauten, dass Wir Eins sind, worin besteht da mithin der Unterschied? Und dies ist ein gutes Argument, was Ich anführe. Es ist jetzt an der Zeit, aufzuhören, mit dem Finger zu zeigen. Es gibt kein Verargen. Wem auferlegst du die Verantwortung für das Leben oder für dieses und jenes und für alles?
Nimm das Leben als eine Selbstverständlichkeit, und gehe unentwegt, eine fröhliche Weise pfeifend, deines Weges.
Mannigfaltig ist die Zuständigkeit. In einem gewissen Sinne können Wir sagen, dass jeder und alles zuständig ist, so wie du für jeden und alles zuständig bist, du, so du auf einer jeden Ebene der Existenz existierst.
Zum wenigsten ko-existierst du. Zum wenigsten siehst du dabei zu, was vor sich geht. Du machst dz-dz über etwas, oder du gehst weg.
Schuld, Geliebte, ist veraltet. Sie ist eine Kraftverschwendung. Bedauern liegt einfach herum, taugt insgesamt nicht viel.
Einerlei wie ahnungslos, sofern du deinen Abfall an der verkehrten Stelle zurückgelassen hast, sobald du es bemerkst, dass du es getan hast, beseitigst du ihn. Sofern du Milch verschüttest, wischst du sie auf. Sofern der Ellbogen eines Anderen die Milch verschüttete, wischst du sie, dessen unbenommen, auf. Du bist für jegliche Nachwirkung zuständig. So oder so – du stehst dafür gerade.
Du wirst gegen diese Auffassung Einwände erheben. Du könntest sagen: „Falls viertausend Kilometer von hier eine Explosion ausgelöst wird, wie bin ich da verantwortlich?“
Anhand der Abfolge deiner Gedanken, Geliebte, Geliebter. Anhand der Bewehrung, welcher deine Gedanken, welcher deine Rede und deine Taten entkommen. Hör zu, du könntest mit deinen Gedanken eine ganze Stadt ausmerzen. Du könntest mit ihnen ebenso eine Stadt errichten. Du bist ein Fürsprecher. Auf der Bühne oder von der Bühne runter, du bist ein Beiträger. So oder so, du leistest einen Beitrag, daher könntest du ebensogut zugunsten von Liebe das Zünglein an der Waage sein.
Solltest du die Welt nicht emporheben, so ziehst du sie herunter. Du wirst sagen, es sei dir durchaus lieb, dich den Fakten zu stellen, dennoch wirst du, du, der du dich selber als praktisch und als Realist bezeichnest, um den Kernpunkt herumgegangen sein. Und du, du bist Teil des Kernpunkts. Du bist ein bedeutsamer Part der Fragestellung insgesamt.
Menschen spielen auf große Entfernung Schach. Kriege nehmen auf große Entfernung ihren Anfang. Kürze die Distanz ein. Entfernung ist Illusion.
Geliebte, wie es bereits zum Ausdruck gebracht wurde, es gibt kein sie. Es gibt einzig Wir. Es gibt kein sie, es gibt einzig Wir. Es gibt kein du. Es gibt einzig Ich.
Analyse verrichtet nicht viel. Zergliedere alles, wonach es dir ist, und nach wie vor bist du für alles allen gegenüber zuständig. Dies ist kein neuer Gedanke, obschon er durchaus für dich als eine neuerliche Vergegenwärtigung ausgewiesen sein mag.
Du bist auf der Erde nicht mehr länger ein Schaulustiger. Es gibt keine Zuschauer. Sogenannte Zuschauer gelten desgleichen etwas.
Deine Gedanken sind machtvoll. Sei umsichtig mit der Macht, die du ausübst. Besser ist es, bescheiden zu sein. Besser ist es, von einer blanken Schiefertafel herzukommen. Du bist derjenige, der darauf schreibt. Du bist für das zuständig, was du schreibst. Du bist ebenso dafür verantwortlich, was du nicht schreibst.
Lasse Mich alldies jetzt anders ausdrücken. Über dem, was du tust, kommt zu liegen, wer du bist. Wir wissen, dass dein Sein das ist, was man als gut und wahr bezeichnet. Wenn du im 40. Stock aus dem Fenster schaust, hast du eine andere Sicht als aus einer Garten-Wohnung. Wer ist für deine Wahrnehmung verantwortlich? Des Vorhabens wegen, weiter zu sehen – falls du dich dabei gezwungen siehst, hochzusteigen, dann steige hinauf.
Nichtsdestotrotz bist du, der du dich in der obersten Etage aufhältst, zugleich verantwortlich für die Menschen im Parterre. Die Menschen vom Parterre sind zudem für die Menschen im obersten Stockwerk verantwortlich. Das Leben ist keine Einbahnstraße, Geliebte. Es gibt zahlreiche Straßen und Alleen, und sie spielen zusammen und überlappen.
Bist du deines Bruders Hüter? Ja, das bist du, indes nicht in der Weise, wie du es dir gedacht haben magst, gleichwohl hast du auf deinen Bruder kraft deiner Gedanken eine Einwirkung.
HEAVENLETTER # 4605 – 4.7.13 – When Flowers Fade in the Garden
WENN BLUMEN IM GARTEN VERBLÜHEN
Gott redete …
Woher kam die Vorstellung, dem Leben auf der Erde gelte es, voller Stress und Anspannung zu sein? Wer besagt, das Leben auf der Erde müsse Leiden umfassen? Hat das, was wie Leiden aussieht, Leiden zu sein?
Sobald im Garten Blumen verblühen, nimmst du das als eine Selbstverständlichkeit. Du weinst nicht um Blumen, die sich zum Winter hin zum Boden neigen, um im Frühling wieder hervorzusprießen. Und doch, sobald deine Freunde und deine Familie sich zum Boden namens Tod neigen, ist es in der Welt das Gängige, dass du trauerst, dein Herz wird schmerzen, und es fühlt sich so an, als wäre an dir eine schmutzige Finte verübt worden. Du bestehst darauf, dass der Körper deines Angehörigen für immer und ewig leben solle, alldieweil die Seele deines Geliebten ja nie und nimmer zu einem Endpunkt gelangt.
Was ist so verkehrt daran, dass ein Geliebter von dir sich eine Ruhepause nimmt, dass er erfrischt wird, dass er aus der Bühnenmitte herausgeht?
Du wirst gar das Gefühl haben, du könnest ohne die Gegenwart deines Geliebten nicht vorwärtsgehen. Es ist unumgehbar, dass du weitergehst. Dein Herz wird seine gesegneten Wohltaten in sich aufnehmen. Du kannst fortfahren zu leben und zu lieben.
In der Welt, da habt ihr gelernt zu trauern. Es wurde von euch erwartet.
Habt andere Erwartungen. Ihr habt nicht mehr länger zu denken, Körper sollten, darauf komme es letztlich an, tatsächlich für immer leben. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Seelen gemeinsam leben. Einerlei wie sehr du die Gegenwart des Körpers eines Geliebten liebst, dein Leben und Lieben ist nicht auf die körperliche Präsenz eines Anderen angewiesen.
Ihr seid alle ewig. Weswegen muss somit alsbald die Einbuße des Körpers Macht über Ein und Alles innehaben?
Zeit schreitet nicht voran. Seelen tun das. Seelen schwanken nicht. Seelen sind beständig, den ganzen Lauf im Blick.
Dein Leben und dein Glücklichsein hängen nicht von jemandem ab. Du meinst das, dennoch hast du derartige Gedanken nicht zu haben. Weil sich ein geliebter Nahestehender von dem Leben auf der Erde eine Verschnaufpause genommen hat, hat dies nicht Leiden auf dich zu ziehen. Das Leben ist ewig, dessen unbenommen wo es zu einem gegebenen Zeitpunkt statthat.
Du hast die Freiheit, zu lieben und zu leben. Segne deine Geliebten, die, dir vorhergehend, eine Reise antreten. Deren Leben geht weiter. Sie verlassen dich nicht. Nur ihre körperliche Form ist abgefallen. So unerlässlich scheint dir die körperliche Präsenz. So bedeutsam, so notwendig scheint dir der Körper, er ist indes ein Strohfeuer. Körper überleben nicht. Seelen überleben, und Seelen finden Gefallen. Du bist Seele. Jedermann ist Seele.
Es gibt jeglichen Grund, eure geliebten Nahestehenden frei zu lassen und euch selber freizusetzen davon, eure Liebe aus Angst davor, Liebe werde, früher oder später, wehtun, zurückzuhalten. Liebe ist nicht vorgesehen, Herzschmerz einzuhandeln. Herzschmerz ist etwas, was du dir selber auferlegst. Leiden ist nicht natürlich. Es hat nicht zu sein. Es ist ein Zusatz, welcher nicht erforderlich ist.
Wir kehren abermals zu der Thematik zurück, dass es keinen Verlust gibt. Es gibt keine Eigentümerschaft, und es gibt keine Einbuße. Leben und Liebe sind ewig.
Es geht um dich selber, um den du weinst. Das ist nicht Liebe. Es ist nicht Liebe für deine geliebten Angehörigen, noch auch ist es Liebe für dich selber. Es ist festklammern.
Bemitleide niemanden, nicht dich selber und keinen anderen.
Denke nicht, das Leben sei abgeschnitten. Leben endet nicht. Dem Physischen ist ein Ende zueigen. Das Körperliche ist nicht alles. Das Körperliche, einerlei wie unerlässlich es euch zu sein scheint, ist eine vorübergehende Phase. Wenn das Körperliche eine Pause einlegt, kommt es für das Leben zu einer Erfrischung. Das Leben ist ein Kontinuum. Es kann wirklich nicht als das Immerdar-Danach bezeichnet werden. Es ist das Immerdar-Jetzt. Eine Form wandelte sich. Form ist schier eine Form.
Du hast nicht zu trauern. Freue dich, deine Geliebten sind in einer anderen Dimension am Leben, wo Glück herrscht und wo es keinen Gedanken an Leiden gibt. Leiden ist eine menschengefertigte Sache.
Ihr wurdet nicht gemacht, um zu leiden. Es ist nicht edel, zu leiden. Ihr müsst es nicht. Es gibt kein Abschiednehmen. Ewigkeit ist zugegen.
HEAVENLETTER # 4606 – 5.7.13 – What Do You Know?
WAS WEISST DU?
Gott redete …
Selbst wenn du etwas sagst oder tust, wovon du dir wünschst, es nicht gesagt oder getan zu haben, selbst wenn es etwas ist, wobei du und wobei jeder als Selbstverständlichkeit davon ausgeht, es sei besser, das, was sich begeben hat, nicht getan zu haben, hatte es, für dich und für Andere, einem Behuf, hatte es einem Vorhaben gedient zu haben. Es hat bei dem, was einen ereilte, irgendwo etwas zu geben, was mit einem Zweck daherkam, sei es nun, du bist in der Lage, ihn zu sehen, sei es nun, du kannst ihn nicht sehen. Wie konnte das sein? Wie kann es da irgendeinen Sinn geben, welcher unumstößlich sinnlos, ja gar wahllos zu sein scheint.
Zugleich, Geliebte, nehmt einen unersichtlichen Behuf nicht als eine Ausflucht.
Wenn du Auto fährst und unschuldig vor einen Baum prallst, bist du zuständig. Wenn du Auto fährst und du prallst unschuldig auf ein anderes Auto, bist du zuständig. Wenn du Auto fährst und schuldlos jemanden anfährst, bist du zuständig. Dass du es darauf angelegt habest, das zu tun, oder nicht, ist hier nicht die Angelegenheit.
Du könntest mit Mir debattieren. Du könntest vorbringen: „Was wäre, falls ich mit weniger als der vorgeschriebenen Geschwindigkeit umsichtig entlangfahre. Ich habe nichts getrunken, und ich war nicht abgelenkt, und ein Auto fährt in mich hinein? Bin ich da verantwortlich?“
Klar, Ich erkenne, was du meinst, und ein Anderer hat für seinen Part dabei die Verantwortung. Ob er nun zeitweilig abgelenkt war oder mit zu hoher Geschwindigkeit fuhr oder was auch immer, einerlei wie schwerwiegend ein Versehen ist – wie im Krieg die Redewendung lautet –, du warst zur falschen Zeit an der rechten Stelle, oder zur rechten Zeit an der verkehrten Stelle.
Natürlich hattest du auch verheißungsvolle Augenblicke, als du dich zur rechten Zeit an der rechten Stelle befandst, und als etwas Wundervolles geschah. Vielleicht wurdest du von einem Filmproduzenten entdeckt, und wurdest zu einem Filmstar. Es widerfuhr dir. War das ein Zufall, ein Nebenumstand?
Man könnte sagen, jedes Zusammentreffen sei ein zufälliger Umstand des Schicksals, oder man könnte sagen, es gebe keine Zufälle. Kann man vielleicht ebenfalls sagen, dass selbst eine wohl erwogene Handlung gleichwohl als zufälliger Umstand ausgewiesen sei? Als ein Zufall des Schicksals?
Wieso denn sollte sich jemand je in etwas Unerfreuliches verstricken mögen?
Sobald Friede in der Welt ist, ist Friede zugegen, und eindringende Zugriffe auf den Frieden werden weit und breit der Fall sein.
Sobald es in der Welt auskömmlich Frieden gibt, sobald sich das, was jeder als Ungemach betrachtet, zuträgt, wird Ungemach nicht so gesehen oder nicht in der turbulenten Weise aufgenommen werden, wie es derzeit aufgenommen wird. Sobald ein Herz in Frieden ist, bricht es nicht so leicht.
Gebrochenen-Herzens-Sein bildet nicht die Skala, auf der Fürsorglichkeit abgewogen wird. Dass jemand mehr leidet als ein anderer wird schier das meinen, dass einer mehr als ein anderer leidet. Es kann eine Behauptung sein, der eine sei fürsorglicher als der andere. Eine Folgerung wird gezogen. Folgerungen sind nicht immer triftig.
Wer ist imstande, von außenher das Ausmaß an zusagender Hingabe eines Menschen abzumessen? Du wirst der Auffassung sein, jeder empfinde im selben Maß, wie du es tust. Ein Jeder wird sagen, dass Schmerz Schmerz ist. Ein Jeder wird aussagen, jeder wisse, was ein Anderer fühle. Und doch, Geliebte, wie wisst ihr dies? In den Begriffen der Welt, wie wisst ihr dies? Beweggründe fürs Leiden mögen als gleich erachtet werden, und wiederum, wer weiß denn, was das Erleben eines anderen Menschen ist, oder nicht ist? Wie weißt du, dass das Erleben eines Anderen dem deinen oder dem eines anderen Menschen gleich ist oder dass es das gleiche Ausmaß aufweise?
Das Leben mag ja gleich stramm vollgepackt sein, wer hinwiederum kennt alle erwidernden Weisen, auf es einzugehen? Es gibt auf der Erde viel zu lernen, und nicht alle Stellungnahmen sind gleich. Es amtiert auf Erden nicht eine Wahrheit. Die Wahrheit auf der Erde malt unterschiedliche Bilder. Du wirst gut daran tun, nicht in Anspruch zu nehmen, du kennest alle Antworten. Du kannst nur die Entgegnungen kennen, die du zu einem gegebenen Zeitpunkt innehast. Absolute Wahrheit ist auf der Erde keineswegs naheliegend.
HEAVENLETTER # 4607 – 6.7.13 – More Than You Imagine
MEHR ALS DU DIR VORSTELLST
Gott redete …
Dein Leben ist keine zufällige Begebenheit. Wem du geboren bist, ist kein Zufall. Wenn du zur Adoption freigegeben wurdest, ist das kein Zufall. Einerlei wie es um die Geschehnisse in deinem Leben steht, egal was, dies ist dein Leben, was dir dargelegt ist, und es ist an dir, damit auszukommen.
Du bist bedeutsamer als dein Leben. Du bist bedeutsamer, als was passiert. Du bist bedeutsamer als die Menschen, die du kennen lernst. Du bist niemals allein im Leben, und doch ist es dein Leben. Es ist dein Leben, um das Meiste aus ihm zu machen.
Womöglich magst du nicht alle Karten, die dir ausgeteilt wurden. Trotzdem ist dies dein Leben, um in ihm von hier aus Erkundungen anzustellen.
Du kannst nicht aufkündigen. Dein Leben ist endlos. Du nimmst derzeit lebenswichtige Schritte. Ja, dein Leben ist wichtig. Am Wichtigsten dir, und am Wichtigsten Mir, anderenfalls hättest du dein Leben nicht. In der Welt wird dir ein Stapel Karten zugeteilt, und du hast mit ihnen zu spielen. Es gibt kein Ausscheiden aus diesem Leben. Du begannst in Ewigkeit, und du befindest dich nach wie vor in dem gleichen Spielfeld der Ewigkeit.
Dein Name ist Weite, ebenso wie jene Mein Name ist.
Du bist nicht in der Lage, allzu sehr darüber nachzudenken, was gewesen ist und was noch sein solle. Du hast jetzt im Augenblick eine Karte in deiner Hand. Du hast mit ihr etwas anzufangen. Spiele sie. Kompromisslos.
Sofern das Leben ein Schirm wäre, öffnest du ihn. Sofern du ein Zauberer wärest, machst du den Schirm auf und vielleicht fliegen Tauben heraus, oder ein Drachen oder Popcorn oder ein weiterer Schirm. Natürlich ist all dies für dich von Belang. Es macht dir einen Unterschied, und dennoch, Geliebte, was macht den Unterschied aus? Sobald ihr diese Karte spielt oder diesen Schirm aufspannt, wird es eine weitere Karte geben, die auf euch wartet. Spielt eure Karte.
Es gehört auch eine Menge angeführt dafür, spontan zu sein, und eine Menge dafür, bedachtsam zu sein. Es gehört eine Menge gesagt dafür, zum Tätigwerden zu gelangen. Es gehört eine Menge gesagt dafür, umsichtig zu sein. Nichtsdestotrotz, dem Leben gilt es, in dieser Lebzeit gelebt zu werden.
Dein Leben wird in deinem Geist gelebt. Es wird ebenso in deinem Herzen gelebt, hart oder weich. Dein Geist mag eine Münze werfen. Dein Herz ist sich schlüssig. Bedenke alles, wie es dir lieb ist, dennoch gehört das Leben an den Vorderlinien gelebt, selbst wenn die Frontlinien dein Hinterhof sind.
Du magst die Vorstellung, dass das Leben dein ist und niemandes sonst. Du magst es nicht, wenn dir gesagt wird, was zu tun ist, und doch, ab und an bittest du um einen Stups, und ab und an hast du ihn nötig. Das Leben wird dir ebenfalls einen Stups vorhalten.
Nun, du könntest die Frage stellen: „Wie bringe ich mein Leben mit meiner Natur in Übereinstimmung? Es scheint meine Natur zu sein, wohl erwogen zu sein und langsam vorzugehen. Die Natur eines Anderen mag sein, stracks hereinzuspringen und zu ihm hinzuhopsen.“
Das ist allerdings wahr. Gleichwohl, du kannst dir sicher sein, dass das Leben zum einen oder anderen Zeitpunkt ein Feuer unter dir, der du dir Zeit nimmst, anfachen wird, und du kannst gleichfalls sicher davon ausgehen, dass das Leben das blitzschnelle Temperament ebenso verlangsamen wird.
Genauso wenig sage Ich, die Mitte der Straße sei besser. Das mag ja so sein. Oder Zügigsein sei besser. Oder Schritt um Schritt sei besser. Geliebte, wer kennt die Antworten auf diese Fragen, bis dass er das Feld betritt und seine Karten ausspielt?
Wer sagte es, dass ihr, in Irdischen Bezügen, immer richtig liegen müsstet? In Irdischen Bezügen habt ihr nicht vollkommen zu sein. Manchmal bereut ihr eure Handlungen oder euer Untätigsein. Ihr nennt sie kolossale Fehler, und dennoch, trotzdem wisst ihr es bis jetzt nicht, wie die eine Handlung zu einer weiteren führt und wie sich alles ausleben werden wird.
Auf der anderen Hand, da wisst ihr nicht dauernd, wohin eine wohl-geschätzte Handlung führen wird. Ihr könnt jene ebenso bereuen. Dies ist ein weiterer guter Beweggrund dafür, die Vergangenheit los zu lassen. Nehmt heute einen neuen Stapel Karten in Gebrauch.
Ungeachtet diesem oder jenem, ungeachtet allem, ungeachtet dessen, bei dem du dir sicher bist, dass du dabei richtig liegst, oder bei dem du dir sicher bist, dass es verkehrt ist – du und das Leben warteten mit mehr auf, als ihr euch vorstellen könnt. Es kann durchaus sein, ihr habt Berge versetzt.
HEAVENLETTER # 4608 – 7.7.13 – From the Bottom of Your Heart
VOM GRUNDE EURES HERZENS
Gott redete …
Einzig dein Herzensgrund ist da, das ist dir klar. Dein Herz ist aufrichtig. Es kann nicht abwegig sein. Mitunter, Umständen, Erziehung usw. geschuldet, belügst du dein Herz. In Anbetracht deines Herzens selbst – da liebst du, oder, du hast deine Liebe ignoriert oder fest eingewickelt. Wenn du nicht Liebe vom Grunde deines Herzens her spürst, hast du die Liebe in deinem Herzen vorüberziehen lassen.
Du hast einen Schlenker um dein Herz gemacht. Du nimmst den großen Umweg.
Natürlich, du weißt es, es ist lächerlich, nicht zu lieben!
Denke so darüber – du und alle Menschen (all die Ebenbilder von dir), ihr befindet euch auf der Erde auf Kurzurlaub. Du bist kein Daueransässiger. Du bist ein Feriengast. Du weißt nicht und kannst nicht wissen, für wie lange deine Miete gilt, denn es wurde alles hinter den Kulissen arrangiert. Du könntest von dem Ort, wo du lebst, später heute oder morgen oder von jetzt ab in fünfzig Jahren davonziehen. Niemand kennt sein Datum des Abgangs. Jedenfalls weißt du, dass dein Leben auf der Erde nicht für immer ist. Dies ist wissenschaftlich und statistisch belegt. Demnach bist du hier mit deinen Nachbarn, in Anbetracht von Ewigkeit, für eine recht kurze Zeit. Sei im Verlaufe dieser kurzen Zeit glücklich.
Diese sonderliche und herrliche Zeit auf der Erde mit all den geliebten Angehörigen und Familienorten und der so und so gearteten Lebensgestaltung wird sich niemals mehr begeben. Du vermisst sie bereits jetzt im Voraus. Dein Säugling wird ebenso grauhaarig werden. Alles ändert sich spornstreichs unter deinen Augen.
Warum um alles in der Welt solltest du jemals böse Ahnungen, solltest du Groll oder überhaupt etwas innehalten mögen, welche dir keine Freude übermittelten? Mehr noch, was anderes solltest du denn sein mögen als ein deutlich vernehmlicher Freudenruf. Horcht, die Herold-Engel.
Du musst wissen, dass du für Andere den Weg ebnest. Du warst niemals pur für dich selber hier. Einerlei worum es auch geht, weswegen solltest du an etwas festhalten mögen, was dir weniger als Freude übermittelt? Was in Gottes Namen, um was in aller Welt solltest du je an etwas festhalten mögen, was dir keine Freude schenkt? Mit Sicherheit, du würdest nicht an einem ganz persönlichen Lieblingsärgernis festhalten mögen, oder etwa doch? Natürlich würdest du das nicht tun. Natürlich nicht, dennoch, die Sache ist die – du hast es getan. Du hast entschieden zu lange an Übelständen festgehalten. Die Tür wurde vor langer Zeit zugemacht, und dennoch hängst du immer noch dran.
Du sagst, es wäre dir sehr lieb, dein Skript umzuschreiben und mit all jenen nachklingenden Gedanken durch zu sein. Warum tust du es dann nicht? Du kannst das.
Dir stand es im Sinn, jemanden, möglicherweise Viele, vor deinen Augen umzugestalten. Dir war es lieb, sie wären zu jemand anderem geworden. Falls sie zu jenen vollkommenen Menschen ohne Schwachstellen geworden wären, die du dir wünschst, wer wären sie denn dann? Ich sage dir, dass du sie dir ausnahmslos entgehen ließest. Du würdest etwas an ihnen missen. Ob groß oder klein, du würdest das an ihnen vermissen, was sie zu der Person machte, die sie für dich war. Ganz offensichtlich waren sie dir wichtig, anderenfalls würdest du nicht, als ein Unheil oder als eine Wohltat, an sie denken.
Wird es dich überraschen, wenn Ich sage, dass sie dir, ungeachtet der Verwerfungen dieses Menschen, ungeachtet deiner Kümmernisse, und einerlei wie schmerzlich deren Handlungen waren, eine gesegnete Wohltat waren? In einer gewissen Weise kamen sie zu dir, und sie führten ihren Tanz stracks vor dir auf. An einer bestimmten Stelle gingen sie von der Bühne ab, und dennoch behieltst du sie bis auf den heutigen Tag in deinem Herzen. Sie beschickten dich mit erinnernden Andenken und mit Gedanken, mit denen du noch nicht durch bist.
Da war jemand unverschämt mit dir, oder er war gemein oder gefühllos. Sie waren nicht, was du sie hättest gerne sein sehen mögen. Sie sind womöglich wenig oder nichts davon gewesen, was du sie hättest gerne sein sehen mögen, und doch, sie hinterließen einen nachhaltigen Eindruck auf dir.
Du hast sie jetzt los zu lassen. Stelle dir ihr Absegeln in einem reizenden Schiff vor, wie du ihnen Abschiedsgrüße zuwinkst. Simsalabim, sie sind davon.
Geliebte, darüber hinaus, ihr habt desgleichen Jene los zu lassen, die euch liebten und die ihr damals schätztet und derzeit schätzt. Liebt sie nach wie vor, und lasst sie los. Sie werden an einer anderen Küste auf euch warten.
HEAVENLETTER # 4609 – 8.7.13 – Where Truth Roams the Range
WO DIE WAHRHEIT DAS WEIDELAND DURCHSTREIFT
Gott redete …
Wir haben es mit Ebenen und Schichten zu tun. Im Inneren eines jeden Meiner Kinder existieren zahlreiche Ebenen oder Schichten, und ihr macht ganz selbstverständlich an verschiedenen davon Station. Manchmal seid ihr wirklich auf An, und bisweilen fühlt ihr euch auf Aus. Bisweilen kämmt ihr die Oberfläche ab, und manchmal scannt ihr die Tiefen. Ihr, ihr selber, seid mehr als eine Dimension. Ihr seid multi-dimensional. Ihr seid innerer Raum, und ihr seid äußerer Raum. Ihr seid weiter reichend, als ihr euch Glauben schenkt.
Trotz eurer Dichte seid ihr nicht unablässig dicht. Ihr hattet funkelnde Augenblicke der Erleuchtung, wo ihr weitaus mehr erkennt, als ihr euch eingesteht. Mitunter seid ihr wie jemand, der die Welt durchreist und vergessen hat, wo er unterwegs war. Ihr mögt eine Ahnung gehabt haben, dass ihr irgendwo wart, dennoch ist es, wie wenn euch jemand mit den Fingern anfahren würde, so als wolle er sagen: „Komme hierher zurück, wo ich BIN. Wache auf!“ Ja selbst der Teil von dir, der dich mit seinen Fingern anfährt, hatte irgendwo zu sein, wo er mit seinen Fingern schnipste, du sollest dich aufmachen.
Ihr könnt euch durchaus irgendwo aufgehalten haben, wo die Wahrheit das Weideland durchstreift.
Frage: Weißt du, wo du sein solltest, wohin du gehörst, usw.? Antwort: Schlicht da, wo du soeben bist. Und diese Meine Bemerkung kann überdies auf zahlreichen Ebenen hergenommen werden.
Mir ist es eher nach einem anderen Begriff, neben Ebenen und Schichten. Ebenen scheinen ein wenig bewertend, höher und tiefer. Das Wort Schichten unterteilt, so scheint es Mir, kräftiger, als es Mir lieb ist. Lasse Mich nachdenken. Höhere und tiefere Töne scheinen ebenfalls Bewertungen auszusprechen. Hmm, eine Tonleiter. Es ist in der Welt nicht leicht, bewertenden Worten zu entgehen.
Vielleicht denken Wir Uns Straten, Ebenen und Schichten als etwas, was nicht vertikal ist, sondern mehr Seite an Seite, vielleicht wie Tortenstücke auf einem Glasregal bei einem Dinner. Jeder Kuchen ist wundervoll! Okay, Apfelkuchen, Kirschkuchen, Blaubeerkuchen, Kürbiskuchen, Zitronen-Meringue, Lemonen-Chiffon-Kuchen, Schokoladecreme-Torte. Alle sind köstlich und begehrenswert. Wir können sagen, du hast eine Wahl, obschon es öfters nicht deine bewusste Wahl sein mag, welcher Kuchen dir aufgetragen wird. Man könnte es eher so sehen, dass du merkst, wie du eine Torte von jener Geschmacksrichtung zu dir nimmst, und eine andere nicht. Oder etwa – du hast Schokoladencreme-Torte schon so oft gegessen, dass du nun offen bist für ein anderes Geschmacksvergnügen.
Oder, mehr so, wie die Dinge wirklich sind – eines der Stücke sucht dich aus! ODER, du wählst dir, durch Zufall, ohne hinzusehen, eines aus und ein anderes nicht. Auf jeden Fall bist du soeben dabei und isst ein Stück, und kein anderes. Jedes Stück Kuchen hat seinen eigenen Wohlgeschmack. Das eine mag mehr eine gängige Wahl darstellen, ein anderes scheinbar von seltenerer Natur sein. Nichtsdestotrotz, die ausgesprochene Wahrheit ist die, dass du jeden Kuchengeschmack viele Male gekostet hast.
Ja, Mir liegt Mein Bild von den Kuchen eher, lieber als Schichten und Ebenen. Ein jedes Stück Kuchen dient einem guten Zweck. Etliche sind rarer und nicht so füglich zugänglich wie andere. Womöglich werden die seltenen als am Hochwertigsten betrachtet. Alle sind wertvoll. Alle sind willkommen.
Die Person, die mit den Fingern schnipst und möchte, dass du den Kuchen der gleichen Geschmacksrichtung isst wie sie, kann durchaus, zu einem anderen Zeitpunkt, den Kuchen jener Geschmacksrichtung, dessentwegen er dich anblafft, zu sich nehmen, aber das ist eine andere Geschichte, die zu erzählen wäre.
Derweilen Wir uns dies von einem anderen Winkel her anschauen – jeder ist allerorts gewesen, und alle sind, über ihren eigenen Gesichtskreis hinausgehend, mit allem vertraut. Sie kennen es. Sie kennen es alles, tragen Scheuklappen und erheben Anspruch, sie würden sich nicht entsinnen. Es ist der menschlichen Psyche etwas Aufschreckendes, sich selbst als einen Wissenden zu bescheinigen. Ihm ist es wohl eher behaglich, jemand zu sein, der wenig weiß, und aus diesem Grunde beruft er sich auf Unwissenheit. Huch? Sagt er, beduselterweise.
In Wahrheit liegt der Bezaubernde, der Einnehmende Prinz, der dich aufweckt, inwendig in dir selber. Bis zu einem magischen Augenblick, wann ihr beide erwacht, euch einander anseht und darüber lacht, dass ihr einst benommen gemacht am Schlafen wart, und jetzt lacht ihr, dass ihr aufgewacht seid, alldieweil die Distanz zwischen schlummerndem Dahindösen und Wachheit von jeher nur in einer Haaresbreite bestanden hatte.
HEAVENLETTER # 4610 – 9.7.13 – The Possibilities of You
DIE MÖGLICHKEITEN VON EUCH
Gott redete …
Was gibt es, was das Herz Gottes nicht hervorzubringen vermag? Was gibt es, was das Herz des Mannes und der Frau nicht erschaffen kann? Ich, der Schöpfer erschuf dich. In Meinem Bilde. Ich erschuf dich völlig aus Mir Selber heraus. Ich albere nicht herum. Ich mache keine Experiment. Das Herz des Menschen ist vollauf belegt. Ich pflanzte Mein Herz in das deinige.
Du musst erkennen, dass Ich das Unbegrenzte, das Uneingeschränkte, das Endlose und das Ewige, welches immerhin das Spiegelbild des Endlosen ist, erschuf. Du hast die gleichen Eigenschaften wie Ich. Getraue dich, sie in Gebrauch zu nehmen, sie zu entfalten, sie auf dich zu ziehen, sie darzubieten, sie auszuweiten, ihnen in Meinem Namen nachzukommen.
Es ist nicht nur so, dass du das tun kannst oder dass du es mitsamt all dem Aufsehenerregenden, das damit einhergeht, tun könntest – tue es.
Du siehst Mich doch nicht einfach auf einem Bergwipfel dasitzen, oder? Ich traue Mich. Ich wage Mich in ein unbekanntes Territorium, in neues Gelände. Ich wende den Boden um. Ich gieße. Ich baue den Garten aus, und Ich bitte euch, das gleiche zu tun.
Sofern ihr imstande seid, eine Blume in einem Topf heranzuziehen, worum genau geht es dann, alsda ihr die Überzeugung vortragt, ihr könntet es nicht?
Durch euch wird neues Leben geboren. Es ist mehr als der physische Körper, welches in das Neugeborene hineingeleitet. Ich denke, ihr pflichtet dem bei, dass durch euren Körper und euer Sein neue Seinswesen zur Erde kommen. Ihr seid Mein Vehikel dafür. Sofern ihr ein Vehikel sein könnt zum Erschaffen von Menschenseinswesen, wofür könnt ihr alsdann nicht Vehikel sein?
Ihr könnt Wunder erschaffen. Wenn ihr klaren Blickes seid, werdet ihr sehen, dass ihr das getan habt. Tatsache ist: Du bist ein Wunder.
Ich sage dir, dass es ein Wunder ist, dass du nicht mehr Wunder vollführst. Mit all deiner Gott-gegebenen Befähigung – da berste in das Leben hinein und tue dein Ding. Zeige was du drauf hast. Vielleicht habt ihr euch zu spärliche Dinge zum Ziel gekürt. Nicht mehr länger möget ihr, Meine Lieben, in sichere Dinge investieren. Buttert euch da hinein, was momentan wie schier eine Möglichkeit auszusehen scheint. Ihr habt es nunmehr auf Möglichkeiten abgesehen.
Offen gesagt, falls ihr das nicht bereits wisst – würdet ihr es denn glauben, dass ein Maiskorn, eine Eichel oder ein Apfelkern Früchte tragen wird? Würdet ihr das bei dem einen oder anderen davon für wahr halten? Es ist etwas Unglaubliches, wenn ihr euch diese Angelegenheit anseht, und dennoch stellt es die Tatsächlichkeit der alltäglichen Existenz dar.
Ihr seid Meine Saat. Was vermag danach laut eurer Auffassung nicht aus euch zu entspringen? Ein Reichtum an Ideen, Brillanz, Liebe, derweilen ihr die Leiter des Lebens erklimmt. Ihr könnt auf eine Myriade Weisen die Frucht der Ideen und Gaben pflücken und ernten.
Wer hätte eure Stelle heute in dem Kosmos vorhergesagt haben können? Wer hätte euer Aufblühen vorhergesagt haben können?
Ich hätte das vermocht. Ich tat es. Und jetzt bitte Ich euch, mit der Einsicht anzuheben, was ihr tun könnt und was ihr zu Meinen Gunsten und um des gesamten Universums wegen, seine Galaxien mit eingeschlossen, tun könnt. Das Mindeste, Meine Geliebten, was ihr sein könnt, ist ein Himmelsgucker. Das ist das Wenigste.
Fangt jetzt an, die Sterne zu bestaunen. Ich meine die physischen Sterne am Himmelszelt, und erwünscht euch von ihnen einen Traum. Ihr seid ein Stern im Universum. Sterne scheinen eines bedeutenden Behufs wegen auf euch nieder. Ein Träumer ist kein Müßiggänger. Betrachtet eure Träume als Schöpfkellen, die das Universum umrühren.
Das Endlose harrt eurer, weiter und tiefer zu gehen.
Sterne steigen zur Höhe auf, und Ich warte, dass ihr in die Höhe steigt. Aufstieg ist in eurer Reichweite. Steigt zu Meinen Strebungen auf. Klettert zu Meinem Herzen hoch und erkennt, es ist das eure, es ist das eure, um um es nachzufragen, es ist das eure für die Erfüllung aller Meiner Träume, dass Ich auf euch setze, so ihr wie ein beglückender Segen auf dem Land des Einen bereichernd am Wirken seid. Auf euch ruht Mein Herz.
HEAVENLETTER # 4611 – 10.7.13 – The Great Communicator
DER GROSSE KUNDTUER
Gott redete …
Aus dem Bugkorb, wo Ich sitze, da bin Ich still, da bin Ich wachsam und bin gewahr, und da tue Ich Mich euch kund. Ich, Der Ich Stille bin, höre bedächtig zu.
Zur selben Zeit verlautbare Ich Mich bei euch unaufhörlich. Ich meine, mit jedem, nicht schier mit einem oder mit etlichen. Ich bin der Große Kommunikator. Ich teile Mich im Wind, in den Gewässern und in allem mit. Die Bäume flüstern euch zu, die Felsen und die Steine, und Ich setze Mich mit euch in Verbindung. Ich flüstere in euer Ohr.
Reden ist nicht immer sich verständigen, das ist euch klar. Manchmal verhindert Reden das miteinander ins Gespräch Kommen. Dass zwei Menschen quasseln, bedeutet nicht, dass sie sich miteinander in Verbindung setzen.
Und auch bei euch kann es sein, ihr kommt nicht miteinander ins Gespräch, ungeachtet eures Sprechens, ungeachtet eurer Worte.
Horcht her, hört dem zu, was Ich sage. Denkt nicht, ihr wüsstet es bereits alles. Ihr wisst etwas. Ihr wisst nicht alles. Einerlei wie kundig ihr sein mögt, es gibt für euch mehr zu hören und hinzuzulernen. In der Stille liegt Stärke. Im Reden, dort mag Ablenkung von der Stärke zu liegen kommen.
Das Reden ist auch ein gehöriger Tröster. „Da, da“, sagt die Mutter zu dem schreienden Kind. Nein, nicht das Reden. Eher die Stimme, die menschliche Stimme, ist eine beträchtliche Trösterin. Die Stimme umschließt die Macht des Universums. Sei dir sicher, dass deine Stimme gelinde ist. Lasse deine Stimme wie angenehmes kühlendes Wasser sein. Lasse in deiner Stimme keine Hitze des Augenblicks Platz haben.
Lasse deine Stimme Glanz reden.
Worin liegt die Wahrheit von dir? Allzu oft nicht in deinen Worten. Allzu oft wird deine Wahrheit inmitten deiner Worte versteckt sein. Manchmal wirst du nicht einmal wissen, was wahr ist und was nicht. Was du dir als deine Wahrheit denkst, kann deine Meinung darüber sein. Meinungen, obschon bisweilen ernsthaft und ehrlich, sind keine Garantie für Wahrheit. Was du sagst, ist womöglich nicht deine Wahrheit. Du kannst weit weg von deiner Wahrheit sein. Du kannst dich vor langer Zeit von ihr abgekehrt haben. Du bist womöglich verhuscht gewesen gegenüber den Meinungen Anderer. Vielleicht hast du dich vergeblich angestrengt. Womöglich sprichst du ein Geschwafel nach.
Ich möchte dir dies sagen. Je näher du an deiner Wahrheit bist, umso glücklicher bist du. Wahrheit und dein Gewahrsein von Wahrheit geleiten dich zum Glück. Bringt Wahrheit nicht mit Tatsachen durcheinander, Geliebte. Tatsachen geben des Öfteren nicht die ganze Geschichte wieder. Natürlich kann Wahrheit rundweg jenseits der Geschichte liegen.
Auf wie viele Weisen ist eine Geschichte zu deuten? Der Held kann einen Schurken im Blick haben. Der Bösewicht sieht den Helden als Geringeren an denn einen Helden. Jemand kann einen Anderen als einen Reinfall beurteilen. In erster Linie – nach Meinem Gut-Befinden stirbt niemand als Versager, dessen unbenommen, was die Welt erzählen mag.
Jemand mag hundert Mal versagen, und dennoch ist er am Vorankommen.
Verständlicherweise ist es für euch nicht immer so leicht zu erkennen, was wahr ist. Ein Gutteil eures Lebens kann eine Scharade sein, und allenthalben haltet ihr die Scharade für wahr.
Womöglich habt ihr euch nicht eine Menge gedacht. Vielleicht habt ihr es umgangen, eine Menge zu denken. Es kann sein, ihr habt eure wahren Gedanken geplündert, sie als zu enthüllend weggestoßen. Vielleicht habt ihr sie gepiesackt. Ihr werdet womöglich nicht einmal wissen, was ihr denkt. Was ihr denkt, ist euch entschlüpft.
Wie wisst ihr, was das Richtige zu tun ist? Ihr wisst es nicht immer. Flink dabei, Andere zu beurteilen, seid ihr womöglich eher nicht so flink darin, euren Standard für euch zu wahren.
Ihr lebt, etwa, ein Leben, was euch nicht einmal Zeit zureicht, zu denken. Es mag sein, ihr habt euer durchtränktes Selbst mit Wällen an Tätigkeiten verbarrikadiert, um euch vom Gewahren abzuhalten. Gewahrsein kann durchaus den Halt erschüttern, den ihr daran hattet, was ist und was nicht ist. Ihr, die ihr derart zutiefst an Redlichkeit glaubt, werdet eure eigene Integrität sich haben auslichten lassen.
Es gibt ebenso viele Realitäten von Wahrnehmung in der Welt, wie es Menschen in der Welt gibt.
Und alldieweil ist da Eine Wahrheit. Wie bringst du dich mit ihr in Einklang?
HEAVENLETTER # 4612 – 11.7.13 – A Many-Splendored One
EIN VIELFACH PRANGENDER EINER
Gott redete …
Was sagst du, derweilen du rund um die Welt wirbelst? Sprichst du für Mich?
Tatsache ist, das tust du. Du trittst für Mich ein, du sprichst mit Mir, oder du murmelst. Welches davon?
Ich befinde Mich nicht auf einer Popularitätskampagne. Ich trachte immer danach, dass du Vertrauen erlangst, traue Mir, vertraue in dich. Zutrauen in Mich, Zutrauen in dich.
Ich habe den Berg bestiegen, Geliebte. Ich bin die Schöpfungsenergie. Ich möchte nicht einmal eines Meiner Kinder auf einer einsamen Insel belassen. Ich bringe euch zum Land der Weite, und hier haben Wir Wohnsitz. Hier weilen Wir als Eins. Wir sind nicht bloß auf der gleichen Seite. Wir sind Ein und Dasselbe. Dank eures Eingetauchtseins in Nicht-Zurkenntnisnahme ist dies für euch schwer für wahr zu halten. Ihr vollzieht es so weit nach, mit einem offenen, und mit einem geschlossenen Auge. Wisst, Ich bin für euch.
Vertrauen ist jenes häufig dargebotene Wort, was euch vorantreiben kann. Es legt das Erörtern an die Seite. Es drückt aus: „Okay, Gott, mit Dir gehe ich. Nimm mich an der Hand.“
Es ist nicht einfach eine Zufallsbegebenheit, dass du dich gelegentlich auf Mich als Vater beziehst. Was für eine Konnotation das Wort Vater doch innehat. Vater.
Ich, Gott, bin euch Alles. Ich bin die aufgehende Sonne und die Gezeiten des Ozeans. Ich gab euch das Leben. Ich gebe euch nach wie vor das Leben. Ihr existiert bei Mir. In Meinem Ebenbilde gelangt ihr dazu, euch selber zu erkennen. So steht es mit Uns, mit dem eingebildeten Du, das dich von Mir weglegt, ohne Den du nicht existierst, um dich gar beiseitezulegen!
Wir sind je ein ander der rechte Arm. Wir sind wie Zwillinge der Einheit. Wir sind die Beschaffenheit des Geländes.
Tunke in Mein Herz, Mein Geliebter, Meine Geliebte. Bringe dich mit Mir in Einklang, unterdessen Wir durch dieses Spektakel namens Leben einen Ausflug unternehmen. Wir sind auf dem Trip Unseres Lebens. Du, jener Aspekt von Mir, genannt du, machst nicht nur eine Reise auf der Erde, du gehst dem Leben mit offenen Armen entgegen und machst es zu deinem eigenen. Du erhebst Anspruch auf dein Leben. Du schwirrst durch es hindurch, und du stolperst durch es, und du rufst Meinen Namen. „Gott, Gott, Gott.“ Und womöglich verzweifelst du an Mir und fragst dich, wo Ich denn sei, und wie es komme, dass du Mich nicht sehen kannst und nicht weißt, was Meine Gedanken sind.
Du rufst Mir ein Lächeln aufs Gesicht. Deine Auffassungen bringen Mich zum Lächeln. In aller Gewogenheit, lächle Ich.
Wir kommen vom Himmel. Falls die Wahrheit bekannt wäre, würde dir klar, dass du nach wie vor hier bei Mir bist, du in Liebe, du, hier im Himmel vortrefflich zuhause.
Ich sagte ein Wort, und du tratst in die Existenz, du, ein Ebenbild von Mir. Ich nahm dich an. Ich brachte dich, das auf Vermutungen beruhende du, zu Meinem Haus mit den vielen Wohnungen. Ich nahm Andere ebenfalls an, von denen Jeder eine Beziehung mit Mir hatte, nicht anders als du. Einige wissen nicht darum, dass Ich mit dir durch dick und dünn bin, bloß, dünn gibt es nicht. Du nimmst dünn wahr, derweil du dich weit weg von Mir fühlst.
Sei nicht entmutigt. Für dich besteht nicht die Möglichkeit, dich von Mir los zu rütteln. Ich bin bei dir. Ich bin Vater. Ich bin ebenso Mutter, die dich sicher an ihrem Herzen birgt. Du bist sozusagen Mein Erstgeborener. Wir sind nicht bloß wie Eins. Wir sind Eins. Wir sind mehrfach-prangend Eins. Wir sind das Eine von Allem. Wir sind das Licht des Universums, und Wir sind das Licht des Himmels, und Wir sind das Licht von allem, welches auf die Erde versetzt wird, im Herzen und im Geist, in jedermann und in allem. Ohne das Eine von Uns, was existiert da? Ohne das Eine von Uns, was für Liebe gäbe es da, und Wer würde sie erkennen, sie spüren und sie spenden?
HEAVENLETTER # 4613 – 12.7.13 – Where Lies the Kingdom of Heaven?
WO KOMMT DAS HIMMELSKÖNIGREICH ZU LIEGEN?
Gott redete …
Die ganze Welt passt in Mein Herz. Die ganze Welt, das Universum, ein jedes Menschenseinswesen, jedes Tier, jeder Stein, jede Muschel, jedes Sandkorn und das ganze Himmelskönigreich passen in Mein Herz. Du bist in Meinem Herzen. All das dies und das insgesamt, das erschaffen wurde, passt in Mein Herz. Die Welt ist ein großer Ort, und die Welt passt in Mein Herz. Alles, was du als da draußen wahrnimmst, trägt sich inmitten der Wohnstätte Meines Herzens zu. Mein Herz ist ein Kelch ohne oberen Rand und ohne Boden. Alles Gedachte oder Nichtgedachte passt in das Heiligtum Meines Herzens. Hier ist Weite, und sie passt ohne Weiteres in die Tasse Meine Herzens hinein.
Hier bist du, hier in Meinem Herzen geborgen, und du durchstreifst etwas, was man Meilen nennt, da und dort stößt du dich an etwas mit deinem Kopf, dermaßen reell erscheint dir dein Durchstreifen.
Du magst dich verloren fühlen, und doch, verlorengegangen sein kann gar nicht sein, denn, hier, in der Unmittelbarkeit Meines Herzens bist du. Es gibt nirgendwohin, um dorthin zu purzeln. Es gibt nirgendwo. Liebe füllt Mein Herz, und du bist in Meiner Liebe ansässig. Alle Meine Liebe ist dein. Das gesamte Himmelskönigreich ist dein. Du hast den Himmel niemals verlassen. Du warst niemals irgendwo, es sei denn in diesem Traum, den du auslebst, in diesem Traum, der dich verdutzt, in diesem Traum, in dem du herumstreifst.
In Furcht vor dem Schrankenlosen, bist darauf aus, inmitten eines Traumes in deinem Leben Grenzen zu errichten. Ihr treibt euch in Gehege namens Gesetze und Regeln. Ihr schickt euch in sie. Ihr beklagt den Verlust an Freiheit, in Unkenntnis eurer eigenen Souveränität.
Ihr mögt euch eingepfercht fühlen, oder ihr mögt glauben, ihr existiertet auf einer verlassenen Insel mitten im Nirgendwo.
Natürlich gibt es in Wahrheit für euch keinen Raum, um in ihm zu existieren, denn Raum ist eine Illusion, die euch beherbergt.
Nun übersteigen Wir das Bild von euch in Meinem Herzen. Mein Herz ist kein umschlossener Ort, allerdings kann Ich sagen, dass ihr, wie bei einem Handschuh, in Mein Herz passt. Irgendwie wollt ihr gerne euren Geist zu der Idee herumkriegen, Schrankenlosigkeit sei kein größerer Raum. Unbeschränktheit ist nicht ebenso begrenzt wie Raum. Die Unbeschränktheit der Weite ist sozusagen euer Schloss.
Natürlich gibt es da keine Gebäude, die in der Weite errichtet wurden. Wer sollte versuchen mögen, Weite zu beherbergen, während Weite jenseits von Raum oder jedweder Art Messung ist? Messungen sind allzu spärliche Dinge. Messungen haben vor, die Nichtsheit der Allesheit in gepflegten Spalieren aufzuräumen.
In Meinem Herzen, im Himmelskönigreich, gibt es keine Auftürmungen. Herzen werden zu Einem Geeinten Herzen, und mithin kann Ich sagen, Wir sind Eins, Eine Liebe, Ein Herz Welches Für Alle Schlägt. Ah, der Rhythmus des Universums, des Existenten und des Nicht-Existenten, und gleichwohl, Leben und Liebe sind ganz und gar. Leben und Liebe sind wie ein glänzendes Schwert, das überall hin und her geschwenkt wird, selbst derweilen es kein überall gibt.
Da ist einzig Endlosigkeit und Ewigkeit, es kommt darauf an, von welcher Seite her du es dir ansiehst. Natürlich gibt es keine Seiten. Es gibt keine Grenzziehungen. Es gibt nichts zum Ansehen, und dennoch, im Traum dreht ihr euch um, und ihr erblickt Ansichten, ihr besegelt die Meere oder fliegt auf Flügeln im Himmel. Auf Flügel wovon? Auf den Adlersfittichen? Auf Engels-Flügeln? Auf den Flügeln von Schmetterlingen? Auf den Flügeln der Fantasie? Ah, auf den Flügeln des Gedankens, stets höher und höher, selbst obschon es keine Höhen gibt, um sich hoch oder runter zu bewegen.
Und dennoch, du, der du Liebe bist, langst nach Liebe. Du schwimmst in Liebe. Du bist in Liebe eingetaucht. Den Erscheinlichkeiten zum Trotz, du vermagst nicht aus der Liebe heraus zu schwimmen. Aus ihr gibt es kein Wegkommen. Kein Ausgang von der Liebe, denn im Grunde seid ihr Liebe, seid ihr Unversehrte Liebe.
9 2 13 … bei Gloria im PC verloren gegangen
HEAVENLETTER # 4614 – 13.7.13 – God’s Voice Everywhere
GOTTES STIMME ÜBERALL
Gott redete …
Bedenke das! Gott spricht zu dir. Persönlich, spreche Ich zu dir. In welcher Form auch immer, Ich melde Mich täglich, stündlich, minütlich. Du hörst Mich im Wind. Du hörst Mich in den Steinen. Du hörst Mich in deinem Herzen. Die hörst Mich in zahlreichen Weisen. Die Sache ist die, du hörst Mich.
Die Stimme von jemandem mag Mich, Meine Stimme sprechen, sie kann dich heimlich anstupsen, dich erinnern, Mich widerhallen. Du hörst Mich in den Dschungeln, und du hörst Mich am Meer.
Wir können vortragen, dass euch jedes Sandkorn von etwas erzählt, was Ich euch sage.
Und, ob ihr nun gewahr seid oder nicht, ob ihr nun völlig gewahr seid oder nicht, Ich spreche zu euch an jeder Wende in jedem Augenblick. Ich, Der Ich Vollendete Stille BIN, spreche überdies unentwegt euren Namen und behalte euch in Meinem Herzen. Niemand wird Mich als eine Quasselstrippe bezeichnen, und doch, Ich höre nie auf, euch herbeizurufen, Mich nach euch zu erkundigen, euch zu Mir herzuziehen. Ich, Der Ich das ureigene Herz von euch BIN, rufe euch augenblicklich und fortwährend.
Es ist nicht so, dass Ich euch misse, denn Ich bin an jeder Wendung des Lebens und in jedem Augenblick an eurer Seite. Zugleich verlangt es Mich sehnlich, dass ihr Mich erkennt. Ich sehne Mich, dass ihr Meinen Namen sagt. Bei was für einem Namen auch immer ihr Mich ruft, Ich weiß, Wen ihr meint. Ich erkenne eure Stimme überall. Ich bitte euch, die Meinige zu erkennen.
„Halloo“, sage Ich.
Ich sage es auf fünfzig-millionen-fache Weise, und werde niemals ermüden darin, euch Mein Herz nachklingen zu lassen. Du bist Meinem Herzen der Anspruchsberechtigte. Zu dir ist es, mit dem Ich in allen Sprachen rede. Meine Schwingung ist hoch. Puuf! Ich mache einen Universellen Klang. Augenblicklich überträgt der Äther Meine Schallschwingung in die Sprache, die du verstehst. Wir können gar sagen, dass du Meinen Klang ohne Übersetzung verstehst. Man sagt, Musik sei die Universale Sprache. Genauer gesagt BIN Ich die Universale Sprache, sei sie nun in der Musik oder im Zirpen einer Heuschrecke oder in den Wellen der See.
Ich kann sogar in dem Gong oder in dem Hämmern von Nägeln, beim Bäumefällen, beim Sirren einer Säge oder beim Summen einer Biene vernommen werden.
Geliebte, wo vermag Ich nicht gehört, gesehen oder aufgegriffen, wo nicht gespürt und erkannt zu werden? Ich werde in einem Glas Wein oder im Sprudeln eines Bierkruges oder in einem Glas Milch erblickt oder durch einen Limonaden-Trinkhalm vernommen.
Schaut, sobald Ich sage, Ich bin Überall, meine Ich Überall. Es gibt nirgends, wo Ich nicht bin. Augen können sehen, und Ohren können hören. Augen sehen, und Ohren hören, und Herzen schlagen auf Meine Weise. Ihr wohnt in Mir, und Ich wohne in euch.
Wir sind wechselwirksam. Wir sind dermaßen wechselseitig, dass ihr möglicherweise nicht wissen könnt (ihr denkt, ihr wüsstet es), wo Ich beginne und ende oder wo ihr beginnt und endet. Es gibt keinen Anfang, und es gibt kein Ende. Endlosigkeit und Ewigkeit nehmen weder einen Anfang, noch enden sie, noch auch tut ihr das und noch auch tue Ich das. Ebenso wenig vermögen Wir letzten Endes Unser Eines Selbst nicht von irgendwas irgendwie abzusondern. Wir sind der Staub in den Straßen, und Wir sind das Licht der Sonne, und Wir sind das Licht, und Wir sind diese etikettierte Endlosigkeit und Ewigkeit. Es gibt nie irgendwo jemals Getrenntheit.
Tut euch nicht nach Erklärungen um. Begründungen geben nicht hinzu. Sie nehmen weg. Gerede über etwas Unmögliches machen wollen. Geliebte, Wir sind ein Ganzes, denn alles passt in Uns, denn Wir sind Alles Überall Allerorts. Raum und Zeit existieren nicht, Wir, du und Ich, Wir existieren und haben nie nicht existiert.
HEAVENLETTER # 4615 – 14.7.13 – Like a Cherry Tree in Spring
WIE EIN KIRSCHBAUM IM FRÜHLING
Gott redete …
Rund um dich ist Liebe. Sie umfängt dich. Sie ist du. Du bist Liebe. Du könntest das genauso gut bemerken, und zugleich damit vertraut sein, wie du geliebt bist. Vervielfache, was deinem Dafürhalten nach Liebe ist und wie viel sie deiner Auffassung nach ist – vermehre sie endlos. Dermaßen viel Liebe bist du, und so sehr bist du geliebt. Das hat kein Ende.
Und doch, wie viele unter Meinen Kindern auf Erden haben auch nur anfänglich eine Übersättigung an Liebe kennengelernt? Wie wenige hatten auch bloß eine Ahnung von der Tiefe und dem Ausmaß der Liebe inne? Hingegen, wie viele standen im Schatten der Liebe und lernten die Tiefe und die Ausdehnung, sich nicht geliebt zu fühlen, kennen? Wie viele? Am Allerschlimmsten – wie viele haben keine Kenntnis davon, wie viel Liebe in ihren eigenen Herzen glänzt? Nicht hinreichend viele. Liebe ist euer Geburtsrecht, Geliebte. An sie gehört geglaubt.
Liebe ist euer natürlicher Zustand.
Wie kann es demnach zu einer solchen Umleitung von der Liebe kommen, dass ihr das Gefühl habt, ihr kenntet sie im Grunde nicht oder sie stünde euch nicht voll und ganz zur Verfügung? Natürlich seid ihr gierig auf Liebe. Ihr spürt, dass ihr sie haben müsst. Ihr habt das Gewahren von Liebe in eurem Herzen zu haben. Sofern ihr ihrer nicht gewahr seid und auf all diese Liebe nicht zulangen könnt, lechzt ihr nach ihr und kennt ihren Wert nicht.
Liebe ist die großartigste Quelle. Liebe ist überdies der einzige Bestandteil von Liebe. Sie hat keinen anderen. Der Liebe ist nichts Randständiges. Liebe steht für sich alleine. Liebe braucht keine Krücken, keine Ausschmückungen. Wie sehr indes schmachtet ihr nach Liebe, danach, Liebe zu empfangen, mit Liebe so vertraut zu sein, dass ihr die Vollheit der Liebe erleben könnt, die, wie Ich es euch zum Ausdruck bringe, inwendig in euch am Überfließen ist.
Selbst ein Prozent Liebe kann dich zum Aufblühen bringen wie ein strahlender Kirschbaum im Frühling.
Geliebte, ihr seid leichtlich imstande, zu vermeinen, ein winziges bisschen Schlangengift verursache den Tod! Neunzig Kilo Knochen und Fleisch vermögen einem Tropfen eines bestimmten Schlangengifts nicht standzuhalten. Ihr glaubt dies. Ihr wisst darum. Ihr habt davon gehört. Es kommt euch nicht einmal darauf an, woher ihr davon hörtet, wer es behauptete oder hinschrieb. Es reicht aus, dass ihr es hörtet. Ihr bezweifeltet es niemals.
Demgegenüber habe Ich euch über viele Jahre vorgetragen, dass Liebe alles ist und dass ihr Liebe seid, und ihr zuckt mit den Schultern und schaut scheel drein. Ich sage euch, dass 1 % Liebe machtvoller ist als eine Tonne von diesem oder jenem, und ihr werdet sagen: „Bestimmt, bestimmt, Gott“, und ihr schleudert weg, was Ich sage, so als handelte es sich um reine Lügenmärchen. Worum Gott weiß, dass müsst ihr bedenken.
Weswegen wird Mir, Der Wahrheit ist, nicht ausreichend geglaubt oder wieso wird zu Mir nicht genügend gestanden? Da ihr das Gefühl hattet, Liebe sei euch versagt geblieben? Geht es darum?
Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Schlangengift ebenfalls einen Umweg um euch gemacht hatte, dennoch glaubt ihr an die Eigenschaften des Gifts.
Worin besteht der Unterschied? Darin, dass Schlangengift abgefüllt werden kann, und Liebe nicht? Ist es das, was euch davon fernhält, an euch als ein Liebevolles Seinswesen zu glauben? Liebe ist die ureigene Basis des Lebens, und ihr seid lebendig, ihr seid mit Liebe am Leben, wenn ihr doch bloß darum wüsstet.
Wenn ihr mit einem Schlüssel in euer Herz hineinlangen würdet, hättet ihr einen Ozean der Liebe vor Augen, wie er aus eurem Herzen überschwappt und wie das Liebemeer von jetzt an durch alle Ewigkeit strömt.
Geliebte, ihr wähnt und vermutet ein Parfüm auch, selbst wenn ihr es nicht seht. Klar, ihr kriegt seinen Duft ab, denn ihr habt ein Empfindungsvermögen, mit dem ihr jenen Sinn namens Geruchssinn zusammenstoppelt.
Jetzt im Augenblick, jetzt genau in dieser Minute, da erschließt euren Gott-Sinn. Gott ist Liebe. Das habt ihr vernommen. Kennt nunmehr Meine Liebe und wisst, sie ist die eure.
HEAVENLETTER # 4616 – 15.7.13 – Who Owns the Sun?
WER BESITZT DIE SONNE?
Gott redete …
Aus Meinem Herzen zu dem deinen hin ist Liebe in Umlauf gesetzt, und aus dir ist Meine Liebe zur ganzen Welt hin in Umlauf gesetzt. Und doch, wie möchte Ich das sagen — es gibt keine Meine Liebe. So etwas gibt es nicht. Da ist Liebe, und Liebe strömt von einem Herzen zum anderen. Eine andere Möglichkeit existiert nicht.
Es gibt keine Pakete von Liebe, und es gibt keine Eigentümerschaft. Fürwahr, es gibt keinen Eigentums-Zeitraum. Was wird in der Welt besessen? Wie kann Illusion besessen werden? Viele können sie haben. Alle können sie haben, und dennoch ist Illusion niemandes Besitztum. Sie ist eines Jeden. Sie ist Allen. Illusion steht nicht auf eigenen Füßen. Puff, und Illusion ist weg und dahin.
Wer eignet den Regen? Oder die Sonne? Wer kann irgendwas bei sich behalten? Ich nehme an, jemand kann Essen für sich behalten. Er kann es ganz aufessen. Aber danach ist es weg. Ich nehme an, man könnte sagen, es befinde sich nun eben in seinen Zellen. Wer indessen eignet seinen Körper, sei er nun dick, oder sei er schlank?
Wir könnten sagen, dass du deine eigene Seele eignest. Sie ist deine Seele, letztlich, und doch, und doch – werden denn Seelen in Besitz genommen? Gewiss, deine Seele ist in deinem Gewahrsam. Und deine Seele ist etwas, was du mit dir nimmst, und dennoch, nicht viel später, verschmilzt deine Seele in die Meinige. Ja, Wir können es bedenkend erwägen, dass ihr Mich eignet. Ihr eignet Mich mehr denn alles andere. Ich bin euer. Meine Arme sind für euch weit geöffnet.
Nun, um zu Meinem Punkt zurückzukehren – eignet eine Mutter ihr Kind?
Was an Verdienstlichkeit weist Eigentümerschaft aus? Ihr könnt sagen, ihr besitzt euer Haus. Ihr könnt in ihm euer ganzes Leben lang zubringen. Letztlich habt ihr euer Haus gepachtet. Ob ihr es nun mögt oder nicht, es ist ein Pachtgegenstand. Selbst wenn ihr in einem Haus lebt, was lebenslang auf euch urkundlich übertragen ist, ist es eine Pacht. Ihr werdet es zurücklassen.
In einem anderen Sinne könnten Wir sagen, dass ihr die Welt besitzt. Darin liegt Wahrheit. Die Welt ist euer, um mit ihr umzugehen, so wie es euch danach ist. Die Welt liegt in euren Händen. Euch eignet Zuständigkeit für sie.
Vielleicht eignet ihr, sobald ihr schenkt. Das könnt ihr zugestehen. Ihr eignet die Nachtigall, die ihr aus dem Käfig freilasst. Ihr eignet ihre Schönheit, so sie fliegt und so sie singt. Ihr eignet ihr Glück. Je freier die Nachtigall, umso mehr eignet ihr sie. Ihr eignet, was ihr ihr gebt.
Ich mag das, wie Ich denke. Wenn du jemandem ein Lächeln schenkst, eignest du es. Wenn du jemand Glück schenkst, ist es das deine.
Was du hinter Schloss und Riegel hältst, eignest du nicht. Ganz und gar nicht, du besitzt Diamanten nicht. Falls du an ihnen hängst, besitzen sie dich. Du bezahlst für sie Versicherungsbeiträge und in der Bank bezahlst du für einen Tresorraum. Du magst ja den Schlüssel eine Zeitlang besitzen in der Illusion von Zeit und Eigentümerschaft.
Und mithin kehren Wir zu der Erkenntnis zurück, dass ihr nichts eignet.
Der reichste Mensch in der Welt eignet nichts. Er eignet schwerlich seine eigene Freiheit.
Wer hat mehr Freiheit in seinem Leben, der Milliardär oder der Badegast am Strand? Wer eignet den Ozean? Man kann surfen. Man kann die Aussage treffen, dass du eine Welle erwischt hast, wer kann freilich eine Welle einfangen? Sie kann nicht auf eine Mauer gesetzt werden. Wellen können nicht aufbewahrt werden. Wellen können nur kommen und gehen, nicht anders als dies die Wahrheit von eurem Körper auf Erden darstellt. Er ist eine fluktuierende Sache, und danach ist er nicht mehr.
Und doch, du, du, das Ebenbild von Mir, du Bist.
HEAVENLETTER # 4617 – 16.7.13 – The Crux of the Matter
DIE CRUX DER SACHE
Gott redete …
Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass du dich über Vorkommnisse aufregst, wie auch über Nicht-Vorkommnisse. Es ist eurerseits keine umwerfende Stärke, sich aufzuregen. Es ist eine Schwäche und des Öfteren euer Untergang. Dies soll nicht besagen, etwas sei nicht der Aufregung wert, denn, ja, natürlich ist es so, es gibt Vieles, was euch aufregt.
Ich könnte euch bitten, euch selber zu fragen: „Muss ich dauernd so flink auf das Türklingeln eingehen? Renne ich die Treppe herunter? Ist mir alles dermaßen dringlich?“
Und dann lässt du es gelten: „Wieso, ich nehme an, so ist es mir. So verhalte ich mich, ja so ist es bei mir.“
Hältst du dich dauernd im Kampf- oder Flieh-Betriebsmodus auf? Bist du auf den Kampf- oder Flieh-Betriebsmodus des Lebens eingestimmt? Du Meine Güte, weswegen denn?
Etwas tippt an deine Druckknöpfe. Du wurdest mehr als ein Mal unterbrochen. Du kommst bei der Arbeit raus. Du kannst deine Ohrringe nicht finden. All dies bringt dich aus der Fassung. Ein Sturm frappanten Ausmaßes braut sich in dir zusammen. Was wäre, falls das, wonach du suchst, nicht aufgefunden werden kann? Wird dein Herz einen Schlag lang anhalten? Was wäre, wenn dir noch einmal hineingeredet würde? Sage Mir, ist es besser, aus der Fassung gebracht zu sein, als unterbrochen zu werden?
Wer hat deine Schaltknöpfe eingestellt? Wer besteht darauf, dass es recht so und dass es notwendig sei, dass du dich aufregst? Was würde passieren, wenn du dich nicht beunruhigtest? Es hat so zu sein, dass du deine eigenen Knöpfe einrichtetest. Du versahst dich selber mit einer Liste, du führtest sie auf, und du ließt Platz für weitere Reizungen, die du ein andermal hinzufügen könntest. Sofern du deine Knöpfe eingerichtet hast, kannst du sie dann nicht umstellen?
Natürlich, die Schaltflächen befinden sich inwendig in dir. Es gibt ein Signal, was in dir losgeht. Es besagt: „Achtung. Warnung. Rege dich auf.“
Das Signal ist nicht dein Freund. Was es im Eigentlichen aussagt, ist: „Zeit für dich, im einen oder anderen Ausmaß einen Koller zu bekommen. Sei verärgert. Rege deine Verdauung auf. Gehe rigoros gegen deine Arterien vor, gegen deine Atmung, deine Freude. Bringe dich selber in Rage. Steigere dich hinein. Bringe Andere bei dem Hergang mit auf. Sei dir sicher, dass du dich selber an der Nase herumführst, Sich-Aufregen sei die Sache wert. Lüge dir selber in die eigene Tasche, Sich-Aufregen sei das EINZIGE, was es zu tun gibt. Finde keine andere Möglichkeit, im Leben mit Irritationen umzugehen. Mache alles schlimmer.“
Ich möchte dich dringend anhalten, über die Signale hinauszugehen, auf die du hörst. Ich möchte dich bitten, es einzustellen, Frustration herbeizubitten. Ich möchte dich bitten, deine Gedanken mehr entlang folgender Linien zu führen. Sage zu dir selber:
„Gut, im Augenblick finde ich etwas nicht, was ich meiner Meinung nach brauche. Und dies und dies und dies ärgert mich. Ist es das, was ich benötige? Was ich mehr benötige, denn das, was ich nicht finden kann, ist die Ruhe selbst sein. Ist es diese Schikane, die mich soeben überkommt, wirklich wert, dass sie mich fix und fertig macht? Was – denke ich – tue ich? Indem ich mich aufrege, dabei ist alles, was ich tue, dass ich noch mehr Beunruhigung hinzugewinne. Sofern ich wahrlich keine Aufregung durchlaufen möchte – wieso rege ich mich denn dann auf?“
Falls du keinen guten Grund ausspüren kannst, dann muss es so sein, dass du etwas Anziehendes am Aufgeregtsein findest. Hast du Aufregung nötig? Was magst du an ihr? Was gibt sie dir, was dir lieb ist?
Du weißt, dein Aufführen, dich aufzuregen, kriegt deine Aufmerksamkeit von etwas weg. Vielleicht fühlst du dich im Leben vernachlässigt. Vielleicht ist Aufgebrachtsein für dich eine Möglichkeit, deinem Leben einen Funken hinzuzutun. Vielleicht ist Aufregung eine Möglichkeit, dir selber ins Gedächtnis zurückzurufen, dass du eine Persönlichkeit bist und dass du miteinbezogen gehörst.
Nimm dich selber in Betracht, bitte, und lege Aufgeregtsein ab.
Du wirst vielleicht entgegnen: „Gut, Gott. Du hast recht. Aber wie mache ich das? Wie durchbreche ich diese Gewohnheit? Ich bin dazu gewillt, aber wie?“
Und dies ist die Crux. Finde einen anderen Weg. Wer soll ihn ausfindig machen, es sei denn du?
HEAVENLETTER # 4618 – 17.7.13 – God Is
GOTT IST
Gott redete …
Was für eine Führungskraft Ich bin. Kannst du dir vorstellen, was Ich unternehme, und, was Ich ohne dingliche Belastungen wirke? Wie es funktioniert, falls man das funktionieren und bewirtschaften nennen kann, ist – Ich habe einen Gedanken, und Mein Gedanke reist um das Universum und darüber hinaus. Er langt an. Mein Gedanke ist ausreichend. Meine Energie ist ausreichend. Und, durch dich und dich und dich wird Mein Wille getan. Mühelos ist Mein Weg. Mühelos ist der deinige, sobald du dabei den Bogen herausbekommen hast.
Unbegrenzt ist die Anzahl der Arbeiter, der Angestellten, die Ich habe, so könntest du es ausdrücken, und doch, es ist keine Buchhaltung vorhanden. Wirklich, keine Buchhaltungs-Belegschaft, keine Aufzeichnungen, die aufbewahrt werden müssen. Keine Lohnliste. Keine Qualifikationen. Keine Hierarchie. Jeder ist ein Ehrenamtlicher. Wissentlicher Freiwilliger oder nicht, Jeder ist Mir auf Erden dienlich, so gut er oder sie es vermag. Alle kommen voran. Etliche sind am Übertreffen. Etliche sind ohne Weiteres am Übertreffen und haben davon keine Kenntnis. Du könntest es genauso gut wissen. Ihr seid, mit links, Meine Boten auf der Erde.
In einem gewissen Sinne kann man sagen, dass Ich euch danke, hingegen ist Meine Energie dermaßen groß, dass Meine Liebe jedes Wort und alle Worte der Danksagung übertrifft. Könnt ihr euch wirklich vorstellen, dass Ich Mir Zeit nehme, um Dankesschreiben an euch aufzusetzen!!! HA HA. Ein jeder Meiner Gedanken umfängt euch. Meine Gedanken, Meine Sicht, Meine BIN-heit ist Mein Umarmen. Was denn kann umfassender sein denn Mein Umfangen? Was kann größer sein denn euer Seien, gefasst in Meinem Herzen? So Ich Alles bin – und ihr seid Mein Alles –, wo kann da mehreres oder wenigeres innegehalten werden?
Wir sind Einssein des Herzens, nicht andauernd Einssein des Geistes, hingegen ist es Unser Einssein des Herzens, welches die Welt zusammenschart. Wir ziehen jetzt soeben, während Wir reden, die Erde zum Himmel hin. Gibt es mehr, worum Ich euch bitten kann? Gibt es mehr, was ihr euch von Mir erbitten könnt?
Mir danebengestellt, Unserer Emporschwebenden Liebe danebengestellt – was für eine Rolle spielt da die Politur deiner Fingernägel oder der Anstrich deines Hauses? Erfreue dich an ihnen. Kommt es da auf das Gewicht auf deinem Rücken an? Befreie dich von dem Gewicht. Hebe es jetzt soeben herunter. Was für eine Rolle spielen da Einzelheiten? Kommt es überhaupt auf Details an?
Und doch, Irdische Angelegenheiten sind von Belang. Ja, wirklich, und, allemal, Liebe zählt mehr. Der Himmel ist von höherem Belang. Du zählst mehr, du, das Du von dir zählt mehr. In die Höhe schauen zählt mehr. Zu einer Sichtung von Uns gelangen spielt den ganzen Weg zur Endlosigkeit entlang eine Rolle.
Was für einen Sinn ergebe Ich dir? Rechnungen, die du zu bezahlen hast, haben deine Gedanken eingeholt. Rechnungen sind deine Dienstherren. Sie schieben und ziehen dein Herz. Sie setzen die Panik in Brand.
Kehre zurück zu den grünen Weiden, wo du dich hinstreckst, und wo Gras wächst, wo Blumen blühen und die Sonne heller und heller wird.
Lache nicht über Mich, wenn Ich sage: „Handle dir nicht Rechnungen ein, wenn du sie nicht bezahlen kannst.“ Dennoch sagen Väter Derartiges. „Beiße nicht mehr ab, als du kauen kannst.“ Und Ich füge dem allemal lautstark hinzu: „Wagt euch hinaus. Sucht euer Glück.“
Von was für einem Glück und Geschick rede Ich? Ah, von einem andersgearteten Glück, was aber ist es, dieses glückliche Schicksal, wovon Ich spreche?
Es ist die Fortüne der Liebe, die du zur Welt wirfst. Davon, davon sei ein Verschwender. Schließe deine Augen und verschwende. Verschwende um alles, was du wert bist. Verschwende am Morgen, zu Mittag und des Nachts. Du bist außerstande, dich überzuverausgaben. Du wirst stets ein Gleichgewicht innehaben. Bald, so sehr du es auch versuchen magst, wirst du außerstande sein, mit deinem Gleichgewicht Schritt zu halten. Je mehr du verausgabst, desto mehr hast du. In aller Bälde hast du ein Vermögen, was fantastisch ist! Blendend! Du wirst Umgrenzungen durchbrochen haben. Ihr werdet aus Schranken hervorgeborsten sein, denn, Geliebte, die Grenzziehungen waren inwendig in euch und blockierten euer Glück. Nunmehr glänzt euer Glück hell. Nunmehr ist euer glückliches Geschick wie eine Sonne, die in eurem Herzen strahlt.
HEAVENLETTER # 4619 – 18.7.13 – The World of Your Making
DIE WELT AUS EURER ANFERTIGUNG
Gott redete …
Schau, mögest du aufhören mit dem Herumsausen. Es ist nichts für dich, dich in einem Rotieren von Tätigkeiten zu befinden. Es ist nicht effizient, zu hetzen. Das bedeutet nicht, dass du trotteln musst.
Wenn du eine Arbeit zu verrichten hast, dann tue sie. Setze dich weiter in Bewegung. Hin und wieder hat es den Anschein, dass du der Auffassung bist, das zuende zu bringen, woran du arbeitest, sei dringlich. Hast du das Gefühl, dass du es fertigbringen musst, anderenfalls werdest du vom Planeten heruntergeworfen? Was wird denn deiner Meinung nach passieren, wenn du ein Vorhaben nicht rechtzeitig oder vor der Zeit zuende bringst – egal, ob es nun um Hausputz geht oder um eine Betrauung mit einem Essay – würde die Welt kollabieren? Würde die Welt zusammenkrachen?
Geliebte, Zeit existiert nicht, und dennoch seid ihr durch sie verheert. Sie krallt euch. Sie bringt euch außer Atem. Ihr geratet bei ihr in Panik. Ihr wisst nicht, wie ihr unter dem Druck der Zeit hervorkommen könnt.
Was spielte sich ab, um Vergnügen daran zu finden?
Die Sache ist die, dass es, sobald du einmal mit dieser Arbeit fertig bist, zwei weitere Arbeiten gibt, die auf dich warten, und du eilst, hechelst und rast aufs Neue. Aufgrund von etwas in eurer Herangehensweise an das Leben verausgabt ihr eine Menge eurer Zeit – und eures Lebens, Geliebte –, in Eile, etwas zuende zu bringen. Du bist wie ein wütender Unkrautjäter im Garten. Sobald du ein Unkraut herausziehst, scheinen an der Stelle alsbald zwei zu wachsen, und du bist sprungbereit.
Okay, was ist denn so wichtig? Was ist euren ureigenen schnaufenden Atemzug wert, bis zu dem Maße, dass du ihn aufbrauchst? Dein Zwang ist, als würdest du von einem Mörder gejagt. Sobald du dem Mörder eine Tür ins Gesicht knallst, drehst du dich um, und ein weiterer gefährlicher Eindringling wartet da drinnen, um auf dich zu zu springen.
Wie sehr übertreibe Ich deiner Auffassung nach? In der Weise verbringen etliche Meiner Kinder ihre Tage, Wochen, Monate, Jahre, ihre Lebenszeit in einem verkrampften Rennen gegen die Zeit.
Ihr verbringt euch aber und abermals in einen Zeitschraubstock. Wann möchtet ihr euren Schritt ebnen? Wann werdet ihr tun, was ihr vergessen habt, das da lautet, Panik zu vergessen und stattdessen das Leben zu leben?
Anstatt das Leben als einen Plünderer zu sehen, seht es wie ein liebenswertes beruhigendes Bad, in dem ihr euch entspannt. Ihr werdet sehen, dass euch nichts jagt. Ihr habt nicht zu keuchen und zu hecheln, um vor einem Rechnung-Eintreiber in Führung zu bleiben, der hinter eurer Zeit her jagt.
Es gibt einen leichteren Weg zum Leben, und ihn könnt ihr haben. Euer Leben hat nicht gehetzt zu sein. Es kann belebend und entspannend sein. Ihr habt nicht in der Schusslinie zu sein. Ehrlich gesagt, ihr macht nicht Anläufe, ein Rennen zu gewinnen. Es seid ihr, der unentwegt das Seil höher hebt. Etwas in euch richtet euch aus, dass ihr die Spieleinsätze höher und höher treibt, dass ihr euch zu überbieten hättet, dass ihr euch in einem Rennen befindet, welches ihr gewinnen müsstet – anderenfalls.
Leider, Geliebte, diejenigen unter euch von jenem Temperament – ungeachtet eures Tempos, ungeachtet eurer fieberhaften Beschäftigung -, bei euch existiert nicht einmal ein Anschein, darunter hervor zu kommen. Ihr seid euer eigener Prügelknabe.
Was möchtet ihr damit?
Seht ihr es auch so, dass ihr einen zu großen Brocken des Lebens in dieser Situation von so einer Art selbst auferlegter Entsetzlichkeit verbringt? Gewahren ist ein erster Schritt.
Könnt ihr die Möglichkeit sehen, dass ihr nicht in dermaßen vielen Kreisen herumzulaufen habt? Dass ihr nicht jenes Maß an Energie zu verausgaben habt, was ihr aufwendet?
Wenn du ausgelaugt bist, bist du derjenige, der sich zerschleißt. Irgendwie hattest du die Gepflogenheit, dich selber in einem kleinen Zeitraum zu beschränken, selbst unterdessen du versuchst, aus ihm heraus zu kommen. Es ist gleichsam, als würdest du gleichzeitig schieben und gegenhalten.
Dies nennt man Anspannung, Geliebte. Ihr habt nicht derart verkrampft zu sein. Wer verlangt das von euch? Ich nicht. Es ist gut, ins Tätigsein hinein zu gelangen, aber, ihr Lieben, nicht in ein unentwegtes Gestöber von Energie. Dies ist keine Art zu leben.
Vielleicht habt ihr euch nicht wirklich einen Augenblick hergenommen, um euch den Wirbelwind an Tätigkeiten anzuschauen, in den ihr euch stellt. Worüber du dich auslaugst, das steckt ein Anderer ohne große Mühe weg. Du nimmst zu viel an. Oder aus dem, was du annimmst, machst du dir zu viel. Lege eine Pause ein. Das Leben ist nicht am außer Kontrolle Geraten, genauso wenig hast du aus dem Ruder zu laufen. Hier ist kein Wettrennen zugange.
HEAVENLETTER # 4620 – 19.7.13 – Happiness without Boundaries of Perception
GLÜCKLICHSEIN OHNE WAHRNEHMUNGSBESCHRÄNKUNGEN
Gott redete …
Heute vermache Ich dir Glücklichsein. An dem Tag, an dem du dies liest, ist das Glück dein. Und falls du dies jeden Tag liest, ist das Glück an jedem Tag dein. Wisse, Glücklichsein ist dein, und es ist das deinige. Die gesamte Ausgestaltung deines Lebens verwandelt sich gemäß deiner Gedanken. Das stimmt wirklich, was Ich sage. Du löst dein Glücklichsein aus, oder du legst dich fürs Unglücklichsein an. Unglücklichsein ist eine Anordnung. Es ist etwas, wofür du dich selber aufzustellen hast.
Du wirst sagen: „Aber, Gott, es gibt etwas, über das ich echt unglücklich bin. Ein Jeder wäre das.“
Jetzt eben in dem Augenblick gibt es jemanden, der ganz aus dem Häuschen wäre, hätte er deine Schwierigkeiten.
Des Argumentes wegen, lasst uns einmal sagen, dass du einen Unfall hattest und auf einem Auge blind wurdest. Was für etwas Entsetzliches widerfuhr dir da. Denke nicht, dass Ich das nicht nachvollziehe. Ich verstehe das sehr gut.
Was Ich dich dennoch gerne verstehen sehen möchte, ist, dass jemand, der auf beiden Augen blind ist, außer sich vor Freude wäre, ein gutes Auge zu haben. Du betrauerst einen Ausfall, und jener Mensch wäre für just das dankbar, was du beklagst.
Obschon du diese Geschichte verstehst, bist du nach wie vor noch am Weinen. O Geliebte, euch für das freuen, was ist. Ihr kennt all die Geschichten, all die Möglichkeiten, und nach wie vor klagt und murrt ihr. Es klingt euch wie eine Redewendung, nicht wie Wahrheit, dass in allem Gutes zu liegen komme. Selbst bei dem, was wie die schlimmste Sache aussieht, die je passieren kann – bei dem, dass ihr ein Kind verliert -, könnte jemand, der sich nach Kindern sehnte und kein Kind haben konnte, den Wunsch haben, die Jahre, die du gemeinsam mit dem Kind hattest, zusammen mit einem Kind verbracht zu haben. Jeder versteht, was man als Verlust betrachtet.
Was Ich eigentlich herausstelle, ist, dass in der relativen Welt, in der Welt, in der du auf Erden lebst, alles aufeinander bezogen und relativ ist. Dies ist die Mär, in der ihr lebt. Da ist Mehr, und da ist Weniger. Da ist das Beste, und da ist das Schlimmste. Da sind allerhand Töne, die auf der Flöte des Lebens gespielt werden können. Alle Extreme, und die ganzen Mittelbereiche.
An dem einen Ende ist das Glück, und am anderen Ende das Unglücklichsein. Die Welt ist wandelbar. Sie wechselt von einer Minute zur anderen, die Welt ändert sich. Die Wahrnehmung ist schlechterdings nicht Wahrheit. Sie ist eine Täuschung. Mit Sicherheit variiert eure Wahrnehmung von Zeit zu Zeit. So ziemlich die meiste Zeit oder die ganze Zeit hängt alles, was du kennst, oder bei dem du denkst, du kennest es, von deiner Wahrnehmung ab. Falls es nicht mit der Beschränktheit von Wahrnehmung in Zusammenhang stünde, wärst du schlicht und einfach glücklich. Du könntest dem Leben huldvoll, für es dankbar sein, einerlei, in welcher Form es hereintritt.
Hier nun eine mögliche Hilfestellung für dich. Anstelle dessen, dafür dass du glücklich bist, das, wie das Leben auszusehen habe, normierend vorzuschreiben, sage zu dir selber, du befändest dich auf einem Abenteuer. Du bist der Held einer Abenteuergeschichte. In dieser Geschichte gehört dein Leben nicht vorgeplant. Dein Leben soll schier das sein, was es ist. Demzufolge bist du momentan der Protagonist in einer frischen Story.
Sofern du, der Held, auf einem Auge oder auf beiden Augen blind wirst, bist du ein Held, dem es eben mal unterkommt, dass er ein Augenlicht verliert oder auf beiden Augen blind wird. Als der Held dieser Abenteuergeschichte schmollst du nicht einmal einen Augenblick lang im Bett. Nicht einen einzigen Moment lang. Ohne Augenlicht, da bist du nicht imstande, ein verwegener Kerl zu sein, jedoch kannst du eine heldenhafte Hauptfigur sein. Du kannst es – mitmachen und kein Spielverderber sein. Du büßt dein Augenlicht ein, und du gewinnst eine neue Perspektive auf das Leben hinzu. Es ist nicht das Abenteuer, welches du dir hättest ausgesucht haben können, gleichwohl ist es allemal das Abenteuer, in dem du dich befindest. Du hast einen neuen Part zu spielen, eine neue Rolle, bei der du den richtigen Dreh herausbekommst. Nichts verwehrt deine Heldenhaftigkeit, einerlei was für eine Verkleidung du umhast.
HEAVENLETTER # 4621 – 20.7.13 – Hello, Myself
HALLO, MEIN SELBST
Gott redete …
Du bist Mein bezeugendes Testament an Mich Selbst. Du bist der Sprecher und Enthüller Meines Herzens. Lege das an den Tag! Komme mit dem jetzt zurecht.
Ich machte dich in Meinem Bilde. Ich übergab dir all die Rechte, Privilegien, Zweckstellungen und Verantwortlichkeiten, die Mein sind. Ich machte dich zu Meinem Erbe. Ich rief dich als Ich Selbst aus. Ich sagte dir an, dich hinauszuwagen und die Wahrheit offenzulegen. Kraft Meiner Ureigenen Natur, und kraft der deinigen, zeichnete Ich dich in Meinem Bilde, und mithin vervielfachte Ich Mich Selbst, streute Meine Multiplikations-Tabellen auf der Erde aus, und trug euch an, hinzugehen und euch zu vervielfältigen. Vervielfacht meine Liebe, sagte Ich. Ich erzählte euch, ein Spiegel Meiner Selbst zu sein, Mich auf der Erde widerzustrahlen, eine Bezeugung an Mich zu sein, ein Offenleger von Mir, ein Erheller der Sonne, ein Auf-Hochglanz-Polierer von Seelen, eine Reinigungskraft für Augen, Anderen ein Beistand, zu sehen.
Ich putzte eure Fenster. Ich küsste euch zärtlich. Ich sandte euch aus. Ich verbreitete euch auf der Erde wie selbstgemachter Zuckerguss auf einem Kuchen, und danach, da vergaßt ihr alles, das mit inbegriffen, wofür ihr auf der Erde seid. Ihr dachtet, ihr wärt alleine für euch auf der Erde, und dementsprechend schweiftet ihr umher, ihr wart nicht wirklich am Ergründen, wofür ihr auf der Erde wärt, und was ihr hier ausrichtet darin, was euch wie ein Dschungel erschien, dermaßen uneinsehend wart ihr.
Ihr wurdet zu einem armseligen König, zu einem König mit einer Papierkrone. Ihr vergaßt, dass ihr Gold seid. Stattdessen erhobt ihr Anspruch darauf, ein Gaukler, matt angelaufenes Zinn, sozusagen ein Poseur, zu sein, jemand, der in einem neuen Land mit falschen Ausweispapieren auflief. Ihr machtet zu wenig aus euch. Anstatt zu wandeln wie der Sohn oder die Tochter Gottes, krabbeltet ihr auf der Erde, gingt ihr auf Zehenspitzen, oder ihr krocht auf der Erde wie eine Schlange und vermochtet kaum den Kopf zu heben. Ihr schlugt eure Augen nieder, ließt den Kopf hängen und sagtet: „Dz-dz.“
Ihr hattet an Anderen auszusetzen. Ihr bemerktet nicht, dass ihr Fehlerstellen von euch auf euer Konto schriebt und mit ihnen herumfuchteltet, als gehörten sie Anderen zu. Anstatt die Welt zu beflügeln, tatet ihr euch nach Inspiration um und vermochtet sie nicht zu sehen. Ihr saht ganz einfach den Lichtspritzer nicht, den ihr auf die Erde scheint. Ihr saht einen Schatten von euch selber. Ihr schlugt euch selber ab und nanntet euch Opfer. Das ist ebenso gut, wie wenn ihr euch als Zeichentrickfigur bezeichnet. Ihr lasst euch einen Leichtgläubigen bei einem Schwindel sein. Dies war ein beistimmendes Kopfwinken, was ihr euch selber zuteiltet.
Zugleich stolziertet ihr mit Welt-Gewichtigkeit herum und versuchtet, Anhänger für euch zu gewinnen, denen es nicht klar war, wem oder was zu huldigen sei. Auf gebeugten Knien verwehrtet ihr euch eure Identität, oder, in Wahrheit, da saht ihr euch selber als nicht mehr denn Kehricht. Ihr dachtet, ihr wärt ein unschlüssig seiender, wankender Ausfall, ihr, die ihr Mir alles seid.
Ihr werdet Mich womöglich schlechthin eines dürftigen Umgangs mit euch angeklagt haben. Ich wurde zu einem Sündenbock, derweilen ihr zu einem Ankläger wurdet. Ihr schriebt Mir eure Verantwortungslosigkeit zu. Ihr wiest auf jemanden und auf jedermann hin. Ihr lehntet es ab, euer eigenes schuldhaftes Handeln einzugestehen.
All diese Vorwände sollten überdies eure eigene Befähigung entkräften und widerlegen. Ihr vermochtet euch nicht dazu zu bringen, aus eurer Zone herauszutreten. Ihr bliebt umschlossen oder gar einbalsamiert weit weg von eurem Wahren Selbst.
Hier BIN Ich. Euer Wahres Selbst. Schaut Mich an und seht euer Selbst. Ich bin euer Co-Unterzeichner und eure Erbschaft. Ich BIN du, und du BIST Ich. Nun gelangst du näher heran an die Wahrheit von Wer du wirklich bist und Woraus du tatsächlich gemacht bist. Du bist mehr denn irgendwelche Worte auszusprechen vermögen. Auch so, derselbige, hauche Ich deine Größe: „Du bist Ich. Ich BIN du. Hallo, Mein Selbst.“
HEAVENLETTER # 4622 – 21.7.13 – Not Two But One
NICHT ZWEI SONDERN EINS
Gott redete …
Solange du auf der Erde weilst, hast du deine Menschseins-haftigkeit. Sie ist Teil von dir und gehört nicht links liegen gelassen. Betrachte den menschlichen Part von dir wie ein liebes Haustier, was du dir hältst. Du achtest sehr auf es. Du ernährst es und übst mit ihm. Du schenkst deinem Haustier Beachtung, und du liebst es.
Hier in den Heavenletters liegt eine Betonung auf dem Göttlichen. Verständlicherweise deswegen, weil die Betonung der Welt vielleicht nicht hinlänglich auf dem Göttlichen gelegen hat. Deshalb betone Ich die Leitung des Göttlichen. Natürlich tue Ich das, denn von dorther rührt euer Glück.
Allemal ist in dem menschlichen Part von euch Glücklichsein zugegen, die nicht geleugnet gehört. Freut euch an den menschlichen Vergnügungen. Genießt alles, was ihr tut, und findet noch mehr Gefallen daran. Wenn du ein Künstler bist, dann erfreue dich an der Kunst. Wenn du Autor bist, dann genieße das Niederschreiben. Wenn du ein Küchenchef bist, dann finde Vergnügen daran, köstliche Mahlzeiten zuzubereiten.
Genieße zu essen. Habe Freude am Essen Zubereiten. Genieße die Arbeit, und finde Vergnügen am Spielen. Eigentlich möchte Ich euch gerne antragen, an der menschlichen Seite mehr Gefallen zu finden.
Ich habe es bereits früher gesagt, und Ich möchte es noch einmal sagen:
Wer fand am Leben mehr Gefallen als der lachende Buddha?
Wer hat am Leben mehr Freude als das kleine Kind?
Und Eltern nehmen Freude aus der Freude ihrer Kinder entgegen. Das letztliche Ziel von Eltern heißt, dem Glücklichsein ihrer Kinder stattzugeben und sie dazu zu ermutigen. Und auf diese Weise ernten Eltern Freude.
Gehe also mit der menschlichen Seite von dir wie mit deinem Kind um, und ermutige die Seite auf diese Weise, zuzunehmen. Wachsen geschieht durch Freude, denn Freude zieht Freude auf sich. Freude ist eine großartige Unterrichtseinheit mit dem Thema Das Leben Leben. Sie ist der direkteste, der zügigste Weg, das Leben zu leben.
Die eine Freude führt zur weiteren.
Selbst was die Seite deiner Göttlichkeit anbelangt – nimm sie nicht so ernst. Liebe die Göttlichkeit in deinem Leben desgleichen. Nähre sie, ziehe sie mehrend heran und baue sie auf, und wisse, du hast es dabei nicht zu übertreiben. Du hast nichts zu beweisen. Die Göttliche Seite eines Menschenseinswesens begrüßen ist fernerhin Freude. Freude, nicht Anstrengung, ist der einzunehmende Weg. Leichtigkeit, nicht Mühe, ist der Weg zum Wachsen. Wende dein Gesicht Mir zu. Sage: „Guten Tag, Gott!“ Firlefanz ist nicht besser als eine schlichte Umarmung, als ein Nicken, ein Lächeln, als ein Sich-Hinwenden zu Mir.
Hast du Mich kennengelernt, wie Ich Mich anstrenge und Mich schwer tue, und so fort? Ich finde Gefallen. Ich stehe in dem Genuss, dich zu Mir zu rufen. Ich werde nicht ungeduldig. Mich ängstigt Zeit nicht, da Ich mit Endlosigkeit und Ewigkeit vertraut bin. Tatsache ist, dass du das gleichfalls bist, jedoch stempelst du DRINGLICH auf dermaßen viele Angelegenheiten. Es gibt bei Mir überhaupt kein Abstempeln mit DRINGLICH.
In Meinem Himmel gibt es keine Dringlichkeit. Dort ist Freude. Das Göttliche ist ungeheure Freude. Es ist nicht schwere Arbeit. Sich anstrengen ist kein Wort im Vokabular des Himmels. Ich möchte dich ersuchen, das Wort abmühen wegzuwerfen und es durch Freude zu ersetzen. Sich Schwer Tun war ein armseliger Ersatz, daher bitte Ich euch, zu dem bevorzugten Wort zurückzukehren, welches Freude ist. Genau genommen kannst du Mich Freude nennen. Du kannst Mich Freude an die Welt nennen. Vielleicht liefen deine Gedanken über Mich in Richtung Zuchtmeister. Ich bin ein Meister der Freude. Natürlich habe Ich Freude nicht zu meistern. Sie war immerzu Mein, und sie ist immerzu für euch gewesen.
Du bist Meine Freude. Du bist nicht Mein Mühen.
Also, nach all diesen Erörterungen heute, lasst Mich es anders ausdrücken: Göttlichkeit ist mitten im Menschlichen untergebracht. Der Begegnungsort des Menschlichen und des Göttlichen liegt in deinem Herzen. Ich lebe in deinem Herzen. Das Menschliche ist eine hohe Ausdrucksform des Göttlichen auf der Erde. Die Erde ist kein niederer Ort, denn, ihr entsinnt euch, Raum existiert nicht. Der Himmel wird bildlich als sehr weit Hoch Oben dargestellt, alldieweil ist das Göttliche im selben Maße ausgeprägt du, wie es das Menschliche ist. Das, was man als einen Hohen Menschen bezeichnet, ist Göttlich, allemal ist jeder Mensch Göttlich. Sie wirken gemeinsam.
Demnach, du bist Eins, und du bist Eins mit Mir, und Ich bin Eins mit dir. Es gibt keine zwei, die aufeinandertreffen werden. Da ist Eins, Welches momentan aufeinander trifft.
HEAVENLETTER # 4623 – 22.7.13 – Creating Your Good Fortune
DEIN GUT-GLÜCK-HABEN GESTALTEN
Gott redete …
Im selben Atemzug sage Ich dir, dass du alles weißt. Dies ist wahr. Tief innen in dir, nicht-erblickt, vielleicht ohne irgendeine Anspielung darauf, ist dir die gesamte Mechanik der Schöpfung kenntlich. Es gibt nicht eine Bewandtnis, die du nicht kennst. Erinnern und Begreifen – das sind zwei verschiedene Geschichten.
In einem ferneren Atemzug sage Ich dir, dass du nicht irgendwas zu wissen brauchst. Du musst nichts wissen. Was hast du deiner Auffassung nach zu wissen, um dein Leben zu entwerfen und es herzeigbar zu machen? Vielleicht hast du weniger zu wissen, als du denkst. Ahnungslosigkeit ist gut. Sie bewahrt dich davor, schlau zu sein. Zusätzlich zur Arglosigkeit, was hast da du erforderlich, um den Kurs deines Lebens anzuordnen?
Bestreben und Ansinnen. Beide sind gut. Beabsichtigen ist kolossal mächtig.
Jeder wünscht sich sehnlich, Gut-Glück zu haben, meint ihr nicht? Gleichwohl denkt sich nicht Jeder Glück-Haben zu.
Es gibt zu Viele, die sich sicher sind, dass das Leben hinter ihnen her hetzt, dass ihnen Schwierigkeiten nachsetzen, und dass Verzagen ihr Los im Leben darstelle. Sie sorgen gar dafür, dass sie kein Glück, keine Glückssträhne haben, denn sie haben eine andere Story im Blick, und sie scheinen es zuvörderst zu betreiben, dass sie ihnen angeliefert wird.
Manchmal hat es gewiss den Anschein, dass etliche Menschen sich am Ungemach festklammern, dass sie es erwarten, dass sie es ermutigen. Sie werden sagen, das Leben sei unfair, Ich, Gott, sei unfair, Ich gäbe ihnen im Leben keine Chance, derweilen sie es sind, die unfair zu sich selbst sind, indem sie verkünden, sie seien verkohlt worden, ihr Leiden sei größer als das aller anderen, sie würden gepickt, damit auf sie eingehackt wird, und doch, Geliebte, sie picken sich selber Scherereien heraus.
Sie könnten genauso gut ihren Kopf hochgehoben, und sich selber just für Glückssträhnen, für Fortüne und Glück ausersehen haben. Warum denn nicht? Warum sollten sie das nicht getan haben mögen? Redeten sie sich selber ein, sie seien Tragiker?
Sich-Zudenken geht über Sternschnuppen-Wünsche hinaus. Gleichwohl, Geliebte, an Sternschnuppen-Wünschen ist nichts Falsches. Sterne sind treffliche Lichtkörper, und sie lieben es, für euch Wünsche zu erfüllen. Hättet ihr es nicht gerne, dass man sich durch euch etwas herbeiwünscht? Würdet ihr nicht aufklaren, sobald euch klargemacht würde, dass man euch zudenkt, ihr möget Wünsche zur Erfüllung bringen? Was für eine fantastische Rolle wäre das! Ausersehen sein als Wünsche-Erfüller!
Macht eure Frontscheinwerfer an. Ihr könnt weiter sehen, als ihr derzeit seht. Schaltet eure Lichter ein, und ihr werdet nicht auf Schatten beschränkt sein, keineswegs. Eure Augen sind eure Zukunft. Was eure Augen heute sehen, was eure Gedanken jetzt denken, dasjenige sagt eure Zukunft voraus. Eure Gedanken sind eure Vorderlichter. Es ist eine gute Idee für euch, eure eigene Kerze anzuzünden. Anzuzünden und wiederanzuzünden.
Achtet darauf, was ihr seht und was ihr darüber, was ihr unter den Augen habt und seht, aussagt. Ihr müsst nicht jeden Gedanken aussprechen. Betrachtet eure Gedanken wie Zauberstäbe, die ihr herumschwenkt. Winkt herbei, was ihr gerne Wirklichkeit werden sehen möchtet. Fuchtelt nicht mehr länger mit dem herum, was euch nicht lieb ist. Lasst eure Wünsche aufgleißen. Lasst eure schlimmsten Alpträume sausen. Ihr habt so nicht zu denken, hört also auf, so zu denken. Hört auf, Ungemach vorherzusagen. Stellt es ein, Schlimmes, was am Kommen sei, im Voraus zu bedenken. Erwartet freudig voraussehend, wonach es euch sehnlich ist. Denkt es euch zu, seht es für euch vor.
Was Ich euch momentan sage, ist etwas, was für euch gut ist zu wissen, und was gut ist, es zu beherzigen. Habt ihr einen besseren Ratschlag?
Habt ihr euch etwa angeraten, herumzuräsonnieren? Darauf hinzuzeigen, was für ein Opfer des Lebens ihr seid? Habt ihr euch geraten, zu verkünden, dass ihr dauernd die schlechtesten Karten bekommt?
Eure Gedanken waren wie machtvolle Magneten. Ihr wart ein Gedanken-Stehaufmännchen. Ihr erhascht eure Gedanken, und ihr schleudert sie knobelnd wieder hoch. Was ihr hochwerft, just das fangt ihr ein.
Selbstverständlich, ihr seht euch als ahnungslos, und da ist die gewichtige Wahrnehmung, in der ihr weilt. Von dorther indes – segnet euch selber und macht publik, was ihr gerne mögt. Ihr könnt euch, jetzt im Augenblick soeben, aus der Geiselhaft verflossener Gedanken herauslassen.
HEAVENLETTER # 4624 – 23.7.13 – Twin Spirits
ZWILLINGSSEELEN
Gott redete …
Erfasst du, dass Ich dein Vertrauter bin, und dass du der Meinige bist?
Weißt du, dass Wir ganz nahe sind? Ich hake dich ein zu Mir hin, und du hakst Mich zu dir hin ein. Selbst während du Mir gegenüber, oder, falls das denn der Fall gewesen war, gegenläufig gesonnen warst oder derweilen du nicht mochtest, wie Ich die Dinge angehe, warst du, sogar in deinem Gegeneinander, zu Mir hin ergriffen. Du anerkennst halbwegs Meine Existenz, ob du es nun möchtest oder nicht.
Wir sind Zwillings-Seelen. Ich liebe, du liebst. Wir, ja gerade so Wir Eins, so Wir nicht zwei sind, lieben. Von Liebe bin Ich gemacht, und von Liebe bist du gemacht. Sofern die Wahrheit bekundet ist, ist das, was Ich möchte, dasjenige, was du möchtest. Du durchkreuzt Mich womöglich, da Ich dir nicht dauernd gebe, was du in diesem Abenteuer des Lebens gerne möchtest.
Also, wirst du dich fragen, wie bloß kann Gott die Aussage treffen: „Ich würde, falls Ich könnte.“ Dies ist eine menschliche Behauptung. Was für eine Mutter möchte nicht ihrem Kind alles geben, wonach es ihm ist, und dennoch geben Mütter dem Kind nicht alles, was es sich erbittet. Genauso, Väter leihen ihrem Teenager das Auto nicht. Mütter und Väter können Wunder vollbringen, und doch können sie ihren Kindern nicht alles geben, wonach es sie verlangt. Mütter und Väter können ihren Kindern nicht ihren perfekten Partner oder das Fernbleiben von jedwedem Kummer zureichen. Bedeutet dies, dass die Mutter oder der Vater das Kind nicht liebt?
Es ist ausgesprochen leicht, zu wissen, was Andere tun sollten, und Viele Meiner Erben der Erde scheinen darüber besser Bescheid zu wissen als Ich, dennoch sieht das Leben von der anderen Straßenseite her anders aus.
Eine Sache, die du über Mich weißt, ist, dass Ich nie mitgenommen und gehetzt bin. Du hast an einem bestimmten Tag dermaßen viel zu tun. Du hast so viel zu tun, dass du gestresst bist. Ich, andererseits, gleite auf dem Ozean der Verantwortlichkeit. Mein schieres Begreifen von Bürde rührt von eurem Blickwinkel her. Wisst, dass Ich euch verstehe. Wisst, dass Mein Blickwinkel ein anderer ist als der eure. Ewigkeit ist nicht Relativität. Wisst, dass Ich auf nichts beschränkt bin, allemal gibt es eine andere und weitere Sicht von der All-Gewahrenden Position aus, von der her Ich sehe.
Ich leiste nicht Abbitte, ihr Lieben. Ich sage, was ihr zu hören habt.
Ihr kennt die Geschichte von dem blinden Mann und dem Elefanten. In dieser Geschichte, da wusste der Mann nur so weit Bescheid, wie die Beiden gewisse Dinge berührten und anfassten. In eurem Falle, ihr weißt nur so weit Bescheid, wie ihr seht. Es gibt Gefilde des Lebens, die ihr gegenwärtig nicht seht. Wenn du ein Bettler bist, siehst du als Bettler. Wenn du so siehst, wie es ein König tut, bist du ein König. Ein König schenkt und spendet. Nicht alle sehen, was der König alles schenkt. Etliche sehen schier, was entbehrt wird. Daher ist es ein weiser Rat, deine Segnungen aufzuzählen.
Ich sage dir freiheraus, dass du nicht imstande bist, alle deine Segnungen zu zählen, denn sie sind endlos, und du bist endlos. Selbst wenn du dein Leben in einer armseligen Hütte verbringst, katzbuckelst du nicht, denn selbst ein König kann in einer Hütte oder unter den Sternen leben.
Erzählt euch, Geliebte, neue Geschichten. Jammert nicht ein Mal mehr, denn ihr zerkratzt euch, sobald ihr das tut, selber.
Es ist wahr. Ihr könnt immer etwas finden, um darüber zu klagen. Es ist ebenfalls wahr, dass ihr wohltuende Segnungen, die euch gespendet wurden, ausspüren könnt. Sofern ihr gerne alle eure Segnungen sehen möchtet, die ihr derzeit nicht zu sehen vermögt, dann segnet Andere und seht, was ihr schenkt, denn, ihr bemerkt, dass dasjenige, was ihr gebt, dasjenige ist, was ihr bekommt. Auf lange Sicht ist das zutreffend. Geboten ist es, von einem Ort des Schenkens her zu geben, und nicht von einem Ort des Bekommens her. Hier geht es nicht um einen Handel, wovon Ich rede. Ich spreche von Liebe, und es ist ebenfalls Liebe, an die Ich Mich richte, denn du bist Liebe und du bist ebenso Meine Geliebte, ebenso Mein Geliebter.
HEAVENLETTER # 4625 – 24.7.13 – Call It Infinity
NENNE ES ENDLOSIGKEIT
Gott redete …
Du bist Mein Sonnenschein. Ich liebe es, bei dir zu sein. Du machst Mich glücklich. Möchtest du mit Mir glücklich sein?
Oder möchtest du schimpfen und jammern? Einerlei, Ich liebe es trotzdem, bei dir zu sein. Ich lasse Mir nichts entgehen, dennoch bin Ich ein Gott, der drüber hinwegzusehen vermag. Es ist nicht einmal so, dass Ich übersehe. Ich bin der Wahre Seher, und Ich sehe über Beanstandungen und derartiges hinaus. Ich blicke stracks in dein Herz.
Hier, dein Herz schlägt in dem Meinigen. Ich kenne die Wahrheit von dir, und nicht all dieses Brimborium. Es gibt für Mich nichts sonst zu sehen denn das Licht von dir, welches wie die Sonne leuchtet. Ich bin unwiderstehlich zu dir hingezogen. Um nichts in der Welt möchte Ich von euch abwesend sein, von euch, die ihr Mein ureigenes Herz seid, liebedurchflutet, Flut-Liebe in der Schwebung Meines Herzens.
Wir sind gemeinsam, du und Ich, und niemand, nichts kann Uns trennen. Niemand kann es Mir anders ansagen. Ich bin keine Kette, gleichwohl kann kein Glied in unserer Verbundenheit zerbrochen, zersägt, mit der Zange gekappt werden, nein, keineswegs. Nichts kann Uns versprengen. Nicht eine Atomexplosion vermag die Realität Unserer Liebe zerrütten. Unsere Liebe allerdings vermag all die Täuschungen, denen du Gefolgschaft leistetest, zu zerrütten.
Du und Ich sind in dieser Sache namens Leben gemeinsam. Deine größte Schwäche, falls es überhaupt eine gibt, ist die, dass du den Prunk deiner selbst übersiehst. Ich kann ohne dein Gewahrsein von Mir recht gut auskommen. Ich kann dich verstehen. Du kannst dich selber nicht verstehen. Ich begreife dich mühelos. Ich verstehe deine Hänger. Noch mehr, Ich kann dich aus ihnen heraus bringen. Liebe vermag alles. Wozu war deiner Vorstellung nach Unsere Liebe fähig? Unsere Liebe kann Berge versetzen. Unsere Liebe kann über hohe Gebäude springen. Unsere Liebe kann über jedes Hindernis hüpfen, woran du denken kannst. Nichts kann auf Unsere Liebe auch nur ein bisschen einwirken. Du kannst da eine andere Auffassung haben.
Manchmal bist du abgeneigt gewesen, dich bei Mir auszustrecken. Du wirst all deine Frustration und deine Wut in einen Rucksack verfrachtet und ihn zu Mir geworfen haben, wie du das bei einem Sündenbock tust. Hin und wieder war Ich wie der Reifen, an den du kickst. Du bist aufgebracht. Ich nicht. Ich weiß, wie Unsere Geschichte ausgespielterweise ausgeht. Sie hat ein glückliches Ende.
In Wirklichkeit hat Unsere Geschichte ein glückliches Nicht-Enden, denn Wir wandeln in Ewigkeit. Ewig und Endlos ist Unsere Liebe. Wir wandeln auf grünen Weiden und ruhen an stillen Wassern. Es gibt keinen Platz, wo Wir nicht sind. Es ist bloß so, du denkst, Wir seien abgeschieden. Noch mehr als das, du wirst meinen, Wir seien gegenläufig.
Sobald du bejahst, dass Wir gemeinsam am Zipfel eines Neumondes schaukeln, hebst du an zu erkennen, wie ganzheitlich Wir sind. Wir sind nicht abgesondert. Es gibt keine Trennung. Da ist Einssein. Einssein ist euer, und demzufolge Mein. Wir leben geborgen in der Ganzheit des Einsseins. Wir sind sozusagen in der Tasche des je anderen. Wenn du zwei Schritte nach links gehst, nehme Ich zwei Schritte mit dir. Ich bin an jeder Wendung unmittelbar bei dir.
So Wir dies bereden, spürst du da, wie die Gespanntheit nachlässt? Bist du nicht einfach lockerer bei dem Gedanken, in Wessen Herz du weilst und Wessen Hände die deinigen halten?
Ich bin jenseits von Sprache, und doch verstehe Ich alle Sprachen. Mir ist Sprache nicht erforderlich. Es gibt eine Tiefe vor der Sprache, und Wir, du und Ich, pflegen Umgang mit dieser Tiefe. Unser Einssein wird durchaus über euer Verständnisvermögen hinausgehen. Ihr könnt mit Unserem Einssein vertraut sein, ohne es zu verstehen. Euer Herz versteht. Euer Herz weiß. Euer Herz begreift alles, und alles ist gut. Wir sind in einer Ewigen Umarmung umfangen, die keine Grenzen kennt. Unser Umarmen könnte man als Endlosigkeit bezeichnen.
HEAVENLETTER # 4626 – 25.7.13 – Life Is Full of Surprises
DAS LEBEN IST VOLLER ÜBERRASCHUNGEN
Gott redete …
Man sagt, unter der Sonne gebe es nichts Neues. Diese Redewendung trifft einen Punkt, und sie ist wohlüberlegt. Und hier haben Wir einen Beleg davon, wann das Gegenteil zudem zutreffend ist, denn jeder Tag ist ein neuer Tag, und unter der Sonne gibt es weidlich Neues.
Jeden Tag wird etwas Neues entfaltet oder veröffentlicht oder in Betracht genommen. Es gibt Wörter, die in Sätzen miteinander in Verbindung gesetzt werden, welche zuvor in dieser bestimmten Weise nie miteinander verbunden worden waren. Gewiss, jeden Tag werden Kinder geboren, und niemand kennt die gesegnete Beglückung, die das Kind beim Größerwerden sein wird. Niemand kennt das. Es gibt keine Skala, von der her Voraussagen zu treffen sind. Das Leben ist voller Überraschungen.
Wer wusste, als Präsident Lincoln geboren wurde, dass er heranwachsen würde, um Präsident zu werden und um einen Schritt vorwärts zur Freiheit hin zuwege zu bringen? Wer wusste, dass jemand heranwuchs, um ein Kesselflicker, ein Schneider oder ein Matrose zu werden? Vielleicht war es einigen klar. Vielleicht hatten einige eine Idee, und andere keine. Das Leben ist nicht vorhersagbar. Aus diesem Grunde wird die Welt, so wie ihr sie kennt, die relative Welt genannt. Bloß, relativ zu was – niemand weiß das.
Wer wusste, dass ein weiblicher Säugling heranwuchs, um fünf Kinder zu bekommen, und dass ein anderes Töchterchen heranwuchs, um keine Kinder zu bekommen? Wer wusste, welches Baby ein langes gedeihliches Leben haben würde, und ein anderes nicht? Niemand kennt die Stunde seines so genannten Todes, und keine Mutter in guter Hoffnung weiß im Voraus genau, wann ihr Kind zur Welt kommt.
Schau, Endlosigkeit existiert. Es gibt Endlose Weisen, in denen sich das Leben entfalten kann. Alle Möglichkeiten existieren. Und all die endlosen Möglichkeiten sind keineswegs kundgegeben.
Manchmal kann dir die Vorstellung lieb sein, im Voraus alles zu kennen. Bisweilen wird es sich für dich wie eine Erleichterung anfühlen, es zu kennen. Du könntest es gerne wissen wollen, wen du heiraten möchtest, und sobald dann dem Wunsch entsprochen wird, wäre das dennoch nicht das Leben, oder wäre es das? Du könntest ungern wissen wollen, wann du einen Unfall hast, insonderheit, sofern für dich keine Möglichkeit vorgesehen ist, ihn zu umgehen. Du würdest es gerne aus Neugier wissen wollen, vielleicht, aber was dann?
Die schiere Unerwartetheit des Lebens ist sein Charme. Im Grunde genommen möchtest du kein Automat sein.
Daher stellst du im Leben Vermutungen an. Es ist ein mit Wagnissen versehenes Glücksspiel. Mutmaßen ist eine Sache. Träumen eine andere. Träume können wahr werden. Träume sind ein ebenbürtiger Part deines Tages. Besser einen Traum haben, der nicht Wirklichkeit wird, denn niemals träumen. Ja, Ich befürworte träumen. Ich möchte es gerne anpreisen. Träumt, möchte Ich sagen. Träumt GROSSE Träume. Träumt noch GRÖSSERE Träume. Gestattet euch Träume. Habt sie. Ihr habt irgendwo den Anfang zu machen.
Nunmehr, so es dir auch recht lieb wäre, das Leben ganz anders aufgestellt zu sehen, deinen Einwänden beim Leben, so wie es sich entrollt, zum Trotz, hat dennoch niemand eine bessere Möglichkeit ausgedacht. Aufgrund der Natur der relativen Welt würde jeder fernere Entwurf des Lebens in der Welt desgleichen seine Anziehungspunkte und seine Hemmnisse mit inbegriffen haben, sein Hoch und Runter, und so weiter.
Du könntest den Wunsch formulieren, dass das Leben, so wie du es dir wünschst, still steht, dass du bei ihm eine Pause hast. Dein Wunsch könnte sein, dass du immerzu jung bleibst. Du könntest für immer am Leben bleiben mögen, einfach du oder jedermann. In der relativen Welt gibt es Plusse und Minusse. Dies ist die physische Welt für euch.
Gleichwohl, jenseits dessen, was man Gatter nennen könnte, ist eine Welt zugegen, die euch wie angegossen passt und die nicht langweilig ist. Diese minder bemerkte Welt existiert, sie existiert selbst jetzt, während Wir reden, und ihr seid ihr kein Fremder.
HEAVENLETTER # 4627 – 26.7.13 – Other People’s Lessons
DIE LEHRSTÜCKE ANDERER LEUTE
Gott redete …
Es gibt eine einzige Person, die du großzuziehen hast, und das bist du. Niemanden sonst.
Scheint dir dies im Widerspruch zu stehen zu der Auffassung, dass du deines Bruders Hüter bist?
Schau, jeder ist für einen jeden verantwortlich. Deine Gedanken werden rund um die Welt vernommen. Dass du für Andere verantwortlich bist, bedeutet nicht, dass du Andere als ein Projektvorhaben aufnimmst. Keinesfalls.
Das Beste, was du für Andere tun kannst, ist, aktive Verantwortung für dich selbst zu übernehmen. Du passt dich nicht einem jeden Menschen mal hier, mal dort an. Du bist kein Chamäleon. Du übernimmst nicht das Lernpensum eines Anderen.
Falls du alle Zuständigkeit übernimmst, machst du Andere unverantwortlich. Andere sind für sich selber verantwortlich. Nicht du. Falls du stets derjenige bist, der Verantwortlichkeit zugesteht, indem du dich, dem Willen eines Anderen Folge leistend, nach hinten beugst, wie dienst du da Mir oder dir selber? Du kannst zu jeder Zeit die Hälfte eines Butterbrots weggeben, nicht aber dein ureigenes Selbst. Es gilt dir nicht, deinen eigenen Wert zu entwerten.
Ja, man kann fürwahr die Aussage treffen, dass du die Welt verwandeln kannst. Man kann wahrhaftig sagen, dass du auf einen Jeden und Alles einen großen Einfluss hast. Man kann gleichermaßen und wahrhaftig zum Ausdruck bringen, dass du niemanden oder nichts änderst, indem du dich aufmachst, Andere zu ändern. Wie Andere denken, fühlen und handeln ist deren Zuständigkeit. Nicht die deine.
Weil jemand sich nicht zu benehmen weiß, bedeutet nicht, dass du dessen Scheitern wettzumachen hast. Hände weg! Deine weidliche Inbedachtnahme Anderer kann dein Niedergang sein, und derjenige des Gegenübers zudem. Du tust niemandem einen Gefallen, indem du ein ums andere Mal anstrengender versuchst, zu Gefallen zu sein. Dies ist ein frönendes Nachgiebigsein, und nicht Dienen. Wo steht geschrieben, dass du für Andere die Führung übernehmen sollst? Du bist nicht die Mutter eines Jeden.
Dennoch kann man sagen, dass dich selber vervollkommnen ein Weg ist, um in Anderen Wandel herbeizuführen. Dies bedeutet nicht, dass dir angelegen sei, dich selber zu vergessen und dass dein Augenmerk auf Andere zu richten sei. Du wirst die Mahlzeit kochen, mit der du Anderen aufwartest. Nach wie vor ist es ebenso an dir, Mahlzeiten einzunehmen. Es ist nicht wundervoll von dir, dich zu vernachlässigen.
Worauf richteten die Erhabenen ihr Augenmerk? Denke einen Augenblick lang nach, bevor du antwortest. Du wirst denken, ihr Hauptaugenmerk sei auf der Fürsorge und dem Umgang mit anderen Menschen gelegen. Wie dienten die Erhabenen Anderen? Sie dienten, indem sie Mir dienten.
Lasst Uns einmal sagen, du kochst ein Essen für fünf Personen. Bitte, sage Mir nicht, dass du fünf verschiedene Mahlzeiten zubereitest, um allen, denen du dienst, zu Gefallen zu sein? Falls jemand mit der Mahlzeit nicht glücklich ist, die du zubereitet hast, ist das dessen Problem, nicht das deinige. Falls jemand keine Freude an dem Essen hat, das du zubereitest, ist das dessen Bescheid, nicht der deinige. Du hast dich selber für wichtig zu erfassen, und nicht schier Andere.
Ich trage euch nicht vor, beim Dienst an Anderen ein Märtyrer zu sein. Ich bitte euch nicht, euch vor einen Zug zu werfen, um somit eure Gutheit unter Beweis zu stellen. Ihr habt eure Güte nicht zu beweisen. Diejenigen, denen Ich diesen Heavenletter zudenke, haben ausgesprochen nichts zu beweisen. Ihr übertraft die Gutheit vor langer, langer Zeit.
Zuvörderst, Geliebte, ihr habt nichts zu erweisen. Ihr habt euch nicht Mir unter Beweis zu stellen. Im Dienst an Anderen, geht ihr diese Bewandtnis damit an, euch Mir, euch Anderen und euch selber zu beweisen? Tut das nicht. Hört jetzt damit auf.
Anderen dienen, indem ihr euch opfert, läuft darauf hinaus, Mich zu opfern. Ihr werdet Andere vor Mir rangieren lassen, und verführt euch dabei zu dem Glauben an die höchste Gutheit eures eigenen Seiens.
Sofern ihr euch selber opfert, sofern ihr zu dem Pferd werdet, das jedermann auf eurem Rücken trägt, stellt ihr andere Götter vor Mich. Stellt nicht dauernd die Bedürfnisse Anderer vor eure eigenen. Das ist Märtyrertum. Es ist nicht an euch, es ist definitiv nicht an euch, euer eigenes Wohlergehen aufzugeben. Wie ist die Ansage an euch, ihr wärt für die Stimmungen oder den Egoismus Anderer verantwortlich, jenen Menschen dienlich oder Mir zu Diensten? Das dient niemandem. Wacht auf, Geliebte, jene unter euch, wacht auf, die dies lesen und die Anderen die günstige Gelegenheit bieten, euch, aber und abermals, in Abrede zu stellen. Ihr seid frei, eure eigene Freudenernte einzufahren. Es steht auf ihr euer Name, nicht der eines anderen.
Sofern ihr fortwährend die Bedürftigkeiten anderer Menschen vor den euren rangieren lasst, wertschätzt ihr euch selber nicht. Solange ihr euch selber nicht zu schätzen wisst, schenkt ihr überdies dem anderen Menschen nicht Glauben, noch auch wisst ihr Mich zu schätzen.
HEAVENLETTER # 4628 – 27.7.13 – You Are the Baker
DU BIST DER BÄCKER
Gott redete …
So lange wie du äußeren Umständen, oder einem anderen Menschenseinswesen, oder Mir wegen deines Wehs Vorwürfe machst, bleibst du an eben die Lage geklammert, gegen die du aufbegehrst. Je mehr du über die Lage schimpfst, desto mehr schnallst du sie dir an deine Brust. Beklagen. Behalten. Beklagen. Behalten. Beklage dich, und du behältst, was du deiner Aussage nach nicht näher an dir dran haben möchtest, Ausrufezeichen nach Ausrufezeichen. Wehe dir, der unausgesetzt Weh ruft.
Es gibt etliche Dinge, die du nicht ändern kannst. Du kannst die Gegebenheit deines Alters nicht ändern. Du kannst den Tod eines Körpers eines geliebten Menschen hinter dem Fakt nicht ändern. Es gibt Dinge, die nicht deinem Zuständigkeitsbereich zugehören, einerlei wie stark dein Wunsch, sie gehörten dazu, sein mag. Es gibt Dinge, die du ganz einfach nicht unter Kontrolle hast. Und du kannst gegen alles Widerspruch erheben, worüber du das Heft nicht in der Hand hast. Anstelle von Überwachen übernimmst du rechtfertigendes Verteidigen unter der Verkleidung von Beanstandungen. Jammere, jammere darüber, wie dir Gott und das Leben nicht ehrenhaft waren, wie rauh das Leben zu dir war.
Sagen wir mal, du bist aus der Schule geflogen. Wer ist aus der Schule geflogen? War Ich es oder sonst jemand, der für dich hätte lernen sollen? Womöglich hattest du einen Lehrer, der im Stoff zu rasch voranging. Was du sagst, mag triftig sein. Nichtsdestotrotz, wer ist für deine Benotung zuständig? Wer schrieb den Test? Wer schnitt dabei schlecht ab? Die Zeit, die du darauf verwendest, den Lehrer abzuwerten, könnte besser fürs Lernen genutzt werden, meinst du nicht auch?
Wenn du deine Ohren nicht aufmachst, existiert da nicht eine Geneigtheit, zu sagen, der Redende spreche die Worte nicht deutlich aus? Wenn du in Eile bist, begibt es sich da nicht des Öfteren, dass der Bus sich verspätet hat, nicht du? Wenn du meinst, das Leben tanze nicht auf deine Pfeife, ist es dann nicht möglich, dass es eben genau das ist, was das Leben tut?
Nun, deine Beschwerden über Mich, all das, was du Mir verargst, wofür du Mich für verantwortlich hältst, weswegen du gegen Mich wetterst, wofür du Mich für mangelhaft bewertest, alldas bringt dich gewöhnlich nirgendwohin. Also, ja, gut, es bringt dich dorthin, wo du bereits bist. Schau, Mich oder jemanden anklagen ist fast eine Garantie, dass du in eine Grube absackst.
Wenn du dein Aussehen nicht magst, kannst du dann nicht zum wenigsten eine gute Miene über es machen?
Sofern dir die Situation, in die du hinein geboren wurdest, nicht lieb ist, sei sie nun richtig oder verkehrt – das ist irrelevant. Die Situation, in die du hinein geboren wurdest, kann nicht verändert werden. Du indessen kannst es einstellen, daran herumzukritteln. Du kannst die Vergangenheit, wie sie war, nicht verwandeln. Du kannst deinen Brennpunkt darauf ändern. Was immer die Umstände deiner Geburt sind, du kannst das nicht ändern. Du kannst die Thematik fallenlassen. Du kannst einer unglückseligen Lage, die dich plagt, jetzt ein Ende bereiten.
Was für einen Nutzen hat Tadeln? Wie ist Vorwürfe-Anbringen dir hilfreich?
Immerzu, stehe auf und rücke vor.
Falls Gedanken und Emotionen in deinem Leben einen Part innehaben, was an Förderlichem und Gutem stellt deiner Einbildung nach das Rechtfertigen deiner Verbittertheit für dich jetzt her? Sofern das Universum auf deine Gedanken gemäß deiner inneren Haltung in Erwiderung tritt, was wird es dir sodann mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zuliefern? Wenn du auf dem Klavier eine bestimmte Note spielst, welchen Ton wirst du dann hören? Wenn du eine tiefe Note spielst, so hörst du daraufhin keinen hohen Ton. Deine Andienung (deine Gedanken und Emotionen und deine Wiederholung von ihnen) wird in aller Wahrscheinlichkeit widerhallen. Sobald das Universum den Ton vernimmt, den du singst, ist es recht wahrscheinlich, dass es den Ton dessen, was du singst, als Echo widerhallen wird.
Wenn es dir danach ist, Schokolade-Chip-Cookies zu machen, fügst du deinem Cookie-Teig natürlich Schoko-Chips zu. Wenn es dir nach Zucker-Cookies ist, machst du einen Zucker-Cookie-Teig. Du bist der Bäcker.
Das Leben, das du auf Erden lebst, ist dein Leben. Habe demzufolge darauf acht, was du dazutust und was du draußen lässt.
HEAVENLETTER # 4629 – 28.7.13 – God’s Name Whirling in Your Heart
GOTTES NAME, WIE ER IN DEINEM HERZEN HERUMSAUST
Gott redete …
Sage Meinen Namen Tag und Nacht. Anstelle all der Gedanken, die dir durch den Kopf wirbeln, wirble Meinen Namen in deinem Geist und Herz herum und in dein Tag-Für-Tag-Leben hinein.
Ist daran etwas Schwieriges? Versuche, ein Vier-Buchstaben-Wort zu sagen.
Wenn du morgens aufwachst, sage: „Guten Morgen, Gott“, oder sage einfach: „Hallo, Gott“, oder sage schlicht: „Gott“. Ich bin recht annehmlich auf deiner Zungenspitze. Ich bin in deinen ureigenen Zellen. Warum nicht auf deiner Zungenspitze?
Betrachte Mich als dein Glücks-Teilchen. Was hast du an einer Glücks-Münze oder an einem namhaften Glückskeks, derweilen du Mich in jedem Augenblick, den du dir hernimmst, in deinem Gewahrsein haben kannst? Ge-heiligt sei Mein Name.
Anstatt deinen legendären Kummer nachzuerzählen oder anstatt Schäfchen zu zählen, drücke Meinen Namen in dein Bewusstsein. Rede zu Mir oder denke einfach Meinen Namen. Mein Name, gleich in welcher Sprache, ist dein. Mein Name ist wie ein dienstbarer Geist, den du zu dir her bestellst. Du beschwörst Meinen Namen herauf, nicht in der Weise, dass du Mich um etwas bittest, wonach es dir so sehr war, sondern da du von deinem Lechzen nach Mir Notiz nimmst.
Es existiert ein großer Unterschied zwischen Mich um etwas bitten und Mich zu dir her winken. Winke dich zu Mir her, sodass du Mich mit deiner Präsenz segnest und beglückst. In Wahrheit benötige Ich deine Präsenz Mir zuliebe nicht, sondern dir zuliebe. Der schönste Ort, wo du sein kannst, ist bei Mir.
Falls Ich ein Verlangen nach Gebeten hätte, würde Ich für dich beten, dass du gewahrst, wie du bei Mir bist. Um deinetwillen, würde Ich dies beten. Was für ein Gebet könnte Ich denn um Meinetwillen haben. Ich BIN. Ich BIN alles, und Ich habe alles, und Ich habe dich in Meinem Gewahrsein. Mein Trachten ist es, dass du Mich dir vollauf zugänglich hast, und alles, was vonnöten ist, ist das Eingedenken Meines Namens.
Sieh Meinen Namen als eine Schwingung. Wie Ich es Mir doch wünsche, dass du die Schwingung Meines Namens innehast. Was kann dem gleichkommen, Geliebte?
Ihr habt vielleicht Anstalten gemacht, Mich in Menschen auf der Erde aufzufinden. Obschon Ich in jedem und in dir BIN, vermag dich ein Mensch neben dir oder von gegenüber nicht mit Mir zu versehen, noch vermag dich die gar fabelhafteste Person, der du je begegnet bist, mit Mir zu versehen. Ah, sie können dich auf Mich weisen, so wie Ich dich momentan auf Mich hinweise. Ich winke dir eher zu, als dass Ich zeige. Ich schaue dir in die Augen, und Ich wackle ein wenig mit dem Finger, und sage:
„Komm zu Mir. Hierhin, komme zu Mir.“
Ich blicke in deine Augen, und bitte dich, in die Meinen zu schauen. Etwas Überreiches wird sich dir begeben, so du in Meine Augen blickst, selbst wenn du sie nicht sehen kannst. Du wirst sie fühlen. Du wirst etwas spüren. Du kannst nicht in Meine Augen schauen und nichts hinzugewinnen.
In Meine Augen blicken und Meinen Namen sagen ist mehr wert als alles, was du in die Hand nehmen kannst. Mit Meinem Vorsatz auf Meine Augen und mit Meinem Namen, der in dir schwingt, hast du alles. Ein Same enthält das Ganze. Ein Atom, das du nicht siehst, ist mächtiger als die Armlehne eines Sessels oder ein Tischbein oder der Bug eines Schiffes. Selbst wenn du ihn nicht sehen kannst, ein Stern am Himmel ist immer noch ein Stern am Himmel.
Jeder und alles ist in einem Atom ausnivelliert. Meine Augen und Mein Name ziehen dich rascher als mit Lichtgeschwindigkeit zum Zentrum deiner selbst.
Möchtest du fantastische Lebensfreude? Dies sind zwei simple Handlungen – in Meine Augen schauen und auf dich selber lauschen, wie du Meinen Namen denkst, das sind zwei wirkmächtige Mineralien und Vitamine.
Schau in Meine Augen. Schließe deine Augen, um die Meinigen zu sehen. Sprich: Gott, Gott, Gott in deinem Herzen, und Mein Name wird rund um die Welt und wieder zurück widerhallen.
HEAVENLETTER # 4630 – 29.7.13 – The Crux of It All
DIE CRUX VON ALLEDEM
Gott redete …
Ich wiederhole Mich. Ich bin nicht vergesslich. Ich wiederhole Mich in derart vielen Weisen, wie Ich auf sie verfalle. Ich tue dies, da es Mir so sehr daran liegt, dass das, was Ich sage, einsinkt. Achtest du weidlich darauf, dass Ich Mich wiederhole?
Sofern Ich ein Golf-Lehrer wäre, würde Ich dir das gleiche immer und immer wieder zeigen. Und du würdest es üben. Schließlich würde das, worin Ich dich unterwies, zu einem natürlichen Bestandteil von dir werden, während du Golf spielst. Du hättest es nicht mehr länger nötig, Meine Worte zu hören. Du hättest nicht mehr an etwas zu denken, was Ich sagte. Du würdest nicht zu denken haben: „Ich bin ein Golfspieler, im Begriff, all die vielen Schläge beim Golfspiel zu erlernen“, dies nicht mehr, als du zu sagen hättest: „Ich bin ein Menschenseinswesen auf der Erde, das dabei ist zu lernen, das Beste zu sein, was Ich zu sein vermag, mir zuliebe und allen daran Mitbeteiligten zuliebe. Ich habe einen Super Profi, der mich von Obenher coacht. Und meine Grundstellung im Leben ist unaufhörlich im Anstieg begriffen, so lange, bis ich, bis auch ich ein Profi bin.“
Du hast dies bereits früher gehört, und Ich möchte es dir abermals zu Gehör bringen: „Du kannst niemanden mehr lieben, als du dich selbst liebst.“ Um dies anders auszudrücken: „Du kannst einen Anderen nur so sehr lieben, wie du dich selbst liebst.“
Dies ist die Crux dabei.
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist ein fantastischer Rat nur so lange, wie du gut von dir selber denkst und auf deine eigene Zustimmung stößt. Sofern du dich als mangelhaft erachtest, wie gut wirst du da von deinem Nachbarn denken? All der Beifall vonseiten deiner Nachbarn wird dir wohl gute Gefühle übermitteln, dennoch sind sie, die vermeintlichen sie – deine Nachbarn -, einerlei wie sehr ihnen der Sinn danach stünde, nicht in der Lage, dein Bild von dir selber zu erhöhen. Deine Nachbarn können das versuchen, und du kannst es versuchen. Du kannst dich eine Zeitlang emporheben. Dein Ego ist eine Zeitlang besänftigt.
Es ist nötig, dich selber aus den Tiefen deines eigenen Selbst her zu lieben. Wir reden nicht vom Probieren. Probieren funktioniert nicht, oder klappt nicht gut oder nicht hinlänglich. Sobald du es einstellst, dich selber zu bewerten, wirst du es in der Folge stoppen, deinen Nachbarn zu bewerten, oder zu meinen, du wissest, was deinen Nachbarn gar zehntausend Kilometer weiter weg angeht, über alles Bescheid. So lange du dich auf der Oberfläche des Lebens aufhältst, kannst du schier die Oberfläche beurteilen. So lange du dich in einem Zug befindest, bist du im Zug. Was du durch ein Fenster siehst, ist eine vorüberziehende Sache, denn du, ein Passagier, saust daran vorbei, was du siehst. Dir werden oberflächliche Streifblicke zukommen.
Und wenn du in den Spiegel blickst, siehst du die Oberfläche von dir. Du kannst ein Model oder ein Filmstar sein. Du kannst herrlich geschminkt sein, und, was du im Spiegel siehst, das magst du, oder du siehst im Spiegel alle deine Makel. Du kannst dich im Spiegel fett sehen, denn du siehst zu und schaust dich um, nicht, damit du zufrieden bist und dich freust, sondern dass du unmutig bist.
Du stellst die Frage: „Was kann ich tun, um mich aufzubessern?“ Du stellst dir wahrscheinlich nicht deutlicher die Frage: „Was mag ich an mir selber, was ich im Spiegel sehe?“, als du dich fragst: „Was liebe ich an meinem Nachbarn?“
Deine Gedanken werden eher geneigt sein, sich entlang den Linien zu bewegen: „Was gibt es dort in meinem Nachbarn, was auf eine Sanierung hinausläuft?“ Worauf du dein Augenmerk legst, das ist es, was du erhältst. Du wirst das wohl bereits wissen, dennoch vergisst du es.
Worauf du dein Augenmerk legst, das ist es, was du erhältst. Im Großen und Ganzen wirst du das ersehen, wonach du dich umtust und umsiehst.
Du kannst jedermann lieben, oder du kannst bei jedem Menschen Fehler finden. Das ist für euch leicht zu bewerkstelligen, habe Ich da recht? Nun also, was werdet ihr damit anfangen? Wendet die Lehre und Theorie ins Handeln, Geliebte. Blickt höher, und ihr werdet hochgehoben.
HEAVENLETTER # 4631 – 30.7.13 – If You Were a Novellist …
WENN DU EIN SCHRIFTSTELLER WÄRST …
Gott redete …
Wenn du ein Schriftsteller wärst, würdest du wissen, dass jeder Mensch, auf den du triffst, ungeachtet dessen, wonach er dir anmutet, eine großartige Gestalt in einem Roman wäre. Derjenige, der auf die Nerven gehende Gepflogenheiten an sich hat, die für dich schwer zu ertragen sind, wäre für dich ein großer Spaß oder überaus interessant, um darüber zu schreiben oder über ihn zu lesen.
Auch du wärest eine faszinierende Gestalt in einem Buch. Sieh, wie interessant du bist. Sieh, was dich, einen Einzelnen, der auf der Oberfläche des Lebens skatet, dazu bringt, dir all Jene schmecken zu lassen und sie reizvoll zu finden, auf die du zu treffen das Privileg hast. Jemand, den du dumpf und dröge findest, kann in einem Buch entzückend sein.
Jeder einzelne Mensch auf Erden ist faszinierend. Du möchtest das gerne so sehen, ausgenommen, du wurdest programmiert, dies oder das geringzuschätzen oder nicht so recht zu billigen. Es kann sein, es fällt dir schwer, Alkoholgegner oder Trinker hinzunehmen. Sind strikte Alkoholgegner besser oder sind gesellige Trinker besser? Ist eine Nationalität besser als eine andere? Ist blond oder brünett besser? Wer sagt das, und wie kommt es, dass es so sei?
Deine Sicht auf das Leben scheint wie eingebaut, dennoch hast du sie dir irgendwo aufgelesen. Irgendwo und irgendwie lerntest du ohne viel Zutun, dass etliche Weisen besser sind denn andere, dass etliche Leute besser sind denn andere, und demzufolge hast du an der schönen Welt, in der du lebst, etwas auszusetzen. Es ist eine Sache, über den einen oder anderen Sonnenuntergang ins Schwärmen zu geraten, indes bist du weit geöffnet für noch großartigere Sonnenuntergänge. Du bist aufnahmebereit.
Freilich, unter gewissen Umständen beschränkst du Möglichkeiten.
Ist die eine Karriere besser als eine andere? Es stimmt, die einen zahlen sich besser aus als andere. Einige Karrieren wären für dich besser, und andere wären für sonstwen besser.
Sei umsichtig, dass du nicht Maßstäbe für Andere aufstellst. Dies, Geliebte, ist nicht euer Tätigkeitsgebiet.
Sei mit einem jeden glücklich, der vor dich hin tritt. Es ist nicht so, als hättest du vom Fleck weg den Beschluss zu fassen, ob du für den Rest deines Lebens mit dieser Person zusammenleben möchtest.
Was ist dabei die große Sache?
Also sage Ich es noch einmal: Sei mit jedem glücklich, der vor dich hintritt.
Um Himmels willen, es ist Mir unter die Augen gekommen, dass du Leute bewertest, gar bevor du ihnen begegnest. Vielleicht ist es nach der Mode, jemandem etwas, entlang von Äußerlichkeiten, aufs Konto zu schreiben, weise ist es indes nicht.
Es ist weiser, zu sehen, was vor dir ist. Jemand, der aus der Entfernung unausgesetzt den Horizont absucht, wird womöglich nicht erblicken, was unter seinen Füßen zu liegen kommt. Bestimmt, jemand, der von weitem den fernen Horizont abscannt, könnte just da ins Stolpern geraten, wo er sich gerade befindet. Wiederum – er könnte über einen unverhofften Glücksfall stolpern.
Ihr möget das Leben nicht ausgesprochen viel reglementieren. Jedes Ausmaß von Viel ist zu viel. Das Leben gehört nicht zu einem Gefangenen gemacht. Es gehört nicht vor Gericht gestellt und verurteilt.
Mache das Leben stattdessen zu einer Lerche. Bewerte nicht. Beurteile im Voraus nicht. Urteile ebenso nicht hinterher.
Beim Lernen geht es um einen Unterschied wie Tag und Nacht. Du kannst ohne Vorverurteilung lernen. Du kannst dir eingestehen, dass du öfters daneben gelegen hast, selbst während du dir sicher warst.
Was würde geschehen, falls du jeden und alles mit offenen Armen begrüßtest? Das würdest du tun, sofern du Bewerten los ließest.
Gewiss, das bedeutet nicht, dass du nicht nach beiden Seiten blickst, während du die Straße überquerst. Dies bedeutet nicht, dass du Jeden zu dir nachhause nimmst. Es bedeutet einfach, du grüßt einen Jeden, dem du begegnest. Es bedeutet einfach, dass du deinen Raum wahrst, ohne Andere zu bedrängen. Dies bedeutet Freiheit, Geliebte. Ihr habt die Freiheit, zu grüßen, und vorwärtszugehen. Es gibt niemanden, mit dem du der beste Kumpel zu sein hast. Es gibt ebenfalls niemanden, welcher in den Schuhen eines Rivalen, eines Gegners oder eines Bösewichts zu gehen hat. Seht ihr das nicht auch so?
HEAVENLETTER # 4632 – 31.7.13 – Ask to Know God’s Will
ERBITTE, GOTTES WILLEN ZU ERKENNEN
Gott redete …
Die Jahreszeiten wechseln. Sie regen dich, weil sie sich ändern, nicht auf. Jahreszeiten widersetzen sich dem Wandel nicht. Sie machen davon kein Aufhebens, noch auch werden sie dabei verwirrt. Sie sagen nicht, sie sollten die Jahreszeit bleiben, die sie sind – Sommer oder Frühling, Herbst oder Winter.
Der Herbst sagt nicht: „Oh, nein, mir ist es keineswegs wieder danach, Winter zu sein. Das ist nichts für mich. Ich möchte es nicht.“ Jahreszeiten bejahen die Rhythmen ihres Lebens. Sie schwimmen mit ihnen. Sie rufen nicht sozusagen jede Wende in der Straße als ungünstig für sie aus. Schnee kann schmelzen, und das ist gut so. Schnee kann graupeln, und das ist ebenfalls gut so.
Du, andererseits, schlägst es ab, die einen oder anderen Jahreszeiten in deinem Leben hinzunehmen. Du heißt Wandel nur dann willkommen, wenn Umschwung deine Idee ist und als erstes auf der Liste steht. Und sofern du deinen Sinn hinterher änderst, möchtest du gerne, dass sich das Leben deinem Sinneswandel angleicht. Du möchtest, was du möchtest, und gleichwohl kannst du wetterwendisch sein.
Vielleicht fasst du den Entschluss, das ganze Jahr über Sommer zu sein.
Etliche Bescheide stehen nicht euch zu treffen an, Geliebte.
Wenn du es so siehst, dass der Winter fürs Alter steht, dann wirst du es abschlagen, Winter zu sein. Du wirst ihn nicht haben mögen. Wärest du der Frühling, so wärest du begierig, der Sommer zu sein.
Etliche Bescheide sind an euch, Geliebte, sie zu erteilen. In Anstand hinzunehmen, was im Leben auf euch zukommt, gehört zu den Beschlüssen, die ihr zu fassen habt.
Im Verlaufe einer jeden Jahreszeit gibt es etwas, was reizvoll ist. In welcher Jahreszeit des Lebens ihr euch auch gerade aufhaltet, es gibt Plusse und Minusse. Ihr möchtet gerne mit Freuden die Plusse hinnehmen, allemal möchtet ihr nirgends ein Minus auf euch zu kommen sehen.
Es gibt Dinge, die könnt ihr euch nicht auflesen und aussuchen. Ein geliebter Nahestehender stellt sich auf die Beine, und lässt den Körper hinter sich. Dies ist für euch kalter Winter. Falls euer Geliebter, der die Erde verließ, jung war, habt ihr eine Extra-Entschuldigung dafür, dass ihr gegen das Vorkommnis protestiert. Ihr werdet womöglich anheben, zu meinen, dies sei scheußlich vom Leben gewesen. Ah, Geliebte, das Leben, nicht anders wie die Gezeiten, tut schlicht sein Ding. Wellen werden das aufgreifen, was sich in ihrer Nähe befindet. Wellen warten nicht auf diesen oder jenen. Der Ozean hat nicht das Sagen darin, was er aufgreifen wird. Er trifft keine Unterscheidungen. Falls er das täte, wäre er alsbald nicht der Ozean. Er wäre ein so oder so geartetes Sieb.
Etliche Vorgänge und Veranlassungen sind nicht beredbar. Aus der Sicht von der Erde her ist die eine Sache richtig, und eine andere falsch. Dessen ungeachtet, etliche Angelegenheiten im Leben sind nicht Rücksicht-Nehmende auf die Begüterten oder die Jungen, oder auf die Armen oder Alten. Das Leben ist wie der Old Man River [der Mississippi; Anm.d.Übers.], welcher schlicht entlangströmt.
Das Leben hat euch gegenüber einen Vorteil, oder einen Nachteil, je nach dem, wie ihr es seht. Das Leben tut einfach, was es tut. Es ist, als käme das Leben aus einer Kanone hervor geschossen. Die Kanonenschüsse gehen dort nieder, wo sie niedergehen. Das Leben ist nicht da draußen, um euch zu kaschen. Ihr habt es in etwa damit zu tun, Geliebte, dass ihr die Dinge nehmt, wie sie kommen, dasjenige, was ihr als Faustschläge, als Stiche, als Verschleiß betrachtet, und das, was auch immer, was euch zerschrammt.
Schlicht so wie der Ozean sich fortbewegt, so wie der Fluss voranrückt, so habt ihr dies zu tun. Ihr gebt nicht auf, da es Winter ist.
Erbittet euch etwas anderes denn das, worum ihr gebeten habt. Es ist beileibe keine kleine Sache, um Gottes Willen zu bitten, und ihn hernach zu befolgen. Ihr gebt eine Menge vermeintliches Überwachen auf, sobald ihr Gottes Willen bejaht. Früher oder später habt ihr ohnehin einzuschlagen. Nichts davon, was das Leben aushändigt, bedeutet, dass ihr nicht gesegnet seid. Bejaht, dass ihr gesegnet seid, und dass ihr zudem außerstande seid, das Heft in der Hand zu behalten. Einen überwiegenden Teil der Zeit werdet ihr, Geliebte, wohl nicht wissen, welcher Ton denn anzugeben sei.
HEAVENLETTER # 4633 – 1.8.13 – The Muse
DIE MUSE
Gott redete …
Was gilt es dir zu tun, sobald dich eine kreative Idee überkommt und du den Augenblick aufgreifen und mit ihr davonlaufen möchtest. Die Muse kommt nicht immer, sobald du sie rufst. Sie kommt womöglich, wann du dich nicht nach ihr umtust, beim Mahlzeit Kochen, wenn du in zwanzig Minuten Leute zum Essen da haben wirst, wann du eine Verabredung einzuhalten hast. Die Muse kann ohne Umschweife hereinkommen und hinzutreten, derweilen du dich in der Lage siehst, dich mit ihr hinzusetzen. Bis du es mitbekommst, ist die Muse wieder weg. Das Lied, was du gerne niederschreiben wolltest, ist fort, das Gedicht, die großartige Novelle, alles weg.
Es gibt günstige Gelegenheiten, wann du bei dem, was du tust, aufhören kannst. Vielleicht kannst du dauernd ein Notebook bei dir tragen oder einen Skizzenblock.
Vielleicht kannst du, während du für deine Familie Essen kochst, mit dem Kochen einhalten, vielleicht, kannst du die Zubereitung einer Tochter überantworten, oder stattdessen etwas aus dem Gefrierfach nehmen.
Was kommt in deinem Leben als erstes? Das ist die Frage. Du kannst nicht immer als erstes kommen. Gleichzeitig kannst du nicht dauernd der letzte unter allem sein, derzeit, bist du da der letzte?
Falls du für den schöpferischen Verfolg, dem du gerne nachgehen möchtest, keine Zeit findest, dann hast du in deinem Leben für ihn Raum zu schaffen.
Vielleicht bist du mit dem alltäglichen Leben am Aufholen, wie ein Pferd, das automatisch zur Scheune hin läuft. Vielleicht bist du nicht ausreichend angeregt. Womöglich steht Schöpferischsein tatsächlich nicht mehr so weit oben auf deiner Liste. Vielleicht ist es einfach ein Hobby und keine Berufung. Vielleicht bist du ganz einfach nicht passioniert genug. Oder vielleicht handelt es sich um eine zeitweilige Flaute, und deine Leidenschaft wird mit voller Kraft voraus zurückkehren. Selbst dann, es ist hilfreich, dir für dich selber Zeit einzuräumen.
Vielleicht ist Zeit für dich selber Joggen. Oder einfach Lesen. Oder Klavierspielen. Was immer für dich Zeit bedeutet, mache Raum dafür. Niemand wird dies für dich bewerkstelligen. Du kannst niemandem dafür Vorwürfe machen, dass er dich davon, was du wirklich möchtest, abhält. Du bist derjenige, der vor deinen Sehnsüchten Respekt zu haben hat. Nur dann werden es Andere haben.
Du bist in deinem eigenen Leben der hauptsächliche Einfluss. Du bist dein eigener Fahrer. Du bist dein eigener Start-Knopf. Du bist dein eigener Lichtschalter. Du bist deine eigene Zündung.
Vielleicht gibt es in deinem Inneren eine Thematik, die es für dich zu lösen gilt. Es ist dein Leben, alles in allem.
Sei gut zu Anderen, und sei gut zu dir selber. Liebe dich selbst, so wie du deinen Nachbarn liebst. Sei ebenso gut zu dir selber, wie du es zu deinem Nachbarn bist. Du musst in deinem Leben nicht immer vornean sein. Genauso wenig hast du dauernd hinten zu sitzen.
Lasse Mich nun etwas sagen, was dem entgegengesetzt zu sein scheint. Du bist dein eigener Bescheider, und du brauchst keine Schutzrede. Sobald es, als Beispiel, dir dein Glück ist, deiner Familie zu Diensten zu sein, und wenn dies dein wahres inneres Bedürfnis darstellt, wenn dies dein wahrer sehnlicher Wunsch ist, dann folge deinem getreuen Trachten. Wann du zufrieden bist, sei zufrieden. Es kann fürwahr deine Mission sein, zuhause zu bleiben. Es kann fürwahr deine Mission sein, nicht hoch gesteckte Ansinnen zu haben.
Eines kannst du wissen. Es ist nicht deine Mission, verbittert zu sein. Es ist nicht deine Mission, Anderen Verantwortung unterzuschieben. Es ist nicht deine Mission, Bedauern zu entwickeln. Genauso wenig ist es jemandes Mission, dir anzusagen, was aus deinem Leben zu machen sei. Nicht einmal all die Bücher, die Experten schreiben, um dir zu sagen, was du mit deinem Leben tun sollst, sind unfehlbar. Deren Rat mag vortrefflich sein. Es kann sein, er ist für dich jetzt im Augenblick nicht beachtlich.
Freiheit ist euer, Geliebte. Nehmt sie in Gebrauch.
HEAVENLETTER # 4634 – 2.8.13 – How to Bless the World
WIE DIE WELT ZU SEGNEN GEHT
Gott redete …
Ich singe deinen Namen. Ich singe ein Wechselgebet der Liebe zu dir, denn du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter. Ich habe Ein Lied. Es ist ein Liebeslied, und Ich singe es dir. Es gibt ein einziges du in der ganzen Welt. Das wird dir bislang noch keinen Sinn ergeben. Es wird einmal Hand und Fuß haben. Gleichzeitig spielt es keine Rolle, ob dieses Konzept dir Hand und Fuß hat oder nicht. Die reale Sache ist die, dass Einssein ist, und, Einssein ist.
Momentan spreche Ich von dir, von einem Menschenseinswesen, als einem Seinswesen gemeinsam mit all den anderen Menschenseinswesen, wie sie im Begriff stehen, die Welt zu beglücken und zu segnen, selbst während die Realität lautet, dass es kein individuelles Du gibt. Ich spreche aus Konvention von einem du. Gewiss, alles, worüber Wir reden, sind Konzepte, demnach reden Wir soeben von euch als einem Konzept von Individuen, die auf der Erde verstreut sind.
Also, im besagten Rahmen, lasst uns da einmal die Auffassung genauer in den Blick nehmen, dass ihr kein Individuum, sondern dass ihr, so wie alle, Meine geliebten Kinder seid, just dabei, zueinander Eins zu sein. Es ist so. Deine Großmutter strickt einen roten Pullover. Es ist ein schöner Pullover aus tausenden Maschen. Betrachte den roten Pullover als das Kontingent Meiner Kinder. Eine jede Masche ist ein Individuum. Scharenweise Maschen – ein Pullover. Zahllose Individuen sind allesamt miteinander verbunden. Kein Mensch ist ein Eiland, verlautbarte ein Dichter.
Sobald, lasst uns ein Mal sagen, eine Hand den Pullover hochhebt, gehen alle Maschen mit. Sobald eine Hand den Pullover hinlegt, legen sich alle Maschen hin.
Als Kinder in der Welt, geht ihr, wann die Welt in die Höhe geht, in die Höhe. So funktioniert es. Ausnahmslos. Die Erde rückt als Ganzes vor. Und sobald die Welt abwärts geht, gehst du abwärts.
Derzeit steigt die Welt empor. Sobald es einen Segen auf der einen Krümmung der Erde gibt, sind alle Krümmungen der Erde beglückt. Wenn es in einer Biegung sagen wir mal zu Zank kommt, spürt die ganze Erde davon das Rummeln.
Der ausgesprochene Segen ‚Friede auf Erden‚ ist aussagekräftig, denn Gedanken und Worte umkreisen das Universum. Worte des Friedens haben eine Schwingung des Friedens. Worte des Krieges haben eine Kriegsschwingung. Gedanken des Friedens und Kriegsgedanken werden unparteiisch überall in Umlauf gesetzt. Die Gedanken, die du hast, verströmen. Gedanken Anderer in diesem und jenem Teil der Welt strahlen gleichfalls zu dir aus. Du bist ein Geber, und du bist ein Empfänger. So wie deine Gedanken verlaufen, so verläuft die Welt.
Sei es nun, du bist der Aufzug der Welt, der hochfährt, oder sei es, du bist der Aufzug der Welt, der abwärts fährt – du bist machtvoll. Deine Gedanken sind machtvoll. Deine Emotionen sind machtvoll. Du bist für dich selber zuständig, und du bist für jeden und alles in der Welt zuständig.
Sobald du dich über Zustände in der Welt beklagst, entzündest du und hältst du eben jene Zustände in der Welt aufrecht, über die du jammerst. Sobald du an all die Segnungen in der Welt denkst oder von ihnen sprichst, entzündest du und hältst du eben jene Segnungen aufrecht, die du rühmst.
Nicht anders als die Gezeiten – die Welt ist unparteiisch. Die Welt hat keine andere Wahl, als dich widerzustrahlen.
Falls du die Welt verwandeln möchtest, wird dir dies gelingen mit deinen Gedanken und Gefühlen über sie. Du bist ein Glied in einer Kette. Du bist lebenswichtig, keineswegs zufällig. Du magst meinen, du habest in der Welt kein Sagen. Ein jeder deiner Gedanken und ein jedes Handeln tragen zu der Welt bei. Deine Stimmabgabe wird gezählt.
Gewiss, du spiegelst die Welt ebenfalls wider. Ohne Frage. Du hast eine Wahl bezüglich dessen, was du von ihr bekommst, ebenso wie du eine Wahl hast bezüglich dessen, was du ihr hinreichst und gibst.
Du hast freien Willen. Die Welt, auf der anderen Seite, vermag einzig Anweisungen zu folgen. Es bist du, der freien Willen hat.
HEAVENLETTER # 4635 – 3.8.13 – Visit God Anytime
STATTE GOTT JEDERZEIT EINEN BESUCH AB
Gott redete …
Manchmal kümmerst du dich zu viel, und zu anderen Zeitpunkten kümmerst du dich gar nicht. Selbst im Verlaufe ein und desselben Atemzugs trägt sich gelegentlich der Gegensatz zu.
Vielleicht hast du einen alten Freund in zwanzig Jahren nicht gesehen, und dann geratet ihr zueinander, und du fragst dich, warum dir das so viel ausmachte. Du befindest dich an der einen Stelle, und der Andere an einer anderen. Nostalgie ist nicht so wunderbar, letzten Endes nicht so wunderbar. Alte Zeiten sind keinesfalls so wundervoll.
Eifer wird oft enttäuscht. Ein Gutteil des Lebens scheint Ernüchterung zu sein, und in Sachen Ernüchterung bist du nicht einmal so gut, und gleichwohl lebst du von Illusion. Du siehst es nicht gerne, dass dir die Illusion weggezogen wird. Es mag sein, eines Tages wird dein Prinz kommen, selbst obschon dir klar ist, dass es unwahrscheinlich ist. Es gab etliche Male, als du dachtest, dein Prinz sei gekommen, und es war mit ihm nicht so. Das Leben schrieb deine Illusion nicht fort.
Alles, was ihr habt, Meine Geliebten, ist der überschwängliche Moment des Jetztsoeben, dieser Augenblick, das Hier und Jetzt. In diesem Augenblick, da sitzen Wir zusammen. Derweilen Wir darüber reden, was war und was ist, sind Wir nunmehrig. Es gibt etwas Wundervolles, welches zwischen Uns in Kraft ist. Es ist ein Zur-Ruhe-Kommen, gleichzeitig wie es eine aufpulvernde Belebung ist.
Seien Wir geradeheraus. Es ist wundervoll, wenn Wir einander begegnen. Jedes Mal ist es wundervoll. Das Leben mag dich enttäuschen, indessen, so Wir Knie an Knie beieinander sind, gibt es keine Desillusionierung. Alles, was Wir wollen, ist Knie an Knie dasitzen. In jenen Zeiten bist du zufrieden. Dir ist es nicht um etwas zu tun. Du erwartest keine Goldene Kutsche, welche herabsteigt. Es ist genug, dass Wir Uns einander in die Augen schauen. Es ist alles, was du dir je wünschen konntest. Die Lappalien der Welt entmutigen. Meine Präsenz erfüllt dich.
Herz Meines Herzens, Seele Meiner Seele. Wir sitzen in Einssein und es ist so eine Art ‚Uns die Dinge so durch den Kopf gehen lassen‘. Wir haben kein Wort zu sprechen. Wir sind zusammen. Wir sind gemeinsam am Seien. Dies ist es, Leute. Geeint im Seien. Wir lieben. Das ist kein Großartiges Trara. Es ist still – wie sollen Wir es bezeichnen? – eine ruhige Wärme, eine einfach gehaltene Anerkenntnis von Liebe. Wir umfangen Uns. Vielleicht wortlos, nehmen Wir Uns in den Arm. Mit Sicherheit ist Unsere gesegnete Umarmung beträchtlicher als die fantastischste Umarmung in der Welt. In Augenblicken wie diesen, da weißt du es. Alle körperlichen Umarmungen, so großartig wie sie etwa sind, oder so viel sie dir bedeuten, reichen nicht an das heran, was Wir jetzt soeben sind, in diesem Jetztsoeben der Endlosen Ewigkeit.
Du betrittst jetzt Mein Herz, und legst deine Füße hoch. Wir sind wie zwei alte Leute, die in ihren Schaukelstühlen vorne auf ihrer Veranda sitzen. Nichts Protziges an Uns. Schlicht Friede bei Uns. Schier stille Liebe an Uns.
Natürlich ist es nicht wirklich, dass Wir auf einer Vorderveranda sitzen. Es ist nicht einmal so, dass Wir sitzen. Wir sind. Wir sind gänzlich intransitiv. Wir SIND. Es spielt keine Rolle Wo. Es gibt kein Wo. Auf einer Vorderveranda oder auf der Mondspitze, das ist Uns nicht von Belang. Im Zentrum der Sonne oder auf einer Stelle eines Sterns. Wir SIND. Wir SIND Eins. In Einssein sind WIR. Es gibt nichts, was Wir nicht SIND. Alles ist kein Faktor. Seien ist der Koeffizient. Natürlich kalkulieren Wir nichts ein. Wir SIND Liebe, und Liebe ist alles. Es gibt nichts anderes als Liebe.
Gar sobald ihr aufsteht, Geliebte, und euch zum Erdenleben zurückbegebt, hat sich nichts geändert, ausgenommen eure Aufmerksamkeit. Wir sind nach wie vor zusammen. Wir sind nach wie vor Eins. Wir gehen nicht getrennte Wege, schier eure Aufmerksamkeit ist zu einer täglichen Aufgabenerledigung übergegangen.
Das Leben auf der Erde ist aus täglichen Aufgaben der einen oder anderen Art zusammengestellt. Imaginierte Zeit hat mit etwas aufgefüllt zu werden.
Ihr könnt nicht jeden Augenblick an Mich denken, freilich könnt ihr ab und an eingedenken und sodann vergegenwärtigen, wo ihr wirklich seid, mit Wem ihr wirklich seid und Wer wirklich bei euch, niemals von euch abgetrennt ist. Kommt und besucht Mich jederzeit, und wisst, dass Wir stets zusammen sind, ungeachtet dessen, wo ihr eurem Dafürhalten nach seid und worauf eure Beachtung zu liegen kommt. Wir sind unzertrennlich Eins. Du und Ich halten Uns sozusagen an den Händen, selbst während du andere Gedanken denkst und bisweilen vergisst, Wessen Hand die deine hält.
HEAVENLETTER # 4636 – 4.8.13 – In Every Atom
IN JEDEM ATOM
Gott redete …
Obschon Ich still bin, bin Ich nie sprachlos. Ich spreche in einer Sprache, die tiefer ist als Wörter. Ich spreche in einer universalen Sprache. Ich spreche in dem Bum-ta-Bum, welches allen Sprachen unterliegt. Es ist ein klangloser Klang, der schwingt. Ich schuf Schöpfung mit Klang, und Ich erhalte, was Ich geschaffen habe, mit Klang aufrecht. Selbst ein Molekül singt. Glocken sind nicht das einzige Instrument, welches läutet. Das ganze existent Gebliebene in der Welt ist eine erklungene, verlautbarte Schwingung. Eine Schwingung hat einen Takt, einen Schlag. Ein Schlag ist in Bewegung gesetzt. Er wiederholt sich. Er widerhallt sich selber.
Man sagt, dass Ich, Gott, unsichtbar sei. Ihr seht die ganze Zeit Repliken von Mir.
Wenn ihr den Ozean seht, was seht ihr da?
Wenn ihr die Wüste seht, was seht ihr da?
Wenn ihr ein Glas Wasser seht, was seht ihr?
Wenn ihr ein Sandkorn seht, was seht ihr?
Wenn ihr ein Lächeln seht, was seht ihr?
Wenn ihr ein Kind seht, was seht ihr?
Und wenn ihr in jemandes Augen schaut, was seht ihr?
Ihr seht einen Nachweis von Mir.
Wenn ihr auf eurem Rücken die Sonne spürt, was spürt ihr da?
Und wenn ihr den Wind auf eurem Rücken spürt, was spürt ihr da?
Und wenn ihr euch gut fühlt, was fühlt ihr?
Wenn ihr Liebe fühlt, was fühlt ihr?
Sofern Ich Alles inwendig in Allem und Jedem bin – wo bin Ich nicht?
Wenn du dich in guter Gesellschaft schön amüsierst, an Wem findest du da Vergnügen?
Wenn du Joggen gehst, mit Wem gehst du joggen?
Jetzt stellst du – denn Ich kenne dich sehr gut – die Frage:
„Heh, Gott, wenn ich mich in schlechter Gesellschaft befinde, mit Wem bin ich da zusammen?“
Ich sage: „Du bist bei Mir. Du bist nie ohne Mich. Niemals. Selbst wenn du Angst hast, Ich bin bei dir. Wenn du dich allein fühlst, bin Ich bei dir. Wenn du dich elend fühlst, bin Ich bei dir. Um Himmels willen, Ich bin dir innerlich. In einem jeden Atom BIN Ich. In einer jeder Zelle von dir BIN Ich. In jedem Bissen Essen, den du zu dir nimmst, BIN Ich. Ich bin dein allerinnerstes Seien. Wir haben das Seien gemein. Das bedeutet, Wir SIND. Du BIST. Du und Ich SIND. Es gibt kein du und Ich. Da ist Ich. Wir sind Eins. Ich werde Ein Höchstes Wesen genannt. Du wirst nicht ein Höchstes Wesen genannt, und doch, so Wir Eins SIND, was kannst du da sein?“
Nun gut, Ich nehme an, du kannst als ein minder als bewusstes Höchstes Seinswesen ausgewiesen werden. Es ist nicht so, dass du die Höhen nicht erreicht hast. Es ist so, dass du die Höhe nicht siehst, auf der du stehst. Menschen machen Fehler, Geliebte. Ihr habt euch nicht zu irren. Es ist nicht zutreffend, dass es menschlich sei, sich zu irren. Es stimmt, Menschen haben sich selber Schnippchen geschlagen. Sie haben sich selber beschwindelt, sie könnten nicht sehen. Freilich, Nicht-Sehen ist vielleicht nicht einmal ein Irrtum, weil Nicht-Sehen das Konzept von Sehen mit beinhaltet. Ihr befindet euch auf eurem eigenen Weg zum Sehen, zum Erkennen, zur Selbst-Erkenntnis. Ihr spürt aus, wo ihr seid und Wer ihr seid.
Es ist nicht so, dass die Lichter angehen. Sie waren stets an. Es ist schlicht so, dass ihr für das helle Licht, welches ihr seid, blind wart. Ihr, Die ihr unausgesetzt im Licht wart, seht es nicht – da die Vorstellung eines solchen Lichts für euch allzu blendend grell ist.
Es ist, als wären euch, sagen wir mal, ein hundert Milliarden Billionen Dollar übergeben worden. Ihr konntet das nicht sehen, da euer Geist all jener Fülle keinen Platz zu bieten vermochte. Es ist eigentlich das gleiche, wie wenn du nicht in der Lage bist, deine Wagenschlüssel direkt vor dir zu sehen. Der Unterschied besteht darin, du weißt, du hattest Wagenschlüssel.
Was deine Brillanz, was die Realität, was Endlosigkeit und Ewigkeit angeht, du konntest es nicht fassen, oder, eher so, du konntest du Idee nicht festhalten. Was immer du an Vorstellungen über dich selber hattest, sie sind nicht hinlänglich.
HEAVENLETTER # 4637 – 5.8.13 – Meet the Sun
EMPFANGE DIE SONNE
Gott redete …
Hast du nicht gelernt, Dankeschön zu sagen, wenn dir jemand ein Geschenk macht?
Vielleicht bist du dem durchaus zugewandt, sogar für eine Zigarette, die dir jemand gibt, oder für ein Glas Wasser oder für einen Tipp bei einem Rennen Dankeschön zu sagen.
Und, allemal, wie viele Male hast du Mir gedankt?
Ich bin nicht bockig. Ich spreche nicht vom Ego. Ich spreche vom Hof der Liebe. Es stimmt. Ich freie um dich. Ich möchte, dass du zu Mir kommst. Ja, Ich möchte gerne, dass du bei Mir für all die Schätze, die du hast, Danke sagst. Auf diese Weise zählst du deine Segnungen ab.
Was ist für dich dabei, dass Ich dich bitte, Mir zu danken? Heh, deinen Dank habe Ich nicht erforderlich! Ich lache bei dem Gedanken, Ich benötigte etwas für Mich. Für dich, für dich bitte ich, dass du Dank sagst, denn es gibt bei dir ein Bedürfnis, die Gaben, die dir gegeben wurden, zu bemerken. Wie viele Male am Tag für wie viele Geschenke ist es dir angelegen, „Danke, Gott“ zu sagen.
Falls du Mir voll und ganz danktest, wärest du außerstande, irgendwas anderes zu tun. Falls du Mir voll und ganz danktest, bestünde darin dein Werdegang.
Also, zwanzigmal am Tag? Hundertmal? Zweimal?
Günstiger als deine Anerkenntnis all dessen, was dir gegeben wurde, wird das Bezugsgerüst sein, woher du kommst. Was für einen Unterschied das hervorbringt. Ein Ambiente von Dankbarkeit verwandelt dich.
Vielleicht magst du das Wort dankbar eigentlich nicht. Vielleicht klingt es zu – zu was? – zu programmiert, vielleicht gar zu abgedroschen? Das ist nachvollziehbar. Dann lasst uns Dankbarkeit anders nennen. Lasst sie uns Fröhlichkeit nennen. Seid fröhlich. Freude ist überschwänglich. Sei voller Freude. Entbiete sie Mir.
Wofür bist du fröhlich? Wofür freust du dich nicht? Kannst du das herumdrehen? Gar dafür, wofür du jetzt soeben nicht fröhlich sein kannst – kannst du, sofern du daran denkst, nicht an ihm Freude haben?
Vielleicht bist du nicht fröhlich, diesen Morgen aufzustehen. Vielleicht wäre es dir lieber, im Bett zu bleiben. Vielleicht würdest du dich freuen, aus dem Bett zu steigen.
Was ist Fröhlichkeit? Es ist um das Privileg Bescheid wissen, sobald du Fröhlichkeit im Blick hast. Vielleicht siehst du Verbindlichkeit, Pflicht, deine eigene Unwilligkeit, bevor du nur einen Blick auf die Privilegiertheit wirfst. Ist es kein Privileg, aufzustehen und mit der Sonne zusammenzukommen?
Vielleicht bist du nicht fröhlich, dem Tag entgegenzusehen. Vielleicht siehst du einen andersartigen Tag, einen weiteren Dollar. Kein Wunder, dass du lieber im Bett bleiben möchtest! Was wäre, falls dieser Tag, bei dem du lieber im Bett bleiben möchtest, sofern du aus dem Bett herausgekommen bist, zu dem schönsten Tag in deinem Leben geriete. Du würdest aus dem Bett springen!
Was wäre, wenn du heute ein Bewerbungsgespräch hättest. Du freust dich nicht im Voraus darauf. Vielleicht hast du das Empfinden: Ein weiteres Bewerbungsgespräch, eine weitere Absage.
Wer denn sollte für ein solches Gespräch gerne aufstehen mögen? Was wäre, falls dieses Vorstellungsgespräch heute nicht nur zu einem Job führte, sondern zu einer Arbeit, die du wirklich magst, und zu einer wundervollen Entfaltung deines Lebens?
Was wäre, falls du arbeitetest, weil es du es gerne tust, anstatt, weil du es musst?
Was wäre, falls die Manier, wie du auf dein alltägliches Leben siehst, den ganzen Unterschied in der Welt erbrächte?
Mithin frage Ich dich jetzt: Was schaust du dir an? Woran denkst du?
Und falls du momentan außerstande bist, an etwas zu denken, was dir ein gutes Gefühl übergibt, dann, in jenem Fall, denke an etwas, um dem Leben von jemandem Schwung zu verleihen. Eine Blume, ein Wort, ein Lächeln, ein Nicken, eine Anerkennung. Finde alsbald Gefallen an dem Tag eines Anderen.
Und danke Gott, danke Mir, dass du die Privilegiertheit hast, jemandes Tag zu verschönern, und tue es.
HEAVENLETTER # 4638 – 6.8.13 – Honing Your Thoughts
EURE GEDANKEN DENGELN
Gott redete …
In der Welt gibt es Gepflogenheiten. Gepflogenheiten des Denkens, herkömmliche Gepflogenheiten, die du herumträgst und zu denen du stehst. Gewiss, nunmehr befindest du dich auf dem Weg zum Denken neuer Gedanken, nicht mehr der überkommenen.
Ich mutmaße, du kannst zwei entgegengesetzte Gedanken zur selben Zeit mit dir herumtragen. Vielleicht. Nun gut, nicht genau zum selben Zeitpunkt werden entgegengesetzte Gedanken durchgedacht werden können. Wofür das? Wenn du mit einem Gedanken befasst bist, der dir besser tut als ein anderer, warum dann den anderen Gedanken überhaupt mit dir herumtragen? Dadurch gerätst du zu einem Mann, der sich eine zweite Frau genommen hat, welcher dennoch dermaßen viel Zeit mit der früheren verbringt, dass das neue Leben verdüstert wird. Da muss es eine bessere Metapher geben. Auf jeden Fall, es ist für dich besser, dein Denken eher geradeaus, eher klar, in eine Richtung gehend zu haben, denn in zwei oder mehrere Richtungen, welche die Richtung, die du wirklich und fürwahr eingeschlagen wissen möchtest, zunichte machen können.
Ein alter Gedanke, an den Ich soeben denke, ist der Gedanke, ist das Gewahrsein, die Geneigtheit, zu denken, du seist bedürftig. Das Empfinden von Bedürftigkeit ist eine Bestreitung deiner Verbundenheit mit Mir. Der Gedanke an Notlagen beschwört Entmutigung und ein Jahrtausend von Szenarien herauf, nach denen es dir nicht ist. Das Empfinden von Bedürftigkeit, Furcht, Sich-Sorgen etc. stellt beinahe sicher, dass du Erfordernisse haben wirst. „Oh, Gott, ich bin so in Not. Ich habe vonnöten, ich habe vonnöten, ich habe vonnöten.“
Missversteht Mich nicht. Wenn du gegenwärtig nichts zu essen hast, hast du derzeit nichts zu essen. Wir gelangen wieder einmal auf die menschliche Realität zu, wie sie der Wahrheit entgegengesetzt ist. Hier das Rätsel, hier die gegensätzlichen Faktoren: Hunger – dem entgegengestellt – Gott sieht vor.
Ihr könnt darüber in Aufruhr geraten. Ihr könntet vortragen: „Yeah, also gut, Gott, wo ist jener Bezaubernde Prinz, den Du nicht aufbotst? Wo ist der Job für mich, den Du nicht bereitstelltest? Wo ist die gute Prüfungsnote, die Du mir nicht verschafft hast?“
Ich befasse Mich nicht mit Almosenzuteilungen. Das ist nicht Mein Job. Ich bin kein Flaschengeist in einer Leuchte, die du scheuerst, wo Ich zu erscheinen und deine weltlichen Wünsche zu befriedigen habe. Ich kann die Mittel für dich vorhalten und begründen, um deine sehnlichen Wünsche auf der weltlichen Ebene zu erlangen. Ich lege dies dir im Moment dar.
Du erreichst das Erlangen, indem gewisse Denkbetriebsarten ab-, und andere angedreht werden. Deine Gedanken spielen die Rolle. Deine Gedanken haben eine direkte Einwirkung auf dein Leben. Deine Gedanken. Ich rede nicht von deinem Mich Ersuchen. Ich rede vom Kultivieren deiner eigenen Gedanken. Ich rede nicht vom Sich-Wünschen. Ich rede von einer trefflicheren Manier.
Begreife – was du denkst, hat einen Einfluss. Beanstandung brütet Beanstandungen aus. Bedürftigkeit brütet Bedürftigkeit aus. Gewahrsein brütet Gewahrsein aus. Erfüllung brütet Erfüllung aus.
Augenblicklich? Möglicherweise nicht.
Erwäge, was Ich dir sage, ist, wie es beim Hausbauen hergeht. Du errichtest es einen Stein auf ein Mal. Ausreichend Steine, und du hast ein Haus.
Was du nicht weißt, weißt du nicht. Deswegen erzähle Ich es dir. Hefte dir selber nicht Tadel an. Hefte Mir nicht Tadel an. Hefte niemand anderem Tadel an, einerlei wie realistisch das sein mag. Alldas geht an der Sache vorbei.
Wenn du dich in einem ältlichen Betriebsmodus befindest, möchtest du da heraus. So simpel ist das. Ich rede vor dir davon, wie aus altmodischem Denken hervorzugelangen ist. Überholte Kleider trägst du nicht mehr. Wieso verzopfte Gedanken behalten?
Falls du in deinem Schrank, auf dem Dachboden oder im Keller Kleider hast, die dir nicht mehr passen, wirf sie hinaus. Mache das gleiche mit den Gedanken, die dir nicht mehr passen.
Traue Mir. Sieh für dich selbst vor. Denke dich nicht mehr länger als bedürftig. Denke dich als habend, ALS innehabend. Denkt ebenso für euch selber, Geliebte. Bedenkt Gütigkeit, und Gütigkeit wird bei euch zur Tür hereinkommen.
Nun, begreift dieses. Ihr habt um die Mittel, durch welche Gütigkeit zu euch gelangt, nicht Kenntnis zu haben.
Dies bedeutet nicht, dass ihr auf der Oberfläche nichts bewerkstelligt. Es bedeutet, dass ihr eure Gedanken dengelt. Eure Gedanken sind machtvoll.
HEAVENLETTER # 4639 – 7.8.13 – The Seed From Which Everything Grows
DIE SAAT, DER ALLES ENTWÄCHST
Gott redete …
Die Erhabenen spendeten Liebe, wo immer sie auch gerade mal waren. Sie begaben sich nicht hinzu, um Liebe zu geben. Es ist nicht so sehr, dass sie Liebe gaben, als sie sie verströmten. Sie verstrahlten Liebe.
Sie liefen nicht umher und dachten: „Ich werde heute Liebe verschenken. Ich werde jedem Liebe geben. Ich werde wirklich Liebe an den Tag legen. Ich möchte eine Menge von ihr verbreiten. Ich werde Liebe unterweisen.“
Liebe entkam den Erhabenen wie ein strömender Fluss. Die Erhabenen, deren ureigenes Bewusstsein Liebe war, liebten. Sie war keine Bemühung. Die Erhabenen hatten nicht den Beschluss zu fassen, Liebe zu geben. Nicht anders, als ein Menschenseinswesen, das in seinem oder ihrem Herzen Liebe spüren mag, zu denken hat: „Heute werde ich niemandem Liebe geben.“
Lieben oder Nicht-Lieben ist dort, wo du dich gerade soeben mal aufhältst. So oder so, liebender- oder nicht-liebender-weise – auf keines von beidem hat man zu verfallen. Sie kommen von selber. Liebe wird untereinander geteilt, oder sie wird nicht geteilt. Du bist in deiner Wahrheit, oder du bist es nicht. Deine Wahrheit ist, dass du Liebe bist, so wie Ich Liebe bin. Liebe ist weitaus mehr denn ein bewusster Gedanke. Liebe ist weitaus mehr als eine Veranschaulichung. Liebe ist weitaus mehr als das, was du denken magst.
Lieben oder Nicht-Lieben ist keine Aktion. Du kannst girren und Ooh und Ahh machen, so viel du möchtest, dennoch ist Liebe weitaus mehr als die Gesten oder die Worte, die du benutzt. Lieben oder Nicht-Lieben ist keine Stimmung, in der du dich befindest; es ist dein Bewusstseinszustand. Bewusstsein wächst. Es ist dort, wo du fürwahr bist. Es ist so, wie viel du wiegst. Du kannst ein Korsett tragen oder drei Tage lang nichts essen, wenn du dich freilich auf einer anständigen Skala wiegst, wiegst du, was der Zeiger anzeigt. Was erscheint, kann die Wahrheit von dir sein oder kann sie nicht sein.
So steht es mit deinem Bewusstseinszustand. Sehnsuchtsvolles Wünschen tritt da direkterweise nicht ein. Natürlich kann dich Verlangen irgendwohin geleiten, es haben allerdings alle deine Verlangen zu warten, so lange, bis dein Bewusstsein und deine Begehren einander entsprechen.
Bestreben hatte mitunter eine schlechte Presse, so als ob Bestrebungen nicht sein sollten oder als ob sie einen niedrigen Bewusstseinszustand anzeigten. Verlangen ist ein fantastischer Vorläufer dessen, was am Kommen ist. Ich preise sehnliche Verlangen, jedoch ist nichts beträchtlicher denn euer Seien. Nichts ist mehr denn Liebe, Liebe, von der Ich spreche, da die Natur deines Wahren Seiens Liebe ist, pur und simpel.
Deine sehnlichen Verlangen sind nicht alles. Dein Seien ist alles.
Liebe ist nicht etwas, was nach Strohhalmen greift. Liebe ist der Same, aus dem alles hervorwächst.
Versteht Mich nicht falsch. Es ist schön, Liebe zu verschenken, selbst dann, wenn du daran zu hast, wie es zu machen ist. Unmittelbar neben Liebe, da möchtest du in deiner Wahrheit sein. Ja, deine Wahrheit ist Liebe. Indessen magst du dich nicht selber hinters Licht führen, dass du wunderbar bist, zu lieben, oder dass du wundervoll bist, zu geben. Es ist das gleiche wie beim Vergeben. Du bist nicht wundervoll, dass du vergibst, denn was für einen Angriff hast du dir zugezogen, den du deinem Empfinden nach jemandem zu vergeben habest? Wer bist du, dass du wundervoll bist, Liebe zu geben, derweilen Liebe das ist, was du bist? Dermaßen viel hängt davon ab, wie du dich selber zu erkennen lernst, und wie du dich demzufolge selber liebst und daher alle scheinbaren Anderen als du selber liebst.
HEAVENLETTER # 4640 – 8.8.13 – The Name That God Would Give to You
DER NAME, DEN DIR GOTT GERNE GEBEN MÖCHTE
Gott redete …
Meine Träume werden durch dich wahr. Ich habe darüber bereits früher gesprochen. Du BIST Mein Wirklichkeit gewordener Traum. Ich bin nicht dein Traum. Ich bin deine ureigene Existenz. Unsere Herzen sind vereint. Alles, was deinem Dafürhalten nach existiert, bist du in der einen oder anderen Form. Eins sind Wir bis hin zu dem Punkt, dass es kein Wir, dass es schier Eins gibt, Eine excellente Summierung von Mir, von Ganzsein, von Liebe, von Liebe in Unendlichkeit und Ewigkeit. Minderes kommt nicht vor.
Auf der Erde gibt es eine Menge scheinbares Minderes. Ihr seht, was ihr seht. Ihr seht ausschließlich, was ihr seht.
Ich bin versucht zu sagen: „Falls ihr, O Geliebte, Meine Augen hättet, was für Wunder ihr da sehen würdet, die Schönheit, die Liebe. Ihr würdet Euch-Selber sehen, wie Ich euch sehe, und Ich sehe Wahrheit, und daher würdet ihr ebenfalls Wahrheit sehen. Die Wahrheit von euch ist Mir einleuchtend, denn Ich sehe Mich Selber, derweilen Ich euch erblicke. Ich sehe unter die Form von euch.“
So wie die Dinge stehen, ihr hängt von eurer Form ab und bezeichnet sie mit einem Klang, mit einem Namen, der womöglich nicht euer Name oder euer Klang ist. Mir ist es danach – sofern Ich dich benennen würde, würde Ich dich Geliebte/r heißen, oder, vielleicht, ganz kurz, Liebe.
Du siehst dich selbstverständlich um, um Unterschiede auszuspüren. Du möchtest gerne all die Formen, eine von der anderen abgesondert, erkannt haben. Ich existiere in der relativen Welt durch dich, und dennoch wünsche Ich es Mir, an dem Einssein Freude zu haben, an welchem du noch nicht so recht Gefallen findest.
Du kannst das Gefühl haben, du seist verloren, sobald die scheinbaren Anderen, die du siehst, mit dir in einem Topf sind, und sobald du als Eins mit Mir existierst. In der Theorie, da könnte dir das lieb sein. In der Tatsächlichkeit hast du die Befürchtung, dass deine Individualität abhanden kommt. Wo ist das Menschenseinswesen, mit dem du dermaßen vertraut geworden warst? Wo sind die anderen Menschenseinswesen, um die du dich annahmst oder um die du dich nicht annahmst? Geliebte, ihr seht das Leben als eine Sache, während Ich es als eine andere Sache sehe.
Ihr gebt nicht irgendetwas auf, wenn ihr euer solides Einssein mit Mir anerkennt. Ihr Lieben, auf diese Weise bekommt ihr hinzu.
Oh, ja, derweil ihr euch Unser Einssein eingesteht, lasst ihr das Kleinsein los, welches euch in Anspruch genommen hat. Ihr kommt aus der Kleinheit der Geschichten heraus. Geschichten haben ihr Entzücken. In der Tat, ihr wart in der Geschichte, in den Begebenheiten, den Fragen, den Antworten, dem Drama, der Farbe, in all den Motivlagen, in all euren Verständnissen all der Diskrepanzen verheddert. Ihr benötigt die Details nicht mehr länger. Es spielt für euch keine Rolle mehr, dass ihr Elektromeister wart oder dass ihr Bräune aufwiest oder einen schlimmen Zeh hattet.
Unter all den Dingen, die jetzt bedeutsam sind, wird einzig Liebe übrigbleiben.
Was immer ihr eurer Vorstellung nach im Leben sucht, all das weltliche Gelingen, alles, was ihr als Gut-Glück-Haben anseht, ihr werdet es kennen lernen, während ihr bewussterweise seht, dass ihr und Ich Eins sind, dass Unsere Herzen Eins sind, dass Unser Seien Eins ist. Dies ist, Ich wiederhole das, dies ist kein Hype, den Ich euch schenke. Kein künstliches Hochpuschen von Gott. Kein weiteres Mal Groß-Herausbringen und keine weitere Suche nach Errungenschaften von eurer Seite.
Ihr schwimmt schlicht im Ozean Meiner Liebe, und ihr werdet es als einen Fakt erachten, dass ihr der Ozean seid und dass ihr Meine Liebe, Alles von ihr, seid. Ihr seid sozusagen in Meiner Liebe gemalt. Ihr seid sozusagen in Meiner Liebe festgeschrieben. Ihr werdet zu Euch Selbst, und hinterher gibt es nicht einmal mehr das Konzept von zwei. Sobald ihr alles habt, sobald ihr alles seid, was könnt ihr euch da noch Sonstiges wünschen? Ihr möchtet schier mit Mir schwimmen. Ich bin euch nicht mehr länger kenntlich, denn ihr seht vom Inneren Meiner Augen her, vom Inneren Meines Herzens, vom Inneren der Ewigkeit und Endlosigkeit her. Ihr seid, jetzt im Augenblick, das Ganzsein, auf das ihr aus seid. Ihr seid bereits. Niemals wart ihr anders.
HEAVENLETTER # 4641 – 9.8.13 – In the Pursuit of Love
IM VERFOLG VON LIEBE
Gott redete …
Ich möchte heute über euch reden, Meine heiligen Kinder, die dergestalte Neigungen aufweisen, Gefahrvolles zu mustern. Selbst beim Verfolg von Liebe, beobachtet ihr wachsam Gefahren – die Gefahr, Nichterfüllung zu sein, entweder die deinige oder die eines anderen. Ihr möchtet eine sichere Wette, Geliebte. Gewiss, das ist so. Daran ist nichts Schlimmes, außer dass das Leben so nicht funktioniert. Offen gesagt, das Leben in der Welt ist nicht hinlänglich. Selbst dann, wenn du im Leben alles hättest, wonach es dir sehnlich ist, wäre das Leben nicht hinreichend, denn nichts in der Welt ist so richtig auskömmlich. Ihr wünscht euch unentwegt mehr.
Sichere Wetten sind ohnehin nicht das, wonach es euch ist.
Das Leben ist eine unerwartete Sache. Eintönigkeit ist des Öfteren ohnehin nicht, was euch lieb ist.
Es gibt jene Menschen, die sagen, heute so zu leben, als wäre es dein letzter Tag. Darin liegt einiger Nutzen. Mit dieser Idee im Sinn, konzentriert ihr euch, Meine Kinder, auf die Kostbarkeit des Lebens, auf eine jede Minute des Lebens, selbst auf diesen Tag des Lebens. Es liegt ganz entschieden ein Nutzen darin, die Gabe des Lebens wertzuschätzen.
Wenn dies das letzte Mal wäre, dass du am Strand spazieren gehst, würdest du ganz bestimmt eine jede Sicht und einen jeden Klang des Meeres genießen. Du würdest auf jedes Matschen deiner Füße im Sand acht geben. Du würdest all die Muscheln zu schätzen wissen, schlicht so wie sie sind, am Strand verstreut. Der Ozean wäre nicht Hintergrund. Du würdest intensiv hinsehen und jede Nuance reizvoll finden. Du würdest das Meer verinnerlichen, und du würdest es mit dir nehmen. Es wäre zutiefst in deinem Herzen. Das war es immerzu, bloß, es hätte eine Sonderlichkeit, welche es nicht hatte, als es dir immer zugänglich war.
Geliebte, wenn ihr euch darüber Gedanken macht, was ist euch nicht kostbar? Jeder Moment ist euch kostbar.
Auf der anderen Hand, darf Ich euch da vorschlagen, dass ihr das Leben lebt, so als wäre es für immer und ewig. Darin liegt ebenfalls etwas Großartiges. Und die Wahrheit heißt, dass ihr ewig seid. Euch kommt kein Ende zu. Es liegt ein Wert darin, dass der Ozean stets so ganz eigentlich für euch da ist. Er wird euch niemals den Rücken zukehren, und ihr werdet niemals von ihm weggehen. Von dem, was euch kostbar ist, gibt es kein Davonwegtreten. Es ist inwendig in euch. Alles ist gut. Alles ist geliebt.
Verbringt ein großartiges Leben in der Welt, wieso nicht? Und doch, es ist mehr am Leben dran als das Leben in der Welt. Die äußere Welt reflektiert natürlich eure innere Welt, und eure Wahrnehmung sowohl der inneren wie auch der äußeren Welt spiegeln das je andere wider. Die Welt ist angelegt, euch dienlich zu sein. In der Tat, die Welt entbietet euch Möglichkeiten, die einzig das Leben auf der Erde euch bieten kann. Zuallerletzt ist die Erde eure Auster. Und, Wir können sagen, dass der Himmel eure Perle ist. Oder vice versa,
Selbstverständlich spielt es eine Rolle, was Wir sagen. Es spielt sehr wohl eine Rolle, denn Worte und Gedanken legen die Grundlage dafür, was kommt.
Ihr pflanzt die Samen eures Lebens mit euren Worten und Gedanken. Und demzufolge zieht ihr eine schöne Frucht. Ihr bringt eine schöne Frucht hervor. Ihr sagt sie vorher. Und, dennoch, ein jedes Leben ist eine Bewandtnis des Göttlichen.
Ein Haus wird auf einem Fundament errichtet. Der Himmel wird bildlich oben gesehen, und dafür gibt es einen guten Grund. Der Himmel ist ein Höherer Ort. Er ist gar jenseits des Himmelsgewölbes und der Sterne. Und doch ist der Himmel das Fundament des Lebens auf Erden. Es ist der Himmel, der anstößt und unterhält. Das Erdenleben ist die Oberfläche. Es ist eine Geschichte, die herumerzählt wird.
Der Himmel ist keine Erzählung. Der Himmel ist ES. Der Himmel ist, wo du geboren wurdest, und die Erde ist, wo du zu Besuch bist. Wie sehr du es dir wünschst, dass das Leben tatsächlich der Himmel auf Erden ist.
Und weswegen nicht? Warum nicht, in der Tat. Warum, ja, das ist es, was Ich sage. Untergetaucht im Erden-Leben, zur selben Zeit schmachtet euer Herz nach dem Himmel, und euer Herz sehnt sich nach Mir, Der sich nach euch sehnt.
HEAVENLETTER # 4642 – 10.8.13 – Replacing Worry
DAS SICH-SORGEN AUSTAUSCHEN
Gott redete …
Ich meine es so, wenn Ich sage, du sollest dir über keine der Angelegenheiten, die dich bekümmern, Sorgen machen, über keine. Sich-Sorgen ist so viel wie Herzschmerz. Wann äußerte Ich Mich je euch gegenüber, Herzschmerz oder Herzzerbrechendes innezuhaben? Sich-Sorgen ist eine Art Wehtun, welches euch stückchenweise überkommt. Kleine Stücke häufen sich auf und belaufen sich zu einem Beleg Letzten Willens darüber, was ihr euch nicht wünscht.
Sich-Sorgen ist wie Nadeln in euch stecken. Was für eine Zeitvergeudung! Sich-Sorgen ist ganz entschieden nicht euer Behuf, dafür auf der Erde am Leben zu sein. Was für eine Verschwendung Bekümmern doch ist. Es ist ohnehin für nichts und wieder nichts.
Die Sorge spricht: „O Weh ist mir. Ich bin an etwas schuldig. Noch etwas Schlimmes wird passieren.“ Schuld ist eine Gepflogenheit, Angst zu erspüren. Sie ist eine rückwärts gerichtete, rückständige Einladung.
Du hast den Unterschied zwischen verantwortlich und schuldig sein zu kennen. Sei zuständig. Anerkenne und bejahe deine Verantwortlichkeit. Dann straffe deine Schultern und gehe im Leben voran.
Schuld schmort sich selber auf dem Ofen deines Herzens. Bejahe Zuständigkeit, nicht ein Empfinden von Schuldhaftigkeit. Betrachte Schuld als eine Sünde, nicht als etwas, worüber du dich schmerzlich fühlst. Ich befuge Schuld nicht, und euch gilt es nicht, euer Leben über Schuld zu vergeuden. Nicht mehr, Geliebte. Niemals mehr.
Ich habe euch bereits von Schuld freigesprochen. Schuld ist so ein Spielding, das du geneigt bist, oh, dermaßen ernst zu nehmen. Es war einmal, da zeigte jemand mit dem Finger auf dich. Jetzt zeigst du unentwegt mit jenem Finger auf dich selber, so, als verdientest du irgendeine Art Bestrafung, und demzufolge bestrafst du dich selber mit Bekümmernis. Genug, sage Ich.
Sich-Sorgen ist eine Form von Schuld. Sich-Sorgen ist eine Art im Voraus bedachter Schuld. Es ist eine Art Vorhersage oder ein Wiederholungsspiel: „Oh, nein, ich machte etwas falsch.“ Du findest dich für etwas im Voraus schuldig, und ebenso im Nachhinein.
Mit Sorgen, da schaust du dich nach etwas um, was dir angetan wird oder was dich ereilt, etwas, das du dir nicht wünschst, und worüber du Gewissensbisse haben wirst. Als wäre Gewissensbisse haben etwas Gutes. Eine Anerkenntnis deiner Zuständigkeit soll eine Dieses-Eine-Mal-Sache sein. Sich-Sorgen ist ein armseliges Beschwichtigungsmittel für Verantwortlichkeit. Sich-Sorgen stellt Sich-Sorgen auf Dauer. Bekümmern ist eine rote Flagge.
Sagt nunmehr zu euch selbst: „Schluss mit dieser Sich-Sorgen-Machen-Sache. Gott möchte nicht, dass ich ein Schwarzseher bin. Gott zeigt mir an: »Höre jetzt damit auf, ein für alle mal.«“
Habe kein Bedauern, keine Zerknirschung, kein Dich-Sorgen oder keine Schuld. Das ist Zeitverschwendung von Leben, ihr Lieben. Geht und macht einen Spaziergang, setzt euch in die Sonne, pflückt eine Blume. Was immer ihr auch tut, hört mit diesem unausgesetzten Sich-Sorgen auf. Sich-Sorgen lädt zu euch ein, was ihr euch nicht wünscht.
Manchmal macht ihr euch Sorgen, das Gute, wonach es euch ist, werde nicht vorkommen. Und dann, sobald das, worauf ihr aus seid, ankommt, hebt ihr an, euch darüber Sorgen zu machen, ihr würdet es verlieren. Ihr denkt: „Was wäre, falls, was wäre, falls.“ Spielt die Partie des ‚Was Wäre Wenn‚ nicht mehr.
Ein Tonnengewicht würde von euren Schultern fallen, sobald ihr die Bürde des Sich-Sorgens fallen ließet. Sich-Sorgen ist eine Art Anhalter. Sich-Sorgen-Machen versucht eine Mitfahrt auf eurem Rücken zu bekommen.
Sage unmittelbar und jetzt: „Tut mit leid, Sorge. Keine Mitfahrt mehr auf meinem Rücken.“
Sich-Sorgen befolgt keinen Hinweis. Sich-Sorgen wird versuchen, dich zu überwachen und zu beschatten. Sich-Sorgen wird vor dir her hüpfen, es wird nach links hüpfen, nach rechts hüpfen. Sich-Sorgen ist wie eine schlimme Erkältung, die nicht weggehen möchte. Sich-Sorgen ist ein Husten, den du nicht auf die Reihe kriegen kannst. Nicht anders als ein schlimmer Husten, der sich festklammert, hält dich das Sich-Sorgen von einer wohltuenden Nachtruhe ab. Huste Dich-Sorgen aus, und sei mit ihm durch. Stimme dem Sorgen nicht mehr zu. Schicke das Sorgen in die Wüste. Melde dich ab vom Dich-Sorgen.
Was wirst du unternehmen, um Dich-Sorgen zu ersetzen? Wie wäre es stattdessen mit Segnen? Segne dich selber. Ja, das ist eine gute Idee. Ich freue Mich, dass Ich daran gedacht habe. Segne dich selber, segne die Welt, segne alle. Segne, segne, segne. Kein Besorgtsein mehr.
HEAVENLETTER # 4643 – 11.8.13 – An Exquisite Expression of God
EIN KÖSTLICHER AUSDRUCK VON GOTT
Gott redete …
Alles, was ausgesprochen gehört, ist gesagt worden. Und es wird abermals gesagt werden. Und schlussendlich wird es gehört werden. Und alsbald werden Wir uns in die Stille erheben. Einige könnten sagen – in die Stille hineinsinken. Wir können sagen – uns neben stillen Wassern niederlegen. Wir werden Uns ausruhen von dem eingebildeten Auf und Ab, und das Einssein, die Unendlichkeit, die Ewigkeit, Wir werden einander annehmen, und werden – so wie in: Sehen heißt Glauben – zur Ganzheit eures Geburtsrechts geraten. Ganzheit Vollauf. Nicht etliche, sondern Alles, Alles Was ist. Du trittst in der Welt in Erscheinung.
Ein voller und ganzer Baum der Selbst-Erkenntnis, welche dich willkommen heißt, war überfällig. Nein, das nehme Ich zurück. Deine Selbst-Erkenntnis ist nunmehr in jedem Moment fällig. Es ist garantiert, dass du all das kennen lernen und erleben wirst, wovon Ich dir berichtet und bei dessen Bereden Ich nie eingehalten habe. Ich habe Meine Lautstärke aufgedreht und singe alles von den Dächern herunter, was du bist und, alles, was Ich bin, und, mithin, – bitteschön, hier haben Wir es.
Ihr seid eure eigenen Wunsch-Erfüller, Geliebte. Ihr befindet euch auf dem Gipfel der Welt. Ihr seid, wenn Ich den Ausdruck mal verwenden darf, euer eigener Seelenverwandter. Falls ihr dem nicht zustimmt, dass ihr Mein Seelenbruder seid, dann singe Ich laut heraus, dass Ich der eure bin. In dem Falle, da hat sich nichts geändert, ODER, Ich kann sagen, dass der Wandel darin besteht, dass die Welt dich nicht mehr länger auf ihre Melodie tanzen zu lassen hat, wie sie auf der Mundharmonika, auf dem Banjo oder auf der Violine, der Harfe oder dem Didgeridoo oder in deinem Kopf zum Erklingen gebracht gehört, welche Ich segne, für immer und ewig mit Mir in Frieden zu sein.
Freiheit ist zum Greifen nah. Du setzt dich selber frei. Du bist frei, von jetzt ab deine eigene Person zu sein. Du bist befreit, jetzt in deinen eigenen Augen für dich selbst zu stehen. Jetzt bist du imstande, dich zu sehen, so wie Ich dich sehe. Wie Ich dich sehe, ist, so wie Ich dich gemacht habe. Es ist nicht bloß eine Redewendung, die Ich gebrauche, wenn Ich sage, Ich machte dich in Meinem Bilde. Selbstverständlich ist nicht dein Körper das Ebenbild, wovon Ich rede. Wenn Ich sage, Ich machte dich in Meinem Bilde, meine Ich, Ich machte dich in Meinem Bilde. Ich machte dich was Ich BIN, Endlos und Ewig. Für dich ist das schwer zu schlucken, denn du hast die Wahrnehmungweise der Welt, was dein Bild anbelangt, als Evangelium übernommen. Sehnen, Knochen und Fleisch sind nicht in Meinem Bilde, denn Ich habe solche nicht an Mir. Demzufolge ist euer Körper nicht in Meinem Bilde. Was denn dann?
Ich bin aus Herz und Geist und Seele gemacht, und daher musst du das sein. Wenn es Uns um eine Kurzform zu tun ist, können Wir sagen, dass deine Seele im Bilde der Meinigen gemacht ist, oder, dass dein Herz im Bilde des Meinigen gemacht ist, oder, dass dein Geist im Bilde des Meinigen gemacht ist. Oder Wir können sagen, dass du ausnehmlich Großartige Macht innehast. Große Weisheit, Großen Frieden, Große Botmäßigkeit, Große Liebe. Nein, mehr noch, dass du Große Macht, und so weiter, BIST. Du besitzt jene nicht. Du BIST alles von ihnen. Wenn du doch bloß darum wüsstest. Bald wirst du es für dich wissen. Bald wirst du dich an der Freiheit schadlos halten. Bald wirst du die Sterne bergen, und erkennen, dass du ihrem Licht gleichkommst.
Du bist ein Spiegelbild von Mir. Falls du die Energie des Herzens, des Geistes und der Seele erblicken könntest, die dein ist, wärest du erschüttert, wie du unterschätzt wurdest und wie du dich unterschätzt hattest. Ich möchte damit sagen, dass dein Herz, dein Geist und deine Seele bereits jetzt, derweilen Wir reden, Eins mit Mir sind.
Niemand kann dir eine zutreffende Achtung deiner selbst zureichen, so lange bis du dich selber erkennst. Du bist weitaus beträchtlicher als Gold. Du bist weitaus größer, als es jedwedes Wort zum Ausdruck zu bringen vermag, alldieweil bist du ein köstlicher Ausdruck Meiner.
HEAVENLETTER # 4644 – 12.8.13 – Welcome All
HEISSE ALLE WILLKOMMEN
Gott redete …
Zuhören und nachvollziehen, was andere Menschen zu sagen haben, ist nicht dich selber schmälern. Es weitet dich aus. Was du gerne andere Menschen für dich tun sehen möchtest, ist eine gute Idee, es für sie zu tun. Den Herzen und Sinnen anderer Menschen zuhören und sie verstehen ist keineswegs dir einen schlechten Dienst erweisen. Es ist nicht kapitulieren. Es ist nicht einen Anderen bevorteilen. Es ist nicht Andere vor dir rangieren lassen. Es ist zuhören und verstehen. Jene sind Gaben des Wachstums und Zuvorkommenheit, und, lasst es uns sagen, der Liebe.
Keine zwei Menschen haben die gleiche Sicht. Keine zwei Menschen. Und dennoch bist du imstande, zu sehen, wie ein Anderer sieht und empfindet, und du kannst es nachvollziehen.
Die Frage dabei lautet nicht, was besser ist. Hier gibt es keine Frage. So sehen das diese zwei Leute. Was ist schon dabei?
Weswegen dagegen angehen, Geliebte? Wer sagt denn, dass die eine Weise besser, oder besser für einen anderen ist? Oder, dass die Weise, wie du es siehst, richtig ist, und, so wie es der andere sieht, nicht richtig ist? Warum solltest du dir vorstellig machen, dass jemand die Sicht haben müsse wie du, und dass er so, wie er es sieht, die Dinge nicht richtig sieht?
Dies ist Wertung, ihr Lieben, und vom Urteilen gehört es fernzubleiben, selbst in den kleinen Dingen. Jeder weiß um Besseres denn um bewerten, und dennoch trägt sich Beurteilung oft zu, viel zu viele Male am Tag, als dass man es zählen könnte, oder viel zu viele Male in einer Stunde oder selbst in einer Minute, als dass darauf deine Zeit zu verschwenden sei. Nebenbei gesagt, Bewerten ist ertraglos.
Falls es dir wirklich darum zu tun ist, dass Andere die Welt so im Blick haben, wie du sie siehst, dann höre ihren Ansichten zu. Hernach werden Andere vielleicht besser in der Lage sein, den deinen zuzuhören. Und falls dir jemand nicht zuzuhören vermag, hast du ihn zumindest ausreden lassen und ihn vielleicht verstanden. Zu verstehen ist für dich und ist einem Anderen hilfreich. Sieh es so, dass Zuhören wie eine andere Sprache lernen ist.
Wie auch immer, möchtest du wirklich, dass jemand denkt wie du? Sei bedachtsam, wie deine Antwort ausfällt. Möchtest du wirklich so denken, wie der sogenannte „Jedermann“ denkt? Wer ist jedermann, diese öffentliche Person? Und wer bist du, Mein Lieber, Meine Liebe?
Womöglich bist du der erste, welcher Freiheit einfordert, und welcher hinterher vergisst, sie Anderen zu gewähren. Falls du tatsächlich an Freiheit glaubst, dann schenke sie. Falls du tatsächlich an Freiheit glaubst, dann lebe sie.
Ah, abermals, zwischen Freiheit und Freibrief ist ein Unterschied. Nicht einmal darüber herrscht Einvernehmen. Und auch daran ist nichts auszusetzen.
Ich gab dir den freien Willen, und du bist frei, Andere zu ehren, indem du dem zuhörst, was sie zu sagen haben. Du bist zudem genauso frei, Anderen nicht zuzuhören. Du bist frei, deinen Geist zu verschließen oder ihn zu öffnen und dies in welchem Grad, wie es dir danach ist. Du bist frei, dich zu zanken, wenn du es möchtest. Du bist frei, aufzustehen und aus dem Zimmer herauszugehen.
Nimm dich vor Für-Prinzipien-Eintreten in Acht. Sie sind deine ausgesuchten Prinzipien. Du erkorst sie dir. Muss ein Anderer sie ebenfalls hernehmen? Die Prinzipien, einerlei, wie gut sie dir zuarbeiten, sind Meinungen, die du dir aussuchtest. Du hattest freie Wahl. Niemand kann dazu veranlasst werden, das für wahr zu halten, was du glaubst. Andere können es versuchen, das anzunehmen, was du glaubst, weswegen indes sollten sie das tun mögen, derweilen ihr Herz nicht in der besagten Bewandtnis mit eingebracht ist?
In der Welt ist für jeden Platz. In der Welt ist für jeden Platz, seine eigene Wahl zu treffen. Alle Menschen können sogar ihren Sinn ändern, sobald sie es tun, und ihn abermals rückgängig machen. Einige Menschen sind der häusliche Typ. Und einige haben einen Drang zum Abenteuer. Sind nicht beide in Ordnung?
Es gibt Menschenseinswesen in zahlreichen Formen und Farben. Heißt sie willkommen.
HEAVENLETTER # 4645 – 13.8.13 – You Are Your Own Storyteller
DU BIST DEIN EIGENER GESCHICHTEN-ERZÄHLER
Gott redete …
In Bezug auf dein eigenes Leben auf Erden bist du der Entgegennehmende deines Lebens, bist du der mit den Sinnen Erfassende und dein eigener Wohltäter, und dein Dieb. Du kannst ohne Weiteres der sein, der Freude von dir stiehlt, der dir Freude versagt, der sicherstellt, dass du keine Freude hast, der dich abkanzelt, sodass du keine Freude haben wirst. Du wirst äußern, jemand anderes, eine bestimmte Person außerhalb von dir, weise dich ab. Alldieweil ist etwas inwendig in dir selber, was du abweist. Du bist die gesamte Story. Du bist das ganze Sack und Pack. Du bist dein eigener Geschichten-Erzähler.
Die Chancen stehen recht gut, dass du an Anderen Fehler finden wirst, nicht aber bei dir selber. Auf der anderen Hand gibt es da die Menschen, die darin bewandert zu sein scheinen, sich selber für all die persönlichen Schwierigkeiten und überdies für diejenigen eines Anderen Vorwürfe zu machen. Es ist wirklich wahr, dass jeder für jeden anderen zuständig ist, selbst wenn dies unmöglich zu sein scheint.
Zu viel oder zu wenig – – das scheint das Schlagwort zahlreicher Meiner Kinder auf Erden zu sein. Es gibt so viel, was im Leben statthat, dessen du dir nicht gewahr bist. Es gibt Tönungen und Schattierungen an Bedeutung, die deinem Leben zukommen, und ferneres und ferneres. Du, du selber, wirst vervielfältigt. Du trittst des Weiteren vorne vor dir in Erscheinung, hinter dir, auf deiner Rechten, auf deiner Linken, zusätzlich dazu, jeder ist du, du in einer anderen Form von dir, eine Widerspiegelung von dir. Wie weit weg du doch zu den Formen von dir selber geraten bist.
Schuld gibt es nicht. Es gibt keine Vergeltungsmaßnahme. Es gibt kein Verschulden. Aus tausenden Jahren an Verschulden, welches du ausfindig machst, könnte das einzige Verschulden – in der Form von Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen – eingemummt sein. Ihr habt Unverstand ein Verschulden genannt. Vielleicht ist dies das einzige Vergehen, das es gibt. Womöglich weißt du nicht, wie viel zwei und zwei ergibt, dennoch vermagst du im Gewahren der Bedeutsamkeit des Herzens gewandt zu sein, dem deinigen wie auch demjenigen Anderer.
Jeder einzelne Mensch in der Welt tut sein Bestes, was er oder was sie kann, und in jedermann gibt es einen Aspekt von dir, bei denen, die du anhimmelst, und bei denen, die du nicht gut ertragen kannst. Es gibt etwas, was es für dich von jeder Person und jeder Lage zu lernen gibt. Mit oder ohne Worte, jeder tritt vor dir in Erscheinung, so, dass du einen neuen Aspekt deiner selbst kennenlernen kannst. Der Mensch weiß womöglich nicht einmal recht, weswegen er hier ist oder weswegen er sagte, was er sagte oder nicht sagte.
Übertreibt es nicht mit dem Hinzulernen, Geliebte. Dieses Lernen ist nicht rauskriegen oder analysieren. Lasst euren Geist stille sein. Ihm steht es nicht an, eurem Herz anzusagen, was es zu fühlen habe.
Euer Herz ist simpel.
Kommt von einem Ort her, wo euch niemand enttäuscht, Geliebte. Niemand hat zu sein, was ihr möchtet. Dieser und jener hat zu sein, was er oder sie sein möchte. Falls euch gegenüber zum Beispiel jemand treubrüchig ist, ist es insgesamt ohnedies eure Wahrnehmung. Sei es, eure Wahrnehmung ist triftig, sei es, sie ist nicht triftig, warum sollte jemand so zu sein haben, wie ihr es wollt? Warum hast du jemanden nötig, für dich einzutreten? Was bringt dich auf den Gedanken? Was für eine verteidigende Einrede hast du deinem Dafürhalten nach nötig? Und warum muss ein Anderer mit ihr aufwarten? Weil du treugesinnt bist? Du fängst an zu erkennen, wie Erwartung als ein Erfordernis und eine Barriere ausgewiesen ist.
Danke in deinem Herzen demjenigen, den du als einen Signalimpuls in den Blick nahmst, deinem Herzen wehzutun, und sei froh für das Gewahrsein, was du hinzuerlangt hast, und rücke nunmehr vor.
Dein Leben ist nicht angelegt, von anderen Menschen abzuprallen, genauso wenig gehört es allen deinen Gedanken, dass sie deine eigenen Stellungnahmen hin und her prellen. Andere Menschen haben andere Dinge in ihrem Sinn. Was Andere sagen oder tun, hat mit dir nichts zu tun. Du bist nicht die Zielperson, nicht die thematische Vorlage des Lebens eines Anderen.
Dir liegt die häufig gehörte Aussage in den Ohren, in allem liege etwas Gutes. Finde es. Finde das Gute in ihm, und du gewinnst hinzu. Du bist voraus. Du bist weitaus mehr denn deine Wahrnehmungen, denn deine Erlebnisse, deine Besitztümer, deine Mängel, deine Versprechen. Du bist weitaus mehr als verletzte Gefühle. Du bist weitaus mehr als jedweder wahrgenommene Aspekt von dir, und Andere sind ebenfalls weitaus mehr denn jedweder Aspekt, den du an ihnen ausmachst und auf den du pochst.
HEAVENLETTER # 4646 – 14.8.13 – Whose Teacher Are You?
WESSEN LEHRER BIST DU?
Gott redete …
Dir ist es lieb, Liebe zu schenken. Du machst dir dies gerne zur Aufgabe, und doch ist das Schenken von Liebe kein Projekt. Liebe ist nicht so sehr etwas zum Geben, wie sie dein ureigenes Seien ist. Das Schenken von Liebe ist nicht so sehr ein Akt von Liebe.
Die Sache liegt nicht so, dass du über Liebe-Geben nachzudenken und dass du sicherzustellen hast, dass du Liebe-Geben zur Ausführung bringst. Just dies, Geliebte, ist womöglich Eigennutz. Für euch ist das gut zu wissen.
Liebe rührt von eurem Seins-Zustand her. Mitunter ist das, was ihr im Namen von Liebe ausreicht, eine Gegenleistung an euch selber. Es ist zutreffend, ihr dient Mir durch Andere, gleichwohl ist Anderen Liebe Schenken nicht immer das, was es eurer Meinung nach ist. Es kann als eine Feder an eurer Kappe ausgewiesen sein. Es kann von euch, im Namen Anderer, eigennützig sein, Geliebte. So etwas existiert.
Ja, ihr seid liebevoll, und Ich bitte euch, zu geben, und ihr möchtet gerne Meinen Willen befolgen. Seid eingedenk, Mich zu lieben.
Euch in den Vordergrund rücken ist womöglich keine nachhaltige Praxis. Du bist nicht bestimmt, jemandes Retter zu sein. Es ist nicht immer eine gute Tat, eine gute Tat zu tun. Du bist nicht der Bescheid auf die Nöte Anderer. Ich BIN das. Und dein Geben an Andere wird womöglich nicht die Rückäußerung für dich sein. Es kann deine Selbst-Entdeckung hinausschieben.
Menschenseinswesen begehren nicht deine Liebe, selbst unterdessen sie meinen, sie täten es, und selbst wenn du meinst, sie täten es. Sie suchen Mich und ihre eigene Liebe für Mich.
Du bist selbstverständlich nicht verpflichtet, Liebe zu schenken. Persönliche Eigenart ist nicht der Erfüller von Liebe.
Es ist nicht an dir, zu erkennen, wie viel Liebe du geben kannst.
In Hinsicht darauf, wovon Ich rede – niemand hat deine Liebe vonnöten. Es ist nicht Liebe von dir, jemandes Mangel oder Bedarf einzusehen. Die Erhabenen machten sich nicht auf, die Bedürfnisse der Leute nach Liebe zu befriedigen, ebenso nicht, die Bedürfnisse Anderer nach Wissen zufriedenzustellen. Die Erhabenen begaben sich auf den Weg, Gottes Willen zu tun. Tatsächlich ist es so, durch ihr Augenmerk auf Gott und auf Gottes Pracht hoben sie die Bewusstheit zahlreicher anderer Menschen in die Höhe. Es war niemals ihre Vollbringung. Jene eigneten sie nie.
Ihr seid kein Prediger, Geliebte. Ihr seid kein Orchesterdirigent.
Anderen Menschen helfen, sich wohl zu fühlen, ist nicht euer Zweck. Es ist nicht an euch, euch selber als eine Rückäußerung auf jemandes Gebet zu erachten. Woher kommt denn Hilfe?
Es kann womöglich durchaus deine Bedürftigkeit sein, dass sich jemand bedürftig fühlt, dass jemand etwas nötig hat, was du gerne geben möchtest. Setze Menschen von der Auffassung frei, sie benötigten etwas von dir. Setze dich selber von der Idee frei, Andere hätten etwas von dir nötig.
Es mag ja dein Verlangen sein, entschiedene Hilfe darzureichen, und doch ist dies dir, mitsamt deinem Wachstum, womöglich nicht hilfreich, und, auf lange Sicht gesehen, dem Anderen nicht. Du hast beträchtlichere Substanz zu entbieten denn Uneigennützigkeit.
Niemandem ist es, höher als du zu sein. Ebenso wenig ist es dir, höher als sonstwer zu sein.
Sei im selben Maße bereit, Antworten entgegenzunehmen, wie du bereit bist, sie zuzuliefern. Du fandst Antworten, und du hast immer noch mehr Antworten zu finden. Habe Zutrauen in Andere, ihre eigenen Antworten zu finden. Antworten, nicht anders als Fragen, bleiben nicht die gleichen. Es gibt für dich allemal mehr Antworten ausfindig zu machen. Alle sind Sucher. Niemand ist angekommen, Geliebte. Jeder ist am Ankommen, und es liegen scharenweise Wege vor euch.
Die Rolle des Helfers fühlt sich gut an. Dein Herz ist gütig, ohne Frage, dennoch, dein gutes Herz und deine Güte stehen nicht zur Debatte.
Gestern schrieb Ich über die Freude des Gebens, und wie ihr angelegt seid, zu geben. Nun möchte Ich euch sagen, beim Geben mit just der Ressource schonend umzugehen. Ihr seid ebenso Anlernlinge.
Hilf dir selber, du Lieber. Unterweise dich selbst.
HEAVENLETTER # 4647 – 15.8.13 – What You are Learning
WAS IHR HINZULERNT
Gott redete …
Hinsichtlich der persönlichen Eigenheiten lebt ein jeder in seiner eigenen Welt. Niemand hat genau die gleiche Sicht wie du, ebenso wenig ist dein Blick genau so wie der eines anderen. Nicht genau gleich. Zwillinge sind unterschiedliche Menschen, die öfters gleich sehen und empfinden mögen, aber auf keinen Fall immer. Ähnlichkeit ist nicht gleich identisch. Du und ein anderer sehen genau die gleiche Episode, und du siehst in der Szene schlechterdings nicht das, was der Andere sah. Der Andere scheint etwas in die Szene hinein zu lesen. Er hört sein eigenes Kapitel und seinen eigenen Vers, und du siehst eine ganz andere Version.
In der Literatur gibt es ebenfalls unterschiedliche Schichten des Verständnisses. Regt euch nicht auf, aber es steht die Aussage im Raum, dass, was auch immer ihr seht oder hört, oder dem ihr mit Einwänden begegnet, oder was ihr favorisiert, es nichts anderes denn ihr selber ist.
Du hast gewertet. Du hast Tugend und Störstellen herausgezogen. Du siehst eine andere Pony-Show, und du bist die Show, die du siehst. Bisweilen führst du dich selber hinters Licht. Bisweilen maskierst du dich vor deinen eigenen Augen.
Wie könnt ihr diese Person vor euch selber sein, die sich an euch zu schaffen macht. Geliebte, es gibt in euch etwas, was gewaltig wurmt.
Fasst euch ein Herz. Jemand, der euch gefällt, ist ebenso ihr selber, ihr selber, den ihr erblickt. Es ist ein Aspekt zugegen. Du befindest dich auf der Bühne, und du bist im Publikum und siehst dir selber zu.
Es ist nicht so, dass darüber Recherchen angestellt werden müssen. Du kannst bis zum Sankt Nimmerleinstag ermitteln, und nicht in höherem Maße begreifen, denn du momentan begreifst.
Einsichten rühren gewöhnlich nicht von Analysen her, obschon, Einsichten können natürlich von irgendwoher oder von nirgendwoher kommen. Allemal nehmen dich Einsichten irgendwohin. Dein Herz mag durchaus hüpfen, vorwärtsgetrieben durch eine Einsicht.
So du dich im Hergang des Wachsens befindest, wirst du womöglich dein Wachstum erst später einsehen. Deine Antwort fällt andersartig aus. Du stellst auf andere Weise Fragen. Etwas geriet dir nicht wie in der Vergangenheit unter die Haut. Du fandst an etwas Gefallen, an dem du deiner Gepflogenheit nach nicht Gefallen fandst, dennoch kam es zu einem Punkt, wo du dich emporrichtest, gewahren Sinnes, dass du nicht insgesamt die gleiche Person bist, die du deinem Dafürhalten nach warst oder weiland warst.
Alles, was vor euch liegt, ist für euer Wachstum. Das Wonnige ist für euch, um davon zu wachsen. Das Nicht-So-Wonnige ist für euch, um davon zu wachsen. Und dann gibt es da Hochflächen, wo ihr eine Chance habt zu bemerken, dass ihr euch jetzt an einer anderen Stelle befindet. Gewöhnlich wart ihr woanders, und nunmehr seid ihr hier. Ihr seid vorangerückt, und heute seht ihr es.
Auf jeden Fall hat sich etwas inwendig in euch aufgetan. Eure innere Sicht ist ausgeweitet. Etwas hat Klick gemacht. Ihr seid aus dem Weg gegangen. Ihr tratet auf die Seite, oder ihr wurdet an die Seite geschubst. Ihr lieft einen Weg entlang, den ihr gerne nehmen wolltet, oder ihr fielt einen Hügel hinunter, den ihr nicht hinunterfallen wolltet. Das Leben stellte euch ein Bein, danach sah es aus, dennoch setzt euch das Leben dauernd auf Kurs. Ihr kanntet ganz einfach den Weg nicht, wie für euch wachsen hergeht. Ihr kanntet den Nachhauseweg nicht. Ihr dachtet, ihr kennt ihn. Was eurem Dafürhalten nach ein Umweg ist, mag schnurstracks und geradewegs der Weg sein.
Du kannst dir sicher sein, dass es, einerlei wer du bist oder wo du gewesen bist oder wo du dich nicht aufgehalten hast, für dich etwas zum Hinzulernen gibt, oder dass es für dich etwas gibt, es nicht zu lernen. Und du wirst es lernen, oder du wirst es verlernen und ablegen. Zur selben Zeit wie du der Auffassung bist, du wissest nichts, weißt du überdies mehr, als du denkst.
Manchmal zockelst du, während du segeln könntest.
Ich möchte dir dies sagen – Ich möchte dir dies abermals sagen –, wo immer du dich deiner Meinung nach aufgehalten hast, und wohin auch immer du meinst zu gehen, ob du nun fokussiert warst oder am Rumeiern – du bist zu Mir vorangetrieben, gar während du die ganze Zeit hier bei Mir gewesen bist. Es ist nicht so, dass du Nachhause kommst. Es ist so, dass du dahinterkommst, dass du stets Zuhause warst. Du bist niemals sonstwo gewesen denn bei Mir.
HEAVENLETTER # 4648 – 16.8.13 – There Is Gain in Everything
ES LIEGT IN ALLEM EIN ERTRAG
Gott redete …
Vielmals werde Ich gebeten, euch vor etwas zu retten. Um scharenweise Ansinnen werde Ich gebeten. Ehrlich gesagt, Ich sitze nicht auf einem Thron, und verteile ein Verlangen, weise ein anderes ab, und so geht es dann Meinen ganzen Tag lang. Nein, so stehen die Dinge beileibe nicht. Keinesfalls. Dennoch ist da eine Litanei an Nachfragen, etliche davon dringlich, etliche bloß von bevorzugender Art, welche endlos zu Mir her strömen. Ihr könnt euch all die Forderungen vorstellen, die an Mich gestellt werden.
All die Anfragen kommen eine nach der anderen herein. Es ist nicht so, dass Ich sie alle auf ein Mal hochwerfe und dass sie herunterfallen, wo sie mögen. Es ist nicht so, dass Ich jongliere, jedoch kann man sagen, dass alle auf ein Mal gelöst sind. Derweilen, da ist mehr an dem Erfüllen von Ersuchen dran denn Ersuchen erfüllen. Die Anliegen Anderer möchten ebenso in Betracht genommen sein wie die deinigen, und etliche werden gegen diejenigen eines Anderen stoßen. Ihr könnt euch im Waldorf-Astoria nicht alle im selben Zimmer aufhalten.
Gleichwohl ist alldies für Mich nicht Arbeit. Es ist so, als würde jeder mit einem einzigen Knopfdruck wieder hingekriegt und neu ausgerichtet.
Ich habe Mich nicht zu einem Buch zu bemühen, um nachzuschauen, ob du unartig oder nett warst. Ebenso wenig geht es hier zu wie bei einem Münzautomat, wo just das hoch kommt was hoch kommt. Es ist mehr so wie, dass helle Lichter wie Sterne angehen, und dass für alles gesorgt ist.
Das bedeutet nicht, dass alles so besorgt ist, wie du es magst. Nicht im Entferntesten bedeutet das, dass Ich Meine Hände in eurer Sache in Unschuld wasche. Ihr seid in Meinem Herzen, ob Ich nun, von eurem Blickwinkel her gesehen, an eure Seite eile oder nicht. Lies nicht Sachen in das hinein, was geschieht. Vor dir könnten zwei Rubriken liegen, die eine heißt Liebe, und eine andere Distanz. Ich bin stets Liebe, und bin niemals auf Distanz.
Ja, bisweilen sieht es danach aus, als ließe Ich alles stehen und liegen und eilte an eure Seite und entsetzte euch von euren Sorgen. Ihr könnt diese Zeiträume gar als Wunder betrachten. Geliebte, was Ich zu tun scheine oder was Ich nicht zu tun scheine, oder, was ihr daraus macht, das sind keine Rubriken, die eine mit der Überschrift Liebe, und die andere mit der Überschrift Nicht-Gerne-Gesehen.
Sei dir der Bewandtnis merklich gewahr, dass Ich eine einzige Rubrik habe, wo die Antworten durchaus unterschiedlich ausfallen mögen, Meine Rubrik ist alleweil bezeichnet mit Ich Liebe Dich. Jedenfalls, ob nun dasjenige, wonach es dir sehnlich ist, Wirklichkeit wird, oder nicht, Ich trage für dich Sorge. Was immer an Umständen sich ausspielen mag, Ich trage für dich Sorge, und mit Liebe. Etwas anderes kenne Ich nicht.
Es ist nicht genau so, als gäbe es ein Schema. Ich zähle nicht Zahlen zusammen und treffe dann auf der Grundlage einer Ziffer eine Entscheidung. Ich habe kein System von Farben oder Kurzzeichen. So gehen die Dinge nicht vor. Es ist mehr wie eine Diagnostik, zu der schier kraft Geistesgröße gelangt wurde, nicht kraft Analyse.
Was du zu wissen hast, ist, dass es sich bei allem schon finden wird. Selbst dann, wenn es, in weltlicher Hinsicht, nicht recht so sein kann, in Bezug auf das große Bild ist es in Ordnung, dass es geschehen ist. Einerlei was eine Situation dir bedeuten mag, sie ist derzeit für dich. Selbst dann, wenn sie bedeutet, dass du ins Gefängnis gehst, oder dass sie etwas ist, welches sich wie ein Angriff auf dich anfühlt, es ist momentan das Richtige. In der Welt der Illusion, sei es, du magst das oder du magst es nicht, ist dein Darauf-Eingehen Illusion, in den Sand oder in deinen Handteller hinein geschrieben.
Jedenfalls, falls du dich in einer bestimmten Lage befindest, hast du sie jetzt als recht so für dich anzusehen, ja gar dann, wenn es dir bei allem, was du weißt, nicht stimmig ist. Das Leben gehört gelebt, wo du soeben mal gerade bist. Und, in jeder Lage liegt etwas zu erzielen, im Hinblick auf die Realität. Und lege alsbald hernach zu.
Sofern deine Lage den Tod deines Körpers bedeutet, du nimmst zu. Falls die Lage den Tod eines geliebten Angehörigen bedeutet, für deinen Angehörigen gibt es einen Zuwachs, für dich ebenso, ob deine Bereicherung nun einen Namen trägt oder nicht. Gewiss, in jenen besagten Fällen wird der Teppich der Anhaftung unter euch weggezogen.
Das Leben in der Welt bleibt nicht immer das gleiche. Allem in der Welt unterliegend bin allerdings Ich, und du, Du, Welcher in Meinem Herzen gedeiht. Einbuße existiert bloß in der menschlichen Welt, was besagen soll, dass sie nie je irgendwo überhaupt existiert.
HEAVENLETTER # 4649 – 17.8.13 – Bring Peace
BRINGE FRIEDE
Gott redete …
Es gibt nichts zum Persönlich-Nehmen. Nichts. Selbst wenn eine Hetztirade direkt auf dich abgezielt ist, ist es nicht an dir, es persönlich zu nehmen.
Ich habe bereits zuvor bekundet, dass jeder in seiner eigenen Welt lebt. Die Welt, gesehen aus einem anderen Fenster, ist davon, was außerhalb deines Fensters im Blick ist, verschieden. Selbst so Einssein ist, sehen keine zwei Menschenseinswesen die Welt gleich. Sie sehen durch ihre Augen.
Wer immer dir Saures gibt, er spricht im Grunde zu sich selber und auf eine Art, die mit dir nichts zu tun hat. Selbst dann, wenn du etwas sagtest oder tatst, was einen Anderen in Harnisch bringt, du bist eine angeordnete Konstellation. Du bist ein griffiges Ziel. Du stehst vor ihm im Zielkorridor, und er steht soeben auf: Einüben. Manchmal könnten Wir die Welt den Zielkorridor nennen. An einigen Tagen wurdest du gehörig viel getroffen.
Es ist eine recht praktische Sache, die Dinge nicht persönlich zu nehmen. Selbst wenn du ein Kind bist, was verhauen wird, nimm es nicht persönlich. Selbst wenn das Schläge Bekommen vollauf unfair ist, es gehört nicht persönlich genommen, eine andere Ausdrucksweise für: nicht voll wichtig genommen.
Du bist auf einer Reise. Wir können sagen, im Leben erklimmst du den Himmel. Du steigst zum Himmel hoch.
Wenn du alles persönlich nimmst, hältst du dich unten, wo du gewesen bist, unverwandt festgebunden. Ich trage dir vor, wie sich erheben geht, es ist ein guter Weg, emporzusteigen, nicht der einzige. Das Sich-Wehren, einerlei worum es dabei geht – sobald du in es eintrittst und „zurückschlägst“ oder das eine oder andere Dementsprechende tust, wirst du in jenem Zustand gehalten. Ganz wörtlich, es ist nötig, dich über die Ebene des Gefechts zu erheben. Klettere die Leiter hoch, und, von obenher, was siehst du da? Siehst du Beschimpfung, die du entkräften könntest, oder erkennst du, zuguterletzt, etwas für dich, es anders zu sehen?
Eine Sache zum Lernen für dich ist, nicht einmal einen persönlichen tätlichen Übergriff als einen Verstoß zu nehmen. Deine Sicht schwillt an. Es ist großartiger Weitblick und Weisheit (wie nahe die zwei Wörter beieinander justiert sind), du lernst hinzu. Du kannst das.
Selbst wenn dich ein Auto erfasst, außer du bist ein Gangster oder ähnliches, weißt du, der Pkw machte sich nicht auf, dich anzufahren. Falls du zu einem Auto dermaßen geneigt sein kannst, weswegen dann nicht zu einem Mitmenschen, welcher ja fürwahr nicht von bewussterer Art ist als der Pkw? Er ist im Nebel. Eine Sache, die er zur Ausführung bringt, ist – richtigstellen, was er als ein Unrecht sieht. Richtig oder verkehrt gehört allerdings nicht zur Sache. Der Punkt ist niemals richtig oder falsch.
Falls du denn eine Position haben musst, dann lasse sie so lauten: „Was kann ich tun, um diese Spannung zu beseitigen?“
Du bemerkst, Ich sagte nicht: „Was kann ich tun, um mich selber zu wehren?“ Es ist eine Gegebenheit, dass es die eine oder andere Sache gibt, welche der andere Mensch nicht bekommt, und es ist eine Gegebenheit, dass es etwas gibt, was du ebenfalls nicht bekommst. Ein Verfechter ist im Grunde ein Angreifer, vielleicht seitenverkehrterweise, aber nichtsdestotrotz ein Angreifer. Mithin, sofern du dich wehrst, und ein Anderer greift an – was du dann hast, sind zwei Angreifer. Es steht nicht in deinem besten Interesse, in gleicher Weise zu kontern.
Was du im Eigentlichen möchtest, ist eine weitere Sprosse auf der Leiter hochklettern. Um das zu tun, hast du dich über die heftigen Auseinandersetzungen zu erheben. Sich darüber heben ist es wert, darauf zu stehen. Während du emporsteigst, kann dein sogenannter Opponent mit dir eine Sprosse höher steigen. Du tust dich ebenso nach seinem Wohlergehen um wie nach dem deinigen. Du überbringst der Situation Friede, und letztlich der Welt. Wo ist sodann ein Gegner, derweil du größer hinausgewachsen bist denn sein Übergriff?
HEAVENLETTER # 4650 – 18.8.13 – Decisions Have to Be Made
BESCHLÜSSE HABEN GEFASST ZU WERDEN
Gott redete …
In weltlichen Bezügen – was trauen oder nicht trauen angeht, da ist es besser, zu vertrauen denn nicht zu vertrauen. Auf Gott, auf Ihn vertraue. Neben Gott traust du dir selber. Es ist keine Gefälligkeit für dich, einem Anderen allzu viel Zuständigkeit für dich zu überantworten.
Gute Partner sind nicht immer einer Auffassung. Ihr könnt einander eine Menge vertrauen, und dennoch euch im Klaren sein, dass ihr nicht immer einer Auffassung seid. Dachtest du wirklich, das wärt ihr? Gelegentlich ist das Leben selber Nichtübereinstimmung in Aufeinandertreffen mit Nichtübereinstimmung.
Jeder sieht aus seinen eigenen Augen heraus. In jenem Sinne hat jeder recht, darin eingeschlossen der Partner, welcher die Dinge in dir entgegengesetzter Weise im Blick hat.
In der Ehe oder dergleichen, was dachtest du da? Dass der Prinz und die Prinzessin einander für immer und ewig in die Augen schauen? Die Zeit kommt, wann Desillusionierung die Szene betritt. In der Ehe seid ihr womöglich nicht herangewachsen, um König und Königin eures einen und einzigen Reichsgebiets zu werden. Ihr könnt zu Andersdenkenden geworden sein.
Wie du Eintracht magst, und, wie sie dir zu entschlüpfen scheint. Ist Harmonie eine Illusion? Kann Harmonie hergestellt werden, derweilen Einvernehmlichkeit nicht erzeugt werden kann?
Kann es nicht für jemanden in Ordnung so sein, nicht mit dir einverstanden zu sein, und kann es für dich nicht in Ordnung so sein, nicht mit einem Anderen einverstanden zu sein? Wer sagte denn, dass Einverstandensein vor Harmonie zu rangieren habe? Was überhaupt ist Harmonie? Kann Einvernehmlichkeit sein, den Anderen zu beachten und einander zu respektieren, darin eingeschlossen all jene, die anders als du denken? Kannst du die Thematik der Übereinstimmung nicht unbehelligt belassen? Entscheidungen gehören gefällt, indes völlige Übereinstimmung nicht zu sein hat.
Übereinstimmung kann weder dauernd gesucht, noch eingekauft, noch vermeint werden. Übereinstimmung ist zugegen, oder sie ist es nicht. Niemand soll falsch Zeugnis reden.
Du kannst Einvernehmen – allerdings – los lassen. Wie bedeutsam ist es, dass ein Anderer die gleiche Sicht hat wie du, dass er so handelt wie du? Niemandem ist es geboten, in deinem Herzen und Leben als dein Zustimmer zu existieren. Schier sobald Übereinstimmung zugegen ist, ist das die Möglichkeit. Niemandem steht es an, unter Protest zuzustimmen. Niemandem steht es an, von einem Anderen Einvernehmen einzutreiben. Niemand soll einen Anderen kontrollieren. Niemand soll gänzlich unter dem Mast eines Anderen zu fliegen haben. Dennoch haben Beschlüsse gefasst zu werden.
Übereinstimmung oder Nichteinverstandensein – dies kann nicht die Thematik sein. Was wäre das Thema demnach, so du einverstanden bist oder nicht einverstanden bist? Lasse die Anhaftung an Übereinstimmung los. Gib die Hand und sei nicht gleicher Auffassung. Gleichwohl haben Beschlüsse gefasst zu werden.
Ist Nichteinigsein etwas, wofür Ersatz zu bieten ist? Muss jeder die gleiche Sprache sprechen? Keinesfalls. Es ist Platz für alle Sprachen da. Die Sprachen anderer Menschen können verstanden werden. Dies ist eine Gegebenheit. Dies wird anerkannt, gleichwohl steht die Sprache des wechselseitigen Einvernehmens in der Geneigtheit, durchgesetzt zu werden.
Niemand trägt vor, jede Sprache habe der Grammatik des Russischen oder Chinesischen zu folgen. Jede Sprache ist ihre eigene Sprache. Jede Sprache kann man verstehen. Man kann eine andere Sprache lernen. Ist es nicht leichter, eine Sprache zu lernen, denn auf dem Von-Gleicher-Auffassung-Sein zwischen zwei Menschen zu beharren?
Die Auffassung, jemand habe mit dir einverstanden zu sein, ist ein Ruf zu den Waffen. Schlachten rühren von dieser Idee her, Gefechte zwischen Ehemännern und Ehefrauen, Schlachten zwischen einer Nation und einer anderen. Und sodann versucht die eine Nation, eine andere an sich zu ziehen, damit sie die gleiche Seite einnehme, und so werden Kriege geboren.
Ist die Nicht-Übereinstimmungs-Thematik wirklich eine Thematik von Nicht-Übereinstimmung, oder ist es eine Thematik von Kontrolle-Ausüben, und keineswegs von Nicht-Übereinstimmung? Sofern die Thematik Kontrolle ist, führst du einen aussichtslosen Kampf. Du magst ja Pflichttreue eintreiben, freilich ist sich den freien Willen des Anderen untertan machen nicht das gleiche wie Einverstandensein. Sofern du dich selber etwas gewinnen siehst, indem du einen Anderen bezwingst, gewinnst du nichts. Dessen unbenommen haben Beschlüsse gefasst zu werden.
Einerlei wie sachverständig du deinem Dafürhalten nach bist, du lernst, nicht anders als jedermann sonst, hinzu. Es ist an dir, einem Jeden Gedankenfreiheit zu gewähren. Dies ist das souveräne Recht Aller. Ich vermachte den freien Willen. Ich gab ihn Jedem, und demnach musst du es ebenso.
Jemand, der anderer Auffassung ist als du, ist nicht dein Feind. Woher hast du die Vorstellung? Genauso wenig ist es dir angelegen, dich, weil du mit ihm nicht völlig einer Meinung bist, als den Feind eines Anderen anzusehen. Wer denn soll ansagen, wer unter euch mit dem Anderen einer Meinung zu sein, oder, weswegen jener das zu sein habe?
HEAVENLETTER # 4651 – 19.8.13 – Too Soon or Too Late
ZU FRÜH ODER ZU SPÄT
Gott redete …
Ja, dein Menschen-Herz scheint eine Art Barometer zu sein. Es geht hoch, es geht runter. Dein geliebtes Herz geht geradewegs bis zum Äußersten. Einerlei wie sehr du es vorhast, dich nicht durch Aufregungen zu zerrütten, du gerätst gleichwohl aus der Fassung. Du reagierst, als ob sich das, was drängend ist, darin ausweise, dass du eine Gegenwirkung zeigst. Du scheinst außerstande zu sein, dich dabei auch nur eine Stunde zögerlich zu geben. Es ist bei dir eine unverzügliche Sache. Der Ausdruck „Im Jetzt leben“ ist nicht bestimmt, sich auf eine rasche Retourkutsche anwenden zu lassen, welche anderen Menschen einen Dämpfer versetzt.
Was, ihr Lieben, ist euer Platz?
Ihr habt das Gefühl, es sei drängend, für euch selber einzustehen, so, als wäre es die letzte angebrochene Minute eines Baseball-Spiels. Du musst jetzt deinen Homerun erzielen. Die Sache ist die, wenn du die Wut kriegst, setzt du deinen Kopf nicht ein. Es ist möglicherweise geheuer, wenn vorgetragen wird, dass du desgleichen dein getreues Herz nicht in Gebrauch setzt, anstelle dessen dein gefühlsbeladenes Herz. Überstürzte Emotionen kommen ans Ruder. Klingt dir das alles wohlvertraut? Unbesonnenheit übernimmt die Führung, und du sagst deinen Teil dazu?
Also, womöglich hast du dir was auch immer von der Seele zu reden.
Beim nächsten Mal, wann du das Gefühl hast, du müssest einen Anderen zur Rede stellen, sei dabei eingedenk, inwendig in deinem Herzen liegt das Meinige. Sei Meinem Herzen gefällig. Lege Mein Herz bloß. Lehne dich in Mein Herz hinein. Ich garantiere dir, Unbesonnenheit wird beschwichtigt und sich davonstehlen. Derzeit, öfters oder jedesmal – nachdem du jemanden zur Rede gestellt hast, wie sehr wünschst du es dir da, du hättest gewartet, bis du abgekühlt bist.
Heh, Geliebte, warum redet ihr nicht mit Mir, bevor ihr eurem Groll mit Nachsicht begegnet? Jemand sagte etwas oder drückte eure Knöpfe. Ruft es euch selber ins Gedächtnis, eure Knöpfe sind eure Knöpfe.
Nun denn, Ich mache Mich dran und äußere das Gegenteil. Womöglich ist es an der Zeit, dass du dir Luft machtest. Womöglich warst du allzu lange am Warten. Es kann sein, du hattest es lange Zeit davor nötig, dich selber zur Geltung zu bringen, zu einem Zeitpunkt, als du es auf eine freundlichere Weise hättest ausführen können. So wie es steht – du lässt Verbitterung auflaufen, und sodann birst du mit Worten hervor, die zum wechselseitigen Groll hinzukommen.
Demnach lautet deine Lektion, bereits früher kein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Wir könnten dein Nicht-den-Mund-Aufmachen vergleichen damit, dass du eine gewisse Zeit im falschen Zug fährst, und daraufhin bekamst du vom Schaffner einen Rüffel. Die Wahrheit ist, du hast dich selber auf die Palme gebracht. Vielleicht warst du zu einem früheren Zeitpunkt allzu ängstlich, und dann, mit der Zeit, wuchs deine Wut an und loderte auf, ärgerlich über deine eigene Zaghaftigkeit. Ist nicht dies deine Story? Stets, oft, bisweilen? Und, sobald du dann den Mund aufmachst, tust du dich alsbald um und machst deine Verschleppung wett?
Worum geht es, was dich darin bremst, von Anfang an den Mund aufzumachen, bevor sich deine Entrüstung in Stellung bringt? Hast du Angst, dass dich jemand schlagen wird? Selbstverständlich, du weißt, sie werden dich nicht schlagen. Du kannst Angst haben, du werdest ihre Gefühle verletzen, aber, was du möglicherweise tatsächlich fürchtest, ist, dass sie deinem Empfinden Schmerzen zufügen. Du hast Angst, sie würden dich nicht mehr mögen.
Du bist derjenige, über den Wir jetzt reden, und du bist womöglich geneigt, allzu lange still zu sein, so lange, bis du entschieden siehst, dass du mit allzu vielem vorlieb nimmst. An der Stelle gibt es keine Vorwürfe, Geliebte. Im Grunde gibt es keinen Vorwurf gegenüber einem Anderen, und keinen Vorwurf an dich. Vergiss Auszusetzen-Haben. Vergiss Verargen lückenlos.
Du denkst vielleicht, für das nächste Mal habest du deine Lektion gelernt, währenddessen du die Dinge noch einmal ganz von Anfang an herausfindest, und es zu einer weiteren Spiele-Wiederholung kommt.
Vernehmt es von Mir. Ihr seid berechtigt, den Mund aufzumachen. Ihr verbringt zu viel Zeit damit, die Begründetheit dessen, was ihr denkt, abzuwägen, und, später dann, verletzt ihr die Gefühle der Person, mehr als ihr das von vorneherein getan hättet. Es könnte in den jetzigen Zeiträumen schlechterdings trefflicher sein, den Mund aufzumachen.
Was bist du? Zu spät? Zu früh? Eine Kombination von beidem?
HEAVENLETTER # 4652 – 20.8.13 – Play Back God’s Message
SPIELE GOTTES BOTSCHAFT EIN WEITERES MAL AB
Gott redete …
Halte dich an Mich. Sei Mir treu, und Sorgen werden verblassen. Zeichne Meine Botschaft auf und spiele sie immer und immer wieder ab, so lange, bis sie einsinkt. Meine Botschaft lautet:
„Alles ist gut.“
Wonach dir das Leben auch aussehen mag, alles ist gut. Die Sonne steht oben am Himmel. Das Gras wächst. Die Sterne kommen hervor.
Zahlreiche Schlussfolgerungen, die zu ziehst, sind Behauptungen. Behauptungen scheinen real, dennoch sind sie es nicht.
Das gesamte Universum steht euch zu Diensten, zur selben Zeit wie ihr ihm zu Diensten seid.
Tragische Umstände scheinen euch real. Ich sage euch fürwahr, Geliebte, eurem Schmerz und Leiden zum Trotz – ohne sie etwa herunterspielen zu wollen –, das Schlimmste, was wirklich passieren kann, ist, dass drei Orangen in der Luft jongliert werden, und dass eine davon herunterfällt. Ja, gewiss, Menschen fallen vom Rand der Erde, obschon es in Wirklichkeit an der Erde keinen Rand zum Hinunterfallen gibt.
Halte dein Herz in gutem Mut. Sei unentwegt in bester Stimmung. Der Gott der Liebe sagt, dass alles gut ist. Dies ist nicht auf den Rücken tätscheln. Dies ist nicht fabrizierter Trost. Dies ist nicht hochgestochene Prosa. Dies ist die Wahrheit, die Ich spreche. Dies ist nicht Fantasie. Alles ist gut – – dies ist Realität.
All die Wehrufe der Welt, all die Verschränktheiten, all die Entfremdungen, all die Tränen, all die Schreie, all die Ängste und die Bangigkeit sind wie Cartoons, die du dir ansiehst, an deren Ende du, sobald du bewussterweise die Weite bewohnst, lachen wirst. Bitte nimm dies nicht einmal in Betracht als ein Dich-Auslachen!
Herzen scheinen zu zerbrechen, alldieweil ziehen sich Herzen untereinander zusammen. Du ziehst, du sammelst dein Herz zusammen, und du stehst auf und setzt das Umherwandern um die Erde fort. Übergib dich der Freude. Überantworte dich der Freude, so sehr, wie du dich der Sorge überantwortest. Freude ist real. Der Beweggrund von Freude ist real. Sorge ist eine Erfindung. Sorge ist nicht real. Sie ist gefertigt, real auszusehen. Sie fühlt sich real an. Sorge, Schmerz, Leiden und Derartiges fußen allesamt auf Gedankenmustern. Die Wahrheit der Existenz ist Liebe. Die Liebe der Existenz ist Wahrheit.
Das Wahre Du ist nicht das dramatisch hingeschriebene fiktionale du. Eben so wie irgendeine Uniform keine Existenz aus sich selbst heraus hat, kann das gleiche über das angefertigte du ausgesagt werden. Eine Fassade ist eine Fassade. Selbst eine gute Fassade ist eine Fassade.
Du bist eine Erhabene Seele in einer Uniform, auf die man als Körper Bezug nimmt. Ein Körper belegt Raum in dem, was man Raum nennt. Das Materielle existiert in Wahrheit nicht.
„Wie kann Gott das sagen?“, fragst du. „Wie kann ich mit einem Auto fahren, es sei denn ein Auto existiert. Schau her, hier ist das Lenkrad. Wie steuert es einen Wagen, welcher nicht existiert?“
So wie beim Monopoly, das Papiergeld ist allesamt Spielgeld. Es dient dem Brettspiel als Währung, es ist freilich nicht wirklich eine Münzwährung.
Die wirkliche Währung ist Liebe. Dies ist die Ökonomie der Welt. Noch mehr als das, sie ist die Ökonomie aller Schöpfung. Das einzig Wahre ist Liebe. Sie ist alles, was existiert.
„Gott“, kannst du sagen, „Du existierst. Du sagst, ich existiere schier als Du. Das würde ich gerne erleben.“
Du Liebe, Du Lieber, Ich, der Ich Bin – und das individuelle du, welches nicht ist – sind ebenfalls Liebe. Damit hat sich’s, sozusagen. Es gibt kein Zusammenrechnen. Es gibt keinen Anderen denn Ich, und das bedeutet Liebe, Liebe in Großem Stil, nicht ein oberflächliches Daherreden von Liebe, sondern Liebe am Frohlocken, die Seienshaftigkeit von Liebe. Liebe Alldieweil Bis Auf den Heutigen Tag, Unentwegt Dabei, Durcheinanderzuwirbeln, Liebe Insgesamt, Die Am Über Sich Selber Purzeln Ist.
Du kommst nicht wie ein Stück Kuchen von einem Fließband herunter. Du bist, um die Wahrheit zu verlautbaren, vollauf Die Vollheit von Liebe, Liebe Lebenssprühend und Entwicklungsfähig, Liebe und Nichts Sonstiges Denn Liebe.
So wahr Mir Gott helfe.
HEAVENLETTER # 4653 – 21.8.13 – Suddenly It’s Spring [I]
PLÖTZLICH IST ES FRÜHLING [I]
Gott redete …
Falls du dich noch nicht imstande siehst, jeden – wonach es dir ja so sehr ist – zu lieben, so bist du doch fortan ohne ein Empfinden, einem vermeintlichen Anderen dies und das heimzahlen zu sollen, auszukommen imstande; dann bist du ohne ein Empfinden auszukommen imstande, ihm wo es langgeht zeigen oder ihm eine Lektion erteilen zu sollen, oder zu meinen, deutlich für dich eintreten oder deine Rechte geltend machen zu sollen?
Was du wirklich aufgeben kannst, ist dein Empfinden, es sei dir Unrecht geschehen. Sobald du dein Empfinden, du seist ungerecht behandelt, du seist angegriffen worden oder man habe sich auf die eine oder andere Weise über dich hinweggesetzt, aufgeben kannst, wird ein Gutteil Spannung ihren Abgang nehmen. Dann siehst du den vermeintlichen Anderen nicht mehr länger als Widerpart, und du kannst alsbald zu einer gewissen Entspannung gelangen, welche man gar als Friede bezeichnen könnte. Ich denke, du bist in der Lage, dorthin zu kommen. In Wahrheit werden sich – in der Tiefe deines Herzens anhand dieses simplen Gedankens, dass der scheinbare Andere nicht da draußen ist, um dich dranzukriegen – sogar deine Gedanken der Negativität wider ihn verziehen. Anstelle dessen, einen Anderen, durchaus auch im Inwendigen, zu bekämpfen, kannst du, wirklich und wahrhaftig, deine Verbitterung los lassen und ein freundlicher Zuschauer oder gar ein Freund sein, der den vermeintlichen Anderen alles Gute wünscht. Ich weiß, dir wäre es am Liebsten, das Leben begebe sich so.
Du erzeugst dieses umfassendere Gewahrsein nicht, das verstehst du, du kommst zu ihm.
Sofern es dir darum zu tun ist, dass die vorgeblichen Anderen von ihrer Feindseligkeit, die sie gegen dich empfinden, ablassen, bist du dann nicht imstande, deinen Vor-Aufbau an Feindseligkeit ihnen gegenüber zu entpflichten?
Ich komme darauf zurück, dir ins Gedächtnis zu rufen, dass dein Widerstand gegen einen Anderen nicht von dem Anderen herrührt, sondern von deinem Inneren. Einerlei, wie der andere Mensch dich besieht oder was er zu dir sagt, du schaust dich selber an und du hörst dir selber zu. Dir kommt es so vor, dass dich der scheinbare Andere auf einer gewissen Ebene nicht ausgiebig bedenkt. Dies mag zutreffend, oder es mag nicht zutreffend sein. Nichtsdestotrotz, es bist du, der sich selber nicht hinlänglich bedenkt, und dermaßen tief unten hältst du ihn für dein Unbehagen für verantwortlich. Vielleicht machst du dem scheinbaren Anderen Vorwürfe, inwendig in dir etwas nicht erfüllt zu haben, oder der scheinbare Andere ruft dir jemanden aus deiner lange vergangenen Vergangenheit ins Gedächtnis. Selbst so du dich an niemanden aus der Vergangenheit erinnerst, den dir der vermeintliche Andere ins Gedächtnis ruft, reagierst du auf etwas in dem Anderen, was du auf ihn projizierst. Derjenige, der vor dir steht, ist nicht für deine Reaktionen verantwortlich.
Wir können dies allemal anders ausdrücken. Es gibt für dich von diesem scheinbaren Anderen etwas zu lernen. Einerlei wie verkehrt, wie unangemessen oder trotzend dir der vermeintliche Andere erscheinen mag oder wie er es vielleicht ist, du hast in deinem Inneren eine Thematik. Du machst aus dem etwas, was es nicht ist. Zwischendrin im Einssein ist eine Bresche, und du erstellst sie. Du bist zuständig. Anderenfalls, Ich sage dir das freiheraus, gerieten deine Federn nicht zerzaust. Du wärest nicht aufgebracht. Falls die Person einfach so mal dein Arbeitgeber oder dein Angestellter ist, und eine Lage oder Auffassung ansteht, gelöst zu werden – so sehr wie es dem Anderen zugehört, seinen Gesichtswinkel auszudehnen, so sehr gehört dir dies ebenfalls ins Werk zu setzen. Der scheinbare Andere sieht es anders, und du siehst es ebenfalls anders denn der vermeintliche Andere. Das ist augenscheinlich, gleichwohl sehen du und der Andere etwas nicht, welches für dich zum Sehen da ist.
Was du demnach zu tun hast, ist mit Zuhören anheben. Sofern ein vermeintlicher Anderer dir entgegengesetzt wirkt, gibt es für dich etwas zu sehen, was du derzeit nicht siehst. Sobald du anfängst, des Anderen angebliche Entgegensetzung gegen dich nachvollziehend zu verstehen, wird es in dich hineinsinken, dass du, nicht anders als der vermeintliche Andere, un-verständnisvoll gewesen bist, und dass du, infolgedessen, Geliebte, Geliebter, wenn Ich das so sagen darf, die Person bist, mit der schwierig umzugehen ist.
Die Hauptsache, die du erkennen musst, ist – der scheinbare Andere ist nicht dein Feind. Er ist schlicht ebenso un-einsichtsvoll wie du. Mit der Erkenntnis, dass der scheinbare Andere dir gegenüber nichts Arges aufweist, kehrt sich deine Gegenwehr wider den Anderen ab, und du merkst, wie du dich bereits freundlicher fühlst, ja, noch mehr als das, dass du und der scheinbare Andere letztlich eher Freunde denn Widersacher sind. Ist euch das nicht lieber?
Dann ist es auf einmal Frühling.
HEAVENLETTER # 4654 – 22.8.13 – Suddenly It’s Spring [II]
PLÖTZLICH IST ES FRÜHLING [II]
Gott redete …
Ohnedies, sobald du negative Gefühle beibehältst, hast du nachmals alle Hände voll zu tun. Deine Tätigkeit ist, herauszufinden, wie der Andere die Situation sieht. Als erstes hast du offen zu sein, dich ans Herausfinden zu begeben, anstatt übelzunehmen oder zu tosen. Sobald du begreifst, von welchem Ort her der scheinbare Andere kommt, sobald du seine Einsicht erfasst, greifst du auf eine erhebliche Lektion im Leben zu.
Sie heißt: Wie den Widerstand gegen einen Anderen und deine unnachgiebigen Gefühle los lassen. Das ist doch dein Wunsch, nicht wahr? Deine eigene negative Widerständigkeit gegenüber einer bestimmten Situation los und mit ihr durch sein. Sind die Crux in der Lage nicht deine schwer lastenden Gefühle und dein Empfinden, dass dir Unrecht getan wurde, dass du vielleicht Schmähungen ausgesetzt warst? Und genau so sind die Empfindungen des scheinbaren Anderen. Darauf kannst du wetten. Sein Gefühl ist schlechterdings wie das deine. Ihr beide fühlt euch verloschen, und ihr beide fühlt euch durch den vermeintlichen Anderen unterhöhlt. In diesem Sinne habt ihr beide den gleichen Blick.
Dies wird für Schwierigkeiten bei Menschen gelten, die dir nahestehen – bei deinem Ehemann oder deiner Ehefrau, oder bei deinem Kind oder deinen Eltern. Das ist keine Einmal-Angelegenheit. So wie immer, es ist in Wahrheit deine Thematik, der du ins Auge siehst. Anderenfalls, Geliebte, würdet ihr nicht mehr in der Ergiebigkeit an Negativität eine Gegenwirkung, welche euch im Inneren aufwühlt, zu vergegenwärtigen haben. Ihr wärt unparteiisch. Ihr würdet nicht an der einen oder anderen Bewertung wider den scheinbaren Anderen festhalten. Ihr würdet trachten, zu verstehen – dieses nicht als einen stattlichen Vorgang, sondern schier als einen nächsten Schritt. Nunmehr ersehnst du dir, Bescheid zu wissen, was die Wahrnehmungen des vermeintlichen Anderen sind. Du bist offen, über dein Richtigliegen hinauszusehen. Demzufolge wertest du nicht. Du hörst zu, nicht um eines Beleges, dass du recht hast, halber, denn Richtigliegen ist nicht die Thematik. Dein Zuhören ist das Thema.
Suche als erstes die Antworten in dir selber. Du startest von dem Gesichtspunkt her, dass der Andere dir keinen Verstoß bedeutet. Der scheinbare Andere sieht einfach, wie er es sieht, und du möchtest gerne Einsicht erlangen, wie seine Sicht ist. Es kann ja sein, du selber für dich kommst den Dingen nicht dahinter.
Daraufhin tue dich um und setze dich mit dem vermeintlichen Anderen, der etwa ein nahestehendes Familienmitglied ist, hin, zu einem Zeitpunkt, wann es gut für ihn oder sie ist, und bitte jenen, dir behilflich zu sein, damit du verstehst, was er empfindet. Du stellst ihn oder sie nicht zur Rede, wieso solltest du das tun mögen? Du hörst zu. Du unterbrichst nicht. Du bündelst deine Aufmerksamkeit. Dein Job lautet jetzt, ebenso mit deinem Herzen wie mit deinem Geist zu horchen und zu lauschen. Du wertest nicht aus. Du bist bedacht, das zu erfassen, was du noch nicht erfasst hast.
Möge der Andere, der in Wirklichkeit du selber ist, unumwunden mit dir ins Gespräch kommen, sodass du imstande bist, zu lauschen, zuzuhören und zu begreifen, dass im Einssein eine Auszeit nicht existiert.
Sobald du die Antworten auffasst, wirst du entwaffnet werden. Auf einen Schlag sind die glühenden Ascheteilchen an Vorhalten, die du in dir spürtest, auf und davon. Wieso? Weil ein scheinbarer Widerpart entwich und weil an seiner Stelle ein Freund wie du hereintritt. Wo ist jetzt der Streit?
Dies – keinen Feind sehen – ist Gereiftheit, Geliebte, Geliebter. Immerzu ist, was du wirklich siehst, du selber. Reibereien und Enttäuschung entbieten euch eine großartige Gelegenheit, euch gegenüber, die ihr in zwei Stühlen Platz genommen habt, um Vieles offener zu sein, als ihr in der Form eines Anderen in Erscheinung tretet. Dies muss so sein. Du hast das sehnliche Verlangen, tatsächlich dorthin zu gelangen, den Gesichtspunkt des Anderen zu sehen, welcher letztlich du selber ist.
Die Erhabenen sahen niemanden als Feind, nicht einmal jene Menschen, die unzutreffend über sie urteilten. Jedwedes Richten ist verkehrt, Geliebte. In der tiefsten Wahrheit sind Gegner eine ausgedachte Sache. Gegner ist eine Bezeichnung, die du über dich selber wirfst. Weiland hieltst du einen vermeintlichen Anderen für deine Unannehmlichkeiten verantwortlich. Jetzt siehst du, du bist für dein eigenes Missbehagen zuständig.
Nun bist du dein Selbst. Und Wir Sind Eins.
HEAVENLETTER # 4655 – 23.8.13 – God Knows Love
GOTT WEISS ÜBER LIEBE BESCHEID
Gott redete …
Deine Erblinie steht nicht in Frage. Du bist Mein Kind. Du bist das von Mir erschaffene Seinswesen, welches deinen Körper bevölkert. Ich bin deine Mutter oder dein Vater. Ich bin rechtmäßig dein. Du hast Mich nicht zu erarbeiten.
Woher kommst du? Du kommst von Mir. In Wessen Bilde bist du gemacht? Du Bist in Meinem Bilde gemacht. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter, zur Erde verbracht, um jene zu beglücken. Du bist der Schöpfung wesenhaft, ihr fest eingebaut. Du bist allem fest eingebaut, was auf der Erde sich zu begeben zum Vorschein kommt.
Ich erschuf dich aus Meinem Odem. Du bist der Atem Meines Atems.
Du bist eine Seele inwendig in der Form, die du bevölkerst.
Doktor, Anwalt, Händler, Dieb, du bist Mein. Auf der Erde ausgeboren, aus Meinem Herzen geboren, es gibt nicht einen einzigen unter euch, den Ich auslasse. Du bist Mein, und du bist für immer und ewig Mein.
Ich erstelle Mir keine Sammlungen Meiner Kinder. Ich stelle nicht etliche auf ein höheres Regal und etliche auf ein niedrigeres. Ich stufe Meine Kinder nicht ab. Ich zeichne nicht einige mit Medaillen aus und kicke nicht andere hinaus.
Es gibt nicht ein einziges Meiner Kinder auf der Erde, was nicht zu jener bestimmten Stelle in der Zeit und in den Gegebenheiten das Beste tut, was es zu tun vermag. Selbst wenn es es besser weiß und nicht dem gemäß, worum es weiß, handelt, tut es das Beste, was es vermag. Worüber, Geliebte, Geliebter, weißt du Bescheid? Wer bist du, dass du beschließt, wer wert ist und wer nicht? Für Mich gibt es kein Beschlussfassen.
Was immer an Versehen oder absichtsvollen Handlungen jemand begeht oder inwiefern er an ihnen teilnimmt, er ist Mein Kind, und Ich liebe ihn.
Ich mache für Meine Kinder keine Ausflüchte. Und Ich erfinde keine Ausreden für dich, der du dich womöglich höher gesehen hast als einen Anderen. Ich liebe dich. Ich sage nicht, Ich liebe dich aber trotzdem. Ich sage nicht, Ich liebe dich trotz allem. Ich sage, Ich liebe Alle. So wie du bist, Ich liebe dich.
Ein jeder Mensch auf der Erde, von früher, dieser Tage oder künftighin, gedeiht in Meinem Herzen. Ich liebe nicht etliche mehr denn andere. Ich liebe.
Jedes Kind von Mir ist kostbar, und ist Mir kostbar. Ich hebe nicht einige näher zu Mir hoch, noch auch drücke Ich jemanden zur Seite.
Ich weihe niemanden dem Untergang.
Ich strafe nicht.
Ich vorenthalte nicht.
Du weißt nicht, worin die Aufgabenstellung von jemandem auf der Erde besteht. Womöglich kennst du schlechterdings deine eigene nicht. Du hast nicht einmal eine anfängliche Kenntnis von dem Guten, was ein Anderer auszurichten vermag, selbst dann wenn er – aus dem Gesichtspunkt der Welt her – das Unvergebbare getan hat. Ich entschuldige Mich nicht für Meine Liebe, die dich und einen jeden des weiteren umfängt und die dich schön hält.
Die Welt sieht alle Meine Kinder, dich inbegriffen, als unvollkommen. So genannte Vollendetheit ist nicht Mein Kriterium. Für Mich ist es auskömmlich, dass Ich Leben in dich einhauchte. Das macht dich zu Meinem eigenen. Ich liebe denjenigen, der einen Anderen verschmäht, und Ich liebe den, der verschmäht wird. Wohin auch immer Ich blicke, Ich sehe beleuchtete Seelen. Ich sehe Wahrheit. Du möchtest, auch du möchtest Wahrheit leben, und du wirst Wahrheit leben. Niemand ist mit der Tiefe und Breite Meines Herzens weidlich vertraut. Du kennst schier Vergleiche. Nichts tangiert Meine Liebe für dich, der du dich mit Anderen in Vergleich setzt. Nichts fordert Meine Liebe in die Schranken.
Etliche unter Meinen Kindern bringen sich selber näher an Mich heran. Das ist Mir eine große Freude. Etliche Meiner Kinder gehen weit von Mir weg. Ich verdenke ihnen das nicht.
Wenn jemand hinkt und die Ziellinie nicht so schnell erreicht wie du, musterst du ihn nicht aus. Bei Mir ist es genau so. Alle werden zu Mir kommen, früher oder später. Mir sind alle Meine Kinder zuvörderst, denn Meine Kinder sind Eins, und, ohnedies, Zeit existiert nicht.
HEAVENLETTER # 4656 – 24.8.13 – A Perspective on Giving
EIN AUSBLICK AUFS GEBEN
Gott redete …
Du, der du geboren wurdest, um zu lieben, wirst womöglich nicht verstehen, was Liebe ist. Du, der du Liebe bist, hast zu deiner Liebe nicht hinzuzutun.
Ja, natürlich, es gibt scharenweise Formen der Liebe, dennoch ist Liebe insgesamt gesehen nicht der persönliche Aspekt, für den du sie öfters irrtümlicherweise nimmst.
Ja, Liebe ist Mitempfinden, gleichwohl, hier die Sache: Liebe ist nicht, dass es einem um jemanden leid tut. Es liegt nicht in deinem besten Interesse, dass du dir selber leid tust. Wieso solltest du dich in die Einbildung begeben mögen, dass es in jemandes besten Interesse läge, dass er dir leid tut?
Sofern es dir danach ist, jemanden zu lieben, dann bleibe von Mitleid fern. Mitleid ist sich geruhend herablassen. Falls du Mitleid hast, dann lege es nicht an den Tag. Niemand braucht dein Bemitleiden. Ach, „Du Armer“, und, ach, „Ich Armer“ zeitigen keine gute Medizin.
Beachten ist eine Sache. Dich in eine Version von dir selbst verfangen ist eine andere.
Wenn in deinem Kühlschrank etwas zum Essen ist und du hungrig bist, sitzt du nicht herum und bejammerst deinen Hunger. Du stehst auf und machst dir ein Brot. Wenn ein Anderer hungrig ist, sitzt du nicht einfach da, streichelst ihm die Hand und machst Missfallensäußerungen dz-dz-dz. Du stehst auf und machst ihm ein Brot.
Wenn jemand weint, äußert das Mitempfinden nicht, dass du mit ihm weinen musst. Für ihn da sein, das ist eine andere Sache. Ruhig sein ist gut. Sieh dich nicht als den Segen, auf den die Welt gewartet hat. Noch auch lege Ich dir ans Herz, dass du des Anderen Schmerz zu etwas Leichtem machst, so, als hätte er kein Recht auf ihn. Es bist du, der kein Recht auf den Schmerz hat. Greife nicht auf den Schmerz eines Anderen zu. Sei nicht von ihm geschmückt. Sieh dich nicht als die Rückäußerung.
Sei präsent. Freilich, weil jemand in Not ist, gilt es dir nicht, zu denken, er habe dich nötig. Sei gewiss, dass es nicht du bist, der etwas von demjenigen, der momentan etwas durchläuft, nötig hat. Sei nicht an dich als einen Geber geheftet.
Liebe ist nicht eine solch persönliche Sache, wie du meinst. Liebe ist nicht eine Veranschaulichung deiner Güte. Du stapelst deine Liebe nicht auf, als wärest du verehrt und mächtig.
Buddha heilte mit seinem Lachen. Er sagte nicht: „Du Armer.“ Ebenso nicht Christus. Er sagte nicht zu dem Lahmen: „Oh, das ist ja schrecklich. Du kannst nicht gehen.“ Zu dem Leprakranken sagte er nicht: „Ist das denn nicht entsetzlich.“ Christus nahm Krankheit und Leiden zu einem Höchlicheren Hof.
Über das Weh eines Anderen weinen mag dir ein besseres Gefühl verschaffen. Es bringt nicht Heilung. Es kann Heilung verhindern. Helfen ist nicht eine dermaßen persönliche Sache. Heilen ist nicht einen Anderen bemitleiden. Mit dir selber oder mit einem Anderen Mitleid haben ist keine hohe Schwingung. Bemitleiden gräbt die Kläglichkeit tiefer hinein.
Wenn du für dich selbst oder für sonstwen Mitleid fühlst, überbringst du: „Du armes hilfloses Ding. Oh, meine Güte, ja, du bist ein Opfer.“
Bleibe vom Opferbewusstsein weg. Mit Sicherheit, befördere es nicht.
Falls du für Andere Gutes tun möchtest, es ist besser, dich nicht selber als ein Geschenk an die Menschheit herauszustellen. Du bist ein Geschenk, dennoch gilt es dir, zu schenken, ohne dich selber wie eine Salbe zu verstreichen. Du bist nicht ein Wahrzeichen von Barmherzigkeit. Du bist kein Retter. Du bist keine Notwendigkeit. An dir ist es nicht, die Rolle eines Weltverbesserers zu spielen. Es ist für dich nicht gut, jedermann mit Zuneigung zu überschütten, so, als würdest du dich als das Süßungsmittel der Welt zuliefern. Segne einen jeden, steche dabei indes nicht hervor. Honig kann allzu süß sein. Es ist nicht an dir, dich als Gute Fee zu betrachten. Gib, aber sei kein Entsatz. Gib und freue dich zu geben, fliege indes nicht herum und sieh dich dabei nicht als einen Helfer. Du bist nicht der Erfüller der Bedürfnisse Anderer. Sei nicht wie Little Jack Homer, der in der Ecke saß, eine Pflaume herauszog und sagte: „Was für ein guter Junge ich doch bin.“
Passe auf dich auf, du kannst nicht der Löser der vermeintlichen Nöte jeglicher Anderen sein. Wirf kein Schlaglicht auf dich.
HEAVENLETTER # 4657 – 25.8.13 – Befitting a Child of God
EINEM KIND GOTTES GEZIEMEND
Gott redete …
Es gibt im Leben in der Welt eine grundlegende Beobachtung, und die heißt, dass die Menschen sich gerne beklagen. Ich sage dies in aller Bestimmtheit. Es gibt sogar Beschwerde-Abteilungen. Wie auch immer, Ich frage Mich, insofern als Meine Kinder lamentieren nicht gerne tun, wieso sollten sie es dann tun mögen? Wieso sollten sie es aber und abermals tun mögen? Und wieso solltest du es tun mögen? Warum du?
Im Akt des Reklamierens zeigt ein Menschenseinswesen mit dem Finger auf einen Anderen oder auf eine Gesellung Anderer namens Landkreis oder Staat oder Land. Andere und Versammlungen Anderer sind womöglich nicht weiser als du. Zur selben Zeit sind Andere ebenso nicht verantwortlich für die Lagen, in denen du dich befindest. Du hast etwas zu tun mit der Lage, in der du dich befindest. Du bist hierhin gelangt. Du hast nicht hingeschaut, wo du gingst. Du warst nicht bedachtsam. Einerlei wie arglos, wie nichtsahnend du warst, du machtest mit.
Sobald du dich beschwerst, triffst du die Aussage: „Wehe mir. Wehe mir. Ich Armer. Ich Armer, Vernachlässigter, Unfair-Behandelter.“ Höre auf damit. Das geziemt einem Gottes-Kind nicht.
Die Welt ist dir dienlich. Just jener Landkreis oder dein Arbeitgeber oder deine Beschäftigten sind dir dienlich. Sie dienen dir jetzt soeben.
Du magst dich über die Straßen in deiner Stadt beschweren. Schlaglöcher, zu viele Schlaglöcher. Anstatt über die Straßenbau-Abteilung zu nörgeln, möchtest du dir da freundlicherweise ins Gedächtnis rufen, dass du auf einem befestigten Weg unterwegs bist, der dir zugänglich ist, und, dass sich ein Gutteil der Straße, um Gottes willen, in einem guten Zustand befindet. Eine Straße wurde für dich angelegt.
Wenn du vom Fahrrad fällst, dann stellst du natürlich dein Fahrrad auf und dich ebenso. Anstatt zu grummeln, dass du hinfielst, bist du da nicht froh, dass du ins Gras fielst, und nicht auf den Zement?
Wenn du dich über Abfall auf den Straßen beklagst, dann lies ihn auf.
Wenn du über den armseligen Zustand der Nachbarschaft nörgelst, in der du lebst, hole dir einen Pinsel und hilf deinem Nachbarn beim Anstreichen. Warum nicht? Ich habe dich das zu fragen – warum nicht? Warum die Welt nicht segnen und beglücken?
Was für ein Abfluss an Energie ist doch das Sich-Beklagen. Es bist du, der sich etwas aussucht, um sich darüber zu beschweren. Sich beschweren ist schlecht reden. Und sobald du dich beklagst, bist du ein vorzüglicher Fehlerfinder.
Wenn ich offenheraus sein darf – wer ernannte dich zum Aufpasser der Welt? Bist du die Prinzessin und die Erbse? Bist du die Königin von England? Wer sagte, alles habe so zu sein, wie du es dir wünschst?
Sobald du dich auf die Missstände der Welt oder auf deine eigenen Missstände scharfzustellen hast, neigst du dazu, Andere für dich für verantwortlich auszugeben. Du unterschiebst Anderen oder einem Anderen deine eigenen Verantwortlichkeiten, und daher machst du Vorhaltungen. Du wirfst jene Steine. Vielleicht bist du der erste, der sie wirft. Vielleicht bist du zudem der letzte. Vielleicht ist es ein wiederkehrendes Muster, dass du dich täglich darin einfindest, Steine zu werfen. Die Steine, die du wirfst, sind Anlasten, du wirfst links wie rechts deine Zuständigkeit fort.
Sobald du dich beklagst, schmorst du in deinem eigenen Saft. Du sitzt in einem Menschenfresser-Schmortopf und beklagst dich dabei, dass das Wasser zu heiß ist. Kommt aus dem Schmortopf heraus, Geliebte. Hört auf, in ihm zu sitzen. Keine Beschwerden mehr. Von jetzt ab von euch Segnungen.
HEAVENLETTER # 4658 – 26.8.13 – The Keys to the Kingdom
DIE SCHLÜSSEL ZUM KÖNIGREICH
Gott redete …
Meine Kinder schmachten danach, zu wissen warum. Warum geschah dies? Warum ist die Welt wie sie ist? Warum ist nicht bereits Jeder erleuchtet? Warum hat mich mein geliebter Nahestehender verlassen?
Es gibt nichts in der Welt, bei dem du nicht die Warum-Frage stellen kannst.
Frage dich selber, weswegen du unentwegt warum fragst.
Und wenn du eine Antwort erhältst, fragst du hernach abermals Warum. Warum jene Antwort und nicht eine andere? So in ungefähr für jede Antwort auf ein Warum, die du erhältst, ist ein ferneres Warum gerüstet und im Wartestand.
Geliebte, worin besteht eure Hoffnung, etwas hinzuzuerlangen, indem ihr Antworten auf das Warum vernehmt?
Ihr Lieben, euer Geist möchte all die Warum und die Wozu kennen. Ihr möchtet Antworten.
Ihr wisst, derjenige, der Fragen stellt, ist sehr oft derjenige, der die Aufsicht innehat. Und sobald ihr Mich nach dem Warum fragt, ja, natürlich, dann möchtet ihr es wirklich gerne wissen, und ihr möchtet Mich tatsächlich vor euch hinkommen und berichten sehen, so etwa wie Eltern gerne von ihren Kindern eine Erklärung haben möchten:
„Warum bist du so spät nachhause gekommen? Was denkst du dir dabei, dass du bei dem Test durchfällst? Warum hast du mir nicht gesagt, wohin du gehst? Was hast du dir dabei gedacht?“
Lasst Mich euch antworten, ihr Lieben: Weswegen möchtet ihr gerne wissen? Was für ein Zuwachs liegt für euch darin, eine Antwort zu erhalten, welche zu einer weiteren Warum-Frage führt?
Weswegen möchtet ihr gerne wissen, Geliebte? Aus Neugierde? Aus Interesse? Was wird eurem Dafürhalten nach eine Antwort ausrichten? Welche Türen wird sie eures Erachtens auftun? Von welchem Nutzen wird es euch sein? Möchtet ihr euch ganz sicher sein, dass Ich auch keinen Fehler machte? Möchtet ihr Mich möglicherweise nachprüfen?
Vielleicht stellt ihr Mir Fragen, ob Ich einen Fehler beging. Vielleicht möchtet ihr euch vergewissern, dass ich alle vier Herdplatten anhabe.
Nicht anders als Eltern, so werde Ich in der Tat zu sagen haben: „Ihr seid zu jung, um das zu verstehen. Fragt wieder, wann ihr älter seid.“
Sobald ihr eine gewisse Ebene des Bewusstseins erreicht, bei der ihr Meine Antwort verstehen könnt, werdet ihr womöglich nicht mehr zu fragen haben. Ihr werdet einfach Bescheid wissen. Ihr werdet nicht mehr mit der Frage einhergehen: “Warum ist eins und eins zwei?“
Selbstverständlich könnt ihr Mich alles fragen, was ihr wollt, denn auf Etikette lege Ich keinen Wert. Ich bin kein Militärgeneral, wo ihr schier „Ja, Sir“ zu sagen habt, und bei dem Fragenstellen nicht erlaubt ist.
Selbstverständlich hättet ihr gerne die Schlüssel zum Königreich. Ihr möchtet gerne was Neuigkeiten angeht in sein. Ihr möchtet das Portal Meines Herzens durchschreiten. Euer Eintritt zu Meinem Herzen ist durch euer Herz. Es ist eine Reise, auf der ihr euch befindet. Auf einer Reise des Selbst-Gewahrseins. Ihr könnt ihren Bestimmungsort in einer Minute, in einer Stunde, in einem Jahr oder in zwanzig Jahren oder in einer Lebenszeit, so wie man auf der Erde kalkuliert, erreichen.
Es ist, wie wenn ihr wach werdet und euch die Augen reibt, wie ihr dabei gähnt und sagt: „Wo bin ich?“ Oder ihr stellt euch die Frage: „Wer bin ich?“ Und so gelangt ihr näher an die Frage heran, die ihr, sobald dann alles durch ist, wirklich stellen möchtet, und gelangt näher an die Antwort heran, die ihr wirklich kennen möchtet. In einer gewissen Weise ist eine Warum-Frage ein Abwürger. Es gibt allemal mehr, was ihr gerne wissen möchtet, als: „Warum?“
Nicht das Gegenteil bedeutend – möchte Ich jetzt sagen, dass alle Fragen zu einer weiteren und wieder zu einer weiteren Frage führen. Und eine Frage, die du als Kind stellst, kann dich durchaus zu einer Antwort führen, die dir gelegen kommen kann.
Der Schlüssel zum Königreich ist in euch. Alle eure Fragen können schlicht ein Weg sein, euch darin zu üben, den Schlüssel in Gebrauch zu nehmen.
HEAVENLETTER # 4659 – 27.8.13 – Ideas That Do Not Serve
IDEEN, DIE NICHT DIENLICH SIND
Gott redete …
Es ist eine gute Idee, dass du von der Idee weggelangst, jemand schulde dir etwas, oder dass du jemand etwas schuldest. Einerlei was – es ist unerlässlich, dass du von diesem Gedanken und davon, was für ein Gefühl es dir einfährt, wegkommst. Das Empfinden, dass dir etwas geschuldet werde, verheißt nichts Gutes für dich. Selbst dann, wenn dir, bei allem, was du weißt, jemand etwas schuldet, musst du von diesem Konzept wegrennen wie von der Pest.
Selbst wenn die Welt sagt, dass dir jemand etwas schulde, lasse das Empfinden, dir werde etwas geschuldet, los. Selbst wenn die Gerichte des Landes die Aussage treffen, dass dir jemand etwas schulde, lasse es los. Es ist dir abträglich, an dem Gefühl festzuhalten, dir schulde jemand etwas. Jene Idee mit dir herumtragen befördert in dir das Empfinden, dich ausgenutzt und selbstgerecht zu fühlen. Derartige Gedanken verbringen dich nirgendwohin. Mit Sicherheit segnen sie dich nicht und segnen sie niemanden.
Laufe im Leben mit andersartigen Gedanken herum. Sobald Gedanken an Verbindlichkeiten, pro oder contra, deinen Geist durchmessen, infiltrieren sie deinen Blutstrom und du fühlst dich zum Opfer gemacht. Opfersein gehört dir nicht zu. Ebenso wenig möchtest du irgendwen in seinem oder ihrem Empfinden, Opfer zu sein, stärken.
Selbst wenn dir jemand etwas versprochen hat und es nicht einhält, ist dir nichts geschuldet. Niemand schuldet dir etwas. Dir wird nichts geschuldet. Lasse diese Vorstellungswelt los.
Die Konzeption, dass dir etwas geschuldet sei, geht gegen den Strich. Sie fördert dich nicht. Du schuldest es dir selber, jener Auffassung ledig zu werden.
Denke nicht, Ich redete hier davon, du habest dich nicht verdient gemacht. Jeder verdient es, zuvorkommend und verantwortungsvoll behandelt zu werden. Denke nicht, dass Ich Mich dem entgegenstelle, dass dir Rechte eingeräumt sind. Die Sache ist die, dass das Beibehalten der Vorstellung, dir werde etwas geschuldet, zu einer Missgunst gerät. Hege keinen Groll.
Selbst dann, wenn jemand hernach schließlich abbezahlt, kann es sein, du hast weiterhin nachtragende Gefühle, nicht anders als er oder sie.
Ein Jeder möchte Freiheit. Erteile dir Freiheit von dem Konzept, dir werde etwas geschuldet.
Des Öfteren kommen beide, der sogenannte Schuldner und der Geschuldete, nicht von einer trefflichen Stelle her. Manchmal kommen sie womöglich von Habsucht oder Egoismus und von schlichtem Fehlverständnis her. Mitunter allerdings gelangt es zu einem Punkt, wo der Schuldner und/oder der Geschuldete von einem Trachten her kommt, Vergeltung zu üben.
Woher, Geliebte, rühren Kriege? Aus einem Empfinden, dass einem etwas geschuldet sei. Eine oder zwei Parteien werden das Gefühl haben, ihnen werde geschuldet. Dann ist es für die Zwei nicht leicht, aufeinander einzugehen.
Was ist der Vorläufer des Empfindens beider, dass etwas geschuldet werde oder dass sie nichts schuldeten? Es kommt von einem Verlangen her, sich sicher zu sein, nicht ausgenutzt zu werden. Und woher rührt das Konzept des Nicht-Ausgenutzt-Werden-Mögens, außer von der Angst, dass dir etwas, was dein ist, weggenommen werde. Jedenfalls, du verschwendest dich auf der einen oder anderen Ebene und auf allen Ebenen des Konzepts daran, es sei dir etwas geschuldet oder du schuldetest etwas, denn die Wahrheit lautet, dass niemandem die Zuständigkeit des Anderen eignet. Ihr eignet nicht dies oder das, ihr eignet nichts, Geliebte, und ihr habt an nichts festzuhalten, mit eingeschlossen eure Gedanken und euer Empfinden der Entbehrung. Ihr könnt sie entpflichten. Ihr benötigt sie nicht. Zu keiner Zeit.
Nun, sobald dir jemand Geschenke beschert, dann schenke, zusätzlich zum dich Bedanken, der Dankbarkeit eben so viel Beachtung, wie du ehedem deinem Empfinden, es sei dir etwas geschuldet, hast Beachtung zukommen lassen. Schau, was Dankbarkeit für dich und die Welt zuwege bringt.
Nun, hier ein spektakulärer Punkt. Erhebe dich über die Auffassung, dass Ich, Gott, dir etwas schuldig bin. Haben nicht Meine Kinder bisweilen diese Idee inne? Habt ihr nicht vielleicht die Vorstellung, Ich hätte euch unrecht getan, indem Ich zuließ, dass euch Widriges ereilte, was auf euer Leben einwirkte? Habt ihr euch denn nicht vielleicht gefragt, wie Ich euch derart im Stich gelassen haben könne, so, als sei Ich womöglich gar aufgebrochen, euch das eurem Herzen Gebührende zu versagen? Geliebte, hattet ihr nicht, bei allerhand Anlässen, das Gefühl, Ich stünde in der Pflicht, es besser für euch ausgerichtet zu haben? Habt ihr nicht öfter mal gedacht, Ich schuldete euch etwas, oder, Ich wäre euch, sofern Ich euch wahrlich liebte, etwas schuldig?
HEAVENLETTER # 4660 – 28.8.13 – The World Is Like a Christmas Tree
DIE WELT IST WIE EIN WEIHNACHTSBAUM
Gott redete …
Die Welt! So etwas wie die Welt gibt es nicht noch einmal. Sie ist Gold. Sie ist günstige Gelegenheit. Sie ist auffallend. Wer könnte auf sie verfallen sein? Ich verfiel auf sie. Ich gab sie euch, um in ihr eure Herrlichkeit unterzubringen. Ich gab euch eine glanzvolle Gabe. Sie wurde euch nicht als Erprobung gereicht. Die Welt existiert, um euch dienlich zu sein, und um euch trefflich zu dienen. Die Welt ist kein euch auferlegter Urteilsspruch.
Betrachtet die Welt wie einen Spielplatz. Es ist in der Welt dermaßen Vieles für euch, um daran teilzuhaben und Gefallen zu finden. Warum nicht Vergnügen haben? Warum in der Welt nicht Freude hinzubekommen und verschenken? Lasst den schlimmen Traum los. Lasst das Leben in der Welt wie ein Weihnachtsbaum sein und lasst ihn aufleuchten! Bisweilen hast du den Schalter zu betätigen. Du hast dich selber anzuschalten.
Das Leben in der Welt ist keine Sühnung. Demzufolge ist es, sofern du dich in einer schmerzvollen Betriebsart aufhältst, an dir, aus ihr heraus zu gelangen. Es ist an dir, aus dem Bett heraus zu kommen, auf dem du momentan liegst.
Falls es ein Nagelbett ist, erhebe dich. Hole dir eine gute Matratze zum Draufliegen, oder lege dich auf die Gute Erde. Umarme die Erde, und umarme das Leben auf der Erde. Was für eine Gabe reichte Ich euch zu. Nehmt sie gut in Empfang. Die Welt ist aufgefüllt mit allerhand wundersamen Dingen. Es gibt nichts wie das Leben auf der Erde.
Es ist, wie wenn dir ein riesiges Warenhaus übergeben worden wäre, um darin herumzuschlendern. Es gibt da so viele wundersame Dinge, um dich aufzuhellen. Du kannst dir hernehmen, was du möchtest. Falls dein Interesse in der einen Etage nicht gestillt ist, kannst du einen Flug höher besteigen zu einer anderen. Dieses Warenhaus ist endlos, gefüllt mit mehr und mehr. Eine Abteilung namens Schmerz gibt es nicht. Dies ist Täuschung der Täuschungen. Es ist etwas, was du dir ausdachtest. Begib dich dorthin, wo du gerne sein möchtest.
Du befindest dich im Hergang, dir selber zu begegnen. Das ist wahr. Wo immer du unterwegs bist, du begegnest dir selber.
Du hast zahlreiche Extremwerte. Du prellst vom einen Ende des Spektrums zum anderen hin ab. Weswegen nicht aus lauter Freude hochhüpfen! Du bist in einer fabelhaften Welt am Leben. Du hast die Chance einer Lebenszeit. Es gibt für dich auf dem Weg zu Mir dauernd etwas mehr zu entdecken. Du hast kaum begonnen, zu erkennen, wer du bist. Selbst in Bezügen der Welt, bist du immer noch ein Anfänger. Einerlei wie schlau du sein magst, du weißt noch nicht alles. Es liegt mehr vor dir, stets mehr, stets viel mehr. Falls du zehntausend Jahre in deinem Körper lebtest, wärest du immer noch ein Anfänger.
Es ist eine gute Sache, ein Anfänger zu sein. Es ist eine gute Sache, bei den Tiefen von dir, ebenso wie bei den Höhen von dir, anzulangen. Du bist ein Schatz der Schätze in Meinem Herzen. Ich bewahre dich dort für Meine Freude und deines Wohlbehaltens halber. Was immer du meinen wirst, Wir, du und Ich, befinden Uns in einer fortwährenden Umarmung. Es gibt kein Uns-Auftrennen. Wir können einander nicht verlustig gehen, nicht einmal einen Augenblick lang.
Es ist nicht einmal so, dass du dich für Mich hinten anstellen musst. Du kamst bereits vor langer Zeit an der Zieldurchfahrt an. Du bist hier, genau hier bei Mir. Ich bestelle euch die Wahrheit, und ihr erzählt Mir Geschichten. Wir sind eng umschlungen. Es ist nicht einmal so, dass du auf Meinem Schoß sitzt, oder dass Wir Seite an Seite sind. Du bist in Meinem Herzen. Mein Herz ist deins, und Wir sind Ein wundervolles Herz. Da ist Ein Herzschlag, und er ist Unserer. Er ist nicht einmal Unser. Es ist Ein Herzschlag. Er wird Liebe genannt.
HEAVENLETTER # 4661 – 29.8.13 – Two Options
ZWEI OPTIONEN
Gott redete …
Ist es nicht schlichtweg so, dass es besser ist, deine Segnungen zu zählen, denn das zu bejammern, was du nicht willkommen heißt. Falls dir dein Friede und dein Glücklichsein etwas bedeuten, ist das einzige, was zu tun ist, deine Segnungen zu zählen. Etwas anderes gibt es nicht zu tun. Deine Segnungen zählen funktioniert. Deine schiere Wertschätzung schafft mehr gute Dinge auf den Weg zu dir. Zähle auf, gegen was du Stellung nimmst, und mehr, dem du dich entgegensetzt, wird zu dir her gelangen. Auf was für einer Spur du auch immer deiner Wege gehst, sie ist diejenige, auf der du wandelst.
Selbst unter den grässlichsten Umständen, selbst unter den schlimmsten Gegebenheiten gibt es etwas, wofür du dich freust, und ebendies ist es, wo deine Aufmerksamkeit ihren Fortgang zu nehmen hat.
Einerlei wie zunichte machend etwas sein mag, einerlei wie viel Zerrissenheit vorhanden sein mag, etwas Nicht-Zerrüttetes bleibt über, und, bist du nicht wirklich und wahrhaft dankbar dafür? Einerlei, wie verletzt dein Körper oder deine Gefühle sein mögen, es gibt fernere Gedanken und Gefühle für dich, um auf sie zu verfallen und infolgedessen durch sie angezogen zu werden.
Du magst ja sagen, das sei für Mich leicht zu äußern, und für dich schwer zu bewerkstelligen. Hier nun, was Ich dazu zu sagen habe: Geliebte, alles ist schwer auszuführen, sobald du dich ihm widersetzt. Alles.
Ich sage, es ist besser, an etwas zu denken, was des Bedenkens wert ist, denn an etwas, welches dich dort hält, wo du bist, oder dich noch mehr herunterzieht. Sofern du leidest, möchtest du dich da nicht über das Leiden erheben? Möchtest du da nicht liebend gerne das Leiden hinter dir lassen? Oder möchtest du da tief drinnen das Leiden an deiner Seite und dich unbeweglich halten? Möchtest du dich gerne als die bemitleidenswerteste Person in der Welt sehen?
Entscheidest du dich für Selbstmitleid oder für Selbstwert?
Möchtest du ein Opfer sein oder ein Held?
Was auch immer sich begibt, an dir ist es, das Beste aus der Situation herauszuwringen. Was du im Eigentlichen tust, das ist, das Beste in dir zu wringen. Es ist da. Du hast es. Es ist Größe inwendig in dir, und nun wendest du dich der Größe zu und ziehst sie hervor. Überlasse deine Größe nicht dem Gelegentlichen oder dem Anderen. Sie ist an dir. Warum auf deine Größe warten, dass sie in Erscheinung tritt, während du in der Lage bist, sie zu dir herzuwinken?
Möchtest du gerne, dass man über dich spöttelt? Möchtest du das wirklich? Möchtest du wirklich, dass dir über den Kopf getätschelt wird, und möchtest du eine freundliche Stimme äußern hören: „Da, da.“ Möchtest du wirklich gerne hören, dass niemand so sehr gelitten hat wie du? Möchtest du wirklich gerne der Star des Leidens sein? Möchtest du wirklich gerne lange leidend sein? Bist du ein derartiger Befürworter von Leiden, dass du ihm einen Schrein anfertigst?
Du hast zwei Optionen, Geliebte, Geliebter. Die eine ist schniefen, und die eine ist aufstehen. Die eine ist weinen, und die eine ist die Tränen abwischen. Dies ist keine Frage von ‚gute Miene zum bösen Spiel machen‘. Dies ist keine Frage des Vortäuschens. Der Weg, zu genesen, ist genesen. Der Weg, zu beflügeln, ist beflügeln. Der Weg zu ein guter Verlierer sein ist ein guter Verlierer sein.
Was immer einen anwandelt, es ist an dir, mit ihm zu Rande zu kommen. Nein, es ist nicht genug, das Beste davon zu machen. SEI das Beste von ihm. Wenn du gerne ein Pferd reiten möchtest, hast du auf es drauf zu kommen. Wenn du einen Berg hochsteigen möchtest, machst du dich ans Bergsteigen.
Sei dir selber gegenüber dich erbarmend.
HEAVENLETTER # 4662 – 30.8.13 – What Lies Beneath the Clutter
WAS UNTER DEM GERÜMPEL LIEGT
Gott redete …
Stürme sind vorbeigehende Dinge. So wie Nächte vergehen, so vergehen Stürme, Stürme aller Art, physische, emotionale und mentale. Manchmal bist du froh, dass das Jetzt nicht für immer und ewig ist, und manchmal möchtest du das Jetzt für immer. Du möchtest die Herrlichkeit dieses Augenblicks behalten.
Ich bin gekommen, um dir zu sagen, dass es einzig die Herrlichkeit dieses Augenblicks gibt. Ewigkeit IST dieser Augenblick. Es gibt keinen anderen Moment.
Die Zeit, die die Welt für wahr hält, ist illusionär.
Jetzt soeben demnach, jetzt in diesem Augenblick, so du mit Mir zusammensitzt, und während du nicht an den Fehler denkst, den du gestern begangen hast, oder nicht an all das, was du heute und morgen zu tun hast, beginnst du da nicht Unseren Frieden zu spüren? Du spürst ihn, oder etwa nicht?
Also bin Ich hergekommen, um dir zu sagen, dass dies, Geliebte, Geliebter, alles ist, was ist, dies, was du soeben empfindest. Ich könnte es als ein Ergriffen-, Rührig-Sein von Frieden bezeichnen, obgleich Friede natürlich kein Aufrührend-Sein innehat. Eben das ist es – Friede wird nicht erschüttert, und dennoch spürst du eine Belebung vonseiten des Friedens. Was du innehast, ist ein Gewahren dieses Stilleseins des Friedens inwendig in dir, das Gewahrsein von Stille, das du nicht unausgesetzt behältst, selbst derweil die Stille ununterbrochen bei dir ist.
Dies ist die Pracht von Meditation, der Eintritt in jene Stille. Das ist insgesamt die Idee. Stille ist omnipräsent. Dein Gewahrsein nicht.
Lasst es uns einmal vorstellen, dein Schreibtisch sei über und über in Unordnung. Oben auf dem Arbeitstisch liegt so viel verstreut, dass du die Oberseite des Tisches überhaupt nicht mehr sehen kannst. Und doch, die Oberseite des Schreibtisches ist offensichtlich da, anderenfalls könnte der ganze Wust nicht draufliegen.
Und dies, dies seid ihr, ihr alle, Meine Geliebten. Ihr seht so viel Oberfläche, dass ihr nicht sehen könnt, was unter ihr zu liegen kommt. Ihr werdet wissen, die Oberseite des Tisches ist da, dennoch, die verstandesmäßige Kenntnis unterteilt für euch die Tischoberseite nicht. Räumt den Schreibtisch auf, und ihr könnt sie sehen. Ihr habt darüber nicht nachzudenken. Ihr habt die Tischoberseite überhaupt nicht in Betracht zu nehmen. Wenn ihr alles auf der Tischoberseite in eine Schachtel fegt und danach den Inhalt wieder auf die Tischoberseite schüttet, behaltet ihr ein wenig mehr Gespür davon, was unter dem Gerümpel liegt.
Und mithin – nicht anders bei dem Gewahrsein Unseres miteinander geteilten Stilleseins – backt sich dieses kleine bisschen Gewahrsein kräftiger an euch und bleibt es für euch frischer. Wie immer ihr zu Mir kommt, ihr kommt zu Mir. Ihr beseitigt die Unordnung auf dem Tisch, und dort erblickt ihr Mich, so, als funkelte Ich auf dem Arbeitstisch.
Ich sagte ‚So, als‘, jedoch gibt es dabei kein ‚So, als‘.
Ich bin die Stille inwendig in dir, der du zu jeder Stunde am Tag oder des Nachts einen Besuch abstatten kannst. Ich bin immer dort. Ich gehe niemals weg. Ich bin stets bei dir. Du kannst das verleugnen, gleichwohl ist es eine felsenfeste Wahrheit.
Komme näher heran an die jeweilige Arbeitsfläche Meines Herzens, welches unter deinen anderen Anliegen vergraben worden war.
Ich bin der Torweg zu Allem, und mithin zu Ewigkeit, in der es keinen Torweg zur Ewigkeit gibt und nichts, an dem eine Tür anzuschlagen wäre.
Sobald du Meine Worte niederschreibst, bist du in Ewigkeit. Drinnen in der Ewigkeit, da denkst du nicht. Du bist.
Du bist nicht ohne geistiges Bewusstsein. Sobald du die Wahrheit hinschreibst, bist du Wahrheit. Dein Geist ist präsent, allerdings nicht verpflichtend angeheuert.
Zu den Wohltaten des Niederschreibens Meiner Worte gehört dein stilles Gewahren von Mir. Das Gewahrsein, von dem Ich rede, ist kein Gedanke. Es ist mehr wie kein Gedanke, freilich, Gewahren ist da. Dein Geist trägt zum Niederschreiben und zur richtigen Schreibweise der Worte bei, er ist indes auf niedrige Wattleistung gesetzt. Etwas Umfassenderes ist am Spiel. Das bin Ich.
HEAVENLETTER # 4663 – 31.8.13 – The Message Everyone Wants
DIE KUNDE, DIE JEDERMANN LIEB IST
Gott redete …
Was dir lieb ist, es zu vernehmen, ist das gleiche, was jeder Mensch auf der Erde gerne hören möchte. Woran du gerne glauben möchtest, ist das, woran jeder glauben möchte, einerlei unter welcher Bezeichnung es nun firmiert.
Du möchtest wissen, dass ein Gott zugegen ist, und alldieweil, selbst dann wenn du nicht an Mich glaubst, möchtest du hören, dass du befürwortet bist. Du möchtest gerne kennenlernen, dass du gesegnet bist.
Wie es sich so trifft, womöglich nennst du Mich nicht Gott oder nicht bei einem anderen Namen für Gott, alldieweil ist Mein Name Liebe, und du möchtest gerne an Liebe glauben, du möchtest an Gütigkeit glauben, du möchtest glauben, dass es bei deiner Lebens-Reise auf Erden einen Sinn gibt, und dass der Sinn gut ist, dass du gut bist, und dass das Leben auf den Tisch kommt, und dass du, eine gewisse kurze Zeit lang, mehr als ein Fleck auf der Erde bist, so lange bis dein Körper abfällt und du nicht mehr länger in ihm haust. Dein tiefes Verlangen nach Bedeutung ist womöglich dermaßen heftig, dass du von ihm wegläufst.
Du möchtest gerne vernehmen, dass es um eine Erhebliche Bedeutung geht. Du möchtest gerne Bescheid wissen, dass mehr an dir dran ist denn Staub zu Staub.
Du möchtest gerne erkennen, dass du weitaus mehr bist, denn die Welt von dir denkt und worauf du, derzeit, was dich anbelangt verfällst.
Du möchtest gerne mit Schönheit vertraut sein, und du möchtest gerne hier auf der scheinbar ungeratenen Erde sein für mehr, als du gegenwärtig erblickst. Du möchtest gerne für einen Jeden das Leben auf der Erde, dass es mehr ist, denn das Auge zu sehen vermag.
Du magst ja der größte Zyniker auf der Welt sein, und unentwegt möchtest du nach wie vor mehr sein, als du dir derzeit bescheinigst. Du möchtest nicht einfach Freudenbotschaften hören – du möchtest sie sehen. Du möchtest nicht schier glücklich scheinen, derweilen du tief unten liebend gerne finden möchtest, was dir verschwommen und scheinbar unzugänglich ist.
Du hattest flüchtige Einblicke von Liebe und von alledem, worauf indes hat es sich belaufen? Etwas im Leben wurde vor dir zurückgehalten, oder du selber hieltst es vor dir zurück, und um die Wahrheit zu sagen, du begreifst nicht wirklich, was es ist oder was es sein könnte. Dir mögen Worte dafür bekannt sein, gleichwohl glaubst du nicht mehr länger an Worte und daran, was es ihnen zu übermitteln gilt, und wovon sie entleert zu sein scheinen. Voller nicht gehaltener Versprechen, schleppst du dich um das Universum herum, wo Glaubensüberzeugungen von minderer Zahl zugegen und Unglauben wildwuchernd am Umsichgreifen sind. Du bist nicht davon beschwingt, nach der Art der Welt weise zu sein. Du weißt, dass dieses Unbestimmte, auf das deine Suche ausgerichtet ist – sei es nun, du räumst es dir gegenüber ein, oder nicht -, sich nicht einmal dem Anschein nach in deiner Reichweite befindet, daher trägst du vor, es existiere nicht.
Du bist wie ein ernüchterter Ritter, der zu Pferde einen steilen Hügel hinauf reitet, unterdessen du das ritterliche Benehmen vor langer Zeit bereits aufgegeben hattest.
Du magst denken, dies sei keine beneidenswerte Lage, sich in ihr zu befinden – deine unterwegs verloren gegangenen Ideale.
Hier die Sache, Geliebte, Ideale leben, und sie leben in euch. Sie sind wie das Wasser, wonach es euch dürstet. Ihr kommt zu dem Brunnen oder zu dem reinen Strom, und ihr weigert euch zu trinken. Euch ist es, ihr könntet eher durstig sein, denn ein weiteres Mal zum Narren gehalten zu werden. Ihr würdet alles tun, um eine weitere Enttäuschung zu riskieren, demnach beschließt ihr im Voraus, gegenüber dem Fingerzeig auf Wasser blind zu sein.
Ihr könnt euch nicht glauben machen, woran ihr nicht glaubt, indes könnt ihr es wagen, euch auf die Suche zu begeben, nicht genau nach vertrauensvollem Glauben, nicht genau nach Hoffnung, sondern nach etwas inwendig in euch, das sich gerne als schief gewickelt erkennen möchte, was gerne die Sonne hervorkommen sähe, was an Träume und wiedererlangte unschuldige Arglosigkeit glaubt.
Die Entmutigsten werden das hellste Licht erhalten und in Empfang nehmen. Die Entmutigsten sind die Durstigsten, und sobald sie ein Schlückchen Wasser zu sich nehmen, werden sie erkennen, dass es wert war, darauf zu harren, und alldieweil werden sie nicht mehr länger warten, und darin zu den Stärksten gehören, Anderen Wasser zum Trinken zu reichen.
Es ist klug, die Wasser von Idealen zu trinken. Es ist gescheit, dich selber zu ersuchen, das zu sein, worauf du aus bist, und es nicht von Anderen zu ordern. Du zählst nicht mehr länger die Missstände der Welt durch, denn Ich zähle auf dich, den Bannspruch des ungläubigen Zweifelns zu lüften, unter dem sich die Welt aufgehalten hat.
HEAVENLETTER # 4664 – 1.9.13 – Your Very Self
DEIN UREIGENES SELBST
Gott redete …
Was du gerne von Mir möchtest, ist das, was du gerne von dir möchtest. Was sagte Ich soeben? Was meinte Ich? Ich meine, dass du selbstgenügend bist. Alle Antworten liegen in dir. Sofern das Königreich Gottes in dir ist, ist es im Inneren. Die Anbeter und die Angebeteten sind die gleichen. Das, wonach es dir ist, ist in dir. Du bist deine eigenen Antworten auf deine Gebete. Du bist der Löser und die Lösung. Finde Mich fortan inwendig in dir. Es ist eine Neigung zu verzeichnen, zu meinen, die ganze Macht komme außerhalb von euch zu liegen.
Größer denn das individuelle Du ist die Pracht und die Kraft, die in den Herzen Aller glänzt. Ja, Ich sage – Aller. Nicht schier etlicher Auserwählter.
Lasst es uns so sehen. Alle sind auserwählt. Und Ich ausersah, und du suchtest aus. Man könnte es eine Mannschafts-Anstrengung nennen, gleichwohl war es schlechterdings nicht Bemühung.
Was meint es deines Erachtens denn, wenn Ich sage, Wir sind Eins, und es gebe kein Wir, es gebe einzig Ich und es gebe einzig das Einssein von Ich BIN? Wer ist am Reden, und Wer hört zu? Wer spricht, und Wer lauscht? Wer schreibt, und Wer wird niedergeschrieben? Sofern Ich inwendig in einem einzigen Menschenseinswesen existiere, existiere Ich in allen. Dass es zahlreiche gibt, ist ein geknicktes Bild des Einen. Eine optische Illusion, sollen Wir es so sagen? Hier ist abermals jenes Wort – Wir. Nun gut, es ist trefflicher als die Worte du und Ich, gleichsam als wäre Separation etwas Reales.
Kann es Einssein und scharenweise Mengen geben? Ich nehme an, jene Auffassung kann es geben, und du hast jene Konzeption inne. Die Alle, die du im Blick hast, sind ein Bildzeichen, ein Piktogramm von Einssein. Ein anschauliches Photo wurde nicht erstellt. Es kommt zu derart zahlreichen Pixeln, sobald Einssein einzig ist. Eine andere Bezeichnung für Einssein ist Ganzsein, bloß, in Wahrheit gibt es keine separaten Teile, um sie zusammenzufügen. Ganzheit ist das gleiche wie Einssein. Eins und Eins und Eins und Eins addiert sich zu Eins.
Weswegen ist das so wichtig zu erkennen? Weil dies Unser Eines Selbst ist, von dem Ich spreche. Ich spreche zu Wem? Wieso, zu Mir selber natürlich. Mein Selbst ist niemand anderes denn das, worauf du als dein Selbst Bezug nimmst. Dieses Selbst ist weder ein selbstisches Selbst, noch ist es vorangetrieben durch das Ego. Das Ego gedeiht nicht im Einssein. Natürlich lässt das Einssein das eingebildete Ego hinter sich. Jenes vermag im Einssein nicht den Vorsitz zu führen. Es ist im Einssein erledigt. Es bleibt draußen. Es hat keine Wahl. Ebenso wie ein Flusspferd nicht durch eine Tür passen kann, ebenso wenig vermag das Ego das Portal des Einsseins zu durchschreiten. Das Ego trägt einen großen Hut und kann nicht hineingelangen, es kann sich nicht hereinschleichen oder gar im Einssein existieren. Sofern das Ego Anstalten machen würde, hereinzuschleichen, würde es neutralisiert werden. So Meine Worte.
Sobald du Mich hörst, sobald du zwischen den Zeilen liest – du und Ich sind durchgängig das Eine, welches eh und je war. Und demgegenüber, trotz eurer Nichtanerkennung des Lebens auf der Erde – ihr liebt es. Ihr könnt grummeln und schreien, und doch liebt ihr es so sehr, dass ihr in ihm verweilt, nicht bloß physisch, sondern auf jegliche anderweitige Manier. Mit Sicherheit macht ihr euch eine Menge Gedanken über das Weltleben. Ihr seid in ihm untergetaucht, gleichsam als wäre das Weltleben alles, was es gibt.
Die Erde ist euer Tanzboden. Machen wir uns nichts vor, ihr liebt die Mannigfaltigkeit des Lebens. Wo sonst gibt es dermaßen viel zum sich darüber Wundern und zum Bestaunen? Nichtsdestotrotz ist das Leben auf der Erde nicht die Erstreckung eurer Existenz, Meiner Existenz.
Ich sage euch soeben, dass, all euren Beschwerden und Scherereien zum Trotz, mehr am Leben dran ist, als das „Mal siehst du, und mal siehst du nicht.“ Ein Beisein ist zugegen, und jene Präsenz ist inwendig in euch. Die Gegenwart ist die Unübersehbare Weite des Einsseins Selbst. Du bist niemals ohne Gott inmitten des sogenannten du, Welches dein ureigenes Selbst, und demzufolge Mein, ist.
HEAVENLETTER # 4665 – 2.9.13 – The Miracle of the Sun
DAS WUNDER DER SONNE
Gott redete …
Die Antworten, nach denen du dich umtust, sind inwendig in dir. Alles ist inwendig in dir. Die ganze Pracht und Kraft ist in dir, und die größte dabei ist die Liebe. Du bist einverkörperte Liebe, indes weißt du es nicht. Bisweilen hast du das Gefühl, du seist Anti-Liebe oder eine Liebe-Abweisende. Du, der du Liebe bist, denkst, du seist weniger als Liebe.
Gewiss, du hast mit minderem als Liebe Bekanntschaft gemacht, und allemal trug dich Liebe hindurch, selbst als dir nicht klar war, was ebendies denn verrichtete.
Du fandst die Welt alt und verschlissen, während sie die Wunderkraft der Sonne direkt vor dir war. Du hast das Gefühl, du seist auf die Erde getaumelt, und du seist weiterhin am Taumeln. Dies ist schier aus einem Gesichtswinkel her in den Blick genommen. Ich sage: „So, du bist gestolpert, na wenn schon?“
Ihr stießt zufällig an die rechte Stelle, Geliebte. Ihr stolpertet zur rechten Zeit, und ihr obsiegtet. Ihr schafftet es hindurch. Ihr bezweifelt, dass ihr es hindurch schafftet? Ihr seid jetzt soeben hier an der Stelle, und lasst euch dabei Meine Worte in euer Herz hinein hüpfen. Was möchtet ihr mehr? Geld? Ruhm? Ihr habt all das Gold stracks vor euch. Ihr habt alles Gold stracks in euch. Ihr seid das Gold, wonach ihr sucht. Ihr habt es alles in euch. Ihr hattet es immer.
Erwägt das – dass Ich ein Mächtiger Magnet bin. Ich habe euch zu Mir gezogen, und hier sind Wir nun.
Befinden Wir Uns nicht auf einem großartigen Abenteuer? Manchmal sehen Wir den Stromschnellen ins Auge. Manchmal ist es gleichsam so, als würden Wir versinken, schier um höher zu kommen. O ja, Geliebte, Wir reiten die Wellen und Wir sind der Tiefe, der Tiefe Ozean. Wir sind alles, und Wir sind überhaupt nichts. Wir sind überhaupt nichts, es sei denn das Wunder des Universums. Wir leben in einem Mirakel, außer das Wunder ist die ganze Zeit in der Welt, so wie es ein Moment in der Ewigkeit ist.
Ich habe euch zu fragen – Was ist kein Wunder? Der Fingernagel eures kleinen linken Fingers ist ein Wunder, in ein Gleichgewicht gesetzt mit einem Wunder des Fingernagels eures kleinen rechten Fingers. Ihr habt Zehen! Stellt euch das vor, ihr habt Zehen! Und inwendig in euch und in jedermann in dem Konglomerat, was ihr die Welt nennt, ist ein Herz, das pocht und schlägt, und es ist Mein Herz, eingetaucht in das eure. Ihr sitzt oben drauf auf der Welt, und irgendwie seid ihr der Auffassung, ihr wärt versunken, ihr wärt wegen nichts und wieder nichts hier, derweilen ihr hier – scheinbar hier – seid für alles, für das Bekannte wie für das Unbekannte.
Ihr gravitiert zum Magneten hin, selbst obschon ihr der Magnet seid.
Ihr seid die Energie des Himmels, und ihr seid die Energie der Erde, und alldieweil seid ihr Mein Herzschlag, der das Entzücken und die Schönheit von Allem Was Ist durchrührt.
Ihr seid der Regenbogen. Ihr seid hierhin gekommen, um den gesamten Himmels-Regenbogen anzurichten. Die Sonne beleuchtet die Erde, und ihr, dem Monde gleich, widerstrahlt die Sonne. Ihr verbringt das Sonnenlicht an dunklere Stellen, und ihr werft Tageslicht in die Dunkelheit. Ihr drängt die Dunkelheit in den Hintergrund. Ihr zerstiebt sie. Ihr kommt als ein Strahl der Sonne, widergespiegelt in dem Mond eures Selbst, daher. Auf diese Weise seid ihr das Licht der Welt.
Alles in der Welt ist eine Metapher. Alles. Du bist eine Metapher. Du bist die Metapher, welche wörtlich genommen wird, und du bist die Metapher, die zu neuen Höhen gebracht wird. Du bist der Kosmos, und du bist die ungesehene Endlose Hand Gottes. Wusstest du das nicht? Wie kommt es, dass du das nicht weißt? Wie kommt es, dass du meintest, du seist alleinig, schier allein, unterdessen du Größe bist, die in einer Myriade an Leib herumläuft.
Sofern Licht als schier bezeichnet werden kann – was nicht der Fall ist -, dann bist du schier Licht, hauchzartes Licht, verpackterweise. Du bist Endlosigkeit in Verpacktheit. Endlosigkeit hingegen kennt natürlicherweise keine Grenzziehungen. Das Endlose Du hat an Umpackungen geglaubt. Es sind die Gehalte, Geliebte, an die es zu glauben gilt. Was Ich machte, machte Ich. Bis anhin wart ihr außerstande zu erkennen, was ein Wunder ist. Ihr lernt es nicht anhand seiner Umhüllung kennen.
HEAVENLETTER # 4666 – 3.9.13 – A Glory Road
EINE RUHMES-STRASSE
Gott redete …
Die gute Nachricht heute lautet, dass du dich auf einem Abenteuer namens Leben befindest. Ein Abenteuer, wie es zuvor nie eines gegeben hat. Was auch immer du suchst, etwas davon wird herankommen, und hinterher wirst du dich auf einem ferneren Abenteuer befinden. Abenteurern tut sich, sobald sie einmal den Berggipfel erreicht haben, ein weiteres Abenteuer auf, auf das sie sich begeben. So steht es mit Abenteurern. Sie stehen nicht still.
Abenteurer sind Erforscher. Du bist ein Forscher auf der Suche nach neuen Landen. Kein Erforscher geht je in Ruhestand, denn das Leben zieht alle Erforscher unentwegt voran in unbekannte Lande. Selbst wenn es danach aussieht, als stehe das Leben still – es schaltet herauf zu etwas anderem. Es hat nicht den Anschein, es sei möglich, auf der Erde in geraden Linien zu bleiben.
Wir könnten sagen, das Leben ist wie eine Rolltreppe, bloß, Rolltreppen haben eine voreingerichtete Route. Du trittst auf sie, und du gehst von ihr runter. Beim Abenteuer des Lebens allerdings bist du unentwegt am Reisen, und stets in die gleiche Richtung, welche stracks zu Mir hin ist. Es mag nicht wie ein geradliniges Reisen aussehen, dennoch ist das Leben wie eine Reise, welche dich zu deinem Bestimmungsort nimmt. Ruhig verlaufend oder wackelig, dein Lebensabenteuer nimmt dich zu Mir. Ich bin deine Bestimmung. Du kannst deinen Bestimmungsort im Voraus kennen.
Wie du dorthin gelangst, ist gleichsam eine wellenförmige Linie, und niemandem ist eine Karte davon bekannt. Ihr bereist definitiv unbekannte Straßen. Ein Jeder hat einen einzigartigen Weg zu Mir, und alldieweil ist die Bestimmung stets die gleiche. Und so steht es mit dem Leben.
Wir könnten Leben als einen Pkw bezeichnen. Der Pkw des Lebens weiß, was er tut und wie Nachhause zu kommen ist. Der Pkw des Lebens kennt jede Kehre der Straße. Du nicht, und doch, natürlich hast du mit ihm mitzuziehen. Du durchquerst Hügel und Täler. Du läufst stromaufwärts und stromabwärts, und dennoch, es ist eine Pracht-Fahrt, voller Überraschungen, ein unübertroffenes Leben. Sei es nun, dein Leben ist ein hohes Drama mit großen Hoch und Runter, oder sei es weniger dramatisch – es hat dich in seinem Handteller. Regen oder Sonnenschein, dein Leben hat eine Einwirkung auf dich, und darum geht es, was es dem Leben gilt zu tun. Ob du dich nun in den Sturzfluten des Lebens, oder in den Windstillen des Lebens befindest, das Leben trägt dich aus. Sei es nun langsam oder schnell, das Leben geht schwimmend über die Meerengen oder den weiten Ozean vorbei.
Das Leben mag den Anschein abgeben, es wechsle zwischen dich aufheben und dich hinwerfen ab. Nichtsdestotrotz, es hat dich in seinem Griff, und du hast keine andere Wahl als mitzugehen, und Mitgehen, das tust du. Und dieses Leben, dieser dein Wegweiser im Leben, fegt dich entlang, ob du es nun magst oder nicht. Das Leben ist ziemlich neutral. Du, indes, hast deine eigenen Ideen, und, was eine großartige Überraschung sein mag, kann dich veranlassen zu erzittern, und doch, gleichzeitig vermag es dich wach zu machen.
Dessen ungeachtet was du magst und was du nicht magst, bisweilen ist es so, wie wenn dich das Leben eine Rutsche runterwirft und du findest dich dort ein, wo du dich jetzt gerade aufhältst. Und soeben, währenddessen es dir gerade mal behaglich ist, wirft dich das Leben eine weitere Rutsche runter, und noch eine. Der Boden fällt aus deinem Leben heraus – oder es scheint so, und doch bist du stets irgendwo, wo es Schätze zu finden, Nahrung zu essen, wo es zu Trinken gibt und wo Glücklichsein aufgefunden werden kann.
Das Leben kann dir Erdnussbutter-Plätzchen zuliefern, und jetzt bist du dabei und verschlingst die Plätzchen wie nie zuvor. Es ist wie wenn du beim Fernsehen das Programm eingestellt hast, und du merkst, ein Programm, was du dir bislang noch nie gerne angesehen hast, gefällt dir. Nun siehst du es unmittelbar vor dir.
Sei es nun, das Leben ist nach deiner Kragenweite, oder sei es, es ist es nicht, in jenem Falle, da gewöhnst du dich an die Kragenweite, und danach, bald genug, macht dich das Leben aus, und du siehst dich eine neue Kragenweite hernehmen, und – einerlei ob die neue Kragenweite etwas ist, was du geordert hattest, oder ob du sie nicht bestellt hattest – du bemerkst dich sagen: „Ah, diese Kragenweite ist gut.“
HEAVENLETTER # 4667 – 4.9.13 – The Holy Land
DAS HEILIGE LAND
Gott redete …
Dies ist eine Zeit strahlenden fröhlichen Jubels, denn dies ist der Tag eures Debüts in die Welt des Lichts und der Unbeschwertheit hinein. Was einst dermaßen ernstzunehmend war, ist nicht mehr länger ernst. Die gesamte äußere Welt ist nicht so schwerwiegend wie sie ehedem erschien, denn ihr balanciert nunmehr eure wissentliche Zeit in Hinblick auf die zwei Welten weniger zur Welt im Großen und Ganzen hin, und mehr zu der Welt hin, auf die so oft als jenseits des Schleiers liegend Bezug genommen wird.
Diese andere Welt, die Welt des Himmels, hat geflissentlich ebenbürtige Zeit mit der Welt erlangt. Beide sind schön. Beide sind himmlisch, die eine indes, die Welt des Konkreten, kommt mit einem Preisschild und mit einer Abgeltung der einen oder anderen Art daher, unterdessen die Himmels-Welt sich ohne Preis einstellt, ohne Steuern, ohne Strafe, und unterdessen sie kein Eintrittsgeld fordert.
Das Ausbalancieren der zwei Welten verbringt euch in eine Lagerung dahingehend, was wir Gleichmut nennen möchten. Beide sind wundervoll. Beide sind ohnegleichen. Beide sind schöner Beleg all dessen, was ist, und eine, die Welt des Himmels, kommt ohne Tränen daher, sie stellt sich ein wie sie ist, wahrlich wundervoll, der Friede, bekundet als Himmel, wohlbekannt als Paradies, tief im Herzen mit all seinen ergiebigen Kräften rundum vertraut.
Die Welt der Erde tritt in jedweder möglichen Benennung auf, mit jedem Kontrast, mit jedem Hoch und Runter, und du liebst sie unverblümt, einerlei wie sie sich selber porträtiert. Beide sind eure Welten, euch zuhanden, in euren Herzen, in eurer Für-Immer-Und-Ewig-heit, selbst obschon die eine sich angeblich just vor euren Augen wandelt, und die andere, die Widerspiegelung eures Herzens, eurer Seele, angefüllt mit Einleuchtendem – Gott, Liebe, Reinheit, Erbaulichkeit, und die so oft aufdringlich angekündigte Ganzheit, aus welchen alles gemacht und hergestellt ist zur Ergötzung Aller.
Die Liebe, eingeflochten in beide Welten, gerät in ihrem Licht hervorstehend. Liebe wird nachgezeichnet. Liebe wird hochgehalten. Liebe hat die Hauptrolle. Alles ist in Liebe geschweißt, in Liebe verschmolzen, in Liebe am Verweilen, und Umarmen ist gewärtig, das Umarmen der unübersehbaren Weite.
Die Welt des Äußeren ist nicht weniger wonnig als die Himmels-Welt, denn da – als ein Beispiel – lebt das Einssein der Einen Welt. Was sonst vermag im Einssein zu leben, ausgenommen Einssein? Die zwei Welten gehen nicht schier als Einssein vonstatten, sie sind Einssein, Einssein, wie jenes vor Allen, welche sehen können, glänzt, und wie jenes jeder unter den Augen haben kann. Es gibt nicht mehr länger Duplizität oder einen Ersatz für den anderen. Was in der Ewigkeit wohl vermag für was an deren Stelle zu treten?
Im Einssein sind die zwei, die als Eins erachtet werden, schlicht Eins, völlig Eins, dank Liebe veredelt. Die scheinbaren zwei Gegenlager spielen sich als einander, und wer auf der Erde kann sagen, was was ist, denn, wo auch immer du dich aufhalten magst – wo auch immer der Eine von Uns sein mag – Wir sind Eins, sprich, Ich, Gott, bin Ein Heiliger Einer, verewigt und versinnbildlicht als der Heilige der Heiligen. Einssein herrscht, und was stellt den Unterschied dar, und wer kann die Aussage treffen?
Beides sind Elysische Felder, und ihr wandert umher, ihr spielt, und nie wird ein entmutigendes Wort zu hören sein, denn das Einssein, das Alleinige Einssein, hat sich selbst die Eintracht des Lebens verkündet. Wer sollte da in Zweifel ziehen mögen? Wer hat irgendetwas zu fragen, und wieso sollte er oder sie es tun mögen, und aus welcher Ursache heraus? Wer denn sollte sich selber zum Souverän verkünden mögen, sobald es niemanden sonst gibt, um über ihm zu regieren, sobald die Unabhängigkeit erklärt worden ist, und sobald jedermann Selbst-Verwirklicht ist, sobald jeder sich selber erkennt, so er im Herzen von Gottes Licht und von Gottes Wahrheit weilt, welches die Ganzheit des Lebens, was besagen möchte, die Heiligkeit Allen Lebens ist.
Ich, Gott, erkläre dich Heilig, und – mithin so verkündet – machst du dich selber geltend in dem Heiligen Land, in dem Heiligen Land, welches die Erde ist, wo Friede und alleinig Friede herrscht und Liebe überall durchdringt, daselbst nichts anderes seiend denn Liebe und Gott der Allmächtige.
HEAVENLETTER # 4668 – 5.9.13 – Begin Somewhere
BEGINNE IRGENDWO
Gott redete …
Manchmal bist du mit dermaßen vielen Dingen befasst, dass du zur Ablenkung hin getrieben wirst. Du bist in vielen Richtungen überall auf ein Mal, unterdessen alles, was jemand tun kann, ist, eine Sache auf ein Mal zu tun. Es ist nicht möglich, sich auf alles scharfzustellen. Sobald du dich auf so viele Dinge konzentrierst, bist du nicht fokussiert. Das genau meint es – zur Ablenkung hin getrieben sein.
Jetzt ist es demnach, du schließt dich zusammen. Vielleicht ist dir alles bedeutsam. Zur selben Zeit wie dir alles bedeutsam ist, hast du nach wie vor irgendwo einzusetzen.
Lasst uns einmal sagen, du hast soeben gerade zehn Dinge zu erledigen. Es spielt keine Rolle, was. Worauf es ankommt, ist, dass sie erledigt werden. Du möchtest sie erledigt und aus deinem Sinn bekommen. Danach hast du zehn Dinge weniger zu tun.
Vielleicht bist du jemand, der sich nicht gerne abmüht. Ganz bestimmt bist du nicht jemand, der gerne schuftet, denn falls du das tätest, wären jene zehn Sachen bereits versorgt! Du bist womöglich jemand, der gerne beflügelt sein möchte. Eifere dich demnach selber an, die zehn Dinge erledigt zu bekommen! Du kannst nicht mehr länger zerstreut sein wie ein Kartenhaufen.
Lasst uns die Bewandtnis aufs Einfachste reduzieren. Lasst uns einmal sagen, du hast Kleidungsstücke, für jede Veranstaltung zum dir Aussuchen..Welches Kleid möchtest du beim ersten Termin tragen, und so weiter. Welches Kleid zu welcher Veranstaltung, das hat keine große Sache zu sein. Du kannst nicht dauernd jedes Kleid anprobieren, beschließen und von neuem beschließen, welches für dich vorne rangiert. Wähle schlicht und einfach, und Schluss damit. Hier geht es nicht um eine Jahrhundertaufgabe. Hier geht es nicht um den Sinn deines Lebens. Dies hier ist keine gewichtige Entscheidung. Zehn kleine Beschlüsse sind zu fassen. Fasse sie.
Sobald es bei dir zu Details kommt, hast du nicht einmal auszumachen, welches die größte Priorität und welches die letzte Priorität innehat. Dies ist keine Sache zum Debattieren. Nimm dir einfach eines, tue dies als erstes, und sei damit durch. Nimm ein anderes, und mache weiter so. Sobald du nicht debattierst und aus den zehn kleinen Handlungen keine große Sache machst, werden sie erledigt sein. Eure Priorität, Geliebte, lautet, sie ohne nervöse Hast zu erledigen. In der Zeit, in der ihr argumentiert, können sie bereits erledigt sein. Seid debattierenslos. Nichts steht wirklich auf dem Spiel, außer dass du sie erledigt bekommst.
TUE ES EINFACH. Was immer du zu tun hast, bringe es hinter dich!
Wir reden über kleinteilige Dinge, nicht über ein Buch schreiben! Du bist nicht angelegt, ein Sammler von Dingen zu sein, die erledigt gehören! Sammle Dinge, um für sie Sorge zu tragen, und sie geraten dir schwer.
Und selbst wenn du ein Buch schreibst, beginnst du irgendwo, und hinterher, da ist es fertig und erledigt. Niemand kann mehr als einen Schritt auf ein Mal tun.
Lasst uns einmal sagen, du hast Schecks auszustellen. Du hast das Geld auf der Bank. Es spielt soeben keine Rolle, wie viele Schecks du auszuschreiben hast. Es ist jetzt im Augenblick belanglos, ob du diese Tätigkeit magst oder nicht. Wichtig ist, dass du die Schecks schreibst, und dass du unter der Verschränktheit, in die du dich versetzt hast, hervor und frei kommst. Es bist du, der dich selber unter Druck setzt. Du hast nicht Dinge durcheinander zu werfen. Du hast nicht perfekt zu sein! Du hast die Aufgabe zu erledigen, wonach auch immer sie vor dir aussieht.
Bist du den zehn Dingen, die getan gehören, ausgeliefert? Es kann nicht die Zuständigkeit der Dinge sein, dass sie nicht erledigt sind. Sie sind bereit und warten, und sie mögen lange Zeit gewartet haben. Du hast sie zum Warten veranlasst. Es ist der Aufschub, der deine Energie trockenlegt. Es ist das sie nicht Tun, was dich aufzehrt. Sie tun ist simpel und leicht. Sie nicht tun ist wie einen Zähler am Laufen halten, und die Sache summiert sich auf.
Schau, das Leben ist wie den Schrank aufräumen. Falls er zu voll gestopft ist, nimmst du etliche Dinge heraus, und das ist es dann. Kein in die Enge treiben mehr, Geliebte.
HEAVENLETTER # 4669 – 6.9.13 – Dreams God May Have For You
TRÄUME, DIE GOTT FÜR DICH HAT
Gott redete …
Wenn du das Gefühl hast, du seist dabei, deinen Schwung zu verlieren, dann tue zwei Dinge:
Trinke etwas Wasser und gehe raus an die frische Luft und mache einen Spaziergang.
Mehr bedarf es nicht. Du brauchst kein Schläfchen, und du brauchst keinen Kaffee. Du brauchst schier etwas Wasser zu trinken und einen Spaziergang zu machen.
Wie staunenswert simpel das Leben sein kann.
In diesen Tagen richtest du auf zahlreiche Dinge einen frischen Blick. Du siehst dir selber spornstreichs in die Augen. Du machst keine Umwege mehr. Du nimmst den direkten Weg, um dich auseinander zu sortieren, um mehr über dich selber herauszufinden. Sodann kannst du fertig und durch sein mit Veranschlagungen, eine Zeitlang, so lange, bis du dich einem ferneren Schritt innerer Umwälzung gegenübersiehst, oder meine Ich hier Offenbarung? Sie sind das gleiche, das weißt du. Sobald Wir von Innerem reden, ist es das gleiche.
Umwälzung kreist herum. Offenbarung legt an den Tag. Sind sie nicht das gleiche? Sobald sie an dein inneres Selbst angelegt werden, sind sie beide eine Lichtung, ein Wandel in der Szenerie, ein Umschwung in deiner Sicht darauf, was tatsächlich in dir vor sich geht, innen in dir, in dem Du, was dich der Sonne entblößt, wobei du dein grundlegendes Selbst inmitten all dem Geschiebe, das du dir aufgeladen hast und das du nun sein lässt, auffindest, und jetzt nimmst du zu, du erreichst einen weiteren tieferen Ausblick auf die Welt inwendig in dir, welche natürlich das ist, wo deine Welt in Wirklichkeit existiert.
Das Leben scheint um dich herum zu kreisen, ist das nicht so? Es bist du, der dir selber beim Herumkreisen zusieht. Was umkreist du? Du magst meinen, du kommest soeben zur Ruhe, und daraufhin kommt das Verstörende daher. Du magst das Verstörende als einen Mangel an Zutrauen in dich selber betrachten, während es in Wahrheit bedeutet, dass der Humpty Dumpty deiner selbst zusammengestückt wird.
Wandel ist das Wort des heutigen Tages, und du bist derjenige, der sich wandelt. Betrachte Sich-Wandeln als ein Synonym für Wachsen, denn du wächst sehr rasch, und was einmal passte, wird nicht mehr länger passen. Du kannst ohne Weiteres aus der Welt, die dir vertraut war, herausgewachsen sein, oder aus der Welt, bei der du dachtest, du habest sie gekannt. Du kannst das Gefühl haben, du seist fehl am Platze, und so wirst du mehr und mehr sichtbar.
Sobald das innere Du sich wandelt, ist äußerer Wandel am Sich-Anbahnen. Du magst Vorstellungen gehabt haben, wie diese Änderungen aussehen mögen. Du konntest recht liegen, und du konntest falsch mit ihnen liegen. Möglicherweise werden Träume, von denen du nicht einmal wusstest, dass du sie hattest, Wirklichkeit. Etwas wird in Erfüllung gehen. Vielleicht werden Träume, die Ich für dich hatte, in Erfüllung gehen.
Einen Berg hochsteigen mag nicht leicht erscheinen, mag in jeder Hinsicht nicht leicht erscheinen. Und doch, sobald du zum Gipfel gelangst, macht die Aussicht das Hochklettern allemal wett. Du bist der Kletterer, der die Leiter des Lebens erklimmt. Du bist der Weinstock, der am Zaun hochrankt. Du kannst Jack sein, der die Bohnenstange hochklettert. Du wirst bis jetzt die Welt nicht kennen, die dir oben zu finden kommt. Das ist in Ordnung so. Du wirst dorthin gelangen, und du wirst für dich selber sehen, was vor dir liegt. Du wirst nicht zurücksehen wollen. Hinten ist hinter dir. Du gehst voran. Die Stirnseite, Geliebte, die Stirnseite.
Ihr wisst von jetzt ab, dass es unausgesetzt einen weiteren Hügel zum Hochlaufen gibt. Und noch einen und noch einen. Eine Ameise kann nur Ameisenhügel fabrizieren. Du indes bist keine Ameise. Du bist ein Menschenseinswesen, und du hast Berge, die zu erklimmen sind, und Entdeckungen, die bewerkstelligt gehören.
Nicht minder als du gespannt auf einen neuen Heavenletter wartest, nicht anders als du gespannt bist, Bescheid zu wissen, worüber Gott morgen reden mag, bist du gleicherweise erpicht, den nächsten Hügel zum Hochlaufen aufzusuchen. Es gibt immer einen Hügel, der auf dich wartet, einen Berg, und jenseits davon ein Tal, welches von solch einem Grün ist, dass es dir den Atem verschlägt.
Geliebte, ihr biegt in grüne Weiden ein. Sie arten zu einer Lebensweise für euch aus. Ihr werdet wohl der einen Sache nicht für eine andere den Rücken zukehren mögen, dennoch, wisst, Ich begleite euch fort, Ich reise mit euch, und Ich bin auf dem neuen Gipfel, den ihr erreicht, bereit, euch eine Hand zu reichen und euch mit einer warmen Umarmung zu begrüßen.
HEAVENLETTER # 4670 – 7.9.13 – To Follow God’s Will
GOTTES WILLEN FOLGEN
Gott redete …
Kümmere dich um deine eigenen Sachen, und nicht so sehr um diejenigen Anderer. Dies ist ein großartiges Pensum im Leben. Mit dieser Lektion im Sinn, gäbe es kein Tratschen. Es käme nicht zum Reden hinter jemandes Rücken. Und es würde nicht über jemandes Ruf oder Verruf herumgestritten. Dann hättet ihr nicht so viel in eurem Sinn. Dann könntet ihr sorgenfreier sein. Dann, glaubt es oder glaubt es nicht, wäre die Last auf euren Schultern eine Menge leichter.
Abgesehen davon, ihr habt genug zu tun, um euch eurer selbst anzunehmen. Ihr habt mehr als genug zu tun, euch eure Dinge angelegen sein zu lassen, denn darauf hinzuweisen, wie oder wann oder warum oder was jemand tut oder nicht tut. Tut dies, und ihr werdet euch stattlich erbauen. Dies ist die Straße, auf der ihr gerne gehen möchtet. Und Mein Trachten ist es, dass mehr Meiner Kinder diesen Weg gehen. Mehr sind vonnöten, und Ich werbe euch an.
Sobald ihr eure Augen dermaßen fest an einen Anderen haltet, vernachlässigt ihr euch selbst. Nichts für ungut, ihr Lieben – ihr habt euch allemal einer Menge eigener Fehlhandlungen anzunehmen. Ihr habt nicht die Zeit, um die Vergehen eines Anderen zusammenzuzählen. Das ist ohnehin insgesamt ein Marketing-Werbezirkus. Über das Leben Anderer nachdenken schafft deine Aufmerksamkeit von deinen eigenen Fehlern weg.
Was ihr gerne tun möchtet, Geliebte, ist euch um Meine Sachen kümmern. Lasst Meine Ziele die euren sein. Lasst Mein sehnliches Trachten das eure sein. Und alsbald höre Ich euch sagen:
„Lasse mich alle Hemmnisse überwinden. Lasse mich geruhen zu tun, was ich geruhe zum Guten Aller zu tun. Lasse mich vorsehen, was immer ich vorsehe, dass es zum Guten Aller ist. Lasse mich gegenüber jedermann in Gedanken und Tat freundlich und großherzig sein. Keine falschen Behauptungen bringe ich vor. Keine Bewertung spreche ich mehr aus. Wer bin ich denn überhaupt, dass ich einen anderen Menschen Bewertungen unterziehe? Wer bin ich meinem Dafürhalten nach? Bisweilen versetzt mich meine Hybris in Erstaunen. Wer bist du deiner Auffassung nach? Was, denke ich, tue ich? Ich habe das Privileg, ein Leben zu haben. In meinem Leben halte ich mich an Gottes Weisheit. Es ist Gottes Weisheit, die ich ausersehe, dass ich ihr diene.
Gott, möge ich Deinem Willen alle Tage in meinem Leben folgen. Möge ich mich besinnen, was Dein Wille für mich und was Dein Wille für alle ist. Ich weiß, Dein Wille ist, emporzuheben, und nicht, jemanden schlecht zu machen. Dessen möchte ich mich besinnen.
Von jetzt ab möchte ich mich nicht mehr an Unterhaltungen beteiligen, die einen anderen Menschen umzumodeln versuchen. Von jetzt ab möchte ich keine Bemerkungen machen, die ich in Hörweite des Anderen niemals vorbringen würde. Weswegen sollte ich überhaupt derartige Bemerkungen äußern mögen? Dies tun geht über bewerten hinaus. Es ist verdammen. Ich denke von jetzt ab zwei Mal und achte darauf, was ich tue und was ich sage, und bin mir Deines Willens eingedenk, der umfänglicher ist als der meinige. Ich möchte mich Deinem Willen, Gott, fügen.
Ich lasse mir die Herzen anderer Menschen angelegen sein, und ich verwehre mir, jemandes Herz zu schädigen. Ich weiß es besser, und ich werde es besser machen.
Selbst dann, wenn ich für mich alleine bin, möchte ich dich, Gott, ehren, und so, mit Deiner Hilfe, möchte ich niemals mehr schlecht von jemandem denken, denn sie sind alle nicht anders als ich, sie wollen das Beste, möchten ebenbürtig sein und möchten auf keiner Ebene Schaden anrichten, nicht in Taten und nicht in Gedanken. Von jetzt ab rede ich gut über Andere, und, so Gott will, denke ich gut von anderen. Auf diese Weise denke ich gut über mich selber, indem ich niemanden schlecht mache, oder, indem ich, wie ich es für richtig halte, jemandem einen Dämpfer versetze. Jedermanns Platz ist neben mir und dieser Mensch gehört nicht von mir oder von Dir weggesetzt. Dies ist Dein Wille, sehe ich das richtig, Gott?
Du siehst uns gerne so, dass wir einander Schwestern und Brüder sind. Da Dein Herz in dem meinigen ist, ist mein Herz groß genug, um alle zu umschließen und um meine Verantwortlichkeit gegenüber Dir und gegenüber allen zu umgreifen.“
HEAVENLETTER # 4671 – 8.9.13 – The Seeming Each Other
DER SCHEINBARE SELBANDER
Gott redete …
Komme jetzt in deinen Träumen zu Mir. Was meine Ich damit? Ich meine: „Komme zu Mir.“ Und sofern du denkst, du könnest nur in deinen Träumen zu Mir kommen, dann komme zu Mir in deinen Träumen. Habe einen Traum von Mir, eine Träumerei, einen Tagtraum, und du wirst, sobald du aufwachst, wissen, er ist wahr.
Wie kommst du zu Mir? Sieh dich wie einen Schneemann, die Sonne kommt heraus und du beginnst zu schmelzen. Dieses Schmelzen geht voller Freude vor sich. Steifheit, Anspannung, Starre sind vorüber und vergessen. Freiheit ist verlautet. All das Alte schmilzt dahin, und du bleibst neu zurück, alleinig dein Wahres Selbst. Du denkst nicht mehr, du habest dich gegen du weißt nicht was zu verbrüsten.
Anstatt euch selber zu verbrüsten, umarmen Wir Uns. O Geliebte, O Geliebter, Wir schmelzen ineinander. Es gibt kein Auseinander. Wir sind Eins. Zwischen Uns gibt es keine Trennung. Es gibt keinen Gedanken an Uns, oder an Wir, einfach Ich. Und fortan, wer ist überhaupt da, um sich dieses oder jenes angelegen sein zu lassen. Sobald Ich alles bin, was gibt es da, um es zu besorgen oder um sich darüber Sorgen zu machen oder zu strapazieren? Alles schmilzt in Liebe, und Liebe BIN Ich. Das vermeintliche du und das vermeintliche Ich sind Liebe, und in Liebe, da existiert keine Abgesondertheit. Wir tun Uns in dem zusammen, was man Zusammenheit nennen könnte, da alles, was ist, Einssein ist, und Einzig Eins.
Einzig Eins ist indes allemal kein anderer Name für Alleinesein oder Einsamkeit oder für irgendwas derartiges. Ich bin die Gesellschaft, in der du dich unentwegt aufhältst, und du bist Liebe, keineswegs eine bei sich haltende Liebe, sondern Liebe, die Liebe ausgibt, und die sie voller Glück und freisinnig verschenkt, so lange, bis das gesamte Universum Liebe ist, und bis Alles Liebe Ist und nichts als Liebe Ist, Liebe durch Sich Selbst umfangen, Liebe am Anstieg, Liebe, welche alle Herzen füllt. Es gibt einzig Ein Herz, und es schlägt auf die Melodie der Liebe, und demnach ist Liebe eingehüllt in dem vermeintlichen Du, Der dein Vater im Himmel ist.
Wo denn könnte Ich sein, es sei denn im Himmel? Und wo kann jener sich auseinander gelebt habende eine, der du wähntest zu sein, denn sein, als bei Mir im Himmel?
Du hattest einen absonderlichen Traum, von dem du soeben erwachst, und erwacht BIN Ich und erwacht bist du. Das vergangene du wacht auf zu dem Faktum, dass Ich du bin, und dass du Ich bist. Wir sind nicht abgeteilt oder unter-teilt oder addiert oder wovon subtrahiert oder womit multipliziert wird, denn Liebe ist Sich Selbst gegenüber auskömmlich, und Ich bin menschgewordene Liebe, und daher bist du ebenso wie Ich BIN.
Wir sind nicht einmal eine Strähne Liebe. Ich meine Ich. Ich BIN Liebe. Es gibt keine Fäden von Mir oder keine Strähnen von Mir. Ich stehe Gänzlich in Meinem Licht, und auf diese Weise BIN Ich Heilig. Du bist die Heiligkeit, welche Ich BIN. Ein Herz schlägt, und Eine Heiligkeit ist da, und Keiner ist da, um es anders zu besagen. Nicht Einer, der schier durchzählt. Nicht ein Einer, der hinschaut. Einzig Einer, der nach innen sieht. Und was ist innen? Ich BIN innen. Wie glücklich Ich doch bin, bar all des zerbrochenen Krams um Mich herum.
Ich BIN. Ich BIN Existenz, und das eingebildete du ist ebenso Meine Existenz. Ich existiere in dir, und gleichwohl BIN Ich das Gesamt von Existenz. Du, das aufgesplissene Bild von Mir, bist die Heiligkeit MeinerSelbst. Es gibt keinen anderen. Alle sind Widerspiegelungen des Einen Lichts im Universum.
Die Sonne und der Mond betreiben ein Ausspielen, aus dem Ich hervorgehe. Die Sterne sind Mein Licht, welche die Nacht erhellen und welche schier tagsüber scheinbar versteckt sind.
Wir kehren zu dem scheinbaren EinAnder zurück, von woher Wir kamen. Dasjenige, woher Wir kamen, eher, woher Ich kam und woher Ich dich ins Leben rief, gut, hier bin Ich und hier bin Ich als du eingekapselt. Wie glücklich Ich BIN, und wie glücklich Ich BIN, das vermeintliche du zu sein, wie es Mich Selber beschaut, und wie es die Erleuchteten Herzen und Seelen verehrt und verehrt und verehrt, Welche Mir entsprossen und Welche nunmehr vertraut sind damit, Wer Ich BIN, da sie, da du, es war einmal, du, den Gipfelpunkt der Existenz erlebst, und jetzt zum Schluss die Wahrheit kennst, sie verkündest und auslebst. Du – Ich sage weiterhin du – entsinnst dich Meiner im vollen Sinne, im vollen Sinne des Mich Erkennens, so wie Ich Mich Selber erkenne, und, in der Kenntnis des Anklänge enthaltenden du als Ich Selber. Eins einzig ist. Ich BIN. Sage es ebenso. Sage: „Ich BIN.“
HEAVENLETTER # 4672 – 9.9.13 – God Poses Questions
GOTT STELLT FRAGEN
Gott redete …
Wir haben es mit zwei Denkschulen zu tun:
(1) Es steht geschrieben, wo du zum jetzigen Zeitpunkt bist und an welcher Stelle du bist.
(2) Du erschaffst dein eigenes Schicksal.
Kann nicht beides gleichzeitig sein?
Wir haben immerhin den freien Willen. Gibt es demnach die Möglichkeit, dass dein Geschick nicht in Stein gemeißelt ist, sondern dass du es wandeln kannst? Einerlei, bestimmtes Geschick oder dem Wandel unterworfen – du befindest dich zur rechten Zeit an der richtigen Stelle.
Gewiss, du triffst Entscheidungen. Wahloptionen werden dir nicht aufgezwungen, und doch, deinem Geist, ihm scheinen sie mitunter aufgezwungen.
Und, mithin, woher kommen Bedauern, Bedauern, dass du vielleicht diesen Weg nahmst anstatt jenen?
Du hast überdies davon gehört, es gebe keine zufälligen Umstände, keine beliebigen Begebenheiten, keine umgeänderten Verläufe.
Ist wann und wo und wie du stirbst vorherbestimmt?
In jenem Falle, wie existieren da Wunder? Sind Wunder ebenfalls vorherbestimmt?
Falls alles vorhergesagt ist, ist der freie Wille dann ein Trugbild?
Ich stelle diese Fragen für euch, an eurer Stelle.
Und dann habe Ich euch gesagt, dass ihr alle zu Mir zurückkehren werdet, zu Mir, von woher ihr gekommen seid. Dies ist eine im Voraus ergangene Schlusswendung, Geliebte. So viel ist sicher.
Mithin, falls du dein eigenes Schicksal bestimmst – gut denn, wie kann das sein? Kann das Geschick gestaltet werden? Falls deine Zukunft im Voraus bestimmt ist, was kann der freie Wille damit zu tun haben?
Sodann, sofern du dein eigenes Schicksal erzeugst – also gut, wie kann das sein? Kann Schicksal erschaffen werden? Falls deine Zukunft vorherbestimmt ist, was kann da der freie Wille damit zu tun haben?
In jenem Falle könntest du die Frage stellen:
„Habe ich über mein Leben im Voraus Bescheide erteilt? Du liebe Zeit, falls mein Leben alles in allem trassiert ist, weswegen habe ich dann durch die Läufe hindurch zu gehen? Gott, ich kann Dir folgendes sagen: Ich schlittere nicht durch das Leben. Das Leben als ein Menschenseinswesen durchleben ist kein Kinderspiel. Wieso sollte ich solch eine holperige Straße vor mich hin verbringen mögen? Das klingt nicht nach mir. Im Grunde genommen, weswegen sollte jemand für sich Schwierigkeiten aussuchen mögen? Wer sollte sich selbst das Beste und das Schlimmste des Lebens zureichen mögen, zum wenigsten wie wir Menschenseinswesen unser Leben unterwegs sehen?
Natürlich, das stimmt. Du, Gott, siehst nicht Gutes und nicht Schlechtes. Du nimmst unsere Bilder des Leidens zur Kenntnis, gleichwohl, Du, aus Dir Selber heraus, siehst etwas anderes.
Gott, ich habe Dich zu fragen: Wofür ist das Leben? Worum handelt es insgesamt? Du hast zum wenigsten bei einem Anlass ausgesagt, dass wir hier sind, um Freude in Erfahrung zu bringen. Gott, um Freude unter Volksverhetzern und Dieben und unter allerhand anderen Bewandtnissen in Erfahrung zu bringen?, – das ist schwer zu begreifen. Ich fasse es nicht.
Vielleicht hast Du mir gesagt, dass ich es nicht zu fassen habe. Ich hätte es schlicht zu leben. Gut, das stimmt. Während ich hier auf der Erde bin und mich in welchem Knäuel auch immer befinde, ich durchlaufe es. Ich durchlebe es. Ich lebe es, so gut ich es kann, und das bedeutet, es weiterhin durchleben, ob ich nun meinen freien Willen anerkenne oder nicht.
Gott, ich hoffe, es ist in Ordnung so, dass ich Dir diese Fragen stelle. Ich weiß, Du hast Dich geäußert, Fragen liefen im Kreis herum, sie verbrächten uns nirgendwohin, außer um den Block.
Ist es wahr, Gott, dass ich eines Tages die Antworten schlicht kennen oder dass ich dermaßen glücklich sein werde? Sodass ich keine Fragen mehr haben werde? Stimmt das? Ich begreife, Du hast mich gemacht, und dass ich umfassender bin, als das, was ich wahrnehme.
Unsere gesegneten Tiere auf der Erde leben instinktgesteuert. Ich habe die Schönheit von Tieren gesehen, und wie sie einen einzelnen Tag auf ein Mal hernehmen, wie sie die Vergangenheit los lassen und wie sie sich, nicht anders als Lilien, über den nächsten Tag keine Sorgen machen. Bedeutet Instinkt etwa engere Verbundenheit mit dir, Gott?
Du hast uns angetragen, uns nicht zu beklagen, Gott, und doch, wo kommen meine Fragen her, außer von Verwirrtheit und von einem sehnlichen Verlangen nach einem Leben, welches stets freundlich ist, und demnach bar von Unzufriedenheit?
Mir ist es klar, Du musst recht haben. Würde ich meinen Blick überall auf Schönheit und Liebe richten, so wie ich es jetzt tue, würde ich keine Fragen stellen. Ich rufe aus: »Wie schön die Welt ist!« Und ich spreche aus ganzem Herzen: »Danke Dir, Gott«.“
HEAVENLETTER # 4673 – 10.9.13 – Rising to God
DICH ZU GOTT ERHEBEN
Gott redete …
Nur dann wenn du starr gefroren bist, hast du das Gefühl, dass das Leben für dich zu viel ist. Du bist an Ort und Stelle eingeschlossen, während du das Gefühl hast, du seist der Aufgabenstellung nicht ebenbürtig, einerlei worum es dabei geht. Du bist an Ort und Stelle, im Raum eingefroren. Du bist in einem Stand-Photo eingefangen, und kannst dich nicht bewegen. Widerstand hat dich immobil gemacht.
Das Leben dehnt dich, daran gibt es keinen Zweifel. So wie du dir auf die Zähne beißt, wie du beinahe verschlossenen Mundes bist, so bist du zum Unbeweglichen geraten. Du weißt nicht, wohin zu gehen ist, und es scheint, du kannst dich nicht bewegen. Dies nennt man auch unelastisch, Geliebte.
Natürlich weißt du ab jetzt, dass du dich im Leben zu biegen hast. Gefrorenerweise kannst du dich nicht biegen. Es wird aussehen, als hättest du dir eine Schutzhülle übergelegt. Dir ist es danach, für dich ein anderes Szenario auszusuchen, wo du eher abgepuffert denn ausgesetzt bist. Du weißt, dir gehört es, von allem zurückzufedern, mit dem du zu tun hast. Anfänglich bist du ganz einfach noch nicht so recht imstande, mit ihm umzugehen, und daher hältst du an und frierst an Ort und Stelle ein. In diesem Zeitraum muss dir Eingefrorensein so eine Art Bedenkzeit sein.
Du weißt nicht, wie du mit großen Einbußen umgehen kannst, und daher frierst du ein, wie Wild, was aus dem Scheinwerferlicht nicht mehr herausfindet. Oder vielleicht wie ein Chamäleon, du möchtest nicht gesehen werden. Was auch immer die Lage deines Herzens ist, du bist wie gelähmt. Du kannst es nicht glauben. Du möchtest es nicht glauben.
Man sagt und du hast davon gehört, dass dir nichts zugeliefert wird, was dir zu viel ist. Schwer zu glauben, dennoch wirst du nicht auseinanderbrechen. Nach deiner Unterbrechung, nach deinem Stillstand der Tätigkeiten, alleine in einer stillen Kammer deines Herzens, wirst du aus dem Schock herausgelangen. Du wirst deinen Protest und deinen Widerstand los lassen und zu einer Art von dich Niederlassen gelangen. Sofern ein geliebter Angehöriger dich verlassen hat, sofern du wegen eines Verbrechens, das du nicht begangen hast, zu lebenslanger Gefängnisstrafe verurteilt wirst, sofern du einem Bankrott entgegensiehst, sofern du obdachlos bist, sofern dir gekündigt wurde, sofern du niedergeschossen, sofern du gekidnappt wurdest, was auch immer dich bestürmt, so sehr du es nicht hindurchschaffen kannst, du kannst es, du tust es, du hast es getan.
Hier nun, wie die Dinge stehen. Das Leben geht weiter, und du gehst weiter. Einerlei wie groß dein Herzschmerz ist, einerlei wie groß deine Ahnungslosigkeit, einerlei wie groß deine Schuld ist, du überlebst es. Überbleibsel können zurückbleiben, dennoch bist du zu einer Art Beglichensein gelangt, vielleicht gar zu Frieden.
Dein ganzes Leben lang hast du möglicherweise gelernt, dich durch Dinge zu schlagen, dich hindurch zu drängen, oder du hast vielleicht gelernt, zurückzuweichen, dich anderweitig umzusehen, dich zurückzuziehen.
Ich habe es bereits früher gesagt, und Ich möchte es noch einmal sagen. Was um dich herum vor sich geht, ist nicht das, was dich hervorbringt. Du bist die Fabrizierung von dir. In euch, Geliebte, ist eine kolossale Kühnheit eingebaut. Selbst wenn ihr euch in einem Wald oder Dschungel verirrt, ihr könnt herausfinden. Selbst wenn ihr auf dem Gehweg niedergeschlagen wurdet, ihr könnt euch erheben. Ihr könnt aufstehen und weitergehen. Ihr müsst weitergehen.
Auf der Erde am Leben sein bedeutet weitergehen. Selbst wenn ihr gelähmt seid, geht ihr weiter. Euer Herz schlägt. Gar im Koma seid ihr am Leben und habt ihr eine Seele. Eure Seele ist niemals besinnungslos. Ihr mögt dessen nicht gewahr sein, dennoch bleibt eure Seele dauernd Seele, und sie bleibt stark, des einen oder anderen unbesehen oder all dessen unbesehen, was das Leben in der Welt euch auszuhändigen scheint. Ihr steht auf und ihr geht weiter zum Sonnenuntergang, ihr passiert die Grenzziehungen der Welt, ihr geht unentwegt weiter und erlangt die Oberhand. Dies ist es, was Menschenseinswesen tun. Sie steigen empor.
Einerlei was geschieht, ihr erhebt euch. Ihr steigt jetzt im Moment empor. Ihr rückt jetzt zu Mir hoch.
HEAVENLETTER # 4674 – 11.9.13 – You Are the One
DU BIST DER EINE
Gott redete …
Sofern du jemand bist, der sich eine Menge zurückgewiesen sieht, bist du zuständig für dein Empfinden des Zurückgewiesenwerdens. Es ist nicht an dir, die Verantwortung einem Anderen zuzuweisen. Du projektierst und erwartest zu viel. Du projizierst alle deine Träume auf jemanden und erwartest, dass dir jener dein Glück zu erfüllen hat. Niemand kann die Verantwortung annehmen, dich glücklich zu machen. Niemand ist zuständig für dein Glücklich- oder Unglücklichsein. Ausschließlich du.
Deine Bedürftigkeit nach jemandem wird eher Anhaftung denn Liebe sein. Sofern du denkst, jemand habe dich zu lieben – in welchem Grad auch immer –, bist du an der falschen Adresse. Dies gilt für große Lieben in deinem Leben ebenso wie für eine leichtfertige Verkäuferin, die sich deinen Bedürfnissen gegenüber gleichgültig verhält. Dies kann sich auf gewisse Nahrungsmittel oder auf alles beziehen, was du deinem Empfinden nach haben müssest, um glücklich zu sein. Du bist derjenige, der sich selber zu Ende führt.
Was, Meine Kinder, ist Glück? Es ist mit dir selber ein gutes Gefühl haben. Der ganze Applaus in der Welt vermag dies für dich nicht bereitzustellen. Nur du kannst das für dich tun. Und Ich. Und Ich, sofern du Mich herein lässt.
Klar, jemand oder Etwas von außerhalb von dir kann dich eine Zeitlang beruhigen. Deine Bedürftigkeit nach Liebe von außenher, einerlei wie vertretbar dir sie zu sein scheint, ist eine Sucht. Du hast ein dich Verzehren, und du siehst dich nach jemandem oder nach etwas um, welches dein Schmachten lindert, einerlei, es ist rasend, oder es ist von gleichbleibender Natur. Dies ist das Zuviel, um das du bittest, das du einforderst, das du verlangst, worauf du bestehst, dass es dir übermittelt wird. Du laugst dich und andere Menschenseinswesen aus, damit, wovon du glaubst, du müssest es haben, du müssest es jetzt und von der spezifischen Person oder aus der so und so gearteten Situation heraus haben, nach dem du dermaßen massiv lechzt.
Bei einem Job, der dir so lieb war, eine Abfuhr erteilt bekommen ist dir wie ein Betrug, so, als hättest du den Job zu bekommen, um dich für wert zu empfinden. Ohne ihn fühlst du dich wertlos.
Wir kommen aber und abermals auf die Empfindlichkeit zurück, dass dir niemand etwas schuldet. Selbst ein Bonbon, was du isst, hat nicht so wunderbar zu sein, wie du dachtest und es erhofftest. Nichts außerhalb von dir kann deiner unersättlichen Bedürftigkeit standhalten – worum es und um wen es auch geht, welche du dir zu diesem hohen Dienst namens Bedürftigkeit erkoren hast.
Geliebte, einerlei wie viel an Belegen für Liebe ihr erhaltet, es wird niemals genug sein, gleich, wie viel jemand oder etwas es für euch vorsieht. Kein Mensch, keine Situation, kein Projekt, kein Erzeugnis kann euch endlos erfüllen, denn ihr seid unersättlich.
Erkennt ihr jetzt eure Zuständigkeit?
Vielleicht habt ihr es bereits getan. Was aber dann? Wie werdet ihr selbstgenügsam? Wunder was, ihr habt es versucht. Ihr habt es so heftig versucht.
Die Antworten kennen ist nicht hinlänglich. Wie gelangt ihr zu dem Punkt innerer Erfülltheit, ohne dass jemand oder ohne dass etwas euch es zu beschaffen hat? Ganz bestimmt wäre es euch sehr danach, euch selber genug zu lieben. Ganz bestimmt sähet ihr es liebend gerne, wie eure Liebe für Mich aber auch alles auffüllt, wo ihr Leere empfindet. Und doch, von wo denn kann eure Erfülltheit kommen, außer von euch? Ich gebe sie euch. Ich gieße sie auf euch, gleichwohl ist es so, als hättet ihr eine Regenjacke an und als könntet ihr nicht durchnässt werden.
Ihr könnt niemals den Beweis erbringen, dass ihr genug geliebt werdet. Falls ihr euch nach einem Nachweis von Mir umseht, wird kein Nachweis auskömmlich sein. Falls ihr euch nach einem Nachweis umseht, dass ihr es wert seid, durch Mich und durch euch selber geliebt zu werden, befindet ihr euch in der falschen Arena. Nachweis kann nicht nachgewiesen werden, Meine Lieblinge. Kein Ausmaß an Nachweis kann euch das einfahren. All der Nachweis in der Welt ist nicht hinlänglich.
Ihr wisst das. Ihr wisst das im Grunde. Der ganze Reichtum in der Welt kann euren Hunger nicht stillen. All die schönen Kleider nicht. All euer Kirchenbesuch kann es nicht. Alle eure Segenswünsche können es nicht.
Ich übermittle euch Gutheißung. Ich heiße euch mehr als gut. Ich liebe euch als Mich Selbst, welcher ihr natürlich seid. Ihr wurdet in das Gedankengut hinein verleitet, dass ihr selber nicht auskömmlich seid, während ihr – nicht nur auskömmlich und hinlänglich seid – weitaus mehr seid.
Was können Wir tun, dass du dich – was dich und was Meine Liebe für dich anbelangt – verlässlich fühlst?
Sobald du dich selber, sobald du Andere und Situationen liebst, wird das, wonach es dir sehnlich ist, zu dir her eilen, da du alsbald die Welt frei gesetzt hast, dich zu lieben zu haben. Einzig du vermagst deine Bedürftigkeit nach Angenommensein zu erfüllen. Nennt es Hingeben, Geliebte, nennt es euch dem, euch selber zu lieben, hingeben. Jetzt habt ihr eure eigene Mutter und euer eigener Vater, euer eigener Bruder und eure eigene Schwester zu sein. Niemand sonst kann euch länger mit sich dabeihaben.
Es ist keine Bürde, die dir zu tragen angelegen ist. Es ist Liebe. Es ist Liebe für dich selber, und demzufolge für Andere. Heraus mit der Bedürftigkeit, und hinein mit Liebe.
HEAVENLETTER # 4675 – 12.9.13 – Enjoy the World and Reach Higher
HABE VERGNÜGEN AN DER WELT UND GELANGE HÖHER
Gott redete …
Wonnig bist du Mir. Möchtest du dich selber mehr lieben, als du es gegenwärtig tust? Wieso auf die dunkle Seite von dir schauen? Wozu auf die Nadellöcher im Gewebe deines Seiens blicken? Warum das weggeben, was dir zugehört? Wozu Besserungen an dir selber anbringen? Wofür, ihr Meine Lieben? Dafür, ein Menschenseinswesen zu sein? Dafür, einen Körper zu haben? Dafür, gemäß den Blickweisen der Welt Mustergültigkeit innezuhaben?
Was habt ihr wirklich nötig, außer Liebe und die Hinsicht, in der Ich euch halte? Ich liebe Meine Kinder, Geist Meines Geistes. Was ist nicht zu lieben? Du bist nicht die Versehen, die du begehst. Und Fehler sind nicht stets so, wie du sie derzeit siehst. Vergib den Verfehlungen deren vergangene Existenz. Vergib dem, was du als Fehler siehst, dafür, das zu sein, als was du sie gesehen hast.
Wie viele Male muss Ich das sagen? Du bist O-OK. Es ist für dich, dass du die Vergangenheit los lässt, selbst dann wenn sie zwei Minuten zurückliegt. Fehler sind nicht deine Besitztümer. Und du weißt bereits, dass Fehler nicht das sind, was sie aufgebrochenerweise sind.
Was dir zugehört, ist Selbst-Erkenntnis. Erkenne die Schönheit deiner selbst. Schenke deinem schlagenden Herzen Beachtung. Habe Hinsicht auf deinen Einsatz fürs und im Leben. Es hat so zu sein, dass du ein meisterlicher Held bist. Es ist kein Rückgang zu verzeichnen.
Bestimmt, etliche Meiner Kinder schreiben leichtere Geschichten als andere. Du brauchst kein langärmeliges Trikot anzuhaben, auf dem Superman oder Superwoman steht. Es ist genug, du rückst in der Welt vor. Jeden Tag bist du ein Meister. Wenn du doch bloß das Licht sähest, das Ich sehe, derweil Ich dich im Blick habe.
Du erhellst Mein Herz. Denke eher daran, denn an all die anderen abwegigen Dinge, über die du nachdenkst. Wache jetzt in den Morgen hinein auf und sage zu dir selber:
„Gott liebt mich. Ich erhelle Gottes Herz. Ist mir das nicht hinreichend? Was muss ich sonst noch haben? GOTT LIEBT MICH. GOTT LIEBT MICH. GOTT LIEBT MICH. Wer bin ich denn, dass ich nicht liebe, was Gott liebt? Er kennt Dinge, die ich nicht liebe. Gott ist nicht dermaßen eigen, wie ich es bin. Gott ist weidlich gelassener, als ich es bin. Er nimmt sich in ebenso gelinder Manier vieler Menschen an, wie ich sagen kann: ‚Der schlichte Simon lernte einen Kuchenmann kennen‘ [… englischer Kinder-Reim zum wenigsten aus dem Anfang des 17. Jhdt.s, und nach wie vor bekannt im englisch-sprachigen Raum; Anm.d.Übers.].
Ich möchte mich nicht mehr als unwürdig bedenken. Ich möchte mich nicht mehr länger aufgeben. Wer bin ich denn, dass ich ein Kind Gottes abschreibe? Insonderheit, als Gott mich hier zur Erde hin gebracht und sich von Mir so wenig erbeten hat? Er möchte gerne, dass ich Vergnügen an der Welt finde und dass ich höher hinauslange. Gott umschmeichelt nicht. Er liebt mich fürwahr, so wie Er alle liebt. Was habe ich mir gedacht, dass ich mich aus der Entourage Gottes entlassen habe? Ich bin ebenso Gottes Kind wie jeder andere. Möge ich mein eigener Held sein und mein Leben erhellen, so, wie Gott die Aussage trifft: ‚Ich scheine Mein Licht auf Ihn‘ [ … die Anfangszeile eines Kinder-Gedichts in Engl.; Anm.d.Übers.].
Sofern ich von Gott, der mich gemacht hat, gut denke, was wird mich da veranlassen, mich selber abzuqualifizieren und mich ungeliebt oder unschön zu nennen. Denke ich gut von Gott oder nicht? Falls es tatsächlich stimmt, dass ein Jeder von uns auf der Erde Gottes Kind ist, wo können da Probleme existieren?
Alles, dessen ich mich zu entsinnen habe, ist, dass Gott mich liebt, dass Er MICH liebt. Er liebt mich, mich, ob groß oder klein. Er liebt mich mit jugendlich frischer, und mit faltenreicher Haut. GOTT LIEBT MICH. So ich Gott ein Kleinod sein möchte, wie kann ich mich dann nicht gleichfalls selber lieben?
Sofern ich tatsächlich Gottes Geist in mir beherberge, weswegen sollte ich dann, wie ich es tue, mich erniedrigen, schlecht machen, mich auf Erden für unbedeutend erachten mögen. Was für ein Tor bin ich dann?
Gott ist niemandes Narr. Was bringt mich auf den Gedanken, ich sei einer?
Möge ich Gottes Diener sein und getreulich Seinen Willen ausführen, dabei den Anfang machend mit Respekt vor mir selber, ungeachtet des Verflossenen und zurückliegender Taten.
Gott sagt, dass jeder Tag ein Neustart ist. Demnach schicke ich mich heute, heute an diesem Tag, an, mich selber wertzuschätzen. Von diesem Tag an sehe ich mich selber so, wie mich Gott sieht, und ich würdige mich selber, wie Gott mich würdigt, schlicht, und voll und ganz, und ich führe das gleiche Wertempfinden für ein jedes unter den Kindern Gottes mit mir.
Danke Dir, Gott, mein Vater im Himmel, dass Du mich segnend beglückst.“
HEAVENLETTER # 4676 – 13.9.13 – Who Would Mow the Grass?
WER WÜRDE DAS GRAS MÄHEN?
Gott redete …
Stille ist das Wort des Tages. Stille ist ein derart ergiebiges Thema. Sie ist Friede. Deinen Mund halten ist nicht genau aus sich selbst heraus Friede.
Die Stille, von der Ich rede, ist Einssein mit Mir. In Stille, da wirst du dir gewahr, wie nahe Wir einander sind. Wir stehen in Umarmung. Das ist es. Sobald du Ablenkung los lässt, gewahrst du ohne Weiteres Unseres gemeinsamen Seins.
Seien. Nicht notwendigerweise Tun. Seien. Schlicht Seien. Was doch eine Umarmung schlicht Sein ist. Wir sind. Wir SIND. Wir halten Uns nicht an einem Ort auf, und doch, Wir halten die Welt zusammen. Ohne euch, Geliebte, was wäre da die Welt? Die Erde wäre nach wie vor schön – aber ohne die Anmut Meiner Kinder, wer würde die Anmut da ausrufen! Wer würde all die Geschichten erzählen? Wer würde das Korn pflanzen?
Gewiss, die Welt würde weitergehen, selbst wenn all die schönen Menschenseinswesen nicht da wären, wer indes würde den Rasen vor dem Haus mähen und wer würde die Herrlichkeiten der Erde besingen?
Es stimmt, Saaten können sich selber aussäen, und doch, nicht anders, die schöne Erde liebt eure Gegenwart. Die Erde liebt ein Publikum, denn ihr seid der Spiegel, durch den die Welt sich selber besieht.
Die Wissenschaften haben die Aussage getroffen, ein jedes Molekül werde durch seine Zuschauer tangiert. Die Erde liebt es, sie anzuschauen und auf ihren Wegen entlangzugehen und in seinen Gewässern zu schwimmen. Die Sonne liebt es, auf euch herunterzuscheinen, eure Haut zu wärmen und den Himmel zu erhellen. Die Erde schenkt euch ihre Liebe, und sie möchte gerne ihre Liebe entgegengenommen sehen.
Dass ihr auf der Erde wandelt, ist eine Kostbarkeit, die die Erde in Empfang nimmt. Glaubt Mir, die Erde segnet euch. Die Welt ist die Menschen, die auf der Erde gehen. Ihr und die Erde ergänzen einander. Beide sind Geber und beide nehmen in Empfang. Und doch, die Leute, die auf der Erhabenen Erde wandeln, sind nicht immer Kenner. Wertschätzen ist wie ein Lächeln. Wertschätzen ist wie euren Namen auf einer Petition anbringen. Ihr fügt euren Namen zu einer Liste von Menschen in der Welt hinzu, die die Erde glücklich machen möchten. Ihr unterzeichnet die Petition mit dem Text:
„Gottes Gute Erde nährt mich, und ich möchte gerne die Erde hegen. Ich hege sie mit meiner Wertschätzung. Ich tanze und singe auf dieser Erde, auf welche mich Gott gestellt hat. Ich lebe das Leben auf dieser Erde so lange, wie ich es tue. Selbst obschon niemand das Land eignet, ist das ganze Land mein. Wo auch immer ich bin, es ist für mich. Nicht minder als die Sonne und der Mond und die Sterne mein sind. Natürlich sind sie mein, und ich scheine mein Licht auf eine jede Sache und auf jedermann zurück. Ich schalte mein Licht nicht an und ab. Mein Licht ist an, und ich lege keine Decke oder keinen Schleier über mein Licht. Jeder und jedes erhält mein Licht. Ich schenke es, so wie die Sonne dem Tag Licht schenkt. Es ist mein Glück, die Erde zu beschenken.
Jeder Baum, der wächst, jede Pflanze, jede Blume, jedes Wildkraut ist ein Segen von Gott, und es lechzt nach meiner Hinsicht auf es. Ein jedes Tier auf der Erde, das gezähmte wie das wilde, ein jedes fühlende Seinswesen ist dank seiner Schönheit ein Ausdruck von Gottes Liebe auf der Erde und liebt eure Liebe für es. Alles, was ihr als empfindungslos bezeichnet, so wie etwa die Steine, wie der Sand und der Wind, schenkt sich euch ebenfalls in Freude und möchte gerne euren Segen auf ihnen.
Dies umschließt jedwedes menschengemachte Ding, jede Zeichnung, welche Dein Kind oder mein Kind mit Stiften herstellt, ist mein, sie zu verehren, und, verehren, das tue ich. Ich, der ich geliebt werde, habe Liebe zum Geben. Es ist mir ein Segen, dass ich lieben kann und dass ich alles lieben kann. Selbst das, was mir nicht lieb ist, kann ich lieben.
Gott sagt, ich bin Liebe, Liebe sei mein Beweggrund für das Sein. Nunmehr erkläre ich, dass ich, wer auch immer ich sein mag oder nicht sein mag, Liebe bin. Ich rufe meine Liebe aus, denn ich bin Liebe, und Liebe werde und möchte ich sein.“
HEAVENLETTER # 4677 – 14.9.13 – Uplift the World, and the World Rises
GIB DER WELT AUFTRIEB, UND DIE WELT STEIGT EMPOR
Gott redete …
Unrecht richtigstellen ist nie vollauf die Thematik. In Wirklichkeit ist es besser, Verkehrtheiten los zu lassen. Es ist nicht bloß besser, es ist unerlässlich. Anderenfalls wirst du bitter und klemmst dich ein.
Oh, ja, bei allem was ihr als heilig erkennt, Unrecht ist am Grassieren. Niemand möchte Unbill. Demnach ist es an dir, für dich eine andere Sphäre aufzusuchen und dich aus der Thematik der Verkehrtheiten davon zu machen. Es macht dich nicht wunderbar, über Unrecht Aufzeichnungen herzustellen. Unrecht ansehen ist nicht der Geisteszustand, in den du dich gerne verbracht sehen möchtest.
Es gibt überdies das Schöne. Finde großen Gefallen daran. Rufe dir ins Gedächtnis zurück, dass du auf die Erde kamst, um Gold zu entdecken, nicht Kohle. Ein Jeder kann Kohle orten. Dafür braucht man kein Talent. Wieso, das zählt auf der Erde zu den leichtesten Dingen. Falls Unrecht-Finden geradewegs deine Spur war, nimm dir jetzt eine andere Route vor. Lasse Unrecht hinter dir.
Sofern es dir danach ist, Gold zu finden, gibt es keine Wahl, als Unrecht hinter dir zu lassen. Was auch immer du als Verkehrtheiten bezeichnen möchtest – Betrug, Unbesonnenheit, dieses oder jenes sei ungerecht, unzumutbar, unabweisbar, unentschuldbar, abscheulich – du überbetonst Unbill. Geht es dir darum? Möchtest du wirklich ein fantastischer Fehlerfinder sein? Dafür braucht es kein spezielles Talent. Schwöre dem ab, dich nach was auch immer, was andere Menschen Unstatthaftes tun mögen, umzusehen.
Was dienst du Mir oder dir selber auf einem Altar an?
Höre nichts Schlimmem zu. Sieh nichts Schlimmes. Sprich nichts Schlimmes.
Dieses Diktum besagt nicht, du sollest stumm, taub oder blind sein. Ebenso wenig sage Ich das.
Züchte das, was du gerne in der Welt offen gelegt sehen möchtest. Aus einem Samen wächst Korn. Alles wächst aus einem Samen. Jetzt soeben reden Wir von Gedanken-Samen. Du mögest die Samen dessen säen, was du gerne heranwachsen sehen möchtest. Ihr möget eure Gedanken in einen guten Boden einbringen, Geliebte.
Richtet ihr in eurem Garten euer Augenmerk auf die schönen Blumen oder auf das Unkraut? Was möchtet ihr gerne in eurem Garten wachsen sehen? Pflanzt dies an. Davon handelt Meine Aussage.
Wenn du gerne singen möchtest, dann übst du das Singen von schönen Tönen. Es ist kein Üben nötig fürs falsche Töne Singen. Du möchtest gerne Musik machen, nicht Kakophonie.
Wenn es dir bei deinen Examensprüfungen um die Note Eins ist, dann schreibe allerbeste Sachen. Sofern du gerne Jeden um dich sehen möchtest, wie er im Examen mit Eins abschneidet, dann sei ihm ein gutes Beispiel.
Ich möchte dich gerne auf deine Füße stellen in Richtungen, die dich ausweiten. Ich habe kein Verlangen, dich dort zu belassen, wo du bist oder gewesen bist. Redlich oder nicht, du bist hier auf der Erde, um voranzurücken. Ein Jeder ist hier um voranzukommen, nicht rückwärts, nicht um gleich zu bleiben. Ihr sollt euch vorwärts bewegen. Macht demzufolge also Fortschritte. Steht ihr in Widerstreit damit?
Was in der Welt verkehrt ist, wird recht gut ohne deine Präsenz durchkommen. Meintest du wirklich, du seist hilfreich gewesen, indem du auf Fehler verwiest? Wenn du eher helfen denn Klagen anstellen möchtest, ist es nicht deine Zuständigkeit, andauernd auf die irrigen Vorgehensweisen Anderer zu deuten. Es ist nicht für dich, dich auf das Verkehrtgemachte Anderer zu schwingen und es zu einem zu vermeldenden Vorgang zu erheben, sobald du einen Fehler im Blick hast. Dann kriege deine Nase weg davon, was du als ein Sündenbabel siehst, und was in der Tat ein Sündenbabel sein kann. Dein dich mit deinen Füßen dort Eingraben kann den Sündenbabel bestärken.
Klettert andere Berge hoch, Geliebte. Erreicht die Gipfel, und ihr werdet umfassendere Größe erblicken. Gebt der Welt Auftrieb, und die Welt schwillt an. Auf der Welt herumstampfen kann sie an Ort und Stelle felsenfest machen. Worin besteht der Wert in deinem Fokussieren darauf, was nicht das darstellt, welches du von Anfang an sehnlichst erstrebst? Komme von einem höheren Niveau her, und womöglich wirst du die Anderen herausfinden, denen du einmal ablehnend gegenüberstandst, sich auf deine Ebene zu heben. Du jedenfalls wirst ansteigen.
HEAVENLETTER # 4678 – 15.9.13 – Eternity and Infinity
EWIGKEIT UND ENDLOSIGKEIT
Gott redete …
Dies, dieser Tag vor dir ist der Tag, der zählt. Dieser Tag, diese Stunde, dieser Moment.
Obschon Zeit in Wahrheit nicht existiert, bitte Ich euch, einen Moment lang euer Leben in Zeitsegmente zu brechen. Nur für einen Moment. Ihr habt genug über das Gegenwärtige gehört, über das Im Jetzt Sein, über das Leben eben in diesem Augenblick leben. Was ist jetzt soeben, in dieser Sekunde, es sei denn, es ist in der Ewigkeit sein? In der Ewigkeit gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Es gibt nicht einmal einen Augenblick davor. Die Zeit ist, wie ihr schlechterdings wisst, in der Welt am Entfliehen. In der Ewigkeit wird an nichts festgehalten. Es gibt kein Festhalten. Die Ewigkeit ist besitz-los. Nicht anders – Ewigkeit ist Ewig. Sie ist für immer. Sie ist nicht für immer und einen Tag. Nein, in der Ewigkeit gibt es keine Tage. Es gibt keine Bemessungen. Da ist unübersehbare Weite. Wir können sagen, Ewigkeit ist ein Vakuum, welches sich durch alles hindurch zieht, indes es keine Gefangenen nimmt. Weite und Ewigkeit umfangen Alles, freilich sind Weite und Ewigkeit bar jedweder Einhegung.
Wie bewerkstellige Ich es? Mache Ich die Ewigkeit, die reinste und klarste Nicht-Dimension, die es gibt, dir irgendwie klarer? Ewigkeit hat keine Klafter an Tiefe, vermag indes das Unauslotbare ergiebiger ausgelotet zu werden? Falls nicht in eurem bewussten Gewahren, dann irgendwo inwendig in euch, wo die Wahrheit aufrechterhalten wird? Vielleicht irgendwo in eurer DNA?
Natürlich, Ich habe euch übermittelt, inwendig in euch ist alles enthalten. Wir können euch als schwanger gehend betrachten mit Allem Wissen. Du bist nicht der Ignoramus, der du deines Erachtens bist. Ebenso wenig bist du das brillante Gehirn, das du gelegentlich wähnst zu sein. Du bist das Unendliche Ewige, was sich selber kennen lernt.
Wir reden über Ewigkeit und Endlosigkeit, welche zwei Namen für ein und dasselbe sind – mehr ein Nicht-Ding –, je aus einem anderen Winkel her betrachtet. Das heißt, falls die zwei, das Ewige und das Endliche, einsehbar wären, was würdest du da sehen?
In dem Nicht-Gefilde indessen, von dem Ich spreche, gibt es keine Berge zum Hochsteigen. Es gibt keine Kliffs zum Herunterfallen. Ewigkeit und Endlosigkeit sind eine reiselose Reise. Ewigkeit ist, wo du jetzt soeben in diesem Augenblick bist. Just eben dieser Augenblick segelt nicht vorbei, nicht einmal, wie es den Anschein hat. Ewigkeit und Endlosigkeit sind aus dem gleichen Stoff gefertigt. Nicht anders als ein jedes Meiner Kinder. Ja, ein jedes unter euch. Wie ein jeder einzelner. Von euch ist allerorten etwas da. Ihr seid eine glänzende Schöpfung von Mir. Ich habe euch nicht ein-seitig erschaffen. Oh, nein, Ich erschuf euch Eins, Ein unaufspaltbares Selbst.
Was ist Ewigkeit? Ihr seid sie. Was ist Endlosigkeit? Ihr seid sie. Was ist Weite? Ihr seid sie. Was ist alles? Ihr seid es. Ihr seid Es. Wohin ihr auch schaut, es seid ihr. Wohin ihr auch nicht schaut, es ist ebenso ihr. Es gibt in der Schöpfung nichts, welches ihr nicht seid. Falls ihr das nicht glauben könnt, könnt ihr dann glauben, dass es einen Aspekt von allem in der Schöpfung gibt, welcher ihr ist? Das passt schon. Das wird euch für heute hinreichend sein.
Worüber sollen Wir jetzt sonst noch reden? In Wahrheit gibt es nichts anderes zum darüber Reden außer über euch. Du, Mein Einer Geliebter, bist in Meinem Bilde gemacht. Demnach, so stellt es sich in dieser Botschaft heraus, gibt es nichts anderes, um darüber zu reden, denn über dich und Mich. Um diese Auffassung zum Äußersten zu führen – es gibt nichts, um darüber zu reden, denn über Mich, Ich, Gott, dein Vater, der Eine, der dich mehr liebt denn irgendwer oder irgendwas.
Wir könnten sagen, Unendlichkeit, Ewigkeit, etc. sind nichts anderes als das Feld, auf dem ihr am Spielen seid. Ihr seid im Grunde darin, was als Raum eingebildet wird, am Herumwirbeln. In Wahrheit berühren eure Füße den Boden nicht. Ihr wart lange genug auf dem Boden gewesen, und jetzt hebt ihr an, zu fliegen, jetzt schickt ihr euch an, all das zu sehen, was vor euch ist, und auf diese Weise wachst ihr, und Ich mache von euch eine Aufnahme, Ich zeige sie euch. Es ist alles überaus helles Licht.
HEAVENLETTER # 4679 – 16.9.13 – Turning on the Light
DAS LICHT EINSCHALTEN
Gott redete …
Alles, was sich zuträgt, einerlei wie es deinem Herzen wehtut, trägt in sich Gutes für dich, trägt beträchtlich Gutes für dich in sich. Dies zu der besagten Zeit zu sehen ist für dich unmöglich. Es kann sein, du siehst es niemals. Es kann sein, die ganze Welt sieht es nie, und dennoch ist das Gold zugegen.
Einerlei wie grässlich dir die Umstände deinem Empfinden nach sein mögen, es gibt irgendwo für dich einen unverhofften warmen Goldregen. Du hast ihn nicht zu finden. Was du zu tun hast, ist vorankommen. Es ist dir vonnöten, dass du alles los lässt, was du tadelst. Ihr habt das ganz einfach zu tun, Geliebte. Kommt von dem Ort her, wo eine holprige Straße nichts weniger als eine Straße ist, und sie leitet euch irgendwohin. Eine Schönheit daran, sich im Wald verlaufen zu haben, lautet, dass vor euch eine Lichtung zu liegen kommt.
Ich höre euch sagen: „Gut, Gott, falls mich im Wald ein Bär auffrisst, bevor ich zu der Waldwiese gelange, dann sagst Du mir, darin liege etwas Gutes?“
Ja, davon rede Ich, es liegt etwas Gutes darin.
„Und ich breche mir ein Bein – darin liegt etwas Gutes?“
Ja.
„Und wenn mein Geliebter stirbt, liegt darin dann etwas Gutes?“
Ja. Und es ist überdies klar, du wirst Kreis um Kreis im Kreis herumlaufen und herauszubekommen versuchen, was wohl daran, was dir gehöriges Unglücklichsein verursacht, Gutes sein solle. Die Zweckhaftigkeit all dessen, was sich im Leben begibt, steht auf eigenen Füßen. Wir reden über etwas, was jenseits eures Sichtfeldes liegt. Auf der Oberfläche des Lebens, im Gedankengut, welches die Welt in Beschlag nimmt, was kann da daran, was dir nicht lieb ist, Gutes sein? Indes reden Wir hier allemal nicht über die Oberfläche. Wir reden über weitaus Tieferes als die Kruste des Lebens, welche ihr erblickt und in welche ihr schier Löcher hineinzugraben vermögt.
Und hier die Sache – niemand trifft die Aussage, ihr hättet alles zu lieben, was sich im Leben begibt. Niemand sagt, ihr werdet alles lieben, oder dass ihr in dem Land der Bewusstheit, in dem ihr euch zubringt, alles als billig oder begründbar befinden werdet. Es gibt zahlreiche Winkel, durch welche man Blicke auf das Leben werfen kann. Was aus der einen Sicht tragisch sein mag, kann aus einer anderen Sicht, welche du dir gegenwärtig etwa nicht vorstellen kannst, schön sein. Gelangt zu einem Zustand, wo ihr die Auffassungen, die ihr innehattet, los lasst, und die euch, offen heraus gesagt, zurückhielten, euch voranzubewegen. Wie bei einer Filmrolle – es gehört euch nicht, festzustecken.
Wenn, so wie ihr die Dinge seht, das Leben euch, gemäß euren Belangen, Vergütungen zuzuweisen hätte, habt ihr einen Kampf vor euch. Das Leben hat nichts zu sein, ausgenommen das, was es ist. Zahlreiche eurer Ideen sind Besitzungen, und ihr haltet sie dermaßen teuer und lieb fest, und eben jene Auffassungen halten euch davor zurück, das Leben voll Freude zu leben. Wenn dieses und jenes so oder nicht so zu sein hat, werden Barrieren hochgezogen, und für dich ist es schwerer, darüber hinweg zu gelangen. Grenzen halten dich davon ab, von einer Stelle zur anderen zu kommen. Wenn du dich leidend fühlst, ist es unerlässlich, dass du aus jener Geistesverfassung herauskommst, in der du dich befindest. Du bist derjenige, der sich zu wandeln hat. Einzig du.
Sobald du Leiden verspürst, bist du es, der dich selber quält. Du bist alles. Falls du dich gekränkt fühlst, bist du der Beeinträchtiger, bist du der Gram, und du bist der Hergang des dich Betrübens. Nicht anders wenn du liebst – du bist derjenige, der liebt, du bist der Geliebte, und du bist obendrein der Hergang des Liebens.
Wenn du an Leiden festhältst, wer ist dafür zuständig? Sobald du nicht fortgesetzt leiden möchtest, wer hat dich mit einer anderen Vorgehensweise zu versehen? Wer wird das für dich zu erledigen haben? Wer kann es für dich tun? Wenn du im Dunkeln sitzt, wer ist zuständig, dass du aufstehst und Licht anmachst? Wenn die Jalousien in dem Zimmer, in dem du sitzt, das Sonnenlicht draußen halten, wer hat sich denn da zu erheben, um die Rollläden hochzuziehen?
HEAVENLETTER # 4680 – 17.9.13 – In the Domain of Hearts
IN DER WIRKSTÄTTE DER HERZEN
Gott redete …
Lasse Mich in deinem Gewahrsein dein sein. Ich BIN dein. Ich BIN dermaßen ganz und gar dein, es verblüfft einen, wie du an Mir vorübergehen kannst. Es gibt nicht kenntlicher eine Formel dafür, an Mir vorbeizugehen, als es eine gibt, eine Zeitlang bei Mir zu verbleiben.
Ja, es ist dein Wollen, und doch, es ist nicht vollauf dein Wollen. Etliche Meiner Kinder haben sich in bewusster Weise Jahr um Jahr nach Mir gesehnt, sie haben nachgesonnen und versucht, Mich in einer Vielzahl von Möglichkeiten zu finden. Nein, versuchen klappt nicht immer. Manchmal funktioniert nicht-versuchen. So wie Ich es sage – es gibt kein Schema.
Es kann Willen sein. Mit absoluter Gewissheit ist Mein Wille zugegen. Es kann sehnliches Verlangen, sehr starkes Verlangen da sein. Es kann Wissen zugegen sein, dass du suchen und dass du finden wirst. Was ist Mich kennen, Geliebte, denn anderes, als mit einem inneren Teil von euch selbst, von eurem Selbst, bekannt zu werden?
Wo residiere Ich? Wie lautet Meine Adresse? Wie die Hausnummer? Sie lautet 1. Sie ist Eins. Herz-Straße No. 1, der Weiler im Himmel, im Landbesitz der Herzen. Ja, ja, natürlich, Ich bin überall, und kann an jeder Stelle und allerorts gefunden werden. Ich bin in Allem. Ein gerader Weg zu Mir ist dein Herz.
Gewiss, Mich finden ist keine Schnitzeljagd. Ich bin nicht versteckt. Ich bin direkt in deinem Herzen, und Ich bin spornstreichs da draußen, wo du Mich sehen kannst.
Es gibt eine Unterscheidung zwischen Mich finden und Mich sehen. Die Sache ist die, Ich bin bereits gefunden. Ich bin in der Schönheit des menschlichen Herzens gefunden. Was möglicherweise passiert, ist, dass du dich nach dem einen oder anderen Beleg von Mir umsiehst, nach einem Signal von Mir. Geliebte, es hat Signale von Mir an jeder Stelle um dich herum gegeben, bevor du geboren wurdest, ja gar bevor du die Idee hattest, dass du als separate Entität existiertest. Du kanntest Mich, bevor Ich aus dem Wirbelwind heraus in Erscheinung trat. Es gibt nicht eine Millisekunde, als du Mich nicht kanntest. Es ist nicht deine Kenntnis von Mir, an der es mangelt. Es ist ganz bestimmt nicht deine Kenntnis von Mir. Jeder hat in der einen oder anderen Form von Mir vernommen.
Das einzig mögliche fehlende Glied in dieser goldenen Kette ist dein Gewahrsein, dass du Mich kennst. Du kennst Mich bereits. Ich bin allezeit dein. Ich erhob Anspruch auf dich. Du bist Mein. Ich bin dein. Es ist nicht ganz so, dass Wir ewige Treue schworen. Wir sind vom Anbeginn der Schöpfung an unzertrennlich gewesen. In Endlosigkeit und Ewigkeit sind Wir aneinander geklammert. Zwischen Uns existiert kein Unterschied. Ich BIN. Wir SIND. Wir SIND als Eins, Heiligkeit, welche ihre eigene Hand hält, Heiligkeit, welche das Universum umfängt, welche es hochhält und welche Liebe ein- und ausatmet, welche leicht auf die Tretkurbel der Liebe drückt, welche das Gewebe des Universums, das Unsere Ureigenen Selbste ist, stickt.
Unglaublich, nicht wahr? Du bist in einem kleinen Pony-Kreis herumgelaufen und herumgelaufen, unterdessen Weite dein, und das unendlich Kleine überdies dein ist. Von dem Auge des Atoms, bis hin zu den Galaxien und darüber hinaus und über das Darüberhinaus hinaus, gibt es nicht eine winzige Sache, die du nicht kennst, die nicht in dir untergebracht ist. Es gibt nicht eine einzige Größe, mit der du nicht gleichfalls vertraut bist. Du bist das, was du suchst, und du entschlüpfst dir selber im Namen von Unwürdigkeit, währenddessen du und Ich Alles Was Ist sind.
Sind Wir nicht hinreichend? Was möchtest du wirklich mehr? Was gibt es da tatsächlich mehr zu haben?
Du hast nicht nur alles, ein jedes Häppchen von allem, du BIST Alles. Sofern Ich BIN, BIST du. Ich BIN. Wir SIND. Komme, verkündige dein Selbst. Springe zu Mir hin. Ich werde dich auffangen. Nun habe Ich geredet, und nun horchst du zu. Hüpfe Mir in die Arme, die deiner harren. Lasse all die überhängenden Grenzziehungen los, und du wirst erkennen, in Wessen Armen du BIST. Es ist gut, die Adresse zu kennen, wo du lebst. Hüpfe hoch! Der Moment der Unendlichkeit ist angebrochen. Sei Meine Liebe, welche die Endlose Realität von dir ist.
HEAVENLETTER # 4681 – 18.9.13 – A Mirror of Yourself
EIN SPIEGEL DEINER SELBST
Gott redete …
Du bist nicht Jedem alles. Du bist Teil eines Jeden und von allem, gleichwohl kannst du Andere nicht komplettieren, ebenso wenig können Andere dich vervollständigen. Dies ist eine andere Ausdrucksweise Meiner Aussage, dir gelte es nicht, dich festzukrallen oder von Anderen abhängig zu sein. Was an der Bewandtnis von Anhaftung dran ist, ist, dass sie nicht zutreffend ist. Sie ist Illusion.
Anhaftenderweise hältst du an einer Lebenslinie fest, die dich nicht in die Höhe halten kann. Sie ist ein verkehrtes Bild, welches du bei dir hast, diese Vorstellung, dass deine Standfestigkeit auf einen Anderen angewiesen sei, so, als wärst an den Anderen gekettet, als wärst du durch den Anderen in der Schwebe belassen, so, als hielte dich der Andere in die Höhe, und dass dir ohne den Anderen ein Absturz ins Haus stünde. Was deine Position in der Welt zu sein scheint, ist Trugbild. Keiner, unbenommen dessen, wonach es in der Welt aussieht, ist machtvoller als du – und keiner ist minder. Keiner ist höher als du, und keiner niedriger. Dies ist es, was Ich sage. Die Welt äußert sich diesbezüglich anders.
Du hast eine Neigung, dir aus etlichen Dingen zu viel, und aus anderen zu wenig zu machen.
Ganz gewiss nimmst du die Rolle von Mutter oder Vater, von Sohn oder Tochter, von Ehemann oder Ehefrau ein. Das sind Positionen, die du einnimmst. Mit Sicherheit bist du Freund, oder ein vermeintlicher Fremder oder ein vermeintlicher Gegner. Das sind Positionen. Jene sind zeitweilig angebrachte Titel, die du wie Anschlagzettel bei dir trägst. Die Wahrheit ist, dass du Mein bist, und dass Ich dein bin. Du bist nicht irgendwo oder an einer Stelle festgenagelt. Du bist ein freifliegendes Kind Gottes. Du hängst nicht an Anderen dran, so, als wären sie ein fester Stand auf einem Kliff, ebenso gehst du nicht davon aus, Andere hätten dich nötig.
Du siehst dem Anderen zuliebe von deiner Gott-gegebenen Eigenständigkeit ab. Genauso wenig bedeutet Eigenständigkeit, dass du hoch und mächtig bist.
Sich Positionieren hängt davon ab, woher du schaust.
Deine wahre Position ist bei Mir. Du und Ich sind deine Stärke. Glaube Mir, du bist reichlich stark. Festhalten ist nicht Stärke. Los lassen ist Stärke. Du bist der Stärkste der Starken, und dies bedeutet, du hast nicht erklecklicher deine Stärke zu erweisen, denn dass du dich in einer schwachen Position zu sehen hast. Demnach gibt es keine Notwendigkeit zu Streitgesprächen.
Du wirst nicht bedroht. Deine Stärke gehört dir zu. Was auch immer du dich im Leben deiner Meinung nach entgegengestellt siehst, du siehst dich einem Spiegelbild deiner selbst gegenüber.
Du machst dich nicht schlecht, ebenso wenig ziehst du dich hoch. Lege deine Füße hoch. Nimm es leicht. Nichts steht auf dem Spiel. Nichts kann auf dem Spiel stehen, außer du nennst Illusion etwas, was auf dem Spiel steht.
Niemand auf der Erde kann das Fabrikat von dir sein. Ebenso wenig kannst du die Fabrikation von einem Anderen sein. Du kannst wundervoll, beschenkend und fürsorgend sein, und doch, du kannst dich selber nicht zum Erretter machen.
Ebenso wie du für dich selber zuständig zu sein hast, nicht minder müssen Andere für sich zuständig sein. Hier, Geliebte, geht es um kein Ehrsystem. Ihr schwört, Gott und dem Universum zu dienen. Ihr dient. Ihr errettet nicht. Ihr seid weder der Retter, noch bedürft ihr der Rettung. Ihr könnt nicht die Hauptsäule eines Anderen sein. Ein Anderer hat seine oder ihre eigene Hauptsäule zu sein. Warte auf keinen Menschen, der dich aufliest. Greife dich selber auf.
Ja, du kannst einem Anderen deine Hand zustrecken. Du kannst einen Anderen über den Fluss tragen helfen, gleichwohl trägst du den Anderen nicht weiter, nachdem das Ufer erreicht ist. Du bist keine Handreichung Jenen, die an Bedürftigkeit glauben. Du bist der Welt unerlässlich. Du bist nicht einem Anderen unerlässlich. Du hast ebendies zu wissen, damit du alle Anderen frei setzt, sich selber zu tragen. Du bist nicht die Leiter zum Himmel für jemanden, es sei denn für dich selber. Du kannst den Weg weisen. Mehr noch, du weist einen Weg. Und du gehst auf deinem Weg, im Wissen, dass kein Menschenseinswesen für das Leben oder das Herz eines Anderen unerlässlich ist.
Die Lilie ist nicht vergoldet, an ihr sind nicht überflüssige Zusätze anzubringen.
HEAVENLETTER # 4682 – 19.9.13 – Whatever Occurs is Lifting You Higher
WAS AUCH IMMER EINTRITT, ES HEBT DICH HÖHER
Gott redete …
Du wirst wahrscheinlich schockiert sein über dem Ausspüren, dass eben du dir eine Erkrankung zueigen gemacht hast. Ja. Ich sage, zueigen gemacht hast.
Du sagst, du würdest dir niemals eine Krankheit aussuchen, geschweige denn sie dir zueigen machen.
Ich sage, du würdest möglicherweise eine Krankheit nicht bewussterweise wählen, dennoch hast du sie dir aus freien Stücken durchaus ausgesucht. Einerlei wie schockiert du sein magst, du beschiedst dich für sie, so du sie dir zueigen machtest. Falls du momentan die Wahrheit dabei nicht erkennen kannst, kannst du vielleicht, im Gefolge der Diagnose, sehen, dass du dir alsbald die Erkrankung zueigen machtest. Sie ist jetzt zu deinem Leben geworden. Du schenkst ihr Tag und Nacht Beachtung. Du bist geknickt, und du kannst ebenso beschwingt sein, so, als gäbe es für dich eine neue Rolle zu spielen.
So wie die Dinge an jeder Wende in deinem Leben bestellt sind, der Bewandtnis dabei bewusst den Vorzug gebend, oder nicht – eine Krankheit hebt dich höher.
Ich sage nicht, dass du die Krankheit bei dir behalten musst, um höher zu steigen. Keineswegs. Die Botschaft ist bereits verschickt worden.
Wir könnten Krankheit wie den falschen Gang einlegen bezeichnen, und das Getriebe macht einen Höllenlärm. Ganz bestimmt gebt ihr gut acht. Krankheit, nicht anders als Lärm, ist da, um deine Beachtung zu erhalten.
Ich übermittle euch kein Allheilmittel, das versteht ihr. Ich sage nicht einmal, ihr gehörtet geheilt. Genauso wenig sage Ich, ihr hättet krank zu bleiben, dass ihr es sozusagen mit einem Euch-Hinlegen zu nehmen hättet. Ebenso wenig sage Ich, aus einer Erkrankung eure Beschäftigung oder euer Hobby zu machen, ihr Lieben. Erkrankung ist nicht euer Seinsgrund. Natürlich, sie kann euer Weg sein, oder sie ist einfach ein Weg, den ihr nehmt.
Ebenso wenig habt ihr euch der Krankheit mit Händen und Füßen zur Wehr zu setzen. Ihr könnt sie los lassen. Sie hat ihren Job gemacht. Sie bekam deine Aufmerksamkeit. Du kannst mit ihr durch sein. Sie ist kein Abenteuer, welches du gelten zu lassen und zu erkunden hast.
Ebenso wenig ist gar eine Todeskrankrankheit tödlich. Es gibt keinen Tod, außer demjenigen des Körpers. Der Körper ist eine dürftige Sache, etwas knuffte, setzte sich in Bewegung, langte an, läuft oder steht still. Der Körper ist etwas Hauchendes, Tag und Nacht.
Zugleich hat eine Krankheit nicht zu bleiben. Sie hat nicht als eine Selbstverständlichkeit genommen zu werden, nicht als deine dir gebührende Abgabe, nicht als das, wohin du zu gelangen hattest.
Ich möchte dir etwas anderes sagen. Krankheit ist nicht weniger real denn der Tod. Es gibt zahlreiche andere Dinge zu sein, als krank zu sein. Kranksein macht dich nicht wirklich zu einem Star. Du hast sie nicht willkommen zu heißen. Du hast nicht herzlich oder gastfreundlich zu ihr zu sein. Du hast dir nicht den Kopf zu zerbrechen: „Wie hatte ich das verdient?“
Genauso wenig hast du zu denken: „Das habe ich nicht verdient. Das ist ein Schuss aus heiterem Himmel.“ Du hast nicht zu denken, eine Erkrankung sei deine gerechte Nachspeise. Du hast sie nicht mehr zu nehmen, gleichsam als sei es dein Kreuz, sie zu tragen, denn dass sie als deine Ehrenmedaille ausgewiesen ist.
Krankheit macht dich nicht bedeutsamer, als du ohne sie bist. Natürlich, eine Krankheit haben erheischt dir mehr Beachtung.
Du folgerst bereits, dass etwas verkehrt sei, wenn dir die Krankheit einen Besuch abstattet. Du siehst dich nach der Veranlassung um, eine Diät und all jene Dinge zu machen, du blickst auf deine Verdauung, darauf, dass du zu lange auf bleibst. Du tust dich nach einer Verrechnung um. In jenem Sinne – sofern es eine Ursache für die Erkrankung gibt, welche zu einer Auswirkung gelangt ist, liegt sie in deiner Denkart. Deine Denkweise steht womöglich im Gegensatz zu deinen bewussten Gedanken. Deine Oberflächen-Gedanken sind eher nicht die gleichen wie deine tiefsten Gedanken. Natürlich, obendrein – Beachtung rührt von den Gedanken Anderer her.
Mein Rat an dich, so wie stets, ist, Freude zu finden und Freude zu schenken. Lenke deinen Geist davon weg. Du hast nicht im Lichtkegel zu stehen. Krankheit ist kein Anhaltspunkt dafür, wie gut du bist oder wie wert oder unwürdig du bist oder von irgendwas. Beide, der Reiche wie der Arme, der Berühmte wie der Nicht-Hinzugerechnete, können Krankheit anreichern. Krankheit ist unabhängig davon, ob du dich Mir preisgibst oder dich Mir nicht verschreibst, sie ist unabhängig davon, wie gut du bist oder nicht bist.
Auf jeden Fall bitte Ich dich, nicht deiner Krankheit verschrieben zu sein. Eine Erkrankung ist im Eigentlichen nicht dein. Sie ist ein Zusatz. Du hast sie nicht zu eignen. Du kannst dich über sie hinwegsetzen.
„Aber, Gott, wie kann ich meinen Geist von meiner Erkrankung weglenken?“, könntest du fragen.
Und Ich würde erwidern: „Lasse das Leben dein Augenmerk sein, lasse Liebe dein Augenmerk sein, lasse das Wohlergehen Anderer dein Augenmerk sein. Lasse Mich dein Augenmerk sein.“
HEAVENLETTER # 4683 – 20.9.13 – The Blessings God Gives
DIE BEGLÜCKUNGEN, DIE GOTT SCHENKT
Gott redete …
Bitte Mich, dich zu segnen, und wisse, du bist gesegnet. Das ist bereits zur Ausführung gebracht. Immerfort habe Ich dich gesegnet. Es gab nie einen Augenblick, als Ich dich nicht segnete. Inmitten von Schwierigkeiten, segnete Ich dich. Ich segne dich jeden Tag. Du kannst nicht mehr gesegnet sein, als du es bereits bist. Es gibt niemals einen Tag, an dem Ich dich nicht segne. Es gibt niemals einen Tag, an dem Ich weg bin von dir. Dies ist für dich nicht möglich, von Meiner Liebe und Meinen Segnungen fort zu sein.
Allemal, das möchte Ich euch gerne sagen, euer Gewahrsein eures Gesegnetseins durch den Erhabenen Segner von Allem erbringt den ganzen Unterschied in der Welt, so als könntest du ein Prinz, der nächste in der Thronanwärter-Reihe sein, allerdings, was für ein Unterschied liegt zwischen beidem – deinem Prinz-Sein, derweilen du weißt, dass du es bist, und, andererseits, unwissentlich ein Prinz sein. Was für ein Unterschied, sobald du dein Prinzentum bejahst, und, andererseits, so du es nicht anerkennst. Der ganze Unterschied in der Welt, Geliebte.
Demgegenüber könntest du, Meiner Segnungen gewahr oder nicht, vortragen, du habest in der Welt Unannehmlichkeiten und manche von ihnen erschienen dir unlösbar. Ja, du hast Probleme im Leben. In den Bezügen deines menschlichen Lebens sind die Scherereien sehr real, und du durchmisst sie.
Ich möchte dir zudem Folgendes sagen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird dir ein Problem wie das größte Problem in der Welt aussehen. Später wirst du größere Schwierigkeiten erleben, und dein Wunsch könnte sein, deine alten Scherereien zurückzuhaben. Sie waren, letztlich, so schlimm nicht. Tatsächlich könnte es dir danach sein, einige deiner neuen Beschwerlichkeiten für alte einzuhandeln. Wenn du doch bloß wieder alsbald wohlgemut gewesen sein könntest.
Dies bringt uns wieder darauf zurück, was das relative Leben überhaupt ist. Es ist relativ, Geliebte. Es ist so, wie ihr es anseht, und in welcher Beziehung es zu was steht. Das Leben ist unvergleichbar. Das Leben in der Welt hat eine Erlesenheit. Selbst so eine Rose Dornen hat, ist sie gleichwohl eine Rose in einem Rosengarten. Dornen an einer Rose dienen einem Behuf. Dornen machen einen Rosenstamm stark. Sie halten die Rose hoch. Rosen werden trotz ihrer Dornen geliebt.
Weil Rosen Dornen haben, bedeutet nicht, dass Ich sie nicht liebe.
Es gibt nichts, was ihr erlebt, welches bedeutet, dass Ich euch nicht liebe. Es begibt sich so, dass Ich euch mit einer Liebe liebe, die ihr euch nicht ausdenken könnt. Ich liebe dich genügend, um dir zu der besagten Zeit nicht alle Antworten wissen zu lassen. Indessen, alles Wissen liegt innerhalb deines Zugriffs, und jeden Tag, ungeachtet was du denkst, gelangst du näher heran, dass du in deiner Hand den Diamanten eines üppigeren Bildes dessen hältst, was dem Leben auf der Erde wirklich dienlich ist. Die Sache ist die – ob du es nun begreifst oder nicht -, Ich liebe dich unentwegt. Ich höre nie damit auf. Niemals werde Ich damit aufhören.
Allerdings bin Ich nicht hier, um dich zu etwas zu überreden, nicht einmal dazu, dass die Welt ausgezeichnet sei. Ja, Ich stimme zu, das Leben in der Welt, so wie die Welt es kennt, ist in Anbetracht dessen, wonach es euch sehnlich ist, wie euer Leben sein solle, nicht vollkommen. Ich rede über das Leben, über dieses flüchtige Leben auf der Erde, welches Mir als eine Rhapsodie des Himmels wohlvertraut ist. Es ist die Anhängerschaft des Lebens in der Welt, welche ihre Hochs und Tiefs hat. Ihr durchmesst Kummer auf eurem Pfad. Ich weiß das. Nichtsdestotrotz, selbst Schwierigkeiten heben euch höher. Selbst Erschwernisse stehen euch bei und halten euch Segnungen parat.
Von der menschlichen Perspektive her gesehen durchlauft ihr eine Menge. So ihr, in euren Bezügen, eine Menge durchlauft, so bekommt ihr auch etwas. Lasst uns in Betracht nehmen, dass im Leben, was auch immer ihr durchmesst, einem Treppen-Hochsteigen gleichkommt. Während ihr hochsteigt, gelangt ihr näher zu den Sternen.
So ihr herunterseht, kommt euer Blick aus einer andersartigen Perspektive. So ihr herunterseht, könnt ihr euer Leben anders sehen und sagen: „Ah, es war gut. Mein Leben war gut, eine Geschichte, die erzählt wurde, und was für eine Geschichte! Der Geschichte unterliegend, sehe ich nun, welchen Weg ich beschritten habe. Gott, jetzt sehe ich all die Segnungen, die Du mir geschenkt hast, die ich zuvor nicht sehen konnte. Jetzt sehe ich.“
HEAVENLETTER # 4684 – 21.9.13 – Receiving God’s Love
GOTTES LIEBE ENTGEGENNEHMEN
Gott redete …
Liebe von Mir ist nicht versehentlich, ebenso nicht zeitweilig. Sie ist etwas Selbstverständliches. In jedem Augenblick schicke Ich euch Liebe. In jedem Augenblick nehmt ihr sie entgegen, was auch immer ihr gewahrt oder nicht gewahrt.
Schließt eure schönen Augen und spürt euer Liebe-Entgegennehmen von Mir, von Gott, dem Einen und Alleinigen. Gewiss, Ich bin in euch, und das macht uns Eins, Eins der Liebe, Eins von Allem. Einssein ist Totalität, Ganzheit, ist Alles Was Ist. Einssein ist Alles, Alles als Eins.
Strecke dich nach Mir aus, und du greifst nach dir selber.
Was gibt es da mehr zu sagen? Wieso Einfachheit vollstopfen?
Lasst Uns stattdessen simpel sein. Weswegen es komplizieren? Komplexität ist nicht großartiger als Simplizität. Einssein ist das Simpelste von allem. Es ist Alles-Umfangend.
Einfachheit ist reichhaltiger als Vertracktheit. Einfachheit ist aufgeweckter. Einfachheit ist ohne Ende. Komplexität erteilt dir einen anständigen Abschied und liefert nicht zu.
Alles ist Jenen simpel, die die Einfachheit begreifen. Komplexität läuft zu den Außenbezirken.
Der Mond ist simpel. Er ist hier oben am Himmel, damit ihr ihn euch ansehen könnt. Man braucht nichts Hochtrabendes. Was ist an dem Mond Ausgefallenes? Er reflektiert die Sonne. Und du reflektierst Mich. Voll und ganz einfach. Du bist Ich, und du bist der Mond. Die Sonne, der Mond und die Sterne und du und Ich sind alle Eins. Unterschiede sind oberflächlich. Sie sind überhaupt nicht viel. Ein Eines Herz schlägt im Gesamt des Universums. Wie auch immer Wir es in Scheiben schneiden, das Eine Herz ist Mein, und es ist dein, und es gehört einem Jeden zu, selbst derweil Eins Alles, und Alles Eins ist.
Ich, Gott, BIN überall. Ich BIN oben im Himmel, und Ich BIN in deinem Herzen. Ich BIN. Ich BIN die Wahrheit, und die Wahrheit ist Alles. Ich BIN Einssein, und Ich BIN in dir mit inbegriffen, so wie du in Mir mit eingeschlossen bist.
Dir wurde auf der Erde aufgelauert. Du bist wie der Cousin vom Lande, der in der großen Stadt zu Besuch ist. Deine Augen werden in der großen Stadt größer und größer. Ich vergleiche dich, Mein Eines Schönes Kind, mit dem Cousin vom Lande, der durch die Stadt-Lichter und die schnellen Autos verwirrt wurde. Die Welt ist eure Große City, und sie hat euch aufgekehrt.
Versteht Mich richtig. Die Große City ist SCHÖN. Ich liebe sie. Ich entsinne Mich überdies, Wer Ich BIN, und Ich BIN du, und du bist Ich.
Erinnert euch, woher ihr kommt. Ausverkauft euch nicht an die Effekthascherei. Gebt euer Erbteil nicht weg. Gebt Mich nicht weg. Ich bin für euch alle auskömmlich, und Ich bin für euch wahrlich nicht zu viel. Ich bin einfach richtig für euch. Ihr könnt alles von Mir haben. Ich gebe euch Alles von Mir. Ihr seid in Meiner Umarmung, und Meine Umarmung ist spektakulär. Sie ist phänomenal. Sie ist Unendlich, so Unendlich wie Ich, so Unendlich wie ihr, und das soll besagen, sehr, sehr Unendlich, sehr Weit, so Weit wie Mein Eines Schlagendes Herz ineins mit all der Liebe in der Welt.
Horcht, Ich spüre den Schlag eures Herzens. Wie ein Vogelgesang. Ich höre euer Herz Meine Weise singen. Ihr habt Mein Herz gefunden, und ihr habt Mein Lied vernommen, ein Vakuum inwendig in eurem Herzen bringt euch zu Mir hin. Ihr seid mit Liebe eingeschlagen, und Ich bin so unwiderstehlich wie euer nächster Schritt. Hier kommt ihr. Ihr seid auf dem Weg zu Mir. Ihr seid mit Liebe gemästet worden. Ich zähle den Schlag deines Herzens. Es ist mächtig. Es ist das mächtigste der Mächtigen. Ich berufe dich der Welt zu einem Segen, und so sollst du es sein. Im Segnen der Welt segnest du Mich, und Einssein wird gesegnet.
HEAVENLETTER # 4685 – 22.9.13 – God’s Holy Light within You
GOTTES HEILIGES LICHT INWENDIG IN DIR
Gott redete …
In der Stille deines Herzens wirst du Mich finden. Sprich, dort, wo du sagen kannst, dass Ich den Anfang nehme. Von dort, kannst du sagen, schleiche Ich Mich an dich heran. Selbstverständlich ist es wahr, wenn man sagt, dass du dich an Mich heranschleichst. Stück für Stück, näherst du dich Mir und arbeitest du dich nach und nach in Mein Flammendes Herz hinein vor, bis du dann vor Mir stehst. Du stehst groß und aufrecht vor Mir in der Vollen Pracht Meines Lichts, und bist damit vertraut, dass Ich dein bin und dass du Mein bist, und Eins, das sind Wir, Eins der Liebe, das sind Wir, oder, um es besser auszudrücken, Eins mit Mir bist du; demzufolge, Eins BIN Ich und du bist Eins mit Mir, und mithin gibt es keine Aussage Wer Wer ist, oder Was Was ist.
Was für ein liebevoller Zustand zum darin Verweilen, dieser Zustand, jenseits dem damit Vertrautsein, dass du dazugehörst, ein Zustand noch weiter reichend als zugehörig sein, ein Zustand des Seins, der euch umhüllt, ein Liebe-Zustand, der alles sonstige einholt, was eurem Dafürhalten nach jemals war – es geht dabei um mehr als um einholen – gibt sich einem Zustand des Seins zu verstehen, der nichts stehen lässt außer Liebe, Einssein unter dem Schirm der Weite, wo Allesheit und Weite Eins sind und wo Eins Alles ist, und wo du Eins bist, und wo Alles-Sonstigkeit in Eines angerollt kommt, wo nichts exkludiert ist, wo es nicht möglich ist, wo es für nichts oder niemanden möglich ist, davon ausgeschlossen zu werden.
Du warst stets Mein Eigen, und du BIST stets Mein Eigen, Mein Eigenes Selbst, was dasselbe ist, wie wenn man sagte: dein Selbst. Ich bin dein Selbst. Du warst niemals etwas anderes. Falls du dich ausgeschlossen fühltest, warst du es, ein Bild von dir, ein verkehrtes Abbild von dir, was dich hinterging und dich in der Verkleidung von Selbstverstümmelung oder von Anstand oder von wer weiß was verstoßen hatte.
Ich habe dir gesagt, was was ist, und du hieltst an Anderem fest. Du träumtest einen Traum, einen wunderlichen Traum, der Sagen alter Frauen, der allenthalben böse Hexen und Unvollkommenheit mit einschloss, selbst derweil es kein allerorts gibt. Keiner deiner Träume war zutreffend. Ich nehme das zurück. Es gab einen Part deines Traums, der zutreffend war, und jenem Teil gehörten all die Liebefetzen zu, die du hereinließt. Du siehst, es ist gleichsam, als hättest du eine Vorhersage von Nicht-Liebe getroffen, und als wäre dein Traum dem gerecht geworden. Du hattest einen Zauberstab, der Dunkelheit über die Welt spülte, und dich in einen Winkel jener Welt, wo ‚miss-‚ zu einer Vorsilbe wurde, und wo es so etwas wie Untat, wie verkannt, verstellt, wie Missgriff und vertan und all das geben konnte. Die Vorsilbe ‚un-‚ brachte sich ebenfalls ein, Unglücklichsein, unbehaglich, unerledigt mit herbeiziehend.
Glücklicherweise kam es dazu, dass die Vorsilbe ‚un-‚ auch bei unmaskiert in Gebrauch genommen wurde, und ihr ent-verleitetet euch selber und erlangtet euer Einvernehmen, Mein Heiliges Licht inwendig in euch anzuerkennen, in euch, Meine Geliebten, was eine andere Ausdrucksweise dafür darstellt, dass ihr Mich von dort heraus ließt, wo ihr Mich auf Lager genommen hattet, wo ihr Mich am Warten hieltet, bis, bis was? Bis ihr euch wagtet, Mich ins Tageslicht hinaus zu bringen. Dies ist der Wahre Beginn von euch, von Euch, von Euch in Meinem Herzen als Mein Eines Selbst in Euch.
Ihr seid ein Glücksfall, ein Geschenk des Himmels, Geliebte. Ich sandte euch vor langer Zeit zur Erde. Was Ich sende, ist eine unverhoffte Gottesgabe, und Das seid ihr. Beseitigt die Lumpen der Nicht-Zur-Kenntnisnahme von euch, und seid Meine Strahlung, die vor Allen zum Leuchten kommt, sodass sie sie sehen, dass auch sie erkennen werden, Wer und Wo Gott ist und was für eine Gottesgabe sie sind.
Geht nun auf Mich zu und erklärt eure Wahre Identität, was so viel besagt wie, dass du, ja, du, in Meinem Bilde gemacht bist. Ent-trübt das verkehrte Abbild von euch. Ihr wart das falsche Bild, dem ihr huldigtet. Geht nun auf Mich zu, und Ich komme vor euch hin. Wir umarmen Uns. Wir verschmelzen in Eins, und Unser Eines Herz ist Helles Licht.
HEAVENLETTER # 4686 – 23.9.13 – Somewhere within You
IRGENDWO INWENDIG IN DIR
Gott redete …
Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich für alle Zeit. Du bist Meine Liebe. Ja, du bist der Eine, den Ich liebe. Du bist Meine Liebe. Du bist der Inhaber Meiner Liebe wie auch der Betrachter Meiner Liebe. Du bist Meine Liebe, über die Welt verbreitet. Du bist Meine Liebe auf der Erde und über die Erde hinaus. Meine Liebe ist für jedermann.
Natürlich bin Ich weitaus mehr als die Glasur auf dem Kuchen, gleichwohl kannst du erkennen, dass Ich großzügig und gleichmäßig verbreitet bin. Keiner, nicht eine einzige Seele, nicht einer hat mehr Zuckerguss als du, oder hat Mich mit weniger als du.
Du wirst eher das Leben in der Welt nicht in der Manier sehen, da in der Welt eine Menge Fehlverstehen vorhanden ist. Was du als beliebt oder als unbeliebt siehst, ist nur eine kleine Kuchenpartie, und natürlich – Ich muss das noch einmal anführen – obwohl Ich der Schöpfer, Entwerfer, Zulieferer, Bäcker des viel-fältigen Kuchens bin, gibt es vieles, was dem Koster des Kuchens selber freigestellt ist, welches nicht meine Lieferung darstellt.
Nun wirst du debattieren mögen. Du kannst vorbringen:
„Gott, nicht alle Abschnitte dieses Kuchens sind gleichwertig.“
Aus der Erdensicht her ist dies nicht einmal eine Frage. Ihr seht Variationen aller Art, das Arme, das Reiche, das Verstümmelte. Ihr seht Kontrast in Hülle und Fülle. Als ihr indes in Meine Bäckerei kamt, um hergestellt zu werden, wiest ihr auf gewisse Geschmacksrichtungen, Farben, Gestalten und Größen, die euch lieb seien, aus Gründen, die ihr derzeit nicht erfasst, und daher werdet ihr gar aufschreien: „Unfair“. Ihr werdet gar das Gefühl haben, schikaniert zu sein, dass Ich Meine Sache bei euch nicht gut gemacht habe und dass Ich es euch dieser Tage nicht wiedergutmache. Wohin verbringt dich, Geliebte, Geliebter, diese Auffassung?
Was euch derzeit in eurer objektiven Recherche abgeht, ist, dass ihr nur einen Part der Geschichte erblickt. Ihr erkennt indes nicht, wie die Geschichte sich herausstellt. Erinnert ihr euch an die Geschichte von dem lahmen Bub? Er schlug seinen Vorteil daraus, dass er lahm war. Er konnte nicht wegrennen. Er lernte daher, seinen Mann zu stehen. Ihr wärt wohl nicht der Auffassung, es sei eine Wohltat, lahm und zum Wegzurennen außerstande zu sein. Eher würdet ihr denken, das sei eine Strafe.
Die Welt, selbst so wie ihr sie im Blick habt, ist nicht insgesamt verkehrt, Geliebte. Was ihr eurer Auffassung nach als Vollkommenheit erachtet, ist nicht rundweg notwendigerweise besser denn das, was ihr eurem Dafürhalten nach als einen Defekt betrachtet. Ihr trefft eure Aussagen von einer schmalen Stelle, und nicht von einer ausladenden Aussicht her. Womöglich möchtet ihr nicht einmal eine umfassendere Sicht einnehmen. Vielleicht zieht ihr einen beschränkten Ort einer weiten, offenen Bandbreite vor, die nicht die Grenzziehungen an sich hat, die ihr als Standards bezeichnet.
Möchtet ihr zu dem Eingeständnis gelangen, ja selbst euch selber gegenüber, dass euch euer starker Gerechtigkeitssinn nicht an einer guten Stelle hält? Wie kann das sein, während ihr euch selber festnagelt und euch nicht rühren mögt? „Recht ist recht“, sagt ihr. Und das, was ihr im Blick habt, aus dem Winkel her, aus dem heraus ihr kommt, ist darauf ausgerichtet, euch als recht zu erweisen. Könnt ihr in Betracht ziehen, euch darüber zu freuen, dass ihr euch irrt, und darüber, dass die Welt ein weitaus besserer Ort ist, als das, wie ihr sie gegenwärtig seht?
Irgendwo inwendig in euch habt ihr etliches Gewahren, dass das Leben in der Welt um mehr geht, als um die Gradierungen, die ihr als recht oder als verkehrt in Betracht nehmt. Momentan lauft ihr unter dem Namen eines binären Rechensystems, derweilen es zahlreiche weitere Winkel gibt, um das Licht eines Diamanten in den Blick zu nehmen.
Sobald zu euch jemand sagt: „Wo ist Gott?“, könnt ihr in eurem Inneren Klarheit haben, wie eure Antwort aussieht:
„Wieso, Gott ist in mir. Demzufolge in dir.“
Dies habt ihr niemandem beizubringen, einzig euch selber.
HEAVENLETTER # 4687 – 24.9.13 – One with Gott
EINS MIT GOTT
Gott redete …
Was du möchtest und was Ich möchte, sind das gleiche. Du und Ich. Wir sind nicht am aneinander Vorbeireden. Wir, du und Ich, sind auf der gleichen Seite. Selbst wenn du meinst, Ich sei dir entgegengestellt und du seist Mir entgegengesetzt und gescheiter als Ich oder als Meine Denkweise, kann es nur sein, dass du nicht begreifst, von welcher Art Meine Art zu denken ist. Dieser Heavenletter ist für dich, für dich, der du meinst, du wissest es besser als Ich und stehest höher. Du kannst Mich in Abrede stellen, da du der Auffassung bist, Ich hätte dich verleugnet.
Falls du denkst, Ich würde dich in Abrede stellen, irrst du dich. Ich stelle keines Meiner Kinder in Abrede. Dein Herz ist dem Meinigen nicht geheim gehalten. Was dein Herz auch an Wenden und Kehren genommen hat, unter dem, was dein Widerstreit und dein Empfinden von Überlegensein sein mag – dein Herz ist die auflohende Flamme der Liebe, als die es angelegt ist und welche es einzig sein kann.
Selbst wenn dein Herz Empfindungen wider Mich verspürt, selbst wenn du arrogant bist, selbst wenn du dir sicher bist, dass du Mir weit voraus, dass du klüger bist als Ich, und dass Ich hartherzig mit dir umgesprungen sei, ist dein Herz in das Feuer Meiner Liebe geworfen.
Einerlei wie weit weg, wie weitgehend und wie tief du glaubst, du habest Meine Liebe aus deinem Herzen hinaus geworfen, du hast sie nicht einmal angetippt, die Liebe in Meinem Herzen. Die glühende Asche Meiner Liebe geht nicht aus. Du kannst mir insgesamt die kalte Schulter zeigen, wie du willst. Du kannst dich selber zurückweisen. Du kannst Unsere Verbundenheit zurückweisen, an Meine Liebe für dich indes kannst du nicht rühren. Meine Liebe für dich ist sakrosankt. Meine Liebe, die Meine Liebe für dich mit umfasst, für dich, der Meine Liebe und Mein Licht auf die Seite wirft, für dich, der Mich womöglich stillschweigend übergeht, der sich sozusagen von Mir unter Protest distanziert, Meine Liebe bleibt trotz alledem eine Flamme, die niemals ausgeht.
Meine Liebe langt bei dir an, deinen Ablehnungserklärungen zum Trotz. Was auch immer du an Nägeln hernimmst, um dein eingefrorenes Herz rundum mit dunklem Holz zuzunageln, das ganze Holz wird in dem Feuer Meines Herzens aufbrennen. Mein Herz ist unzerstörbar. Du kannst der mächtigste Schurke auf Erden sein, dennoch kannst du Mein Herz nicht zusammen- und wegschlagen oder Mich beim Armdrücken bezwingen, oder dies oder das.
Du kannst ohne Weiteres deine DNA nicht zu schätzen wissen, dennoch ist deine DNA Mein. Mein Blut läuft durch deine Adern. Der Tag wird kommen, wann du aufhörst, Meine Liebe zu bekämpfen, und du wirst deinen rechtmäßigen Platz bei Mir einnehmen, denn, Geliebte, Geliebter, Ich bin fürbass bei dir. Ich laste dir nichts an. Du schürfst dir sozusagen weiterhin deine Knie auf, und Ich bin nach wie vor da. Auf Mich hat man in der Tat gefasst zu sein, indes nicht so, wie du es siehst. Ich bewahre eine große Kostbarkeit für euch, und eines Tages werdet ihr sie zur Kenntnis nehmen, und das wird es dann sein. All euer Widerstand wird alsdann dabei erledigt sein.
Wenn du meinst, du wissest mehr als Ich, ist die Richtung, aus der du siehst, ein-seitig. Du hast dich selber auf den Arm genommen. Was immer du deinem Dafürhalten nach in der Welt an Höchstgeltung innehast, oder tatsächlich innehast, es ist ein Tropfen im Eimer. Du dachtest womöglich, deine Gesichtspunkte seien eine große Errungenschaft. Jeder vermag sich selber zu beschwatzen. Du hast dich in das Überlegensein hinein beschwatzt. Einerlei wie umfassend dein Verschaukeln gewesen sein mag, was immer deine Überzeugungen und deine angenommenen Belege sein mögen, Ich hätte dir den Rücken zugekehrt, du holst da weit aus und hast schlechte Aussichten, auch nur eine Nuance Meiner Liebe für dich einzubüßen, und das ist die Geschichte.
HEAVENLETTER # 4688 – 25.9.13 – Come Get Me, says God
KOMM UND BEKOMME MICH MIT, SAGT GOTT
Gott redete …
Komme jetzt gleich zu Mir. Es gibt keine bessere Zeit. Komm und verschaffe dir Mich! Hole Mich jetzt. Ich bin dein, unwiderruflich dein. Nichts, was man sich ausdenken mag, ist in der Lage, sich in das Einssein von Uns hineinzudrängen oder es abzuwandeln, in die Schönheit von Uns, in die Wärme von Uns, in das Gewahrsein Unseres Wertes für einander, in die Kenntnis Unseres Einen Herzens, welches vermacht ist für die Erhebung der Welt und aller in ihr. Sage Mir, was brauchen Wir mehr als dieses Einssein, welches Wir sind, was jeder dem anderen ist, welches sich – lasst uns das frei heraus zum Ausdruck bringen – simpel auf das Eine des Einsseins beläuft. Es gibt keinen Anderen von Uns, denn Wir sind Ein Vereintes Ganzes, Ein Ausdruck All der Schön-haftigkeit, die es gibt. Es gibt einzig Einen von Uns, und das umschließt all die einen von Uns. Es gibt keine Zwillingspaare. Es gibt keine Mehrlinge. Da ist Eins, es ist bloß so, ihr wurdet als Einer von Zahlreichen gesehen.
Wisst jetzt, dass Eins da ist. Ihr werdet das in eurem Herzen spüren. Ihr werdet das Wunder davon in eurem Herzen empfinden. Euer Geist wird es wohl eher noch nicht erfassen, aber die Zeit wird kommen, wann er es begreifen wird . Gleichwohl, nichts wird geändert. Was immer du an Vielfach-heit wahrgenommen haben magst, hat mit nichts mit der Realität zu tun. Dein Denken war wie eine Fata Morgana und insgesamt unzutreffend.
Ein Eines Herz schlägt dazwischen, welches nicht dazwischen, sondern im Eigentlichen Eins ist. Dies ist das Geheimnis, nach dem so lange hinterhergesucht wurde. Es ist ein Geheimnis, welches ihr vor euch selber bewahrt habt. Ein jedes und alles, was Ich sage, ist die komplette Wahrheit. Ich begebe Mich nicht ins Phantasieren. Ich spreche Wahrheit, und die Wahrheit, die Ich spreche, ist Unser. Niemand ist außerhalb Meiner Wahrheit. Viele haben sich auf einem Frachtschiff auf den Weg gesandt, um nach Belegen zu suchen. Ihr selber seid die Wahrheit, von der Ich spreche, und der Beleg.
Es war einmal, da wurde Ich geboren, so können Wir es sagen, und da wurdet ihr aus Meinem Ebenbilde geboren. Das Ebenbild, von dem Wir reden, ist Realität. Dies ist die Wahrheit. Du bist Mein Strom, mehr als ein Nebenfluss Meiner Selbst. Du bist Meine Ehrung an Mich. Ich überreichte dir Meine Attribute. Du magst sie vergraben haben, dennoch, vergraben, verborgen gehalten oder nicht, nichts hat sich geändert. Nichts hat sich geändert, außer das, wie du dir die Dinge ansiehst, und das ist, in der Tat, ein großer Unterschied. Wie du siehst, und was ist, das kann recht merklich nicht Eins sein. In Wahrheit, da bin Ich der Eine, und du bist Mein Einer, gemacht wie Ich. Alle Meine Kraft ist inwendig in dir.
Alle Meine Macht ist niemals weit weg gewesen. Sie ist stracks inwendig in dir. Was immer du gerne erzielen möchtest, ist zum Guten Aller, es ist dein. Du hast die Macht, Vollkommenes Heil zu erschaffen. Eine jeder Krankheit, auf die du dich eingestellt hast, kannst du los lassen. In einem Augenblick, im Nu. Dies hat weder einen Ort noch eine Hervorbringung nötig. Du wirst anheben, dies für dein Eigenes Selbst zu erfahren. Du wirst nicht mehr länger Bruchteile deiner selbst im Blick haben. Du wirst Ganz sein. Du wirst dir selber eine Inspiration sein, und mithin Anderen. Ich werde dich in Meine Arme hinein aufgekehrt und dich zur Mitte Deines Selbst gewirbelt haben.
Dies wird kein Strohfeuer sein. Diese Klarheit wird dir nach Belieben zueigen sein. Denke nicht eine Minute lang, Ich spielte herum. Ich gebe euch die ehrliche Ware. Ihr seid all die Antworten, auf die ihr aus seid. Ihr könnt alles und jedes tun, welches euch und alle auf der Erde beglücken und segnen wird. Demzufolge hieltet ihr euch auf der äußeren Spur auf. Ihr müsst wissen, dass es die innere Spur ist, wo ihr euch gerne aufhaltet.
Kommt ins Innere, wo Ich Mich mitten in euch merklich aus der Taufe gehoben habe. Kommt zu dieser Kammer des Herzens, die Wir als Eins gemein haben. Tut Mich auf, Geliebte. Ich bin jetzt soeben in eurem Herzen aus Gold.
HEAVENLETTER # 4689 – 26.9.13 – The World of God
DIE WELT GOTTES
Gott redete …
Heiße die Welt Gottes willkommen. Sie hat einen speziellen Namen. Man nennt sie Himmel. Sie ist ein schöner, reibungsloser Ort zum Sein. Ihre wahre Örtlichkeit ist im Menschlichen Herzen. Ein anderer Name für Himmel könnte unüberschaubare Weite sein. Gewiss, im Himmel gibt es keine dinglichen Belastungen, nichts, was einem in den Weg der Reinheit des Herzens gerät. Es gibt keine Auseinandersetzungen, keine Gegensätzlichkeiten, nichts Äußeres, nichts, was einem in den Weg kommt beim Emporsteigen zum Himmel. Der Himmel ist unentwegt geschmeidigen Verlaufes. Keine Hemmnisse. Natürlich, wie könnte es bei dem geschmeidigen Verlauf des Himmels Hindernisse geben?
Der Himmel ist inwendig in eines Jeden Herz. Der Himmel ist im Grunde nicht die Entferntheit, die ihr ihm einräumt zu sein. Er ist dermaßen nahe, dass Wir sagen können, der Himmel sei in überhaupt keiner Entfernung. Es ist bloß ein Trick der Wahrnehmung, der es dem Himmel stattgibt, etwas später, nachher, zu sein. Der Himmel hat nicht zu dir her transportiert zu werden. Er ist bereits inwendig in dir. So ziemlich, wie wenn du deine Brille nicht finden kannst, und du hast sie doch auf der Nase.
Beim Himmel existiert Beschwerung nicht. Es gibt kein Konzept von Problemen, weswegen können sie sodann existieren? Bedienungsfreundlichkeit existiert. Liebe existiert. Liebe ist das Öl, was das Leben geschmeidig am Laufen hält. Ihr könnt die Liebe nicht bezwingen. Harte Arbeit bezwingt sie nicht. Intelligenz bezwingt sie nicht. Geld übertrifft sie nicht. Langes Leiden bezwingt sie nicht. Liebe ist unbezwingbar. Euer Curriculum ist Liebe, Liebe, so wie sie ist, wundervolle Liebe, üppige Liebe, überreiche Liebe, Alles-Liebe.
Liebe, sich selbst überlassen, ist der Zustand des Himmels. Halte das Leben nicht dafür verantwortlich, dass es dich vom Himmel fernhält. In deinem eigenen Herzen befindet sich ein Klotz. Es gibt ausschließlich ein Heilmittel, um diesen Klotz oder dieses Ritzel zu entsperren, und jenes ist Liebe.
Ah, wenn du doch bloß Liebe in dein Führungssystem einbringen würdest. Liebe hält das Heft in der Hand.
Was ist derart unüberschaubar weit wie Liebe? Was ist unermesslicher als das Bewusstsein des Herzens? Was kann weiter sein denn die Weite? Du bist Weite Selbst.
So weit wie der Ozean auch ist, du bist weiter.
So weit wie der Himmel auch ist, du bist weiter.
So weit wie das Menschenherz ist, bist du.
Du bist die ganze Spannweite der Existenz.
Du bist nicht dieses zeitweilige Seinswesen, das du zu sein dachtest.
Selbstverständlich, du warst ein kleiner Blinder, allenthalben nehmen Wir heute deine volle Spannweite der Sicht in den Blick. Sie ist dein. Du kannst tief in eines jeden Menschen Herz hineinsehen und zu verstehen geben, dass es das deine ist.
In aller Existenz ist das Eine Herz, und es ist Mein. Ich gab es dir. Du kannst nicht seiner ledig sein, außer in deinem Verständnis, was das Herz sei.
Es ist nicht Mus. Es ist nicht unbestimmt. Es ist nicht umgestoßen. Es ist fantastische Brillanz. Sofern dein Herz momentan nicht brillant ist, dann deswegen, weil du ihm verkehrte Anweisungen erteiltest. Irgendwie, so oder so, hast du dein Herz verhärtet. Härten ist nicht stärken. Härten ist härten. Härten ist verschließen. Dichtmachen ist nicht Liebe. Reaktion ist nicht Liebe. Liebe steigt von deinem Inneren her auf, nicht von außerhalb von dir.
Dein Herz – Wir nennen es das deine, während es allenthalben das Meine und eines Jeden ist – ist Unendlich und Ewig. In der Manier können Wir Unser Eines Herz gemein haben. Einzig in der unüberschaubaren Weite können Herzen als Eines gemeinsam geteilt sein. Der physische Schlag deines Herzens ist eine Sache. Der ewige Schlag deines Herzens ist endlos, endlos in Liebe.
Natürlich reden Wir von Liebe, die über das Physische hinausreicht. Wir reden von dem endlosen Herzen, welches kein Mindern kennt, welches ausschließlich Vollheit kennt, welches vertraut ist damit, zu lieben, nicht in rührseliger Manier, sondern Liebe … sondern Liebe … Liebe wie die Meinige. Sie strömt. Sie kennt keine Beeinträchtigung. Sie ist weise, diese Liebe. Sie ist nicht arglistig. Sie ist kein Versuch. Sie ist Liebe, Liebe so wie Ich Liebe kenne, und Liebe, so wie du mit ihr vertraut werden und wie du sie für alle Ewigkeit schenken wirst. Endlose Liebe. Liebe, die ihren Namen verdient. Du wirst bald meine Liebe innehaben zum Leuchten und Feuern! Gleichwohl wird natürlich nicht ein Tropfen Liebe vergeudet werden. Es gibt kein Zu-Viel an Liebe. Es gibt einzig Liebe.
HEAVENLETTER # 4690 – 27.9.13 – How to Express Infinity
WIE ENDLOSIGKEIT ZUM AUSDRUCK BRINGEN
Gott redete …
Du kennst es, wie Wellen hinausströmen und sich verbreiten, und wie mehr und mehr Wellen kommen und immer noch weitere. Dies ist eine Manier, Weite auszudrücken.
Eine fernere Möglichkeit, ewige Erstreckung zum Ausdruck zu bringen, ist zu sagen: In einem Tropfen ist alles enthalten.
Wie viele Möglichkeiten gibt es, Endlosigkeit zum Ausdruck zu bringen? In der Bewandtnis gibt es kein Ende, allemal da Einssein Einzig Ist und es keine Richtung gibt, ausgenommen die Weite Selber.
Was denn ist Liebe anderes als unüberschaubare Weite? Was ist Ewigkeit anderes als Weite? Was ist Endlosigkeit anderes als die Beschaffenheit von Weite? Was bist du anderes als Weite.
Was für einen Reichtum du doch mit deiner DNA ererbst! Unendlich ist dein Reichtum, dein Wohlbefinden, deine Freude, dein Leben.
Oder – Wir summieren Weite als Liebe auf, Liebe, die sich ausdehnt wie der Ozean, Liebe ohne Grenzen, Liebe, so weit verlaufend wie sie selbst bar jedweder Sperrung, Liebe, die die Erde quert, die sie füllt, die bei der Erde und bei allem, was sich zu begeben scheint, die Führung übernimmt, derweilen Liebe da ist und einzig Liebe da ist, und nichts mehr als Liebe und Vollheit von Leben und Schönheit zum Betrachten zum Ausdruck zu bringen ist.
Wenn du Liebe erblickst, Liebe spürst, der Liebe näherkommst, erlebst du Weite. Eben das ist es, was an dem Leben auf der Erde derart liebenswert ist, seine Weite. Das Leben ist nicht weit weg von der Weite. Das Leben trägt sich in Weite zu. Stimmt das nicht? Nicht so ganz, da die Weite gar noch etwas Ausladenderes ist als ein Gefäß für das Leben. Leben kann nicht eingefasst werden. Das Leben verläuft querbeet, es schwappt über, es überströmt, es greift dich auf, unterdessen es aber und abermals am Spielen ist, wie Wellen, die sich überlappen.
Habe Spaß im Leben und in der Liebe.
Wir können sagen, das Leben ist eine Art Fingermalen. Fingermalen geht nicht mit Anweisungen einher. Du verspritzt einfach die Farbe, und du spritzt schier so, wie es dir gerade mal ist, und deine Hände spielen damit. Nach einer gewissen Zeit kann es sein, du gelangst zu einem Stil, der einzigartig der deine ist. Auf wie viele Weisen können Fingerbilder zum Ausdruck gebracht werden? Endlos, das möchte Ich meinen, sind die Möglichkeiten, in denen Fingerbilder zum Ausdruck kommen können, und die Wege, wie Liebe zum Ausdruck gebracht werden kann, und die Wege, in denen du die Einzigartigkeit deiner Individualität und zudem das Einssein deines Selbst zum Ausdruck bringen kannst. Es gibt dermaßen viele stützende Wege, die die Liebe ausmachen kann, um dir dienlich zu sein, und die du ausspüren kannst, um der Liebe zu dienen.
In der Tat, werde der Liebe inne, und beachte, wie Liebe aus Winkeln hervorkommt, um dich zu dem zu machen, wie du bist, nicht nur, um dich zu veranlassen zu lieben, sondern zudem, um dich zu einem Objekt von Liebe zu machen. Liebe fuchtelt mit sich selbst vor dir herum. Liebe möchte, dass du sie siehst, die reale Sache. Liebe möchte, dass du Liebe zur Kenntnis nimmst, sodass du dich behaglich fühlst beim sie Schenken, während du sie voller Freude gibst und zu keiner Zeit mit ihr knauserig bist, während du sie nie drinnen hältst oder Liebe nie zurückhältst, vielmehr Liebe, die schnurstracks heraus ist, Liebe, die kein Blatt vor den Mund nimmt, die sich nichts daraus macht, was ein Betrachter denken mag.
Heute an diesem Tag erteile Ich dir die Erlaubnis, zu lieben ohne um Erlaubnis zu bitten, zu lieben ohne irgendwas außer der Liebe selbst, außer der Liebe selbst, die sich verzehrt dabei, ohne Zaudern, ohne Zügelung herauszukommen, Liebe nicht um der Veräußerung der Erscheinlichkeiten halber, sondern um der Liebe selbst zuliebe.
Ehrt die Liebe in eurem Herzen. Heißt sie gut. Wisst, dass Liebe gut ist, gut, zu geben, und gut, entgegengenommen zu sein. Liebe ist allemal gut, derweil sie Liebe ist und nicht so eine Art Maut, die es zu entrichten gelte.
Liebe hat kostenfrei daherzukommen. Koste es was es wolle, Liebe muss die Freiheit haben, sie selber zu sein ohne taxierende Veranschlagung. Liebe muss ihren Wert kennen. Der Wert von Liebe ist dermaßen hoch, dass auf ihr keine Veranlagung ausgebracht werden kann. Liebe ist ein offenes Tor. Das ist hinreichend, euer Herz mit leicht zu habendem Zugang, euer Herz, offen für Liebe, dass sie hereinkomme, und für Liebe, damit sie einen Weg finde, sich auf sich selbst zu verfügen, Liebe, welche nicht eingepfercht ist, sondern Liebe, die heruntergeschüttet wird, und Liebe, um all die leeren Truhen in der Welt zu füllen. Seid Liebe.
HEAVENLETTER # 4691 – 28.9.13 – The Sun Comes Out
DIE SONNE KOMMT HERAUS
Gott redete …
Heute hebst du zu einem neuen Abenteuer an. Jeder einzelne Tag deines Lebens ist ein neues Abenteuer. Denkst du wirklich, dass sich dein Leben schier herumtreibt?
Alles ist unter der Sonne neu. Jeder Tag ist ein Beginn. Wenn du abends zu Bett gehst, belässt du das Gestern der Vergangenheit, der es zugehört, und rüstest dich für den kommenden Tag.
Du weißt nicht, wohin dich die Träume nehmen oder was sie dir zeigen oder zu was sie dich zurüsten werden. Was du wissen kannst, ist, dass du dich an einer Schwelle befindest. Ja, heute ist ein neuer Anfang. An diesem Tag heute trittst du an dich heran, dein Glück zu finden.
Du gräbst nach deinem Glück. Es schnellt vor deinen ureigenen Augen hervor. Das Skript ist aus eigenem Antrieb. Es ist, als würde es hervorbrechen. Es gibt an diesem Tag heute keine vermeintlichen Dinge, die es zu sein oder sein zu müssen gelte. Womöglich hast du dir einen Tag für dich alleine vorausgesagt, und es kommen zahlreiche Besucher an deine Tür. Womöglich hast du dich im Voraus auf einen Tag mit viel Besuch gefreut, und niemand kommt. Kein Bedarf für den Gedanken, dieser Tag sei aufgrund diesem oder jenem unstatthaft. Dein Tag ist schlicht, wie er ist, und wer kann schon sagen, dass dein Tag heute nicht genau das ist, wofür er angelegt ist zu sein.
Geliebte, es gibt keine Zu-Tun-Zu-Haben am heutigen Tag. Ihr habt nicht Friede und Stille zu haben. Ihr habt nicht Aufregung und Stress zu haben. Ganz bestimmt wird der eine oder andere Tag entgegenkommender sein als ein anderer. Trotzdem obliegt es dir, deinem Tag einen Gefallen zu erweisen. Dein Tag, das ist eine Sache. Wie du ihn dir zueigen machst, das ist eine andere Sache.
Was in einem Tag vor sich geht, gehört nicht zu deinem Verhaltensstandard erklärt. Der Tag hat ganz eindeutig sein Sagen, jedoch ist er nicht angelegt, der Entscheider davon zu sein, wer du bist und wie du in dem Tag aktiv wirst. Dem Tag gilt es nicht, dein Meister zu sein und dich zu umschreiben.
Vielleicht hast du an diesem Tag einen verdorbenen Magen. Dies verlangt nicht, dass du den Ton deines Tages auf Verstimmtung festsetzt. Du bist der Meister der Weise, die du singst. Ein einzelner Aspekt eines Tages hat nicht die Uhr zu sein, kraft der der ganze Tag abläuft.
An jedem einzelnen Tag kannst du es mit einem Gewittersturm zu tun haben, oder auch mit allerhand Regenbogen. Ganz bestimmt hat ein Gewittersturm eine Auswirkung auf dich. Er kann dich durchaus durchnässen. Vielleicht hältst du dir die Ohren zu und gehst nach drinnen. Trotzdem, du bist deine eigene Person. Sei sie. Wenn ein Tag düster und stürmisch ist, hast du nicht das gleiche zu sein.
Und sobald sich ein Regenbogen zeigt, ist das mit dem Sturmregen bei dir alsbald nicht in Ordnung?
Ihr, Geliebte, seid nicht angelegt, das Resultat eines Gewittersturms zu sein. Ihr seid keine vorhergesagte Folgerung.
Wenn du jemanden Fagott spielen hörst, hast du nicht den Ton eines Fagotts widerzuhallen. Wenn du einen Trommelschlag hörst, hat jener Trommelschlag nicht zu dem Rhythmus deines Tages zu werden. Lasse den Gesang, den du singst, einerlei wie das Lied des Tages lautet, wohlklingend sein. Du kannst das.
Weil heute der Tag mit der Müllabfuhr ist, bedeutet nicht, dass dein Tag weggeschmissen gehört.
Du bist nicht dein Tag. Du bist nicht die Stimmung deines Tages.
Du bist ein Göttliches Menschenseinswesen. Du bist oberhalb deines Tages. Du bist über deinen Tag hinausgehend. Du hast mehr in der Hinterhand als die Eigentümlichkeit des einen oder anderen Tages. Es gibt zahlreiche Tage in deinem Leben. Dein Leben ist nicht einmal die Gesamtsumme aller Tage deines Lebens. Du trittst an die Stelle deiner Tage. Du bist die Sonne, die hervortritt. Du bist der Regenbogen, den die Sonne hervorbringt, um dir von Neuem den Himmel ins Gedächtnis zu rufen.
HEAVENLETTER # 4692 – 29.9.13 – God Loves Beyond Measure
GOTT LIEBT ÜBER ALLE MASSEN
Gott redete …
Nimm es an, wie sehr Ich dich liebe, dich liebe so wie du bist. Akzeptiere es wie sehr Ich dich liebe und wie viel Meiner Liebe auf nichts anderes angewiesen ist als auf Meine Liebe für dich und nicht auf qualifizierende Standards, die du deinem Dafürhalten nach in Anschlag bringst. Es geziemt dir, nicht auf Meine Liebe zu warten, die davon abhänge, wie du dich um sie verdient machst. Meine Liebe ist hochheilig und unverfügbar. Meine Liebe ist nicht umänderbar. Meine Liebe für dich ist auf Meine Liebe für dich angewiesen, welche konstant ist. Sie hängt nicht von deinem Empfinden von Friede oder Wert oder sonstwas ab. Meine Liebe ist nicht etwas, wofür du dich zu qualifizieren hast. Bewerten ist weder Mein Weg noch ist es dein Weg zum Himmel. Meine Liebe ist nicht eine Art Bruderschaft, in die hinein du auserkoren wirst. Meine Liebe ist nicht exklusiv. Meine Liebe ist inklusiv.
Ich spreche Meine Liebe Allen zu. Meine Liebe ist eine Selbstverständlichkeit. Sie ist die einzige Sache, mit der du rechnen kannst. Meine Liebe für dich ist gegeben, und sie ist eine Gegebenheit, die niemals von dir weggezogen wird. Ich gebe nicht mit der einen Hand und nehme es mit der anderen Hand weg und zurück. Meine Liebe ist eine sichere Sache. Meine Liebe wird freisinnig gegeben. Und an dir ist es, es ebenso zu machen.
Dir gehört es nicht, Meine Liebe zu veranlagen, als sei sie wie eine Art Abgabe gedacht, deiner Wahrnehmung der Geschehnisse in deinem Leben gemäß. Du zählst nicht alle Zahlen zusammen, um dir sicher zu sein, dass Ich es richtig machte. Nein, Meine Liebe wird von innen heraus spontan verschenkt. Ich mustere dich nicht von Kopf bis Fuß. Ich wiege dich nicht auf einer Waage. Ich handle nicht mit Pfunden und Unzen oder anderen Sorten weltlicher Maße.
Ich messe nicht. Ich liebe.
Ich schaue nicht schief drein. Wie denn steht es euch an, über weltliche Bemessungen hinauszugehen, sofern Ich nicht das gleiche tue? Falls Ich eine Waage hätte – was nicht der Fall ist –, mit welchem Recht würde ich alsdann eines Meiner Kinder mit Meinem Daumen auf der Waage abwiegen? Hätte Ich es mit einer Abschneidung zu tun? Wäre Ich dermaßen beliebig? Nein. Ich habe keine Elite-Kader. Meinen Kindern verlange Ich nicht ab, das zu sein, was ihr erleuchtet sein nennt.
Das Leben selber ist eine Initiation. Ihr erlernt im Leben euren Weg. Ich bin kein Gott, Der Euch ansagt, das zu tun, was Ich sage, und nicht das zu tun, was Ich tue. Keinesfalls. Meine Liebe ist nicht aufs Geratewohl und ist nicht schlicht ‚Es kommt manchmal darauf an‘. Es liegt ein kolossaler Unterschied zwischen Liebe Vormerken einerseits und Liebe andererseits, die schier gegeben wird. Ich gebe. Ich wette auf jeden.
Ich bin weder ein Kaufmann noch ein Gutachter. Ich gebe nicht nur jenen mit nachgewiesenem Leumund. Nicht euer Ruf lässt euch vorankommen. Liebe lässt euch vorankommen, Geliebte. Was hat Meine Liebe mit Abschneiden zu tun? So, als hättest du zunächst gewachsen zu sein, und dann würde Ich dich lieben. Ich liebe dich von Anfang an. Ich liebe dich zuvorderst, und Ich liebe dich unwiderruflich. Ich mache dich nicht mit Liebe an. Was für eine Art Gott bin Ich deines Erachtens?
Ich bin ein beständiger Gott. Bei Mir geht es nicht aufs Geratewohl. Ich bin definitiv für dich, und, für dich ungeachtet der relativen Welt. Falls du sagen möchtest, Ich liebe dich in jedem Fall, so kannst du das sagen, aber Ich sehe das nicht als dich auf jeden Fall lieben. Ich liebe dich einfach. Es gibt nichts, was Ich auf die Seite zu stellen oder ruhenzulassen habe.
Du kannst sagen – wenn dir das lieb ist -, dass du dir Meine Liebe zu verdienen habest, dennoch stehen die Dinge so nicht. Lasst Uns sagen, dass Ich dir, vor allen Dingen, all Meine Liebe gebe, und fortan wirbelt Liebe, wie es sich so fügt, Liebe in deinem Herzen. Aber nirgendwo habe Ich die Idee inne, du habest Meiner Liebe würdig zu sein, oder du seist ihrer nicht würdig. So denke Ich nicht. Ich denke nicht in jenen Bezügen. Meine Liebe ist wohlfundiert. Es ist Meine Liebe, und Ich gebe sie auf der ganzen Linie. Ich gebe Liebe. Ich gebe sie. Ich gebe sie. Ich gebe sie.
HEAVENLETTER # 4693 – 30.9.13 – To Each His Own
JEDEM DAS SEINE
Gott redete …
Mache dir aus der Hälfte der Dinge nichts, aus denen du dir etwas machst! Werde mit allen Ärgernissen fertig. Mit allen!
Anders ausgedrückt, meint das: „Lasse los!“
Anders ausgedrückt, meint das: „Das ist nicht von Belang.“
Anders ausgedrückt, meint das: „Nimm – was auch immer – nichts als einen Affront.“
Anders ausgedrückt, meint das: „Nimm es nicht persönlich.“
Sprich dich davon frei, Andere für ihr Fehlbenehmen zu rügen. Selbst wenn jemand in deine Privatsphäre eindringt, lasse es von dir abperlen. Was stellt sich für dich als hinlänglicher Grund heraus, dass du ein Ärgernis in dir schwären und dir deinen Morgen oder Nachmittag oder den Tag verderben lässt? Selbst wenn dich jemand ausschimpft, als wärst du ein Kind, was machst du dir darüber Sorgen? Was getan ist, ist getan.
Stelle im Radio deines Geistes und Herzens einen anderen Sender ein.
Hört zu, ihr lieben Kinder, selbst wenn euch jemand herabwürdigt, das ist deren Geschäft, nicht das eure. Ihr seid nicht für jemanden rechenschaftspflichtig, außer für euch selber – und für Mich. Keiner ist überdies jemandem gegenüber rechenschaftspflichtig, außer sich selber und Mir gegenüber. Einem anderen Menschen steht es nicht mehr an, an deiner Art herumzuflicken, denn es dir ansteht, Anstalten zu machen, deren Manier auszubessern.
Ja, gewiss, jeder Mensch auf der Erde täte gut daran, sich zurückzuziehen davon, was im Grunde nicht sein Geschäft ist, und doch, du Liebe, du Lieber, das gilt ebenso für dich. Denke zwei Mal darüber nach, was dein Geschäft darstellt, welches du zu besorgen hast, und was nicht. Ein Mangel an Rücksicht oder an Benehmen oder an Gewahrsein aufseiten eines Anderen gehört jenen zu, einen Umgang damit einzurichten, nicht dir. Selbst dann, wenn deren Mangel in dich hineingewirkt hat, es ist nicht dein Geschäft, Andere zu bessern. Es ist nicht dein Geschäft, Andere über den Irrtum ihrer Wege zu belehren. Keinesfalls. Du bist nicht mehr der Aufseher der Welt, denn es sonstjemand ist.
Ist dies für dich neuartiges Denkgut? Vielleicht hast du gedacht, es sei dein Geschäft, alles in der Welt zurechtzurücken, während eben dieses Geschäft nicht das deine ist. Sei froh, dass du aus dem Schneider bist. Weil ein Anderer dir bei deinem Frieden und deiner Ruhe ins Gehege kommt, ist kein Beweggrund, dass du bei ihm dort ins Gehege kommst. Hier geht es nicht um Wie du mir so ich dir, Geliebte. Du hast bei dir selber genug, um darauf zu achten. Außer du bist der Koch, lüpfe nicht den Deckel. Außer du bist der Koch, rühre nicht in der Suppe. Außer du bist der Koch, gib kein Salz zu.
Du sagst, es gebe da Ausnahmen? Ja, natürlich. Sobald Wir über deine von dir abhängigen Kinder reden, sie bilden eine Ausnahme. Wenn du Lehrer bist, hast du über das Betragen des Anderen einiges Sagen. Als Verkehrspolizist ist Dazwischengehen eine Option. Habe gleichzeitig Acht, dass du nicht darüber hinaus gehst, was an dir ist zu tun. Warte – so viel wie möglich – so lange, bis dich jemand um deinen Rat bittet, warte eher als anzuordnen.
Einerlei wie viel du deiner Auffassung nach weißt, wie sich ein Anderer in der Welt aufführen sollte, die Wahrheit ist die, dass du auskömmlich genug hast, dessen du dich bei dir selber annehmen kannst. Niemand ist im Grunde eine Autorität, was jemandes Lebensart in der Welt angeht. Möchtest du gerne ein freisinniger Geist sein? Dann sorge dafür, dass du jene Freiheit überdies jedem Anderen sonst einräumst.
Du hast Angelegenheiten, die dir am Wichtigsten sind, und Andere haben ihre eigenen Prioritäten. Du hältst nicht daraufzu, dass jemand genauso denkt wie du, und, weswegen solltest du ihn dazu bringen mögen? Wer bist du, dass du Anderen ansagst, was sie tun sollen, was sie hätten getan haben sollen oder was sie von jetzt an tun müssten? Sie haben ihre Gründe für ihr Tun, wie sie es zuwege bringen, und du hast die deinigen.
Dies mag für euch, oder für einige unter euch, ein Schock sein, ein Schock, dass ihr selber, in den Begrifflichkeiten der Welt, ebenso nicht mustergültig seid.
Ja, ihr Lieben – Jedem das Seine.
HEAVENLETTER # 4694 – 1.10.13 – The Treasure Also Lies within You
DER SCHATZ LIEGT ÜBERDIES IN EUCH
Gott redete …
Was stellt dir derzeit im Leben ein vereitelndes Verdutztsein dar? Was auch immer, es ist etwas inwendig in dir. Einerlei wie äußerlich das, was dich momentan verstört, sein mag, es bist du selber, der für Aufregung sorgt. Was auch immer, dies ist die Sache. Alles ist inwendig, Geliebte. Einerlei was für einen Beweggrund ihr ihm gerne zusprechen möchtet, der Grund dafür liegt in euch.
Dies ist eine gute Antwort, da sie euch einen Vorsprung verleiht.
Ich höre dich jetzt sagen: „Aber, Gott, aber …“
Lasst Uns jetzt einmal davon ausgehen, es gebe mit deinem Kind eine Schwierigkeit. Nichts tut sich da mehr. Es gibt etwas in dir, was aufschreit, gerne verstanden zu werden. Was dich auch behelligt, es ist deine Schwierigkeit.
Du sagst: „Meine Schwierigkeit? Mein Sohn kommt mit Vieren und Fünfen nachhause, und das soll meine Schwierigkeit sein?“
Bestimmt, Ich sage dir, es ist deine Schwierigkeit. Du bist derjenige, der sich geplagt fühlt. Es gibt hier etwas für dich zu behandeln, etwas, was nicht deinem Sohn zugehört. Du Liebe, Du Lieber, Ich sage nicht, dass es völlig egal ist, wenn dein Sohn in der Schule nicht zurechtkommt, freilich gibt etwas in dir, über das du herfällst und mit dem du dich zu befassen hast. Dein Sohn kann das für dich nicht erledigen.
Vielleicht hast du das starke Gefühl, dein Sohn habe blendend zu sein, und du kannst mit den Nachwirkungen in dir nicht umgehen, die in dir aus dem Fakt herrühren, dass er sich nicht blendend aufführt. Er kann in Wirklichkeit blendend sein. Es sind vielleicht Alternativen vorhanden, welche es nicht für erforderlich ausgeben, dass dein Sohn seine Mühe auf etwas richtet, was ihn eher nicht interessiert.
Vielleicht ist dein Sohn nicht in der Weise brillant, wie du es dir sehnlich wünschst. Dann hast du, vielleicht zudem merklicher, etwas mit dir selber auszutragen. Ist dein Sohn minder dein Sohn, weil der Verlauf des Lebens, den du ihm gerne zukommen lassen möchtest, nicht sein sehnliches Anliegen darstellt?
Was ist es, was bei dem mangelhaften Abschneiden deines Sohnes Ärger oder Hoffnungslosigkeit in dir herausstellt? Was steht da für dich auf dem Spiel?
Selbstverständlich, wenn es dir unterkäme, dass du mit vorgehaltenem Messer gekidnappt würdest, diese Lage ist dir ernsthaft bedrohlich. Falls dein Sohn ins Gefängnis käme und eines Schwerverbrechens angeklagt würde, unschuldig oder schuldig, hast du eine enorme Last, um damit fertigzuwerden. Der Tod eines Kindes. Ja, natürlich, es gibt stärkere Schwierigkeiten im Leben denn diejenige, dass dein Sohn von der Schule fliegt.
Die gute Sache dabei ist die, dass es für deine Beschwerlichkeit eine Lösung gibt, und dass du derjenige bist, sie ausfindig zu machen. Es gibt mehr denn eine Lösung. Es wird gut und gern zahlreiche Möglichkeiten geben. Mache nicht mit Härte mit deinem Sohn Umgehen zu einer deiner Optionen. Du hast ihm nicht um den Bart zu gehen, genauso wenig hast du ihn fertigzumachen. Letzteres bringt dir vielleicht ein besseres Gefühl, kaum aber deinem Sohn.
Wie auch immer, das Leben, wie ihr es lebt, ist ein Labyrinth. Ihr werdet euren Weg heraus finden. Ihr werdet einen Weg aus eurer Beschwerlichkeit heraus finden.
Lasst es Mich klar ansagen, dass Ich nicht vortrage, deine Schwierigkeit hätte keine Gesellschafter. Es gibt eine Million Möglichkeiten. Dir gehört es, den goldenen Schatz zu finden, wo auch immer er zu liegen kommt. Ich möchte euch Eines sagen, ihr Lieben: Der Schatz liegt überdies in euch.
Ich möchte euch zudem etwas sagen. Zu jeder Schwierigkeit, in der ihr euch befindet, habt ihr beigetragen. Nun, jetzt im Augenblick, da geht es nicht darum euch zu tadeln. Ganz bestimmt, ihr hattet nicht das Bestreben, diese Schwierigkeit zu erzeugen, und doch habt ihr euch in ihr verwickelt. Womöglich ist die Schwierigkeit deines Sohnes die schlimmste Situation, in die du dich je einbezogen hättest haben können. Eine Sache, die es für dich zu lernen heißt, ist, dass es sich dabei nicht um Schwierigkeiten um Leben oder Tod handelt. Womöglich hast du das gedacht.
Im Leben lernst du hinzu, wie Unterscheidungen zu fassen bekommen geht. Du kannst dich ohne Weiteres selber merklich erkennen, Geliebte, Geliebter. Du kannst zu weiter reichenden, zu unterschiedlicheren Erkenntnissen gelangen, denn du je zuvor wahrgenommen hast.
HEAVENLETTER # 4695 – 2.10.13 – Can It Be Right to Harden Your Heart?
KANN ES RECHT SEIN, DEIN HERZ ZU VERHÄRTEN?
Gott redete …
Warum, Geliebte, findet ihr unentwegt derart viele Weisen, derart viele Schattierungen von Wundsein, um euch von der Freude abzulenken? Habe Ich nicht gesagt, es sei für euch an der Zeit, all das los zu lassen, was euer Herz vom Emporschweben voller Freude abhält?
Jemand hat sich, als Beispiel, in einer weniger als freundlichen Manier benommen. Jemand hat dir beispielsweise etwas weggenommen, wozu er oder sie kein Recht hatte. Sie stahlen, was dir gehörte, bei dem du sicher warst, dass es dir gehörte, und ihr Aufführen hat die Welt und die Person in deinen Augen heruntergewirtschaftet. Lasst Uns sagen, die Person war definitiv im Unrecht, und du liegst richtig.
Das mag aus dem weltlichen Blickwinkel her durchaus so sein, und demgegenüber sah sich derjenige, der bei dir und Anderen zu Schmerzhaftem seinen Beitrag leistete, als abgewiesen.
Was gilt es dir da zu tun? Mit Sicherheit bist du dir im Klaren, es liegt dir da nicht an, Wundsein in dein Herz hinein zu wetzen. An dir ist es nicht, jenen Menschen als einen Gegner zu betrachten. Missgunst gegenüber diesem Menschen steht nicht an. Du kannst ohne Weiteres erkennen, was ein Anderer tun sollte. Und doch, was dich angeht, da bist du dir nicht so klar darüber, dass du deinen Herzschmerz gehen zu lassen hast, und dass es dir angelegen ist, diesem Menschen, der sich in der Liebe täuschte, wahres Verstehen zuzureichen, selbst dann, wenn es aus der Distanz ist – kannst du das?
Auch du bist bisweilen nicht dein Idol gewesen. Auch du hast bisweilen ungeheure Fehler begangen.
Weder gilt es dir, einen Anderen zu bestrafen, noch dich selber zu bestrafen.
Lasse die Auffassung los, du habest Unrecht richtigzustellen. Dir ist es, dich über harte Gefühle zu erheben. Wie kannst du recht haben, dein Herz zu verhärten?
Lasse das Verhärten deines Herzens los. Lasse den Platzverweis dieses Menschen aus deinem Herzen los. Lasse es los, Einschätzung vor Liebe rangieren zu lassen. Liebe zuvörderst, und du wirst nicht bewerten. Was diesen Menschen angeht, der wider all das Gute in deinem Herzen fehlging, ist es deinem Herzen nicht angelegen, seine Liebe wegzuwerfen, als sei dein Gegenüber der Liebe unwürdig.
Sage Mir, wer kann nicht ein Mehr an Liebe gut und gerne gebrauchen? Sage Mir, wer kann aus einem Mehr an Liebe nichts Förderliches ziehen? Es gibt jene Menschen, die anscheinend mehr Liebe nötig haben als eine gute Anzahl anderer. Tatsache ist, dieser Mensch hat Liebe nötig.
Egal was für einen Fehler jemand begangen hat, was für eine Düsternis sich in seinem wildgemachten Herzen aufhielt, was für eine Flagge der Nicht-Liebe er bei sich trug, nunmehr hat er Liebe nötig. Wo steht geschrieben, du habest Liebe ausschließlich den Heiligsten zu geben und sie von all Jenen zurückzuziehen, die sie am stärksten entbehren? Im Großen und Ganzen kann jeder mehr Liebe gebrauchen, wer indes benötigt sie am meisten, wenn nicht derjenige, der außerstande war, ohne Egoistisch-Sein auszukommen.
Ich trage Meinen Kindern nicht an, es sei an ihnen, ein Mehr an Liebe Empfangen vor dem Geben von Liebe rangieren zu lassen. Ich sage vielmehr, dass ihr alle mögliche Liebe habt, und dass ihr sie von Mir empfangt. Ich lasse niemanden aus Meiner Liebe heraus. Falls es denn Liebe ist, derer die Welt dieser Tage bedarf, dann bitte Ich euch, sie zu geben. Ich bitte euch nicht, die Verdienstlichkeiten verdienter oder unverdienter Liebe abzuwiegen. Es geht nicht um die Frage, worum sich jemand verdient gemacht hat. Es geht darum, was es dir gilt, es einem Anderen nicht zu versagen. Dir ist es angelegen, Liebe zu geben und nicht, sie zurückzuhalten. Das steht fest.
Ich gehe euch nicht an, Mir zu Diensten zu sein, bevor Ich euch Liebe gebe. Ich gebe schlicht Allen Liebe.
Aus der Hinsicht der Welt braucht es größere Anstrengung, Etlichen Liebe zu geben, als sie Anderen zu geben. Ich sagte niemals, ihr möchtet eure Liebe ausschließlich jenen Menschen geben, die eure Liebe am meisten gewürdigt und für sie im Voraus dieses oder jenes entrichtet haben.
Ich stelle euch für die Liebe, die Ich euch gebe, keine Rechnung aus. Liebe trägt kein Preisschild. Ihr tragt Liebe schlicht bei euch, um sie zu geben. Ihr seid kein Rechnungseintreiber. Ihr seid ein Liebe-Geber, macht demnach Raum in eurem Herzen. Wenn jemand euch gegenüber lieblos war, ist nirgendwo die Rede davon, es sei sodann für euch in Ordnung, gleichermaßen lieblos zu sein. Du bist der Beschlussfasser deines eigenen Herzens.
Vielleicht ist die fürtrefflichste Liebe, die du in diesem Augenblick zu schenken imstande bist, die Liebe, dem Anderen ein weitere Chance zu geben.
HEAVENLETTER # 4696 – 3.10.13 – Come from a Place of Love
KOMME VON EINEM ORT DER LIEBE HER
Gott redete …
Nun ist die Zeit da, es einzustellen, der Richter der Welt zu sein. Nun ist die Zeit da, allen mit offenen Armen entgegenzugehen, alle in euer Herz hineinzunehmen, und euch ein für alle Mal als Christus oder Buddha oder euch unter dem Namen irgend eines göttlichen Wesens, den ihr euch zueigen macht, für Alle verlauten zu lassen, und eine jede andere vermeintliche Person als EbendasGleiche anzuerkennen.
Einerlei als was die Handlungen des Anderen ausgewiesen sind, einerlei, was ihr über deren Handlungen und über deren Entbehren der Wärme der Milch menschlicher Freundlichkeit denken mögt, ihr habt eine Beauftragung, all dem gegenüber, was Ich, Gott, für wahr halte, wahrhaftig zu sein. Ich sage aber und abermals, dass alle mit Mir Eins sind, und das schließt wen auch immer mit ein, dem ihr etwas zur Last legt. Ihr seid nicht bestimmt, irgendwen mit Wachen zu umzäunen. Nicht einen einzigen. Nicht ein einziges Mal. Niemals.
Ihr seid von niemandem der Richter. Es gibt kein Menschenseinswesen auf der Erde, an dem es ist, die Unverfrorenheit zu haben, einen Anderen für unwert zu erklären. In erster Linie lebt und redet die Person, mit der du soeben dermaßen berechtigterweise wütend bist, wider deine Standards von richtig und falsch. Dass jemand oder dass zahlreiche Menschen andere Maßgaben innehaben denn du, verdient nicht deren Ausschluss. Aufgrund keiner irgendgearteter Begründungen seid ihr autorisiert, jemanden aus dem Einssein herauszuwerfen. Es gibt keine Exkommunikation auf irgendeiner Ebene. Dies ist mit Sicherheit nicht euer Zuständigkeitsbereich. Ihr seid Allen als ein Zeichen Meiner Liebe dargegeben. Sicherlich gilt es euch nicht, ein Zeichen der Trennung zu sein. Ich übergab euch nie die Rolle, bei den Menschenwesen den Weizen von der Spreu zu trennen. Was im Himmel oder auf der Erde spendete euch jemals diese Idee, ihr wärt der Richter und die Geschworenen? Mit welchem Recht nehmt ihr für übel? Wer seid ihr, dass ihr Vorwürfe macht? Und, euren Tadel dafür in Anspruch zu nehmen, jener sei in Meinem Namen betrieben? Auf diese Weise nehmt ihr Meinen Namen fälschlicherweise in Beschlag.
Nun, es ist für euch nicht so, dass ihr euch verstellen sollt. Ihr heuchelt nicht Liebe. Was ihr zu tun habt, ist, zu der Höhe heranzuwachsen, wo ihr nichts Minderes denn Liebe auszusäen imstande seid. Ihr sollt euch nicht schämen, dass ihr voller Vertrauen Liebe in einen Boden säen könnt, der euch nicht fruchtbar zu sein scheint. Selbst in kargem Boden, wie ihr ihn gar etwa wahrnehmt, könnt ihr überdies Liebe säen. Niemals wurde euch zu verstehen gegeben, Liebe nur in den besten Boden einzubringen. Nein, euch wurde gesagt, Liebe überall auszusäen. Was vor euch zu liegen kommt, es zu lieben, ist das, was vor euch ist, es zu lieben. Vertut euch da nicht.
An euch ist es, das vermeintliche Unvollkommene ebenso zu lieben wie das vermeintliche Mustergültige. Dann, nur dann, seid ihr vollständig Meinem Willen gemäß – Mein, nicht euer Wille geschehe.
Einerlei wie sehr scheinbare Andere schuldig sein mögen, etwas getan zu haben, was nicht ihnen zustand, es zu tun, einerlei, wie verkehrt der vermeintliche Andere ist oder sein mag, sofern du ihn von deinem Herzen verbannst, hast du ein Sakrileg begangen. Du kannst nicht mehr länger jemanden beiseite schaufeln, und dir dabei zu verstehen geben, du seist verantwortungsvoll. Du bist unverantwortlich. Deine Zuständigkeit heißt, zu lieben. Und demnach verschaffst du dich an einen Ort der Liebe. Das macht dich nicht beißend scharf.
Sobald du einen Anderen segnest, beglückst du dich selber. Sobald du einen Anderen vermaledeist und von obenherab behandelst, verfälschst du dich selber. Sobald du einem Anderen Übles wünschst, rufst du Kranksein zu dir her. Liegt darin irgendwas Bewundernswertes? Wenn du jemanden lossprichst, entlastest du dich selbst. Baue zuvorderst dein verhärtetes Herz ab. Auf diese Weise begrüßt du die Welt mit offenen Armen. Dir gilt es, der Große Emanzipator zu sein. Setze jetzt damit ein. Setze dich selber von Selbstgerechtigkeit frei.
Ich habe euch nie angetragen, hoch und mächtig zu sein. Ich habe euch gesagt, bescheiden zu sein. Sobald ihr an Meiner Tür steht, was könnt ihr da anderes denn bescheiden sein?
HEAVENLETTER # 4697 – 4.10.13 – Ever-Embracing
STETS MIT OFFENEN ARMEN ENTGEGENGEHEND
Gott redete …
Mein Herz ist unfehlbar mit dem deinen verknüpft. Wenn dies der Fall ist, worüber kannst du dich alsdann aufregen? Und doch regst du dich auf. Unaufhörlich gerätst du über etwas in Aufwallung. Aufregung ist für nichts und wieder nichts. Was Gutes soll darin liegen, dich in Unruhe zu versetzen? Ausnahmslos, was immer es ist, was dich besorgt macht, es ist heute hier, und morgen fort.
Ungeachtet all der Theorien, bei deinem Aufgebrachtsein ist keine Vergütung mit im Spiel. Sich Aufregen ist wie mit deinen Flügeln schlagen und nirgendwohin gelangen.
Das einzig Gute an der Aufregung, wie es Mir vorkommt, ist, dass du, sobald einmal der angestrengte Ärger vorüber ist, ein großes Empfinden der Erleichterung verspürst. Wovon du erleichtert wurdest, ist die Aufregung. Irgendwann im Verlauf hast du die Idee aufgelesen, du habest dich aufzuregen. Wäre es doch so gewesen, dass du irgendwann in Erfahrung gebracht hättest, dass du von vorneherein Erleichterung verspürst.
Wer unterwies dich, Aufgebrachtsein sei natürlich und du müssest es haben? Was ist Aufregung? Es ist Anspannung. Es ist dich stramm, dich verkrampft fühlen. Aufregung ist eine Last, sie ist wie ein Seil, das um deinen Hals geschlungen ist. Was ist an der Aufregung dran, was dir irgendwie lieb ist? Wieso Aufregung und Ärger nahe bei dir behalten, so, als wäre sie ein schätzenswertes Gebrauchsgut?
Ich möchte dir gerne zukommen lassen, dass jeden Tag schlichtes Sich-Entspannen den Ärger überflügelt. Glaube nicht eine Minute lang, dass du angelegt seist, ein Faible für Aufregung zu haben. Wieso in aller Welt solltest du so etwas glauben mögen?
Schau, falls du einen Zug herannahen siehst, springe aus dem Weg. Schau auf beide Seiten, wenn du die Straße überquerst. Falls dich das Zubereiten einer Mahlzeit für fünfundzwanzig Personen in Spannung versetzt, warum bereitest du dann für fünfundzwanzig Personen ein Essen vor? Wer sagte dir, du habest dir dies abzuverlangen?
Falls Eile Eile Eile für dich eine Lebensart darstellt, ändere deine Fasson. Eile schafft zu viel aus deiner Hufe beiseite. Es leicht angehen macht dich jung. Bist du in Eile, um alt zu werden?
Wer ist es, der dir Druck auferlegt? Möglicherweise bist du der Täter. Musst du das einräumen? Ist es besser, der Hase zu sein als die Schildkröte? Liegt etwas Verkehrtes darin, der zu sein, wer du bist, im Hinblick auf dein Erfassen der Welt? Musst du überhaupt die Welt begreifen? Musst du das Leben in Willfährigkeit hinein peitschen?
Vielleicht entspannst du dich ein wenig, während du Zug fährst oder in einem Flugzeug unterwegs bist. In jenen Augenblicken hast du deine Zuständigkeit in Richtung auf das Leben los zu lassen. Dein Leben liegt in den Händen des Piloten oder des Zugführers. Du lenkst nicht das Auto.
Kannst du dich nicht in dem Wissen entspannen, dass du mit Mir fährst? Vielleicht kannst du ein wenig entschleunigen, in der Kenntnis, dass Ich die Leitung innehabe. Möchtest du dich bei Mir ausruhen? Nimm in Betracht, dass Wir gemeinsam tanzen, und dass Ich die Führung übernehme und dass du folgst. Es ist recht fürtrefflich, ein Gefolgsmann von Mir zu sein. Was das wirklich meint – am Tanzen, dabei sind Wir Tandem. Wie anmutig Wir sind, während Wir diesen Schritt und jenen Schritt tun, während Wir in Bewegung sind, herumwirbeln und während Wir in die Zwillingsspiegel Unserer Herzen blicken.
Wir haben keine Hast, Unseren Tanz zu beenden. Jedenfalls ist Unser Tanz nie endend. Nah oder fern, Wir sind am Tanzen. Folgt Meinem Beispiel. Geliebte, Wir tanzen in der Stadt, und Wir tanzen in Stille. Wir sind stets-tanzend und unablässig Uns umarmend. Wir tanzen keinen Tanz der Anspannung. Wir tanzen einen Tanz der Anmut. Falls überhaupt etwas, Wir spannen aus. Du brauchst für Mich keinen Handstand zu machen. Es ist für Uns genug, Uns einander in die Augen zu schauen, und zu wissen, dass Wir im Frieden sind. Was wohl könnten Wir anderes sein denn Unsere Seelen, wie sie emporschweben, und wie Wir das grandiose Licht auslösen?
HEAVENLETTER # 4698 – 5.10.13 – God Beckons You
GOTT WINKT DICH HERBEI
Gott redete …
Es liegt Mir am Herzen, dich um das Entsinnen anzugehen, dass die Sonne immer irgendwo scheint. Selbst dann wann das Tageslicht außerhalb deines Sichtfeldes zu liegen kommt, weißt du sehr wohl, dass die Sonne nicht mehr lange hin direkt vor deinen Augen am Horizont auftauchen wird.
Sofern Ich der Maler bin, male Ich jeden Tag für dich eine schöne Morgendämmerung. Du wirst die Streifen am Himmel erblicken, bevor das Sonnenlicht hervorbirst. Seit der Erschaffung der Zeit gibt es keinen Morgen, der jemals einen Sonnenaufgang ausließ. Darin besteht in der relativen Welt eine Beständigkeit, auf die ihr euch verlassen könnt. Inmitten was für einem Knäuel ihr euch auch derzeit befinden mögt, es kommt ihm eine Lossagung von ihm zu. Die Sonne tagt. Lasse die Sonne nun jetzt in dir tagen.
Lasst die Sonne jetzt in euch aufgehen. Es ist unumgänglich, dass die Sonne hervorbrechen wird. Macht euch nichts aus der Dunkelheit, Geliebte. Sie hat im Eigentlichen mit euch nichts zu tun. Denkt nicht, die Sonne sei etwas Vorübergehendes. Es ist die Düsternis, die zeitweilig ist, nicht die Sonne. Die Sonne hat Weitwinkellinsen, und ihr befindet euch stets im Blick der Sonne.
Es bist du und der Geist von dir, der immerfort aufgegangen ist. Es gibt keinen Sonnenuntergang. Du bist Licht, und du bist das Immerfort-Tagen auf dich selber zu.
Du bist die Thematik von allem, was du hinzulernst. Es bist du selber, zu dessen Verständnis du gelangst. Es bist du, der dich selber aus der Fassung bringt. Es ist an dir, Licht auf dich selber zu gießen. Du wirst von deiner Kühnheit und Weisheit überrascht sein. Du weißt bereits erklecklich mehr, als du dir selbst Glauben schenkst. Du bist nicht der Bauerntölpel, der du deiner Ansicht nach des Öfteren bist.
Mehr noch, ich möchte dir gerne zu verstehen geben, dass du nicht ein einziges Mal versagt hast. Niemand versagt darin, ein Menschenseinswesen zu sein! Von deinem ersten Schrei bei der Geburt an, bist du ein Kundiger gewesen. Es ist nicht das menschliche Dasein, das du aufspürst und erlernst. Keinesfalls, es ist eine höhere Weisheit, die du in Erfahrung bringst oder von Neuem erlernst oder einstudierst, und das ist deiner Seele Pfad.
Solange alles bei der Welt nicht so recht zu sein scheint, bist du es, der sich seiner Bestimmung entzogen hat. Du bist der Entdecker, der Entdeckte, und der Pfad der Entdeckung. Du bist das ganze Lernpensum.
Denke nicht, dass Ich dich jemals zum Leiden veranlasste. Ich weiß, du hast gelitten. Dennoch bist du es, der sich fürs Leiden entschied. Denke niemals, dass es dir ausgeteilt und zugemessen wurde. Du beschiedst dich für eine Deutung, die du vor einer anderen rangieren ließt. Fasse jetzt einen Entschluss. Lasse deine Leidenstage vorüber sein.
Niemals warst du vorgesehen, ein Opfer oder ein Angreifer zu sein. Dir ist zugedacht, ein Held dieser bruchstückhaften Portion des Lebens auf der Erde zu sein. Denkst du wirklich, du seist zur Erde gekommen, um zu leiden?
Die Wahl ist an dir. Ja, du hast jene Option. Was du dir aussuchst, ist an dir. Womit du zusammenbleibst, ist an dir. Ich sage, dir gehört es, voran und aufwärts zu gehen. Du bist der Befinder des Lebens, das du auslebst. Befinde dir ein Leben, das du magst, und weite das Ausmaß des Lichts aus, das du scheinst.
Das Leben auf Erden hat nicht dermaßen ernst zu sein, wie du es dazu gemacht hast. Du denkst, etwas stehe auf dem Spiel. Dein Glücklichsein steht kraft deines eigenes Bescheides auf dem Spiel, und oft entscheidest du dich für die meistbefahrene Straße. Ruhe dich nicht mehr länger auf dem Leiden aus, so, als wärest du dort vor mehr Leiden sicher. Kehre den Korb des Leidens, in dem du dich aufhieltst, von oben nach unten. Nunmehr läufst du auf deinen eigenen zwei Füßen, und gehst Mir zum Himmel hinterher. Ja, komme mit Mir. Jetzt hier.
HEAVENLETTER # 4699 – 6.10.13 – Beyond Choice
JENSEITS VON WAHL
Gott redete …
Hurra dem König! Du bist der König. Du bist der König Deines Lebens! Verneige dich vor deinem Selbst. Horche auf deinen Herzschlag. Höre genau hin. Du hast einen eingebauten Indikator. Glück, hierhin, Unglücklichsein, dorthin. Selbstverständlich gibt es tausende Wege, die zu Mir führen.
Ganz bestimmt, ihr möchtet liebend gerne Glück. Ich möchte gerne, dass ihr Glück innehabt. Gleichwohl gibt es etwas Größeres als Glücklichsein, anhand dessen ihr euch abwägt.
Der Kniff, den ihr entfaltet, ist der, glücklich zu sein – ohnehin – auf jedwede Weise. Wieso denn sollte euch nicht ein jeder Pfad zum Glück hinführen mögen? Warum denn nicht beim Glück den Anfang nehmen und beim Glück enden? Reich oder arm, du kannst glücklich sein. Groß oder klein, du kannst glücklich sein. Du stichst ganz einfach vom Glücklichsein und zum Glücklichsein hin in See.
So du Sonnenschein magst, gehst du dorthin, wo Sonne ist. Du kannst dorthin gehen, wo die Sonne ist, oder du kannst dich draußen aufhalten, um dir eine Bräune zu holen. Wenn es dein Ziel ist, braun zu werden, kürzt du dich ein. Du hast ein in Sichtnähe befindliches Ziel hergenommen. Wenn es dein Anliegen ist, in der Sonne zu sein, hast du ein breit angelegtes Ziel, ein unbeschränktes Zielgebiet. Ganz bestimmt, wenn dein Ansinnen die Sonne ist, kürzt du dich nicht an der Wagenburg ein.
Die Sonne ist ein fantastisches Ziel. Bräune bekommen ist ein begrenztes Ziel. Mein Ansinnen ist, dass du aufs Ganze gehst. Denke eher in Bezügen von Größe denn in kleinen Schrittweiten., möchtest du das tun?
Ebenso wie Ich euch vorgetragen habe, Großes zu erträumen, trage Ich euch nun an, Großes zu denken. Ihr seid nicht für winzige Maschen hier auf der Erde. Ihr seid hier auf der Erde, um eine riesige Leinwand zu bemalen. Ihr könnt nicht mehr länger an Fortschritt in Bezügen von Kinderschritten denken. Meine schönen Kinder, ihr habt einen großartigen Entwurf vor euch. Zaudert nicht. Ihr habt von jetzt ab das Auf-Zehenspitzen-Gehen erledigt und hinter euch.
Ich rede über das über den Horizont Hinausgehende. Ihr seid nicht mehr länger eingeschränkt durch Linien. Ihr durchbrecht alle Barrieren. Ihr geht über gestern und über vorgestern hinaus.
Das Fortschreiten zu eurem individuellen Glücklichsein ist das, über euer individuelles Glücklichsein hinauszugehen. Individuelles Glücklichsein vermag euch nicht mehr länger zufriedenzustellen. Wieso für eine Eistüte Halt machen, derweilen eine Eiswaffel aufessen etwas von kurzer Dauer ist? Warum nicht das ganze Eisgeschäft kaufen? Dann hast du mehr Eiskrem zu essen, als du auf ein Mal verzehren kannst. Dann hast du eine Menge Eiskrem zum Hergeben. Lasst uns Eiskrem als Nahrung bezeichnen. Lasst uns jetzt sagen, ihr wärt auf der Suche nach der Frucht des Weinstocks gewesen, und nunmehr sucht ihr nach etwas noch Vortrefflicherem. Warum nicht den ganzen Weingarten? Eine Unzahl trefflicher Weinlesen für alle.
Was Ich natürlich sage, ist, es auf die Quelle abgesehen zu haben. Vielleicht hattest du es früher auf einen opportunistischen Gott, auf einen Teilzeit-Gott, auf einen An-und-Abstell-Gott abgesehen? Wieso sich nicht noch mehr Geschenke von Gott für dich sehnlichst erwünschen? Warum sich nicht Alles von Mir wünschen und warum Mich nicht für dich voll und ganz zugänglich halten? Sobald du Gott sozusagen in deiner Tasche hast, kannst du womöglich nie mehr selbstbezogen sein. Auf diese Weise artet ein Jeder zu deinem Bruder aus, und bist du der Freudebringer deines Bruders.
Wenn du die Totalität von Gott hast, wieso, dann ist nichts übrig, um es dir für dich selber zu wünschen, denn nun hast du Alles.
Du bist in vollem Besitz deiner Sinne. Bei dem Punkt, von dem Ich rede, hast du schier einen Sinn, und dies ist der Sinn deines Herzens, wie es inmitten des Meinigen schlägt. Es gibt nicht mehr länger disparate Herzen. Nun ist Herz da, und Gottes Herz ist gutherzig allerorts sichtbar. Es gibt kein Abweichen von der Fülle des Herzens, welches Ich dermaßen wild wuchernd mit dir gemein habe.
Es besteht für dich keine andere Wahl als zu teilen und gemeinzuhaben. Und wie du gerne teilen möchtest. Es ist für dich nichts mehr übrig, um dich darin zu verfangen. So du dich voll und ganz in Gottes Herz hinein aufgenommen gewahrst, existieren keine Scherben des übriggebliebenen Egos mehr. Dies passiert automatisch. Es ist dir nicht mehr möglich, schier einen Teil des Herzens Gottes innezuhaben. Nun ist es alles. Es gibt keine zurückgebliebene Wahl mehr zwischen nichts oder etwas. Komm, Mein Herz ist dein.
Heiße diesen Tag willkommen, denn dies ist der Tag, an dem du dich anschickst, auf der Erde wie im Himmel zu leben. Dir wird klar, dass dies schlechterdings keine Wahl ist. Es ist eine aktuelle Gegebenheit.
HEAVENLETTER # 4700 – 7.10.13 – The Land of Opportunity
DAS LAND DER UNBEGRENZTEN MÖGLICHKEITEN
Gott redete …
Denke nicht, dein Aufgabenfeld sei, engagiertes dich Einmischen im Leben zu umgehen. Deine Aufgabe ist es, dich selber voll und ganz im Leben einzubeziehen. Engagiere dich. Habe ein Gewahren dieser spektakulären Gabe, die das Leben auf der Erde darstellt. Es gibt nirgendwo etwas, was dem irgendwie gleichkommt. Die Erde ist im Grunde genommen das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Betrachte das Leben auf der Erde nicht als profan oder deiner nicht wert oder als irgendwas Minderes denn als ein Privileg. Ich sage dir, dass du privilegiert bist, auf der Erde ein Menschenseinswesen zu sein.
Das Leben hat sich dein ihm Gewogensein nicht zu verdienen. Es ist an dir, des Lebens auf der Erde würdig zu sein. Mache dir die Kostbarkeiten zunutze, die dir das Leben heranschafft. Wisse, dass du glücklich dranbist, und dass mehr Glück, das du hast, zu dir auf dem Weg ist.
Betrachte die Erde als einen Spielplatz. Es gibt stets mehr und mehr Gefilde, um in ihnen zu spielen, um sich darin zu üben, um von ihnen hinzuzulernen. Spiele um alles, was dir wert ist. Sei ein Spieler unter Chancengleichheit. Du bist gesegnet, auf der Erde zu sein. Sei mit deinen Segnungen vertraut.
Was du nicht in Betracht ziehen mögest, ist diese Denkart: „Ich muss es gut können.“
Nein, keinesfalls. Du musst es nicht gut können. Was du zu tun hast, was es wert ist, es zu tun, ist, es zu genießen. Du hast ganz und gar nicht der Schönste, der Schnellste, der Klügste, der Gewinnendste zu sein. Vergiss jene Denke. Du hast schier du selber zu sein.
Die Grundlage deines Lebens auf der Erde ist Freude, keineswegs gutes Abschneiden. Je mehr Freude du hast, desto mehr Freude verstrahlst du. Sei voller Freude.
Etliche Meiner Kinder sind talentiert in Düsternis, in Einbußen und Sorgen über Unvollendetheit. Lasst das nicht ihr sein. Wisst, wie gesegnet ihr seid. Seid gesegnet.
In den Bezügen der Welt – falls weltliche Vollkommenheit ein von Mir gestecktes Ziel für euch wäre, so hättet ihr bereits die Vollendung inne. Es liegen gesegnete Wohltaten in der Unvollkommenheit. Lasst Vollkommensein los. Im Jargon des Himmels – seid ihr in der Tat vollkommen. Die Erde ist es, wo ihr spielt, und Freude ist die Thematik. Ihr bringt Freude in Erfahrung. Ihr lernt hinzu, Freude zu verströmen, ungeachtet bestimmter Umstände. Es ist nicht so sehr, dass das Leben spektakulär zu sein hat. Ihr habt glückverheißend zu sein. Ihr seid es. Es ist für euch, für euer Leben Verantwortung zu übernehmen.
Schaut her, hierher seid ihr auf die Erde gesandt worden und wurdet angewiesen, Vergnügen zu haben. Hier seid ihr nun. All die Spielzeuge und Freuden in der Welt, und alldies für euch.
Zu alledem, ihr habt die Extras, wie etwa die Sonne am Morgen und den Mond am Abend.
Ja, ihr schmiedet das Eisen, solange es heiß ist. Mehr als das, es existiert kein Zusammenzählen. Es gibt keinen Wettbewerb. Ein jedes Meiner Kinder soll seine oder ihre eigene Freude ausfindig machen. Ein Jeder weiß, wie sich Freude anfühlt. Du bist der Entscheider über deine eigene Freude.
Selbstverständlich gibt es Allgemeingültiges, das Wir ausmachen können. Freude ist nicht etwas, was ihr kauft oder das ihr eintauscht und einhandelt. Freude ist für sich selber. Ihr seid zu ihr berechtigt. Ihr könnt sie ganz einfach erbitten.
Eure Freude gerät zu dem Baustein der Freude in der Welt. Voreingestelltermaßen seid ihr am Mitwirken. Der Satz ‚Hast du bereits einen Beitrag geleistet?‘ nimmt eine neue Bedeutung an. Niemand möchte Gott gerne eine Enttäuschung bereiten.
Wie viele Freude du beiträgst, ist dem gleich, wie viel Freude du bekommst.
Wie viele Menschen mögen heute morgen wegen dir gelächelt haben. Zur selben Zeit stehst du natürlich nicht in Konkurrenz mit jemandem, nicht einmal mit dir selber. Freude ist da. Das ist es. Es gibt keine bessere Freude oder keine geringere Freude. Freude ist, und sie ist dein. Sie ist für dich. Das Maß an Freude, das du innehast, das gibst du. Es ist an dir zu geben, und allemal wird deine Freude vervielfältigt. Du kannst Freude teilen. Du kannst sie tatsächlich weggeben, da Freude ihren eigenen Regeln der Vervielfältigung folgt. Einteilung befindet sich nicht in deinem Lernpensum.
HEAVENLETTER # 4701 – 8.10.13 – Trust in God Comes from Greater than Wishes‘ Coming True
VERTRAUEN IN GOTT RÜHRT VON BETRÄCHTLICHEREM HER DENN VON WÜNSCHEERFÜLLUNG
Gott redete …
Mein Herz wartet auf euch. Kommt und füllt Mein Herz mit eurer Präsenz. Seid hier bei Mir. Leistet Mir Gesellschaft, und lasst Mich euch berg- und talabwärts und hinauf zu den Elysischen Feldern begleiten, wo Liebe wächst und wo man keine Schranken kennt.
Kommt in Mein Herz hinein und bleibt eine Weile bei Mir. Bleibt länger als das. Verweilt bei Mir, wo Wir im Grunde genommen Unendlich zusammen leben. Wir sind nicht zeitweilig, du und Ich. Was, dachtest du, bedeutet Einssein? Niemals sind wir voneinander abgespalten, außer dabei, wie du es in einem bestimmten Augenblick wahrnimmst. Wessen Erkennen ist großartiger, Geliebte?
Glück hat bei Mir Wohnung. Es geziemt euch freilich nicht, Wunscherfüllung mit Glücklichsein oder Wunscherfüllung mit Liebe durcheinander zu bringen.
Ich habe einen Wunsch, sofern Wir es Wunsch nennen können, derweilen die Beantwortung sich als eine Gewissheit ausweist, und der heißt, dass du bei Mir in Meinem Herzen bleibst. Mir ist das nun einmal klar, dass dies bereits das Gegebene ist, weswegen sollte Ich demnach den Wunsch haben mögen nach etwas, was bereits so ist?
Gleichzeitig, Geliebte, bin Ich weitaus mehr als ein Geist, der euch jeden Wunsch erfüllt. Was Mich angeht ist es angelegen, Mir um Meiner Selbst willen mit offenen Armen entgegenzugehen, und nicht alleine dafür, was Ich euch in einem bestimmten Moment gewähre.
Meine Lieben, wo bekommt ihr die Vorstellung her, dass Ich euch jeden Wunsch zu erfüllen habe oder gar die Hälfte von ihnen? Immerhin ist es so, öfters als es nicht der Fall ist – ihr wechselt eure Wünsche.
Es ist nicht euer Glück, all das zu bekommen, was ihr möchtet. Habt ihr das gedacht? Wieso solltet ihr das denken mögen?
Ich lege es euch ans Herz, dass ihr zu Mir kommt in der Auffassung, Mich zu fragen, was ihr für Mich tun könnt. Geliebte, darin liegt euer Glück, nicht in diesem oder jenem.
Falls ihr euch nach einem Beleg von Mir umseht, seid ihr auf dem Holzweg. Unsere Beziehung geht um Vieles tiefer als bis zur Oberfläche. Wunscherfüllung ist Oberfläche, Geliebte. Es kann in eurem besten Interesse liegen, keine Reichtümer und nicht das zu haben, was euch eurem Empfinden nach das Wichtigste ist. Ihr wisst nicht, was euch bedeutsam ist. Ihr werdet denken, ihr wüsstet es, wahrscheinlicher kann es indes durchaus sein, dass ihr mit dem Unterschied zwischen Vergnügen und Schmerz oder zwischen Vergnügen und Wachstum nicht vertraut seid.
Schaut, ihr habt euch bereits für Wachstum entschieden. Ihr seid definitiv nicht auf der Erde, um zu bleiben, wie ihr seid, oder um nur zu wachsen, wie ihr es euch wünscht, derweilen es euch ums Wachsen zu tun ist.
Sofern ihr es euch wünscht, voll und ganz bei Mir zu sein, dann sind da die Ideen von euch, denen es obliegt, die hinteren Plätze einzunehmen. Es ist für euch ein Ding der Unmöglichkeit, Mich als einen Kuschelstein um euch zu haben, Geliebte, oder als einen Talisman oder als einen Massel. Seid vorsichtig, dass ihr nicht arrogant seid. Ich bin nicht vorgesehen, auf eure Pfeife zu tanzen.
Natürlich liegen Mir eure besten Interessen am Herzen. Wunscherfüllung ist nicht immer in eurem besten Interesse.
Werdet ihr Mich nur lieben, solange Ich mit euch einer Meinung bin? Ihr könnt sicher sein, Ich liebe euch, ungeachtet dessen, wo ihr zustimmt oder nicht. Die Crux unserer Beziehung verläuft jenseits von Einvernehmen. Schafft euer Herz an die richtige Stelle. Ich stehe nicht auf Stolz, Geliebte, ebenso wenig ist dies euch angelegen.
„Nicht mein Wille, Gott, sondern Dein Wille.“ Ganz bestimmt meint das nicht, dass Ich euch gegenüber nur dann gutes Benehmen aufweise, wann Ich euch gerademal zu Gefallen bin? Gilt es Mir, Gott, Mich einzig nach eurem individuellen Willen zu richten? Aus welchem Grund, ihr Lieben? Ich rede von eurem Willen, so wie es derzeit um ihn steht. Mein Wille in euch kann umfänglicher sein, als ihr es wahrzunehmen vermögt.
In Wahrheit gibt es kein eures Erachtens und Meines Erachtens. Das soll besagen, es gibt das, was ihr wahrnehmt, und es gibt Wahrheit, die zu erkennen ihr auf dem Weg seid.
Was, Geliebte, bedeutet Vertrauen?
HEAVENLETTER # 4702 – 9.10.13 – Living and Loving in Oneness
LEBEN UND LIEBEN IN EINSSEIN
Gott redete …
Hebe deine Augen auf zu den Meinigen. Selbst dann wenn du sie im Wortsinn nicht sehen kannst, Ich möchte dir in die Tiefe deiner Augen blicken. Wir werden in die Tiefen hineinblicken. Wir wollen in die Weite eintauchen, und du wirst erkennen, dass es dir nicht klar ist, welcher Eine von Uns denn nun Welcher ist. Nicht minder als Unsere Herzen verschmelzen, tun es Unsere Augen. Wir sind Eins, Geliebte, in was für Scheiben auch immer ihr es schneidet. Wir sind Eins. Einssein ist, und Wir sind Eins, und Wir sind Ein Ander als Eins. Eins ist es. Eins ist hinlänglich. Eins ist reichlich. Was kann Uns denn erstrebenswerter sein, denn in Einssein zu leben?
Wir sind stets Eins gewesen. Ihr habt das nicht immer gewusst. Ihr habt das bei Weitem nicht immer gewusst.
Wir haben das gleiche Geburtsdatum. Es gibt ein einziges Geburtsdatum. Nenne es das deine oder nenne es das Meine, für die Wirklichkeit ergibt das keinen Unterschied. Man sagt, Ich hätte dem Leben den Anfang verschafft. Ich erschuf es. Das ist wahr. Und doch warst du, diese Widerspiegelung von Mir, im Augenblick der Erschaffung bei Mir, und Eins mit Mir bist du jetzt.
Man sagt, die Welt sei Eins. Eine Welt. Und doch zeitigen die Fenster, durch die du hinaussiehst, eine unterschiedliche Szenerie, abhängig davon, ob du dich in den Tropen aufhältst oder am Nordpol. Es ist derart viel Mannigfaltigkeit in der Einen Welt, gleichwohl ist die Welt Eins. Es ist derart viel Mannigfaltigkeit in einem jeden Einzelnen – keine zwei sind gleich –, und doch ist da Eins. Ich sage nicht – schier Eins. Ich sage die Herrlichkeit des Einen.
Willkommen bei Meiner Welt. Willkommen bei Mir Selbst, denn Ich bin du, und du bist Ich, und wie schön Ich in einer jeden Manifestation Meiner Selbst bin. In Wirklichkeit lässt es sich nicht sagen, Wir seien auseinander, und doch wirst du Mich womöglich durchaus als Gegensatz zu dir sehen, und all die anderen Menschenseinswesen als besser oder als minder denn du und als minder denn Ich. Wie ihr euch irrt.
Jene schönen Augen von Mir inmitten der deinigen vermögen zahlreiche Dinge zu sehen. Ihr könnt Mich überdies sehen in dem Sinn von Nähe zu Mir. Ich habe eine Präsenz, und dergestalt ihr.
Ihr schaut eine Menge nach draußen. Was freilich bedeutet es, dass das Himmelskönigreich inwendig ist? Inwendig in Mir ist jedermann, und demzufolge Eins. In euch ist jeder, und demzufolge Eins. Eins ist Totalität. Was immer ihr erblickt, sobald ihr aus dem Fenster eures Zimmers schaut – es ist gleichermaßen Einssein in seiner Vielfalt.
Wir sind in Eintracht. Es ist Ein Leben, und Ich lebe es, und nicht anders tun es die scheinbaren sonstigen Jedermann. Kümmere dich nicht, Wir sind Eins. Ich bin Eins, und du bist Eins. Einssein ist. Und das ist alles, was zuhanden ist. Und das ist genug. Es ist reichlich. Ich bin mit Einssein gefüllt, und demnach bist du es.
Was für ein Privileg ist es, Ich zu sein. Was für ein Privileg ist es für Mich, du zu sein zu dünken. Was für eine Erfahrung! Was für eine Entfaltung! Bei was für einer Schlussausführung dort doch anzulangen ist! Von Nichtsheit her ist Allesheit, und alles ist Eins unter Gott. Alles ist Eins in Gott. Ich BIN du, du am Sprechen. Ich BIN du, du, wie du Mich sprechen hörst. Ich BIN. Ich BIN. Ich BIN. Und Ich BIN du. Es ist ganz einfach Einer von Uns, infolgedessen kein Uns. Dermaßen nahe sind Wir – BIN Ich –, dass es keine Absonderung gibt, es sei denn in der Wahrnehmung.
Ich bin ein Seher, und Ich sehe dich. Und du bist ein Seher oder ein Sucher, und du siehst und du suchst Mich, Der dein Ureigenes Selbst ist. Was für ein Vergnügen Ich BIN. Was für eine Vielfalt an Geschichten Ich erzähle. Alldieweil bin Ich im Himmel und auf der Erde eingepflanzt. Ich BIN Einssein aufs Äußerste. Und was bist du, das vermeintliche du? Du bist Ich, und du bist Einssein aufs Äußerste. Dies ist ein Geheimnis, was du vor dir selber verborgen gehalten hast. Lasse jetzt dieses Bewusstsein in dein Gewahrsein hinein zu. Sei dir bewusst, wo du wohnst, denn du weilst bei Mir und in Mir als Eins.
HEAVENLETTER # 4703 – 10.10.13 – God Wants You to Soar
GOTT MÖCHTE EUCH IN DIE HÖHE SCHWEBEN SEHEN
Gott redete …
Ich bin wie ein Hafen, nicht wie ein Zufluchtsort, vielmehr wie eine einem auf die Sprünge helfende Stelle. Mit Mir, gemeinsam, können Wir uns bis über Anlegestellen hinaus wagen. Wir trauen Uns darüberhinaus. Just das tun Wir. Wir wagen Uns nach jenseits dessen, was einem wie gewöhnliche Grenzen dünkt. Mitunter ist es im Leben, wie wenn jemand Schranken hinmalte, die du nicht überschreiten sollst. Wie beliebig sind diese gezeichneten Linien. Sie existieren eigentlich nicht, gleichwohl wähnst du, sie existierten. Du denkst, sie seien riesige Zäune mit Toren, derweil sie schier hingezeichnete Linien sind, über die du leicht hinweg treten kannst, sobald du dich einmal traust, die beliebigen Grenzziehungen, die du für real genommen hast, auszudehnen.
Nichts vermag dich zu stoppen. Einzig hingenommene Grenzen können dich stoppen. Nur gemalte oder gar schier mit dem Bleistift hingezeichnete Linien um deinen Hals bringen dich zum Halten. Sie drosseln dich. Du kannst scheinbar nicht über jene gezeichneten Linien hinaus gelangen.
Stelle dir einen Radiergummi vor, einen riesigen Radiergummi, der auf ein Mal tausende angehäufter Bleistiftlinien ausradiert. Radiere. Radiere. Radiere. Alles ist löschbar.
Diese Linien waren nie die richtigen für dich. Und jetzt kannst du sie ausradieren.
Dies ist Freiheit, Geliebte, Geliebter. Freiheit ist nicht etwas, was dir jemand außerhalb von dir zuzureichen hat. Freiheit ist etwas, was du dir selber gibst. Freiheit ist nicht um Erlaubnis fragen. Hast du nicht allzu oft um Erlaubnis gefragt?
Frage Mich, und Ich werde dir eine Carte-Blanche-Genehmigung erteilen, um zu fliegen, um zu überbieten, um über Grenzen hinauszugehen. Du hast einen Geist, der dich irgendwohin und überallhin nehmen wird. Dein feiner Geist ist imstande, dich von dort wegzunehmen, wo du dich gebannt hieltst. Erkläre deine Anordnungen dir selber gegenüber für ungültig. Du entscheidest dich für Einschränkungen aus einer Auffassung von Sicherheit heraus, so, als ob du, sofern du die Linien nicht überschrittest, sicher und geborgen wärest. Und demnach zeichnest du dich zu dem folgsamen Jungen oder Mädchen, welches auf Instruktionen wartet.
Nun sind alle Anweisungen ausgestrichen. Nun ist es an dir, herauszufinden, wer du wirklich bist, weit über das hinausgehend, wo du dich selber reguliert hattest. Womöglich bist du ein Freigeist. Vielleicht gar kein Schmarotzer.
Zu Mir kommen ist nicht, wo du endest. Bei Mir ist, wo beginnst. Du hast in deinem Leben vielleicht nur Proben gekostet. Du hast über Möglichkeiten gelesen oder Bilder gesehen, und nahmst erweiterte Möglichkeiten allemal nicht als die deinigen. Du machst dir Gedanken, aber du nimmst dich hinsichtlich der Beschlüsse, die dir zur Hand sind, nicht beim Wort.
Dachtest du, du seist wahllos? Du hast zahlreiche Wahloptionen vor dir. Es mag sein, du hast deinen Sinn für Wahlen eingebüßt. Wenn du deine Wahloptionen kennst, hast du eine bessere Chance, Beschlüsse zu fassen.
Du möchtest nicht deine Augen schließen und mit deinem Finger zeigen, und dir das aussuchen, worauf dein Finger weist.
Tue dies alsdann. Lege alle vorteilhaften Wahloptionen vor dich hin, und wähle. Bereits ein Gespür von Wahlmöglichkeiten ist stärkend.
Du hast keine Aschenputtel zu sein. Ja gar bei dem Empfinden von Freiheit hast du Freiheit. Selbst in der Asche kannst du eine Prinzessin sein. Hier nun:
Du kannst alles sein, was du magst. Du kannst ein Prinz oder eine Prinzessin sein, unbenommen wo sich dein Körper gerade mal soeben aufhält.
Du bist ein freigeistiges Wesen. Denke an ein munteres Pferd, welches rennen, fliegen, welches eine goldene Kutsche ziehen kann, als wäre es eine Feder. Deine Vision geht so weit, wie weit du sie nimmst. Du kannst über Türen und Wände hinweg sehen. Du kannst sehen. Du kannst es dir bildlich ausmalen. Du kannst ein Risiko eingehen! Du kannst die günstige Gelegenheit wählen. Ist es deine wohlbesonnene Wahl, gleich zu bleiben?
Natürlich bist du es, worüber Ich rede, nicht darüber, wo du lebst. In einer armseligen Hütte oder in einem Palast, du kannst alles sein, das du bist. Du kannst der Welt ein Beispiel setzen. Du wirst es für deine eigene Seele tun, und mithin bist du ein bekundender Erweis von dir selbst für dich selber, und so du dich anschickst, in die Höhe zu schweben, so schwebt die Welt gemeinsam mit dir in die Höhe.
HEAVENLETTER # 4704 – 11.10.13 – The Concept of Mourning
DAS KONZEPT DES NACHTRAUERNS
Gott redete …
Entsinne dich, durcheinander sein ist eine gute Sache. Alles wissen ist keine dermaßen folgenschwere Sache. Ja, Ich verstehe, es ist angenehm, zu wissen oder zu denken zu wissen, gleichwohl ist es weniger beschränkt, nicht zu wissen oder nicht zu wissen, dass du weißt. Du bist nicht bestimmt, eine Enzyklopädie zu sein. Du bist nicht bestimmt, das zu sein, wozu dir die Welt gut zureden möchte, es zu sein. Du bist nicht bestimmt, irgendwas zu sein, außer das, was du bist.
Weisheit und Wissen können zwei verschiedene Dinge sein. Was ist denn das Problem daran, eher weniger, denn mehr zu wissen?
Gewiss, der Körper wirkt auf den Geist ein, und der Geist auf den Körper. Gewiss, alles hat eine Wirkung auf alles weitere. Es gibt keine Einbahnstraßen, Geliebte.
Absicht und Handlung können zwei verschiedene Dinge sein.
Dies ist die ganze Angelegenheit, was das Leben in der relativen Welt angeht. Es sprießt in viele Richtungen auf ein Mal hervor. Wer kann da nicht wirr gemacht sein? Oder, falls dir das Wort wirr nicht lieb ist, kannst du verdutzt oder nachdenklich sagen, wenn dir das gefällt.
Das Leben in der Welt ist nicht konturenscharf geschnitten. Wer sagte denn, es hätte so zu sein, oder es sollte so sein? Wann war das Leben voraussagbar? Wann gibt es bei der Reise nur eine Route oder eine Straße zu nehmen? Auf welcher Straße du dich derzeit auch befindest, sie hat für dich die richtige zu sein, solange sie es ist – bis es sich ändert. Selbst wenn du auf der holprigsten Straße unterwegs bist, wer kann darlegen, sie sei derzeit nicht die richtige?
Wer kann mit Gewissheit sagen, dass nicht in Allem Gutes zu liegen kommt? Schauen Meine Kinder nach dem Weizen oder nach dem Spreu?
Wer äußerte, das Leben solle leicht sein? Nun gut, Ich habe das gesagt. Wäre das Leben für euch nicht leicht, sofern ihr euch mit ihm nicht schwer tätet? Sofern ihr das Leben akzeptiertet, wie es kommt, was wäre dabei Schwieriges an ihm?
Wann begann das Empfinden von Einbuße das menschliche Leben zu bezwingen? Weswegen wurde diese Auffassung eingerichtet? Und warum nahmen dermaßen viele Meiner Kinder diese Einrichtung des Abhandenkommens hin? Wer sagte denn, dass ihr, sobald ein geliebter Angehöriger in den Himmel kommt, trauern und eine Einbuße spüren sollt? Könnt ihr nicht für euren geliebten Menschen glücklich sein, dass er oder sie nun im Himmel weilt und in seinem oder ihrem Gewahrsein ich jetzt hier unmittelbar neben Mir befindet? Weswegen ist dies kein Anlass für Jubel? Ich kann euch sagen hören: „Es ist einfach so nicht. Ich empfinde Verlust.“
Das Konzept des Betrauerns wurde institutionalisiert. Warum nicht glücklich sein? Warum allemal nicht glücklich sein?
Habt ihr die Idee, ihr würdet euren geliebten Nahestehenden Leiden schulden, oder es bedeute, ihr würdet sie nicht lieben? Seht ihr Leiden als etwas Gebührliches, was zu entrichten ihr verpflichtet seid? Seid ihr minder, sofern ihr bei einem vermeintlichen Ausfall aufhört, heftigen Schmerz zu erleiden? Seid ihr eine bessere Person, wenn ihr leidet, als wenn ihr es nicht tätet? Wer sagt das? Die Gesellschaft? Die Vergangenheit? Das Ego? Wer bloß auf der Erde befindet über diese Dinge?
Falls du um Besseres weißt, wie kommt es, dass du dem Alten Ehrerbietung bezeugst? Ist Hergekommenes stets besser?
Viele Traditionen sind menschengemacht. Glaubst du alles, was du liest oder hörst? Was wäre, sofern du nicht nachtrauertest? Was wäre daran verkehrt? Wärest du gefühllos, oder wiesest du dich durch umfassenderes Verständnis aus?
Musst du in den Fußstapfen der Welt hinterhergehen? Wieso nicht den Meinigen folgen? Beweine Ich? Stelle Ich in Frage?
Ah, liebe Ich? Liebe Ich Endlos und Ewig? Liebe Ich dich? Liebe Ich alle? Ist nicht ein Jeder Mein Kind? Können demnach nicht alle deine Brüder sein? Was ist unter dem Ausdruck gemeint – die Milch der Menschenliebe? Der Punkt ist der, dass Liebe verständig ist. Liebe ist der alleinige Weg, der zu gehen ist. Entsinne dich, Ich meine nicht herausschießende Liebe, sondern Liebe, welche auffassensfähig ist.
HEAVENLETTER # 4705 – 12.10.13 – Put Out the Little Fires
LÖSCHE DIE KLEINEN FEUER
Gott redete …
Es gibt keinen Bedarf, das hervorzuheben, was dich reizt und verschärft. Allemal nicht. Gehe nicht derart händeringend darauf ein, so als könnest du es nicht aushalten, als könnest du mit ihm nicht leben, als könnest du mit ihm nicht weitermachen. Wenn dich jemand plagt, einerlei worum es geht, jemandes enervierende Gepflogenheit, wie er sich unablässig räuspert, der Fernseher ist bei ihm dauernd am Laufen, und so weiter. Mache daraus keine große Sache. Du hast dir nicht erschwerende Umstände auf die Nerven gehen zu lassen.
Die Welt und Jene in ihr nehmen dich und das, was dir von Belang ist, nicht ununterbrochen in Betracht. So gut du es kannst, stelle dich zurück. Jedenfalls, was du auch tust, mache keine größere Sache daraus.
Jedem geht es nicht anders als dir. Sie wollen ihren Frieden, oder ihr Behagen oder es liegt ihnen am Verdecken ihrer Beklommenheit, welche den Vorrang vor ihrer Ermangelung von Behaglichkeit einnimmt. Sie möchten sich mit der Glasur auf dem Kuchen besänftigen. Der Wille der Menschen ist kräftig, sobald es daraufzu läuft, ihr Territorium zu schützen. Nicht jeder macht sich etwas daraus, bedachtsam zu sein. Dennoch muss Ich dir sagen, dass es für dich eine gute Idee darstellt, bedachtsam zu sein. Man könnte sagen, dann und wann hast du dich einfach des größeren Guten halber auf die Seite zu stellen. Dir ist es, das ist verständlich, nicht danach, denn du möchtest Inbedachtgenommensein, um tonangebend zu sein. Ihr mögt ja weidlich recht haben, ihr Lieben, was aber hat euer Im-Recht-Sein mit eine Auseinandersetzung bereinigen und mit Frieden bringen zu tun?
Eine Debatte facht die Flammen des Feuers an.
Komme mit dem Leben in Frieden, und mit jenen, die gemeinsam mit dir in ihm sich aufhalten.
Sei Meiner eingedenk. Kannst du wirklich genervt werden, sobald du an Mich denkst? Kannst du nicht jemand sein, der über ärgerliche Zuspitzung hinaus ist? Sieh Zuspitzung als so eine Art Appetit-Haben, und wisse, es wird vorübergehen.
Worum Ich dich ersuche, ist, im Leben ein guter Sportsfreund und Verlierer zu sein. Mache mit ihm einen fairen Handel. Ich möchte dir nicht mehr anmuten, dass du niemals zuerst kommst, als Ich dir antragen möchte, dass du stets als erster dran bist. Ich begreife, dass du dein Bestes tust. Gleichwohl gibt es allemal Zeiträume, wann es für dich notwendig ist, noch Besseres zur Ausführung zu bringen. Du bist imstande, in deinem Leben das Seil der Inbedachtnahme höher zu legen.
Du verfügst über größere Stärke, als du weißt. Du hast nicht deine Rücksichtnahme als Drein- und Nachgeben zu bezeichnen. Du gehst über deine gängigen Begrenzungen hinaus. Ist das etwas Schlimmes, Geliebte, über eure Grenzen hinauszugehen, eure freundliche Verträglichkeit noch weiter auszuspreizen?
Hier die Sache: Im Leben werdet ihr nicht ständig so behandelt, wie ihr behandelt gehört. Andere Menschen stellen ihre Bedürfnisse vor die euren. Es kommt vor, sie geben euch keine Fünf-Sterne-Beurteilung. Übermittelt sie euch selber und begebt euch zu dem Ort, wo Andere euch nicht zu billigen haben. Es sind du und Ich, die diese Straße bereisen, und Wir reisen gemeinsam.
Auf der Erde bekommt nicht jeder seine Meriten. Würdige dich selbst, lasse jedoch nicht notwendigerweise nicht locker. Lasse Andere ihre Verdienste haben. Dein Verdienst muss nicht den Vorrang haben. Noch auch müssen deine Verärgerung und Erschwerung Vorrang vor deiner Verdienstlichkeit haben. Entsinnt euch dessen, ihr Lieben. In eurem Leben sollen Großzügigkeit und Verträglichkeit dem Verdruss den Rang ablaufen.
Dies sind kleine Dinge, über die Wir reden, und du kannst lächeln und darin, was du gerade tust, fortfahren, unbenommen der Umstände, unbenommen der Gegebenheiten, wie du dich fühlst, und unbenommen, dass es jemand an Rücksicht auf dich fehlen lässt. Andere lernen nicht von deiner Verärgerung hinzu, indes werden sie womöglich ohne weiteres Zutun von deinem Beispiel hinzulernen.
Entsinne dich, wer du wirklich bist, und sei das. Du bist ein Kind Gottes, und du weist den Weg. Sofern dir dies irgend hilft, tue es für Mich. Ich halte dich in hohem Verdienst.
HEAVENLETTER # 4706 – 13.10.13 – Like a Sunflower under the Bright Sun
WIE EINE SONNENBLUME UNTER DER HELLEN SONNE
Gott redete …
Mir treu sein ist das gleiche wie dir treu sein. Die Auffassung, dass es nicht dein Wille sei sondern der Meinige, stellt die Wahrheit dar. Gleichzeitig sind, auf den tiefen, tiefen Ebenen der Wahrheit, Mein Wille und dein Wille Eins. Es gibt zwischen beiden keinen Unterschied. Einzig auf den Oberflächen-Ebenen, nur so weit dein Bewusstsein einzutauchen imstande ist, existieren die einen oder anderen Verschiedenheiten. Nur so weit du zu sehen vermagst, kann Unterschiedenes existieren.
Wahrheit ist Wahrheit. Die letztliche Wahrheit ist die, dass Wir Eins sind. Die letztliche Wahrheit ist die, dass Einvernehmen unumschränkt ist. Dies ist die Wahrheit, indes nicht die Wahrheit, wie sie in der relativen Welt, auf der Oberfläche, auf der ihr entlang-skatet, im Blick ist.
Auf der Oberfläche des Lebens ist worauf ihr aus seid ausgewiesen als die Bezeugung, dass ihr geliebt werdet. Zwischen der Oberfläche und den Tiefen sind Schichten von Wahrheit zugegen, gemäß eurer Wahrnehmung – oder Fehlwahrnehmung.
Ich liebe, und – dem zum Trotz, was du zu irgendeinem Augenblick spüren magst – die Wahrheit lautet, dass Meine Befähigung für Liebe und deine Befähigung für Liebe ein und das selbe sind. Was Ich bin, bist du. Dass du deine Wahrnehmung, während du auf der Erde weilst, einkürzt, ändert nichts an der Tatsache, wer du wahrhaft bist. Du bist weitaus mehr, als du derzeit erblickst. Im hellen Sonnenschein achtest du darauf, auf welche Weise du deine Augen öffnest. Deine Augen sind außerstande, die Helligkeit der Sonne auf einen Schlag aufzunehmen. Das bedeutet nicht, dass die Sonne nicht da ist. Es bedeutet einfach, dass deine Augen beim Weit-Öffnen langsam vorgehen. Die Sonne ist Wahrheit, und dem entgegen sind die Augen vorsichtig oder der Sonne gegenüber gar widerständig.
Wahrnehmung freilich ändert die Realität nicht. Wahrnehmung ist schier Wahrnehmung. Wir können deine Augenlider wie Schirme betrachten, die sich langsam öffnen. Dies bedeutet nicht, dass sich deine Augenlider nicht auf der ganzen Strecke öffnen können. Natürlich können sie das. Und natürlich werden sie das.
Ihr habt ganz einfach all die Beglückungen vor euch noch nicht erblickt. Sie sind da, bis zur Stunde indes noch ungesehen.
Du bist freilich jemand, der sich umtut, das zu sehen, was die ganze Zeit vor dir gelegen hat. Du hast eine vage Erinnerung an die Wahrheit. Du bist durcheinandergebracht, des Gewahrens von Wahrheit ledig zu sein. Die Wahrheit ist zu einer Reminiszenz geraten, die du hast, die du dennoch nicht an die Oberfläche schaffen kannst. Sie ist vergraben, und nach wie vor, gar in aller Verschwommenheit, hebt etwas an Wahrheit in dir an. Wonach du suchst, ist, worum du bereits weißt, und was du dennoch dir selber noch nicht so recht bekundet hast. Es ist in dir drin vorhanden, etwas gleichsam wie Kühnheit, welche auf eine günstige Gelegenheit wartet, sich selber Ausdruck zu verleihen.
Und mithin bist du ein Sucher, auf der Suche nach dem, für das du ehedem blind warst. Dein Wiedererkennen wird wie eine Gänseblümchen-Wiese sein, die scheinbar alle auf einen Schlag aufblühen. Die Zeit wird kommen, wo du dich fragst, wie du nicht schon früh die Gänseblümchen erblickt hast. Sie waren in dir unmittelbar am Aufknospen.
Gänseblümchen sind sozusagen die Augen des Tages. Die Blumen sind die Sonne, die in deinem Inneren scheint. Dein Herz ist voller Sonnenlicht und knospender Blumen, die sich in dir zur Sonne hin recken. All die Blütenblätter sind inwendig in dir, und können zu jeder Zeit abgezupft werden. Alles, was du zu tun hast, ist deine Augen aufmachen, dein Herz auftun, dich selber wie eine Sonnenblume zur hellen Sonne hin öffnen.
Du weißt bereits darum, dass du dich am Horizont von etwas Wundervollem aufhältst. Du weißt, du bist dermaßen nahe dran, du bist Mir so nahe und dir so nahe. Du bist an der Schwelle. Du bist am Rand des Gipfels. Du bist der Scheitelpunkt und hast dich noch nicht getraut, zu sehen, wo du wirklich bist. Du steigst weiter auf einen Berg hinauf, während du die ganze Zeit auf dem Gipfel gelebt hast. Du bist bereits aufgestiegen. Du hast es einfach noch nicht so recht mitgekriegt. Du wirst es freilich mitbekommen. Du rückst gleichwohl soeben nach dorthin auf, wo du stets gewesen bist, und bist niemals sonstwo gewesen. Herzlich Willkommen.
HEAVENLETTER # 4707 – 14.10.13 – Your Place in the Sun
EUER PLATZ IN DER SONNE
Gott redete …
Ihr Geliebten, möchtet ihr euch damit befassen, das Wort verkehrt aus eurem Wortschatz zu streichen? Es liegt weder ein Nutzen für euch noch für einen Anderen in euren Gedanken, die sich mit verkehrt und irrig einlassen. Seid mit Anschuldigungen durch.
Es gilt dir nicht, in deinem Sinn oder in demjenigen eines Anderen Verkehrtes nachzuweisen. Genauso wenig obliegt es dir, Abweichung oder Fehlerhaftes oder das Konzept von Schlecht-Konzipiertem mit Belegen zu versehen. Ein weiteres Mal, Ich bitte euch, es los zu lassen, der Negativität Unterschlupf zu gewähren. Sie ist niemandem dienlich. Warst du der Auffassung, sie sei dienlich? Du weißt, wie es dir bei ihr zumute ist, und dessen bedarf niemand. Negativität ist nicht bestimmt, eure starke Seite zu sein, Geliebte.
Das ist ebenso wenig Eures Vaters Geschäft, ihr Lieben, denn Mein Geschäft ist Liebe und Einssein, und jene sind ebenso die euren. Ihr seid hier auf der Erde, um zu lieben und zum Einssein zu gelangen, welches für Jedermann unumgehbar auf Lager ist, für einen jeden Einzelnen auf der Erde oder für jede einzelne Seele, die je sich auf der Erde aufgehalten hat. Mit Sicherheit seid ihr nicht hier, um Niedergeschlagenheit publik zu machen. Ihr seid bewusste Seinswesen, und euch ist es angelegen, verständig zu sein im Hinblick auf was ihr tut, und näher zur Sonne heranzukommen.
Mögest du nicht mehr länger selbstbezogen sein. Mit Sicherheit lagen beschuldigende und Schwierigkeiten bereitende Gedanken an, dass du an dich selbst in Bezug auf einen Anderen denkst, so, als würde einen Anderen schlechtmachen dich höher heben. Dafür seid ihr nicht bestimmt.
Schuldzuweisungen sind nicht deine Domäne. Sie sind dein Kerker. Und sobald du jemanden bezichtigst, einerlei bis zu welchem Ausmaß du jemanden beschuldigst, lastest du ihm an, minder zu sein als du, du setzt ihn in deiner Wahrnehmung gefangen – ja, mehr noch, in deiner Fehlwahrnehmung, denn ein Jeder ist dein Bruder oder deine Schwester, denn ein Jeder ist du, und du bist ein Jeder, und du bist augenblicklich nicht mehr oder weniger, als du ersiehst.
Alles, was deine Wege kreuzt, sind Widerspiegelungen von dir. Du siehst dich selber in Anderen ein.
Die Erhabenen Spirituellen sahen sich ebenfalls in Anderen. Sie sahen Hohes, und dementsprechend gaben sie sich Auftrieb.
Du bist, was du siehst. Wenn du die Sonne siehst, bist du die Sonne. Wenn du die Sonne siehst, reflektierst du die Sonne, wie sie ist. Du, der du die Sonne bist, bist bestimmt, die Sonne widerzustrahlen. Die Sonne scheint hell, und nicht minder musst du es. Du gehörst in den vollen Sonnenschein.
Und sobald du anhebst, die Schönheit, Unschuld und Liebe allerorts zu sehen, wird alsbald jedermann, dem du begegnest, desgleichen eine Widerspiegelung von dir sein. Wie die Dinge liegen, siehst du dich selber an jedem Ort. Du malst überall ein Bild von dir selber. Solltest du derzeit Bilder voller Unvollendetheit malen, wirst du dich sodann aufmachen, deinen Malstil zu wechseln. So wie du bist, so siehst du. Das Bild, das du malst, ist ein Selbstporträt. So wie du schreibst, so steht es geschrieben.
Du lässt dich verlauten: „Aber, Gott, ich habe nie jemanden wirklich verletzt.“
Und doch, Geliebte, ihr wolltet etliche andere Menschen nicht unter euren Augen haben. Ihr werdet von dem Wunsch getragen gewesen sein, dass einige Leute nicht existieren. Ihr habt sie aus der Tiefe eures Herzens ausgelöscht. Ihr werdet ihnen ihren Platz in der Sonne versagt haben. Ihr hattet Gedanken und ihr hattet Worte.
Ob du nun der Sprecher bist oder die Thematik bist, gesprochene Worte wie auch gedachte Worte langen an. Widrige Worte, die du denkst und sagst, verwunden dich, und Worte, die du denkst oder sagst, verletzen Jene, auf die die Worte zu sprechen kommen, und mithin die ganze Welt.
Geliebte, ob es euch nun passt oder nicht, ihr seid das Thema, über das ihr redet. Was ihr in einem Anderen seht, ist bei euch zutreffend. Ihr habt Dolche in andere Herzen gebohrt, und, indem ihr das ausführtet, bohrtet ihr Dolche in euer Herz. Ihr verbreitetet Übelwollen.
Als ihr zu einem Anderen oder über einen Anderen etwas Unfreundliches sagtet oder dachtet, da wird euer Empfinden nicht gewesen sein, ihr wärt redlich, denn für wie lange könnt ihr eine Empfindung von Selbstgerechtigkeit mit Wohlwollen gleichsetzen? Ich bitte, euch selber in Gedanken oder Worten versehren los zu lassen. Du sollst ein Wege-Weiser sein. Segne von jetzt ab dich selber und segne Andere. Erteile dir selber und jedermann einen Platz in der Sonne. Dies erbitte Ich von euch in allwaltender Kenntnis eures Platzes in der Sonne.
HEAVENLETTER # 4708 – 15.10.13 – Ring True, Ring True
KLINGE GLAUBHAFT, KLINGE GLAUBHAFT
Gott redete …
Ich sage jedem in der Welt, aufzuwachen. Ich sage der Welt, aufzuwachen. Es ist Positives, was Ich euch antrage. Ich sage euch, zur Wahrheit von euch selbst aufzuwachen. Schändliche Gedanken und Handlungen sind nicht die Wahrheit von euch, nicht auf die lange Sicht.
Ich sage euch, die Wahrheit eurer selbst anzuerkennen. Die Wahrheit von euch ist keine Lüge. Dies ist keine Zudecke. Bisher habt ihr die Realität von euch zugedeckt. Ihr seid nicht jene Fussel, als die ihr euch durchgehen lasst. Habt ihr das gedacht? Habt ihr euch eurer eigenen wahren Selbst-Ernennung versagt? Dachtet ihr, es sei gut für euch, euch selber geringzuschätzen? Ihr möchtet nicht eingebildet oder selbstherrlich sein, alldieweil ist es aussichtslos, euch herunterzuspielen. Dies ist äußerste Vergeblichkeit, euch selber zu veranlassen, minder zu erscheinen denn ihr seid. Sofern ihr euch selber als minder porträtiert, als ihr es Meiner Aussage nach seid, versteckt ihr euch.
Wacht auf und erhebt Anspruch auf das Herz Gottes, welches Ich euch vermacht habe. Verleugnet euch – und ihr seid betrügerisch. Verleugnet euch – und ihr verleugnet euer Verhältnis mit Mir. Du bist nicht jemand, der zugedeckt gehört. Dir gilt es nicht, dich selber zu verleugnen und Mich zu verleugnen. Und doch, so wohlmeinend, wie du zu sein wähnst, just dies wird es gewesen sein, was du getan hast.
Dir selber singe deine Loblieder. Kenne die Gutheit, die Ich zustande brachte, als Ich dich fertigte. Es ist in Ordnung, aufstrebend zu sein. Seid für Mich aufstrebend, Geliebte. Seid in Meinem Namen weitgesteckt, denn Ich bitte euch, Meine Präsenz an den Tag zu legen, zunächst euch selber gegenüber, und hernach jedermann gegenüber, an dem du vorbeigehst oder der an dir vorbeigeht, denn es ist Mein Licht, das du scheinst. Gieße Licht gleichfalls auf dich. Wieso nicht? Komme in den hellen Sonnenschein.
Warum dich in den Schatten stellen, derweil du aus Sonnenschein gemacht bist, und derweil du der Sonnenschein bist. Dank des Lichtes, das du scheinst, förderst du Mich. Es gibt keine andere funktionierende Möglichkeit. Klingt glaubhaft, Geliebte, klingt glaubhaft. Spielt die Musik, zu der ihr imstande seid. Legt euer Talent nicht auf Eis. Entblößt euch der Welt. Entblößt eure Seele. Ihr habt eine Seele. Erfreut euch an ihr. Legt sie offen. Legt sie als erstes euch offen, und alsbald wird das Licht eurer Seele im Blick sein, wohin ihr auch geht. Ihr seid die Nachweiser Meines Lichts auf der Erde.
Die Leute, die dich sehen, werden womöglich nicht wissen, was sie sehen. Sie wissen es vielleicht nicht, dass das Licht, was sie spüren, von dir kommt. Dessen ungeachtet, sie werden von ihm profitieren.
Du bist ein Stern vom Himmel, der auf der Erde wandelt. Sterne leuchten. Dies ist es, was es dir gilt zu tun.
Scheine Mein Licht der Liebe auf Alle. Sei ein Straßenlicht des Sternenlichts und des Sonnenscheins.
Verstecke dich nicht mehr im Schatten. Das ist nicht gebührlich. Tritt dein Erbe an. Du bist der einzige, der das vermag. Ich kann das für dich nicht tun. Es ist auskömmlich, dass Ich dich einlade, dass Ich dich ermuntere, und allemal, du bist der einzige, der das Streichholz anzündet. Tue es jetzt.
Erhelle die Welt. Schalte all die Lichter an, sodass sich jedermann in dir zu sehen vermag, denn du bist der Vorbote der neuen Welt, einer hellen glänzenden Welt, wo sich Jeder im Rampenlicht aufhält, wo Jeder ein Stern ist, und wo Jeder vertraut ist damit, wie Licht auszustrahlen ist, wie Liebe in Umlauf zu setzen und wie Licht und Liebe auszuströmen und wie deren gleichartiges und deckungsgleiches Licht in euch einzusehen ist.
HEAVENLETTER # 4709 – 16.10.13 – Whose Heart Would You Rather Serve?
WESSEN HERZEN MÖCHTEST DU LIEBER ZU DIENSTEN SEIN?
Gott redete …
In wessen Namen sprichst du? In dem deinen, oder in dem Meinen? Wessen Sprechweise möchtest du am Liebsten verwenden? Wessen Herz möchtest du am Liebsten das deinige sein sehen? Wessen Herz möchtest du am Liebsten zum Ausdruck bringen? Wessen Herz möchtest du am Liebsten zu Diensten sein?
Du hattest es ziemlich viel mit Sprechen in deinem Namen, oder in deines Egos Namen zu tun. Ich weiß, du hättest es gerne, dass du jede Tönung an Beunruhigung oder Aufregung hinter dich gebracht siehst. Beunruhigung scheint wie etwas von außerhalb aufzutauchen, unterdessen es – bei dem Wort Aufregung [im Engl.: ‚perturbance‘] – eindeutiger zu sein scheint, dass Aufregung [/ perturbance] etwas ist, was dir angehört, etwas, was dich, in einer eher schwer von Begriff seienden Weise, anpreist, als stelle es etwas Großartiges dar, welches dich adele.
Sei jetzt mit Aufregung durch. Wir reden gerade über Kleinheit, und du bist jemand, der vorgesehen ist, groß zu sein. Diese Irritation inwendig in dir ist etwas zum sich Lossagen. Du hast es lange genug ausgehalten. Dir ist es viel lieber, unverwandt Wohlwollen zu empfinden. Du möchtest das. Ich weiß, du möchtest das. Und dennoch hast du dich selber mit kleinlichen Aufregungen gefesselt.
Durchbrich diese Umgrenzungen. Sofern es dir um Wohlwollen, und ausschließlich um Wohlwollen zu tun ist, wieso sie dann nicht innehaben? Um durch die Bank Wohlwollen zu fühlen, hast du die Bewandtnis verletzter Gefühle erledigt zu haben. Lasst es uns offen und ehrlich sagen:
Verletzte Gefühle sind eine Manifestation des Ego. Es ist das Ego, welches deine Gefühle verletzt. Es ist nicht Edelgesinntheit. Es ist nicht so, weil du feiner oder empfindsamer als ein Anderer bist. Darum, dass du gespickt bist mit Ego, geht es. Anders kann man das nicht sehen, und, ja, du möchtest die Bewandtnis mit dem Ego erledigt und hinter dir haben, bloß bist du gleichzeitig unnachgiebig im Festhalten an deinem Stolz. Stolz, Schutzrede, alldies, ist Rankenwerk des Ego.
Du bist nicht angelegt, die Prinzessin und die Erbse zu sein. Um zu testen, ob die Prinzessin wirklich königlicher Abstammung ist, legte die Mutter des Prinzen, die Königin, eine Erbse unter zwanzig Matratzen, zudem zwanzig Daunendecken darüber, und die Prinzessin schlief immer noch schlecht. In Wirklichkeit war sie schwarz und blau von der Erbse, die ihren Schlaf beeinträchtigte!
Ein trefflicherer Test für königliche Abstammung wäre tatsächlich der, wie leicht es ist, dich zu erfreuen. Dies enthüllt eine wahre Prinzessin. Überempfindlich sein macht dich nicht besser als jemand, der sich nicht zu einer hochgradigen Empfindlichkeit in Stimmung bringt.
Die wahre Stellungnahme für dich heißt, aufzuhören, derart empfindlich zu sein. Ja, das Leben handelt von dir, gleichwohl geht nicht alles Leben um dich. Mit Sicherheit, ja, du bist ein Hauptdarsteller, freilich bist du einer unter vielen. Du musst deine anmaßend maßlose Empfindlichkeit los lassen. Habe einfühlsame Gefühle für denjenigen, den du vermeintlich, wie er deinem Herzen wehtut, im Blick hast. Derjenige, der deinem Empfinden nach deinem Herzen wehtat, ist ohne Zweifel verwirrt. Es gilt dir nicht, ein Mysterium vor Ort einzubringen. Es ist besser, dass du ein offenes Buch bist. Es ist besser, dass du anders denkst, anders siehst, anders reagierst.
Sei aufnahmebereiter, sei mehr parat und mehr willens, anderen Menschen nachlassende Berücksichtigungen beizusteuern, anstatt sie aus deinem Entgegenkommen hinauszuwerfen. Es ist für dich besser, huldvoll geneigt zu sein. Schenke Anderen die gefällige Gunst. Sei du gegenüber den Bedürfnissen Anderer empfindsam.
Eine jede Person in der Welt liest ein anderes Buch und zieht unterschiedliche Schlüsse. Ein jedes unter Meinen Kindern ist anders, und jeder ist der gleiche.
Sei geneigt und huldvoll. Sei unter allen Gegebenheiten ein liebenswürdiger Herr oder eine liebenswürdige Dame. Es gibt keine Flagge, die du hochzuhalten hast mit der Aufschrift: „Hier ist jemand, der mit Feingefühl zu behandeln ist.“
Besser ist es, rauh und tumb zu sein. Besser ist es, Liebe zu sein, denn dermaßen elegant empfindlich. Besser ist es, Liebe zu schenken, denn Anstoß zu nehmen. Kümmere dich mehr darum, wie du mit der Welt und Anderen in Wechselwirkung trittst, denn dass du dich moralisch verpflichtet fühlst, dich selber zu verkörpern. Du hast keinen Verfechter nötig. Du benötigst keinen Bodyguard. Sei wahrhaftiges Königshaus-Mitglied. Selbst wenn du auf einem Dutzend Erbsen ausrutschen solltest, achte nicht so sehr auf dein Abbild im Sinn eines anderen Menschen.
HEAVENLETTER # 4710 – 17.10.13 – The Longing of God’s Heart
DAS SEHNEN DES HERZENS GOTTES
Gott redete …
Du bist das Sehnen Meines Herzens, und Mein Ersehnen wird Wirklichkeit. Du bist die Manifestation Meiner Liebe. Du bist derjenige, den Ich sandte, und du bist derjenige, der herkommt, um vor Mir zu stehen und Meine wohltuenden Segnungen entgegenzunehmen. Indem du das tust, zierst du Mich mit der segnenden Beglückung, die du bist. Und alsdann segnest du die Welt.
Meine Liebe indes kommt nicht in schmerzenden Wehen daher. Ich weiß, deine Liebe ist immerzu Mein. Ich habe damit keine Sorgen. Ich denke Mir nicht solche Wunderlichkeiten aus wie: „Liebt Mich Mein geliebtes Kind nach wie vor? Denkt es an Mich? Bin Ich bei ihm der zuvorderste?“ Ebenso wenig denke Ich: „Woran denkt Meine Geliebte jetzt? An wen denkt Mein Geliebter jetzt?“ Ebenso nicht: „Geht es Meinem Geliebten gut?“
Ich denke all das nicht, da Ich keinen Bedarf habe, Mir auszurichten, dass alles gut ist. Ich weiß ohnehin, dass alles gut ist. Meine Stirn kreuzt niemals eine Sorgenfalte.
Ich bin in den Armen der Liebe in Frieden, welche überallhin reichen.
All die schönen Zeilen der Liebe in all den heiligen Texten sind der Schlag Meines Herzens. Wo Ich bin, was Ich bin, und was Ich sage, hallt durch das Universum wider. Das Wort hat niemals aufgehört, durch alle Ewigkeit zu schwingen. Es gibt nicht einmal eine alle Ewigkeit, denn Ewigkeit ist aus sich selbst heraus alles. Anderenfalls wäre sie nicht Ewigkeit. Es gibt keinen Bedarf für Versprechen, keine Sanktion ist erforderlich, keine Schwüre sind nötig.
Wann Ich ein Mal gesprochen habe, ist der Klang Meiner Worte der Klang Meiner Liebe, und Liebe fließt von Herz zu Herz, und das Strömen Meiner Liebe geht keinem Ende zu. Ich nenne Liebe Mein. Trage im Sinn, dass da Einzig Einssein ist, und dass du Mein Einssein bist. Alle Liebe ist dein, nicht anders als alle Liebe Mein ist. Du bist Mein. Ich bin dein. Was mehr wollen Wir (will Ich)? Was mehr könnte es geben, denn den Ozean der Liebe und den Vortrieb der Wellen der Liebe?
Wellen sind ebenfalls Ewig. Wellen hören nicht mit dem Strömen auf. Demzufolge fährt die Welt, in der du lebst und liebst, welche nicht existiert, fort, immerzu in der Flamme der Liebe selber zu existieren.
Geliebte, wie auch immer ihr es euch zurechtschneidet, von der Liebe ist kein Wegkommen. Verbergt sie, friert sie ein, vertuscht sie, drückt sie weg, stampft auf ihr herum, Liebe kommt allemal durch, und Liebe rettet die Lage. Liebe ist der Tag. Liebe, Liebe, Liebe, denn es gibt nichts anderes. Die Welt ist auf Liebe errichtet. Euer ureigener Grund ist Liebe. Liebe eint, und Liebe setzt frei. Liebe nimmt alles. Liebe ist Alles.
Und ihr, ihr Meine Geliebten, selbst jene unter euch, die glauben, sie seien herzlos, obschon ihr die Offenheit der Liebe in eurem Herzen abgeblockt haben mögt, ihr seid ebenfalls Liebe, Liebe, die entgegen wirkte, dennoch seid ihr nichtsdestotrotz Liebe. Euer Herz pumpt Liebe, indessen klammert ihr sie ein, freilich ist Liebe allemal eure Bestimmung. Liebe herrscht, der Bewandtnis zum Trotz, dass ihr ihr provisorisch abschwort. Um die Liebe gibt es kein Herumkommen, egal wie sehr ihr euch selber an der Nase herumführt. Sagt Mir nicht, dass ihr niemals laut aufheult. Sagt Mir nicht, dass ihr euch niemals nach der Liebe sehnt, die ihr in eurem Herzen verschlossen zusammengequetscht hieltet.
Unterdrückte Liebe ist immer noch Liebe. Liebe in einer Stillstandszeit ist immer noch Liebe. Und du, trotz all deiner Bemühungen, bist Liebe, und Liebe ist immerwährend. Bringt eure Liebe zum Stocken, wie sehr es euch auch danach ist, Liebe geht euch dennoch voraus, und Liebe folgt euch. Und Liebe bringt euch zu Mir. Ja, es mag sein, ihr habt Liebe getarnt, eure Augen vor ihr verschlossen, Liebe will dennoch heraus, und eure Liebe wird sich über das ganze Universum ergießen, und Liebe wird kredenzt.
HEAVENLETTER # 4711 – 18.10.13 – Light of Heart
LEICHTEN HERZENS
Gott redete …
Sei leichten Herzens. Was sonst hat Hand und Fuß? Nüchternheit hat seine Vorteile, Leichtigkeit des Herzens indes beglückt und segnet dich. Ernsthaftigkeit richtet nicht wirklich viel aus. Es sieht danach aus, dass ein Jeder im Hinblick auf die Kehren und Wenden des Lebens ernsthaft werden kann, und doch, wie viele Meiner Kinder können sich über ihre vergnügten Wege auslassen, während sie vermeintlich niedergeschlagen wurden?
Ernst hält eng am Leben fest. Leichtigkeit lässt das Leben vielleicht nicht insgesamt los, sie lässt sich indes vernehmen:
„Ich habe nicht Ergebnisse als einen Schlusspunkt von mir zu nehmen. Selbst wenn ich das täte, weiß ich von nun an, dass das Leben auf einem Kontinuum weitergeht. Meinem Leben ist kein Ende, deswegen könnte ich genauso gut fröhlich sein. Es gibt auf der Erde genug Schwere, und nicht hinlänglich Leichtheit. Der erste Schultag wird ernst genommen, als sei er folgenschwer. Der erste Schultag ist bloß der erste Schultag. So ziemlich jeder hat einen ersten Schultag, und er kann durchaus ernst genommen werden, durch die Eltern, die Lehrer und durch das Kind mit weichen Knien. Warum? Was macht ein zurechtgesetztes Gesicht besser als ein lächelndes Gesicht? Wer sagt denn, nüchtern und ernst seien die einzuschlagenden Wege?
Was ist denn los mit leichten Herzens Freude haben? Freudig leichten Herzens sein bedeutet einfach der Schwere ledig sein. Von jetzt ab möchte ich mir leichten Herzens sein zu Herzen nehmen.
Von diesem Tag an ist Freude meine Priorität. Ich möchte nicht mehr Schwere. Ich möchte mehr Freude, und ich möchte mehr Freude machen.
Ich möchte nicht die Ernsthaftigkeit eines Anderen leichter machen, nein, schier die meinige.
Tod ist eine Alltags-Begebenheit. Tod ist keine Überraschung. Er ist nicht aus sich selbst heraus eine alarmierende Sache. Ich habe durch ihn nicht alarmiert zu werden. Was gebe ich mit dem Tod des Körpers auf, ausgenommen meinen Körper? Der Tod des Körpers trennt mich nicht von meinen lieben Angehörigen, nur, ich mache mir Sorgen um meine lieben Angehörigen, selbst derweilen es mir klar ist, dass ich diese ganze Trennungsbewandtnis gänzlich anders in Betracht nehmen werde, sobald ich einmal den Tod durchlebt habe.
Möge ich das Leben und den Tod eine Erfahrung sein lassen, einen jeden Aspekt eine Erfahrung sein lassen, in Krankheit und Gesundheit, niemals von dem Einssein meiner selbst zu scheiden.
Ich kann mich als einen Wehrmann des Glück-Habens bezeichnen, mithin bin ich ein alter Hase, mithin schätze ich mich glücklich. Mein Los als ein Menschenseinswesen in dieser Zeit ist pur per Zufall.
Ich rufe mir ins Gedächtnis, dass nichts verloren ist. Selbst meine Orden sind nicht abhanden gekommen, ODER was macht es denn auch aus, sofern sie verloren gegangen sind! Was hat blitzendes Metall mit mir zu tun? Was hat Geld mit mir zu tun? Es gibt nur eine einzige Sache, die mit mir zu tun hat, und das ist Liebe. Liebe ist mein Lebensunterhalt, und die Liebe Gottes ist mein Ziel und Trachten, Nähe zu Gott ist mein Ziel, Einssein ist mein Ziel. Liebe macht es mir vor. Und die Liebe selber ist leichtfüßig. Sie kann nicht herumkommandiert werden. Sie kann geladen werden. Sie kann bewillkommnet werden. Sie kann in Ehren gehalten werden, dennoch hält sie keine Gefangenen.
Von jetzt ab bin ich ein Freisetzer von Begrenzungen, und ich setze Andere frei. Ich entbinde alle Gefangenen in meinem Herzen, und ich lasse sie gehen. Ich halte niemanden mehr in Ketten, am allerwenigsten mich selbst. Ich kenne nicht mehr länger Schranken. Mir ist es mit Freiheit. Seile heilloser Ernsthaftigkeit halten mich nicht mehr länger fest, ebenso wenig halte ich mich an Seilen fest. Ich bin ein freisinniges Menschenseinswesen, Freude ist mein Name, und Freude ist es, was ich reibungslos aus meinem Herzen verschenke. Mit der Übung werde ich zu einem Meister der Freude, zu einem Meister, Freude und Leichtigkeit des Herzens für jemanden, ebenso auch für alle, zu schaffen, nicht zuletzt für mich.
Von Jugend an war ich vertraut damit, Freude hervorzubringen. Nun möchte ich mein Leben in Freude und Leichtigkeit des Herzens leben, denn ich bin aus Freude gemacht.“
HEAVENLETTER # 4712 – 19.10.13 – Claim the Peace of God
ERHEBE AUF DEN FRIEDEN GOTTES ANSPRUCH
Gott redete …
Wer immer ihr seid, mit wem ihr auch zusammen seid, einerlei was vor sich geht – möchtet ihr tief innen in euch von einem Ort des Friedens her kommen? Jener Ort existiert, Geliebte, und er existiert in euch. Gravitiert zu ihm hin. Er ist euer. Er gehört euch zu. Ich gab ihn euch. Er ist euer für alle Ewigkeit.
Dieser spezielle Ort ist in jedem Augenblick für euch. Er wartet auf euch. Er ist unaufhörlich hier in euch. Dieser Ort bewegt sich nicht weg. Du hast dich schlicht bei ihm niederzulassen. Du hast ihn in Anspruch zu nehmen. Es ist so, wie wenn du bei einer Hochzeit einen speziell für dich reservierten Platz hast. Der Sitzplatz wartet auf dich. Er ist definitiv für dich reserviert, und für niemanden sonst. Du hast ihn zu finden. Sobald du ihn einmal gefunden hast, setzt du dich dort hin. Tue dich dem Frieden auf.
Hier bist du tief in den Frieden Gottes hinein eingelebt. Was immer für ein Lärm vor sich geht, was an Aufregung in der Welt auch statthaben mag, du bist in deinem Sitz des Friedens außer Reichweite. Sei hier. Sei stets hier, wo du Mein bist und wo du auf den Frieden Gottes Anspruch erhebst.
Du kannst Mich hier stets treffen. Ich harre immer, immer, immer deiner, dass du vorbeischaust und dableibst.
Was bringt dich auf den Gedanken, dass du je Meine Wärme und Meinen Beistand zu verlassen habest? Du kannst ganz einfach hierbleiben. Du hast nicht hereinspaziert zu kommen und wieder herauszuspazieren. Weswegen solltest du dich je entscheiden mögen, sonstwo zu sein, außer bei Mir? Bleibe bei Mir in Frieden, und der Friede ist dein.
Du hast im Leben genug Wildheit gehabt. Du warst kategorisch. Davon hattest du genug. Du hast hinlänglich Schock, Aufregung, Schwerfälligkeit gehabt. Jetzt, jetzt habe du genug Friede, Friede, ein anderes Wort für sesshafte Beständigkeit, für Straßen auf dem Lande, für friedvolle Landschaft, wo du dich auf grünen Wiesen niederlässt und aus dem Gewühle heraus bist. Hast du es wirklich gerne, in dem Getümmel zu sein? Möchtest du dich wirklich gerne inmitten von Hast und Mitgenommensein aufhalten?
Was verlautbarst du, sobald du den grünen Wiesen des Gleichmuts den Rücken kehrst? Wofür handelst du den Frieden Meines Herzens ein? Möchtest du wirklich die Aufregung von Wildheit lieber als die eingesessene Beständigkeit des In Friede Seins?
Friede ist belebend, Geliebte. Inmitten von Friede befindet ihr euch im Erglühen von Liebe, und, sagt Mir – wenn es euch recht ist -, sagt Mir, was ist euch trefflicher dienlich als ebendies? Möchtet ihr euch eher für Erregung denn für Friede entscheiden? Womöglich werdet ihr das tun, was für einen Preis hat indessen Aufgeregtheit? Sie kommt mit einem Preis daher, Geliebte. Sie kommt um den Preis eures Friedens.
Nun, oh, ja, dies ist nicht das erste Mal, dass ihr Glitzerzeug für Gold hergenommen habt. Möge es nunmehr das letzte Mal sein!
Ihr rennt nicht davon, sobald ihr euch für Friede, und nicht für Grobheit entscheidet. Bezüglich eures Lebens hattet ihr euch nie zuungunsten von Frieden, und für Krieg zu entscheiden. Denkt nicht, es sei euch angelegen, den Frieden zu erkämpfen. Denkt nicht, darin bestehe das Stimmige.
Ihr seid nicht mutig, dass ihr euch in das Getümmel werft. Wer denn bedarf euer, dass ihr parat seid für dieses oder jenes, was hereineilt, um euren Frieden zu beeinträchtigen? Bescheidet, worin eure Kühnheit zu liegen komme, Geliebte. Der Welt liegt es nicht an, eure Versammlungsstätte zu küren. Ihr bescheidet das Leben, welches ihr euch sehnlichst wünscht. Dies ist kein Beschluss, der in der Schwebe gehalten gehört. Du hast nicht fortwährend für alles gut in Form zu sein, was auch immer sich an Wolken am Horizont auftut.
Findest du wirklich, du seist dir selber und du seist Anderen dienlich, indem du laufend im höchsten Gang daherkommst? Was für ein Geschenk möchtest du Anderen gerne überreichen – Hektischsein oder Friede, Aufgebrachtheit oder Ruhe? Geliebte, selbst inmitten von äußerem Krieg könnt ihr ruhig sein. Ihr könnt euch für den Frieden entscheiden, welcher euch unterliegt.
Komme zur Stille. In der Stille liegt die Kraft. Von der Stille rührt Gelingen her. Ich nehme Mir entschieden vor, das Gelingen möge euer sein, Geliebte. Ich wollte nie etwas anderes für euch. Ich möchte euch gerne begleiten dorthin, wo das grüne Gras wächst, wo der Himmel blau ist und euer Herz in Mir ruht.
HEAVENLETTER # 4713 – 20.10.13 – Make no Excuses
REDE DICH NICHT HERAUS
Gott redete …
Diese Sache – zu sagen, du tuest dein Bestes – ist allzu oft eine Ausflucht. Du lässt dich verlauten: „Ich kann einfach nicht anders.“ Es ist ungefähr so, wie wenn du die Hände hochwirfst, während dir eine Schlappe beigebracht worden ist. Es ist so eine Art Einlassung: „Ich wäre ja besser, sofern ich es könnte.“ Und dann hast du eine Liste voller Gründe, weswegen du nicht all das ausrichtest, wozu du in Wahrheit imstande bist.
Schau, Ich habe dir gesagt, dass du in jedem Augenblick das Beste tust, was du kannst, dennoch möchte Ich dir darlegen, dass da, sobald Ich das sage, etwas anderes dran ist, als wenn du es sagst. Du erzählst im Eigentlichen eine Geschichte über dich selbst, dass du in deinen eigenen Augen deinen eigenen Ansprüchen nicht nachkommest. Gleichzeitig entlässt du Zuständigkeit, die dir obliegt.
Ja, bestimmt, manchmal erbittest du zu viel von dir. Das ist wahr. Zu anderen Zeiten ist es nicht einmal anfänglich so, dass du hinreichend viel von dir erbittest. Du machst es dir leicht. Zu sagen, du tuest das Beste, wozu du in der Lage seist, ist eine Art Linderungsmittel, etwas, was du dir selber zureichst, damit du dich besser fühlst, bloß, im Grunde genommen klappt das nicht.
Natürlich gibt es Zeiten, wann du wirklich alles tust, was du tun kannst. Und es gibt Zeiträume, wann du davonrennst. Dies ist eine emotionale Art Ausflucht. Es ist wirklich besser, dass du dir nichts vormachst. Irgendwie triffst du, sobald du wegrennst, keine Entscheidung. Es gibt etwas, dem du gerne entkommen möchtest, und du machst eine Entschuldigung aus, um dich bei ihr einzuklinken.
Irgendwo in deinem Inneren hast du wohl das Gefühl, du habest eine gesonderte Zuteilung verdient. Hier kann es um etwas gehen, wie wenn du dich für nicht gut genug bezeichnest. Womöglich machst du dich selber schlecht und zum Ungenügenden.
Ein jedes Menschenseinswesen ist dann und wann hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Jeder hat wohl mehr abgebissen, als er kauen konnte. Zum einen oder anderen Zeitpunkt hat ein jedes Menschenseinswesen eine Gelegenheit willkommen geheißen, vor der Zuständigkeit zu flüchten.
Es ist ebenso zutreffend, dass du zuweilen von der Verantwortung wegrennen möchtest, und hinterher auf die Sache zurückkommst: „Ich kann das alles nicht.“
An dem einen Tag in der Woche bist du angelegt, zu ruhen, Atem zu holen, dich in einen ruhevolleren Rhythmus hinein nachzulassen. Ich habe nie gesagt, dich an jedem Tag von der Verantwortung herauszunehmen, die die deine ist. Ich entsinne Mich nicht, dir nahegelegt zu haben, an sieben Tagen der Woche herumzuhängen. Ich entsinne Mich nicht, dir gegenüber geäußert zu haben, dich sozusagen auf der ganzen Linie zur Ruhe setzen zu sollen.
Es ist recht wahrscheinlich, dass Ich dir gerne zu verstehen gegeben haben mochte, doch unablässig voranzugehen.
Es ist bloß eine Idee, die dich veranlasst zu sagen, du könnest nicht mithalten, denn mit der rechten Geisteshaltung bist du natürlich imstande, durchzuhalten. Du kannst gar weit über das hinausgehen, was du dir eingeräumt hast. Ah, ja, der Gedanke geht dem Handeln vorher, nicht minder als der Gedanke dem Nicht-Handeln vorhergeht.
Mitunter reibst du dich auf, indem du keine Entscheidung triffst und nicht vorwärtsgehst.
Dich selber vom Haken lassen, oder dich nicht vom Haken lassen, das ist die Frage, und das ist die Frage, die dich ermüden lässt. Es wird danach aussehen, dass es Zeiten gibt, wann du dir, bei diesem oder jenem Beschluss, den du fasst, die Entscheidung nicht abkaufst. Du kannst das Gefühl haben, du seist ein Taugenichts, sowohl dass du es nicht wert seist, dir dieses oder jenes angelegen sein zu lassen, wie auch, dass du es nicht wert seist, dir dieses oder jenes nicht angelegen sein zu lassen.
Oh, ja, mitunter schwankst du und legst dir unbekümmert Fesseln an. Du legst es dir so hin, dass du nicht zu obsiegen imstande seist, und – wie du dich doch ermüdest, wie euch euer Zaudern doch auszehrt.
Auf irgendeine Weise möchtet ihr so gerne zu dem Ort gelangen, wo ihr euch nicht schuldig fühlt. Schuld und Verantwortung sind nicht das gleiche. Tut, was immer es ist, oder tut es nicht – und haltet Schuld aus der Gleichung heraus. Ihr könnt nicht zur selben Zeit auf zwei Pferden reiten, Geliebte.
HEAVENLETTER # 4714 – 21.10.13 – As the Sun Shines on You
SO WIE DIE SONNE AUF DICH SCHEINT
Gott redete …
Was ist heute Sache? Hat etwas Sache zu sein? Ihr freilich seid dieser Auffassung. Ihr neigt dazu, euren Morgen mit dem etwaigen Gedanken zu begrüßen: „Worum habe ich mich heute zu kümmern? Wessen habe ich mich zu erwehren? Was wird mir wohl heute am Tag zu schaffen machen? Was an fortlaufenden Schwierigkeiten habe ich, die meiner Beachtung bedürfen?“
Seid ihr nicht geneigt, einen Anflug von „Weh mir“ an euch zu haben?
Darf Ich euch antragen, an diesem Morgen mit dem Gedanken aufzuwachen: „Was für wundervolle Dinge werden sich heute begeben! Was für Wunder werde ich sehen, und was für Wunder wird Gott zur Ausführung bringen, und was für Wunder wird Gott für mich bewerkstelligen?“
Natürlich, vollbringen ist nicht das richtige Wort. Es gibt keine Darbietung, von der Ich rede. Das Wort, wonach Ich suche, ist leben. Ich, Gott, sage: „Was für wundervolle Dinge werden du und Ich heute an diesem Tag leben? Was für Wunder werden Wir mitbeobachten und uns dabei eingliedern? Was für Wunder werden diesen Tag für Mich, für dich und für Jeden, der heute vor der Welt steht, erhellen?“
Stehst du nicht vor der Welt? Und wie möchtest du heute die Welt begrüßen? Die Welt wartet auf dich. Auch Ich freue Mich heute im Voraus auf dein Debüt. Wie kommst du auf die Bühne? Komm hüpfenderweise. Komm strahlend auf die Bühne. Nicht genau mit Fanfarenstößen, aber voller Eifer. Tanze auf die Bühne. Präsentiere dich der Sonne. Scheine gleicherweise auf die Sonne, wie sie auf dich scheint.
Und wie gehst du bei Nachteinbruch von der Bühne? Genauso. Und wie erwartest du den Schlaf? Voll Staunen, was du an schönen Träumen haben wirst. Staune über die tiefe Ruhe, die du bekommen wirst. Staune über die gewaltige Wiederaufnahme von Energie. Staune über diese Zeit im Bett, während du dich neu betankst. Staune über all die Wunder, die dein sind, dein, um zu sein, dein, um sie aufzufinden.
Nimm in Betracht, dass du zu einem Laden gehst, den du als Leben bezeichnest. Wonach schaust du dich um? Was möchtest du dir heute besorgen? Was wirst du kaufen? Was bietet sich dir heute von alleine dar?
Und sei eingedenk, wo Ich bin und Wer Ich bin. Wieso, Ich bin du, und Ich bin in dir, und du bist in Mir. Was für eine Welt ist dies, wo Gott seinen Wohnsitz hat, und wo du ebenfalls deinen Wohnsitz hast. Scheinbar auf dich allein gestellt, rundherum mit freiem Willen erfüllt, und allemal in Meinen Armen, in Meinem Herzen, in Meinen Gedanken umfasst, erfüllt mit Meiner Währenden Liebe.
Was für ein Abenteuer, was für eine Freude, was für eine Fröhlichkeit, was für einen Gang nehmen Wir heute durch die Welt? Was für eine unüberschaubare Weite suchen Wir, und was für eine Weite finden Wir? Die Weite ist unablässig in Uns, und sie ist tief. Wie tief ist heute Unsere Weite? Was für einen Pfad nehmen Wir, und Wohin nimmt er Uns, derweilen Wir Weite Selber sind?
Vielleicht ist heute der Tag, an dem du begreifst, dass nichts vonstatten geht, mit der einen Ausnahme, inwendig in dir. Du bist das Alles des Lebens. Du bist das Feuer, und du bist die glühenden Ascheteilchen. Du warst immerfort, und du bist immerfort, und du wirst immerfort sein. Die Reise ist eingebildetermaßen, Geliebte. Sie ist jenseits von Einbildungskraft, und doch ist sie eingebildet. Viele denken, das Tun sei das Leben Selbst, und doch ist es nicht das Wirken. Es ist Seien, was das Leben Selbst ist. Wir sind Seiend, und Wir sind nie nicht Seiend. Die Eine Sonne scheint aufzugehen und unterzugehen, und dennoch strahlt die Sonne ihr Licht unausgesetzt in vollendeter Harmonie aus. Sterne kommen des Nachts heraus, um euch ins Gedächtnis zu rufen, dass das Licht Unaufhörlich Ist, und dass ihr, ja, ihr, das Licht der Welt seid. Licht ist immerfort am Scheinen. Es kann schier danach aussehen, dass es sich dämpft, sobald eure Augen geschlossen sind, oder sobald euer Herz verschlossen ist, oder wenn ihr euch etwas vormacht, indem ihr die Illusion für die Wirklichkeit hernehmt.
Da ist Eine Realität, und die ist du, und die ist Ich. Wir, Eins, das Ganze Universum, das Nichtwahrgenommene wahrgenommenerweise, das Ungewusste erkannterweise ist Alles Was Ist.
HEAVENLETTER # 4715 – 22.10.13 – Life Is a Surprise
LEBEN IST EINE ÜBERRASCHUNG
Gott redete …
Niemand weiß, was der morgige Tag bringen wird. Wer freilich ist es denn, der ansagt, du habest es zu wissen? Was macht es besser, zu wissen was sich morgen begeben wird, als nicht Bescheid zu wissen? Wieso scheint Gewissheit das Richtige zu sein, und Ungewissheit nicht?
Was sicher ist, ist: Sofern du geboren wurdest, warst du dazu bestimmt, geboren zu werden.
Und sobald du auf der Erde lebst, warst du bestimmt, auf der Erde zu leben. Und solange du auf der Erde lebst, warst du bestimmt, auf der Erde zu leben. Und du bist bestimmt, hinzuzulernen und zu gedeihen. Es gibt in Wirklichkeit keine Minute, in der du gleich bleibst. Wachstum ist der Name der Partie.
Es trifft tatsächlich zu, dass du weiser wirst.
Falls du dein Leben noch einmal leben könntest, würdest du dann die gleichen Entscheidungen fällen? Möglicherweise. Selbst während du zurücksiehst und etliche ergangene Bescheide bedauerst, du könntest die gleichen Wahlen noch einmal treffen, die du zuvor getroffen hast, und sie nun bereuen. Zur selben Zeit und am gleichen Ort warst du für jene Wahl zu haben. Sei es nun in der Rückschau weise, oder sei es kläglich – es scheint so, als seist du einem Stern gefolgt, ohne wirklich zu wissen, was du getan hast. Am Allerwahrscheinlichsten ist es, du befandst dich in einer Art starrem Blick. Du gingst ein Risiko ein, wie du dies im Leben zu tun habest, und es stellte sich heraus, so wie du es dir wünschtest, oder es kam nicht so. Mitunter hat es dir in etwa den Anschein, dein Leben sei zusammengebastelt.
Wie auch immer, du kannst dich nicht zurückwenden. Das Leben ist eine Ein-Einziges-Mal-Gelegenheit. Jeder Tag ist ein Ein-Einziges-Mal-Anlass. Abgesehen davon, du bist nicht in der Lage, den Verlauf deines Lebens trefflicher nachzuverfolgen, denn ihn vorauszusagen. Gewiss, eine Sache scheint zu einer anderen zu führen, tut es das aber? In Wahrheit gibt es keine Abfolge, und es gibt keine Folgeerscheinung. Gewiss sieht es danach aus, andererseits, alsdann noch einmal, was weißt du? Meistens mutmaßt du, und morgen wirst du dich abermals ans Mutmaßen begeben.
Das Leben ist eine Überraschung. Es ist eine Überraschung, so schnell zur Hand wie der Blitz. Selbst dann, wann sich das Leben anscheinend so herausstellt, wie du es erwartet hast, ist dies eine Überraschung. Das Leben scheint dich um seinen kleinen Finger gewickelt zu haben, und es hat den Anschein, als wärest du auf sein Geheiß.
Niemand weiß, wie er oder sie geraten und sich herausstellen wird, als gäbe es so etwas wie herausstellen. Niemand weiß, wie sich ein Anderer sich zeigen wird. Niemand hat davon Kenntnis.
Gibt es da ein Fazit darüber, wie sich Menschen herausstellen, und, gemäß wessen Bemessung stellen sie sich so und so heraus? Ihr seht, was ihr seht, dies bedeutet allerdings nicht, dass ihr die Hälfte davon erfasst.
Die Oberfläche ist schier die Oberfläche, und die Oberfläche wird wohl eher die Tiefen nicht an den Tag legen. In welcher Hinsicht du auch der Auffassung sein magst, du kennest eine Menge – du verstehst ein wenig. Aus dem Blickwinkel der Oberfläche des Lebens her gesehen gibt es wenig zu erkennen. Nun, die Tiefen, das ist eine andere Geschichte. Die Tiefen sind endlos. Es gibt keinen Abschluss. Der Pfad geht weiter und weiter, er windet sich und spult sich abermals ab.
Aus dem menschlichen Blickwinkel her ist das Leben gefahrvoll. Trotzdem, es gibt keine Gefahr. Du führst ein Leben unter Einvernehmen. Das Leben hat in Wahrheit keinen Abschluss, in was für einer Gefahr würdest du dich demnach befinden können? Selbstverständlich, du denkst an viele Gefahren, und dies sind deine Ängste. Alle Ängste sind unbegründet. Eure tiefsten Ängste sind unbegründet. Es gibt keine Fundierung für Ängste. Ängste sind eine Art Temperaturwechsel, das ist alles. Sei auf der Hut vor deinem Auf-Der-Hut-Sein.
Das Leben ist mit einem Fuß in der Tür Stehen. Du hast es einfach kennenzulernen, und das Leben wird dich auf deinen vergnügten Weg bringen. Es gibt keine knappen Sachen, ja, nicht einmal bis hin zum Tod des Körpers. Alles, was du fürchtest, ist eine Mutmaßung. Es ist eine Annahme. Selbst wenn du eine Wette verlierst, entgeht dir nicht eine einzige Strähne des Lebens.
Zum Schluss frage Ich dich: Weswegen scheint gewinnen besser zu sein als nicht gewinnen? Was erringst du, sofern du gewinnst?
HEAVENLETTER # 4716 – 23.10.13 – The Only Thing to Do
DAS EINZIGE WAS ZU TUN IST
Gott redete …
Geliebte, was ist denn anderes zu tun als zu lächeln und zu lachen! Vermögt ihr auf Besseres zu verfallen?
Bei allem woran ihr denkt, was ist dabei der Punkt? Euch beklagen, grummeln, auf die Fehlstellen der Welt hinweisen, zu welchem Zweck? Um eurem Seelen-Geist und demjenigen Anderer die Luft abzukappen? Um euch an ein Gestell zurückzulehnen, an dem ihr festgebunden seid?
Es ist nicht wahr, dass ihr, wenn ihr schreit, schier für euch jammert. Keineswegs. Die ganze Welt wird dabei heruntergezogen und schreit mit euch. Das eine Ende der Wippe bleibt nicht in der Höhe. Das Gesamt des Lebens taumelt oder stolpert und fällt. Ihr habt eine Verantwortlichkeit. Ihr seid der Erfüller euer selbst.
Ihr habt Licht und Erhebung zu verschenken, und ihr müsst sie geben. Bleibt guten Muts, und damit gebt ihr für die Welt den Gong an. Wenn ihr für die Welt Gutes tun möchtet – damit könnt ihr es. Gebt nicht mehr schlimme Nachrichten weiter. Nicht ein einziges Mal erzählt ihr von euren Ach’s und Weh’s. Nicht ein einziges Mal sprecht ihr davon, wer euren Gefühlen Schmerzen bereitet hat. Nicht ein einziges Mal gebt ihr euch statt, Verstimmtheit zum Ausdruck zu bringen. Sprecht einfach nicht von ihr. Rührt nicht in dem Pott der Unzufriedenheit herum. Lasst nicht Mühen und Probleme aufblubbern.
Kann Ich das deutlicher ansprechen?
Was veranlasst euch, euch an sich überlebt habende Gepflogenheiten festzubacken? Ihr habt ihnen gegenüber keine Verpflichtung. Ebenso wie ihr nicht wissentlich nuscheln würdet, gefällt es euch nicht, wissentlich zu grummeln. Erwägt, dass ihr mit euren Worten und Gestimmtheiten die Welt hoch zieht, oder dass ihr sie herunter zieht.
Genug, sage Ich. Genug.
Einen einzigen Tag lang – kannst du da von jemandem oder von etwas gut reden, oder, stille sein?
Wenn du den Müll rausträgst, verstreust du ihn nicht überall und siehst dir nicht jedes Teil vorher an, bevor du die Dinge wegwirfst. Wirf einfach den Abfall deiner Gedanken raus. Sei fertig mit ihnen. Bewahre keine Auflistung auf.
Nun, nun wirst du wohl sagen: „Aber, Gott, ich möchte eine aufrichtige Person und wahrhaftig zu mir selber sein.“
Du liebe Güte, der Lamentierer ist nicht du! Er ist eine Karikatur von dir. Du hast nicht unablässig zu wiederholen und zu wiederholen, was war. Lasse das nicht mehr länger so sein. Sei eine heitere Person, und lasse den Regen, der fällt, an dir abperlen. Gewähre ihm keinen Unterschlupf. Verspritze ihn nicht dauernd über dir und Anderen. Es gibt nichts, was besagt, du habest die Anlässe für Regen zu erfassen und sie zu vermelden. Ihr könnt genauso gut ein Wetterfrosch des Sonnenscheins und schönen Wetters sein.
Ihr wisst, die Sonne kommt heraus. Ihr wisst, der Regen hört auf, und die Wolken verziehen sich. Ihr kennt diese Tatsachen ebenso gut, wie ihr Negatives kennt. Ihr habt kein Journalist zu sein, der dem Negativen und Sensationellen hinterherhetzt. Ihr habt nicht in einem höheren Ausmaß der erste zu sein, der von diesem und jenem Bescheid weiß und all die Einzelheiten der Schwierigkeiten Anderer kennt, als ihr eure eigenen Scherereien aufzuzeichnen habt. Lasst die Probleme los. Bewahrt das Gute wie eine eingetopfte Pflanze und lasst neue Triebe hervorkommen.
Sobald Blumen verwelken, reicht ihr sie dem Boden zurück, woher sie gekommen sind.
Wer sagte, ihr hättet alte Zeitungen im Regal aufzubewahren?
Nicht anders als sich in eurem Kopf ein alter Refrain aber und abermals wiederholen mag, können es alte unglückliche Nachrichten tun. Ein Gedanke wird in euch immer und immer wieder durchgegangen, und das ist keineswegs erfreulich. Ersetze ihn durch einen wohltuenden. Tue etwas, das dich aus einer verregneten Stimmung heraus und wieder in Schwung bringt.
Ihr seid in der Lage, das zu tun. Und ihr müsst es tun. Das ist die einzige Sache, die zu tun ist, und Ich verlasse Mich auf euch, dass ihr es tut.
HEAVENLETTER # 4717 – 24.10.13 – From Love, Create Your Life
VON DER LIEBE HER ERSCHAFFE DEIN LEBEN
Gott redete …
Bedenkt: Es gibt keine Strafe. Du bist nicht in Gefahr. Es gibt keine Gefährdung.
Ja, ja, ihr bildet euch Bestrafung und/oder Gefahr hinter jeder Ecke ein. Ihr braucht kein glänzendes Ritterschwert zu tragen. Ihr braucht keinen Schutz. Ihr seid geborgen. Auf euch wird erfreulich achtgegeben.
Ah, aber ihr befandet, das zu sein, was ihr als einen Realist bezeichnet, und ihr fühlt euch von all dem, was euch nicht gefällt, verfolgt. Ihr freundet euch mit dem an.
Möchtet ihr euch bitte, Mir zum Gefallen, anschicken, euch sicher und geborgen zu fühlen, und zu wissen, dass Ich euch für immer und ewig sicher in Meinen Armen der Liebe halte?
Die Welt ist nervenaufreibend voll mit Veränderungen, und das macht euch Sorgen. Beginnt euch ins Gedächtnis zu rufen, dass die Welt zudem mit Liebe gefüllt ist. Liebe ist unumgänglich. Liebe ist sicher. Liebe von Mir zu euch ist eine Konstante. Liebe, sie habt ihr, bloß, ihr verbergt dermaßen viel Liebe vor euch. Vielleicht fühlt ihr euch nicht würdig, und daher versagt ihr euch der Geborgenheit. Ihr versagt euch die Liebe. Ihr reicht euch im Voraus Leiden zu. Vielleicht habt ihr das Gefühl, dass ihr dank Im-Voraus-Leiden eure Chancen auf Schmerzen mindert. Geliebte, was ihr da tut, ist, ihr stellt sicher, dass ihr bekommt, was ihr als euren euch zugedachten Schmerz erachtet. Es ist wie wenn ihr eine Reservierung für ihn tätigt, als wünschtet ihr euch einen Platz in der ersten Reihe, als wolltet ihr den Auftritt auf gar keinen Fall versäumen.
Ihr braucht nicht Leiden jedweder Beschaffenheit zu euch her zu ziehen. Falls Schmerz, wie ihr ja der Auffassung seid, unvermeidlich ist, warum ihn alsdann zu euch her ziehen? Führt nicht Buch. Lauft nicht zu ihm hin. Habt keine weit geöffneten Arme dafür.
Ihr findet das Leben beängstigend. Demzufolge habt ihr Angst. Dennoch beschützt euch Furcht nicht. Warum führt ihr euch so auf, als täte sie das? Furcht kann schlechterdings das zu euch her ziehen, was ihr befürchtet.
Gebt Leiden auf. Ihr habt Leiden erlernt. Ihr wurdet darin unterwiesen. Du warst ein guter Lernender. Ihr glaubt, Schmerz sei unumgänglich, und so liegt ihr ihm auf der Lauer, gleichsam als wäre Auflauern ein Abstoßmittel, oder, vielleicht, dass das Leiden, indem ihr vor ihm auf der Hut seid, aus einer Zuvorkommenheit heraus oder als aufschiebende Maßnahme an euch vorüberziehen werde. Die Sache aber ist, ihr neigt dazu, auf die nächste Hiobsbotschaft zu harren. Wofür du in Lauerstellung liegst, begibt sich des Öfteren, oder du rufst es zu dir her, und es kommt.
Vielleicht betrachtest du die Welt wie einen Dschungel. Nimm einen anderen Gedanken. Was du denkst, spielt eine Rolle. Es macht eine Menge aus. Was du denkst, ist wie eine Landkarte, nach der du dich richtest.
Besser du übernimmst die Initiative und zeichnest deinen Kurs. Zeichne deinen eigenen Kurs. Nenne es eine Karte deines Lebens.
Zeichne Bilder davon, was du zu deiner Seite hin willkommen heißt. Schreibe Abschilderungen nieder. Tauche deine Gedanken in das unter, was du dir sehnlichst wünschst. Glaube zum wenigsten ebenso stark an sehnliche Verlangen, wie du an schlimme Nachrichten glaubst.
Ändere deine Ideen. Habe andere. Warte dir jeden Tag mit Leckerbissen auf. Schaue dir die Sonne an. Sieh die Wolken dahinziehen. Tauche dich in das Leben ein, das du möchtest. Erschaffe es. Aus der Stille deiner Liebe her, erschaffe dein Leben.
Zu einem gewissen Grad und durchaus kräftig unter deinem Protest tust du es. Das Leben ist nicht alle Karten, die dir ausgeteilt werden. Selbst dann, wenn du herbe Karten auf die Hand bekommen hast, ist es dir angelegen, wie du damit umgehst. Selbst dann, wenn du wirkliche Probleme hast, hast du Beschlüsse zu fassen. Du kannst dich entscheiden, dein Leben und die Leben um dich herum hochzuheben, oder du kannst dich selber bemitleiden und den Weg des geringsten Widerstandes einschlagen. Oder du kannst aufrecht und stark dastehen in der Herrlichkeit, in der Ich dich gemacht habe.
HEAVENLETTER # 4718 – 25.10.13 – The Sun Shines. Birds Are Singing.
DIE SONNE SCHEINT. VÖGEL SINGEN.
Gott redete …
Baue auf dich selber.
Es gilt dir nicht, auf die äußere Welt zu warten, dass sie deinen Weg ebne. Du hast dein eigener Erretter zu sein. Du kannst nicht auf die Welt warten, dass sie den Wandel für dich zuwege bringt. Wenn du dich unaufhörlich frustriert fühlst, kommt der Ball in deinem Spielfeld zu liegen.
Es kann sein, dir ist es unmöglich, äußere Umstände zu ändern. Vielleicht bist du außerstande, die Ursachen all der Frustration zu beseitigen, die du derzeit erlebst. Was du zu tun hast, ist, dein die Frustration an dich Nehmen zu ändern.
Verdrossenheit erhebt sich in dir, da gewisse Begebenheiten nicht nach deinem Plan, da sie nicht nach deinem Gutdünken verlaufen. Ich möchte nicht, dass du dich derart frustriert und durchkreuzt fühlst, und daher bitte Ich dich, dir in dir einen Ort der Seelenruhe aufzutun.
Vielleicht hast du es nötig, dir eine Pause zu geben. Mache vielleicht den einen Tag frei. Falls dir heute nichts richtig läuft, tue etwas anderes. Wer sagt denn, du habest Vereitelung mit Zähnen und Klauen zu bekämpfen? Wer sagt denn, du habest dich zu erregen? Wer sagt denn, dass du in dem Frustrations-Betriebsmodus weiter so machst?
Schlage sodann deine Hände überm Kopf zusammen! Komme von ihr weg. Tue etwas anderes. Schaffe dich eine Zeitlang von der Situation fort.
Wenn du einen Tag hast, an dem nichts so richtig zu laufen scheint, gehe irgendwo anders hin. Arbeite etwas anderes, oder setze insgesamt mit dem Arbeiten aus. Falls dir etwas zu viel ist, gib dir eine Auszeit. Wieso einen Tag in Verdrossenheit verbringen? Mache stattdessen aus ihm einen Ferientag.
Falls du keinen Stift finden kannst, der schreibt, wirst du womöglich heute nicht schreiben.
Falls du dir vornimmst, heute einen Kuchen zu backen, und du verschüttest ein ums andere Mal die Dinge, ändere deinen Sinn. Du hast heute keinen Kuchen zu backen.
Rufe dir ins Gedächtnis zurück, dass das tägliche Leben nicht angelegt ist, untragbar zu sein. Alltagsleben ist angelegt, vergnüglich zu sein. Ist das eine neuartige Idee?
Die tägliche Welt klappt vielleicht gerade heute nicht so recht. Falls das Heute ein schwieriger Kunde ist, dann triff eine Verabredung, die Bewandtnis an einem anderen Tag wiederaufzunehmen.
Wenn du auf einen Handwerker wartest, der die Lage rettet, wieso bist du da erstaunt, dass du zu warten hast? Du hast deine Prioritäten, und andere die ihrigen.
Wie auch deine Gegebenheiten sind, sobald du die Umstände unerträglich findest, kann es sein, dass nicht du die Umstände zu unerträglichen machst, gleichwohl bist du derjenige, der die Umstände unerträglich findet. Entferne dich davon, und besinne dich eines anderen. Niemand besagt, du habest unerträglich verdrossen zu sein. Niemand sagt das, es sei denn du. Irgendwo entlang des Weges hast du, was auch immer du soeben erlebst, eine Entscheidung getroffen, dass du so nicht behandelt werden dürfest, und dass du es nicht zulassen werdest. Die Sache ist die, ihr habt nicht mit euch vorlieb zu nehmen, Geliebte, nicht mit euch selbst.
Ihr beschiedet in aller Tiefe und Breite, was ihr nehmen und was ihr nicht nehmen könnt. Es seid ihr, die daraus eine Staatsaffäre machen.
Geliebte, verschont euch vor Frustration. Wenn ihr Situationen ihren Lauf nehmen lassen müsst, lasst sie ihren Lauf nehmen. Ihr wisst, dass das – was auch immer –, was euch untragbar ist, nicht für immer und ewig währt. Ihr wisst, früher oder später ist euer Auto repariert, ihr werdet einen Stift zum Schreiben finden, euer Schiff wird einlaufen. Warum euch zwischenzeitlich auf Herz und Nieren prüfen? Niemand legt fest, dass ihr am Ende eurer Kräfte seid, außer ihr selber.
Es seid ihr, die unerträglich geworden seid. Ihr könnt eure Reaktion nicht mehr länger ertragen. Ihr habt daraus wirklich keine grässliche Sache zu machen. Auch dies wird vorübergehen. Ziehe jetzt an der Verdrießlichkeit vorbei. Die Sonne scheint. Vögel singen.
Alles in der Welt ist recht.
HEAVENLETTER # 4719 – 26.10.13 – Find Your Own Happiness
SPÜRE DEIN EIGENES GLÜCKLICHSEIN AUS
Gott redete …
Bisweilen kommt es zu einer Erfordernis von Poesie. Es kommt zu einem Bedarf, dich von den dringlichen Erforderlichkeiten der Welt loszusprechen. Es ist gut, aus dir selber heraus zu kommen und in ein weiter ausladendes Gefilde einzutreten. Es gibt Zeiten, wann konkretes Leben für dich allzu konkret ist. Das ist in Ordnung so. Du kannst eine Zeitlang entschuldigt werden.
Dies ist dann eine gute Zeit, raus in die Natur zu entkommen, oder hinein in ein Gedicht. Dies ist ein guter Zeitpunkt, von dort, wo du dich aufhältst, heraus zu kommen, hinein in weicheres Gefilde. Es gibt Areale des Lebens, die nicht dein Ding sind. Sei nicht der Auffassung, du habest dich in ihnen hervorzutun. Gestehe ein, du hast nicht in jedem Lebensfeld der erste zu sein. Dies ist kein Davonflüchten. Du hast kein Nuklearphysiker zu sein. Vielleicht hast du ein Künstler zu sein. Es ist vollkommen in Ordnung, zu sein, wer du zu einem gegebenen Zeitpunkt bist.
Möglicherweise warst du nicht bestimmt, ein gewisses Rennen zu laufen.
Etliche Meiner Kinder kommen gut in feuchtem Klima zurecht. Etliche besser bei trockenem Klima. Etliche besser in den Tropen, etliche besser in der Arktis. Wo steht geschrieben, dass sich jeder an jedem Ort in allem hervortun müsse?
Etliche Menschen arbeiten gut mit ihren eigenen Händen. Sie sind gut im Errichten von Gebäuden. Andere sind glücklicher mit Worten. Einige Meiner Kinder sind in gewissen Bereichen glücklich, andere in anderen. Wer sagt, dass sich Jeder in den gleichen Feldern auszuzeichnen habe? Nicht Ich.
Ich sage: Finde dein Glück. Vielleicht findest du leichtlich, was für dich nicht glücklich-machend ist. Musst du dich ihm unterwerfen? Aus welchem Grund?
Ich sage nicht, dies sei das gleiche wie dass es dir gelte, dich von allem freizustellen, was dir nicht behaglich ist. Ich rede soeben davon, dass nicht jeder gleich ist, und dass niemand wie ein Anderer zu sein hat. Jeder kann mit anpacken, aber niemand hat sich selber in allem zu dem zu machen, was der Welt gefällt, es als effizient zu bezeichnen.
Einstein brillierte in gewissen Gebieten und war in anderen nicht bewandert. Hätte man ihn veranlassen sollen, sich auf Feldern zu verbessern, die seiner Natur nicht lagen, wäre er alsdann in der Lage gewesen, die besagten Entdeckungen zu machen?
Falls du in Mathematik nicht ausgezeichnet bist, hast du das denn zu sein?
Das Leben hat dir nicht auferlegt zu werden. Du hast nicht in ein rundes oder in ein eckiges Loch zu passen. Du hast nicht deine Füße abzusägen, um ins Bett zu passen.
Ein jedes Meiner Kinder ist einzigartig. Ist das denn nicht wundervoll!
Etliche Menschen sind großgewachsen, und einige klein. Einige Menschen lieben Athletik. Einige nicht.
Das Leben hinterfragt dich hinlänglich. Deinen Infragestellungen hat nicht Mustergültigkeit in der Welt hinzugetan zu werden. Niemand hat zu allem hinzurennen, und niemand hat von allem wegzurennen.
Was du bist, ist gut genug. Was du natürlicherweise bist, ist nicht bestimmt, eine Ausflucht zu sein. Nicht anders – es gibt keine Felder, um dich von ihnen freizustellen.
Finde Freude im Leben. Ich befürworte Leben nicht als einen Kampf. Ich sage, du hast dich nicht in allem als bewandert zu erweisen. Ich sage, du hast dich nicht in allem den Vorhaben oder Auferlegungen Anderer gemäß zu erweisen.
Wenn du es ruhig magst, finde das Ruhige. Wenn du gerne Musik machst, mache Musik. Was du bist, ist liebreizend und wundervoll. Preise, wer du bist. Du hast dich nicht in Abstimmung mit den Präferenzen und Ideen Anderer auszutarieren.
Ja, es ist wundervoll, dienstbar zu sein, und es ist wundervoll, glücklich zu sein, auf welche Weise du auch immer dienlich bist. Es ist zudem wundervoll, dir zum wenigsten die Freiheit zuzureichen, zu sein, wie du bist, nicht als eine Ausrede, sondern als jemand, der seinen eigenen Träumen und nicht so sehr den Träumen Anderer nachgeht. In Meinen Augen bist du perfekt, was auch immer sonstwer denken mag. Seid vollkommen ihr, ihr Lieben. Falls Jeder seine Gaben zu schätzen wüsste, wäre die Welt fortan nicht glücklicher?
HEAVENLETTER # 4720 – 27.10.13 – As You Grow into Your Magnificence
WIE DU IN DEINE HERRLICHKEIT HINEINWÄCHST
Gott redete …
Was soll aus dir werden? Du stellst dir selber diese Frage, so oder so, recht oft. Was soll aus dir werden?
Hier die Antwort:
Du, und du allein, sollst du werden. Du bist ein lebendiges lebensprühendes Wesen, das Leben kommt zu dir, du kletterst auf Berge, und stößt dir hier und da die Zehen, und das Einzige, was im Begriff ist, aus dir zu werden, ist Herrlichkeit. Du entdeckst nach und nach die Pracht von wer du bist. So oder so, du landest auf deinen Füßen, und du kommst zu Mir, schön, unversehrt und gesund.
Kunststück, was du auch alles scheinbar durchlaufen haben magst, gleichwohl kommst Du zu Mir, und fortan bin Ich, was aus dir wird. Du wirst zu der Realität Deiner Selbst. Du vergegenwärtigst Mich, und wo immer du auch im Verlaufe deiner Passage auf Erden ins Schlittern oder Rutschen geraten bist, du passt vollendet in Mein Herz. Du hast, wie ein Handschuh, immer in Mein Herz gepasst. Ihr habt nie nicht in Mein Herz gepasst, nie Ihm nicht zugehört, oder ihr wart nie nicht in Ihm, ihr wart das nie und nimmer nicht.
Alles Gute soll aus dir werden.
All die schlüpfrigen Rutschbahnen im Leben, du hast sie hinter dir gelassen. Was auch immer geschieht, derweilen du deine Zeit in der umzäunten Welt zubringst, spielt keine Rolle. Es spielt für dich zu dem besagten Zeitpunkt eine Rolle, indes ist nichts davon das, was dich fabriziert. Es ist allesamt eine erzählte Geschichte. Es ist allesamt eine ausgedachte Geschichte. Es ist in jeder Hinsicht eine Geschichte. Es ist nichts mehr als eine Geschichte, die vor dir entlangbraust, bloß, du nimmst sie als das Evangelium wahr. Nichts ist dir widerfahren. Du greifst dich auf, wo du stehen geblieben bist in deinen Belangen.
Du bist kein Eindringling. Du bist kein Herumtreiber. Du bist gemeinsam mit jedem anderen ein Held. Du gelangtest zum Durchscheinen, einerlei was die Welt dazu sagen mag. Du spieltest deinen Part, und du spieltest ihn gut.
Es ist eine kühne Angelegenheit, ein Menschenseinswesen auf der Erde zu sein, gleichsam als wärest du der einzige, der in Gefahr daherläuft, und als wären allzu viele sehnlichen Wünsche unerfüllt.
Geliebte, es ist hinreichend, sehnlich zu erstreben. Seid jemand, der sehnliches Trachten innehat. Niemand sagte, ihr hättet all das zu erzielen, wonach es euch so ungemein war. Träumt eure Träume. Ihr hattet einen Traum. Das für sich genommen ist eine Errungenschaft. Was immer sich im Leben zuträgt, ihr kommt unversehrt heraus. Ihr erhebt euch von jenem. Ihr erhebt euch in die Höhe von ihm. Euer Seelen-Geist, welcher nichts wiegt, erhebt sich zu dem, was man den Himmel nennt, und dieser ist es, wohin ihr gehört. Ihr habt ihn verdient. Das Leben ist nicht alles, Geliebte. Ihr seid alles.
Ihr seid nicht die Vergangenheit. Ihr seid Seiend. Und ihr setzt mit dem Seien niemals aus. Ihr seid ein Seinswesen, Welches triumphiert. Die Realität ist die, dass ihr triumphiert. Ihr siegt, indem ihr voranrückt. Der Tod des Körpers ist euer Kulminationspunkt. Ihr steigt zum Himmel empor und ihr seht, so wie Ich es sehe, dass alles gut ist. Ihr kommt in der Tat aus dem Tod lebendig heraus. Jeder erhebt sich von den Toten. Es gibt keine Toten. Alles ist Leben. Wo das Physische nicht ist, ist jedermann füglich, und da ist Raum für Alle.
Im Leben erwägt ihr das Unwägbare. Irgendwo, tief in euch, kennt ihr die Gültigkeit dessen, was Ich sage. Irgendwo tief in euch kennt ihr die Wahrheit. Irgendwo tief in euch habt ihr es die ganze Zeit gewusst. Es ist, als würdet ihr Unwissen vorspiegeln. Ihr standet unter einem Zauberspruch des Nicht Zur Kenntnis Nehmens. Dass ihr unwissend seid, ist eine Verschleierung. Ihr macht vermeintlich mit. So ziemlich die ganze Welt tut das.
Illusion gerät zur zuvördersten Realität in eurem Buch. Seine eigene Haut retten scheint dem Uneingeweihten der einzige Zweck des Lebens. Ihr tut euer Bestes, um lebend aus dem Leben heraus zu kommen, und das genau ist euer Los, ausnahmslos. Ihr kehrt zur Vollheit Meines Herzens zurück, und Wir sind Eins. Ihr verschmelzt mit Mir. Wir sind ausbedungen, zu verschmelzen. Heilig ist das Einssein, diese Wahrheit des Lebens, diese aufs Äußerste reduzierte Einheit des Lebens, welche die Wahrheit ist.
HEAVENLETTER # 4721 – 28.10.13 – The Terrain of Yourself
DAS TERRAIN EURER SELBST
Gott redete …
Was oder wem gegenüber ziehst du dich selber zur Verantwortung? Der Welt gegenüber? Dir gegenüber? Mir gegenüber?
Wieso dich veranlassen, dich zur Verantwortung zu ziehen? Es ist mehr am Leben dran, um Vieles mehr ist an ihm dran, denn dich zur Verantwortung zu ziehen. Du zählst bereits. Du bist aus einem Beweggrund hier auf der Erde. Du erfüllst einen Behuf. Da ist nichts, was du zu erweisen hast. Du existierst bereits. Du bist. Du bist für Mich hier, und doch, du bist für um sich greifenderweise viel mehr hier als für Mich.
Du dienst Mir, sei es nun, du weißt darum, oder sei es, du weißt es nicht. Und, was immer du denkst, du dienst der Welt, und du dienst dir selber. Es gibt kein zur Verantwortung Ziehen, welches zu veranlassen ist. Es ist hinreichend – du zählst. Du zählst. Du umspannst. Dein Dienst ist unübersehbar weit.
Du bist ein Bewahrer von Geschick. Du bist ein Bewahrer von Herzen. Du bist ein Bewahrer Meines Herzens.
Du bist ein Umwandler, Geliebte, Geliebter. Du ersteigst die Höhen. Du schlägst auf den Tiefen auf. Du sprichst zum Leben, und du bist ein Ersteller von Leben.
Es mag sein, du fühlst dich wie ein Kombattant. Nichtsdestotrotz, du bist ein Landsmann. Du bist Herz und Seele. Du bist durchaus erheblicherweise im Leben drinnen, selbst wenn du meinst, du haltest Abstand. Dem Leben ist kein Entkommen. Ihr seid hier des Lebens wegen, und das Leben ist für euch hier, in jeder Beziehung auf einen Behuf zu, selbst dann, wenn ihr euren Zweck nicht kennt.
Ihr tragt dem Leben vor, und ihr vermutet, und ihr legt zurecht. Ihr kommt dem Leben täglich nach, und ihr entblößt euch. Ihr legt euch selber euch selber frei. Ihr seid der Sucher, und ihr seid der Finder dessen, wonach ihr sucht, und mithin rührt ihr die Suppe des Lebens um. Ihr bereitet für das Leben einen Speisezettel, und euer Menü ist einzigartig.
Ihr lebt mit der Welt zusammen. Kein einziger ist im Leben wahrlich für sich. Du bist ein Mitspieler. Du befindest dich in einer Partie. Einerlei in welchem Stil – du spielst. Du pirschst dich an das Leben heran. Du möchtest es auf deine Seite bringen. Du möchtest gut spielen. Tatsache ist – du spielst deinen Part sehr gut.
Und du bist der Gewinner der Partie, und dein Gewinn lautet Hinzulernen. Du lernst beträchtlich.
Kein Tag ist vergeudet, selbst dann wenn du ihn vergeudest. Keine Energie wird vertan. Die Energie wird genutzt, aber nicht verschwendet. Du magst meinen, du werfest das Leben weg, du tust das indessen keinesfalls. Das kannst du nicht. Leben ist, und du lebst es. Wie immer das Leben für dich aussehen mag, du lebst es. Niemand sonst lebt dein Leben. Einzig du.
Du erlangst. Das Leben geht für dich auf die Knie und erklärt sich für besiegt.
Einerlei wie dich das Leben anscheinend behandeln mag, du bist derjenige, der das Leben lebt, so wie du es tust.
Du magst doppelzüngig oder gewalttätig sein. Du magst sein, wie auch immer du auftauchst, dennoch bist du auf der Erde am Leben, und du bist, wie du bist. Jeden Tag wickelst du dich ab, und unablässig erkundest du das Terrain deiner selbst. Du bist bemerkenswert. Niemals im Verlaufe der Existenz der Welt warst du weniger als der Protagonist deines Lebens, wie es sich ausspielt.
Zur selben Zeit wie du dich in der Partie befindest, bist du der Zuseher von ihr. Du siehst dein Leben, und du siehst sein Sich-Ausspielen, unbenommen, wie unglaublich es ist. Du tanzt mit dem Leben, und du lernst ein paar Schrittfolgen hinzu. Es ist, als wärest du auf Hoher See gesegelt, und du seist von dem Verlauf, den das Leben nahm, überrumpelt worden, und gleichwohl hast deine Runde gemacht und deine Stücke durchgespielt.
Dein Leben ist bedeutsam. Du bist ein Baustein des Lebens. Du trägst bei. Ein Jeder trägt zu deinem Leben bei, und du trägst zum Leben eines Jeden bei. Du legst Leben zu Tage. So oder so – du packst auf das Leben zu und gibst ihm alles, was du zum Geben hast. Du erschaffst dein Leben, während du ihm auf der Leinwand zusiehst. Du bist der Hersteller deines Lebens, und du bist der Beobachter. Du drehst die Blätter um, und du drehst die Seiten rasch um, du beendest dein Buch, und es ist vollkommen. Irre dich nicht. Dein Leben ist vollkommen, so wie es sich ausspielt.
HEAVENLETTER # 4722 – 29.10.13 – Love Soars and Fear Disappears
LIEBE SCHWINGT SICH IN DIE HÖHE UND FURCHT VERSCHWINDET
Gott redete …
Dein Geist und deine Gepflogenheiten signalisieren dir, es gebe eine Schwierigkeit. Dessen, was dich anwandelt, ungeachtet – du wärest problemfrei, sofern du das Konzept von Schwierigkeiten nicht dermaßen gut erlernt hättest. Du wärest so frei wie ein Vogel, falls du nicht ohne Weiteres gelernt hättest, dass das Leben aus Schwierigkeiten zusammengesetzt ist und dass du auf der Wacht zu sein habest. Wie gut du dir Gefahr gemerkt hast, mitsamt der Abneigung ihr gegenüber. Es ist, als hättest du in dir einen Schrecken eingepflanzt, einen Alarm, der dich unentwegt warnt.
Du wurdest in eine Welt hinein geboren, die dir Auffassungen von richtig und falsch beibrachte, und, dass im Leben Infragestelltheiten etwas Verkehrtes seien, sie seien unerbeten, nicht-befürwortet, so, als gälte es dir nicht, zu wachsen, so, als wäre dem Wachstum eine Grenze gesetzt, so, als gehörte es dem Leben, sich so und so weit und nicht weiter auszuweiten, als wäre Sicherheit das zuvörderste und als gehörte dir das Leben des Lebens im Grunde umgangen, abgewehrt, abgelehnt.
Es ist zweifelsohne so. Du kannst das Leben anschauen, als wäre es heimtückisch und unangebracht. Du kannst dir Ungerechtigkeit und Grausamkeit ansehen. Es ist für dich nicht schwer, sie in den Blick zu nehmen. Und dementsprechend stellst du Bewertungen aus. All dieses Beurteilen ist in dir herangezogen worden. Du wurdest zu ihm nicht geboren. Du wurdest arglos geboren. Du wurdest mit der Vorhersage von Gutheit und Fürsorglichkeit geboren. Du wurdest geboren, um zu gedeihen, und nicht, um dich vom Leben, so wie es kommt, so wie es sich begibt, zurückzuziehen.
Was wäre, wenn du, als Kind, nur Liebe kenntest und mit Furcht keine Bekanntschaft gemacht hättest? Was wäre, wenn du nicht eingesperrt und zum Schreien gebracht worden wärest? Was wäre, wenn dir ganz und gar mit offenen Armen der Liebe und der Ermunterung entgegengegangen worden wäre, und wenn du etwas anderes nicht kenntest?
Dies bedeutet nicht, du wärest unzivilisiert oder verzogen. Du hättest es auf deine eigene Weise, in dem Sinne, dass Liebe deine Fasson ist. Was wäre, falls es keine Zurückdrängung, keine Bestrafung, keine Maßregelung gäbe, außer für Liebe?
Was für ein Wohlbefinden würdest du haben, was für einen Weitblick, was für eine Freude im Leben. Freude im Leben wäre das, was du in Erfahrung gebracht hättest, und was du unerschrocken verschenken würdest. Was für ein Glück, was für ein Lachen, was für ein Inbedachtnehmen. Wie würdest du das Leben in den Arm nehmen, und wie würdest du von ihm in den Arm genommen.
Du liebe Güte, auf die Art wurde das Leben nicht gezüchtet, und demzufolge nunmehr – züchte du das Wohlbefinden für dich selbst. Liebe dich jetzt selbst. Bringe Balsam auf deinen Wunden auf, und heile sie. Sei abermals verträglich, und sei zu dir selber gutmütig.
Die Welt fand Fehler an dir. Du hattest von dem Konzept von Fehlern genug gehabt. Es gibt keine Schwäche, es sei denn eine Prägung, die dir auferlegt wird. Liebe lässt dich erblühen, und Liebe spürt allemal keinen Missstand aus, an dir zu feilen. Das Konzept, gebessert zu werden, würde nicht existieren. Nicht einmal Billigung würde existieren. Es gäbe dafür keinen Bedarf. Nichts hätte besser gemacht zu werden. Wofür? Du bist ein schönes entwicklungsfähiges Menschenseinswesen, an dem, allzu oft, gefeilt wurde, und ebendas mag zu deinem Schaden gewesen sein. Missbilligterweise – auf diese Weise wurdest du nicht veredelt. Du wurdest gehemmt.
Wo ist Freiheit, derweil du verkrampft bist? Vielleicht wurde deinem Selbstwertempfinden nicht Wachstum zugestanden, so wie ja deine Füße nicht wachsen würden, wären sie stets in zu kleinen Schuhen beengt. Jeder hat ein Gewahren inne, den Körper nicht zu verkrampfen, wenn es sich allerdings auf das Herz beläuft, da kann Verkrampfen die Order des Tages darstellen.
Mache Schluss mit dem Verkrampfen. Ersetze es stattdessen durch Vergnügen, Lachen, Wertschätzung. Lasse einen Jeden frei sein. Mit Freiheit, da gäbe es keinen Bedarf für Freibrief. Es gäbe keinen Bedarf für Gegenanschuldigung oder für Zu-Weit-Gehen. Da gäbe es nicht einmal einen Bedarf an Liebe, da Liebe aus sich heraus sich in die Höhe schwingen würde. Alles würde auf die Kenntnis hinauslaufen, dass Liebe alles ist, und dass dies alles ist, was ist. Was für ein Labsal das wäre. Liebe wäre wie eine warme Steppdecke im Winter, und im Sommer wäre sie eine leichte Brise. Liebe würde emporschweben, und Angst käme zum Verschwinden.
Fortan wärest du in der Lage, die Welt anzuschauen und zu sagen, dass alles gut ist, denn gut ist alles, womit du vertraut wärest.
HEAVENLETTER # 4723 – 30.10.13 – You Are Beautiful Waves of Creation
IHR SEID SCHÖNE WELLEN DER SCHÖPFUNG
Gott redete …
Eine oft gestellte Frage ist die: „Gott, wie aber wurdest Du Gott? Wer erschuf Dich? Wie kamst Du hierher?“
Ja, Ich kann eure Frage nachvollziehen.
Ich war immer. Es gab nie eine Zeit, in der Ich nicht war.
Ich bin vor der Zeit.
Ich bin ursprüngliche Energie. Ich bin Energie am Hervorquellen. Ich bin die gleiche Energie, die Ich immer war. Aus der Energie barst mehr Energie hervor, und so barst aus Energie die Schöpfung in einer Vielfalt von Weisen hervor.
Ich vervielfältigte Mich, und dementsprechend habe Ich euch kundgetan, hinzugehen und euch zu vermehren. Ja, Ich bat euch, hinzugehen und euch zu vermehren, so wie Ich Mich selber vermehrte. Ja, gebärt Kinder und haltet die Schöpfung im Gange. Gleichzeitig indes meinte Ich mehr als das Vermehren von physischer Schöpfung. Ich habe es auf die Vermehrung von Liebe abgesehen. Gebärt Liebe über das Universum, und macht alles schön.
Was für eine Wertigkeit ist die physische Schöpfung unter der Entbehrung der Wohltat der Liebe? Es ist tatsächlich so, Schöpfung existiert auf jedweder Ebene einzig mit Liebe. Alles Mindere als Liebe ist Ausflucht. Es ist Einem einen Bären Aufbinden. Es gibt keine Schöpfung ohne Liebe.
Wir reden gerade über Expansion. Liebe wallt auf. Sie vermehrt sich nicht in viereckigen oder geradlinigen Gegenständen, das verstehst du. Sie quellt in Fülle auf. Liebe ist sozusagen rundbäuchig. Nein, nicht in geraden Linien, sondern in Kurven, in Kurven, die man als Wellen bezeichnen könnte. Schöpfung rollt sich in Wellen ein und rollt sich aus, und ihr seid schöne Wellen der Schöpfung. Schöpfung erschafft den Schöpfer. Da ist eine einzelne Tat, die als zahlreiche in Erscheinung tritt. Schöpfung schwillt mit Freude, mit Schönheit und mit Natur an. Alles am Leben weitet sich, und ihr weitet euch.
Bisweilen habt ihr, sozusagen, Wachstumsschmerzen. Ihr habt euch zu strecken. Manchmal seid ihr nicht willens, euch zu strecken, und doch, auf die eine oder andere Weise, streckt ihr euch. In diesem einen Augenblick der Ewigkeit, seid ihr Endlosigkeit voll von Sich Selber.
Ich lege es darauf an, hier ein reizendes Bild zu malen. Es gibt nichts Schöneres. Mit der Existenz ging Schönheit einher. Liebe kam zuerst und fügte Komponenten von sich selber hinzu namens Bäume und Blumen, Land und Wasser, und endlose wachsende Dinge. Die Natur von Leben ist zu wachsen, und demzufolge wurdet ihr auf einem kleinen Planeten namens Erde geboren, und die Erde entwickelt sich weiter, und ihr entwickelt euch weiter. Wir sind ausgemachterweise am Quellen, Wir sind Wohlbefinden und Einssein, und Wir begegnen Unserem Einen Selbst und sagen: „Wie geht es dir?“
Es gibt keine Auszehrung. Die Wissenschaften haben seit langem Kenntnis, dass Energie nicht zerstört wird. Energie kann schier Energie sein. Es gibt für Energie keine Stelle, um dorthin zu gehen, und daher schwingt sie in die Höhe, daher schwimmt sie und hat Freude an sich selbst und an all ihren Verästelungen. Energie gebiert nicht Bewertung. Entsinne dich, dies ist als eine gediegene Bewandtnis ausgewiesen. Energie tut ganz einfach, was Energie tut, sie wächst, sie weitet sich aus, sie manifestiert sich in der Welt, und sucht sich selber bei euch auf.
Des Öfteren habt ihr den Zweck von Existenzen hinterfragt, eure vermeintliche eigene mit inbegriffen, und die Antwort lautet – der Ausweitung und des Ausdrucks von Liebe halber. Du liebe Zeit, was sonst gäbe es für Liebe zu tun? Niemals war Liebe angelegt, sich im Verborgenen zu halten oder sich selber zu maskieren oder sich zu verhehlen. Die Energie von Liebe ist rein, und alle Energie ist Liebe. Alles in der Welt möchte sich zusammentun und zu sich selber hinzugesellen. Die Schöpfung trifft auf sich selber auf ihrem Weg nach überallhin, selbst obschon es kein irgendwo gibt.
Die Schöpfung ist wie ein Lied, was man singt. Wo existiert der Gesang? Er wird gesungen, und der Klang verebbt, zur selben Zeit, wie er in euren Ohren und in eurem Herzen bestehen bleibt. Euer Herz ist alles, Geliebte. Ihr seid Mein Herz, welches in seiner Schönheit einzigartig ist. Ihr seid der Odem Meines Atems. Ihr seid Meine Seele, auf der Erde zu Besuch, erpicht auf sie. Ah, ihr seid eine Schöpfung von Liebe, erschaffen durch einen Schöpfer der Liebe, und Liebe gebietet. Alles Sonstige, all das Konkrete, ist nicht vorherrschend.
HEAVENLETTER # 4724 – 31.10.13 – The Truth of Your Self
DIE WAHRHEIT DEINES SELBST
Gott redete …
Es gibt keine Einbuße. Ihr denkt, ihr hättet Verlust. Euch ist, dass ihr einen Verlust erleidet, unumstößlich. So wie ihr es seht, büßt ihr eure Jugend ein. Ihr verliert geliebte Angehörige. Ihr verliert etwa die Hoffnung.
Nichts geht verloren. Inwendig, da seid ihr nach wie vor jung. Das Herz von euch altert nicht. Alter ist etwas, in das ihr euch einkauft. In der äußeren Welt wandelt sich alles, und das zählt ihr als Verlust. Alles in der Welt ist eine vorübergehende launische Fantasie. Es ist Illusion, überzeugende Illusion, und dennoch Illusion. Wie ihr doch an Illusion glaubt. Wie so ohne Weiteres ihr ihr angehaftet seid.
Ihr redet über physische Erscheinungen. Es ist das derzeitige Körperliche, dem ihr angehaftet seid. Ihr redet über Zeit und Raum, welche von Anfang an nicht existieren, und bei denen es schwerlich ist, dass sie einem abhanden kommen, derweil sie ein Trugbild sind, und dennoch seid ihr an Zeit und Raum angehaftet, als ob euch die aufblinkende Zeit und der aufleuchtende Raum verankern würden. In physischer Hinsicht lassen euch Zeit und Raum im Stich. Das ist unumgehbar, sie lassen euch im Stich.
Ihr redet zudem über Zugewinn. Ihr gewinnt Pfunde. Ihr erzielt Geld. Ihr erlangt für eine gewisse Zeit Glück, bloß um es wieder einzubüßen, da ihr euch nicht im Klaren seid, dass Glücklichsein euer ureigenes Sein ist. Ihr hängt Irrlichtern an.
In Wahrheit habt ihr alles und nichts zu gewinnen. Ihr glaubt zutiefst an zeitweilige Dinge, derweilen alles ihr seid, und derweilen alles, wonach es euch sehnlich ist, bereits euer ist, wenn ihr das doch bloß für wahr halten könntet; selbstredend, ihr glaubt an – ‚Sehen ist Glauben‘. Das Sehen führt euch in die Irre. Glauben ist ebenso eine Wahrnehmung. Wahrheit ist etwas anderes. Glaubt an Wahrheit, Geliebte. Glaubt an eure unbezwingbare Seele. Glaubt an Ewigkeit und Endlosigkeit. Glaubt an euer Selbst. Erkennt die Wahrheit über euch. Die Wahrheit ist nicht die Vorkommnisse. Die Wahrheit ist nicht, was ihr tatet. Die Wahrheit ist nicht, was euch scheinbar angetan wurde. Wahrheit ist unveränderlich.
Du bist nicht all das, wozu du dich einkürzt. Ja, du hast einen Körper, gleichwohl bist du nicht dein Körper. Ja, du hast einen Namen, gleichwohl bist du nicht dein Name. Ja, du hast einen geistigen Verstand, doch bist du nicht dein Geist. Du gehst über deinen Geist hinaus. Du gehst über all das hinaus, was du wahrnimmst oder ersinnst. Herz und Geist sind im Eigentlichen nicht gegensätzlich. Dein Geist ist ein Vehikel. Er ist eine Art Radar. Die Sinne desgleichen. Dein Herz ist mit Mir in Einklang.
In einem gewissen Sinne ist alles auf der Erde eine gesegnete Wohltat, selbst das, was du schwere Zeiten nennst, selbst das, was du Unglücksfall nennst, selbst was du Tragödie nennst. Auf Erden am Leben sein ist ein Segen, und dennoch bezeichnest du wohltuenden Segen mit anderen Namen. Du bestehst nicht einmal auf der Wahrnehmung, dass du ein Segen bist und dass du segnend beglückst. Du nennst dich einen Tor oder einen Hallodri oder jemanden, der am Jammern ist, so, als vermöchten diese Bezeichnungen als die Summe von dir ausgewiesen zu sein. Du bist unüberschaubar weiter. Du bist weiter als jeder Gedanke, den du hast.
Nicht einmal deine Gedanken gehören dir zu. Du glaubst an deine Gedanken, die weithergeholt sind. Du hältst die Gedanken stramm an dir. Du gewährst ihnen Unterschlupf. Dein Abscannen war nicht weit genug, um die Wahrheit zu erreichen. Du warst nicht imstande, etwas an ihr in den Griff zu bekommen. Du warst nicht imstande, deinem Selbst treu zu sein. Du hast nicht genug erkannt, um deinem Selbst treu zu sein. Du hast dich von der Wahrheit davongestohlen. Du nimmst alles Sonstige ernst, dermaßen ernst, und, bei der Wahrheit, nun, bei ihr fliegst du so drüber. Sie ist noch nicht in deinem Zugriff.
Offen gesagt, du weißt nicht, was hier abgeht. Du weißt nicht, wer du bist. Du weißt nicht, dass du aufsteigst. Du ziehst dich herunter und schreist: „Foul.“ Es ist wohl so, du schenkst Anderen schlechterdings zu viel Glauben und Wesentlichkeit, überdies zahlreichen belanglosen Dingen, die nichts bedeuten, die gar nichts bedeuten.
Ihr seid der Sinn, Geliebte, und ihr seid weitaus mehr als die Oberfläche des Lebens. Ihr seid Leben. Ihr seid spektakuläres Leben. Ich bitte euch, mit der Wahrheit eures Selbst vertraut zu sein.
HEAVENLETTER # 4725 – 1.11.13 – How the Great Spiritual Ones Loved
WIE DIE GROSSARTIGEN SPIRITUELLEN LIEBTEN
Gott redete …
Für dich gibt es nichts zu geben als Liebe. Da ist nichts anderes als Liebe zum Geben. Und Liebe stellt keinen Anreiz dar, das begreifst du. Liebe ist aus keinem anderen Behuf als für sich selbst. Liebe ist keine Transaktion. Sie ist nicht ein Handel in der Welt. Sie ist gewiss kein Handschlag. Es wird keine geschäftliche Abmachung getroffen. Liebe wird gegeben, oder sie wird nicht gegeben.
Höre auf das Wort, was Ich benutzte. Ich sagte, Liebe wird gegeben, oder sie wird nicht gegeben. Liebe ist kein Tauschgeschäft. Liebe ist kein Kontrakt. Und doch ist Liebe mehr als gespürt. Liebe kann in dem einen Augenblick gefühlt werden, und sodann im nächsten nicht. Gefühlt ist gut, dieweil kann Liebe gefühlt werden und kann sie nicht gefühlt werden.
Gewiss, ihr sehnt euch, in eurem Herzen pulsierende Liebe zu haben. Vielleicht setzt ihr Liebe mit wie verrückt gespürte Liebe gleich.
Lasst Uns demnach von Liebe in Meinen Begriffen reden. Wie liebte Buddha? Wie liebte Christus? Wie liebten all die Erhabenen? Wie sollen Wir das beschreiben. Deren Liebe war für alle da, um daran teilzuhaben, und dennoch war es nicht persönliche Liebe, von der bei ihnen die Rede ist.
Ihre Liebe war nicht moralisch verpflichtet. Ihre Liebe war, und sie war da, und die Erhabenen dienten ihrer Liebe.
Wir könnten von ihnen als Diener, als Aufwärter reden. Sie dienten. Sie gaben. Sie gaben merklich, und sie gaben anstrengungslos. Die Erhabenen waren nicht an ihre Liebe geheftet. Wir könnten gar sagen, sie dachten nichts von ihr. Es war, als hätte Ich sie angeheuert. Sie hatten zu dienen, und waren dennoch nicht angeheftet. Sie gaben freisinnig, nicht ihres Gewissens wegen oder um eine Rolle zu erfüllen. Sie gaben so natürlich, wie sie auf etwas hätten ein Auge werfen können.
Sie hatten niemals einen Gedanken an Nicht-Lieben, und doch dachten sie nicht: „Oh, weh, ich bin Liebe. Ich weiß, wie Liebe geben geht, und ganz bestimmt gebe ich sie.“
Liebe war ihnen keine Erzielung. Sie liebten einfach. Meiner Liebe voll, gaben sie sie ohne einen Gedanken ans Liebe-Geben. Sie gaben erkleckliche Liebe, da sie große Liebe waren. Sie trugen Liebe nicht wie ein Diadem, und doch, gleichwohl können Wir sagen, sie waren mit Liebe gekrönt. Wir könnten sagen, sie waren Glühbirnen mit hoher Wattleistung. Es gab nicht mehr ein Anschalten ihrer Liebe, als es irgendwelches Abschalten ihrer Liebe gab.
Sie waren ganz einfach, wer sie waren. Mehr war da nicht dran.
Sie legten Liebe offen. Ihre Liebe wurde erblickt, von ihrer Liebe her erwuchs in den Augen Aller, die ihre Liebe sahen, etwas. Alle, die die Liebe der Erhabenen sahen, wurden veredelt. Ausgesprochen oder nicht, bewusst anerkannt oder nicht, Jene, die die Liebe der Erhabenen sahen, wünschten es sich sehnlich, jene Liebe ebenfalls zu sein und sie zum Ausdruck zu bringen. So sieht es aus – Liebe zu erfahren, zu erleben.
Liebe ist nicht vertan. Sie geht nicht hierhin und nicht dorthin, noch auch stellt sich Liebe selber zur Schau. Wenn ein Licht an ist, ist es an. Und sofern ein Licht scheint, so wie die Sonne, strahlt sie auf alle. Liebe ist nicht eigentümlich. Sie ist schier Liebe.
Liebe ist nicht vernarrt.
Liebe wird nicht dekoriert.
Liebe hat keine hellen Juwelen nötig, denn Liebe selber ist ein heller Juwel selber, der schlicht im Licht der Liebe funkelt.
Für die Erhabenen, war Liebe. Für die Erhabenen, war Liebe nicht anders denn die Laibe und Fische, die für Alle vermehrt wurden.
Sobald jemand den Raum betrat, leuchteten die Augen der Erhabenen auf. Die Herzen der Anderen schwollen an, und ihre Augen konnten nicht anders, als aufzuleuchten. Und mithin wird Liebe bei sich getragen, wie es beim Licht der Fall ist, das sie ist, und an ihr gibt es kein Gewicht, es gibt kein Verlustiggehen von Liebe, welche dermaßen leichtlich gegeben und in Empfang genommen wird. Ein Mal gegeben, ist Liebe gegeben. Die Erhabenen gingen weiter. Ein Geliebter kann sich wegbegeben, und die Liebe bleibt die gleiche.
HEAVENLETTER # 4726 – 2.11.13 – Earth, Rise to Heaven
ERDE, ERHEBE DICH ZUM HIMMEL
Gott redete …
Wenn du dein Leben nicht mit dem eines Anderen in Vergleich setztest, würdest du dir nie selber leidtun. Wenn du dir selber leidtust, dann vergleichst du dich mit Anderen.
Würdest du nicht vergleichen, so würdest du zu schätzen wissen, was dir Gesellschaft leistet.
Du könntest draußen unter einem Baum leben, und du würdest nicht denken: „Wenn ich doch bloß ein kleines Haus hätte.“
Und wenn du ein kleines Haus hättest, und du sähest ein marmornes Haus, würdest du nicht denken: „Wenn ich doch bloß ein Haus hätte, das aus Marmor besteht.“
Und wenn du nicht vergleichen würdest, würdest du nicht denken: „Warum sind meine Kinder nicht so gescheit wie die von Frau Soundso, die alle Preise abräumen?“
Du würdest nicht denken: „Ich wünsche mir, ich könnte so schlank und so schön wie jener Filmstar sein.“
Wenn du nicht verglichest, würdest du nicht betrauern, was du als Verlust siehst.
Und die andere Seite gibt es ebenfalls. Wenn du begütert bist und wenn du dich nicht mit Anderen in Vergleich setzen würdest, so würdest du nicht denken: „Wie glücklich ich dran bin, dass ich begütert bin, und mein Bruder ist es nicht.“
Wenn du schön wärest, würdest du nicht denken: „Was habe ich für ein Glück, die Schönste unter allen zu sein!“
Und wenn du rundum gesund wärest, so würdest du nicht denken: „Ich freue mich so sehr, rundum gesund zu sein, derweil mein Nachbar so krank ist.“ Du freutest dich, dennoch stelltest du nicht den Vergleich an.
Wenn du nicht verglichest, würdest du weder Vergleiche nach oben, noch Vergleiche nach unten anstellen.
Aber du stellst Vergleiche an, und eitle Selbstgefälligkeit grassiert.
Aber du stellst Vergleiche an, und es kommt zum Bewerten.
Aber du stellst Vergleiche an, und es kommt zu Themensträngen des Neides oder zu Strängen des Einem-Leidtun.
Wenn du Hunger hast, bist du hungrig, wenn du dich indes mit Anderen vergleichst, die einen vollen Magen haben, könntest du den Anderen ihre vollen Mägen für übelnehmen oder missgönnen, während dein Magen leer ist.
Wenn du nicht vergleichen würdest, wärest du dann jemals unglücklich oder verärgert?
Mir sieht es danach aus, dass Jeder, wenn nicht Vergleiche angestellt würden, zu essen hätte. Jeder wäre schön. Mir scheint es, dass niemand Entbehrungen hätte, und dass alle mit der Welt recht und gut dastehen. So Sieht es Mir aus.
Was wäre an der Welt nicht richtig, sofern Vergleiche sich aus dem Fenster hinausbegäben?
Wer würde Armut in Erfahrung bringen?
Wer würde nicht vertraut sein damit, wie beglückt er ist? Wer wäre mit dem Leben nicht zufrieden und wer würde die Vollheit von ihm nicht gewahren?
Es gäbe keine Mit und keine Ohne. Es gäbe keine Habenden, und keine Habenichtse.
Man könnte immer noch hochgesteckt sein, aber Strebsam-Sein wäre nicht konkurrierenderweise in Gang gesetzt. Es gäbe keine Halsabschneider. Keine Polizisten und keine Räuber. Es gäbe keinen vermeintlichen Bedarf für sie.
Es gäbe keine Oscar-Preisträger. Es gäbe keine Fünf-Sterne-Bewertungen und keine Zwei-Sterne-Bewertungen.
Jeder Schüler gäbe aus seinem inneren Streben heraus in der Schule sein Bestes.
Ohne Vergleiche, würde es da Unzufriedensein geben?
Nun, lasst es Mich klar herausstellen, dass es niemanden gäbe, dem nicht gewahr wäre, was ein Anderer hat oder was ein Anderer nicht hat, indes würde es in Hinsicht auf mehr oder auf weniger in Betracht genommen. Und allemal, so scheint es Mir, falls es keine Vergleiche und keinen Stolz gäbe, gäbe es keine Vorurteile, ohne Vorurteile gäbe es für Jeden mehr, und nicht weniger.
Liebe würde die Stelle von Vergleiche-Anstellen einnehmen. Hilfreichsein würde anheben. Mit einander teilen würde voll zur Geltung gelangen.
Eine Menge Stress und Spannung wäre von der Welt und aus den Herzen Aller weggeschafft.
Vergleiche – die Sache mit ihnen ist erledigt. Erde, erhebe dich zum Himmel. Engel denken nicht, Gott liebe Andere mehr, einerlei worin deren Rolle bestehen mag. Engel sind nicht begehrlich, ebenso wenig fühlen sich Engel übersehen.
Alles ist auf der Erde gut, nicht anders als im Himmel.
HEAVENLETTER # 4727 – 3.11.13 – In God You Trust
AUF GOTT VERTRAUE
Gott redete …
Es gibt den Ausdruck – Vertrauensvorschuss. Glaube ist kein Sprung. Glaube ist Glaube, oder er ist es nicht. Ich sage nicht, dass Ich dir einen Vertrauensvorschuss zuteil werden lasse. Ich kenne dich besser als du dich, demzufolge ist Mein Glaube an dich unangetastet. So sicher wie – in der Welt – der Tag auf die Nacht folgt, so sicher ist Mein Glaube an dich. Er ist kein Sprung. Es ist kein kleiner Satz. Was du als Glaube bezeichnen könntest, das ist Mein Wissen. Ich weiß, Wer du bist, Weswegen du bist. Ich weiß, du BIST.
Es ist keine Übertreibung, wenn bekundet wird, dass Ich dich, sobald du fällst, auffange. Du weißt nicht, wie viele Male Ich dich vor einem Fall ergriffen habe. Andererseits, von deinem Beobachtungsposten aus, siehst du Menschen, die – in deinen Augen – nicht im Voraus aufgefangen werden. Sie kommen zu Fall. Vorkommnisse wie der Tod des Körpers, als das Schlimmste unter allem wahrgenommen, begeben sich, desgleichen passieren andere Ausfälle wie etwa Krankheit, Unfälle, Missgeschicke. Wie kann man die Aussage treffen, Gott fange dich unentwegt auf, währenddessen dich zu jedem Zeitpunkt dies oder das heimsuchen kann. Es gibt Anlässe wie Tsunamis oder Tornados, oder ein Auto gerät ins Schleudern.
Wer ist in der Welt sicher? Und dennoch, dies halte Ich aufrecht – dass du stets in Meinen Armen der Liebe bist.
Du wendest deinen Kopf weg und denkst vielleicht: „In Anbetracht meines Lebens, Gott, ist Tod die einzige sichere Sache. Jeden Tag erscheinen Traueranzeigen. Der Tod ist nicht untätig. Offen gesagt, Gott, ich fürchte den Tod. Er kommt angekündigt oder unangekündigt, und doch wird er mich ausfindig machen, und danach werde ich nicht mehr auf der Erde sein.“
Geliebte Kinder, ihr werdet nicht mehr länger einen Körper auf der Erde bewohnen.
Wie auch immer, das ist kein schlecht getätigter Handelsabschluss. Ihr wart bekannt, des Todes halber aufzuschreien, willens und glücklich, mit ihm durch zu sein, eure Angst vor dem Tod erledigt und hinter euch gebracht zu haben. Tatsache ist, der Tod des Körpers ist ein gutes Handelsgeschäft dafür, was auf euch wartet, was zu einem trefflichen Zeitpunkt auf euch wartet. Es ist schwierig für dich, trotzdem an der Stelle anzulangen, dass der Tod Leben IST, dass das Leben nicht endet, dass alleinig Wandel darin, was man Form nennt, ausgewiesen ist. Das einzige Leben, welches real ist, ist das Leben der Seele. Deine Seele weint niemals. Deine Seele begreift alles. Es ist eine Gewissheit, dass du Seele bist, und dass dir nichts Widriges geschehen kann. Was dir zugestoßen ist, ist dein Glaube an den Körper, so, als wäre er reell und als sei er dein Lebensunterhalt.
Du bist größer als ein Überlebender. Wie auch immer, was für eine Art ehrgeiziges Streben ist es, zu überleben. Du möchtest ausgesprochen gerne leben, und leben tust du mit deinen Wortwechseln und mit alledem.
Habe Zutrauen in die Seele. Habe Zutrauen ins Seien. Obschon sich der Körpertod einstellt, fange Ich dich unablässig auf. Du kannst dich auf Mich verlassen. Du kannst mit der Tatsache rechnen, dass Ich existiere, und dass Ich in dir existiere, und dass Ich nie nicht existierte und dass Ich nie nicht in dir existierte. Auf Gott vertraue – das ist nicht bloß ein Slogan. Es ist die ureigene Gegebenheit des Lebens. Habe Vertrauen in Liebe. Traue Meiner Liebe. Du kannst dich auf sie verlassen. Auf deinen Körper kannst du dich nicht verlassen. Bringe Mich nicht mit Körperauffassungen durcheinander. Der Körper, einerlei wie kostbar er dir ist, einerlei wie abhängig du von ihm zu sein scheinst, ist nur Fleisch und Knochen. Verlasse dich auf etwas Erklecklicheres als das.
Gleichzeitig, gratuliere deinem Körper. Er ist ein kleiner Wagen, mit dem du eine Zeitlang fährst. Selbst während du den Wagen deines Körpers fährst, kommt deine Meisterhaftigkeit in Unserer bedingungslosen Liebe zu liegen. Ihr mögt ja keine Peilung haben, Geliebte, dennoch seid ihr niemals seelen-los. Ihr seid Seiend.
HEAVENLETTER # 4728 – 4.11.13 – Ode to Life
ODE AUF DAS LEBEN
Gott redete …
Sprache kann geradeaus sein, und sie kann schwer fassbar sein.
Es gibt keine Zeit zum Vertun. Es gibt keine Zeit zum Verschwenden, da es keine Zeit gibt. Zeit existiert nicht, wie kann sie demnach vertan werden? Vieles an der Illusion in der Welt, welches durch Reden abgeschildert oder durch Reden fehlgedeutet wird, ist insgesamt ausgedacht und gängigerweise als zutreffend gebilligt, als zutreffenderweise von wohltuender Art gewürdigt. Es gibt gar wissenschaftliche Richtigbefunde von alledem, was nicht verifiziert zu werden vermag, mit der Ausnahme, dass das Nicht-Verifizierte in unbändiger Manier als zutreffend bescheinigt wurde.
Der Durchlauf der Zeit, der auf der Erde erlebt wird, kommt dem Durch-Den-Raum-Fallen recht ähnlich, und dennoch, Raum existiert gleichermaßen nicht wirklich. Er ist Teil der regenden Anreizung des Lebens auf der Erde.
Alles auf Erden erscheint sicherlich reell. Es wird als real gelten gelassen. Wie würdet ihr auf der Erde zurechtkommen, ohne der Fiktion, welche als real bezeichnet wird, es allerdings nicht ist, Glauben zu schenken? Um irgendwohin zu gehen, habt ihr eine Richtung einzuschlagen. Wie würdet ihr die 3-te Straße finden, es sei denn ihr achtet darauf? Richtungshinweise werden erteilt, und Rezepturen werden befolgt, und alles ist Fiktion, zur selben Zeit wie die Schönheit der Fiktion reell ist und wie Liebe reell ist, und wie ein solchermaßen umfänglicher Anteil von Nicht-Realität inwendig in euch das Gedenken an Mich anregt und rührt.
Ja, natürlich, Ich bin – desgleichen – in den Details. Ich bin die Unterliegende Realität, und, damit einhergehend, spiele Ich im Gefilde der Erde. Wir gehen vertraut miteinander um, du und Ich, einerlei worum es sich handelt. Nichts hält uns auseinander. Wo immer ihr euch auch scheinbar aufhaltet, dort BIN Ich. Wo ihr scheinbar nicht seid, BIN Ich. Selbst obschon es kein irgend Wo gibt, bin Ich allerorts. Nichts, was deinem Dafürhalten nach existiert, existiert, und gleichwohl existiere Ich inwendig in allem.
Wir wandeln auf der Erde, ungeachtet ihrer Unerheblichkeit. Man kann sagen, dass Wir auf Luft gehen, just auf der Luft, die ihr auf Erden atmet, und die Ich euch darreichte zum Atmen, um des Körpers willen, welcher insgesamt gesehen nicht existiert, ausgenommen in unverhohlener Dimension in der Welt, welche in Wahrheit dimensionslos ist. Es ist nicht weiters verwunderlich, dass ihr in einer Bewandtnis des Verlegenseins lebt. Schlüpfrig ist der Grund unter euren Füßen, denn es gibt – gerade in diesem Moment, so Ich all dies äußere – keinen Grund unter euren Füßen, obschon die Schwerkraft euch scheinbar am Boden festhält.
Das einzige Fundament auf Erden ist Ich. Belege von Mir sind im Blick, und doch bin Ich, Der all die Materie macht, nicht materiell. Das menschliche Leben ist freilich tief, und es ist lohnenswert, und ist, selbst unterdessen es eine vorüberziehende Illusion ist, der Realität durchaus dienlich. Vermittels Unrealität gelangt ihr zur Realität, welche Ich ist, und welche du ist.
Lange lebe das Leben, diese Erkundung von Uneigentlichkeit, von Zeichenhaftem. Heil dem Leben. Ode an das Leben. Eine Ode an die pochenden Herzen, die das Leben leben und es lohnenswert machen, macht es herzig, macht es beschwinglich, macht es lohnend, diesen temporären Durchlauf auf Erden, welcher ein tief-sitzender Traum ist, welcher eine gezogene Folgerung, welcher ein Irrlicht ist, welcher dessen unbenommen eine Hinzulernen zeitigende Erfahrung ist. Ja, ihr lernt eine Menge in dieser Fiktion, die ihr auslebt. Ihr erzählt eine Geschichte, und es ist eine Geschichte, die des Weitererzählens wert ist.
Da ist kein Hoch und kein Runter, denn derartige Richtungen existieren im Grunde nicht, und alldieweil, euer Leben geht rauf, es geht runter, und euer schier zum Schein ausgeführtes physisches Leben ist für etwas, und ihr macht es, derweilen es fortdauert, wahrhaftig, derweil es nicht nur wirklichkeitsgetreu dargestellt wird, sondern gar die Aufwendungen wert, zweckvoll, Leben-absteckend ist, selbst obschon exaktes Bestimmen im Grunde genommen nicht mehr Sinnhaftes innehält, denn Richtungen-Einschlagen aufweist, und allemal, und allemal, das Leben ist so, und das Leben ist wertvoll, und das Leben, welches am Weiterbestehen und unvergesslich ist, wird vergessen und sinkt durch den Raum, der desgleichen nicht existiert, wie bedeutsam gleichwohl, wie unerlässlich gleichwohl der Menschheit auf Erden diese Fiktion ist, und wie bedeutsam sie allemal dir, und Mir ist, ja, selbst während nicht-materielles Leben, welches beträchtlicher ist als das Leben auf der Erde, besteht, denn dieses Ungemeinere ist Ewig, und ihr seid Ewigkeit und Endlosigkeit in Eines eingerollt.
HEAVENLETTER # 4729 – 5.11.13 – Rays of God’s Light
STRAHLEN DES LICHTES GOTTES
Gott redete …
Nehmt in Betracht, ihr befindet euch im Leben auf einer Kreuzfahrt. Das Kreuzfahrtschiff hält an bestimmten Anlaufhäfen, und ihr seht euch um und habt euer Vergnügen, ihr kehrt zum Schiff zurück und haltet irgendwo anders, und so fort, so lange bis euch das Schiff nach dorthin zurücknimmt, woher ihr euren Anfang nahmt. Dies ist das Zuhause, dies ist der Himmel.
Eine Zeitlang erkundet ihr die Welt, und ihr entdeckt, was immer ihr entdeckt, ihr kehrt Nachhause zurück, und begebt euch hernach auf eine weitere Kreuzfahrt. Keine Kreuzfahrt ist wie eine andere. Selbst die gleichen Leute auf der gleichen Kreuzfahrt erleben ihre Reisen unterschiedlich. So ziemlich Jeder findet an seiner Tour ungeheuren Gefallen, und hat dennoch eine gute Anzahl von Klagen und wünscht sich bei Gelegenheit, er wäre von Anfang an lieber Zuhause geblieben. Und so wechselt ihr auf der Tour so ziemlich mit Freude und Klagen ab, so, als wären sie Sprossen einer Leiter, die ihr hochsteigt. Vielleicht steigt ihr eine Leiter hoch, denn jede Sprosse hebt euch höher.
Etliche klettern rasch, etliche langsam. Nichtsdestotrotz ist jeder, in einem jeden Falle, am Klettern. Jeder beendet seine Tour am gleichen Halt, und allemal hat jeder an Wachstum zugenommen, seit er zum ersten Mal bei diesem großartigen Schiff des Lebens an Bord ging.
Etliche erstreben Hohes, und erreichen ihre Höhen. Etliche haben hohe Hoffnungen, und ihre Hoffnungen realisieren sich nicht. Oh, ja, es durchaus wird ein weiteres Mal geben. Bevor ihr eure Kreuzfahrten beendet, werdet ihr eine Menge durchreist haben. Ihr werdet euren Horizont ausgeweitet haben. Was auch immer die Welt über euren Treck quer durch das Universum denken mag, ihr werdet nicht die gleiche Person sein wie diejenige, die zunächst an Bord ging. Ihr werdet an euren Erfahrungen gewachsen sein. Ebenso wie ihr in einem strömenden Fluss nicht an der gleichen Stelle bleiben könnt, könnt ihr nicht als der gleiche, als ihr euch anschicktet, vom Schiff herunterkommen. Ein Reisender ist am Reisen, und ein Reisender gedeiht, und etwas Wundervolles trägt sich zu.
Im Leben, einerlei wie kontrahierend es gelegentlich zu sein scheint, ist stets Ausdehnung vorhanden. In Anbetracht von Wachstum bleibt ihr nicht einen Augenblick lang still. Der Name der Partie auf Erden ist Wandel, und in der Tat, ihr wandelt euch. Mit jedem Atemzug verwandelt ihr euch. Selbst auf einer Hochebene bildet ihr euch um.
Bisweilen reist ihr Erster Klasse. Manchmal arbeitet ihr in der Crew. Gelegentlich fühlt ihr euch seekrank, und manchmal seid ihr abgehärtet wie eine Eiche. Mitunter – du meine Güte, scheinbarerweise – fallt ihr über Bord, dennoch ist auf dieser Kreuzfahrt alles vortrefflich. Jeder erreicht den gleichen Bestimmungsort. Wie ihr euren Bestimmungsort erreicht, scheint insgesamt nicht so eine große Rolle zu spielen. Oh, ja, die Welt stellt eine Hierarchie von anstehenden Begebenheiten auf, dennoch, es schwemmt sich alles aus.
Der Status ist etwas, was in der Welt, die dein Körper derzeit belegt, bedacht wird. Der Status kohabitiert im Himmel nicht. All die Namen, wie etwa Erzengel und Ähnliches, sind Namen, die in der Welt eingerichtet wurden. Im Himmel existieren derartige Titel nicht. Der eine Engel erfüllt den einen Aspekt der Liebe, und ein anderer einen anderen. Ihr könntet dies als Zuständigkeiten bezeichnen. Alle sind nötig. Alle sind gut. Ob ihr nun einen Chor leitet oder ein bezeichnendes Menschenseinswesen leitet, damit geht nicht Status einher. Status ist im Himmel ein fremdartiges Konzept.
Sehe Ich nicht einen jeden unter euch als Eins? Würde Ich mit Engeln weniger sehen? Engel, nicht anders als ihr, verbreiten Mein Licht, bloß ist ihr Brennpunkt stärker auf das Licht ausgerichtet. Engel haben nicht all die Ablenkungen, die Meine Kinder auf der Erde einnehmen. Ich denke nicht minder von einem, als Ich es von einem anderen tue. Ich schaue gleich auf Erzengel und Cherubime. Entsinnt euch, Engel sind Strahlen Meines Lichts, und ihr, selbst während ihr euch darüber weniger im Klaren seid, seid ebenfalls Strahlen Meines Lichts, und Mein Licht ist Mein Licht, wo auch immer es in Erscheinung tritt. Ich sehe klar, und wohin Ich auch schaue, sehe Ich Mich Selbst, Mein Ureigenes Selbst, und Ich bestaune unverwandt mit Liebe.
HEAVENLETTER # 4730 – 6.11.13 – Life Is Good for You
DAS LEBEN IST FÜR EUCH GUT
Gott redete …
Sorge dich nicht. Fürchte dich nicht. Liebe alles, was dich derzeit beängstigt. Was ergibt Sinn, es sei denn, der Ausgangspunkt, den du einnimmst, ist Liebe? Was gibt es da zu tun, es sei denn, das was kommt willkommen zu heißen? Alles kommt mit seinem wohltuenden Segen, und – sei daher, so es eintrifft, gastfreundlich. Du bist der Gastgeber, und was im Leben sich ereignet, ist der Gast, mithin mögest du großherzig sein.
In der Begrifflichkeit der Leute – von jetzt ab verstehst du ohne Weiteres, dass Erscheinlichkeiten nicht alles darstellen. Keineswegs. Dir ist es einleuchtend, in die Augen all derer zu schauen, die dir begegnen, niccht auf ihre Kleidung.
Von allem und jedem gibt es einen Nutzen zu erlangen. Selbst von Erkrankung, von Unfällen. Sie veranlassen dich, in deiner Spur Halt zu machen. Sie bringen dich zur Aussage: „Brr. Langsamer. Wirf einen Blick darauf, was vor sich geht.“ Es gibt etwas hinzuzugewinnen und etwas zu lernen. Wie auch immer der Kurs verläuft, am Ende von ihm kommt ein Regenbogen hervor.
Dies umfasst den Tod des Körpers — wie auch Akne. Was auch immer du davon, was dich bekümmert, in den Blick nehmen wirst, es gibt eine andere Möglichkeit, es zu betrachten.
Du wirst fragen: „Sogar den Schmerz, Gott? Ich sollte den Schmerz willkommen heißen?“
Zum wenigsten, Geliebte, schließt Frieden mit ihm. Es ist mehr am Schmerz denn Schmerz. Und ihr seid mehr als euer leben auf der Erde.
Lasst die Anläufe los, Beweggründe zu finden dafür, was euch zustößt. Das kann ein endloses Verfolgen sein. Ihr werdet nicht in der Lage sein, alles auszuglätten. Alle was euch befällt, ist ein ungeheurer Ausgleicher. Der Tod des Körpers erreicht einen Jeden, den ihr kennt oder den ihr nicht kennt. Tod bedeutet nicht, dass ihr etwas Falsches getan habt, und dass jemand, der weiterlebt, etwas Richtiges getan hat. Es ist ein Lebensverhalt, dass der Körper verscheidet. Das geht mit dem Hoheitsgebiet einher. Er ist ein Erlebnis wie jedes andere, denn jedes Erlebnis tut dich für etwas Neues auf. Stets fortschreitend und aufwärts, stets fortschreitend und aufwärts. Betrachte dich selber als ein Bildnis deiner DNA, derweil du dich in vollendeter Form in die Höhe schraubst.
Lasst euch nicht auf der Vergangenheit nieder, weder auf dem Vorleben noch auf dem Verflossenen dieses Lebens. Das Leben auf der Erde und der sogenannte Tod auf Erden sind beide Entgelte, Geliebte. Es mag sein, ihr leidet, Es gibt keine Bestrafungen. Das Leben ist gut für euch, und der Tod des Körpers ist ebenfalls gut für euch. Jemand, der am Leben ist, ist nicht kraft jener Gegebenheit mehr wert als jemand, der gestorben ist. Was für eine Gelegenheit euch doch das Leben darbietet, Veranschlagungen los zu lassen. Veranschlagung ist vielleicht ein sachteres Wort denn Beurteilung. Etwas in einen Rang einreihen ist Beurteilung, Geliebte. Jeder hat bei Mir die erste Stelle. Ich sehe nicht Unvereinbarkeit, ihr indes.
Ihr kommt eurem Leben nach, so gut ihr es könnt. Ihr lernt hinzu. Ihr lernt gerade, zu leben, und ihr lernt gerade, los zu lassen. Ihr wurdet nicht ausgewachsenerweise geboren. Alle sind Lernende. Alle reisen auf einem neuen Pfad mit Kehren und Wenden, auf denen sie wandeln, so gut sie es können. So in der Welt die Zeit voranschreitet, gerät deren Bestes weiser und leichter zu bewerkstelligen. Das ist nur natürlich. Vielleicht nicht auf der ganzen Linie das Beste, da es Augenblicke der Huld und Augenblicke des Verdrusses gibt, die Huld gerät dabei größer, und das Missvergnügen wird minder.
Das Leben ist ein kostbarer Prozess. Dein Leben ist ein kostbarer Hergang. Und du bist Mir kostbar, ungeachtet dessen, wo du dich auch auf dem Weg findest oder dir unterwegs abhanden kommst. Du triffst am Ende richtig ein.
Das Leben ist ein Kontinuum. Es endet nie. Und das Leben ist immerfort, im Grunde hatte es niemals einen Anbeginn. Sofern du Ewig und Unendlich bist, warst du so stets recht, nicht minder gewiss, wie du es immerzu sein wirst, nicht in deiner gegenwärtigen Form und Identität, denn du transzendierst unentwegt deine individuellen Anliegen, welche überdies Ego genannt werden können, das Ego, ein Aspekt des Lebens, den du, so gut es kannst, nach und nach los lässt.
HEAVENLETTER # 4731 – 7.11.13 – Joy Is the Path
FREUDE IST DER PFAD
Gott redete …
Es existiert ein Unterschied zwischen einen starken Willen haben einerseits und eigensinnig, eigenwillig sein andererseits. In beiden Fällen hast du Bestimmtheit inne. Eigenwilligkeit neigt zu Ego-heit. Du möchtest deinen Kopf durchsetzen. Du bist festgelegt, dass es nach deinem Willen geht. Vielleicht ist es bei dir das Gewohnt-Gängige, dass du deinen Willen durchsetzt, oder du setzt dich vielleicht sporadisch durch, beides kann als dein innerer Antrieb ausgewiesen sein.
Sobald dir das Leben oder jemand nicht stattgibt, die Dinge nach deiner Fasson zu bekommen, dann sei huldvoll, sei liebenswürdig. Dies ist die Bedeutung von kein Spielverderber, von ein guter Sportsmann sein. Geneigt-sein ist nicht: kapitulieren oder klein beigeben. Es ist los lassen. Du vergeigst nichts, indem du los lässt. Los lassen ist das Gegenteil von festhalten an dem, was sich vielleicht bereits aus deinem Zugriff heraus bewegt hat.
Es ist besser, das Konzept des ‚Auf deine Art‘ oder des ‚Auf die Art des Anderen‘ los zu lassen. Du räumst nicht ein Vereitelt-Worden-Sein ein. Keinesfalls ist es so. Unter Umständen ist derjenige, der zubilligt, der Einstreichende.
Lasst Uns eher an Großzügigkeit des Geistes denken denn an Nachgiebigkeit, an Zugestehen.
Und alsdann wird dir das Leben womöglich nicht, was du dir sehnlich wünschst, gewähren, und wie weißt du, wann festzuhalten ist und wann es gilt, deinen Griff zu lockern?
Große Entdeckungen wurden durch Menschen getätigt, die beharrlich blieben. Ist Beharrlichsein das gleiche wie Festhalten? Wenn du im Weiterverfolgen des eingeschlagenen Weges Freude findest, dann lasst Uns dies Beharrlichkeit nennen. Freude und Gelingen sind nicht notwendigerweise das gleiche. Lasst Uns Freude als den Pfad bezeichnen, und das Geraten, das Gelingen ein Ergebnis nennen. Du hast Freude zu haben. Du hast nicht den Ausgang zu haben, den du dir sehnlich erwünschst.
Die Sache ist die – nicht aus dem Grunde festzuhalten, da du stramm entschlossen bist festzuhalten, des Festhaltens halber. Durchaus, es ist möglich, du machst dich auf, einer naturwissenschaftlichen Gegebenheit einen Beweis zu verschaffen. Dies ist eine Sache, indes hast du nicht festzuhalten oder auszuhalten, um zu beweisen, dass du es verdienest, dich durchzusetzen.
Womöglich weißt du schlechterdings nicht, welches der Weg ist, der einzuschlagen ist. So etwa kann es sein – dir liegt es sehr daran, dass dich jemand weiterhin liebt. Dein Bestreben ist nicht, die Bestrebungen eines Anderen außer Kraft zu setzen. Du magst ein starkes Verlangen haben, einem Anderen nahe zu sein, und du hast nicht das Recht darauf, ihm nahe zu sein. In diesem Falle, da denke dir los lassen als einem Anderen stattgeben, seine oder ihre Beschlüsse zu fassen. Du hast nicht das Recht, für jemanden Leben-vollziehende, Leben-erfüllende Wahlen zu treffen, außer für dich selbst. Es gilt dir in diesen Tagen nicht, Gefangene zu machen, oder etwa nicht? Zwang, Stärke ist nicht erstrebenswert.
Lasse das in erster Linie los, bei dem du nichts zu suchen hast, es umklammert zu halten. Du friedest Andere nicht mit einem Seil ein. Du bist frei, los zu lassen, und Andere sind frei, dorthin zu gehen, wohin sie wollen. Ferner, falls ein Anderer auf dich übergreifen möchte, bist du ebenso frei, dich nicht über Gebühr in Anspruch nehmen zu lassen.
Du hast ein jedes Recht, deine sehnlichen Wünsche zu haben, und jeder hat ein jedes Recht, frei zu sein, um seinen oder ihren eigenen Wünschen nachzugehen.
Du bringst den Geist der Freizügigkeit und des Großmuts in Erfahrung. Was sonst ist im Leben zu lernen? Nenne es Liebe oder nenne es was immer du möchtest, Liebe ist Großmut der Wesensart. Sie ist Anderen ihren eigenen Raum geben. Ah, ja, Raum existiert nicht, und dennoch musst du ihn geben. Du musst jedem seinen eigenen Raum zum Atmen überlassen. Halte keine Gefangenen. Liebe bedeutet Freiheit geben. Liebe bedeutet nicht festhalten oder umklammern oder zugreifen oder den Willen eines Anderen deinem eigenen gemäß beugen.
Los lassen ist wachsen. Los lassen ist freisetzen. Ja, manchmal hast du Wachstumsschmerzen, gleichwohl bist du hier auf der Erde, um zu wachsen. Mache keine Faust, um dicht festzuhalten. Alle auf der Erde haben nach ihrer eigenen Melodie zu tanzen, selbst dann, wenn die Weise nicht mit der deinen im Einklang steht.
Die Sonne scheint, wie sie scheint. Die Sonne scheint womöglich an einem Tag nicht, an dem du sie gerne scheinen sehen möchtest. Du kannst der Sonne nicht wirklich gebieten. Wer bist du, dass du Ansprüche an die Sonne stellst? Die Sonne ist frei, auf dich zu scheinen. Möchtest du wirklich die Sonne dir zu Diensten stehen sehen?
Ebenso wenig herrschest du über ein anderes Menschenseinswesen.
Reiche dir die Freiheit, frei zu sein und alle anderen frei zu setzen. Dies ist ein erkleckliches Vorankommen, und – so oder so – du entscheidest dich für Freiheit für dich selber und für Andere, denn – reiche Ich euch nicht freien Willen?
HEAVENLETTER # 4732 – 8.11.13 – Pull Up the Shades of Your Heart
ZIEHE DIE JALOUSIEN DEINES HERZENS HOCH
Gott redete …
Geliebte, heute ist der Tag, der vor euch hin verbracht wurde, liebt ihn demnach. Rüstet euch für einen fantastischen Tag! Freut euch im Voraus auf ihn. Heißt ihn willkommen. Behandelt ihn mit Respekt. Heil ihm. Macht den heutigen Tag zu einem glänzenden Tag, zu einem goldenen Tag.
Warum heute nicht ein heiliger Tag? Warum nicht ein Tag heute, wann du dem Schlag Meines Herzens lauschst? Warum nicht ein Tag heute, der dir Ehrfurcht einflößt, der dich vor Freude tanzen sieht, unmittelbar bei Mir, wo Ich unmittelbar bei dir BIN?
Warum nicht ein frappierender Tag? Warum nicht ein Tag heute, den du aufnimmst als deinen erkühnten vergoldeten Partner in der Evolution? Es gibt zahlreiche Evolutionsschritte. Du wirst viele erleben.
Ein jeder Tag kann ein Glanztag sein. Eine Menge hängt davon ab, wie du den Tag begrüßt. Anerkennst du, dass du dem heutigen Tag der Gastgeber bist? Heiße heute willkommen, wonach auch immer der heutige Tag aussehen mag. Gib ihm einen bequemen Sitz in deinem Herzen. Nähre ihn.
Eben so wie ein Tag verhangen beginnen kann und wie die Sonne alsbald hervorbirst, kannst du Teil des Aufblühens dieses Tages in den vollen Sonnenschein hinein sein.
Heute ist ein kostbarer Tag, einerlei wonach es aussieht oder was es erahnen lässt. Wie ein Schirm an einem windigen regnerischen Tag, so kann das Heute die Innenseite nach außen kehren und seinen weichen Unterbauch offengelegt bekommen. Auf jeden Fall, sei mehr damit befasst, wie du mit dem heutigen Tag umgehst, als damit, wie der Tag scheinbar mit dir umgeht. Du weißt nicht alles, bei weitem nicht.
Niemals wurde dir angesagt, nur sonnige Tage willkommen zu heißen, die für dich auf die Knie zu fallen scheinen.
Du bist kein Polizist aus früheren Zeiten, der den Verkehr lenkt, der ihn zum Weiterfahren veranlasst und der ihn anhält. Tatsächlich lautet deine Verantwortung für den heutigen Tag heute, ihn zu segnen und ihn voranzuwinken. Du beherbergst den heutigen Tag und lässt dich nicht durch seine Erscheinlichkeiten leiten. Biete am heutigen Tag dein Herz als einen Hafen für jedermann, dem du begegnest.
Begegne heute dem heutigen Tag mit Vorfreude auf Mein heutiges Erscheinen vor dir. Schau dich nach Mir um. Lausche auf Meine Stimme. Ermutige den heutigen Tag, in all seiner Pracht zu leuchten. Und, falls du den heutigen Tag als einen düsteren Tag vor Augen hast, ziehe die Rollos deines Herzens hoch und heiße ihn so ebenfalls willkommen.
Heute ist ein Tag von deinem Leben. Ein Tag deines Lebens! Er bringt dir eine wertvolle Fracht. Sieh dich nach ihr um. Sieh dich nicht nach Problemen um. Schau dich nach Sprossen der Liebe, die heranzuziehen sind, um. Sei ein Züchter von Liebe. Mit Liebe, die in deinem Herzen aufkeimt – kannst du da niedergeschlagen sein? Liebe ist ein Einladender. Liebe nährt dich, sie nährt deinen Tag, sie nährt alles. Du magst womöglich enttäuscht sein, dass heute nicht dein Lieblingstag ist. Lasse den heutigen Tag Wasser sein, das von deinem Rücken herunterrollt.
Der Dunkelheit dieses oder jenes Tages unbenommen, die Sonne scheint genauso. Geliebte, schließt vor keinem Tag die Tür. Selbst in den Tiefen des Lebens liegen die Höhen des Lebens. Seid für den heutigen Tag offen und findet die gesegneten Beglückungen in ihm auf. Sofern ihr Tragisches ausmachen könnt, könnt ihr euch auch Segnungen auftun. Ihr könnt sicher sein, dass irgendwo in ihm, einerlei wie schwierig ihr die Darbietung des heutigen Tages im Blick habt, Sonnenschein und Gold funkeln. Dies ist unumgehbar.
Selbst wenn der heutige Tag der dunkelste Tag deines Lebens zu sein scheint – er hat ein Geschenk für dich. Er selber ist ein großartiges Geschenk, und er ist ein Tag, um dein Herz und mithin dein Gewahrsein zu stärken, demzufolge deine Kraft. Zum Mindesten bist du Stärke, die getempert ist. Stahl ist stärker als Eisen. Du wirst für Wachstum aufbereitet, und wachsen, das wirst du. Betrachte das Leben als eine Gießerei, wo du dir deine Feurigkeit entdeckst. Eure Feurigkeit ist Größe, Geliebte.
Ihr wachst nicht schier einseitig. Es gibt scharenweise Wege zu wachsen. Die Tag kehrt soeben ein, wann du dich jeden Tag erheben wirst, um die Sonne zu empfangen.
HEAVENLETTER # 4733 – 9.11.13 – Action Arises from Consciousness
TÄTIGSEIN ENTSPRINGT DER BEWUSSTHEIT
Gott redete …
Bitte vergib dir selber jedwedes Unrecht, das du getan hast. Es sticht derzeit dein Herz. Zu der Zeit warst du der Auffassung, du habest recht, oder du warst gedankenlos. Nun bist du der Partie voraus. Ist dies zu bereuen und zu bedauern?
Es war das Gängige, dass die Welt dachte, Ich sei ein Gott, Der straft. Bestrafer, das bin Ich nicht. Ich habe Mich anderer Dinge anzunehmen, als zu versuchen, dich bei dem, was man ein Vergehen nennt, zu erhaschen. Ausnahmslos – du tatst das Beste, was du zu der Zeit auszurichten vermochtest. Selbst wenn du eine Bank ausraubtest und wusstest, dass das Ausrauben nichts Bewundernswertes war, tatst du dein Bestes, was du zu der Zeit tun konntest, zu der sogenannten Zeit.
Geliebte, ihr wart der Nicht-Zur-Kenntnisnahme schuldig. Ihr wart gegenüber dem Gewahrsam ertaubt. Ihr wart kurzsichtig. Verfolgen wir den Blinden dafür, dass er blind ist, den Tauben dafür, dass er taub ist, oder den Armseligen im Herzen dafür, dass er armselig im Herzen ist, oder fehlgeleitetes Denken dafür, dass es fehlgeleitet ist? Die Tat selber ist Strafe genug, gleichwohl ist Bestrafung nicht das, wessen es bedarf.
Natürlich, Ich verstehe die misslichen Lagen, die in der Welt existieren. Ungezügeltheit kann nicht gefördert werden. Dies ist durchaus gut eingesehen. Liebe ist noch nicht tief genug gewesen, um der Abweichung zu widerstehen. Wir reden nicht über Nachsicht und nicht über Alles ist erlaubt. Fürwahr, eine Show von Liebe ist nicht Liebe. Vergeben ist nicht ein schierer Akt, noch auch ein schierer Wunsch. Es ist ein Wirken des Bewusstseins.
Geliebte, erhöht euer eigenes Bewusstsein, und ihr werdet die Welt hochheben. Beseitigt Selbstbezogenheit und Selbstgerechtigkeit aus eurem Herzen, und wo wird alsbald Zuwiderhandlung anzulanden imstande sein? Nirgends.
Entsinnt euch, Wir reden von Mitempfinden nicht als einem allgemein gängigen Gefühl des Leid Tuns. Mitempfinden ist nicht das Gefühl des Leid Tuns. Du magst für Andere Mitleid haben, dennoch bist du gleichermaßen zuständig dafür, dass du der Selbstzentriertheit einräumst zuzunehmen. Der Bedarf an Bestrafung mag in der Welt als der einzige Weg angesehen werden, diejenigen, die Verbrechen begehen, von denjenigen zu trennen, an denen Verbrechen begangen werden. Hier ist eine feine Linie der Trennung vorhanden, Geliebte. Alle sind verantwortlich, selbst wenn nur indirekt, freilich trotzdem verantwortlich.
Sofern sich Schimmel bildet, ist eine Kultur herangewachsen, um ihn zu nähren. Mag sein, niemand möchte ihn. Mag sein, jeder verpönt ihn. Dennoch wächst der Schimmel unter gewissen Bedingungen. Sind nicht schmerzliche Handlungen eine Art Schimmel? Wie könnt ihr Andere exklusiv für verantwortlich halten für das, was ihr nicht billigt, und euch einzig für das Gute, was ihr tut, verantwortlich halten? Wie könnt ihr die Urheberschaft für eure Gutheit alleine beanspruchen und Anderen Vorwürfe machen? Ihr seid für die Welt verantwortlich, in der ihr lebt. Noch mehr als das, ihr seid für die Welt verantwortlich, die ihr hinterlasst. Ihr seid zudem für die Welt verantwortlich, die ihr vorfandet.
Das Denken, das Abbilden und das Zurechtstellen des Menschen ist verantwortlich. Das ist nichts Neues.
Die Gedanken der Menschheit sind auch verantwortlich für den Regen, für die Hochwasser und für die Dürren. Es ist nicht neu, mit in Betracht zu nehmen, dass ihr zu der Armut euren Beitrag leistet, nicht anders als zum Wohlstand. Seht euch vor, wen ihr als den Aufführer, und wen ihr als das Opfer bezeichnet. Alle sind Aufführer, und alle sind Opfer. So oder so, das Kaliber eurer Gedanken und die Harmonie eures Lebens, oder die Disharmonie sind verantwortlich für die Welt, in der ihr lebt. Ihr teilt mit eurem Bruder.
Vor allen Dingen entsinnt euch, dass ihr das Schuld-Zuschreiben aufzugeben habt. Beschuldigen erwächst auf vergangenen Handlungen und Gedanken. Verantwortlichkeit ist jetzt im Augenblick. Leben im Jetzt bedeutet Verantwortlichkeit, bedeutet nicht Vorwürfe machen. Spürt ihr Mich ab, Geliebte? Erfasst ihr, was Ich soeben sage?
Der Zuwiderhandelnde und nicht anders der, an dem die Tat begangen wird, teilen sich die Zuständigkeit. Im Himmel gibt es so etwas wie Schuld nicht. Schuld stellt sich auf der Erde selber zur Schau. Falls ihr es müsst, habt einen Moment lang Schuld, und rückt voran. Mitten in einem Fehler liegt Vergeben und Wiedergutmachung für den Irrtum. In dem Gewahrsein des Fehlers, welches von innenher zu kommen hat, liegt sein Vergeben. Fehler und Schuld-Zuschreiben sind zwei unterschiedliche Dinge, euch gilt es freilich, gegen beide weiterzukommen.
HEAVENLETTER # 4734 – 10.11.13 – Closer to God Are You
NÄHER BEI GOTT BIST DU
Gott redete …
Was wäre, wenn die Art, wie du über jemanden oder über etwas dachtest, nicht so absolut richtig ist, wie du meintest? Was wäre, wenn dein Denken schief ist? Was ist dir so wichtig, dass du deinem Empfinden nach die Denkart beibehalten müssest? Wir reden über die Manier, wie du denkst, und über die Gedanken, die du hast. Du denkst unablässig etwas.
Eine einzige Weise des Denkens hat nicht deine Lebenslinie zu sein. Dein Weg des Denkens ist ein Vorbote für die Entfaltung deines Lebens. Es gibt zahlreiche Weisen des Denkens. Sei offen gegenüber neuen Weisen des Denkens oder Umdenkens.
Es ist möglich, anders als so zu denken, wie du immer gedacht hast. Ihr kennt nicht die Gesamtsumme von allem oder von dieser oder jener Bewandtnis, Geliebte. Weil ihr auf eine gewisse Weise denkt, macht das, was ihr denkt, nicht zutreffend – mit der einen Ausnahme, dass es euch wahr und gültig ist. Was ihr denkt, was ihr folgert, was ihr fürchtet, das wird fürwahr euer Leben prädizieren. Ein Gedankenprozess wird in Bewegung gesetzt sein, der deine Weise zu denken Wirklichkeit werden lässt, und der sich infolgedessen als zutreffend zu erweisen scheint.
Die Art, wie du denkst, ist womöglich nicht rundum schlüssig. Du kannst dem Untergang geweihte Vorhersagen haben, die nicht zutreffend ausfallen mögen oder die noch nicht wahr und wirklich geworden sind, mittlerweile freilich lebtest du auf Unheil bezogene Vorhersagen durch. Du konntest wunderbare Begebenheiten sehen und spüren, die nicht Wirklichkeit werden oder die noch nicht Wirklichkeit geworden sind. Mittlerweile indes hattest du erhebende Gedanken, die mit Gold aufzuwiegen sind. Erhebende Gedanken tragen dich voran. Erhebende Gedanken beeinflussen deine Herangehensweise an das Leben und daher an dein Leben selbst.
Habe keine Furcht. Sage das Leben vorher, das dir lieb ist, mittels der Gedanken, für die du dich entscheidest. Wer ist besser denn du in der Vorhersage, wie dein Leben aussehen werde.
Du lebst kraft deiner Gedanken. Deine Gedanken sind dein Wegweiser zum Leben. Was sind deine Gedanken? Wohin nehmen sie dich? Was für ein Gedanke führt zu einem anderen? Dein Schicksal ist nicht besiegelt. Deine Bestimmung, ganz und gar bei Mir zu sein, ist unabweisbar. Deine Bestimmung ist, gänzlich bei Mir zu sein. Es gibt keine Möglichkeit, diesem Ausgang Einhalt zu gebieten. Lasse deinen Ausblick dem Ergebnis gleich sein, welches praktisch vorprogrammiert ist.
Unter keinen Umständen ist Schicksal nur Glückssträhnen-Haben. Deine Worte, deine Gedanken steuern deine Wahrnehmung des Lebens. Auf jeden Fall bist du derjenige, der dein Leben umrührt und es steuert auf dem Weg, den es einschlagen wird. Du, und du alleine bist zuständig für dein Leben. Mache Mich zu deinem Partner.
Was anscheinend beliebig ist, ist nicht beliebig, oder es wird, von allem her was du sehen kannst, aufs Geratewohl sein. Und, einerlei was, was sich in deinem Leben begibt, geschieht, du machst aus ihm, was dir lieb ist.
Entsinne dich, das Thema deines Lebens ist, dich voranzubewegen. Voranrücken verzichtet auf Aufgliederung. Es ist eine im Vorab ausgemachte Sache, dass dich das Leben irgendwohin führen wird. Du beeinflusst dein Leben und das Leben derer um dich herum.
Zahlreiche Beziehungen sind wie Geplänkel. Wähle in deinem Leben eine Richtung, und bewege dich in die Richtung, die du beschieden hast. Es kann sein, du leitest dein Leben nicht massiv, oder, du lenkst es überhaupt nicht, und doch wählst du die Richtung, in die du gehst.
Wähle Glücklichsein anhand der Richtung deiner Gedanken. Wähle Wohlgefallen für dich selber und für Andere. Sei der Vogel, der eine V-Formation anführt. Und wenn du ein Vogel bist, der sich im hinteren Bereich des ‚V ‚aufhält, sei unterdessen mit der Schar verbunden, die weiß, wohin sie unterwegs ist, was meint – voran. Lasse hinter dir, was hinter dir ist und rücke vor.
Zauderst du? Dessen unbenommen, du wirst vorrücken. Springe nach vorne, dies eher als dass du geschleppt wirst. Triff den Entscheid, den Sprung nach vorne zu machen. Die günstige Gelegenheit liegt unmittelbar um die Ecke. Lasse die Vergangenheit los und hüpfe nach vorne. Je mehr du vorwärts hüpfst, desto näher bist du Mir.
HEAVENLETTER # 4735 – 11.11.13 – The Bell Ringer of Enlightenment
DER GLOCKENLÄUTER DER ERLEUCHTUNG
Gott redete …
Du bist wie der gute Boden, der in Erwartung steht, bebaut zu werden. Du wartest auf Mich oder auf jemanden, aus dir all das zu machen, was du bereits bist.
Du bist wie eine Blüte auf einem Apfelbaum. Die Blüte wartet nicht auf jemanden oder auf etwas, um ihre Blätter zu öffnen. Sie entfaltet ihre Blüte, sobald die Zeit kommt.
Deine Zeit kommt. Dein Erblühen ist am Horizont. Warte nicht mehr länger. Setze dir den Hut auf, der der deine ist, ihn zu tragen.
Alles ist gerüstet, und einzig auf dein Hochschauen wird zugewartet. Du wartest, indessen du allemal bereits der beginnende In-Gang-Setzer der Verwunderung bist, die du bist. Das gesamte Universum wartet auf dich, und du wartest auf dein Aufblühen, dass es sich zeige. Du wartest auf dich selber. Du selber bist der Knopf, den es dir zu drücken gilt. Du bist der Initiator deiner eigenen Erleuchtung. Du wartest auf Mich, dass Ich hereinkomme und dich auslöse. Ich warte zudem auf das Signal von dir.
Du bist wie der Orchesterdirigent, dem es obliegt, das Signal zu geben. Du bist der Eine, auf den das ganze Universum wartet.
Möchtest du gerne Mich und das Universum auf dich warten lassen? Wozu den Aufschub? Wann wirst du auf dein Geburtsrecht Anspruch erheben? Du bist die tagende Sonne, und an dir ist es, dich bis zum vollen Sonnenschein deines gott-gegebenen Lichts zu zeigen. Du bist der Regisseur deiner Geschichte. Du bist der dich anschickende In-Gang-Setzer deiner Erleuchtung. Schalte die Lichter an!
Der Name deines Films lautet nicht Warten auf Erleuchtung. Er lautet eher so: Die Glocke der Erleuchtung läuten. Du bist derjenige, der die Glocke anschlägt und läutet. Du bist der Glocke-Läuter Deiner Eigenen Erleuchtung, und gleichwohl wartest du auf ein Signal, derweil du allemal derjenige bist, zu signalisieren, dass dein Licht herbeigekommen ist. Du bist der Erfüller deiner eigenen Träume.
Es stimmt, bisweilen komme Ich herein und rüttle die Glocke für dich, und doch, wie wundervoll, wenn du Mich daran hinderst und sagst:
„Gott, Mein Vater, Meine Mutter, lasse mich Dir dienen. Möge Ich einer jeden Tat von Dir zuvorkommen und Dir dienen. Du warst mir dermaßen reichlich zu Diensten, ich möchte gerne Dir dienen. Mein Herz ist voll und möchte sich selber zum Ausdruck gebracht sehen. Natürlich möchte ich Dir gerne dienen.
Was würde Dir, Gott, gleich viel bedeuten, wie mein Klingeln-Lassen meiner eigenen Erleuchtung bedeutet? Natürlich, mir ist klar, Erleuchtung ist nicht etwas, was mir zugehört. Es gehört Dir zu. Bestimmt kann ich Dir zur Hilfe sein. Ich kann Deine Wünsche vorausahnen. Ich kann hereinkommen und Dir ein Glas Wasser reichen, bevor Du es mir sagst. Ich kann einen Fingerzeig bemerken. Ich kann Initiative ergreifen. Ich kann Deinen Anliegen vorausgreifen. Eben jetzt im Augenblick hast Du das Ansinnen, ich möge meine Augen öffnen und mich in dem Licht sehen, in dem Du mich siehst. Was bedarf es für mich, um selbstverwirklicht zu werden, ausgenommen dass ich mein Selbst erkenne? Du bist mein Selbst, welches in den Flügeln dieses Theaters harrt.
Du möchtest, dass ich jetzt im Augenblick hervortrete und auf meine Auszeichnung Anspruch erhebe.
Gott, Du bist meine Auszeichnung, bloß ist es so, ich habe über die Bühne zu schreiten und die Belohnung entgegenzunehmen, die Du lange für mich vorgehalten hast.
Gewiss, ich kann stracks zu Dir hingehen und die Auszeichnung in Empfang nehmen, von der Du lange Zeit wünschtest, ich hätte sie inne.
Es ist Dein Glück, dass ich auf Dein Licht Anspruch erhebe, sodass ich Dir mit größerer Stärke und stärkerem Licht zu dienen vermag. Allemal, mein sehnliches Anliegen lautet, Dir zu dienen. Möge ich Dir etliches von der Gunst zurück entgelten, die Du mir gegeben und mit der Du mich erfüllt hast.
Ich leuchte in Deinem hellen Licht. Dies ist Erleuchtung. Ich nehme das Licht in Empfang, welches Du mir übermittelt hast. Ich nehme voller Freude die Gabe entgegen, die Du mir von dem Augenblick an, als ich empfangen wurde, gereicht hast. Du bist mein Schöpfer, und ich nehme das Ehrenabzeichen an, welches Du in meinem Herzen vor so langer Zeit platziert hast. Du hast mich bereits gesalbt, lieber Gott. Ich bin Deine Gesalbte, Dein Gesalbter, und – in Deinem Namen – nehme ich an.“
HEAVENLETTER # 4736 – 12.11.13 – The Vastness of Love in Bloom
DIE UNÜBERSEHBARE WEITE DER LIEBE IN VOLLER BLÜTE
Gott redete …
Insofern sich das Leben nicht insgesamt um dein individuelles Leben dreht – und just dieses ist nicht die Bewandtnis – wofür bist du dann auf der Erde?
Geliebte, ihr seid hier zu dienen.
Von dem Augenblick an, als ihr auf die Welt kamt, dientet ihr euren Eltern als deren Kind. Ihr wurdet für mehr als für euch selber geboren. Ihr wurdet geboren, um aus eurem Herzen her dienstbar zu sein.
Vom Anbeginn eurer Geburt an umschloss euer Leben einen kleinen Kreis, und so ihr heranwuchst, geriet er größer. Oder vielleicht sollte Ich sagen, dass euer bewusstes Gewahren davon, wie weit ihr reichtet, zunahm. Jetzt wisst ihr, dass euer Sein und eure Gedanken das gesamte Universum und das Darüberhinaus umkreisen und dass sie all den Unterschied in der Welt zeitigen.
Geliebte, ihr überschreitet euch selber.
Wir könnten sagen, ihr seid hier auf der Erde um Beträchtlicherem denn um eurer persönlichen Entfaltung halber. Ihr seid hier als eine Gabe an die Welt und für Erheblicheres denn die Welt. Ihr seid ein Geschenk auf der Erde für Mich, Geliebte. Mit Sicherheit seid ihr hier für das Wachstum von euch selber. Euer Herz wächst. Das bedeutet, euer Herz wächst zu Größerer Liebe, so lange bis es ohne Ausnahme liebt, und auf diese Weise erfüllt ihr Meinen Plan für die Welt. An euch ist es, ins Paradies hinein zu geleiten. Ihr macht es möglich. Euer Herz wiedervereint alle Herzen dank der Liebe in eurem Herzen, welches den Rhythmus Meiner Liebe trommelt.
Gebt es zu, ihr Lieben, gebt zu, eure Wahrnehmung der Liebe hatte ihre Kleinheit, ihre Kleinlichkeit, ihr verkümmertes Wachstum gehabt. Ich rede nicht von eurer Befähigung. Ich rede von eurer Ingebrauchnahme, von eurer Praxis, und, am wahrscheinlichsten, von eurem Widerstand zu lieben, bevorstehend oder derzeit. Ich rede von der Entfaltung eures Herzens, von seiner Fortentwicklung, von seiner Ausweitung, von seinem Wertsein, der dem gesamten Himmel wie auch der Erde gleichkommt.
Ist dir klar, dass es an der aus deinem Herzen herrührenden Liebe ist, einen jeden zu erreichen? Jeden, der heute auf der Erde am Leben ist, wie auch jeden, der nicht mehr länger in seiner Tracht auf der Erde weilt.
Es wird eine Zeit kommen – glaubt es –, wann euer Herz Strahlung von Liebe aussenden wird, und wann es etwas anderes nicht versenden wird. Euer Herz wird dies tun, weil ihr hier zugegen seid, um in Liebe zu wachsen. Obschon ja durchaus euch von Bedeutung – wie es um euer Bankkonto steht, ist ohne Wert. Was zählt, ist die Liebe in eurem Herzen, die ihr verausgabt. Wie störrisch kann es sein, dass ihr Geld, gleichsam als wäre es Wasser, spendieren und verausgaben könnt, und dass ihr alldieweil mit der Liebe knauserig seid? Ihr geht mit ihr sparsam um. Eure Liebe schonen ist eine Zeitvergeudung. Es ist Unsinn. Es ist wider die Gesetze der Natur, eure Liebe in Reserve zu halten. Es ist töricht. VERAUSGABT EURE LIEBE. Lasst eure Liebe schier anschwellen, bis sie in den Höhen anlangt. Lasst Liebe euren Namen sein, wie sie der Meinige ist. Wieso nicht lieben?
Wir reden nicht von einer Show von Liebe. Wir sprechen von Wahrer Schlichter Liebe, die in deinem Herzen blubbert und irgendwo niederzugehen hat. Wir sprechen davon, wann dein Herz vor lauter Liebe birst, und wann die einzige Konsequenz lautet, dass mehr Liebe in deinem Herzen zuhanden ist, denn dir klar ist, was mit ihr anzufangen ist, und demzufolge liebst du eine jede Kreatur, die große wie die kleine. Liebe geht vor dir her, und Liebe geht dir hinterher, und du bist Mein Instrument der Liebe. Du hast nicht einmal mehr länger bloß eine Ähnlichkeit mit dem Buchführer der Liebe, dessentwegen du Platz nahmst, er zu sein.
Du hast zahlreiche Ebenen oder Schichten der Liebe betrachtet, Liebe mit Zucker und Liebe mit Salz. Worüber Wir hier gerade reden, ist reine Liebe, gleichsam ein hoher Ton, den eine große Opernsängerin erreicht. Der hohe Ton ist ganz einfach da und möchte gesungen sein. Der hohe Ton hat irgendwohin zu gehen, da sich Liebe um Los lassen dreht, um Los lassen von Beschränkungen, um Los lassen von Zurückhalten, um sich selber Weggeben. Bestimmt, dies ist eine Ironie, denn je mehr Liebe du gibst, umso mehr Liebe hast du, um zu geben. Du hattest es insgesamt anders herum.
Wer bist du wirklich? Du bist in Wirklichkeit Liebe. Lasse deine Anhaftung an die Vergangenheit und Zukunft los. Mache keine Aufzeichnungen, und du wirst die unübersehbare Weite der Liebe in voller Blüte sein.
HEAVENLETTER # 4737 – 13.11.13 – When Your Feelings Are Hurt
WENN DEINE GEFÜHLE VERLEZT WURDEN
Gott redete …
Was wäre, wenn du alles, was zu dir gekommen war, akzeptiertest als das, dem es angelegen gewesen sei, bei dir einzutreffen? Was wäre, falls du nicht gegen es anzugehen hättest? Was wäre, falls du es nicht wegzustoßen hättest? Selbst wenn es etwas wäre, was du nicht magst, was wäre, du hättest nichts aus ihm zu machen? Was wäre, wenn du dabei nicht aufzuschäumen hättest oder wenn du keine Schmerzen darüber haben müsstest? Was wäre, falls was auch immer geschieht geschähe, und wenn hernach dieses alles ist, was eben an der Bewandtnis dran ist? Was wäre, falls du nicht jemanden schelten müsstest dafür, was du nicht mochtest, falls du keinen, dich mit inbegriffen, maßregeln müsstest?
Dies versteht man darunter, das Leben zu nehmen, wie es kommt. Du machst ganz einfach kein großes Aufheben davon. Du hast nicht auf es einzugehen. Es trug sich zu. Du hast dich nicht zu beschützen. Du hast nicht jemanden zu berichtigen.
Was immer geschieht, was dir nicht lieb ist – was wäre, wenn du es betrachten würdest wie Regen? Sobald du vom Regen eingeholt wirst, gehst du weiter. Du ziehst den Schirm hervor oder du spurtest zu einem Café. Auf jeden Fall hältst du nicht in deiner Spur inne und wetterst nicht gegen den Regen, oder versuchst nicht, es dir auszudenken, wie es denn regnen konnte oder was du betrieben habest, um den Regen herbeizubringen.
Ist es denkbar – könntest du das, was dir widerfährt, als zu hellen Sonnenschein in deinen Augen in Erwägung ziehen? In jenem Falle würdest du deine Sonnenbrille aufsetzen oder eine hohle Hand über deinen Augen bilden oder einfach aus den Sonnenstrahlen heraus laufen. Du würdest nicht geringer über die Sonne denken, weil sie dich eine Zeitlang geblendet hatte. Du würdest die Sonne nicht beschuldigen. Du würdest keine Anstalten machen, die Sonne zu erziehen.
Schau, du würdest mit dem Regen und der Sonne locker klarkommen. Sie würden dich nicht zurückwerfen. Sie würden dich nicht in deiner Spur zum Stoppen bringen.
Und gleichwohl, sobald jemand etwas sagt, was deine Gefühle verletzt, scheint dein gesamter Brennpunkt auf deinen Gefühlen und auf der Unfairness der Person niederzugehen, die etwas sagte, was du dir so sehr zu Herzen nimmst. Muss deren Affront dir gegenüber, sei er nun absichtlich oder nicht absichtlich, deinen Gleichmut bezwingen? Muss eine Bemerkung deinen Tag ruinieren? Musst du unentwegt darüber nachdenken und dir Gedanken machen, was du gesagt haben solltest, und welch eine Unverschämtheit es sei, was der Angreifer zu sagen hatte und was er sich denn denke bei dem, was er denkt, und, wieso kümmerst du dich so sehr darum?
Ebenso, dein Tag hat dir nicht dank einer durch einen anderen Menschen ausgesprochenen großen Wertschätzung Freude zu machen, so, als sei dein Leben nicht minder auf Beifall angewiesen, als es von Vorwürfen und Tadel abhängig ist?
Worin besteht der Unterschied zwischen jemandem, der etwas Grässliches zu dir sagt, einerseits, und deinem In-Besitz-Genommen-Sein durch den Gedanken, wie entsetzlich es denn sei, was er sagte und wie er so etwas doch nicht tun sollte, andererseits?
Womöglich hatte es die Person, die dich beschimpft, nicht darauf angelegt. Oder, selbst wenn es ihr darum zu tun war, hast du es immer noch los zu lassen. Womöglich waren die Menschen, die dich verbal angreifen, durch etwas gekränkt worden, was du achtlos oder ahnungslos gesagt oder getan hattest. Lasse dir angelegen sein, was du dir angelegen sein lassen kannst, und danach lasse es los. Möglicherweise ist ein schlichtes „Tut mir leid“ ausreichend, von dir an das Gegenüber, und vom Anderen an dich gerichtet.
Geliebte, derartige Dinge sind nicht der Punkt eures Lebens. Eure Existenz hat um Erheblicheres zu gehen, als darum, was euch Erschwernisse anträgt.
Menschen missverstehen. Menschen irren sich. Und, ihr Lieben, falls euch Freude bereitet wurde oder falls euer Tag infolge dessen, was ein Anderer sagt, ruiniert ist, dann findet einen Weg, um eure Überempfindlichkeit zu bezwingen. Sofern du angehalten bist, auf alles zu reagieren, was Tom, Dick und Harry sagt, dann hast du eine Möglichkeit zu finden, davon nicht derart in Mitleidenschaft gezogen zu sein.
Menschen, die dich verbal angreifen, sind keine Stechmücken, die du klatschen musst. Eine Schnake gelangt unter deine Haut, dennoch, selbst bei einer Stechmücke, selbst bei ihr lässt du einen Stich nicht deine Gedanken für den Rest des Tages oder für den Rest der Woche oder über Jahre hinweg in Beschlag nehmen.
HEAVENLETTER # 4738 – 14.11.13 – Oneness of Good Fortune
EINSSEIN DES GLÜCKS
Gott redete …
Ich habe zahlreiche schöne Geschenke für dich. Sie befinden sich in den Kulissen und sind an dich adressiert. Eine Menge Fortüne wartet auf dich.
Komm und greife auf, was für ein unglaubliches Glück du hast. Gutglück ist dein. Es ist für dich bestimmt. Ich möchte, dass du es hast.
Erhasche einen Blick darauf.
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, dass ein Einzelner alleine Glück hat. Was immer dich an Fortüne erreicht, ein Jeder bekommt den Nutzen von deinem Glück-Haben mit. Egal was die Stimmung am einen Ufer hebt, es wird überdies am anderen Ufer entgegengenommen. Einssein ist zugegen, und da ist Einssein des Glück-Habens. Was dem einen nutzt, ist allen förderlich.
Was auch immer den einen herunterzieht, zieht alle herunter. Ob du das nun weißt oder nicht, dies ist der Fall. Das Wasser steigt an. Die Welt kann nicht selbstisch sein. Alles ist allen gemein.
Halte deine Stimmung hoch, sofern nicht für dich selber, dann für die Welt im Großen.
Jemand, der aufwacht, weckt Andere auf.
Dies eine Gähnen pflanzt sich fort.
Mag es oder mag es nicht – es gibt kein Leben für dich selber und schier für dich. Ob es dir nun lieb ist oder nicht, du teilst deinen Reichtum.
Du lebst in einem Land der Fülle. Du bist derjenige, auf den Ich zähle, das Bewusstsein der Welt zu heben.
Alles ist ein Wunder, und nichts ist ein Wunder. Alles ist staunenswert, dennoch ist nichts staunenswert. Wunder sind natürliche Vorkommnisse. Es gibt nicht einen einzigen Moment des Lebens, welcher kein Wunder ist. Ein jeder Atemzug ist ein Wunder. Du bist ein Wunder.
Die Armut in der Welt rührt von der Armut des Seelengeistes her. Schiebe nicht jenen Schuld zu, die arm sind. Diejenigen, die begütert sind, können arm im Geiste sein. Jemand, der arm ist, kann reich im Geiste sein. Du hast nicht alles herausgekriegt. Ich möchte gar so weit gehen und sagen, dass du nichts herausbekommen hast. Besser ist es, nichts zu wissen, als zu meinen, es alles zu wissen.
In Wahrheit ist alles bekundet.
Wie gegenläufig ist doch das Leben in der Welt. Alles ist gekannt, und nichts ist gekannt. Alles ist in deutlicher Sicht, und nichts ist wie es scheint, zum allerwenigsten dir.
Du möchtest gerne erleuchtet sein, und doch kann es sein, dass du deine Augen ungern aufmachen möchtest. Du möchtest der gleiche bleiben. Du möchtest Wandel, du freilich möchtest dich nicht wandeln. Du möchtest an deinen Meinungen festhalten. Du magst sie, allerdings sind deine Meinungen nicht viel wert, ausgenommen – dir.
Das Leben, in dem alle Dinge möglich sind – mitunter bist du unmöglich. An der gleichen Stelle stehenbleiben ist ein Ding der Unmöglichkeit, dennoch hältst du dich kräftig fest, weigerst du dich, los zu lassen. Indessen ist die Lebenskraft stärker als dein Wille, und wachsen, das wirst du. Los lassen, das wirst du, selbst während du festhältst. Versuche es wie du möchtest, du hältst an nichts über längere Zeit fest.
Es ist dir klar, alles was du in den Kühlschrank legst, hält nicht unbegrenzt.
Du, der du ewiges Leben hast, hältst an dem Zeitweiligen fest, als wäre das Temporäre die Gesamtsumme deiner Existenz. Du wirst in Richtungen gezogen, von denen du keine Idee hast. Du bist weit weg und nahe, allesamt zur selben Zeit. Du bist nah und fern, und weißt nicht, wo du bist, oder was du tust oder weswegen du es tust.
Du bist dir selber ein Rätsel. Du, der du allwissend bist, kneifst dir die Augen zusammen. Du drückst dich wohl eher um das Leben herum, anstatt es dir liebend zueigen zu machen.
Dennoch wird dich das Leben zum Aufstehen und aus deinem bequemen Stuhl heraus bringen. Das Leben wird dich aus dem Gleichgewicht stoßen, sodass du Gleichgewicht erlangst. Was deiner Auffassung nach Gleichgewicht ist, ist wohl eher Ungleichgewicht.
Komme von Kopf bis Fuß mit Mir. Gehe mit Mir. Fahre mit Mir. Erkunde mit Mir. Sieh, wie Ich sehe. Gib, wie Ich gebe. Spiegle Mich ab. Strahle Größe wider. Genug von der Kleinheit. Du bist aus dir selber herausgewachsen. Du bist, dem entsprechend wie du wahrnimmst. Gib mehr, und du wirst mehr einstreichen. Öffne die Fenster deines Herzens. Lasse frische Luft in dein Herz hinein. Lasse dein Herz frei strömend sein. Was wäre, wenn Geben zur Freude deines Lebens geriete? Was wäre, wenn du wüsstest, dass du angelegt bist, zu geben, und dass du alles, was du gibst, von Mir her weiterreichst? Auf diese Weise gerätst du zu Meinem Botschafter. Sei Mein Bote der Liebe. Jetzt im Augenblick, sei es, und sei es für immer, denn dies ist Mein Wille.
HEAVENLETTER # 4739 – 15.11.13 – A Refrain from the Past
EIN REFRAIN AUS DER VERGANGENHEIT
Gott redete …
Wenn du die Wut kriegst und Dampf abzulassen hast, hole dir einen Sandsack oder laufe drei Kilometer. Lasse dein Dampf-Sperrfeuer nicht an einem anderen Seinswesen aus. Zu den Zeiten bist du zu heiß, als dass du handhabbar wärest.
Ja, ja, du magst ja voll und ganz recht haben, was aber hat das mit Wut zu tun? Jeder denkt, er oder sie habe recht. Die wahre Ursache deiner Gereiztheit ist deine Gereiztheit, nicht, was jemand anderes sagt oder nicht sagt.
Es ist schwer für dich oder irgendwen, wenn das Gegenüber nicht einmal dem zuhören zu können scheint, was du sagst, gleichwohl ist kein Anderer der Beweggrund deiner Wut. Egal was vor sich geht, es ruft dir etwas aus der Vergangenheit ins Gedächtnis, und du vermengst die Gegenwart mit der Vergangenheit. Lasse die Vergangenheit schwinden. Sie geht nicht irgendwohin. Lasse sie los. Es sind dein Zorn und dein Durcheinanderbringen desjenigen, was sich jetzt bei dir zuträgt, mit dem, was sich weiland in der Vergangenheit begeben hat. Vergangenheit wiedererleben ist dich und jemand anderen in eine unvorteilhafte Rolle einsetzen.
Es ist gleichsam, als suchtest du dir eine unwandelbare Besetzung von Charakteren aus, und dabei fällt es dir schwer, darüber hinaus zu kommen. Du hältst sie dir griffig. In Wahrheit, du Lieber, machst du dir eine Entschuldigung aus dafür, dass du verärgert bist. Ebendies bist du im Begriff zu tun.
Du weißt, es ist die Sache nie wert, es ist nicht notwendig. Vielleicht warst du ehedem Anderen ausgeliefert, jetzt allerdings bist du dir selber ausgeliefert. Du gräbst die Vergangenheit auf und wirfst die Gegenwart in die Vergangenheit hinein. Du mögest möget nicht mehr länger eine alte Filmrolle auf die Gegenwart kleben. Ebendies hast du gemacht.
Ein Engel könnte dir über den Weg laufen, und ein Schatten aus der Vergangenheit fällt über den Engel, und du reagierst, nicht auf den Engel vor dir, sondern auf ein Dem-Ähneln aus der Vergangenheit. Mithin spielst du altmodische Musik, als hättest du keine andere Wahl. Du hast die Wahl, und derzeit ist es an dir, sie auszuüben.
Niemals mehr mögest du eine alte Szene noch einmal spielen, die sich von Anfang an nicht als gut erwiesen hat. Lerne eine neue Szene. Schreibe die alte um. Besser noch, wirf sie hinaus und fange nochmal von vorne an.
Du möchtest von da unten hervorkommen. Du verdienst es, von unten hervorzukommen. Du verdienst ein spitzenmäßiges Skript.
Deine alten Schuhe sind zu eng. Sie passten niemals wirklich. Ganz gewiss passen sie dir derzeit nicht. Tatsächlich, gehe barfuß. Das wahre Du tobt und rast nicht. Ebenso wenig musst du das tun. Im Grunde genommen ziehst du Frieden und Brüderschaft einem Einbüßen an Mäßigung vor.
Anderen sind nicht Vorwürfe zu machen dafür, was sie dir aus den Ritzen in deinem Geist und Herzen hervor ins Gedächtnis rufen.
Vielleicht hat dich nicht jeder in der Vergangenheit gewürdigt. Sie hörten dir nicht zu. Du wurdest nicht vernommen, oder du fühltest dich nicht vernommen.
Geliebte, alles ist eine Idee. Lasst alte Ideen los. Streckt euch neuen Ideen zu. Nehmt die Auffassung her, dass ihr nunmehr vernommen werdet. Nun wird euch zugehört. Und nun hört ihr ebenso zu. Momentan stellt ihr, einen Augenblick lang, euer wehklagendes Herz beiseite, und hört eurem Freund, eurer Freundin zu, deren Herz ihr bekämpftet. Nehmt eure Waffen herunter. Es gibt keine bedürftige Nachfrage, euch selber aufrecht zu erhalten. Die vermeintliche Bedürftigkeit, euch selber aufrecht zu erhalten, sieht das Kriegsgeschrei vor.
Und führt nicht mehr länger die Rückwirkungen der Welt mit euch.
Vielleicht schlägst du als erster zu, damit du nicht getroffen wirst. Und bei alledem geht es um nichts. Krieg hat nicht mehr Hand und Fuß, denn es dein Stolz auf Achtung hat. Lasse den Stolz auf das Ego los. Das Ego ist nicht Triumph.
Ja, ihr Lieben, die Vergangenheit versehrt euer Ego. Euer Ego zieht mit euch eine Nummer ab.
HEAVENLETTER # 4740 – 16.11.13 – The Momentum Builds
AM IN SCHWUNG KOMMEN
Gott redete …
Das Leben ist eine Seifenoper. Was für ein Flair für Dramatisches Meine Kinder doch haben. Das Leben in der Welt ist insgesamt eine Malerleinwand.
Die Tragödien reichen vom großartigen Drama bis zum eingelaufenen Kragen im Trockner. Oder von einem verloren gegangenen Schreibstift bis zu einem verlorenen Brief. Eine Tragödie kann alles sein, was es deiner Ansage nach sei. Und die eine Tragödie macht Raum für eine andere. Es gibt eine Parade von Tragödien, die alsbald abebben.
Viele Meiner Kinder scheinen in der Tat dem Theater den Vorzug zu geben vor dem Frieden. Das ist ein Bescheid. Es ist so:
Als Jack und Jill den Hügel hinunterfielen, kam es zu einer Schwungkraft, und sie fielen und purzelten, bis sie am Fuße des Hügels anlangten, wenn sie nicht an einem Baumstamm hängenblieben, der den Sturz aufgehalten hat.
Wir könnten sagen, das Drama in deinem Leben hat eine Schwungkraft, die bei dir nachhält, dass du den Drama-Hügel herunterrollst. Selbst am Fuß des Hügels findest du ferner Dramatisches, ein Aua oder vielleicht einen verborgenen Schatz. Ohne den Sturz, wie hättest du da den Schatz gefunden haben können!
Weswegen ist einen Hügel herunterfallen dermaßen fesselnd? Warum bist du in dem Drama verfangen?
Unter anderem ein Beweggrund könnte sein, dass dein Interesse mehr auf Was Sich Begibt liegt, denn auf irgendwas sonst. Du kannst dich ohne Weiteres mehr in Was Vor Sich Geht verhakt haben, denn du Interesse am Seien hast. Das Seien ist die Basis. Sich zutragen ist das, was auf der Oberfläche abgeht. Auf der Oberfläche kommt das Drama zu liegen. Die Oberfläche ist es, wo die Rennen gelaufen werden, auf die du Wetten abschließen kannst und bei denen du ab und an gewinnst. Sein ist solide, fest, es stützt all die Tätigkeit und möglichen Ausgänge. Das Seien ist eine sichere Sache, selbst dann wenn du dies in Vergessenheit geraten lässt.
In einem gewissen Sinne ist dein tägliches Leben mit Drama gefüllt, angefangen damit, dass du an einer roten Ampel zum Anhalten gebracht wirst, während du furchtbar in Eile bist, bis hin zu bei Rot die Ampel überfahren oder einen Platten bekommen oder deine Schlüssel oder deinen Geldbeutel nicht finden. Drama, Drama, Drama.
Auf das Seien kann man sich verlassen. Das Seien ist hinter den Kulissen.
In der Welt stehlen die vordersten Linien und Schlagzeilen die Show. Nirgendwo sah Ich eine Schlagzeile mit den Worten: „Du Bist Seiend.“
Nirgendwo habe Ich Hollywood verlauten lassen hören, das Seien sei der Star aller Filme. Nirgendwo hat es einen Seien-Fan-Club gegeben. Wo sind die Jubelrufe für das Seien? Hipp hipp hurra, Seien!
Das Seien wird für selbstverständlich angesehen. Natürlich, es kann sein! Es ist immerfort bei dir. Das Seien haut nicht auf die Pauke. Es macht nicht viel Wind um sich. Seien ist nicht dramatisch. Auf das Seien kann man sich verlassen. Es ist die Grundlage, und es ist immer standhaft. Nach wie viel Stetigkeit steht dir in einem Roman, den du schreibst, der Sinn?
So wie du Dramatik anstrebst, so ist es dir auch nach Wundern. Du wünschst sie dir. Du möchtest sie dringend. Das Seien ist tagtäglich, und es ist sein eigenes Wunderwerk, indes haut das Seien nicht auf den Putz. Es ist das Feld aller Möglichkeiten, die Möglichkeiten freilich faszinieren dich mehr, als die Quelle, aus der die Möglichkeiten herrühren.
Derart ist das tägliche Leben. Das Zeitweilige setzt großartige Wichtigkeit als gegeben voraus, während das Seien belassen bleibt, sich selber durchzuschlagen.
Du möchtest gerne etwas Aufregendes haben, über das du mit dem Nachbarn reden kannst. Und du möchtest gerne, dass die Nachbarin dir alle ihre Neuigkeiten erzählt!
Dir ist es nicht nach den täglichen Gerichtsverfahren – oder etwa doch? Du möchtest etwas mitzuteilen haben. Deine Augen liegen auf Menschen und Nachrichten und Schlagzeilen.
Und so stehen die Dinge.
Es ist für dich nicht so recht interessant, nach innen zu blicken. Ja, es liegt dir eher daran, das Äußere zu erkunden denn das Innere. Du möchtest lieber aktiv werden als still sitzen. Dies ist menschliches Leben, Geliebte. Dies ist es, weswegen du zur Erde gekommen bist. Und das ist in Ordnung so. Es ist voll und ganz angängig.
Es ist ebenso in Ordnung, zu bedenken, woher du kommst und wohin du gehst, anzuhalten, dich zu wundern und all die anderen Menschenseinswesen zu lieben, die gemeinsam mit dir die Welt auf die Schultern nehmen. Ge-heiliget seid ihr.
HEAVENLETTER # 4741 – 17.11.13 – The Human Condition
DIE MENSCHLICHE VERFASSUNG
Gott redete …
Wie kannst du nicht mitempfindend sein mit jedem anderen Menschen, der ohne Kenntnis, wohin zu gehen und was zu tun sei, auf Erden wandelt? Welches Menschenseinswesen auf der Erde weiß denn darum, was sich zutragen wird? Von einem irdischen Gesichtspunkt aus sind überall Landminen der einen oder anderen Art auszumachen. Ehedem traten Meine geliebten Kinder auf der Erde vor das Tor und hatten sich vor wilden Tieren in Acht zu nehmen. Jetzt sind es Busse, Autos und jede Menge Tritte, bei denen man sich umzusehen hat.
Es gibt keine Bewehrung, die man sich anlegen kann. Selbst Stahl funktioniert nicht. Schutzhelme funktionieren nicht immer. An jedem Tag wachen auf der Erde alle zu einer Welt auf, in der sie sich auf die eine oder andere Weise verwunden können, und – Herzen sind zart.
Von einem menschlichen Blickwinkel her in Betracht genommen, ist jeder Mensch kühn, am Morgen aufzuwachen, unter Unkenntnis, was in ihrem Leben ihnen wie auch jenen, die ihnen am Nächsten sind, Sonderliches zustoßen wird, desgleichen den so genannten Fremden.
Ich frage noch einmal: Wie kann dein Herz nicht gegenüber jedermann, der auf der Erde, der mit dir im gleichen Haus oder in einem weit entfernten Land lebt, zärtlich sein?
Jeder wacht vom Schlaf auf, und jeder hat auf den Tag einzugehen, sei es nun, was immer der Tag bereithält, oder was er nicht bereithält.
Just das wird als die menschliche Verfassung bezeichnet.
Wie kann jedermanns Herz nicht jeden anderen befürworten? Das Wenigste, was jemand tun kann, der auf der Erde wandelt, ist, sich eines jeden anderen anzunehmen.
Es stimmt, ihr seid alle gemeinsam in diesem Leben. Einssein meint Eins mit Mir, und Einssein meint Eins mit einander und mit allem.
In Wahrheit gibt es nicht allzu viele Entscheidungen, die du zu treffen hast. Du denkst, du habest eine Myriade an Beschlüssen zu fassen. Das ist nicht so. An dir ist es, die Welt für alle Herzen und Seelen auf der Erde zu einem angenehmen Ort zu machen, so gut du es kannst. Du bist nicht über-beflissen, dennoch hast du im Sinn, dass du Mir dienst, und dass du den Kindern Gottes dienst. Du dienst all den Kreaturen und der gesamten Vegetation. Du dienst den Bergen und den Ebenen. Du dienst wie einer, der Wasser serviert. Es ist nicht wirklich eine solch große Sache, zu dienen. Es ist eine natürliche Sache.
Wenn du eine Kokosnuss aufmachst, teilst du das Kokosnuss-Wasser mit Anderen. Wenn du eine Kuh oder Ziege melkst, lässt du die Milch rund gehen. Du hast kein schweres Joch zu tragen. Keineswegs. Es wird eine Leichtigkeit in deinem Schritt sein.
Du gibst dem Universum schier das zurück, was Ich dir gegeben habe. So du hast, gibst du.
Es ist nicht so, dass du den Armen gibst. Lasse da keinen Armen sein. Wer bist du, dass du Menschenseinswesen separierst und sie als arm bezeichnest?
Welcher Mann, welche Frau oder welches Kind oder Tier auf Erden, oder welcher Vogel des Himmels soll Hunger leiden?
Geben nimmt nichts von dir weg. Es nährt dich.
Es ist besser, dass es keine Verursachung für ein Betteln gibt? Mildtätigkeit bedeutet nicht, du bist höher als ein Anderer. Vielleicht hast du größeres Glück gehabt, ja. Höher? Nein. Stelle eine Welt her, wo es keine Bettler gibt, wo ein solches Konzept wie betteln nicht vorkommt. Niemand soll als eine Bürde ausgewiesen sein, der Andere veranlasst, von ihm wegzuschauen.
Erzeugen jene Menschen, die sich gewiss sind, dass sie größere Verdienste haben – erzeugen sie Bettelhaftigkeit? Mit Sicherheit können sich Bettler nicht insgesamt alleine für sich erschaffen. Erzeugt die Welt diejenigen, die größeres Glück haben, um die weniger Begünstigten zuwege zu bringen?
Lasse einen jeden Menschen am Morgen mit Wohlwollen in seinem Herzen für Alle aufwachen.
Am Morgen putzt du dir die Zähne. Reinige nun auch dein Herz. Sofern jeder seine Tür einen Spalt weit mit Wohlwollen in seinem Herzen offenhielte, was wäre da fortan die Welt?
HEAVENLETTER # 4742 – 18.11.13 – Be Happy Today
SEI HEUTE GLÜCKLICH
Gott redete …
Wie du die Dinge siehst, stellt das dar, was für dich wahr ist. Wenn du der Auffassung bist, du durchlaufest eine schwere Zeit, tust du das bestimmt. Was als eine rauhe Zeit bestellt, das ist relativ.
Für Etliche ist es ein guter Tag, wenn etwas zu essen auf dem Tisch steht. Für etliche ist es ein schlechter Tag, wenn du, relativ gesprochen, nicht das erhalten hattest, was du gerne aus dem Tag hast herauskommen sehen mögen.
Das Leben wird in der Tat seine Melodie singen, deine Gedanken über das Leben freilich haben einen gewissen Ton an sich. Besser ist es, ihn höher anzustimmen.
Sobald du etwas als verdrießlich bezeichnest, bist du dir wohl sicher, dass es dir davor graut. Und wenn du, als Beispiel, deinen Job einbüßt, oder wenn ein Liebster „Tschüs, Adieu“ sagt, oder wenn du deinen Geldbeutel verlierst, so bist du dir sicher, dies sei ein grässlicher Tag.
Was wäre, Geliebte, wenn ihr, was kommt, mit Gelassenheit nehmen könntet? Dann würdet ihr es ohne Aufruhr in Empfang nehmen.
Es ist kein Begräbnis, wenn ihr auf eurer Arbeitsstelle entlassen werdet. Danach war es euch nicht – dennoch mag es euch so scheinen, als sei euch der Boden unter den Füßen weggezogen worden. Lasst uns einmal sagen, im nächsten Monat findet ihr einen anderen Job, einen, den ihr mehr mögt. Wenn ihr das gewusst hättet, hättet ihr anstelle einer schweren Zeit eine Erholung verlebt.
Das Leben kann euch in der Tat Abstecher zureichen. Ihr wisst nicht im Voraus, wohin euch die Abstecher nehmen. Wenn ihr euch sicher seid, dass euch die Abstecher zu Düsternis und größerem Ungemach nehmen werden, könnt ihr dann nicht möglicherweise ebenso sicher sein, dass jene euch genauso gut zum Glück hin führen und gereichen können?
Es scheint natürlich, Verlust und schlimme Vorkommnisse zu fürchten. So manches Mal habe Ich vorgetragen – es gibt nicht Verlust, dennoch glaubst du nach wie vor inbrünstig an das Eignen und In-Besitz-Haben und fürchtest das Verlieren.
Es wurde lange weithin bekundet, Haltung sei alles. Mit Sicherheit ordnen eure Gedanken und Emotionen euer Leben und euer Gebaren in ihm an. Euer Leben ist nicht so viel, was sich in ihm begibt, wie es das ist, auf welche Weise ihr jenem begegnet. Warum im Voraus am Boden zerstört sein? Warum überhaupt verheert sein?
Irgendwie hattet ihr eine Wahrnehmung, und sie ist eurem Dafürhalten nach unantastbar. Ihr gabt womöglich die Wahrnehmung, ihr wärt wertlos, sofern ihr nicht dies oder das so hättet, wie es euch lieb ist. Wenn ihr euren Job verliert, ist das ein Hieb. Hat es das zu sein? Warum kann nicht deinen Job verlieren einen Schritt nach oben bedeuten, oder gar eine gesegnete Wohltat?
Wenn du obdachlos bist, scheint es wie das Ende der Welt. Es fühlt sich wie das Ende der Welt an, dennoch ist nichts das Ende der Welt. Nicht der Tod. Ich verstehe, und du verstehst, es sind Erwartungen da, die du unterhältst, und ohne deine erfüllten Erwartungen weißt du nicht mehr weiter. Wenn du sagst, du habest eine Stufe oder zwei herunterzusteigen, hast du das bestimmt zu tun. Deine Wertigkeit ist nicht von einer Arbeitsstelle, von einem Anwesen oder von Obdachlosigkeit abhängig.
Furcht ist eine Keule, mit der du auf dich einschlägst. Furcht kann dich bis an den Rand eines Kliffs nehmen, selbst dann, wenn unter deinen Füßen ein Schatz liegt. Was deiner Auffassung nach dein Leben anordnet, hat nicht das zu sein, was dein Leben beherrscht.
Sofern Andere sich über dasjenige hinaus, was sich die Welt, großartigen Gewinnaussichten entgegen, etabliert, erheben können und die Dinge auf die Beine stellen können, kannst du das ebenso. Nichts ist in Stein gemeißelt. Nun gut, nichts außer dass du und Ich Eins sind, und dass Wir Eins Sind. Wie auch deine Wahrnehmung ausfällt, Unserem Einssein kommt kein Ummodeln zu.
Lasse den Glauben an Grässliches los. Sofern alles möglich ist, ist alles möglich. Was gibt es, was du nicht sein kannst? Ihr seid durch eure Gedanken beschränkt, Geliebte. Womöglich möchtet ihr gerne andere Gedanken denken, Gedanken, die mit mehr Güte und Erbarmen und mit unverblümter Freude erfüllt sind?
Seid heute glücklich, ob die Sonne nun scheint oder ob es zu einem Wolkenbruch kommt. Wenn du dich geknechtet fühlst, wie glücklich wärest du sodann jetzt im Augenblick, sofern du dich zu einer anderen Zeit in deinem Leben zurückbegeben könntest, selbst dann, wenn dir da ein Tag missfiele, einer, den du just in diesen Tagen preisen würdest. Wie glücklich kannst du doch sein. Sei es. Sei jetzt glücklich, und mehr Glück wird zu dir herbeilaufen.
HEAVENLETTER # 4743 – 19.11.13 – Oh, to Be Free
OH, FREI SEIN
Gott redete …
Wahre Freiheit ist der Vergangenheit ledig sein.
Ja, natürlich, Bindungen, die von außenher auferlegt werden, existieren zudem. Natürlich möchtest du lieber frei sein, dich selber auszudrücken und dich dort aufzuhalten, wo du gerne sein und wann und wie du dort sein möchtest, und wie du bist und was deine wirklichen Gedanken sind auch nicht nur im mindesten versteckt zu halten zu haben. Dich selber verstecken ist das gleiche wie eingekerkert sein.
Gleichzeitig, selbst dann wenn dir in der Welt äußerste Freiheit zukäme, so lange du in der Vergangenheit verschnürt bist, bist du nicht frei. Du hast die Vergangenheit inne, wie sie dir über die Schulter schaut, wie sie dir ansagt, was zu tun und wie zu sein sei. Im Griff der Vergangenheit, da bist du nicht frei. Du bist ein gehorchender Soldat, der automatisch reagiert. Er salutiert. Er befolgt Befehle. Die Vergangenheit ist ein Aufseher, der diese oder jenes Ungehorsamsein nicht überbrückt. Was ehedem war, ist nach wie vor, so lange, bis du dich von der Vergangenheit, von deiner Vergangenheit befreist. Du hast allerdings eine Vergangenheit.
Du vernimmst es soeben nicht zum ersten Mal, dass du nicht auf das eingehst, was sich gerade zuträgt, dass du vielmehr auf das in Erwiderung trittst, was einstmals war. Es kann ohne Weiteres sein, du weißt es nicht bewusst, worauf du reagierst. Du denkst, es sei jemand oder etwas in deiner Gegenwart, auf das du reagierst. In Wahrheit – wärest du frei, so würdest du anders reagieren. Du würdest auf andere Weise sehen und empfinden. Wenn etwas Widriges passiert, ist es dem Anschein nach so, als würde es sich vor deinen ureigenen Augen abspielen, dennoch bist du programmiert, und dein Wirken geschieht von der nicht im Blick stehenden, vielleicht von der nicht-erinnerten Vergangenheit her. Es ist keine so gute Sache, auf Automatik zu stehen, denn du bist belastet.
Die Vergangenheit hat befördert, was wie ein Instinkt in dir zu sein scheint, und das meint, auf eine gängige Weise zu reagieren. Du wirst dir schlechterdings nicht gewahr sein, dass dir heute ein Mensch jemanden aus der Vergangenheit ins Gedächtnis ruft, jemanden, der, während du jung und schutzlos warst, dir gegenüber unfreundlich auftrat, und jetzt bist du auf der Wacht.
Geliebte, warum solltet ihr auf der Hut sein mögen, sofern nicht etwas aus der Vergangenheit euch dazu veranlasst hat? Wessen hättet ihr euch zu erwehren, wärt ihr in der Vergangenheit nicht aufs Tiefste in Mitleidenschaft gezogen gewesen? Etwas löst euch heutigentags aus.
Beim Stierkampf werden die Tiere zum Kampf durch die rote Farbe angefacht oder durch das Herumwirbeln der Pelerine. Kraft diesem oder jenem scheint der Stier keine andere Wahl zu haben, als zu kämpfen. Er vermag nicht zu sehen, dass er sich ganz einfach abwenden, und dass er eben nichts in den Blick nehmen könnte, um darum zu kämpfen. Ob du nun die ängstliche Maus oder der wilde Tiger bist, man könnte sagen, dass du trainiert wurdest, so zu sein, und dass du einfach außerstande warst, los zu lassen und zuvörderst zu lieben. Du kannst dein ganzes Leben mit Reagieren verbracht haben und unfähig gewesen sein, Dinge in die Wege zu leiten, derart tief in der Vergangenheit eingewurzelt bist du.
Du könntest sagen, es sei gut, auf Automatik zu stehen, sobald es sich auf Zuvorkommenheit beläuft. Das hat etwas für sich, wie befreiend indes wäre es, in natürlicher Weise mit Zuvorkommenheit zu begegnen, oder, man könnte sagen – einen Jeden und was auch immer sich soeben vor dir befinden mag willkommen zu heißen. Es ist fürwahr befreiend, in der Gegenwart zu lächeln, nicht als eine Abwehr und nicht als eine Gepflogenheit, sondern jetzt im Augenblick aus der Freude im Inneren heraus.
Ich erzähle euch nichts Neues.
Ja, wie wundervoll wäre es, wenn ihr auf das eingehen könntet, was ganz einfach vor euch zu liegen kommt. Wie liebenswert wäre es, wenn ihr alle Wunden los lassen könntet, diejenigen, an die ihr euch erinnert, und diejenigen, derer ihr euch nicht zu entsinnen vermögt, und wenn ihr unverletzt und narbenlos herauskommen könntet. Ohne Angeschlagensein, da würdet ihr aus euch herausgehen. Angespanntheit würde ihren Abgang nehmen. Ihr wärt so frisch wie ein Frühlingstag. Ihr würdet euch nach wie vor daran erinnern, woran ihr euch aus eurer Vergangenheit entsinnt, und dennoch wärt ihr von ihr freigesetzt. Ihr wärt frei.
HEAVENLETTER # 4744 – 20.11.13 – Your Own Path
DEIN EIGENER PFAD
Gott redete …
Katzen und Hunde fragen sich nicht, wer oder was sie sind oder was sie auf der Erde tun oder wovon das Leben insgesamt handelt. Sie sind nicht perplex. Die gesegneten Tiere auf Erden nehmen das Leben natürlich, wie es kommt, und das bedeutet, sie leben nicht in der Vergangenheit. Sie sind nicht an sie geheftet. Sie lieben. Sie sind sich gewahr, dass ihre Geliebten verscheiden und dass das Verscheiden Tod genannt wird. Sie können heulen, und doch tragen sie nicht schwarz und trauern nicht ein ganzes Jahr.
Die Tiere der Erde bezweifeln nicht. Sie akzeptieren. Sie machen ebenfalls keine Pläne. Kein Tier erwägt, sich selber zu töten. Solch ein Gedanke kommt bei ihnen nicht vor.
Wohin Ich Mich soeben begebe, das ist, dass du einen freien Willen hast. Tiere haben Instinkt. Wenn du eine Schnur mit einer Feder am Ende herunter baumeln lässt, hat eine Katze die Federn zu beschleichen und nach ihnen zu schnappen, wie sie es bei einem Vogel tun würde. Sie hat nicht die Wahl. So wurde sie gemacht.
In eurem Falle, ihr springt nicht zurück, wie es Tiere tun, denn ihr habt euch selber programmiert. Ihr seid euer eigener Pawlow’scher Hund, der euch ausgestaltet.
Natürlich seid ihr nicht ohne Instinkte. Ich überreichte sie euch. Ihr habt starke Instinkte, Instinkte, zu essen, zu schlafen und aufzuwachen. Eine Menschen-Mutter hat einen Instinkt, ihre Kinder zu beschützen. Sich Paaren ist ein starker Instinkt, dem schwer zu widerstehen ist. Selbst-Erhaltung und Bewahrung der Spezies sind unbesiegbar.
Ihr seid angelegt, freien Willen zu haben. Infolgedessen habt ihr eine anwachsende Anzahl von Entscheiden zu fassen und damit wird euer Leben zusehends prekär.
Ihr seid das Höchste unter den Seinswesen, da ihr den freien Willen habt. Du, ein Menschenseinswesen, bist mit freiem Willen begabt, selbst dann, derweil du deinen freien Willen selber einkerkerst. Du glaubst gar etwa nicht an die Möglichkeit des freien Willens, derart eingeengt durch die Vergangenheit kannst du sein. Und allemal, gar durch die Vergangenheit eingeengt sein stellt eine Wahl dar, die du getroffen hast. Du triffst die Wahl aufgrund von Furcht und um gutgeheißen zu werden zu erlangen.
Du hattest früher die Wahl, und du hast sie jetzt. Du magst die gleichen Wege dermaßen ausgetreten, du magst dich dermaßen automatisiert haben, dass du den freien Willen nicht ausübst, da du schmachtest, in einer Behaglichkeitszone verbleiben zu können. Selbst dann, wenn deine Behaglichkeitszone in Mitleidenschaft gezogen wird, wirst du dich an ihr festklammern. Du kannst an ihr ganz verzweifelt festhalten.
Du kannst eine ganze Lebenszeit verbringen, bevor du herausfindest, was du für dich selbst möchtest.
Der Freie Wille handelt ausschließlich von dir selbst. Du hast nicht deinen freien Willen, um Andere zu kommandieren und um sie dazu zu machen, was sie deiner Auffassung nach sein sollten. Du bist nicht der Entscheidungsmacher für Andere. Deren Beschlüsse gehören ihnen zu. Oh, vielleicht, in Ausnahmefällen, wenn du jemanden vor einem fahrenden Auto wegdrängst, das er nicht gesehen hat, oder wenn du jemand hinderst, auf einen anderen Menschen zu schießen. Anderweitig bist du nicht ausgeprägter ein Unterbinder des Willens des Anderen oder ein Blockierer des Willens des Anderen, als du – so, als existierte Ich nicht – Meinen Willen beiseitezuschieben vermagst. Es stellt nicht deinen Ort dar, dem Willen des Anderen zu gebieten. Es ist dein Ort, den Willen des Anderen anzuerkennen und ihm Platz einzuräumen.
So sehr du es auch möchtest, du kannst das Leben eines Anderen nicht an seiner Stelle leben. Du kannst seine Arme und Beine nicht ausgiebiger in Bewegung setzen, denn dass du über seinen ausersehenen Pfad befinden kannst.
Wieso sollte der freie Wille freier Wille genannt werden mögen, sofern er nicht frei ist?
Es ist dein Platz, herauszufinden, was dein Wille ist.
Du hast die Wahloption, deinem freien Willen nicht zu folgen. Du hast die Wahloption, nicht Beschlüsse zu fassen. Du hast den freien Willen, dich eines anderen zu besinnen.
Deine Wahloptionen sind unübersehbar weit.
HEAVENLETTER # 4745 – 21.11.13 – Under the Canopy of God’s Heart
UNTER DEM BALDACHIN DES HERZENS GOTTES
Gott redete …
Meine Kinder haben die Neigung, in Bezügen von Gewinn und Verlust, und mithin in Bezügen von Kostenaufwand und Prozenten zu denken. Ihr wendet Energie auf, und die Energie, die ihr aufwendet, ist kostspielig, demzufolge denkt ihr in Bezügen von Aufwendungen. Zur selben Zeit, wie ihr überall herumlauft und an Muskeln zulegt, sollen Wir das mal so sagen, sitzt ihr ebenso an der Seitenlinie und schaut dem Vonstatten-Gehenden zu, als ginge euer Blick durch ein Fenster hinaus ins Freie.
In einem gewissen Sinne gibt es bei diesem Theater des Lebens freien Eintritt. In einem anderen Sinne, da wirst du kostenfrei hereingelassen, es scheint indes, du habest fürs Parken eine hohe Gebühr aufzubringen, so, als wärst du einfach ein weiterer Wagen in der Parkgarage, beliebig von innen- und von außenher hinein- und herausgefahren. Manchmal weißt du nicht, ob du drin oder draußen bist. Du stolperst und du gehst gleicherweise mit großen Schritten, in Verlegenheit gebracht, so in etwa wie: du gehörst nicht hinzu und habest nie hinzugehört.
Deinen Eindrücken zum Trotz, bist du Vollzeit bei Mir, und bin Ich bei dir. Du bist unter dem Baldachin Meines Herzens. Unsere Herzen schlagen als Eines. Und daher, heilig sei du, der scheinbar auf der Erde herumläuft, sich über dies und das Sorgen machend, derweilen es keine Notwendigkeit gibt, sich in Sorgen zu verfangen.
„Keine Not?!!“, schreist du auf. „Ich habe Rechnungen zu bezahlen und Kinder satt zu bekommen!“
Meine Empfehlung ist nicht, dass du nachlässig bist, dennoch, deinem Mumpitz und dem Fakt zum Trotz, dass du der Schauspieler auf der Bühne bist, dass du deine Rolle sprichst, und dass du deine Beine und Arme in Bewegung setzt und Verantwortung und Tätigsein einnimmst, bin Ich der Tuer. Ich tue kraft des Seiens, dermaßen wirkmächtig ist Mein Seien, und nicht anders ist es das deine. Wir sind Seiend.
Dein Bewusstsein ist zutiefst machtvoll und zuverlässig, dennoch siehst du es so nicht. Dein Bewusstsein ist nicht am Stagnieren. Es setzt dein Leben in Bewegung, und es bewegt die Welt, denn kraft deines Bewusstseins treten die Welt und dein Leben in ihr in Erscheinung. In einem gewissen Sinne bist du eine Erscheinung. Ja, Wir können dein Leben auf Erden und all seine Herein und Heraus als eine Erscheinung bezeichnen. Die Seele von dir ist real. Das Reale Du lebt im Himmel, wo auch immer dein Körper sich aufhalten mag. Du bist nicht deine Umgebungen. Du bist nicht deine Einverkörperung. Du bist eine Seele, welche mit Mir vertraut verkehrt. Wir verkehren vertraut als Ein unumänderbares Eines. Wir haben keine Auf und Ab. Wir haben Einssein, und Unser Einssein ist konstant und unfehlbar.
Deine Wahrnehmung ist aufs Geratewohl, abhängig von Ich weiß nicht was. Es kann sich ums Wetter handeln, darum, wie dich jemand ansieht, wie prall oder wie dürftig dein Geldbeutel ist. Zeitweilige Transaktionen beeinflussen dein vermeintliches Selbst. Auf dein Reales Selbst wird nicht ein Jota eingewirkt. Es wird überhaupt nicht beeinträchtigt. Dein Reales Selbst fließt in einem ständigen Strom. Du bist unerschütterlich, gar inmitten der sich wandelnden Gezeiten.
Dennoch wirst du fragen: „Was Gutes soll für mich da dran sein, zu bejahen, was Du, Gott, sagst, derweilen ich es nicht sehe. Was kann ich denn anderes tun, als Dich, bitte habe hier Nachsicht mit mir, einer Schwindelei zu verdächtigen? Eines wohlgemeinten Schwindels, so einer Art Lutscher in spe, der einem Kind versprochen wird, und der dann nirgendwo die Bildfläche betritt, vielleicht ein Übersehenwerden, aber kein Lutscher. Ich möchte nicht mehr ein zweites Mal, oder ein drittes oder viertes Mal oder in unkalkulierbarer Anzahl enttäuscht werden.“
Es seid ihr selber, denen ihr gegenüber argwöhnisch seid, Geliebte. Ihr habt Angst vor dem Fliegen. Ihr habt Angst vor dem Fallen. Ihr fürchtet, ihr würdet euch schon gar nicht in die Lüfte heben. Ihr befürchtet Enttäuschung, und ihr fürchtet das Gelingen.
Ihr fürchtet die Angst, die euch dem Anschein nach fortgesetzt gepiesackt hat. Nein, Geliebte, Ich BIN für immer und ewig, und ihr SEID für immer und ewig, und nichts als Liebe begibt sich. Macht mit Unserer Liebe in eurem Herzen Bekanntschaft.
HEAVENLETTER # 4746 – 22.11.13 – You Are Stars God Has Sent to Earth
IHR SEID STERNE, DIE GOTT ZUR ERDE GESANDT HAT
Gott redete …
Diene Mir. Diene Allen. So du Mir dienst, dienst du Allen. So du Allen dienst, dienst du Mir.
Sei dabei nicht ängstlich. Sei dabei kühn.
Diene Anderen, und du wartest dir selber auf.
Habe nicht das Gefühl, du habest Anderen etwas zurechtzumachen. Du machst nicht etwas wieder gut. Falls du denn Ersatz bietest, so sühnest du für dich selber.
Sei Allen trefflich zu Diensten. Das meint mit einem Lächeln zu Diensten sein. Du dienst, ohne ein Diener zu sein. Der Unterschied ist dir klar, oder nicht?
Du bist derjenige, der zudem dient. Du bist ein Dienstleister. Und wenn du den Abwasch machst und den Fußboden schrubbst, bist du der beste Abwäscher und Bodenschrubber, der du sein kannst. Wenn du ein Buchhalter bist, gibst du dem dein Bestes. Wenn du ein Programmierer bist, gibst du dein alles. Du nimmst nicht den kürzesten Weg. Du tust nicht das allerwenigste. Dienen bedeutet nicht so tun als ob. Es bedeutet zu geben, da du gibst.
Was immer dein Beruf sein mag, du bist ein Kundenberater. Du dienst. Du dienst gut. Du bist Mein Kundenberater. Einerlei welche Firma dich einstellen wird, du arbeitest für Mich. Bei der Arbeit oder außerhalb der Arbeitszeit, ob du nun der Geber oder der Empfänger bist – du repräsentierst Mich. Dein Protokoll ist für Mich. Du vertrittst im eigentlichen Sinne nicht dich für sich genommen. Du vertrittst Mich, und demzufolge repräsentierst du dein Selbst.
Wie bedeutsam dein Dienst doch der Welt ist. Bedenke das einfach. Du stehst an Meiner Stelle Menschen bei, gewürdigt zu werden. Du bist Mein Willkommen-Heißender, und es obliegt dir, einen Jeden in Meinem Namen willkommen zu heißen. Du hast das so nicht zu sagen. Du hast kein Ansteckschildchen zu tragen. Ganz einfach, einerlei worin dein Dienst besteht, du gibst eine Präsenz von Liebe aus. Wenn du sagst: „Ich freue mich, Ihnen zu begegnen“, dann sei sicher, dass du es so meinst und mache es dem Kunden – stets Meinem Kunden – möglich, das gleiche zu sagen und es so zu meinen.
Wenn du an Meiner Stelle eine gute Dienstleistung erbringst, bist du kein Blender. Du bist kein Schwindler. Du bist die Reelle Sache.
Sofern du einen Tropfen Liebe schenkst, ist es Mein Tropfen Liebe, den du gibst.
Ist sonst jemand zugegen, in dessen Namen du lieber geben würdest? Vielleicht hast du das getan. Vielleicht hast du zurückgegeben, was du von deinem griesgrämigen Boss oder von einem erzürnten Kunden aus deinem eigenen Kundenkreis entgegengenommen hast, der seinen Zorn weitergereicht hat, den er von sonstwem übermittelt bekommen hat. Ihr reicht unablässig etwas weiter. Ihr leistet immer den einen oder anderen Dienst. Derweilen es schier Meinen Dienst gibt, der euer Schenken und Geben lohnt.
Wenn du Mein Repräsentant bist, hebst du die Welt empor. Wenn du nicht einen Winkel der Welt emporhebst, verkörperst du Mich nicht. Sobald du eine Ecke der Welt höher hebst, hebst du die ganze Welt an. Es gibt in der Welt niemanden, der Minderes verdient denn das Beste von dir. Keine Ausreden, Geliebte, Geliebter. Dass du erschöpft bist, ist keine Entschuldigung. Dass du einen schweren Tag hinter dir hast, ist keine Entschuldigung. Es gibt keine Ausrede dafür, Minderes zu verkörpern denn dein Bestes Selbst, welches Ich ist.
Falls es eine Quote für Nörgelei zuzuteilen gäbe, so hättest du klar deine Quote erreicht. Du hast sie zweifelsohne überschritten. Nimm nun all Meine Liebe, die in dir ist, und schicke dich an, sie herauszugeben und weiterzugeben, nicht unterwürfigerweise, sondern wie ein starkes Licht, welches anderen Herzen und somit der Welt leuchten wird. Die Dinge sind nicht so angelegt, dass es ein Geheimnis ist, dass ihr in Wirklichkeit Sterne seid, die Ich zur Erde gesandt habe, und dass es an euch sei, die Welt zu erhellen, da ihr oberhalb der Welt zu stehen kommt.
HEAVENLETTER # 4747 – 23.11.13 – Wherein lies the Kingdom of Heaven?
WORIN LIEGT DAS HIMMELSKÖNIGREICH?
Gott redete …
Wie liebreizend sind die Herzen, die auf Erden pochen. Aus Meiner Sicht, selbst unterdessen Ich euer Irregemachtsein und eure Herzschmerzen nachvollziehe und verstehe, ist alles mehr denn gut. Alles ist schön. Meine Sicht ist zutreffend, und deine Sicht ist festgefahren. Du kommst von gewissen Prämissen her. Von deinen Prämissen her gesehen ist deine Sicht zutreffend. Bloß, deine Prämissen, deine Positionen, deine Gedankenmuster sind inkorrekt. Deine Prämissen scheinen dir einleuchtend, du schaust indes allemal eher auf eine Fassade denn auf ein Fundament. Die Basis, von der her du kommst, scheint einleuchtend. Diese Basis hält dich aufrecht, indes nur so lange, wie du sie innehast. Wenn die Prämissen, von denen du herkommst, zutreffend wären, dann würde ein Baobob-Baum Äpfel als Früchte tragen.
Von dort, wo Ich sitze, von Meiner weit reichenden Sicht her, von Meinem beständigen Gewahren der Ewigkeit und Endlosigkeit her, wo können da Herzschmerz und Sorgen existieren? Oh, ja, sie scheinen dir real, selbst während sie nicht real sind. Nur durch ein Schlüsselloch siehst du all die Angelegenheiten, die dich in dem Land der Erde beschweren.
Dir ist es möglich, aus einem anderen Blickwinkel her zu sehen, nur, damit tust du dich reichlich schwer. Du kannst nur so weit blicken, wie du sehen kannst. Du kannst es dir sehnlich wünschen, ausladender zu sehen, dennoch siehst du, wie du siehst. Euch, Meinen Kindern in der Welt, ist es gleichsam so, als stündet ihr in New York auf dem Empire State Building. Ihr studiert die Schilder. Hier, hier seid ihr. Ihr könnt euch nicht vormachen, ihr wärt in Los Angeles, denn ihr seid eindeutig in New York. Ihr seht euch selber in der Welt wie am Rande eines Abhangs, und ihr hört Mich sagen: „Oh, nein, ihr seid in Wirklichkeit im Himmel.“
Was Ich euch sage, ist wahr, und dennoch ist es nicht wahr für euch. Wenn Ich sage, ihr seid im Himmel, ist das die eine Sache, denn Ich erblicke Zutreffendes. Würdet hingegen ihr das sagen, so wäre das wie Anglerlatein. So lange bis das Gewahrsein in euch hineinsinkt, sodass ihr verlautbart, ihr seid im Himmel, habt ihr euch einfach die Worte im Gedächtnis eingeprägt.
Nichtsdestotrotz, ihr habt jene Momente erlebt, egal ob nur ein Augenblinzeln lang, egal wie untergetaucht, egal wie verschwommen – ihr habt die Realität dessen erfahren, was Ich sage – ihr habt es für euch selber erkannt – und dennoch wart ihr außerstande, daran festzuhalten. Selbst dann wenn ihr euch jene Lichtblitze derzeit nicht wieder ins Gedächtnis ruft, wisst ihr, worüber Ich rede. Ihr habt ein Empfinden davon, wie es im Himmel aussieht. Ihr werdet zu einem umfassenderen Empfinden davon gelangen. Bereits jetzt habt ihr eine Art Verständnis, wie jenes Himmelskönigreich keineswegs einen weit entfernten Ort darstellt, sondern wie es vielmehr inwendig in euch Wohnung hat. Das Himmelskönigreich inwendig in euch ist nicht am Kommen und Gehen. Es ist immerfort. Euer Gewahrsein kommt und geht. Die Vollheit des Himmels ist ausgesprochen durchgehend, fortwährend in euch. Immerzu, selbst während ihr es eigentlich nicht glauben könnt. Der Himmel ist eine Selbstverständlichkeit. Der Himmel zieht nicht davon. Es bist du, der umherschweift.
Nebeneinander bestehend mit eurem Leben auf der Erde, lebt ihr überdies im Himmel. Ihr habt eine anders gelagerte Wo-heit, als im Himmel existiert. Ihr seid vom Himmel niemals weggegangen, obschon es sicherlich den Anschein hat, als vermochtet ihr nicht dort zu sein, derweil die Wahrheit lautet, dass ihr vom Himmel nicht wegzugehen imstande seid. Ihr seid nicht nur mit dem Himmel verbunden, ihr seid ebenso im Himmel ununterbrochen häuslich niedergelassen, denn ihr seid niemals von Mir getrennt, nicht einmal für den Bruchteil einer Sekunde. Der Himmel ist nicht die Illusion, Geliebte. Die Erde ist es! Ihr seid in ihrem Zauberbann verheddert. Es ist, als befändest du dich ausgestattet mit gläsernem Blick in einem Casino. Das Casino, wie du es wohl dem Verstand nach erfasst, bietet einem durchaus keine guten Gewinnchancen, du gerätst trotz alledem in die Illusion verstrickt, in die hellen Lichter, in die Musik, die Atmosphäre, in die Beanspruchung und Sorgen. Mit anderen Worten, du verfängst dich in der Illusion des Casinos, auf die du auf Erden setzt.
HEAVENLETTER # 4748 – 24.11.13 – Conformity in the World Isn’t the Same as Oneness
KONFORMITÄT IN DER WELT IST NICHT DAS GLEICHE WIE EINSSEIN
Gott redete …
Was habe Ich, tagaus tagein, anderes gesagt, als dass Ich dich erblicke. Ich sehe dich in all Meiner Herrlichkeit. Dich sehen ist dich lieben.
Allzu viele Menschen in der Welt sehen nicht, wie Ich sehe. Sie erblicken Verunstaltungen. Eure Augen sind nicht angelegt, Flecken zu sehen. Sie sind angelegt, die Wahrheit zu sehen, und die Wahrheit von euch ist Schönheit, und die Wahrheit von euch ist Liebe.
Es ist ein Wiederaufflammen von Liebe in der Welt zu verzeichnen. Es mangelt nicht an Liebe. Über sie wurde einfach hinweggebürstet, so, als beherrschten Weh und Kommerz die Welt.
Es ist an euch, dass ihr herkommt und euch und einen Jeden mit den gleichen Augen anseht, wie Ich es tue. Ich sehe stracks zum Herzen. Ich habe kein Gegeneinander dem Herzen gegenüber. Ihr füttert das Wort aber in das Universum ein. Ein aber ist euch dermaßen viel. „Dies und das ist schön, aber …“
Ihr seid euch sicher, dass niemand alles ist, und ihr stellt dies tagaus tagein unter Beweis.
Ich sage euch, es gibt keine Ausnahmen. Ihr indes vermehrt Ausnahmen. Ihr möget genügsam sein, was die Schönheit anderer Menschen und eure eigene Schönheit angeht. Ihr wisst natürlich, Ich rede nicht von Eitelkeit. Ich rede über die Wahrheit von euch. Die Welt ist nicht gehandicapt, außer ihr sagt, sie sei derart.
Die Welt wurde überreich ausgefertigt, und jemand tat ein aber hinzu, und aber’s wurden populär. Es war populär, ein Haar in der Suppe zu finden. Es wurde populär, ein Vergrößerungsglas in die Hand zu nehmen, um Schwachstellen auszumachen. Seltenheit wurde wertgeschätzt. Ein rarer Diamant wurde mehr wert, weil er rar war, und dementsprechend ist es so, als würdet ihr euch auf den Weg begeben, um die Gutheit und Schönheit der Welt zu einer Rarität zu machen. Wahre Liebe wurde romantisiert und beengt ausgegeben. Verlustig gegangene Liebe wurde am meisten romantisiert. Anhaftung vermehrte sich, und so weiter und so weiter. Du kennst die Geschichte.
Über Selbst-Erkenntnis wurde in begeisterten Begriffen geredet, und dennoch wurde sie nicht genau erfasst. Sie geriet mehr zur Selbst-Verherrlichung. Das, was Meine Herrlichkeit ist, hat keine Zusätze und Exklusivität nötig.
Über Selbsterkenntnis wurden in glühenden Begriffen Gespräche geführt, und dennoch wurde sie nicht genau verstanden. Sie wurde mehr wie eine Selbstverherrlichung. Gleichförmigkeit ist nicht Einssein. Wo wurde die Aussage aufgestellt, dass alle gleich aussehen sollten, dennoch einige das Recht verdient hätten, Klassenbester zu sein? Wer befand, dass etliche Augen es wert seien, in sie zu schauen, und andere nicht?
Ich bin ein demokratischer Gott, darin dass alle, ein jeder Einzelner, Mir Goldes wert sind. Ich umschließe. Ich bin nicht darauf aus, aus dem Trupp, und sei es auch nur ein einziges Kind, auszuweisen oder abzutrennen. Wie könnte Ich das denn, sobald Ich Ein Kind, Ein Licht sehe? Wohin Ich auch blicke, sehe Ich das Licht der Welt, und Ich hebe es hoch. Ich sehe Kostbarkeit, wohin Ich auch schaue.
Ich bestürme euch, das Fehler-Finden fallen zu lassen und es mit Schönheit-Sehen aufzunehmen. Ich bestürme euch, von Einschätzungen und stolzen Meinungen abzulassen. Ich bestürme euch, über diese oder jene Person nicht mehr länger ein Wichtigtuer zu sein. Gemacht in Meinem Bilde, reflektiert alsdann Mein Bild. Ich finde jedermann wert, ausnahmslos. Ich finde dich wertvoll.
Ich bestürme dich, Königlich zu sein und alle als Gottes Kind zum Ritter zu schlagen. Ich bestürme euch, zu einem Liebhaber der Menschheit zu werden und nicht mehr länger ein Nörgler. Ich bestürme dich, dein Herz aufzutun und es offenzuhalten. Ich bestürme euer Herz, euch selber und der Welt eine herrliche Blume und eine beglückende Wohltat zu werden. Ich bestürme euch, Alle zu segnen, so wie Ich euch segne. Dasjenige, was Meine Pracht ist, bedarf keiner Zusätze und Exklusivität.
Ich sehe, dass Alle das Beste vom Besten sind. Was soll all das Aussortieren? Menschenseinswesen sind nicht Äpfel, die für kommerzielle Zwecke eine bestimmte Größe haben müssen, um die Eignung aufzuweisen. Mitunter schmeckt ein kleiner, altmodischer runzliger Apfel dermaßen gut. Wo steht geschrieben, dass Meine Kinder sich gleichen sollen wie ein Ei dem anderen und dass Gleichförmigkeit das Beste sei?
HEAVENLETTER # 4749 – 25.11.13 – What Does It Mean to Be Responsible?
WAS BEDEUTET ES, ZUSTÄNDIG ZU SEIN?
Gott redete …
Ich leite dich, Ich führe dich, Ich rufe dich, Ich weise dich an, Ich umarme dich. Ich möchte alles tun, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen – mit der einen Ausnahme, Ich werde nicht verfügen, die Dinge so zu tun, wie Ich sie vorschlage. Weswegen nicht? Warum sollte Ich das tun mögen? Ich tue es nicht, da Ich euch den freien Willen gab. Ich gab euch den freien Willen aus einem Grund. Ich gab ihn euch nicht einfach so des Spaßes an ihm halber. Es ist in deinem besten Interesse, den freien Willen, Wohlwollen und guten Mutes-Sein innezuhaben, da bei euch der freie Wille nach sich zieht, zuzugreifen und zuständig zu sein. Wohlwollen und guter Mut sind Teil des Pakets. Verantwortung gehört nicht mit Vorwürfe-Machen durcheinander gebracht. Vorwürfe machen ist eine Abwegigkeit, die sich bei Meinen Kindern darauf beläuft, die Zuständigkeit wegzuschaufeln.
Was bedeutet es, dass du zuständig bist?
Es bedeutet, dass du weitsehend bist. Es bedeutet, dass du dich der Welt annimmst und dass du dich deiner annimmst. Du übernimmst Verantwortung. Sie wird dir nicht untergeschoben. Du übernimmst sie. Verantwortlichkeit ist eine befreiende Art von Bewandtnis. Du zollst dir Anerkennung. Du weißt, Verantwortlichkeit kennt kein Ende. Du bist verantwortlich für Erfolge, im selben Maß wie für Blockaden. Sobald du für dich selber Verantwortung übernimmst, stellst du keine Entschuldigungen aus. Du bekennst dich dazu, und bekennst dich zu dir selber. Niemand veranlasste dich, dass du irgendwas tust. Du veranlasstest dich selber. Genauso wenig machst du eine große Sache aus Hinderungsgründen. Du nimmst dich ihrer an. Du nimmst keine Rückschläge auf. Du machst weiter. Wenn ein Seil reißt, findest du ein anderes oder borgst oder flichtst dir ein anderes. Du zuckst nicht einfach mit den Schultern. Du sagst nicht einfach, es habe nichts gegeben, was du habest tun können. Im Grunde genommen ist verantwortlich sein das gleiche wie die Wahrheit sagen.
Verantwortung ist eine gute Sache. Sie ist eine Kein-Nonsense-Lebensweise. Du bist für deine Existenz zuständig, und du bist für die Wege und Mittel deiner Existenz verantwortlich. Du bist der Star deines Lebens. Du findest keine Möglichkeiten, dich aus deiner Verantwortung herauszuwinden. Wenn du Ruderer in einem Boot bist, trägst du dein eigenes Gewicht. Du bist ein Träger von Stärke.
Du hast den freien Willen, Verantwortung zu übernehmen.
Du hast den freien Willen, oder du hast ihn nicht. Du bist nicht der Kontrolleur von allem, dennoch wäschst du dir die Hände nicht bei allem in Unschuld. Verantwortlich – stiehlst du dich nicht von der Zuständigkeit fort. Du sagst nicht: „Nun, es gibt nichts, was du hättest tun können.“ Nach einem Tornado räumst du hinterher auf. Du wirfst nicht Müll weg, dennoch hebst du ein Stück Abfall, das jemand weggeworfen hat, ohne großes Vertun auf.
Verantwortlichkeit handelt nicht davon, was ein Anderer tut oder nicht tut. Sie geht um dich. Du hast eine Verantwortung, den Einfluss, den du hast, anzuerkennen. Verantwortlichkeit ist der Hilflosigkeit entgegengesetzt. Verantwortlich, da zuckst du nicht mit den Schultern und täuschst nicht Nichtzuständigkeit vor. Du stehst für dich selber ein, und du stehst für Andere ein. Du sonderst dich nicht ab, so, als hättest du kein Sagen beim Inkraft-Sein der Verläufe des Lebens.
Verantwortlich, da packst du mit an. Du weist auf dich selber. Verantwortlich, da hast du Energie, und du setzt dich in Bewegung. Verantwortlich, da bekommst du die Dinge getan. Zuständig sein bedeutet nicht, dass du etwas angerichtet hast. Es bedeutet, du nimmst dich dessen an. Wenn der Tisch nicht gedeckt ist, deckst du ihn. Verantwortlich, da sagst du nicht: „Das ist nicht mein Job.“
Verantwortlich, da ruhst du dich nicht auf deinen Lorbeeren aus. Du unternimmst etwas und wirst initiativ. Du wartest nicht. Du schreist nicht über verschütteter Milch auf. Du wischst sie auf. Ich sage nicht, du bist der einzige, der verantwortlich ist. Ich sage, du übernimmst Verantwortung. Du bist ein Respektierer des Universums, und du ergreifst deine Rolle in ihm. Du setzt auf dich selber. Du hast Selbstvertrauen. Du ergreifst die Initiative.
HEAVENLETTER # 4750 – 26.11.13 – What Dreams May Be
WAS TRÄUME SEIN KÖNNEN
Gott redete …
Falls dir von dem, was Ich dir mitteile, eine Sache im Gedächtnis bleibt, dann entsinne dich, dass Träume wahr werden. Was jenseits deiner Träume liegt, wird desgleichen Wirklichkeit. Was du nicht zu träumen wagtest, wird auch Wirklichkeit. Alles, wonach es dir sehnlich ist, kann wahr werden.
Die andere Seite davon ist, dass deine Träume nicht verpflichtet sind, Wirklichkeit zu werden. Du bist du, ob nun deine Träume derzeit Wirklichkeit werden oder nicht. Lange währende Träume, die noch nicht erfüllt sind, tun dir ebenfalls Wundersames. Richte deine Blicke hoch, und lasse los. Nichts hat zu erfolgen. Demzufolge hältst du eng an Träumen fest, zur gleichen Zeit wie du sie los lässt.
Natürlich ist es dir um mehr zu tun als um den Traum. Du möchtest gerne den Traum manifestiert haben, und du möchtest das jetzt. Träume haben ihre eigenen Bestrebungen und werden zu ihrer eigenen Zeit Wirklichkeit. Zuvörderst, der Traum. Der Traum selbst ist machtvoll. Träume große Dinge! Träume großartige Träume.
Es ist lebensentscheidend, dass du träumst und damit vorneweg vor dir zu stehen kommst. Zunächst der Traum, und dann nach ihm langen, oder, vielmehr den Traum herbeiladen, sich nach dir hin zu strecken.
Unter Traum meine Ich nicht Wunschdenken. Ich meine einen Traum, den du spüren kannst, den du sehen und trinken, und durch den du genährt werden kannst. Ich rede über die Vitamine und Mineralien des Traums, die von den Träumen selber herrühren. Träume, und halte nicht fest.
Ein Träumer ist sein eigener Traum. Träume große Dinge. Träume Größe, und du wirst zu ihr geraten. Lasse deine Träume deinen Wegweiser sein. Gewissenhaftigkeit ist nicht Teil deiner Träume. Träume kommen zu dir. Du bewerkstelligst ihre Ansage.
Träume natürlich ebenfalls, was man kleine Träume nennen könnte, eine gute Abendmahlzeit, eine Begegnung mit deiner Freundin, ein Glücklichsein unterwegs. Euer Leben ist mit Träumen gepflastert, Geliebte. Träume sind eure Sprungbretter. Sie sind die Leiter, die ihr hochsteigt. Während ihr euch auf ihr befindet, erträumt euch etwas Wundervolles. Erträumt ein neues Bild von euch selbst.
Was man als realistische Träume bezeichnet, hat seinen Platz, gleichwohl möget ihr keineswegs nur realistischen Träumen verpflichtet sein. Träumt, was euer Herz träumen möchte, und erträumt euch hernach noch mehr. Träume sind nicht weit entfernt, außer ihr sagt das an. Es ist euch nicht nötig, euch zu verstehen zu geben, keiner eurer Träume könne Wirklichkeit werden. Träume können stracks vor euren Augen Wirklichkeit werden.
Habt die Träume, nach denen es euer Herz verlangt. Habt eure Träume. Es ist eine feine Linie, auf der ihr euch bewegt, sobald es sich darauf beläuft, was ihr euch für Andere wünscht. So etwa lautet euer Wunsch, eure Tochter wird Präsident der Vereinigten Staaten oder Miss America. Womöglich möchte sie das gar nicht. Ein Universitätsprofessor möchte gerne seinen Sohn in seinen Fußstapfen laufen sehen, sein Sohn indes möchte lieber als Fischer am Ufer von Maine leben. Erstrebt, dass die Träume eurer Kinder wahr werden. Träume sollen keine kontrollierten Substanzen sein.
Was eure Träume angeht, träumt sie. Träume, auf denen ihr handeln könnt, handelt auf ihnen. Träume sollen nicht müßig sein. Wenn du ein Schauspieler sein möchtest, dann male für ein Regionaltheater Bühnenbilder. Beginne.
Hin und wieder ist beginnen denken. Natürlich ist träumen ebenfalls denken und bebildern und vorstellen. Oh, ja, wenn dein Traum der ist, zu tanzen, dann sieh dich am Broadway oder in einem Ballett tanzen. Nimm diese Bewegung und die Anmut an. Wenn du träumst, ein Schriftsteller zu sein, dann schreibe jetzt. Übe das aus, was du erträumst.
HEAVENLETTER # 4751 – 27.11.13 – Say: „God sent me.“
SPRICH: „GOTT HAT MICH GESANDT.“
Gott redete …
Du bist Teil der Schöpfung. Erschaffen in Meinem Bilde, bist du hochherzig. Du bist großzügig und freundlich, und du bist Vorbote für die Engel Meiner Gedanken. Was ist denn alles auf der Erde, es sei denn die Energie Gottes? Was sind all jene Atome und Moleküle und die Fortbewegung und die Stille? Was ist alles und jeder? Wo kommt alles her, wenn nicht von der Energie Gottes?
Ihr streut Mich umher. Ihr werdet das womöglich nicht erkennen, oder, ihr werdet darum wissen. In welche Einrichtung auch immer ihr hineinlauft, ihr bringt Mich mit euch. Ihr seid Mein Präsentator. Ohne Worte sprecht ihr: „Gott sandte mich.“
Im tiefsten Herzen der Wahrheit existiert nichts außer Ich, Gott. Wer kann mithin sein, außer Ich Selber? An der Sache gibt es nichts zu deuten, obschon wir der Sprache nach von Uns als Zwei reden. Ich BIN Gott, Der zu Mir Selber spricht. Ich spreche. Ich nuschele nicht.
Ich verberge Mich nicht. Du strahlst Mich wider. Dann reflektiere Mich alsbald. Lasse Mich kraft Meines Bildes allem kundgetan sein. Du bist Mein Bild, geheiligt sei dein Name.
Wer immer sich vor dir präsentiert, ist du selber (Ich Selbst) in der Verkleidung eines einzelnen Menschen. Wunder was, es gibt endlose Spielarten von Mir, ausreichend um die Welt zu füllen, ausreichend um eine Aussage zu treffen. Lasse die Aussage Liebe sein. Lasse Mich ebendafür bekundet sein durch die Verkleidung des so genannten du.
In der Welt der Menschen ist an dir, den man ein Menschenseinswesen nennt, eine Neigung ausgewiesen, dich für die Wahrheit von Wer Du Bist für untauglich zu erklären. Es ist nicht das Ego, welches die Wahrheit von dir kennt. Das Ego kennt ein irriges Bild, und demnach hältst du ein verkehrtes Bild, ein unangemessenes Bild, ein runtergeputztes Bild lebendig. Du bist Größe, die in menschlicher Form daherläuft. Dies, Geliebte, ist eine Formsache. Beginnt, über die Menschenform hinweg zu sehen. Eingeschlossen in eine menschliche Form, seht ihr eine Myriade an menschlichen Formen, und ihr – ohne lange nachzudenken – mögt diesen einen und mögt einen anderen nicht. Es wird wohl so sein, dass ihr nicht einmal wisst weswegen. Ihr habt schlicht das Gefühl, dies sei etwas, was es euch gelte zu tun. Das nennt man Bewerten. Selbst wenn ihr erfasst, dass es nicht an euch ist zu bewerten, seid ihr in ihm bewandert und fühlt euch darin berechtigt. Ihr redet über jemanden, der euch einen bösen Blick zuwirft. Es seid ihr. Ihr besudelt euch selber.
Anstatt aus dem Versteck herauszukommen, verbergt ihr euch. Ihr sprecht gegen euch selber. Wenn ihr wider jemanden sprecht, redet ihr euch selber übel nach. Das physische Gefilde wird zu eurem ein und alles, selbst während es überhaupt nichts ist als, sozusagen, ein verkehrtes Bild.
Ihr könnt alles im Blick haben, was ihr möchtet. Ihr könnt Schikaniererei sehen. Ihr könnt Wunder sehen. Und ein Menschenseinswesen gehört zu den Wundern, die ihr seht.
Entsinnt euch wie es in den Märchen zugeht; der jüngere Bruder stellt sich als der klügere denn der ältere clevere Bruder heraus. Der sogenannte ältere clevere Bruder haust inwendig in dir. Und dementsprechend leuchtet der jüngere Bruder in euch hervor. Unschuldig sei euer Name. Sei dir selber der arglose jüngere Bruder, und du wirst Licht auf die Welt scheinen, während du sie durchquerst. Bescheidensein bewertet nicht. Sie setzt nichts in Vergleich. Bescheidenheit weiß, wer auch immer vor dich hintritt, ist Ich. Ich vermumme Mich nicht. Nunmehr ist es nicht an dir, dich selber als jemanden zu verkleiden, der urteilt. Verhöhne nicht irgendeinen Menschen. Mitten in dem einen, den du als den niedrigsten bezeichnen könntest, haust das Höchste. Dies ist auf der ganzen Linie so. Ich mache keine Ausnahmen. Wieso, fortan, machst du Ausnahmen? Du musst denken, du befändest dich auf einem Fließband zur Qualitätskontrolle. Wie gediegen du dich nach Unvollendetheit umsiehst. Es ist, als hättest du dich nach ihr auf die Suche begeben.
Schaut nunmehr nach Mir, Geliebte. Suchet und ihr werdet finden, denn Ich BIN das Licht inmitten eines jeden Einen.
HEAVENLETTER # 4752 – 28.11.13 – Climb the Heights of Love and Never Fall Off
ERKLIMME DIE HÖHEN DER LIEBE UND LASSE NIEMALS NACH
Gott redete …
Falls du nicht an dich selbst glauben kannst, dann glaube zum wenigsten an Mich. Was fürchtest du einzubüßen, sobald du deinen Glauben an Schwierigkeiten weiterleitest an den Glauben an Mich? Du würdest ein Gewahren Meiner Präsenz hinzuerlangen, und dir würden die Angst vor dem Verlust und dein Glauben an Einbußen verlustig gehen. Was kann dir verloren gehen, solange du Mich in deinem Herzen am Ticken oder solange du Mich dort ein Tom-Tom am Schlagen hast, welches durch dein abspiegelndes Herz und durch die Seele der Welt widerhallt? Sobald du Mich zutiefst in deinem Bewusstsein hast, wie notwendig sind da andersgelagerte dahinfliehende Gewahrseine.
Es ist eine Sache, zu wollen. Es ist für dich eine andere Sache, es zu haben zu haben. Du hast manchmal das Gefühl, du habest Liebe von diesem oder jenem zu haben, derweil du sie nicht hast, und du bist untröstlich.
In Wahrheit, Geliebte, die äußere Welt ist schön, sie ist vielsagend und einnehmend, sie ist so etwas wie Fernsehen, jedoch hast du sie nicht dauernd auf An zu stellen. Es gibt das Leben ohne die äußeren Ränder. Zu haben haben ist fixe Ideen haben. Du wirst ohne all das am Leben sein, was du für unerlässlich erachtest. Ja, du wirst ohne es recht gut leben.
Ich möchte nicht sagen, dass du nicht alles haben kannst. Ich treffe die Aussage, dass du nicht darauf angewiesen bist, alles zu haben, wonach es dir sehnlich ist. Streben ist ein Anschub in Richtung Erfüllung. Es ist nicht der Sonnenaufgang und der Sonnenuntergang. Die Erfüllung deiner Bestrebungen ist des Öfteren nicht die Erfüllung, die sie deiner früheren Auffassung nach ist. Du dachtest, sie sei gewaltig, dennoch geht das Leben ebenso weiter mit oder ohne jenes, welches du möchtest oder bei dem du gar meinst, du müssest es absolut haben.
Da ist nichts, was du eignest, ganz bestimmt nicht die Emotionen jener, die du als Andere siehst. Genauso wenig bist du abhängig von all jenen Aspekten deiner selbst, die du als Andere bezeichnest. Liebe dich selber, und sieh, wie sich die Welt fortan wendet. Vielleicht bist du es, der sich herumzudrehen hat, und vielleicht geht dann die Welt, wie beim Brettspiel, an dir vorbei.
Liebe Andere als dich selbst, und mithin liebst du dich selbst. Liebe dich selbst, und deine Liebe wird keine Beschränkungen kennen. Liebe ist ohne Schranken. Liebe hat keine Grenzen nötig, weder neue noch alte. Das wird darunter verstanden – Liebe ist grenzenlos. Liebe ist unbeschränkt. Liebe reichert sich selber an. Liebe ist nicht von diesem oder jenem abhängig, nicht von einem hübschen Gesicht oder von einem dicken Geldbeutel. Liebe ist unabhängig. Liebe ist. Liebe sieht sich selbst. Liebe findet sich selbst, und Freiheit erschallt. Woher kommt euer Glücklichsein, Geliebte? Glück kommt inwendig von euch her, just woher gleicherweise die Liebe kommt. Liebe ist eine Konstante. Sie ist keine episodische An- und Aus-Sache. Liebe ist ihr eigenes Gewahren. Sie bleibt.
Es ist nicht so, dass Liebe sich mit irgendwas abfindet. Liebe weitet sich aus und weitet sich aus und weitet sich unablässig aus. Liebe ist eine schöne Rose am Blühen. Du bist eine Rose der Liebe, und du hast es inwendig in dir, die Höhen der Liebe zu erklimmen und niemals herunterzufallen. Liebe erreicht nicht ihre Spitzenform. Sie hört nicht auf. Liebe schlendert unentwegt dahin. Folge der Liebe, und du wirst zu dir selber und zu all der Erweiterung geleitet, nach der es dir sehnlich ist. Liebe ist der Anführer. Liebe weist die Richtung. Der Weg ist Liebe. Liebe wirft Rosenblütenblätter in deinen Pfad. Alle Straßen führen zur Liebe. Komme ohne Aufspeicherung aus. Mache Fortschritte im dich selber Freisetzen.
Segne jene, die du liebst oder die du geliebt hast und all jene, die dich dereinst liebten. Es gibt kein du, entsinnst du dich? Du bist umfassender als ein Individuum, und du mögest dir nicht einmal eines von ihnen als Vorrat anlegen. Setze einen Jeden frei. Dann sieh, wie die Liebe zu dir her rennt. Du bist das Sujet. Es gibt im Grunde genommen keine Objekte. Nicht eines. Es gibt überdies keine Ziele, die zu lieben sind, denn Liebe ist ihr eigenes Ziel. Liebe ist der Liebhaber, ist der Geliebte, und der gesamte Hergang, sollte man es als einen Prozess bezeichnen können. Es gibt eine Bewegung der Liebe in der Welt. Liebe rückt auf. Liebe kommt voll zur Geltung.
HEAVENLETTER # 4753 – 29.11.13 – God’s Beautifulness Thrown across the Universe Like Corn upon the Field
GOTTES SCHÖNSEIN, WIE KORN AUF DAS FELD ÜBER DAS UNIVERSUM GEWORFEN
Gott redete …
Meines Herzens sehnliches Trachten ist es, dass du um deinen Wert weißt. Du bist den Freikauf eines Königs wert. Du bist das Ganze Universum wert. Du bist Mir alles wert. Nun also, erlange Gewahrsein deines Werts. Sei dir alles wert.
Geliebte, ihr seid ein einzigartiger Strang Meines Lichts. Ich erschuf euch aus Meinem Seien. Ich sage kein Wort, welches nicht wahr ist, allerdings, du bist dir selber gegenüber nicht aufrichtig.
Du magst dich ja nicht als wertlos erachten, du siehst dich freilich kaum dermaßen lohnenswert, wie Ich dich sehe und wie du es bist. Du nimmst im Leben irrige Kehren, um dir selber einzureden, dass du letzten Endes etwas wert seist.
Ich pflanze keine Bäume, die keine Früchte tragen. Hätte Ich dich erschaffen mögen, der du in Meinem Bilde gemacht bist, und hätte Ich dich minder als herrlich machen sollen? Auf keinen Fall. Ich fasste nicht jenen und ausersah ihn für würdig, oder diesen da als weniger würdig, oder irgendjemand als wertlos. Worum geht es bei dem Ansturm, euch selber zu belügen?
Ehre deinen Vater und deine Mutter. Ehre dich selber. Ehre alles, was Ich gemacht habe. Ehre die arglosen Tiere, und ehre die unschuldigen Menschenseinswesen, die keine Wertigkeit in Anderen oder in sich selber einsehen. Deine Seele ist unzerstörbar, weswegen also behelligst du dich mit all diesem dich selber Vorhersagen? Kommt von dem Boot der Niedrigkeit herunter. Geliebte, wenn ihr doch bloß 1% der Wahrheit sehen würdet, die ihr seid.
Wie lautet das Maß eines Menschenseinswesen? Maßlos. Unermesslich. Ich stempelte und besiegelte Euch als Mein, als Mein ureigenes Mir eigenes, als Mein Schönsein, wie die Kornsaat auf das Feld über das Universum gestreut. Ich erschuf euch, um euch selber auszugebären. Ich richte der Rose aus, zu erblühen. Ich sage den Saaten an, zu sprießen. Ich trage euch an, euer Wahres Selbst anzuerkennen. Dies ist die Frucht, die euch obliegt, sie zu tragen. Nenne es Weisheit, nenne sie Liebe, nenne sie Meine Erscheinung. Nenne es, was du möchtest. Nenne es schlichte Wahrheit von dir. Du bist mit dem Siegel Gottes geschmückt.
Das Leben gehört nicht vertändelt. Ihm gehört es nicht, unehrenhaft zu sein. In einem gewissen Sinne ist euer Leben von äußerster Wichtigkeit. In einem anderen Sinne, ist es eine Belanglosigkeit. Auf jeden Fall, während ihr diese Gelegenheit habt, in der Welt zu leben, zollt Mir und euch selber Anerkennung, zollt dem Einssein Anerkennung. Streckt eure Hand aus, und streckt euer Herz aus. Begrüßt alle. Heißt alle willkommen. Begegnet einem jeden in Meinem Herzen und segnet die Erde und segnet all jene auf der Erde. Ein Segen ist Derjenige, Der Segnet. Ein Erschaffenes Seinswesen ist Derjenige, Der Erschafft. Das Mindeste, was du herstellen kannst, ist Gottes Wille. Das Mindeste, was du beglücken kannst, ist Jeden.
Es gibt keinen Geringsten unter euch. Du kannst den ungewöhnlichen Wert einer jeden menschlichen Seele würdigen. Einerlei wie ausgiebig das eine oder andere scheinbare Individuum herumgeschweift haben mag, es ist ein Teil von dir selber. Er ist vor dich getreten, um dich zu heiligen. Er macht sich selber zu deinem Lehrer. Ohne ein Wort ist er hier, um dich zu etwas inwendig in dir selber aufzuwecken.
Auf der ganzen Linie weckt er dich auf zu deinem eigenen Nachlassen im Bewerten. Ich sandte ihn oder sie nicht, um deinen Stolz zu vermehren, sondern vielmehr um dich zu bescheiden. Es gibt für dich etwas zum Hinzulernen. Es ist für dich nicht in Ordnung, von jemandem gering zu denken, weil er nicht deinen derzeitigen Standards nachkommt. Er mag die Antipathie von allem sein, was dir lieb ist, und dennoch ist er vor dich hingetreten, um zu einem Aspekt von dir vorzudringen, welcher seine Präsenz nötig hat.
Alles, bei dem du etwas auszusetzen hast, läutet in dir eine Glocke von etwas, anderenfalls wärest du nicht dermaßen abgestoßen. Vielleicht magst du den Geschmack von Kohl nicht, du schimpfst aber nicht herum, auch nicht im Stillen, darüber, wie widerlich Kohl ist. Wenn es sich allerdings auf ein Menschenseinswesen beläuft, da ergötzt du dich daran, was bei ihm nicht stimmt und wie es so nicht sein sollte. In deinem Geiste erklärst du dich für wert, und jene Person nicht. Du hast nicht jenem, der dich von der Liebe abzuhalten scheint, Lob zu entreißen. Du hast mit deiner Kritik und Überlegenheit fertig und durch zu sein, die niemanden segnet, am wenigsten unter allen dich selber beglückt. Ich machte dich für Größeres, denn dass du dich über das Unwertsein eines Anderen verbreitest. Du hast seinen Wert, den er Mir hat, nicht erkannt, oder nicht deinen eigenen.
HEAVENLETTER # 4754 – 30.11.13 – What Is the Hurry?
WAS IST DIE HAST?
Gott redete …
Geliebte, es ist nicht an euch, in dozierendem Ton zu sprechen. Das ist nicht euer Ort. Kennt den Unterschied zwischen dem, was eure Meinung ist und was Wahrheit ist. Meinungen wechseln. Wahrheit ist nicht veränderlich. Ihr seid nicht der Entscheider.
Je mehr Gewahrsein ihr habt, umso bescheidener seid ihr.
Straßenwissen ist eine Sache. Wahrheit eine andere.
Seid Wahrheit. Lebt Wahrheit. Liebt, und wisst, dass ihr nicht das letzte Wort zu haben habt. Andere müssen selber zu ihrer Offenlegung Gottes gelangen. Sei kein Vorausseher. Sei kein Klugschnacker, wenn es um Mich geht. Obschon Wir, du und Ich, letztlich Eins sind, sieh dich vor Absolutismus vor. Sei umsichtig damit, was du deiner Meinung nach Anderen beizubringen habest. Ein Jeder kommt zu Mir. Dies ist unumgänglich. Wer bist du, dass du anderen Menschen beharrliche Behauptungen vorträgst?
Ich bin kein Vollstrecker. Ich zwinge niemanden, so wie Ich zu denken. Genauso wenig hast du Andere in einer Reihe aufzustellen.
Du glaubst, was du glaubst. Andere sind ebenfalls frei, zu glauben, wie und was sie glauben. Ein Jeder hat den freien Willen, was ihn anbelangt. Dein freier Wille erstreckt sich nicht auf Andere. Es ist nicht an dir, Andere einzupferchen oder sie festzupinnen, so zu denken, wie du denkst.
Ein Jeder gelangt zu Meiner Art zu denken. Einige rasant. Etliche nach und nach.
Es ist nicht deine Obliegenheit, Anderen zu sagen, was sie zu fühlen haben, was sie denken sollen. Du hast eine Wahl für dich selber, nicht aber für Andere. Es ist nicht an dir, für Andere Behauptungen zu tätigen. Du bist kein Wahrsager.
Selbst wenn du vollständiges Wissen hättest, ist es dir nicht angelegen, es über Anderen auszuschütten. Ein Jeder findet Mich für sich selbst heraus. Lasse Mich für Mich selber sprechen. Wenn du unterweisen möchtest, dann unterweise per Beispiel. Lehre ohne Worte. Sofern Ich freien Willen schenken kann, kannst du es, und daher musst du es.
Sei still. Halte deine Zunge still. Ich führe dich und jedermann auf grüne Weiden. Ich sperre dich nirgends ein. Ich bestehe nicht darauf, dass du heute dieses oder jenes denkst.
Falls es dir dringlich ist, dass Andere sich deinem Denken gemäß aufführen, worin besteht die Eile? Was ist die Notlage? Worin besteht die Notwendigkeit zum hastigen Rasen? Wo ist dein Vertrauen in Mich? Ist nicht jeder in der Lage, zu Mir zu kommen ohne dein Insistieren?
Einerlei wie wohlmeinend du sein magst, es ist dir nicht angelegen, Andere rückwirkend für ungültig zu erklären. Ihr nehmt nicht Meinen Platz ein, Geliebte. Ihr redet Mir nicht hinein. Ihr stehlt nicht die Show.
Falls du das Gefühl hast, einem Anderen anzusagen, was zu denken sei, woher kommt an der Stelle deine Autorität?
Du kommst nicht aus heiterem Himmel. Es gilt dir nicht, bei Anderen immer dieselbe Leier anzuschlagen, was sie glauben müssten. Glauben ist keine erzwungene Begebenheit. Glauben kommt von innenher, nicht von außenher. Es ist nicht an dir, Menschen auf den Kopf zu schlagen. Es ist nicht an dir, gebieterisch zu sein. Ihr Lieben, denkt einen Augenblick daran, was euer Wille ist und was der Meinige ist.
Die Erhabenen Spirituellen waren bescheiden, und jetzt richte Ich euch aus, dass ihr nicht mit all dem, was ihr eurer Auffassung nach wisst oder nicht wisst, euren Kopf zum Anschwellen veranlassen sollt. Seid ein Beispiel. Stille ist machtvoll, Geliebte.
Ich liebe euch ungeachtet dieser oder jener Bewandtnis. Was Ich heute sage, soll euch nicht zusammenstauchen. Es soll euch zur Stille hin führen. Es ist nicht an euch, euch selber zu berufen. Ihr übernehmt nicht die Führung. Ihr maßt euch nicht an. Es gilt euch nicht, jemandes freien Willen zu schmälern.
Falls jemand euren Rat möchte, seht zu, wie derjenige Mensch zu euch her kommt. Jedermann ist frei, sich zu euch zu begeben oder nicht.
Das Ego kommt in allerlei Gewändern daher.
HEAVENLETTER # 4755 – 1.12.13 – The Heart Is King
DAS HERZ IST KÖNIG
Gott redete …
Dieser Zusammenschluss von Herz und Geist ist unschlagbar. Bei etlichen Meiner Kinder kommt das Herz zuerst. Bei etlichen kommt der Geist zuerst. Bei etlichen sind Herz und Geist Eins.
Gleichzeitig geschieht indes ohne das Herz nichts. Es ist keine Überraschung, dass das physische Leben eines Menschenseinswesens mit dem Hingang des Herzens endet, denn ihr schwenkt gemäß eurem Herzen um. Jenes ist die Hauptstütze. Für dich schlägt dein Herz, und ebenso schlägt es für Mich.
Wir können des Weiteren sagen, dass der Schlag deines Herzens den Metronom für das Universum einstellt. Die äußere Welt lebt vom Schlag deines Herzens. Dein Herz dirigiert das Orchester der Welt. Es ist kraft Unserer Herzen, dass Wir Eins sind. Unser Einssein kann durch den Geist bescheinigt werden, allemal drückt sich Unser Einssein durch das Herz aus.
Liebe kommt vom Herzen her. Und letzten Endes kommen alle Entscheidungen vom Herzen her. Das Herz ist der König. Das Herz signalisiert ein Ja. Danach findet der Geist Gründe. Es ist das Herz, welches in Wahrheit führt. Ihr seid herz-induziert. Dies ist allgemeingültig. Euer Herz erschafft, so wie es das Meine tut. Ihr könntet sagen, Ich bin an euch mitbeteiligt, das indes ist eine andere Geschichte.
Könnt ihr euch ein Universum vorstellen, welches auf Denken fußt? Die Welt, so wie sie in Erscheinung tritt, scheint durch den Intellekt betrieben zu sein. Der Intellekt ist nicht dauernd derart vernünftig, wie ihr gerne meint. Das Herz kann niemals kalt und kalkulierend sein, freilich, ah, der Geist erschafft die Welt, wie sie einem zuallermeist bekannt ist, abgetrennt und betrieben von der sogenannten Logik.
Heil dem Herzen, welches dermaßen loyal, dermaßen hingegeben schlägt. Nenne den Herzschlag Vibration, Resonanz, Tom-tom, nenne ihn Kern, nenne ihn was auch immer. Während du in der physischen Welt lebst, können Wir sagen, dass du und Ich kraft deines Herzschlags miteinander verknüpft sind. Durch die Seele ununterbrochen, im Körper oder außerhalb von ihm, Wir sind verknüpft. Deine Seele und die Gottheit der Wahrheit berühren einander ewig und endlos. Wir verschmelzen. Wir sind Eins. Die individuelle Identität von einem Du hüpft in Mein Herz.
Traure nicht um das individuelle Du. Deine Welt-Identität ist eine Phantasie wie alle anderen. Das bedeutet, deine Oberflächen-Identität ist eine Story gewesen, eine faszinierende Story, ein Roman, ein kurzer oder langer, umgesetzt in einen Film mit dermaßen zahlreichen Drehungen und Wendungen, dass es gar für Irdische Begriffe unglaublich ist. Jetzt wissen Wir natürlich, dass es nicht für wahr befunden gehört. Es war niemals zutreffend. Selbst das Eintönige war niemals wahr.
Die gesamte Welthistorie, ausgespäht, aufgezeichnet, nachgeprüft, mit Verweisen versehen, ist eine Gruppen-Phantasie. All die Helden und all die Schurken sind Erfundenes. Sie sind gleichsam REM Eye Movements, in deren Verlauf ihr gerne wähntet, es sei ein Wachzustand an Bewusstsein, derweil es im Eigentlichen eine Massen-Phantasie gewesen ist, eingekauft für ein Lied. Ein Händler kam an deine Tür. Du öffnetest sie und hieltst die Tür offen.
Du hattest liebreizende Bilder gehabt, so etwa ein weißes Segelboot auf blauer See, eine Blume am Aufblühen, dein Herz, wie es schlägt. Du hattest unschöne Bilder unterschiedlicher Art, und daher siehst du dir Filme verschiedener Genres an. Auf dieser Erde, die derart solide scheint, stehst du auf spindeldürren Beinen. Ah, aber dennoch, selbst auf der eingebildeten Erde und in deiner eingebildeten Geschichte ist Wahrheit zugegen, und irgendwie, recht vage, kennst du die Wahrheit. Du hattest flüchtige Eindrücke von ihr, stille Momente von Wahrheit namens Liebe, namens Schönheit. Liebe und Schönheit setzen Uns miteinander in Verbindung. Auf der Erde verlieren Liebe und Schönheit, die in imaginierter Zeit und im imaginierten Raum existieren, betrüblicherweise an Kraft. Selbst in dieser weltweiten Phantasie ist euch klar, an der Liebe und der Schönheit ist etwas Außergewöhnliches dran, denn sie schlagen einen höheren Ton in eurem Herzen an.
Geliebte, ihr und Ich, Wir sind nicht einmal einen Herzschlag weit entfernt.
HEAVENLETTER # 4756 – 2.12.13 – Emphasize the Glory
HEBE DIE PRACHT HERVOR
Gott redete …
Es kann eine große Erleichterung sein, mit der Sicht anzufangen, dass du für dein Leben zuständig bist. Nicht mehr länger bist du imstande, mit dem Finger auf eine Ursache außerhalb von dir zu weisen. Dies ist ein schöner Tag, wann du zu sehen anhebst, dass dein Geist ein hervorragendes Werkzeug ist. Der gleiche Geist, der für dich Verwüstung herzustellen vermag, vermag überdies Friede für dich zu schaffen. Da habt ihr es.
In jedem Augenblick befindet ihr euch an Wegscheiden. Ihr habt eine Wahl über das, was ihr schaffen möchtet. Krieg oder Friede. Freude oder Missvergnügen. Wut oder Liebe. Beanstandungen Äußern, oder Segnen.
Hier geht es nicht um ein ein Mal ausgeführtes Tätigsein, das versteht ihr. Es handelt von eurer Verstimmung, oder von eurer Gutartigkeit. Es ist nicht auskömmlich, ihr trefft heute den Entschluss, dass ihr nur Freude in eurem Leben haben werdet. Ihr habt einen laufenden Trend umzukehren. Vielleicht habt ihr euch beklagt. Jammere, und dies ist dein Betriebsmodus. Ihr seid daran gewöhnt, etwas zu haben, um darüber zu murren. Euch Beschweren muss euch den einen oder anderen Trost übermitteln, weswegen andererseits sollte nicht jemand aufhören mögen, es zu tun?
Wieso euch all das in die Erinnerung zurückrufen, worüber ihr euch zu beschweren habt? Mit einer jeden Beanstandung ermutigt ihr mehr Gründe zum Beanstanden, euch heimzusuchen. Es ist eine Art umgekehrter Wunsch-Erfüllung. Es ist in etwa so – anstatt es euch sehnlich zu wünschen, die Schönste von allen zu sein, trachtet ihr, das beträchtlichste Opfer unter allen zu sein. „Weh, schaut meine Probleme an“, könnt ihr gegenüber der Welt herausstreichen. „Ich habe mächtige Beweggründe, zu leiden.“ Und auf diese Weise ruft ihr Leiden zu euch her.
Es ist ungefähr so, wie du ganz automatisch in die Scheune hinein gehst – dem gleich, wie es Kühe tun, bloß dass deine Scheuer den Namen Beanstandung trägt.
Für dich ist die Zeit gekommen, für dich selber verantwortlich zu sein, denn, es ist nicht nur so, dass du durch deine Beanstandungen beeinträchtigt wirst, vielmehr werden dein Zuhause, deine Stadt, deine Provinz und mithin die Welt in Mitleidenschaft gezogen.
Ein Sich Beklagender erntet Beanstandung. Sich Beschweren ist ansteckend. Ein Wandel in der Haltung ist ebenfalls ansteckend.
Du magst das Empfinden gehabt haben, das Leben habe dich schikaniert, alldieweil du auf das Leben eingehackt hast.
Wenn du tatsächlich die Welt und dein Leben besser machen möchtest, dann ändere dein Augenmerk.
Sofern du dich nicht genügend geliebt fühlst, liebst du demnach vielleicht nicht genug. Dies ist die Bedeutung von – So wie du säst, so sollst du ernten. Säen handelt nicht so sehr von deinen Handlungen von ehedem. Es handelt von deinen Gedanken und Worten jetzt im Augenblick. Jetzt bist du am Säen. Säe die Saaten, die du dir wünschst. Beseitige Beanstandungen von deinen Lippen und von deinem Herzen. Stelle es ein, sie aufzuklauben.
Du hattest heute einen wohltuenden Segen. Zweifellos mehr als einen. Wie heißen die Segnungen, die heute zu dir kamen? War der Himmel blau? Schien die gelbe Sonne oben auf dich? Hast du eine Mahlzeit eingenommen? Warst du in der Lage, zu laufen? Hörtest du das Lachen der Kinder heute?
Sei auf Segnungen auf der Lauer, und du wirst sie vermehren.
Höre auf und widerstehe dem, unter Beweis zu stellen, wie ausgenutzt du dich fühlst. Hebe jene Bürde von deinen Schultern, indem du das Beanstanden herausschneidest und dich anschickst, das Gute zu bewillkommnen, was zu dir her kommt.
Der Weg, um Segnungen zum Wachsen zu bringen, lautet, ihnen Beachtung zu schenken. Du wirst ohne Weiteres Segnungen hinangestellt haben, zugunsten der Glut kummervoller Beschwerden.
Hast du heute morgen einen Vogel singen gehört?
Mache dir ganz einfach nichts aus Beanstandungen. Pflanze nicht Reklamationen in deinem Garten. Pflanze, was du möchtest. Pflanze Gutartigkeit. Pflanze Wertschätzung. Schließe Freundschaft mit deinem Leben. Heiße all die wohltuenden Segnungen willkommen, die daherfließen. Bringe den Prozess in Gang. Du bist deinem Leben verantwortlich. Du verleitest es. Du minderst es oder du bringst es auf Vordermann.
Wenn dein Haus nicht aufgeräumt ist, dann mache es ordentlich. Räume den Schlamassel auf. Sitze nicht da und beklage dich.
Es gilt dir, die Herrlichkeit hervorzuheben.
HEAVENLETTER # 4757 – 3.12.13 – Your Heart Is on the Ascendent
EUER HERZ IST IM AUFSTIEG BEGRIFFEN
Gott redete …
Wenn du nicht weißt, wo du bleiben oder was du tun sollst, lasse die Dinge eine Zeitlang los. Eine Zeitlang los lassen ist ein guter Rat. Wenn du um Antworten gerungen hast und sie nirgendwo bekommst, lasse es eine Zeitlang los. Sei schlicht, wo du bist, tue derweilen, was du tust. Wenn du die Dinge nicht so heftig strapazierst, kann die Antwort kommen. Die Antwort wird eintreffen. Früher oder später wird deine Anfrage beantwortet werden.
Wisse jetzt im Augenblick, dass du an dem Ort bist, an dem du bestimmt bist, zu sein, geographisch wie auch in puncto verfahrener Situation.
Geliebte, manchmal ist nicht wissen besser als wissen. Du bist kein Wahrsager, der die Zukunft sieht. Was für ein Vergnügen ist das denn? Was für ein Vergnügen wäre es, wenn du all die Antworten im Voraus kenntest. Nimm den Blick ein, dass das Leben sich seiner selber annehmen möchte. Das Leben handelt vom Herausfinden.
Du hast dich vielleicht früher darüber beklagt, wenn dich das Leben an der Schulter geschubst und es dir keine Wahl gelassen hat in der Bewandtnis, wo du dich aufhältst und was sich begibt. Lasst uns einmal sagen, dir wurde auf der Arbeit gekündigt. Das Leben richtete dir aus, wo du dich nicht aufhalten solltest! Das magst du nicht. Du magst es nicht, wenn dir das Leben einen Ruck gibt.
Unentschlossen sein ist keine entsetzliche Sache. Es ist ein Todesstoß. Daher hältst du dich eine Weile bei dem auf, was sich wie eine verlassene Insel anfühlt. Habe Vergnügen daran, wo du bist, während du dort bist. Dies ist eine Interimszeit. Ein Schiff wird kommen, und es wird dich dorthin nehmen, wohin du unterwegs bist. Du brauchst es wirklich nicht im Voraus zu wissen.
Mitunter kannst du darangehen, das, wovor du gerettet wurdest, zu übersehen.
Ob du nun schlicht weißt, was zu tun ist oder ob du nun stillstehst, Ich bin bei dir. Ich bin dein, ungeachtet alles Sonstigen. In den Tälern oder auf dem Wipfel eines Berges, Ich bin bei dir. Ob du dich nun geborgen oder unsicher fühlst, Ich bin bei dir.
Geliebte, wenn es bei euch gerade mal so steht, dass ihr euren nächsten Schritt definitiv kennt, gut so. Wenn es denn mal so ist, dass ihr den nächsten Schritt definitiv nicht kennt, auch gut.
Wir reden über eine ähnliche Anlage der Dinge wie beim Atmen. Ihr atmet einen Atemzug ein, und es kommt zu einer Lücke, bis ihr ausatmet. Diese Lücke ist machtvoll.
Wenn ein Same in die Erde gesetzt wird, braucht er seine Zeit, um zu wachsen. Und nicht anders du. Und nicht anders ihr.
Manchmal ist das Leben zu rasch für euch gewesen. Manchmal scheint das Leben für euch zu langsam. Dessen ungeachtet, das Leben ist, was es ist, und da bist du.
Es ist nicht so schlecht, sich zwischen zwei beruflichen Anstellungen zu befinden.
Ein Filmstar kann zwischen Filmen eine Lücke haben. Er hat auf den nächsten Film zu warten. Er oder sie weiß nicht im Voraus, was das Nächste sein wird. Niemand weiß es. Natürlich bist du letztlich der Regisseur deines eigenen Lebens. Und dennoch pausieren auch Regisseure.
„Sie stehen überdies dem, der nur dasteht und wartet, zu Diensten.“
Und demzufolge, du möchtest gerne eine Antwort kennen, an der es noch nicht ist, dass du sie kennst.
„Alles zur rechten Zeit, Geliebte.“
„Gut Ding will Weile haben.“
Die Antwort kommt nicht vom Intellekt. Sie kommt vom Herzen. Das Herz ist im Auftrieb begriffen. Es kann ohne Weiteres eine Weile dauern, bevor der Geist erfasst, wovon das Herz Kenntnis hat.
Es braucht Zeit für einen Kuchen, im Ofen zu backen. Es braucht Zeit für den Kuchen, sich abzukühlen.
Wisse dies: Du wirst deinen nächsten Schritt nicht wie eine sichere Angelegenheit kennen. Du wirst umherschweifen. Natürlich, in deinen Gedanken bist du umhergeschweift. Du hast einfach noch keinen Beschluss zu fassen.
Du hast ordentlich Glück, wann die Antwort erscheint. Zwischenzeitlich, da bist du momentan an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit, dessen unbenommen, wonach es dir aussehen mag.
HEAVENLETTER # 4758 – 4.12.13 – You Choose the Melody You Sing
DU SUCHST DIR DIE MELODIE AUS, DIE DU SINGST
Gott redete …
Das Leben ist nicht angelegt, ein Kampf zu sein. Sobald du dich dem Leben widersetzt, gegen es angehst, ist das Leben alsbald ein Kampf.
Deine Sicht des Lebens ist in deinem Leben ein gehöriger Faktor. Vielleicht hast du das Leben in falschen Verdacht gestellt, vielleicht hast du eine niedrige Meinung von ihm, vielleicht möchtest du es unter Kontrolle haben.
Ich habe dir gesagt, dass du in deinem Leben ein Sagen hast. Deine Gedanken richten dir aus, wie dein Leben beschaffen ist. Deine Gedanken sagen zudem dein Leben voraus. Du suchst dir die Melodie aus, die du singst. So wie es aussieht, ist dein Leben deinen Gedanken sehr folgsam. Das Leben ficht nicht wider dich. Du bist der, der wider es ficht. Du pflanzt die Samen deines Lebens, und allemal machst du dem Leben Vorwürfe dafür, was sprießt. So stehen die Dinge in der Welt.
Du hast vorgefasste Auffassungen davon, wie dein Leben auszusehen habe. Sobald dein Leben nicht danach, worauf du bestehst, aussieht, sobald dein Leben nicht deiner Idee darüber, was es sein sollte, zu was es vorgesehen sei, was es sein müsse, nachkommt, bist du perplex, und nimmst die Fäuste hoch.
Geliebte, Meine kleinen Grünschnäbel, öffnet eure Fäuste und Zähne und lasst euer persönliches Leben sein, was es ist. Akzeptanz hat einen langen Weg. Sie ist nicht Passivität. Natürlich, ihr möchtet gerne alles so, wie es euch lieb ist. Und doch, ihr, die ihr eine Menge übers Realistisch-Sein redet, unterschreitet den Realismus.
Ihr nehmt die Fäuste hoch, wenn es zu Enttäuschung kommt. Obschon ihr in einem Restaurant eine bestimmte Speise bestelltet, wenn sie dann da ist, mögt ihr sie nicht. Ihr wollt das nie bestellt haben. Vielleicht habt ihr eine Wahl angekreuzt, als ihr in Wirklichkeit eine andere meintet. Ihr markiert die Tanzkarte eures Lebens.
Ich möchte euch dies sagen: Das Leben begeht keinen Fehler. Lasst Mich euch etwas sagen. Teil des Lebens ist es, euch zum Ledigsein von Anhaftung zu leiten. Es gibt nichts, was ihr zu haben habt. Das Leben fließt, und es hat für euch Hand und Fuß, mit ihm zu strömen. Habt ihr euch allerdings nicht öfters strapaziert, stromaufwärts zu schwimmen?
Es gibt keinen Tod – nur der Körper schafft sich aus dem Weg. Du bist dir sicher, du habest den Körper zu beklagen. Du betrachtest das, was die Welt den Tod nennt, als unvergebbar, und dementsprechend trauerst du. So oder so, betrauern ist dein Protest. Die Sonne und der Mond haben beide eine Vorherrschaft. Das Leben im Körper und der sogenannte Tod haben ebenfalls ihr Übergewicht. Der Tag segnet dich, und die Nacht segnet dich. Jedes ist förderlich, und dennoch ist das eine hell und das andere dunkel.
Wie kann es sein, dass in deinem Leben Tod zugegen ist? Obschon es keinen Tod gibt, wirkst du auf des Körpers Abfallen und auf den Aufstieg der Seele als sei dies ein Desaster zurück. Natürlich verstehe Ich es, eingeschnürt in die Welt-Glaubensüberzeugungen wie du es bist, dass du nach deinem Körper und jenen geliebten Angehörigen schmachtest, dazubleiben, indes ist just der Tod, der dir nicht lieb ist, Teil des Lebens. Wann lag keine Sicht auf den Tod des Körpers frei? Es ist nichts Überraschendes, dass der Körper eines jeden Menschenseinswesens und einer lebendigen Sache und jedes materiellen Dings dahinschwindet.
Dennoch halte Ich aufrecht, dass es keinen Tod gibt, der Tod ist allemal nicht reeller als das Leben. Das Leben auf der Erde ist ein einstweiliges Abgleiten aus dem Himmel. Das Leben auf der Erde scheint alles zu sein, was ist, oder die bedeutsamste Ausgestaltung im Bereich der Möglichkeiten, gleichwohl war es seit eh und je eine zeitweilige Illusion, aus der du fürchtest ausquartiert zu werden, freilich, eine Pacht vermittelt dir nur ein vorübergehendes Anmieten. Sobald die Pacht um ist, protestierst du.
Du bist auf trockenem Land oder auf See wer du bist. Du bist du, ob du nun auf der Erde oder im Himmel weilst. Ihr existiert, Geliebte. Ihr und Ich existieren.
HEAVENLETTER # 4759 – 5.12.13 – What a Dream We Are Dreaming
WAS FÜR EINEN TRAUM WIR DOCH TRÄUMEN
Gott redete …
Betrachte den heutigen Tag als eine Seite in einem Buch, das du liest. Morgen blätterst du eine andere Seite auf. Oder so stellst du es dir vor.
Was man Zukunft nennt, ist aus blanken Seiten gemacht, die aufs Neue zur Seite von heute werden. Es ist gleichsam so – heute ist aber und abermals.
Auf der menschlichen Ebene, da ist euer Leben aus Heute’s gemacht. Woraus denn sonst könnte euer Leben gefertigt sein? Ganz bestimmt nicht aus dieser beliebigen Vergangenheit und Zukunft.
Euer ganzes Leben ist wie Seiten, die ihr jeden Tag umdreht. Um es genauer zu sagen, ihr wendet jede Sekunde eine Seite um. Euer Leben ist aus der Seite gemacht, die ihr momentan umblättert. Jetzt ist heute.
Wir können zudem sagen, dass du eine Art Rolltreppe bist. Du läufst an den Begrenzungslinien dieses Moments vorbei, obschon es in Wahrheit keine Begrenzungen gibt. In der Welt der Wahrheit gibt es nichts zum Umdrehen, und niemanden, es umzudrehen. ODER, wir können es anders sagen. Ihr seid die Seiten. Ihr seid der Umblätterer. Ihr seid das ganze Seitenumwenden. Ihr seid Alles.
In Wahrheit gibt es keine Seiten zum Umblättern!
Es gibt für das Leben kein Tempo, um seinen Schritt danach einzurichten.
All dies, was ihr Leben nennt und was ihr euer Leben nennt, ist rein gar nichts. All die Flüchtigkeit ist Illusion. Ihr seid Illusion, in der Welt gewisslich äußerst reell. Das, was ihr fürwahr seid, ist Ewig. Das, was Ewig ist, kann nicht aufgespalten werden. Trennung existiert nicht. Individualität existiert in Wahrheit nicht, obschon sie erlebt wird. Dass Ich Eins bin und dass du Eins mit Mir bist, und dass demzufolge kein du oder keine Anderen existieren. Da ist Tag für Tag allemal Ich in der Einzahl. In Wahrheit gibt es keine Konzeption von Trennung oder gar Andere zum Sich-Trennen. Zeit kann nicht verlaufen, da es keine Zeit gibt.
Alles was existiert, ist permanent. Es gibt nichts auszuwählen. Es gibt nichts aufzugreifen, ausgenommen Einssein, zur selben Zeit wie es niemanden gibt, es aufzugreifen. Was für einen Traum die Kinder Meines Herzens doch austräumen.
In der Welt werden Träume wahr, oder sie werden nicht wahr. Ich sage euch ununterbrochen, dass Träume wahr werden. Ich rede zu euch in eurem Traum, Geliebte, und ihr hört Mich. Ich sage euch, aufzuwachen!
Da ist Ein Traum. Da ist Einssein, worin es nichts zu träumen gibt. Da ist Einssein zu leben, und Einssein ist der Wirklichkeit Gewordene Traum. Da ist Eins, den Traum zu träumen, und gleichwohl ist Eins wach und voller Vollheit.
Euer Traum vom Einssein ist bereits wirklich und wahr. Ihr könnt jetzt eure Augen öffnen.
Nur im Traum öffnet und schließt ihr eure Augen. Wir können sagen, dass ihr, Der ihr augenlos seid, alles seht und um alles wisst. Es gibt keine Augen, um zu blinzeln, und nichts, um es anzublinzeln.
Ihr mögt das Gefühl haben, das was Ich beschreibe, sei ein Zustand der Einsamkeit, ein Zustand von Nichtsheit. Geliebte, seid ihr nicht in dieses Spiel hineingeraten, in welchem Nichtsheit als Vollheit ausgewiesen ist?
Über das Stück hinausgehend, in dem Wir die Hauptrolle innehaben, ist Alleshaftigkeit. In eurem gegenwärtigen Zustand werdet ihr es eher vorziehen, Alleshaftigkeit zu bedenken. Ihr habt das Gefühl, Alleshaftigkeit sei füllig, und Nichtsheit sei mager. Nun gut, Meine Lieben, es spielt keine so große Rolle, was ihr denkt. Ihr reist durch die Traumzeit, oder die Traumzeit durchquert euch. Mit Sicherheit zieht die Traumzeit durch. Sie ist ein Blitz.
Ihr lebtet ununterbrochen im Realen. Der Traum war nicht real. Ihr dachtet, er sei es. Das ganze Drama war euer Traum. Natürlich, Ich existiere, und Ich bin zutreffend, und ihr seid Mir triftig, insofern Ich ihr bin. Einssein ist. Liebe ist. Wir sind nicht mit Umrissen versehen.
Wie kann Einssein abgegrenzt sein? Wie kann Einssein nicht sein, derweilen Einssein Ist? Einssein ist Alles Was Da Ist, denn Ich BIN DAS, und in Wahrheit, du, das sogenannte du – DU BIST DAS –, bloß, da ist kein Du, ausgenommen in der Relativität, mithin BIN Ich, in der Realität, DAS. Bei dieser besagten Beschaffenheit der Partie ist euch die Auffassung, dass WIR EINS SIND am Gefälligsten. Wir sind ALL DIES.
HEAVENLETTER # 4760 – 6.12.13 – Let Love Be Enough
LASSE LIEBE HINREICHEND SEIN
Gott redete …
In menschlicher Hinsicht hat Jeder recht, und liegt Jeder falsch. Keine zwei Leute denken gleich. Keine zwei Leute sind über alles gleicher Auffassung. Wo steht geschrieben, sie müssten es sein? Indes liegt eine Schwierigkeit darin, einen anderen Gesichtspunkt oder eine andere Meinung einzuräumen. Wovon handelt dieses Bedürfnis nach Einvernehmlichkeit überhaupt? Was steht dabei auf dem Spiel?
Was ist demnach da dran, wenn jemand sich der einen oder der anderen Religion oder politischen Partei zugehörig fühlt? Was wäre denn, wenn es der eine so sieht, und der andere so. Was ist da so hochwichtig?
Oh, ja, entbiete reichlich Inbedachtnahme, Zustimmung ist jedoch eine andere Geschichte. Selbst wenn du nicht beipflichtest, bist du in der Lage, Rücksicht nehmend und verständnisvoll zu sein. Du kannst freundlich sein und Freundschaft anbieten. Wer sagte denn, ideale Übereinstimmung sei der einzige einzuschlagende Weg? Es werden zahlreiche kleine Kriege über kleine Dinge ausgefochten.
Was ist so schwer daran, dass Leute zusammenleben und dass Familien und Nationen miteinander auskommen? Wie kommt es, dass Menschen, die einander lieben, sich selber in Ärger aufflammen sehen, dass sie in heruntergekommener Weise voller Ingrimm sind, während sie einander ehedem Glück übermittelt hatten? Was ist die Crux dabei? Dies oder das hat sich weggeschert, siehst du das auch so?
Wieso denn sollte sich eines Meiner Kinder, angesichts eines weiteren Kindes Mein, völlig aus dem Häuschen fühlen mögen? Wie kommt es, dass zwei Menschen, die einander lieben, bei dem Gedanken anlangen: „Ich halte es nicht mehr länger aus. Ich muss etwas Frieden und Ruhe haben.“ Was hat ein anderer Mensch letztlich mit deinem Frieden und deiner Ruhe zu tun?
Was ist mit Kameradschaft und sich ungezwungen fühlen vor sich gegangen? Es hat den Anschein, dass sich Meine Kinder manchmal gedrungen halten, wütender zu sein, als sie sich unter den Augen haben möchten oder als sie jemand unter den Augen haben möchte. Gewiss sieht es aus, als könntet ihr nicht anders. Ihr seid am Ende eurer Kräfte angelangt. Wut kommt zum Vorschein, und Menschenseinswesen sind nicht das, was sie sein möchten.
Bestimmt, Wut ist keine Stärke. Denkt das wirklich jemand? Und, diese Frage habe Ich zu stellen – wann du dich nicht in dem Feuerwerk der Wut aufhältst, würdest du sie dann jemals rechtfertigen? Jemand macht sich vom schmutzigen Geschirr davon, jemand wäscht einen Teller nicht ab, er oder sie kann seine oder ihre Kleider nicht aufhängen, und du bist zornig. Ist es das wert? Oder jemand setzt dir unentwegt zu, doch den Abwasch zu erledigen und deine Kleider aufzuhängen? Ist einer von euch beiden im Grunde genommen ein Schuft?
Ärger ist nicht gesund. Was veranlasst Wut und was ist gut daran, sie zum Ausdruck zu bringen? Du magst meinen, Ärger sei rechtmäßig und tugendhaft – du magst ja meinen, all dein Ärger sei zurecht und notwendig, wo allerdings bekommst du das Entrüstetsein los? Wütend sein ist nicht tugendhaft. Lieblichkeit vortäuschen ist ebenso nicht bewundernswert. Es ist rasend machend. Vielleicht ist es besser, Wut an den Tag zu legen, als sie zu verbergen. So oder so, du tust niemandem einen Gefallen.
Bist du der Kommandeur der Welt, dass du etwa vermeinst, du könnest jeden dazu bringen, das zu tun, was du möchtest, oder das zu sein, was du möchtest?
Es ist gut, dich selber an die Hand zu nehmen – ist ebendies indes als die Testung eines Menschen angesetzt? Die Menschen, die sich selber wieder fangen, können einen auf die eine oder andere Weise rasend machen. Der rasend machende Aspekt liegt inwendig in dir. Die Frage lautet nicht: Was tust du mit jemandem? Die Frage lautet: Was tust du mit dir selber?
Womöglich siehst du dich selber als einen friedliebenden Menschen, dennoch ist Wut-Haben, unbenommen des Anlasses, nicht friedliebend.
Etliche Menschen rechtfertigen ihren Ärger, indem sie angeben, er sei rechtmäßig. Ich begreife das Ansinnen. Seid umsichtig mit dem Selbstgerecht-Sein. Zorn angesichts eines Mörders geziemt euch nicht, oder dem Mörder nicht.
Daher lautet Meine Frage in Wirklichkeit: Wo ist die Liebe? Selbst wenn sie mit Wut verdeckt ist, ist Liebe zugegen. Unterhalb von Hass kommt Liebe zu liegen. Geliebte, was tut ihr? Wenn ihr wütend seid, wo ist da eure Liebe für euch selber?
HEAVENLETTER # 4761 – 7.12.13 – The World Is Relative to You
DIE WELT IST AUF DICH BEZÜGLICH
Gott redete …
Wenn du übel nimmst, hast du den Angriff entgegengenommen. Du zogst ihn dir zu. Du akzeptiertest ihn. Du hattest nicht anzulasten, aber du tatst es. Du hattest daran teil. Du hast dich einer Bemerkung, die jemand machte, zugesellt, oder du hast den Tonfall der Stimme oder die Miene eines Anderen oder eine Geste oder einen Blick in jemandes Augen für übel genommen.
Obschon du deines Bruders Hüter bist, ist es dir, in solch einer Bewandtnis Verantwortung für dich selbst zu übernehmen. Niemand bringt dich dazu, dass du verargst. An einem anderen Tag, wann du erheiternd glücklich bist, würdest du dich nicht mit Anlasten befassen. Du wärest zu glücklich, um dies zu tun. Was würde dir denn, was jemand sagt, ausmachen, während du soeben eine Million Dollar gewonnen hast oder während der Mann deiner Träume dir antrug, dich heiraten zu mögen?
Ebenso, sofern dein Kind ernsthaft krank gewesen war und nunmehr erklärtermaßen die Krankheit los ist, würdest du in Jubel ausbrechen. Was würde dir eine sorglose Äußerung, die jemand macht, neben dem, dass es deinem Kind wieder gut geht, bedeuten? Nichts. Du würdest dir nicht mehr daraus machen, als du dir daraus machst, einen Bus nicht mehr bekommen zu haben.
Geliebte, ihr lebt in einer relativen Welt, und alles, woraus ihr Schmerzen erlangt, ist relativ. Nichts ist eine große Sache, außer ihr sagt es an. Das Leben geht insgesamt darum, wozu ihr es in Beziehung setzt. Hört euch eure Bemerkungen an, und ihr werdet erkennen, wie euer Leben aussieht. Wenn ihr euch beklagt, wird euer Leben voller Beanstandungen sein. Falls euch das Leben unrecht tut, werdet ihr voller Missstände sein. Falls euch das Leben wachrüttelt, wird euer Leben mitreißend, vielversprechend, ja gar brillant sein. Falls euer Leben euer Orchester wäre, dann orchestriert ihr euer Leben. Das Leben spielt eure Melodie.
Ihr seid nicht nur der Entgegennehmende eures Lebens. Ihr seid der Einladende. Ihr versprengt die Konstellation eures Lebens, und was ihr verstreut, das schwingt.
Ihr habt eine Agenda, Geliebte, und etliche Dinge machen euch glücklich, etliche betrübt, und doch, nichts von außenher hat die Macht inne, euch zu irgendwas zu veranlassen, außer, ihr sagt es an. Wenn eure Wahrheit die ist, das Leben sei gut, wird euer Leben gut sein. Das Leben erhält seine Stichwörter von euch. Was für Karteikarten stellen eure Lektüre dar? Das Leben ist entsetzlich, oder, das Leben ist schön. Du bist derjenige, der vorangeht. Du hast diese Macht.
Du magst dich ja als machtlos erachten. Wenn du dich selber als machtlos betrachtest, kniest du vor der Machtlosigkeit nieder. Du unterwirfst dich ihr. Du stimmst ihr stillschweigend zu. Du erklärst Machtlosigkeit für triftig, und du hältst dich an sie. Die Wahrheit ist, dass du machtvoll bist. Du bist weitaus machtvoller, als dein Geist zu erfassen vermag.
Worüber redest du? Du wirst erhalten und in Empfang nehmen, worüber du sprichst. Ein Horn bringt zum Erklingen, was eine Voraufführung, die du ausrichtetest, widerschallt. Du hast Ressourcen inwendig in dir, die den Ton deines Lebens bestimmen. So kommen Wir aber und abermals auf Zuständigkeit zurück. Übernehmt Verantwortung, Geliebte, anderenfalls seid ihr geneigt, Verbitterung ins Leben zu rufen.
Was auch immer außerhalb von euch passiert, geschieht außerhalb von euch. Jenes mag den Anschein abgeben, als geschähe es an euch von da draußen her aus dem Nirgendwoher. Womöglich seid ihr in einem höheren Maße ohne Anhaltspunkte denn harmlos, Geliebte. Nehmt ihr Mir das für übel, was Ich sage? Du bist Mein allerschönstes Kind, und Ich liebe dich ganz und gar. Ich halte überdies das Heft in der Hand, so wie Ich es sehe, nicht so wie du Mich wohl gerne sein haben möchtest. Falls du auf deinem Weg einem Irrtum unterliegst, behalte Ich das nicht als Geheimnis für Mich. Wieso sollte Ich das tun mögen? Ich ehre dich. Ich spreche aus Meinem Herzen der Liebe. Erhelle dein Leben mit lichten Gedanken. Ist das zu viel erbeten?
HEAVENLETTER # 4762 – 8.12.13 – A Little Passage on Lake Illusion
EINE KLEINE SCHIFFSREISE AUF DEM SEE ILLUSION
Gott redete …
Dies ist der Tag, auf den du gewartet hast. Was für ein Tag es auch ist, just dies ist der Fall. Du hast auf Tage gewartet, dass sie kommen, und jetzt ist dieser Tag spornstreichs bei dir eingetreten. Dieser Tag ist über dir. Öffne dich für ihn. Koste seine Köstlichkeiten.
Der heutige Tag wird für dich bis zum Rand angefüllt sein. Er ist dein. Er ist herbeigekommen, um dir zu begegnen. Dieser Tag ist gekommen, um dich anzusprechen. Er kam stracks zur Tür herein. Dies ist dein Tag, und du harrtest seiner. Ja, erhebe dich jetzt und begrüße ihn.
Es ist eine gute Idee, über deine Tage nicht blasiert zu werden. Zähle deine Tage nicht mehr. Dieser Tag ist gekommen. Gib dich diesem Tag preis. Es ist nicht an dir, mit den Schultern zu zucken und zu sagen: „Ein weiterer dröger Tag zum Brötchen Verdienen.“
Heute ist ein Tag, um in die Hände zu klatschen und den Eintritt eines neuen Tages auf diesem Erden-Flugschiff zu feiern. Mit einem neuen Tag – eine neue Welt.
Im Himmel gibt es, wie ihr wisst, keine Tage. Dort ist Ewigkeit. Lang oder kurz ist da nicht dran. Ewigkeit ist ewig. Auf eine gewisse Weise ist sie kürzer als ein Tag. Sie hat keinen Anfang und kein Ende, wie es Tage haben. Bei der Ewigkeit gibt es keine Unterbrechung. Sie kann nicht in Teile gebrochen werden. Ewigkeit ist dieser Augenblick in deinem Tag, und allemal ist er Ewig. Wie hinreißend Ewigkeit ist, wo Unsere Herzen sind und worin es für sie zu bleiben gilt, was rechts wie links Licht ist, gar obschon es kein rechts oder links gibt. Es gibt einzig Seien, und hier sind Wir, Mein geliebtes Selbst.
Was ist eine Lebenszeit? Sie ist eine kleine Schiffsfahrt auf dem See Illusion. Du ruderst dein Boot. Darum geht es. Und, allemal, derweil du dein Boot ruderst, ruderst, ruderst, gelangst du irgendwohin.
Dem Tag auskömmlich ist das Gute. Dies, Geliebte, ist, was ist.
Alle eure Unterrichtseinheiten, alle eure Reisen sind, dessen unbenommen, Gedanken, die ihr habt. Ihr denkt, ihr plant, ihr macht euch Sorgen, ihr fragt euch, und alles, was ihr zu tun habt, ist sein. Das ist alles, was ihr sein könnt. Das ganze Rennen, all das Durchrütteln, das ist schier du, der Einzelne, soeben im Begriff, dein Boot zu rudern. Stromaufwärts, stromabwärts, das spielt keine Rolle. Dass du hier auf der Erde, zu dieser Erdenzeit und an diesem Erdenort bist, ist dein Ding. Das ist es. Du staubst die Möbel ab, du wischst den Fußboden, du machst den Abwasch. All die repetitiven Bewegungen sind repetitive Bewegungen, aus denen die Zulieferung des Tages zusammengestellt ist.
Jeder Tag hat freilich einen herrlichen Sonnenaufgang und -untergang. Er kommt ohne Furore herein und verabschiedet sich ohne Aufruhr. Der Tag ist wie so eine Art umherreisender Liebhaber. Der Tag kommt herein, und der Tag geht ab. Der Tag schlüpft herein, und er schlüpft hinaus, und niemals kam je der gleiche noch einmal, allemal gibt es, während du auf der Erde ein Seinswesen bist, stets einen weiteren Tag,.
Der Tag ist voll, und dein Teller ist die ganze Zeit schon voll, derweil sich nichts begibt. Eine Menge sicherlich scheint zu passieren. Selbst obschon alles auf diesem ganzen Lebens-Flugschiff flüchtig, illusionär und vollauf nicht am Geschehen ist, scheint es reell, und daher befindet ihr euch in dem Traum, den ihr habt, in einem Spiel und spielt. Daher spielt ihr eine Minute oder auch zwei, so lange, bis ihr euch restlos bei Mir im Himmel wieder findet.
Im-Nu-Scheinend, ist eure Zeit um, die niemals war, und ihr seid dort zurück, woher ihr gekommen und von wo ihr zugleich niemals weggegangen seid.
Ist das Leben in der Welt ein Schabernack? Ihr könnt das so sagen, und dennoch ist es eine reelle Unterbrechung, freilich, diese Zeit, die nicht existiert, ist euch nichtsdestotrotz dienlich. Derjenige, der wartet, ist ebenso am Dienen. Und ihr dient. Ihr dient einem Anliegen. Ihr dient ohne Weiteres.
HEAVENLETTER # 4763 – 9.12.13 – Illusion Has a Role to Play
DIE ILLUSION HAT EINE ROLLE ZU SPIELEN
Gott redete …
Lasst Uns die Gabe des Lebens lobpreisen, das euch geschenkt wurde. Ich gab es euch, Geliebte. Ich gab es euch aus einem guten Grund. Ich sandte euch hinaus, um in der Welt zu spielen und um sie schön zu machen. Das Leben auf Erden ist bedeutsam. Schier weil es Illusion ist, meint nicht, dass das Leben in der Welt unbedeutend ist.
Ja es ist wahr, das Leben in der Welt ist nicht alles, freilich ist es Etwas. Das Leben in Illusion hat einen Part zu spielen, oder weswegen sollte die Illusion existieren mögen? Geboren werden ist ein Ereignis! Die neue Seele auf Erden startet zu einem Abenteuer, welches ohnegleichen ist. Ihr, die ihr zur Erde kommt, seid Abenteurer. Ihr befindet euch auf einer Mission. Es mag sein, ihr seid am Schlafen, dennoch steht ihr im Begriff zu erwachen, derweilen ihr auf der Erde weilt. Dies ist eine Ein-Mal-Im-Leben-Statthabende Gelegenheit. Es ist ein Privileg, auf einer täglichen Basis auf diesem eingebildeten Planeten
und in diesem eingebildeten Leben der Evolution zu Diensten zu sein.
Es ist schlechterdings dermaßen reell, dermaßen bodenständig, wie kann es da Illusion sein? Unterdessen du dich entsinnst, woher du kamst und in Wessen Bilde du gemacht wurdest, erkennst du alsdann nicht, dass du ein Wunder bist? Du Meine Güte, natürlich, du bist ein Wunder in gutem Glauben. Ich möchte euch klar machen, dass, was Ich wirke, Wunder herstellen ist. Ich habe in der Ewigkeit und Endlosigkeit Meinen Sitz. Und ihr und die Welt entspringen Meinem Gedanken, von woher alle Dinge möglich sind, wo alles möglich ist, selbst dann, wenn all das Mögliche Illusion ist.
Unendlichkeit und Ewigkeit sind das Gefilde aller Möglichkeiten. Die Möglichkeiten werden ausgespielt, allerdings, in der Illusion. Illusionen sind Träume, Geliebte, Geliebter, und ihr wisst, Ich rede euch zu, zu träumen. Ich glaube an euch, selbst obschon eure Individualität Illusion ist. Ich sage euch, zu träumen und Großes zu träumen. Ich muss an Träume glauben, und an Träume inmitten eines Traums. Träumt weiter. Zieht eure Träume vom Himmel herunter, so, wie ihr eine weiße Leinwand herunterzieht und wie ihr euch auf ihr projiziert seht.
Ja, ihr seid auf der Erde öffentlich ausliegend. Dies ist die Größte Schau, die Größte Schau auf Erden. Sie ist in allem brandneu, diese Schau. Es geht um die gleiche Geschichte, dennoch ist sie stets neu. Wie viele Weisen vermag ein Menschenleben auszuspielen? Unendlich viele. Und mithin agierst du, Geliebte, Geliebter, selbst auf der soliden Erde von der Endlosigkeit her.
Da Wir, du und Ich, akkurat Eins sind, habe Ich einen Großartigen Traum von Licht, welches von Mir in Unendlichen Weisen niederschauert, muss Ich der Träumer sein. Du bist definitiv Mein Traum. Die Welt ist Mein Traum. Du bist Mein Traum, und Ich liebe dich.
Es muss zudem so sein, dass Ich ein Mysterium liebe, derweilen deine Individualität Geheimnisvolles entfaltet.
Ich fühle Mich in der Kenntnis, dass ihr träumt, geborgen. Ihr habt Ängste. Ich habe keine. Ich habe wundersames Erstaunen.
Ihr habt böse Akteure im Blick, und ihr träumt von demzufolge resultierenden Emotionen und Derartigem. Ich bin Mir stets gewahr, dass ihr euch in einem Traum aufhaltet. Ihr vergesst es, das Leben auf der Erde ist ein Traum, der auf einer Leinwand durchgespielt wird. Ja, ihr befindet euch in einer Dimension, oder Wir könnten sagen, in einem Scheintod, in Farbigkeit, welche aufgeschoben ist, ihr scheint euch auf einem weißen Hintergrund namens Leinwand zu bewegen, ihr scheint all die Sinne zu nutzen und des Öfteren keinen Sinn zu ergeben oder gar Unsinn zu betreiben.
Durch all das hindurch kommt ihr unbeschadet heraus, das ist euch klar. Es existiert keine Gefährdung. Ihr kommt aus diesem Traum unangetastet heraus. All die eingebildeten Wolken verschwinden, und Sterne kommen hervor, und ihr erinnert euch, wohin ihr tatsächlich gehört, derweilen ihr von dem Traum erwacht, in den ihr dementsprechend eingetreten wart.
Ihr spieltet eine Rolle, und ihr spieltet sie gut. Und nun wacht ihr auf zu dem, wo ihr die ganze Zeit gewesen seid, derweilen ihr dachtet, ihr wärt woanders. Ihr habt das Zuhause niemals verlassen, und dennoch kehrtet ihr zurück, und das Geträumte war niemals.
HEAVENLETTER # 4764 – 10.12.13 – You Are Greater Than Playing the Odds
IHR SEID GROSSARTIGER ALS WETTEN AUF DEN HÖCHSTWAHRSCHEINLICHSTEN FALL
Gott redete …
Wer kann dein Herz dazu bringen, ein mulmiges Gefühl zu haben, außer du? Du bist der Bescheider deines Herzens. Ja, deine Meinung ist, du habest keine Wahl. Du denkst, dein Herz steige in die Höhe und falle, abhängig davon, was um dich herum oder vermeintlich um dich herum geschieht. Du hast das Gefühl, dein Herz sei wie ein Thermometer, so, als könne es pur auslesen, was ihm zum Auslesen hingereicht wird.
Du bist der Deuter von Geschehnissen, die dich umgeben. Du hast deinem Herzen ausgerichtet, wann es zu fallen und wann es sich zu heben habe. Du. Du nimmst dir alles zu Herzen. Du nimmst alles, was hereinkommt, zu deinem Herzen auf dich, und lässt es dort fallen. Du richtest deinem Herzen aus, günstig darauf einzugehen, oder eben das Entsprechende in einer niedergeschlagenen Bewandtnis. Du befiehlst dein Herz herum. Du neigst dazu, in einer vorhergesagten Weise in Erwiderung zu gehen.
In früheren Zeiten, als da jemand mit einem Telegramm an deine Tür kam — hast du es nicht einmal geöffnet –, dein Herz war am Zittern, aus Angst, dass es dir schlechte Nachrichten überbringt. Und daher schreist du, bevor du getroffen bist. Du arrangierst dich selber. Du legst die Gänge ein. Du machst die Luke auf.
Natürlich könnten es schlechte Nachrichten sein, die du erhältst, denn du denkst in Bezügen von guten und von schlechten Neuigkeiten.
Ihr Lieben, ihr bautet euch für einen Sturz auf. Ihr seid geneigt zu denken, es gehe um eintreffende schlechte Nachrichten. Ihr werdet gezaudert haben, das Telegramm zu öffnen, dennoch, selbst in eurem Elend werdet ihr es öffnen. Ihr werdet es nicht zerfetzen, ohne es zu lesen. Da ist eine Scherbe an Möglichkeit zugegen, dass es sich um eine frohe Botschaft handelt – ihr gewinnt in einer riesigen Lotterie oder euer Gatte kehrt morgen vom Krieg zurück. Es ist eine Ahnung guter Nachrichten vorhanden, und ihr werdet das Telegramm nicht ungeöffnet lassen.
Ja, natürlich, die Chancen stehen durchaus dafür, dass ein selten eintreffendes Telegramm nicht gute Nachrichten beinhaltet. Wehe dir indes, der du deine Wetten auf das Leben gemäß den Wahrscheinlichkeiten platzierst. Du wirst meinen, diese Wette eingehen sei eine sichere Angelegenheit, freilich sagst du etwas voraus, was dir über dem Kopf hängt. Kannst du dich beim Kartenspielen vorstellen, und – wie du dabei die Chancen bekräftigst, dass du nicht gewinnen werdest? Du hast nicht Karten zu spielen, immerhin. Du kannst das Karten-Spielen übergehen. Kein Problem damit. Das Leben freilich musst du lieben. So oder so, du musst es leben. In jenem Falle, da spiele deine Karten richtig. Suche dir ein gutes Blatt.
Natürlich, du bist geneigt, das Wahrnehmungsvermögen zu verteidigen. In jenem Falle, da unterscheide sodann, was dir hilfreich ist, und was nicht. Spiele eher anhand der Gewinnchancen des Hilfreichen, denn anhand derjenigen der Negativität. Setze dir den Tee des Glückssträhnen-Habens auf.
Wenn du dich durch Probleme verfolgt fühlst und dich in einem unglücklichen Zustand befindest, wenn du das Gefühl hast, du haltest dich in einer Grube voller Verzweiflung auf, selbst dann, bekomme dich aus der Grube heraus. Klettere heraus. Du hast nicht dort zu bleiben. Du gehörst dort nicht hin. Übermittle deinem Herzen eine jede Gelegenheit, sich selber zurückzuerlangen. Selbst dann wenn es überfahren worden ist, hast du es nicht dort zu lassen. Sei ihm hilfreich. Gib ihm eine Wiederbelebung. Du bist für dein Herz zuständig. Nähre es. Lasse es nicht darben. Verleihe ihm einen Aufschwung. Es ist in der Tat ein betrüblicher Zustand der Dinge, wenn du dein Herz bis zum Anzählen auf zehn da unten liegen lässt.
Wenn deine Gedanken dein Herz schikanieren, dann ändere deine Gedanken. Wenn du über all die Dinge nachgedacht hast, die in deinem Leben schief gehen, schmerzt dein Herz. Dann öffne deine Augen für das, was in deinem Leben einnehmend ist, und rufe deinem Herzen ins Gedächtnis zurück, was es mag, mitsamt all dem, was es aufrechterhält. Du hast dein Herz in die Vereitlung hinein geredet. Noch mehr, du hast es in die Vereitlung hinein gedacht. Denke nunmehr Gedanken, die dein Herz aufbauen. Habe Erbarmen mit ihm. Sei der Aufrichter deines Herzens. Dein Herz ist auf dich angewiesen. Dir gilt es nicht, den Umgang mit deinem Herzen mit Laissez-faire zu betreiben.
HEAVENLETTER # 4765 – 11.12.13 – Free Will for Everyone
FREIER WILLE FÜR EINEN JEDEN
Gott redete …
Und das Gegenstück ist ebenso zutreffend.
Ja, es ist gut, sich selber zum Ausdruck zu bringen. Es ist gut, den Mund aufzumachen. Es ist ebenso gut, still zu sein. Du brauchst nicht jeden Gedanken laut auszusprechen. Es existiert eine Möglichkeit, deine Meinungen für dich zu behalten.
Du hast Anderen nicht den Irrtum ihrer Wege beizubringen. Du tust es gern, zu ihrer eigenen Besserung an ihnen zu feilen. Sie werden womöglich deine Empfehlungen nicht mögen. Sie können auf taube Ohren stoßen.
Fraglos ist es manchmal Freundlichkeit, direkt zu sein. Trotzdem, manchmal ist es das richtige, so zu sein, und manchmal ist es nicht dein Geschäft, diesen oder jenen zurechtzustutzen, einzig dich selber.
Geliebte, bei aller Liebe für euch, ihr seid nicht der Dirigent des Orchesters des Lebens.
Mitunter haben andere Menschen ihre Fehler zu begehen, und manchmal musst du deine eigenen machen.
In den Bezügen der relativen Welt, wie wisst ihr da bloß, was richtig und was verkehrt ist? Was verkehrt zu sein scheint, könnte unter gewissen Umständen richtig sein, und was richtig ist, könnte überdies falsch sein. Und selbst wenn ein Befinden richtig zu sein scheint, oder wenn der Entscheid falsch zu sein scheint, wie wisst ihr das? Die Story ist noch nicht vorüber. Wer hat indessen in der Welt das letzte Sagen über richtig oder falsch?
Natürlich möchtest du das Richtige tun. Zur gleichen Zeit kannst du nicht immer dem nachkommen, was die Welt Vollkommenheit nennt. Dies könnte, darüberhinaus, eine Vergeudung deines Lebens sein, dich stets anhand von Perfektion zu evaluieren. Ist dies das Leben leben?
Ein jedes Menschenseinswesen auf der Erde hat eine andere Sicht als du. Bei zehn Dingen mögt ihr einvernehmlich sein, bei ferneren zehn nicht. Wer ist es, der das letztliche Sagen hat? Wer ist es, dass er angibt, du habest in dem einen Stuhl Platz zu nehmen, und nicht in einem anderen?
Sofern Ich den freien Willen verleihen kann, möchtest du dann zumindest in Betracht ziehen, Anderen desgleichen wenigstens einen Funken freien Willen zu geben?
Natürlich hast du den freien Willen, jemandem oder Allen anzusagen, was zu tun sei, und dennoch, wieso solltest du das tun mögen?
Geliebte, es gibt mehr als eine Manier, ein Brot mit Butter zu bestreichen.
Euch ist es lieb, entspannt zu sein, seht ihr das auch so? Dann seid locker. Sobald ihr Anderen sagen möchtet, was zu sagen und zu tun ist, seid ihr nicht entspannt.
Ich bin der erste, der euch sagt, dass ihr für jeden zuständig seid. Ein jeder eurer Gedanken hat Auswirkungen auf jeden Anderen. Eure Zuständigkeit erstreckt sich allerdings nicht darauf, einem Jeden anzusagen, was zu tun und was nicht zu tun und wie es zu tun ist.
Und mithin – wenn du entspannt sein möchtest, wickle dich da heraus. Lasse deine dir selbst verfügte Autorität los. Du wirst dich ohne Weiteres dir selber, wie auch Anderen, aufgedrängt haben. Lasse die Zügel los. Bleibe außenvor, das Leben anderer Menschen anzuordnen. Gut, sofern sie dich darum bitten, dann steht es dir an, Rat zu erteilen, oder ihn nicht zu erteilen. Anderenfalls ist es allgemein gesprochen nicht deine Wahloption, die dir zugeordnet ist.
Du kochst so, ein anderer so. Wenn es dein Privileg ist, so zu kochen, wie du es tust, ist es das Privileg des Gegenübers, so zu kochen, wie er es tut.
Lasse deine Freunde ihr eigenes Essen salzen.
Du bist nicht bestimmt, über Andere das Sagen zu haben. Bist du ein Kritiker oder bist du ein Freund? Wieso solltest du Andere bewerten mögen? Vielleicht um dein Selbstwertgefühl aufzubauen. Tut euch dafür andere Wege auf, Geliebte.
Ja, ihr wollt gerne kennenlernen, was eure Zuständigkeit ist. Ihr wollt ebenso herausfinden, wo eure Zuständigkeit endet. Seid gegenüber Anderen respektvoll und seid euch gegenüber respektvoll. Setzt Andere frei, und setzt euch selber frei.
HEAVENLETTER # 4766 – 12.12.13 – Messenger of God’s Heart
VERKÜNDIGER DES HERZENS GOTTES
Gott redete …
Sieh in Mein Herz, und du wirst dein Selbst erblicken. Mein Herz ist für dich der Spiegel zum Hineinschauen. Du kannst sehen. Du bist nicht weit entfernt. Du bist nahe. Deine Entferntheit ist eingebildet.
Du warst geneigt, dir mindere Szenarios vorzustellen.
Du bist ein Held, der sich selber als Nachzügler zu sehen scheint. Oder du siehst dich selbst als Ego, welches nicht viel ist, dennoch etwa wirst du dich daranmachen, das Ego in die Höhe zu treiben. In der Welt, Geliebte, seid ihr ein Imitator. Oh, ja, ihr seid wohl darin gut, das zu imitieren, was nicht so ist.
Wenn du es dir stattgeben würdest, das reale Du zu sein, würde alle Anspannung abtreten. Du würdest dich in die Widerspiegelung deines Selbst zurücklehnen. Du würdest Mich widerspiegeln. Du würdest im Sonnenschein Meines Herzens strahlen und dich in ihm aalen, und dir würde klar – du würdest damit vertraut werden –, worum das Leben fürwahr geht.
Das Leben handelt nicht von der Gegensätzlichkeit, der gemäß ihr euch gestaltet habt. Ihr möchtet gerne ein geradliniger Pfeil sein, der das Innerste und das Tiefste erreicht. Ihr möchtet gerne bei den Höhen eures Selbst anlangen. Euch ist es nicht lieb, auf Zehenspitzen zu stehen. Es ginge überhaupt nicht um einen Wirkungsbereich. Es wäre dort, wo ihr bereits seid, worauf ihr indes nicht achtetet. Vielleicht habt ihr von eurer Größe weggeschaut. Dies, Geliebte, ist nicht Bescheidenheit. Dies ist Missachtung.
Wisst ihr, was Bescheidenheit ist? Sie ist Gewahrsein. Sie ist Würdigung. Euch obliegt es nicht, euch irgendeinem Menschen zu unterwerfen, und allemal steht es euch an, euch vor Allen zu verneigen. Ihr ehrt Andere, so ihr euer Selbst ehrt. Auf Erden, da seid euer eigener Held.
Ihr schenkt Mir Herrlichkeit, Geliebte, demnach preist ihr euch selber nicht, zur gleichen Zeit indes wisst ihr, wer ihr seid. Es ist nicht außergewöhnlich, du zu sein. Wenn du ein Adler bist, ist es nicht außergewöhnlich zu fliegen. Wenn du Gottes Kind bist, bist du nicht außergewöhnlich, dass du liebst, und mehr liebst und liebenswürdig und freigiebig gegenüber Allen bist, die letztlich euer Eines Selbst, mit anderen Worten, Ich sind.
Insofern ihr Alle Herrlichkeit seid, was für Glorie habt ihr nötig?
Insofern ihr All-Wissend seid, was habt ihr mehr zu wissen?
Insofern ihr Alle im Recht seid, was für einen Richtigkeitsnachweis habt ihr zu haben? Ich bestellte euch zur Glorifizierung der Welt. Pracht ist nicht Ego. Ihr habt bessere Dinge, mit denen ihr euch beschäftigen könnt, als mit dem Ego.
Ihr habt einen Tag, um mit ihm zu beginnen, und Arbeit, die erledigt gehört, nicht aber Anstrengung. Das Leben hat keine Mühe zu machen. Es soll schön und leicht sein. Das Leben ist nicht widerspenstig, ebenso wenig euer Herz.
Seid im Leben schnörkellos. Nehmt euch nicht zurück. Seid euch selber gegenüber nicht unaufrichtig. Unwahr gegenüber euch selbst, so seid ihr Mir gegenüber unaufrichtig.
Unterschätzt euch nicht. Gewahrsein ist nicht Ego. Kurzsichtigkeit ist Ego. Überfluss ist nicht Ego. Teilhaben lassen ist nicht Ego. Von der Wahrheit eures Herzens weggeben ist nicht Ego.
Es ist nicht so, dass ihr etwas oder ein Anderer zu sein habt. Es ist so, dass ihr bereits Alles habt. Ich ernannte euch zum Boten Meines Herzens. Meint ihr, Ich sei ein Tor? Ich weiß, was Ich tue. Ihr seid mit der Wahrheit von Wer Ihr Seid noch nicht vertraut.
Ihr müsst denken, ihr wärt bei der Geburt umgeschaltet worden und ihr wärt irgendwie ein minderes Seinswesen. Nein, du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter, und dir ist es, dich selber so zu erkennen, wie Ich dich erkenne. Lasse all die Kehrseiten los, die du im Blick haben wirst.
Gelange zur Kenntnis deines Selbst, so wie Ich dich kenne. Was für eine Unverfrorenheit hast du aufzubringen, dass du wähnst, du seist minder, als du Meinem Dafürhalten nach bist? Habe Ich dich nicht gebeten, bescheiden zu sein?
HEAVENLETTER # 4767 – 13.12.13 – The Magnificence of Your Being
DIE HERRLICHKEIT EURES SEINS
Gott redete …
Sieh dich so, wie Ich dich sehe, und du wirst die bescheidenste Person in der Welt sein. Du wirst die bescheidenste Person in der Welt sein, da du weißt, dass du keiner Beschönigung bedarfst. Wenn deine Gedanken nicht danach wären, dass dein Zustand mattiert sei, was für eine Notwendigkeit zum Polieren hättest du sodann?
So viel, was das Ego angeht, ihr Lieben.
Sobald ihr die Pracht eures Seins gewahrt, was für eine Nachfrage nach Stolz gäbe es euch da?
Bescheidenheit ist nicht etwas, was ihr übernehmt. Bescheidenheit ist schlicht ihr selber ohne Knappheit, und demzufolge ohne vermeintlichen Bedarf an mehr. Sobald ihr die Stärke von euch selbst erkennt, worum würdet ihr da bitten, es möge euch hinzugetan werden?
Sobald ihr euch selber kennt, welche Beifügungen müsstet ihr eurer Vorstellung nach an euch reißen?
Wenn ihr die Farbe blau kennt, kennt ihr sie. Dann habt ihr nicht mehr länger nach ihr zu fragen. Ihr werdet in der Lage sein, Fragen über allerhand Himmel in Blau zu beantworten. Ihr werdet niemandem über den Zauber der Bläue zu fragen haben. Ihr werdet keine Bestätigung nötig haben. Ebenso wenig wird eure Beachtung auf Blau liegen. Blau wird inwendig in euch zugesichert sein. Was bleibt zum Fragen über?
Sobald ihr einfach eurer Wahrheit gewahr seid, woher sollten da Versessensein, Gier, Neid, Eifersucht kommen? Was für eine Verursachung könnte es für sie geben?
Während du dir der Wahrheit deiner selbst nicht gewahr bist, was kann dich alsdann zufrieden stellen? Wie viele Diamanten wären da ausreichend? Wie viel Liebe von der Welt und wie viel Zustimmung könnten dich besänftigen oder könnten dich auf lange Sicht milde stimmen? Wenn du Einsicht hast, und Ich meine wirklich Einsicht hast, wenn du nicht bloß eine Idee hast, was gibt es da in der Welt, wovon du mehr haben musst?
Sobald du das Sein Selbst in deinem Handinnern liegen hast, was sonst wird da deiner Vorstellung nach hineinpassen?
Falls sich die ganze Welt vor dir verneigte, würde das nicht einem Prozent von einem Prozent deines Gewahrseins Gottes und deiner selbst und deines Geburtsrechts auf das Einssein und auf die Nähe zu Gott und dir selber gleichkommen. Du würdest den Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Göttlichen kennen. Du würdest das Materielle gehörig mehr genießen, jedoch wärest du auf es nicht angewiesen. Schlicht so wie ein Kind an Plastik-Spielereien Vergnügen finden kann, so würdest du an der Welt im Großen Vergnügen finden. Gold oder Schlacke würde dir keine Rolle spielen, denn das ist allesamt Illusion. Sobald ihr euch die Wahrheit zueigen macht, ist euch die Welt kostbarer, und ihr fühlt euch mehr für sie zuständig, wie auch für jene, die mit der ganzen Geschichte noch nicht vertraut sind.
Sobald du alles hast, ist es natürlich, zu geben. Sobald dir nichts versagt wird, was solltest du da einem Anderen versagen mögen?
Du würdest erkennen, was das Wort Vertrauen bedeutet, allemal würdest du mehr denn vertrauen. Du würdest wissen. Du würdest wissen, dass alles gut ist, was auch immer auf der Oberfläche tanzen mag. Du wirst die Welt nicht nötig haben, um dich zu beschwichtigen. Du bist beteuert. Du bist kein Alleswisser. Du weißt alles, was du wissen musst. Im Grunde genommen weißt du es bereits.
Himmel und Wahrheit und Liebe und Weisheit. Selbst wenn du nicht lesen oder schreiben könntest, spielte das keine Rolle. Selbst wenn dir etliche Gliedmaßen fehlten, wäre das in Ordnung. Du könntest taub und blind sein, und doch würdest du darüber hinaus hören und sehen, wohin die physischen Augen sehen und die Muschelschalenohren hören können. Die Wörter Gottes Kind nehmen für dich eine neue Bedeutung an, ebenso wie die Wörter Dein Vater und das Himmelskönigreich.
So wie es momentan bei vielen oder bei den meisten Meiner Kinder steht, kann euch nichts zufriedenstellen, denn ihr seid unbefriedigt und noch nicht imstande, zufriedengestellt zu werden. Die äußere Welt vermag ganz einfach euer Verlangen nach Zufriedenheit nicht zu erfüllen. Verschanzt in der Welt, sucht ihr ununterbrochen nach mehr und mehr, denn die Welt vermag euch, aus sich selber heraus, nicht zu erfüllen. Ihr entbehrt einen Gutteil des Puzzles. Ihr habt ihn in Wirklichkeit – dennoch fehlt er euch, da ihr ihn noch nicht als euer eigen im Blick habt.
HEAVENLETTER # 4768 – 14.12.13 – The Meaning of Trusting in God
DER SINN DES VERTRAUENS AUF GOTT
Gott redete …
Was bedeutet auf Mich vertrauen? Bedeutet Vertrauen in Mich, dass du vollauf Gewissheit hast, Sicherheit, dass alles in der Welt so sein wird, wie du es dir wünschst? Nein, so steht es um die Dinge nicht.
Bedeutet Mir, Gott, vertrauen, dass dich kein was du als Problem bezeichnest heimzusuchen vermag? Keineswegs.
Bedeutet Mir vertrauen, dass du unfehlbar recht hast? Leider, nein.
Mir trauen bedeutet nicht, dass Ich deinem vermeintlichen Willen nachkomme, komme was da wolle.
Und doch, letztlich ist es das, was Ich tue. Ich folge deinem Willen. Dein Wille ist für Mich, dir das zu geben, was du letztlich suchst, und, was du suchst, ist, zu Mir zu kommen. In der Welt scheint es vollauf von Wichtigkeit, dass du dich zu Mir aufmachst, wann und wie dir danach ist. In der Welt scheint es unerlässlich, dass du zu Mir kommst, derweil du im Blick hast, was verheißungsvoll ist.
Nichtsdestotrotz, tief inwendig in dir, weißt du, dass das, was eine Rolle spielt, darin besteht, dass Wir zusammenkommen. Tief drinnen in dir weißt du, dass das Leben nicht so ist, wie du es von dorther betrachtest, wo du in der Welt situiert bist. Du weißt, dass du über keinen guten Überblick über das Land verfügst. Du weißt, es gibt mehr, als das, was du aus deiner Lage im Leben heraus im Blick hast. Du weißt, du siehst durch ein winziges Schlüsselloch. Fürwahr, trauen bedeutet, du bist bestrebt, in der Welt zu leben und in der Welt zu verscheiden im Einklang mit einer größeren Sicht denn deine Augen zu ersehen vermögen. Das ist Zuversicht in Mich.
Deiner Ansicht oder deiner Wahrnehmung zum Trotz – alles ist gut. Alles ist in der Welt gut. Sehen, das ist nicht: Glauben.
So oder so, du stehst im Begriff, zu Mir zu kommen, nicht der Körper sondern die Seele, Herz und Seele.
Dein Herz ist momentan bei Mir. Deine Seele ist jetzt in Meiner Hut. Nichts kann schief gehen. Zuversicht ist wissen, dass Ich es, dessen unbenommen was die Welt weiß, besser weiß. Die Welt ist eure Beute, ihr Lieben. Ihr seid nicht deren Beute.
Wenn ihr in einen Bus einsteigt, vertraut ihr ganz zwanglos, dass der Busfahrer Acht gibt. Ihr vertraut darauf, dass die Hersteller des Busses sich eurer Sicherheit annahmen. Ihr vertraut darauf, dass ihr euren Bestimmungsort erreicht, und glücklich aus dem Bus springt.
Sofern ihr einem beliebigen Busfahrer vertrauen könnt, könnt ihr da Mir nicht trauen? Der Fakt ist, dass ihr standardmäßig jedem Busfahrer traut, jedem Zugführer, jedem Piloten. Anderenfalls wärt ihr stillgelegt. Ihr würdet nicht einmal über die Straße gehen.
Noch mehr als das, Vertrauen ist, dass du Mir, sollte denn der Busfahrer nicht verlässlich sein, oder sollte dann, wenn er verlässlich ist, ein anderer Fahrer eines anderen Busses oder Autos soeben einmal nicht verlässlich sein, aus der Kontrolle deines Busfahrers heraus gerät, und dass es zu einem Unfall kommt, und dass du ernsthaft verletzt wirst oder dass dir gar dein körperliches Leben entrissen wird, dein Zutrauen, dass Ich verlässlich bin und dass Ich weiß, was Ich tue, zuwendest.
Zuversicht in Mich ist nicht ganz das gleiche wie fatalistisch sein. Vertrauen in Mich ist Vertrauen in Mein Wohlwollen. Vertrauen in Mich bedeutet Anspannung und Widerstand und alles, was dich behindern kann, loslassen. Die Furcht, das Leben zu leben, ist eine größere Furcht als der Verlust des Lebens. Vertrauen in Mich bedeutet, du lebst das Leben und machst es dir zueigen. Zutrauen in Mich ist nicht vom Leben wegrennen. Es ist dem Leben begegnen, wo es ist.
Dennoch, du magst es dir aus ganzem Herzen wünschen, Mir zu vertrauen, und gleichwohl bist du nicht so recht imstande, dorthin zu gelangen. Daher möchte Ich dir gerne sagen: „Traue Mir trotzdem.“ Nebenbei gesagt, Geliebte, was könnt ihr tun? Was sind eure Optionen? Das Gefühl zu haben, gepiesackt, gehetzt, brutal behandelt zu werden. Ein solches Gefühl haben ist eurer Gebrechlichkeit Vertrauen zukommen lassen.
Und daher trage Ich euch an, dass ihr euch selber traut, und dass ihr Mir traut. Bejaht Mein Wohlwollen. Akzeptiert, dass der Tod nicht real ist. Ängste sind nicht real. Selbst auf einer praktischen Ebene, da wisst ihr, dass die meisten eurer Befürchtungen frei erfunden sind. Ihr könnt hunderte Möglichkeiten befürchten, und sie werden nicht Wirklichkeit. Was den Tod des Körpers angeht, der mit oder ohne deine Billigung greifbar gemacht wird – wieso demnach in so vielen Augenblicken in deinem Leben den Tod fürchten?
Geliebte, sobald ihr euren Körper liegen lasst, werdet ihr seine Einbuße bereitwillig aufgreifen und erkennen, dass euch nichts verlustig gegangen ist, es sei denn eure Ängste.
HEAVENLETTER # 4769 – 15.12.13 – Free Will for All
FREIER WILLE FÜR ALLE
Gott redete …
Der Friede des Nicht-Widerpart-Gebens. Du bist nicht stark, um zu jammern und zu schäumen. Denkst du, deswegen seist du kräftig? Es ist nicht Stärke, Widerspruch zu erheben. Es ist nicht Stärke, zu schnaufen und zu keuchen. Es ist nicht Stärke, zu bewerten. Von Friede rührt Stärke.
Empörung ist nicht Stärke. Übermacht ist nicht Stärke. Selbstgerechter Ärger ist nicht Stärke. Sich darüber erheben ist Stärke.
Ruhe ist Stärke. Was ist es wirklich, was du zu verteidigen und zu schützen hast?
Sofern du gerne in einer geheuren Welt leben möchtest, dann hat sie vor Friede zu strotzen.
Wer kann ohne deine Zustimmung über deine Emotionen hinweggehen? Falls Andere dich scheinbar dazu bringen, nach ihrer Pfeife zu tanzen, wer hat da stillschweigend eingewilligt? Wer hat die Erlaubnis erteilt? Wer ist mit jemandes Entscheidungsbefugnis billigend einhergegangen?
Noch einmal, Ich sage, was hast du zu beschützen?
Sich beschützen ist weder Friede, noch ist es Verteidigung. Sich beschützen entspricht Versöhnung. Du flüchtest nicht, noch schlägst du dich. Sich zu verteidigen haben ist eine Form von Schwäche, es ist nicht Stärke, Geliebte.
Ihr wisst, bei eurer Deutung unterlaufen euch Irrtümer. Ihr interpretiert es, jemand kränke euch. Selbst wenn das jemand tut, habt ihr euch nicht ihrem Beschimpfen zu beugen. Ihr seid nicht beleidigt, wenn es regnet oder zu einem Hurrikan kommt, auch dann nicht, wenn ihr gerne Sonnenschein und blauen Himmel haben wolltet.
Weil jemand Probleme hat, habt ihr nicht dessen Probleme zu den euren zu machen.
Schaut, hier die Sache. Das Leben hat nicht so eingefädelt zu werden, wie ihr es gerne möchtet, ebenso wenig hat irgendeine andere Person so zu sein, wie ihr sie gerne haben wollt. Jedermann hat freien Willen. Ihr könnt über die Neigungen des Anderen verzweifeln, so viel ihr wollt – freilich zu welchem Behuf? Spart euch die Worte. Ihr seid nicht der Orchestrierer der Welt. Ihr seid der Orchestrierer von euch selbst. Ihr seid der Wahrsager von euch selbst. Es ist nicht an euch, darüber zu befinden, welche Karten andere Leute ausspielen. Irgendwie habt ihr gedacht, ihr wärt der Kartengeber.
Gebt einen Fußbreit nach. Dies macht euch nicht weniger. Es macht euch mehr. Wer ist der reiche Mann? Derjenige, der erzürnt ist, oder derjenige, der die Ruhe selbst bleibt? Es ist nicht euer Geschäft, jemandem den Kopf zurechtzurücken. Du bist nicht der Gouverneur anderer Leute. Jeder hat ein jedes Recht, das Leben seiner Wahl gemäß zu leben. Und ebenso machst du das. Nicht anders du. Es ist dir keine Errungenschaft, beschimpft zu werden. Das kann jeder. Ein Jeder ist imstande, sich zu entladen.
Es ist ein ungeheures Geschehnis, sobald du zu dem Ort gelangst, wo du keine Anlastungen tätigst. Dies in der Tat ist etwas vollbringen. Nicht verargen bedeutet nicht, dass du auf dir herumtreten lässt. Es bedeutet, dass du Verantwortung für dich selbst übernimmst. Es bedeutet, du machst ausgreifende Schritte über das Universum. Es bedeutet, du bist das Gegenteil dessen, dass mit dir Schindluder getrieben wird. Du bist dir selber wohltuend, und demzufolge einem Anderen.
Kein Mensch hat über dich Rechte, ebenso wenig hast du über Andere Rechte. Falls es an dir ist, jemandem eine Lektion beizubringen, dann ist das du selber. Falls du jemanden berichtigen musst, bist du das selbst. Du bist dein eigenes Geschäft. Dir gilt es nicht, auf die Pfeife eines Anderen zu tanzen, genauso wenig soll ein Anderer nach der deinigen tanzen.
Weil dich jemand anbrüllt, bedeutet nicht, dass du verpflichtet bist, zurückzubrüllen. Weil jemand mit dir erzürnt ist, bedeutet nicht, dass du in deinem Groll fortzufahren habest. Das Leben hat nicht quitt zu sein.
Womöglich bist du der Auffassung, du seist cool. Dann sei cool, und sei just nicht am die Wut Kriegen.
Gemäß der Welt ist kein Mensch mustergültig. Und dennoch erwartest du aber und abermals von Anderen Vollkommensein, und verleugnest deine eigene Stärke und deinen eigenen freien Willen.
HEAVENLETTER # 4770 – 16.12.13 – Even a Crust of Bread Can Be Delicious
SELBST EIN BROTKANTEN KANN KÖSTLICH SEIN
Gott redete …
So lange du das Leben als einen Kampf betrachtest, wird es gewiss ein Kampf sein. Das Leben kann sein, was es ist, und es hat kein Fechten zu sein. Du bist derjenige, der kämpft. Es bist du, der stromaufwärts schwimmt. Ihr könnt mit dem Leben Frieden schließen, Geliebte. Ihr habt das Leben in Sicht, als wäre es überdimensional. Das Leben ist ein erhebliches Dargebot, derweil die Details zugleich von zufälliger Art sind. Das Leben hat nicht zu sein, was es eurem Dafürhalten nach zu sein hat. Die Dinge liegen so:
Du kannst nach einem ganzen Laib Brot schmachten, dennoch, schier ein Brotkanten kann köstlich sein. Sofern du dir deinen Sinn, du habest mehr als eine Kruste zu haben, gefasst hast, wirst du womöglich eine Kruste wegwerfen und dich somit in Abrede stellen. Falls im Leben alles für dich „gut genug“ zu sein hat, gehst du gegen das Leben an und wirst etwa wegtun, was köstlich sein könnte. Du kannst nach noch mehr ein Verlangen haben, und nach wie vor akzeptieren, was kommt. Du kannst es dankbar entgegennehmen.
Es gibt fürs Dankbarsein dafür, was du hast, eine Menge zu sagen. Dankbar sein kann den ganzen Unterschied in der Welt ausmachen.
Ich rede nicht davon, du habest mit allem zufrieden zu sein. Ich sage, du kannst mit etwas zufrieden sein.
Was ist es? Ist es Stolz, der dich dazu bringt, dass du mit jeder Auszeichnung unzufrieden bist?
Es ist eine schöne Sache, nicht zu schmollen. Es ist eine schöne Sache, mit einem halben Laib zufrieden zu sein, oder, Meine Lieben, bloß mit einer Kruste, oder ist es gar in Ordnung mit nichts?
Gewiss, ihr möchtet gerne, dass euch das Leben passend ist. Es ist gut, mit in Betracht zu ziehen, dem Leben fügsam zu sein. Ich meine nicht, dass ihr gute Miene zum bösen Spiel macht. Ich meine, es ist eine gute Idee, das Leben zu schätzen zu wissen, selbst dann wenn es nicht makellos ist. Ihr könnt euch eher an Wertschätzung lehnen denn an Unmutsbekundungen. Vorfälle werden als zufällig bezeichnet, und zufällig bedeutet weniger als rundweg bedeutsam.
Noch auch sage Ich, dass ihr euch dem Leben unterwerft wie einer reuigen Macht. Ich rede davon, mit dem Leben nicht so hart umzugehen. Ihr habt nicht vorne herausstechend und allemal begeistert zu sein. Ihr habt ihm gegenüber nicht widerständig zu sein. Ihr habt nicht durch das Leben angegriffen zu werden. Gebt dem Leben eine Pause, und damit leitet ihr euch selber eine Pause zu. Steht nicht auf Feierlichem. Seid nicht niedergeschmettert, weil euch nicht alles, was ihr erstrebt, erreicht hat. Seid nicht ein andersdenkender Abweichler.
Wenn ihr aufsteigen möchtet, dann werdet erwachsen, Geliebte.
Ein Gewinner ist nicht notwendigerweise derjenige, der alle Preise einheimst. Du hast nicht alle Auszeichnungen zu erringen. Das Leben geht nicht insgesamt darum, was du erhältst. Es handelt von deinem Geben. Missbilligung darreichen ist nicht genau fantastisches Verschenken. Dem Leben eine Chance geben – das kommt dem eher gleich. Wette auf das Leben. Wette auf dich selber.
Das Leben übergibt dir zahlreiche Sprungbretter. Hopse auf ihnen. Setze dich nicht über etwas hinweg, weil es dem Inbegriff deines sehnlichen Begehrens nicht nachkommt. Du weißt nicht, wohin das, worüber du dich hinwegsetzt, führen kann. Dir ist nicht klar, was an Schätzen vor dir zu liegen kommt.
Wisse dies. Schätze liegen vor dir. Sei ihnen gegenüber offen. Du weißt bereits, dass in der Welt alles nicht so ist, wie es scheint. Nicht alles, was glitzert, ist Gold. Ebenso, ein Stück Kohle kann dir Wärme spenden. Du kannst mit ihm schreiben. Was wie ein Kohlestück aussieht, kann sich als schwarzer Diamant herausstellen.
Meine Kinder wissen nicht dauernd, wie Glückhaben aussieht. Haltet eure Augen für es offen. Es gibt im Leben viele Türen, die zu öffnen sind. Ihr könnt sie nicht alle zumachen. Ihr wisst nie, was hinter einer Tür steckt. Was hinter einer verlockenden Tür existiert, kann euch enttäuschen. Was hinter einer grob behauenen Tür liegt, kann euch überrumpeln.
Seid ein Erforscher. Besser, das Leben nehmen, wie es kommt, denn es anschwärzen.
HEAVENLETTER # 4771 – 17.12.13 – Oneness Will Sing Its Song and Do Its Dance
DAS EINSSEIN WIRD SEINE WEISE SINGEN UND SEINEN TANZ TANZEN
Gott redete …
Du bist Mein Same, der aufgekeimt ist. Du bist noch nicht voll ausgewachsen. Hast du tatsächlich gemeint, du wärest es?
Mitunter hast du das Gefühl, du habest alles gelernt, was du lernen könnest. Geliebte, ihr seid Anfänger! Ihr mögt ja Champion sein, dennoch seid ihr Anfänger.
Dies ist gut – ein Anfänger sein. Es bedeutet, du bist an der Spitze. Das bedeutet, du bist mittendrin im Leben in der Welt. Du bist noch nicht auf dem Berggipfel angelangt.
Ich möchte dir etwas anderes sagen. Lernen ist Endlos und Ewig. Es gibt immer mehr zum Lernen und zum Zunehmen. Das menschliche Herz hört nicht auf zu wachsen und Früchte zu tragen. Was für eine Frucht trägst du? Dass du Liebe schenkst, natürlich, und mehr Liebe. Es ist stets mehr Liebe zu geben zur Hand. Selbst obschon du Vollauf Liebe bist, und obschon es nicht mehr Liebe gibt, die du zu sein vermagst, da du in Wahrheit allesamt Liebe bist, gibt es nichtsdestotrotz mehr Liebe, die von dir her zu strömen imstande ist, die von dir her fließen, die von dir her angekündigt werden muss, die von dir ausgeschüttet wird, gleichsam wie der Regen den Erdboden wässert. Nicht anders, muss es eine wachsende Abgabe von Liebe von dir geben. Tatsächlich soll deine Liebe scheinen wie die Sonne.
Geliebte, ihr seid im Begriff, in Liebe zu schwimmen. Ihr werdet das Universum mit Liebe belegen. Ihr werdet niemals mehr mit Liebe knauserig sein. Ihr werdet niemals mehr Liebe wie eine Ware betrachten, mit der ihr sparsam umzugehen habt. Nein, keineswegs. Von jetzt an werdet ihr die Erde mit Liebe überfluten. Liebe wird alle Grenzen durchbrechen. Liebe wird wie Fische hochspringen, wie Delfine, wie Wale. Liebe wird die Welt waschen. Die ganze Welt und jeder in ihr werden in Liebe plantschen. Liebe wird bekundet sein. Liebe wird die Erde bedecken. Alle Welt wird in Liebe gleißen.
Ich, Gott, werde Mich zurücklehnen. Ich werde wie immer allgegenwärtig sein, und dennoch werde Ich Mich zurücklehnen. Ich werde Mich nicht zur Ruhe setzen. Ich werde stets Gott sein, freilich werde Ich in der Lage sein, zuzusehen, was Ich gemacht habe, und zu erkennen und abermals zu erkennen, was Ich gemacht habe, und zu wissen, dass es für alle Zeiten gut ist. Ich möchte Mir keine freie Zeit nehmen, denn wovon sollte Ich Mir beim Wunsch, freizunehmen, freinehmen? Mit Sicherheit nicht von der Liebe in Meinem Herzen. Mit Sicherheit nicht von Meiner Liebe zu dir und dem Universum und zu allem, was Ich geschaffen habe. Wohin sollte Ich gehen mögen? So wie immerzu, Ich möchte bei dir sein. Bloß dass Wir jetzt in Liebe miteinander tanzen. Du wirst mit Liebe ebenso vertraut sein wie Ich. Du wirst in Liebe eingefangen sein. Probleme werden vergessen sein. Sie werden nicht mehr phantasiert werden. Ihr werdet eure Träume ausleben, und sie werden die Meinigen sein. So wie stets – Mein Wille soll getan sein. Ihr werdet die Sterne wie Knöpfe an euch tragen. Ihr werdet wie die Sphären singen. Ihr werdet eure Anschrift im Himmel kennen. Ihr werdet euch nicht mehr länger vorstellen, ihr hättet euch sonstwo aufgehalten.
Falls zum Himmel langgehütete Geheimnisse gehören, werdet ihr sie gewahren. Es wird keine Geheimnisse geben. Ihr werdet im Himmel Wohnung haben und jeden Menschen zu euch nehmen.
Die lange Vergangenheit wird zum Verschwinden kommen. Endlosigkeit und Ewigkeit werden in eurer Tasche sein, oder ihr in den ihrigen. Zeit und Ausfälle werden vergessen sein. Alleinig Wahrheit wird bekannt sein. Einssein wird seine Lieder singen und seinen Tanz tanzen. Was vermag im Verlaufe unserer aufgetanen Liebe unbekundet zu sein, Unserer Liebe, die wie Musik ausgegossen wurde? Unter einer derartigen Lieblichkeit, was für eine Nicht-Lieblichkeit kann man sich da vorstellen, ganz zu schweigen davon, was für ein Nicht-Liebreiz kann da unter die Augen kommen oder gar als Möglichkeit ausgewiesen sein?
Die ganze Welt wird Lachen und Lächeln sein. Die Stirn runzeln wird nicht erdacht werden.
Liebe wird eine fortwährende Feier darstellen. Das Leben wird eine Feier sein. Liebe wird das Licht der Welt sein, und das Licht wird auf Erden sein wie im Himmel. Gut! Mein Wille geschehe.
HEAVENLETTER # 4772 – 18.12.13 – An Embracing Peace
EIN UMSPANNENDER FRIEDE
Gott redete …
Mir wahrhaftig sein und dir treu sein ist lieben. Das ist es. Es hat nicht laut pochende Liebe zu sein. Es kann eine stille Beschaffenheit von Liebe sein, oder Wir können es als einen mit offenen Armen begrüßenden Frieden bezeichnen.
Derartige Liebe erregt kein Ärgernis und verübelt nichts. Eher nicht in einem Eintopfgericht befindlich – bist du die stillen Wasser. Mit anderen Worten, du ruhst stets in Mir, wo es keinen Aufruhr gibt. Dort gibt es keine Unterbrechungen oder Diskontinuitäten. Wir können sagen, du ruhst auf grüner Weide.
Wie liebreizend, keine vermeintliche Nachfrage nach Aufregung an dir zu haben!
Sofern du derzeit Bestürzung erlebst, muss es so sein, dass du einen vorgeblichen Bedarf an ihr hast. Mit Sicherheit, wenn du mit dem Finger an einen heißen Ofen fasst, nimmst du ihn im Nu weg. Das geht automatisch. Du stellst es nicht zur Erörterung. Du ziehst den Finger weg. Indes, wenn du eine Vergrämtheit und einen Groll erlebst, verweilst du auf der Vergrämtheit und hältst deinen Finger für längere Zeit daran. Du weigerst dich, dir den Schmerz zu ersparen. Wie viel Zeit du auch immer für Aufgebrachtsein aufwendest, sie ist zu lange.
Warum solltest du, ein Kinde Mein, der Bestürzung treu ergeben sein und mit ihr zusammenbleiben mögen, so, als hättest du das zu tun? Eure Ergebenheit heißt, mit Liebe zusammen zu sein, Geliebte. Mit Liebe hegt ihr die Welt. Mit Aufgebrachtheit walzt ihr sie nieder. Es ist nicht edel, selbstgerecht zu sein, wohingegen von eben dort die Aufregung herkommt. Ebenso wenig ist es einträglich, aufgebracht zu sein.
Beginnt so zu denken: Bestürzung ist das gleiche wie Gereiztheit. Ein Unterreden über einen Sturm im Wasserglas! Habt kein Gewitter. Stürmisches Unwetter ist eine Hommage an das Ego.
Das Ego richtet euch aus, jemand habe kein Recht, euch geringschätzig zu behandeln oder euch für unwürdig zu befinden, kein irgendwie geartetes Recht. Das Ego möchte nicht von seinem Podest herunterfallen. Dem Profil des Egos gemäß, hat niemand in der Welt, fürderhin nicht Gott, dir das abzuschlagen, was du dir in erstrebenswerter Manier augenblicklich sehnlichst wünschst.
Die Wahrheit ist die – wenn du dich aufregst, behandelst du dich selber geringschätzig. Du erachtest die Aufregung als das dir Gebührende. Sofern es denn dein Wunsch ist, dich nicht aufzubringen, dann nimm das Aufgebrachtsein nicht als den dir gebührenden Anteil. Aufregung ist selbst-bestrafend. Jemanden schlechtmachen bringt euch nicht dazu, euch emporzuheben, Geliebte. Aufregung negiert eure Wertigkeit und probiert, den Wert des Anderen zu leugnen. Bestürztheit artet nicht zu euch aus. Sie ist eine heiße Kartoffel. Lasst sie fallen. Lasst sie ein für alle Mal fallen.
Aufregung frisst euch lebendigen Leibes auf. Sie kommt euch bei eurer Verdauung dazwischen. Aufregung mag euch ja nach einem Freund aussehen, sie ist freilich heimtückisch. Wagt es mit einem Leben ohne sie. Was wäre, wenn du ein Nicht-Gegenwirkung-Zeigender wärst? Du würdest die Wut kriegen nicht vermissen. Du würdest dies indes nicht entbehren, denn Bestürztheit wäre durch Auffassungsvermögen ersetzt. Warum sollte sich ein Kind von Mir durch Bestürztheit hindurchstellen mögen, derweilen ihm Aufgebrachtsein schlechterdings nicht dienlich ist. Oh, ja, gewiss doch, Bestürzung wartet dem Ego auf, das Ego allerdings ist dir ganz und gar nicht dienlich.
Sofern du das Ego nicht nähren würdest, wärest du nicht aufgebracht. Denke darüber nach.
Ohne das Ego, würdest du, ja gar in dem, was gängigerweise gehöriger Kummer ist, „Gottes Wille geschehe“ ausleben. Du würdest nicht mit dem Tode schimpfen und wüten. Ohne das Ego wärst du unparteiischer. Du würdest nicht weniger lieben. Du würdest mehr lieben. Du wärest nicht abgestumpft. Du wärest andersartig. Du wärest weder ein irres Geschöpf, welches sich aufregt, noch ein betrübtes Geschöpf, welches weint und anlastet.
Also, ein anderer Name für Ego ist Anhaftung, jene Klette mit Krallen, welche nichts los lassen möchte. Mensch!, was für eine Menge Energie Anhaftung doch in Anspruch nimmt. Es ist Mühe, derart stramm festzuhalten. Anhaftung schwächt dich ab. Ja, Ego und Anhaftung gehen Hand in Hand. Dir ist es nicht angelegen, dich an einem der beiden anzulehnen, unter welcher Bezeichnung sie auch immer daherkommen.
HEAVENLETTER # 4773 – 19.12.13 – A Dream That Seems So Real
EIN TRAUM, DER DERMASSEN REAL SCHEINT
Gott redete …
Wenn dir das Leben trostlos zu sein scheint, heftest du Gründe an weswegen das Leben trostlos sei. Manchmal bist du dir, sobald es dir düster ist, im Unklaren, wieso, oder was für Belangen dein Herzschmerz beigegeben ist. Du bist unfähig, die Ursache auszumachen. Die Ursache, Geliebte, ist stets die gleiche, oder Wir können sagen, es existiert kein Grund. Sich niedergeschlagen fühlen ist sich selbst nachhaltend. Ihr fühlt euch verloren, weil ihr euch verloren fühlt. Ihr fühlt euch ungeerdet, weil ihr euch ungeerdet fühlt. Ihr habt das Empfinden, dabei gebe es kein Ende, da es eurem Empfinden nach kein Ende hat.
Da der Beweggrund allemal in euch zu liegen kommt. Ihr werdet etwa nie imstande sein, den Beweggrund zu lokalisieren, und dennoch wird die Niedergeschlagenheit von alleine weggehen, so, wie sie kam. Eines Tages wird sie vorüber sein. Ihr habt nicht dort zu bleiben. Ihr sitzt keine Strafe ab.
Ihr werdet wohl nicht wissen Wie, freilich habt ihr etwas damit zu tun, wo ihr euch befindet. Gleich ob ihr euch in einem Palast oder in einer Hütte aufhaltet, ihr hattet etwas damit zu tun. Es ist euch womöglich nicht klar, wie ihr hierherkamt, allerdings seid ihr hierhergekommen. Und falls euch ein Gefühl der Niedergeschlagenheit erfasst hat, wo ihr euch aufhaltet, hattet ihr etwas mit dem Zutritt der Bedrückung zu tun. Selbst wenn ihr sie nicht willkommen hießt, machtet ihr die Tür auf.
Wenn ihr euch niedergeschlagen fühlt, habt ihr eine Gelegenheit, euch dabei nicht länger aufzuhalten. Ihr mögt euch niedergeschlagen fühlen, gleichwohl seid ihr nicht verpflichtet, dort zu bleiben.
Falls es zutreffend ist, dass es schier diesen Augenblick soeben gibt, was hat dann das Vergangene von schier einem Augenblick früher mit dir zu tun, ausgenommen, just du gibst an, was es mit dir zu tun hat?
Schau her, sofern dieses Leben auf der Erde eine Fata Morgana ist, ist die Schimäre imstande, sich umzumodeln. Sie hat das immer getan.
Verwandelt eure Gedanken, Geliebte. Selbst dann wenn ihr euch verloren fühlt, seid ihr irgendwo. Ihr wisst, wo ihr in diesem Moment seid. Seid da. Ihr habt von dort, wo ihr seid, nicht wegzurennen. Ihr wisst, ihr wisst ausgesprochen, dass ihr nicht eure Umstände seid. Redet euch nicht ein, ihr wärt eure Umstände. Glücklichsein kann unter jedweden Umständen euer sein. Identifiziert euch nicht so sehr mit euren Umfeldern. Umgebt euch mit anderen Gedanken.
Entsinnt euch, dass Ich, wo auch immer ihr seid oder wo ihr auch nicht seid, bei euch bin. Ich bin nicht bloß unter gewissen Umständen bei euch. Egal wo ihr euch befindet, es hat nichts mit euch, mit dem Herzen von euch, zu tun. Wenn ihr in den Matsch gefallen seid, braucht ihr dort nicht zu bleiben. Und falls ihr im Augenblick dort nicht herauskommen könnt, seid ihr nach wie vor ihr, im Matsch, oder nicht in ihm. Ebenso wenig gibt es ein von Mir Wegkommen. Ich bin, wo ihr seid, und ihr seid bei Mir. Was kann das Problem sein?
Nun, schaut zu Mir her. Es gibt für euch keine Notwendigkeit, euch von Mir wegzudrehen. Geliebte, ruft euch ins Gedächtnis, dass ihr bei Mir seid, und dass Ich bei euch bin. Dies ist immerfort der Fall. Ich bin auf Erden bei euch, und ihr seid im Himmel bei Mir. Wart ihr wirklich der Auffassung, es könnte anders sein?
In euren Gedanken, da könnt ihr aus Meiner Umarmung herausgetreten sein. Schier in euren Gedanken kann dies sein. Es gibt keine Möglichkeit, dass ihr ohne Mich sein könnt. Ich halte euch an Mich. Ich lasse euch nicht fallen. Es gibt kein Fallen, derweilen ihr in Meinen Armen seid. Es gibt in Wirklichkeit keine Stelle, wovon ihr fallen könnt. Egal wo euer Körper ist, ihr seid bei Mir.
Ihr habt euch aus eurer physischen Örtlichkeit nicht allzu viel zu machen. Das Physische ist insgesamt ein Traum, wenngleich ein durchaus überzeugender Traum, dennoch ist es ein Traum, derweil ihr schlaft. Wacht sodann auf. Wacht zu Mir auf. Ihr seid aufgegangen.
HEAVENLETTER # 4774 – 20.12.13 – God Asks You a Question
GOTT STELLT DIR EINE FRAGE
Gott redete …
Wovor habt ihr Angst? Ihr wisst es nicht einmal, nicht wirklich. Euch ängstigen Möglichkeiten. Armut, Alter, Alleinsein, schlechte Gesundheit, euer Tod, das Sterben anderer Leute, und das Leben. Ihr fürchtet das Leben. Ihr fürchtet Entwicklungsgänge. Ihr häuft Unzulänglichkeiten auf. Wovor habt ihr Angst, ihr Lieben?
Und was möchtet ihr? Was wird euch glücklich machen?
Ihr mögt erwidern, dass ihr, wenn euch dieser oder jener gernhaben würde, glücklich wärt. Das allerdings wäre nicht hinreichend. Die Liebe auf Erden, euer Traum davon, wird euch womöglich entschlüpft sein. Ihr denkt an euren Traum vielleicht in Bewandtnissen von gewinnen, von obsiegen, und alldieweil ist individuelle, persönliche Liebe auf lange Sicht nicht immer erfüllend oder nicht hinreichend erfüllend.
Du weißt es verstandesmäßig, dass finanzieller Wohlstand nicht auskömmlich ist, um dir Glück zu verleihen. Darüber bist du dir bereits im Klaren, und dennoch bist du auf ihn versessen, als sei er als Antwort auf all das ausgewiesen, was du schwierig findest. Ich segne dich, begütert zu sein. Auf lange Sicht bist du mit Vermögen und du ohne Vermögen das gleiche.
Es bist du selber, der schwierig ist. Du und du alleine stehst deinem eigenen Glücklichsein im Wege. Vielleicht bist du ein Schnutenzieher. Selbst wenn all deine sehnlichen Wünsche zu deiner Lebzeit erfüllt wären, könntest du das Gefühl haben: „Wieso sind sie nicht früher hergekommen? Warum hatte ich so lange auf sie zu warten? Warum musste ich so lange auf sie verzichten und um sie kämpfen? Warum überhaupt konnte ich das Glück nicht gehabt haben?“
Und dies frage Ich euch: „Warum konntet ihr nicht früher glücklicher gewesen sein, mit oder ohne all das, was ihr euch wünschtet? Wieso konnte euch eure eigene Liebe nicht genügen? Warum errichtetet ihr Barrieren davor, euch selber zu lieben? Warum wimmeltet ihr das Glücklichsein ab und hießt es auf dieses oder jenes angewiesen?“
Vielleicht verschiebt ihr momentan das Glücklichsein. Was hält euch vom Glücklichsein ab? Warum fühlt ihr oder hattet ihr das Gefühl, es liege jenseits von euch? Was bringt euch auf den Gedanken, euer Glücklichsein sei von etwas außerhalb von euch abhängig, unterdessen es auf euch selber angewiesen ist?
Warum zieht jemandes Knappheit an Liebe für euch hinter euch her und warum läuft sie vor euch her? Wovor lauft ihr weg und wohin seid ihr am Rennen?
Macht euch nichts aus dem, was um die Ecke liegt. Was ist jetzt mit dir?
Falls du wirklich für wahr hieltest, dass Zeit nicht real ist, würdest du dann auf eine andere Zeit warten, welche in deinem Herzen Glück bewahrt?
Wessen harrt ihr?
Ganz gewiss, es sieht immer danach aus, dass ihr, wenn ihr bloß dies hättet … oder wenn ihr bloß jenes hättet …, glücklich wärt, dass ihr überglücklich wärt – wärt ihr das freilich?
Was ist dieser Einflussfaktor namens Glücklichsein, und weswegen, oh, weswegen habt ihr ihn nicht bereits?
Ich sage, er ist euer. Ich sage, ihr könnt ihn haben. Ihr sagt, ihr stellt ihm nach, und er entschlüpfe euch.
Wo ist dieser Hüttensänger des Glücks? Man sagt, er weile in deinem eigenen Garten.
Es wird so sein, du hast ihn bereits und wirst der letzte sein, der davon weiß. Du kannst ihn vor dir selber versteckt haben. Glücklichsein existiert, und es existiert inwendig in euch, und alles was ihr zu tun habt, ist, es von dort herauszuziehen, wohin ihr es verbracht habt. Das Glück ist euer. Gesteht das zu. Geleitet es in euer Herz hinein.
Sofern ihr jetzt momentan glücklich wärt, was hätte da anders zu sein? Einzig du, Geliebte, Geliebter. Einzig du. Du hättest einen anderen Blick zu haben. Du hättest dein immenses Glückhaben zur Kenntnis zu nehmen.
Und allemal, du fragst dich andere Dinge. Du wirst dir etwa die Frage stellen: „Wie kann ich obdachlos sein, und glücklich sein?“
Was wäre, wenn du Gedanken wie diese abschafftest und sie ersetztest durch: „Ich kann obdachlos sein und glücklich sein. Ein Heim haben war nicht hinlänglich, um mich glücklich zu halten, warum hat mich die Absenz von etwas unglücklich zu machen?“
Geliebte, wonach seht ihr euch um? Nach Glücklichsein oder nach Unglücklichsein? Was tut ihr euch auf? Glücklichsein oder Unglücklichsein? Was für Gutenacht-Geschichten erzählt ihr euch selber?
Was wäre, falls ihr glücklich sein könntet oder glücklich genug sein könntet, so, dass es einen Tag lang andauert? Wenn ihr einen Tag lang Glücklichsein innezuhaben imstande seid, warum dann nicht einen weiteren? Und noch einen und noch einen.
Warum auf dem Unglücklichsein herumreiten, derweil ihr Glücklichsein haben könnt? Wieso, oh wieso?, das frage Ich euch.
HEAVENLETTER # 4775 – 21.12.13 – You Are Also Served
DIR WIRD EBENFALLS AUFGEWARTET
Gott redete …
Alles auf der Erde ist zeitweilig. Euer Aufenthalt auf der Erde ist vorübergehend. Betrachtet die Erde wie einen Hausflur, den ihr entlanggeht. Er führt euch irgendwohin. Ihr seid auf eurem Weg nach wohin. Euer Leben auf der Erde ist ein Korridor, den ihr passiert.
Abseits des Flurs sind zahlreiche Zimmer.
Oder, ihr könnt die Passage wie ein Schiff betrachten, auf dem ihr segelt, und das Schiff hat einen Bestimmungsort. Ihr seid nach irgendwohin unterwegs.
Oder, ihr befindet euch auf einem Flug.
Auf jeden Fall seid ihr nach irgendwohin unterwegs, und ihr seid auf eurer Überfahrt auf Zuwachs. Schnell oder langsam, lang oder kurz, ihr wachst weiter. Ihr legt zu. Ihr lernt unterwegs hinzu. Ihr seid ein Wandersmann. Wir können sagen, dass derjenige, der die Reise aufnimmt, nicht der gleiche ist wie der, der an der Küste anlangt.
Auf eurer Reise kommt es zu Abenteuern, ob ihr nun den Flur hinuntergeht, auf einem Schiff segelt oder in einem Flugzeug sitzt. Ihr tanzt und singt. Ihr macht Purzelbäume. Ihr lauft auf Zehenspitzen und ihr schreitet ausladend aus. Ihr hüpft, und ihr habt sofort alles im Griff, oder stimmt das etwa nicht?
Letztlich sind dies natürlich Reisen des Geistes. Man könnte sagen, alle Reisen sind Reisen des Geistes. Die größte Reise unter allen ist die gesegnete Reise deines Herzens. Du nimmst dein Herz mit dir. Es mag durchaus sein, du reist lieber ohne das Herz, da es dir mehr daran gelegen ist, dass deinem Herzen nicht wehgetan wird, dennoch gehst du nirgendwohin ohne die Gesellschaft deines Herzens. Du kannst dich von ihm abwenden, allemal bleibt es bei dir, und es leitet dich, mehr als du merkst. Du kannst geistesabwesend sein, nicht jedoch herzensabwesend. Ja, die Reise, die du unternimmst, ist die Reise von deinem Herzen.
Deine Reise mag ja drastisch sein, indes kommst du unversehrt aus ihr hervor. Bei einer jeden Reise gibt es unterwegs Angenehmes. So wie bei Krümeln, Angenehmes ist für dich verstreut worden. Oh, ja, es gibt das, was du als bitter und sauer siehst, als beißend, ätzend und salzig. Du bist das Salz der Erde. Auf deiner Reise fandst du Beschaffenheiten und Farben. Du machtest Sand und Wasser und allerhand lebendige Dinge aus. Auf deiner Reise erlebst und lernst du viel. Du hebst dich eine Sprosse oder mehr hoch. Du hebst dich in das hinein, dass du dir selber Mutter und Vater bist.
Deine Fahrt ist nicht für nichts. Sie ist für etwas. Sie ist für deine Entwicklung. Für dein Wachstum, und, gewachsen, das bist du.
Die Realität ist die, dass du maßlos bist. Nichtsdestotrotz bist du den Bewandtnissen gewachsen gewesen. Du kamst durch. Du gelangtest zum Durchscheinen.
Wo bist du alldieweil gewesen? Du bist überall und nirgendwo gewesen. Du warst auf Reisen, und dennoch standst du still da. Du gingst hügelaufwärts und hügelabwärts und hast dich nie gerührt. Du weißt weidlich, dass es inwendig in dir eine Stille gibt. Du scheidest nie von ihr, und deine Reise ist eine herzenstief-empfundene Reise der Einbildung. Du begabst dich auf einen Fantasieflug. Du hast dir eine Geschichte ausgedacht. Du wähnst, du würdest sie leben. Du schreibst ein Drehbuch, du produzierst es und führst dabei die Regie. Es ist dermaßen realistisch, du hältst es für wahr. Trotzdem hat deine Geschichte einen Beginn, eine Mitte, ein Ende und eine Moral von der Geschicht‘. Und der Film ist vorüber. Es ist eine ziemlich detailreiche Handlung, die er erzählte. Sie ist faszinierend. Keine andere Erzählung kommt dieser gleich.
Du wirst den Film vergessen, dennoch ist er nicht getilgt. Dem Film deines Lebens zusehen hinterließ auf dir seine Spuren.
Sobald du die Küste erreichst, ist alles, was du erkennst, die Küste. Sie ist dir eine vertraute Küste. Sie wird Himmel genannt. Sie wird Zuhause genannt. Sie ist nicht schlechterdings eine Einkehr-Station. Du wirst möglicherweise um eine weitere Betrauung auf der Erde nachsuchen. Du bist ein Freiwilliger, das ist dir klar. Du stellst dich freiwillig zur Verfügung, ein Engel im Himmel und ein Engel auf Erden zu sein, und du dienst, und du dienst, und mithin wird dir aufgewartet.
HEAVENLETTER # 4776 – 22.12.13 – The Warmth of the Sun
DIE WÄRME DER SONNE
Gott redete …
Was immer dir Glück gibt, züchte mehr davon. Unter Glücklichsein meine Ich nicht Entkommen. Ich meine Glücklichsein als etwas, auf das du zu gehst.
Warum dir selber nicht mehr und mehr Glück schenken? Probiere es.
Etliche, das Glücklichsein anhebende Bewandtnisse sind Lachen, Lächeln, Freundlichkeit. Ob du nun jene schenkst oder empfängst, sie sind Glücklichsein hervorbringend.
Ziehst du das Meer den Bergen vor, oder erhöhen beide die Schwingung deines Herzens? Dann habe beide. Und falls du keines der beiden haben kannst, dann lies ein Buch über sie und schau dir Bilder an. Wenn du in einer heißen Wüste lebst und die Kälte und die lange Sonne Alaskas liebst, dann genieße, was du liebst, wo auch immer du dich aufhältst.
Auf jeden Fall gibt es etwas an der Natur, was du liebst. Blumen, den Dschungel, den blauen Himmel. Die Liste ist endlos. Geht mit dem Hand in Hand.
Macht euch nichts daraus, was ihr nicht mögt. Fühlt euch angezogen durch das, was ihr mögt.
Wenn du gesellig bist, dann hast du Partys gerne. Wenn du jemand bist, der die Einsamkeit liebt, dann genieße, was du genießt. Niemand wird darin gestaffelt.
Wenn du gerne kochst, koche. Wenn du Restaurants gerne hast, dann liebe Restaurants.
Was immer du gerne bist und was immer du magst, habe es. Und falls du es derzeit nicht haben kannst, dann finde Vergnügen daran, was du hast.
Was immer dein Herz hochhebt, hebe es hervor.
Wer du auch bist und was du auch magst, wisse, du bist dazu berechtigt. Wieso solltest du das Leben nicht genießen mögen, derweilen du bei ihm zugegen bist? Weswegen sich mit dem Leben zanken? Warum mit ihm einen Streit vom Zaun brechen?
Was ist, ist. Das Leben ist noch zu haben. Du hast nicht zimperlich zu sein. Du hast überhaupt nicht pingelig zu sein. Wenn du nicht derart etepetete wärst, wärst du mehr erfreut.
Du bist der Macher deines eigenen Glücklichseins. Sofern du nicht alles haben kannst, was du möchtest, dann erfreue dich daran, was du hast. Was ist so Tolles daran, von Haus aus heikel zu sein?
Verdinge dich mit dem Leben. Wenn es dir mal keineswegs danach ist, was es zum Abendessen gibt, dann mag es trotzdem.
Wenn du nun mal eben Regen nicht magst, dann liebe die Nässe des Regens. Schau ihn dir vom Fenster aus an, und liebe ihn.
Wenn du die helle Sonne nicht magst, dann setze dir eine Sonnenbrille auf und schätze die Wärme der Sonne. Wisse ihr Gelb-Sein und ihre Strahlen zu schätzen.
Sei eher ein Würdiger denn ein Verneiner. Ist es wirklich leichter, zur Kenntnis zu nehmen, was du nicht schätzt, denn dem Beifall zu erteilen, was du schätzt?
Bei den Leuten ist es das gleiche. Du sagst, du magst diesen oder jenen nicht. Heh, mag sie trotzdem! Du hast nicht gegen jemanden abgeneigt zu sein. Es ist so:
Wenn du Klavier spielst, spielst du die Lieder, die du magst. Habe jedes Stück gern, das du spielst. Du bist dein eigenes Klavier, sobald es sich auf das Leben beläuft. Du bist derjenige, der seine Zusammenstellung zu Gehör bringt. Du bist derjenige, der die Musik hört, die du spielst. Applaudiere deinem Spiel. Spende den Schwingungen Beifall, die du zur Welt aussendest. Applaudiere deinem Leben. Du bist sein wahres Publikum. Sei glücklich, zu applaudieren.
Applaudiere dir selber, dem Star deines Lebens. Applaudiere deinem Applaudieren. Klatsche für deinen Lebensgeist. Klatsche für die Darbietung, die du zusammenstellst. Nimm Freude, die du am Leben hast, als Hauptfach. Spiele das herunter, woran du im Leben kein Vergnügen hast. Heute hast du über etwas dieses Gefühl. Morgen kann es ein anderes sein.
Nicht nur das Leben wandelt sich, du änderst dich ebenfalls. Was in deinen Händen zu liegen kommt, mag nach Schlacke aussehen, dennoch kann es Gold sein. Wenn es kein Gold ist, kann es der Vorläufer von Gold sein. Heiße willkommen, was auch immer für den Platzhalter zum Vorschein kommt. Schenke deinem Leben und dir selber Glauben. Halte zugute. Sei deinem Leben wie ein Gastgeber. Serviere Tee.
HEAVENLETTER # 4777 – 23.12.13 – Serve
DIENE
Gott redete …
Es ist eine Sache, euch selber zu bezweifeln. Es ist eine andere Sache, eure Handlungen anzuzweifeln. Die zwei sind nicht das gleiche. Seid voller Zuversicht in euch selber und lauscht auf euer Herz, und tut, was euch und die Welt und Meinen Willen emporhebt. Dient.
Es existiert ein Unterschied zwischen eurem Herzen folgen, und das tun, was du gerne tun möchtest. Du könntest den Wunsch haben, in einem Gemischtwarenladen etwas zu stibitzen, ohne es zu bezahlen. Du könntest eine ganze Tafel Schokolade aufessen mögen. Du könntest jemanden ausschimpfen wollen. Dies sind keine guten Beispiele dafür, deinem Herzen zu folgen. Zu dem Zeitpunkt werdet ihr wohl das Gefühl haben, ihr hättet es einfach zu tun, ihr wärt dazu berechtigt. Geliebte, einem Impuls Zugeständnisse machen ist nicht notwendigerweise das gleiche wie eurem Herz folgen.
Mitten in eurem Herzen ist das Meinige. Bringt euch mit dem Meinigen in Einklang. Seid mit euch unverfälscht. Ihr habt jetzt das euch in die eigene Tasche Lügen hinter euch.
Euch selber verwöhnen ist nicht das gleiche wie eurem Herzen Folge leisten.
Liebt euch selbst. Liebt eure Gedanken. Liebt eure Handlungen.
Vor Anderen einen Kotau machen ist nicht das gleiche wie eurem Herzen folgen, noch auch ist Egoistischsein das gleiche wie eurem Herzen folgen.
Es kann durchaus sein, euch wurde beigebracht, es sei Selbst-Erhalt, eigennützig zu sein.
Ebenso wenig gilt es euch, euch über die Schulter zu sehen, jede Handlung, die ihr begeht, abzuwägen. Ebenso wenig lebt ihr das Leben, dass ihr euch von allem, bei dem ihr in der Lage seid, euch davon loszueisen, loseist, und dass ihr euch dabei als einen Glückspilz bezeichnet.
Was meint es, euch selber treu zu sein, unterdessen ihr euch selber noch nicht kennt?
Bis dass ihr gewahrt, dass ihr ein Prinz seid, wie könnt ihr da die Krone tragen?
Wenn du dich für einen Zauderer erachtest, handelst du wie ein Zauderer. Jemand, der sich als Dieb sieht, stiehlt. Jemand, der nicht Bescheid weiß, dass er ein Prinz ist, ist eingeschränkt. Du bist bestimmt, unbeschränkt zu sein.
Dass du unbeschränkt bist, bedeutet nicht, dass du einen Freibrief hast. Du hast Freiheit. Du hast Entscheidungen. Du bist nicht dauernd auf Automatik. Du folgest nicht immer dem Weg des geringsten Widerstands.
Ebenso wenig ist es vermöge des Willens, dass du wie ein Prinz handelst. Ein Prinz ist ein Prinz.
Wir reden über dein Seien, nicht über ein Abschneiden. Und dennoch scheinen Meine Kinder Parts zu spielen, und die Rollen, die sie spielen, sind ihnen eher nicht eigentlich.
Ich äußere Mich ebenso wenig dahingehend, es gelte euch, die Welt euch beherrschen zu lassen. Ebenso sage Ich nicht, ihr hättet ein Gewissen zu entwickeln. Ich sage, dass es euch anliegt, von innenher geleitet zu sein, und nicht so sehr von außenher.
Und allemal könnt ihr ein Überbringer von Wohlwollen sein und vermögt ihr die Welt ruhig zu stimmen. Wir reden davon, was die Welt segnen tatsächlich bedeutet. Es ist nicht so, dass du dich nach Beifall umtust, denn du kannst der Prinz sein, der du bist, und nicht geehrt sein.
Ebenso wenig ist es so, dass es dir ansteht, Zusagen, Versprechen und Schwüre abzugeben. Ebenso wenig gilt es dir, dich selber anzuklagen. Es ist an dir, dich voranzubewegen. Dir gilt es, dich selber zu erkennen. Du sollst vortreten.
Ebenso wenig sage Ich, du habest dafür zu sühnen, dass du ein Mal die Dinge anders gesehen hast, als du sie heute siehst. Wie kann Ich dir antragen, die Vergangenheit wiedergutzumachen, und dir zur selben Zeit nahelegen, von der Vergangenheit wegzukommen?
Sofern du sühnen musst, sühnst du, indem du der bist, der du nach der momentanen Kenntnis bist. Einst hattest du andersartige Ideen davon an dir, was deinem Dafürhalten nach klug war, und jetzt hast du andere Auffassungen. Sei dir gewahr, du hast deine Welt ausgeweitet, und freue dich dafür.
In der Welt lernst du erfahren, wer du bist. Wie du dich kennen lernst, so wirst du. Deine Augen und dein Herz gehen miteinander einher. Öffne deine Augen, und dein Herz ist aufgetan. Öffne dein Herz, und du siehst besser und weiter und liebst mehr.
Liebe dich als erstes selber. Auf diese Weise wirst du der Welt, welche sich nach dir umgetan hat, eine gesegnete Wohltat.
HEAVENLETTER # 4778 – 24.12.13 – On Your Way to God
AUF DEINEM WEG ZU GOTT
Gott redete …
Dein Herz befindet sich in einer vertrackten Verlegenheit. Es erhält von dir gemischte Botschaften. Du möchtest dermaßen viel, sodass du querbeet und durcheinander bist. Es kann sein, du wünschst dir zwei entgegengesetzte Resultate. Du möchtest Unabhängigkeit, und doch leistest du Abhängigkeit Vorschub. Du möchtest Nähe mit einem anderen Menschenseinswesen, und du hast durchaus Gefallen daran, alleine zu sein. Du bist ein Abenteurer, und du bist ein häuslicher Mensch. Du gehst nach links und danach nach rechts und dann wieder zurück. Worauf es hinausläuft, ist, dass du schlechterdings nicht weißt, was du wirklich möchtest.
Du wirst etwa meinen, dass du, falls du mit den finanziellen Mitteln ausgestattet wärest, ein größeres Sagen über dein Leben hättest. Du wirst denken, dann sei alles simpel. Dies ist eine nette Idee. Freilich, so einfach wie das klingt, höhere Geldmittel können dir mehr Entscheidungen und mehr Konfusion zuspielen. Klarheit liegt inwendig in euch, Geliebte, nicht in eurem Geldbeutel.
Dir mag der Wunsch nach einem soliden Ratgeber stehen, und das ist schön, dennoch bist du der Beschlussfasser deiner selbst. Natürlich kann dir ein solider Ratgeber helfen, dir Klarheit zu verschaffen. Zugleich, wie oft hast du jemandes Rat angenommen? In echt jetzt, wie oft hast du das in deiner Lebenszeit getan? Ein Mal? Zwei Mal? Womöglich niemals. Niemand versteht im Eigentlichen deine Lage besser als du. Vielleicht hopst du von einem Beistand zum anderen. Letztlich gehört Zuständigkeit für dein Beschlussfassen oder deine Unschlüssigkeit dir zu. Du bist derjenige, der unaufhörlich dein Leben Tag und Nacht auslebt. Und du spürst sein Gewicht oder seine Leichtigkeit.
Die Steuerräder des Lebens hören auf deine Worte. Wenn du doppeldeutig bist, erhält das Leben im Widerstreit zueinander stehende Botschaften. Das Leben bekommt zu hören:
„Ich möchte hierhin gehen. Nein, dorthin.“
Wenn du gerne möchtest, dass dir das Leben das zuliefert, was du dir wirklich wünschst, dann wäre es für dich gut, klar verständlich zu sein. Entsinne dich des Songs – „First you say Yes, and then you say No.“ Wie kann da die Natur erkennen, worum es dir zu tun ist?
Entspanne dich mittlerweile in der Kenntnis, dass sich alles wieder ins Lot bringen wird.
An und für sich ist es nicht das Ende der Welt, wenn du den einen Weg nimmst und danach einen anderen und noch einmal zurück, oder nicht.
Jeder Entscheid ist keineswegs derart maßgeblich. Du wirst dich fragen: „Soll ich auf dieses College gehen oder auf ein anderes? Welches Kleid soll ich mir kaufen, dieses oder jenes? Möchte ich gerne wahre Liebe, oder möchte ich meine Freiheit?“
Deiner Beschlüsse unbenommen, du wirst irgendwo sein. Du wirst zum College gehen, oder womöglich nicht. Du wirst das eine Kleid kaufen oder ein anderes, oder du wirst nichts kaufen. Eine wahre Liebe wird kommen, oder nicht. Zwischenzeitlich bist du frei, dir sehnlich zu wünschen, wonach es dir ist. So oder so, du wirst irgendwo sein. Vielleicht hast du einen großen Umweg gemacht, und gleichwohl bist du irgendwo. Du lebst das Leben. Und, zum wenigsten für die Zeit des Seiens, ist das in Ordnung so, und vielleicht wird später ein anderer Platz das richtige sein.
.
Du wirst in einem Flugzeug einen Fensterplatz, einen Sitz am Gang oder vielleicht einen mittleren Sitz belegen. Wie wichtig ist das eine oder das andere? Auf jeden Fall wirst du, die Herrlichkeit sei kundgetan, am gleichen Zielort ankommen wie in einem anderen Sitz.
Du bist immerzu irgendwo, und du kommst immer irgendwo an.
Zuguterletzt kommst du an der rechten Stelle an. Und wenn du dort bleibst, ist es der richtige Ort für dich zum Bleiben. Und wenn du woanders hinziehst, ist das ebenso der richtige Ort für dich zum Bleiben. Die Hauptsache dabei ist, dass du bist. Du bist irgendwo im Leben am Leben und lebendig.
Geliebte, die Einzelheiten der Entscheidungen spielen nicht immer eine Rolle. Lasst es los, euch an die eine richtige Entscheidung gebunden zu fühlen. Findet es heraus, während ihr unterwegs am Gehen seid, Geliebte. Das ist die Natur des Lebens.
Habt derweilen Vergnügen an eurer Reise. Ihr seid auf eurem Weg zu Mir.
HEAVENLETTER # 4779 – 25.12.13 – Be a Freedom-Giver
SEI EIN FREIHEIT-GEBER
Gott redete …
Gewiss bist du der Welt ein Beitragender, gleichwohl bist du nicht der Überwacher. Wenn du von der Vorstellung herkommst, die Welt sei ein Pferd und du habest sie zu zügeln, dann erschaffst du eine Spannung in dir selbst. Du übernimmst zu viel. Ja, es ist schwer genug zu erkennen, wann es euch gilt, euch in Zaum zu halten, Geliebte.
Ich beziehe Mich darauf, wann ihr euch sicher seid zu wissen, was Andere tun sollten.
Obschon ein Jeder, du mit eingeschlossen, für die Welt und für jeden in ihr zuständig ist, ist es nicht an dir, die Regie zu übernehmen. Es ist nicht deine Zweckstellung, zu wissen, wie Andere ihr Leben zubringen sollten. Das stellt für dich nicht die Prämisse dar, dein Leben darauf fußen zu lassen. Du würdest nicht bloß mehr übernehmen, als du zu kauen imstande bist, sobald du Anderen sagen wolltest, wie sie ihr Leben leben sollten – es ist schlechterdings nicht produktiv. Ich bedaure es, zu sagen, dass dein mit guten Absichten versehenes Trachten, in der Welt alles in Ordnung zu bringen, gleichbedeutend ist mit wichtigtuerischem Einmischen.
Niemand hat deinen Erwartungen nachzukommen. Kein Nachbar hat seinen Vorgarten so aussehen zu lassen, wie er deinen Vorlieben entspricht. Niemand hat seine Kinder gemäß deinen Standards großzuziehen. Keine Führung eines Landes hat Beschlüsse laut deinem Willen zu fassen. Es hat den Anschein, als wäre es in der Welt so leicht, zu wissen, was ein Anderer tun sollte. Ihr möchtet nur für jeden das Leben besser machen. Viel Glück dabei!
Es hat durchaus den Anschein, dass jeder Mensch und sein Bruder wissen, was sonstwer tun sollte und wie sie es tun sollten. Jeder weiß, wie das Geschäft eines Anderen zu betreiben ist, solange er es nicht ist, der es ausführt. Bisweilen scheint es Mir, dass viele Meiner Kinder sich spezialisiert haben, bei dem Geschäft anderer Leute aufzupassen.
Als ein Menschenseinswesen ist es nicht immer leicht zu erkennen, wann du jemandem hilfst oder wann du dich einmischst. Natürlich meinst du, du seist am Helfen.
Sofern deine Nachbarin ihren Haushalt nicht so führt, wie sie es deiner Meinung nach tun sollte, ist es recht wahrscheinlich, dass du deinen Haushalt ebenfalls nicht so führst, wie du es in den Augen deiner Nachbarin tun solltest. Jedenfalls fällt gewöhnlich unerbetener Rat auf taube Ohren. Gibt es in eurem Leben etwas, dessen ihr euch annehmen könntet? Ihr Lieben, meistens lautet die Lektion Hände Weg. Nicht so oft lautet sie Packe Zu.
Halte die Augen offen dafür, wann du dir sicher bist, was Andere tun sollten. Freier Wille ist für dich, nicht für die führende Handhabung Anderer.
Wenn du ein Arbeitgeber oder ein Lehrer bist, hast du gewiss einiges Sagen. Eine schöne Möglichkeit ist, zu inspirieren. Anordnen wird nicht so ohne Weiteres das Resultat zeitigen, an dem es dir liegt. Wir kommen auf die Frage zurück:
In Anbetracht welchen göttlichen Rechts bist du der Auffassung, Andere sollten ihr Leben so handhaben, wie sie es deiner Meinung nach tun sollten? Du strebst nach Freiheit, und jeder sonst nicht anders.
Es war nicht Mein Vorhaben, dich zum Kritiker des Universums zu machen. Ich glaube, Ich äußerte Mich, an dir sei es, das Universum zu segnen. Liebe Andere, anstatt zu versuchen, sie zu ändern. Akzeptanz reicht weit.
Wenn dein Nachbar dich um Hilfe angeht, mag das eine andere Sache sein, aber nicht immer. Manchmal möchte dein Nachbar eher deine Bestätigung als deinen Rat.
Seid ihr euch genauso ausgiebig im Klaren darüber, dass nicht jeder Meinen Rat annimmt?
Geliebte, es gilt euch nicht, einen Anderen zwangszuernähren. Es ist nicht Teil eures Zuständigkeitsbereichs, für Andere Entscheidungen zu treffen. Selbst bei Weihnachtsgeschenken, selbst bei all der Liebe in eurem Herzen, ihr könnt euch für euren Nachbarn ein Geschenk aussuchen, was er womöglich nicht mag.
Was bedeutet es, ein guter Nachbar zu sein? Ja, Gott weiß, das wollt ihr gerne sein. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – das hat zahlreiche Dimensionen. Ihr seid hier auf der Erde, um herauszubekommen, wie es mit dem Lieben ist.
HEAVENLETTER # 4780 – 26.12.13 – This Illustrious Journey to God
DIESE GLANZVOLLE REISE ZU GOTT
Gott redete …
Schlicht so wie einige Tage sonnig und einige regnerisch sind, so fühlst du dich an einigen Tagen energiegeladen und an anderen vielleicht lustlos. An einigen Tagen bist du so wohlbehalten, und an anderen Tagen fühlst du dich unwohl, vielleicht gar sicher, dass du es nicht mehr hindurchschaffen werdest.
Am Besten, du verhedderst dich nicht darin, wie du dich fühlst.
Geliebte, diese Sache ist endlos. Ihr seid ewig. Ihr wisst sehr wohl, dass euer Körper nicht ihr ist. Er ist eine Tracht, die ihr anhabt. Sobald ihr euren Körper zurücklasst, werdet ihr unendlich glücklich sein. Es wird so sein, wie wenn ihr einen Mantel abgenommen habt, der eure Arme festgehalten und euch davon abgehalten hatte, zu fliegen, einen Mantel, der euch vom Wissen abgehalten hat. Euch gilt es nicht, euch an eurem kurzen Gewahrsam in einem Körper auf der Erde festzuhalten. Euer Wert ist entschieden mehr, denn wie lange ihr lebt. Euer Wert ist grenzenlos, und ist demnach dessen unbenommen, wie lange euer Körper lebt.
Sobald ihr einmal euren Körper abgesetzt habt, seid ihr auf einer anderen Erhebung.
Im Grunde genommen hattet ihr bereits etliche flüchtige Eindrücke vom Himmel. Was ist da zugegen, um euch dagegen zur Wehr zu setzen?
Lebt auf der Erde, derweil ihr euch auf der Erde zubringt. Sobald die Zeit eures Lebens in einem Körper vorüber ist, werdet ihr euch auf eine wundervolle Reise begeben. Ihr geht Nachhause und erlangt alles, was ihr vergessen hattet, wieder. Ihr könnt wieder Nachhause gehen, und Jeder wird diese illustre Reise zu Mir antreten.
Ihr kennt nicht die Stunde oder den Tag. So wie im Leben, sobald die Zeit da ist, kommt es. Und bis es kommt, ist es nicht euer Anliegen.
Im Himmel gibt es keine Symptome. Es gibt keine Schmerzen und kein Weh. Es gibt keine Furcht, da ihr leichthin erkennt, dass es nichts zu fürchten gibt. Es geht schlicht für euch um einen Szenenwechsel. Ihr könnt es, wenn ihr es mögt, so sehen, dass ihr euch auf einem Kreuzfahrtschiff befindet, wo es keine Seekrankheit und Sorgen gibt. Es ist euch im Himmel unmöglich, vor lauter Sorgen krank zu sein. Es gibt keine Ängste, und es gibt keine Sorgen. Auf der Erde sind Körper zugegen, die vor lauter Sorgen krank werden können. Ihr könnt das jetzt zum Halt bringen, wenn ihr euch dafür entscheidet. Mehr substantielle Gedanken – das kann ein Beschluss sein, den ihr fasst.
Im Himmel ist alles gut. Fast unmerklich seid ihr momentan im Himmel, selbst während ihr auf euren Fingernägeln kauen könntet. Alles Sorgen ist für nichts. Eure Quartiere sind vielleicht nicht so, wie ihr es mögt, was haben indessen Unterkünfte mit euch zu tun, mit euch, der ihr weitaus mehr seid denn eure Annehmlichkeiten oder sonstwas. Es gibt für euch etwas Erheblicheres, um euch darauf zu verlassen, denn auf Situationen in der Welt.
Es heißt, du kannst dich über die Umstände erheben. Dies stimmt, dennoch sage Ich euch zur gleichen Zeit nachdrücklich, dass Gegebenheiten auf euch keine Auflagerung haben. Sie haben bei euch nicht das Sagen. Umstände sind nicht die Determinanten von euch. Du bist der Determinant von dir. An nichts ist es, dich kleinzuhalten. Du bist der, der emporsteigt.
Hebe jetzt deinen Kopf hoch. Beuge dich keinem Menschen. Hebe Deine Augen zu Mir. Du möchtest nicht mehr nach unten blicken. Da ist ein Horizont, und da bist du, der zu ihm hinläuft. Er mag dir weit weg erscheinen, dennoch ist er so nahe wie Ich es bin, und das ist sehr nahe. Wir sind so nahe, dass Wir Eins sind. Es gibt in Wirklichkeit kein du irgendwo sonst da draußen. Eine gewisse Zeitlang schläfst du, und du träumst einen Traum, dass du weit weg seist. Drehe dich nun um und entsinne dich, wer du bist und wo du wirklich bist und wovon du niemals fortgegangen bist, mit der einen Ausnahme, in diesem Traum, den du soeben hast. Öffne deine Augen.
HEAVENLETTER # 4781 – 27.12.13 – Your Passage Across the Sea of Life
DEINE ÜBERFAHRT ÜBER DIE SEE DES LEBENS
Gott redete …
Du und Ich sind Ein unauslöschliches Eines. Du bist niemals ohne Mich. Dies ist unbestreitbar. Einerlei, wer du bist, wie auch immer dein Zustand ist, einerlei was, Wir sind Eins. Ob du nun unser Einssein gewahrst oder nicht, so steht es mit ihm.
In der Begrifflichkeit der Welt, Geliebte, spielt ihr ein Solo. In den Bezügen der Welt steht ihr alleine. Es ist wahr, du und Ich sind Eins, und alle sind Eins, in der Begrifflichkeit der Welt indes gilt es euch nicht, auf jemanden zu warten, um euer Lebensschiff zu steuern. Ihr wartet auf keinen Menschen. Noch auch harrt ihr Meiner, um den Umschwung in eurem Leben zu initiieren oder um die Vergangenheit zurückzuerlangen. Dies ist euer Leben, von ihm reden Wir.
Als Kind, da hängt euer Leben von Anderen ab. Ihr seid kein Kind mehr. Jetzt steuert ihr euer eigenes Schiff und seid für die Richtung zuständig, die ihr euch aussucht, wie auch für den Gehalt eurer Reise.
Fühlt sich das für dich drückend an? Ihr könntet vielleicht lieber ein Passagier sein mögen, der eben mal bei der Reise so mitgeht, dabei sie jemand anderem belassend, dennoch, so klappt es nicht. Ihr könnt euer Schiff nicht der Umsicht und der Handhabung irgend eines anderen Menschen überlassen. Geliebte, es seid ihr selber, auf die ihr euch zu verlassen habt. Wer kann die Story eures Lebens hinschreiben, außer ihr?
Natürlich könnt ihr unterwegs allernächste Gefährten haben, jene indes haben sich ebenfalls ihres eigenen Lebens anzunehmen, und manchmal haben sie ihre eigenen Schiffe durch die Untiefen zu steuern und können sich nicht so sehr eurem Schiff zuwenden. Wellen kommen heran und Wellen rollen weg. Ihr könnt nicht gleichzeitig das Schiff eures nächsten Gefährten und euer eigenes steuern, noch auch vermag das euer nächster Gefährte. Es läuft öfters darauf hinaus, dass du dein Schiff steuerst, und jener das seine. Daran ist nichts auszusetzen.
Denke nicht, Distanz habe ein Auftrennen von Herzen zu bedeuten. Dies ist keine Frage der Liebe. Liebe kann unversehrt bleiben, ob du nun ostwärts segelst, und dein nächster Weggefährte westwärts. Worauf ist Liebe angewiesen, als auf Liebe? Für Liebe gibt es keine Erforderlichkeiten. Liebe wird frei verschenkt. Es gibt keine Verpflichtung, zu lieben. Wenn du es musst, dann gib deinem nächsten Weggefährten einen Abschiedskuss. Wenn er zu Besuch zurückkommen kann, dann begrüße ihn. Nichts hat sich geändert als der Umstand. Das ist für euch schwer zu verstehen. Ihr könnt es bisher noch nicht nachvollziehen, wie jemand einen anderen Kurs nehmen und euch nach wie vor lieben kann.
Du hast deinen eigenen Laden zu schmeißen, und du und Ich betreiben ihn. In den Begriffen, in denen Ich momentan rede, ist es du und Ich. Wir sind die Permanenten Partner. Eure Passage über die See des Lebens hängt von Uns ab und von niemandem sonst. Wir sind die Meister deines Schiffs, und Wir gemeinsam gelten für deine gesamte Reise. Tatsache ist, Wir sind endlos. Unserer Reise ist niemals ein Ende beschieden. Wir sind immer, und Ich bin ebenso immer mit deinem ersten Weggefährten. Diese Bewandtnis ist bei Mir eine gute Sache. Ich bin immerzu bei jedem. Ich kann Mich bei jedem und allem einfügen. Andere können sich nur so und so weit einpassen, und du kannst dich nur in so weit einpassen. Und so steht es in der Welt.
Es gibt nur ein Soundsoviel, was du für einen Anderen tun kannst, und nur so viel kann ein Anderer für dich tun. Schiffe können Seite an Seite aufeinandertreffen, und Schiffe können aneinander vorbeifahren und wenden und sich von neuem begegnen. Allerdings kann nicht ein Schiff ein anderes die ganze Zeit scheinbar schleppen, denn jedes Schiff hat seinem eigenen Kurs zu folgen. Allzumal hängt dein Herz nicht von der Richtung ab, der ein Anderer zu folgen hat.
Und wenn du und dein nächster Begleiter einander wiederbegegnen, dann läute die Glocken des Glücks und lasse beim einander Wiedererkennen deine Schiffslichter aufleuchten.
Geliebte, nicht einmal im Tod scheidet ihr voneinander. Es gibt kein Scheiden. Ganz gewiss hören Herzen als Eines nicht auf, obschon es euch so zu sein scheint. Hört Mir zu. Einmal geeint, immer geeint. Ob ein allernächster Reisegefährte unmittelbar neben dir ist oder Kontinente weit weg, Liebe ist an dir, sie zu schenken und in Empfang zu nehmen. Dir ist es angelegen, Liebe, nicht Abhängigkeit zu sein. Du kannst das. Du und Ich können das.
HEAVENLETTER # 4782 – 28.12.13 – Breaking Through Time and Space
ZEIT UND RAUM DURCHBRECHEN
Gott redete …
Lasst Uns heute von Liebe reden. In Wahrheit, was gibt es sonst, was es wert wäre, davon zu reden? Was sonst ist zutreffend? Was sonst bewirkt Vereinen, in der Weise, wie es ja bereits das Reden über Liebe tut?
Würdest du Uns gerne über Schwierigkeiten, Kummer, Herzschmerz reden hören? Jene sind allesamt kurzlebig. Liebe alleinig durchbricht die Grenzen von Zeit und Raum. Liebe ist Liebe, und Liebe puckert in deinem Herzen. Was sind Probleme, Weh, Herzschmerz denn anderes als schwankend, unterdessen Liebe auf der ganzen Linie ist.
Manchmal bildest du dir ein, Liebe sei abhandengekommen. Da gab es einen Zaubertrick, der an dir verübt wurde, und du denkst, er sei real. Nur eine einzige Sache ist real, und das ist Liebe. Was ist Einssein anderes als Liebe. Liebe ist über Liebe deinen Nächsten wie dich selbst hinausgehend. Liebe liebt dich selber. Sobald du einmal dich selber liebst, werden alle Gänge der Welt umgelegt. Liebe ist das Öl, mit dem du alles einölst. Es gilt dir, die Welt mit Liebe, und mit nichts als Liebe, zu salben.
Liebe ist auf zahlreiche Weisen Befund. Wenn du eine Blume pflückst, ist das Liebe. Wenn du Abfall von der Straße aufhebst, ist das ebenso Liebe. Wenn du zum Himmel hochschaust, ist das Liebe. Wenn du die Wärme der Sonne auf deiner Haut spürst, ist das Liebe. Liebe ist zweierlei, in Empfang genommen und geschenkt. So ist Liebe. Gleichzeitig ist Liebe nicht darauf angewiesen, entgegengenommen zu werden. Wir können sagen, Liebe kann ausschließlich gegeben werden. Das ist ausreichend. Gib deiner Liebe einfach statt, zu sein, und sie wird geschenkt.
Liebe ist keine Scharade. Alles außer Liebe ist Illusion. Liebe ist das einzige Reelle. Sie ist der einzige Einzeltatbestand. Sie ist das einzige Wahre. Alles Sonstige ist Abwegigkeit.
Liebe ist in jedem Herzen ansässig. Liebe mag versperrt scheinen, sie mag eingesperrt und zugeschlossen, sie mag außer Sicht, verbannt, umgestoßen, rückgängig gemacht scheinen. Trotzdem hat dich Liebe in ihrem Griff. Ich bin Liebe, Geliebte, und was Ich bin, seid ihr. Bleibt an eurer Natur dran. Geht nicht gegen sie an. Fallt in die Arme der Liebe. Die Arme der Liebe sind dein. Begrüße sie mit offenen Armen. Das ist alles, was du zu tun hast.
Wie steht es mit Hass, könntest du fragen. Hass ist Liebe mit einem Schlegel gehämmert, zerschmettert, flach gemacht, in die Ecke getrieben. Hass, den ihr alle das eine oder andere Mal empfunden habt, ist Liebe,
die gehemmt, beschränkt, gequetscht ist. Er ist Liebe, die verdrillt ist, und dennoch ist er trotzdem Liebe, Liebe, aus der das Leben heraus gequetscht worden ist, so hat es den Anschein. Freilich ist Gold, schwarz angemalt, nach wie vor Gold. Liebe kann wieder ihren Kopf hochheben.
Wenn du einen Mord begangen hast, hast du dich gegen Liebe so sehr gewehrt, dass du Liebe in Hass kehrtest und an Hass glaubtest. Im Akt des Tötens versuchtest du deinen Hass ein für alle mal umzubringen. Du lackiertest deine Heftigkeit des Hasses auf den anderen. Du hast es so sehr versucht, deinen Hass zu töten, dass du ihn an einem Anderen anbrachtest.
Irgendwo inwendig in dir hattest du die Vorstellung, dass du dann, wenn du jemanden umbrächtest, der dich angegriffen hatte oder mit dem du dich nicht einmal befasst hattest, meintest, du würdest deinen Hass töten. Ebendas versuchtest du zu tun.
Du kannst durchaus an der Oberfläche Anstalten unternommen haben, deinen Hass und, dass er machtvoller sei als Liebe, zu erproben. Du wolltest nachweisen, dass Hass über der Liebe steht. Du wolltest dir selber gegenüber nachweisen, dass du berechtigt bist, nicht zu lieben. Das ist dir bisher noch nicht gelungen. Einerlei wie sehr du es probierst, es wird dir nicht gelingen, den Beweis zu erbringen, dass Hass von Wert ist, und Liebe nicht. Darin kannst du niemals Erfolg haben. Letztlich wirst du deine Augen aufmachen.
So du jemanden versehrst, so fügst du dir selber Schaden zu. Was für eine törichte Sache, so etwas zu tun. Es gibt keinen guten Grund, Hass zu bescheinigen. Es gibt dafür überhaupt keinen Grund. Liebe ist mächtiger. Du wirst dazu gelangen, dies zu erkennen. Einerlei was du tust, du kannst Liebe nicht widerlegen. Liebe alleinig ist, und du, was du auch denken wirst, bist Liebe. Du bist Liebe.
HEAVENLETTER # 4783 – 29.12.13 – What You See Is What You Get
WAS DU SIEHST IST WAS DU ERHÄLTST
Gott redete …
Es gibt keine Notwendigkeit, bei Mir gut ankommen zu mögen, Mich dringend zu bitten, denn Ich bin euer Selbst. Es gibt auf eurer Seite keinen Gedanken, den Ich nicht höre. Es gibt keinen Herzschlag von euch, der nicht bei Mir anlangt. Ich werde nicht umsonst Allwissend und Allgegenwärtig genannt. Ich sehe alle, kenne alles, BIN Alles. Deine Gedanken werden vernommen. Ich höre sie. Ich höre den Schlag deines Herzens. Ta dum. Ta dum. Es schlägt in Meinen Ohren und in Meinem Herzen. Niemals bist du vergessen. Es besteht keine Möglichkeit, euch zu übersehen.
Geliebte, es seid ihr, die ihr euch überseht. Es bist du, der nicht erkennt, was was ist. Es bist du, der nicht auf den Schlag seines Herzens hört. Öfters lauscht ihr eurem eigenen Herzen und möchtet euch mit Mir in Verbindung bringen, wenn ihr gerade mal das Gefühl habt, ihr befändet euch in schlimmer Not. Euch ist es nicht angelegen, von Mir zu betteln. Euch ist bereits gegeben. Warum nicht auf die schiere Tiefe eures Herzens horchen, welches stets – ausnahmslos – mit Mir in aller Zufriedenheit ist, ebenso wie Ich es mit euch bin. Ausnahmslos, sagte Ich.
Ihr bemerkt natürlich, dass das, was ihr denkt, öfters unrichtig ist und dass euer Herz ebenfalls falsch liegt. Manchmal befindet sich, was ihr denkt, nicht einmal in der Baseball-Anlage der Wahrheit. Ihr werdet Meine Worte lesen, das bedeutet jedoch nicht notwendigerweise, dass ihr Meine Tendenz mitbekommt. Manchmal werdet ihr, was Ich sage, loswerden wollen, und ihr kommt ihm nicht einmal nahe. Ihr deutet etwas, es sei wert, um dafür zu leiden, und daher leidet ihr.
Dies hat nicht mit Folgsamkeit Mir gegenüber zu tun. Ihr seid nicht ungehorsam. Ihr gehorcht nicht nicht. Ihr denkt einfach, ihr hättet recht, und demnach setzt ihr euch darüber hinweg, was Ich sage, in Befolg eurer eigenen Meinung. Wo bekommst du deine Meinungen her, Geliebte, Geliebter? Aus dem Umfeld, vielleicht? Aus der schieren Luft, die du atmest? Aus dem Gedankengut Anderer von weit weg oder aus der lange verflossenen Vergangenheit? Je näher du Mir bist, desto näher bist du der Wahrheit. Wahrheit funktioniert für dich besser als Meinungen. Sie – die Folgsamkeit Mir gegenüber – ist keine Abwägung.
Bevor du Anweisungen zu einer Straße, nach der du suchst, folgen kannst, musst du Angaben haben. Dein Geist hat sie desgleichen zu verstehen, bevor du sie befolgen und dorthin gelangen kannst, wohin du möchtest. Bloß dann kannst du ihnen folgen. Anderenfalls wirst du in die Irre geführt. Du führst dich selber in die Irre.
Und manchmal machst du, einerlei wie oft du den gleichen Fehler begehst und deinen Fehler bemerkst, den gleichen Fehler noch einmal.
Einer deiner Irrtümer ist voreilige Schlüsse ziehen. Was du siehst, siehst du womöglich als Nichtbeachtung oder als einen Affront. Was ihr seht, ihr Lieben, ist das, was ihr bekommt. Wenn ihr jemanden seht, der mit euch unzufrieden ist und er langt in seine Tasche, könnt ihr das so deuten, als ziehe er eine Pistole heraus, und ein Szenario folgt. Ihr könnt wegrennen. Vielleicht zieht ihr eure Pistole aus der Tasche, derart wohlvorbereitet auf einen Ansturm seid ihr. Es spielt keine Rolle, dass derjenige, den ihr als euren Widersacher hernehmt, gar keine Waffe hat. Er könnte einen Kaugummistreifen herausgezogen haben. Kein Angriff war das Gegebene, allerdings wurde ein Angriff in den Blick genommen und demzufolge ausgetragen. Dies begibt sich in der Welt der Illusion. Eine weitere Illusion inmitten von Illusion. Da gab es keinen Feind. Ihr saht einen, wo keiner war.
Behaltet eure Hüte ordentlich auf, Geliebte, und ihr werdet Meinen Willen beherzigen. Mein Wille ist immerzu für Wohlwollen.
Auf diese oder jene Weise obliegt es euch, gar Übelwollen mit Wohlwollen zu begegnen. Was in aller Welt sollte Ich je anderes dazu sagen mögen? Gewiss, sendet Wohlwollen von eurem Herzen her aus. Sendet das Meinige Wohlwollen.
HEAVENLETTER # 4784 – 30.12.13 – The Greatness and the Beauty
DIE GRÖSSE UND DIE SCHÖNHEIT
Gott redete …
Zu Meinen Hauptthematiken gehört, dass du größer sein kannst, als du es deines Erachtens bist. Nein, Ich möchte das umformulieren: Du BIST größer, als du denkst, du seist es.
Daran gibt es keinen Zweifel. Natürlich bist du weitaus größer, als du dir und der Welt gegenüber durchblicken lässt.
Wenn du doch bloß die Größe, die du bist, erkennen, wirklich erkennen, erfassen, sie einen Augenblick lang sehen könntest, wie bescheiden zurückhaltend wärest du da. Um nach Treu und Glauben an die Größe deiner selbst zu handeln, hast du eine Menge los zu lassen. Du bist dem Los Lassen kein Fremder, allerdings bist du ihm noch kein enger Freund. Öfters leistest du Widerstand.
Wie viele Male muss Ich dir von deiner Größe erzählen und auf wie viele Weisen? Selbstverständlich bist du weitaus größer als das, was du dir gutschreibst, nicht anders alle weiteren Menschen. Alle! Gemacht in Meinem Bilde, was könnt ihr da anderes sein als groß? Ihr könnt jetzt groß sein. Weswegen nicht? Was hält euch zurück? Ganz bestimmt nicht Ich.
Wir reden hier nicht von ego-groß. Absolut nicht. Bescheidenheit macht Größe glänzend. Bescheidenheit macht es deiner Größe möglich, sich selber an den Tag zu legen und gesehen zu werden. Sobald du deine Größe enthüllst, denkst du in keiner Weise an dich selbst. Du denkst zum allerwenigsten daran, wie du betrachtet wirst. In der Größe, da gehst du über Gedanken an dich selber hinaus. Du transzendierst dich selber, denkst du nicht auch?
Was ist Bescheidenheit anderes denn Güte und Barmherzigkeit als ein Lebenswandel? Nicht Märtyrer, nein, keineswegs. Bescheidenheit bedeutet nicht gedemütigt. Ja, bitte, gehe dir aus dem Weg, und du wirst natürlicherweise bescheiden sein und es der Größe stattgeben, die Hauptrolle zu übernehmen.
Was ist so groß an der Bescheidenheit? Mit Bescheidenheit gerät nichts in den Weg deiner Größe. Bescheidenheit ist nicht Abwertung. Bescheidenheit macht Raum für Größe. Oft glüht Größe in etwas fast Unmerklichem.
Des Egos und des übermäßig ausgestatteten Stolzes ledig sein stellt ein Spielfeld für Inspiration bereit. Du bist angelegt, zu beflügeln. Eine überaus kleine Sache, ein Wort, eine Freundlichkeit – legt Größe an den Tag. Bescheidenheit ist ehrfurchtgebietend. Was für ein Vergnügen es darstellt, bar von Stolz zu sein und erfüllt von Bescheidenheit, welche die Absenz von Ego und Selbst-Überheblichkeit ist. Bitte setzt Bescheidenheit nicht mit Niedrigkeit gleich. Wenn ihr bedeutsam seid und wenn ihr eure innewohnende Größe kennt, was für einen Bedarf für ein Ego gibt es da? Das Ego versucht, dich groß zu machen. Es sagt an, die Welt müsse dich als beträchtlich im Blick haben. Nein, es bist du, der deine Größe zu erkennen hat. Hernach bist du in der Lage, bescheiden zu sein. Im Angesicht von Größe, was kannst du da anderes sein als bescheiden? Beträchtlicheres gewahrend als dein kleines Selbst, bist du ganz natürlich bescheiden. Vielleicht ist bescheiden eine andere Ausdrucksweise für jenseits des Denkens, für weitsehend und nicht kurzsichtig. Ja, du bist Teil des Universums und der Schönheit des Universums. Was kannst du denn anderes sein als bescheiden, sobald du allerorts Schönheit erblickst?
Bescheidenheit zieht keine Show auf, wieso sollte sie das tun mögen?
Bescheiden sein ist du selber sein ohne an dir angebrachte Schnüre. Es ist gleichsam wie Luft sein. Du gibst allen freisinnig. Bescheiden, da hast du dich auf das Wesentliche besonnen. Du reitest auf niemandes Schultern denn den Meinigen. Du gleitest vor Mir her, und du saust hinter Mir her, und du bist zufrieden. Was ist es dir darum zu tun, bemerkt zu werden, während du dienst? Es ist für dich ein Vergnügen, Meiner inne zu werden.
Größe ist kein Akt. Größe ist kein herausragender Auftritt. Sie ist ein Part eines Kleindarstellers. Du hast Berühmtheit nicht nötig. Was hast du mit Berühmtheit zu tun, derweilen du dich in Meiner Gegenwart befindest?
Bescheidenheit ist gleichsam wie sich im Zentrum der Sonne aufhalten, welche auf Alle scheint. Was mehr könntest du dir ausbitten?
HEAVENLETTER # 4785 – 31.12.13 – The Dreamer and the Dream
DER TRÄUMER UND DER TRAUM
Gott redete …
Was ist Liebe anderes als beflügeltes Beseeltsein? Was ist Inspiration anderes als das, was dich höher hebt? Sobald du dich beflügelt fühlst, liebst du dich selber mehr. Dich selber mehr lieben ist dich allen Möglichkeiten ergeben. Inspirierterweise, da trachtest du nach höheren Höhen, und dabei stehst du schier in den Anfängen. Einst war dir die Welt ein kleiner Ort, und jetzt weitet sie sich aus und weitet sie sich aus, und es ist mehr an der Schöpfung dran, als du dir je erträumt hattest. Obschon Träume großartig sind, Weite ist beträchtlicher als ein Traum. Habe im Sinn, dass ein Traum, kraft dessen du dir Hoffnungen machst, ebenso reell ist. Träume sind reell, und du hast einen reellen Traum.
Sieh einen Traum als einen Samen, den du einpflanztest, und jetzt wartest du, jetzt siehst du den Samen sprießen, und danach ist dein Traum stracks vor dir. Träume werden wahr. Sei dir immerhin sicher, dass du groß genug träumst. Dann wirst du eine Ahnung von all der Macht haben, die du mit deinem Traum befeuerst.
Woher kommen Träume, Geliebte? Ich rede von Ideen, die ihr habt und momentan nicht von den Träumen, die einen im Schlaf überkommen, und es ist auch nicht so, dass Schlafträume beschränkt sind.
Eure Wachträume gehören desgleichen nicht gefesselt. Träumt eure Träume und träumt etliche mehr. Ihr habt einen Apfelbaum vor euch zu sehen, bevor ihr bei ihm Äpfel pflücken könnt. Träume sind eure Gesichte, Geliebte. Seid euch sicher, dass ihr in Meinen Augen groß genug träumt. Meine Kinder träumen öfters von großartigen monetären Glücksfällen. Nachvollziehbarerweise, und doch, Träume von großartigen Glücksfällen sind beschränkte Träume.
Geliebte, das Leben ist eure Fantastische Fortüne. Ich bin euer Großartiger Glücksfall. Liebe ist euer Großartiger Glücksfall. Die Liebe in eurem Herzen ist euer Großartiger Glücksfall. Und ihr, ja, ihr seid womöglich der Welt der Großartige Glücksfall.
Wovon träumten die Spirituell Erhabenen? Was waren ihre Träume? Sie machten ihre Träume zu einer Wirklichkeit. Oder, waren deren Träume die ihren, oder, waren deren Träume die Meinen? Wer ist der Träumer, und worin besteht der Unterschied zwischen dem Träumer und dem Traum, falls es denn einen gibt?
Trachte, große Träume zu haben. Es ist für einen großen Traum so leicht, sich zu manifestieren, wie es leicht ist, in deinem Kühlschrank einen Apfel zu finden. Treibe deine Träume voran. Heil euch, den Träumen. Was für ein Glücksfall, wenn du einen Traum in deinem Herzen hältst. Ein Traum, wovon du träumst, wird – kraft deines ureigenen Träumens von ihm – eingepflanzt. Das, was gepflanzt wird, wächst. Mögen deine Träume wachsen, sodass sie die ganze Menschheit umfassen, und, ja, über die Galaxien hinausgehend. Mögest du große Träume träumen, denn Träume sind ein Segen. Wie auch immer ihr es in Scheiben schneidet, Träume sind eine Realität. Sie haben nicht wahr zu werden, und dennoch sind sie eine Realität.
Eure Gedanken sind real, Geliebte. Was ihr denkt, existiert. Es existiert irgendwo und nicht notwendigerweise jenseits des Regenbogens. Gedanken sind real, und Gedanken sind machtvoll. Ihr kennt noch nicht anfänglich die Macht eurer Gedanken. Nun gut, ihr beginnt zu erkennen. Schließt zu euren Träumen auf, Geliebte, denn eure Träume können durchaus die Meinen sein, nicht anders als ihr Mein seid. Ich eigne euch nicht, dennoch seid ihr nach wie vor Mein. Ihr seid Mein Traum, der Früchte trägt. Ich sandte Meinen Traum zur Erde, und Ich segnete ihn, und sagte ihm an, er möge sich vervielfältigen. Vermehrt Meinen Traum. Vermehrt Meinen Traum von euch. Meine Träume sind groß. Ich dachte niemals klein. Selbstverständlich gibt es in Meiner Wohnstätte schier Größe. Kleines existiert nicht. Natürlich nicht. Ich bin ein Gott der Größe, und ihr seid die Verästelung von Größe.
Gleichzeitig ist schier ein Grashalm groß. Selbst ein einzelner Kieselstein ist groß. Ein Sandkorn. Ein Lächeln. Eine Träne. Eine Gunst. Eine beglückende Wohltat. Eins von Uns. Eins ist Größe. Alles ist Größe. Nichts als Größe existiert.