HEAVENLETTER # 4786 – 1.1.2014 – You Can Only See What You Do See
DU KANNST NUR SEHEN WAS DU FÜRWAHR SIEHST
Gott redete …
Es gibt so viele Meinungen über Mich, darüber, wie Ich die Welt betreibe und wie Ich sie betreiben sollte. Hat nicht einmal jemand gesagt – „Du kannst nicht dauernd allen Menschen gefallen“?
Und das ist recht so. Niemand hat ebenso mit Mir die ganze Zeit einvernehmlich zu sein! Tatsächlich ist es so, bis ihr eure Augen und euren Geist weit öffnet, könnt ihr es womöglich gar nicht. Ihr Lieben, ihr könnt es wohl nicht nachvollziehen, was Meine Belange sind und worüber Ich rede. Wie könnt ihr demzufolge wissen, worüber ihr redet? Von diesem und jenem herkommend, könnt ihr nur Stückchen und Teile einsehen. Es ist unumgänglich, dass ihr mit einem geschlossenen Auge nicht alles seht. Ihr könnt nur sehen, was ihr pur seht.
Es wäre für euch zuträglich, dass ihr Abstand davon nehmt, den Eindruck abzugeben, alles zu wissen und bei jeder Thematik das letzte Wort zu haben, am ausgiebigsten bei dem Thema Gott. Es gibt zahlreiche Wege zu Mir. Was heute euer Pfad ist, ist nicht der einzige zuhandene Pfad. Und was heute euer Pfad ist, kann dies ohne Weiteres morgen nicht sein. Muss er es sein? Ihr könnt überdies in Erwägung ziehen, dass es zu Mir keinen Pfad gibt. Es gibt einzig Liebe in eurem Herzen, und Ich bin jene Liebe. Ihr habt bereits das, weswegen etwa ihr euch herumstreitet.
Ihr könnt euch gerne standhaft halten mögen, indessen liegt ein Vorzug darin, eher eine Weide zu sein denn eine Eiche. Genauso wenig bedeutet dies, euch sei es angelegen, ein Irrlicht zu sein. Lasst den Sonnenschein herein. Entblößt euch einfach unentwegt der Sonne, und ihr werdet mehr vom Vitamin D des Wissens hinzugewinnen. Ihr habt nicht entschiedener verschlossenen Sinnes zu sein, als ihr von einer Stelle zu einer anderen zu springen habt.
Und was ihr niemals tun müsst, Geliebte, ist, euch sicher zu sein, was ein anderer Mensch denken oder nicht denken solle, so, als eignetet ihr deren Gedanken. Nun reden Wir über Freiheit. Den freien Willen, den Ich euch gebe, müsst ihr Anderen schenken. Bei welcher Erkenntnisschicht jemand auch ist, lasse ihn sein, schlicht so, wie du es gerne siehst, dass er dich sein lässt. Es existiert für dich keine Notwendigkeit, dich unerbittlich entgegenzustellen, noch auch, einer Auffassung zu sein. Du hast nicht debattierend Gründe vorzubringen.
Um eine Aussage voranzubringen, ihr Lieben – wenn jemand farbenblind ist und Grün nicht von Rot unterscheiden kann, kann er es einfach nicht. Er kann nur sehen, was er sieht. Du mögest niemals jemanden in deine Überzeugungen hinein drangsalieren. Wieso solltest du oder sollte jemand das tun mögen, es sei denn, du selber hättest mehr Überzeugungskraft zu haben?
Hier eine Wahrheit im Leben: Niemand hat mit dir einer Auffassung zu sein. Das ist gut so. Du kannst dich anziehen, wie du dich gerne anziehst, und ein Anderer auf seine Weise. Wer bist du, dass du ansagst, wie der Zuschnitt eines Anderen auszusehen habe?
Jeder sieht, wie er sieht. Jeder ist aus seinem Blickwinkel her im Recht. Ja, Wir reden von Blickwinkel. Was des einen Menschen Gesichtspunkt ist, ist der seinige. Er gehört ihm zu, was auch immer du denken magst. Es ist nicht an dir, wegzunehmen.
Wenn jemand Äpfel Orangen vorzieht, kraft welchen Rechtes sollte er deiner Vorstellung nach Orangen aus dem Grund, weil du das tust, den Vorzug geben?
Freilich ist es nicht so leicht, vom Argumentieren Abstand zu nehmen. Und, musst du das? Musst du stets deine Ansichten zurückhalten, gehöriger, denn du dein Denken fortzuschreiben hast?
Vielleicht kannst du dich an Nichtübereinstimmung erfreuen. Stillschweigend oder nicht, du kannst lieben, und was spielt es alsdenn für eine Rolle, was du denkst oder was ein Anderer denkt?
HEAVENLETTER # 4787 – 2.1.14 – There Are No Limits
ES GIBT KEINE GRENZEN
Gott redete …
Letztlich, wenn du zum Kern der Sache kommst, ist dein Körper aus einem Klumpen Ton geformt. Daher rührt von Staub zu Staub. Der Körper kommt, und der Körper geht. Man sagt, Ich hätte auf euch geblasen, und ihr gerietet in Form. Ich blies euren Geist in die Form von euch, und demnach seid ihr der Odem von euch. Ihr seid ein Atemzug des Lebens. Ihr seid Seele, und Seele sollet ihr allemal sein. Ihr mögt ja ohne Körper sein, ohne Seele allerdings könnt ihr niemals sein. Körper können nicht von alleine herumgehen.
Da sind der Geist und das Herz. Ich meine, Wir könnten Seele als einen Überblick bezeichnen. Oder Wir können die Seele als die ureigene Existenz von euch bezeichnen. Ohne Seele gibt es kein du. Ihr mögt euch mit eurem Körper identifizieren. Ihr identifiziert euch mit eurem Körper und euch wurde ein bestimmter Name gegeben, ihr, die ihr in einem bestimmten Haus oder auf der Straße lebt, und des Nachts euer Haupt auf das Pflaster legt.
Einzig in der relativen Welt existieren Raum und Position. Es ist gleichsam, als würde die Welt nicht für jeden Platz machen. Es gibt Villen, und es gibt armselige Hütten, und manchmal habt ihr in der Welt womöglich keinen Unterschlupf. Nichtsdestotrotz, ihr seid stets unter Meiner Schirmherrschaft. Ihr seid immer in Meinen Armen. Dessen unbenommen, was ihr fühlen mögt, dies ist das Gegebene. Ich bin euer Obdach. Ich bin das Dach über eurem Kopf, und Ich bin euer Fundament. Ich bin der solide Grund, auf dem ihr schreitet.
Wir können sagen, dass Ich euer Leben bin. Wir können sagen, dass Ich eure ureigene Seele bin. Seele seid ihr. Geist Meines Geistes, seid ihr. Und da ist Einssein. Vergesst das Einssein nicht, die Realität von Euch.
Die physische Realität, die ihr seht, ist euch eine Menge, ja doch, im Grunde hat die physische Manifestation ihren Platz, gleichwohl ist sie nicht alles. Sie ist nicht viel. Euer Eindruck ist ein anderer. Ihr haltet an dem Eindruck fest, dass das Physische euer Ureigenes Leben und eure Ureigene Existenz sei. Das Körperliche ist eine in Kreide hingezeichnete Figur. Es gibt euch eine Form. Es umreißt euch — euch, Die ihr unüberschaubare Weite seid, weit hinausgehend über die Grenzen eures Körpers, weit hinaus reichend über die Grenzen der Welt. Denkt an die Energie, die in der Weite enthalten ist. Es gibt keine Möglichkeit, dass ihr nicht euren Körper, diesen Klumpen Ton, bei weitem übertrefft.
Euer Körper ist euch ein für eine Zeitlang gemietetes Auto. Ihr werdet der Auffassung sein, ihr wärt auf euer Auto angewiesen, um irgendwohin zu gelangen, und allemal seid ihr in Wahrheit allerorts.
Wie weit kann eine Seele gehen? Überallhin. Sie kann über all das hinaus gehen, wovon ihr ein Bewusstsein habt. Tatsache ist, dass ihr Bewusstsein seid. Bewusstsein ist euer Seien. Gleichzeitig seid ihr euch öfters, ja gar meistens, bewussterweise eures Ureigenen Seins nicht gewahr. Was ist euer Seien? Es ist euer Ureigenes Bewusstsein, selbst wenn ihr seiner nicht gewahrt. Ihr werdet denken, ihr wärt eine Belanglosigkeit. Was ihr denken werdet und was ihr seid, beläuft sich auf zwei verschiedene Dinge.
Du bist natürlich Mein direkter Abkömmling, der zum Gotteskönigreich hinaufsteigt. Wo Gott ist, ist Himmel. Und Gott ist überall. In diesem Fall ist Himmel überall, und ihr wart niemals aus dem Himmel fort, ausgenommen in eurem Gewahrsein. Wo ist Gott und das Himmelskönigreich? Wieso – in euch. Ihr verwahrt den Schlüssel zum Himmel. Es ist schier euer Geist, den ihr zu entriegeln habt. Ihr seid nirgends außer im Himmel. Eure Wahrnehmung ist eure Wahrnehmung. Wir können sie eure Realität nennen, dennoch ist eure Wahrnehmung im Großen und Ganzen eine vermeintliche Realität, derweilen eure Wahre Realität keine Beschränkungen aufweist. Weite ist weit. Sie hat keine Begrenzung. Begrenzung ist Begrenzung. Begrenzung existiert nicht. Einerlei wie sehr ihr denkt, Begrenzung sei eine Granate, Begrenzung existiert nicht.
Ihr könnt meinen, das Leben sei aus Beschränkung zusammengestellt, gleichwohl ist Beschränkung eine menschengemachte Auffassung, für die es keinen Vorwand gibt. Ich stelle euch nicht entschuldigend frei von der eingebildeten Beschränkung. An euch ist es, über jene Konzeption hinauszugelangen. Weite ist euer. Beschränkung existiert in unüberschaubarer Weite nicht und kann dort nicht existieren. Einzig das Weite vermag in der Weite zu existieren. Und ihr seid Weit. Weite hat keine Grenzen. Ihr habt keine Grenzen, wie ihr sie eurer Auffassung nach aufweist.
HEAVENLETTER # 4788 – 3.1.14 – Out of This World
AUSSERHALB DIESER WELT
Gott redete …
Während du in der Gegenwart lebst, lebst du nicht in der Vergangenheit. Während du in der Gegenwart lebst, bist du weder am Erinnern, noch greifst du dir selber vor. Während du in der Gegenwart lebst, ist desgleichen deine Selbigkeit als Individuum nicht aktiv. Du bist dir nicht gewahr, in der Gegenwart zu sein. Du bist einfach da. Das Gegenwärtige ist nicht mehr denn Ewigkeit und Unendlichkeit, und es ist nicht weniger.
Wenn du dir einen Film ansiehst, denkst du nicht: „Junge, was bin ich bei diesem Film unter Spannung.“
Wenn du dir einen Film ansiehst, bist du in dem Film verfangen und beobachtest dich nicht selber.
Wir könnten sagen, du hast dich hingegeben. Du hast dich aller deiner Beschränkungen begeben. Und in der Weise steigst du auf, und demnach lebst du das Leben.
Es ist, wie wenn du ein wundervolles Buch liest. Das Buch ist aufgeschlagen. Du nimmst nicht die Seitenzahl oder die Schriftart, den Autor oder den Titel des Buchs zur Kenntnis. Du bist nicht in den Parenthesen.
Wir können sagen, dass du und das Buch eins sind. Du bist in ihm untergetaucht und dennoch auseinander.
Fängst du an zu sehen, wie Ewigkeit und Endlosigkeit mit Zeit nichts zu tun haben? Du bist nicht in der Zeit. Natürlich fühlt es sich so an, als wärst du es, nicht anders wie du momentan deine Finger auf der Tastatur, deine Füße auf dem Teppich spürst. In der Welt ist selbstverständlich physische Realität zugegen.
Sobald Ich von Realität rede, rede Ich von einer unterschiedenen Dimension von Bewusstsein. Alles, wofür es Worte gibt, ist die relative Welt. Selbst die Bedeutungen von Wörtern wandeln sich in der relativen Welt. In der relativen Welt proklamieren sich neue Wörter selbst. Die physische Welt ist die physische Welt. Sie ist stets sich wandelnd. Wandel ist der Name der Welt. Sie ist immerzu am sich Wandeln, und da ist Unterscheidung. Du siehst deine Hände. Sie setzen sich für dich in Bewegung. Sie fassen an. Sie spüren. Sie spielen Klavier.
Dies ist nicht die Realität, von der Ich spreche.
In der Welt werden Körper geboren, und versterben Körper.
In der Weite, welche Wir Unendlichkeit und Ewigkeit, bar jedweder Zeit, nennen können, gibt es die Fluktuation nicht. Seelen sind zeitlos. Deine Seele ist unbeschränkt. Was Ich dir sage, ist, dass, an der äußeren Welt festgemacht, alles, was du siehst, und alles, was du lebst, nicht real ist. Gewiss, es scheint real, und du hast das Empfinden, dein Leben sei darauf angewiesen. Du hast all die Sinne, die dir beim Leben in der Welt der Illusion behilflich sind. Es ist nicht überraschend, dass die physische Welt dir real zu sein scheint. Du gehst wirklich in die Welt hinein.
Jenseits der Welt, in der du scheinbar lebst, gibt es eine andere Realität. Im Grunde ist sie die einzige wahre Realität, und du bist hier bei Mir, wo das Ungekannte bekannt ist. Die äußere Welt hat Schönheit und Liebe an sich. Daran gibt es keinen Zweifel. In der Realität, von der Ich rede, trägst du keinen Körper. Du bist Licht. Im Himmel bist du Real, und bist du Ewig und Unendlich. In der Welt der Körperlichkeit existierst du nur eine Weile. Selbst sofern du in der Welt für tausende Jahre in einem Körper lebtest, lebtest du in Illusion. In der äußeren Welt ist dein Leben wie ein Strohfeuer.
In Ewigkeit und Endlosigkeit ist kein Ende an dir. Du bist immer. Weite lebt in Weite. Du bist Weite. Du magst ja wie ein kurzer Lichtimpuls auf dem Bildschirm erscheinen, dennoch sind der Impuls und der Bildschirm Illusion. Ungeachtet des Haltes, den das Leben in der Welt an dir hat, bist du nie irgendwo, ausgenommen bei Mir. Just so sind Wir Eins, Ein Wundervolles Eines, außerhalb von dieser Welt.
HEAVENLETTER # 4789 – 4.1.14 – Say, „God, Here I Am“
SAGE: „GOTT, HIER BIN ICH.“
Gott redete …
Aus der Tiefe deines Herzens und aus der Tiefe deiner Seele erkennst du die Verwunderung von Tiefe. Tief ist tiefer als Oberfläche. Es bedeutet etwas, wenn du von der Tiefe des Meeres sprichst, und du bist angelegt, dich zu ungemein größerer Tiefe auszuweiten.
Wir können sagen, dass es bei Evolution ums Tiefergehen geht. In diesem Sinne entwickelst du dich unablässig immer tiefer und tiefer. Es gibt keine Ankunft, Geliebte. Zugegen ist das Geschehen des Eintreffens. Ihr befindet euch derzeit in jenem Geschehen. Und Ich sage: „Willkommen.“
Zur selben Zeit wie Wir von den schönen Tiefen reden, reden Wir auch von den schönen Höhen. Oh, Geliebte, die Höhen, bei denen ihr anlangt. Vielleicht können Wir die Tiefen und die Höhen als die zwei Schritte betrachten, die ihr nehmt. Ihr begreift es natürlich, dass die Tiefen und die Höhen aufeinander treffen. Die Tiefen sind nicht niedrig. Sie sind hoch. Sie sind hoch und tief auf ein Mal.
Tatsache ist, ihr geht nirgendwohin. Ihr habt bereits mehr kennengelernt, als ihr imstande wart, euch durchblicken zu lassen. Womöglich bist du der letzte, zu erkennen, was Ich stets gewusst habe, und dies meint, wie tief du bist und wie hoch du bist. Du sankst von der Heiligkeit zur Erde herab, und heilig, das bist du. Du räusperst dich darüber. Einerlei, wie viele Male Ich zum Ausdruck bringe, dass du von der Größe her kamst, und dass du Groß bist, hast du dir, wie die Dinge liegen, selber andere Geschichten erzählt, dennoch ist eine Geschichte schier eine Geschichte. Realität ist etwas anderes.
Ich versuche, eurem ureigenen Gefühl des Seiens Realität einzutreiben. Ihr seid Seienshaftigkeit, Geliebte. Seienshaftigkeit ist reines unverfälschtes Licht. Sie ist Mein Licht. Stimmt etwas nicht mit Meinem Licht? Nein. Ihr seid das Licht des Reinen Lichts. Nun, gewiss, ihr fühlt euch niedergeschlagen und habt euch einige Male die Knie geschrammt. Das ist das Verflossene. Und die Vergangenheit war nie und nimmer, mit der einen Ausnahme, ihr haltet an ihr fest.
Ihr seid jeden Tag neue Seienshaftigkeit. Sofern Seienshaftigkeit Wasser wäre, könntet ihr nur nass sein. Du bist Mein Kind. Jedwede Ungeratenheit, die du in dir siehst, ist Fiktion. Es mag sein, es ist überzeugende Fiktion, dennoch ist es nach wie vor Fiktion. Es gibt eine einzige wahre Geschichte, und Ich erzähle sie euch. Von Größe kamt ihr her, und Größe seid ihr.
Wäre es doch, ihr Lieben, ihr könntet Mich vernehmen. Ihr beginnt damit. Ihr habt dieses Gewahren noch nicht behalten, dennoch ist es am Entstehen. Oder, Wir können sagen, euer Gewahrsein ist dabei, tiefer zu gehen.
Worte sind Worte. Was Worten vorhergeht, ist die gegebene Wirklichkeit. Worte versuchen, Realität zu beschreiben und greifen dabei zu kurz. Selbst schöne Worte rühren von der relativen Welt her. Klänge kommen von Mir. Ihr fühlt bei euch den Puls mittels Worten. Ihr vergesst dabei die meiste Zeit, dass es unter oder über den Worten selber mehr gibt. Es gibt Sinn, der vor der Definition zu liegen kommt.
Ich kann nicht genau umgrenzt werden, ihr ebenso nicht. Wir sind über Abgrenzung hinausgehend. Wir sind jenseits von Abschilderung. Wir sind jenseits dessen, was das Auge sehen kann oder was die Ohren hören können, oder was der eine oder andere der fünf Sinne aufzunehmen vermag. Es gibt das, was man den sechsten Sinn nennt, und hier an der Stelle gelangen wir allmählich zur Wahrheit. Vielleicht hast du eine leise Ahnung, wovon Ich rede. Eure Ahnungen sind ziemlich gut. Öfters sind eure Ahnungen triftig. Sie drängen Höhen und Tiefen in den Hintergrund und sind die echte Ware, schlicht im Wartestand, dass ihr erkennt, Wer ihr seid und wieso ihr seid, und wie ihr die Welt der Beschränkungen übertrefft. Seit eh und je wart ihr grenzenlos. Ihr wart niemals etwas anderes als euer Unbeschränktes Selbst. Willkommen. Ich heiße euch willkommen.
Und nun gilt es euch, euch umzuschauen und zu sehen, wo und Wer ihr seid, und euch selber beim Himmel willkommen zu heißen und zu sagen: „Gott, hier BIN ich.“
HEAVENLETTER # 4790 – 5.1.2014 Slaying the Dragon
DEN DRACHEN ERLEGEN
Gott redete …
In Wirklichkeit gibt es kein Innen und Außen. In Wirklichkeit ist Einssein da.
In den Begriffen der relativen Welt scheinen innen und außen sicherlich zu existieren, und demzufolge ist So-Tun-Als-Ob ausgewiesen. Euer Empfinden kann so und so sein, und ihr handelt anders. Jemand kann wie ein Freund scheinen, dennoch keiner sein. Duplizität kann in einer Welt aufkommen, wo Wahrheit und Fiktion kozuexistieren scheinen, und dementsprechend gerät das Leben unter Verdacht. Gefahr könnte um die nächste Ecke auf dich lauern. Das Leben scheint rutschig, und du kannst an ihm nicht vorbeikommen.
Das Leben kann öfters den Anschein angeben, als sei es ein Zaubertrick. Trickserei ist zugegen. Wenn du das Unliebenswürdige in der Welt siehst, wenn du dich bei ihm verhedderst, hast du einen Zauberkniff gesehen und dachtest, er sei reell. Du bist reingelegt worden. Egal was für ein einzelner Mensch den Kniff betrieben hat, auch er wurde zum Narren gehalten. Er wird sich etwa schadlos an dir gehalten haben. Im Laufe des Geschehens hat er sich ebenfalls selber übervorteilt.
Wann immer eine Gruppe von Menschen Karten von unten her aus dem Stapel ausgeteilt hat, wird die Gruppe sich dransetzen, dass du eine Rolle übernimmst, die nicht das Beste in dir widerspiegelt, und die Gruppe hat sich dabei ebenfalls selber betrogen. Bei der Gruppe könnte es sich um eine Familie, um eine Firma, um eine Nation handeln.
Geheimes Verabreden geht in der Welt vonstatten, an Vieles davon wird geglaubt und man schließt sich ihm unfehlbar an. Die Leute führen sich selber hinters Licht. Wenn doch bloß ihr Augen hättet zum Sehen und Ohren zum Hören. Aber selbstverständlich, ihr habt sie. Es ist euer Herz, welches Wahrheit im Blick hat und hört, und euer Geist wird euch wohl zu etwas anderem überreden. Ja, der Geist kann ein Schwindler sein. Er kann alles rechtfertigen, was er möchte, darin eingeschlossen armseliges Betragen. Und mithin tanzen Meine Kinder im Leben, allzu oft, auf eine andere Melodie, und das Ego hat sein Sagen. Niemand gewinnt die Oberhand über dich, so äußert sich das Ego.
Du kannst der Welt mit Fassung entgegentreten, und, sie nicht attackieren. Du kannst dich über die Täuschung und Torheit der Welt erheben. Des Öfteren ist die Sache, die zu tun ist, die, nicht im hitzigen Augenblick zu reagieren. Es gibt eine Menge zu sagen über besonnen sein. Sobald dein Herz dir zugunsten Amok läuft, ist es eine sichere Sache zur Auffassung zu gelangen, dass das Ego am Steuer ist. Das Ego nimmt übel. Es ist das Ego, das meint, es habe dich zu beschützen, und alsdann verrät es dich. Es feuert dich an, klopft dir auf die Schulter und lenkt dich in die Richtung von Abwehr und Angriff. Das Ego springt herum, und stachelt dich auf, dich zu revanchieren.
Was ist Vergeltung üben denn anderes als ein vergeblicher Anlauf, jemandem oder der Welt zu zeigen, dass du mächtig bist? „So, hier, nimm dies“, sagst du und ziehst die Handschuhe heraus. Einen Augenblick lang kann es den Anschein haben, als hättest du deine Stärke aufgewiesen, was du allerdings in Wirklichkeit gezeigt hast, ist deine Schattenseite.
Seht euch vor Übel-Nehmen vor.
Ein wahrer Riese zankt sich nicht mit Kleinheit. Ein wahrer Riese unterwirft sich nicht der Kleinheit. Ein wahrer Riese duelliert sich fürwahr nicht mit Kleinheit. Ein wahrer Riese macht sich nicht minder, als er wirklich ist, noch auch haben sich Meine Kinder selber unter Beweis zu stellen. Passt auf, wann ihr das Gefühl habt, ihr hättet eure Mächtigkeit zu zeigen. Geht euch vielmehr selber an, zum Kern der Sache zu gelangen und Frieden zu finden. Was könnt ihr tun, um Feindseligkeit aufzulösen, und nicht, sie zu befeuern? Was könnt ihr geben? Sofern du eine große Führungspersönlichkeit wärst, was könntest du geben? Sofern du eine große Führungspersönlichkeit wärst, weswegen solltest du einen Drachen erlegen mögen?
Gut, ja, töte den Drachen deines eigenen Feuers. Lasse die Empörung nicht von Anfang an so weit gehen. Wofür möchtest du einen Flächenbrand? Sei weise, und lösche das Feuer.
HEAVENLETTER # 4791 – 6.1.2014 The Saga of Life
DIE LEBENS-SAGA
Gott redete …
Betrachte das Sonnenlicht des Universums. Gemacht aus Licht leuchtet sein Licht. Es scheint auf dich, und es scheint durch dich. Die Welt ist ein Gitter aus Licht von Meer zu Meer. Ich sandte Mein Licht zur Erde in der Form von allem, und die Erde wird durch euer ureigenes Sein aufgegleißt. Ich feuerte Mein Licht zur Erde, und du erstandst, daher ist die Welt mit Meinem Licht in der Form von dir überzogen. Ich beglückte die Erde mit dir, und die Erde segnet dich ebenfalls. Alles ist in der Welt auf Wechselseitigkeit. Du bist geehrt, in der Welt zu sein. Dies ist ein fantastischer Anlass für dich, auf der Erde am Leben zu sein. In Liebe am Leben zu sein, und die Existenz der Engel auszuweiten. Sei Eins. Du langst bei jedem an, und jeder erstreckt sich zu dir. Alle sind verbunden und zutiefst in Verbundenheit.
Kein einziger ist dir ein Fremder. Fremde existieren nicht. Jeder ist du selbst. Du hast dies bereits früher gehört. Jeder ist eine Versammlungsstätte für jeden.
Auf der Erde finden sich Zyklen, und du verläufst ebenfalls in Zyklen. Wir können sagen, du verläufst in Helixen. Du verflichtst dich und du wirst in den Schatten gestellt. Du schwirrst um das Universum herum, selbst während du wähnst, du seist an die Erde gebunden. Du wirst zur Erde hin gefegt, und du erhebst dich von der Erde. Die Erde kreist um die Sonne. Du drehst dich im Kreis. Du saust, selbst während du das Gefühl hast, du bewegest dich in Zeitlupe. Die Erde ist bei dir bezaubert. Sie singt vor dem Hohen Himmel und du tanzt auf der Erde. Was feiert ihr, du und die Erde? Ihr feiert das Leben, und ihr feiert Mich. Ihr tanzt, und eure Arme strecken sich zum Himmel. Ihr nehmt große Schritte. Ihr hüpft weit in die Höhe, und ihr macht Handstände zum Himmel.
Was geht in der Welt vor sich? Ihr geht in der Welt vor. Ihr habt euch versprochen, euch hier auf der Erde zu begegnen, und es seid ihr selbst, auf die ihr trefft. Es war bestimmt, dass ihr hier auf der Erde aufeinander stoßen und die Erde zum Himmel erklären würdet. Ihr seid himmlische Geschöpfe, die die Erde dabei sind zu erheben und sie zum Himmel hin vorwärtszutreiben.
Der Himmel steigt nicht herab. Die Erde steigt auf. Spürt ihr ihren Anstieg jetzt? Fühlt ihr, wie ihr selber bei der Erde mitfahrt, wie bei einem Aufzug? Die Aufzugtür öffnet sich zum Himmel. Du bist der Tür-Öffner. Die Tür war nie verschlossen, ausgenommen in deinem Denken. Öffne diese Eine Tür, und alle Türen gehen weit auf.
Die Türen sind symbolisch für das Auftun deines Herzens, dem Aufblühen einer Blume gleich. Ihr seid die Rose im Blütenflor, Geliebte. Eure Wangen sind Rosen. Eure Augen heben an zu sehen, dass ihr auf der höchsten Etage seid, auf der höchsten Etage fürs erste. Es gibt immerzu einen anderen Aufzug von euch selbst zum Einsteigen. Ihr werdet genauso hoch gehoben. Ihr werdet zu euren Knien hochgehoben in Preisgabe an die Schönheit des Lebens, die günstige Gelegenheit von ihm, diese schiere Gelegenheit von ihm. Die Saga des Lebens, so wie ihr es kennen gelernt habt, hört gerade auf zu existieren, und jetzt ist die gesamte Erde fruchtbarer Grund. Es ist guter Boden, durchlüftet mit Wohlwollen.
Nun steigt ihr empor wie in einem Ballon, und die ganze Welt kommt mit euch. Was Ich gesagt habe, dass es geschehen werde, trägt sich jetzt zu. Schaue hoch, und du wirst anheben zu sehen, wonach du dich lange gesehnt hast. Es ist jetzt direkt vor dir. Das Leben schleudert dich zum Himmel, und du gehst nieder, und hier bist du, eingehüllt in Licht, voller Licht, ausstrahlendes Licht, an dem Licht dein Vergnügen habend, die Quelle des Lichts ausspürend und das Licht herumquirlend wie einen Stab, und, mit einem Mal bist du angestrahlt, und nunmehr weißt du, wofür du gemacht bist. Du bist für das gleiche gemacht wie das, woraus du gemacht bist – Licht und nichts als Licht, und so sage Ich es.
HEAVENLETTER # 4792 – 7.1.2014 Going Beyond
DARÜBER HINAUSGEHEND
Gott redete …
Es hat den Anschein, du möchtest alles wissen. Du möchtest das Wie und Warum wissen. Du möchtest all die Verbindungen im Leben und was zwei und zwei ausmacht wissen. Es hat den Anschein, du artest zu einem Gschaftlhuber aus, sobald es sich auf die Mechanik des Lebens beläuft. Es ist nicht deine Mission, dir aus all den Warum’s und Weswegen’s etwas zusammenzureimen. Du hast keine Erklärungen erforderlich. Sobald es sich um das Leben handelt, sieht es eher danach aus, dass du Akzeptanz bedarfst. Lasst Unser Motto lauten: Gehen Wir Weiter.
Erkenne, wann es sich um deine Neugierde dreht. Welchem Behuf hat wissen müssen dienlich zu sein? Wieso, wieso, wieso?, fragst du. Wieso starb ein geliebter Angehöriger und dies in der Blütezeit des Lebens? Warum hast du dir in den Finger geschnitten? Nun gut, vielleicht solltest du wissen, warum das Auto nicht ansprang. Oder, vielleicht auch nicht. Du brauchst etwa einfach jemanden zum Anrufen, der kommt und es zum Anlassen bringt. Dein Geist ist angelegt, mit mehr als mit Antworten belegt zu sein.
Du kannst nicht alles wissen. Du kannst nicht die transzendente Ebene des Lebens in Fakten wenden. Es ist ein Fakt, dass ein geliebter Nahestehender starb – sprich, in den Begriffen der Welt – ist es ein Fakt, dass ein geliebter Nahestehender starb. Auf einer tieferen Ebene stirbt kein Mensch. Es hat kein Ringen zu sein, mit dem, was auf der Oberflächenebene des Lebens geschieht, ins Reine zu kommen. Es ist nicht notwendig, dass du deinen Geist überlädst.
Auf der transzendenten Ebene hast du los zu lassen und auf Vorangehen zu schalten. Los Lassen ist eine Gemahnung. Du möchtest dein Leben nicht überladen und verstopfen. Es gibt Dinge, von denen du dich wegzubewegen hast.
Geliebte, wenn ihr Mich fragt, wieso dies oder das geschah, bietet ihr Mir da etwa einen Vorwurf dar? Es ist in Ordnung, wenn ihr nicht versteht warum. Was für euch wichtiger zu wissen ist, ist, wie mit dem umzugehen ist, womit ihr es schwer habt umzugehen. Lasst es los, aufgebracht zu sein. Geht Darüberhinaus.
Warst du nicht öfter mal Mein Inquisitor und hast du Mir nicht gelegentlich den Prozess gemacht? Möchtest du Mich nicht gerne arretieren und darauf bestehen, dass Ich gestehe? Was gestehen, Geliebte? Ich möchte gestehen, dass ihr nicht versteht. Es existiert ein breiter Streifen zwischen Verstehen und Bejahen. Das Trachten nach Verstehen ist mitunter feststecken bleiben. Zustimmung sagt:
„Gut. Ich verstehe es nicht. Ich verstehe das meiste am Leben nicht. Mir ist klar, es gilt mir nicht, ein Buchhalter des Lebens zu sein. Ich habe nicht für alles Rechnung zu tragen und kein System gegenseitiger Kontrolle auf den Weg zu bringen. Das ist nicht meine Domäne. Es liegt nicht in meinem besten Interesse, sicherzustellen, dass ich alles ordentlich hinbekomme. Möge ich meine Gott-gegebene Energie weise und klug einsetzen. Es gibt für mich keine Notwendigkeit, mich locker zu übertreffen. Mein Pfad ist geradeaus, und ich gehe voran. Vorwärts ist stets die Richtung, in die ich gehe. Ich gehe nicht zurück und abermals zurück. Vorwärts ist Mein Schritt.
Meine meisten Fragen sind befrachtet, denn ich habe Bewertungen ausgeführt. Wer bin ich, dass ich urteile?“
Geliebte, es liegt euch ebenso wenig an, euch selber zu tadeln. Es ist mehr am Leben dran, als euch oder sonstwen zu tadeln. Egal wofür ihr euch rügt, lasst es los und tadelt nicht noch einmal.
Ihr sprecht gerne über die Wirklichkeit in der Welt. In der Weltrealität, in dieser Welt der Illusion, kann mithin alles, was sich zuträgt, ohne Weiteres nicht deinem Willen gemäß verlaufen, ebenso wenig wird alles deinem Verständnis gemäß sein. Gebt dem statt, Geliebte, dass das Leben nicht gemäß euren Standards oder Verständnissen zu sein hat. Ihr habt nicht aufzubegehren, sobald das Leben schlicht nicht ist, was ihr gerne möchtet, oder sobald es dem entgegenläuft, was ihr möchtet. Ihr habt dem Leben mehr als einen Zentimeter zu geben. Überreicht euch das Geschenk des Los-Lassens. Schafft Raum für das Leben. Seid großherzig.
HEAVENLETTER # 4793 – 8.1.2014 Yet Love Is Given
ALLEMAL IST LIEBE ZUGEWENDET
Gott redete …
Ihr könnt meinen, im Leben hielten euch Grenzen geborgen. Ihr könnt das Gefühl haben, ihr schützt euch, indem ihr euer Herz mit Schildern umgebt, auf denen Kein Zugang zu lesen ist. Ihr verleugnet euch selber. Herzen sind aufgetan angelegt. Euer Herz möchte offen sein und nicht dass auf es zum Übergreifen ist. Ihr könnt keine Tore schaffen, um euer Herz zu verschließen. Der Zugang zu eurem Herzen gehört offen gelassen. Ihr bringt im Leben in Erfahrung, euer Herz offen zu halten. Es gehört nicht zermalmt. Ihm muss sich selber zu schenken stattgegeben werden.
Es ist nicht ganz so, dass euer Herz umherstreift. Es ist einfach so, dass die Liebe von Anderen euer Herz frei zu betreten hat, dass sie herzlich willkommen geheißen zu werden hat, und dass Liebe in deinem inneren Herzen nur so wimmeln soll und nicht abgemessen oder abgezählt gehört. Auf gar keinen Fall sollt ihr eurem Herzen ein Regime vorbinden. Das Herz ist nicht angelegt, sein Gewicht einzubüßen. Herzen stehen für lieben und ganz gewiss nicht für Unterdrückung. Die Liebe, die in deinem Herzen anschwillt, unterdrücken kehrt dein Herz in eine Rechenmaschine. Nein, Herzen sind bestimmt, frei zu sein zum Lieben in voller Billigung. Setze dein Herz frei. Binde es los. Löse alle Ketten von deinem Herzen. Du bist zu deinem Herzen und nicht zu den Ketten erkühnt.
Wirkliche Liebe, im Gegensatz zu Anhaftung, ist wie ein Büffel in seinem natürlichen Habitat. Er hat frei zu sein, um umherzustreifen. Büffel brauchen keine Genehmigung. Herzen sind bestimmt, frei zu sein. Sie eignen nicht, noch werden sie geeignet, noch wird Liebe geeignet, Liebe wird freilich zugewendet. Sieh Liebe als Freundlichkeit, und sei freundlich, zu lieben. Du hast nicht dein Leben wegzugeben, um zu lieben. Du, du selber, bist unversehrt, und deine Liebe desgleichen.
Liebe gehört vermacht, definitiv nicht gehortet oder für einen regnerischen Tag oder für irgendwas aufgehoben. Niemandem gilt es, ein Geizhals mit seiner Liebe zu sein. Niemandem gilt es, mit seinem Herzen knauserig zu sein. Bist du das nicht gewesen? Manchmal? Hast du nicht deine Liebe rationiert, ihr Grenzen gesetzt? Liebe zuwenden bedeutet nicht dein Leben einem Anderen aushändigen. Du bist der Beschlussfasser deines Lebens. Du verkaufst deine Seele nicht für Liebe. Lieben bedeutet nicht, dass du jedem alles gibst, was er oder sie etwa möchte. Deine Liebe ist auf dich angewiesen, gleichwohl gehört die Liebe, die in dir überreich vorhanden ist, nicht abgeblockt, gehemmt oder verleugnet. Deine Liebe ist nicht angelegt, beschnitten zu werden.
Liebe muss nicht persönlicher Natur sein, ebenso nicht an- oder abgeschaltet. Ihr könnt Leute lieben, bei denen ihr dies oder das einzuwenden habt. Geliebte, eure Redlichkeit ist unantastbar. Bei was immer oder bei wem immer ihr Einspruch erhebt, ihr könnt nach wie vor lieben.
Lasst Uns das umdrehen, was Ich euch gerade zu verstehen gebe. Ihr habt nicht Abneigungen zu haben. Ihr habt niemand für wert oder unwert zu bewerten. Ihr habt nicht zu beurteilen. Ihr habt eure Liebe nicht zu überwachen. Ihr könnt eure Liebe vollauf zuwenden, nicht eine milde Gabe hier oder eine milde Gabe dort, nein. Geht auf der Straße und verschenkt eure Liebe rechts wie links. Wendet eure Liebe stille zu, aber wendet sie zu. Ihr saugt euch eure Liebe nicht aus den Fingern. Ich legte Mein Herz in das eure, um Liebe weiterzugeben.
Ihr habt mit eurer Liebe nicht plump-vertraulich und schulterklopfend umzugehen. Seid ganz einfach niemals ohne sie. Liebe ist die größte Macht in der Welt, und wieso, oh, wieso, solltet ihr sie jemals einengen mögen? Aber das habt ihr getan. Was allgemeine Zwecke angeht, habt ihr sie eingeengt. Ihr habt sie reserviert. Es ist nicht nötig, eure Liebe zu schonen. Ihr geht nicht sparsam mit ihr um. Ihr liebt. Ihr liebt mit dem Herzen Gottes, das in eurem Herzen lebt. Mit Sicherheit behaltet ihr Mich nicht für euch. Lasst einen flüchtigen Blick von euch Meine Liebe sein, Meine zugewendete Liebe sein. Seid freigiebig mit eurem Herzen. So ihr Liebe schenkt, ist euer Herz voll. So ihr Liebe zurückhaltet, ist euer Herz entleert. An euch ist es nicht, euch der Liebe zu enthalten. An euch ist es, sie zu sein. Ihr SEID sie.
HEAVENLETTER # 4794 – 9.1.2014 A Master Craftsman
EIN MEISTERHANDWERKER
Gott redete …
Da du dich in der Mitte der Majestät der Schöpfung aufhältst, verfehlst du womöglich die Hinsicht darauf, wovon du in der Mitte weilst. Du wähnst dich in einem Sammelsurium. Du siehst nicht über das Gestrüpp hinaus, das sich unmittelbar vor dir befindet. Schaut die Rose an, Geliebte. Schaut die Rose an.
Seid nicht dermaßen umtriebig mit der täglichen Aufrechterhaltung des Lebens, sodass ihr seine Schönheit bei euch vorhergehen lasst. Ihr seid dermaßen involviert mit den dringenden Erfordernissen des Lebens, dass ihr vergesst, auf die erkleckliche Seite der Schöpfung zu blicken. Gewiss, sofern ihr dauernd nach unten seht, schaut ihr nicht hoch.
Schaut jetzt hoch und schickt euch an, die geneigte Liebenswürdigkeit und die Blüte des Lebens auf Erden zu sehen. Kameras habe die Schönheit der Welt kenntlich gemacht. Ihr wart womöglich zu betriebsam dafür. Selbst eure Haltung wird eure Niedergeschlagenheit anzeigen. Euer ganzes Leben hängt davon ab, wohin ihr schaut. Ich ersuche euch, eure Schultern zurückzunehmen und euch in Übereinstimmung mit der Schönheit und der Huld des Lebens auf Erden zu begeben. Solltet ihr gedacht haben, das Leben sei ein deprimierendes Erlebnis, ist das euer Vorrecht, gleichwohl habt ihr niemals zuvor einen Missgriff getan, und dieser hier ist ein kolossaler.
Wie könnt ihr nicht die hinreißende günstige Gelegenheit, die das Leben auf der Erde ist und die ihr seid, in den Blick nehmen? Ihr seid gesegnet, auf Erden am Leben zu sein. Verliefen eure Gedanken anders? Wart ihr am Beklagen? Habt ihr es bitter bereut, auf Erden geboren worden zu sein? Wie habt ihr es euch beigebracht, dieses Empfinden zu haben? Sollte euch das Leben auf Erden wie eine Bürde erscheinen, dann schaut noch einmal. Nehmt einen neuen Blick auf. Ihr seid nicht hier auf der Erde, um Bürden zu tragen. Lasst nicht eure Gedanken Bürden sein.
Es ist mehr am Leben dran, als den Augen unterkommt. Falls dies also der Fall ist, dann hebe an dorthin zu sehen, wohin du nicht gesehen hast. Warst du nicht das eine oder andere Mal auf der Suche nach deiner Brille oder nach deinen Schlüsseln oder nach einem Buch? Sie lagen unmittelbar vor dir, gleichwohl hattest du sie nicht im Blick. Du übersahst sie. Sie waren genau hier, und du sahst sie nicht. Dies geschieht.
In Bezug auf das Entgehen-Lassen der Schönheit der Welt müsst ihr euch dieses nicht widerfahren lassen. Euer gesamtes Leben hängt davon ab, wie ihr es in den Blick nehmt.
Du bist ein Nörgler, oder du bist ein Wertschätzer. Triff die Wahl.
Hast du ein Meer gesehen? Bitte beklage dich nicht über den Sand am Strand und dass das Wasser nass ist. Sieh weiter. Wellen werden kommen und gehen, und dennoch bleibt Schönheit bestehen. Man hat gesagt, die Schönheit liege im Auge des Betrachters. Dies ist nicht immer der Fall. Schönheit kann unabhängig von demjenigen dastehen, der sie in den Blick nimmt. Schönheit kann für sich dastehen.
Hässlichkeit und Ungemach sind in dem Auge des Betrachters. Wozu sind deine Augen eingeübt worden, es zu sehen? Solltest du trainiert worden sein, Schwachstellen zu sehen, dann trainiere dich um. Es ist wesentlich, dass du dies tust. Dies ist die Essenz deines Lebens, die Wir soeben in Rede stellen.
Woher rührt dein Unglücklichsein? Woher dein Glücklichsein? Eine Menge hängt davon ab, wohin du blickst. Niemand ist dankbar für einen wehen Zeh, dennoch kannst du dankbar sein, dass du Zehen hast.
Kannst du dir guten Gewissens versagen, was Gott erschaffen hat? Ich erschuf dich. Musst du denn in falscher Genügsamkeit die Schönheit deiner selbst verleugnen? Erschaffen von einem Meisterhaften Handwerksmann, was kannst du denn da anders sein als schön? Wie sich deine Hände umbiegen und bewegen, schön. Die Farben deiner Augen, schön. Der Schlag deines Herzens, schön. Unvorstellbar, nicht wahr? Das Beugen eines Knies, schön. Das gesamte Konzept von euch ist schön. Jung oder betagt, ihr seid schön. Macht euch nichts daraus, was die Magazine schreiben. Ihr seid schön, so wie ihr seid. Ihr seid weitaus mehr denn das Äußere. Mehr noch, ihr seid Meine Verbindung zur Welt im Allgemeinen.
Bedenkt das. Ich erschuf euch. Meintet ihr, ihr erschuft euch selber? Dachtet ihr, es sei eine Kleinigkeit, dass ihr als ein Menschenseinswesen geboren wurdet? Wisst ihr nicht, dass ihr eines Meiner Wunder seid?
HEAVENLETTER # 4795 – 10.1.2014 Mistaken Identity
FÄLSCHLICHE IDENTITÄT
Gott redete …
Komme heute zu Mir, nicht als Bittsteller, sondern als Geber. Du gibst Mir deine Aufmerksamkeit. Du widmest dich Mir. Alles was du tust, tust du zu Meinen Gunsten. Alles was du tust, tust du Mir zuliebe. Da ist einzig Einer. In der Welt ist es selbstverständlich so, als wärst du neben Mir untergeordnet. Was scheint, und was ist – das sind zwei Paar Stiefel. Deine individuelle Identität, so real wie sie scheinen mag, ist eine Illusion.
Ich sage: „Ich BIN“. Nun, du, Ich Selbst, zu dem Ich jetzt als du rede, dich bitte Ich zu sagen: „Ich BIN“. Dies ist deine ganze Geschichte. Du BIST. Du existierst mehr als in einem Körper. Du existierst. Du BIST. Wir SIND. Wir SIND Eins. Der ganze Rest ist Versionsgeschichte von Wahrnehmung. Die ganze Welt ist Wahrnehmung. Nimm die Wahrheit wahr, dass du und Ich nicht getrennt sondern Eins sind. Als Eines, was hast du da nötig und Wen würdest du da mit einer Bitte angehen? Du kannst dich bloß selber bitten, Der du Mein Selbst bist.
Gewiss, du bist mehr, als du deinem Glauben nach bist. Dies hat so zu sein. Sofern Ich Göttlich bin, und Ich versichere dir, dass Ich es bin, was kannst du alsdann sein? Du existierst als von Mir getrennt einzig in dieser Welt der Illusion. Deine wahre Identität ist nicht, wer du in dieser Welt zu sein scheinst. Dies ist eine irrige Kennzeichnung. Ich bin deine wahre Identität. Ich BIN dein Mächtiges Selbst. Alle Herrlichkeit dem Einen. Du bist Bewusstsein, und Ich bin Bewusstsein. Wir sind Ein Seinswesen. Trennung existiert nicht.
Du wirst dich am Kopf kratzen, während Ich dies äußere, freilich kannst du das mit dem Kopfkratzen sein lassen. Dies ist die Wahrheit. Der Rest ist Illusion. Tägliche Begebenheiten sind Illusion. All die Bewegungen, die du durchläufst und durch die hindurch du wächst – Illusion. Diese teure Illusion, reell-scheinend, dennoch Illusion. Es gibt mehr, mit dem zu sehen ist, als mit deinen Augen. Da ist ein inneres Ich, mit dem zu sehen ist. Ich sehe euch in all eurer Pracht. Beginnt euer Selbst, Welches Mich ausstrahlt, zu sehen.
Dass du fürwahr in Meinem Bilde gemacht worden bist, wird dir eher unbegreiflich sein. Lange hast du ein anderes Bild aufrechterhalten, und doch, das Bild, das du innehieltst, wird eher schwer aufzugeben sein.
Sofern du dich als arme Person siehst, selbst mit einer Million Dollar in der Tasche, bist du eine arme Person. Du könntest es genauso sein.
Sofern du dich als unschön siehst, egal wie schön du bist, so gebarst du dich, als was du dich zu sein siehst, und nicht, wie du bist.
Sofern du dich als krank siehst, Meine Güte, bist du es, unabhängig von der Wahrheit. Kann es Mir, Gott, unwohl sein? Keinesfalls, genauso wenig kannst du krank sein, außer so du die Un-Realität bejahst.
In der Welt wirst du wohl von dem Erscheinungsbild von Schwierigkeiten umgeben sein. Du leistest den wahrgenommenen Schwierigkeiten Gefolgschaft. Du hältst sie für wahr mit Leib und Seele – nun, nicht mit Seele, denn deine Seele weiß es besser. Deine Seele altert nicht, so wie du Altern siehst. Deine Seele schwankt nicht, so wie du Schwanken siehst. In Wahrheit sind Probleme nicht, mit der einen Ausnahme, sie sind es laut deiner Aussage.
Selbst dann wenn du ein Ritter in glänzender Rüstung bist, und du denkst, du laufest in Lumpen herum, siehst du dich selber als eine zerlumpte Person. Beginnst du zu sehen, wie unachtbar Illusion ist?
Den Erscheinlichkeiten zum Trotz, du und Ich sind Eins, und du bist der Gleiche Eine. Die Grammatik vermag die Wahrheit von dir nicht zu befördern. Die Welt sieht die Wahrheit von dir nicht. Allzu oft sieht die Welt die Wahrheit von Mir nicht, oder sie sieht sie und wendet sich von ihr als unglaublich ab.
Wissen ist stärker als glauben. Was zutreffend ist, daran hat man nicht zu glauben. Was wahr ist, ist wahr, unabhängig von der Glaubensmeinung.
Du bist ein Wisser von Wahrheit, und du erkennst sie nicht. Sieh die Wahrheit jetzt. Sieh, und die ganze Welt verwandelt sich vor deinen Augen.
HEAVENLETTER # 4796 – 11.1.2014 A Rose or a Dandelion
EINE ROSE ODER EIN LÖWENZAHN
Gott redete …
Einerlei in welche Familie ihr hineingeboren, einerlei wie ihr erzogen wurdet, es war euer Privileg, in jene Familie hineingeboren zu werden. Wurdet ihr in Reichtum oder Armut hineingeboren, wurdet ihr freundlich behandelt oder unfreundlich, es war euer Privileg, geboren zu werden, als ihr geboren, wo ihr geboren wurdet, und wie man sich eurer angenommen, oder nicht angenommen hat.
Auf der Oberfläche wird dies absurd und unhaltbar erscheinen. Wenn du eine entsetzliche Kindheit hattest, ist diese Anschauung genauso zutreffend. Für dich ist das schwierig zu sehen. Im Großen und Ganzen wuchs jeder in einer unfertigen Familie auf, hinwiederum war sie, jenseits eures Verständnisvermögens und des Verständnisses der Welt, für euch die vollkommene Familie.
Wenn du ohne Gliedmaßen zur Welt gekommen bist, warst du, dem zum Trotz, was die Welt sagt, privilegiert. Du hattest eine Gelegenheit, die einzig du in dieser ganzen Welt genau so innehattest. Selbst dann, wenn es in der gleichen Familie fünf von dir gab, hatte jeder unter euch eine einzigartige Gelegenheit, die niemand sonst hatte, um Riesenschritte zu nehmen und um zu wachsen und in halsbrecherischem Tempo zu wachsen. Es kann sein, du hattest eine Menge um dich herum gehabt, um aus ihm heraus zu wachsen, und mithin – du wächst aus ihm heraus.
Auf der Erde geboren zu werden ist für sich genommen ein Privileg. Ist dein Leben leicht oder schwer, du hattest eine Gelegenheit von allererster Wahl.
Selbstverständlich, dir erscheint eine Lebenszeit wie eine Ewigkeit, und doch ist eine Lebenszeit schier ein Augenblinzeln. So du durch ein Teleskop blickst, wirst du anheben zu sehen, dass Zeit wirklich und wahrhaftig nicht existiert. Deine Lebzeit, diese Lebzeit existiert außerhalb von Zeit.
Ist es denn notwendigerweise besser, eine Rose zu sein, denn ein Löwenzahn zu sein? Aus welcher Sicht heraus ist es besser? Freue dich daran, das zu sein, was du bist. Sei froh, dass du dich über Vergleiche-Anstellen erheben kannst. Sei froh, du bist über Verbitterung hinaus gegangen. Was immer dir das Leben gegeben hat, alles davon ist dein Privileg.
Denke bitte nicht, Ich nähme leicht, was auch immer du an Notlagen durchläufst. Die Sache ist die, darüber hinaus zu gehen. Wenn du bewussterweise alles erkennen würdest, würde dir klar, dass du gesegnet wurdest. Unmöglich, könntest du einwenden, aber nein, es ist nicht nur möglich, es ist so.
Das Geheimnis lautet, dass es dir angelegen ist, über die Welthinsicht auf jedwede Lage, in der du dich befindest, hinauszugehen. Die Welt hat die Dinge auf ihre Weise aussortiert. Die Welt hat Erklärungen verlautbart. Gleichwohl weiß die Welt nicht, was gut oder schlecht ist. Jede Sache kann in der Sicht der Welt gut oder schlecht sein. Mit einem goldenen Löffel auf die Welt kommen kann zum Nachteil sein. Unter Verelendung großwerden kann ein einzigartiger Segen sein. Dessen unbenommen, ihr seid gesegnet worden.
Keine andere Familie würde dir den gleichen Anlass zureichen, um all das hinzuzulernen, was es dir hinzuzulernen gilt.
Und falls du adoptiert wirst und mittendrin die Familien wechselst, ist genauso dies die Lage für dich, um daraus zu wachsen.
Wir reden davon, keine Bewertungen abzugeben über euer Leben und über die Familie, in die ihr hinein geboren oder durch die ihr adoptiert wurdet.
Aschenputtel hatte keine leichte Zeit zu bestehen, dennoch wurde sie nicht bezwungen. Sie war umgänglich, und sie gelangte dazu, eine Prinzessin zu werden, die über ihre Umstände obsiegte. Waren ihre Umstände gerecht? Aus dem Blickwinkel der Welt her gesehen gewiss nicht.
Ich möchte damit nicht gesagt haben, Aschenputtel seien Prüfungen angetragen worden. Ihr wurde eine großartige Gelegenheit zugereicht, und sie erstand aus der Asche und erhielt mit ihrer wahren Liebe Zutritt in einem Palast.
Sie befreite sich selber aus niederträchtigen Verhältnissen. Ihr könntet sagen, ihr Prinz sei ja gekommen und habe sie aus der Asche herausgehoben. Sie war bereits eines Prinzen würdig, und er kam. Der Prinz machte sie nicht zu einer Prinzessin. Sie war es bereits, und nicht anders seid ihr es. Und danach traten ihre Glückssträhnen ein. Sie war bereits für jene parat.
Wer hatte beträchtlichere Glückssträhnen? Aschenputtel oder ihre Stiefschwestern, die alles hatten, was sie sich wünschten?
Was nach Geburtszufälligkeiten aussieht, sind nicht zufällige Umstände. Sie sind das Spielfeld, aus dem du dich selber errichtest. Wie weitumfassend ist nunmehr dein Mitempfinden? Mitempfinden ist nicht Mitleid haben. Es ist Nachvollziehenkönnen.
HEAVENLETTER # 4797 – 12.1.2014 Return to Paradise
RÜCKKEHR ZUM PARADIES
Gott redete …
Es gibt einen Göttlichen Plan für dich. Du magst ihn befehden, oder du magst auf ihn drängen. Natürlich hast du Freien Willen dazuhin. Freier Wille bedeutet nicht, dass alles so läuft, wie du es willst, oder wie du wähnst, es sei dein Wille. Freier Wille ist nicht genau das gleiche wie freie Wahl, gleichwohl, du hast zudem freie Wahl, bloß wirst du nicht all die Wahloptionen augenblicklich vor dir haben, um dir daraus etwas herauszuklauben.
In dieser Lebzeit gelangt ein allgemein gültiges inniges Bestreben zum Vorschein. Es war ein lange innegehabtes Trachten. Jetzt, siehst du, in dieser Lebzeit, das Anheben einer Rückkehr zum Paradies, unmittelbar hier auf Erden, ein upgedatetes Paradies, freilich gleichwohl ein Paradies. Ja, dieses ist ebenso Teil des Göttlichen Plans und des Freien Willens. Verfalle schlicht darauf – auf Erfüllung Aller Begehren, die seit dem Anbeginn der Zeit erstrebt worden sind.
Dieses Zeitalter der Erfüllung, dieses Zeitalter des Früchtetragens tritt nicht in Erscheinung, weil ihr es euch wünschtet, obschon ihr es euch wünschtet. Ihr strebtet es inbrünstig an, und mit euren Gedanken legtet ihr das Ziegelwerk. Eure Gedanken waren die Samen für den Göttlichen Plan. Und, ihr glaubtet allerdings nicht so recht daran, oder ist es etwa nicht so? Womöglich glaubt ihr momentan nicht an ihn, und dennoch werdet ihr ihn zu sehen bekommen.
Der Göttliche Plan rührt von der Entfaltung eures Bewusstseins her. Eure Seele ist unantastbar, und dennoch nimmt eure Anerkenntnis des Herzens und der Seele und ihres Ortes in der Welt an Wachstum zu. Dies ist die Entfaltung, auf die Ich lange gewartet habe.
Natürlich ist es wahr, Ich, Gott, kann sozusagen einen Schalter umdrehen, und im Handumdrehen können Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen in Erscheinung treten, gleichwohl habt ihr parat zu sein, es entgegenzunehmen. Für euch kann es hart sein, die so genannten alten Weisen los zu lassen, dennoch sind zur selben Zeit Friede und Wohlgefallen nicht wirklich neu. Sie sind immerzu befunden worden. Sie sind immerzu mehr befunden worden als Krieg und Böswilligkeit. Dieser Tage haben Friede und Allen ein Wohlgefallen ihren Wendepunkt erreicht. Ich möchte ihn den Punkt nennen, von dem es kein Zurück mehr gibt, was meint, ein Zurückgehen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Der Friede ist gesichert. Er kann nicht umgestoßen werden. Er wird unterhalten werden.
Oh, ja, da sind etliche Feuersbrünste, die weiterhin lodern. Das sind Abschwemmungen. Sie werden sich ausnieseln.
Alles, was vorhergesagt wurde, wird Wirklichkeit werden. Freude der Welt, der volle Sonnenschein ist eingetroffen, und ihr werdet hier sein, um ihn willkommen zu heißen und um zu ihm zu gehören. Setzt eure Positionen als gegeben voraus, Geliebte.
Die alten Weisen, in der Welt zu operieren, sind umgestoßen worden. Ihr seid von ihnen nicht mehr länger gefangen genommen. Auf diese Weise habt ihr sie umgestoßen. Euer Bewusstsein hat die alte Welt des Denkens umgestoßen. Wie machtvoll eure Gedanken doch sind. Wie machtvoll ihr seid. Ihr wart das stets, freilich hieltet ihr eure Unbedeutendheit für wahr. Ihr erkanntet nicht, was das Bewusstsein der Zehn, die sich in Meinem Namen versammeln, zu bewerkstelligen vermag, ganz zu schweigen von dem Bewusstsein der ganzen Welt.
Findet Frieden, denn Friede ist eingetroffen. Verflechtet Friede in eurem Herzen und Geist, und so sei es. Entbindet euch selber von der Vergangenheit. Schreitet aus dem Verflossenen heraus, hinein in den Sonnenschein, denn letztlich bekundet ihr die Welt. Ihr habt sie immerzu manifestiert, bloß jetzt setzt ihr euch an die Spitze, anstatt einfach mit nachzuziehen. Wartet nicht mehr länger. Erhebt auf die Erde als die eurige Anspruch. Beansprucht euer Erbe. Kommt mit eurem Freien Willen des Wohlgefallens bei der Welt ans Ruder.
Inmitten des Großen Designs liegt das individuelle Design. Sie können nicht voneinander getrennt werden. Sie können eingegliedert werden. Sie sind miteinander verflochten. Ihr geht nunmehr mit der Dämmerung auf. Die Sonne geht auf. Sehr bald wird es Mittag sein, und ihr werdet sehen. Ihr werdet sehen. Preist und feiert jetzt.
HEAVENLETTER # 4798 – 13.1.2014 Remember This
ENTSINNE DICH DESSEN
Gott redete …
Ihr habt euch dessen zu entsinnen. Es gibt keine Schuld. Niemand schuldet euch etwas. Und ihr schuldet nicht.
Dies ist eine andere Ausdrucksweise für Erwartungen los lassen. Hin und wieder habt ihr die Erwartung los zu lassen, dass bei euch jemand bei der Stange bleibt. Nicht jedes Menschenseinswesen tut das.
Weswegen fühlst du dich enttäuscht hinsichtlich dessen, was ein anderer Mensch tut oder nicht tut? Es hat mit dir wirklich nichts zu tun. Was andere Leute tun oder nicht tun, macht dich nicht geringer, noch auch mehr.
Ist es dein Selbstbild, was beeinträchtigt wird, dadurch dass dir ein anderer Mensch etwas verspricht und es nicht hält?
Sei für dein Selbstbild nicht so sehr auf andere Leute angewiesen.
In Wirklichkeit bist du nicht dermaßen brüchig. Dein Leben hängt nicht von anderen Leuten ab. Dein Wohlergehen hängt nicht von anderen Menschen ab. Deinem Empfinden des Wohlbefindens ist es nicht, von anderen Menschen herzurühren. Ich habe dir ausgerichtet, Wer du bist. Verlasse dich auf Mein Wort. Meine Hinsicht auf dich geht nicht rauf und runter. Dein Wohlbefinden hängt nicht davon ab, was sich in der Welt zuträgt, ebenso wie Meine Liebe für dich, Meine unantastbare Liebe für dich nicht davon abhängig ist, was sich in der Welt begibt.
Lasse deine Liebe lauter sein. Dies schließt die Liebe für dich selber mit ein.
Dein Gefühl des Enttäuschtseins muss nicht versteckt gehalten werden. Du kannst den Leuten, die es vorziehen, anberaumte Verabredungen mit dir zu brechen, zu verstehen geben, dass du mit dem Nichteinhalten keineswegs gut zurechtkommst. Du hast es ihnen nicht zur Last zu legen. Ebenso hast du nicht auf sie zu bauen. Desgleichen hast du dich selber nicht abzuwerten aufgrund der Art und Weise, welchen Umgang ein Anderer mit der Welt pflegt.
Mithin sage Ich euch – so wie immer -, Geringschätzungen nicht ernst zu nehmen, gleichermaßen habt ihr mit den besagten Menschen keine Verabredungen zu treffen. Es ist eine Tatsache, dass Freunde einem Enttäuschungen bereiten. Sie sind nicht all das, als was du sie gerne sein sehen möchtest. Tra la la.
Weil du an Verabredungen, die du anberaumst, kleben bleibst, ist kein Grund, sie von Anderen zu erwarten oder einzufordern. Dies sind deine Regeln, indes sind deine Regeln nicht diejenigen deines Gegenübers.
Dein Missgriff ist es, deren Handlungen als etwas zu nehmen, was auf dich gerichtet ist. Hier geht es schlicht darum, wie im Leben etliche Leute Übereinkünfte tätigen. So haben sie es gelernt. Das tun, was sie zu einem gegebenen Zeitpunkt wollen, ist ihnen wichtiger. Es kann durchaus sein, dass sie Irrlichter sind, dass du demgegenüber verlässlich bist. Sie sind nicht im Unrecht dafür, dass sie ihr Leben leben, so wie sie es leben. Es ist ihr Beschluss, ihn zu fassen. Du fasst den deinen.
Niemand hat deinen Erwartungen gerecht zu werden. Besser ist es, keine Erwartungen zu haben. Befasse dich mit Erwartungen, was das Wetter angeht. Du kannst durchaus dem Sonnenschein den Vorzug geben, und immerhin, wenn es dann regnet, bist du nicht gekränkt. Auf diese Art hast du mit dem Leben umzugehen. Weswegen solltest du dich bescheiden mögen, gekränkt zu werden? Ist dies die Art zu leben, die du liebend gerne beherzigen möchtest?
Alsdann könnte jemand sagen, du seist stets derart empfindlich, und es sei für sie infolgedessen schwierig, dich in Anspruch zu nehmen.
Ein Jeder liegt richtig, aus seinem oder ihrem Blickwinkel her gesehen.
Schau, das Leben auf der Erde ist ein Infragegestelltsein. Es wird nicht nach deinem Ablaufplan und nach deinen Klauseln betrieben. Du hast nunmehr lange genug gelebt, um nicht überrumpelt zu werden. Erwarte von Anderen, dass sie die Welt so sehen wie du – und du wirst enttäuscht werden. Versuche, bei anderen Menschen, die dich enttäuscht haben, deren Ansichten zu ändern – und du wirst enttäuscht werden. Ent-Täusche dich selber, ein Gerichtsherr zu sein.
Es ist nicht an dir, aus der Lebensweise anderer Menschen eine große Sache zu machen, noch auch ist es an euch, andere Menschen wegzuwerfen, da sie euch enttäuschen. Noch auch hast du alles weidlicher für gut zu heißen, denn du eine Mahlzeit, welche dir schwer verdaulich ist, herunterzuschlingen hast.
Du hast von Anderen nicht Vollkommenheit zu erwarten. Deine Erwartungen sind desgleichen nicht lupenrein.
HEAVENLETTER # 4799 – 14.1.2014 All the Threads of Life
ALL DIE FÄDEN DES LEBENS
Gott redete …
Horcht her, auf der Oberflächenebene gibt es bei einem Leben kein Dahinterkommen, nicht bei deinem Leben, nicht bei dem von irgendwem. Vielleicht sieht dir ein Leben wie eine Verschwendung aus, unerbeten, mit Einsprüchen versehen, zwecklos. Einerlei wie du ein Leben in Betracht nimmst, es ist der Person und der Welt dienlich. Wovon Ich hier rede, das ist weit von eurer Logik entfernt.
Jemand verbringt sein Leben in dem, was lediglich von außenher verschwenderisch zu sein scheint, und doch, selbst jenes Leben, wie es in der Welt im Blick steht, kommt etwas nach. Ich rede nicht von Rückerstattung oder Ähnlichem. Selbst das, was du als ein klägliches Leben, oder als ein nicht-gewissenhaftes Leben ansiehst, zwecklos, so weit wie du es sehen kannst, selbst jenes Leben, ein dergestaltes Leben ist dem Universum dienlich. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, sagst du, freilich ist das, was Ich sage, möglich, mehr als möglich, es ist absolut so. Ein Leben, welches als Schiffbrüchiger auf einer öden Insel verbracht wird, versieht Dienliches. Niemand ist ein Eiland.
Auf der menschlichen Ebene ist dies unauflösbar. Auf einer tieferen Ebene ist dies untrüglich. Nun habe Ich es ausgesprochen. Kein Leben ist vergeudet. Ein jedes Leben dient dem Gesamten.
Wenn ihr all die Lebensfäden verfolgen könntet, wärt ihr voller Staunen. Ihr würdet euch an jedem und allem erfreuen. Ein jedes einzelne Leben auf der Erde spielt sich selber in einer gefälligen Weise aus. Bei einem langen Leben oder bei einem kurzen – es ist das gleiche. Nachgekommenen Zweckstellungen, welche ihr nicht einzusehen vermögt, kommt die Oberhand zu.
Euch scheint es absurd, Mich zum Ausdruck bringen zu hören, das, was ihr schier als ein elendes Leben zu sehen vermögt, sei nichtsdestotrotz schätzenswert. Und dennoch sage Ich euch dies, und wie ihr euch dieser Sichtweise auf das Leben doch widersetzt, weil es gelebte Leben gibt, die ihr billigt, und ebenso Leben, die ihr missbilligt.
Ihr könnt Lippenbekenntnisse, euch keiner Bewertungen zu befleißigen, ablegen, und gleichwohl fertigt ihr Beurteilungen aus, so rasch könnt ihr kaum hinsehen.
Vielleicht gehört alsdann vorgetragen, dass selbst in eurem Bewerten einem Behuf aufgewartet ist.
Du könntest fragen: „Gott, sagst Du mir, dass alles, was geschieht, in Ordnung so ist? Ein Okay auf einer tieferen Ebene, als ich auszuloten vermag? Das ergibt keinen Sinn.“
Geliebte, genau das sage Ich. Aus eurem Wahrnehmungswinkel heraus ergibt euch das überhaupt keinen Sinn. Eure derzeitige Geistesverfassung befindet es als ein Ding der Unmöglichkeit, damit ins Reine zu kommen, dass in allem etwas Gutes zu liegen komme.
„Selbst in Gräueln, Gott?“
Ja, selbst in allem, was ihr Horror nennt, existiert Beträchtlicheres als Grauen.
Lasst Uns das anders ausdrücken: Was macht es für einen Sinn, dagegen anzugehen, was sich bereits begeben hat? Das ergibt geradeso keinen Sinn, oder etwa nicht?
Von allem her, was ihr zu sehen vermögt, ist das Leben auf der Erde unvollendet. Es gibt Missstände, die nicht gerichtet werden, und arglose Unschuld, die herabgewürdigt wird. Es gibt im Leben allerhand ungeheuerliche Beschaffenheiten, und hier bin Ich, Gott, der euch anträgt: „Also, nun, das ist in Ordnung.“
Und im selben Atemzug vernehmt ihr von Mir: „Es gibt Handlungen, die ihr besser nicht ausführt.“ Es heißt, es gebe eine Liste, die in Stein gehauen ist, welche besagt, was euch nicht hilfreich ist zu tun. Es wird euch womöglich so vorkommen, als spräche Ich aus beiden Seiten Meines Mundes.
Sofern ihr in eurem Menschenleben Glücklichsein möchtet, nehmt ihr selbstverständlich Abstand davon, Wehtun oder unverblümtes Unheil zu veranlassen. Das ist fraglos so. Natürlich möchtet ihr das Leben für die vermeintlichen Anderen so freundlich ausrichten, wie ihr es vermögt. Jeder, der leidet, ist du. Es gibt keinen Anderen. Ja, spielt fein auf. Ganz und gar.
Hinwiederum, zur selben Zeit hat was auch immer sich auf der Oberfläche des Lebens ausspielt eine Wertigkeit in einem größeren Bild. Ja, selbst übles Fehlverhalten erzielt etwas Werthaftes. Ja, in allem ist etwas Gutes.
Selbstverständlich ist das Wort gut eine Bewertung. Das Wort gut frankiert In-Ordnung, während das Wort schlimm Dagegen-Sein aufstempelt. Davon Kenntnis nehmen ist keine Notwendigkeit. Deine Erforderlichkeit, voranzugehen, ist unerlässlich. Dein Nachvollziehen- und Verstehenkönnen sind nicht unerlässlich.
Aus dem Irdischen Blickwinkel her ist es unerlässlich, los zu lassen, einzig dies. Selbst bis hin zu dem Ausmaß des Los-Lassens dessen, was euch erst einmal unmöglich ist zu begreifen. Vielleicht mögt ihr diesem Los-Lassen dessen, was ihr nicht nachzuvollziehen vermögt, die Bezeichnung Versöhnlichkeit, die Bezeichnung Vergeben zukommen lassen.
HEAVENLETTER # 4800 – 15.1.2014 „Wake up, beloveds. Time to wake up.“
„WACHT AUF, GELIEBTE. ZEIT ZUM AUFWACHEN.“
Gott redete …
Beginnst du zu bejahen, dass dein Leben auf der Erde, so bedeutsam wie es dir ist, aus Schein gemacht ist? Diese Illusion des Lebens, der du nachgehst und die dir nachgeht, hat überdies dem Universum selbst eine Bedeutung. Das Leben auf der Erde ist etwas, was du träumst, während du schlafwandelst, und allemal ist eben just der Traum dem Universum dienlich. Es ist ein Traum, umschrieben von Endlosigkeit und Ewigkeit. Der Traum ist nicht real, selbst derweilen er dermaßen real erscheint. Sobald du von dem Traum erwachst, erkennst du alsbald, dass der Traum, der dir so real schien, schier ein Traum war. Du sahst zu, wie der Traum das Heft in die Hand genommen hat, und danach erwachtest du und erkanntest, dass das, was deinem Dafürhalten nach real war, ein Traum war, der geträumt wurde.
Sobald du von ihm aufwachst, erkennst du, du wachst in die Ewigkeit hinein auf und bist Endlos. In dem Traum warst du ein Puzzle-Stück. Im wachen Zustand, da gibt es kein Puzzle. Geliebte, ihr betretet einen neuen Bewusstseinszustand. Stück für Stück begebt ihr euch in einen neuen Bewusstseinszustand.
Das Gängige war, du gingst auf Land, und jetzt gerät es mehr so, wie wenn du im Wasser schwimmst. Was geschieht, ist, dass du dich im Schlaf umdrehst, und dass du für einen Augenblick aufwachst, und danach wieder in Schlaf fällst. Er scheint verschwindend klein, dein Traum, während ihr allemal, am Träumen oder nicht, in Unendlichkeit weilt. Ihr seid ein Traum in einem Traum in einem Traum. Ja, ihr erwacht aus Schichten des Träumens und ihr erkennt die Realität voll und ganz.
Es gibt allerhand Arten von Träumen, und ihr träumt sie alle. Ihr träumt die schönen Träume, und ihr träumt die beängstigenden Träume. Sie scheinen gewiss reell. Ihr bebt, wenn ihr gejagt werdet und außerstande seid, die Tür der Furcht zu entriegeln. Ihr lächelt oder ihr schreit vor Freude bei angenehmen Träumen von unübertroffener Schönheit und Erfülltheit. Ihr schaukelt euch auf Sterne, und ihr überflügelt alle Bilder von euch selbst, und ihr seid Kunst. Was für einen Traum ihr doch in der Welt träumt. Gelegentlich kann euer Traum dermaßen glanzvoll sein, dass ihr von solch einer Wundersamkeit nicht wieder aufwachen möchtet.
Sobald ihr erwacht, ebbt der Traum natürlich ab. Es war bloß ein Traum. Derzeit erkennt ihr, dass die Realität die Träume überflügelt. Ja gar die besten Träume waren nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Du liebe Güte, ihr erwacht zur Unendlichkeit und erkennt euer Ewigsein. Unendlich, ewig, köstlich ist die Realität.
Es gab nie etwas anderes als Wahrheit. Nunmehr fliegt ihr, und jetzt wisst ihr um die Wahrheit in all ihrer Pracht. Ihr seid im Gewahrsein emporgestiegen. Ihr seid Ewigkeit. Ihr seid Endlosigkeit. Ihr wart niemals etwas anderes. Ihr dachtet, ihr wärt etwas anderes. Ein Gedanke ist indes schier ein Gedanke. Ihr könnt eure Gedanken vergessen und der Wahrheit eingedenken. Die Wahrheit ist das Klima, in dem ihr lebt. Die Wahrheit hat keine Distanz inne. Sie wartet auf euch, selbst derweilen Wahrheit niemals irgendwohin lief. Eine Zeitlang habt ihr euch das eingebildet. Und, demzufolge, träumtet ihr. Und in dem Traum dachtet ihr, ihr wärt irgendwo, irgendwo, wo ihr nicht wart.
Euer Traum war wie ein Baum mit zahlreichen Ästen, und ihr hingt an den Zweigen. Ihr hattet Angst, dass die Zweige brechen. Ihr hattet Angst, herunterzufallen. Ihr dachtet, ihr wärt in Ungnade gefallen. Ihr träumtet, der Himmel sei weit weg, in lange vergangenen früheren Zeiten oder in der entfernten Zukunft, oder ihr dachtet, der Himmel sei der Traum, und jener werde niemals der eure werden, oder, der Himmel Selber sei unrichtig. Mit Sicherheit vermengtet ihr eure Warum’s und Wofür’s. Und gewiss nahmt ihr Anläufe, eure angefertigten Dilemmata zu lösen. Ihr hattet dermaßen den Wunsch, zu dem zurückzukehren, was ihr euch einredetet, es sei eine Fantasie, derweilen der Himmel die ganze Zeit echt war und ihr selbst inmitten eurer beängstigenden Träume bei Gott weiltet.
Ich sehe euch jetzt erwachen. Noch ein wenig mehr Schlaf, und danach werdet ihr vollauf wach werden. Ihr werdet Mich eure Hand halten sehen, unterdessen Ich sage: „Wacht auf, Geliebte. Es ist Zeit zum Aufwachen.“
HEAVENLETTER # 4801 – 16.1.2014 The Generosity of Greatness
DIE FREIGIEBKEIT VON GRÖSSE
Gott redete …
Heute bist du einen Strich weiter oben, als du gestern warst. Heute ist bereits Vergangenheit. Es ist kraft des Voranschreitens, dass du die Vergangenheit hinter dir lässt. Niemand bleibt der gleiche. In der Welt bleibt nichts gleich. Eine neue Dämmerung ist da. Es ist nicht einfach eine weitere Dämmerung. Es ist eine neue Dämmerung. Und du dämmerst dir selber. Du gelangst immer näher an Mich heran und zu dem nämlichen, deinem Selbst.
Du folgst der einen oder anderen Route zu deinem Selbst. Das ist unvermeidlich.
Du magst dir nicht gewahr sein, dass du gleichmäßigen Schrittes unterwegs bist, dennoch ist das unabwendbar. Du bist ein Menschenseinswesen, welches wächst. Du kannst vor dem Zunehmen zurückschrecken. Du kannst meinen, du bereisest jeden Tag die gleiche Route, indes liegt stets eine neue Straße vor dir. Es mag nach einer Wiederholung aussehen, oder es mag wie eine Abweichung aussehen, dennoch hast du einen Pfad vor dir zu liegen. Einerlei wie es rundherum zu sein scheint, es wird dich dorthin nehmen, wohin du gerne gehen möchtest. Unausweichlich gelangst du zu Mir, Der unablässig bei dir gewesen ist.
Es gibt keine Pattsituationen, Geliebte. Es mag so aussehen, als würdet ihr zurückschreiten, dennoch gibt es einzig Vorangehen. Ihr mögt taumeln, hinwiederum fallt ihr vorwärts. Hebt euch empor, und werft euch niemals nieder. Für eine gewisse Zeit seid ihr ein Göttliches Seinswesen, was um die Erde herum krabbelt. Dies ist nicht die ganze Geschichte von euch, bei weitem nicht. Es ist weitaus mehr an euch, als das Auge zu sehen vermag. Da ist der Ich von euch. Ihr tragt eine königliche Krone, von der ihr keine Idee haben werdet. Es ist an der Zeit, dass ihr eine Idee davon bekommt.
Inwendig in euch ist Größe, und ihr könnt sie herauslassen. Ihr seid nicht auf einen kleinen Körper oder auf irgendeine Kleinheit begrenzt. Ihr könnt zu jeder Zeit, wann es euch danach ist, aus euren Fesseln ausbrechen. Macht euch nichts aus den Versperrungen der Welt und aus den Einwänden und Hindernissen eurer selbst. Du bist ein Freies Seinswesen, angelegt, um alle Barrieren zu durchbrechen, denn Barrieren harren, dass du sie durchbrichst. Wie Sperren doch undurchdringbar scheinen und wie eingebildetermaßen sie doch dennoch sind. Was ihr euch einbildet, das hat nicht für wahr gehalten zu werden. Glaubt an Großartigeres, und Großartigeres wird früher oder später zu euch hinströmen. Ihr seid ein Magnet für Größe. Seid sie und zieht sie an. Lasst alle der Größe teilhaft sein. Ihr habt einen gediegenen festen Halt, ob ihr es nun wisst oder nicht.
Es gibt kein In Ungnade Fallen. Ungeachtet dessen, was die Welt sagt, ungeachtet dessen, was ihr sagt, ihr habt Liebe zu enthüllen und Liebe auszudehnen. Sie ist insgesamt in euch. Ihr habt nicht zu trödeln.
Was wäre denn, wenn ihr momentan genau richtig in der Zeit lägt? Sobald ihr auf die Freigiebigkeit von Größe zupackt, sobald ihr erkennt, dass Größe in eurer Hand liegt, werdet ihr sie voller Freude verschenken. Blickt hin, wie sie zu euch zurückfedern wird. Ihr reitet auf euren eigenen Schultern. Bei den Höhen, zu denen ihr euch, Stück für Stück, oder auf ein Mal, ausstrecken könnt, gibt es keine Begrenzungen. Riesenschritte nehmen liegt euch an. Nehmt sie. Ihr möchtet gerne fliegen? Dann fliegt. Eure Füße haben sich gehoben. Ihr streckt euch zu eurem Selbst aus.
Ich habe euch zu Meinem Selbst berufen. Ich fasste mit euch einen guten Entschluss. Er oder sie, den Ich bestelle, ist nicht imstande, einen zu enttäuschen. Ihr folgt nicht nur Meinem Willen, ihr seid Mein Wille. Ich vermachte euch Größe. Nehmt an. Geht voran, und bejaht. Bejaht, indem ihr gebt. Nehmt entgegen, kraft der Kenntnis, dass ihr alles, was ihr gebt, Mir gebt. Ich halte euch aufrecht. Ich halte euch hoch. Also, was sonst sollte Ich eurer Auffassung nach tun mögen? Lasst altbackenes Denken los. Stellt vielleicht gar das Nachdenken ein, und seid schier. Größe umgibt euch, und ihr seid Größe, wie sie auf Größe stößt. Ihr seid das Licht, und ihr seid die Energie des Universums. Ihr seid nicht weniger. Weitet eure Wahrnehmung. Weitet euer Herz. Weitet euren Pfad durch das Leben. Und so habe Ich gesprochen, und so seid ihr jetzt damit vertraut gemacht.
HEAVENLETTER # 4802 – 17.1.2014 Wake Up, Beautiful Dreamer
WACHE AUF, SCHÖNER TRÄUMER
Gott redete …
Natürlich sind Botschaften von oben aus deinem Höheren Bewusstsein. Was BIN Ich deiner Auffassung nach denn anderes als dies? Jeder einzelne Mensch auf der Erde hat Höheres Bewusstsein, denn Ich bin in einem jeden einzelnen Menschen auf Erden. Der Gott Innen ist euch keine neuartige Ausdrucksweise.
Bringt Bewusstsein nicht mit Gewissen durcheinander. Bewusstsein ist bar der Gewissenhaftigkeit. Es gibt keinen Bedarf für sie, ebenso wenig einen Beweggrund, sie zu haben. Bewusstsein ist rein aus sich selber heraus. Ja, Bewusstsein nimmt zu. Es dehnt sich aus. Was für eine elegante Konzeption. Bewusstsein Selber für sich genommen ist Unendlich. Ihr seid nicht dies oder das. Ihr seid Bewusstsein, zunehmendes, sich ausweitendes Bewusstsein. Ihr bewegt euch stets einen Schritt nach oben. Irgendwo in euch, rückt ihr eine Kerbe nach oben. Gewissenhaftigkeit ist es nicht, was euch höherrückt. Bewusstheit ist es.
Je weniger du über dich ein schlechtes Gewissen hast, umso zügiger wächst du. Lasse nicht Gewissenhaftigkeit eine Ego-Einrichtung sein, um dich in Bedauern und Schuldgefühlen vertäut zu halten, denn dann spielst du dem Ego in die Hände.
Du, der du von Gott geboren bist, und das ist jedermann, wächst aus dem beflügelten Beseeltsein her. Wir können Eingebung auch Liebe nennen. Du wächst von der Liebe her, nicht aus oberflächlicher Liebe, aber du wächst aus der tiefen Liebe inwendig in dir. Selbst dann wenn du die Intensität des Hasses verspürst, rührt die Energie von deiner Liebe her, Liebe, die Amok läuft, Liebe, die vom Ego überschattet ist. Oh, jenes Ego. Mache dir jene Kraft des Ego nutzbar, und du wirst auf der Erde weilend am Fliegen sein. Tatsache ist, du, das reale Du, das Höhere Du, die Seele von dir, ist leichter als Luft.
Dichte ist der Erde, nicht des Himmels. Wie viel wiegt Licht? Wiegt es überhaupt etwas? Licht des Herzens, Licht der Sonne, du bist das Licht der Welt. Du wirst dich selber erleuchten, und du wirst Andere erleuchten. Alles, dessen es dabei bedarf, ist Licht. Da, du hast es.
Gibt es da nicht Augenblicke, wann du gewahrst, dass deine Seele aufhellt? Es gibt einzig Licht, wenn du das doch zu erkennen und zu verstehen wüsstest.
Komme jetzt, sei unbeschwert. Licht tanzt. Es schimmert. Es funkelt. Licht fasst jeden und alles an. Du bist aus Licht gemacht, und Licht, das bist du. Niemand eignet das Licht. Licht ist für Alle da. Du wärest nicht auf der Erde am Leben, wenn du nicht nach hierhin herabgesunken wärest und als Licht deinen Anfang genommen hättest. Dein Licht mag abgeblendet sein, oder, es ist Auflohendes Licht. In jedem Falle bist du Licht, dessen unbenommen, wie viel du von deinem Licht an den Tag legst.
Als Erstes lege es dir selber an den Tag, diesem kleinen Selbst, das die Erde durchstreift. Enthülle dich selber dir selber. Lege das Gottes-Licht offen, was durch dich hindurch scheint. Lege in deinem Enthüllen die Wahrheit Deines Selbst an den Tag. Erkenne Gott, und sei mit Deinem Selbst vertraut. Führe dich bei Gott ein.
Ich habe Mich vor dir, um deine Beachtung wetteifernd, herumbaumeln lassen. Du bist dermaßen in Ablenkung verstrickt, dass du Mich nicht stracks vor dir oder neben dir oder unmittelbar hinter dir bemerkt haben wirst, wie Ich dir Meine Geborgenheit, Meine Liebe, Meine Getreue Sicht auf dich entbiete.
Natürlich bin Ich überall. Es gibt kein irgendwo, wo Ich nicht bin. Zugleich schaust du dich unentwegt außerhalb von dir nach Mir um, von weit weg von dir. Du hast einen Gott von weit her gesucht, derweilen Ich unmittelbar hier bin. Ich winke dir zu. Ich winke dir momentan zu, und Ich, Gott, rufe: „Sieh Mich. Sieh Mich“, oder Ich rufe: „Höre Mich, höre Mich.“
Oder Ich rufe: „Erkenne Mich, erkenne Mich. Hier bin Ich. Wo bist du? Schaue nicht weg. Schaue Mich jetzt im Augenblick an. Du kannst Mich nicht übersehen. Ich bin auf allen Seiten von dir, und Ich bin inwendig in dir, in deinem Herzen, das Wir gemein haben. Wache auf! Wache zu Mir auf.“
HEAVENLETTER # 4803 – 18.1.2014 The Promptings of Your Inner Heart
DAS DRÄNGENDE GEMAHNEN DEINES INNEREN HERZENS
Gott redete …
Du bist die maßgebliche Persönlichkeit deines eigenen Lebens. Dir selber gilt es, die Frage zu stellen: „Was möchte ich heute aus meinem Tag machen? Wie möchte ich zu Diensten sein? Was für eine Beglückung möchte ich heute sein, und wem möchte ich ein Segen sein?“
Du hast das letztliche Nicken, was dein Leben anbelangt, wie du es lebst. Du hast das Sagen. Dies ist das Gegebene.
Indessen, wie oft verlässt du dich auf auswärtige Parteien, dass sie für dich entscheiden. Nun gelangen Wir zu der grundlegenden Frage: Wer ist für dich zuständig?
Du bist es. Du bist für deine Gedanken, Handlungen und Reaktionen zuständig. Du bist ebenso für dein ureigenes Seien verantwortlich.
Du bist überdies Mir gegenüber verantwortlich. Du bist Mein Band zur Menschen-Welt. Du dienst Mir, Wir können demnach sagen, du bist Mein Diener, Mein geliebter Diener, und allemal bist du Mir weitaus mehr als ein Diener. Du bist Mein Geliebter, Meine Geliebte. Und Ich bin für dich zuständig. Und gleichwohl bist du für dich selbst verantwortlich.
Weil Ich für dich zuständig bin, bedeutet nicht, dass Mein Eingehen stets so ist, wie du es dir wünschst. Es mag derzeit über dein Verstehensvermögen hinausgehen, weswegen Ich dem stattgebe, welchem Ich stattgebe zu sein. Du kannst nur Mein Wort dafür nehmen, dass alles, was sich in deinem Leben begibt, das Wundervolle und das Nicht-Wundervolle, dir beglückende Segnungen darstellt. Obschon Ich in der Tat für dich zuständig bin, ist es nicht mehr länger verantwortlich von dir, Mir zu verübeln oder Mich zu rügen dabei, wie sich dein Leben ausspielt.
Aus der umfassenderen Sicht her – das, was du wohl als aufs Äußerste rügenswert erachtest, wie etwa den physischen Tod eines dir nahestehenden Menschen, liegt in deinem besten Interesse, ebenso wie es im besten Interesse deines Nahestehenden liegt. Einerlei wie grässlich ein Vorkommnis aus der Sicht der Welt her zu sein scheint, es ist ein Segen. Du bist womöglich ganz und gar außerstande, das zu sehen. Du siehst womöglich das Gegenteil. Gleichwohl, auf Mich, auf Mich kannst du zählen.
Du kennst nicht all die Verbindungen. Alles, was sich ereignet, ist für dein Wachstum da. Einerlei wie negativ etwas dir und der Welt erscheinen mag, es ist dir ein Dargebot. Dies ist die wahre Bedeutung von „Dein Wille geschehe“. Übergib Mir, irgendwo, irgendwie, den wohltuenden Nutzen deines Bezweifelns. Ich halte dein Leben in Meinem Herzen und in Meinen Händen.
Gestatte es Mir, dein Bezugspunkt zu sein. Lasse Mich deinen Lotsen durch das Leben sein. Wir sind verknüpft. Ich bin nicht Lenkung von außenher. Ich bin innere Führung. Ich wohne mitten in deinem Herzen. Ich bin Gott im Inneren. Natürlich brachte Ich dich hervor. Es ist von Wert, Mich, dein Höheres Selbst, zu Rate zu ziehen. Und mithin verlässt du dich, sobald du auf Mich baust, auf dein Selbst.
Du kannst an jedermanns Tür klopfen und Antworten bekommen, gleichwohl bin Ich dein Einlaufhafen in die Wahrheit. Du kannst zur Kenntnis gelangen, dass der Rat, den Ich erteile, ein Rat ist, der es wert ist, beherzigt zu werden.
Ah, wozu Wir freilich hier gelangen, ist dein Verständnis dessen, was Ich sage. Alles, was Ich sage, hat Deutungen. Ihr habt eure Interpretationen, euch das Gesagte gelegen zu machen, oder ihr habt sie aus keinem anderen Beweggrund heraus als aus dem, dass ihr interpretiert. Oder ihr deutet akkurat. Am Ende bin Ich doch eure Quelle. Ich bin nicht außerhalb von euch. Und ihr könnt geflissentlicher etwas von Mir lernen, als ihr es aller Voraussicht nach von einem Anderen auf der Straße beigebracht bekommen könnt.
Zwei Eichhörnchen vermögen nur zu reden, wie Eichhörnchen reden.
Du und Ich können miteinander reden. Höre Mir zu. Finde deine Antworten in dir selber durch Mich.
Was sagt Gott? Nimm Bezug auf Mich. Finde heraus, und, so du dich dazu imstande siehst, begebt euch ans Beherzigen. Ihr erkennt schlechthin, was von Gott und was von der Welt ist. Da Mannigfaltigkeiten an Deutungen von Mir vorhanden sind, vermögt ihr Mir schier, so wie ihr Mich begreift, zuzuhören. Hört auf euer inneres Herz, mehr als auf die Kennerschaft eines anderen Individuums. Niemand weiß besser Bescheid als du, und als Ich Bescheid weiß. Vermache dein spirituelles Leben nicht flachen Experten. Niemand ist weiser als du und Ich. Wir sind ein Team. Ja, komm mit Mir.
HEAVENLETTER # 4804 – 19.1.2014 The Truth and the Depth of You
DIE WAHRHEIT UND DIE TIEFE VON DIR
Gott redete …
Woher kommt Licht? Deine Augen glitzern. Es muss so sein, das Licht kommt von innenher. Natürlich tut es das, bin Ich denn nicht inwendig in dir?
Wir können noch einen Schritt weiter gehen. Es gibt kein außerhalb von dir. Es gibt nichts als Bewusstsein. Selbst die Welt, die du siehst, die abwegige Welt, die du wohl im Blick hast, ist inwendig in dir, der du der Wahrnehmende von ihr bist. Die Welt hallt etwas in dir wider. Du siehst, woraus du gemacht bist. Momentan bist du eine Mischung von allen Möglichkeiten.
Du bist dir Meiner gewahr. Du bist dir Meiner gewaltig gewahr. Du gewahrst deine Wahre Identität, zur selben Zeit wie du dich mit weniger identifizierst. Du bist dir auch der Dinge gewahr, die einem Sorgen machen oder die einen ängstigen. Das Äußere ist arglos, Geliebte. Es spiegelt etwas von eurem Inneren wider, welches euch gilt, es anzuschauen, es zu sehen, es zu erfassen und dabei zu einem Abschluss zu gelangen. Du bist weder gegenüber den Irrtümern der Welt blind, noch auch Mir gegenüber.
Und doch, du bist imstande, einen anderen Blick einzunehmen, als du derzeit siehst. Du bist weder hoffnungslos noch hilflos. Du bist der hauptsächlichste Anreger deines Lebens, das Ich BIN. Woimmer Ich BIN, BIST du ebenso.
Deine Augen können weiter sehen, als sie derzeit sehen.
Ich, Gott, liebe die Welt. Worum geht es, was die Erhabenen Spirituellen getan haben, es sei denn darum – die Welt zu lieben? Sie überschritten ihre Individualität, und an just der Bewandtnis bist du dran. Dies ist die Höhe, die du ebenfalls erklimmst.
Hier sage Ich, dass alles inwendig in euch ist, und Ich sage, dass es dir angelegen ist, aus deiner Individualität herauszuschreiten. Eure Wahrnehmung ist eure Realität. Es gibt eine Ebene jenseits von Wahrnehmung, wo du die Realität gleichsam so siehst, wie du ein glänzendes Meer siehst. Je näher du Mir bist, desto besser siehst du, was Real ist, und desto weniger siehst du, was es nicht ist.
In der Welt gibt es Fassaden, und du desgleichen hast Fassaden aus dir gemacht, und diese Fassaden sind minder als die Wahrheit von dir. Ich bin die Wahrheit von dir. Die ganze Macht, die in Mir liegt, liegt in dir. Die Allmacht, die Allwissendheit, desgleichen Meine Liebe liegen inwendig in dir. Du hast noch in die Wahrheit und die Tiefe von dir hinein zu tauchen.
Kratze unentwegt auf der Oberfläche, und du wirst Mich finden. Du wirst dein Selbst finden. Du wirst nach innen schauen und du wirst nach außen schauen (so, als gäbe es ein Außen), und du wirst den Glanz von dir erblicken, die Endlosigkeit von dir, die Ewigkeit von dir, die Wahrheit von dir. Du wirst mit dem Einssein vertraut, die Weite kennenlernen, und du wirst all das vermeintliche Dazwischen erkennen.
Du wirst wissen, was es wert ist, es zu kennen. Du wirst dich vor Freude überschlagen. Du wirst simpler werden. Das Leben wird simpler werden. Die Welt wird simpler werden. Es gibt nichts Vertracktes am Einssein oder an der Weite. Beide meinen das gleiche. Einssein ist Weite. Ganz bestimmt ist es nicht Kleinheit.
Du schwimmst zu Mir, was bedeutet, du schwimmst zu deinem Selbst. Unterwegs bist du in der Strömung der Wellen, und die Wellen hüpfen hoch, und sie fegen sich selber fort. Während du schwimmst, bist du wie die Wellen des Ozeans, im Hergang, dich zu deinem Selbst zu strecken.
In diesem Meer, von dem Ich rede, gibt es keine kleinen Fische. Du bist Teil der Kraft der Gezeiten. Du bist vorangetrieben, Mich zu finden und zu Mir zu kommen, selbst derweilen du ununterbrochen bei Mir gewesen bist. Du siehst dich nach deinem Selbst um. Suche und du wirst finden, wo du bereits bist, jetzt freilich ziehen sich deine Augen die ganze Strecke zu deinem Herzen hin. Hallo!
HEAVENLETTER # 4805 – 20.1.2014 Your Thoughts Create
EURE GEDANKEN ERSCHAFFEN
Gott redete …
Habe mit dir selber Erbarmen. Tausche deine Gedanken aus. Verweile nicht bei den Unzulänglichkeiten des Lebens. Siedle auf all dem, was dir zugewendet wurde. Wenn du dich in einer negativen Geistesverfassung befindest, ändere das Bezugssystem. Knote den Herzschmerz auf, in den du dich eingelassen hast. Finde etwas Besseres, um darüber nachzudenken. Entflechte die Höchstgeltung des Negativen. Du brauchst es nicht zu behalten. Denke nicht, du seist ehrlich, so du es behältst. Du bist unehrlich, das zu behalten, was dir nicht gut tut, und was jedem und der Welt nicht gut tut. Du bist der Welt ein Beiträger. Möchtest du sie wirklich bombastisch versehen wissen damit, was sie abhält, das Paradies zu sein, welches zu sein ihr obliegt?
Du bist nicht hier auf der Erde, um dich darauf anzusiedeln, was dir schmerzhaft ist. Du bist nicht hier auf der Erde, um auf dir selber zu verweilen. Du hast Wichtigeres zu tun.
Komme mit deinem Leben voran. Sei bei deiner emotionalen Versorgung weniger auf andere Menschen angewiesen. Andere Leute können negativ sein, sobald sie sich so bescheiden. Dies ist deren Geschäft, nicht das deine. Versuche nicht mehr länger, jemanden oder jedermann zu ändern. Lasse dein Unzufriedensein los. Du hast genug zu tun, dich deiner selbst anzunehmen. Sofern du die Negativität in einem Anderen heilen möchtest, heile deine eigene. Wonach du trachtest, dass es ein Anderer sei oder tue, das tue selber.
Du möchtest gerne, dass jeder gutgelaunt auf dich eingeht. Dann gehe auf jeden gutgelaunt ein. Höre auf mit dem Übelnehmen. Du verstößt gegen dich selbst. Du möchtest gerne, dass jeder mitmacht und ein guter Verlierer ist. Sei als erster ein guter Verlierer und Sportsmann. Hebe Andere hoch, und du wirst hochgehoben.
Das Ende der Negativität ist zur Hand. Sei der erste, dies zu erkennen und demgemäß zu leben. Derjenige, der auf Negativität negativ reagiert, ist altbacken. Gestalte dich neu. Du trägst nicht Kleider aus früheren Epochen. Wieso alte Gedanken an sich haben? Wieso alte Gepflogenheiten des Reagierens beibehalten, wenn sie dich von der Freiheit der Liebe zurückhalten, nach der es dir dermaßen ist? Sobald jemand Negativität vorbringt, ist dies ein sicheres Zeichen für dich, dies nicht zu tun.
Wenn du einen Kuchen backst, backst du einen, den du magst. Du backst nicht einen Kuchen, den du nicht magst, und dennoch hast du deinen Geist, deinen schönen Geist, ohne Weiteres mit Gedanken gefüllt und ins Bild gesetzt, die dich unablässig festfahren lassen. Im Gegensatz dazu, was deine Auffassung sein mag, du bist nicht in Situationen festgefahren. Du steckst in deinen alten Gedanken fest. Ein und dieselbe Weise läuft durch deinen Sinn. Finde neue Melodien. Finde etliche neue Gedanken.
Das Leben ist angelegt, neu zu sein. Und du bist der, der eingetreten ist, um dich vor dem Verflossenen zu bewahren. Schlage dir leicht auf den Rücken und setze dich in die Welt deiner Träume hinein in Bewegung. Du bist derjenige, der die Schauplätze deines Lebens anordnet. Du wählst die Farben. Du suchst dir das Design aus. Oh, ja, du bist ein Designer. Du bist der Ausstatter deines Lebens.
Wenn du dich in einer schlechten Stimmung befindest, dann wechsle deine Stimmung aus. Sei der Allererste, der Änderungen vornimmt. Du kannst Andere und die Welt hochheben, oder du kannst Andere herunterziehen oder sie gar runterputzen. Zu welchem Behuf solltest du das tun mögen? Mit Sicherheit stellt dich das nicht in ein besseres Licht.
Es kann durchaus sein, du wirst dir das Gegenteil dessen zu sagen haben, als du mit dir beredet hast. Sofern du düsteren Herzens bist, bist du derjenige, der damit etwas anzustellen hat. Du kannst nicht auf einen Ritter auf einem Schimmel warten, der herannaht, der dich auffegt und vor dir selber in Schutz nimmt. Du hast dein eigener Ritter zu sein und dich selbst zu einer beträchtlicheren Denkart fortzutragen. Ihr Lieben, kommt hoch zu Mir. Ich mache für euch Platz. Kommt schon.
HEAVENLETTER # 4806 – 21.1.2014 Life Says: „Come Out and Play.“
DAS LEBEN SAGT: „KOMME HERAUS UND SPIELE.“
Gott redete …
Glaube an dich selber mehr, als du ans Zweifel-Hegen dir selber oder allem gegenüber glaubst. Du wirst etwa dermaßen zügig gewesen sein zu bezweifeln, und dermaßen träge, an dich oder an eine Richtungnahme oder an überhaupt etwas zu glauben. Möchtest du nicht ein Fürsprecher deiner selbst, ein Freund deiner selbst, eine gute Einflussnahme auf dich selber sein? Worauf wartest du? Auf den einen oder anderen Tag? Auf jemanden? Auf einen Blitz vom Himmel? Sei dein eigener Vorkämpfer. Wenn du unschlüssig herumgewankt bist, nimm jetzt deinen Schritt auf. Fahre darauf ab.
Wenn du dich vor der Freude im Leben hingehalten hast, nimm einen Riesenschritt. Was immer die Welt tut, wie immer es danach, die Welt halte dich zurück, aussehen mag, du bist es, der dich selber zurückhält oder der dich nach vorne in Bewegung setzt. Im Glück Haben, oder darin, was du als Unglück siehst – du bist der Rutengänger deines eigenen Lebens. Vielleicht hörst du zu viel auf die Welt. Vielleicht fürchtest du die Welt und ziehst es vor, in deiner eigenen sicheren Ecke zu bleiben, und damit leitest du das Leben ab. Du verbirgst dich vielleicht vor ihm. Du möchtest dich lieber von dem Leben vertagt sehen, denn in ihm Fortschritte machen.
Menschenskind! Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du herumgesessen hast, stehe auf! Stehe jetzt auf! Wenn du meinst, du habest einen Gang hochzuschalten zur Bataille, dann schalte jetzt zur Freude hoch. Lasse dich bei der Freude nicht zu kurz kommen. Wenn du irrigerweise meinst, du müssest vor Freude zittern, dann zittere in Freude, die dich vor lauter Lachen schüttelt. Worauf wartest du?
Du bist bereits ein Überlebender. Mache weiter. Das Schlimmste liegt hinter dir. Nachhinken, das ist gewesen. Das Beste kommt noch, das ist wahrheitsgetreu. Wende deine Vorderseite zu. Komme aus der Ecke heraus und mache dich auf. Sei dein eigener Held. Stelle es ein, dein eigener Schatten zu sein, der Angst hat, ins Sonnenlicht herauszutreten. Lasse die Energie der Sonne deine Richtschnur sein. Komme aus jenem Stuhl heraus, in dem du gesessen hast. Stehe auf und begegne dem Leben. Das Leben, nicht minder die Sonne, klopft an die Tür oder späht zum Fenster herein. Es sagt: „Komme heraus und spiele.“
Wovor du letztlich Angst hast, bist du selber. Gewiss ist es an der Zeit, dass du das Vergangene beiseite stellst. Verlasse deinen Winkel und sei ein Anführer. Führe dich allemal über den Horizont. Es gibt keine Ansage, wie viele andere Menschen du mit dir bringen wirst. Falls dieser oder jener die Welthemmnisse zu überqueren vermag, kannst du das ebenfalls. Selbst Landminen draußen vor deiner Tür halten dich nicht festgesteckt. Schlage draußen vor deiner Tür Purzelbäume. All die Landminen sind ohnehin imaginär. Mit Sicherheit sind sie nicht real. Deine Idee von Gefährlichkeit ist real, insofern deine Idee von etwas es real macht. Deine Angst vor etwas macht es real.
Nun ist die Zeit da, wann du aufzuhören hast, im Leben auf Zehenspitzen herumzulaufen. Sicherheit soll nicht ausgesprochener dein Streben darstellen, als es Angst ist.
Komm, lasst Uns in den Sonnenschein hinaustreten und fröhlich sein. Heute ist der Tag deines Lebens. Du gehörst nicht mehr länger vom Leben ausgeschlossen. Sei es, du bist ein Einsiedler oder ein öffentlicher Amtsträger, schüttle die Hände mit dem Leben. Schlage mit der Hand leicht auf die Schulter des Lebens und sei ein lebenslanger Begleiter und Sachwalter.
Du befindest dich mitten im Leben. Das Leben ist wie ein Rezept, was dir gereicht wurde. Was du aus ihm machst, liegt an dir. Nimm die Zutaten in Gebrauch. Schaffe sie zusammen. Sollte dein Kuchen eingefallen herauskommen, du meine Güte? Probiere es noch einmal.
Sieh, wohin dich das Leben nimmt, und sieh, wie du dein Leben aufmuntern kannst.
Sei beim Leben nicht in die Enge getrieben. Das Leben ist keine Warte-und-Sieh-Partie. Dir gehört es, etwas aus ihm zu machen. Du lässt dein Leben aufblühen oder du drosselst es. Was denn also von beidem?
HEAVENLETTER # 4807 – 22.1.2014 Ocean Waves Come and Go
MEERESWELLEN KOMMEN UND GEHEN
Gott redete …
Gelegentlich kannst du dir aus dem Leben keinen Reim machen. Dies schließt andere Menschen in deinem Leben mit ein. Du weißt einfach nicht, woher sie um alles in der Welt bei ihren Ansinnen kommen, was sie sich um alles in der Welt denken, und du ziehst Folgerungen durchaus eigener Bauart, was das anbelangt, was sie einleuchtenderweise von dir denken, möglicherweise Folgerungen, die dir oder jenen Menschen gegenüber nicht wohlwollend sind. Ihr seid völlig bedripst von dem, was Andere tun, und ihr versteht womöglich nie weswegen. Sie vielleicht ebenso nicht. Alles, was ihr seht, ist, dass etwas geschah. Etwas änderte sich. Und Umschwung gehört für euch anscheinend zu den härtesten Dingen, mit denen klarzukommen ist, insbesondere wenn der Umschwung nicht verlautbart wird, wenn er nicht unmissverständlich ist, wenn er nicht in deinem Bild von dem Schema der Dinge erfolgt. Ein bester Freund ist nicht mehr länger ein bester Freund. Du hast das Gefühl, es werde dir die kalte Schulter gezeigt, du seist beraubt, zutiefst nicht mehr weiter wissend, wie es denn zu verstehen sei.
Du tust dein Bestes, es zu verstehen. Ich weiß das. Versuche es, so viel du magst – wenn jemand nicht weiter kommt, hilft nicht, dass du verstehst; du fühlst dich verunsichert, du hast es los zu lassen. Es gibt kein Gesetz, dass ein Anderer sich dir gegenüber zu erklären habe. Es kann sein, dieser Mensch selber weiß nicht, wieso er das Besagte getan hat, oder wieso er nicht tat, was er nicht tat, er weiß nicht, wie es sich selber oder dir darzulegen geht, und er zieht es vor, sich von der ganzen Sache wegzudrehen.
Menschen etwa, die dich nicht zur Kenntnis nehmen – wie wagen sie es, dich zu ignorieren –, tun ihr Bestes, wozu sie imstande sind.
Menschen schweifen von dem Pfad ab, auf dem sie gewesen sein mögen. Sie begreifen das Weswegen nicht besser als du. Womöglich ist die Liebe ihres Lebens vorüber. Das Feuer ist ausgegangen. Menschenseinswesen haben das Vermögen, sich selber gegenüber nicht treu zu sein.
Ich sage nicht, dass jemand oder dass jeder dir gegenüber treu zu sein hat. Dies ist in der Welt dem Leben kein Erfordernis. Habe Vergnügen an der Nähe, solange du sie innehast, und wenn sie ausgeblieben ist, hast du dich nicht beraubt zu fühlen. Du kannst dich freuen, dass du sie einmal hattest. Hin und wieder werden Bücher aus der Bücherei nicht zurückgegeben. Schlüssel gehen verloren. Man sitzt bei Tisch beisammen und isst zuende, und das ganze Essen ist weg. Sind nicht fällige Bücher aus der Bibliothek ein Fakt des Lebens? Sind nicht Atome, die in Bewegung sind, ein Fakt des Lebens? Sind nicht Herzen, die sich bisweilen zur Seite wegdrücken, ebenfalls eine Tatsache des Lebens? Und ein Mangel an Verständnis ist ebenso ein Fakt des Lebens. Du wirst es womöglich nie nachvollziehen können.
Und hier nun die Sache: Du hast es nicht zu verstehen. Das Leben hat dir nicht Erklärungen zuzureichen. Das Leben schuldet dir nicht. Und dabei, was dir wie ein Scheiden aussieht, ist es durchaus füglich. Das Leben ist aus Abschiednehmen gemacht. Es gibt keine Schlussbemerkung, zu der du zu gelangen habest. Die Schwierigkeiten des einen oder anderen zu einem gegebenen Zeitpunkt können durchaus mit dir nichts zu tun haben. Wie du darauf eingehst, das hat gewiss mit dir zu tun.
Die Meereswellen kommen und gehen. Meereswellen sind aus Kämmen und Sohlen gemacht, und daher scheint das Leben desgleichen von jener Natur. Wenn die Ausfahrt vorüber ist, hattest du einen netten Ausflug. Auf jeden Fall eignest du nicht andere Menschen, und es gilt dir nicht, ihnen bitter zu sein, da ihr Leben eine andere Richtung einschlägt, noch auch ist es an jemandem, sich verpflichtet zu fühlen, da aus ihrem Leben und vielleicht aus ihrer Liebe für dich der Boden herausfiel.
Du kannst den Gezeitenstrom der Liebe nicht in höherem Maße zurückhalten, als du ihn beschleunigen kannst. Lasse Liebe sein. Einzig die Liebe in deinem eigenen Herzen gehört dir zu. Die Liebe Anderer in deren Herzen gehört jenen zu. Geliebte, manchmal sind Andere ebenso betrübt darüber, dass ihre Herzen verwaist gerieten. Sie können damit nicht mehr unternehmen denn ihr.
Ihr hattet ein Geschenk, und jetzt ist es verschlissen. Ihr seid nicht auf erwiesene Geschenke oder auf zurückgezogene Geschenke angewiesen. Ihr seid für euer eigenes Herz und all die Liebe in ihm zuständig. Mitunter ist die trefflichste Liebe, die ihr geben könnt, los lassen. Es kann einzig eure eigene Liebe sein, die ihr in Besitz habt, und womöglich nicht einmal dies, denn Mein Herz ruht in dem euren, und Ich drehe niemals den Hahn zu.
HEAVENLETTER # 4808 – 23.1.2014 Growing Unfolding Adventures on Earth
ANWACHSENDE, SICH AUFFALTENDE ABENTEUER AUF ERDEN
Gott redete …
Wenn du dein Herz sich behaglich fühlen lassen möchtest, bist du derjenige, der es aufzulockern hat.
Ein Gutteil deiner Wahrnehmung ist eine ideelle Vorstellung, die du aufweist. Du hast eine Idee, dass es, weil jemand dies oder das zu dir sagt, bedeute, er kümmere sich nicht um dich oder er missachte dich. Du schließt, dass B aufgrund von A folgen müsse. Du bekommst infolge deiner eigenen Ideen einen Knacks weg. Du hast eine Idee, dass du, sobald jemand nicht auf dich eingeht, rückschließt, du seist ungeliebt. Es kann etwa insgesamt nichts anderes bedeuten, als dass die Person, die dich anscheinend ignoriert, geistesabwesend ist.
Manchmal siehst du Widrigkeit, wo keine ist. Du kannst außerdem Folgerungen ziehen, wenn dich ein Satz oder ein Streifblick auf den Gedanken bringt, er bedeute etwas Wundervolles, und du liest allzuviel an für dich günstig ausfallender persönlicher Beachtung in ihn hinein, derweilen er nichts mehr bedeuten mag, als wie sich die Person gängigerweise aufführt.
Ihr möget keine Folgerungen betreiben, Geliebte. Sobald ihr Schlüsse zieht, werdet ihr eine Beziehung auf eure Anschauung von ihr einschränken. Beziehungen sind auf der Erde zunehmende, sich entfaltende Abenteuer. Geliebte, ihr habt eure eigenen Eindrücke mit Vorsicht zu nehmen.
Erfüllt eure eigenen Träume. Niemand vermag sie für euch zu erfüllen. Niemand ist die ganze Zeit schlüssig, und es ist nicht an euch, Derartiges von einem Anderen einzufordern. Ebenso wenig könnt ihr die Verantwortung in aller Gänze übernehmen für die Erfüllung der Träume eines Anderen. Ingleichen könnt ihr nicht die Erfüllung der Träume eines Anderen sein. Es ist nicht so, dass es keine Happy Ends gibt. Die Sache ist die, sie haben keine Enden. Alles ist in Fortsetzung.
Manchmal segelt das Leben auf einem munteren Ozean dahin, und zu anderen Zeiten ist die See rauh. Selbst bei der letzteren entbehrt es dabei nicht der Schönheit.
Kein Mann oder keine Frau kann dein Abgott sein. Ein Jeder in der Welt hat unvergleichliche Schönheit, und ein Jeder auf der Erde ist auf tönernen Füßen stehend gemacht. Dies, Geliebte, ist die menschliche Gegebenheit. Unter all dem, was wie Unzuverlässigkeit aussieht, liegt indes das Göttliche.
Letztlich, Geliebte, seid ihr etwa durch ein schönes Augenpaar in Bann geschlagen, freilich hält euch das gleiche Paar schöner Augen nicht für immer und ewig in Bann.
Die menschliche Geneigtheit ist, mehr und mehr zu wollen. Mehr und mehr mögen ist eine großartige Sache. Es ist eingebaut, dass ihr voranschreiten möchtet, und demnach ist es euch nach mehr und nach noch mehr. Tue dich nunmehr nach mehr Verständnis von dir selber um. Etliche Zeit später fegt dich die äußere Stimulierung, die dich zu einem Flug weit in die Höhe veranlasst hat, nicht mehr so stark auf. Natürlich erzähle Ich euch nicht etwas, was ihr nicht kennt. Nun ist es an der Zeit, fantastischere Ressourcen in euch selber ausfindig zu machen. Dies geschieht, sobald ihr euch entwickelt, und mithin macht ihr Fortschritte.
Es ist euch nichts Neues, dass das Leben eine bunte Mischung darstellt.
Sobald es sich auf Mich beläuft – Ich äußere Mich nicht notwendigerweise zu eurem Willen. Ich bin eine Konstante, und gleichwohl befindet ihr Mich nicht unausgesetzt so. Ihr werdet womöglich die Dinge so sehen, dass Ich, ebenso Ich, euch enttäusche.
Geliebte, betrachtet das Leben wie eine Übung. Ihr dehnt eure Muskeln. Ihr trainiert eure eigene Evolution. Ihr probiert, bei ihm den Bogen herauszubekommen.
Es mag euch danach aussehen, als lasse euch jemand oder als lasse euch Gott im Stich. Dies bezeichnet ihr als Wirklichkeit. Wahrscheinlicher ist die Realität, dass ihr euch selber im Stich lasst. Es bist du, der es nicht vermochte, sein eigenes Liebevoll-Sein aufrechtzuerhalten, und ihr werdet es einem Anderen zur Last legen, er stauche euer Herz zusammen. Liebe hat es nötig, auf den neuesten Stand gebracht zu werden, Geliebte, Geliebter. Es bist du selber, der dich zu aktualisieren hat. Unbesehen dessen, wie viel ein Anderer deiner Auffassung nach hinzuzulernen habe, der Lichtkegel liegt auf dir. Der Schuh gehört an deinen Fuß. Oder, du hast den Schuh fallengelassen. Der Verzaubernde Prinz legt deinem Fuß nicht jeden Tag einen Glasschuh an.
Du läufst in deinen Schuhen, und ein Anderer in den seinen oder ihren. Niemand kann für dich gehen. Ihr könnt einander schieben und ziehen, dennoch ist jeder Mensch bestimmt, seinen eigenen Pfad zu wandeln. Du bist nicht die Aufsichtsperson der Liebe von jemandem, außer derjenigen von dir. Sei deiner Liebe eingedenk.
HEAVENLETTER # 4809 – 24.1.2014 An Ongoing Story
EINE FORTLAUFENDE GESCHICHTE
Gott redete …
Jeder auf der Erde ist ein Meister. Sieh dich nicht auf der Erde als einen gefallenen Helden oder als ein Burgfräulein. Du bist deine eigene sich freisinnig bewegende Person auf Erden. Nimm dich selber bei der Hand, rücke nach vorne auf und sei der Segen auf der Erde, zu dem Ich dich ausersah.
Du hast dein eigener Held zu sein. Obschon Wir Einssein sind, bist du auf dieser Erde eine einzigartige Person. Es gibt niemanden wie dich. Du bist der alleinige. Niemand ist mit dir vertraut, wie du es bist.
Andere mögen ja dein Wachstum voranbringen, und trotzdem, jenes ist auf dich angewiesen. Sei dein eigener Held. Verschone dich vom Zeit Verplempern. Verschone dich vom Abwarten Anderer, dass sie sich der Situation gewachsen zeigen. Dir gilt es, dich der Situation gewachsen zu zeigen. Wir können sagen, dass du mit Mir zusammen mitunterzeichnet hast. Ganz gewiss hast du das. Das bedeutet trotzdem nicht, du solltest immer auf Mich warten. Ich bin möglicherweise ein gutes Stück vor dir, und du bemühst dich, durchzuhalten.
Ich lasse dich nicht zappeln. Alsdann musst du es sein, der dich zappeln lässt.
Du bist eine fortlaufende Geschichte. An dir ist kein Ende. Es gab niemals einen Anfang. Du warst immerfort. Unbenommen der Umstände, dein Leben liegt dir an. Du bist dein eigener Held, und du bist ingleichen dein eigener Wart. Du bist zuständig dafür, wie du in der Welt in Wechselwirkungen trittst. Die Welt ist die Welt. Du bist du.
Sofern es dir ums Tanzen ist, bist du derjenige, der den ersten Schritt zu nehmen hat.
Wenn du reden möchtest, bist du derjenige, der seinen Mund aufzumachen hat.
Wenn du gerne singen möchtest, nundenn, dann singe! Worauf wartest du!
Das Leben ist nicht angelegt, eine Wartepartie zu sein, ebenso wenig eine Partie des Eingeräumt-Bekommens. Du bist derjenige, der gestattet, also komme voran, gib dir selber das Königreich statt. Niemand wird in Abrede gestellt. Manchmal freilich verleugnen sich Meine Kinder selber. Sie versagen sich ihre Selbste. Sie bescheiden, eine Annäherung, vielleicht eine Annäherung an sich selber, zu sein, derweilen es ihnen gilt, sich selber zu bekunden, derweilen es an ihnen ist, sich durch was auch immer für einen Fehdehandschuh, der sie zurückhält, hindurch zu begeben. Ich sage es noch einmal. Niemand hält dich zurück. Du hältst dich selber zurück. Du hältst dich selber zurück, oder du gehst voran. Du hast deinen eigenen Motor anzulassen. Du hast den Schlüssel. Niemand sonst tut das.
Wenn du laufen möchtest, hast du mit deinen eigenen Beinen zu laufen.
Wenn du träumen möchtest, bist du derjenige, der deine Träume zu träumen hat. Niemand sonst kann für dich träumen. Niemand kann deine Träume anhalten oder sie aufschieben. Einzig du.
Gewiss, du kannst bei Sternschnuppen Wünsche formulieren. Du kannst ein Glücks-Zeichen tragen. Du kannst die Daumen drücken, und dennoch sind deine Träume und deren Förderung auf dich angewiesen. Du bist der Initiator deines eigenen Handlungslaufs. Du bist der Erfüller von ihm. Niemand vermag dein Leben für dich zu erfüllen. Andere können dich aufpulvern oder abschrecken, indes bist du du. Hast du etwa gedacht, dein Leben sei einem Anderen angelegen? Natürlich bist du der Maschinist deines eigenen Lebens. Du hast das Sagen.
Du kannst wohlweislich vorbringen, Ich sei der Tuer. Das stimmt ebenfalls. Und dennoch sitzt du nicht einfach da. Du hältst dich nicht an den Außenbezirken des Lebens auf. Du bist derjenige, der dein Leben lebt, und du bist derjenige, der es führt. Es ist deine Bestimmung, dein Leben zu führen, und es ist desgleichen deine Wahl oder nicht deine Wahl.
Was immer ihr euch per Bescheid oder standardmäßig ausgesucht haben mögt, ihr könnt von Neuem wählen. Wählt das Leben, Geliebte. Auserseht euer Leben, Geliebte.
HEAVENLETTER # 4810 – 25.1.2014 Fear Is a Bully
FURCHT IST EIN RABAUKE
Gott redete …
Du hast gelernt, nicht Vertrauen zu haben. Das wurde dir beigebracht. Du wurdest gelehrt, in der Welt zu leben wie du mit einem unbändigen wilden Tier leben würdest. Dir wurde beigebracht, angesichts des Lebens verwegen, ja gar unverfroren zu sein, oder du wurdest gelehrt, furchtsam zu sein. So oder so, du wurdest unterwiesen, Angst zu haben. Du wurdest unterwiesen, gewisse Geschehnisse im Leben seien unvertretbar.
Was wäre denn, wenn ihr das nicht gelernt hättet? Ihr hättet ein anderes Verständnis, und ihr würdet euch im Leben anders bewegen. Heiß oder kalt, beide wären okay. Ihr wärt weitaus mehr denn In-Empfang-Nehmende. Ihr könntet gar Willkommen-Heißende des Lebens sein, so, wie es in Erscheinung tritt.
Wenn du das Leben so nähmest, wie es kommt, was wäre dir fortan furchtsam? Was wäre grauenhaft? So wie du fühlst, so handelst oder reagierst du. Was wäre, wenn du nicht furchtsam wärest? Was wäre, wenn deine ganze Welt nicht davon abhinge, was sich in ihr zuträgt? Wärst du nicht jedweder Angst ledig?
Und wieso nicht der Angst ledig sein? Was Gutes richtet dir das Leben in einem Zustand von Furcht überhaupt aus?
Eher hast du das Leben verbracht wie ein Dreieck, das auf seiner Spitze steht, anstatt auf seiner Grundlinie. Seid in euch selber gegründet, Geliebte. Seid an jedem Tag, über Angst hinweg, in euch selber verankert. Erschafft eine andere Basis für euer Leben. Habt keine Angst, wenn es an der Tür klingelt. Fürchtet euch nicht.
Gütiger Himmel, ihr habt im Leben weder großzutun noch auf Zehenspitzen zu gehen. Herunter gebrochen heißt das, dass ihr euch allzu oft vor eurem eigenen Schatten ängstigt. Wir können sagen, dass es nichts gibt, um darob zu erzittern, außer deinen eigenen Schattengedanken. Was ist nicht dein Denken? Das Konzept von Angst ist ein Gedanke, und du trägst ihn fortwährend mit dir herum, so wie du es mit einem Schirm tust, derweilen du Regen kommen siehst. Und so trägst du einen Schirm der Furcht mit dir herum, schier für den Fall. Auf diese Weise wird dein Leben furchtsam sein.
Der Schuh, bei dem du darauf wartest, dass er bald purzelt, trägt den Namen Entsetzlich!
[Dies bedarf einer Erläuterung. Es nimmt Bezug auf eine Scherz-Geschichte, die zu der engl. Redewendung führte … Ein Gast findet sich abends in einem Gasthof zur Übernachtung ein. Es wird ihm bedeutet, sich still zu verhalten, da der Gast in dem Zimmer neben ihm einen leichten Schlaf habe. Als er sich auszog, kam es, dass ihm ein Schuh zu Boden fiel, was den anderen Gast sicherlich aufweckte. Er schaffte es, den anderen Schuh leise auszuziehen. Eine Stunde später hörte er ein Pochen an der Wand und einen Zuruf: „Wann lassen Sie den anderen Schuh fallen?“]
Was wäre, wenn du, anstatt dich draußen nach Regenwetter umzuschauen, Sonnenschein im Gemüt hättest? Was für einen Unterschied überbrächte dies deinem Leben auf der Erde. In was für einer anderen Verankerung würdest du da leben. Du hättest Freisein von Angst. Wenn du dich am Rande eines Kliffs aufhieltest, würdest du mehr nach oben sehen als hinunter. Oben ist unbegrenzt weit, und unten weniger weit. Sofern die Welt aus allen Möglichkeiten besteht, und – ganz bestimmt ist das der Fall -, wieso sodann sich schier auf eine Sorte Möglichkeiten konzentrieren? Richtet eure Aufmerksamkeit auf den Horizont und hebt euren Kopf hoch. Das Königreich Gottes liegt ganz gewiss in euch. Inwendig in euch liegt das Königreich Gottes. In Gott ist der Glanz und die Pracht.
Mit Sicherheit fertigte euch nicht Angst. Ich schuf euch. Allzu oft ist Furcht euer Wegweiser gewesen. Entsinnt euch Meiner. Entsinnt euch der Engel. Sei dein eigener Engel. Steuere dich von der Angst weg. Schau, Angst ist ein ungeheurer Rabauke. Angst ist nicht dein Höheres Selbst, so sehr du die Einbildungskraft auch spreizen magst. Angst perpetuiert sich selber. Sie ist ein Vergehen-Begeher. Sie ist nichts Gutem hinterher. Du wirst ohne Weiteres der Angst vertraut haben. Du wirst als Hauptfach Angst studiert haben, anstelle von Liebe.
Liebe dich selber, und Angst wird keinen solch ehrgebietenden Platz in deinem Leben innehaben. Furcht wird aus dem Weg gehen. Sie wird nicht mehr länger die Überlegenheit innehalten. Angst wird nicht dein erster Gedanken am Morgen oder des Abends sein. Angst könnte überhaupt keinen Platz in deinem Herzen einnehmen. Angst ist mächtig, bloß so du es ansagst. Und wer, bei rechtem Verstand, all der vorgegebenen Beweggründe zum Trotz, lebt in Angst, wer lebt gerne in Erwartung der Axt der Angst und des Unsäglichen, dass sie niedergeht?
Wenn du festsitzt, denke an Mich, denn Ich bin das Feld Aller Möglichkeiten, oder lasse es Mich so sagen, Ich bin das Feld der Liebe. Wo Ich bin, ist Tod nicht. Da ist Leben und Einzig Leben. Wir, du und Ich, leben gemeinsam in alle Ewigkeit. Ewig und Endlos sind Wir. Lasse Angst gehen.
HEAVENLETTER # 4811 – 26.1.2014 You Arise from the Midst
DU STEIGST AUS DER MITTE HERAUS AUF
Gott redete …
Ihr wuchst auf und lerntet dabei, zu bewerten. Euch wurde beigebracht, dies sei gut und jenes sei schlecht. Ihr lerntet zudem, ihr wärt gut und ihr wärt schlecht. Was für eine Sache, sie bereits in solch frühem Alter beigebracht zu bekommen. Ihr wart gut, wenn ihr lächeltet, und schlecht, wenn ihr schriet. Davon einmal abgesehen, vielleicht erhieltet ihr vermischte Botschaften. Es war gut, stille zu sein und manchmal nicht. Es war gut, die Stimme zu erheben und manchmal nicht.
Ihr wurdet unterwiesen, nicht auf euer Herz zu hören. Ihr wurdet gelehrt, zurückzudrängen. Im Matsch spielen war nicht gut. Im Sand spielen war lässlich, all das wegen etwas, was man als schmutzig bezeichnete, und wegen etwas, was man als sauber bezeichnete.
Euch wurde gesagt, stets die Wahrheit zu sagen, und ihr brachtet in Erfahrung, es gebe eine Bedarfslage, euch durch eine Lüge zur Wehr zu setzen.
Und dennoch wuchst ihr auf, oft ohne euch an das heranzuführen, was ihr gelernt hattet. Womöglich bist du der letzte, der es versteht. Was du lerntest und was du wirklich bist, sind zwei Paar Stiefel.
Du warst immer gut. Arglose Ahnungslosigkeit wurde genau genommen nicht als gut erachtet. Es gab so viel, was du zu wissen hattest, und so viel, was dir beigebracht gehörte, sagte die Welt. Und demzufolge wurdest du fehlgeleitet.
Und alldieweil wuchst ihr auf und wurdet unterwegs mit der einen oder anderen Wahrheit vertraut. Eure Seele kann nicht abgestritten werden, Geliebte. Mit euch ist alles Bestens, all dem zum Trotz, was ihr vermeint.
Ungeachtet dessen, was euch beigebracht wurde, ihr seid ihr. Ihr seid, so wie Ich euch machte. Und die Zeit kommt, wann das erfundene du, das Spiel-Profil von dir, die Fehldeutung von euch, verblasst. Dies alsdann, sobald ihr euch erhebt, wie ihr seid, das du zu sein, das zu sein ihr stets bestimmt wart.
Ihr müsst nicht mehr länger den Schutt der Vergangenheit bei euch tragen. Ihr seid jetzt eure eigene Wahl. Entscheidet euch demnach. Lasst eure vermeintliche Vergangenheit los und schreitet zu dem simplen unverfälschten Du voran. Dies ist Fortschritt, nicht Rückschritt. Oder, falls es Rückschritt ist, dann ist es Rückschritt hin zur Präsenz, Geliebte, und ihr werdet erkennen, wer ihr seid. Ihr seid Ganzheit Voll und Ganz.
Was haben Erlasse und Aufkleber mit dir zu tun? Nichts mehr. Ihr erhebt euch aus dem Dunst und seid Reine Seele. Die Reine Seele von dir steigt aus dem Schlamm empor, in dem euch vielleicht das Spielen nicht gestattet war. Ihr wolltet so gerne Gutheißung.
Ich befürwortete euch in dem Augenblick, als Ich einen Gedanken an euch hatte. Im Leben wurde euch vielleicht die Wahrheit von euch versagt, sodass ihr sie frisch sehen konntet, sodass ihr euch selber erkennen und über das Umgearbeitete, was über euch gegossen wurde, hinaus gehen konntet. Euer Wahres Selbst taucht aus den Wassern der Liebe auf. Im Wald kommt eine Lichtung. Du erhebst dich von den Wassern des Lebens zu dem Hohen Seinswesen, welches du immer warst und wovon du nichts wusstest. Trotzdem wirst du wohl vage Regungen eines Höheren Gewahrseins gehabt haben. Du hast sie versteckt, guter Junge oder gutes Mädchen, so ihr trainiert wurdet zu sein. Ihr wart keine wilde Kreatur, das mit Verweisen dressiert zu werden hatte. Alles, was ihr zu tun hattet, war Rollenmodelle um euch haben, die zu befolgen waren. Ihr wurdet geschult. Liebe wurde auf die lange Bank geschoben. Resultate wurden verherrlicht. Die Wahrheit wurde heruntergespielt.
Und dies war die Story, die ihr durchlast, und dies war die Story, die ihr auslebtet, und dies war die Story, mit der ihr unterwegs wart, bis zu dem einen Tag, da beginnt die Wahrheit auf euch zu dämmern.
Ihr könnt die Wahrheit nicht immerzu abwimmeln. Die Wahrheit ist gut. Die Wahrheit ist stets, was euer Wunsch war, und in die ihr nicht immer eingeweiht wart. Womöglich seid ihr zu Mir hin gezwungen, zu Mir vertraglich verpflichtet worden, was schlechterdings nicht das gleiche ist, wie zu Mir kommen. Gleichwohl weißt du jetzt, in Wessen Armen du bist. Gleichwohl weißt du jetzt, du weilst bei Mir. Jetzt weißt du, Ich gehe in deinem Herzen auf und scheine in ihm. Was sonst ist denn da, Geliebte, als ihr und Ich, seit eh und je dem Einssein von Liebe getreu?
HEAVENLETTER # 4812 – 27.1.2014 How to Live in the World
WIE IN DER WELT LEBEN
Gott redete …
Es ist eine ganz und gar elementare Sache, in der Welt am Leben zu sein. Alles was du zu tun hast, ist, in deinem persönlichen Leben (1) Beschränkungen in dir selber zu durchbrechen und (2) von Anderen nicht zu viel zu erwarten.
Zu den Schranken, die du zu durchbrechen hast, gehört Widerpart geben. Wie du entgegenwirkst, reagierst du. Und es existiert eine Neigung, negativ auf das, dem auch immer du dich widersetzt, zu reagieren. Es kann sein, du baust dein Widerstreben auf, so lange bis du unfreundlich wirst. Du zerzaust dein Herz. Du büßt deine bedachtsame Kühle ein. Ärger fasst dich an, und du bist nicht mehr länger eine Dame oder ein Herr. Du wirst womöglich zu einem alten Drachen. Auf jeden Fall lässt du den Druck deiner Feindseligkeit ab. Du bist unfähig, dich deiner Unduldsamkeit zu enthalten, und deine Erwiderungen geraten ungeziemend.
Dies ist eine andere Ausdrucksweise für die Aussage, dich entspannen zu mögen. Bereits diesen Rat zu hören, ist für dich nervig. Wisse dies: Entspannen ist das Gegenteil von reagieren. Wenn du auf etwas oder auf alles reagierst, was dich behelligt, wirst du zu einem Reaktionär. Das ist nicht, wer du bist. Du bist kein Doppelgänger.
Es gibt etliche Belange in dieser Welt, die dir wichtig sind, welche du, in deinem besten Interesse und im besten Interesse eines Anderen, los zu lassen hast. All die Manieren Anderer, die dich die Wände hochgehen lassen. Durchaus damit der Art nach verwandtes Aufführen deinerseits macht einen Anderen gleicherweise verrückt. Wann, Geliebte, Geliebter, warst du goldrichtig, sodass du es von Anderen einzufordern hast?
Vereinbare mit dir selber eine Waffenruhe. Lasse alle Ärgernisse los. Gib sie preis. Verdruss ist nicht deine wahre Natur. Feindseligkeit ist nicht deine wahre Natur. Und was sind diese Schikanen, die deine Knöpfe drücken? So wie jemand kaut, wie jemand das Licht anlässt oder es immer ausschaltet, so wie jemand Dinge herumliegen lässt oder wie er sie dauernd aufliest. Die Liste mit Punkten von der Art, dass sie deine Knöpfe drücken, hat kein Ende. Es bist du, der die gepressten Knöpfe auslöst. Du, nicht sonst jemand.
Die Ursache dafür, dass du derart verärgert bist, verärgert bis zu dem Maße, dass du rüde, unfreundlich, blind und gedankenlos bist, ist, weil du verärgert bist. Du bist bis zu dem Punkt ungehalten, dass du zu einem Schurken gerätst. Du reagierst, als hinge dein Leben von Übertretungen von Regeln ab, über die du dir nicht klar warst, dass du sie aufgestellt hattest! Würdest du vor ein Gericht ziehen und wegen dieser Taten Klage erheben mögen? Woraus bestehen deine Klagen? Aus eurem Ärger, Geliebte. Ihr seid die Störquelle eures eigenen Verdrusses, einerlei wie lange eure Liste ist.
Tatsächlich ist es so, Viele messen untereinander vor einem Scheidungsgericht, wer mehr hat, um darüber verärgert zu sein, so, als ob dein Mehr-Haben dich zu einem Gewinner macht.
Gewinnt bei etwas anderem, Geliebte. Gewinnt beim Verzichten auf Ärgernisse. Warum aus derartigen Winzlingen eine solch große Sache machen? Sind sie dir wirklich so wichtig? Bist du wirklich dermaßen ohnmächtig, dass du es nur mit Geringfügigkeiten zu tun haben kannst?
Immerzu habt ihr eine Idee an euch, es obliege euch zu reagieren. Ihr lest womöglich etwas in es hinein. Ihr reagiert auf eine Idee über etwas, was ein Anderer meint, und keinesfalls schier auf die Welt-Wirklichkeit.
Noch mehr als das – derjenige, der dich so sehr quält, ist mehr als wahrscheinlich schlicht so wie du. Er fühlt sich einfach ebenso wie du ungerecht behandelt und nicht respektiert. Du magst eine freigiebige Natur haben. Du magst ein Riesenherz haben. Du magst eine große Anzahl wundervoller Dinge sein, die in einem Haufen von Geringfügigkeiten untergegraben sein können. Und das gleiche gilt für den scheinbaren Anderen, den du der Nichtbeachtung anheimstellst.
Schau, du hast dich nicht zu gebaren, wie du dich benommen hast. Du hast nicht den vermeintlichen Anderen als eine Verhältnisgröße für dein eigenes Herumhacken oder für was auch immer beizubehalten. Da ist etwas inwendig in dir. Es läuft immer auf dich hinaus. Niemand reagiert für dich. Du bewerkstelligst dein eigenes Reagieren. Du bist für es zuständig.
Wenn es da einen Zankapfel gibt, dann sieh, was geschieht, wenn du los lässt. Es sei denn, du entscheidest dich für Trivialitäten – weswegen solltest du den Zankapfel feste an dir halten mögen? Ich trage euch an, ihn los zu lassen.
HEAVENLETTER # 4813 – 28.1.2014 What Would Cause You Great Happiness?
WAS WÜRDE DIR GROSSES GLÜCKLICHSEIN VERANLASSEN?
Gott redete …
Du bist der Verlautbarer davon, wie die Zeit beschaffen ist, die du derzeit durchläufst. Es bist du, der die Aussage trifft, du seist am Leiden, und es bist du, der zum Ausdruck bringt, die Zeit sei für dich wundervoll. Du bist der Vorseher dessen, was du aus dem machst, was dein Leben ist. Auf diese Weise wirst du der Prä-Determinierer deines Lebens sein. Du verkündetest es im Voraus. Habt Acht, was ihr sagt, Geliebte. Wieso sagt ihr es? Wieso etwas sagen, was zu verstehen gibt, ihr hättet Ungemach erlebt, oder dieses oder jenes würde gewisslich passieren, und, dass ihr des Öfteren mit weniger herauskommt, denn womit ihr in die Sache hineingingt.
Was sagst du, und was denkst du? Es ist, als wärst du ein Arzt, und verschriebest dir selber ein Rezept. Bist du ein Miesmacher? Wenn du das bist, dann lasse davon ab. Nutze nicht die Ausrede, du seist eben schier realistisch. Die Schattenseite ist nicht der einzige Realismus, der einem als Dargebot angedient ist.
Lasse dir selber Gerechtigkeit widerfahren. Sage dein Leben gefällig voraus. Durchbreche Schranken. Heute hat nicht wie gestern zu sein. Morgen kannst du dich auf einem neuen Filmset eingefunden sehen. Die Parameter deines Lebens können über Nacht wechseln. Sei ein Glaubensanhänger der Auffassung, dass das Beste noch am Kommen ist. Fechte dies nicht an. Besseres und Bestes sind momentan zu diesem und jenem auf dem Weg. Wieso nicht zu dir? Natürlich, zu dir.
Wie sähe dieses dein Besseres und Bestes aus? Was würde dir fantastisches Glücklichsein veranlassen? Du machst dich um deinen Anteil verdient. Stelle als erstes deine Gegenwart kraft deiner Gedanken her, denn du erschaffst mit deinen Gedanken. Denke neue Gedanken. Ein neuer Tag tagt morgen.
Dein Leben ist nicht unter Dach und Fach gebracht. Überraschungen sind noch am Herbeikommen, Überraschungen, an denen du großen Gefallen finden wirst, Überraschungen, die dich vor Freude zum Tanzen bringen werden. Wird jemand morgen tolles Glück haben? Warum dann nicht du. Bist du nicht ebenso sehr Mein Kind wie jeder andere auch?
Sei dankbar für das, was du hast. Sei dankbar dafür, was dir das Leben zugewendet hat. Reiche nunmehr dem Leben zu. Feuere dich an. Lasse dir diesen Tag schmecken. Oh, gewiss, du wirst womöglich Dinge haben, die zu beanstanden sind. Lasse Beanstandungen los. Lasse Wertschätzung anwachsen. Begib dich mit Anerkennung, welche nachgerade meilenweit reicht, auf den Weg. Du hast das Leben! Und du weißt, Wer dir dieses Leben geschenkt hat. Danke Mir. Nimm dein Leben in Empfang, und dass es das deine ist, aus ihm zu machen, was du möchtest.
Du kannst ein Tragiker sein, wenn du das möchtest. Du kannst ein Märtyrer sein. Du kannst ein Leidender sein. Du hast überdies andere Optionen. Triff eine Wahl. Beschließe, ein Geber zu sein und ein Empfänger von Glück. Mache jetzt den Anfang, dies zu betreiben. Werde gut darin. Werde gut im Glücklichsein, in der Dankbarkeit, im Wohlwollen und darin, dies allen zuteil werden zu lassen. Auf jeden Fall lässt du Alle daran teilhaben. Vielleicht hast du deine trübselige Stimmung Anderen mitgeteilt und sie sie mitfühlen lassen. Genauso gut kannst dein Licht mit ihnen teilen. Hinlänglich viel Düsternis ist rundum Allen zum Mitfühlen gebracht worden. Niemand hat Jammer oder Geiz zu erlernen. Du bist mit dem fertig gewesen. Packe jetzt auf einen Stern zu und schaffe ihn herunter, damit ihn alle sehen können. Gib ihn freudig weiter. Es gibt immer weitere dort, von woher jener Stern gekommen ist.
Inspiriere. Sei eine Inspiration. Kein Bemitleiden deiner selbst mehr, oder dass du bereust. Die Welt bedarf nicht noch mehr des Nachtrauerns und Bereuens. Sie benötigt dein Lächeln und dein Vorangehen. Springe vor Freude. Kein Stirnrunzeln mehr, keine Verspannung mehr, kein Empfinden des Vereiteltwerdens mehr.
Du bist der einzige, der dich zu durchkreuzen vermag. Als was bezeichnest du schlechterdings Niederlage? Es gibt eine gute Anzahl Runden, um in deren Verlauf die Oberhand innezuhaben. Sei dein eigener Ermutiger. Habe den Mut, dich selber zu ermutigen. Stehe darauf. Hüpfe dafür in die Höhe. Packe auf das Leben zu. Mache dein Leben zu einem Liebeslied. Mache dein Leben zu einer Hommage an dich selbst, und demgemäß machst du es zu einer Ehrung an Mich. Wisse dich selber zu schätzen und ehre Alle. Segne dich selbst, und segne Alle.
Vielleicht war dir nicht klar geworden, von welcher Bedeutsamkeit du der Vergegenwärtigung und dem Erwachen der Welt bist. Schreibe dir selber zu, und du heißt Allen gut. Ich wette auf dich. Mache dich darüber her.
HEAVENLETTER # 4814 – 29.1.2014 God Is Not Your Sugar-Daddy
GOTT IST NICHT EUER SUGAR-DADDY
Gott redete …
Dass Ich dich liebe, bedeutet nicht, dass Ich auf jeden Wunsch von dir eingehe. Alles entfaltet sich, wie es sich entfaltet. Schlechterdings über das hinaus, was du besehen kannst, entfaltet sich alles genau richtig, und pur für dich das Geeignete. Geliebte, ihr wart kurzsichtig.
Man bekommt zu hören, Ich würde von euch Zehn Gebote für erforderlich halten, und ihr, ihr reicht indes Mir und euch selber viel mehr Gebote zu als zehn.
Ich bin nicht dickköpfig. Ich sehe die Mechanik des Universums, und wie sich das Leben auf der Erde ausspielt. Ihr indes seid wohl steinhart, was das angeht, wie sich das Leben euren Veranschlagungen gemäß ausspielen solle. Ihr seid euch sicher, ihr wisst es besser. Ihr grollt, dass es den Tod gibt, und dass eure geliebten Nahestehenden sterben, und ihr könnt Mir schwerlich die Ansage vergeben, dass ihr eines Tages ebenfalls sterben werdet. Von dem Fenster her, aus dem Ich blicke, gibt es keinen irgend gearteten Tod. Den Körpertod, ja. Freilich ist der Körper nicht du. Er ist die Hülle, mit der ihr hereinkamt.
Ihr würdet gerne über Mich verfügen, um zu erleben, dass euch euer Herz niemals bricht. Forderungen geltend machen ist ebenfalls verfügen. Ihr könnt etwa darauf bestehen, dass der Pfad der wahren Liebe für euch geschmeidig verläuft. Wer war einstmals eure wahre Liebe? Entsinnt ihr euch? Würde derjenige, den ihr weiland als eure wahre Liebe in Anspruch nahmt, euer Herz jetzt in diesen Tagen erfüllen? Seid ihr nicht, dann und wann, dankbar, dass euer Ansinnen nicht zu einem Durchbruch gelangte? Sagt: „Danke Dir, Gott.“
Ihr fordert, dass Ich euch Glück schenke. Und ihr erhebt Anspruch, wie jenes Glück auszusehen habe.
Was ihr wirklich fordert, ist, dass Ich Mich euch füge. Ihr neigt zu der Auffassung, dass ihr es besser wisst als Ich. „Dein Wille, nicht der meine“ wird bei euch etwa nie Gefallen gefunden haben.
Ihr wollt, dass euer Leben eure sehnlichen Wünsche erfüllt. Euch liegt es daran, dass Ich Mich um euch kümmere, und alsdann haltet ihr Mich gerne verantwortlich für jegliche unerfüllten Begehren eurerseits. Ihr mögt die Idee des Freien Willens! Packt ihn demnach an. Mit freiem Willen kommt Verantwortung einher. Wirklich, bei aller Liebe, Ich habe euch zu sagen, dass ihr euch nicht bei allem durchsetzen könnt. Ihr könnt es nicht auf zwei Weisen haben. Macht Mich nicht zu eurem Sündenbock.
Du meine Güte, einen Gutteil der Zeit hört ihr Mir ohnehin gar nicht zu! Ihr möchtet es nicht, da ihr die Illusion innehabt, ihr wüsstet alles besser als Ich. Obschon ihr ein Verlangen danach zum Ausdruck bringen mögt, zu erkennen, was Ich denke, und dann, wann Ich es euch sage, findet ihr, Ich sei im Unrecht.
Ihr könnt in eurem Leben ohne Verantwortlichkeit nicht das Sagen haben. Als Ich euch den Freien Willen gab, kam Verantwortung mit ihm einher.
Es stimmt, gelegentlich schaffe Ich für euch Wunder, dann aber seid ihr beleidigt, wann Ich nicht dauernd eines herbeischaffe oder nicht zu jeder Anordnung von euch Ja sage. Tatsache ist, ihr werdet an der Vergangenheit festhalten wollen, und Ich sage ein Kräftiges Nein zu euch. Im Leben, da begebt ihr euch auf eine Bootsfahrt, und vorwärts ist der einzige Pfad, der für euch offensteht. Dankt Mir dafür, Geliebte. Dankt Mir, dass nicht alles so herauskommt, wie ihr es mögt.
Ihr habt nicht auf Mich zu warten, um euer Leben so zu betreiben, wie ihr es euch wünscht. Macht euer Leben so, wie ihr es wünscht. Sofern ihr denn euer Leben regeln wollt, dann seid selbst-regulierend. Zieht das Leben herbei, das euch lieb ist. Übernehmt die Zuständigkeit und verzichtet aufs Zur-Last-Legen. Wenn ihr irgendwohin gelangen wollt, besteigt euer Pferd, Geliebte. Schlagt die Richtung ein, in die ihr gehen wollt. Nehmt die Zügel in die Hand. Gestattet Mir, bei eurem Leben vorbeizuschauen. Gleichzeitig gebt ihr euer Leben euch allen.
Nichts überrascht Mich, allerdings bin Ich gelegentlich in Staunen versetzt über den Widerspruchsgeist Meiner Kinder. Alles, was sich im Leben begibt, ist für euch, handle es sich nun darum, was ihr mögt, oder was ihr nicht mögt. Allzu oft möchtet ihr euer Leben gleichbleibend halten, freilich müsst ihr von jetzt ab wissen, dass das Leben in der Welt nicht das gleiche bleibt. Es wandelt sich immerfort. Manchmal ist euch der Umschwung zu rasch, und zu einem anderen Zeitpunkt zu langsam.
Geliebte, ihr könnt nicht ständig die Steuerung übernehmen und Mich herumkommandieren. Lenkt euch selber, ja, und legt gleichzeitig eure Bewertungen beiseite und vertraut Mir, Der euch liebt, ja, wenn ihr dies doch bloß erkennen könntet.
HEAVENLETTER # 4815 – 30.1.2014 Drop Fear. Gain Confidence.
LASST DIE ANGST FALLEN. ERLANGT ZUVERSICHT.
Gott redete …
Sofern du Licht sehen möchtest, schaue dorthin, wo Licht ist. Dies ist das gleiche, wie wenn dir jemand darlegt, deine Aufmerksamkeit dort zu belassen, wo du sie gerne sein sehen möchtest – im Licht –, und, wie wenn man sich empfiehlt, von der Beachtung des Dunkeln abzulassen.
Furcht ist auf der dunklen Seite. Lasse Furcht los. Dies meint nicht, tollkühn zu sein. Dies bedeutet, verständig zu sein. Mit Furcht, da zitterst du. Lasse dich nicht durch deine Ängste leiten, denn, wenn du das tust, wirst du zaghaft sein und nicht zum Handeln gelangen. Du wirst mit Angst dasitzen. Ich schlage nicht vor, dass du ein leichtsinniger Draufgänger bist. Nein, Ich schlage vor, dass du es wagst, Mut zu haben. Es braucht eine gewisse Beherztheit, das Licht anzusehen und die Düsternis fallenzulassen.
Wisse zum wenigsten, dass du die Wahl hast. Du hast nicht paralysiert zu sein. Was du auch tust, du möchtest es mit Beherztheit tun. Es ist möglich, Mut ist ein Synonym für Zutrauen. Gehe mit Gott. Gehe mit Selbstvertrauen.
Schau, es braucht eine Menge Mut, in der Welt zu leben, insonderheit derweil dein Hauptgedanke der ist, dich zu wehren, so als bräuchtest du einen Panzer. Wenn deine Hauptschubkraft Sicherheit ist, bewegst du dich in der Arena der Angst, und Angst hält sich auf der dunklen Seite auf.
Schau, Ich weiß, das Leben ist für dich kein Jux. Es ist durchaus nicht: Alle tanzen um den Maibaum. Und du wirst der Auffassung sein, dass du es in der Welt mit der Realität zu tun habest. Die Realität des Lebens in der Welt ist die, dass du mit der Illusion in Verkehr stehst.
Nun, du wirst wohl sagen, es sei keine Illusion, dass dich dann, wenn ein Zug heranfährt und du auf den Gleisen stehst, der Zug überfahren werde. Gut, dann stehe nicht auf den Gleisen. Niemand bittet dich darum, auf den Zuggleisen zu stehen und mit dem Zug ein Risiko auf dich zu nehmen. Ich sage nicht, du habest etwas zu erklären oder zu beweisen. Ich sage soeben, dass Angst dich zusammengekauert hält. Ich rede davon, über deine Ängste hinwegzukommen, die dich unweigerlich vom Leben zurückhalten.
Wie Viele Meiner Kinder fürchten die Liebe, von dem Gedanken herrührend, sie zu verlieren? Dann und wann hast du so sehr die Befürchtung, die Liebe zu verlieren, dass du sicherstellst, dass du nicht liebst. Ich sage zu dir, Angst los zu lassen, denn sie mischt sich in deine Liebe des Lebens ein. Angst schneidet dich ab. Vielleicht fürchtest du, Wohlstand zu verlieren. Vielleicht kannst du merklicher erkennen, wie Verlustangst dich dort hält, wo du bist. Sofern du Liebe nicht hast, wirst du sie nicht einbüßen.
Und, sofern du nicht bei guter Gesundheit bist – ja gar ist es das gleiche bei der Gesundheit –, so hast du dies und das, um dich darüber zu beklagen. Ich sage, dich vor deinen eigenen Beanstandungen zu fürchten und vor ihnen wie vor der Pest wegzurennen. Furcht ist eine Seuche. Klagen sind der Hautausschlag, mit der dich die Seuche zurücklässt.
Gelange Ich zu dir durch? Was du als realistisch bezeichnest, ist Angst, aufgebrezelt als ein netter Kerl. Geliebte, kann es realistisch sein, das Ausleben des Lebens zu fürchten, so, dass ihr euch nicht in es hineinwagt? Das Leben ist angelegt, das Abenteuer einer Lebzeit zu sein. Das Abenteuer umfasst Bewegung, und es umfasst ebenso Ruhe. Es ist in Ordnung, anzuhalten und sich auszuruhen. Allemal lautet eure Zusage nicht, vom Leben abzusehen, vielmehr, es zu leben, zum wenigsten ihm auf halbem Wege entgegenzukommen. Das Leben hat nicht nach dir zu fahnden.
Vielleicht wartest du auf das Leben, dass dir jenes zugeht. Okay, während du wartest, gehe nach draußen zur Vorderseite des Lebens, wo dich das Leben im Blick haben kann. Du kannst das Leben kennenlernen. Wenn du dich vor ihm versteckt gehalten hast, verstecke dich nicht mehr länger vor ihm. Komme hier heraus. Begib dich auf den Hauptplatz.
Sofern du immer ein Künstler sein wolltest und Angst hattest, ein mittelmäßiger Maler zu sein, male trotzdem. Versage dir nicht die Gelegenheit, deinem Herzen zu folgen und deine Träume zu vollenden. Niemand sagt, du habest ein großartiger Maler zu werden. Ich sage, wenn du erschaffen möchtest, dann erschaffe. Wenn du lieben möchtest, dann liebe. Du kannst realistisch sein, und, malen. Du hast nicht deine Arbeitsstelle zu kündigen, um zu malen. Male jetzt.
HEAVENLETTER # 4816 – 31.1.2014 Bright Shining Light You Are
HELLES GLÄNZENDES LICHT BIST DU
Gott redete …
Ich bitte dich nicht, größer zu sein, als du bist. Ich bitte dich, so groß zu sein, wie du bist, so groß, wie du Meiner Kenntnis nach bist. Ihr, Geliebte, könnt der letzte sein, der um eure Größe weiß. Weil ihr Schwierigkeiten habt, bedeutet nicht, dass ihr nicht großartig seid. Womöglich stuft ihr euch anhand von hinfälligen Standards ein. Groß sein ist nicht ganz das gleiche wie sich von dem leiten lassen, was die Welt sagt, und ihr habt euch dem Blickwinkel der Welt angepasst. Es gibt Augenblicke, wann ihr euch selber nicht einmal für wert befindet.
In der Welt existiert eine Geneigtheit, euch mit Plussen und Minussen anzusehen, und Minusse ziehen von der Pracht ab, die ihr seid. Ihr seht euch womöglich bloß an der Peripherie eures Lebens, das meint, an den offensichtlichen Ausflüssen eures äußeren Lebens. Weil ihr etwa in einer Hütte lebt, macht euch nicht geringer. Ihr seid nicht das Gebäude, in dem ihr lebt. Wo ihr lebt, ist nicht ihr. Die Umstände eures Lebens sind nicht ihr. Es ist um Vieles mehr an euch, als euer Vermögen oder eure Armut. Wenn ihr bloß sehen könntet, wenn ihr wirklich sehen könntet, würdet ihr euch als Helles Leuchtendes Licht sehen, ungeachtet dessen, was die Welt dann und wann sagen mag.
Ihr könnt euch laut eurer körperlichen Schönheit, eurer Körpergröße oder eurem Gewicht oder eurer Gesichtsfarbe einstufen. Ihr könnt euch gemäß eurer Karriere oder eures Gewerbes einstufen, gelegentlich Beruf genannt. Wenn du ein Doktor der Rechte oder ein Straßenkehrer bist, ist dies dem gegenüber belanglos, wer du bist, und es ist der Mächtigkeit gegenüber irrelevant, die du bist. Bekenne dich zu deinem Wert, das Kind des Königs des Universums zu sein. Das bin Ich, gleichwohl bist du dem Königreich der Erbe. Du bist Mein Erbe, während Ich lebe, und Ich lebe in Ewigkeit, so wie du es tust.
Kleider machen nicht Leute, mit der einen Ausnahme, in den Augen der Welt.
Denke nicht, Ich würde die Welt schlecht machen. Die Welt entbietet scharenweise Schätze und Spielzeuge und zahlreiche günstige Gelegenheiten. Wenn sie das nicht täte, wärst du nicht hier. Jedenfalls weist die Welt Status zu. Dein Status in der Welt ist nicht, wer du bist, bei weitem nicht. Du bist die Herrlichkeit Gottes, ungeachtet deiner Position in der Welt. Selbstgefällige Meinungen innehaben ist nicht wer du bist. Intelligenz ist nicht wer du bist. Genauso wenig bist du ein Bettler oder ein Dieb oder ein Händler. Dies sind Vorwände von dir. Sie sind nicht Wer du bist.
In Wessen Bilde wurdest du gemacht? Das ist es, Wer du bist.
Du bist vielleicht ein Almosenempfänger, und du bist Gold wert. In Wirklichkeit gibt es dabei kein Womöglich. Ein Millionär ist nicht mehr wert als du. Und du nicht weniger. Du und der Millionär sind sich etwa darüber nicht im Klaren. Die ganze Welt ist sich darüber womöglich nicht klar, denn just so steht es des Öfteren in der Welt. Aber Ich weiß es, und du wirst es wissen. So du Meine Pracht erkennst, wirst du die deinige erkennen. Es ist Mein Wille, dass du mit der unüberschaubaren Weite und dem Einssein von dir vertraut bist. Mein Wille geschehe. Mein Wille geschieht.
Von woher rührt Größe? Sie kommt von Mir. Ich gab sie euch. Sie ist in euch eingebaut. Ihr wisst noch nicht, wozu ihr im Himmel und auf Erden imstande seid. Noch nicht einmal anfänglich wisst ihr darum. Ihr wisst zudem noch nicht, welchen Part ihr auf Erden spielt und was ihr an Gaben darreicht. Dies gilt auf der ganzen Linie, Geliebte. Dabei gibt es keine Ausnahmen. Die Welt macht dabei querbeet Ausnahmen. Ich mache keine. Und ihr werdet durch die Welt zum Hin und Her Schwanken gebracht. Nunmehr bitte Ich euch, euch durch Mein Wort ins Schwingen versetzen zu lassen, und durch nichts Geringeres. Sodann werdet ihr die Wahrheit von Wer ihr seid und von Wer ihr immerzu wart erkennen. Selbst in euren dunkelsten Momenten seid ihr, was Ich sage. Ihr seid Größe. Ihr seid Größe. Ihr seid Größe.
HEAVENLETTER # 4817 – 1.2.2014 A Juncture of Time
EINE VERBINDUNGSSTELLE VON ZEIT
Gott redete …
Du hast drei Dinge im Leben:
Du hast Mich. Du hast Leben. Du hast Seele. Und, als viertes, du hast Ideen.
Du hattest Mich unausgesetzt. Ich habe immer existiert, und Meiner Existenz entkamst du.
Ich könnte diese Gedanken auch anders formulieren: Du bist Ich. Du bist Leben. Du bist Seele.
Jene sind absolut. Es gibt kein sie Wegnehmen.
Euer gesamtes Leben auf der Erde und alles, was ihr aus ihm macht, sind Ideen. Die Ideen mögen erprobt worden sein oder sie sind unbewiesen. Immer noch sind sie bloß Ideen.
König oder Sklave, beide sind Ideen, und aus ihren Ideen rühren Gefühle und Tätigkeiten und Reaktionen her. Alles auf Erden ist eine Idee. Der Boden unter deinen Füßen ist eine Idee. Einerlei wie reell er dir zu sein scheint, er ist eine Idee. Gut und schlecht sind Ideen. Selbst die geschätzte Individualität ist eine Idee. Eine Idee ist eine Simulierung.
Ich ließ einen bedeutenden Faktor aus. Du bist Energie. Wir können sagen, dass das Gesamt der Existenz Energie ist. Liebe ist Energie. Ein Stein ist Energie. Ein Fluss ist Energie. Wasser ist Energie. Dein Körper ist Energie. Dein Herz ist Energie. Und der Kern von Energie ist Nichtsheit oder Stille oder eine lange Liste, gefertigt durch einen Menschengeist und eine Menschenhand.
Ich habe es nicht so sehr mit Listen, denn Mein Geist, welcher in erquicklichem Maße das gleiche ist wie Mein Herz, geht nicht mit Details um, sondern mit Einssein. Wäre Ich ein Feuer, so, können Wir sagen, bin Ich das Feuer und du die Funken. Ich möchte das nicht debattieren. Ich bin Energie, und du bist Meine Energie, und alles Sonstige ist Meine Energie oder ein Bild von ihr, so könnten Wir es ausdrücken.
Sobald die Seele darin, was man den Tod nennt, von dem Körper scheidet, und du betrachtest den verwaist daliegenden Körper eines Anderen, erkennst du, dass die Seele nicht mehr länger dort in dem Körper weilt. Sie ist irgendwohin gegangen. Nichts Wahrhaftes kann zerstört werden. Weitaus tiefer als Personalität ist Seele. Die Person, die du liebtest, hatte eine Seele, die nicht mehr im Körper präsent ist. Einerlei wie sehr du die Erscheinlichkeit des Körpers liebtest, du siehst den Körper, so wie er ist. Bei dem sogenannten Tod siehst du das Rahmenwerk, welches die Seele deines Freundes ins Leben hinein verbrachte.
Ein jeder Gedanke hat eine Energie. Energie kann fest zuschlagen. Energie kann sich höher oder schneller oder niedriger oder langsamer drehen. Man kann sagen, Energie ist dunkel oder leicht oder hell oder dumpf. Jedwede Energie hat seinen Platz, und hat in Bezügen der Welt ihre Wertigkeit, glaube es oder glaube es nicht. Natürlich ist dies akademisch.
Nichtsdestotrotz ist es natürlich und demzufolge ratsam, zu der hohen positiven Energie des Lichts zu gravitieren, die auch als Liebe, die auch als Einssein, die auch als Seien bezeichnet wird. Du bist ein Hohes Seinswesen des Lichts. Wie auch immer du in der Welt leben magst, dies ist so. Natürlich ist dir nicht all dies derart simpel. Gleichzeitig, ist dies nicht einleuchtend, dass du mehr bist, als du durchblicken lässt?
Spielt in dem Licht, Geliebte. Schaut hoch! Folgt dem Licht. Dunkelheit kann sich alleine durchschlagen.
Gewiss, ihr erkennt, dass Dunkelheit und Licht beide Ideen sind. Ideen können zutreffend sein. Licht ist wahrhaftig, und Dunkelheit nicht, und doch, in der relativen Welt ist eine abstufende Skala vorhanden, die rauf oder runter verläuft.
In der äußeren Welt sind Meine Kinder in den Ideen von Gegensätzen eingeholt. Knabe und Mädchen, Nacht und Tag, fröhlich oder traurig, und so weiter. Gleichwohl ist die Idee des Einsseins wahrheitsgemäß, und Ideen, die Wir als mindere Ideen bezeichnen, einerlei wie einleuchtend sie sind, sind unzutreffend. Liebe ist wahrhaftig. Seienshaftigkeit ist wahrhaftig. Die physische Welt ist eine Idee. Konkretheit ist eine Idee. Handlung ist eine Idee. Farben sind eine Idee. Und alle Ideen der Welt sind Anhaftungen an die eine oder andere Sache oder an Ideen von Ideen.
Alle eure Befähigungen, wie sie in der Welt ausgemacht werden, sind insgesamt Ideen. Man sagt, du seist Meine Idee. Ich habe das gesagt. Du bist Mein Seien, Mein Licht, Meine Energie, und Ich möchte hier Halt machen bei der Idee einer Verbindungsstelle von Zeit.
HEAVENLETTER # 4818 – 2.2.2014 All You Want to Be This Moment
ALLES WAS DU IN DIESEM MOMENT SEIN MÖCHTEST
Gott redete …
Wenn du könntest, würdest du von einem Augenblick zum anderen all das sein, was du gerne sein mochtest. Du würdest lieben und zum Höchsten Himmel langen. Du hättest Weisheit zuhauf. Du würdest immer das tun, was deiner Kenntnis nach das Richtige ist. Jedermanns Miene würde aufhellen, sobald du einen Raum betrittst, und sie wäre betrübt, sobald du weggehst. Du wärest durchstehend. Deine Liebe wäre langewährend, ja gar merklich Ewig. Du würdest jeden Morgen aufwachen und aus dem Bett hüpfen, derart begierig wärest du, den Tag zu erobern. Du würdest wenig essen und viel lieben. Du würdest gar dich selber verblüffen.
Du würdest dich niederbeugen, um dankbar all die Gaben entgegenzunehmen, die dir gereicht wurden. Du würdest alles wertschätzen und das Gute von ihm sehen. Du hättest eine exzellente Positur. Du würdest deinen Kopf hoch halten, und, in deinem Herzen, würdest du dich zu allem, was dich umgibt, niederbeugen. Du würdest die Sonne erhaschen und auf dem Mond sitzen. Du würdest die Tiefe des Ozeans berühren, und du würdest dich höher erheben als die Einbildungskraft. Wie du dich in die Höhe erheben würdest. Du würdest Mich mit einem jeden Atemzug weiterreichen. Du würdest der Erde und einer jeden Verkörperung der Heiligkeit auf Erden beistehen.
Du würdest nicht nur unverhoffte Glücksfälle haben, du wärest ein unverhoffter Glücksfall, den du der Welt mit einer großherzigen Unbekümmertheit darreichst. Du würdest geben und geben.
Du wärest, zuguterletzt, vollkommen in deinem Gewahrsein.
Einstweilen, nachgerade in den Augen der Welt unvollkommen, sehe Ich deine Vollkommenheit. Bist du nicht vollendeterweise Du? Es gibt in der Welt weit und breit keinen anderen genauso wie du.
Selbst während du etwas grummelst wie „Ein weiterer Tag zum Geldverdienen, nichts Besonderes“, und während du dich in aller Eile zur Arbeit begibst oder verdrießlich zuhause bleibst, bin Ich mit der Vollkommenheit von dir vertraut. Meine Augen gehen tief. Sie erblicken schier Wahrheit. Ich sehe dich und nicht all die Oberflächen-Verkörperungen, die du siehst. Ich gebe Meine Aufmerksamkeit nicht den Umrissen preis. Ich sehe dich und nicht den Tumult, der in dir blubbert. Ich sehe unter deine Vermummung oder deine Verkleidungen. Ihr könnt Mich nicht an der Nase herumführen, Geliebte. Ihr könnt euch zum Narren halten, und ihr könnt die Welt hereinlegen, aber Mich könnt ihr nicht beschwindeln. Ich habe Augen, die sehen. Ich kenne Herzen. Ich kenne das Herz von euch, welches sich sehnt und allzuoft wankt. Ich bin mitempfindend, gleichwohl sehe Ich nicht euren Schmerz. Ich sehe euer Licht. Ich sehe in euch wie in einen Spiegel, und Ich sehe Mich Selbst. Ich sehe innen. Und das ist es, was ihr tun müsst, Geliebte, euer Selbst inmitten des Blenders sehen, den ihr hernehmt zu sein.
Wieso sollte Ich euch die Wahrheit eures Selbst anzeigen mögen, wenn sie nicht zutreffend ist? Ich gelange zu dem Punkt. Du bist eine spektakuläre Verkörperung von Mir. Dies ist die Wahrheit. Wie du dich selbst deutest, ist nicht wahrheitsgemäß. Du könntest eine neue Brille gebrauchen, dann würdest du besser sehen, was direkt vor dir zu liegen kommt.
Am Anfang dieses Heavenletter sagte Ich, du würdest augenblicklich all das, was du sein mochtest, falls du das könntest. Nun möchte Ich dir sagen, dass du das kannst. Augenblicklich kannst du in vollendeter Gesundheit erglühen. In einem Augenblick. Die Macht der Augenblicklichkeit ist in euch. Natürlich ist sie das.
Geliebte, es gibt ausschließlich diesen Augenblick der Ewigkeit. Es gibt nichts, was ihr nicht imstande seid augenblicklich zu wirken. Es gibt keine Höhen, die ihr zu erlangen habt. Es ist mehr andersherum: Ihr habt los zu lassen. Ihr habt all die Prämissen los zu lassen, die ihr habt. Die Prämissen, die ihr habt, sind unlautere Prämissen.
Ihr sagt zu euch selbst:
„Warte. Eines Tages werde ich großartig sein. Eines Tages werde ich einsehen, Wer ich bin und Wessen Macht und Herrlichkeit mein sind. Ich werde mit der Zeit meine Pracht wahrnehmen. Sobald die Zeit da ist, möchte ich die Welt in meinen Armen aufkehren, möchte ich sie lieben, mitsamt jedem Menschen, der auf ihr wandelt. Dann und nur dann wird Gott mit mir Seine Macht und die Herrlichkeit teilen.“
Weswegen warten, Geliebte?
Morgen, welches aus einem Augenblick der Nicht-Zeit herangezüchtet ist, möchte Ich dir mehr davon erzählen, was an dir ist zu wissen, und was an dir ist, es dir selber zu verstehen zu geben, damit es in dich hineinsinkt, Meine Geliebte, Mein Geliebter.
HEAVENLETTER # 4819 – 3.2.2014 The Link to Oneness
DIE VERKNÜPFUNG ZUM EINSSEIN
Gott redete …
Sei dir klar – für dich, damit du die Macht und die Herrlichkeit Gottes ergreifst –, Macht und Herrlichkeit sind dein, nicht minder Mein, demnach Unser. Wir reden über dein Erschaffen von Wundern, davon, was du als Wunder siehst. Du stellst sie in eine separate Kategorie, abgesondert vom täglichen Leben.
Dein Wunder-Erschaffen wird nicht von einer Umgestaltung herrühren. Eine solche ist nicht notwendig. Gewahren ist vonnöten. Ein Lidschlag ist alles, was vonnöten ist. Du hast den Freien Willen, um dich ins Benehmen zu setzen, Wer du bist, und um dementsprechend tätig zu sein. Einssein des Fokus ohne Anstrengung ist eine Gabe, die Ich euch zureichte, und die Ich euch nach wie vor übermittle. Ihr habt diese Gabe. Ein Jeder hat diese Gabe, die Gabe des Los Lassens und des Auffindens, dass das Himmelskönigreich wahrhaft inwendig in euch ist.
Der Zauberstab, den ihr schwenkt, ist Unser Eines Herz der Liebe. Alles ist augenblicklich. Nichts ist weit weg von euch. Nichts ist außerhalb von euch. Ihr gelangt zu Erträgen kraft Los Lassen. Wie leicht doch alles ist, sobald ihr los lasst, sobald ihr aus dem Bild herausgelangt seid und es Gott stattgebt, dem Gott innen drin stattgebt, Wunder zur Ausführung zu bringen. All dies ist inwendig in eurer DNA. Die DNA, die als die eure bezeichnet wird, ist Meine DNA, infolgedessen standardmäßig die Eure. Die Eure! DNA bezieht sich auf weitaus mehr als auf das Physische. DNA ist beileibe nicht einzig physisch, bei weitem nicht. Wie erheblich doch die Welt umfangen worden ist in der Illusion des Physischen. Nun, das Physische ist selbstverständlich ein angeordneter Aufbau. Einen solchen Ort gibt es nicht. Es ist mehr da denn eure Augen, mit dem ihr seht.
Allenthalben führt euch das gemeinschaftliche Körperliche zur Ewigkeit und Endlosigkeit, man kann dazu ebenso sagen, es führt euch dorthin, wo ihr bereits seid.
Wenn ihr euch von dem unreellen Physischen und demzufolge von dem unreellen Kranksein augenblickliche Heilung wünscht, schafft ihr nicht Heilung kraft Anstrengung zu euch. Sich Mühen ist Wundern entgegengesetzt. So wie beim Godwriting – sobald Wunder eintreffen, sind sie mühelos. Was ihr als Wunder bezeichnet, kommt wie ein Schwall Licht. Ihr erblickt Wunder, als würden sie von alleine eintreten. Vielleicht könnt ihr Tragödien als etwas betrachten, zu dem ihr beigetragen habt, und seht bedeutsame Geschehnisse nicht als in eurer Macht stehend oder nicht so, als hätten sie mit euch etwas zu tun.
Alles ist in diesem Augenblick umfangen. Alles ist instant. Alles ist augenblicklich und war niemals nicht gewesen. Alles ist in diesem Augenblick ummantelt, in diesem Augenblick, wann immer ihr diesen Erguss aus Meinem Herzen lest oder an ihn denkt. Alles ist soeben jetzt genau hier. Selbstverständlich ist kein richtig hier vorhanden. Richtig ist nirgendwo. Natürlich ist kein Du da, um dieses zu verdauen.
Meine DNA ist das Bindeglied zum Einssein. Ihr habt bereits Meine DNA inwendig in euch eingepflanzt. Wo ist sie eingepflanzt, derweilen es kein Du und nichts Physisches gibt, derweilen Existenz Seiend ist und das Seien die Totalität von Mir ist? Wo bin Ich wirklich, und wo seid ihr wirklich? Wir sind an dem gleichen Nicht-Ort. Wir sind im Äther. Meine DNA ist euer Geburtsrecht.
Ein Empfinden von Zeit hält euch in seiner Hörigkeit und hält euch zurück, da ein Sinn von Zeit Temporae an sich hat. Da ist ‚Es war einmal‘ und da ist ‚Später dann‘. Da ist mañana. Du kannst ein eingefleischter Geschäftsmann sein, der niemals seine täglichen Aufgaben aufschiebt, dennoch verstattest du dem Gewahrsein, zu warten und zu einem anderen Zeitpunkt zu kommen. Es ist weit weg in der Entfernung und jenseits von Radar. Und du, liebes Menschenseinswesen, welches du bist, wirst etwa auf die Ankunft von etwas warten, was du als außerhalb von dir wahrnimmst.
Selbstverständlich, du kannst nicht den natürlichen Akt des unverzüglichen Heilens, der augenblicklichen Schulung, des unverzüglichen Fliegens, des unverzüglichen Gewicht-Verlierens, etc. in Auftrag geben. Du erschaffst jeden Tag Wunder an Macht, bloß schreibst du sie etwas anderem zu, vielleicht dem zufälligen Zusammentreffen von Umständen, der Gleichzeitigkeit, und dennoch, Geliebte, ihr erschafft oder tragt zu der Erschaffung von Beispielen des Einsseins bei, des alltäglichen Wunders des Einsseins, gleichwohl bezeichnet ihr derartige Begebenheiten als etwas anderes. Ihr seid die Macht. Ihr seid überdies die Herrlichkeit, freilich wollen Wir dies für jetzt im Augenblick beiseitelassen, da eine Verknüpfung des Ego mit dem Wort Herrlichkeit gegeben ist. Die Glorie der Liebe ist nicht etwas, was du per Wille bewerkstelligst. Die Glorie der Liebe ist, Wer du bereits bist.
HEAVENLETTER # 4820 – 4.2.2014 What Is Love Anyway?
WAS IMMERHIN IST LIEBE?
Gott redete …
Zuweilen, sobald ihr gewahr und gänzlich aufrichtig seid, werdet ihr, anstatt zu jemandem, der euch nahe und lieb ist, „Ich liebe dich“ zu sagen, „Ich hefte mich an dich“ sagen. Ihr würdet sagen: „Ich benutze dich. Du füllst die eine oder andere Leere in mir auf. Mir ist nicht klar, wie dich los lassen geht. Ich brauche dich. Ich erbitte mir mehr von dir, denn ich dazu irgendein Recht habe.“
Dies bezieht sich nicht auf jeden, allerdings auf Viele in der Welt. Und diese Art Entnahme wird öfters als Liebe bezeichnet.
Viele setzen Anhaftung mit Liebe gleich. Gib mir, gib mir, gib mir, worum ich bitte.
Und selbst dann, wenn du der Geber bist, kann es sein, du umklammerst es, ein Geber zu sein, und, derjenige, dem du gibst, wendet dir die Veranlassung dafür zu.
Säuglinge klammern sich. Sie haben das zu tun. Dies liegt in dem natürlichen Fluss des Lebens. Aber jetzt bist du ein Erwachsener.
Gewiss, es liegt nichts Verkehrtes darin, einen Anderen zu lieben, dem gemäß, wie du dazu in der Lage bist. Ich möchte ungerne eure Leben verkomplizieren, dennoch ist eure Position in der Welt, manchmal, öfters, nicht haltbar. Ihr haltet an etwas fest, woran nicht festgehalten werden kann. In der schrullenhaften Welt könnt ihr euch nicht immer an euch selber halten. Ihr seid nicht dauernd für euch selber da. Ihr stoßt euch umher, als wärt ihr eine unbelebte Puppe, im einen Moment geliebt, nicht aber im nächsten. Herumgestoßen, zurückverlangt, herumgestoßen, zurückverlangt.
Ihr könnt für euch selber da sein. Ihr könnt für einen Anderen da sein, und gleichwohl nicht angehaftet. Dies kann vonstatten gehen, und es kann sich an euch begeben.
Das Leben unterweist euch, weniger abverlangend zu sein. Und sobald euer Herz voll der Liebe ist, seid ihr weniger abfordernd.
Öfters, Geliebte, ist das, was ihr liebt, eine Idee. Es ist nicht die Person vor euch, die ihr liebt. Es ist eure Idee von der Person vor euch. Daran scheint ihr, koste es was es wolle, festgehalten zu haben. Ihr habt euch etwa für lieb gelten lassen, dennoch könnt ihr euch in Wirklichkeit für billig einstufen, und das Leben selber nicht anders.
Allemal lernt ihr im Leben hinzu, und wachst in ihm.
Ein Jeder auf Erden weiß tief innen, was Liebe ist, und wie weit, wie tief und wie voll Liebe ist. Ihr wisst es, und ihr wisst es nicht. Ihr lebt und ihr lebt nicht. Ihr erstrebt und ihr erstrebt nicht. Ihr gebt klein bei und ihr gebt auf, derweilen ihr dermaßen viel mehr seid. Womöglich schreibt ihr euch selber ab, ebenso Andere. Und oftmals etwa habt ihr Mich aufgegeben. Vielleicht habt ihr einen Kreis um Mich herum gezogen und betrachtet Mich als Zutritt verboten! Mich, den Unbeschränkten, zäunt ihr irgendwo ab. Vielleicht hattet ihr das Gefühl, Ich sei euer Diener. Natürlich, das bin Ich, indes nicht euer Diener zum Herumkommandieren.
Ist alldies nicht zum Lachen, derweilen Wir Eins sind? Fürwahr, im Leben seid ihr auf einem Seitensprung mit euch selbst. Mit euch selber, seid ihr am Tanzen. Die objektive Welt existiert in dem Sinne nicht, in dem ihr sie seht. Ihr rennt mit euch selber herum, und das ist es. Ihr seid der Schrecken, und ihr seid der Engel. Ihr seid derjenige, den ihr liebt, oder derjenige, den ihr fürchtet. Ihr seid der Verhehler oder der Erbeber, und ihr seid der Held oder das Opfer, und dennoch, Geliebte, wer vermag Uns zu trennen? Wer ist imstande, Uns auseinander und getrennt zu halten, derweilen Wir Eins sind?
Einzig in der Einbildung seid ihr dazu imstande. Einzig in der Illusion könnt ihr das. Einzig in hoffnungsloser Verzweiflung könnt ihr das. Einzig in Furcht könnt ihr das. Einzig in der Fiktion könnt ihr das. Was wahr ist, ist wahr, und es ist für alle Zeiten wahr. Wir sind Eins. Es gibt keinen Anderen. All die vermeintlichen Anderen sind du, und du siehst dich selber in mannigfaltigen Formen. Du begegnest dir selber. Du träumst dich selber. Du bist dein Freund, und du bist dein Feind. Du bist dein Geliebter, oder du bist dein Ungeliebter. Vertrage dich aufs Neue mit dir selber und setze Andere frei, die sich, nicht anders, selber in dir sehen und die dich durchaus nicht in Großaufnahme im Blick haben werden, nicht mehr, als du dich selber so im Blick hast.
HEAVENLETTER # 4821 – 5.2.2014 What a Marvelous Journey!
WAS FÜR EINE ERSTAUNLICHE REISE!
Gott redete …
Mit ganzem Herzen möchte Ich dir zu verstehen geben, wie geliebt du bist, wie gesegnet du bist, wie du Mein Einer Geliebter bist. Oft nenne Ich dich Mein Kind, Mein Kind der Liebe. Du bist Mein Kind, alldieweil bist du unter Meiner Liebe, nicht unter Meiner Vorherrschaft. Und an der Stelle kommt Freier Wille mit ins Spiel.
Es ist ganz und gar nicht so, dass du dir selber überlassen bist. Schutzengel, Strahlen Meiner Energie, wachen über dir, über dem verbissenen du, der du ja wähnst, du seist auf der einen Reise, währenddessen du auf einer anderen unterwegs bist. Ganz gewiss, deine Reise ist mehr als dir deinen Lebensunterhalt verdienen, mehr als auf Erden dein Glück finden, mehr als ein Haus bauen, mehr als das, was man Gelingen nennt. Einzig für die materielle Welt leben bohrt ein Loch in dein Herz, und du verspürst Leere. All das Gold der Welt ist nicht auskömmlich. Ja gar, all das Anhäufen von Kenntnissen ist nicht hinlänglich.
Nun höre genau hin: Ebenso wenig ist es einem angelegen, sich von dem Gesamt der Segnungen der Welt wegzudrehen. Du hast sie nicht zu verleugnen. Sie sind bloß nicht dein einziger Seins-Beweggrund. Du bist mehr denn materiell. Du bist zudem Seele. Schau, du steigst den Hügel hoch, auf dem du bist. Du lechzt, den Gipfel zu erreichen. Während du hochsteigst, isst du die Beeren, die dir unterwegs unterkommen. Falls der Hügel, den du hochkletterst, ein Geländer hat, welches dir hochhilft, sprichst du es dir nicht ab, da es von minderer Art sei als dein schlussendliches Ziel. Du bist nicht dermaßen hoch und mächtig, dass du nicht das Geländer nutzt oder dass du nicht unterwegs die Beeren isst. Du bist, genau genommen, bescheiden.
Sofern es auf dem Weg zum Hügel, den du hochsteigst, Wegweiser gibt, siehst du sie dir an. Wenn jemand zu dir herunterlangt, um dir hochzuhelfen, nimmst du die Hilfe an. Niemand hat dir seine Hand zu bieten. Du indes wirst Anderen die deine bieten mögen. Andere könnte man wie im griechischen Drama die Sirenen nennen. Den Sirenen ist es daran gelegen, die Abenteurer auf ihrer Reise hinzuhalten. Du steigst ununterbrochen hoch. Du freilich hältst dein Auge auf dem Ziel fest, und nichts bringt dich davon ab.
Du bist ein Großer Abenteurer auf dieser Reise des Lebens, auf der du dich befindest. Manchmal etwa hast du das Gefühl, du gelangest nirgendwo hin. Da sind Wolken, die dich umringen, daher bist du noch nicht in der Lage, zu sehen, wie hoch und wie weit du geklettert bist. In diesem Falle bist du auf deiner Reise womöglich blind, indes ist da mehr, wodurch Sicht erlangt wird, denn durch dein Augenlicht. Da ist Ein-Sicht.
Vom Sucher wandelst du zum Seher. In den Dramen, da waren die Blinden diejenigen, die die umfassendsten Gesichte innehatten, denn sie hatten keine andere Wahl, denn ihre Sicht, oder ihre Weisheit, von innenher zu entfalten.
Ich habe vorgetragen, dass alles bekundet ist, und dass du mit ihm vertraut bist. Demnach haben diejenigen mit der größten Sicht und Weisheit die Wolken weggezogen, die ihr Gewahrsein blockiert hatten, oder sie schickten sich schlicht an, durch die Wolken hindurch zu blicken. Der Geist deutet, was die Augen gesehen haben. Wir können sagen, dass jedwede Sicht Rückschau ist, da du dir darüber, dass es niemals eine Zeit gab, nicht ununterbrochen im Klaren warst. Es ist gleichsam so, wie wenn du eine riesige Bibliothek voller Bücher und die Tür zur Bibliothek nicht aufgemacht hättest. Schließlich öffnete sich dir die Tür zu dieser Großen Bibliothek Voller Bücher von alleine, und du gingst hinein, und da bist du nun, in dem glorreichen Sonnenschein der All-Wissendheit.
Du hattest den Gipfel des Hügels erreicht. Genau genommen bist du die ganze Zeit an einer Stelle geklettert. Du trainiertest in einer Tretmühle des Lebens und brachtest deine Beine kräftig in Bewegung, bis schließlich die Sonne herauskam, und bis es dir tagte, dass du dich immerfort auf dem Kamm des Hügels befandst. Das Hochsteigen war Illusion! Du hattest nicht zu klettern, und alldieweil, es lag ein fantastischer Ertrag in deinem Anstieg. Als du bemerktest, dass du dich auf der Passhöhe aufhieltst, konntest du heruntersehen und sodann hochschauen und dich vernehmen lassen: „Auf was für einer sagenhaften Reise ich doch unterwegs gewesen war!“
HEAVENLETTER # 4822 – 6.2.2014 Every Human Being Is a Child of God
JEDES MENSCHENSEINSWESEN IST EIN KIND GOTTES
Gott redete …
Wie wonnig ist ein Tag mit dir in ihm. Habe Ich das bisher noch nicht gesagt? Vielleicht ist das für dich ein neuer Gedanke. Womöglich hast du gar gedacht, du seist ein Schandfleck auf der Erde. Ich muss dir sagen, dass du auf der Erde ein mustergültiger Nadelstich bist. Du bist genau, was in dem Hier und Jetzt perfekt ist, just so wie du bist, dessen ungeachtet, was du an Anblick abgibst.
Falls deine Gedanken anders verlaufen, haben Schichten an Vermummung dich von dir selber und von anderen verstellt.
Das Erdenleben war ein klein wenig wie Halloween, wo sich Leute in den Geist von ihm hineinbegeben und Kostümierungen überziehen. Du freilich wirst ohne Weiteres zu dem Glauben gelangt sein, die Kostüme, die du trägst, seien das Wahre von dir. Kostüme sind Kostüme. Du bist nicht deine Kostüme. Du bist ein reell-lebendiges Menschenseinswesen, gemacht in Meinem Bilde. Im Kostüm kann dein Ebenbild verzerrt sein, die Wahrheit von dir freilich ist unbehelligt. Wenn du doch bloß über die Oberfläche hinausgehend und dein lichtes glänzendes Selbst erblicken würdest.
Die Schönheit von dir ist Mir nicht verborgen. Ich, und all die Erhabenen Spirituellen, konnten genauso sehen. Und was sie sahen, kannst du ebenfalls sehen. Alles, was du zu tun hast, ist tiefer sehen. Sieh dich und Andere über das hinausgehend, was die Augen sehen können. Sieh über Erziehung hinaus. Sieh über Kategorien, Polizeiberichte und Karteikarten hinaus. Sieh über Benehmen hinaus. Ein schreiender Säugling ist nichtsdestotrotz ein Kind Gottes. Was du im Leben etwa als einen armseligen Spieler ansehen magst, ist ebenfalls ein Kind Gottes. Jeder auf der Erde ist Mein Kind, dem zum Trotz was irgendwer vorträgt. Habe Ich nicht gesagt – es gibt nicht einen Geringsten unter euch, und ebenso wenig einen Größten? Befunde sind Oberfläche, Geliebte.
In einem jeden Menschenseinswesen schlägt ein Herz. In einem jeden Menschenseinswesen schweifen sehnliche Wünsche umher. Unterhalb dessen, was verquer zu sein scheint, liegt ein reines Kinde Mein. Wie viel Gutes wirkt Bewerten? Sei mit Wahrheit vertraut, sieh Wahrheit, lebe Wahrheit – du, mit dem Ich soeben rede – niemand anderes. Wisse, sieh und lebe Wahrheit, und Bewerten wird keinen Beweggrund haben, seinen Richterhammer niedersausen zu lassen. Ich rede nicht von Narrheiten, Geliebte. Ich trage nicht vor, ihr solltet in die Löwengrube hineintreten, dennoch, Ich gebe zu verstehen – ist nicht der wildeste Löwe ebenfalls schön? Hat er nicht seinen Platz in der Sonne? Kann diese gleiche Schönheit nicht in einem jeden Menschenseinswesen wiedererkannt oder bedacht oder in Betracht genommen werden, darin eingeschlossen jene, die was die Welt schmerzliches Unrecht nennt angerichtet haben?
Du würdest niemandem den Zugang zu frischer Luft und Sonnenschein versagen mögen, und dennoch legst du die Stirn in Falten. Was wäre, wenn niemand finster dreinblickte, würde dann die Welt nicht weit in die Höhe schweben? Was wäre, sofern Verdammung nicht existierte? Was würdest du mit dir selber anfangen, sofern du dich selber nicht mehr länger rauf und runter in Vergleich setztest? Was wäre, wenn du just liebtest? Liebe von Weitem ist ebenso gut. Was wäre, sofern Liebe zu deinem Wappen würde? Was wäre, wenn Liebe Vorbote wäre vor deiner Ankunft und vor deinem Fortgang? Was wäre, falls Liebe in den Herzen und Sinnen Meiner Kinder auf Erden das Zuvörderste ausmachte?
Was wäre, sofern Abwertung nicht mehr existierte? Was wäre, sofern deine Gedanken die Welt und die unbeholfene Person vor dir inspirieren könnten? Ich sage, ihr könnt in einem jeden Aspekt eures Seins Liebe werden.
Ich habe euch zu verstehen gegeben, dass ihr euch von einem Augenblick zum anderen heilen könnt. Ihr könnt auch eure Vornehmtuerei heilen. Ihr könnt Bewerten und Negativität heilen. Denkt nicht, Urteilen und Negativität hätten zu eurem Überleben oder für euch, damit ihr in eurer Wahrheit besteht, zu existieren. Die Wahrheit, eure Wahrheit, Meine Wahrheit ist Realität. Da ist Eine Realität, und sie bleibt für immer und ewig wahr, ob ihr sie nun seht oder nicht.
Dies meint nicht, jemanden zu bemitleiden, am wenigsten euch selber. So es für jemanden keine Entschuldigungen gibt, dass er sich schlimm aufgeführt und Verbrechen begangen hat und Derartiges, so gibt es für dich keine Entschuldigung dafür, dass du beurteilst, genauso wenig ist es dir angelegen, Vergebung auszusprechen, da es auch nichts zu vergeben gibt. Natürlich hältst du nicht daran, was dir oder einem Anderen keinen Ertrag einfährt, fest. Schaffe Zur-Last-Legen fort, und, wo sollte da Vergebung einen Platz haben mögen?
HEAVENLETTER # 4823 – 7.2.2014 The Designer of the World
DER ENTWERFER DER WELT
Gott redete …
Gedanken sind etwas, was durch deinen Sinn geht und durch das Universum kreist. Keinesfalls bist du einfach ein Ritzel in dem Rad. Du bist das Rad. Wisse nun ein für alle Mal, wie fest eingebaut du der Welt und ihrer sicheren Verwahrung bist. Du bist ein Exponent und ein Befürworter der gesamten materiellen Welt.
Du kannst deine Bedeutsamkeit nicht mehr länger entkräften. Du bist ein Spieler. Du spielst. Du leistest deinen Beitrag. Du bist belangvoll. Du bist all-bedeutsam. Der Würfel ist gefallen, und du wirfst ihn. Deine Gedanken geben ihre Stimme ab. Deine Emotionen geben ihre Stimme ab. Und alle Stimmabgaben werden gezählt. Preis sei dir.
Du bist der Gestalter der Welt. Weiß Gott, du bist zudem Kritiker, der Angler, der Verhedderer, der Baumeln-Lassende, und der Dichter, den du rezensierst. Du drückst deinen Daumenabdruck auf die Welt. Du geleitest sie und tangierst jeden und alles. Ob du nun gedämpft oder laut zu hören bist, deine Stimme wird vernommen. Du hast im Fortlauf der Welt ein Sagen. Die Welt ist zu deinen Diensten.
Du bist überdies erinnerungs-gefüllt und fußt dermaßen kräftig auf der Vergangenheit, auf deinem Verständnis von Vergangenheit, und auf Regeln, die du niedergelegt hast und aus denen du dich speist, und auf diese Weise sagst du voraus, was getan werden kann oder nicht. Du bist dermaßen erinnerungs-gefüllt, dass du all die Erinnerungen gar nicht behalten kannst, und dass du mithin vergisst. Du vergisst dein wahres Vorhaben, und du vergisst Mich und was Ich sage, und Ich sage bar jeglicher Mehrdeutigkeit, dass alles möglich ist, darin eingeschlossen, dass du dich entsinnen wirst, woher du kamst, und weswegen du hier auf der Erde bist. Du wirst anfangen dich zu erinnern, dass du das Universum umfasst, und dass du von A bis Z bist. Du bist der Vollfüller von allem, was Ich gesagt und vorhergesagt habe. Du bist ein Welten-Ersteller.
Du bist mehr als ein hübsches Gesicht. Du bist ein Schenkungsstifter und das Geschenk, und du ergänzt die Welt und all die Menschen, die auf der Erde wandeln, all jene, die zuvor gekommen sind, und all jene, die wieder kommen werden, und du bist der Protagonist, der die Lage rettet, und du rettest die Lage mit deinen Gedanken und deinen Gestimmtheiten. Du bist der Held. Du bist ebenso der Schurke, der sich als ein So-Tun-Als-Ob ausweist, denn alle Meine Kinder sind Helden des Lebens, was die Energie angeht, die du ihm zuwendest. Meine Güte, ihr seid dynamisch, ja gar ein Dynamo im Zieren der Welt. Schmückt nunmehr die Welt, denn sie ist in der Ausfertigung euer. Die Erde ist eure Heimstatt, und ihr errichtet sie. Baut trefflich. Zieht nicht schlimmes Verhängnisvolles in Erwägung. Betrachtet die Erde durch Meine Augen und Meine Ohren. Ich sehe weder Abwegigkeit noch höre Ich Gerüchte.
Ich sehe den Blitz und höre den Donner der Evolution, wie sie ihren Bahnen entlang hervorsprießt. Ich sehe euch in eurem wahren Licht dastehen, und Ich sehe klar, dass ihr das Licht der Erde seid. Nun möchtet ihr gut von euch selber reden, und das weitreichende Licht sehen, und erblicken, dass ihr derjenige seid, der jenes Licht scheint, und dass ihr es für Alle scheint zum Sehen. Ihr seid ein Meister des Lichts. Ihr seid ein Naturtalent. Ihr seid Licht, das vor dem Licht drankommt. Ihr habt das Licht eingeschaltet. Nun ist das Licht für alle Zeiten an, und ihr werdet es nicht abschalten wollen.
Dies ist der Tag des Damit-Rechnen-Könnens, und er ist gekommen. Der Tag des Veranschlagens IST Licht. Ich BIN, Licht IST, und du, Meine Geliebte, Mein Geliebter, BIST für immer und ewig Licht, nicht bloß in Wahrheit, sondern ebenso in deinem Veranschlagen. Dies ist eine Ehrung an dich, das Licht Meines Herzens. Steht hochgewachsen in eurer Schönheit da, Geliebte. Wisst, was wahr ist, und steht in eurem Licht vor allen Männern und Frauen. In erster Linie wisst um euer eigenes Licht, das Ich euch gegeben habe, es der Welt zu reichen.
HEAVENLETTER # 4824 – 8.2.2014 The Wiring of the Universe
DIE VERDRAHTUNG DES UNIVERSUMS
Gott redete …
Aus dem gleichen Tuch gefertigt, hakst du dich bei Widerspiegelungen deiner selbst unter. Das abgespiegelte Licht erstreckt sich über die Welt und wieder retour. Du bist eine Spirale, die die Welt umringt, über die öfters als Gottes Welt geredet wird. Es ist Meine Welt, insofern als Ich sie zeugte, und es ist deine Welt, da du der Erschaffene bist und in dieser Welt lebst.
Es ist eine Ehre, in Meinem Ebenbilde geschaffen worden und ausersehen zu sein, die Erde zu bevölkern. Habe acht, Ich sage – bevölkern. Nicht – beengen. Die Welt umkreisen ist nicht sie umzäunen. Es ist eine immerzu sich ausdehnende Spirale, die du drehst, und die Spirale ist aus deinem Licht gemacht. Wie blendend du dich im Kreise drehst und die ganze Welt bei dir zum Singen bringst.
Wie steht es heute um das Wetter der Welt? Ich schaue dich an, denn du bist wie eine Wetterfahne der Liebe. Setze Glücklichsein mit Liebe gleich. Oh, das Glück, das du verschenkst. Du bist auf der Erde am Leben, um die Erde und alles auf ihr zu erhellen. Ich vergleiche dich mit der Sonne. Ich vergleiche Mich ebenfalls hin und wieder mit der stets gegenwärtigen Sonne, die des Tags den Himmel beleuchtet, und deren Licht des Nachts fortbesteht, so es sich auf dem weißen Mond widerspiegelt, dem Mond, der sich schier für glücklich befindet, die Sonne zu reflektieren. Ebenso wenig kann die Sonne irgendwie glücklicher sein, abgespiegelt zu werden. „Nimm alles, alles von mir“, spricht die Sonne.
Licht einzig, reflektiert oder unmittelbar, ist die Verdrahtung des Universums. Licht lässt sich selber ungeheuer reihum gehen. Licht erleuchtet das Herz. Das Volumen des Lichts ist hochgeschaltet. Wir können sagen, das Licht poliert sich selber auf. Licht ist sich selber nachhaltend. Sobald einmal Sonnenlicht auf dich geschienen hat, spiegelst du es ab. Licht brennt nie herunter. Es entzündet sich aber und abermals selber. Bald wirst du sehen, dass alles Licht ist. Wir können Licht Energie nennen, denn alles ist Energie, und alles ist Liebe. Wie verflochten alles Leben ist. Licht wirft keine Schatten. Es gibt keine Unterbrechung von Licht. Licht ist eine fortlaufende Spirale. Erklecklicheres denn flüchtige Blicke werden ausgetauscht, sobald sich Augen begegnen. Licht wird ausgegeben, und Licht wird in Empfang genommen.
Was ist ein Lächeln denn anderes als ein Zeichen der Erkenntlichkeit von Licht? Liebreizend ist das Lächeln im Vorübergehen. Tausche Lächeln aus, und niemand ist ein Fremder.
Was wäre, falls du jeden Menschen zuvor kennen gelernt hast? Was wäre, wenn es sich, bei jedem, dem du begegnest, nicht um ein erstmaliges Aufeinandertreffen handelte, sondern um eine Wiedersehens-Begegnung? Selbst wenn es sich nur um einen Augenblick en passant handelt, hast du dein Einssein zur Kenntnis genommen. Was sonst gibt es zur Kenntnis zu nehmen? Wenn dir jemand unter die Augen kommt und es wie zum ersten Mal aussieht, ist es ein Wieder-In-Verbindung-Treten. Es ist ein Sich-Umarmen. Es ist ein Willkommen-Wieder-Zurück, dieser Abtausch von Licht. Etwas zog euch zueinander.
Sofern du buchstäblich in jemanden hineinläufst, ist das ein Anlass. Es kann sein, es kommt zu nichts mehr als zu „Entschuldigen Sie bitte“, dennoch wird auf etwas mehr, auf etwas Großartiges, achtgegeben, vielleicht auf einen Auftrag. Es ist nicht nötig, dir darauf einen Reim zu machen, worum es bei der Transaktion in Wirklichkeit geht. So wie die Dinge stehen, ist die Sache auskömmlich. Etwas wurde in Obhut genommen. Ein Versprechen erfüllte sich selbst. Metaphorisch gesprochen schütteltet ihr euch die Hand.
Selbst dann, wenn ihr versucht, eine zufällige Begegnung zu vermeiden, könnt ihr sie nicht vermeiden, oder, falls ihr es tut – der scheinbare Andere wird wieder aufkreuzen, bis ein Guten Tag ausgetauscht und ein sich besinnendes Gedenken zur Kenntnis genommen wird, selbst dann, wenn du keine bewusste Rückerinnerung innehast. Ein kurzer Blick wird ausgetauscht und gebührend bemerkt.
Mehr, als du möglicherweise erfasst, geht die ganze Zeit vonstatten. Ihr tanzt auf einer Bühne, Geliebte. Die Bühne ist die Erde, und ihr tanzt do si do-Bewegungen [eine grundlegende Tanzbewegung, u.a. beim Square Dance – zwei Tänzer gehen aufeinander zu und kreisen Rücken an Rücken, alsbald in ihre Ausgangsposition zurückkehrend; Anm.d.Übers.]. Und das ist hinreichend, und das passt. Seelen haben sich berührt, du verstehst das. Und, mithin, Mein Wille ist geschehen.
HEAVENLETTER # 4825 – 9.2.2014 There Is a Field Beyond
DA IST EIN GEFILDE DARÜBERHINAUS
Gott redete …
Sich gelangweilt fühlen ist das gleiche wie das Gefühl, die Dinge leid zu haben. Die eine oder andere Regung Freude geht einem ab, und ebendies wirst du Etwas von außerhalb von dir zuschreiben. Selbst dann, wenn du unaufhörlich eine repetitive Tätigkeit ausführst, bin Ich im Inneren, und Freude kann dein und demzufolge nicht entbehrt sein.
Andererseits, sich gelangweilt fühlen kann ein Stups sein, um dir zu verstehen zu geben, voranzurücken. Womöglich hältst du dich nicht am rechten Platz für dich auf. In jenem Fall kannst du das Gefühl des Gelangweiltseins als eine liebevolle Mitteilung im Leben hernehmen.
Du bist inmitten eines Schatzes. Du durchläufst eine Schatzkiste voller Diamanten und Rubine zum Erbitten und Nachsuchen. All die Kostbarkeiten sind dein. In dieser Welt zahlreicher Attraktionen – um dich herum dermaßen viel, um dich davon, dich selber im Leben zu finden, abzuziehen – siehst du dich womöglich nach noch mehr davon um, was dir von der Welt dargeboten gehöre.
Deine Suche nach etwas mehr im Leben kann zum Oberflächlichen ausarten. Eine fernere oberflächliche Suche nach Unterhaltung ist nicht notwendigerweise Voranrücken. Es kann durchaus sein, dass deine Seele darauf aus ist, dich auf einer höheren Ebene in Dienst zu nehmen. Juwelen, dies als Beispiel, wollen dir einfach nicht mehr genügen. Du bist ihnen wohl entwachsen. Sie sind eintönig geworden, und ein weiteres Juwel funktioniert in seinem Zauber einfach nicht mehr.
Gelangweilt sein kann ein Signal oder ein Symptom sein. So oder so, für dich gibt es da eine Richtung, in die es dir vorzurücken gilt.
In gewissem Sinne, wie kannst du da gelangweilt sein inmitten einer Welt mit all den Farben des Regenbogens und ferneren Schattierungen in ihr? Wie kannst du gelangweilt sein, derweilen die Welt kreist und die Sonne dich wärmt? Wie kannst du gelangweilt sein in einer Welt, die sich jede Minute wandelt? Die Welt ist nicht zuständig für deine Grundhaltung in ihr.
Stehe mit der Sonne auf und mache Purzelbäume.
Es ist nicht so, dass du dich um des Wandels halber änderst. Es gibt für dich nichts zu beweisen. Gleichzeitig tust du dich nicht unaufhörlich um, Flucht zu ergreifen. Freilich, auf die eine oder andere Art wird das Leben für dich eine Lösung finden. Du hast es weder weidlicher nötig, hochgewagte Unternehmen, häufige Unruhe oder mannigfache Auffächerung zu erstreben, als du es nötig hast, darauf aus zu sein, ohne Unterlass just dort zu bleiben, wo du bist.
In jedem Fall wird sich das Leben deiner annehmen. Du wirst zu dem Punkt gelangen, wo du dahinterkommst, dass du der Wahrsager deines Lebens bist. Du bist derjenige, der die Tür öffnet, und du bist derjenige, der sie zumacht. Zugleich spielt es keine Rolle, wie oder wo oder wann oder wer, du bist derjenige in deinen Schuhen. In welche Richtung läufst du? Wo kommt deine Lebhaftigkeit zu liegen? Sie ist inwendig in dir.
Ihr seid der Ersteller des Glücklichseins, Geliebte. Wie bei einem Chefkoch habt ihr alle Zutaten in eurer Vorratskammer, um jede beliebige Speise anzurichten. Lasst Uns sagen, du backst einen Kuchen. Vielleicht verzierst du ihn ganz herrlich, die größte Rolle spielt dabei indes nicht, wie der Kuchen aussieht, sondern wie er schmeckt. Verschönerung ist eine Sache. Jeder kann in Ooh und Aah ausbrechen über das hübsche Bild, was dein Kuchen abgibt, das allerdings ist nicht das Thema. Der Nachweis liegt in dem Pudding, und, was dem Dafürhalten der Welt nach spektakulär ist, ist für dich womöglich nicht spektakulär. Du kannst eine Auszeichnung erhalten, und am nächsten Tag verblasst ihr Schimmer.
Du kannst alle Kurse in der Welt belegen, du kannst dir alle Filme anschauen und all die Bücher lesen. Du kannst Berühmtheiten die Hand schütteln. Du kannst eine Berühmtheit sein. Einzig so viel vermögt ihr auf der äußeren Seite zu finden, Geliebte. Nur so viel. Es ist da ein Gefilde darüberhinaus, und euer Trachten ist darauf gerichtet. Ihr werdet es inwendig in euch finden. Das Äußere stellt euch nur eine Zeitlang zufrieden.
Und, allerdings, Ich möchte dem widersprechen, was Ich soeben zum Ausdruck brachte. Sobald du einmal auffindest, was du im Inneren suchst und was einzig im Inneren ausfindig gemacht werden kann, wirst du alsbald sehen, wie in Wirklichkeit im Äußeren alles schön ist.
HEAVENLETTER # 4826 – 10.2.2014 The Whole Truth about Love
DIE GANZE WAHRHEIT ÜBER LIEBE
Gott redete …
Wahr ist das, was in deinem Herzen ist. Und was in deinem Herzen ist, ist schön. Das ist Wahrheit. Alles was nicht schön ist, ist nicht wahr. Alles Nicht-Schöne ist Furcht, die herumtanzt, Furcht, die herumschleicht. Die ganze Welt hat etwas aus Angst hergemacht, und dennoch ist Furcht eine Illusion, dennoch kann Illusion allemal gehörig ins Gewicht fallen. Im Grunde genommen ist es eben dies, was die Illusion der Angst tut – sie trägt ein gewaltiges Gewicht und zieht dich herunter. Selbst Hoffnung ist nicht erheblich genug, um Realität zu sein und um Furcht aufzuheben, gleichwohl liegt Hoffnung deutlich näher an Wahrheit.
Furcht findet Einwände. Furcht tut alles, was sie sich denken kann, um gegen alles, was schön und wahr ist, Einwände zu erheben.
Angst entbietet unerbetenerweise mahnende Erinnerungen auf einer Ebene der Existenz, die ins Gedächtnis-Rufen nicht verkraftet. Du kannst eine schöne Rose in voller Blüte oder eine Gladiole vor Augen haben, und du gerätst in ihrer Vollendetheit untergetaucht, und danach flüstert die Furcht: „Morgen wird was du siehst nicht mehr länger schön sein, denn morgen wird sie verwelken und schlicht eine weitere Blume sein, die den Fluss heruntergeschwommen kommt.“ Angst hat es gerne, dich in eine Stimmung von Endgültigkeit zu versetzen.
Angst stellt sicher, dass du die Straße der Zeitlichkeit im Blick hast. Man sagt, Gott gibt mit der einen Hand, und Gott nimmt mit der anderen Hand, allerdings, ah, es ist das Zeitkonzept, das mit der einen Hand gibt und mit der anderen Hand zurücknimmt.
Die Furcht äußert: „Alles ändert sich.“ Die Wahrheit sagt, Wahrheit ist beständig. Auf der Oberfläche währt nichts, darin eingeschlossen dein physisches Leben. Und daher wirst du wohl das Leben fürchten und dich vor der Liebe ängstigen, da du auf die eine oder andere Weise in die Glaubensvorstellung hineingesunken bist, Liebe halte nicht an. Womöglich hast du gar eine Historie von kurzzügig ausgelebter Liebe.
Geliebte, was wäre, wenn Liebe währte? Was wäre, wenn ihr selber ein Ausdruck dauerhafter Liebe wärt? Was wäre, wenn ihr euch in Wahrheit nicht zu verstehen geben könnt: „Simsalabim, Liebe ist soeben aus dem Fenster hinaus geflogen.“ Räumt es ein, Liebe ist umfassender als vorüberziehende Liebe, umfassender als zurückkehrende Liebe, denn Liebe ist eine Konstante, einerlei was die Welt aus ihr macht. Liebe ist wahr. Wahre Liebe existiert. Ich existiere. Und ihr existiert, und Liebe endet nie.
Was wäre, falls es ausschließlich Große Liebe gäbe? Was wäre, falls es keine vertane Liebe gäbe? Was wäre, falls ihr fürwahr Liebe wärt? Ihr, Geliebte, die ihr Energie der Liebe seid, seid ganz und gar Liebe. Liebe mag ja in zahlreichen Verkleidungen daherkommen, dennoch geht keine Liebe je verlustig. Liebe ist im Grunde genommen kein Gestaltwandler. Einerlei wonach es aussehen mag, Liebe steckt allemal dahinter, hinter all der Liebe in der Welt. Es gibt keinen Grashalm, der nicht Liebe ist.
Die Furcht hat Mären vor euch hingestellt, und ihr büßtet euren Glauben an die Liebe ein. Die Angst hat etliche grausige Bilder von der Liebe gezeichnet, und ihr habt euch bei ihnen eingeklinkt. Liebe ist mühelos. Natürlich liegt dies daran, weil Liebe das ganze Sack und Pack von was du bist ist.
Es heißt, dass du dich, sobald du dich von diesem Mühsal des Irdischen verabschiedest, mit deinen geliebten Angehörigen wiedervereinen wirst. Das ist so, dennoch ist es nicht die Ganze Wahrheit. Ihr werdet euch mit der vollen Blüte der Liebe wiedervereinen, welche etwa derzeit in eurem Herzen erschauert. Angst verschwindet, und Wahrheit ist bekundet, und die Wahrheit, auf die Wir unausgesetzt zurückkommen, ist die, dass ihr Liebe seid, nicht etliche Liebe, nicht Liebe hin und wieder, sondern Liebe, Liebe, welche hochgewachsen dasteht, Ewige Liebe, Unüberschaubar Weite Liebe, Herzliche Liebe, Liebe, ganz Einfach Liebe, die keine fünfundzwanzig Cent behält, und die um sie nicht nachsucht. Liebe ist eine Blüte, die niemals welken kann, die nicht verblassen kann, selbst dann nicht wenn sie es probieren würde. Nicht-Liebe ist Illusion, und Angst ist Illusion. Angst vor Liebe hält nicht stand. Sie hat keine Chance.
Liebe aber, ah, Liebe, sie widersteht der Illusion. Liebe widersteht der Zeit. In Ewigkeit ist Liebe, und all das, was nicht Liebe ist, ist nicht. Du glaubst nicht eine Minute lang – oder doch? -, dass Angst auch nur eine winzigste Stelle in der Ewigkeit innehat? In Ewigkeit gibt es nicht einmal ein Für Wahr Halten und Glauben. Dort ist Wissen. Ihr lebt in Ewigkeit, und in einem stillen Ort von euch wisst ihr um all dies jetzt im Augenblick. In diesem Moment der Ewigkeit, da schwingt sich euer Herz in die Höhe und ihr nickt Ja.
HEAVENLETTER # 4827 – 11.2.2014 Less Worry, More Confidence
WENIGER SORGEN, MEHR ZUVERSICHT
Gott redete …
Solltest du Mich fragen: „Gott, was hast du auf dem Herzen?“, könnte Ich erwidern: „Dich. Dich habe Ich auf dem Herzen.“
Ich könnte auch antworten: „Nichts habe Ich auf dem Herzen. Ich habe keine Sorgen. Ich weiß, Wer Ich bin, und Ich weiß, wo Ich bin, und Ich habe sozusagen scharenweise schöne Kinder, die für Mich sprechen, und infolgedessen für sich selber und für Andere sprechen. Es gibt keine Notwendigkeit, sich Sorgen zu machen. Darin liegt nichts Förderliches. Was für eine Welt eine sorgenlose Welt doch wäre!“
Trotzdem, die Welt mit Besorgnissen ist eine schöne Welt. Weniger schwere Bedenklichkeit auf Erden würde die Welt stracks zum Himmel hoch verschaffen. Weniger Bedenklichkeit bedeutet mehr Los Lassen. Sich Sorgen ist nicht los lassen. Natürlich ist es eine vortreffliche Idee, los zu lassen. Wärt ihr nicht angeheftet, so würden Sorgen nicht den Weg zu euch finden. Ohne euer Angehaftetsein könnten Sorgen keinen festen Stand ausfindig machen. Ohne Sorgen würdet ihr Beunruhigungen sehen, wie sie sind – arglistige Gedanken, die euer nicht wert sind.
Denkt euch einmal, sorgenfrei zu sein. Ihr wärt in einem freien Geisteszustand. Sorgenfrei bedeutet nicht, dass ihr euch der Verantwortlichkeit begeben würdet. Ihr braucht Sorgen nicht, um verantwortlich zu sein. Sorgen ist dass einem Angst zu schaffen macht, Angst ist selbstverständlich eine Idee, in die ihr euch einkauftet.
Sobald ihr einmal Sich-Sorgen fallen lasst, dermaßen sich wiederholende Furcht, welche Besorgnis ist, hält euch nichts zurück. Angst liegt nicht in eurem besten Interesse. Sich-Sorgen ist ein Plünderer und ist pingelig im Aussuchen. Sich-Sorgen findet an jeder Stelle und überall Beweggründe. Sofern das Leben momentan für dich gut läuft, hast du Angst, dass es abwärts geht. Und falls das Leben für dich derzeit nicht auf hohem Niveau verläuft, sorgst du dich übers nicht in die Höhe Kommen. Was haben hoch und tief mit euch zu tun, Geliebte? Ihr seid auf einem neuen Hoch. Die Messungen, die ihr eurem Leben entnehmt, sind nicht ausnehmlich akkurat.
Wie sind Wir auf diese Thematik gekommen? Und wie kommen Wir von ihr weg?
Ich meine, Wir können sagen, dass das Gegenteil von Sich-Sorgen Nicht-Anhaftung ist. Ihr habt euch nicht an Ausgänge anzuheften. Dies ist nicht das erste Mal, dass Ich euch das gesagt habe. Lasst Uns einmal davon ausgehen, ihr bekommt die Beförderung nicht, die ihr euch wünscht. Was hat sich verändert? Ihr macht etwas daraus, gleichsam als wäre euer Nicht-Befördert-Werden eine Einstufung von euch. Stuft euch selber nicht mehr aufgrund von Lebenseinzelheiten ein. Ihr seid weitaus mehr als die Details eures Lebens.
Die Entbehrung einer Beförderung oder des einen oder anderen weltlichen Attributes ist kein Verlust, außer ihr sagt es so. Kommt aus der Vergangenheit heraus. Freut euch, ihr standet auf der Beförderung oder auf was auch immer es in der Welt ist, was euch in ihrer Hörigkeit hält. Habt es auf gute Gedanken über euch selbst abgesehen. Steht darauf, den besten Job zu verrichten, den ihr ausführen könnt. Seid trotzdem glücklich.
Würdet ihr nicht gerne Glücklichsein gegen Sorgen einhandeln? Warum tut ihr es dann nicht? Anstatt an Sorgen zu denken, denkt an beglückende Segnungen, und schenkt Segen und Danksagung für eure Befähigung, euch über Selbstzentriertheit zu erheben. Denkt etwas anderes.
Der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt, liegt nicht in Sorgen. Es gibt so etwas wie einen Punkt ohne Umkehr nicht, außer Wir sagen, dass er Liebe sei, und Liebe, die du verschenkst. Du kannst Liebe nicht überziehen. Wirkliche Liebe, das meine Ich. Du kannst sie nicht übertreiben, und du kannst sie nicht übertreffen. Ein Gramm Liebe ist weit mehr wert als tausend Beförderungen in einem Job. Ich habe nichts gegen Beförderungen. Ich bin kritisch gegenüber Sich-Sorgen-Machen.
Selbst dann wenn du bei einer Arbeitsstelle entlassen wirst, suche dir Liebe aus. Vergib die Enttäuschung, die du etwa spürst. Lasse Enttäuschung los und lasse dich Sorgen los. Sich Sorgen ist eine Gepflogenheit, die du erlernt hast. Dir wurde beigebracht, es würde dir zur Ehre gereichen, wenn du dir Sorgen machst und eine Menge Dinge in deinem Sinn behältst. Und jetzt ist es dir klar, Sorgen los zu lassen und im Leben ohne sie voranzugehen. Sich-Sorgen ist eine selbst-verkündete Konzeption, das ist alles. Lasse das wegfallen, was dir nicht nützlich ist. Lasse die Vorstellung fallen, dem Sich-Sorgen gelte es, dich irgendwie zu führen. Lasse Liebe dich leiten. Liebe dich selber mehr denn dass du dich sorgst. Sorge dich nicht. Habe stattdessen Zutrauen in dich selber.
HEAVENLETTER # 4828 – 12.2.2014 Your Opportunity to Time-Travel
DEIN GÜNSTIGER ANLASS ZUM ZEIT-REISEN
Gott redete …
Nimm dir einen Augenblick, um zu pausieren und dich auszuruhen. Egal zu welcher Uhrzeit, einerlei was du alles zu tun hast, mache eine Pause. Nimm dir eine Auszeit. Dann und wann mögest du dich gerne selber bewirten. Sei wohlwollend zu dir selber. Betrauungen und Zuständigkeiten können warten. Sie können eine halbe Stunde warten, oder etwa nicht?
Dieser Heavenletter ist für jene, die recht strikt mit sich selbst sind und die davon abzusehen scheinen, Zeit zu finden, um das zu tun, was ihnen Freude bereitet. Welcher bist du? Derjenige, der nicht weiß, wie mit dem Arbeiten aufhören geht, oder derjenige, dem es dermaßen leicht fällt, herumzulungern? Diese zwei Stile könnte man als den Tuer und als den Zauderer bezeichnen.
Wir könnten ebenfalls sagen, dass jede Manier einen Zauderer zutage bringt, denn der eine zaudert, sich eine Pause zu geben, und der andere zögert, sich ans Arbeiten zu begeben, und zahlreiche Meiner Kinder sind eine Kombination von beidem und wechseln hin und her.
Es ist in Ordnung, zu sein, wer ihr seid, und es ist in Ordnung, es nicht zu überziehen, wer ihr seid. Es ist allzu leicht, die Hände in die Höhe zu werfen und zu sagen: „So bin ich“, so, als wäre dies eine Entschuldigung für etwas oder für alles. In einem gewissen Sinne benötigt ihr keine Entschuldigung. Auf jeden Fall möchtet ihr es mit Entschuldigungen nicht übertreiben. Dass ihr seid, wie ihr seid, bedeutet nicht, ihr übernehmt keine Verantwortung für eure Entschuldigungen. Für etliche Leute stellt es einen guten Rat dar, es leicht zu nehmen. Für Andere lautet der gute Rat, ihnen zu empfehlen, sich zu strecken. In vielen Fällen habt ihr beides nötig, es leicht nehmen und euch strecken. Mitten in eurer Persönlichkeit seid ihr womöglich am Überspitzen und am Untertreiben, je nach dem.
Dessen ungeachtet, ein Gutteil des Lebens geht nicht ums Tun. Es ist Seien. Was ist gut an erzielten Leistungen, sofern du dich bis auf einen Fetzen aufreibst? Was ist gleichzeitig gut daran, ein fauler Mensch zu sein? Ich versichere euch, dass ihr das nicht seid. Im Leben seid ihr am euch Bewegen. Im Leben steht ihr auf und wirkt.
Zudem, allenthalben ist es von außen her gesehen nicht möglich, euren ganzen Beitrag zur Welt zu erkennen. Euer Beitrag kann unermesslich sein. Ganz bestimmt ist er umfänglicher, als ihr denkt. Ich wage zu sagen, dass praktisch niemand auf der Erde eine Ahnung von seiner vollen Beisteuerung zu dem Rest der Menschheit hat.
Ein Einsiedler kann eine erhebliche Menge beisteuern, während ein großartiger Händeschüttler sich vergeblich anstrengt und Wasser tritt, oder vice versa.
Selbstverständlich bist du es, zu dem Ich spreche, und nicht sonst jemand. Und, demnach richten Wir Unser Augenmerk auf dich.
Zeit, welche in Wahrheit nicht existiert, ist, dessen unbenommen, in der Welt ein Faktor. Sie ist ein bedeutender Aufstachler. Zeit kümmert sich darum, dass du eine Routine innehast. Sie schafft dich morgens aus dem Bett und abends ins Bett. In der relativen Welt ist die Illusion von Zeit gegenwärtig. Trotzdem, Illusion verschafft dir einen guten Rat. Ja, du bist ein Ewiges Zeitloses Wesen, und dem gegenüber, du bist an die Zeit ausgeliehen, und fügst dich ihr. In der Welt lebend hast du sozusagen die Gelegenheit, Zeitreisen zu machen.
Ihr seid tatsächlich an zwei Stellen auf ein Mal, Geliebte. Ihr seid in der Überschwänglichkeit des Himmels zur selben Zeit, wie ihr eure Füße auf der Erde habt. Ihr dient zwei Meistern: der Welt und dem Himmel. Ihr habt einen Fuß in jedem Boot. Nicht dass ihr dauernd wisst, wo ihr seid und Wer ihr seid.
Dies, Geliebte, ist nicht allesamt schlecht – am Treiben zu sein. Es zeigt euch an, irgendwohin zu kommen. Himmel und Erde sind nicht einander entgegengesetzt. Ihr macht Zeitreisen, und ihr seid raum-geortet. Und ihr seid im Himmel, wo es keine Zeit und keinen Raum gibt. Ihr habt dies nicht immer gewusst, und jetzt, jetzt wisst ihr es.
HEAVENLETTER # 4829 – 13.2.2014 Ideas vs. Energy
IDEEN VS. ENERGIE
Gott redete …
Warum nicht glücklich sein? Sofern es dir lieber ist, glücklich zu sein, als unglücklich zu sein, was hält dich zurück? Wir sind uns darüber im Klaren, es hat nichts damit zu tun, was dir von außenher widerfährt. Es ist mehr so, dein Glücklichsein und Unglücklichsein hängen von der Ziffer ab, auf der du platzierst, was außerhalb von dir zu geschehen scheint. Du veranlagst es, und derweil du abschätzt, was im Außen passiert, erteilst du den Bescheid, du seist glücklich oder unglücklich, oder wütend oder zufrieden und so weiter.
Natürlich können wir es anders sehen. Die Energie, die auf dich zu gelangt, ist ein Faktor. Du könntest nichts wissen und nicht einmal imstande sein, zu sprechen oder Wörter zu verstehen, lasst uns das einmal so sagen, dennoch würdest du, dasselbe du, die gute Energie spüren, sobald dir jemand etwas zum Essen bringt, und, deine Energie bekäme einen Dämpfer, wenn dir jemand dein Essen wegnähme, bevor du es zu dir nehmen konntest.
Also, ja, da sind Ideen, und da ist Energie. Wir könnten sagen, dass heiß und kalt Ideen sind, gleichwohl wirst du in arktischen Gebieten schlottern und in den Tropen schwitzen. Niemand wird vortragen, es gebe keinen Unterschied zwischen heiß und kalt. Sie können Konzepte sein. Vor Hitze vergehen und frieren können ebenfalls Konzepte sein, sie haben indes in der Welt ihre physischen Gegenstücke und Wirklichkeit.
Demgegenüber gibt es Konzepte, die jeder begreift und nicht jeder gerne akzeptiert. Der Tod wird als eine Realität erachtet. Insofern der Körper abgeht, ist er definitiv eine Realität. Dennoch ist es unverblümt unzutreffend, sobald es um die Essenz von euch geht, die niemals in der Lage ist zu verenden. Demzufolge gibt es keinen Tod.
Was du siehst, wird womöglich nicht das sein, was ist.
Die eine Person mag eben den Film, aus dem ein Anderer herausgeht. Ist der Film gut oder nicht? Er ist, wie du ihn wahrnimmst.
Nicht anders, Viele betrachten die Welt als verheerend. Etliche machen den Regierungen unersättlich Vorwürfe beispielsweise wegen ihres Zwangs, und die Protestierenden nutzen just die gleiche Energie, gegen die sie protestieren, dass die Regierung sie einsetze. Sofern du Unterdrückung stärken möchtest, dann denke weiterhin an negative herrschende Begebenheiten, denn damit erhältst du sie aufrecht. Schaut inniger, heimzukehren, Geliebte. Knechtet euch nicht mit euren Ideen.
Und da gibt es Jene, die die Schönheit der Welt üppig in den Blick nehmen, und die mithin die Schönheit ausweiten. Sie mögen Maler oder Komponisten sein, oder sie sind, was man gewöhnliche Leute nennt.
Im Großen und Ganzen fühlen Meine Kinder zum einen Zeitpunkt so, und zum anderen Zeitpunkt so. Am Wahrscheinlichsten ist es, du fällst in diesen Haufen.
Da dies allesamt Ideen sind, können sich Ideen ändern, und ihr könnt eure Ideen ändern. Ganz realistisch, ihr könnt das. Ihr könnt das befürworten, von dem ihr euch gerne gefördert sehen mögt. Öfters, Geliebte, verkündet ihr, was bei euch zum Aufschreien herhält. Pro oder kontra, ihr bringt zum Ausdruck: „Schaut her!“ Ihr wendet eure Aufmerksamkeit und die Aufmerksamkeit Anderer dem zu, worauf eure Beachtung liegt. „Schaut her“, sagt ihr, „es ist Superman!“, und jeder schaut zum Superman hoch.
Und wenn ihr sagt: „Schaut euch diese Katastrophe an“, schaut jeder dort hin, wohin ihr zeigt. Macht euch Gedanken, worauf ihr zeigt. Ihr seid für eure Gedanken zuständig, und ihr seid für die Kunden verantwortlich, die ihr aussendet. Es gibt schwere Gedanken, und es gibt ebenso Gedanken, die leicht und erleuchtet sind. Sucht euch eure Gedanken aus. Ihr habt etliches Sagen darüber, womit ihr euren Geist füllt und woran ihr Andere teilhaben lasst. Die Welt, in der ihr lebt, ist so, wie ihr sie seht.
Die Welt mag schwierig sein. Ihr habt euch indessen nicht in eurem Konzept von der Welt einzukerkern. Euer Geist ist frei, einerlei was an Regulierungen das Gängige sein mag. Ihr habt das Bewusstsein der Welt nicht zu bejahen. Ihr könnt höher steigen. Ihr könnt die Welt zu der Höhe emporheben, in der ihr seid. Ihr könnt auch die Welt in euren Gedanken schlechtmachen, und ihr könnt auch die Gedanken Anderer herunterziehen. Ihr habt eine Wahl, Geliebte. Worauf werdet ihr weisen? Was für Ideen und welchen Ton in der Welt fördert ihr? Welche Erhebung möchtet ihr gerne der Welt zugereicht sehen, welche hungrig ist nach Aufschwung?
HEAVENLETTER # 4830 – 14.2.2014 Embrace
MIT OFFENEN ARMEN AUFEINANDER ZU GEHEN
Gott redete …
Da sind Gedanken, und an ihnen sind zahlreiche Aspekte zu verzeichnen. Und dementsprechend ist die Eine Welt Ein Gedanke mit zahlreichen Gedanken an ihm.
Es läuft darauf hinaus – es gibt im Grunde keine Meinungsverschiedenheiten. Es gibt unterschiedliche Aspekte, ziemlich so wie in der Geschichte von dem Blinden und dem Elefanten.
Damit – zwei oder mehrere sehen verschieden. Zwei oder mehrere fühlen verschieden. Wer soll sagen, was richtig ist und wieso es eine so große Rolle spielt oder überhaupt eine Rolle spielt?
An vielen Stellen der Welt ist das Leben ein Wettstreit. Jeder möchte gerne eine Eins bekommen. Jeder möchte ein Champion sein. Und jeder auf der Erde, jeder einzelne Mensch, ist auf seine Weise ein Champion. Und es gibt zudem Meister-Abweichler.
Jeder versucht, die Welt zu entfalten und seinen Platz in ihr zu finden. Kein einziger fühlt sich gänzlich zuhause in der Welt. Alle wanderten sozusagen ein, und alle sind durch das benebelt, was sich zuträgt, und durch all die Deutungen all dessen, was sich zuträgt. Es gibt derart viele Wunder in der Welt, weswegen bloß werden Auseinandersetzungen in den Vordergrund gestellt, derweil das Leben in der Welt bald genug vorüber ist.
Und hinwiederum sind Kriege ausgefochten worden. Kriege zwischen Nationen. Kriege zwischen Familien. Kriege zwischen Freunden. Kriege zwischen Verkäufern und Käufern. Ein Jeder hat seine oder ihre eigene Sicht, dennoch ist es unzutreffend, dass die zwei niemals aufeinander eingehen werden.
Gleichwohl hat es in der Welt den Anschein, dass es Schlachten gibt, die ausgefochten werden müssen, und dem gegenüber – gibt es keine anderen Möglichkeiten neben Kämpfen, einen Krieg zu gewinnen?
Momentan gibt es Geschäftsbetriebe, die ringen, an dem festzuhalten, woran sie derzeit festhalten, und noch mehr zu erwerben. Sind Firmen ebenso wie Nationen im Begriff, die Herrschaft über die Welt zu übernehmen? Auf welcher Seite auch immer jemand zufällig stehen mag, er klammert sich an ihr verzweifelt fest. Und es ist beiden Seiten unbegreiflich, dass ein Anderer sich herbeilässt, an die Richtigkeit seines Standpunktes zu glauben, mittlerweilen jener seinem eigenen entgegengesetzt ist. Ist dies freilich nicht ebenso zutreffend für die kleinen Auseinandersetzungen?
Welche zwei Menschen, die zusammenleben, mögen denn das gleiche, waschen auf die gleiche Weise ab, räumen das Geschirr gleich auf, wissen in allem das gleiche zu schätzen. Die schiere Mannigfaltigkeit der Welt, eine ihrer größten Freuden, gerät zu einem Streitpunkt.
Es ist eine Menge Festhalten an dem Leben, so wie es ist, ausgewiesen, gehörig viel Anhaftung daran, wie Dinge gewesen sind und wie ihr sie gerne gleichbleibend haben möchtet. Es war einmal, da waren Pferde die hauptsächliche Transportform. Und danach gab es Autos. Es war einmal, da waren Eisenbahn und Schiffe die Könige des öffentlichen Reiseverkehrs, und jetzt sind es die Jets.
Es war einmal, da wurde alles mit der Hand geschrieben. Es war einmal, da gab es keine Schreibmaschinen. Und dann gab es sie. Und dann gab es Computer und Internet.
Man möchte rufen: „Bleibt gleich.“
Ein anderer Ruf ist: „Weiter mit dem Neuen!“
Etliche in der Welt versuchen indes die Strömung aufzuhalten. Es gibt das Motto: „Bleibt eurer Sache treu.“ Und Andere äußern: „Seid vertretbar.“
Da ist Ärger und Widerstand zugegen. Ressentiment ist stets eine Form von Gegenwehr. Einverständnis wird allzu oft als Kapitulation verstanden, und gütlicher Vergleich trägt nicht immer einen guten Namen.
Die relative Welt häuft Änderung auf Änderung.
In der Welt im Großen sind Viele Schaulustige ohne ein Empfinden, ein Sagen zu haben. Dennoch hat Jedermann auf Erden jeden Tag ein Sagen, denn so wie ihr votiert, so ist die Welt. Wie viel eures Lebens ist Friede und wie viel Krieg? Wie viel eures Lebens ist Fechten mit euch selbst, ist euch in diese oder jene Richtung ziehen und schieben?
Und allemal, Mein Wille geschehe, und Mein Wille steht für Friede und Wohlwollen, für die Beendigung von Konflikt und für die Ankunft von mit offenen Armen Begrüßen.
HEAVENLETTER # 4831 – 15.2.2014 From the Silence
VON DER STILLE HER
Gott redete …
Die Stille Gottes ist euch zugänglich. In Meiner Stille vermag Tumult nicht zu existieren. Meine Stille ist ebenso die eure. Mache sie dir nutzbar, teures schlichtes Menschenseinswesen. In der Stille liegt die Macht und Herrlichkeit, ebenso deine Macht und Herrlichkeit wie die Meinige, was sich zu dem Fakt beläuft, dass die deine und die Meine – dass sie gleich sind.
Woher rührt Macht und Herrlichkeit? Jetzt weißt du es. Du bist ein Ritter Meiner Stille. Ganz bestimmt ist in der Welt Rivalitäten hinterhergehen nicht eure Macht, ebenso nicht eure Herrlichkeit. Selbst dann wenn Menschenmengen euch rühmen – dies ist nicht eure Herrlichkeit, Geliebte. Glorie kommt von innenher. Es gibt nichts Machtvolleres als die Stille, in der alles und nichts zu liegen kommt. Es ist eine unüberschaubar weite Stille, bar aller Kräuselungen in ihr.
Nennt Stille Liebe. Nennt sie, was ihr mögt, diesen Sonnenstrahl in euch, der herausscheint, um die Welt zu segnen. Mehr denn zu segnen – – um auf sie einzuwirken. Mit Sicherheit liegt Macht nicht im Schwert. Keinesfalls. Es kann keine Pracht im Blutvergießen liegen. Wenn du das meinst, wurdest du fehlinformiert. Die Macht und Pracht sind größer und tiefer als das, was in der Welt zur Schau gestellt wird.
Friede ist die Macht und die Herrlichkeit. Ein Waffenstillstand ist nicht Friede, obschon, Gott weiß, du bist dankbar für schier einen Moment Friede.
Sammelt Friede und nicht Siegreiches auf, Geliebte. Sammelt Wohlwollen auf, das eure und das Anderer. Sammelt Freude auf, sofern nicht unverblümte Freude, dann ein Empfinden von Freude. Eine freudlose Stille existiert nicht, eine Stille im Inneren, von der Ich rede. Ich wende euch Meine Stille zu, und damit ist sie allen gemein und unter allen geteilt, so wie alle guten Dinge. Was ergibt dieses oder was ergibt jenes bar der Stille, dieser wundervollen Weite von Stille? Die Stille ist inwendig und doch streckt sie sich nach draußen. Die Stille innen langt beim Außen an, und gleichwohl ist die Stille Stille selbst.
Es gibt in der Stille, die Ich mit euch teile, keine Ablenkung. Hier, in Stille, hält das Einssein eine Rede. In Stille existiert kein Hören, existiert kein Sehen. Wir können es fühlen nennen, dennoch ist es stiller als das. In Stille, welche Volles Gewahren ist, gibt es keinen Gedanken und kein bewusstes Gewahrsein, dennoch ist es Gewahrsein, voll ausgewachsenes Gewahrsein. Da ist kein Tätigsein zugegen, gleichwohl rührt von dort jedwede Tätigkeit her. Aus Stille kann Geräusch kommen. Ein Getöse kann entkommen! Just dies ist es, was das Leben auf der Erde ist, liebe Geräuschemacher. Der Löwe brüllt. In der Welt ist Action. Da ist Ausrichtung gegeben, selbst wenn ihr nicht wisst, wohin ihr geht. Zumeist wisst ihr es nicht, und dennoch wisst ihr zur gleichen Zeit alles. Ihr seid ein Wisser von Realität, selbst wenn ihr scheinbar nichts wisst.
Ihr seid nicht für nichts. Die Welt ist nicht für nichts. Ihr steht für die Macht und die Pracht, und ihr seid in ihr herrlich. In der Stille gibt es keine Fächerung, und, nachgerade, Vielfalt kommt von der Stille her, und Meine Kinder laufen ineinander hinein und federn sich voneinander ab, und dergestalt wachst ihr heran. Stille freilich wächst nicht. Stille ist ganz und gar. Ich bin eure Quelle, die von Stille herrührt.
HEAVENLETTER # 4832 – 16.2.2014 Welcome to Earth
WILLKOMMEN AUF ERDEN
Gott redete …
Egal was du übel nimmst hinsichtlich was jemand sagt oder tut, die Chancen stehen dabei gut, dass der Täter genau den gleichen Verstoß in dir im Hinblick hat. Ist das kein Augenöffner, oder etwa nicht? Einerlei worüber du dich den Anderen betreffend beklagst, er oder sie führt recht wahrscheinlich die gleiche Klage über dich. Deine Klagen kommen in lichten hellen Farben.
Du denkst, der andere Mensch höre nicht zu. Der Andere denkt, du hörst nicht zu. Alles was ihr, Geliebte, tun könnt, ist, eure Ohren und euer Verständnis zu öffnen. Dies ist ein Fakt des Lebens – die Person, an der du sitzt und arbeitest, bist du selber. „Das Verschulden, lieber Brutus, liegt nicht in unseren Sternen, sondern in uns selber …“
Lasst Uns von der Idee des Verschuldens wegkommen. Es ist kein Vergehen, auf Erden am Leben zu sein und sich danach zu sehnen, zu begreifen und das Leben verständlicher zu machen. Danach sehnt ihr euch, nicht wahr? Wir reden über Beziehungen in der Welt. Keine Zwei sind gleich, und es ist ihnen ein gemeinsamer Grund zuteil: Zwei Lernende, im Begriff, so gut sie es vermögen, in jedem gegebenen Augenblick hinzuzulernen.
Selbstverständlich rede Ich von Menschen, die wohlmeinend sind, und das ist die Prämisse, von der her ihr zu kommen habt. Kommt von dorther.
Momentan reden Wir über Familienmitglieder und Freunde, die einfach von dir wollen, was du gerne von ihnen willst. Eine Chance für Verstehen, eine Chance für Liebe, eine Chance für Überleben in einer Welt, die nicht immer bewillkommnend und freundlich schien.
Wir betreten eine neue Welt, eine, in der du dich befürwortet fühlen kannst. Wie du dies doch magst – eine Welt, die sich verlauten lässt: „Willkommen. Ich freue mich so sehr, dass du hier bist. Du verstärkst die Lust des Lebens. Du machst das Leben lebenswerter. Du bist ein Hauch frischer Luft. Du bist für das Wohlergehen Aller bedeutsam.“
Und demnach, dies ist der Willkommensgruß, den du entbieten musst. Wir können es, Geliebte, Gastfreundlichkeit nennen. Seid zu jedem gastfreundlich, dem ihr auf der Erde begegnet, selbst zu jenen wenigen, die wohlmeinend oder nicht wohlmeinend sind. Sie haben etwa altbackene Glaubensüberzeugungen wie diese: „Halte dich bei Anderen schadlos, anderenfalls wirst du selber übervorteilt werden. Stehle von Anderen, bevor von dir gestohlen wird. Zermalme deine Konkurrenz. Sei Top. Lasse dir nichts gefallen. Zeige Anderen, woraus du gemacht bist. Du bist aus Stahl, und du bist jemand, mit dem in der Welt gerechnet werden muss.“
Die Liste kann für eine Welt, die dich scheinbar aufgeben hat, weiter und weiter gehen. Natürlich, ihr Lieben, versehren diese Gedanken auch denjenigen, der sie denkt.
Gewiss, im Moment tust du dein Bestes, was du kannst. Freilich ist nunmehr ein weiterer Moment, derweil Wir reden, und nun siehst du umfassender. Und so wie du siehst, so agierst du. Ist das nicht so? Wo du Freundlichkeit siehst oder Gefährlichkeit – egal was du siehst –, du handelst aufgrund deiner Wahrnehmung. Es ist deine Wahrnehmung, die Wir erklecklicher machen wollen. So du wahrnimmst, so handelst du. Du reagierst. Sieh dich nach anderen Signalen um, als du dich vielleicht umgesehen hast. Anstatt vor Gefahr auf der Hut zu sein, sei hellhörig gegenüber billigendem Geltenlassen, und mithin wirst du in Akzeptanz zunehmen, nicht im Hinnehmen von Schimpf, sondern im Hinnehmen eines Gegenübers, unabhängig davon, wie die Anderen zu sein scheinen. Sie leben im Verflossenen und reagieren auf die Vergangenheit, ob sie es nun wissen oder nicht. Dies beschreibt dich gleichfalls.
Nun weißt du darum, und nunmehr schreitest du aus der Vergangenheit heraus in das hinein, was jetzt soeben und gerade ist. Sieh zu, dass du Friede schenkst, der alles Verstehen übertrifft.
HEAVENLETTER # 4833 – 17.2.2014 Change of Heart
WANDEL DES HERZENS
Gott redete …
Ihr hört es so viele Male: „Lasst los. Seid nicht angeheftet. Setzt euch von der Vergangenheit frei.“ Natürlich, an der Vergangenheit festhalten ist nicht vorwärtsgehen. Es lässt euch feststecken. Und ihr könnt an der Vergangenheit feststecken auf Weisen, von denen ihr keine Idee habt. Ihr wisst nicht, was euch unbewusst von dem Verflossenen her veranlasst, Muster zu wiederholen, die euch nicht gut zustatten kommen. Wenn euch etwas aufregt, denkt ihr euch, es sei die Bewandtnis, die euch aufregt, so, als wäre euer Aufgebrachtsein durch äußere Begebenheiten ausgerichtet. Ärger kommt von inneren Begebenheiten.
Ihr könnt euch bei jemandem von der ersten Begegnung an wohl fühlen, oder ihr fühlt euch vom ersten Mal an unwohl. Jemand kann euch unbewusst an einen Lehrer erinnern, oder an eine Tante, an eine Mutter, einen Vater, oder an eine Schwester oder einen Bruder, und es handelt sich um jenes verdeckte Angedenken, auf das ihr reagiert. Dies ist nicht schiere Theorie, Geliebte. Keineswegs sind es alle und ist es jeder, bei denen ihr mit einer unbeschriebenen Schiefertafel losgeht.
Zu einem gewissen Zeitpunkt kann es euch das Geläufige sein, just starke Meinungen zu vertreten, und heute vertretet ihr eine andere Auffassung. Ihr hattet eine Schlagseite, und jetzt habt ihr eine andere Vorliebe. Einst missbilligtet ihr etwas, und jetzt billigt ihr es, oder, einst billigtet ihr etwas, was ihr jetzt nicht mehr billigt. Dabei kann es vollauf oder teilweise zugehen. Jedenfalls seid ihr derzeit für die eine Denkweise offen, und weniger offen oder verschlossen gegenüber einer anderen. Das ist euch bewussterweise gewärtig.
Vielleicht wurdet ihr in eine Familie mit gewissen Ideen hineingeboren, und auf einer bewussten Ebene habt ihr jene Ideen nicht mehr länger mit ihr gemein, oder ihr habt euch den Ideen eurer Familien entgegen positioniert, und jetzt, in diesen Tagen, ergeben euch deren Ideen weidlich mehr Sinn.
In diesen Dingen seid ihr euch über diesen Wandel im Klaren, und sehr wahrscheinlich seht ihr ihn als Wachstum. Ihr entwuchst diesem und jenem.
Wenn es sich auf Einzelne beläuft, stehen die Chancen gut, dass ihr euch nicht im Klaren seid, woher eine Neigung oder Abneigung inwendig in euch kommt, selbst dann wenn ihr wähnt, ihr wüsstet es. Euch ist klar, ihr wisst jetzt jemand mehr zu schätzen, als ihr es früher tatet, oder vice versa. Ihr wisst das, und ihr werdet Gründe dafür bedenken oder nicht derlei Gründe bedenken. Dessen unbenommen, das ist keine Frage von Gründen. Es ist eine Frage des Umschwungs des Herzens.
Eure anfängliche Entgegnung rührt von euch her, von Ihr wisst nicht von Woher herkommend. Ihr habt nicht zu wissen von woher, natürlich nicht. Es gibt keine Notwendigkeit für eine Kenntnis des Woher. Dereinst in der Kindheit war jemand unfreundlich zu euch, und jemand anderes war auf wundervolle Weise liebreich mit euch, und etwas in einem Menschen, auf den du jetzt stößt, der nichts mit deiner Vergangenheit zu tun hat, ruft dir jetzt die unfreundliche Person ins Gedächtnis, oder umgekehrt, er ruft dir jemand ins Gedächtnis, der sich dir ausnehmlich wundervoll gezeigt hatte, und du reagierst dementsprechend. Dies ist dir keine neue Auffassung. Ein Gewahrsein des unterbewussten oder unbewussten Gemütes wird allgemein und gängigerweise akzeptiert. Dein Herz erhält eine Botschaft, eine willkommen geheißene oder eine unwillkommene, und dir geht nichts anderes von der Hand, als dich von diesem leiten zu lassen, was für ein Gefühl du hast.
Lasse dir all die logischen Gründe, wie du möchtest, durch den Kopf gehen – es gibt dabei etwas in deinem Herzen, das dir Ja oder das dir Nein sagt.
Dies ist nicht Theorie. Dies findet in der Welt statt. Ich spreche über Haltungen, die ihr innehabt.
Ich führe all dies heran, damit ihr nicht dem, was ihr fühlt, intellektuelle Gründe oder Abwehr zuzuweisen habt.
Ihr wachst bis zu dem Punkt heran, wo ihr jede Person, der ihr zum ersten Mal begegnet, so sehen werdet, in der Tat so sehen werdet, wie ihr zum ersten Mal Bekanntschaft mit ihr macht, und nicht wie Glieder aus der Vergangenheit. Schier so wie ihr aus Kleidern aus der Vergangenheit herausgewachsen seid, so seid ihr vollumfänglich aus der Vergangenheit herausgewachsen, hinein in eine umfassendere Eintracht mit Meinem Herzen.
Alles in der Welt, Geliebte, ist eine Idee. Und Ideen sind zu Wandel in der Lage. An euch ist es, Ideen zu ändern, die euch nicht gut zustatten gekommen sind, und euch neue zueigen zu machen.
HEAVENLETTER # 4834 – 18.2.2014 Freedom for Yourself at Last
FREIHEIT FÜR EUCH SELBST LETZTENDLICH
Gott redete …
Geliebte, Geliebter, du BIST. Du bist bereits ein lebenssprühendes Menschenseinswesen auf Erden. Was bloß auf Erden hält dich vor gänzlicher Freude zurück? Wenn du nicht glücklich bist, hältst du dich vor Glücklichsein zurück. Ich sage dies durch die Bank. Du bist der Täter, nicht all jene Anderen, die es deiner Meinung nach seien. Der Lauf der Verantwortung endet letztendlich bei dir. Du bist ahnungslos. Du bist dermaßen gutartig, dass du meinst dir zu verstehen geben zu mögen, Andere seien für dein Glücklichsein im Leben zuständig.
Wende dir selber ein volles Maß Glück zu. Bitte drücke dich nicht an der Stelle vor deiner Verantwortung. Wie oft du doch verlauten lassen magst, dies sei dein Leben, und, wiewohl bist du geneigt zu denken, Andere und Beschaffenheiten setzten den Ton deines Lebens. Ah, es bist du, Geliebte, Geliebter. Du bist derjenige, der Bescheid erteilt, dass die Lage, in der du zu einem gegebenen Zeitpunkt lebst, verantwortlich sei. Dies kommt der Aussage gleich, dein Leben sei nicht dein Leben, es gehöre vielmehr der äußeren Welt zu, um hoch und runter geprellt zu werden.
Schau, selbst wenn du im Gefängnis sitzt, kannst du dir gleichwohl das Einverständnis zukommen lassen, glücklich zu sein. Die Einfassungen um dich herum sind nicht, woran du dich gewöhnt hast, und sind nicht, wonach es dir ist. Selbst dann, wenn du in den Bewandtnissen, wofür man dich mit Gefängnisstrafe verurteilt hat, unschuldig bist, nunmehr bist du selbst für dein Unglücklichsein oder Glücklichsein verantwortlich. Lasst Uns offen sein. Dein Leben vor der Haft wird dir vielleicht ebenso nicht recht gefallen haben, jetzt freilich, wie glücklich wärest du, dort wieder zu sein, wo du einst warst.
Dies ist die Sache am relativen Leben – es ist alles relativ. Heiß oder kalt. Süß oder sauer. Holperig oder eben. Du hast nicht über alles das Sagen, dennoch bist du der Einzige zum Sagen, was du aus dem, was du erhalten hast, zu machen gedenkst. Ihr seid der Küchenmeister eures Lebens, Geliebte. Ihr habt gewisse Zutaten. Ihr könnt ohne Weiteres eingeschränkte Zutaten und nicht all die Zutaten haben, nach denen es euch so sehr ist, um einen wundervollen Kuchen zu backen. Trotzdem könnt ihr einen Kuchen machen. Ihr könnt euch selber damit überrumpeln, wie köstlich der Kuchen ist, den ihr ohne all die Zutaten macht, die ihr gerne zur Verfügung gehabt hättet. An Regentagen kann man ebenso Vergnügen haben wie an hellen sonnigen Tagen.
Ihr könnt die Freude an eurem Leben auf der Erde nicht an das Wetter verweisen.
Stößt du auf Lebenshürden? Ja, gewiss. Dennoch sind Klippen für dich zum Drüberspringen oder Drumherumgehen da. Ihr habt nicht stillstehen zu bleiben, eingeschlossen in den Hindernissen. Du bist der Ansager deines eigenen Lebens.
Du hast Kenntnis von Menschen, die mehr überstiegen haben, als worauf du je gestoßen bist. Worin besteht der Unterschied zwischen deinem Willen und dem ihrigen? Im Willen zum Glücklichsein, Geliebte. Im Willen, aus dem Brunnen eures Lebens zu trinken. Wie du doch Wein lieber hast, und jetzt hast du es mit Wasser zu tun. Wasser kann gut sein. Du kannst dort ankommen, schlichtes Wasser kennen zu lernen und es zu schätzen zu wissen wie niemals zuvor. Dass dein Leben in Weisen umgrenzt ist, die du nicht bevorzugst, ist genauso eine günstige Gelegenheit für dich. Vielleicht bist du außerstande, dich nach hierhin und dorthin zu begeben, gleichwohl bist du irgendwo. Womöglich hast du mehr Träume vor dir stehend, denn die Träume, die du bislang verwirklicht hast. Ist das schlimm, Geliebte? Ihr habt mehr Gutes vor euch. Ist das so schlecht? Ihr habt mehr, um es in euch aufzutun. Wie kann dies unannehmbar sein? Vielleicht sind dir die Granny Smith Äpfel die liebsten, und doch, du kannst dazu kommen, andere Apfelsorten kennen zu lernen, oder gar Birnen.
Es hat nicht alles im Leben zu eurem nunmehrigen Gefallen zu sein. Wo immer du bist, es gibt für dich etwas zu erzielen, und du kannst es hinzugewinnen. Ja gar weggesperrterweise kannst du irgendwohin gelangen. Was ist euer Wille, Geliebte? Euer Wille gilt für Freiheit. Wendet euch alsdenn das Geschenk der Freiheit selbst zu.
HEAVENLETTER # 4835 – 19.2.2014 A Rising Star
EIN AUFSTEIGENDER STERN
Gott redete …
Geliebte, es ist für euch nicht notwendig, Meinen Willen dem euren aufzuerlegen. Es geht hier um eine feine Linie, die ihr betretet. Ja, befolgt Meinen Willen, legt ihn indes nicht euch selber auf. Ihr werdet etwa bis jetzt noch nicht wahrhaft begreifen, was Mein Wille ist. Ihr habt wohl eure eigene Version darüber.
Auf alle Fälle, legt euch nicht Schuld auf. Macht Mich nicht zu eurem Gewissen. Beurteilt euch nicht selbst. Wisst einfach, ihr seid Mein Geliebter, Meine Geliebte. Wenn ein Kind etwas zerbricht, tat es einen Missgriff. Es ist nicht in Gefahr. Seine Eltern sind vielleicht aufgebracht, aber sie werden das Kind nicht hinauswerfen.
Der Unterschied zwischen den Eltern und Mir ist der, dass Ich Mich nicht aufrege. Was für eine Art Gott schäumt Verstimmung um sich herum? Nicht Ich. Ich, Der Ich über euer Verstehen hinausgehe, verstehe euch sehr wohl. Ich bestrafe euch nicht. Ich werfe euch nicht Stolpersteine vor die Füße. Es gibt Stolpersteine, und ihr werdet ihnen begegnen. Denkt nicht, Ich hätte sie auf euren Weg geworfen. Sie mögen da sein, und ihr habt an ihnen vorbei zu kommen. Es ist nicht so, dass Ich sie euch unter die Füße geworfen habe. Sie waren da.
Es ist weidlich möglich, dass du einen Ausflug geplant hast. Hindernisse, denen du unterkommst, waren bereits da.
Was Ich dir gerne zu verstehen geben möchte, was Ich dir gerne in aller Tiefe zu verstehen geben möchte, ist, dass Ich dich nie unter die Bahngleise werfe. Ich möchte gerne, dass du darum weißt, dass du zutiefst darum weißt – Ich werde dich nie von dem Himmel fernhalten. Was Ich euch gegeben habe, werde Ich nicht wegnehmen. Was euer ist, ist euer.
In der Welt nehmt ihr Einbußen wahr. All die Ziffern, die ihr zählt, belaufen sich in der Summe auf Gewinn und Verlust.
Betrachtet Meinem Willen folgen als zu einer besseren Kenntnis eurer selbst gelangen. Egal wie viele sogenannte verkehrte Wenden ihr nehmen mögt, ihr werdet die Bestimmung erreichen, welche die eure ist. Langsam oder behende, ihr werdet euer Ziel erreichen. Ein Jeder, der auf Erden am Leben ist oder der je am Leben war, kommt am gleichen Ziel an. Ausflüge mögen verschoben worden sein, dennoch ist die Bestimmung die eure, einerlei wie viele Verzögerungen es gegeben haben mag.
Zur selben Zeit wie Ich euch sage, es gebe keine Zeit zu vergeuden, ist genauso kein Hasten gegeben. Bei allem kann man sich sicher sein. Für euch macht es einen Unterschied, wie lange es braucht, die lange sich dahinwindende Straße freilich bringt euch ebenso zu Unserem erwarteten Treffpunkt.
Es gibt kein Schlamassel, in dem ihr zu verbleiben habt. Ihr seid immer frei, aufzustehen. Nichts kann euch wirklich zurückhalten. Rückt vor, Geliebte. Lasst die Vergangenheit los.
Ich sage euch offen heraus, dass euch Selbstbeschuldigung zurückhält. Liebt euch selbst, und braust weiter. Alles, was einen Beitrag leistet zu eurem euch selbst nicht Lieben ist ein Hindernis. Du bist dein eigener Held. Die Welt mag dich ja als einen Schurken erachten, gleichwohl kannst du jetzt im Augenblick im Nu umkehren. Es ist niemals zu spät, genauso wenig ist es je zu früh. Du kannst Jahrtausende an einem Tag vollbringen.
Zeit ist nicht mehr real, denn es Raum ist. Zeit und Raum sind nicht vorgezeichnet, dich zurückzuhalten. Natürlich, du kannst sie lassen, allemal sind eingebildete Zeit und eingebildeter Raum nicht eure Götter – oder, sind sie es? Wendet euch in meine Richtung, Geliebte. Unabhängig von der Richtung, mit der ihr euren Anfang nehmt oder zu der ihr zurückkehrt, ihr seid auf dem Weg, Mich in eurem Gewahren zu erlangen, und Ich bin jetzt im Augenblick hier in voller Sicht. Einerlei worum es geht, du wirst Mir begegnen. Es wird keine Überraschung sein. Entzücken, ja, aber Überraschung – nein, denn du warst Meiner niemals ledig. Du bist ein aufgehender Stern. Alle Sterne steigen auf. Und du, du bist im Begriff, zum Entzücken eines Jeden in die Höhe zu steigen. Willkommen Zuhause, Bruder.
HEAVENLETTER # 4836 – 20.2.2014 It Is Your Own Giving of Love That You Long For
ES IST DEIN EIGENES ZUWENDEN VON LIEBE, WONACH DU DICH SEHNST
Gott redete …
Wenn dein Herz nach Liebe lechzt, wende Anderen Liebe zu. Nicht zu viel, suche indes nachgerade die Herzen Anderer zu füllen. Deine Liebe hat nicht entgegengenommen zu werden, und allemal hast du sie zuzuwenden. Wir reden hier nicht von großem Trara, das ist dir klar. Liebe geben ist Liebe in deinem Herzen spüren. Kein Anderer hat zu wissen, von wo genau die Liebe, die er spürt, im Moment herkommt. Liebe ist hier. Für einen Augenblick hast du deine Liebe Allen zuteil werden lassen. Es ist dein eigenes Verschenken von Liebe, wonach du schmachtest.
Sich nach Liebe sehnen ist sich danach sehnen, Liebe von deinem Herzen her zu geben. Es hat nicht nötig, eine öffentliche Sache zu sein. Es ist auskömmlich, dass du liebst. Dies hat keine Liebe zu sein, die abgegolten gehört. Liebe wird zugewendet, oder sie wird es nicht. Lasse deine Zuwendung von Liebe für ein anderes Herz zum Entgegennehmen sein.
Es ist wahr, Liebe geht nieder, wohin sie fällt, und doch, du kannst deine Liebe von deinem Herzen fallenlassen, wo du auch möchtest. Dem zuwider existiert kein Gesetz. Hier geht es nicht um ein Ausbitten von zurückzureichender Liebe. Liebe ist keine Ware. Liebe geben ist eine Stelle ausspüren, um deine Liebe abzusetzen. Du hast stets mehr zu geben. So liebt es Liebe.
Du übernimmst nicht Eigentümerschaft bei der Liebe, nicht beim Geben und nicht beim Empfänger deiner Liebe. Just so wie du ein Lächeln schenkst, so steht es dabei, wie du Liebe schenkst. Du zählst das Lächeln nicht, was du spendest. Du lächelst einfach, und das Lächeln ist geschenkt, und eines nach dem anderen wird entgegengenommen. Wie die Kenntnisnahme deines Lächelns aussieht, spielt keine Rolle. Von Belang ist, dass du lächelst. Du zählst das Lächeln nicht. Du misst es nicht ab. Ein Lächeln ist ein Lächeln, und Liebe ist Liebe.
Wir reden hier nicht über erzwungene Liebe. Liebe ist frei und ist freisinnig gegeben, anderenfalls ist es nicht Liebe. Von dir erzwungene Liebe ist nicht Liebe, und von einem Anderen erzwungene Liebe ist nicht Liebe. Liebe ist Liebe, und Liebe ist freisetzend.
Betrachte deine Liebe wie ein Kanu auf sonnenglitzerndem Wasser. Du paddelst, und alle sehen dich vom Ufer aus. Derart ist Liebe. Sie ist einfach da, und sie wird geschenkt. Und jemand, der sich womöglich in gehörigem Abstand weiter weg befindet, empfängt deine Liebe. Er mag sich deines Kanus, welches vorüberzieht, gewärtig sein, selbst dann wann er es nicht bewussterweise gewahrt. Das funkelnde Licht hat ihn trotzdem erreicht. Und du bist mit dem Kanu im Wasser gewesen, und das Wasser spritzt auf dich. Niemand ist in Wahrheit deiner Liebe ein Passant. Sie spritzt auf alle. Selbst dann, wenn du deine Liebe auf jemanden im besonderen zielst, spritzt sie auf jeden.
Es gibt nichts, auf das dein Brennpunkt mehr eingestellt ist als auf Liebe, gleichwohl ist die Liebe allzuoft fokussiert auf Liebe zurückbekommen. Wie wundervoll das wäre, ja, natürlich. Gleichzeitig, wie wundervoll ist es für dich, Liebe wie Konfetti zu spenden. Lasse deine Liebe überall auf der Welt fallen. Lasse einen jeden Gedanken ausgewiesen sein, wie viel Liebe in der Welt ist, und wie viel Liebe du zu geben hast. Wie viel Liebe du auch immer zu geben hast, du hast tausendmal mehr, du hast die Wertigkeit von Endlosigkeit mehr an Liebe zum Zuwenden. Das Reservoir der Liebe wird nie geleert. Gar falls du nach deiner Liebe, um die es dir zum Zuwenden ist, zu scharren hast, hast du ein Reservoir voll von Liebe, und demzufolge kannst du der Erfüller von Liebe sein.
Dir mag es dünken, du möchtest gerne alle Liebe der Welt entgegennehmen. Wonach es dir wirklich ist, ist, sie zu spenden und sie unentwegt zuzuwenden. Ohne dass du den Fokus auf sie legst, die Liebe, die du schenkst, wird zu dir hin und von überraschenden Stätten her zurückprellen. Lasse sie allemal. Schaue dich nicht fortwährend nach Liebe um. Sieh zu, dass du sie unentwegt schenkst.
HEAVENLETTER # 4837 – 21.2.2014 Words Do Their Best
WÖRTER TUN IHR BESTES
Gott redete …
Wie schön ein Tag im Leben Gottes ist. Natürlich gibt es da keine Tage. Es gibt nichts, was von einem anderen abgetrennt ist. In Meiner Existenz gibt es überhaupt keine Zeit. Zeit ist eine Art Vermummung. Und dennoch biegt die Welt zu diesem vorgetäuschten Abgeschnippten von der Ewigkeit ab. Klingt euch Ewigkeit lang? Ja, aber nein, Ewigkeit ist überhaupt nicht lang. Sie ist einfach.
Ihr lebt in Ewigkeit. Ewigkeit muss euch wie eine lange, wie eine nie endende Straße aussehen. Es stimmt, sie ist nie endend, anderenfalls wäre sie nicht Ewigkeit. Ihr könnt der Ewigkeit wahrlich keine Locken ins Haar wickeln oder ihr Haar scheiteln. Genauso wenig könnt ihr sie mit irgendwas vermengen. Ewigkeit ist in etwa so wie die Luft, die ihr atmet. Wo beginnt die Luft und wo endet sie? Die Luft ist nicht Ewigkeit, freilich reicht sie weit. Wo lokalisierst du die Luft? Schwer zu sagen. Luft ist, und dementsprechend bist du schier genauso.
Womöglich hast du dir gewünscht, das Leben trage sich in Null Komma Nichts zu, und das tut es. Das Leben ist wie ein Strohfeuer. Blink. Blip. Dies ist Leben, derweilen ist es ein Blitz in ununterbrochener Folge. Es ist gleichsam wie ein Teppich, der für euch ausgerollt wird. So eine Art.
Es gibt nicht mehr ein genaues Beschreiben von Ewigkeit, denn es Mich Abstecken und Beschreiben gibt. Es stimmt, das Endliche vermag euch näher an Mich heranzubringen, wie auch näher an ein Begreifen von Unendlichkeit, dennoch liegt deine Maßgeblichkeit in der Ewigkeit. Wörter tun ihr Bestes. Sie können nur so und so weit reichen. Das Gefilde von Ewigkeit ist wortlos. Wir können sagen, dass das Feld der Ewigkeit ohne Gedanken ist. Ewigkeit steht zu Worten, wie Seiendheit – – zu was steht? Zu deinem kleinen Selbst, vielleicht.
Ewigkeit ist darüber und darüberhinausgehend. Sie ist eine Essenz. Man kann dein Seien nicht auf einem Foto ablichten. Nichtsdestotrotz sind Ewigkeit und Weite und Unendlichkeit und all diese Unumreißbaren atemlos und schön. Geliebte, ihr seid genauso. Ihr seid Ewigkeit und Weite und Endlosigkeit und Schönheit, all diese unabwendbaren und allemal undefinierbaren Beschaffenheiten. Dennoch kennzeichnen jene Worte nicht wirklich die Qualitäten, da die erhabenen Essenzen wie etwa Schönheit und Weite und Gott und so fort im Eigentlichen nicht Attribute an sich haben. Sie sind um so viel fortgeschrittener als beigefügte Kennzeichen.
Der Verständlichkeit zuliebe, den Gedankenformen der Vermittlung, welche die Sprache vorsieht, zuliebe, setzen Wir Worte ein, so gut Wir es können. Im Eigentlichen kannst du, Mein teures Menschenseinswesen, sagen, was immer dir lieb ist. Du kannst dir überdies alles ausdenken, was du möchtest. Und so hast du dir das Wort Gefahr ausgedacht. Du glaubst nicht wirklich, dass Ewigkeit und Endlosigkeit vor etwas Gefahr laufen, oder etwa doch? Was ist imstande, den Unterspann von Ewigkeit und so fort zu beeinträchtigen?
Ewigkeit und Endlosigkeit, usf. können sich nicht verschleißen. Sie beinhalten nicht Zahnräder, die sich abnutzen können. Sie umfassen alles, wovon ihr als Alles Kenntnis innehabt, und dennoch enthalten sie gleichzeitig nichts. Was für ein Lärm kann es denn in der Stille geben? All die schönen Worte, von denen Ich spreche, sind voll von Leere! Oder, Wir können sagen, Vollheit von Leere! Nichts ist alles, und alles ist nichts. All dies ist ein Spiel mit Worten. Wir spielen auf der Erde, ohne je dem Himmel den Rücken gekehrt zu haben. Ja, freilich, ihr werdet derzeit herum verleitet.
Ihr seid auf der Suche nach etwas, was ihr bereits seid. Ihr sucht euch selbst, welches nachgerade kein Suchen erfordert. Ihr seid gefunden worden. Ihr wart niemals verlorengegangen! Dennoch habt ihr euch selber an die falsche Stelle gelegt. Ihr suchtet nach eurer Brille, und sie war die ganze Zeit auf eurer Nase. Ihr suchtet euren Schlüssel, während er im Schloss stecken geblieben war. Und ihr habt Mich gesucht, Der unbehelligt bereits in eurem Herzen ist. Was kann Mich wohl behelligen, und euch, euch immerhin behelligen Unmengen. Es ist wahr und zutiefst schier eine Partie, die ihr mit euch selbst spielt, wie vergleichsweise Solitär spielen, oder wie einen Stein die Straße entlangkicken oder wie einen Ball werfen.
Willkommen bei Meinem Land.
HEAVENLETTER # 4838 – 22.2.2014 You Are Getting There
IHR GELANGT DORT HIN
Gott redete …
Ihr schreitet voran. All euren Mätzchen zum Trotz, ihr macht Fortschritte. Es gibt nicht einen Augenblick, wann ihr nicht Fortschritte macht. Selbst in euren düstersten Stunden kommt ihr voran. Ihr vermögt dem Vorankommen in euch selber nicht geflissentlicher Einhalt zu gebieten, als ihr das in der Welt vermögt. Ob ihr nun das Voranschreiten in euch oder in der Welt selber bemerkt oder nicht, ihr könnt es nicht aufhalten. Selbst wenn es danach aussieht, dass ihr nicht wachst, habt ihr einen weiteren Schritt hinter euch gelassen. Menschenseinswesen sind sich entwickelnde Wesen. Ihr bleibt nicht der gleiche. Vielleicht seht ihr nicht, was unmittelbar vor euch zu erblicken ist.
Später gelegentlich dann schlagt ihr euch mit der Hand an die Gesichtsseite und sagt: „Warum habe ich das nicht gesehen? Wo war ich bloß mit meinem Kopf?“ Aus einer Entfernung siehst du etwa, was du nahe dran nicht sahst.
Und dem hingegen habe Ich zu verstehen gegeben, dass es keine Entfernung gibt. Es gibt keine Nahaufnahme. Ich habe gesagt, dass es keine Zeit gibt, von der zu reden wäre. Wir könnten als Redewendung zu verstehen geben, dass du und dein vermeintliches Leben in einem einzelnen Augenblick verkapselt sind.
Wenn Ich sage, es gibt keine Zeit, sage Ich, dass es keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt. Ich könnte sagen, es gebe desgleichen keine Gegenwart. Es ist etwas da, was Wir Gegenwart nennen Wir nennen es Jetzt, dennoch gerät die Gegenwart unverzüglich zur Vergangenheit und die Zukunft kann man nicht einmal sehen, bevor sie eintritt. Einerlei, Leben IST.
Was auch immer du vom Leben möchtest, du kannst es haben. Es ist das deine, es zu haben. Sehnliche Bestreben sind eine gute Sache, da uns unsere Bestreben nach vorne in Bewegung setzen. Vorwärts meint vornean gehen, und vorwärts meint ebenso höher, Geliebte. Bestreben heben euch empor. Sehnliche Verlangen geben euch etlichen Pfiff. Sehnliche Verlangen sind Lichtsignale, die euch in Bewegung halten. Menschenseinswesen SIND, und allemal ZIEHEN sie zudem WOANDERS HIN. Menschenseinswesen bleiben nicht, wo sie sind. Es gibt kein Zurückhalten der Morgendämmerung.
Ob ihr nun voranrückt oder höher rückt oder euch überhaupt anscheinend in Bewegung setzt, das Leben wird euch aufgreifen und irgendwo fallen lassen. Ihr könnt den Lauf der Dinge nicht aufhalten.
In einem gewissen Sinne seid ihr im Leben ein Fisch, der im Wasser schwimmt, für eure eigenen Angelegenheiten sorgend, fröhlich eures Weges ziehend, und hernach schwimmt ihr in ein Netz, was herausgehoben wird, und ihr kommt auf trockenem Land zur Lagerung. Dieses Bild greift natürlich zu kurz. Der Punkt ist, der Fisch kann nur im Wasser existieren. Ihr andererseits könnt existieren, wohin euch das Leben auch stellt oder zieht. Ihr könnt in der Wüste oder im Schnee existieren. Ihr könnt in den Bergen oder im Tal existieren. Ihr, Geliebte, seid anpassungsfähig. Vielleicht passt ihr euch nicht immer gerne an. Ihr könnt dagegen protestieren, wohin euch das Leben nimmt, dennoch könnt ihr euer Gutes finden, wo immer ihr euch aufhaltet.
Geliebte, für Menschenseinswesen gibt es keine Aquarien. Wo immer ihr gerade nun einmal seid, ihr seid bestimmt, zu jener vermeintlichen Zeit dort zu sein. Ihr seid unveränderlicherweise zur rechten Zeit an der rechten Stelle. Einerlei wie vehement euch dies unmöglich zu sein scheint – so stehen die Dinge.
Natürlich könnt ihr dagegen angehen, und herausgelangen. Oder ihr werdet dagegen angehen und nicht herausgelangen. Ihr geht nicht dagegen an und gelangt heraus. Natürlich gibt es in der Ewigkeit kein Hinein- oder Herausgelangen. Beides gibt es nicht.
In der Welt macht ihr soeben einen Gang. Es gibt zahlreiche Straßen zum Einschlagen. Etliche wählt ihr. Letztlich ist es alles eure Wahl. Es ist definitiv eure Wahl, voranzukommen, ungeachtet der Umstände.
Betrachtet Umstände wie eine Mahlzeit, die euch serviert wird. Ihr zieht etliche Essen anderen vor, indes ist auf jeden Fall eine Mahlzeit eine Mahlzeit. Und das Leben kredenzt, es wartet euch auf, und ihr werdet bedient, und auf diese Weise kommt ihr voran.
HEAVENLETTER # 4839 – 23.2.2014 The Presence and the Power
DAS ANWESENDSEIN UND DIE MACHT
Gott redete …
Solltest du dich heute zu Mir setzen und hättest du fünfundzwanzig Worte oder etliche weniger, sie zu Mir zu sprechen, was würdest du da sagen?
Ich möchte dir etwas zu verstehen geben. Du könntest dir fünfundzwanzig Worte vorbereiten, und wenn du dann an der Reihe bist, würdest du etwas anderes zum Ausdruck bringen! Weil Ich, sollen Wir es so sagen, im Moment lebe, würdest du zu den Wörtern oder zu keinen Wörtern, die deinem Mund entkommen, zurückversetzt. Du kannst dich zurüsten, zuvor und danach, dennoch wird etwa, in dem Augenblick bei Mir, einzig Spontaneität aufkommen können.
Natürlich könntest du wortlos vor Mir sitzen, denn das Dasitzen bei Mir könnte alles sein, was du möchtest. Du könntest dir einfach die Stille bei Mir schmecken lassen mögen, und nicht mehr länger die Worte, die sich aus dir erheben. Du könntest zusehen, wie du dich weit in Mein Herz hinein vertiefst. Du könntest in Mein Herz eintauchen. Du könntest in Meinem Herzen in makelloser Harmonie schwimmen.
Du könntest schlicht dasitzen und Mich mit deinem Herzen anschauen.
Geliebte, es gäbe keinen Bedarf für Worte, denn im Einssein wärt ihr.
Dies ist die Einfachheit Unserer Verbundenheit. Keines der Dinge, die eine Rolle spielen, würde weiter zählen. Was du gerne fragen und was du gerne erzählen wolltest – du könntest ganz einfach bei Mir dasitzen wollen. Worte würden dir den Rücken kehren. Fragen würden dir den Rücken kehren. Stellungnahmen würden dir den Rücken kehren. Du würdest an nichts denken.
Du hättest die Ewigkeit und Endlosigkeit betreten. Was für Worte könnten den Vergleich bestehen?
Du würdest nicht einmal daran denken, mit Mir auf Tour zu gehen, denn die Stille, die Wir untereinander gemein haben, wäre hinreichend. Wäre hinreichend? Ihr wärt dermaßen im Einssein untergetaucht, dass es etwas Sonstiges nicht gäbe. Nichts anderes würde existieren. Existenz würde existieren. Ihr wärt bezaubert, indes euch dessen nicht bewusst, dass ihr bezaubert seid. In eben jenem Augenblick, in dem ihr euren Verstand verlört und euer Vermögen zur Liebe gewahrtet, wärt ihr mit Gescheitheit vertraut. Ihr liebt nicht mit eurem Geist, Geliebte.
Das Herz würde herrschen. Liebe wäre nicht eine persönliche Bewandtnis. Sie wäre Stille und Weite und Einssein und all die anderen Dinge, mit denen sie bezeichnet werden kann, und doch hättet ihr keinen Namen für sie. Ihr wärt aus Bezeichnungen heraus, heraus aus der Schicht, die sich nach Namensgebungen umtut. Ihr wärt namenlos. Ihr wärt nicht einmal imstande, den Namen Gott zu sagen.
Ihr wärt Eins mit Mir, und demzufolge wären Wir Eins. Es gäbe keine Andershaftigkeit. Es gäbe kein Geräusch. Zugegen wäre die unvergleichliche Vollheit des Einsseins, die bar jeder Beschreibung ist. Es gäbe keine Notwendigkeit zur Abschilderung oder zum Ins-Gespräch-Kommen oder nachgerade zu irgendwas, ausgenommen die Unwandelbarkeit des Nichtshaftigkeit.
Es gäbe nicht die Worte, um diese Alleshaftigkeit der Nichtshaftigkeit, und das Einssein und die Stille und die unübersehbare Weite und Liebe, die Allerhöchste Liebe zu erwägen, einfach da, schlechterdings gewärtig, dermaßen lückenlos, dass es nichts zu sagen gäbe, dass es genauso wenig einen Grund gäbe, überhaupt etwas zu sagen. Wer unter euch könnte den Mund aufmachen? Ihr wärt derart kraftvoll, dass ihr ihn nicht öffnen könntet. Worte würden nicht herauskommen, selbst dann, wenn ihr euren Mund öffnen könntet. Es gäbe keine Gedanken, die zu bedenken wären. Zum ersten Mal in eurem Leben wärt ihr frag-los.
Niemand hätte den Wunsch, aus dieser wundervollen Nichtshaftigkeit herauszuschlüpfen, um ein Wort zu sagen. Sprechen wäre wie einen Tunnel graben, und wieso solltet ihr das tun mögen? Mit einer dermaßen fantastischen Anwesendheit und Macht wärt ihr machtlos, euch wegzuwenden, nicht einmal einen Augenblick lang. Noch mehr als das, ihr hättet niemals den Gedanken, euch wegzubegeben. Ihr hättet niemandem etwas zu erzählen. Ihr würdet nicht schreien. Ihr würdet nicht flüstern. Ihr stündet in Ehrfurcht, gleichwohl würde Ehrfurcht ebenfalls nicht existieren. Ihr würdet sein, Geliebte. Ihr würdet sein, und ihr würdet alleinig Seiendheit kennen, und sozusagen in der Seiendheit gedeihen, in welcher kein Reden präsent ist.
HEAVENLETTER # 4840 – 24.2.2014 Crests and Valleys of Life
KUPPEN UND TÄLER DES LEBENS
Gott redete …
Worauf du horchst, unterdessen du Meine Worte liest, ist Mein Herz, ist der Schlag Meines Herzens. Ich lade dich ein, mit Mir in Einklang stehend zu werden. Komm, stehe in Einklang mit Mir. Lasse deine Widersetzlichkeiten fallen, und, wie es ausgedrückt werden könnte, übergib dich. Was gegenüber, Geliebte, ihr euch geschlagen gebt, ist die Wahrheit. So ihr eure Einreden los lasst, übergebt ihr eure Arroganz. Ist es nicht überheblich zu denken, dass ihr es besser wüsstet als der Schöpfer des Universums? Falls ihr denn nicht die Feststellung treffen könnt, es handle sich dabei um Dünkel, könnt ihr dann zugeben, dass es töricht ist?
Lasst es Uns anders ausdrücken. Würdet ihr eure Faust gegen die Sonne oder den Mond erheben? Zu welchem Nutzen? Zu welchem Nutzen denn?
Ein fünfjähriges Kind wähnt vielleicht, es wisse es besser als seine Mutter oder sein Vater oder sein Großvater. Ein fünfjähriges Kind stampft vielleicht mit den Füßen auf, da es nicht bekommen hat, was es wollte. Es hat das Gefühl, ihm sei das versagt worden, von dem es sicher war, dass es als das seinige bestimmt ist. Das kleine Kind kann nicht über seine Enttäuschung hinweg sehen. Es wird von ihr gefangen gesetzt.
Wenn ihr, Geliebte, protestiert, was tut ihr da? Wenn ihr bildlich eure Faust gegen Mich ballt, was tut ihr da eurer Auffassung nach? Es geht zwischen euch und Mir nicht um Seinen-Mann-Stehen. Da gibt es keine Rivalität. Es kann Zeiten gegeben haben, als ihr Mich entthronen wolltet. Natürlich nahmt ihr in jenen Zeiten weder euren Kopf noch euer Herz in Gebrauch. Ihr wähnt, ihr wärt leidenschaftlich bewegt. Öfters erhebt ihr schier Einwände bei dem, was nicht geändert werden kann, ausgenommen anhand eurer Wahrnehmung von ihm.
Wenn ihr in der Schule bei einem Test durchrasselt, könnt ihr wahrlich die Verantwortung nicht dem Lehrer unterschieben. Der Lehrer hat vielleicht tatsächlich seinen Beitrag dazu geleistet, dennoch könnt ihr nicht was letztlich eure Zuständigkeit ist dem Lehrer zuschreiben. Eine Benotung ist nicht alles. Nichtsdestotrotz bist du derjenige, der etwas mit ihr anzufangen hat. So lange wie du nicht die Verantwortung übernimmst, schreibst du dir selber die Rolle des Opfers zu. Dies ist deiner nicht würdig. Es bist du, der dich selber als ein Opfer sieht. Dies ist eine armselige Rolle zum Spielen.
Das Leben, so wie es in der Welt betrachtet wird, ist eine Menge Berg und Tal. Du kannst per Achterbahn oder in einem gemächlichen Zug daherreisen. Du weißt es nicht so recht im Voraus. Das Leben, so wie es in der Welt in Betracht genommen wird, kann dich womöglich absetzen vor dem Halt, bei dem du dir sicher warst, es gelte dir, hier abgesetzt zu werden, oder das Leben nimmt dich über deinen vorgesehenen Halt hinaus. Ja, das Leben, es scheint seinen eigenen Kopf zu haben. Manchmal kann dich das Unerwartete entzücken. Manchmal enttäuscht euch das Unerwartete, oder es empört euch gar. Ihr seid außer euch vor Freude, wenn ihr in der Lotterie gewinnt, und ihr seid am Boden zerstört, wenn euch ein geliebter Nahestehender verlässt, einerlei wie. In beiden Fällen habt ihr euch zu erholen. Ihr werdet euch erholen. Ihr werdet es ins Gleichgewicht bringen, früher oder später. Warum nicht früher?
Das Leben ist nicht gemeiniglich das, was ihr ein ebenes Spielfeld nennt. Wer sagte, es solle deinen Bestimmungen gemäß sein?
Aus allem, was im Leben geschieht oder sich nicht begibt, seid ihr gestaltet. Euch wird geschmolzenes Metall übergeben, und ihr schmelzt es, Geliebte. Ihr lechzt nach der Freiheit, das Leben so zu euch kommen sehen zu mögen, wie ihr es euch sehnlich erwünscht, dennoch habt ihr die Freiheit inne, euer Inempfangnehmen dessen, was sich zuträgt, zu verschmelzen und aufzulösen, und es alsbald von dorther zu nehmen. Die Vergangenheit ist belanglos. Die einzige Sache, mit der umzugehen ist, ist jetzt soeben. In einem gewissen Sinne habt ihr es mit der Vergangenheit zu tun, da ihr sie los zu lassen habt, sodass ihr die Szenen vor euch mit neuen Augen zu sehen vermögt.
Es bist du, der deine Augen aufmacht oder schließt. Es bist du, der den Vorhang herunterzieht oder hebt. Stimmungen beherrschen dich nicht, außer du sagst das an. Weil dir das Leben Berg- und Talfahrten bietet, bedeutet nicht, dass deinen Stimmungen Folge zu leisten ist. Deine Ausschau auf das Leben kann nicht von den Wendungen, die das Leben nimmt, abhängig sein. Deine Ausschau auf das Leben hängt von dir ab. Du hast nicht Hamlet zu sein. Du kannst einen anderen Part spielen. Du bereitest den Weg für dein eigenes Leben. Du bist der Regisseur des Bühnenstücks, in dem du die Hauptrolle spielst.
HEAVENLETTER # 4841 – 25.2.2014 Inexpressible Truths That Words Try to Say
UNAUSDRÜCKBARE WAHRHEITEN, WELCHE WORTE AUSZUSPRECHEN VERSUCHEN
Gott redete …
Falls ihr keine Sprache und keine Wörter, aus der Sprache gemacht ist, hättet, in was würdet ihr da denken? Falls ihr, Geliebte, keine Sprache hättet, so sehr Sprache auch geliebt und für wert befunden wird, könntet ihr dann nicht vollauf in dem Konzept namens Jetzt leben? Würdet ihr das dann nicht? In was denkt ihr außer in Worten? Ja, gewiss, es ist eine Dimension des Denkens vor und nach Wörtern existent. Ohne Wörter gäbe es keine Bezeichnungen für die Bilder, die ihr vor euren Augen erblickt. Die Bilder wären bekundet und es würde auf sie gewiesen, und gleichwohl würden über sie keine Anmerkungen mit Wörtern getätigt.
Der Mensch allerorten ist ein Geschöpf, welches spricht. Wir wollen unter keinen Umständen Sprache rückgängig machen, selbst dann nicht wenn das möglich wäre. Zuerst kam das Hinweisen, und danach die Namen für alles, auf das gezeigt wird. Ich vermute, Wir könnten Sprache Kurzschrift und Langschrift, beides zur gleichen Zeit, nennen. Was für ein Wunder Sprache doch ist!
Es gibt an der Zunge, an den Lippen, am Atem und am Herzen etwas, was Laute machen möchte, und es gibt etwas am Menschenohr und am Herzen, was gerne Laute hören möchte. Nimm das Wunder hinzu, dass Sprache überdies niedergeschrieben werden kann.
Demnach, Sprache tat sich dem Hinzeigen hinzu, und Klang beglückte das Ohr, und das Herz hatte das liebend gern. Und alsdann, es ist etwas an der Hand, an der Hand mit den opponierbaren Daumen, was sich wünscht, dass die Klänge durch seine Finger gehen. Herzen möchten obendrein den Anflug von Sprache ebenso sehr spüren, wie das Ohr und das Herz die Sprache am Heranwogen vernehmen möchten.
Scheint euch dies nicht so, dass Wellen an Entstehung alles auf Erden beglückten, und dass die Erde glücklich ist, Laute zu hören und sie hingeschrieben auf ihrem Sand zu spüren? Vom Wasser zum Land, und von Meer zu Meer und wieder zurück wird Sprache vernommen, und alles scheint eine weitere Welle, welche, eine nach der anderen, heranwallt? Und allemal wird das Wasser überall Ozean oder See oder Fluss oder Leitungswasser genannt. Die eigentliche Erde und ihre Meere sehnten sich ebenso nach Bezeichnungen, und danach, sich selber in jedweder zusammenphantasierten Sprache, die scheinbar angelegt war, zu sein, gerufen zu hören.
Mit einem Stock in den Sand oder mit einem Stift in der Hand oder mit Computertasten geschrieben, geschriebene Sprache ist ein Tastgefühl. Sprache in der einen oder anderen Form heißt alle Sinne willkommen. Könnt ihr nicht die Worte, die ihr sprecht und hört, schmecken und sie anfassen? Könnt ihr nicht über die Worte hinaus sehen? Hat nicht ein jedes Gedicht sein eigenes Selbst?
Die physischen Sinne sind mitangefahrene Streifpunkte auf dem Weg zum Herzen. Was ist herziger als die Stimme, das Berühren und die Ansicht eines geliebten Menschen? Der eine geliebte Nahestehende ist wonnig wie eine Rose, und ein anderer wonnig wie eine Lilie. Was ist denn eine ungesehene Aura anderes denn eine Verquickung all der Sinne, die in einem umfassenderen Sinn erlebt werden, freilich willkommen geheißen durch all die wohlbekannten Sinne gleichwie durch den Geist und das Herz?
Selbst obschon Sprache eingebunden ist, ist Sprache euer Weg heraus. Selbst obschon Sprache allerhand an Bedeutungen innehat, ist sie eure Route zum Mehr-Begreifen. Da ist das Leben vor den Wörtern und nach den Wörtern, und Sprache wird euch beistehen, dorthin zu gelangen. Verstehen ist herzig. Mit Wörtern spielen ist wie mit den Tönen der Musik spielen, und demnach wird großartige Musik von Sprache ebenfalls gespielt. Wörter fühlen sich gut auf der Zunge an, und Wörter machen Musik, und Sprache bringt großartige Leistung.
Sprache verläuft rasch und langsam und dazwischen. Sprache kann ein Wettlauf sein oder still dastehen oder rasch und langsam und ruhig sein. Sprache ist immerzu neu dank des Bewusstseins, welches sie spricht oder vernimmt oder liest. Sprache ist ein Bewusstseinssprung.
Sprache rührt von der Stille der Tiefen der Ozean-weiten Weite und des Einsseins und von all jenen unausdrückbaren Wahrheiten her, welche Worte auszusprechen versuchen.
HEAVENLETTER # 4842 – 26.2.2014 If You Want to Help the World …
SOFERN DU DER WELT HELFEN MÖCHTEST …
Gott redete …
In der Welt und in deinem Leben ist eine Vorherrschaft Meiner Liebe. Es wird so sein – du bist derart mit den Schwierigkeiten der Welt und denen deines persönlichen Lebens befasst, dass du nicht all das siehst, was sich über die Probleme der Welt hinausreichend erstreckt. Ganz gewiss bist du nicht der Auffassung, wie Probleme gelöst gehören bestehe darin, gegen sie zu treten, nicht wahr?
Dagegen angehen löst keine Schwierigkeiten, Geliebte, Geliebter. Hat Krieg Frieden gezeitigt? Kriegsende bedeutet nicht notwendigerweise Friede.
Wenn du jemand bist, der von den Nachrichten angeekelt ist und der nicht über sie hinwegzukommen vermag, und wenn du dich in deinem Bauch durcheinandergebracht fühlst, was Gutes tust du damit irgendwem? Du bist, vielleicht bloß in der Ungestörtheit deiner Gedanken, entsetzt angesichts der unverblümten Irreführung in der Welt, und, kraft deiner Gedanken, weist du in einer Hauptrolle auf, was du dir nicht wünschst, und mithin förderst du das, was dir nicht lieb ist.
Geliebte, ihr habt von eurer Beachtung dessen wegzukommen, was euch verheert, und hinzukommen zu dem, was euch erhebt. Warum solltet ihr zaudern mögen, die unersättliche Güte in der Welt zu betonen, und warum solltet ihr euch Herzlosigkeit aussuchen mögen, um euer Augenmerk darauf zu richten? Meint ihr, es sei eine Zeitvergeudung, sich auf das Positive zu konzentrieren, und es sei ein guter Einsatz von Zeit, sich auf das Negative scharfzustellen?
Dies ist kein neuartiger Gedanke, den Ich hier darlege. Es wurden Lieder darüber niedergeschrieben, das Positive zu betonen. Ihr mögt es nicht, euch vorsätzlicher Unfreundlichkeit und Selbstsucht zu überstellen. Das wollt ihr nicht. Euer Herz ist gut, und doch habe Ich euch zu fragen: „Wie seid ihr der Welt eine Stütze, indem ihr deren Unzulänglichkeiten erläutert?“
Dies geschieht in zahlreichen Lebensfeldern, in der öffentlichen Domäne wie auch im persönlichen Leben Vieler.
Es gibt Eltern, die bei den Unzulänglichkeiten ihrer Kinder immer dieselbe Leier anbringen. Es gibt Lehrer, die auf die Schwächen ihrer Schüler hinweisen. Kinder tun sich nicht in allem hervor. Nicht jedes Kind ist ein toller Athlet. Nicht jedes Kind ist ein fantastischer Akademiker. Es scheint einleuchtend, dass du, wenn du möchtest, dass sich dein Kind auszeichnet, zur Kenntnis zu nehmen hast, worin es gut und was ihm vielsagend ist. Sind Schulnoten bedeutsamer als Liebe?
Wenn du dich bei allem, was verkehrt ist, angeekelt fühlen musst, dann sei davon angeekelt, dass deine Beachtung darauf liegt, was verkehrt ist, und eben nicht darauf, was richtig ist. Warum sind Missstände die zuvorderste Thematik in deinem Sinn? Vielleicht ist dir die Auffassung lieb, dass du in der Welt in gewichtigen Dingen eine Stimme innehast. Vielleicht magst du die Idee, dass du auf die Unregelmäßigkeiten dessen, was in der Welt vor sich geht, hindeutest. Vielleicht ist dir die Idee lieb, dass du ein guter Bürger bist, der all die Missstände in der Welt auswischen möchte.
Falls ihr der Welt aufhelfen möchtet, dann, Geliebte, gebt euren Gedanken Auftrieb. Beschwerden sind Dutzendware. Es braucht kein Talent, zu sehen, was die Welt tun müsse. Was, Geliebte, müsst ihr tun? Ihr müsst einige gute Nachrichten aufsuchen, um eure Gedanken zu belegen. Die guten Nachrichten sind ebenfalls offenkundig. Die Welt scheint die Idee an sich genommen zu haben, das Vermarkten schlimmer Nachrichten sei bedeutsamer als das Zu-Markte-Tragen guter Nachrichten. Schlechte Nachrichten haben von euch keine Stütze nötig. Gute Nachrichten schon. Wem überlasst ihr das Überbringen guter Nachrichten?
Ich bitte euch, die Schönheit im Leben hervorzuheben. Ihr könnt sie nicht zu viel preisen. Ihr könnt nicht zu viel über die Majestät der Schöpfung und die Hochherzigkeit der Welt zu verstehen geben.
Ein einziges Gramm Liebe ist eine Million Tonnen Negativität wert. Ich spreche nicht von durch Übertrumpfen vorgespielter Liebe, nicht von vorgetäuschter Liebe. Ich rede vom Gewahren, dass es sich euch geziemt, die Welt zu segnen, und aufzuhören mit den Hinweisen, was bei der Welt verkehrt läuft. Segnet auskömmlich und ihr werdet die Welt verwandeln. Habt Acht. Stellt es ein, gegen dies oder das anzugehen. Ihr habt nicht über Missstände, die ihr erblickt, stillschweigend hinwegzusehen. Stellt es schier ein, mit ihnen auf Stimmenfang zu gehen. Schließt Frieden mit euch selbst.
HEAVENLETTER # 4843 – 27.2.2014 No Ownership, No Loss
KEINE EIGENTÜMERSCHAFT, KEIN VERLUST
Gott redete …
Es gibt nichts, über das zu weinen wäre, Geliebte. Wir, du und Ich, sehen nicht einen Auges auf diese Bewandtnis. Meine Kinder haben eine lange Liste von Gründen, warum zu weinen sei, und Ich besehe das von einem anderen Horizont her. Ihr glaubt an Verlust. Ich weiß, dass ein Jeder zu Mir zurückkehrt, daher, so sehr Ich es verstehe und nachvollziehe, so sehr begreife Ich gleichzeitig das Unterfangen von Weinen nicht, genauso wie ihr – unbenommen wie willens ihr seid, Herzeleid los zu lassen – den Herzschmerz an euch haltet und nicht verstehen könnt, wie es hergeht, ihn nicht haben zu können.
Ihr kapiert es nicht so recht, dass es keine Not, um darob zu weinen, gibt. Ihr seht Weinen als das Natürlichste, weil ihr Wandel als Einbuße betrachtet. Ihr weint um etwas, was war und was ihr momentan als fortgegangen deutet. Ich hatte auskömmlich Verständigkeit, Geliebte, um für euch Tränen vorzusehen, damit mit ihnen Herzeleid weggewaschen wird. Ihr mögt glauben, Tränen würden nie aufgezehrt, dem gegenüber meint ihr, geliebte Nahestehende würden irgendwann aufgezehrt und deren Liebe für euch sei aufgezehrt, ja, gar die Liebe in eurem eigenen Herzen verabschiede sich – und ihr weint erneut.
Ihr seht den Tod, wie er euch etwas wegnimmt. Ihr seht den sogenannten Tod, den euren und den eines geliebten Angehörigen, noch nicht im richtigen Größenverhältnis. Ah, Geliebte, ihr seid erfasst vom Griff des Inbesitznehmens. Es ist eine Neigung zu verzeichnen, zu meinen, etwas euch Lebenswichtiges sei euch entwrungen, sei euch gestohlen, sei euch gekidnapt worden, und ihr hättet keinen Regress. Kein FBI, was zur Hilfe kommt. Die Tat ist getan. Ihr seht, was gut war, ist jetzt insgesamt vorbei.
Alles ist euer, Geliebte. Es bleibt euer, dennoch seht ihr es anders. Ihr seht geliebte Menschen euch weggenommen, und ihr seid dessen beraubt, was ehedem war. Ihr seht Tragik, derweilen keine ist. Die physische Existenz mag erledigt sein. Die emotionale Existenz dessen, was ihr als Liebe kennt, mag vorüber sein, und ihr nehmt dies als Einbuße und als sich wider die Regeln begebend wahr, die ihr gerne andauernd haben wolltet. Ihr fühlt euch weggeworfen, sozusagen verbannt, all dies, da ihr euch an die Vergangenheit klammert, die entwichen zu sein scheint.
Ihr empfindet womöglich, ihr könntet euch nicht mehr länger auf Mich verlassen, derweilen Ich, in aller Wahrheit, bin, worauf ihr euch verlassen könnt. Wie auch auf euch selber. Vertraut auf euch selbst, aus der Wüstenei des Verlustempfindens herauszugelangen.
Das Leben ist nicht all das, was ihr wähnt, dass es es sei. Das Leben ist nicht all das, was es aufgesprungenerweise ist. Es ist mehr, Geliebte. Es ist großartiger. Nach und nach wachst ihr zur Größe heran. Angehefteterweise, da blockt ihr euch von Größe ab. Ungebunden, fliegt ihr zur Größe. Ihr habt eure Anhaftung daran, was ihr als richtig und recht seht, und daran, was ihr in aller Sicherheit vorgebt, es solle so sein, los zu lassen.
Du bist fehlinformiert worden, Geliebte, Geliebter. Liebe ist weitaus mehr als deine Anhaftung an sie. Fühle dich nicht aufgegeben oder aufgebend aufgrund einer Wintersaison. Liebe wird wieder in Schönheit erstrahlen. Du und Ich werden gemeinsam Blumen pflanzen. Die Samen der Liebe sterben niemals. Sie werden sich selber erneut aussäen. Eines Tages wirst du sehen, dass selbst dasjenige, was du als die entsetzliche Wegnahme von Liebe betrachtest, Raum macht für mehr Liebe. Es gibt nicht Leiden, welches trassiert ist. Es ist so, dass du nur so weit sehen kannst, wie du sehen kannst. Weil deine Sicht begrenzt ist, bedeutet nicht, dass das Feld der Liebe in Verfall geraten ist. Es bedeutet, du bist kurzsichtig. Liebe ist am Leben und es geht ihr gut.
Es gibt mehr zu lieben, als davon geträumt wurde. Liebe dehnt sich aus. Nichts sonst kann erfolgen. Dass Herzen verwundet sind, ist eine Realität des alltäglichen Lebens, dennoch ist es nicht Wahrheit. Abwesenheit von Liebe ist eine Illusion. Du hast Verwundetheit als das Evangelium akzeptiert. Das Evangelium lautet, dass Liebe alles überschreitet. Verwundetheit ist eine Art selbst auferlegter Loyalität gegenüber der Welt und ein Betrug an dir selber und am Geist von Liebe. Du jagst einem Phantom der Vergangenheit nach. Lasse sie los. Liebe ist sicher. Lasse Schürzenbänder los, die du an der Liebe befestigt hast. Entbinde dich selber von der Idee verlustig gegangener Liebe. Mache dir nichts aus dem, was Herzen zu tun scheinen. Setze dein eigenes wieder in Stand.
HEAVENLETTER # 4844 – 28.2.2014 The Well-Being of Hearts
DAS WOHLERGEHEN DER HERZEN
Gott redete …
Ich trage kein Übelwollen bei Mir, nicht einmal einen Augenblick lang. Ganz gewiss habe Ich keinen Groll. Wieso sollte Ich denn? Und wieso solltet ihr es denn, Geliebte? Wieso solltet ihr euch an Negativität hängen mögen? Sofern ihr sie festhaltet, ist sie euer. Negativität ist keine Tugend. Sie ist ein Mitläufer, nachgerade habt ihr euch nicht an ihr festzuhalten. Euch ist es nicht angelegen, jemandem etwas zur Last zu legen, denn dann bietet ihr euch selber die Stirn.
Seid mit Negativität durch. Sagt ihr ein für allemal Adieu. Wozu solltest du sie je brauchen mögen? Was ist Negativität denn anderes als ein hartes Empfinden in deinem Herzen? Herzen sind nicht bestimmt, verhärtet zu werden. In deinem Herzen soll es keine Verengungen geben.
Setzt euer Herz von allem frei, was es behindert. Das Herz verhärten ist hemmen. Füge dich deinem Herzen. Frische es wieder auf. Missgunst schlägt dein Herz ab. Groll macht dein Herz gereizt. Groll ist Kontrolle. Hege Groll, und du gibst den Selbst-Hinblick auf dein eigenes Herz weg.
Es kann sein, du möchtest in erster Linie verlautbaren, dass du recht hast. Du opferst eine Menge, um vor einem Anderen herauszukommen. Es muss so sein, du siehst dich nach einem Streit um. Was gewinnst du deinem Dafürhalten nach? Lasse los, lasse los. Lasse jedwede Feindseligkeit los, die noch erhalten geblieben ist. Feindseligkeit ist Gift. Anhand welchem Anrecht möchtest du dein Herz vergiften? Das macht keinen Sinn. Es macht Sinn, dein Herz wieder in Stand zu setzen. Dein Herz war nicht bestimmt, für den Mangel an Empfindsamkeit aufseiten eines Anderen das Bauernopfer zu sein. Das Herz in deiner Brust ist dein eigenes. Es ist kein Freiwild für jemand, der eben mal vorübergeht. Dir steht es nicht an, dein Herz wegzugeben. Einzig in Liebe sollst du vom Herzen her geben. Einzig in Freude.
Sieg über einen Anderen trägt nicht Freude an sich, oder es ist eine kurzlebige Freude. Vielleicht meinst du, du strafest jemanden mit deiner Verbitterung. Falls es dir gelingt, jemanden zu bestrafen, ist das ein Verlust. Auf jeden Fall strafst du dich selber.
Du darfst dein Herz nicht verschließen, für niemanden. Dein Herz ist wie eine Blume, die sich der Sonne öffnen muss. Dir steht es nicht an, dein Herz zu einem Opfer zu machen. Du sollst dein Herz nicht verraten. Gib dein Herz der Liebe und einzig der Liebe weg. Möge dein Herz der Liebe Schwung geben. Möge dein Herz seine Lauterkeit wahren, welche Liebe ist. Gib dein Herz nicht der Unwahrheit auf. Anstatt dass du für was auch immer an Untaten einem Anderen grollst, welche er begangen haben mag, begrüße dein Herz mit offenen Armen. Durchlüfte es. Verbitterung, Missgunst, Verletzung und all das, lasse sie los. Nimm dein Herz nicht als Geisel. Nimm die Freiheit deines Herzens nicht fort. Verkaufe es nicht. Treibe nicht Handel mit ihm. Öffne es.
Dir ist es, Meinen Thron zu erben. Gewisslich musst du lernen, dich selber zu regieren, bevor du Andere regierst, und niemals sollst du ein Ahnder anderer Menschen sein. Du bist jemand, der angelegt ist zu lieben. Vergib dir selber für deine Übertretungen. Ziehe das ganze Furnier ab, was du auf dein Herz gedrängt hast.
Herzen sind bestimmt, weich zu sein. Dein Herz ist bestimmt, weich zu sein. Beginnend am heutigen Tag, komme auf den richtigen Fuß. Jedwede Feindseligkeit, die du bewahrt hast, hat jetzt weggewaschen zu werden, sodass du im Leben vorankommen kannst. Wirf aus deinem Geist alles hinaus, was nicht dem Wohlergehen deines Herzens und der Herzen Anderer gemäß ist. Jemand, den du etwa für die Rauhheit deines Herzens verantwortlich hältst, ist nicht verantwortlich. Du bist es. Du gabst deinem Herzen statt, abtrünnig zu werden. Niemand sonst ist zuständig. Einzig du. Du hast dich selber verwundet. Es bist du, der sich am Irrtum eines Anderen andockte und ihn zu deinem eigenen machte.
HEAVENLETTER # 4845 – 1.3.2014 A Metaphor of the Dawn
EINE METAPHER VOM TAGESANBRUCH
Gott redete …
Was Ich BIN, das SEID ihr. Dies sind nicht einfach Worte, die Ich ausspreche. Ich habe keine Warteschlange, Geliebte. Ich liebe alle, und Ich rede zu allen, denn in Meinem Blickwinkel, da ist Einer, zu dem Ich rede. Du und Ich sind Eins, und all jene anderen Formen, die deinem Glauben nach Andere sind, sind Eins, und Ich rede zu ihnen ebenso. Ich bin in Einssein eingetaucht. Wohin Ich auch gehe – Einssein. Im Grunde genommen gehe Ich nirgendwohin. Ich bin im Einssein eingesessen. Ich sinke tief in das Einssein hinein, was besagen soll, dass Ich Mich zum Einssein hochhebe, selbst obschon Ich Mich nicht im Hergang des Hochhebens befinde. Ich erhöhe Mich dank des Seiens.
Du befindest dich ebenfalls nicht in dem Vorgang des Anstiegs. Du bist im Verlauf des Innewerdens. Das Ansteigen für sich genommen ist nicht etwas, was du zu erlernen hast oder worin du unterwiesen gehörst. Betrachte Aufstieg gleichsam wie den Zug, in dem du unterwegs bist. Du denkst einfach, du befindest dich in einem Zug, der unter einem anderen Namen läuft, vielleicht als – Anstalten Machend Liebe zu Handhaben, oder: Sich Bemühend um Liebe, oder: Auf der Suche nach Liebe. Geliebte, ihr seid nach dem auf der Suche, was ihr bereits seid. Ihr seid Mein Selbst.
Ihr befindet euch auf einem Kreuzfahrtschiff, und ihr seid nach wie vor noch der Meinung, das Schiff sei angedockt. Hier, ihr seid am Segeln, am Segeln, am Segeln, derweilen ihr euch einbildet, ihr wärt an Land vertäut. Ihr sehnt euch, dass das Schiff in die Fahrt kommt, alldieweil ihr bereits am Bestimmungsort seid. Ich bin eure Bestimmung. Der Himmel ist eure Bestimmung. Einssein ist euer Anlaufhafen.
Es ist nicht kraft des Willens, dass ihr zu dem aufwacht, Wo ihr bereits seid, oder, falls es euch lieber ist, es so auszudrücken – zum Einsein. Einssein mag ja simpel sein, freilich ist es reichhaltig. Einssein ist ein tiefer Brunnen. Einssein ist die äußerste Höhe. Ihr nähert euch jetzt soeben dem Horizont, Geliebte. O, ihr seid dermaßen nahe am Horizont eures Gewahrseins. Nicht kraft des Willens, erkennt ihr eure Selbst-Erkenntnis. Selbst-Erkenntnis ist kein erzwungener Akt. Ihr könnt sie nicht veranlassen. Selbst-Erkenntnis ist nicht etwas, was ihr in die Existenz hinein hämmern könnt – in euer Gewahren ihrer Existenz. Sie ist bereits ein fait accompli, allerdings, ihr habt ein Erhabenes Verlangen nach ihr. Lasst das Verlangen den Kompass sein, den ihr einstellt. Lasst euer Begehren zu eurem Ansinnen werden, und danach könnt ihr eure Absicht los lassen. Ihr lasst die Intention ihre Arbeit tun. Selbst-Erkenntnis ist nicht etwas, was ihr veranlasst. Sie ist etwas, was ihr sich zutragen lasst. Geliebte, es gibt keine Notwendigkeit oder keinen Grund, es dermaßen schwer zu probieren.
Betrachtet euer sehnliches Bestreben nach eingestandener Erkenntnis dessen, was bereits ist, als euer GPS. Ihr habt es einfach einzuschalten.
Sobald es sich auf Selbst-Erkenntnis beläuft, welches der natürliche Lauf der Begebenheiten ist, so regelt ihr sie nicht. Sie ist nicht auf eure Anweisung hin, ebenso wenig ist euer Gewahrsein direkt auf eure Anweisung hin. Sobald ihr einmal euer GPS eingeschaltet habt, hört ihr ganz locker zu. Es ist mehr so wie mit ihm mitgehen, hübsch und leicht.
Euer aufblühendes Gewahren ist unumgänglich. Es wird sich mit euch begeben oder nicht mit euch. Es wird sich begeben, sobald es sich begibt. Es ist wie ein Morgenrot. Wenn ihr am Morgen früh genug auf seid, seht ihr, was man eine Ahnung eines Tagesanbruchs nennen könnte. Der vollausgewachsene Tagesanbruch wird tagaus tagein eintreten, freilich drängt ihr ihn nicht. Ihr könnt ihn nicht hetzen. Das Morgenrot dämmert, so es dämmert. Es dämmert gemäß seines eigenen Zeitverlaufs. Und dann, dann plötzlich erscheint die voll entfaltete Morgenröte vor euch, und ihr könnt von ihr Fotos machen.
Diese Metapher vom Morgenrot greift allerdings zu kurz, da der Tagesanbruch rasch vorüber ist und der Morgen vor euch liegt.
Sobald die Selbst-Erkenntnis weit offen aufgesprungen ist, bleibt sie. Sie ist stets bei euch. Und gleichwohl, derweil Ich dies jetzt bedenke, jene Metapher vom Tagesanbruch funktioniert und funktioniert ganz gut, denn Bewusstsein nimmt zu, und es wächst, so lange bis dein kleines Selbst nicht einmal mehr ein Bedacht ist, und ihr Liebe, maßlos hüpfende Liebe seid.
Du und Ich sind immerfort enge Partner. Neuerdings könnt ihr es wissen.
HEAVENLETTER # 4846 – 2.3.2014 Loosen Your Heart the Way a Man Loosens His Tie
LOCKERE DEIN HERZ GLEICHWIE EIN MANN SEINE KRAWATTE LOCKERT
Gott redete …
Ein jedes Wort von Mir dreht sich um die Welt. Ich, der Schöpfer der Welt, finde durch euch Meinen Nachhall. Engel sind Meine Botschafter, und ihr ebenso. Durch euch wird Mein Herz ausgesät. Ihr seid die hinauslangende Reichweite Meines Herzens. Ihr seid die Route, die es einschlägt. Ihr seid machtvoller, als ihr sehen könnt. Mit Macht geht Verantwortung einher. Ihr seid dafür, was sich in der Welt begibt, machtvoller, als ihr gewahrt. Seid für die Erhebung der Welt zuständig. So wie sich euer Bewusstsein erhebt, zieht ihr die Welt hoch. Dies ist die Bedeutung von: „So wie du vermeinst, so säst du ein.“ [engl.: „As ye think, so ye sow“). Zieht die Welt in die Höhe.
Seht ihre Schönheit und die Schönheit des Menschengeschlechts. Nehmt dies zu eurem Hauptaugenmerk und nicht die bedauerlichen Irrtümer. Ihr vermannigfacht was man als gut bezeichnet, indem ihr Gutem Kenntnis schenkt. Auf diese Weise entwickelt ihr die Welt. Steht für die Erde ein, die Ich erschuf. Schwört ihr nicht ab. Weist die Welt auf das Gute ihrer Wege hin. Zieht in der Welt eine gute Frucht heran. Eine gute Frucht zeitigt einen guten Ertrag. Ihr seid definitiv nicht hier auf der Erde, um auf die Irrtümer ihrer Gepflogenheiten hinzuweisen.
Ihr seid nicht blind, demnach benötigt ihr kein Vergrößerungsglas in die Richtung dessen, was unerwünscht ist. Sobald ihr eure Beachtung darauf richtet, was nicht gewollt ist, verschlimmert ihr es. Auf diesem Wege erwächst das Konzept des Gegnerischen. Seid allen ein Freund, und ihr scheint Licht auf die Welt. Die Welt ist, so wie ihr sie wahrnehmt.
Niemand verleugnet das Vorkommen dessen, was verkehrt ist, wie ungehalten ihr freilich angesichts von Unrechtem werdet. „Das kann er nicht tun. Sie kann das nicht tun. Sie können das nicht tun und damit durchkommen.“ Und auf diese Weise legt ihr die Idee des ‚Wie du mir so ich dir‘ vor, und damit haltet ihr die Idee des Gegnerischen aufrecht. Feindsein ist eine Idee. Verkehrtsein ist eine Idee. Seid umsichtig, was für Ideen ihr begünstigt. Liebe bildet ein Ganzes. Bewerten erschafft Bürgerkrieg. Bewerten setzt sich zur Wehr. Liebe trägt einen Weg des Sehens an, welcher die Welt verwandelt.
Sofern du eine Situation ändern möchtest, bewerkstelligt dies nicht Zwang. Zwang mag ja dein Empfinden von Selbstgerechtigkeit verfechten, dennoch ist er kein Sieg. Gewalt ist auf jemandem herumstampfen, mit dem du nicht einer Auffassung bist. Es steigert die Anfeindung. Menschen dazu bringen, sich ihrer eigenen Wahrnehmung zuwider für besiegt zu erklären, ist ganz und gar kein Erfolg. Es ist Einschüchtern. Erzwingen ist eine Form des Drangsalierens. Auf welche Weise wird ein Unrecht durch ein Unrecht zurechtgerückt?
Es gibt einen förderlicheren Weg, und nach und nach wirst du ihn einsetzen. Anstelle von vermehrter Aufrüstung, entschärfe, wen du als Feind siehst. Entwaffne dich selber. Grabe deinem sogenannten Gegner das Wasser unter den Füßen ab, indem du dem zuhörst, was er sagt und was er fühlt. Du wirst herausbekommen, dass ihm seinem Empfinden nach ebenso viel Unrecht angetan wurde, wie es deinem Empfinden nach dir angetan wurde. Was dir einleuchtend ist, ist ihm nicht einleuchtend gewesen, ebenso, was dem Gegenüber augenscheinlich ist, ist dir nicht augenscheinlich gewesen.
Du sollst dir selber gegenüber nicht nachgeordnet sein, indem du einem Anderen zuhörst. Du hast einen Anlass, den du auseinander legst, und der Andere hat einen Anlass, den er auseinander legt. Komme von der Idee von Beweggründen weg. Komme zu den Herzen zurück. Einerlei, was für einen Sinn dir eine Sache ergeben mag, es ist das Herz, welches zählt. Die Welt wird nicht durch den Geistesverstand betrieben. Wir reden hier von gesundem Menschenverstand. Wir reden von Abrüstung. Ziehe dem, was du als einen Feind ansiehst, den Boden unter den Füßen weg, indem du zuhörst, was er zu sagen hat. Tatsache ist, dass ein gemeinsamer Grund existiert. Beseitige die Grube, die sich zwischen euch erstreckt, indem du sie überquerst. Stelle dich neben denjenigen, gegen den du dich zur Wehr setzt, indem du zuhörst, indem du dir selber stattgibst, nicht dermaßen standhaft zu sein, wie du es etwa gewesen bist.
Es gibt Etliche, die euch nicht zuhören lassen, da sie mit euch nicht reden möchten. Dann lauscht auf den stillen Ebenen im Inneren. Das Gegenüber kann dir tatsächlich Leid angetan haben, und er behandelt dich noch mehr ungerecht, indem er nicht mit dir redet. Er denkt an sich und nicht an die Welt.
Letztlich lautet die Frage nicht, wo ein Anderer ist. Letztlich heißt es, wo du bist. Du musst dein Herz entkrampfen, in etwa dem vergleichbar wie ein Mann eine Krawatte lockert. Die Krawatte eines anderen Menschen würgt dich nicht ab. Das Herz eines Anderen verschließt das deine nicht. Halte dein Herz in die Höhe und halte es offen. Du hast Zuständigkeit über dein eigenes Herz. Passe bei ihm auf. Auf diese Weise bist du für die Welt zuständig.
HEAVENLETTER # 4847 – 3.3.2014 Only Ego Can Contract Your Heart
EINZIG DAS EGO IST IMSTANDE, DEIN HERZ ZUM SCHRUMPFEN ZU BRINGEN
Gott redete …
Ihr liebt Weite und alles, was Weite signalisiert. Ihr könnt euch mit Kleinheit einlassen, dennoch liebt ihr sie nicht. Ihr liebt den Sonnenaufgang und -untergang, welche Weite ausschmücken. Ihr liebt aus dem gleichen Grund die See. Ihr liebt Berge, und ihr liebt Täler. Ihr liebt die Wüste und ihr liebt den Wald.
Selbstverständlich liebt ihr auch einzelne Bäume oder ein Glas Wasser. Ein kleines Ausmaß bedeutet nicht Kleinheit. Ein Wassertropfen ist ebenfalls Größe. Ein Atemzug frischer Luft ist Weite.
Was also ist Kleinheit? Kleinheit ist Knauserigkeit. Kleinheit ist, wann du dein Herz kontrahierst. Selbstbezogenheit ist Kleinheit. Nicht-Selbstbezogen-Sein kann Weite sein oder kann nicht Weite sein. Dich verausgaben ist nicht Weite. Großartige Vision ist Weite. Entfaltung ist Weite.
Wo kann Weite verortet sein? Überall, Geliebte. Wo seid ihr, und wo bin Ich? Allerorts.
Weite ist nicht Ego, und Ego ist nicht du. Es ist eine Fraktion von dir, und es ist eine Fiktion von dir.
Ich möchte meinen, in der Welt von Gegensätzlichkeiten sind Weite und Ego Zweiheit. Wir reden soeben über eure Grenzen ausweiten und ausdehnen. Das Ego ist eine kolossale Beschränkung, die euch nicht dienlich ist. Weite dient nicht bloß euch sondern auch dem Universum, und das schließt Mich mit ein.
Es gibt für dich keine Notwendigkeit, Weite für ein anderes Mal aufzusparen. Weite ist innerhalb deiner Reichweite jetzt, zur gleichen Zeit wie sie weit über deine Reichweite hinaus geht. Wir können sagen, Weite ist immerzu-erreichbar.
Das Ego ist ein Abzwicken. Das größte Ego ist immer noch ein Zwicken. Eure Weite ist groß, ist größer. Wir können nicht sagen, Weite sei das Größte, da dies mit beinhaltet, der Größe komme ein Gipfel zu. Dies ist nicht so. Größe ist immerfort ausspannbar. Größe ist die Sahne obendrauf, und das Leben wendet dir viel Sahne zu, es wendet dir endlos Sahne zu, so endlos wie du fürwahr bist.
In der Weite, da tanzen Wir. Es ist in etwa so. In der Weite befindest du dich im freien Fall, währenddessen du in der Höhe fliegst. In der Weite hast du keinen Fallschirm nötig. In der Weite ist schier die Weite am Emporragen und am Emporragen und am mehr Emporragen. Und sobald du Unser Einssein erkennst, sobald du das Einssein des Einen erkennst, schwillst du immer noch an, wo Zeit nicht ist und keine Grenzen vorhanden sind.
Du betrittst Ewigkeit und Endlosigkeit, wo das Ego nicht vorgeben kann zu existieren. Das Ego ist ebenfalls eine Fiktion. Es ist keineswegs wahrheitsgemäß. Das Ego ist beschränkt. Es quetscht euch. Das Ego ist kein Spaß, Geliebte. Wenn ihr spürt, wie sich euer Herz straff zieht, ist es das Ego. Einzig das Ego vermag euer Herz zu kontrahieren. Nichts sonst. Um das Ego hinter sich zu lassen, habt ihr euch einzig hervorzuwagen. Hervorwagen ist los lassen, was immer euch von der vollen Ausdehnung eures Herzens zurückhält. Ego ist Ego, gleichwohl nimmt es zahlreiche Formen an. Das Ego ist gleichsam euch punktgenau festlegen, während euer Wunsch dahin geht, euch los zu lassen.
Ihr möchtet Freiheit, und Freiheit ist das gleiche wie alles und jedes los lassen, was euch zurückhält. Das Ego spannt an. Weite löst. Spürst du das? Spürst du den Unterschied?
Komme zu dem Ort, wo Grenzen enden. Dies ist Freiheit. Freiheit ist nicht bloß Nichtvorhandensein von Gesetzen und Regulierungen. Freiheit ist Absenz von Regulierungen und Präsenz der Vollheit von Liebe.
Liebe ist euer Verlöbnis mit Mir. Lasst Uns Unser Gelöbnis ablegen. Lasst Uns ins Einssein hinein vereinen. Wenn Einssein da ist, ist Weite da. Einssein und Weite sind Eins, und allemal sind Einssein und Weite die Geschwindigkeit von Licht. Sie sind Synonyme für Licht.
Ihr seid frei, um das Licht der Weite auszuwählen. Weite hat keine kleinen Details. Weite ist das Gegenteil von ermittelnder Ausforschung. Weite ist das Gegenteil von Detail.
Komme dorthin, wo Einssein und Weite ohne jedwede Abgrenzung sind. Willkommen bei der Freude. Willkommen bei den Höhen des Himmels. Ihr seid hier.
HEAVENLETTER # 4848 – 4.3.2014 The Golden Age of Now
DAS GOLDENE ZEITALTER DES JETZT
Gott redete …
Ihr seid Meine güldenen Kinder. Demzufolge ist dies ein goldenes Zeitalter. Natürlich ist Meine Wahrnehmung anders als die eure. Wie immer ihr Historie wahrnehmen mögt, Historie ist Mir eine andere Geschichte als die eure, die ihr kennt.
In jedem Zeitalter hat es Herrlichkeit gegeben. Ich sehe die Pracht in einem Jeden. Ich habe eine ausgezeichnete Sehkraft. Ich sehe gut, und Ich sehe die Pracht in einer jeden einzelnen Schöpfung Mein. Ausnahmslos.
Ebenso wenig sahen die erhabenen Spirituellen die Unvollendetheit, die ihr im Blick habt. Falls sie sie denn im Auge hatten, war es Schnee von gestern. Es hatte keine Bedeutung. Andere Bewandtnisse waren von Bedeutung. Und was konnte Ich denn, was konnten sie denn anderes tun, als sehen, was sie sahen und es allesamt lieben? Sie sahen das Gold im Inneren eines jeden Seinswesens und aller erschaffenen Wesen. Wild oder gezähmt, Ich sah, und die Erhabenen sahen, was fürwahr ist.
Geliebte, Ich sah nicht, was hätte sein können. Ich sah schlechterdings sagenhaft was war – was ist. Ich sehe Mein Ebenbild. Ich sehe Mein Ebenbild, so wie es ist.
Ihr seht euer Ebenbild ebenfalls, bloß fasst ihr persönlich euer Bild fälschlicherweise als einen Behälter für Defekte auf, und infolgedessen ist euer Bild verschwommen. Euch leiten lassen durch euer fehlwahrgenommenes Bild von euch selbst, das ist es, was ihr seht. Ihr seht euch selbst widergespiegelt, und das ist es, was euch aus der Bahn wirft, sobald ihr euch durcheinanderbringt oder sobald sich jemand nicht so an den Tag legt, wie ihr ihn gerne an den Tag gelegt sehen möchtet. Ihr schaut auf den Splitter in eurem eigenen Auge. Ihr schaut auf das Steinchen in eurem Schuh. Ihr tatet einen ursprünglichen Missgriff, euch als minder zu sehen denn ihr seid, und auf diese Weise besiegeltet ihr das Los Anderer, die ihr seht.
Selbst wenn ihr euch mit jemandem in eine Liebesbeziehung begebt, habt ihr ein Auge für Schwäche. Vollendung, so wie Ich sie sehe, ist keine Angelegenheit von Tun oder Sagen. Was für eine Manier und ein Verhalten, dir selber oder jemandem ein Bein zu stellen, auf die nächste Hiobsbotschaft zu warten. Ein jedes Erschaffene Seinswesen auf Erden ist ein vollkommenes Erschaffenes Seinswesen. Was ihr darunter versteht und was Ich darunter verstehe, sind nicht das gleiche. Nicht jeder hat blaue oder braune Augen. Nicht jeder hat weiße Haut oder irgendeine bestimmte schöne Hautschattierung. Nicht jeder hat eine gute Haut. Nicht jeder kann mit seinen blauen oder braunen Augen sehen. Nicht jeder kann buchstabieren. Nicht jeder kann Autos reparieren oder ein Essen wie deine Mutter zubereiten.
Ein Ozean ist ein Ozean, gleichwohl sind einige Meere blauer oder grüner oder zahlreiche Schattierungen davon. Ist dies etwas Verkehrtes? Keineswegs, dies ist Teil der natürlichen Schönheit des Meerwassers. Natürlich ist dies eine Erscheinung dank der Sonne, der Tiefe und Klarheit des Ozeans und seiner zahlreichen Schattierungen dabei. Schönheit ist schön, in was für einer Größe oder Form sie auch daherkommt.
Weil der eine Berg nicht genau irgendeinem anderen Berg gleich ist, fühlst du dich nicht im Stich gelassen. Sobald allerdings ein Menschenseinswesen anders als das ausgewiesen ist, wie es deinem Befinden nach sein sollte, bist du enttäuscht. Du möchtest, dass Männer wie Adonis aussehen, und Frauen wie Aphrodite. Du möchtest andere Menschen, die eine bestimmte Größe und Gestalt haben. Du möchtest, dass sie eine Karriere aufnehmen, die dir zupass ist und so fort und so fort. Indem ihr das tut, Geliebte, lasst ihr euch die Gelegenheit entgehen, welche euch das Leben in der Welt darbietet.
In der Summe lautet eure Aussage, dass niemand vollkommen ist, und ihr ebenso nicht. Sobald ihr euch selber nicht liebt als ein Menschenseinswesen, so wie ihr seid, wie werdet ihr dann einen anderen Menschen lieben können, so wie er oder sie ist? Niemand möchte euch eine Enttäuschung sein, dennoch erstelltet ihr ein Bild von einem Anderen, der euch mehr eine Enttäuschung ist, als ihr es euch selber seid, und das peppt euch eine Zeitlang auf. Nur um darauf zu verfallen – Andere sind nicht einmal so gut wie ihr!
Billigt es euch zu, Geliebte. Ich sage euch, ihr geht klar. Ihr seid Mir recht. Ihr seid mehr als recht. Ihr seid vollkommen ihr, und Ich liebe euch. Ich sehe, was zu lieben ist, und Ich liebe. Was denn ist imstande, Meine Liebe abzuschrecken? Ihr indes neigt dazu, eure Liebe abgeschreckt sein zu lassen.
Und nunmehr möchte Ich euch klar zu verstehen geben, euch selber zu lieben, selbst dann, wenn ihr nicht all das seid, was ihr gerne sein möchtet. Ihr seid für Mich auskömmlich gut.
HEAVENLETTER # 4849 – 5.3.2014 The Wonder of Oneness
DAS WUNDER DES EINSSEINS
Gott redete …
Wir können sagen, ihr seid das Glitzern in Meinem Auge. Wir können sagen, dass ihr das Ergießen Meines Herzens seid. Wir können sagen, dass ihr das Licht Gottes, auf der Erde verstreut, seid. Ihr seid der Verkünder Meines Herzens, Mein Sehen und Mein Beweggrund fürs Seien.
Ein Jeder und alles ist Ich, ja, und das bedeutet – du.
Ich habe keinen ichbezogenen Knochen in Meinem Körper, um in der Redewendung zu bleiben, gleichwohl gilt es Mir Selber, dass Ich veranlasst war, euch erstehen zu lassen, um Mir Gesellschaft zu leisten. Ich mag euch. Ich habe es gerne, euch um Mich zu haben. Ich liebe euch zudem mit einem jeden Atemzug Meines Seins. Ich habe Liebe zum Geben, und Ich wende sie zu.
Du magst vortragen, Ich hätte das Universum erschaffen, damit es zu Geschichten käme. Das trifft die Sache recht gut. Mittels euch treffen Geschichten ein. Es kam niemals zu einem Ausdörren an Geschichten, die zu erzählen, mitzuerleben wären, über die man sich zu wundern, deren Bedeutung wegen man sich auf die Suche zu begeben hätte. Der Sinn ist Leben in der Welt. Mitunter möchtest du gerne das Leben auf der Erde überspringen und zum Kern der Sache gelangen. Natürlich, das wirst du. Du bist beim Kern der Sache.
Du wirst an vorderster Front stehen. Du wirst sehen, dass Ich alles halte, was Ich versprochen habe. Es gibt im Grunde genommen kein es Halten. Es gibt im Eigentlichen nichts als Einssein, und von Unserem Einssein haben all die Geschichten und Gedichte, die Mythologie und die Verwunderung hergerührt.
Ihr entbehrt nichts, Geliebte. Derweil ihr in der Welt munter unterwegs seid, seid ihr ebenso zurück bei Mir in dem, was man den Himmel nennt, und euch mangelt ebenso nichts. Ganzheit existiert. Wo kann es inmitten von Ganzheit Knappsein geben? Ihr seid Heil, Geliebte. Ihr seid das Wunder des Einsseins. Es seid ihr selber, was ihr derzeit just vor euch erlangen möchtet. Ihr seid eure eigene Entdeckung, und es kommt vor, dass ihr ab und an versehentlich auf euch selber stoßt.
Was für ein Leben ihr doch habt! Auf was für einer Welt ihr herumbraust und in was für einer Welt ihr euch doch verstrickt! Was für Stürme braut ihr euch zusammen! Was für Wunder führt ihr aus! Hier seid ihr, hier, im Himmel bei Mir, und ihr seid überzeugt, ihr wandert in der Welt umher, auf einem Berg, oder in einem Wald, oder in einer Wüste oder einem Flussstrom. Denkt schlicht an all die Plätze, an denen ihr euch eurer Vorstellung nach aufhaltet und über die ihr Bescheide erteilt, so etwa darüber, wo ihr euer Leben verbringen solltet.
Es gibt keinen Ort, wo ihr lebt, ausgenommen bei Mir. Ihr könnt euren Kopf wegdrehen oder eure Augen schließen. Ihr seht Mich womöglich nicht, dennoch sage Ich euch freiheraus, es gibt im Grunde genommen nichts anderes zu erblicken als Mich, was natürlich euch mit einschließt. Was für ein Erschaffen von Nichtsheit Ich doch hergestellt habe, und eben daraus ermöglichte Ich eine Inkraftsetzung von Allem, woran du denken kannst, und von Vielem, woran du noch nicht gedacht haben magst oder was du noch nicht in den Griff bekommen hast.
Ihr seid verdutzt und fassungslos angesichts dieser unüberschaubaren Weite des Einsseins, auf dem ihr dem Anschein nach zu stehen kommt und in dem ihr lebt, am Kommen und am Gehen, während es letztlich nichts anderes gibt als Unser Umarmen. Absonderung existiert nicht. Die schiere Idee von Getrenntheit ist ein staunenerregendes Konzept dahingehend, was nicht zutreffend ist, was in keiner Weise wahr ist. Ah, die Illusion.
Ich nehme an, du könntest einem jetzt zu verstehen geben, dass Ich dich konfektioniere und zurechtmache! Ich erschuf dich, Einen nach dem Einen, und nun teile Ich dir mit, dass dieses individuelle Selbst, mit dem du dich herumtreibst, ein Produkt deiner Einbildung ist. Du platzt heraus: „Gott, was denkst du denn bloß? Was für ein Sammelsurium ist das denn, wo Wahrheit und Fiktion ununterscheidbar zu sein scheinen. In der Praxis kann man von den beiden schlechterdings nicht behaupten, sie seien gesondert und je für sich.“
Ja, das ist so, dass allerdings über diese Wahrheit und diese Fiktion nicht verlautbart werden könne, sie seien je für sich, ist ebenfalls Fiktion. Dennoch, dessen unbeschadet, all die Fiktion in der Welt ändert nicht ein bisschen, dass Ich Eins bin und dass ihr Eins mit Mir seid.
HEAVENLETTER # 4850 – 6.3.2014 Where Will Your Thoughts Take You?
WOHIN WERDEN DICH DEINE GEDANKEN NEHMEN?
Gott redete …
Halte nach Harmonie Ausschau und sage Ja zu ihr. Wenn du dich in eine Richtung gezogen findest, gib ihr eine rasche Umdrehung. So lange bis du es weißt, weißt du noch nicht, zu welchen Höhen sie dich nehmen kann.
Du erkennst vielleicht nicht, wie oder warum sich dir eine gewisse Richtung zuträgt, gehe indes voran und folge ihr. Du analysierst sie nicht. Alles was du zu wissen brauchst, ist, dass du den Gedanken hast, irgendwohin zu gehen. Es könnte sein, du hast plötzlich einen Gedanken an jemanden von vor langer Zeit. Gut, dann setze dich mit jener Person in Verbindung. Du hast nicht zu wissen wieso.
Derart viele unter Meinen Kindern sehen sich unentwegt nach Zeichen von Mir um, während rechts wie links Zeichen vor ihnen hingeworfen sind. Ich weise euch oder jemanden nicht an, seine Lebzeit damit zu verbringen, nach Zeichen Ausschau zu halten, dennoch, sobald du dich auf irgendeine Weise zu einem bestimmten Weg hingezogen findest, dann sieh, wohin er dich nimmt.
Vielleicht kommst du um den Gedanken nicht herum, Gitarre spielen zu mögen. Womöglich hast du da und dort und dann und wann ein wenig gezupft, oder du hast das niemals getan. Das spielt keine Rolle. Dies bedeutet nicht, dass es dir gilt, aus dem Haus zu rennen und eine Gitarre zu kaufen und über Nacht zu einem Lead Gitarristen zu werden. Das bedeutet, dass du dich etwa im Internet nach Gitarren umsiehst oder dass du in einen Musikladen reinschaust und dir in den Blick nimmst, wohin du von hieraus gehen möchtest. Der Punkt ist der, du reagierst nicht unverzüglich mit „Nein“, und setzt den Gedanken nicht außer Betrieb.
Womöglich nimmt dich die Idee weit, oder es kann sein, sie führt dich nirgendwohin. Der Punkt ist freilich, dass du im Voraus nie weißt, wohin dich ein Gedanke bringen wird, oder was für ein Gedanke zu einem anderen führen, oder wo ein Gedanke dich irgendwo zu etwas gänzlich Unerwartetem leiten wird, irgendwohin, woran du niemals gedacht haben wirst, und dies zu deinem Entzücken. Sei offen. Sei offen genug, um sobald es klopft an die Tür zu gehen.
Es besteht Einvernehmen darüber, dass du dich nicht alles bemüßigen kannst.
Ein Wink erreicht dich von außerhalb her. Lasst Uns einmal sagen, du bist nicht so richtig ein Partygänger, und gleichwohl, sobald dich ein Freund zu seiner Party einlädt und du verspürst eine Andeutung, hinzugehen, gut, dann gehe hin. Du kannst immer dort wieder weggehen, oder dir begegnet dort die wahre Liebe deines Lebens, oder du stößt auf einen Filmregisseur, der möchte, dass du in seinem nächsten Film eine Rolle übernimmst, oder du triffst eine gewöhnliche Person, die dich zu einem Gefilde des Lebens geleitet, welches du dir seit langer Zeit wünschtest, oder, nichts Folgenschweres passiert, außer dass du dich zu der Party begeben hast.
Zu deinen Anliegen beim Leben gehört, dass du niemals weißt, was sich zutragen wird. Dies ist so. Und deswegen kann dir das Leben genauso eine überraschende Freude sein. Last Uns einmal sagen, dass du irgendwie das Gefühl hast, ein Mal einen anderen Nachhauseweg einzuschlagen. Du hast eine Situation wie diese nicht abzuwägen. Der Gedanke widerfährt dir, nimm demnach einen anderen Weg nachhause. Das ist alles, was du zu wissen brauchst. Es ist möglich, dass es auf deinem Nachhauseweg zu etwas Unerwartetem und Entzückendem kommt. Vielleicht gelangst du an einer Buchhandlung vorbei und siehst, dass just das Buch, auf das du gewartet hast, dort im Schaufenster steht, oder du läufst in einen alten Freund hinein, oder womöglich geschieht gar nichts, außer dass du einen anderen Nachhauseweg genommen hast.
Routine hat im Leben einen Platz, allerdings nicht immer. Einerlei was deine Position im Leben ist, du bist ein Abenteurer. Selbst wenn du ein Einsiedler bist, bist du ein Abenteurer. Dein Leben ist das Abenteuer, das dir anliegt. Es wird vielleicht diesem oder jenem nicht wie ein Abenteuer aussehen, dennoch ist es dein Abenteuer. Diese Welt ist mit vielen Dingen gefüllt, mit solchen, die man als groß, und mit solchen, die man als klein bezeichnet. Du hast dich nicht zu einem anderen Land aufzumachen und dort zu leben, um dein Abenteuer zu haben.
Es gibt Menschen, die weit und breit hin und her reisen, und es gibt Menschen, die auf ihr Bett beschränkt sind. Dein Abenteuer ist mehr als deine Position in der Welt. Es ist dein Geist und dein Herz, die auf Reisen sind. Abenteuer ist etwas, was inwendig in dir statthat. Nehmen wir einmal an, jemand reist durch die ganze Welt und er ist nicht imstande, so viel Empfinden für Abenteuerliches zu spüren, wie es jemand tut, der eine ihm vertraute Straße entlanggeht. Alles im Leben ist inwendig, Geliebte, wisst ihr, was Ich meine?
HEAVENLETTER # 4851 – 7.3.2014 A Walking Blessing
EIN WANDELNDER SEGEN
Gott redete …
Gib dir zu verstehen, dass du der für Mich bist. Ich erkor dich, und ausersehe dich weiterhin. Du bist Meine Wahl. Ich las dich für etwas aus, nicht für nichts. Du bist eine gute Ingebrauchnahme Meiner Zeit. Wir dienen einander. So Ich eine Nachfrage für dich erfülle, erfülle Ich Mich Selbst. So du für Mich eine Nachfrage erfüllst, erfüllst du Mich – und dich selber. Nun, es ist ein wenig verzwickt, zu sagen, dass du Mich erfüllst, denn Ich bin nicht im geringsten unerfüllt. Nichtsdestotrotz wird Mir, derweil Ich dir diene, kredenzt. Es ist eine Art Vervollständigung, wovon Ich hier rede. Etwas wird erzielt. Etwas Großartiges wird zuwege gebracht, unterdessen Wir unsere Gaben austauschen.
Es wird wohl so sein, du hast noch keine Ahnung, was deine Geschenke sind. Das ist in Ordnung. Es gibt nichts, was ansagt, du habest es zu wissen. Du kannst dich auf der ganzen Linie in Kenntnis setzen, dass du Mir etwas Nützliches und Wundervolles gewährst. Du bescherst Mich gar, derweilen du Mir stattgibst, dich zu bescheren. Du weißt, wie wundervoll sich einvernehmliches Entgegennehmen anfühlt, nimm demnach sodann all die Geschenke, die Ich dir gebe, hin. Alle Meine Gaben leiten dich zu fernerem gutheißenden Einvernehmen mit deinem ureigenen Selbst.
Es lernen, in Empfang zu nehmen, ist ein fantastische Sache. Entgegennehmen ist Ja sagen. Wie Ich es liebe, dich Ja sagen zu hören. Wenn du zur Bank gehst und eine ordentliche Summe Geld abhebst, fühlt sich die ganze Welt bereichert. Spüre die Elektrizität davon. Und sobald du hinlänglich Fülle entgegennimmst, wendest du sie alsdann in aller Freude zu, denn du kennst kein in Teile Brechen. Dasjenige, was du gibst, wird erklecklich reichlicher das deinige, da du es nicht in deinem Besitz zu haben hast.
Geben ist eine sehr zarte Sache. Zuwenden ist nicht aufhäufen. Inempfangnehmen ist ebenfalls nicht aufhäufen. Alles wird weitergereicht. Alles ist ansteckend, übertragbar. Schenke Wohltaten, und du wirst beglückend gesegnet. Selbst wenn du einen Segen schenkst und jemand macht sich über dich lustig – du verliehst einen Segen.
Du zählst. Was du tust und was du gibst, das zählt. Es zählt unermesslich.
Mögen alle Segnungen über dich kommen. Mögest du Alle segnen. Mögest du ein Segen sein. Auf diese Weise scheinst du dein Licht vor Mir.
Du schickst dich nicht an, all die Segnungen, die du schenkst, zu kennen. Du läufst kein Rennen, das verstehst du, in der gunstvollen Huld, ein Segen zu sein, und somit all jene zu segnen, deren Pfad du querst. Lasse deine Präsenz ein Segen sein. Meine Präsenz ist ein Segen, und demnach soll es die deine sein. Segnet die Segnungen, Geliebte, und ihr seid gesegnet.
Ruft Mich an. Weckt euch zu Mir auf. Macht Mich präsent. Euer Gewahrsein macht Mich gegenwärtig. Ich bin ein Geschenk, das ihr euch selber überreicht. Überreicht Mich euch. Sprecht:
„Lasse mich Gott mir selber darbieten. Eher dass ich mitgezählt werde, lasse mich jemand sein, auf den man sich verlässt, und lasse mich all die grünen Weiden meines Herzens willkommen heißen. Lasse mich Raum schaffen für Gott und für all Jene, die Er liebhat. Gott liebt mich. Gott, hilf mir, zu lieben, so wie Du liebst, ohne einen Gedanken an Rang oder Anerkennung. Hilf mir, zu lieben, um des Liebens willen und um des Ausstreuens von Liebe über die Erde willen. Lasse mich Dir mein Herz auftun, und mithin Allen mein Herz auftun. Lasse mich ein Herzensöffner sein. Just dies tust Du, Gott, nicht wahr? Du öffnest und wärmst Herzen. Das tun ist eine kleine Sache, indes heißt es dermaßen viel. Sofern es eine kleine Sache auszurichten ist, dann lasse mich darin gut werden. Lasse mich dabei mich zuhause fühlen. Ich bemerke, dies ist der Weg Nachhause, und Du hast mir die Macht und die Herrlichkeit gegeben, meinen Weg nachhause zu finden, und daher helfe ich Dir, wie du in das Anbrechen eines neuen Tages hineingeleitest. Hilf mir, die Erde zu segnen und all Jene, die auf ihr wandeln. Lasse mich einen wandelnden Segen sein.“
Und so sollest du sein.
HEAVENLETTER # 4852 – 8.3.2014 The Myth of Cause and Effect
DER MYTHOS VON URSACHE UND WIRKUNG
Gott redete …
Du kannst alles glauben. Du kannst glauben, dass die Wechselhaftigkeiten deines Irdischen Vaters etwa dich heimsuchen, oder du kannst glauben, dass du jeden Tag neu geboren wirst.
Du kannst an Vergeltung und Bestrafung glauben, oder du kannst an Liebe und an allerhand Arten wundervoller Belege von ihr glauben. Du kannst an einen Gott der Strafe glauben, oder an einen Gott der Liebe oder an Schattierungen dazwischen.
Du kannst an Unendlichkeit und Ewigkeit glauben. Du kannst vehement an die Vergangenheit glauben, und du kannst an die Zukunft glauben, die immerzu, jenseits deiner Reichweite, vor dir hin gehalten wird.
Du kannst an Gutheit und Erbarmen glauben. Du kannst an Rückerstattung für all das Gute, was du tust, glauben. Du kannst ungläubig sein dem gegenüber, dass dir aufgrund deiner Unwissenheit in der Vergangenheit, in der weit zurückliegenden Vergangenheit, in der Vergangenheit des Vorlebens und der Vergangenheit des gestrigen Tages, ein Bein gestellt werden wird.
Existieren harte Schläge – was du als harte Schläge siehst – auf Erden? Ja, sie existieren. Gibt es aus dem Blickwinkel der Welt her gesehen das Unerklärliche auf Erden? In der Tat.
Ich trage euch an, die Vergangenheit los zu lassen. Die Idee eines gnadenlosen Gottes und eines sinnlosen Lebens los lassen kann euch dienlich sein. Daran glauben, Ich bestünde auf Vergeltung, ist euch nicht dienlich. Selbst in der Welt, wo Unfreundlichkeit und Ungerechtigkeit existieren, gibt es so einen Gedanken wie den des Auf-Bewährung-Setzens. Selbst in der Welt kommen unerwartete Freundlichkeit und wahre Gerechtigkeit vor. Falls jene in der Welt existieren, kann Ich da minder sein? Kann Ich der Welt hinterherhinken mögen?
Glaubt ihr wirklich, dass Ich euch eine Sache erzähle, und eine andere tue? Meint ihr wirklich, dass Ich euch ansage, zu lieben, und dass Ich Minderes tue? Denkt ihr wirklich, dass Ich Meine Tage als Buchhalter zubringe? Glaubt ihr wirklich, dass ich eine dicke Brille trage und für jedes Rühren, das Meine Kinder anstellen, über sie herfalle? Denkt ihr wirklich, Ich sei derart zwiespältig, dass Ich euch für Unwissenheit ausgebe, und euch hernach ebendafür Mir schnappe?
Sogar ein Kind in der Schule hat einen Radiergummi. Wenn es beim Rechnen einen Fehler macht, kann es ihn ausradieren und eine andere Lösung probieren. Insofern es in der Welt Radierer gibt, sollte Ich da Radierer vor euch zurückhalten mögen? Schwerlich, ihr Lieben. Das würde Ich nicht erwirken, auf keinen Fall.
Sofern es ein unumstößliches Gesetz wäre, dass ich auf Wie du mir so ich dir bestehe, wie kämest du da jemals aus dem Kreislauf heraus? Meint ihr wirklich, Ich wäre so kleinkariert, wie, dass Ich euch in Knechtschaft halte, derweilen Ich Pharao angewiesen habe, Mein Volk ziehen zu lassen? Was für eine Art Gott wäre Ich denn, wenn Ich herumschnüffelte und jede Rechnung erfasste, die du nicht bezahlst? Und, bist du wirklich der Auffassung, dass Ich Zinsen berechne wie bei einer Gehaltszahlungs-Anleihe?
Dass ihr Fehler begeht, ist wohlbekannt, eure Vergehen und euer Fehlverhalten sind indes kaum die große Story eures Lebens. Etliche Meiner Kinder hegen über eine ganze Menge Bedauern, ohne dass Ich wegen jenen mit dem Finger schüttle. Etliche Meiner Kinder sehen das Licht des Tages, und etliche noch nicht. Ihr werdet es sehen. Niemals würde Ich euch dies verunmöglichen. Niemals halte Ich die Vergangenheit wider euch.
Ich liebe. Ich liebe Meine Kinder. Ich liebe Meine Kinder gleich. Ich liebe Meine Kinder als Eins. Meint ihr wirklich, Ich renne herum, als hätte Ich keinen Freien Willen aus Mir heraus?
Es ist Mein Wille, dass ihr frei seid. Ihr seid von der Vergangenheit freigesetzt. Sie gehört euch nicht mehr länger zu. Im Leben lernt ihr zweifelsohne hinzu und seid am Wachsen. Wieso sollte Ich euch aufhalten mögen?
Ich habe seinerzeit davon gesprochen, ihr hättet der Weltsicht entspringend Ursache und Wirkung im Blick. Es ist am Leben mehr dran als Ursache und Wirkung. Es geht tiefer als Ursache und Wirkung. Es ist mehr an Meiner Sicht dran als Ursache und Wirkung.
Seid jetzt mit der Vergangenheit durch. Bleibt jetzt präsent. Ich bin euer Jetzt. Ich bin Gott, und Ich habe eine Präsenz. Die Erhabenen Spirituellen glaubten an Freispruch. Meint ihr etwa, Ich legte dieses nicht an den Tag?
HEAVENLETTER # 4853 – 9.3.2014 The Infinity of God’s Love
DIE ENDLOSIGKEIT DER LIEBE GOTTES
Gott redete …
Meine Liebe für dich hat alles mit dir zu tun. Ich schiebe dich nicht beiseite. Dein Leben auf der Erde mag den Anschein abgeben, es gehe rauf und runter, Meine Liebe für dich niemals. Meine Liebe für dich ist fest eingesessen.
Ich liebe. Ich ziehe Meine Liebe nicht von dir oder von irgendwem zurück. Lasse die Auffassung von Bestrafung los. Lasse die Idee los, dass Ich dich in der einen Minute liebe und in der nächsten nicht. Ich halte Meine Liebe für dich nicht zurück. Meine Liebe ist für dich. Mit Meiner Liebe für diesen oder jenen Menschen bin Ich nicht aufs Geratewohl. Ich bin kein Gott des Richtens. Ich bin ein Gott der Liebe. Ich ziehe mit der Liebe keine Show auf. Ich liebe. Ich bejahe dich, egal was du von dir denkst.
Je mehr Ich dich in Empfang nehme, wie du bist, umso mehr möchtest du Meiner Liebe würdig sein, umso mehr möchtest du Mich beschenken. Ich nehme deine Liebe entgegen gleichwie Ich sie zuwende. Du hast Mir deine Liebe nicht unter Beweis zu stellen.
Du magst ja denken, Ich hätte es nötig, dir Meine Liebe unter Beweis zu stellen. Du magst das Gefühl haben, das Leben würde, sofern Ich dich liebte, so verlaufen, wie du befandst, es solle verlaufen. An der Stelle kommt der Zweifel herein, ob Ich dich liebe, ob Ich dich wirklich liebe, ob Ich dich ohne Unterlass liebe. Ich liebe dich unentwegt. Für Mich ist die Idee an sich haben, Liebe zurückzuhalten, ein Ding der Unmöglichkeit. Ich, Der Ich alles vermag, vermag dir nicht Meine Liebe zu versagen. Die Sonne geht jeden Morgen auf. Sofern die Sonne Meiner Liebe entspräche, würde die Sonne niemals untergehen.
Meine Liebe für dich ist nicht am Kommen und Gehen. Meine Liebe für dich ist nicht am einen Tag Frühling, und am nächsten Winter. Meine Liebe für dich ist nicht umänderbar. Ich liebe, und Ich liebe dich. Liebe von Meinem Herzen zu dir ist die Lage der Dinge. Meine Liebe für dich ist unwandelbar. Ich vermag dich nicht weniger zu lieben. Meine Liebe für dich ist kein Hasardspiel. Meine Liebe ist alles, was es gibt. Meine Liebe ist keine Eintagsfliege. Meine Liebe für dich hängt nicht von ihrer Vergegenwärtigung deinerseits ab. Du hast sie mitbekommen, Meine Liebe für dich. Meine Liebe für dich ist undurchdringlich. Nichts kann sie aushöhlen. Meine Liebe für dich ist die eine Sache, auf die du dich verlassen kannst.
Ich kann nicht hin und wieder lieben und Ich liebe nicht hin und wieder. Ich kann es nicht und Ich liebe nicht der Stimmung gemäß oder gemäß von irgendwas. Ich erteile dir alle Meine Liebe. Das ist es. Ich übergebe dir jetzt im Augenblick Meinen letzten testamentarischen Willen. So steht es damit.
Ebenso wenig kannst du dich Meiner Liebe entziehen. Du kannst Meiner Liebe nicht aus dem Weg springen. Du kannst ihr nicht entkommen. Einerlei, wie du dich in der Welt aufführst, Meine Liebe für dich ist unversehrt. Kann es Liebe sein, die ihren Sinn ändert? Kann ein Gott der Liebe Launen und Mucken drauf haben? Nein, dazu bin Ich nicht in der Lage. Ich habe keine Stimmungen. Wir können sagen, Ich habe eine Gestimmtheit, und die ist Liebe, dem hingegen ist Meine Liebe nicht veränderlich. Meine Liebe für dich ist nicht auf dich angewiesen.
Gelegentlich möchtest du Meine Liebe kartieren. Du wirst sagen, Ich liebe dich, sobald Ich dir einen Geliebten zugereicht habe, und, sobald dein geliebter Nahestehender verstirbt oder dich irgendwie verlässt, könntest du alsdann sagen, Ich hätte dich nicht geliebt.
Meine Liebe für dich ist nicht darauf angewiesen, was sich im Leben begibt. Es ist allzu schauderhaft, einen Gott ins Auge zu fassen, Der flatterhaft ist. Mein Herz liebt. Es kann nicht nicht-lieben. Meine Liebe für dich ist nicht Catch-as-Catch-Can. Meine Liebe für dich ist untilgbar, ist permanent. Keine Handlung deinerseits vermag sie rückgängig zu machen. Vernehmt dies, Geliebte. Hört dies ein für alle Mal. Hört Mein Herz schlagen. Spürt Meine Liebe, derweilen Ich euch umfange. Ich liebe euch für alle Ewigkeit, und Unendlich ist Meine Liebe.
HEAVENLETTER # 4854 – 10.3.2014 If You Were Not Attached, Why Would You Mourn?
SOFERN DU NICHT ANGEHEFTET WÄREST, WIESO SOLLTEST DU DANN BETRAUERN MÖGEN?
Gott redete …
Ein Hurra auf das Leben, auf die Erde und all die prächtigen Seinswesen, die sie bevölkern, auf die Geschöpfe, groß wie klein. Jedes Seinswesen spielt seinen Part, die Elefanten und die Ameisen. Ich stehe voller Ehrfurcht vor der Welt, welche kraft Meiner Idee gezeugt wurde, und die nunmehr die eurige Idee ist.
Erkennt, wie die Welt immerzu am Sich-Wandeln ist. Nichts bleibt in ihr gleich. Das Sonnenlicht durch dein Fenster wechselt von Minute zu Minute. Der Himmel, die Bäume, die Regungen, und du bist bei alledem ein wohlgeliebter Zeuge. Wenn dir von vorneherein zu verstehen gegeben worden wäre, wie das Sonnenlicht auf dem sich überschlagenden Ozean schimmert, so wärest du dafür mit Eintrittsgeldern aufgekommen. Du hättest Schlange gestanden, und wie ihr allemal das Gemälde vor euch bestaunt hättet.
Und die Sterne. Du hättest die ganzen Ersparnisse deines Lebens hingelegt, um das Wunder der Sterne in Augenschein zu nehmen.
All dies ist für euch Tag und Nacht kostenlos. Manchmal fährst du ohne einen flüchtigen Blick auf den Mond und auf die Sterne vorüber. Du musst wissen, all dies und tausende mehr an alltäglichen Begebnissen sind spektakuläre Geschenke vom Himmel.
Und das Wasser, für sich genommen! Was für ein Anlass zur Freude. Ihr könnt in ihm plantschen. Ihr könnt es trinken. Ihr könnt aus ihm Eiswürfel herstellen, und ihr könnt die Eiswürfel schmelzen. Seid ihr auf euch gestellt nicht eine Art Wunder-Beschäftigte?
Ihr könnt in die Ferne sehen, und ihr könnt in die Nähe sehen. Ihr könnt lesen! Es gibt derartige Dinge wie Lesen, wie Gehen und Erinnern und Vergessen. Atome seht ihr als Materie, und ihr blättert Seiten um, und ihr seid eine Geschichte, die ihr hinschreibt.
Und Säuglinge! Was sind Säuglinge doch der Welt für eine Wohltat.
Was ist auf Erden nicht ein allerwundervollstes Ding? Ist eine Paternostererbse nicht etwas zum Bewundern? Eine Spinne? Ein Schmetterling? Was ist nicht zum Bestaunen?
Bedenke, was du, ein Menschenseinswesen, bist, derweil du in Betracht nimmst, was du für ein Wunderwerk bist. Du kannst Klänge erzeugen, die etwas bedeuten. Du hast Ohren zum Hören. Du hast Beine, um darauf zu stehen. Du hast Zähne zum Kauen, und eine Kehle zum Herunterschlucken.
Ja, Ich bin bei Meiner Schöpfung und der Freude, welche sie einfährt, ganz entzückt.
Es ist ja möglich, du denkst mehr an unerträgliche Leiden als an Freude. Zur gleichen Zeit wie du das Wunder des Lebens auf der Erde in Vergessenheit geraten lassen kannst, gerätst du an es angeheftet. Der Sand der Zeit schlüpft dir durch die Finger. Leiden läuft auf, da nichts dasselbe bleibt. Die Auffassung von Einbuße ist ausgedachterweise. Wenn ihr nicht an was auch immer angeheftet wärt, würdet ihr Leiden nicht kennen. Ihr wärt nicht auf es gestoßen. Leben oder Tod, das würde keine Rolle spielen. Worin läge da der Unterschied? Und, natürlich, der Unterschied ist die Art und Weise, wie du all dies ansiehst. Du tippst im Leben auf eine bestimmte Weise eine Taste, und dies erbringt den ganzen Unterschied, unterdessen Unterschied nicht wirklich existiert, ja, unterdessen Unterschied geradezu in Wirklichkeit nicht von Belang ist.
Wenn du nicht an Jugendlichkeit geheftet wärest, weswegen solltest du dann deren Verflossensein betrauern mögen?
Was wäre es denn, sofern du auf der Erde leben und sie lieben könntest, so wie sie ist, sie lieben könntest für das Privileg, hier zu sein, sie lieben könntest für das Privileg all der vermeintlichen Gegensätze, des Heißen und des Kalten, des Geschwinden und des Gemächlichen, des Runden und des Eckigen.
Wenn dir klar wäre, du hättest auf der Erde noch eine Stunde zu leben, oh, wie würdest du da das Erleben auskosten. Du würdest all die Bilder auskosten, die manifestiert sind, mitsamt dem, was du aus ihnen machst. Du würdest in den Blick bekommen, dass du in einem Film am Leben bist, und du würdest den Film lieben, alle Aspekte von ihm, all die Farben, all die Schatten, das Ergiebige und das Ärmliche, und alles Weitere, was du zusammenfügst. Du würdest das Gefirnisste und das Ungefirnisste lieben. Du würdest lieben. Und wie du lieben würdest. Du würdest dich selber lieben, diesen sogenannten Diamanten im Rohzustand. Du würdest ein jedes Gesicht lieben. Du würdest jeden Zipfel der Schöpfung lieben. Du würdest vor Freude Purzelbäume schlagen, dass du auf dieser Erde am Leben bist, und just dort, wo deine Behausung ist. Du würdest lieben. Du würdest dich in Liebe überschlagen und mit Liebe vertraut sein, und einzig lieben.
Woher hast du die Idee bekommen, dass alleinig gewisse Veranlassungen im Leben geliebt gehörten, und andere nicht? Bar jener Vorhersage-Idee da würdest du die reißende Flut des Lebens spüren, und es gäbe keine Minute oder keinen Zentimeter, die du dir je entgehen lassen mögen würdest, denn alles wäre dir kostbar und schön und staunenswert.
So ist Leben auf Erden.
HEAVENLETTER # 4855 – 11.3.2014 Spun by God through the Universe
VON GOTT DURCH DAS UNIVERSUM VERSPONNEN
Gott redete …
Manchmal überwältigt dich das Sorgen. Bisweilen rührt die Sorge, die du spürst, von der Vergangenheit her, oder sie kommt von du weißt nicht woher, anscheinend aus heiterem Himmel. Und, natürlich kann sie von einem kürzlichen was du Verlust nennst herrühren, oder von einer kürzlichen Glattstellung des Zeitablaufs in der Form deines Lebens. In jenen Zeiträumen weißt du nicht einmal, was das Leben ist oder was es sein solle. Zu jenen Zeiten gelangst du womöglich zu der Hinsicht, dass das Leben wahrlich Fiktion ist.
Du möchtest dich in einer Welt, die nicht still stehen kann, an das Leben klammern. Du kannst dich fallengelassen fühlen. Los lassen ist nicht stehen lassen. Manchmal allerdings lässt du deine Freude im Leben stehen. Du weißt nicht einmal, was existiert, oder du glaubst ganz einfach nicht mehr an das Leben. Du bist geneigt, dies als Einbuße zu sehen, vielleicht als das allergrößte Abhanden-Gekommensein.
Bis jetzt, dein ganzes Leben hindurch, warst du in ihm verwickelt, warst du solch ein Glaubensanhänger vom Leben, und jetzt fühlst du dich von ihm abgekoppelt. Das relative Leben hat nicht mehr länger seine Fangarme dermaßen tief in dich hinein gestreckt. Anstatt dich befreit zu fühlen, fühlst du dich etwa beraubt, dir selber abhanden gekommen. Manche könnten dies als Depression bezeichnen. Es ist möglich, du bist zu einem höheren Bewusstseinsstand aufgerückt, und du hast es soeben schwer damit, dabei den Bogen rauszubekommen. Dereinst befandst du dich in dem einen Land. Jetzt bist du in einem anderen, und du weißt nicht, wie du dorthin, hierhin kamst.
Das Leben brachte euch hierher, Geliebte. Absichtsvolles Ansinnen brachte euch hierher. Eine Zeitlang fühlt ihr euch fehl am Platz. Geliebte, ihr seid etlicher eurer Grenzziehungen verlustig gegangen, und jetzt vermisst ihr sie. Darüber just reden Wir hier. Eure vermeintliche Einbuße an Beschränkungen ist, worum ihr gebeten habt. Ihr wusstet einfach nicht, dass es sich so ausgestalten würde.
Ihr spürt eine große Absenz von allem, was ihr gängigerweise kanntet.
Ihr werdet soeben von Gott durch das Universum versponnen, und ihr findet dies verstörend. Ihr wurdet aus eurer Behaglichkeitszone herausgewirbelt. Ihr spürt den Kontrast. Ihr erkennt einfach nicht richtig, was mit ihm anzufangen ist. Wo kommen Friede und Liebe zu liegen, derer ihr eurer Auffassung nach voll sein würdet? Und wo seid ihr? Wer seid ihr? Wohin hat sich eure Identität aufgemacht?
Ihr wart derart mit Umgrenzungen bezeichnet, derzeit fühlt ihr euch verschollen. Es wird eine Zeitlang brauchen, um in euren neuen Schuhen bequem gehen zu können. Ihr fühlt euch verloren, alldieweil seid ihr gefunden worden. Ihr fühlt euch taumelnd. Anfänglich, ohne Grenzlinien, just so werdet ihr euch fühlen. Habt Geduld mit euch, so lange, bis ihr höheres Gleichgewicht spürt bei eurem Gang hinein in das, was ihr als Ein Niemandsland bezeichnen könntet. Ihr könnt es nicht glauben, dass ihr im Himmel seid. Tatsächlich habt ihr eher das Empfinden, ihr wärt aus dem Himmel hinausgeworfen worden und ihr wärt bei ihr wisst nicht wo niedergegangen.
Ihr werdet wieder zu euch kommen. Momentan fühlt ihr euch nicht gefestigt, dennoch werdet ihr euch gegründet fühlen. Gebt euch eine Chance, euch einzuleben. Leidenschaftlichkeit und Aufgeregtheit scheinen sich von euch abgewandt zu haben. Ihr könnt nicht glauben, dass dies Ruhe darstellt, dass dies Friede ist. Friede soll ja glanzvoll sein, nicht matt. Ihr habt das Gefühl, etwas sei mit euch verkehrt, derweilen ihr einfach dabei seid, die Dinge recht zu begreifen.
Einstmals lebtet ihr in einer trügerischen Sicherheit. Jetzt ist euer Lager im Paradies aufgeschlagen. Jetzt könnt ihr es einstellen, euch anzustrengen. Ihr habt euch euer ganzes Leben lang schwer getan. Das Ringen ist zu einem Ende gelangt. Wie undeutlich und verstörend das ist. Früher, da hattet ihr anerkennendes Beiwerk, welches euch aufrechthielt. Jetzt seid ihr frei. Nun habt ihr Flügel und fürchtet abzustürzen. Ihr fühlt euch, wie sich ein junger Vogel fühlen muss, der aus dem Nest geschubst wurde. Ihr seid mitten in der Luft gelandet. Nach wie vor umklammert ihr Grenzziehungen, als wären sie die Crux von euch. Über so lange Zeit herrschten Abgrenzungen über euch, und jetzt seid ihr grenzen-los. Keine Geländer mehr zum Festhalten.
Ihr meintet, die Weite betreten sei ein Kinderspiel. Ein Vogel ist aus seinem Käfig gelassen worden und weiß nicht, was mit seiner neugefundenen Freiheit anzufangen ist. Nicht lange hin, und er wird ein Fenster bemerken, aus ihm in die Weite hinaus fliegen und die Lage mitkriegen. Ich heiße euch willkommen.
HEAVENLETTER # 4856 – 12.3.2014 A Time Will Come
EINE ZEIT WIRD KOMMEN
Gott redete …
Was bedeutet es, dass das Leben nicht vollauf von dir handelt? Gewiss, du bist derjenige, der dieses bestimmte Leben lebt. Es wird eine Zeit kommen, wann dein Leben nicht derart ausschlaggebend zu sein scheint. Du wirst natürlich von einem weniger angehafteten Ort her kommen. Du wirst dich nicht ausrangieren, keinesfalls, was dir indes heute dermaßen unabdingbar scheint, wird nicht so folgenschwer sein.
Der Tag wird kommen, wann das gesamte Leben mehr wie eine Verlosung ist. Wenn du bei der Lotterie nicht in dieser Woche gewinnst, könnte es in der nächsten Woche sein. Du hättest gerne bei der Lotterie gewonnen, gleichwohl bist du nicht so stark an ihr angeheftet. Es ist nicht so, dass du dein Leben als eintönig siehst, noch siehst du es als nichtsnutzig. Dein Leben wird dich einfach nicht so sehr dominieren. Es wird nicht insgesamt so besitzergreifend sein. Es wird mehr wie Hintergrund, mehr wie Kulissen sein. Du selber wirst mehr in den Vordergrund gerückt sein, was bei deinem Leben darauf hinausläuft, dass es sich weniger um dich dreht. Du wirst nicht mehr die Not spüren, zur Schau zu stellen. Du wirst es einfach leicht nehmen.
Du wirst in deinem Leben nicht den vermeintlichen Bedarf an Reizung um dich haben. Selbst dann wenn nicht alles wundervoll ist, wird alles gut sein. Du wirst nicht so sehr erbeben. Du wirst mehr du selber sein. Du wirst nicht so sehr hoch- und herunterspringen. Du wirst nicht so sehr erschüttert sein. Du wirst mehr die Ruhe selbst sein. Du bist für immer und ewig, dennoch kommt das Leben und geht das Leben, und du bist konstant. Du wirst die Hoch’s und Tief’s der Welt als, nun ja, einfach das Leben nehmen. Nichts wird den Apfelbaum deiner selbst so sehr schütteln oder gar überhaupt schütteln. Es wird mehr so sein, wie wenn du einen Spaziergang durch den Park machst. Du kommst immer aus dem Tor des Parks heraus. Was kann dein ausgiebig Arrangiertes durcheinanderbringen?
Du hast einen mehr zur Ruhe bringenden Einfluss auf dich selber. Du guckst nicht so sehr, dass du hoch und nieder springst. Es ist gleichsam, wie wenn du mehr mit hochgelegten Füßen dasitzt. Was im Leben geschieht, ist dir mehr oder weniger das gleiche. Heh, was ist die große Sache dabei? Du kommst immer aus dem Tor heraus, durch das du hineingekommen bist.
Du sorgst dich weder im Voraus um die Zukunft, noch sinnst du unaufhörlich über die Vergangenheit nach. Es ist alles das gleiche, du gehst einfach in die eine oder andere Richtung. Du hebst den einen Fuß und danach einen anderen. So scheint dir das Leben auszusehen. Weder rennst du die Stufen hoch, noch stürzt du sie herunter. Was auch immer um dich herum vor sich geht, geht ganz einfach um dich dich herum vor sich. Es ist nicht genau so, dass du weit, weit weg bist, dennoch bist du definitiv nicht so nah an jedem Augenblick dran, wie du es vordem warst. Dein Blick auf das Leben ist nicht wie er gewöhnlich war. Nunmehr wunderst du dich, was es denn gewesen ist, welches eine derartige Auswirkung auf dich ausgeübt hatte.
Es ist nicht genauso, wie wenn du aus dem Regen herausgelangst. Es ist einfach so, der Regen oder der Schnee oder die Sommersonne führen nicht die Bedeutsamkeit bei sich, wie sie es gewöhnlich taten.
Du gehst nach wie vor abends schlafen, und du wachst nach wie vor morgens auf. Du bist nicht von einem Tag in deinem Leben so aufgezehrt, wie du es einstmals warst. Was jenes angeht, bist du nicht so leichtfertig. Du bist nicht so zerfahren. Das Leben gerät einfach nicht so dringlich. Du rennst das Leben nicht so sehr über den Haufen, noch trägst du es so sehr mit dir herum. Das Leben kommt und geht, und du machst dir nicht so viel aus ihm. Das Leben geht jeden Moment vonstatten, allerdings lässt du dich nicht über es aus, wie du es vormals tatst. Es ist nicht genau so, dass du es dir in Basta-Manier hernimmst. Du machst einfach keine so große Sache aus ihm. Du bist weder gleichgültig noch überwältigt. Und dies ist eine gute Sache, oder etwa nicht?
HEAVENLETTER # 4857 – 13.3.2014 A Song of Good Will
EIN LIED DES WOHLWOLLENS
Gott redete …
Das Wohlwollen, welches du in deinem Herzen beherbergst, ist Mein. Ich gab es dir von dem Augenblick an, an dem Ich an dich dachte. Du weißt, wie sich Entgegenkommen anfühlt. Es ist wie eine Plattform, woher du kommst. Es ist wie ein Rückvorhang für Liebe. Wohlwollen ist Liebe, die im Menschenherzen aufwallt. Es ist ein Refrain, den Engel singen, das Lied des Wohlwollens. Du weißt, wie sich Wohlwollen anfühlt. Du weißt, was es ist.
Meinst du womöglich, Ich sei ohne entgegenkommendes Wohlwollen? Woher stammt diese Idee, Ich sei ein unermüdliches Ungeheuer? Denkst du wirklich, Ich sei ein Gefängniswärter? Nein, keineswegs. Ich bin Der, Der alle Gefangenen befreit. Ich entriegle eure Tür. Tatsächlich gibt es keinen Schlüssel, der euch ausschließt oder einschließt, ausgenommen in den Restspuren eurer Gedanken. Dass ihr es bedürftet, dass euch die Leviten gelesen gehören, ist eine Idee, die ihr von irgendwoher aufgegriffen habt. Falls irgendwer einen Schlüssel innehält, um euch hinter Schloss und Riegel zu halten, ist er in eurer Tasche. Sofern ein Löwe frei geboren ist, wie kann es denn dann sein, dass du es nicht bist? Ich sehe dich nicht frei. Löse dich von Vorstellungen, die dir überliefert oder die dir unterschoben wurden, Vorstellungen, die eine Mär sind.
Ich bin keine Mär. Ich, Gott, existiere. Du magst ja wähnen, Ich sähe dich nicht. Ich sehe dich gut, und Ich sehe dich mit Augen der Liebe. Es bist du, der Mich nicht sehen wird, oder Mich nicht so sieht, wie Ich bin. Ich bin nicht Gott, der Krieger, in einem Comic-Heft hingezeichnet. Siehst du Mich als einen Gott, Der das Böse bekämpft, dies eher, denn als einen Gott, der liebt?
Geliebte, was habe Ich eurer Auffassung nach im Blick, auszutreiben oder es nicht hereinzulassen? Ich bin kein Gott der Grenzen, der Restriktionen, der versperrten Orte. Du Meine Güte, Ich bin ein Gott der Weite! Kleinheit ist außerstande, in Weite hineinzupassen. Endlosigkeit ist fortlaufend. Endlosigkeit ist nicht den ganzen Weg entlang aus Zäunen hergestellt. Es gibt keine Zäune, und es gibt keine Verstöße. Es ist naturgemäß, dass Gottes Wille im Überfluss vorhanden ist. Seid ihr tatsächlich der Auffassung, dass Ich Verwünschungen von Rechtswidrigkeit wider euch werfe, euch einzäune, beschränke und anklage? Ich dehne Mich aus. Ich ziehe Mich nicht zusammen. Ich schrumpfe euch nicht ein. Ich denke nicht an Möglichkeiten, wie Ich es euch heimzahle für ein Vergehen, was ihr auf Erden ausmacht.
Es bist du, der dich selber gefangen setzt und der die Verantwortlichkeit auf Mich, Gott, zukehrt, und der Mich zu dem Schlimmen Kerl macht, Der sich schreckliche Strafen und Orte ausdenkt für dich, in denen du eingesperrt gehörst.
Oh, nein, nein, nein, nein, Ich bin ein Befreier der Menschenseinswesen. Ich habe euch niemals in Haft gehalten. Ich habe euch nie gebunden gehalten. Du bist derjenige, der dir selber Verwünschungen entgegenwirft. Du wirst deine Zurückweisung deiner selbst auf Mich projizieren, auf Denjenigen, der dich am Stärksten liebt, und Dessen Liebe du dir nicht vorzustellen vermagst. Du stellst dich Mich vielleicht als nachtragend, feindlich, als jemand vor, der sich da draußen an jeder Drehung und Wende aufhält, um dich zu kriegen, und um sicherzustellen, dass du dir im Klaren bist, dass du ein fehlerbehafteter Sterblicher bist. Papperlapapp.
Die Welt hat derartige Dinge wie Sünde und Schuld konzipiert und sie propagiert. Ich glaube nicht an sie. Ich halte für sie keine Kurzanweisungen bereit. Ich packe sie beiseite, und Ich greife euch auf, denn ihr seid Mein Geliebter.
Es ist nicht einmal so, dass Ich euch vergebe. Was sollte Ich euch vergeben mögen? Dies, dass ihr ein Menschenseinswesen seid? Dies, dass ihr die Verkleidung eines Menschenseinswesens anhabt? Ich setzte euch auf die Erde, um Musik zu machen, und ihr findet Beschwerlichkeiten.
Mein erstes Gebot lautet, fruchtbar zu sein und Liebe für euch selber zu vermehren. Liebt euch selbst, und ihr werdet all die anderen Abbildungen von Menschenseinswesen als ihr selber sehen. Ihr könnt nicht eines ohne das andere haben. Sobald ihr liebt, liebt ihr, und dabei gibt es keine andere Wahl. Liebe dich selber, und du liebst deinen Nachbarn.
Geliebte, vergesst Vergeltung. Seid der Liebe eingedenk.
HEAVENLETTER # 4858 – 14.3.2014 The Silent Vast Constant Domain of Love
DIE STILLE WEITE BESTÄNDIGE WIRKSTÄTTE VON LIEBE
Gott redete …
Deine Anhaftung an das Rauf und Runter der physischen Welt los lassen gelangt zur Ausführung, indem du nicht so kräftig festhältst. Du gibst die relative Welt nicht auf. So lange wie du einen Körper hast, bist du hier zugegen. Gleichzeitig bist du imstande, über deine Nase hinaus zu sehen. Die relative Welt ist von Belang, dennoch ist sie nicht hochwichtig. Dein Leben in der relativen Welt hat nicht hundert Prozent deines Gewahrens in Beschlag zu nehmen.
Geliebte, die relative Welt wächst Seite an Seite mit euch. Sie legt in Frieden und in Liebe zu, und dementsprechend ihr. Die relative Welt, die sich stets verwandelt, ist keine beständige Grundlage. Sie ist überhaupt kein Fundament. Aus ihrer Natur heraus ist sie das nicht. Dazu ist sie außerstande. Besser, du bringst dein Geld auf die Bank. Ich rede von der ungesehenen Welt des Himmels, die dennoch imstande ist, erfahren zu werden. Natürlich ist dem so, denn dort, wo du bist oder wo du deiner Auffassung nach bist, bist du.
Im Eigentlichen wird dir nicht derart viel Beachtung auf dein Leben abverlangt, auf deine Welt, auf die Welt, die dich weithin beschäftigt. Die Welt des Geistes, die dich nicht erfüllt, ist es, bei der die Wahrheit von dir zu liegen kommt. Dort ist Wahrheit, und da ist Fiktion. Wahrheit ist Wahrheit, und Fiktion ist Fiktion.
Das Leben auf der Erde ist dramatisch. Es gibt alles Mögliche auf der Erde, jeglichen Widerspruch, jede Freude und jeden Schmerz, und alldas ist modernes Theater. Wie soll man das sagen? In der Welt der Wahrheit ist Stille, und doch ist die Stille mit einer Reichhaltigkeit gefüllt. Hier, inmitten der Ruhe liegt die wirkliche Geschichte und der einzige Ort, aus dem die Fiktion erstehen kann. Dort ist eine Quelle. Von der Stelle rührt das ganze unverhohlene Stück her. Die gesamte Bühne entkommt dem Unendlichen und Ewigen, gleichwohl erzählen das Unendliche und Ewige keine Geschichten.
Nehmt das Irdische Gefilde wie Rauch von einem Feuer in Betracht. Ohne das Feuer würdet ihr den Rauch nicht sehen. Ohne Feuer gäbe es den Rauch nicht. Rauch entschwebt dem Feuer. Das Leben auf der Erde hat seinen Ursprung und seine Historie und all seine Romantik von der Stille im Inneren her, von der unüberschaubaren Weite, von der Hand Gottes her, worin die solide Basis des Lebens auf Erden liegt. Obschon die Basis nicht durch die physische Welt angefasst werden kann, kann sie bemerkt werden.
Die Existenz dieser machtvollen, Stillen, Weiten Beständigen Wirkungsstätte der Liebe ist es, woher ihr kamt. Es ist überdies die permanente Domäne, wo ihr auch lebt. Es ist gleichsam, als hättet ihr doppelte Staatsbürgerschaft. Euer Ursprungsland ist der Himmel. Ihr seid berechtigt für einen zweiten Pass für die Erde, jener indes ist einstweilig und hält nicht wirklich an. Ja, es ist wie ein befristetes Visum. Du weißt nicht, für wie lange es ist. Beim Himmel kannst du wissen, er ist für immer. Du wirst nie von ihm ausgewiesen werden.
Dein Leben auf der Erde ist ein einstweiliger Aufenthalt. Es ist nur eine Minute, sage Ich euch. In Himmlischer Zeit ist es überhaupt keine Zeit, denn hier, wo Ich bin, gibt es keine Zeit. Der Himmel ist zeitlos, und Ich gebe euch zu verstehen, dass ihr ebenfalls zeitlos seid, desgleichen raumlos. Es gibt im Himmel keine Körper. Da ist die Seelenessenz. Im Himmel fühlt ihr sozusagen Seelen ab. Ihr erkennt Seelen. Ihr wisst ums Einssein, was ein anderes Wort für Liebe ist. Liebe wird nicht genau genommen zur Notiz genommen, denn was gibt es sonst, was von ihr abzugrenzen ist? Friede und Liebe und Licht, die Quelle von Allem, sind hier.
Ich schickte euch nicht zur Erde fort ohne all den Himmel. Ihr seid auf der Erde, selbst unterdessen ihr vom Himmel niemals weggegangen seid. Der Himmel ist der Kern von euch. Er ist der unabänderliche Kern von euch.
Ich führe eine Konversation mit Mir Selber in der Form von euch:
Wo ist der Himmel?, frage Ich.
Er ist in dir, antworte Ich.
Kann ein Menschenwesen wirklich den Himmel kennen lernen, während er noch auf der Erde weilt?
Ja, ja, denn Ich, Gott, bin überall, und Ich bin merklich, und dementsprechend seid ihr kenntlich. Ich zwicke soeben eure Wange. Schaut hoch. Hier lächle Ich euch an. Mein Wille geschehe.
Was ist Mein Wille?
Mein Wille ist Liebe.
HEAVENLETTER # 4859 – 15.3.2014 This Projected Life in the World
DIESES PROJIZIERTE LEBEN IN DER WELT
Gott redete …
Willkommen Meinem Herzen. Wie kann Ich dich freilich willkommen heißen zu der Stelle, wo du immerfort gewesen bist? Ich kann dich nicht einladen, Ich kann dich nicht bitten zu bleiben, derweilen du nie sonstwo gewesen bist. Nichts vermag dich von Meinem Herzen fortzunehmen. Du kannst nirgendwo sonst sein. Bloß in deinem Gewahrsein kannst du wahrnehmen, du seist irgendwo anders, als du wirklich bist und stets gewesen bist.
Ist dies nicht ein Rätsel, dass du eine ganze langatmige Geschichte von der Andersheit durchdrehst und voll und ganz an sie glaubst? Du bist gleichzeitig überzeugt, du seist ein Realist. Wie du dich doch vom Realismus abgekehrt hast. Was real ist, das wirst du als Einbildung bedenken, und was Einbildung ist, ist deiner Überzeugung nach real. Du tust das in völliger Gewissheit. Sofern du mit Leiden und Schrecken und entsetzlichen Dingen, die in der Nacht dröhnen, Bekanntschaft hast, hast du alles anders herum gekehrt.
Schönheit und Liebe sind wahr. Alles Sonstige nicht.
Du gingst ins Kino, und während du im Kino sitzt und dir den Film ansiehst, bist du in ihm drin. Zu dem Zeitpunkt bist du in dem Film hingerissen und vergisst alles andere. Und nicht anders bist du durch das relative Leben gebannt. Du wirst womöglich für den Einlass zu dem Film des Lebens mit Blut, Schweiß und Tränen bezahlen.
Wir können sagen, es war in der Welt eine Art Selbsthypnose zugegen, und Jeder hat sich in die Idee eingekauft, Terror sei real, Schmerz sei real, Grausamkeit sei real, schlechte Behandlung sei real, alles, was du im Film siehst, sei real. Eine Massen-Glaubensansicht wurde an dir begangen. Du bist bei dem Einkauf der Sache völlig auf den Leim gegangen. Du kauftest es, und du vertreibst es käuflich.
Was sonst konntest du tun? Du sahst Hoffnungslosigkeit, und du hieltst sie für wahr. Du sahst Liebe, die verkehrt lief, und du hieltst sie für wahr. Du erdichtetest Sorge und Bestürzung. Du huldigtest dem Herzschmerz. Du verbeugtest dich vor dem Tod. Du kauftest dich in ihn ein, so, als könnte Ich, Gott, den Tod erschaffen. Du hast die Idee, deinen Körper ununterbrochen zu benötigen.
Das Konzept vom Tod war leicht käuflich zu erwerben. Das Konzept vom nie endenden Leben nicht so leicht. Du glaubst an den Tod, während du dir wünschst, es gäbe keinen. Dein Wunsch ist vor langer, langer Zeit erfüllt worden. Der Körper war niemals das Leben. Er war eine Form, die durch die Seele bevölkert ist. Die Seele vermag niemals zu sterben. Der Körper ist einfach eine Vorrichtung, um die Seele in diesem projizierten Leben in der Welt zu befördern.
In der Welt, da liest du, da schreibst du und spielst du eine eilige Geschichte durch, und du glaubst an sie mit einem jeden Schlag deines Herzens. Dir ist es sehnlich nach einer besseren Geschichte, gleichwohl siehst du dich in dem laufenden Skript feststecken.
Ich richtete für dich einen Weg her, um mit voller Kraft zu der wirklichen Realität zurückzukehren, und dies kraft des Absetzens des Körpers, jener Vorrichtung, die dich herumtrug, jenes schönen Gefährtes, das die Wahrheit von dir bei sich trug. Natürlich, es kam so weit, dass du dich mit dem Körper blockiertest. Du dachtest gar, es sei der Körper deines lieben Angehörigen, den du liebtest. Der Körper war gleichsam eine Richtgröße für dich, derart gewöhnt bist du an das Behältnis, in dem die Seele deines geliebten Nahestehenden herumgetragen wurde.
Solch ein Trara wird um den Körper gemacht, der die Seele innehielt. Weil eine Seele von ihrem Körper scheidet, wieso, da ist nichts dran. Es ist überhaupt nicht erheblich. Ich verstehe natürlich, dass es für euch eine riesige Begebenheit ist. Falls dies das Ende des Lebens wäre, oh, ja, dann wäre die Welt in der Tat trostlos. Sie wäre tragisch. Wie die Dinge liegen, ist dies allesamt ein Mythos.
Es gibt keine Tragödie, Geliebte. Tragik kann nur eine Fehlvorstellung sein, aufrichtig, indes irrig. In keiner Weise zutreffend.
HEAVENLETTER # 4860 – 16.3.2014 One-by-One
EINES NACH DEM ANDEREN
Gott redete …
Simpel. Das Wesentliche. Es liegt etwas Bezauberndes darin, mit einem Stock in den Sand zu schreiben. Keine Soundeffekte sind nötig. Kein Bedarf an Feuerwerk. Eine lärmende Welt ist nicht besser als eine stille. Der Sinn ist bedeutsam. Nicht visuelle Effekte. Musik hat nicht alles zu umspülen. Schiere Stille ist ebenfalls gut.
Das Leben selber steht es nicht an, dich von der Bedeutung des Lebens abzuziehen. Zerstreuung ist nicht der Sinn des Lebens. Deinen Geist von etwas wegbekommen, das stellt nicht den Sinn des Lebens dar.
Das Leben ist nicht etwas, bei dem einfach durchzukommen ist. Betrachte das Leben wie ein Kanu, in dem du paddelst. Du möchtest es nicht missen. Das Leben ist es, wofür du hier bist. Das Leben in der Welt ist eine Allee des Lebens. Es ist kein Wettlauf, auf dem du mitrennst. Es ist keine Extravaganz. Das Leben ist nicht vorgesehen, dass bei ihm überflüssige Zusätze angebracht werden.
Wie viel Glitter und Peripheres wird deinen Geist am einen oder anderen Tag oder in einem Jahr vollstopfen? Probiere einen Tag des Lebens, ohne dass dein Geist abgelenkt wird. Falls du denn etwas zuhören musst, dann schalte Mich ein. Versuche, dich selber zu festigen, anstatt dich hier, dort und an jeder Stelle zu separieren.
Dein Leben gehört nicht eingedost. Es soll live sein! Lebendig von innenher und nicht so sehr von außenher. Richte dein Augenmerk auf alles, was an dir ist, dich darauf zu konzentrieren, und nicht so ausgiebig auf Zerstreuung. Suche Friede und Stille mehr, und weniger Unterhaltung.
Wenn du mit deinem Hund rausgehst, dann achte darauf, wie du mit dem Hund spazieren gehst, und nicht auf die Ohrhörer.
Wenn du isst, so iss eher, als dass du fernsiehst. Verdaue dein Essen, anstatt deinen Geist abzulenken.
Vielleicht gerät dir zu viel in deinen Weg, schlicht das Leben zu leben. Es wird etwa so sein, allzu viel kommt herein und über dich.
Iss einfach. Lebe einfach. Leicht ist hinlänglich. Nimm dir Zeit, um schlicht mit dir zusammen zu sein. Stille ist machtvoller als Lärm. Wenn du Musik hörst, höre Musik. Eine Sache auf ein Mal. Schenke dem, was sich als eine Gepflogenheit ausweist, Aufmerksamkeit, und zolle dem Beachtung, was dich eint. Wenn du mit dem Auto fährst, so fahre dein Auto. Wenn du mit einem geliebten Menschen zusammen bist, so bündle dich auf deinen Geliebten, und nicht auf dein Simsen. Wenn das Telefon klingelt, hast du nicht auf es einzugehen. Dein Leben hat nicht derart viele Unterbrechungen zu haben.
Was auch immer du tust, gewahre, was du soeben tust, und schier eine Sache alleine. Zersplittere deine Aufmerksamkeit nicht dermaßen stark. Du hast einen Geist. Eine Sache auf ein Mal.
Eins, Eins, Eins belegt eine Menge Platz. Das Eine, das Wir sind, und das Einssein des Tätigseins. Mehr ist nicht zu jedem Zeitpunkt das Bessere. Mehr kann eine Übertünchung sein. Dein Geist ist kostbar. Gehe nachhaltig mit ihm um. Du kannst besser, du kannst tiefer denken, sobald dein Geist nicht mit so vielem aufgefüllt ist. Lasse deinen Geist nicht überlaufen sein. Lasse dein Leben weniger überfüllt sein.
Lasst Uns einmal sagen, du wärst mit einem Silberlöffel im Mund und nicht mit einem Ohrstöpsel in deinem Ohr auf die Welt gekommen! Stille ist Gold, und dies auf mehr als auf eine Art und Weise.
Das gleiche gilt fürs Essen. Iss weniger. Sieh, ob du das kannst. Sieh, ob du leben kannst, so, wie du liebend gerne leben möchtest, und nicht so, wie du scheinbar verfügt wirst. Sei deine eigene Person. Gehe auf dich selber ein. Renne nicht von dir fort. Gehe dem Garten deiner Selbst mit offenen Armen entgegen, dem, was im Inneren wächst, und was du anpflanzt. Tue dich von Zeit zu Zeit nach einem Auf-Distanz-Gehen um. Schenke dem Beachtung, was du tust. Du hast nicht in allem oder in zehn Sachen verheddert zu sein. Richte deine Beachtung darauf, auf das du sie nachgerade gerne gerichtet sehen möchtest.
Du wurdest für Etwas auf die Erde gesetzt. Es ist ganz bestimmt etwas Wundervolles, das du dir im Grunde genommen nicht entgehen lassen möchtest. Finde heraus, was es ist. Räume ihm ein, zu dir her zu kommen. Lasse Einmengungen los. Komme zu der Einfachheit von Klarheit und von Einsgerichtetheit.
HEAVENLETTER # 4861 – 17.3.2014 The Path in Front of You
DER PFAD VOR DIR
Gott redete …
Wie viele Male hast du dir dein Herz brechen müssen, bevor du hinzulernst, stärker als bisher geltenlassenderweise zu sein? Sobald dich jemand, den du gernhast, verlässt, was ist daran dermaßen Enormes, dass dir dein Herz gebricht? Du brichst dein eigenes Herz. Niemand sonst tut das. Ungeachtet dessen, ob jemand just bei dir bleibt oder sich abwendet, das Herz eines Jeden hat seinen eigenen Willen. Lasst Uns einmal sagen, wir reden über einen Gatten. Jemandes Augen hellen auf, sobald er dich sieht oder an dich denkt, und danach leuchten seine Augen nicht mehr länger auf. Womöglich trauert er dem Vorübergehen seiner Zuneigung ebenso nach wie du.
Anhaftung scheint in der Welt natürlich. Eine Erwiderung aufseiten der Ehefrau darauf, dass sich die Zuneigung ihres Gatten zu ihr verflüchtigte, kann sein: „Er hat dazu kein Recht“, und ihr Refrain kann lauten: „Wie konnte er bloß? Wie konnte er bloß.“ Und Übelnehmen tritt auf den Plan.
Sei achtsam, was das Bewerten des Anderen angeht. Besser, du setzt das Lieben fort. Lieben bedeutet schlechterdings nicht – bedeutet absolut nicht – Anhaftung. Lieben ist freisetzen. Wenn du liebst, kannst du es von jeder Stelle aus tun. Und du kannst denjenigen lieben, den du liebst, ob du nun mit ihm zusammen lebst oder nicht. Entsinne dich, Ich sage Liebe, nicht Anhaftung. Die Anhaftung, sie hast du, früher oder später, los zu lassen. Du hast denjenigen los zu lassen, an den du angeheftet bist, sodass er frei seines Weges gehen kann. Du liebst unaufhörlich, allerdings knüpfst du die Herzensbande dein los, die jenen an dich binden möchten. Geliebte, nehmt keine Gefangenen.
Dereinst liebte dich jemand, der dich nicht mehr länger liebt. Das ist etwas, was ihm ebenfalls widerfuhr.
Gott segne all die Gatten und Gattinnen, deren Herzen beständig bleiben. Gott segne all die Gatten und Gattinnen, deren Herzen davonfliegen.
Dessen ungeachtet, Gutes rührt von dorther. Dein Herz mag ja weinen, dennoch kommt Gutes der Wege, gar hereintretend von einem tränenden Herzen.
Wirklich, dein Herzeleid kommt daher, deinen eigenen Willen nicht durchzubekommen, dich nicht als den Schönsten von allen zu sehen zu bekommen, und du fürchtest Furcht vor dir. Es gibt keinen Abgrund, Geliebte. Vor euch liegt Ehrlichkeit und eine günstige Gelegenheit, los zu lassen. Im Leben hat was du sein möchtest, nicht zu sein. Das Leben hat seinen eigenen Sinn.
Sofern du dich sitzen gelassen fühlst, hast du dich selber sitzen gelassen. Du hast dein Herz aus Gold aufgegeben und es für ein verwundetes Herz eingehandelt, ja womöglich gar für ein erzürntes.
Dir wäre es lieb, wenn sich dein geliebter Angehöriger niemals fortgewagt hätte, dennoch hat sein Herz das getan, und jetzt wohl wendet sich dein Herz gegen ihn. Du möchtest gerne, dass seine Liebe in den alten Zustand zurückversetzt ist, wie indes steht es um deine Liebe? Wohin ist sie auf und davon? Es ist deine Liebe, die nun fraglich ist. Wie verlässlich ist deine Liebe? Wo hält sich dein Liebeherz derzeit auf?
Sei das, was du gerne sein möchtest. Habe auf dein eigenes Herz acht. Andere mögen auf das ihre achtgeben.
Du wirst vortragen, du machest einfach Anstalten, dein Herz zu beschirmen. Wie schützt es dein Herz, wenn du es verhärtest und spröde machst? Los lassen, das ist eine Sache. Chaos und Verwüstung anrichten, selbst in deinem Gemüt, ist eine andere Sache. Gibt es nicht so etwas wie eine verschuldensunabhängige Versicherung? Kann es nicht etwas geben wie verschuldensunabhängige Liebe? Ein Herz, welches abflaut, kann einem Herzen, welches grollt, voraus sein.
Lasse dein Herz glücklich sein. Es ist dein Herz. Du eignest es. Du bist für es zuständig. Du bist nicht für ein anderes Herz zuständig, nur für dein eigenes. Wässert euren eigenen Garten, Geliebte. Und schickt Liebe zum Garten des Nachbarn.
Und wenn dann der Winter kommt und der Garten am Verwelken ist, kannst du da den Garten nicht nach wie vor gernhaben und ihm alles Gute wünschen?
Achtet gut auf den Garten in eurer Obhut, und lasst euch euer Herz angelegen sein. Macht euer Herz herzensgut. Seid herzensgut. Niemand hat sich aufgemacht, euer Herz zu verwunden. Seid euch sicher, dass ihr nicht scheinheilige Empfindungen gegenüber dem Anderen hegt, dessen Augen es bleibenließen, aufzuleuchten, als ihr zur Tür hereinkamt. Haltet euer Herz beleuchtet. Nicht wie eine Kerze, um die Vergangenheit anzuleuchten, sondern als ein helles Licht, um den Pfad vor euch zu beleuchten.
HEAVENLETTER # 4862 – 18.3.2014 From a Deep Well
VON EINEM TIEFEN BRUNNEN
Gott redete …
Rede heute in der Stille. Was Ich meine, ist, etliche Gedanken ungesagt zu lassen. Gewiss, es liegt Gutes darin, Gedanken Anderer an dir aufhüpfen zu lassen, gleichwohl, Gedanken Anderer nicht zurückfedern lassen leistet einem ebenso gute Dienste. Deine Gedanken haben nicht jedem Menschen aufgetischt zu werden, als wären sie eine Mittagsmahlzeit. Hin und wieder, sei einfach in Stille. Reiche dir eine Gelegenheit zu, zu lauschen, dies eher als zu reden.
Du kannst deine Gedanken sich selbst lösen lassen. Es gibt einen Gedanken, welcher tiefer als Worte ist. Es gibt etwas Tieferes als Worte und etwas Tieferes als die Schwingung der Gedanken, die sich in die Höhe drehen. Es gibt einen ergiebigen Ort, woher alle Gedanken rühren.
Du kannst dir Gedanken denken wie kochendes Wasser, welches durch die Ofenhitze zum Aufsprudeln gelangt. Gedanken erheben sich indes von einem gleichmäßig temperierten Ort her, von einem kühlen Ort her, könnten Wir sagen. Obschon Gedanken keines äußeren Anschwunges bedürfen, um sie in Bewegung zu setzen, erheben sie sich aus unterschiedlichen Ebenen. Aus unterschiedlichen Schichten. Gedanken erheben sich von dort, wo sie noch nicht Gedanken, vielmehr eine gewisse Energie sind. Auf der Oberfläche, dort entkommen Gedanken anderen Gedanken. Die eine Sache veranlasst dich, eine andere zu denken. Es gibt im Grunde genommen bei Gedanken kein Ende.
Die Schicht, der das Godwriting entspringt, ist ein tieferer Ort, als der, aus dem das, was Wir gängige Gedanken nennen, herrührt. Selbstverständlich ist dies der Fall. Dies hat der Fall zu sein. Worte mögen ja die gleichen sein, alldieweil entkommen tiefere Gedanken einer tieferen Tiefe inwendig in der Quelle, und nicht sozusagen dem Oberkopf. Alle Gedanken entspringen letztlich der Tiefe, und obgleich Gedanken den Anschein abgeben mögen, ausgewachsenerweise emporzukommen, existiert ein Ort, der tiefer ist als Denken. Entkommen rare Gedanken dem tieferen Herzen der Quelle?
Können Gedanken mit Gold-Schürfen in Vergleich gesetzt werden? Auf eine gewisse Weise, ja, dennoch ist denken leichter als fördern und abbauen. Denken ist entschieden müheloser.
Nun, bei Unserer Hinsicht auf den Hergang des Denkens richten Wir den Blick auf einen tiefen Brunnen. Es ist in Jedem tief innen ein Magnetstein des Denkens vorhanden. Tiefe Gedanken siedeln nicht auf der Oberfläche, allerdings sind gleichzeitig tiefe Gedanken zudem zum auf sie Zupacken zugänglich.
Wir können sagen, Gedanken kommen mit einem Aufzug an. Ein Express-Aufzug, der in der zehnten Etage seinen Ausgangspunkt hat, befördert nicht Passagiere hoch, die vom Parterre kommen.
All dem was Ich soeben sagte zum Trotz – denke nicht übermäßig darüber nach, woher Gedanken kommen.
Zunächst einmal sind deine Gedanken nicht genaugenommen deine Gedanken. Gedanken zirkulieren. In einem gewissen Sinne denkst du überhaupt nicht. Du langst hoch oder gräbst dich runter in die Tiefen, und ziehst einen Gedanken hervor. Gedanken sind mehr wie Gemeineigentum. Und die Gedanken, die in dir emporkommen, werden durch dich gefiltert.
Der Ausdruck, dass dir ein Gedanke dämmere, ist eine passende Redewendung. Gedanken dämmern. Ideen dämmern. Ist dies etwa nicht der Fall? Gedanken sind leicht. Sie entstammen im Eigentlichen nicht einem Bemühen. Gedanken tauchen plötzlich auf.
Ist Denken das Gleiche wie Erinnern? Bestimmt, du entsinnst dich der einen oder anderen Erinnerungen, und andere vergisst du, selbst in Hinblick auf die Oberflächen-Ebene des Denkens. Du entsinnst dich nicht mehr des Namens eines Menschen, oder was du zu Mittag gegessen hast.
Möglicherweise kann man sagen, dass alle Meine Gedanken sich irgendwo in einem Behälter befinden. Du weißt nicht in merklicher Weise, wo jenes Gefäß ist, allerdings langst du dann und wann in den Behälter und ziehst einen Gedanken heraus. Zahlreiche Gedanken ziehen an dir vorbei.
Ich sage soeben, dass alle Gedanken nicht dermaßen absichtlich sind, und dass alle Gedanken einem Urquell von Gedanken entkommen.
Wenn Ich anspreche, du könnest Gedanken los lassen, die dir nicht mehr länger dienlich sind, dann bebildere dir dies, dass du einen Gedanken einfach in einen besonderen Behälter hinein fallen lässt, wo er dich nicht mehr länger davon abhalten kann, neue Gedanken zu fassen. Alsdann vermagst du nicht nur in anderer Weise Gedanken aufzufassen, du kannst zudem anders sehen. Ist demnach Wahrnehmung ein Gedanke oder ein Resultat einer Kombination von Gedanken?
Seid ihr soeben schusselig gemacht? Das spielt keine Rolle.
Von Belang ist, dass du neue Gedanken zu fassen imstande bist, und dass deine Wahrnehmung strahlend neu zu sein vermag. Neue Gedanken denken meint frische Gedanken auffinden. Nicht alle Gedanken gehören in den benutzten Behälter geworfen, schier diejenigen, die ihrem Tag gedient haben und parat sind, in Kompost verarbeitet zu werden.
HEAVENLETTER # 4863 – 19.3.2014 The Life of Your Dreams
DAS LEBEN EURER TRÄUME
Gott redete …
Deine sehnlichen Wünsche für die Menschheit sind eingebettet. Ihre Ankunft ist bevorstehend. Du merkst, Ich sage: Deine sehnlichen Wünsche für die Menschheit. Hier geht es um einen größeren Rahmen als um die Erfüllung deiner persönlichen Verlangen. Es gibt einen Unterschied in der Tragweite zwischen sehnlichen Wünschen für die Menschheit und Wünschen für das individuelle Selbst. Gewiss doch, deine persönlichen Begehren werden nicht einfach vom Tisch gefegt, noch auch werden sie vergessen, würdest du allerdings deine persönlichen Wünsche zum Beispiel vor dem Frieden in der Welt rangieren lassen? Möchtest du deinen Wunsch nach einem neuen Auto oder nach einer Frau oder einem Mann vor Segnungen gestellt sehen, welche das Gesamt der Menschheit umfangen?
Im Grunde genommen nicht. Ich weiß, das wolltest du nicht.
Und Ich bin ein Alles-Gute-Wünscher, gleichwohl geschieht Mein Wille. Er ist bereits geschehen. Entsinne dich, Zeit ist hier nicht, so wie sie bei dir ist.
Es ist so, dass, wenn sich Wohlwollen im Universum etabliert, deine persönlichen Begehren erfüllt werden und/oder sie behalten nicht mehr länger die Wichtigkeit, die sie einstmals hatten.
Erinnere dich, als du klein warst, und wie du meintest, ein Ein-Cent-Stück müsse mehr wert sein als ein Zehn-Cent-Stück, da der Umfang des ersteren größer sei als der des letzteren. Du weißt es jetzt besser. Um diesen Vergleich geht es, den Ich betreibe.
Mehr und mehr wirst du über dich selber hinausgehend denken. Offen gesagt, Freude an der Erfüllung deiner persönlichen Bestrebungen ist gewöhnlich nicht langewährend. Der neue Kühlschrank – er ist so herrlich. Danach, wenige Zeit später, der neue benötigt ebenso viel Reinigung wie der alte, oder ein Gemüsefach fängt an zu klemmen, oder, sobald du den Kühlschrank öffnest, fällt etwas heraus, und du stößt dessen Tür mit deinem Fuß zu, so wie du es gewöhnlich bei dem alten machtest. Es kann sein, du bemerkst den neuen Kühlschrank gar nicht mehr. Und so weiter.
Die Frau deiner Träume ist nicht mehr länger die Frau deiner Träume, und der neue Job gerät zu einem alten Hut, und, du kommst dahinter, dass eine Million Dollar ebenso seine Begrenzungen hat wie es bei fünfzigtausend Dollar der Fall ist.
Aber, ah, der Friede in der Welt – der Friede in der Welt hat keine Grenzen.
Bedenke das Behagen, was dir die Kenntnis einbringt, dass jedes Kind auf der Welt Wasser zum Trinken und etwas zum Essen gehabt hatte.
Denke an eine Welt, wo alles Hand und Fuß hat!
Was sind eure persönlichen Wünsche gewesen, ihr Lieben? Eine kleinere Nase? Wieder jung sein? Dass dir die Welt zu Füßen fällt?
Sobald auf Erden Frieden etabliert ist, ist zudem jeder Einzelne beglückt und gesegnet in einer Weise, von der du jetzt nicht einmal geträumt hast.
Es liegen dermaßen viele Segnungen im Vorfeld vor euch, und, ist es nicht wundervoll, dass sie im Vorfeld vor euch liegen? Und all die Segnungen hinter euch, mit denen ihr gesegnet wart, sie zu empfangen, ist es nicht wundervoll, dass ihr sie hattet?
Ja, eure Segnungen durchzählen, das ist keine neue Idee, gleichwohl ist es beständig eine großartige Idee. Dies wird euch beschäftigt und aus der Unzufriedenheit heraus halten.
Ihr befindet euch jetzt in der Welt, und die Welt ist euer, sie zu bedenken und zu segnen. Die Welt ist eure Auster, Geliebte. Sie ist zu euren Diensten. Seid ihr der Welt zu Diensten. Es gibt eine größere Welt als eure Dringlichkeit. Ja, gewiss, sofern jedermann über sein unmittelbares Selbst hinausgehend dächte, wäre dann die Welt nicht bereits jetzt in Frieden? Bei einem jeden persönlichen Begehren, das du auflistest – durchsetze es mit einem Segen für die Welt.
Wäre es nicht wunderbar, wenn Jeder heute Nacht einen glückseligen Nachtschlaf hätte? Was für Wunder würde dies zeitigen?
Wie steht es um größeres Verständnis in der Welt? Was würde jenes besorgen?
Was für ein Segen ist es für euch, die Welt zu segnen. Und ihr werdet gesegnet werden. Ihr werdet beglückt werden. Derjenige, der segnet, ist zweifach gesegnet. Jetzt im Augenblick segne Ich einen Jeden, und Mein sehnliches Trachten ist, dass du zu schätzen weißt und dass du segnest.
HEAVENLETTER # 4864 – 20.3.2014 Your Reception of the World
DEIN ZUSPRUCH AN DIE WELT
Gott redete …
Lasst uns mit dem Leiden zuende kommen. Schließt mit ihm ab. Beendet es jetzt. Lasst uns dem Leiden auf der weiten Landschaft der Welt ein Ende setzen, mitsamt dem Leiden individueller Ebene, steht euch nicht der Sinn danach?
Geliebte, ihr könnt das nachvollziehen – ein Ende des Leidens kommt nicht bei euch an, so, wie ein Erdrutsch den Hang herunter ausgelöst wird. Alles was ihr euch sehnlich erwünscht, wird von eurem Inneren her zur Welt und zu euch gelangen. Von innenher.
Ein Ende des Leidens wird nicht auf den Weg gebracht, indem ihr herumtanzt oder dadurch dass ihr euch eure Stimme heiser schreit. Es wird von eurem Inneren her kommen. Ihr könnt für eine Beendigung von Ungerechtigkeit und Leiden brüllen, welche sich auf euch zu zu werfen scheinen, so, als hättet ihr darüber kein Sagen. Ihr könnt für Gerechtigkeit für Alle brüllen, und ein dem Leiden ein Ende vernimmt euch nicht. Nicht von außenher wird dem Leiden ein Ende zukommen und nicht von außenher wird Friede für euch und für einen Jeden eintreten. Es wird von einer Sackung inwendig in euch her kommen. Es wird von euch her kommen, und ihr werdet es Anderen zuwenden. Die Welt bildet euch nach.
Ihr seid der Schlüssel. Nichts sonst ist der Schlüssel. Ihr wartet auf Mich. Ich warte auf euch. Ihr habt euch an jenem Ort des Nicht-Leidens aufzuhalten. Jener Schlüssel inwendig in euch hat herumgedreht zu werden. Du bist der, der den Schlüssel herumzudrehen hat. Ich biete dir nichts anderes als Friede und Liebe. Ja, lasst Uns die Liebe nicht vergessen. Lasst Uns zu der Stelle gelangen, wo ihr fürwahr Liebe und Friede entgegennehmen könnt und in euch nicht mehr länger kriegerische Zustände vorfindet. Krieg und Frieden sind inwendig in euch entfacht worden, Geliebte, und du und du und du, ihr seid die Regisseure der Welt. Mit Sicherheit habt ihr darüber befunden, wie euch die Welt in Erscheinung tritt.
Die Welt im Großen ist von willkürlicher Natur. Ihr hört einen Scherz, und ihr lacht. Ihr mögt ihn. Womöglich schlagt ihr euch vor lauter Freude über den Spaß auf die Knie. Gleich neben euch hört jemand den Scherz, und dessen Gesicht ist ausdruckslos. Hier liegt ein Punkt, der einen aufmerken lässt. Stimmt etwas mit dem Menschen neben dir nicht, aus dem Grunde, weil der Scherz seinen Sinn für Humor nicht entfacht? Was haben richtig und verkehrt mit dieser Bewandtnis zu tun? Hat der eine oder der andere oder der Scherz verkehrt zu sein?
Nicht anders – jemand entbietet dir eine Freundlichkeit, gleichwohl siehst du es als einen Affront. Du weißt, worüber Ich rede. Die Welt ist tatsächlich, wie du sie im Blick hast. Höre zu, dies ist deine Welt. Die Welt ist nicht solch ein Ding, dass du gegen sie Einwände erheben kannst, wie du es etwa getan hast, indem du sie beschimpftest. Es ist überaus wahrscheinlich, dass die Welt anhand der Bezeichnungen auflebt, die du ihr verleihst. Finde andere Benennungen.
Es ist überlebt, die Welt unentwegt als makelbehaftet zu betrachten, und es ist out of date, dass du beibehältst, an ihr herumfeilen zu müssen. Kannst du von der Idee einer fehlerhaften Welt wegkommen?
Dein ganzes Leben lang hast du eine unvollkommene Welt im Blick gehabt. Du wurdest unterrichtet, Unvollkommenheit in den Blick zu nehmen. Du wurdest unterrichtet, dich nach ihr umzuschauen. Sie wurde dir entgegengehalten. Und jetzt machst du sie Anderen klar. Du bildetest Jeden nach. Du bejahtest, dass etliche Tage gut waren, und etliche schlimm. Du bekamst spitz, gegen die Welt aufzubegehren, und dich mithin in ihre Scheußlichkeiten einzugraben.
Was wäre, wenn ihr euch irrtet? Anstatt weiterhin von der Prämisse auszugehen, die ihr euer ganzes Leben lang zum Ausgangspunkt genommen habt, was wäre, wenn ihr euch nunmehr die Prämisse hernähmt, dass die Welt gut ist? Wenn ihr euer Denken herumdreht, wie könnte alsbald die Welt andersartig, und wie anders könnte eure augenblickliche Welt sein? Wie anders könntet ihr sein?
Wir reden über dich, tun Wir das etwa nicht? Wir reden über deinen Zuspruch an die Welt.
HEAVENLETTER # 4865 – 21.3.2014 Get Unstuck from Your Past
KOMME VON DEM FESTGESESSENSEIN AN DEINER VERGANGENHEIT LOS
Gott redete …
Alles was Ich dir sage, sage Ich mit Liebe. Lasse Mich dein Model sein. Schaue zu Mir, und du wirst Allen ein Segen sein auf Erden, wie auch im Himmel. Und alles was du Meinen Kindern tust, wird deine Hinterlassenschaft sein. Alles in der Welt des Menschen ist Widerhall, ist Zurückstrahlen. Alles federt von dir ab, und alles hüpft zu dir zurück. Das Entgelt liegt in dem Tun. Entsinne dich, es gibt Zeit nicht.
Es gibt eine merkliche Einsicht, der gemäß die Welt unparteiisch ist. Wirf einen Tennisball gegen eine Wand, und er prallt von der Wand ab, zurück zu dir. Sei es nun ein guter Schlag oder nicht, das Rückprellen ist unparteiisch. Dies ist augenblicklich, das ist dir klar. Der Tennisball reimt sich schlechterdings nichts zusammen. Es ist seine Natur, zurückzufedern.
Du kannst diese Reaktion in zahlreichen Weisen deuten, welche Ich Mir immerhin nicht vornehme durchzugehen. Ich sehe kein Zurückprellen als Vergeltung. Ich sehe es nicht als etwas, was persönlich zu nehmen ist. Wenn Ich sage, das Entgelt liege im Tun, meine Ich, dass du auf einer gewissen Ebene weißt, was du tust, und dass du in deinem Herzen Erbarmen empfindest, oder Aufruhr, und allerhand dazwischen.
Wie kann alsdann gesagt werden, Ich sei der Tuer? Du bist genauso dein eigener Tuer, und dein eigener Getan-Habender, sozusagen. Du stößt das kostbare Leben herum, manchmal ohne hinzusehen. Du, der du die Zartheit selber bist, vergisst die Sachtheit gelegentlich. Entsinne dich der Weichheit. Entsinne dich des Einsseins der Seelen, und du wirst die Zartheit selber sein. Sachte, sachte ist dein Pfad. Was immer um dich herum die Runde macht, du bist der Geher des Pfades, den du einschlägst. Trage dich selber zärtlich liebevoll vor.
Ob du dir nun selber auf den Rücken klopfst oder auf dich eintrittst, was du auch tust oder nicht tatst, es wurde getan und es ist augenblicklich vorüber. Es ist bereits die Vergangenheit. Mache dir nichts aus der Vergangenheit. Sie ist verflossen. Sie verweilt nicht, außer in den Rillen deines Geistes. Sei ein wenig unbekümmert. Lasse es los. Lasse es abebben. Woran du festhältst, das ebbt ohnehin ab. Alle deine guten Taten in der Vergangenheit und alles, was du Untaten nennst, sind ebenfalls in der Vergangenheit. Du hast einen gewissen Drall in Richtung auf deine Handlungen, und du vergeudest dich selber. Lasse schlafende Hunde ungeweckt. Was immer du vor einem Augenblick tatst oder nicht tatst, es existiert nicht mehr. Nichts davon ist geläufig nunmehrig.
Was du als nächstes tust, das liegt dir an. Die Vergangenheit ist nicht mehr in deiner Reichweite. Komme aus ihr heraus. Du hast diesen Augenblick vor dir, und es ist dir angelegen, zu modellieren, wie es dir soeben danach ist. Es ist schier eine Gepflogenheit, das Vergangene zu zergliedern, dasjenige, was mit dem Namen Vergangenheit belegt wird.
Du kannst dir das Verflossene so ansehen, gleichsam als wäre es eine bereits zusammengeklappte und beiseite geschaffte Wegwerfleiter. Du kannst jene bestimmte Leiter nicht noch einmal hoch und runter gehen. Komme demzufolge von deinem ganzen Denkgut an sie herunter. Es steht nun hier unter deinen Füßen eine neue Leiter zum Hochsteigen zur Verfügung.
Was die Vergangenheit angeht, bist du auf Automatik. Komme aus ihr heraus. Dein Geist wird klarer sein, und dein Herz ebenso. Steuere mit deinem Herzen durch das Leben. Deine Gedanken kommen mit sich selber nie zuende. Sie können rückwärts und vorwärts gehen.
Dein Herz hat ein Wissen. Lasse dein Gütigsein des Herzens dich durch die Seichten des Lebens steuern und zu den Höhen nehmen. Du steigst rasch empor. Du bist fast auf dem Gipfel. Du kletterst derart behende, dass du in Kürze in der Lage sein wirst, die grünen Täler aus einem ausladenderen Blickwinkel her zu sehen.
Es gibt kein Verdammen. Es gibt kein Erledigen. Es gibt kein Ungeschehenmachen. Es gibt nichts, um es rückgängig zu machen. Einzig deine Gedanken denken es sich so.
HEAVENLETTER # 4866 – 22.3.2014 Hark, the Herald Angels
HORCH, DIE ENGELSBOTEN
Gott redete …
Geliebte, des Öfteren oder auch immer seht ihr euch nach einer Antwort auf die Frage um: „Was ist los? Was ist heute mit mir los? Was ist mit diesem Mittagessen los? Was ist mit dem Auto los? Was ist mit der Welt los? Was ist mit meinem Kind los? Was ist mit dem Haus los? Was ist mit meinem Job los? Was ist mit meinem Leben los?“
Kommt schon, Geliebte. Es gibt erklecklichere Fragen, die zu stellen und zu beantworten sind. Ich möchte euch gerne eine stellen: „Was sind das alles für gesegnete Wohltaten, die mir Gott überstellt hat?“
Möchtet ihr, bitte, ein für alle Mal, euer Analysieren des Lebens aufgeben, wie auch dessen, was ihr an ihm nicht mögt, und ebenso all der Fallgruben vor euch? Wieso um alles in der Welt richtet ihr euer Augenmerk auf die Unterseite des Lebens, so, als lägen rechts wie links Gefährdungen vor euch. Geliebte, ihr habt nach weitaus mehr Ausschau zu halten als auf Gefahren und Tücken. Ihr geht zur vorderen Veranda raus, legt eure Hand über die Augen, um die Sonne auszublenden, und schaut euch eine Liste von Dingen an, die ihr ungerne sich zutragen sehen möchtet.
Geliebte, lasst das Leben auftreten. Ihr seid jetzt am Leben. Ihr sinnt über euren Tod, wann und wie er kommen wird. Der Tod eures Körpers wird kommen. Er wird kommen, so wie er kommt, und er wird kommen, wann er kommt. Warum über die Details von ihm und über all die möglichen Szenarien nachsinnen, derweilen die Sonne unmittelbar vor dir ist?
Selbst wenn du finanziell gut dastehst, machst du dir immer noch Sorgen, nicht so gut dazustehen, gleichwie du dir, derzeit durchaus bei guter Gesundheit, Sorgen machst, nicht bei so guter Gesundheit zu sein.
Und auf diese Weise vertust du das Leben.
In einem Lied kommen die Worte vor: Hark, The Herald Angels … Horcht, die Engels-Boten. Das ist ein Liedtitel, der Hand und Fuß hat. Möchtest du dich, bitte, dieser Worte entsinnen? Wieso, oh, wieso solltest du über eventuelle Gefahren sinnieren mögen, derweilen du Engelsworten, gerichtet an dich, nachsinnen kannst? Darum bitte Ich euch in aller Aufrichtigkeit.
Ihr könnt meinen, es sei weise, auf der Wacht zu sein vor alledem, was ihr euch nicht wünscht, gleichsam als stündet ihr an der Kriegsfront, dennoch ist das eure Fehlanzeige.
Arglosigkeit ist eine gute Sache. Wart ihr der Auffassung, das sei nicht so?
Ihr ladet alles zu euch her, worüber ihr nachdenkt. Haltet ihr es für wahr, dass eure Gedanken machtvoll sind, oder glaubt ihr das nicht? Unter all den Möglichkeiten, die ihr bedenkt, denkt an die Möglichkeit, dass das, worüber ihr nachdenkt, tatsächlich von Belang ist. Habt keine Angstgedanken um euch herum schweben. Sobald ihr damit zugange seid, habt ihr euch selbst in Schwarz ummantelt.
Ich sage euch offen heraus, es ist insgesamt in Ordnung, die Dinge mit rosaroten Augen zu sehen.
Du hast dir nicht über Ermangelung an Negativität Sorgen zu machen. Die Negativität nimmt sich gut und gern ihrer selbst an. Sie bedarf keines Einsagens von euch, keiner Einladungen, keines Verköstigens, keines auf sie Eingehens. Negative Gedanken machen ihre Sache ohne eure Beihilfe ganz ordentlich.
Es ist nicht weise, euch mit Gedanken an Verlust oder Gefährdung zu umgeben. Das ist nicht weise. Das ist nicht klug. Worüber ihr nachdenkt, das bestärkt ihr. Nun also, was möchtet ihr gerne kräftigen? Es ist einfach keine gute Idee, in der Position zu sein, zu äußern: „Schau, habe ich dir nicht gesagt, dass diese grässliche Sache passieren wird?“
Es ist besser, daneben zu liegen bei einem Geschenk, was du dir wünschst, denn richtig zu liegen bei einer Fährnis, die du dir nicht wünschst. Was, Geliebte, denkt ihr? Ihr denkt zu viel, das just tut ihr. Denkt weniger. Liebt mehr. Lebt mehr. Träumt mehr. Horcht den Engels-Herolden zu, und horcht weniger auf all das, was einem zustoßen könnte. Horcht auf Mich. Horcht auf euer Höheres Selbst. Wechselt die Einspielung, der ihr gelauscht hattet. Wechselt den Sender. Programmiert euch selber auf frohe Botschaften. Haltet nach ihnen Ausschau. Aus mit dem Alten, und An mit dem Neuen.
HEAVENLETTER # 4867 – 23.3.2014 Why Are You Here on Earth?
WIESO BIST DU HIER AUF ERDEN?
Gott redete …
Es ist keine kleine Sache, dass ihr auf Erden am Leben seid. Das ist kein wahlloses Geschehen. Ihr seid für etwas hier auf der Erde. Es gibt in eurem Hiersein einen Behuf. Allgemein gesprochen seid ihr hier, um ein wohltuender Segen zu sein. Ihr seid zum Segnen hier. Ihr seid hier, um zu dienen. Ihr habt einen Segen zu spenden. Ihr werdet wohl eher kaum erkennen, was genau. In jenem Falle, segnet rechts wie links und umfasst alle wesentlichen Bewandtnisse.
Hundert Jahre auf Erden sind nicht mehr als ein Lidschlag. Sie sind eine Minute. Die Zeit wird kommen, wann du nicht mehr länger in einem Menschen-Körper auf der Erde weilst. Und all Jene, die du gekannt und geliebt oder nicht geliebt hast, werden sich ebenfalls nicht mehr länger auf der Erde aufhalten. Worum ging es dabei insgesamt? Was spielte eine Rolle, und was zählte nicht, obschon es dein Leben in Beschlag genommen hatte? Gut und gern kann es den Anschein abgeben, als sei alles aufs Geratewohl gewesen, was es wiewohl nicht war.
Geliebte, versäumt nicht einmal eine einzige Gelegenheit, die Welt zu segnen. Und, falls euer Empfinden ist, ihr wärt außerstande zu segnen, dann lindert. Und falls du nicht lindern kannst, dann lindere trotzdem. Ihr wurdet zur Welt gesandt, um etwas zu erfüllen. Ihr wurdet für mehr denn für euch selber zur Welt gesandt.
Es gibt auf der Erde Wellen von Menschen und Wellen von Generationen. Dass du hier zu diesem Zeitpunkt auf der Erde bist, ist bedeutsam. Nicht eine einzige Seele wird vertan. Nicht eine einzige Seele ist zwecklos.
Womöglich führst du was ein gewöhnliches Leben zu sein scheint, und dennoch hast du eine großartige Zweckstellung inne. Es kann ein einziges Wort sein, eine einzige Handlung, selbst was wie ein spärlicher Akt aussieht, ein Lächeln, das du schenktest. Dein Lächeln kann das Herz eines Menschen geschützt haben, es gestaltete die Umgegend der Welt um, es drehte sie auf ihrer Achse.
Nicht ein einziger Mensch hat um dein sonderliches Geschenk an die Welt Bescheid zu wissen. Du hast es nicht zu kennen, freilich obliegt es dir, es zu geben.
Freue dich, dass du auf der Erde wandelst. Freue dich, dass du ein Menschenseinswesen bist. Freue dich, dass du in diesem Augenblick der Ewigkeit auf Erden zugegen bist. Du bist aus einem Grund hier.
Tue dir selber dein Herz auf. Habe ein Herz, was sich öffnet, um das Universum zu umfangen. Vielleicht hast du einen Schlüssel, der den Strom des Lebens auf der Erde herumdreht.
Lasse deinen Tritt dienlich sein. Vielleicht dienst du in aller Stille. Vielleicht dienst du mittels deiner Augen. Um genau zu sein, Jeder dient mit seinen Augen. Was erblicken deine Augen, und auf wem ruhen sie und was erkennen sie? Du dienst.
Vielleicht steht ihr kraft Zuhören zu Diensten, kraft Lauschen darauf, was in Wahrheit gesagt wird. Vielleicht dient ihr durch demjenigen, was nicht gesagt wird, Zuhören. Ihr dient.
Ihr habt eine Stelle zu erfüllen, die niemand sonst zu erfüllen vermag. Jemand, dessen Herz du erfüllt hast, weiß womöglich nicht, dass du es bist, der in seinem Leben einen großen Unterschied zeitigte. Vielleicht wird deine segnende Beglückung dank deiner Entgegennahme einer mittels einer von einem Anderen getätigten Segnung kredenzt. Vielleicht hielt ein Anderer einen Schlüssel inne, der dein Herz auftat, und deine segnende Beglückung ist darin ausgewiesen, eine verliehene segnende Wohltat entgegenzunehmen.
Seid ihr im Leben nicht Schauspieler auf der Bühne, die sich nicht über das ganze Skript und über all seine Verästelungen im Klaren sind? Euch dünkt gar, ihr spielt den einen Part, obschon ihr im Eigentlichen einen anderen spielt. Es ist mehr als Worte zugegen, und es gibt mehr als Rollen, die gespielt werden. Jedermann kann ein Held sein, indes hat niemand zu einem Helden akklamiert zu werden.
Kleine Taten wachsen zu großen Taten heran, wer freilich soll sagen, was auf der Erde groß und was klein ist? Ihr habt keine Ahnung. Was ihr euch zu verstehen geben könnt, ist, dass ihr dem Universum zu Diensten seid, und dass ihr auf vielfältige Weise in Diensten steht. Geht euren Weg und seid gegenüber den günstigen Gelegenheiten, die vor euch zu liegen kommen, offen. Seid offen.
HEAVENLETTER # 4868 – 24.3.2014 You Are one of theWonder of the World
IHR SEID EINES DER WELTWUNDER
Gott redete …
Was ist heute für dich an Wundern auf Lager? Bist du für sie gerüstet? Wirst du sie mit offenen Armen erhaschen? Mit Sicherheit möchtest du nicht, dass Wunder an dir vorüberschlüpfen. Sei gegenüber Wundern offen, sodass du sie fassen kannst. Sieh Wundersamkeit zu dir auf dem Weg. Es gibt nicht eine einzige Seele in der Welt, die heute nicht eine gesegnete Beglückung empfangen wird. Dies gilt auf der ganzen Linie. Einerlei wie öde das Leben zu sein scheint, einerlei wie frustrierend, es ist eine Segnung zu dir auf dem Weg. Du bist heute für etwas Wundervolles vorgemerkt. Es wurde vor langer Zeit zu dir weggeschickt, und heute steht es an, ausgeliefert zu werden. Freilich sitzt du nicht einfach da und wartest auf es.
Im allgemeinen klopft ein Reiseberater nicht an deine Tür. Während deiner Gänge durch die Straßen hältst du dein Herz und deine Augen offen, und stößt auf ein Reisebüro. Auf diese Weise gerätst du mit Wundern in Berührung.
Ja, mitunter kommen Wunder verkleidet daher. Manchmal kommen sie in voller Montur. Sicher sein kannst du, dass Wunder kommen, dass sie zu dir kommen oder dass du sie findest und dass du sie mit dir nachhause trägst.
Du selber bist ein Wunder. Du hast nicht Wunder zum Geschehen zu bringen. Sie tragen sich zu. Sie ereignen sich von alleine. Nichtsdestotrotz bist du es, der den Gong zu schlagen hat. Es bist du, der etwas Wundersames zu dir hingeleitet hat. Von Anfang an wurdest du für Wunder gemacht. Du bist fürs Leben gemacht, und Leben selbst ist ein Wunder, das Wunder der Wunder. Du bist gemacht für Wunder. Wunder sind gewöhnliche Begebenheiten. Du befindest dich inmitten von Wundern. Du kannst dich nicht vor ihnen verstecken, dennoch bist du imstande, sie kraft der Magneten deiner Gedanken und eines Sprunges in deinem Herzen heranzuziehen.
Komm jetzt, ist Wasser kein Wunder? Wer hätte auf den Gedanken an Wasser kommen können? An Bäume und Blätter? An die Frucht an einem Weinstock? Wer hätte an all die Geschöpfe im Meer oder an Land oder in der Luft denken können? Wer hätte an Wetter, an schönes Wetter, an sonniges Wetter, an stürmisches Wetter denken können? Wer hätte an Haut und Poren und mustergültige Kombinationen von allem in der Welt denken können? Wer hätte an dich denken können, wer hätte den einzigartigen Zusammenschluss von dir gedacht haben können? Wer hätte von Säuglingen geträumt haben können? Wer hätte von Teenagern und von allem, wovon jemand träumt, geträumt haben können?
Wer hätte von groß und klein und all den Zusammenhängen von Gegensätzen geträumt haben können?
Unter was für eine Bezeichnung fällt das Ganze auf Erden? Unter Abenteuer, Geliebte! Abenteuer. Ihr befindet euch auf dem Abenteuer einer Lebzeit. Euch werden allerhand Erfahrungen kredenzt, und ihr fasst auf fernere zu, und das Leben geht nieder, wohin es purzelt, und doch, ihr seid jemand, der emporsteigt. Ihr habt euch mehr als pur einer Situation gewachsen gezeigt. Ihr seid angestiegen.
Du bist ein Stern, der des Nachts herauskommt, und du bist sachte Brisen und Sonnenstrahlen im Verlaufe des Tages.
Du bist ein Kostümmeister, indessen bist du unter jedem möglichen Kostüm und unter jeder Verfassung Liebe, welche zur Erde hin gebracht ist. Du bist Gottes Liebe. Du bist Gottes Geliebte. Du bist Mein. Es gibt da keine Ausnahmen.
Jedermann befindet sich auf einem Abenteuer, und jedes Abenteuer ist einzigartig und pretiös.
Weißt du was? Du kannst das Leben nicht aussitzen. Es gibt im Leben keine Mauerblümchen. Das Leben lädt einen Jeden ein, zu tanzen. Und mithin bist du mit dem Leben am Tanzen, wann immer und wo auch immer du sein magst oder wähnst zu sein. Du hörst die Musik des Lebens sogar in der Entfernung. Du wirst aufgerufen.
Wenn du denkst und bejahst, du seist verheert, bist du verheert. Wenn du denkst und bejahst, du seist gesegnet, bist du gesegnet. Du kannst schier gesegnet sein, ungeachtet des Kostüms, welches das Leben anlegt, und ungeachtet des Kostüms, welches du anziehst. Du bist unwiderruflich jemand, den Ich, Gott, schuf, und Ich zeugte dich, um zu beglücken und zu segnen, und um in einzigartiger Weise durch Alles Was Ist beglückt und gesegnet zu sein.
HEAVENLETTER # 4869 – 25.3.2014 You Are a Citizen of the World
DU BIST EIN BÜRGER DER WELT
Gott redete …
Die Möglichkeit, die Welt für dich zu dem gemacht zu sehen, was du sie gerne sein sehen möchtest, ist die, zu sein, wie du die Welt gerne sein sehen möchtest. Wie möchtest du die Welt gerne sein sehen?
Du weißt, was du nicht möchtest. Du möchtest nicht herumkommandiert werden. Du möchtest nicht mit Gesetzen, Regulierungen und Anweisungen, in dem Absehen, an dir herumzufeilen, überschrieben werden. Du möchtest wie ein Menschenseinswesen mit all den Rechten und Privilegien behandelt sein.
Regierungen und Behörden und Derartiges, die all die Gesetze und Regulierungen ausstellen, gegen die du dich wendest, sind obendrein Menschenseinswesen. Und du, als ein Menschenseinswesen, du möchtest im Grunde keine Machtstellung über dir. Als ein Bürger möchtest du, dass du zählst. Du möchtest mehr als eine Ziffer sein. Du möchtest ein Sagen haben. Du möchtest vernommen werden.
Die Handhabung der Welt ist aus Menschenseinswesen zusammengestellt, und Menschenseinswesen haben Partei ergriffen, fielen in zwei Lager und gerieten zu du und zu sie.
Es gibt in der Welt eine Redewendung, die zum Ausdruck bringt – wenn du irgendetwas bekommen möchtest, dann laufe zur Spitze. Ich bin der Gipfel, Geliebte. Konsultiert Mich. Lasst Mich an dem Verhandlungstisch eures Herzens und Geistes Platz nehmen.
Da ist das Welt-Bewusstsein. Wie du letztlich die Welt anhebst, ist, dein Bewusstsein anzuheben. Hebe es in voller Absicht in die Höhe, und hebe es durch Zuhören in die Höhe.
Du sähest es ungerne, wenn über dich geredet würde, wie überall des Öfteren über Regierungen, Arbeitgeber und Manager geredet wird. Sie sind zu den Anderen, zu einem sie geworden. Ihr seid zu denjenigen geworden, die opponieren. Dies ist die Separation, die in der Welt existiert. In der Realität, dass du und jeder vollauf ebenbürtig eures Bruders Hüter sind, ist Schwund zugegen.
Ihr erblickt Fehlbenehmen und Mangel an Vorausschau, Nichtvorhandensein von Fürsorge und gesundem Menschenverstand, und eurem Gefühl nach fehlt euch eine Stimme. Zu den Urnen gehen scheint euch nicht den Zweck zu erfüllen. Ihr wollt gehört werden. Ihr wollt gerne zur Kenntnis genommen sein. Ihr wollt Respekt. Es ist überdies an euch, ihn zuzuwenden.
Wie wirkungsvoll ist die Rolle des Opponenten einnehmen und die Klingen zu kreuzen? Wie gut funktioniert Protest? Gewiss doch, dagegen angehen und protestieren versehen einen mit der Gelegenheit, Dampf abzulassen, was allerdings wird alle damit Befassten wieder in Menschenseinswesen wandeln, die mehr tun denn sich lautstark auslassen?
Übel nachreden funktioniert nicht. Anschuldigungen klappen nicht. Aufstände scheinen nicht das Gewünschte zu zeitigen, denn, was wird erlangt, und was kommt dabei abhanden?
Was funktioniert – ein Anstieg in eurem Bewusstsein wirkt. Wie ihr redet und was ihr sagt, beeinflusst die Welt. Ich sage, dass eure Gedanken, eure Rede und eure Taten euer Bewusstsein abspiegeln. Bewusstsein steigt auf. Ihr seid womöglich nicht der Auffassung, ihr wärt am Herrschen, dennoch erstreckt sich euer Bewusstsein zu Jenen, die scheinbar über euch das Sagen haben.
Es wird eine Zeit kommen, wann euer Bewusstsein und dasjenige Vieler bis zu dem Punkt ansteigt, wo diejenigen, die scheinbar in verantwortlichen Positionen stehen, eurem Bewusstsein folgen. Das Bewusstsein der gestrigen Lenkung nimmt zu, oder ein neues Management mit höherem Bewusstsein tritt herein. Ihr mögt meinen, Ich sei Mir nicht im Klaren, wie die Welt zu euch ist und wie sie euch in Mitleidenschaft zieht. Ich habe dafür die Augen offen. Ich bin Mir genauso dessen gewärtig, dass euer Bewusstsein spricht.
Äußere Bewandtnisse ändern wandelt nicht aus sich selber heraus all das, was ihr euch davon sehnlich wünscht, verändert zu sehen.
Habt das sehnliche Verlangen, dass euer individuelles Bewusstsein wächst. Kommt wahrhaft und simpel näher zu Mir, wo Friede wohnt. Alle Dinge sind möglich, Geliebte.
Nun, lindert euer Herz. Das Bewusstsein in der Welt ist am Aufstieg. Euer Bewusstsein schwillt an, mitunter eurer ungeachtet, unwillkürlich. Eure Sicht ist eurem Bewusstsein gemäß. Wie ihr seht, das wandelt die Welt. Fasst Mut, Geliebte. Seid getrost. Ihr seid ein Bürger der Welt.
HEAVENLETTER # 4870 – 26.3.2014 Make Room for Happiness
SCHAFFE RAUM FÜR GLÜCKLICHSEIN
Gott redete …
Erwäge, dass ein Tag Lehm ist. Mache etwas aus dem Ton. Erschaffe den heutigen Tag.
Beschreibe dir den heutigen Tag als einen Wagen in Rot, vollbeladen mit Geschenken für dich. Um was für Geschenke geht es in diesem roten Wagen unter deinen Augen, den du zu dir her ziehst? Falls es in diesem Wagen etwas gibt, das du dir nicht auswählen würdest, dann ist es aus Ton gefertigt, und du kannst es umgestalten. Du kannst es in deine Hände nehmen, es sachte umformen, oder, du kannst es beiseite legen. Jedenfalls kannst du es umwandeln, oder auch, du hast aus ihm keine so große Sache zu machen.
Da ist Vieles, was dir einen Besuch abstattet, und das eine oder andere nimmst du gerne entgegen, und anderes nicht, oder heißt es ganz und gar nicht willkommen. Trotzdem, egal was sich zuträgt, es begibt sich in einem Moment nicht-existenter Zeit. Es zieht vor deinen Augen vorüber, und es ist vorbei. Du hast es nicht lebendig zu behalten und es vor dir bildlich darzustellen. Du hast nicht unentwegt sein Abbild vor dir zu bewahren. Behalte Liebe vor dir.
Behalte in deinem Leben gewärtig, was dich nährt. Deine Gedanken halten dir etwas hin, ob du nun den Gedanken magst oder nicht. Geliebte, es ist nicht nötig, das unaufhörlich durchzukauen, es zu formulieren oder durch es betrübt zu sein, was ihr nicht mögt. Wenn ihr es nicht mögt, geht weiter.
Beim Leben, so wie du es kennst, ist nicht alles Gold, was glänzt. Falls es Dornen gibt, hast du sie dir nicht weiterhin in den Finger stechen und deinem Herzen aber und abermals wehtun zu lassen. Du bist nicht angehalten, den Schmerz zu behalten.
Das Leben ist ein Fortschreiten, los lassen zu lernen,. Du bist nicht angelegt, ein Aufhäufer von Gedanken oder von irgendwas sonst zu sein. Bezüglich deines Geistes, behalte, was dir lieb ist, und lasse fallen, was du nicht magst. Du bist nicht verpflichtet, Schmerz oder Leiden an dir zu halten. Um dir selber treu zu sein, lasse den Unrat los.
Sobald du frohe Botschaften hast, behalte sie in deinem Herzen. Sobald du das hast, was man schlechte Nachrichten nennt, sei mit ihnen fertig. Bezahle deine Rechnungen. Markiere sie als bezahlt, und sei durch damit. Dies heißt nicht das ignorieren, was du als das reelle Leben bezeichnen könntest. Komme einfach mit ihm zurecht.
Wenn du einen Sessel unbequem findest, stehst du auf. Du hast nicht in einem unbequemen Sessel sitzen zu bleiben. Genauso wenig brauchst du immer wieder sich einsetzende Gedanken, die dich bedrücken, zu behalten. Du bist nicht machtlos. Du bist machtvoll. Deine Gedanken sind machtvoll.
Wenn du mit einem Zug unterwegs bist, der dich nicht dorthin bringt, wohin du möchtest, dann steige aus und nimm den Zug, der dorthin fährt. Du hast nicht in ein und demselben bejahrten Zug zu bleiben. Du bist nicht dazu verpflichtet. In Wahrheit bist du es dir selber schuldig, auszusteigen. Wechselt die Züge. Reist dorthin, wohin ihr reisen wollt.
Wahrhaftig, eure Gedanken reisen. Gleichwohl haben sie nicht euer Leben zu gebieten. Es bist du, der deine Gedanken ermächtigt. Du verleihst ihnen Leben. Falls dir Gedanken Unglücklichsein zeitigen, denke etwas anderes. Du bist nicht genötigt, die gleichen Gedanken aber und abermals zu überdenken.
Träume andere Gedanken. Das Gesamt des Lebens ist ein Traum. Träume mithin die Träume, die du magst. Du sitzt im Fahrersitz.
Solltest du nach links gegangen sein, als du wähntest, nach rechts gegangen zu sein, gehe jetzt nach rechts.
Du hast etwas bezogen, was du nicht mochtest, und es kam gleichwohl bei dir an. Dies hat nicht zum Thema deines Lebens auszuarten.
Wenn du dir in der Bibliothek ein Buch ausleihst, und du magst es nicht, hast du es nicht zu lesen, oder hast du es nicht immer wieder durchzulesen. Du hast nicht dem gegenüber, was dir nicht nahrhaft ist, treu ergeben zu sein.
Sei dein eigener Herr. Segne dich selber. Segne alles. Weise sodann über das hinaus, was nicht zu deinem Glück beiträgt, lasse es los, oder fasse andere Gedanken über es. Behalte nicht Unglücklichsein bei dir. Schaffe Raum für das Glück. Mache es dir beim Unglücklichsein nicht gemütlich. Lasse Betrübtheit, lasse das Empfinden von Verlust, lasse Bedauern und so fort davonziehen, das kannst du.
HEAVENLETTER # 4871 – 27.3.2014 Earth, the Ice Cream Store
ERDE, DIE GELATERIA
Gott redete …
Du bist Mein schönes Seinswesen. Ich spreche zu jedermann. Wenn du doch bloß die Freude kennen könntest, die du Mir schenkst. Es mag sein, dein Empfinden ist nicht freudig, und dennoch habe Ich Freude durch dich. Möchtest du Freude an Mir haben?
Wir nennen es Liebe. Ich bin gänzlich unfähig, etwas anderes als dich lieben auszuführen. Du bist Mir ein Gefallen. Ich segnete Mich Selbst mit dir, während Ich von dir träumte und dich erschuf, dich zu betrachten. Ich erschaue Mich Selber in dir. Möchtest du das gleiche tun? Möchtest du dich selber in Mir erschauen?
Sei wagemutig. Schicke dich an, das Leben mit Mir zu leben. Worauf wartest du? Sofern du auf ein Signal wartest – Ich habe dir zahlreiche Signale übermittelt. Sage zu. Sage Meiner Einladung zu. Wie auch immer, es ist nicht wagemutig oder kühn, das zu tun, wofür ihr angelegt seid, es zu wirken. Ihr seid einfach ein wenig langsam von Begriff. Und argwöhnisch, vielleicht. Ihr fragt euch, ob Ich reell sei. Das bringt Mich selbstverständlich zum Lächeln.
Ihr debattiert mit euch selber über Mich. Mittlerweilen legt ihr euer Leben auf Eis. Mit Sicherheit ist es ersprießlicher, Gott zu lieben, denn Gott nicht zu lieben. Sofern du in deinem Herzen nicht spürst, dass du Mich liebst, bremst du dein Leben aus.
Oh, ja, Viele möchten gerne Nachweise erhalten. Der Nachweis liegt in dem Auge des Betrachters, Geliebte. Er liegt nicht da draußen. Nichtsdestotrotz, Wer hätte einen Rasen oder einen Sonnenuntergang erschaffen können, außer Ich? Wer hätte dich erschaffen können, außer Ich? Wer hätte die Schönheit des Universums zusammenfügen können, außer Ich? Ich setze Mich nicht wie ein Monteur hin, denke nicht jeden Schritt durch und zeichne Entwürfe. Nein, keineswegs, Mir war es sehnlichst nach Schönheit und Natur, und dementsprechend traten sie in Erscheinung. Ist dies nicht fürwahr dergestalt, wie eure sehnlichen Wünsche erfüllt werden? Da sind sie. Unmittelbar vor euch, schlicht wie der Frühling. Mit einem Mal sind Verlangen erfüllt.
Und sobald euer Trachten erfüllt ist, ist es leicht. Sehnliches Verlangen erfüllen ist nicht einen Berg hochklettern. Es ist nicht beschwerlich, den Job zu bekommen, nach dem dir dereinst der Sinn stand! Womöglich hast du daran gearbeitet, die Arbeitsstelle zu bekommen, die du wolltest, oder der Job gelangte wie aus heiterem Himmel zu dir. So oder so, im schlussendlichen Moment, als er bei dir anlangt, ist es leicht. Die Welt ist mit euren erfüllten Bestrebungen besprengt.
Trachte nach deinen Verlangen, und du wirst gar nicht so hart zu arbeiten haben, um sie zu erfüllen. Du gehst einfach in die Richtung. Der Märchenprinz tritt auf. Die Sonne scheint. Silberglöckchen läuten. Jemand lächelt dich an. Dermaßen viel kommt im Leben zum Vorschein. Es ist dir zugereicht. Und du nimmst es entgegen. Nimm jedes Häppchen entgegen. Es ist dein.
Für wen wurden die Sterne erschaffen, wenn nicht für euch? Alles wurde für euch gemacht, die Wüsten, die Feuchtgebiete, Alaska und das sumpfige Grasland, sie wurden für euch gemacht. Wenn Wir die Erde als eine Eisdiele bezeichnen, so sind dort jede Geschmacksrichtung und noch mehr Geschmacksbezeichnungen zu bekommen, als ihr euch vorstellen konntet. Es war einmal, da gab es Schoko, Vanille und Erdbeere. Dieser Tage, da kreisen die Geschmacksrichtungen euer Karree ein.
Es gibt eine ganze Menge, wovon du nie geträumt haben wirst, was zu dir auf dem Weg ist. Du wirst von den gesegneten Wohltaten gejagt, und sie werden dich auffinden, und du wirst erkennen, dass du gesegnet bist. Wenn die Sonne herauskommt, wie schön ist das, und die Sonne ist im Begriff, für dich herauszukommen, und du wirst dich in ihr aalen.
Die Welt dreht sich, und nicht minder du. Dann und wann bist du aus dem Gleichgewicht, und danach findest du es wieder und bist in der Balance. Du nimmst dich zusammen, Geliebte, Geliebter. Du gerätst cool, ruhig und gefasst. Das Leben trudelt im Kreis, und ihr dreht euch wirbelnd stracks zu Mir. Nicht mehr lange hin, und Wir werden Uns von Angesicht zu Angesicht sehen.
HEAVENLETTER # 4872 – 28.3.2014 Everything Comes from Within You
ALLES RÜHRT VOM INWENDIGEN IN DIR HER
Gott redete …
Dem Verzagen ist es nicht, dir nachzustellen. Tue es ab. Du wirst vielleicht das Empfinden haben, du könnest nichts tun, sobald dich eine Gemütsverfinsterung überkommt, dennoch obliegt es dir, dich von ihr loszumachen. Sei trotzdem glücklich. Die Welt endet nicht. Es ist, wie wenn du gestolpert und hingefallen bist. Du rappelst dich alsbald auf, reibst alles ab, was an deiner Kleidung hängen geblieben ist, und läufst sodann erneut weiter. Im Leben gehst du das so an. Greife dich auf und gehe unentwegt weiter.
Presse nicht jeden Tropfen Pein aus bei alledem, was dich zum Stolpern brachte. Es ist erledigt. Schaffe es jetzt, dass es vorüber ist. Komme voran.
Wenn du, lasst es Uns einmal so sagen, buchstäblich in den Matsch fällst, dann bleibst du dort nicht und suhlst dich nicht. Und wenn du dich daraus erhebst, möchtest du den Schmutz nicht an dir behalten. Du kratzt ihn ab, gehst unter die Dusche und ziehst dir andere Kleider an.
Wenn du hingefallen bist und dir die Knie aufgeschlagen hast, werden die Schnitte heilen. Krusten sind Krusten, dennoch gestalten sie sich um und geraten zu Narben. Narben zeigen Heilung an. Mache keine Fotos von deinen Narben. Lege die Aufnahmen nicht in das Album deines Geistes, begib dich nicht laufend zurück und kraule die Seiten nicht dauernd durch.
Nun möchte Ich euch etwas sagen. Obschon es wahr ist – ihr hattet einen Absturz und Fehlschlag, den ihr als in Ungnade Fallen betrachtet, wann, Geliebte, habt ihr es euch eingeräumt, das Empfinden einer Huld, von ihr abzustürzen, zu haben?
Das Entsetzen, der Schmerz oder das Spüren von Verlust rührt im Eigentlichen nicht von der äußeren Begebenheit her. Es ist die ganze Zeit in dir. Du hast es dort im Wartestand, dass es über einen herfällt. Du bist für es parat, obschon es dir schlechterdings nicht lieb ist. Was immer an Emotionen hochsteigt, sie entkommen dir und nicht einem äußeren Ereignis. Wenn ein Streichholz angezündet wird, gerät es zu Feuer. Du bist wie das Streichholz, was sich selber anzündet. Enthielte das Streichholz nicht inwendig Schwefel, würde die Flamme nicht brennen.
Gut, du hast nun den Punkt erfasst. Alles ist inwendig in dir.
Das Schwierigste, was für dich zu glauben ist, ist womöglich, dass Liebe in dir ist. Liebe ist unaufhörlich in dir. Etwas von außenher Kommendes wird vielleicht jene Liebe in dir anregen, heranzuwachsen. Es ist das gleiche mit den Emotionen, bei denen es dir lieber ist, du hättest sie nicht, welche du indes nachgerade hast.
Ich sondere dich nicht aus, das begreifst du. Ein Empfinden von Ungeduld hebt vom Inneren her an, durchaus nicht von der vermeintlichen Verursachung her. Falls nicht Ungeduld in deinem Inneren wäre, würde sie nicht erstehen. Sobald ein Empfinden von Verlust aufkommt, hat etwas an seine Tür geklopft. Ja, es kommt allemal verdeckt gebliebenes Nachtrauern heraus. Du eignetest dir Gram an. Du hast erlernt, dass er situationsgerecht war. Du hast dir es gemerkt. Vielleicht war es angeboren. Dessen unbenommen, es ist momentan deines.
Wie beseitigst du Unfriede und Gram, oder wie springst du über sie hinweg oder wie lässt du ihnen Gerechtigkeit widerfahren? Wie machst du es dir bei Sorge und Herzenshärte nicht gemütlich, und wie hältst du sie nicht am Leben? Das Beste, was du tun kannst, ist natürlich, du stehst auf und gehst fröhlich deiner Wege. Du hast nicht Gram in dir herumzutragen. Sobald es sich auf Liebe beläuft, da lasse Liebe deine Wahl sein, da Liebe regelrecht von eingebauter Natur ist. Liebe kommt von innenher. Sie ist hier inwendig in euch. Bringt sie in die erste Linie.
Der ganze Rest, alles, was deinen Schlaf und Geistesfrieden durcheinander bringt, ist ein Anhalter, und du kannst einen Anhalter absetzen. Du hast ihm nicht eine kostenlose Mitfahrt zu bescheren. Oder, falls du mit ihm bereits unterwegs bist, kannst du halten und ihn rauslassen.
Behalte bei dir, was du gerne bei dir haben möchtest. Lasse los, was du nicht bei dir behalten möchtest. Du hast nicht etwas zu behalten, was du nicht magst. Einerlei, was an Negativität dich bestürmt, sei mit ihr durch. Drehe deinen Sinn in eine andere Richtung und ernte Freude ein. Wieso denn nicht Freude einfahren? Wieso irgendetwas anderes als Freude ernten?
HEAVENLETTER # 4873 – 29.3.2014 Enlightenment Is Yours
ERLEUCHTUNG IST EUER
Gott redete …
Ihr könnt es euch vorstellen – ihr seid am Aufsteigen, oder ihr könnt euch vorstellen, ihr rutscht auf einer Rutsche herunter. Wie immer ihr euch euren Zutritt vorstellt, ihr gleitet jetzt in den Himmel hinein, momentan in dieser Minute, während Wir reden.
Setze dich eine Minute hin und höre dir Folgendes an:
In den Himmel eintreten und dein Erfahren von Einssein mit Mir sind natürlich. Demzufolge ist dies nicht ausgedacht. Es ist keine Fertigkeit, außer ihr nennt Atmen eine Fertigkeit. Es ist keine Fertigkeit, außer ihr betrachtet auf die Erde geboren werden als eine Fertigkeit. Es ist nicht einmal etwas, was ihr herausfindet, dieses, was ihr als so ungemein Mir nahe kommen, und demzufolge als Allen nahe kommen bezeichnet. Sofern Ich der Vater / die Mutter Gott bin, ist jeder Selbandere euer Bruder oder eure Schwester. Dies ist unumänderbar. Ob ihr nun darum wisst, ob ihr euch dem anschließt, ob ihr euch daran haltet, es ist nichtsdestotrotz so. Da ist Ein Herz, und es ist das Meinige, und es ist ebenso das eure.
Es ist keine geplante Aktion. Wie kommt es alsdann zu der ausgiebig vorangekündigten Erleuchtung?
Wie bist du vom Säugling zum kleinen Kind, bis zum Schulalter und danach zum Teenager und so fort herangewachsen? Was für einen Kniff hast du da drauf gehabt? Tatsache ist, es ist dermaßen natürlich, zu wachsen und dich auszuweiten, es gibt da nichts, was du zu tun HAST. Diese erstrebte Erleuchtung wird ihren Weg zu dir hin finden, ungeachtet allem ringsherum. Erleuchtung wird dich ausfindig machen. Du kannst ihr nicht Einhalt gebieten.
Du wirst womöglich überrumpelt. Vielleicht meinst du, sie werde niemals zu dir kommen, da du fürchtest, du seist ein solcher Trampel, und, nun ja, es sei zu ihr noch nicht gekommen. Erleuchtung kann durchs Dach herunterfallen. Sie kann ein Scheibchen auf ein Mal und wieder ein Scheibchen auf ein Mal kommen. Sie kann bereits eingetroffen sein, und du bist nichtsahnend. Sei es, du bist Gelehrter, oder sei es, du bist ungebildet, sie wird kommen. Du kannst stumm sein, oder du kannst und kannst beim Reden nicht mehr aufhören, und – sie wird einkehren. Du kannst das sein, was du als den letzten Menschen in der Welt erachtest, und du könntest der erste sein. Du könntest dein ganzes Leben lang an der Kante zubringen, schlicht bereit hineinzuspringen, und – noch weitere Geduld wird von dir eingefordert.
Es ist kein Notfall, dass du zum Erleuchtetsein gerätst. Womöglich denkst du dir Erleuchtung, so in ungefähr wie du dir Weihnachten denkst, und, gleichwohl, als was immer Weihnachten in deinem Sinn gehalten werden soll, du hast es abzuwarten und es kann dich nach wie vor im Zustand des Entbehrens belassen.
Bisweilen schleicht sich Erleuchtung herein, und Wir können sagen, du bist der Letzte, der dies bemerkt. Du kannst dich als letzten in der Reihe sehen und als erster erleuchtet sein.
Warte sie ab. Sie ist die deine. Sie wird eintreten.
Natürlich musst du mit Erleuchtung bereits Bekanntschaft gehabt haben, anderenfalls würdest du nicht so sehr nach ihr lechzen! Du hattest einen Vorgeschmack von ihr gehabt. Dessen unbenommen, womöglich bemerkt ihr sie nicht, sobald ein Stoß von ihr bei euch anlangt. Ihr esst etwa einen Riegel Schokolade oder seid irgendwo als Nomade am Herumziehen und werdet vielleicht nicht ausmachen, wer und wo ihr seid.
Erleuchtung ist nicht etwas, was ihr erzielt. Sie ist nicht wie eine Eins auf eurem Zeugnis. Ihr müsst nicht schwer für sie arbeiten. Es ist nicht so, dass ihr rauszugehen und gut zu sein habt, und sie demzufolge verdient. Erleuchtung ist angeboren. Ihr habt euch bereits um sie verdient gemacht, bevor ihr geboren wurdet.
Es kann sein, ihr beschleunigt sie, indem ihr freundlich und umsichtig gegenüber Anderen seid und niemandem Schaden zufügt. Die Sache ist die, ihr könnt nie erkennen, ob ihr ihr Eintreten beschleunigt habt oder nicht. Aus der Sicht der Erleuchtung ist es weder die Schildkröte noch der Hase, der gewinnt. Jeder ist Sieger. Jeder zerreißt das Seil der Unkenntnis und sein Zeh berührt die Ziellinie. Ihr werdet das tun.
Hier, was der Debatte ein Ende bereitet: Es gibt keinen Schlusspunkt. Entsinnt ihr euch der Endlosigkeit? Sie hat kein Ende. Ebenso wenig gab es einen Anbeginn. Seien ist Seien. Sofern du denn einen Schirm benötigst, um dich darunter zu begeben, ist dessen Name Endlosigkeit. So wie du der Sonne näher kommst, strahlst du die Sonne trefflicher wieder. So wie du Mir näher kommst, reflektierst du Mich reichlicher.
Ihr möchtet die Erleuchtung gerne verschlingen, derweil indes kriecht Erleuchtung die ganze Zeit an euch hoch. Während ihr Erleuchtung in euch hinein schlürft, möchtet ihr gerne mehr von ihr. In der Endlosigkeit gibt es kein minder – dem hingegen ist Endlosigkeit mehr und mehr. In der Unendlichkeit könnt ihr euch nicht exakt verorten, das versteht ihr. Es gibt keine Mess-Stellen.
Unterhalb all der Schichten, die ihr verkörpert habt, seid ihr derzeit erleuchtet, und, eines Tages, da werdet ihr zu der Sicht gelangen, dass dies so ist.
HEAVENLETTER # 4874 – 30.3.2014 Until You Forgive
BIS DASS DU VERGIBST
Gott redete …
In der Vergangenheit habe Ich euch zu verstehen gegeben, zu vergeben sei keineswegs wundervoll, denn ihr wart von vorneherein nicht wundervoll, als ihr für übel nahmt. Nun möchte Ich Folgendes hinzufügen:
Sobald du einmal für übel genommen hast, wer bist du, dass du nicht verzeihend bist? Wer bist du, dass du an einem vermeintlichen Verstoß festhältst? Natürlich gibt es von dieser Geschichte zahlreiche Versionen.
Eine davon lautet, dass diejenigen, die wider euch übergegriffen haben, ehrlich keine Ahnung davon haben, was sie euch Verletzendes angetan haben. Und nunmehr etwa redest du nicht mehr mit ihnen oder nimmst ihre Existenz nicht mehr zur Kenntnis. In diesem Falle, Geliebte, wer ist da der Zuwiderhandelnde? Welches Verbrechen begingen sie, was an eurem Ego kratzte?
Ein anderes Szenario lautet, dass an euch ein unverblümtes Verbrechen begangen wurde. Euer Kind wurde verletzt und zugerichtet. Das Delikt ist ganz klar. Und wer sollte an ihm nicht Anstoß nehmen mögen? Ob die Tat nun absichtlich oder per Zufall ausgeführt wurde, die Versehrung, die deinem Herzen angetan wurde, ist erklecklich.
Es wird andere minder ernste Vergehen geben, die absichtlich oder zufällig gewesen sind. Jemand rüffelte dich an, so der Anschein. Womöglich meinte er es so, oder womöglich nicht. Das liegt nicht so klar auf der Hand wie bei einer Körperverletzung.
Zunächst einmal verlangt es dein schmerzerfülltes Herz, dass das Gegenüber für sein reales oder vorgestelltes Vergehen an dir aufzukommen hat. Du möchtest den Anderen bezahlen sehen dafür, dass er dir wehgetan hat, egal in welchem Ausmaß er das zur Ausführung brachte. Du wirst das Vergehen als unverzeihlich ansehen.
Groll ist Groll. Zornig ist zornig. Raserei ist Raserei. Wie immer der aufwiegelnde Vorfall aussieht, du hast recht wahrscheinlich das Gefühl: „Er kann das nicht machen. Dazu hat er kein Recht. Er kann mich oder die Meinen nicht so behandeln. Wer ist er denn seiner Meinung nach?“
Und dein verwundetes Herz verhärtet sich, du möchtest ihn bestraft sehen, und demzufolge bestrafst du dich selber, indem du an deinem Groll festhältst und dich dazu bringst, unverzeihlich zu sein, so, als müssest du das tun, so, als sei es für dich einzig das Rechte, dein Herz für alle Zeit zu verhärten. Und mithin bestraft sich der Bestrafer selber. Wer bist du, dass du nicht verzeihst? Welchem Herzen tust du nunmehr weh, Geliebte, Geliebter?
Einerlei wie recht ihr eurem Gefühl nach habt, ihr verbringt euch auf eine niederere Ebene, und damit tut ihr euch selber weh. Ihr seht euch nach Vergeltung um. Es gibt keine ausgleichende, vergeltende Gerechtigkeit. Was ist durch Aug um Aug erreicht? Wie ist das wirklich hilfreich? Die Blinden führen die Blinden. Ihr eifert einem Zuwiderhandelnden nach, der euch absichtlich oder unter Unwissenheit angegriffen hat. Ihr nehmt ihm seinen Mantel ab und zieht ihn euch an. Ob nun euer Gegenüber ein wirklicher Schurke ist oder nicht, ihr kopiert Gemeinheit.
Falls das Vergehen des Anderen in einem Mord bestand, habt ihr mordlustige Empfindungen. Wenn euch der Andere anschnauzte, wollt ihr ihn anschnauzen und ihm im Gegenzug wehtun. Wenn jemand euch bestohlen hat, wollt ihr zurückhaben, was er entwendet hat, und zusätzlich etwas von ihm wegnehmen. Ihr werdet in eurem Herzen zu einem Dieb werden.
Euch ist es klar, weswegen ihr Verstöße los lassen möget, oder etwa nicht? Weil ihr euch selber weh tut. Ihr stoßt das Messer der Rache in euch selber hinein. Irgendwo inwendig in euch habt ihr euch von dem Empfinden des Angegriffenseins freizusprechen, welches ihr bei euch tragt. Habt Erbarmen mit euch selber.
Ihr mögt das Gefühl haben, es sei euch unmöglich, los zu lassen. Ich bitte euch – falls ihr denn Andere kopieren müsst, dann bildet jene nach, die in ihren Herzen den Fund ausmachten, los zu lassen, und die sich in etlichen Fällen mit denjenigen befreundeten, die ihnen womöglich, gemäß eurem Verstand, irreparable Schäden zugefügt hatten. Sie gelangten zu der Sicht, dass sie den Schaden zu reparieren hatten. Sie hatten ihn eher zu reparieren, als ihn zu verschlimmern. Ich rede von Fällen, wo schlimmes Unheil angerichtet worden war. Ich rede von Fällen, die über Beleidigungen für dein Ego hinausgehen. Sofern sich andere Menschen zu derartigen großen Höhen erheben können, kannst du das ebenfalls. Und demzufolge musst du es.
Du musst die Verantwortung für dich selbst übernehmen. Du hast nicht nicht-vergebend zu sein. Du hast nicht Vergeltungsmaßnahmen in deinem Herzen festzuhalten. Du hast los zu lassen, was immer deinem Herzen Schmerzen zufügt. Irgendwie hast du es los zu lassen. Reiner Tisch, Geliebte. Reiner Tisch. Verwindet euer Herz nicht mehr länger.
HEAVENLETTER # 4875 – 31.3.2014 A Voyager in a Land That Does Not Exist
EIN REISENDER IN EINEM LAND, DAS NICHT EXISTIERT
Gott redete …
Ihr lebt das Leben, und ihr begreift nicht, dass ihr es euch einbildet, obschon, dann und wann scheint euch das Leben wie ein Traum. Ihr befindet euch im Mahlstrom des Lebens auf Erden, und ihr spinnt, ihr spinnt, und ihr spinnt eine Fabel. Wie es ausgeht, niemand weiß darum. Und doch, ihr wisst es. Das unumgängliche Resultat des Lebens ist, dass ihr bei Mir vertäut seid, und, in eurer Vorstellung, da kehrt ihr zu Mir, von Dem ihr niemals weggegangen seid, zurück! Das ist der Überraschungsschluss, obschon es nicht wirklich eine Überraschung ist. Ob ihr es nun glaubt oder nicht, ihr wart nie irgendwo, ausgenommen in eurer ergiebigen Einbildung. Ihr begannt unversehrt, und ihr endet unversehrt.
Wir können sagen, das Leben auf Erden ist zeitweilig. Es ist nicht wirklich zeitweilig, insofern als es über vorläufig hinausgeht, da Zeit nicht existiert, sodass das Leben kurzzeitig in ihr sein könnte. Endlosigkeit ist, und ihr wart nirgendwo sonst oder auf anderem Wege. Ja, die Welt umfängt euch, und doch, ihr umfangt die Welt ebenfalls. Die Welt ist in euch umhüllt. Die Welt rührt euch durch, und ihr rührt die Welt durch, diese exzellente Welt, geschaffen zum Vergnügen Aller.
Vergnügen ist real. Liebe ist real. Die ganze Angst und die Zerrbilder sind nicht real, sind keineswegs real. Ihr könnt euch selber kneifen, und nach wie vor sind all die Sorge und der Stress nicht real, keineswegs real. All jene Dinge paradieren vor euch als real, und allenthalben ist es schier eine Parade eurer Gedanken, die vor euch herlaufen. Ihr habt euch vom Himmel in eure Gedanken hinein spekuliert, allerdings seid ihr nirgendwo sonst denn im Himmel. Euer Leben ist eine Geschichte, die ihr hinschreibt. Ihr sucht sie zusammen. Ihr verwandelt sie. Ihr fügt hinzu und ihr schmälert sie. Das Leben ist da, so wie ihr es seht, und das ist alles, was da dran ist – so wie ihr es seht.
Alle Zeitungen berichten nichts Reales. Ihr möchtet gerne wissen, was sich ereignet hat. Nichts passiert. Trotz der Schlagzeilen, geschieht nichts. Euer Portrait wird gemalt und euer Foto wird aufgenommen. Es ist ein Selbst-Portrait. Ihr sitzt euch selber Modell.
Wie bloß ist es möglich, dass ihr euch auf einer sich im Kreis drehenden Welt befindet, fragt ihr euch, und dass ihr das Gleichgewicht behaltet? Oh, ja, ihr seid Teil eines Gleichgewichtsaktes, und mithin erfasst ihr links und rechts, erfasst ihr stolpern und hinfallen und den ganzen Rest davon mit euren Sinnen. Ihr stellt euch schöne Farben und Handlungen voller Wagemut und all die Sinne vor. Es ist ein gemeinsamer Akt, ein Akt insofern, als ein Jeder in Einvernehmen steht mit dem Konzept und als ein Jeder auf die Melodie tanzt, die er vernimmt. Ihr hüllt euren Körper mit Gewändern ein. Ihr spielt euch feinmachen. Indes sind weder der Körper noch die Kleider, die ihr euch anlegt, real, gleichwohl werden Industrien rund um Kleidung und Körper, um Juwelen und Gesundheit angelegt.
Jeder schaut auf seine Uhr und befolgt die Zeit, wie ein treu ergebener Hund seinem Meister hinterhergeht. Jeder rennt mit einer Sonne oberhalb seines Hauptes und einer vermeintlichen Erde unter seinen Füßen durch seine Tage. Er zieht Früchte und Gemüse im Erdboden und verspeist sie. Er weiß nicht, was er tut, oder wofür.
Ah, es ist, Geliebte, für den Augenblick. Auf Erden, da habt ihr etwas zu tun, und allemal ist es pures Seien, was ihr im Grunde genommen seid. Ihr SEID. Seiendheit ist das Wahre von euch. Stille ist die Wahrheit von euch. Das wahre Du spricht in Stille, und in unübersehbarer Weite, welche weitaus mehr ist als ein sich aufweitender Kreis. Weite ist es, wo ihr euch befindet und wo ihr euch selber auffindet.
Das Leben hat im Eigentlichen nichts mit der Erde zu tun, selbst derweil die Erde als eure Hintergrundkulisse ausgewiesen ist. Das Leben hat mit euch zu tun, einerlei was ihr aus ihm macht oder nicht aus ihm macht. Du bist ein Reisender in einem Land, welches nicht existiert. Was anderes als euch selbst könnt ihr euch denn auftun? Euer Selbst.
HEAVENLETTER # 4876 – 1.4.2014 You Can Fly!
DU KANNST FLIEGEN!
Gott redete …
Du bist nicht einmal anfänglich dabei, die Stärke, die du hast, die Stärke, die du BIST, wahrzunehmen, noch sie nachgerade zu begreifen. Du bist mächtig.
Rückblickenderweise hast du durchaus eine Idee davon, was du alles durchmessen und wie du ihm standgehalten hast, und, bitte schön, wie du nach wie vor am Aufrecht-Dastehen bist. Vom Standpunkt des Lebens auf der Erde her bist du durch eine Menge hindurch gegangen, vom Tode, von Unfall, Entbehrung, von verlorener Liebe und so fort verfolgt.
Faktisch, da bist du durch gar nichts gegangen, ausgenommen durch die Ideen, die du hast.
Die Wissenschaft hat uns zu verstehen gegeben, dass das menschliche Auge die Dinge auf dem Kopf stehend sieht, und dennoch, ihr seht Bilder richtig herum. Bezüglich eures Blickwinkels auf das Leben seht ihr das Leben seltsam aus dem Lot. Die Realität ist richtig herum, allerdings seht ihr das Leben in einer dramatischen Weise. Du bist geradezu ein Bühnenautor. Du meinst, du zählest zwei und zwei zusammen und ziehest so deine Schlüsse. Du tust das, in der Tat, allerdings nicht korrekt. Mir ist dies, weil du Leid und verlustig gegangene Liebe und all jene Veranlassungen erlebst, die dir das Herz brechen, einsichtig.
Sobald du aus einem umfassenderen Blickwinkel her zu sehen verstehst, erkennst du, dass gebrochene Herzen von einem Fehlverständnis herrühren. Wenn du es von einer höheren Perspektive her siehst, wirst du im Leben entlangtanzen und das Festhalten an all den Unwettern loslassen. So wie die Dinge derzeit stehen – sobald du einen Sturm siehst, reagierst du auf einen Sturm. Sofern du ein paar Tropfen Regen erblickst, reagierst auf die paar Tropfen. Du gehst gemäß dem darauf ein, wie du es im Blick hast. Wer ist nicht, bei Gelegenheit, durch seinen eigenen Schatten erschreckt worden?
Ihr habt eine Gepflogenheit daraus gemacht, denn aber auch alles, was euch zu lädieren scheint, ist just dazu außerstande.
Ihr seid eurem wahren Status gewachsen, sobald ihr das Leben als nicht dermaßen machtvoll und als nicht so schwierig wahrnehmt, wie ihr es weiland wahrnahmt. Im Großen und Ganzen hat eure derzeitige Wahrnehmung Gefährdungen im Blick, alldieweil keine Gefahr vorhanden ist. Selbst falls euer Körper in Stücke gesprengt würde, ist euch nichts widerfahren. Daraufhin werdet ihr erkennen, dass euch überhaupt nichts geschehen ist. Eurem Körper ist etwas geschehen, ja, und es wird Trauernde geben.
Im Himmel erkennt ihr vollauf, dass das Transportmittel, was ihr euren Körper nanntet, ganz und gar nicht ihr war. Euer Körper ist ein Wunder zum Betrachten, indes ist er ein Leihauto und weder lebensnotwendig für euch, noch irgendwas wert, was dem Realen Du nahe kommt. Der Körper kann nur ein Aushilfs-Bild von euch sein, in etwa einem Aufzieh-Spielzeug gleich.
Oh, ja, euch ist das Leben pretiös, und es ist all den Menschen kostbar, die sich um euch kümmern. Ja, ihr wurdet im Spiegel erblickt, wie auch in den Augen des Betrachters. Es war alles insgesamt eine Vortäuschung, eine Filmrolle, bei der jeder dachte, er sehe sich selber, unterdessen er sich indes selbst vergessen hatte. Euer Körper wurde als ein Anschein von euch gedeutet, während er schier eine Bleistiftzeichnung von euch sein konnte, dennoch, während ihr in ihm herumfuhrt, war euch diese Bleistiftzeichnung das Kostbarste. Ihr würdet große Anstrengungen unternehmen, um ihn zu beschützen.
Jetzt, erkennst du, du, ohne deinen Körper, du, keines Körpers bedürftig, was was ist. Die Essenz von dir wird nicht mehr länger als Gefangener in einem Körper-Bild gehalten. Du kannst fliegen! Du fliegst zum Himmel, welchen du, darauf bestehe Ich, niemals verlassen hast. Es war ein Traum, Geliebte, Geliebter, von dem du auf die eine oder andere Weise aufwachtest, und trotz allem unbeschadet in guter Verfassung. Du lerntest eine Menge hinzu.
Und, an die Vielen gerichtet, die sich nach wie vor mit ihrem Körper gleichsetzen – vergnügt euch an der Erfahrung. Genießt die schönen Bildnisse der Natur, die Ich vorgesehen habe. Findet Vergnügen daran, euch einander die Nasen zu reiben. Habt Freude an dem Erlebnis, im Ozean zu schwimmen. Spürt aus, und haltet in der Welt das Erleben lebhaft. Es ist so, wie wenn ihr auf Tour seid, irgendwo auf Reisen, von irgendwoher kommend auf Heimkehr, euch nach irgendwo sonst hin aufmachend, selbst derweil eure wahre Bestimmung bei Mir ist.
Ein weiteres Mal gebe Ich euch zu verstehen, ihr wart niemals irgendwo, ausgenommen bei Mir.
Findet Vergnügen an dem Buch, das ihr lest, oder an dem Film, den ihr euch anschaut, und wisst, was für ein großartiger Dramatiker ihr seid und dass ihr all die Bühnenstücke zusammenbraut.
HEAVENLETTER # 4877 – 2.4.2014 Ode to Oneness
ODE AN DAS EINSSEIN
Gott redete …
Es ist gleichwie – – du – Menschenseinswesen, das du bist – bist in Mein Leben hinein gekommen, du bist ein herzlich willkommen geheißener Besucher. Ich bin ein warmherziger Gastgeber. Ich lade dich ein, dich mit Mir hinzusetzen. Ich biete dir die Prächtigkeiten des Universums dar, so wie ihr einem Gast Tee anbieten werdet. Dies ist Gastfreundschaft, Geliebte. Das ist Gastfreundlichkeit vom Feinsten. Ihr seid zur Türschwelle Meines Herzens und in das Zentrum Meines Herzens hinein willkommen geheißen.
Lasst euch niederplumpsen und schaut, wo ihr seid. Es ist euch unmöglich, dem Palast Meines Herzens
den Rücken zu kehren, und wieso, wieso solltet ihr das je tun mögen?
Es ist eine gute Sache, darüber Bescheid zu wissen, wo ihr euch befindet, und wo ihr in Meinem Herzen seid. Ihr seid hier liebenswürdig verstaut. Ihr wärmt Mein Herz, und Ich wärme das eure. Hier, Wir halten Uns an der Hand, und, hier, Wir durchstreifen die Täler und Berge, die Wiesen und Wälder. Es ist hier in Meinem Herzen, wo du mit Menschen zusammentriffst. Denke einfach, du bist so gut wie der Gastgeber oder die Gastgeberin Meines Herzens, und du heißt Alle willkommen.
Jeder möchte gerne einen Willkommensgruß, und du bist ein Willkommenheißender. Heiße Alle bei der Erde willkommen. Rücke ein wenig weiter, und mache Platz, sodass jeder einen Sitz hat. Mein Herz weitet sich, um jedermann in Empfang zu nehmen, und ihr macht es euch zueigen, Alle willkommen zu heißen. Es ist leicht zu begreifen, warum ihr auf Erden seid. Es geht um eine dermaßen dürftige Sache, die zu verrichten Ich euch bitte – darum, für einen Jeden in eurem Herzen Platz zu machen. Auf diese Weise geleitet ihr jeden Menschen in Mein Herz hinein.
Zuvörderst heißt du Jeden beim Universum willkommen. Du bist der König oder die Königin der Gastfreundlichkeit. Vom Universum ist es nicht einmal ein Hops, nicht einmal ein Satz und ein Sprung bis zu Meinem Herzen, wo letztlich ein Jeder ist.
Hier ist euer Zuhause, ist jedermanns Zuhause, in Meinem Herzen.
Sieh her – was du ganz natürlich ausspürst, ist, dass Jeder du ist! Du hast dich selber hierher eingeladen! Du bist hier in Meinem Herzen mit jedermann verkörpert, und du erkennst, dass Jeder Eins ist. Es gibt keinen Anderen. Es gibt nicht einmal du und Ich. Da ist Ich. Die Zeit wird kommen, wann alles, was du sehen kannst, in der Nähe wie in der Ferne, Ich, Gott, ist. Ich bin, was unter der Kennzeichnung Universum, was unter der Kennzeichnung Du und unter Alles Was Ist läuft. Es kann keine Ausdifferenzierung geben. Einssein ist undifferenziert. Dies ist eine Ode ans Einssein.
Und ihr seid der Gastfreundlichkeits-Regisseur! Was ihr doch für eine Rolle spielt. Was für eine Herrlichkeit ihr zur Schau stellt. Was für eine leichte Aufgabe euch obliegt. Ihr habt keine Liste von jenen, die hereinkommen können, und von jenen, die draußen bleiben müssen, denn jedem ist es, hereinzukommen, und ihr geleitet einen Jeden herein. Es braucht keine Eintrittskarten. Du hältst die Tür auf, und du winkst jeden her, bis der Augenblick kommt, wann Alle nach dem Einssein greifen und sich vergegenwärtigen, dass Einssein Alles Was Ist ist, und dass Einssein auskömmlich ist. Alle jubeln dem Einssein zu.
Sobald Jeder an Mein Herz gedrückt ist, alsdann kannst du dich zur Ruhe setzen. Du kannst auf einer entzückenden Yacht auf der See in Meinem Herzen segeln gehen, und du bist Mein Herz, und dein Herz schlägt im Meinen, und dein Herz schlägt für Mich und für all die so genannten Mich’s, die es in der Welt gibt, derzeit, in der Vergangenheit und künftighin.
Ich bin Endlos in Ewigkeit, und demnach seid ihr das, mithin seid ihr Endlos am Segeln. Ihr segelt jetzt im Moment. Ich nahm an, ihr könntet zu verstehen geben, ihr wärt ja in Meinem Herzen vertäut, gleichwohl segelt ihr. Hier in Meinem Herzen gibt es keine Grenzen. Einssein ist nicht begrenzt. Einssein ist schrankenlos. Es umfasst alles, selbst obschon Allesheit und Nichtsheit bereits hier, bereits im Inneren, umfangen sind. Ihr vermögt nicht außerhalb Meines Herzens zu sein. Außerhalb existiert nicht. Außenseiter existieren nicht. Etiketten existieren nicht. Es ist alles bekömmliches Einssein in Meinem Herzen, und hier seid ihr, und hier Ist Jedermann, und wie glücklich Wir sind.
HEAVENLETTER # 4878 – 3.4.2014 Beyond Judgement
ÜBER BEWERTEN HINAUSGEHEND
Gott redete …
Was wäre, falls ihr eure Gedanken dorthin schubsen könntet, zu bejahen, dass alles, was geschieht, zum Guten bestellt ist? Was wäre, wenn ihr das könntet? Ihr meint, das könne nicht wahr sein, denn ihr habt entsetzliche Dinge gesehen oder über sie gelesen. Des Menschen Unmenschlichkeit gegenüber dem Menschen ist keine neue Thematik. Es ist keine Frage, dass in der Welt, in den Begriffen der Welt zur Sprache gebracht, insofern als Gutes zugegen ist, ebenfalls Schlimmes da zu sein hat. Das Schlimme ist euch Realität. Dies ist klar, und in der Welt ist dies folgerichtiges logisches Gedankengut.
Es ist schwer für wahr zu halten, dass böse Dinge nicht böse, oder gar sehr böse sind. Ihr lauft unter dieser Prämisse. Keine Darlegung ist imstande, euch zu veranlassen, es anders zu sehen. Nichts macht euch einen Sinn. Gewisslich ist in deinen Augen das was das Gute an etwas sein könne, welches du als grässlich unter den Augen hast, nicht einmal wahrnehmbar.
Oh, dann und wann bekommst du einen kurzen Einblick. Meistens, nicht. Wir haben dies setzen zu lassen. Vielleicht kannst du, selbst dann nicht, wenn du all die Fäden sehen könntest, die von tausend Jahren davor miteinander in Verbindung stehen, das Unrecht, das du im Blick hast, nicht rechtfertigen. Demgegenüber – in dieser Lebzeit hast du dich selber gebrochenen Herzens erlebt, und später dann hast du das Gute in ihm erkannt. Aus der Entfernung siehst du es bisweilen.
Beim Durchdenken des Konzepts des Guten und Schlechten überhaupt, wie kann es da Versöhnung und Wiederversöhnung geben? Sofern etwas ungut ist, ist es ungut. Sofern etwas gut ist, ist es gut. In Irdischen Begriffen haben Gegensätze nur als Gegensätze Hand und Fuß. Die Zwei können nicht in irgendeinem Beispiel koexistieren. Oh, durchaus, du begreifst, dass der eine oder andere Vorteil darin liegt, Schmerz zu empfinden, insofern als er dich aufmerksam macht, dies allerdings kompensiert in deinen Augen exzessiven Schmerz durchaus nicht.
Es gibt derart viel in der Welt, was keinen Sinn ergibt, derart viel, was überhaupt keinen Sinn ergibt.
Es ist für euch allzu schwer, auch nur das Gewahrsein an euch zu tragen, dass in dem, was euch entsetzlich und schonungslos zu sein scheint, etwas Gutes zugegen sei. Dennoch, unerblickterweise ist da etwas Gutes.
Euch ist klar, im Himmel existiert der Sinngehalt von Tragik nicht, er existiert nicht mehr denn Rauf und Runter existiert, dennoch seid ihr nicht bestürzt, zu denken, dass rauf und runter, oder groß und klein, oder fern und nah in Wahrheit nicht existieren, ihr seht die Bewertung in gut und schlecht indes als andersgelagert. Es hat nicht den Anschein, als könntet ihr gut oder schlecht los lassen, derweilen ihr einsehen könnt, wie aufeinander bezogen heiß und kalt sind. Etliche Gegensätze könnt ihr freigeben, und andere nicht, und doch hättet ihr es liebend gerne, niemals Wut oder Hass zu haben. Das wäre euch durchaus lieb.
Geliebte, gäbe es kein Beurteilen, so gäbe es keine Wut und keinen Hass. Gäbe es kein Bewerten, dann gäbe es kein gut oder schlecht. Das Leben wäre schier, was es ist, und euer Leiden wäre dahin, oder zum wenigsten geschmälert.
Auf eine gewisse Weise setzt euch das Konzept von Bewertung gefangen. Wenn ihr bewertet, steckt ihr euren freien Geist ins Gefängnis. Wärt ihr frei, so würdet ihr nicht urteilen. Ihr würdet nicht deuten, wie ihr es vorwiegend tut. Euch vom Urteilen frei setzen – und ihr wärt frei. Ja, es könnte Bewandtnisse geben, die ihr nicht verstehen könnt, freilich wärt ihr was sie angeht nicht selbstgerecht. Ihr würdet euch nicht betrogen, im Stich gelassen, preisgegeben fühlen. Ihr wärt nicht dermaßen verschnürt. Ah, ja, derzeit scheint das Leben auf Erden eine Bewandtnis von Bewerten zu sein, ausgesprochenerweise oder jeder tut es für sich.
Ihr hättet es gerne, dass ihr bestimmte Geschehnisse auf der Erde nicht verachtet, und dennoch schlagt ihr rechts wie links voller Verachtung aus.
Wie euer Tag auch ausfällt, was immer sich in eurem Leben ereignet, Ich sage euch, es ist ein Geschenk. Es ist womöglich nicht eingewickelt wie ein Geschenk. Es ist vielleicht nicht ein Geschenk, was ihr euch wünschtet, und doch, da ist eine andere Seite an dem, was ihr seht, und ihr kennt ganz einfach nicht die gesamte Geschichte.
Auf jeden Fall wird der Ausgang eures Lebens fantastisch sein, und es wird nicht einmal eine Rolle spielen, warum oder wie dieses oder jenes erfolgte. Ihr werdet jenseits von Bewertung sein, und demzufolge über ihre Dornen hinausgehend.
HEAVENLETTER # 4879 – 4.4.2014 Who Else Is There but God?
WEN SONST GIBT ES AUSSER GOTT?
Gott redete …
Es ist nicht so, dass du Mir Anhänglichkeit schuldest, und Mir demzufolge deine Loyalität zu überantworten habest. Keineswegs. Die Frage lautet: Wer sonst ist denn da? Wem gilt es dir nachgerade, deine Anhänglichkeit zuzuwenden, es sei denn Mir?
Du hast deine Anhänglichkeit Einzelnen, du hast sie Anliegen, Gruppen, du hast sie diesem, hast sie jenem zugewandt. Oft, allzu oft, bist du enttäuscht worden.
Ich verstehe es, dass du Mich als die größte Enttäuschung erachtest. Bei Freunden wie auch bei Mir rührt deine Enttäuschung häufig daher, dass zu viele Dinge persönlich genommen werden. So, als seist du verschmäht worden. So, als werdest du weniger als ernst genommen. So, als werdest du außer Acht gelassen.
Entsinne dich, da ist Einssein. Meine Liebe ist für Alle, und Ich wende Meine Liebe Allen zu.
Öfters, Geliebte, möchtet ihr gerne der einzige sein. Das kann Ich nachvollziehen. Ich BIN der alleinig Eine, und du bist mit Mir Eins. Ich verstehe, dass das Leben, so wie es in Erscheinung tritt, nicht immer in dem Licht auftaucht, das dir lieb ist. Es fällt dir leichter, sobald du das Leben nimmst, wie es dir aufgewartet wird. Durchaus kannst du einem anderen Lied den Vorzug geben, als dem, welches gespielt wird. Dir ist eine andere Mahlzeit lieber, als die, die serviert wird. Du kannst zahlreiche Dinge vorziehen, ist das nicht so? Und ist es in der relativen Welt kein Fakt des Lebens, dass nicht alles so zu laufen scheint, wie es dir recht ist?
Du kommst etwa von einer Prämisse her, dem Leben obliege es, so zu laufen, wie es dir recht ist, von der Prämisse, du habest eine Berechtigung inne. Du kannst nachgerade auf das Leben berechtigt sein, so wie du es gerne sein haben möchtest, und dennoch tritt das Leben herein, wie es kommt. Der Bus, in den du einsteigst, fährt dich womöglich nicht zu der Haltestelle, die du möchtest, oder er tut es, allerdings nicht zu einem anderen Tag. Mitunter hast du schier mit den Achseln zu zucken. Du, bei dem des Öfteren hinsichtlich der Welt vom Realist-Sein die Rede ist, bist öfters nicht demgemäß. Ein Realist liest in der Welt heraus, dass er dem zuwider, was unerwarteterweise eintritt, keine Einwände zu erheben imstande ist.
Ein Realist vergeudet seine Zeit nicht mit Einwände Erheben und Protestieren. Ein Realist gerät in der Welt nicht desillusioniert, weil er nicht den Schein beibehalten kann, alles müsse so gehen, wie er es sich sehnlich wünscht.
Nicht jeder Tag ist sonnig. Etliche Tage sind regnerisch, derweil du gerne Sonnenschein haben wolltest. Zum größten Teil indessen nimmst du einen Regentag nicht persönlich. Du wirst dir durchaus den sonnigen Tag deiner Träume verdienen, freilich begreifst du ohne großes Zutun, dass der Regen gleichfalls dem Universum dienlich ist. Beide, der Regen und die Sonne, haben ihre Tage. Du lässt dir nicht aufgrund dieses oder jenes, was nicht deiner direkten Kontrolle unterliegt, deinen Tag ruinieren. Noch mehr als das, dir wird selbstverständlich klar, dass der Boden Regen benötigt und dass ein Landwirt soeben dabei ist, um Regen zu beten. Dies meine Ich, wenn Ich zum Ausdruck bringe, dass sich das Leben nicht insgesamt um dich dreht.
Sobald ein Tag nicht so verläuft, wie du es dir wünschst, wird dir klar, dass du an einem umfassenderen Bild teilhast. Das Leben bestürmt dich nicht. Es ist nicht da draußen, um dich zu haschen. Dennoch nimmt es nicht immer den von dir gewünschten Lauf, und manchmal tut, was sich begibt, deinem Herzen sehr weh, so etwa der Verlust eines geliebten nahestehenden Menschen auf Erden. Ein Realist auf Erden ist sich im Klaren, dass Körper dahinscheiden, und er fühlt sich dabei nicht einem Betrug ausgesetzt.
Okay, nun also, Meine Aussage lautet des weiteren: Schaue auf Mich. Bin Ich nicht überdies der Gott, Der den Sonnenschein veranlasst, und nicht bloß den Regen, welcher dir deinen Festumzug verdirbt? Was du – so wie immerzu – zu tun hast, ist Dank sagen für all das Gute, das zu dir her kommt, und nicht darüber murren, was dir noch nicht überbracht oder dem Anschein nach weggenommen worden ist. Ihr eignet nichts, Geliebte. Als ein Realist auf der Erde ist dir klar, dass alles auf Leihbasis ist. Wechselt eure Denkperspektive, Geliebte. Liebt Mich.
HEAVENLETTER # 4880 – 5.4.2014 Courage and Greatness Side by Side
MUT UND GRÖSSE SEITE AN SEITE
Gott redete …
Es erfordert Mut, ja gar entmutigt zu sein. Siehst du, was Ich meine? Du bist beherzt, in einem Körper auf der Erde zu sein. Für dich ist da keine Gefahr vorhanden, nicht für die Essenz von dir, dein Körper indes ist von Fallgruben umgeben. Jedenfalls sind deine Tage auf Erden in einem Körper gezählt. So steht es damit in der Welt.
Was für eine Rüstung steht dir zur Verfügung, um deinen Körper abzuschirmen? Zur selben Zeit wie dir auf der Erde dein Körper lebensnotwendig und kostbar ist, ist er es nicht in solch beträchtlichem Maße. Ich sage dies in vollem Wissen, dass du und dein Körper beide Wunderwerke sind. Es ist ein Wunder, dein Körper, wie er funktioniert, und all die Zweckstellungen, denen er dienlich ist. Es ist ein Wunder, das Wunder von dir, dass du in einem Körper eingefasst bist, dass der Seelengeist von dir in den Umhüllungen eingebunden ist. Es ist ein Wunder, dass die Seele und Ich existieren. Es ist ein Wunder, deine Seele, die geliebte Seele von dir, die allfällig machtvolle Seele von dir, wandelt in deinem Körper umher, in deinem schwächlichen Körper, der einen Sonnenbrand bekommen oder stolpern und hinfallen kann.
Es ist allesamt ein Wunder. Ein jeder Augenblick, den du in zeitloser Ewigkeit verwoben mit der Endlosigkeit verlebst, ist ein Wunder. Sage Mir, was kein Wunder ist. Was für eine Kulisse die Welt doch ist zum Beleg deiner Story. Dein Leben ist ein Erweis für das Wunder der Welt, dessen unbenommen wie fragmentiert und individuiert es einem erscheinen mag. Individuelle Seelen laufen letzten Endes auf die Essenz von Mir, Gott, hinaus.
Es ist eine Einsicht vorhanden, in der ihr wie kleine Götter seid, die über eure eigene einzelne Domäne herrschen. Ihr seid mit Sicherheit eurer eigenen Geschichte unerlässlich. Wesensanlage macht die Story. Persönlichkeit ebenfalls. Wesensanlage und Persönlichkeit sind beide weltliche Aneignungen. In der Realität seid ihr helles Licht, welches das Meinige widerstrahlt.
Euer Körper hat keine Extra-Aufmerksamkeit nötig. Er nimmt bereits eine gehörige Menge eurer Aufmerksamkeit ein. Eurer Seele freilich, diesem großherzigen gesonderten Aspekt von euch, derer jede andere Seele einträchtig im Universum teilhaftig ist, wird nicht wirklich allzuviel Zeit gewidmet. Nicht, dass die Seele vieler Beachtung bedarf. Die Seele ist für sich selbst. Sie fliegt in der Höhe, ungeachtet eures individuellen Gewahrens oder Nicht-Gewahrens. Ihr in der Welt könnt mehr Gewahren eures wahren Standes, eures Unendlichen Selbst, welches sich in die Höhe schwingt, gebrauchen.
Worum geht es beim Leben, habt ihr euch gefragt. Es geht um weitaus mehr, als ihr derzeit erblickt. Das Leben auf der Erde ist eine Illusion, freilich ein Trugbild, was durchgearbeitet wird, ein Rätsel, welches ihr gerne lösen, ein Rätsel, dessen Auflösung ihr gerne fertigbringen möchtet. Ihr, die ihr bereits erfüllt seid, möchtet gerne die ganze Geschichte eurer Reise hinein ins Voran kennen lernen. Vom Engeltum zum Personentum – so wurdet ihr zur Erde geboren. Ihr planscht herum, Größe und diese Entität namens ihr nicht ausgiebig bedenkend, indes ist es das, was ihr seid. Ihr seid Größe, Größe in einem kleinen Packstück, vielleicht, Größe, versteckt inwendig in einem Menschenseinswesen, welches ausgeträumt und von Meinem Gedanken an euch erzeugt wird. Ist das Leben auf der Erde nicht ein Wundererleben?
Du bist der Star dieses Auftritts auf der Erde, und du bist herausragend. Es gibt eine Redewendung, dass es nicht möglich ist, einen Fuß in zwei Booten zu haben, dies freilich ist die Realität von dir. Du hast einen Fuß im Himmel, und einen auf Erden. Du kannst das schwerlich in den Griff bekommen. Es ist dir womöglich eine allzu starke Dehnung, dasjenige, was im Grunde keine Dehnung ist. Simultan lebst du zwei Leben, eines, dessen du dir bewusst bist, und eines, das dir weniger gewärtig ist, unter dessen Zauberspruch du nichtsdestotrotz weilst. Selbst du, du, der du auf der Erde in matschigem Wasser durchtränkt bist, bist im Himmel makellos. Selbst in der Scholle der Erde spürst du die Himmels-Sphäre aus, welcher du niemals den Rücken gekehrt hast. Du bist Seele, und es gibt nichts, was du damit anfangen kannst, außer dies zu bejahen, und zu ehren, derzeit eine Gott-gegebene Seele auf Erden zu sein.
HEAVENLETTER # 4881 – 6.4.2014 Cinderella, Sleeping Beauty, and the Seven Dwarfs
ASCHENPUTTEL, DORNRÖSCHEN UND DIE SIEBEN ZWERGE
Gott redete …
Warum nicht zufriedengestellt sein? Warum nicht zufrieden anstelle von unbefriedigt sein? Ziehe in Betracht, dass dein Zufriedenheits- oder Unzufriedenheits-Grad einer Flagge gleich ist, die du vorne an deinem Haus heraushängen lässt, und die anzeigt, welches Gefühl du was dein Leben angeht innehast. Die von dir aufgewendete Energie, die sich dem widersetzt oder die es dem verübelt, was dir das Leben aushändigt, könntest du produktiver verausgaben. Selbst dann wenn du dich nicht nach außen hin beklagst, selbst dann wenn du das Gefühl hast, das Leben müsse dich anders behandeln, richtest du ein Muster der Entmutigung ein. Wäre es nicht besser, ein Ermutigungs-Muster zu arrangieren?
Um welche Proportion zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit mit deinem Leben handelt es sich hier? Sind es 80% Unzufriedenheit gegenüber 20% Zufriedenheit? Ich frage Mich, ob du dies nicht herumdrehen könntest, ob du nicht den Nachdruck anders setzen, deinem Leben mehr Anerkennung zollen und es dadurch anfeuern könntest.
Es hat den Anschein, als würden Beanstandungen leichter vorbeischauen, leichter als Freude. Manchmal sieht es danach aus, du bist ein unzufriedener Kunde. Du kaufst etwas in einem Laden, dann bist du mit ihm nicht glücklich und möchtest es zurückgeben. In diesem Falle ist das Geschäft, von dem Ich spreche, dein Leben, so, wie es bei dir einzutreten scheint.
Niemand gibt kund, dass dein Leben dich nicht enttäuscht habe. Genauso kannst du deine Beachtung auf die wohltuenden Segnungen, die dir das Leben übermittelt hat, kehren. Tatsächlich musst du das. Du hast es vernommen und Ich habe es gesagt, dass in allem etwas von Wert existiert, sei es nun, du hast es dir gewünscht, oder nicht. Die Chancen stehen gut, dass du eifriger bist darin, Fehler zu finden, als darin, für wert zu befinden. Natürlich hättest du es gerne, dass das Leben auf deine Pfeife tanzt. Und das Leben trägt dem nicht immer Rechnung, was du gerne möchtest, oder es trägt nicht oft genug dem Rechnung, dir gelegen zu kommen. Alles in der äußeren Welt ist relativ. Es ist ein In-Vergleich-Setzen. Es ist hoch und runter, etc.
Entsinne dich des Kinderreims des alten Weibes, welches in einem Schuh hauste und so viele Kinder hatte, dass sie nicht wusste, was zu tun sei. Sie hätte ihre Beachtung auf die Segnungen richten können, derart viele Kinder zu haben. Sie hätte das tun können. Sie könnte erschöpft und überarbeitet sein, und könnte obendrein ihre Segnungen durchgezählt haben. Dies scheint einleuchtend, oder etwa nicht?
Und doch, so weise wie du bist, du wirst in dir Gedanken zerreiben, wie unerträglich dein Chef, oder dein Gatte oder deine Mutter oder deine Lebensumstände oder überhaupt irgendwas ist. Natürlich, deine Probleme sind reell. Sie sind sehr reell, bis dass du sie des Platzes verweist. Früher oder später wirst du das tun. Eine andere Schwierigkeit wird heranrücken, um den besagten Platz einzunehmen, weswegen daher, Geliebte, nicht von Anfang an mit dem richtigen Fuß antreten, weswegen denn nicht?
Da ist zudem Licht. Dein ganzes Leben ist, so wie deine Gedanken über es sind. Dein Leben existiert nicht separat von dir. Du bist in deinem Leben der Hauptdarsteller. Du setzt den Ton. Ja, das Leben begibt sich dir, und doch, du bist derjenige, der für dein Leben den Ton setzt. Du bist der Vorbote deines Lebens. Selbst in den schlimmsten Momenten deines Lebens, wann es dir voller Verzweiflung danach ist, dies nun sei es, wo dein Leben angelangt sei, kannst du dich überdies der glänzenden Augenblicke mitsamt dessen besinnen, was sich als nächstes begeben kann.
Aschenputtel hat eine gute Einstellung, seid ihr nicht auch der Auffassung? Die Aschenputtel-Geschichte handelt von mehr als von Aschenputtels Schuhgröße.
Ihr könnt wie die sieben Zwerge sein in Schneewittchen, die flöteten, aus welchem Beweggrunde sie am Wirken sind.
Ihr könnt ein Dornröschen sein, nicht all der Gutheit gewärtig, welche euch das Leben zuwendet. Nun denn, die gute Sache beim Dornröschen-Sein ist, dass ihr aufwachen und die Segnungen in den Blick nehmen könnt, die euer sind. Es ist ein alter Refrain, den Ich aber und abermals singe, euch anempfehlend, ihr möchtet eure wohltuenden Segnungen durchzählen und sie zu schätzen wissen. Seht hin, wie sie sich vervielfältigen werden, schlicht aufgrund dessen, dass ihr die Manier umorganisiert, wie ihr auf das Leben schaut.
Da ihr schon dabei seid – wieso denn nicht eine glückliche Weise zu Gehör bringen?
HEAVENLETTER # 4882 – 7.4.2014 You Would Arise as If from a Pool
DU WÜRDEST AUFTAUCHEN GLEICHWIE AUS EINEM BASSIN
Gott redete …
Ich liebe dich. Ja, ich liebe dich. Ich liebe dich mehr, als du es auszuloten vermagst. Du bist, so hat es den Anschein, eigentlich der Liebe gegenüber scheu. Du hast Angst, sie sei zu viel für dich. Du könntest das Gefühl haben, es gehe um eine Verpflichtung, so du dir das Kolossale Meiner Liebe für dich vergegenwärtigen solltest. Du könntest das Gefühl haben, du habest eine andere Person zu werden. Nein, keineswegs. Keine andere Person, absolut nicht.
Ganz im Gegenteil, du könntest zu mehr von dir selbst, wie du wirklich bist, werden. Du würdest Schichten von Vortäuschung und eine Art fehlgeleitetes Bild von dir selber abstreifen. Du würdest so simpel werden, dir wäre das Erd-verfügte Erscheinungsbild abgeschoren. Demzufolge können Wir deine Existenz auf Erden schier als eine Annäherung an dein Selbst erachten, vielleicht als eine Imitation deiner selbst.
Du würdest anstrengungsloser werden. Anspannung wäre abgegangen. Das wahre Du in all seiner Einfachheit würde hervorkommen. Du würdest atmen, als wäre es das erste Mal. Du würdest Schichten an Phantasiegespinsten, an Ehrgeiz, an Auftritt, ja gar an Exzellenz abwerfen. Nichtsdestotrotz, so du all das los lässt, was dich verdeckt oder auf dich eindringt, wirst du deine Trefflichkeit erkennen, und deine Exzellenz wäre schlechterdings nicht das, was sie deinem Dafürhalten nach zu sein gehabt hatte.
Du würdest auftauchen gleichwie aus einem Schwimmbecken. Du würdest dich erfrischt erheben. Du und Wer Du Bist würden mit wie du dich siehst zur Deckung kommen. Andere würden sich ebenfalls anschicken, eine Idee davon zu bekommen, Wer Du Bist, anstelle ihrer Eindrücke. In deiner klaren Einfachheit wärest du, wer du bist, und wärest nicht Larifari. Das Reale Du würde aufstehen, und du würdest groß und aufrecht dastehen, du wärest dir selber, einem Jeden sonst und dem Universum eine Beglückung. Du würdest bekundet. Dein simples bescheidenes meisterhaftes Selbst würde hindurchscheinen, ohne Schutzwehren, die es maskieren. Jedermann würde dich sehen, und sie hätten dein Selbst im Blick, Welches selbstverständlich mehr ist als deine Individualität. Sie würden eine Rose in Blüte sehen, und sie würden zudem zu erkennen beginnen, dass sie ebenfalls eine Rose in Blüte sind.
Du wärest wie der Läufer, der schneller und weiter lief, als man für möglich gehalten hatte, und der alle Rekorde einstellte. Wegen dir würden Andere ebenfalls ihre eigenen Grenzen durchbrechen. Dem Aufstieg stattgeben, welcher niemals zurückgehalten worden war, es sei denn durch jemandes eigenes Bewusstsein, wäre nunmehr als ein Geschenk an die Welt und an einen Jeden in ihr ausgewiesen. Keine verriegelten Frachträume. In Wirklichkeit geht es nicht so sehr darum, dass das Seil höher gelegt wurde, vielmehr darum, dass es gar kein Seil zum Höherlegen gegeben hat. Ah, dies ist Freiheit – zu sein, Wer Du Wirklich Bist. Kein dich Hochziehen oder dich Herunterziehen. Du würdest dich selber, nicht anders als das Leben, nehmen – wie es kommt.
Du würdest dich nicht dehnen. Du würdest dir stattgeben, die Herrlichkeit zu sein, die du Meiner Kenntnis gemäß bist. Du würdest anheben zu sehen. Du würdest anheben, Schöpfung zu sehen. Du, der du Schöpfung bist, wirst erschaffen, und du wirst dich selber als einen Schöpfer von Erstaunen zur Kenntnis nehmen. Du wirst dir nicht mehr länger über deine Befähigungen und über den Wert, den du der Welt hast, Gedanken machen. Du wirst dich in die Höhe schwingen, und du wirst dich aufschwingen, nicht für dich selber, sondern für die Welt.
Gedanken an dein individuelles Selbst werden weniger. Weswegen? Weil du das Einssein wahrhaftig erkennen würdest und Einssein lebtest. Du wärest außerstande, es nicht zu tun. Wer, welches unter Meinen Kindern, könnte dem widerstehen, im Einssein zu leben? Wer würde sich nicht gerne in die Höhe schwingen, so er darauf abgestellt wäre, in die Höhe zu schweben? Wer würde nicht abheben mögen? Und wer würde abheben und jemanden zurücklassen? Dies in der Tat wäre eine Armee, eine untrainierte Armee, gerüstet, bei der ganzen Welt ans Ruder zu kommen, allerdings würde das Heer die Welt einem Jeden zureichen, so, wie ein Kaiser das Land just als sein eigenes ansehen und jenes gleichwohl verschenken könnte. Dies wäre eine Friedensarmee, die in vollendetem Einvernehmen mit einem Jeden Erfolge erzielen würde. Kein Bedarf an Uniformen.
Dies ist die Ankunft des Einsseins auf der Erde. Dies war zugedacht, und du erfüllst soeben die Vorsehung, die von der Geburt des Universums an aufgezeichnet worden war. So sei es.
HEAVENLETTER # 4883 – 8.4.2014 Washing Off the Salt Water of the Ocean
DAS SALZWASSER DES MEERES ABWASCHEN
Gott redete …
Behalte keinen Groll. Nicht gegen eine Person, nicht gegen dich, die Welt oder gegen Gott.
Dies ist das gleiche wie die Vergangenheit, ja, nachgerade die Vergangenheit des Gestern los lassen. Ein jeder Tag hebt mit einer neuen Schreibtafel an. Dies läuft darauf hinaus, nicht das Alte zusammenzuklauben. Du mögest es nicht aufhäufen. Du bist nicht bestimmt, ein Horter von Verwundungen zu sein, kein Horter von Untaten, kein Horter von Beleidigungen oder von irgendwas, was euch unlieb ist. Ebenso wenig, Geliebte, obliegt es euch, ausschließlich ein Sammler und Wieder-Besinner all des Guten, was ihr empfangen habt, zu sein. An euch ist es, in dem zu leben, was man Gegenwart nennt.
Ihr könnt im Leben nicht unentwegt euren Bestand zusammenzählen. All das Rechte und all das Verkehrte gehören los gelassen. Ihr könnt die Vergangenheit nicht an euch halten, einerlei wie sehr ihr es versucht. Ihr werdet die Schattenseiten betrauern und ebenso das Glück, das ihr einstmals hattet, denn keines von beiden könnt ihr an euch halten, und genauso kann keines von beiden für immer und ewig bei euch verweilen.
Gedächtniserinnerungen sind nicht all das, was sie in Stücke zerlegt sind, denn sie sind Erinnerungen daran, was bevorsteht sich zu wandeln. Selbst Liebe und teure Erinnerungen sind ein Strohfeuer. Ihr könnt nicht in der Vergangenheit leben, nicht in der von vor langer Zeit, ebenso nicht in der von vor einer Minute.
Das Leben ist ein Fluss, der fließt, und es ist stets am Strömen, und demzufolge sich stets wandelnd. Lasst Uns sagen, das Leben sei wie sich am Strand aufhalten. Du liebst das Schwimmengehen im Ozean. Früher oder später hast du aus dem Wasser herauszukommen und trocken zu werden. Demzufolge hast du mit dem Leben Tag um Tag Umgang. Du schwemmst das Salz eines jeden Tages ab, und beginnst am nächsten Tag neu, welcher derzeit nun eben einmal der heutige Tag ist.
Du duschst dich jeden Morgen, und so beginnst du einen neuen Tag. Du magst einen Neustart, und jeder Tag ist neu. Es muss ein frischer Start sein. Du kannst nicht alles oder dies und das übertragen. Danach wäre viel zu viel vor dir, und wie würdest du dir deinen Weg dort hindurch bahnen?
Das Leben geht ums Seien, nicht ums Erinnern. Gewiss, ihr mögt es gerne, euch der guten Zeiten zu erinnern. Jetzt ist das Heute, um daraus einen wohlgelebten Tag zu machen. Ein Tag ist kurz, Geliebte. Lebe ihn heute, derweilen er noch da ist. Es stimmt, es gibt morgen einen weiteren Tag, gleichwohl vermagst du nicht schier morgen zu leben, noch auch kannst du das Gestern ungeschehen machen. Du kannst ausschließlich heute wirken.
Genauso wie du bloß einen Atemzug auf ein Mal nehmen kannst, kannst du nur einen Tag auf ein Mal leben. All diese heute und gestern und morgen sind selbstverständlich Markierungen auf einem Kalender. Sie sind heute hier vorhanden und morgen dahin, zur selben Zeit wie das Leben ein zusammenhängendes Ganzes ist und Zeit nicht existiert. Der Durchlauf der Zeit scheint gewisslich zu existieren. Er ist in der Irdischen Welt reell genug, dennoch ist er ein Mythos. Er ist fiktiv. Auf Erden wird die Ewigkeit in willkürliche Streifen aufgespalten. Ich war soeben drauf und dran zu sagen, die Ewigkeit sei zu Momenten verarbeitet, dem hingegen gibt es keinen Moment, selbst dann so Ich äußere, dir gelte es, in diesem Moment zu leben, einen Moment auf ein Mal, das, was auf diese Zeit jetzt im Augenblick weiterleitet, obschon es nichts davon gibt, sprich, keine Zeit gibt. Es gibt keine Erstreckung von Zeit.
Und demnach lässt du, in umgangssprachlicher Ausdrucksweie, die Vergangenheit los. Du kannst schier von ihr träumen, und desgleichen von der Zukunft nur träumen, denn das gesamte Leben auf Erden ist Traum, und an ihm gehört nicht festgehalten. Es kommt zu einer neuen Welle und noch einer und noch einer, obschon der Ozean weitaus mehr ist als Wellen, einerlei als wie mit Hauben verziert sie sind.
Indes dipt ihr in den Ozean, denn ihr seid der Ozean, in den ihr eintunkt.
HEAVENLETTER # 4884 – 9.4.2014 The Truest Dream of All
DER STIMMIGSTE TRAUM UNTER ALLEN
Gott redete …
Ein Land des Friedens existiert. Ihr habt eine Ahnung von ihm. Des Öfteren ist inwendig in euch Aufruhr. Es gibt Augenblicke, wann ihr mit Frieden zusammengebracht seid. Weitere und noch weitere dieser Momente, und die Welt wird sich diesem Frieden angleichen. Natürlich, so ist es. Hinlänglich viele Menschen, die im Inneren Frieden haben, vermögen schier in ein Land des Friedens zu münden.
Jeder spürt, was in der Umgebung vor sich geht. Wenn es einen Streitfall gibt, absorbiert ein Haus die Wirkungen. Wenn Ruhe zugegen ist, nimmt ein Haus die Ruhe ebenfalls auf. Und das Lachen! Ein Haus kann nur tun, was es tun kann. Ein Haus ruft nicht Tätigsein ins Leben. Es ist ein Reakteur. Was für eine bedeutsame Rolle ihr in der Welt doch spielt.
Auskömmlich viele Kinder Mein in der Welt, die Frieden leben – und Friede wird sein. Friede wird in der Welt die Oberhand gewinnen. Dies ist keine neue Idee.
Du weißt, dass du am Rande davon stehst. Es ist auch möglich, vielleicht wahrscheinlich, dass der Friede, sobald dieser Heavenletter publiziert wird, bereits die Vorherrschaft übernommen hat. Auf jeden Fall ist Friede unmittelbar bevorstehend.
Bitte sei dir im Klaren, Friede ist nicht öde. Friede bedeutet nicht vollkommene harmonische Eintracht. Es wird Verschiedenheit an Auffassungen geben, allerdings Dissens ohne spaltenden Groll. Es wird mehr von einem Sich-Strecken nach einer Lösung das Gegebene sein, mehr denn ein Kampf bis zum letzten Ende darüber, wer recht oder wer die meiste Macht hat. Es wird ein sehnliches Trachten vorhanden sein nach Geben und Nehmen, nicht bewegungslos, sondern real und lebendig. Gute Gefühle können Auffassungsverschiedenheiten entspringen. Zwei Parteien können glücklich sein, und dies eher als eine oder die andere oder keine von beiden.
Eine Person, die ihren Willen bekommt, mag einen Augenblick des Triumphs haben, dennoch ist es ein farbloser Triumph. Jemand schafft es, die ganzen Süßigkeiten aufzuessen, und fühlt sich nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr so wundervoll. Denn dass jemand seinen Willen bekommt, damit ist es keinesfalls so weit her.
Im Leben gibt es etwas Umfassenderes, und ihr steht im Begriff, es zu haben. Das Leben gerät gleichsam mehr wie eine jener langen Sägen, bei denen ein Mann an jeder Seite steht, oder mehr wie ein Boot, bei dem mehr als eine Person rudert.
Jeder endigt als der Sieger, Geliebte. Triumph gerät mehr wie Wohlwollen. Alle sind glücklich, dass eine Mannschaft gut abschneidet. Es wird nicht zu einer derartig großen Investition kommen, eine andere Mannschaft zu schlagen. Ja, Sieg wird Wohlwollen sein.
Ihr habt bereits mehr davon im Blick, und ihr werdet mehr zu sehen bekommen, und ihr werdet ebenfalls ein Geber von mehr sein. Zwei Mannschaften spielen zusammen. Jedes Team tut sein Bestes. Eine Gewinner-Mannschaft siegt, freilich wo ist da, wenn eine siegreiche Mannschaft mit guten Gefühlen dabei gewinnt, ein Verlierer? Sobald gute Gefühle regieren, wer kann da verlieren? Was wäre bei einem solchen Konzept der Punkt? Wer würde nicht einem Anderen gerne helfen und ihm freudig beistehen mögen?
Wo könnte da Verzweiflung ein Zuhause finden? Sobald kleine Dinge nicht zu großen gemacht werden, was kann da Sache sein? Wo können Verzweiflung und Niedergeschlagenheit und Negativität punkten, sobald Einssein gelebt und verlautbart ist?
Alle auf der Erde werden zu einem Team im wahren Sinne von Team. Einer für alle, und alle für einen. Dies ist kein müßiger Traum. Es ist der zutreffendste Traum von allen. Die Welt richtet sich darauf ein.
In der Vergangenheit gab es ein Zurüsten auf das Ende der Welt.
Derzeit kommt es zu einem Sich-Rüsten auf den Beginn der Welt, so wie sie vorgezeichnet war, zu sein. Als was anderes war die Welt denn vorgezeichnet, denn als Himmel auf Erden? Macht euch bereit. Es wird Musik erklingen. Alle Art Musik. Harfe. Rap. Nichts wird ausgelassen werden. Alles wird inwendig sein, und ebenso da draußen. Macht euch bereit, Virtuosen des Lebens zu sein.
HEAVENLETTER # 4885 – 10.4.2014 Creativity Is Its Own Path
KREATIVITÄT IST IHR EIGENER WEG
Gott redete …
Womöglich ist nichts, wie es zu sein scheint, und hat nichts zu sein, was es deines Erachtens sei oder was du gelehrt wurdest oder was die Welt ansagt, es solle so sein. Niemand ist wirklich imstande, für euch zu reden, Geliebte. Ihr habt für euch selbst zu sprechen.
Obschon es so ist, dass ihr nur eine Sache auf ein Mal tun könnt, wer sagt es denn, ihr müsstet ausschließlich auf eine Sache auf ein Mal fokussiert sein! Du bist ein kreatives Menschenseinswesen, auf das Ideen zukommt. Ideen kommen, sobald sie kommen. Wer sagt denn, ihr hättet für Ideen eine bestimmte Anordnung vorzusehen? Wer sagt denn, eure Ideen sollten nicht in zufälliger Weise eintreffen? Vielleicht ist es für eure Ideen in Ordnung so, zu kommen, schlicht wenn sie kommen, selbst dann wenn du dich bereits mittendrin im Hervorbringen einer anderen Idee befindest? Wer sagt denn, dass du nicht an zwei oder drei oder fünf oder an mehr schöpferischen Unterfangen, an allen auf ein Mal, arbeiten kannst? Es könnte sein, dass just dies die reizvollste Möglichkeit darstellt, Dinge zustande zu bringen. Effizienz ist nicht jederzeit effizient. Wie auch immer, was hat Effizienz mit Kreativität zu tun? Schöpferischsein ist sein eigener Pfad.
Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. Was vielleicht für einen amtlichen Rechnungsprüfer gut ist, ist womöglich für einen Künstler oder einen Schriftsteller nicht gut. Hüpfekästchen spielen ist etwa für den einen Erwachsenen nicht das Richtige, allerdings kann es für einen anderen das Richtige sein.
Geliebte, es gibt niemals schier einen rechten Weg. Es gibt zahlreiche richtige Wege. Vielleicht möchtest du dir folgende Frage stellen: „Was funktioniert hier in dieser Lage zu dieser Zeit am Besten für mich?“
Du weißt, die Großen Denker der Welt ordinierten ihre Ideen nicht. Die Ideen hatten ein Erfordernis an sich, und die lautete, dass sie bei ihnen eintreten. Wie, wann, wo – das spielte keine Rolle. Dass Ideen eintrafen, das war von Belang.
In einer gewissen Zeit hatten linkshändige Kinder das Schreiben mit rechts zu lernen. Wessen Idee war das? Wer stellte jene Regel auf, und was zuliebe? Der Konformität zuliebe? Was denn ist mit dem „Jedem das Seine“ passiert?
Niemand hat sich anzugleichen, ebenso wie niemand sich nicht anzugleichen hat. Es gibt Wahlentscheidungen, die einem jeden Einzelnen zugehören. Dies ist freier Wille. Wer vermag mit äußerster Bestimmtheit zu wissen, was für einen Anderen das Beste ist, denn nicht alles ist, wie es aussieht, und wie überhaupt gelangt jemand zu dem Wissen?
Was als Fehler benannt wird, wird ohnehin in der Welt begangen werden. Sofern sogenannte Fehler gemacht werden, so mache sie für dich selber, und nicht für Andere.
Ihr lebt in der relativen Welt. Die relative Welt hat Dinge gutgeheißen, welche die Welt späterhin zurückzog. Es gibt Trends. Ihr habt den Trends nicht nachzugehen. Ihr habt einfach zu sein, wer ihr seid. Heute seid ihr womöglich nicht der, der ihr gestern wart. Das ist in Ordnung so. Die Welt ist unausgesetzt im Wandel. Ihr könnt euch ebenso wandeln. Ihr könnt euren Sinn ändern. Was euch anliegt, liegt euch an. Wer soll sagen, es sei nicht an euch?
Es gibt Dinge, die die Welt entsetzlich nennt, und doch, wer weiß, was an Gutem ihnen entspringen mag? Wie viele Milliarden Menschen leben auf der Welt? Just so viele Pfade gibt es. Ein jeder hat seinen eigenen Weg, eingesehener- oder nicht eingesehenermaßen. Wie weiß jemand und mit was für einer Gewissheit, dass das, was wie ein verkehrter Weg aussieht, nicht der richtige ist? Selbst was jedermann schier als Untat anzusehen vermag, kann letztlich als rechtgetan erachtet werden. Unter Ermangelung eines Nagels geriet ein Schuh perdu. Ja, gar eine güldene Fabel bildete sich aus einem verlorenen Schuh heraus.
Und euch, Geliebte, was an Eventualitäten stellten euch nach bis zu einem liebreizenden Bestimmungsort, und dies – aufgrund oder trotz eines Bescheides, den ihr getroffen habt? Wisst dies: Ihr habt in euren Wahlentscheidungen nicht nicht-irrend zu sein. Auf jeden Fall folgt ihr eurem Herzen, so gut ihr es vermögt. Ich kann euch nur sagen, dass alles in Ordnung ist. Alles ist jetzt soeben gut. Was auch immer eure Wahrnehmung ist – alles ist gut. Ihr macht Fortschritte. Ihr glänzt im euch Seien.
HEAVENLETTER # 4886 – 11.4.2014 Believe in Love
GLAUBT AN LIEBE
Gott redete …
Wenn ihr für alle Zeiten in Meinem Herzen ein Schatz seid, was kann euch denn da anderes widerfahren als Liebe? Gleichwohl ist Liebe kein Geschehnis, versteht ihr Mich an der Stelle? Liebe ist Unser Ureigenes Sein. Liebe kommt nicht einfach mal heraus, jetzt, und dann mal wieder. Liebe IST. Liebe umschließt. Liebe entströmt. Liebe ist mehr als ein Attribut. In Wahrheit kann Liebe nicht ausgesondert werden. Liebe fällt nicht hierhin und nicht dorthin. Liebe kennt nicht eingebildete Zeit und nicht eingebildeten Raum. Liebe ist nicht vergesslich. Liebe kann nicht gehetzt oder verlangsamt werden. Ihr seid in Liebe untergebracht. Ihr seid für immer Liebe.
Alles, was nicht Liebe ist, ist nicht wahr. Das klingt euch beliebig, dennoch ist Liebe, und sie ist niemals nicht. Liebe ist dem Leben, was Blut eurem Körper ist. Liebe existiert, und Liebe existiert aufs Kräftigste. In der Welt scheint Liebe ständig in Veränderung, rauf und runter, rechts und links, hier und dort, Liebe ist dem gegenüber eine Konstante. Es gibt keine erschütterte Liebe.
Allerdings, ihr habt dies auf Erden nicht unentwegt im Blick. Tatsache ist, ihr Teuren, Liebe ist weitaus mehr als beobachtbar. Ihr könnt eine Rose beobachten. Liebe entströmt einer Rose, so, wie die Sonne am Himmel scheint. Liebe scheint über alles, freilich kann Liebe nicht in Teile geschnitten werden. Liebe ist ganz. Sollten Wir Liebe als eure Aura bezeichnen mögen, so ist es eine Aura, die sich rund um das Universum und wieder retour erstreckt. Liebe ist niemals dürr oder rar. Die ganze Existenz ist Liebe, was ihr nun gewahrt von ihr oder was ihr nicht gewahrt. Allzu oft seid ihr euch nicht im Klaren. Haltet Ausschau nach Zeichen von Liebe, denn Liebe ist niemals ausbleibend. Dass ihr existiert, ist Beleg von Liebe, selbst derweilen Liebe nicht bewiesen werden kann. Es ist das Gleiche bei Mir. Ich kann nicht belegt werden. Ich BIN einfach.
Liebe kann nicht quantifiziert werden. Liebe ist Liebe, und Liebe ist unermesslich. Es gibt kein Bandmaß für Liebe. Es gibt keinen Trittstuhl, um nach ihr zu langen. Sie kann nicht abgezählt werden, zwei Lieben, drei Lieben, vier Lieben. Eine Liebe ist. Die Welt ist mehr als voll von Liebe, und dennoch scheint Liebe knapp zu sein, und Alle lechzen nach ihr. Ah, die Welt.
Die Welt verdeckt Liebe. Die Welt ist freilich mitunter durch Liebe in Verlegenheit gebracht, so, als sei Liebe vergebliche Mühe. Regeln werden aufgestellt, um Liebe draußen zu halten. In der Welt ist Liebe eine wackelige, kippelige Linie mit Unterbrechungen in ihr. Die Welt ist stolz auf die Trennung von Liebe und Staat. Die Welt bewerkstelligt ein Zudecken. Sie macht Anstalten, die Aussage zu treffen, Liebe sei nicht legalisiert, Liebe sei ein Raubdruck oder eine Art Schmuggelware, Liebe gehöre an eine Stelle und nicht an eine andere, auf der Liebe müssten die Rollos heruntergezogen werden, Liebe sei wie die verrückte Tante, auf die man ein Auge zu werfen habe und die nicht ins Freie herausgelassen gehört, außer unter Aufsicht.
Liebe ist wie ein Gefangener eingeschlossen worden, so als könne Liebe nur so und so weit gehen, als wäre Liebe unzulässige, niedergeschriebene Worte zwischen den Zeilen auf dem Papier, Seiten, die umgeblättert, danach weggelegt und nur dann und wann hergenommen werden können. Liebe in der Poesie scheint unter gewissen Umständen akzeptabel, dennoch ist Liebe in der Welt heruntergespielt, so, als wäre Liebe nicht so recht ansehnlich. Liebe hatte einen schlechten Ruf gehabt. Liebe wird gar als dein Herz verlieren beschrieben, wohingegen Liebe mehr von Geben denn von Verlustiggehen handelt. Liebe wird auf der Erde oft als romantisch und tragisch, als Schuss im Dunkeln und nicht genau verlässlich charakterisiert. Was für seltsame Manieren, Liebe kennzuzeichnen, so als wäre sie für spezielle Veranlassungen, unterdessen Liebe für jeden Tag ist. Liebe ist kein Brunnen, der trocken geht.
Liebe ist keine Wunde, Geliebte. Liebe ist in Ordnung. Liebe heilt, sie verwundet nicht. Liebe ist vom Leben unabtrennbar. Lasse deine Liebe heraus. Lasse deine Liebe frei. Geboren in Meinem Herzen, was ist die Wahrheit von dir denn anderes als Liebe, liebe demnach. Gib sie und halte sie nicht an einer Leine. Verwahre deine Liebe nicht in einem Schrank oder einem abgeschlossenen Schreibpult. Halte deine Liebe hoch. Glaube an Liebe. Du kannst Liebe schenken, gib allerdings Liebe niemals fort oder sei niemals ohne sie. Es hat keinen Sinn, Liebe zurückzuhalten, denn du hältst sie, falls du es denn versuchen solltest, vor dir selber zurück.
HEAVENLETTER # 4887 – 12.4.2014 The True State of Love
DIE WAHRE BESCHAFFENHEIT VON LIEBE
Gott redete …
Sobald etwas schwer auf deinem Herzen lastet, kannst du meinen, das Schwere handle von Liebe. Ein geliebter Nahestehender hat dich stehengelassen, im Leben oder durch den Tod, und dein Herz ist schwer. Ja, natürlich, du vermisst ihn, und gleichwohl lautet deine Frage im Grunde genommen:
„Wie konntest du mich verlassen?“ Oder: „Wie konnte es Gott zulassen, dass dies geschieht?“
Einerlei wie sehr du deinen geliebten Angehörigen liebtest, es ist nicht Liebe, die diese Fragen stellt. Es ist nicht Liebe, die sich beraubt fühlt. Liebe wird nicht völlig aus dem Konzept gebracht, sobald ein Geliebter Abschied nimmt und geht. Hier geht mehr vonstatten.
Anhaftung, natürlich, Verlustempfinden, ein Gefühl von Hilflosigkeit gehen vonstatten. Gefühle von Anhaftung, von Verlust und Hilflosigkeit sind nicht Liebe. Du fühlst dich verloren. Du hast das Gefühl, Liebe sei dir verlustig gegangen, willentlich oder zufällig oder aus irgendeinem Grund oder aus keinem Grund, und du bist entrüstet.
Die physische Präsenz wird vorüber sein, dennoch ist Liebe nicht abhanden gekommen. Seist du nun das Objekt der Liebe des Anderen, oder nicht – Liebe hatte ihren Tag im Sonnenschein. Ich rede euren Herzschmerz nicht klein, dennoch macht ihr zu viel aus ihm, so, als wäre ein Verbrechen, eine Unrechtstat, ein Vergehen, eine Unmöglichkeit ausgeführt worden. Nun gut, für die Liebe ist es ein Ding der Unmöglichkeit, sich davon zu machen. Sofern du eine Liebe hattest, hast du die Liebe nach wie vor. Wohin hast du sie verbracht?
Im Falle einer romantischen Liebesbeziehung herrscht die Liebe in eurem Herzen allzu oft, solange wie sie vergolten wird, solange wie sie gebietet, wie zügig allerdings kehrt sie sich in eurem Herzen in Bitterkeit, wenn sie verschmäht wird. Dies ist keineswegs Liebe. Ihr fühlt euch verwundet, und ihr werdet den Wunsch verspüren, wehzutun. Ihr werdet fast alles tun, um nicht weggestoßen worden zu sein, und ihr könnt Abweisung zurückschleudern, dennoch ist Liebe, einmal geschenkt, nach wie vor die eure, und an ihr ist es keinesfalls, weggeworfen zu werden. Liebe ist eine Konstante. Ihr werdet eher nicht konstant sein. Was von Belang ist, ist nicht so sehr, was passierte. Was zählt, ist, was ihr momentan aus der Liebe macht.
Womöglich seht ihr die Liebe, die ihr aus eurem Herzen heraus schenktet, als betrogene Liebe an, und demzufolge euren Geliebten als einen Betrüger. Der Geliebte zog die Zusage eurer Beziehung zurück. Sofern sich ein geliebter Mensch per Willensbekundung verabschiedet, hat er oder sie gegeben, was er zu der Zeit zu geben hatte. Die Gedrücktheit, die Abweisung und der Hinauswurf handeln nicht von Liebe, Geliebte. Die andere Partei wird dir wohl nicht mehr vor allem Anderen den Vorzug geben, und doch, diese greuliche Handlung – sie widerfuhr dem Gegenüber, der ebenso arglos ist wie du. Sie geschah. Etwas trat ein. Etwas gestaltete sich um, und das Gegenüber entdeckte den Wandel und floh vor ihm, um keinen anderen Weg wissend. Er oder sie ist nicht dein Besitz.
Wir reden nicht über Schwindler, die sich vornehmen, sich zu nehmen, was sie wollen und die dich alsdann fallen lassen. In jedem Falle allerdings war es dir sehnlich danach, geliebt zu werden, und als jene Liebe zurückgezogen wurde, nahmst du es als ein In Ungnade Fallen. Dein Leben und deine Liebe sind nicht von der Hinsicht eines Anderen abhängig.
Liebe kann nicht irgendwoanders hingehen, außer wo sie ist. Liebe ist wahrhaftig, ob nun Menschenherzen wahrhaftig sind oder nicht.
Die wahre Beschaffenheit deines Herzens ist Liebe, Liebe, die nicht nach einem Objekt verlangt, es anzufüllen. Liebe ist schlechterdings nicht kraft ihrer selbst abhanden gekommen. Du magst dir verloren vorkommen, dies indes ist euer eigenes Ausrichten, Geliebte. Kann Ich es oft genug sagen? Die Liebe in eurem Herzen ist euer Belang. Ihr könnt nicht das Herz irgend eines Anderen regieren, ausgenommen euer eigenes, und dennoch, öfters versuchen Meine Kinder über das Herz eines Anderen zu gebieten, als wäre es ihr eigenes, so, als stünde es ihnen an, andere Herzen zu beherrschen, als wären jene Menschen ungezogene Kinder.
Liebe, die abgenötigt, eingefordert ist, auf der bestanden wird, die erzwungen, verpflichtet worden ist, ist nicht Liebe. Sie ist eine Art Wucher. Liebe wird nicht geeignet. Liebe ist keine Zahlung. Zapft eure eigene Liebe an, Geliebte. Findet jene Stelle in eurem Herzen, die Mein ist, und wendet sie zu. Gebt der Liebe in eurem eigenen Herzen Schwung, und gebt Anderen Spielraum. Niemand ist an euch gefesselt. Um zu lieben, hat man frei zu sein. Setzt euch von Anhaftung frei.
HEAVENLETTER # 4888 – 13.4.2014 Your Light Is Shining
EUER LICHT LEUCHTET
Gott redete …
Worin besteht der Wert von irgendwas, ohne Liebe? Liebe ist die Wertigkeit von allem und jedem.
In der Welt gibt es unterschiedliche Deutungen von Liebe. In Wahrheit ist da Eine Liebe, und sie ist unbestimmbar. Wie setzt du Liebe in einen Vergleich, derweilen Liebe Einssein ist? Was kannst du mit ihr vergleichen? Allerdings, die Welt überkommt eine Liebe, die Geschmacksbildungen in sich begreift. Du liebst Schokolade. Vielleicht liebst du beides, Kakao und Kaffee, und jemand anders mag keinen Kaffee. Liebe freilich meint viel mehr, als dem einen oder dem anderen den Vorzug zu geben.
Gewiss, in der Welt gibt es eine Frau, die dir lieber ist und die du gerne heiraten würdest. Dies ist absolut deine Wahl, die du zu treffen hast. Du kannst nicht jede Frau in der Welt heiraten. Mit welchem Namen versieht man diesen Bescheid? Mit Herzenswunsch? Und wie kommt eine solche Wahl zum Vorschein? In der Welt gibt es demnach allerhand Liebe-Manieren. Liebe für einen Bruder, Liebe für ein Kind, Liebe für eine Mutter und einen Vater, Liebe für einen Freund. Die Liebe in der Welt hängt von zahlreichen Dingen ab. Sie ist eine Wahl, obschon du das Gefühl haben magst, du hättest gar keine. Du wirst vielleicht einfach mit ihr einhergehen. Oder du wirst etwa das Gefühl haben, dein Leben sei darauf angewiesen, just diesen Beschluss zu fassen.
In der Welt geht Liebe hoch und geht Liebe runter, ob du es dir nun wünschst oder nicht.
Die Liebe, von der Ich rede, ist nicht dermaßen vordergründig bestechend. Die Liebe, von der Ich rede, ist Liebe als ein Bewusstseinszustand. Sie ist schlicht da. Sie ist nicht einmal ein Teil von dir. Sie ist du. Liebe ist nicht etwas, was du anziehst oder ab und an hast, oder was auftaucht oder verschwindet. Sie ist ein Seinszustand, von dem du her kommst. Sie ist nicht etwas, was du dir an- oder von dir ablegst. Sie ist nicht eine Frage, was du tun magst, oder nicht eine Frage, was geziemend sei, zu tun, oder nicht eine Frage von irgendwas. Liebe ist. Sie ist einfach.
Ich möchte einen Vergleich heranziehen. Lasst Uns einmal sagen, du trägst ein rotes Kleid. Seine Farbe ist rot. Du hast dich nicht zu äußern: „Ich trage ein rotes Kleid.“ Das Kleid ist auf deinem Leib. Es spricht für sich selbst. Deine Augen sind blau oder braun oder grau oder haselnuss-farben. Deine Augen haben die Farbe, die sie haben. Die Gestalt deiner Augen ist die Gestalt, die sie haben. All das Make-up usf. ändert die Gestalt nicht um. Ein Make-up wird die Präsentation deiner Augen verwandeln, dennoch kann es nur eben so und so weit Wirkung zeigen.
Liebe ist natürlich nicht etwas, was du dir anlegst, sie ist freilich nicht etwas, was du zu beschreiben oder erklärend darzulegen hast. Wenn du auf einer Leitersprosse stehst, ist das die Sprosse, auf der du stehst. Auf ihr hast du deinen Stand.
Die Liebe, von der Ich rede, ist schier, wo du bist. Es ist nicht wirklich so, dass du in der Liebe wächst, obschon, ja, das tust du natürlich. Du hast das erfahren. In der Liebe zunehmen ist in Wahrheit die Überspielung von Liebe, die du ausgeübt hast, ab- und wegziehen. Die Liebe, die du bist, hat keine Umgegend. Sie hat nichts außer sich selbst. Sie glänzt unbehindert heraus. Sie hat keine blinden Flecken, keine Brüche, keine Fraktionen. Ohne zu denken, ohne einen Gedanken an sie, bist du eine Sonne, die hell scheint, und scheinst du auf Alle. Du bist Liebe, und du bist Liebe, welche nicht rührselig ist, sondern vielmehr Liebe, die einen Jeden als deinen Bruder oder als deine Eltern oder dein Kind sieht.
Jedes Kind, das dir unter den Augen ist, ist dein. Du hältst keine Liebe zurück. Deine Augen scheinen wie die Sonne auf jedes Kind, und einem jeden Kind schenkst du ein Glühen, einen Schein, einen Glanz der Wundersamkeit, die es ist. Dies ist kein willensmäßiger Akt. Dies ist einfach, wie es ist. Vielleicht geht es bei dir um Kinder, die bei dir zuhause leben und du umsorgst sie auf jede erdenkliche Weise, und doch, sobald du irgendwo ein Kind siehst, leuchtest du dein Licht auf ein jedes, gleichwie du die Luft atmest, wo immer du dich auch aufhältst. Die Liebe, die von dir ausgeht, sondert sich selber nicht ab. Deine Liebe ist der Unterschied zwischen Segregation und Kongregation. Es existiert keine Möglichkeit, das Licht, das in dir scheint, zurückzuhalten. Irgendwie wird die Liebe in dir ins Auge gefasst, und wird die Liebe in dir aufgenommen. Du bist weitaus mehr als ein Kieselstein am Strand. Du bist ein Geschenk der See, der Erde, des Himmels. Und mithin leuchtet dein Licht, ohne dass du es anzuschalten hast. Es ist da, und dein Licht ist für alle, und für Minderes kann es nicht sein. Du bist zum Himmlischen Licht ausgeartet, welches du immerzu warst, indes verdeckterweise. Kein Verstecken des Liebelichts in euch mehr, Geliebte. Euer Licht scheint jetzt.
HEAVENLETTER # 4889 – 14.4.2014 Love Rising in Your Heart
LIEBE, DIE IN EUREM HERZEN ANBRICHT
Gott redete …
Sobald sich in deinem Herzen Liebe erhebt, schenkst du Liebe. Daran ist kein Kniff. Sobald du in dem Herzen Liebe spürst, wird die Liebe auf den Weg gebracht. Du brauchst keine gesonderte Aktion, um die Liebe zu versenden. Du hast vielleicht den Wunsch, die Liebe, die du spürst, zu unterstreichen, anhand der einen oder anderen Art sie zuzuwenden. Folge deinem Herzen. Wenn du den Impuls hast, zu geben, dann gib. Es stimmt ebenfalls, es ist das Gefühl, welches zählt.
Nachahmung von Liebe ist nicht Liebe. Es kann sein, es ist das Beste, was du zu einem gegebenen Zeitpunkt zu tun vermagst. Ich ziehe nicht über dies her, auch nicht über ein Bemühen um Liebe. Gleichzeitig ist Sich-Anstrengen nicht Liebe. Sich Bemühen zu lieben mag durchaus die Absicht zu lieben sein, wann du sie gerne geben möchtest und sie nicht in Anspruch nimmst, um Zugewinne zu erlangen. Zu jenen Zeiten wird dir Liebe, aus dem Vorhaben heraus, offenkundiger erscheinen, und alsdenn nimmt das Gewärtigen von Liebe zu.
Nun, sei dir im Klaren, sobald Liebe in deinem Herzen von selbst aufwallt, nicht erzwungener- sondern natürlicherweise, ahmst du nicht Mein Herz nach. Du bist Mein Herz. Du ahmst Mich nicht nach. Zu jenen Zeiten sind du und Ich im Grunde genommen im Wortsinne göttlich Eins. So ist es.
Bedenke, wie es aussähe, Liebe zu jedem Zeitpunkt in deinem Herzen am Anbrechen zu haben! Dann wird dir klar, wie es für Mich ist. Ein jedes Bisschen Ewigkeit ist Liebe, welche Mein Herz erfüllt, welche Meine Augen füllt, welche die Erde und alle Dimensionen der Schöpfung füllt. Wenn Ich sage, es sei Mir ein Vergnügen, zu lieben, kannst du Mir das glauben. Es ist Freude, und einzig Freude. Du bist Meinem Herzen Freude und Entzücken. Ihr seid so, wie ihr euch als Einzelne seht, und ihr seid überdies, wie Ich euch sehe, mit Meinem Selbst gleichgestellt. Es gibt keine Ausnahmen.
Ich bin Liebe und einzig Liebe, und Ich sehe Liebe und bin mit Liebe vertraut, und liebe schier. Falls du in der Welt nicht benebelt wärst, würdest du wissen und ausschließlich wissen, wovon Ich spreche. Die Wahrheit von Mir ist ebenfalls die Wahrheit von dir, wenn du das doch bloß wüsstest, wenn du das doch bloß anerkennen könntest, wenn du das doch bloß könntest. Die Sache ist die, dass du es kannst. Was dich davon abhält, ist Schutt, sind Scherben von Abfall, die dein Herz überhäufen, die dein Herz mit Unsinn überladen.
Es ergibt weder Hand noch Fuß, nicht zu lieben, wenn du dir dementsprechend als nicht liebevoll vorkommst, hat das Nonsense zu sein. Mit Sicherheit ergibt es keinen Sinn. Hebt eure Augen hoch, und ihr erhebt eure Herzen. Ich mag diesen Satz. Ich möchte ihn gerne wiederholen. Hebt eure Augen hoch, und ihr erhebt eure Herzen. Dies ist Mein Punkt. Seht die Realität, welche Liebe ist, und ihr werdet die Realität der Liebe sein, und Liebe Alleinig und nichts sonst außer Liebe, so wahr mir Gott helfe.
Ich stehe euch auf jede erdenkliche Weise bei, dennoch seid ihr es, die herzukommen habt, zu lieben. Ich schenkte sie euch bereits in vollem Maße. Ihr seid etwa der Auffassung, ihr wärt in der Liebe aufgebraucht. Ihr habt ein Gesockse, welches die Liebe in eurem Herzen abblockt. In eurem Herzen herrscht kein Liebemangel, es ist nur so, ihr seid ihr ein Fremder. Euer Herz wurde zugemüllt und der Sicht verdeckt. Es wurde zu einer Addiermaschine, und ihr subtrahiertet von eurem lebensprühenden Herzen. Euch unterkam ein Fehlverständnis. Es ging euch daneben. Ihr verrichtetet euren Bewertungskniff und führtet euch selber an der Nase herum. Just das habt ihr getan. Ihr lieft eine Allee entlang und glaubtet, ihr wärt die Allee. Dies ist eine finstere Seitengasse, allerdings keine Sackgasse. Aus Ungewahrsein vermag Gewahrsein zu entspringen. Woher sonst kann Gewahrsein kommen außer von Ungewahrsein?
Und das wird durchaus die Lage sein, in der ihr euch befindet. Ihr könnt jetzt aufstehen. Ihr könnt alle eure Murmeln zusammenlesen, euch von der vermeintlichen Vergangenheit entbinden, aus den Fesseln hervorbersten, welche als nichts mehr ausgewiesen waren denn als eine Idee in eurem Kopf, als eine übergeschnappte Idee, ihr wärt minder denn Liebe gewesen und hättet euch selber das faktisch Gegebene vorenthalten, dass ihr Insgesamt Liebe seid.
HEAVENLETTER # 4890 – 15.4.2014 True Realization
ZUTREFFENDE EINSICHT
Gott redete …
Worin besteht der Unterschied zwischen Liebe und Wahrheit? Eine sehr weise Frage, die Ich hier stelle. Ich gehe so weit und sage, dass Liebe die einzige Wahrheit ist. Der ganze Rest, den das Leben in der Welt in Beschlag nimmt, ist eine Bewandtnis von Fiktion, ist nicht Fakt, selbst obschon es ein Faktum zu sein scheint. Der ganze Aufstand auf Erden ist Spiel. Es ist Glauben-Machen. Es ist Lasst Uns So Tun Als Ob.
Und wie erheblich gut Meine Kinder im Vortäuschen sind. Sie können Liebe weg-vortäuschen, und können vermeinen, das Leben sei unnütz. Unnütz und trughafte Illusion sind nicht ganz das gleiche. Ein Beweggrund, weswegen das Leben euch unnütz zu sein scheint, ist der, dass es fortlaufend ist. Selbst in Betrübtheit habt ihr eine Idee von dem Fortlauf des Lebens.
Weil dem Leben kein Ende zukommt, bedeutet nicht, es ist nutzlos. Das Leben ist zweckvoll. Selbst dann wenn es nicht zweckvoll zu sein scheint, ist es zweckgerichtet. Das Leben ist wie ein Vorschlag. Es wird in der unübersehbaren Weite der Ewigkeit vorgeschlagen. Das Anempfohlene wird auf Erden zur Schau gestellt. Die Story hat kein Ende. Der Glaube, die Geschichte ende mit dem Tod, ist volkstümlich, dies allerdings ist am weitesten von der Wahrheit entfernt.
In der Tat, es gibt Zeiträume, wann sich das Leben euch als sehr unreell anfühlt. Wie nahe seid ihr alsdann an der Wahren Erkenntnis.
Und demnach ist das Leben eine Annahme. Ihr unterstellt es. Ihr mutmaßt, es sei so oder es sei so. Ihr habt eure Hypothesen.
Derweilen ist das Leben für euch zumeist hinreichend reell, selbst dann, während ihr einseht, dass ihr jene Bewandtnis euch schwerlich ins Bewusstsein dringen lassen könnt, jene fantastische Geschichte, die ihr durchlebt. Wer vermag auszuloten, dass er sich in jedem Augenblick wandelt, und dass der Säugling zu einem alten Mann wird und dass das Leben in der Welt weitergeht, einerlei was, egal ob alles oder nichts, allerdings gibt es keine Hungersnot, sobald es sich auf das Leben beläuft, da das Leben unaufhörlich seinen Druck aufgebaut hält und die Geleise durch die Stadt entlangfährt. Ein Hurra auf das Leben. Es ist allerorten ein fruchtbares Feld, selbst in einer Wüste. Das Leben übersteigt sich selbst. Es ist größer, als ihr wähnt, selbst so es gar nichts ist außer eine Zurschaustellung, hin und wieder gleichwie ein Stillleben und dann und wann wie ein Feuerwerk. Das Leben auf Erden kann alles sein, was es sein möchte, derweilen es nachgerade eine zusammengestellte Angelegenheit ist.
Es ist bisweilen wie ein Haferbrei eines armen Mannes, zu dem du dich hinsetzt. Bisweilen ist es ein Puzzle, an dem du arbeitest. Manchmal ist es ein Bankett. Es ist immerzu eine Spielepartie, Geliebte. Endlos ist Ewigkeit, allerdings gibt es eine andere Art von endlos, das ihr auf Erden durchmesst. Ihr bezeichnet undefinierbar als endlos, während du es bist, der endlos ist. Der Alte Mann Zeit existiert nicht wirklich. Er ist ein Schwindler, gelegentlich entzückend und manchmal quälend.
Nichtsdestotrotz überkommt einen eine Rückkehr zu der Bonität Wahren Lebens, welche Liebe ist. Deine Beachtung kehrt dorthin zurück, wo es keine Uhren gibt und Batterien nicht benötigt werden. Es gibt keine Einkaufsgeschäfte, dort woher Liebe rührt, außer ihr betrachtet es so, dass Liebe von einem Laden namens Herz herkommt. Da ist Ewigkeit, allerdings kein Lager. Allemal ist Endlosigkeit da, eine Endlosigkeit an Endlosigkeit. Weite ist nicht das Gerade und das Enge. Sie ist unübersehbar weit!
Weite ist so weit wie Liebe, so weit-reichend wie Liebe, so nahe wie Liebe. Was könnte näher sein als Liebe? Es mag den Anschein haben, Liebe spiele Verstecken und Suchen, Liebe allerdings ist immer-präsent, omnipräsent, dermaßen allgegenwärtig wie dieser sogenannte Moment, in dem Wir soeben miteinander in Verkehr stehen. Dies ist ein nie-endender Augenblick, dieser Moment von Uns.
Wohin geht die Zeit? Sie läuft nirgendwohin. Sie ist nichts. Sie ist einer Verkaufskampagne ähnlich, und sie bekommt das ziemlich gut hin. Zeit ist eine Vermutung, die eine große Anhängerschaft gewinnt. Jeder auf der Erde hat sich lange und hart an der Zeit zu schaffen gemacht, und das Abenteuer, genannt Leben, geht auf seinem Weg weiter und erreicht die Zeitlosigkeit des Himmels, wohin es ein Jeder ohnedies stets durchgeschafft gehabt hat. Geht an „Los!“ vorbei [Anm.d.Übers.; Geht an dem (Monopoly-)Brettspielfeld: „Los“ vorbei; es meint wohl: Geht unentwegt weiter und schreitet fort!], und ihr werdet Mich sprechen hören: „Herzlich willkommen.“
HEAVENLETTER # 4891 – 16.4.2014 On Your Way
AUF EUREM WEG
Gott redete …
In eurem Leben ist euch alles zum Guten. Ihr legt vom Leben zu. Was du als Probleme, mitsamt dem, was du als Gutglück bezeichnest, weitet dich aus. Unterdessen du Turbulenzen erlebst, betrachte das so, wie wenn du in deinem Haus lebst, währenddessen Umbaumaßnahmen zugange sind. Es ist nicht leicht, es ist es allerdings wert, sobald es alsdann geschafft ist.
Du hast einen großartigen Designer. Einen großartigen Innen-Designer. Natürlich sähest du es gerne, wenn du in Sachen Design mit einbezogen wärest. Du hättest es gerne, zur Beratung hinzugeholt zu werden. Du möchtest gerne erkennen, dass du zur Kenntnis genommen, dass du gehört wirst und dass deine Gedanken zu Herzen genommen werden. Ich nehme euch, Geliebte, zu Herzen, und dies mehr als Ich eure Gedanken zu Herzen nehme. Erkennt ihr den Unterschied? Ich nehme euch schlechthin in Betracht.
Dies bedeutet nicht, dass Ich euch rundum verpflege, Geliebte. Ich habe mehr in Betracht zu nehmen als eure Vorlieben. So hat es zu sein. Wirklich, ihr könnt euch das erklären, dass ihr nicht die Zügel des Universums vollauf in die Hand nehmen könnt, selbst dann nicht, wenn es sich auf eure eigene Entwicklung beläuft. Zum einen, ihr würdet höchstwahrscheinlich dauernd euren Sinn ändern, oder ihr könntet euch, andererseits, nicht rühren. Hier, wovon Wir an der Stelle reden, geht es um den Umbau eines ganzen Hauses, nicht bloß um die Auswahl einer Farbe, allerdings, bereits dies könnte für euch als eine große Entscheidung ausweisen, die zu fällen ist. So gewiss ihr euch darin sein werdet, was für eine bestimmte Farbe ihr für ein Zimmer möchtet, sobald sie dann aufgetragen ist, kann es sein, dass ihr sie nicht mögt.
Falls Wir die Aufgabe erledigt und richtig erledigt haben wollen, ist es nicht möglich, dass Wir über jeden Bescheid Beratschlagungen anstellen. Ihr begreift es, dass ihr euren Brennpunkt auf eine Nahaufnahme von Endlosigkeit gerichtet haltet, auf eine kurze Spanne von Endlosigkeit sozusagen, während Meine Sicht über Grenzziehungen hinausreicht und eine weite Spanne abdeckt, die euch weit hinter sich lässt.
So Ich das gesagt habe, dass Ich Mich nicht in jedem Augenblick mit euch beratschlage und eure Billigung einhole – einerlei, wie es euch zu sein scheint -, bin Ich nicht rücksichtslos. Es kann sein, dass bei unserem Umbau etliche Wände eingerissen gehören, dass Teppiche herausgerissen, dass Wandschränke abgetragen werden. Womöglich siehst du dich mit der Hand über den Mund fahren und kundtun: „Das kann so nicht in Ordnung sein.“
Dein Gang ist womöglich der auf einer steinigen Straße, dennoch führt sie zu deiner Bestimmung. Nach was immer sie euch aussieht, einerlei wie erschreckend, zieht in Betracht, dass ihr auf dem roten Teppich entlanggeht, Geliebte. Aschenputtel entstieg der Asche, und nicht minder ihr. Was ihr im Blick habt, ist womöglich nicht das, was ihr bekommt. Niemand weiß, was gerade um die Ecke ist. Ich sage euch unzweideutig, dass ihr Glücksfälle erlebt. Es gibt etwas Gutes gar bei den Drangsalen, die ihr durchlauft, eher: die ihr zu durchlaufen scheint.
Ihr seid euren eigenen Ideen verhaftet. Das Geheimnis lautet, nicht angehaftet zu sein. Nichts hat so zu sein, wie ihr es wollt. Obschon das Leben ein Lasst Uns Mal So Tun Als Ob ist, lebt ihr es aus. Als Schauspieler hättet ihr gerne eine andere Rolle haben können, dennoch ist dies die Rolle, die ihr spielt. So oder so, ihr übernehmt die Rolle, die ihr bekommen habt und gebt ihr euer Bestes. Lieber könnte es euch sein, die Königin oder den König zu spielen, dem hingegen werdet ihr als Bauer besetzt. Es kann in der Rolle eines Bauern eine erquickliche Erfülltheit zu liegen kommen. Geliebte, selbst ein Bauer kann, fürwahr, ein König sein. Versteht ihr Mich?
In Wirklichkeit spielt ihr im Leben zahlreiche Rollen. Ihr hüpft von einer zur anderen. Dazuhin, eure Gattin sieht euch so, euer Sohn so, euer Arbeitgeber so, und so weiter. Unten drunter, unterhalb der Schranken des Lebens in der Welt, so wie sie zu sein scheint, seid ihr weitaus mehr als die Rolle, die ihr spielt. Ihr seid weitaus mehr denn das, was euch widerfährt. Ihr seid weitaus mehr, als ihr erscheint. All dies findet ihr heraus. Eure Rolle lautet nicht, zu leiden. Eure Rolle ist, dahinterzukommen, wer ihr seid. Gelegentlich werdet ihr in euren Geleisen gestoppt, allemal wird es euch ereilen, dass ihr euch auf eurem Weg selber begegnet.
HEAVENLETTER # 4892 – 17.4.2014 Life Is Always Before You
DAS LEBEN LIEGT STETS VORNE VOR EUCH
Gott redete …
Da ist das Leben, und ihr braust im Leben entlang. Ihr könnt auf geschmeidigem Gelände daherbrausen oder auf rauhem Terrain. Ununterbrochen rotiert ihr daher.
Ihr seid den Gegebenheiten, die euch umgeben, irrelevant. Bedingungen SIND einfach – damit seid ihr einverstanden, oder etwa nicht? Und ihr, umfassender als Bedingungen, SEID ebenso. Die Ansichten, die ihr unterwegs gewahrt, sind lieblich, und sind nicht so lieblich. Auf jeden Fall rollt ihr von jeher entlang.
Die Sicht, die ihr wahrnehmt, ist eine Sicht, die ihr seht. Du bist derjenige, der davon Notiz nimmt, was du siehst. Du siehst an der Straße einen Baum. Wer ist es, der bekundet, der Baum sei schön oder nicht schön anzusehen? Wer sagt, der Baum sei grün? Wer sagt, der Baum sei dir im Weg oder er stelle eine Wegmarke dar? Wer sagt, du sollest auf den Baum klettern oder in seinem Schatten ein Mahl zu dir nehmen? Leben ist Leben, allemal veranlagst du das Leben. Du schaust zu ihm hoch und herunter. Du machst etwas aus ihm.
Du beschreibst dir dein Leben. Deine Umgebungen sind nicht dein Leben. Sie sind deine Begrenzungen. Sie sind Zäune. Suche nach den Toren, die sich deinem Weg öffnen, um die Grenzziehungen zu passieren.
Deine Gedanken sind Grenzen, bis dass du sie ausweitest. Was obliegt dir im Leben anderes, als über Grenzen hinauszugehen? Grenzen behalten dich in Umgrenzungen. Ich erkläre euch für uferlos. Deswegen ist Meine Rede aber und abermals: „Lasst los.“ Eurem Denken gehört es, fortzuschreiten. Eure Manier der Hinsicht auf die Welt ist, fortzuschreiten. So wie sich deine Reichweite der Welt weitet, dehnst du dich aus, nicht nur deine Hinsichten auf die Welt wandeln sich, du weitest indes die Welt selber aus. Du ermisst und begreifst die Welt in allerhand Weisen. Du wirst mit der Welt schwanger.
Selbst dann, wenn du fortwährend die Welt als schön betrachtest, sieh weiter. Es gibt mehr und mehr schöne Aspekte der Welt zu sehen. Du bist mit dem Wachsen nicht zuende gekommen. Die relative Welt handelt insgesamt vom Wachsen. Du wächst aus dir selber heraus, gleichwie du aus Kleidungsstücken herauswächst. Deine Kleider passten dir gestern oder voriges Jahr. Nunmehr umschreibst du dich mit neuen Kleidern. Es gibt im Leben kein Gleichbleiben. Du magst es ja probieren, gleich zu bleiben, das Leben gibt dem schlechterdings nicht statt. Vor dir liegt ein weiteres Tal zum Durchmessen oder ein weiterer Berg zum Erklimmen.
Immerfort ist Leben vor dir, und, so oder so, du entwickelst dich zu ihm hin. Das Leben federt dich entlang. Du bist beschwingt oder gebeutelt. Gehe darüber hinaus, dermaßen durch das äußere Leben in der Welt in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Deine Existenz ist im Grunde nicht da draußen. Deine Existenz ist innen. Gehe voran und mache in der äußeren Welt Fortschritte, warum denn nicht? Gleichwohl gilt dein innerer Fortschritt mehr.
Ich sage dir, in der Welt wünschst du dir stets mehr und mehr, denn du wächst auf mehr und mehr zu. Es gibt einen größeren Regenbogen, und du wächst auf ihn zu. Du langst höher. Dies ist die Bedeutung der Welt im Großen.
Du hast über dein Leben, darüber wie du es lebst und was dich antreibt, eine Menge das Sagen. Das Leben ist Gegebenes, und es ist dir überreicht, um aus ihm zu machen, was du möchtest.
Du kennst das bereits, du kannst an einem bewölkten Tag Freude haben. Du kennst es ebenso: Du kannst an einem lichten sonnigen Tag unglücklich sein. Gewiss, die Welt, so wie sie zu sein scheint, hat eine Auswirkung auf dich, alldieweil bist du der Auswirker auf deinen Tag. Du bist derjenige, der ihm ein Zeugnisblatt zuteilt. Du bist von jedem und allem affiziert. Es ist nicht so, dass Jeder und alles dich in ihrer Knechtschaft halten. Du hältst dich selber in der Knechtschaft Anderer.
Du führst dein Leben. Du bist der Dirigent deines Lebens. Du bist dein eigenes Crescendo.
HEAVENLETTER # 4893 – 18.4.2014 You Cannot Know Life by its Cover
DU KANNST DAS LEBEN NICHT AN SEINEM UMSCHLAG KENNEN LERNEN
Gott redete …
Bisweilen ist es dir schwer, Vertrauen aufzubringen. Mitunter ist dies so, selbst dann so, wenn es sich auf Mich beläuft. In der Theorie etwa kannst du Mich als alles-kennend erachten. Sicherlich wirst du Mich als allwissend und allgegenwärtig und so weiter bezeichnen. Ja, das möchtest du. Das würdest du möglicherweise. Dennoch, sobald es sich auf einen spezifischen Vorfall in deinem Leben beläuft, bist du dir gar nicht so sicher, dass Ich überhaupt von etwas Bescheid weiß.
Die Sache, Geliebte, ist die – ihr könnt nicht das Leben stückweise anschauen. Ihr könnt das Leben nicht anhand des Umschlags kennen lernen. Natürlich möchtet ihr gerne, dass bei eurem Leben eitel Sonnenschein herrscht. Ihr möchtet gerne eure eigenen Blumen pflücken, und alles wäre erstklassig. Die Sache ist die, dass ihr eine fragmentarische Sicht innehabt. Ihr erblickt nicht die gesamte Schleppe oder die Zweckstellung dabei. Ihr könnt etwa zu der Sicht gelangen, der Berg hätte, wenn ihr ihn hochsteigen müsst, nicht dermaßen steil zu sein. Ihr fragt euch, wieso Ich nicht reichlicher sicheren Stand für eure Füße vorsehe. Ihr werdet etwa zum Gipfel gelangen und euch alsdann wundern, wofür die ganze Kletterei war. Jetzt habt ihr eine ausladendere Sicht, und nun allerdings müsst ihr den Weg zurück den Berg hinunter nehmen.
Vielleicht seht ihr eure Jugend als Erklimmen des Berges, und das Altern als den Berg-Abstieg. Es ist nachvollziehbar, dass ihr die Frage nach dem Warum stellt, und gleichwohl erweist euch das Warum eine schlängelige Antwort und geht im Grunde genommen nicht auf euer verdutztes Herz ein.
Ein jeder Moment dieses Lebens, das ihr lebt, ist kostbar. Es ist ein sehr kostbarer Augenblick. Das Leben scheint scheibchenweise bei euch einzutreten, freilich gibt es, so wie ihr es bereits früher vernommen habt, einzig diesen Moment. Falls du diesen Moment ohne ein Davor und ohne ein Danach erleben könntest, würdest du ihn in deinem Handinneren bewahren, und ihn als den kostbaren Juwel erachten, der er ist. So wie die Dinge stehen – du hast die Neigung, Progression oder Regression oder Aggression in den Blick zu nehmen. Du fügst diesem Moment des Lebens auf Erden hinzu oder subtrahierst von ihm, und du erhebst Einwände.
Ja, selbst dann, wann dein Leben, so wie du es siehst, in Unordnung ist, kannst du zugleich glücklich sein. Wenn du doch bloß das Wunder akzeptieren könntest, welches das Leben ist und das du bist, so würde dein Leben, so wie es um es steht, ein neues Tempo aufgreifen. Gleichsam wie es zahlreiche Arten von Musik gibt, so wie es allerhand unterschiedliche Tänze gibt, und dessen unbenommen, wie sehr du an Musik und Tanz Entzücken findest – du widersetzt dich der sich wandelnden Musik und dem sich umgestaltenden Tanz des Lebens. Du möchtest die eine Melodie, und du möchtest sie konstant. Du möchtest einen Ton für dein Leben, und du möchtest, dass dieser eine Ton schier hoch gestimmt ist. So immerhin ist euer Denken. Diese Gedankenwelt ist euch lieb.
Ihr werdet der Auffassung sein, das Leben solle sich auf die eine Weise entfalten, das Leben indes entwickelt sich anders.
Geliebte, das Leben ist reichhaltig. Es ist nicht Johnny-One-Note, dem gegenüber erzählt ihr euch selber, ihr hättet es lieber auf die eine Weise. Nicht bloß glaubt ihr, ihr hättet es so lieber, ihr glaubt, es sei euch gebührlich, es so, wie ihr es vorzieht, zu haben. Ihr habt das Gefühl, etwas sei los, sobald euch das Leben nicht das aushändigt, was ihr euch sehnlich wünscht. Einerlei wie düster euer Leben und das Leben selber euch erscheinen mag, ihr könnt es nicht herumbefehlen. Ihr könnt es führen. Ihr könnt es zu euch her gebracht haben, und dennoch legt ihr Protest ein. Wie könnt ihr Gott vertrauen, wenn ihr, aus eurem Blickwinkel her, aus eurem begrenzten Blickwinkel her, das Gefühl habt, Ich beginge Fehler, und beginge dann und wann erhebliche Fehler? Ihr seid beharrlich der Auffassung, dem Leben sei es angelegen, anders zu sein, das Leben allerdings ist, was es ist, und genauso ist euer Leben, was ihr aus ihm macht.
Was wäre, falls ihr keine Bewertungen ausführtet? Was wäre, wenn ihr, falls ihr denn Einschätzungen abgeben müsst, das Leben anders einzuschätzen imstande wärt? Was wäre, wenn ihr es bejahen könntet, dass es für einen Löwen das Richtige ist, dass er brüllt, und für eine Maus, dass sie fiept, und dass es für das Leben in Ordnung geht, zu sein, während es vor die Hunde geht? Was wäre, falls ihr erkennen könntet, dass mehr am Leben dran ist als das, was ihr unter den Augen habt? Was wäre, falls ihr wahrlich vertraut damit wäret, dass das Leben in all seinen Aspekten, und nicht nur in etlichen, ein Geschenk darstellt? Es gibt für euch etwas in ihm, um auf der Erde am Leben zu sein, um keine Einwände zu erheben oder nicht dermaßen stark aufzubegehren.
HEAVENLETTER # 4894 – 19.4.2014 The World Is a Field in Which You Move
DIE WELT IST EIN GEFILDE, IN DEM DU VERKEHRST
Gott redete …
Wenn dein Herz um Erbauung lechzt, erhebe dich selbst. Wenn du eine Handreichung benötigst, wende sie dir selber zu. Wenn du dich niedergedrückt fühlst und schwarz siehst, dann nimm eine andere Kreide her. Du bist nicht ein Blatt, was auf den Wind angewiesen ist, um es in Bewegung zu setzen. Der Wind mag wehen, du bist allerdings dein eigener Beweger.
Du magst für Andere Verantwortung haben, allerdings nur zu einem gewissen Grade. Für dich selber, da beachte, dass die ganze Verantwortung auf dir liegt. Gewiss, das Leben fasst sich in Geduld. Du kannst nicht einfach mit dem Fuß aufstampfen, und die Welt fügt sich. Auf der anderen Seite bist du die Hand, die dein Leben einerntet. Du bist in deinem Leben eine Macht. Du bist keine Beute. Dein Leben ist nicht angelegt, vollauf ein Geduldspiel zu sein. Stehe auf und setze dich selber in Bewegung.
Du magst ja glauben, dass du auf Gedeih und Verderb auf das Leben angewiesen seist. Es gibt Vieles, was nicht unter deiner Kontrolle ist. Dennoch hast du immerhin in deinem Leben das Sagen. Falls dich das Leben niederzuschlagen scheint, stehe auf. Es gilt dir, emporzukommen. Du bist der Maestro deines eigenen Lebens. Sofern du eine Schachtel Knaller hast, machst du die Schachtel auf. Du wartest nicht auf jemanden um dich herum, der für dich die Schachtel öffnet. Du bist die zentrifugale Kraft deines eigenen Lebens.
Ich gab dir Atem, gleichwohl atmest du, jetzt – für die Zeit deines Seins – selber, sozusagen selber. Auf jeden Fall gilt es dir, deine eigenen Bewegungen auszuführen. Wenn du verstört bist, entstöre dich. Wenn du verwirrt bist, entwirre dich selber. Es ist ein guter Rat, dich neben stillen Gewässern auszustrecken. Falls es dort, wo du dich aufhältst, keine stillen Gewässer gibt, dann suche, bevor du dich neben den stillen Gewässern niederlegen kannst, solche auf. Sie sind inwendig in dir verortet.
Dermaßen viel hängt von euch ab, Geliebte.
Ihr seid nicht angelegt, streitbar zu sein. Noch auch seid ihr angelegt, passiv zu sein. Es gibt eine Verbindungsstelle, wo ihr auf euch selbst trefft.
Lasst Uns einen Augenblick lang in Betracht ziehen, das Leben sei wie einen Pullover stricken. Du hast ein bestimmtes Garn, das eine gewisse Farbe, eine gewisse Dicke hat, du hast Stricknadeln, und du hast im Sinn, einen Pullover von dieser oder jener Art zu stricken. Du bist die Strickerin. Wenn du eine Masche fallenlässt, bist du die Wiederfasserin. Betrachte, dass du dein Leben strickst. Es mag ja stimmen, dass dabei das Licht nicht gut war. In diesem Falle, drehe das Licht höher oder setze dich rüber, dorthin, wo das Licht heller ist. Ihr könnt überall stricken, Geliebte. Ihr tragt euer Strickzeug bei euch.
Betrachtet das Leben wie eine Baseball-Partie. Ihr solltet den Ball nicht fallenlassen, dennoch passiert es.
Ja, Ich kann Wunder bewerkstelligen, indes sitzt ihr nicht herum und wartet auf Wunder, die vom Himmel herunterfallen. Seid euer eigener Wunder-Beschäftigter. Ihr selber seid ein Wunder. Von Wunder rühren Wunder her. Seht euch natürlich nach Wundern um. Erspürt deren Ankunft.
Wenn du Abendessen kochst, machst du den Ofen an. Die Hitze des Ofens kocht das Essen, dennoch bist du der Bereiter der Mahlzeit. Deine Gedanken waren bei dem, was du herstellst, selbst bis zum letzten Augenblick. Du hast die Nahrungsmittel zusammengestellt. Gar wenn du alleine isst, tischst du die Mahlzeit auf. Und hinterher machst du alles sauber.
Du bist der Koch deines eigenen Lebens. Sei ein Chefkoch. Sei ein Gourmet des Lebens. Errichte deine eigene Ofenstelle. Schmücke dein Leben.
Nun also, lasst Uns spornstreichs damit herauskommen. Ich, Gott, bin der Tuer. Ich bin der Letztendliche Tuer. Das meint nicht, dass ihr herumsitzt, und dass ihr auf Mich, dass Ich etwas tue oder ungeschehen mache, wartet. Das Leben ist aus Gedanken und Tätigsein erzeugt. Das Leben auf der Erde ist ein Gefilde, in dem ihr euch hin und her bewegt. Ich gebe euch zu bedenken, dass ihr zudem für euer Leben zuständig seid. Macht es prima. Entzündet das Feuer für euer eigenes Leben.
HEAVENLETTER # 4895 – 20.4.2014 The Sun Reflected on a Wall
DIE SONNE, AUF EINER MAUER REFLEKTIERT
Gott redete …
Das Leben ist voll mit Anfängen. Ansätze sind neu. So wie es in der Welt betrachtet wird – dafür dass es Anfänge gibt, muss es Schlüsse geben. Aus eurer Sicht – auf diese Weise kommt es zu Raum für Wandel. Allzu oft wird Wandel als beklagenswert angesehen. Es gibt Vieles, was du gerne gleich behalten möchtest, wenn du es könntest. Ganz offensichtlich bist du dazu außerstande. Unterhalb all den Umschwüngen siehst und spürst du und beklagst du es vielleicht – dort herrscht eine steinharte Beständigkeit. Oh, ja, die Oberfläche mag erschüttert werden. Sie mag ja rauf und runter gehen, und doch, sie ist kein Maßstab, um sich an ihr zu halten.
Dies ist eine andere Art, um auszudrücken: „Bewerte nicht.“ Du hast schlicht die Kenntnis nicht, wie zu bemessen ist. Du hast nicht ausreichende Angaben. Im Grunde genommen hast du Angaben, aber keine über den Beweggrund. Hier nun die Sache: Es gibt im Leben keine Endgültigkeit. Es ist noch nicht zuende gebracht. Es ist nie und nimmer je zuende gebracht. Seht das Leben in der Welt wie das Sopwith Camel Flugzeug, welches Snoopy benutzte, um hinein und heraus und herum und hin und her zu fliegen. Er schlug sich mit dem Roten Baron. Wessen erwehrt ihr euch, Geliebte? Alldieweil war Snoopy in seinem kleinen Haus. Es war alles eingebildet, es war nichts mehr als ein Phantasieflug.
Ihr neigt zu der Auffassung, der Boden unter euch sei real. Alldieweil seid ihr in eurem realen Zuhause.
Der Himmel ist real. Euer Seien ist real. Ich bin real. Selbst auf Erden, ist euer Leben, ob ihr dies nun zu dem Zeitpunkt erkennt oder nicht, wie die Sonne, die auf einer Mauer reflektiert wird.
Dementsprechend gehört es euch natürlich, mit dem Leben zu gehen, so wie ihr es in der Welt wahrnehmt. Wenn ihr, eurem Empfinden nach, durch das Leben herumgetrieben werdet, dann federt mit ihm herum. Es ist zeitweilig. Alles hier ist vorübergehend. Weswegen ist euch diese oder jene Einstweiligkeit eine Überraschung, oder eine Enttäuschung oder ein Frevel oder ein Irrtum, der korrigiert gehöre? In diesem Sinne ist alles die Vergangenheit von schier einem Augenblick davor. Fluktuation ist der Name der Partie auf Erden. Nichtsdestotrotz ist das Leben auf der Erde auf einer soliden Plattform gegründet.
Geliebte, ihr schafft es stets durch das Leben in der Welt hindurch, durch die geträumte Welt, und ihr betretet den Himmel, der euch gedanklich wie ein Traum erschienen gewesen sein mag, und der demgegenüber die einzige Realität ist, die zuhanden ist. Der Himmel ist wahr. Wir können sagen, der Himmel ist ein unvollendetes, nicht zu Ende gebrachtes Gemälde des Himmels. Dem Leben in der Welt, durch Gott gezeugt, wurde freie Hand gelassen. Du, der du die Welt nur für eine kurze Zeit bewohnst, scheinbar auf einer geraden Linie mit erheblicher Unebenheit entlanglaufend, bist in Wahrheit in einem Drama belegt, welches in deiner Einbildung und in der Einbildung Anderer ausgespielt wird. Allzu oft wird Lebendigkeit mit Dramatik und mit dem Konzept, Was denn das Nächste sei, assoziiert.
Was Ich soeben zum Ausdruck bringe, ist, dass ihr in Ordnung so seid. Ihr seid Alles Bestens!, einerlei an welchem Hof ihr euch eurem Glauben nach zu einem gegebenen Zeitpunkt aufhaltet. Ihr seid in einem Berufungsgericht, Geliebte. Ihr habt Scharmützel, wie die Wellen des Meeres, dennoch ist Ozean Ozean, und ihr seid Ozean, einerlei was eure Hinsicht auf euer augenscheinliches Leben euch besagen mag.
Was, Geliebte, erzählt ihr euch selber? Was bringt ihr euch selber zur Anzeige? In was verfangt ihr euch? In die Wellen des Ozeans? Die Wellen können ausschließlich Wellen des Ozeans sein. Das Wasser des Ozeans schwappt gegen die Felsen, und der Ozean prellt es zurück. An der Stelle existiert nicht Niederlage. Einzig in der Einbildung kann es Vereitelung geben. Unbenommen, was die Welt dazu sagen wird, Ich sage euch etwas anderes.
Sieg ist schier ein Begriff in der Welt, nicht anders als Verlust. Nichts davon ist real. Im Himmel, was kann es da so bezeichnetes Siegreiches geben, mittlerweilen nichts zugegen ist, um über ihm siegreich zu sein? Was kann als siegreich benannt werden, wenn alles gut ist? Was kann Sieg oder Verlust sein, derweil Himmel da ist und ein Gott des Himmels da ist, Welcher desgleichen hindurchscheint, so, wie es die Sonne auf den Mauern der Erde tut?
HEAVENLETTER # 4896 – 21.4.2014 Life Teaches
DAS LEBEN UNTERWEIST
Gott redete …
Du wunderst dich, wie du derart viele Heavenletter lesen kannst, wie du im Verständnis derart stark zunimmst und davon profitierst, und dann, wumm, findest du dich, wieder einmal, voller Ärger und Aufregung, im Umgang mit jemandem, oder gar mit dir selber. Du verstehst Friede. Die erfasst ihn. Du erfasst alles, Was Ich sage, und du hältst es für wahr, und du möchtest es gerne dauernd leben. Dir war klar, Fortschritt würde nicht über Nacht eintreten, und doch, du hast große Fortschritte gemacht, und dann, wie im Handumdrehen, scheint es, als löse sich dein Fortschritt puff in Luft auf.
Wenn du aufgebracht bist, wo ist da dein Fortschritt?
Wisse dies, dass dir das Leben in jeder Minute etwas aufzeigt. Was ist Ärger denn anderes als eine Art Selbst-Bezogenheit? Letztlich, Geliebte, handelt das Leben nicht so sehr von euch. Ihr seid eine Drehscheibe, das ist sicher. Der Knotenpunkt von euch heißt, in der Welt Friede und Harmonie zu zeugen. Der Angelpunkt ist nicht vollauf vorgesehen, euch zu Diensten zu sein. Genauso wenig ist der Knotenpunkt von euch angelegt, einzig Anderen zu dienen. Ja, ihr erweist Anderen Gefallen, und gleichwohl ist dies nicht insgesamt gesehen eure Zweckbestimmung. Euer Anliegen ist augenblicklich, Mir zu Diensten zu stehen. Sobald du in eine Ärgergrube fällst, gibt es etwas, was du dir entgehen lässt.
Wer denn wäre in deiner bestimmten Situation nicht unglücklich und wütend, wirst du nachgerade fragen, und alldieweil, nach wie vor übersiehst du etwas.
Wisset dies, Geliebte, und seid ermutigt. Ihr nehmt in die Richtung zu, wo ihr nicht so viel zu kämpfen habt. Dies meint nicht, ihr fügt euch überwiegenderweise Anderen stillschweigend. Es ist das Leben, dem sich zu fügen euch anliegt. Ihr rückt beiseite für die Ausdehnung des Lebens. Lasst es Uns so formulieren: Ihr erlernt es, in der Welt in Frieden und Eintracht zu leben, und mitunter habt ihr für das Leben beiseitezurücken.
Ihr kennt es, Ärger ist für euch und für niemanden gut, und doch, Ärger scheint euch zu bestürmen.
Weil jemand auf euch eine Wut hat, habt ihr nicht mit ihm Ärger zu haben. Ihr habt nicht wütend zu sein, indes seid ihr es des Öfteren. Zur selben Zeit ist euch ihre Lage nicht nachvollziehbar. Ihr wisst von jetzt an, dass Wir im Leben nicht Sein-Sollen, dass Wir im Leben nicht Sein-Müssen oder Sein-Zu-Haben bereden. Wir reden nicht über rechtschaffene Selbstgerechtigkeit. Wir reden über emotionalen Schmerz, über denjenigen eines Anderen und über den deinigen.
Im allgemeinen vernehmen beide aufgebrachte Parteien den Anderen nicht oder haben ihn nicht im Blick. Es ist nicht so, dass du und der Gegenüber teilnahmslos gegenüber dem Schmerz des Anderen, der auf dich zu gerichtet ist, sind. Krieg ist nicht bloß eine Kontroverse einer Nation gegen eine andere. Krieg kann Gatte gegen Gattin sein, Eltern gegen Kind, und so weiter. Und ein Krieg, in den du dich verwickelst, kann zudem zivilisiert sein. Der Krieg ist inwendig in dir, einerlei, wie sehr er außerhalb zu sein scheint. Irgendwo gibt es einen blinden Fleck, und er ist inwendig in dir.
Vermittels unwohler Lagen weitest du deine Vergegenwärtigung der Pfade anderer Menschen in der Welt aus. Etwas hat ausgereicht zu werden, und es ist Verstehen, welches zuzuwenden hat. Dein Verstehen hat zu geben. In derartigen Situationen bist du nicht der einzige, der sich verletzt fühlt. Und die andere Person ist nicht die einzige, die stumpf ist. Es muss so sein, dass du ebenso stumpfen Sinnes bist.
Im Leben rüberrücken ist für dich Platz machen, nicht, um klein beizugeben, sondern vielmehr, um dorthin zu gelangen, die Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Indem du mehr in die Breite und in die Weite siehst, wechselst du natürlich deine Grundhaltung. Ein kleines Licht linst herein, und du schickst dich an, zu sehen, so wie dein so genannter Gegner sieht. Er liegt nicht insgesamt falsch. Du hast nicht vollauf unrecht, freilich sind richtig oder verkehrt nicht der Punkt.
Der Punkt ist der: Was wirst du nunmehr tun? Was du jetzt tun wirst, hängt davon ab, was du siehst. Du wirst mehr sehen, als du im Blick gehabt hast. Du wirst gewahrer, und alles ändert sich. Du wirst verwandelt, und die Situation wandelt sich, und eure Leben werden umgewandelt. Blockaden werden beseitigt. Du wirst womöglich nicht mögen, was du zu erblicken bekommst, Blockaden gegenüber Eintracht werden indes fortgeschafft.
Du kommst aus der Boxkampf-Betriebsart heraus, wo du zuschlägst und danach der andere zuschlägt und so hin und her. Hin und her reicht nicht mehr. Es reichte niemals wirklich, aber du wusstest nicht um Besseres. Jetzt weißt du es besser. Sobald du einmal die Lage und deinen Platz in ihr anders in Betracht hast, findest du eine neue Straße, die einzuschlagen ist. Du erblickst die Frage. Du erhältst eine Antwort, und du handelst ihr entsprechend. Sobald du einmal eine Antwort bekommst, wird die ganze Situation umgewandelt. Und du tust, was immer nötig ist, sei es nun, selbiges fällt einem leicht, oder nicht. Das Leben unterweist euch, Geliebte, demzufolge lernt ihr hinzu, und mithin seid ihr am Wachsen.
HEAVENLETTER # 4897 – 22.4.2014 An Artist of Life
EIN LEBENSKÜNSTLER
Gott redete …
Niemand hat es gern, falsch zu liegen, und niemand hat es gern, einzugestehen, dass er nicht recht hat. Setze dafür das Wort vertan ein. Vertan ist ein wenig leichter zu schlucken. Irrig für etwas gehalten werden ist Teil des Lebens, und daher wachst ihr. Auf diese Weise könnt ihr euch freuen, ein Versehen zu begehen, denn durch solche Irrtümer wachst ihr. Mögt ihr es, Versehen zu begehen? Keineswegs. Und dennoch seid ihr am Wachsen, und demzufolge klettert ihr eine weitere Sprosse auf der Lebensleiter hoch.
Eine Zeit wird kommen, wann ihr euch weidlich weniger vertut und mehr vom Verstehen her kommt.
Es ist eine Form von Größe, einzugestehen, ihr hättet etwas hinzugelernt, was euch zu lernen angestanden hatte. Diese Form von Größe nennt man Bescheidenheit. Ja, das Leben bescheidet euch. Ihr merkt, Ich habe gesagt bescheidet euch, nicht, es erniedrigt euch. Wenn ihr euch erniedrigt, gar verlegen gemacht, beschämt fühlt, wenn ihr zutiefst bedauert und in Bezug darauf Affekte verspürt, dann ist es das Ego, was euch erröten lässt und euch eine Schmach antut, und von jetzt an ist es euch klar, es ist Zeit, über das Ego hinwegzugelangen, gegen es weiterzukommen. Bei euch selbst, da müsst ihr die Vergangenheit Vergangenheit sein lassen. Ihr werdet tätig, dennoch bestürmt ihr euch in der Sache nicht. Ihr wisst, ihr Lieben, das Ego zieht Theatralisches hervor. Theatralisches veranstaltet ihr nicht mehr. Legt euer Kettenhemd, eure kugelsichere Weste, eure bei euch getragenen Waffen ab. Stampft nicht mehr auf euch selber herum. Es ist das gleiche, als hättet ihr Kaffee verschüttet. Ihr wischt es einfach auf, und seid fertig damit.
Seid mit bereuendem Bedauern fertig. Nachgerade niemand hat euch gesagt, ihr wärt vollkommen. Ihr sagtet euch selbst, ihr hättet mustergültig zu sein, und ihr machtet daraus eine allzu große Sache. Ein Versehen ist ein Versehen. Es ist nicht unverzeihlich. Ihr müsst euch selber verzeihen, und es los lassen. Ein Vergehen begehen erniedrigt euch nicht. Seid glücklich, dass ihr euer Versehen herausgefunden habt. Vergrößert es nicht. In Sack und Asche gehen ist vor langer Zeit aus der Mode gekommen.
Euch ist es, im Leben stets voranzukommen. Ihr rückt von niederen Punkten vor, und ihr rückt von hohen Punkten vor. Ihr rückt vor. Ihr lasst gegenüber niemandem eine Tirade los, euch selber gegenüber mit eingeschlossen. Was? Obliegt es euch, euch schlecht zu machen, weil ihr etwas hinzulerntet? Womöglich war euer Nicht-Nachvollziehen-Können dem anderen Menschen gleichfalls dienlich, und danach, da war euer Dienst vorüber. Dies ist ein tägliches Vorkommnis.
Denkt euch nicht so viel, sage Ich euch. Denkt weniger, liebt mehr. Liebt euch selbst mehr. Gratuliert euch selber fürs Hinzulernen. Klopft euch auf den Rücken. Ihr lerntet etwas. Ihr seid ein Menschenseinswesen, welches lernt. Lernen ist Fortschritt. Und ihr schreitet voran. Und hin und wieder macht ihr den Fortschritt rasch, und hin und wieder gemächlich. Die Sache ist die, dass ihr Fortschritte macht. Das Leben auf der Erde ist keine Wissenschaft, Geliebte, Geliebter. Es ist eine Kunst, und ihr artet zu einem Lebenskünstler aus. Dies ist wundervoll.
Maler malen das erste Mal nicht perfekt, und dennoch sind sie am Malen. Komponisten werden nicht perfekt komponieren. Menschenseinswesen werden – ihren eigenen Augen oder den Augen Anderer gemäß – nicht mustergültig leben. Und diejenigen, die sich selber oder Andere bewerten, sprechen ihre Beurteilungen ebensowenig makellos aus. Du suchst nach einem Verbrechen, wo keines ist. Wo vielmehr ein Fehlbenehmen das Gegebene ist.
Du eignest dir an, Verflossenes los zu lassen und voranzuschreiten.
HEAVENLETTER # 4898 – 23.4.2014 Like Godwriting, Love
SO WIE GODWRITING, DIE LIEBE
Gott redete …
Es gibt nur eine Sache, die du wissen kannst, die du wirklich wissen kannst, und die ist Liebe. Liebe ist das einzige, was du wirklich kennen kannst, da sie das einzige Reale ist. Liebe ist das Bindemittel des Universums. Liebe erhält alles aufrecht. Ohne Liebe gäbe es auf der Erde keine Schwerkraft. Ohne Liebe wäre nicht eine Blume am Wachsen. Die Sonne würde nicht scheinen. Selbst im Verlaufe dessen, was man auf Erden schwere Zeiten nennt, erblühen Blumen und scheint die Sonne. Die Gezeiten behalten ihr Zeitmaß. Die Erde hebt ihren Kopf und verkündet Liebe. Liebe verbleibt nicht bei sich selbst. Liebe ist der Nährer des Lebens auf Erden. Liebe ist ES. Was sonst ist denn?
Du kannst es probieren und andere Schwingungszahlen als zutreffend erscheinen lassen, dennoch kannst du dich nicht selber oder sonstwen für immer an der Nase herumführen. Dem zum Trotz, was du als minder denn Liebe ansehen magst, Liebe ist der Spiegel, in den du hinein scheinst, und in dem du dich selber anschaust. Liebe strahlt wider, und Liebe überstrahlt alles Sonstige. Selbstverständlich tut sie das. Es gibt nichts, was der Liebe gleichkommt. Es gibt nichts, was in ihre Nähe kommt.
Was trägst du in deinem Herzen? Liebe. Was ist es, was für immer und ewig währt und niemals rückgängig gemacht wird? Liebe. Trotz dem, was irgendwer sagen mag, Liebe ist alles, was du dir wünschst. Liebe ist alles, was du haben kannst. Liebe ist dein Umfeld. Liebe ist, was dich zieht. Liebe ist deine Evolution. Sie ist dein Pfad. Es gibt keinen anderen.
Liebe ist ein Magnet, ein machtvoller Magnet. Nichts kommt dem Liebemagneten gleich. Ihr wurdet geboren, zu lieben. Ihr wurdet für Liebe geboren.
In der griechischen Mythologie gab es die Sirenen, die Helden in die Irre führten. Die Sirenen erschienen als Versuchung, indes war ihre Erscheinung ein Trugbild. Sobald die Sirenen als die Hexen im Blick waren, die sie waren, waren sie fürderhin nicht mehr am Locken.
Selbst verhedderterweise in der verkehrten Verlockung der Sirenen, befanden sich die Helden auf der Suche nach Liebe. Ihr wart die Helden, auf der Suche nach Liebe, wahrhaft zu sein. Liebe war inwendig in den Helden wahr, und war nicht das, was sie von ihrer Reise weg lockte. Ihr, ihr habt ebenso euer ganzes Leben hindurch Liebe gesucht, derweilen Liebe inwendig in euch war. Ihr seid der Spediteur von Liebe. Liebe ist eure DNA.
Selbst inmitten der Heimtücke der Sirenen, dessen unbenommen, wie gut die Sirenen Liebe vor sich selber verborgen hielten und wie sehr sie sich selber schlau hießen – sie verleiteten und betrogen ihre eigenen Herzen. Ihre Herzen waren verschrumpelt, und sie logen sich in die Tasche, sie seien mächtig. Sie spielten sich einen Streich. Sie krächzten, dennoch war das kein Lachen. Sie nahmen Schlacke an sich und schoben Gold weg, und dachten, sie wären etwas.
Die Sirenen waren Mythen. Sie waren ausgedacht. Sie existierten in Wirklichkeit nicht. Sie waren sinnbildlich für nach einem Strohhalm greifen. Sie wollten sich selber etwas aufschlagen, jedoch, was sie taten, war, von ihnen fortnehmen. So wie die Geschichte weitergeht, lernten sie es niemals besser.
Ihr merkt es euch besser. Meine Kinder wachsen. Je mehr ihr wachst, umso mehr erlebt Liebe im Inneren eine Blütezeit, und umso mehr wird Liebe draußen in der Welt bescheinigt. Alles ist eine Widerspiegelung von euch selber.
Ihr habt es nicht nötig, Effekthascherei abzuspiegeln. Ihr habt nicht Feuerwerke widerzuspiegeln. Alles was ihr zu tun braucht, ist Liebe, die reelle Sache, widerzustrahlen. Liebe will heraus. Liebe scheint natürlicherweise. So wie beim Godwriting, der Liebe hat schier stattgegeben zu werden.
Liebe ist nicht aus Grenzflächen gefertigt. Liebe wird nicht um des lieben Lebens willen festgehalten. Liebe findet ihren Weg. Liebe findet ihren Weg von euch her. Liebe findet ihren Weg zurück zu euch hin. Es gibt nichts, was ihr hinzuzutun habt. Ihr habt bloß was auch immer sich inwendig in euch aufhält, welches eure Liebe zurückhält, los zu lassen. Ihr verfügt Liebe nicht. Liebe ist bereits. Die einzige Sache, die ihr zu tun habt, ist, Liebe nicht mehr länger zu bezähmen. Ihr werdet eng um die Liebe ein Korsett angelegt haben, vielleicht in der Auffassung, ihr bewahrtet sie sicher vor … vor … was? Vor sich selber?
Wolken können die Sonne verdecken. Dennoch ist sich jeder darüber im Klaren, dass die Sonne gleichwohl scheint. Die Wolken werden sich lichten, und die strahlende Sonne wird auf Alle scheinen. Liebe wird alle Schranken durchbrechen. Liebe wird hervorbersten. Liebe wird von euch her hindurchbersten. Sie ist auserkoren.
Sage an, wann.
HEAVENLETTER # 4899 – 24.4.2014 The Interconnectedness of Everything on Earth
DIE MITEINANDER-VERBUNDENHEIT VON ALLEM AUF DER ERDE
Gott redete …
So wie die Dinge derzeit stehen, erfasst ihr noch nicht einmal anfänglich die Vernetztheit von allem auf der Erde und wisst sie nicht einmal anfänglich zu schätzen. Ihr werdet öfters auf eine Weise überrumpelt, auf die ihr im Voraus niemals hättet kommen können. Gelegentlich seid ihr dem, was sich begibt, gefällig gesonnen, und manchmal nicht. Nichtsdestotrotz, jedenfalls hat das Leben scheinbare Vorkommnisse zusammengezogen, die euch dienen, und die euch gut zu Diensten sind. Was Ich gerade ausdrücke, ist, dass dir das Leben, einerlei wonach es dir aussehen mag, gute Dienste erweist. Willkommen oder nicht, das Leben bietet dir stets etwas von Wert, egal ob du das nun siehst, oder nicht. Sei es nun, du siehst den Vorzug, oder sei es, du siehst ihn nicht, nimm ihn entgegen.
Jemand verliert seinen Job, und dies scheint scheußlich. Jemand verliert sein Hausanwesen. Er kann sein Selbstvertrauen einbüßen. Dessen ungeachtet, etwas Günstiges begibt sich. Irgendwo im Inneren, was nicht des Menschen persönlichen Bescheid darstellte, stellt sich etwas Gutes bereit. Schaue dich nach jenem Guten um. Baue ununterbrochen auf ihm. Falls dir deine Lage momentan grässlich aussieht, ist darin Gutes, was noch am Kommen ist. Ob du nun das Gute bewusst wahrnimmst – es ist da.
Mit anderen Worten, Ich spreche zu dir, dass du dich, den Erscheinlichkeiten und deinen angelernten Eindrücken zum Trotz, an einer wunderbaren Stelle befindest. Eine Wegkreuzung ist ein fantastisches Dargebot. Ziehe deinen Nutzen daraus. Vielleicht ist es dir an einer bestimmten Wegkreuzung nicht behaglich, dennoch, dir ist zu begreifen überkommen, dass das Unbehagliche genauso dienlich ist. Es ist eine gute Idee, das Verflossene hinter dir zu lassen und das Neue zu bewillkommnen. Komme darin weiter. Höre Mir eine Minute zu. Je weniger du gegen das Leben angehst, desto höher steigst du auf. Ob du das nun magst oder nicht, eine jede Beschaffenheit zeitigt Glück. Einerlei was die Zerrüttung sein mag, sie unterhält und fördert dich.
Auf jeden Fall ist alles in Ordnung so. Es ist im Grunde genommen schier Leben. Das Leben auf der Erde rückt vor. Ziehe in Betracht, dass alles, was sich begibt, in Vorwärtsbewegung ist. Dies hat der Fall zu sein. Was du als Tod bezeichnest, ist Fortschritt. Es ist nicht Niedergang. Du steigst höher. Mache dir nichts daraus, was die Welt sagen wird. Mache dir nichts daraus, was du selber dazu sagst. Es gibt nicht einen Moment in deinem Leben, während du soeben nicht gesegnet wirst.
Ja, das wage Ich zu sagen. Ich sage das ausnahmslos, dass dich alles, was sich im Leben zuträgt, segnet. Der Segen ist da, ob du ihn nun bemerkst oder nicht. Es liegt in allem ein Geschenk an dich. Dies zu sehen wird dir eher unmöglich sein, dennoch ist das Geschenk da. Dies gilt ausnahmslos, Geliebte. Im Schmerz seid ihr gesegnet, ebenso wie in der Freude.
Du bist ein Segen, und dein Leben segnet Andere. Einzig in der Welt werden die Ideen des Positiven und Negativen angepflanzt. Ich trage euch an, dass ihr euch nach dem Positiven umtut. Das Positive ist wahr. Ich reiche euch kein Placebo. Ich tätschele nicht euren Kopf mit netten Worten. Die Welt akzeptiert die Idee schwerer Zeiten. Die Welt billigt Vieles, was nicht so ist.
Geliebte, Ich segne, und ihr seid gesegnet. Glaubt ihr wirklich einen Moment lang, dass Ich vermaledeie? Um Himmels willen, nein, das tue Ich nicht. Ich segne, und Ich segne euch. Es besteht Einvernehmen, dass euch das Leben ein Mysterium ist.
Das Leben auf der Erde scheint euch lange. Es kann euch wie eine Erprobung vorkommen. Das Leben auf der Erde ist von kurzer Dauer. Es vergeht im Nu. Leben selber ist endlos, dem gegenüber ist das Leben auf der Erde schier ein Augenblick. Heute hier, und morgen fort. Im Himmel, dort ist Permanenz. Auf der Erde nicht. Ziehe Vorteile aus dem Leben auf der Erde und lebe es. Du bist auf Erden am Leben. Es ist ein Segen, auf der Erde am Leben zu sein, und du bist eine gesegnete Wohltat. Was auch immer dir zu widerfahren scheint, sei geneigt. Du bist hier auf der Erde, um dich über Umstände zu erheben. Kein Strampeln und Kreischen mehr. Dein Leben dient Mir, dient dem Universum, und dir selber.
HEAVENLETTER # 4900 – 25.4.2014 You Are Here to Sing a Song
IHR SEID HIER, UM EINEN GESANG ERTÖNEN ZU LASSEN
Gott redete …
Mitunter hast du das Gefühl, ganz unten angekommen zu sein. Dies ist eine Idee, die los gelassen gehört. Beide, oben wie unten, sind Ideen, die nicht hochhalten. Wie viele Male habe Ich euch nahegelegt, hochzuschauen? Denkt darüber nach, dass ihr auf einen mächtigen Berg gestiegen seid. Selbst auf dem Gipfel eines mächtigen Bergs könnt ihr hochsehen. Wo immer ihr auch auf der eingebildeten Treppe sein mögt – ihr könnt hochschauen. Das erbringt den ganzen Unterschied in der Welt, dass ihr in die Höhe blickt.
Es sieht bei diesem oder jenem in der Welt nach Vereitelung aus. Ihr kennt die Welt. Sie ist nicht dermaßen hoch verlässlich. Die Welt macht unentwegt Purzelbäume. Geliebte, falls ihr euch niedergeschlagen fühlen könnt, könnt ihr euch aufgerichtet fühlen. Hebt euch selber in die Höhe, indem ihr hochschaut. Ich meine es ganz wörtlich – hochschauen. Es hat seinen Grund, dass der Himmel oben ist. Ich möchte so weit gehen und sagen, es gibt einzig hoch. Die Schwerkraft hält euch auf der Erde. Sie gründet euch, euch erden bedeutet allerdings nicht, euch niederzuhalten. Das Leben auf Erden hat nicht mit Reue erfüllt zu sein. Reue ist nicht mehr wert denn Freude. Das Leben hat nicht schwer zu sein. Schwergewicht ist nicht besser als Leichtgewicht. Leicht ist der Geist, der zwischen den Sternen tanzt. Ihr seid aus dem selbigen Geist gemacht. Schwere ist Sorge.
Wie leicht doch gar der Schnee ist, der zur Erde hinunterfällt.
Entsinnt euch, ihr tragt ein Ticket zum Himmel bei euch. Es ist das eure. Es steht euer Name darauf. Heilig sei euer Name.
Es ist keine Ungnade, auf Erden geboren zu werden. Es ist eine Huldigung. Es ist ein Segen. Es ist eine Beglückung für euch. Es ist ein Segen für die Welt, und es ist Mir ein Segen. Ich segnete Mich Selbst, als Ich euch auf der Erde Leben schenkte und euch und die Erde segnete. Ihr seid Mein Bote vom Himmel herab zur Erde gesandt, um die Lieblichkeit und das Einssein des Lebens auf Erden zu verkünden. Ihr seid der Herrlichkeit ein Beleg. Die Herrlichkeit ist Mein, und sie ist euer. Gloria sei dem Gott, und Gloria sei euch, die Mein Versprechen erfüllen, was der Welt gegeben ist.
Die Liedzeile erklingt: „Horcht, die Engelsherolde.“ Ihr seid Engelsboten, eingetroffen, um die Erde zu beleben und für Mich zu sprechen. Ihr seid Identifizierer von Mir, und dementsprechend kennzeichnet ihr euch selber und jedermann. Ihr seid hier auf der Erde, um zu gedeihen. Gedeihen, sage Ich. Ihr seid nicht hier auf der Erde, um zu verkommen. Schwerlich. Ihr seid hier, um ein Lied zu singen. Beginnt jetzt damit. Verkündet Freude und legt sie auf Erden an den Tag. Singt ein Lied der Anerkennung in Meinem Namen.
Ihr mögt gedacht haben, Mir sollte es insgesamt um euch gehen. Es bist du, dem es insgesamt angelegen ist, um Mich zu gehen! Ihr seid der Erschaller von Liebe und Friede auf Erden. Ihr seid der Vorläufer von Liebe und Friede auf Erden. An euch ist es, die Wahrheit zu bekunden und die Wahrheit der Vermeintlichen Existenz auf Erden zu enthüllen. Du bist Unendlich Seiend. Ja, du kannst das Leben auf der Erde leben und seine Schönheit offenlegen. Schönheit ist zum Ansuchen da. Schönheit ist um ihres eigenen Ausdrucks wegen, und ihr seid der Ausdrücker von ihr. Schön seid ihr, die ihr Meine Weise singt. Gesegnet seid ihr.
Ihr befindet euch an der Vorderkante der Welt. Singt ihre Loblieder. Singt hohe Töne. Lasst euer Leben den Gesang sein, den ihr singt. Macht mit eurem Arm eine entlangstreichende Geste und segnet die Erde. So wie die Sonne jeden Morgen aufgeht, so geht ihr auf. Selbst im Hergang dessen, was ihr Sonnenuntergang nennt, geht die Sonne auf. Sie rüstet sich aufzugehen. Ihr seid jemand, der tagt. Brecht jetzt an, vor Mir.
HEAVENLETTER # 4901 – 26.4.2014 The Changing Terrain
DAS SICH WANDELNDE GELÄNDE
Gott redete …
Sobald dir das Leben zu viel zu werden scheint, rufe dir ins Gedächtnis, dass du ein Seinswesen, dass du eine Seele bist, und dass all das, worauf es dir so sehr ankommt, derweilen du in einen Körper hinein aufgeplatzt bist, ein Strohfeuer ist. Sobald alles gesagt und getan ist, was spielt dann da eine Rolle? Was auch derzeit auf dich drücken mag, einerlei wie lebenswichtig es dir momentan zu sein scheint, es ist im Grunde genommen schier nichts. Du wirst es binnen kurzem vergessen haben.
Du hattest eine Idee, du habest eine Schwierigkeit. Das ist alles, was es sein kann, eine Idee, die gleichsam wie ein vereinzelter Zweig den Fluss hinunter strömt, bloß, zu dem Zeitpunkt, da bist du dir sicher, es sei eine grässliche Lage, die du befürchtest nicht überleben zu können. Und dementsprechend siehst du das Leben als gewagt und dich selber als voller Mühen und Beschwerlichkeiten. Du bist dir ganz gewiss, dem Leben auf der Erde sei nichts anderes angelegen, als ein Strauß Rosen zu sein, und nichts als Rosen dein ganzes Leben lang.
Vielleicht ist es dein Empfinden, das Leben sei bestimmt, Nikolaus zu sein, allerdings ein Nikolaus, der dir hin und wieder Zwiebeln und schwarze Kohle mitbringt. Oh, falls alsbald Zwiebeln knapp sind, könnte man sie fürderhin mehr zu schätzen wissen. Und mitten in der Kohle kommt womöglich ein Diamant zu liegen.
Das Leben sitzt nicht still. Es streift dauernd im Land umher oder eine Kluft hinauf oder hinunter. Das Leben ist ein Stück Kuchen, sobald du dich mit ihm kugelst und nicht gegen es aufbegehrst. Im Leben, Geliebte, sind die Karten nicht wider dich aufgestellt, du kannst freilich bei deinem Leben, dass es drauf und dran sei, bei dir sich einmischend dazwischenzutreten, auf der Lauer liegen. Geliebte, euer Leben ist das, was es ist, so wie es vor euch in Erscheinung tritt.
Es gab einmal eine Erzählung von einem Blinden, der sich mit einer Frau vermählte, die er nie zuvor gesehen hatte. Auf wundersame Weise gewann er sein Augenlicht wieder. Er sah seine Gattin zum ersten Mal, und fand sie schön. Seine Freunde zeigten sich still, denn keiner unter ihnen erachtete seine Frau als hübsch. Das Beste, was sie über ihr Aussehen vorbringen konnten, war, dass sie unscheinbar sei.
Dem Ehemann freilich war sie, kraft des Lichtes, was sie seinem Leben immerzu zugewandt hatte, schön. Er war ein Mann, der wirklich sehen konnte. Die ganze Zeit konnte er sehen. Blinderweise konnte er sehen. Jene Menschen, denen ununterbrochen der Gebrauch ihrer Augen offensteht, sehen womöglich nicht. Es ist nicht so, dass Güte und Erbarmen bei dir eintreten werden. Es ist so, dass dir Güte und Erbarmen bereits verliehen worden sind. Sie sind da, ob du sie nun siehst, oder nicht.
Was immer auf dem Schauplatz aufläuft, es ist ein wohltuender Segen. Einerlei wie bedrängt du davon, was sich ereignet, sein magst, es ist ein Segen in ihm enthalten. Einerlei was, es ist eine Beglückung darin enthalten, womit immer du beschenkt wurdest. Ich unternehme keine Anläufe, zu erreichen, dass du dich besser fühlst. Ich gebe dir die Wahrheit über das Leben zu verstehen. Es ist deine Deutung der Geschehnisse, die sich zu wandeln hat. Du befindest dich an der Kante tiefer gehender Wahrnehmung. Bei was für einem Sturm auch immer, der die Sonne von der Sicht abhält, die Sonne ist nichtsdestotrotz am Scheinen.
Inwendig in dir liegt ein Herz aus Gold. Selbstverständlich ist es da. Dein Herz ist ein Verwandter des Meinigen. Es hat keine Grenzen, obschon, du wirst dies womöglich nicht bestätigen können. Eine jede Handlung oder Reaktion im Leben bringt dich näher heran, mehr in die Ferne und in die Weite zu sehen.
Öffne jetzt deine Augen. Mache sie weit auf. Verschaffe dir etliche andersartige Ideen in deinem Herzen. Tue deine Augen auf, öffne deinen Geist, mache dein Herz auf. Sobald du anders zu sehen vermagst, wirst du anders agieren. Du wirst anders auf etwas eingehen. Du wirst mit allem fertig werden, und du wirst anheben zu sehen, dass du die ganze Zeit im Paradies gelebt hast. Ihr seid keine Kieselsteine, die sich in einem Rasenmäher verfangen haben. Ihr seid Mein Kind mit all den Rechten und Privilegien, die mit besonderer Ehre einhergehen. Alle Macht an euch. Bald wird euer Blick gewandter sein. In der Welt wird sich das Terrain des Lebens vor euren ureigenen Augen verwandeln.
HEAVENLETTER # 4902 – 27.4.2014 What If We Did Love?
WAS WÄRE, WENN WIR LIEBTEN?
Gott redete, mittlerweilen Er durch uns, Seine Kinder, spricht:
»Das sind zwei schöne Worte – Gott redete. Gott sprach zu uns. Gott spricht. Gott spricht zu uns. Dies ist eine schöne Sache. Gott hat nie aufgehört, zu uns zu reden.
Gott hat nicht einmal zu sprechen. Die Schwingung des Seiens Gottes verläuft durch das Universum. Seine Energie erhält uns aufrecht. Nichts sonst tut dies. Falls wir wähnen, wir seien kraft unseres Willens am Leben, bringen wir alsbald früh genug in Erfahrung, dass wir dank der Gunst des Willens Gottes am Leben sind.
Es ist niemals an uns, zu meinen, Gott kehre sich von uns ab. Ob nun unsere Körper Leben haben oder den Tod, Gott kehrt niemandem unter uns den Rücken. Er ist mit uns. Hängen wir der Auffassung an, dies sei eine große Verzichtsleistung, die Gott erbringt? Gott ist, unter jeden und allen Umständen, mit uns. Gott erklärt keine Dementi. Gott weist uns auf keinen Fall ab, ganz zu schweigen davon, dass er dies dermaßen leichthin am Bewerkstelligen sei. Gott ist dauernd an unserer Seite. Wir haben dies nicht immer im Blick oder spüren es nicht immer.«
Gott redete:
Nun möchte Ich euch sagen, dass es, sobald ihr euch aufgegeben fühlt, ihr seid, die ihr euch selber im Stich gelassen habt. Womöglich wartet ihr auf Mich, dass Ich euch zu nachgerade Größerem ansporne. Spornt euch selber an. Beflügelt euch selbst. Die Welt harrt euer, dass ihr die Initiative übernehmt. Geht nicht gegen das Leben an, lasst es genauso wenig über euch ergehen.
Wenn ihr das Gefühl habt, ein Opfer zu sein, lasst ihr das Leben über euch ergehen. Ihr habt euch nicht im Zu-Fall-Gebracht-Sein niederzulegen, ebenso wenig habt ihr in Wut auszubrechen. Es existiert ein nachhaltigerer Treibstoff als Ärger. Erhebe dich, da aufstehen stets die Sache darstellt, die anzugehen ist. Ich sagte aufstehen, nicht Aufstand. Ihr könnt das Leben bei der Hand nehmen. Ihr könnt das Leben verkünden.
Ihr könnt zu ihm sagen:
»Ich lebe. Ich lebe in Gott, gleichwie Gott in mir lebt. Gott und ich sind Eins. Gott und ich haben keine Seiten. Wir stehen nicht in Widerstreit zueinander. Keinesfalls. Wir sind für einander. So ist es stets gewesen. Falls es an Verstehen gebricht, bin ich es, der nicht versteht. Ich kann dies für bare Münze nehmen. Gott tippelt nicht auf den Zehenspitzen herum. Er ist nicht empfindlich. Falls eine Operation nötig ist, führt Er sie aus.
Nein, es ist nicht genau so, dass Er sie ausführt. Er gibt es dem Leben statt, voranzuschreiten. Gott denkt nicht so viel und nicht so sehr in Einzelheiten. Er bescheidet nicht alles. Alles ist in Bewegung, und alles windet sich spiralförmig in die Höhe, einerlei wie unvollkommen es wahrgenommen sein mag. Selbst falls die ganze Welt einen Affront sieht – es ist keiner da. Das Leben arbeitet den Weg aus, den es ausarbeitet.
Wir fragilen Menschenseinswesen aber haben selbstverständlich Richtigkeit und Verkehrtheit im Blick. Wir tragen Waffen, da wir dünken, wir hätten zu beschützen. Sind wir denn wirklich der Auffassung, wir hätten uns bei Gott zu schützen, Der das Herz und die Seele von uns ist, der der Vater von uns, der der Eine ist, Der über alle Maßen liebt? Wie kann ich je davon ausgehen, Gott zu beurteilen und ihn für fehlerhaft zu befinden? Was ergibt das denn für einen Sinn? Was denn, was würde ich verklagen? Sollte ich bei Gott eine Bittschrift einreichen? Es obliegt mir, mein Leben zu führen, so gut ich es kann, und ich lerne unentwegt hinzu. Ganz gewiss, ich bin doch nicht der Auffassung, Gott solle von mir lernen? Ganz gewiss, ich bin nicht der Auffassung, Gott sortiere uns – Seine Kinder – durch, Er sortiere uns in Kategorien oder Schichten durch. Gott stellt keine Fallen für uns. Er reibt sich nicht die Hände und findet nicht Gefallen an dem, was wir als Ungemach sehen.
Gott ist ein liebender Gott. Es mag für uns den Anschein haben, dass Er uns in die Welt hinein verstreut hat, dennoch hat Er uns wohlplatziert. Nichts ist per Zufall, sagt Gott. Dies bedeutet nicht, dass unser Leben angelegt ist, schwer zu sein und uns entzwei zu schneiden. Das Leben ist bestimmt, leicht und wohlgestimmt zu sein. Wir sind angelegt, leicht und wohlgestimmt, resilient und freundlich zu sein. Sicherlich, der Güte und dem Erbarmen gehört es, von uns her zu kommen. Gott kennt nichts als Liebe, und dementsprechend haben wir gerade jetzt nichts als Liebe zu kennen.
Was wäre, sofern wir liebten? Was wäre, sofern wir liebten und Gott liebten, gleichwie wir uns von Ihm wünschen, uns zu lieben?«
HEAVENLETTER # 4903 – 28.4.2014 Roses Blossoming in Fullness
ROSEN, DIE IN FÜLLE ERBLÜHEN
Gott redete …
Einerlei, wie weit du deines Erachtens bist, du bist ein Anfänger. Du bist ein Anfänger insofern, als du immerzu am Zunehmen bist. Euch kommt kein Ende zu, Geliebte. Ihr seid stets am Beginnen. Ihr könnt nicht einen Atemzug nehmen und euch entspannen, bei dem Gedanken, ihr wärt zu all dem geworden, wozu ihr habet geraten sollen. Ihr könnt einen Atemzug nehmen und euch entspannen in der Kenntnis, dass ihr weiterhin hinzulernt, dass ihr wachst und unverwandt all das zum Ausdruck bringt, was inwendig in euch ist, es auszudrücken.
Ihr könnt Angespanntheit versieben. Anspannung wird nicht benötigt. Lernen und wachsen sind vonnöten. Lernen und wachsen sind ein natürliches Geschehen und natürlicher Fortgang. Ihr habt nicht dauernd daran zu denken, was natürlich ist. Was natürlich ist, ist kein Prozess, den ihr aktivieren müsst. Er ist unumgehbar. Ihr braucht keinen Berichtsbogen zu führen. Ihr braucht euch selber nicht einzuschätzen.
Eine Rose fragt sich nicht: „Wie werde ich heute wachsen? Was an Nährstoffen fehlt mir? Bin ich all den Rosen voraus, oder hintendran?“
Rosen kennen es, wie blühen geht. Rosen haben darüber nicht nachzusinnen. Rosen stellen sich nicht die Frage: „Bin ich angekommen?“ Sie langen ganz einfach ein, sie treffen ein, was heißt, in volle Blüte. Ein jeder Moment führt zu ihrem Erblühen in Vollheit.
Eine Rose in ihrer Blüte verwelkt, denkst du. Die Blüte vertrocknet. Sie verblüht, bloß um wiederzukehren. Was du erlangst, hast du erlangt. Der Körper kann zu Staub verblassen, deine Seele indes niemals. Du wiederauferstehst. Es gibt einen Augenblick, wann die Seele ihren Körper verlässt, deine Seele freilich befindet sich auf einem Kontinuum und ist für immer und ewig. Schier auf Erden gibt es befristet. Im Falle des Seiens ist nichts einstweilig, denn Sein ist Endlos. Endlos sind die Ausdrucksformen des Seiens. Seien ist mehr als eine einmalige Chance. Tatsache ist, alle Bewandtnisse – abgesehen von Sein, Seele, Liebe – sind dermaßen vorläufig, dass sie Illusion sind. Seien, Seele, Liebe sind Wahr und Reell. Das Einssein von Uns, das Eine von Uns ist Wahr, und ist das einzig Wahre, das ist. Seien endet niemals. Seien ist für immer und ewig. Geliebte, ihr seid Seiend. Ihr seid Mein Seien. Ihr seid das Einssein, welches Ich BIN.
All dies ist euch ein Mysterium, ein Mysterium innerhalb eines Mysteriums. Eure individuelle Persönlichkeit scheint zu existieren. Eine Zeitlang spielt ihr im Theater des Lebens eine Rolle. Ihr habt auf der Bühne euren Moment. Und danach habt ihr euren Abgang. Ihr, Die Ihr Immerzu Existiert, geht von der Bühne. Ihr seid hinter den Kulissen. Ihr existiert hinter den Kulissen, wo ihr nicht sichtbar seid. Eure Existenz hinter den Kulissen ist fantastischer denn jedwede Aufführung eurerseits, versteht ihr das?
Was versteht ihr dabei nicht? Um was für ein Band geht es, in dem euch das menschliche Leben hält? Es ist gleichsam, als wärt ihr ein Gefangener des Lebens, derweilen ihr tatsächlich die ureigene Essenz des Lebens seid. Ihr seid Leben. Das Theater, in dem ihr lebt, ist ein Hintergrundvorhang. Ihr seid die Hauptfigur der Show in weitaus größeren Bezügen, als ihr anerkennt. Ihr seid ES. Ihr, die ihr alles seid, gebt eine Vorstellung. Euer Auftritt mag ja großartig sein, er reicht allerdings der Wahrheit von euch nicht das Wasser.
Ah, die Wahrheit von euch. Die Wahrheit von euch ist das gleiche wie die Wahrheit von Mir. Hier ist es in aller Kürze, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Ihr seid weitaus fantastischer als eure Identität auf Erden. Ihr seid kein Angestellter oder kein Buchführer. Ihr seid kein Autor oder kein Lieferant. Ihr seid Seiend, reines schlichtes Sein, und ihr seid Größe, Größe Personifiziert. Der Welt ist dies noch nicht bekannt. Sie wird euch womöglich als unbedeutend erachten. Womöglich nehmt ihr euch selber als unbedeutend wahr. Hebt nun an, euch besser zu kennen.
Ihr seid die Bedeutsamkeit Selber. Ihr seid der Stift, mit dem Ich schreibe. Ihr seid der Kelch, den Ich halte. Ihr seid ein Schlüssel zum Leben. Siehe, ihr seid das Instrument Gottes. Nehmt jetzt euren Platz ein. Ihr befindet euch an der Vorhut. Ihr seid die Bedeutung des Lebens, dieses Lebens, bei dem es zudem gerade mal so ist, dass ihr es in eurer Hand haltet.
HEAVENLETTER # 4904 – 29.4.2014 Off-Stage
IM OFF
Gott redete …
Wisst dies: Eine Antwort wird immer erfolgen. Eine Erwiderung, eine Lösung wartet immer auf ihre Chance. Du brauchst eine Antwort nicht im Voraus zu kennen. Das Leben ist für dich leichter, sobald du begreifst, dass dir immer eine Antwort zukommen wird, dass sie auf dich dämmern oder dass sie eintreten wird, wann du nicht hinsiehst.
Hat eine Erwiderung diejenige zu sein, nach der es dir so sehr ist? Natürlich nicht. Freilich, solltest du all das Entflechten sehen können, so würdest du mit Jammern aufhören, denn Güte und Barmherzigkeit folgen dir alle Tage deines Lebens, selbst wenn du dir sicher bist, du seist herumgetrieben worden.
Gewinnen ist nicht immer gewinnen. Verlieren ist nicht immer verlieren. Was das angeht, hast du ab jetzt eine Ahnung davon zu haben. Tatsache ist, dass du dich stets im Gewinner-Team befindest. Es gibt einzig Gewinnen. Du bist dir nicht dauernd darüber im Klaren, da du dein Herz auf einen bestimmten Ausgang festgesetzt hast, und da du schlechterdings nicht über deine Enttäuschung hinaus sehen kannst. Du hast dich selber von zuvor ergangenen Schlussfolgerungen, die du triffst, zu ent-täuschen. Du kannst geglaubt haben, du solltest den Mount Everest besteigen, und das Leben gibt dir zu verstehen, es stehe dir an, auf den Mount Kilimandscharo zu klettern, oder mit einem Schiff auf dem Indischen Ozean zu segeln. Das Leben ist so, nicht wahr? Es ist unvorhersagbar, gleichwohl sagst du es mit einer Endgültigkeit voraus. Du bist dir darüber so sicher, was sein sollte. Just deine Sicherheit ist ein sicheres Zeichen, dass du es nicht weißt.
Wenn du dich in einem Staffellauf befindest, gibt es Staffeln, die du dir nicht einmal vorstellen kannst, und doch, dein eigensinniger Geist äußert, dein Lauf habe so und nicht so zu sein. Irgendwie verfehlst du den Punkt. Du hattest eine Ansicht im Sinn, eine Version im Sinn, allerdings wusstest du nicht hinlänglich viel. Du wettetest auf das falsche Pferd.
Dies ist keine Tragödie. Es gibt im Leben keine Tragödien, außer so du sie verkündest. Du lernst in der Welt etwas hinzu, sogar dann wenn du fassungslos bist. Es ist wahrscheinlich, du wirst ein widerständiges fassungsloses Menschenseinswesen in einer fassungslosen Welt sein.
Es fällt dir schwer zu glauben, dass die Antwort zu jenem Zeitpunkt die richtige Antwort ist. Höre dem zu: Es gibt im Leben keine Missgriffe. Es gibt hingegen eine Menge das Leben fehlauffassen. Deine Deutung von Begebenheiten ist off. Das Leben entfaltet sich, wie es sich entfaltet, und es ist sich im Klaren, was es tut. Das Leben mag schwer zu nehmen sein, dem hingegen hat der Rummel des Lebens einen besseren Zugriff auf das Leben als du.
Wie schwer du gegen das Leben angehst. Du kannst das Leben nicht ändern, sobald einmal die Tat getan ist. Dazu bist du außerstande. Allerdings wandelt sich das Leben öfters aus sich selber heraus.
Irgendwie hast du die Idee los zu lassen, das Leben habe deinen Wünschen gemäß zu sein. Öfters ist es das. Gewöhnlich ist es das, gleichwohl kann es sein, dass du dies nicht gewahrst. Ja, du warst ungewahr. Wärest du fürwahr gewahr gewesen, hättest du ausreichend Kenntnisse innegehabt, hättest du weit genug unter die Oberfläche gesehen, so könntest du nicht so streitlustig sein. Tragödie ist eine Bezeichnung, die du dem zuschreibst, was einen heimgesucht hat – was du als heimgesucht ansiehst. Das Leben mag nach eine Katze im Sack kaufen aussehen, es ist gleichwohl nicht so.
Es ist ein Ausspielen einer Energie, und Vieles geht hinter den Kulissen weiter. Demzufolge erblickst du Breschen. Demzufolge hast du das Unerwartete unter den Augen. Und doch, obschon es Vieles gibt, welches wie ein Zufall aussieht, war es Teil eines Entwurfs.
Solltest du bejahen können, dass das Leben weiß, was es tut, um wie viel glücklicher wärest du alsbald? Auf jeden Fall gibt es für dich nichts zu tun, außer das Leben so zu nehmen, wie es sich begibt. Du hast nicht all die Teile des Puzzles zu haben. Das Leben ist niemals angelegt, als Vereitelung ausgewiesen zu sein. Es liegt in allem Sinn, selbst wenn du ihn nicht auszuloten verstehst. Und daher rückst du vor und vergibst dem Leben dafür, dass es dem Szenario nicht Folge leistet, das du dir ausersehen haben magst. Du weißt nicht, was als Nächstes passieren wird. Hinwiederum ist selbst ein Unfall nicht ein Unfall. Einerlei was sich begibt, Ich, Gott, bin in deiner Ecke, und für dich ist Erfüllung im Anzug.
HEAVENLETTER # 4905 – 30.4.2014 Looking into a Mirror of Truth
IN EINEN SPIEGEL DER WAHRHEIT BLICKEN
Gott redete …
Es gibt für dein Leben keine Endgültigkeit, obschon du dies öfters wähnst. Sobald du rauhe Zeiten durchläufst, kannst du das Gefühl haben, dies sei alles, was es gibt. Auf Erden trotzt du den schweren Zeiten, und gute Zeiten kehren wieder und strömen herein und heraus. Alles ist in der äußeren Welt am Strömen. Du bist, und dein Leben ist. Gleichwie ein Sonnenaufgang sich in jeder Minute wandelt, so tust du es. Schön ist der Sonnenaufgang, selbst derweilen er hurtig voranschreitet. Was in der äußeren Welt ist nicht am Sich-Wandeln? Und die Oberfläche von dir ändert sich ebenfalls rasch.
Du hast was man Stimmungen nennt, und deine Stimmungen können in null Komma nichts umschlagen. Und hinwiederum gibt es da jenen Samen inwendig in dir, der einzig um die Beständigkeit Meiner und die übermäßigen Gaben, die Ich dir geschenkt habe, Bescheid weiß. Du bist ein Wunder, ein Wunder am Gehen. Du bist ganz einfach ein Wunder. Du bist ein Wunder in der Welt, und ein Wunder im Himmel, so du die Helle deines Seiens verbreitest.
Du hast immerzu ein Wunder gewollt, und nun sage Ich dir, dass du dein eigenes Wunder bist. Du bist, worauf du stets gewartet hast. Einer Erlösung aus Knechtschaft, dessen hast du geharrt. Es gibt inwendig in dir einen tiefen Brunnen, und nunmehr birst jener tiefe Brunnen hervor, und die Welt weitet sich ebenfalls aus zu dem, wofür sie gemacht ist. Zunächst du, und fürderhin die Welt, fast als Tandem, Geliebte.
Nichts ist beendet, das kannst du dir erklären. Nichts ist zuende. Es gibt zahlreiche entzückende Überraschungen, die zu dir auf dem Weg sind. Es kann sein, du wirst angesichts der Wunder, die zu dir auf dem Weg sind, umgehauen. Habe jetzt an der Vorfreude Vergnügen. Warum nicht antizipieren? Hast du manchmal gemeint, sich beschweren sei der sichere Weg für das Gute, dir zu einer Überraschung zu auszuarten? Wohl kaum. Jedenfalls wirst du überrascht sein. Beginne dich an dem Hinscheiden von Entmutigung zu erfreuen. Du wirst nicht enttäuscht sein, dass du gesegnete Wohltaten empfängst. Wende deine alten Gedanken an Gefährlichkeit, die über dir schweben, um, und heiße all die Gutheit willkommen, die dir zugehört.
Eine neue Welt ist unbestritten am Kommen und ein neues Du ist unbestritten am Kommen. Ich sage ein neues Du. Nicht wirklich neu. Eher das Du, das du immerzu gewesen bist, das du indes nicht anerkannt und eingesehen hast. Du wolltest nie wirklich, dass du dir Hoffnungen machst, Hoffnungen, dass du fürwahr ein herrliches Seinswesen bist, und demnach schautest du nach unten, gleichsam als wärst du geknechtet. Schaue noch einmal. Schaue neu. Die Erkenntnis, wer du wirklich bist, schleicht sich in dir hoch. Vergegenwärtigung ist auf Zehenspitzen hochgelaufen. Die Vergegenwärtigung deines Selbst steht im Begriff, einen Sprung zu machen. Du wirst zu einem neuen Verständnis aufgeschlossen haben. Du wirst klarsichtig sein. Du wirst nicht mehr sehr viel auf Stimmen hören, auf verflossene oder gegenwärtige, die die Wahrheit an dir schlechthin nicht sahen. Die Sprecher hatten keine Ahnung, was ihren eigenen Wert anbelangt, geschweige denn was den deinigen betrifft.
Nunmehr schickst du dich an, emporzublicken. Du hebst deine Augen, und daher wirst du mehr in die Höhe sehen. Du wirst zu den rechten Stellen hinsehen. Du wirst in einen Spiegel der Wahrheit sehen. Nicht mehr länger wirst du durch das Helle Licht, das du bist, geblendet sein. Ich rufe dich als helles Licht aus. Du warst niemals dämmerig. Es ist einfach so, dass du und die Welt dies dachten. Die Welt dachte minder über sich selbst, und infolgedessen minder von dir. Akkuraterweise könnte man sagen, dass du dein ganzes Leben lang heruntergepresst, niedergedrückt worden bist. Wie hätte dich die Welt verstehen können, derweilen ihr Sicht und Weisheit abgingen? Jedermann wurde fehlverstanden, kannst du das nachvollziehen? Niemand wollte gegen den Strom schwimmen. Du wolltest nicht für Unruhe sorgen. Nun bist du schlicht dabei, mitzureißen! Du bekommst den Beat des Lebens mit. Gut für dich. Deine Zeit ist gekommen. Selbst-Erkenntnis hat einen Vorsprung.
HEAVENLETTER # 4906 – 1.5.2014 Life Can Turn on a Dime
DAS LEBEN KANN SICH IM NU WENDEN
Gott redete …
Geliebte, Ich gedenke im Moment Dinge zu sagen, die abgedroschen sind. Die dunkelste Stunde liegt vor der Dämmerung. Eine jede Wolke hat eine Silber-Kaschierung. Es gibt in deinem Garten einen Hüttensänger des Glücklichseins.
Diese Tage mögen in deinem Leben eine gute Zeit sein, um zu all den Ausdrucksformen zu stehen, die dir so banal erscheinen. Lasse den Himmel an einem regnerischen, ach so regnerischen Tag deinen Schirm sein. Das Leben kann sich im Handumdrehen wenden.
Ich bin Mir gewahr, dass zahlreiche Meiner Kinder das Gefühl haben, in Verwirrung geraten, ja gar verloren gegangen, lahmgelegt, unwissend zu sein, welche Richtung nun zu nehmen, und nicht wissend, wie überhaupt eine Richtung einzuschlagen sei, vielleicht mit dem Empfinden einhergehend, sie seien unfähig, irgendeine Richtung zu nehmen, selbst dann wenn es ihnen klar wäre, was für eine Richtung denn zu nehmen sei, mit dem Empfinden, in der hierarchischen Anordnung unwichtig zu sein, mit dem Gefühl: „Was ist der Nutzen von alledem?“ Euer Empfinden etwa ist, ihr würdet getestet, und ihr würdet eure Sache nicht ordentlich hinbekommen.
Wenn es bei eurem Empfinden derzeit so steht, sage Ich euch, dranzubleiben, selbst dann, wenn es an einem dünnen Faden hängt. Sofern du schwere Zeiten auszusitzen hast, sitze sie alsdenn aus.
Natürlich wäre dir über den Rücken gestreichelt werden lieb. Du hättest gerne einen Anfeuerer was das Jetzt angeht. Du hättest gerne Manna vom Himmel, und – hier an der Stelle, da übermittle Ich euch Plattitüden.
Geliebte, die Welt wandelt sich, und ihr habt die Dinge zu nehmen, wie sie kommen. Ihr habt mit zunehmenden, euch quälenden Mühen zu tun, für euch und für die Welt. Ihr seid euch im Klaren, was das bedeutet. Es bedeutet, ihr seid am Wachsen. Natürlich habt ihr nicht zunehmende Schmerzen zu haben, um zu wachsen. Sofern ihr verkrampft seid, habt ihr Gegenwehr.
Das Gute an dem Gefühl, niedergeschlagen zu sein, ist, dass du dich, sofern du dich bedrückt fühlen kannst, ebenfalls un-bedrückt fühlen kannst. Du könntest darlegen, du wärest momentan ein Tor, so du dich un-bedrückt fühlen würdest, sei aber sodann ein Tor. Besser ein Tor denn ein verdrießlicher, durchaus rundum verlautbarter Realist.
Du siehst womöglich kein Licht am Ende des Tunnels, freilich ist stets ein Ende in Sicht. Packe all deine Schwierigkeiten in einem alten Seesack zusammen und lächle, lächle, lächle.
Etliche Plattitüden sind nicht zutreffend und wahr. Gerade noch gutgegangen, das sei so gut wie ein Lächeln – ist nicht zutreffend. Seine Hände von was auch immer in Unschuld waschen kann zutreffend sein, oder nicht. Verzweifle nicht am Leben – das ist wahr.
Bitteschön, du durchläufst allerhand Wohl-oder-Übel, du durchläufst die verrückt machenden Zustände, die dir eine Gänsehaut einjagen, und Ich, Ich lasse es Mir gutgehen und spiele mit Worten herum. Sage Mir, bekomme Ich dich zum Lächeln? Ein klein wenig?
Sofern Ich ein Körperwesen wäre, würde Ich dich an den Zehen kitzeln, deine Wange kneifen, den Kopf tätscheln. Ich würde dir ein Pfund Süßigkeiten kaufen gehen. Ich würde dir ein glänzendes neues Paar Schuhe besorgen. Ich würde dich hochheben und dich herumschwingen, und du würdest ausrufen: „Hueeh.“ Ich würde dich unterm Kinn kitzeln. Ich würde dich auf Meinen Schoß setzen, und Mir etliche Geschichten ausdenken, um deinen Geist davon, was dir so wehtut, wegzubekommen.
Was dich plagt, spielt eine Rolle und spielt gleichzeitig keine Rolle.
Wir würden miteinander tanzen, und Ich würde dich auf einen Spaziergang im Park mitnehmen. Bevor Ich mit dir zum Ende käme, würde Ich dich gerne zum Lachen und zum vor Freude Springen gebracht haben. Es stimmt, dass alles möglich ist. Und alles ist für euch möglich, Geliebte.
Seid lustig. Heute ist nicht für immer und ewig, gleichwohl – Ewigkeit ist, und ihr seid aus Liebe gemacht, und Wunder existieren. Rechnet mit etlichen Wundern. Seid für sie gerüstet.
HEAVENLETTER # 4907 – 2.5.2014 On God’s Earth
AUF GOTTES ERDEN
Gott redete …
Wenn du es dir durch den Kopf gehen lässt – selbst das Weltliche ist dir ein Schatz. Wie würdest du doch Gewissheiten entbehren, die derzeit Teil deines Lebens sind. Ein Licht einschalten. Deine Schuhe anziehen. Dir deinen Zeh stoßen! All diese kleinen Dinge sind deinem Herzen ein Kleinod. All die Dinge würdest du vermissen, Dinge, die in deinem Leben momentan eintönig alltäglich zu sein scheinen, die dir indes kostbarer sind, als du je gedacht hattest.
Was für Fotos würdest du gerne aufnehmen? Was für eine kleine Wasserpfütze? Ein Lächeln, eine Meile [Name eines länderübergreifenden Projektes ‚One Smile, One Mile‘: Land und Leute kennenlernen, und dies in vergnüglicher Weise; Anm.d.Übers.].
Dein Geist würde Fotos machen, und du bewahrst all die Aufnahmen in einem Album deines Geistes auf.
Was für Klangaufnahmen würdest du machen? Welchem Klang, den du täglich vernimmst, mangelt es an einer erhöhten Bedeutung für dich? Der Türglocke, dem Telefon, einer lieben Stimme.
Welche Düfte rühren dein Herz? Flieder, Veilchen, Bartnelke?
Was schmeckt dir? Wenn du nur drei Geschmacksrichtungen haben könntest, welche wären es? Süß, sauer, salzig? Welche Geschmacksrichtung wäre dir jetzt soeben am liebsten? Bedenke das, du kannst aufstehen, zum Kühlschrank gehen und dir die Kostprobe und den Geschmack herholen, den du dir gerne in den Mund schaffen möchtest.
Nach welcher Berührung ist es dir am meisten? Wessen Hand? Was für eine Brise? Welche Wassertemperatur?
Erzähle Mir nicht, dass du das Leben nicht magst, die Minimalausstattung des Lebens, die langen Zeiträume, die kurzen Zeiträume, die blanken Räume. Erzähle Mir nicht, dass du nicht an das Leben, so wie es ist, angeheftet seist, selbst mitten in Tränen. Was für eine Begabung ist es, mit dem Leben in einer Liebesbeziehung zu stehen, Tränen und Sehnsüchten zum Trotz? Ah, Sehnsüchte sind überhaupt ein geschätzter Teil des Lebens.
Du könntest meinen, du möchtest nie mehr ein lautes langes Bellen eines Hundes oder das nervende Miauen einer Katze zu hören bekommen, aber, oh, ja, wie du dir den sonderlichen Vorrang herbeiwünschen würdest, einen Klang und Laut noch einmal hören zu mögen. Der Gedanke, nie einen Klang zu hören, einen Laut, bei dem du nicht einmal mitkriegst, wie köstlich er dir ist, ist bereits zu viel, um ihn überhaupt zu denken.
Du bist etwa jedes Mal genervt, wann du deine Schlüssel nicht findest, dennoch, die Jagd nach deinen Schlüsseln hält ein merkliches Vergnügen für dich inne. Und die Freude am Wiederfinden der Schlüssel ist allzu wundervoll, um sie zu missen.
Demnach stelle Ich, kurz gesagt, euch gegenüber heraus, dass ihr, dem, was ihr denken oder sagen könntet zum Trotz, nicht des Lebens überdrüssig seid. Ihr habt ein Liebesverhältnis mit dem Leben. Womöglich belasst ihr es bei guten Worten. Ihr könnt sagen, wie gelangweilt und blasiert ihr euch beim Leben fühlt, dennoch liegen die Dinge nicht so, nicht, wenn ihr es herunterkocht.
Ihr könnt vortragen, ihr wolltet es in eurem Leben niemals mehr mit einer Erkältung zu tun haben, gleichwohl habt ihr, gar in dem vermeintlichen Elend eines Schnupfens, eine gewisse Zuneigung zu ihm. Eine Lust. Ihr könnt sagen, ihr wolltet euch niemals mehr kratzen oder eure Zähne putzen oder eure Zehennägel schneiden, und doch, ihr seid an ein jedes Jota des Lebens in der Welt angehängt. Die Quintessenz davon ist die, dass ihr an dem Leben in der Welt Vergnügen findet, selbst in jenen Augenblicken, wann ihr euch am sichersten seid, euch sei es kein Vergnügen.
Genießt die Rosenknospen, derweilen ihr es tut. Nehmt große Atemzüge. Genießt das Leben, den Geschmack von ihm, die Pracht von ihm.
Kommt zu Sinnen, Geliebte. Dieses Leben in dieser Welt nur zum Schein ist gesegnet und ist schön, und ihr seid in ihm in Dienst genommen. Ihr wisst darum, ihr liebt den Laut von Regentropfen. Ihr liebt es, zu schwitzen, und ihr liebt es, zu frösteln. Bedenkt das! Ihr seid auf Gottes Erde auf Gottes Geheiß hin am Leben. Ihr seid froh darüber, zu dieser Zeit in der Historie am Leben zu sein. Es hat niemals ein anderes Leben gegeben als dieses eine von euch. Und, wisst ihr was, es wird niemals ein anderes geben, was so recht wie das eure ist. Heil der bekrönenden Herrlichkeit hier. Der Held, der bist du.
HEAVENLETTER # 4908 – 3.5.2014 Shine, Beloveds, Shine
ERSTRAHLT, GELIEBTE, ERSTRAHLT
Gott redete …
Aus dieser Welt heraus! Die Welt, in der ihr scheinbar lebt, ist außerhalb dieser Welt! Ihr steht im Licht, und Licht ist eure ganze Geschichte. Ihr mögt ja das Licht, das Ausmaß des Lichts nicht gewahren, dennoch seid ihr Licht, welches strahlt, und mithin leuchtet ihr, und mithin ist Leben, und seid ihr – SIND WIR.
Wie geht es dir heute? Du bist Licht. Was tust du heute? Du erhellst das Firmament. Du, der du Wahres Licht bist, erhellst ein Firmament, welches dein Licht reflektiert. Wie gesegnet ist Licht, und wie wohltuend das Licht, welches du scheinst. Selbst dann wenn du dich durch Dunkelheit absorbiert fühlst, scheinst du Licht. Es gibt kein Abschalten deines Lichts. Dein Licht leuchtet. Scheine dein Licht! Dies tust du ohnehin unentwegt. Dies ist alles, wozu du imstande bist. Dies tust du. Licht leuchtet. Du leuchtest auf, und du bist Licht. Du bist Mein Licht. Dies ist die Quintessenz dabei.
Heilig ist dein Licht. Deinem Zweck, hier auf der vermeintlichen Erde, auf dieser schönen vermeintlichen Erde, ist der, dein Licht zu scheinen. Es ist keine saloppe Behauptung, du seist das Licht der Welt. Es gibt nichts anderes, was du sein kannst. Du bist gehörig mehr denn ein Glimmen von Licht. Du bist Licht. Heil dem Licht, welches Meine Kinder leuchten. Selbst-aufgesogen im täglichen Leben kannst du durchaus dir selber gegenüber unverlautbart sein. An was für einer festlichen Feier du doch teilhast. An was für einer Gala du teilnimmst. Du bist das Licht, das in Meinen Augen erstrahlt. Heilig ist Unser Bündnis.
Auf der einen Blickebene bist du Staub zu Staub. Auf der zutreffenden Lebensebene bist du Licht zu Licht, und dein Licht brennt hell.
Ich strahle das Licht aus, das du scheinst, und Ich leuchte in deinem Licht auf. Licht umschließt Uns. Licht umhüllt Uns, das Eine von Uns. Wir sind eine Promenade von Licht. Wir schimmern und Wir glänzen. Wir aalen Uns in dem Licht Unserer Eigenen Fertigung. Ist dies keine wundervolle Erzählung, die Ich euch vortrage? Ich sage euch, dass alles eine Geschichte ist. Einzig das Licht ist Wahr. Schier die Stille des Lichts ist Wahr. Ihr seid Wahres Licht, Geliebte. Ihr seid mehr denn Oberflächen-Erscheinung. Ihr seid das Beugen und Nicht-Beugen des Lichts auf Erden.
Ihr träumtet von euch, und doch seid ihr real. Ihr seid Realität. Ihr seid das Ausspielen von Licht. Lasst euer Licht hell erstrahlen. Euer Licht hell scheinen ist die Tagesorder. Dies ist das Tagesanzeigefeld. Ihr seid ein Verkünder des Lichts, Welches Ist. Ihr seid der Quirler von ihm. Ihr seid Licht, und alles ist Licht, und niemals ist Licht nicht. Nie seid ihr nicht. Immer seid ihr. Ihr seid in Licht eingeweicht und seid nichts als Licht. Und das Licht, welches ihr ansteckt, ist Liebe, schieres reines Licht, welches sich selber erhellt.
Was für ein Wunder ist Meine Schöpfung und alles, welches in ihr gehalten wird, so Meine alleinige Schöpfung Licht und nichts als Licht ist. Wir sind Licht, ungeachtet all der Vermutungen, die ihr anstellt. Und heilig ist Unser Licht. Heilig ist das Licht des Lebens auf Erden. Es war niemals nicht entzündet, das versteht ihr. Licht ist alles, was da ist. Licht ist niemals nicht gewesen. Du bist die Glänzende Herrlichkeit des Lichts, schier so wie du jetzt bist. Du bist immerzu angezündet. Unser Licht ist vermengt. Alles ist verehrt in Licht. Noch mehr als das, alles ist Licht, und das ist alles was da dran ist. Erstrahlt daher, Geliebte. Erstrahlt, damit Alle sehen mögen.
HEAVENLETTER # 4909 – 4.5.2014 How to Hear God for Yourself
WIE GOTT FÜR DICH SELBER VERNEHMEN
Gott redete …
Ihr seid Mir immerzu nahe, so nahe wie nahe sein kann. Schier in der Welt kann es für euch den Anschein haben, als wären Wir näher oder weiter auseinander. Was eure Gefühle sind, erbringt eurem Leben den ganzen Unterschied in der Welt. Natürlich, falls ihr euch sitzengelassen fühlt, ist das kein gutes Gefühl. Es fühlt sich bei euch um Vieles besser an, Unsere Nähe zu spüren. Selbst dann, wenn ihr nicht an Mich glaubt, wenn ihr Mich bezweifelt, wenn ihr nicht gut von Mir denkt, gäbe es für euch da nicht etwas zu erlangen, so ihr näher an Mich heran kämt?
Sofern Wir über Schokolade oder Kirschen redeten, hättet ihr es da nicht lieber, die Schokolade oder die Kirschen dicht bei euch, euch zugänglich zu haben?
Seht euch das neue Equipment an, welches euch die Welt überstellt hat, mit dem ihr mit Menschen reden könnt, die auf der anderen Seite der Erde leben. Denkt an all die Kommunikationsmöglichkeiten, über die ihr momentan verfügt. Natürlich, ihr habt sie als Arbeitshilfen zu erwerben. Bei Mir, da gibt es keine Notwendigkeit für Beschaffung. Ich bin frei. Ihr könntet sagen, dass Ich eben schlicht und einfach dazugehöre.
Zur Erde ausgeboren bedeutet, Wir, du und Ich, sind automatisch verbunden. Wir bedürfen keiner Kopplung. Wir sind bereits gekoppelt. Unser Vereinen fußt auf deinen Ohren. Du kannst es dir bildlich vorstellen, wie du dir ein kleines Ear-Phone oder wenn du magst ein schickes großes ins Ohr steckst, oder gar eines der altmodischen beachtlichen Hörrohre. Natürlich ist dir gar nichts vonnöten, gleichwohl, wenn es dir denn danach ist, kannst du dir den Empfang Meiner Gedanken via Lautsprecher aufs Tausendfache verstärkt vorstellen. Was letztlich funktioniert, ist dein Herz an das Meinige pressen. In Wahrheit sind Unsere Herzen vereint.
Es ist für dich keine große Sache, Mich zu hören. So du atmen kannst ohne einen Gedanken ans Atmen, kannst du Mich anstrengungslos hören. Die einzige Möglichkeit, Mich direkt hören zu können, ist ohne irgendwelche Anstrengung. Die Natur ringt nicht mit einem Zweig, er möge doch ein Blatt tragen, ist das denn etwa deren Art?
Ein Rosenbusch bietet sich nicht auf, Rosen zu tragen. Ein Zeh wackelt, ohne sich zu strapazieren. Das ist selbst-vorangetrieben. Als Kind wuchst du einen weiteren Zentimeter, ohne irgendeine Anstrengung aufzubieten. Bedenke all die Abläufe, um die sich dein Körper kümmert, ohne dass du irgendeine Mühe oder einen Gedanken dabei vorbringst. Du beißt nicht die Zähne zusammen, damit du deine Thrombozyten veranlasst, dein Blut zu erneuern, oder um deine natürliche Haarfarbe aufrechtzuerhalten, wie sie ist. Und falls dein Haar dabei ist zu ergrauen, tut es das aus sich selber heraus.
Es sind nicht schier gewisse Veranlassungen, wann Ich spreche. Betrachte Mein Reden wie ein Summen. Ich summe die ganze Zeit. Du kannst Mein undifferenziertes Summen auf einer feinen Ebene aufgreifen und es in die ausdifferenzierten Klänge, die du als Sprache kennst, fassen. Du kannst dir ein Empfinden Meiner Liebe ebenfalls aneignen. Das Summen, das Ich summe, ist aus Liebe, und du kannst mit Meiner Liebe aus erster Hand vertraut sein.
Geliebte, selbst wenn du ein Atheist bist, begreifst du das Wort Gott und hast eine Ahnung von einer Gott-Gegenwart. Ihr könntet euch von Gott nicht lossagen, wenn ihr nicht etwas zum Lossagen hättet!
Im Leben führt ihr Bewegungen aus. Ich bin stets an eurer Seite, und Ich kann vernommen werden. Ihr könnt Mich hören. Einerlei wer du bist und was du bewussterweise denken magst, pro oder contra, es ist dein Sehnen zugegen, Mich zu hören. Höre Mich demnach. Es ist bloß so, du kannst Mir nicht ansagen, was zu verlauten ist. Mich hören ist nicht vorschreiben, was Ich sage. Zuhören ist zuhören. Du kannst zum mindesten ein Rumpeln davon hören, was Ich sage. Meine Schwingung ist Liebe. Und du kannst ohne Weiteres zu dem Schwirren Meiner Liebe schwingen. Du kannst eine saubere Schieferplatte sein, die ein Echo Meiner Liebe hört, selbst dann wenn du nicht in der Lage bist, jedes Wort zu erhaschen. Ich bin ein dermaßen vertrautes Summen, dass du Mich wohl übersiehst. Du warst stets in Hörweite von Mir gewesen.
HEAVENLETTER # 4910 – 5.5.2014 Let the Flim-Flam Go
LASST DEN SCHWINDEL LOS
Gott redete …
Bist du bei Mir? Ja, das bist du. Weißt du stets darum, dass du bei Mir bist? Nein, das tust du nicht immer. Und hier liegt die Reibung, denn sobald du gewahrst, wirklich und tief gewahrst, dass Wir Eins sind, was gibt es da fortan, um sich darüber Sorgen zu machen? Sich Sorgen scheint wie eine Seuche zu sein. Ich lasse keine Seuchen zukommen. Ich habe andere Dinge zu tun.
Ich habe in Wirklichkeit andere Dinge zu sein als ein Seuchen-Zuwender. Ich bin der Tuer, und gleichwohl bin Ich ersprießlich der Sei-er. Ja, Ich bin ein Sänger und ein Tänzer, und Ich BIN. Am allerwichtigsten, Ich BIN. Ich BIN hauptsächlich Intransitiv. Mein Ureigenes Seien ist Ist-heit. Es ist mehr an Mir dran, als dass Ich das Universum durchschreite. Dies ist überdies die Wahrheit über Euch, Geliebte.
Selbstverständlich ist die Erde, auf der Oberfläche, ein Land des Tuens. Freilich, tief unten, ist die Erde ein Land des Seiens. Es gibt dort einen Tiefen Brunnen mit Stillem Wasser. Ihr seid tief, Geliebte. Ihr seid tiefer, als ihr euch derzeit durchblicken lasst. Es gibt etwas in euch, was über euch ulkt, was euch verleugnet, was euch eher lächerlich macht, denn euch würdigt. Was ist dieser Mangel an Ehrerweis, den ihr innehaltet? Sofern ihr Mich ehrt, ehrt ihr euch selber. Selbst wenn ihr Mich nicht wertschätzt, wertschätzt euch selber. Ihr seid weitaus mehr, als ihr aus euch macht, zu sein, dieses Seinswesen der Größe, Das sich in der Welt kauert und verbirgt.
Lasse heute dein Debüt sein. Stehe aufrecht und groß da und sei, wie Ich dich erschaffen habe. Entfessle dich selber. Beseitige die Bande, die dich festbinden. Schau, es ist allemal Illusion, diese geringfügige Bewandtnis, an die du dich verwiesen und reglementiert hast. Mache dein Selbst nicht mehr länger schlecht. Verkaufe dir nicht einen Warenwechsel. Es ist jetzt für dich die Zeit da, dich dir selber an den Tag zu legen. Ja, kommt aus dem Schatten heraus. Ihr seid Etwas, Geliebte. Ihr seid weitaus mehr, als ihr zugelassen habt. Es gibt eine Art Vortäuschung, die in der Welt vor sich geht, gleichsam als würdet ihr Spiele betreiben mit dem Namen Dummköpfe.
Ihr seid blendendes Licht. Glänzendes Licht ist kein Spiel. Es ist euer ureigenes Seien. Setzt euch selbst in Kenntnis. Gebt euch selbst eurem Selbst bekannt. Kommt aus dem Schatten heraus in den Hellen Sonnenschein. Versteckt euch nicht mehr vor dem Glanz. Kommt unter dem Giftpilz hervor. In Wahrheit seid ihr ein Großartiges Seinswesen. Ich umschmeichle euch nicht. Ich striegle nicht eure Gunst. Ich reiche euch die unverfälschten Güter zu. Ihr seid ein Meister der Erschaffung. Ihr seid eine Hommage an Mich Selbst. Ihr seid weitaus mehr als jemand, der im Leben umherhuscht. Geliebte, ihr seid Jemand. Ihr seid Mein Einer.
Ich bitte euch, an euer Heiliges Selbst zu glauben. Das macht euch nicht prima. Das macht euch zu einem Glänzenden Seinswesen. Es macht euch im Eigentlichen nicht zu einem Glänzenden Seinswesen, denn das seid ihr bereits. Dies ist eure Natürliche Beschaffenheit. Hier geht es nicht um eine Gespreiztheit. Das ist Schlichtheit. Das ist schlicht Wer Ihr Wirklich Seid.
Ihr seid nicht all der Nonsense, als den ihr euch hergenommen habt. Eure Arme mögen sich nur so und so weit erstrecken, das Sein von euch, das fantastische Sein von Euch, indes langt Überallhin. Eure Reichweite ist Weit. Ihr seid Weit. Weite ist, und ihr seid Eins mit Mir. Hebt nunmehr eure Sicht. Hebt an, die Glorie zu erkennen, die zu sein ihr gemacht wurdet und die ihr SEID. Ihr seid nicht unbedeutend. Ihr seid bedeutsam. Ihr seid dem Vollen Sonnenschein auf Erden unentbehrlich. Bestätigt euch gegenüber den wohltuenden Segen, der ihr seid, und seid ihn. Schafft die Ausreden weg. Führt euch nicht mehr länger selber an der Nase herum. Anerkennt das Einssein, das ihr seid und das ihr immerzu gewesen seid und das ihr vor euch selber verborgen hieltet. Lasst den Schwindel los. Seid.
HEAVENLETTER # 4911 – 6.5.2014 Where Were You When the Floors Needed to Be Swept?
WO WARST DU, ALS ES DIE FUSSBÖDEN NÖTIG HATTEN, GEFEGT ZU WERDEN?
Gott redete …
Ich bitte nicht um Entschuldigung für das Leben auf der Erde. Ich zeugte eine schöne Schöpfung, und ihr lebt in ihr. Es ist gleichsam, als wäre Ich ein Gutsherr und versähe dich mit einem schönen Fleck, wo du leben kannst. Während du dort lebst, demolierst du ihn irgendwie. Du lässt ihn sausen. Du lässt die Dinge herumliegen. Du bemerkst nicht einmal, was du gerade tust oder nicht tust. Du nimmst den schönen Fleck Erde für selbstverständlich, und dann, sobald er dir nicht mehr gefällt, motzt du über ihn und über den Hausherrn.
Wo, Geliebte, Geliebter, warst du, als die Böden gekehrt gehörten? Wo warst du, als du auf Blumen getreten bist? Nun, beklagst du dich über das Nichtvorhandensein von Blumen? Ist auf Fehlerhaftes hinweisen dein Behuf?
Weil du Verdauungsschwierigkeiten hast, würdest du dich da bei dem Küchenchef beschweren, dass dir seine gekochte Mahlzeit Verdauungsprobleme bescherte? Möglicherweise würdest du das nicht tun, freilich, du könntest dich bei einem Freund über das unverdauliche Essen in dem guten Restaurant beklagen. Und dein Freund würde mit dem Kopf nicken und sagen: „Ja, ist das nicht entsetzlich.“ Und dann fühlt ihr zwei euch über den Dingen stehend.
Und doch, du beklagst dich bei Mir über die Welt, in der du lebst, von Mir dem Anschein nach getrennt. Dir wird gar die Vorstellung lieb sein, Ich sei, deiner Wahrnehmung gemäß, weit, weit weg, so ziemlich anonym irgendwo hoch im Himmel. Du bist verwegen in den Belangen, was du zum Ausdruck zu bringen hast, solange Ich weit weg bin. Ich bezweifle, dass du zu Mir her kommen und deine Beschwerden aufzählen oder Mich persönlich um Erklärungen bitten würdest, während du tobst und rast.
In der Zwischenzeit werden Etliche etwa Müll herumliegen lassen und sich bei Mir darüber beschweren.
Dies soll nicht besagen, dass es Mir an Verständnis dafür mangelt, was dich plagt. Gleichwohl möchte Ich dir antragen, aus deinem Schaukelstuhl aufzustehen und dir in deinem Haus ein Zimmer hübsch zu machen, oder eine Blume zu pflanzen, oder eine Veranda zu wischen. Sage nie, es gebe nichts, was du tun könnest. Es gibt etwas, was du momentan tun kannst. Ich rede nicht von einem Tumult, Geliebte. Ich spreche über dein Aufstehen und über etwas auf Hochglanz bringen. Wörtlich und bildlich – beseitigt Hemmnisse, und was wird es alsbald für euch zum Beklagen geben?
Was immer ihr tut oder nicht tut, seid kein alter Besserwisser, so, als gäbe es ein Du und ein Ich auf zwei gegenüberliegenden Seiten.
Eure Hinsicht wird wohl dergestalt sein, dass ihr die Welt nicht auf ihrer Achse herumdrehen könnt, ihr könnt euch wiewohl erheben und Beschwerden hinter euch lassen. Dies stellt einen guten Startpunkt dar. Und danach, wenn ihr etwas erblickt, was eurer Aufwartung bedarf, könnt ihr euch darum kümmern, ohne daraus eine große Szene zu machen. Sofern unterm Bett Staubflocken liegen, schafft sie weg.
Was könnt ihr tun, um den Garden Eden zurückzubringen? Auf Fehler zeigen wird es nicht bewerkstelligen. Was ist der Garten Eden? Es ist eine Metapher. Eine schöne Metapher. Es ist eine schöne Metapher, und eine schöne Realität. In ihr liegt Wahrheit. Gleichwie Liebe Teil eures Herzens ist, ist Eden ein Teil von euch.
Nun werdet ihr zweckgerichteter werden. Ihr werdet größere Schritte machen und eure Füße weniger hinterherziehen. Ihr werdet eure Schultern aufrichten, und, bei Gelegenheit, vor Freude in die Höhe springen. Es liegt keine Freude im Beschweren. Vorwürfe machen ist ein Partner von Sich-Beklagen.
Wenn ihr es nicht mögt, wie jemand den Tisch deckt, dann stellt dem Ganzen eine Blume bei. Gebt Wertschätzung bei. Wenn euch das Wetter nicht behagt, liebt es trotzdem. Geht in ihm aus.
HEAVENLETTER # 4912 – 7.5.2014 A World Within a World
EINE WELT INWENDIG IN EINER WELT
Gott redete …
Das Leben eines jeden Menschen ist Lebensgeschichte. Jeder, der auf der Erde geboren wurde, hat körperliche Charakteristiken. Jeder hat einen Charakter, und jeder hat eine Persönlichkeit, und jeder ist ein Schauspieler in einem Stück, in einem überaus überzeugenden Stück. So du deinen Part spielst, nimmst du ihn ernst. Du kommst wirklich in die Rolle, die du spielst, hinein. Deine schauspielerischen Fähigkeiten sind erklecklich. Du führst jeden hinters Licht. Du glaubst an die Vorsprünge deiner Geschichte, und nicht minder tun dies alle anderen. Dies nennt man Wahres Leben, so es nichts von der Art gibt. Es ist ein Bild des Lebens, ein Foto, aufgenommen durch eine Speziallinse. Inwendig in dem Foto kommt ein durchaus andersgeartetes Bild zu liegen, öfters nicht zur Kenntnis genommen.
Der Punkt, den Ich heute machen möchte – so viel du an das tägliche Leben glaubst, das Alltägliche ist unglaublich. Irgendwo inwendig in dir weißt du ohne großes Zutun, dass dieses vermeintliche Leben nicht real ist. Es ist dir nicht real, und gleichwohl bist du ihm erklecklich zu Diensten. Du spielst die Rolle, die du einnimmst, ausnehmlich gut, und du nimmst sie ernst. Du nimmst als Fakt, was tatsächlich eine Fata Morgana ist.
Eine Luftspiegelung von Wasser in einer Wüste reicht dir kein Wasser zum Trinken. Sie ist nicht dein Lebensunterhalt, genauso verleiht dir dein umgrenztes Leben auf Erden nicht Unterhalt. Oh, ja, es nährt deinen Körper. Es füllt die Tätigkeitenliste, dennoch ist es nicht Wahrheit. Es gibt eine Welt inmitten einer Welt.
Ebenso wie ein fantastischer Roman oder ein Gedicht auf unterschiedlichen Ebenen gelesen werden kann, kann das Prosawerk deines Lebens auf unterschiedlichen Ebenen gelesen werden. Du, der Porträtist von Begebenheiten, gerätst in den Handlungen verfangen. Du wirst sozusagen in ihnen verschanzt. Du bist dir sicher, deine Handlungen und all die Ereignisse seien unanfechtbar. Dies ist eine Ebene des Lebens. Sie ist äußerlich und begrenzt, während du, du, unbegrenzt bist. Du bist für unbegrenzt bezeugt.
Wir können erkennen, dass deine Sicht mikroskopisch ist, schlechterdings nicht teleskopisch. So weit wie du sehen kannst, du lebst einen Part aus, und Ich sage dir, dass du als Schauspieler auf einer Bühne einen illusionären Part durchlebst. Du glaubst, diese Rolle, die du spielst, sei die Substanz von dir. Die Bühne, auf der du auftrittst, ist ein Zwischenspiel. Man kann sich an ihr nicht festhalten. Angeheftet an deine Rolle, die du übernimmst, hältst du um deines lieben Lebens willen fest, und sie ist dir ebenso ernst, wie ernst zu sein vermag.
In Wahrheit seid ihr so ausgiebig ein Zuseher eures Lebens, wie ein Akteur in ihm. Ihr durchmesst Bewegungen, und nennt die Bewegungen eure Existenz. Ich sage euch ununterbrochen, dass ihr Seiend seid. Ihr seid Stille, selbst inmitten eurer Rolle im Lebenstheater. Diese Rolle, die ihr spielt, ist tilgbar. An einem bestimmten Punkt ist die Fiktion erledigt, und du bist nicht mehr länger der Schauspieler, der eine Person auf Erden porträtiert. Du wurdest einer Rolle anhänglich und denkst, sie sei die Erstreckung von dir. Eine Zeitlang bist du ein illegaler Siedler. Du lebst in einem Körper, der nicht der deine ist, und der im Grunde mit dir nichts zu tun hat, denn du bist unüberschaubare Weite, und nicht auf die Rolle eingegrenzt, die du spielst.
Der Part, den du einnimmst, kann blendend und schön sein, und wiewohl bist du umfassender als die Rolle, die du spielst.
Es ist nicht unentbehrlich, dass du die Rolle, die du spielst, und dass du die Begebenheiten, die sich ereignen, so ernst nimmst, wie du es tust. Du hältst an den Aktionen und Ereignissen fest, als wären sie dein teures Leben. Du bist in der Geschichte namens Leben auf Erden untergetaucht, und allemal, letztlich haltet ihr an nichts fest, Geliebte, und ihr lasst euren Griff daran los. Die ganze Spannung hält euch nicht mehr länger. Lasst die Spannung jetzt los. Es besteht kein Bedarf, was den Anschein angeht derart verkrampft zu sein. Eine Geschichte entfaltet sich, und hinwiederum seid ihr nicht die Geschichte. Ihr existiert auf einer anderen Ebene. Dieses Leben auf der Erde ist nicht das Ein und Alles. Lasst die Ernsthaftigkeit von ihm los und löst die Spannung. Ihr habt nunmehr nicht verspannt zu sein, als würdet ihr an einer Lebenslinie festhalten. Ihr seid ein Ausdruck des Ungesehenen. Ihr seid ein Ausdruck der Liebe auf Erden.
HEAVENLETTER # 4913 – 8.5.2014 Your Name Is Oneness
EUER NAME IST EINSSEIN
Gott redete …
Das Wort jedermann [engl.: everyone] ist eine geeignete Ausdrucksweise, um jedem Einssein ins Gedächtnis zu rufen. Wir können sagen, dass Ich immerzu Eins anrede. Ich spreche zum Einssein des Universums.
Wenn jemand sagt: Dem Leben, so sagt er: Dem Einen. Es gibt keine Hinzufügung zum Einssein. Keine Mathematik. Eins ist Eins. Eins und Eins ist nicht zwei. Es ist Eins. Inmitten all der Vielfalt in der Welt ist Einheit. Ein Gott, Ein Seien, Ein Allen Teilhaftig-Sein. Du bist das Eine des Einen. Alles ist Einssein. Der ganze Rest ist Phantasie. Einssein ist machtvoller als Millionen. Gewiss, Meine Kinder sehen Zahlreiche, das allerdings macht Zahlreich-heit nicht zutreffend. Mannigfaltig ist die Welt, hinwiederum ist Einssein Mannigfaltig gefaltet, sozusagen.
Unter was für einem Namen Einssein auch läuft, es ist Liebe. Liebe trennt nicht auf. Sie verknüpft. Sie umarmt. Liebe nimmt Komplikationen fort. Sie vereinfacht.
Du magst meinen, Einssein nehme dir deine Identität weg, deine Individualität, Einssein mache dich vielleicht minder, gleichsam untergegangen in einer Menge. Einssein lässt dich keinesfalls verlustig gehen. Im Einssein bist du gefunden. Die Individualität eurer Persönlichkeit ist Verloren-heit, Geliebte. Oh, ja, ihr könnt in dem verloren gehen, was der Wahrheit von euch beiläufig ist. Eure Identität als ein Individuum ist mehr wie auf einer öden Insel ausgesetzt werden. Einssein ist Stärke. Ihr könnt Einssein wie Vollsein betrachten, wie einen Vollmond, der volles Licht reflektiert.
Ja, just das ist es. Im Einssein, im Gewahren von Einssein, scheint ihr das Licht der Liebe. Das Licht der Liebe ist mehr fokussiert. Ja, Einssein kann mit einem Laserstrahl verglichen werden.
Ihr gebt im Gewahrsein von Einssein nichts auf. Im Einssein erlangt ihr hinzu. Es gibt im Einssein kein Make-up-Auflegen. Sobald Innere Schönheit an den Tag gelegt ist, sobald Liebe erklärt ist, was für ein Bedarf an Make-up existiert da? Es gäbe dafür keinen Zweck. Im hellen Licht der Liebe und des Einsseins ist strahlender Glanz. Make-up ist um etwas angehen. Im Einssein gibt es nichts zum Erbitten. Zufrieden, lebt ihr im Einssein und wisst, dass euer Name Einssein lautet. Keine Differenzierung vonnöten. Im Einssein auf Erden wären Körper Körper, die Seele freilich stünde im Mittelpunkt. Die Essenz der Seele zieht den Punktstrahler in das Helle Licht der Liebe. Im Einssein auf Erden kannst du Seelen abfühlen, und herausfinden, dass Seelen nicht mängelbehaftet sind. Im Einssein seht ihr über die Zudecke hinaus. Ihr bekommt das Reelle. Ah, das Helle Licht der Herzen, Welche als Eines Schlagen.
Im Einssein gibt es keine Stockung von Liebe. Es gibt keine Zeitabschaltung. Es gibt keine Beschlüsse, die gefasst gehören, denn Liebe ist mit Ausdifferenzierung nicht vertraut, gleichwohl ist es nicht so, dass ihr verschwindet. Ihr spielt die Hauptrolle! Einssein ist großartiger als die Summe seiner Teile.
Die Sonne scheint, und wer zählt die Strahlen? Der Ozean hat Wellen, wer zählt demgegenüber die Wellen oder Wassertropfen? Sonne ist Sonne. Meer ist Meer. Und ihr, Meine Kinder, seid Eins, Ein Unaufgeteiltes Ganzes. In Zahlen kommt nicht Stärke zu liegen. Im Einssein liegt Stärke. Was an Stärke kann dem Einssein hinzugetan werden? Inmitten der Essenz liegt die Macht und die Herrlichkeit. Feinheit ist machtvoller als das Unverhohlene. Das Innere reicht weiter als der längste Arm oder die längste Schleppe. Einssein langt, ohne die leiseste Anstrengung, die ganze Strecke bis zum Himmel. In Wirklichkeit setzt sich Einssein niemals vom Himmel ab. Einssein ist gewahr. Einssein ist in seinem Gewahrsein zusammenhaltend.
Wonach ihr euch euer ganzes Leben lang gesehnt habt, ist Einssein. Ihr nanntet Einssein Liebe. Partikel von Liebe reichen schier eine Weile aus, unterdessen Einssein Ewig ist. Einssein ist Endlos. Und demnach seid ihr Endloses Einssein.
HEAVENLETTER # 4914 – 9.5.2014 You Are Not a Pretender to the Throne
DU BIST KEIN ANGEBLICH RECHTMÄSSIGER INHABER DES THRONS
Gott redete …
Was hält sich soeben in deinem Herzen auf? Spuck‘ es aus. Öffne dein Herz jetzt im Augenblick zu sich selbst. Du hast nicht das zu sein, was man einen vollkommenen Menschen nennt. Du hast kein vollkommener – in deinen Augen: mustergültiger – Repräsentant Gottes zu sein. Habe sehnliche Wünsche, indes lasse Bemühen los. Lasse die Idee, eine gewisse Höhe erreichen zu sollen, los. Lasse die Idee los, ein perfektes Bild von dir selber sein zu müssen. Du kannst ein guter Typ und nach wie vor nicht ohne Makel sein. Handeln unter Vorgeben ist nicht notwendig. Vortäuschen ist ein harter Pfad.
Das Leben ist angelegt, ein natürliches Vorkommnis zu sein, nicht vorgeblich, nicht mühsam. Du bist kein angeblich rechtmäßiger Inhaber des Throns. Du bist der natürliche Erbe. Du hast ein jedes Recht, hier auf Erden am Leben zu sein und dich selber wie auch Andere zu repräsentieren.
Natürlich, dein Wunsch ist es, dich von der besten Seite zu zeigen. Natürlich, deine Bescheide möchtest du gut treffen. Ich trage dir nicht an, träge oder unfreundlich oder skrupellos zu sein. Ich sage, die Dinge vorsichtig auf dich hinauf zu schieben. Du läufst keinen Marathon. Du bist kein Konkurrent. Manchmal, da möchtest du gerne die Beine hochlegen. Manchmal, Geliebte, möchtet ihr einfach gerne sein. Das Leben ist nicht angelegt, ein herausragender Auftritt zu sein. Es ist angelegt, simpel zu sein.
Vielleicht kannst du ein bisschen weniger übers Gut-Aussehen beunruhigt sein.
Du und Ich sind Genießer. Dies ist real.
Ihr bewegt euch auf einer feinen Linie. Ihr wollt freigiebig sein, und ihr fühlt euch nicht immer großherzig. Ihr könnt trotzdem großherzig sein. Schenkt, aber nicht um zu erlangen. Geben ist keine Bewandtnis, um dir selber auf den Rücken zu klopfen. Geben ist keine Angelegenheit des Punkte-Gewinnens.
Aufgekehrt in der Mitte des Lebens, wirst du schenken und es später bereuen. Vielleicht fühlst du dich wie ein Dummkopf oder so ähnlich. Selbstverständlich hast du den Wunsch, authentisch zu sein, dennoch weißt du ab und an nicht Wie. Großherzig sein bedeutet nicht, die Bedürfnisse oder Wünsche eines Jeden über deinen eigenen rangieren zu lassen. Noch auch ist es dir vonnöten, der Rückvergeltung Beachtung zu zollen, nichts zurück zu erhalten oder bei ihr nicht genug zurück zu erhalten, und hinterher Bedauern zu unterhalten und mit den Gedanken einherzugehen, etwas sei verfehlt. Du suchst Gleichgewicht.
Natürlich ist es dir nicht lieb, egoistisch zu sein. Gleichzeitig kannst du dich ohne schuldbeladene Empfindungen zudem selber gut behandeln. Ich komme ein weiteres Mal auf den Gedanken zurück, dass dein Ehrgeiz im Leben nicht laute, die mustergültige Person zu sein. Ihr befindet euch nicht auf dem Präsentierteller, Geliebte. Ihr seid hier, um reell zu sein, um überdies Anderen gegenüber rücksichtsvoll zu sein und euch selber nicht auszusparen, zur selben Zeit möget ihr bei euch den Bogen nicht überspannen.
Über das Leben gehört schlechterdings nicht ganz so viel nachgedacht, wie du es getan hast. Der Geist denkt sich Dinge aus und beordert dich herum. Ich trage euch an, eurem Herzen zu folgen, dennoch bedeutet dies nicht, stets das größte Stück Kuchen zu nehmen. Ebenso wenig habt ihr dauernd das kleinste zu nehmen, noch auch habt ihr immer alle Möglichkeiten abzuwägen, bevor ihr in der Welt voranrückt. Bekomme Ich Meinen Punkt rüber?
Wenn du ein Schüler wärst, dann sitze natürlich aufrecht in der Klasse. Gleichzeitig hast du nicht vorzutäuschen, du seist ein toller Schüler, der den Lehrer verehrt, und der es mag, in dessen Klasse zu gehören, genauso wenig hast du dich zu beschweren oder zu stören, dem Anliegen zuliebe, dir selber gegenüber aufrichtig zu sein.
Aufrichtig dir selber gegenüber sein hat eine größere Bedeutung. Und natürlich bist du hier auf der Erde am Leben, um herauszufinden, wer du bist, Wer du wirklich bist. Werde inne, ein Jeder ist du, und du bist ein Jeder, denn Einssein ist. Das Vergegenwärtigen von Einssein erbringt dir in der Welt den ganzen Unterschied.
HEAVENLETTER # 4915 – 10.5.2014 Put Down Your Bow and Arrow
NIMM DEINEN PFEIL UND BOGEN HERUNTER
Gott redete …
Es gibt keine Distanz zwischen Uns. Es gibt keine Zeit. Infolgedessen nimmt es für Uns keine Zeit in Anspruch, zusammenzukommen. Du denkst an Geschwindigkeit und an bald und an jetzt und treibst dich voran. Es ist unnötig, sich darüber Sorgen zu machen, schneller zu werden oder deine Entwicklung zu verlangsamen. Du hast nicht die ganze Zeit das Auge auf deinen Fortschritt gerichtet zu lassen. Stelle nicht in Frage. Gerate nicht in Panik. Du entwickelst dich.
Wenn Ich von deinem Gewahren Unseres Einsseins spreche, meine Ich nicht, dass du außer Haus und dafür einkaufen zu gehen hast. Dies ist kein Notfall. Dein Gewahrsein ist ein natürlicher Teil deines Wachstums. Sicherlich, du kannst dich ihm widmen, freilich ist es nicht wirklich dein Tätigkeitsgebiet, es voranzutreiben. Dein Gewahrsein ist unumgänglich. Warst du nach Sicherheit auf der Wacht, vielleicht warst du zu deiner Evolution hin am Rennen, wie du es zu einem Luftschutzraum tun würdest? Dringlichkeit ist eine Idee, die du hast. Sich Sorgen Machen ist eine Idee, die du hast. Vorbeugung ist eine Idee, die du hast.
In einer gewissen Weise ist dein Mich Gewahren und das Gewahren deiner Evolution ein wenig wie du morgens aufstehst und zur Arbeit gehst. Je mehr du dich antreibst, umso gehetzter bist du. Du kannst deine Schlüssel nicht finden. Sie liegen irgendwo. Du rennst hin und rennst her. Ja, du findest sie, dennoch, es scheint, du findest sie trotz deines dich ins Zeug Legens. Ziehe deine Augen heran und nicht das Wuseln, um deine Schlüssel zu finden.
Und dementsprechend steht es mit deiner Evolution des Gewahrseins. Sie ist gleichwohl zugegen. Deine Hand wird die Schlüssel zu Deinem Gewahrsein aufgreifen, und los geht’s mit dir.
Deine Entwicklung ist unversehrt, nicht minder als die Schlüssel dort liegen, wo du sie hingelegt hast. Es gibt keine Notwendigkeit herumzuwuseln. Es ist nicht so, dass du zu deiner Evolution hineilst, die Dinge überstürzen hier, es überstürzen da. Evolution kommt zu dir. Gewahrsein kommt zu dir. Natürlich, Gewahrsein ist sozusagen die einzige Sache, die einem abgeht, und Gewahrsein wird aus sich selber heraus zu dir kommen. Es ist für dich nicht nötig, überall hinzurennen, um sie zu finden.
Wir können im Leben in der Welt sagen, dass es zwei Bewegungen gibt – einatmen und ausatmen, Spannung und Gelöstheit, Arbeit und Ruhe, Anstrengung und Behaglichkeit, Stöbern nach Nahrung und Essen zu Sich Nehmen. Ihr könnt nicht dauernd einatmen, ebenso wenig dauernd ausatmen, und so weiter. Mein Punkt ist der, dass ihr nicht immer hinter dem her zu jagen habt, was ihr möchtet. Ihr könnt hetzen, so viel ihr wollt, und dennoch, eure ersehnten Wünsche treten bei euch ein, wann sie kommen.
Euer Gewahrsein ist im Begriff, bei euch einzutreffen. Es mag euch gemächlich scheinen, und ab und an wird es euch flink scheinen. Ihr jagt ihm verbissen hinterher oder ihr stolpert über es. Es gibt keine Dringlichkeit, Geliebte. Ihr werdet euer Gewahrsein innehaben. Ihr könnt euren Pfeil und Bogen herunternehmen.
Sich Gewahrsein sehnlichst wünschen ist mehr wie nach Wild auf die Jagd gehen oder wie eine Frau gerne zur Frau haben mögen. Liebe wird sich einstellen, allerdings nicht immer unter deiner Anordnung. Geliebte, lasst das Leben sein. Ihr seid ausgezeichnet. Ihr seid in Meinen Armen der Liebe. Ihr wart niemals irgendwo sonst. Ihr träumtet einen Traum des Weit-Entferntseins, anstelle des Gewahrseins. Ihr werdet zu der Wahrheit von Wer Ihr seid und zu dem Was Ihr Mir Bedeutet und zu dem ganzen erträumten Universum aufwachen.
Wir haben Uns hier darüber ausgelassen, was du suchst. Lasst Uns zudem das in Erwähnung bringen, was ihr gerne umgehen möchtet. Wovor rennt ihr weg? Was euch begegnen soll, wird euch begegnen. Ihr könnt im Grunde nicht ausdauernder wegrennen, denn dass ihr auf es zuzueilen imstande seid. Jagt weder das Leben, noch rennt von ihm weg. Fürchtet euch nicht. Ihr seid bereits im Leben. Ihr vermögt vom Leben nicht mehr wegzurennen, denn dass ihr es an den Schultern packen könnt. Klinkt euch im Leben ein, Geliebte. Es ist an euch, euch in Dienst zu nehmen, nicht, dem Leben nachzujagen, ebenso nicht, davon wegzurennen. Geliebte, das Leben verbirgt sich nicht vor euch. Es grüßt euch. Peitscht das Leben nicht wie ein Pferd, dass es gehorche, türmt ebensowenig vor ihm. Begrüßt das Leben. Lebt es.
HEAVENLETTER # 4916 – 11.5.2014 Truth Is More Than a Story
WAHRHEIT IST MEHR ALS EINE GESCHICHTE
Gott redete …
Hört Mich. Schaut zu Mir hoch. Hebt eure Augen zum Himmel. Haltet euer Gewahrsein auf Mir, und ihr werdet den Schlag Meines Herzens spüren. Ihr habt einen Gott-Sinn, um euch seiner zu bedienen.
Es ist nicht vonnöten, Mich auf einer physischen Ebene zu hören, oder Mich zu sehen oder den Schlag Meines Herzens zu fühlen. Auf einer weitaus feineren Ebene allerdings hört ihr, seht ihr und fühlt ihr die Liebe, die Ich darbiete. Ein Gedanke an Mich ist ein Gedanke an Mich. Ein Gedanke an Mich ist hinreichend, um euer oh so schönes Gedenken Meiner wieder aufleben zu lassen.
Natürlich kann ein Angedenken bewusst-erinnert werden. Es kann überdies feiner sein. Fein bedeutet nicht weniger machtvoll. Tatsächlich bedeutet es mehr machtvoll. Und da ist der Speicher namens DNA. Wie trocken klingt doch DNA in euren Ohren neben dem Wort Gott, dennoch bin Ich in eurer DNA. Was man als eure DNA bezeichnet, verbindet Uns. Dies ist unwiderleglich. Ich bin in einer jeden Zelle eures Körpers und Geistes. Es spielt keine Rolle, ob ihr Mich nun objektiv oder subjektiv nennt. Was kann dieses oder jenes Wort denn sein neben Gott Selber — neben Mir Selber?
Du kannst Unsere Verbundenheit spüren. Nenne sie Einssein. Wir sind dermaßen tief im Herzen des je Anderen, dass wir nicht zwei, sondern Eins sind. Einssein Ist. Im Universum existiert Ein Herz. Die Verbundenheit, von der Wir reden, ist Wahrheit, welche fortan das sogenannte Uns dermaßen eng verknüpft, dass Wir Ich werden, und dass Ich Eins bin und dass das sogenannte Du ebenso Ein und Dasselbe ist. Diese Wahrheit scheint von eurem täglichen Leben so weit entfernt zu sein, dass ihr sie eher gleichsam wie Fabeln Älterer Weiber betrachten werdet, dennoch ist Wahrheit schwerlich eine Geschichte. Wahrheit Ist. Die Wahrheit ist Liebe, und nichts als die Wahrheit.
Liebe Ist. Und Liebe hallt wider. Seien ist Liebe. Ich bin Liebe, und ihr seid Liebe. Die Zwei sind bereits aufeinandergetroffen. Es gibt niemals Getrenntheit, noch auch hat es je Getrenntheit gegeben. Jene Idee kann schier Illusion sein. Es scheint euch real, dass ihr getrennt seid, allemal ist Illusion überzeugend, just so sie Illusion ist. Das Leben auf der Erde ist schlicht widergehallte Liebe. Eine Herzenssaite wurde angeschlagen wie eine Gitarrensaite, und die rührende Musik des Lebens auf Erden wurde gezupft, und der Rest ist, demnach, Geschichte und Erzähltes.
Wo existieren die Töne der Musik? Wohin begeben sie sich, nachdem sie erklungen sind? Als erstes ergeht der Ausruf: Licht an! Die Kameras! Action! Und das Band läuft an. Filmrolle oder Rad, das Leben dreht sich. Das Lied hat begonnen. Ihr fallt in einen Ozean des Lebens. Das Wort fallen wird gängigerweise benutzt, da – in der Welt des Lebens – rauf und runter existieren, da oben und unten existieren, und da es fallen fallen fallen gibt, und da es ansteigen ansteigen ansteigen gibt. Die Welt ist auf den Beinen, selbst wenn sie am Schlafen ist.
Was geht hier auf Erden vor? Wirbelnde Illusion geht vonstatten. Es ist Spiel. Es ist ein Stück, und es ist Spiel. Das Leben schwirrt und bringt Klänge hervor. Die Welt des Klangs rührt von der Stille her. Der Klang wird hervorgezogen, wird verschiedenartig ausgestaltet und scheint lauter denn Stille. Aus der Stille kommt Klang, Klang, der vernehmlicher und sichtbarer, der umsetzbarer, lauter denn Stille ist, und das quietschende Rad bekommt seine Schmiere.
Denke nicht, Ich würde das Leben auf der Erde entwerten. Stille ist Heiligkeit. Das Erdenleben ist mehr oder weniger eine Tonaufnahme von Stille, lasst es Uns einmal so ausdrücken, und der Mitschnitt ist verkratzt. In seiner scheinbar besten Form ist das Leben auf der Erde Musik. In seiner weniger besten Form ist das Leben, so scheint es einem, Lärm. Das Leben sprudelt Laute herum. Leben ist lärmig, gleichwohl entkommen alle wohltuenden Segnungen der Stille unter dem lärmenden Schall und unterhalb des Klangs von Musik.
Nenne Mich Stille, wenn du magst. Gewisslich, rufe Mich zu dir, oder stehe auf und komme in deinem Herzen und Geist näher zu Mir. Wisse Gott als Du-Selbst zu verstehen.
HEAVENLETTER # 4917 – 12.5.2014 Awareness Awakens
GEWAHRSEIN ERWACHT
Gott redete …
An einem jeden Tag eures Lebens lernt ihr hinzu und wachst. Ihr werdet das vielleicht nicht im Blick haben. Tatsächlich werdet ihr etwa bisweilen das Gefühl haben, ihr gingt rückwärts. Trotzdem ist jeder Tag in eurem Leben ein Fortschritt. Es gibt eine andere Geschichte, die ihr noch nicht gehört oder euch nicht erzählt habt.
Hin und wieder fühlt ihr euch obenauf, und dann gibt es da Tage, wann ihr den Sonnenschein nicht seht und euch wundert, wohin er gegangen ist. Ihr könnt das Gefühl haben, ihr hättet das Paradies in eurer Hand, und jetzt sei es euch abhanden gekommen oder es sei euch weggenommen worden. Es fühlt sich euch wie Paradise Lost an. Ihr wart euch selber ein Großer Held, und nun scheint euch das Leben in der Welt im Stich gelassen zu haben. Ihr fühlt ein in Ungnade-Gefallen-Sein, sozusagen.
Eine Zeitlang kehrte sich alles in eurer Hand in Gold, und jetzt schaut es aus, dass euch alles durch die Finger gerieselt ist. Ihr versteht dies nicht, und ihr findet es unzumutbar. Ausgegebenerweise oder unbekundeterweise – euer Herz schreit heraus: „Gott, warum hast Du mich verlassen?“
Ein solches Gefühl magst du nicht. Du dachtest nie, du hättest derartige Gefühle, oder du dachtest niemals, du hättest je diese Gefühle wieder. Euer Empfinden kann sein, der Boden sei unter euch weggezogen worden. Ihr könnt all dies fühlen, zur selben Zeit, wie ihr wisst, dass dies im Grunde genommen nicht echt sein kann.
Das Leben kann auf An und wieder auf Aus stehend erscheinen, und dennoch habt ihr das Gewahrsein, dass dies so nicht sein kann. Das Leben kann etwa eure Emotionen hin- und hertreiben. Einerlei, was euer Herz verwundet hat – zur gleichen Zeit habt ihr das Empfinden, dass Gott kein An-und-Aus-Gott ist, anderenfalls wäre Er nicht Gott.
Ihr könnt euch betrogen fühlen, allemal wisst ihr, dass Ich weder gegen euch bin, noch dass Ich das je sein kann. Das Leben kann euch entmutigen. Es wirft euch aus der Kurve, und hinwiederum, selbst dann wenn ihr von einem Kliff herunterfallt, bin Ich, Gott, nach wie vor bei euch.
In düsteren Momenten werdet ihr euch gewisslich im Stich gelassen fühlen, dennoch wisst ihr, dass was euch etwas zu sein scheint, dass was sich euch als etwas anfühlen mag, nicht so ist. Im Leben bringt ihr in Erfahrung, nicht dermaßen rasch oder dermaßen ausdrücklich zu reagieren. Im Leben in der Welt lernt ihr hinzu. Ihr lernt, dass ihr ganz einfach auf dem Schlauch steht, euch das Leben auf Erden erklären zu können. Ihr habt es fehlgedeutet, die absichtsvollen Vorhaben und all das. Nicht: alles ist verloren, und ihr werdet zu dem Gewahrsein von wer und was ihr seid und von wo ihr bei Mir seid zurückkehren. Euer Gewahrsein erwacht, und ihr bestätigt, dass ihr in Meinen Armen seid, und dass dies immerzu so war.
Eure Gedanken sind schier Gedanken. Ich mache nicht euer Denken zunichte. Ihr seid euch bereits gewahr, dass alle eure Ideen eure Ideen sind. Was ihr denkt, ist sehr machtvoll. Was ihr denkt, kann eure Stimmung heben oder sie umhauen. Was ihr denkt, erbringt den ganzen Unterschied in der Welt.
Hier, nehmt Meine Hand, Geliebte. Seid nicht außer euch darüber, wie sich das Leben zum Vorschein bringt. Selbst was eurem Herzen wehtut, kann euch etwa ein Segen sein. Im Eigentlichen, kein Etwa in der Hinsicht. Jede Wunde ist eine Heilung. Sie ist ein Säubern. Jede Wunde ist eine Aufstockung. Verwundetheit, einerlei wie schlimm sie euch scheinen mag, kommt darin zu liegen, wie ihr wahrnehmt. Ein Empfinden von Verwundetsein ist Nebenwirkungen, ihren Ausgang nehmend von euren Deutungen. Vergesst Adjektive, Geliebte, und ihr werdet nicht bekümmerten Herzens sein. Vergesst gut und schlecht. Vergesst hoch und runter. Vergesst hübsch und vergesst nicht-hübsch. Vergesst glücklich und vergesst traurig.
Mit anderen Worten, verzichtet darauf, Urteile auszustellen. All diesem steht es an, sich begeben, und ihr werdet erkennen, Wer ihr seid und wo ihr weilt. Verzagt nicht. Haltet euer Herz auf Spur. Bleibt bei Mir, selbst dann wenn ihr irrtümlicherweise wähnt, Ich hätte euch vergessen.
HEAVENLETTER # 4918 – 13.5.2014 Heartbreak Is a Conclusion You Come to
DASS EIN HERZ BRICHT, IST EIN SCHLUSS, ZU DEM IHR GELANGT
Gott redete …
Was diejenigen anbelangt, deren Leben wie ein Band aus Herzeleid zu sein scheint, eines nach dem anderen, dermaßen lieblos, dermaßen herzzerreißend, ihr, Lieblinge, wisst ab jetzt, Herzschmerz ist etwas, was ihr schließt. Ihr habt über gebrochene Herzen gehört. Ihr habt Gedichte darüber gelesen, und ihr habt diesen angeblichen Herzschmerz immer wieder erlebt. Er ist eure Erfahrung. Ich bezweifle dies keine Minute. Ich habe euch eure Tränen abgewischt. Ich habe Meine Hand über eurem Herzen gehalten.
Eurem Herz wurde wehgetan. Es schien auseinanderzubrechen. Ihr brachtet eure Enttäuschung als Herzeleid zum Ausdruck. Beläuft sich nicht jeder Herzschmerz insgesamt letztlich auf Enttäuschung, und ihr bezeichnet eure eigene Enttäuschung als ein Foul-Spiel, das an euch begangen wurde? Was auch immer das Herzeleid ist, es scheint euch, es habe jemand angerichtet, oder es habe die Natur, oder Gott getan, und es sei etwas Verkehrtes gewesen. Ihr zieht den Schluss, es sei unrecht gewesen, selbst dann, wenn es womöglich unumgehbar gewesen ist. Ihr habt eine Wette verloren, Geliebte. Bei der Wette schafftet ihr es, ihr wärt euch sicher, sie sei eine sichere Sache. Ihr redetet euch ein, das Leben würde an Ort und Stelle einfrieren, da ihr es so wolltet. Ihr – enttäuscht, wie ihr es wart – bestimmtet aber und abermals, wo es lang ging.
Du bist der einzige, der ein Geschehnis oder das Nichtvorhandensein eines Vorkommnisses als unerbeten, als unfair, abscheulich, grausam, erniedrigend, als unmöglich, dass es hätte passieren können, bezeichnet, und ihr erteiltet den Bescheid, dass ihr im Regen stehen gelassen wurdet, in so einer Art Regen.
Kein körperliches Herz bricht, bis, vielleicht, zu dem Zeitpunkt, den ihr den Augenblick des Todes nennt. So euer Herz jetzt im Augenblick schlägt, wurde es nie in zwei Stücke gebrochen oder Derartiges. Obschon, euer Herz mag gestockt haben angesichts all der Aufschlüsse, die du ihm übermittelt hast. Deine Deutung des Tragischen und die Besorgnis gerieten derart ausladend, dass du metaphorischerweise den Schluss zogst, dein Herz sei gebrochen, und du nimmst das Bildliche für zutreffend, als Fakt – und in Metaphern existiert ein Element der Wahrheit, bei dem du immer fündig werden kannst. Es bist du, der sein eigenes Herz entzwei gebrochen hat. Niemand sonst tut es. Niemand sonst kann es. Du bist der Entscheider über die Verfassung deines Herzens. Du erzählst deinem Herzen eine Fabel, und dein Herz ist dir gegenüber immer aufrichtig, ist dir das klar? Dein Herz spricht dir nach.
Deine Augen mögen geschwollen sein. Womöglich schwimmst du in einem Meer der Tränen. Mit jeder strömenden Träne trägst du das Bild deines Herzens, welches entzwei geschnitten sei, bei dir. Es bist du, der das Bild innehält. Demzufolge bist du der Bildgeber. Du steckst dein Herz ab. Das verräterische Herz, dir folgsam, schmerzt. Deine Gedanken zwicken dein Herz. Es ist gleichsam, als würdest du deinem Herzen sagen:
„Mein Geliebter verstarb. Verbeuge dich, Herz, und zeige deine Ehrerbietung, deinen Respekt, deine Ehrung meines Verlustes. Und sofern mein Geliebter einen Anderen liebt und aus eigenem Antrieb wegging, verbeuge dich etwas mehr. Sobald das Leben jedenfalls nicht so läuft, wie es meiner Ansage nach laufen müsse, Herz, da sind du und ich betrogen worden. Wir sind geknechtet, und müssen den Part weidlich gut spielen.“
Du bist derjenige, der deinem Herzen erzählt, wie zu schlagen und was für ein Auftritt auszuführen sei. In Bewandtnissen des Herzens bist du es, der deinem Herzen ansagt, unterdrückt zu sein. Ohne euer Beharren auf dem Herzeleid wäre euer Herz alleinig mit Hochgefühl vertraut. Was könnte denn ein Herz, welches mit dem Meinigen verbunden ist, anderes sein denn freudig erregt, es sei denn, es wurde durch deine Hartnäckigkeit eines anderen belehrt? Ihr werdet sagen, ihr hättet über euer Herz keine Kompetenz, allerdings – den Anschein geben die Dinge ab – sagt ihr ihm an, was aus dem, was sich begeben hat, zu machen sei. Es besteht die Möglichkeit, die Behauptung aufzustellen, dass ihr euer Herz zusammenschlagt, im Eigentlichen, dass ihr es niederschlagt. Es mag gar sein, dass ihr euer Herz nicht so stark liebt, wie ihr es eurer Auffassung nach getan habt. Geliebte, seid kein Unmensch, wenn es sich auf euer eigenes Herz beläuft. Schickt ihm ermutigende Botschaften.
Es bist du, der Beschlüsse fasst, dass euer Ort im Leben momentan Herzeleid, oder wohltuender Segen ist. Wie auch immer, kommt hoch. Schüttelt eure Locken. Hört auf, aufgrund von Einreden eure Lippen zu spitzen. Verspielt jene Armesündermiene. Bekommt etliche Lebendigkeit in euren Schritt und lasst die Vergangenheit los, schaut zu den Sternen hoch, die euch zuzwinkern.
HEAVENLETTER # 4919 – 14.5.2014 A Prize-Winning Camera Shot
EINE PREISGEKRÖNTE KAMERAAUFNAHME
Gott redete …
Wann wurde behauptet, Drama sei die Zweckbestimmung des Lebens? Euer Leben auf der Bühne ist in der Tat ein Drama. Shakespeare könnte uns keine bessere Fabel erzählen und sich kein solchartiges Handlungsgerüst ausdenken. Trompeten könnten keinen besseren Weckruf hinbekommen. Keine Schauspieler auf der Bühne könnten in solch einer Perfektion schauspielern, wie es Meine Kinder in ihrem Leben auf der Erde tun. Ein jeder Augenblick ist ein preisgekrönter Kameraschuss. Und danach noch einer und noch einer.
Drama ist nicht der Zweck eures Lebens, ebenso wenig Karma. Oh, ja, es gibt in eurem Leben Dramatik, aber das hängt davon ab, von welchem Winkel her eure Kamera aufgestellt ist. Ich verbrachte euch nicht auf die Erde des Dramas oder des Karmas wegen. Karma ist eure Idee von Bezahlung einer Schuld. Es ist ein Verteilungs- und Wiederverteilungs-Zyklus. Ich möchte aus euch regelrecht die Idee herausrütteln, dass ihr der Vergeltung halber auf der Erde seid, des euren, des Meinigen oder des sonst wessen Gerechtigkeitsausgleichs halber. Wieso sollte Ich Mir solch einen Zyklus erträumen mögen? Ich sehe dafür keine Begründung. Horch, die Engelsboten singen.
Bringt euch auf Kurzwahl. Stellt euer Leben auf Schnelllauftaste. Lasst euer Leben eher dynamisch sein denn dramatisch. Kommt aus Situationen heraus, die euch kleinhalten, und verschafft euch in Situationen, die euch Auftrieb geben. Ehrlich gesagt, dazu seid ihr angehalten. Einerlei, was eure Historie ist, in verflossenen, gegenwärtigen oder künftigen Leben, ihr seid jetzt der Schreiber eurer Geschichte. Auf gar keinen Fall ist euch alles aus der Hand genommen.
Wenn du das Gefühl hast, du ziehest mit einem Seil um deinen Hals ein Steinrad hinter dir her, du Meine Güte, löse das Seil und schicke dich an ohne es. Du bist nicht daran festgemacht, außer du sagst, du seist es.
Wenn du ein Neugeborenes siehst, dann sei dir gewahr, dass es sein Karma ist, geboren zu werden. Dass es dein Karma desgleichen ist. Löwen sind frei geboren. Warum du nicht?
Du hast jetzt ein Leben, und du lebst es so gut es kannst, im Einklang mit deinem Bewusstsein. Du gewahrst nur, was du gewahrst. Jeder auf der Erde kann dazu gelangen, weiter zu sehen. Es ist für dich ein Privileg, auf der Erde am Leben zu sein, zu diesem Zeitpunkt oder zu jedwedem Zeitpunkt. Sofern du dich an ein Glücksrad angebunden siehst, dann schaue höher.
Du kannst dir sicher sein, Betreiber von Weingärten begeben sich nicht auf den Weg, etliche Weinreben auszumachen, die mehr blühen als andere. Oh, ja, vielleicht bekommen einige Reben mehr Sonne ab als andere oder mehr Schatten, mehr Wasser oder weniger Wasser und so weiter. Jede Rebe und jedes Blatt und jede Blüte wächst natürlicherweise zur Sonne hin. Es gibt keine Weinreben, die sagen: „Ich Ärmster.“ Es gibt keine Reben, die sagen: „Uch, in diesem Jahr war das mein Karma.“ Es gibt keine Reben, keine Blätter, keine Trauben, die tatsächlich mit den Schultern zucken und sagen: „Leider, das ist mein Karma.“
Sofern ein schlichter Weingarten-Betreiber nicht eine Absicht hegt, seinen Trauben Schwierigkeiten zu bereiten, würde Ich dann um Auge für Auge anfragen? Das wäre ohnehin zu komplex. Wer möchte da Buch führen und die ganze Buchhaltung erledigen? Nicht Ich. Das erscheint einem wie Zeitverschwendung, selbst so Zeit nicht wirklich existiert und ganz bestimmt nicht im Himmelland existiert.
Wenn Meine Rede dahin geht, und Ich sage euch das, die Vergangenheit los zu lassen, wieso sollte Ich euch dann mit Eisenbändern an die Vergangenheit beschränken mögen, oder sei es auch nur mit Gitarrensaiten oder mit Fasern der DNA? Weswegen sollte Ich das tun mögen?
Weil Eva einen Apfel gegessen hat, warum sollte Ich euch da aus dem Garten Eden ausstoßen mögen? Mit Sicherheit sehe Ich über derartige Ursache und Wirkung hinausgehend, insonderheit als Ich euch zu verstehen gebe, dass es Ursache und Wirkung nicht gibt. Wie könnte Ich dann sagen, ihr wärt daran gebunden? Falls es denn Ursache und Wirkung gäbe, würde Ich euch gewisslich antragen, davon heraus oder davon weg zu kommen.
Es stimmt, es gibt zahlreiche Schichten von Verständnissen.
Ich übermittle euch nicht Warnungen. Ich schüttle nicht mit dem Finger und zeige dabei auf euch. Ich gebe euch nicht vor, im Flur zu stehen oder auf den Steinen zu knien. Ich rede nicht über richtig und falsch und über Missstände zurechtrücken. Ich scheue Bewerten. Ich sage nicht eine Sache und tue eine andere. Was kann Karma anderes sein als Bewertung?
Anstelle von Karma möchte Ich gerne Verständigung bereden. Versteht, dass ihr frei seid. Ich gab euch freien Willen. Ich habe bei euch niemals Meinen Bescheid widerrufen, dass ihr freien Willen habt, und dass es euch gilt, ihn in Gebrauch zu nehmen. Nichts hat euch davon abzuhalten, euch loszureißen. Es gibt weidlich mehr denn glücklichen Zufall, Geliebte.
HEAVENLETTER # 4920 – 15.5.2014 Swing on a Star
SCHWINGE DICH AUF EINEN STERN
Gott redete …
Du bist emporgestiegen. Du hast nicht zu Mir aufzusteigen. Du bist emporgestiegen, gleichwohl nimmst du dies noch nicht wahr. Ich möchte nicht sagen, du seist der letzte, der das wissen werde, du könntest indes der letzte sein, der es weiß. Lasse es Mich wissen – falls du bejahen könntest, dass du aufgestiegen bist, wie würde diese Anerkenntnis dein Leben verändern? Ich sage: diesen Bewusstseinszustand bejahen, nicht: glauben, nicht: sehen, nicht: erkennen, nicht: erleben, nicht: leben, vielmehr für schier zehn Minuten das was du denkst beiseite packen, und dies als zutreffend akzeptieren, und die Tonne an Zwängung, Spannung, Furcht, Fahrigkeit und Gebrechlichkeit spüren, welche dir alsdann augenblicklich den Rücken zukehren wird, und die Befreiung, die Freiheit, die Wissendheit, den Frieden und die Stärke, die an deren Stelle träten, wahrnehmen.
Du bist bereits ein aufgestiegenes Seinswesen, Welches die Kunde noch nicht erreicht hat. Du wurdest vor langer Zeit in den Ritterstand erhoben, und vergaßt dies insgesamt. Ich sage dir aber und abermals, dass du Größe bist, dem gegenüber sind deine Ohren verschlossen. Du hast etwa Angst, es würde dir ein Streich gespielt, es würde die eine oder andere Finte mit dir getrieben. Alldieweil sage Ich dir die Wahrheit, und du lässt sie abprallen. Du willst oder kannst sie anscheinend nicht hereinlassen. Hier bin Ich, an deiner Tür am Klopfen, und du hörst Mich nicht oder streifst Mich ab. Schier Worte, wirst du denken. Nicht persönlich zu nehmen, denkst du. Eine Art Schöntuerei, kannst du denken. Nichts für mich, um ihm Beachtung zu schenken, so etwa die Gedanken.
Denke noch einmal. Ich sage dir, was so ist, jetzt im Augenblick, sogar dann, wenn du unrasiert oder deine Haar ohne Locken sind und wenn du immer noch im Pyjama herumläufst. Alle Dinge, die deiner Auffassung nach eine Rolle spielen, in die du dich verbeißt, und dem gegenüber, diese lebensnotwendige Kunde, sie nimmst du leicht, wenn überhaupt.
Schau her, Ich bin Gott, und Ich sage dir, dass du, selbst in deiner gegenwärtigen Verfassung und unter deinen laufenden Umständen, ein Aufgestiegenes Seinswesen bist. Deine Kennzeichnung deiner selbst ist irrig. Meine Kennzeichnung von dir ist die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit.
Jedenfalls frage Ich euch: Was wäre anders, wenn ihr dies als die Wahrheit, welche es ist, akzeptieren würdet?
Ihr liebt es, zu verschieben, Geliebte. Ihr denkt gerne: „Eines Tages“, während heute der Tag ist, und während die Zeit jetzt für euch ist, den wahren Sachverhalt zu vernehmen.
Was würde es brauchen, deine Wahre Identität anzuerkennen? Was steht auf dem Personalausweis, den du herzeigst, um Alkoholika oder Zigaretten zu kaufen? Bist du dein Name? Bist du deines Alters? Bist du deines Geschlechts? Lebst du unter einer bestimmten Adresse? Du bist nicht dein Name, nicht dein Alter, dein Geschlecht, oder wo du lebst. Du hast eine weitaus umfassendere Identität, als deine Karte in deinem Geldbeutel. Nach welchem Beleg siehst du dich um? Ist Mein Wort für dich nicht gut genug?
Schenke dem, was Ich sage, freundlicherweise Glauben. Erwäge die Möglichkeit, und hernach was, Geliebte? Wieso euch nicht auf einen Stern schwingen? Und falls ihr euch nicht einmal in eurer Einbildungskraft auf einen Stern schwingen könnt, dann probiert dies: Ihr kamt von den Sternen, Geliebte, und die Sterne kamen von Mir. Ich zeichnete ein Wahres Bild von euch. Ein Stern kam zur Erde, und er ist du, der Eine von Dir. Im Eigentlichen der Eine von Mir. Heilig ist nicht alles, was du als heilig verfügst. Meine Verfügung erklärt, dass du ein Heiliges Seinswesen bist, und dass es ein gesegneter Tag für die Welt war, als du zur Welt kamst. Die Welt ist glücklich dran, dich zu haben.
Lege deine alte Veranschlagung von dir beiseite. Kein dich Begrenzen mehr. Ja, du bist auf Erden, dennoch bist du hier nicht ausgesonderterweise. Du bist ein Hohes Menschenseinswesen. Ich spreche zu jedermann, der heute diesen Heavenletter liest. Ich meine dies für euch. Reckt euch in die Höhe zu der Auffassung, dass ihr emporgestiegen seid. Ihr seid jetzt emporgestiegen. Was hält euch davon ab, dies zu bejahen, welches Ich zu euch sage, zu euch, die ihr an diesem Tag vor Mich tretet?
HEAVENLETTER # 4921 – 16.5.2014 Start Anew
BEGINNE ABERMALS
Gott redete …
Was ich jetzt zu dir sage, das ist gänzlich ungehört. Ich sähe es sehr gerne, wenn du die Schwelle zu dieser Konzeption nehmen würdest:
Du hast nichts Verkehrtes getan.
Erscheint dir dies absurd? Absurd daran ist mit der Idee herumlaufen, du habest tatsächlich Unrecht gehabt und dir Dinge zu Schulden kommen lassen. Sofern du nicht überzeugt wärest, dass du falsch gelegen hast, würdest du insgesamt richtig liegen. ‚Es geht alles klar‘ ist nicht dasselbe wie richtig. Ich fechte das Konzept des Unrechten an und demzufolge das Konzept des Rechten. Sie sind nicht absolut. Ich wiederhole: Ihr, Geliebte, seid in Ordnung, so, wie ihr seid, einerlei, was euch gestern unterlaufen zu sein schien.
Hast du Fehler begangen? Bestimmt. Vielleicht zu viele, um sie aufzuzählen. Sofern du keine Missgriffe getan hast, weswegen solltest du dann gescholten oder gehauen oder dazu gebracht worden sein, dich in die Ecke zu stellen? Wieso solltest du jemals vor Scham errötet sein? Es war einmal vor etlicher Zeit, da warf ein Kind ein Tintenfass um, und es schämte sich vielleicht gar deswegen.
Aus deinem derzeitigen Blickwinkel heraus wird es nicht so entsetzlich sein, was das Kind getan hat. Es war ein Versehen. Oder, falls es es absichtlich tat, schien es ihm, aus seiner Sicht heraus, vonnöten zu sein. Oder, lasst es Mich so sagen:
Du kannst schier von deiner Bewusstseinsebene her agieren. Und wo du dich gestern aufhieltst, dort bist du heute nicht. Etikettiere dich nicht. Noch einmal – Ich trage euch an, die Vergangenheit los zu lassen. Versetzt euch nicht mehr länger in den Anklagestand. Es war die Vergangenheit.
Also, es gibt hier einen anderen Punkt, den Ich gerne herangeführt sehen möchte: Was wie ein Irrtum aussieht, ist womöglich keiner. Du kannst, so du darüber nachdenkst, du habest Schlimmes begangen, ohne Weiteres falsch liegen. Du kennst nicht die gesamte Geschichte. Du kennst nicht das Gute, was aus dem entkommen kann, welches, bei allem was du weißt, verkehrt ist. Sofern du nicht in allem Gutes zu sehen imstande bist, dann anerkenne, zum Wenigsten, dass Gutes von allem herzurühren vermag. Helden kommen auf die Welt. Aschenputtel entstiegen der Asche. Und, dennoch, wenn du es nicht sehen kannst, wenn du es möglicherweise nicht sehen kannst, dann räume ein, dass diese Möglichkeit existiert.
Oh, ja, Ich höre euch entgegnen: „Ein Plätzchen stibitzen, das war eher nicht wirklich schlimm, aber meinen Bruder umbringen, das ist bestimmt verkehrt. Wie steht es um ‚Du sollst nicht töten‘?“
Ich rate euch nicht an, rauszugehen und zu töten, oder zu stehlen oder raffgierig zu sein, etc. Ich sage, dass es eine unverzeihliche Tat nicht gibt. Mir ist klar, gewisse Handlungen sind eurem Empfinden nach unverzeihlich. Ihr bereut so viele Handlungen, die ihr unternahmt, oder die ihr nicht unternahmt. Ich sage: Genug. Lasst euch vom Haken. Beginnt abermals.
Aus dem einen oder anderen Grund können Meine Kinder gar meinen, eine gefällige, freundliche Tat, die sie zukommen ließen, sei eine Untat gewesen, ja, sie seien blöd gewesen. Alsbald denken sie nicht mehr so sehr ans Zukommen-Lassen wie daran, nicht wertgeschätzt oder nicht hinlänglich wertgeschätzt worden zu sein. Ich sage nicht, für euch selber oder für Andere Ausflüchte auszustellen. Meine Rede ist, gegen das Festhalten daran, was schier die Vergangenheit zu sein vermag, anzukommen.
Irgendwann, da haben sich allzu viele Meiner Kinder als schuldig bekundet. Es spielt nicht einmal eine Rolle, bei was. Einige Meiner Kinder verdammen sich selbst zudem als für in Zukunft schuldig.
Ich ersuche euch, Schuld vom Antlitz der Erde zu tilgen. Schuld ist nicht euer Freund. Schuld mag ja treu ergeben sein, gleichwohl ist sie nicht euer Freund. Es liegt nicht in eurem Interesse, Schuld an euch zu halten. Es liegt nicht im Interesse der Welt, dass ihr an Schuld festhaltet, denn dem entsprechend macht ihr die Welt schuldig. Werft die Leibeigenschaft der Schuld ab, so wie ihr das im Sommer mit einem schweren Schal tut.
Ihr habt den freien Willen, euch als nicht schuldig zu bekunden und euch oder Andere nicht mehr länger zu Schuldempfinden zu verurteilen.
Der Ausdruck: ‚Lasse Mein Volk ziehen‘ hat zahlreiche Bedeutungsschichten. Die Bedeutung hier ist: Lasset Mein Volk von der Schuld los. Auferlege nicht noch einen weiteren Augenblick lang dir oder einem Anderen einen Schuldurteilsspruch. Sei nicht der Schuld schuldig. Von diesem Tag an, setze dich selber frei. Beginne abermals und frisch.
HEAVENLETTER # 4922 – 17.5.2014 The Reign of Peace
DIE REGENTSCHAFT DES FRIEDENS
Gott redete …
Wir haben eine Revolution. Es ist eine friedliche Revolution. Kein Streik. Nicht einmal ein Sitzstreik. Es ist Seien. Das Seien bahnt sich seinen Weg durch die Zwietracht. Im Seienshaften, was kann es da an Unfrieden geben?
Ihr habt wohl stets nach Frieden gestrebt, euch nach ihm gesehnt, ihr seid gegen Aufruhr angegangen. Mit eurem Kampf für Frieden hat es nicht geklappt. Euer Sehnen nach Frieden wird Wirklichkeit, so Friede innen in euch aufwallt, so er das Ego überschwemmt, so er den Nonsense in der Welt übersteigt. Euer Anlangen beim Frieden bringt Friede herbei. Seht euch nicht nach ihm von der Welt herrührend um. Die Welt wird sein, was du möchtest, sobald du bist, was du möchtest, und was du möchtest, ist nicht ein Waffenstillstand, ist nicht ein Abdanken kriegerischer Handlungen, sondern eine Ankunft beim Frieden, eine Eintracht des Friedens, die Regentschaft des Friedens.
Die Herrschaft des Friedens bedeutet nicht insgesamt zur Deckung gebrachte Übereinstimmung. Die Regentschaft des Friedens ist anerkennendes Geltenlassen, ein freundliches Auge, ein sich lichtendes Auge angesichts des Fakts, dass selbst im Nicht-Einvernehmen Einssein zu liegen kommt. Heruntergekocht gereicht es zu Folgendem:
Sobald du dich nach der Einheit des Friedens umtust, wirst du ihn ausfindig machen. Er wird tagen. Dich nach Einung umsehen ist die Waffen niederlegen. Keine Handgreiflichkeiten mehr, da dich ein Aufstand, dich in Streitereien hinein zu begeben, nicht mehr länger reizt. Du sehnst dich mehr nach Friede denn nach Reizungen. Du erringst und schenkst Frieden, jenem den Vorrang vor Erregung gebend.
Du gerätst weniger zu einem Reakteur und mehr zu einem Inempfangnehmenden von verstehendem Nachvollziehen-Können. Du versuchst nicht mehr, etwas zu beweisen, so etwa, dass du recht habest oder dass dir Unrecht getan worden sei.
Hier geht es nicht um einen Friedensvertrag oder um ein Gipfeltreffen. Hier geht es um die Sicht aus einem umfassenderen Blickwinkel her.
Dies bedeutet nicht, dass du zu einem Zugeständnisse machenden Menschen ausartest. Es bedeutet, du lässt das los, was dir nicht mehr zwingend notwendig erscheint. Du trägst nicht länger Herumkommandier-Instinkte mit dir herum. Du hast nicht mehr länger die Anschauung von Dominanz oder Unterwerfung inne, denn keines von beiden ist Friede. Friede ist In-Ordnung-So-Sein. Du bist nicht mehr an Unterschiedlichkeiten oder an Gemeinsamkeiten festgeklebt. Hier geht es nicht um unaufrichtige Einvernehmlichkeit. Nicht einmal um Kompromisse. Krieg lässt dich Kompromisse machen. Friede nicht.
Was bedeutet es, dass jeder du selber, oder dass jeder dein Bruder oder dass Friede nahebei ist? Krieg vermag das Einssein nicht zu betreten. Ohne Gewahren des Einsseins kommt Selbstsucht auf. Im Egoismus ist ein Empfinden des Nicht-Genug gewärtig. Da ist jenes Empfinden zuhanden, du müssest das größere Stück Kuchen haben, oder ein größeres Stück Land, oder du müssest dir etwas nehmen, um hinzuzugewinnen. Nehmen ist das Gegenteil von erlangen. An sich reißen ist nachgerade nicht hinzuerlangen.
Geliebte, Meine Geliebten, Friede ist ein fantastischer Zuwachs. Die Friedenssuppe ist drauf und dran, goldrichtig zu sein. Sie ist genug gerührt worden. Jetzt ist es an der Suppe des Lebens, in guter Gesellschaft genossen zu werden.
Oder erachtet das Leben – an der Stelle der Suppe – wie ein Lied. Das Lied ist für Jeden. Jeder kann das singen, was jemand hingeschrieben hat. Es gibt keine Lieder-Polizei, da und dort, die ansagt, dass es dir nicht anliege, zu singen. Lieder sind angelegt, gesungen zu werden. Es ist natürlich, eine Gesangsweise zu Gehör zu bringen. Wer eignet ein Lied und bis zu welchem Grad?
Aber hier die Story: Ihr seid in einem Körper, der heiß und kalt wird. Manchmal ist es ihm derart kalt, dass er ein Feuer anmacht und dass Flammen hervorschießen. Ich versichere euch, dass die Seele, die in dem herumreisenden Leib existiert, kein Feuer legt. Die Feuer, die ihr legt, sind physische Reaktionen. Ihr könnt diese Reaktionen Emotionen nennen. Einzig physische Körper werden durch gemutmaßte Rechte entnervt. Seelen denken nicht: „Dies ist mein Platz, nicht der deine. Der deine ist da drüben, nicht hier.“ Seelen, und dies schließt deine Seele mit ein, denken niemals: „Ihr könnt euch hier nicht hinsetzen. Ihr habt irgendwo anders Platz zu nehmen. Oder verschafft euch eure eigenen Wasserrechte.“
Was kann Ich euch sagen, außer euch anzuempfehlen, dass ihr aus dem alten Denken herausgelangt, welches euch nicht gut zustatten kommt. Dies ist der revolutionäre Umschwung, von dem Ich rede. Anstelle des Abraums des Krieges trägt diese Revolution die gute Frucht des Friedens.
HEAVENLETTER # 4923 – 18.5.2014 New Green Pastures
NEUE GRÜNE WEIDEN
Gott redete …
Jeden Tag badest du dich im Leben. Das Leben ist ein zauberischer Trank, der dich von der Vergangenheit läutert. Allem, was sich im Leben begibt, gilt es, dich zu überspülen, oder vielmehr, du überspülst es. Winke der Vergangenheit Adieu. Halte nicht an ihr fest. In erster Linie möchte sie ungerne festgehalten werden. Du lügst dir in die eigene Tasche, man könne sie bei sich halten.
Wie lieb dir die Vergangenheit ist, und doch hast du durch sie hindurch zu strömen. Das Heute hat das Verflossene abzulösen. Liebe die Vergangenheit und lasse sie gehen. Anderenfalls trauerst du um sie. Du trauerst deiner Jugend nach. Du trauerst um all das, was nicht wiedererlangt werden kann. Euch alle eure Erinnerungen wieder ins Gedächtnis rufen, und, all euer sehnsüchtiges Verlangen nach ihnen, beläuft sich auf Tagträume, Geliebte. Gewisslich, alles Leben in der Welt ist, wie ihr wisst, ein Traum. Die Vergangenheit wiederbeleben ist ein Traum inmitten eines Traums. Ihr gebt die Liebe nicht preis, während ihr die Vergangenheit los lasst. Los lassen bedeutet nicht, die Vergangenheit gerät euch in Vergessenheit. Ihr löst ihren Halt an euch. In der Vergangenheit leben ist nicht leben. Es ist sich wieder ins Bewusstsein rufen. Es ist eine Art Gerümpel, so ihr sie bei euch behaltet.
Die Vergangenheit war niemals euer, Geliebte. Ihr eignet sie nicht, und ihr eignetet sie dereinst nicht. Ihr wart der Vergangenheit ein Passant. Die Vergangenheit ist nicht mehr denn das Spielenlassen deiner Finger in einem Strom, unterdessen du in einem Kanu dahinfährst.
Das Verflossene war wundervoll, und es war nicht wundervoll. Es ist dir teuer, sehr teuer, im Positiven wie im Negativen. Dessen unbenommen, an euch ist es, eure Anhaftung an es los zu lassen. Ihr paddelt jetzt das Kanu eures Lebens. Die Sonne geht jeden Tag auf, allemal ist sie nicht die gleiche alte Sonne, und nicht minder, Geliebte, brecht ihr jeden Tag neu an.
Macht euch nichts daraus, wer ihr einst wart oder einst scheinbar wart. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Versionen von Leben, und ihr lebt im Moment eine unterschiedene Version aus. Lest bei Tageslicht. Die Sonne ist über eurer Schulter. Die Sonne und du sind das Licht von heute.
Gehe zum Heute voran. Du kannst nicht dauernd hinter deine Schulter schauen. Was hinter dir ist, ist hinter dir. Was jetzt vor dir ist, ist vor dir. Ja, du lernst vom Leben. Du wächst vom Leben.
In einem gewissen Sinne ist dein ganzes Leben gedacht, und wiewohl, beglücke die wiederholt auftretenden Gedanken an das Vergangene mit einem Adieu. Die Vergangenheit ist Teil und ein Stück von dir. Sie wuchs heute in dich hinein. Wir können sagen, sie ist in dir eingebettet, und gleichwohl lässt du sie hinter dir. Sie kann im Moment schier ein Gedenken sein. Entsinne dich, dass du jetzt am Leben bist, und dass heute ein anderer Tag ist. Koste den Tag, und gib dem Verflossenen Abschiedsküsse. Die Vergangenheit ist nicht angelegt, zum heutigen Tag dein Begleiter zu sein.
Vielleicht weil die Vergangenheit vorüber ist, fürchtest du sie nicht. Vielleicht weil sich der heutige Tag noch nicht entfaltet hat, fürchtest du ihn. An jedem Tag bist du im Wachsen begriffen. Vielleicht hast du vor Wachstum Angst. Vielleicht ist die Vergangenheit wie ein alter bequemer Sessel oder wie ein alter Bademantel. Du kannst sie los lassen. Höre her, die Vergangenheit mag es nicht, dass an ihr festgekrallt wird.
Was wird heute die Sonne bringen? Was an Schön-haftigkeit kannst du heute erschaffen?
Schau, du kannst vielleicht alte Briefe von einem vormals Geliebten aufbewahren, der nicht mehr ist. Geliebte, an der Vergangenheit festhalten ist nicht Liebe. Ihr schüttet Zucker auf die Vergangenheit, und sie gerät euch süßer denn das Leben, welches ihr derzeit führt. Ihr seid angehalten, euer Leben zu führen, jenem nicht anhand des Vergangenen dermaßen reichlich Rückhalt zu verleihen.
Putzt die Schiefertafel der Vergangenheit. Segnet sie, und rückt weiter. Ihr werdet auf neue grüne Weiden stoßen. Fühlt euch nicht der Vergangenheit verpflichtet. Springt spornstreichs zum Gegenwärtigen. Ihr seid, wo ihr seid, und nicht, wo ihr wart. Und ihr seid nicht, wer ihr einst wart oder wie ihr eures Erachtens weiland wart. Dies vor euch, das ist ein goldener Tag. Heißt ihn willkommen. Stellt eure beiden Beine in ein Boot, und das Boot trägt den Namen Heute.
HEAVENLETTER # 4924 – 19.5.2014 Dancing to the Music You Hear
BEIM TANZ ZUR MUSIK, DIE IHR VERNEHMT
Gott redete …
Ganz zum Ende beläuft sich alles auf dich, und natürlich auf dich und Mich. All das, wogegen du außerhalb von dir angehst, ist eine Verästelung von dir. Es gibt in dir etwas, was dich in Aufruhr versetzt. Der Stich, an dem du kratzt, ist stets der deine.
Wie geht es dir? Wie bist du? Dies ist immer die Frage, mit der du es zu tun hast. Es gibt kein sie, Geliebte. Was auch immer euch in den Weg kommt, es ist etwas inwendig in euch, das euch in den Weg kommt.
Wenn du auf der Hauptstraße auf der Suche nach einem bestimmten Haus bist und dir jemand dazu falsche Angaben macht, bist du es nichtsdestotrotz, der das Haus sucht. Es bist du, der sich verläuft oder der das Haus findet.
Auf wessen Party du auch gehst, es ist deine Party. Es ist dein Vergnügen dort, oder nicht. Die Party kann für dich geschmissen werden, alles ist für dich gut vorbereitet und die anderen Gäste sind eingeladen, und doch, die Party möchte auf dich hinaus.
Was für eine Musik auch gespielt wird, du bist derjenige, der auf sie tanzt.
Dies macht das Leben für dich zu einer schönen Gelegenheit, denn das Leben, das du lebst, ist das Leben, das du durch deine eigenen Augen siehst.
Du gehst ins Kino. Es kann sein, dein Freund mag den Film – und du nicht. Du siehst den Film, den du siehst. Dein Freund sieht den Film, den er sieht. Der Film ist ein Film.
Niemand sagt, du habest den Film gern zu haben. Niemand sagt, du liegest falsch, den Film nicht zu mögen, denn du vermagst nur so zu sehen, wie du siehst.
Dein Leben ist ein Film. Vielleicht verzweifelst du. Jemand anderes bewundert deine Glückssträhnen. Jeder sieht, so wie er sieht.
Du bist dafür zuständig, wie du dein Leben lebst und was du aus ihm machst.
Es kann durchaus sein, du wirst dir das Holz nicht aussuchen, was du sägst, dennoch bist du es, der es sägt. Was du aus dem Holz machst, ist das, was du aus ihm machst.
Welches Lied du auch singst, es ist das Lied, das du singst. Möglicherweise komponiertest du es nicht, dennoch singst du es. Es ist deine Weise, so du sie singst.
Wenn du Poker spielst, ist es dein Blatt, das du spielst.
Wenn du Baseball spielst, ist es an dir, den Schlag auszuführen.
Jeder Künstler hat eine Schau, und es ist seine Schau. Jeder hat seine oder ihre Version der Sicht.
Bei jedem, der Schönheit erblickt, ist es seine eigene Schönheit, die er sieht. Und wo belässt dies euch? Genau dort, wo ihr seid. Seht anders, und ihr seid irgendwo anders.
Du sprichst von Herausforderungen. Es scheint, Etliche haben mehr Infragestelltheiten als andere. Dennoch weiß niemand ganz sicher, was in dem Herzen eines Anderen vor sich geht, oder wo dessen Herz sich aufhält und was für ein Leben sein Leben ist.
Es gibt da unter Meinen Kindern jene, die möglichst viel aus allem herausschlagen, und es gibt unter ihnen jene, die vielleicht jammern.
Wie sieht dein Leben aus? Das obliegt dir. Du bist soeben dabei und backst einen Kuchen. Hier die Zutaten. Du bist derjenige, der die Zutaten vermengt, und es bist du, der den Kuchen in den Ofen stellt, und es bist du, der ihn herausnimmt. Zufälligerweise oder absichtlich, dies ist der Kuchen, den du backst.
Dies ist dein Leben. Manchmal möchtest du, dass alles deine Wahl ist, und doch, du erklärst vielleicht deine Wahl für minderwertig, sobald es sich herausstellt, dass sie nicht nach deinem Gefallen ist. Indessen entkommt das Leben eurer Fabrizierung. Euer Leben ist euer. Mag es regnen oder schneien. Es kann gewaltige Stürme geben. Die Stürme können deiner Hand entstammen, oder nicht. Nichtsdestotrotz bist du der, der es mit den Stürmen und jedweden Hindernissen oder Darreichungen auf deinem Pfad zu tun hat.
Obschon du nicht das gänzliche Sagen über eine Situation, die dich ereilt, haben wirst, hast du das Sagen darüber, wie du die Lage wahrnimmst und wie du dich in ihr bewegst. Unbenommen der Lage, was macht ihr aus ihr, Geliebte? Was fangt ihr mit ihr an? Wohin verbringt ihr euch? Wie werdet ihr aktiv? So, oder so?
HEAVENLETTER # 4925 – 20.5.2014 Think Blue Skies, Beloveds
DÜNKT BLAUEN HIMMEL, GELIEBTE
Gott redete …
Woher rühren eure Gedanken, und wohin nehmen sie euch? Worauf kommen eure Blicke zu liegen? Was sagt ihr in eurem Leben aus? Was für Imbisse reicht ihr eurem Geist, eurem schönen Geist zu?
Gedanken erstehen, sie kommen zu dir, ja, etliche geladenerweise, etliche nicht. Mitunter schaffst du deine Gedanken von unten nach oben. Sprich, manchmal ersinnst du Gedanken, und manchmal, sind die Gedanken vor dir, sie stiefeln einfach herein. Und dennoch, du hast trotzdem eine Wahl, was du an Gedanken besinnst.
Sieh es so, Gedanken sind wie eine Auswahl Eis. Die Eisdiele bietet allerhand Geschmackssorten an, viele sind verlockend, und du greifst dir, immerhin aus den allerhand Sorten, dieses Mal eine heraus. Es gibt Wahlmöglichkeiten an Gedanken, die dich rechts wie links bombardieren. Du liest Gedanken auf, ebenso wie du sie in die Wege leitest.
Wenn das Leben eine Bowlingbahn und die Gedanken die Kegel wären, würdest du die Gedanken, die dich runterziehen, umwerfen. Freilich ist das Leben keine Kegelbahn, denn im Leben hast du das Privileg, deine eigenen Kegel aufzustellen. Es bist du, der deine Gedanken denkt.
Gedanken sind wie Zitterrochen. Es gibt Gedanken-Stromkreise. Dermaßen viele Ströme gehen in jenem Kopfe dein an. Es gibt zahlreiche Gedanken, die bis zur Stunde noch ungedacht sind. Dermaßen viele Knotenpunkte. Viele deiner Gedanken scheinen ziellos.
Zuvörderst ist Seien, und vom Seien kommen eure Gedanken her, und von euren Gedanken ergreift ihr Tätigsein. Etliche Gedanken werden nicht ausgelebt, gleichwohl sind sie präsent. Etliche Gedanken spähen um die Ecke herum, und einige gehen voll ausgebildet auf euch nieder. Etliche Gedanken scheinen geringfügig, und etliche bedeutend. Etliche Gedanken überbringen euch wohltuende Segnungen, und etliche Gedanken beschmutzen euch, schaffen euch zu dunklen Stellen und tragen, wie Unkraut in einem schönen Garten, Nachwirkungen bei sich. Gedanken generieren. Sucht euch die Gedanken, die ihr gerne als die Fabrizierung von euch zugrundegelegt sehen möchtet.
Eure Gedanken sind die Fabrikation, die euch herstellt. Eure Gedanken haben eine Reichweite. Die Welt, in der ihr lebt, ist eine Zusammenballung von Gedanken. Wie Regentropfen, die in ein Bassin fallen, so lassen eure Gedanken Wirbel in den Teich eures Geistes hineinplumpsen, sie finden Widerhall, und verschwinden danach, anscheinend. Wohin gehen eure Gedanken, so sie inwendig in euch nicht mehr zum Vorschein kommen? Löschen sie sich selber aus? Was könnt ihr mit euren Gedanken tun, wenn ihr sie nicht mögt? Wenn sie scheinbar unerbeten aufkreuzen, wie entbietet ihr ihnen ein Adieu? Bisweilen seid ihr recht froh, dass eure Gedanken unausgesprochen sind. Alsdenn, Geliebte, weswegen habt ihr sie?
Etliche Gedanken scheinen von innenher hereinzukommen, und etliche Gedanken scheinen von außenher einzutreten. Falls von außenher Eindrücke in deinen Geist hinein genommen werden und in ihm nachhallen, dann lege einige Sorgfalt an den Tag, was das angeht, mit was für Worten und Bildern du Umgang pflegst. Kaktusse bringen Kaktusse hervor. Dünkt blauen Himmel, Geliebte.
Gedanken werden geboren, und Gedanken werden widergehallt, und schöne Gedanken zeugen schönen Geist. Auf einem schönen Geist kann durch ungeziemende Gedanken herumgetrampelt werden, die aus dem, was du vor dich hin verbringst, aufgelesen wurden. Du lebst, wohin deine Gedanken auf Reisen sind. Achte darauf, womit du deinen Geist nährst. Finde die grünen Weiden und grase dort. Habe die Idee – Ich bin soeben dabei, und reiche dir einen Gedanken –, deinen Geist zu hegen. Lies dir gutes Futter aus. Was du in deinen Geist hinein nimmst, das wird verdaut. Nehmt Liebe in euren Geist hinein, Geliebte, und nicht grelle Buntheit. Findet Gesellschaft, welche erhebt, seien es nun Menschen oder Bücher oder sonst irgend etwas. Mindere Entscheide sind mindere Entscheide. Ich bitte euch, nicht Billigkneipen an Gedanken aufzusuchen, die euch nicht erheben.
Der Geist ist eine schöne Bewandtnis. Er wird das aufgreifen, was du vor ihm hinlegst. Wecke deinen Geist auf. Fülle ihn mit der Frucht, die du gerne vermannigfacht sehen möchtest. Gründe die Felder deines Geistes in gutem Boden, aus dem hervor sich dein Geist weit in die Höhe schwingen möchte.
HEAVENLETTER # 4926 – 21.5.2014 The Evolution of the World
DIE EVOLUTION DER WELT
Gott redete …
Du bist der Welt unverzichtbar und bedeutsam. Dein Darreichen ist wichtiger als dein Empfangen. Ja, Ich sage dies sehr klar ohne jedweden Zweifel. Dies soll nicht besagen, dass du nicht entgegennehmen sollest. Dies soll zur Aussage bringen: In Empfang nehmen ist nicht ausreichend. Was immer du empfängst – gib aus, was du entgegennimmst, so dass Andere ebenfalls davon Nutzen haben.
Du wirst dir eher noch nicht vollauf im Klaren sein, dass alles, was du empfängst, von Mir herrührt. Und alles, was Ich dir gebe, ist nicht das Ende der Geschichte, denn jedermann ist Eins, und du bist einer Kette teilhaftig, die sich über dich hinaus erstreckt. Du bist nicht das Ende des Kreislaufs. Es gibt einen ferneren Schritt. Sei des Einsseins eingedenk. Du weitest dich selber aus, so du alle teilhaben lässt. So du teilst, empfängst du mehr. Sondere dich nicht vom Teilhaben-Lassen ab.
Teilen ist natürlich. Sofern du ein Pfund Süßigkeiten überreicht bekommst, hast du nicht alles wegzugeben. Tatsache ist, im Teilen erlangst du hinzu. Es ist für Meine Kinder nicht immer leicht, das Prinzip des Teilens zu begreifen. Eure Gedanken werden eher teilen denn schmälern und weniger haben ausmachen. Teilen ist der nächste Schritt von zugewinnen. Geben ist Zugewinn, nicht Verlust. Teilen und geben weiten dich aus. Der Zweck des Lebens ist Expansion.
Sobald du einen Segen erhältst, bist du hochgehoben. Wenn du auf der Suche warst und gefunden hast, ist das Hochgefühl nicht für dich alleine bestimmt. Was du empfängst, das obliegt dir zu geben. Inempfangnehmen ist nicht das Ende der Bewandtnis.
Ist dir nicht klar, dass du in der Evolution der Welt ein Kettenglied darstellst? Bist du lebendig oder nicht? Sei am Leben, um zu lieben. Die Sonne scheint für alle. Dir gehört es, wie die Sonne zu sein und auf Alle auszustrahlen. Um das Meiste zu ernten, Geliebte, steht es euch an zu geben. Ein Bauer sät die Samen aus. Er wirft die Saat heraus. Er wirft und demnach wächst die Saat. Mit Sicherheit wurde sie ihm nicht übermittelt, um sie bei sich zu behalten. Und sobald die Saat heranwächst und ihre eigenen Samen hervorbringt, ist mehr und mehr zum Teilen da.
Lasse die Vorstellung los, was auch immer dir gegeben wurde, sei dir alleine gegeben. Du sollst nicht der kleine Jack Horner sein, der in der Ecke sitzt, seine Pflaume verzehrt, an seinem Daumen lutscht und sagt: „Was für ein guter Junge bin ich?“
Falls du dich selber noch nicht mit dem Geschmack des Gebens bekannt gemacht hast, schließe damit jetzt Bekanntschaft. Geliebte, euer Geben ist das Fundament der Welt.
Sofern du zehn Dollar hast, gib jemand anderem einen Dollar. Warte nicht, bis du zehn Millionen Dollar hast. Wenn du wartest, erteilst du Unterweisungen in Geiz. Sobald du gibst, bringst du Liebe bei. Ich bin deine Quelle. Ich gebe dir, fürderhin gibst du im Rückfluss Anderen desgleichen. Ich bin wie der Schullehrer, der dir etliche Blatt Papier aushändigt, nicht dafür, dass du sie behältst, sondern dass du sie an die Klasse weitergibst. Du nimmst dein Blatt Papier und teilst den Rest.
Das gleiche gilt bei Rückäußerungen, die du im Leben bekommst. Du zwangsernährst niemanden. Niemand hat dir zuzuhören, und doch lässt du Alle teilhaben, und infolge füllst du dein Herz wieder auf, und recht wahrscheinlich deine Truhen ebenfalls. Wofür sind hier Meine Worte, außer fürs Teilen?
Was wirkten die Erhabenen Spirituellen? Keiner von ihnen ging mit dem Gedanken einher: „Oh, gut, ich bin vollendet. Ich habe die Antworten.“ Sie vollendeten sich selbst, indem sie teilten, was Ich ihnen zugewendet hatte. Ich bin der Geber, und ihr seid entworfen, ebenfalls ein Geber zu sein. Dies meint nicht, du treibst einen Jeden in die Enge, wie es der Seefahrer aus alter Zeit tat, der seine Geschichte weiterreichte, um seine Schuld los zu werden. Deine Dürftigkeit heißt, immer zu geben, da du bestimmt bist, ein Geber zu sein. Bis dass ihr gebt, seid ihr ein Nehmer, Geliebte. Haltet das Universum hoch, Geliebte. Hebt in die Höhe.
HEAVENLETTER # 4927 – 22.5.2014 The Theme of Your Life
DIE THEMATIK DEINES LEBENS
Gott redete …
Bin Ich nicht dein Sachwalter? Ganz bestimmt bin Ich nicht dir entgegengesetzt. Ich bin für dich. Ich bin just bei dir an deiner Seite. Du magst ja gegen Mich angehen. Ich streite nicht mit dir. Ich beteilige dich an der Liebe. Ich kenne Verfechten nicht. Ich halte nicht fest. Ich umarme.
Was kannst du im Leben nicht los lassen? Wer ist es, den du nicht los lassen kannst? Was ist es, gegen das du Einwände vorbringst? Was auch immer, du hast es los zu lassen. Anderenfalls trägst du einen Groll mit dir herum, und ein Groll ist ein Hindernis für dein Erblühen. Es ist für dich ungebührlich, einen Groll zu hegen. Unziemlich und unangebracht.
Nach Liebe wird gerufen. Was immer ein Groll dir an Zufriedenheit einfahren mag, vielleicht Riten der Geringschätzung oder Riten der Verunsicherung, du stellst Felsblöcke vor dich hin. Du blockierst dein Voranrücken und legst es lahm.
Es macht keinen Sinn, Groll zu hegen, vergangenen oder gegenwärtigen. Hin und wieder hegst du Groll hinsichtlich der Zukunft. Ja, im Künftigen. Du kannst dich zeitlich vor der Veranlassung zunichte gemacht sehen. Du bist dir sicher, dass du durch einen Test fällst und rufst von vorneherein Foul. Es ist, als würdest du ein gesetzeswidriges Verhalten vorhaben und es einem Anderen anheften.
Hast du dies nicht im Leben ausgeführt? Wenn du sagst, jemand habe etwas getan, was du nicht vergeben könnest, hegst du einen Groll. Und sobald du in die Geistesbefindlichkeit hineingelangst, dass dich jemand von sich weisen werde, hast du dich selber aufgelegt dafür, abgewiesen zu werden. Lasse nicht Betroffenheit zur Thematik deines Lebens geraten. Lasse Los-Lassen zur Thematik deines Lebens werden. Sei wie das Wasser. Lasse alles strömen. Lasse gar Fehler, die deinen und diejenigen Anderer, durch dich hindurch fließen. Setze sie nicht gefangen. Hänge sie nicht zum Trocknen auf.
Ziehe dir nicht Missgunst zu. Sodann wird es keinen Bedarf für Vergebung geben. Verstähle dein Herz nicht gegen jemanden oder gegen etwas, denn du verstählst es gegen dich selbst.
Im Leben in der Welt bist du mit Herabwürdigung in Berührung gekommen. Vielleicht ergingst du dich in Beschimpfungen. Andere werden womöglich ebenfalls ihre Einwände gegen das Leben an dir ausgelassen haben. Möchtest du gerne ebenso werden, wie das, wogegen du dich wendest?
Andere finden obendrein Fehler bei Mir. Ein Kind von Mir hält Mich für sein Unglücklichsein für verantwortlich. Es hält sein Herz wider das Meine, so, als hätte es einen Sieg erbeutet. Es hat in Punkten eine Niederlage erzielt. Wofür du auch einen Anderen für verantwortlich erklärst, du kannst dir sicher sein, dass du dich selber abschilderst. Du schilderst deine Meinung von dir selber recht trefflich ab. Du wirst dies leugnen. Du wirst vortragen, du sehest das Leben so, wie es ist. Geliebte, ihr seht euch selber und verlautbart, ein Anderer sei dafür verantwortlich, wie ihr euch fühlt. Indem ihr das tut, streift ihr eure eigene Verantwortung ab.
Es ist keine zu umjubelnde Sache, gegen einen Anderen zu geifern. Es gibt keinen Anderen, Geliebte. Ihr redet stets zu euch selber. Wenn ihr die Faust ballt, reckt ihr sie dauernd gegen euch selbst.
Dies gilt auf der ganzen Linie, Geliebte. Wenn ihr Mich beispielsweise für Stürme, Unfälle, Tod, für sogenannte Pleiten im Leben zuständig erklärt, kommt ihr abwürgend zum Stillstand, Geliebte. Es ist nicht hilfreich, einen Anderen für euer Leben haftbar zu erklären. Sobald euer Leben so verläuft, wie es euch gefällt, rechnet ihr es euch als Verdienst an. Ihr könnt nicht beides auf ein Mal haben.
Es ist unbesonnen, einen Anderen für verantwortlich zu erklären dafür, wie du dem Leben entgegnest. Sei dir selber ein Freund. Solange du Verbitterung bei dir trägst, tust du dir selber weh, und du verwundest die Welt. Wenn du es los lässt, mit dem Finger zu zeigen, gebenedeist du dich selber, den scheinbaren Anderen und die Welt. Wirf Segnungen vor dich hin. Bestreue deinen Pfad mit Rosenblütenblättern. Dornen gehören nicht zum Thema deines Lebens. Denke neu.
HEAVENLETTER # 4928 – 23.5.2014 Are the Rays of the Sun the Sun?
SIND DIE SONNENSTRAHLEN DIE SONNE?
Gott redete …
Das Leben ist eine Geschichte, die du über dich selbst schreibst. Es ist überdies eine Geschichte, die du miterlebst. Es ist, als schriebe sich die Geschichte deines Lebens von alleine und als geschähe sie just vor deinen Augen. Du bist der Akteur und das Publikum, beides in einem.
Die Geschichten Anderer sind ebenfalls die deinen. Du spürst sie. Sie gehen in dein Herz hinein. Dermaßen viele Geschichten sind auf dem Wasser geschrieben und in deinem Herzen bezeugt. Im Leben auf der Erde scheint alles aufzutauchen und zu entschwinden. Wie Wellen im Ozean verschmilzt du mit dem Ozean. Was immer du deiner Ansicht nach bist, du bist die Ganzheit des Meeres. Wellen kommen herein und laufen hinaus, und der Ozean ist für immer und ewig. Der Ozean, von dem Ich rede, ist Unendlich.
Alle Meine Kinder trachten. Jeder strebt nach etwas. Für Etliche geht es um Berühmtheit. Für Etliche um Nichtbeachtung. Ein jedes Meiner Kinder weitet sich nicht nur selber aus, so gut es das vermag und bisweilen weiter, als es das erkennt, und allemal ist ein jedes Kind eine Welle im Ozean, von dem Ich rede. Ihr seid Meine Fußspuren. Ihr seid ebenso Meine Fingerabdrücke. Ihr handelt an Meiner Stelle. Ihr seid die ausgelassen Seienden und Schwelgenden, und ihr seid die Enthüller des Einen Gottes, Der ist im Himmel und auf Erden. Selbstverständlich bin Ich unmittelbar inwendig in euch. In euch bin Ich untergebracht. Ich habe in euch Wohnung, obschon es, auf den tieferen Ebenen, kein ihr gibt, wovon zu reden wäre.
Bist du ein Fraktal? Man könnte es so sagen. Aber ein Fraktal ist mehr als ein Stück von Mir. Ist die Sonne die Sonne, oder sind die Strahlen der Sonne die Sonne? Wir können sagen, dass ihr Meine Strahlen seid, die die Erde erhellen und wärmen. Ihr empfangt die Strahlen der Sonne, und ihr seid die Strahlen der Sonne, dem gleich, wie ihr die Wellen des Meeres seid.
Es gibt kein Sich-Verabschieden von eurer Bedeutsamkeit in der Welt. Eine jede Welle ist dem Ozean wesentlich. Eine jede Welle bewegt sich herein und rückt hinaus. Eine jede Welle strömt in vollkommenem Rhythmus. Wellen des Ozeans sind der Ozean. Jeder Sonnenstrahl ist die Sonne. Strahlen reflektieren die Sonne, und keine Welle fälscht den Ozean ab, welcher die Quelle einer jeden Welle ist. Davon gibt es kein Wegkommen. Heil dem Meer, und Heil einem jeden Lichtfunken. Wie erquicklich die Wellen des Ozeans und die Strahlen der Sonne miteinander einhergehen. Es existiert kein Wettstreit. Beide sind je auf ihre Art und erfüllen ihren Zweck. Sie erfüllen Meinen Zweck. Mächtig sind die Wellen des Ozeans und die Strahlen der Sonne, und mächtig seid ihr. Ihr seid der Erfüller Meines Herzens. Euer Herz schlägt für das Meine. Euer Herz ist der Trommler in der Parade des Lebens.
Eine jede Gelegenheit ist eine Gelegenheit für Liebe. Schlagt in eurem Herzen die Trommeln der Liebe. Ihr könnt fürwahr nicht euren eigenen Willen haben. Ihr könnt die vermeintlichen Anderen nicht außer Kraft setzen, noch auch vermögt ihr euch über Meinen Willen hinwegzusetzen. Ihr könnt vermeinen, ihr tätet das, dennoch ist Mein Wille nicht Mein Wille alleine. Er ist zudem der eure.
Es ist der Eine Tiefe Ozean da, und ihr taucht in ihn hinein. Wer immer ihr wähnt zu sein, ihr schwimmt mit Mir. Ihr seid die Gezeiten Meiner Existenz. Ihr seid die mächtige Gezeitenströmung, und daher kündigt ihr Mich an und folgt ihr Mir nach, so sind Wir eng verschlungen, und mithin ist die Welt Eine Welt, und ihr seid ein Exponent der Einen Welt und des Lebens auf der Erde und des Gesamten Universums. Niemals wurdet ihr für euch alleine gemacht. Ihr seid nicht weit verstreut. Ihr seid tief in Meinem Herzen und Meiner Liebe. Ja, das seid ihr.
HEAVENLETTER # 4929 – 24.5.2014 Shine in the Glory God Made You
ERSTRAHLE IN DER HERRLICHKEIT, IN DER DICH GOTT GEMACHT HAT
Gott redete …
Zu welchem Behuf machst du Anstalten, mit jedem mitzuhalten? Du bist du und nicht sonst jemand. Natürlich spreche Ich in den Begrifflichkeiten der Welt, denn in Wahrheit ist jeder, mit dem du dich vergleichst oder in Kontrast setzt, du. Auf der Erde sind deine Individualität und Persönlichkeit herausragend.
Es gibt für dich keinen Grund, dich nach jemand anderem zu richten, dies zu probieren oder dies nicht zu probieren. Sei ganz einfach.
Du hast überhaupt kein Athlet oder Gelehrter oder sonstwas zu sein. Alles, was du zu tun hast, ist du sein. Es gibt keinen Grund, dich auf Eis zu legen. Ich möchte gerne sagen, dass du das, was du erstrebst zu sein, bereits bist, dies allerdings klappt für dich nicht so recht. Vielleicht möchtest du gerne ein Filmstar sein, und bist es nicht. Hingegen bist du ein Lebensstar. Du bist ganz bestimmt der Star deines Lebens. Was immer ihr euch an Erstrebenswertem sehnlich wünscht, dass es in der Welt sei, ihr seid, Geliebte, weidlich mehr als das.
Wie teuer ihr Mir seid, unterdessen ihr euch in der Welt aufmacht. Ihr vergesst eure Schlüssel, oder ihr vergesst die Richtungen, wohin ihr geht. Ihr könnt gar vergessen, wo ihr entlanggeht, und dennoch, nichtsdestotrotz macht ihr euch auf. Ihr brecht zu einer Mission von Mir auf. Womöglich habt ihr das vergessen. Sobald ihr dorthin gelangt seid, wohin ihr unterwegs seid, werdet ihr euch erinnern. Ihr werdet die Route erkennen, die ihr nahmt, und ihr werdet euch freuen, zu sein, wo ihr seid. Ihr werdet nach allem alsdann klar und deutlich sehen, wo ihr seid und wer ihr seid und was ihr Mir und der Welt bedeutet.
Momentan vermögt ihr eure Wertigkeit auszuspüren. Ihr könnt euren irdischen Wert und euren Wert auf einer umfassenderen Skala erkennen, den Wert, den ihr nicht so recht anerkennt oder auf den ihr nicht so ernstlich baut. Ihr seid spektakulär. Ihr seid ein spektakuläres Menschenseinswesen. Ich machte euch, so wie ihr bestimmt seid zu sein. Ich hatte euch vor, dass ihr in der Pracht scheint, in der Ich euch gemacht habe. Die Anleitung dafür, sich auszeichnen, lautet schlicht du selber sein.
„Was – mein irregeleitetes Selbst!“, rufst du aus.
Ja, du, der du dir so sicher bist, weniger zu sein, als Ich sage. Lasst euch auf Mich ein, Geliebte. Ihr seid Größe, Größe am Herumlaufen. Geliebte, ihr könnt euch nicht einmal sicher sein, dass eure Fehler überhaupt Missgriffe sind. Nicht auf der ganzen Linie, freilich, je gewisser du bist, du habest recht, umso umfassender die Möglichkeit, dass du dich irrst. Du irrst dich öfters in Bewandtnissen, über die du dir ganz sicher bist.
Du bist dir öfters unsicher, worüber es dir sicher zu sein gehört.
Du kannst sicher sein, mit kühlem Kopf sicher sein, dass du Himmel-gesandt bist, dass Ich dich erschuf und
dich herausschickte, nicht um dich mit Streit zu befassen, sondern um dich selber darzubieten, so wie du ein weiches Karamell-Bonbon anbieten würdest. Du bietest Gutmütigkeit dar. Jene hast du ununterbrochen zu geben. Versuche nicht mehr länger, dich zu etwas anderem zu überreden.
Du bist ein Engel, den Ich aussandte, um Mich in die Welt hereinzugeleiten. Ihr könnt Mir glauben. Ihr könnt Mir glauben, dass ihr weitaus mehr wert seid, als das, was ihr euch selber zuschreibt. Es gibt keine Notwendigkeit, euch in die Brust zu werfen, um in der Welt zu leuchten. Fast hätte Ich launische Welt gesagt. Das hat so gestimmt. Ihr lest gemeinhin in einer ungeratenen Welt ziemlich gut von den Lippen ab, und von Meinen Lippen lest ihr eher nicht so ergiebig ab, oder ihr werdet eher nicht auf Meine Worte, dass sie für wahr gelten, bauen. Das hat so zu sein, denn anderenfalls würdest ihr erfassen, dass ihr das Sonnenlicht seid.
Ihr seid die Hochachtung wert, in der Ich euch halte. Ihr seid das Salz der Erde. Salz ist salzig, nicht bitter. Ihr seid das Gewürz des Lebens. Seid energiegeladen. Erkennt, wovon Ich spreche. Vernehmt Mich beflissen.
HEAVENLETTER # 4930 – 25.5.2014 Minds Research, Hearts Know
DER GEIST FORSCHT, HERZEN WISSEN
Gott redete …
Die Macht eures Geistes ist enorm. Die Macht von Glaubensvorstellungen ist enorm. Die Macht eures Herzens ist allemal größer. Euer Herz kann alles übertreffen. Euer wahres Herz ist dazu imstande. Ich rede nicht von eurem Herzen, das durch dieses oder jenes überredet worden ist. Ich rede von eurem reinen Herzen, schier sich selbst überlassen. Euer Herz weiß um alles. Tief unten weiß euer Herz alles. Euer wahres freigelegtes Herz kennt die Wahrheit. Es weiß alles, bloß ist euer Herz, allzu oft, zugedeckt, sozusagen beschirmt worden, da euer Geist bescheidet, jenes Verdecken sei eine gute Idee. Euer Geist besorgt sich diese Idee käuflich. Jene Auffassung wurde in Umlauf gebracht, wurde gut beworben, und ihr kauft sie.
Kommt näher an euer Herz, und ihr kommt näher zu Mir. Ja, Ich erschuf euren Geist. Dies war eine gute Sache, bloß, der Geist und das Denken wurden in der Welt im Ansehen gehoben, und euer Geist nimmt das Heft in die Hand, so, als wäre euer Herz minder bedeutsam. Euer Herz ist das Allerwichtigste. Und nicht minder die Herzen Anderer.
Das Herz vermag mit geschlossenen Augen zu steuern. Der Geist steuert in zahlreiche Richtungen, reichlich versehen mit all seinem Wissen, welches von irgendwoher am Zusammenlaufen ist. Das Herz ist sich selber gegenüber aufrichtig, solange es nicht verplankt wurde.
Euer wahres Herz ist nicht aus Marotten und Catch-as-Catch-Can gefertigt. Euer Herz ist der Wisser. Es ist der Wisser, da Ich in eurem Herzen Wohnung nehme. Ich bin in eurem Herzen, freilich wurde euer Herz trainiert, von eurem Geist her auf ein Signal zu warten.
Erscheint euch das vielleicht als weithergeholt? Verdaut sich eure Nahrung nicht von selber, ohne eure Zustimmung oder eure Anweisungen? Scheint nicht die Sonne, ohne dass Ich sie jeden Morgen daran erinnere? Haben Blumen zu bescheiden, zu blühen? Wir reden davon, was natürlich ist.
So wie es, wenn es kalt ist, für euch natürlich ist, euch nahe ans Feuer zu begeben, ist es für euch natürlich, euch an euer Herz zu setzen. In eurem Herzen liegt das Verständnis, nach dem ihr schmachtet. Möget ihr all den Widerstand dem freien Strom eures Herzens entbinden. Möget ihr vernehmen, was euer Herz weiß, und nicht so sehr das, was ihr vermeint, euer individuelles Herz solle es bescheiden.
Es ist so wie beim Godwriting. Du hast es zuzulassen. Du kannst es nicht anweisen. Du kannst es nicht veranlassen, sich dort aufzuhalten, wohin es sich deinem Dafürhalten nach begeben solle. Dein Geist ist nicht der Entscheider dessen, was Ich soeben im Begriff bin zu sagen. Sollte Ich beschränkt sein mögen durch das, was du glaubst? Es gilt dir, Mich sprechen zu lassen, und es gilt dir, dein Herz zu hören.
Ich verstehe, gelegentlich bist du dir nicht sicher, wann du in deinem Herzen die Wahrheit hörst, oder Wünschen und Wollen. Du wirst öfters eine Neigung aufweisen, die Gefühle deines Herzens irgendwohin zu karren. Tue dies nicht mehr weiter. Lehne dich in dein Herz. Mitten in deinem Herzen liegt die Endlosigkeit der Wahrheit. Dein Herz ist damit vertraut, wovon es spricht, wenn du doch bloß unter das Oberflächengeräusch gelangen, und wenn du doch bloß deinen Geist aus dem Weg des Herzens heraushalten könntest.
In Meinem Land herrscht das Herz. Es umschließt das Gewahren der Wahrheit. In dieser Weise ist dein Herz kenntnisreicher als dein Geist. Dein Geist ist ein Planer, ein Festsetzer, ein Wiedererzähler von Geschichten. Der Geist schaut auf die Vergangenheit um seiner Belege willen, wohingegen das Herz keine Erforschung zu unternehmen hat, denn es weiß. Das Herz weiß. Dein Herz weiß. Du kannst deinem Herzen nicht etwas in die Tasche lügen. Die Sache ist die, dass du deinen Geist anschaltest und dass du dein Herz abschaltest. Lehne dich in die Lenkung deines Herzens hinein. Gelange näher an die Kenntnis, was dir dein Herz zu verstehen gibt. Dein Herz spricht zu dir, so wie Ich es tue, im Godwriting und außerhalb von ihm.
Betrachte den Geist und das Herz als Meine zwei guten Söhne, und desgleichen als deine zwei guten Söhne. Du liebst sie beide, allerdings ist dein Geist mehr geneigt, zerfahren zu sein, denn dein Herz, welches den Refrain Meines Herzens zu Gehör bringt. Wir können vielleicht deinen Geist als den Verlorenen Sohn bezeichnen, und dein Herz als den Sohn, der Zuhause bei Mir bleibt, so es dort nicht durch seinen Bruder, den Geist, überstimmt wird.
HEAVENLETTER # 4931 – 26.5.2014 Love Fills You Like Light
LIEBE FÜLLT DICH, WIE ES LICHT TUT
Gott redete …
Im Himmel gibt es so etwas wie Sich-Beeilen nicht, ebenso wenig so etwas wie Langsamer-Machen. Sie stellen im Himmel nicht einmal eine Möglichkeit dar. Im Himmel, da pulsiert eine Idee. Sie ist augenblicklich. Kein Planen von ihr, kein großen Bescheid erteilen, keine Vorstandstreffen. Die Idee wird ausgeführt. Sie ist vorüber. Sie zirkuliert über das Universum, denn es gibt im Himmel keine Zeit, in der Mutmaßungen anzustellen wären. Da ist Endlosigkeit, welche das Konzept von Zeit außen vor lässt. Zeit ist im Himmel ein Ding der Unmöglichkeit. Zeit summiert sich im Himmel nicht auf.
Es gibt im Himmel genauso keine Lagerplätze. Ebenso keine Raststationen. Denke an die beständigste glückliche Zeit in deinem Leben auf Erden, als alles leicht und alles angenehm war wie ein Wirklichkeit gewordener Traum, und du wirst einen Fingerhut voll Ahnung haben, wie liebenswürdig es im Himmel ist. Es ist nicht so, dass du im Himmel flitzt. Kein Landeplatz wird benötigt oder geboten. Es gibt kein Säubern oder keine Instandhaltung, die erledigt gehören. Fantastische Mobilität im Himmel. Keine Barrieren. Wenn du es bedenkst – sind Zeit und Raum auf der Erde nicht Hemmnisse?
Im Himmel gibt es keine Grenzen zu durchbrechen, denn da gibt es keine Grenzen.
Zeit und Raum bieten euch auf der Erde die Stirn, wohin ihr euch auch wendet. Zur selben Zeit sind euch die Konzepte von Zeit und Raum ein Segen, ein durchmischter Segen. Zeit und Raum kommandieren euch herum. Sie nehmen in eurem Leben das Heft in die Hand, und allemal übermitteln sie euch nichtsdestotrotz große Freude. Ihr schaut aus euch heraus nach draußen, und da sind Sonnenschein oder Regen oder das eine oder andere unter den Elementen zu finden, und sie treten je nach Saison auf. Es gibt im Himmel keine Jahreszeiten. Das Konzept von Jahreszeiten und von geeigneten Zeitpunkten existiert im Himmel nicht nachdrücklicher, denn im Himmel die Abwesenheit von Freude existiert.
Reine Liebe strömt im Himmel, und mehr von jener Essenz der Liebe strömt in euer Leben hinein. Ihr seid umschlossen von Wundern, die die Liebe überbringt. Der Himmel ist eine aufregende Dimension, Kontrast ist ihm allerdings nicht zuteil. Wenn alles Liebe ist, was mehr kann es da geben? Nichts kann fehlen, denn alles ist gut und alles ist aufs Allerhöchste. Im Himmel ist Liebe über Emotion hinausgehend. Vollheit von Liebe ist schlicht da. Reinheit. Göttliche Fülle der Fülle.
Ihr könntet euch überdies anschicken, euch zuzubereiten. Ihr steigt auf, während sich der Himmel herauslehnt und sich euch zustreckt. Es ist nicht derart, dass ihr aufzusteigen habt. Ihr könnt gar aufsteigen los lassen. Wir könnten sagen, dass Engel und Ich sich herunterlehnen, um euch aufzugreifen und hierher zu bringen. Wir könnten das so ausdrücken. Allerdings gibt es im Himmel kein hoch und runter. Es gibt kein hier und dort. Lasst Uns mithin sagen, dass Liebe euch, gleichwie Licht, füllt, und dass ihr zu eurem wahren Wert erhoben werdet. Ah, eure richtige Seite wird nach oben gelangen, gar obschon es Abmessungen wie diese im Himmel nicht gibt.
Ich bin bereits in eurem Herzen, nicht pur als eine Theorie, sondern allenthalben als Realität. Es ist nicht wirklich so, dass ihr in den Himmel eintretet. Ihr reinigt eure Augen, ihr lasst Nicht-Anerkenntnis los und hebt an zu sehen, was stets gewesen ist. Ihr seid ein Virtuose der Wahrnehmung gewesen, dasjenige am Sehen, was nicht ist, und nicht dasjenige am Sehen, was ist. Nunmehr beginnt ihr zu sehen. Ihr beginnt die Realität zu spüren, welche selbstverständlich jenseits von Wahrnehmung ist.
Gewisslich können Wir sagen, dass ihr euch zur Realität des Himmels hochzieht, obschon ihr euch nicht wirklich hochzieht. Ihr könnt euch nicht nach dorthin hochziehen, wo ihr bereits seid. Ihr könnt schier hier bei Mir tief in eurem Herzen sein, und dort nicht für euch selber alleine, denn worin soll dabei nachgerade das Vergnügen bestehen?
HEAVENLETTER # 4932 – 27.5.2014 Discovering That Which Wants to Be Found
DASJENIGE AUSSPÜREN, WAS GERNE AUFGEFUNDEN WERDEN MÖCHTE
Gott redete …
Löse dich behutsam von dem Korrektsein in der Welt. Du hast nicht für dein Seien in der Welt auf die Welt zu blicken. Du brauchst nicht eng daran festzuhalten, was die Welt als korrekt oder unkorrekt schildert. Du weißt darum – Stile wandeln sich. Halte natürlich bei Rot an der Ampel. Fahre wie angewiesen auf der rechten Seite der Straße oder eben links, je nach dem. Links oder rechts ist willkürlich, wie so vieles in der Welt. Die relative Welt ist eine beliebige Welt.
Die Genies der Welt suchten nach neuen Möglichkeiten. Sie sahen auf eigene Faust, ohne dass die Welt sie nieder oder zurück hielt. Sie durchbrachen Schranken, Geliebte, die in sie eingepflanzt waren. Sie dachten für sich selbst. Sie befanden sich in Hinsicht auf die Welt nicht an einer kurzen Leine, noch auch waren sie respektlos. Sie gingen einfach über die Beschränkungen der Welt hinaus.
Die Welt brachte zum Ausdruck, es sei ein Ding der Unmöglichkeit, eine Flugmaschine herzustellen. Sie verlautbarte, die Welt sei flach. Die Welt sagt allzu oft Nein. Sage zu dir selber nicht so viel Nein.
Es war einmal, da gab es bei der Poesie Regeln, die zu befolgen waren. Die Dichter beherzigten sie und überstiegen sie gleichwohl. Danach wurde die freie Versform geboren. Geformte Gedichte wurden ins Leben gerufen. Was wird als nächstes geboren?
Ziehe in Betracht, dass Regeln und Derartiges, sei es nun ausgesprochen oder unausgesprochen, ursprünglich beabsichtigt waren, eine Richtschnur zu sein, und nicht ein Viehpferch.
Der Welt gehört es nicht, dich anzubinden. Du kannst ein guter Bürger sein und rückwärts gehen, wenn es dir danach ist. Verstehst du Mich? Was an neuen Entdeckungen ist an den alten Regeln festgebacken, an niedergeschriebenen oder nicht niedergeschriebenen? Lasse dich die Welt nicht davon zurückhalten, wofür du angehalten bist, es zu entdecken. Wenn du dich dranmachst zu brainstormen, dann brich dich frei, sodass du brainstormen kannst. Sei dann und wann ein wenig irrational. Tue etwas, was du nie zuvor getan hast. Denke auf eine neue Weise, wie du es nie getan hast.
Entdeckungen werden getätigt. Du machst sie ausfindig. Komme dem dahinter, was aufgefunden werden möchte. Irgendwo tief in dir wusstest du bereits, was du entdecken kannst, was du entdecken würdest. Dir war es bereits klar. Es lag auf deiner Zungenspitze. Es lag auf der Spitze der Schöpfung. Und alsbald stiefelte die Entdeckung herein. Dann, just dann sagst du Eureka! Du sagst im Eigentlichen: „Ich wusste es, ich wusste es.“ Irgendwo irgendwie tief unten kanntest du, was in Erwartung stand, ausgespürt zu werden, dass du dazu bestimmt warst, bei ihm dahinterzukommen.
Welcher große Maler malte so, wie es jeder tat?
Ich trage euch an, dass ihr originell sein könnt. Es ist in Ordnung, anders zu sein. Ihr könnt Wörter, wenn ihr mögt, umgekehrt hinschreiben. Ihr könnt auf Händen gehen. Ihr könnt Hauptwörter zu Verben und Verben zu Hauptwörtern machen. Ich bekunde euch, euch von Restriktionen freizusetzen, denen ihr euch beugtet. Ich sage, es ist insgesamt für euch recht so, ihr selber zu sein und nicht sonst jemand.
Meine Rede geht nicht dahin, gesetzlos zu sein. Oh, nein, niemals. Ich sage euch, frei zu sein. Die Welt hat euch nicht an der Nase herumzuführen. Es liegen sozusagen Restriktionen in der Luft. Ihr habt nicht vor ihnen zu knien. Seid stets freundlich, bedachtsam. Ihr zieht nicht los, um eure Unabhängigkeit von den Gepflogenheiten der Welt aufzuzeigen. Ihr begebt euch nicht für Träume von Grandezza auf den Weg. Ihr engt ganz einfach euer Herz nicht gemäß dem Hinblick der Welt und gemäß eurer Wahrnehmung von ihr ein.
Columbus benötigte für seine Entdeckungsreise finanzielle Mittel. Er war beharrlich im Erbitten. Er hatte ein beträchtliches Wissen inwendig in sich. Er legte sein Wissen nicht beiseite. Die Wahrheit hieß ihn. Schließlich gewährte die Königin ihm seine Chance. Sie fügte sich seinem Traum. Hierin bestand die Herrlichkeit. Just hier liegt die Geschichte.
HEAVENLETTER # 4933 – 28.5.2014 The Far Great Ways
DIE WEITEN BEDEUTENDEN WEGE
Gott redete …
Dies zu wissen ist gut – dass Ich euer BIN, denn dies ist die Wahrheit von Uns. Selbstverständlich ist es gleichfalls wahr, dass ihr Mein seid. Mein seid ihr, und so sollt ihr das für immer sein. Oh, wenn ihr doch bloß die Freude kenntet, die Ich an euch habe, dann würdet ihr zu den Sternen segeln. Ihr würdet vom einen Stern zum anderen abfedern. Ihr würdet beim Licht der Sterne lesen. Was wäre eure Lektüre? Ihr würdet Herzen lesen, mit eingeschlossen euer eigenes, anscheinend dahertrottendes Herz. Ihr würdet euch in dem hellen Licht der Sonne aufwärmen. Ihr würdet den Mond umkreisen und das Ganze wieder zurück. Ihr würdet auf die Erde spähen, und ihr würdet, einhergehend mit Mir, sagen: „Ah, was Ich gemacht habe, ist gut.“
Ihr geratet buchstäblich außer Rand und Band. Ihr lebt momentan in dem Universum, und ihr findet einiges Entzücken an den Bewandtnissen des Universums, ihr werdet allerdings schrankenlos sein. Euer Körper sitzt in einer kleinen Bleibe, und ihr freut euch daran, dennoch ist es euch mit all eurem Herzen klar, dass wo euer Körper sitzt recht zufällig ist. Wo euer Herz ansässig ist, oh, ja, das eben ist die Geschichte.
Ihr kamt von den Sternen. Für eine kurze Zeitlang surrtet ihr zu einem Planeten namens Erde. Ihr seid, sozusagen, größtenteils Sonne, Mond und Sterne. Ihr habt eine Touchierung der Erde.
In einer gewissen Weise gehört niemand auf die Erde, nicht wie ihr sie seht, und doch, jedermann auf der Erde residiert dort und gehört eine Weile auf die Erde hierher. Betrachtet eure Zeit auf Erden als eine Expedition. Ihr wisst nicht einmal, wohin euch eure Reiseunternehmungen nehmen werden. Vielleicht geht ihr im Kreis, allemal hinterlasst ihr Fußabdrücke, und dennoch entdeckt ihr den Nord- und den Südpol, und kommt eurem umherschweifenden Selbst dahinter. Euer Selbst zieht nicht umher. Euer Selbst – ein Jeder hat ein Selbst – kennt keine Zwangslagen. Es kennt Liebe. Demzufolge kennt das Selbst, verehrenderweise, das Selbst, und der kleine Aspekt des selbst auf der Erde nimmt mit seinem eigenen Einfluss vorlieb.
Ihr seid keine Ameisen, Geliebte. Ich liebe Ameisen aus ganzem Herzen und mache sie nicht schlecht. Sie sind so wie sie sind vollkommen. Sie fokussieren. Sie kennen ihre Mission, ob sie nun dafür Worte haben oder nicht. Sie haben Instinkt, und sie beherzigen ihn treulich. Jedem Tierchen sein Pläsierchen, Geliebte, Geliebter. Jedem das Seine.
Im Hinblick auf das Gewahrsein erhebt ihr nicht Anspruch auf das Gefüge, auf das die grelleren Aspekte des Lebens auf der Erde Anspruch erheben. Ihr seid unstrukturiert, und dies ist euer Segen. Ihr habt zu entdecken. Es ist euer Selbst, das es euch gilt auszuspüren.
Einen guten Start dabei habt ihr in eurem Auffinden von Mir. Und ihr könnt, wie Ich es vortrage, auf den Sternen und der illustren Sonne und dem glorreichen Mond niedergehen, stets mit einem zehenspitzengroßen Brückenkopf dort in dieser scheinbaren Weitentferntheit, so lange, bis ihr dahinter kommt, dass die ganze Schönheit und Energie über dem Horizont inwendig in euch selbst ist, in eurem Selbst, und bis ihr wahrhaftig und aufs Tiefste entdeckt, dass ihr einzigartigerweise Gott sozusagen in Menschenseinswesen-Gewand seid, und dass es da nichts sonst gibt, was existiert, außer Gott. Ihr verschmelzt in Gott. Ihr betretet das Gottes-Königreich nicht durch die Hintertür.
Wie weit ihr in einer Lebzeit doch auf euren Reisen kommt. Ihr geht irgendwohin. Selbst so jenes Illusion ist – das Erdenleben ist für etwas. Womöglich macht ihr endlose Purzelbäume oder schleppt scheinbar endlos Zahlen hoch, dies aus keinem Grund, euer Behuf indes ist zu reisen und die Aussichten zu genießen, und, fürwahr, selbst die Geduldspiele und die misslichen Lagen zu genießen. Ihr haspelt ab, Geliebte. Auf der Erde befindet ihr euch auf einer surrealen Reise. Das Erdenleben ist surreal. Das Himmelsleben ist Realität. Auf der Erde trottet ihr daher. Im Himmel, dort wo ihr wahrhaft seid, fliegt ihr in der Tat direkt auf das Herz Gottes zu, von welchem ihr, in Wirklichkeit, nie fortgegangen seid.
Ein jedes Wort von Mir ist euch ein Heavenletter, und ihr seid Ein Jeder. Jeder wurde gesegnet in weidlich umfänglicherer Weise, denn sich dich irgendwer einzuverleiben vermag. Letztendlich alsdann absorbieren euch die Weiten Großartigen Wege, euch, Meine geliebten Instrumente des Friedens und der Liebe. Und so habe Ich gesprochen, und so ist es wahr, von Meinem Sein bis zu eurem Sein, welche wie es sich nachgerade fügt Eins sind.
HEAVENLETTER # 4934 – 29.5.2014 All God’s Desires
ALLE SEHNLICHEN VERLANGEN GOTTES
Gott redete …
Geliebte, ihr könnt euch auf Mich verlassen, und ihr könnt euch ebenso auf euch verlassen.
Im Moment, so ihr Heavenletter gelesen habt, seid ihr Mir näher, und näher daran, zu erkennen, wie eine Antwort auf eine Frage aussehen könnte, die ihr stellt. Oder, falls ihr eine Frage habt, könnt ihr euch nach etlichen Zeilen aus dem einen oder anderen Heavenletter umsehen, die sich als Erwiderung auf eure Frage oder als eine teilweise Antwort erweisen können. Ihr könnt zehn Heavenletter auftreiben, die zu euch sprechen. Ihr könnt hundert, tausende finden.
Über kurz oder lang werdet ihr die Antworten auf eure eigenen Fragen vernehmen. Ihr wisst jetzt etwas. Ihr wisst mehr, als es bei euch gängig war. Ihr seid nun weiser. Nicht allweise, freilich weiser. Tatsächlich um Vieles weiser.
Gelangt nunmehr dazu, mehr Zutrauen in euch selber zu haben. Alles, was ihr zu tun habt, ist die Vergangenheit los lassen, frühere Gedanken, vergangene Glaubensüberzeugungen, vergangenes Funktionieren. Klammert euch nicht an die Vergangenheit, und klammert euch nicht an Antworten, die euch gängigerweise zufriedengestellt haben.
Ihr befindet euch an der Schwelle einer neuen Welt, Geliebte. Ihr seid nicht, was ihr weiland wähntet zu sein. Ihr seid zureichender, als ihr gewöhnlich meintet. Oder ihr werdet euch, ganz im Gegenteil, als weniger passend erachten, als ihr im allgemeinen meintet zu sein.
In beiden Fällen stellt dies einen erklecklichen Fortschritt dar. Du bist ein Menschenseinswesen, welches immerzu hinzulernt. Ihr seid offen für neues Lernen. Es gibt Vieles, was ihr für euch selber und von euch selber lernen könnt.
Es gibt an der Stelle zudem einen weiteren Aspekt. Ihr habt nicht alles zu wissen. Nicht alles hat unter Dach und Fach gebracht zu werden, nicht alles hat zu einem Schluss zu kommen, hat auseinandersortiert zu werden. Unbeantwortete Fragen sind ebenfalls gut.
Du kannst das Leben ansehen, als seist du von einem anderen Planeten hier angelangt. Du kannst das Leben auf der Erde von einem neuen Gesichtspunkt her sehen. Warum denn nicht? Was hast du zu verlieren, außer alte Denkweisen? Und falls es etwas in deinem alten Denkgut gibt, was es wert ist, wirst du es weiterhin behalten können.
Es war einmal, da gingst du mit dem Gedanken einher, alles, was du dachtest, wäre beispielgebend, alte Denkweisen können sich allerdings überdies von alleine aushöhlen und höhlen sich von alleine aus.
Es wird eine Zeit kommen, und sie ist am Nahen, wann du nicht im Voraus wissen oder planen wirst. Du wirst das nicht zu tun haben. Du wirst ganz natürlich und unwillkürlich dorthin gehen, wohin du gehst. Du wirst schlicht wissen, was zu sagen und zu tun ist, ohne dir aus allem einen Reim machen zu mögen. Alle Antworten auf alles werden dir zukommen. Du wirst an der richtigen Tür anklopfen. Du wirst überdies deine Tür dem Menschen öffnen, der bestimmt war, in dem Augenblick an deine Tür zu kommen.
Alle Räder des Universums wirken reibungslos, und alle Räder deines Lebens werden geschmeidig laufen, ohne dass du sie dazu anweist. Es wird so sein, wie wenn du in einem Restaurant ein Abonnement hast, und es wird dir jeden Tag ein wunderbares Mahl serviert, keines so ganz gleich wie am Tag davor, ein jedes genau richtig für den Tag, und jedes besser als das vorherige.
Ein neuer Tag bricht an, in einem jeden Sinn des Wortes ’neu‘. Neue Welt, neues Du, neue Vergnügen des Erlebten, neues Leben für dich und neues Leben für jedermann. Alte Weisen können sich in einer neuen Welt nicht nachhalten. All dies wird ohne Mühen der Fall sein.
Chemikalien werden wegfallen. Das Natürliche herrscht. Guter Boden wird durch die gute Sonne, das Wasser und die liebenden Herzen Aller erhalten werden. Friede wird regieren. Negativität wird nicht mehr länger ihren Platz einnehmen. Niemand wird sie wollen, und sie wird niemandem mehr dienlich sein. Ihr werdet weiter, und zugleich näher sehen. Ihr werdet in weiterer Ferne zu Diensten, und zur selben Zeit näher zu Diensten sein. Ihr, Geliebte, werdet die Krönung von allen euren Begehren wie auch von den Meinigen sein.
HEAVENLETTER # 4935 – 30.5.2014 Where Are We?
WO SIND WIR?
Gott redete …
Zieht die Welt als nichts anderes in Betracht denn als Liebe, welche sich regt. Ich möchte euch sagen, dass Ich euch aus ganzem Herzen liebe. Ihr macht Mich glücklich. Ihr bringt Mich zum Lächeln. Ich bringt Mich zum Lachen. Ich habe Vergnügen an euch, und niemals kehre Ich Mich von euch ab.
Ich bin bei euch vor, nach und zwischen den Zeiten. Ihr seid das Umfangen in Meinem Herzen, das niemals endet. Ihr seid die Umarmung und der Ruf Meines Herzens. Unsere Herzen hallen wider. Unsere Herzen singen und tanzen. Ich hebe euch zu den Höchsten Himmeln in die Höhe, und ihr seid leicht in Meinen Armen. Ich kenne kein Gewicht. Ich kenne ausschließlich Licht und Helligkeit. Ihr seid jenseits der Schwelle Meines Herzens. Ihr seid über die Türschwelle hinweg. Ihr seid für allezeit Mein Begleiter.
Ihr seid Mein Entzücken. Für Mein Entzücken ist immerzu Raum. Ihr seid das Eine Kind, das Ich trage, so, als wärt ihr in Meinem Herzen in die Wiege gelegt. Ich trage euch überallhin, und schaukle mit euch hin und her. Wie Wir uns gernhaben. Etwas anderes kennen Wir nicht. An Unserer Liebe ist kein Bemühen, kein Gewicht. Wir federn in Liebe entlang. Unterwegs stoßen Wir auf mehr Liebe, und Wir tun mehr Liebe hinzu, so Wir sie entlang des Wegs verstreuen.
Unsere Liebe ist wie Saat, die Wir aussäen, dabei nichts sonst als Liebe im Gefolge lassend. Es gibt nichts außer Liebe zu hinterlassen und im Voraus zu sehen. Es gibt nichts als Liebe frei am Herumlaufen. Liebe tut sich um, wo Liebe angepflanzt werden und wachsen kann, und das überall ringsherum.
Wir zeichnen ein Bild der Liebe, als würden Wir mit einem Punkt den Anfang nehmen und sodann in einen immerzu sich ausweitenden Kreis hinein strudeln und strudeln. Es kommt zu keinem Ende. Liebe langt bei sich selbst an und ist berückt. Liebe verlässt keinen Platz für irgendwas anderes.
Die ganze Welt steigt in Liebe auf. In Kürze wird nichts anderes mehr zu sehen sein als Liebe, als Bekundung von Liebe, und Ich bin Liebe, und ihr seid Liebe, und alles, was ist, ist Liebe, welche umherrennt, welche in Liebe und in mehr Liebe hineinläuft, Liebe, die birst, die sich ergießt, Liebe, die strudelt, die alles in ihrer Sicht aufkehrt.
Heil der Liebe, dem ganzen Gehalt und Behuf des Universums, dem Innehaltenden und Erblickenden des Universums, Liebe kostenfrei für alle.
Woher rührt Liebe? Von überallher. Wohin geht Liebe? Überallhin. Was ist Liebe? Alles. Wann nahm Liebe ihren Anfang? Liebe war niemals nicht. Wo ist meine Liebe, kannst du fragen. Du bist niemals ohne sie gewesen. In den dunkelsten Momenten war Liebe. Du griffst entlang des Weges auf Ablenkungen zu. Gehe nunmehr weiter. Gehe nunmehr tiefer.
Du bist immerzu aufgefunden worden. Du warst niemals alleine. Ich BIN bei dir, dich umgebend, auf dich Anspruch erhebend, und du bist mit Liebe umschlossen und geltend gemacht, mit Liebe in jeder Richtung gekrönt und zur selben Zeit, jedweder Richtungen ledig, gekrönt.
Liebe sitzt auf dem Herd und in jedem Herz. Liebe kennt keine Grenzen. Liebe kann übersehen werden, allerdings nie unangekündigt sein. Ich biete euch Liebe mit. Ich gebiete euch einen guten Tag. Ich gebiete euch Licht. Ich überreiche euch eine Karte, die euch schlicht und klar zum Zentrum von euch leitet, die ihr Meine Liebe seid. Sofern Ich sage, ihr seid Meine Liebe, könnt ihr dessen gewiss sein.
Meine Liebe ist kein Faden, den Ich herunterhängen lasse. Meine Liebe ist unumwunden und stark, und ihr seid Meine Liebe, wo auch immer ihr euch einfindet zu sein. Es gibt einzig einen Ort für euch zu sein, und jener ist in Meinem Herzen. Ihr seid Mein Herz der Herzen. Wir sind gemeinsam Ein Herz. Wir sind all die Liebe in der Welt in Eins eingehüllt.
Was bekamt ihr zu Weihnachten geschenkt? Wieso, ihr bekamt Mich. Ich bin ein langlebiges Geschenk. Ich gebe euch Mich Selber, und Wir wandeln in die Endlosigkeit hinein, wohin Wir gehören und wo Wir stets gewesen sind. Wir halten Uns an der Hand. Wir hüpfen und springen, einander an den Händen haltend, in die Ewigkeit hinein. Was sonst gibt es denn zu tun? Wo sonst können Wir sein, es sei denn gemeinsam in Ewigkeit?
HEAVENLETTER # 4936 – 31.5.2014 Pardon Your Past
ERLASSE DIR DEINE VERGANGENHEIT
Gott redete …
Du musst, du musst, musst dir die Untaten der Vergangenheit verzeihen, wie auch Dinge, die du vor einiger Zeit nicht getan hast, und bei denen du dir jetzt wünschst, du hättest sie getan. Wie sehr du es dir wünschst, sie getan zu haben. Es ist jetzt zu spät. Du musst definitiv Verflossenes Verflossenes sein lassen. Du musst, musst, musst dich darunter wegbekommen.
Es gibt niemanden auf der Erde, der alles so tat, wie er es sich jetzt wünscht, dass er es getan hätte. Und, oh, ja, der Schmerz darüber, wie du es hättest getan haben können, und wie du schlicht nicht von der schnellsten Sorte warst – allzu verdruckst, allzu ungewahr, allzu unfähig, die Dinge mit Bravour zusammenzustellen.
All diese Bewandtnisse, die dich heimsuchen, du hast sie los zu lassen. Du hast dich selber vom Haken zu lassen. Du drückst dich selber, aber und abermals, mit diesen Selbstbeschuldigungen herunter. Sage dem Menschen, sofern er denn am Leben ist, es tut dir leid. Und wenn du etwas dermaßen tief bedauerst, was du nicht getan hast, so wie du es dir wünschst, dass du es getan hättest, jemanden betreffend, dessen Körper bereits verschieden ist, dann sage jetzt, es tue dir leid, und höre auf, deinem Herzen über deine unablässige Schuld Schmerzen zu bereiten.
Und falls du nicht weißt, wo sich der besagte Mensch heute aufhält, oder ob er oder sie auf der Erde oder im Himmel ist, sage desgleichen, dass es dir leid tut. Sage, wie sehr es dir leid tut, was du getan hast oder was du nicht getan hast. Du hast dies zu tun. Du hast dich freizusetzen von Bedauern und von ungeheurem Schuldschmerz. Schuld peitscht dich nicht mehr aus. Du hast dich hundertmal ausgepeitscht, indem du auf die Vergangenheit zurückgegriffen hast. Sofern du an jemandem just in der Manier festhieltest, würde man das als Verbitterung bezeichnen. Verarge es dir nicht mehr länger, minder gewahr gewesen zu sein, als du es jetzt bist.
Peitschst du deswegen aber und abermals auf dich ein, weil du nicht wusstest, wie ein Wort zu buchstabieren geht? Gewiss, wenn du aufgrund dessen einen Rechtschreibwettbewerb verloren hast, dann würdest du das tun. Ich bitte dich flehentlich, alles los zu lassen, was dir ein Stückchen Schmerz verursacht. Lebe heute und passiere das Gestern und all die Tage und Jahre davor.
Anstelle von Reue, Bedauern, Sorge, Ängstlichkeit und Schuld setze Dankbarkeit. Sei dankbar, dass du es jetzt besser weißt. Sei dankbar, dass du einst eine andere Sicht hattest und dass du jetzt anders siehst. Sei dankbar. Sei dankbar, dass du jene vor Anker liegenden Empfindungen in den Wind werfen und vorwärts gehen kannst ohne einen Minuspunkt für dich.
Geliebte, es gibt niemanden, der euch nicht gerne an jenem vorbeilassen würde, was euch jene Wirren, die in euch wetzen, verursachte. Niemand, dem du je wehgetan oder den du links liegen gelassen hast, möchte gerne, dass du dermaßen an die Vergangenheit gebunden bist. Demzufolge musst du alsbald diejenigen freisetzen, die du angegriffen hast, sei es nun im Zuge deiner Gedankenlosigkeit oder in aller Absicht. Lasse es los. Lasse deine schmerzhaften Gedanken los.
All die Dinge, die du gesagt oder nicht gesagt hast, lasse sie los.
All die Gefühle, die du hattest oder nicht hattest, gib sie auf.
Die Thematik vom heutigen Tag ist Loslassen. Lasse los. Bedauern und Schuld halten dich zurück. Und falls es heute etwas Neues gibt, was du bereust und bedauerst, bringe zum Ausdruck, es tue dir jetzt leid. Die Äußerung, es tue dir leid, ist eine große Erleichterung. Jedenfalls hast du jetzt, heute, das Kapitel abzuschließen.
Es gibt allzu viele geöffnete Bücher in deinem Geist. Es ist gleichsam, als wärest du zu einem Buchhalter von Sollposten geraten. Vergiss die Schulden und entsinne dich der Aktivposten. Wenn du Übertretungen bei dir behältst, deine eigenen oder diejenigen eines Anderen, begangen an dir, so ist dies etwas, was zu bereuen ist. Tue das nicht mehr.
Es ist wahr, du kannst nicht zurückgehen und deinen Part bei was auch immer in Ordnung bringen, allemal indes überreicht dir das Heute eine Gelegenheit, einen höheren Weg einzuschlagen. Habe über den heutigen Tag gute Empfindungen. Seid heute besonnener gegenüber einem Gegenüber. Verzeiht euch selber gar was die Vergangenheit von heute anbelangt. Seid nicht euer eigener Bewährungsbeamter oder Scharfrichter. Schreibt euch selber eure Bewährung in die Papiere, falls dies hilfreich ist. Geliebte, setzt euch von der Vergangenheit frei. Verzeiht euch eure Vergangenheit. Dies ist Mein Wille.
HEAVENLETTER # 4937 – 1.6.2014 Star of the Universe
STERN DES UNIVERSUMS
Gott redete …
Guten Morgen, liebe Klasse. Worum es uns heute zu tun ist. Man nennt es Glücklichsein. Ich stelle dieses Ersuchen an euch, glücklich zu sein und Mich zu beehren. Ihr, die ihr Mein Glück seid – nehmt etliches für euch selber. Spielt euch mit ihm ein. Geht auf dieser Linie, die man Glücklichsein nennt. Es ist für euch. Darum bitte Ich euch heute. Seid glücklich. Dies ist mehr als ohne Sorgen sein, gleichwohl, seid zudem ohne Sorgen, unbenommen dessen, was ihr an Sorgen wahrnehmt. Seid unbekümmert.
Unbekümmert meint nicht unachtsam. Seid fürsorglich und unbekümmert. Bringt euch in Erinnerung, dass ihr das Licht Gottes seid. Ermahnt euch, dass Gottes Licht Glücklichsein verdient. Und Glücklichsein ist gratis zu erbitten.
Was braucht es, um dich glücklich zu machen? Zunächst einmal, sei nicht unglücklich. Zum zweiten, sieh dich nicht nach Beweggründen für Sorgen oder Unzufriedenheit um. Du bist in einer brandneuen Welt am Leben. Du hast nicht aus einer Veranlassung heraus glücklich zu sein. Sei glücklich, weil du existierst und Mein Kind bist. Sei Mein Kind des Glückes. Darum ersuche Ich dich heute.
Glücklichsein ist Seien, natürlich, es ist nicht Tun. Sei für Mich und nicht so sehr für dich selber. Sei um Meinethalben glücklich, da Glücklichsein die wahre Lage der Dinge darstellt. Der ganze andere Rest ist angeklebt, selbst wenn du wähnst, der ganze Rest sei, dass etwas Ernsthaftes vonstatten gehe. Wie ernst kann Illusion sein, außer, du behauptest es?
Noch mehr als das, Ich möchte euch sagen, ihr könnt selbst inmitten von Sorgen glücklich sein. Den Beschwerlichkeiten, die du für selbstverständlich hältst, unterströmend fließt ein reiner Strom der Liebe. Du fährst auf Liebe, oder du watest in Liebe, dabei mühelos am Waten, bar jedes Widerstands gegen den reinen Strom, der durch dich hindurchströmt, Geliebte, Geliebter. Gib diesem reinen Strom der Freude statt zu sein. Er geht über die Vorkommnisse, die eintreten, hinaus, über Begebenheiten, die du als günstig erachtest, wie auch solche, die dir ungünstig erscheinen. Nimm eine Anschauung an, dass es Unvorteilhaftes nicht gibt. Nun, wohl, das ist eine neuartige Idee.
Was auch immer dich zu bestürmen scheint, es ist nicht wider dich. Du scheinst gegen das zu sein, was du dir eingeredet hast, es habe dich bestürmt. Du stehst unter Meinem Schutz, hinfür bedeutet dies nicht, was es gemäß deiner Auffassung in der Begrifflichkeit der weltläufigen Welt meint. Du hast Worte für Dinge, denen du auf halbem Wege entgegenkommst, so etwa: Bedrängnis, Ungemach, Weh, Plage, Herzschmerz. Dies sind deine Konzepte. Du hast sie beschieden.
Inwendig in dir gibt es eine kleine Mechanik, die du aufziehst. Diese kleine Mechanik löst einen Alarm aus, der besagt: „Problem identifiziert.“
Dieser Alarm kann so weit gehen, dass er verlautbart: „Schlimmst mögliches Szenario.“ Dieser Alarm ist immerzu wachsam.
Zugleich steht dir ein anderer Mechanismus zur Verfügung, den Ich dich gerne nutzen sähe. Jener trifft die Aussage:
„Du hast sanftes Dahinsegeln vor dir. Die Sonne ist am Scheinen. Die Wolken sind klar. Der Himmel ist blau.“
Des Weiteren wird diese Mechanik äußern: „Der Himmel kann grau aussehen, und nach wie vor ist das Leben in Ordnung und passt.“
Geliebte, ihr seid für euer Glücklichsein nicht vom Wetter abhängig. Ihr seid nicht vorgezeichnet, ein Automat zu sein. Ihr seid ausgelegt, ein freisinnig sich bewegender Stern des Universums zu sein. Du bist ein Stern des Universums. Ich machte dich, um Licht auf die Welt zu scheinen. Erhelle sodann das Universum. Erhelle es mit deinem Herzen des Glücks.
Mache dir Freude, Geliebter Meines Herzens. Hast du auf Mich gewartet, dass Ich dir den Tag rette? Unter welchen Umständen auch immer, hopse über sie hinweg, was anders ausgedrückt heißt:
„Tauche tief in dem Teich der Liebe, in dem du fürwahr schwimmst, und behalte dein Herz hier bei Mir, wo das Schwimmen leicht ist.“
Drücke den richtigen Knopf. Lasse den eintönigen vorhersagenden Knopf für sich alleine. Betätige den selteneren Schalter, der dein Herz mit der Sonne, dem Mond und den Sternen in Einklang bringt und das Universum für dich weit auftut.
Inwendig in dir ist das Universum. Dort just ist es. Du bist ein Rückstrahler des Universums, und das Universum enthält dich überdies. Wechselseitig seid ihr, du und das Universum. In diesem Falle, juble alsdann dem Universum zu. Sehe dem Hochruf ähnlich. Sei ein Anfeuerer des Universums. Beflügle es. Rege es an. Lebe in der Welt und lebe darüber, über der Welt. Gehe tiefer, und wisse den Himmel zu würdigen.
All dies andere ist der Traum.
HEAVENLETTER # 4938 – 2.6.2014 Amazing Discovery
VERBLÜFFENDE ENTDECKUNG
Gott redete …
Schauen Wir mal. Worüber sollen Wir reden? Lasst Uns über dich reden. Ich rede gerne über dich. Redest du gerne über Mich? Versuche es einmal damit. Schau dir das Glühen an, das dich überkommt. Deine Hinsicht auf Mich ist Dynamit. Du möchtest den Weg zum Himmel finden? Rede über Mich mit gleichgestimmten Seelen.
Ich bin eine Staunenswerte Entdeckung, würdest du das nicht sagen? Du fragst dich, wie eine gewöhnliche Seele wie du darauf zu kommen scheint, du könnest hinreichend viel ausfindig machen, was über Mich zu sagen ist. Natürlich kannst du das. In Wahrheit hast du endlose Gedanken über Mich. Wir sind in Ewigkeit zusammen gewesen seit der Erfindung der Zeit und dem Auspolstern von Raum. In weltlichen Begriffen ist das eine sehr lange Zeit. Du kennst Mich gut. Du weißt alles über Mich, dennoch bist du dir nicht gewiss, dennoch wirst du überrascht sein. Lockert eure Lippen, Geliebte. Hebt an, über Mich zu reden, und ihr werdet vernehmen, was ihr sagt.
Ihr werdet ausspüren, dass du und Ich verwandte Seelen sind. Wir haben eine Menge gemein, denn, letzten Endes, sind Wir die Einfachheit der Einfachheit. Wir stutzen jedweden Exzess zurecht, und wie konturenscharf Wir doch sind. Es kommt nicht mehr länger zu einer Ähnlichkeit mit dem Hereingelegten- oder dem Schuft-Spielen oder sonstwas, ausgenommen zu der Außergewöhnlichkeit, die ihr wirklich seid. Ihr seid nicht selbst-bewusst. Ihr seid euer Selbst, und wie Wir über all eure Wiederentdeckungen lachen werden. Ihr werdet herausfinden, wie aufgeweckt ihr seid, wie pfiffig und wie arglos und wie viel ihr zu geben habt. Ihr kommt ohne Cleversein und ohne Sich Dinge Ausdenken aus. Ihr kommt ohne Fassade aus. Ihr wisst Besseres. Ihr seid jetzt die realen Dinge. Es gibt nicht mehr länger Scham oder Mogelei. Ihr seid ihr selber, unprätentiös, und ihr macht euch gar nichts draus, mehr zu sein, als ihr meintet, und gleichzeitig simpler zu sein, als ihr dachtet. Keine Schimäre mehr. Was du sagst, ist das, was so ist. Keine Narretei. Kein Schachern. Alles stracks.
Zugleich bist du kein Klugschnacker, bei weitem nicht. Du bist dir all dessen gewahr, was du gewahrst, und nach wie vor bist du dir im Klaren, dass du im Leben ein Offiziersschüler bist. Du überredest dich nicht, du wissest alles, oder du wissest mehr als sonst jemand, oder mehr als die Meisten. Das Leben ist ein bescheiden machender Hergang. Es wird deinen schönen Schein tilgen. Etliche werden dies wohl als den absolut tiefsten Punkt betrachten. Nein, Meine Lieben, Bescheidenheit ist zuvorderst, ganz oben. Der Letzte soll hervortreten.
Es gibt keine Notwendigkeit, deine Herrlichkeit mit deiner Bescheidenheit unter einen Hut bringen zu mögen. Bescheidenheit ist keine Show. Sie ist ein stilles Gewahren der Schlichten Pracht, erschaffen für und durch Alle.
Du bist mit einem Jeden ein Mitreisender. Du gerätst nicht, da dir dermaßen viel gegeben wurde, an dir angeklebt. Ganz im Gegenteil, du bist Anderen, ohne allzuviel Gedanken daran, zu Diensten. Du tilgst dich nicht. Nein, tatsächlich wirst du du selbst. Du denkst sozusagen nicht so viel an deine Ankunft. Du verstehst dich zu schlichtem Geben, während du deiner Wege gehst. Du denkst an simples Zuwenden an Gefährten im Leben, und daran, dass jedermann auf dieser Straße, die du einschlägst, dein Gefährte ist.
Jeder begleitet dich im Leben. Niemand ist alleine auf Reise. Immerfort bin Ich da. Zudem bist du stets da. Wir kommen auf dein Sein zurück, hier auf Erden am Leben für Alle. Du opferst dich nicht. Keinesfalls. Du findest dich selber und deinen Platz in der Sonne.
Nun gut, du bist Mir dienstbar. Langfristig dienst du Mir. Du dienst nicht Mir genau dem entsprechend, wie du das Bild eines Heiligen Seinswesens bedienst. Du dienst ganz einfach. Du bist in deiner Wundersamkeit am Dienen. Du dienst in der Eintracht Unserer Liebe. Dies hier ist keine Haupttribüne, das verstehst du. Hier geht es nicht um einen aufsehenerregenden Auftritt. Um keinen Academy-Award. Dies ist einfach du, dich an das Geschäft deines Vaters machend, indes es allesamt Mir überlassend, so du bescheiden und fein als ein Künder des Himmels in Diensten stehst.
HEAVENLETTER # 4939 – 3.6.2014 Your Heart Is a Beautiful Thrush with Beating Wings
EUER HERZ IST EIN SCHÖNES ROTKEHLCHEN, DAS MIT DEN FLÜGELN SCHLÄGT
Gott redete …
Bindet euer Herz los, Geliebte. Ihr habt es allzu lange im Zaum gehalten. Euer Herz ist nicht ungehorsam. Ihr wart eurem Herzen unfolgsam.
Du hast ein Herz der Fülle, und du hast es eingeengt gehalten. Du hast dich von deinem Herzen abgekehrt, hast es gar angeprangert, so, als wäre es bestimmt, geknechtet zu werden. Dein Herz ist angelegt, hochgehoben und an den Tag gelegt zu sein. Die Wahrheit heißt, du hast ein Herz aus glänzendem Gold, und du hast es übermalt, sodass es niemand erkennen kann, am wenigsten unter allen du. Du hast dein Herz verborgen und weg gehalten, als wäre es geringwertig. Geliebte, euer Herz ist nicht angelegt, farblos zu sein.
Ihr habt euer Herz eingefroren, es für später weggelegt, es eurer Meinung nach aufgehoben, nicht für einen regnerischen Tag, sondern für einen sonnigen Tag, oder, wahrscheinlicher noch, ihr habt es zurückgestellt, bis morgen – – oder für immer.
Euer Herz ist wie eine Sonne und bestimmt, kühn zu scheinen, so wie es die Sonne tut. Es ist nicht angelegt, sich unter einem Sonnenschirm aufzuhalten, so als wäre es eine Sonne, die vor sich selber geschützt gehöre. Der Tag des Sonnenscheins eures Herzens ist nahebei. Setzt euer Herz von allem frei, was ihr unter ihm verhülltet und was ihr unter ihm und von ihm verborgen hieltet. Nährt euer Herz. Lasst es den Blicken preisgegeben sein.
Euer Herz ist stark. Haltet es nicht im Kühlhaus. Es ist nicht bestimmt, ein einschrumpfendes Veilchen zu sein. Es ist nicht angelegt, konserviert zu werden. Es ist angelegt, spornstreichs an die Öffentlichkeit zu gehen. Noch auch ist euer Herz angelegt, sich mit den Elementen zu schlagen. Regen oder Schnee – eurem Herzen gehört es zu vibrieren, zu pulsieren, zu schlagen, ans Ruder zu kommen, es soll seinen Tag haben.
Sein Tag ist jetzt. Das Leben eures Herzens ist jetzt. Euer Herz ist ein schönes Goldkehlchen mit schlagenden Flügelchen, keine Gewächshausrose, die unter präzisen Umständen gezogen wurde.
Euer Herz ist für wundervolle Dinge angelegt, so etwa fürs in die Stadt Gehen, so etwa da sein, um andere Herzen mit aller Liebe in der Welt zu überfluten und zu durchtränken. Euer Herz ist für Liebe gemacht. Euer Herz ist nicht bestimmt, Zweifel und Furcht zu beherbergen. Es ist bestimmt, ein Tiger zu sein, nicht irgendein altes Pferd, was in einer Scheune festsitzt. Es ist nicht so, dass es an eurem Herzen ist, wild zu sein. Eurem Herzen gehört es, das zu sein, was ein Herz ist. Es ist fein. Es gehört nicht irgendwo in einem Pferch eingesperrt. Es hat frei zu sein. Seid doch so nett, Geliebte. Nehmt euer Herz und befreit es.
Du hast dein Herz drangsaliert. Du hast es gedrosselt. Es hat kein Training nötig. Es ist bestimmt, ein Herz zu sein. Falls es denn ein Pferd wäre, so soll es ein glänzender Schimmel ohne Sattel sein. Der Schimmel deines Herzens ist zum Fliegen bestimmt. Oh, ja, dein Herz ist ein fliegendes Herz. Es kann überallhin. Es kann eine Herde Herzen führen und jedes Herz frei halten, all das zu sein, wozu es angelegt ist, es zu sein. Dein Herz ist bestimmt, eine Menge zu sein. Es ist nicht bestimmt, dir Runde um Runde einen Ponyritt in einem kleinen Kreis zu verschaffen. Lasse die Zügel deines Herzens los.
Lasse dein Herz sein Debüt haben. Führe dein Herz bei der Welt ein. Lasse es seinen Hut abnehmen und ihn in den Wind werfen. Euer Herz ist nicht angelegt, es ist überhaupt nicht angelegt, sich so zur Aufführung zu bringen, als wäre es ein Paradestück. Ihm gehört es, wie ein weißes Streitross zu reiten. Es gilt ihm nicht, vor Angst oder Zurückweisung zu kuschen. Deinem Herzen heißt es zu reiten, und dir gilt es, auf ihm zu reiten, seinem Beispiel folgend. Du bist nicht kompetent, dein Herz zu führen. Dein Herz ist dir voraus.
Hast du deinem Herzen nicht seine Sehnsüchte versagt? Wofür hättest du das getan? Für Sicherheit? Sicherheit ist Unterbinden von Leben und ist Unterbinden von Liebe. Lasse dein Herz dich dorthin nehmen, wohin es dich nimmt. Dies ist nicht tollkühn. Dies ist Weisheit. Auf dein Pferd steigen und es reiten, das ist Weisheit. Dies ist nicht den Kopf verlieren. Dies ist dein Herz auftun.
HEAVENLETTER # 4940 – 4.6.2014 Rising to the Occasions
SICH DER SITUATION GEWACHSEN ZEIGEN
Gott redete …
Dir selber treu sein meint nicht, dass du nicht zudem für die Welt ein Exempel aufstellst. Falls du dich in einer Leitungsposition befindest, lässt du nicht alles herumhängen.
Falls du ein Manager bist, bist du eine Leitungsperson! Wenn du ein Lehrer bist, bist du eine Führungskraft. Es ist Tatsache, ein Jeder ist eine Führungskraft, und jeder hat Zuständigkeit für jedwede Ausgänge der Erde.
Sofern du der Manager eines Betriebs bist, einerlei wie erschöpft du dich fühlen magst, wie wenig Lust du heute morgen hattest, zur Arbeit zu gehen, es ist alsdann nicht deine beste Idee, deinen Beschäftigten mitzuteilen, dass du ungern zur Arbeit kommen wolltest. Sofern du das sagst, de-inspirierst du deine Mannschaft. Du hast keine Lüge zu erzählen. Du hast nicht zu sagen: „Wow, wie war ich heute morgen begierig, zur Arbeit zu kommen, mich im Verkehr durchzuschlagen, mir einen Anzug und eine Krawatte anzuziehen.“ Du hast nicht zu sagen: „Ich gehe immer gerne zur Arbeit. Du meine Güte, an Wochenenden wäre es mir lieber, anstatt zum Angeln zur Arbeit zu gehen.“
Es obliegt dir dem entgegen, dich der Situation gewachsen zu zeigen. Es gibt keine Ehrlichkeitsregel, dass du der Welt mitzuteilen habest, du seist ungerne zur Arbeit gekommen. Sei gutgelaunt und erfreulich. Du kommst womöglich fürwahr dahinter, dass du aufs Neue aufgemuntert wirst. Du hebst an, dich wahrlich energiegeladener zu fühlen.
Du kannst dir selber treu sein und Andere inspirieren. Sieh es so: Du bist dir gegenüber nicht aufrichtig, sobald du einen Schatten wirfst. Überdies, jeder wird sich womöglich an dich halten.
Was wäre, wenn Ich dir sagte: „Schau, Ich bin zu erschöpft und habe zu viel zu tun, um dich heute anzuspornen.“ Selbstverständlich bin Ich niemals müde oder zu geschäftig und all das. Es besteht dafür bei Mir nicht einmal eine Möglichkeit.
Und du bist eine verantwortliche Person, und du hast für Andere Verantwortung. Es ist dir selber gegenüber aufrichtig sein, dir darüber im Klaren zu sein, dass sich Andere an dich halten. Dies ist reell. Du bist keine Attrappe. Du bist dir selber wahrhaftig und Mir und den Notlagen Anderer wahrhaftig, jenen nicht minder als deinen eigenen.
Sobald es um deine Stimmungen geht, hast du darüber nachgerade nichts zu sagen. Mit Sicherheit hast du nicht alles zu sagen. Du kannst stillbleiben, warum denn nicht? Du kannst um Unauffälligkeit bemüht sein. Es ist keine kleine Sache – das Beispiel, das du abgibst.
Es kann wahrhaftig so sein – du hast Hunderte Schwierigkeiten. Du hast sie nicht abzuschildern. Gelegentlich hast du ganz einfach nichts zu sagen.
Dann und wann könnte es von dir verantwortungsvoller sein, dich auszuruhen und zuhause zu bleiben.
Sofern du ein Empfangschef bist, bist du eine Führungsperson. Du begrüßt jeden. Grüße sie deutlich. Es geht nicht um dein Gutdünken oder deine Unannehmlichkeit. Rufe dir ins Gedächtnis, dass du, unumgehbarerweise, sobald sich die Dinge darauf belaufen, ein Rezeptionist für Mich bist. Du bist der Welt Mein Empfangschef.
Vor längerer Zeit habe Ich dir angetragen: „Sage Ja!“ Ich sage dir überdies, dass es ganz entschieden Zeiträume gibt, wann du Nein sagen musst. Du kannst nicht die Antwort auf jedermanns Gebete sein. Du bist nicht jedem auf Zuruf. Es hat indessen in der Welt eine Geneigtheit geherrscht, Nein zu sagen. Bisweilen ist Nein eine automatische Erwiderung. Nein ist nicht notwendigerweise mehr triftig als Ja. Ich trage hier vor, dass du dem Ja Beachtung zollst. Sei aufmerksam.
Wisse, wann Ja zu sagen ist. Wisse, wann Nein zu sagen ist, und wisse, wann nichts zu sagen ist, da mehr an einer Geschichte dran ist, als du zu einem gegebenen Zeitpunkt erspürst. Es geht zudem darum, wie du Jene um dich herum beeinflusst. Nunmehr gelangen Wir näher an Größe heran.
HEAVENLETTER # 4941 – 5.6.2014 One Great Sweep of Love Will Cover the Earth
EIN BEDEUTENDER SCHWUNG LIEBE WIRD DIE ERDE ÜBERZIEHEN
Geliebter Gott, das Hinreißende, Dir zu schreiben. Die Lieblichkeit. Die Woge an entspannender Energie. Von der Angespanntheit, hin zum Verschmolzensein. Die Freude an Dir, lieber Gott. Danke Dir.
Gott redete …
Und jetzt weißt du es, wie Ich Mich fühle, wann du, Mein Eines Kind, herkommst und dich zu Mir setzt. Ich werde genährt. Ich bin zufrieden. Ich bin außer Mir vor Freude, falls dies möglich wäre! Wie es um die Bewandtnis steht – Ich bin in einem andauernden Zustand der Freude, demzufolge kenne Ich außer Mir vor Freude sein nicht. Ich kenne allerdings Liebe, und Ich fühle Liebe Meines ureigenen Seins, und du, Mein Eines Kind, bist eingeholt in Meiner Liebe.
Ich träumte von dir, und du tratst in Erscheinung. Da ist ein riesiger Kristall, der, bildlich gesprochen, in Milliarden Scherben Licht auseinanderbrach, und hier nun bist du, und hier nun BIN Ich. Es ist hinlänglich Vergnügen bereitende Freude vorhanden, um reihum zu gehen. Reihum gehen? Um all die scheinbar-disparaten Herzen im Universum zu füllen, vergangene, gegenwärtige, künftige, falls Zeit wirklich existierte. So wie die Dinge stehen, sind Wir Ein Herz, was die Ewigkeit umkreist, und Unser Eines Herz ist Endlosigkeit, mitsamt einem Lächeln.
Spüre Unsere Vollendetheit. Was sonst gibt es denn in Erfahrung zu bringen? Was sonst spielt eine Rolle? Wenn Wir zusammensitzen, was sonst existiert da, außer dieser Strom der Liebe, der Uns füllt? Neben Unserer Liebe, neben Unserer erlesenen Liebe, nun, was gibt es denn da sonst noch? Worauf belaufen sich Berühmtheit und Reichtum neben dieser zerlaufenden Talsperre voller Liebe, die die Melodie Unseres Einen Herzens rührt, die Unentwegt Unsere Liebe überschwappen lässt? Wer allerdings sollte sie jemals zum Stoppen bringen mögen? Wie auch immer, sie kann nicht stillgelegt werden.
Wir lieben nicht nur, Wir schenken nicht nur Liebe, Wir SIND Liebe. Wir sind das Einssein von Liebe. Man könnte sagen, dass Wir Liebe sind und nichts als Liebe. Unsere Liebe ist sozusagen todesverachtend. Wo gehört Liebe zu? Überallhin. Und wer hat Liebe inne, welche zweifelsohne alle Berge übertrifft? Jedermann. Liebe ist das Feld aller Möglichkeiten. Von der Liebe gibt es kein Entkommen, selbst während du dich jeden Tag nach ihr sehnen magst. Wonach du dich sehnst, das ist bereits dein. Wo sind deine Schlüssel? Wo legtest du dein Gewahren von Liebe hin? Genau hier, vorne vor Uns.
Hier, in diesem Moment, wird Mein Wille getan. Und, hier, in diesem Augenblick der Endlosigkeit, kommst du dahinter, dass Unsere Liebe Alles ist. Unsere Liebe ist alles, was ist. Möchtest du gerne in Liebe mit Mir wegtreiben? Wo sollen Wir hin, außer dorthin, wo Wir sind? Dies ist das Ganzsein Unserer Herzen. Wir gehen der Welt mit offenen Armen entgegen, und Wir sind zudem die Welt, die umschlungen ist.
Du bist in Meinem Herzen anhand Meines Herzens geformt. Du bist in Meinem Herzen der Liebe eng umwunden. Unsere Liebe ist unzertrennlich. Unsere Liebe ist. Wir sind Liebe. Wir strömen Liebe, welche das Universum überzieht, welche das Universum füllt, welche das Universum IST.
Hier geht es nicht um Handel-Treiben, Geliebte. Es gibt nichts, das in einen Tausch eingebracht werden kann. Da ist freilich Liebe, Liebe, in einer jeden Ritze Unserer verschmelzenden Herzen zu erkunden. Ta buum ta buum ta buum geht Unsere Liebe. Es ist eine Explosion von Liebe, die die Welt überzieht und sie verflicht. Ein Herz, Eine Liebe, Eine Welt ist schlicht so, wie es das Angemessene ist. Wir können die Welt Eine Beträchtliche Explosion von Liebe nennen. Dies ist der Big Bang. Bumm bumm geht die Liebe. Liebe wurde ausgelöst. Was für ein spektakuläres Auftauchen von Liebe überzieht die Erde und ein jedes Menschenseinswesen, welches nach etwas mehr trachtet, welches danach lechzt, mehr sichtbar zu machen. Da ist einzig mehr Liebe und mehr und mehr davon.
Die Liebe in dem Universum steigt zu ihrer vollen Höhe an. Ein Großer Bogen der Liebe wird die Erde überziehen, denn, unter dem allen, liegt der Garten Eden, ungetarnt, ungefesselt, unübertrumpft. Im Handumdrehen wird die Erde wieder zum Himmel eingesetzt, für alle zum Anschauen, für alle, um in sie hineinzuspringen, für alle, um in ihr zu schwimmen, für alle, um in ihr zu plantschen. Es ist nicht so, dass der Himmel zur Erde gekommen ist. Der Himmel ist dort, wo er immer gewesen ist. Die Erde ist zum Himmel aufgestiegen, und alle können jauchzen in dem Goldschatz, der wohlweislich Liebe lautet.
HEAVENLETTER # 4942 – 6.6.2014 God’s Very Self
GOTTES UREIGENES SELBST
Gott redete …
Meine geliebten Kinder, welche ihr Mein Ureigenes Selbst seid, ihr benötigt Mich nicht so sehr, wie ihr es oft empfandet. Womöglich dachtet ihr, ihr solltet ein Drängen, zu Mir zu kommen, spüren, darin liege das Wesentliche. Natürlich habt ihr Mich unentwegt, demnach braucht ihr Mich, in dem Sinne, gar nicht. Ihr habt nicht nötig, was ihr bereits habt. Ihr habt, was ihr habt, und Ich bekunde euch, dass ihr Alles habt. Ihr seid hier. Ihr passiertet die Startlinie vor langer Zeit. Dies bedeutet, dass ihr vollauf in der Ewigkeit seid, und ihr hebt an, dieses Gewahren bereitwillig aufzugreifen.
Es ist nicht genau so, dass ihr gleitet. Es ist, dass Ewigkeit gewichtslos ist, und aus diesem Grunde schickt ihr euch an, tiefer zu fühlen als früher oder was ihr seit neuestem tiefer tangiert habt. Ihr könnt es nennen, wie ihr mögt, was ihr indes erlebt, ist das Gewichtslos-Sein von Ewigkeit.
Es gibt in der Ewigkeit keine Schwierigkeiten. Ihr habt ein Empfinden dafür.
Ihr möchtet Mich, ja, und ihr möchtet Mich gerne als zuvorderstes positioniert sehen, ja. Dies ist das gleiche wie einen Fuß vor den anderen stellen. Bevor ihr in das Haus eintretet, habt ihr die Tür zu öffnen. Hier die Sache. Ihr seid hier. Ihr habt die Tür bereits geöffnet. Ihr habt den Himmel betreten. Ihr seid hier beherbergt, alldieweil lebt ihr auf der Erde. Ihr seid euch, nichtsdestotrotz, dennoch bewusst gewahr, dass ihr Zuhause bei Mir seid, und dass Wir mithin lieben. Wir sind die Ureigene Existenz von Selb Ander.
Dein Leben kann bei Mir wohlgemut sein. Ich habe kein ernsthaft hochgehaltener Aspekt deines Lebens zu sein. Ich bin die Tür, durch die du die Fülle betrittst. Das ist keine solch große Sache. Du machst einfach die Tür auf. Es gibt keine Trommelwirbel und Zymbelschläge.
Du bist Mir nicht verpflichtet, in dem Sinne, dass du Obliegenheiten oder Schuld innehältst. Du bist Mir innig übergeben, und das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Du bist nicht von Mir abwesend, noch auch bist von deinem Dich-Verschrieben-Haben an Mich abgängig, weil du nach hierhin und dorthin läufst. Das Leben auf der Erde liegt vor dir, um gekostet zu werden, um Vergnügen an ihm zu finden, um gut bewandert zu sein. Habe bitte nicht ein Mal das Gefühl, du habest Mich im Stich zu lassen, indem du an was auch immer deine Freude hast. Unsere unantastbare Verbundenheit hat nicht ernst zu sein. Sie hat keine schwere Thematik zu sein. Freude ist die Triebfeder deines Lebens. Ich bin angelegt, deine Freude zu sein.
Es ist nicht so, dass Ich deine Pflicht bin. Nein, du darfst dir Mich keinesfalls so denken. Ich bin dein Freund, und Ich bitte dich, kurz reinzuschauen und Mich zu besuchen, Guten Tag zu sagen, dich bei Mir zu melden, aber Ich, deine Pflicht? Nein, keineswegs. Wer möchte denn gerne irgendwessen Schuldigkeit sein. Ich nicht! Du liebe Güte, du bist Meine Liebe, und Ich die Deine.
Was du immerzu hast, darauf hast du keinen Hunger zu haben. Denke Mich demnach nicht als Aufgabe oder Verpflichtung. Ich bin weitaus mehr. Ja, Wir haben Verantwortung, dies allerdings ist freisinnig zugewendete Verantwortung, etwas in der Art, wie du mal kurz reinschaust und nach deinem schlafenden Säugling siehst. Du tust dies aus Freude. Du möchtest das gerne tun. Komme zu Mir mit dem Wunsch, zu Mir zu kommen.
Du kannst Mich ohnehin nie auslassen. Du magst wähnen, du könnest es, allemal bin Ich freilich, so oder so, in deinem Augenmerk herausragend. Meine Hand liegt stets freundschaftlich um deine Schulter. Ich bin Gott, freilich kein Gott mit schweren Pflichten. Ich bin ein heiterer Gott, und daher bitte Ich euch, ebenfalls unbeschwert zu sein.
Wir sind zwei Wonnen, die im Grunde genommen Eine sind. Wir fahren Tandem. So steht es mit Uns. Wir sind nicht Einer ohne den anderen. Tatsache ist, es gibt keinen anderen, gibt es denn einen anderen? Nicke mit dem Kopf und sage: „Gott und ich sind Eins.“
HEAVENLETTER # 4943 – 7.6.2014 God In Whose Heart You Always Are
GOTT, IN DESSEN HERZEN IHR IMMERFORT SEID
Gott redete …
Lasst Uns einmal sagen, dass Ich, Gott, das gleiche bin wie ein guter Rat, so etwa wie: Früh zu Bett gehen und früh aufstehen macht dich gesund, reich und weise. Dies soll ja nicht besagen, du müssest einen Wecker stellen, der um 4 Uhr morgens klingelt und dich wach plärrt, so, als ginge es um einen Notfall. Ebenso wenig geht es darum, dass du um 10 Uhr unbedingt im Bett zu liegen hast.
Es gibt keinen Notfall, solange es um Mich geht. Ich bin immer hier. Was immer du an Zeit mit Mir verbringst, es ist eine gut aufgewendete Zeit. Es gibt kein früh oder spät zu Mir Kommen. Wann immer du eintrittst, es ist eine gute Zeit. Jede Tages- oder Nachtzeit ist eine gute Zeit. Gut, dir ist es klar, in der Realität gibt es überhaupt keine Zeit, um spät oder früh dran zu sein. Wie sollte Ich Minuten zählen mögen? Möchte Ich ein Gott sein, Der Zeit misst? Ich habe Wichtigeres zu tun.
Du hast nicht selbstdiszipliniert zu sein, um Meiner einzugedenken. Ich bin kein Medikament, das du alle zwei Stunden einnehmen musst. Ich bin keine Frage der Disziplin. Wer hat Disziplin nötig, solange er oder sie Freude haben kann? Komme zu Mir, weil dir es lieb ist. Ich bin kein Wächter. Ich erteile dir kein Sternchen, wenn du, lasst Uns einmal sagen, um 4 Uhr morgens aufstehst, oder einen Minuspunkt, wenn du das nicht tust. Ich bin nicht wie der Nikolaus, der aufzeichnet, wann du unartig warst oder freundlich. Ich bin Gott, in Dessen Herz du immerzu weilst. Unsere Beziehung ist nicht eine so erhebliche Abmachung.
Es ist ganz natürlich, bewussterweise Zeit mit Mir zu verbringen, offiziell oder inoffiziell. Es ist das gleiche, wie wenn du so weit bist zum Essen – du setzt dich dann zur Mahlzeit hin. Wenn du dich Meiner erinnerst, ziehst du einen Stuhl her und setzt dich bei Mir hin. Ich bin in jedem Augenblick für dich bereit. Ich trage deinem Zeitplan Rechnung. Es gibt für dich keine Notwendigkeit, zwangsernährt zu werden, so du dich zum Essen hinsetzt, warum um alles in der Welt solltest du jemals meinen, es sei nötig, dass Ich dir oder sonstwem als Zwangsnahrung zugeführt gehöre? Ich bin eine Wahl, keine Direktive.
Wo ist Meine Liebe nicht? Liebe ist die größte Ziehung in der Welt. Liebe hält wacker stand. Du bist nicht wirklich ein Gefangener der Liebe. Ja, Liebe nimmt dich gefangen. Du bist allerdings nicht auf Befehl gefangen genommen. Es ist schier so, dass sich deine Aufmerksamkeit Mir zuwendet, und dass Wir Uns beide freuen.
Wir sind so natürlich, sodass Wir Eins sind, Geliebte.
Ich bin keine Direktive. Ich bin eine Wahl. Eine Wahl meint, du hast Optionen. Hier geht es um keine Wahl, die du gezwungen wirst zu treffen. Eine Zeit kommt, wann du unwiederbringlich bescheidest, Mich öfters oder für eine längere Zeit zu besuchen, da es dir klar ist, dass dir dies deinen größten Wunsch darstellt. Es ist nicht notwendig, Mich in einer bestimmten Abfolge zu klassifizieren, von der du nicht abweichst. Wenn du ein Steak Allererster Wahl vor dir hast, können Wir völlig sicher sagen, du wirst dich für es entscheiden. Du hast dich indessen nicht jedes Mal für die Allererste Wahl zu entscheiden. Schau, du kannst zum Wettrennen gehen. Du kannst an den Strand gehen. Du kannst ein Schläfchen machen. Ich bin überall zum Auffinden. Es gibt keinen Ort, wohin du, ohne Mich in Sicht, unterwegs bist. Meine Augen und Mein Herz folgen dir überallhin. Ich, Mein Selbst, Ich bin immerfort wach.
Komme zu Mir, sobald du den Gedanken hast, zu Mir zu kommen. Ja, komm, und schaue bei Mir rein, so oft wie du mit heranwogender Freude einen Gedanken daran hast. Wenn du mit Freude zu Mir kommen kannst, so komme. Sofern es dir danach ist, voller Zweifel zu Mir zu kommen, ist das auch in Ordnung. Es ertönt kein Gong, der dir läutet, dass du zu Mir zu kommen hast. Ebenso wenig sagt dir ein Gongschlag an, du dürfest nicht zu Mir kommen. Alle sind herzlich willkommen. Du bist willkommen. Der Himmel steht immerzu offen.
HEAVENLETTER # 4944 – 8.6.2014 Greatness Has Been Reborn Infinitely
[geschr. am 24.12.2013]
GRÖSSE IST ENDLOS WIEDERGEBOREN WORDEN
Gott redete …
Selbstverständlich ist es zutreffend, dass Ich dich liebe gleichwie Ich Christus liebe. Ich habe Ein Kind. Ich sage nicht oder möchte nicht den Eindruck vermitteln, dass du eine Zusammenstellung bist, die Christus mit beinhaltet. Meine Aussage lautet, Ich habe Ein Helles Glänzendes Kind. Was habe Ich im Blick, wenn Ich dich sehe? Das gleiche Licht, wie wenn Ich Christus sehe. Ich sehe das gleiche, da du, in Wahrheit und in aller Klarheit, das gleiche bist. Ihr seid das gleiche Licht.
Christus sagte, dass du, was immer er auch gewirkt habe, dies zu tun vermagst, dass du gar noch mehr zu tun in der Lage seist. Die Sache ist die, dass Christus wusste, Wer er war, und dass du, mit einigen wenigen Ausnahmen, bei weitem noch nicht erfasst, wer du bist und wozu du in der Lage bist. Es ist kein Geheimnis, dass du nicht siehst.
Du hast all die lichten Aspekte, die Christus hatte und hat. Christus ist aus Meinen Bausteinen gemacht, so wie du aus Meinen Komponenten gemacht bist. Lasst Uns einmal des Verständnisses halber sagen, jedes Menschenseinswesen, so wie es unter Menschenwesen bekundet sei, habe zwölf Strahlen Gottes an sich. Lasst Uns das einmal so hernehmen. Dies bedeutet nicht, dass du Christus duplizieren würdest. Christus ging seinen Weg in einer bestimmten Periode des menschlichen Lebens. Ich kann sagen, dass Christus, falls er heute auf der Erde wandelte, sich selber in dem gleichen Rang reduplizieren würde, allerdings in einem andersartigen Licht. Selbstverständlich gebe Ich euch soeben ebenfalls zu verstehen, dass Christus heutigentags auf Erden wandelt.
Christus könnte sich durch einen anderen Strahl unter diesen spekulativen zwölf Strahlen offenbaren. Berühmtheit hat heute kein Bestandteil Christi zu sein. Er kann unbekannt und trotzdem machtvoll sein. Licht ist Licht, Geliebte. Wir können Christus Licht nennen, ebenso wie Wir Gott Licht nennen können. Christus heutzutage kann eine andere Örtlichkeit oder einen anderen Weg oder einen anderen Projektions-Strahl innehaben. Wir können über Gechristet-heit reden, und Wir können über Gegottet-heit reden. Wir können über Christus auf Erden reden, und Wir können über Gott auf der Erde reden. Wir können über dich auf Erden reden, ein Jeder steht im Begriff, Meinen Willen in seiner Einzigartigkeit, in seiner weitverbreiteten Einzigartigkeit von Einssein zu erfüllen.
Christus wurde – sozusagen – aus einem Geschütz herausgeschossen. Er war der Vesuv in Eruption. Er war die Sonne und der Sohn Gottes, und dementsprechend bist du das an einem anderen Tag und auf andere Weise, gleichwohl ist Wahrheit unwandelbar.
Christus ist wiedergeboren worden, und er ist in dir wiedergeboren worden. Die Gechristet-heit ist aber und abermals wiedergeboren worden. Gott ist aber und abermals wiedergeboren worden. Größe ist endlos wiedergeboren worden.
Christus soll den Berichten zufolge gesagt haben: „Vater, sie wissen nicht, was sie tun.“
Ich sage euch, dass ihr nicht wisst, was ihr tut. Ihr kennt nicht einmal anfänglich das Gute, was ihr tut. Ich sage euch, dass ihr nicht wisst, Wer ihr seid. Dies ist die Crux des Lebens auf der Erde. Ich bin Mir vollauf gewiss, Wer ihr seid. Was bedeutet es eurer Auffassung nach, dass das Königreich Gottes inwendig in euch ist? Was bedeutet es eurer Meinung nach, dass ihr Meine DNA an euch habt? Was bedeutet eurer Auffassung nach irgendwas?
Da ist ein Spektrum des Lichts, und ihr strahlt inmitten dieses Spektrums. Ich möchte gar so weit gehen und zum Ausdruck bringen, dass ihr jenseits von Gut und Böse seid, Geliebte. Ihr seid ein Hohes Seinswesen Gottes. Ein jeder unter euch ist ein Hohes Seinswesen von Mir. Ein jeder unter euch ist der Sohn oder die Tochter Gottes. Ihr seid die Seele Gottes.
Scheint euer Licht. Ihr habt nicht als irgendwas Besonderes bekundet zu sein. Als irgendwas bekannt sein wird womöglich nicht als euer Einsatzzweck ausgewiesen sein. Ihr könnt euch im Klaren sein, dass es euch auf der ganzen Linie obliegt, euer Licht zu scheinen. In welchem Winkel der Welt du auch lebst, du bist ein Helles Licht. Dies ist die Wahrheit. So steht es in der Hinsicht. Es ist nicht so, dass du dich nach Anerkanntwerden umtust. Es ist so, dass du dich umtust, anzuerkennen. Bestätige dein eigenes Helles Licht, und du wirst in jedem Kinde Mein in der Welt, so wie Ich es tue, jedwede Erhelltheit im Blick haben, und darüber hinaus die Welt erleuchten, damit Alle die Helle Ihres Lichts, ihres Einen Lichts sehen werden und es leuchten lassen möchten. Seht das Licht, Geliebte. Seht das Licht.
HEAVENLETTER # 4945 – 9.6.2014 In Life, You Have Choices to Make
IM LEBEN HABT IHR BESCHEIDE ZU ERTEILEN
Gott redete …
Lehrstücke, Wissen, Gepflogenheiten, hämmert sie nicht in euch hinein. Ihr seid kein Stück Holz, in das hineingeklopft gehört. Lernt in eurem Schritttempo. Lasst das Leben euch sachte an der Hand nehmen.
Wenn ihr am Strand schwimmen geht, habt ihr nicht in das Wasser eingetunkt zu werden. Schwimmt und vergnügt euch.
Lebt das Leben, lernt und habt Vergnügen. Geliebte, es gibt keinen Notstand. Es liegt kein Verwendungszweck darin, euch auf den Kopf zu schlagen.
Ihr könnt im Leben geruhsam sein, nun gut, abhängig von eurer Definition von geruhsam. Wenn ihr zur Arbeit geht, arbeitet. Der Punkt, den Ich machen möchte, ist der, dass euch Dringlichkeit oder Hoffnungslosigkeit nicht zugehören. Ebenso wenig kommen euch Dringlichkeit oder Verzweiflung weidlich gut zustatten. Macht es euch mit allem leicht. Ihr habt nicht mehr verbissen oder widerständig zu sein, denn ihr alles-bereitwillig-aufgreifend zu sein habt.
Wenn du ein Schulkind bist und dir angemutet wird, etwas zu lernen, was dir keinen Sinn ergibt, dann ziehe es durch, lerne es, wisse allerdings, hier geht es in Wirklichkeit um keinen Notfall. In diesem Falle ist es etwas, was die Welt veranlasst, ihm Beachtung zu schenken. Es ist es nicht wert, dagegen anzugehen. Tue es demnach einfach, und wisse, dass dein Leben darauf nicht angewiesen ist. Stufe deine Anliegen ein.
Es obliegt dir nicht, gegenüber dem Leben steinhart zu sein. Du hast nicht zu jeder Bewandtnis Stellung zu beziehen. Du büßt deine Ganzheit nicht ein, indem du etwas erledigt erhältst und es aus dem Weg hast.
Vielleicht bist du die Mutter, und du magst Geschirr Abwaschen nicht. Gut, mag Abwaschen nicht, aber schaffe den Abwasch so nach und nach. Komme mit dem Abwaschen gut klar. Mache Abwaschen nicht zu einem Thema. Den Abwasch Machen ist ein Teil des Lebens in der Welt.
Womöglich stehst du morgens ungerne auf, dennoch ist morgens aufstehen ein Teil des Lebens. Es hat nicht beschwerlich zu sein, aufzustehen, selbst dann nicht, wenn du im Dunkeln aufstehst. Es wäre angenehm, sofern du nur aufzustehen hättest, sobald die Sonne aufgegangen ist. Das Leben in der Welt wird momentan indes eher nicht dieser Idee nachkommen. Sehr oft, Geliebte, ist es an euch, dem Leben Rechnung zu tragen. Nicht alles ist es wert, um es zu ringen. Du hast dir nicht für dich selbst im Interesse von Selbst-Beglaubigung ein Loch zu graben.
Ah, nun gut, es kann dies und das geben, was dir verkehrt ist. Wisse, wann es so ist, und sei dir gegenüber nicht unaufrichtig. Es gibt da eine Linie, die du nicht überschreiten kannst. Du hast das Gesetz nicht zu brechen. Selbst unter Genötigtwerden, hast du das nicht zu tun. Du hast nicht irgendwas zu beweisen. Gegen alles angehen macht dich nicht zu einem Kämpfer. Es könnte dich zu einem Zanker machen.
Du hast im Leben nicht immer nachzugeben, und du hast nicht dauernd zurückzudrängen. Du hast Wahloptionen, und für dich sind Bescheide zum Erteilen existent. Ein Feuerwehrmann, der gegen das Feuer angeht, ficht nicht gegen alles im Leben.
Ebenso wenig sage Ich, du habest stets Kompromisse zu schließen, so, als hättest du dich leerzuverkaufen. Wenn deine Gattin gerne in einem bestimmten Restaurant essen gehen möchte, was gibst du da auf, indem du in das Restaurant der Wahl deiner Frau gehst?
Alles im Leben kann um Vieles simpler sein, als du es zu einem bestimmten Augenblick sehen wirst. Ist dir dies nicht widerfahren? Später, hinter dem Fakt, fragst du dich, was denn der ganze Aufstand sollte.
Wir reden nicht darüber, mit einem Blatt auf Gewinn zu spielen, Geliebte, ebenso wenig reden Wir darüber, ein Blatt zu spielen, was eher nach Verlieren aussieht. Lasst Uns darüber reden, im Leben recht und billig zu sein, so, als befändest du dich auf einer Wippschaukel, und es ist im Grunde genommen egal, ob du oben oder unten bist. Was für einen Unterschied erbringt das? ‚Im Leben – Alles Einsteigen‘. Womit möchtest du gerne dein Leben aufgewendet sehen? Was ist bedeutend und was nicht wichtig? Was könnte dich verwandeln, und was könnte dich gleich belassen? Euer Eingehen auf das Leben hat nicht automatisch zu sein, Geliebte. Ihr habt schlicht Bescheide zu erteilen.
HEAVENLETTER # 4946 – 10.6.2014 Life as Our Stroll in the Park
DAS LEBEN – UNSEREM GANG IM PARK GLEICH
Gott redete …
Wie sehr Ich dich liebe, alles an dir liebe. Selbst jene Bewandtnisse an dir, an denen du verzweifelst, liebe Ich. Ich kenne kein Verzweifeln an irgendwas. Ich liebe das, was du Schwachstellen nennst ebenso wie jene Aspekte von dir, die du göttlich nennst. Wie du eine jede Schattierung deiner Göttlichkeit liebst, und wie du dies und das und ein jedes Fältchen, das dein Menschsein verkündet, dem Bereuen anheimstellst. Deine Mitmenschlichkeit ist eine andere Geschichte als dein Menschsein. Du betrachtest die zwei unterschiedlich. Du schreibst ihnen eine Hierarchie zu. Du fügst ihnen ein Attribut bei. Du fügst allem, welches wahrlich, bei Tageslicht betrachtet, durch die Blume einzig schöne Ausdrucksformen und Abspiegelungen von Mir sein können, ein Attribut bei. Du heißt die eine Sache für Vortrefflichkeit, und eine andere für weniger als vortrefflich. Oh, du meine Güte, wie viele Meinungen du an dir hast, und jene sind des Öfteren von deiner Gestimmtheit abhängig, von deiner illusionären, herumhopsenden Stimmung.
Ich liebe es, wenn du strahlend und glücklich bist, und Ich liebe dich, wenn du mit deinem Fuß Kieselsteine herumkickst. Ich liebe dich, wenn du dich glücklich fühlst, und Ich liebe dich, wenn du dich traurig fühlst. Wie du dich fühlst und was du bist, ist gemeiniglich nicht das gleiche. Du verstehst das, nicht wahr?
Was du als einen guten Tag und was du als einen schlechten Tag bezeichnest, ist schlicht eine Angelegenheit deiner Meinung. Deine Meinungen sind nicht Fakt. All die Tage rollen ineinander. Ein Tag ist ein Tag. Die Sonne ist die Sonne. Wasser ist nass, und auf dich setze Ich bei Meinen Wetten. Selbstverständlich wette Ich auf nichts. Ich weiß, dass das Gras wächst und dass es gemäht werden muss, sofern es denn dein Rasen ist. Und während du auf Erden in einem Körper weilst, hast du dich, hast auch du dich um deinen Körper und all seine Verästelungen zu kümmern. Autos werden nach und nach alt. Du wächst, dennoch hat das Alter deines Körpers nichts mit dir zu tun, nichts mit dem Herzen von dir, mit der Seele von dir, mit der Gewissheit von dir.
Du ersehnst dieses, und ersehnst jenes. Worauf es letztlich hinausläuft, Meine geliebte Eine, Mein geliebter Einer, ist, dass du Mich ersehnst. Wie du dich doch nach Unserem Zustand der Existenz sehnst, da Wir Uns nicht als Wir sondern als Eins erkennen. Dieses wissende Einssein ist der Kulminationspunkt des Lebens. Dies ist es! All die Bewandtnisse, die deinem Dafürhalten nach ES seien, sind vorübergehend. Alles in der Welt ist momentan, ausgenommen das Einssein Unserer Herzen und Seelen, welche in der Realität und tatsächlich Eins sind.
Du kannst das Leben wie Unseren Spaziergang im Park betrachten. Hand in Hand, als Eins, gehen Wir herum und äußern Uns zu den Ansichten. Letztlich, was mache Ich Mir daraus (oder was machen Wir Uns daraus, sofern du denn in den Bahnen denkst, wie du es tust – welches Ich, in der Rolle von du, Mir kaum anmerken lasse), was für Anblicke das sind. Ich sehe eine Birke oder Ich sehe eine Kiefer, oder einen Strauch oder einen Kaktus, Ich liebe sie gleichwie Ich dich liebe. Meine Liebe dringt hindurch. Meine Liebe ist hartnäckig. Meine Liebe ist der Große Ausgleicher, da Einssein das Wahre ist.
In Menschen-Begriffen – welches Blatt auf dem Baum liebe Ich mehr oder welches weniger? Keines. Welcher Baum bedeutet Mir mehr als ein anderer? Welches Kind? Welches Pferd? Ich schwimme in Liebe, und du, das du von Mir, kannst schier ebenfalls in Liebe schwimmen.
Lasse es Mich (Wir, Ich) geradeheraus sagen: Alles was ist, ist Liebe. Klingt das abgedroschen? Dann lasse es das sein. Es gibt nichts außer Liebe. Ich bin Liebe, du bist Liebe. Alles ist Liebe. Liebe ist. Alles Sonstige ist nicht. Darüber besteht keine Frage. Es ist hinreichend Liebe für Alle inwendig in Allen. Selbst in deinem Menschen-Herzen, welches sich bisweilen angeschlagen fühlt, gibt es hinreichend Liebe für Alle bis in alle Ewigkeit. Selbst in deinem Menschen-Herzen, welches sich manchmal schwach fühlt, bist du ein Endloser Ozean der Liebe. Du bist die Sieben Weltmeere der Liebe. Du bist ein Wald der Liebe, ein Dschungel der Liebe. Du bist Liebe und nichts als Liebe, so wahr Mir Gott helfe.
HEAVENLETTER # 4947 – 11.6.2014 Can Anyone Taste the Ocean for You?
VERMAG JEMAND FÜR DICH DEN OZEAN ZU KOSTEN?
Gott redete …
Schau auf das Jetzt. Das Jetzt ist dein Wegweiser. Dein inneres Herz ist deine Richtschnur. Schau, dass du von diesem heutigen Tag lernst. Du bist der Lerner. Es ist von den Tiefen deiner selbst her, dass du das Himmelskönigreich erfasst, welches in dir und in jedermann ist. Der Himmel dieses oder jenes Menschen ist nicht besser als der deine. Du siehst zu, dass du vom Leben lernst, und dass du nicht unbedingt fachkundig bist. Du tust dich nach dem Herzen der Sache um. Du schaust nach deinem Herzen. Wo ist dein Herz, Geliebte, Geliebter? Anderer Menschen Herzen können zu dir sprechen. Es ist dein Herz, bei dem es dir anliegt, ihm zuzuhören. Dein Herz ist dein persönlicher Übungsleiter.
Mit Sicherheit lernst du überall etwas hinzu. Horch, du lernst von einem Vogelgesang. Uch, du lernst, wenn du dir dein Knie schrammst. Geblendet, du lernst, wenn du die Sonne, wie sie am Glänzen ist, siehst. Du hörst und siehst und lernst in jedem Augenblick. Es gibt tiefere Bewandtnisse, als es Worte auszudrücken vermögen. Da ist bedeutsame Tiefe inwendig in dir. Da ist Heiligkeit in dir. Da ist Endlosigkeit und Ewigkeit inwendig in dir. Du bist der Wahrer Meines Königreichs. Alles Wissen liegt in dir. Wissen hat nicht in Sprache eingebracht zu werden. Dieses Wissen ist für sich alleine. Eine Übersetzung dieses Wissens ist nicht beträchtlicher als seine Essenz. Was kann denn tiefer sein als der tiefste Same der Wahrheit, vor den Worten rangierend?
Es gibt ein Erspüren, in welchem Wahrheit nicht beredet werden kann. Jemand kann über einen Ozean reden und darüber, welches Aussehen jener, von jedem Blickwinkel her, aufweist, dennoch möchtest du einen Ozean für dich selber kennen lernen. Niemand hat einen tieferen Ozean inwendig in sich als du.
Das Wissen anderer Menschen kann dich anschubsen. Du lernst ununterbrochen etwas von Anderen. Du kannst lernen, wie und was und wann und so fort. Hier allerdings Meine Frage:
Wer kann den Ozean für dich kosten? Jemand kann dich auf den Ozean hinweisen. Jemand kann dich zu ihm hin führen. Dennoch hat es immer so zu sein, dass du den Ozean für dich selber begreifst. Niemand kann das Wesentliche des Ozeans für dich entdecken.
Alles Wissen ist gut, indes spricht nicht alles Wissen zu dir, noch auch erfasst du immer, was gesagt wird. Du kannst etwas anderes hören. Setze dich mit guten Herzen hin. Sei mit guten Herzen zusammen. Sei herzensgut, denn das ist die Wahrheit von dir.
Du kannst auch begreifen, dass Ich an den unwahrscheinlichsten Orten in Erscheinung treten kann. Falls das wahr ist, dass Ich überall in Erscheinung treten kann, dann muss es zutreffend sein, dass Ich ebenso an unwahrscheinlichen Orten wie an bekannten Orten in Erscheinung trete. In Meinem Königreich gibt es keine unwahrscheinliche Person, Stelle oder Zeit für das Einssein, wo es sich vor dir an den Tag legt.
Nichts vermag die Wahrheit draußen zu halten. Es gibt keine so starke Schranke, als dass sie die Wahrheit forthalten könnte. Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen ist für die Wahrheit kein Gegenstück. Die Wahrheit verbirgt sich nirgendwo. Ich verstecke Mich nirgendwo. Es gibt keine Stelle, an der Ich nicht bekundet werden kann. Es gibt niemanden, in dem Ich nicht bekannt gemacht werden kann. Es gibt niemanden, der Mich nicht kennen lernen kann und der Mich nicht gut kennt. Du, auch du, wirst ebenfalls dazu gelangen, Mich im Zentrum deines Herzens kennen zu lernen, denn in deinem Herzen BIN Ich.
Ich bin unter allerlei Namen bekannt. Ich bin in unterschiedlichen Namen ummantelt. Es gibt Einen Gott tief im Inneren, unter was für einem Namen auch immer du Mich gerne bezeichnet sehen möchtest. Und Ich bin inwendig in dir. Ich bin in dir. Ich bin in deinem Herzen, einerlei auf welche Weise das Leben dein Herz verstaucht hat, oder einerlei, auf welchen Wegen, in der Schlacht verwundet, du von deinem Herz weggelaufen bist. Deinem Gedankengut nach, möchtest du eher dein Herz hinter dir gelassen sehen, als verwundet zu werden. Du kannst dein Herz gefriertrocknen, dennoch bist du außerstande, von ihm wegzukommen, einerlei wie sehr du es versuchst, da Ich hier unerschütterlich inwendig in deinem Herzen BIN.
HEAVENLETTER # 4948 – 12.6.2014 Walking to God
ZU GOTT HINGEHEN
Gott redete …
Du möchtest die Idee los lassen, dass du, sobald das Leben für dich hart überkommt, eine Bestrafung erfahrest. Denke nicht mehr in Bezügen von schweren Zeiten, von sie durchlaufen, von in einer Klemme, in Schwierigkeiten, in einer Sackgasse sein. Denke nicht mehr länger, das Leben habe dich am Nacken gepackt und schüttle dich hin und her, oder, das Leben sei gnadenlos, oder, im Leben seist du am Spießrutenlaufen. Geliebte, Geliebter, das Leben in der Welt hat eine schlechte Presse bekommen. Es kam zu verkehrten Reklamen, und im Großen und Ganzen hast du dich in sie eingekauft. Dachtest du, das Leben sei ein Dschungel voller Gefahren, und dich darin als hilflos? Denke noch einmal.
Denke dir das Leben nicht mehr als aufgespalten in zwei Lager, Vergütung oder Bestrafung. Denke dich nicht mehr länger als entweder einen Empfänger von Gutem oder einen von Schlimmem. Kennzeichne dich nicht mehr länger als schlecht, abwegig, dumm oder in anderen Begriffen, mit denen du dich bewerfen magst. Denke nicht mehr, was du als Bestrafung betrachtest, bringe dir Vergütungspunkte ein, so, als berechtige dich Leiden nunmehr zu einer Rückvergütung. Sei deine eigene Rückvergütung, Geliebte, Geliebter. Bereite dir so gut als möglich deinen eigenen Stuhl zum Draufsitzen.
Es wird ein Riesenschritt nach vorne sein, sobald du neue Begriffe verwendest, was dich und das Leben anbelangt, und sobald du nicht mehr in Begriffen von richtig oder falsch, von weise oder töricht, dumm, schwach, ungut, usf. denkst. Richte mit guten Manieren das Wort an dich. Du bist ein Kind Gottes. Du bist berechtigt, dies zu wissen und dies zu leben.
Kein Leben wird vergeudet. Hörst du Mich? Du bist nicht mehr eine Stimme in der Wildnis denn Ich. Du wirst vernommen, und dir wird geantwortet.
Sieh dich in einem erstklassigen Kriminalroman. Du bist der heldenhafte Detektiv. Selbst der heldenhafte Detektiv kann seine Zeit mit unrichtigen Hinweisen verbringen. Es kann sein, die Hälfte des Romans geht er falschen Anhaltspunkten hinterher. Sieh dich im Leben nicht mehr länger als einen Ermittlungsbeamten.
Noch auch sollst du dich als einen mit Leib und Seele bei der Sache seienden Gärtner sehen, der Unkraut zu ziehen hat, so als ob Unkrautjäten die tragende Säule deines Garten wäre, so als würde dein Garten mit einem einzigen Unkraut darin den Anforderungen nicht genügen. Erachte die Wildkräuter als Freunde für deinen Garten. Du hast weder Unkraut auszurotten, noch hast du jede existente Fehlerstelle auszurotten. Du hast nichts auszumerzen. Du bist ein Seinswesen, mehr denn ein Tuer. Von deinem Seien, von dorther erhebst du dich.
Sei ein ehrlicher Begrüßer von allem, was im Leben erscheint. Etwas tritt vor dir in Erscheinung. Heute wirst du denken, es sei wundersam, und morgen nicht. Heute wirst du denken, dass etwas, was auftritt, bösartig ist, und am nächsten Tag, oder im nächsten Jahr, kannst du sehen, dass dir, was dir dermaßen grässlich erschien, Sonnenschein in dein Leben brachte.
Denke nicht, dass Ich ein Gott bin, der belohnt und bestraft. Was für ein Gott bin Ich deiner Auffassung nach? Falls du Mich als einen Geldwechsler oder Lehrer gedacht hast, mit einem Lineal, um dir damit auf die Finger zu schlagen, dann denke noch einmal. Falls du Mich als jemand denkst, dem es anstehe, dir die Süßigkeit deiner Wahl auszuhändigen, dann denke noch einmal. Falls du Mich als einen Gott denkst, der ein übergreifendes Bild von der Zukunft innehat, bist du auf der rechten Spur. Ich bin immerhin mit der sogenannten Zukunft vertraut. Sie geschieht im Moment.
Das Leben liegt nicht immer direkt in deinen Händen. Es ist kein Schachspiel unmittelbar vor dir, das du zu gewinnen hast. Das Leben handelt nicht von Gewinnen oder Verlieren. Es handelt vom Ausleben. Das Leben geht um Wasser, was durch deine Hände strömt. Das Leben geht um Sonnenschein, der die Gewässer zum Funkeln bringt. Es ist keine Feste, noch auch ein Gefängnis. Heute magst du auf Wasser laufen. Morgen kannst du auf Steinen laufen.
Dessen unbeschadet, du bist stets der Geher, und mithin gehst du. Du läufst zu Mir.
HEAVENLETTER # 4949 – 13.6.2014 God’s Way of Teaching
GOTTES LEHRWEISE
Gott redete …
Geliebte Geliebte, Ihr seid nicht der Ratgeber der Krone. Einerseits, da sage Ich dir, dass du und Ich Eins sind. Du bist eine Abspiegelung von Mir, und andererseits sage Ich dir, dass du dich nicht zu einem Äquivalent Gottes machen sollst. In deinem Gewand als Menschenseinswesen ist es nicht deine Rolle, Mich Anderen zu deuten. Ich habe dich nicht ernannt. Du bist nicht der Besager von Mir. Die Welt ist nicht eure Herde. In diesem Sinne seid ihr ein Glied in der Gemeindeschar.
Lösche die Vorstellung, du seist Mein ernannter Lehrer, denn dann setzt du voraus, du stehest über einem Anderen. Ich bin der Lehrer. Sofern nicht jemand in deine Gegenwart hereintritt mit dem Vorhaben, vernehmen zu mögen, was du zu sagen hast, nimm nicht Meine Gewänder an. Es gilt dir nicht zum Ausdruck zu bringen, du wissest mehr als die Person vor dir. Es gilt dir nicht, Meine Worte auszuschmücken oder für dich die Behauptung beizubringen, jemand habe deine persönliche Belehrung vonnöten. Sei still.
Falls dir es, dir als Einzelperson, nach einer Kanzel, nach einem Publikum ist, falls du begierig bist, weise zu sein, so beachte, dass du nicht immer für Mich sprichst. Ich spreche für Mich Selber.
Sofern du unterweisen möchtest, unterweise per Beispiel. Weihe dich nicht selber zum Unterrichtenden, so, als hättest du das letzte Wort. Erkenne dich selbst. Unterweise dich selbst. Ein Jeder bringt Mich für sich selbst in Erfahrung. Zitiere Mich, schön. Befürworte Mich, schön. Sprich von Mir, schön. Übermache Mich, schön. Mache dich, dich als ein Einzelner, indes nicht anheischig, Mich Anderen beizubringen, so, als würdest du von oben her reden. Sei still.
Die Großen Spirituellen waren bescheiden, und so musst du sein und trägst keine Autorität der All-Wissendheit an dir. Was du siehst, hat nicht jeder zu sehen. Was du magst, hat nicht jeder zu mögen. Denke nicht, du seist bestimmt, ein großer Erläuterer von Mir zu sein. Du bist der Krone der Zuhörer. Als Einzelner übernimmst du nicht, Mich der Welt zu deuten. Offen gesagt, die Welt bedarf Meiner für sich, nicht deiner Unterrichtung. Ich bin zugänglich.
Wie unterweise Ich? Durch das menschliche Herz. Das menschliche Herz ist kein Siebengescheiter. Dein menschliches Herz ist nicht Herr und Meister von jemandem. Gib Anderen statt, aus sich selbst heraus Mir zuzuhören. Andere haben dir nicht zu lauschen. Meine Kinder sind nicht deine Kinder, die dazusitzen und einem jeden deiner Worte zuzuhören haben, so, als wärest du Gott der Allmächtige, und sie, die Bittsteller, hätten von dir zu lernen. Niemand bedarf deines Unterweisens. Es ist nicht an dir, dich selber zum Lehrer zu ernennen. Jeder Gedanke von dir ist nicht das gleiche wie Mein Gedanke. Jedes Wort von dir ist nicht das gleiche wie Mein Wort. In der Welt stehst du auf einem anderen Stand. Nimm Mich ernst, nimm dich allerdings nicht so ernst.
Ich rede momentan von Einzelnen, die es sich zueigen machen, für Mich eine Aushilfe zu sein, so, als ob es der Welt anstehe, sich an jedes von deren Worte zu hängen. Ich bin kein Vorwand für jemanden, sich im Ansehen zu heben. Du hast keine Untergeordnete. Du nimmst nicht Gefangene, mit dem Gedanken, du würdest dies auf Meine Befugnis hin tun.
Hat denn jeder auf dem Marktplatz zu wissen, was du denkst? Ist das deine Stätte, um Anderen zu sagen, was sie denken sollen? Wessen Bedarf deckt es, dass du Kommentare abgibst?
Sei auf der Hut, dich selber als Editor für Mich einrücken zu mögen. Stelle keine falschen Götter vor Mich. Deine Stimme ist nicht immer Meine Stimme. Lasse deinen Namen nicht auf Eitelkeit lauten. Sei still.
HEAVENLETTER # 4950 – 14.6.2014 Listening to a Different Drummer
EINEM ANDEREN TROMMLER ZUHÖREN
Gott redete …
Tralala. Alles ist gut. Egal was dich behelligt, es befindet sich auf dem Weg hinaus nach draußen. Jeglicher Aufruhr in dir hat seinen Abgang. Jede Angst in dir macht sich davon. Tumult und Angst winken dir jetzt Tschüs. Was immer deine bevorzugten Bezeichnungen für jene mühseligen Gedanken sein mögen, sie möchten zum wenigsten noch ein Mal deine Aufmerksamkeit, bevor sie im Sonnenuntergang verblassen. Sie wissen, das Klima ist ihnen nicht mehr länger zuträglich.
Turbulenzen, Angst, Sorgen, Kummer, Trauma, Verzweiflung und andere derartige Phantome sind deine Lehrer gewesen. Sie haben dir klar gemacht, was du nicht möchtest. Du bist nicht angelegt, zu einem Anhang jener vorüberziehenden Masse zu geraten. Du hast sie allesamt nicht nötig. Du bedarfst ihrer fürwahr nicht, nicht, um dir unter die Nase reiben zu lassen, wann du dich in einer unbehaglichen Lage befindest. Da ist die unangenehme Lage, und da sind deine auskundschaftenden Gedanken. Du brauchst ihnen bei allem, was sie dir zu sagen haben, nicht zuzuhören. Du brauchst sie gar nicht. Sie sind diejenigen, die Salz auf deine Wunden streuen. Sie sind deine Dramatik-Lehrende.
Sie tun dies mit Sicherheit nicht in deinem Namen, du wirst ihnen indes so eine Art Anhänglichkeit an sie zugesagt haben, so, als wärest du ihnen gegenüber verpflichtet, so, als wären sie für dein Sein unerlässlich, als wären sie deine Gäste, zu denen du gastfreundlich zu sein hast. Sie sind nicht notwendig. Es stimmt, dir ist es merklich klar, dass du am Leben bist, sobald du dich derartigen Kräften unterworfen spürst, selbst während du Mich im Hintergrund vernimmst, wie Ich dir zu verstehen gebe, deine Lage sei nicht etwas, was auf dich übergreife. Sie ist etwas, was du beförderst. Es gereicht dir zu keinem Vorteil, das zu kultivieren, was dir ein Hemmnis ist. Es seid ihr, Geliebte, die ihr euch zur Verstörtheit treibt. Es bist du, der wahrnimmt, so wie du wahrnimmst, und es bist du, der auf der Grundlage dessen, was du erkennst und wahrnimmst, handelt.
Turbulenzen und alldies sind eure Anfeuerer gewesen, allemal sind sie nicht ihr, und sie sind nicht eure Meister. Ihr seid ihr. Wenn ihr nicht wollt, was sie euch unterbreiten, schüttelt mit dem Kopf ein Nein und sagt dem Frieden zu.
Sofern du denn bei jemandem eine Mitfahrgelegenheit haben möchtest, dann trampe mit Engeln, die es, sozusagen, nicht darauf absehen, dich zerfetzt, dich am Weinen, dich zunichte gemacht unter den Augen zu haben. Engel wollen dich höher heben. Sie sind Schrittmacher. Anstatt zu raunzen und zu stöhnen, habe Umgang mit den Engeln, denn Engel sind bei weitem fester gegründet als du, während du dich in einem Leidenszustand oder in einem Zustand, dich vor Leiden zu fürchten, aufhältst.
Du rennst in den Wäldern ungerne in die Arme eines riesigen Bären. Du würdest ihm gerne aus dem Weg gehen. Du würdest dich nicht einem Bienenschwarm darbieten, die drauf und dran sind zu stechen. Du würdest in die andere Richtung laufen, indessen siehst du auf Beklemmung und andere besorgniserregende Gedanken, als wollten sie dich umsorgen und dich durch alles tragen, was du durchläufst. Was denn sonst sind Bangigkeit und Befürchtung anderes als besorgniserregende Gedanken?
Gib zu, dass du dir falsche Freunde aussuchst, sobald du dich für Unruhe und all ihre Verwandten entschließt. Hast du wirklich gedacht, du habest keine Wahl? Du triffst Minute für Minute eine Wahl. Ganz gewiss hast du die Wahl, auf wessen Schulter du deinen Kopf legen möchtest. Du kannst dich für die wilden Bienen entscheiden, oder du kannst Zuversicht wählen. Du kannst dir deine eigenen Gedanken aussuchen. Die wilden Bienen an Gedanken, die du beharrlich um dich herum belässt, sie kannst du ausbooten, und recht gut vermagst du ohne sie auszukommen. Die Gedankenbienen können das spitzkriegen und den Beschluss fassen, nicht mehr länger um dich herum zu hängen und sich nach grüneren Feldern umzusehen, um darin zu grasen.
Gesellt euch zu Mir, Geliebte. Eine Blütezeit ist am Nahen. Ihr werdet jauchzen, denn Kummer und Weh nehmen ihren Abgang. Ihr stellt den Jammer von eurer Präsenz frei. Geliebte Angehörige werden sich dem Körper nach immer noch verabschieden, und ihr werdet sie nach wie vor gerne hier auf der Erde zurückhaben mögen, die eifrigen Gedankenbienen werden freilich bei euch keine guten Aussichten mehr haben, denn ihr werdet auf einen anderen Trommelspieler hören.
HEAVENLETTER # 4951 – 15.6.2014 In the Sunshine of the World
IM SONNENSCHEIN DER WELT
Gott redete …
Was den Himmel angeht, seid ihr niemals auf Bewährung. Vom Himmel rührtet ihr her. Zum Himmel kehrt ihr zurück. Dies ist das Gegebene, Geliebte. Dies ist der Fall, ungeachtet eures Auftritts auf der Erde. Wenn es heruntergekocht ist, sobald Wir die Oberfläche von dir abschaben – darunter kommt ein Herz aus Gold zu liegen, tiefer und höher als die Oberfläche. Unterhalb der Oberfläche kommt eine glänzende Seele, eine brennende Seele, eine zum Ritter geschlagene Seele zu liegen. Du hast dich und Andere bisher gänzlich anders gesehen, als Ich es sehe. Du siehst unterschiedlich, da du dir das Leben durch ein Nadelloch anschaust. Blicke durch Meine Augen.
Du hast Mich bereits früher äußern hören, dass du niemals den Himmel verlassen hast, mithin kann die Rede davon, zurückzukehren, Meinerseits pur eine poetische Freiheit darstellen.
Es fühlt sich dir so an, dass der Himmel, sofern er denn existiert, von dir weit weg ist, keineswegs in deiner Nachbarschaft, ganz offensichtlich nicht in dieser Lebzeit für dich. Du magst das Gefühl haben, der Himmel sei für ungültig erklärt und für dich entwertet worden, und vielleicht für jeden, den du kennst. Dies ist den Himmel ausbooten. Du erlebst diese Verlagerung, da deine Aufmerksamkeit auf die verkehrte Stelle gerichtet war. Stelle die Wählscheibe deiner Gedanken anders ein. Du und deine Freunde werden neue Gedanken haben und höher kreisen. Und die Erde wird sich zum Himmel erheben und dich mit sich nehmen.
Da sind Dimensionen von Realität. Die Dimensionen, die du miterlebst, sind nicht alles, was ist. Der Himmel ist für euch bestimmt, Geliebte. Hier und jetzt, der Himmel existiert, und er existiert in euch. Ihr seid für den Himmel befähigt. Tragt sozusagen andere Kleider. Habt von euch sozusagen einen anderen Eindruck. Habt nicht die Identität im Blick, mit der ihr wohl abgestempelt worden seid. Selbst eine Bruchbude kann ein solides Fundament haben. Du kannst ein Buch nicht anhand seines Umschlags kennen. Hast du es nicht just so gemacht? Du wurdest übertölpelt. Die Illusion hat dir einen Streich gespielt. Das Leben ist nicht das, was es der Welt und deiner Auffassung nach war,. Deine Handlungen im Leben stellen nicht die Gesamtsumme von dir dar. Keineswegs sind sie das. Keineswegs sind sie das. Keineswegs sind sie das.
Inwendig in dir ist Größe. Das Königreich des Himmels ist dort in dir. Du bist dermaßen nahe. Insofern von einem Augenblick zum anderen die körperliche Gesundheit wiederhergestellt werden kann, kann dementsprechend der Himmel aus der Dunkelheit hervorbersten, und du wirst ihn sehen, ihn erleben, und wirst aus dem Schatten herauskommen, neu sein und in deinen eigenen Augen zurückgewonnen sein. Dies ist die Wahrheit. Du, ein jedes Meiner Kinder, bist weitaus mehr, als du dir momentan selber zuschreibst. Du magst etwa bei Gericht ein hervorragender Richter sein, dennoch bist du erheblicher als das. Du magst vor Gericht der Schwerverbrecher sein, und doch bist du beträchtlicher als das. Die Aussage, irgendwer sei minder als Ich es aussage, treffen, ist eine Unwahrheit, denn es ist Wahrheit das Gegebene, und die Wahrheit von dir übertrifft bei weitem die Parameter, die du für dich selber aufgestellt hast. Du bist nicht der großartige Menschenkenner, der du deiner Meinung nach bist.
Was ist Erleuchtung denn anderes als erkennen, Wer du wirklich bist und Wer du immerzu gewesen bist? Erleuchtung, das, was man als Erleuchtung bezeichnet, ist für jedermann. Jeder ist berufen aufzusteigen. Alles, was Ich gebe, ist für jeden. Ich segne jeden. Ich segne jeden, damit er zu seinem rechtmäßigen Platz im Sonnenschein der Welt aufsteigt. Jeder kann in den Sonnenschein gelangen. Jeder kann durch die Sonne aufgewärmt werden. Jeder kann das Kaninchen aus dem Hut zaubern. Niemand ist der Hut, den er aufhat. Niemand, abgesehen von den Erhabenen Spirituellen, sprich, die Mich bei Meinem Wort nahmen.
HEAVENLETTER # 4952 – 16.6.2014 Tragedy Is Configured in the Mind
TRAGIK WIRD IM GEIST GEBILDET
Gott redete …
Ich sage, dass alles gut ist. Ich sage, dass Tragik eine verkehrte Deutung darstellt. Tragisches existiert im menschlichen Geist. Es ist ein Fehlschluss. Oh, ja, Drama ist zugegen. Schauspiele sind farbenprächtig. Im Geistessinn der Menschheit wird Tragik ausgeformt.
Wie kann es Tragik geben, derweil Jeder bei Mir ist, derweil er geborgen, gesund und herrlich bei Mir weilt?
Tod ist nicht Tragödie. Leben ist nicht Tragödie.
Anhaftung übermittelt die starke Illusion, Tragisches sei zutreffend. Die Idee des Tragischen kommt in der Gedankenwelt des Menschengeistes auf: „Dies hätte nicht geschehen sollen.“
Es geschah. Der Körpertod ist Teil des Lebens.
Andererseits könnt ihr sagen: „Dieses und jenes sollte sich zugetragen haben, und es tat es nicht.“ Mithin wird im menschlichen Geist mehr Tragik erzeugt, ob ihr das nun mögt oder nicht, allemal bist du es, der das menschliche Leben in Kategorien von Tragik der einen oder anderen Art wendet.
Gewiss, es gibt im Leben Angelegenheiten, die du sehnlich erstrebst, und Angelegenheiten, bei denen du in erster Linie hoffst, dass sie nicht geschehen. Du bringst Plusse und Minusse am Leben an, derweilen die Geschichte die ist, dass da Leben ist. Aus deiner Perspektive her gesehen öffnen sich Türen und schließen sich Türen. Eine Fliegengittertür schlägt. Der Wind bläst sie an. In Wahrheit, Geliebte, belästigt euch das Schlagen der Fliegengittertür. Nichtsdestotrotz, das Schlagen von Fliegengittertüren oder der Tod des Körpers oder das Zuschlagen einer handgearbeiteten Eichentür ist schier, was es ist. Zum Beispiel, was sich auf der anderen Seite der Tür befindet, ist immer noch präsent, nur dein Blick wird dabei abgeblockt.
Ihr ersinnt euch Größen von Türen, Gewichte von Türen, und ihr fasst den Entschluss, oder die Welt hat für euch beschieden, welche davon riesig und welche akzeptabel sind.
Der Tod eines Körpers ist euch nicht hinnehmbar. Es spielt dabei keine Rolle, dass das, was ihr den Tod nennt, gängig ist. Es ist gewöhnlich, und dennoch, eurem Herz und euren Augen ist er unerwartet und untragbar. Der Fakt, dass er häufig anzutreffen ist, beseitigt nicht sein Gewicht von euren Schultern.
Ihr seid überzeugt, dass der Tod, unter anderen Dingen, eine Tragödie darstellt. Ich sage es anders.
Erwägt, falls das eine Hilfe darstellt, Geliebte, der Tod eines physischen Körpers ist einer Bücherverbrennung gleich. Die Konzeptionen in einem Buch, das Herz und der Geist, die das Buch niedergeschrieben haben, werden nicht zerstört. Sie bestehen weiter.
Der Ernst, die Unvergebbarkeit, in denen ihr den Tod haltet, hat mit eurer Konstruktion von Zeit zu tun. Befändet ihr euch nicht in der Knechtschaft von Zeit, so würdet ihr euch von Sorgen freistellen. Ihr würdet euch von den Konzepten des Allzu-Bald und des Zu-Spät freisetzen. Ohne das Zeitkonzept wäre euch nichts unvertretbar.
Sofern ihr in Betracht zieht, dass das Leben Spielen und Planschen in einem Wasserbecken ist, welches nie austrocknet, großer Spritzer, kleiner Spritzer, sie würden alle herumspritzen und mehr würde aus ihnen nicht gemacht werden. Worin denn sollte Tragisches zu liegen kommen mögen? Worin liegt Tragik? Sie liegt im menschlichen Geist, dem Herzen angeliefert, einem Herzen, das zerdrückt und gequetscht wird, einem Herzen, welches angelegt ist, sich zu öffnen und zu öffnen und zu öffnen, und das Alles der Liebe zu umfangen. Ihr beendet nicht das Sich-Öffnen einer Blume, der es aufzublühen gehört, und demhingegen verschließt ihr euer üppig schlagendes Herz unter Umständen, die ihr als herz-zerschmetternd auslegt. Euer menschlicher Geist bejaht das Konzept von Tragik, und billigt indes, bis jetzt noch nicht, das Konzept, dass ihr Tragisches dem, was sich als ein Aspekt des Lebens auf Erden ausweise, als Attribut beifügt.
Das Leben entfaltet sich, und das ist es. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass es sich nicht so entfaltet, wie es das deiner Aussage nach tun sollte. Du kannst sagen, Ich hätte die Schuld und demzufolge machst du dich zu einem Opfer. Ein Opfer wovon? Ein Opfer deiner eigenen Auslegungen. Du ordnest einer Anzahl natürlicher Begebenheiten in der äußeren Welt Verargen zu. Du kritisierst herum. Allzu oft, viel zu oft, bringst du Tadel an Mir an. Du bringst zum Ausdruck, dass Ich, im Grunde genommen, nicht fair bin. Das Leben ist fair, Geliebte. Der Tod des Körpers kommt jedem zu, dem Reichen oder Armen, jung oder alt. Vielleicht ist es von dir unfair, Tadel anzuheften. Punkt.
Öffne nun dein Herz und behalte es weit offen. Tragik existiert in deinem Geist. Sie ist eine Geschichte, mit blumigen Ausdrücken fantastischer Dramatik herrlich ausgeschmückt, die ausgeschmückt dargebotene Geschichte. Sie fühlt sich real an, dennoch verfehlt sie meilenweit den Punkt.
HEAVENLETTER # 4953 – 17.6.2014 Embracing Life
DAS LEBEN BEREITWILLIG AUFGREIFEN
Gott redete …
Es ist unnötig, dass du vom Leben wegläufst. Ich verstehe es, dass du das mitunter möchtest. Du möchtest Frieden und Ruhe. Du möchtest aus dem Sturm heraus und in Stille sein.
Hast du dir nicht des Öfteren das Leben als einen Sturm gedacht? Als eine Sturzflut? Als einen Wirbelsturm voller Energie, der verauslagt wird, und alsdann in dich hinein und herum zischend? Was wäre, falls es keine Stürme gäbe, schier Stille, und du bist die Ruhe?
Es ist für dich ein Leichtes gewesen, die Welt dafür zuständig zu erklären, wie du dich fühlst. Nun, ja, die Welt hat dabei ihren Beitrag, und doch bist du ein hauptsächlicher Beiträger, wie du dich fühlst. Offen gesagt, du wirst nachgerade die Welt, so wie du dein Leben in ihr verbringst, wie eine heiße Kartoffel betrachtet haben. Natürlich, du möchtest dir nicht die Finger verbrennen. Gleichzeitig bist du im Leben nicht ein glückloser Tourist, auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, was das Leben bringt. Gestehe es dir ein, du weißt nicht dauernd, wie der Weizen von der Spreu zu trennen ist.
Das Leben ist vertrackter als du hofftest. Es ist zugleich simpler als du dachtest. Du hast dich an ein Schiff gebunden, und begehrst auf, wie mitgenommen du seist, insofern als du dem Leben ausgeliefert seist. Und, dennoch, du heißt dich einen Realist! Es ist wahr, du hast nicht das Sagen bei jedem Sog des Gezeitenstroms, dennoch kannst du dich von dort losbinden, wo du deiner Auffassung nach hättest angebunden sein müssen, und demzufolge zur Küste paddeln.
Der ganze Behuf deines Lebens lautet nicht, es abzuschlagen oder mit ihm in Streit zu liegen oder dich sicher in einem kleinen Winkel der Welt aufzuhalten. Angst hält dich in ihrem Griff, und allemal ist an dem Leben weitaus mehr dran als Furcht. Furcht entkräftet dich. Du hast nicht der See ausgeliefert zu sein, noch auch hast du vor der See wegzulaufen.
Was wäre, wenn was Ich sage stimmte, und sich das Leben nicht ausschließlich um Sicherheit schart. Dessen ungeachtet, du kommst aus dem Leben auf der Erde unversehrt heraus. Es ist nicht so schlimm, zu Mir zurückzukehren. Just dies ist es, was unumgehbar ist. Wir sind immerfort vereint, und gleichwohl wiedervereinst du dich mit Mir. Dies ist unbestreitbar. Ausnahmslos, ohne Zweifel, kommst du unversehrt aus dem Leben auf der Erde heraus. Das gilt auf der ganzen Linie. Das Leben auf der Erde ist bloß ein Moment. Es ist ein Traum, und es ist, dem zum Trotz wie es dir erscheinen mag, ein Traum, der an allen Grenzen vorbeigeht. Es kommt alles schön und gut aus. Du hast das Leben nicht zu fürchten. Das Leben ist großartiger, als du dachtest. Du bist großartiger, als du dachtest.
Das Leben auf der Erde ist nicht dermaßen schwergewichtig, wie du gemeint hast. Das Leben auf Erden ist Licht An, Die Kameras, Action! Das Leben auf der Erde ist eine Szene innerhalb einer Szene. Es ist ein Zauberkniff. Es ist eine Geschichte, die in allerhand Weisen erzählt wird. Der Beschluss ist stets der gleiche. Ihr fallt Mir in die Arme, und euch steht ein freudiges Wiederaufgefunden-Sein an. Ihr werdet von dem Traum aufgescheucht, an den ihr dermaßen tief geglaubt habt. Und nunmehr lasst ihr den Traum los, und ihr kundschaftet erneut die reale Realität aus.
Auf der Erde ist es gleichsam so, als seid ihr auf einer Schnitzeljagd. Es ist wie ein Spiel, das ihr betreibt, ihr werdet indes die Regeln nicht so recht drauf haben. Euch ist es, als wärt ihr wacklig auf euren Beinen. Ihr könnt mit dem Leben feilschen mögen, mit ihm den einen oder anderen Handel abschließen mögen, alldieweil das Leben einfach Leben ist, und nicht dermaßen ernst, wie ihr es dachtet. Es ist bloß eine Spielepartie, und dennoch nimmst du die Partie ernst, sehr ernst. Du wirst dich etwa links und rechts zur Wehr setzen. Derweilen befindest du dich auf einem Abenteuer. Im Gegensatz dazu, was du gedacht haben magst – du bist geborgen. Schier eine Geschichte kann dir zustoßen. Das Leben auf der Erde ist bloß eine Geschichte, und hernach ist die Geschichte vorüber und du begrüßt die Wahrheit mit offenen Armen.
HEAVENLETTER # 4954 – 18.6.2014 Your Soul Does Not Take Offense
EURE SEELE NIMMT NICHT FÜR ÜBEL
Gott redete …
In deinen Augen machen dir dermaßen viele andere Menschen das Leben schwer. Genau gesagt, egal wie schwierig du jemand anderes finden magst, es gibt etwas in dir, welches sich als das Hemmnis ausweist. Einerlei wie viele Erweise du innehast, es gibt inwendig in dir etwas, was beachtet zu werden bedarf. Sobald etwas von außenher eine Saite in dir anschlägt, ist in dir eine Saite angeschlagen worden.
Du siehst dich ungerne als jemanden, der herumnörgelt, allerdings, Geliebte, Geliebter, an wie viel erfreust du dich, und über wie viele Mangelerscheinungen stolperst du?
So sehr wie du dich schwer tust, so sehr mühen sich Andere ab. Manchmal hast du das Gefühl, du seist in eine Hängepartie geraten. Du möchtest all die Mauern einreißen. Die Mauern sind inwendig in euch, ihr Lieben. Innendrin sind die Mauern, deren Verlangen lautet, niedergerissen zu werden.
Ja, eure geliebten Freunde und Feinde haben Hemmnisse, und nicht minder ihr. Ihr versteht das, Wir reden hier nicht vom Auszusetzen-Haben. Wir sprechen von Verantwortung. Lasst uns Zuständigkeit in neuer Weise ansehen. Nehmt Verantwortung schlicht als eine Antwort auf diese Frage in Betracht:
„Gibt es etwas, was ich tun kann?“ Besser noch: „Was kann ich tun?“
Ich sage euch offen heraus, dass es etwas gibt, was ihr tun könnt. Ja doch, natürlich, das Gegenüber, der sogenannte Andere, kann in der Haltung, in der Verständigkeit, etc. ganz gewiss etliche Änderungen vornehmen, und dementsprechend kannst du das. Dementsprechend musst du es. Wir beschäftigen Uns mit dir, Geliebte, Geliebter. Es ist mit dir, mit dem du zu arbeiten hast. Wandle etwas in dir, und die gesamte Anordnung dessen, was du als eine Schwierigkeit benennst, verschiebt sich. Ja, Geliebte, Geliebter, nimm Änderungen vor in dem, wie du was auch immer dir unterkommt entgegentrittst.
Ich spreche nicht von einer Vorspiegelung von Wandel. Ich spreche von anders sehen. Ich spreche von deinem Dich-Nicht-Ansehen als jemanden in einer schieren Statistenrolle in dieser Szene. Irgendwie, oder so oder so, bist du in dieser Szene ein Faktor gewesen. Wenn du dich ungeduldig werden siehst, gibt es etwas, was dir auf andere Weise zu sehen vonnöten ist.
Sofern jemand zu viel Ego hat, wirst du alsbald gut daran tun, etliches deines Egos fortzuschaffen. Ohne Ego, was gibt es da, mit dem du gereizt sein kannst? Was existiert, sobald dein Ego auf die Seite getan wird? Das Minimale existiert. Die Wahrheit existiert. Ohne Ego, oder sollen Wir sagen, ohne das Anschwellen des Ego wird nichts für übel genommen. Niemand vermag dich zu dem Gefühl zu veranlassen, nicht gewürdigt und unterbewertet zu sein. Dein eigenes Ego tut dies. Dein eigenes Ego ist rasch dabei, sich angegriffen zu fühlen. Ganz gewiss, nicht deine Seele fühlt sich angegriffen.
Es gibt etwas, was du zuzugeben hast. Und jetzt siehst du besser, und jetzt verstehst du besser. Du beruhigst dich, und der vermeintliche Andere kann sich abregen. Gegen was auch immer du angehst, du gehst gegen dich selber an.
Du magst das Gefühl haben, jemand anderes gehöre ein oder zwei Sprossen tiefer verbracht. Das mag so sein. Geliebte, selbst dann gibt es inwendig in euch etwas, was ein oder zwei Sprossen tiefer gebracht gehört. Räumt den Schutt von eurer eigenen Herdstelle weg.
Ich bitte euch nicht, ein Heiliger zu sein. Ich bitte euch nicht, ein Geheimcode zu sein. Ich bitte euch, euch selber zu verstehen. Versteht euch selber mehr, und die auffallenden Mängel der vermeintlichen Anderen ragen nicht mehr so deutlich oder nicht mehr so viel heraus.
Gib einem Anderen eine Chance, und du gibst dir selber eine Chance. Hier ist deine Chance. Sie ist soeben hier. Du gibst dir selber eine Chance. Das Leben gibt dir so viele Chancen, wie du benötigst.
Wenn jemand, der im Umgang für dich schwierig ist, wegzieht, kann er nach wie vor in deinem Kropf stecken. Er kann gar von der Erde abgegangen sein, und er geht dir nach wie vor gegen den Strich. Die Sache ist die, ein anderer Mensch wird obendrein die Szene betreten, um seinen Platz einzunehmen. Du bist immer noch hier an der Stelle. Falls du mit dieser Schwierigkeit nicht zuende gekommen bist, gibt es für dich noch mehr, es dir anzusehen und los zu lassen.
HEAVENLETTER # 4955 – 27.7.2004 You Will Know Love
IHR WERDET LIEBE ERKENNEN
Gott redete …
Es scheint so, dass es dir, insonderheit wenn du durch jemanden oder etwas belästigt wirst, merklich wichtig ist, wahrhaftig zu sein. „So sind meine Gefühle“, könntest du einem zu verstehen geben. „Ich habe mir gegenüber wahrhaftig zu sein. Ich BIN wütend.“
Geliebte, Geliebter, Wut ist nicht wahrhaftig. Wut ist nicht die Wahrheit über dich. Ärger ist nicht wahr. Ärger ist nicht deine Wahrheit. Er ist durchweg nicht Wahrheit. Die Wahrheit von dir ist Liebe. Irgendwo unterhalb deines Stresses im Augenblick kommt die Wahrheit von dir zu liegen, und das Wahre von dir ist Liebe. Die Wut oder Verbitterung oder die rechtmäßige Entrüstung, egal welcher Begriff euch am liebsten ist, ist ein Invasor, ein Eindringling, ein Stalker, der aus der Kälte hereingekommen ist. Wie es die Wut doch mag, in deinem Herzen gewärmt zu werden. Wie es der Ärger doch mag, als die ehrliche Wahrheit durchzugehen, unterdessen Ärger alldieweil ein Versteller ist.
Er stahl deine Wahrheit und unterzeichnete mit seinem Namen, so, als wäre er ein wehrhafter Krieger, der dich beschützt. Offen gesagt, du hast Ärger nicht nötig. Er hat deine Wahrheit gestohlen und hat ihr seinen falschen Pass übermittelt. Glaube Mir, Ärger ist kein vergnügter Begleiter. Er ist ein Problemstifter. Er ist kein Friedenbringer. Er ist ein Unruhestifter. Ein Bombenleger. Er sprengt alles in die Luft, über jedwedes Gleichmaß hinausgehend, und er richtet Jeden in seinem Kielwasser zu. Er verletzt dich am meisten, obschon er zudem allen Drittparteien Schaden zufügt, solche, die mit beteiligt sind, und jene, die bloß zusehen. Wut ist ein harter Schlag, und jagt sich überdies selber in die Luft.
Bin Ich klar genug? Wut ist nicht deine ehrliche Wahrheit. Ärger ist ein Marodeur. Lasse deine Vergesellschaftung mit dem Ärger los. Er benutzt dich bloß für eine Trittbrettfahrt.
Groll hat ein gewisses Maß an Popularität an sich. Er macht Reklame für sich als ein Kühlmittel, während er nichts von der Art ist. Er ist ein Kochstein. Er liebt es, Flammen anzufachen. Die Flammen, die er entzündet, verbrennen dich. Du verbrennst dir deine Finger, und deine Beziehungen. Zorn ist weder Triumph, noch gehört es dir, auf deinen Bund mit der Wut stolz zu sein.
Wut ist gar als ein Anreger für Mich ausrangiert worden. Wut ist nicht Mein Ding. Liebe ist Mein Ding. Liebe obsiegt über Ärger jederzeit. Es ist nicht so, dass Liebe versucht, in einen Wettkampf einzutreten. Liebe weiß, was von Wert ist, und das ist nicht die Wut. Die einzige beständige Flamme ist Liebe. Liebe ist der Treibstoff von der Zukunft. Tatsache ist, Liebe ist der einzige Treibstoff, den es gibt. Ein gelindes Herz überflügelt Verfeuerung um Längen. Liebe überragt aufblitzenden Ärger jederzeit.
Lade Ärger ab. Was dableibt, ist Liebe. Zorn ist Ärger, nicht Liebe. Kränkung ist Ego, und Ego kommt ins Haspeln. Ehrkränkung ist ein armseliger Sport. Zurücksetzung schnieft unter der Vermummung eines kriegführenden Ärgers. Ego, Kränkung, Ärger, etc. sind keine Helden. Sie sind Hasenfüße. Sie wollen der Liebe nicht ins Gesicht schauen. Sie wollen sich wider die Liebe bewehren. Ärger bedeutet sich aufspielen, dem hingegen entlarvt sich Ärger selber als die laut drohende Attrappe, die er ist.
Deine einzige Wahlmöglichkeit heißt, dich der Liebe zu ergeben, die in deinem Herzen am Schweben gewesen ist. Sobald du durch Ärger bezwungen bist, rufst du nach Liebe. Du forderst Liebe ein, und, „Mach hinne damit“, das gibst du zu verstehen. Du betreibst eine Partie des Ärgers, in der Hoffnung, dass Liebe herbeikommen werde, dich aufzufangen. Es ist dein eigenes Herz, was auf deine Zustimmung, zu lieben, wartet.
Ich erteilte euch vor langer, langer Zeit die Zustimmung, zu lieben. Ihr habt Wut wie einen Schild vor euch hingestellt. Ihr bedürft des Ärgers nicht. Liebe ist euer Wegweiser. Legt Zeugnis ab, zu lieben. Macht Platz für sie. Lasst betagte Wutanfälle los. Heißt Liebe willkommen, und ihr werdet mit Liebe vertraut sein.
HEAVENLETTER # 4956 – 20.6.2014 Oneness Only Knows Oneness
EINSSEIN WEISS NUR UM EINSSEIN
Gott redete …
Entsinne dich, dass nichts verloren geht. Es gibt nichts zum Verlieren. Alles bleibt bestehen, und alles bleibt in Liebe gegründet. Alles ist in allem Sonstigen enthalten. Alles ist in einem Jeden enthalten.
In einem Buchstaben des Alphabets sind alle Buchstaben enthalten. Alle Buchstaben sind in dem Laut enthalten. Ein Buchstabe führt zum anderen, und alle Klänge sind ineinander enthalten. Der eine Klang führt zum weiteren. Sie sind alle verbunden. Auf die gleiche Weise leitet die eine Seele zur anderen. Jede Seele ist in jeder Seele umfasst. Und allemal, da ist Ein Gott, und der Klang ist Gott, und der Sinn ist Gott.
Einssein ist, und das ist es. Getrenntheit existiert nicht. Für sich alleine sein existiert nicht. Einssein existiert. Es gibt nichts in der Welt oder in den Sinnen der Menschen, was nicht geeint ist. Die Idee von Getrenntheit ist ein Mythos, dennoch wird sie überall versprengt. Die Idee, getrennt zu sein, und die Idee von Bedürftigkeit werden auf jedem Erzeugnis beworben. Werbetreibende bewerben genau genommen das Einssein in jedem Produkt.
„Kaufe dieses Parfüm, und du wirst niemals alleine sein. Jeder Mann wird den Kopf nach dir umdrehen, wenn du vorbeigehst.“
„Trainiere bei Gymorama. Deine Muskeln werden den Mann zum Vorschein bringen, der du bist.“
„Mache deinen Abschluss, und du wirst einen Job mit vielen lächelnden Menschen bekommen. Und ein gutes Einkommen obendrein.“
Und da sind die Veranstaltungen. Ein Picknick. Ein Gottesdienst. Ein Broadway-Stück. Mache eine Reise nach Jamaica und gehöre dort zu den Leuten.
Und in der Schule:
„Erreiche bei diesem Test eine Eins, und die ganze Schule wird dich bewundern und an dir hochschauen. Überall wird man an dir hochschauen.“
„Lasse dir hier die Haare schneiden. Probiere diese Woche blond, es ist das Angesagte.“
„Komm in dieses Casino, und gewinne eine Menge. Gewinne deine Träume.“
Ah, die Welt spendet dir Beifall. Die Welt ficht um dich.
Bettler wollen dich. „Bitte hilf mir da heraus.“
Der Wind möchte, dass du windzerzaust bist. Der Wind möchte deinen Hut. Der Wind möchte dich entlangtreiben. „Gehe mit mir“, sagt er.
„Gehe in dieses Krankenhaus. Wir haben wunderbare Mitarbeiter, die dich begrüßen und behandeln wollen.“
Ich gebe dir zu verstehen, dass du bereits bei Mir bist. Es gibt nichts, was nicht Nähe ist. Es gibt nichts, was nicht nach Einssein ruft. Jeder weiß, was Einssein ist. Jeder weiß, was Liebe ist. Wie denn sollte jemand, was Liebe ist, kennen lernen mögen, sofern er sie nicht bereits kennen gelernt hat?
Einssein ist eine sichere Wette. Sie ist die einzige Wette, oder was möchtest du gerne als Wett-Gebot beibringen?
Dein Trachten lief sehnlich auf das Einssein von Liebe zu. Selbst dann wenn du Greta Garbo wärst, die gesagt haben mag: „Ich möchte alleine sein“, wärest du auf das Einssein der Liebe und auf Meine Arme der Liebe aus. Ich, Gott, bin die Letztliche Liebe, Ich bin das Alpha und Omega. Und ihr ebenso. Ihr wisst sehr wohl, wie es hergeht, mit Mir unterwegs zu sein, mit Mir zu tanzen, mit Mir zu singen. Ihr kennt Mich sehr wohl. Wir sind immerfort Eins gewesen, und Wir werden niemals etwas anderes als Eins sein. Wir sind ein Bund von Einem. Unsere Union lässt niemanden draußen. Niemand kann ausgeschlossen werden, und niemand kann sich selber draußen belassen, einerlei wie dunkel die Ringe unter seinen Augen sind. Niemand hat Parfüm oder Make-up nötig. Jeder kommt zum Einssein so wie er ist. Es gibt keinen anderen Gedanken als den Gedanken des Einsseins. Falls Einssein besessen werden könnte, dann eignet ihr es.
Es gibt keine Tasse voll Einssein. Es gibt keine Riesengröße Einssein. Da ist Einssein. Es kann nicht verpackt werden. Einssein ist bereits inwendig in eurem Herzen und in eurer Seele. Es ist. Und ihr seid. Ihr SEID Einssein. Ihr seid Einssein, bestätigterweise. Ihr seid Einssein, alles von ihm, selbst so Einssein bar jedweder Verzierungen das Gegebene ist.
Dies ist das Wundervolle am Einssein. Es ist Eins. Du bist Ein Singulares Einssein, welches Alles umarmt und allemal einzig mit Einssein vertraut ist.
Dies ist es. Unser Herz schlägt als Eines. Wir sind ein Orchester des Einen Beats. Mein Herz schlägt in dem deinen. Und das deine im Meinigen. Wir sind hier. Wir sind der Schulterschluss des Einsseins just jetzt im Augenblick.
HEAVENLETTER # 4957 – 21.6.2014 Life Is Like a Marriage
LEBEN IST WIE EINE EHE
Gott redete …
Worüber du dir auch Sorgen machst, einerlei wie ernst die Dinge sind – du sorgst dich um nichts. Sorge rührt den Pott um. Lege den Deckel wieder drauf. Die Suppe wird kochen ohne ein geflissentliches Maß an Aufmerksamkeit von deiner Seite. Ich trage dir nicht an, zu vergessen, was in deinem Leben vor sich geht. Ich sage, es – auch nicht einen Tag lang – zum Hauptzweck deines Lebens zu erheben.
Falls es etwas gibt, was du jetzt im Augenblick tun kannst, eine Rechnung bezahlen zum Beispiel, dann tue das. Nichtsdestotrotz haben unbezahlte Rechnungen nicht dein Leben aufzubrauchen.
Wenn du dein Leben mit dir Sorgen Machen zubringst, wirfst du es sozusagen vor die Wölfe.
Tue heute, was du tun kannst, und richte alsbald deine Beachtung auf etwas anderes. Sollte Ich dich je zur Gänze in Sorgen vertieft sehen mögen? Wo habe Ich das je gesagt, dass dir Sorgen machen förderlich für dich sei? Ich würde dir niemals vorschlagen, dir den Kopf mit Sorgen zu zerbrechen. Ich würde dir niemals zu verstehen geben, dich in eine Geistesverfassung hinein zu verschaffen, die von Sorgen aufgezehrt ist.
Sofern ihr euch an einem selbstgefertigten Schmutzfleck befindet, macht die Sache nicht noch einmal. Geliebte, ihr könnt die Welt nicht um euren kleinen Finger wickeln. Entflechtet sie eine Zeitlang. Egal wo ihr die Welt in euren Gedanken stehen lasst, ihr vermögt auf sie zurückzukommen. Lasst von Besorgnis ab. Ihr werdet mit dem Sorgen allzu gut bekannt sein. Lasst nicht Sorgen die Hauptsäule eures Lebens sein.
Wenn ihr eine Kuh wärt, die zu grasen hätte, und ihr hättet das ganze Grün auf der einen Weide abgegrast, würdet ihr zu einer anderen Weide gehen, wo es frisches Gras gibt. Während geliebte Kühe auf jemanden zu warten haben, der für sie das Gatter zu einer neuen Weide öffnet, habt ihr nicht zu warten. Ihr habt auf niemanden zu warten, außer auf euch selbst, um euch aus der Sorgen-Weide herauszuschaffen.
Sagt nicht, dass ihr nicht anders könnt als euch zu sorgen. Ebenso wenig sage Ich, dass ihr imstande seid, Sorgen mir nichts, dir nichts wegzuschnipsen, hinwiederum berede Ich mit euch, dass ihr euch in eine andere Richtung weisen könnt. Ihr könnt zum wenigsten denken, dass eine neue Denkader eine bessere Idee darstellt, als euch, bis hin zu Verstörtheit, Sorgen zu machen.
Reden Wir vielleicht davon, das Leben nicht dermaßen ernst zu nehmen? Ist das Unsere Thematik? Ist es das, worum Ich euch bitte?
Mit Sicherheit habt ihr euch nicht heimlich mit der Besorgnis davonzumachen. Ihr habt nicht mit ihr wegzurennen. Lasst die Besorgnis sich eine Weile sich selber annehmen. Beunruhigung hat nicht deine Teilhabe nötig. Mache dir keine Sorgen. Die Besorgnis wird dich nicht vergessen. Sie wurde darin geübt, zurückzukehren. Darin ist sie gut. Du bist ja nicht gut im Loslassen.
Am Ruder deines Lebens ohne Besorgnis leben bedeutet nicht, du seist ein Taugenichts. Es bedeutet einfach, du hast kein Gewicht um den Hals. Ihr würdet keine Sorgen-Perlen tragen. Ihr würdet nicht die gleichen Gedanken aber und abermals, mal so, dann mal so, durchgehen. Euer Leben würde nicht um Sorgen kreisen.
Geliebte, wo sind eure Sorgen von weiland hin?
Ihr seid durch viele Dinge im Leben gegangen, und ihr habt es durchgeschafft. Ihr seht das Leben als gute Zeiten und schlimme Zeiten, als leichte oder als schwere Zeiten, als hoch und runter, als vor und zurück. Meint ihr, ihr könnt das Leben mit anderen Gedanken versehen? Könnt ihr euch das Leben mehr wie eine gerade Linie denken, eine Linie ohne Gegensätze, ohne im Wartestand auf Schlaglöcher? Das Leben ist nichts mehr als das Leben! Nennt Leben einfach Leben. Ich denke, ihr könnt dem Leben nachkommen, so wie es kommt, und es nehmen, wie es kommt, es weder schieben noch ziehen, es schlicht aufgreifen, wie es eintrifft, ihm auf halbem Wege entgegengehen, gut, so ähnlich wie in einer Ehe, wo ihr euch einander besser kennen lernt, während ihr gemeinsam eurer Wege geht, und wo die Dinge alles in allem recht auskommen.
HEAVENLETTER # 4958 – 22.6.2014 Life Is About Living It
LEBEN HANDELT VOM ES AUSLEBEN
Gott redete …
Was geht da gleichzeitig vor, wenn du um Rat bittest? Manchmal hast du eigentlich nicht um Rat zu fragen. Manchmal möchtest du mehr Rückendeckung als Rat. Es ist keine tolle Idee, um Rat zu fragen, den du im Grunde gar nicht möchtest. Du treibst etwa ein Spiel mit dir selber, du, der Frager, und du, der Andersdenkende.
Was bringt dich andererseits auf den Gedanken, Andere wüssten es immer besser als du oder sie wüssten es recht wahrscheinlich besser als du? Was ist das für ein Mangel an Glauben an dich selbst, den du anscheinend mit dir herumträgst? Noch mehr als das, du magst meinen, danach sieht es aus, jeder wisse es besser als du, was zu tun und wann es zu tun und wie es zu tun sei, und was zu sagen und wie es und wann es zu sagen sei. Es scheint manchmal so, dass eine zufällige Verkäuferin in der Ladenabteilung Bescheid weiß, welcher Hut dir am besten steht, und sie verausgabt dein Geld. Natürlich, sie kann recht haben. Handelt dein Leben vom es leben, oder von deiner Präsentation, die es erfährt?
Akkuratesse ist nicht immer der Punkt des Lebens. Es ist mehr am Leben als Genauigkeit. Nicht eine Menge Leute weiß mehr als du. Wie lautet euer Weckruf zum Leben, Geliebte?
Das Leben handelt nicht genau davon, alles mustergültig zu tun. Das Leben ist etwas, was ihr lebt, nicht genau, was ihr schiedsrichterlich entscheidet. Ja, natürlich, ihr hättet es gerne, die Dinge zu tun, die als das Richtige betrachtet werden, als richtig für euch und als richtig in den Augen der Anderen. Das ist nachvollziehbar, allerdings, wäre das Leben ein mathematisches Problem, so wäre die richtige Antwort herausbekommen nicht die ganze Geschichte. Den Verlauf durchmessen, eine Antwort für dich selber herauszufinden – dies ist schon näher dran.
Was wäre denn, falls es so etwas wie um einen Rat bitten nicht gäbe? Was wäre, falls jeder seine oder ihre Entscheidungen selber fällte? Was wäre, wenn deren Wahlmöglichkeiten nicht dermaßen vertuscht oder verkompliziert worden wären, wie es die Welt mit ihnen zu unternehmen scheint? In Wahrheit, egal wie viele Leute du um Rat angehst, egal wie vielen Empfehlungen du nachkommst, letztlich bist du dein eigener Zeichendeuter. Gewisslich bist du derjenige, der gemäß deinem eigenen Willen handelt. Du bist derjenige, der Ja oder der Nein sagt, oder der früher oder später äußert, er könne ohne Hilfe von außen einen Beschluss fassen oder ihn nicht fassen. Es gibt nichts, was du zu erweisen hast. Du bist hier auf der Erde, um zu leben und um zu lieben, nicht, um in deinen Augen oder in den Augen eines Anderen mustergültig zu sein.
Falle bei deinen eigenen Entscheidungen überzeugter aus. Du hast dich nicht so feste an den Zügeln deines Lebens festzuhalten, ebenso wenig hast du die Zügel jemand anderem zu überlassen. Einerlei welchen Entscheid du fasst, du bist der, der ihn fasst. Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung bist du zu weitaus mehr in der Lage, als du dir zutraust, und als vielleicht Andere dir zutrauen.
Was ist der Kern bei deinem Aufsuchen einer zweiten oder dritten oder vierten Meinung? Ist es die Idee, dass ein jeder mehr wissen müsse als du? Oder kann es sein, dass es im Kern um deine Angst oder Unwilligkeit, Verantwortung für dich selber zu übernehmen, geht? Was veranlasst dich, bei Anderen nachzufragen?
Wie gut du weißt, was andere Leute tun sollten, wie klar und augenscheinlich es dir ist, sobald es um andere Menschen geht, stimmt das etwa nicht? Ein Grund dafür liegt darin, dass, sobald es sich auf jemand anderes beläuft, die Zuständigkeit nicht die deine ist. Gleichzeitig kann niemand die Verantwortung tragen für die Routen, die du einschlägst.
Fragt Mich, Geliebte. Fragt euch selber. Vielleicht habt ihr euch in ein Loch eingegraben. Vielleicht wart ihr euer ganzes Leben lang auf einer einzigen Spur. Lauscht auf eine Antwort. Es gibt immer mehr denn eine Möglichkeit. Das Leben ist Unendlich, und demnach seid ihr Unendlich.
HEAVENLETTER # 4959 – 23.6.2014 If You Have a River to Cross, Cross It
WENN DU EINEN FLUSS ZU ÜBERQUEREN HAST, ÜBERQUERE IHN
Gott redete …
In Fortsetzung der Thematik von gestern – es kann sein, dass es bei eurem um Rat Fragen darauf hinausläuft, dass ihr um Erlaubnis bittet, euer Leben zu leben. Ihr wollt Billigung. Ist das so bei euch? Ja? Tut ihr euch nach Erlaubnis und Bestätigung um? Möchtet ihr mehr als alles andere, dass man euch den Kopf tätschelt? Worauf beläuft sich von außen herrührende Billigung, Geliebte? Es wird in der Welt wohl eher nicht ausreichend ausgiebig Billigung überkommen, um euer Herz zum Überströmen sattsam zu füllen.
Geliebte, Ich habe euch zu fragen, wieso solltet ihr Zustimmung nötig haben, euer Gott-gegebenes Leben zu leben? Euch wurde das Leben gereicht, und einhergehend mit dem Leben habt ihr eine lebenslange Zustimmung, eine Garantie, dass dies euer Leben ist, und dass es euch angelegen ist, es zu leben, wie ihr es am Besten zu leben wisst, im Bewusstsein in der Welt zuzunehmen, und die üppigste gesegnete Wohltat zu sein, die ihr in einem bestimmten Moment sein könnt. Nirgendwo lässt sich das Leben vernehmen, dass ein jeder Entscheid, den du triffst, absolut die bestmögliche Wahl auf der ganzen Welt zu sein habe. Ebenso wenig umfasst euer Geburtsrecht einen Freibrief, die Entscheide, die ihr trefft, gering zu achten, so, als wärt ihr nicht verantwortlich.
Momentan, in der Seifenoper, in der du lebst, hast du das eine Leben zum Leben.
Natürlich tust du dein Bestes, und das Leben wird jetzt gelebt, und du hast Bescheide zu erteilen. All die Bescheide, die du zu erteilen hast, sind nicht insgesamt von vorneherein feststehende Bewandtnisse. Und alle eure Entscheidungen sind nicht leicht, ebenso wenig sind freilich alle eure Entscheidungen schwierig. Es gibt einen Unterschied zwischen aus dem Leben das Beste machen, so, als wäre es eine trostlose Aufgabenstellung, und das Leben leben so gut du es in dem Augenblick kannst, in dem du es durchlebst. Du bist stets am dein Leben Leben. Während du Meine Worte liest, lebst du soeben dein Leben.
Im Leben erhältst du keinen Doktortitel. Du belegst keinen Semesterkurs mit dem Titel ‚Das Leben leben‘. Im Leben lernst du hinzu. Das Leben selber ist das Studium, und das Leben selber ist das mündliche Examen. Du bist der Lerner.
Ich bringe es ein weiteres Mal zum Ausdruck:
Das Leben kann nicht einzig auf der Ebene des Intellekts gelebt werden. Das kann es nicht. Du lügst dir selber in die Tasche, wenn du wähnst, du könnest es. Das Leben wird auf der Ebene des Herzens gelebt. Fürwahr, du lernst vom Leben. Du lernst eine Menge. Wo kam die Auffassung her, Logik müsse dein Leben beherrschen? Es gibt eine Menge, welches die Logik vorausbestimmen können möchte, was keinen Beitrag zu deinem Leben leistet oder die Welt nicht wärmer macht.
Selbstzentriertheit könnte ein Resultat von Logik sein. „Ich habe genug zu tun, um mich um mich selber zu kümmern. Es ist nicht genug für alle da. Ich täte gut daran, mich zu vergewissern, dass ich meinen Anteil bekomme.“ Dies scheint einen Sinn zu ergeben, dennoch läuft es auf nichts hinaus. Die Prämisse läuft auf nichts hinaus.
Das Leben ist größer als Logik. Logik beflügelt nicht. Logik zeitigt keine Helden. Noch auch ist der Welt zu einem Helden ausarten eure Sache. Schaut, es läuft darauf hinaus: Euer Leben ist für euer Eines Selbst. Euer Leben ist eure Gabe an die Welt. Einssein meint nicht ein-seitig.
Unter Uns geht nicht die Rede von einem sentimentalen Herzen, welches allen Kuscheligsein anmutet. Verstehst du Mich? Ich trage euch an, dass das Leben umfassender ist als die Details von ihm, und dennoch summieren sich Details auf. Noch auch gilt es dir, dir zu viele Fragen zu stellen und dermaßen viele Debatten hin und her auf den Weg zu bringen.
Sofern du einen Fluss zu überqueren hast, überquerst du ihn. Du siehst die andere Flussseite. Du wirst zur anderen Seite schwimmen, oder du wirst durch den Fluss waten, oder du nimmst ein Boot dafür. Du siehst, was dir zur Verfügung steht, und du kommst voran damit. Da ist eine andere Flussseite, auf die es zu gelangen gilt. Triff eine Wahl. Sobald du zur anderen Seite gelangst, nimm von dort unentwegt weiter deinen Weg. Werde von dorther damit fertig und rücke weiter vor. Du wirst Mich zu finden bekommen.
HEAVENLETTER # 4960 – 24.6.2014 You Are the Sun Set Out to Brighten the World
DU BIST DIE SONNE, ANGEORDNET, DIE WELT ZU ERHELLEN
Gott redete …
Ich setze dich an Meinen Tisch. Du sitzt neben Mir. Du bist ebenfalls der Tisch, den Ich aufstelle. Ich setze dich auf Meinen Tisch. Die Erde ist Mein Tisch. Wie schön sind Mein Tisch und du, der du bei Mir Platz nimmst.
Mir, Der Ich Alles zu wirken vermag, sind die Worte nicht kenntlich, die vermögen, die Schönheit zu euch zu befördern, die ihr seid. Ihr wisst, Ich rede von Größerem denn von Irdischer Schönheit, indes allemal von der Schönheit, die ihr augenblicklich hier vor Mir seid. Du bist Mein Gast, und du bist die schöne Welt, die Ich vor dich hinstelle und in der Ich dich sesshaft mache. In dein Herz hinein sehe Ich. Kraft deines Lichts sehe Ich, und kraft deines Lichts werde Ich in Augenschein genommen.
Es gibt im Universum nichts, was nicht eine Wiedergabe des Lichts ist, das Wir untereinander gemein haben.
Erglänzt sind Unsere Herzen und Licht ist Unser Pfad.
Wir werfen keinen Schatten, Geliebte, Geliebter. Das Licht, von dem Ich spreche, ist einzig imstande, Licht zu werfen. Es gibt nichts, um Unser Licht zu versperren. Weswegen wird alsdann dieses Helle Heilige Licht nicht tags wie nachts in der Welt erblickt? Es ist ungesehen, da du, du, der nicht sieht, gewärtig bist. Da ist ein Un-Seher zugegen.
Dann wage es mit einem anderen Sinn. Versuche es mit dem Sinn des Rührens, mit dem Sinn des Spürens, das in deinem Herzen umherwandert.
Aber, vernimm dies: Du kannst Mir dabei aufs Wort glauben. Hier, Ich gebe dir Mein Wort, dass du ein aufleuchtendes Seinswesen bist, erleuchtet vom Inneren her nach draußen hin. Du bist die Sonne, die Ich anordnete, um die Welt zu erhellen. Bezweifelst du Mich? Dann ent-zweifle. Ich rede ganz trefflich zu dir. Du bist Mein Sonnenschein.
Du hast flüchtige Eindrücke von deinem Selbst im Blick gehabt. Du hast flüchtige Eindrücke deines Selbst in Mir gesehen oder verspürt oder zu fassen bekommen. Lasst Uns nicht auf Einzelheiten herumtreten. Nennt Mich Licht. Nennt euch Licht. Wir Sind Ein Erleuchtetes Eines. Wessen Augen blicken in Wessen Augen? Wessen Stimme spricht und Wessen Stimme entgegnet, und wo kannst du aufgesucht und wo kann Ich aufgesucht werden? Die Antwort ist die gleiche. An Jeder Stelle und Überall.
Worauf fallen deine Augen? Auf dich fallen Meine Augen oder sie brechen an, verbreiten sich und überziehen das Gesamte Universum. Wessen Universum ist es? Es ist das Unsere. Wir schufen es, und Wir leben auf ihm. Gleichzeitig erkunden Wir den Himmel, selbst derweilen Wir trefflich mit ihm vertraut und nie von ihm fortgegangen sind, all den Stories zum Trotz, die ihr lest und weitererzählt.
Wir springen von Himmel zu Himmel und von Erde zu Erde und verfehlen im Himmel niemals einen Schritt. Im Himmel hinterlässt du keine Fußspuren. Dass du keine Fußspuren siehst, bedeutet nicht, dass du nicht dort gewesen bist. Es bedeutet nicht, dass du momentan nicht im Himmel bist, oder dass Ich soeben nicht im Himmel und stracks mit dir im Himmel bin.
Geliebte, wo Ich bin, ist Himmel, und ihr seid direkt hier bei Mir. Euch wird es etwa so vorkommen, als schweiftet ihr umher, denn euer Geist schweift umher, dennoch halte Ich euch feste an Mich, und lasse euch nicht los. Ich halte euch mit Liebe. Liebe ist unser Band, und Liebe ist keine Einschränkung. Liebe ist eine Öffnung. Liebe ist eine Blütezeit. Liebe ist der Leim, der uns mit jedem und allem in Verbindung setzt, ob ihr dessen nun gewahr seid oder nicht. Ihr wart mit der Liebe eher selektiv, und jetzt steht eure Liebe im Begriff, wie ein Lauffeuer aufzulohen. Ihr habt ein angezündetes Streichholz in der Hand gehalten und dennoch den Schritt noch nicht vollzogen, aus Angst, dass ihr euch selber nicht mehr wiederfinden würdet, so, als würde eure Individualität in die Stärke der Liebe hinein auseinandergesprengt, und, ja, ja, das würde sie, und ihr würdet euch zu erkennen geben, dass ihr rund um die Uhr im Himmel seid.
HEAVENLETTER # 4961 – 25.6.2014 Keep Walking toward the Sun
HALTET NICHT EIN, AUF DIE SONNE ZU ZU GEHEN
Gott redete …
Leiden scheint jenseits eures Zugriffs zu liegen, da ihr, solange ihr euch in ihm aufhaltet, in ihm seid.
Oder ihr versucht, euer Erleben von Leiden in die Hände eines Anderen zu werfen, vielleicht in die eines Arztes, vielleicht in die eures Gatten oder eurer Gattin, in die eures Arbeitgebers oder Freundes oder Kindes, oder zu Mir hin. Ihr wälzt die Verantwortung auf jemand anderen, und mitunter besagt – aus eurer Sicht – dementsprechend Verantwortung, jemand habe euch zu retten, und mitunter besagt Verantwortung, dass jemand den Kopf für euch hinhält.
Früher oder später schnurrt das ganze Leiden zusammen, und es ist fort, wie eine Welle in einem Ozean. Wellen kommen und gehen, und ihr bleibt bestehen.
Es ist ein Wunder, wenn eine Welle des Leidens von euch wegschwemmt. Leiden wird wie ein Rechnungseintreiber erlebt, der sich nicht von deiner Tür wegbegeben möchte, und du bist verzweifelt, du weinst und hast das Gefühl, du werdest niemals mehr deine Stärke wiedererlangen und die Sonne werde nie mehr hervorkommen. Manchmal ist das Erleben von Leiden mir nichts dir nichts seiner Wege gegangen, und ein andermal scheint Leiden sich alle Zeit der Welt zu lassen.
Gewisslich hat es den Anschein, als laufe Leiden dir hinterher, und dass es sich bei dir mit oder ohne Warnung einklinke. Hier die Sache, Geliebte: Leid hat euch nicht unsanft zu behandeln. Es ist eine Sache, Leiden einen Zugriff auf euch haben zu sehen, und es ist eine andere Sache für euch, sich in die Auffassung einzukaufen, ihr wärt des Leides unglückseliges Opfer. Leidet, wenn ihr das müsst, aber tragt kein Schild in eurem Herzen mit der Aufschrift:
„Wieder einmal das Opfer. Vom Leben ausgenutzt. Eingeweiht in die Opferrolle. Zu einem Star-Opfer in der Welt gesalbt. Meistgekürtes Top-Ausgenutztes Opfer.“
Es ist keine Ehrenmedaille, sich wie ein Opfer zu fühlen. Die Opferrolle verleiht euch keinen Vorzug.
Es kann durchaus sein, dass du irgendwann einmal in deinem Leben ein Opfer gewesen bist. Du wurdest vielleicht malträtiert. Weil du einstmals ein Opfer warst, bedeutet nicht, du hast es immer zu sein. Was gilt es da zu tun? Sei es nun, du fällst in eine Grube, oder sei es, du wirst hineingestoßen, du bist die Person freien Sinnes, die herausklettert. Ich habe es euch früher zu verstehen gegeben, Geliebte: „Sei dein eigener Retter.“ Du. Komme aus dem Opfer-Modus heraus.
Ein Opfer ist hilflos. Du bist nicht hilflos. Ebenso wenig bist du ein schierer Überlebender. Oh, nein, ein Überlebender sein ist nicht gut genug. Vielleicht hattest du gestern einen schwarzen Anzug an. Wechsle heute deinen Anzug. Du behältst nicht dauernd den gleichen Anzug oder das gleiche Kleid an. Gestern, da warst du ein Überlebender. Sei heute wie das Pferd am Gatter, auf das du bei deiner Wette setzt. Du bist in dem Rennen. Du rennst heute, jetzt, nicht gestern. Bei diesem gelassener angegangenen Rennen ist Meine Empfehlung, du hast keinen Rekord zu erreichen. Du hast nicht in einen Wettstreit einzutreten, überdies nicht mit dir selber. Du hast heute einfach herauszukommen und um die Bahn des Lebens zu laufen.
Du bist nicht die Märchen-Stiefmutter, die in den Spiegel blickte und sich fragte: „Wer ist die Schönste im Lande?“ In deinem Falle gilt es dir nicht die Frage zu stellen: „Wer hatte die schwerste Zeit von allen? Wer stellt unter allen die größte Beute dar?“ Du hast der Opferrolle nicht den Hof zu machen.
Ebenso wenig ist hoffnungsvoll sein gut genug. Hoffnungsvoll belässt dich gleichermaßen den Winden ausgeliefert. Umgestaltungen treffen ein, und sie scheinen wie ein Geschenk, freilich wartest du nicht sich erbarmendes Verschontwerden ab, da dich dies zu einem halbherzigen Opfer ausarten lässt.
Desgleichen hast du nicht im Leben der Kühnste unter allen zu sein. Du musst kein umwerfender Held deines eigenen Lebens sein, allerdings hast du aus dem Welt-Modus herauszukommen, der besagt, du seist dem Leben unterworfen. Du bist derjenige, der auf dein Leben eingeht. Übernimm im Leben nicht eine Rolle, die dich auf die Gnade des Lebens angewiesen zu sein sieht. Alles, was du zu tun hast, ist, unentwegt einen Rain entlangzugehen und auf die Sonne zuzulaufen.
HEAVENLETTER # 4962 – 26.6.2014 God Throws a Party
GOTT SCHMEISST EINE PARTY
Gott redete …
Möge das Leben auf der Erde eine Party sein mit Mir als Gastgeber. Ich lade dich ein. Ich freue Mich sehr, du nimmst die Einladung an. Dies ist eine Party von Seelen. So etwas wie diese Party gibt es nicht, diese Party, die Ich schmeiße und zu der du kommst. Alles neu, und nichts eine Wiederholung. Sie ist stets neu. Zu Meiner Party gibt es immer einen frischen neuen Strom von Wellen.
Obschon diese Party vom Himmel her stammt, wird just die Party auf die Erde abgespiegelt.
Ich muss zugeben, etliche Meiner Gäste sind nicht leicht zufriedenzustellen. Ich warte mit diesem auf, Ich serviere jenes, und allemal ist es etwas anderes, was ihr kredenzt haben möchtet, selbst so ihr dessen Benennung nicht kennt. Es geht ein ungemeines Herbeiwünschen umher.
Ihr verlasst die Party nie, die Ich veranstalte, das versteht ihr. Ihr könntet euch wegschleichen, und dennoch würdet ihr nach wie vor bei Mir sein.
Nun habe Ich euch zu fragen, was für einen Beitrag ihr zu der Party, die Ich gebe, leisten mögt. Das Gelingen einer Party liegt nicht bloß seitens des Gastgebers. Es sind im Grunde die Gäste, die die Party zu einem Erfolg machen. Wie kann, gleichzeitig, eine Party, die Ich ausrichte, kein Erfolg sein? Kein kolossaler Erfolg? Was kann an Meiner Party fehlen? Es ist Platz für jedermann, und in Meinem Hause gibt es viele Zimmer. Du kannst durch alle Räume gehen. Sie sind für dich. Ich eigne nichts, freilich gebe Ich alles.
Bei Meiner Party gibt es kein Eintrittsgeld. Natürlich nicht. Alle sind herzlich willkommen. Alle sind eingeladen. Du bemerkst nicht ununterbrochen, dass andere Gäste hier sind. Manchmal fühlst du dich wie ein solitärer Gast. Nun, Geliebte, ihr seid Eins so wie Ich Eins bin, und doch seid ihr kein alleiniger Gast. Ihr seid nichtsdestotrotz Mein Gast, und Ich halte vor euch nichts zurück. Alles liegt offen da, wenn ihr doch bloß sehen könntet.
Ihr träumt bei Meiner Party eine Menge. Ihr seht herrührend aus eurer Einbildungskraft Dinge, die nicht wirklich auf der Party sind, dennoch wähnt ihr, sie seien da. Eine Party, die Ich ausrichte, hat mehr als Glitzerzeug. Sie hat reales Gold und reales Silber, und dir ist es angesonnen, an ihr teilzunehmen. Es gibt da Diamanten und Rubine und all die Farben der Welt. Es gibt Smaragde, Amethysten, Drusen und schlichte Kieselsteine. Es gibt Bücher zur Lektüre, und, oh, du liebe Güte, ja, all die Nahrungsmittel, die es in der Welt zu verspeisen gibt. Ich biete euch Touren und Abenteuer an. Ihr könnt euch etwas aussuchen. Ihr habt jedes Dargebot vor euch, welches der Geist des Menschen entgegenzunehmen imstande ist, und etliche Dargebote, die ihr euch nicht wagt anzunehmen.
Und ihr habt Liebe, Liebe, hineingedrängt im Inneren wie im Äußeren von euch, euch zum um sie Ersuchen. Suche dir etwas aus. Du hast Luxus-Sortimente und Camping-Sortimente. Du kannst dir deine Temperatur und alle deine Annehmlichkeiten aussuchen, und gleichwohl, Meine teuren Gäste, gibt es da Möglichkeiten, denen ihr Unterkunft bietet.
Ihr könnt euch mit Nachmittagen am warmen Feuer versehen, und Ich biete euch Swimmingpools. Ich biete euch gar Große Ozeane und Sand am Strand.
Geliebte, was kann da bei den Dargeboten, die Ich euch zuwende, noch ausstehen? Wenn du nicht alles siehst, wonach es dir ist, dann schreibe einen Spezialauftrag. Deine spezielle Order wird dir zugeliefert. Früher oder später wird sie dir geliefert. Du stampfst nicht mit den Füßen auf. Du drehst nicht Däumchen. Zwischenzeitlich gehst du aus und spielst. Deine Wahlmöglichkeiten sind unüberschaubar weit. Wir haben keine Zeitschleife vor Uns, außer ihr meint das gewisslich so. Ich glaube an augenblickliche Erfüllung, und dementsprechend könnt ihr es glauben und bejahen mit einem Verständnis von Zeitlosigkeit.
Was für eine Musik magst du und welche Filme möchtest du dir gerne ansehen? Alles ist hier, und du bist hier, und Ich bin hier, und Wir können tanzen und Wir können singen. Wir können jeder Unser eigenes Ding machen.
Danke, dass ihr zu Meiner Party gekommen seid.
HEAVENLETTER # 4963 – 27.6.2014 The Life of Your Heart
DAS LEBEN DEINES HERZENS
Gott redete …
Du und eine jede einzelne Abspiegelung Meines Einen Kindes haben im Leben ihren Behuf: Eure Liebe unversehrt zu wahren.
In erster Linie dürft ihr eure Liebe nicht am Weinstock verdorren lassen. Ihr dürft eurem Herzen nicht die allerlei Dinge zureichen, derentwegen es verhärten muss. Unabhängig von all euren Rechtfertigungen für das Verschließen eures Herzens, ihr dürft eure Liebe nicht stilllegen. Ihr geifert mit eurer Liebe nicht, wiewohl lasst ihr sie genauso wenig einschrumpfen. Latten um eure Liebe anbringen kommt dem Beenden eures Herzenslebens gleich. Ich, Gott der Liebe, falls Ich denn eine Sünde anzugeben hätte, dann wäre jene Sünde – zweifellos – euer Herz zurückhalten.
Ihr werdet wohl äußern, euch habe jemand so sehr wehgetan, dass ihr euch in Schutz zu nehmen habt. Dein Herz verschließen hat weder Hand noch Fuß, du Teurer. Du verschließt nicht das Scheunentor, nachdem das Pferd herausgelaufen ist. Noch mehr als das, aufgrund von gezeitigtem Schmerz dein Herz versperren ist euch selber aus der Scheune ausschließen gleich. Euer Herz verriegeln tut euch selber weh. Es schädigt euch. Oh, ja, es tut überdies dem Anderen weh, den du für das Verwunden deines Herzens für verantwortlich hältst, und es verwundet zudem die Welt. Niemand kommt unbeschadet aus deiner abermals aufgesuchten Selbstgerechtigkeit heraus. Einerlei was geschehen ist, dein Weh ist selbstauferlegt. Wen genau versuchst du für deinen dir selber auferlegten Schmerz zu bestrafen?
Ich verstehe, dass deinem Herzen schlimm wehgetan wurde, und auch Ich wünsche Mir, es wäre nicht so gewesen, dennoch wurde ihm wehgetan. Keine Bestrafung ist nötig, nicht für dich und nicht für irgendwen. Ein jeder auf der Erde hat sich daran, was, in der Rückschau, wie ein Botendienst eines Törichten scheint, gewagt. Sprich dich selber von Vorwürfe-Machen frei. Womöglich war, was dich jetzt reut, zu der Zeit die richtige Sache, doch nicht einmal das spielt eine Rolle. Lasse es los.
Dein Herz ist nicht angelegt, bewaffnet zu werden. Falls dein Herz bestimmt ist, bewehrt zu werden, dann ist es bestimmt, mit den Armen der Liebe gerüstet zu werden. Verbitterung zieht zusammen. Groll, Ärger, Misstrauen ziehen dein Herz straff. Sie machen dein Herz klein, und du machst dich selber klein, und schneidest an der Liebe in der Welt weg. Du bist ein Leitkanal für Liebe, und Rohre gehören offengehalten, sodass die gesamte Liebe zirkulieren kann.
Wer du auch bist, wo du auch bist, ungeachtet der Umstände, einerlei wie sehr die Gleichgültigkeit eines anderen Menschen dir wehgetan hat, dir steht es nicht an, es an deinem Herzen auszulassen. Was immer es braucht, um dein Herz zurückzubekommen, du hast es zurückzugewinnen. Dem, was dein Gefühl sein mag, entgegen – los lassen kostet dich nichts. Es erstattet dir zurück. Es gibt keinen anderen Weg. Dies ist Mein Herz in dem deinen, welches du soeben verschließt. Öffne die Tore weit.
Sage:
„Gott, auf Deine Behauptung hin, lasse ich die Stäbe an meinem Herz herunter, welches Dein Herz in dem meinen ist. Egal, wie sehr ich mit Dir im Einvernehmen, mein Herz nicht drosseln zu dürfen, stand, habe ich es beinahe erdrosselt. Es tut mir leid. Ich möchte gerne sagen, dass ich es nie mehr tun werde, und, es sieht sehr danach aus, als vermöchte ich nicht, mein Herz die ganze Strecke erneut aufzumachen. Gott, ich weiß, was auch immer ich als mir angetan wahrnehme, war nicht angerichtet, mir wehzutun. Du gabst einmal zu verstehen, dass jeder zu jener Zeit denkt, dass seine oder ihre Position die richtige sei. Dessen bin ich schuldig.
Und immerhin, Gott, was können wir geblendete Menschen anderes tun als von Rechtschaffenheit ablassen und uns stattdessen zur Liebe emporziehen? Mir ist das klar. Mir ist die Wahrheit dessen sichtbar, und dennoch wird mein Herz von dem Gewicht dieses Schmerzes aufgerieben, und ich bin mir nicht sicher, dass ich es wegzuheben imstande bin.“
Geliebte, Geliebter, dann lässt du das Gewicht deiner eigenen vermeintlichen Verwundetheit und Verbitterung an dir herunterrutschen. Stelle dir vor, du hast einen Schubkarren voll mit deinem Schmerz und mit dem sich daraus ergebenden Groll, und wie du jene einfach am Wegesrand von der Karre herunterkippst. Lade sie ab. Einmal aus deinem Herzen heraus, werden sie verschwinden.
Geliebte Geliebte, was vermögt ihr nicht zu bewerkstelligen, derweilen Ich hier bei euch bin? Demnach also, lasst Mich euch helfen. Und, falls ihr dieses einige Male zu wiederholen habt, dann ist das in Ordnung, denn nun lauft ihr in die richtige Richtung. Ihr könnt euch sicher sein, dass das Gewicht, was ihr abladet, nicht die Umwelt verschmutzt. Ihr werdet wohl noch eine Zeitlang die Schatten des Unrats zu sehen bekommen. Was ihr noch eine gewisse Zeit zu sehen bekommt, ist dem Echo eines Klanges gleich. Ein Echo teilt euch mit, dass der Klang vorüber ist. Alle Sinne, Geliebte, haben ihre Echos.
Irgendwie fühlte sich euch der Widerstreit, den ihr spürtet, wertvoll an, und jetzt hebt ihr an zu sehen, wie unwirksam und wie vollauf nichts wert er war.
Wenn ihr aus der Düsternis herauskommen möchtet, geht ihr schlicht auf das Licht zu. Und hier bin Ich, Licht, auf euch am Scheinen.
HEAVENLETTER # 4964 – 28.6.2014 God’s Day
GOTTES TAG
Gott redete …
Licht Meines Herzens, deine Flamme erlischt nie. Du bist dieser Beleg, und du bist dieser Beleg Meiner Liebe. Du bist dieser Moment, und du bist auf Mein Beharren hin, also, mehr gleichsam auf Mein sehnliches Bestreben hin. Beharren und Willen scheinen eigenwillig. Du bist Mein Wille, dennoch bist du mehr als das.
Ich rufe dich zu Mir. Ich rufe dich zu Mir als Mein Vergnügen. Was sonst könntest du Mir sein als Mein Vergnügen? Lasse deinen Hinblick auf Mich geradeso sein wie Meinen Hinblick auf dich. Du bist Meine Zärtlichkeit. Du bist die Lieblichkeit des Lebens. Ich koste dich aus. Ich befürworte dich. Du bist Mein, und das bedeutet, dass Ich genauso dein bin. Eigentümerschaft ist nicht genau das Anzusetzende. Freiheit lieben, das ist passend.
Willen deutet auf eine Gewalt hin. Einzig wo Schwäche ist, würde je an Gewalt gedacht werden. In Gewalt kommt kein Glücklichsein zu liegen, Geliebte. Es liegt Glücklichsein in Bereitwilligkeit. Bereitwilligkeit ist gut. Geneigtheit ist Ja sagen. Sagt Ja, Geliebte. Seid die offene Tür zum Himmel. Seid der Trethebel, der die Tore des Himmels öffnet. Natürlich gibt es keine Tore, um den Himmel zu schließen, gleichsam als könnte es sie geben. Ich öffne Meine Arme weit zu dir, denn Meine Arme sind nie geschlossen, noch auch sind die Himmelstore jemals geschlossen, ebenso wenig gibt es dort Tore zum Schließen, noch auch wird es sie jemals geben. Der Himmel kann nicht geschlossen werden. Es gibt keine Versperrung zum Himmel. Der Himmel ist dermaßen weit, es gibt keine Möglichkeit, ihn zuzustöpseln. Wir reden über keine Tore, über keine Zäune, über keine Schlaglöcher, keine Einwände. Himmel ist einfach Himmel, rein und simpel, und der Himmel hat deiner geharrt. Ich habe alle Fenster geöffnet, die es genauso nicht gibt. Ich rede in Metaphern, Geliebte.
Es gibt eine Menge zu sagen zugunsten des mit dem vertraut Sein, wo ihr seid. Ihr wisst gerne, wo ihr Zuhause seid. Ihr seid gewisslich bei Mir Zuhause, Geliebte. In der ganzen metaphorischen Zeit haben wir Tête-à-têtes. Wir führen die ganze Zeit Gespräche von Herz zu Herz. Es gibt zwischen uns keine Geheimnisse. Es ist einfach so, dass ihr manchmal vergesst, allerdings vergesst ihr nicht für immer. Sich erinnern ist keine große Angelegenheit. Ihr befindet euch beinahe am Rande zum euch Erinnern.
Der Himmel liebt es, dass seiner eingedacht wird. Ihr liebt es, dass man sich eurer erinnert, ist es nicht so? Ich erinnere Mich immer an euch, da Ich außerstande bin zu vergessen. Von dem Tag eures Anbeginns an habe Ich an euch gedacht. Ich denke die ganze Zeit an euch. Allemal ist diese ganze Zeitthematik ein Lidschlag. Ich lebe in Zeitlosigkeit, und es existiert in der Zeitlosigkeit keine Möglichkeit, dass Ich euch vergessen kann, euch, der ihr Mein ureigener Blutstrom seid.
Ich bin nicht imstande, Rosenblüten zu vergessen, Ich kann euch nicht vergessen. Ihr seid in Meinem Tag und Meinem Herzen gefangen. Ihr seid die Frucht Meines Tages. Ihr seid genau das Hochgefühl, nach dem es Mir so sehr ist. Ich lasse euch Mir schmecken. Meine Liebe geht weit. Es gibt keinen Ort, wohin Meine Liebe nicht wandelt. Es gibt nie eine Millisekunde, dass Meine Liebe nicht rausgeht und sich nicht über dir ausschüttet. Ich bin just hier. Wo warst du? Du warst, ebenso, just hier, so wie du jetzt just hier bei Mir bist. Es gibt keine Distanz zum Hinüberlangen. Es gibt kein Irgendwo, wo du nicht bist, und kein Wann, das Wir nicht sind, und dennoch, trotzdem gibt es keine Zeit und gibt es keinen Raum.
Du und Ich sind Ewige Wesen, und dies wandelt sich nie.
HEAVENLETTER # 4965 – 29.6.2014 Where Is Your Heart Going?
WOHIN IST DEIN HERZ UNTERWEGS?
Gott redete …
Horcht auf Meine Stimme und nicht auf jenes sich wiederholende Geflüstere in eurem Kopf. Ihr überfallt euch selbst mit euren sich wiederholenden Gedanken an Vereitelung. Sobald ihr an Durchkreuztwerden, an Einbußen, an Im-Hintertreffen-Sein denkt, seht ihr einen Wettkampf der einen oder anderen Art vonstatten gehen. Wenn ihr Verlust verspürt, spürt ihr gleichfalls, dass es etwas hinzuzugewinnen gibt. Vielleicht ist es so, ihr befindet euch soeben in einer geschäftlichen Transaktion, die fehlgeschlagen ist. Ob dabei nun vorsätzlich vorgegangen wurde oder nicht, euer Gefühl ist, dass ihr zu viel Vertrauen einbrachtet, und dass ihr hereingelegt wurdet. Ihr habt womöglich das Empfinden, an dem Punkt angelangt zu sein, wo ihr weglaufen müsstet, dass ihr nicht aber und abermals weiterhin Ausarbeitungen zu erbringen imstande seid über dieses Verhältnis, welches schieflief, handle es sich nun um eine geschäftliche Abmachung oder um eine Ehe.
So oder so, ihr fühlt euch böse zugerichtet. Ihr denkt neuerlich in Bezügen von Täter und Opfer, von euch als dem Guten, der zum Opfer wird, und von dem nunmehrigen Anderen als dem Schlechten, der der Angreifer ist. Ihr fühlt euch wohlbegründet, so zu empfinden, wie ihr es tut, und mithin macht ihr euch zu einem Begeher von Unmutsbekundungen und den damit einhergehenden harten Empfindungen.
Wie kommst du aus der Arena harter Empfindungen heraus? Wohin ist dein Herz unterwegs? Du hast dich in die „Das können sie nicht tun“-Betriebsart hinein verschaffen lassen, in jenes „Das können sie mir nicht antun“, und du verknotest dich dabei selber. Deine Empfindungen sind – hier ist Lieblosigkeit zugegen. Du wirst etwa das Gefühl haben, deine Ehre sei dir weggenommen worden. An der Stelle des Vertrauens, das du innehattest, empfindest du Betrogensein. Du hattest eine Idee, und jetzt hast du eine andersgeartete Anschauung, und nun verprügelst du dich mit dieser haarsträubenden Idee.
Was immer eine andere Partei getan oder nicht getan haben mag, mit Absicht oder indem sie dort hineingefallen ist, du fühlst dich in eine Klemme, um alle Wahlmöglichkeiten gebracht. Es ist dieses In-die-Klemme-Gebracht-Sein, was zu deinem Empfinden führt, dermaßen erniedrigt zu sein, selbst dann, so du im Rückblick erkennst, wie du zu dieser derzeitigen, vermeintlichen arglistigen Täuschung deinen Beitrag geleistet hast. Du schlosst deine Augen, und fielst in sie hinein. Du ließt die Verantwortung für dich selber sausen. Solltest du irregeleitet worden sein, führtest du dich selber in die Irre. Solltest du verschaukelt worden sein, hast du dich selber verschaukelt. Du bist nicht vollauf ahnungslose Partei. Du spieltest einen Part.
Was derzeit vor dir liegt, das ist – wegkommen von dem Empfinden, dem Anderen Vorwürfe zu machen, und von dem Empfinden, dir selber Schuld zuzuschieben. Du hast von dieser Hauptbeschäftigung wegzugelangen, da es dich nicht dorthin verschafft, wohin du möchtest. Du möchtest aus diesem Morast von Machtlosigkeit, in dem du dich aufhalten siehst, herauskommen. Du hast von deinen eigenen Gefühlen der Machtlosigkeit und deren williger Partnerin, dem Verargen, wegzukommen.
Du dachtest, du seist geliebt gewesen, und jetzt fühlst du dich versetzt. Ob im Geschäfts- oder im persönlichen Leben, du hattest eine Auffassung, welche die Bewandtnisse nicht aufhielt, und du warst dabei nachgerade ein Beteiligter.
Vielleicht stehen die Dinge so, dass du dich als einen Toren wahrnimmst, was dir unausstehlich ist. Du weißt nicht, wie es geht, von deiner Verwicklung und deinen eigenen Emotionen wegzugelangen. Wie auch deine Lage ist, dein Empfinden etwa ist das eines Ehemannes oder einer Ehefrau, deren Partner untreu gewesen ist. Dies kann als ein lange vertretenes Muster in deinem Leben ausgewiesen sein. Jemand war im einen oder anderen Ausmaß treulos. Jemand behauptete sich nicht bezüglich der Zusage, die du in deinem Herzen verwahrt hieltest, dass dir dein Gegenüber für immer treu sein möchte. Dies war deine Prämisse. Angegebenermaßen oder nicht, dies war deine Prämisse. Dies ist es, was „Das können sie mir nicht antun“ meint. Egal wie unredlich es anscheinend bei der Situation hergehen mag, Geliebte, dieses Wort „mir“ redet vom Ego. Wird der wirkliche Beklagte sich erheben und zeigen mögen?
Unabhängig von der Welt-Sachhaltigkeit einer Lage – du bist gekränkt, und der menschliche Geist fertigt die Vergrämtheit als begründet aus. Begründbarkeit ist nicht das Thema. Wie du dich selber hinfort aus all der Energie, die du dort hinein steckst, herausziehen wirst – das ist das Thema. Wann entziehst du dich jenen Emotionen, die dich aufhalten?
HEAVENLETTER # 4966 – 30.6.2014 Therein Lies the Joy
HIERIN LIEGT DIE FREUDE
Gott redete …
Einige Aspekte des Lebens, und deines Lebens, wandeln sich womöglich nicht. Du möchtest sie gerne sich ändern sehen. Einige Angelegenheiten, die du gerne gewandelt sehen möchtest, liegen in deinem Zuständigkeitsbereich, sich zu ändern. Du kannst fasten, oder du kannst Essen zu dir nehmen. Du kannst deine Haare blond färben. Du kannst roten Nagellack auftragen. Du hast Vorrechte. Du kannst deinen Sinn ändern. Vorrechte sind Wahloptionen, und Alternativen sind dein unveräußerbares Recht. Dir sind Auslesen garantiert, freilich wird dir nicht jede Wahl garantiert.
Dir wird nicht garantiert, in der Lage zu sein, den Sinn eines Anderen zu ändern. Dir wird nicht garantiert, in der Lage zu sein, den Gesichtswinkel jedes anderen Menschen im Leben zu verstehen. Es gibt keine Garantie, dass du jedermanns Aussagen als zutreffend gelten lassen kannst, selbst dann, wenn du dies gerne können möchtest. Jede Person auf der Erde scheint sein eigenes fast unmerkliches Weisungssystem zu haben, und du hast das deine. Dies in der Tat ist die relative Welt. Dies bedeutet relativ sein. Es hängt ab. Es ist in der Welt töricht von dir, Festlegungen zur Persönlichkeit und zum Charakter eines Menschen vorzunehmen.
Bisweilen redest du dir selber ein, du wissest, was in der Welt für Andere gut sei, wie sie sein sollten. Bisweilen träumst du davon, was deinem Dafürhalten nach eine vollkommene Welt sei, wo die ganze Welt auf der gleichen Spur läuft wie du, eine vollkommene Welt, wo du dir gewisser Dinge sicher sein kannst, eine mustergültige Welt, wo alles wie am Schnürchen funktioniert.
Entsinnt euch, Geliebte, Uhren sind eine Erfindung. Uhren mögen genau gehen, nachgerade geben sie uns nicht die Wahrheit zu verstehen. Was auf der Erde Wahrheit ist, wird öfters Lügen gestraft, und dies ist unangenehm. Wessen Wahrheit ist es, fragst du dich. Dies ist eure Zwickmühle, und, es ist genauso eine Beglückung für euch.
Was ihr als eine ideale Welt sehen mögt, ist etwa überhaupt nicht ideal. Ihr hättet es in einer Welt wie aus einem Guss mit mehr Klagen zu tun als jetzt, denn wo ist in dieser idealen Welt die Freiheit, um von ihr zu träumen, in dieser Welt, wo alles ist, wie es euch lieb ist? Geliebte, ihr möchtet im Grunde nicht Einförmigkeit gegen Freiheit eintauschen. Damit haben Roboter zu tun, nicht Menschenseinswesen. Es gibt nicht einmal Einvernehmen in der Welt, ob ihr die Freiheit habt, dass ihr vorankommt, oder dass ihr scheitert, oder, nicht einmal Einvernehmen darüber, was Gelingen, und was Scheitern ist. Ich möchte gar, im Zuge dessen, dass ihr jene zwei Merkmale näher bestimmt, darauf hindeuten, ob Erfolg und Scheitern in Wahrheit existieren, denn sie hängen gleichfalls davon ab, wie ihr sie in Betracht nehmt.
Alles, was ihr, Geliebte, wirklich wissen könnt, ist, was ist, und nicht einmal darüber herrscht Einvernehmen. Man bekommt zu hören, alles, worauf du in der relativen Welt zählen kannst, seien der Tod und die Steuern. Gewiss ist das nur so weit zutreffend, wie ihr einsehen könnt. In Wahrheit könnt ihr damit rechnen, dass es keinen Tod gibt. Womöglich zählst du nicht auf jene Wahrheit, denn das ist bei der Welt, in der dein Körper existiert, jenseits von gut und böse. Es könnte tatsächlich eine Welt von einer solchen Freigiebigkeit und Liebe überkommen, dass es zu keinem Bedarf für Steuern käme. Wenn ihr bloß sehen könntet. Warum denn nicht?
In der relativen Welt gibt es dabei, was möglich ist, keinen Endpunkt. Alles ist möglich.
Ihr könnt über die Unvorhersagbarkeit der Erden-Welt froh sein. Ihr könnt einräumen, dass der Spaß am Leben seine Unvorhersehbarkeit darstellt. Ein jeder Fleck auf der Erde springt vor Freude darüber, wozu das Leben imstande ist. Ihr liebt die großen Mysterien des Lebens. Ihr liebt das Leben, so wie es ist in all seinen Befähigungen zum Umschwung. Ihr mögt vielleicht nicht das Konzept des Alterns, wie allerdings könntet ihr auf der Erde die Jugend mögen, ohne das Alter?
Ja, im Leben, im Mischmasch des Lebens, sind die Mannigfaltigkeiten vorhanden, die sich selber präsentieren. Euch sind weiße Kartoffeln und süße Kartoffeln zurhand. Ihr habt rote Zwiebeln und gelbe und weiße, und grüne Zwiebeln und Schalotten. Gewinnt die Vielfältigkeiten und Wechselfälle des Lebens lieb. So ist Leben. Dies ist Leben. Dies ist das Leben auf Erden, und dies ist das Vergnügen daran. Ein Jeder ist genauso Eins, wie Jeder unterschiedlich ist. Hierin liegt die Freude.
HEAVENLETTER # 4967 – 1.7.2014 Pennies from Heaven
GROSCHEN VOM HIMMEL
Gott redete …
Es ist wie wenn du ein Sparschwein hast. Jeden Tag stecke Ich für dich einige Pfennige hinein. Wir können diese Cents vom Himmel her nennen. Jeden Tag ein oder zwei Cent für dich. Du kannst dich darauf verlassen. Du siehst sie schlicht nicht. Die Pfennige sind da, dennoch siehst du sie nicht. Ich versichere dir, Ich lasse keinen Tag aus. Ich vergesse das niemals.
In ein oder zwei Tagen wird deine Erkenntnis der Groschen mit dir gleichziehen. Du hebst an, etwas zu sehen, was du bisher nicht gesehen hast. Wir können sagen, dass es die ganze Zeit auf dem Weg zu dir hin war, dass du es allerdings nicht alles so recht zusammengezählt hast. Mit besserer Sehkraft, Geliebte, würdet ihr Mir mehr vertrauen. Mit stärkerer Anerkenntnis Meines Beiseins werdet ihr mehr von euren Rückäußerungen im Blick haben, und ihr werdet sie frühzeitiger im Blick haben. Bis dass ihr nicht wisst, dass ein Paket zu euch auf dem Weg ist, werdet ihr nach ihm möglicherweise nicht Ausschau halten. Wenn ihr wisst, es kommt, werdet ihr den Briefkasten zügig aufmachen, um nachzusehen!
Ich habe euch zu sagen, dass ihr darin, das an euch zu reißen, was ihr als Probleme seht, zügig seid. Ihr scheint sie nicht an euch vorbeilaufen zu lassen. Lasst Mich euch etwas fragen: Ist nicht die Lösung einer Schwierigkeit einem Groschen in eurem Sparschwein gleichzustellen?
Wie kann es eine Lösung für dich geben, solange es nicht etwas gibt, was du zu lösen hast?
Fast jeder hat schon dann und wann seinen Geldbeutel verlegt. Was für eine Panik, was für ein Herumrennen bei der Suche nach dem Geldbeutel setzt da ein. Öfters denn nicht, kommt euer Geldbeutel von alleine zum Vorschein. Er fiel hier oder dort hin. Du hast ihn da oder dort hingelegt und es nicht gemerkt. Du legtest ihn irgendwo hin und vergaßt das. Die Chancen stehen für dich günstig, dass dein Geldbeutel auftauchen wird. Selbst in jener praxisnahen Weise – was du als schwierig ansiehst, das bereitet etwas Schönes für dich vor.
Bewahrt Ruhe, Meine Kinder.
Mit einem Empfinden für Meine Zuwendung an euch würdet ihr euch nicht so viel Sorgen machen, wie ihr es tut. Habt Vertrauen in Mich, und ihr seid im Hinblick auf das Leben zuversichtlicher. Ja, nicht alle eure Wünsche werden wahr, aber viele blicken euch stracks in die Augen, und ihr habt das bisher noch nicht recht wahrgenommen. Eure Lösung kann durchaus etwa eurer harren, dass ihr euch um euch herum umtut.
Vielleicht seid ihr auf eine Mitfahrmöglichkeit aus, und ihr zaudert zu fragen. Fragt danach. Ich möchte euch sagen, dass alles, was ihr benötigt, stracks vor euch liegt. Falls nicht genau in dieser Minute, dann früher oder später. Ihr habt euch zu erinnern, dass Ich alles Gute für euch vorbereitet habe.
Ihr Lieben, selbst die Beschwerlichkeiten, die ihr seht, halten ihre Segnungen für euch vor. Es braucht eine Zeitlang, bevor ihr das seht. Ja, Geliebte, alles. Entsinnt euch, dass ihr selber ein Segen seid.
Gar dann, wenn das, dem ihr euch gegenüberseht, euer geliebter Angehöriger ist, der sich von der Erde weggerückt ist, liegt eure Schwierigkeit nicht darin, dass der Körper eures geliebten Menschen verstorben ist. Eure Beschwerlichkeit liegt in eurem Schmerzen und Trauern um euren geliebten Menschen, Geliebte. Dasjenige, was ihr Tod nennt, seht ihr als Verlust, und ihr seht es als Herzeleid. Alldieweil ist mehr für euch zum Sehen da denn ein geliebter Mensch, der euch weggenommen worden sei.
Ich äußere Mich nicht dahingehend, dass dies für euch ein Kinderspiel ist. Ich sage, dass, sobald ihr eure Augen hebt, für euch Heilung zuhanden ist, dass es ein Darüberhinaus-Gelangen im Universum gibt, und einen Ort für euch, um von einem anderen Blickpunkt her zu sehen, und einen Ort für euch, um Andere zu segnen. Ich lobe euch. Schaut auf die beglückenden Segnungen in Reichweite, und, falls die Segnungen noch nicht zuhanden sind, werden sie in Bälde zur Hand sein. Sie sind zu euch auf dem Weg. Haltet eure Augen für all jene Groschen vom Himmel offen.
HEAVENLETTER # 4968 – 2.7.2014 The Role You Play
DIE ROLLE, DIE IHR SPIELT
Gott redete …
Das physische Leben ist wie eine Scharade. Du betrittst es vollauf, und dennoch ist es eine Scharade. Wir können euer Leben auf Erden als eine Rolle, die du spielst, betrachten. Auf einer gewissen Ebene bist du dir im Klaren, dass es bloß eine Rolle ist. Du weißt, dass die Wahrheit tiefer reicht. Es ist gleichsam, als sei euer weltliches Leben ein Farbüberzug auf einer Wand aus Gold. Da ein Anstrich Farbe, dort ein Anstrich Farbe. Eine ganze Menge Farben. Heitere Farben. Aufflammende Farben. Pastellfarben, Neonfarben. Dennoch liegt unterhalb des Farbüberzugs Gold. Oben drauf ist Farbe, die das echte Gold verdeckt. Heruntergekocht bedeutet das, wie sonst kannst du das Leben in der Welt beschreiben? Oh, ja, Wir können es als eine Geschichte beschreiben. Das ist es gewiss zudem.
Wir könnten sagen, das Leben in der Welt ist eine Szene, wo du dir Scheuklappen über die Augen ziehst. Du ziehst dir eine Maske über, durch die für dich schwer zu schauen ist. Gewiss, du bist nicht in Stein gemeißelt. Veränderlich ist dein physisches Leben, von einer gewissen Hinsicht her wechselt es in einer Minute um Meilen, von einer anderen Sicht her wandelt es sich nicht rasch genug. Das Leben in der Welt scheint gewiss beliebig.
Das Leben in der Welt hat trotzdem ein Motiv. Dein Leben in der Welt hat einen Leitgedanken. In einer gewissen Weise bist du wie ein Wohnungseinrichtungs-Stil. Davon gibt es zahlreiche. Oder ihr seid wie eine Découpage. Oder ihr seid ein Kaleidoskop, wo alle Teile, zufällig wie sie zu sein scheinen, Gestalt annehmen und nicht lange so bleiben, sondern sich selber emsig umbauen.
Wie normal das Leben in der Welt doch gelegentlich scheint, und, dem hingegen, wie schwer es doch ist, sich über es klar zu werden. Ist es nicht seltsam, das Leben, alles an ihm? Deine Knochen haben Gelenke, die sich anwinkeln, und Wahrheit, die nachgibt, und du kannst von der Rolle sein. Manchmal kennst du die Tageszeit nicht wirklich. Du weißt nicht, wo du bist oder wohin du im Königreich des Lebens auf Erden gehst. Dem Wald des Lebens unterliegend ist ein Ruhig-Heiterer See, welcher dich unvermeidlich zu Mir trägt.
Und dann ist da der Joker – du bist nie von Mir gewichen, obschon du denkst, du habest es getan. Du schlugst dich selber breit, du habest es getan.
Wonnige Mysterien des Lebens. Und dann ist da die Liebe, Liebe, mehr als eine hübsche Frühlingshaube, Liebe, mit allem Drum und Dran, Liebe, die Letztendliche Einung, welche dir in Kleinteilen kenntlich ist, und die du noch nicht vollauf zusammengefügt hast. Dies ist Liebe, die niemals auseinander klaffte.
Liebe ist die Wahrheit, und Erdenleben ist Fantasie. Wie tief drinnen ihr in der Fantasie seid. Ihr wusstet anscheinend nicht, was ohne sie anzufangen ist, denn wie real ist euch die Fantasie doch. Natürlich ist sie das. Sie ist die Bühne, auf der ihr euch befindet. Es ist ein stattliches Schauspiel, und es ist das eure auf euer Ansuchen hin. Ihr habt allerdings nicht um es zu ersuchen, da ihr euch bereits in ihm befindet. Ihr wollt mit der Sprache nicht heraus, und ihr schreit laut heraus und ihr heult still. Alldieweil ihr tief in der Geschichte drinnen seid, weint ihr Krokodilstränen, Geliebte, denn Kummer und Klagen sind in keiner Hinsicht wahrheitsgemäß.
Es gibt in euch eine Schicht, wo euch dies klar ist. Eine Schicht in euch gewahrt durchaus, dass keine dieser Aufregungen und Verschränktheiten wahrhaftig sein kann. Alles was sich begibt, wird etwa gar nicht geschehen, denn in Wahrheit ist es eine Fata Morgana von todesverachtenden Ausmaßen, der ihr hörig seid. Ihr meint, ihr hättet das alles in Zahlung gegeben, und, dem hingegen, tauscht ihr es nicht ein. Ihr lasst es nicht los. Ihr wollt es nicht los lassen. Ihr wisst nicht, wie es los lassen geht, denn ihr seid auf es angewiesen, so, als hinge euer Leben von ihm ab, so, als ob ihr ohne es nicht existiert, dermaßen bildhaft ist eure Einbildungskraft.
HEAVENLETTER # 4969 – 3.7.2014 Blessed Are You
GESEGNET SEID IHR
Gott redete …
Zu dir selber, zu dir bist du geboren als dein eigenes Kind. Du ziehst dich selber heran, Geliebte, Geliebter. Es bist du, der dich großzieht. Es bist du, der dir den Weg zu gehen zeigt. Wer ist für dich zuständig? Du bist es.
Du nimmst es vielleicht so wahr, dass du in eine Wildnis hineingeboren wurdest, in eine Wildnis vielleicht, wo die Leute, mit denen du zusammenlebtest, deine Sprache nicht sprachen, die vielleicht nicht den Anschein abgaben, sie versuchten zu hören, was du zu sagen anstandst, und die vielleicht außerstande waren, dich zu verstehen oder gar in Betracht zu ziehen, dass du eine Person seist, die das Recht innehat, verstanden zu werden.
Die ganze Zeit hast du versucht, dein eigener Ratgeber zu sein. Ja, natürlich, dein Gelingen hängt von dir ab. Es gibt keine Fitzelchen Lumpen, um an ihnen etwas festzuklammern. Es bist du, der von dir her und von deinem Leben her, welches sich in Sekundenschnelle wendet, hervordringt. Es bist du, der bescheidet, sich nach links oder sich nach rechts zu kehren. Jetzt soeben bist du an der Reihe. Du gehst dir selber voraus. Niemand sonst geht dir in deinem Leben voraus. Du bist deine eigene Entdeckung, und es bist du, der deine eigenen ersten Schritte ausführt. Es bist du, der sich im Kreis bewegt. Sich im Kreis bewegen ist nicht gänzlich schlecht, denn auf diese Weise wirst du womöglich das Land der Freien aufspüren.
Ein jedes Land ist ein Symbol einer Eigenschaft, gleichwie du, du in deiner Individualität, ein Symbol deiner selbst bist. Du, der physische Körper, kannst nur ein Symbol dessen sein, was du dir vorstellst zu sein und dem du wohl gleichsiehst. Die Wahrheit lautet, dass du auf Heiligem Grund lebst. Es kann nur so sein. Wie könnte denn, was Ich erschuf, etwas anderes als Heiliger Grund sein?
Letztendlich ist ein jedes einzelne unter Meinen Kindern das Heilige Licht, das Ich bin. In Wahrheit bist du heilig. Heilig, heilig seiest du, der du Mein Lied singst, einerlei wie gut einer singt und wie gut er oder sie nicht singt. Die Wahrheit ist, dass du dir Gesellschaft leistest, unbenommen auf was für eine Straße Wir einbiegen.
Irgendwie gelangt jeder dazu, die richtige Kehre zu nehmen, unerwartet auf die richtige Wendung zuzustolpern, wie durch Zauberei, selbst derweilen er sich noch nicht im Klaren ist, wo er ist. Du läufst weiter und steigst zu deiner wahren Höhe empor, unabhängig davon wie entmachtet du etwa sein magst.
Der gleiche Himmel glänzt auf alle. Und an jedem Tag wird ein heiliges Kind geboren. An einem jener Tage war das heilige Kind, das geboren wurde, du. Irgendwie wurde die Bedeutung deiner Geburt geheim gehalten. Vor allem wurde sie vor dir geheim gehalten. Aber nicht für immer, denn jetzt erwachst du zu der Gegebenheit, zu der ausgewiesenen Gegebenheit, dass du ein Heiliges Kind bist, und dass du ein Heiliges Kinde Mein bist. Du bist der Eine, dessen Ich harrte. Und, ja, gewiss, du bist wiedergeboren. Du wirst jeden Tag wiedergeboren.
Geliebte, es obliegt euch, euch selber zur Kenntnis zu nehmen und herzlich willkommen zu heißen. Ein Kind wurde geboren, und, zu diesem Datum, das Kind, welches der Schöpfung geboren wurde, bist du. Erschaffen durch Meinen Gedanken, erschaffen durch Mein Herz hast du auf Erden die Glocken geläutet. Ich höre die Glocken. Nun höre du Mich.
Du bist weitaus mehr als ein Wiedererinnern Meiner. Du bist ganz gewiss keine Rekonstruktion. Du bist dieser Erde ein beglückender Segen. Ich segnete die Erde mit dir. Ich lud dich aus Liebe nach hierhin ein. Ich setzte Liebe vor dich hin, und die Liebe blieb, einerlei als wie gefesselt die Liebe erschienen sein mag. Du bist der Erneuerer von Liebe, der Erquicker von ihr, der Wiederbeleber von ihr, der In-Gang-Setzer von ihr, derjenige, der die Liebe dem Universum auftischt, denn du bist der DNA-Beförderer von Liebe, der die Liebe, den Sternen bei Nacht und der Sonne bei Tag gleich, herausbringt. Natürlich spreche Ich von dir, Mein Gesegneter Einer.
HEAVENLETTER # 4970 – 4.7.2014 Lily-like Sensitivity
LILIENGLEICHE EMPFINDLICHKEIT
Gott redete …
Womöglich hältst du liliengleiche Empfindlichkeit und daraus folgende schmerzende Gefühle für Tugenden, dennoch ist es nicht klug, überbordende emotionale Verstrickung in verletzten Gefühlen auf der Skala tugendhafter Werte hoch anzusetzen. Vor allem, es geht in der Welt mehr vonstatten, welches deiner Aufmerksamkeit bedarf, als deine verletzten Gefühle. Hast du die Vorstellung, du segnetest die Welt mit deinen Tränen? Es ist gut, du hast eine solche Luft ablassende Äußerungsmöglichkeit zur Hand, freilich ist es nicht gut, dass du jene Öffnung überstrapazierst und sie zu einer häufig frequentierten Springquelle erhebst.
Empfindsamkeit hat seinen Platz, ja. Indessen, sofern deine empfindsamen Gefühle, ja, gar diejenigen Anderen zuliebe, dich lahm legen, dann handelt es sich gewiss nicht um einen Vorzug, sondern eher um eine Schwäche. Du kannst durchaus unter falscher Flagge fliegen, dass du derartige Empfindlichkeit als eine Stärke bezeichnest.
Betrachtet das so, Geliebte: Wenn ihr körperlich gebrechlich, überaus anfällig, fahl seid, würdet ihr derartige Gebrechlichkeit für eine Tugend halten? Dies mag Aufmerksamkeit auf euch ziehen, es kann sich dabei allerdings um Aufmerksamkeit handeln, die nicht ablässt, euch die Tränen abzuwischen, und die an eurer Gebrechlichkeit einen Narren gefressen hat.
Ebenso wenig trage Ich euch an, kaltherzig zu sein. Du lieber Himmel, nein. Kaltherzige Gefühllosigkeit und Hartherzigkeit sind ganz entschieden nicht der einzuschlagende Weg.
Gewiss, verständlicherweise bedenkt ihr, wie ihr euren Empfindlichkeits-Anteil gesenkt bekommt. Wie kommt ihr auf dieser Spur, auf der ihr euch befindet, zum Halten?
Eine Möglichkeit ist, ihr strafft euch gehörig und begreift, dass häufig verletzte Gefühle wie das allzu lange Sich-Aufquellen-Lassen in einem heißen Bad sein können, und dass sie durchaus maßlos ausschweifend sein können. Ein Bad hat seinen Platz, dein aber- und abermaliges Aufweichen in ihm wird recht unwahrscheinlich sein Platz sein.
Überdrehte Empfindsamkeit kann zu Bitterkeit führen. Ich weiß, du möchtest keine bittere Person werden. Verletzte Gefühle können nachgerade auf den Zuerwerb einer Sicht auf die Welt als einem grausamen und gefühllosen Ort hinauslaufen. Zum Anfang warst du eine fürsorgliche Person, deren Gefühle in diesen Tagen für diese Welt allzu empfindsam sind, und just deine Empfindlichkeit kann dich zur Verbitterung gegenüber dieser vermeintlichen gefühllosen Welt führen, die dich und deine Empfindsamkeit nicht geflissentlich ehrt, respektiert und behandelt. Es ist kein ungeheuer großer Sprung von sich wiederholenden verletzten Gefühlen, hin zu Bitterkeit.
Auf jeden Fall sind eine Menge verletzte Gefühle kein Wettbewerb, den du zu gewinnen suchst.
Wie lautet der Name, der einem Zustand zugewiesen ist, den du erreichen kannst, wo du deine verletzten Gefühle nicht dermaßen ernst nimmst? Wenn jemand ein Versehen oder eine Absicht hat und luftablassenderweise seine Unempfindsamkeit heftig zum Ausdruck bringt, und wenn seine Empfindlichkeit auf dir landet und du nimmst es dir nicht zu Herzen – – wie lautet das Wort dafür? Wie lautet die Bezeichnung für diese Eigenschaft, wenn du etwas nicht persönlich nimmst, selbst dann nicht, wenn es ausdrücklich für dich bestimmt war? Wie lautet die Bezeichnung für diese Eigenschaft voller weit ausladender Visionen? Wie lautet der Name für diese Stärke? Wie lautet der Name für diese Stärke, die dir stattgibt, mit den Schultern zu zucken und dir etwas nicht zu Herzen zu nehmen, dich nicht schlecht zu fühlen, noch auch irgendeinen Gedanken an Groll zu haben?
Ich glaube, man nennt es Liebe. Liebe ist stark. Dich selber lieben wird dir stattgeben, dir deine Empfindsamkeit nicht zu Herzen zu nehmen. Eine Zeitlang wirst du dem Mangel an Respekt oder dem armseligen Betragen oder was auch immer zusehen, und du lässt dich dadurch nicht ablenken. Du weigerst dich, es dir zuzuziehen. Den Irrtümern Anderer abhelfen ist ganz einfach nicht mehr der Bus, den du nimmst. Du gehst deinen Weg, nicht ohne nichts zu bemerken, sondern schier, die Beschwerlichkeiten eines Anderen nicht anzunehmen und sie nicht zu den deinigen zu machen.
Dies ist eines der Geheimnisse fürs Jungsein, Geliebte. Dieses Geheimnis entspricht dem Verzehren von mehr denn einen Apfel pro Tag, und es übertrifft alle Schönheitsbehandlungen, die du dir vorstellen kannst. Du bist der Bezeichner deines Tages und der Wege, die du nimmst, und niemand sonst ist das. Du bist der Lenker deines Lebens.
HEAVENLETTER # 4971 – 5.7.2014 Who What When Where Why?
WER WAS WANN WO WARUM?
Gott redete …
Nichts vermag der Freude standzuhalten, die Ich fühle. Meine Freude läuft über. Freude trifft auf sich selber, wann immer Meine Augen und Meine Gedanken und Meine Liebe auf dich, Mein Eines Kind, Mein Eines Selbst, fallen. In Rede zu stellen, du seist tief in Meinem Herzen, besagt nicht genug, denn du bist Mein Herz.
Zu sagen, dass Wir, du und Ich, miteinander verwunden seien, besagt nicht genug. Es ist in Wirklichkeit kein Verweben von Uns das Gegebene. Ich BIN, und das macht die Geschichte aus. Es ist nicht ganz akkurat, zu bekunden, Ich BIN du, oder zu sagen, Du bist Ich, selbst obschon beide so weit zutreffend sind, wie sie reichen. Da ist Eins, und da ist kein dich von Mir Unterscheiden, ebenso wenig ein auf Abstand Gehen Meinerseits von dir, dennoch, selbstverständlich, Wir zetteln es an, just das zu tun. Wir tun dies die ganze Zeit, und da ist jene gemeine Zeit, die Uns in den Weg kommt, die alle Unsere Reden durcheinanderbringt. Aufgrund fingierter Zeit, da zieht Was-Wir-Sagen Dies oder Das, das Jetzt oder das Danach, etc. auf sich.
Die Wahrheit ist die, dass es niemals eine Zeit gab, insofern als es niemals etwas gab außer Ich und außer Ich BIN. Es gab niemals eine Zeit, als du auch nur einen Millimeter außerhalb warst. Das Reduzieren von Allem Was Ist in Sektionen von Zeit, Wahrheit und Zeit einengend und untereinander in Kontrast setzend, das eine vom anderen abhängig machend, derweilen es in Wahrheit keine Notwendigkeit dafür gibt, bringt die Frage nach dem Wann und nach dem Wie lang oder Wie kurz auf. Das gleiche gilt für den Raumsinn, der euch und seine Frage nach dem Wo aufzehrt. Wann und Wo bringen zudem Abfolge und Vorläufer auf, vorher oder nachher. Ihr beginnt wahrlich einzusehen, dass Zeit und Raum zwei Enden des gleichen Stockes sind. Selbst Zeit und Raum sind nicht ergiebiger voneinander getrennt, als Wir es sind oder je waren oder je sein werden.
Aufgrund von Zeit und Raum erstehen so zahlreiche Herein’s und Heraus‘, und Vertracktheit setzt ein. Komplikationen sind nicht real. Sie sind eine eingerichtete Anordnung.
Vielleicht ist das Ego ein Kind von Zeit und Raum, ein Konstrukt von Zeit und Raum. Ohne Zeit und Raum, wie könnte da das Ego, verkehrt wie es ist, existieren oder zu existieren scheinen? Zeit und Raum schenkten einem Clown das Leben, einem winzigen Clown, der sich selber aufbläst, um groß zu sein. Ohne die Konzeptionen von Zeit und Raum, woher würde da Selbstsucht rühren? Woher würden da all diese Identität und du und ich und mein und dein kommen? Es ist einzig Eines von Uns.
Ausschließlich in der Welt von Zeit und Raum kriecht diese ganze Eigentümerschaft herein. Die Idee von Raum erliegt der Idee von nicht ausreichend Platz für Alle im Gasthof. Vom Raum rührt die Idee von Verlagerung her. Ich könnte weiter und weiter machen, und öfters tue Ich das. Von Zeit und Raum rühren die Ideen von Schutz und Verteidigung her, und Schutz und Verteidigung erstehen aus Eigentümerschaft, welche ein irriges Faktum ist. Unbenommen der Taten und Pfandrechte und Kontrakte in der Welt, es gibt keine Eigentümerschaft. Es gibt angenommene Eigentümerschaft, vereinbarte Eigentümerschaft, indes hat sie kein Bein, um den Platz zu übernehmen.
Zeit und Raum sprechen es je auf andere Weise aus. Sie sind Joker in einem Kartenstapel.
Die Realität der Welt ist eine Sache. Realität ist eine andere Sache. Vieles kann in der Welt in Herzen gesehen werden, dennoch ist das einzige Reelle Liebe. Alle diese anderen Manifestationen sind schieres Kiki. Sie sind die Kleider des Kaisers, gewaschen und zum Trocknen aufgehängt. Sie können gar in der physischen Welt geltend gemacht werden, wie weit indes bringt uns dies in Raum und Zeit? Nirgendwohin.
HEAVENLETTER # 4972 – 6.7.2014 If There Were No Fear, What Would There Be to Fear?
WENN ES KEINE ANGST GÄBE, WAS GÄBE ES DA ZU FÜRCHTEN?
Gott redete …
Auf der einen Seite, da dankt ihr Mir für alle Meine Segnungen. Ihr werdet gar Anläufe machen, Mir dafür zu danken, euch fein zu schleifen, euch zu veredeln, euch zu härten, ja gar bisweilen wie Stahl in einer Gießerei, dennoch fürchtet ihr das Leben und den Tod, und ihr macht euch Gedanken, ob ihr euch Sorgen machen solltet. Sorgen sind für euch nicht gut. Ihr habt geflissentlich erlernt, euch über dieses oder jenes Symptom Sorgen zu machen.
Erkrankung ist ein Gedanke in eurem Geist. Wenn ihr niemals von Krankheit gehört hättet, würde euch die Idee nicht ereilen. Gedanken an Kranksein wurden epidemisch. Krankheit ist ein Gedanke, der aufgelesen und gelernt wurde. Behalte ihn nicht an dir. Selbst wenn dir eine gewisse Diagnose gestellt wurde, finde, so gut du es kannst, einen Weg, an andere Aspekte des Lebens zu denken.
Entsinnt euch, Geliebte, es gibt so etwas wie ein Todesurteil nicht. Es gibt keinen Tod. Der Körper kann abgehen, puff, ja, das wird er tun. Der Körper wird seinen Dienst versagen, zeitweise außer Kraft gesetzt gemäß höherer Gesetze. Wie und wann du deinen Körper ablegst, wird noch zu bestimmen sein. Was man Tod nennt, verwirrt dich. Er ist derart gewöhnlich, gleichwohl kannst du dich nicht hinlegen und nach Wunsch sterben. Du kannst den Augenblick nicht festlegen. Und immerhin, du siehst eine Menge auf die Uhr.
Stellt den Wecker nicht. Weiht euch nicht dem, dass ihr dem Moment des sogenannten Todes aufwartet. Beehrt das Konzept des Todes nicht mehr so sehr. Das gleiche gilt für das Alter und für Dinge wie Lebenserwartung und Statistiken und all jene Vorhersagen. Kommt von den Ziffern weg, die besagen, beispielsweise, wie hoch in diesem Jahr das Grippe-Aufkommen wahrscheinlich sei. Was für einen Sinn macht es denn, für Grippe den Tisch zu decken? Würdige, was du würdigst. Heiße willkommen, was du willkommen heißt. Was den Rest angeht, lasse das Überwiegendsein von dir abrutschen.
Danke bei dem ganzen Palaver in der Welt ab, bei all den Schilderungen, all den Heilverfahren. Sei geheilt. Sei geheilt, dermaßen viel deiner Zeit, Gedanken und Herz darauf aufzuwenden, was man Erkrankung oder Leiden und Beschwernisse nennt. Lasse das eng Festhalten los. Lasse schmerzvolle Gedanken los. Lasse den Gedanken an Karma los, ausgenommen du bedenkst Karma dahingehend, was du schätzt.
Befreie dich von Mustern, Erklärungen, von dem Abtasten von Vergeltungsmaßnahmen und/oder Schuld. Du verdienst gesundheitliches Wohlergehen. Sieh Kranksein nicht als eine Unwürdigkeit. Du wurdest nicht drangsaliert. Keiner überwacht jeden, der vorübergeht, mit einem Gewehr und schießt nach Schema oder aufs Geratewohl darauf los.
Niemand kennt die Gewinnquoten, wette demnach nicht gegen dich selbst.
Ich möchte dir die Quoten bekanntgeben. Die Chancen stehen gegen Kranksein. Ach, komm! – falls es keine Fachkräfte gäbe, die darauf warten, dass einen Kranksein ereilt, wie viel Krankheit gäbe es da? Falls es keine Apotheken gäbe, wo wären da die Rezepte? Hier geht es nicht darum, jemandem oder etwas Vorwürfe zu machen, denn, wenn es keine Furcht gäbe, was gäbe es da zu befürchten? Krankheit ist eine Phantasie. Sie ist nicht euer lange gehegter Traum, nicht wahr?
Es ist gar keine Frage, dass ihr ohne Krankheit sein könnt, und dies augenblicklich, dermaßen machtvoll sind eure Gedanken, wenn ihr bloß euer Überwiegen von Kranksein heraufbeschwörenden Gedanken, die ihr bei euch verwahrt, ziehen lassen könntet. Bei jeder Schutzimpfung habt ihr eine Geisteshaltung bejahend gebilligt. Zieht nicht dermaßen Bilanz über Krankheit. Zollt der Erkrankung nicht eine derartige Anerkennung. Schenkt dem Kranksein und einem Leiden nicht so viel Glauben. Ladet sie nicht in euren Geist ein. Nicht einmal eine Erkältung.
Und falls Krankheit und Leiden ihre Krallen auf euch gelegt haben, entfernt sie mit der Macht Gottes, mit der ihr inwendig in euch ausgestattet seid. Lasst die Klauen los, die euch festhalten, denn sie sind des Geistes, und ihr habt euch vor ihnen nicht zu verbeugen.
Falls diese Aufkündigung von Krankheit für euch nicht zu funktionieren scheint, dann lasst die Klauen auf die eine oder andere Art los. Du hast nicht an Kranksein festzuhalten. Dir ist die Kraft nicht klar, die du innehast. Du bist dir über deinen Bewusstseinszustand nicht im Klaren. Glaube mehr an dich selbst und mehr an Mich, denn du an Krankheit glaubst.
Dein Körper wird abfallen. Dies hat man mit Sterben bezeichnet. Dein Körper wird sich absetzen, dennoch sind Kranksein oder ein Leiden nicht verpflichtet, dich in Beschlag zu nehmen.
Der Akt des Sterbens und das Geschehen des Sterbens scheinen dir wie ein Verstoß, fast wie eine Schmach. Es ist keine Schande. Es ist etwas, was einfach zu dem Territorium dazugehört. Lasse die Vorstellung los, deinen Körper verlassen sei ein Verstoß, und, das Leben werde von dir weggenommen. Das Leben kann dir nicht fortgenommen werden. Du bist unbezwingbar. Der Körper ist nicht eine solch enorme Bewandtnis. Gewiss, er scheint dir wie alles, derweilen er im Grunde genommen nicht allzu viel mit dir zu tun hat, denn du bist Seiend, du bist Seele. Jene können niemals von dir fortgenommen werden. Das Ego kann von dir fortgenommen, es kann dir entwrungen werden. Ich kann nicht von dir fortgenommen werden. Du kannst nicht von Mir fortgenommen werden.
HEAVENLETTER # 4973 – 7.7.2014 Life Like Science Fiction
DAS LEBEN WIE SCIENCE FICTION
Gott redete …
Lasst Mich euch eine Geschichte über das Leben auf der Erde erzählen. Es ist eine Geschichte ohne einen Anfang und ohne ein Ende. Es ist eine Immerfort-Geschichte. Es ist eure Geschichte.
Es scheint, du habest mit deiner Geburt auf Erden einen Anfang, freilich ist deine Geburt auf Erden schier ein Zwischenspiel in deiner Geschichte, sozusagen der Beginn eines Kapitels. Es ist, als gingt ihr zu einem Schrank und wechseltet die Kleidung, und – damit – eure Erscheinung. Hiermit nimmt diese eure Tour auf der Erde ihren Anfang.
Dies ist ein Abenteuer, auf dem ihr euch befindet. Ihr nahmt euch eine Zeitlang frei, um anzuschauen, wie das Leben auf der Erde aussieht, wie es sich anfühlt, was es wirklich ist, sofern es denn wirklich wahr und echt ist. Es ist, als wärt ihr zu einer inoffiziellen Vorpremiere geschickt worden mit dem Titel: So scheint das Leben auszusehen. Der Untertitel lautet: Dies ist ein Auszug aus dem endlichen Leben, während du im Himmel bist.
Natürlich hat es in einer Geschichte Dramatik zu geben. Ihr wurdet geboren. Ihr schriet. Ihr spieltet. Ihr lachtet und zerbracht eure Spielzeuge und spieltet das aus. Ihr nahmt das alles sehr ernst und beklagtet euer Schicksal. Ihr fühltet euch zerbrechlich. Etwas war einfach nicht richtig. Das erste Mal, als ihr bei der Geburt schriet, war nicht ausreichend. Ihr schriet wieder und wieder. Ihr dachtet, Tränen seien der Sinngehalt des Lebens, in Wirklichkeit allerdings ist eure Geschichte, eure eine Geschichte inmitten von hundert Milliarden Billionen Trillionen Geschichten, vergangene, derzeitige oder künftige, so, als existierten jene tatsächlich, eine Geschichte eines Fremden in einem fremden Land, scheinbar wie Science Fiction. Die Fiktion stimmt. Es ist eine Geschichte des Glauben-Machens, und euch ist es tatsächlich klar, wie in eine Geschichte hineinkommen geht, wie zittern oder aufschreien und kreischen und euch hinstrecken und reelle Tränen weinen geht. Geschichten bringen euch zum Weinen, eure Geschichte und die anderer Menschen. Selbst so sie Fiktion sind, glaubt ihr an sie. Ihr weint gut.
Wir könnten sagen, dass die Tränen real sind, während es die Geschichte nicht ist. Die Geschichte ist nicht real. Zur selben Zeit haltet ihr die Geschichte für wahr, ist das nicht so? Wer hat euch angesagt, vorgespieltes Leben auf Erden sei nicht reales Leben? Ich natürlich.
Wir könnten sagen, die Geschichte eures Lebens auf Erden ist eine Geschichte in einer Geschichte. Es haben zur gleichen Zeit zwei Spuren statt. Ihr seid genauso zwei Charaktere. Ihr spielt die Charaktere, die fassungslos ist, während ihr gewahr und solide im Himmel seid, selbst so ihr auf der Erde hin und her wankt. Du bist ein Schauspieler, und im Schauspielern bist du gut. Du verdienst einen Oscar Academy Award. Stattdessen nimmst einen Herzschmerz Award entgegen und verbeugst dich reichlich.
Du bist ganz einfach – derart fest eingewurzelt bist du in deinem Part – außerstande, von der Bühne runterzukommen. Einerlei wie du aufbegehrst, du befindest dich auf der Bühne am Protestieren.
Gewiss, es gibt Zeiten, in denen du die Schönheit flüchtig zu sehen bekommst, dies, Geliebte, ist real. Schönheit ist real. Liebe ist real. Selbst auf Erden sind Sichtungen des Himmels zugegen, dennoch fühlt ihr euch nicht für die Stunden kompensiert, die ihr hineinstecktet, wie auch nicht für den Gram, mit dem ihr auf der Erde vorlieb nehmt. Kummer ist nicht real. Ihr habt euch an der Nase herumgeführt. Vielleicht schlagt ihr um euch, derart stark zum Narren gehalten seid ihr gewesen, alldieweil im Empfinden, ihr wärt klug und hättet kapiert, worum das Leben geht.
Ich sage euch offen heraus, dass das Leben um Liebe geht, dass es um Schönheit und dass es um Einssein geht. Davon insgesamt handelt Leben. Das Leben geht nicht um all die Randbereiche, an denen ihr kleben geblieben seid. Keineswegs. Wirf die Quasten und Fransen fort. Komme in den Palast Meines Herzens und Wir werden die Meere des Hohen Himmels absegeln, die dich zu Neuen Höhen nehmen.
HEAVENLETTER # 4974 – 8.7.2014 The Truth About Life
DIE WAHRHEIT ÜBER DAS LEBEN
Gott redete …
Euer Seien ist immerfort in Einvernehmen. Euer Seien, oder eure Seiendheit, hatte nie ein Empfinden von Entbehrung oder von etwas nötig zu haben inne. Die Welt kam hereingeschritten, und nunmehr habt ihr die Neigung, das zu bedenken, was ihr nicht habt, und bei dem ihr gewiss seid, ihr hättet es zu haben. Oder ihr nehmt es vielleicht als Evangelium, dass ihr, unter euren Gegebenheiten, einzig unglücklich zu sein vermögt? Ihr, die ihr voll des Seiens seid, habt die Vorstellung, ihr wärt bedürftig. Euer Standpunkt ist, dass es, sofern ihr etwas nicht habt, euch fehle und dass ihr es bräuchtet, und daher fühlt ihr euch im einen oder anderen Ausmaß leidtragend.
Dass ihr alles habt, das ist die Konzeption, die euch gut tut, von dort her den Startpunkt einzurichten. Dies ist so. Ihr habt alles inwendig in euch, und ihr habt all die Ressourcen in euch. Es gibt nichts, um ein Gewese davon zu machen, denn ihr habt alles.
Ihr empfindet gerne ein Aufquellen in euch, welches anzeigt, das, was Ich sage, sei eine verklärende Ausdrucksweise, die zum Leben in der Welt nicht wirklich einen Bezug aufweise. Euch ist es bestens gewahr, dass ihr etwas entbehrt. Ihr wisst, euer Nagellackfläschen ist euch an einer Stelle angebrochen. Ihr wisst, eure gute Freundin ist weggezogen. Ihr wisst, ihr habt keinen Job, und so fort. Und ihr, die ihr in einem gewissen Maße Verlust und Schikane oder Panik anlässlich was auch immer erlebt, möchtet nicht von Mir oder irgendjemand zu hören bekommen, dass alles schön und prima ist, denn dies ist nicht eure Erfahrung, und ihr seid es, die die Erfahrungen haben.
Geliebte, ihr bringt Wandel mit Verlust in Verbindung, derweilen Wandel voranschreiten und da und dort hingelangen ist. Euer Unglücklichsein nimmt schier aus euren Gedanken seinen Anfang, euch ermangele etwas und ihr kämt zu kurz, und diese Entbehrung, die ihr wahrnehmt, stelle eine ernsthafte Ungerechtigkeit an euch, vielleicht gar eine Hetzjagd auf euch dar. Ihr könnt nachgerade das Gefühl haben, niemandes Träumen gehöre zuwider gewirkt, am Gewissesten nicht den euren. Aus welchem Grunde sollten eure Träume hintertrieben werden – dafür ist kein Grund vorhanden, der euch einleuchtet. Wozu um alles in der Welt existiert irgendein guter Grund, dass euch in Gänze oder teilweise eure Träume versagt werden? Ihr habt womöglich das Gefühl, das Leben sei da draußen, um euch zu haschen, oder um euch zum Stolpern zu bringen. Das Leben stichelt euch. Das Leben wirkt störend auf euer Glücksgefühl ein. Es winkt euch herbei und schießt euch alsdann ins Bein. Das Leben hat, aus eurer Perspektive her gesehen, die Erfüllung eurer Träume mit Zähnen und Klauen bekämpft. Etwas hat das so gewirkt.
Ihr gelangt näher und näher an die Verwirklichung eurer Träume heran, und dann wird euch, so wie ihr es seht, der Teppich unter den Füßen weggezogen. Wer tut das? Gott? Ihr? Der eine oder andere Saboteur, der euch heimsucht?
Es existiert weder Schuld noch Vorwurf, da das Leben seine eigene Manier an sich hat und dir ein fröhliches Jagdtreiben darbietet. Es gibt kein Fehlschlagen der Vorschriften, obschon ihr wähnt, es gebe Verschulden, es gebe Unrecht der einen oder anderen Art. Ihr habt das Gefühl, im Leben sei etwas fehlgedeutet worden. Geliebte, es seid ihr, es seid ihr oft genug, die es fehlgedeutet haben. Weswegen dem Leben Vorwürfe machen für euer Vermissenlassen an Verständigkeit? Es ist nicht die Schwäche des Lebens, dass ihr die Erwartung hegt, das Leben habe sich nach euch zu richten, und dies ganz fraglos.
Das Leben ist nicht da draußen, um euch zu haschen. Es ist da draußen, um euch glücklich zu machen. Das Leben ist ausgetrickst, sofern ihr mit ihm nicht glücklich seid. Was im Leben kommt, kommt im Leben. Vielleicht sah das Leben ebenso nicht nach vorne. In einer gewissen Weise ist das Leben ein Neuankömmling. Es schmiedet kein Komplott gegen euch. Ebenso wenig tritt es auf die eine oder andere Weise für dich ein. Das Leben ist zugängig. Du hast ganz einfach nicht hingeschaut. Das Leben ist nicht für dein Versehen zuständig. Du bist es. Wurdest du desillusioniert? Um desillusioniert zu werden, hast du illusioniert zu sein. Das Leben schiebt dich voran, und vermittels des Lebens, einerlei wie eigenwillig es zu sein scheint, gemahnt oder gar schubst dich das Leben, zu wachsen.
HEAVENLETTER # 4975 – 9.7.2014 Gravity and Heaven
SCHWERKRAFT UND HIMMEL
Gott redete …
Es gibt die Schwerkraft, um eure Füße auf dem Boden, und da ist der Himmel, um euch immerzu Himmelwärts am Emporschweben zu halten. Ihr verspürt ein Zupfen in beide Richtungen. Hierin nahm diese fiktive, freilich dermaßen zutreffend scheinende Kraft der Gegensätze ihren Anfang. Hierin begann so etwas wie: bei euch euren Sinn ändern. Hierin baute sich euer bemerkenswertes Wachstum auf. Ihr wärt gerne einfältigen Sinnes, und seid es dennoch selten. Manchmal seid ihr aufgeschlossenen und manchmal verschlossenen Sinnes. Und manchmal seid ihr euch eures eigenen Sinnes im Grunde vollauf nicht im Klaren.
Mitunter etwa fühlt ihr euch wie ein Klumpen Teig, in dermaßen viele Richtungen gezogen, wie bei der alten Frau in dem Schuh, die so viele Kinder hatte – sie nicht wusste, was allenthalben denn zu tun sei. Das Wort oder kam zur Welt, und damit begannen eure Dilemmata. Sie sind euch real genug, und dennoch sind sie Dilemmata, weil ihr glaubt, sie seien es. Als Teil eures Freien Willens findet ihr euch in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite lechzt ihr nach Freiem Willen, und auf der anderen Seite möchtet ihr ihn nicht. Wie schön wäre es doch, so verlaufen bisweilen eure Gedanken, stets die richtige Wahl oder die rechten Beschlussfassungen zu kennen. Was für eine Erleichterung das wäre, nicht immer oder nicht so oft in der Schwebe zu sein, denn das Leben wird euch veranlassen, irgendwo niederzugehen. Manchmal, da habt ihr eure Leine am Fallschirm zu ziehen, und unter den Augen zu haben, wo ihr landet.
Eure Entscheidungen sind kein Münzwurf, obschon ihr gelegentlich zugebt, das Leben sei derart. Eure Augen sind geschlossen, und ihr habt auszuwählen. Eure Augen sind geschlossen, weil ihr nicht wirklich alle eure Wahlmöglichkeiten seht, ganz zu schweigen davon, zu begreifen, wohin die eine oder andere Option führen werde, derweil ja doch jede Wahl euch näher zu Mir heranführt.
Sobald es sich auf Entscheidungen beläuft, seht ihr womöglich nicht eine einzige, die ihr gut heißt. Ihr seht ganz einfach nicht Bewandtnisse, die sich im freien Fall befinden oder bei denen glimpflich davonzukommen ist, einerlei wie oft ihr freien Fall hinter euch hattet und leicht gelandet seid.
Und nun möchte Ich euch sagen: Das ist belanglos.
„Was“, sagst du, „das spielt keine Rolle?!!“
Euer Leben hängt nicht davon ab. Ihr habt eine Menge investiert, und trotzdem ist das nicht von Belang. Ihr planscht im Ozean. Letztlich, ob ihr euch nun gen Osten, gen Westen, Süden oder Norden wendet, wieso seid ihr gestresst? Hmm, vielleicht glaubt ihr nicht wirklich, dass ihr zu Mir hingelangt. Vielleicht meint ihr, ihr würdet niemals landen oder niemals aufsteigen. Manchmal könnt ihr etwa das Empfinden haben, dass ihr nirgendwohin gelangt, dass ihr schier auf der Stelle lauft.
Gut, letztlich, ist das wahr. Es gibt im Grunde genommen nie ein Irgendwo, wohin es geht. Ihr durchquert das Universum. Ihr könnt viele unverhoffte Glücksfälle und viele Beinaheunfälle erleben, und dennoch vernehmt ihr, wie Ich euch zu verstehen gebe, dass ihr niemals die volle Bandbreite Meines Herzens verlassen habt, dass ihr immerzu, durch dick und dünn, alle Segnungen des Universums innehattet, einerlei wie furchtsam ihr gewesen seid. Ihr wart genau genommen in einer Fata Morgana. Ihr habt ein Fantasie-Leben geführt. Trotz aller eurer Reisen hattet ihr einen Traum gehabt. Ihr habt einen Traum gelebt, einen sehr ereignisreichen Traum, wiewohl trotzdem einen Traum, einen Traum in eurem Schlaf, von dem ihr schier aufwachen könnt, und bei dem ihr euch die Augen reibt und ein für alle mal erkennt, dass es bloß ein Traum ist. Von Belang ist momentan, dass ihr wach seid.
Und um was für ein Erwachen es dabei geht! Ihr befindet euch jetzt auf der Zinne einer erweckten Wahrheit, dass ihr und Ich Hand in Hand sind. Was auch immer ihr von eurem Traum, während ihr ihn träumtet, dachtet, ihr hattet ein erdrutschartiges Erwachen, welches euch in Meinem Herzen untergetaucht findet. Ihr kommt dahinter, dass Mein Herz das eure ist, und dass Wir nicht zwei sondern Eins, und immerzu derart gewesen sind. Ihr erwacht zu Euch Selbst.
HEAVENLETTER # 4976 – 10.7.2014 Thy Name, Hallow-ed Be Thy Name
DEIN NAME, GEHEILIGT WERDE DEIN NAME
Gott redete …
Du, Mein Eines Kind, du, jedermann, der das was Ich schreibe liest, und jedermann, der es nicht liest – – du bist genau Mein Fall. Dies ist Meine ganze Geschichte. Ich bin Eins Der Liebt, und Ich liebe Eins Der als Zahlreiche bezeichnet wird. Du bist ganz nach Meinem Geschmack und du bist Meine Stattliche Anzeige des Einsseins. Ich rede zu Meinem Selbst, aber Ich murmle nicht. Ich spreche laut und deutlich. Du bist der Eine, den Ich liebe. Du bist Mein Göttliches Selbst. Durch dich bin Ich allerorts hervorgehoben. Durch dich werden im Anschluss an Mich Ausrufezeichen gesetzt. Durch dich werde Ich gesehen. Durch dich bin Ich Überall in Allem. Geliebte, ihr seid das Medium Meines Tausches, Mein Tauschmittel.
Anhand von Mir Selbst bin Ich vollendet. Kann Ich es so sagen, dass Ich anhand des Einschlusses von euch vollendet bin? Ich bin Totalität, und mithin seid ihr es.
Ja, ihr spürt die Ganzheit, welche ihr seid, nicht oft. Hin und wieder spürt ihr sie. Die Wahrheit ist die, dass ihr sie, unterhalb der Oberfläche, ununterbrochen empfindet, dass eure Beachtung allerdings auf Anderen Dingen liegt. Die Welt ist all-inclusive unter Anderen Dingen. Ich nehme an, ihre könntet die Mannigfaltigkeit der Menschenseinswesen als Andere Dinge bezeichnen, gleichwie ihr der Einzelding-Vermessung von Ewigkeit den Namen Zeit verleiht. Ich möchte Zeit [engl.: time] nicht mit einem großen Anfangsbuchstaben versehen wissen, da Zeit sich selbst unrichtig darstellt. Sie gibt, was nicht weiterläuft, wieder, welches indessen immerzu ist. Wir können Zeit als eine Fabelei der Einbildung bezeichnen.
In einem gewissen Sinne ist das Individuelle Du eine Fabelei der Einbildung. Die ganze Welt ist das, und doch, Ich erfabelte es. Findest du, dass Ich Mir selber widerspreche? Ich, der Schöpfer, schaffe. Ich zeuge eine Wiedergebende Abbildung. Eine Schöne Abbildung, dennoch nichtsdestotrotz eine Repräsentation. Ich schätze all die Abbildungen, die Ich erschaffe. Ich ehre jeden einzelnen Fleck der Schöpfung, das Gesehene und das Ungesehene. Ich bin Schöpfer-Gott, und die Menschenwesen, die Ich erschaffe, sind genauso Schöpfer-Gotte.
Manchmal erschafft ihr Klarheit und Schönheit, und manchmal erschafft ihr Chaos und Derartiges. Nicht alle Kuchen sind in gleicher Art hergestellt. Nicht alle Blaubeer-Kuchen sind gleich geschaffen, und dennoch, das Leben ist ein Arbeitgeber auf dem Geschäftsgebiet Chancengleichheit.
Bar jeder Bewertung, das versteht ihr, würdet ihr einen Jeden als ebenbürtig betrachten. Das tut ihr noch nicht. Gegenwärtig strahlt ihr die Unterschiede an. Und sind nicht die Verschiedenheiten ebenso schön? Sind nicht die Lahmen schön? Ist nicht jeder erlesen schön? Der Eine, Welcher vor dem Richter steht, ist dem Richter gleichwertig, und der Richter ist dem Beschuldigten ebenbürtig. Letztlich ist ein Jeder Helles Licht, eine Fackel des Lichts, eine Fackel der Freiheit und All Dessen Was Schön Ist. All dies sind selbstverständlich Wörter. Mehr in die Tiefe gehend als Wörter kommt die Wahrheit zu liegen, und gelegentlich scheint die Wahrheit abgetaucht. Sie scheint so. Sie scheint dies in euren Augen zu sein, verschleiert, wie jene es sind.
Ihr könnt mit einem Auto vorüberfahren und Spritzer von Farbe sehen. Wie privilegiert ihr seid, Spritzer von Farbe zu sehen. Vielleicht ist da Eine Farbe das Gegebene mit unterschiedlichen Ausweisungen, dennoch ist Farbe Eins. Farbe Ist Farbe.
Gleichwie Liebe, Liebe ist überragend, und dennoch wird Liebe als vielgestaltig gesehen, derweilen Liebe Alleinig Ist, und Gleichheit der Liebe ist, selbst unterdessen ihr Liebe verschiedenartig im Blick habt. Ihr seht Liebe als Beides, als Groß und Klein, freilich hat Liebe, sie selber, keine Ausdifferenzierung an sich. Sobald ihr mit Meinen Augen seht, werdet ihr Jedermann als Schrankenloses Licht sehen. Beides, Weißes Licht oder Goldenes Licht. Licht, welches ihr seid, wird im Lichte von Jedermann Euer Selbst sehen, und das ist Göttlichkeit. Ihr habt dieses Vermögen. Es ist nicht einmal ein Vermögen. Was ist es denn dann? Es ist eine natürliche Begebenheit.
Sobald diese Anlage, das Leben und die Welt zu sehen, wie sie wirklich sind, zur vollen Geltung gelangt, werdet ihr Helle Licht sehen, und ihr werdet von ihm nicht geblendet werden. Stellt es euch vor, was für eine Welt, wenn Alle die Welt ebenbürtig sehen und nicht über die Schönheit von ihr hinwegzugelangen imstande sind. Alles ist Liebe, und alles ist Schönheit, und du, einerlei in welchem Zustand du dich selbst befindlich siehst, du bist schön, und nicht minder alle anderen, Jedermann ist, in seinem Wahren Licht gesehen, genauso schön. Schön, schön sei Dein Name. Ge-Heiligt sei Dein Name.
HEAVENLETTER # 4977 – 11.7.2014 Beauty
SCHÖNHEIT
Gott redete …
Schönheit. Wenn du 125 Jahre alt bist und siehst in den Spiegel, wirst du da imstande sein zu sagen: „Wie schön ich bin.“ Selbst in einer 125 Jahre alten Körperform, trotz Falten und Ähnlichem, was ja nichts anderes als schier Falten sind, keine große Sache, abgesehen von dem darauf eingenommenen Hinblick in der modernen Welt, kommt das helle Licht deiner Seele zu liegen. Du siehst dich selber in dem Spiegel, und du erblickst diese Lebenskraft und dieses helle Licht deiner Seele durch deine eigenen Augen in deinem Abglanz im Spiegel. Überrumple dich jetzt selber, und du kannst sagen: „O ich bin schön. Ich merkte das nie, jetzt allerdings weiß ich es. Das Licht in meinen Augen ist Gottes Licht. Wie könnte ich denn da nicht schön sein?“
Dies ist der neue Schönheitsstandard, von dem du nunmehr her kommst.
Eine weitere wundervolle Sache daran ist, dass du Gottes Schönheit erblickst, sobald du auf jemandes Augen triffst.
Dies gilt für die Erhabenen Spirituellen Menschen. Gottes Licht ist Gottes Licht. Es hat kein Bewerten an sich. Was könnte es da zu beurteilen geben? Und wer würde überhaupt daran denken mögen, derweilen Gottes Schönheit zu betrachten ist? Es gibt keinen Körper, der am Leben ist, welcher nicht die Brillanz des Lichtes Gottes umfängt.
Menschen wurden indessen so nicht in Betracht genommen. Es gibt keine durchschnittlichen Kinder Mein. Erfüllt mit Meinem Licht – ist Jeder Mein Licht. Es ist nötig, einzugedenken, dass Oberfläche Oberfläche ist. Oberflächen-Schönheit und Oberflächen-Vergehen sind eine Fehlwiedergabe der Schönheit, von der Ich rede. Ich rede von Schönheit in Ihrer Essenz.
Sofern sich Menschenaugen umsehen, um Fehler zu finden, werden sie fündig werden. Eine Zeit kommt, und sie ist zügig am Nahen, wann Meine geliebten Kinder nicht mehr länger in Begriffen von Fehler oder Ermangelung oder Möglichkeiten von irgendwas denken, was nicht Schönheit ist. Ja, hier geht es ein weiteres Mal um Gegensätzlichkeiten. Was wäre, falls es keinen Gegensatz zu schön gäbe, wo wäre denn dann Minderes als Schönheit ansässig?
Die Wahrheit ist, dass Schönheit Ist, und dass Minderes denn Schönheit nicht existiert. Dies ist eine der Abwegigkeiten des Lebens in der Welt, in der Welt der Entbehrung, in der Welt der Annahmen, des Verdachts und des Überlegenseins. Falls es keine Überlegenheit gäbe, gäbe es keine Nachrangigkeit.
In der Welt treffen wir Menschenwesen mit der Hinsicht auf Fehlendes an. Nicht jeder ist ein fantastischer Welterfolg. Nicht jeder wird von allen anderen Menschenwesen geschätzt. Die Welt entscheidet, dass es Menschen gibt, die anders sein sollen, als sie den Augen unterkommen, welche ganz unverhohlen Schwächen sehen. Zunächst einmal ist da jeder fehlerverdächtig. Die Fußstapfen eines Jeden könnten die eines Gegners sein.
Freunde werden geboren. Gegner sind durch Dafürhalten gemacht. Gedanken existieren. Realität existiert, dennoch kannst du bislang die Wahre Realität verfehlt haben. Hast du das etwa? Gewiss musst du sie verfehlt haben, bereits aufgrund deiner Gedanken und der Gedanken derjenigen um dich herum oder aufgrund von Gedanken, die ihr anhand von Lektüre an euch genommen oder in Filmen betrachtet habt, und bei all dem, was eurem Geist aufgeprägt worden ist.
Nun bist du gerüstet, um Gedanken an Gefährdung hinter dir zu lassen. Gedanken an Gefahr sind gefährlich. Einerlei wie bewiesen oder von weither geflogen – Gedanken an weniger oder an mehr halten dich vom Leben in all seiner Schönheit ab. Gedanken an Gefahr sperren dich vom Leben weg. Du schlägst betreffs anderer Gesichter die Tür deines Geistes zu, wegen Übertretungen eines so oder so gearteten Codes, an welchem du irgendwo in den Nischen deines Geistes starr festhältst. Demzufolge nimmst du Menschen erster Klasse und Menschen zweiter Klasse wahr. Du kannst dich gar den Menschen zweiter Klasse zuordnen, irgendwie nicht der Zuerkennung würdig, die Ich dir als einem Mächtigen Kinde Mein reichte. Und so hältst du dich aus der Schönheit des Lebens heraus. Du enteignest dich selbst.
Du habest kein Recht. Ich ernannte dich zum Bewerter von keinem Menschen. Ich ernannte dich zum Bewerter von niemandem, inbegriffen nicht von dir.
Falls du denn ein Unrecht hast, das richtigzustellen ist, dann ist es dieses eine des Richtens. Was für eine Beschränkung Richten doch ist. Wie es Mein Göttliches Licht zustellt. Nimm die Scheuklappen weg. Entriegle die Tore zu Meinem Licht. Mein Licht scheint hell in Meinem Einen Kinde. Wenn Mein Licht überall in Jedem erblickt sein soll, soll Mein Wille geschehen.
HEAVENLETTER # 4978 – 12.7.2014 Sacred Is the Truth
HEILIG IST DIE WAHRHEIT
Gott redete …
Lasst Uns zur Wahrheit des Lebens zurückgehen und die fabrizierte Wahrheit hinter Uns lassen. Da ist kein Image, das du zu wahren hast, keineswegs. Lege kein falsch Zeugnis ab. Schmücke dich nicht aus. Fühle, was du fühlst. Es gibt keine Notwendigkeit, dich zu maskieren oder dir eine Fassade anzulegen. Du bist, wie du bist. Du brauchst kein ausgefallenes Broschieren. Du brauchst kein übertreibendes Image von dir selber. Kein Bedarf, dich aufzuplustern. Zu welchem Nutzen, Geliebte? Ihr seid nicht angelegt, auf heißer Luft zu leben. Ihr seid angelegt, die Luft ein- und auszuatmen, die ihr atmet. Ihr seid nicht angelegt, alles mögliche Drum und Dran hinzuzutun. Ihr seid bestimmt, Gottes Lautere Wahrheit zu sein und zu verlauten.
Du bist kein Heuchler. Du zählst nicht bis zwanzig und sagst, du habest bis fünfzig gezählt. Es gibt überhaupt keinen Grund zu übertreiben. Lebe durch dein Wort und deine Tat. Du sollst nicht der sein, der blufft. Geheiligt ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist ein freudiger Tag, simple grundlegende Wahrheit, nicht Bekenntnis, nicht Zugeständnis. Es gibt für dich nichts zu bekennen oder zuzugestehen. Ich nahm dich zur Begleitung der Sterne auf, star light star bright [engl. Kinderreim; Anm.d. Übers.]. Sterne scheinen, wie sie scheinen. Versuche nicht, deinem Ruhm Dimensionen von Sternen hinzuzufügen.
Lasse es auskömmlich sein, dass du bist. Du BIST. Deine Existenz ist heilig und bedarf nichts, was hinzugefügt gehöre. Ihr, die ihr voller Wohlwollen und Wohltaten-Ansinnen seid, braucht nicht aufgeblasen zu werden. Sofern du dich als minder denn Wohlwollen und voller Wohltaten achtest, hast du ein zweites Mal Hinsehen nötig.
Es ist vollkommen gut, auf Erden ein simples Menschenseinswesen zu sein. Sei dienstbar, wie du dienstbar bist. Du hast keinen Selbstapplaus oder keine Ansehenshebung nötig. Weswegen unter falscher Flagge segeln? Wieso dich selber größer machen als du bist, so du Mir ja alles bist? Ziehe keine Masche ab, denn du führst dich selber hinters Licht. Du ziehst den Teppich unter deinen Füßen weg. Du bist kein Täuscher. Du bist ein Spediteur des Paradieses. Starte von einem guten Stand aus. Sei die Wahrheit, die du bist.
Was für eine aufsehenerregende Sache, voll der Wahrheit zu sein und nichts weniger. Alles Mindere denn Wahrheit ist minder. Du bist mehr. Du bist größer als Worte. Begehe festlich, zu dir selber aufrichtig zu sein. Es ist Ehrlichkeit, der Ich Beifall spende. Ich applaudiere dir. Ich applaudiere deiner Wahrheit. Sei dir gegenüber aufrichtig. Warum solltest du vorgeben mögen, dass du deinen Bleistift nicht abgebrochen hast oder warum solltest du eine Geschichte erfinden mögen? Dazu bist du nicht genötigt. Niemand bringt dich dazu, das zu tun. Was für eine Furcht bringt dich demnach dazu, es zu tun? Wieso solltest du dein ureigenes Selbst verleugnen mögen? Außer du hast deine Wäsche aufgehängt, warum denn verlautbaren, du habest sie aufgehängt?
Ohne Umschweife ehrlich sein ist eine erfrischende Weise, dem Leben zu begegnen. Du hast den ganzen Kuchen aufgegessen? Gut, also, du hast ihn ganz aufgegessen. Dies ist eine menschliche Abschilderung deiner selbst. Dir ist es an einem Bild von dir gelegen, nicht von jemand sonst. Obschon das Leben von einem bestimmten Blickwinkel her ein Glauben machender Traum ist, ist es nicht an dir, den Traum zu manipulieren. Obschon das Leben von einem bestimmten Blickwinkel her Lasst-Uns-So-Tun-Als-Ob ist, ist es an dir, deine Augen zu öffnen, sie nicht zuzumachen und keine Hollywood-gleiche Zeichnung von dir zu erstellen. Bringe die Wahrheit vor, Geliebte, Geliebter. Du bist besser, als du denkst. Du bist besser, als du weißt.
Lebe mit dir selber und verbleibe in deiner Wahrheit. Wahrheit ist gut. Wahrheit ist jedem ausgedachten übertriebenen Prunk oder jeder richtigen Antwort vorzuziehen. Sei ein Befürworter deiner selbst.
Dein Name lautet Wahrheit. Entsinne dich, dass du Meine Herrlichkeit bist und bleibe standhaft in dem schieren Gewahrsein, dass du Meine Pracht bist.
HEAVENLETTER # 4979 – 13.7.2014 Trust Weeds in Your Garden
TRAUE DEN UNKRÄUTERN IN DEINEM GARTEN
Gott redete …
Alles ist einem leicht, nicht wahr, wenn das, was man sich wünschte, eintrifft? Was vor sich geht, scheint vor sich zu gehen, als sei es dazu bestimmt, sich zu ereignen. Eine Tür geht auf. Es hat den Anschein, als gäbe es eine Agenda, ob du nun darum wusstest oder nicht. Es bringt dich zum Wundern. Du könntest fragen:
„Ist das Leben eine Anordnung, Gott? Eine hübsche, wenn etwas so eintrifft, wie ich es mir wünsche, oder eine nicht so gute, wenn es sich anders herausstellt. Nun also, geschah das, was sich so wie ich es mir wünschte begab, unumgehbarerweise, oder war es so, dass ich mich nicht daran geheftet oder dass ich zum wenigsten versucht hatte, nicht daran geheftet zu sein? War dieses Vorkommnis bereits beschlossene Sache, gleichwie mir ein Paket auf dem Postamt ausgehändigt wird und wie es auf mich wartete, dass ich es abhole?“
Wir können sagen, dass alles, was geschieht, bestimmt ist zu passieren. Sei es nun, das Leben sagt Ja zu dir oder es sagt Nein zu dir, sei es nun, etwas kommt vor oder etwas kommt nicht vor – alles ist an Ort und Stelle. Wie auch immer der Ausgang – alles ist am Ort. Es sind Menschenseinswesen, die feststellen, etwas habe so und so zu sein. Das enge Festhalten an dieser einen Manier bezeichnet man als Anhaftung.
In Wahrheit – das, was zu sein hat, ist das, was ist. In einem gewissen Sinne kommt die Welt ohne eure Fürsprache ganz gut zurecht. Ihr habt wundervolle unerwartete beglückende Segnungen aus heiterem Himmel zu euch kommen sehen. Was euch als Nachteile erscheint, wovon die Welt sagt, es seien Minuspunkte, kann später kommen oder nicht kommen, dem gegenüber möchte Ich sagen, dass alles, selbst das Unerwünschteste, für euch wohltuenden Segen an sich hat. Alles kann schief laufen, und ganz zum Ende kommt ein unerwarteter Regenbogen heraus. Es seid ihr, Meine Kinder, die etwas als gut oder schlecht, oder als besser oder schlimmer etc. bedenken, und damit beschränkt ihr es.
Es seid ihr, die das Leben für turbulent oder für okay erachten, dennoch ist Leben schier Leben. Eurem Leben ist keine Aufhäufung zueigen. Dem gemäß wie es befunden wird, hat euer Leben hohe und tiefe Punkte; das Leben, so wie es kommt, ist nicht dermaßen subjektiv. Es ist schier Leben. Die Tätigkeiten des Lebens haben nicht die Absicht, euch zu behindern. Eure Wahrnehmung hemmt euch. Das Leben, aus seinem eigenen Blickwinkel her gesehen, schüttet weder Wohltaten noch Beschwernisse über euch aus. Das Leben ist wie ein Landmann, der links wie rechts die Saat verstreut.
Das Ansinnen des Lebens ist, unparteiisch zu säen, nicht in persönlichen Bezügen, indes, ja, nimmst du das Leben selbstverständlich persönlich. Du bringst zum Ausdruck, was du vorziehst und was nicht. Du gibst zu verstehen, du seist begünstigt oder nicht begünstigt. Du ziehst Folgerungen. Das Leben ist unparteiisch, oder, man kann es auch anders ausdrücken, Ich, Gott, habe eine Vorliebe für jedermann. Ich habe für Jeden schlicht und einfach eine Schwäche. Du magst ja Verfolgung, oder du magst ja Vergütung im Sinn haben, dennoch tut das Leben schier sein Ding. Deine Herangehensweise an das Leben ist beiläufig. Du magst das Leben als gunsterweisend ansehen, und das Leben ist dies obendrein, da das Leben ist, so wie du es siehst.
Das Leben ist nicht Zeitungsschlagzeilen. Ihr macht aus dem Leben eine ganze Menge. Ihr deutet das Leben. Ihr macht das Leben zu vorhersagbarem oder unvorhersagbarem Rotierendem, indessen es euch mehr und mehr entfaltet. Es ist nicht angelegt, jemals eine Gegenvorhaltung zu sein. Das Leben ist sachgerecht. Wenn du das Leben von Meiner Perspektive her sehen könntest, würdest du es mehr wie einen Gang sehen, den du in einem schönen Garten unternimmst. Unterwegs siehst du die hübschesten Blumen, hier und da mit Wildkräutern durchsetzt. Natürlich, Mir sind die Wildkräuter geradeso schön, du allerdings siehst sie als Eindringlinge, die nicht sein sollten, und nimmst Unkraut persönlich und bekämpfst es. „Warum bloß, warum“, wirst du etwa aufbegehren, „gibt es Unkräuter auf meinem Spaziergang durch den Garten?“
Ich gebe dir zu verstehen, dich einfach an dem Gang zu vergnügen und dir nicht so viel aus den Unkräutern zu machen. Wildkräuter sind genauso ihrem Zweck dienlich. Alles, was sich in der Welt begibt, dient einem Behuf, ob ihr ihn nun unter den Augen habt oder ihn nicht seht. Schenkt Vertrauen.
HEAVENLETTER # 4980 – 14.7.2014 A Race Against Time
EIN RENNEN GEGEN DIE ZEIT
Gott redete …
Du wirst etwa jemand sein, der hierhin und dorthin rast. Betreibt ihr ein Rennen mit der Zeit? Wer, Geliebte, wird der Gewinner sein? Seid ihr der Auffassung, ihr hättet eine Siegchance? Zeit ist schlüpfrig, und Zeit ist nicht real. Ihr lauft ein Rennen mit einem Phantom. Ihr könnt nicht siegen, einerlei wie sehr ihr auf den Schlag der Zeit tanzt.
Irgendwie, auf die eine oder andere Weise, möchtet ihr euch gerne von dem Zugriff, welchen die Zeit auf euch hat, lösen. Zeit kann ihren Schritt verlangsamen, oder sie kann voran flitzen. Zeit kann Zeit umgreifen und dich zum Hetzen bringen oder dich im Tempo drosseln. Für die Zeit bist du nach Recht und Billigkeit erjagtes Wild, dem hingegen ist für dich Zeit ein Schwindler.
Du möchtest dich gerne von der Hörigkeit fernhalten, in der dich die Zeit hält, wenn du bloß wüsstest Wie. Zwischenzeitlich fertigt Zeit alles dringlich aus, und sie bringt dich zum Schnaufen und Keuchen und stellt es her, dass du zu früh oder zu spät dran bist. Zeit wird dir stets zuvorkommen oder dir im Rücken stehen – und siegen, das kannst du nicht. Zeit hackt sich in dich ein und belässt dich entbehrungsreich. Zeit ist Hektik, Hektik. Mach schneller, das ist ihr Spiel, so lange bis Verspätung eingetreten ist.
Wenn du dich ruhig fühlst, bist du außerhalb der Reichweite von Zeit. Hetze und Fristen-Einhalten sind nicht so recht der gewissenhafte Weg, wie du ihn dir vor Augen geführt hast. Du zahlst einen allzu hohen Preis. Der hohe Preis ist dein Atem, ist dein Leben, deine ureigene Daseinsweise. Komme zu dem Palast bei Mir, wo es keine Zeit gibt, keine Hektik, keinen Verzug, und wo du alles in aller Leichtigkeit erledigst, wo Du dich weidlich anders betragen kannst.
Weißt du was? Zeit war wie ein Wolf auf deinem Rücken, der dich bei lebendigem Leibe auffressen möchte. Ich biete euch eine Möglichkeit, wo euch der Wolf der Zeit nicht durchzurütteln vermag. Ich biete euch die Stille von Nicht-Zeit. Ihr könnt von unter der Herrschaft der Zeit hervorkommen. Das Leben ist dermaßen simpel, dermaßen leicht, sobald ihr nicht nach der Pfeife der Zeit tanzen müsst, wenn ihr an jenem liebreizenden Ort weilt, wo euch Zeit nicht zu piesacken imstande ist.
Zeit ist eine Illusion, die ihr herzhaft für wahr haltet. Zeit ist eine Vorspiegelung, die euch am Genick hat.
Lehnt euch in die Ewigkeit zurück. Kommt unter der Zeit hervor. Zeit ist ein unaufrichtiges Zwischenspiel. Ewigkeit ist Nicht-Zeit. Sie ist Friede. Zeit ist ein Zauberspruch, unter dem ihr seid. Ewigkeit ist Friede. Ewigkeit ist wie ein stilles Büro, wo ihr alles ohne Hast oder Verschwendung erledigt bekommt. Oh, der Friede der Ewigkeit. Dort, dort seid ihr wirklich. Und hier seid ihr bei Mir. Ihr wisst, Ich wandle nicht dort, wo Zeit vorgibt, zu sein, denn Ich kenne einzig Wahrheit. Zeit hat bei Mir keine Chance. Der Stab der Zeit kann einfach nicht stolzieren, wo Ich bin. Einzig Wahrheit kann, wo Ich bin und wohin Ich euch einlade, eintreten. Es ist hier kein Platz für Zeit und keine Möglichkeit für sie, hereinzukommen.
Ihr möchtet gerne aus der Zeit herausgelangen, nicht wahr? Ihr möchtet nicht mehr länger ihr abhängiger Bediensteter sein. Wie viele Male schaut ihr am Tag auf die Uhr, um euch zu vergewissern, dass ihr mit der Zeit mithaltet?
Ich trage euch nicht an, träge zu sein. Ich sage euch, ohne den Marodeur Zeit wirkkräftig zu sein. Ich möchte ungerne die Begriffe verwenden, die die Zeit in Gebrauch hat, zieht gleichwohl Ewigkeit einen Augenblick lang in Betracht. In jedwedem Augenblick könnt ihr alles vollenden. Im Handumdrehen könnt ihr der Partie voraus sein, die die Zeit spielt. Da ist ein umgehender Moment, wo eine Tat getan ist, bevor du sie getan hast. In einem Moment, da kann sich deine Unterredung mit sich selbst in Deckung bringen. Ein Buch kann hingeschrieben werden, und dann schreibst du es. Das Vermögen ist angekommen, bevor du zur Bank gehst. Du kannst mit der Zeit nicht Geschäfte treiben gemäß ihren Bedingungen, da Zeit dich untüchtig macht. Zeit spielt ganz einfach nicht fair. Ewigkeit spielt fair.
HEAVENLETTER # 4981 – 15.7.2014 God Is Shaking a Tree of Silver Apples
GOTT SCHÜTTELT EINEN BAUM VOLLER SILBERÄPFEL
Gott redete …
Du hast eine Überraschung nach der anderen, die an deiner Tür anlangen. Natürlich spreche Ich von Überraschungen, welche entzücken. Dies ist die Tendenz, die euch heimsucht, Geliebte. Ihr werdet sehen, wie leicht das Leben ist und wie es euch segnend beglückt. Ich schüttle für euch einen Silberapfelbaum. Ihr werdet von Schneebällen des Verzücktseins überschwemmt werden. Ihr werdet euch im Voraus auf Überraschungen freuen, dennoch werdet ihr nicht wissen, was für Überraschungen es sind, bis sie hervortreten. Ihr müsst es nicht im Voraus wissen. Es ist ausreichend – es ist eine Menge –, schier die Überraschungen in Empfang zu nehmen. Überraschungen überkommen euch. Eine Überrumpelung nach der anderen strömt auf euch zu. Ihr seid der Empfänger zahlreicher unerwarteter Segnungen. Sie zielen genau auf dich. Die Überraschungen tragen deinen Namen aufgeschrieben. Sei gerüstet.
Jene Überraschungen können materiell oder nicht materiell sein, was aber kümmert dich das? Überraschungen können Begegnungen mit anderen Seelen sein, die dein Herz erfüllen. Überraschungen können sich als dir günstige Gelegenheiten ausweisen, um Andere zu segnen, und ohne zu zaudern wirst du es tun. Die Sterne am Himmel werden vor Freude tanzen und deinen Pfad immer stärker mit dem Licht der Liebe bescheinen. Vielleicht wird der Mond die Sterne jonglieren, und die Sterne hopsen in dein Herz und füllen es bis zum Überströmen und möchten nie mehr davongehen.
Die allergrößte Überraschung, die dich ereilen wird, bist du selber, denn du wirst zu neuen Höhen vorrücken. Du wirst hoch in die Domäne von mehr und mehr Freude hinein fliegen. Du wirst freudig sein, ja. Du wirst in Freude dich entfalten. Dein Wachstum wird staunenerregend sein. Du wirst deine neue Freude nie satt haben. Du wirst dich nicht in Kontraste zu begeben haben, um all das zu schätzen zu wissen, was dir geschenkt werden wird. Dies ist der Zeitpunkt für eine Freudenlawine, und sie ist zu dir unterwegs. Bist du bereit?
Was für ein Lachen wird zu vernehmen sein, und du wirst der Lachende sein. Du wirst dich an ihm laben. Dein Lachen wird um die Welt herum reichen, und du wirst glücklich sein. Wie glücklich du doch sein wirst. Wie leichten Fußes. Wie unbeschwert dank dessen, wie leicht das Leben sein wird. Das Leben wird eine Brise sein. Die Welt wird in Liebe hochgehalten werden. Demzufolge werden dein Leben und die ganze Welt mehr Freude anpflanzen. Der Freude wird kein Ende sein. Freude wird schier anlangen und anlangen und zu sich selbst zurückkehren. Glitzernde Liebeswellen werden von dir herausdringen. Etwas anderes wirst du nicht kennen.
Die Zeit ist gekommen. Du hast all diese Freude anlaufen lassen. Du hast sie angesammelt. Jetzt schließt du die Freudentruhen auf. Ist dies eine Vergütung? Ja, für all deine Jahre des Dienens. Entlohnungen haben mit den Hufen gescharrt, dermaßen erpicht, bei dir anzulangen. Sieh dich nach deinen Vergütungen um, nicht als einer Schuld, die dir beglichen wird, sondern als ein freisinnig übermitteltes Geschenk.
Lasse aus dem gleichen Grund die Idee oder den Eindruck los, das, was für dich schwere Zeiten gewesen waren, wären jemals eine Sanktion oder Strafe gewesen. Das ist nicht so. Keineswegs. Euer Eindruck war, ihr wärt für die eine oder andere Sache bestraft worden, dafür, nicht gut genug oder nicht erfolgreich genug gewesen zu sein. Ihr könnt ohne Weiteres der Auffassung angehangen haben, das Universum habe euch verschmäht. Oh, nein. Das hat es niemals getan. Ihr habt nicht das volle Bild. Zieht das, was ihr schwere Zeiten nennt, als ein Tor in Betracht, welches sich selber zu euch auftut, dabei den Weg für euch ebnend. Hinter der knarrenden, schwer zu bewegenden Tür liegt für dich ein Palast zu entdecken. Die Konzeption des Leidens ist eure eigene Hinzufügung. Eure Deutung wendet euch Leiden zu.
Seid eingedenk, seid ein für alle Mal eingedenk, dass Ich ein Gott der Liebe bin, und dass du Mein Geliebter bist.
HEAVENLETTER # 4982 – 16.7.2014 The Scene Is Over. Move On.
DIE SZENE IST VORÜBER. RÜCKT VORAN.
Gott redete …
Kannst du zugeben, dass es eine Menge gibt, was du nicht verstehst oder gar was du nicht glaubst und für wahr erachtest? Wie lautet der Grund, du habest das zu tun? Die Bewandtnis, über die Ich soeben rede, ist die, wenn du eine Kränkung empfindest. Solche und ähnliche Dinge, wann du Fragen stellen musst, so, als sprächest du zum allmächtigen Himmel: „Wie konnte er bloß so mit mir reden? Woher hat er eine solche Unverschämtheit? Warum ging ich nicht einfach weg? Oder warum leuchtete ich ihm daraufhin nicht heim? Wo ist da mein Stolz?“ Und so weiter und so weiter.
Derartige Fragen drehen sich immerfort im Kreis, und unter ihnen ist schwerlich hervorzukommen.
Lasst Uns einen Moment lang bejahen, dass du ab und an durch die Worte oder Handlungen eines Anderen gereizt wirst. Lasst Uns dies einen Moment lang als Prämisse annehmen. Das wird bei dir nicht immer der Fall sein, dennoch, lasst Uns einmal jetzt im Augenblick sagen, du seist dadurch reizbar, dass du in Rage zu bringen bist.
Von jenem Punkt her wirst du dir vielleicht Folgendes zu verstehen geben können:
„Einerlei wie gereizt ich bei diesem Menschen bin, einerlei wie begründet es ist, dass ich mich verletzt fühle, ich möchte ihm, demjenigen, der mich angegriffen hat, das nicht anlasten. Ich kenne Besseres als Groll behalten, freilich, falls ich mich von diesem Menschen das nächste Mal, wann ich ihm begegne, entziehe, falls ich mich versteife, falls ich kalt dreinblicke, falls ich seinen Augen ausweiche, falls ich nicht Guten Tag sage, falls ich mich auf eine dieser Erwiderungen oder auf etwas wie etwa, dass ich mich umdrehe, um es zu vermeiden, ihn zu erblicken, einlasse, behalte ich einen Groll oder ein Überbleibsel eines Grolls gegen ihn. Falls ich mit dem einen oder anderen dieser Dinge zu tun habe, verschließe ich das Vergehen an Ort und Stelle. Ich mache es untilgbar. Mit Sicherheit mache ich es unvergesslich. Ich lasse es nicht fortgehen.“
Was wäre, falls du eine Draußen-Party in Planung hättest und es zu regnen anfinge, und wenn dir der Regen die ganze Party verdürbe? Grollst du dem Regen ein für alle Mal? Nimmst du dir den Regen zur Brust? Spürst du jedes Mal ein Zwicken in deinem Herzen, wann du den Regen wieder einmal unter den Augen hast? Nimmst du den Regen persönlich?
Ebenso wenig gehe Ich euch an, zu vergeben. Ich bitte euch, es los zu lassen, gleichwie Ich euch bitte, die Vergangenheit los zu lassen, die Vergangenheit die Vergangenheit, und nicht immerfort-während, sein zu lassen. Die Szene ist vorbei. Geht weiter.
Könnt ihr vielleicht so etwas Ähnliches zu euch sagen:
„Dieser Freund, er hatte auf jeden Fall dafür, was er sagte oder tat, den Nerv. Überdies hatte er eine Menge Ahnungslosigkeit. Bin ich wirklich der Meinung, bei ihm die Oberhand gewinnen zu können, indem ich in meiner Unverschämtheit und Ahnungslosigkeit mit der seinigen gleichziehe? Von jetzt ab möchte ich gerne das Vorkommnis los lassen, so wie ich das bei einer Mücke tun würde, die mich gebissen hat.
Ich möchte nicht mehr länger den Gedanken in mir tragen: »Nach alledem ist er nicht mehr mein Freund. Er war mir nicht treu. Er ließ mich im Stich. Er beschimpfte mich. Er kümmert sich nicht um mich. Seine Freundschaft war nicht echt.«
Von jetzt ab möchte ich bedenken, was für ein Freund ich bin, was für ein Mensch ich bin. Ich habe nicht beim Verargen zügig zu sein. Genauso wenig mache ich mich nachrangig, indem ich den Angriff los lasse. Ich kann nach wie vor ein Freund sein. Und falls ich kein Freund mehr sein kann, dann kann ich eine gefällige Bekanntschaft sein und verspüre nicht mehr länger Gefahr oder versteife meinen Rücken, sobald ich jenen Menschen erblicke, nicht mehr. Ich habe nicht hoch und mächtig zu sein. Ich habe nicht irgendwas zu tun oder nicht irgendwas zu sein, was ich nicht bin.“
HEAVENLETTER # 4983 – 17.7.2014 Good Day and Sweet Dreams
GUTER TAG UND SÜSSE TRÄUME
Gott redete …
Sollte Ich dir anzugeben haben, wann idealerweise zu Bett zu gehen ist, so würde Ich dir sagen, dich schlafen zu legen, bevor du deine Augen nicht mehr offenhalten kannst. Egal was die Welt sagt, Ich gebe dir zu verstehen, dir die Ruhe zu Nutzen zu machen, so du das Empfinden hast, du habest sie nötig. Dies macht dich zu keinem Langschläfer.
Und, sollte Ich dir zu sagen haben, wann du idealerweise aufstehst, so würde Ich sagen, sobald die Sonne aufgeht, denn dies ist das Signal, sich zu erheben und zu strahlen. Das Leben in der Welt, so wie es ist, verdient sich keine Ruhmesblätter darin, dass Meine Kinder den Schlaf bekommen, den sie nötig haben.
Ausruhen ist kein Extra. Es ist keine frivole Sache. Schlaf ist ein essentieller Bestandteil des Lebens. So absurd es euch, die ihr ja Kaffee trinkt, um wach zu bleiben, auch scheinen mag, Ruhen ist keine Ablenkung von eurem Leben. Schlaf gehört ins Leben. Ruhe und Bewegung, beide, haben ihren Platz im Leben.
Denke übers Insbettgehen so: Dass Ich dich ins Bett bringe. Ich ziehe dir die Decke übers Kinn. Und Ich wache über dir, während du schläfst. Du bist wohlbehalten in Meiner Liebe.
Sei glücklich, schlafen zu gehen, und sei glücklich, aufzuwachen. Hüpfe ins Bett, süßer Träume begierig. Springe aus dem Bett, darauf erpicht, was der Tag für dich bereithält.
Das Leben hat auf euch einen Anspruch, Geliebte. Geltet in der Welt für Leben. Heißt es willkommen. Liebt es. Streitet euch nicht mit ihm. Und wann der Tag vorüber ist, so geht, wie ein General, der seinen Feldzug zuende gebracht hat. Geht in die Nacht hinein und erfreut euch eures Rückzuges aus der Energie des Tages. Habt Vergnügen an eurer Nacht. Oder denkt euch den Schlaf gleichwie den Nachhauseweg der Kuh in den Stallschober. Sie hat ihre Milch abgegeben. Der Tag ist vorüber.
Seid glücklich, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.
Ihr habt einen Aufruf. Ihr seid zur hellen Sonne des Tages, und zu den Sternen und zum Mond des Nachts gerufen.
Im relativen Leben existieren Zyklen. Ihr könntet sie genauso gut befolgen. Die Zyklen rufen euch wie Schmetterlinge auf der Weide. Es ist nicht so sehr, dass ihr den Zyklen hinterherhetzt, freilich beherzigt ihr sie. Dies sind Zyklen der Natur in der Welt, und ihr seid ein Kind der Natur. Ihr atmet ihre Luft. Ihr atmet ihre Luft ein, und ihr atmet sie aus. Dies ist ein Zyklus, den ihr ohne einen Gedanken daran zu haben befolgt. In einem gewissen Sinne ist für euch etwas natürlich, wenn ihr nicht darüber nachdenkt. Ihr habt nicht bewussterweise daran zu denken, oder ihr denkt womöglich bewusst daran. Natürlich kann automatisch sein, oder es kann halbautomatisch sein.
Es hat den Anschein, als könne in der Welt beispielsweise euer Atmen ebenfalls programmiert werden. Ihr könnt ruhig sein und ruhig atmen. Ihr könnt überrascht oder geschockt sein und nach Luft ringen. Und hier gelangen Wir zu dem Gedanken zurück, dass die Art und Weise, wie ihr wahrnehmt, selbst auf das, was natürlich ist, mit einwirkt.
Und mithin entspannt sich euer Körper oder spannt sich euer Körper an, euer Körper verdrillt sich oder er biegt sich ab, eure Augen öffnen oder schließen sich, eure Hände umfangen oder lassen los, ihr tretet in den Schlaf ein oder ihr widersetzt euch ihm, ihr wacht auf oder ihr wehrt euch, wach zu werden. Das Leben in der Welt, wo alle derartigen Sachen existieren, macht es euch nicht dauernd leicht, die Natur und ihre natürlichen Vorkommnisse willkommen zu heißen. Ihr habt ein Tagesprogramm oder eine Denkart, in die der Sonnenaufgang und -untergang eher nicht hineinpassen.
Euch gilt es einzulenken, da die arglose Natur eine erkleckliche Kraft, und da sie unermüdlich ist. Ihr habt keine Meisterschaft über sie zu haben. Früher oder später werdet ihr der Natur nicht standhalten. Es ist nicht so, dass die Natur euch besiegen möchte. Es bist du, der der Natur über den Kopf schlägt.
Ich trage euch an, die Ruhe einzuholen, die ihr braucht. Seid ausgeruht, wann ihr morgens aufsteht und seid wachen Sinnes im Verlauf des Tages. Früh zu Bett und früh auf den Beinen. Respektiert die Zyklen des Lebens, die in der Welt auftreten.
HEAVENLETTER # 4984 – 18.7.2014 All That Cannot Be Described
ALL DAS WAS NICHT BESCHRIEBEN WERDEN KANN
Gott redete …
Atme Mich ein. Wisse bei jedem Atemzug, du atmest Mich ein, denn, bin Ich nicht nachgerade Alles? Bin Ich die Luft nicht? Sofern Ich die Quelle von Allem bin, bin Ich die Quelle von Allem und von dir. Alles trifft an der Ecke von Mir aufeinander. In Wirklichkeit begegnen Wir einander nicht. Wir sind bereits aufeinander gestoßen. Was kann denn der Sinn von Einssein sein, als dass Wir Eins sind, und nicht mehr. Es gibt im Grunde genommen kein Begegnen, denn das Aufeinandertreffen wurde just vom Anbeginn der Schöpfung an aufgesucht.
Man kann sagen, dass Wir Uns nicht umarmen können, denn Wir befinden Uns stets mitten in einer Umarmung. Selbstverständlich ist Einssein ein Umarmen.
Es kann Getrenntheit nicht geben. Es kann bloß eine Illusion von Getrenntheit geben. Ich sage euch frei heraus, dass jene Illusion nicht lange währt. Sie ist ein Strohfeuer. Dieses Trugbild hat neben der Illusion einen weiteren Aspekt. Es hat den Aspekt eures gedenkenden Erinnerns an das Einssein. Zur selben Zeit ist die gespeicherte Erinnerung immerfort da. Ihr habt sie. Ihr vermögt sie bloß für eine gewisse Zeit nicht emporzuziehen. Nichts, Geliebte, ist vergessen. Es ist schier eine Zeitlang weg.
Alles was ihr entdeckt, kennt ihr bereits. Alles was ihr kennt, kanntet ihr nie nicht. Ja, ihr lernt hinzu. Natürlich ist das nur einzig auf der einen Ebene. Auf einer anderen Ebene wisst ihr um alles. In der relativen Welt lernt ihr hinzu, gleichwohl ist es tatsächlich die relative Welt, die lauter Luftschlösser ist. Es ist die ungesichtete Welt, die unumänderbar ist. Dies ist es, was jene von fester Beschaffenheit macht. Die ungesehene Welt ist der Fels von Gibraltar.
Trotz Schwerkraft, alles in der Welt ist wie Kraut und Rüben. In diesem Augenblick, während die Welt sich dreht, können deine Füße oben und dein Kopf unten sein und du stehst auf dem Kopf. Trotzdem ist das nicht von Belang, da es in Himmlischen Bezügen keinen Raum gibt, da es keine Richtungen gibt, um sich in sie hinein zu begeben. Sofern Ich all-umfangend bin, und das BIN Ich, seid ihr es alsdann ebenso. Da ist Nirgendwo, wohin zu gehen wäre, und nirgendwo, wo ihr nicht gewesen seid. Es gibt keine Möglichkeit, das Unbeschreibliche zu beschreiben, nun, gibt es sie etwa? Was du kraft deiner allerbeflissensten Befähigung abschilderst, ist das, was imaginär ist, und es ist das, anhand dessen du in der imaginären Welt die Lenkung betreibst. Wie beschreibst du Schönheit? So gut du es mit Worten kannst. Du bringst das Unausdrückbare so gut du es kannst zum Ausdruck, dennoch kann all das, was wahrhaft ist, nicht beschrieben werden. Es kann einzig erkannt werden.
Wohin bringt Uns das? Nirgendwohin, da es Nirgendwohin gibt, um dorthin zu gehen, da es Nirgendwo gibt, um von dorther loszugehen. Und da ist Nicht Einer, um es einem aufzuweisen, da Einssein Eins ist, und da Eins nicht weniger sondern umfassender ist. Ganzheit ist mehr als Halbheit. Es gibt in Wirklichkeit ein größeres Stück Kuchen – sozusagen -, denn es gibt keine einzelnen Teile. Alleinig kraft der Streckung der Einbildungskraft überkommen Stücke.
Was tun Wir demnach hier in diesem Heavenletter? Nichts. Oh, vielleicht müßig einen Ballen Garn aufrollen und ihn wieder abwickeln, und nicht einmal das.
Ebenso wenig gibt es in Wahrheit niemals eine günstige Gelegenheit für dies und das, da es aus dem gleichen Grunde Zeit nicht gibt.
Demnach, ja, auf das Leben in der Welt, auf jenes, worüber Ich etwa deiner Meinung nach die eine oder andere flapsige Bemerkungen mache, sind schwerlich deine Finger zu legen. Das großartigste Faktum in der Welt ist nicht das Wahre, noch auch kann es mit den Fingern angefasst werden oder ist es in Irdischen Wörtern veranschlagbar. Wo Wir wirklich existieren, das hat keine Worte, keine Sprache, außer der Sprache der Liebe, und in Wahrheit ist die Sprache der Liebe Lautlos. In Wahrheit ist kein Lechzen nach Liebe präsent, da ihr mitten in ihr seid, geradeso wie ihr die Liebe Gottes seid.
HEAVENLETTER # 4985 – 19.7.2014 The Glory of Love in Heaven
DIE PRACHT DER LIEBE IM HIMMEL
Gott redete …
Allen einen guten Tag. Mögest du heute einen schönen, einen entzückenden Tag haben, einen liebreizenden Tag, einen Tag, der dich segnet und belebt, einen Tag mit Vorfreuden, einen Tag, der eher zu durchlieben denn zu durchleben ist. Einen Tag, bei dem du in Fahrt kommst, und einen Tag, wo du pausierst, einen Tag, in den einzutreten ist, und einen Tag, ihn vorüberziehen zu lassen. Heute kann kein Tag sein wie jeder andere, denn jedem Tag ist sein volles Maß zugewendet. Keine zwei Tage sind einander gleich, nicht einmal dem Sprecher der Wetteransage.
Jeder Tag ist gleichwie eine Eruption, ein Hervorbersten, einem Blumensamen ähnlich, der durch den Boden bricht, und da ist die Sonne, die gelbe Sonne, die den Tag mit Energie-Spannung speist, und du, und du. Der Tag hat sein Sagen, und hernach geht der Tag zu Bett und die Nacht hebt an, und gleichlaufend mit der Nacht der Mond. Mondaufgang und Monduntergang, gleichwie die Sonne und der Mond immerfort präsent sind. All jene Wirkweisen sind just für euch. Die Sonne am Morgen, und der Mond des Abends, damit könnt ihr leben.
Natürlich seid ihr besser als in Ordnung so. Ihr seid besser als recht so. Ihr seid besser als fein. Ihr, die ihr aus Herrlichkeit gemacht seid, seid prächtig. Und dies ist ein herrlicher Tag vor euch oder euch hinterhergehend, euch stattgebend, in ihn einzutreten und aus ihm herauszukommen wie eine Lilie oder eine Gladiole oder ein Tränendes Herz oder eine Hyazinthe, oder eine Stockrose oder ein rarer Frauenschuh. Wie auch immer euer Gewand, ihr geht in die Nacht hinein, und am nächsten Morgen hebt ihr aufs Neue euer Haupt gegen die Sonne.
Ein Tag nach dem anderen ist alldieweil besser als ein Blatt Karten mit Assen.
Ist das Leben nicht besser als alles Sonstige in der Welt, abgesehen vom Einssein direkt unter eurem Gewahrsein und stracks unter euren Augen und euren Füßen, denn Einssein ist ungehindert und unentrinnbar, und ihr seid ein erstklassiges Beispiel von Einssein, selbst obschon das Ego noch an euch klebt. Das Ego ist launenhaft und flatterhaft, und ihr wisst nicht anhaltend, was es denn sei, bis zu dem Zeitpunkt, nachdem ihr mit ihm am Flirten wart. Was für eine Anmache das Ego einem doch zuwendet, im Versuch, sich in Wettstreit mit Blumen und der Sonne, dem Mond und den Sternen zu begeben.
Das Ego ruft dir nicht den Himmel ins Gedächtnis zurück. Es erinnert dich an die Glorie auf Erden, die keinen Vergleich standhält mit der Glorie der Liebe im Himmel und welche sich überdies auf Erden aufführt. Die Glorie des Ego, gleichwie das Ego selber, ist verkehrt. Die Pracht der Wahrheit ist Himmel, und ihr fliegt jede Nacht dorthin. Ihr kennt den Himmel gut, gleichwohl scheint es so zu sein, dass ihr euch erst nach dem eingetretenen Fakt des Ego des Unterschiedes zwischen dem Ego und der Herrlichkeit der Liebe, wie sie im Himmel ist, bewusst werdet.
Allerdings werdet ihr besser darin, den Unterschied merklich zu machen. Die Herrlichkeit des Himmels ist immer Herrlichkeit, wohingegen die Herrlichkeit des Ego ein verlogener Bravoruf oder ein unaufrichtiges Tätscheln auf den Kopf ist, definitiv immerzu eine Enttäuschung, niemals das, was es eurem Dafürhalten nach ist.
Ihr schlagt wild mit den Armen herum, Liebe lasse euch im Stich. Ihr habt sie im Stich gelassen. Ihr habt etwas von ihr erbeten. Ihr bittet um Liebe, dass sie sich euch zuwende auf eine Weise, die eurer Vorhersage gemäß ist. Ihr vergesst, dass es an euch ist, Liebe zukommen zu lassen und sie zu hinterlassen, wo immer sie gerade zu liegen kommt. An euch ist es nicht, eine Einzelheit von Liebe zu erbitten. Euch obliegt es, schlicht Liebe zu geben und Liebe dasein zu lassen. Wer trug euch denn an, eure Liebe zu begrenzen und sie bis zu einem Ausmaß, in dem ihr sie schenkt, zurückzuziehen, denn ihr eignet Liebe nicht, nicht die eure oder nicht die eines Anderen.
An dir ist es, zu sein, was du bist, und das ist Liebe. Ihr seid Liebe und nicht etwas, was ihr aus ihr macht. Bei aller Liebe Gottes – ihr seid die Pracht der Liebe. Seid sie demnach.
HEAVENLETTER # 4986 – 20.7.2014 A Wild Rose
EINE WILDE ROSE
Gott redete …
Gib Mir deinen Ballast. Reiche ihn Mir her. Möchtest du ihn wirklich? Meine Schultern sind breit. Bürden deinerseits wiegen bei Mir nichts. Und das ist es, was Bürden wert sind – nichts. Ja in der Tat, sie liegen eher schwer auf dir, dennoch ziehen sie Mich nicht herunter. Sie sind bloß kraft deiner Wahrnehmung Lasten. Sie sind gar nichts. Deine Wahrnehmung ist fehlgefluchtet, dessen unbenommen, was die Welt erklärt. Joche sind nicht wünschenswert. Sie sind kein Statussymbol. Händige Mir deine Joche aus, und Ich schaffe sie in die Bürden-Waschmaschine. Dein Ballast kommt blitzsauber heraus.
Eure Bürden sind überwiegend das Empfinden von Einbußen, dieser Tage, von früher oder künftiger Tage. Besser ist es, ein Empfinden der Liebe weiterzuentwickeln. Gewiss, Liebe ist nachgerade nicht Bürde. Das Empfinden von Liebe, von dem Ich rede, ist eine neutrale Art Liebe, eine, die Miterleben ist, indes nicht vollauf Anspruch erhebt, eine Art Liebe, die über die Meere segelt, Berge erklimmt und um keine Gefangenen nachkommt, die keine Vorgaben ausgibt. Bürden sind selbstauferlegt, und sie erstellen zahlreiche Erfordernisse. Sie erheben von dir Anspruch auf freie Durchfahrt. Sie verlangen tugendhafte Wirkweisen. Sie fordern vortreffliches Leiden von dir ein. Bürden belasten und knechten dich, und du bist der Auffassung, Bürden spüren sei begründet, sei in jedem Falle begründet.
Es reicht, beispielsweise, dass dir ein geliebter Nahestehender fortgenommen wurde – so wie du es wahrnimmst -, und du spürst die Leere. Die Bürde versucht, die Leere mit mehr Leere zu füllen, indem sie Schmerz zusammenquetscht, wozu auch immer dies gut sein mag. Die Bürde bekommt dich auf die Knie, und mithin übergibst du dich der Bedrückung. Du machst Bürde zu einem Schwergewicht. Bürde ist wie ein Schal, den du dir umlegst, um Liebe vor dir zu verstecken. Beklagen ist nicht Liebe. Es ist zu viel Butter auf der Liebe aufgetragen. Liebe befreit. Bürde klammert an. Beseitige Bürden. Sieh durch Ballast hindurch. Bürde ist kein guter Kerl. Lege nicht mehr länger Einbuße über dich drüber.
Mit Verlust, da machst du dich selber irgendwie zum Beklagten, derweilen es keinen Beklagten gibt, abgesehen davon, es ist dir lieb, das Leben als Schuldigen zu bezeichnen.
Dem zum Trotz, wie hilflos du dich fühlen magst, du vermagst ohne deinen Geliebten zu leben, und du kannst lieben ohne deinen geliebten Angehörigen unmittelbar an deiner Seite. Bürde ist nicht Liebe. Bürde ist Vergeltungsmaßnahme. Für einen jeden Augenblick der Freude treibst du Sühnung von dir ein, Vergeltung wider dich selbst fürs Lieben, eine Strafe für dein Herz, dafür, gemutmaßt zu haben, du könntest lieben und es beibehalten, selbst dann wenn deine Liebe aus deinem Sichtkreis herausgenommen worden ist. Ist dies nicht die wahre Geschichte?
Frohlocke über deinen Freund, der zu Mir Nachhause gekommen ist. Bist du angehalten, du sollest weinen, dass das Leben oder der sogenannte Tod dich überlistet, dass er dich bestohlen und dass er sich deinen Vorbringungen gegenüber versagt habe?
Bürden sind selbst-zentriert. Sie handeln von dir und nicht von deinem geliebten Nahestehenden. Du hast Klagen, und deine Klagen sind wie ein Messer oder ein Keil, den du in dein schönes Herz drückst, um seine Existenz und die Lust am Leben zu verleugnen, die dir dein Guter Gott zugewendet hat. Lasse nicht deinen geliebten Angehörigen deine Ausrede sein für Selbst-Übersteigerung. Genug Ballast jetzt. Lasse deinen geliebten Angehörigen einen Mantel von Herzlichkeit und Neuwerdung sein. Keine Zeitsperre für Liebe und keine Auszeit für der Welt mit offenen Armen Entgegengehen. Du bist weitaus mehr als ein Bildzeichen von Liebe. Du bist Liebe. Du bist ein schlagendes Herz, welches liebt. Mache deine Liebe nicht zu einem Vorwand fürs Betrauern. Frohlocke nicht in deinem Herzen, welches du als gebrochen bezeichnest.
Du bist kein Pferd, welches um der Unterordnung willen gebrochen wird. Gib deinem Herzen statt, eine wilde Rose zu sein, welche unentwegt zur Sonne hin klettert und es zu ihr hin schafft. Eine wilde Rose leidet nicht. Eine wilde Rose langt bei den Höhen an und klettert voran und weitet Liebe aus. Liebe liegt es nicht an, dich festzuzurren. Ihr ist es gelegen, dich hochzuheben. Wahrer Liebe gilt es nicht, flehentlich zu bitten. Ihr gehört es, ungemein geliebt zu sein.
HEAVENLETTER # 4987 – 21.7.2014 Life Is a Story-Teller
DAS LEBEN IST EIN GESCHICHTEN-ERZÄHLER
Gott redete …
Jedem auf einer Ebene das Seine, das ist einleuchtend. Individualität existiert. Individualität ist reichlich vorhanden. Sie wird in der Welt der Wahrnehmung bemerkt. Ihr könntet euch nicht all die verblüffenden Unterschiede zwischen den Menschen im Traum auszudenken. Keine zwei sind gleich. Zwillinge haben Ähnlichkeiten, und sie sind überdies geschmückt in ihrer Einzigartigkeit. Aus dieser Individualität entkommen all die Geschichten des Lebens, die Komödien und die sogenannten Tragöden. Ich sage sogenannte Tragödien, damit ihr in eurem Leben auf Erden ein ausbalanciertes Auge einnehmen mögt. Ich möchte nicht, dass ihr euch das Leben auf Erden als einen Bock denkt, der einen böse zurichtet. Unter gewissen Umständen mag sich das so ausnehmen. Gleichzeitig ist das Leben nicht da draußen, um euch zu haschen. Es existieren keine facettenreiche Entwürfe auf dir in deinem Leben auf Erden. Das Leben ist kein Aasgeier. Ah, aber das Leben ist ein, ja, klar, es ist ein Geschichten-Erzähler.
Mitten unter all der vermeintlichen Individualität liegt die Einheit, die Brüderlichkeit von Jedermann, kommt das Einssein zu liegen. Man könnte es vielleicht die blanke Schiefertafel nennen, oder Wir könnten es die Große Sonne, das Große Licht, das Eine Große Licht nennen, das auf Alle und das von Allen scheint, von jenem Einen Wundervollen Ort her, welcher kein Ort ist, und wo es keine Eigentümerschaft und nicht so etwas wie Jedem das Seine gibt. Wir könnten dies inakkuraterweise, wenn Wir es denn wollten, den Schmelztiegel nennen, und doch ist es mehr als ein Herausragender Pott. Es ist die Höchste Dimension. Es ist die Grundlegende Dimension, freilich kann man es schwerlich eine Dimension nennen. Es ist eher, ungenau gesagt, eine dimensionierte Schicht. Es ist ein Fundament. Es ist der Urquell. Es ist die Unverhüllte Wahrheit. Es ist die Eine Realität. Es ist wie ein Standfoto des Paradieses jenseits oder bevor der Besiedlung, einerlei unter welchem Namen es läuft.
Es ist die Halle der Stille. Es ist das Fundament der Welt, und dennoch ist es Oberhalb der Welt. Es kann kaum beschrieben werden. Es ist der Same. Wir könnten sagen, es ist der Same mitten im Samen mitten im Samen. Es ist die Ganzheit und die Nichtsheit. Es ist das Einssein, welches nicht herausgezogen und beiseite gelegt werden kann. Ihr könnt es nicht anschauen. Ihr könnt zu ihm nicht auf Entfernung gehen. Ihr seid nicht einmal ein du, welches es erörtern kann, denn Wer ist Außerhalb dieses Einsseins? Niemand. Wer ist da, um sich über es verlauten zu lassen, und Wer ist da, um über es Fragen zu stellen? Da ist niemand, einzig Einssein der Alleshaftigkeit, bevor Alleshaftigkeit geboren wird.
Du begreifst es, dass Ich keine Form habe. Du hast dieses stets erhoben. Noch auch bin Ich genau gesagt eine Leere. Ich bin keine Chiffre, und doch bin Ich Einssein, und demzufolge bist du es, und allemal gibt es kein du, gibt es einzig Einssein.
Nichts davon kann in der äußeren Welt leicht hinuntergeschluckt werden. Wie sollte dies denn in der äußeren Welt möglich sein, wo die fünf Sinne das Sagen haben und Diagramme aufgezeichnet werden können? Selbst so du in Meinem Bilde geschaffen wurdest, bin Ich jenseits von Bildnis. Nichtsdestotrotz erkennst du, was Ich meine, oder bist nahe dran. Du bist nicht dein schierer Körper. Keineswegs geht es darum, deine Form eine oder zwei Sprossen tiefer anzusetzen, denn in der körperlichen Welt ist die menschliche Form genauso schön, sie ist um Vieles schöner, als du einsehen kannst, nichtsdestotrotz schön. Menschliche Wahrnehmung ist ebenfalls schöner denn bemerkt. Sie ist eine wundersame Sache, gleichwohl wird sie innerhalb der Augen der Welt nicht in aller Gänze erkannt.
Ihr könnt bei den Höhen, Die Ihr Erreicht, bloß herumraten. Ihr könnt sehnliche Verlangen haben. Ihr könnt euch wünschen. Ihr könnt lieben, hingegen kommt es natürlich nicht dazu, dass ihr euren Finger auf die Liebe oder auf irgendwas legen könnt, da die Höhen keine Ausmaße an sich haben. Die Höhen sind, wo Messungen nicht existieren; allein – Höhen SIND. Die Höhen sind, wo Liebe Ist, und das ist die ganze Geschichte.
HEAVENLETTER # 4988 – 22.7.2014 Ultimately
LETZTLICH
Gott redete …
Gott redete, Gott redete, Gott redete, jeder Heavenletter beginnt mit Meinen Worten, Ich sei eine letztliche Autorität. Ich möchte das nicht bestreiten, dennoch greift das Wort Autorität zu kurz, denn du bist ebenfalls eine Autorität. Schließe die Augen und lasse das Rauschen eine Minute los, mit dem du dich umgibst, und spüre Mich in dir auf. Jedenfalls bist du deine eigene Autorität. Dies ist augenscheinlich. Fehlerfrei oder nicht, du bist deine eigene Autorität, dennoch ist Ordnungsmäßigkeit, was immer das bedeutet, nicht die ganze Geschichte. Du schreibst deine eigene Story. Du hast deine Geschichte noch nicht ganz ausgedacht. Du kannst nach links gehen. Du kannst nach rechts gehen. Aus der einen Perspektive oder von einer anderen her, es können beide, links wie rechts, gutgehen. Eher denn was recht und was verkehrt ist können Wir sagen, dass du auf diesem Weg gejoggt oder auf jenem Weg gejoggt bist. Links könnte direkter sein als rechts, wie allerdings kannst du es wissen, bevor du nicht den Pfad einschlägst, für den du dich entscheidest, selbst dann wenn du dich blind entscheidest?
Aber dies möchte Ich euch sagen. Letztlich habt ihr eure eigene Geschichte geschrieben. Demzufolge seid ihr korrekt. Niemand sagte, ihr hättet eine lupenreine Geschichte zu schreiben. Jede Geschichte ist vollendeterweise deine Geschichte, verlautbart, so, wie ausschließlich du sie erzählen kannst. Der Freie Wille reicht dir zahlreiche Wahloptionen zu. In einem gewissen Sinne sind alle Möglichkeiten recht. Es ist mehr als ein Würfel-Schütteln – da ihr es aussucht. Ihr seid der Schreiber eurer Geschichte. Und ihr wirkt natürlich auf die Geschichten anderer Menschen zudem ein. Ihr wirkt auf die Welt ein. In gewissen Gefilden kann eure Version eurer Geschichte mehr befürwortet sein als eine andere.
Letztlich schaut ihr euch nach einer guten Story um, welche in der Gunst oder im Geschmack der Welt steht oder es nicht tut. Du bist dein eigener Geschichten-Schreiber. Du bist der Erzähler der Fabel. Du bist derjenige, der deine Geschichte lebt; daher bist du der Entscheider; du bist für deine Geschichte zuständig. Du bist verantwortlich für das, was du aus ihr machst und wie du sie erzählst. Andere können in deine Geschichte einschwenken und sich aus ihr herausschwenken, gleichwohl bist du die Hauptperson von ihr. Du bist derjenige, der dein Glück sucht. Im Grunde bist du oftmals mit verbundenen Augen unterwegs. Das stimmt. Die halbe Zeit, möglicherweise mehr, weißt du nicht, warum oder wie du auswählst, was du dir auswählst. Und falls dir denn das, was du dir aussuchst, nun einmal um die Ohren fliegt, bist du immer noch derjenige, der es sich ausgesucht hat. Es mag dir manchmal so scheinen, du seist ein Automat, dennoch bist du derjenige, der Bescheide erteilt.
In weltlichen Bezügen, da ist deine Wahl manchmal richtig und da entscheidest du dich für das Verkehrte, dennoch, so oder so, du hast eine Wahl getroffen. Einerlei wie viel Gewandtheit im Umgang du innehast, deine Wahl ist arglos. Du hältst deinen Atem an, und du triffst eine Wahl. Du kannst bloß warten, um zu sehen, wie sie sich herausstellt.
Letztlich bedeutet – in der abschließenden Aufgliederung. Letztlich, so der Tag getan ist, derweil Wir Eins sind, gibt es keine Zufälle, kein Zusammentreffen von Umständen. Letztlich tatst du nie irgendetwas anderes als so etwas Ähnliches wie dir eine Filmrolle mit Nachrichten, auf der dein Name steht, ansehen. Ja, während du in ihr gespielt hast, standst du obendrein in der Regie bei dem Nachrichten-Band. Du bist zudem der Kunstschaffende, der die Bilder aufzeichnete, der Autor, der ein Szenario niederschrieb, und du warst der Darsteller. Niemand hätte den Part, den du gespielt hast, dermaßen einwandfrei spielen können.
Auf diese Weise spielst du, der Schauspieler, der Autor, der Künstler, der Choreograph, der Laufjunge, der Regisseur … all die Rollen bis zur Vollendung, und Ich sage dir, du hast einen guten Job gemacht, gar dann, wenn du meinst, das sei nicht der Fall. In Wahrheit hast du geglänzt. Du hast einen herausragenden Job gemacht.
Ein anderes Mal etwa schreibst du eine andere Geschichte, eine ganz neue Geschichte, und du wirst eine andere Rolle spielen. All die Partien werden bei der Wäsche ausgeschwemmt sein, und du wirst Seele, reine Seele, reines Seins-Wesen sein, das hier und dort herumgereist ist und nun Zuhause bleibt.
HEAVENLETTER # 4989 – 23.7.2014 How to Come Closer to God
WIE GOTT NÄHER KOMMEN
Gott redete …
Ich rede zu dir, und du hörst zu. Und Ich möchte gerne genauso, dass du zu Mir redest. Sage Mir einfach, was in deinem Herzen vorgeht. Denke mich wie deinen Nachbarn von nebenan, mit dem du jeden Tag einen Kaffee trinkst, oder wie deine beste Freundin, denn Ich bin selbstverständlich dein Bester Freund. Nach allem Hin und Her, Ich bei dein Bester Freund. Natürlich ist Mir bereits alles klar, was bei dir vorgeht. Ich kenne dein Herz. Ich residiere in deinem Herzen. Ich kenne deine Weh’s und Ach’s. Was Ich freilich kenne, ist nicht der Punkt. Dein mit Mir Reden ist der Punkt.
Du hast für Mich kein hübsches Gesicht aufzusetzen, ebenso wenig hast du zu beten. Sprich einfach dein Herz bei Mir aus, und dein Herz wird erleichtert sein. Erzähle Mir deine Träume. Leiste Mir Gesellschaft. Wenn du dich alleine fühlst, rede zu Mir. Wenn du spektakulär glücklich bist, rede zu Mir. Sprich ganz einfach mit Mir.
Dank der Handlung, mit Mir zu reden, wird sich dein Herz auftun, und du wirst überdies dich zu Mir reden vernehmen. Du kannst mit Mir mit allerhand Mitteln reden, nach denen es dir ist. Du kannst Mir schreiben. Du kannst Mir ein Lied singen. Huldige Mich mit allem von dir. Erzähle Mir Geschichten. Wichtig ist dabei, dass du mit Mir verkehrst. Du wirst dich anschicken, Mich an deiner Seite zu wissen. Du wirst dich anschicken, Mich als eine Lebende Gegenwart zu erkennen. Du wirst Mich in Nahaufnahme erkennen, und nicht weit weg in einer Art Schloss im Himmel.
Ich bin ein Bei-Euch-Zuhause-Gott, ein bodenständiger Gott. Ich bin so persönlich, wie persönlich sein kann. Ja, Ich bin ebenso allwissend und so weiter, und, wirklich, Geliebte, ihr seid es genauso. Jedenfalls, lasst Uns miteinander Kontakt aufnehmen. Lasst Uns ein wenig vom Einen zum Einen Kapital daraus schlagen. Wir werden gemeinsam Wunder vollbringen.
Das Leben ist aus Wundern gefertigt, und du bist eines von ihnen.
Sei Mein Kamerad, Mein Kumpel, Mein Freund, schier so wie du bist. Du bist für Mich vollkommen, so wie du bist. Liebe Mich, und liebe dich selber. Es gibt keinen Schritt, den du zu nehmen hast, um mit Mir bewandert zu sein. Du musst nicht einmal tanzen können, und Wir werden tanzen. Wir werden leichten Herzens und leichten Fußes sein. Wir werden zusammen erklecklich Licht abgeben und es über das Universum leuchten. Du wirst mit Mir kommen, wohin Ich auch gehe, und Ich werde mit dir gehen, wohin du auch gehst. Ich werde bei dir sein, wo du bist, und du wirst bei Mir sein, wo Ich BIN. Und wo BIN Ich? Ich bin allerorts. Wir werden zusammen überall sein, was auf jeden Fall das Gegebene ist.
Es ist gut zu wissen, dass Wir zusammen sind. Es ist gut, Unser Recht, zusammen zu sein, zu üben, es zu bespielen. Selbst dann wenn du nicht glaubst, es sei möglich, dass Wir Uns so nahe sein können, sei am Spielen, so, als wären Wir einander so nahe, und in Bälde wirst du die Realität Unserer Hingerissenen Beziehung umspannen. O, wie Wir, du und Ich, doch in Zusammenhang stehen. Wie gut Wir einander kennen. Wir wurden für einander gemacht. Sicherlich kamst du von Mir her, und nunmehr setzen Wir Unsere Freude in Selb Ander fort. Wir sind bereits erquicklich miteinander bekannt, es hat indes kein Ende. Da ist kein Genughaben. Wir wollen immer mehr. Dies ist Unser Abenteuer. Wir begegnen Uns Auge in Auge, und von Herz zu Herz in Unserem Einssein, welches wundersamer ist, als ihr es euch jemals vorstelltet. Unsere Empfindungen sind wechselseitig.
Findet dies selber für euch heraus. Lasst Uns ganz einfach reden und überhaupt über etwas reden. Darauf kommt es nicht an. Dass Wir zusammen sind, das ist von Belang.
HEAVENLETTER # 4990 – 24.7.2014 A Tale Is Spun
EINE GESCHICHTE WIRD GESPONNEN
Gott redete …
Woraus kannst du denn gemacht sein, außer aus Meiner Liebe? Wie sonst kannst du gemeißelt worden sein? Du bist aus Meiner Endlosen Liebe gefertigt, ein jeder Mensch ist durch Meine Endlose Weisheit handgezeichnet. Nicht eine einzige Linie in deinem Gesicht ist für nichts. Nicht eine Augenbraue, nicht eine Wange, nicht ein Kinn, nicht ein Hals. Wir können sagen, Ich wickelte dich um Meinen kleinen Finger in das Leben in der Welt hinein, und damit seid ihr immerdar Mein. Ich erschuf euch aus Mir Selbst. Bin Ich Mein oder bin Ich euer? Und worin besteht da der Unterschied? Wir sind ein einziges Unabgrenzbares Licht im Universum und ebenso im Himmel. Wir sind Licht. Ihr seht Abgrenzung zwischen eurem Licht und dem Meinigen, so es keine gibt.
Einzig in der Geschichte, die von eurem Leben erzählt wird, gibt es Begrenzung. Ansonsten, wo könnte es, ohne diesen Abtausch, eine Story geben? Ohne die Erde, wo könnte da ein Baby geboren werden und aufwachsen und seine eigene Lebensgeschichte an sich haben? Das Leben und die Geschichte passen zueinander.
Letztlich, da lautet die Geschichte, dass es keine Geschichte gibt, und dennoch, eine Erzählung wird versponnen und sortiert sich in einer Mannigfaltigkeit von Wegen. Ohne die Mannigfaltigkeit, worin könnte da eine Geschichte zu liegen kommen? Eine Erzählung hat sich um etwas zu drehen, und mithin wurde die Welt geschaffen, sodass eine Geschichte niedergeschrieben, weitererzählt und durchgelebt werden konnte, so, als würde sie sich wirklich ereignen. Was macht eine Geschichte reell, so sie es nicht ist? Eine Geschichte rührt von Schöpfung her. Eine jede Geschichte ist die Geschichte von Jedermann. Es ist dermaßen vieles Überlappen und kreuz und quer das Gegebene, es sind dermaßen viele Wechselfälle der Zeit und Vorkommnisse anwesend, derweilen es nichts gibt, was sich zutragen kann, mit der einen Ausnahme, in einer zurechtgedachten Geschichte.
Die schöne Welt ist ihre eigene Geschichte. Sie hat eine Menge zu erzählen, gleichwohl dient sie als ein Hintergrund. Die Welt ist die Kulisse der Geschichte. Die Welt, als Fiktion, hat zahlreiche Szenerieplätze an sich, wie etwa Paris und Hongkong seinen eigenen Kulissenort und seine Geschichte hat, die zu erzählen und zu verweben ist.
Eine jede Geschichte, gleich welchen Genres, ist eine Love Story. Es gibt keine andere. Sie kann eine Geschichte von gefundener Liebe oder von Liebe sein, bei der die Liebe zu kurz gekommen ist. Eure Gedanken sind wohl, eine Geschichte könne eine Geschichte von Nicht-Liebe oder von Unliebe sein, dennoch schleicht die Liebe, gar in den Nischen einer solchen Geschichte, herum. Liebe mag versteckt sein, sie mag entstellt, bei ihr kann das Innere nach außen gewendet sein. Ja gar abgestritten, entstellt und als Rache bezeichnet, dennoch, sofern die Wahrheit verlautet ist, ist eine jede eine Geschichte von Liebe, von der Sehnsucht nach ihr oder vielleicht von ihrer Erfüllung.
Ja gar der Tod, bestbekannt als ein Bestatter – so er dir deine Augen schließt, ist der Tod Liebe. Krieg, als dermaßen unverständig er sich auch erweist ist, ist angelegt, Friede zu überbringen.
In der Welt gibt es keine Stelle, die keine Geschichte ist, und dermaßen viele Variationen der einen Geschichte der Liebe. Aus dem Einen entkommen Abwandlungen, und dennoch ist Einssein, und das ist die Wahrheit. Einssein herrscht zuvörderst. All die Erzählungen sind Fiktion. Einerlei wie wahr scheinend, sie sind allesamt Fiktion.
Wenn du schläfst, scheinen deine Träume im Schlaf gewiss wahr. Sie sind triftig, während sie sich zutragen. Ihr werdet in eurem Traum wirklich gejagt, und ihr könnt in eurem Traum wirklich nicht die Tür öffnen. Öfters führen die Geschichten nicht zu einem Ende und ihr bleibt im Ungewissen. Ah, die Mysterien des Lebens in der Welt und das Geheimnisvolle all der Träume, die kein Ende zu haben scheinen, und bei denen ihr niemals zur Kenntnis gelangen werdet, was sich in der unterstellten Geschichte abspielt.
Die Antwort indes ist die gleiche. Es passierte schlechthin nie etwas. Es war allesamt bloß ein Traum, und ihr erwacht von einem jeden Traum. Alldieweil trug sich der Traum zu und spielte sich derart reell-scheinend ab, dass du in deinem Traum aufkreischen oder lachen und umarmen und sprechen kannst, derweilen du still im Himmel, derweilen du einfach bei Mir dasitzt, im Eigentlichen mehr in der Stille des Einsseins Meines Einen Selbst dasitzt bar einer Umsicht in der Welt.
HEAVENLETTER # 4991 – 25.7.2014 Non-Time and Non-Space
NICHT-ZEIT UND NICHT-RAUM
Gott redete …
Deinem Herzen und deinem Geist hat alles einen Anfang und ein Ende. Die Dinge liegen nicht so. Dennoch, so nimmst du es wahr. Du nimmst wahr, das Leben habe einen Anfang und ein Ende. Du nimmst wahr, dass es einen Durchlauf von Zeit gibt, und der Durchlauf von Zeit, der Sand der Zeit, so wie eine Seifenoper dies bezeichnen könnte, rinnt dir durch die Finger. Irgendwie nahmst du deinen Anfang, und irgendwie endest du, und das ist dir ein Gott Sei’s Geklagt.
Zeit scheint zu existieren. Sie beansprucht einen ziemlichen Bissen deines täglichen Lebens. Du versuchst, die Zeit festzulegen, indes legt sie dich fest.
Ewigkeit und Endlosigkeit neigen sich nie zuende. Gerüstet mit einem Glauben an Zeit kann es selbstverständlich sein, dass du zu keinem Griff auf die Ewigkeit und Unendlichkeit gelangst, welche, sollen Wir das mal so ausdrücken, außerhalb der Sphäre von Zeit existieren und nichts mit ihr zu tun haben. Ewigkeit und Endlosigkeit sind Nicht-Zeit. Sie sind nicht-zeit-befähigt. Sie sind unmessbar.
Zeit, so wie du sie siehst, läuft zurück und voran, und über und über hierhin und dorthin. Zeit hat Temporae, und ihr habt obendrein ein Empfinden von Zeit, und ein Empfinden, dass Zeit zuende geht. Ihr dreht Zeit herum, und sie gerät zu Raum, und ihr werdet gar denken, der Welt gehe der Raum zur Neige. Es macht den Anschein, dass ihr in Illusion oder in Desillusion lebt. Bar der Illusion, wie könntet ihr da desillusioniert werden?
Ewigkeit und Endlosigkeit sind nicht Illusionen. Sofern Zeit und Raum nicht existieren, was existiert dann?
Um diese Frage in Abgleich mit Zeit, so wie ihr sie kennt, zu beantworten, könnten Wir sagen, dass Synchronizität existiert. Simultaneität existiert. Gewiss, wenn ihr gutheißen könntet, dass Zeit nicht existiert, so gäbe es keine Vergangenheit oder Zukunft oder sogar keine – sozusagen – wohl-angepriesene Gegenwart. Ohne die Billigung von Zeit, welche euch in der Welt ins Gesicht gafft, würden Zeitwörter nicht existieren. Raumwörter würden nicht existieren.
Nicht-Zeit und Nicht-Raum scheinen euch ungemein neblig. Es ist schwer, eure Hände um sie zu legen. Sofern es keine Zeit oder Raum gäbe, was wäre dann da, fragt ihr euch. Was würdet ihr ohne die Wörter wann und wo und hoch und runter und all das anstellen? Ihr fürchtet, ihr würdet aus dem Gleichgewicht geworfen. Ihr würdet euch aus dem meisten eures Lebens auf der Erde, so wie es ist, herausgeworfen fühlen, und ja, natürlich, das wärt ihr. Ihr könntet euch ausquartiert fühlen, den Boden unter euch weggezogen bekommen haben.
Die Wahrheit ist, dass ihr zeitlos und raumlos seid. Dem Leben sind keine Unterbrechungen. Keine Brüche in ihm. Ihr wärt freilich gegründet. Ihr wärt in einem anderen Gefilde niedergelassen, und, sofern es dort wie in der Welt Sprache gäbe, wäre es eine anders geartete Sprache. Indessen, Sprache rührt vom Denken her, und, bar der Begrenzungen von Zeit und Raum, würde Sprache von Tieferem als vom Denken herrühren. Es wäre eine mitschwingendere Übertragung von Verstehen, welche über das Auffassungsvermögen des Geistes hinaus langt, das Gegebene. Es ist mehr so wie dass alles bekannt wäre. Wir könnten sagen, dass alles allen gemein ist, so in etwa wie ein Sonnenaufgang und ein Sonnenuntergang allen überkommt. Sie sind einfach da. Niemand hat wirklich auf sie hinzuweisen oder sie auszurufen.
Nunmehr gelangen Wir zur Seiendheit und zum Einssein der Seiendheit. Einssein ist keine gesetzesfreie Zone, kein Gerangel unter allen. Ein Gerangel bedeutet im Englischen ein Handgemenge, ein Ringen, eine Wahllosigkeit, eine Entbehrung von Zusammenschluss. Einssein ist Geschlossenheit. Einssein könnte man mit einem Laser, in Kontrast zu einer 10-Watt-Glühbirne, vergleichen. Nachdem euch dieses nun zu verstehen gegeben ist, wie kann Ich euch da Meine Einsseine bezeichnen? Einzig um euch hereinzuziehen, kann Ich das. Einzig um die große Menge hereinzuziehen, welche Einssein noch nicht so recht begreift, welche ihre Hände um sie herum zu legen außerstande ist, und das ist praktisch jeder, du mit eingeschlossen. So steht es darum.
Nun, natürlich, das ist das menschliche Befinden. Diese Wahrnehmung von Gespaltenheit ist das menschliche Befinden, und dennoch, sie ist nicht das Wahre. Da ist Ein Becken der Liebe, und Eins schwimmt in ihm, und nicht anders steht es mit dem zusammenhängenden Ganzen des Lebens, auf dem ihr, einerlei wie ihr euch selber wahrgenommen habt, ruht.
HEAVENLETTER # 4992 – 26.7.2014 Royalty in a Royal Land
KÖNIGLICHES FAMILIENMITGLIED IN EINEM KÖNIGLICHEN LAND
Gott redete …
Sofern ihr das Licht, welches eure Seele ausstrahlt, sehen könntet, würdet ihr vor Erstaunen um Luft ringen. Mit dem Gedanken einhergehend, dass du, das alltägliche du, so scheint es dir wie auch vielleicht der Welt, nicht besonders seist – im Grunde bist du eine helle wirbelnde Goldene Sonne, die auf die Welt scheint. Du kannst das mit Mir debattierend durchsprechen, wenn du das möchtest, dennoch herrscht die Wahrheit vor. Ich bin Mir gewahr, dass dies nicht der Anblick ist, welchen du siehst.
Du siehst Angst, und hast nicht das gehörig erhebliche Du im Blick, welches die Welt erhellt. Du ziehst deine Füße hinter dir her und hältst deinen Kopf nach unten, im Glauben, dies stelle eine sichere Wette dar. Feststeckend in deinem Kokon ist dein Licht vor deinem klaren Blick verborgen und zudem vor dem Blick Anderer, vieler Anderer, freilich scheint dein Licht alldieweil hell. Geliebte, wie soll es denn möglich sein, dass ihr Dunkelheit seid, derweil ihr eine Abspiegelung von Mir seid? Das Bild, was es für euch gilt zu bewahren, ist ein Bildnis von Licht, welches aufloht.
Ihr spielt euch selber herunter. Ihr legt euren Arm über die Augen, um die Sonne außenvor zu halten, allerdings könnt ihr das Sonnenlicht nicht andauernd blockieren. Ihr seid euer eigenes Sonnenlicht. Das Licht ist innen in euch, und in Bälde wird das Sonnenlicht von euch selber auf euch dämmern. Eurer Stellung in der Welt unbenommen, ihr seid entzündet. An etlichen Tagen etwa werdet ihr Hoffnung haben, dennoch gestattet ihr euch nur ein Bisschen von ihr. Denn meistenteils seid ihr unachtsam gegenüber eurem Licht und den Beschaffenheiten, die ihr darbietet, welche euch – derzeit – schwerfallen, sie zu bejahen, welche euch gar ein Ding der Unmöglichkeit, sie anzuerkennen, darstellen, und demnach meidet ihr die Thematik, die ihr nicht zu akzeptieren vermögt.
Könntet ihr die Schönheit des Lichts, welches ihr seid, anerkennen, so würden du und die Welt in Sekundenschnelle herumtanzen. Du, ein Licht-Spinner, würdest herumwirbeln und dir würde dabei nicht schwindelig. Du würdest eine Sicht auf deinen strahlenden Glanz erhalten, und vielleicht seufzen:
„Ah, ich bin Licht. Ich bin von innenher erleuchtet. Licht ist, wer ich bin. Unmöglich, aber wahr. Ich stehle das Licht nicht. Ich BIN Licht. Ich nehme die Ummantelung der Dunkelheit weg, die meine Augen bedeckt hielt, und ich schreite in die Welt hinaus als ihr Diener des Lichts. Am Ende doch, nach allem, wird es danach aussehen, dass ich ein Licht-Seinswesen bin. Mein Licht scheint und legt Einssein an den Tag. Die Welt gleißt auf, und das Herz der Erde ist erleuchtet. Die Welt schickt sich an, ihre Schultern zu heben und aufrecht dazustehen und gut von sich zu denken. Ich muss gedacht haben, die Welt sei minder, sie sei in Wirklichkeit schäbig, zweitklassig, und nun, so ich in Licht geschmückt bin, sehe ich die Welt erglimmt und wie schön und prächtig sie ist. Die Welt ist ein Triumph. Die Geschichte von der Welt wurde zum verkehrten Genre gehalten. Ich habe die Welt falsch aufgefasst. Irgendwie dachte ich, sie sei ein minderer Ort und ich war ein wenig beschämt, hier im Dunkeln zu sein. Jetzt bei dem Licht, das mir Sicht verleiht, sehe ich, dass die Welt ein Glänzender Palast ist. Sie ist passend für einen König, und alle von uns sind Mitglieder des Königshauses in einem Königlichen Land. Ich habe mich eine Menge geirrt, und nun sehe ich durch die Patina meines eigenen Lichts hindurch, welches, wie ich jetzt weiß, Gottes ist.
Was für eine Offenbarung dies für mich ist. Ich bin offengelegt, und die Welt ist zum Vorschein gebracht. Wie licht mein Licht, und wie hell das Licht der Welt ist. Licht auf Licht, schimmerndes Licht, die Welt und ich sind wie zwei Herzschläge, die gleichen Pulses sind. Licht ist mein Name, und Licht ist genauso der Name der Welt. Gott zeugte Licht, nichts als Licht, denn alles ist Licht, und ich bin die Alle, und es gibt keinen anderen. Ich bin ja gar mehr denn eine Widerspiegelung von Gottes Licht. Ich bin Gottes Licht. Er vermachte mir Sein Licht. Er vermachte es aus der Gütigkeit Seines Herzens. Er machte mich zu einem Seinswesen des Lichts. Und also BIN ich.“
HEAVENLETTER # 4993 – 27.7.2014 Mr. Fix-It
MR. AUSBESSERER
Gott redete …
Zu den Angelegenheiten, die du eher zu lernen hast, gehört, die Dinge zur Genüge in Ruhe zu lassen. Es ist eine gute Sache, das zu erkennen.
Es stimmt nicht immer, dass wo Rauch ist auch Feuer ist. Des Öfteren bist du in deiner Aufregung im Leben, und, worüber du deiner Meinung nach von Bemühen oder Kontrolle Gebrauch machen müssest, wie der Bub, der „Der Wolf!“ ausrief [hier ist auf eine Fabel von Äsop Bezug genommen, deren Moral, kurz gefasst, lautet: ‚Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht!‘; Anm.d.Übers.]. Du fühlst dich vordringlich. Heute zwingend darüber, und morgen dringlich über etwas anderes.
Mitunter hast du es wirklich, wirklich nötig zu lernen, dass das Leben sich ohne dein Jappen seiner selbst annehmen kann. Du kannst durchaus zu viel deiner Energie für Feuer, deren glühende Holzstückchen bereits am Ausgehen sind, aufwenden.
Es ist so: Ihr kümmert euch um einen Pickel, ihr Lieben, und ihr möchtet ihn gerne ausmerzen. Dies sind eure Dringlichkeiten im Leben, wann sich ein Hautpickel, mit oder ohne euer Bemühen, davonmachen werde.
Dringlichkeiten sind im Leben relativ. Heute ist es ein abgebrochener Fingernagel. Was für eine Tragödie. Morgen könnt ihr eine wirkliche haben. Ihr Lieben, selbst gebrochene Herzen setzen sich selber wieder instand.
Suche dir die Gefechte aus, die du ausfechten möchtest. Das ist ein guter Rat. Dessen unbesehen, du hast über gewisse Situationen nicht übelnehmerisch zu werden. Du vergeudest deine Energie. Finde etwas Erhebendes, um darauf deine Aufmerksamkeit zu richten. Lasst die Verwerfungen, die ihr seht, los, welche ihr spornstreichs umzumodeln hättet, anderenfalls was, anderenfalls was, Geliebte? Was wird geschehen? Wie viel davon, was ihr als Probleme seht, könnt ihr an einem Tag löschen? Zuallermeist machen sie sich von alleine davon.
Eure Gedanken sind mächtig. Ihr zeugt mit euren Gedanken. Vielleicht sind euch Dringlichkeiten lieb. Vielleicht mögt ihr es, zu reagieren. Vielleicht hättet ihr Notfallchirurg oder Feuerwehrmann oder Polizist sein können, die augenblicklich auf alle einlaufenden Berichte eingehen.
Allemal, sofern du ein Buchhalter bist, kümmerst du dich darum, dessen du dich annehmen kannst. Wenn sich jemand, den du kennst, übermäßig verausgabt, schläfst du des Nachts nach wie vor. Du kannst dich nicht in alles einmischen. Du kannst deinen Gesichtspunkt vorbringen, und es danach los lassen. Es besteht keine Not, deine Verunsichertheit kundzutun. Du musst sie nicht weiterreichen. Was denn sonst als deine eigene Verunsicherung bringt dich zur Hinsicht auf dermaßen viele Einzelheiten, welche möglicherweise fatal seien? Es ist mehr am Leben dran als deine wiederkehrenden Anstalten, alles beheben zu mögen.
Im Großen und Ganzen ist es notwendig, die Verantwortlichkeiten Anderer bei ihnen zu belassen. Wenn du ein Taxi nimmst, gibst du dem Fahrer zu verstehen, wohin du gebracht werden möchtest. Außer er fragt danach, sagst du ihm nicht, wie dorthin zu kommen geht. Du machst ihm nicht mit deinen Sorgen Sorgen. Du möchtest deine Ängstlichkeiten nicht dem Taxifahrer weiterreichen.
Es gibt Bewandtnisse, bei denen du es jenen selber überlässt, sich sich selber anzunehmen. Wenn heute Montag ist, kraft welchen Gesetzes muss eine Situation, die du als dringlich erachtest, heute behoben werden? Was wäre denn, wenn man sich am Mittwoch darum kümmerte? Also, Meine geliebten Kinder, frage Ich euch, was ist an einer Lage verkehrt, die am Mittwoch in Ordnung gebracht wird? Wer seid ihr, dass ihr ansagt, wann etwas behoben gehört? Dieses Empfinden von Dringlichkeit zählt nicht zu den Eigenschaften, die du entfalten oder verbreiten möchtest.
Es gibt ebenso eine positive Vordringlichkeit. Ein kleines Kind kann nicht auf Heiligabend oder auf den Morgen von Weihnachten warten. Es kann nicht auf seinen Geburtstag warten. Es kann nicht warten, an den Strand zu gehen. In diesem Sinne ist die Vordringlichkeit eine Art köstlicher Freude.
Sobald es wahrheitsgemäß bei der Feuerwehr ein Feuer zu vermelden gibt, dann tue das. Freilich ist nicht jedes Feuer im Freien ein Notfall. Nicht jeder Verzug ist ein Notfall. Geliebte, stellt die Verkehrtheiten richtig, die ihr begeht, und macht euch nicht so viele Sorgen um das Fehlbenehmen Anderer. Falls ihr denn Vollkommenheit einfordern müsst, dann fordert sie euch ab! Gebt Anderen etwas Schlupf. Gebt euch ebenfalls etwas Schlupf. Weswegen euch über etwas aufregen, was – im großen Bild – nicht euer ist, euch darüber aufzuregen, und was womöglich in Wirklichkeit nicht eine dermaßen erhebliche Sache ist, sodass du jetzt im Augenblick über sie herzufallen hast. Kenne den Unterschied zwischen einem Berg und einem Maulwurfshügel.
HEAVENLETTER # 4994 – 28.7.2014 Believe in God and Yourself
GLAUBE AN GOTT UND AN DICH SELBST
Gott redete …
Du möchtest über das Gefühl von Selbstmitleid hinwegkommen. Dich selber bemitleiden ist Sorge verspüren. Sorge kommt von einem Empfinden des Mangels oder gar des treulosen Verrats her. Etwas wurde dir weggenommen. Etwas wurde dir versagt, oder es wurde dir nie zugewendet, oder es wurde dir gestohlen. Und mithin machst du dich zum Opfer eines Diebs. Du mögest dies nicht tun. Einerlei worum es geht, du möchtest dies dir selber nicht oder nicht sonstwem antun. Dies ist es, was Bemitleiden verrichtet. Es ist eine Versehrung. Immerhin keine erquickliche Art zu denken, und keine gute Manier des Empfindens.
Du möchtest dich selber nicht mit der Idee durchtränken, du seist beklagenswert dran. Unabhängig von deiner Lage, unabhängig davon, wie düster dir und der Welt deine Lage zu sein scheint, es ist, als würdest du in aller Öffentlichkeit dein Geld auf das falsche Pferd verwetten. Dein Geist artet zu einem bezwungenen Meckerer aus, und du verleihst jener Nervensäge Rückhalt. Du mögest nicht herumerzählen, dass du Schluchzen beschiedst. Was Gutes verschafft dir Schniefen?
Falls dein Einkommen herabgesetzt wird, weswegen alsdann verkünden, du seist nicht mehr länger eine Tasse Kaffee wert. Das Geld in deiner Tasche ist nicht dein Wert. Du hast es nicht im Unverstand auszugeben, gleichwohl hast du dein Empfinden des Entbehrens nicht zu demonstrieren und dem Universum gegenüber nicht zu erklären, du seist keinen Pfennig mehr wert.
Wie du über dich selber redest, auf diese Weise stellst du dich nach außen dar und projizierst. Es ist, als würdest du zu dem Universum reden: „Ich bin so wenig wert. Ich bin überhaupt nicht viel wert.“ Das Universum vernimmt dies unparteiisch und reagiert darauf just dem entsprechend.
Selbst wenn du nur noch die letzten paar Cent in der Tasche hast, mögest du das nicht nach außen vermitteln. Du hast Ressourcen zu deiner Verfügung. Du hast Herz und Geist. Habe einen Funken Zutrauen an dich selber. Wette auf dich. Gib deinen letzten Cent weg und sieh ihn sich vervielfachen.
Du gibst nicht aus einer Motivation, hinzuzuerlangen, her. Dies macht dich zu jemandem, der Handel treibt, nicht zu einem Geber. Das gleiche Geben – zum einen, wenn du gibst, und zum anderen, wenn du gibst, um dein Bankkonto zu alimentieren – wird durchaus nicht das gleiche Resultat zeitigen. Gib, um zu geben, und nicht, um zu bekommen. Gib, um zu geben, und du öffnest inwendig in dir selber Tore. Du öffnest Kanäle in dir. Eine Idee wird sich einstellen. Etwas wird verwandelt. Vertrauen in dich selber wird womöglich durch dich das eine oder andere Andrängen erforderlich machen. Vertrauen in dich selber und Vertrauen in Mich sind zwei Dinge, die du dir wünschst, und sie sind zwei Seiten derselben Medaille.
Du kannst im Voraus wissen, dass Ich auf dich wette. Lebe als ein Held, und nicht als ein Opfer. Sei ein helles Licht auf Erden und erhelle Andere.
Wenn du entmutigt bist, hast du das der Welt nicht zu erzählen, denn, wie dich die Welt im Blick hat, überträgt überdies seinen Abdruck auf dir.
Stelle dir all das Kreuz und Quer der Gedanken und der Energie vor, welches fortwährend zugange ist. Stelle dir den ganzen Verkehr vor. Lenke den Verkehr, so, wie du ihn gerne verlaufen sehen möchtest. Sage Ja zu dir selber. Wenn du an der Ampel grün sehen möchtest, dann teile ein grünes Licht aus.
Du vermagst dein Leben und vermagst deine Wertigkeit auf einem Segment deines Lebens nicht einigermaßen weidlich zu beurteilen. Du trägst dein Leben bei dir. Natürlich, ohne jeden Zweifel, verbleibe auf der sonnigen Seite des Lebens. Warum solltest du je auf der schattigen Seite bleiben mögen. Sofern du dir denn die schattige Seite aussuchst, wieso sie dann herumerzählen mögen? Weswegen solltest du dich zu der Beachtung dessen herbeirufen mögen, was dir nicht förderlich ist? Warum solltest du anzeigen mögen: „Schau, sieh mich an. Sieh, wie unterdrückt ich bin. Das Elend ist an meine Fersen geheftet.“ Und dann wischst du dir eine Träne ab, um dein Befinden zu veranschaulichen.
Nicht mehr, Geliebte. Sendet andersgeartete Signale aus. Sie werden desgleichen vernommen und zurückgefedert werden. Steht aufrecht, und ihr werdet hochgewachsen dastehen.
HEAVENLETTER # 4995 – 29.7.2014 Abandon Fear
SEHT VON ANGST AB
Gott redete …
Woher kamen Verhöhnung und Verschmähen und Negativität?
Aus der Furcht.
Woher kam Angst?
Vom Fehlverstehen. Vom Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen, Geliebte.
Irgendwo unterwegs entschieden sich Meine Kinder für Angst, anstatt für Zutrauen, anstatt für Vertrauen in Mich. Meine Kinder gerieten selbstsicher in Sachen Arroganz. So angstvoll Angst ist, ihr erlangtet Zutrauen in Angst und in all ihre Vorhersagen, und gingt eures Zutrauens in euren ureigenen Schöpfer verlustig.
Angst erzeugt nichts, außer mehr von sich selbst. Es ist gleichsam, wie wenn ihr für Angst einsteht, so, als wärt ihr der Angst bester Mann bei ihrer Hochzeit, oder als würde Angst als Schiedsrichter in einem Boxkampf eine Pose einnehmen und dabei seinen eigenen Arm in die Höhe heben und damit sich selber zum Sieger erklären. Angst denkt, sie könne nicht verlieren. Ganz bestimmt ist Angst stark.
Die Propaganda der Angst ist dermaßen weitverbreitet, dass es für natürlich erachtet wird, der Angst deine Gefolgschaftstreue zu geloben. Furcht erscheint dir wie eine sichere Sache. Du möchtest eher auf der Seite der Angst sein denn auf der Seite der Wahrheit. Manchmal lebt die Angst in jedem Knochen in deinem Körper. Sie kann sich dort etwa versteckt halten und alsbald auf einen zu stürzen und „Buuh“ rufen.
Wieso schildere Ich Angst in solchen Einzelheiten ab, derweilen du sie bereits so gut kennst?
Ich sage allen, die die Erde betreten: „Gebt die Angst preis. Hört ihr nicht zu. Lasst sie nicht unbeaufsichtigt bei euch herumlaufen. Angst ist nichts, um davon schwärmerisch zu fantasieren.“
Seid furchtlos. Seid ohne Angst. Lebt euer Leben in dem sicheren Wissen, dass ihr in Meiner Obhut seid. Was immer im Leben vor sich geht, Ich bin bei euch. Ich bin bei euch und für euch, und Ich bin vor euch. Ich gehe voran. Begreife, was Mein Wille ist. Ganz bestimmt ist Mein Wille nicht Angst. Lasst euer Verständnis Meines Willens nicht furchterregend sein. Mein Wille ist dem euren nicht entgegengesetzt. Es ist einfach so, dass ihr eine beschränkte Sicht aufweist. Eure Sicht auf Meinen Willen wurde gestutzt. Alles, was euch die Furcht beibringt, nehmt ihr für bare Münze.
Die Angst schreit laut: „Gefahr!“ Und ihr bedeckt euren Kopf.
Schaut, Angst ist ein Aufschneider. Angst hat eine laute Stimme. Ihre Stimme hallt überall nach, und dennoch ist Angst eine frei erfundene Trumpfkarte. Angst ist ein Grundlagen-Plünderer. Lege Angst beiseite. Schaffe Liebe in den Vordergrund.
Liebe steht im Vordergrund. Liebe ist in dir eingebettet. Angst ist dir hinzugetan worden. Angst ist nicht innewohnend. Angst ist ein Gesetzloser. Sie ist mit Mord ungestraft davongekommen. Angst probiert, von deinem Herzen Besitz zu ergreifen, und Ich muss gestehen, sie hat dabei einen ziemlich guten Job verrichtet. Ich bitte euch, davon abzulassen, euch in der Hörigkeit von Angst aufzuhalten. Angst ist ein solcher Förderer von sich selbst. Ich denke, es ist angemessen zu sagen, Angst sei Ego. Angst ist gewiss Ego-gegründet. Ich habe für Angst keine Verwendung. Angst ist nicht mehr denn eine arglistige Täuschung, an dir begangen.
Lange lebe die Liebe. Liebe hebt Angst auf. Furcht rennt von der Liebe weg. Liebe ist wahr, und Furcht ist verkehrt, gleichwohl ist Furcht groß, ist Furcht populär und gründlich vermerkt. Das Gegenteil von Angst ist Liebe, und Ich bin Liebe, und Ich ertrage keine Furcht.
Das Gegenmittel für Angst ist Liebe. Du kannst gar Angst lieben und sie eintüten und gehen lassen. Angst, was für ein Tunichtgut, kann aufgegriffen und auf eine Insel ins Exil geschickt werden, wo sie sich entspannen und sich selber Angst machen kann mit ihrer Abspiegelung in den Gewässern der See.
Angst hat ein solch prahlerisches Benehmen. Angst pflegte dich zu überreden.
Nunmehr siehst du Angst als das, was sie ist. Sie ist Angst, zweifelsohne. Sie ist angstgegründet, zur selben Zeit wie sie ohne Basis ist. So Liebe eintritt, geht Angst hinaus. Angst wird abgeschwächt, und Liebe herrscht vor. Höre auf Liebe und verzichte auf Angst. Sei mit ihr durch. Fülle dein Herz mit Liebe und rette dich aus der Furcht heraus.
HEAVENLETTER # 4996 – 30.7.2014 You Will Rise
DU WIRST ANBRECHEN
Gott redete …
Du kannst gut und gern das Gefühl haben, das Leben störe deine Kreise. Was dich wirklich durcheinander bringt, bist du selber. Du glaubst, du habest eine verhängnisvolle Schwäche oder vielleicht einige. Die Veranschlagung deiner selbst ist außermittig. Es ist eine Neigung zu verzeichnen, dich selbst eher als Ausrangiertes zu erachten denn als einen Aktivposten, freilich bist du, oh dermaßen von Wert, denn du bist das Einssein des Universums. Du wirst dich wohl äußern und glauben, das Leben auf Erden komme deinen Erwartungen nicht nach, allerdings ist die Crux der Lage die, dass du nicht an dich als ein brauchbares, hochnützliches Menschenseinswesen glaubst, welches dir nicht Enttäuschungen bereitet. Du bist ein Seinswesen. Du bist ein Seinswesen Gottes. Du bist Mein Seien, auf Erden zu Besuch.
Von deinem Blickwinkel her gesehen ist dir nicht klar, wie du hierher gekommen bist, was du hier verrichtest, oder wie es hergeht, dich über die Welt zu erheben, die oft aufgewühlt und gehetzt ist. Du weißt nicht wirklich, was du erwartet hast, gleichwohl hast du jene Gebrechlichkeit nicht erwartet, die du erlebst, diese Herzensschwere, sobald du enttäuscht bist. Es ist interessant, nichtwahr, dass Ich Selber Entmutigung nicht erlebe. Hier liegt eine große Verschiedenheit vor, denn Ich bin keinesfalls wie ein Lehrer in der Schule, der zu einem Kind sagt: „Ich bin von dir enttäuscht“, denn Ich bin Mir ohne jeden Zweifel im Klaren, dass du deinen Weg durch den Morast schaffen, dass du beim Sonnenschein anlangen und glänzend durchkommen wirst. Dies ist vorherbestimmt. Dies ist Kundgetanes. Dies ist ein Gegebenes. Du wirst emporsteigen.
Du glaubst an Abfolge, eine Bewandtnis von Zeit. Ich glaube an Zeitlosigkeit. Das ist etwas ganz anderes. Es ist nicht wirklich so, dass Ich an Zeitlosigkeit glaube. Ich WEISS über Zeitlosigkeit BESCHEID. Ich bin ein Wesen der Ewigkeit und Endlosigkeit. Du glaubst daran nicht so recht, dass du ebenso ein Wesen des Lichts bist, ganz zu schweigen davon, dass du es erkennst. Du behältst das Denken bei, alles was du seist, sei Fleisch und Blut. Ich persönlich bin mit einer größeren Bandbreite vertraut, geradeso wie du, das Ebenbild von Mir, an das Zeitweilige als das Ein und Alles von dir glaubst. Alldieweil ist das Einstweilige ein Strohfeuer.
Du verwettest dein Geld auf das Fadenscheinige. Du kannst das nicht bestreiten. Dies ist die Menschliche Verfassung. Du siehst Die Menschliche Verfassung als ein Kreuz zum Tragen, derweilen es im Eigentlichen eine gesegnete Gelegenheit ist, um hinter die Ewige Wahrheit von dir zu kommen. Du bist weitaus mehr als ein physischer Körper. Tief unten, weißt du darum. Tief unten weißt du, du bist weitaus mehr als dein physischer Körper. Tief unten weißt du, dass das Leben auf Erden weitaus mehr ist, denn was du in dem, was du die Täglichen Mühen nennst, wahrnimmst.
Du lebst im täglichen Leben. Du fühlst dich in den täglichen Herein’s und Heraus‘ vertäut, wie es in der Welt zu sein scheint. Gleichwohl ist Unendlichkeit, ist Ewigkeit zugegen, und dennoch hast du das Gefühl, dein körperliches Leben sei alles, was an ihm dran sei. Du blickst um dich und denkst: „Dies ist alles, was ist.“ Geliebte, ihr würdet euch nicht nach dem Etwas Mehr sehnen, wenn es nicht existierte. Ihr hättet kein Jiepen nach ihm. Ihr würdet nicht Entsetzen empfinden, wenn ihr nicht Etwas entbehrtet, welches existiert.
Euch mangelt es an dem Glauben an euch selbst. Ihr tretet in das Leben auf Erden ein, gleichsam als wäre dies alles, was von Belang ist. Ihr habt gar die Redewendung: „Was ist los?“ In eurer Wahrnehmung ist immer etwas los, und ihr verschafft dem aber und abermals Belege.
Stellt euch eine bessere Frage. Stellt euch eine umfassendere Frage. Kommt aus den Einzelheiten heraus. Tretet in ein Größeres Bild ein. Ihr seid Teil des Größeren Bildes. In euch eingefasst ist Alles, und ihr schickt euch an, dies zu begreifen. Auf euch, auf euch ruht die Welt. Ihr seid kein Stümper, wie ihr denken werdet. Ihr seid ein Besucher, unterdessen seid ihr mehr, weitaus mehr denn ein schierer Besucher. Ihr seid das Licht der Welt.
HEAVENLETTER # 4997 – 31.7.2014 The Princes and the Princesses You Meet
DIE PRINZEN UND DIE PRINZESSINNEN, AUF DIE DU TRIFFST
Gott redete …
Ohne Weiteres wird unter euch eine Neigung existieren, zu denken, dass Große Leute, jene, über die Bücher geschrieben werden, jene, die Präsidenten wurden und deren Geburtstage feierlich begangen werden oder nach denen man Straßen oder Städte benannt hat – dass ihr jene als die ausnehmlich Großen Menschen erachtet. Ihr könnt euch selber überreden, ihr würdet ja keinen von den Großen kennengelernt haben. Gewiss doch, wenn ihr so denkt, irrt ihr euch.
Unbesungene Helden sind ebenfalls groß. Es gibt nicht einen Menschen auf der Erde, der nicht eine bedeutsame Auswirkung auf jeden Sonstigen und demzufolge auf die Welt innehat. Ihr habt euch nicht unmittelbarerweise ineinander greifen zu lassen, damit er oder sie eine Auswirkung auf euch hat. Und vice versa, ihr habt euch nicht bei einem Anderen in Anspruch nehmen zu lassen, um auf sein Leben eine Einwirkung zu haben. Sofern Alle Eins sind, sind Alle Eins. In Wirklichkeit sind es nicht Drei Musketiere; es ist Einer.
So wie die heiße Sommersonne eine Einwirkung auf dich hat, so hat jedermann eine Einwirkung auf dich. Die berühmten Großen Leute werden durch die Welt geehrt. Es gibt andere Große Menschen, die nicht derart geehrt werden, ausgenommen vielleicht durch etliche wenige und immerzu durch Mich. Ich sehe klar, und Ich sehe nah wie fern. Wenn Ich euch anzeige, dass ein jeder Mann und eine jede Frau auf Erden gewürdigt gehöre, dann erdichte Ich Mir das nicht. Es ist euch und dem sogenannten Anderen von jeglichem Nutzen, Meine Ansicht hierüber zu beherzigen.
Dies ist das gleiche wie Meine Aussage, dass ihr euch nicht von Erscheinungsbildern leiten lassen könnt. Das könnt ihr nicht. Das dürft ihr nicht. Ihr könnt nicht Erscheinlichkeiten für wahr halten, weder bei Pro noch bei Kontra. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Möget ihr euch nicht von einer glänzenden Gelegenheit abschneiden. Ich möchte euch freiheraus sagen, dass ein Jeder, mit dem sich eure Wege kreuzen, für euch wie für jeden eine glänzende Gelegenheit darstellt, zu erblühen.
Unter den zahlreichen Möglichkeiten – der gutangezogene, blank polierte Mensch, dem du begegnest, könnte bei allem was du weißt ein Scharlatan sein. Alles, was Erscheinungsbilder leisten können, ist, dass sie euch einen Eindruck vermitteln. Eindrücke sind nicht immer triftig. Eine Person, die sich selber nicht gut darstellt, könnte ein Millionär sein, und du weißt, wie sehr du Reichtum bewunderst. Wenn du doch bloß dabei über Kenntnisse verfügtest.
Du kannst nicht im Voraus wissen, wer unter all den gewöhnlich scheinenden Menschen, die dich in deinem Leben umgeben, Engel in der einen oder anderen Verkleidung sind. Einerlei, es ist an dir, allen Möglichkeiten gegenüber offen zu sein. Du möchtest ganz bestimmt nicht jemanden herausschneiden, und mit Sicherheit nicht dich selber. Du könntest Aschenputtel sein. Du weißt es ganz einfach noch nicht. Falls Männer und Frauen ihre Partner aufgrund von Aussehen aussuchen sollten, wie sähe daraufhin die Welt aus? Und falls jeder unter die Oberfläche blicken könnte, wie wäre dann die Welt?
Von der Zukunft spricht man, und dennoch existiert die Zukunft im Grunde nicht mehr als die Vergangenheit. Gewiss, Vergangenheit und Zukunft sind euch reell genug. Es ist in etwa so, wie wenn ihr euch auf einer Rolltreppe befindet. So die Rolltreppe hochfährt und sie verschiedene Zurschaustellungen passiert, könnt ihr diese herankommenden Auslagen als die Zukunft, die sich einem rasch nähert, betrachten.
Und wenn du auf eine Rolltreppe, die nach unten führt, trittst, nimmst du die Auslagen zur Notiz und bezeichnest sie als die Vergangenheit.
In der Realität, von der Ich rede, kommst du von der Rolltreppe nicht herunter. Wo bist du? Du bewegst dich auf der Rolltreppe. In der Welt, so du dich umsiehst und es bedenkst, da hast du deine Wahrnehmung und Fehlwahrnehmung von diesen oder jenen zahlreichen Dingen. Jeder fährt desgleichen auf der Rolltreppe, und dennoch hat jeder verschiedene Ansichten. Dies ist Leben in der Welt.
Im Himmel gibt es keinen Raum und keine Zeit, denn alles, was du auf der Rolltreppe wahrgenommen hast, ist ein Traum, den du träumtest und bei dem du dir sicher warst, er sei real. Er war dir real. Er ist es noch. Er ist dir real und unerlässlich. Das Erdenleben ist eine Masken-Party, wobei jeder glaubt, es sei real. Unabhängig von dem Kostüm, das jeder anhat, ist jeder ein Großer Mensch und bedarf als solcher anerkannt zu werden. Der Mann in Lumpen ist kein Bettler. In Wahrheit ist er ein Prinz, in der Welt freilich wird er anders wahrgenommen. Du nimmst ihn anders wahr, und du sprichst ihm ab, und du aberkennst dich selber.
HEAVENLETTER # 4998 – 1.8.2014 A Diamond on the Street
EIN DIAMANT AUF DER STRASSE
Gott redete …
Du hast es nicht nötig, dich nach Schwierigkeiten umzusehen. Du mögest kein Alarmist sein. Du möchtest dich selber oder sonstwen nicht alarmieren. Du möchtest nicht, dass dein Herz auf die Melodie der Angst schlägt. Falls du dein Herz auf Angst festsetzen möchtest, wie leicht ist das verrichtet. Da ist eine lange Reihe von Problemen, derentwegen du dir Gedanken machen kannst. Ich möchte nicht auf sie eingehen. Es gibt zahlreiche andere Gefühle, die du neben Angstgedanken in dein Herz verbringen kannst. Weswegen nicht eine Liste anlegen mit all den guten Dingen, die geschehen können? Du könntest auf der Straße einen Diamanten finden. Du könntest einem alten Freund begegnen und dein Herz wäre glücklich. Jemand könnte dich zum Essen einladen. Du könntest jemanden zum Essen einladen.
Drücke all die guten Dinge aus, die sich auf positive Weise zutragen können. Ich meine, es ist besser, nicht etwas zu sagen wie:
„Ich habe heute mein Bein nicht gebrochen!“
Sage etwas in völlig anderen Bezügen. Was für Möglichkeiten gibt es, die heute passieren können? Und, was immer du tust, beschränke deine Gedanken nicht darauf, was du als realistische Gedanken bezeichnest. Was du für unrealistisch erachtest, wird geschehen. Es wird jemandem widerfahren. Es ist bereits passiert, dass jemand auf dem Bürgersteig ein Gewinnlos gefunden hat. Mache dir nichts aus den Chancen. Das Leben gehört nicht nach Chancen gelebt. Denke gar nicht einmal, die Chancen seien geschwunden, da es ja bereits jemanden ereilt habe.
Auf der anderen Hand könntest du zudem äußern, etwas sei zuvor nie passiert – wie kann es demnach dir zustoßen?
Wenn es dir schwerfällt, dich als jemanden zu sehen, der – über Chancen hinausreichend – Glück hat, dann denke an etwas, was du für jemanden tun könntest. Und hier, ein weiteres Mal – meide Realismus, denn deine Achtung des Realismus hemmt dich. Es spielt keine Rolle, wenn du keine zehn Cent auf dem Konto hast. Wir reden über Ausweitung.
Die bare Frage, die jetzt vor Uns liegt, lautet: Was hast du an Ideen darüber, was du für jemanden tun könntest, mit dem du ihn oder sie überraschen, sie glücklich machen kannst?
Vielleicht schenkst du ihnen Blumen, mähst im Garten ihren Rasen, schenkst ihnen Kinokarten, hinterlässt ihnen einen Kuchen. Lasse dein Herz entscheiden. Dies sind die Ungelegenheiten bei dem Seien dessen, was man realistisch nennt. Du drängst dein Herz zurück. Du rastest es ein. Du sagst ihm an, vernünftig zu sein. Herzen sind nicht Buchhalter, die sich mit all den Prozenten zu schaffen machen. Herzen hüpfen. Sie nehmen keine Babyschritte. Lasse dein Herz ein Herz sein. Sieh nicht zu, dass du dein Herz ummodelst. Dein Herz ist Gott-gegeben.
Selbst dann, wenn du auf das Faktische eingeschränkt bist, gibt es noch eine Menge, was du tun kannst. Du kannst jemandem helfen, sein Paket zu tragen. Du kannst einem anderen Auto die Vorfahrt geben. Wenn du mit dem Bus fährst, kannst du jemandem deinen Sitz anbieten. Du kannst lächeln. Du kannst jemandem eine Tür aufhalten. Du kannst jene scheinbar geringfügigen Dinge Anderen zuliebe tun, gleichwohl bist du selbstverständlich der ungemein Hinzuerlangende.
Du kannst jemandem etwas Hübsches sagen. Du kannst jemanden sich aussprechen lassen, während du ihm beim nach dem Wechselgeld Suchen zuhörst. Du kannst jemanden zum Herauswagen und zum Aus-Sich-Herauskommen bringen, derweilen du zuhörst.
Du kannst einen Hund streicheln.
Du kannst jedem in die Augen schauen. Wie unbeachtet, wie unsichtbar etliche Menschen zu sein scheinen. Du kannst sie sichtlich machen.
Du kannst dich dehnen und strecken und etwas tun, was du nie zuvor getan hast. Du kannst dich mit jemandem abstimmen. Was für eine Gabe das doch ist. Du kannst den ganzen Tag Ja sagen, anstatt automatisch Nein vorzubringen. Was für eine schöne Sache das ist, Ja zu vernehmen. Sage Ja! Sei Ja. Nein ist nicht realistischer als Ja. Ja tut Herzen auf und verschließt sie nicht.
Es gibt kleine Dinge, die du tust, welche das Leben des Gegenübers erbauen können, und, indem du sie tust, dein eigenes.
HEAVENLETTER # 4999 – 2.8.2014 Love Simply Shining Like the Sun
LIEBE, DIE SCHLICHT WIE DIE SONNE SCHEINT
Gott redete …
Liebe ist eine wundervolle Sache, die dich in dieser Welt aufgesucht hat, indes bist du dieser Tage in der Welt nicht dermaßen angewiesen auf im Privaten dargebotene Liebe. Du hast verflossene Lieben in deinem Leben, sie sind freilich fort. Über einen so langen Zeitraum hast du dich an sie geklammert. Du bist jetzt weniger abhängig von den Gedanken an die verflossenen Lieben. Die Geliebten sind weg, und die Liebe in deinem Herzen, die dir weiland so teuer war, ist desgleichen vorbeigegangen. Du sehnst dich danach, als diese Lieben, die nun geschieden sind, – zum wenigsten – nach wie vor in deinem Herzen gegenwärtig waren und dir alles bedeuteten. Du littst darunter, dass deine Sehnsucht nie zu einem Ende gelange, und dem entgegen sehnst du dich nach dem Empfinden von Liebe, welches lange Zeit ein Teil von dir war.
Ich habe dich des Nachts weinen hören. Du sehnst dich nach jenem starken Empfinden von Liebe, welches dereinst das Gegebene war. Selbst dann, wenn du und deine großen Lieben durch Ort und Raum über lange Zeit getrennt waren, selbst dann, wenn es kein untereinander In-Verbindung-Bleiben gegeben hat, dein Herz blieb in Verbindung, und, du weinst aufgrund der Gedanken an jene wenigen zutiefst Geliebten, ja gar – der Klang ihrer Namen in deinem Herzen ruft die Gefühle aus deinem Herzen nicht mehr länger wach, wie das gewöhnlich der Fall war. Einst bedeuteten dir schier die Namen vergangener Lieben alles, und du weintest, ihre Namen zu vernehmen, wie sie in deinem Herzen schlugen. Nun weinst du, da du nicht mehr länger ihre Namen hörst, wie sie in deinem Herzen schlagen. Jedenfalls, du weinst für nichts.
Jetzt kümmerst du dich nicht mehr oder du sorgst dich zu sehr. Und du weinst ein weiteres Mal, nunmehr um jetzt zerronnene Lieben, die fürwahr verloren gegangen sind.
Du hattest dein Vergnügen an Angehaftetheit. Du liebtest deine eigene Liebenswürdigkeit, demgemäß standen deine Gefühle. Die Namen deiner lange zerronnenen Lieben ließen dein Herz erzittern, und das machte Liebe reell. Du langst nun bei der Unwirklichkeit des Lebens in der Welt an.
Und du weinst immer noch, dieser Tage, weil du über die Schmerzen hinweg bist, darüber, was, zuguterletzt überschlagen, unerwiderte Liebe war. Nun unerwiderst du deine Liebe. Als was immer die Liebe aus deinem Herzen ausgewiesen war oder nicht ausgewiesen war, jetzt hat diese einstmals vorrangige Liebe ihren Halt an dir preisgegeben, oder du hast deinen Halt an ihr aufgegeben.
Du weinst, weil du weinst. Dies war immer so. Als du dich der verflossenen Lieben in deinem Leben sehr angenommen hast, hast du dich dabei überaus eingebracht. Wenn es am Himmel Wolken gibt, gibt es am Himmel Wolken. Du wartest ganz einfach, dass sie sich verziehen. Es ist nicht an dir, Zerknirschung oder Widerstreben innezuhaben.
Sofern die Sonne nicht scheint, hast du nicht Gedanken, sie sei untreu, da sie nicht hell glänze. Betrachte das Liebe-Empfinden, welches du an dir hattest, wie die Sonne. Die Sonne ist unpersönlich. Sie pickt nicht diesen einen heraus, um auf ihn zu scheinen, und einen anderen nicht. Sie wählt niemanden aus, eine gesondertere Person zu sein, auf die zu scheinen sei. Die Sonne scheint. Und die Sonne kehrt zurück. Du mögest lieben – nicht anders.
Du möchtest nicht mehr länger äußern, du liebest mit deinem ganzen Herzen. Du wirst nicht mehr das Gefühl haben, du habest die ausnehmend größte Liebe zukommen zu lassen, oder die meiste Liebe, oder dass alles von dir persönlich und von deiner persönlich geschenkten oder in Empfang genommenen Liebe abhänge. Dir ist ein für alle Mal klar, dass Gott Hier Ist, und dass dein Herz abermals voller Freude sein wird, und dass deine zugewendete Liebe, deine ewige Liebe, Meine ewige Liebe ein Fakt sein wird. Sie wird nicht Teil der Illusion sein. Es wird keine Illusion geben, und demzufolge keinen gebotenen Beweggrund für Desillusionierung.
Du wirst keinen Gedanken an Auflösung von Liebe haben, da du wissen wirst, was Liebe ist. Dir war die Auffassung lieb, du wüsstest, was Liebe sei. Nun wirst du nicht mehr länger auf Belege von Liebe angewiesen sein. Was für ein Beleg für die Sonne ist dir unentbehrlich? Du hast die Sonne gesehen. Du hast ihr Licht und ihre Wärme gespürt. Die Sonne hat nicht im Gerede zu sein. Du wirst nicht deiner eigenen Redegabe was die Sonne anbelangt bedürfen, denn die Sonne IST, und dementsprechend ist Liebe, nicht abgeschilderterweise, Liebe ohne aufmunternde Worte, die ihr zukommen, Liebe, nicht ermutigt, nicht entmutigt, sondern schlicht am Leuchten wie die Sonne.
HEAVENLETTER # 5000 – 3.8.2014 The Distance to the Planet Mars
DIE ENTFERNUNG ZUM PLANETEN MARS
Gott redete …
Du kannst dir ohne Weiteres gewahr sein, dass du über die Entfernung zum Planeten Mars Bescheid weißt, dass dies indes nicht bedeutet, du wissest, wie dorthin zu gelangen ist. Bescheid wissen und darauf fußend handeln – können nachgerade nicht das gleiche sein. Du weißt, dass es recht ist, dein Kind stets zu lieben. Es ist gut, deine Mutter und deinen Vater zu ehren. Ich hoffe, du weißt, es ist förderlicher, positive Gedanken zu haben denn negative. Du weißt ums frühe Zubettgehen und ums frühe Aufstehen. Du weißt all dies und du weißt um so viel mehr, dennoch bedeutet das nicht, dass du diese Auffassungen einhältst, genauso wenig, dass du imstande bist, sie zu einem bestimmten Zeitpunkt zu leben.
Geliebte, einerlei wie ihr Menschenseinswesen begreift und einerlei wie gerne ihr nicht-bewertend sein möchtet, ihr werdet durchaus Andere auf der Grundlage dessen beurteilen, was ihr in der Theorie erkennt, und, dem gemäß ihr womöglich lebt oder womöglich nicht lebt.
Oh, ein Mörder. Ihr wendet euch weg, so, als handle es sich um eine anderweitige Spezies denn ihr. Ihr beurteilt und verdammt. Anstatt zu bewerten, Geliebte, dankt Gott, dass ihr nicht der Mensch vor euch, den ihr soeben richtet, seid. Derjenige, der einen Mord begeht, traf eine Ermessensentscheidung, so, wie ihr es tut.
Selbst dann, wenn du über verbriefte Einsichten verfügst, welche du nicht vollauf herzeigst, wirst du etwa nach wie vor erwarten, dass Andere sich an sie halten. Wasche dir die Hände, bevor du isst. Iss nicht zu viel. Verschwende nichts. Hinterlasse keinen Müll. Du kannst an diese Bewandtnisse ganz ernsthaft glauben, doch bedeutet dies nicht, dass du darin notwendigerweise gut bist.
Es wäre reizend, wenn du nicht begehrlich wärest, dann und wann freilich, ja, da bist du – – auf etwas versessen. Es gibt Gemahnungen, an die du aus vollem Herzen glaubst, und dennoch befolgst du sie nicht. Du hast dabei nicht das Gefühl, du habest im Moment eine Wahl. Du wolltest, du könntest eine Wahl haben. Es gibt etwa etliche vorbestimmte Regeln, die du beherzigst, da dein Leben dich, aus dem einen oder anderen Grund, in jenes Muster versetzt hat, und nicht, weil Ich dir das anempfahl. Weil du sie beherzigst, bedeutet nicht, dass du an die Zehn Gebote als Meine Heilige Anordnung glaubst. Etliche Regeln schreibst du dem allgemeinen Menschenverstand zu. Etliche schreibst du abgelegenen Idealen zu. Du glaubst an lautere Treue, dennoch bedeutet das nicht notwendigerweise, dass du dementsprechend lebst.
Ich glaube an Ehrfurcht vor dem Leben. Ich glaube an nachsichtiges Verschonen und Gewogenheit. Ich trachte nach Frieden und glücklichen Gedanken, allerdings, wird ein Gott, Der dir Freien Willen zuwendet, dich alsbald verurteilen und verdammen dafür, dass du eine Wahl triffst, die du Meinem Wunsch nach nicht hättest treffen sollen? Du, du selber, kannst gar den Wunsch haben, dich nicht so entschieden zu haben. Bringe Ich auf der einen Hand zum Ausdruck „Folge Meinem Willen“, und kehre Ich Mich andererseits von euch ab ob des Freien Willens, den Ich euch gegeben habe? Sollte Ich euch denn gerne Fallen stellen mögen?
In den Gefilden, in denen Ich BIN, existieren die Konzepte von gut und schlecht nicht. Reich und arm existieren nicht. Innen bei Mir existiert. Jeder ist inwendig in Meinem Königreich. Das Königreich Gottes ist inwendig in jedermann. Ich bin mit und in einem jeden. Niemand ist außerhalb Meines Wohlwollens.
Wir können sagen, dass Ich euch in die Welt hinaussandte, damit ihr euer Glück macht. Natürlich hätte Ich es ungemein gerne, dass ihr jedermann liebt und dementsprechend wirkt. Natürlich hätte Ich es gerne, dass ihr Alle teilhaben lasst, und dass ihr Alle teilhaftig sein lasst. Zugleich esst ihr etwa bei einem Gelage alle Gebäck-Plätzchen auf. Versuchung existiert natürlich. Hingegen ist gegenüber Versuchung empfänglich sein oder ist – dem gemäß wie ihr dies wahrnehmt – über ihr stehen nicht der Zweck eures Lebens. Als gut oder als schlecht gesehen werden ist nicht euer Zweck.
Ich lasse alles zu Meinem Herzen herein. Jenseits deines Fehlbenehmens, jenseits deiner Vorgehensweisen, jenseits dessen, was du glaubst oder nicht für wahr hältst, du gehörst Mir an. Ich vertreibe niemanden. Dessen unbenommen, wie ihr euch in der einen oder anderen Lebzeit aufführt, euer Auftreten ist nicht die Fabrikation, die euch herstellt. Euer Leben verläuft auf einer kurvenreichen Straße, und manchmal macht ihr das, was man als verkehrte Wendung bezeichnen mag, gleichwohl, Geliebte, ihr werdet immer dorthin zurückgelangen, wo euer Ausgangspunkt war.
Je mehr ihr Meine Liebe für euch gewahrt, desto entspannter seid ihr, desto lichter eure Augen, und umso weniger wahrscheinlich ist es, dass ihr in Kämpfe verwickelt seid, umso weniger verwickelt seid ihr in allerhand Gefechte, in inwendige wie auch äußere.
HEAVENLETTER # 5001 – 4.8.2014 What Is Beautiful before You?
WAS KOMMT SCHÖNES VOR DIR ZU LIEGEN?
Gott redete …
Das Gute, was du tust. Bedenke das Gute, was du tust. Zähle das Gute durch, was du tust, eher, als dass du Übergriffe, die dir angetan wurden, nachzählst. Schaue in aller Gunst auf dich selber und mit weniger schiefem Blick auf die Welt.
Verleumde dich selber nicht. Dein Leben hängt nicht von den Augen der Welt ab, die Welt allerdings ist auf dich, wie du auf sie siehst, angewiesen.
Wenn du auf eine schlickige See blickst, hast du das eine Empfinden. Wenn du auf klare See blickst, ist dein Empfinden dabei ein anderes. Du kannst hinsichtlich dessen, was du siehst, wählerisch sein. Du kannst die Sonne sehen, wie sie scheint. Du kannst Wolken sehen, wie sie sich bilden. Du kannst Liebreiz sehen. Du kannst Schande sehen. Ich bringe soeben vor, dass du bei dem, was du siehst, stets selektiv bist. Du kannst gucken, dass du anders siehst.
Wenn du dich unglücklich fühlst, ist dies ein gutes Zeichen dafür, dass es dir danach ist, einen anderen Blick einzunehmen.
Was kommt Schönes vor dir zu liegen? Sortiere nicht mehr länger das Widrige aus. Lasse Klagen gehen.
Es existiert eine Neigung, ja gar eine Gepflogenheit, zu erblicken, was du in der Vergangenheit gesehen hast. Sofern du in der Vergangenheit Liebe sahst, ist es bei dir recht wahrscheinlich, dass du sie weiterhin siehst. Sofern du sahst, was man als Un-Liebes in der Vergangenheit bezeichnen könnte, ist es recht wahrscheinlich, dass du jetzt geneigt bist, dies dieser Tage zu sehen. Du hast dich daran gewöhnt. Es ist dir vertraut. Es kann gar sein, du hältst nach ihm Ausschau.
Du bist imstande, deinen Kopf bewusst in eine andere Richtung zu drehen. Du kannst einen Entscheid darüber erteilen, wonach du dich umsiehst. Die Chancen stehen gut dafür, dass du just dies siehst, wonach du dich umguckst. Es ist nichts Verkehrtes am Erlangen einer anderen Hinsicht. Sieh das so – wie eine neue Brille aufsetzen. Wirf die alte weg. Sieh durch die neue Brille, und du wirst besser sehen.
Es geht um ein großes Unterfangen, wovon Wir hier reden. Das ist ein beträchtliches Lebensgeheimnis. Tue es nicht ab.
Wenn du Trauerkleidung angehabt hast, ist jetzt eine gute Zeit, belebende Farben zu tragen.
Es ist etwas an der Vorstellung dran, dass du, dem entsprechend wie du wahrnimmst, wahrgenommen wirst. Wenn du Trostlosigkeit siehst, wie wirst du alsbald gesehen? Noch wichtiger – wie wirst du dich selber in den Blick nehmen?
Ein Gutteil davon, worauf Ich in diesen Briefen abstelle, mutet euch an, euch in eine andere Richtung zu weisen, es ist nicht, euch die Möglichkeit, ein höheres Bild von euch selber innehaben zu mögen, vor Augen zu führen, sondern euch die Gewissheit aufzuweisen, dass ihr weitaus mehr seid, denn ihr gegenwärtig wähnt und euch Glauben schenkt. Wenn ihr nicht gut von euch selbst denkt, zollt ihr euch selbst oder Anderen nicht hinreichend Anerkennung. Ihr haut euch selber übers Ohr, und bemogelt die Welt.
Eurer Sicht gemäß – so unterbreitet sich euch die Welt. Um eine höhere Sicht der Welt zu haben, hat sich etwas inwendig in euch, ein Muster in euch, eine Erwartung in euch, zu wandeln. Ihr projiziert ein Bild von der Welt, und die Welt kommt dem nach. Dies soll euch nicht mit Vorwürfen überziehen. Keineswegs geht es um Tadel in irgendwelcher Form. Allerdings seid ihr für die Welt zuständig, und seid dafür verantwortlich, wie ihr sie in den Blick nehmt.
Labt eure Augen, Geliebte. All die Gutheit der Welt liegt stracks vor euch. Sucht euch aus, was ihr anschaut. Es handelt nicht von Blindsein, wozu Ich euch ermuntere. Es ist besseres Augenlicht, was Ich soeben an die Oberfläche schaffe.
Es gibt zahlreiche Winkel, von woher ihr blicken könnt. Ihr könnt von oben blicken. Ihr könnt von links oder von rechts her blicken. Ihr könnt durch ein Glas undeutlich sehen. Ihr könnt in einen Spiegel schauen. Ihr könnt einen Teil sehen, und ihr könnt das Ganze im Blick haben.
Du bist derjenige, der sieht. In jenem Sinne bist du ein Seher. Gleichwie du dir die Klänge aussuchst, die du hervorbringst, trägst du zu den Ansichten bei, die du siehst. Du hast etliches Sagen über die Gedanken, die du hast. Du bist derjenige, der denkt. Deine Gedanken können sich wandeln. Ob deiner Gedanken ist die Welt, wie du denkst. Weite dein Denken aus. Überantworte Beschränktsein dem Vergessen. Ausweitung ist dein Name.
HEAVENLETTER # 5002 – 5.8.2014 From Where Does Love Come?
WO KOMMT LIEBE HER?
Gott redete …
Wenn das Leben dir wehzutun, wenn es dir schwer zu Leibe zu rücken scheint, wenn Herzen wie von dir weggedriftet scheinen und dein eigenes Herz sich fürderhin nicht mehr dem verbunden fühlt, was einst war, dann sei einfach. Lasse los. Dies ist nicht das erste Mal, dass du dich im Stich gelassen fühltest, nicht das erste Mal, dass kein Vertrauen und Zutrauen mehr das Gegebene ist. Dann zucke mit den Schultern und entsinne dich: Auf Gott liegt unser Verlass.
Ihr könnt nicht alles auf ein Pferd setzen, Geliebte. Ihr könnt genauso nicht euer Herz einengen. Seid dem Leben, wie es kommt, aufgetan. Die Tide kommt herein, und die Tide läuft hinaus.
Deinem eigenen Selbst sei treu.
Halte dein Herz offen. Selbst dann wenn du recht hast, selbst dann, wann die Liebe ihre Farben gewechselt hat, halte dein Herz offen. Verschließe es nicht. Selbst dann, wenn du betrübt, indessen weiser, bist, halte dein Herz offen.
Das Leben rückt vor – diesem oder jenem unbenommen. Das Leben hat kein Ende. Nichts ist dermaßen ernsthaft, wie es zu sein scheint. Mit dem oder ohne das, mit dem du gerechnet hast, und welches in dir oder außerhalb von dir nicht mehr länger zur Hand ist – du bist Mein gesegnetes Kind.
Selbst wenn euer Herz schmerzt, etwas Wundervolles ist auf dem Weg zu euch. Ich begütige euch nicht, ihr Lieben. Ich spreche die Wahrheit. Rückt auf jeden Fall in die Höhe. Übersteigt die Beschränkungen der Welt. Lasst euch selber nicht im Stich. Seid nicht in Bestürzung versetzt. Geht nicht gemäß den Schummeleien der Welt herauf und herunter. Das Vertrauen in euch selber hängt nicht von Anderen ab. Es hat von euch her zu kommen.
Oh, ja, es ist hübsch, durch die Welt flott gehalten zu werden, dies ist allerdings ganz einfach nicht der Kern der Sache.
Du und Ich sind das Herz der Sache. Bleibe mit Mir verbunden. Reite die Wellen. Paddle dein eigenes Kanu. Nach allem Reden und Tun – woher rührt Liebe? Sie kommt von Mir. Ich ziehe Mein Herz nicht von dir zurück. Halte dein Herz offen. Die Welt ist nicht das, was dich fabriziert. Lerne von ihr. Die Unterrichtseinheit lautet, nicht das Empfinden zu haben, im Stich gelassen zu sein wegen nichts, einerlei wie sehr es den Anschein hat, niedergekämpft worden zu sein. Lasse dich selber nicht im Stich.
Es ist kühn, auf der Erde zu leben. Komme was da wolle, dein Leben ist beträchtlicher, denn dir klar ist und die Welt davon Kenntnis hat. Die Welt hat dich nicht um ihren kleinen Finger zu wickeln. Sie ist nicht das Ausmaß von dir. Ich bin die Erstreckung von dir. Gib Mir statt, der Bugüberhang deines Schiffes zu sein. Lasse Mich dich zu grünen Weiden leiten.
Was auch immer die Welt sehen mag, Ich sehe die Schönheit und Gütigkeit von dir. Lasse dies auskömmlich sein. Die Welt ist nicht ein Schandfleck auf dir. Habe Vergnügen an der Welt, unabhängig von Nichterfüllung. Gehe nicht hart mit dir um, und gehe mit Anderen nicht hart um. Das Leben in der Welt ist unvorhersagbar.
Ich bedaure es, wenn sich Freunde von dir wegbegeben. Ich kann nachvollziehen, dies ist dir herzzerbrechend. Nichtsdestotrotz, es gibt allemal mehr Gold über dem Regenbogen. Seid euch selber treu, Geliebte. Die Welt mag euch im Stich lassen. Lasst euch selber nicht im Stich. Behaltet etwas Hüpfendes in eurem Schritt. Schaut unaufhörlich nach oben. Die Welt mag sich irren, dennoch gehört es euch nicht, euch was euren eigenen Wert angeht zu vertun. Seid froh für das, was war, und lasst es los. Ich bestimme euren Wert, und Ich setze ihn hoch an. Ihr seid das Gold Meines Herzens. Das Gold Meines Herzens ist nicht aufs Geratewohl.
Und diejenigen etwa, die ihres eigenen Wertes nicht inne sind, werden ebenso gleichziehen. Ihre Liebe wird nicht für immer ausgestrichen werden. Ihre Liebe wird so hell wie die Sonne glänzen. Die Leichtigkeit des Herzens wird bei dir wieder Einzug halten. Nimm dir nicht so sehr zu Herzen, was Andere tun und sagen. Sie sind im Wasser am Strampeln, du hingegen kannst aufrecht dastehen. Die Welt wird sich selber aufrichten, und du mögest das Rauf und Runter nicht dermaßen schwer nehmen. Nichts soll dich aufhalten. Du bringst jetzt in Erfahrung, wie Vorankommen ist.
HEAVENLETTER # 5003 – 6.8.2014 In All the Universe and All the Heaven
IM GANZEN UNIVERSUM UND IM GANZEN HIMMEL
Gott redete …
Kannst du die Musik weit entfernter Sphären hören! Wir können sagen, die ganze Welt ist Musik, denn das Empfindungsvermögen von Schall und Klang zeitigt schöne Musik. Da ist eine fließende Leichtigkeit bei Musik, ein Kräuseln von Musik, wie die Kräuselungen im Ozean, wie das Nähen eines Saums mit der Hand, wie das Anfassen einer Säuglingshand, wie Plätzchen im Ofen, wie der Biss ein wenig später dann in eines von ihnen. Was für Musik das Leben doch erzeugt!
Wir können sagen, alle fünf Sinne sind eins, alles ist Musik. Oder, Wir können sagen, alle Musik ist Schwingung, und alle Sinne sind es ebenfalls. Anfassen, Sehen, Geschmack, Geruch sind eine Schwingung aus einem verschiedenen Winkel her, gleichwie Zeit und Raum im Grunde selbander sind, abhängig von dem Winkel, von dem her du sie dir anschaust.
Wir können zudem sagen, dass Alle Eins sind. Wir können auch sagen, dass es keine Welt gibt, außer in eurer Wahrnehmung. Die Welt ist eine mächtige Welt, so wie sie bekundet ist und wie in ihr gelebt wird. Wir können sagen, die Welt ist eine Wundertat, und ihr natürlich desgleichen, ob des Seiens in der Welt und, ob der Bewandtnis, die Welt anzulegen, eine Rolle in ihr zu spielen und euer Leben hier auszuleben. Was ist kein Wunder, wenn ihr darüber nachdenkt, von der Ausgeburt auf die Erde an bis hin zum Verscheiden von der Erde und zum Platzmachen für Andere.
Die Geburt eines Kindes ist ein Wunder. Einerlei, wie viele Male es passiert, es ist ein Wunder. Dass ein Säugling heranwächst, ein Wunder. Dass Reden existiert, dass es ein Kind so rasch erlernt, dass es das Gesprochene zu verstehen lernt, und dass es seine Laute in allerlei Weisen verlagert, um seine Wörter zu sprechen, ein Wunder. Dass Stille und Laut auf dem gleichen Planeten leben, ein Wunder.
Nicht minder ist überdies das Entzücken und das Wunder von Bäumen und Gras und Gehweg, ganz zu schweigen von der Sonne, dem Mond und den Sternen und von Blaubeerkuchen. Das ganze Menü der Welt ist fantastisch. Wie kann all dies aber und abermals hier sein? Habe vollauf an dieser Tour der Welt teil, die im Himmel ihren Ursprung hat. Eiskrem schmilzt.
Alles ist ein Mirakel, und du bist ein Wunder, am Leben in einer imaginären Welt, just zu diesem gegebenen Augenblick am Luft Atmen. Wie verblüffend Leben ist. Wie aktiv, unglaublich, stupend, und es ist für Alle. Man könnte sich genauso gut an diesen bemerkenswerten Landen vergnügen. Genießt es bis an die Grenzen des Möglichen. Findet Gefallen an ihm, dass es alles in den Schatten stellt, Geliebte. Entwringt der Welt jede saftige Beere und und jedes winzige Senfkorn. Findet Vergnügen an dieser Fantasie, unterdessen ihr bei ihr zugegen seid.
Und alldieweil, das Leben auf Erden beläuft sich letztlich auf eine einzelne Sache, und die heißt Liebe, die, einher mit dem Atem, einatmet und ausatmet. Wir können Liebe den Odem des Lebens, den Puls des Lebens, den Punkt des Lebens, den Ausdruck des Lebens, oder gar, Wir können Liebe das Leben Selbst nennen.
So alle Sinne in dem Einen Erspüren des Schalls aufeinander eingehen, so begegnet in der Welt Liebe der Liebe. Alle Liebe ist geradeso zudem Eine Liebe.
Alle Farben sind die gleiche Farbe, freilich haben sie verschiedene Schattierungen und Tönungen an Merkmalen. Gleichwohl sind alle Farben Eins.
Was ist nicht Eins? Bedeutet dies alsdenn, dass nichts außer Einssein wahrhaft existiert? Wird alles auf Eins zurückgeführt oder vielmehr zu Eins erhöht? Ist Eins größer als viele? Gewisslich, Einssein ist. Einssein ist größer und simpler, und Einssein ist wahrhaftig. Herrlichkeit, Wunder, Schönheit und so fort sind alle in Einssein eingehüllt. Ich beuge Mich nieder zum Grund des Einsseins von Dir, welches ist gleichwie Ich zu Mir Selbst BIN.
Ich, Ich Selbst, Gott, so wie Ich bekundet bin, Ich verbeuge Mich vor Meinem Großen Selbst oder Meiner Un-Selbst-heit, wie es von einer anderen Sicht her im Blick ist. Wir sind Ein Selbst, umhüllt in Liebe, verpackt als ein Blumenstrauß, so frei wie langes fließendes Haar oder wie ein Bad im See. Wir SIND, Wir SIND, Wir SIND Eins, Wir SIND, Wir SIND, Wir SIND Einssein, und Einssein wird nicht zu Wir, sondern zu Eins im Gesamten Universum und im Ganzen Himmel.
HEAVENLETTER # 5004 – 7.8.2014 Beautify the World
VERSCHÖNERE DIE WELT
Gott redete …
Hallo, Geliebte. Heute scheint die Sonne, und sie scheint auf euch. Und Ich, Gott, bin Hier im Himmel und in euren Herzen, und scheine ebenfalls auf euch. Ich dringe durch eure Herzen vor und halte euch hoch. Ich trage euch an, hinzugehen und auf die Welt zu scheinen.
Ihr könnt das Empfinden haben, die Welt schulde euch einen Unterhalt, wisst ihr, was Ich damit meine? Ihr und die Welt sind auf Gegenseitigkeit, und, sofern Wir Uns der Begriffswelt des Schuldigseins bedienen – ihr schuldet der Welt einen Segen oder mehr.
Dies ist eure Welt, die Ich euch gegeben habe. Ich wendete sie euch mit all der Schönheit und dem Erglühen zu, die Ich Mir dabei ausmalte, und nun ist es an euch, die Welt auf Hochglanz zu bringen. Ihr tut das anhand des Lichts in euren Augen und des Lichts in eurem Herzen und des Lichts in eurem Geist. Wo immer euch die Welt düster zu sein scheint, dort ist es an euch, Licht zu vergießen. Vergießt Licht anstatt auf das zu weisen, was euch glanzlos oder gar grässlich zu sein scheint. Habt Mitempfinden für die Welt und all die Menschen in ihr. Sie mühen sich so wie ihr, und es kann schlechterdings sein, sie tasten noch mehr herum, als ihr es tut.
Die Welt ist arglos. Haltet sie an euer Herz. Ermutigung für die Welt rührt von euch her.
Niemals machte Ich euch zum Kritiker der Welt. Störstellen können ausgemacht werden. Ja, in der Tat. Die Verwerfungslinie ist indessen ein Grabenbruch in eurem Herzen. Wenn ihr die Welt befähigen möchtet, ihren rechtmäßigen Platz einzunehmen, dann setzt euer Herz instand, Geliebte. Ihr habt Licht in euch, welches es euch über der Welt zu hinterlassen gilt. Verprügelt sie nicht, noch auch vergeht in Mitleid mit ihr, so, als wäre die Erde ein Anlass für Betrübtheit.
Brillant ist die Welt, und brillant seid ihr.
Schreibt in eurem Herzen eine neue Zeitung. Inspiriert die Welt zu Größe. Die Welt ist bereits großartig, dennoch gilt es euch, die Welt, dass sie höher steigt und Großartig ist, zu nerven. Ihr schiebt oder zieht nicht die Welt. Ihr packt sie nicht am Genick und schüttelt sie nicht. Ihr schimpft sie nicht aus. Ihr zieht sie hoch. Ihr erhebt die Welt kraft dessen, wie ihr auf sie blickt. Was erhebt euch, Geliebte? Das Durchzählen eures Fehlbenehmens bewerkstelligt dies nicht. Gebt das Nachzählen von Fehlbenehmen auf, des euren und desjenigen der Welt. Rückt vor. Bahnt für die Welt den Weg. Scheint euer Licht.
Ich kann nicht zu viel über die Wichtigkeit dessen zum Ausdruck bringen.
Die Welt ist in eurer Obhut, so als wärt ihr Pflegeeltern, die ein Kind großziehen möchten wie ihr eigenes. Die Wahrheit ist, dass jedes Kind euer eigenes ist, und dass die Erde ebenfalls eure eigene ist.
Pflanzt Blumen. Verschönert die Welt. All das, was die Welt etwa durchlaufen hat, das hast du womöglich nicht bedacht. Du bist verwundet worden, und nicht anders wurde es die Welt. Nichtsdestotrotz ist die Welt stets für euch hier.
Nun versetzt ihr die Welt wieder in ihren rechtmäßigen Zustand. Ihr nährt das Pflegekind. Ihr liebt das einsame Kind aus ganzem Herzen. Ihr geht sanft mit ihr um. Die Welt ist ganz bestimmt nicht euer, um auf sie zu trampeln.
Behandelt die Welt mit Respekt. Überdenkt die Welt und euren Ort in ihr. Überdenkt alles, was euch die Welt bietet.
In welcher Manier redest du von der Welt? Wie wäre es mit Dankbarkeit? Wie wäre es damit, der Welt geneigtes Entgegenkommen darzubringen. Wie wäre es, der Welt mit guten Umgangsformen zu begegnen. Wie wäre es, die Welt zu segnen, und wie wäre es, dass du selber der Welt ein Segen bist. Weswegen denn nicht?
Du und die Welt sind auf Wechselseitigkeit, demzufolge, zeige dich erkenntlich.
Wenn du auf der Erde gehst, entsinne dich, worauf du wandelst. Worauf du gehst, ist mehr als ein Bürgersteig oder Erde, Sand, Stein oder Gras. Sieh die Welt als einen königlichen Teppich, den Ich vor dir ausgelegt habe. Seid eingedenk, wer ihr wirklich seid, und entsinnt euch, was die Welt wahrlich ist und was ihr eure Lehenstreue ist.
HEAVENLETTER # 5005 – 8.8.2014 Your Body Serves
EUER LEIB DIENT
Gott redete …
Euer Herz ist eine Pumpe von Liebe. Was ist nährendes Blut denn anderes als eine Form von Liebe? Was ist euer ganzer Leib anderes als eine Form Meiner Liebe? Und demgemäß möget ihr euren Körper stets hegen und gut von ihm denken. Lasst Uns nie mehr etwas von Krankheit hören. Liebe alles an dir. Liebe deine Knochen, liebe deine Gestalt, liebe deine Körpergröße, liebe deine Haut, liebe deine Nase, liebe deine Zehen. Mag ganz einfach jenen Körper, der dich nach überall hin verbringt. Liebe die Beiwerke, die dein Leib dermaßen bereitwillig für dich versorgt.
Sage niemals mehr, du liebest deinen Hals nicht, er sei zu lang und zu dünn, oder zu kurz und zu fett, und sage nie mehr, du wünschtest dir, dein Körper hätte dies und hätte das. Ein Teil der Fürsorge für deinen Körper ist, gut zu ihm und von ihm zu reden. Danke deinem Körper für alles, was er tut, um deinen Seelen-Geist auf Erden zu beherbergen. Dein Körper ist für ein Leben lang dein Freund. Er ist dein Freund.
Das Physische ist nicht alles von dir, auf keinen Fall. Du weißt das bereits. Während du dich auf der Erde aufhältst, dient dir freilich dein Leib, derweilen deine Seele für immer und ewig ist. Dein Körper nicht, und doch geht dein Körper auf dich ein.
Wie sprichst du jene an, die deine Diener sind? Du siehst dir die Dienerschaft nicht an und sagst zu ihr: „Ihr seid hässlich.“ Ihr weist nicht dauernd auf die Diener, wie ihr sie gerne anders haben möchtet. Wenn ihr von euren Dienern gute Dienste bekommen möchtet, behandelt ihr sie gut.
Wenn ihr meint, ihr hättet aus erster Hand mit Dienern keine Erfahrung, dann bedenkt, wie ihr mit Kellnern in einem Restaurant umgeht. Ich glaube, ihr bedankt euch bei ihnen. Ihr redet zu ihnen wie zu einem Menschen. Ihr macht sie nicht die ganze Zeit schlecht. Ihr wisst um Besseres.
Bitte wisst es besser, wie auf euren Leib sehen und wie zu ihm reden geht. Ein Stück Wertschätzung kann ungemein viel bewirken.
Liebt euren Körper. Falls ihr es inwendig in euch nicht ausfindig machen könnt, euren Körper von ganzem Herzen zu lieben, dann liebt ihn für den Dienst, den euch jener zuwendet. Euer Körper ist einzigartig und sonderlich. Er tut für euch alles, was er für euch tun kann. Sprich gut von deinem Körper. Du redest immer über deinen Körper unmittelbar vor ihm stehend. Hinter deinem Rücken von ihm reden gibt es nicht. Nimm in Bedacht, wie du deinen Leib betrachtest und wie du zu ihm sprichst.
Wenn du anämisch bist, sei aufmunternd zu deinem Blut. Feure es an. Es gibt mehr Möglichkeiten als Körperübungen, um deinen Körper zu kräftigen, verstehst du Mich?
Sporne deine Muskeln an. Sporne deine Augen an. Preise sie. Erzähle deinen Ohren all die guten Dinge, was sie für dich tun, wie glücklich du bist, Ohren zu haben, die dir zur Hand sind, all den Lauten der Welt zuzuhören. Gib deinen Ohren zu verstehen, wie wichtig sie dir sind. Deinen Augen, unbedingt. Deiner Nase – was deine Nase doch für dich tut. Sei froh. Freue dich an deinen Händen, die anfassen, und an deiner Haut, die dir den Unterschied zwischen Seide und Rupfen zu verstehen geben weiß. Du wirst dich etwa verlauten lassen mögen, was für eine fantastische Mahlzeit du soeben eingenommen habest, wie freilich steht es mit der Anerkennung deiner Geschmacksnerven, die dir tagaus tagein, ohne dabei Beschwerden vorzubringen, dienstbar sind? Und wie steht es um deine Zunge und deine Lippen, die dir Stütze sind, Klänge herbeizuführen?
Segne deine Füße dafür, wohin sie dich bringen, und für all die Meilen, die sie, deiner Anordnung Folge leistend, herumreisen.
Schalte dich bei deinem physischen Herzen ein. Spende ihm eine großartige mentale Massage.
Deine Gedanken können in die Lage setzen, oder sie können außerstand setzen. Dein Geist, dein Reden, deine Gedanken können Wunder verrichten.
HEAVENLETTER # 5006 – 9.8.2014 God Hears Our Cries
GOTT VERNIMMT UNSER SCHREIEN
Gott redete …
Ich höre Meine Kinder schreien:
„Zu Gott, lieber Gott, zu Dir spreche ich, und ich weiß, Du hörst mich und Du redest mit mir und Du liebst mich. Wieso bin ich nicht der glücklichste Mensch auf der Welt? Gott, warum nicht?“
Ich antworte:
Gewohnheit. Es geht um die Prämisse, von der her du den Anfang nimmst, um die Prämisse, dass du Mich nicht habest, dass du hinzuerlangen müssest. Du hast hinzuerlangt. Die hast Mich gewonnen. Was du aktuell erlangt hast, ist dein Gewahrsein von Mir, freilich nicht schier von Mir, von Unserem Einssein. Es ist bei Unserem Einander-Gegenüber-Sitzen inwendig in dir ein Rückstand vorhanden, den du mehr magst als Einssein. Du bist in deinem Leben so viel alleine gewesen, und du hast gerne einen Begleiter wie Mich.
Zur selben Zeit wie du Unser Miteinander liebst, liebst du obendrein Unser Einssein. Selbst so Unsere Beziehung Einssein ist und du dir eben darüber im Klaren bist, möchtest du gerne die Weichheit von Seide zwischen deinen Fingern spüren, und möchtest du überdies die mindere Weichheit von Leinen fühlen. Du hast das Gefühl, dir würde das Leinen fehlen, und der Wunsch steht dir danach, es so lange du kannst zu behalten.
Du möchtest Alles, was Einssein ist, gleichwohl möchtest du die Abwechslung von Mannigfaltigkeit. Du möchtest, sozusagen, mehr Mir gegenüberstehen, als du das Fundament des Universums sein möchtest. Du zauderst was Macht angeht. Macht hat wohl einen Beiklang, bei dem du dich weniger als wohl fühlst. Es gibt eine Partie von dir, welche zu einer größeren Macht hochsehen, und, welche dich kleiner haben möchte.
Daher, selbst dann, wenn du es gerne hast, zu Mir herüberzusehen, ist es dir ungemein lieb, zu Mir hoch zu sehen.
Du hast gerne einen Großen Vater im Himmel. In deinem Geist musst du alsdann, um dies zu gewährleisten, in einer Entfernung sein, und sei es auch nur in einer kurzen Entfernung. In jenem Sinne ist es für dich demnach nicht ganz so leicht, Mich hinein zu lassen. Zeitgleich, da hast du Mich eingelassen. Du hast Mich in deinen Armen aufgesammelt, und hast Mich dennoch noch nicht gänzlich in den Arm genommen, aus Angst, dich selber zu verlieren.
Zugleich hast du Mich ebenso nicht aus der Hand gelegt. Du hältst Mich unentwegt zwischen Himmel und Erde, unterdessen du alldieweil vorgesehen bist, mit Mir als Mein Gefährte hier, als Mein inniges Selbst hier, in dieser deiner Lebzeit zum Himmel zu kommen. Es ist nicht so, dass du dich vom Himmel losgesagt hast, gleichwohl hältst du ihn für eine Weile beiseite. Du möchtest gerne ein wenig mehr von Mir, während du dich selber siehst, wie du deinem Dafürhalten nach seist.
Sei dir sicher, dass du begreifst, dass Ich im Moment nicht vom Tod deines Körpers rede. Ich rede soeben über Unser Einssein, selbst so dein Körper dich bei sich hat. Nach wie vor ist etwas inwendig in dir vorhanden, was schreit, ein Individuum zu sein und ein Sucher bleiben zu mögen. Du liebst die Verfolgung. Du liebst die Erwartung, aufgefunden zu werden. Ja, du liebst Erwartung. Du heißt noch nicht vollauf das Empfinden, dass das Jagen vorbei ist, willkommen. Nicht dass es ein Im-Stich-Gelassen-Sein wäre, bei Mir als Eines zu sein, du möchtest freilich nicht so gerne einem Gefilde den Rücken kehren, das dir dermaßen vertraut ist, dessen ungeachtet, wie du dich über es beschwerst.
Du hättest gerne deine Füße in zwei Booten belassen. Dir ist es noch nicht so recht danach, über den Regenbogen zu springen. Du kannst durchaus der Auffassung sein, dermaßen stark liebest du das relative Leben ja nun nicht, und dennoch klammerst du dich an ihm fest, so, als würdest du vortragen:
„Einfach noch ein bisschen länger. Lasse mich, Gott, eher einfach noch ein bisschen länger ein Menschenseinswesen sein, was sich abmüht, denn ein Mensch sein, welcher Sich-Abmühen überstiegen und vollen Wohnsitz im Himmelskönigreich erlangt hat.“
Hast du die Vorstellung, dass du, um dich mit Mir zu vereinen, deinen Platz an der Sonne einbüßen würdest?
Was immer du wähnst, du liebst die Zirkularität des Erdenlebens beträchtlich. Nichtsdestotrotz, nicht mehr lange hin, und du wirst Meine Hand nehmen und sagen:
„Gott, ich bin bereit. Ich bin bereit, mich zu meinem rechtmäßigen Platz zurückzugeleiten, welcher vollauf bei Dir ist. Es ist nicht so, dass ich mich weit hinter mir lassen werde. Ich werde mich mit Meinem Selbst vereinen. Ich werde meine Identität nicht weggeben. Ich möchte meine Wahre Identität hinzugewinnen, und mich sozusagen mit einer Mitwirkenden-Besetzung von Tausenden zusammentun, die ihre Angst vor dem Einssein verloren haben und Eins mit Dir, Gott, geworden sind. Ich werde mich der Realität hinzugesellen, nicht einem Abgrund. Ich muss meine Angst vor dem Unbekannten aufgeben. Es ist nicht einmal Unbekannt. Ich fürchte die Stille, welche keine Beschränkungen kennt. Ich habe nicht das Gefühl zu haben, wie wenn ich alles aufzugeben hätte, denn der Himmel war immerdar mein Zuhause. Er ist es, wohin ich gehöre, aufgesogen in Dir, Gott, und in Deiner Liebe. Hier finde ich mein Selbst.“
Geliebte, es ist nicht so, dass ihr verschütt geht. Es ist so, dass ihr endlich aufscheint, wie ihr seid. Auf jeden Fall werden du und Ich, nicht mehr lange hin, in eurem zunehmenden Gewahren vereint sein. Kommt zu Mir. Hier BIN Ich.
HEAVENLETTER # 5007 – 10.8.2014 New Life Dawning
NEUES LEBEN AM DÄMMERN
Gott redete …
Gleichwie Leben kein Ende hat, kommt euch kein Ende zu. Es ist einzig Gegenwart das Gegebene, und dies bedeutet, ihr seid in Prozess, im Fortschreiten. Etwas, was auf der Erde geschieht, belässt euch etwa mit dem Gefühl des Beraubtseins, so, als sei das Ende eures Lebens da, als sei der Sinn eures Lebens dahin, und dennoch seid ihr nicht am Ende eures Lebens. Das Leben bleibt nicht das gleiche, indes bezwingt euch das Leben nicht.
Weil im Leben etwas gegen deinen Willen läuft, meint nicht, dass du versagt hast. Weil du bankrott gehst, bedeutet nicht, dass du gescheitert bist. Es meint, du bist vorangerückt. Und falls es dein Herz ist, das eine Pleite hinlegt, hast du nicht Schiffbruch erlitten. Du bist einfach in eine andere Straße eingebogen.
Das Empfinden von Fehlschlag ist ein Ungemach, welches ihr eurem Leben auf der Erde hinzufügt. Ihr könnt nicht fehlschlagen. Dass etwas, was euch in eurem Leben wichtig ist, hin ist, bedeutet nicht, ihr habt Schiffbruch erlitten. Geliebte, ihr werdet niemals aus dem Himmelskönigreich herausgekickt. Es mag euch so erscheinen, da euch die Welt nicht das aushändigt, was ihr möchtet, oder da sie wegnimmt, was sie zugewendet hatte. Du bist ein illusionierender Zauberer. Du machst etwas aus dem Leben, was nicht da ist. Du liest mehr in es hinein, als da ist. Es ist einzig Leben.
Ich spiele nicht eure Gefühle zu einem gegebenen Zeitpunkt herunter. Ich sage nicht, dass was immer ihr durchmesst überhaupt nichts sei. Wenn ihr eine Wüste durchquert, nehme Ich zur Notiz, dass ihr durstig seid. Wenn ihr in einem Dschungel unterwegs seid, nehme Ich die Feuchtigkeit zur Notiz, die euch umgibt. Dies eben versuche Ich euch zu verstehen zu geben. Eine Wüste ist. Ein Dschungel ist. Du bist nicht die Wüste. Du bist nicht der Dschungel. Sie sind nicht du. Ich sage, du machst zu viel aus ihnen. Du machst zu viel aus ihnen, da du angehaftet bist.
Du hast Beträchtlicheres zum dich darauf Verlassen denn deine Umstände. Wenn dich jemand im Stich lässt, wenn jemand lieblos ist, ist das dessen Problem, nicht das deine.
„Langsam“, sagst du Mir, „Brr! Ich bin derjenige, dem das weh tut.“
Ich rede gerade davon, dass du auf einen anderen Denkzug aufzusteigen hast. Ich sage, was der Dieb, wenn jemand deinen Diamanten gestohlen hat, dir bedeutet und meint, ist, was der Dieb dir bedeutet. Du bist du mit oder ohne deinen Diamanten. Wenn dir jemand dein Herz stiehlt und dich danach fallen lässt, hat niemand dein Herz gebrochen. Du hast dein eigenes Herz gebrochen.
Ich sage, du bist deine eigene Zuständigkeit. Was du als Tragödie betrachtest, läuft auf eine weitere Verzweigungsstelle in deinem Leben hinaus. Wenn die Süße der Liebe vorüber ist, befindest du dich an einem Wendepunkt. Und mithin wendest du dich nun in eine andere Richtung. Du musst dich, zwangsläufig, selber höher heben. Du erlangst, ja dies gar unter Gewaltumständen, eine neue Weise für deine Gedanken, sich auf Reisen zu begeben, hinzu.
Einerlei was sich zugetragen hat oder nicht zugetragen hat, du hast Folgerungen darüber gezogen. Du machtest etwas daraus. Du erzähltest dir eine Geschichte, und du schriebst den Ausgang als Verzagen nieder.
Schreibe nunmehr einen Anfang, wo du nicht mehr länger Gefangener deiner Gedanken bist. Neues Denken, und du bist erneut. Befreie dich selber. Falls in deinem Leben eine Situation vorüber ist, sei mit ihr durch. Erhebe dich aus den Trümmern, Geliebte, Geliebter. Du bist dein eigenes Souveränes Seinswesen. Dein Leben, so wie es sich entrollt, ist nicht die Erstreckung von dir. Schaue hoch. Stehe auf. Du brauchst nicht zu warten, bis Zehn gezählt wird, und verkündige dich dementsprechend als jemand, der die Angelegenheit hinter sich hat. Sei dein eigener Aufgehender Stern, und gehe im Osten auf als eine neue Morgendämmerung, welche noch lichter ist als die vorhergehende, immerzu neu, Leben, welches fortlaufend auf dir anbricht.
HEAVENLETTER # 5008 – 11.8.2014 Citizen of Heaven
HIMMELSBÜRGER
Gott redete …
Du bist mehr als die Person, die in deinem Haus sitzt. Du bist mehr als die Person, die in deiner Stadt oder Großstadt lebt. Du bist mehr als die Person, die in einem Bundesland oder einer Provinz lebt. Du bist mehr als die Person, die in einem Land lebt. Du bist mehr als die Person, die in einem Kontinent lebt. Du bist mehr als die Person, die auf dem Land lebt oder über die Meere segelt. Du bist gar mehr als ein Bürger der Welt.
Du bist ein Kind Gottes und du bist obendrein ein Bürger des Himmels mit all den Rechten und Privilegien. Ihr seid auf nichts begrenzt, Geliebte, auf gar nichts. Dies bedeutet, ihr seid unbegrenzt. Ihr seid über Grenzen und Grenzziehungen hinausgehend. Ihr seid uneingeschränkt. Dies ist die Wahrheit. Ihr seid Groß. Ihr seid personifizierte Größe.
Dem Augenschein der Welt zum Trotz, es gibt nichts Größeres als die Seele von Euch. Dies ist gültig, eures IQ’s oder jeder anderen Eigenschaft unbenommen. Das hat nichts mit Ruhm oder Popularität zu tun. Es hat mit Seien zu tun, mit Gott-gebilligtem Seien. Niemandes Seiensheit ist minder. Alle Seelen sind machtvoll, über alles Vorstellungsvermögen hinaus. Keine Seele ist begrenzt. Ein Körper kann begrenzt sein. Die Welt mag einem Grenzen setzen. Deine Seele ist unbegrenzt. Wenn du nicht laufen kannst, ist deine Seele ebenfalls unbeschränkt. Wenn du keine Arme oder Beine hast, ist deine Seele unbeschränkt. Wenn du nicht hören kannst, ist deine Seele unbeschränkt. Wenn du nicht sehen kannst, ist deine Seele unbeschränkt. Wenn dein Verstand nicht denken kann, ist deine Seele unbeschränkt. Einerlei was in der Welt das Bild von dir sein mag, du bist ein unbegrenztes Seinswesen, und deine Seele kann in die Höhe schweben und schön sein, sie kann wundersam und weise sein, und einem Behuf dienen, der über das hinausgeht, was die Welt oder irgendwer in ihr imstande ist, in Betracht zu ziehen.
Die Seele ist frei. Nichts tütet sie ein. Nichts hält sie in Schranken. Du bist eine freisinnig laufende Seele. Dies ist deine Wahre Identität. Jedwede anderen Titel, die dir beigegeben werden, greifen nicht Platz. König und Königin sind allzu kleine Titel, als dass sie bloß den Saum deiner Seele berühren.
Du bist nicht bloß Seele, du bist eine gesegnete Seele. Seele ist deine wahre Statur. Lasse nichts anderes dich fehlleiten.
Ihr seid alle Große Seinswesen, die zumeist keine Idee von der Macht und Pracht haben, die ihr seid oder die ein Jeder sonst da und dort ist.
Die Welt, Geliebte, ist irreführend. Die Welt ist eine Täuschung. Sie möchte euch über eure Wahre Identität hinwegtäuschen. Die Welt veranschlagt, wie sie veranschlagt. Die Welt treibt voran, was sie vorantreibt. Sie fördert mehr, und sie fördert weniger. Von Größe bekennt sie zu wenig. Sie macht viel aus nichts, Gold inbegriffen. Die Güldenheit der Seele überstrahlt all die Schätze und Kostbarkeiten der Welt. Gutes Aussehen, riesiges Vermögen, all das, was in der Welt wertgeschätzt wird, entzündet der Seele nicht eine Kerze, und nicht deiner Seele.
Die Seele ist unnahbar. Nichts kann ihr nahe kommen. Alle Reichtümer der Welt, all die Schätze der Meere, all die Inhalte von Schatzkammern und Museen vermögen nicht einmal die Zehen der Seelen zu berühren. Seelen sind schlicht schrankenlos. Die Seele hat keine Restriktionen. Und du bist Seele. Es gibt im Englischen ein Adjektiv – soulful -, und das bedeutet öfters – zutiefst traurig. Diese Bedeutung kann nicht weiter von der Wahrheit der Bedeutung von Seelen-Voll entfernt sein.
Die ganze Geschichte ist Seele. Du bist diese schöne unermessliche Seele. Dies ist das reale Ausmaß von euch. Eure Seele kommt der Endlosigkeit und Ewigkeit gleich. In diesem Sinne können Wir sagen, dass eure Seele das Universum ausplündert. Sie hat den Vorrang über Allem. Sie herrscht. Eine ganze Unendlichkeit von Seele geht in der Welt vonstatten, welche in Teile von diesem und in Teile von jenem auseinander gebrochen scheint. Du bist Endlose Seele.
Ja, ihr seid Alle Große Seelen. Seelen scharen sich und tun sich als Einssein kund.
HEAVENLETTER # 5009 – 12.8.2014 Your Heart Is Beating God, God, God
EUER HERZ SCHLÄGT GOTT, GOTT, GOTT
Gott redete …
Alle eure ersehnten Verlangen, einerlei was für eine Form sie einnehmen, belaufen sich auf euer Verlangen nach Einssein mit Mir. Egal um was für eine Passion es dabei geht, deren Sog bringt euch näher zu Mir. Selbst dann wenn ihr was Mich angeht angefeuert skeptisch seid, ihr ersehnt euch, näher zu kommen. Ihr habt von Mir eine Version im Kopf., vielleicht eingesessene Versionen von Mir. Ihr könnt durchaus das Empfinden haben, vorgezeichneten Bildern von Mir nicht nahe zu stehen. Ich bin in eurem Herzen. Ich bin mehr wie ein Sichten oder eine Berührung oder ein Aufseufzen von Mir, welches in einem gespreizten Herzen hervorbricht.
Selbst wenn Ich dem Anschein nach weit weg von euch bin, schlägt euer Herz Gott, Gott, Gott. Da ist ein Refrain Gott, Gott, Gott, und da ist ein Chor, der singt Mehr, Mehr, Mehr, und ein Chor, der psalmodiert Heilig, Heilig, Heilig. Gar wenn ihr nicht erfasst, was Heiligkeit ist, ruft ihr nach ihr. Irgendwo inwendig in euch kann Heiligkeit nicht verleugnet werden. Die Heiligkeit ist euer. Etwas wird entbehrt, wonach ihr schmachtet. Es ist um so Vieles mehr an euch, denn euren Augen unterkommt. Ihr wundert euch, was es denn sei, das fehlt.
Etwas gerät in Erinnerung. Selbst wenn ihr nicht den Finger darauf legen könnt, etwas Mehriges ruft euch zu, welches euer Selbst ist. Es ist Ich, Mich maskierend, so ihr Mir Selbst zuruft, so ihr vernehmlich nach Beachtung ruft. Ihr mögt ja meinen, es sei etwas von außerhalb von euch, was euch herzieht, gleichwohl ist es etwas, was euch innig ist, welches dem ganzen Applaus der Welt nicht gleichzukommen vermag. Der Beifall der Welt mag an dich stechen, derweilen es schier dein Selbst ist, welches imstande ist, dir dein Selbst zuzureichen. Du suchst nach Mir, nach dieser Nähe zu Mir, und Ich bin nicht einmal ein Zentimeter weit entfernt. Ich bin dermaßen inwendig in dir, nachgerade eben nicht von dir entfernt. Du wirst womöglich Meinen Namen nicht kennen, dieses Sehnen, was in dich hineinzulaufen oder dich zu umfangen scheint.
Wenn du fragst: „Wer bist Du, Gott?“, fragst du im Grunde genommen: „Wer bin ich? Wo bin ich? Wohin bin ich gegangen? Und wie gelange ich zurück? Wie komme ich zu meinem Selbst zurück? Wohin bin ich gewandert? Wie bin ich so weit von Zuhause weggeraten? Was tue ich hier? Habe ich mich verlaufen? Kann ich den Weg zurück finden?“
Der Joker ist der, dass du nirgendwohin geirrt bist. Du hast eine Minderung des Erinnerns an dir. Du siehst dich eher in disparaten Gedanken, allemal bist du Ein Gedanke, Ein Gedanke, auf den angespielt wird.
Ist all die Liebe, die du spürst, sobald du sie spürst, Wiedererkennen? Ist all die Liebe, die du spürst, selbst das Sehnen nach Liebe, welches du verspürst – kann es dabei um eine Wiedervereinigung mit deinem Selbst gehen? Hast du all dieses zuvor gelebt? Du verspürst das eine und andere Stupsen in Richtung auf das Licht Deines Selbst.
Du rufst deinem Selbst zu. „Wo bin ich hingegangen?“, fragst du dich. „Wo war ich gewesen?“, fragst du dich. „Wo bin ich meiner Auffassung nach gewesen? Wohin bin ich gewandert? Wie gelange ich zurück? Ich habe zurückzukommen“, redest du. „Ich gehöre nirgendwohin, oder ich gehöre überallhin, oder, gibt es kein irgendwo? Ist dies das Trugbild, welches mich nicht meiner Wege gehen lassen möchte? Nach allem Reden und Tun – gibt es keinen anderen Ort sonstwo?“
Und dementsprechend fühlst du dich deplatziert, voller Sehnsucht dazuzugehören – voller Sehnsucht, um wozu dazuzugehören? Das Dazugehören, wonach es euch ist, wird nicht in Gruppierungen ausfindig gemacht. Das Dazugehören, wonach es euch ist, liegt im Einssein, und Einssein ist inwendig.
Ihr gehört eurem Selbst. Einssein ist mehr als dazugehören. Es ist nicht wie eine Schwesternschaft oder Bruderschaft. Es ist eine Brüderschaft des Einen. Es ist das Eine des Einsseins. Du bist dabei, deinem Einssein dahinterzukommen, welches das gleiche ist wie das Meinige.
HEAVENLETTER # 5010 – 13.8.2014 Being Is Everything
SEIEN IST ALLES
Gott redete …
Wohin gehst du? Wohin gehst du, so es kein Wohin zum Dorthingehen gibt? Es gibt nirgendwo zum Dorthingehen. Die Konzeption ist ein Trugbild. Es gibt keinen Raum oder Platz, dem hingegen lechzt du nach ihm.
In der Welt geht das Leben um In-Bewegung-Sein und um all die allerhand Formen des Tuns. Wir können sagen, das Leben in der Welt ist ein aktives Verb, für welches ständig ein Objekt existiert. Mithin wurde die Idee von Verlust und Hinzugewinn geboren.
Was das Leben selber im Himmel angeht – so wie im Himmel das Leben gesehen wird, ist das Leben, obschon Ich Der Macher genannt werde, Seien. Ich bin Seiend. Seien reicht hin. Seien ist nicht eine Sache, gleichwohl ist Seien Alles, gleichsam wie ihr Jeder seid.
Zahlen sind Teil der auswärtigen Welt. Es gibt im Himmel kein Konzept von Zahlen. Wie könnte es das denn geben, derweil der Himmel Einssein ist, wie auch immer ihr ihn aufschneidet?
Und Meine Kinder, allen Illusionen zum Trotz, sind Eins. Da ist kein in zwei Stücke Zerlegen. Ihr könnt nicht aufgespalten werden. Ihr seid nicht in Teilen. Das Leben in der Welt geht insgesamt um dies und das. Die Welt-Regeln haben dem Einssein nicht allzuviel Beachtung gezollt. Das Leben in der Welt hat es ganz entschieden mit den materiellen Elementen der Welt zu tun gehabt, damit, was ihr vor euch sehen könnt, was kenntlich gemacht werden, wovon man Bilder aufnehmen, was erwiesen werden kann. Die Welt war nicht allzu sehr auf das hin gekrümmt, was nicht sichtbar ist, was nicht angefasst, nicht gemessen werden kann und jenseits der Welt und ihrer Kalkulationen liegt. Die Welt liebt ihre Gegensätze. Sie liebt ihre Anreihbarkeiten. Sie liebt all die Oberflächen-Faszinationen. Darum geht es in der Welt. Das ist die Natur der Welt, so wie sie allgemein bekannt ist.
Daran ist nichts Anomales, das verstehst du. Daran ist nichts Beschämendes. Dies ist kein Verrat. Und dies ist keine Vergeudung der Zeit der Welt. Die Welt liebt es, alles anzuzweifeln, was sie nicht mit ihren eigenen Begriffen zu erfassen vermag. Und, dennoch, da ist mehr am Leben dran, als das, was am Behaglichsten ist und durch die Welt leicht erschlossen wird. Die Welt ist klarerweise physisch, und die Welt ist allemal zutiefst aus dem Spirituellen gemacht. Sofern sie nicht überdies spirituell, unsichtbar, still, unüberschaubar weit wäre, weswegen sollte es denn dann all den Wirbel um das Spirituelle geben? Im Großen und Ganzen debattieren die Leute Sichtweisen.
Wieso sollte jemand steinhart sein mögen, dass das Spirituelle so ist, wie er oder sie es sagt und dass es ausschließlich so sein könne? Erinnerst du dich der drei Blinden und ihrer Wahrnehmung des Elefanten? Dies tun Menschenseinswesen auf der Erde. Ihre Wahrnehmung beläuft sich nicht auf das Ganze, sondern auf Stücke. Auf der Erde gibt es kein planes Spielfeld. Es gibt höher und tiefer und allerhand Konzeptionen dazwischen. Im Himmel ist Gott als Liebe kundgetan. Das ist es dann.
Im Himmel Selber gibt es keine verschiedenen Lager. Falls es sie gäbe, würden sie nicht einander zu übertreffen suchen. Aber es gibt natürlich im Himmel keine Fraktionen. Just dies meint ja Einssein. Einssein ist. Es wird nicht ermittelt. Wer ist denn da, um zu ermitteln? Es ist nicht möglich, den Himmel zu zergliedern. Wer wäre denn da, um ihn zu zergliedern, so keine Getrenntheit vorhanden ist, um von dorther den Anfang zu nehmen? Und wer wäre denn da, um dem zuhören zu mögen, so Schönheit zugegen ist, der Aufmerksamkeit zukommen zu lassen ist?
Was könnte jemand im Himmel wollen, was er oder sie nicht bereits hat? Wenn du unüberschaubare Weite innehast, wer sollte denn gerne von ihr abweichen mögen? Wer, der im Einssein ist, sollte je den Wunsch verspüren, just von ihm abgespalten zu sein? Im Himmel ist nichts da, um es beizulegen. Es gibt keine Ungleichheit, welche zusammengeführt werden muss.
Dennoch, Seelen treffen vom Himmel herrührend die Wahl, zur Erde herunterzukommen und an ihrer Dichotomie teilzuhaben. Ihr habt das getan. Ihr nahmt das an. Ihr macht derzeit mit.
HEAVENLETTER # 5011 – 14.8.2014 Why Aren’t You Happy?
WARUM BIST DU NICHT GLÜCKLICH?
Gott redete …
Du könntest dich selber fragen:
„Warum bin ich nicht glücklich? Ich habe eine Menge zum Glücklichsein, dennoch bin ich nicht glücklich. Was hält mich ab, glücklich zu sein? Es hat das zu sein, dass ich an Knappheit glaube. Ich muss dies vor so langer Zeit eingerichtet haben. Seit ich nicht alles habe, was ich möchte, bin ich nicht glücklich. Ich habe den Entschluss gefasst, ich bin nicht glücklich. So lange wie ich etwas ermangele, muss ich denken, ich könne nicht glücklich sein. Sobald ich eine Bereicherung innehabe, wird sie womöglich nicht bleiben, demnach habe ich gar bei Zuwachs Sorgen. Es ist wie wenn ich mir einen bestimmten Schirm ausgesucht habe. Er hat Löcher. Ich weiß nicht, wie ich den Regen des Unglücklichseins von mir abhalten kann.“
Geliebte, ihr könntet durchaus auch insgesamt jenen Schirm loswerden. Es ist nichts da außer Leben. Eurem Geist ist es, das Leben sei bestimmt, eure Verlangen zu erfüllen. Vielleicht seht ihr euch nach dem Nachweis um, dass Ich euch liebe, und ihr setzt höhere und höhere Standards fest und fordert nunmehr mehr ein. Vielleicht habt ihr das Gefühl, dass ihr, wenn ihr nicht alles habt, nichts hättet. Habt in diesem Falle sehnsüchtiges Verlangen nach Dankbarkeit.
Ich gelte für euer sehnliches Verlangen, und Ich empfehle euch, dass ihr Groß träumt. Es gibt einen Unterschied zwischen sehnlichem Bestreben und Erwartung. Wenn ihr euch aus dem Himmel herausgeworfen fühlt, da alle eure Bestreben nicht erfüllt sind, arbeitet ihr gegen euch selbst.
Ihr möget zu dem Ort gelangen, wo sehnliches Bestreben aus sich selber heraus eine Wohltat ist. Ein Verlangen haben ist aus sich selber heraus erfüllend. Eure Bestreben haben nicht auf der äußeren Seite erfüllt zu werden. Lasst die Freude in dem sehnsuchtsvollen Bestreben zu liegen kommen.
Geht voran und wünscht euch sehnlich Wohlstand, und wisst um den Wohlstand, den ihr habt. Trauert nicht mehr länger um das, was ihr nicht habt. Wer weiß, ob ihr es ohnedies wirklich möchtet? Bestreben ist mitunter darauf versessen sein. Es gehört etwas darüber gesagt, zufriedengestellt wie auch begierig zu sein. Wie viel Schönheit ist genug? Wie viel Wohlstand ist hinreichend? Alles in der relativen Welt ist relativ.
Stuft euch nicht auf einer Skala ein, anderenfalls verdammt ihr euch selber zu Unzufriedenheit.
Reich oder arm, ihr könnt glücklich sein. Habt einen Glücksquotienten, der unbeschwert ist. Fasst einen Entscheid zum Glücklichsein. Entscheidet euch, Meine Liebe zu fühlen, unbenommen der Umstände. Kauft euch nicht mehr länger in euren Eindruck von der Sachlage ein. Ihr wart schwer zufriedenzustellen, vielleicht unmöglich zufriedenzustellen.
Bedenkt mehr, Mir zu Gefallen zu sein. Fragt nicht so sehr: „Erfreut mich dies?“
Fragt euch vielleicht: „Macht dies Gott glücklich?“
Natürlich, Ich bin Glück, Ich bin Personifiziertes Glücklichsein. Ihr werdet Mich fürwahr nicht mit Stirnfalten sehen. Was vermag Meiner Liebe dazwischenzukommen? Meine Liebe ist Mein Glücklichsein. Ich entbehre nichts. Ich bin voller Leben. Was möchte Ich mehr denn die Liebe, die Ich zuzuwenden habe? Was sonst gibt es denn?
Zugleich bin Ich hochgesteckt. Ich bin hochstrebend für die Welt. Ich sehe Liebe, wie sie auf eine neue Melodie tanzt. Ich sehe Liebe von Allen an Alle voraus. Ich sehe keine Ermangelung von Liebe. Ich sehe keine Täler. Ich sehe Liebe auf einer neuen Höhe. Ich sehe Liebe, wie sie alles umfängt. Liebe bringt jedesmal etwas. Natürlich ist Liebe kein Dreh. Die Illusion der Entbehrung von Liebe ist eine Finte.
Auf der Erde ist Liebe noch nicht ganz aus dem Versteck herausgekommen. Liebe ist derzeit scheu. Sie wird aus keinem guten Grund oder aus keinem anderen Grund geheim gehalten. Aus Angst vor der Knappheit an Ertrag, höchstwahrscheinlich.
Und an der Stelle haben Wir bei dieser Erörterung den Anfang genommen, eure Angst vor Ermangelung, selbst derweilen euer Zustand ja Überfülle ist. Schlagt die Freigiebigkeiten des Lebens nicht ab, noch auch akzeptiert die Beschränkungen.
Zu den zuvördersten Freigiebigkeiten zählt euer Lächeln, und dann euer Lachen, und dann eure Freude, und dann eure Liebe! Gebt alle eure Liebe fort, und sie sich wird automatisch wiederauffüllen. Wendet eure Liebe ebenfalls euch zu. Wenn ihr eure Liebe hortet oder sie auf die hohe Kante legt, wird eure Liebe alsbald austrocknen. Nicht in Gebrauch genommene Liebe verschafft nicht Rosen auf eure Wangen. Ungenutzte Liebe ist nicht Liebe. Ja, ihr könnt aus einer Entfernung her lieben, gleichwohl gehört alle Liebe mit Sicherheit nicht auf Entfernung gehalten. Nehmt eine jede Gelegenheit für Liebe bei jeder Position der Sonne entgegen. Klar doch, liebt in der Ferne, allein, da ist Liebe in der Nähe zuwenden obendrein.
HEAVENLETTER # 5012 – 15.8.2014 The Springtime of Surprises
DER LENZ DER ÜBERRASCHUNGEN
Gott redete …
Lebe mit einem Empfinden von Vorahnung. Du möchtest mit der Anschauung leben, dass etwas Wundervolles dabei ist, dir zu widerfahren, oder dass es zu dir oder dass es von dir her kommt. Vorfreude ist ein Gewahren von etwas mehr, was am Kommen ist, von etwas Ergötzlichem, von etwas, was dir Glück überreicht und mithin jenen um dich herum.
Du kannst dies gespannte Erwartung nennen, wenn du möchtest, nur, du hältst sie mit leichter Hand inne, nicht feste. Du heißt es willkommen, allemal kommandierst du es nicht herum. Es ist eine milde Einladung, die du dem Universum bereitlegst. Du blickst seiner Ankunft entgegen, indes klammerst du dich nicht an ihm fest. Du hast es nicht an einer Leine, an der du zerrst. Du bist schlicht bereit, sie zu bewillkommnen, wie einen Gast, den zu sehen du glücklich bist.
Du bedenkst einen Gast im Voraus. Ein Gast kommt. Du machst ein Zimmer fertig. Du denkst daran, was du kochen wirst. Du kennst bis jetzt noch nicht das Datum seines Eintreffens. Vielleicht weißt du nicht, wer er ist, und dennoch bist du bereit. Warum nicht die Ankunft eines Gastes im Sinn und Gemüt haben?
Warum nicht im Leben das Eintreffen eines Gastes, der einen überrascht, so recht genießen? Und wieso nicht diesen Gast einladen, ihn am Kommen haben und sehen, wie er deine Erwartungen übertrifft? Wieso nicht jeden Tag eine Ankunft mit willkommener Begrüßung? Wieso nicht ein paar Ankünfte mit herzlichem Empfang jeden Tag? Wieso nicht eine gute Anzahl Ankünfte mit willkommen heißendem Empfang jeden Tag? Wie glücklich dein Herz doch wäre.
Die Gäste, die kommen, sind Überraschungen! Selbst so du die Überraschungen vorhersiehst, wirst du eher keine Idee davon haben, welche Form die Überraschungen annehmen werden.
Betrete den Lenz der Überraschungen. Fürwahr, wieso überrascht sein, sobald frohe Kunden an deiner Tür anlangen? Habe Ich nicht gesagt, dass dich frohe Botschaften erreichen werden?
Stelle dir eine Welt vor, wo jedermann gute Neuigkeiten vorausahnt. Stelle dir das Entzücken dabei vor. Gute Neuigkeiten in deinem Sinn!
Was tritt dabei bei deinem Kreislauf, bei deiner Energie, deiner Munterkeit ein? Du benötigst im Laufe des Tages jenes Schläfchen nicht mehr, und du schläfst nachts gut und hast ein Lächeln auf dem Gesicht.
Ungeachtet deiner verflossenen Vorgefühle, ein jeder Augenblick kann eine Überraschung sein. Vielleicht befindest du dich im gleichen Büro bei der Arbeit, was für eine glückliche Überraschung harrt freilich jetzt deiner?
Ziehe ebenfalls in Betracht, was für glückliche Überraschungen du bei dir führen kannst. Segne dich selber und segne jene um dich herum. Was für eine Welt wäre das doch! Was für ein Büro wäre das!
Was wäre, wenn lediglich Aufmunterung deinem Mund und deinem Geist entkäme, und keine Einwände, kein ausgemachter Fehlgriff, genauso wenig kein durchgeschwatztes Verschulden? Was wäre, falls Jeder Freude zuwendete und Freude in Empfang nähme? Was für ein Gefühl hätte man da? Du kannst es anprobieren. Du kannst von einem Augenblick zum anderen das Gewicht von Schwierigkeit verlieren. Du hättest nichts auszuhalten. Du würdest an allem Gefallen finden.
Das Leben auf der Erde ist solch eine Partie, warum sie nicht zu einem fesselnden Spiel machen? Warum das Leben nicht gut genug machen, dass es dir eine Lebzeit währt? Das Leben ist in diesem Augenblick vor dir. Lasse dir diesen Augenblick schmecken. Halte ihn wie einen Kristall zur Sonne hoch und lasse ihn funkeln.
Eine jede Person, die vor dir in Erscheinung tritt, ist ein sonnenbeschienener Kristall. Jeder Mensch hat eine Lebenskraft, die hell erstrahlt. Die Menschen, die vor dir auftreten, werden dies womöglich nicht wissen, dennoch kannst du ihnen eine Anspielung davon zuwenden. Du kannst ihnen das Mirakel eines Lächelns schenken. Du kannst dem Leben des einen oder anderen das eine oder andere Glitzern wiedererstatten, und damit dein eigenes in Stand setzen.
Wofür bist du hier auf Erden? Nicht, um verdrießlich, sauer, bitter, sorgenvoll, missgönnend zu sein. Dies ist die Bedeutung von in diesem Augenblick leben. Dieser Moment liegt vorneweg vor dir. Er ist just momentan hier. Er ist hier an der Stelle die einzige Sache, mit der du umzugehen hast. Dieser Augenblick ist eine goldene Gelegenheit. In jedem Moment stattet dir die günstige Gelegenheit einen Besuch ab. Dein Gast heißt günstige Gelegenheit.
HEAVENLETTER # 5013 – 16.8.2014 Your Heart, A Kite That Flies
DEIN HERZ – EIN DRACHEN, DER FLIEGT
Gott redete …
Dein Herz ist bestimmt zu gedeihen. Du hast ein mächtiges Herz. Es ist keine Niete. Nein, keineswegs. Dein Herz ist eine Feste der Liebe. Dein Herz gedeiht auf Liebe. Es gibt deinem Herzen nichts anderes zu tun, als auf Liebe zu gedeihen. Die Nahrung deines Herzens ist Liebe. Nichts sonst ist das.
Entferne alle Hemmnisse von deinem Herzen. Dein Herz soll keinen Gürtel tragen. Du vergitterst dein Herz nicht. Du setzt es frei. Befreie dein Herz. Befreie die Wale. Befreie alles. Befreie dein Herz von ungelenker Dienstbarkeit gegenüber falschen Göttern wie duldendes Ertragen, Eitelkeit, Knappheit, Hemmung und Bedrängnis. Liebe dein Herz. Liebe dieses Heilige Fuhrwerk der Liebe. Liebe dein Herz und setze es frei. Setze dein Herz ein für alle Mal frei. Nimm keine Geiseln.
Befreie dein Herz und du befreist alle Herzen. Du setzt das Schritttempo deines Herzschlags. Setze es nicht auf rasch oder auf langsam. Setze es auf dem Liebe-Metrum hoch. Was hast du getan? Du hast dein Herz straff gezogen. Du hast einen Sporn um es herum gezogen. Hast du dein Herz eingeengt? Hast du ihm nicht angstvolle Regeln übermittelt? Hast du dein Herz nicht gedrosselt, bis dass es sich deiner Vorschrift unterwirft?
Dein Herz ist stark. Es gibt keine Not, dein Herz vor sich selber abzuschirmen. Ein Herz ist ein Herz. Ein Herz ist ein Herz und nichts sonst als ein Herz. Ein Herz wird nicht bewacht. Ein Herz ist freigiebig und gibt und gibt von sich selbst. Wenn du gerne möchtest, dass dein Herz glücklich ist, musst du ihm seine Freiheit gewähren, zu lieben und mehr zu lieben. Gib alle Beschränkungen, die auf deinem Herzen liegen, preis. Quetsche es nicht. Verschließe es nicht. Grenze es nicht ab. Unterdrücke es nicht. Öffne, öffne, öffne dein Herz. Tue es weit auf. Da ist kein Zahnarzt, der an deinem Herzen bohren wird. Da ist kein Küchenchef, der drauf und dran ist, es zu grillen. Da ist zudem kein Kriminalbeamter, der deinem Herzen auf den Zahn fühlen möchte.
Dein Herz ist ein Köcher von Liebe. Dein Herz ist ein Entgegennehmender. Es liest alle Herzen auf und steht ihnen bei. Dein Herz ist angelegt, ein Hafen zu sein. Dein Herz ist angelegt, auf der Erde dem Himmel das Nächstliegendste zu sein. Du hast deinem Herzen die volle Bandbreite zuzulassen. Dein Herz ist nicht bestimmt, angebunden und mundtot gemacht zu werden. Setze dein Herz frei, das Herz zu sein, welches Ich zu sein machte. Ein großes Herz. Ein volles Herz. Ein umfangendes verständnisvolles Herz voller Liebe.
Falls sich dein Herz schwach fühlt, hast du es zu eng zusammengebunden. Jedwedes Maß an Enge ist zu eng. Hemme dein Herz nicht mehr länger. Nimm dein Herz in die helle Sonne hinaus. Der Tag des Herzens ist auf Erden angebrochen. Dein Herz wurde frei geboren. Lasse jetzt seine Bande los. Setze jetzt dein Herz frei, zu lieben.
Wie befreist du dein Herz? Du nimmst alle Schutzwehren weg. Abschirmende Beplankungen sind Hemmnisse. Schicke dich an, deinem Herzen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Lasse dein Herz vollauf sein, was zu sein es geboren wurde. Dein Herz ist ein Bindeglied, kein Nicht-Verbinder. Liebe nah, liebe fern, liebe einfach. Lasse dein Herz alles sein, was es ist, nicht bloß etliches davon, was es ist. Würge deinem Herzen nicht die Luft ab. Trample nicht auf ihm herum. Trample ebenso wenig auf dem Herzen eines Anderen herum. Dafür gibt es keinen Grund. Ein reines Herz ist ungefesselt. Binde dein Herz los. Lasse dein Herz vor allen Menschen glänzen. Lasse dein Herz scheinen.
An deinem Herzen ist es nicht, zu zupfen und herauszusuchen. Dein Herz hat die Liebe ausersehen. Dies ist die gesamte Geschichte deines Herzens. Dein Herz wird seinen Weg ausmachen. Deines Herzens Weg ist Mein Weg. Dein Herz weiß wie Meinen Willen befolgen geht. Halte dein Herz nicht zurück. Ent-bändige es. Lasse dein Herz einen Drachen sein, der fliegt.
HEAVENLETTER # 5014 – 17.8.2014 God Is Always Right Here
GOTT IST UNUNTERBROCHEN STRACKS HIER
Gott redete …
Jemand fragte kürzlich, was es denn bedeute, wenn er Anstalten macht, von Mir etwas zu hören zu bekommen, und nichts hört, gar nichts, eine Leerstelle, und wenn sein Herz kümmert.
Nun, just an dessen Herz gewandt, es bedeutet, du hast es versucht, Mich zu hören, vernahmst Mich aber nicht, vernahmst Mich bewussterweise nicht. Das ist alles, worüber du Bescheid hast, dennoch liest du dort Sachen hinein.
Du hast dich gefragt, ob dies denn geheißen habe, du seist weniger wert. Du habest eine dicke Haut. Du seist irgendwie außerhalb der Umzäunung. Du habest einen Test nicht bestanden und seist im Königreich nicht zugelassen.
Du musst wissen, um nichts davon geht es. Es ist allfällig nichts davon.
Möglich ist, du hast es zu angestrengt versucht. Möglicherweise geht es dabei um viele Dinge. Alles, was du weißt, ist, dass du Mich gerne nahe bei dir hören wolltest. Du hörtest hin und hörtest hin, und nichts kam zu dir her. Vielleicht hast du dir einen Stift und Papier hergenommen, und du kamst da nicht zum Vorschein.
Lasst Uns die Sache so sehen: War es denn nicht immer so, dass du dir, wenn du deinen Willen und die Resultate, an denen es dir lag, nicht bekommen hattest, sicher warst, es handle sich um eine Art Fehlschlag deinerseits? Hast du nicht, so lange du dich erinnern kannst, gedacht, die Dinge nicht so bekommen, wie du sie gerne gehabt hättest, sei in deinen Augen und in den Augen jedes anderen Menschen ein Fiasko? Zu welchem Zeitpunkt hast du denn nicht vermeint, du seist am Boden und ausgezählt gewesen!
Komm schon, habe nicht mehr den Gedanken, dass du, sobald sich etwas im Leben nicht so herausstellt, wie du es möchtest, aus künftigen Rollenbesetzungen ausgeschlossen worden seist. Glaubst du wirklich, dass du abgewiesen wurdest, dass du deine Chance gehabt, dass du deine Chance vergeben habest und nunmehr nicht genügest? Du hast immer gefürchtet, dass du nicht gut genug bist.
Es gibt nichts, was du dir anzueignen hast, um Mich auf jedwede Art und Weise, wie sie dir lieb ist, zu vernehmen. Es kann dir indessen durchaus ins Haus stehen, Dinge zu verlernen.
Es könnte sein, es gelingt dir nicht, einen zwei-wegigen Verkehr mit Mir aufzunehmen, da du zu viel weißt, das meint, du wähnst, du wissest zu viel darüber, was Ich sagen sollte. Mit anderen Worten, du hast allzu viel Bewerten an dir. Du kannst meinen, Ich hätte bloß vielversprechende Worte, großartige Worte, phänomenale Worte zu sprechen, welche die Dachsparren zum Beben bringen.
Ich bin um Vieles mehr in Stille gesprochen, denn so. Ich benutze einsilbige Worte. Ich benutze die gleichen Worte wie du. Du möchtest Mich hören als ein Wunder, welches aus dem Baldachin der Himmel überbordet. Womöglich höre Ich schlicht dem zu, was du sagst. Womöglich lasse Ich dich vernehmen, was du sagst. Womöglich nicke Ich dir mit dem Kopf zu. Was immer Ich tue, Ich mache dir das Leben nicht schwer. Ich zeige dir ganz gewiss nicht die kalte Schulter. Finde Vergnügen an Mir. Ich bin nicht dauernd so ernst und gewichtig, wie du meinst.
Jeder hat das Recht und das Privileg, mit Mir vertraut zu verkehren. Jeder hat die persönliche Einladung zur Hand, anzulangen, um mit Mir zu reden und um Mich zu vernehmen, um Meinem Anliegen zuzuhören, und um Meine Liebe zu spüren. Meine Liebe für euch spottet jeder Beschreibung, und alldieweil wende Ich sie euch zu. Ich höre eure Rufe nach Mir. Ich höre und mache Mir eure Worte und euer Herz zueigen, welches für Mich schlägt.
Sofern du die Worte Meines Herzens nicht hörst, sofern du Mich nicht nahe bei dir spürst, ist die erste zu unternehmende Sache die, Erwartungen los zu lassen, Erwartungen, nachgerade nicht sehnliches Verlangen. Was Ich meine zu sagen, ist, Vorgefühle oder Vorhersagen los zu lassen. Ich komme nicht deinem Skript oder irgendwessen Skript nach. Du und Ich sind eine Verquickung. Natürlich kannst du Mich hören und von Mir hören. Ich flüstere die ganze Zeit in dein Ohr. Du hast was Mich angeht nicht zu pauken oder einem bestimmten Protokoll Folge zu leisten.
In einem gewissen Sinne kannst du nicht zu viel von Mir erbitten. Du kannst schlechthin zu viel von dir selber erbitten, zur selben Zeit wie es scheint, dass du zauderst. Wie viele Male habe Ich gesagt: „Ich bin hier“. Zehnmal?
Geliebte, Ich bin hier für euch. Es gibt nicht einen einzigen, für den Ich nicht hier bin. Hört hin, Ich rede. Schreibt es schnell hin, was euch in den Kopf schießt, und nehmt es von dorther, denn Ich bin hier. Ich bin hier. Ich bin hier.
HEAVENLETTER # 5015 – 18.8.2014 God’s Love Is Infinite
GOTTES LIEBE IST ENDLOS
Gott redete …
Wenn du Mich nicht zu dir sprechen hörst, heißt das nicht, dass Ich es nicht tue. Es braucht keine spezielle Eignung, um Mich zu hören. Ich bin Jedem zugänglich. Ich habe euch ununterbrochen zugeflüstert. Vielleicht nehmt ihr eine andere Stimme vorweg, so etwa wie ihr an einem Freund vorübergeht, nach dem ihr euch auf dem Bahnhof umseht. Vielleicht erwartetet ihr euren Freund in einem bestimmten Aussehen. Vielleicht erkennt ihr die Stimme eures Freundes nicht.
Einschränkungslos, ausnahmslos – bin Ich euch nahe, so nahe, dass Ich inwendig in euch bin. Ich bin wie eine Krone auf eurem Kopf, eine, die du nicht absetzen kannst. Diese Krone ist wie eine Antenne, die euch immer Signale sendet. Ich spreche: „Schaut! Seht! Hört! Hört Mich!“
Was wäre, wenn Ich in den Stillen Kammern Eures Herzens zu euch spräche? Was wäre, wenn die Stimme, die ihr hört, Mein ist? Was wäre, wenn ihr Mich euch nicht ausdächtet? Was wäre, wenn Ich zu euch flüsterte in Worten, die jedermann heranzieht? Was wäre, wenn Ich eine gewöhnliche Art Gott bin, schlechterdings nicht dermaßen dramatisch? Was wäre, wenn Ich nicht in jambischen Pentametern redete?
Ich bin ein Gott, der Allen zugänglich ist. Ich stehe Allen zur Verfügung. Ich bin nicht weit weg auf einem hohen Berg. Was wäre denn, wenn Ich direkt neben dir ginge? Was wäre, wenn Ich die ganze Zeit über der dir Innigste bin? Wie denn kann es zwischen Einssein zu Distanz kommen?
Was hat es zu bedeuten, wenn Ich sage: „Da ist nirgendwo, allda Ich nicht BIN.“
Es bedeutet, dass du desgleichen bei Mir bist. In dem Schlag deines Herzens BIN Ich. In den Falten deines Geistes BIN Ich. In den Hinein’s und Heraus‘ deines Lebens BIN Ich.
Wenn Ich zwei Wörter anzugeben hätte, um Mich zu bekunden, dann wären das: Ich BIN.
Wenn Ich ein Wort anzugeben hätte, um Mich auszudrücken, dann wäre es das Eine Wort: Ich. Auf der Welt-Ebene wäre das Eine Wort: Wir.
Jedenfalls gab es niemals einen Anderen. Sei es nun, du zählst mittels deiner Finger, oder sei es, du zählst mittels eines Computers, es gibt einzig dich selbst, und Ich bin jenes Selbst. Du, das sogenannte Du, bist ein Schöpfer-Seinswesen, freilich hast du derzeit keine Idee von deinen Fähigkeiten. Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Ich bin dir nicht entgegengesetzt. Ich bin nicht irgendwo anders weit weg in den Wolken. Ich bin just hier. Ich bin bei euch. Mit oder ohne Scharmützel, Ich bin bei euch. Ihr könnt ohne Mich nicht sein. Es gibt kein ohne Mich. Drehe die Wählscheibe Deines Herzens zu Mir. Ich bin an. Ich bin immer an. Ich bin ein 24-Stunden-Radiosender. Ich bin nie abwesend. Ich bin immer in Rufweite. Ich bin immerzu für euch hier.
Ich warte auf euch. Ich kann nicht äußern, Ich warte geduldig auf euch, denn Ich kenne weder Geduld noch Ungeduld. Ich bin für Zeit nicht empfänglich. Wie könnte Ich demnach in Eile sein, genauso kann Ich nicht langsam oder hinter der Zeit oder außerhalb eines Zeitrahmens sein. Das einzige Tick-tack, das Ich höre, ist der Schlag eures Herzens. Das ist nicht diskutabel: Ich bin inwendig in eurem Herzen. Ich bin überall, woran ihr denken könnt, dennoch kenne Ich nicht Zeit oder Raum. Die Welt des Herzens reicht weitaus beträchtlicher hin, als in schiere Zeit und Raum. Zeit und Raum sind Illusion. Sie wandeln sich unaufhörlich. Liebe von den Herzen ist Ewig, und Liebe ist Endlos.
Beim Mich Hören kommt es nicht zu Anstrengung. Zuvörderst ist ein Nichtvorhandensein von Bemühen, Mich zu hören, das Gegebene. Falls du Mich nicht hörst, dann rücke näher heran, möchtest du? Es ist nachgerade kein Aufwand. Es ist schlicht Näherkommen. Ich winke euch herbei. Kommt.
HEAVENLETTER # 5016 – 19.8.2014 The Radiance You Seek
DER STRAHLENDE GLANZ, NACH DEM ES DIR IST
Gott redete …
Aus der Düsternis bricht ein helles Licht hervor, und jenes helle Licht bist du. Wie voller Pracht du doch bist.
Wenn du in Ungnade fällst, erfolgt dies durch deine eigene Hand, denn die Gnade Gottes ist nicht punktuell. Die Huld Gottes ist immerdar. Bei Gott gibt es keine Zeitlimits, und es gibt kein Rückzieher-Machen. Gott gibt, und Er gibt aus dem vorbedingungslosen Stand heraus, genannt Endlosigkeit. Endlosigkeit ist ein Dauerzustand. Gott nimmt nicht zurück, was Er zukommen lässt. Er zaudert nicht.
Ich tue das nicht. Ich möchte das nicht. Ich ändere Meinen Sinn nicht. Deinen Sinn ändern ist ein menschlicher Zug, keiner von Mir. Ich bin stark, und Mein Wort heißt etwas. Ich bin nicht zugeknöpft oder ausgefuchst. Ich mache für dich das Leben nicht unmöglich. Ich bringe dich nicht zum Erzittern vor lauter Sorgen auf deiner Seite um Meine Verlässlichkeit.
Gewissheit und Ungewissheit entkommen der Welt und nicht dem Himmel. Zweideutigkeit ist von der Welt. Durcheinandersein ist von der Welt. Nichtsdestotrotz ist die Welt eine euch zugewendete großartige Gelegenheit. Eine derartige Gelegenheit gibt es nicht mehr. Ihr könnt meinen, der Eintritt in die Welt sei ein Patzer. Keinesfalls. Die Welt betreten ist eure Wahl. Das Leben auf der Erde ist keine gestellte Falle, um euch zum Stolpern zu bringen. Ganz gewiss, wanken ist in der Welt eine zuträgliche Möglichkeit. Taumeln, das werdet ihr. Was soll daran verkehrt sein? Es ist nicht unheilbringend. Ihr steht einfach auf. Fehltritte begehen versieht euch mit der Gelegenheit, euch zu erheben. Straucheln ist wie eine Übung bei der Gymnastik, bloß erhält die Gymnastik den Namen Welt.
Wenn Ich sage, du bist ein helles Licht, um auf die Welt zu dämmern, bist du obendrein helles Licht, welches auf dich anzubrechen hat. Das helle Licht ist stets an. Du siehst gar etwa dein eigenes Licht nicht. Du nimmst dir vielleicht her, was Andere als Evangelium betrachten. Ich würde dir niemals dein Licht wegnehmen. Dein Licht ist unaufhörlich. Du bist nicht nach Licht ausgehungert. Du bist ausgehungert, der Welt und dem Darüberhinaus Licht zuzuwenden. In einem gewissen Sinne bist du ein Neuankömmling. Du bist in einer neuen Stadt angekommen, und kennst dich noch nicht aus. Du glaubst deinem Gegenüber bei allem aufs Wort. Was Andere sagen, artet zu deinem Standard aus.
Die Gesichtspunkte Anderer sind schwerlich verlässlich. Andere wissen nicht mehr als du. Selbst wenn jemand unter dem Namen Experte läuft, weiß er nicht mehr als du. Jener mag sich darüber im Klaren sein oder nicht. Du, du selber, denkst zuallermeist, du habest recht. Jedermanns Baum wird geschüttelt. So stehen die Dinge in der kippeligen Welt.
Du befindest dich auf einem einzigartigen Abenteuer, über das du nur mutmaßen kannst. Was du mutmaßt, ist besser als Hörensagen. In der Welt lebst du in einer Zeitkapsel, aus der du herausblickst. Nun besteht deine Chance, nach innen zu blicken und Wahres zu sehen. Kein Mumpitz mehr. Kein Hinnehmen mehr, du seist ein ordinärer Mensch am Totempfahl. Du bist deiner Bestimmung dermaßen nah. Selbst in der Welt im Großen bist du deiner Bestimmung nah. Es gibt nichts, dessen du bedarfst, außer deiner selbst. Du bist der Strahlende Glanz, um den es dir ist.
Du bist bereits an einem schönen Ort, schier kraft des du Seiens. Deiner Nicht-Zur-Kenntnisnahme oder deiner Ahnungslosigkeit unbenommen, diese Welt ist ohne dich nicht vollendet. Du füllst einen meisterhaften Platz im Universum. Du bist nicht bloß hier, um zu lernen, du bist auch hier, um per Beispiel zu unterweisen. Wir tun Uns nicht nach Aufgeputztheit um. Wir suchen die ehrliche Wahrheit. Geliebte, ihr seid die ehrliche Wahrheit. Ihr seid Meine Heiligkeit. Kommt mit Mir, und Ich möchte euch es aufzeigen.
HEAVENLETTER # 5017 – 20.8.2014 Life Gives You a Chance
DAS LEBEN REICHT EUCH EINE GELEGENHEIT
Gott redete …
Wenn ihr euch das Leben auf die eine Weise anschaut, wie könnt ihr da angesichts all der Segnungen, die ihr auf euch zugeworfen bekommen habt, nicht glücklich sein?
Wenn ihr euch das Leben auf eine andere Weise anschaut, wie könnt ihr da nicht anders, als bei den Krümmungen, die das Leben auf euch zu geworfen hat, unglücklich sein?
Und da gibt es allerhand dazwischen zwischen ekstatisch und sorgenvoll. Da ist Entmutigung, da ist Im-Stich-Gelassen-Sein, und da ist Solala.
Sofern ihr die Kostbarkeit einsaugen könntet, die das Leben auf Erden ist, wärt ihr ununterbrochen ekstatisch. Ihr würdet wissen, dass das Leben auf der Erde bemerkenswert, dass es eine verblüffende Sache ist, und dass ihr all die Wunder von ihm einpflegt und in Empfang nehmt. Ihr wärt verwundert über all die Verbundenheiten, Schnittpunkte, scheinbaren Gleichzeitigkeiten, über die Rückläufe, die Aufpralle und Entzückungen, über die Überraschungen und die Myriade an Windungen, Wenden und Kehrtwenden.
Wer auf Erden ist imstande, sich all die Geschichten im Leben auszudenken, und sei es nur im Leben eines Einzelnen? Wer könnte solche Geschichten hinschreiben? Wer könnte sie unaufhörlich niederschreiben, und dann noch eine und noch eine? Dein Leben ist eine Serie, die fortläuft und fortläuft und keinen Schluss besitzt. Wie Wellen im Ozean, gibt es ein weiteres Kapitel und noch eines und noch eines bis hin in alle Unendlichkeit. Das Leben ist natürlich mehr als Story, das siehst du ein. Und doch, du hast höchstes Interesse an der Geschichte, und als was sie sich eine Zeit lang gar herausstellt. Du musst dir die Kenntnis verschaffen. Du bist getrieben, dabei zu dem einen oder anderen Verständnis oder zu einer Folgerung zu gelangen.
Wann wird der Prinz kommen? Wann wird die Wahre Liebe erklärt? Wann wird sich das Leben auf das belaufen, was du möchtest? Wieso gibt es da Einsamkeit und Unerfülltheit und Schwere? So wie du es siehst – warum nicht dauernd Licht und Liebenswürdigkeit?
Hier die Sache. So sehr wie euch Geschichten enttäuschen und wie sie gewisslich nicht die Kulmination eures Lebens darstellen – ihr stützt euch auf sie. Ihr würdet die Geschichten in Form peitschen, falls ihr es könntet. Ihr würdet den letzten Tropfen aus ihnen heraus wringen. So wie die Dinge stehen, seid ihr der Auffassung, die Geschichten eures Lebens beliefen sich auf eine Wetterfahne, die euch ansagt, aus welcher Richtung der Wind kommt. Ihr betrachtet die Geschichten als eine Einschätzung, wie es euch geht, so, als würden euch die Geschichten einstufen, indessen bist du es, der sich selber einstuft.
Tatsächlich schreibt ihr die Geschichten. Ihr gründet eure Geschichte darauf, was bis jetzt geschehen ist. Ihr setzt eure Geschichte dort fort, wo ihr stehengeblieben seid.
Ich habe euch flehentlich gebeten, die Vergangenheit fallen zu lassen. Wenn ihr sie fallen ließet und davon abließet, sie euch durch den Kopf gehen zu lassen, wenn ihr aufhören würdet, aus der Vergangenheit Folgerungen zu ziehen, wärt ihr frei, einen ganz neuen Handlungsstrang niederzuschreiben, am heutigen Tag den Anfang damit machend. Ihr würdet andersgelagerte Ausgänge und andere Überschüttungen, Überwältigungen und Unterschüttungen vorantreiben. Gleichwie ihr ein- und ausatmet, organisiert sich eure Biologie um. Just so wie ihr im Verstehen zunehmt, ändern sich eure Sicht, eure Zukunftsperspektive und eure Erlebnisse. Dies ist unumgehbar.
Dies nun erfolgt nicht in einer geraden Linie. Euer Leben verwandelt sich nicht gleichmäßig und eben. Ihr meint, so wäre euch das lieb, aber Ebenheit wird euch schal werden. Gebt es zu! Euren Protesten zum Trotz, ihr liebt Vielfalt. Ihr liebt rauf und runter. Ihr liebt es, Unheil zu vermeiden, zur selben Zeit wie ihr es liebt, es vermeiden zu müssen. Ihr liebt den Kontrast. Ihr liebt verschiedenartige Farben. Ihr bezeichnet etliche Dinge als großartig, etliche als in Ordnung so, und etliche als abscheulich, und ihr würdet sie gerne verbieten.
Ihr hättet gerne das Sagen über Leben und Tod, und in einem gewissen Sinne habt ihr es. Zudem habt ihr es gerne, nicht zu wissen, vielmehr es herauszukriegen, während ihr unterwegs seid.
Machen Wir uns nichts vor, Geliebte, ihr seid ein Entdeckungsreisender. Ihr liebt es, Risiken einzugehen. Das meint, ihr liebt es, vor euch Chancen zu liegen haben. Ihr möchtet es im Grunde nicht, die Dinge im Voraus zu wissen. Die Sache ist die: Ihr liebt das Leben. Einerlei wie sehr ihr etwa aufbegehrt gegen das Leben, so wie es ist, ihr mögt es. Ihr mögt es. Ihr liebt es. Das Leben lässt euch eine Chance zukommen. Es hält euch in der Schwebe.
HEAVENLETTER # 5018 – 21.8.2014 In the Field of Oneness
IM GEFILDE DES EINSSEINS
Gott redete …
Ungeachtet all der Oberflächen-Unterschiede Meiner Kinder, ungeachtet gar all der inwendigen Verschiedenheiten zwischen Meinen Kindern gibt es einen undefinierbaren Kern, der verknüpft. Man nennt ihn Einssein.
Jeder einzelne Mensch führt ein andersgeartetes Leben denn alle anderen. Alle Möglichkeiten existieren inwendig in einem jeden Kinde Mein, zur gleichen Zeit wie ein unwiderlegliches Einssein, ein Band allen gemein, eine Mächtigkeit des Einsseins, ein Klingeln des Einsseins, eine Schönheit des Einsseins Gegebenes ist. In diesem Gefilde des Einsseins brechen alle Barrieren zusammen. Nun gut, sie gehen nicht in die Brüche. Sie sind ganz einfach nicht.
Die Verknüpftheit ist Einssein, und dennoch bindet Einssein nicht. Einssein ist ein unumstößliches Band, welches nicht festknüpft, sondern befreit. Einssein ist. Einssein das Letztliche, gleichwohl ist ihm keine Endlichkeit zueigen. Es ist das Einssein Insgesamt, welches bis in Endlosigkeit auf An steht. Unendlich Eins sind Wir, bin Ich. Einssein existiert. Nichts anderes existiert. Nun reden Wir über Wahrheit. Das Eine von Uns gelangt zum Grund von ihm, zur Spitze von ihm, zum Einssein des Einsseins.
Einssein ist eine Einheit von Wahl, freilich ist da keine Wahl mit im Spiel. Wasser trinken, falls du durstig bist, ist kinderleicht. Es ist unvermeidbar, und es ist unwiderstehlich.
Im Reden über Einssein, da sprechen Wir von Weite. Einssein ist nicht eine Schrumpfung, sondern eine Aufweitung. Lange lebe Ausdehnung. Lange lebe Schöpfung, lange lebe der Schöpfer und der Erschaffene. Im selben Atemzug ist drei Eins. Drei sind nicht Varianten. Sie sind Eine Gesamtheit. Einssein ist nicht ein Symbol von Einssein. Einssein ist Eins.
Symbole von Einssein mögen existieren, dennoch ist Einssein Selber nicht symbolisch. Ein Lächeln kann als ein Symbol für Einssein betrachtet werden. Lachen ganz bestimmt. Lange lebe das Lachen. Ist nicht Lachen gesund? Lachen ist Eins. Trinität ist Eins. Wörter sind wie Klavierspielen. Wörter haben ihren eigenen Anschlag und ihr eigenes Gewebe, wie auch ihren eigenen Klang, Sichtweite und Geschmack. Wörter können köstlich sein. Einssein ist das Entzücken von allem. Glücklichsein ist Einssein. Selbst Betrübnis ist eine Art Partnerschaft. Es ist nicht zutreffend, dass der, der weint, alleine weint. Alle Wellen in einem Ozean sind miteinander vereint. Ein Chor singt als Eines. Ein Akkord wird angeschlagen. Alle Meine Kinder winken dasselbige zu.
Jeder Heavenletter schlägt einen Akkord an. Ein Akkord wird angeschlagen, und das Eine Herz geht darauf ein.
In Wirklichkeit gibt es niemanden, der dir gegenüber sitzt. Du sitzt dir selber gegenüber. Es ist eine Fata Morgana, dass du anders seist als Ich. Wir sind in Einssein vermählt, und niemals werden Wir scheiden. Niemals werden Wir – Ich – zwei sein. Ich BIN schier Eins, ein unabänderliches Eines. Einssein ist eingebaut. Man könnte sagen, dass Wir Partner sind, das ist allerdings nicht vollauf zutreffend. Kann Einssein Partner haben? Ist Einssein Einssein oder nicht?
Dein Wille IST Mein Wille. Auf der Oberfläche wirst du etwa nicht erkennen, was dein Wille ist. In den Tiefen, da lehnt sich eine andere Geschichte zurück. Der Wisser weiß. Der Wisser kennt, was man das Unerkannte nennt. Es gibt nicht Unbekanntes. In den Tiefen ist Alles Bekundet. Einssein ist Bekundet. Alles Sonstige nicht. Alles was nicht Einssein ist, existiert nicht. So etwas wie Eines-losig-keit existiert nicht. Da ist Eins. Eins kann bis Eins zählen. Mehr als Eins ist weniger als Eins. Eins ist Eins.
In eurer Sprache kann Ich etwa sagen, dass ihr Brüder und Schwestern seid. Darin rede Ich eure Sprache. Die Idee von Bruder und Schwester ist euch verständlich. Einssein ist euch kurzlebig. Eurem Geist – wie kann es ihm in dieser Welt der Verschiedenheit und der Verzweiflung Einssein geben? Das kann es geben, und es ist da. Einssein einzig ist. Es gibt kein Zugeständnis, sobald es sich aufs Einssein beläuft. Ich bin die Eine Quelle. Eine andere ist nicht da. Der Eintracht halber möchte Ich sagen, da ist das Eine von Uns.
HEAVENLETTER # 5019 – 22.8.2014 Stars Shine in God’s Light
STERNE LEUCHTEN IN GOTTES LICHT
Gott redete …
Auf der Lebensoberfläche bist du nicht mehr länger, was du dereinst warst oder dachtest, du seist es. In der Welt bist du am Wachsen. Freilich ist mehr an dir dran, als dem Auge unterkommt. Dies ist das unauslöschliche du. Dies ist das Ewige Du, umso weiter weg dir das verdeckt gewesen zu sein scheint, deiner Sicht verborgen, vor dir und vor jedem sonst verdeckt.
Sobald du für Wer Du Bist betrachtet wirst, wird sich die ganze Welt vor deinen Augen verwandeln. Die Welt ist dir hörig. Alles was es braucht, um eine neue Welt zu gewährleisten, ist, dass du dich anders siehst, dass du dich tiefer siehst, dass du dich mehr in dem Lichte Gottes siehst.
Du bist nicht dieser Tunichtgut, der du anscheinend vermeinst zu sein. Du bist nicht dieser Spitzbube, dieser Fehler-Macher, diese erdachte Figur, der ab und an einen Toren aus sich macht. Ein Tor bist du nicht. Dennoch spielst du einen Part, und du und die ganze Welt glauben, du seist weniger, als du bist.
Wird sich das Reale Du erheben? Wirst du Farbe bekennen? Wirst du mit dabei sein bei den Mysterien des Universums? Du liebe Güte, aber natürlich, du bist eines der Weltwunder.
Du kennst dich dermaßen wenig. Du siehst nur eine einseitige Portion von dir selbst. Du weist dich ab. Du denkst, du seist nullachtfünfzehn, oder gar noch weniger. Du bist ein Ungläubiger, sobald es sich auf dich selber beläuft. Jeder sonst auf der Erde ist womöglich mehr wert, als wonach es aussieht, du siehst dich indes bloß als den Abschaum. Du bist das schöne Licht der Welt, und liegst im Schatten brach.
Komme von dort heraus, wo du dein Wahres Selbst versteckt hast. Begib dich in den Sonnenschein deines Lebens. Du bist ein mit Händen zu greifendes fühlendes Wesen, in das Ich Mein Vertrauen gesetzt habe. Es ist nicht wirklich Vertrauen, das Ich platziert habe. Ich habe mehr als Vertrauen. Ich habe volles Wissen. Ich weiß, Wer Du Bist, und Ich verkünde das. Ich enthalte Mich dem nicht.
Du hast dich was deine Identität angeht geirrt. Du bist ein Diamant, den du als Glas und noch dazu als zerbrochenes Glas einschätzt. Wenn du bloß nur anfänglich den Diamanten sehen könntest, der du bist. Du hast dich in zahlreichen Dingen auf Erden geirrt. Kannst du in Erwägung ziehen, dass du dich ebenfalls geirrt hast über den Wert, den du darstellst, über den innewohnenden Wert, der du bist? Wenn du bloß die Hälfte davon wärest, was du Meiner Aussage nach bist, würdest du da nicht aufrecht dastehen? Würden deine Schultern nicht zurückgenommen? Würdest du nicht einen anderen Gang haben? Würdest du deinen Kopf nicht hoch halten?
Wer bist du deinem Dafürhalten nach, dass du in diesem zeitweiligen Körper zusammensackst, alldieweil du ein Göttliches Kind Gottes bist? Was an Kühnheit, dich vor deiner Verantwortung zu drücken, hast du doch an dir. Bist du spröde? Spielst du das zusammenschrumpfende Veilchen, sodass du jeden zu beschwindeln imstande bist, du seist genügsam? Es ist nicht sittsam, dir dein rechtmäßiges Erbe und Anderen dein Licht zu verweigern. Schonst du dein Licht? Wenn das so ist, wofür bewahrst du es auf? Möchtest du, dass Ich herunterkomme und dich der Welt an den Tag lege, und, würdest du alsdann in Pracht wandeln? Möchtest du, dass Ich dir eine Krone aufs Haupt setze?
Ob deiner Geburt bist du bereits gekrönt. Ich sandte Licht zur Erde. Ich sandte dich. Komme jetzt aus dem Schatten heraus. Lege dich zum wenigsten dir selber an den Tag. Dann wirst du nicht in der Lage sein, dein Licht verborgen zu halten.
Stelle dich selber dir selber vor. Sprich:
„Hallo, ich bin der Sohn oder die Tochter Gottes. Ich bin alles, was ich mich sehne zu sein. Gott hat mich auf der Erde untergebracht, um Sein Licht zu scheinen. Was habe ich mir dabei gedacht? Ich habe nicht gedacht. Ich bin herumgebummelt. Jetzt nehme ich mir meinen wahren Platz im Firmament der Welt. Jetzt leuchte ich Gottes Licht, wohin ich auch schaue. Ich signalisiere allen: »Hier bin ich. Hier bist du. Wir sind Leuchtende Sterne in Gottes Licht.«“
HEAVENLETTER # 5020 – 23.8.2014 The Ascension of Love
DER AUFSTIEG DER LIEBE
Gott redete …
Es ist nachvollziehbar, dass sich das Konzept von Gegensätzlichkeiten in der Welt eine zwielichtige Reputation eingehandelt hat. Seiten werden aufgrund von Gegenständigkeiten eingenommen. Gegensätze sind dem Abwägen zuträglich, und Abwägen ist Bewerten. Ja, gewiss, Begutachtung ist Teil des Lebens in der Welt.
Überall auf der Welt stellt irgendwer die Frage: „Ist dies eine gute Braut für mich? Ist diese Brücke sicher zum Drübergehen? Ist dieser Farbanstrich feucht oder trocken?“ Endlos sind die Fragen, und Ungewissheit treibt’s nach Belieben.
In der Welt gibt es Krankheit und gibt es gesundes Wohlergehen. Reichtum und Armut. Dick und dünn. Krieg und Frieden. Harmonie und Zwietracht. Erwerb und Verlust. Guter Mensch. Schlechter Mensch. Was was ist wird davon abhängen, auf welcher Seite du bist und wer die Geschichte erzählt oder wie er sie wiedererzählt.
Ich habe gesagt, dass in allem Gutes zu liegen kommt. Selbst im Kontrast ist Gutes. Es ist in Allem Gutes.
Niemand, den Ich auf der Erde kenne, ist ohne Herzeleid gewesen. Es existiert eine allgemeine Akzeptanz von Leiden. Jeder weiß, was Leiden ist. Jenes braucht keine Erklärung. Noch mehr als das, da sind Spannweiten von Leiden und allerhand Schattierungen von Licht, welches auf Leiden geworfen ist. Da ist groß, und da ist klein, und da sind Momente des Leidens, denen zuvorgekommen wird. Niemand, den Ich auf Erden kenne, hält sich jenseits der Umzäunung von Leiden auf. Niemand, den Ich kenne, äußert sich, sobald es sich auf Leiden beläuft: „Huch? Was ist das denn?“
Selbst an der Konzeption von Leiden ist etwas von Wert. Sobald du den zu engen Schuh ausziehst, kommt ein Seufzer der Erleichterung über.
In der Welt ist Wachstum das Gegebene. Von Zeit zu Zeit kannst du zu dir sagen: „Ich bin gewachsen. Ich bin wirklich gewachsen. Ich bin nicht die gleiche Person, die ich einmal war. Ich habe eine andere Sicht. Mein Verständnis ist anders.“
Durch Schatten hindurch, erblickst du Licht.
So wie Sonnenschein durch Wolken hindurch birst, so kommt eine Zeit, wann du durch diesen Schauplatz von Gegensätzlichkeiten birst. Du bist nicht mehr länger gegenläufig. Das Leben ist nicht dermaßen schmerzlich. Du machst kein großes Tamtam mehr daraus. Man könnte sagen, dass du aus einer größeren Distanz her siehst und dass du besser siehst. Man könnte ebenso sagen, dass du näher heran gekommen bist und nun besser siehst. Jedenfalls blickst du mit neuen Augen. Liebe hat das Heft in die Hand genommen. Hier geht es um umfassendere Liebe.
Etwas hat sich dir begeben. Dies nennt man Wandel. Dies nennt man Wachstum. Etwas hat sich in dir umorganisiert, und du hast diese Zunahme im Blick. Du lebst sie. Sie ist hier.
Du kannst sie dir nicht als Verdienst anrechnen, dennoch ist sie bei dir eingetreten, und du lebst sie durch.
Wachstum ist ein natürliches Fortschreiten. Das Leben auf der Erde entbietet euch dieses natürliche Vorankommen. Es ist nicht so, dass eine intellektuelle Glühbirne angeht. Dieses Vorankommen liegt jenseits des Denkens. Es ist ein umfänglicheres Verständnis, es liegt freilich jenseits von Verstehen und aller Sinne. Es ist eine Herzensaffäre, allerdings ist es tiefer denn das, was dir als das, was Herz besage, dünkte. Etwas Größeres denn all die Ungelegenheiten und Huckel ist am Erwachsen, wie ein Engel, der aus dem Wasser hervorbricht und spornstreichs zum Himmel aufsteigt.
Dies ist Liebe, und es ist diese Liebe, welche das Spielfeld ebnet. Es ist Liebe, ein neuer Duft Liebe, eine neue Höhe von Liebe, eine neue Nähe von Liebe. Selbst Tränen können in dieser aufkommenden Liebe hervorquellen, und die Liebe wird durch sie nicht ertränkt. Dies könnte als der Aufstieg der Liebe bezeichnet werden. Liebe steigt auf über die Reichweite von Bestürzung hinaus. Dieses gesamte Konzept namens Problem hat einen langen Weg hinter sich und befindet sich nicht mehr länger in dem Gemisch.
Nenne diesen Bewusstseinszustand was du möchtest. Nenne ihn Zahltag. Nenne ihn Friede. Nenne ihn Aufstieg. Nenne ihn Erleuchtung. Nenne ihn Nirvana. Nenne ihn Himmel. Nenne ihn Jenseits Dessen, Wohin Das Denken Sich Zu Begeben In Der Lage Ist. Nenne ihn, wohin du vorgerückt bist. Nenne ihn, wo du nun wohnst. Nenne ihn eine nicht-bloßstellende Liebe, welche die gesamte Welt, die du siehst, und welche – unabwendbar – die Welt selber und dich und jedermann sonst umgewandelt hat.
HEAVENLETTER # 5021 – 24.8.2014 Marching in a Merry Parade
MARSCHIEREN IN EINEM FRÖHLICHEN UMZUG
Gott redete …
Wie bizarr das Leben auf Erden doch ist! Wer denn könnte auf dieses ganze Mischmasch verfallen? Was für eine verblüffende Strickerei eine Geschichte des Lebens ist. Jeder Tag ist eine Geschichte. Es sind dort derart viele Handlungsgerüste und Unter-Handlungsgerüste zugegen, derart viele Charaktere, die hinein und heraus laufen, die Geschichten – Wellen und dem Sand der Zeit gleich – weben sich ein, und sie weben sich heraus, und es kommt zu einer neuen Besetzung von Figuren, und die Welt geht weiter. Verflossen sind die früheren Jahre und die Zukunft ist noch nicht. Jeden Tag ist eine neue Zukunft da, heute verkündet, und niemals seid ihr imstande, vorzugreifen. Als wär’s zufällig, gibt es genauso wenig Vergangenheit. Die Wellen schwemmen alle diese Konzepte weg.
Umtriebig, umtriebig ist das Leben auf Erden. Eine Menge Herumkraxeln. Prioritäten werden allesamt durcheinander gemischt, Jeder auf der Erde hat durchmischte Meinungen, und das Leben gerät niemals auseinandersortiert. Auf Erden ist kein Schlauwerden aus dem Leben. Schier wenn du meinst, du habest dir einen Reim aus ihm gemacht, überkommt ein großes Brausen neuen Lebens. Du kannst nicht gleichziehen. Du kannst in Wirklichkeit nicht – nolens volens – in Rückstand geraten, obschon dir das so dünkt. Du bist vollauf up-to-date.
Eine Menge scheint im Leben schief zu gehen, dennoch ist das Leben niemals verkehrt. Das Leben ist, was es ist. Wie kann es verkehrt sein? Es mag ja sein, es ist nicht, wonach es dir ist, dennoch ist das Leben, so wie es aufkreuzt.
Wir können in Betracht ziehen, dass das Leben eine lange Meditation mit Regungen und Emotionen ist, die durch sie hindurch laufen. Wir haben es mit Schlafengehen zu tun, mit Aufwachen, und da ist Träumen im Schlaf, und da ist ebenso Tagträumen. Das Leben ist bizarr.
Nichtsdestotrotz, Leben ist solch eine vergnügte spannungsvolle Zeit, sie aufzuzehren und aufzubringen. Es ist eine Ein-Mal-Zu-Einer-Million-Gelegenheit. Es ist die Größte Show auf Erden.
Wer könnte sich all die Verschiedenartigkeiten an Erleben und die unwiederbringliche Besetzung von Charakteren vorstellen, keine zwei unter ihnen sind gleich. Es ist frappierend. Das Leben ist wie ein Osterspaziergang, freilich größer als ein Osterspaziergang, fantastischer, so es die Erde mit Planeten und Sternen umkreist, die dem Erd-Leibesumfang nachziehen.
Und die Zeitalter der Jahrhunderte. Die Kleiderstile! Die Umgangsformen. Die Bildungsstile. Die absonderlichen Gebräuche, die fortbestehen, die Kulturen, all das Gedankengut, welches so höchlich von sich selbst denkt, das Überwiegen schwerer Arbeit, durchsetzt mit ungezwungenem Leben.
Das Leben ist wie ein Ball, der die Straße herunterläuft. Es geht unentwegt weiter, bis dass es aus eigenem Antrieb stoppt, oder bis dass das eine oder andere es zum Halten bringt. Zugleich scheint es, dass das Leben keine Zeit hat, um Atem zu holen. Das Leben ist in solch einer Eile, sich selber zuende zu bringen.
Und dann, dann sind da die Flauten des Lebens, wo es sich zu zerdehnen scheint wie ein langer Clownsmund, wo es scheinbar in alle Ewigkeit weiter so geht, bis dass es das nicht mehr tut.
Und Liebe — in der Welt niemals die gleiche. Solch eine Liebe wird es nie noch einmal geben, und du schickst dich an, zu besinnen, solch eine Liebe habe es niemals gegeben. Demgegenüber scheint die Liebe unersetzbar, selbst so sie irgendwo zuende zu gehen scheint, dabei dein Herz mit sich nehmend und es im Taumeln belassend. Du bist dir sicher, du wirst niemals mehr lieben, und du tust es nicht – bis zum nächsten Mal.
In Liebe, da vermählen sich Paare. Und, aus der Liebe herausversetzt, da lassen sich Paare scheiden. Wahre Liebe scheint manchmal einzig in Büchern und Bühnenstücken vorhanden zu sein. Liebeleien mögen existieren. Sie hellen das Leben eine Zeitlang auf. Das Leben strotzt vor Überrumpelungen. Das Leben wird dich bei allem beim Wort nehmen. Hin und wieder bei den Gedanken, die du hast – – du möchtest ungerne für sie zuständig sein, dem hingegen weißt du nicht, wie von ihnen wegkommen geht. Deine Gedanken rennen mit dir weg. Sie nehmen dich mit auf eine Eskapade.
Und dann, da marschierst du auf jenem Fröhlichen Umzug, und, was anderes kümmert dich denn, als die Parade, in der du heute unterwegs bist. Du marschierst um’s Leben. Das Leben sagt dir an, wie ein Schritt zu machen und wie in die Höhe zu schreiten und wann dein Fuß niederzusetzen ist.
HEAVENLETTER # 5022 – 25.8.2014 Love and Laughter Meet in Your Heart
LIEBE UND LACHEN TREFFEN IN DEINEM HERZEN AUFEINANDER
Gott redete …
So du wächst, und Wachsen, das tust du, beginnst du, die komischen Aspekte des Lebens zu sehen und Vergnügen an ihnen zu finden. Ja, komisch. Was du einst dermaßen ernst nahmst, nimmst du nicht mehr so ernst. Es ist, wie wenn du eine Partie Solitaire spielst, du legst die Karten aus, und kannst sehen, wie sie sich selber präsentieren, eine nach der anderen, in einer Abfolge, wie sie nie zuvor ausgeteilt worden sind. Die Karten ergeben sich von selbst, und sie sind einfach Karten, die sich von selbst ergeben. Daran ist überhaupt nichts Ernsthaftes.
Ja, das Leben ist komisch. Du hast dies zuzugeben. Es ist tatsächlich eine Komödie. Ein liebenswürdiges Resultat des Lebens ist sein Lachen. Trage ein Lach-Messgerät mir dir herum, und du wirst herausbekommen, wie gut du im Leben vorankommst. Du kannst gar durch deine Tränen hindurch lachen.
Was ist im Leben nicht komisch? Oder, vielleicht ist dir das Wort bizarr lieber, oder verquer oder unvorhersagbar. Ist es nicht das Unvorhersagbare, was dich zum Lachen bringt? Ist nicht die Hieblinie eines Scherzes etwas, was du nicht kommen siehst? Es gibt Lachen gar aber und abermals. Zu jeder Zeit ist Lachen eine Überrumpelung. Und wieso nicht Lachen?
Du verspottest das Leben nicht, allerdings nimmst du es nicht dermaßen ernst. Du kannst einen gesunden Respekt vor dem Leben haben und auch so nicht vom Leben überrannt sein.
Vieles am Leben ist ein Berg, geschaffen aus einem Maulwurfshügel. Ist dies in der Rückschau nicht so?
Oh, ja, so du nunmehr den Reigen neu eröffnest, nimm das Leben nicht so ernst. Genieße es stattdessen. Finde im Voraus Vergnügen an ihm, im Verlaufe seines augenblicklichen Theaterstücks. Finde Vergnügen an dem freien Fall, und vergnüge dich an dem dumpfen Aufprall. Geh in die Welt hinaus und suche dein Glück. Dein Glücksvermögen ist ein Sinn für Humor. Hörst du nun den Good Humor Ice Cream Truck? Höre die Glocke des Lachens läuten. Tinge-ling. Humor, wie er überkommt, ein schallendes Gelächter, eines nach dem anderen.
Lachen ist nicht frivol. Es ist ein ernstliches Heilmittel für das, was dir zu schaffen macht. Stampfe im Lachen. Umkreise den Himmel im Lachen. Das Leben ist ein Lachen wert. Lachen ist was einen mit etwas versöhnt. Lachen schafft ein Glitzern in dein Auge. Lachen ist eine Perspektive, aus der du herkommst. Es funktioniert, denn ist das Leben, so, wie es sich ergießt, nicht öfters absurd? Unglaublich? Verwunderlich? Lachhaft?
Man sagte, das Leben sei ein kosmischer Tanz. Lasst Uns das Leben wie einen komischen Tanz bedenken, als eine Art Tanz kostenlos für Alle, als eine Komm-wie-du-bist-Tanzrunde. Ziemlich bald wirst du außerstande sein, mit dem Lachen aufzuhören. Du wirst eine Unmenge Lachen haben. Das Lachen, wo du sagst: „Hmm.“ Ein Lachen, wo du dir auf die Knie schlägst, und ein Hihi-Lachen, und, ein rauhes Lachen wird dich überkommen. Du wirst erschütterndes Lachen haben, und du wirst Lachen haben, bei dem du nicht weißt, wieso du lachst.
Du wirst lachend aufstehen und lachend zu Bett gehen, und deine Tage werden Lachen, Lachen, Lachen sein.
Du wirst aus eigener Kraft ein Komödiant sein. Du wirst mehr und mehr zum Lachen haben, so wie die Vögel in den Bäumen. Herzen werden mit Lachen singen. Wo immer du hingehst, Lachen wird dir Gesellschaft leisten. Es wird nicht dein Schatten sein, der dich begleitet – es wird dein Licht sein! Lachen wird deinen Weg erhellen, und es wird den Weg der Anderen erhellen.
Alle werden ablegen, was sie als Bürden getragen haben. Wer hat sie nötig? Was für einen Spaß stellen sie dar? Legt eure Lasten ab. Es gibt keine Vorschrift, du habest Lasten mit dir herumzutragen. Sie sind Ballast, den du nicht brauchst. Bürden sind nicht deine Babys. Du kannst sie liegen lassen. Erachte Bürden und Verantwortlichkeiten nicht als das gleiche. Es ist verantwortlich, das Leben nicht ganz so ernst zu nehmen. Sei eingedenk, da ist ein Gott. Übergib Mir deine Lasten, während du dich deiner Zuständigkeiten annimmst und sie so leicht wie eine Feder zurichtest. Zücke deine Verantwortlichkeiten mit der Leichtigkeit des Herzens. Ziehe deinen Sinn für Humor hervor. Schaue dir an, wie Liebe und Lachen in deinem Herzen aufeinander treffen.
HEAVENLETTER # 5023 – 26.8.2014 You Are Not Meant to Be a Wallflower
IHR SEID NICHT ANGELEGT, EIN MAUERBLÜMCHEN ZU SEIN
Gott redete …
Geliebte, niemals erschuf Ich euch, ein schrumpfendes Veilchen zu sein. Wenn ihr das seid, seid ihr ausschließend. Es liegt eine gewisse Ego-Zentriertheit im Zaghaft-Sein, so, als wärt ihr genügsamer als jeder sonst in der Welt, so, als ob zaghaft sein zu irgendeinem Nutzen gerät.
Kommt aus eurer zugeknöpften Hülse hervor. Wer seid ihr, dass ihr nicht gemein werdet? Wer seid ihr, dass ihr zu einer höheren geheimen Schwesterschaft oder Bruderschaft gehört, die flüstert und sich verdeckt hält? Es ist von euch unfreundlich, auf Abstand zu gehen. In einem gewissen Sinne sagt ihr:
„Welt, es ist an dir, zu mir zu kommen. Du hast dir selber aus dem Weg zu gehen, um zu mir zu kommen. Ich bin ein rarer Leckerbissen, und ich habe deine Entdeckung zu sein. Lasst uns einmal sehen, ob die Welt mich finden kann, während ich mich unter einem Pilz verstecke. Ich bin ein eingezogenes Veilchen oder eine königliche Rose. Ich habe nicht die Absicht, zu unterstellen, dass ich für gewöhnliche Sterbliche zu gut bin. Es ist schlicht so, wie ich bin. Außer du bittest mich um einen Tanz, werde ich weiterhin ein Mauerblümchen sein.“
Dieses – von Exklusivität umwickelt zu sein – ist kein Spruchbanner-Leben, Geliebte. Wenn du der Welt etwas zu offerieren hast, gib es. Komme von deinem abgesonderten Adlerhorst herunter und betritt die menschliche Rasse. Du hast alle Rechte und Privilegien aller Meiner Kinder. Du weißt über das Einssein Bescheid. Du bist ein Göttlicher Sterblicher, und demgemäß ist es jedermann. Selbst wenn du vermeinst, jeder sei besser, sei weise, sei schöner als du, erweist du dir einen schlechten Dienst, zugeknöpft zu sein. Fliege unter deinen eigenen Farben, Geliebte, Geliebter.
Ich erschuf dich. Du kannst dir sicher sein, Ich erschuf dich nicht, um dich selbst tilgend zu sein. Wenn du Mich repräsentieren sollst, dann repräsentiere Mich. Ich bitte dich nicht, ein toller Händeschüttler zu sein. Ich bitte dich, ungeschützt zu sein. Falls es ungeschützt ist, dich selber zum Ausdruck zu bringen und zunichte gemacht zu werden, dann drücke dich selber aus. Sofern dich jemand fragt, was du von etwas denkst, dann gehe voran und sage, was du denkst. An euch ist es nicht, euch dafür zu entscheiden, in den Hintergrund gedrängt zu werden. Ihr kämpft nicht um Aufmerksamkeit. Ihr übernehmt nicht die Führung. Ihr bekundet euch. So wie ihr euch mit eurer Präsenz der Welt bekannt macht, führt ihr eine Parade an, die aus allen ihren selbst-auferlegten Grenzen herauskommen wird. Euch selber an den Tag legen kann bewerkstelligt werden. Es liegt keine Tugend darin, euch zu verstecken, nicht von der Welt, noch auch von eurem individuellen Selbst. Als ihr zur Erde kamt, kamt ihr nicht mit einem Edikt daher, zugeknöpft zu sein, euch zurückzuhalten, ein scheuer Besucher auf Erden zu sein.
Ja, gewiss, im Stillsein liegt ein Wert. Es ist zudem eine Tugend, frisch von der Leber weg zu sprechen.
Vielleicht schirmst du dich selber ab. Wenn du dich nicht zum Ausdruck bringst, kann niemand zu Felde ziehen gegen das, was du sagst. Wenn du dich nicht von vornherein zum Ausdruck bringst, kann niemand angeben, du sollest still sein. Wie ungefährdet ist es, dich abzusondern. Ich empfehle dir, dich an den Tag zu legen. Du kannst anspruchslos sein und nach wie vor leuchten. Niemand bittet dich, unbescheiden zu sein. Lasse es zu, dass ein Foto von dir gemacht wird. Verstreue dich über das Universum.
Ich bitte dich, Mein Verkünder der Liebe zu sein. Ja, natürlich, du kannst Liebe in Stille senden. Was würde geschehen, wenn du mehr als das Minimum wirktest? Was wäre Verkehrtes am Mittelstand oder gar am Maximum?
Ich habe euch darum zu bitten, worauf ihr harrt.
Ich habe euch gebeten, aus der Vergangenheit herauszubleiben. Ich habe nie gebeten, aus der Gegenwart herauszubleiben. Ich habe euch nie gebeten, dumm herumzusitzen. Ich habe euch nie gebeten, euch in den Ruhestand zu begeben. Wann habe Ich euch nicht gebeten, Mein Licht zu scheinen, sodass alle Welt sehen kann?
HEAVENLETTER # 5024 – 27.8.2014 The Powerful Unification of Your Thoughts
DIE MACHTVOLLE EINUNG DEINER GEDANKEN
Gott redete …
Just so, wie ihr am Abend bemerkt, dass ihr schläfrig seid, so, wie ihr merkt, wann es Zeit ist, aufzuwachen, just so könnt ihr euch im Klaren sein, dass die Natur sich eurer annimmt.
Ihr pocht nicht darauf, dass die Natur bei euch das Schläfrigwerden vornimmt. Ihr nehmt die Schläfrigkeit zur Notiz. Ihr pocht nicht darauf, dass euch die Natur des Morgens aufwecke. Euch kann es gar lieber sein, länger zu schlafen, dennoch, die Natur sagt an, es sei Zeit zum Aufwachen. Die Sonne ist aufgegangen. Die Natur gibt eurem Körper aus sich heraus durch, wann er Hunger hat oder wann er satt ist, sofern ihr denn hinhört.
Die Natur aus sich heraus wird dir zu verstehen geben, wann du zu viel Sonne hattest. Sie wird dir das in zahlreicher Weise signalisieren. Du etwa kannst ausmachen, du fühlest dich ungemein gut, oder, die Natur lässt dir zukommen: „He, du wirst gerade rund um die Rippen ein wenig grün.“
Die Natur nimmt sich zahlreicher Dinge ohne deine Instruktion an, indessen sendest du letztlich der Natur ein Zeichen. Die Natur aus sich heraus fasst nicht den Entschluss, du werdest es mit zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck zu tun haben. Auf eine gewisse Weise sendest du Signale an die Natur, die zu dem zu hohen Blutdruck führen, den du hast, und die zu dem einen oder anderen Symptom oder allen Symptomen führen, die du ahnungslos durchlebst. Niemand ordert natürlich eine Krankheit mit Fleiß und bewusst, gleichwohl wurde jede einzelne Erkrankung ohne dein Wissen zu dir hin angewiesen, Unfälle desgleichen.
Es ist nicht so, dass du draußen auf der Straße stehst und die Arme so bewegst, als würdest du den Verkehr regeln und die Natur herrufen, dennoch lenkst du – nichtsdestotrotz – den Verkehr. Es gilt dir, die Zuständigkeit mit der Natur zu teilen, nicht von der Art, dass du fortwährend weißt, wie es denn zu bewerkstelligen sei, denn, wenn du das wüsstest, würdest du es unterbinden, oder du würdest die Sache augenblicklich beheben. Hier sind die ganze Zeit mehr Anzeichen zahlreicher Ebenen zugegen, auf denen das Leben vonstatten geht. Irgendwie, irgendwo orchestrierst du dein Leben, obschon du das Wie eher nicht im Blick haben wirst.
Niemand wird Kranksein zu sich her laden, dennoch tust du es.
Niemand wird Herzeleid herbeiladen, dennoch tust du es.
Du würdest das nie tun. Natürlich, du würdest das nie tun. Niemand bei vollem Verstand wird das zu sich laden, was er nicht haben möchte, was niemand möchte, und dennoch hast du es zu dir her gezogen. Was immer dich heimsucht, es kommt nicht vollauf aus eigenem Antrieb herbei, einerlei, wie sehr es danach aussehen mag. Wohltuende Segnungen und Entzücken kommen ebenfalls in deinem Leben zum Vorschein und gelangen kraft deines Ersuchens zu dir heran, bewusst oder unbewusst, jegliche beglückenden Segnungen, große wie kleine.
Dies bringt die Thematik von Karma und von verflossenen Leben auf. Ich habe gesagt, es gibt kein Karma. Zugleich gebe Ich zu verstehen, dass eure Gedanken euer Leben steuern, dass eure Gedanken sich sozusagen rächen, dass sie sozusagen auf die Hühnerstange zurückkehren. Dies ist ein einzelner ausgezeichneter Beweggrund dafür, die Vergangenheit los zu lassen, die in eurem Geist andauert – sie einfach los zu lassen. Kommt über die ganze Vergangenheit hinweg. Schreitet aus ihr heraus. Ihr benötigt Gedanken über das Verflossene nicht mehr, nicht dass ihr sie jemals nötig gehabt hättet. Abgesehen davon, es gibt keine Vergangenheit. Worauf als Vergangenheit Bezug genommen wird, verschwindet in dem Augenblick, in dem die ungesäumte Gegenwart hereintritt. Die Vergangenheit kann nicht verortet werden, ausgenommen in deinem Geist.
Erstrebt für jedermann alles Gute, und alles Gute für alle Menschen wird mit höherer Wahrscheinlichkeit vorbeischauen. Es ist dir – während du wächst – nicht mehr länger möglich, einzig für dich selbst sehnlichste Wünsche zu hegen, du kommst mit der Anschauung zurande, dass du im Eigentlichen als ein Individuum nicht existierst. Sofern Einssein das Wahre ist, existierst du alsdenn als Einer mit Mir, wo üble Gedanken und Krankheit keine Existenz haben und nicht existieren können. Dass du etwas mit der Macht deiner Gedanken beheben kannst, ist nicht deine vermeinte Realität, das ist indes das Gegebene.
Ich möchte zum Ausdruck bringen, du hast Momente deiner Gedanken inne, dermaßen voller Mächtigkeit und Einssein, du bist ihrer bloß nicht gewahr. Falls du dieser Tage jener Augenblicke gewahr wärest, könntest du dich ohne Weiteres in einem Studium der Gedanken verfangen, wie in einer Alchemie. Es ist kein Studium der machtvollen Einung deiner Gedanken betreibbar. So etwas wäre abwegig. Die Einfachheit dieses Hergangs ist zu simpel, um in einem Studium studiert zu werden. Es ist kein Schema. In einem gewissen Sinne kommt das In-Vergleich-Bringen eurer gewöhnlichen Gedanken dem Vergleichen der gängigen Energie mit der Stärke eines Lasers gleich. Die Sache ist die, dass eure Gedanken bereits laser-stark sind.
HEAVENLETTER # 5025 – 28.8.2014 Next to Your Worth, What Can the World Offer?
DEINEM WERT GEGENÜBERGESTELLT, WAS KANN DIE WELT DA BIETEN?
Gott redete …
Was meint es, wenn ihr äußert, jemand glaube an euch? Es ist schwer, das genau auszumachen, diese Anerkenntnis hebt euch freilich, sie stärkt euch. Sie schenkt euch eine beträchtliche Rücklage an Zuversicht und Dankbarkeit. Jemandes Glauben an deinen Wert ist ein Schatz wert. Es ist wie Geld auf der Bank. Falls alles schief geht, diese Person glaubt an dich. Es ist eine großartige Sache, jemanden zu haben, der an dich glaubt, der dich für wert befindet. Dir dessen klar zu sein, ist wie einen herrlichen 10-karätigen Diamanten um den Hals tragen, der alles anfunkelt. Dass jemand an dich glaubt, ist ein großes Geschenk. Dieses Geschenk gehört rechtmäßig jedem zu, dennoch nimmt es sich nicht jeder entgegen.
Dieser Glaube in dich ist erheblicher als personenbezogene Liebe. Sie ist eine andere Dimension von Liebe. Sie ist nicht nur, dass jemandes Augen aufleuchten, wenn sie dich erblicken und dich willkommen heißen. Es ist nicht bloß eine Umarmung. Es ist mehr.
Zu den Glücklichen zählst du, dies innezuhaben. Es ist wie Rosen-Dünger für eine Rose. Es ist ein Elixier. Es ist Manna vom Himmel. Glück hast du, diese Glückssträhne aufgesogen zu haben. Das kommt dir gut zustatten. Das ist weitaus besser als beim Poker gewinnen. Das ist weitaus besser als eine Eins bei einem Test. Dass jemand an dich glaubt, ist mehr als irgendwas anderes, da an dich selbst glauben dir ein Fundament zureicht. Jemand sieht dich. Jemand sieht die Wahrheit von dir, der gegenüber fast die ganze Welt verblendet zu sein scheint.
Etliche Meiner Kinder werden dies wohl niemals ausfindig machen oder scheinen es niemals zu finden. Etliche Meiner Kinder haben das Gegenteil. Es ist, als würde ihr Glaube an sich selber auf Schritt und Tritt niedergeschlagen. Anstatt sich gestärkt zu fühlen, wird ihre Selbst-Hinsicht niedergerissen, auseinandergerissen, in Fetzen zerschnitten. Kein Diamant bleibt da über, keiner von irgendeiner Größe.
Und mithin sind etliche Meiner Kinder, sind vielleicht viele Meiner Kinder, sind vielleicht die meisten Meiner Kinder darauf verkürzt, die Rolle eines Bettlers zu spielen, so sie ihre Hand heraushalten für ein spärliches Selbstwert-Empfinden. Ihr Selbst-Empfinden wird durch einen Faden zusammengehalten, und sie sind auf der Suche nach jemandem, der etwas in ihnen anerkennt, was sie sich verzweifelt wünschen, dass es an irgendeiner Stelle in ihnen gesehen wird. Überaus abhängig geraten sie dazu, durch Andere gutgeheißen werden zu mögen. Sie geben sich selber auf und übernehmen die Veranschlagungen Anderer. Verständlicherweise, die Bemessungen Anderer, denn Meine Kinder – was auch die Veranschlagungen Anderer wert sind oder nicht wert sind – leben von ihnen. Ihr Angewiesensein auf einige wenige Krumen vonseiten Anderer kann nachgerade kolossal groß sein.
Alsdann werden Meine Kinder zu Schwächlingen ohne eigenes Rückgrat.
Kommt, lasst Mich euch in euren natürlichen Zustand zurückversetzen. Lasst Mich euer Herz rückerstatten und euer Rückgrat wiederaufrichten. Ihr seid weitaus umfassender, als irgendwer auf der Erde in sich aufzunehmen vermag. Kommt, glaubt an Mich, und glaubt an euch selbst.
Euer Wert ist über Glaubensbefunde hinausgehend, Meine Geliebten. In Wahrheit seid ihr nicht dermaßen auf die auswärtigen Meinungen der Welt und derjenigen in der Welt angewiesen. Die bedeutendste Ehrenmedaille auf der Welt ist neben euch nichts wert. Der größte Ruhm und die größte Bewunderung der Welt sind neben euch nichts wert. Millionärsein ist neben euch nichts wert.
Man sagt, die Menschen sollten an Mich glauben. Oh, ja, das ist gut und schön, dennoch ist die Gelegenheit grandioser, die Ich euch darbiete, die Gelegenheit, an euch selber zu glauben. Der Glaube an euch selber und der Glaube an Mich und der Glaube an Andere können Hand in Hand gehen. Wir, das so genannte du, und das so genannte Ich, und die so genannten Anderen, sind mehr wert denn all die Bewunderungen der Welt. Neben Unserem Wert, was vermag da die Welt zu bieten? Sofern du denn ein Zeugnisblatt in der Hand haben musst, dann lasse dich von dem Zeugnis leiten, das Ich dir reiche:
Du bist Mein schönes Kind. Du bist weitaus mehr wert denn der Kohinoor Diamant. Du bist mehr wert als die ganze weite Welt. Du bist Mir alles wert, und Ich bin gesegnet und beglückt, dich in deiner vollen Glorie zu erblicken, welche die gleiche ist wie die Meinige. Sieh nun die Pracht, die Unser ist.
HEAVENLETTER # 5026 – 29.8.2014 Oneness Isn’t a Thought
EINSSEIN IST KEIN GEDANKE
Gott redete …
Geliebte, Ich achte auf alles. Ich liebe euer ureigenes Menschsein. Ich übertrage euch alles mit Brief und Siegel. Ich übermache euch just die Menschliche Seiendheit von euch. Ich weise euch aus, wie als ein Menschenseinswesen in einer Welt leben geht, die ihr für eine Zeit lang weitervermietet. Ich gebe euch alles, und ihr schickt euch an, den Ausfluss Meines Herzens zu erfassen. Ich möchte euch alles zuwenden. Ich gebe euch, just dem menschlichen Du, alles. Ich schenke euch einfach menschliche Fingerzeige, wie zu leben ist. Ich lege Meine Ideen vor euch aus. Ich bin die Gabe, die Ich euch zuwende. Und das ist es.
Was kann Ich euch mehr zukommen lassen? Ich bin Liebe. Ich bin Gebendheit. Und dies sind Eigenschaften, die du, dein individuelles Selbst, dir zielstrebig zunutze machen möchtest, indes sind dies nicht Eigenschaften, die im Sinn behalten werden können, denn sie sind keine Attribute. Sie sind keine Zusätze. Sie sind inhärent. Sie sind in dir eingeboren.
Ja, Denken ist für dich ein Durchgang. Du kannst Einssein bedenken, gleichwohl sind Gedanken nicht Einssein.
Zuweilen machst du wirklich Anstalten, zu meinen, du habest das Einssein erfasst. Einssein mag ja dann und wann erfasst werden, so wie eine Glühbirne, die am einen Tag funktioniert und am nächsten Tag wegflimmert, freilich ist Einssein nicht etwas, was der Geist wirklich erfassen und bei dem er verbleiben kann. Einssein ist unfassbar. Einssein, welche Stille Selbst und keineswegs all das Rühren und die Erregung in der Welt ist, kann nicht festgehalten werden. Einssein kann schier sein.
Und Seien, aus dem ja alles kommt, umfängt alles. Es bleibt nicht still stehen. Es zieht nicht woanders hin. Es ist unbewegbar, freilich könnt ihr nicht wissentlich nach ihm langen und es im Sinn behalten. Wenn ihr ein bewusstes Gewahren des Seiens innehabt, seid ihr bereits aus ihm herausgetreten, denn die Realität ist die, dass ihr Einssein seid, und dass Einssein nicht von Sich Selbst abgesondert werden kann. Ungesäumt, sowie du jenen flüchtigen Eindruck innehast, der dir dermaßen kostbar ist, hat dich dein Geist nach außerhalb des Einsseins verbannt, selbst unterdessen du außerstande bist, außerhalb von Einssein zu sein.
Es ist, wie wenn du weit weg vom Ozean zu sein habest, um ihn zu sehen. Untergetaucht im Ozean, bist du untergetaucht. Du hast eine gewisse Distanz zurückzulegen, um die Größe des Ozeans zu erkennen.
Die Welt hatte sich selber von einem weiter entfernten Ort her in den Blick zu nehmen, um hinter die Sicht, die Welt sei flach, zu gelangen. Von dort, wo du sitzt, bist du nicht ausreichend weit weg, um die Krümmung des Planeten Erde zu bemerken. Es ist ein wundervoller Ort zum Verweilen, wo du die Erde am Sich-Krümmen siehst, dies allerdings verbringt dich in eine Entfernung, selbst derweilen es dir angelegen ist, nahe und näher und dichter und dichter heranzukommen. Auf Erden tunkst du tief in den Ozean ein, und kommst heraus, um dich zu trocknen. Und du tunkst von neuem unter, kommst wieder heraus, ja gar so du fortwährend im Ozean untergetaucht und nirgendwo sonst bist außer in der Tiefen See.
Untergetaucht in Gott, wirst du nicht mehr irgendeine Entfernung erkennen. Es wird keinen flüchtigen Eindruck von Andersheit mehr geben. Im Einssein vermagst du von nichts anderem her zu sehen als vom Einssein her.
Einssein und Ganzsein sind das gleiche. Alles und nichts sind das gleiche. Vollheit und Leere sind das gleiche. Leere ist nicht Kargheit. Leere ist Vollheit. Nichtsheit ist Vollheit.
Du kannst das Gefühl haben, du lebest in einer verrückten Kopfüber-Welt. Dies stimmt. Im Einssein gibt es keine Begrenzungen. Es gibt kein hoch und runter, kein falsch herum oder kein richtig herum, kein fern und weit, keine Richtung, die zu nehmen sei, um in die Höhe oder um herunter zu springen oder um überhaupt eine Bewegung zu tätigen, im hellen Tageslicht oder im Dunkeln.
In diesem Bewusstseinszustand kreist du herum, ja gar so du es nicht bemerkst. Was gibt es denn da zu bemerken? Einssein ist. Ganzheit ist. Man kann sagen, dass du außerhalb dieser Welt bist. Die Welt existiert im Eigentlichen nicht. Was kann existieren, derweilen Einssein Alles ist? Was kann Ich euch zuwenden außer Mich Selbst, und daher euer Selbst?
HEAVENLETTER # 5027 – 30.8.2014 Like Shepherds in Long Ago Fields
WIE HIRTEN AUF WEIDEN VON VOR LANGER ZEIT
Gott redete …
Es gibt zaudernd verweilende Gedanken, ziemlich so wie Fingerkuppen, die leicht über die Klaviertasten trillern. Diese trödelnden Gedanken könnten wie eine Träumerei sein, die du leicht im Hintergrund vernimmst.
Da sind überdies donnernde Gedanken, die wie ein Orchester aufspielen, das aus Fagotten besteht. All die Musikinstrumente des Lebens, sie spielst du. Du spielst die Geige. Du spielst Instrumente, von denen du niemals gehört hast, alte Instrumente, Instrumente aus anderen Ländern, an die du keine Rückerinnerung hast, die indes tief in deinem Herzen und deiner sichtbar werdenden DNA zugegen sind.
Du bist aus all diesen Tönen, ihren Instrumenten und den Abwandlungen davon gemacht. Natürlich, du bist aus ihnen gefertigt. Du bist aus Klang gemacht. Du bist ein Musiker des Lebens, und deine Gestimmtheiten spiegeln sich in der Musik, die du spielst, wider, sie schweben hinauf und nieder und herum, Zigarettenqualm gleich. Und manchmal, so du Musik machst, schwingst du dich in die Höhe. In jenen Zeiten geraten deine Arme zu Engelsschwingen, dermaßen erhöht und Himmels-ausgeboren werden jene auf dieser Musik, die du, dass du sie spielst, kaum gewahrst, hochgehoben.
Gedanken entwischen dir auch, Gedanken, die du gerne bedenken möchtest, so etwa der Name von jemandem, vielleicht der eines Schriftstellers, oder der Titel eines Buches oder eines Films. Der Name entschlüpft dir. Du verlangst von dem Namen, sich selber an den Tag zu legen, so, als hinge dein Leben davon ab. Der Name, an den du dich nicht erinnern kannst, geistert in dir herum. Inmitten seiner eigenen Zeit, wird der Name in deinen Sinn hinein platzen, wie das Anschlagen von Zymbeln oder wie der Donner von Trommelwirbeln. Zu diesen Zeiten, so die Sonne durch die Wolken scheint und deinen überfüllten Kopf aufhellt, da, hier, so klar wie eine Glocke, liegt der so lange begehrte Name. Er war stets unter der Oberfläche da, allerdings nicht so recht zugänglich. Nun ist er so leicht wie ein Kuchen zugegen, so leicht da wie von einem Holzscheit Herunterfallen. Der Name war dauernd da, du konntest die Schnur nur nicht so recht auffinden, um ihn herunterzuholen.
Habe Zutrauen. Weißt du, was Zutrauen ist? Es ist aus etwas keine große Sache machen. Es ist wissen, was zählt und was nicht. Zuversicht ist wissen, du bist auf einem Lauf, und du schneidest gut ab, wie düster der Gang, auf dem du dich befindest, auch zu sein scheint.
Dein Spiel auf einem Musikinstrument gelingt. Selbst wenn niemand außer dir zuhören wird, du hörst es, und es ist deine Musik, woher auch immer sie kommen mag, und ob du sie bewussterweise hörst oder nicht. Eine tiefere Wahrheit heißt, dass dir nichts wirklich versagt bleibt. Die Sphärenmusik ist überdies die ganze Zeit geradezu direkt inwendig in dir. Du spielst weiter. Und undeutlich, oh, dermaßen undeutlich hörst du sie, eine weitentfernte Weise, die dich dorthin lockt, wo zu sein du dich sehnst und wo du dich nicht so ganz unterzubringen vermagst. Es ist wie ein Telefonanruf, der dich erreicht, und bei dem die öffentliche Verbindung nicht klar vernehmlich ist. Nichtsdestotrotz bist du verbunden, und du gelangst näher heran. Die Verbindung ist fast soweit, dass sie in Musik hinein durchbricht, von der du kaum zu träumen gewagt hast.
Dein Leben ist ein Konzert, ein Potpourri, in dem du auf vielen Instrumenten zahlreiche Töne spielst, und da ist Musik, Musik, Musik. Du spielst Akkorde, die du dir, dass du sie spielst, noch nicht vergegenwärtigt hast. Vielleicht spielst du sie klanglos. Du spielst mit einem Orchester ohne ein Wissen deinerseits. Du spielst mit einem Engelschor. Sie sind deine Begleitung. Die Engel stimmen mit euch überein, Geliebte. Die ganze Musik ist für euch. Alle Musik ist euer. Es spielt keine Rolle, ob es euch gewahr ist, dass ihr sie hört oder nicht hört. Auf dem einen oder anderen entfernten Hügel oder Schimmer hört ihr sie, und jeder sonst hört diese Musik ebenfalls und ist von ihr gerührt.
Einige könnten sagen, es sei Meine Stimme. Einige könnten sagen, du habest sie zuvor vernommen. Einige könnten sagen, du habest sie immer gehört, und dass etwas von dieser Stimme in einen hinein sinke, diese Hintergrund-Musik, und sie sei dein, du seist Meine Stimme, nicht in der Wildnis, vielmehr in den Blumenwiesen und grünen Weiden, nach denen du schmachtest, und wo du wie Hirten auf den Weiden von vor langer, langer Zeit auf deinen Flöten spielst.
HEAVENLETTER # 5028 – 31.8.2014 We Are Talking About Love
WIR REDEN ÜBER LIEBE
Gott redete …
Dein Herz ist nicht angelegt, unter Hüllen, gleichsam scheu in einem Winkel, verwahrt zu sein. Dein Herz ist kein als Haustier gehaltenes Kaninchen, das du ausschließlich gelegentlich und unter Aufsicht herauslässt. Es ist nicht angelegt, im Gebüsch zu bleiben, wachsam, während es an einer Karotte knabbert. Dein Herz ist nicht bestimmt, in einem Umschlag abgelegt zu sein, den du später öffnest. Dein Herz ist angelegt, wie die helle Sonne zu sein, immerzu auf die Welt am Scheinen.
Dein Herz ist keinesfalls vergebliche Mühe. Es ist angelegt, zu tun, was Herzen tun, und das ist, zu lieben. Nun, Liebe ist keine Show. Liebe ist keine Tat, obschon eine Tat gewisslich Liebe zutage bringen mag. Liebe selbst ist keine Handlung. Sie ist eine immer-gegenwärtige Präsenz. Liebe ist Seien. Sie ist ein Existenzzustand. Liebe ist Ich Selber, in dir widergespiegelt.
Jedermann hat die volle Macht des Seins in sich und demzufolge Liebe inwendig in sich. Ausnahmslos. Etliche Meiner Kinder geben mehr von ihrem Seien (von Meinem Seien) statt, zu scheinen. Etliche horten es in sich zur sicheren Verwahrung. Dies ist das gleiche, wie dein Herz gefangen halten.
Natürlich, Ich ermuntere euch, euch selber zu lieben. Schätzt euch hoch genug, so, dass ihr die insgesamt aufzehrende Liebe für euch selbst los lassen könnt. Sobald ihr euch wahrhaft selber liebt, habt ihr nicht mehr länger daran zu denken, euch selber zu lieben. Sobald ihr euch wahrhaft selber liebt, steht ihr sozusagen auf Automatik. Ihr seid schlicht Liebe, ohne dem einen Gedanken zu schenken.
Parfüm hat sich nicht selber daran zu erinnern, dass es Lavendel oder Eisenkraut oder Rose ist. Ein Löwenzahn hat sich nicht zu entsinnen, dass seine Blätter grün sind. Ein Herz hat sich nicht ins Gedächtnis zu rufen, dass es Liebe ist. Ein Herz hat sich nicht in Liebe zu erüben, hat nicht seine Befähigung zu lieben zu trainieren, hat sich nicht auszubilden darin, zu lieben, ebenso wenig, seine Liebe zu überdehnen. Nein, einem Herzen gehört schlicht stattgegeben, zu lieben. Dein Herz kennt es bereits, wie lieben geht. Ein Herz benötigt keine Warnungen oder Beschränkungen oder Bemühungen von deiner Seite.
Ein Herz ist wie eine Lampe, die angezündet ist. Einmal angesteckt, bedarf sie keiner Belehrung von dir. Betrachte dein Herz wie eine brennende Kerze. Du hast ihr nicht ins Gedächtnis zu rufen, Licht abzugeben. Du hast deinem Herzen nichts ins Gedächtnis zu rufen. Falls dein Herz ein Pferd wäre, würdest du es schlicht aus der Scheune heraus und auf die Weide lassen. Das Pferd kann galoppieren, es kann über Zäune springen. Jeder liebt es, ein Pferd frei herumstreifen zu sehen. Jeder wird haltmachen, um sich das Vergnügen bei dem Pferd anzuschauen, und jeder gerät dabei aufgemuntert.
Mithin ist dein Herz wie ein Pferd und wie eine Kerze. Einmal angezündet, was hat da eine Kerze zu tun? Nichts. Sie ist angezündet, und sie vergießt Licht. Einem Pferd, welches frei ist, hat nicht angesagt zu werden, es sei frei. Es ist frei.
Oder Wir können dein Herz wie einen Schlüssel betrachten, der alle Türen öffnet. Wir können ein Herz wie ein türloses Zimmer ansehen, weit offen, wo jedermann aufgefrischt werden kann. Wir können dein Herz als einen plafond-losen Raum ansehen, der zum Himmel hin wie auch darüberhinaus offen ist, wo Alle willkommen sind und niemand außenvor gehalten wird. Es gibt keine Vorhängeschlösser, keine Fenster zu schließen, keine Barrieren, die niederzureißen oder zu überspringen sind.
Liebe reitet im offenen Land, und du reitest auf Liebe.
Einerlei wie betrübt oder bitter du dich fühlen magst, dein Herz schlägt. Dein Herz weiß, was zu tun ist. Tue dein Herz auf. Lasse Beschränkungen los. Binde dein Herz nicht an deine Vorschriften für es fest. Habe keine Angst. Öffne deinem Herzen die Welt. Lasse dein Herz heraus. Dies wird dich nicht hilflos machen. Dies wird dich machtvoll und stark machen. Du wirst nicht unachtsam lieben. Du wirst nicht voller Ungehemmtheit draufgängerisch lieben. Wir reden über mehr denn von persönlicher Liebe. Wir reden über Liebe, welche dir entströmt und keine Gefangenen hält. Wir reden über Liebe, die dich befreit, die Andere freisetzt und die die Welt zu einem leichteren Ort macht, in der Alle Allen Liebe zuteil werden lassen.
HEAVENLETTER # 5029 – 1.9.2014 The Music of the Heart
DIE MUSIK DES HERZENS
Gott redete …
Wenn du morgens wach wirst, dann sprich in deinem Inneren zu Mir:
„O, mein schöner Gott, Danke Dir für das Sein und das Erschaffen des Universums, dafür, dass Du uns allen Dein Herz zuwendest, dass Du dich uns als unseren beständigen Begleiter darreichst und in Deinem Herzen behältst, dass Du Dich mit uns auf einer legendären Reise auf Tour begibst, die just dort endet, wo wir mit Dir unseren Anfang genommen haben. Ich rede hier von wir als Deine zahlreichen Geliebten, und nicht als Du und Ich als Eines.“
Und Ich rede zu dir, Meine Eine Geliebte, Mein Einer Geliebter:
Ich danke dir dafür, dass du Mir in diesem Palast des Seiens Gesellschaft leistest, dafür, mit Mir durch dick und dünn zu gehen. Gewiss doch, es gibt kein sonstwo, wohin du gehen oder wo du sein kannst, zugleich bist du nicht eingesäumt. Du bist frei, irgendwohin zu fliegen, und du kannst ausschließlich in dich selber hineinlaufen, scheinbar in dein kleines selbst, letztlich in dein Heiliges Selbst. Letztlich lösen Wir (und nun spreche Ich von du und Ich als Eines) einfach das Fantastische Licht durch dieses Wunderland namens Leben in der Welt aus. Wir tanzen, oder etwa nicht? Wir singen, tun Wir das nicht? Wir tollen herum. Wir verknüpfen Uns wie beim Square Dance. Das Wir wird zu Eins. Huiii! Wie glücklich Wir sind.
Wir führen ein Gespräch, selbst obschon es nichts zu sagen gibt. Wie können Wir auch nur anfänglich Unser Verlöbnis zur Rede bringen? Wir sind in einem ausgelassenen Abenteuer aufeinander bezogen. Wir sprengen Unser Eines Selbst aus. Wir rennen bergauf und bergab. Wir fallen mit Jack and Jill den Hügel herunter. Wir erklimmen wie Jack auf der Bohnenstange die Höhen. Bloß, Wir finden keinen Riesen. Hand in Hand, finden Wir Unser Eines Selbst, und Wir lachen, und Wir lachen, und Wir lachen noch etwas mehr.
Bedenke das, Wir reisen gemeinsam. Wir schwimmen in den Meeren, und Wir fahren rauf und runter und umher auf einem Karussell. Uns wird es nicht schwindelig, freilich, wenn es Uns denn schwindelig würde, würden Wir vor Liebe schwindelig werden, ein Wirbel Liebe nach dem anderen, eine verwunderliche Umarmung, gleichwie zwei scheinbare Herzen sich als Eins begegnen. Es ist gleichsam, als hörten Wir eine Symphonie, und Wir sind mit der Musik des Herzens Eins. Wir sind nicht aneinander geleimt, gleichwohl sind Wir unteilbar und glücklich, zusammen als Eins zu sein, Uns zu einer Reise der Liebe aufmachend, fortwährend Unser Selbst zu begrüßen. Uns ist es zum Brüllen bei diesem verwunderlichen Einssein und bei der Liebe, die in Unserem Einen Herzen weilen. Bomm, bomm, geht Unser Eines Herz. Liebe, Liebe, schlägt Unser Eines Herz. Horche jetzt auf Unsere Sprachlosigkeit. Lausche nicht gewissenhaft. Höre einfach zwischen die Schläge Unseres einen Herzens hin. Lausche der Sprachlosigkeit der Freude, die den Lilien auf dem Felde gleichkommt und in einem Herzschlag einen Satz nach vorne macht.
Da ist nichts zu sagen. Wir sind so sehr am Lächeln und lachen dermaßen aus ganzem Herzen, dass Wir mit dem Lachen nicht aufhören können. Wir holen Atem, und danach kommt es zu einem weiteren Lachausbruch obendrein auf das Lachen, dermaßen glücklich sind Wir, dermaßen atemlos glücklich, in Liebe in Dienst genommen wie kein anderer, eine Freuden-Symphonie, die das Universum und den Himmel bis zum Anschlag füllt.
Liebe ist nahe bei der Hand. Sie ist so nahe wie Unser Einer Herzschlag. Unsere Liebe ist nicht um die Ecke. Unsere Liebe explodiert momentan in der Welt. Heil der Welt. Heil dem Leben. Heil dem Glanz des Himmels, welcher leichtlich in Unserem Einen Herzen ausreitet.
Alles ist Wunder. Es gibt nichts, was nicht ein Mirakel ist. Was ist vorhanden, was kein Wunderwerk ist? Der Gesang eines Vogels. Das Piepsen eines jungen Vogelkindes. Das Brüllen eines Löwen. Gummi, welcher auf der Straße reibt. Ein Lichtstoß. Die Sonne, wie sie um die Ecke kommt. Das In-Der-Schwebe-Halten. Das In-Der-Schwebe-Halten einer Handlung für einen Augenblick. Die Pause dazwischen. Der Fortfall von Denken. Die Vorherrschaft von Liebe, von Liebe, die sich immerzu in die Höhe schwingt, die immerdar verweilt, die sich unausgesetzt auf eine Welle nach der anderen Welle von sich selbst nach hinten lehnt, nie auch nur ein Mal dem Herzen des Himmels, der Promenade des Himmels, dem Entrollen des Himmels spornstreichs in deinem Handinneren den Rücken zukehrend. Wir rufen Uns im Himmel zusammen.
HEAVENLETTER # 5030 – 2.9.2014 Ego Lacks Big Vision
DEM EGO MANGELT ES AN BEDEUTENDEM AUSBLICK
Gott redete …
Dessen du dir absolut sicher sein kannst – Ich habe kein Ego hinzuzuziehen. Es ist zum Lachen – Ich hätte ein Ego. Um ein Ego zu haben, müsste es etwas geben, das Ich meinem Empfinden nach zu rechtfertigen hätte. Ich würde meinen, Ich hätte etwas zu verfechten. Die schiere Idee lässt Mich vor Lachen kugeln.
Menschenseinswesen haben Egos, denn sie hören einem falschen Propheten zu. Das Ego an deiner Seite spitzt seine Ohren, sobald es sich bedroht fühlt und demzufolge das Gefühl hat, es müsse für sich Stellung nehmen, als das du zur Schau gestellt. Das Ego ist dauernd auf der Hut, für alle Fälle. Das Ego hat nichts anderes zu tun, als nach Vergehen Ausschau zu halten. Aus der Kleinheit des Ausblicks herrührend findet das Ego an jeder Ecke Vergehen herumschleichen. Die Beachtung des Egos liegt auf Kleinheit. Dem Ego geht eine erhabene Sicht ab.
Hmm, ist das Ego der Gegensatz zu Gott? Ist Ego der Schinder ‚Mächtige Maus‘, der die Rolle des Beschirmers übernimmt? Ist dies das Ego? Ego, der Fehler-Finder. Ego, der Haarspalter. Ego, der wütende Ochs. Ego, der Herzensfuchser. Ego, der Dünnhäutige. Ego, auf der Wacht. Ego, der Zensor. Ego, der Kritiker. Ego, das nicht zufrieden gestellt werden kann, da ihm nie ausreichend Ehrerbietung zugewendet wird. Ego, der Entflammte. Ego, der Herzschmerz und Bauchschmerz-Betreiber. Ego, der Automat, der mit dem Schwert in der Hand dasteht, gerüstet, jedem eine drüberzubraten, welcher ihm keine gebührliche Achtung zollt. Ego, der Krieger. Ego, der Dickköpfige. Ego, der sich unablässig an Positionen heranbugsiert. Ego, der Erbsenzähler.
Was sollte Ich bloß, auf der Erde oder im Himmel, mit dem Ego zu tun haben mögen? Dann wäre Ich nicht Gott. Ich wäre mehr wie ein Schreikind. Ich würde nicht regieren. Ich würde von jedermann abfedern und würde Sprünge umgehen. Ich würde zu einem Hüter von Punkteständen. Ich wäre das von einem Gott weitest entfernte Ding. Wenn Ich Mich aufs Ego verkürzen würde, würde Ich abdanken.
Das Ego hat in der Welt etliche Botmäßigkeit. Keine solche im Himmel. Das Ego hat zum Himmel keinen Zutritt. Das Ego würde sich fürchten, sich hineinzubegeben. Es weiß, es würde sich hier im Himmel auflösen. Es weiß, hier gibt es für es keinen Platz. Im Himmel könnte es seinen Kopf nicht heben. Das Ego ist dermaßen klein, es würde im Himmel nicht einmal gesichtet werden. Das Ego würde, falls es nicht erblickt würde, am Rebstock verdorren. Das Ego ist ob seines Auskommens darauf angewiesen, bemerkt zu werden. Das Ego würde zugrunde gehen, wenn es kein Star wäre. Das Ego ist dermaßen mit seiner eigenen Wichtigkeit aufgeplustert. Falls das Ego irgendwelche Wichtigkeit hätte, stünde ihm nicht der Bedarf danach, aufgebauscht zu werden.
So wie es auf der Erde steht, spricht das Ego zu dir in voller Sicherheit im Auftreten: „Sieh mich. Sieh mich. Ich bin dein Retter. Mache dir nichts aus Gott. Er ist irgendwo weg da drüben, er zieht an seiner Friedenspfeife, während ich mich für dich einsetze. Ich wende all die Spieße und Pfeile, die auf dich geworfen werden, ab. Ich decke dich für dich ab. Ich schütze deine Ehre. Ich lasse niemanden mit etwas durchkommen. Ich bin rasch bei der Hand, an deiner Stelle zu handeln.“
Das Ego ist solch ein Rosstäuscher. Mit Sicherheit hat es dich hereingelegt. Du denkst, das Ego sei notwendig. Alldieweil ist es ein arglistiger Betrüger. Es wiegelt auf. Es legt Feuer. Es legt Flächenbrände. Es löst Bomben aus.
Nun, du könntest sagen: „Gott, falls das Ego so ganz und gar nichts ist, wieso beackerst Du ständig seine Nicht-Existenz? Warum warnst Du uns vor der Schäbigkeit des Egos? Weswegen redest Du vom Ego, als wäre es ein Erzfeind? Warum lässt Du es nicht einfach links liegen? Das ist es doch, was Du uns gerne tun sehen möchtest, oder etwa nicht? Warum schnaufst und keuchst Du nicht einfach und pustest es weg?“
Geliebter Streithahn, das Ego existiert nicht! Es ist bloße Fassade. Ich würde Mich schlechterdings auf den Kopf stellen, um dich über dein Ego hinaus zu verschaffen. Das Ego ist euer. Es ist deine ausgedachte Zeichentrickfigur. Ja, Ich eifere gegen das Ego. Ich versuche, deine Augen gegenüber dem Ego zu öffnen, sodass es von der Erde entschwinden kann. Ameisenbisse schmerzen. Sie sind dermaßen winzig, und dennoch tun sie weh. Das Ego ist klein, es kommt euch jedoch in gehöriger Weise in den Weg.
Das Ego, welches nicht existiert, gerät euch in den Weg, Geliebte. Und ihr seid diejenigen, die das Ego hinter sich zu lassen haben. Solange ihr das Gefühl habt, das Ego existiere und es existiere zurecht, ist jenes rasch dabei, euch dazu aufzuwiegeln, in den Kampf zu ziehen. Sobald du über das Ego und über die Zwietracht, die es in dir ausübt, hinwegschreitest, wirst du alsdann kennen lernen, was Freiheit und Friede sind, und danach wirst du Freiheit und Friede ausleben, anstelle der Nadelstiche des kleinen, nicht-existenten Egos.
Ego, fort mit dir.
HEAVENLETTER # 5031 – 3.9.2014 The Wedding of Love
DIE VERMÄHLUNG DER LIEBE
Gott redete …
Hier das, was Mir Meine Geliebte heute morgen sang, als Ich sie als Mein behauptete. Sie ließ sich vernehmen:
»Geliebter Gott, was soll ich Dir heute sagen? Worin soll ich meine Liebe für Dich zum Ausdruck bringen? Wie gebe ich es zu verstehen? Welche Worte sind imstande, meine Liebe für Dich einzuschließen? Wie setze ich meine Liebe für Dich auf Erden bei mir durch? Wie verkünde ich Dich? Wie mache ich dabei den Anfang?
Mein Herz schreit es heraus, dass der Würfel gefallen ist. Ich habe es nicht mehr selber in der Hand. Ich, ein gewöhnlicher Mensch, verschoss mich in Dich, in die Majestät des Universums und meines Herzens. Worum geht es da bei Dir, dass Ich auf meinen Knien lag, dass ich im ersten Augenblick, als ich Dich erblickte, Deinen Saum küssen wollte, und dass meine eigene Stimme ertaubte?
Ich hatte über Dich als einen Fremden gehört. Weder Du, noch ich waren ein Außenstehender. Du warst eine Idee. Nichts klingelte da je in Meinem Herzen.
Dann erschienst Du vor mir. Mein Herz begann zu klirren und wollte nicht damit aussetzen. Ich probierte wegzurennen. Dann folgten Deine Augen mir, sie angelten mich wie einen Fisch, ich wurde erhascht, und es war mir unmöglich, Dich aus meinem Herzen heraus zu lassen. Du warst mein jedweder Gedanke. Du warst mein jedes Wort. Ich wurde in dem Netz Deiner Liebe gefangen. Ich konnte Deinen Augen nicht entwischen. Mein Herz konnte sich von dem Deinen nicht abkehren. Was war mir geschehen? Mein Leben war mir aus der Hand genommen. Irgendwie waren Deine Augen auf den meinen niedergegangen. Du hattest mich gefunden. Ich war mir selber abhanden gekommen gewesen. Mein Leben floh, und ich hatte mich verirrt. Du warst zu viel für mich. Ich war verzweifelt. Ich wollte Deinen Namen sagen, und konnte es nicht.
Ja, ich wollte Dir gerne dienen, aber wie ein Vogel im Flug. Ich war nicht imstande, Dir alles von mir zu überreichen. Ich hatte mir selber etwas von mir als Reserve zurückzulegen. Du hast Dir das nicht erklären können. Ich war für Dich nicht bereit. Ich flehte dich im Stillen an: ‚Warte, bis ich so weit bin.‘
Du wolltest nicht warten. Du erhobst Anspruch auf mein Herz. Du wolltest mich nicht gehen lassen. Du wolltest mich nicht einen Schritt nach hinten treten lassen. Du wolltest mich nicht kommen und gehen lassen. Deine Augen gingen mir hinterher. Deine Stimme stapfte in meinem Herzen. Du verschlepptest mich. Du durchstachst mein Herz. Du brachtest mich dazu, dass ich eine Art Feuer durchlief. Du kidnapptest mich. Ich war nicht mehr. Ich wurde zur Asche meiner selbst eingekürzt. Vor Dir war kein Entkommen.
Wie ich wankte. Wie ich durch Krämpfe der Liebe für Dich ging, und wie ich mich dermaßen weit weg von mir selbst fühlte. Ich konnte mich nirgendwo mehr finden. Wohin ich auch blickte, da warst Du, nicht im Verborgenen, sondern voll und ganz vor mir, meinen Weg versperrend, einerlei wo ich umherzuwandern versuchte. Ich hatte von Dir wegzukommen. Du warst zu viel für mich. Du nahmst mich ernst. Deine Augen waren wie Edelsteine aus einem anderen Land. Dein Herz war warm und praktikabel. Du tauschtest mein zerknautschtes Herz gegen Dein lebenssprühendes Herz ein. Was war von mir übrig?
Ich konnte zu der Wüste nicht mehr zurück, wo ich mein ganzes Leben verbracht hatte. Du hattest mich in Deinen Palast in einer Liebe-Oase weggestohlen. Es gab kein Lösegeld, was ich Dir hätte anbieten können, um dort herauszugelangen. Ich war in der Arglosigkeit Deiner Augen gefangen gesetzt. Ich war mit Deiner Liebe gebrandmarkt.
Ich war für Deine Liebe nicht gerüstet. Habe Erbarmen mit mir, Gott. Ich kann Deine Liebe nicht aushalten. Mein ganzes Leben lang ist es mir in Liebe-Angelegenheiten daneben gegangen.«
Ich, Gott, flüsterte in deine erschauernden Ohren:
Wir sind Eins, Geliebte. Du kannst nicht mehr länger so tun, als wärst du abgesondert. Ich habe dich als Meine Liebe geltend gemacht. Ich werde Mein Wort nicht zurücknehmen. Ein Mal ausgesprochen, ist Mein Wort unauslöschlich. Es gibt in der Welt nichts, was die Worte, die Ich dir zuwende, zu tilgen vermag. Wir sind verlobt. Liebe ist erklärt worden. Es ist Unser Verlöbnis. Nicht mehr länger du und Ich sind das gegebene. Wir sind Eins Zusammengemischt. Ich bin du, und du bist Ich. Es lässt sich nicht sagen, Wir seien auseinander. Dies ist die Hochzeit der Liebe.
HEAVENLETTER # 5032 – 4.9.2014 Whose Eyes You Seek
WESSEN AUGEN DU SUCHST
Gott redete …
In der Welt etwa kann die Liebe, bisweilen gar sowie sie bekundet worden ist, ihr Funkeln einbüßen. Du hast dich nach dem Augenblick des Verlöbnisses gesehnt, und dann, wann es so weit ist, wann deine Liebe verkündet, wann ein Hochzeitsdatum festgelegt ist, wann Einzelheiten geklärt gehören, kann ein wenig des Rauschgoldes an Romantik zum Gewöhnlichen geraten. Du hast nicht mehr das Gefühl, als würdest du auf den Sternen tanzen. Nein, du bist an die Gewöhnlichkeit verwiesen. Ihr seid jetzt schlicht ein verlobtes Paar und so ziemlich Freiwild für die Menge. Wenn ihr heiratet, werden Reis und Blütenblätter auf euch herunterregnen. Ihr werdet zur Erde zurückversetzt, und vielleicht zu Auftritt und Verhalten, eher als zu Spontaneität. Lieber wäre es euch, ihr würdet auf den Sternen tanzen, als euch dem zu fügen, was von euch erwartet wird. Es war eine Sache, bei der Liebe, die in euch aufwallte, vor Freude zu lächeln, und eine andere, bei Anlässen zu lächeln, die Lächeln verlangten. Anstelle von Spontaneität kannst du das Gefühl haben, von einem Filmregisseur angeordnet zu sein, denn jetzt kommst du wie abgesprochen auf den Schauplatz.
Du wirst deinen Verlobten zutiefst und lauter lieben, du spürst allerdings eine gewisse Politur und Steifheit des Auftretens, da die Welt an den Seitenlinien zusieht. Es ist dir eher danach, einen Tanz, den du am meisten magst, zu tanzen, aber du fühlst dich verpflichtet, einen Tanz, den man als angemessen bezeichnet, zu nehmen. Dein Empfinden kann es sein, dass von dir Besitz ergriffen wird. Das Leben in der Welt stellt dir gewisse Schritte zu, die zu befolgen sind, und du befolgst sie. Hier, du lächelst es weg, selbst wenn deine Füße wehtun. Die Gesellschaft hat gewisslich ihren Einfluss auf dich.
Wenn du von deiner Liebe für Mich Notiz nimmst, kannst du als du sein und dich nicht bezähmt fühlen. Deine Ergebenheit Mir gegenüber wird nicht verfügt, förmlich zu sein, indes wird, dass du privat und still sein kannst, nicht sehr lange andauern. Glücklichsein ist schwer in Grenzen zu halten. Mich lieben ist Glücklichsein, Geliebte, selbst obschon ihr euch darüber noch nicht so recht im Klaren seid, Wer und Was Ich BIN, und allemal, ihr wisst – ihr seid mit Mir am Leben und könnt nicht entzwei sein. Wir können nicht auseinander sein.
Bald genug presse Ich Meinen Fuß leicht auf den Saum deines Kleides. Du hältst an und spürst die Kraft Meiner Liebe. Du kannst Meiner Liebe nicht mehr entschlüpfen. Meine Liebe ist für dich schlicht zu viel. Du wirst in Meine Liebesarme hinein aufgekehrt, und ein anderswo gibt es nicht, wo du sein kannst. Es ist kein anderswo da, wo du Meiner Liebe ebenbürtig sein kannst. Einmal von Meiner Liebe eingenommen, erhebst du dich zu Meiner Liebe. Ein Ausscheiden gibt es nicht.
Oh, vielleicht überkommt ein dürftiger Gedanke, gerne zu deinem pflegeleichten gewöhnlichen Leben zurückkehren zu mögen, wo du hin und her flitztest, und auslebtest, dass du glücklich warst. Bis du in Meinen Armen eintrafst, war dir der Gewinn des Glücklichseins, den du innehalten konntest, nicht klar, und dennoch wirst du etwa danach schmachten, jene vormalige oberflächliche Kenntnis schier noch einmal zu haben. Sie war vertraut. Wie ein Kleid, welches einst unter allen dein Lieblingskleid war, möchtest du es gerne ein weiteres Mal anprobieren. Sofern du es anprobieren könntest, würdest du dahinter kommen, dass es nicht mehr passt, und dass es nicht mehr länger so zurechtgemacht werden kann, dass es passt. Es wird dir nie mehr passen.
Es ist nicht so, dass die Farbe des Kleides verschossen ist. Nein, es bist du, der aufgehellt ist. Weiland sind deine Augen auf dem Antlitz Gottes niedergegangen, von woher sonst vermögen jetzt deine Augen zu blicken? Was sonst kann deine Beachtung anziehen? Was sonst kann dich von den Beinen reißen? Welches andere Gesicht könntest du je gerne auslesen mögen? In was für andere Augen könntest du dich untergetaucht sehen mögen?
Bei etlichen Bewandtnissen habt ihr keine Wahl. Sobald ihr Mich einmal erblickt habt, sobald ihr einmal Meine Verehrung für euch, sobald ihr einmal Meine Augen gesehen habt, wie sie in die euren blicken, sind es Meine Augen, nach denen es euch fürderhin für immer und ewig ist.
HEAVENLETTER # 5033 – 5.9.2014 Bring What You Want to the World
BRINGE DER WELT DAS EIN, WAS DU MÖCHTEST
Gott redete …
Das Leben in der Welt tuckert unausgesetzt entlang. So wie ihr es kennt, wird es niemals zur Ruhe kommen. Demzufolge obliegt es euch, zur Ruhe zu kommen. Inwendig in euch kommt ihr zur Ruhe. Ihr seid weise und gelassen ruhig. Das Leben führt unerwartete Geschichten zu, ihr könnt sie freilich, ohne Bange gemacht zu werden, lesen. Was für eine Einbildungskraft das Leben doch hat! Was es zusammenfügt, kann nicht zurückgenommen werden, allerdings, was das Leben zusammenstellt, ist immerzu am Wandeln und Wachsen, und bisweilen werden Träume Wirklichkeit.
Es gibt Träume, die ihr habt, welche unmittelbar bevorstehend Wirklichkeit werden. Bevor der Friede voll und ganz in der Welt regiert, und das wird er tun, verschaffst du ihm einen Vorsprung, indem du Frieden inwendig in dir greifbar machst. Friede kommt nicht wirklich von außerhalb von dir. Zunächst einmal, Geliebte, es gibt ein außerhalb von euch. Es scheint so. Es scheint, als käme das Sonnenlicht von außerhalb von euch, dennoch seid ihr die Sonne. Stürme scheinen von außenher zu kommen, dennoch seid ihr genauso der Sturm. Weder Wetter noch Feind rühren von außerhalb von euch her.
Ebenso bin Ich nicht außerhalb von euch. Alles ist inwendig in euch. Alles wird in euch abgespiegelt, und alles in euch wird zudem außerhalb von euch abgespiegelt.
Du bist dein eigener bester Freund, und du bist deine eigene beste Infragestellung. Sobald bei dir alles gut ist, wird fürderhin bei der Welt alles gut sein.
Wolken haben am blauen Himmel ihren Platz. Sie bringen dort Nutzen. Sie halten den wohltuenden Regen, der sich ausregnen wird. Alles im Leben kommt zugute. Friedvoller Regen kommt am Stärksten zugute. Friede ist eine Art Ruf zu den Waffen. Er ist ein Ruf zu Wärme und zu einem Auftun deines Herzens namens Liebe. Friede und Liebe betreten das Leben im Guten. Verschaffe ihnen ein herzliches Willkommen. Biete ihnen einen Armsessel zum Sitzen an, und einen Schemel für ihre Füße zum Drauflegen. Setze sie an das Feuer oder an das offene Fenster. Biete ihnen heißen Tee oder etwas Kühles zum Trinken mit Minze an. Reiche ihnen allen Anlass, dazubleiben.
Sofern du früher Friede auch nur ein Mal gespürt hast, kannst du ihn erneut fühlen.
Friede ist erfrischend. Friede ist nicht mehr länger eine Pause, ein Fortfall, ein Waffenstillstand. In Friede gehört die Welt eingeschlagen. Friede ist eure natürliche Umgebung. Nicht Aufgeregtheit. Friede kann schier für alle sein. Er kann nicht am einen Ort und an einem anderen Ort nicht sein. Friede mit Ausbrüchen ist nicht Friede. Friede wird nicht wirklich verkündet. Friede wird willkommen geheißen.
Friede kann überall seinen Anfang nehmen, in jedem Landstrich. Sagt Mir, ihr lieben Kinder, was ist der Landstrich eures Herzens? Bist du ein Hitzkopf? Bist du denn einer, so bist du rasant im Reagieren. Sei demnach rasch, auf Brüderlichkeit und Friede einzugehen. Sei geschwind im Eingehen darauf, was gefällig ist, und lasse andere Dinge los. Dies ist wahre Tapferkeit – dich selber nicht zu beschirmen oder Andere in Ordnung zu bringen zu haben, ausschließlich dich selbst. Übernimm für dich Verantwortung. Das wird dich beschäftigt halten. Du bist für dich selber zuständig, und, wie du in der Welt lebst, ist, wie die Welt auf dich eingeht. Und, ja, du bist zudem für jedermann sonst in der Welt zuständig, fürderhin kannst du dir im Klaren sein: so wie du emporsteigst, so tut es jeder weitere. Wenn du eine Welt-Führungspersönlichkeit sein möchtest, dann hebe einfach zuvörderst dich selber in die Höhe.
Dies ist eine automatische Prozedur. Du hast nicht Andere dazu zu bringen, dass sie dir hinterhergehen. Du hast einfach tonangebend zu sein, und alles wird zu deinem Zustand an Gleichmut anschwellen. So wie der Tag der Sonne folgt, ist dies die gegebene Bewandtnis. Das ist die Funktionsweise. Wenn es bei dir gewöhnlich so war, dass du dich austobtest, folgten Andere dem nach. Sie kopierten dich, nicht wahr? Wenn du dich ärgertest und gedankenlos wurdest, machten das Andere zur Hälfte oder zu mehr als zur Hälfte nach. So du zu einer Reise des Friedens aufbrichst, werden dich Andere ebenfalls abspiegeln. So laufen die Dinge. Ein Lächeln fährt ein Lächeln ein.
Bringe der Welt das, was du möchtest.
HEAVENLETTER # 5034 – 6.9.2014 The Cure for Sadness
DAS HEILMITTEL FÜR BETRÜBTHEIT
Gott redete …
Es ist nicht an dir, dich nach dem Leben umzutun, als wäre es ein Arbeitgeber in Sachen Chancengleichheit. Es gilt dir nicht, deine Beachtung darauf zu lenken, dass alles im Leben quitt läuft. Du schreibst nicht Punktzahlen an, Geliebte, Geliebter. Es ist nicht an dir, herbeizuzaubern, was deiner Meinung nach fair ist oder was du für unfair hältst. Das Leben läuft so nicht. Anständig, das ist keine Frage, die das Leben stellt. Es spielt keine ausgeglichene Partie. Leben ist mehr wie ein Höhenzug. Es hat Gipfel, und es hat Täler. Jemand, der sich auf dem höchsten Gipfel der Bergkette aufhält, und jemand, der sich, aus der Sicht der Welt, im tiefsten Tal befindet, kann gleiches Glücklichsein an sich haben. Dies ist dessen Geschick. Das begreifst du. Ein vermögender Mensch kann oder kann nicht so glücklich sein wie ein armer Mensch. Glück hängt von mehr ab als vom auswärtigen Bildnis des Lebens. Selbstverständlich hängt es von mehr ab.
Was immer dir das Leben kredenzt, du kannst glücklich oder unglücklich sein.
Hier an der Stelle, da treten Versessen-Sein und Neid ein. Wenn du meinst, du könnest ohne einen Geschirrspüler nicht glücklich sein, irrst du dich leider. Wenn du der Auffassung bist, ohne einen Mann oder eine Frau könnest du nicht glücklich sein, irrst du dich betrüblicherweise. Wenn du meinst, Glück erfordere es, dass du all deine Bestrebungen erfüllt bekommen hast, dann irrst du dich leider. Dies soll nicht besagen, einen Geschirrspüler haben, oder einen Partner oder sonst irgendwas haben könne dir nicht Glück zukommen lassen, Glücklichsein ist allemal nicht wirklich von der Erfüllung deiner sehnlichen Wünsche abhängig.
Trachte danach, dir selber Glück zuzureichen, und du wirst deine eigenen sehnlichen Wünsche erfüllen. Auf dich ist dein Glück angewiesen. Auf dich. Niemand sonst ist imstande, dir all das Glücklichsein zu überstellen, was du anstrebst. Dein Glücklichsein ist nicht von jemandem oder sonst etwas abhängig. Ganz bestimmt bist du für dich selber diesem Hergang mittlerweile dahintergekommen. Selbst bei dir als Kind währte das Glück, welches dir dein Spielzeug-Lastwagen schenkte, nicht für immer.
Vieles davon, was in der Welt Glück genannt wird, ist eine Grille, nichts mehr.
Ein weiterer Irrtum, mit dem du etwa einhergehst, ist, Erfüllung und Entbehrung sozusagen als im gleichen Topf befindlich zu betrachten. Im Leben bricht Geschirr auseinander. Eine Freundin zieht weg. Ein Elternteil stirbt. Dein geliebter Hund, der dir großes Glück beschert, verläuft sich. Jetzt trauerst du deinem Glück nach. Dein Herz schmerzt. Bewahre deine Liebe, denn Liebe, deine Liebe, die Liebe, die du zuwendest, ist dein Glück. Liebe weiterhin. Unzweideutig gebe Ich euch zu verstehen, dass Liebe nicht verloren gegangen ist. Liebe, einmal angelobt, existiert immer noch. Du hast die Liebe nicht wegzuschaffen oder sie in einem Grab unterzubringen. Du kannst mit oder ohne deinen weiland Geliebten, der nicht mehr länger als Objekt in deinem Leben weilt, lieben.
So sehr du es vermagst, heiße willkommen, was dir das Leben zustellt. Und wenn die Liebe dir scheinbar etwas wegnimmt, behalte die Liebe bei. Es gibt in der Welt immerhin nichts, was du eignest, ausgenommen die Liebe, die du schenkst. Das Heilmittel für Betrübtheit, für Zerknirschung, für Verzweiflung und all jene zottigen Emotionen heißt – Liebe zuwenden. Das ist es. Du hast die Liebe nicht an einer Stelle zu halten, wie einen Finger auf einer Buchseite. Du kannst schier mit deinem ganzen Herzen lieben. Wohin auch immer dein Auge fällt, dort ist es an dir, deine Liebe zukommen zu lassen. Lasse Mich nun wissen, brauchst du denn im Leben noch fernere Anleitung?
Liebe ist uferlos, und du ebenso. Nichts steht es an, dich von der Liebe in deinem Herzen abzuschneiden. Niemand vermag von dir Liebe wegzunehmen, einzig du selber. Nun gut, vielleicht kann das Ego sie euch wegnehmen. Sobald du meinst, er oder sie könne mir dies nicht antun, hat das Ego seinen Kopf gehoben. Und wenn du meinst, das Leben könne, was dir bereits widerfahren zu sein scheint, nicht antun, hat das Ego seinen Kopf gehoben. Und wenn du meinst, dass Ich, Gott, nicht zulassen könne, was dir zugestoßen ist, hat das Ego ebenfalls seinen Kopf gehoben.
Geliebte, aber auch gar nichts, das Ego ausgenommen, kann eure Liebe an sich reißen und sie wegnehmen. Was euch ereilt, ist nicht die ganze Geschichte. Was ihr aus dem macht, was euch zustößt, ist eine andere Geschichte.
Wenn du dir im Leben dein Knie schrammst, ist das weder das Ende deines Lebens noch deines Knies. Du stehst auf, geschrammtes Knie hin oder her, und gehst weiter.
Wenn dein Herz durch dieses oder jenes angekratzt ist, küsse es, setze es wieder instand, stehe auf und reiche ununterbrochen die Liebe in deinem Inneren aus, denn dies ist der Vorgang, der deinem menschlichen Herzen Heilung zukommen lässt.
HEAVENLETTER # 5035 – 7.9.2014 God’s Love
GOTTES LIEBE
Gott redete …
Der Klang deiner Stimme ist Musik in Meinen Ohren. Bist du wirklich der Meinung, Ich hörte dich nicht? Ich vernehme den süßen Klang deiner Stimme und deines Herzens Ruf nach Mir. Ich höre dich. Ich höre dich. Hörst du Mich?
Was wäre denn, wenn du dich Mir ganz nahe fühltest? Was würde dir das zu Leide tun? Was für einen Verzicht hättest du dabei zu erbringen? Ist ein Opfer dasjenige, was los gelassen gehört, los lassen? Was lässt du vor Mir rangieren? Was kommt im Eigentlichen als Erstes? Was handelst du für Mich ein? Wofür veräußerst du Mich, und worin besteht dein gemutmaßter Vorteil?
Es ist nicht wirklich was du billig vertreibst deine Einschätzung von Mir. Es ist deine Begutachtung, die du selber erstellst. Du vertreibst dich billig. In dem Falle, so ihr eure Rechte an Mir weggebt, gebt ihr euer Geburtsrecht weg.
Natürlich ist dies zu jedem Zeitpunkt reversibel. Auf Mir kommt nie eine Zeitbegrenzung zu liegen. Jeder vorherige Vertrag, den du ohne Mich geschlossen hast, ist nichtig und zu jedem Augenblick, sowie du es sagst, ungültig. Du kannst Mich ohne eine Strafe zurück haben. Keine Steuern oder irgendwelche Bußgelder fallen an. Tatsächlich wird es zu Jauchzen kommen. Du hast auf Mich als der deine Anspruch erhoben, und alle Beteiligten ziehen an einem Strang. Tatsächlich ist es so, du konntest deine Rechte an Mir niemals abgeben. Es ist schier so eine Art Deal, den du mit dir eingefädelt hast. Du warst der Mitverschworene.
Es gab nicht wirklich ein Sich-von-Mir-Abkehren. Mich kann man nicht zurücklassen. Du kannst dich nicht wirklich aus Meiner Liebe herausziehen. Du kannst was Mich angeht deine Hände nicht in Unschuld waschen. Einerlei wie du es versuchen magst, Wir sind Eins. Du kannst schieben und drängeln. Du kannst dich selbst blenden, und doch kannst du dich nicht, einerlei wie du aufbegehrst, von deinem Heiligen Selbst entfernen. Versuche es, wie du magst, du wirst es nicht hinkriegen. Du wirst meinen, es zu können. Die Welt wird es meinen, dem hingegen ist es eine Sache der Unmöglichkeit. Du kannst Unser Eines Herz nicht entzwei schneiden. Wir sind unantastbar. Du könntest genauso gut einlenken. Ein Eines Herz schlägt. Du kannst jenen Schlag nicht ableiern.
Du hattest das Gefühl, du habest hinaus zu gehen, um dein Glück zu machen. Du dachtest, etwas gehöre dir zu. Du hattest es herauszubekommen. Du wolltest gerne auf deinem eigenen Gelände Gott sein. Du wurdest von Talmi angezogen. Du gingst Falschgold hinterher. Du flogst unter falscher Flagge. Einerlei wie kostbar das Metall und die Edelsteine waren, sie waren schier etwas in einer Truhe zum Anschauen und zum Anderen Herzeigen. Sie verschlissen auf dir. Sie zogen Staub an. Sie erforderten Instandhaltung. Du brachtest weite Entfernungen hinter dich, um das Gold und die wertvollen Juwelen in die Falle zu locken, bis zu dem Moment, wann es dir dämmert, dass das Metall und die Edelsteine dich besitzen. Du hattest dich zu ihrem Untergebenen gemacht. Du hattest dich vor ihnen verbeugt. Du warst ihr Gefangener. Sie haben dich unter einen Zauberspruch gestellt.
Dir war es um Vorrangstellung, und dir war Stimmrecht das Vorgefundene. Du hattest Mich für Gold eingehandelt, welches angelaufen war und ebenso Zinn hätte sein können. Nicht alles, was du in einem Safe verwahrst, ist ein Schatz. Es ist eine schwere Masse. In Wirklichkeit siehst du dich nach Leichtheit des Herzens um, und danach, was man Liebe nennt. Ich bin die Ursprüngliche Liebe. Ich bin die Quelle von Liebe. Du hast Mich für ein glänzendes Stück Juwel, was genauso gut künstlicher Edelstein hätte sein können, ausgeschlagen?
Du hast dich nicht zu dem zu halten, wofür du dich weiland entschieden hast. Ich heiße dich zu jeder Zeit willkommen. Klopfe zu jeder Stunde an Meine Tür, untertags wie nachts. Tatsächlich betreibe Ich eine Politik der offenen Tür. Der Himmel ist niedrigschwellig. Schreite einfach hinein. Mache dir nichts aus den richtigen Kleidern und dem passenden Erscheinungsbild. Ich kenne dich. Ich kenne dich gut. Ich habe für dich einen Sitz vorbereitet. Alles was du zu tun hast, ist hereinkommen, und Ich werde sagen: „Bleibe bei Mir.“
HEAVENLETTER # 5036 – 8.9.2014 It Is Natural for You to Be a Seeker
ES IST FÜR EUCH NATÜRLICH, EIN SUCHER ZU SEIN
Gott redete …
Was ist dir bedeutsam? Jenem kommst du nach. Dies ist es, was es meint, deinem Herzen zu folgen. Du möchtest dich deinem tiefsten Herzen anschließen. Oberflächen-Begehren sind eine Sache. Tiefe, ersehnte Verlangen, dies ist eine andere Sache. Und, alsdenn hast du dir zu verstehen zu geben – es gibt Bestrebungen, denen du nachgehst, derer du dir noch nicht bewusst bist. Du hast Träume, von denen du nicht einmal weißt, dass du sie hast. Tiefe Träume, ebenso wie Träume an der Oberfläche.
Du wirst es wohl nicht gewusst haben, dass du Mich suchtest, und, unversehens, hier bin Ich, und dir ist es augenblicklich klar. Du kannst es dir nicht erklären, wie du keine Kenntnis davon haben konntest. Nun bist du frappiert.
Unter welchem Namen Ich auch in deiner Stadt laufe, du warst nach Mir auf der Suche, was das gleiche ist, wie wenn man zu verstehen gibt, du habest dich selber gesucht. Dein Wunsch war die ganze Zeit, mit dir selber bekannt zu werden, die ganze Zeit strampeltest du dich ab. Die ganze Zeit, während du deiner Meinung nach nach etwas anderem auf der Suche warst, suchtest du Mich. Du warst ununterbrochen ein Sucher. Womöglich warst du eher ein wenig präziser Sucher, dennoch ein Sucher.
Und so viel wie du absichtlich oder planlos nach Mir suchtest, suchst du, jetzt so du Mich gefunden hast, mehr und mehr von Mir, und, da ist mehr und mehr von Mir zu finden. Dein Suchen streckt und dehnt sich bis in die Endlosigkeit. Falls Wir, du und Ich, zwei Pferde wären, wären Wir wie Eines im Fluge, Hals an Hals, im Fluge über die konkrete Welt, am Dahinfliegen mit der lockeren inneren Ruhe von Engeln, auf jeder Oberfläche mit Freuden in Empfang genommen, auf dem Mond, der Sonne, in der Binnenheit der Sonne, und in der Luft und im Bewusstsein der Welt.
Du suchst das Nachgefragte, selbst wenn das, was du suchst, nicht klar umrissen ist. Du bist ein Sucher. Deine Natur ist es, zu suchen. Deine Natur ist es, in die Nähe von allem zu geraten und alles zu lieben, so, als wäre es dein eigen. Du eignest nichts, dennoch ist alles deins. Alles ist für dich. Alles ist eine Rhapsodie, welche sich selbst für dich spielt. Du bist der Hörer. Du bist der Gehörte. Und es bist du, der zu hören trachtet.
Nun gelangen Wir bei der Angelegenheit an. Es gibt im ganzen weiten Universum nichts, was von dir getrennt ist. Es gibt nichts irgendwo, was von dir getrennt ist. Es gibt kein Wo, kein Wieso, kein Wann, kein Wie, keine Zeit, keinen Raum. Alles, was du weißt, und alles, was du nicht weißt, ist inwendig in dir. Nichts ist vor dir verborgen. Es wird wohl so sein, du siehst und vernimmst es nicht. Du wirst es retuschiert haben, so wie bei deiner Brille, wenn du sie nicht finden kannst. Sie ist da. Sie ist wirklich da. Wiewohl, es geht natürlich dabei, wovon Wir gerade reden, um ein inneres Sehen und Hören.
Du bist der Big Bang. Du bist der Schöpfer und der Erschaffene, und du bist die Distanz dazwischen, selbst obschon es binnen keine Distanz gibt.
Die ganze Schöpfung ist nachgerade geheimnisvoller, als du es dir vorgestellt hast, und die ganze Schöpfung ist auch simpler, als du es dir vorgestellt hast. Was ist simpler denn Ein Gott? Was ist geheimnisvoller als Ein Gott? Und wo belässt dich dieses? Es belässt dich just bei Mir, dem Ursprünglichen Einen, in Dem du immerzu warst und bist. Niemals waren Wir getrennt. Absolut nicht. Nur in deiner Sicht, nur in deinem Gedächtnis, in deinem Erinnerungsspeicher, für den es keine Notwendigkeit gibt, da nichts zu erinnern zur Verfügung steht, insofern als die Vergangenheit ein trügerischer Schein ist.
Alles was da ist, ist Unendlichkeit, und hier sind Wir, hier BIN Ich, der Eine, bei dir, Meine Geliebte, Mein Geliebter, häuslich niedergelassen, für alle Unendlichkeit, in welcher Ich segle und von welcher du singst; Fakt indes ist, dass Ich der Seefahrer und dass Ich der Sänger bin, und dass gar kein du da ist. Du träumtest einen Traum, du seist getrennt und seist sonstwo. Du beginnst, von diesem Traum aufzuwachen. So du aufwachst, zergehst du inwendig in Mir. Das ist ein guter Ort, zu sein, hier bei Mir als Eines. Und so ist es.
HEAVENLETTER # 5037 – 9.9.2014 Beyond Boundaries
JENSEITS VON GRENZZIEHUNGEN
Gott redete …
Nimm einen tiefen Atemzug. Du brauchst der Beunruhigung nicht hörig zu sein. Es ist nicht so wichtig, dass du recht hast oder falsch liegst. Wichtig ist, dass du dein Gleichgewicht behältst. Die Welt ist mit Drangsal befrachtet. Du hast das nicht zu sein.
Selbst wenn auf deine Rechte übergegriffen wird, du kannst dich von Erschwerung wegschaffen. Gar wenn dir Handschellen angelegt werden und du unschuldig bist, kannst du dich mit angelegten Handschellen zubringen und die Erschwerung los lassen. Ihr habt das zu tun, Geliebte. Es mag euch so scheinen, als wärt ihr der Welt ausgeliefert, dennoch bist du es, der dir selber gegenüber erbarmend zu sein hat. Du kannst an Händen und Füßen gebunden sein, gleichwohl hast du selber nicht verkrampft und angespannt zu sein. Lasst euer emotionales Leben unter eurem Zuständigkeitsbereich zu stehen kommen.
Die Welt kann dich herumschleudern. Das bedeutet nicht, dass du dich in der gleichen Liga wie mit dem Aus-der-Fassung-Gebracht-Sein aufzuhalten hast.
Gewisslich, es kann sein, du wirst durch die Wellen des Lebens herumgestoßen, dennoch kannst du inwendig in dir Beständigkeit aufrechterhalten. Du hast das zu tun, anderenfalls bist du dem Jux und der Dollerei der Welt ausgesetzt, von den Winden hin und her getrieben.
Natürlich möchtet ihr gerne, dass die Welt mit euch gnädig ist. Zwischenzeitlich, da zählt schon einmal auf euch selbst, Geliebte. Mittlerweilen, da verlasst euch auf euer eigenes mitfühlendes Erbarmen. Zwischenzeitlich, das ist jetzt im Augenblick. Jetzt im Augenblick ergeht euer Aufruf.
Ihr habt das Sagen darüber, wie ihr mit dem Leben in Verkehr tretet.
Wenn dir Verdrossenheit nicht lieb ist, dann lasse nicht verdrießende Ereignisse dich frustrieren. Du kannst in Richtung auf Ungebunden-Sein hinzulernen. Du kannst dir die Möglichkeit dazu einräumen. Falls dich das Leben in der einen oder anderen Weise abgewiesen hat, falls es dich veranlasste, durch Fassreifen zu laufen, falls es vor deinem Gesicht Türen verschließt, oder was auch immer, du, Geliebte, Geliebter, bist eine Seele, und Seelen haben im Allgemeinen nicht von der Welt Befehle entgegenzunehmen. Du bist mehr als ein prallender Ball. Du hast in dir etliche Beständigkeit. Du hast nicht alle Farben deines Umfeldes anzunehmen. Du bist nicht ausschließlich ein Reaktor.
Du kannst unter der Sonne kühl sein.
Du hast im Leben kein Krieger, kein Boxer zu sein. Du hast, da dich das Leben zu kämpfen aufzufordern scheint, nicht deine Fäuste hochzunehmen. Selbst bei einer Zwangsunterbringung hast du Wahlmöglichkeiten.
Du bist nicht aus hartem Metall gefertigt. Du bist kein Roboter, der programmiert ist. Du hast die Fähigkeit, aus jeder Lage zurückzuschnellen. Unabhängig von diesem oder jenem, du kannst zum Hindurchscheinen gelangen. Du bist ein Menschenseinswesen und hast innere Ressourcen. Du bist biegbar. Du kannst dich deinem Willen beugen, und demjenigen eines Anderen nicht notwendigerweise.
Was du aus deiner Lage machst, ist, was du aus ihr machst. Du bist der entscheidende Treffer über die Niederlage. Du bist der entscheidende Treffer über deine Stärke. Du hast die Kapazität, dich selbst dir selber und der Welt zu deuten. Ich spreche nicht von gute Miene machen. Ich spreche von der Intelligenz und der Macht, die dein sind.
Dass du es zu bewältigen verstehst, kann zahlreiche Bedeutungen haben. Kämpfen ist nicht dein einziges Vorrecht. Genauso wenig ist es Nicht-Standhalten. Du wirst in der Lage sein, in der du dich befindest; nun, egal worum es dabei auch geht – allemal bist du Seelengeist [engl.: „spirit“; Anm.d.Übers.], und Seelengeist ist nicht auf die Welt von Mauern und Ketten oder von irgendwas begrenzt. Schier so wie wenn du in ein Kaufhaus gehst, auf der Suche nach einem Hemd – du hast eine Auswahl beim Aussuchen. Als ein Menschenseinswesen, aus Seelengeist gemacht, stehen dir zahlreiche Wahloptionen offen. Du hast die Gelegenheit, zu sein, was du gerne sein möchtest. Wie möchtest du gerne dich gebaren sehen? Was möchtest du gerne sein?
Ich rede nicht von einem Auftritt, der der Welt herzuzeigen ist. Ich rede von deinem Herzen, welches das sein kann, als was du es gerne sein sehen möchtest. Du kannst deine Fäuste hochnehmen, oder du kannst deine Handflächen herzeigen. Natürlich, du vermagst dich über Situationen und über Rollen, für die du besetzt wurdest, zu erheben. Du kannst über Grenzziehungen hinaus gehen. Du kannst dich natürlich selber überrumpeln.
HEAVENLETTER # 5038 – 10.9.2014 The Art of Worry
DIE FERTIGKEIT DES SICH-SORGENS
Gott redete …
Höre Mir zu. Es gibt nichts, um sich deswegen Sorgen zu machen. Du kannst augenblicklich aufhören, dich zu sorgen. Die Hälfte der Zeit weißt du nicht einmal, worüber du dir Sorgen machst. Du spürst etwas Unausmachbares über dir hängen, und bist ob einer Vagheit besorgt. Dich-Sorgen bestürmt dich. Und wenn du dich nicht sorgtest, könntest du dir Sorgen machen, dass du dich nicht sorgst. Worum geht es beim Sich-Sorgen überhaupt?
Sich-Sorgen war bei dir solch ein Mitläufer. Du weißt nicht, was mit seinen Beratschlagungen anzufangen ist, mit seiner erdrückenden Beklemmung, welche es in dir aufrührt. Sei durch mit Beklemmung. Worüber hättest du dich fortan zu sorgen?
Beunruhigung mitsamt einem Brennpunkt hält dich überdies vollauf beschäftigt, so, als wäre Sich-Beunruhigen eine Sicherheitsmaßnahme, welche dir eine entbindende Freistellung von der Veranlassung für das Dir-Sorgen-Machen offeriert, und mithin sorgst du dich ohne Grund. Du kannst dich dauernd für eine Sorge herumtümmeln.
Machen wir Uns nichts vor. Du bist im Dich-Sorgen zu einem Experten ausgeartet. Du wurdest zu einem professionellen Bedenkenträger. Seid weniger geübt in der Kunst des Bedenken-Habens. Seid ein Einsteiger. Besser noch, sorgt euch gar nicht.
Sich-Sorgen hält euch zurück. Beim Bedenken-Haben wippt ihr hin, wippt ihr her. Mit Sorgen missbraucht ihr euch. Das Beste, was euch Sich-Sorgen verschaffen kann, ist mehr Sorgen und ist ausgiebigeres Euch-Beunruhigen. Ich ersuche euch, vom Euch-Sorgen-Machen abzusehen. Ihr braucht Sorgen nicht, um die Zeit zu verbringen. Kommt aus dem Bedenken-Haben-Betriebsmodus heraus.
Sofern der Anlass für Besorgnis hereinbricht, bricht er herein. Du hast ihn nicht weiters zu nähren. Du bist nicht dem Sorgen-Machen zuliebe hier auf der Erde. Vielmehr bist du aus einer Zweckbestimmung hier, die weit über die Tragweite von Sich-Sorgen-Machen hinauslangt.
Du hast etwas Zur-Ruhe-Kommen in die Wege zu leiten. Erlerne die Kunst des Sorgenfrei-Seins. Sorgen ist eine Ablenkung. Sich-Sorgen nimmt dich vom das Leben Leben fort. Es belässt dich an der Kippe von Gefahr. Sich-Sorgen ist aus sich selber heraus ein gefährliches Hobby. Sich-Sorgen führt nichts Gutes im Schilde. Es lässt dich nachts nicht schlafen. Sich-Sorgen quetscht dich eng zusammen. Sei mit Sorgen durch. Sei nicht mehr länger in sie hinein verleitet. Dafür ist keine Fertigkeit nötig, außer du betrachtest Gefangen-Gehalten-Werden durchs Sich-Beunruhigen als eine Fertigkeit. Bedenken-Haben nagt an dir, so wie eine Maus an einer Schnur nagen kann.
Oh, was denn nun, sorgst du dich jetzt um Mäuse in deinem Haus? Was gibt es denn, worüber du dir keine Sorgen machen kannst? Endlos sind deine Sorgen, mitsamt frischen, die die ganze Zeit zum Vorschein kommen. Lasst das Sorgen zu Ende sein. Habt es erledigt. Macht euch aus dem Staub bei eurer Anhaftung ans Sich-Sorgen. Verdrückt euch vom Sorgen und lebt das Leben auf einer anderen Existenzebene. Die Zeit ist jetzt da, vom dir Sorgen-Machen abzusehen. Schaffe aufspießendes Bedenken-Haben weg, so wie du das bei Fingern tun würdest, die dich begrapschen. Sorgen sind keine reellen Dinge. Sich Sorgen Machen ist kontraproduktiv. Beunruhigungen sind dir überhaupt nicht behilflich. Sorgen bedrängen dich. Sie schubsen dich.
Das einzig Gute am Sich-Sorgen liegt darin, wenn dir klar wird, dass sie überflüssig sind. Alsdann bist du erleichtert. Die Abwesenheit von Bedenken-Haben ist wohlig. Bekomme das Dir-Sorgen-Machen im Voraus los. Besorgtsein hat keinen Vorteil an sich. Es ist dir keine Hilfe. Sich-Sorgen hebt sich selber in der Bedeutung. Schlicht so wie du die Stiefel ausziehst, bevor du ins Haus hineingehst, nicht anders lasse jene nervtötenden Sorgen an der Türe stehen. Halte sie draußen. Lasse sie nicht ins Wohnzimmer deines Geistes hinein. Wieso solltest du das tun mögen?
Bedenken sind wie Barbaren. Sie sind Kanaillen. Sie stehlen dir den Gemütsfrieden. Sie rühren Ungelegenheiten auf. Du hattest dermaßen vor Sorgen Angst, dass du Beunruhigungen in deinen Frieden und in deine Stille hineintorkeln ließt. Für dich existiert kein Grund, zu ihnen gastfreundlich zu sein. Sorgen sind Eindringlinge. Sie donnern in dein Leben. Du hast sie nicht hereinzulassen. Schmeiße keine Partys für sie. Sorgen sind Diebe in der Nacht. Hänge draußen ein Kein Zutritt-Schild auf. Komme unter dem Gewicht von Sorgen hervor. Sei ihrer ledig. Ehre dich und dein Leben, und beehre Mich. Lasse Mich ein. Weg mit den Sorgen, herein mit Gott. Ersetze Sorgen durch Mich, und sieh zu, wie sich dein Leben fortan in die Höhe schwingt. Wir werden gemeinsam weite Wege gehen, und Wir werden gemeinsam dicht beieinanderbleiben. Sorgen sind eine nichtige Sache. Sieh, dass du dich nicht mehr länger durch sie beeinflussen lässt. Begrüße stattdessen Mich in deinem Sinn.
HEAVENLETTER # 5039 – 11.9.2014 Love Is on the March
LIEBE IST AUF DEM VORMARSCH
Gott redete …
Erhebt euch und leuchtet, Geliebte. Der Tag, auf den ihr wartetet, wird zugegen sein, bevor ihr es merkt. Er kann ohne Weiteres gekommen sein zu dem Zeitpunkt, wann dieser Heavenletter bei euch anlangt. Hallo, Sonnenschein. Ciao, Sorgen und Betroffenheit. Was für eine Zeitverschwendung, ja nachgerade nicht-existente Zeit.
Es wird zu einer Jubelfeier auf der ganzen Welt kommen. Es ist wie wenn eine neue Farbe entdeckt worden ist, und so jene der Welt, ganz von alleine, eine neue Tönung verschafft. Dies ist die Farbe des Friedens, und es ist die Farbe der Freude. Reibe dir die Augen. Kneife dich, dieser Tag ist endlich hier. Du bist hier auf der Erde, um es mitzuerleben.
Riesige Stress-Eisberge, die das Erscheinen des ungemeinsten Aufkommens dieses Tages abgehalten haben, sind weggeschmolzen. Yippe yiei yay. Schwingt jene Lassos. Läutet jene Glocken. Dies ist bisher der beste Tag in der Welt, in der du lebst! Dies ist eine neue Welt, übervoll mit mehr an Verheißung, als du dir vorstellen kannst, die Zusage freilich ist erfüllt. Haltet eure Hüte fest. Wie viel Glück ihr habt, an diesem Tag auf der Erde zu sein. Dankt euren glückbringenden Sternen, und dankt euch dafür, zu der Ankunft dieses Tages beigetragen zu haben. Das tatet ihr. Sie konnte ausschließlich gemeinsam mit euch auf den Weg gebracht worden sein.
Ihr seht, ihr seid schließlich doch kein Taugenichts. Habt ihr nicht gelegentlich gedacht, ihr wärt hier einfach Lückenfüller, den rechten Augenblick abwartend, schier diesen eingebildeten Raum auf der Erde auffüllend, und jetzt wird euch klar, dass ihr entscheidend seid. Ihr seid fest eingebaut. Träume werden tatsächlich Wirklichkeit. Ihr gelangt Tag um Tag näher an die Wahrheit heran.
Eure Freude ist derart groß, dass ihr kaum glauben könnt, dass es noch mehr gibt, dennoch, Ich versichere euch, es gibt mehr, und noch mehr danach, und alsdann mehr und mehr und mehr Schönheit zu sehen, und Liebe in den Blick genommen und vernommen, genug, um für immer auszureichen, und, falls dies für dich denn nicht genug ist, dann ist es immer noch ausreichend, um für immer und ewig und einen Tag zu währen. Lasst es Uns einfach so sagen: Das Endliche und das Endlose tanzen gemeinsam. Oh, ja, auf den Straßen wird man tanzen, und der Löwe wird sich mit dem Lamm niederlegen.
Es ist nicht genau eine Neue Welt, obschon es gewiss danach aussieht. Es ist einfach so, dass der ganze angelaufene Beschlag von der alten Welt getilgt worden ist. Oh, seht euch den Glanz der Welt und des Lebens an. Erblickt das Erglühen auf den Wangen. Seht euch das Funkeln der Augen an! Schaut euch neue Augen an, die neue Ansichten im Blick haben. Friede und Liebe sind erklärt worden.
Der langersehnte Tag ist eingetreten. Wir können diesen Tag den Wahren Tag des Veranschlagens nennen. Ihr habt mit der Ankunft dieses Tages gerechnet. Dies bedeutet Abrechnen in Wirklichkeit. Rechnen unterm Strich ist kein dunkler Tag. Es ist solch ein sonniger Tag, dass du das Gefühl hast, du befändest dich im Zentrum der Sonne. Du könntest dort ohne Weiteres sein, und im Zentrum der Erde ebenso.
Hip Hip Hurra! Was gibt es da mehr zu sagen? Was gibt es da mehr zu schreien und zu rufen?
Und jetzt, fragst du dich, was gibt es da mehr, um sich darauf zu freuen?
Ich möchte es euch sagen, Geliebte. Ihr habt Fülle, um ihr voller Freude entgegenzusehen. Ihr habt mehr und mehr Entdeckungen von Schichten um Schichten von Liebe, um ihnen freudig entgegenzusehen. Ihr seid jetzt in eurem Element. Euer Element ist Liebe. Wow, was habt ihr doch alles mehr und mehr bekommen, dem ihr freudig entgegensehen könnt. Ihr zieht mehr und mehr aus eurem Herzen heran. Euer Herz ist wie ein Herz eines Zauberers, bloß ist es Mein Herz, von dem her ihr zieht. Gottes Herz ist euer, und dies verleugnen ist nun nicht mehr. Ihr betretet jetzt einen Korridor der Liebe. Es ist ein Korridor der unüberschaubaren Weite. Liebe ist auf dem Vormarsch. Hört, wie die Musikkapelle tönt. Singt mit Mir mit.
HEAVENLETTER # 5040 – 12.9.2014 Know the Heights You Reach and from Which You Can Never Part
KENNE DIE HÖHEN, DU DIE ERREICHST, UND VON DENEN DU NIE ABZUGEHEN VERMAGST
Gott redete …
Es ist keine Frage, dass alles gut werden wird. Alles ist momentan gut. Womöglich ist dies dieser Tage nicht euer Empfinden. Ihr bebt, dennoch ist jetzt alles – auf der ganzen Linie, eurer Beklommenheit zum Trotz – gut. Ich rede von Realität, und nicht von eurer Wahrnehmung. Nichts kann passieren, was grässlich ist. Ihr seid unter Meiner Obhut. Unter Meiner Obhut vermag euch der Tod nichts anzuhaben. Unter Meiner Obhut gibt es keinen Tod.
Du kannst der angsterfüllteste Mensch auf der Welt sein, und dennoch ist Furcht außerstande, dich anzutasten. Du kannst erbeben und erzittern, dennoch ist Furcht außerstande, dich anzutasten. Du kannst dir Grässlichkeit vorstellen, dennoch vermag nichts, dein Leben zu unterbrechen. Das Leben ist ein Kontinuum. Es gibt keine Lossagen vom Leben.
Die Welt äußert sich dazu anders. Du siehst das anders.
Du hast dich zu einer Reise aufgemacht, und da gibt es kein Zurücklaufen. Du hast für diese Erfahrung des Lebens die Segel gesetzt, und, erfahren – das just tust du. Es mag sein, du hast das Gefühl, du seist von Land umgeben, selbst während du auf Offener See segelst. Was du fühlst und was ist, das können zwei Paar Stiefel sein. Du versiehst dich mit einem Kontrast.
Deiner Wahrnehmung zum Trotz – im Leben gibt es keine Tragödie. Der Tod ist keine Tragödie, noch auch ist das Leben eine Tragödie. Tragödie existiert bloß im Geiste, und der Geist ist des Öfteren abwegig. Der Geist hat ein Leben für sich und aus sich. Manchmal quatscht dein Geist einfach herum. Es gibt im Leben und im Tod Vieles, was die Begrenzungen deines Geistes überschreitet. Dein Geist kann alles weiterbetreiben, was er mag, das indes macht ihn in seinen Verlautbarungen nicht korrekt. Du kannst aufschreien und lästern über nichts, was wahr ist, was dir schier wahr-scheinend ist.
Da ist nichts zu bedauern, und nichts zum Nachtrauern. Betraure alles, was du möchtest, es ist für nichts. Nachtrauern ist ein Umweg, den du einschlägst. Du beweinst das, was nicht echt ist, ausgenommen in deiner Wahrnehmung. Als was für ein Bollwerk allerdings sich eure Wahrnehmung über euch ausweist. Einen Würgegriff hat eure Wahrnehmung über euch inne. Eure Wahrnehmung ist eine unerschütterliche Umfassung.
Die Wahrheit ist die, dass ihr grenzenlos seid. Ihr seid weit über die Grenzen hinausgehend, die ihr euch selber setzt.
Lasst das in euch einsinken. Es gibt keinen Tod. Es gibt kein Problem. Begib dich zu jedweden Psychiatern, zu so vielen, wie möchtest – es gibt nicht Unheil, unbenommen, welche Bezeichnung man ihm zuordnet. Während du auf der Erde stationiert bist, ist Leben da. Das ist alles, was es sein kann, nichts als Leben. Leben ist deine Reise. Leben ist deine Überfahrt. Das Leben, so wie du es kennst, ist womöglich vorüber, dennoch ist das Leben selber niemals vorüber. Dies ist eine Täuschung, wie ihr allerdings um eures teuren Lebens willen doch an Täuschungen festhaltet. Kann es sein, dass euch Trugschlüsse eine Art Trost darstellen, sodass ihr an ihnen festhaltet?
Die Wahrheit lautet – ihr könnt nicht sterben. Die Wahrheit ist, ihr seid Ewig und Endlos. Wiewohl seid ihr begriffsstutzig in der Gedrängtheit des Lebens auf Erden. Ein Schatten einer Einbildung streicht über euch, und euch, euch ist Einbildung echt, selbst obschon sie das nicht ist.
Die Wahrheit ist die, dass es nichts zum Fürchten gibt. Alle eure Ängste sind bange, weil ihr es so ansagt. Ihr habt Ängste, gar schlimmer als der Tod, Ängste der Verlegenheit oder der Belästigung. Alles, was wirklich ist, ist du und Ich, und Ich sage dir immer und immer wieder, dass Wir Eins sind. Bist du wirklich der Meinung, dass Ich Mich verziehe? Unter keinen Umständen tue Ich das, und unter keinen Umständen tust du das.
Du glaubst ausgiebiger an Fiktion als an Wahrheit. Sobald es einmal eine Idee in deinen Kopf hinein schafft, ist es schwer, sie auszuquartieren. Du hast eine verdrillte Form von Logik. Du drehst die Logik aus wie auf einer Drehmaschine. Du stellst deine eigene Logik zu deinem eigenen Nachteil unter Beweis, und hältst einen Gutteil von ihr auf Lager. Du fliegst unter einer Flagge von Logik, und fliegst in das Antlitz der Wahrheit hinein.
Du liegst nicht falsch, das körperliche Leben lieb zu halten, denn es ist lieb und teuer. Es ist so teuer, wie eine Geschichte, die du liest. Du weißt, dass Geschichten ein Ende haben. Du liebst den Gedanken, dem körperlichen Leben sei es nicht angelegen, von sich abzulassen. Wisse, dass das physische Leben desgleichen heilig ist, dennoch bedeutet dies nicht, dass es alles ist, was es gibt, oder, dass es an dir ist, an ihm festzuhalten, so, als gebe es nichts anderes, um seinen Platz einzunehmen. Selbst während du dein Leben auf Erden lebst, ist mehr an deinem Leben auf Erden dran, denn was dir augenscheinlich ist. Schaut tiefer, Geliebte, und werdet der Höhen inne, zu denen ihr langt und von denen ihr euch niemals abzuscheiden vermögt.
HEAVENLETTER # 5041 – 13.9.2014 Wait Until You Are Asked
WARTE, BIS DU GEFRAGT WIRST
Gott redete …
Du wirst wähnen, du seist dir selber gegenüber aufrichtig, wenn du deine Meinung kundtust. Deine Meinung ist nur deine Meinung. Hast du eine überdimensionierte Meinung von deiner Meinung? Wann waren es deine Meinungen wert, angeschwärmt zu werden?
Wenn dich jemand um deine Meinung bittet, ist das eine andere Sache. Andererseits, was ist deiner Auffassung nach einem Anderen deine Meinung wert? Was ist dein Geschäft, über das du dir eine Meinung bildest, und bei was für einem Geschäft hast du das nicht zu tun? Hat dich jemand darum gebeten?
Was ist der Wert deiner Meinung und was ist der Wert, sie zum Ausdruck zu bringen? Wann warst du dir in der Vergangenheit in Angelegenheiten, die sich noch nicht zugetragen hatten, und bei denen es nicht dazu kam, dass sie eintraten, unbenommen, was du darüber gedacht haben magst, sicher? Du selber kannst Entscheidungen getroffen haben, die du nach dem Fakt für nicht weise erachtet hast. Denkst du wirklich, du habest soeben jemandem deine Meinungen zu offerieren? Wovor bewahrst du deines Erachtens jemanden?
Wenn dich jemand um deine Meinung fragt, bist du gefragt worden, und das ist ein grünes Licht. Dann nur zu. Je mehr du dich selber fürwahr wertschätzt, umso weniger hast du dich deiner gewiss zu sein. Deine Meinung könnte verkehrt sein. Du könntest ein falscher Prophet sein. Du könntest ein Nörgler sein. Hallo!
Wenn du vorhersagst, dieser Heirat werde keine glückliche Ehe beschieden sein, stehen – den Hergängen in der Welt gemäß – die Chancen zu deinen Gunsten, dennoch verliert das weniger favorisierte Pferd nicht immer, noch auch gewinnt immer das favorisierte Pferd. Wenn du wirklich imstande wärest, Vorhersagen zu machen, so könntest du bis heute mehrfach bei der Lotterie gewonnen haben.
Geliebte, wessen Meinung ist unfehlbar? Meinungen wandeln sich nachgerade. Und falls eure Meinung unerschütterlich ist und sich nie wandelt, möchtest du womöglich eher weniger rigide sein und lieber eine andere Sicht einnehmen. Im Leben steht es dir an, zu wachsen. Um zu wachsen, hast du manchmal alte Denkweisen los zu lassen und mit neuen anzuheben. Du mögest einfach deine Meinungen nicht allzu straff halten. Allzu straff halten ist keinesfalls ein Zeichen von Stärke.
Zu einem Gutteil sind Meinungen in der Welt Dutzendware und nicht viel wert. Geliebte, bei aller Liebe für euch, Ich frage euch: Was bringt euch auf den Gedanken, eure Meinungen seien unfehlbar oder hervorstechend, oder sie seien das wert, was ihr vermeint? Nun also, möchtet ihr hier an der Stelle eure Dreistigkeit ein wenig belächeln? Zu meinen, ihr wüsstet, wie der Wind wehen wird?
Du bist dir sicher, du wissest, wie die Regierung ihre Arbeit machen sollte oder nicht regieren sollte. Gewisslich, du hältst dich an der Seitenlinie auf. Verbringe einen Tag lang in den Schuhen des Präsidenten, und sieh, wie zitterig deine Beine sind.
Diskrete Besonnenheit ist eine gute Sache.
Worüber Wir soeben reden, das ist ein Ego, welches im Trugschluss von Allwissendheit weilend anschwillt. Du möchtest kein aufgepumpter Luftballon sein. Pumpe dich selber zu sehr auf, und dein Ballon wird platzen.
Selbst geschulte Mutmaßungen schlagen unverhohlen drauf los. Selbst Experten können sich irren. Was für Chancen haben denn ungeschulte Mutmaßungen? Räume dir selber ein, dass du nicht in allem ein Experte bist. Wie auch immer, wie viel ist ein Experte wert? Glänze zuvörderst in deinem eigenen Leben. Ansonsten bleibe bescheiden und halte deine Vorrangstellung in Schranken.
Selbstverständlich kannst du mal per Zufall richtig liegen, wer allerdings möchte jemanden, der gerne mit sich als Berater protzt?
Wir kommen aber und abermals darauf zurück: Wer hat dich gefragt? Wer möchte deine Meinung hören? Was bringt dich auf den Gedanken, Andere bedürften deiner Meinung? Was hat dich bewogen, an deinen Meinungen kleben zu bleiben? Was bringt dich dazu, in sie vernarrt zu sein? Was bringt dich dazu, dich vor ihnen zu verbeugen? Was veranlasst dich, deine Meinungen mehr zu schätzen als die von sonstwem?
Manchmal, Geliebte, da habt ihr ein oder zwei Tritte herunterzukommen, um hochzusteigen.
HEAVENLETTER # 5042 – 14.9.2014 God Will Meet You There
GOTT WIRD DORT MIT DIR ZUSAMMENKOMMEN
Gott redete …
Komme mit neuen Ideen heraus. Ideen dringen aus dir hervor. Letztlich kommen die Ideen, die aus der Menschheit sprießen, von Mir. Zugleich ist dabei der Verdienst der eure. Ideen sind eure Kinder, gleichwie ihr das Instrument ihrer Ausgeburt seid.
Seid bereit für neue Ideen. An und für sich ist keine Vorbereitung nötig. Lasst einfach Ideen, die euch neu sind, aufkommen. Heißt sie willkommen. Nährt sie. Ideen, die sprießen, können Gold sein. Ihr wisst nicht, was an Ideen von euch auf dem Bildschirm des Lebens aufblinken und materialisiert werden wird. Ihr wisst nicht im Voraus, wohin eine Idee führen wird. Es kann sein, sie führt nirgendwo hin. Nicht anders – ihr wisst nicht, was die eine Idee von euch an weiteren Ideen entfachen wird. Genauso wenig wisst ihr, was für eine Idee von euch morgen geboren und vor euren Augen lebendig wird.
Ihr wisst nicht, in was für Ideen, die aus euch hervordringen, ihr hineinwachsen werdet. Bleibt für Ideen offen. Eine verrückte Idee ist vielleicht nicht verrückt. Zweckmäßige Ideen sind Dutzendware. Neue Ideen harren, auf der Erde niederzugehen. Heißt neue Ideen, von denen noch nie zu hören war, willkommen. Spürt sie aus.
Eine jede Idee wartet darauf, geboren zu werden. Sie bedarf eines Menschenwesens, um sie auszugebären.
Und eine Idee führt zu einer anderen. Bewillkommnet neue Ideen. Seid für neue Ideen offen. Weitet sie aus.
Was heute unmöglich ist, kann morgen eingesessen werden. Dass der Mensch fliegen kann, war weiland eine Absurdität. Heute bevölkern Flugzeuge die Luftstraßen, und niemand denkt sich etwas besonderes dabei.
Neue Gedanken kommen nieder. Neue Gedanken fliegen zu euch. Ihr könnt nicht im Voraus wissen, was möglich ist. Geht über das Mögliche hinaus. Wagt euch in das Gefilde des Unmöglichen hervor. Ideen kommen von alleine, ihr freilich könnt sie zur Reife bringen. Jemand kann das. Jemand wird das tun.
Es ist nicht genau so, dass du deiner Zeit voraus bist. Du versuchst einfach, zu dem aufzuschließen, was ausbedungen ist zu kommen. Lasst eure Ideen in fruchtbaren Boden eingebracht sein. Seht zu, dass sie wachsen.
Es ist keine schwere Arbeit, auf Ideen zu verfallen. Ideen schießen ohne Mühe aus dem Boden. Sie kreuzen von alleine auf. Jetzt greift ihr sie auf, das ist alles. Ihr pflückt Ideen vom Himmel Oben, und seht hernach, was ihr mit ihnen anstellen könnt. Wo passen sie hinein? Wie können sie passen? Wohin führt eine Idee im Verlauf ihres Verfolgs einer anderen? Alldieweil liegen Ideen spornstreichs vor euch. Verleibt sie euch ein. Ideen gehören nicht weggestoßen, als wären sie fruchtlos. Macht einen Sprung über einen Teich und seht, was auf der anderen Seite ist. Kehrt mit dem, was auf der anderen Seite ist, zurück. Ihr seid derart dicht an der Entdeckung dran.
Verfallt auf etwas, was zuvor nie gedacht worden ist. Ihr werdet euch in guter Gesellschaft befinden. Ihr werdet jemand sein, der einen Aufbruch in eine Welt der Anfänge unternimmt. Wagt euch vor. Nehmt eine Gelegenheit wahr. Ööö Da ist mehr. Da ist Erheblicheres. Da ist Großartigeres und Großartigeres. Da sind ungemähte Wiesen. Da sind Hügel zum Erklimmen, und Hügel zum Herunterpurzeln. Tretet in das Abenteuer des Lebens ein.
Auf der Erde werdet ihr wohl eher nicht wissen, wohin euch das Leben nimmt. Nichtsdestotrotz habt ihr eine Bestimmung. Ich werde euch dorthin geleiten. Es kann sein, es ist eine Nadel in einem Heuhaufen, dennoch werde Ich dort mit euch zusammenkommen. Was für ein Wiedersehenstreffen, Uns einander aufzufinden, Wir doch haben werden. Ihr habt einen unabgesteckten Kurs vor euch, gleichwohl hat euer Bestimmungsort irgendwo im Wind seine Spuren hinterlassen, und der Wind wird sich erinnern.
Ihr werdet zu eurem Bestimmungsort geführt werden. Ihr werdet euch selber zu ihm leiten.
Eine neue Seite ist so weit, umgeblättert zu werden. Wissentlich oder nicht, mit oder ohne Gewahren, ihr werdet zur neuen Seite umblättern. Ihr werdet die Seite eurer selbst umblättern.
HEAVENLETTER # 5043 – 15.9.2014 A Friend Is Someone Who Likes You
EIN FREUND IST JEMAND, DER DICH MAG
Gott redete …
Manchmal nehmen Meine Kinder Negativität von Anderen hin. Negativität ist nicht das euch Gebührende. Jemand, der euch gegenüber negativ ist, wird euch recht wahrscheinlich, früher oder später, hereinlegen oder nach euch schnappen. Bleibt so viel wie möglich Leuten fern, die größere Negativität innehalten, denn sie werden zubeißen. Sie werden euch womöglich den Kopf abbeißen. Sie können euch Rat erteilen, um den ihr nicht gebeten habt, und sie werden es darauf anlegen, euch herunterzuziehen oder zunichte zu machen.
Sie können ihren Antrieb darin sehen, euch den Kopf zurechtzurücken, es seien bei euch die Dinge ja nicht den Aufwand, achtbar zu sein, wert; in Negativität kommt Achtbarkeit nachgerade nicht zu liegen. Ihr möchtet nicht die Negativität eines Anderen auf euch gekleistert bekommen. Ihr möget euch anschicken, jenen Anläufen zu entgehen; obzwar, sobald auf euch Negativität geschüttet wird, werdet ihr mit Negativität reagieren, in der Stärke jener Negativität gleichkommend, die auf euch zu geworfen wurde. Ihr möchtet die Negativität nicht, ihr Lieben. Bleibt dieser in den besagten Fällen fern.
Jemand scheute keine Mühen, um dir den Kopf zurechtzurücken. Sie dachten, so dumm wie du seien sie keineswegs, und jetzt möchtest just du ihnen den Kopf zurechtrücken. Tag und Nacht steht es dir im Sinn, sie zu berichtigen. Es ist, wie wenn du dich in einem negativen Wirbel verfangen hast. Seid vor Negativität auf der Hut, denn sie kann euch erhaschen. Euch wird es gehörig danach sein, mit gleichem heimzuzahlen. Geliebte, ihr möget der Negativität eines anderen Menschen nicht gleichkommen. Sie ist nicht jemandes Vorsprung, mit Sicherheit nicht euer Vorteil. Ein Freund ist jemand, der euch liebhat. Ein Freund ist nicht jemand, der es besser weiß als ihr, und der euer Leben auszuschlagen hat.
Ein Freund ist jemand, der gut von dir denkt. Ein Freund ist jemand, der dir alles Gute wünscht. Größtenteils hält ein Freund sich selber nicht hoch und mächtig über dir. Mache dir Menschen zu Freunden, die dir nichts zu erweisen haben.
Jemand, der Negativität sammelt und sie weiterzuleiten hat, kann machtvoll sein. Jene Menschen können gut auf ihren Brennpunkt zentriert sein. Unterschätze Negativität nicht. Sieh dich selber nicht als Held, der die Negativität eines Menschen beschwichtigen möchte und sich über sie emporheben werde. Der Anschein geht dahin, jemand, der erhebliche Negativität und ungemeinen Zweifel an dir bei sich trägt, wird sie dir, früher oder später, überlassen sehen wollen. Es gibt in ihnen etwas, was dich zunichte zu machen hat.
Falls dir das Wort Negativität zu negativ vorkommt, dann denke an – unterhöhlen. Sie wollen dich zersetzen. Sie wollen dich umstoßen. Vor ihnen dich aufhaltend, ist es ihnen danach, dass du keine Zuständigkeit für dein eigenes Leben innehältst.
Du riskierst den Kopf für sie, die ganze Angelegenheit durchzuhauen. Tief drinnen, wusstest du es besser, und warst der Auffassung, du könnest sie segnen. Du dachtest zudem, du wüsstest es besser als sie. Besinne dich, dich selber zu segnen. Bewahre dich davor, Negativität zu umspannen.
Und wenn du das Gefühl hast, jemandem heimleuchten zu mögen, tue es nicht. Spare dir deine Worte. Anfeindung neigt dazu, Feindseligkeit auszubrüten. Schließe mit dir selber Freundschaft. Sei zu dir selber ein guter Freund. Sei zu einem Anderen ein guter Kerl, indem du dessen Negativität nicht stattgibst, sich in deine Nähe zu begeben. Du hattest ein Empfinden, und warst so dümmlich keineswegs, dennoch ließt du dich hineinziehen. Du dachtest, du wärst ein Werkzeug für Wandel. Stattdessen hast du dir einen Sturz zugezogen. Stattdessen legtest du deinen Hals unter die Guillotine. Du hattest von deren Verbitterung einen flüchtigen Eindruck erhalten, und hattest sie ignoriert. Du weißt, du hast sie ignoriert. Es ist nicht so, dass du Bitten um jene Bewandtnisse geäußert hast, dennoch war dein Gegenwärtigsein als eine Einladung ausgewiesen.
Jemand, der negativ ist, verfügt über Wissen, dich auseinanderzuklauben, und er hat eine Bedürftigkeit, dich auf seine Größe herunterzuschaffen, und darin leistet er gute Arbeit. Du kannst das daran merken, was du im Nachgang an Gefühlen und Empfindungen hast.
Menschen lieben bedeutet nicht aberwitzig handeln. Dessen unbenommen wie gut du sein magst oder wie gut zu sein du dich sehnst, schaue in beide Richtungen, wenn du die Straße überquerst. Ferner, in einer Einbahnstraße fährst du nicht tumb in der verkehrten Richtung.
Halte dich mithin von Negativität fern. Sieh dich nicht genötigt, jemanden zu heilen. Jeder wird seinen eigenen Weg finden. Du bist nicht jemandes Wegweiser, außer du wirst für jene Position engagiert. Du kannst immerzu von der Ferne her lieben. Und, falls du nicht zu lieben vermagst, gehe nicht dermaßen nahe an das Feuer heran.
HEAVENLETTER # 5044 – 16.9.2014 The Only Way to Effect Change in Others
DIE EINZIGE MÖGLICHKEIT, IN ANDEREN WANDEL HERBEIZUFÜHREN
Gott redete …
Es kann ohne Weiteres sein, dass du dich nicht bewussterweise in eine unschöne Lage gebracht hast, dennoch bist definitiv du es, der dich dort herauszuschaffen hat. Gewiss, in einigen Situationen hast du sie dir einfach zusetzen zu lassen. Wenn du einen Lehrer hast, der dich reizt und nervt, stehen die Chancen gut, dass du dies schier durchzustehen hast. Das Studienhalbjahr wird vorübergehen. Es hat keine große Sache zu sein. Einstweilen hast du dich nicht als dermaßen widersetzlich auszuweisen.
Zu einem Gutteil der Zeit im Leben wird sich das eine oder andere, ohne Beihilfe deinerseits, lösen oder zerstreuen. Gleichwohl gibt es bisweilen etwas, was du tun kannst und was du zu tun hast. So oder so, du hast eine Situation los zu lassen, die nicht Glücklichsein herstellt. Unter los lassen meine Ich, ihren Halt an dir zu lösen. Du kannst nach wie vor in ihr sein, dennoch hat sich etwas gelockert. Du vielleicht.
Du kannst in einer unangenehmen Lage bleiben oder hast in ihr zu bleiben. Von jetzt ab weißt du, dass andere Menschen sich ändern werden, oder, nicht. Selten liegt es in deinem Zuständigkeitsbereich, in jemand anderem einen Wandel zu erzeugen. Wie du es dir doch für jemand anderen wünschst, er möge anders sein. Es ist ziemlich gewiss, dass du keinen Wandel in einem Anderen bewirken wirst, bevor es in dir nicht zu einem Wandel kommt. Es ist schwer genug, dich selber umzugestalten, insbesondere wenn du es nicht möchtest.
Was ist dieser Wille deinerseits? Er hilft dir, beständig zu bleiben, und das ist eine gute Sache, aber nicht immer. Wie erkennst du den Unterschied zwischen dich an Unfügsamkeit festklammern, und dem, ob es sich um feste Bestimmtheit handelt, das zuwege zu bringen, was innerhalb Meines Willens wie auch deiner Fähigkeiten liegt?
Viele oder die meisten bedeutenden Unterfangen wurden kurzerhand kraft Kritik-Übender aufgegeben, und gleichwohl sind just jene Vorhaben der Menschheit ein Segen gewesen. Womöglich wärest du gerne in den Tagen der Pferdegespanne am Leben, jetzt freilich fahren die Menschen ihre eigenen Autos und fliegen über die ganze Welt. Vor der Erfindung der Telefone besuchten sich die Leute in ihren Häusern und ließen sich untereinander reichlicher ineinander greifen. Es gibt keine Möglichkeit, den Wandel in der Welt zu stoppen. Wie auch immer deine Sicht auf das moderne Leben ausfällt, es wird immer mehr und mehr Neues geben, und, wie es scheint, immer rascher und rascher. Manchmal scheint der Wandel wie in Lichtgeschwindigkeit zugange zu sein!
Mitunter hat jemand, bevor du dich umdrehst, deinen Sitz eingenommen, und jemand hat deinem Herzen wehgetan, und du weißt nicht, wie du aus der Aufregung herauskommst, in der du dich befindest. Es gibt die Möglichkeit, dich aus Lagen herauszubegeben, ab und an allerdings hast du es durchzuarbeiten. Du hast dich im Inneren zu wandeln, um einen äußeren Umschwung zustandezubringen. Oh, wenn es doch bloß so wäre, dass die Menschen es mit dir durchsprechen möchten. Wenn sie doch bloß nicht dächten, sie wüssten es besser als du. Wenn andere Menschen doch bloß nicht dermaßen zwingend wären und deinen Wert nicht beiseite schieben würden. Wenn andere Menschen doch bloß nicht so wären, wie sie sind.
So lange wie Menschen etwas am Zeug zu flicken haben, wird es Sich-Widersetzen geben. Niemand hat es gern, dass an ihm etwas ausgesetzt wird, selbst dann nicht, wenn die anderen falsch liegen – insbesondere wenn sie falsch liegen!
So gut du es kannst, nimm dir anderer Menschen Missgriffe, die dich betreffen, nicht so sehr zu Herzen. Du hast es bereits früher gehört, dass es dessen Problem ist, mit welchen Gedanken er sich befasst, dass es nicht das deinige ist. Du hast dir diese Angelegenheiten nicht zueigen zu machen. Sei deines Wertes für Mich eingedenk, und was für Toren jene Sterblichen darstellen.
Irgendwie ist es dein Anteil, dein Herz nicht aufgrund einer Verkennung aufseiten eines Anderen sich verhärten zu lassen. Ich sage dir frei heraus, dass es der Fehlgriff des Gegenübers ist, wenn dich jemand nicht befürwortet. Und wenn du jemanden missbilligst, ist es ebenso dein Fehler. Selbst dann wenn du letzten Endes vollauf im Recht bist, begingst du einen Missgriff, dir den Fehler des Anderen zu Herzen zu nehmen.
Niemals ist es so gemeint, dein Herz dem Verkennen darzureichen. Sobald du den Irrtum eines Anderen in seinen Teilen zusammensetzt und verstärkst, hast du dir den Fehler des Anderen zu sehr zu Herzen genommen. Lasse die Fehler anderer Menschen los, und du wirst deiner eigenen entledigt sein.
HEAVENLETTER # 5045 – 17.9.2014 You Are a Photographer of the World
DU BIST EIN FOTOGRAFIERER DER WELT
Gott redete …
Tritt in die Seele des Universums ein. Speise deine Seele in das Universum ein. Durchfließe das Universum.
Hast du vordem in einem kleinen Garten gespielt? Vor dir liegt eine umfassendere Spannweite. Weite deine Sicht aus. Dehne aus, was du dem Universum zuwendest. Die Welt, so wie du sie derzeit siehst, ist für dich einfach nicht weit genug. Steige zu erklecklicheren Aussichten hoch. Du kannst über die Grenzen auf der Welt hinaus schwimmen und unübersehbare Weite betreten. Du kannst die Horizonte über die gewöhnlich akzeptierten Versionen hinaus ausdehnen.
Du bist zur Erde gekommen, um in weitläufigere Bilder hineinzugeleiten. Sieh dich als einen Fotografen der Welt. Verschaffe dich an einen anderen Standort als dem, von dem her du Aufnahmen gemacht hast. Die Welt hängt davon ab, wo du sitzt. Die Welt hängt von deinem Weitblick ab. Betritt fantastischere Dimensionen. Betritt größere Dimensionen, welche unversehens vor dir zur Hand sind. Erkunde. Hüpfe hoch. Hole dir eine große Leiter.
Es ist am Leben auf der Erde mehr dran, als du dieser Tage registrierst. Wenn du nur in eine Dimension oder Richtung schaust, siehst du die eine Ansicht. Nimm eine höhere Stelle ein, und du wirst einen ganzen Umkreis einbeziehen. Sieh mehr in die Breite. Sieh weiter. Sieh.
Wenn du in deinem Wohnzimmer auf einer Couch sitzt, siehst du ausschließlich die Sicht von der Couch aus. Stehe auf. Begib dich von dem Sofa weg, und was siehst du da?
Du hast nicht in deiner Behaglichkeitszone zu verbleiben. Es wird dir dort ohnehin nicht so lange behaglich sein, wie du es dir wünschen wirst. Es kommt eine Zeit für dich zum Wachsen. Jene Zeit ist jetzt. Jene Zeit ist immerzu jetzt. Du kannst nicht für immer und ewig herumsitzen.
Wenn du ein Schlittschuhläufer bist, suche dir eine größere Eisfläche zum Laufen. Wenn du ein Chefkoch bist, besorge dir neue Rezepte. Alles existiert irgendwo in der Stratosphäre. Sie existieren für dich, damit du sie entdeckst. Wenn du zu kleine Schuhe anhast, mache größere ausfindig.
Peile dich selber an. Was ist deine Stelle in dem Universum? Wohin gehörst du? Wo bist du? Du befindest dich bei Mir.
Mit Sicherheit gibt es Ersprießlicheres für dich zu erkunden, größere Hügel und größere Leitern zum Erklimmen, größere Höhen, um dich zu ihnen zu erheben, größere Straßen zu bereisen und beträchtlichere Ressourcen inwendig in dir. Du bist eine Gold-Hauptader, und nunmehr findest du deinen Weg zu deinem Selbst.
Das Leben ist nicht ruhend. Du fährst auf einer Rolltreppe, die unentwegt in Bewegung ist und niemals stoppt. Es gibt eine weitere Etage zum Hochsteigen. Du kannst eine Weile bei ihr aussteigen, allerdings nur eine Weile. Du kannst eine Zeitlang stehenbleiben, bloß nur eine Weile. Du kannst nicht sehr lange sitzenbleiben. Das Leben wird dich anstoßen, es wird dich stupsen, dich rütteln, dich in Bewegung versetzen. In der Welt liegt Bewegung im Wartestand, und infolge setzt du dich in Bewegung. Wonach du dich umtust, das ist dein ursprünglicher Platz an der Sonne. Du siehst zu, dass du all das ausfindig machst, was du bist, zur selben Zeit wie du nichts von Wer Du Bist oder von Wo Du Bist eingebüßt hast. Es hat bloß den Anschein. Mitten in diesem Anschein hast du vorzurücken. Du erkundest deine Zugkraft im Leben und die Bedeutung von alledem. Du bist beinahe da, hier. Du bist dir selber so gut wie dahintergekommen, und demzufolge hast du deine Identität mitsamt der Meinigen so gut wie ausgespürt.
Du befindest dich knapp am Rand. Was hält dich zurück? Nichts. Weswegen denkst du, du werdest zurückgehalten? Weil du bis zur Stunde nicht die gesamte Aussicht rundum in den Blick genommen hast. Vielleicht hast du Astigmatismus oder Kurzsichtigkeit. In einem gewissen Maße fichtst du mit einem Unvermögen, all das zu erschauen, was um dich herum ist, wie auch all das, was inwendig in dir ist.
Du gehst auf diese Wissendheit vollauf ein und seufzt: „Ja, dies ist es. Dies ist Wer ich BIN, und Wer ich die ganze Zeit gewesen bin.“
Zugleich ist dies nur eine Zeitlang eine Haltestelle, so lange bis du dich wieder erhebst, um eine noch größere Bandbreite auszuspüren, stracks vor dir in deiner Reichweite.
HEAVENLETTER # 5046 – 18.9.2014 If Your Light Were Really Seen …
FALLS DEIN LICHT WIRKLICH GESEHEN WÜRDE …
Gott redete …
Geliebte, gelegentlich stimmt es, dass euch niemand versteht. Selbst Freunde, selbst gute Freunde, haben nur einen Teil von euch im Blick, oder sie sehen gar fehl. Jeder hat ein partielles Bild von euch. Niemand kennt euch so gut wie ihr.
Die Leute mögen meinen, sie kennten euch und sie kennten euch gut, allenthalben ist weitaus mehr an euch dran, als das Bild, welches die Menschen im Blick haben. Die Leute können meinen, sie kennten euch, ja, noch eher sie ihre Augen auf euch haben ruhen lassen.
Es hat den Anschein, das sei schade, dennoch ist es das nicht. So ist es. Du selber kennst nicht einmal anfänglich all die Dimensionen, die in dir zu liegen kommen. Gleichzeitig weißt du um mehr Schichten, die inwendig in dir existieren, denn Andere. Zumeist verhält es sich bei dir so.
Nicht jeder mutmaßt die gleichen Aspekte von dir. Etliche werden dabei gar sich einander widersprechende Aspekte erblicken.
Möge es sein, dass die Welt deinen vollen Gehalt erfasst. Freilich tust nicht einmal du das. Es gibt Sonnenstrahlen, die auch du nie bemerkt hast. Du bist ein tiefer Brunnen.
Ohne volles Gewahren deiner selbst hast du nichtsdestotrotz das Gefühl, Andere sollten ein besseres Verständnis von dir haben, als sie es aufweisen. Falls Andere wirklich dein Licht sähen, könnte es für sie zu viel sein, obschon es sich für sie durchaus lohnen würde, sich wagemutig durch das Geloder zu schlagen.
Ohne Frage, die Chancen stehen gut, dass dich Leute unterschätzen, jene inbegriffen, die dich lieben.
Du bist umfänglicher, denn das Auge zu sehen vermag. Es gibt Verästelungen von dir, die, bislang, einzig Ich kenne. Du magst dann und wann einen flüchtigen Eindruck davon haben, dem gegenüber scheint es dir nicht klar zu sein, wie du jenen kurzen Eindruck, der sich vor dir auftut, bewahren kannst. Etwas fehlt aus deiner Wahrnehmung. Du legst dich, indem du deinen vollen strahlenden Glanz nicht siehst, überdies einfach aus der Hand.
Glücklicherweise sehe Ich. Ich schenke dir voll und ganz Glauben. Du bist unumgehbarerweise Mein Sonnenschein.
Liebe ist nicht blind, in dem Sinne, wie Ich über sie rede. Liebe sieht sehr gut. Ich sehe sehr gut. Ich wünsche Mir, dass du Meine Sicht aufgreifst und dich in ihre Gefolgschaft begibst. Heilig ist Meine Schau. Ganz und gar ist Meine Sicht. Ich halte euch in Ganzsein aufrecht. In Meiner Schau liegt die Wahrheit von euch, die beglückte Wahrheit. Ich segnete Mich Selbst mit euch. Ich beglückte die Welt mit euch. Ich segnete die Engel mit euch. Ihr seid Mein Segen.
Offen gesagt, ihr seid ein Geschenk, das Ich mir Selbst reichte. Ich erhebe auf euch mehr Anspruch denn auf euch als Mein Partner. Ich nehme euch für Mich Selbst in Anspruch. Ich zeugte euch nicht für nichts. Ich schuf euch für etwas. Heilig ist euer Name. Ich erschuf euch aus der Ganzheit, welche Ich bin.
Seid nicht mehr länger bestürzt, dass euch Andere nicht so sehen, wie ihr verdientermaßen gerne in den Blick genommen sein möchtet. Schaut euch nicht nach der Billigung durch Andere um, oder erwartet sie nicht, weint nicht um sie. So lange wie ein Mensch sich selber nicht kennen kann, ist er außerstande, die volle Bandbreite von dir zu erkennen. So lange wie er sich selber unterschätzt, wird er dich unterschätzen.
Kümmere dich nicht mehr darum, verlautbart zu werden. Achte darauf, dass du deine eigene Pracht bemerkst, und dass du den Wert all jener scheinbaren Anderen auf Erden ersprießlich zu schätzen weißt. Es ist für Meine Kinder leichtlicher, Schrecklichkeit zu sehen, als Wahrheit zu sehen. Euch ist es zugedacht, ein Wahrheitsbefürworter zu sein. Seid das alsdann. Seid sie. Seht sie. Lebt sie. Nehmt sie euch zueigen. Habt sie. Teilt sie untereinander. Wisst sie zu würdigen. Bejaht sie, die Wahrheit von euch. Du bist Mein Heiliges Kind. Ich halte dich in zuträglicher Gunst. Halte dich selber nicht anders.
Du bist auf der Erde ein König oder eine Königin, und womöglich bin Ich der einzige, Der darum weiß. Eines Tages wirst du dich Mir in der vollen Kenntnis von Wer du bist anschließen. Du wirst dich desgleichen anschicken, Andere in ihrem vollen Licht zu sehen. Du bist bereits das Licht der Welt, und du scheinst es bereits, dein Gewahrsein allerdings hinkt hinterher. Oh, euer Gewahren. Möge euer Gewahrsein jetzt im Augenblick ins Blickfeld geraten. Ehrt euch selber. Wartet nicht auf das Gewahren vonseiten Anderer. Wartet auf niemandes Gutheißung oder Billigung. Wartet nicht mehr länger auf eure eigene. Habt sie jetzt inne.
HEAVENLETTER # 5047 – 19.9.2014 A Choice You Made in a Far-distant World
EINE WAHL, DIE DU IN EINEM WEIT ENTFERNTEN LAND GETROFFEN HAST
Gott redete …
Gewiss, ihr könnt das Empfinden haben, das Leben werde euch unterschoben. Kein einziger auf der Erde würde sich das aussuchen, was ihm das Leben überbringt, und dennoch, es ist da ein Aspekt von dir, der es gekoren hat. Für dich ist das schwer, wenn nicht gar unmöglich zu begreifen. Gewiss, du hast es dir nicht bewussterweise gewählt, gleichwohl, irgendwo, irgendwie, hast du es, lasst es Uns einmal so sagen, herbeigeladen.
Ich sagte nicht, du habest es närrischerweise geladen, obschon es einem gewiss tollkühn zu sein scheint, sobald dein hinzugeladener Gast alsdann eintrifft. Falls es Krankheit ist, die sich als dein Gast ausweist, hattest du ein Bedenken in ihre Richtung innegehabt. Auf die eine oder andere Weise beschiedst du sie. Bei ihrer Ankunft kannst du überrascht oder schockiert sein, wiewohl liegt in ihrem Kommen obendrein auch eine Befriedigung. Niemand kann mit der Krankheit fürliebnehmen, freilich befriedigt sie dieses oder jenes für dich. Das muss sie, da du steif und fest an sie glaubst. Es ist, als könntest du jetzt lächeln, obschon du bewussterweise gar nicht lächelst und es niemals könntest. Nichtsdestotrotz, in irgendeinem weit entfernten Land, da reichtest du ein Gebot für Krankheit ein, als eine Ergänzung oder eine Vervollständigung für etwas. Das, Geliebte, nennt ihr Los. Ihr habt den Motor des Geschicks angelassen. Schicksal ist eine Wahl, die ihr in einem weit entfernten Land beschieden habt, und jetzt läutet der Bescheid, den ihr erließt, bei euch an.
Insofern du in der Lage bist, Krankheit zu dir herzurufen, bist du auch in der Lage, sie wegzuschicken. Du kannst dich anders besinnen. Du kannst deine Bescheide ent-[er]lassen.
Und all die guten Dinge, die dein Leben betreten, hast du ebenfalls herbeigerufen. Was ist denn das Skript deines Lebens anderes als dasjenige, dem du zugewunken hast? Mithilfe des einen oder anderen Codes hast du herausgeschrien oder geflüstert:
„Komme rüber. Komme zu mir. Komme hier her. Bringe mir, was du bringst. Du bist mein Diener. Du bist auf mein Geheiß. Vor langer Zeit bat ich dich zu kommen, und wir treffen hier und jetzt auf der Erde aufeinander. Ich vergesse unsere Verabredung nicht. Ebenso wenig musst du das. Wir haben eine Art Pakt geschlossen. Eine Vollendung geht mit dir einher. Danach ist es zuende gebracht. Wir waren einer Auffassung, uns zu begegnen. Endlich bist du hier. Darüber haben wir uns die Hände geschüttelt.“
Diener können auch entlassen werden. Ein Kontrakt kann gebrochen werden.
Alles was du zu sein scheinst, hast du beschieden. Reicher Mann, armer Mann, du hast es gewählt. Du hast Harm gewählt, und du hast Glück gewählt. Man kann sagen – obgleich dir das nicht recht sein wird -, dass Gram dein Glücklichsein ist. Unmöglich, sagst du, und doch, hast du nicht jetzt eine leise Ahnung davon, was in der Hinsicht die Wahrheit anbelangt?
Keiner ist ein Opfer. Was aussieht wie ein solches Szenario, wurde ausersehen.
Dies ist einer der Gründe, weswegen es nicht an dir ist, dich zu beklagen. Sofern du Lima-Bohnen-Suppe bestellt hast, hast du sie bestellt. Dies ist ein Grund, weswegen du dich nicht beklagen möchtest, da sich beschweren dich dort hält, wo du bist. Du kannst die Lima-Bohnen-Suppe freundlich zurückschicken. Du hast sie nicht erklecklicher zu dir zu nehmen, denn wenn du Gift geordert hättest. Du bist nicht verpflichtet. Komm, und stehe deinem Höheren Selbst in der Pflicht.
Lege nun ein neues Gelöbnis ab. Lasse die Bande los, mit denen du dich selbst festgebunden haben wirst. Dergestalte Versprechen, die du dir selber gegenüber abgegeben hast – du hast sie nicht zu halten. Du hast nicht fortgesetzt mit den Karten weiterzuspielen, die du dir selber ausgeteilt hast. Es ist vollkommen in Ordnung zu sagen: „Game’s over.“
Du kannst die Karten immer mischen und an einem anderen Tag mit einem frischen Blatt erneut zu spielen ansetzen. Selbst wenn du mit verbundenen Augen zugegen bist, wählst du die Karten, die dir scheinbar ausgeteilt werden. Du bist der Kartenmischer, und du bist der Austeilende, und du wählst die Karten, die du bescheidest. Du bist kein ahnungsloser Partner. Auf diese Weise übernimmst du Verantwortung für dein Leben und dafür, wie es sich selber ausspielt.
Du bist schlechterdings ein Arrangeur. Wie du das Leben, das du lebst, auch arrangierst, du kannst es neu-arrangieren. Du bist der Innendekorateur deines Lebens und mithin der Verfasser der Welt.
HEAVENLETTER # 5048 – 20.9.2014 The Questions You Ask
DIE FRAGEN, DIE DU STELLST
Gott redete …
Als ein Menschenwesen in der Welt, da unterlasse es, dir jeden Tag die Frage zu stellen: „Bin ich heute glücklich? Wie glücklich bin ich heute? Wie unglücklich bin ich heute?“ Dich um ein Zeugnisblatt deines Glücklichseins angehen stellt eine Einladung an das Unglücklichsein dar.
Mache dich an deine Arbeit und an dein Leben, und nimm Glücklichsein als das dir Gebührende. Dein Glücklichsein steht nicht in Frage, sofern du es nicht zur Debatte stellst.
Du wachst nicht jeden Morgen auf und fragst dich, ob du am Leben bist. Es handelt sich um eine gediegene Annahme, dass du am Leben bist.
Hoffnungsfroherweise, da wachst du nicht jeden Morgen auf und befragst dich: „Bin ich diesen Morgen bei guter Gesundheit? Habe ich Kopfschmerzen? Habe ich Temperatur? Sehe ich bleich aus?“
Genauso wenig ist die Frage wert: „Was an unguten Gefühlen und Ahnungen habe ich heute? Woran mangelt es mir? Was geht mir ab? Woran mangelt es mir dabei, was das Leben zu bieten hat?“
Der Missstand, Geliebte, liegt in euren Fragen, nicht in den Sternen. Ihr stellt Suggestivfragen. Ihr unterbreitet eine Andeutung, die euch gut und gern von dem Pfad des Glückes, von guter Gesundheit, von Wohlergehen usw. abbringen kann.
Möchtet ihr euch denn des Morgens gerne zu der Melodie von Fragen von der Art aufwecken wie: „Komme ich heute in Arrest? Werde ich von einem Auto überfahren? Wird mein Auto von der Fahrbahn abkommen?“ Eure Fragen werden euch eine schlängelige Straße entlangsteuern.
Im Leben, da befindet ihr euch nicht bei Gericht. Kein Rechtsanwalt stellt euch Fragen, von denen euer Leben abhängt. Du bist nicht im Zeugenstand. Niemand bittet dich, dich selber zu bezichtigen, dies indes scheint, aus dir selber heraus, eine Gewohnheit zu sein – dir selber den Prozess zu machen. Besser, Geliebte, ihr nehmt den edleren Weg. Fahrt schier auf der Straße, die Glücklichsein heißt. Nehmt nicht die Straße namens Schwierigkeiten oder Missgeschicke, Klapprigkeit oder Armut, Schererei oder Herzeleid. Nach welcher Straße schaut ihr sehnlich? Dies ist die Straße zum Nehmen. Nicht diejenigen, die hinter euch liegen.
Die Zuständigkeit für dein Leben läuft letztlich auf dich hinaus. Falls das Leben dir aus der Hand genommen ist, machst du dich zu einem Opfer der Welt. Ein Opferdasein ist keine gute Rolle, die zu spielen ist. Es ist eine weidlich schniefende Rolle. Was immerhin tut ein Kind Gottes, welches schnieft?
Wachst du morgens auf mit der Frage: „Wobei kann ich mich heute bemitleiden? Um welchen Grund für Selbstmitleid geht es gerade bei mir? Wo sind die Listen der Unzufriedenheit des heutigen Tages? Wie viele Tücken kann ich finden? An wie viele Menschen kann ich heute denken, die mich ungerecht behandelt haben und die damit durchgekommen sind? Was für ein Verhängnis wartet heute auf mich? Lasse mich abzählen, auf wie viele Weisen dies vor sich geht.“
Sofern du denn zählen möchtest, dann zähle Glück. Räume Ungemach aus dem Weg. Verpasse ihm keinen ansprechenden Buchumschlag.
Es muss allerdings etliche Bilder des Wehs geben, die du bei dir trägst, Bilder, die einen Reiz auf dich ausüben, oder weswegen solltest du sie zu dir nehmen oder dich auf dem Weg nach ihnen umsehen und sie auffinden mögen?
Komme heraus in den Sonnenschein bei Mir. Wenn du in einer Gänseblümchen-Wiese bist, pflückst du die Gänseblümchen, die du magst. Du stellst sie in den Räumlichkeiten deines Hauses auf. Du pflückst dir nicht verwelkte Blumen, um sie in deine Zimmer zu schaffen, es hat allerdings durchaus den Anschein, dass du querbeet etwas auszusetzen hast. Du kannst dich gar nach Feldern mit stinkendem Kohl umsehen, um dir deine Laune zu verderben. Sieh dich nach hübschen Blumen um, um mit ihnen die Räume deiner Gedanken zu füllen.
Du bist dir nicht immer ergeben gewesen, noch auch deinem Willen oder Meinem Willen. Weise dich jetzt in die Richtung, in die du gerne gehen möchtest. Mache bei den Gedanken eine Kehrtwende um 180 Grad. Steige bei dem Musikanten-Wagen des Glücklichseins auf.
HEAVENLETTER # 5049 – 21.9.2014 Your Native Land
DEIN HEIMATLAND
Gott redete …
Dir ist der Gedanke lieb, du seist unabhängig. Womöglich bist du eher angriffslustig. Du kannst viele Dinge sein, unabhängig sein zählt indes nicht dazu. So Jeder verknüpft ist, stehst du in einer wechselseitigen Abhängigkeitsbeziehung, wie bei einer Feuerwehr, wo die Wasserkübel vom einem zum anderen weiter gereicht werden. In einem gewissen Sinne existierst du, du persönlich, in Wirklichkeit nicht. Du bist weitaus mehr denn zwei Arme, die den Wassereimer weitergeben, allemal bist du Teil einer außerordentlichen Wechselbeziehung.
Und die Welt im Großen ist auf dich angewiesen.
Mir kommt da eine Geschichte von vor langer Zeit in den Sinn, wo sich ein kleiner Junge derart schnell im Kreis drehte, dass er zu Butter wurde. Diese Geschichte kann als Metapher für deine Erleuchtung dienen. Dem kleinen Jungen ungleich, trachtest du nach deiner Erleuchtung, und du möchtest sie gerne beschleunigt sehen. Gleichzeitig bist du ahnungslos. Du hast keine Idee, dass Erleuchtung die Beendigung einer Monarchie bedeutet. Eins ist nicht eins. Eins ist Eins. Die Wichtigkeit von Unterschieden und Individualität verschwindet. Individualität bleibt nicht fortbestehen. Einssein ist weitaus ersprießlicher denn Individualität. Individualität hat einen wundervollen Geschmack, dennoch ist es Einssein, das immer und ewig mehr ist. Du bist Milch, die verbuttert wird. Das Leben rührt dich um.
Es war einmal, da lebtest du in einem kleinen Fleck auf einer Karte. Jetzt bist du der Umfang der Welt und darüber hinaus. Du bist nicht mehr länger ein Fleck auf einer Karte. Du bist die Karte! Du bist das Ganze der Karte. Du bist kein kleiner Fleck mehr irgendwo. Du gehst in der Erleuchtetheit verloren. Du wirst gefunden. Du wirst nicht einmal gefunden. Du bist die aufflammende Sonne. Du warst das immer. Bloß wirst du jetzt in neuem Licht erblickt. Du hebst an zu sehen, wie Ich sehe. Du hast einen anderen Blick. Es ist nicht einmal ein Anblick. Es ist Wahrheit. Jetzt siehst du über Sichtweise hinausgehend.
Wahrnehmung ist mehr wie ein Zaubertrick. Du öffnest eine Schachtel, die geschlossen ist. Jenseits von Wahrnehmung, da gelangst du zu Wahrheit. Alles, woran du festgehalten hast, ist illusionäres Trugbild. An Wahrheit hast du nicht festzuhalten. Sie liegt vor dir, und sie ist dein.
Jetzt hast du den High School Abschluss hinter dir. Die Schule scheint dermaßen eingeschränkt. Unsere Rede ist nun von Freiheit. Dein Leben auf der Erde mag ja gleich aussehen, wie es gewöhnlich war, es singt allerdings auf eine andere Weise, und es singt in einer Stille, die dir ungemein teuer ist, die dir fast unmöglich teuer ist. Dein Selbst ist dir teurer denn die abwegige Person, die du zu kennen pflegtest. Fast warst du wie eine Beute, in dem Sinne, dass du Etwas-Mehr hinterherjagtest.
Jetzt bist du zu einem Geber geworden. Du bist ein Zuwender von Licht. Du bist ein Tore-Öffner. Ausblicke liegen vor dir. Weite Horizonte liegen vor dir, und dennoch sind die weiten Horizonte deinem Herzen nah, keineswegs fern. Tatsächlich bist du die weiten Horizonte. Sie sind die Fülle von dir. Bei deinen Reisen auf der Erde hast du das Einssein vorangetrieben. Dies ist der Pfad, auf dem du dich stets befandst, obschon du dir darüber nicht im Klaren warst. Und jetzt weißt du es. Eureka! Jetzt ist es dir einleuchtend.
Von deinen Suchgängen außerhalb der Parameter deiner selbst her findest du dein Selbst. Dein Selbst war nie im Verborgenen, wiewohl hattest du es für dich selber zu entdecken.
Eines Tages kann es dir scheinen, dass dir dein Selbst auf einem goldenen Servierteller zugereicht wurde. Ich reiche es dir, und du nimmst es entgegen. Du sagst:
„Ja, Danke Dir, Gott, Ich nehme entgegen, was Du mir gibst. Ich diene dem Licht Gottes und entdecke, dass ich das Licht Gottes und das Licht der Welt bin. Ich scheine Dein Licht, Gott. Ich nehme meine Rolle als ein Entgegennehmender an, eher denn als ein nehmender Beanspruchender. Und so werde ich zu einem Geber. Es ist gleichsam, als wäre ich in einer neuen Welt, die mich aufgegriffen und mich irgendwohin getragen hat. Wie kann dies sein, dass mir der Himmel zugute gehalten wird, unterdessen ich noch nicht all meines Selbstisch-Seins und Widersinns ledig bin?“
Geliebte, wie denn könnt ihr die Wohltaten nicht in Empfang nehmen, die Ich euch in Meiner hohlen Hand darreiche? Ich habe euch seit langem Erleuchtung angeboten. Es ist schier so, ihr habt gerade begonnen, eure Augen zu heben. Geliebte, ihr kommt vom Himmel. Jetzt, unterdessen ihr weiterhin in einem Körper weilt, kehrt ihr zu eurem Vaterland heim.
HEAVENLETTER # 5050 – 22.9.2014 Great Beauty and Kindness and Wisdom Will Blossom
GROSSE SCHÖNHEIT UND FREUNDLICHKEIT UND WEISHEIT WERDEN ERBLÜHEN
Gott redete …
Was wäre denn, wenn es wirklich stimmte, dass alles, was geschieht, gleichgültig, wonach es dir oder der ganzen Welt aussieht, das richtige ist, was passiert? Einerlei wie ihr außerstande seid, das zu sehen, einerlei wie grässlich es euch aussehen wird, es gibt fürwahr Gutes, was aus irgendeinem und jedem Vorkommnis, gegen das du derzeit aufbegehrst, entspringen wird.
Irgendwo im Verlaufe wird aus ihm Entfaltung von Gütigkeit hervorgehen. Früher oder später, steigt Gutes aus einem Geschehnis empor, welches du derzeit als sattsam Tragisches im Blick hast.
Das Leben ist, wie du es siehst. Das meint, du wirst auf die Palme gebracht oder du wirst ausgeglichen, davon abhängig, wie du das, was sich im Leben begibt, wahrnimmst. Du bist der Wahrnehmer, und wie du wahrnimmst, macht den ganzen Unterschied in der Welt aus.
Wie du hereingelegt worden bist. Die Wahrheit ist, Seelen im Universum werden aufgehellt und im Leben wird etwas herrlich vorangetrieben in eine Richtung, aus der prächtige Schönheit, Freundlichkeit und Weisheit hervorblühen werden. Weswegen nicht diese Herangehensweise hernehmen? Was hast du hinzuzugewinnen, und was hast du einzubüßen?
Mein Lieblingsausdruck ist neuerdings „Weswegen nicht?“ Warum nicht glücklich sein, anstatt unglücklich? Warum nicht rasch über das hinwegkommen, was dich durcheinanderbringt? Warum nicht helles Licht sein, anstelle von trister Düsterkeit? Warum nicht in höchlichere Empfindungen hinein nachgeben anstatt in mindere, so du höhere Gefühle haben und in Umlauf bringen kannst? Warum nicht alles sein, was du sein kannst, anstelle eines Stückchens Wahrheit von dir? Warum nicht außergewöhnlich sein, eher als gewöhnlich, so du, indem du dies tust, die Welt und dich selber segnest und beglückst? Warum nicht die edlere Straße nehmen? Schaut, jeder kann klagen, ächzen und murren. Wer sagt denn, du habest nachzutrauern, oder dass es dir besser anstehe, eine längere Zeit zu trauern als eine kürzere? Was wäre, wenn du sprungartig wieder auf die Füße kommen könntest? Wieso denn nicht?
Sofern du die Stirn in Falten legen kannst, hast du das Vermögen zu lächeln. Wieso nicht lächeln?
Warum nicht daran denken, mit dem Leben voranzukommen, in der Art eines guten Sportsmanns? Warum nicht ein guter Sportsmann sein, anstatt eine niedergedrückte Figur? Sofern du Jammer dulden kannst, warum dann nicht Glücklichsein billigen? Du hast ein ganzes Repertoire zu deiner Verfügung. Johnny-One-Note hat die Wahlmöglichkeit, mehr als einen Ton zu singen, oder er kann, falls er denn bloß einen Ton zu singen vermag, einen glücklichen singen, warum nicht?
Wer sagte denn, ein Realist müsse herunter gezogene Mundwinkel haben? Wer sagte, Unglücklichsein sei reell, und Glücklichsein nicht?
Muss ein Realist Antworten vorschreiben? Muss er gebieterisch sein? Muss er im Leben logisch sein und dem Leben nur eine vorgeschriebene Route stattgeben? Kann das Leben nicht zahlreiche Optionen aufweisen? Das Leben kann so frei sein wie du, warum nicht? Sei durch mit Aufschriften und damit, dermaßen viele Begebenheiten im Leben als übel zu etikettieren.
Die Rede hier erstreckt sich darauf, nicht so sehr in den Ideen verfangen zu sein, die die Welt im Großen für einen jeden Menschen zum Befolgen in die Höhe hält. Gegenwärtig wimmelt es im Leben von Leiden. Wo steht es geschrieben, ihr hättet eine Ration Quälen innezuhalten und ihr hättet zu durchleiden? Ihr habt das Leben oder den Tod nicht derart ernst zu nehmen, wie ihr es tut. Die Welt mag euch ja antragen, ihr solltet leiden, dennoch gebe Ich euch mit allem Nachdruck zu verstehen, dass es nicht an euch ist, zu leiden. Es gibt kein Gebot, ihr solltet leiden, obgleich ihr der Annahme zuneigt, es gehöre euch, gequält zu sein.
Ganz im Gegenteil, es ist Mein sehnliches Verlangen, dass ihr glücklich sein sollt, einerlei was euch heimsucht, und einerlei, wie ihr es wahrnehmt. Lebt mit dem, was die Welt euch aushändigt. Wenn die Vergangenheit nicht geändert werden kann, lasse sie los. Bereue Vergangenes nicht. Verdenke dem Leben nichts. Vielmehr akzeptiere es, wie es kommt. Das ist das Beste, was mit der Vergangenheit zu tun ist.
Befasse dich mit der Auffassung, dass es im Leben keine Hoppla’s gibt. Hoppla ist eine Idee. Es ist bloß eine Idee, dass sich etwas, was sich zutrug, nicht hätte ereignen sollen. Nimm die Idee her, dass sich etwas mit einem ergiebigeren Umfang und erklecklicherer Bedeutung ausspielte, als du derzeit zu sehen imstande bist. Du hast es nicht zu sehen, aber du hast einfach im Leben,unentwegt voranzumarschieren, wie ein guter Wehrmann, der beherzt was kommt ohne große Mühe wegsteckt.
HEAVENLETTER # 5051 – 23.9.2014 How Lovely Is the Created World with You in It
WIE LIEBREIZEND IST DIE ERSCHAFFENE WELT MIT DIR IN IHR
Gott redete …
Du bist dem Universum und Mir ein Segen. Ich zähle auf dich. Du bist ein begehrenswerter Akteur auf der Bühne des Lebens. Zugleich bist du den Umläufen des Getriebes des Universums nicht unerlässlich. Alles ist, wie es angelegt ist zu sein. Alles geht weiter. Du spielst einen Part. Du spielst eine wesentliche Rolle, während du dich dabei in Dienst nimmst. So wie im relativen Leben – sobald du nicht mehr länger präsent bist, geht alles ohne dich trotzdem weiter. Deine Unerlässlichkeit ist schier eine Zeitlang notwendig, und so steht es um die Dinge. Deine Würdigkeit steht nicht zur Debatte.
Du wirst zum Dienst in der einen Fähigkeit herangezogen, und später kannst du angerufen werden, um in einer anderen zu dienen. Eine Menge hängt von dir ab, allerdings nicht alles. Die Welt läuft mit oder ohne dich geschmeidig. Mit oder ohne den Segen von dir dreht sich die Welt. Ich richtete die Welt selbst-laufenderweise ein.
Ihr seid immer präsent, indessen in anderen Weisen an anderen Örtlichkeiten, als es in der relativen Welt aufgefasst wird. Wie liebreizend ist die erschaffene Welt mit euch in ihr. Sie wird ebenfalls liebreizend sein, wenn ihr nicht in ihr seid.
Die unverhohlene Welt ist nicht alles. Sie ist etwas. Sie ist etwas Großartiges, aber nicht alles. Die offenkundige Welt ist eine Manifestation von Größe. Volle Größe ist Einssein, die Weite des Einsseins. Deine Position, an der Scheibe des Musikautomaten der Welt zu drehen, ist einstweilig. Die Welt hat Einstweiligkeit zu einem traurigen Gesang gemacht, dem gegenüber machen Fluktuationen die erschaffene Welt aus. Das ist nichts Neues. Es war immer so.
Ihr dient der Welt, und die Welt euch. Unumgänglicherweise geht ihr von der Welt ab. Dies ist keine Tragödie, obschon die Welt so denken mag. Du etwa wirst derartiges denken. Lasse die Welt deine Zweckstellung und deinen Segen sein, derweilen sie das ist, und mache dir nichts daraus, wenn du von ihr davonziehst. Für dich ist im Himmel ein Picknick angerichtet worden.
Woimmer du bist, es ist, wo du bestimmt bist zu sein. Für wie lange oder für wie kurz auch immer, dies ist es. Das Erdenleben ist eine Menge, wiewohl, es ist nicht alles. Dies bedeutet, dass es für dich immerzu mehr und mehr gibt, und dass es für dich Höheres und Höheres gibt, um nach dorthin aufzurücken. Deine Füße geraten leichter und leichter, und du größer und größer, freilich, in dem, was man das Höhere nennt, gibt es im Grunde genommen nicht Größeres. Es gibt keine Zusätze, dennoch ist Sprache zugegen, desgleichen Wahrnehmung, die ebenfalls anschwillt.
Und demnach geht Unsere Rede über Beweglichkeit. Fakt ist, du stehst nicht fest auf der Erde. Auf der Erde, dort kannst du kippeln, dennoch hast du nicht zu zaudern. Du hast nicht Widerstand zu leisten. Du hast nicht zu strampeln und zu kreischen oder zu taumeln.
Du bist stark und kühn. Du ererbtest die Erde. Du triumphierst! Du kommst mit fliegenden Fahnen durch! Dann gehst du ab zu einer ferneren Betrauung. Du weist dich selber an. Ich heuere dich sozusagen an, gleichwohl, heuerst du dich in Wahrheit selber an. Du bietest dich freiwillig an. Du hebst eifrig deine Hand und winkst mit ihr herum, lenkst die Aufmerksamkeit auf dich, und Ich rufe dich, hervorzutreten, und frage dich, was du jetzt gerne tun möchtest, und demzufolge schulst du dich, im Himmel oder auf Erden. Du lernst dich gut an.
Ein Jeder hat eine Spezialaufgabenstellung. Du hast es nicht zu wissen, worum es dabei geht. Du hast deine Aufgabe, und du leistest guten Dienst. Niemand dient genauso, wie du es tust. Du dienst wie niemand sonst im Universum. Ich danke euch, Geliebte. Ich danke euch aufs Höchste.
HEAVENLETTER # 5052 – 24.9.2014 God Has a Dream for You
GOTT HAT FÜR DICH EINEN TRAUM
Gott redete …
Wenn du das Gefühl hast, du seist, wozu du des Öfteren neigst, unglücklich, dann schaue dir etwas an, was dich glücklich macht. Es wird allzu oft auf Unglücklichsein näher eingegangen. Es hat keinen Zweck, dich selber ununterbrochen in Minderes denn Glück umschlossen zu halten. Es ist keinesfalls deine Pflicht, unglücklich zu bleiben, so, als mache dich Unglücklichsein wertvoll oder vielleicht zu einer tieferen Seele. Du bist nicht wundervoll, so du mit Unglücklichsein und Reue beladen bist. Einerlei wie du dich mit Unglücklichsein durchsiebt fühlen magst, es ist unweise, an ihm festzuhalten. Dessen unbenommen wie gerechtfertigterweise unglücklich du deines Erachtens bist, es geziemt dir, all die Symptome los zu lassen, mit denen du paradierst.
Was ist zuvörderst, das Unglücklichsein, oder deine Gedanken an das Unglücklichsein? Gedanken gehen dem Ergreifen von Unglücklichsein voraus. Gleichzeitig spielt es keine Rolle, was zuerst kommt. Was zählt, ist, dass du die Gänge wechselst.
Unglücklichsein führt dich nirgendwohin, außer zu Selbstmitleid. Dir selber leidtun führt dich nirgendwohin, außer dass du dir noch mehr leidtust. Das ist kein guter Aufenthaltsort. Unbenommen, wie gut du dich selbst für begründet siehst, du hast von dieser Plattform der Rechtfertigung wegzukommen, auf der du gerne stehst. Du hast von dieser Rechtfertigung wegzukommen, da sie dich nirgendwohin verschafft, außer auf einen felsigen Pfad.
In Wahrheit gibt es keine Rechtfertigung dafür, Selbstmitleid mit dir herumzutragen, so, als wäre es eine Tugend, derweilen es sich schier um eine Straßensperre fürs Glück handeln kann. Selbstmitleid ist ein sicherer Weg zum Unglücklichsein. Du strapazierst dich allzu sehr. Bejahe, dass sich gut fühlen weitaus besser ist als sich schlecht fühlen. Liste nicht unaufhörlich Groll oder Schuldzuweisung an dich selber oder an sonstwen auf. Des Glückes beraubt sein ist ein gehaltloser Lebenshergang. Falls du deinem eigenen Glück im Wege stehst, hast du es fürwahr nötig, dir aus dem Weg zu gehen. Wieso bloß auf Erden solltest du Bescheid erteilen mögen, dem Unglücklichsein Rückhalt zu gewähren, währenddessen du seiner ledig werden kannst?
Was hast du bei deiner Wahl vor der Kür des Glücklichseins rangieren zu lassen? Ich bin Mir sicher, du weißt, dass zwei und zwei vier sind, Gründe für Trübsal summieren sich indes zu Trübsal, nicht zu Heldentum. Möchtest du wirklich niedergeschlagen sein? Ganz bestimmt ist dies nicht die Sicht, in der Ich dich halte. Ich habe einen besseren Traum für euch.
Mein Traum geht dahin, dass ihr voller Liebreiz und Pracht seid, und dass ihr in eurer eigenen Wertschätzung zunehmt. Meine Schau ist die, dass ihr euch aus dem Tal des Prahlerischen erhebt und Eitelkeit und verletzte Gefühle hinter euch lasst.
Wenn du denn ein Sammler von etwas sein möchtest, dann lies alles in deinem Herzen zusammen, bloß nicht Gekränktsein und schlechtes Behandelt-Werden. Noch auch bitte Ich euch, edelmütig zu sein. Wer bist du denn, fürnehm oder verzeihend oder der feineren Werten im Leben beraubt zu sein?
Ich träume von dir als einem Wissenden von der Realität, der bar jedweder dinglicher Belastungen auf Reisen ist. Das ist das wenigste, worum Ich euch bitte. Ich bitte euch, Schutt von eurem Pfad zu beseitigen. Meint ihr, Ich hätte euch gebeten, euer Leben mit Kummer zu überladen? Ich habe euch ersucht, euer Haupt hoch zu halten und eure Schultern zurückzunehmen. Ich habe euch niemals gebeten, euch mit runden Schultern vorzubeugen oder verworren daherzulaufen.
Ich sage euch geradeheraus, dass ihr euren Kopf hoch halten sollt. Euch ist es, Kleinheit in all ihren Formen los zu lassen. Knauserigkeit in Bewandtnissen der Liebe ist nicht, was euch fabriziert hat.
Mir ist es, die Fabrizierung, die euch auf den Weg brachte, zu sein. Ich bin der Gott, Der Euch Machte. Ich machte euch in Meinem Bilde. Ich bin nicht ein Gott der Kleinheit, noch auch gehört es euch nicht, irgendetwas abzuspiegeln, welches nicht für einen erhabenen Behuf das Gegebene ist. Beginnt jetzt damit. Kommt über die Vergangenheit hinweg.
HEAVENLETTER # 5053 – 25.9.2014 Life Teaches You
DAS LEBEN UNTERWEIST EUCH
Gott redete …
Euer Leben auf der Erde soll helfen, schmiegsam zu sein. Das Wetter ist euch behilflich, flexibel zu sein. Die Menschen stehen euch bei, beweglich zu sein. Was ist das Gegenteil von fügsam? Unnachgiebig.
Natürlich, entsinnt euch, alles in der relativen Welt ist relativ. Worin auch immer eure natürliche Geneigtheit besteht, ihr lernt in Sachen Entschlossenheit, und ihr lernt in Schmiegsamkeit hinzu.
Gewiss hat es den Anschein, das Leben sei auf Geratewohl, es gibt allerdings einen Faden, der durch das Leben läuft, welches weiß, was es tut. Geschmeidigkeit kann auf viele Weisen beschrieben werden. Man kann sagen, Wendigkeit ist das Leben bar allen Bewertens ausleben.
„Wie“, das fragst du, „wie lebe ich in der relativen Welt ohne Bewertung? Soll es bei mir nur aufs Geratewohl zugehen? Es sieht danach aus. Selbst meine Bewertung ist aufs Geratewohl. Es scheint, ich treibe im Leben, lande hier an oder lande dort an oder lande nicht. Ich kann nur den Schluss ziehen, dass ich ein Irrlicht bin. Womöglich habe ich den Boden nie berührt. Und doch, Gott sagt, dass in meinem Leben eine Zweckausrichtung existiert. Womöglich bin ich bestimmt, in die Höhe zu schweben, dennoch scheint es mir, dass ich um des lieben Lebens willen festhalte. Ich sage das, selbst obschon ich nicht weiß, worüber ich rede.
Ist dies das berühmte Leben bar jedweder Grenzen? Und da ist wirklich gar nichts, um sich daran festzuhalten? Kein Wunder, dass ich Überzeugungen habe. So wenig etwa wie ich bewusst um etwas Bescheid zu wissen mag – selbst das scheine ich recht stramm festzuhalten, bei dem ich bei Gelegenheit einräumen kann, dass ich über es überhaupt nicht Bescheid weiß.
Bisweilen habe ich ein Gefühl wie ein Ball, der in die Luft hochgeworfen wird, und ich bin noch nicht gelandet. Gott, ich habe Dich zu fragen: »Gibt es einen Landeplatz? Werde ich jemals niedergehen?«“
Ich entgegne dir, dass du in Meinen Armen der Liebe weilst. Du bist in Meinem Herzen, und du bist in Meinem Sinn. Tatsache ist, du und Ich sind Eins, und, das zu erfassen, ist dir wohl das Allerschwerste.
Ich entgegne dir obendrein: Na und? Was wäre, wenn du demnach ein Umherstreifer wärest? Sei dann ein Umherwanderer, und Ooh und Aah über alles.
In der Begriffswelt der Welt, da bist du vielleicht ein Jongleur, der allerhand Bälle auf ein Mal in der Luft hält.
Mittlerweilen hast du hinzugelernt und bist gewachsen. Du weißt jetzt, dass dein Leben nicht für dich alleine ist. Dein Leben hat eine höchlichere Zweckstellung, denn es schier so lange wie du kannst zu leben.
Ich weiß, du lechzt nach einem Behuf, und Ich sage dir, dass du eine Zweckstellung hast, und dass du sie, nolens volens, erfüllst. Hmm, ist es dein Zweck oder der Meinige? Und worin besteht der Unterschied? Dies ist ein Schreckgespenst, dieses Konzept von Mein und dein, so, als wären Wir in zwei aufgespalten. Wenn dieser Gedanke zurückgefahren würde, besteht die Möglichkeit, dass du dein Leben auf ein Ziel hin richtest. Vielleicht würdest du dann aufhören, dich abzuquälen. Vielleicht würdest du dann aufspringen und bewusst leben für alles, was du wert bist.
Du bist dermaßen lange mit dem Gedankengut einhergegangen, dass das Leben etwas ist, an dem festzuhalten sei, währenddessen es alldieweil etwas ist, es los zu lassen. Lasse das Leben ein Pferd sein, dem keine Zügel angelegt sind. Es weidet, wo es möchte, und es findet gutes Gras. Diesem Ross überkommen jeden Tag Aufheiterungen. Selbst die gleiche Weide ist einem Ross nicht eintönig. Selbst nicht das Gleiche-Haben schlägt bei ihm nicht zu Buche. Es ist heute am Leben, und am Leben sein ist ihm auskömmlich. Es ist ihm recht so, ein Pferd zu sein, dass es ein Pferd ist und das Leben auslebt, just so wie es vor ihm in Erscheinung tritt.
Und ihr, Geliebte, ihr seid der Entwerfer eures Lebens, genauso wie ihr der auf euer Leben Anspruch Erhebende seid. Das insgesamt ist gut so. und morgen wird es zum Besseren geraten sein.
Du bist Leben, Leben spontanerweise, und du bist zudem Leben, das nachgeeifert ist. Es gibt keinen Bedarf für Sich-Schwer-Tun. Leben gehört gelebt, und, demzufolge, lebst du es.
HEAVENLETTER # 5054 – 26.9.2014 You Are Hand-Made by God
IHR SEID VON GOTT HANDGEMACHT
Gott redete …
Liebe gehört immer aufgefrischt. Nicht Liebesschwüre, sondern die Liebe selber. Jeder Augenblick des Lebens ist kostbar. Dies ist keine Plattitüde. Das Leben kann nicht für selbstverständlich genommen werden. Es ist ein Geschenk, das dir eine Zeitlang gegeben wird, freilich vergeudest du diese Gabe nicht. Du verteilst und versprengst es.
Jede Person, der du begegnest, ist bestimmt, dir lieb und teuer zu sein. Selbst jene Menschen, die dich drangsaliert haben, oder die ein Dorn an deiner Seite, oder die dir unerheblich waren, und die über den Horizont der Ozeanwellen hinausgegangen sind, du könntest eine Menge dafür geben, sie noch einmal zu sehen zu bekommen und bei ihnen Genugtuung zu leisten. Du könntest jetzt genauso gut eine andere Weise singen. Warte nicht. Sei nicht spät dran.
Jede Person ist ein Seinswesen, handgemacht von Gott. Ungemein kostbar sind die Seelen, die auf die Erde wandern, Anstalten machend, ihren Weg zu finden. Was kannst du denn anderes tun als Mitempfinden haben für alle erschaffenen Seinswesen, die in die Welt hinein geschickt wurden? Was kannst du denn anderes tun, als sie freudig willkommen zu heißen? Was kannst du anderes tun, als die Welt für Alle ein wenig leichter zu machen? Just dafür bedarfst du eines längeren Blicks.
Dies mag dir so vorkommen, dass Ich dir, einen Augenblick lang, antrage, aus der Gegenwart auszuziehen. In einer gewissen Weise ist das korrekt, denn Ich bitte dich, dich selber in die Endlosigkeit hinein zu verschmelzen. Du lebst und liebst in einem weitaus größeren Universum als die Gedanken, die du von der Vergangenheit her an dir hast. Du erkennst von jetzt an, wie viel du gewachsen bist, und wie viel du zum Glück oder Unglücklichsein Anderer und zu ihrem Selbstwertempfinden oder ihrer Knappheit an Selbstwertempfinden beiträgst, denn Andere schöpfen das Bild ab, das du von ihnen malst. Sei ein Maler von allerhöchster Güte.
Sofern du die Lebensleiter hochkletterst – was du fürwahr tust -, reiche all jenen scheinbar ungleichartigen Anderen deine Hand, die mit dir oder vor dir oder hinter dir am Klettern sind, oder die es nicht einmal probieren.
Lasst Uns das anders sagen: Du trägst bei Anderen deinen Beitrag bei, so oder so. Du trägst zu dem Wohlergehen des Universums bei. Ein Jeder ist für sich selber zuständig, ja. Du übernimmst nicht gänzliche Verantwortung für Andere. Du trägst nicht deren Lasten für sie. Du bist hier, um die Wege, die Andere nehmen, für sie leichter zu machen. Dir ist es nicht zugedacht, jemandem schönzutun.
Du tratst in diese Welt ein, um etwas aus ihr zu machen. Schlicht so wie du gerne Essen, welches schmackhaft ist, servieren möchtest, leistest du Anderen gute Dienste, und demzufolge der Welt und Mir. Alles was da ist, ist Einssein. Du überkommst, dies zu sehen. Du trägst nicht die Bürden Anderer, deine Gegenwart allerdings trägt dazu bei, dass ihnen ihre Lasten von den Schultern gehoben werden.
Was waren Friede und Wohlwollen deiner Auffassung nach? Was können sie denn anderes sein als Segnungen, die das Leben für Alle lindern?
Als die Erhabenen Spirituellen in einen Raum eintraten, gaben Begrenzungen nach. Etwas kam vor. Ihr Bewusstseinszustand brach herein, und das trug sich Jedem im Raum zu und Jedem weithin von den äußersten Winkeln der Welt bis zum äußersten Himmel. Mit jedem Schritt, den sie nahmen, segneten die Erhabenen Spirituellen die Welt, die vergangene, die gegenwärtige, die künftige. Ihre Fußstapfen hallen dieser Tage nach.
Schaue in jedes Menschen Augen. Wisse, tiefer denn tief, dass du das Universum verklärst. Du bist ein Alchemist. Aus welchem anderen Grund hättest du zur Erde kommen mögen? Du kommst zur Erde, um Mir zu Gefallen zu sein, und um die Kanten des Lebens abzupuffern, für dich selber und für alle anderen vermeinenden Anflüge von dir.
Du kommst zur Erde, um dich kennen zu lernen. Gehe gänzlich auf dich ein. Sei wohl in Empfang genommen. Heil dir selber. Alle Anderen sind du. Sei freundlich. Sei großherzig. Sei alles-zuwendend. Sei alles-verzeihend. Erleuchte die Welt, sodass allen alles ersichtlich sein kann.
HEAVENLETTER # 5055 – 27.9.2014 What Stands in the Way of Your Loving All?
WAS STEHT DEINEM ALLE LIEBEN IM WEGE?
Gott redete …
Es gibt nichts anderes zu tun als zu lieben. Manchmal oder gar des Öfteren scheint dir lieben schwer zu fallen, es ist indes dein Bewerten, was schwer ist. Ohne Bewerten wäre lieben leicht. Deinem Lieben steht Bewerten im Wege. Du nimmst dir Beurteilung zu Herzen, anstatt Liebe. Du glaubst an Selbstgerechtigkeit und an hoch und mächtig sein. Du neigst dazu, Bewerten vorzuziehen und Liebe zu verschmähen. Auf diese Weise bist du dem Richten treu ergeben, und treulos, zu lieben. Du hast dies unterwegs gelernt. Du wettest auf das falsche Pferd. Verlerne jetzt Bewerten.
Stürmisch im Beurteilen – gibst du Liebe auf. Du bringst Liebe zum Warten.
Zumindest neigst du dazu, als zuvorderster geliebt zu werden. Du neigst dazu, alles oder nichts zu wollen. Es ist dein eigenes Bewerten, welches das Leben für dich schwer macht.
Was ist die Vergangenheit los lassen denn anderes als dein Bewerten los lassen? Liebe kommt dir zugute. Beurteilen hemmt. Die eine Person oder der eine Gedanke ist dir pässlich, und ein anderer nicht. Und damit jonglierst du, mit Beurteilen befasst, im Leben. Du wirfst das Leben hoch in die Luft, und es fällt auf deine Bewertung hin herunter.
Dein Geist erteilt dir die Genehmigung, zu lieben oder nicht zu lieben. Allzu oft erteilt dir dein Geist eine spärliche Genehmigung. Etwas hat sich zu begeben, bevor du deine Liebe zuwenden könnest. Es ist, als ob du mit aller Macht gegen das Lieben angehst, so, als ob die Verursachung zu lieben vor der Liebe rangiere. Wahrscheinlich betrachtest du Liebe als eine Investition, an der es ist, einen hohen Ertrag zu deinen Gunsten einzufahren, während Liebe angelegt ist, zu strömen, nicht als Tränen, sondern gleichsam ein Bergstrom.
Der Liebe ist es nicht zugedacht, eine Entscheidung zu sein, die du triffst. Liebe ist deine natürliche Geneigtheit. Du hast vielleicht den Fluss deiner Liebe abgeblockt, so, als würde dir nur so und so viel in einer Lebzeit zugewiesen, so, als sei es besser, den Strom der Liebe in Schranken zu halten. Anstatt zu lieben, verwehrst du den Strom deiner Liebe, und machst dabei die Liebe von zahlreichen Faktoren abhängig. Heirate einen Mann oder eine Frau, lasse indes deine Liebe immerzu strömen. Öffne dein Herz. Verstopfe es nicht. Schaffe nicht Schutt in den Weg des Stromes deines Herzens. Dein Herz ist bestimmt, zu lieben. Betrachte Liebe als bejahendes Hinnehmen und Geltenlassen. Liebe hat keinen Tusch nötig. Anerkenne Liebe. Anerkenne deine Liebe und lasse sie zukommen.
Es ist wundervoll, zu lieben. Gleichzeitig ist es gängig, zu lieben. Ihr wurdet geboren, zu lieben. Liebe ist weitaus besser als Cleverness. Entferne die Dämme, die deine Liebe und deine Entgegennahme von Liebe abgeblockt haben. Lasse das Licht deiner Liebe an. Sei jeder Seele auf der Erde gegenüber gastfreundlich. Spielt mit euch selber fair, Geliebte. Es seid ihr selber, denen ihr das Glücklichsein von Liebe versagt. Andere können ohne eure Liebe leben. Es seid ihr, die nicht ohne euer Zuwenden von Liebe leben können. Liebe beläuft sich letztlich immer auf euch. Liebe handelt nicht von Anderen. Liebe dreht sich um euch.
Leben ist eine Bewandtnis von Liebe.
Ihr könnt alleine leben, indes könnt ihr nicht leben, ohne eure Liebe wegzuschenken. Eure Liebe ist angelegt, zugewendet zu sein. Ihr seid bestimmt, ein Steuerorgan der Welt zu sein. Ihr seid mehr als ein Empfänger der Welt. Ihr seid mehr als ein Inanspruchnehmer von Raum. Ihr seid mehr als ein Hörerkreis. An euch ist es, Liebe still an alle zu verströmen, nicht an etliche. Nicht an wenige, sondern an alle. Liebe bedeutet nicht großes Trara. Sie bedeutet eine Erteilung und Entgegennehmen von eurem Herzen her.
Euer Herz ist bestimmt, Gold zu sein, nicht ein Stück Eis, das noch geschmolzen gehört. Ehrt euer Herz. Ehrt die Liebe. Liebe ist es, die euch erschaffen hat. Ihr seid Liebe. Ihr seid hier auf der Erde, um die Liebe zu geben, die ihr seid. Ihr seid Liebe, und ihr seid für Liebe. Ja, betrachtet Liebe als Geltenlassen. Die Sonne bricht jeden Morgen an. Ihr sollt anbrechen wie die Sonne. Seid die Sonne, die auf Alle scheint.
HEAVENLETTER # 5056 – 28.9.2014 This Is What Love Does
DIES IST ES, WAS LIEBE TUT
Gott redete …
Wonach ihr euer ganzes Leben lang suchtet, ist die Liebe in eurem eigenen Herzen. Ihr seid ein wenig vom Kurs weggesteuert. Ihr vermeintet, es sei Liebe vonseiten Anderer, die ihr suchtet. Ihr dachtet, ihr bedürftet der Welt, dass sie euch liebe, derweilen es eure eigene Liebe gewesen ist, nach der ihr dermaßen verzweifelt auf der Suche wart.
Was für Standards von Liebe auferlegt ihr euch? Ihr seid für Mich gut genug. Könnt ihr für euch nicht gut genug sein? Findet euch nicht mehr länger mit Ermangelungen versehen. Ihr habt nicht anders zu sein, als ihr seid. Es spielt keine Rolle, wie ihr ausseht. Die Unverdorbenheit deines Lebens ist nicht die Sache. Es geht um das Lieben deiner selbst. Liebe dich bedenkenlos, und alsdann wirst du in der Lage sein, Andere unbekümmert zu lieben.
Du bist nicht auf die Welt gekommen, um Fehler zu finden. Du bist hier auf der Erde, um Liebe hervorzurufen. Das ist es. Leben ohne das Zuwenden von Liebe ist eine trockene Wüste. Lasse deine Liebe wie Leben unter der Sonne sein, und lasse dich wie der Morgentau sein. Du, du sei das Verweilen, das erfrischt. Sei du der Geber Meiner Liebe.
Sofern du ein Busfahrer bist, ist dir klar, du bist mehr als jemand, der einen Bus lenkt. Du heißt jeden, der in den Bus einsteigt, willkommen, und du segnest jeden, der aussteigt. Dies ist in der Jobbeschreibung, die Ich dir übermittle, inbegriffen. Du tust dein Herz auf, so, dass Andere das ihrige öffnen können. Du bist umgänglich und mitteilsam, in deiner Liebe bist du indes nicht persönlich. Es ist Meine Liebe, die du zuwendest. Es ist Meine Liebe in deinem Herzen. Das ist die Liebe, die an dir ist allen zukommen zu lassen. Du bist doppelt-gesegnet.
Wofür bist du deines Erachtens auf der Erde? Um aufzuhäufen, oder um zu geben?
Liebe zuwenden ist nicht übermütig, gleichwohl gibst du sie Allen, so, als händigtest du kostenlose Eintrittskarten zur Liebe aus, die von Mir zu dir hin strömt und zu allen, die vor dich hintreten. Du triffst nicht Unterscheidungen. Sollte Ich Mir herauslesen und auswählen mögen, wem Ich Meine Liebe reiche? Weswegen solltest du dies alsdenn tun mögen?
Entsinne dich, dies ist Meine Liebe, die du zuwendest. Ich habe sie dir in Verwahrung gegeben. An Meiner Stelle wendest du sie zu. Im Zuwenden Meiner Liebe wird dein angeschlagenes Herz genährt. Du nährst die Welt und hegst Alle, dich mit inbegriffen. Dies, Geliebte, ist ein gutes Geschäft. All die Liebe, die ihr zuwendet, überzieht euch selber mit Liebe. Ihr strahlt sie heraus. Ihr artet zu der Sonne aus, die scheint.
Die Erhabenen Spirituellen taten dies. Es war Meine Liebe, die aus ihren Augen heraus schien, aus ihren Worten, aus ihren Herzen. Sie wussten, sie standen für Mich. Sie spielten eine große Rolle, dennoch war es gar nichts, da es allesamt im Dienst an Mir statthatte. Sie lebten Einssein. Sie fanden sich, indem sie sich einbüßten, obschon es natürlich keine Einbuße gab. Schier Zugewinn überkam, und Zugewinn für Alle.
Die Liebe, die den Erhabenen entsprang, war nicht persönliche emotionale Liebe. Die Liebe, die sie ausströmten, war jenseits von Emotion. Die Liebe, die sie gaben, überstieg Grenzziehungen. Ihr Liebe-Zuwenden war wie atmen. Sie hatten über sie nicht nachzudenken oder sie abzuwägen. Sie war kein Erzeugnis. Es ertönte kein Fanfarenstoß, dennoch waren die Macht und die Herrlichkeit zugegen. Sie überreichten sie euch von Mir. Ihr empfangt Meine Liebe durch sie nach wie vor. Meine Liebe ist nie-endend. Meine Liebe ist.
Ihr seid Meine Liebe. Was sich auf Mich anwenden lässt, lässt sich auf euch anwenden. Wir reden vom Einssein, Geliebte. Bejaht unser Einssein. Ihr seid Eins mit Mir. Anerkennt nun, dass ihr Eins mit Mir seid. Nehmt Unser Einssein an. Tituliert Jeden mit Einssein. Legt Einssein offen. Just dies wirkt Liebe.
HEAVENLETTER # 5057 – 29.9.2014 Rise and Serve, Rise and Shine
BRICH AN UND DIENE, STEIGE AUF UND SCHEINE
Gott redete …
Im Erfüllen Meiner Träume seid ihr dermaßen natürlich, sodass niemand zu wissen hat, dass ihr ein Stern seid und Meinen Willen erfüllt. Lasst andere Leute denken, was sie mögen.
Wenn Ich sage, dass ihr an Meiner Stelle eine Betrauung innehabt – und Jeder hat das –, rede Ich von der Arbeit und dem Spielen, die ihr für Mich betreibt, welche unausweichlicherweise zum Wohle der Welt und der Menschheit sind. Einerlei um welchen Dienst Ich euch angehe, er ist an Meiner Stelle. Ist es Unser Einer Geeinter Wille, dass ihr die Welt in die Höhe hebt.
Einzig so du aufsteigst, vermagst du dies zu erwirken.
Es ist deine Bestimmung, aufzusteigen und zu dienen. Du kannst das eine nicht ohne das andere haben. Aufsteigen und dienen. Aufsteigen und leuchten.
Das Anschwellen, von dem Ich rede, ist eher nicht das Anbrechen, an das die Welt denkt. Ich rede nicht von Weltapplaus oder Reichtümern. Bitte versteht, dass Ich für euer Gelingen in der Welt bin, allerdings rede Ich im Moment nicht davon.
Alles, was du jemals zu haben hast, hast du bereits, und das ist Unsere unantastbare Verbundenheit, die du innehast. Anerkanntermaßen oder nicht, Wir sind mehr als verbunden. Wir sind verflochten. Wir sind so verflochten, dass es kein Wir, dass es einzig Ich, einzig Einssein Zuvörderst gibt.
Und mithin diene Ich, und mithin dient dir die Welt ebenfalls. Du dienst in Meinem Namen. Du sprichst für Mich. Du wirkst für Mich. Und, so du das tust, sprichst du für Alle. Du bist der Welt Vorbote für Mich. Du öffnest Tore für Mich, und noch weitere und weitere.
Es besteht Einvernehmen darüber, dass du nicht immer das Gute kennst, was du tust und wie du Meinen Willen erfüllst. Öfters schlenderst du entlang ohne einen Fingerzeig, wie du Meinen Willen voranbringst. Dir ist es jetzt gerade klar, dass Ich, angesichts der Befangenheiten der Sprache, rede, als wären Wir zwei, derweilen schier Ich existiere und Wir als Eins zusammengeschart sind. Ja, Geliebte, Wir sind Eins. Ihr seid Mein Einssein. Das ganze Leben ist die Geschichte Unseres Einsseins, Meines Einsseins, welches Ich mit den vermeinenden Allen teile.
Ihr erscheint als Mein Selbst in zahlreichen Formen. Was immer eure Vermummung in der Welt darstellt – Bettler, Händler, Chef –, ihr seid Mein unbegrenztes Selbst. Gesichtet oder nicht gesehen, ihr seid ein Ritter in Glänzender Rüstung.
Alles, was Ich wirken kann, könnt ihr tun. Ihr habt es getan. Ihr seid in der Welt eine beträchtliche Kraft. Ihr kehrt die Welt in euren Armen auf und tragt sie zu Mir hin. Die Welt wurde verwundet, und ihr tragt sie zu Mir, um sie zu heilen. Und jetzt möchte Ich euch ausrichten, dass ihr der Heiler der Welt seid. Das Licht der Welt ist ein Heiler. Schier kraft eurer Präsenz heilt ihr die Welt. Bleibt in Frieden, denn es ist in der Stille, dass ihr heilt.
Heilt zunächst all die Geringschätzungen, die ihr innehaltet. Lasst sie los. Dies ist das Verflossene, dessen ihr ledig werdet. Ihr hattet genug von ihm gehabt. Die Vergangenheit hat zurück gelassen zu werden. Vergangenheit hat Die-Vergangenheit-Sein-Lassen zu sein. Ihr seid hier und jetzt. Ihr seid in Meinem Herzen gewärtig. Bleibt bei Mir. Seid einfach bei Mir. Seid das Herz von Mir. Lasst Uns in Ewigkeit zusammen sein, denn dies ist die Wahrheit.
Es gibt keine Vergangenheit, keine Gegenwart, keine Zukunft, einzig das Endlose und Ewige. Es gibt keine Zeit. Wir existieren, Zeit indes existiert nicht. Es gibt keine Uhren, die ticken. Zeitlosigkeit ist da, und Wir sind in Raumlosigkeit gelegen. Unsere Herzen schlagen als Eines. Wir sind Eins. Ich bin mit euch Eins, und ihr seid Eins mit Mir. Und mithin dreht sich die Welt, und mithin lieben Wir. Wir sind Liebe und nichts als Liebe.
Ihr seid hier auf der Erde, um in der Liebe zuzunehmen, und mithin wachst ihr. Ihr könnt ausschließlich wachsen. Macht euch nichts draus, wie ihr euch heute oder morgen fühlt. Ihr wachst soeben im Augenblick in der Liebe. Ihr seid Meine Verkörperung von Liebe, demzufolge steht ihr für sie, und also seid ihr sie.
HEAVENLETTER # 5058 – 30.9.2014 Get Up and Move Your Heart
STEHE AUF UND TREIBE DEIN HERZ AN
Gott redete …
Wenn es draußen fünf Tage lang an einem Stück regnet, was kannst du dann anderes tun, als dem zu trotzen? Du gehst genauso zur Arbeit. Du kommst genauso nachhause. Du weißt, der ganze Regen wird eben so lange dauern, wie er dauert, und die Sonne wird hervorkommen.
Sobald es sich allerdings auf das Leben beläuft, bist du nicht immer derart gescheit. Wenn dein Herz betrübt ist, selbst wenn du nicht einmal weißt warum, mit oder ohne guten Grund, stöhnst du ob deiner Betrübtheit. Du wirst sie analysieren. Du berennst ihre Bataillone, gänzlich gewiss, dass sie für immer durchhalten werde und dass du nie mehr glücklich werdest.
Möchtest du nicht die Regentage deiner Emotionen ebenso behandeln, wie du es mit dem Wetter tust? Du weißt, das Wetter wird sich ändern. Du machst der Außentemperatur keine Vorwürfe und lässt dich nicht verlauten, die Temperatur werde niemals mehr abgehen. Dem hingegen hast du wohl das Gefühl, dein Leben sei vorüber, und das Glück werde dir nie mehr zueigen sein. So fühlt es sich für dich an.
Es ist ein Wunder, dass du derartige Folgerungen ausbildest. Es ist ein Wunder, dass du dich selber dermaßen unerbittlich entmutigst. Du schürst die Feuer der Depression und nimmst Niedergeschlagenheit für alle Zeiten als dein Los. Ändert eure Orientierung, Geliebte. Hebt an, euch selber erneut zu lieben. Reicht euch aufmunternde Worte zu. Habt wieder Spaß. Gafft Trübsinn weg. Niemals wart ihr angelegt, ein Anfeuerer für düstere Gestimmtheit zu sein. Es gilt euch nicht, aus euch einen Tragiker zu machen. Schickt euch an, euch in begünstigteren Lagen zu sehen. Seht die komischen Aspekte, die euch umgeben. Ich sagte komisch, nicht kosmisch.
Wenn du ein Komiker wärst, würdest du bestimmt Gelegenheiten zum Lachen ausfindig machen. Du könntest aus dem, was bei dir vonstatten geht, eine ganze Komödien-Serie zuwege bringen.
Wie auch immer, die Sonne wird bei einem wolkigen Tag, Monat oder Jahr durchbrechen. Die Sonne hat das immer getan. Lege deinen Schirm weg. Stehe auf und setze dein Herz in Bewegung. Nimm es auf eine sonnige Insel.
Psychologen ließen euch wissen, in Beziehungen sei euch das Wort immer nicht hilfreich. Es ist nicht euch, und es ist nicht eurer Beziehung zu euch selbst hilfreich. Ihr werdet nicht andauernd niedergeschlagen sein. Ihr habt nicht weiterhin bedrückt zu sein. Heitert euch auf. Wechselt eure Gedanken aus. Heißt das Leben willkommen. Begrüßt euch mit einem Lächeln. Zieht jene Düsternis aus eurem Herzen heraus, packt sie in eine alte Zeitung und steckt sie in einen Müllcontainer. Düsternis gehört euch nicht zu. Ihr eignet sie nicht. Sie war niemals euer. Ihr durchfuhrt eine rauhe Stelle. Jetzt fahrt ihr dort heraus.
Trübsinn ist ein Eindringling. Du warst ein guter Gastgeber. Nun ist es für dich an der Zeit, die Düsternis auf die Reise zu schicken. Sie hat kein Recht, für längere Zeit bei dir zu bleiben. Trübsinn hat sein Willkommensein überlebt. Nun ist es für ihn an der Zeit abzugehen. Schwermut kann nicht für immer dein Begleiter sein. Sie bedarf genauso eines Szenenwechsels.
Betrübtheit und du haben zu viel Zeit gemeinsam verbracht. Du hast geheult, im Dienst an der Betrübnis. Du hast der Betrübnis einfach den Laufpass zu geben. Sie hat auf dir gediehen, und du hast ihr das eingeräumt. Sie wird über diese Wende der Gegebenheiten nicht glücklich sein, dennoch hat sie ihren Abgang zu nehmen. Mache Raum fürs Glücklichsein. Stecke dir ein Schild an dein Herz: Glück, Herzlich Willkommen!
Mache jetzt für Glücklichsein Raum. Ganz klar, Glücklichsein und Betrübnis können nicht gemeinsam untergebracht sein. Sie sind wie Öl und Wasser und vermengen sich nicht. Betrübnis kommt am besten mit sich selber und mit Menschen klar, die sich selber in einer unglücklichen Stimmung befinden. Stimmungen sind bloß Stimmungen, und sie haben sich zu einem Spaziergang zu begeben. Über Stimmungen gehört es sich nicht Sorgen zu machen, indes habt ihr über eure Stimmungen das Sagen.
HEAVENLETTER # 5059 – 1.10.2014 What God Is Talking About
WORÜBER GOTT REDET
Gott redete …
Wenn du zu eng aufgewickelt bist, dann wickle dich auseinander. Was bedeutet sich abwickeln in Wirklichkeit? Nicht bedeutet es etwas zum Trinken zu dir nehmen oder ein zweites Stück Kuchen essen. Es bedeutet nicht weglaufen oder Nichtbeachten. Dich abwickeln bedeutet nicht all die Dinge, die du vermeinst. Es bedeutet los lassen. Lasse los, was dich schmerzt. Was dir wehtut, ist etwas, an dem du festhältst, der eine oder andere Gedanke, an dem du festhältst, diese oder jene Ausrichtung, die du los zu lassen hast.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Du wirst etwa meinen, die Welt schulde dir einen Unterhalt. Du kannst meinen, du seist in Gefahr. Mit allergrößter Sicherheit stehst du in Gefahr, zu meinen, du stehest von einer gewissen Quelle her, oder von einer anderen Quelle oder ganz einfach von der Welt im Ganzen her in Gefahr. Was auch immer über dir brütet, bei dem du der Auffassung bist, du habest dabei die Kosten zu bestreiten, dies ist es, was abgewickelt gehört. Du bandst ein Seil der Spannung um dich herum. Du hast es einfach fallenzulassen. Es bist du, der dich selbst im Gefahrenrisiko behält.
Ich kann dich vehement erwidern hören:
„Schau, Gott, worüber redest Du da? Du weißt, es gibt Tsunamis, Erdbeben, Blitze, allerhand Dinge, die im Dunkeln zum Dröhnen anfangen. Bäume können umfallen, Lastwagen kommen von der Straße ab, unschuldige Säuglinge bekommen Koliken. Sie haben kein Ende, die schrecklichen Dinge, die passieren können.“
Geliebte, just dies ist der Punkt. Möglichkeiten haben kein Ende. Ihr seid dermaßen quick darin, auf aus der Fassung bringende Möglichkeiten zu verfallen. Ich bitte euch, die gleichfalls tragfähigen Möglichkeiten zu bedenken. Ihr könntet auf der Straße einen Hundert-Dollar-Schein finden. Ihr könntet in jemanden hineinlaufen, der in eurem Leben zu einem riesigen Faktor fürs Gute ausarten wird.
Ihr habt zudem eine Wahl, Gedanken los zu lassen, die ihr beherbergt, und sie herauszunehmen, um sie zu überdenken, Gedanken, die für euch Furcht durchbuchstabieren. Die Chancen stehen gut, dass euch bange Vorkommnisse nicht zustoßen werden, das versteht ihr, dennoch haltet ihr diese Bilder vor euch hin und lest euch eure mentale Auflistung allzu oft durch.
Schaut her, Gefahren sind Möglichkeiten. Genug geredet. Lasst sie los.
Beglückende Segnungen sind ebenfalls Möglichkeiten. Segnungen werden bei euch eintreffen. Wettet auf sie. Ladet Segnungen zu eurem Tisch ein. Ihr habt sie nicht zu haben. Sie haben nicht zu euch zu kommen. Ganz gewiss seid ihr imstande, sie einzuladen. Was immer ihr in eurem Sinn habt, das ladet ihr zu euch her.
Sorgen und Furcht sind Einladungen, gleichwie Gedanken ans Glücklichsein Einladungen sind. Weswegen euch aufbauen für Unglücksfälle, derweilen ihr glückliche Abenteuer vor euch haben könnt? Warum nicht das befürworten, was bei euren sehnlichen Wünschen vor dem, was ihr euch nicht erstrebt, rangiert? Es gilt euch, euch mit nach vorne rückenden Gedanken herumzutreiben, eher als mit jenen, die euch Unannehmlichkeiten oder gar Pein zukommen lassen.
Dies ist gesunder Menschenverstand, wovon Ich hier rede. Dies ist Realismus. Dies ist den Fakten ins Gesicht sehen. Dies ist nicht wegrennen. Dies ist das gleiche, wie dein Geld nicht aus dem Fenster werfen. Wir reden über höhere Wetteinsätze denn Geldmittel. Wie du das Leben ansiehst, das ist der Schlüssel. Denke neu.
Du hast Gedanken gehegt, die nichts Gutes verheißen. Du hattest an solche Gedanken eine Anhänglichkeit. Du hast trauliche Gedanken ausgeschlossen und, per Gewohnheit, aber und abermals mit Gedanken gespielt, die nicht deine Freunde sind. Natürlich, schau in beide Richtungen, wenn du die Straße überquerst, nicht aber hundertmal. Wenn du hundertmal schaust, wirst du recht wahrscheinlich nicht über die Straße gelangen. Nicht über die Straße gelangen ist womöglich eine weitaus größere Gefahr als die Straße überqueren.
Entsinnst du dich der Geschichte von der kleinen roten Henne, die verkündete, der Himmel sei am Herunterfallen? Sie rannte von allem weg. Ihre Idee, der Himmel werde zu einem herunterfallen, fußte auf einem Fehlverständnis. Zutreffenderweise oder nicht, sie reagierte auf die Welt, die sie sah. Das war ihr reell.
HEAVENLETTER # 5060 – 2.10.2014 As If You Hear a Flute in the Distance
WIE WENN DU VON WEITHER EINE FLÖTE HÖRST
Gott redete …
Hört nicht auf, zu den Sternen hochzusehen! Sterne erfrischen euch. Sterne sind Sonnen, die euer Herz erhellen. Ihr möchtet beflügelt sein? Schaut zu den Sternen hoch.
Du bist Mein Erschaffenes Seinswesen. Wir können sagen, du trittst von den Sternen her ein. Du bist jetzt auf der Erde, und dennoch kommst du von einer anderen Größenordnung her als die Erde. Auf der Erde fühlst du dich vielleicht einsam. Du bist ihr womöglich ein Fremdling, niemals aber den Sternen. Betreibe etliche Sternenguckerei. Spüre dich zu den Sternen hingezogen. Einerlei wie weit weg die Sterne den Aussagen der Wissenschaft nach sind, du bist nachgerade nicht von den Sternen entfernt. Natürlich gilt dasselbe für Mich. Von Mir gibt es keine Entfernung. Zwischen Uns existiert keine Distanz.
Gäbe es Entfernung, so könnten Wir nicht Eins sein. Die Sterne und du und Ich sind nicht minder Eins. Und der Mond und die Sterne und die Gewässer der sieben Weltmeere, und alles was im Himmel und auf Erden existiert, sind ebenfalls Eins.
Was für eine Anordnung Ich doch zeugte. Was für Bilder Ich zeichnete. Was für Musik Ich schuf. Und was für eine Geschichte Ich euch derzeit erzähle.
Auf der Erde, da seht ihr anders, als ihr im Himmel seht. Ihr kommt von einem anderen Blickwinkel her. Die Erde ist euch neu, ihr blickt kreuz und quer auf sie. Ihr seht zu, dass ihr die Schönheit wiedererkennt, an die ihr gewöhnt seid. Ihr erkundet die ganze Neuheit vor euch auf der Erde, und ihr lechzt danach, etwas aus ihr zu machen. Ihr möchtet gerne besser sehen, und ausspüren, was das Leben auf der Erde ist. Euer Wunsch geht nach Unterscheidung. Ihr möchtet die Schönheit erblicken und empfinden, die euch lange das Gängige war.
Ihr seht euch nach dem Vertrauten um. Das Land, welches ihr erkundet, ist desgleichen ihr selber. Tatsache ist, ihr seht mit eurem Herzen. Auf der Erde habt ihr die Illusion, euer Herz sei verwirrt und tue bisweilen weh. Die Wahrheit ist die, dass euer Herz für Wehtun zu groß ist. Es ist ein Trugbild, euer Herz könne geschädigt werden. Zur gleichen Zeit vermögt ihr schier zu sehen, was ihr zu sehen vermögt. Ihr könnt nur so weit blicken, wie eure Menschenaugen blicken können.
Nichtsdestotrotz könnt ihr von dem Vertrauten einen Ruf ertönen hören. Ihr schaut hin, um zu erkennen, woher das, was ihr als Erscheinlichkeit erkennt, rührt. Es ist, als hörtet ihr eine Flöte aus der Entfernung. Woher kommt diese Musik, und wohin nimmt sie euch? Ihr wundert euch, woher ihr gekommen seid. Es ist euch klar, dass ihr auf die Erde fallengelassen wurdet, wiewohl, es ist nicht die Erde, woher ihr kommt. Ihr seid hier zu Besuch, gleichsam als hättet ihr dabei keine Wahl.
Ihr wurdet zur Erde geboren, sie ist freilich nicht euer natürliches Habitat. Alles, was ihr fühlt, rangiert vor Worten, Geliebte. Ihr habt kein Wiedererkennen, dennoch habt ihr ein vages Empfinden eines irgendwo sonst Hingehörens.
Selbstverständlich gehört ihr dorthin, wo ihr soeben seid. Wo ihr wahrhaft seid, ist in Meinem Herzen. Euer Vaterland ist in Meinem Herzen. In Meinem Herzen, da wohnt ihr und habt sozusagen vom Anbeginn der Zeit an gewohnt. Worum ihr tief innen, allerdings unscharf, wisst, ist eure Wahrheit. Momentan seid ihr zu einem imaginären Land auf der Reise, das euch nachgerade nicht der Wahrheit gleichkommt.
Ihr schmachtet nach der Liebe, mit der ihr einst dermaßen innig vertraut wart. Ihr schmachtet nach eurem Platz in den Sternen und in allem und jedem. Es ist Endlosigkeit, nach der ihr euch sehnt, selbst obschon ihr Endlosigkeit seid. So ihr in meinem Herzen weilt, wo könnt ihr alsdenn wohl sein, außer in Unendlichkeit und von Unendlichkeit. Da ist keine Distanz. Ihr seid gar nicht auf Reisen.
Ihr habt bloß eine Zeitlang euer Euch-Erinnern eingebüßt. Eure Erinnerung hebt dieser Tage an, zu euch zurückzukehren. Der Blitz beginnt durch euren Geist aufzuleuchten. Ihr fangt an, den Sinn zu erfassen. Ihr nähert euch jetzt der Wahrheit.
HEAVENLETTER # 5061 – 3.10.2014 A Stream of Life So Pure
EIN LEBENSSTROM SO REIN
Gott redete …
Ein Thema deines Lebens war: „Worum geht es hier? Ist dieser Schwall Leben auf Erden wirklich Leben?
Wofür ist er, und weswegen habe ich ihn zu durchmessen? Warum ich? Warum jemand?“
Geschworene können sich in der Welt vom aktiven Militärdienst befreien lassen. Warum nicht du, fragst du. Was bringt dir das Hier und Jetzt? Bist du wirklich angehalten, mit all dem, was dir zugereicht wird, Umgang zu pflegen, derweilen es für dich, bei allem was du mitbekommst, zu viel ist?
Für dich scheint es keine Bedenkzeit zu geben. Du bist für einen Dollar oder für Zehncent angesagt. Du dienst ein Leben lang in der Welt, so lange wie du zur Welt verwiesen bist. Du weißt nicht einmal, für wie lange du hier bist. Du spürst die Bürde von all dem, was du nicht kennst.
Manchmal scheint dir das Leben langwierig. Du hast Angst davor, hindurch zu gelangen, und du hast Angst, es nicht hindurch zu schaffen.
Selbstverständlich hast du es mit anderen Zeitspannen zu tun, wann und wo bei dir alles erstklassig läuft, die meiste Zeit allerdings scheinst du nur Unbestimmtheit zu kennen, gleichsam als wärst du ein Wanderer in einem Land, in dem du dich umherstreifen siehst. Du findest dich auf der Erde, gleichwohl weißt du nicht, was du hier überhaupt tust. Du hast das Gefühl, hier liege ein Irrtum vor, oder ein wiederholter Irrtum, dem du erliegest, und du weißt nicht, wie von dort, wo du dich befindest, wegkommen geht, zur selben Zeit wie du Angst hast davor, von dort, wo du dich gerade befindest, wegzugelangen.
Du weißt, deine Zeit auf der Erde ist bemessen, der Ausgang allerdings ist dir nicht klar, und wann du tatsächlich abgehst, ist überhaupt nicht klar.
Von ganzem Herzen möchte Ich dich ermutigen, das Gefühl von launenhafter Unberechenbarkeit, das du mit dir herumträgst, los zu lassen. Und was ist, wenn du dich durchwurschtelst? Und was macht es denn, wenn du bei deinen Reisen anscheinend deinen Weg verfehlst? Du bist zu Größerem auf dem Weg. Du bist zu Größe auf dem Weg. Du befährst die Geleise des Lebens, und dein Leben ist gewährleistet.
Du brauchst nicht aus dem Leben zu verschwinden, genauso wenig brauchst du um alles was dir wert ist an allem dranzubleiben. Lasse die Zügel los. Über Kontrolle kann jemand sich ausschließlich Gedanken machen.
Über die ganze Illusion hinaus laufen ist ein dermaßen reiner Strom des Lebens, dass du durch ihn hochgehoben wirst. Du wirst weit hochgehoben. Du bist bescheiden geworden, und dennoch wirst du in die Höhe gehoben. Was für eine Verquickung ihr doch seid. Was für ein Mix. Und ihr seid unerlässlich, dessen unbenommen, was ihr aus eurem Leben macht oder nicht aus ihm macht.
Ihr seid ein durchmischter Blumenstrauß. So wie ihr gab es nie zuvor einen Strauß. Du hältst den Strauß deiner selbst der Welt in die Höhe. Du balancierst an der Vorderfront der Welt. Du schwebst zwischen Erde und Himmel. Du fühlst dich auf der Erde wackelig und dir des Himmels noch nicht so gewiss, wie es dir lieb wäre.
Geliebte, Geliebter, du bist du, und du bist Mein Geliebter. Du hast dir über dich nicht so viele Gedanken zu machen. Lasse das Spekulieren los. Du bist ein Bürger des Universums, und Ich heiße dich zu Meinem Einssein willkommen.
Du bist ein durchmischter Strauß, dennoch bist du das perfekte Bouquet an der rechten Stelle zur rechten Zeit. Du magst das Gefühl haben, du schweifest herum, dennoch bist du am Ort, und du dienst, und dienst einem Zweck. Du bist gut auf Kurs.
Greife dich jetzt selber auf und betrete die äußeren Grenzen von dir selber. Du bist auf einem Hohen Abenteuer auf Hoher See. Du findest deinen Weg. Du bist nicht gestrandet. Du reitest die Wellen. Und Ich fange dich jedesmal auf. Lebe in diesem unstreitigen Wissen, dass Wir gemeinsam sind für die Gegenwart und für alle Ewigkeit. Wir sind auf dem rechten Kurs. Unsere Bestimmung ist gewährleistet. Dein Leben ist auf Garantie. Wir sind zusammen. Gewärtige dir, in Wessen Gesellschaft du weilst. Du bist bei Mir.
HEAVENLETTER # 5062 – 4.10.2014 This Is Worth a King’s Bounty to You
IM WERT KOMMT DIR DIES EINER BELOHNUNG VOM KÖNIG GLEICH
Gott redete …
Vergegenwärtige dir, wie schön du in Wahrheit bist, und du wirst an jedem Tag deines Lebens das Glück erkennen. Jede Unzufriedenheit, die du im Leben hast, fußt auf dem Inempfangnehmen deiner selbst. Ja, in der Welt gehen Bewandtnisse vonstatten und wirken irritierend, indes ist deine Irritation bei dir selber, und nicht so sehr bei dem Leben und bei Anderen, so, wie du das gerne glaubst. Du bist zügig dabei, dich auf jemand anderen oder auf etwas anderes als der Quelle deiner Reizung zu stürzen, unterdessen dir jemand oder irgendwas deine eigene vermeinte unerträgliche Unzulänglichkeit ins Gedächtnis ruft.
Etwas oder ein Anderer ist in der relativen Welt zum einen oder anderen Zeitpunkt verquer, daran ist nicht zu zweifeln. Jemand oder etwas wird etwa gegen dich verstoßen oder dich zur Verstörtheit treiben. Nichtsdestotrotz, wenn du nicht so hart mit dir ins Gericht gingest, würdest du das Leben nicht dermaßen von der ernsten Seite nehmen, wie du es tust. Du würdest es ganz und gar nicht ernst nehmen.
Du hast ein blessiertes Bild von dir. Sobald jemand einen Fehler begeht, ist deren Fehlgriff wie Salz auf deiner Wunde. Ob deiner Reizung bei Anderen lässt du dich regelrecht vernehmen:
„Rufe mir niemals mehr, nicht ein einziges Mal mehr, meine menschliche Gebrechlichkeit und Schwäche ins Gedächtnis. Aus diesem Grunde falle ich über dich her und kann dein Unvermögen, einwandfrei zu sein, nicht ertragen. Ich kann meine eigenen Fehlgriffe nicht aushalten, und mithin bin ich mit Sicherheit nicht imstande, die deinigen auszuhalten. Ich kann niemandes menschliche Fehler ertragen. Für mich ist es auf Automatik, dass ich mir von dir Vollkommenheit ausbedinge, und ich gehe in der Hinsicht, so du das eine oder andere Ausmaß an Unzulänglichkeit an den Tag legst, automatisch auf Entgegnung. Als umso unzulänglicher ich mich selber gewahre, als umso wütender werde ich bei dir. Mir ist es lieb zu glauben, dass du es bist, der mir Kummer bereitet, alldieweil ich die Ursache, die eine und einzige Ursache, bin.
Du bist mir, was einem Stier ein rotes Tuch ist. Wenn du nicht so bist, wie es mir genehm ist, scheine ich ausschließlich imstande zu sein, dich durchschütteln zu wollen. Ich bin zu einem Bewertungs-Tyrannen geworden, so ich dich beurteile und dich mit Mängeln behaftet finde. Du schaffst es, meinen Geist von mir und meinen Fehlgriffen wegzudrängen, insofern als ich daran festhalte, über dich zu richten. Deine Präsenz begleicht die Belange meiner Draufsicht auf mich selber.
Du bist mein Sündenbock. Jedermann ist mein Sündenbock. Je mehr ich mich selber richte, umso mehr finde ich dich für schuldig.
Und jetzt, Gott, wende ich mich Dir zu. Ich habe Dich hundertmal gebeten, mich vom Richten frei zu setzen. Du sagst mir hundertmal, dass Du mich und alle Deine Kinder zutiefst liebst, und dass Du mich von einer umfassenderen Perspektive her siehst, als ich mich selber. Selbst dann – das, was Du in der Angelegenheit vorträgst, scheint in mir keinen Eindruck zu hinterlassen. Ich verschaffe das Gesicht eines Anderen auf das Fahndungsplakat meiner selbst, und ich jammere und bin am Dampfen. Ich bin es selber, dem gegenüber ich unduldsam bin.
Und nun sagst Du, dass ich, wenn ich diese eine Barriere durchbrechen könnte, für immer mit dem Glücklichsein erklecklicher vertraut wäre.
Schaffe mich dorthin, Gott. Ich bin dazu ungemein gewillt, und es scheint, ich bin nicht imstande, dies von alleine auszuführen. Nimm dich dessen geflissentlicher an. Befreie mich, bitte, von meinem Missfallen an mir selber. Tilge dieses andauernde Bild meiner selbst. Bekomme es aus meinem Gesichtsfeld heraus. Ersetze mein Bewerten durch Liebe. Oh, wenn Du das bloß für mich tun wolltest.
Gott, dies würde mich zu grünen Weiden leiten. Diese eine Sache wäre eine Königs-Belohnung wert. Ich würde mein ganzes Leben auf Erden dafür geben, um dessen, was mich unumgänglich im Leben zurückhält, ledig zu werden. Dies ist mein Leben in der Welt, und bei mir handelt es sich dabei um Selbstzerfleischung. Bitte, Gott, wandle meine Unzufriedenheit in hinnehmende Zustimmung. Unzufriedenheit könnte nicht weniger Wert sein, als sie wert ist. Akzeptierendes Geltenlassen meiner selbst, und demzufolge Anderer, ist mir alles wert.
Wechselt Erleuchtung in Akzeptanz meiner selbst über? Ist es so, dass meine Meinungen und Bilder von mir in der Welt nichts Hilfreiches beitragen? Bedeuten meine konfrontierenden Gegenüberstellungen mit Anderen allesamt die gleiche Sache, dass ich, dann wenn ich die Ketten von mir selber wegnehme, sie von der ganzen Welt und von Jedem wegnehme? Bedeutet Erleuchtung wirklich, dass ich nicht tadelnswürdig, vielmehr ein Segen bin, und dass, was ich bin, ein Jeder im Grunde gleichermaßen ist? Ist es so, Gott?“
Ja, das stimmt. Jedwedes Fehler-Aufsuchen bringt sich bei dir selber zu. Schaffe den Splitter aus deinem eigenen Auge heraus, Geliebte, Geliebter.
HEAVENLETTER # 5063 – 5.10.2014 Stand Tall
STEHE GROSS UND AUFRECHT DA
Gott redete …
Dass du auf der Erde am Leben bist, ist Mir und dir und der ganzen weiten Welt ein Segen. Ich bin das Acme [ein sog. Backronym für ‚A Company that Manufactures Everything‘; ein ‚backronym‘ bezeichnet ein Wort, dessen Einzelteile erst nachträglich als Anfangsbuchstaben von Wörtern interpretiert und zu einem Wort zusammengefügt werden; Anm.d.Übers.] Deines Lebens. Ich bin die Kulmination, und du hast Mich jetzt im Augenblick Arm in Arm bei dir. Ich gebe dir das Geschenk des Lebens. Ich förderte dich und sponsere dich nach wie vor.
Wie gut Ich Mir der Bewandtnisse gewärtig bin, die sich in dir aufbereiten, die in deinem Geist immer und immer wieder umgerieben werden und dich verschleißen. Du kannst Mich schätzen für die Gaben, die Ich dir zuwende, dem gegenüber weißt du das Leben Selbst wohl eher nicht zu schätzen. Du mögest ihm nicht ganz so dichtauf, nicht so stark in es verstrickt sein, nicht so sehr rauf und runter wie ein rastloser Lift. Du bist dermaßen in den Strom des Lebens verwickelt, und aber und abermals gibst du dem, was in Hinblick auf das gesamte Bild von untergeordneter Natur ist, bis zum Äußersten statt, dass es dich auf die Palme bringt, oder ist es etwa nicht so?
Ich höre dich zu Mir schreien:
„Lieber Gott, ich möchte es gerne lernen, dass das, was getan worden ist und was nicht recht getan worden ist, die zuspitzende Verärgerung nicht wert ist, welche ich ihm einräume. Ich wäre so gerne des Auf-die-Palme-Gebracht-Werdens ledig, dennoch springe ich ganz offensichtlich auf den Musikantenwagen des Aufgebracht-Seins auf. Oft habe ich den Gedanken: Wenn doch bloß Andere vorausdächten, dann wäre all der Harm nicht da.
Natürlich, wenn doch bloß ich vorausgedacht hätte. Wenn ich das doch bloß getan hätte. Ein jedes Mal, Gott, bin ich der tätige Ausführende. Ja, sofern Andere just dieses getan und so und so gehandelt hätten, wäre die Angelegenheit besser. Ja, wenn ich just dieses getan und so und so gehandelt hätte, wäre die Angelegenheit auskömmlicher. Ich würde mich jetzt nicht auf die Palme bringen.
Ich bin in einer Baisse. Es muss so sein, dass ich mich aufrecht hinsetzen und im Leben für mich Platz schaffen muss. Ich muss aufrecht und groß dastehen. Ich möchte mich nicht mehr zu einer Ameise gemacht sehen, die jene kleinen Hügel des Aufgebrachtseins, die ich dermaßen wichtig mache, rauf und runter klettert.
Gott, du hast es alles gesagt. Wisse all das Gute zu schätzen, und lasse los, was ich nicht begünstige. Das ist so simpel. Behalte, was Glück übermittelt. Lasse los, was dir nicht Glück zuwendet. Wieso bewahre ich mir zu schaffen machende Dinge rundum auf? Ich werfe sie über meine Schulter und schleppe sie mit mir umher. Ich öffne den Matchbeutel, in dem ich sie aufbewahre, oft, und prüfe den Inhalt, wie bei Diamanten. Ich ergieße mich ein ums andere Mal über sie. Ich bin wie ein Geizkragen, was harte Gefühle angeht, nicht wie ein Geizkragen, was Gold angeht, wie es König Midas gewesen ist. Ich behalte nichts, was es wert ist, behalten zu werden – in jedem Sinn des Wortes behalten. Wenn ich doch bloß all den Bodensatz, der mir wie Rosenkranzperlen durch meinen Geist saust, einen nach dem anderen wegwerfen könnte.
Meine Anhänglichkeit möchte nicht mehr länger darauf zu liegen kommen, was es nicht wert ist, bewahrt zu werden. Ich möchte mich einfach darauf scharfstellen, was ich wertschätze. Möge ich die schönen Gaben auskosten, die Du, Gott, mir geschenkt hast. Im Grunde genommen ist das alles, was zu tun ist. Koste das feine Linnen und das China-Porzellan und mache dir aus anderem nichts. Du hast mir hinreichend gute Dinge zugewendet, um sie zu bedenken. Gott, wenn ich doch bloß diese eine Sache unterlaufen könnte, wie glücklich wäre ich doch dann.“
Geliebtes Kind Meines Herzens, dies hier ist so, wie wenn jemand den Abwasch machen oder den Boden fegen und konkrete Tätigkeiten aufschiebt, die für ihn den Weg freimachen. Sieh zu, dass du den Abwasch getan, abgetrocknet und weggeräumt bekommst, und es gibt keinen Anlass mehr, ihn in deinem Sinn zu halten. Dies ist der Gedanken ledig sein, die dich plagen. Wasche deine Gedanken ab und räume sie weg. Fege sie sauber.
Hier geht es um simples Wegnehmen. Dies ist ‚Zum Mitnehmen‘. Wenn du Schönheit und Vollendung vor dir stehen hast, wo ist da Raum für über etwas Brüten und für Auf-die-Palme-Gehen? Sofern du denn in deinem Geist hin und her überlegen musst, dann pole Gedanken-Diamanten um und richte den Blick darauf, was dir Vergnügen bereitet. Weswegen nicht? Ja, in der Tat, warum denn nicht?
HEAVENLETTER # 5064 – 6.10.2014 Happiness As It Is
GLÜCKLICHSEIN SOWIESO SCHON
Gott redete …
Du suchst bei Mir um Glück an. Dies ist Mein sehnliches Trachten, indes vergegenwärtigst du dir nicht immer das Glück, das stracks vor dir zu liegen kommt.
Ja, Glücklichsein ist selbstverständlich relativ. Was dich heute glücklich macht, kann sich dir in der nächsten Woche als etwas Gewöhnliches ausweisen. Was dir Glück übermittelt, macht etwa jemand anderen nicht glücklich. Jemand anderem kann ein Brotkanten Glück darstellen. Du wirst an einem Brotkanten eher keinen Gefallen finden. Du kannst dir gar die Rinde vom Brot wegschneiden, ohne dich auch nur umzusehen.
Was du, als einen Wegbereiter zum Glücklichsein, nötig hast, ist eine umfassendere und klarere Sicht. Hier geht es nicht, was in Rede steht, um eine intellektuelle Übung. Es geht nicht um schlauer werden. Glücklichsein handelt davon, wie und was du siehst. Von woher blickst du? Sieh mit einem Lächeln und nicht mit Schmollwinkeln.
Alles, was du siehst und hörst, kommt nicht etikettierterweise als Glück daher, das begreifst du. Glücklichsein ist ein Drall, den du dem, was du siehst, zukommen lässt. In einem gewissen Sinne ist Glücklichsein das euch Gebührende. Andererseits hast du teil an dem Aufspüren von Glück. Es bist du, der ihm mit offenen Armen entgegengeht. Es ist nicht genau ein Mantel, den du dir anziehst, doch ist es so etwas Ähnliches. Du hast Glücklichsein aufzugreifen und auf es als das Deinige Anspruch zu erheben, zur selben Zeit, wie du Glücklichsein nicht gebietest.
Manchmal setzt du Glücklichsein mit Frohsein gleich, in dem Sinne, dass es sich zu dir begibt, gleichsam wie durch ein Fingerschnippen. Zur selben Zeit tritt Glücklichsein aus eigenem Antrieb ein. Decke den Tisch für das Glück.
In einer gewissen Weise hat das Glücklichsein zu dir zu kommen wie Aschenputtels gute Fee. Jene trat spontan auf Aschenputtel zu. Aschenputtel hatte ihre gute Fee zur Kenntnis zu nehmen. Glücklichsein ist kein Hund an der Leine. Trotzdem kommt glücklich zu sein zu dir. Sobald es hereintritt, kann es gleichsam so sein, als käme es auf einem Silbertablett. Es ist kein Kunststück. Glücklichsein ist hier, und es ist dein. Du bemerkst es, und du anerkennst es. Du nimmst es entgegen.
Wir können sagen, Glücklichsein ist eine Linse, durch die du blickst. Falls deine Herzenslinse bewölkt ist, wird Glücklichsein nicht leicht zu verorten sein.
In einem anderen Sinne kann es notwendig sein, Glücklichsein zu vergessen, damit du es entgegennimmst. Und es ist nicht genau so, dass du Glücklichsein insgesamt etikettierterweise empfängst. Du hast etwas mit dem Entgegennehmen von Glücklichsein zu bewerkstelligen.
Nicht dass du dich ins Glücklichsein hineinreden kannst. Besser ist es freilich, sich in Stimmung zu bringen, als dazusitzen und darauf zu warten, bis dass es bei dir anlandet, so, als käme es von außen her. Ja, gelegentlich tritt es so herein, und du erhältst deinen Anteil. Das Glück wartet stets auf seine Chance für dich, gleichwohl bist du es, der es auszumachen und ihm mit offenen Armen entgegenzugehen hat.
Glück wird in zahlreichen Gestalten und Größen zu dir kommen. Glücklichsein gelangt bereits geformt an, zur selben Zeit wie du es komponierst.
Selbst populär-verbriefte Glücklichseins-Veranstaltungen sind nicht in der Lage, über dir, glücklich zu sein, zu erlassen. Feiern und Urlaub können dich traurig machen.
Ja, demnach ist Glücklichsein schwer fassbar. Es kommt nicht notwendigerweise, sobald du nach ihm rufst. Es ist allerdings nicht starrsinnig, daher müssen die Dinge so sein, dass du derjenige bist, der starrsinnig ist. Du möchtest nicht starrsinnig sein, sobald es sich aufs Glücklichsein beläuft. Du wirst dir etwa Schokoladenpudding gewünscht haben. Es ist kein opferndes Darangeben, Vanille willkommen zu heißen, oder gar stattdessen Haferbrei.
Werde zu einem Ins-Feld-Führer von Glück. Trage es bei dir. Gehe glücklich deines Weges. Tue, was auch immer, glücklich. Macht euch nicht so viele Gedanken. Geliebte, ihr habt nicht zu wissen, was euch glücklich machen werde. Seid ohnedies glücklich. Ziert euch mit Glücklichsein. Fasst den Entschluss, dass Glücklichsein euer ist. Ihr kapert es nicht. Es gehört nicht erhascht. Lasse Glücklichsein aus eigenem Antrieb bei dir hereintreten mögen. Habe Zutrauen in es. Lasse es aus eigener Kraft anlangen. Sei zwischenzeitlich ohnedies glücklich. Sei frisch, und sei dankbar für alles, was dich auf deinem Weg überkommt. Mache das Glücklichsein aus, sobald du es stracks vor dir zu liegen kommen siehst. Es kommt in Formen und Größen daher. Ich bin dein Glück, obendrein. Hier bin Ich.
HEAVENLETTER # 5065 – 7.10.2014 Live God’s Dreams For You
LEBE GOTTES TRÄUME FÜR DICH
Gott redete …
Wie beim Atmen – das Leben inhaliert, und es verströmt. Egal womit du befasst bist, du bist in das Leben involviert. Falls du in einer Höhle sitzt, mischst du beim Leben mit. Falls du dich auf der Spitze des Empire State Building in einem überfüllten Restaurant befindest, mischst du beim Leben mit. Wo immer du dich aufhältst, wer immer du vermeinst zu sein, du hast an dem Leben Anteil.
Das Leben ist der Stuhl, in dem du sitzt. Es ist die Straße, auf der du gehst. Das Leben ist der Himmel, den du hochblickend anschaust. Du bist nicht bloß das Licht der Welt, du bist zudem das Leben der Welt.
Wir können sagen, dass du ein Blütenblatt von jeder Blume bist. Rose oder Löwenzahn, das ist nicht von Belang.
Falls Wir davon ausgehen, das Leben sei ein Fahrrad, trittst du bei ihm die Pedale. Falls das Leben ein Auto ist, fährst du es. Falls das Leben ein Flugzeug ist, fliegst du es. Du bist die Sonne am Morgen, und der Mond in der Nacht. Du bist die Sterne, seien sie nun erblickt oder unerblickt. Du bist das Universum in all seiner Pracht.
Du bist Mir Alles. Du bist Mein Beweggrund für Schöpfung. Du und Schöpfung laufen gemeinsam. Ihr seid keineswegs getrennter vom Leben, als du und Ich getrennt sind. Einssein ist. Dem Einssein ist ergiebigerer Sinn zueigen, denn du in Betracht genommen haben magst. Einssein ist weitaus mehr denn eine lauschige Ausdrucksweise. Es ist die Letztendliche Ausdrucksgestalt.
Das Leben ist Unendlich, unterdessen die Welt zeitweilig ist. Oder ist die Welt zwischenzeitlich? Zahlreiche Schichten des Lebens gehen alle auf ein Mal vor sich. Ihr könnt gleichzeitig an zwei Orten sein. Obschon es im Grunde keine Zeit, und im Grunde keinen Raum gibt, kannst du an zehn Stellen auf ein Mal sein, in etwa so, wie Töne sich in Musik verquicken. Alles ist Endlos. Es gibt keine Enden, und demzufolge keine Schlussaussagen. Einssein ist simpel, freilich ist es multi-dimensioniert. Einssein bedeutet nicht nur eine Riefung.
Unendlich sind Farben, und Endlos bist du. Du bist Endlosigkeit, die das Leben auf Erden rührt.
Nun gelangen Wir zu dem Gedanken, dass sich Endlosigkeit, dass sich Ewigkeit, dass das Leben auf Erden als eine Art göttliches Eintopfgericht ausweist, ein schlichter Fleischeintopf, gefertigt aus Allem Was Ist. Das Leben mag euch ja nach einem Eintopf, aus Überresten hergestellt, aussehen, indes ist es nichtsdestotrotz ein göttlicher Eintopf. Gewöhnlich und göttlich. Gewöhnlich, alldiemal bemerkenswert. Ein neuer Eintopf in jedem Augenblick.
Wie glücklich du doch wärest, wenn du all dem mit offenen Armen entgegengehen könntest, was sich vor dich hin begibt. Es gibt zahlreiche köstliche Geschmacksrichtungen. Genieße sie. Du mögest nicht allzu pingelig sein. Sei inklusiv, nicht exklusiv, denn exklusiv ist restriktiv.
Meine Kinder sind mehr als drei Musketiere. Ihr seid mehr wie drei Abermillionen Musketiere, ihr seid mehr wie endlos viele Musketiere, alle für einen und einer für alle. Dies ist das Leben, ob ihr es nun dergestalt sein haben möchtet, oder nicht.
Ihr seid hier auf der Erde um der Ausweitung willen. Selbst ein Fleck auf dem Horizont ist eine günstige Gelegenheit sich zu weiten. Das Leben in der Welt hat umfassender zu sein, denn du je gewähnt hast. Zuhause kannst du in einem dürftigen Zimmer am Arbeiten sein, dennoch bist du nichtsdestotrotz nicht isoliert. Du marschierst in dem Umzug des Lebens. Inmitten aller Dimensionen bist du zudem dimensionslos.
Du befindest dich im Fortgang des Herausfindens. Du bist hier auf der Erde, um zu erkunden. Spüre demnach aus. Entbinde dich selber. Selbst wenn du ans Bett gefesselt bist, kannst du dich selber entbinden. Du bist weitaus mehr denn dein Leib. Du bist weitaus mehr denn dein derzeitiger Körper. Du kannst überallhin gehen. Du kannst überallhin blicken. Du bist ein Seher.
Meine Träume sind nicht müßige Träume, und Ich träumte von dir. Ich verquickte Elemente. Ich wälzte dich auf der Töpferscheibe, und Ich wusste, was Ich gerade tat. Du bist kein Nebenumstand. Du bist kein Versehen. An dir ist es nicht, dich zu kontrahieren. Dir gilt es, deine Horizonte zu weiten.
Du begibst dich her, um zu lieben. Dafür steht das ganze Leben. Ausdehnung von Liebe und Licht und Leben.
Feiert das Leben. Träumt eure Träume. Lebt eure Träume. Lebt Meine Träume für euch.
HEAVENLETTER # 5066 – 8.10.2014 Rising to Greater Heights
ZU GRÖSSEREN HÖHEN AUFSTEIGEN
Gott redete …
Schier für dich selber leben ist aus der Mode gekommen. Das stellt einen nicht zufrieden. Oh, eine gewisse Zeit lang vielleicht, und danach kommst du dahinter, dass dich, was du zunächst zufriedenstellend fandst, nicht mehr länger zufriedenstellt. Es ist nicht hinreichend. Es ist weit entfernt von auskömmlich.
Zunächst einmal, dir behagen ist allemal schwer, und, du änderst deinen Sinn. Zum anderen, es wird einem lästig, dir selber zu Gefallen zu sein.
Es ist nicht so, dass es dir in der Welt gilt, dich zu vergessen, sofern du freilich das ganze Universum umspannst, begreifst du, wie du im Anderen Dienlich-Sein dir selber dienlich bist.
Indem du dich nicht immer zuvorderst hernimmst, überkommt dich nicht, dass du dich ausradierst, bei weitem nicht, freilich ist es nicht mehr routinemäßig so, dass du dich vor Andere positionierst. Deine vermeinten Bedürfnisse sind einfach nicht mehr dermaßen wichtig. Auf jeden Fall stellt dich das bis an den Rand betriebene Erfüllen deiner Bedürfnisse nicht zufrieden, denn Ich machte dich umfassender als so. Du hast nicht als erster zu kommen. Du hast ein umfänglicheres Selbst. Noch auch steht es dir an, zu meinen, Selbstabwertung sei als deine zu ergreifende Option ausgewiesen. Selbstabwertung schließt öfters mit ein, dich in kriecherischerer Weise an die erste Position zu stellen. Es geht nicht darum, dass Rücksichtnahme auf das Wohlergehen Anderer dich hervorstehend macht. Es lenkt nicht die Aufmerksamkeit auf dich. Es macht dich nicht nobel. Es macht dich zu dem, als was Ich dich zu sein entworfen habe.
Letztlich gilt es dir, Mir zu dienen. Du bist nicht derart exklusiv, dass du an Anderen ohne einen Gedanken vorübergehen kannst. Dem Wohlergehen Aller zu Diensten sein ist ebenso Mir zu Diensten sein. Habe ganz einfach leichtlich das Gewahrsein in deiner Sicht, dass deine individuelle Persönlichkeit nicht zuvorderst zu kommen hat. Du bist schlicht nicht mehr dermaßen eigennützig. Nun hast du Zugang zu Größerem als deinem individuellen Selbst.
Denke nicht einen Augenblick lang, dass Ich dich bitte, für die Welt den Einfaltspinsel zu geben. Letztlich bist du der Anreger der Welt. Du bist an der Frontseite. Kraft deiner Offenheit tust du die Welt auf, und Liebe, welche der natürliche Vorläufer der Welt ist, schwingt sich in die Höhe und bewegt dich zur Einsicht. Auf diese Weise lebst du Liebe. Du verkündest nicht. Du lebst Liebe. Es gibt keinen großen Pfeil, der auf dich zu weist. Der Pfeil der Liebe geht von dir aus. Letzten Endes langt der Pfeil bei Mir an, und von Mir her schnellt er zurück, und Liebe ist auf Achse und ein Fakt des Lebens.
Liebe und die ihr innewohnende Obhut für Alle ist die Regel der Liebe. Auf diese Weise tut sich Liebe kund, und bekundest du sie. Es kommt zu keinen Fanfarenstößen, allerdings ist eine Stetigkeit des Ansinnens und der Zweckdienlichkeit gegeben. Ein Schild blinkt vor dir auf:
„Für dich alleine leben ist nicht leben. Es ist eigennützig. Dir gilt es, die Welt emporzuheben. Auf diese Weise hebst du dich selber hoch. Auf diese Weise wächst du. Dies ist Realismus. Die Welt und jedermann in ihr sind eng umschlungen. Du gerätst reell, denn dieses Gewahren in deinem Leben setzt dich zu größeren Höhen in Bewegung.“
Du siehst ein, dass du weiland auf dich selber gerichtet warst. Du handeltest von dir selber. Deine Hinsicht auf das Leben war Ego, und das Ego war dir natürlich. Und danach, da schautest du noch einmal hin, und du befandst, das Ego in einem anderen Licht zu sehen. Du gelangtest zu der Sicht, dass das Ego nicht du ist, sondern eine mindere Wiedergabe von dir. Minderes interessierte dich nicht mehr, wie es das einstmals tat. Dein Horizont weitet sich, und du beginnst zu wachsen.
Dich ausschließlich mit deinem individuellen Selbst verknüpfen stellt dich unaufhörlich als bedeutungslos hin. Dir ist es angelegen, in der Welt brauchbar zu sein. An dir ist es, mit mehr als einem Nicken zu Anderen durch das Leben zu laufen. Andere gehen mit dir, und du stehst ihnen bei, ihre Fahrt annehmlich zu machen. Du kommst zu sogenannten Anderen nicht als ein weißer Ritter, sondern als ein schlichtes Menschenwesen, das seine Hand reicht und in seinem Kielwasser Beseeltheit hinterlässt. Ein bisschen wie ein Superman ohne eine Uniform. Du verhältst dich nicht in einer Weise, die Aufmerksamkeit auf ein minderes Du lenkt. Beachtung auf dir ist nicht mehr ein Grundzug deines Lebens. Deine Anhänglichkeit an Mich macht das Leben für jeden ein wenig besser, und damit gibst du dir selber Auftrieb. All dies ist deine Ehrbezeugung an Mich.
HEAVENLETTER # 5067 – 9.10.2014 What Everyone Is Learning
WAS EIN JEDER HINZULERNT
Gott redete …
Geliebte, es ist nicht nötig, dass ihr alles versteht. Daher ist es nicht notwendig, dass ihr alles analysiert oder es auf eine logische Weise zu erklären sucht. Ihr habt eine begrenzte Vorstellung von Logik. Das Leben passt einfach nicht in eine jede Kategorie. Ihr stellt Fragen, die nicht mit den Antworten überkommen, die euch lieb sind.
Was immer Ich sage – Ich kann nachvollziehen, dass ihr Warum-Fragen stellt, gleichwohl, so wie ihr die Dinge derzeit im Blick habt, Fragen, die mit Warum beginnen, schauen nach hinten. Ihr möchtet vorwärts gehen.
Fragt euch: „Was tue ich jetzt? Also, wohin gehe ich? Wohin verschaffe ich mich in meinen Gedanken und Handlungen? Was ist mein erster Schritt? Egal was das verursacht hat, was ich als Unordnung sehe, wie komme ich daraus hervor?“
Die Frage: „Was ist mein erster Schritt?“ ist eine prima Frage. Ihr fragt nicht, wie ihr diese Lage löst oder zerstreut. Fakt ist, dass ihr es wohl nicht wirklich wisst. Ihr wisst, dass ihr es hinter euch zu legen habt.
Was ist der eine erste Schritt? Womöglich sind es viele erste Schritte. Momentan mögest du auf einen davon zupacken. Der eine, auf den du zupackst, hat nicht goldrichtig zu sein. Er hat einfach einer zu sein, den du aufgreifst. Sobald du einmal einen Schritt, irgendeinen Schritt, nimmst, bist du weit voraus. Dein erster Schritt hat nicht ein letztgültiger Schritt zu sein.
Es ist zudem möglich, dass dein erster Gedanke alles darstellt, dessen du bedarfst.
Geliebte, wenn ihr eure Warum-Fragen stellt, fragt ihr öfters: „Bin ich angehalten, Vorwürfe zu machen? Wer bin ich denn, um zu tadeln? Wem gehört es, dass ihm Schuld zugeschrieben wird? Dieser Person, jener Person, Gott?“
Was macht der Historie denn eine schwierige Lage aus? Ihr könnt euch euer ganzes Leben lang nach einer spezifischen Ursache umsehen, und niemals eine Antwort erhalten, die euch befriedigt. Geliebte, womöglich gibt es bei der Historie keine Auflösung. Und, selbst dann wenn die „richtige“ Antwort sich einstellen sollte, wohin nimmt sie euch?
Wir können sagen, dass eine Schwierigkeit bei der Person von ihrem frühem Verhältnis zu ihrer Mutter herrührt. Wo belässt euch dies? Gewiss doch, eine Schwierigkeit tritt von irgendwo in der Vergangenheit her auf, und jemand wiedererlebt sie. Der Trigger-Punkt geht immer von dem Verflossenen aus, und dies ist ebenso bei dir der Fall. Eine Schwierigkeit kommt von dort, woher du schaust, oder von dort, wohin du nachgerade nicht geschaut hast. Worin liegt dabei der Unterschied? Was an irdisch Gutem wirkt es bei dir, zu wissen, dass dich jemand, der sich von dir angegriffen fühlt, unbewusst als seine Mutter oder als seine Lehrerin aus der ersten Grundschulklasse betrachtet?
Habt im Vorwege verstehendes Nachvollziehenkönnen. Die Leute sind in allerhand Dingen verheddert. Zweifelsohne reagieren sie auf etwas, das nichts mit euch zu tun hat, außer dass ihr nun gerade einmal soeben hier zugegen seid.
Und warum, Meine Geliebten, seid ihr im Gegenzuge aufgebracht? Aus eurer Idee von etwas heraus, die in euch hineingepaukt wurde – dass ihr, beispielsweise, immer an etwas schuld hättet? Es war damals nicht redlich, und es ist derzeit nicht angemessen. Lasst es los. Es liegt kein Nutzen darin, sich darüber untereinander zu duellieren, selbst dann nicht, wenn das Duell fortlaufend schier in deinem Geiste vonstatten geht.
Wisst die drei kleinen Wörter zu schätzen: „Lasst es los.“ Drei bemerkenswerte Wörter, die euer ganzes Leben umzugestalten vermöchten. Ihr seid über Wie du mir so ich dir hinaus. Ihr seid über Vergeltungsmaßnahmen hinweg. Euch gilt es, euch jenseits von Erklärungen, und jenseits von Anstalten-Machen aufzuhalten, Dinge auszugleichen. Wenn ihr jemand anderen auf eure Seite bringt, was habt ihr da gewonnen?
Nun fragst du: „Wie steht es um Aufrichtigkeit zwischen Menschen? Wir möchten gerne reinen Tisch haben, ist es denn nicht so?“
Sofern ihr dies ohne Ärger und Streit schaffen könnt – gut gemacht. Angewachsene Macht überkommt euch dabei. Dem hingegen habt ihr mitunter geradezu Emotionen los zu lassen, die ihr nicht in Ordnung bringen und richten könnt, einerlei wie sehr ihr euch solches wünscht.
Vielleicht wird die andere Person zu euch zurückkehren und euch ein Lorbeerblatt antragen, und ihr werdet offen darauf eingehen. Ihr seid nicht der ganze Faktor. So gut ihr es könnt, ihr macht für euch und für Andere das Leben besser. Niemand erzielt dauernd eine mustergültige Punktezahl.
Das aber ist in Ordnung so. Jeder kommt dahinter, es geht darum, voranzurücken.
HEAVENLETTER # 5068 – 10.10.2014 What Is the Difference?
WORIN BESTEHT DER UNTERSCHIED?
Gott redete …
Gloria zu Gott: Guten Morgen, Gott. Der heute publizierte Heavenletter ist ‚Die Sonne, auf einer Wand reflektiert‘ – # 4895. Er ist so schön, Gott. Ich kann kaum glauben, wie schön er ist. Selbstverständlich habe ich keine Erinnerung daran, ihn jemals zuvor unter den Augen gehabt zu haben. Es ist, als läse ich ihn zum ersten Mal. Ich stehe ehrfurchtsvoll vor der Schönheit Deiner Worte und Deiner Liebe. Ja, in der Tat, die Sonne scheint, Gott. Danke Dir.
Gott: Und du und ein jedes Meiner Kinder sind Meine Widerspiegelung. Geheiligt sei Mein Wille.
Gloria: Wie denn, Gott, können wir nicht glücklich sein? Was ist alsdenn dieses glücklich und glücklicher oder weniger glücklich? Ist es eine Fata Morgana, ja – ist es das?
Gott: Sobald das Leben so in den Blick genommen wird, wie es ist, kann es nur glücklich sein geben.
Gloria: Ist glücklich Dankbarkeit?
Gott: Wer hat das gesagt? Du, oder Ich?
Gloria: Dann muss Ich dir für alles Dank sagen.
Gott redete …
Ich bin der Schöpfer, und Wir können sagen, dass du der Erfahrer des Geschaffenen bist. Wir können ebenfalls sagen, dass ihr gemeinsam mit Mir erschafft. Schöpfer und Erfahrer, Erfahrer und Schöpfer, sind Eins. Zwei Kanten des gleichen Schwerts, sozusagen; abgesehen davon, dass das Schwert Liebe ist, und dass es keine zwei Kanten gibt. Halte deine Größe und dein Menschsein so, dass sie dir gute Dienste leisten.
Werdet ihr, die ihr euch als auf der anderen Seite, gegenüber von Gott, seht, dem was Gott geschaffen hat, die Ehre beschneiden mögen? Möchtet ihr den Schöpfer, das Geschaffene wie auch den gesamten Hergang des Auslebens des Lebens schmähen? Alles ist nicht so, wie ihr es vermeint. Alles ist nicht so, wie ihr es seht.
Alle Meine Kinder sind Helden des Tages. Unter euch gibt es keinen geringsten. Es gibt niemanden, der zuletzt kommt, dem was ihr glaubt, zum Trotz. Es gibt kein Larifari. Gedenkt dessen – Leben, die auf Erden abgeschildert werden -, und ihr seid Teil davon. Ihr werdet in die Abenteuer der Abenteuer hinein aufgefegt.
Ihr befindet euch auf einem Festschmaus, und nehmt ein Fabelhaftes Mahl zu euch. Alles am Leben ist in seiner Vorzüglichkeit unglaublich. Das Mahl ist ebenso köstlich wie das Bankett der Königin, und alle sind überall Gäste.
Sorge ist eine Illusion, so, als könne Liebe verlustig gehen oder minder sein, denn Ich es euch zu verstehen gebe.
Die Welt liebt Mirakel, und eine jede Minute des Lebens ist ein Wunder. Ich kann dies nicht oft genug sagen. Es gibt keine geringeren oder größeren Wunder. Alles ist Göttlich, und alles ist Gott. Es gibt niemanden, Der nicht Gott ist. Ich bin Gott der Schöpfer. Zwischen Gott und dem Geschaffenen ist keine Distanz. All die augenscheinlichen Verschiedenheiten kommen als Tätigkeitsmerkmale von Sprache daher. Es ist die Grammatik, die in der Welt nervenaufreibend ist. In der Welt ist ein Gefüge des Denkens das Gegebene. Es gibt in der Welt viele Denkanordnungen, die sich im Griff der Sprache befinden.
Der Mensch ist eine Kreatur, die spricht, und Ich, Gott, habe gesprochen. Am Anfang war das Wort, und das Wort war Gott.
Worte entkommen menschlichen Mündern, und Worte werden gedeutet. Sprache ist Deutung von Allem, welches Liebe ist, und was des Öfteren fehlausgelegt wird.
Wir können sagen, dass das Leben, welche die Höchlichste Poesie ist, auf Schlagzeilen in den Zeitungen eingeengt wurde.
Das Leben ist eure Coming-Out-Party. Es ist euer Debüt euch selber gegenüber und der Weg zu eurem Selbst, welches das gleiche ist wie Mein Selbst.
Ja, das ganze Leben ist eine Grammatik-Unterrichtseinheit. Subjekt und Prädikat. Eingebildete Nomen und Verben, Objekte und Programmatiken. Das Leben ist ein Spiel mit Worten.
Ihr seid weitaus großartiger als die Worte, die ihr sprecht, und als eure gefühlsbedingten Eingehensweisen auf das Bild des Lebens, welches ihr seht. Ihr brabbelt eine Menge. Und ihr vermeint, ihr wisst, was ihr sprecht, allerdings kennt ihr die Realität des Lebens im Universum nicht zur Gänze.
Horcht, die Engelsboten, denn ihr seid Vorboten für die Engel, die ihr letztlich seid. Ihr habt ein Kostüm an, und ihr habt euch selber verkleidet und vergessen, wer Ihr seid. Ihr vergaßt die wortlosen Worte von euch. Nichtsdestotrotz berstet ihr in Gesang hervor. Ihr seid die Glorie Gottes, und, gar so ihr brabbelt und hopst, seid ihr am Vergessen gewesen. Entsinnt euch jetzt.
HEAVENLETTER # 5069 – 11.10.2014 Moods Are Moody. Go by God.
STIMMUNGEN SIND LAUNENHAFT. LASSE DICH VON GOTT LEITEN.
Gott redete …
Sieh die Jahreszeiten deines Herzens als belanglos. Jahreszeiten wechseln. Gestimmtheiten wechseln. Deine Stimmungen haben nicht das Sagen bei dir. Stimmungen sind nicht die Bosse der Welt. Du hast vor deinen Stimmungen keinen Kotau zu machen. Sie sind unbedeutend. Sie scheinen von dort her zu kommen, woher der Wind weht. Stimmungen sind nicht die Herstellungsweise von dir. In erster Linie sind Stimmungen nicht verlässlich. Du kannst nicht auf sie zählen. Sie kommen und gehen. Du kannst sie nicht ernst nehmen. Sie sind vorüberziehende Dinge. Sie sind eigentlich nicht so hoch und mächtig, wie sie es dir gerne hätten, dass du es glaubst. Sie sind Wanderdünen. Sie sind nicht angelegt, dein Leben anzuführen.
Nicht nur hast du dich nicht vor deinen Gestimmtheiten niederzubeugen, obendrein hat das weder Hand noch Fuß. Stimmungen sind wie Zweijährige. Sie dürfen dich nicht anführen. Sie werden dich eher in die Irre führen. Wie auch immer, Gestimmtheiten sind nicht verlässlich. Nicht verlässlich ist die ureigene Natur von Stimmungen.
Stimmungen mögen sich emotional und körperlich anfühlen, so, als würden sie auf dich heruntersteigen. Nichtsdestotrotz rühren Stimmungen von deinen Gedanken her. Etwas sendet ihnen Zeichen. Sie haben in deinem Leben nicht in der ersten Reihe zu stehen. Schaffe sie nach hinten auf den Rücksitz, oder schicke sie allesamt zurück. Du schuldest ihnen keine Anhänglichkeit. Sie verdienen es, ihre Quittung zu kriegen. Sie sind nicht wirklich ein Teil von dir. Sie sind mehr wie Anhalter, wie Trittbrettfahrer, wie Herumtreiber, die sich nach einer Stelle umsehen, um sich dort einzuklinken. Für dich besteht keine Notwendigkeit, mit Stimmungen an einem Strang zu ziehen. Sie sind Chamäleone. Sie können ganz einfach nicht beim Wort genommen werden. Stimmungen sind glitschig-rutschige Angelegenheiten.
Selbst die beste Gestimmtheit ist nicht verlässlich. Lasse das Gefühl, mit der Welt und dir im Reinen zu sein, konstant sein. Stimmungen, fort mit euch. Gleichmut nimmt euch weiter als gar Stimmungen von Erregtheit. Reizung kann euch verschleißen. Sie wird mit Luft betrieben. Früher oder später entleert sie sich und lässt euch hängen.
Du kannst dein Leben ganz einfach nicht nach Lust und Laune kurzlebiger Stimmungen leben.
Du hast ein Fundament, auf dem du stehst. Und dieses Fundament ist Liebe. Dies ist Wachsamkeit. Dies ist Harmonie. Dies ist der Weg zu leben. Liebe, Wachsamkeit und Harmonie sind nicht Stimmungen. Mit oder ohne Stimmungen, die dir auf der Tasche liegen – Liebe, Wachsamkeit und Harmonie sind der Grund unter dir. Mache Platz für Liebe.
Boote Stimmungen aus. Sie hängen einfach ab, so, als hätten sie keinen Platz, außer den bei dir.
Lasse Stimmungen dich nicht mehr länger herunterziehen. Sprich den Stimmungen die Kündigung aus. Sie haben zum Ersten des Monats draußen zu sein. Kein Rumeiern, was das angeht.
Stimmungen gehört es nicht, zu entscheiden, wie lange ihr Mietvertrag läuft.
Du hast dein Leben allzu lange aus Achtung vor Gestimmtheiten auf die Seite gelegt. Teile umherziehenden Stimmungen keine Anwartschaft mehr zu. Stimmungen geben den Eindruck ab, für immer da zu sein, das sind sie freilich nicht. Sie sind nicht fest auf den Beinen.
Wie sähe es aus, das Leben ohne Gestimmtheiten, denen du dein Ohr leihst, zu leben? Du würdest eine Menge leicht und rasch hinbekommen. Du würdest nicht abgelenkt. Du würdest nicht abgewürgt. Du wärst sozusagen nicht zum Kaufen oder Mieten. Du wärest der Entscheider deines Geschicks. Du würdest die Zügel deines eigenen Lebens in die Hand nehmen. Dein Leben gehört dir zu, nicht den Stimmungen. Stimmungen sind dermaßen launisch. Besser ist es, standhaft, denn launenhaft zu sein. Besser robust als launisch sein.
Sei deinem eigenen Leben erheblich. Dein Leben gehört dir zu und nicht deinen Stimmungen. Lasst Uns jetzt beim Leben ans Werk machen, und jenem nicht die Schuld für deine Stimmungen oder für sonst irgendwas zuschieben.
HEAVENLETTER # 5070 – 12.10.2014 A Phantom Lover
EIN PHANTOM-GELIEBTER
Gott redete …
Des Öfteren möchtest du dich selber vervollkommnen. Du machst einen Bedarf aus, von außerhalb Anerkennung zu bekommen, denn du siehst Anerkennung vonseiten der Welt als dich aufbauend. Es ist erfreulich, von der Welt Anerkennung zu erhalten. Möge es so sein. Du hast Meinen Segen, Lob einzustreichen. Lob ist eine reizende Glasur auf dem Kuchen, und, wie ihr die Süße des Zuckergusses mögt. Natürlich ist Zuckerguss etwas, was als Schicht obendrauf zu liegen kommt.
Lob, von wo immer es kommen mag, hilft, eure Schultern zu straffen und den Kopf hoch zu halten. Dies ist eure natürliche Haltung. Mögest du all die Wertschätzung bekommen, die die Welt zu bieten hat, die wesentliche Anerkennung allerdings ist die, die du dir selber spendest.
Der eigene Zuspruch deines Selbstwerts ist hunderttausendmal mehr wert als irgendwelche Medaillen in der Welt. Deine eigene Anerkenntnis deines Wertes ist dir unabdingbar. Umso mehr du ein veranschaulichtes Bild deines Wertes vonseiten Anderer nötig hast, umso abhängiger bist du von den Bildnissen, die Andere zeichnen.
Sowie du hervorkommst, dich selber, so wie du bist, zu lieben, bist du alsdenn umso mehr mit Meinem Bild von dir gekoppelt.
Mein Bild von dir hat kein Kommen und Gehen. Es hängt von nichts anderem ab als von der Wahrheit. Es wankt nicht. Es geht nicht rauf und runter. Es ist solvent und zugesichert. Die Welt nimmt sich des Öfteren deines Egos an. Auf jeden Fall macht sich die Welt wichtiger, als sie wirklich ist. Was du von dir selber denkst, spielt eine größere Rolle als der höchste Entwurf vonseiten der Welt. Kenne dich selbst um alles, was du wert bist.
Ich kenne dich am besten. Lerne von Mir. Verlasse dich auf Mich, dass Mein Zutrauen in dich die Wahrheit widerspiegelt, die Ewige Wahrheit, welche die einzige Wahrheit ist, die es gibt. Du musst von jetzt ab wissen, dass Ich Mir von dir nicht Gunst erschmeichle. Mir ist es nicht danach, dass du Mich ob Meiner auszeichnest. Ehre Mich ob deiner. Ungleich der Welt – selbst so sehnlich Ich Mir deine Beachtung wünsche, Ich handle nicht Meine Beachtung gegen die deine ein. Ich mache keine Geschäfte. Ich bin Wahrheit
Tatsache ist, dass Wer du wirklich bist bereits festgegründet ist, und dass nichts dies umzuändern imstande ist. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter, so du nun in der Gunst der Welt stehst, oder nicht. Es ist Mir, allerdings, bedeutsam, dass du deinen Wert kennst. Er ist der deine. Er ist der Meine. Er ist zudem der Wert der Welt. Der Glaube der Welt in dich ist nicht notwendig, noch auch sind die Auszeichnungen vonseiten der Welt notwendigerweise in deinem besten Interesse. Du hast ihnen nicht hinterherzujagen. Dein Glaube an deine Wertigkeit ist dir lebenswichtig, ist Mir und dem Bewusstsein der Welt unerlässlich. Die Einschätzung von dir vonseiten der Welt aus der Lameng heraus kann dich auf den Holzweg führen und dich, den flüchtigen Marotten der Welt gemäß, hoch oben und dürr belassen.
Hat nicht die Welt, in der du lebst, zahlreiche nach hinten gerichtete Ideen an sich? Die alleinige letztendliche Wahrheit in der Welt ist Einssein. Die Welt im Großen ist aus dermaßen ausgiebiger Mannigfaltigkeit und gar Duplizität errichtet. Die Welt bringt dich durcheinander und spielt mit deinem Herzen und Geist unerwartet und kehrtwenden-artig Das-Eine-Gegen-Ein-Anderes-Auslagern.
Es ist lebenswichtig, dass du zu dir hältst, was das gleiche ist wie zu Mir halten, was das gleiche ist wie zu der Wahrheit halten und ungesäumt einen geraden Weg im Leben anpacken.
Peripher ist nicht wesentlich. Gleichzeitig ist es so, du lebst, während du in der Welt lebst, unumwunden und schlankweg in der Welt. Betreibe deinen Tanz in der Welt und sei Meiner eingedenk. Habe Spaß, und entsinne dich Meiner. Du und Ich – – Wir können gemeinsam auf Vergnügungsreisen gehen. Niemals bewegst du dich in der Welt ohne Mich. Ich bin an deiner Seite. Finde ebenso Vergnügen an Mir, und genieße Meine Freude an dir.
Derweilen du in der Welt lebst, bist du auf einer Straße mit Gegenverkehr unterwegs. Es ist, als hättest du deine Füße in zwei Booten. Stetes schafft es. Ein Boot davon ist unsinkbar. Das andere hat die Tendenz, ein Phantom-Geliebter zu sein.
HEAVENLETTER # 5071 – 13.10.2014 A Rose in Eternal Bloom
EINE ROSE IN EWIGEM FLOR
Gott redete …
Jeder ist ein Poet. Was Ich bin, das bist du. Wir kommen immer wieder darauf zurück. Jeder ist ein Künstler. Jeder schwimmt im Ozean Gottes. Jeder ist ein Schwimmer. Jeder ist alles. Jeder ist ein Seemann, eine Landratte, ein Pilot. Jeder fährt auf einer Fähre hin und her. Jeder ist ein Champion. Jeder ist alles. Ausnahmslos. Jeder ist ein guter Kerl, und jeder hat da und dort einen anderen Hut auf. Jeder ist ein Schöpfer.
Dein Leben ist eine fantastische Schöpfung. Wer hätte auf all das kommen können, was Wir dein Leben nennen? All die Hinein und Heraus. All die Begegnungen, und all die Weggänge. Alles kann sich im Leben begeben, und des Öfteren zu deinem Entzücken oder zu deinem Entsetzen.
Das Leben ist lange Wegstrecken und kurze Strecken. Das Leben ist erinnern und vergessen. Da ist nichts, was das Leben nicht ist. Es ist urkomisch, und es ist zudem, aus deinem kleinmütigen Blickwinkel her gesehen, schrecklich. Es ist eine bunte Mischung, ist es das aber wirklich? Was immer du im Leben aus etwas machst, es geht allemal die Rutsche runter. Das Leben in der Welt ist einstweilig. Alles blitzt vor dir auf, und alles ist vorüber.
Reales Leben ist indessen eine andere Geschichte. Reales Leben schaltet nicht in unterschiedliche Kanäle um. Reales Leben ist Stille. Du kannst Reales Leben kaum ergreifen, die Wahrheit des Lebens, die Seiendheit des Lebens. Stet, stet ist das Ruder des Wirklichen Lebens. Nenne Mich Gott, das Steuerruder, wenn du das magst. Nenne Mich Wal, wenn du das magst, so du dich ins Wasser einsenkst und aus ihm heraustauchst. Nenne Mich eine Rose in Ewiger Blüte, denn das Leben erblüht andauernd. Tag oder Nacht, das Leben blüht, und du bist das Blütenblatt der Rose, und fügst Meiner Existenz Angenehmheit hinzu. Ich existiere in dir, und du in Mir. Was für ein wonnevolles Wagnis, bei dem Wir zugegen sind, dieses Leben der Wellen in dem Ozean.
Ihr habt in eurem Leben Gezeiten, und Ich lasse euch frohe Botschaften zukommen. Ich sage unentwegt Hallo. Ich kann euch fortwährend hören, hört ihr Mich? Hört ihr, was Ich sage? Folgt Meiner Stimme. Tanzt auf Meinen Gesang. Folgt den Tönen Meiner Weise. Beruft euch nicht mehr länger auf Unwissenheit. Ihr seid nicht unwissend. Ihr seid All-Wissend, denn Ich weiß alles. Zahlreiche eurer Fragen sind blinde Fragen. Sie sind Fakes. Ihr mögt das so.
Ihr beginnt in dem Tal und in den Bergen des Lebens ein neues Blatt. Ihr macht euch auf zu einem neuen Leben. Es hat eine Zeitverwerfung gegeben, und ihr schickt euch soeben an, dabei den Bogen herauszubekommen. Ahoi auf der hohen See.
Feste auf der hohen See! Neues Leben kommt auf. Es kommt ob der Freude am Leben auf. Mit euren bloßen Händen macht ihr es neu. Ihr begebt euch auf eine neue Reise. Ihr nehmt das Rad in eure Hände. Ihr seid dem Leben zuträglicher und seid bei ihm besser.
Ihr haltet die Flagge des Lebens vor euch. Ihr seid der Demonstrant des Lebens, und ihr geht voraus. Ihr erlebt den Marsch Eures Lebens mit. Ihr lebt es aus. Ihr spielt es bis an die Grenzen des Möglichen. Nichts versperrt euren Weg. Ihr dreht euch in einem Kreis, und derart präsentiert ihr das Leben, und wie sich das Leben euch präsentiert.
Jetzt umwerbt ihr das Leben. Ihr seid dem Leben gegenüber nicht mehr furchtsam. Ihr seid jetzt gerüstet, euch dem Leben zu stellen. Ihr windet es in euren Händen. Ihr werft es hoch und fangt es auf.
Ihr kommt zu Mir vor, bereit für jedwede Drehung und Wendung, die das Leben bringen mag. Ihr werdet im Feld des Lebens zu einem Handy-dandy-Spieler [handy-dandy ist ein Kinderspiel; ein kleiner Gegenstand wird in die geschlossene Faust genommen, und der Andere hat zu raten, in welcher Hand er verborgen ist; Anm.d.Üb.]. Wegen dir wurde ein ganzes neues Feld geöffnet, damit du in ihm spielen kannst. Was für ein Schrittmacher du geworden bist. Was für ein Könner. Was für ein Erschließer von Leben. Was für ein Liebhaber des Lebens und was für ein Mehrer der Ganzen Weiten Welt, die in einem Moment von Ewigkeit vor euch ausgebreitet ist.
HEAVENLETTER # 5072 – 14.10.2014 The Drum of Time Beats
DIE TROMMEL DER ZEIT DRÖHNT
Gott redete …
Ein Gespür für Zeit lässt euch durcheinandergeraten. Ihr erhaltet widersprüchliche Botschaften. Eile mit Weile. Das ist allerdings wahr. Und, gemach, indes stet, das macht das Rennen. Fürwahr. Aber es werden auch andere Botschaften weitergegeben:
Wer zaudert, ist verloren. Schmiede das Eisen, solange es heiß ist. Komm in die Gänge. Legen wir los.
Ein dermaßen großer Anteil an Erschöpftheit rührt in der Welt von zwingendem Zeitdruck her.
Wie sähe es aus, wenn ihr euch nicht mit der Zeit schlüget? Der Zeit ist schwer zu Gefallen zu sein. Beeilung, Beeilung. Langsam, langsam. Keine Geschwindigkeitsübertretung. Dir geht die Zeit aus.
Wir haben es mit dem Konzept von Ursache und Wirkung zu tun, dass eine Sache eine Konsequenz einer anderen ist. Danach sieht es auf der Erde gewiss aus. Lasse eine Tasse fallen, und sie zerbricht. Das menschliche Leben wird mit Zeitkonzepten, denjenigen von schnell wie von schleppend, überfordert. Gedankenlos, wohlüberlegt. Umsichtig, nachlässig. Die Zeittrommel schlägt. Kuckucksuhren verrichten ihre Sache, und selbst Wecker wurden erfunden. Die Zeit ist auf dem Vormarsch und zieht dich mit sich hinterher und stellt dir öfters ein Bein. Es ist nicht leicht, der Zeit derart gefügig zu sein.
Schneller als vorgesehen fertig sein. Das Leben scheint nach der Uhr zu laufen. Dreht die Uhren zurück. Dreht die Uhren vor. Die Zeit nährt die Illusion, derweilen sie dich außer Atem bringt.
Einen Tag freihaben ist eine wundervolle Sache, und manchmal lässt er euch eine Erfahrung von Zeitlosigkeit zukommen. Kein Druck. Wäre Zeitlosigkeit nicht schön?
So wie die Dinge stehen, es gibt Zeitfristen. Wie die Dinge stehen, die Zeit fällt wie ein Leopard über dich her. Wie die Dinge stehen, der Zeitdruck erhöht deinen Blutdruck, und du weißt nicht, wie Gleichmut zu erlangen ist, oder du weißt nicht, falls du das schaffst, wie du ihn wahren kannst.
Ist Zeit Energie? Sicher ist, Zeit zehrt deine Energie auf.
Wie reizend wäre es, von der Zeitspur herunterzukommen. Kein Flugzeug oder keinen Zug oder Bus zu erreichen zu haben. Keine Terminpläne. Nicht pünktlich sein oder zu spät dran sein zu haben. Keine Verabredungen, die dein Leben bestimmen. Kein einen Vorsprung haben oder hintendran sein, denn Zeit und Raum sind Schwankungen, die euch beherrschen. Wie gerne ihr doch frei wärt, dem gegenüber gibt es Zeitbeschränkungen, welche sich euch zu Willen machen.
Stellt euch Ewigkeit vor. Keine Zeit. Keine Zeitpläne. Keine Kalender. Kein Tick-tack. Kein pünktlich oder früh oder spät dran oder rechtzeitig sein. Keine Warteräume. Keine passenden Zeiten. Keine Uhren, die ticken. Keine Glocken, die die Zeit läuten. Restlose Freiheit.
Ihr könntet ohne Zeit nicht mehr weiter wissen, um in ihr verschütt zu gehen. Ihr könntet jene Peitsche vermissen, die über euch knallt. Ihr könntet nervös werden, so ihr ohne Zeitangaben lebt. Aufstehen, wann ihr möchtet. Zu Bett gehen, wann ihr möchtet. Essen, wann ihr hungrig seid. Natürlich hättet ihr immer noch den Abwasch rechtzeitig zu erledigen.
In der Welt im Allgemeinen wäre es eine Fantasterei, ohne Zeit zu sein. Zeit ist eine Zeitlang ein Mitläufer gewesen. Die Zeit hat euch wirklich dort, wo sie euch haben möchte.
Stellt euch vor, wie ihr einen ganzen Tag eures Lebens am Strand verbringt, ohne ein Gefühl, wann ihr nachhause gehen solltet. Ich sage, ihr solltet so lange bleiben, bis ihr gehen möchtet. Vielleicht möchtet ihr eine ganze Nacht am Strand verbringen. Von der Brandung eingelullt werden. Oh, ja, aber selbst das Meer, an dessen Strand ihr liegt, hat Gezeiten. Selbst das Meer ist geregelt. Achtung, Achtung sagt man beim Militär.
Was wärt ihr, wenn ihr nicht auf die Zeit zurückgreifen würdet, wie es in der Welt das Gegebene ist? Ihr fragt euch obendrein, worauf es denn bei euch hinausliefe, falls ihr euch nicht an der Zeit anbacken würdet.
Ohne dass dich die immer zu Beschleunigung anregende Zeit fortwährend belästigte, könntest du die Wahrheit von dir ausspüren, dass du ein Zeitloses Wesen bist, und dass es keine Zeitverzerrungen gibt. Die ganze Ewigkeit ist ein einzelner Moment, und der eine Moment, jene eine Sparte Zeit, existiert jetzt. Trotz der Regulierungen der Welt gibt es nicht Zeit, um einem zur Neige gehen zu können. Da ist Ewige Ewigkeit, und sie ist jetzt im Augenblick euer.
HEAVENLETTER # 5073 – 15.10.2014 The Sun in Your Heart
DIE SONNE IN DEINEM HERZEN
Gott redete …
Nimm dir jeden Tag Zeit, in den Sonnenschein rauszugehen. Und falls du nicht ins Freie gehen kannst, dann sei der Sonnenschein selbst. Erhelle deine Umgegend mit deinem eigenen Licht. Drehe den Lichtschalter an. Wo ist dein Lichtschalter? Was törnt dich an?
Es könnten der Mond, die Sterne und die Liebe in deinem Herzen sein.
Es könnte jemandes Stimme sein. Es könnte dein Kind sein. Es könnten deine Mutter und dein Vater sein. Es könnte das Gesicht eines Fremden oder die Art sein, wie jemand auf der Straße geht. Es könnte irgendwer oder irgendwas sein.
Sieh dich selber wie einen gemischten Salat, und schwenke dich herum. Schaue dir die schönen Farben an, die du zu Gast hast. Schaue dir das schöne Du an. Du bist eine Kombination. Ich würde dich an jedem Tag, an allen Tagen in Auftrag geben. Das tue Ich. Ich sehe dich. Ich rede zu dir. Ich sitze in Stille bei dir. Ich liebe dich. Ich liebte dich am ersten Tag, sowie Ich dich sah. Ich sah dich in Meinem Geist, bevor du geboren wurdest, bevor du empfangen wurdest. Ja, du bist Mein Kind. Ich sah dich voraus, bevor Ich dich zeugte. Was für ein Wunder bin Ich, Der Erschafft, und was für ein Wunder bist du, Mein Erschaffener. Und was für ein Wunder ist alles, was Ich erschaffe. Sage Mir, welches eine Ding erschaffe Ich, was kein Wunder ist? Wer abgesehen von Mir könnte einen Stein, einen Berg oder eine Ameise oder einen Elefanten erschaffen? Wer könnte gar auf sich kommen, ganz zu schweigen davon, sich in die Existenz zu rufen? Wer sonst außer Mir könnte sich gar ein Menschenseinswesen vorstellen und es auf die Erde fallen lassen?
Blumen blühen vor Mir. Betrachte dich als eine Blume, und blühe, und lasse dein Erblühen ein Signal der Liebe von dir zu Mir sein, so, als winktest du Mir mit einer ungezwungenen Drehung deines Handgelenks zu. Dermaßen staunenerregend und gebräuchlich ist, was Ich bar jedweden Rückblickes erschaffe. Du bist es alles. Bewunderungswürdige Schöpfung und Schöpfer sind Wir. Sofern du die Robustheit einer Ameise und ihre Stärke an Zweckdienlichkeit erkennen kannst, während sie auf der Erde daherläuft, wie kommt es dann, dass du die deinige nicht siehst?
Ich frage Mich, wie es zugeht, dass du nicht weißt, was du wert bist. Bedenke das. Ihr seht regloses Papier, auf das man sich als Geld beruft, und ihr verleiht ihm nachgerade Wert. Es ist ein Stück Papier mit bestimmten Kennzeichnungen, und ihr verkündet seinen beliebigen Wert, und kündigt euren eigenen Wert auf.
Ihr seht eine Welt voller Ziegel und Formen, und voll Staunen heftet ihr den Blick an sie. Möchtet ihr nicht vermeinen, ihr sähet etwas Großartigeres, sobald ihr euren Blick auf das bescheidenste Menschenwesen auf Erden richtet. Ihr möget denken, dass euch jedes Menschenseinswesen, welches ihr in den Blick nahmt, Ooh’s und Aah’s entlocken werde. Seht deren Augen, deren Augenbrauen, Augenlider und Wimpern. Seht das Funkeln der Zähne. Seht die Tiefen der Seele. Seht euch. Seht Mich. Seht die Bewegtheit und die Emotion. Seht Größe, wohin ihr auch blickt. Was sonst gibt es denn zu tun? Dieses oder jenes in Wortgefechten verhandeln?
Schaut euch die Herrlichkeit eurer Hand an. Ihr dreht sie nach oben, und da liegen euer Handinneres und die Linien darin, die euer Glück vorhersagen. Jene gleiche Hand kann trösten und kann zuschlagen. Die selbige Hand hat Finger. Die selbige Hand, die du für so selbstverständlich hältst, kann, nach Belieben, ein Loch graben oder eines füllen. Die selbige Hand kann an einem beißenden Stich kratzen. Die selbige Hand, unterstützt durch deine Augen, durch dein Herz und deinen Geist, kann ein Gemälde von etwas erschaffen, und deine Schöpfung verkörpert dich, den Ersteller von ihm, gleichwie Meine Schöpfungen Mich verkörpern.
Habe es damit zu tun, in dieser Welt der Fraktale und des Dies und Das wie Ich zu sein. Anerkenne, dass du, dass desgleichen du erschaffst.
Du bist ein Ableger Gottes, sei es alsdenn. Mit jener deiner Hand kannst du Mir zuwinken. Mit jener Hand kannst du Wunder zeugen, denn du bist ein Wunderwerk, das Ich auf der Töpferscheibe erschaffen habe. Jedes einzelne Meiner Kinder ist ein Wunderwerk. Wie kannst du das nicht wissen? Wie kannst du vorgeben, dir sei dies nicht klar? Wie kannst du dich selber hinters Licht führen und dich auf Unwissenheit berufen?
Sieh dich nach dem um, was du bist, und sei es. Dies ist nicht unbescheiden. Dies ist Gewahrsein. Nimm Mein Gewahrsein an dich. Hier, Ich gebe es dir. Sobald dein Herz aus Liebe für Mich schwillt, wisse, dass eben selbige Liebe dafür gilt, mit ihr dich selber zu lieben und mit ihr einen Jeden in der Welt zu lieben. Liebe dich selbst, und die ganze Welt erblüht im Sonnenlicht.
HEAVENLETTER # 5074 – 16.10.2014 What Title Did God Give You?
WELCHEN TITEL HAT DIR GOTT VERLIEHEN?
Gott redete …
Geliebte, es ist nicht notwendig, alles zu verstehen, was im Leben vonstatten geht. Es besteht keine Erfordernis seitens des Lebens, dass du eine Antwort oder eine Erklärung hast. Oh, ja, es wäre schön, alles zu verstehen, und dass keine zu stellenden Fragen übrigbleiben. „So also ist das passiert. Das also bedeutet es. Jetzt sehe ich die ganze Sache von Anfang an bis zum Ende.“ So allerdings stehen die Dinge in der Welt zuallermeist nicht.
Meistens ist es nicht möglich, die Spuren des Lebens nachzuverfolgen. Höchstwahrscheinlich hast du einfach deine Schultern hochzuziehen und weiterzugehen. Du hast es womöglich schlicht zu akzeptieren. Und was bedeutet das – akzeptieren? Es meint, es los lassen und vorangehen. Dies ist Fortschritt im Leben. Etwas los lassen, und unverwandt weiterschlendern.
Ich habe dir nicht den Titel eines Ermittlers des Lebens verliehen. Ich habe dich nicht zum Aufbewahrungs-Aufseher des Lebens gemacht. Ich habe dich zu einem Reisenden gemacht. Falls der Gasthof, bei dem du heute Abend Halt machst, nicht die Qualität aufweist, die dir genehm ist, stehe am Morgen auf, gehe weiter und schaue dich nach einer Herberge um, die dir mehr gefällt und wo du für diese Nacht bleiben kannst.
Geliebte, was sonst gibt es zu tun? Ihr könnt dem Gasthof grollen, bei dem ihr in der letzten Nacht untergebracht wart. Ihr könnt Erstklassige Gasthöfe zu einer Rechtssache erheben. Ihr könnt verklagen. Ihr könnt euer Leben an die Vergangenheit fesseln und meinen, ihr wärt ein Kreuzzügler.
Hier nun die Sache, Geliebte. Das Leben hat nicht eurer von ihm angefertigten Skizze zu folgen. Ihr habt das Leben wirklich so zu nehmen, wie es kommt, und stetig weiterzugehen. Ihr möchtet nicht zurückfallen. Ihr möchtet nicht für immer in der Vergangenheit leben, nicht euch darin umtun, zurückzugehen und sie gemäß euren Standards zu beheben. Ihr wisst ganz einfach nicht hinreichend viel.
Es ist nicht nötig, das Leben in Ordnung zu bringen. Ihr seid es, die ihr zu verwandeln vermögt. Dadurch dass ihr euch entwickelt und wachst, wandelt ihr eure Herangehensweise an das Leben, verändert ihr eure Wahrnehmung des Lebens und was es insgesamt mit ihm auf sich hat, und mithin springt die Welt um. Das Leben hat dich nicht ins Ziel genommen. Es ist nicht da draußen, um dich zu haschen. Es hat mehr zu tun, als darüber zu sinnen, wie es dich in einen Schraubstock verschafft.
Wenn du es herunterkochst – dein Leben ist so, wie du denkst, und es ist zudem so, wie du traust. Du kannst mit dem Leben einfach nicht über jede kleine Sache debattieren. Das Leben hat keine einwandfreie Grammatik zu haben. Das Leben hat nicht die Kleider anzuziehen, die du ihm aussuchst. Das Leben ist sein eigener Eröffnungszug. Das Leben ist, was sich in diesem Augenblick zuträgt, und danach rückt es vor und gerät zu etwas anderem. Ihr habt nicht das Leben zu überflügeln, noch auch hinterherzuhinken. Haltet einfach eure Beine in Bewegung. Möget ihr heute Abend einen Gasthof finden, der euch lieb ist.
Während ihr lernt, hinzunehmen und nicht, euch abzukehren, schlaft wohl und lebt wohl. Niemand schreibt Punktzahlen an, es sei denn du. Sei kein Rechnungsführer des Lebens. Führe nicht Buch über das Leben.
Befindet ihr euch auf einem Tanz, so tanzt ihr. Sucht ihr eine Bibliothek auf, so lest ihr. Seid ihr am Leben, so lebt ihr. Der Behuf des Lebens auf der Erde handelt nicht von Mustergültigkeit, alldieweil möchte Ich gerne sagen, dass innerhalb von vermeintlicher Unvollkommenheit etwas Großartiges und Erhabenes zu liegen kommt, vielleicht etwas, was man Vollendetheit heißen kann. Wie wisst ihr, dass das nicht ist? Und, falls euer Leben, eurem Ermessen gemäß, nicht perfekt ist, werdet ihr alsdenn darüber den ganzen Tag, die Nacht durch und ebenso die nächste Nacht hindurch grummeln und euch nie aus dem Tal des Verschuldens herausbegeben?
Eure Geistesverfassung ist nicht angelegt, ein Fußball zu sein, der herumgekickt wird. Werft euer Leben in die Höhe. Wale und Delfine plantschen in den Ozean hinein und heraus. Und ihr, Meine Kinder, könnt in den Ozean des Lebens hinein und heraus plantschen, und euch vergnügen, wie es spritzt, egal wie die Wellen von heute und des sogenannten morgen ausfallen mögen.
HEAVENLETTER # 5075 – 17.10.2014 Goodbye, Judgment. Hello, Responsibility.
ADIEU, BEWERTEN. HALLO, VERANTWORTLICHKEIT.
Gott redete …
Natürlich, bestimmt könnt ihr Mich für alles in eurem Leben verantwortlich erklären. Ihr könnt Mich verantwortlich machen dafür, dass ihr euch den Zeh stoßt, wohin allerdings bringt euch dies?
Ich bin der Tuer. Daran gibt es keinen Zweifel. Ich setzte in der Welt alles in Bewegung. Ich erstrebte eine Welt, und sehnliches Verlangen war dabei hinlänglich. Meine Begehren waren noch nicht Worte, das verstehst du. Mein Herz wünschte sich sehnlich die schöne Welt, und Mein Verlangen wurde dermaßen leicht und träumerisch erfüllt, so sehr, dass Wir sagen können, Meine Träume seien Wirklichkeit geworden.
Ich habe nie getrachtet, dass du dir den Zeh stößt. Es ist keine so gute Idee, Mir für alles, was passiert, Vorwürfe zu machen. Ganz gewiss kannst du Mich für alles verantwortlich halten, was du möchtest, wenn es dir danach ist, für das Wetter. Ich setzte das Wetter in Bewegung, freilich leisten die Gedanken eines Jeden in der Welt ihren Beitrag. Das Wetter entlädt sich. Es lässt Dampf ab, sobald der Bedarf da ist, Dampf abzulassen.
Das Wetter ist nicht draußen, um dich zu haschen.
Jeder ist schuldlos, und dennoch ist jeder zuständig. Es ist euch nicht möglich, all die Punkte in Verbindung zu setzen. Ihr seid erschüttert, dass es Tsunamis gibt, die kleine Kinder zurichten, und die jene, die ihr vielleicht für Schurken haltet, unversehrt belassen. Der Welt ist ein größerer Hintergrund zueigen, der über das hinausgeht, was ihr euch erdenkt, und dennoch konzipieren eure Gedanken und Ideen, nichtsdestotrotz, die Welt.
Dies ist einer der guten Gründe, weswegen ihr nicht urteilen möget. Ihr wisst einfach nicht genug, um zu richten. Das Beste, wozu ihr in der Lage seid, ist eine Vermutung anstellen. Ihr verfügt nicht über ausreichend Angaben, um ein Urteil abzugeben.
Erhebt euch über Bewertung, und ihr macht große Fortschritte. Richten ist eine Verstrickung, die euch keine Gerechtigkeit widerfahren lässt. Es gilt euch nicht, euer Leben damit zu verbringen, jemanden wegen etwas anzuklagen.
Was würdet ihr mit eurem Leben anfangen, sofern ihr nicht mehr länger für schuldig befändet? Was gibt es für übel zu nehmen? Sofern es einen Fehlgriff gibt, der es wert ist, dafür bezichtigt zu werden, dann ist es Unwissenheit. Es gibt Fehlgriffe im Laufe vernünftigen Erörterns, oder es gibt kein vernünftiges Erörtern. Nichtsdestotrotz, ein Jeder bildet sich selber als nachvollziehbar und wohlfundiert ab, insonderheit im Hinblick auf die Untaten Anderer.
Was gäbe es doch in der Welt an Leichtigkeit, wenn das Richten sich zurückzöge? Jeder wäre ein Millionär des Nicht-Richtens. Die ganze Energie, sie würde der Liebe und der Freude zugeschlagen, anstatt dem mit dem Finger Zeigen. Dem gegenüber, Viele in der Welt sind ans Richten angeheftet, so, als wäre Richten die Fabrikation, die sie anfertigt. „Schaue mich an! Und schaue andere an, die nicht so gut sind wie ich. Zwischen ihnen und mir ist doch gar kein Vergleich, stimmt das nicht?“ Und mithin, insofern als das Gegenüber weniger wert ist, bist du demzufolge überlegen.
Viele schauen auf diejenigen herunter, die arm sind, und viele schauen auf jene herunter, die begütert sind. Selbst wenn sie ihre Missbilligung nicht zur Schau tragen, halten sie sich auch so für überlegen. Womöglich sogar du bei Gelegenheit, dann und wann. Sobald Überlegenheit unterstellt ist, überkommt Bescheidenheit nicht. Sei dankbar für das Privileg, das du hast. Das ist als Bescheidenheit ausgewiesen.
Hier die Sache: Jeder auf der Erde, allen Unterschieden jedweder Art zum Trotz, sitzt im gleichen Boot. Das Leben liegt vor euch, und das Leben vor euch ist unbekannt.
Ihr stellt Mir keine Ultimaten aus, noch auch offeriert ihr Mir Bestechungsgelder! Man sagt, Mein Wille geschehe, und, in einem gewissen Sinne, ist dies zu tausend Prozent so. In einem anderen Sinne können Wir zudem gesicherterweise sagen, dass es euer Wille ist, der geschehen wird. Wie kann das so sein? Ihr würdet euch niemals etliche der Wenden, die euch das Leben zugeworfen hat, erbitten, geschweige denn sie ordern. Niemand würde derartiges wollen. Solltet ihr es euch fasslich machen können, dass ihr etwas erbatet, was ihr nicht wollt, dann könnt ihr eure Bestellung umändern. Ihr erhaltet bessere Resultate, wenn ihr die Verantwortung akzeptiert und die Dinge von dorther angeht.
HEAVENLETTER # 5076 – 18.10.2014 Be Yourself, and Not Somebody Else
SEI DU SELBER, UND NICHT SONSTWER
Gott redete …
Sofern eure Fertigkeiten darin liegen, bis in die Einzelheiten zu gehen, ist das wundervoll. Wenn ihr keine Fertigkeiten was die Details anbelangt innehabt, habt ihr Fertigkeiten in etwas anderem. Bewandert oder ungeschickt, dies ist wunderbar. Ihr habt nicht jedem alles zu sein, ganz gewiss habt ihr euch selber nicht jedes Talent in der Welt zu sein. Es ist in Ordnung so, wenn ihr euren Sinn auf andere Dinge legt, denn was der Mehrheit daran, es durch euch fortgeschrieben sehen zu mögen, gelegen sein könnte.
Was wäre es demnach, wenn ihr das Unmögliche wärt? Was wäre es demnach, wenn euer Blick sich von demjenigen jedes anderen Menschen in der Welt unterschiede? Möchtest du wirklich wie Jedermann werden? Wie sieht denn jedermann schlechterdings aus?
Geliebte, wo kommt euer Glücklichsein zu liegen? Liegt es in eurem Konform-Sein mit dem Bild eines Anderen? Oder im Konform-Sein mit euch? Was kann eurem Herzen, eurem schönen gesegneten Herzen Erfüllung spenden? Euer Herz liegt in eurer Hand, und nicht in der von irgendwem sonst. Wie viel Gewahren dessen, was in eurem Herzen ist, gebt ihr euch selber statt?
Sicherlich, ihr möget nicht pur selbstzentriert sein, gleichwohl habt ihr ein Selbst, welches Glücklichsein verdient.
Es war einmal, da hatten Meine geliebten Kinder nicht all die Wahlmöglichkeiten gehabt, die euch jetzt offenstehen. Ihr lebt in dieser Zeit und an diesem Ort auf der Welt, und nicht zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort. Derweilen es unter der Sonne nichts Neues gibt, seid ihr, nichtsdestotrotz, unter dieser Sonne neu. Sofern ihr in Alaska oder in einer Wüstenregion lebt, es gibt für euch unterschiedliche Erforderlichkeiten. Sei dir selber treu. Sei dem Himmel über dir treu, der über Zeit und Raum hinausreicht. Jeden Tag bist du neu.
Großartige Möglichkeiten stehen dir offen. Klettere über die Mauern und finde dich selbst. Ich entwarf dich als du. Ich entwarf dich nicht als sonstwen. Lasse diesen oder jenen in seiner Wahrheit leben, und du lebst in der deinigen. Ich verkünde dich dir. Ja, es stimmt, dass Wir alle Eins sind. Einssein ist die Essenz von euch. Jeder ist mit Mir und mit dir Eins. Indessen hast du auf der Erde an Individualität Anteil. Du hast dich nicht von jemand anderem zur Unterscheidung zu bringen, dem gegenüber hast du zudem nicht scheinbar wie sonstwer zu sein. Wozu? Insbesondere, wenn du den Dreh nicht herausbekommst, insbesondere, wenn du unter falscher Flagge segelst.
Jeder hat den gleichen Zielort. Jeder kehrt zu Meinem Herzen zurück, selbst obschon niemand von ihm weggegangen ist. Im Verlaufe des Lebens in der Welt hat jeder seinen Pfad. Keine zwei Pfade sind genau gleich.
Ihr Lieben, nicht jeder hat auf den gleichen Musikantenwagen zu steigen. Der eine Kapellwagen hat nicht als besser wahrgenommen zu werden als ein anderer, obschon das selbstverständlich Viele meinen. Du bist du. Der beste Wagen, auf den du aufsteigen kannst, ist dein eigener. Wenn du gerne singen möchtest, singe. Wenn du gerne tanzen möchtest, tanze. Wenn du dich gerne mit Freunden treffen möchtest, dann triff dich oft mit Freunden. Wenn du gerne öfters alleine für dich sein möchtest, dann sei öfters für dich. Ich erteile euch die Erlaubnis, zu sein, wer ihr seid, und nicht das zu sein zu haben, was irgendwer gerade mal ansagt. In der Individualität der Welt vermögt ihr euch selber eure eigene Person zu bekunden. Ihr habt ein jedes Recht. Es ist euer Privileg, und das ist eure Bestimmung im Verlaufe eures Erdenlebens.
Andere erwarten vielleicht zu viel von euch, und ihr, ebenso ihr, könnt zu viel von euch erwarten. Ja, ihr passt euch eurer Umgebung an, wie sie ist, hinwiederum passt ihr euch dem nicht an, was aufseiten dieses oder jenes Menschen der Traum von euch sein mag. Du bist deine eigene Person. Also sei es. Dies bedeutet nicht, du bist ein Rebell. Wie kannst du ein Rebell sein, während du treu deinem Pfad folgst? Komme den Gesetzen nach und sei freundlich und sei du selber, nicht jemand anderes.
HEAVENLETTER # 5077 – 19.10.2014 Life Is a Parable
DAS LEBEN IST EINE PARABEL
Gott redete …
Im Moment seht ihr es, und jetzt nicht. Dies ist Leben. Das Leben in der Welt ist ein Guckguck-Spiel. Und alldieweil seid ihr überrumpelt. Jedes Mal seid ihr überrascht. Das Leben in der Welt ist ein Zaubertrick, ihr Lieben. Des Öfteren hat euch das Leben hinters Licht geführt.
Das Leben selber ist ewig. Ihr seid ewig. Und ihr seid mehr. Ihr seid ebenso Endlos. Das steht ein für alle Mal fest. Schier auf der Erde gibt es Hinein’s und Heraus‘, und Wofür’s und Weswegen’s.
Das Leben ist wie ein Roman, den ihr lest. Im Leben blättert ihr die Seiten um. Es gibt immer eine neue Seite, und ihr fragt euch, was die nächste an den Tag legen wird. Das Leben auf der Erde ist in der Tat ein fesselndes Buch.
Das Leben ist eine Etüde. Eine Übung in Geduld. Es ist eine Expedition, auf der ihr euch befindet. Ihr lasst eure Muskeln spielen und knackt mit euren Knöcheln. Ihr seid sozusagen ein Läufer, und ihr seid ein Bote. Ihr seid zudem die Botschaft und der gesamte Hergang des Verschickens und Inempfangnehmens von Botschaften. Ihr seid die ganze Show! Dies hat so zu sein, denn ihr seid Einssein, so wie Ich Einssein bin.
Wie bist du hierher und auf die Bühne Der Großartigsten Darbietung auf Erden gelangt? Ihr werdet eher nicht einmal einen Fingerzeig darüber haben, was ihr hier tun sollet. Nach allem, was ihr wisst – ihr seid in einem Labyrinth, und ihr habt keine Idee, wie ihr hier hereingeraten seid oder wie ihr herauskommen werdet. Der Ausgang hat die Bezeichnung Gehe Darüberhinaus. Du weitest dich in der Welt. Zeitige, lade ein und frohlocke in Glück. Das Leben ist in der Tat ein Prozess, und ihr seid der Bearbeiter eures eigenen Lebens – und des Lebens Anderer überdies. Ihr seid auf einem Rad, welches ihr dreht. Ihr haltet aus. Ihr schleudert die Welt, obschon euch das Leben wie eine Überraschung überkommt. Möget ihr doch zahlreiche, euch mit Glück versehende Überraschungen innehaben. Verherrlicht euer Leben. Es ist keinesfalls so, dass ihr bei eurem Leben durch die Schleifmaschine lauft.
Du und das Leben laufen sozusagen gemeinsam davon. Ihr brennt zusammen durch. Auf jeden Fall seid ihr vermählt. Ihr habt euch ewige Treue geschworen. Ihr beide ließt euch verlauten: „Ich schwöre.“ Die Schwüre waren anders als Hochzeitsschwüre, wenngleich, auch so geht ihr, komme was da wolle, nicht auseinander. Das Leben auf der Erde scheint wie ein Vorfall nach dem anderen. Das Leben ist andauernd, freilich ist es mehr als eine Ansammlung von Begebenheiten. Es ist weitaus mehr denn eine Ansammlung von irgendwas. Es ist ein Sprossen. Es ist ein Brodeln. Es ist ein Lebensenergie-Ausbruch.
Mit Sicherheit kommt das Leben in allerhand verschiedenen Farben, Geweben und Größenordnungen daher. Dies ist eines der Elemente des Lebens, welches euch von Interesse ist, und welches euch mitunter betrübt. Das Leben ist ein Umzug, und ihr seid in ihm. Ihr steht auf dem Randstein und seht den Festzugswagen zu, wie sie vorüberfahren, selbst während ihr auf einem der flitzenden Wagen steht, die vorbeiziehen. Du bist ein Zuschauer des Umzugs, in dem du dich befindest. Wie kann das sein? Dennoch ist es so, derart muss es sein. Du bist der Reiter, und du bist das Pferd, das du reitest. Du läufst bei einem Rennen mit, in dem du dich an der Seitenlinie befindest. Ich feuere dich an, gar obschon dir klar ist, dass es keinen Lauf, den du zu gewinnen habest, gibt. Wir können sagen, du gewinnst von dem Augenblick an, in dem du im Leben den Anfang nahmst.
Geliebte, es gibt keine letzte Gelegenheit. Das Leben ist mehr als eine Chance, es sind indes Chancen in rauhen Mengen gegeben. Es ist nicht per Zufall, dass ihr in dieser Welt am Leben seid. Bei was auch immer ihr Anteil habt, fügt euch, nehmt bereitwillig in Empfang – einerlei worauf ihr vorrückt, es ist eure freie Wahl, gleichwie es eure Vorsehung ist. Das Leben ist eine Parabel.
Und was für ein Stück Kuchen das Leben doch ist. Das Leben ist Feuer und Flamme, und genauso löscht es die Brände. Unterwärts ist das Leben standfest, alldieweil steht es nicht still. Es ist dauernd auf Achse. Und ihr treibt es an.
HEAVENLETTER # 5078 – 20.10.2014 Where Your Consciousness Dwells
WO EUER BEWUSSTSEIN WEILT
Gott redete …
Manchmal kann es so aussehen, als sei das Leben manipulativ zurechtgebastelt, als sei es ein abgekartetes Spiel, euch sei die Idee, ihr hättet einen freien Willen, übermittelt worden, dem gegenüber ist bereits alles vorhanden und Gegebenes. Bisweilen habt ihr das Gefühl, das Leben sei insgesamt Schicksal und keineswegs euer freier Wille, es sei bloß so, dass ihr die letzten wärt, die dies erkennen. Just so ist es. Freier Wille bedeutet frei. Es bedeutet nicht Freie Kontrolle. Dies ist eine andere Formulierung dafür, dass freier Wille nicht so ausgelegt zu werden hat, du bekommest deinen Willen.
Wie weißt du, was aktuell dein freier Wille ist. In der Welt bist du indoktriniert worden, ja gar anscheinend hypnotisiert. Womöglich ist im Grunde der Mythos von den Sirenen zutreffend, und du wurdest aufgefegt und wähltest deine eigene launenhafte Unberechenbarkeit, oder du hast sie vor langer Zeit erkoren und diesen Verhalt vergessen. Womöglich bist du gar ein Rebell selbst gegenüber deinen eigenen derzeitigen Angelegenheiten. Womöglich hast du dich selber weg gestohlen und entschiedst dich für eine Verkleidung, wie das ein Spion ausführen kann.
Womöglich weißt du nicht wirklich, wer du bist, selbst nicht auf der unverhohlenen Ebene des Lebens. Ganz gewiss kennst du nicht das Ausmaß deiner Weite im Himmel. Nun rede Ich von dir selber, so wie du dich in der Welt wahrnimmst. Vielleicht bist du ein Scharlatan, und du hast dich selber an der Nase herumgeführt. Du kannst etwa bewusst für den einen Weg votieren, während du dich selbst hintergehst und dich für Situationen und Vorkommnisse, die das, wer du deinem Dafürhalten nach warst, Lügen strafen, entscheidest. Du weinst darüber, ungehindert freien Willen zu haben, während du im Geheimen dem, was Einen ereilt, den Vorzug gibst, just so wie wenn es dir – so hat es den Anschein – untergeschoben wäre. Womöglich bist du dein eigener Betrüger. Womöglich hast du selber deinen eigenen Willen an Betonziegel angekettet.
Wir treten hier auf ein und derselben Stelle hin und her. Womöglich sind viele oder einige wenige der Entscheidungen, die du fällst, nicht wirklich deine bewussten Wahlen, sondern vielmehr Bescheide, die von dir her verunklart wurden, sodass du gleichwohl am Klicken bist, ziemlich so, wie du zum Beispiel bei deinem Handy eine unerwünschte Nummer eingeben kannst. Die Nummer, die du drückst, sei es nun, du hast sie gemeint oder nicht, ist die Nummer, die du bekommst.
Also, zur Genüge herumgefurcht in den unterirdischen Tiefen deines Lebens auf Erden.
Was Wir sicher wissen, selbst wenn ihr es noch nicht einsehen könnt, ist, dass in allem, was euch ereilt, ein Geschenk zu liegen kommt, darin eingeschlossen verkehrte Ziffern. Die richtige Zahl oder die verkehrte Zahl – es ist ein Geschenk vorhanden, das deiner harrt, ob du es nun bemerkst oder nicht. Demnach gibt es in diesem Sinne keine verkehrten Ziffern, ihr Lieben. Bevor du dz-dz machst und mit der Zunge schnalzt – du bist derjenige, der die Ziffer gedrückt hat. Es heißt, es gebe keine Zufälle, daher stelle gar deinen Zeh stoßen keinen Zufall dar. Irgendwie, irgendwo unterwegs, hast du es ausersehen. Es konnte niemals so sein, dass du das wolltest, aber du hast ein Wollen darauf gerichtet. Vielleicht kann dies die tiefere Bedeutung der Redewendung sein: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“
Du hast dir, etwa, nicht gewünscht, was sich zugetragen hat, dennoch bekamst du es. Es ist jetzt das deine. Natürlich kannst du Entscheidungen, die du triffst, rationalisieren, und dabei bekunden, sie seien nicht dein Werk oder seien nicht du, oder, falls die besagten Belange denn kraft irgendwelcher umführender Wege dein Tun darstellen, du müssest dir die Belange im Schlaf angenommen haben.
Eine andere Art, alldas darzulegen, ist, dass sich jeder dort aufhält, wo er sich wiederfindet, und dass dies der Platz ist, woher du jetzt kommst. Du kannst nur von ‚Los‘ starten. Und, in dieser Manier, kannst du ebenso nur bei ‚Los‘ enden, obschon ja dem Leben kein Ende zukommt.
Wo du dem Leibe nach wohnst, das hat bedeutenden Einfluss auf dich, darin eingeschlossen die Sprache, die du sprichst, das Klima, die Luft, die du atmest, und so weiter. Wo indes dein Bewusstsein weilt, das ist dein persönlicher Versperrer oder Entsperrer, und das ist letztlich deine Eintrittskarte zum Himmel.
HEAVENLETTER # 5079 – 21.10.2014 Patterns Recur in Your Life. That’s What Makes Them Patterns.
MUSTER KEHREN IN EUREM LEBEN WIEDER. DAS IST ES, WAS SIE ZU MUSTERN MACHT.
Gott redete …
Ob du dies nun siehst, oder nicht – du weißt, wie Schwierigkeiten zu dir herrufen geht, wie sie behalten, und ja gar wie sie aufschaukeln geht. So bewerkstelligst du dies:
Du denkst oft auf Schwierigkeiten herum. Du nagst an ihnen wie ein Hund an einem Knochen. Du nimmst die Erschwernisse für übel, die du durch Andere auf dich übergreifen siehst. Falls Andere doch bloß besser zurechtkämen, oder falls sie verstünden, wie schwierig für dich eine Lage oder Situationen sind, wäre das Leben für dich eine Menge besser und leichter. Mit Sicherheit machen dir die Dinge den besagten Eindruck. Mit Sicherheit siehst du die sogenannten Anderen als rügenswert und dich als gutartig. Ist das nicht der Fall?
So oder so, Geliebte – sollte es in eurem Leben ein Muster geben, das sich wiederholt, so gibt es in euch etwas, was anders werden kann. Es gibt in euch etwas, das anders zu werden hat. Es gibt etwas, was ihr seht, und es gibt eine Weise, wie ihr darauf, was ihr seht, reagiert, welches euch in einer Art Leibeigenschaft gefesselt hält. Ihr seid an gewisse Ideen und Perspektiven gebunden, die ihr als unantastbar innehaltet. Auf die eine oder andere Weise haltet ihr an etwas fest, welches ihr als die unabdingbare Wahrheit der Bewandtnis anseht.
So lange wie ihr eure Herangehensweise an die Angelegenheit als wahrhaftig bezeichnet, nimmt die Situation, so wie ihr sie wahrnehmt, dies als eine Einladung, fortzubestehen. Ihr haltet an ihr fest. Lasst es los, und die Welt vermag nur noch anders auf euch einzugehen. Ihr Lieben, ihr liegt irgendwie falsch. Sowie ihr selbstgerecht und unfähig seid, die Sichtweise, die ihr innehabt, los zu lassen, unterhaltet ihr das, wovon ihr vorgebt, ihr würdet es nicht in eurer Nähe haben wollen. Ihr nährt es.
Ihr spielt in der Situation eine Rolle. Wenn ihr eine heiße Kartoffel in der Hand habt, ist es eure Hand, die eine heiße Kartoffel hält. Bis dass ihr sie fallen lasst, seid ihr ein Opfer von ihr. Es ist manchmal schwer für jemanden, der sich selber als Opfer sieht, ein Opfer sein los zu lassen. Selbstgerechtigkeit veranlasst dich, daran festzuhalten, ein Opfer zu sein. Selbst wenn etwas nicht in Ordnung ist, selbst wenn es der ganzen Welt nicht richtig ist, so lange wie du die Ansprüche und Verfehlungen der Situation dicht an dir belässt, schleppst du die Lage als die deinige durch.
Sobald in deinem Geist eine kleine Glühlampe angeht, tritt ein kleines Licht heran. Es macht einen Unterschied, wenn du das Licht hütest und in deinem Griff auf die Beschwernisse nachlässt. Gib in deinem Zugriff auf die Schwierigkeiten nach, und die Lage wird umschlagen. Was sich in der Situation zu ändern hat, das ist die Sichtweise, die du innehast.
Sofern du einen Tiger erblickst, bist du der eine und einzige, der den Tiger erblickt. Vielleicht siehst du in Wirklichkeit ein Miezekätzchen. So lange wie du einen Tiger siehst, ist es ein Tiger, auf den du eingehst. Andere sind nicht die einzigen, die falschunterrichtet sind, Geliebte. Besser ist es, den Tiger-Schurken vorne vor dir zur Auflösung zu bringen.
Ob es nun ein Diamant oder ein Stück Kohle ist, das du umklammerst, du bist nicht der Eigner. Du magst einen Diamanten oder ein Stück Kohle feste an dir halten, und damit setzt du voraus, es zu eignen. So lange wie du es dir herausnimmst, gewisse Schwierigkeiten seien dein, versorgt sie etwas in dir. Vielleicht hält sie dein Sinn für Eigentümerschaft aus.
Vielleicht ist es wirklich ein kühler Sommertag und du spürst ein Frösteln. Wenn du einen Schauer spürst, wirst du dir einen Mantel anziehen. Was wäre denn, wenn du frösteltest und die Temperatur läge in Wirklichkeit bei 44 Grad Celsius, und nach wie vor wäre es dir kalt, dann bist du der einzige, dem es kalt ist. So lange wie du es für wahr hältst, dass das, was du empfindest, akkurat ist, ganz abgesehen davon, was der Fall ist, wirst du den Mantel um dich schlagen. Du vermagst nur auf der Grundlage dessen zu handeln, was deine Wahrnehmung heißt. Die Art und Weise, wie du gewisse Situationen siehst, ist dir womöglich nicht hilfreich.
Komm schon, überlege es dir anders und versuche es damit. Gehe über deine Überzeugung hinaus, dass du recht habest, und dass die besagte Sache feststehe wie das Amen in der Kirche.
In dieser anstehenden Sekunde, da gibt es Leute, die eine Sache anders in den Blick nehmen werden, und dies ist zu deiner Besserstellung. Sie legen mehr als ein Lippenbekenntnis ab, was den Wandel ihrer Wahrnehmungen angeht. Ich empfehle, dass ihr hinlänglich viel los lasst; sobald ihr ausreichend zur Ruhe kommt, um durch die Mauern hindurchzusehen, die ihr errichtetet, werdet ihr ganz natürlich anders sehen. Eure Wahrnehmung wird umgesprungen sein.
Bekunde niemanden – auf der Grundlage deiner Wahrnehmung – für schuldig. Wende dich der Frage an dich zu, was du tun könnest, um die Schmähung des Verhaltes, dem du mit deinen Augen dermaßen hartnäckig zusiehst, zu wandeln. Was kannst du tun? Du, nicht sonstwer, Du? Das ist die Frage, die zu stellen ist. Was kannst du tun?
HEAVENLETTER # 5080 – 22.10.2014 Thank You, God, for Hearing Me
DANKE DIR, GOTT, DAFÜR, DASS DU MICH HÖRST
Gott redete …
Meine Kinder, Ich vernehme eure Worte:
Ihr sprecht:
„Geliebter Gott, Danke Dir dafür, in mein Leben gekommen zu sein, und dafür, mir erkennen zu helfen, dass mein Leben schön ist, dass Du existierst, und dass Du Mein Erhalter bist. Ohne das Gewahren von Dir – wie öde ist da das Leben in der Welt. Du belebst mein Herz und erfrischst mich.
Ich möchte nicht daran denken, wie mein Leben aussähe, hätte ich Dich nicht gewahrt und an der Hand genommen. Nahm Ich Dich an der Hand? Es muss so sein, dass Du mich an der Hand nahmst.
Du lehrst mich, wie zu leben ist. Ich weiß, Du bist ständig an meiner Seite. Möge ich ebenfalls wissen, dass ich stets an Deiner Seite bin. Möge ich mich an Deine Wünsche halten. Möge das, worin Du mich derart liebevoll unterweist, bei mir verweilen, und möge ich Dein Auserlesener Einer sein, sprich, dass ich mir ununterbrochen bescheide, Dein zu sein und Deinem Willen zu folgen, von welchem Du sagst, er sei der gleiche wie der meine. Möge ich erkennen, dass dies so ist. Möge ich dieses Wissen erfahren und bis zum Gipfel emporsteigen.
Gib mir einfach zu verstehen, dass ich immerzu bei Dir bin. Möge ich mich Dir gewachsen zeigen. Ich brauche nicht an der Spitze von irgendwas zu stehen oder dementsprechendes zu denken. Lasse mich einfach bei Dir sein und Dir dienen. Lasse mich aufsteigen, Dir auf neuen Wegen zu dienen. Ich muss aus meinem alten Betriebsmodus herauskommen.
Möge ich bei der Freude eintreten, als derjenige, der dem hinterhergeht, wohin Du geleitest. Möge ich jedwedes Widersetzen einstellen. Möge ich auf die Fahrt mit Dir mitgehen. Möge ich Dir die Freude zuwenden, die ich Deiner Aussage gemäß bin. Möge ich all meinen Widersinn unterlaufen.
Gib mir Deinen Frieden, gib mir Deine Sicht und Weisheit, denn sie sind das gleiche. Ich sehne mich, Dir zu dienen. Ich sehne mich, Du zu sein und Dein Segen zu sein. Ich sehne mich, aus meinem Herzen und Leben jegliche Zerrissenheit zu entfernen.
Lieber Gott, lehre mich, meine Widerständigkeit wider Freude los zu lassen. Lehre mich, meine Widerständigkeit gegenüber irgendwem los zu lassen, darin eingeschlossen jene Menschen, die mich scheinbar drangsalieren und mir Schlimmes wünschen. Lehre mich, zu sehen, wie Du siehst. Lehre mich, über das hinaus zu sehen, was ich sehe.
Mein Gefühl ist – mein Herz ist unablässig in etwas verwickelt. Mein Herz steht mit der Welt in einem Gefecht. Lehre mich, alle Kriege in meinem Herzen zu beenden, sodass das Feuer der Kriege in den Herzen anderer Menschen und in der Welt ebenfalls zu einem Ende kommen wird.
Mache aus mir, was Du willst. Schaffe Deine Liebe in mein Herz und beseitige alle meine Gegenwehr gegen Liebe und Frieden. Ich scheine in Aufflackerungen verliebt zu sein. Dass ich verkrampft bin – bedeutet dies, dass ich mich an Unzufriedenheit weide? Lehre mich, von Unzufriedenheit mit irgendwem oder mit irgendetwas freigesetzt zu sein. Lehre mich, Du zu sein. Lehre mich, Dich überall in jedem zu sehen.
Lehre mich, krittelig sein los zu lassen. Lehre mich, Überlegenheit und Unterlegensein los zu lassen. Lehre mich, dass ich so bin, wie Du mich gerne sein sehen möchtest. Lehre mich, die Schwere los zu lassen, die ich unentwegt trage. Lehre mich, unbelastet zu sein. Lehre mich, dein Licht in die Dunkelheit und ins Licht hinein zu strahlen. Lehre mich, neben der Deinigen eine Kerze anzuzünden. Lehre Mich, bei Dir in Diensten zu stehen. Lehre mich, einen Jeden auf jede erdenkliche Weise segnend zu beglücken.
Ich bekenne, Gott, dass ich meiner Wege überdrüssig bin. Nunmehr möchte ich Deine Weisen. Ich möchte Größe. Ich habe meine Kleinlichkeit satt, die kein Ende zu haben scheint. Die Gegnerschaften in meinem Leben und meine Abgunst den Widersachern gegenüber habe ich leid. Lehre mich, wie es anzustellen geht, dass meine Suche nach Liebe und nach Deiner Liebe für mich nachgerade auskömmlich ist. Ich habe das Ausspüren von Liebe und das Auffinden von Frontstellungen in meinem Herzen, da ich meinem Empfinden nach nicht geliebt sei oder nicht genug geliebt werde, leid.
Lehre mich, wie das Widersetzen gegen all das, dem ich mich entgegenstelle, beenden geht. Lehre mich, mich hinzugeben. In der Ergebung an Dich und an die Liebe kann ich schier hinzugewinnen. In der Preisgabe an Dich gebe ich Schmerz und Missbehagen auf.
Lehre mich, zu geben, und damit mit all diesem törichten Empfinden von Verlustiggehen zuende zu kommen, welches meinem Herzen und meinem Sinn für mein Selbst Schmerzen bereitet.
Lehre mich, Gott, so dass ich Deine Wege kennen lerne und sie hoch halte, damit andere Menschen die Höhen und Tiefen von Dir erkennen mögen. Lehre mich, wie es zugeht, in der menschlichen Welt herzerquickend zu sein und im Himmel zu frohlocken. Danke Dir, Gott, dafür, dass Du mich anhörst.“
HEAVENLETTER # 5081 – 23.10.2014 Crowded in Time and Space
ZUSAMMENGEDRÄNGT IN ZEIT UND RAUM
Gott redete …
Jeder auf der Erde ist ein Göttliches Seinswesen. Auf der Erde bist du zudem ein Menschenwesen. Mit anderen Worten, du bist Seele, und du bist überdies Menschenwesen. Du bist Göttlich und du bist ebenso leiblich, und hierin liegt der Haken.
Ja, du kannst viel weiter langen, als du dir vorstellen kannst, und du kannst gehörig Großartigeres erzielen, als du dir einbildest. Ja, du bist ein Super Menschenseinswesen, dennoch bist du kein Superman, der mit einem einzigen Sprung über hohe Gebäude springen kann. Während du in einem Menschenleib weilst, bist du in Zeit und Raum verheddert. In Wahrheit bist du jenseits von Zeit. Du bist Endlos. Dies, dass du Endlos bist, ist dir keine neue Idee. Natürlich kannst du weitaus mehr vollführen, als du dir vorstellst, allemal ist da ein Schreckgespenst namens Zeit zugegen. So lange wie eine Uhr tickt, gibt es bloß vierundzwanzig Stunden am Tag, und überkommen Beschränkungen, denen du unterliegst. Du bist unbegrenzt, auf der Erde bist du allemal durch Zeit und Raum beschränkt. In Zeit und Raum, da kannst du allzu vollgestopft sein.
Es gibt keine Möglichkeit, dass Ich Mich mit der Bitte an dich wende, dich auf der Erde in Übermaß zu dehnen. Erschöpftheit ist keine Tugend.
Ganz gewiss, es gibt Anlässe, wann du dich selber anstrengst. Es gibt einen Stichtag. Du möchtest deinen Job behalten. Ein Angestellter erscheint nicht bei der Arbeit, und du hast eine Doppelschicht einzulegen. Du bist ein Arzt im Bereitschaftsdienst, und trittst einen Großteil deiner Zeit für die Betreuung anderer Menschen ab. Du bist eine Mutter, und manchmal arbeiten Mütter rund um die Uhr.
Ich halte euch zudem dazu an, euch um euch selber zu sorgen und Zeit für euch freizumachen. Einer Mutter steht es nicht an, ihr Kind auf die Seite zu legen und sich zuvorderst ihre Ruhe zu nehmen. Einem Arzt steht es nicht an, seinen Patienten die zustehende Pflege zu versagen, und so weiter. Gleichzeitig könnt ihr nicht alles tun, könnt ihr nicht jedermann alles sein, und euch selber aus der Gleichung heraushalten. Wenn du 50 kg wiegst, kannst du nicht acht Stunden lange am Tag 50 kg heben.
Es gibt einen physischen Druck, der auf dir liegt. Es gibt einen Zeitdruck, der auf dir liegt. Es ist gut, Verantwortung zu übernehmen und tüchtig zu arbeiten. Im Gestreckt-Werden kommt Gutes zu liegen.
Du weißt, dass Ich den Vorschlag unterbreite – du nimmst dir einen Ruhetag. Keine schlechte Idee. Ich bin dabei die Ausnahme. Ich nehme keinen Tag frei. Ich besorge sozusagen dauernd den Laden, dennoch bin Ich nicht aufgewühlt. Ich bin niemals überfordert. Ich ruhe unablässig in tiefer Liebe und Stille. Ich trage keinen Körper, ebenso wenig bin Ich aufgerieben. Ich überziehe Mich nicht, ebenso ist dazu deine Seele imstande, und dennoch wird dein Körper gut und gern eine Auszeit gebrauchen können. Vielleicht deine Füße. Vielleicht deine Augen. Vor allem möchtest du dich im Leben nicht unter Druck gesetzt fühlen. Falls du dich gepresst fühlst, entpresse dich.
Du hast kein mustergültiges Saldo aufzuweisen. Dies ist eine beliebige Figur – acht Stunden Arbeit am Tag. Menschen haben vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang gearbeitet, und es gibt etliche, die das bis heute tun. Es gibt welche, die nie einen Tag frei haben. Deine Arbeit kann dir eine Freude sein, und trotzdem kannst du davon, wie viel du zu tun hast, bezwungen sein. Ändere etwas in deiner Haltung. So wie bei allem auf der Erde, du bist deine eigene Lösung. Meistens ist es deine Idee, unter Druck gesetzt zu sein, welche dich unter Druck setzt. Betrachte Arbeit als ein Entgelt, und sieh, was dann geschieht. Zur selben Zeit – sofern du eine Pause benötigst, finde genauso einen Weg dafür.
Trage im Sinn, dass diejenigen, die nicht täglich Arbeit haben, ebenso eine anders sich bemerkbare machende Art Druck verspüren. Druck kann unabhängig davon sein, wie viel du arbeitest. Druck ist etwas, was ihr dem Konzept von Arbeit hinzutut oder von ihm abzieht. Wer entscheidet, ob ihr es bei der Arbeit übertreibt? Ihr, Geliebte.
Gebt euch statt, eure Arbeit zu lieben. Arbeit ist Teil des Lebens. Es ist ein großartiger Teil des Lebens. Und Arbeit kann aus sich selbst heraus fantastisch sein. Das Wort Arbeit hat eher keine gute Reputation. Es wäre gut, für Arbeit einen neuen Namen zu finden. Vielleicht könnten Wir Arbeit als Wohlverbrachte Zeit oder als Gebündelte Ausgekostete Zeit oder als Frei-Genommen bezeichnen, und sie dem entsprechend in die Hand nehmen.
HEAVENLETTER # 5082 – 24.10.2014 Sit Right Here, Near God
SETZE DICH GENAU HIER HIN, NEBEN GOTT
Gott redete …
Weinen ist ein Vorgang, der Sorgen zum Abgehen veranlasst. Dennoch wirst du eher nicht mit dem Dich-Sorgen durch sein. Du wirst dich wohl verlauten lassen, du seist damit durch. Du wirst meinen, du seist durch, gleichwohl ertränkst du dich in Tränen der Betrübnis, und irgendwie, irgendwie ist dir der Jammer ein Trost. Weinen besänftigt etwas in dir, während es zur gleichen Zeit Wunden öffnet und Salz in sie hineinstreut. Wenn du nichts anderes zu tun weißt, heulst du. Es ist kein Kräftemessen. Es ist kein dich Arrangieren mit deinem dir selber zugestandenen Herzschmerz. Es ist einfach Weinen, und gelegentlich weißt du nicht einmal Warum. Du kannst Gründe auflisten, dennoch bist du dir eigentlich nicht im Klaren Warum.
Es ist nicht verkehrt, zu weinen. Falls es ein Lösen ist, ist es ein Lösen, dessen du zu der besagten Zeit bedarfst. Nach etwas anderem ist es dir nicht. Des Öfteren hat dein Weh keinen Namen. Es ist ein unbezeichneter Gram in deinem Herzen. Er scheint kein Ende zu nehmen. Während du die Seiten deines Lebens auf der Erde umblätterst, empfindest du Verlassensein. Die Zeit ist verflossen, und geliebte Nahestehende sind nicht mehr länger um dich. Dein Heulen beläuft sich letztlich darauf:
„Was werde ich ohne meine Freundin tun? Ich habe eine Freundin verloren. Ich habe Mutter und Vater, und Brüder und Schwestern und weitere Freunde verloren, die ich nicht einmal zählen kann. In allerhand Weisen sind mir in einer Ferne von Zeit und Raum geliebte Menschen verlustig gegangen. Oh, wie gerne würde ich jetzt meine verloren gegangenen Freunde besuchen gehen, falls ich das denn könnte.
Ich bin des Lebens beraubt. Das Leben ist in meinem Herzen ein Weh. Ich bin mir sicher, das Leben ist nicht angelegt, dermaßen wehzutun.
Die Wahrheit lautet, dass ich scheinbar in meinem Leben etwas, dass es passiert, brauche, um glücklich zu sein. Etwas Wundervolles hat sich auf der Oberfläche meines Lebens zu ereignen, damit ich glücklich bin. Ich weiß es besser, als mich mit derartigen Gedanken zu beschäftigen. Alles, was ich nötig habe, bist Du, Gott. Und alles, was ich habe, bist Du, und dennoch … und dennoch … etwas entbehre ich, und irgendwie, bitte verzeih mir, linderst Du nicht dauernd mein Herz. Dies ist ein Mangel in mir. Mein Herz scheint voller Gram und der Freude entleert zu sein. Hin und wieder möchte ich zum Vergessen gelangen und in dem Fluss Lethe daherschwimmen, wo keine Absenzen und keine erinnernden Gedenken an die Vergangenheit, ebenso keine Träume um die Zukunft zugegen sind. Manchmal möchte ich Nichtsheit willkommen heißen.
Es ist, wie wenn Du meine Tränen nicht zu weinen vermagst. Selbst wenn meine Augen trocken sind und ich nicht mehr weine, haben sich meine Tränen nur eine Zeitlang abgekehrt. Sie warten hinter den Kulissen auf mich. Sie werden gar unerbetenerweise hereintreten. Sie scheinen alleine aus sich selber heraus zu kommen.
Es hat Zeiten gegeben, als ich wirklich glaubte, ich sei darüber hinweg und Tränen lägen hinter mir. Viel zu bald konnte ich meinem Leben die Bezeichnung aufdrücken: Die Wiederkehr der Tränen, der Triumph der Tränen. Betrübtheit rangiert vor Freude. In diesem Zeitraum sind Tränen meine einzigen Freunde. Sie sind in meiner Ecke. Sie hängen bei mir herum. Sie sind auf meinen Zuruf. Sie sind gute Diener, die mir zu Hilfe kommen. Ich scheine sie zu benötigen, gleichwohl möchte ich sie nicht.
Ich möchte Dich, Gott, dem gegenüber bin ich allzu oft dichter bei den Tränen, als bei Dir bin.“
Geliebte, es spielt keine Rolle. All dies ist nicht von Belang. Was ihr hier heute beschreibt, ist nicht alles, was ihr seid. Es ist für euch nicht repräsentativ. Weint euch aus, sowie ihr das tut. Ruft euch Tränen der Freude in Erinnerung, die genauso mit euch zusammen herumgehangen sind.
Freude harrt nun euer um die Ecke. Ihr werdet wieder in Freuden tanzen. Ihr werdet mehr Freude haben, als ihr euch je vorstelltet. Freude wird euch übermannen. Ihr werdet außer euch sein vor Freude. Dies ist für jedes Meiner Kinder im Anzug. Es steht euch bevor. Ihr könnt mit dem Jammern fortfahren, wenn ihr möchtet, dennoch habt ihr das nicht zu tun. Entbindet die Vergangenheit und schart euch jetzt um Mich. Da, setzt euch direkt hier hin, neben Mich.
HEAVENLETTER # 5083 – 25.10.2014 You Know What Love Feels Like
DU KENNST ES, WIE SICH LIEBE ANFÜHLT
Gott redete …
Obschon lieben die Meisterung der Welt darstellt, hast du Absenz von Liebe allzu oft und Vollheit von Liebe allzu selten im Blick. Wenn du einen Blick in die Zeitung wirfst, verstehst du Mich soeben voll und ganz. Wenn du jemals Verlassensein empfunden hast, verstehst du Mich völlig. Wenn du dich jemals ungeliebt oder nicht wertgeschätzt gefühlt hast, verstehst du Mich ganz klar. Wenn du dich jemals missbraucht oder ausgenutzt gefühlt hast, verstehst du Mich ganz klar. Wenn du jemals gegen jemanden eine Abneigung hattest, verstehst du Mich ganz klar. Wenn du dich jemals selbst bemitleidet hast, verstehst du Mich ganz klar. Als Zuwender von Liebe und als Empfänger von Liebe ist es dir kenntlich, wie sich Liebe anfühlt, und kennst du es sehr gut, wie sich Abwesenheit von Liebe anfühlt.
Liebe hat nicht nachgewiesen zu werden. Du hast keinem Menschen deine Liebe zu belegen, und es gibt niemanden, der seine Liebe zu dir nachzuweisen hat, genauso wenig hast du unter Beweis zu stellen, dass dich niemand liebt. Hast du vielleicht hinlänglich Zeit und Energie auf dein eigenes Empfinden, nicht geliebt zu sein und unfair behandelt zu werden, aufgewendet? Du könntest gut daran tun, aus all den Gewissensbissen herauszukommen, die du für dich hast, und könntest der Lieblichkeit etliche Beachtung zukommen lassen. Setzt euch eine neue Brille auf, Geliebte.
Ein Handwerker hat auf seine Arbeit stolz zu sein, anderenfalls wird sie schluderig ausfallen. Um eine gute Arbeit zustande zu bringen, hat er sich dem, was er tut, anzunehmen. Er kann nicht den Weg des geringsten Widerstandes einschlagen. Einerlei, ob er als Meisterhandwerker angekündigt wurde – er hat sich bei seiner Arbeit auch so Mühe zu geben. Er hat auf Details Acht zu geben. Er hat zu messen. Er hat gerade Linien zu schneiden. Er überlässt seine Arbeit nicht dem Zufall. Gibt es jemanden, der das nicht ebenso sieht?
Sobald es sich auf das Ausleben des Lebens beläuft, bist du allerdings womöglich stolz darauf, mit Fesseln versehen zu sein. Du sagst etwa, das Leben sei ungerecht. Du bist vielleicht auf dein Selbstmitleid stolz. Du heftest dir vielleicht eine Medaille an – – dir, der schlechtest behandelten Person auf der Welt. Was für eine Stellungnahme gibst du ab? Vielleicht überbringst du, dass du Elend gehörig mehr liebest denn Liebe und Glücklichsein. Wenn du unablässig im Jammer schmorst, hältst du dein Empfinden des Opferdaseins am Leben und wohlauf.
Es gibt genug Elend und Ungerechtigkeit in der Welt. Du hast das nicht zu bewirtschaften. Einerlei worum es geht, mache dich nicht zu einem Bildnis von Jämmerlichkeit.
Du kannst deine Lebensenergie auf das Gefühl verausgaben, du habest jedes Recht, dich über die Bürden, die du hast, zu beklagen. Du sagst, du brauchest unbedingt einen Auslass. Du könnest nicht alles bei dir behalten. Möchtest du zum Ausdruck bringen, dass du in der Trübsal verharren möchtest? Mache weiter so und trete es breit, und du triffst damit die Aussage, das Elend stelle die Nahrung deines Lebens dar. Du wirst vielleicht bekunden, ohne das Elend könnest du nicht leben. Das Universum wird dir deine Wünsche gewähren. Wenn du Schmerzen hast, wird dich über sie auslassen jene verstärken. Wenn du dich durch das Leben ausgenutzt fühlst, bitte Ich dich, aus jenem Hang herauszugelangen, wo du erklärst, dass das Universum und/oder Gott und/oder deine unmittelbare Lage die Ursachen deiner Misere darstellen, so als sei das Elend von außenher auf dir übereinandergetürmt. Schau, es kann durchaus sein, dass du dich in einer elenden Lage befindest, in der sich niemand befinden möchte. Sofern du das Gefühl hast, es stelle für dich eine Therapie dar, deine Not erläuternd darzulegen, bist du da imstande einzusehen, dass du einem verkehrten Verständnis anhängst? Weshalb Kummer bei dir behalten? Brauchst du ihn wirklich so sehr?
Warum bloß in aller Welt solltest du dort stehenbleiben mögen, wo du bist? Ist der Refrain des Ich Ärmster wichtiger, als das Umordnen dessen, was du denkst und was du sagst? Sofern deine Klage lautet, das Leben oder das Universum oder Gott Selber habe dich schlecht behandelt, und wenn Jammer sich als deine Behaglichkeitszone ausweist und du es gerne weiterhin bequem haben möchtest, dann ist das dein freier Wille. Es ist ebenso dein freier Wille, über dein Verweilen auf deinem Unglücklichsein hinaus zu gelangen. Falls Jammer das ist, was du möchtest, dann rede weiterhin davon, in was für einer bedauerlichen Lage du dich befändest, und wie nichts zur Hand sei, was du dabei tun könnest.
Dein Jammer rührt von deinen eigenen Gedanken her, und davon, wie viele Male du dich bei ihnen abschindest, und wie viele Male du über sie mit Anderen redest, die dich bemitleiden und ihren Beitrag leisten werden, dass du dort verbleibst, wo du bist. Wann ist genug, Geliebte? Anhand eurer Gedanken und Worte könnt ihr anheben, euer Leben in die Richtung zu steuern, in die ihr gerne gehen wollt, anstatt unversehens dort zu bleiben, wo ihr gewesen seid.
HEAVENLETTER # 5084 – 26.10.2014 If Life Were an Orange …
WENN DAS LEBEN EINE ORANGE WÄRE …
Gott redete …
Lehne dich zurück. Vergiss, was dir soeben im Sinn steht. Lasse deinen Geist frei und dein Herz voll sein. Das Leben ist kein Ungeheuer, vor dem du wegzurennen hast. Das Leben rührt dein Herz um. Lasse das Leben dein Herz im Uhrzeigersinn rühren, nicht gegen den Uhrzeiger.
Das Leben mag dich ja auf den Zehenspitzen halten, dennoch steht es dir bei. Du hast öfters das Gefühl, das Leben sei hinter dir her, und du sähest es gerne, wenn das Leben sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmerte und sich an die Seitenlinie begäbe. Die Wahrheit ist die, dass du dich im Abseits befindest. Du hast das schlicht nicht herausgefunden. Obschon du dein Leben arrangierst und es in gewisse Richtungen weist, gilt es dir nicht, es herumzukommandieren. Das Leben ist nicht angelegt, ein Ruf zu den Waffen zu sein. Es kommt dir entgegen, so gut es das kann. Selbst wenn du dich plattgewalzt oder durchgepeitscht fühlst, wälzt dich das Leben nicht platt oder peitscht es dich nicht durch. Es ist schier so, dass das Leben einen anderen Themenkatalog hat als du. In gewisser Hinsicht bist du nicht bestimmt, das Leben persönlich zu nehmen.
Sofern du das Leben nicht so persönlich nähmest, wärst du in Hinblick auf das Leben nicht so befrachtet. Es scheint kein Ende in Sicht zu sein dabei, was du dir im Leben, um dir darüber Sorgen zu machen, zuziehst.
Das Leben fließt, Geliebte, indes nicht dauernd fröhlich, fröhlich den Strom hinunter, wie ihr es gerne hättet. Was würdet ihr mit dem Leben anfangen, sofern ihr nicht gegen es angingt? Die Idee, wider das Leben anzugehen, scheint grotesk zu sein, denn dann nagelst du dein Leben zu. Nimm deine Fäuste herunter. Höre auf, mit den Zähnen zu knirschen. Das Leben ist womöglich eine Infragestellung, es ist indessen dir nicht angelegen, das Leben herauszufordern. Du bist nicht angehalten, der Opponent des Lebens zu sein. Nutze deine Energie anderweitig. Schlage nicht dauernd den Ball zurück, genauso wenig ist es an dir, dauernd vom Leben wegzurennen, als wärst du ein Flüchtiger. Gib dem Leben eine Chance. Es liegt dir nicht an, dir deinen Weg durch das Leben zu rammen. Du paddelst dein eigenes Kanu, einerlei in welche Richtung dich das Leben nimmt. Reite die Wellen! Sei im Leben in der Welt ein guter Surfer. Sei aktiv, fechte allerdings keine heiligen Kriege in deinem Namen aus.
Du wirst durch das Leben kommen. Wäre das Leben eine Orange, und wenn du alsdann schier die Schale verzehrtest, könntest du wähnen, eine Orange sei gar nicht so erfreulich, wie sie es dem Vernehmen nach sei. Mache ein wenig weiter, und der süße Saft der Orange wird dich mit seiner Süßkraft erfüllen. Eine Orange ist mehr als ihre Schale, und das Leben ist mehr denn das, was sich in ihm begibt. Gib dem Leben eine Chance. Du weißt noch nicht, wohin es dich nimmt. So ist es mit dem Leben. Das Leben nimmt dich stets dichter an Mich heran.
Das Leben tut nicht dauernd, was du willst, dies ganz bestimmt. Allerdings, offen gesagt, weißt du wirklich, was du willst? Falls dir das Leben eine Speisekarte reichte, würdest du dann wissen, was du möchtest, oder nur wissen, was du nicht möchtest? Oh, natürlich, ganz im allgemeinen, du möchtest Gesundheit, Wohlstand und Glück. Du möchtest Freiheit, und du möchtest einen Lebensgefährten deiner Träume, was allerdings möchtest du jetzt gerade, dass es soeben in dem Strom, in dem du dich am Voranbewegen bist, zum Geschehen gebracht worden ist?
Das Leben ist deine Verantwortung, da so wie du auf das Leben eingehst sich auf das auswirken wird, was sich als nächstes zuträgt. Das Leben ist nicht ganz so holzschnittartig, dass es deine Eingehensweisen einseitig abprallen lässt, deine reaktiven Erwiderungen erbringen allemal einen Unterschied. Manchmal behalten deine Reaktionen auf das Leben es dort festgesteckt, wo es ist. Lade eher langsam nach, wenn es sich auf das Leben beläuft. Sieh in das Leben hinein. Reite die Stromschnellen. Während du entlangbraust, da sei ein guter Sportsmann, der gut verlieren kann.
Du weißt gleichwohl nicht, was um die Ecke herum zu liegen kommt. Die Welt könnte auf dich warten und dich mit einem glücklichen Ausspruch: „Überraschung!“ abholen. Warum denn nicht?
HEAVENLETTER # 5085 – 27.10.2014 Lean towards Love
TENDIERE ZUR LIEBE
Gott redete …
Es ist alles in allem natürlich, an Andere zu denken und namens der Menschheit mitzudenken. Welt-Gedanken ans Überleben haben die Vorstellung, Andere so wie dich selbst zu lieben, fehl-verbreitet.
„Töten oder getötet werden“ ist nicht die Thematik eures Lebens, genauso wenig ist es die Thematik des Lebens der meisten Menschen, obschon sie in weniger dramatischen Ausdrücken in Umlauf ist wie etwa „Kümmere dich um dich selbst“, und „Besorge es dir, solange die Gelegenheit günstig ist“ oder „Nimm dir das größte Stück Kuchen“ oder „Der Gedanke an den Spitzenreiter ist der allererste Gedanke.“ Diese Auffassungen grassieren immer noch auf der Erde. Über viele Jahre hindurch handelte das Leben vom Überleben, ihr seid indes um mehr als um das Überleben hier. „Zum Guten Aller“ ist etwas, was erinnert gehört. Fraglos seid ihr hier auf der Erde um mehr denn um euch selber. Ihr seid für Mich hier.
Tragt im Sinn – es ist durchaus möglich, dass eine Frau, die einen Gutteil ihrer Zeit in Kurbädern und mit Schönheitsbehandlungen verbringt, andere Menschen – kraft ihrer ureigenen Schönheit – beflügeln kann. Natürlich wäre es eine gediegene Idee für diese Frau, wenn sie eine andere Frau einen Tag lang in einem Kurbad freihielte. Liebe ist es, worüber Wir hier an der Stelle letztendlich reden.
Etliche Menschen verbringen ihr ganzes Leben mit der Suche nach Erleuchtung, freilich auf der Suche nach Erleuchtung für sich alleine, in etwa so, wie wenn jemand einen Fellmantel sucht oder auf der Suche nach einem neuen Auto ist. Sie sind zum äußersten entschlossen, die Erleuchtung zu haben und werden eher nicht an sonst jemanden denken.
Da ist eine große Welt, und guten Herzen ist es angelegen, die Welt zu umspannen. Geringere Selbstzentriertheit ist Teil, erleuchtet zu sein. Falls man mit dem ganzen Geld auf der Welt Erleuchtung kaufen könnte, und falls jemand, der sein ganzes Leben lang eine „Ich, Ich, Ich“-Person war, erleuchtet würde, könnte er dann weiterhin unausgesetzt selbstzentriert sein?
Mein Rat geht nicht dahin, es zu einem Gesetz ausarten zu lassen, an das man sich zu halten habe. Es geht nicht um Verfügungen. Ihr seid nicht bestimmt, Prozente auszurechnen. Genauso wenig ist dies so gemeint, ein Maßstab zu sein, den du als Bewertung für dich selber oder für Andere hernimmst. Andererseits, weswegen denn sich nicht entsinnen, dass du nicht die einzige Person auf der Welt bist, und dass dein Leben nicht das einzige Leben ist, das zu hegen ist?
Ruft euch sachte ins Gedächtnis, dass ein Leben, verbracht vollauf in Hinsicht auf euch selber, nicht das darstellt, wofür ihr hier auf der Erde seid. Ihr seid zudem hier, um zu dienen und um Mir zu dienen. Dient Mir, indem ihr mehr als euch selbst dient. Ah, gleichzeitig ist es nicht an euch, euch aufzuopfern. Sich opfern ist nicht bewundernswert. In Freude mit einem fröhlichen Herzen geben ist das, was Mir im Sinn steht.
In der Welt ist es nicht immer leicht, die Linie zwischen egoistisch und Opfer zu fassen zu bekommen. Ihr seid nicht nur für euch selber hier, zur selben Zeit wie ihr nicht bloß für Andere hier seid. Ihr könnt wahrhaftig das Leben nicht leben, sofern ihr nicht ein Teil von ihm seid.
Betrachtet die Thematik des untereinander Teilhabens mehr wie eine unterschwellige Idee. Eure Frage bei jedweder Tätigkeit soll nicht heißen: „Bin ich egoistisch oder uneigennützig?“ Haltet das Konzept der Großherzigkeit im hinteren Part eures Geistes und nicht vorne, denn es liegt euch daran, dass eure Worte und Handlungen im Leben spontan sind. Das Leben ist nicht angelegt, ausgeklügelt zu werden. Im Grunde genommen ist das Leben euer Entgelt. Es ist nicht nötig, sich über derart viele Dinge Gedanken zu machen.
Kein Bedarf, in Hinsicht darauf, ob es nach innen zu gehen gilt, oder in Hinsicht darauf, in eine äußere Richtung zu gehen, über das Leben nachzudenken zu haben. Zur rechten Zeit werdet ihr beides als das gleiche erkennen.
Nun, ihr werdet nicht die ganze Nacht außer Hauses bleiben und nicht den ganzen Tag lang meditieren mögen, klingt das so richtig! Neigt euch der Liebe zu, und ihr werdet wohlauf sein.
HEAVENLETTER # 5086 – 28.10.2014 In a Garden
IN EINEM GARTEN
Gott redete …
Alles Gute ist auf dem Weg zu dir. Bist du bereit, es entgegenzunehmen? Das ist die Frage.
Du sagst: „Darauf, Gott, kannst Du wetten, ich bin bereit, es entgegenzunehmen. Bringe es her.“
Selbst dann kannst du die eine oder andere Anhaftung aufweisen, an etwas so dies oder das auszusetzen zu haben. Vielleicht eine Anhaftung daran, geschädigt oder ausgenutzt worden zu sein. Du bist dermaßen an dein Leben gewöhnt, es sei als eine Schlacht, ausgefochten an allen Fronten, das Gegebene. Die Fäuste deines Geistes sind gewappnet und warten auf Kampf. Du hast die Fäuste oben. Was ist die Angespanntheit, die du an dir hast, denn anderes als ein Gerüstetsein zum Gefecht? Was ist denn Spannungsgeladenheit anderes? Und was Gutes verrichtet diese Anspannung produzierende Gerüstetheit für dich?
Versieh dich mit der Idee, dass du dich nicht zu beschirmen brauchst. Lasse die Nachfrage los, dich zu verteidigen, in derselben Weise, wie du den Bedarf ziehen lässt, zu kränken. Du hast beides nicht nötig.
Was wäre denn, wenn du in einer freundlichen Welt leben könntest, die dich gerne hier bei sich haben, und die gut mit dir umgehen möchte? Wenn du deine Fäuste herunternähmest, würdest du dazu gelangen, dies so zu sehen. Lasse deine Abschottungen herunter. Anspannung ist nicht dein Freund. Du benötigst ihre Deckung nicht. Anspannung beschützt dich ohnehin nicht. Sie rüttelt dich durch, sie macht dich nervös. Nimm deine Waffen runter. Angespanntheit versieht dich nachgerade nicht mit ausgiebiger Hilfe, ist es nicht so? Sie tut dir nichts Gutes. Sie hält dich unter Auflagen.
Sofern du dich entspannen möchtest, lasse jedweden vermeintlichen Bedarf, straff zu sein, los, und du wirst Lockerheit kennenlernen. Nimm Urlaub von Angespanntheit. Sei mit ihr durch. Warum solltest du sie behalten mögen? Sei kein Zusammenscharrer. Lasse alles los, was dir oder dem Königreich nicht dienlich ist.
Ziehe dich vom Gefecht zurück. Erkläre eine Waffenruhe. Lockere dein Band, und löse deine Blutgefäße. Löse dein Herz und mache Raum für deine Anerkenntnis der Wahrheit, welche Friede, der alles bezwingt, ist.
Komme vom Frieden her, und du wirst eine neue Welt sehen, eine, in der du deine Tapferkeit nicht unter Beweis zu stellen hast.
Lasse das Leben ein Stück Kuchen sein. Die Art und Weise wie du das Leben anschaust – das beeinflusst das Leben. Lasse Spannung los, und du bist parat, dass die Freude die Oberhand gewinnt. Spannung ist straffend. Freude ist lösend. Du hast die Wahl.
Furcht gehört dir nicht zu. Sie ist ein Mitläufer. Furcht ist ein Prasser. Werde sie los. Habe sie einfach nicht. Furcht hat nicht mit dir ihren Willen zu betreiben. Lasse Meinen Willen vorherrschen. Angst führt dir feige und gemein ausgeführte Faustschläge zu. Der Angst kann nicht getraut werden. Angst ist wie der große Typ, der dich einschüchtert, der dich entnervt, der dich umhaut und den Boden unter dir erbeben lässt. Du kannst der Angst trauen, dass sie es bei dir auf ihre Tour versucht – dafür kannst du ihr ganz zurecht Vertrauen schenken.
Am Besten ist es, die Furcht außer Acht zu lassen, die sich selber aber und abermals wiederholt, indessen allemal neue Formen ihrer selbst ausfindig macht, sie dir entgegen zu schleudern. Angst ist nicht weise. Sie ist tollkühn. Angst hält sich selbst hoch, nicht dich. Sie ist ein widerwärtiger Schurke. Schicke sie weg, und du wirst dich erholen. Der Angst ledig sein ist wie eine rundum ausgiebige Kurbehandlung. Du kannst ganz gut ohne Angst und ohne ihre Begleiter: Ängstlichkeit und Sorge. Lasse sie los. Ohne sie, in Abwesenheit jener krittelnden Plagen, bist du erneuert. Wir können dies Städteerneuerung nennen. Gut gemacht, Meine Freunde. Gut gemacht.
Verfalle nicht mehr auf den Gedanken, das Leben sei eine Herausforderung, für die du gerüstet zu sein habest.
Denke dir das Leben wie einen strudelnden Teich, in dem du dich ausruhst. Lege dich auf den Rücken, oder in ein Kanu. Du kannst dann und wann paddeln, wenn du es möchtest, und dennoch locker und gelassen sein. Wo kann Verzweiflung Halt erlangen, sowie du das Leben lebst, wie es angelegt ist, es zu leben? Vielleicht wirst du dich selber in einem Garten finden, im Garten Eden.
HEAVENLETTER # 5087 – 29.10.2014 Happiness from the So-Called Little Things
GLÜCKLICHSEIN VONSEITEN DER SOGENANNTEN GERINGFÜGIGEN DINGE
Gott redete …
Was könnte dich, jetzt im Augenblick, in dieser Minute, für alle Zeit glücklich machen?
Rasch, du probierst zu denken. Du denkst an dies und das. Du möchtest glücklich sein, und weißt genau genommen nicht, was dir dein großes Glück zukommen lassen würde. Falls es hier nur um einen einzigen Wunsch ginge, der dir vorzubringen ermöglicht würde, würdest du dich dabei nicht vertun mögen.
Glücklichsein ist dir flüchtig. Du kannst es nicht in deiner Hand halten. So sehnlich du dir ein neues Auto wünschen könntest, du weißt, ein neues Auto stellt nicht deine große Erfüllung dar. Allemal bist du dir schlechterdings nicht sicher, was es wäre.
Eine wahre Liebe vielleicht? Du hattest eine oder zwei oder mehrere davon gehabt, und wahre Liebe hielt ihre Zusagen nie.
Eine echte Berufung wäre schön, dennoch, ihr fragt euch ernsthaft, was wäre denn hinlänglich, um euch zufrieden zu stellen?
Ihr denkt, die rechte Antwort müsse Gott lauten, in jene Antwort habt ihr indes ebenso wenig Zutrauen. Ihr hattet Momente bemerkenswerter Nähe zu Gott gehabt, wo freilich ist sie jetzt? Wo ist jene Freude? Sie schien zu entschwinden. Plötzlich war sie nicht mehr länger da. Du weißt nicht, wohin sie lief.
Ein Tag am Strand ist schön. Ein Lotteriegewinn muss hübsch sein, wann allerdings wird das passieren, und wie lange wird jene anfängliche Freude währen, bis du nach dorthin zurückkehrst, wovon du ausgegangen bist.
Momentan kennst du nichts, was anhalten wird. Es muss Gott sein, Der ewige Erfüllung sein wird, dennoch fühlt sich Gott in diesem Augenblick weit weg an.
Falls deine Empfindungen derzeit just von der Art sind, dann entnehme Glücklichsein den sogenannten kleinen Dingen, und jene werden sich aufsummieren. Womöglich magst du, wie jemand geht. Finde Vergnügen daran. Jemandes Gesicht. Der Kaffee in deiner Tasse. Der Kaffee riecht obendrein gut. Jemandes Stimme schenkt dir etliches Glück. Eine E-Mail. Hier überkommt einen eine endlose Liste.
Gelange in die Gepflogenheit hinein, jetzt im Augenblick Gefallen an den kleinen Dingen zu finden, und nicht länger auf all dieses große Glück zu warten, auf das du gewartet hast. Genieße jetzt alles, was zu dir gelangt. Genieße es aus keinem anderen Grund denn dafür, dass es dir köstlich ist.
Das Lachen des einen oder anderen Menschen hallt nach. Vielleicht erhellen gar die Tränen von jemanden dein Herz.
Lasse just auf dieser Erde am Leben sein, gerade in der Form, in der du dich derzeit befindest – lasse dies dein Glücklichsein sein. Lasse die grünen Blätter draußen vor deinem Fenster, über das hinausgehend, was ein Himmel ist, als dein großes Glücklichsein ausgewiesen sein. Ob der Himmel nun grau oder blau ist, ob die Sonne nun hell scheint oder umwölkt ist, lasse es als dein Glück tief eindringen. Wofür sonst sind jene Wunder, wenn nicht für dich, um Himmels willen!
Diese kleinen Momente im Leben sind dir zugereicht. Sie sind deine speziellen Momente.
Selbst dann wenn es auf dem Küchenboden zu einem Klecks kommt, finde Vergnügen daran, es aufzuwischen. Vergnüge dich zuvörderst, und alsbald wird sich dir dementsprechend alles weitere auftun.
Im alltäglichen Leben wird eher kein großer Kulminationspunkt das Gegebene sein. Mit oder ohne ein großartiges Crescendo, das Leben wird dir aufgetischt, dem gleich wie man dir eine Schüssel mit Leckereien kredenzt. Es ist alles für dich. Nimm dir die Süßigkeiten, die du magst. Bejahe alles als ein Geschenk an dich. An jedem Tag, an dem du rausgehst oder bei dem du in den vier Wänden bleibst, überkommen Geschenke, die dir zugeliefert werden. Sie sind jetzt im Augenblick für dich, nicht für später. Genieße die Wonnen, die just jetzt vor dir zu liegen kommen. Ziehe Nutzen aus ihnen.
Sprich nicht mehr länger zu dir: „Aber ich wollte etwas Größeres. Ich wollte das, nicht dies. Ich wollte etwas Überwältigendes.“
Sei alsdann durch die kleinen Dinge übermannt und heiße sie „Schätze“. Finde ein jedes von ihnen reizvoll. Heiße den Regen willkommen. Heiße die Sonne willkommen. Heiße die Winde, die wehen, willkommen. Heiße die Blätter unter den Füßen willkommen. Sei gunstvoll gegen alles, was dir zukommt. Finde Gefallen an allem, denn dies ist das Leben, in dem du mitten drin bist, und das Leben kommt dir jeden Augenblick zu. Greife es in deine Arme hinein auf und übermittle ihm ein herzliches Willkommen.
Alles im Leben ist hier, um dir dienlich zu sein. Nun also, warte dir selber mit deinem eigenen Glücklichsein auf.
HEAVENLETTER # 5088 – 30.10.2014 You Are Made of God’s Light
DU BIST AUS GOTTES LICHT GEMACHT
Gott redete …
Aus deiner Perspektive ist es schwer oder gar unmöglich zu bejahen, dass du und Ich Eins sind. Ein Jeder kann dermaßen viele Varianten zwischen Uns unter den Augen haben. Du siehst ein, dass Ich um Alles weiß. Und wenn du ehrlich zu dir selber bist, gestehst du ein, dass du Nichts weißt. Wie also können Wir demnach Eins und das Gleiche, und derart weit auseinander sein? Hilflos, unglückselig, du und der All-Wissende All-Mächtige Gott?
Deinem Geist kannst du, sofern du Fotos von Mir machen, sie entwickeln oder herunterladen könntest, keine Ähnlichkeit vorstellig machen. Und, über die Oberflächen-Ebenen hinausgehend, siehst du überdies einen ungemein sprunghaften Anstieg zwischen Meinen Befähigungen und den deinigen. Es ist zu viel, um das auszuloten. In was für einer anderen Haltung kannst du denn diese weit gespannte Idee bei dir aufnehmen, als mit einer gewissen Vorsicht?
Das, ihr Lieben, ist die ganze Sache – wenn ihr doch bloß erkennen könntet, Wer ihr seid. Wenn ihr doch bloß jene Auffassung in euren Geist einpassen könntet, alsdenn, wie glücklich wärt ihr da. An diesem Punkt wärt ihr – selbst wenn ihr nicht Alles kenntet – dankbar, Kenntnis um Etwas zu haben, das sich in dieser Welt offen behaupten kann und euch Hand und Fuß hat.
Gebe Ich euch also demnach zu verstehen, eure Mächtigkeit sei euch verborgen? Ja, das sage Ich. Ich bin Mir durchaus gewahr, dass ihr euch neben Mir als zwergenhaft in den Blick nehmt.
Ihr könnt ohne Weiteres mit der Erkenntnis einhergehen, ihr wärt ein Ast von Mir oder vielleicht ein Zweig von Mir. Ihr lebt für Mich ein Leben auf Erden. Ihr lebt durch Mich, und Ich lebe ebenso durch euch. Ihr webt Sagen des Lebens, und haltet Mich verantwortlich dafür, wie sich euer Leben herausstellt. Lasst Uns ehrlich sein. Manchmal seht ihr Mich als den bösen Typ, und manchmal als den Guten. Was ihr aus dem Leben und was ihr aus Mir macht, das entspringt eurer Fertigung. Es ist eure Geschichte.
Ihr seht mich als den Macher von Euch, bei fast allem verhält es sich so. Du kannst gar vielleicht, in der Theorie, bejahen, du und Ich seien Eins, oder später dann, Wir seien Eins, Wir würden eines Tages Eins sein, und dass du dich zu solchen Höhen erheben wirst, wahrhaftig zu bekunden, du und Ich seien Unzertrennlich Eins. Zur Zeit lautet schlichtweg die Aussage, dass du Uns zumeist als durchaus wohl-aufgespalten Teilbares siehst! Es ist nicht einmal so, dass du Mir notwendigerweise widersprichst. Du schaffst es einfach nicht, alles hinunterzuschlucken.
Genauso wenig steht dir der Sinn danach, mit der Aussage herumzulaufen: „Schaut mich an! Großer Gott, ich bin Gott.“ Nun denn, ihr Lieben, von Zeit zu Zeit legt ihr das Ego zur Seite und nehmt die Rolle des Nobody an, und das ist gar nicht einmal so weit von der Wahrheit entfernt.
Du verstehst natürlich, dass du Seele, dass du Seiend, Transzendent bist. Du bejahst, dass du Gott am Seien bist, wenn denn auch irgendwo letzten Endes – dennoch kannst du dich nicht in aller Ehrlichkeit schier als einen Anschein von Gott bezeichnen. Gott ist nicht gefährdet. Solange du ein Menschenseinswesen in einem Körper bist, bist du verletzlich, und, ach, bist du lückenhaft in jeder dir erdenklichen Weise. Du weißt einfach nicht, wie du dich neben Gott erheben kannst, selbst dann wenn Ich dich dazu bitte.
Ich bin ein Schöpfer von Wunderwerken, und du erschaffst in deinem Leben ebenfalls Wunder. Du bist im Wunder-Erschaffen derart gut, dass es dir gar sehnlich nach einer besagten Sache ist, und, dass du das Gegenteil davon erschaffst. Du bist überdies ein Wunder, das Ich, Gott, in Meinem Bilde erschuf. Dasjenige, was Gott erschafft, beherbergt Gott, unabhängig davon, wie das Bildnis aussieht, dem es anscheinend gleichsieht, wie es sich anfühlt, ja gar dann, während du weißt, dass Gott nicht Form ist. Eure Form ist nicht ihr. Sie ist euch irrelevant. Ich bin jedwede Relevanz.
Mein Bildnis ist Licht. Du bist aus Gottes Licht gemacht. Dies ist die Essenz von dir.
Falls dir dies nicht fasslich ist, dann lasse es sein. Du hast nicht etwas für wahr zu nehmen, währenddessen du es ohnehin bist. Du hast nicht anzugeben, du ergründetest eine Wahrheit, derweilen du sie noch nicht vollauf begreifst. Es besteht ein Unterschied zwischen Ergründen und Seien.
Lasst Uns also ohne Ergründen auskommen, und schier als Eins lieben.
HEAVENLETTER # 5089 – 31.10.2014 Oneness of Light
EINSSEIN DES LICHTS
Gott redete …
Deine Lebensart ist nicht so, wie Ich lebe, denn du bewohnst Raum und Zeit, so als befändest du dich in einer Raumkapsel. Ich lebe nicht in umherreisender Zeit und umherziehendem Raum.
Eine Möglichkeit, dies in Worte zu fassen, ist natürlich, dass Ich in Endlosigkeit lebe. Ich lebe Endlos, und das tust du natürlich in Wahrheit ebenso. Endlosigkeit ist zeitlos. Sofern du in der Welt imstande wärst, aus Raum und Zeit auszusteigen, wärst du im Himmel. Der Beschränkungen von Zeit und Raum ledig, das würde dich befreien. Die selbige Welt, in der du derzeit lebst, wäre in der Tat eine andere Welt verglichen mit derjenigen, bei der du dich momentan subskribiert hast.
Man sagt, nichts sei beständig, jegliche Schöpfung sei aus herumwirbelnden Atomen gefertigt. Was sollten herumwirbelnde Atome denn anderes sein mögen als Licht, und was sollte Licht denn anderes sein mögen als Liebe, Welche in All Ihrer Glorie Erglänzt? Was gäbe es denn da anderes als Einssein, Einssein des Lichts und Einssein von Liebe? Zwischen beiden existierte kein Unterschied. Was gäbe es da, um es zu analysieren und zu zergliedern, und wer sollte das schlechterdings tun mögen? Wer wäre denn da, um überhaupt zu analysieren, so das Subjekt und das Objekt Eins sind?
Ohne Raum, da wäre in jedem Herzen Raum für jedermann. Ohne Zeit, da gäbe es kein Pausieren, keinen Aufschub, keine Einmischung, kein langsam, kein schnell. Was wäre ein Herzschlag anderes denn leichthin kenntlich als Liebe und als Allerhöchlichste Liebe? Es gäbe all jene Unterscheidungen nicht, noch auch gäbe es einen nützlichen Gebrauch für sie. Wer sollte nach ihnen streben mögen, geschweige denn, auf sie verfallen? Einssein würde existieren, ohne dass zuerst abgezählt oder nachgesehen werden müsste. Bis hierhin würde Mathematik reichen. Was für einen anderen Nutzen für sie könnte es geben, derweilen Alles Eins ist, und Eins Alles ist?
Es gäbe Liebe und nichts sonst in deinem Geist, selbst während Liebe sich nicht in deinem Sinn aufhielte. Lebendige Liebe – du würdest sie leben. Du würdest nicht anhand von Ausführungen näher auf sie eingehen. Du würdest nichts anderes kennen, und ganz gewiss gäbe es nichts, um weitere Einlassungen darüber zu bemühen. Es gäbe kein heiß oder warm oder kalt oder frostig. Es gäbe Liebe, und Liebe wäre alles. Du wärst mit Liebe vertraut, und mit nichts sonst. Etwas anderes zum Kennenlernen gäbe es nicht.
Es gäbe unbezeichnete Liebe, freilich genauso Liebe im Überfluss. Für Liebe würde kein Wort benötigt. Alles wäre Liebe. Was für einen Raum für irgendwas anderes kann Liebe unbelegt lassen? Was ist, hätte keinen Namen nötig. Worten obliegt es, etwas zu repräsentieren. Liebe hätte nicht repräsentiert zu werden, denn Liebe wäre das Medium, in welchem ihr lebt.
Gibt es ein sonstwo, wohin ihr gerne gehen möchtet? Es gäbe keine Stelle, wohin ihr gerne gehen würdet, abgesehen davon, wo ihr gerade seid. Was sonst vermag zu existieren als Liebe? Falls Liebe alles ist, und Ich sage euch aber und abermals, dass Liebe alles ist, so wolltet ihr nicht bloß in der Liebe verbleiben, es gäbe obendrein sonst keinen Ort, um auf ihn zu kommen, ganz zu schweigen davon, um euch nach dorthin zu begeben.
In einer Welt des Einsseins könnte es nichts im Gegensatz zum Einssein Stehendes geben, denn Einssein Einzig Herrscht. Da wären Reichhaltigkeit, Vollheit und Überfluss.
Gegenwärtig indessen lebt ihr feste in einer Welt von Gegensätzen, und die Welt, in der ihr derzeit das Leben zubringt, gedeiht auf Gegensätzlichkeiten. Was würde sich bei der Gesellschaft abspielen? Im Einssein käme es nicht zu Schichtenbildung. Was würde beim Handelswesen vonstatten gehen? Wie könnte es zusammengedrückt werden? Alle diese ernsthaften Belange, sie spielten im Einssein keine Rolle.
Wie sähe eine Welt des Einsseins aus? Sie wäre wie der Garten Eden, in ihrer Freude und Liebe ohne Ende. Einssein ist ein Garten der Liebe, wo alle wissen, Wer sie sind, was das Leben in Wirklichkeit ist und als was alles Es angelegt ist zu sein. Alle werden Meinem Garten füglich sein und frohlocken. Jauchzt jetzt. Äußeres kann draußen bleiben. Inneres kann Innen an jeder Stelle sein und weilen.
HEAVENLETTER # 5090 – 1.11.2014 Three Cheers for Life
DREI MAL HOCH AUF DAS LEBEN
Gott redete …
Als du jung warst, wolltest du erwachsen werden. Jetzt, wo du älter bist, möchtest du gerne jung sein. Was hat dir damals erwachsen sein bedeutet? Und was bedeutet dir dieser Tage jünger sein?
Wir reden über zwei Seiten der Straße, und du möchtest gerne beide zur selben Zeit, oder auf deine Wahl hin. Vielleicht möchtest du es wiederholt durchkreuzen. Vielleicht möchtest du, was du möchtest, just wann du es möchtest.
An allem ist eine gute Seite, und mithin könnte es dir lieb sein, dir selber mehr zu Gefallen zu sein, öfters und in einer weiteren Bandbreite. Es hat erquicklicher zu sein, dass es einem leicht fällt, zufrieden zu sein, denn dass es einem leicht fällt, ungehalten zu sein. Besser ist lächeln als mit der Stirn runzeln. Besser ist, simpel zu sein als verwickelt. Besser geradeaus wie ein Pfeil als kreuz und quer. Habe das Ansinnen, lieber freudig als mürrisch zu sein.
Dies ist solch ein kleiner Wandel in der Richtung, und er wird dein Leben ändern. Deine Inempfangnahme deines Lebens wird mit Sicherheit dein Leben umgestalten. So oder so – wie zusagend du gegenüber deinem Leben bist, oder, wie du es wegstößt, dies wird den ganzen Unterschied auf der Welt zuwegebringen.
Der Ausdruck „Dein Los im Leben“ hat eine Neigung zum Trübseligen an sich, so, als habest du keine andere Wahl dabei, wie sich dein Leben ausspielt, so, als hättest du es versiebt. Du hast die Wahl. Du hast alle Wahl der Welt. Selbst wenn du zu lebenslanger Haft verurteilt bist, hast du eine Wahl. Selbst wenn du zum Tode verurteilt bist, handelt dein Leben nicht vollauf von deinen äußeren Umständen. Deine inneren Begebenheiten zählen mehr. Die Flagge, die du schwenkst, ist nicht deine Umstände. Die Flagge, die du schwenkst, sie ist deine Wahl.
Es ist nicht mehr länger an dir, vorzutragen: „Ich kann nicht anders.“ Du bist derjenige, der, aus deinem Blickwinkel heraus, nicht anders kann. Es ist unabweislich, du bist nicht mehr länger, was du gewöhnlich warst. Sei alsbald, was du gerne sein möchtest. Sei stark. Sei erhebend. Ja, erhebe dich selber. Warte nicht mehr länger zu. Breite deine Flügel aus. Sei dein eigener Hüttensänger des Glücklichseins.
Wir reden nicht davon, aus etwas das Beste zu machen. Diese Bewandtnis lässt dich auf dem falschen Fuß den Anfang nehmen. Dies klingt, als kämest du von einer schwierigen Lage her. Just das nicht mehr zu denken, dazu bist du angehalten. Dies könnte dich veranlassen, dich ärger, entmutigt, niedergeschlagen zu fühlen. Komme ganz einfach von einer erquicklicheren Ecke her, und die Lage, in der du dich befindest, wird sich wandeln. Die Lage kann gar eine Rolle rückwärts machen.
Dies funktioniert auf beide Weisen. Es ist ein Fakt, dass du nicht weißt, was dir das Leben bringen wird. Niemand, den Ich kenne, weiß das ganz sicher, du kannst indessen an deiner Tafel nun ein schönes Gedeck für dein Leben auflegen, unbenommen des Gewands, das es anhat. Das Leben kann grimmig aussehen. Das Leben kann ein hübsches Gesicht an sich haben. Zuvor bist du durch ein hübsches Gesicht an der Nase herum geführt worden. Und genauso fehlinterpretiertest du ein erbittertes Gesicht. Hat nicht irgendwer ein Lied geschrieben: „Das Leben ist, was du aus ihm machst.“?
Jemand ist aufgrund eines großartigen Erfolgs außer sich vor Freude, und danach fällt sein peppiges Leben voll aufs Gesicht. Jemand kann bei einem Umschwung der Ereignisse betrübt sein, welcher sich alsbald als Wohltat herausstellt.
Du bist der Chefkoch deines Lebens. Nimm dir etliche gute Rezepte her, die dir zum Erfolg verhelfen. Weswegen bloß in aller Welt solltest du nach einem Rezept etwas kochen mögen, was du nicht magst?
Meine Rede ist nicht, ein Automat zu sein, der grinst und verkraftet, egal was da komme. Ich sage euch, dass ihr einen Kuchen backen könnt, der zusammensackt, und dennoch seid ihr imstande, den eingesackten Kuchen neu zu verwerten und ihn zu etwas Köstlichem umzugestalten. Setzt die Macht eures Ansinnens fest. Glaubt daran, was ihr euch zuzuziehen vermögt, und zieht es alsdann auf euch. Neigt euch, um allerwenigsten, dem zu. Obschon ihr außerstande seid, den Toten ins Leben zurückzubringen, könnt ihr euch selber dem Leben überbringen. Ein Dreifaches Hoch auf das Leben! Drei Mal Hoch auf euch!
HEAVENLETTER # 5091 – 2.11.2014 For Your Sake
DIR ZULIEBE
Gott redete …
Du kennst bereits alles. Wie sonst sollte dein Herz erkennen mögen, dass etwas wahrhaftig ist? Ich rede nicht über Fakten, welche unbedeutende nachprüfbare oder nicht-nachprüfbare Dinge sind. Fakten befinden sich nicht gemeinsam in der Liga mit der Wahrheit. Fakten kommen und gehen, und was aus ihnen gemacht wird, das wechselt.
Gewiss doch, euer Intellekt kann euer Herz ins Schwanken versetzen. Der Intellekt kann an sich reißen, weil er sich sicher ist, er sei am Erkennen, denn er liebt es, sich selber um Logik zu hüllen. Dein Geist wird in der Welt tausendmal einer gewissen Logik das Ohr geliehen haben, und mithin habt ihr es sich ändernden variablen Unwahrheiten eingeräumt, dass ihr sie euch, als wären sie zutreffend, einschärft.
So Ich von Wahrheit rede, rede Ich von den Wahrheiten, die unwandelbar sind – – von Endlosigkeit, Ewigkeit, Einssein, vom Leben der Seele und von der Liebe Selber. Liebe kann auf der Erde zu schwanken scheinen, das Einssein von Liebe, von der Ich rede, ist indes Ewig und klar, und sie ist nicht die Hoch- und Runter-Liebe, mit der du auf der Erde vertraut bist, nicht die Liebe, die heute hier, morgen fort ist, in irgendetwas sonst hinein umgestaltet.
In Wahrheit ist es das Herz, das weiß, was wahr ist. Dein kundiger Geist nachgerade nicht. Und, auf einer gewissen Ebene wird selbst dein Herz verleitet worden sein, gar so du im Grunde genommen ein vages Empfinden ausmachst, das dir besagt, etwas sei nicht wahrhaftig, und so du dein Herz außer Acht lässt. Vielleicht schlägt dich jemand in der Welt breit. Es ist nicht schwer, dich breitzuschlagen.
Sobald es um die Ewigen Wahrheiten im Leben geht, hat nichts bessere Kenntnisse inne als dein Herz, denn Ich halte dein Herz in Meiner Hand, und werde es niemals los lassen. Keine Pferde würden Mich dazu bringen. Nichts kann Mich veranlassen, dein Herz los zu lassen, denn Wir sind unzertrennlich, nicht bloß manchmal, sondern stets, was immer du aus Unzertrennlichkeit machen magst oder nicht machen magst.
Wir sind auf der gleichen Wellenlänge. Dein Receiver kann selbstverständlich abgeschaltet werden. Einerlei worum es geht, Mein Sprecher und Empfänger kann nicht einmal einen Moment lang unterbrochen, geschweige denn ausgekoppelt werden. Nein, absolut nicht, es gibt nicht einen Augenblick lang eine Abkoppelung zwischen dir und Mir, selbst dann nicht, wenn dein Empfangsgerät abgeschaltet oder ausgestöpselt ist. Dass du etwa nicht auf Empfang bist, ist möglicherweise keine Überraschung. Du wirst in einem Gutteil deines Lebens eher nicht bewussterweise Meine Botschaften empfangen haben, da du Mich anzweifeltest und andere Götter vor Mir hattest. Es ist dir angelegen, auf Mein Flüstern zu hören, und nicht so sehr auf die Gerüchte und Berichte der Welt, dessen ungeachtet, wie stark die Welt ihre Botschaften hervorschnellen lässt.
Um genau zu sein, du kannst dieses Andere, welches du vorgibst zu wissen, mit Wetterberichten in Vergleich bringen, die nicht wie erwartet eintreffen.
Worauf, Geliebte, werdet ihr wetten? Auf Berichte, oder auf Mich? Sofern du und Ich nicht übereinkommen, stehen die Chancen gut, dass du Mich mit Fehldeutungen versiehst. Irgendwo zwischen Wahrheit und deiner Sprache und deinem Verständnis wird ein Unterschlagen zutage getreten sein. Gestehe dir ein, dass im menschlichen Geist Tücken in Erscheinung treten können.
An Mir kann es keinen Zweifel geben, sobald du Mich, und keine Fehldeutung dessen, was Ich sage, hörst. Rufe dir selber ins Gedächtnis, dass die Wahrheit, so wie sie Mir vertraut ist, und das, was du als Wahrheit kennst, das gleiche oder nicht das gleiche sein können. Selbst du musst die Driftigkeit dessen eingestehen. Wem möchtest du Glauben schenken, einer Allerwelts-Person auf Erden, oder dem Einen im Himmel? Das ist ein Kinderspiel, nicht wahr?
Die Sache ist die, du bist dir nicht sicher, dass der Eine, der vorgibt, im Himmel zu sein, Gott da Droben ist, oder dass jener eine Phantasie oder dein Verstandesgeist oder derjenige des einen oder anderen Menschen ist, der dir Streiche spielt. Indessen weißt du, inmitten all der Konfusion, was wahr ist und was teilweise wahr ist. Teilweise wahr ist keineswegs auskömmlich gut. Du möchtest keine teilhafte Wahrheit. Du möchtest die nicht-wankende Wahrheit, die alleine dasteht, die Wahrheit, Die Ist, und einzig die Wahrheit und nichts sonst.
Neigt euch, Geliebte, zu Mir hin, nicht Mir zuliebe, sondern um euretwegen.
HEAVENLETTER # 5092 – 3.11.2014 Self-Discovery
SELBSTENTDECKUNG
Gott redete …
Nun hast du einen Anhaltspunkt, was das, Wer du bist und wofür dein Leben ist, angeht. Früher einmal hattest du keinen Hinweis, und jetzt hast du einen. Du bist nach wie vor argwöhnisch, gleichwohl hast du einen flüchtigen Eindruck. Dieser flüchtige Eindruck erbringt den ganzen Unterschied in der Welt.
Wenn Ich eine Geschichte erzählen würde, würde Ich davon reden, dass du Columbus bist, der eine neue Welt entdeckt. Columbus entdeckte, wovon er träumte. Er war ein Entdecker, und du ebenso.
Im Grunde genommen entdeckte Columbus sich selber in einer Neuen Welt. In jenem Augenblick dieser vollauf bedeutsamen, aufsehenerregenden Selbst-Entdeckung harmonierte Columbus mit Mir, und du wirst es nicht anders zuwege bringen. Eine jede Entdeckung hat etwas mit Dir-Selber-Dahinterkommen zu tun. Du trittst in eine Neue Welt ein.
Der Pfad, den Columbus einschlug, war nachdrücklich unzweideutig. Es war kein leichter Pfad, dennoch war er insofern leicht, als der Weg ihm übersichtlich wurde. An einer bestimmten Stelle hatte Columbus keinen Zweifel, wie sein Pfad hieß. Vielleicht hat er es nicht als einen Pfad bedacht, dennoch wusste er, wohin er gehen wollte. Er kam dorthin. Es spielte keine Rolle, dass der Ort, wo er an Land ging, einen anderen Namen hatte, im Vergleich zu dem, was er sich gedacht hatte. Es gab da keinen Irrtum, selbst so er sich vertan hatte.
Du bist auf dem Kurs deines Lebens, und du wirst dorthin gelangen. Alldieweil ist die Richtung, in die du gehst, nicht dermaßen klar definiert. Es ist schemenhaft. Es ist, als wärst du im Nebel. Was vor dir liegt, ist dir nicht so eindeutig, und dennoch gehst du trotzdem dorthin.
Geliebte, was auch immer ihr nachgeht, ihr seid im Verfolg eurer selbst. Sobald ihr die Höhen der Aufdeckung erreicht, seid ihr alsdann deutlich imstande, eure Individualität los zu lassen, und euer Leben artet voller Eifer zum Meinigen aus. Ihr seid glücklich, euer individuelles Leben für das Meinige abzugeben.
Ihr habt immer gewusst, dass etwas Großartiges im Anzug gewesen ist, und derzeit entdeckt ihr eure ureigene Größe. Ihr übergebt euch ihr. Des Ego-Willens ledig, seht ihr ein, dass euer Wille und der Meinige Ein und Dasselbe sind. Dies ist eure Selbst-Entdeckung. Dafür seid ihr hier auf der Erde.
Dies ist eine Entdeckung vollen Herzens. Just dies wünschtet ihr euch die ganze Zeit, es war bloß so, das, was ihr wirklich wolltet, war euch nicht klar. Plötzlich ist es klar, und das, was ihr wollt, das habt ihr jetzt. Das Ego stieg aus dem Rennen aus und hinterließ euch in eurer Wahren Pracht. Was für ein fantastischer Ort zum Verweilen. Ihr seid, in der Tat, das Glänzende Licht der Welt. Es ist nicht so, dass Ich rüberrücke. Es ist so, dass ihr hochrückt, und dass euer Licht Alles Was Ist umfängt. Ihr haltet euch nicht mehr länger in den Außenbezirken auf. Ihr seid nicht mehr länger an einem Abreisepunkt. Ihr seid angelangt. Mit hinwegstreichender Geste nehmt ihr eure Vermummungen ab, und ihr seid nicht mehr länger überrumpelt. Ihr habt zu euch selber aufgeschlossen. Herzlich Willkommen, sage Ich. Willkommen bei Meinem Herzen der Freude.
Ihr gebt nichts auf. Ihr findet alles. Das Ego macht sich davon, und nunmehr seid ihr die Sonne, Die in all ihrer ganzen Herrlichkeit Scheint. Es ist jetzt Zwölf Uhr Mittags. Ihr seid eine funkelnde Sonne, und das ist hinlänglich. Was möchtet ihr denn mehr? Gibt es überhaupt mehr? Es gibt schier weniger, und ein Zurück ist nicht zuhanden. Ihr seid auf Heiligem Grund. Kleinheit wurde überholt. Ihr wurde widerraten. Sie existiert nicht mehr. Alles, was du dir je wünschtest, selbst ohne seinen Namen zu kennen, ist dein. Womöglich bist du auf Zehenspitzen hierhin gelaufen, aber du bist hier. Womöglich hast du eine unbezeichnete Tür geöffnet. Sie schloss sich hinter dir, und ein Zurück gibt es nicht. Es gibt keinen Wunsch zurückzulaufen. Du hast das Neue Land gefunden. Du bist angekommen.
Barrieren existieren nicht mehr. Deine Füße stehen auf der Erde, und dein Herz ist im Himmel. Wir sind in Liebe vereint. Dies ist Einssein. Willkommen Zuhause, Mein Selbst.
HEAVENLETTER # 5093 – 4.11.2014 How You Dance
WIE IHR TANZT
Gott redete …
Du bist die süße Austragung Meines Herzens. Ich trage dich in Meinem Herzen. Wir können sagen, dass du Mein Herzensschwarm bist. Du bist gewisslich der Eine, Den Ich liebe. Ich liebe dich mit Meinem ganzen Herzen. Das sind andere Worte für: Du bist Meine Freude. So du in Tränen oder wenn du weit entfernt von Tränen bist, du bist Meine Freude. An Land oder auf See, du bist Meine Freude. Du bist Meinem Herzen Freude, und Ich danke dir für die Freude, die du Mir gibst, und für die Freude, die Ich von dir erlange. Ich kenne ausschließlich Freude von dir. Ich wollte es wäre, du kenntest ausschließlich Freude von Mir. Weswegen denn nicht, Geliebte? Wieso nicht?
Was kann euch von der vollen Freude Meines Herzens abhalten? Es kann nur von eurem Mangel an Glauben an euch selber und von eurer Bezweiflung Meiner herrühren. Es ist, als ob du und Ich auf einer Wippe sitzen, und du gehst rauf und runter, und dein Gewahrsein von Mir geht ebenfalls rauf und runter.
Wir, du und Ich, sind auf Dauer im Leben. Unser Einssein ist Ewig und ist fortlaufend eine Konstante gewesen. Unser Einssein ist nicht aufs Geratewohl, wie du es dir gedacht oder es erlebt haben magst. Was du gedacht haben wirst, ist eine Unmöglichkeit. Diese Idee kann gar nicht sein. Wir sind Ein Unfehlbares Eins. Das ist es.
Ich durchdenke es nicht, was zwischen Uns sein oder was mit dir geschehen wird. Ich falle nicht über Meine Kinder her, nicht über eines nach dem anderen, und erteile keine Strafen oder Zulagen. Ich möchte das nicht, und Ich kann das nicht. Ich liebe alle, einen jeden Einen von euch. Wir tanzen keine Solos.
Es ist mehr wie ein Square Dance, in dem Wir in Bewegung sind. Jeder ist an seinem Ort und seiner Stelle. Ich denke nie: „Oh, lasst Uns heute einmal diesem Kinde Mein ein Bein stellen. Lasst es Uns morgen einmal belohnen“, und so weiter. So steht es um die Dinge keinesfalls. Ich segne und segne und segne. Ich segne alle, selbst obschon Einer ist.
Ein jedes Meiner Kinder tanzt so gut, wie er oder sie es kann. Wir umarmen Uns ewig. Wir können sagen, dass die Welt ihre eigenen negativen Auswirkungen hat. Es ist keineswegs so, dass es Zufall ist, wo ihr seid und wann und was sich begibt, genauso wenig ist alles Bestimmung, außer Wir bezeichnen euer Geschick als das, wie ihr tanzt.
Da ist der Sinn, demgemäß ihr als der Aufrufer beim Square Dance ausgewiesen seid. Ihr dirigiert die Schritte, das Tempo und die Musik. Und, ja, es kann sich alles ändern, und es kann alles unverändert bleiben, so in etwa wie Worte in der Luft widerschallen. Sie werden gehört, und sie werden auch jetzt noch gehört. Die Rede unter Uns ist von einem Traum namens Leben auf Erden, und es ist eure Vorstellungskraft, die den Traum antreibt. Das Leben spielt sich aus, wie es sich ausspielt. Wie es sich ausspielt, das mag einem grässlich oder wundervoll erscheinen. Rechne dir etlichen Verdienst an. Übernimm etliche Verantwortung und nenne es nachgerade nicht Schuld-Zuschreiben. Vielleicht hast du diesen besonderen Tanz mit gehobenem Fuß begonnen. Er balancierte in der Luft. Dein ganzer Körper war in Position, und nur von jener bestimmten Position aus konntest du vorangehen, selbst wenn dies bedeuten kann, du fällst hin. Gewiss, so du hinfällst, stehst du alsdann auf.
Das Leben auf der Erde hat einen Ausgang, obschon es in Wirklichkeit weder ein runter noch ein rauf gibt, um hinzufallen oder um davon aufzustehen. Es ist insgesamt eine Fata Morgana, ein mächtiges Flimmerband. Ihr seid in diesem Trugbild hin und weg. Es umhüllt euch. Es hebt euch in die Höhe oder es zieht euch herunter. Alldieweil ist es ein kleiner Akt auf der Bühne. Du trittst in ihn ein. Du weißt, du bist ein Schauspieler auf der Bühne, der eine bestimmte Rolle ausführt. Einerlei was geschehen sein mag, du kommst zur Verbeugung vor dem Vorhang wieder auf die Beine. Verbeuge dich und genieße den Applaus.
HEAVENLETTER # 5094 – 5.11.2014 You Are the Ocean
IHR SEID DER OZEAN
Gott redete …
Die physische Welt ist nicht immer leicht. Ich rede nicht einmal von Beziehungen, obschon Ich davon ausgehe, man wird die Aussage treffen können, dass ihr ebenfalls Beziehungen mit der physischen unbeseelten Welt unterhaltet. Etwas zerbricht. Etwas bringt euch zum Stolpern. Es gibt Schlaglöcher und holprige Straßen. Euer Internetzugang bricht ab. Ihr könnt euren Schirm nicht öffnen oder nicht schließen. Ihr verliert etwas. Ihr seht etwas einfach nicht und lauft in es hinein. Etwas fällt euch auf den Kopf. Sagt Mir nicht, ihr wärt nie erzürnt gewesen und hättet keine physische Sache, die euch im Weg lag, weggekickt.
Es gibt Lecks und Wasserschäden. Im Kühlschrank verdirbt das eine oder andere.
Je mehr ihr habt, umso mehr kann schief gehen. Ohne das Leibliche, was hättet ihr denn da an Besorgungen zu machen? Einkaufen gehört zu euren Lieblingsbeschäftigungen, freilich gibt es da Dinge wie etwa Rechnungen, die zu bezahlen sind, und Schecks, die auszustellen sind. Es gibt Lebensmittel, die ihr vergaßt zu besorgen. Oh, na gut, ihr braucht Mir nicht all die nervtötenden Dinge zu erzählen, die für euch die physische Welt unhandlich machen und sich euch eurem Geistesfrieden in den Weg stellen.
Und die körperliche Welt ist kostspielig. Wenn ihr keine Unterkunft bräuchtet, müsstet ihr keine Miete oder keinen Hauszins bezahlen für einen Ort, um euren Körper niederzulegen. Bislang habt ihr für die Luft, die ihr atmet, keine Entgelte aufzubringen, dennoch gibt es eine Gebühr für den Platz, wo ihr euer Auto abstellt. Womöglich ist es euch nicht einmal erlaubt, euren Kopf auf einer Parkbank ausruhen zu lassen.
Worin bestünde die Notwendigkeit für die ganze Sache namens Geld und Gewerbe, falls es keine Hände gäbe, um Geschäfte zu tätigen und um zu tragen und zu halten, und keinen Verstand, um Zahlen zu zählen?
Und alsdann, in der physischen Welt gibt es heiß, es gibt kaltes und stürmisches Wetter. Es gibt nass, und es gibt trocken.
Es gibt Sportarten zum Spielen, und Knochen, um in ihnen eine Schienung einzubringen.
Falls ihr keine Körper hättet, so hättet ihr nicht Tränen, um zu weinen, genauso wenig irgendeinen Grund dazu.
Das Leibliche verursacht Arbeit. Ihr habt Kleidung zu waschen und Fußböden zu wischen. Manchmal fühlt sich ein Körper nicht gut, und jede Nacht hat er sich zum Schlafen zu begeben.
So ausgedrückt, klingt dies alles nicht wie Science Fiction?
Und die ganzen Belange von oben sind das Spiel von Licht. Licht ist wahrhaftig, das Spiel von Licht ist eine Partie mit Regeln aus sich selbst heraus, die nicht fortlaufend gewürdigt werden.
Tiefer als das Tageslicht ist die nicht-physische Welt, wo sich nichts abnutzt und überall alles gut ist. Keine fünf Sinne, um dir in den Weg zu geraten. Es gibt nichts, um sich dir in den Weg zu stellen. Kein in jemanden oder in etwas Hineinlaufen. Es gibt kein hier und kein dort. Es gibt keine Uhren zum Aufziehen, oder um dich wach zu machen, da es, jenseits des Leiblichen, kein Müde-Werden oder irgendwelchen Bedarf gibt, in ein Bett zu gelangen und des Nachts in es hineinzukommen oder morgens das Bett zu machen.
Es wird keinen Morgen, keinen Mittag oder keine Nacht geben. Es wird kein hungrig werden geben. Es wird kein zu viel essen oder nicht einen angebrannten Toast essen geben.
Gleichwohl, während Ich all diese Belange schildere, die dir in deinem Leben in den Weg geraten, kommst du mittlerweilen dahinter, dass du ihnen gegenüber eingenommen bist? Du magst sie wirklich. Du magst das Leben auf der Erde wirklich, und, offen gesagt, du bist dir nicht einmal vollauf sicher, ob du je von ihm weiterkommen möchtest.
Wenn ihr keine Beschwernisse hättet, hättet ihr alsbald Vergnügen? Sie scheinen zueinander zu passen.
Denkt allerdings bitte nicht einen Moment lang, die nicht-physische Welt sei flau oder öde. Einssein ist eine Liebe-Schwingung. Einssein ist Endlos. Endlos meint für immer und ewig, und, demzufolge zeitlos, immerwährend. Ich brachte das Erdenleben aus einem Beweggrund hervor. Es ist von Nutzen, und es ist für euer Gewahrsein nötig. Entsinnt euch einfach, dass es Spielen ist. Es ist nicht für immer und ewig. Das Leben auf der Erde ist ein Ozean, in dem ihr eine Weile schwimmt, bis dass ihr erkennt, dass ihr der Ozean seid.
HEAVENLETTER # 5095 – 6.11.2014 The Big Realization
DIE GROSSE VERGEGENWÄRTIGUNG
Gott redete …
Du bist Ich. Du bist Ich. Du bist Ich.
Gibt es mehr, was du, der sogenannte du, zu wissen hast?
Es ist nicht so, dass alles andere eine Zeitverschwendung ist, keineswegs. Alles ist für etwas. Gleichzeitig sieht sich jeder, ob nah oder fern, darauf abgestellt, zu der Erkenntnis zu gelangen, dass du Ich bist. Dies stellt die Große Vergegenwärtigung dar.
Natürlich rede Ich hier nicht davon, dass du diese Worte hersagst und über sie intellektualisierst. Ich meine ungemein mehr als den Gedanken der Worte. Ich meine die Realität, wo du, von einem Augenblick zum anderen, oder nach und nach, in die Gesegnetheit von Mir hinein verschmilzt. Du verbleibst in deinem Körper, und kehrst dich nicht von ihm ab. Du trägst ihn nach wie vor herum, und du kümmerst dich um deine täglichen Angelegenheiten, dennoch hast du dich gleichzeitig, anstatt dich von Mir getrennt zu fühlen, von deinem Körper und der ganzen Identität, die mit jenem einherging, abgesondert. Du bist in deinem Körper, und du weißt, dass du es bist, und so du das Leben in deinem Körper lebst, bringst du Mich, Mich Selbst und Ich, zum Ausdruck. Und das ist es.
In deiner eigenen Realität bist du zu Meiner Essenz emporgestiegen. Du gerätst sozusagen zu Ich in all Meiner Unparteilichkeit und Herrlichkeit. Du siehst, so wie Ich sehe. Du hörst, so wie Ich höre. Du bist aus der Verstrickung mit dem gewöhnlichen Leben in der Welt heraus. Du lebst immer noch in der Welt, allerdings hakst du dich nicht mehr in jene singulare Identität ein. Du bist mit dem Einssein ineinandergeflossen. Einssein ist aus deinem Seien in Erscheinung getreten. Du kannst dem nicht mehr länger entgegenhalten. Du hast nicht zu warten, bis du von deinem Körper scheidest. Du läufst direkt, sozusagen, in Mich hinein. Das kleine du verzieht sich. Ciao, Ciao, kleines du.
Du gibst nichts auf, und erwirbst alles. Du fliegst zum Klassenvorsteher und fließt mit jeder Fiber deines Seins mit Mir ineinander. Du kannst nicht mehr länger neben Mir geschieden stehen bleiben. Gleiches zieht Gleiches an, und du kommst unversehens herein, nach wie vor ein Leib auf Erden, indessen hast du Gewahrsein im Himmel bei Mir, zentriert in Mir, verehrt in Mir. Selbst im Verlaufe all des Austausches auf der Erde bist du Ich geworden.
Ein jedes Meiner Kinder dringt empor, sich mit Mir zu verschmelzen und Ich Selbst zu werden. Gar so du an der Alltäglichkeit des Lebens auf Erden teilnimmst, bist du zum Himmel emporgestiegen. Blickt auf, ihr wisst, Wer ihr seid, und, demzufolge, erkennt ihr Mich als Euch Selbst. Es gibt keinen Weggang von Meiner Liebe. Ihr habt euch Meiner Liebe gefügt. Ihr habt euch vollauf Meinem Licht dargereicht. Jeglicher Unterschied zwischen eurem Licht und Meinem Licht wird nicht mehr eingebildet oder es wird nicht mehr zu ihm gestanden.
Wer ist es, der kundgibt, du seist davon, wie Ich BIN, verschieden? Was für eine trostlose Rolle, die da zu spielen ist, sich irgendwas Minderes denn die Vollheit Gottes herzunehmen und etwas geringeres, etwas gehörig geringeres herauszukehren. Ihr habt ein Festzugs-Kostüm an, derweilen ihr die Himmlischheit Gottes seid. Dies ist die Beschaffenheit der Wahrheit, und ihr werdet sie Tag und Nacht leben. Ich habe das Licht Meiner Selbst in euch unablässig gesehen. Es war immer da. Ihr saht nicht. Ihr saht schlecht. Euer Augenlicht war verwirrt, euer Herz und euer Geist ebenso, dennoch hattet ihr zur selben Zeit einen Schimmer von eurer Ganzheit. Irgendwo in den Nischen eures Geistes bekamt ihr gewöhnlich jenen Schimmer los. Ihr beschiedet, er könne nicht zutreffend sein. Ihr saht euch missbilligend an, denn, falls ihr euch schneidet, würdet ihr bluten. Wenn ihr euch mit einem Hammer auf den Daumen schlagt, tut das weh und ihr kreischt. Nichtsdestotrotz, genauso seid ihr die Größere Realität, die ihr euch anscheinend noch nicht zugeschrieben habt.
Und es wird indes der Tag kommen, wann ihr das tut, wann ihr all diese Andersheit in Vergessenheit geraten lasst. Weiland wart ihr ein Kind der Unwissenheit, das sich sicher ist, es wisse, worüber es rede, derweilen es sich noch nicht über jene solide Kenntnis im Klaren ist, dass es und Ich Eins sind, und, des weiteren, dass es niemanden sonst gibt. Da ist Eins. Unbenommen der Massen – es gibt einzig Eins, nicht einmal ein Eins von Uns, schlichtweg Eins, Mich, Gott, also, und mithin ist dies eure Rückkehr zur Schuldlosigkeit, und in der Realität gibt es kein Wir, einzig Ich, und niemanden sonst. Ich einzig BIN.
HEAVENLETTER # 5096 – 7.11.2014 As the Sun Rises, So Does Earth
GLEICHWIE DIE SONNE AUFGEHT, GEHT DIE ERDE AUF
Gott redete …
Habe ein solches Glücksgefühl bei Mir, dass du verständnisinnig unentwegt bei Mir bleibst. Wer sollte Mir denn je entwischen möchten! Dies erschrickt den Geist. Wo Liebe ist, dorthin gehörst du. Ich bin die Quelle der Liebe, und nicht minder du. Von dir selber wegrennen ist von der Liebe, die du bist, wegrennen. Bald wirst du still in Meiner Präsenz dastehen. Es wird die natürlichste Sache von der Welt sein.
Du bist Meine Liebe, sei sie demnach. Nimm Mich in dein Herz hinein auf und lasse dich selber herein, oder brummle zu dir selber, dass du und Gott Ein und das Selbe sind. Sieh wie das klingt. „Gott und ich sind Ein und das Selbe.“ Höre, wie das von deinen Lippen und deiner Zunge heruntertrippelt. Schließen sich deine Augen, als schlössen sie sich von alleine? Ich möchte dir folgendes sagen:
Augen können sich schließen, und es sind Herzen, die aufgehen. Dein Herz öffnet sich. Hast du dir das nicht gewünscht?
Alles, was Wir hier tun, ist Herzen-Öffnen. Wir drehen den Schlüssel herum, der Liebe hereinlässt, und Wir drehen den Schlüssel herum, der Liebe in die Welt hinauslässt. Was sonst gibt es da zu tun?
Wirf niemals diesen Schlüssel raus, der die Herzen der Welt entriegelt. Eine jede vermeintliche Person auf der Erde hält diesen Schlüssel inne. Drehe den Schlüssel deines Herzens um. Der Trick ist der, diesen goldenen Schlüssel in Gebrauch zu nehmen. Drehe herum, drehe herum. Klick, klick. Pschscht. Lausche auf all jene Herzen, wie sie sich öffnen und öffnen. Sie bersten auf, und Liebe ergießt sich über das ganze Land. Aufseiten der Liebe wird auf das Land, auf Hochglanz poliert, Anspruch erhoben.
Ich verkünde die Liebe. Ich singe ein Liebeslied. Ich schütte Meine Liebe aus, und Meine Liebe tritt als du in Erscheinung. Danke Gott für dich. Du bist der Besteller der Felder Meiner Liebe auf Erden. Hinterlasse Liebe und mehr Liebe, sodass die Sonne auf der Erde hell in einem jeden Herzen erglänzt. Kein Herz wird ausgelassen. Dies ist der Tag, an dem die Liebe in allen Herzen aufkommt, und alles Mindere denn Liebe dies nicht ausrichtet.
Dies ist Meine Liebeserklärung. Ich trotze euch, eure Liebe herauszulassen. Ihr seid hierfür hier. Dies ist Meine Ansage. Liebe heraus geben, das ist eure Belohnung. Gießt, gießt, gießt den reichlichen Balsam eurer Liebe.
Könnt ihr euch Meine Freude vorstellen, während Ich Mich zurücklehne und Mich im Einfluss und Überfluss zurücklege, während die Liebe birst und die Erde überzieht? Redet über Manna vom Himmel! Was meint ihr, was Liebe ist? Ein Produkt der Erde? Liebe ist ein Erzeugnis, vom Himmel zugewendet. Dies ist die reale Ware, von der Ich rede. Ihr seid die realen Güter. Es seid ihr, die Ich vom Himmel her schütte, um die Erde, auf der ihr wandelt, zu beglücken und zu segnen.
Liebt jene Erde zärtlich. Sprecht gut von ihr. Die Erde ist Natur. Liebt die Natur. Geratet nicht so viel in die konventionellen Belange und Bezugnahmen hinein. Geht auf weichem Gras. Stellt euch barfuß auf der Erde vor. Stellt euch in Verbundenheit mit dem Zentrum der Erde und mit dem Herzen des Himmels vor. Ich lege Meinen Daumen und Meinen Zeigefinger auf euren Kopf und wirble euch zum Zentrum der Erde und zurück zum Herzen des Himmels. Und daraufhin vollzieht ihr eine vollendete Rückbeuge. So ihr euch in der Form eines Kreises von euch selbst herumdreht, gebt ihr der Erde Auftrieb. Dank euch ist die Erde nunmehr im Himmel angesiedelt. Es ist ein Überlappen. Die Erde hat sich zu ihrer rechtmäßigen Stelle erhoben. Nun sind es nicht mehr länger die Tiefen der Erde. Nun sind es die Höhen des Himmels. Es überkommt nicht mehr das Hineinsinken in die Eingeweide der Erde, denn Erde und Himmel sind Eins geworden. Sofern du und Ich Eins sind, sind alsdann Erde und Himmel ebenso vermählt.
Lasst Uns dieses Zutagetreten feierlich begehen. Dies ist großartiger als die Mondlandung des Menschen. Dies ist die Erde, wie sie sich selber zum Himmel versetzt. Kein Herumschleichen mehr. So wie die Sonne aufgeht, so bricht die Erde mit euch auf ihr an.
HEAVENLETTER # 5097 – 8.11.2014 Looking Out a Taller Window
AUS EINEM GRÖSSEREN FENSTER NACH DRAUSSEN BLICKEN
Gott redete …
Was für eine Erfahrung das Leben auf der Welt doch ist. Was für eine Umlenkung von der Wahren Realität. Was für eine Unvereinbarkeit die Welt darstellt. Wie anfällig ihr den Unvereinbarkeiten gegenüber seid, die letztlich Gegensätze sind. Ihr habt mit dem Leben in der Welt eine durcheinander geratene Beziehung. Ihr seid wildwuchernderweise pro und contra. Ihr richtet die Welt gnadenlos, und seid genauso an sie geheftet.
Eines Tages wurdet ihr zur Erde geboren. „Wofür auf der Erde sein?“, fragt ihr euch nun. „Weswegen bin ich hier, und was bin ich bestimmt zu tun, so ich hier bin?“
Endlos sind die Möglichkeiten, und es scheinen für euch die meiste Zeit keine sicheren Nischen zur Stelle zu sein. Es gibt womöglich mehr als eine Gegebenheit. Ich habe es bereits früher gesagt, dass ihr nicht wissen müsst, was es ist. Ihr werdet dort anlangen. Etliche verstehen. Etliche nicht. Nichtsdestotrotz werdet ihr erfüllen, was ihr euch zu tun vornehmt. Ihr seid der Erfüller davon.
Dass du auf der Erde weilst, ist fantastischer als ein Geheimnis. Du magst Geheimnisse, dennoch scheint das Leben mehr wie eine Klemme zu sein, in der du dich findest. Du kannst das Gefühl haben, du seist im Leben durch eine große Hand aufgegriffen und an eine beliebige Stelle mit beliebigen Leuten verbracht worden, die das Sagen über dich haben. Du kannst es nicht erwarten, erwachsen zu werden und über dich selber etliches Sagen zu haben, dennoch verspürst du immer noch nicht einen größeren Zuständigkeitsbereich über dich selber. Du hast einen Lebensunterhalt zu verdienen. Du hast irgendwo zu leben. Am Boden gibt es Hindernisse, und du lechzt so sehr nach mehr.
Das Leben wird mehr vom Lechzen denn vom Haben zu sein scheinen. Es kann so aussehen, es sei mehr übers Rechnungen Bezahlen denn übers Geben und Schenken. Deine Einsicht geht mehr in die Richtung, das Leben handle ausgiebiger vom Leiden denn von Freude. Du bist im Grunde dem Leben gegenüber argwöhnisch. Ein gängiges Thema ist: „Was denn ist das Leben? Warum ich? Warum hier? Warum jetzt? Was tue ich hier? Wie lange habe ich hier zu bleiben?“
Und dennoch möchtest du nicht, dass dieses Leben zuende geht. Du möchtest es, und du möchtest es nicht. Weidlich ausgiebig zagst du mit einem Ende für dich.
Die gute Nachricht ist die, dass du für immer und ewig lebst. Derzeit bist du ein Menschenwesen. Du bist ununterbrochen Seiend. Du kannst niemals sterben. Ausschließlich physische Leiber sterben.
Du indes bist ein Glänzender Stern, der durch alle Ewigkeit leuchtet. Du bist Mein Augapfel. Ich schaue in dich hinein, und Ich sehe Mich Selbst. Wäre es doch, du schautest zu Mir und sähest dich selbst. Ja, es geht alles darum, was du siehst und was du nicht siehst. Mein Augenlicht ist gut.
Nun denn, was sollen Wir mit dir anfangen, der du in der Welt leidest und der du zu viel Freude-Absenz an dir hast? Schier ein winziger Wechsel in deiner Sicht wird den ganzen Unterschied in der Welt erbringen. Manchmal läufst du mit geschlossenen Augen daher, als wärest du voller Stumpfsinn, und du gehst nicht voran.
Du hast dir klar zu werden, dass es dein Leben wert ist, gelebt zu werden. Ja, das deinige. Dies ist vorrangig. Wer sollte denn ein Leben leben mögen, das es nicht wert ist, gelebt zu werden? Du Liebe, Du Lieber, du hast deine eigenen Geister aufzupulvern. Wenn du auf Talfahrt bist, dann hast du dich selber in einen anderen Winkel zu neigen. Ein einziger winziger Neigungswinkel kann deine Welt umkrempeln, oder genauer gesagt, kann die richtige Seite zum Vorschein bringen.
Nimm Mich mit dir. In vollem Bewusstsein, nimm Mich mit dir. Sage:
„Komm schon, Gott. Wir haben es heute irgendwohin zu schaffen. Komme mit mir, und Wir werden mit großen Schritten ausholen. Ich möchte nicht mehr ruhig dasitzen und eingeengt bleiben. Komme mit mir, und ich möchte Dir all die Kostbarkeiten zeigen, die Du mir vermacht hast. Du wirst sehen, wie ich in eine neue Richtung abhebe. Dir zuliebe, Gott, hebe ich meine Stimmung. Für Dich möchte ich diesen Tag lieben, ihn reizend machen und ihn wert herrichten, liebevoll zu sein. Ich setze meine Sicht höher an. Ich schaue aus einem höher reichenden Fenster heraus, weil Du, Gott, bei mir bist. Alles, was ich zu tun habe, ist – bei Dir bleiben.“
HEAVENLETTER # 5098 – 9.11.2014 Such Is the Love Flowers Give
SO IST LIEBE, DIE DIE BLUMEN SCHENKEN
Gott redete …
Du kommst als Liebe selbst von Liebe her, um Liebe zu sein, die sich selber zum Ausdruck bringt. Und sobald deine Tage auf der Erde dieses Mal um sind, wirst du zurückgesandt zu der Liebe, von der du her kamst. Liebe drückt sich selber aus. Das muss sie. Liebe ist so. Liebe liebt es, zu scheinen. Liebe mag es nicht, heruntergedrückt, gequetscht, eingeebnet usw. zu werden. Liebe ist Liebe. Eine Blume liebt so sehr, voller Freude schiebt sie sich ihren Weg frei durch den Erdboden nach oben. Solcherart ist die Liebe, die Blumen schenken.
Es ist die Natur von Liebe, sich auszudehnen. Es ist ebenfalls die Natur des Lebens, sich auszuweiten. Jeder ist wegen Ausweitung von Liebe, zum Ausdruck gebracht im Leben, hier auf der Erde. Liebe bringt sich selber zum Ausdruck, nicht anhand von entschlossen ausgeführten Erläuterungen oder anhand von Zurechenbarkeit, sondern schlicht kraft Ausweitung. Liebe liebt es, sich auszuweiten. Liebe liebt es, zu quellen und hervorzubersten wie etwas Neues, und hervorzubersten und hervorzubersten. Zunächst ist eine Blume ein Sprössling, danach entfaltet sie ihre Blätter und alsdann blüht sie.
Du, ein Menschenwesen, hast dich ausgeweitet. Dann und wann hast du die Dehnung deiner Liebe geschmälert, gleichwohl fließt stets mehr und mehr zu. Entfaltung hat ihre eigenen Wege.
Liebe ist solch eine natürliche Sache, dass sie keiner Jagd-Partien bedarf, die aus ihr zusammengestellt werden. In Wahrheit hat Liebe keine Einübung nötig, dennoch hast du dich bisweilen – aufgrund von Verschlossenheit, aufgrund dessen, dass du dich aus Angst zögerlich gibst – selber zu trauen, deine Schranken zu sprengen. Der Ausdruck von Liebe ist der natürlichste Ausdruck in der Welt und im Himmel, indessen hast du es gelegentlich nötig, dem Ausgießen deiner Liebe stattzugeben. Ich rede gar von Liebe, die einem Fremden in Form von Freundlichkeit zugewendet wird.
Du weißt, es ist deine Liebe, von der Wir sprechen. Es ist deine Liebe, die von Bedeutung ist. Du bist nicht hier auf der Erde, um Liebe in Zahlung zu geben. Liebe liegt nicht auf dem Verhandlungstisch. Deine Liebe ist nicht auf jemandes Liebe angewiesen. Wir reden nicht von Liebe, die erstickt, nicht von Liebe, einer Bitte nachkommend, nicht von Liebe, die einigen Regeln folgte, welche der Veranschaulichung wegen oder um der Vergütung halber ausgedacht wurden. Liebe kommen keine Beschränkungen zu, das freilich bedeutet nicht, dass Liebe nicht stille sein kann. Liebe kann schlicht dort sein, wo sie ist ohne irgendwelche Fanfarenstöße. Ihr hat nicht Beifall gespendet zu werden.
Liebe ist ein Erfordernis. Der Liebe hat es freilich stattgegeben zu werden, frei zu sein. Was mitunter auf der Erde als Liebe bezeichnet wird, wird etwa eher etwas Minderes sein, so, als wäre sie ein Sieg. Liebe ist keine Niederlassung. Sie ist kein Besitztum. Wie wendest du Liebe zu? Schenke Liebe ohne Talons. Gib Liebe, da Liebe aus deinem Herzen heraus anbricht. Nichts hat, weil dein Herz liebt, zu geschehen. Es gibt keine eignende Liebe. Liebe stellt keine Forderungen auf. Liebe ist Sache, und hat keine Auswirkungen zu haben. Liebe ist nicht etwas, aus dem schlau zu werden ist. Liebe dringt aus dem Herzen hervor, anderenfalls ist es nicht Liebe. Liebe kann wachsen, indes kann sie nicht angezettelt werden. Es gibt keine Verpflichtung zu lieben oder sie zu erwidern.
Blumen sind ein Symbol von Liebe. Blumen wachsen einfach, um sich selber darzubieten. Eine Blume ist glücklich, gepflückt und nachhause genommen zu werden. Ihr Empfinden ist es auch nicht, beraubt zu sein, sowie jemand an ihr vorübergeht, oder wenn sie jemand bewundernd anblickt und nicht pflückt. Blumen rechnen nicht Beweismittel für Liebe zusammen. Sie lieben einfach. Wenn eine Blume nicht gepflückt wird, ist das in Ordnung, denn die Blume hat alldieweil Liebe verschenkt. Eine Blume erstellt keine Regeln und Vorschriften. Und sind Blumen nicht schön, und werden über sie nicht Gedichte niedergeschrieben? Die Liebe der Blumen ist wohlbekannt. Sie schauen zur Sonne hoch, und ihre Liebe ist rundum verlautet.
Um was mehr kann einen eine Blume angehen, als darum, zu lieben? Sie aalt sich im Sonnenschein der Liebe. Eine Blume stellt keine Ansprüche. Sie insistiert nicht. Sie hat nicht vorgefasste Ideen. Einer Blume, sei es nun, jemand pflückt sie, oder nicht, geht es gut damit. Eine Blume ist nicht der Auffassung, sie sterbe an der Ranke. Einer Blume Liebe hängt von der Blume ab. Sie weiß, dass sie keine Geschäftsware ist. Eine Blume wächst zur Sonne hin. Sie liebt schier, weil ebendies ihre Natur ist.
HEAVENLETTER # 5099 – 10.11.2014 Every Day, a New Page
JEDEN TAG EINE NEUE SEITE
Gott redete …
Tut einer neuen Welt eure Augen auf. Ihr seid diejenigen, die die Erde aufwecken werden. Ihr denkt ja eher, dass ihr zufolge der Welt rückfedernd reflektiert und abprallt, indessen ist es so, dass die Welt euch zufolge rückfedernd reflektiert. Ich rede über beides, die beseelte und die unbeseelte Welt. Ihr seid eine Schlüsselfigur. Die Liebe, die ihr aussendet, prellt zurück. Das Übelwollen, das ihr aussendet, federt zurück. Sowie ihr an Liebe oder an Angst denkt, spritzt ihr sie zur Welt hinaus.
Bevor du diesbezüglich Folgerungen ziehst – du bist nicht alleine am Spielen, genauso wenig solltest du meinen, jeder Wind, der so wie es dir lieb ist weht, sei etwas, was du erarbeitet oder was du veranlasst habest oder was dir zuschreibbar sei. Eine solche Denkweise bringt dich nirgendwo hin. Ohnedies bist du bisweilen, bist du oft schlicht ein argloser Dabeistehender. Es mag ja aus verflossener Zeit zu Auswirkungen kommen, die plötzlich auf dir niedergehen, aber nun bist du ein neues Bewusstsein, und es hat weder Hand noch Fuß, dass du von Sünden heimgesucht wirst. Denke einfach so nicht. Sieh dich nicht nach Ursache oder Veranlassung um. Fakt ist, dass du nunmehr all die Warum’s und Wozu’s los zu lassen und pur mit deinem Leben voranzukommen hast. Entsinne dich, es ist dein Leben, welches du derzeit lebst, über das Wir reden, nicht irgendein vergangenes Leben, das sich an dich heranschleicht.
Du bist im Geschäft deines gegenwärtigen Lebens. Sofern es ein Wirbelsturm ist, von dem du erwischt wirst, so versuche nicht, den Ausgangspunkt, dass du von ihm erwischt wurdest, nachzuzeichnen. Sofern das Leben als eine Treppe, die man hochsteigt, betrachtet wird, befindest du dich jetzt auf einer anderen Trittstufe.
Mache dich bereit, eine weitere Stufe höher zu nehmen, und noch eine und noch eine. Wenn du dich in großer Höhe befindest, wird dir, selbst in der körperlichen Welt, angetragen, nicht nach unten zu sehen, denn nach unten sehen und schauen, wie weit oben du bist, machen dich schwindelig, und du wirst eventuell abrutschen. Besser, ihr steigt weiter hoch, Geliebte. Besser ist, in die Höhe zu schauen. Euch auf die Suche begeben nach eurer launischen Verantwortlichkeit dafür, euch in dem Mahlstrom verfangen zu haben, ist keine gute Ingebrauchnahme eurer Energie. Daran denken, was jetzt zu tun ist, ist ein guter Einsatz eurer Energie.
Holt tief Luft und atmet aus und lasst die allerhand einstmaligen Irrtümer los. Ein Jeder hat sie begangen. Was ist der Punkt dabei, mögliche frühere Irrtümer auszubaggern. Was für ein Licht geht an, wenn du darüber nachdenkst, du seist einstmals ein Marodeur gewesen. Lasst sie gehen, die Vergangenheit. Schaut, ihr lernt hinzu, alldieweil ihr vorangeht. Gestern tatst du oder dachtest du etwas, was du heute nicht tun würdest. Das ist keine so große Sache.
All das, was mit dir in der Welt vonstatten geht, ist ohnedies nicht real. Ihr schwimmt im Wasser eines Traums. Das einzige Fazit, was zu ziehen ist, lautet, dass du, Gottlob, von diesem Traum aufwachen wirst. Sowie du das tust, wirst du darüber lachen, wie ernst du ihn genommen hast. Träume sind nicht die Fabrizierung, die euch herstellt, außer so ihr eine neue Seite aufblättert.
Jeder Tag – eine neue Seite. Was du einstmals warst, ist nicht, wer du jetzt bist. Tatsächlich war der Part, den du in dem Traum spieltest, nicht du. Es war eine Rolle, die du spieltest. Die Rolle, die du spielst, ist nicht du. Selbst wenn die Rolle, die du spielst, die eines Helden ist, bist du weitaus mehr als ein Held. Du bist eine Seele, eine gute Seele, und deine Seele steigt zu deiner Göttlichen Höhe auf, welche dein natürlicher Zustand ist. Episoden sind nicht das, was dich fabriziert. Deine Seele weiß, was sie wirkt. Habe Zutrauen, dass du dich jetzt selber erleuchtest. Die Vergangenheit ist nicht mehr länger hier. Du bist ihrer ledig. Sei durch und fertig mit ihr.
HEAVENLETTER # 5100 – 11.11.2014 A Milestone
EIN MEILENSTEIN
Gott redete …
Lasse einfach Bemäkeln los. Was für ein Meilenstein wäre das – herumkritteln los zu lassen –, stattdessen ein Freude-Aufsucher zu sein. Selbst wenn du in eine Pfütze trittst, finde Freude an der Merkwürdigkeit, in eine Pfütze zu treten. Einverstanden, es ist schlimm genug, dass du in eine matschige Pfütze hineingeraten bist, lache darüber. Das ist das wenigste, was du tun kannst.
Wir reden über im Leben von verträglicher Art sein. Sofern die Untat, in eine Pfütze getreten zu sein, bereits begangen wurde, wieso alsdann Düsternis fortbestehen lassen? Wieso Trübsinn andauern lassen bei irgendeiner der Bewandtnisse, die dich verdrießen?
Lasse die Thematik deines Lebens vom Aufrechterhalten von Freude handeln. Sind Wir da einer Meinung, dass du eine Wahl hast? Habe Ich dir nicht Freien Willen zukommen lassen? Wenn du die Wahl hast, auf dich selber einzutreten, oder weiterzugehen, welche Alternative wirst du dir aussuchen? Welche hast du dir hergenommen?
Schau, lasse es dir nicht einmal durch den Kopf gehen. Entscheide dich jedes Mal für Licht. Lasse es dabei nicht zu einer Wahl kommen, denn wer sollte fürwahr Tag für Tag dem Trübsinn vor dem Licht den Vorzug geben mögen? Gewiss, du hast das getan. Jedes Mal, wenn du dich beschwerst, wenn du etwas auszusetzen hast, und Viele bescheiden, bei allem eine Menge auszusetzen zu haben, bei Mir inklusive. Vielleicht entgeht Mir etwas. Worin besteht dabei der Vorteil? Was für ein möglicher Nutzen ist da zu finden? Oh, gut, ja, unterdessen Luft ablassen, das nehme Ich an.
Das kommt dem gleich, gerne zu Gehör bekommen zu mögen, dass dir Unrecht getan wurde, so, als wäre geschädigt worden zu sein die Mission deines Lebens. Wann, Geliebte, habt ihr genug, euch dem zu weihen, dass euch ein Unrecht angetan wurde? Eben just dies stellt keine Feder auf eurem Hut dar. Es braucht kein spezielles Talent, sich ausgenutzt zu fühlen. Okay, wenn du ausgenutzt worden bist, warum dann dich selber weiter ausnutzen und zum Schluss gelangen, du seist ein Opfer. Es ist einem nicht mehr angelegen, stolz auf ein Opfer sein zu sein, als es einem angelegen ist, stolz darauf zu sein, ein Schikanierer zu sein. Falls es keine ungerecht Behandelnde gäbe, gäbe es keine Opfer. Das Umgekehrte trifft ebenso zu. Keine Opfer, keine zum Opfer Machenden. Keine Rüpel, keine zu kurz Gekommenen. Keine Benachteiligten, keine Tyrannen.
Lasst Uns über die Idee des Verschuldens hinausgelangen. Zeigt nicht mit dem Finger. Schaut stattdessen nach Lösungen. Kommt aus der Arena heraus, in der ihr am Boxen wart. Steigt über das Seil weg, an dem ihr euch festgehalten habt. Schaut nach Höherem als nach Anklage. Seid für jeden Augenblick des Lebens dankbar, und für die Gelegenheit, die ihr habt, euch darüber zu erheben, was auch immer ihr stattgabt oder beschiedet, euch von Freude fernzuhalten.
Ist es wirklich so schwer, Fehlbenehmen los zu lassen? Ist es wirklich so schwer, mit den Achseln zu zucken und im Leben voranzurücken? Ist es wirklich so schwer, spannkräftig und rückfedernd zu sein? Ist es wirklich so schwer, vor allem Sonstigen Freude zu wählen? Wer sagt, es sei dermaßen schwer?
Du bist mehr als ein nichtstuender Wandersmann im Leben. Du bist ein Wege-Zeiger. Sei der erste, sich zu ergangenen Bescheiden zu bekennen. Es könnte sein, dass Erleuchtung eine Angelegenheit ist, wofür du dich entscheidest. Genug der harten Realitäten des Lebens. Verschaffe dir einen neuen Slogan. Komme dort heraus, wo du dich aufgehalten hast und suche dir eine neue Route aus. Falls du mit deinen betagten Denk- und Handlungsweisen nicht glücklich bist, macht es Sinn, etwas anderes zu probieren. Besorge dir eine neue Brille. Bringe deine Sicht ins Gleichgewicht. Weise Entscheidungen treffen wird alsdann etwas geradezu Leichtes sein.
Rangieren bei deiner Wahl Verschlimmerung und Missvergnügen vor Glücklichsein? Du wirst etwa vortragen, aufgrund diesem oder jenem könnest du schier Unglücklichsein und Verhängnis innehaben. Nun, denn, du verdammst dich selber zu Unterwürfigkeit gegenüber verhängnishaftem Denken. Ändere deine Schlüsse, und eine ganze frische Welt wird sich auftun. Sei ohnedies glücklich. Finde auf jeden Fall etwas, zu mögen. Es wäre nicht so schlecht, das Leben zu mögen und die Freude aus ihm herauszudrücken. Im Falle einer dir anstehenden Wahl, würde dabei dein Bescheid nicht so ergehen? Ich sage dir, dass du die Wahl hast. Du hast in dem Buch einen jeden Beschluss beschieden. Nun, womöglich ist momentan die Zeit da, dir ein neues Buch und einen neuen Pachtvertrag für das Leben zu beschaffen, was sagst du dazu?
HEAVENLETTER # 5101 – 12.11.2014 What Can Be Lost in Love?
WAS KANN IN DER LIEBE VERLUSTIG GEHEN?
Gott redete …
Es gibt in der Welt eine Redeweise: „Alle guten Dinge gehen einmal zu Ende.“ Diese Redewendung bringt nicht die Wahrheit zum Ausdruck, auf keinen Fall.
Im Himmel, in dem Ich lebe, kommt nichts zu Ende. Du verstehst das, nicht wahr? Das Leben endet nicht. Die Seele endet nicht. Wo Ich bin, ist alles Wahrhaftig und immerwährend. Schönheit ist großartige Wahrheit, die immer fortdauert. Und die Liebe. Ja, natürlich die Liebe.
Liebe ist Ewig und Unendlich. Liebe schafft nichts Besseres als das. Sie ist die Ausweitung von Energie. Liebe ist stattlicher als Emotion. Tatsache ist, Liebe ist alles was ist. Einssein ist Liebe. Liebe und Einssein können nicht getrennt werden. Der Liebe kommt kein Ende zu, indes können Wir sagen, dass Liebe der Scheitelpunkt von allem was ist ist. Liebe streckt sich endlos, und mithin rühren alle Herzen einander. Herzen stoßen in der Welt bei jedem anderen Herzen an. Und demgemäß kommt es in der Sprache zu dem Ausdruck – alle Herzen sind gerührt. Jeder weiß, wie Liebe sich anfühlt. Niemand ist der Liebe ein Fremder, einerlei wie kalt ein Herz weglaufen möchte und sich weltabgeschieden wissen möchte. Herzen überkommen in der Welt die ganze Bandbreite. Durchaus den Klaviertasten ähnlich, die rauf und runter gespielt werden können.
Ich vermute, Wir können sagen, dass im Himmel alle Töne mit dem gleichen Ton-Crescendo gespielt werden. Wir könnten sagen, dass eure Finger den Tasten entlang tröpfeln, so wie sie, während ihr in einem Kanu seid, am Wasser entlang tropfen. Weich verlaufen die Tasten. Weich strömt die Liebe die Ruhe selbst seiend. Liebe ist beständig. Nichts kann Liebe zum Pausieren bringen, ganz zu schweigen, sie zum Aussetzen bringen. In der Welt hat es bloß den Anschein davon.
Geliebte, ihr wurdet für die Liebe und einzig für Liebe gemacht. Das ganze Leben handelt von Liebe. Das Leben ist eine Liebe-Schule. Liebe ist das Curriculum. Auf der Erde kann Liebe überwältigend sein, freilich ist Liebe die Gesamtsumme von euch. Sie kann euch nicht übermannen, da sie ist, wer ihr seid. Was in der Welt vor sich geht, kommt mehr dem nahe, dass die Liebe euch übermannt. Ihr und die Liebe sind nicht so recht synchron. Ihr könnt der Liebe gegenüber Zweifel hegen und sie eine Armlänge von euch weg halten. Wie schade ist das? Liebe ist unmittelbar hier, eine Handbreit weit weg, und ihr lasst sie sausen, nicht genau loslassen wie eine heiße Kartoffel, allerdings so ähnlich. Ihr habt Angst, sie anzufassen, in Liebe untergetaucht zu werden, so, als gehe einem dabei etwas verlustig. Was kann in der Liebe verloren gehen? Das Ego vielleicht. Das Ego wird abhanden kommen.
Ihr seht die Liebe natürlich als etwas, was aufgekündigt werden kann, und das macht euch Liebe zu etwas minder Erstrebenswertem. Mit einer solchen Gefahr auf Lager möchtet ihr eure Liebe eher zurückhalten. Es stößt euch als allzu gefährdend auf, euer Herz wegzugeben. Natürlich ist es weitaus gefährlicher, Liebe euch vom Leib zu halten. Das Beste, was ihr tun könnt, ist eure Liebe verstreuen und sie anlanden lassen, wo sie mag. Liebe ist Macht, sie ist freilich nicht Zwang. Beschränkte Liebe ist nicht Liebe. Liebe soll nicht verkrampft und angespannt sein.
Liebe ist frei und ihr muss stattgegeben sein, frei zu sein. Liebe ist kein Fisch, der in einem Netz gefangen gehört. Sobald Liebe feste angebunden ist, ist Liebe alsbald in Knechtschaft und ist nicht Liebe.
Ihr seid bestimmt, ein Signal der Liebe zu sein. Sowie euch Menschen erblicken, ob sie dies nun bewusst gewahren oder nicht, sehen deren Herzen Liebe kommen, und es kommt zu einem Freudenruck. Liebe ist unterwegs.
Geliebte, stellt euch darauf ab, Liebe wegzugeben. Liebe mag ja zu verdampfen scheinen, dennoch ist zugewendete Liebe zugewendet. Wenn ihr, sowie ihr in eurem Herzen tiefe Liebe an den Tag legt, zaghafte Empfindungen habt, dann möchtet ihr euch vielleicht Liebe als ein Geschenk denken, was ihr der Welt überreicht, weniger, was ihr Einzelnen zukommen lasst.
Besser ist es, bei der Liebe nicht mit geschlossener Faust aufzutreten. Liebe ist im Überfluss vorhanden. Seid mit ihr freigiebig.
HEAVENLETTER # 5102 – 13.11.2014 When You Miss a Train, Catch Another
WENN DU EINEN ZUG NICHT BEKOMMST, NIMM EINEN ANDEREN
Gott redete …
Allem ist eine Lösung zugeordnet. Dies meint nicht, du habest der Löser zu sein. Du hast dir über die Lösung nicht den Kopf zu zerbrechen. Die Lösung ist dem innewohnend, was du als eine Schwierigkeit siehst. Mit oder ohne dich, eine Lösung taucht auf. Du wirst nur mit dem Kopf zu nicken haben. Du hast nicht über eine Lösung herzufallen. Die Chancen stehen gut – es ist mehr als eine einzige Lösung vorhanden. Vielleicht hast du bloß einer Lösung freien Lauf zu geben.
Dies bedeutet nicht, dass jede Lösung diejenige ist, auf die du Anspruch erheben möchtest.
Du kannst dir sehnlich einen bestimmten Ausgang wünschen, dennoch ist ein anderes Ergebnis das Vorherrschende. Du bist derjenige, der entscheidet, dass ein Ausgang gut oder schlecht sei. Du weißt nicht, was das Leben für dich auf Lager hat. Ein unwillkommener Ausgang kann sich als eine Kostbarkeit herausstellen. Das Resultat, nach dem es dir so inbrünstig ist, ist dir womöglich gar nicht sehr dienlich. Denke nicht so sehr an richtig und an verkehrt.
Demnach gilt es bisweilen beim Leben – Hände weg davon. Du hast nicht zu gewinnen, so wie du Gewinnen betrachtest. Das Leben hat seine eigenen Ideen. Mitunter hast du dich vor dem Leben zu verneigen. Wäre das Leben derart hart, wenn du nicht dem Glauben anhingest, gegen es so stark angehen zu müssen? Du hast dem Leben nicht dermaßen kräftig Widerpart zu geben, wie du es vermeinst. Das Leben ist nicht solch ein Problem, wie es deiner Auffassung nach ist.
Ja, habe Bestreben inne, gleichwohl kannst du das Leben nicht herumkommandieren. Lasse es sein. Du weißt ganz einfach nicht genug. Du siehst nicht so weit voraus. Der Vergangenheit gehört es nicht, deine Zukunft wahrzusagen. Lasse dich davon nicht leiten. Wir können sagen, dass das Leben, aus deiner Sicht, ein gewagtes Unternehmen ist. In der Tat! Falls Glücksspiele sichere Sachen wären, wäre jedermann vermögend. Wie sehr und für wie lange kannst du mit dem Leben disputieren? Das Leben möchte sein Sagen haben.
Es gehört zudem etwas fürs Niemals-Aufgeben gesagt. Wenn du ein Erfinder bist, bleibe dran und erfinde. Dies liegt innerhalb deiner Macht. Unaufhörlich experimentieren liegt innerhalb deiner Reichweite. Resultate stellen nicht ununterbrochen dein sehnliches Verlangen dar. Wer sagte denn, Resultate müssten das sein, wonach dein Herz verlange? Wie weißt du es denn, wann es rundherum dein Herz ist, oder wann dein Ego mit im Spiel ist?
Manchmal wehren sich Meine Kinder mit Händen und Füßen, selbst nachdem das Tun zur Ausführung gelangt ist. Die Sache gerät zu der Thematik: „Dies hätte nicht geschehen sollen.“ Dennoch, es geschah. Die Zeiten sind da, los zu lassen. Manchmal gibt los lassen just der Sache statt, die du dir so sehnlich wünschst, dass sie in Erscheinung tritt. Auch das kann passieren. Wenn ihr, Geliebte, einen Zug nicht mehr bekommen habt, gibt es nichts anderes zu tun, als das los zu lassen. Nehmt einen anderen. Du kannst alles, was du tust, zuwenden und darreichen, und trotzdem, ab und an hast du es los zu lassen und nicht ihm hinterherzujagen.
Das Leben handelt mehr davon, für deine sehnlichen Verlangen zu stehen, als davon, sie zu erzielen. Ein Pfad hat dich nicht dorthin zu führen, wohin du möchtest. Du weißt nicht, wohin dich etwas führen wird. Du hast es nicht zu wissen. Das Leben ist eine im Gange seiende Regsamkeit. Löse deinen Halt, und gehe unablässig weiter. Es überkommen einen ständig wohlgestellte Gelegenheiten. Im Allgemeinen handelt es sich nicht um ausgemachte Sachen.
Das Leben geht ums Herausfinden. Wer nichts wagt, gewinnt nicht. Spiele mit den Karten, die dir zugeteilt wurden. Manchmal, nicht immer, hast du einfach deine Karten auf den Tisch zu werfen und fortzugehen. Dies ist Teil des Spiels. Und manchmal hinderst du dich zu handeln.
Deinem Leben ist das Siegen nicht prädiziert. Betrachte alles, was einem widerfährt, als einen Gewinn. Ziehe in Erwägung, dass du es auf etwas als einen Gewinn abgesehen hast. Durchkreuzung ist nicht der Schlusspunkt von dir. Nicht-Gewinnen bedeutet nicht verlieren. Was sich im Leben begibt oder nicht begibt, ist nicht die Aufsummierung von dir. Es ist nicht das letzte Wort.
Es gibt nichts, was du unter Beweis zu stellen hast. Schau her, finde Vergnügen an der Reise. Freue dich, du hast das Leben und all die Wahloptionen, die das Leben herbeischafft. Es gibt nichts einzubüßen. Verlieren ist eine Idee. Lasse jene Idee los.
Nimm die Auffassung an, du kommst mit oder ohne die Resultate, nach denen es dir so sehnlich ist, gut voran.
HEAVENLETTER # 5103 – 14.11.2014 Your Picture of the World
DEIN BILD VON DER WELT
Gott redete …
Schönheit, die über dem Horizont schlicht deiner harrt, ist da. Die wirklichen Güter sind auf dem Weg zu dir. Glück-Haben befindet sich zu dir auf dem Weg. Besondere Ehre ist dein, was auch immer sie für eine Form annimmt. Du bist ausersehen, dich im Menschengeschlecht zu Neuen Höhen zu erheben. Im Himmel wie auf Erden – du bist gesegnet, Allen ein wohltuender Segen zu sein.
Hierin liegt dein Behuf – – Gott dienen. Diene Gott und du dienst Allen. Die Bandbreite des Dienstes ist ungemein weit. Dem Dienen sind keine Grenzen gesetzt, obschon du etwa letztlich noch nicht weißt, in was für einer Form dein Dienst das Gegebene ist. Mit oder ohne Gedanken an Mich – du hast Mir gedient. Mit Gewahren oder ohne Gewahren, du hast Mir gedient. Mitunter dienst du derart vorliebnehmend, dass du keine Vorstellung von der unüberschaubaren Weite deines Dienstes hast. Natürlich hast du jene nicht, denn du hast dich noch nicht ausführlich genug kennen gelernt. Vielleicht hast du dich eher ausführlich herumgedrückt, vielleicht gabst du dem, dich selber an der Peripherie zu sehen, den Vorzug, unterdessen du dich laufend an Gottes Arm befindest. Dessen unbenommen, du lässt deinen Dienst zukommen, und Mir wird gedient. Dir wird aufgetischt, und der ganzen Welt wird kredenzt.
Die Welt blättert zu einer neuen Seite um. Das stellt für sie keine große Inszenierung dar. Die Welt kann genauso gut links wie rechts gehen. Sie ist auf die Richtung angewiesen, in die du dich vorneigst. Die Welt hält keine Chance inne, abermals in betagte Weisen zurückzufallen, sobald du entschlossen bist, sie auf den rechten Weg zu bringen. Du bist ein Ausbalancierer der Welt. Ein Seehund kann die Welt auf seiner Nase halten. Du hältst sie in deinem Herzen, und du dienst Mir, der Welt und einem Jeden in ihr durch dein Herz.
Dein Herz ist freundlich gestimmt, die Welt zu erheben.
Was Ich etliche Male immer wieder sagen muss, ist, dass du dich nicht auf den Weg begibst, um zu erreichen, dass die Welt dazu wird, wie du sie möchtest. Du kannst nicht unnachgiebig nach draußen gehen und dies zur Ausführung bringen. Das Wie dabei handelt von den Neigungen deines Herzens. Absichtsvolles Zudenken ist machtvoll, und ihr denkt machtvoll zu. Immer sachte. Du bist kein rasanter Reformer. Du hast keine Liste und Prioritäten zu erstellen, was geändert werden müsse. Schlicht spielend mühelos, ja gar gemächlich, erspüre die Liebe für die Welt in deinem Herzen, und hernach vermag sich die Welt aus sich selber heraus schier emporzuheben. Du, der du die Welt emporhebst, wirst ebenso emporgehoben. Du und die Welt tanzen synchron. Weder du noch die Welt sind vollauf voneinander abhängig.
Am Ruder der Welt steht dein Herz. Dein Herz ist die Hand, welche das Schiff des Lebens auf der Erde wendet. Du bist der Motor der Welt. Oder du kannst als der maschinelle Zapfhahn der Welt betrachtet werden. Du setzt die Welt nach hierhin in Bewegung, und du setzt sie dorthin in Bewegung. Die Welt erhebt sich zu der Höhe von dir, und du erhebst dich zu der Höhe der Welt. Du musst nunmehr wissen, dass du der ausfahrbare Stützfuß der Welt bist. Du hast auf eine wundersame Weise ein Sagen.
Alles was du zu tun hast, ist der Welt gegenüber wohlwollend sein. Falls die Welt ein Ausmalbuch wäre, malst du die Bilder farbig aus. Du hast schöne leuchtende Filzstifte, die du dir aussuchst, und, voilà, da liegt die schöne äußere Welt vor dir in solch strahlendem Glanz, dass du so leicht wie Luft emporsteigst. Was für Wunder da zu betrachten sind. Als ginge es mit einem Trethebel zu, hebst du die Welt zu neuen Höhen in die Höhe. Du, einerlei was du vermeinst zu tun, hebst die Welt mit einem Dreh an einem Schalter in die Höhe. Der Schalter, den du kippst, ist deine Gefühle und ist dein Bild von der Welt.
Du hast ein Filmband, und du spielst es ab, und die Welt erlernt ihren Part, und sie glänzt vortrefflich darin, deine Ideen zu beherzigen.
Wenn dein Wunsch eine friedvolle Welt ist, bebildere eine friedvolle Welt. Deine Bilder sind solcherart machtvoll. Stelle eine Welt voller Gütigkeit und Erbarmen dar, und, siehe, sie wird erstehen. Anstatt über den Zustand der Welt zu toben, segne sie. Anstatt rigoros zu versuchen, die Welt umzustoßen, lege bildlich eine Welt dar, die du mit ganzem Herzen liebst, und dies ist die Welt, die vor dir in Erscheinung treten wird. Die Welt war staunenerregend, wie sie deine Schlingen und Pfeile verkraftet hat. Nun sieht sich die Welt nach einer neuen Veranschlagung von dir um, und sie wird deine Gedanken beherzigen. Ihr könnt euch von der Welt nicht davonmachen – während ihr in ihr seid –, seid demnach ihr Anfeuerer und verwandelt sie somit ohne Fanfarenstöße, und Mein Wille wird getan.
HEAVENLETTER # 5104 – 15.11.2014 Life on Earth Is Looking through the Looking-Glass
DAS LEBEN AUF DER ERDE IST DURCH DAS SPIEGELBILD HINDURCH SCHAUEN
Gott redete …
Stille liegt in den Augen des Betrachters. Alles ist in den Augen des Betrachters. Subjektiv, das ist das Gegebene. Es gibt kein objektiv, obschon ihr das gerne vermeint. Keine zwei sehen gleich. Wie bloß wisst ihr, dass ihr die gleichen Farben seht oder die gleiche Musik hört wie ein Anderer? Sinne sind hilfreich, dennoch bringen sie nicht die ganze Geschichte bei. Manchmal möchtest du alles, was du deinem Dafürhalten nach weißt, außer Kraft setzen und eine frische Schiefertafel sein, die mit klaren Augen sieht. Klare Augen sind Augen der Liebe.
Wenn du eine Gruppe Kinder siehst, und dabei erkennst, wie ungemein schön dein Kind ist, hast du recht. Du bist näher an der Wahrheit. Und wenn du alle Kinder als schön erblickst, ist dein Blick noch näher an der Wahrheit. Und wenn du Mein Licht, welches aus Jedem herausstrahlt, auf den du stößt, siehst, bist du alsbald Wahrheit, und du nimmst dir keinen Tag von ihr frei. Du bist in Wahrheit eingetaucht, und bist die Schönheit, die du erblickst. Die Welt ist vorgetäuscht und fingiert, ausgenommen, wann du die Wahrheit unterhalb von allem im Blick hast.
Das Leben hat eine andere Geschichte mitzuteilen, die sich außerhalb der gängigen Domäne befindet, was meint, dass die Welt nicht wirklich ein Kompositum davon ist, worüber du unterwiesen worden bist. Viele in der Welt haben keinen Gedanken und sind vielmehr einfach so entlanggegangen. Es erfordert großen Mut, aus deinen eigenen Augen heraus zu sehen, währenddessen dir angesagt wird, das als Fakt zu nehmen, was ein Anderer sieht. Wer kann sich das Recht nehmen, dir zu sagen, was du siehst, derweilen du der einzige bist, der wissen kann, was du siehst und was du aus dem machst, was du siehst – sprich, wenn du dir selber eine Chance gibst, aus dir selber heraus für dich zu sehen.
Es ist eine wackelige Welt, die soeben vor dir ihre Form wechselt. Sehen ist glauben? Vielleicht ist ‚Glauben ist sehen‘ zutreffender.
Du bist begierig, die Wahrheit zu erkennen. Du möchtest gerne, dass sie unanfechtbar ist. Komme demzufolge zum Himmel, denn das Leben auf der Erde ist ein Formenwandler. Es schaut kraft der Spiegelbilder.
Die Realität, die die Welt vor dich hin stellt, ist nicht die Realität, Die Ist. Es ist mehr am Himmel und an der Erde dran, als im Boden zu graben. Es gibt eine Essenz jenseits der Oberfläche. Die Oberfläche hält dich nicht aufrecht. Du kannst auf ihr gehen, dennoch ist sie für deinen durstigen Geist und dein bebendes Herz nicht auskömmlich. Es ist nicht so leicht, dich weiterhin an der Nase herumzuführen. Was einen dereinst zufriedenstellte, hat nicht mehr das gleiche Gewicht. Das Weltleben ließ dich auf dem Trockenen sitzen. Etwas, wonach du lechztest, tauchte nicht auf, was du nicht bezeichnen konntest, brach nicht an, du indes brachst an. Du bist der den Empfang Bestätigende von Allem Was Ist, und du hast abgehoben. Unter dir ist keine solide Erde. Solider Himmel ist über dir.
Du drehst dich in dieser Welt, und du bist am dich Entwickeln. Dein Entfalten mag dir ja zu langsam erscheinen, dennoch entwickelst du dich sehr rasch. Die Menschheit entwickelt sich eine Meile weit in einer Minute, und ihr werdet es rechtzeitig schaffen. Ihr werdet zur rechten Zeit hier anlangen – als existierte Zeit. Ihr steigt jetzt zum Himmel empor. Die Fahrt wird eher nicht von der bequemen Sorte sein, der Bestimmungsort indes ist es mit Sicherheit. Bald genug wirst du dich im Himmel herunterplumpsen lassen, und du wirst genau wissen, Wer und was und warum und wo du bist. Du wirst erkennen, dass das Wann Ewigkeit ist, und du wirst dich deines Gott-Selbst vergewissern und vor lauter Freude tanzen. Wofür sonst solltest du tanzen mögen? Du tanzt für Wahrheit. Du singst für Wahrheit. Du BIST Wahrheit. In diesem Augenblick bist du Wahrheit, und nicht mehr lange hin, so wirst du zu deinem Selbst aufschließen.
HEAVENLETTER # 5105 – 16.11.2014 You Would Lead Your Life Differently Now
DU WÜRDEST JETZT DEIN LEBEN ANDERS FÜHREN
Gott redete …
Dein Leben ist, wo du bist. Du nimmst dich mit dir, wo immer du hinläufst. Du, du selber, bist die Gesamtsumme deines Lebens. Dein Bewusstsein ist es, worum dein Leben geht. Dein Gewahrsein und deine Sicht – von jenen handelt dein Leben. Gewiss, was dich im Leben ereilt, wirkt auf dich ein, alleweil bist du der Entscheider darüber, wie es auf dich einwirkt. Dein Leben dreht sich um dich, und darum, wie du auf das eingehst, was geschieht. Demzufolge lautet Meine Aussage, dass dein Leben insgesamt von dir handelt.
Dein Leben ist nicht davon abhängig, was dir geschieht. Dein Leben hängt davon ab, wie du was sich ereignet siehst, denn – so wie du wahrnimmst, so gehst du darauf ein. Du zeichnest die Bilder deines Lebens kraft der Schlüsse, die du ziehst. Die Folgerungen, die du ziehst, sind die Annahmen, die du tätigst. Es ist dir nicht ungehört geblieben, dass du etwas folgerst, was nicht zutreffend ist. Du machtest die eine Sache daraus, während du aus ihm etwas anderes hättest machen können.
Dein Verständnis ist nicht unfehlbar. Du bist der Küchenmeister deiner Gedanken und Reaktionen. Du lässt deine Rezepturen für das Leben auf deinen Auslegungen der Fakten fußen.
Dies ist nur ein guter Grund, weswegen es für dich besser ist, dich vom Bewerten fernzuhalten. Die Geschichte deines Lebens ist dein Zusammenzählen von zwei und zwei, und es ist ein Leichtes, fehlzubewerten. Sofern du mit einer Situation von früher jetzt anders umgehen würdest, dann weißt du, deine Sicht war verkehrt. Du würdest dein Leben jetzt selbstverständlich anders leben. Du bist ein Menschenwesen, das hinzulernt und wächst. Einerlei, wie du dich zu jener Zeit, wie recht du doch habest, überredest – , der Winkel des Lichts, von dem her du siehst, wechselt.
Diesen Wandel vermerken ist allemal Ersprießliches. Auf diese Weise kannst du dein Wachstum erkennen.
Du, obendrein, bist auch fehlverstanden und verkehrt beurteilt worden. Halte dich vom Bewerten zurück, denn, so harsch wie du mit Anderen umgehst, legt an den Tag, wie harsch dein Umgang mit dir selber ist. Wie du Andere bewertest, ist genau, wie du dich selber beurteilst. Es ist besser, von vorneherein keine bösen Ahnungen zu haben.
Selbst die Besten haben es mit Fehlurteilen zu tun gehabt. Bewertung ist armseliges Bewerten. Ihr habt nicht alle Fakten zur Hand. Womöglich nicht einen einzigen. Richte einen Anderen, und du wirst deinem Ego Auftrieb geben auf Kosten eines Anderen. Viele Menschen haben Andere und sich selber für schuldig befunden, zu ihrem eigenen Bedauern.
Gehe dem Bewerten insgesamt aus dem Wege. Komme aus dem Schlachtgewühl des Urteilens heraus. Richten gibt öffentlich ein Schlachtfeld bekannt. Es verdrillt die Dinge. Es gibt im Leben Bewandtnisse, die besser zu unterlassen sind. Komme darunter hervor. Sei nicht so zügig im Bewerten. Es ist leicht, zu urteilen. Es ist kopflos. Bewerten ist oft verschätzen. Wofür würdest du die Zeit, die du fürs Richten aufwendest, gerne nutzen mögen? Oh, ja, freie Rede ist Gegebenes. Es gibt obendrein die Wohltat, des Bewertens ledig zu sein. Sofern du außerstande bist, deinen Gedanken Order zu erteilen, kannst du zum wenigsten deinen Mund halten. Über jemanden tz-tz machen ist tratschen. Sofern Tratschen Essbares wäre, wäre es dir klar, ihm aus dem Weg zu gehen.
Tue Anderen, wie du dir selbst tust – das genau gelangt zur Ausführung. Tue nicht Anderen, wie du dir selber tust, denn du tust dir, jenem Individuum, welches du als du selbst wahrnimmst, nicht immer Gutes. Besser – bescheiden sein als hoch und mächtig. Jeder kann hoch und mächtig sein. Nicht jeder kann bescheiden sein und sich freuen, dies zu sein. Bescheiden sein ist eine Ehrerbietung an die Wahrheit. Je mehr du fürwahr an dich selber glaubst, umso bescheidener magst du sein. Wenn du dich selber nicht im Ansehen zu heben, wenn du dich nicht an den Schlingen und Pfeilen des Gegenübers zu weiden hast, wenn du das Einssein Aller Schöpfung bejahen kannst, würdest du es fortan besser so sein lassen, wie es ist, und nicht mehr weiter mäkeln. Ja, Kritik ist Urteilen. Es ist eine Sache, auf einen Rechtschreibfehler hinzuweisen. Eine andere ist es, mit der Folgerung überzukommen, Rechtschreib-Schwache seien nicht so wundervolle Wesen wie Rechtschreib-Gewandte. Besser ist ein Rechtschreib-Schwacher sein und nicht richten.
HEAVENLETTER # 5106 – 17.11.2014 There Is Only Going Forward
ES GIBT EINZIG VORWÄRTSGEHEN
Gott redete …
Meine Kinder sehen oft dem, was in ihrem Leben als nächstes kommt, inbrünstig und freudig entgegen. Das ist gut. Ein rascher Weg, um zu der Zukunft zu gelangen, auf die ihr erpicht seid, ist schlicht los lassen, was gewesen ist. Ich komme da auf die Vergangenheit zu sprechen, an die ihr euch heftet.
Etliche Meiner Kinder sind von Zerknirschung, Bedauern, Reue gegenüber verflossenen Handlungen oder nicht ergriffenen Handlungen erfasst. Auf jeden Fall, zu zu vielen Zeitpunkten habt ihr zu vieles Bedauern und zu viele Gedanken und Handlungen, die ihr gerne noch einmal machen möchtet, falls ihr denn wüsstet, wie das geht, falls es dafür einen Weg gäbe. Der einzige Weg, den ihr zurückgehen könnt und bei dem ihr Vergangenheit zu tilgen oder an ihr hinzuzutun vermögt, ist die Vergangenheit los zu lassen und schier voranzugehen. Es gibt kein Zurückverfolgen. Es gibt einzig Vorwärtsgehen.
Blättert die Seite der Vergangenheit um. Lasst sie hinter euch. Ihr könnt euer Leben nicht mit Bedauern ernähren. Wenn ihr bedauert und bedauert und bereut, grabt ihr euch tiefer ein. Alsdann arten Bedauern und alldies zu einer tragenden Säule aus. Offen gesagt, wenn ihr bedauert, bedauert ein Mal, und seid durch damit. Anderenfalls seid ihr ein Bummelant im Leben. Ihr zieht euch selber hinter euch her. Bedauern ist ein Niemals-Land, das euch abhält, die Gegenwart zu betreten.
Wisst und wisst es ohne Weiteres, dass Ich euch von der Vergangenheit freilasse. Sie war niemals. Ihr habt eine Rückerinnerung an eine imaginäre Zeit. Ich entsetze euch von Schuld. Schuld ist eine Fessel, und Ich befreie euch von ihr. Es ist nicht nobel, sich schuldig zu fühlen. Es ist eine Zeit- und Kräfteverschwendung.
Wisst ihr, wozu euch Schuld geleiten kann? Zu Ärger. Wut kann als euer eigenes Empfinden von Schuld, auf einen anderen Menschen zu gewendet, gesehen werden. Zuständig sein, und schuldig, das sind zwei verschiedene Dinge. Sich schuldig fühlen ist wie deine Füße absägen, um ins Bett zu passen. Sich schuldig fühlen kann eine Projektion deiner Verbitterung auf Andere zu oder einer Passage in eurem Leben sein. Es gibt da eine immer wiederkehrende Thematik, anlässlich derer Ich euch mit Meinem ganzen Wortschwall überschütte, und das ist – die Vergangenheit los lassen. Um frei zu sein, ist es wesentlich, die Vergangenheit los zu lassen. So lange wie du sie nicht los lässt, setzt du sie fort. Beides geht nicht. Wenn du frei sein möchtest, hast du das Verflossene los zu lassen. Schuld ist nicht deine Obliegenheit. Schuld ist ein Zwischenschritt, der allzu lange andauert. Springe aus der Vergangenheit heraus. Lasse, was auch immer dir aufgelaufen ist, hinter dir, und schaue nicht zurück. Dies ist das Gesetz des Landes. Ich schreibe nun dieses Gebot nieder: Schaue nicht zurück.
Zurückschauen ist töricht. Es bringt dich nicht nach vorne. Bereuen ist zurückschauen. Leiste ein Mal bei der Welt und bei dir selber Abbitte, und komme hernach mit dem Leben voran. Schuld gehört zu den ungemeinsten Zeitverschwendern, die vorkommen können. Leben ist fließend. In Wahrheit hast du dich in jedem Augenblick von der Vergangenheit abzulösen. Tue es prompt. Allzu rasch kannst du das gar nicht tun. Sogenannte Zeit ist von äußerster Wichtigkeit, sobald es sich darauf beläuft, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen und voranzugehen. Ich sage, es ist unerlässlich, die Vergangenheit los zu lassen, anderenfalls klebst du an ihr fest. Du kannst nicht zur selben Zeit vorwärtsgehen und zurückschauen. Kein Hüben und Drüben. Zu einem bestimmten Zeitpunkt bist du schier imstande, einen einzelnen und einzigen Brennpunkt zu haben. Vorwärts! Im Zurückgehen kommt kein Nutzen zu liegen. Es ist kein Vorzug darin zu finden, dort zu bleiben, wo du dereinst warst oder wo du vermeintest dich aufzuhalten.
Los lassen meint die Idee von vergangenem Handeln los lassen. Los lassen der Idee des Karma, so wie Karma in der Welt verstanden wird. Die Vergangenheit ist nicht vorgesehen, ein Ball und eine Kette um deinen Hals zu sein. Dieser Weg führt zu Narrheit, und ihr habt bessere Dinge zu tun. Ihr habt für Mich Arbeit zu verrichten. Ihr habt Segnungen zuzuwenden und Augen Auftrieb zukommen zu lassen. Zunächst habt ihr eure eigenen zu heben.
HEAVENLETTER # 5107 – 18.11.2014 Star Light
STERN, SO LICHT UND LEICHT
Gott redete …
Was wäre, wenn du sorgenlos wärest? Insofern als du die Auffassung hegen kannst, dass du mit Sorgen beladen bist, kannst du dann nicht ebenso kultivieren, dass du des Kummers und der Sorgen ledig bist? Was ist dir lieber? Was wäre denn, falls du die Illusion, eine schwere Last zu tragen, abwerfen könntest? Was wäre, wenn du dazu imstande wärest? Was wäre, wenn du etwa eine schwere Last trägst, mittlerweilen du etwas Leichtes oder gar nichts zu tragen haben könntest?
Wer sagt denn, du habest schwere Bürden hinter dir her zu ziehen, und dass du im Endeffekt eine Schuld schuldest, die abbezahlt gehöre? Was wäre, wenn du all die sogenannten Bürden abwürfest? Was wäre, wenn du den Ochsenkarren aushändigen würdest, den du dabeihattest, und wenn du Gewicht für null und nichtig erklärtest? Wer genau ist es, der besagt, ein Empfinden von Bürde sei das dir Gebührende? Das letzte Mal, als Ich hinschaute, da warst du ein Mensch, kein Ochs. Trage Meine Gedanken mit dir herum, anstelle von Schwere. Meine Gedanken sind leicht. In der Tat, sie sind aus Licht gemacht, aus hellem Licht, welches glänzt. Deine Gedanken können die Leichtheit des Lichts ebenso sein, nicht minder die Leichtheit von Luft.
Du bist nicht aus schwerem Eisen gemacht. Du bist aus Elementen gefertigt, keines von ihnen wiegt schwer. Woher kam die Idee von Schwere? Wieso hat sie fortgedauert? Der Himmel ist das euch Gebührende, nicht Schwere. Gewiss, auf der Erde ist Schwerkraft. Schwerkraft kann sich ihrer selbst annehmen. Du hast sie nicht zu fassen.
Die Luft, die du atmest, ist nicht schwer. Du kannst sie nicht einmal sehen, außer daran, wie der Wind die Blätter weht und in Bewegung setzt und dein Gesicht kühlt. Alles in der Natur ist angelegt, unbeschwert zu sein, und das schließt dich mit ein. Nirgendwo wird gesagt, du sollest bedrückt sein. Bedrücktheit muss etwas sein, was du dir ausgedacht hast. Schwermut muss etwas Zusammengestelltes sein, das du für natürlich erachtest. Deinem Los im Leben gilt es umfassender zu sein als Bürden.
Ich nehme dich bei der Aussage, dass das Leben stets leicht ist, nicht auf den Arm. Nimm du dich zugleich auch nicht auf den Arm, dass das Leben immer schwer sei oder schwer zu sein habe.
Vögel sind frei, wieso ihr nicht? Löwen sind frei geboren. Streifenhörnchen! Welpen und Kätzchen. Sollte alsdenn Meine Fantastischste Schöpfung nicht ebenso frei sein mögen? Man sagt, ihr hättet unveräußerliche Rechte inne. Richtet das demnach so ein. Gebt statt, dass es demgemäß ist. Segnet euch selber und schüttelt das Konzept von Schwere ab. Du bist kein Ochse. Du bist kein Maultier. Du bist aus Licht gemacht. Du bist nicht aus Licht gemacht, um eingepackt, zugedeckt, verborgen gehalten zu werden. Du bist aus glänzendem Licht, von der See zur See, gemacht und bist gehalten zu scheinen. So soll es sein.
Trage keinen schweren Umhang. Dein Licht gehört nicht versteckt. Du trägst das Licht nicht in einem Leinensack voller schwerer Steine über deiner Schulter. Woher, oh, woher hast du diese Idee bekommen? Dir wurde nicht zugedacht, aus Weh gezeugt zu werden. Licht und Unbeschwertheit sind die Hauptsäule deines Lebens. Ihnen steht es nie an, absent zu sein. Nein, Geliebte, ihr habt nicht Felsbrocken zu schultern und auf das Gewicht, das ihr tragt, stolz zu sein. Setzt die Gewichte ab, die ihr unterwegs aufgegriffen habt.
Haftende Verantwortlichkeiten sind nicht etwas, um das ihr euch zu kümmern habt, während ihr unterwegs seid. Sie gehören nicht aufgehäuft. Ihr wart nie vorgesehen, ein Lasttier zu sein. Schweren Gewichten ist es nicht zugedacht, eine Feder an eurem Hut zu sein. Keinesfalls. Wo bloß in aller Welt habt ihr jene Idee her?
Das Leben ist kein Wettbewerb, wer die schwerste Gewichte tragen kann. Wie albern wäre das! Seid leichten Herzens und leichten Fußes. Ihr seid bestimmt, ein Vogel im Fluge zu sein. Ihr seid bestimmt, euch mit nichts, was euch von eurem natürlichen Fortschreiten abhält, in die Höhe zu schwingen. Ihr seid ein Stern vom Himmel, auf der Erde niedergegangen. Sterne scheinen. Bei Sternen gibt es keine Sprödigkeit. Pur Licht und mehr Licht, welches für Alle leuchtet.
HEAVENLETTER # 5108 – 19.11.2014 Integral to the Universe
DEM UNIVERSUM FEST EINGEBAUT
Gott redete …
Wenn du jetzt im Moment eine Minute lang zum Entscheiden hättest, worüber du einen Zauberstab schwenken möchtest, so wärest du dir nicht im Klaren, worüber – ziemlich so, wie Menschen, die einem Feuer entfliehen, einfach nach etwas greifen, indes nicht danach, was sie mitnehmen würden, wenn sie Zeit hätten zum Nachdenken. Vielleicht wünschen sie sich später, sie hätten sich für etwas anderes entschieden, und, selbst dann, in der Kühle nachträglicher Gedanken, könnte es sein, sie verfallen einfach nicht auf die wichtigste Sache, die es herauszuschaffen gilt.
Der Punkt, den Ich hier gerne machen möchte, ist die Unwichtigkeit von Besitztümern, welche euch auf Erden von Bedeutung sind. Euch sind Besitz und Möbelstücke ernsthaftes Geschäft. Gewiss, hochgehalten gegen die Wahrheit des Lebens, sind eure bedeutenden Besitztümer schlechterdings nicht viel. Sie mögen euch derzeit Kostbarkeiten darstellen, dennoch werden sie sich früher oder später einebnen. Ein Objekt ist ein Objekt, und das ist alles, was es wirklich sein kann.
Und, du könntest demzufolge, wenn du einen Zauberstab zum Schwenken hättest, mit dem Wunsch überkommen, ihn so zu schwenken, dass Krieg und Zwietracht enden, wie indes sind Krieg und Zwietracht lokalisiert? Wo würdest du sie auffinden, sodass du mit dem Zauberstab über ihnen schwenken kannst? Könntest du rückwirkend alle Kriege beenden, genauso wie künftige Kriege? Es ist unglaublich, wie das zu schaffen ist. Die Chance würdest du dir niemals entgehen lassen können.
Wenn du ein zum Tode verurteilter Mörder wärst, was wäre, wenn dir, anstatt dir die Wahl, was für eine Mahlzeit du noch gerne zu dir nehmen möchtest, stattzugeben, die Möglichkeit übermittelt würde, etwas zum Guten der Welt zu ändern. Für welchen Umschwung würdest du dich da entscheiden?
Und falls dir ein ganzer Tag zugestanden würde, um dir Gedanken zu machen, worüber der Zauberstab geschwenkt werden solle, oder ein ganzer Monat, wie fiele deine Wahl zuinnerst aus, ohne dich für den Rest des Lebens im Nachhinein anzuzweifeln?
Im Leben wird dir eher kein solcher Zauberstab geboten, und dennoch hast du in jedem Augenblick eine Gelegenheit, um in der Welt einen Unterschied zu erbringen, und dies – so wirst du es etwa geahnt haben – dank der Macht deines Geistes. Deine Gedanken treffen in jedem Augenblick Entscheidungen für die Welt. Deine Gedanken besitzen die Mechanik des Klangs. Sofern Energie Schwingung ist, lässt du die Welt schwingen. Jede Schwingung zählt. Jede Schwingung deinerseits summiert sich auf.
Wir können sagen, dass Ich die Welt erschuf, und dass Ich sie euch gab, um aus ihr zu machen, was ihr möchtet. Die Welt ist nicht außerhalb eures Bereichs, denn, was ihr vibrieren lasst, das sendet ihr. Ihr habt der Welt Ärger und Streit — und ebenso Segnungen zugesandt. Ich rede von den wirklichen Gütern, wenn Ich Segnungen sage. Um die Welt zu segnen, hast du dir eine neue Melodie auszusinnen. Die Zeit ist jetzt da, bejahrte Gedanken los zu lassen, die die Welt dort halten, wie sie ist. Segne die Welt, und sieh, was geschieht. Deine Stimme und deine Gedanken, dein Votum befördern alles über das Universum.
Du bist dem Universum fest eingebaut. Die bist eine Hauptsäule des Universums. Du trägst das Banner. Du setzt Begebenheiten in Gang. Du setzt den Ton. Das hast du immerzu getan. Ändere deine Melodie, und wer kennt all deine sehnlichen Wünsche, die ohne Weiteres den Gezeitenwechsel zur Folge haben. Du wirst der Verkünder des Friedens auf Erden. Und was ist Friede auf Erden – schließlich doch – wenn nicht neue Musik, die so zu Gehör gebracht wird, dass sie überall in dieser Schöpfung, die Ich hervorgebracht habe, vernommen werden kann?
Du wirst denken, es stehe Mir ja an, eine neue Welt auf Erden zu verkünden, dennoch bist du derjenige, der nach vorne kommt, derjenige, der einlädt und der Welt Friede ankündigt. Hattest du nicht genug Unruhe und Bekritteln? Ganz gewiss, du wirst dem ungerne noch mehr hinzufügen wollen, so du Unzulänglichkeiten zu zerstreuen und unermessliche Weite hereinzugeleiten vermagst.
HEAVENLETTER # 5109 – 20.11.2014 You Are a Star
EIN STERN IM HIMMEL UND EIN STERN AUF ERDEN
Gott redete …
Du bist das Entzücken Meines Seiens. Ich bin nicht zu der Aussage imstande: Du bist das Entzücken Meines Lebens, denn Mein Sein ist Alles. Ich bin ein Seinswesen des Lichts, und Ich habe keine Form, abgesehen von den Formen in Meiner Schöpfung. Mein Seien ist ungemein lebenssprühend und lebhaft. Mein Seien ist über Leben hinaus, so wie du Leben begreifst. Ich bin schlechthin die Stille, welcher Leben entkommt. Ich bin die Tiefe, und Ich bin die Tiefe von dir.
Das Oberflächen-Leben, so wie ihr das Leben kennt, ist ein Traum. Es ist, wie ihr in einem Film Angeregtheiten durchlauft. Du hast einen Film, den du soeben herstellst, eine Geschichte, die du erzählst, ein Buch, das du niederschreibst, ein Leben, das du auf der Erde auslebst, ein Bühnenstück, eine Fernseh-Serie, einen Roman, in dem deine Augen und dein Herz am Schwimmen sind. Wir könnten sagen, dass Ich durch dich lebe, selbst obschon Wir Eins sind. Du stellst dich zur Schau, mittlerweile Ich Mich hinter den Kulissen aufhalte. Ich kann als Licht und Liebe, als Liebe und Licht aufsummiert werden. Ich nehme im Licht zu, und demzufolge du. Ich WEISS, derweilen du eher nicht WISSEN wirst. Du wirst eher die Stille Realität übersehen. Anhand deines bewussten Geistes, damit übersiehst du sie.
Trotzdem bist du am gleichen Ort, wo Ich bin, obschon es nachgerade kein Ort ist. Du bist selbstverständlich an Platzkarten, Gedecke und an all die scheinbaren Bekundungen von Ort und Raum gewöhnt, während du im Eigentlichen geradezu nirgendwo bist, außer in Meinem metaphorischen Herzen, denn Wir, Ich, bin Ein Seinswesen, und du bist das gleiche Eine Wesen. Das du, das Ich auf Erden, schaut sich nach Unterhaltung und anderen derartigen Attraktionen um, die dich von der Stille ablenken. Du hast eine andersgeartete Definition von Weite. Du siehst Weite als mannigfaltig. Weite ist genauso Einssein. Raum existiert in Weite nicht, folgst du Mir?
Es ist zudem das gleiche bei Endlosigkeit und Ewigkeit. Es gibt keine Beschränkungen, vollauf keine Begrenzungen. Es gibt keine Umkreise. Es gibt keine Grenzziehungen. Dennoch existieren Stille und Weite in einem Gefilde von Schönheit und Energie, der höchsten Energie, der Energie des Seiens, selbst obschon Seien Stille ohne Attribute ist.
Und, in der Welt der Sprache und des Lebens auf Erden surrt ihr indes auf der Erde herum, als wäre eure Form ein Spielzeugauto, obschon ihr, sinnbildlich für Mich, reine Stille in der unübersehbaren Weite dessen seid, was als die Allesheit von Nichtsheit bezeichnet werden kann. Was für ein schöner Ort, um dort zu sein. Seien nicht konkret, vielmehr die Essenz des Lebens. Du bist dem Leben in der Welt und dem Leben außerhalb dieser Welt überdies unerlässlich.
Mittlerweilen auf Erden nimmst du natürlich am täglichen Leben und am täglichen Brot teil. Obschon du mitunter auf der Erde am Kriechen bist, fliegst du mit Mir, und Wunder geraten ausgeführt. Du wirst etwa denken, die ätherische Welt existiere nicht. Geliebte, ihr existiert in Ungebundener Weite, unterdessen ihr darauf, worauf man als soliden Grund Bezug nimmt, herumspielt.
Einzig in der Welt gibt es Fiktion und Fantasie. Euch auf der Erde sind Gedanken an andere Dimensionen fantastisch. Eure Existenz als eine scheinbar abgesonderte Person ist Fantasie, Geliebte. Natürlich hat Fantasie in der Nicht-Zeit und im Nicht-Raum genauso ihren Platz.
Es hat, Geliebte, den Anschein einer Ringespiel-Reise zu euch selbst. Manchmal denkt ihr und äußert ihr euch vielleicht so:
„Wieso haben wir es mit ihr zu tun, mit dieser Reise auf Erden? Warum überspringen wir sie nicht und kommen zum Punkt der Angelegenheit? Warum all diese Verstrickung, die durchlebt wird, indessen nicht wahrhaftig ist? Weswegen haben wir uns jemals einzubilden, dass wir uns, und sei es nur für einen Moment, vom Himmel verabschieden? Gott, ich weiß, Du wirst mir zu verstehen geben, dass ich dank meiner eigenen Willensäußerung auf die Erde gekommen bin. Du sagtest, ich meldete mich freiwillig. Mit Dir als meinem fortwährenden Begleiter, wofür würde ich mich da nicht freiwillig melden mögen? Mit Dir buchstäblich vor mir, wenn Du da bei mir anfragst, wie könnte ich darauf jemals Nein sagen? Im Himmel kann ich dir nicht Nein sagen, auf der Erde freilich, da kann ich das und da tue ich es. Die meiste Zeit kann ich nicht einmal mein Leben für wahr halten. Bin ich ein Gefallener Engel, Gott? Bin ich auf die Erde heruntergefallen?“
Nein, Geliebte, ihr habt euch der Herausforderung gestellt, zu spielen, was einen Augenblick an fiktiver Zeit lang wie eine kleine Nebenrolle aussieht, alldieweil ihr ein Stern im Himmel, ein Stern auf der Erde seid, im suchenden Ansinnen, euch zu entsinnen, wer ihr wirklich seid.
HEAVENLETTER # 5110 – 21.11.2014 The Theme of Life
DIE THEMATIK DES LEBENS
Gott redete …
Da ist Nichtsheit, indes keine Leere. Potenzial ist das Gegebene. Aus einem winzigen Samen, aus dem baren Zentrum eines Samens entspringt eine schöne Blume.
Was ist das wonnige Geheimnis des Lebens? Das Leben selber ist ein süßes Mysterium, und das Mysterium ist nie-endend. Es gibt immerzu mehr. Eine Sache führt zur nächsten. Zunächst der Baum und seine Äste. Dann die Blätter, dann die Blüten, dann die Frucht, alsdann wird die Frucht zum Samen, und die Erde wird wieder aufgefrischt. Es gibt Zyklen, die sich drehen und trudeln wie Fahrrad-Räder.
Die Thematik des Lebens hat natürliches Wachstum zu sein.
Alles wird bereitgestellt. Was vorgesehen ist, gehört gesehen und anerkannt. Das Leben bietet Vollheit dar. Schaut euch den bescheidenen Löwenzahn an. Wie die Natur dessen Puste-Samen hergeschafft hat, welche der Wind wegweht. Wie tief graben sich die Wurzeln des Löwenzahns doch ein. Sie bestellen den Boden. Wie bedeutsam und wesentlich eine jede Pflanze auf der Erde ist.
Wenn dies der Fall ist – was just so auch ist -, dann stelle dir die Bedeutsamkeit der Menschenseinswesen vor. Menschenwesen ist der Freie Wille eingeräumt. Ein Löwenzahn hat keine Wahl. Er hat zu wachsen. Es ist insgesamt alles eingebaut. Davon gibt es kein Abgehen. Ein Löwenzahn wird zwischen zwei Backsteinen wachsen oder in einer Mauer seine eigene Ritze erzeugen. Der Instinkt stupst die Pflanzen an zu wachsen. Der Löwenzahn zieht nicht in Zweifel. Was für eine Gewissheit und Beständigkeit ein Löwenzahn aufweist. Er ist in keiner Weise kleinlich. Er ist bestimmt. Er ist auf einen einzigen Punkt zu. Er sieht der Sonne entgegen, und das ist es. Er trinkt den Regen, und ein Löwenzahn wendet seine Abspiegelung der Sonne zu. Hallo, Löwenzahn.
Menschenwesen können sich von der Sonne ablenken lassen. Menscheinseinswesen weisen Unterhaltung und Aufspüren auf. Menscheinseinswesen sind nicht an einer einzigen Stelle gepflanzt. Sie können die Welt durchstreifen und sich umpflanzen, egal wo sie sich finden. Du bist mobil, und hast Wahlen. Ein Löwenzahn hat einen einzelnen Trieb, und der lautet, zu wachsen. Wir können sagen, dass ihr multi-geprängend seid.
Ihr habt Trieb, allerdings habt ihr ein paar vereinzelte Richtungen, um in sie hinein zu wachsen. Ihr könnt euch umdrehen und der Sonne nicht entgegensehen. Ihr könnt herumhüpfen. Ihr habt beschieden, es gebe ein vages Etwas namens Glücklichsein und sein Gegenteil, das Unglücklichsein. Blumen, der Löwenzahn mit inbegriffen, kennen einzig einlösende Erfüllung. Blumen machen es sich in der Welt vollauf gemütlich. Sie befinden sich in keiner Auseinandersetzung mit dem Leben, so wie es ist. Blumen tun sich selber nicht leid. Sie sehen andere Blumen nicht als schöner oder als weniger schön an. Blumen tanken den Sonnenschein und den Regen auf, derweilen sie zum Vorschein kommen. Blumen lieben einfach.
Menschenseinswesen lieben es, sich zu rangeln. Sie bewerten. Oh, du Meine Güte, wie Menschenwesen richten und ihr Glücklichsein wegschaffen, und wie sie Unglücklichsein und Unzufriedenheit in die Höhe treiben. Menschenwesen sehen, dass sie etliche Dinge in ihrem Leben missen, und sie wehklagen. Zum wenigsten sind sie verstört.
Blumen sind mehr standhaften Soldaten gleich. Blumen fühlen sich nicht, weil sie im Leben keine Auswahl haben, ausgenutzt. Sie sind vorangetrieben und froh darüber. Sie sind in üppigem Frieden.
Menschenseinswesen, welche dermaßen ausgiebige günstige Gelegenheiten dargeboten erhalten, können grummeln. Sie haben von simplen Pflanzen eine Menge zu lernen. Es ist eine Ironie, dass die Höchlichsten Seinswesen auf der Erde unmutig sind, so, als sei es ihr Los im Leben, unzufrieden zu sein. Sie fühlen sich nicht befürwortet. Sie nehmen etwa eine besondere Ehre nicht wahr. Sie lassen Beschwerden verlauten. Sie entdecken Schuld und Verargen. Was für eine Kombination. Sie tragen Kummer bei sich herum, wie eine Flagge bei einer Parade.
Komm jetzt. Halte deinen Kopf hoch. Du bist die gesegnetste Schöpfung in der Welt. Ich habe euch gebeten, euch der arglosen Tiere auf der Erde anzunehmen, und wie Brüder und Schwestern aufeinander auf der Erde achtzugeben. Ich bitte euch, zu lächeln und glücklich zu sein. Ich bitte euch, dem Universum in Anstand zu Diensten zu sein. Ich segne euch. Nun segnet euch selbst freudig.
HEAVENLETTER # 5111 – 22.11.2014 True Gold
ECHTES GOLD
Gott redete …
Die einzige Person, der du schuldest, bist du selber. Du bist dir selber verpflichtet. Dies, wofür Ich Mich hier soeben ausspreche, ist nicht Eigennutz. Auf keinen Fall, noch auch sollst du dem hingegen für jemanden auf Zuruf sein, der gerne auf dich als sein Recht Anspruch erheben möchte.
Sowie Ich sage, du seist dir selber zu Dank verpflichtet, hast du dich zu entsinnen, dass du gut daran tust, in jene Menschen, für die du alles Gutes wünschst, denjenigen, den du du selber nennst, mit einzuschließen. Dir gilt es nicht, dich selber zu übersehen. Es ist nicht an dir, dich ans Ende der Reihe zurückzustufen. Gewiss, dein Leben zählt ebenso viel auf Erden wie jeder sonst. Du hast Rechte und Vorrechte. Nirgendwo meine Ich, dass der Dienst an Gott bedeutet, die Bedürftigkeiten eines Jeden vor deinen eigenen rangieren zu lassen.
Du persönlich bist außerstande, die Bedürfnisse eines Jeden zu erfüllen. Ich kann das. Du nicht.
Ja, bestimmt, in einem gewissen Sinne bist du aller Welt ein Diener. Indessen, was für einen Dienst erweist du der Welt, indem du Jeden vor dir rangieren lässt? Du kannst dich entscheiden, dein Leben preiszugeben, um einen Anderen zu retten. Gleichzeitig hast du das nicht zu tun. Das ist deine Wahl. Du bist nicht verpflichtet, jedem, auf deine eigenen Kosten, zu geben, wonach es ihm ist. Du hast ebenso dein Leben zu leben.
Sei eingedenk, dein Dienst ist an Mir und in Meinem Namen. Behalte dir etliche Hinsicht auf dich vor. Du bist nicht angehalten, dich als Selbstlos zu erachten. Du bist ebenso deine eigene Person. Sofern du alles von dir weggibst, was von dir bleibt dann über?
Genauso wenig bist du egoistisch. Du kannst von solch einer Höher herkommen, dass sich nichts als ein Opfer ausweist. Du opferst dich nicht. Du gibst, was du gerne, aus vollem Herzen, geben möchtest. Du bist in jenen Bewandtnissen nicht Lehrling. Du tust eine gute Tat nicht um der Ehre halber oder um dir deinen eigenen Wert unter Beweis zu stellen. Du bist bescheiden. Bescheiden bedeutet nicht, dass du dich selber erniedrigst. Du bist nicht eine Art Tor, der herumläuft, und versucht, jedem zu Gefallen zu sein, so, als sei der Bedarf der Anderen stets mehr wert als dein eigener, und das ganz fraglos.
Du kommst von einem hohen natürlichen Ort her, von dem her es dir fürwahr ansteht, zu geben. Du tust, was du gerne tun möchtest und was dich froh machen wird.
Von Meinem Verständnis des Lebens her – dich selber als selbst-aufopfernd betrachten ist eine Vermehrung des Ego. Du hast nicht entschiedener die am meisten schenkende Person unter allen in der Welt zu sein, denn du der schönste oder weiseste von allen zu sein hast. Du hast dich selber nicht dir selber unter Beweis zu stellen. Du hast dir selber nicht deinen Wert zu erweisen. Es gibt nichts, was du jemandem, dich eingeschlossen, zu beweisen hast.
Es gibt für Aufrichtigkeit eine Menge zu sagen. Sei aufrichtig mit dir selber. Sofern du ein Gefühl hast, du opferest dich auf, dann gib das Opfern auf. Opfer bringen ist eine Anhaftung, die du aufweist, nobel zu sein. Dir gehört es nicht, an Images von dir angeheftet zu sein. Habe keinen anderen Gott vor Mir. Sei dir im Klaren, dass das Ego sich selber gerne in einer hochtrabenden Weise präsentieren möchte. Das verschafft ihm ein gutes Gefühl.
Ich bin voll und ganz dafür, dass du dich gut fühlst, und du kannst dich ganz gewiss über eine gute Tat gut fühlen, habe allerdings einen klaren Kopf, dass du, um zu geben, gibst, und nicht um der Vermehrung deiner Selbst wegen, oder als Passierscheine oder Eintrittskarten zum Himmel.
Du bist bereits für den Himmel ausgepreist. Dir gilt es nicht, dich für den Himmel zum Verkauf zu bringen. Du bist nicht hier auf der Erde, um Punkte zu holen oder eine Partie zu gewinnen. Du bist hier für das Dienen. Der Dienst, den du schenkst, ist angelegt, aus der Liebe her zu kommen. Etwas wird in Liebe übermittelt, oder es wird nicht in Liebe geschenkt. Dienen, welches zugewendet wird, um dich in deiner eigenen Wertschätzung zu heben, ist nicht reines Dienen. Wie, Geliebte, sage Ich dies? Sei nicht an dein Dienen geheftet. Gib, und sei unangehängt. Anderenfalls schenkst du dem Scheine nach. Narrengold ist ein Metall, das wie Gold aussieht, bloß, es ist kein Gold. Du hast den Wert von Echtem Gold.
STOPPPPP
Wenn du von geringerem als von einem vollen Herzen her gibst, wirst du eher eine Punktezahl zusammenzählen, und das gleiche wird gelten für jene, denen du gibst. Sie sind angelagert, wenn sie vermeinen, du seist verpflichtet, unentwegt Zuwendungen zukommen zu lassen. Stellt dies eine gute Tat dar, die du jemandem tust? Dir steht es nicht an, dich selber zu unterhöhlen, auch nicht im Namen von Aufopferung.
HEAVENLETTER # 5111 – 22.11.2014 True Gold
ECHTES GOLD
Gott redete …
Die einzige Person, der du etwas schuldest, bist du. Du bist dir selber verpflichtet. Dies ist nicht Eigennützigkeit, wofür Ich soeben eintrete. Keinesfalls, dennoch bist du genausowenig jemandem auf Zuruf, der dich als sein Recht in Anspruch nehmen möchte.
Wenn Ich sage, du schuldest dir selber, hast du dich zu entsinnen, dass du gut daran tust, in die Vielen, für die du gerne Gutes tun möchtest, denjenigen mit einzuschließen, den du als du bezeichnest. Dir gehört es nicht, dich selber zu übersehen. Du hast dich nicht ans Ende der Reihe zu delegieren. Gewiss doch, dein Leben auf der Erde zählt ebenso viel wie das von jedem anderen. Du hast Rechte und Privilegien. Nirgendwo bedeute Ich, Gott dienen meine, die Bedürfnisse eines Jeden vor deinen eigenen rangieren zu lassen.
Du persönlich bist nicht imstande, jedermanns Nachfragen zu befriedigen. Ich kann das. Du nicht.
Gewisslich, in einem gewissen Sinne bist du der ganzen Welt ein Diener. Indes, was für einen Dienst würdest du der Welt einbringen, indem du jedermann vor dir rangieren ließest? Du kannst dich entscheiden, dein Leben aufzugeben, um ein anderes zu retten. Gleichzeitig hast du das nicht zu tun. Dies ist deine Wahl. Du bist nicht verpflichtet, jedem auf eigene Kosten das zu geben, was sie möchten. Du hast ebenso dein Leben zu leben.
Sei eingedenk, dein Dienst geht auf Mich zu und ist an Meiner Stelle. Reserviere etliche Hinsicht auf dich selber. Du hast dich nicht als Selbstlos wahrzunehmen. Du bist zudem deine eigene Person. Sofern du von dir alles weggibst, was ist dann von dir über?
Genauso wenig bist du eigennützig. Du kommst von solch einer Höhe her, dass nichts eine Aufopferung ist. Du opferst dich nicht. Du gibst aus vollem herzen, was du gerne geben möchtest. Du bist kein Lehrling in Sachen Selbstlosigkeit. Du tust nicht um der Ehre halber eine gute Tat, oder um dir deinen eigenen Wert unter Beweis zu stellen. Du bist bescheiden. Bescheiden meint nicht, dass du dich erniedrigst. Du machst kein Kleinholz aus dir und gehst herum mit dem Anliegen, jedermann zu gefallen, so, als seien die Bedürfnisse Anderer mehr wert als die deinen, und das Ganze ohne Fragen.
Du kommst von einem hohen natürlichen Ort her, welcher fürwahr der deine ist, um von dorther zu schenken. Du tust, was du gerne tun möchtest und was dich froh machen wird.
Von dorther gesehen, wo Ich bin, da ist dich als selbst-aufopfernd in Betracht nehmen eine Erhöhung des Ego. Du hast nicht tüchtiger die zuwendungs-kräftigste Person auf der Welt zu sein, als du die schönste oder weiseste Person zu sein hast. Du hast dich nicht dir selber zu beweisen. Du hast dir deinen Wert nicht zu beweisen. Es gibt nichts, was du jemandem zu beweisen hast, dich mit eingeschlossen.
Es gehört eine Menge über Redlichkeit gesagt. Sei aufrichtig mit dir selber. Wenn du ein Gefühl hast, du opferest dich, dann gib es auf. Sich opfern kann eine Anhaftung, nobel zu sein, sein, die du etwa an dir hast. Du gehörst nicht an Bilder von dir selber angeheftet. Habe keine anderen Götter vor Mir. Sei dir gewahr, dass das Ego sich gerne in hochfliegender Weise präsentieren möchte. Das verschafft ihm ein gutes Gefühl.
Ich bin für dein Dich-Gutfühlen alles, und ganz bestimmt kannst du dich ob einer guten Tat gut fühlen, sei dir indes im Klaren, dass du Zuwendungen zukommen lässt, um zu geben, und nicht wegen der Erhöhung deiner selbst oder als Passierscheine oder Eintrittskarten zum Himmel.
Du bist in Wirklichkeit für den Himmel ausgepreist. Es gilt dir nicht, dich für den Himmel zu veräußern. Du bist nicht auf der Erde hier, um Punkte zu machen oder ein Spiel zu gewinnen. Du bist zum Dienen hier. Der Dienst, den du darreichst, ist angelegt, von der Liebe her zu kommen. Etwas wird in Liebe gegeben, oder es wird nicht gegeben. Dienst, der dargeboten wird, um dich selber in deiner eigenen Wertschätzung anzuheben, ist nicht Geben. Wie sage Ich das am Besten, Geliebte? Seid eurem Geben nicht angeheftet. Gebt und seid unangeheftet. Anderenfalls werdet ihr eher Narrengold zukommen lassen. Narrengold ist ein Metall, das wie Gold aussieht, bloß ist es das nicht. Ihr seid Echt-Gold wert.
HEAVENLETTER # 5112 – 23.11.2014 This Is How It Is
SO STEHEN DIE DINGE
Gott redete …
Schaue in Meine Augen, und du blickst in eine Abspiegelung Meiner Selbst hinein. Es ist eine rein akademische Frage, was das anbelangt, Wer denn in Wessen Augen blickt. Wessen Augen werden abgespiegelt?
Ich sage, dass Wir Eins sind. Wer ist wer und was ist was ist ein Kreislauf, der ein ums andere Mal rund läuft. Wir können es als eine Zwickmühle bezeichnen. Wir können es ein unlösbares Rätsel nennen, welchen Unterschied erbringt allerdings eine Erörterung? Lasst Uns einfach übernehmen, dass Wir Eins sind, ein einziges lösbares solides Einssein. Wir können nicht abgesondert werden. Selbst während Ich von Wir rede, einerlei wie zerbrechlich ein Menschenwesen ist, so wie ihr euch selber sehen werdet, bin Ich du, und bist du Ich.
So steht es darum. So ist es immer gewesen.
Wenn Wir daher von Meinem euch Nahe-Sein und von eurem Nahesein bei Mir reden, wovon reden Wir da, es sei denn von dem näher als nahe seienden Einssein des Einen.
Es scheint schwer zu glauben zu sein, dass Wir Eins sind, derweilen ihr gelegentlich den Mensch als töricht oder gar als grausam im Blick habt, so er sich selber und vielleicht die gesamte Schöpfung herabwürdigt. Sofern der Mensch ein Zerrbild ist, wie kann er da Eins mit Mir sein? Wie kann Ich das sagen? Und wie kannst du Mir das glauben? Ich sage das, und Ich habe das so im Blick. Wenn alle Vertuschung abgetan ist, da sind du und Ich unwiederbringlich ausnahmslos – Eins.
Du sagst womöglich: „Guter Herr, es scheint eine ungemein große Menge Getrenntheit zu herrschen, und nicht Einheit und Geschlossenheit.“
Das mag durchaus so aussehen, und dennoch sage Ich unerschütterlich, Trennung ist unwahrhaftig, und Einheit ist zutreffend und tragfähig.
Die Menschen tragen eine Fassade. Unter der Fassade liegt das Herz Gottes, die Weisheit Gottes. Wie ein widerständiges Kind möchte der Mensch allerhand Möglichkeiten, Dinge anzustellen, ausprobieren. Auf der einen Bewusstseinsebene sieht er sich als machtvoll. Auf einer anderen Ebene des Bewusstseins kann er seine Gedanken und Handlungen bedauern. Auf einer anderen Ebene weiß er es besser. Letztlich, sobald alles hinter sich gebracht ist und die Fassaden fort sind, triumphiert das Einssein. Weil jemand eine Verkleidung trägt, bedeutet nicht, dass er seine Verkleidung IST.
Welche Schichten von Zusätzen auch die Wahrheit von euch verdecken, sie können die Wahrheit von euch nicht wegnehmen. Sie beschwindeln euch indes, da Bewerten die Dinge andersartig sieht. Ah, falls doch jedermann den Gott in Jedem sehen könnte, was würde dieses die Erscheinungsformen doch dramatisch verwandeln! Wann einzig Wahrheit erblickt werden kann, wie denn können da alsdann Menschenaugen getäuscht werden?
In der Welt gibt es ein Augenpaar, gibt es ein schlagendes Herz, gibt es das Eine von Allem, und das schließt Jeden als Eins ein.
Es existiert eine Stelle, wo Wahrheit und ausschließlich Wahrheit ersichtlich und bekannt ist. Dies ist Realität, nicht all der Widersinn, der für Realität durchgeht und fälschlicherweise wahr genannt wird, während es so weit von der Wahrheit entfernt ist, wie weit weg weit weg sein kann. Das der Wahrheit Entgegengesetzte wird gesehen, besprochen und so belassen. So stehen die Dinge in der Welt.
Sind etliche Menschenwesen abgeschweift? Befinden sie sich in einem fruchtlosen Unterfangen? Gewiss. Sie werden dem Glauben anhangen, sie seien korrekt und begründet, und dennoch haben sie sich hinters Licht geführt wie auch Andere desgleichen. Mich nicht, Geliebte.
Sowie eure Augen vollauf klar sind, werdet ihr fortan ganz so sehen, wie Ich es tue. Und die Zeit wird kommen, wann alle sehen werden, wie Ich es tue, und auch ihr werdet so sehen und so gesehen werden, wie ihr wahrhaft seid, all der schlechten, wider euch zugesprochenen Zensuren ledig.
Diese Zeit ist, ja gar nach den Uhren der Welt, nicht weit weg. Im Sinne von Endlosigkeit, wo es keine Zeit gibt, ist sie bereits zugegen. Du bist ein Same mit dem waschechten vollen Potenzial eines Samens. Alles, was ein Same beim Sich-Ernähren benötigt, ist etwas zum Trinken, ist zur Sonne hin gerichtet sein, und alsdann wird er wachsen. Ihr seid gewachsen. Nun wachst ihr bis zur vollen Höhe eures Selbst/Meines Selbst. Und ihr tut dies, indem ihr Irrtum los lasst. Ihr schüttet Irrtum aus, so wie ihr das Wasser aus einem lecken Boot schöpft, und damit bergt ihr euch als das Einssein, welches ihr fürwahr seid.
Willkommen, Geliebte. Ein Herzliches Willkommen.
HEAVENLETTER # 5113 – 24.11.2014 Whirling Atoms
ROTIERENDE ATOME
Gott redete …
Alles in der Welt ist dem gemäß, wie eure Blicke aussehen. Die Welt, in der ihr lebt, hängt davon ab, wie ihr sie seht. In einem bestimmten Sinne gibt es keine Welt da draußen. Es gibt alleinig die Welt im Inneren, die Welt, die aus Ideen besteht, welche auf Wahrnehmen und Fehlwahrnehmen fußen.
Es hat freilich den Anschein, es herrsche allgemeines Einvernehmen darüber, dass die Welt so ist, nicht anders. Es gibt wechselndes Wetter, über das man ebenso untereinander übereingekommen ist. Die Welt ändert sich, selbst obschon Karten von der Welt zur Hand sind. Und jeder atmet Luft. Und doch, Ich sage es noch einmal, hier in der Welt, auf der ihr wandelt, selbst bei völligem Einvernehmen unter Allen – was ihr seht, ist Illusion. Es sieht real aus, ist es indes nicht. In der Welt kann der Teppich unter euch weggezogen werden. Wahrheit ist standhaft und wechselt nicht um. In der Wahrheit gibt es keine Teppiche. Wahrheit ist wahrhaft stabiler Grund, allerdings laut eurer Sicht keinesfalls solide. Die ungesichtete Fundierung ist solide, Geliebte, im Sinn von Wahrheit und von Unbezwingbar-Bleiben.
Jeder sieht einen Tisch oder eine Arbeitsplatte. Ihr könnt Dinge darauf stellen, und der Tisch und die Arbeitsplatte tragen, was ihr auf ihr platziert. Ihr könnt euch auf Oberflächen verlassen, dass sie das tun, was man von ihnen erwartet. Arbeitsplatten können schwere Pötte tragen. Tische fallen nicht herunter, genauso fallen schwere Gefäße und Pfannen nicht durch eine Arbeitsplatte. Nichtsdestotrotz trifft die Wissenschaft die Aussage, dass der solide erscheinende Tisch aus herumwirbelnden Atomen gemacht ist, und dass ihr ebenso aus rotierenden Atomen gemacht seid, ist das nicht so? Dies wird genauso akzeptiert, und dennoch lehnt sich jeder nach wie vor mit dem Ellbogen auf einen Tisch.
Du weißt bereits, dass es Vieles gibt, was dem Auge nicht unterkommt. Euch wurde beigebracht, dass euer Auge ein Bild auf den Kopf gestellt aufnimmt, und dass die Retina das Bild, das ihr aufnahmt, für euch richtig herum dreht. So oder so, die Welt, in der ihr lebt, ist ein Labyrinth. Ihr lauft durch ein Labyrinth. An eurem Ort im Kosmos könnt ihr momentan auf der Erde kopfunter gehen, unterdessen die Schwerkraft euch vom Herabfallen abhält. All die Sinne sind wundervoll und mächtig, und diese Sinne sind hier, um euch beim Gang durch die Welt beizustehen. Die wundervollen Sinnesorgane reichen euch allerdings nicht notwendigerweise die unverfälschten Güter zu. Sie gelten eurer Deutung. Ihr benötigt sie, um euren Weg durch das Labyrinth zu schaffen.
Zahlreiche Weisen, die Welt anzuschauen, sind das Gegebene. Ja gar die gleichen Individuen können die Welt inmitten der Illusion auf unterschiedlichen Ebenen ansehen. Es gibt Fragen von richtig und falsch, und ob ein Buch die Lektüre wert war oder nicht. Nicht jede Frau möchte gerne den Mann heiraten, den eine andere Frau unbedingt zum Mann haben möchte, genauso wenig wird jeder Mann sich entscheiden, die Traumfrau eines anderen Mannes gerne zur Frau haben zu mögen. In vielen oder in den meisten Fällen definitiv nicht. Und so kreist die Welt.
Was du über die Welt zu sagen hast, ist deine Meinung. Meinungen sind kein Evangelium. Ihr habt nicht die gleichen zu behalten. Ich möchte gerne, dass ihr großes Vertrauen in euch selber habt, das bedeutet allerdings nicht, dass ihr sicher sein könnt, dass eure Meinung richtig ist, oder dass ihr morgen die gleiche Meinung innehaben werdet. Meinungen können sich im Nu wandeln, ebenso wie die Welt selber. Das, was wechselt, kann nicht das Wahre sein. Demzufolge kann die Welt vor euch, nicht anders als ihr selber, sozusagen ihren Sinn ändern. Zärtlich wird die Welt durch derart viele Menschenherzen und Sinne zusammengehalten, selbst obschon da Ein Geist und Ein Herz ist und Einssein vorherrscht, dessen unbenommen, was du siehst oder nicht siehst. Das letzte Wort über Realität ist wahrhaftig nicht euer, Geliebte. Ihr seid Hinzulernende.
HEAVENLETTER # 5114 – 25.11.2014 Imagine a Great Being Unaware of His Greatness
STELLT EUCH EIN GROSSES SEINSWESEN VOR, SEINER GRÖSSE NICHT GEWAHR
Gott redete …
Im Einssein – sind Wir. Niemals getrennt, und ihr seid niemals alleine. In der Unwissenheit indes, befrachtet mit Angst und so manch anderem, werdet ihr das Gefühl haben und wähnen, ihr wärt auf dem Planeten Erde allein, als wärt ihr hier auf einem öden Eiland gestrandet. Hier seid ihr, ein Großes Seinswesen, eurer Größe nicht gewahr.
Dieses Gefühl des Alleinseins trifft auf die Großen Zeitmesser und auf die digitalen Stoppuhren zu. Sie trifft auf jene zu, die als die Höchlichsten im Lande, wie auch auf jene, die als die Niedrigsten im Lande angesehen werden. Sie trifft auf jene zu, die ihr aufgrund ihrer grundverschiedenen Sicht auf die Welt und aufgrund ihrer Handlungen in ihr schwerlich gar als Menschen betrachten möchtet. Es gibt da jene, deren wahrgenommenes Licht eher schummerig sein mag, gleichwohl sind jene Menschen auch so aus Licht gemacht. Irgendwie, Geliebte – ob ihr euch dies nun erklären könnt oder ob ihr dies nun glaubt, oder nicht -, gilt es euch, euer Entzündetes Licht auf alle zu scheinen.
Jene, die dermaßen abgesondert von euch erscheinen, werden eurer Liebe nachgerade am meisten bedürfen. Falls ihr deren Taten oder Gedanken nicht mögt, zeigt ihnen alsdenn eure guten Taten und Gedanken.
Was kostet es euch, selbst die Unsympathischen zu lieben?
Vielleicht könnt ihr vermeintlich schlimme Menschen als wilde Tiere betrachten, die ihr ganzes Leben lang in einem Dschungel verbrachten und nicht wissen, was häusliches Zahmsein ist. Ihr wurdet vielleicht an einem besiedelten Ort geboren, wo ihr keine Nachfrage im Blick hattet, derart rüde und gefühllos zu agieren.
Verargt ihr es einem Tiger mehr, dass er ein grimmiger Tiger ist, bereit, euch zu beißen, als dass ihr es einem verspielten jungen Hund verargt, zu euch her zu rennen? Indes sind selbst verspielte Welpen gnadenlos trainiert worden, zu kämpfen.
Wenn ihr vortragt, Hunde hätten nicht die gleiche Art Wahl wie Menschen, so habt ihr recht. Ihr habt es auf den Punkt gebracht. Zugleich seid ihr außerstande, das Warum und Wozu von jemandem zu kennen, der sich der Rechte und Empfindungen Anderer nicht gewahr zu sein scheint.
Genauso wenig sage Ich euch, ihr sollet euch bei jemandem, der gefährlich zu sein scheint, einschmeicheln. Lest gefährlich als herzlos, als unempfindsam, gedankenlos, und so fort. Ebenso gilt es euch nicht, herzlos, und so weiter, zu sein, selbst nicht jenen gegenüber, die das offensichtlich sind.
Mit jemandem Mitleid haben? Nein, das meine Ich nicht. Versteht schlicht, dass deren Bezugsrahmen von eurem unterschieden ist. Die Möglichkeit existiert, dass ihr mehr Glück hattet. Die Möglichkeit existiert, dass sie eine andere Zweckbestimmung erfüllen als du, welche in der Welt nichtsdestotrotz eine legitime Aufgabe innehat.
Auf der menschlichen Ebene ist der Punkt der: Ihr kennt die vertrackten Funktionsweisen des Lebens in der Welt und die Bestimmungen der Menschen und ihre Bescheide nicht.
Was wäre, falls die Welt menschenwürdig wäre? Was wäre, wenn ihr menschenfreundlich wärt und keineswegs ein Oberherr von Anderen oder in eurem Herzen ein Groß- und Wichtigtuer?
Ich trage euch soeben nicht an, dass ihr eine Menge Zeit und Bedenken auf diese Bewandtnisse verwendet. Nur einen Augenblick lang – nehmt einen Hinblick auf alle jene ein, die, gemäß allen Erscheinungsbildern, minder als ihr zu sein scheinen, denn ihr – – ihr, die ihr in einer Ergiebigkeit des Herzens zu stehen kommt, und im Königtum und der üppigen Vornehmheit der Welt.
Es besteht die Möglichkeit, in Betracht zu nehmen, dass jedwedes Menschenseinswesen die eine oder andere Angelegenheit nicht gewahrt. Nicht gewahren ist nicht gewahren. Ihr könnt das unzulänglich nennen. Ihr könnt es als defizitär in Belangen geistiger Gesundheit bezeichnen. Ihr könnt es als Grausamkeit oder als Unfähigkeit zu empfinden, oder als Blindheit oder mit jedwedem Wort bezeichnen, was ihr in Gebrauch nehmen möchtet, und mithin entströmt euch ein Nichtbeachten für einen vermeintlichen Anderen.
Ich bitte euch, jene Worte aus eurem Herzen und Vokabular zu streichen. Ich frage Mich – könnte dann, wenn ihr wahrlich liebt und es nicht bloß versucht, da jemand aufgeschmissen zurückbleiben, welcher sich gegen eure Liebe zur Wehr setzt? Könnte es da so jemanden geben?
Ihr könntet erwidern, dass Ich, Gott, ja ganz ohne Mühe liebe, und dass Ich dennoch in etlichen Gegenden verschmäht würde. Und, da liegt ihr richtig. Ich liebe ohne Mich anzustrengen.
Und an der Stelle kommt ihr in den Dienst für Mich herein, mit einem offenen Herzen und mit dem Gewahrsein des Friedens auf Erden und des Wohlwollens für alle. Falls ihr denn euren Dienst aus einer Entfernung her zu versehen habt, dann ist das ebenso passend und gut.
HEAVENLETTER # 5115 – 26.11.2014 If God Gives a Mandatory Commandment
SO GOTT DENN EIN ZWINGENDES GEBOT AUSGÄBE
Gott redete …
In der Welt gibt es die Richtungen Norden, Süden, Osten, Westen und all die Unterteilungen dazwischen. Abhängig davon, wo ihr steht, habt ihr eine unterschiedliche Sicht. Die Sonne ist an einer anderen Stelle, und ihr seht so von dem einen Blickwinkel her. Und demgemäß erscheint euch das Leben abhängig davon, wo ihr steht. Wo ihr steht, von dorther sehen eure Augen, von dorther hören eure Ohren. Aus der Sicht vom Osten her, habt ihr den einen Blick. Stellt euch auf den Kopf, dann habt ihr eine andere Sicht. Stellt euch in die eine oder andere Himmelsrichtung, dann habt ihr eine andere Ansicht. Wir könnten sagen, dass ihr, fußend auf dem Blick, von dem her ihr seht, voreingenommen seid. Dreht euch herum, und ihr seht anderes, vielleicht gar das Entgegengesetzte. Seid nicht festen Entschlusses und haltet nicht an den Entschlüssen fest. Seid offenen Sinnes. Woher bekamt ihr die Idee, dass ihr angehalten seid, das festzuhalten, was ihr bereits wisst und was hinter euch ist?
Wenn du in einer Schlammpfütze stehst, fühlst du dich unwohl. Wenn du im Meer stehst, bist du beschwingt und möchtest mehr. Wenn du im Ozean des Wahren Lebens stehst – des Lebens Tief in der Wahrheit bei Mir, Gott -, bist du in Endlosigkeit. Du alterst nicht. Es gibt ungemein weniger Abnutzung an dir. Jedenfalls ist, von Meinem Blickwinkel her, Altern eine liebenswerte Sache. Altern bringt Medaillen an dir an. Du kletterst fortgesetzt einen Berg bis zur Spitze hoch. Du kletterst unaufhörlich.
Auf so vielen Wegen gebe Ich euch zu verstehen, dass das Leben in der Welt nicht in Stein gemeißelt ist. Noch auch ist euer Blick verschlossen. Eure Meinungen sind nicht absolute Werte. Selbst derweilen ihr eure Meinungen straff in eurer Faust haltet, verblassen sie, ändern sie sich, entwickeln sie sich. Unterzieht sie einer Renovierung.
Weswegen haltet ihr an eurem bejahrten Bewusstsein so sehr fest? Während ihr in der Zeit am Reisen seid, seid ihr nicht angehalten, der gleiche zu bleiben. Ihr seid nicht bestimmt, euch als ein Stillleben-Foto auszuweisen, das zu einem späteren Zeitpunkt in der gleichen Position geknipst wird. Euch gilt es, ein Filmband zu sein, in dem ihr euren Fortgang nehmt. Am Ende des Films bist du nicht auf einer einzigen Spur, denn du bist eine Person, die zunimmt und wächst. Dein Stand ist auf Treibsand. Niemand brachte an, du sollest eine perfekte Balance einrichten und dort verbleiben. Nein, du bist ein Forscher. So du durch das Leben reist und neue Anblicke siehst, lässt du deine betagten Wege zurück. Deine Augen tun sich weiter auf. Du hast eine ausladendere Sicht. Heiße dein Wachstum willkommen. Du wurdest geboren, um zu wachsen. Du wurdest geboren, um Fortschritte zu machen. Du wurdest nicht geboren, um dich einzubuddeln und alles so zu bewahren, wie es war.
Sofern Ich ein zwingendes Gebot innehabe, heißt jenes – los lassen. Lasse die Vergangenheit los. Sobald du eine Hochfläche erreichst, ist dies dir ein Zeichen, in Bewegung zu bleiben. Verstehe, falls du außerstande bist zu gehen oder weit zu gehen, oder falls du gar bettlägerig bist – deine Gelegenheiten für Wachstum werden dir genauso dargeboten. In einem einzigen Zimmer, da hast du einen ganzen Blick auf die Welt. Du hast Sonnenlicht und Mondlicht.
Als was sollten Wir diesen Fortschritt bezeichnen? Als inneres Wachstum? Als Zunahme an Verstehen? Als Wechsel in der Position, als Wechsel deines Geistes von Fixiert, hin zu In-Bewegung-Sein? Ihr habt dorthin hochzusteigen, wo ihr eine höhere Aussicht habt. Euer Zweck im Leben ist definitiv nicht, zu stagnieren. Nun gut, Ich möchte davon ausgehen, ihr könntet von dorther ebenso wachsen. Ihr würdet dazulernen, nicht der gleiche zu bleiben.
Lernen ist nicht das gleiche wie Unterricht nehmen. Lernen steht für sich selber. Du bist derjenige, der neue Dinge hinzulernt. Letztlich bist du dein eigener Lehrer. Von jedem kannst du lernen, gleichwohl bist du der Lerner, und bist du der Lehrer. Du bist kein passiver Rezeptor. Du bist dein eigener Beweger im Leben.
Du nimmst im Leben eine Haltung ein, die stets einem Wandel unterzogen ist, da du ein Menschenwesen bist, das wächst. Du wurdest geboren, um zu wachsen.
Vergeude deine Zeit nicht mit Bereuen und Bedauern. Gehe einfach weiter. Gehe voran. Wachse und entwickle dich unablässig.
HEAVENLETTER # 5116 – 27.11.2014 Joseph’s Good Fortune
JOSEPHS GLÜCKSFALL
Gott redete …
An jene unter Meinen Kindern, die sich schwertun – könnt ihr das, was ihr tut, nicht ausführen, ohne euch abzumühen? Was ist sich schwertun? Es ist euch zu sehr anstrengen. Wirkt, wie ihr es tut, und löst euch vom Mühe-Geben, und ihr werdet nicht zu kämpfen haben.
Natürlich, es gibt sich abmühen, und es gibt sich abmühen, nicht anders wie es Schwierigkeit und Schwierigkeit gibt. Ein abgebrochener Fingernagel kann ein Ungemach sein. Keine gute Note bei einem Test bekommen kann ein Problem sein. In einen Autounfall verwickelt sein ist ein weiterer Schwulitätenherd.
In was für einer Beziehung stehen Unannehmlichkeiten mit Sich-Sorgen-Machen? Du bescheidest, etwas sei ein Ungemach, und du fügst dem einen Beigeschmack turbulenten Wetters zu. Die Welt verfinstert sich nicht, weil du beklommen bist, dennoch siehst du es so.
Du lebst in dem, was man die relative Welt nennt, und relativ bedeutet, dass alles anhand von In-Vergleich-Stellen ist. Was wäre, wenn du keine Vergleiche ausführtest? Dann hätte Sich-Sorgen seinen Abgang, Unannehmlichkeiten würden keine Besitzansprüche erheben. Falls du dir im Voraus im Klaren sein könntest, dass alles, was geschieht, nicht wirklich von Belang ist, dass das, was sich begibt, sich begibt, dass das, was sich nicht zuträgt, sich nicht zuträgt, und dass alles gut ist, unabhängig von allem in der ganzen Welt des Auf und Ab. Was würdest du dir in diesem Falle als Ungemach und Abmühen kenntlich machen? Was würdest du den Zugang zu deinem Leben verweigern, unterdessen es bereits dazwischengeplatzt ist? Was würdest du wegstoßen?
Was würdest du des Platzes verweisen, sofern es dir bis anhin noch nicht klar geworden ist, wohin es dich bringen wird?
In einem gewissen Sinne gibt es keine Missgeschicke. Demnach ist, sofern dies der Fall ist, alles vorherbestimmt. In einem anderen Sinne – sogar das, was vorherbestimmt zu sein scheint, kann dein Freier Wille sein. Es ist nicht so leicht, das Heft in der Hand zu haben.
Welches Meiner Kinder weiß, was geschickt und günstig ist? Welches Meiner Kinder weiß, was sein Glücksfall ist? Darf Ich einen Augenblick lang Biblisch werden? Was für eine grässliche Tat, als die Brüder Josephs jenen Joseph in die Sklaverei verkauften, indes, schaut, als was für einen Glücksfall sich dies danach für Joseph und die Welt herausstellte. Dies ist eine Geschichte in allerhand Ausformungen, die jeden Tag passiert. Etwas, was dich heimsucht, welchem du dich entgegenstellst, stellt sich als verheißungsvoll heraus. Nicht anders – etwas, was du begrüßt, stellt sich heraus, dass es Entsetzen oder vielleicht eine vermeintliche Katastrophe mit sich trägt.
Von der Bedeutsamkeit guter Gesinnung ist öfters die Rede gewesen. Einige Menschen könnten angesichts von Unwillkommenem ins Spotten geraten – welches Meiner Kinder freilich ist im Besitz des Schlüssels zu einem Resultat? All die Anzeichen können auf eine bestimmte Weise hindeuten, die Auflösung allerdings ist eine andere. Wie lautet die helle Seite vom Pessimismus? Gibt es eine? Was ist Pessimismus wert? Hat er einen Wert? Alles, was Ich Positives am Pessimismus erkennen kann, ist, dass du dir auf die Schenkel klopfen und sagen kannst, du habest recht gehabt, du habest die ganze Zeit gewusst, dass daraus nichts Gutes zustande kommen werde.
Falls ihr denn prophetisch sein möchtet, seid auf der sonnigen Seite prophetisch. Liegt falsch, wenn ihr falsch liegen müsst. Was also? Irrt euch aufseiten guter Nachrichten, Geliebte. Es ist es wert, Entmutigung bis zum Ende hinzuhalten, und, selbst dann, verfügt ihr über keine Klarheit, dass die Geschichte vorüber ist.
Lehne dich zu der Auffassung hin, dass nichts verschwendet ist. Äußern nicht die Wissenschaften etwas Ähnliches? Denke nicht, dass Erlebnisfähigkeit vergeudet ist. Denke nicht, dass das Leben willkommen heißen vergeudet ist. Denke nicht, dass das Leben lieben vertan ist. Was sich im Leben begibt, das begibt sich im Leben. Dein auswändiges Leben ist beileibe nicht die ganze Geschichte. Da ist ein Strom des Lebens, der in einem ungesichteten Strom verläuft. Die Welt kann dich einen nichtsnutzigen Verschwender nennen, sofern sie das möchte, sie erkennt indes nicht gerade ungemein viel. In Meinem Gefilde kannst du ein Held sein. Dir selber, dir ist nicht einmal all das klar, was du für die Welt tust. Wie sollte denn da sonstwer Bescheid wissen können, als was du zu etikettieren bist?
In der Welt gibt es: als gegeben annehmen, und gibt es: sich vorwagend herausnehmen. Alldieweil ist da eine Basis vorhanden, welche die Welt keineswegs ausgiebig im Blick hat. Es ist dir nicht angelegen, deinen Behuf in der Welt und die Güteklasse deines Lebens in der Welt zu unterschätzen, noch auch die Zweckbestimmung oder Güteklasse des Lebens irgend eines anderen Menschen zu unterschätzen.
HEAVENLETTER # 5117 – 28.11.2014 Kidnapped by Life
VOM LEBEN GEKIDNAPPT
Gott redete …
Wer ist sich schon darüber im Klaren, worum das Leben, wie es in der Welt durchlebt wird, geht? Vielleicht ist das Beste, was ihr derzeit tun könnt, das, mit dem Leben zu flirten. Ihr seid bis jetzt noch nicht zur Erkenntnis vom Leben gelangt. Ihr habt Mutmaßungen. In vielen Fällen rennt ihr vom Leben weg. Ihr seid mit ihm in einer verfahrenen Situation. Ihr nehmt euren Weg, und das Leben den seinen, und gelegentlich sieht es danach aus, als würden die beiden nie zueinander finden.
Ihr habt eure Ideen, und das Leben die seinen. Günstigenfalls steht ihr mit dem Leben in einem Waffenstillstand, während ihr ihm gleichzeitig nicht traut. Ihr seid vor dem Leben auf der Hut, so als ob es da draußen wäre, um euch zu haschen, um euch zurückzuwerfen, um einen sich heranschleichenden Übergriff auf euch zuwege zu bringen und um euch etwas Wertvolles wegzunehmen.
Ihr könnt das Gefühl haben, ihr haltet an dem Leben durch ein Fädchen fest. Ihr wisst nicht, was das Leben euch an Fallen gestellt haben mag. Ihr wisst ganz einfach nicht, was euch im Leben heimsuchen wird. Ihr werdet kurzatmig sein, da ihr angesichts des Lebens keucht und euch Sorgen macht, was es für euch auf Lager hat. Womöglich seht ihr das Leben als Gegner, parat, euch den Teppich unter den Füßen wegzuziehen. Das Leben scheint zügig vorzugehen, ungemein rasch.
In Wahrheit hält dich das Leben in die Höhe. Ja, es nimmt dich mit sich. Es reicht dir keine Landkarte. Du wirst sozusagen vom Leben gekidnappt. Du kümmerst dich um dein eigenes Geschäft, und das Leben fegt dich auf, wie der Wind Blätter auffegen kann, und belässt dich irgendwo sonst an einer unvorhergesehenen neuen Stelle oder Rolle im Leben. Ein Tornado griff dich auf und schmiss dich sonstwo hin.
Es ist dermaßen leicht, den Gedanken aufzunehmen, das Leben habe einen Fehlgriff getan, es habe dich vielleicht fälschlicherweise für jemanden sonst hergenommen. Ob es nun Gram oder Pracht ist, welches den Weg zu dir findet, dich treibt es um, dass das Leben einen Fehler gemacht habe. Jedenfalls hatte das Leben kein Recht, dir mir nichts dir nichts dies oder das wegzunehmen. Du bist zufrieden, sitzt mit hochgelegten Beinen da. Du hast dich einfach einseitig an das Leben gewöhnt, und dann beschert dir das Leben eine unangenehme Überraschung.
Du kannst das Gefühl haben, du befändest dich in einer unhaltbaren Lage. Das Leben hält dich in die Luft, dich zeitweilig in der Schwebe belassend. Du bist einfach am Schweben mit nichts fest Vorgegebenem im Raum unter dir. So wirst du etwa das Gefühl haben, dir sei wiederholt der Teppich unter den Füßen weggezogen worden, und hier bist du nun, ein widerwilliger Vagabund auf dem Weg an einem Flüsschen entlang hoch, nicht einmal mit einem Rucksack auf deinen Namen. Dein Gefühl mag sein, das Leben sei glitschig, und du schlüpfest ihm durch die Finger.
Dies ist natürlich alles eingebildet. Du bist wohl vom Leben und seiner Wandelbarkeit in Schrecken versetzt. Du weißt einfach nicht, was mit ihm anzufangen ist. Es ist zwiespältig. Zum einen Zeitpunkt ist das Leben freundlich, ein anderes Mal gnadenlos. Du hast das Empfinden, du seist dem Leben schutzlos ausgeliefert.
Manchmal wird es sich bei dir so anfühlen, dass dich das Leben hetzt wie ein Hund, dass es dich nie los, dass es dich nie emporkommen, nicht weit kommen lässt. Und dann, sobald du siehst, wie weit du gekommen und um wie viel du gewachsen bist, artet das Leben zu einem Traum aus und wird ganz und gar nicht reell, und nach wie vor verhaspelst du dich.
Du kannst dich wie eine Rose fühlen, die zum Blühen bereit ist, und schier dann legt das Leben einen Deckel auf dich und klammert dich ein oder zerschnipselt deinen Stiel, deine ureigene Verbindung zur Erde. Dennoch freut sich eine Rose natürlich, in ein Glas oder eine Vase mit Wasser gestellt und über alles geliebt zu werden. Rosen werden aus einer Veranlassung heraus gepflückt. Sie sind hand-erlesen. Sie sind ausgesucht. Sie werden nicht zertrampelt. Sie werden dank ihrer Schönheit und Anmut erkoren, und nicht anders ergeht es euch, Geliebte, einerlei was ihr darüber denken mögt.
HEAVENLETTER # 5118 – 29.11.2014 Being True to Yourself
DIR SELBER GEGENÜBER WAHRHAFTIG SEIN
Gott redete …
Ich liebe euch. Ende der Geschichte. Das ist es. Das ist alles, was ihr zu wissen habt. Das ist ausreichend, um euch zum Ritter zu schlagen, der sich durchs Leben schmiedet, gleichwie ein Fisch durchs Wasser schwimmt.
Mit Meiner Liebe, welche sich in deinen Augen mehrt, was kann dich da zurückhalten? Was kann dich da bremsen oder aufhalten? Mit Meiner Liebe, die dich aufs Kräftigste fördert, was vermagst du da nicht zu tun? Was ist kein beglückender Segen, einerlei wonach es dir oder Anderen aussehen mag? Wer ist nicht dein Bruder? Wer ist da, dem dein Herz keine Segnungen zukommen lassen kann? Wer ist da, dem du nicht einen Augenblick Liebe zuwenden oder mit dem du nicht einen Augenblick Liebe teilen kannst?
Was, ihr Lieben, rangiert vor Liebe?
Bitte missversteht Mich nicht. Ich plädiere nicht dafür, dass euch eine Liebe-Kampagne oder eine Liebe-Parade ins Haus steht. Geht in aller Stille euren Tag an und gebt der Liebe statt, von euch hereingeleitet zu werden. Du hast kein Wort darüber zu sagen. Lasse schlicht Liebe aus dir heraus kommen, gleichwie du dein Leben lebst. Du machst Liebe nicht zu einem Projekt. Du bist einfach ohne ein Widersetzen, Liebe zuzuwenden, während du bei ihr zugegen bist.
Es gibt nichts Anstrengendes an ihr. Du meinst, es gebe das. Falls Liebe für dich zu anstrengend ist, als dass du die Arme um sie legst, dann begib dich einfach in Gedanken im Sinne von Freundlichkeit oder Zuvorkommenheit oder gar von Huld. Sei kein Vorenthalter von Liebe. Vielleicht schaut Liebe von dir spornstreichs in die Augen von jemandem.
Kein Mensch vor dir soll ungesehen oder abgewiesen werden. Das ist alles. Es hat nicht jemand in deinem Ansehen hoch zu stehen, um gewürdigt zu werden. Wie du dein Leben lebst, das ist an dir, und nicht an der Person, die vor dir steht. Und falls du für diesen oder jenen in deinem Herzen keine Liebe hegen kannst, vielleicht kannst du sie ein wenig mögen. Du hast sie nicht beiseitezuschieben. Du hast sie nicht herauszuwerfen. Du hast sie nicht zu umarmen, genauso wenig hast du deine Huld von ihnen wegzunehmen. Niemand hat deinem Herzen ein Zwicken zu sein, genauso wenig hast du dem Herzen eines Anderen ein Zwicken zu sein. Öffne Herzen, das deine und das Anderer. Quetsche nicht irgendein Herz, sodass es sich schließt.
Was, meinst du, bedeutet aus der Vergangenheit heraus gelangen? Es bedeutet die Vergangenheit los lassen. Gestern hattest du gegen jemanden oder gegen etwas eine Ablehnung. Heute hast du das nicht zu tun. Komme ohne Selbstgerecht-Sein und Verhaftetheit an deine Meinungen aus. Herunter mit deinen Meinungen. Lasse Meinungen nicht Formen von Diskriminierung sein. Bis dass du willkommen heißt – in welchem Ausmaß du dazu zu einem gegebenen Zeitpunkt auch in der Lage bist -, diskriminierst du. Rangiere Diskriminierung aus, nicht Menschen.
Gib der Idee grünes Licht, dass jedermann Mein Kind ist, und demzufolge dein Bruder oder deine Schwester. Nicht jeder auf der Erde ist in einer liebevollen Familie aufgewachsen. Falls dies bei dir der Fall ist, bedeutet das nicht, dass du außerstande bist, fürsorglich und zuständig für Schenken, wenn nicht gar für Freude zu sein, zumindest nicht für Wehtun oder Sich-Abwenden.
Wenn du an das Leben denkst und daran, was es sich alles einhandelt und was etliche Menschen durchlaufen, wie kannst du da nicht ein wenig Sonnenschein verbreiten? Schier ein wenig. Du hast nicht viel zu weit zu gehen. Es stimmt, dass ein Jeder eines Auftriebs bedarf. Bedeutsamer indes ist, dass du derjenige zu sein brauchst, der Auftrieb zukommen lässt. Trage eher Emporheben denn Groll oder Widerwillen bei dir. Einerlei was, es soll nicht auf deiner Habenseite stehen, jemanden auszublenden.
Sofern du jemanden herabsetzt, setzt du dich selber herab. Setze Herabsetzung herab. Stärke Emporheben. Sei Allen ein Segen. Warum nicht, Geliebte? Wieso nicht? Bewillkommnen ist besser als jemanden aus deinem Herzen ausquartieren. Du hast nicht total verknallt zu sein. Du hast nicht mit jedermann deine Zeit zu verbringen, indes, sobald sich eure Wege kreuzen, sei gefallsam. Das ist fürwahr deinem Selbst Treu-Sein.
HEAVENLETTER # 5119 – 30.11.2014 Enough
GENUG
Gott redete …
Mich Jenen zuwendend, die nicht ausreichend Ruhe zu bekommen scheinen – – ihr habt alles versucht, gut, dann lasst es gut sein damit. Trinke deinen grünen Tee, kneife dich selber, sei wach und sei der Vorstellung, dass du ausreichend Ruhe bekommst. Sage nicht mehr weiter: „Oh, ich bin so müde. Ich bekomme nicht genügend Schlaf, etc.“
Reiche dir die eine oder andere erquicklichere Propaganda zu.
Ruhe und Appetit sind nicht all das, was sie in Stücke zerlegt sind. Du kannst essen und essen, während du bereits genug hattest. Desgleichen kannst du nach Schlaf schmachten. Betrachte das Bedürfnis nach Schlaf wie einen Appetit. Du weißt sehr wohl, dass du – falls es sich dir denn heute zugetragen hat, dass du im Lotto eine große Summe gewonnen hast – ziemlich aufgeweckt und ganz, ganz wach wärest!
Was du dir selber zu verstehen gibst, ist von Bedeutung. Kehre dich nicht in einen an Schlaflosigkeit leidenden Menschen. Nichts ist für dich da, um daraus eine große Sache zu machen.
Du bist dir ja immerhin gewahr, dass Ich dafür bin, dass du genügend Schlaf bekommst. Es ist möglich, dass du nicht wirklich weißt, was für dich zu einem gegebenen Zeitpunkt hinreichend ist. Jedenfalls mögest du dich selber nicht dazu überreden, du entbehrest etwas. Du hast in dir die Ressourcen, dass es dir gut geht. Lasse es dir daher gut gehen. Erkläre das. Eigne es dir an. Lasse dich selber wissen, dass du deine Sache ordentlich machst und dass du dich über alles hebst, selbst über das, was die Welt etwa nicht ausreichend Schlaf nennen wird.
Zahlen sind willkürlich. Sie bedeuten, was du ihnen ansagst, sie mögen es bedeuten. Mit oder ohne Schlaf, du schneidest gut ab. Rufe dir in Erinnerung, dass du nicht dein Körper bist. Du bist immerzu so viel mehr.
Du magst ja die Vorstellung haben, du habest von etwas zu viel oder nicht genug. Ich möchte gerne, dass du die Auffassung hernimmst, dass bei dir alles richtig ist! Es ist völlig in Ordnung, mehr zu wollen, und es ist nicht in Ordnung, dir einzureden, du seist bedürftig.
Du möchtest ein Bildnis von dir selber, was guten Mut versprüht.
Wenn du dich nicht an dir erfreust, wer wird es dann tun? Habe einen wohlbehaltenen Ausblick auf dich selber. Nimm die Vorstellung an, dass dir nichts entzogen ist.
Natürlich möchte Ich zugleich, dass du genügend Ruhe bekommst. Natürlich möchte Ich, dass du schläfst, und dass du gut schläfst. Allerdings heißt deine Mission im Leben nicht, ein exaktes Maß an Schlaf zu bekommen. Komme gut damit aus, was du hast. Hast du es nicht bis hierher geschafft?
Achte den Schlaf. Habe vor deinem Schlaf und dem Schlaf Anderer Respekt. Schlafe ist eine ungemeine Gabe. Was für eine fantastische Sache Schlaf ist! Was für eine großartige Idee! Wie kam Ich auf Schlaf und wie schuf Ich ihn? Er ist ein Grundbedürfnis, statte ihn indes nicht übermäßig aus. Statte nichts übermäßig aus. Tue nichts übertriebenermaßen. Bewirtschafte dich selber nicht ganz so viel. Wenn du in einer Nacht recht viel schläfst, gut. Wenn du in der einen Nacht wenig schläfst, gut, du schliefst in der Nacht wenig. Dessen unbenommen ist bei der Welt alles in Ordnung und rechtens so.
Es gilt dir nicht, das Leben zu leben, als wärest du bar und als hättest du zu haben.
Halte nicht all die Reklamen für wahr, die die Behauptung aufgreifen, du seist bedürftig. Du hast nicht alles gutzuheißen, was an den Schlagbaum des Lebens herankommt. Du hast es nicht zu erwerben. Du hast dich nicht durch die Glaubensüberzeugungen und trachtenden Bestrebungen Anderer erweichen zu lassen, so, als stellten sie die Wahrheit dar, die stracks vor euch steht.
Ich veräußere euch eine Sache, und die ist Liebe, wechselnd unter dem Namen Einssein und Ganzsein. Ihr wisst recht gut, Liebe könnt ihr nicht kaufen. Liebe ist euer Geburtsrecht. Sie schließt sich euch alle Tage an, und ihr reicht der Welt und all jenen, nah und fern, Liebe zu. Geliebte, bekundet es allseits, dass es kein weit weg gibt. Jeder ist euch so nahe, wie Ich es bin, und Ich bin tief in eurem Herzen.
HEAVENLETTER # 5120 – 1.12.2014 God on Earth
GOTT AUF ERDEN
Gott redete …
Wie groß kann ein Herz sein? Es kann die ganze Erde und den ganzen Himmel umfangen. Sofern Gedanken weit reichen – ja auch darüberhinaus, was vermögen alsdann Herzen auszurichten? Was tun Herzen? Sie langen überall hin und in ein jedes anderweitige Herz auf der Erde. Kann dies dokumentiert, gemessen und abgezählt und kann davon ein Schaubild erstellt werden? Du weißt nicht wie, und Wir haben keine Schaubilder und derartiges vonnöten. Ich brauche keinen Beleg. Ich sehe. Ich weiß.
Du könntest sagen, dass Ich dies intuitiv erfasse. Du musst von jetzt ab wissen, dass Ich Mich nicht mit einem Lineal oder einem Maßband auf die Knie zu begeben und etwas abzumessen habe. Ich weiß alles. Ich kenne dein Gesicht und dein Herz. Seien ist für Mich simpel, gleichwie Schöpfung Selber für Mich simpel war und für Mich ist. Einssein ist sehr einfach. Es ist das Letztliche Einfache. Einfach ist gut. Ich möchte sagen, es ist besser als kompliziert. Ich habe Freien Willen, und es ist Mein Wille, dass das Leben simpel sein möge.
Ihr tätigt eine riesige Investition in dieser Lebenszeit. Eine ungemein große. Ich investiere, um mal euer Wort zu gebrauchen, All Mein Selbst, freilich liebe Ich, Gott, voll und ganz und bin nicht verhaftet. Meinst du, Ich weine, wenn ein Körper eines Einzelnen sich absetzt und die Lebendige Seele zum Himmel aufsteigt? Dass Ich nicht traurig bin, macht Mich nicht hartherzig oder kaltherzig. Ich heiße die schöne Seele willkommen, die desgleichen in keiner Weise beraubt ist. Ich bin nicht an das Leben auf der Erde angeheftet, unterdessen du das bist. Verständlicherweise, du bist angeheftet.
Nichtsdestotrotz stehst du mit all dem in Verbindung, was nicht auf der Erde ist. Ihr habt großartige Connections, Geliebte, indes sind sie euch eher wie unterirdisch. Dies bedeutet nicht, dass andere Dimensionen nicht existieren. Wenn es Worte für andere Dimensionen gibt, existieren sie in der Tat. In Wahrheit gewahrt ihr sie. Ihr wisst bereits, es ist mehr am Leben und am Universum dran, als das Auge zu sehen vermag. Das Herz weiß um alles. Dein Herz weiß alles. Inmitten deines Herzens BIN Ich. Ich weiß, dies ist für euch schwer anzunehmen, dass Ich wirklich, wirklich in euch existiere, dass Ich, die Quelle Allen Wissens, wirklich in euch existiere, und dass Ich vollauf durch euch rege bin. Ich, die Stille Selbst, bin durch euch aktiviert. Was immer ihr ernstlich glauben und denken mögt, ihr seid Meine Präsenz auf Erden, dessen – wie es bei euch eher ist – nicht gewahr.
Dessen unbeschadet, ihr nehmt auf der Erde bis zu Meinem Umfang zu. Ihr dehnt jetzt soeben Meine Präsenz aus. Es ist nicht genau so, dass ihr Mich weiter macht, denn es ist kein weiter vorhanden, als Ich BIN, obschon mehr von Mir zu euch hindurch gelangt. Es wird euch mehr von Meiner Huld auf Erden zur Kenntnis gelangen. Es gibt Augenblicke, wann ihr ein größeres Etwas verspürt, ob ihr ihm nun eine Stimme verleihen könnt oder nicht. Ihr seid auf der Erde, um auf der Erde Liebe reichhaltiger und euren größeren Ausdruck von Liebe auf Erden willkommen zu heißen. Bisher werdet ihr eure Liebe eher in Verwirrung verbalgt haben, es ihr eher nicht zugestanden haben, aufzublühen, werdet ihr eher nicht vollauf empfunden haben, dass es euch angelegen ist zu lieben, vielleicht hattet ihr das Empfinden, ihr hättet euch ganz selbstverständlich gegen Liebe zu verplanken, ihr nicht so recht als reell zu trauen, der Liebe, die euch gilt oder der Liebe von euch herrührend. Ihr fandet Liebe suspekt. Ihr trautet euch nicht, Liebe zum Ausdruck zu bringen, vielleicht in der Furcht, sie würde euch wegstibitzt, und ihr bliebet beraubt zurück.
Woran ihr verhaftet wart, das ist euer individuelles Selbst und eure Existenz als ein Individuum. Ganz bestimmt wähntet ihr, dass ihr als ein Individuum existiert. Einen Gutteil eures Lebens werdet ihr gedacht haben, dass ihr ausschließlich als ein Individuum existiert, und daran hieltet ihr so kräftig wie ihr konntet fest. Dies war euer Überleben. Ihr wusstet nicht, dass ihr mit oder ohne euer individuelles Selbst existiert. Womöglich habt ihr euch, euer individuelles Selbst, nicht einmal geliebt oder euch hoch geschätzt, euer individuelles Selbst indes war alles, was ihr kanntet, um euch daran zu hängen. Ihr erkanntet nicht, dass ihr euch an nichts zu hängen hattet, da ihr Alles seid. Wie wenig ihr doch wusstet. Euer Name konnte auf König eines Landes gelautet haben, und ihr hattet keine Idee von der Breite und Tiefe eurer selbst und von dem vollen Ausmaß dessen, worüber ihr regiertet. Ihr werdet allerdings das volle Ausmaß kennen lernen. Ein jeder wird das.
HEAVENLETTER # 5121 – 2.12.2014 Fine and Dandy
SCHÖN UND GUT
Gott redete …
Wie geht es dir heute? Wieso nicht gut und prima! Bist du nicht lebendig und in der Welt am Leben? Fürwahr, das Leben auf der Erde hat keine Drangsal zu sein. Werden Stürme aufkommen? Ja, es gibt sie, und ihr durchsteht die Stürme. Ihr trotzt dem, was das Leben bringt, immer. Wenn ihr in einem Tunnel seid, so hat er von Anfang an ein Ende. Wenn du Scheuklappen aufhast, kannst du sie abnehmen, oder sie werden sich von selber ablösen oder weggerissen werden. Das Leben begibt sich dem Wandel.
Wenn du eine Wunde hast, heilt es bei dir hernach nicht?
Das Leben auf der Erde ist nicht immer ein Stück Kuchen. Das allerdings ist wahr. Dessen unbenommen, kannst du dich wohl und prima fühlen. Die Sache ist die, dass du gut und prima drauf bist. Das letzte Mal, als Ich hinsah, ging es dir gut, selbst obschon du womöglich den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst, selbst obschon du nur so weit Dinge im Blick hast, wie du sehen kannst.
Euch ist angetragen worden, in der Gegenwart, in diesem selbigen Moment zu leben. In diesem selbigen Moment seid ihr in Ordnung so. Ihr kommt in Schwierigkeiten, sobald ihr zum Verflossenen hinschaut und zur Zukunft blickt. Ihr könnt nicht in der Vergangenheit leben, und nicht in der Zukunft. Jedes Mal, wann ihr euch in der Vergangenheit zubringt, habt ihr es mit Erinnerung zu tun, und eure Gefühle sind entweder sehnsuchtsvoll oder ihr verspürt Bedauern. Das Leben bewegt sich zügig, und an euch ist es, euch mit ihm in Bewegung zu begeben.
In der Zukunft leben ist entweder sehnsuchtserfüllt oder Angst oder Bezweifeln. Du Meine Güte, ihr habt die Vergangenheit los zu lassen. Trachtet nach der Zukunft. Freut euch im Voraus auf sie. Macht euch keine Sorgen über sie, wie ihr es des Öfteren tut, all dieses Was Wäre Denn Wenn. Erstrebt, was ihr erstrebt, und haltet nicht dermaßen kräftig an ihm fest. Fügt eurem Leben nicht Zukunftssorgen hinzu. Die Zukunft wird auf euch zu kommen, wie sie kommt. Seid im Leben offen.
Ist das Leben nicht ein Abenteuer? Ist euer Leben nicht ein fantastisches Abenteuer? Just dort, wo ihr seid, ist eine Menge Abenteuer gegeben. Ihr könnt nicht gewaltsam die Parameter oder Umkreise des Lebens festlegen. Das Leben hat seinen eigenen Schritt und seine eigene Richtung, die es nimmt. Es scheint sich seiner selbst gewiss zu sein, während ihr nachgerade wankt.
Natürlich habt ihr Einfluss auf das Leben, hingegen habt ihr nicht jedweden Einfluss auf euer Leben. Schaut, ihr könnt nicht gegen das angehen, was geschehen ist, eben, weil es ja bereits geschehen ist. Ebenso wenig ist es euch angeraten, gegen die Zukunft anzugehen und darauf zu bestehen, sie habe euch zuzuliefern, was ihr möchtet. Das Leben hat seinen eigenen Zeitplan.
Inmitten allem, was sich begibt, im Bitteren und Besseren, gibt es inwendig etwas, aus dem Förderliches entspringen möchte. Ihr könnt es ohne Weiteres nicht im Blick haben. Ihr könnt es nicht mögen, was geschehen ist, und ihr werdet dabei womöglich nichts Förderliches erblicken, dennoch ist es da. Womöglich werdet ihr in dieser Lebenszeit das Gute, was dem entwächst, nie zu sehen erlangen, da ihr bis zum Ende hin nicht weit genug seht. Ihr habt eure eigene Wahrnehmung und Fehlwahrnehmung. Allzu oft seid ihr kurzsichtig.
Stets hat alles im Leben Sinn, selbst wenn ihr ihn nicht erfasst. Nichts ist für nichts. Alles ist für etwas.
Was ihr im Leben als Tragödie seht, ist nicht das Ende von euch. Ihr wisst bereits, dass der sogenannte Tod nicht als das Ende von euch ausgewiesen ist. Nichts ist das Ende von euch. Ihr fahrt in einem Zug, der unentwegt weiterfährt. Ihr fahrt in einem Himmelszug, Geliebte.
Du bist eine neue Person. Du bist nicht, wer du gängigerweise warst. Du bist gewachsen, und du wächst immerfort Himmelwärts.
Das Leben ist eine gute Gelegenheit für Wachstum. Es ist ein Geschenk an euch. Ihr wisst nicht immer eine Gabe, die euch überbracht ist, zu schätzen. Hebt an und wisst eure Gabe des Lebens zu schätzen. Es ist ein Geschenk. Es ist ein Privileg. Was immer ihr vermeint, ihr seid glücklich dran, am Leben zu sein. Das Leben verläuft nicht so, wie ihr es euch wünscht? Das ist in Ordnung so. Das Leben hat bei euch seinen Willen. Das Leben heißt euch kein Unheil. Was ihr seht, hat nicht Unheil genannt zu werden. Ihr seid der Ermittler dessen, was euer Leben ist. Spürt aufs Neue aus.
HEAVENLETTER # 5122 – 3.12.2014 Universality and Uniqueness
UNIVERSALITÄT UND EINZIGARTIGKEIT
Gott redete …
Unter all den Möglichkeiten, die du sein kannst, bist du du! Mein Erschaffen ist gediegen. Selbst so alle Eins sind, erschuf Ich dich auf dem Umkreis namens Erde als einzigartig. Keine zwei sind gleich. Alle sind Eins, wiederum keine zwei gleich. Selbst dann sind alle Eins. Vom Einssein bist du gemacht.
Lasst Uns jetzt von deiner Einzigartigkeit reden. Du bist Einzigartigkeit, die Ich erschaffen habe. Ich, Gott, erschuf dich ungleich jedwedem anderen in der Welt. Unter allen, die ihr momentan auf der Erde weilt, und des Einsseins unbenommen, du bist der einzige, der so wie du ist. Unter allen, die jemals auf der Erde weilten, und unter allen, die je auf der Erde weilen werden, du bist der einzige Schatz, der so ist wie du. Einssein ist Einssein, gewiss, dieses Erscheinungsbild von dir freilich ist einzigartig und nie dagewesen. Viva Einssein, und Viva die Einzigartigkeit von dir.
Wie denn ist es möglich, dass du wie niemand sonst zuvor oder danach zum Vorschein kommst! Ich bin selbstverständlich ein Schöpfer von Wundern. Wie mache Ich das? Derartig viele Individuen, und keine zwei genau gleich, und auch so: das selbige, Einssein! Es verlangt Mich, und was Ich ersehne, kommt wie im Nu heran. Man könnte sagen, dass du geschaffen wurdest, lange bevor du an diesem Verbindungspunkt von Zeit und von Raum auf der Erde in Erscheinung getreten bist.
Gleichwie Zeit und Raum nicht real sind, so bist du, in deiner Einzigartigkeit, nicht wirklich real. Einssein ist real. Und hinwiederum existierst du in diesem Gefilde der relativen Welt, die so solide und andauernd zu sein scheint, derweilen sie dergestalt nicht ist.
Jeder ist hier, um Liebe und Licht, Licht und Liebe zum Ausdruck zu bringen. Wie viele Individuen auf Erden vermögen Liebe auszudrücken? So viele, wie es gibt – so viele können Liebe zum Ausdruck bringen. Die Wahrheit von dir lautet, dass du Liebe und Licht bist. Du kamst von Meiner Liebe und Meinem Licht. Ich liebe dich aus Meinem ganzen Herzen. Liebe ist real, und alles Sonstige nicht, einerlei, wie real-scheinend die Andersheit sein mag. Energie ist Liebe, und Energie tritt in zahlreichen Weisen auf. Erscheinlichkeit ist nicht Wahrheit. Jedes Mindere als die Erscheinung von Liebe ist nicht das Wahre.
Manchmal nehmen Meine Kinder Mich, ihren Schöpfer, als nicht liebevoll wahr. Ihr zieht Folgerungen, wie Liebe auszusehen habe. Liebe kann aussehen, wie sie es eurem Glauben nach sein sollte, alldieweil wird Liebe in Weisen in Erscheinung treten, die jenseits eures Verständnisses zu liegen kommen. Beispielsweise, wenn Ungerechtigkeit erscheint, oder wenn es zu was auch immer kommt, was ihr mit Ungerechtigkeit verknüpft, schäumt ihr alsdann auf. Einzigartigkeit geht euch in Ordnung. Ihr könnt sie akzeptieren. Was ihr dem entgegen als einen grausamen Hieb, der auf euch ausgeführt wird, betrachtet – beispielsweise das, was man den Tod nennt -, kommt allen zu.
Natürlich ist diese Universalität des Todes eine Wohltat. Ihr seht den Tod eines geliebten Menschen als einen unfairen Missgriff, als etwas, was niemals sein sollte, und ihr nehmt ihn als persönlich zu euch – als den Dieb eines geliebten Nahestehenden – und hernach, der scheinbare Tod eures eigenen Körpers, euer eigener Körper, euch entwrungen. Geliebte, allenthalben überlässt der Tod eines Körpers niemanden sich selber. Am Leben, da hat der Leib beträchtliche Verdienste, er ist indes dem Leben nicht unerlässlich. Leben ist mit oder ohne einen Leib. Liebe ist unbenommen.
Dass du in einem Körper zur Erde geboren wurdest, ist ein Glücksfall. Dass du lange oder kurz auf der Erde bleibst, ist ebenso ein Glücksfall. Dass du von der Erde scheidest und dass deine geliebten Nahestehenden von der Erde scheiden, ist ebenso ein gediegener Glücksfall, ob du das Besagte nun magst oder nicht.
Dass du Raum hast, um zu wachsen, das ist Allgemeingut. Einerlei wie sehr du dich widersetzen magst, die günstige Gelegenheit für Wachstum ist ein Glücksfall. Wie stark du auf Erden leidest, ist eine Wahl, die du triffst. Es gibt auf der Erde Gegebenes, wo du keine Wahl hast. Du hast die Wahl, aus dem, was im Leben aufkommt, zu machen, was du möchtest.
Du lernst es, den Dingen mit offenen Armen entgegenzugehen und sie anzunehmen. Im freudigen Entgegengehen lässt du zudem los. Halte an in der Liebe, und lasse los. Umarme, und lasse los. Ein Lebensgeheimnis ist es – mit offenen Armen begrüßen, und frei lassen. Bleibt ungezwungen, Geliebte.
HEAVENLETTER # 5123 – 4.12.2014 Boundaries and Freedom
GRENZZIEHUNGEN UND FREISEIN
Gott redete …
Ihr setzt euch von Grenzziehungen frei. Nach und nach tut ihr das. Es ist nicht so, dass Grenzziehungen euch eignen, Geliebte. Das Gegebene ist, dass ihr an Grenzziehungen festhaltet. Ihr seid es, die die Grenzziehungen eignen, und ihr seid es, die sie behalten, so, als gelte es, die Freiheit fortzuhalten. Es liegt eine gewisse Bequemlichkeit darin, mit der Masse und mit dem zu gehen, was man den Mainstream nennt, wie lange allerdings hält es an, bis der Mainstream wechselt.
Wie furchterregend ist euch die Welt ohne Grenzen, ohne Gesetze und Restriktionen und ohne die eine oder andere Art eingebildeter Ordnung. Ihr glaubt aus ganzem Herzen, dass ihr Zuwiderhandlungen ledig sein möchtet, zugleich freilich fürchtet ihr euch vor dem Leben ohne Beschränkungen. Ihr fürchtet, ihr könntet allzu tief in die Mitte der See hinein laufen, falls es kein Seil gibt, was euch nahe an der Küste hält. Ihr mögt all jene Leinen nicht, die euch behindern. Zugleich möchtet ihr nicht ganz ohne sie sein. Ihr begehrt gerne gegen Grenzen auf, gleichwohl, sie beruhigen euch. Zumindest geben euch Grenzen etwas, um wider es zu zerren oder gegen es zu lästern. Sie sind euch sehr real, jene Grenzziehungen, die Idee, dass ihr hierhin und nicht dorthin gehen könnt, oder bloß so weit und weiter nicht. Ihr möchtet nicht vom Fließband herunter hergestellt worden sein, und doch möchtet ihr nicht allzu viel oder gar nicht von ihm abweichen.
Was wäre denn, wenn ihr wirklich für euer eigenes Leben zuständig seid, und wenn es nichts gibt, in dessen Schlepptau ihr euch begeben könnt? Es ist durchaus möglich, dass ihr eine Liebe dafür hegt, ein Rebell zu sein um des Rebell-Seins willen, allerdings nicht faktisch.
Letztlich seid ihr der eigene Entscheider eures Lebens. So oder so, ihr seid das. Ihr könnt vermeinen, innerhalb von Grenzen wärt ihr gesicherter. Grenzen sind euch womöglich aufgezwungen, und demnach lernt ihr, worum es sich lohnt zu kämpfen und worum nicht, oder wie kämpfen geht, oder schier über die Grenzen hinauszugelangen. Grenzen oder keine Grenzen, ihr seid euer eigener Entscheidungsträger, selbst dann wenn ihr eure Entscheidungen Etwas außerhalb von euch anlasten könnt.
Schau, wenn du im Gefängnis bist, bist du im Gefängnis, und du kannst dort nicht einfach rauslaufen. Diese Entbehrung von Freiheit ist dir auferlegt, und alldieweil, wenn du dich dort befindest, bist du dort. Selbst wenn du fälschlicherweise festgehalten wirst, selbst dann wenn dir die Gefängnishaft untergeschoben wurde, bist du dort. Leibliche Einschränkungen sind Einschränkungen, sei es nun, ihr verdient sie, oder sei es, ihr verdient sie nicht. In einem gewissen Sinne kann es Freisein inmitten von Einschränkungen geben. Trotzdem – ihr habt die Freiheit inne, mit dem, was euch auferlegt ist, umzugehen, so wie ihr bescheidet.
Ihr liebt die Vorstellung, für euch selber verantwortlich zu sein, die Realität der freien Wahl ist indes bei euch nicht dauernd bestens bestellt.
Worauf es letztlich hinausläuft: Wie einigt ihr euch mit dem Leben, während es sich vor euch einstellt? Wie schließt ihr Frieden mit ihm oder wie pflaumt ihr es an, am Herumstrampeln und Kreischen, gar dann, wenn ihr euren Protest für euch behaltet, still und nicht den Blicken offengelegt.
Wie sehntet ihr euch als Kind nach dem Tag, wo ihr alles, was ihr wolltet, tun konntet, wann ihr es wollt, und doch, irgendwie, ist jener Tag niemals gekommen. Drehtest du dich von ihm weg oder nahmst du nicht einmal von ihm Kenntnis? In welchen Kontext stellst du dein Leben? Reichst du dir die Illusion von Freiheit? Was fängst du mit deinem Leben an? Und was machst du aus ihm?
Was immer du aus deinem Leben machst, wie immer du es dir ansiehst, du handelst fußend auf dem, wie du es siehst. Oder du gehst mit dem Leben einher, wie es Andere tun, oder wie es gar jeder sonst zu tun scheint.
Manchmal hat es euch den Anschein, das Leben sei eine vorüberziehende Marotte. Das, Geliebte, ist ziemlich nahe an der Wahrheit. Leben ist eine vorüberziehende Marotte.
HEAVENLETTER # 5124 – 5.12.2014 Deep Within Your Heart of Gold
TIEF DRINNEN IN DEINEM HERZEN AUS GOLD
Gott redete …
In deinem Herzen weile Ich. Ich bin immerfort stracks mitten in deinem pochenden Herzen. Du kannst Mich immer hier finden, denn, tief in deinem Herzen aus Gold bin Ich.
Ich bin nicht abgeschieden auf einem Berggipfel. Wo Ich bin, bist du. Wir können es anders ausdrücken, und sagen, dass Ich, wo immer du bist, bin. Es ist kein Unterschied, wie Wir es sagen. Wir existieren nicht ohne einander, ohne den sogenannten Anderen, den sogenannten Anderen, der Uns gegenüber, oder der über oder unter der Schwelle Unserer Herzen steht. Ein Herz schlägt. Es ist das deine oder das Meine? Wer kann das sagen? Du kannst dir das nie zusammenreimen, da es in Wirklichkeit kein einzelnes abgesondertes Herz irgendwo in der Wildnis am Schlagen gibt.
Falls Wildnis ohne Gott meint, dann gibt es keine Wildnis. Falls Wildnis ohne dich meint, dann ist es ebenfalls unmöglich. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, die Welt hat es hingegen so wahrgenommen. Deine Wahrnehmung war, du seist alleine, du voll und ganz alleine. Ich bin nicht verborgen. Meinem Herzen gehst du niemals ab. Was also ist das ganze Trara? Ich, Gott, bin niemals von dir weg, und du kannst nicht von Mir weg sein, außer in deinem Gewahren. Gut, dann also erlange ein neues Gewahrsein.
Ich schaue dir in die Augen, und Ich sehe eine Abspiegelung Meiner Selbst. Schaue in Meine Augen, und du wirst eine Reflexion deines Selbst erblicken. Du brauchst nicht weiter zu schauen. Das ist es. Es gibt kein einzeln lebend. Es gibt keine Alleinheit. Es ist ein Mythos, welcher eine Suche nach Mir fortdauern lässt, unterdessen Ich bereits in deinem Herzen stationiert bin. Schaue nicht weiter. Ich bin dein Inwendigstes Seien. Ich habe dein Herz nie verlassen, genauso wenig das deinige das Meine, das Eine Herz.
Es spielt keine Rolle, was die Welt aus dir macht oder was die Welt aus Mir macht. Ich bin, was Ich bin, und nicht anders du. Wir haben es nicht mit einer Umänderung der Wahrheit von dir zu tun. Du kannst ein Lied singen und tanzen und das Kostüm eines Raufbolds überziehen, und auch so erstellt das überhaupt keinen Unterschied. Jemand kann dich oder Mich als irgendetwas proklamieren. Unsere Identitäten verkünden beeinflusst Unsere Identität nicht, denn da ist Eine Identität, einerlei was du bekundest. Gott ist Eins, und du bist ebenfalls mit Mir Eins. Niemand ist außerhalb von Mir oder außerhalb von Meiner Liebe. Ob du dich nun fügst oder nicht fügst, was immer fügen meint oder nicht meint, Meine Liebe geht zu dir heraus und langt bei dir an.
Womöglich wirst du freilich nicht all die Pakete hereinholen, die durch die Post an deine Tür geliefert werden. Es gibt Pakete, welche auf dich warten, und sie werden warten. Und eines Tages, da wirst du sie abholen und öffnen. Du hast dir ein bestimmtes Paket sehnlich gewünscht. Womöglich hast du um es geschrien! Die ganze Zeit war es just da, deiner harrend, dass du es siehst und öffnest. Öffne dein Herz – – – und hier BIN Ich just dort, wo du Mich immer wolltest.
Geliebte, Geliebter, Ich bin niemals irgendwo sonst gewesen. Ich kann es Mir erklären, dass du dich verloren gefühlt hast. Ich verstehe das sehr wohl. Du hast Meine Gegenwart bestritten. Du dachtest, du wärst ohne Gott, dass Ich Mich von dir abgekehrt oder dich schlecht behandelt hätte, und bestimmt warst du dir sicher, dass Ich dich nicht verstehe. Sofern Ich nicht so vor dir erschienen bin, wie Ich es deinem Dafürhalten nach sollte, folgertest du, dass Ich nicht existiere, dass Ich womöglich für Andere existierte, indes nicht für dich. Du hast dich dazu, was nicht zutreffend sein kann, überredet. Du hieltst deine eigene Propaganda für wahr und hießt Gott absent und erklärtest das Unmögliche für real und die Wahrheit für nicht-existent.
Du kannst dieser Übung nunmehr Einhalt gebieten. Genug des Tosens, Geliebte. Pause. Rückspulung. Spielt das Band noch einmal ab. Lasst Mich in euren Augen und eurem Herzen in den Brennpunkt kommen. Ich bin hier. Ich bin hier. Ich war niemals sonstwo, außer genau hier. Ich winke mit Meinen Armen, sodass ihr Mich direkt hier vor euch bemerken werdet, wo Ich BIN. Seht Mich euch rufen und erkennt Mich als euer ureigenes Selbst.
HEAVENLETTER # 5125 – 6.12.2014 Believe as You Believe, and Allow Others the Same
HALTE FÜR WAHR, WAS DU FÜR WAHR HÄLTST, UND GIB ANDEREN DAS GLEICHE STATT
Gott redete …
Jeder ist seine oder ihre eigene Autorität. Du bist deine eigene Autorität. Dies meint nicht, dass du eine Autoritätsperson bist hinsichtlich was ein anderer Mensch tut oder sagt oder denkt. Selbst dann, wenn das, was du vermeinst, bei einer Sache zu einem gegebenen Zeitpunkt den Nagel auf den Kopf getroffen hat, kannst du morgen deine Meinung ändern, oder, falls du sie nicht änderst, kann das Leben irgendwie deinen Sinn ändern. Am einen Tag bist du dir, selbst bei etwas derart Geringfügigem wie einem Spülmittel, sicher, dass dieses eine das beste sei. Etliche Monate hin, und du erklärst ein anderes für das beste. Heruntergekocht heißt Uns das – wer bist du, dass du Anderen ansagst, was für Gedanken deinerseits ihnen angelegen seien?
Sobald es sich auf Mich beläuft, halte dich zurück, unumschränkte Erklärungen abzugeben. Sprich zu dir, was immer du möchtest, Anderen indes gegenüber, da möchtest du dich nicht so sehr zur Geltung bringen. Wenn du dir beim einen oder anderen, was Mich betrifft, gewiss bist, hat es dir nicht dermaßen bedeutsam zu sein, dass Andere ob der Binnen-Begebenheit, die dir klar ist, in Kenntnis gesetzt sind. Du bist kein Hausierer. Selbst wenn du absolut richtig liegst – und womöglich liegst du richtig oder du liegst nicht richtig –, ist es nicht an dir, zu verkünden, deine Entdeckungen seien durch jedermann zur Kenntnis zu nehmen oder für wahr zu halten. Deine Entdeckungen sind deine Entdeckungen.
Niemand hat mit seinem Können zu paradieren. Du hast, was du glaubst, nicht zur Geltung zu bringen, so, als hättest du die gänzliche Antwort. Ihr habt nicht eure Seifenkiste zu besteigen. Eure Wahrheit leben, das ist eine Sache. Enthaltet euch der Auffassung, ihr habet das letzte Wort. Selbst wenn ihr mehr wisst als sonst jemand, auch dann wisst ihr, Geliebte, nicht alles.
Liebe ist, wo ihr seid. Liebe ist nicht etwas, bei dem ihr verkünden mögt, ihr wärt darin Experte. Und bisweilen bringt sich Liebe am Besten selber zum Ausdruck, indem sie sich stille hält. Niemand hat sich deinem Standpunkt anzubacken. Selbst wenn du allerhöchstes Wissen innehast, entsinne dich, dass Bescheidenheit hoch rangiert. Bescheidenheit erhebt dich über die allerhand Wahrheiten, die in der Welt proklamiert werden. Du glaubst, was du glaubst. Deine Sichtweise ist nicht etwas, was Anderen als Zwangsnahrung zugeführt gehört. Niemand hat zu glauben, was du glaubst. Niemand hat zu begreifen, was du glaubst. Nicht einmal du hast es zu begreifen.
Es ist besser, dich nicht über einen Anderen zu stellen. Du wirst dies vermeinen. Die ganze Welt kann so etwas denken, allemal ist jeder zu seiner oder ihrer eigenen Wahrnehmung von der Welt und von Mir berechtigt.
Was kümmerst du dich so sehr darum, was sonst jemand weiß oder nicht weiß? Lasse jeden frei sein, seine eigene Kenntnis entgegenzunehmen. Geliebte, gewahrt, dass ihr euch selber allzu ernst nehmen könnt.
Du bist nicht der Polizist, der den Gedankenverkehr regelt. Lasse die Gedanken aller Menschen ihrem eigenen Lauf folgen. Gut, lasse andere Menschen dich mitbeobachten und gerne so sein mögen wie du. Nichtsdestotrotz wandelst du bescheiden, baren Hauptes und Fußes. Erstelle keine Oden auf deine Gedanken. Du hältst nicht Ausschau nach Gefolgsleuten. Was bist du am Verkaufen? Alle Gedanken sind zu haben, dennoch, nichts für ungut, niemand hat dir zuzuhören.
Im Großen und Ganzen – was du denkst und was du sagst ist beliebig. Du wirst eher nicht was jene angeht inständig sein. Dies ist alles in Ordnung so und gut. Nichtsdestotrotz hat jedermann den freien Raum, aus sich selber heraus Dinge auszuspüren. Das Wort predigen hat gelegentlich die Mitbedeutung von mit der Faust trommeln. Es kann auch eine sachte bescheidene Ansprache meinen. Im Großen und Ganzen haben es Menschen nicht gerne, dass man ihnen Predigten hält, außer sie klopfen an deine Tür und suchen darum an.
Jeder Mensch hat die Zuständigkeit über sich selber inne. Ihm ist es angelegen, aus sich selber heraus dahinterzukommen. Er hat nicht alles zu wissen, was du weißt. Er hat seine eigene Verbindung zu Gott und zur Wahrheit ausfindig zu machen. Möchtest du freundlicherweise Zutrauen in Andere haben, ebenso wie in dich selber?
HEAVENLETTER # 5126 – 7.12.2014 Infinite Eternal Friend Embraces You
DER ENDLOSE EWIGE FREUND HÄLT DICH IN SEINEN ARMEN
Gott redete …
Ja, in der Tat, komme näher zu Mir heran. Dank Unserer Nähe wirst du Mich als Einen erkennen, Der segnet und tröstet und sieht, Der liebt und ohne Weiteres liebt. Ich bin der Schöpfer und Endlose Ewige Freund, Der dich in den Arm nimmt.
Wenn du dir das Leben und die Welt anschaust ohne Mich neben dir, scheint das Gesehene krass zu sein. Schaue, mit Mir neben dir, und du siehst wärmere Farbtönungen und weichere Kanten. Das Leben in der Welt neigt dazu, rauhere Ecken zu haben, wenn du probierst, es im Alleingang zu machen, wie Catch as Catch Can, auf der Oberfläche daherlaufend, ohne ein Empfindungsvermögen, mit Ballast versehen zu sein.
Es existiert eine Geneigtheit zum Empfinden, ihr wärt in der Wildnis, und ihr würdet die Welt nicht freundlicher erleben denn eine Höhlenmenschen-Welt, die Dinge sind eine Frage des Überlebens angesichts dessen, was alles passieren könne, zu jeder Zeit auf der Wacht. Wisst, dass Ich euch behüte, und dass Ich Mich um das Leben der Höhlenmenschen kümmerte, und dass Ich euch immer umsorgt habe. Egal wie die Welt aussieht, es ist Sonnenschein da, und eine Sonne, die ihr Licht scheint.
Ich bin nie abwesend. Lasst Mich das klar zum Ausdruck bringen. In der dunkelsten der dunklen Nächte bin Ich bei euch. Wovon Wir hier reden, das ist euer Gewahrsein. Gewahrsein von Mir ist besser als Nicht-Gewahrsein von Mir. Entsinnt euch, es ist nicht so, dass Ich für euch stimme und dass Ich ob Meines eigenen Zugewinns populär sein möchte. Ich passe auf euch auf, und darauf, dass ihr in eurem Leben in der Welt Behaglichkeit habt.
Mir nahe sein oder weit weg sein ist so in etwa wie der Unterschied zwischen auf einem Stuhl ohne Lehne sitzen und auf einem Stuhl mit einer bequemen Rückenlehne sitzen, an die du dich lehnen kannst. In beiden Fällen sitzt du. Der eine Stuhl stützt dich mehr. In beiden Fällen sitzt du. Du hast es gerne, dich zurückzusetzen und jenen Rückhalt zu haben.
Natürlich reichen Metaphern nur so und so weit. Sobald es sich auf Mich beläuft, hast du dich nicht auf Mich zurückzulehnen. Du kannst aufstehen, herumlaufen und nach wie vor wissen, dass Ich nahebei bin und für dich nach dem Besten trachte. Du kannst schlicht wissen, Ich bin da, hier. Und falls du hinfällst, werde Ich dich auffangen. Nichts sonst ist von Belang, Geliebte, außer dass Wir sind, und dass Ich zugänglich bin. Ich fange euch auf, selbst wenn ihr meint, Ich hätte euch verfehlt. Von dem Fakt, dass Wir Eins sind, und dass dort, wo du bist, Ich BIN, gibt es kein Wegkommen. Und falls dich, was du als das Schlimmste erachten magst, der Tod wegrafft, bin Ich bei dir, und dir kommt kein schlimmes Ende zu. Keines, denn ihr seid bei Mir.
Ihr habt nicht in einen Laden zu gehen, um Mich zu kaufen. Für Meine Präsenz habt ihr kein Geld hinzulegen. Ihr habt nicht in der Schlange zu warten. Ihr habt nicht in einer bestimmten Weise auszusehen und gewissen Standards nachzukommen, deutlich gemachten oder unklaren. Ihr habt nicht auf Mich versessen zu sein. Ihr habt nicht irgendwas zu sein, außer das, was ihr seid, denn Ich liebe. Es gibt keine Sollvorgaben, Mich zu haben. Ihr habt kein Schüler zu sein und Punkte zu sammeln. Ihr habt nicht einmal manierlich zu sein. Ich sehe Wahrheit, und Ich weiß, woraus ihr gemacht seid. Es gibt keine Ausnahmen. Womöglich erkennt ihr das nicht, dennoch weiß Ich das. Im Grunde genommen bin Ich allgegenwärtig und allwissend. Ich BIN.
Hier die Sache: Ihr habt Mich euch bereits eingetragen und erwirtschaftet, oder, um es klarer auszudrücken, ihr hattet Mich niemals zu verdienen. Vielleicht in euren Augen, nicht aber in den Meinigen. All die Maßgaben der Welt sind nicht Mein. Ich habe keine Hinsicht auf sie. Sie haben bei Mir kein Gewicht. Sie bedeuten Mir nichts. Ihr bedeutet Mir alles, jetzt im Augenblick, bedeutet ihr Mir alles.
HEAVENLETTER # 5127 – 8.12.2014 You Are Courting Life
DU FREIST UM DAS LEBEN
Gott redete …
Du bist das Wunder der Welt. Nun habe Ich es gesagt. Schau, wie weit du gekommen bist! Bist du nicht Äonen dem, wo du dich dereinst aufhieltst, voraus?
Vielleicht pflegtest du selbstbezogen zu sein, und jetzt bist du es nicht mehr so sehr. Es war einmal, da wusstest du so wenig, und jetzt weißt du mehr, viel mehr. Du hast dein Vorankommen verdoppelt, verdreifacht, vervierfacht, und so fort. Du bist meilenweit voraus. Gib es zu, ist das nicht so? Du bist eine verwandelte Person. Ich möchte so weit gehen und sagen, dass du eine neue Person bist. Weiland wusstest du von nichts, was du jetzt weißt, und jetzt weißt du um eine Menge. Weiland wusstest du nichts, und jetzt weißt du etwas.
Hast du etliche Wege, die du einschlagen kannst? Mit ziemlicher Sicherheit, und du langst an. Rechts wie links, am laufenden Band, ihr gelangt dorthin, Geliebte. Ihr seid weit voraus im Vergleich zu dem, wo ihr zu sein pflegtet. Ihr hebt gerade an, auf euch selbst aufzuholen, darauf, euch selber zu vergegenwärtigen, wer ihr wirklich seid und wer ihr angelegt seid zu sein. Ihr wart niemals der Tölpel, als den ihr euch saht, noch auch wart ihr niemals geheißen, abgeschlagen zu sein oder zu schlurfen. Ihr erkennt – ist es nicht so –, dass ihr bestimmt seid, – ja, Ich möchte es so ausdrücken – – wundersam zu sein.
Du bist jetzt einfach in Meinem Buch gut. Es gibt an dir eine Menge zum Mögen. Ich mag es alles. Dementsprechend – mag du es. Mag dich selber. Ich freue Mich sehr, deine Bekanntschaft gemacht zu haben. Ich mag dich mehr als mögen. Ich liebe dich. Freilich werde ich glücklich sein, wenn du dich anschickst, dich selber zu mögen, anstatt für all dein Fehlbenehmen gegen dich zu treten.
Es geht in der Welt etwas vonstatten. Es ist schwer, es genau auszumachen, nicht wahr? Sobald es etwas gibt, bei dem du nicht genau sagen kannst, was es ist, kannst du dir im Grunde im Klaren sein, dass eine ganze Menge passiert. So wie du, so durchläuft die Welt ebenfalls allerhand Sachen. Wir können sagen, dass du nicht der einzige bist, der zunehmende Schmerzen durchmisst. Die Welt widerhallt dich.
So erklecklich du gewachsen bist, du hast bis anhin noch nichts gesehen. Du stehst soeben an der Schwelle zu einem großen Sprung vorwärts. Lasst es Uns Übergang nennen. Ihr sagt dem Verflossenen ein liebevolles Lebewohl, und dem neuen Du und der Neuen Welt, die euch Gesellschaft leistet, ein tolles großes Hallo. Etwas ist so weit. Ihr seid so weit, und die Welt spielt sich ab just zugleich mit euch. Ich gucke der ganzen Sache zu, wie sie zugeht, und Ich feuere euch an. Seid ihr rascher unterwegs, als ihr vermeint, es sein zu können? Wenn ihr meint, dies sei etwas, passt auf, was als Nächstes kommt!
Jetzt gibt es kein Zeitverplempern mehr. Ihr seid auf der Überholspur. Ihr surrt entlang.
Ich werdet langsamer werden, nicht im Fortschreiten, aber in der vermeinten Schnelligkeit. Ihr schaltet hoch zu einem unbeschwerten Gang, in der Art, als Künstler die Menschen malten, wie sie sich im Sommer mit Sonnenschirmen in den Alleen ergingen.
Weißt du, was du derzeit tust? Du freist. Du umwirbst das Leben. Du schließt Bekanntschaft mit ihm. Du wirst parat, loszufliegen, eher: zu gleiten. Du hebst an, durch das Leben zu gleiten, kaum Berührung aufnehmend, derart leicht wirst du dich fühlen, dermaßen das Gegenteil von schmuddelig und schwer. Nun wirst du so leicht wie Luft. Zeit und Raum sind drauf und dran, nicht mehr eine so große Herrschaft auf dich auszuüben. Du wirst womöglich gar nicht niedergehen und aussteigen, du wirst derart entzückt sein, durch das Leben zu fliegen, Sorgen und schweres Zeug hinter dir lassend. Das bedeutet, die Vergangenheit hinter sich lassen, und all das, mit dem du dich darin beladen hast, welches du dir als Zukunft erdachtest.
Du bist so etwas wie ein Schallplattenspieler gewesen, bei dem die Nadel feststeckte und die Tonaufnahme immer und immer wieder abgespielt wurde. Nun bist du freigekommen. Wie du dich frei fühlst. Ungebunden, fliegst du frei herum. Unangeheftet, bist du unbeschränkt. Jetzt fliegst du in der Höhe. Was für eine großartige Sicht du von wo Ich BIN hast.
HEAVENLETTER # 5128 – 9.12.2014 Rise to the Occasion
ZEIGE DICH DER SITUATION GEWACHSEN
Gott redete …
Die Gegensätzlichkeiten in der Welt haben euch am Kanthaken. Die Welt sagt in etwa:
„Sei stark, allerdings flexibel. Sei kein Unmensch, nutze jedoch deinen Verstand. Sei mitfühlend, übertreibe es aber nicht. Sei kein Verschwender, und drehe nicht jeden Pfennig zweimal um. Arbeite hart, indes nicht zu hart. Bist du mutig, um Stellung zu beziehen, oder hältst du allzu fest? Du meine Güte, wann denn ist es wert, festzuhalten, und wann ergibt es einen Sinn, loszulassen? Wann wartest du zu, und wann handelst du? Schmiede das Eisen, solange es heiß ist, und Eile mit Weile. Ergreife deine Wahl.“
Was ist einem Körper angelegen zu tun?
Du sprichst zu dir selber, alles, was du möchtest, sei ein wenig Klarheit im Leben. Du bist aufgerufen, Entscheidungen von allerhand Art und Umfängen zu treffen, und es besteht eine 50%-ige Chance, dass du dich irrst. Es könnte genauso eine 99,9%-ige Chance das Gegebene sein, dass du richtig liegst, bedenke das. Wiewohl, hier befindest du dich in einer Zwickmühle. Wer weiß denn, dass das, was du richtig nennst, tatsächlich richtig ist, oder dass es, den Tag lang ausgelebt, unablässig richtig ist? Es existiert kein Wissen. Es gibt kein sicheres Erkennen, selbst dann wenn du meinst, du seist dir sicher. Du lebst in einem Boot, was leicht zum Umkippen zu bringen ist.
Geliebte, ihr möchtet Wandel, und ihr möchtet zudem Stabilität. Ihr möchtet was sich ändert aufgreifen und wählen was sich ändert, und wählen, was das gleiche bleibt. Ihr möchtet mühevoll Arrangiertes nicht durcheinanderbringen. Das Leben ist das Fuhrwerk voll mit Kugeln. Es bringt euch aus der Fassung.
So oder so – das Leben wird nicht gleichbleiben. Damit lebst du jeden Tag.
Du fühlst dich durch das Leben bedroht. In einem gewissen Sinne bist du ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. In einem anderen Sinne triffst du deine eigenen Entscheidungen nicht. Du wirst gar sehen, wie ein Sturm herannaht, und nicht ins Haus hinein und aus dem Regen heraus gehen. Auf der anderen Hand kannst du etwa vor jedem Wind, der bläst, weglaufen.
Weißt du was? Du debattierst eine Menge mit dir. Du führst einen Diskurs, und der kann so weit gehen, bis du keine Wahl hast. Das gar ist noch schlimmer – darin bist du dir sicher, keine Wahl zu haben. Dann wirst du dich dem gegenübergestellt sehen, es damit zu tun zu bekommen, mit welchem du ganz entschieden nichts zu tun haben möchtest, egal worum es dabei geht. Sofern dein Haus umgeweht wird, wirst du umzuziehen haben. Manchmal wenden sich dir im Leben Lagen, keine Wahl zu haben, zu, denn die Situationen erteilen klaren Bescheid, den du ganz und gar nicht beschieden sehen möchtest.
Geliebte, zeigt euch der Situation gewachsen. Ihr könnt euch ganz einfach nicht ins Leben eingraben. Ihr könnt nicht vortäuschen, etwas sei nicht mehr da.
Ungeachtet der Situationen, ungeachtet eines Bankrotts, usf., sobald ihr dort angelangt seid, da sage Ich euch, es ist nicht so schlimm, wie ihr dachtet. Ich bringe euch gegenüber nicht zum Ausdruck, es sei leicht, wiewohl könnt ihr durchaus dahinterkommen, dass ihr nach wie vor ihr seid, und dass ihr immer noch der Liebe und des Lebens und des Glücklichseins wert seid. Ich rede nicht von Verfolg von Glück. Ich rede davon, das Glücklichsein zur Kenntnis zu nehmen, wo ihr seid. Sehr wahrscheinlich wirst du dich, sofern du das Glück, das du derzeit hast, zur Kenntnis nähmest, gehörig glücklicher fühlen.
Du magst dich vom Leben bedroht fühlen, indes drohst du manchmal dem Leben, indem du sprichst: „Sieh, wie schlimm es um mich steht? Sieh, wie sehr ich unglücklich bin? Nun, Leben, dann tue etwas. Leben, wende die Dinge zum Besseren.“
Dies, Geliebte, bewerkstelligt das Leben. Es wird euch nicht in eurer Behaglichkeitszone belassen, selbst wenn es euch dort erbärmlich ist. Es wird euch herausschmeißen. Es wird euch Klarheit übermitteln. Es wird euch schütteln, so lange bis ihr euch das anschaut, was ihr euch nicht anschauen möchtet, indes anzuschauen habt. Es wird euch Klarheit geben.
Du bist derjenige, der dein Leben lebt, und du kannst es besser leben. Du kannst das. Du hast das zu tun. Was bedeutet besser? Es kann viele Dinge bedeuten. Es kann meinen, du lebst folgerichtiger, oder, du lebst weniger folgerichtig. Es wird gewiss bedeuten, du erzählst dir eine andere Geschichte. Du bist am Ruder deines Lebens. Standardmäßig oder absichtlich, du stehst am Steuer deines Lebens. Die Geschichte, die du dir erzählst, kennzeichnet.
HEAVENLETTER # 5129 – 10.12.2014 There Are Treats Ahead of You
DIR VORAUS KOMMEN VERGNÜGEN ZU LIEGEN
Gott redete …
Was immer dich behelligt, du hast dich mit ihm nicht herumzuschlagen. Du bist eine verantwortungsvolle Person, allemal hast du dich nicht zu ärgern oder gar in dem Ausmaß zu leiden, wie du das getan hast. Hat dir jemand angesagt, du habest das zu tun? Vielleicht wurde dir beigebracht, du habest eine Buße zu tun dafür, am Leben zu sein, und die Sühne solle Leiden oder schlimmer Kopfschmerz, sie solle nicht aufhören wollende Gedanken an Verschlimmerung und unerfüllte Träume geheißen werden.
Du hast einfach nicht mehr länger zu leiden. Du magst meinen, du habest darin keine Wahl, du hast indes die Wahl. Es ist deine Wahl. In dieser Welt sind die Wahlen nicht immer Entweder/Oder, so, wie du es etwa gemeint haben wirst. Du wirst gedacht haben, dein Entscheid laute so, oder laute so, deine Wahlmöglichkeiten seien auf zwei beschränkt. Es kann durchaus zahlreiche andere Wahlmöglichkeiten geben, die du nicht in Betracht gezogen hast und die du womöglich ungerne erwägen möchtest. Du siehst nur die zwei Optionen schwarz und weiß, und gehst nicht weiter. Du siehst glücklich oder unglücklich und nichts dazwischenliegend. Womöglich kannst du wie ein Einstellrad sein, und medium-glücklich sein.
Vielleicht liebst du es, zu leiden. Sofern du leidest und im Grunde genommen nicht zu leiden hast, dann muss das eine Wahl sein, die du triffst. Du kannst ahnungslos sein, und auch so hast du die Wahl. Wenn es dir nach einem Ausweg aus einem Labyrinth ist, hast du ihn zu finden. Du findest ihn. Du hast auf ihn abzufahren. Womöglich hast du schöpferisch zu sein und erneut nachzudenken.
Es existieren unvermittelt vor dir Möglichkeiten, die du zeitweise nicht siehst. Vielleicht kannst du dergestalte Zeiträume bedenken und dich fragen – wie konntest du bloß früher auf jene neue Alternative nicht kommen?
Es mag sein, du bist vollauf zufrieden mit deinem Leben, und du hast dich nicht davon abgebracht, dir dessen bewusst zu sein! Oh, gewiss, du hättest nichts gegen einige Aufbesserungen, grundsätzlich allerdings liebst du das Leben, das du hast. Vielleicht ist es nicht ganz perfekt, doch alles in allem magst du es! Es ist das deine! Weitgehend so in etwa, wie dein Haus wohl nicht ganz in makellosem Zustand sein wird. Du hättest nichts gegen diesen Anbau oder jene Besserung, dennoch freust du dich, wenn du nachhause kommst, durch die Tür gehst und dich irgendwo hinsetzt. Es ist dein Zuhause. Alles in allem passt es für dich.
Vielleicht möchtest du dir Gedanken darüber machen, dass du reichlicher mit deinem Leben zufrieden bist, als du dir das früher gedacht hast. Vielleicht braucht dein Leben keinen neuen Farbanstrich. Und du, du selber, bist vielleicht genauso letztlich nicht so schlecht. Möchtest du nicht wirklich lieber du selber sein, als jemand anderes? Vielleicht liebst du die Vorstellung, ein Filmstar oder ein großartiger Country-Sänger zu sein, vielleicht allerdings magst du all das Herumreisen nicht, und vielleicht möchtest du gar nicht unter den heißen Kameras stehen und das ganze teigige Make-up an dir haben.
Vielleicht würdest du – falls dir eine Wahl gegeben würde – dir das aussuchen, was du jetzt hast. Vielleicht bist du wie jener alte Bademantel, von dem du dich im Grunde nicht trennen möchtest. Vielleicht magst du dich im Eigentlichen mehr, als du dachtest. Ich befürworte dein du selber Sein eher, als jemand anderer Sein.
Weißt du, eine weitere wundervolle Sache daran, du selber zu sein und dein gegenwärtiges Leben zu haben, selbst dann, wenn es noch nicht lückenlos ist, und wenn du nicht wie verrückt in es verschossen bist, ist die, dass du weitere Träume vor dir hast, die noch zu erfüllen sind. Du weißt, wenn du darüber nachdenkst, das ist keine schlechte Wahl. All die Sterne und das Sternenlicht, welche noch vor dir liegen. All die Träume, die du noch haben wirst. Alles, auf das du dich freust. Ist sich im Voraus Freuen nicht öfters aufregender als das tatsächliche Vorkommnis? Sieh weiterhin freudig dem entgegen, dem du freudig entgegen siehst. Womöglich hast du dessen Abschluss gar nicht zu haben. Womöglich ist alles, was du wirklich möchtest, das Freudig-Entgegensehen. Dies ist kein geringfügiger Wandel, Geliebte – freudig entgegensehen –, es ist schlechterdings kein unbedeutender Wandel.
Wieso an Leiden oder an Unzufriedenheit festhalten, während vorneweg vor dir Leckerbissen zu liegen kommen, insonderheit etwa derweilen du zurzeit nicht die Hälfte davon kennst.
HEAVENLETTER # 5130 – 11.12.2014 The Dancer of the Universe
DER TÄNZER DES UNIVERSUMS
Gott redete …
Singe ein Lied für Mich. Es kann ausschließlich ein glückliches Lied sein. Keinen jener langsam vorankommenden, vornehmen Gesänge für Mich. Lasst Mir etwas Habhaftes und Schwungvolles zukommen. Nicht ein düster gestimmtes Stück, außer es ist eine glückliche Gestimmtheit. Lasst Uns etwas Rhythmisches hernehmen. Wir wollen ein Lied singen, wo man sich auf die Knie schlägt, eines, bei dem es dir zum Aufstehen und zum Dazu-Tanzen ist! Genug der düsteren, ernsten Musik. Etwas Èlan! Etwas, was einen Jeden aufweckt. Lasst Uns Musik für einen glücklichen Tag, Musik zum Aus-Dem-Bett-Kommen machen. Lasst diese Musik euch bei eurem Tag Gesellschaft leisten und lasst es nicht zu, dass sie es verunmöglicht, euch aus eurem System herauszubringen. Lasst Uns einen Rhythmus und ungewöhnliche Instrumente und Instrumentierung in die Hand nehmen. Reicht Mir etwas, was ihr Mir noch nie vorher zugewendet habt.
Ich bin kein Gott mit steifem Rücken. Ich bin nicht immer dermaßen ernst, wie das, was man aus Mir gemacht hat. Ich bin eine Art Spaß liebender Gott. Nicht genau ein Kumpel mit Strohhut, der Step tanzt, nein, das nicht, dennoch bin Ich ebenso nicht so eine Art transusiger Knastheini eines Tanz-Gottes, noch auch vollführe ich wilde akrobatische Tricks, obschon Ich dazu imstande wäre. Ich tanze Meinen Tanz auf der Bühne, wie auch Off-Stage. Ich wäre ein unvergesslicher Tänzer.
Falls Ich ein Boot wäre, wäre Ich ein Segelboot, was durch das Leben segelt. Ich gehe davon aus, man könnte sich Mich als ein Dampfschiff oder als einen Luxusliner denken. Ich könnte wie eine Fähre oder gar eine Arche sein. Ein Kanu klingt ebenfalls gut in Meinen Ohren.
Falls Ich ein Auto wäre, wäre Ich ein bescheidener Pkw. Keine Lamborghinis für Mich.
Falls ich ein Fernseher wäre, so wäre Ich ein runder, den man von überallher, wo du dich gerade aufhältst, sehen kann.
Falls Ich ein Buch wäre, hättest du Einiges in ihm zum Lachen. Das Buch von Mir wäre ein spannender Schmöker und Meine Seiten wären ziemlich zerlesen.
Nun, was wäre Ich nicht?
Falls Ich Eiskrem wäre, so wäre Ich jede Geschmacksrichtung in der Eisdiele. Selbstverständlich bin Ich Eis-Geschmacksrichtungen, auf die ihr noch nicht gekommen seid.
Ich BIN Gott, und es existiert nichts Bildhaftes, was das ganze Bild wiedergibt, gleichwohl ist der Fakt der – Ich bin das Ganze Bild. Ich reiche von A bis Z. Nein, im Eigentlichen gehe Ich über das Alphabet hinaus. Ich bin fantastischer als das Alpha und Omega. Ich bin das Ganze.
Ich bin die Sieben Weltmeere, und doch bin Ich größer. Ich bin all die Weltwunder zusammengenommen. Ich bin ein Jeder Eine von Euch, alle gemeinsam gehüllt in Eins. Nicht genau eingehüllt. Ich bin Eins, und ihr seid mit Mir Eins. Das macht Uns Eins, und Einzig Eins. Ich bin nicht Zwei, Ich bin Eins, und dementsprechend seid ihr das.
Dies wird heute ein kürzerer Heavenletter, da Ich weit vorausschaue, und da Ich euch einlade, herzukommen und mit Mir auf der ganzen Welt zu singen und zu tanzen. Wir wollen auf dem Horizont tanzen, wo die Sonne auf den Himmel trifft. Wir wollen auf Skihängen tanzen. Wir werden am Strand tanzen. Wir werden Unsere Schuhe ausziehen. Wir wollen auf dem Wasser tanzen, denn Wir – Ich – Ich BIN der Tänzer des Universums, und Ich BIN der Sänger des Universums, und Ich BIN der Offenleger des Universums und der Schöpfer Meiner Geliebten, Die mit Mir in Unendlichkeit tanzen und es sich bei Mir gut gehen lassen.
Möchtest du zu Mir her kommen, etliche Sterne erhaschen, auf dem Mond schaukeln, die Sonne betreten, sie zum Scheinen bringen und einen Sonnen- wie auch einen Regen-Tanz aufführen, was auch immer Wir tun mögen.
Womöglich hören Wir mit dem Tanzen nie auf. Wieso sollten Wir das tun mögen, so es so eine große Freude und derart gesellig ist? Wieso denn sollten Wir damit aufhören mögen, so Wir es so sehr mögen, alldieweil Wir so gut im Takt sind und den Rhythmus mögen, und derweil Wir das lieben, was Wir gemeinsam tun und schlechterdings niemals voneinander abgekehrt sein können.
Ich ändere Meinen Sinn. Dies wird kein kurzer Heavenletter werden. Es wird einer ohne ein Ende sein, da Wir ununterbrochen zur Endlosigkeit tanzen.
HEAVENLETTER # 5131 – 12.12.2014 There Is No Once Upon a Time
ES GIBT KEIN ES WAR EINMAL
Gott redete …
Du hungerst nach zahlreichen Dingen. Du hungerst nach der Vergangenheit und du hungerst nach der Zukunft. Indes ist es einzig die Gegenwart, die du dir einverleiben kannst. Die Gegenwart ist nicht, um über sie hinwegzuspringen oder um schier durch sie hindurchzukommen. Tauche in ihr unter, so wie du in den Ozean eintauchen würdest, und du wirst sehnliches Verlangen haben, allenthalben nicht Hunger, und dein Weg wird erleuchtet sein. Du wirst dich in Abgestimmtheit mit der Gegenwart befinden, in Tandem mit ihr. Du und die Gegenwart werden eines Akkordes sein.
Lot’s Weib wurde zu Salz, da sie zurückblickte.
Es gehört eine Menge gesagt über das Mithalten mit Endlosigkeit, Geliebte, und Endlosigkeit ist jetzt im Moment. So ihr wahrhaftig im gegenwärtigen Augenblick seid, wandelt ihr in Endlosigkeit. Die Gegenwart ist Endlosigkeit. Ihr entwickelt euch in Endlosigkeit. Eure Natur ist es, Endlos zu sein. In der Endlosigkeit gibt es keine Etiketten. Es gibt keine Haltepunkte und Pausen. Dieser eine Moment ist Unendlich. Zeit, die Illusion, jene mag weitermarschieren, die unübersehbare Weite der Endlosigkeit ist indes mehr wie Wellen. Endlosigkeit erklärend darlegen gibt es nicht wirklich, nicht anders wie – – wer ist denn imstande, den Geschmack von Schokolade zu beschreiben? Sie gehört gekostet.
Nun, sowie ihr in Endlosigkeit seid, vermesst ihr sie. Eben so steht es darum. Endlosigkeit kann nicht in Stücke gebrochen werden. Das bedeutet, Endlosigkeit kann nicht gemessen werden. Messen ist wie Endlosigkeit zerlegen, wie Kerben in ein Stück Holz hauen und es als ein Lineal bezeichnen. Die Zeit beherrscht die Welt ganz klar. Endloses Einssein kalkuliert Zeit nicht ein, jenes sieht schier Endlose Endlosigkeit vor. Einssein ist, was du mit guten Freunden erlebst, bei denen du dich wirklich entspannst, es dir gut gehen lässt und dein Zeitempfinden vergisst. Also, Endlosigkeit ist wie Ist-heit, wie reines Seien, schwer zu erklären, wie Ich es bereits sagte.
Wenn du Zeit los lässt, ist ein schwaches Gewahren von Endlosigkeit zugegen. Ein schwaches Gewahren wächst zu einem erheblicheren heran. Leben, dein Name ist Endlosigkeit, selbst so Meine Kinder innerhalb der Zeit am Spielen sind und wegen des Abendbrots aufzuhören und nachhause zu gehen haben, da es Abendessenszeit ist.
Von dem Rad der Zeit gibt es kein Runterkommen, falls du eine Uhr an dir hast. Wann für dies und das Zeit da ist, gerät etwas bevorstehend. In der Endlosigkeit gibt es nichts Baldiges. Ebenso gibt es kein später. Vielmehr saugt ihr euch in der Endlosigkeit voll mit Einssein. Es geht euch in der Endlosigkeit nicht die Zeit aus – ihr seid außerhalb des Gefildes von Zeit, und in Zeitlosigkeit. Dies ist die wahre Befindlichkeit, in der ihr existiert. Ihr führt ein Doppelleben.
In der Endlosigkeit begegnet ihr eurem Selbst. Ihr trefft nicht auf euer kleines Selbst, welches am Kommen und Gehen ist. In der Endlosigkeit gibt es kein Hasten. Wo Zeit nicht existiert, gibt es kein Eilen. Es ist nichts da, mit dem mitzuhalten wäre. Keine Zeitpläne. Kein vorher oder nachher. Kein jetzt und dann. Keine Ticktacks. Keine Lebewohl, ebenso gibt es in der Unendlichkeit keine Na du’s. Da ist Seien.
In der Endlosigkeit gibt es kein Es war einmal.
Du bist jetzt soeben in diesem Moment in der Endlosigkeit, und du weißt darum nicht.
Du bist ewig, und du begreifst es nicht so recht.
Du kannst in der Ewigkeit nichts vergessen, ebenso wenig verbringst du Zeit damit, dich zu erinnern.
In dem puren Zustand von Endlosigkeit ist es so, wie wenn du zu einem anderen Land übergetreten wärst. Du hast eine Grenze passiert. Es ist bloß so, du brauchst kein Visum oder keinen Pass. Nichts hat abgestempelt zu werden. Du hast einfach hier in der Endlosigkeit mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele zu sein. Du bist aus dieser Welt heraus. Es ist ein ganz anderes Land. Es scheint fast, als wärst du in einer Pantomime und als hätte Zeit angehalten, derweilen Endlosigkeit weder anhält noch sich wirklich bewegt. Sie ist unübersehbar Weit.
Es ist verwirrend, nicht wahr? Endlosigkeit und Zeit. Zeitlosigkeit und nichts als Zeit. In der Endlosigkeit nimmst du dir nicht deine Zeit. Du erdichtest dir nicht Zeit. Du gewinnst nicht oder verlierst nicht eine Minute. Du verharrst jetzt im Augenblick in der Endlosigkeit. Du lebst in Endlosigkeit, und hast das einfach noch nicht spitzgekriegt, derart hingerissen bist du in der Zeit.
HEAVENLETTER # 5132 – 13.12.2014 Creating Miracles
WUNDER ERSCHAFFEN
Gott redete …
Du musst nicht Ehrfurcht vor Mir haben. Klingt das unbescheiden von Mir? Ich merke, Ehrfurcht ist etwas, in dem du Mich öfters hältst, und das lässt Mich weit weg erscheinen, unterdessen Wir in Wirklichkeit das Nächste von allem sind. Sofern du Mich auf einen Podest stellen musst, dann beachte, dass Ich der Gott im Inneren bin. Du kannst die Vorstellung von Mir haben als weit, weit weg von dir, das allerdings ist nur eine Idee.
Manchmal hast du eine andere Idee, und die lautet, Mich schlechterdings abzuweisen, ich hätte keinen großen Nutzen für dich. Auch das gibt es. Du kannst das Gefühl haben, Ich sei ungemein mächtig, was ja zutreffend ist, dennoch setzt du Mich hinauf in einen Altar des Himmels, oder du siehst Mich als eine Art Attrappe, auf keinen Fall machtvoll, währenddessen Ich, nicht minder als du, machtvoll BIN. Weil Ich etwa nicht tue, was du willst, legst du Mich beiseite, obschon du es, irgendwo tief drinnen in dir, besser weißt. Ich BIN einfach. Ich BIN Gott. Ich BIN Allmächtig. Und Alles, was Ich BIN, das BIST du, bloß, du hast dich nicht ausgiebig in dein Selbst getunkt. Du wirst dein Selbst eher genauso beiseite gestellt haben.
Schau her, du hast die ganze Zeit Wunder geschaffen, bloß, viele von ihnen waren unerwünscht, vielleicht entsprangen sie treulosen Empfindungen deinerseits. Du kannst auf das falsche Pferd gewettet haben. Du hattest überdies vor der Angst gewaltigen Respekt gehabt und bücktest dich vor ihr und fördertest sie. Nicht in allem, wohlgemerkt, nicht jederzeit, jedoch gehörig zu oft und allzu ausgiebig. Lasse deine Anhänglichkeit an Furcht los, und vieles an deinem Leben wird sich just vor deinen Augen verwandeln.
Also, hier bin Ich, Gott, der sich verlauten lässt, dass Ursache und Wirkung nicht existieren, und doch sage Ich, dass sich, wie du redest, wie du denkst, was du in den Blick nimmst, oftmals verstofflichen wird. Ich weiß nicht, wie in eurer Begrifflichkeit aus diesem Widerspruch herauszukommen ist, dennoch ist es Mir klar, dass es euch lieber und besser auf der sonnigen Straßenseite ist. Kommt hier rüber, und die Sonne wird leichter bei euch anlangen.
Zugleich könnt ihr nicht vermeinen, das Leben vergelte Gleiches mit Gleichem. Eine jede Handlung oder ein jeder Gedanke eurerseits hat nicht eindeutig die Frucht zu tragen, die ihr möchtet, oder dass eure Wünsche augenblicklich so erfüllt gehörten, wie ihr es möchtet. Eure Wünsche HABEN SICH nicht zu verwirklichen, dennoch können und werden sie das öfters. Im Leben braucht ihr keine Hemmnisse vor euch hinzuwerfen. Leben dreht sich nicht vollauf um Rückentgelt, noch auch hat es davon zu handeln. Leben handelt nicht gänzlich von Rückerstattung. Leben handelt nicht gänzlich von Rückfluss. Leben handelt nicht gänzlich von Heimzahlung.
Innere Einstellung mag ja nicht alles sein, dennoch ist Geisteshaltung etwas. Schier eine bessere Haltung, für sich genommen, ist ein beglückender Segen. Lehne dich auf alle Fälle an das, was du dir wünschst, und nicht so sehr gegen das, was du nicht möchtest. Deine Aufmerksamkeit spielt eine Rolle. Ziehe jeden Tag Positivität der Negativität vor. Positivität hat ihre eigene Vergütung, Geliebte.
Wenn du dich in der Gepflogenheit aufhältst, zynisch zu sein, dann schau, wie es sich anfühlt, aus dem Zynisch-Sein heraus zu sein. Negative Gedanken sind definitiv nicht weiser als positive Gedanken. Friede ist definitiv besser als Krieg. Negativität ist nicht das einzige Faktum rundum. Bedenke, dass deine Gedanken in Zielen einschlagen. Habe die Ziele im Sinn, bei denen du deine Gedanken gerne eintreffen sehen möchtest, ist das nicht einleuchtend? Bist du für dich oder bist du es nicht?
Ist da etwas Verkehrtes an dem Gedanken, dass du ebenso Wunder zu erschaffen imstande bist? Ist dies keine bessere Idee, als die, dass du auf Gedeih und Verderb der Gnade des Lebens ausgeliefert bist? Aber gewiss, selbst wenn du überzeugt bist, dass du zum Scheitern verdammt seist, wirst du auch so das, was du Erfolge nennst, haben können. Habe mehr Erfolge! Auf jeden Fall, sowie du auf die helle Seite schaust, wirst du mehr lächeln. Du wirst das Leben für alle Menschen um dich herum vergnüglicher machen. Sei ein heller Stern, fürwahr eher denn ein trüber.
HEAVENLETTER # 5133 – 14.12.2014 The Time Is Now
DIE ZEIT IST JETZT
Gott redete …
Es gibt im Leben Dinge, die nötigen dir ab, dass du auf sie wartest. Auf Weihnachten hast du zu warten. Das ist ein festgelegter Tag. Auf deinen Geburtstag hast du zu warten. Du hast auf die Sterne zu warten, bis sie hervorkommen, du hast zu warten, bis die Sonne dämmert. Als Kind hattest du zu warten, erwachsen zu werden. Wenn eine Frau ein Kind erwartet, braucht das Kind Zeit, dass es sich entwickelt. Du hast bei einem Zug zu warten, bis er abfährt, bei einem Boot, bis es andockt, auf ein Schiff, dass es ankommt, bei einem Flug, bis die Maschine abhebt.
Es gibt im Leben andere Gelegenheiten, wo du ungerne wartest. Einem Freund Guten Tag sagen – dabei wartest du nicht. Sage jetzt Guten Tag. Eine Freundschaft schließen – da wartest du nicht. Warte nicht auf eine bessere Zeit. Sobald du eine Gelegenheit hast, dich mit jemandem in Verbindung zu setzen, egal zu welchem Anlass, suche den Kontakt mit der Person. Etliche Bewandtnisse gehören nicht auf eine bessere Zeit verschoben. Es gibt keine bessere Zeit als jetzt.
Meine Botschaft für dich heute lautet: Tue es jetzt, nicht später. Mach, dass etwas vonstatten geht. Komme dahinter.
Wenn du jemandem sagen möchtest, dass es dir leid tut, ist jetzt die Zeit dafür da. Wenn du einen Verkauf tätigen möchtest, ist jetzt die Zeit dafür. Wenn du Herzen verknüpfen möchtest, dann jetzt. Sieh es so, du hast eine Verabredung. Sei da. Verschiebe es nicht. Wenn du es verschiebst, hast du eine Chance vertan. Jetzt ist die Zeit, Getreide zu säen. Jetzt ist die Zeit, es zu ernten. Jetzt ist die Zeit, den Hafer zu kochen.
So wie bei einem Chor, es gibt eine richtige Zeit, dran zu sein und zu singen. Der Chor-Refrain ist jetzt dran. Dies ist der Zeitpunkt, wann der Chorus hereinfegt. Dies ist das Stichwort, und hier nun ist er zu hören – der Chorus.
Nicht anders im Leben – du möchtest zur rechten Zeit eintreten. Keine bessere Zeit als die Gegenwart.
Unter etlichen Meiner Kinder ist eine Neigung zu verzeichnen, Dinge abzuwimmeln, nicht einmal mit dem Vorsatz, es aufzuschieben, sondern es zu einem besseren Zeitpunkt auszuführen. Es ist schlicht so, dass sie meinen, es gebe eine bessere Zeit, und auf jene warten sie. Ich möchte gerne herausstellen, dass die Zeit jetzt ist. In dem Augenblick, in dem du daran denkst, ist es, wann du dich einer Sache annimmst. Du möchtest eine Begegnung perfekt ausführen oder eine Anfrage zur verheißungsvollsten Zeit unterbreiten. Du weißt nicht, wann der vielversprechendste Zeitpunkt ist. Bis dann kann der Moment verstrichen sein, und die Gelegenheit für eine gänzlich neue Allee des Lebens ist ebenfalls verstrichen. Ein Bus wartet nicht immer auf dich.
Mit anderen Worten, Ich rede davon, dich nicht bei allem nach einem letztlichen Moment umzuschauen. Nimm jetzt den Moment. Es hat nicht alles an Ort und Stelle zu sein, wie du vermeinst, das habe es zu sein. Das Optimale an Gelegenheit ist jetzt. Damit es jetzt vonstatten geht, hast du dich ihm gegenüber aufzutun. Falls du dir beispielsweise beim Angebot, eine Freundschaft einzugehen, Sorgen machst, zurückgewiesen zu werden, lasse von jenem Denken augenblicklich ab. Verbringe dich in eine gute Ausgangslage.
Was immer du gerne vorantreiben möchtest, das bist du selber. Dies ist der Anfang. Du bist der Initiator. Du bist der Beginn, und du kannst als erster losgehen. Kein Wartestand mehr auf Perfektion. Handle jetzt. Wer weiß denn schon, was einer vertanen Gelegenheit hätte entspringen können? Versuche die Sache und kriege es heraus.
Und solltest du abgewiesen werden, so sei alsdann abgewiesen. Na und? Selbst dann, wenn deine Waren sozusagen nicht die passenden sind, was hast du dabei verloren? Ein kleines Ego? Na und? Die Chancen stehen gut, dass du eine Menge Ego zum auf es Verzichten aufweist. Lasse das Ego los, und du wirst dich nicht zurückgewiesen fühlen.
Scheu und Zurückhaltung sind keine ehrenwerten Züge. Offenes Geradeheraus-Sein ist besser! Sich selber jemandem vorstellen ist nicht einmal kühn. Es ist freundlich. Ich lege euch ans Herz, freundlich zu sein. Du bist der einzige, der meint, das sei wagemutig. Dann sei wagemutig. Nimm das Leben bei der Hand. Sei in eigener Sache tätig, weswegen nicht?
Sobald du einen ersten Schritt nimmst, hältst du dich selber hoch. Wenn du es nicht tust, hebst du dich nicht hoch. Du wettest nicht auf dich selber. Mein Vorschlag ist, du wettest auf dich selber. Du wirst mehr von dir selber zu erkennen bekommen.
Es ist jetzt die Zeit da, es zu wagen, auf dich selber zu wetten und dir die Welt darzubieten. Du bist vollberechtigt. Niemand sonst in der Welt hat zu bieten, was du zu bieten hast. Kein Dich-Verstecken mehr unter einem Pilz. Komme jetzt heraus in die frische Luft. Tue dies für Mich.
HEAVENLETTER # 5134 – 15.12.2014 From a Common Sense God
VON EINEM GESUNDER-MENSCHENVERSTAND-GOTT
Gott redete …
Ruft euch ins Gedächtnis, dass die Sonne unentwegt am Scheinen ist. Sie mag in dieser Minute nicht direkt hier bei euch zugegen sein, doch kreuzt sie mit Sicherheit auf. Ihr gehört immer sonnenbeschienen. Dies sind nicht bloß Worte, die Ich um lieber Worte willen ausspreche. Ihr gehört immer sonnenbeschienen, ungeachtet alles anderen.
Ihr seid für eine so kurze Zeit auf der Erde. Schmiedet das Eisen, solange es heiß ist. Ihr seid der Sonnenschein. An euch ist es, euer Leben zu erhellen. Ihr sollt euer Leben glänzend machen.
Ich bitte euch nicht, etwas zu zwingen. Ich bitte euch, aufzublicken und euren Platz in der Welt in Betracht zu nehmen. Ihr seid nicht bestimmt, in der Flaute zu stecken. Sofern ihr in aller Aufrichtigkeit nicht für euch da sein könnt, dann seid für andere. Es ist einfach eine treffliche Idee, eher erhebend als fatalistisch zu sein. Nun, ist das nicht so? Was ist gut am Vorbringen und in Umlauf Setzen von all dem, was einen niederdrückt? Wohin verbringt euch dies, und was bewirkt es für irgendwen?
Euer Kuchenstück von der Welt mag ja für euch derzeit schwierig sein, allemal indes habt ihr eure Gegenwart für Andere nicht schwierig zu machen. Ist es unlauter, durch die Tränen hindurch zu lächeln? Während ihr hier auf der Erde weilt, ist es da nicht recht, aus euch selber heraus zu kommen und Andere mit eurer Gegenwart segnend zu beglücken? Offen gesagt, ein unglückliches Gesicht ist keine lautere Wiedergabe eurer Wahrheit. Ihr müsst wissen, dass ihr umfassender seid, als ihr euch etwa zu einem gegebenen Zeitpunkt fühlt. Ihr könnt natürlich den Kopf hängen lassen, zu welchem Zweck allerdings? Vielleicht habt ihr das Gefühl, jedes Recht zum Beklagen zu haben, und dass ihr es verdient, euch zu beklagen. Ich sage, ihr verdient Besseres als Beschweren, und dasselbe gilt für die Leute um euch herum.
Besteht allgemeines Einvernehmen, dass ihr hier auf der Erde seid um mehr denn um eurer selbst willen?
Besteht Einvernehmen, dass es, falls ihr in eine Grube fallt, trefflich das Anstehende ist, von dort herauszuklettern? Weswegen jedenfalls solltet ihr auf der Erde unten bleiben mögen? Worin besteht dabei die Ehre? Was ist das Gute dabei?
Wenn ihr down seid, kommt da heraus. Sich niedergeschlagen fühlen ist nicht bestimmt, eine lebenslange Strafe zu sein. Es gibt Komm-Aus-Dem-Gefängnis-Heraus-Karten. Sie sind kostenlos. Wenn du Trübsal bläst, klettere heraus.
Bin Ich nicht ein Gott des gesunden Menschenverstands?
Wenn du nach unten schaust, wirst du etwas direkt vorne vor dir verfehlen. Der Hüttensänger des Glücklichseins könnte direkt vor dir sein, und du bist dermaßen niedergedrückt, du siehst nicht hoch.
Schaue hoch! Die Sonne guckt über den Horizont. Die Nacht ist zu Ende. Sie endet immer. Wacht mit der Sonne auf, Geliebte, und überstellt euch eine Chance, Glücklichsein zu haben und es zuzuwenden. Es gibt so etwas wie eine Beschränkung auf eurem Glücklichsein. Glück muss nicht dauernd von außenher kommen. Wir alle wissen das. Zugleich ist da ein Inwendig in dir, und du hast das Sagen, was in dir vorgeht.
In dir liegt alle Macht des Himmels. Du weißt, du bist mehr als dein Körper, mehr als deine Umstände, mehr als deine Gedanken, gleichwohl hast du eine Mitsprache bei deinen Gedanken. Du kannst der Welt Dispens erteilen. Du kannst sie herunterziehen, und du kannst sie emporziehen. Was gibst du den Vorrang?
Tatsache ist, du hast die Wahl. Du wirst wohl die Entscheidungen durch Gewohnheiten und Nicht-Wahl in die Länge gezogen haben. Triff jetzt eine Wahl. Den Bescheid geben ist an dir. Ehrlich gesagt, du möchtest keine dunkle Wolke sein, derweilen du das Licht der Sonne und das Licht Gottes an den Tag legen und dir selber gegenüber und deinem Behuf auf Erden treu und auf der Erde in Meinem Namen ein beglückender Segen sein kannst.
HEAVENLETTER # 5135 – 16.12.2014 The Squeaky Wheel
DAS QUIETSCHENDE RAD
Gott redete …
Erhebe dich über die täglichen Unannehmlichkeiten. Ungelegenheiten sind schier Ungelegenheiten. Verdrießlichkeiten sind bloß Verdrießlichkeiten. Frustration ist schier Frustration. Wer sagt denn, dass für dich in jedem Augenblick alles glatt zu laufen habe? An dir ist es nicht, den geringfügigen Angelegenheiten, die du groß geraten lässt, einen hohen Rang zuzuordnen. Verschone dich von täglicher Frustration. Störungen geschehen. Du bist derjenige, der sie als Frustration veranlagt. Du bist derjenige, der ansagt, wie folgenschwer sie sind.
Die meisten Unannehmlichkeiten werden sich auf die eine oder andere Weise selber lösen, oder du löst sie auf. Es gibt Abhilfen. Du hast eine wichtige Frist, und dein Computer macht nicht mit. Das ist nicht das Ende der Welt, obschon es dir allzu oft danach aussieht.
Sagt Mir, ihr Lieben, sobald eure Internet-Verbindung am Rechner wieder funktioniert wie immer, ist dann euer Glücks-Quotient ebenso hoch, wie es euer Unglücklichseins-Quotient gewesen ist? Eher nicht. Wie weit ihr vor Freude in die Höhe springt, ist nicht anfänglich so hoch, wie ihr vor Enttäuschung in die Höhe gesprungen seid. Ist dem nicht so?
Habt ihr euch selber eingeredet, die negativen Aspekte des Lebens seien stärker zu beachten als die positiven? Was möchtet ihr dafür tun? Es möchte scheinen, die Frustration schafft die besagten Anforderungen, unterdessen der reibungslose Ablauf schlicht als So-So ausgewiesen und für selbstverständlich genommen wird. Ein Dorn in deiner Seite scheint weitaus mehr Beachtung zu verdienen. Es ist, als befindest du dich unter dem Zauberspruch von Dornen.
Eine geringfügige Schwierigkeit erhält deine Aufmerksamkeit, das geht bei dir allemal klar. Du neigst natürlich zu der Meinung, es ginge um eine Mammut-Schwierigkeit. Drehe das andersherum. Veranlasse, dass nicht das quietschende Rad alles Fett abbekommt. Spende allen Bewandtnissen Beifall, die du momentan für selbstverständlich hältst. Sieh sie als deine Kinder an. Klopfe ihnen sachte auf die Schulter. Denkt groß, Geliebte. Details im Leben verdienen ebenfalls Ermutigung.
Dankt Gott für den reibungslosen Verlauf des Universums, ja gar des Universums eurer unmittelbaren Umgebung. Und selbst wenn ihr euch euren Zeh stoßt, dankt Gott, ihr habt einen Zeh, um ihn zu stoßen.
Falls heute im Büro alles bloß ein Hemmschuh zu sein scheint, dankt Gott für all die Zeiten, als die ganzen Dinge gut liefen. Seid fair. Seid unvoreingenommen. Ein wenig Wertschätzung reicht meilenweit.
Wenn du am Auto einen Platten bekommst, trete nicht gegen den Reifen. Der Reifen tat sein Bestes. Tue du nun dein Bestes.
Frustration soll nicht der Meister deines Lebens sein. Anpassungsfähigkeit, Freundlichkeit – dabei raus mit der Sprache – sollen die Meister eures Lebens sein. Liebe soll der Meister von euch sein. Das meint, euch gilt es, in den kleinen Dingen die Liebe zu meistern. Das ist eure Herausforderung. Und das ist eure Bestimmung. Ihr sollt ein guter Sportsmann sein und Unannehmlichkeiten in aller Güte annehmen. Selbst ein Sturmregen hat seine vorteilhaften Aspekte. Er spendet den Blumen Wasser. Es ist schmalsichtig, ausschließlich an deine persönlichen Annehmlichkeiten oder Unannehmlichkeiten zu denken.
Gehe gut mit den kleinen Dingen um. Dies bringt deine Muskeln zum Spielen-Lassen. Befördere dich selber in einen höheren Grad an Eingehensweisen. So, in der Manier ist es dir angelegen, Tag für Tag dein Leben zu leben. Das ist nicht zu viel von dir erbeten, nicht wahr?
Seid unverbildet, Geliebte. Kommt mit dem Leben gut klar. Keine inneren oder äußeren Ausraster, einverstanden? Wenn ihr euch an dem einen Tag nicht in der Lage seht, euer alltägliches Leben besser zu gestalten, dann macht das Leben anderer Menschen um euch herum besser. Verseht einen Anderen mit gutem Glück. Wie rasch sich die Lage beruhigen wird, was auch immer ihr soeben durchmesst, welches ja meint: Ihr werdet zur Ruhe kommen. Ihr werdet eure Füße hoch und euch ein Kissen unter den Kopf legen, und euch zurücklehnen, und ihr werdet bemerken, dass das Leben gut ist, unabhängig davon, wie es euch einen Augenblick zuvor ausgesehen hat.
Vermittelt euch eine Ahnung davon, dass ihr der Gesegnete unter den Gesegneten seid. Ihr könnt die Sonne scheinen sehen und den frischen Regen spüren. Es macht nichts, wenn eure Wäsche draußen auf der Leine wieder nass wird. Sie wird wieder trocken. Nichts ist verloren. Alles ist verstärkt. Ihr bewegt euch voran. Eben dies tut ihr. Auf diese Weise macht ihr Fortschritte. Ein Fuß nach dem anderen. Und alles ist gut, selbst wenn ihr nicht überzeugt seid. Insofern ihr diese Weisheit ja zu einem späteren Zeitpunkt einzusehen vermögt – könnt ihr sie ebenso jetzt zur Kenntnis nehmen.
HEAVENLETTER # 5136 – 17.12.2014 The Hand of God Is Love
DIE HAND GOTTES IST LIEBE
Gott redete …
So du säst, so erntest du – dies hat zahlreiche Verständnisschichten. Auf den ersten Blick meint es scheinbar, dass du erlangst, was du zuwendest.
Zugleich versichere Ich immer und immer wieder, dass es keine Zeit gibt; demzufolge gibt es keine Ursache und Wirkung.
In der Erden-Realität natürlich, wenn du dich da schneidest, blutest du. Wenn du stolperst, fällst du hin. Wenn du lächelst, stehen die Chancen gut, dass dir jemand zurücklächelt. Was für eine schöne Gepflogenheit das ist.
In Realität, in Himmels-Zeit, genannt Endlosigkeit, gibt es keine Abfolge. Energie ist da, indes nicht Wirkung. Die Energie ist Liebe. Was vermag auf Liebe zu folgen? Was kann neben ihr stehen?
Gewisslich, eure Gedanken erschaffen, dennoch ist dies nicht ganz so starr, wie die Nacht auf den Tag folgt. Du könntest eine freundliche Tat vermeinen, ja, du könntest tatsächlich freundlich sein, und eine Ohrfeige erhalten. Du könntest ein Verbrechen begehen und belohnt werden. Endlosigkeit ist nicht endlich.
Alle Möglichkeiten existieren auf der Erde, und dies ist einer der Aspekte des Lichts, der das Leben so interessant, und der das Leben ebenfalls einschüchternd macht.
Wir können sagen, eine freundliche Tat begehen hat seinen eigenen Entgelt. So ist es. Wir können sagen, ein Verbrechen begehen ist seine eigene Bestrafung, selbst dann wenn jemand dabei anscheinend davonkommt. Wir können zudem sagen, dass das am Ende keine Rolle spielt. Wir können auch sagen, dass es eine Menge ausmacht, denn das Leben steht auf dem Spiel, und das Leben ist eine ungemein große Gabe.
Können Wir sagen, dass du, so wie du erntest, säst? Diese Möglichkeit existiert, freilich nicht immer. Von anderslaufender Art sind die Pfade der Welt.
Nichts ist eine sichere Wette, wie es von den Augen der Welt her ersichtlich ist.
Es ist mehr an der Welt dran, als dem Auge unterkommt.
Alles in der Welt ist nicht Wie du mir so ich dir. Gleichwertigkeit bedeutet nicht, was du vermeinst, indes hat ein Jeder auf der Erde eine Einmal-in-einer-Lebzeit-Gelegenheit. Weil es keine Ursache und Wirkung gibt, kann jeder aus dem gleichen Kelch trinken mit unterschiedlichen Ausgängen.
Etwas wurde in Bewegung gesetzt, verlief allerdings in verschiedene Richtungen. Dem Leben ist keine Endgültigkeit eigen. Es gibt schier Leben. Tod als eine Endgültigkeit existiert nicht.
So von Richtungen die Rede ist – es gibt nicht nachdrücklicher Raum, als es Zeit nicht gibt, demzufolge existieren Richtungen nicht wirklich. Das sind Illusionen, allesamt. Es gibt keine Folgerungen. Es gibt keine Sackgassen. Schöpfung ist ein ganzer großer Pott. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Wenige auf der Erde haben eine Fassungskraft für die Schöpfung oder das Leben oder überhaupt für irgendetwas.
Verstand, sei stille. Herzen schlagen. Herzschläge hören auf, das Leben allerdings ist ewig, und Liebe hält nie an. Liebe ist unumgänglich. Die Hand Gottes ist Liebe. Liebe durchdringt die Welt und das Darüberhinaus. Das einzige Wirkliche ist Liebe, und das ist die ganze Geschichte, ohne all die Handlungsabläufe. Kurven und Kehren sind allesamt ausgedacht und existierten nie, mit der einen Ausnahme, du hast sie dementsprechend mutmaßenderweise angenommen.
Es gibt keinen Tod, dennoch überkommt eine Wiederkehr. Es ist eine winzige Schalterumstellung an der Wählscheibe zwischen Leben und dem sogenannten Tod, dennoch gibt es keinen Tod zum Bereden, dem entgegen ist er in den Begrifflichkeiten der Welt eine gewaltige Tragödie.
In einem gewissen Sinne ist das Leben auf der Erde ein betrügerisches Spiel. Mit einem Fingerschnippen ist eine Partie vorüber, und eine weitere nimmt ihren Anfang. Zugleich gibt es keinen Beginn, und gibt es kein Beenden. Selbst dann – Ich BIN, und ihr SEID, und Wir sind Ewig. Eine Vergangenheit war nie, und dennoch seid ihr in der Zeit verheddert. Ihr seid an ihr angebacken, gleichwohl ist Zeit nicht. Ich BIN der Beweggrund, indes gibt es keine Folgewirkung. Ausschließlich sofern die Illusion das Heft in die Hand nimmt, hat es den Anschein einer Folgewirkung.
HEAVENLETTER # 5137 – 18.12.2014 Give Up. Concede. Admit It. You Are Love.
GIB AUF. GIB NACH. GESTEHE ES EIN. DU BIST LIEBE.
Gott redete …
Liebe wurde nicht geboren. Liebe war vor und nach der Schöpfung, so wie sie euch bekannt ist. Es hatte keinen Anderen zu geben, damit Liebe ist.
Liebe läuft mit ihrem eigenen Schwung. Liebe ist unbezwingbar. Sie ist jenseits von Vergleich. Es ist nicht wirklich so, dass Liebe diesem oder jenem gleich ist. Liebe ist endlos. Am Wichtigsten, Liebe IST. Und Ich BIN, und du BIST. Existenz ist. Ohne Liebe gibt es keine Existenz. Liebe erringt den Sieg des Tages. Liebe IST der Tag. Liebe ist Liebe ist Liebe ist Liebe, und das ist die ganze Geschichte.
Und du bist Liebe und nichts als Liebe. Ein Atom ist Liebe. Liebe schart alle Herzen zusammen. Da ist nicht ein Herz, was nicht verbunden ist. Alle Herzen sind Eins. In der Fiktion von Reibungskräften wirst du eher auf andersgelagerte Gedanken kommen. Wenn du es anders siehst, siehst du bloß auf die Oberfläche, auf das Angemalte, auf die Vertuschung, auf die Ummantelung. Du kannst schier in einer Verkleidung von Nicht-Liebe stecken, weil Nicht-Liebe nicht existiert. Es gibt keine Stelle, wo Nicht-Liebe am Leben ist. Lange lebe die Liebe. Sie ist alles, was ist. Und sie ist endlos, und Liebe ist hier, und Liebe ist jetzt.
Es mag so aussehen, als könnest du Liebe schmälern. Es mag so aussehen, dein Herz sei in zwei oder viele Teile zerschnitten. Dein Herz sieht womöglich zerfleddert aus, doch das ist bloß ein Vorstellungsbild, ein unzutreffendes Bild.
Habe keine Götter vor Mir – das spricht von Liebe. Lasse nicht ein Schwert vor Mir rangieren, denn was bin Ich? Ich bin Liebe. Ich bin Liebe sans pareil. Und so bist du sie. Was immer du denken magst, somit bist du sie.
Es gibt kein Liebe Auseinander-Ziehen. Sie kann nicht unterteilt werden. Du kannst etwa an ihr zerren, dennoch kannst du sie nicht fortziehen oder schieben. Eine Zeitlang wirst du sie etwa wegstupsen, gleichwohl wird sie immer wieder hervorkommen und, der Sonne gleich, erstrahlen. Liebe möchte heraus. Dabei besteht keine Wahl. Du magst ja imstande sein, Liebe in einen Schrank zu schieben und den Schlüssel wegzuwerfen, dennoch wird Liebe gar von einem verriegelten Schrank her anbrechen. Liebe selber ist hinlänglich Billigung.
Es gibt eine Geschichte oder ein Märchen über einen Brotteig, der aufgeht und aufgeht. Er füllt das Haus. Er bricht aus der Haustür heraus und füllt die Straßen. So ist Liebe. Sie frisst nicht, dennoch füllt sie jede Ritze. So wie ein Löwenzahn kann Liebe von überallher entspringen, und son wächst Liebe überall. Liebe ist aus sich selbst heraus. Sie benötigt von außenher nichts. Sie ist sich selber antreibend. Sie findet immer ihren Weg. Liebe kann nicht minder sein, denn es ist der Liebe Natur, zuzunehmen.
Herzen können vor Liebe bersten, und doch ist ein Herz außerstande, auseinanderzubrechen. Es gibt kein Zersplittern, wenn es sich auf Liebe beläuft. Sie austrocknen gibt es nicht. Ebenso gibt es kein sie ertränken, obschon ihr wahrlich in Liebe untergetaucht seid. Euch von der Liebe absondern gibt es nicht. Liebe kehrt sich nicht von euch ab. Ihr könnt sie vielleicht als eine Art Beschützung wegdrängeln, allemal wird euch Liebe finden und aufwecken. Sie wird euer Herz schütteln, und ihr werdet merken, wie ihr in Liebe eingeweicht seid. Ihr seid in Liebe getränkt, einerlei wie ihr gegen sie angeht. Liebe kommt jeden Tag frisch.
Liebe schreitet aus dem Haus heraus in die frische Luft der Morgenzeit. Liebe ist kein Tropfen, der sich hartnäckig am Tröpfeln hält. Sie ist eine Flutwelle Liebe, die einholt. Sie fegt dich in ihr auf. Es gibt frohe Botschaften der Liebe, und du bekommst sie spitz. Du bist in einem Strom der Liebe verfangen, in einem Fluss der Liebe, in einem Meer der Liebe, in einem Überströmen von Liebe. Höre zu. Liebe hat keine Grenzen. An den Seiten der Liebe gibt es keine Uferbänke, um sie darin zu halten. Liebe entschlüpft allen Begrenzungen. Du wirst ihr etwa Ketten angelegt haben, in der Meinung, Liebe sie die deinige, nein, Liebe ist das Ganze Königreich, und ist, woraus du notgedrungenerweise gemacht bist. Liebe ist der Eroberer, und du kannst dich ihr früher oder später nur einhändigen. Tue es früher. Gib auf. Gib nach. Lasse sie herein. Du bist Liebe.
HEAVENLETTER # 5138 – 19.12.2014 Running a Race with Time.
EIN RENNEN MIT DER ZEIT BETREIBEN
Gott redete …
Was kann denn so dringlich sein, so Endlosigkeit, die Endlosigkeit von Zeitlosigkeit das Gegebene ist? Insofern als Zeit nicht existiert, wieso müssen da Meine Kinder Gefangene der Zeit sein? Müsst ihr euch selber fertigmachen, Anstalten unternehmend, die Zeit zu besänftigen, auf eure Kosten natürlich?
Hier die Sache, Geliebte. Ihr werdet zur Zeit niemals aufschließen. Sofern ihr in dieser Sekunde ihren Schatten erreicht habt, wird sie bereits vorgerückt sein und jetzt entzieht sie sich euch aufs Neue.
In anderen Lebensbereichen, da seid ihr imstande, alsdann andere Saiten aufzuziehen. Wenn ihr in Führung liegt, macht ihr euch nicht viel daraus, einen Home Run zu erreichen, sofern ihr das freilich heute nicht tut, besteht die Möglichkeit, dass ihr morgen einen Home Run macht. Einen Home Run machen ist zu seiner Zeit euer ein und alles, in dieser sogenannten Zeit.
Im Leben allerdings, wenn ihr es mit einer Frist zu tun habt, seid ihr, sofern ihr die Dinge nicht schafft, hektisch. Es ist, als hättet ihr versagt, und ihr seid euch sicher, dem werde Verhängnisvolles entkommen. Du kannst zutiefst einen Home Run anstreben. Du mühst dich kräftig darum. Und doch hast du nicht die sich zusammenballende Panik an dir, welche das Nichteinhalten einer Frist in dir am Anfachen ist. Welcher Schrecken genau ist deinem Empfinden nach drauf und dran, dich zu erhaschen, weil du eine Verabredung versäumtest oder um was auch immer es sich handelt, was dich ganz aus dem Häuschen bringt, so, als sei dein schieres Leben darauf angewiesen. Die Uhren scheinen dich durchzumöbeln, und jedes Mal bietest du ihnen dein Kinn dar, als wärest du der Zeit ein folgsamer Sklave.
Ich wende Mich nicht gegen Stichtage, denen nachzukommen ist. Ich bin gegen eure Panik und Atemlosigkeit, welche auf dem Weg zur einzuhaltenden Frist das Gegebene sind. Eine Terminfrist ist beliebig. Jedwede Frist ist nicht wie Lösegeld, welches du zu entrichten hast, damit ein geliebter Angehöriger deiner Familie nicht umgebracht wird, und, doch, Geliebte, allzu viele unter euch bieten die just jenem entsprechende Energie auf. Ihr habt Angst.
Spart eure Energie auf für dann, wann ihr sie benötigt. Einem monatlichen oder einem ein Mal im Jahr statt habenden Stichtag nachkommen ist in der Welt nicht eine Angelegenheit um Leben und Tod, indes, irgendwie, irgendwo in eurem Herzen und Sinn, ist es für euch ein Test, und ihr könnt darin nicht versagen. Wieso, Geliebte, eine solche Angst?
Was steht euch in dieser ganzen Zeitbewandtnis auf dem Spiel? Wie kommt es, dass die Zeit euch nach ihrem Willen biegt, als hinge euer Leben von ihr ab, als ginge es soeben um einen schlimmen Notstand, als keuchte ein Wolf an eurem Hals hinunter?
Ganz bestimmt gibt es eine Möglichkeit, wie ihr die Spannung los lassen könnt. Ganz gewiss, was immer es ist, es hat nicht was euch fabriziert oder die Aufhebung von euch zu sein. Ganz gewiss hat euer Puls nicht in die Höhe zu schnellen, dennoch wird er das selbstverständlich tun, auf der Grundlage dessen, wie ihr in den Blick nehmt, was in Wirklichkeit schier ein vorüberziehender Part des Lebens, ein Vorkommnis der einen oder anderen Art ist. Was ist diese Ermangelung schonender Huld, die ihr fürchtet? Ruft diese Terminfrist tatsächlich nach einem solchen Im-Ungewissen-Halten, dass ihr sie koste es was es wolle einhalten müsst?
Wenn es euch nach solcher gespannter Erwartung ist, dann findet stattdessen einen Kriminalroman als Lektüre. Oder zerstreut eure übertriebene Energie, indem ihr euch in einer Badewanne mit heißem Wasser vollsaugen lasst. Seht Termine als das, was sie sind, als ein markierter Zeitpunkt, und nicht als eine Schreckgeschichte, wie ihr sie deutet.
Es geht euch gut. Der Himmel wird nicht herabstürzen, wenn ihr eine Zeitfrist nicht einhalten könnt. Es ist schön, einer Frist nachzukommen. Du kannst gar, wenn du möchtest, die ganze Nacht aufbleiben, damit du es schaffst. Es geht um die einsetzende Panik, welche daher rührt, dass du zu viel daraus machst, einer Verpflichtung nachzukommen.
Hier ist natürlich ein Gleichgewicht geboten. Sei weder zu lasch noch zu straff. Das ist einleuchtend, oder nicht?
Worin liegt der Wert, ein Rennen zu gewinnen, sobald du den Sieg davonträgst? So du das Rennen gewinnst, ist da die Freude in der Tiefe gleichen Maßes wie die Angst vor einem Unbekannten, welch letztere dich dazu veranlasste, dein Selbst überzustrapazieren? Haltet Schritt mit den Angelegenheiten des Lebens, und lasst die Sirenen und die Intensität außenvor, welche euch, Geliebte, nicht dienlich sind.
HEAVENLETTER # 5139 – 20.12.2014 Love Wins the Day
LIEBE TRÄGT DEN SIEG DAVON
Gott redete …
Unschätzbar ist der Wert von Liebe von deinem Herz zum Meinen und von Meinem Herzen zum deinen. In dieser Gleichung läuft Liebe zu jedem und von jedem auf der Erde und zu jedem, der nicht mehr auf der Erde ist, und zu allem, woran je gedacht worden ist. Liebe ist all-inclusive. Liebe ist komme was da wolle. Dies ist zutreffend, ob du nun Liebe entgegennimmst oder nicht und ob du dich über die Idee von Liebe nun lustig machst oder nicht. Einssein meint Einssein. Niemand wird aus dem Einssein herausgelassen, anderenfalls wäre Einssein nicht.
Was immer du von Mir oder dir oder von irgendwem oder irgendwas denken magst, du bist tief in Meinem Herzen. Und, ganz gleich, was immer du den Anschein erweckst zu denken, Ich bin tief in deinem Herzen. Der ganze Rest, einerlei was du als abgetrennt von Liebe betrachtest, ist Trödelei. Du bist Liebe. Es gibt keine Ausnahmen. Du kannst Liebe nicht wegschilpen.
Du deutest Absenz von Liebe als Getrenntheit von Liebe. Dies ist eine Verirrung und weist auf, wie wenig du kennst. Liebe wird eher nicht mit einer Flagge winken, sie wird indes nicht wanken. Liebe ist eine Schwingung, und, ja, gar die Welt ist aus dieser heiligen Schwingung gefertigt. Liebe versteckt sich nicht vor deiner Sicht. Du verbirgst dich vor der Liebe. Du wirst dich gar vor deinem Zeichen der Erkenntlichkeit von Liebe verbergen, so sie vor dir aufblüht.
Du wirst Liebe spüren. Liebe wird auf dir dämmern. Du wirst zu Liebe in ihrer Essenz aufschließen. Du wirst in Liebe aufgefegt sein.
Liebe kann in Taten erblickt werden, gleichwohl ist Liebe keine Tat. Sie ist eine Essenz. Liebe ist jeder Sache geweiht, der Rechnung für Waren zum Trotz, die du dir in deinem Ansinnen, Liebe zu verleugnen, gekauft hast.
Du magst meinen, du seist mit dem Gegensätzlichen zu Liebe vertraut, und du magst meinen, du eignetest jenes, oder dass das Gegensätzliche zu Liebe dich eigne. Wie zügig bist du dabei, dieses anzunehmen, und wie dermaßen langsam darin, anzunehmen, dass du Liebe bist, unabhängig davon, wie sehr du dich der Liebe erwehrst.
Versuche es, wie du es kannst, falls du denn tatsächlich Anläufe dazu unternimmst, du bist außerstande, Liebe zu zerstören, gar dann, wenn du große Anstrengungen dazu aufbringst. Dir ist es derart stark um Liebe und um die Furcht, dass dir Liebe versagt werde, zu tun, dass du Liebe verleugnen wirst, um die Liebe davon abzuhalten, dass sie sich zuallererst dir versagt. Du hältst die Behauptung aufrecht, du seist kein Träumer. Du behauptest, du seist ein Realist, so du die Liebe bestreitest, aus der du gemacht bist. Du tust Liebe im Namen von Beweisführung und Vernunft ab. Ihr Lieben, Liebe ist die allervernünftigste Sache, die es gibt. Nichts sonst kommt der Liebe nahe. Einerlei wie ihr die Schrauben an der Liebe dreht, einerlei wie sehr ihr Liebe bestreitet, ihr vermögt nicht Liebe zum Verschwinden zu bringen. Wie unvernünftig ist jene Idee denn allemal?
Bis ihr liebt und unverhohlen liebt, nehmt ihr euch einen memmenhaften Pfad. Habt mehr Mumm, und Liebe wird euch nicht so zerspant und ausgetrocknet erscheinen. Auf jeden Fall führt ihr einen aussichtslosen Kampf.
Liebe hat ihr Sagen. Liebe wird nicht verleugnet werden. Egal wie sehr ihr wettert, Liebe wird hereinbrechen, und sie wird euch heimsuchen. Du hast bis hierher Liebe-Energie hergenommen und sie in etwas, was dem Leben entgegensteht, verdrillt. Wer denn sollte dies hochhalten und stolz darauf sein mögen? Freilich könnt ihr dies nicht für immer hochhalten.
Die Zeit wird kommen, wo ihr euch vor der Liebe verbeugt. Ihr werdet dem Bestreiten von Liebe Zum Henker Damit sagen. Ihr werdet Liebe nicht mehr länger aufstauen, so als wäre es der Liebe nicht natürlich, zu fließen und durch dich hindurch zu strömen.
Mit oder ohne dein Gewahren von Liebe, wird Liebe dich im Handumdrehen irgendwohin verbringen. Du wirst dich von deinem Kampf wider Liebe abwenden und alle deiner Verschanzungen verlustig gehen. Liebe wird in deinem Herzen anschwellen. Du wirst dich in Liebe ergeben. Liebe hat ihr Sagen. Liebe trägt den Sieg davon.
HEAVENLETTER # 5140 – 21.12.2014 The One Heart of the Universe
DAS EINE HERZ DES UNIVERSUMS
Gott redete …
Horch! Ich vernehme einen Refrain. Ich höre Mein Kind sagen:
„Mein Gott, Mein liebenswerter Gott, Der einen Jeden liebt so wie Er Sich Selbst liebt, was gibt es da denn für mich mehr zu sagen, als dass Du alle liebst, dass du mit allen verbunden bist, und dass alle mit Dir Eins sind? Ich erfasse das nicht ganz, dennoch liebe ich es, die Gemeinsamkeit, ich, der ich unentwegt einzigartig und besonders sein möchte, bin gespannt darauf, Eins mit Dir, Gott, zu sein, und demzufolge Eins mit jedermann. Danke Dir dafür, dass du der Gott Aller bist und mich dabei mit einschließt. Danke Dir für alles, was Du zuwendest, ohne welches ich Deiner ledig und all dessen beraubt wäre, was Du mir aufgewiesen hast. Es ist fantastischer als eine Lebenszeit, seit ich mit diesem Abenteuer begann, Eins mit Dir zu werden. Ich küsse Deine Füße, Gott, dass ich Teil von Dir bin und nach und nach näher zu Dir gelange, ja, das tue ich.“
Nun, Ihr Lieben, natürlich, dies ist Mein Wille. Nur noch ein kleines Stück Reise, bis ihr das Alles von Ihm erkennt. Es wird euch ein großer Ansturm oder Streich überkommen und ihr werdet das Letztliche erkennen und Mich fürwahr in euch und euch in Mir eingebettet finden, sodass es keinen Zweifel mehr gibt, denn dass ihr Mein seid und Wir Eins sind. Derzeit, jetzt, habt keinen Gedanken daran, dass ihr euch womöglich abhanden kommen werdet. So nett ihr auch seid, ihr habt Mich auf Armlänge gehalten. Ja, das habt ihr. Du hast nicht ganz gewollt, vollauf alles von Mir zu sein, du Liebe, du Lieber. Das ist nicht böse gemeint, dir ist es ums an den Rändern Herumhängen gegangen, schier jenes winzige Zaudern, schier einen Anteil von dir hinhaltend. Sehr, sehr bald, wirst du, Mein Kind, sprechen:
„Ja, Gott, jetzt wende ich Dir all mein vermeintliches Selbst zu. Möge ich wie ein Kelch sein, aus dem Du trinkst.“
Ich frage dich:
Was ist ein Kelch? Es ist ein Gefäß. Nicht mehr lange hin und du wirst Mich entgegennehmen und keinen Unterschied zwischen den äußeren Erscheinungen der zwei von Uns kennen. Du wirst dich selber überrumpeln. Es wird so sein, wie wenn Wir gemeinsam auf Ex trinken, Wessen Hand freilich ist in die Höhe gehoben? Welcher von Uns ist der Becher? Wir teilen alles. Wir sind feste ineinander verwunden. Es existieren keine Linien zwischen Uns, nicht mehr länger Ein Herz oder ein anderes. Leben ist Eins, allerdings nicht abgeschieden, da Wir voller Liebe sind. Es gibt nicht mehr länger deine Liebe und Meine Liebe. Liebe ist das Gegebene. Es ist kein dein und kein Mein und kein deren zugegen. So nahe wie möglich Mich heranbegebend, um Unser zu sagen, ja, selbst so Unser keinen Sinn mehr ergibt, wie es vormals das gewohnte war.
Gott, welcher Ich BIN, Ich frage euch, Wessen Hand Ich soeben halte. Unsere Herzen berühren sich. Unsere Herzen rühren Ein Herz. Unsere Augen sehen über Sichtfeld und Bildnisse hinaus. Wir sehen alles, was zu erkennen das Gegebene ist, und, alles was zu erkennen da ist, das ist dieses Eine Herz. Alles was es zu vernehmen gibt, ist der Schlag dieses Einen Herzens, auf das als das Meinige Bezug genommen wird. Es gibt niemanden, um darauf zu verweisen, und niemanden, um sein Pochen zu hören, gleichwohl ist es ein donnerndes Herz, das Herz, welches Alles mit einschließt. Eine solche Schönheit ist es, die Ich sehe und die ihr seht, und du bist nicht der einzige Bestürzte ob solcher Schönheit.
Wer spricht denn soeben? Wir können nicht mehr länger einer vom anderen getrennt reden. Es gibt keine Abgesondertheit. Es gibt kein Alleinsein oder Einsamkeit. Es gibt kein Erwünschen von mehr Vollheit mehr, da Vollheit derart voll ist, dass es am Überfließen ist. Vollheit hat alle Grenzziehungen überflutet. Grenzen gibt es nicht mehr. Hier sind aus zwei Eins geworden. Es hat die ganze Zeit Eins gegeben, ihr zähltet allerdings mit euren Fingern mehr als Eins ab. Ihr lehntet euch an Stühle, hörtet Philosophen zu und vermaßt die Länge und Breite der Dinge und bezeichnetet euch als ge-lehrt.
Nunmehr erkennt ihr Mich und seid nicht so übermäßig schlau, wie ihr es gewöhnlich wart. Nun könnt ihr Lernen vergessen. Ihr könnt an dem Seien Vergnügen finden für alles, was ihr wert seid, und ihr seid das Einssein des Einen wert. Was gibt es da allemal zu sagen? Wohin gilt es sich da zu begeben? Wer sollte sich von dort, wo Ganzsein ist, für ein anderweitiges Einssein wegbegeben mögen, so es schier Eins gibt? Du würdest nicht einen Zentimeter weit abgehen mögen, solange eine profunde Energie und eine Strahlende Sonne das Gegebene sind, welche in dem Einen Herzen des Einen Universums schlägt, vollauf unversehrt und ungezwungen mit dem Seien als Einssein, wie auch Ausfindig-Gemacht als Einssein.
Hallo, Einssein. Ich bin Mein Selbst, und Wer denn ist da außenvor gelassen, dem Ich ‚Wie geht es dir?‘ sagen könnte?
HEAVENLETTER # 5141 – 22.12.2014 Your Heart Is to Play the Music It Loves
DEINEM HERZEN IST ES ANGELEGEN, DIE MUSIK ZU SPIELEN, DIE ES LIEBT
Gott redete …
Dein Herz hat eine Geschichte zu erzählen. Es wird zu Recht spüren, dass du aus dem einen oder anderen Grund mit ihm knauserig umgegangen bist. Du hast dein Herz nicht zur vollen Blüte kommen lassen. Du hast es kontrahiert. Was groß ist, das hast du dem Geist klein, von minderer Wichtigkeit gemacht. Der Geist hat seinen Platz. Indes war er niemals angelegt, dein Herz zu beengen. In den Begrifflichkeiten der Welt – jedermann hat ein Herz, dennoch sind Herzen unerhörter Unterdrückung unterworfen worden, so, als ob ein Herz weniger zu sein habe, als es ist, so, als gehöre es dir, ob deines suchenden Herzens ein wenig verlegen zu sein oder dich seiner zu schämen. Sei auf dein Herz stolz. Erteile ihm die Ehre, die es verdient.
Es möge das Zutreffende sein, dass das Wirken deines Herzens, welches da ist, zu pochen, ein großes Spielfeld innehat. Dein Herz kann überallhin gehen. Seien Wir ehrlich: Dein Herz spielt eine viel größere Rolle, als du zum Ausdruck zu bringen und preiszugeben wagst. Lasst Uns jetzt im Augenblick auf dein Herz ein dreimaliges Hoch ausbringen! Lasse dein Herz die Musik spielen, die es liebt! Lasse dein Herz ein Herz sein, und nicht ein unterdrücktes Herz, welches ausschließlich zu gewissen fest eingerichteten Umständen herauskommen kann. Dein Herz ist nicht vorgesehen, Befehlen Folge zu leisten. Dein Herz ist vorgesehen, der Führende zu sein, der Initiator deines Lebens.
Deinem Geist gehört es nicht, dein Leben in groben Zügen zu umreißen. Oh, nein, dein Leben soll frei sein, deinem Herzen zu folgen. Dein Herz ist nicht bestimmt, einen Aufseher zu haben. Es ist bestimmt, den Weg zu weisen. Es ist nicht gemacht, bewegungslos zu verharren.
Geliebte, euer Herz ist ein gespannter junger Hund. Es ist nicht bestimmt, an die Leine gelegt und zurückgehalten zu werden. Es ist bestimmt, sich spielerisch selber zu entdecken und eine wunderbare Zeit zu haben. Glaubt es oder glaubt es nicht, euer Herz ist angelegt, glücklich zu sein, sich selber zu überfallen. Lasse dein Herz freie Regentschaft innehaben. Es wird seinen Weg finden. Die Sache ist die: Dein Herz weiß die Dinge besser als dein vorsichtiger Geist. Allzu oft hat jener dein Herz in einen sicheren Modus hinein beeinflusst, was darauf hinaus läuft, dich der Freiheit und dem Verfolg von Glücklichsein zu versagen.
Dein Herz hat zudem seinen eigenen Willen, sozusagen. Allzu oft ist der Geist ein Einschränker, selbst obschon er das Ansinnen haben mag, das Herz liebevoll zu hegen. Lasse dein Herz sein. Lasse dein Herz sein eigenes selbst sein. Lasse dein Herz in dem Wirkbereich herumwandern. Es hat eine Menge Territorium zu belegen. Just dafür ist dein Herz da. Lasse dein Herz sein Sagen haben.
Lasse dein Herz das Leben leben, wofür es angelegt ist. Bringe es nicht hinter Gittern. Aus dem Gefangensetzen deines Herzens entkommt womöglich die Drangsal von Bereuungen. Du möchtest dich nicht in der Bedauerns-Betriebsart aufhalten. Bedauern sind nicht ungefährdet. Dein Herz drängt dich aus einem guten Grund. Selbst dann, wenn deinem Herzen nachkommen nicht Erfolg beschieden war, du bist ihm gefolgt! Du gabst deinem Herzen eine Chance. Auf lange Sicht, egal wobei, du hast fürwahr das Leben gelebt.
Was du zu wissen hast, ist, dass es dein Herz ist, welches das Leben lebt. Einzig das Herz. Was dein Geist davon denkt, das wird dein Herz womöglich einpferchen. Dein Geist liegt indes zugleich nicht immer richtig. Es gilt ihm nicht, dein Leben zu beschneiden.
Ich versuche soeben, dich dazu zu veranlassen, dein Leben ins Gleichgewicht zu bringen, und nicht kraft Bewerten bis zu dem Ausmaß hin und her geschwenkt zu werden, dass du dein Herz außer Acht lässt. O, das Herzeleid von verschobener Liebe, oder von Liebe, der nicht einmal eine Chance erteilt wurde. Das Herzeleid davon, was hätte der Fall sein können. Die Bestimmung wahrer Liebe wird nicht im Voraus kartiert und abgebildet. Lasst euer Herz sein Sagen haben.
Ich ermuntere euch nicht, unvernünftig oder stumpfsinnig zu sein. Ihr mögt es nicht, euch dauernd zu wiederholen. Solches wird nicht eurem Herzen nachkommen darstellen. Es wird eher den Weg des geringsten Widerstandes darstellen.
Falls euer Herz Schmerzen hat, sagt es euch etwas. Es sagt euch, einen Leben-fördernden Ausweg heraus aus emotionalem Schmerz auszuspüren. Wählt das Leben, Geliebte.
HEAVENLETTER # 5142 – 23.12.2014 Comradeship with the Great Spiritual Ones
KAMERADSCHAFT MIT DEN SPIRITUELL ERHABENEN
Gott redete …
Größere Pracht tritt in Erscheinung dank Augen, die sehen können, und dank Ohren, die zuhören können, zuvörderst dank Herzen, die auf die Melodie Meines Herzens abgestimmt sind.
Du wirst nach und nach mehr Enthüllungen innehaben, gewöhnliche wie auch ungewöhnliche. Ich rede hier nicht von vertrackt. Einfach ist besser, siehst du das nicht auch so? Natürlich, du stimmst Mir bei. In der Tat, sobald etwas Neues dir beikommt, ist es unveränderlicherweise simpel. Darum geht es bei einer Einsicht. Wenn du sie hast, ist es simpel. Wenn du sie nicht hast, ist es ein Unbekanntes. Es könnte geradewegs ein Rätsel sein. Derjenige, der die Einsicht hat, ist der, der begreifend in sich hineinnimmt. Jeder begreift für sich selbst. So geht es vonstatten.
Alle Worte in der Welt sind nicht imstande, jemandem eine wahre Offenbarung zukommen zu lassen. Enthüllungen haben aus sich selber heraus in Erscheinung zu treten. Jemand könnte dir tausend Offenlegungen zuwenden, sie wären dir dennoch keine Enthüllungen, so lange bis für dich die Glühbirne angeht. Du kannst dir eigentlich Einsichten nicht ausleihen. Sie haben von alleine zu kommen. Du kannst dir keine Offenbarung ausborgen, bis sie dir von innenher offengelegt worden ist. Einsichten erscheinen dir. Ein Licht geht an.
Wir könnten sagen, dass eine Enthüllung wie ein Foto machen ist. Ein Licht blitzt auf. Hier ist das Foto. Nun ist es aufgenommen. Nun hast du es.
Wir könnten sagen, dass eine Enthüllung über dem Horizont in Erscheinung tritt, so wie die Sonne aufgeht. Sie kommt hervor. Da ist sie. Vorne vor dir. Da ist nichts dabei. Der Horizont ist freilich inwendig in dir. Es ist deine Enthüllung, die zum Vorschein kommt. Und alsbald wirst du zu dem, der an den Tag legt. Ein Licht geht in dir an, und du strahlst etliches Licht wider. Du kannst nicht eine Enthüllung offenlegen, und allemal kann dein Licht ein anderes Licht entzünden. Ein Licht kann nach einem anderen angehen.
Lichter gehen überall auf der Welt an. Du weißt das bereits, nicht wahr? Enthüllungen setzen sich durch wie Lauffeuer. Eine Enthüllung poppt auf. Alles wird euch enthüllt werden. Dies ist die Tagesordnung. Willkommen bei Meinem Herzen. Es geht über und über an. Mein Herz. Dein Herz. Wie eine Explosion oder eine Implosion. Wie etwas Wundervolles. Und es ist für euch. Schwerlich werdet ihr geträumt haben, ihr wärt eine spirituelle Sendeanstalt des Lichts.
Jedermann hier ist ein Geschenk des Himmels. Was meintet ihr denn? Ihr glitzert. Ihr seid Lichtfunken, und alles Licht ist Mein. Ihr kommt bei Unserer Föderation oder Unserer Konföderation dahinter.
Ihr wisst nicht im Voraus, was am heutigen Tag für Schätze zutage treten werden. Worüber ihr Bescheid wissen könnt, ist, ja, dass Schätze auftauchen, und dass sie euch und von euch und durch euch in Erscheinung treten werden. Vollheit betritt Leere. Vollheit ist unterwegs. Brillianz ist euer. Kameradschaft mit den Erhabenen Spirituellen gehört euch an.
Ihr, die ihr ein Foto aufnehmt, seid wie ein aufgenommenes Foto. Jedes gemachte Foto ist eines von euch selber. Jedes An-den-Tag-Legen springt ganz gleich hervor. Es quillt aus eurem Inneren. Euer Tag ist hier. Falls er heute nicht ganz hier ist, ist er es alsbald morgen oder am nächsten Tag. Die Sache ist die, dass alles Wissen fröhlich zu dir unterwegs ist. Du bist um eine Haaresbreite weit von dem Sonnenschein deines Herzens entfernt. Du standst eine lange Zeit am Rand. Nun lehnst du dich über den Rand des Ausspürens deiner wahren Natur. Du bist bereit, die Gaben entgegenzunehmen, nach denen es Mir so sehnlich war, sie dir zukommen zu lassen. Der volle Sonnenschein ist stracks auf deiner Zungenspitze. Du kannst ihn fast schmecken.
Offenbarung läuft durch deine Zellen. Offenbarungen sind drauf und dran, ihre Begrenzungen zu durchbersten und direkt vor dir in all ihrer Wundersamkeit in Erscheinung zu treten. Sie waren immerzu dort gewesen, sie hatten sich freilich damit Zeit gelassen, von dir hervorzustürzen, so, als hättest du sie immer gekannt und als wäre dir klar, dass sie in diesem Augenblick hervorkommen werden. Dieser Augenblick liegt genau vor dir. Nimm ihn. Er ist dein.
HEAVENLETTER # 5143 – 24.12.2014 Rights and Responsibility
RECHTE UND VERANTWORTLICHKEIT
Gott redete …
Tritt die Vergangenheit ab. Gib auf, an irgendetwas festzuhalten. Gib auf, an Dingen und Menschen und betagten Gedanken festzuhalten. Sobald du Festhalten preisgibst, bist du offen.
Sobald du Festhalten aufgibst, lässt du, beispielsweise, heißes Verlangen los. Sobald du von deinem Zugriff abtrittst, lässt du automatisch zahlreiche Dinge los, von denen du dich lange Zeit freigesetzt sehen wolltest.
Du hast nicht gierig oder eifersüchtig oder nachtragend sein mögen. Du hattest kein Vergnügen am Erleben des einen oder anderen davon. Die einzige Ursache, weswegen du betrügen oder stehlen mochtest, entkommt einer beschränkten Anschauung, die du an dir hattest. Du hattest gedacht, als Beispiel, Stehlen sei der einzige Weg, um an das zu gelangen, was du möchtest, und/oder du meinst, etwas schulde dir dies oder das, und es sei deswegen angehalten, dein zu sein, du habest ebenso viel Recht darauf wie sonst jemand, der derzeit darauf Anspruch erhebt. Ich sage – genug mit beschränkten Auffassungen. Gib sie preis. Wirf sie in den Papierkorb. Sei durch mit ihnen. Derartige Ideen sind euch nicht dienlich. Sie liegen nicht in eurem oder in irgendwessen besten Interesse, und mithin nicht im Interesse der Welt. Offen gesagt, gib – dir zuliebe – alle derartigen übriggebliebenen Anschauungen auf.
Gib die Idee auf, dir gehe etwas ab oder du seist allein gelassen oder sitzen gelassen. Gott zuliebe – lasse dich nicht selber sitzen. Wirf dich selber nicht in den Abfall.
Alles, was du zu tun hast, ist, dich zu entsinnen, Wer du wirklich bist. Du bist der, der großes Glück hat. Warum dich nicht als jemand sehen, der großes Glück hat? Was immer schief gelaufen ist, eine ganze Menge lief gut. Gib das zu. Gestehe es dir selber ein. Niemand hat das zu erkennen. Niemand sonst. Sage es zu dir selber, und nicht lange hin, und Jeder wird dein gediegenes großes Glück, das du hast, bemerken.
Genau genommen wird sich die Welt vor deinen ureigenen Augen wandeln. Die Welt kann nicht gleich bleiben. Du kannst nicht gleich bleiben. Der Name der Partie lautet Vorangehen. Ein Schritt nach dem anderen, trolle entlang. Es gibt kein Dortbleiben, wo du gewesen bist. Genauso gut könntest du dich vorwärtsbewegen. Auf und davon!
Sofern du nicht-hilfreiche Gewohnheiten an dir hast, mache etliche andere Gepflogenheiten aus.
Wenn du alles persönlich nimmst, nimm nicht mehr länger Dinge so sehr persönlich. Probiere etwas anderes. Du kannst dabei den Dreh herausbekommen. Sofern du etwas nicht persönlich nähmest, wie sähe dann deine Erwiderungsweise aus? Wie anders wäre sie? Probiere es aus. Spiele damit. Du wirst es meistern. Ja, lerne, mit den Achseln zu zucken. Ich weiß, viel lieber bist du schmerzfrei als voller Schmerz. Ob nun Schmerz einen Ausgangspunkt hat oder nicht, Schmerz ist Schmerz. Sei durch mit ihm. All die Schrägen, die dir im Leben nicht mehr länger lieb sind – du hast sie nicht zu behalten. Insofern als du einen Schrank ausputzen kannst, kannst du deine Gedanken ausputzen, und nicht erneut über sie stolpern.
Dies ist dein unveräußerbares Recht. Dein unveräußerliches Recht ist es, deine Anschauung zu wechseln. Du hast nicht bei deiner Anschauung darauf zu warten, dass sie sich aus eigenem Antrieb wandelt. Dein Ausblick oder deine Einstellung ist womöglich eher die eines Schafes oder eines betagten Viehtreibers. Du kannst andere Perspektiven finden, ohne dich mit Kosten belegt zu sehen, was dir selber und der ganzen weiten Welt ein Segen sein wird.
Zeit für Umbau und Sanierung, Geliebte. Es kann durchaus sein, ihr habt euch zu lange auf euren Lorbeeren ausgeruht. Wie wisst ihr, dass es zu lange ist? Wenn ihr euren gegenwärtigen Ausblick nicht mögt – dadurch erkennt ihr, dass es zu lange beibehalten worden ist, und dass es jetzt an der Zeit ist, es einzuhandeln und in Zahlung zu geben. Tauscht eure gewohnte Herangehensweise an das Leben gegen eine neue Herangehensweise an das Leben aus. Jahrelang tauschtest du deinen Wagen gegen einen neuen aus, derweilen du ihn für die anstehenden Transportzwecke durchaus weiterbehalten konntest. Wieso solltet ihr eine in die Jahre gekommene, zerschlissene Anschauung behalten mögen, sowie ihr, indem ihr sie eintauscht, schier hinzugewinnen könnt? Ich bitte euch, Geliebte, rechnet es euch selbst aus. Was habt ihr zu verlieren? Und was habt ihr hinzuzuerlangen?
HEAVENLETTER # 5144 – 25.12.2014 Let the World Come to You
LASSE DIE WELT ZU DIR HER KOMMEN
Gott redete …
Was meint euch: in Freuden leben? Es könnte eine Menge Geld haben bedeuten, obschon Ich nicht bemerkt habe, dass eine Menge Geld haben notwendigerweise denen, die es haben, größere Freude einbringt. Danach haben sie einige Mühe damit, es zu behalten oder zu verdoppeln.
Sich gutgehen lassen könnte allemal nicht so feste arbeiten sein und dich nicht an jeder Stelle verausgaben sein. Du hast in der Welt nicht die beste oder meist geliebte Person zu sein. Gehe nachhaltig mit deiner Energie um.
Ich rede nicht von Trägesein. Ich rede davon, nicht einem Jeden gefallen zu haben, um sein Gutheißen zu erlangen. So etwas ist eine kolossale Arbeit. Sie ist niemals erledigt. Du gelangst im Grunde nirgendwohin. Solltest du ein Auto sein, so ist es, wie wenn dir ein behelfsmäßiges Auftanken zukommt, während du dagegen ein Leck im Tank hast. Du wirst zu viel Energie für zu Weniges aufwenden.
Du bist hier auf der Erde, um Liebe zukommen zu lassen, das stimmt. Es ist indessen nicht der Liebe angehalten, dass du dich übermäßig verausgabst. Gelange zu dem Punkt, wo du dich selber liebst, und du wirst eine Menge Liebe zuwenden, ohne dich übermäßig zu verausgaben. Das Leben gehört gelebt, ihm gehört es nicht, dass es alle deine Energie auf Belange, die in Wirklichkeit keine Rolle spielen, einsetzt, und dass du hernach nicht genügend Energie übrig hast für deine Bedürfnisse. Dies ist dir die Finger für wieder und wieder nichts wund arbeiten.
Es liegt keine Tugend darin, sich in etwas zu verbeißen und sich zu verschleißen. Ich habe nie davon geredet, euch einzukürzen. Besser, ihr gebt euer ganzes Essen weg als alle eure Kraft. Ihr habt euch nicht zu einer Jagd auf euch selber und auf euren Wert zu begeben. Ihr seid bereits gefunden. Ich fand euch in Meinem Herzen und in Meinen Gedanken, lange bevor ihr zur Erde kamt. Ich fand euch nicht mängelbehaftet. Wieso, wieso denn befindet ihr euch zu bemängeln?
Es gibt nichts, was ihr zu beweisen habt. Ihr seid allemal außerstande, euren Wert unter Beweis zu stellen. Falls ihr denn am heutigen Tag von eurem Wert für das Universum Beweise habt, werdet ihr alsdann morgen weitere und mehr Beweise nötig haben.
Womöglich seid ihr süchtig nach Billigung durch Andere. Was geht bei Süchten ab? Du brauchst mehr und mehr von der Substanz, so lange bis sie dein Leben betreibt. Mit dieser Sucht, ob eines Gutgeheißen-Werden-Mögens so feste am Arbeiten zu sein, gelangst du nirgendwohin. Du bekommst jeden Tag ein wenig davon, was du dir wünschst, zu großen Kosten für dich. Ihr beschwindelt euch.
Heh, setzt euch hin. Legt eure Füße hoch. Ihr habt euch niemandem gegenüber zu beweisen. Es gehört euch nicht, wie ein Bettler herumzulaufen. Ihr seid es, die es bedürfen, sich allerhand als Verdienst anzurechnen, Geliebte. Ich glaube an euch. Ich kenne, was Ich erschuf. Ich schachere nicht um euren Wert. Ich sage euch geradeheraus, dass ihr unverzichtbar seid, gleichwie ihr es dem Universum seid. Ich sage euch an, Mich und goldenes Licht auszustrahlen. Das erfordert keine Anstrengung. Ihr hebt nicht eine Tonne Gewicht hoch, Geliebte. Warum arbeitet ihr so feste daran, geliebt zu werden?
Nehmt von der Prämisse her den Anfang, dass ihr niemanden zu beeindrucken oder freundlich zu stimmen braucht. Wisst, dass Ich euch liebe, und dass Meine Liebe für euch nicht eine Frage des Wohlgefallen-Findens darstellt. Meine Liebe für euch ist eingesessen.
Ihr seid Gold, und Meine Liebe für euch ist hinlänglich, euch zu genügen. Ihr habt nicht herumzulaufen und an jeder Tür anzuklopfen, mit der Bitte um ein Almosen an Billigung. Ihr seid bereits für richtig befunden. Sobald ihr Gutgeheißen-Werden nachjagt, jagt ihr den Wind. Ihr lasst einen Drachen fliegen. Ihr arbeitet zu tüchtig daran. Es gibt keine Nachfrage, überhaupt daran zu arbeiten. Verrichtet gute Arbeit, und das ist ausreichend. Falls jemand an deine Tür kommt, ist das wunderbar. Lasse die Welt zu dir her kommen. Du hast nicht Purzelbäume zu veranstalten, um Aufmerksamkeit und Billigung zu erheischen. Du brauchst nicht außer Atem zu kommen und dich als jemanden zu bekunden, der sein Allerschwerstes angeht und der seine Kraft die ganze Zeit zu 100% zuwendet.
Es ist gesagt worden, am siebenten Tag zu ruhen. Ich sage euch, sieben Tage die Woche diese schwere Arbeit, Billigung zu erlangen, sein zu lassen.
Seid respektvoll und versucht nicht so ausgiebig, euch um Respekt verdient zu machen. Liebt und mögt Andere, und versucht das nicht so schwer. Ich habe diese unmögliche Aufgabe unter den Augen, diese Aufgabe, die ihr vor euch ausbreitet, und Ich bitte euch, davon eine Auszeit zu nehmen, so kräftig zu arbeiten, und bitte euch darum, einfach zu sein. Einfach sein. Ihr seid Seiend. Befreit euch davon, so feste am Wirken zu sein zu haben, um Gewogenheit zu erlangen. Es ist in Ordnung so, ein gewöhnlicher Sterblicher zu sein. Ihr habt nicht außergewöhnlich zu sein. Ihr habt nicht an der Klassenspitze zu stehen. Seid schier.
HEAVENLETTER # 5145 – 26.12.2014 Where Do You Jump to Next?
WOHIN HÜPFST DU ALS NÄCHSTES?
Gott redete …
Wie reizend sind euch strudelnde Höhen, die ihr zu erklimmen wünscht. Es ist ein Kinderspiel, das wisst ihr. Es ist nichts Schweres oder Fernes dabei, euch bis dorthin zu erheben, wohin ihr euch sehnt aufzusteigen. Es ist ein Fingerschnippen. Es ist ein natürliches Entfalten. Wie entfaltet sich eine Rose? Nicht anders faltest du dich ein und entfaltest du dich und findest dich wortwörtlich in Meinem Herzen in den Arm genommen und umfasst, zu bleiben.
Auf die eine Weise – da gibt es für dich nachgerade nichts zu tun. Auf die andere Weise – da gibt es nichts, was du tun kannst, denn was auch immer existiert, das bist du. Du kannst ins Innere der sich entfaltenden Rose schlüpfen. Du kannst die Wolken reiten. Du kannst dich beim Mond einhaken und ihn ebenfalls reiten. Die Sonne ist wie dein Motor und du kannst sie wie ein Medaillon aus gelbem Topas bei dir tragen. Du möchtest die Sterne deuten? Du kannst sie deuten und ihnen wie einer Muschelschale zuhorchen. Staffeln von Licht werden an dir herabgleiten und wiederkehren. Du kannst mühelos jede Höhe erreichen, die du möchtest. Du kannst mit deinen Fingern im Indischen Ozean plätschern oder auf dem Toten Meer dahintreiben. Wenn Ich sage, es gebe nichts, was du nicht manifestieren oder erschaffen könnest, meine Ich, dass es nichts und nicht eine einzige Sache gibt, auf die du nicht herabsteigen kannst.
Du kannst vom Universum zu Universum durchziehen. Du kannst auf einen Zug oder in ein Flugzeug springen. Du kannst verwandeln und übertreffen. Du kannst spüren, was es ist, etwas zu sein, was du gerne sein möchtest, was eine Spinne empfindet, was ein Welpe oder ein Komet fühlt. Du kannst in alles hineingelangen. Du kannst über alles hinausweisen. Du kannst sein, wie du gerne sein möchtest. Du kannst in aller Bewusstheit in Mein Herz hineingelangen und dort verbleiben.
Der einzige Grund, weswegen du derzeit nicht weiter aufgestiegen bist, ist der, dass du es für dich, oder für dich zu dem Zeitpunkt, nicht für möglich gehalten hast. Zeit und Raum haben dich beeinträchtigt, und du beließest sie. Du gabst deine Freiheit weg. Es ist, als hättest du gesagt: „Hier, Zeit und Raum, behaltet meine Freiheit für mich. Eines Tages werde ich dann zurück sein.“ Zeit und Raum büxten aus und nahmen deine Freiheit von dir weg. Du gerietst in vertragliche Verpflichtetheit gegenüber der Zeit und dem Raum. Infolge deiner, da glaubten Zeit und Raum, sie existierten, selbst so sie das nicht tun. Sie glaubten an sich selbst, während du nicht mehr an dich glaubtest. Du schlosst daraus, dass Ewigkeit und Endlosigkeit außerhalb deiner Reichweite lägen. Du warst dir sicher, dass du angekettet warst und nicht weit kommen konntest.
Was du tatsächlich zu erkennen hast, ist, dass du deine Hände für Handschellen dargeboten hast. Du hast dich selber arretiert. Du gabst dich den Wölfen hin und nanntest sie schlimme Kerle. Es gab dermaßen viele umherwandernde Dinge, die du vermeintest zu tun, was indessen zur Sache gehörig gewesen war, das gelangte nicht einmal in deinen Gesichtskreis. Du machtest dich frei, nur um dich an die Zeit und an den Raum und an all die anderweitigen Begrenzungen zu versklaven, die du dir auszudenken vermochtest.
Du magst gedacht haben: „Frei – wozu? Frei fürs Risiko, und frei für Gefährdung und derartiges, frei um zu versagen, frei um herunterzustürzen, frei um abhanden zu kommen, frei um um einen Tanz gebeten zu werden und frei um zu tanzen und frei um mit deinen Schritten durcheinanderzugelangen.“
Ein Hurra auf die gute Gelegenheit, zu stümpern oder Bungie zu springen und mit einer Enttäuschung zu enden.
Komm schon jetzt. Öffne deine Augen, deine Ohren und dein Herz, und mache sie weit auf. Lasse alles los, was es dir stattgibt, dich zurückzuhalten. Es bist du, der dich selber zurückgehalten hat. Du hast dem Treue gelobt, das gleiche zu bleiben und hast die Schlüssel zu Vergnügen und zum Spielen weggeworfen. Du erlangtest den Grad zum Erwachsenendasein, und warst dir nicht im Klaren, dass du zurückgeblieben warst.
Dein Leib könnte dein Flugzeug sein. Du hast ein kostenloses Ticket, wann immer du nach ihm langst. Du hast eine Fahrt nach Indien oder eine Schlittenreise nach Alaska. Du kannst auf einem Kamel reiten. Es gibt keine Stelle, wohin dich die Limousine deines Geistes nicht nehmen kann.
Du bist fürwahr frei und ungebunden, jemand, der vermeint, er sei nach wie vor an einen Baum gebunden. Du setzt Umgrenzungen für dich selber fest, während du bereits uneingeschränkt bist. Du musst das eine oder andere einer Idee davon haben, was du dir versprochen hast, als du dir zusagtest, aufzusteigen und aufzusteigen und aufzusteigen und abermals aufzusteigen und neu und frisch zu sein, und einmal mehr aufs Neue taufrisch zu sein, und frei in den Himmel hinein zu gleiten und den Himmel mit dir zu nehmen, wohin auch immer du als Nächstes springen magst.
HEAVENLETTER # 5146 – 27.12.2014 Before the Blossoming of Creation
VOR DEM ERBLÜHEN DER SCHÖPFUNG
Gott redete …
Feiertage, die nach Leuten benannt sind, gehören verlautbart und bringen höheres Bewusstsein in die Welt. Zu den beachtlichsten zählt hier Weihnachten und andere derartige spirituelle Festtage rund um die Welt, Heiligen-Feste und Gedenktage für Präsidenten. Festtage bedeuten, Ehre zu erweisen. Ein Festtag wie etwa der Kolumbus-Tag ehrt die Entdeckung und die starke Festigkeit von Zwecksetzung. Und, ah, Geburtstage selbst von ärmlichsten Menschen werden gefeiert, denn Geburtstage feiern überdies das Leben.
Was immer du zu einem bestimmten Zeitpunkt vom Leben denken magst, es ist Vergnügen. Es ist interessant. Es ist dramatisch. Das Leben gibt euch eine Menge zum Nachsinnen. Ja, ein Dreimal-Hoch auf das Leben, dass ein Sohn oder eine Tochter Gottes geboren wurde. Es gibt dermaßen viele Geburten, dass sie euch wie Dutzendware aussehen mögen. Eine Menge bedeutet nicht ganz normal. Jede Geburt ist neu und erfüllt voller Verheißungen. Oh, du meine Güte, das Leben versieht euch gewisslich mit günstigen Gelegenheiten! Das Leben auf der Erde ist eine großartige Gelegenheit. Ja, lasst Uns das Leben feiern. Die Schöpfung ist eine fantastische Sache.
Vor dem Erblühen der Schöpfung existierten Allesheit und Nichtsheit. Eine blanke Schiefertafel ist ebenfalls eine großartige Sache. Wir können leichthin vertreten, dass sich die Schöpfung aus der blanken Tafel erhebt. Ohne eine blanke Tafel, wohin könnte da die Schöpfung niedergeschrieben werden? Natürlich, eine blanke Tafel ist wie ein Zeichenbrett, und, natürlich, Schöpfung rührt von viel Tieferem her, als davon, worauf sie geschrieben ist. Das Fundament einer Schöpfung ist tief und weit und hält zahlreiche Mysterien inne. Es besteht keine größere Erschaffung als Schöpfung. Es muss so sein, dass alle Möglichkeiten am ersten Tag der Schöpfung niedergeschrieben sind.
In einem gewissen Sinne wurde alles an dem einen Tag oder an den Tagen der Schöpfung erschaffen, und jetzt spielt sich die Schöpfung schier aus. Oder wurde die Schöpfung in einem Sekundenbruchteil geschaffen? Insoweit als Endlosigkeit und Ewigkeit SIND, existieren schlechterdings weder Zeit noch Raum. Schöpfung wurde in keinem Zeitraum und an keinem Platz geschaffen. Es kann in Wahrheit nicht die Aussage getroffen werden, dass die Schöpfung – es war einmal – angehoben hat.
Hmm, begibt sich in der Endlosigkeit und Ewigkeit ein Bestreben, einen Puls von Schöpfung auf den Weg zu bringen? Woher alsdenn rührt Verlangen?
Ist eine Idee Verlangen? Tatsache ist, dass Schöpfung eine Idee ist. Schöpfung ist eine herumwirbelnde Idee, die nicht wirklich existiert. Schöpfung ist Illusion, vor der Schöpfung indes gab es Illusion nicht. Ah, ja, Schöpfung ist ein Mysterium. Woher sie kam, ist ein Rätsel und ein Wunder. Vielleicht sind alle Wunder Mysterien. Ich meine, genau genommen, wie seid ihr hierher gelangt? Es gibt kein euch Nachverfolgen bis zum Anbeginn. Wie reimen Wir Uns euch und euer In-Erscheinung-Treten auf Erden zusammen?
Könnte es denn sein, dass die Schöpfung aus einem Schalterdreh hervorbarst? Es konnte im Grunde keinen Schalter gegeben haben, und, sollte Ich ihn denn betätigt haben?
Wie konnte Klang vor der Schöpfung existieren, damit Schöpfung aus dem Klang heraus geboren wurde?
Weite und Einssein müssen fortan das Gefilde aller Möglichkeiten sein. Inmitten des Samens ist der Baum.
Je mehr Antworten aufgefunden werden, um desto mehr Fragen geht es. Schöpfertum ist Endlos, indes ist Schöpfung endlich, und gleichwohl existiert endlich in Endlosigkeit und Ewigkeit nicht. Lautet die Wahrheit mithin, es besteht Nichtsheit, aus der offenbare Vollheit entsprang? Es kann nicht sein, dass aus Fülle Nichtsheit entkam, oder, kann das sein?
Das Wort ist Gott. An der Stelle hier ist es Mir nach dem Wort Seien. Ich, Gott, bin Seiend. Hmm, selbst in der Seiendheit – ist da alles enthalten? Nein, das kann nicht sein. Gut also, Schöpfung erhob sich aus einer Plattform der Seiendheit, selbst obschon eine Plattform nicht existiert haben konnte. Sind Endlosigkeit und Ewigkeit alsdenn Potenzial? Zur Zeit der Schöpfung gab es kein Denken, wie es heute ein solches gibt. Irgendwie erhob sich Schöpfung aus einem gewaltigen und großen Feld von … aus einem großen und gewaltigen Feld von … von was? Wie könnt ihr einen Finger auf es legen, derweilen an dieser Schöpfung alles in Wirklichkeit ein Traum ist, ein Traum, gemeinsam geträumt, ein gemeinschaftlicher Traum, ein Traum, mit dem alle traulichen Umgang haben?
HEAVENLETTER # 5147 – 28.12.2014 Sender: God. Recipient: Everyone.
SENDER: GOTT. EMPFÄNGER: JEDERMANN.
Gott redete …
Ich spreche in Stille. Du verstehst das, nicht wahr? Ich habe nicht einmal einen Gedanken. Ich bin Jenseits von Denken. Indes bist du angelegt, Meine Worte, welche gleichsam einer Quelle entkommen, zu hören. Meine Liebe verströmt. Du sagst wohl, Meine Liebe vibriere Energie. Von dieser Energie her legen jene, die das Zittern des Lichts spüren, Meine Energie in Gedanken aus oder übertragen sie in jene. Auf diese Weise stieß Ich auf euch in der Sprache und gar auf viele unterschiedliche Sprachen auf ein Mal. Also, ja, Ich bin eine Energie, die schwingt. Ich vibriere Liebe. Anders kann Ich nicht. Ich bin Liebe, und darüber diskutiere Ich nicht. Ich bemängle das nicht. Ich stelle es nicht in Frage. Ich bejahe das.
Du bist die gleiche Schwingung, du allerdings stellst deine Befähigung in Frage und denkst zu viel, vielleicht über Nachwirkungen und über eine Kette an Möglichkeiten. Nimm Meine Liebe in Empfang, und gestatte es Meiner Liebe zu fließen. Sie wird dich umhüllen. Sie wird die Welt umhüllen. Du wirst in Meiner Liebe überflutet sein, und du wirst erblühen und in ihr wachsen.
Es ist alles hier. Alle Meine Liebe. Sie ist dein. Du kannst sie allerdings nicht horten. Du hast alles von ihr, alldieweil gehört sie nicht dir. Du bist ein Übertrager Meiner Liebe. Du bist eine Fernschreibmaschine Meiner Liebe. In diesem Sinne bist du das Instrument, die Meine Liebe weiterreicht. Meine Liebe läuft durch dich hindurch hinaus zur Welt und zu jedermann in der Welt, ob jene das nun wissen oder nicht. Meiner Liebe, die durch dich hindurch läuft wie Sonnenstrahlen, kommt keine Grenzen zu. Es gibt keine Unterseite Meiner Liebe, und es gibt kein sie An-dir-Halten. An dir ist es nicht, Meine Liebe zu sondern, sie abzuheften oder sie in einen Banktresor zu legen.
Die Liebe, die Ich gebe, hat unmittelbar weitergegeben zu werden. Meine Liebe ist bestimmt, gleichmäßig am Fließen zu sein, nicht beiseitegehalten oder für einen anderen Tag auf Lager gelegt zu werden. Es gibt Unmengen Meiner Liebe für Alle. Meine Liebe gehört nicht eingespeichert, denn dann gerät sie zu einem Besitztum, und du gibst es auf, sie der Übertragung zu überantworten.
Meine Liebe, die Liebe, die Ich schenke, hat keine Grenzziehungen. Es gibt kein Kleingedrucktes. Keine Gebrauchsanweisungen kommen mit Meiner Liebe daher, außer, Meinem Beispiel zu folgen und sie wegzugeben. Sie gehört nicht zweckgebunden vorgemerkt. Sie hat ganz einfach auf ihren Weg gesandt zu werden. Liebe ist Manna vom Himmel. Liebe wird schal, ausgenommen sie regt sich. Du bist ein Verteiler Meiner Liebe, freilich nicht der Wählende hinsichtlich, wohin Meine Liebe laufe, das begreifst du. Es ist nicht deine Wahl, sie beiseitezustellen oder vorzumerken.
Dies bedeutet nicht, dass ihr alle bei euren Anläufen, Meine Liebe auszusäen, ins Fallen kommt. Niemand hat in Schlange zu stehen oder eine Eintrittskarte vorzuweisen, um auf Meine Liebe Anspruch zu erheben, die durch euch zum Weitergeleitetwerden gelangt. Es gibt keine Aufschrift, die mit Meiner Liebe daherkommt. Sender: Gott. Empfänger: Jedermann.
Ich höre euch denken: „Der Gute alte Gott weiß, was Er tut.“
Ich weiß, was Ich tue.
Wenn du Worte von Mir aufgreifst, ist das Meine Liebe in Worten.
Wenn Ich dir Menschen schicke, ist das Meine Liebe in Menschen.
Wenn Ich euch materielle Geschenke sende, ist auch dies Meine Liebe in materiellen Gaben.
Das Hauptsächliche ist die Essenz Meiner Liebe.
Hier nun, was du zu wissen hast: Ob nun gesehenerweise, ob vernommen oder bemerkt oder nicht – es gibt nicht einen Moment, in dem Ich euch nicht alle Meine Liebe zusende. Ich wende euch eine Endlosigkeit an Liebe zu. Ich weiß nicht, wie weniger geben geht. Ich könnte euch nicht weniger Liebe geben, falls Ich es denn versuchte. Auf Meiner Seite ist kein Bemühen aufzufinden. Dies ist das natürliche Fließen Gottes und der Natur. Es ist unumgehbar, dass Meine Liebe zu euch strömen wird und daher durch euch hindurch. Ihr seid ein Transmitter Meiner Liebe. Übertragt sie demnach.
HEAVENLETTER # 5148 – 29.12.2014 Through You, God Is Known
OB DEINER WIRD GOTT BEKUNDET
Gott redete …
Du bist Meine Gütigkeit. Durch dich bin Ich realisiert. Du bist Mein Bote des Wohlwollens. Durch dich und durch alle Meine schönen Kreaturen bin Ich kundgetan. Ich werde durch dich ausgespürt. Du bist Mein Werbefachmann. Du förderst und bewirbst Mich. Es bist du, dem Ich die Welt anvertraut habe. Es gilt dir, die Welt über dem Wasser zu halten – ja, mehr als über dem Wasser halten. Du bist es, der die Leben auf der Erde bereichert. Durch dich bin Ich verlautbart.
Selbst wenn du Mich und Unseren gemeinsamen Ort in der Welt vergessen könntest, selbst wenn deine Empfindungen über das Leben von halbherziger Natur wären, selbst dann weist du Menschen zu Mir, zu der Quelle von Allem. Ja gar in dem, was du als Not wahrnimmst, weist du zu Mir. Zugleich etwa – da schauen ja Seelen auf der Erde dort hin, wo du nicht hinweist, und sie können geradeso über dich ins Bild gesetzt sein.
Es gibt keine Schwierigkeit, welche kein Darauf-Eingehen aufweist. Die Sache ist die, die Erwiderung ist womöglich nicht diejenige, nach der du dich umtust. Nicht immer, Meine Kinder, könnt ihr eure sehnlichst erstrebte Entgegnung zu eurer Kür erklären. Vielleicht mögt ihr heute einen blauen Himmel, und er ist indes grau. Graue Himmel sind nicht gar so schlecht, wisst ihr das. Ihr könnt eure fordernden Vorgaben ausklinken.
Dankbarkeit erringt den Sieg des Tages! Gibt es einen Feiertag namens Tag Aller Herzen? Jeder Tag ist dafür angelegt.
Es ist sehr gut, deine Träume zu träumen. Dies bedeutet nicht, dass heute oder morgen ein jeder Traum Wirklichkeit werden wird. Etliche Träume werden nicht wahr werden, so du die Bewandtnis begreifst. Natürlich, ihr möchtet gerne mit euren geliebten Angehörigen wiedervereint sein, die in die Endlosigkeit hinein ausgeschritten sind, euer Traum von der Wiedervereinigung wird allemal Wirklichkeit werden, und, ja, er wird wahr werden weit über das hinaus, was ihr euch erträumtet. Es wird eine ganze neue Welt überkommen, wo keine Einmischungen, die ihr auf der Erde zu finden bekommt, eintreten, eine neue Welt, nach der im Grunde euer Trachten auf Erden ausgelegt ist. Ihr seht euch nach Unkräutern um, nicht wahr? Ihr habt viele, viele Jahre mit der Hinsicht auf das verbracht, was ihr nicht möchtet, und darüber gequengelt.
Es ist alles Gute auf dem Weg zu euch. Was immer ihr denken oder gar beweisen mögt, wohltuende Segnungen sind über euch gehäuft. Nehmt sie entgegen. Seid nicht verstockt. Worauf ihr nachdrücklich, es solle geschehen, besteht, hat nicht zu geschehen. Gutes kommt auch in kleinen Packungen daher. Gutes kommt überdies sonstwie daher. Und, so wie in allen Bewandtnissen, es obliegt euch, los zu lassen. Das ist nicht leicht für euch, Ich weiß. Ihr seid es gewohnt, feste zu halten. Ihr klammert. Ihr krallt fest. Es fällt euch nicht leicht, los zu lassen. Ah, wenn ihr doch in erster Linie nicht so stark festhalten würdet, wie glücklich wärt ihr doch dann. Ihr Lieben, seid auf jeden Fall glücklich. Heißt das Leben bei euch willkommen.
Sobald nicht alle eure Träume und Wünsche erfüllt werden, neigt ihr da zu dem Empfinden, ihr würdet vernachlässigt? Das, was sich begibt, wird womöglich nicht alles sein, wonach es euch war. Die Sache ist die, sobald wie möglich hinter Eingeschnappt-Sein und In-Zweifel-Ziehen zu gelangen. Sonst schlurft ihr daher und haltet euch vom Glücklichsein zurück. Probiert es, ein Champion zu sein und merkt, wie gut es sich anfühlt, sobald ihr euch nicht so sehr damit auseinandersetzt, was bereits passiert ist.
Alles, was sich je zuzutragen vermag, ist Leben. Leben geht in diesem Moment vor sich. Spürt die Elektrizität davon. Seid elektrifiziert. Habt nicht das Gefühl, ein Blitz sei bei euch eingeschlagen. Auf dich ist nicht eingestürmt worden. Lasse gutes Glück bei dir anlangen. Du kannst dir nicht andauernd das Leben aussuchen und auswählen. Manchmal kehrt es bei dir ein, nicht anders wie es ein herumstreunender Hund bei dir tun könnte, und es verschafft dir großes Glück.
Auf jeden Fall lernst du vom Leben hinzu. Ich kann es nicht oft genug vortragen: Das Leben ist euer Freund. Sei ebenso dir selber ein Freund, denn du und das Leben sind es beide wert, herangebildet zu werden und von ihnen hinzuzulernen.
HEAVENLETTER # 5149 – 30.12.2014 The Light of Love Lighting Up
DAS LICHT DER LIEBE AM AUFLEUCHTEN
Gott redete …
Was bedeutet es? Gott eurer Väter? Vater Gott? Mutter Gott? Oder schlicht Gott, oder Gott Meines Selbst und Allerhöchster Gott? Worte, allesamt Worte.
Ich bin euch ganz vertraut, gleichsam ein Gottes-Sinn. Fünf Sinne sind ja das Gegebene. Es gibt Dinge, die ergeben Sinn. Es gibt Widersinn, und es gibt einen Gottessinn, ein Gottes-Gewahren, es gibt Liebe, Liebe Gottes und Gott der Liebe. Es gibt Einen Gott, und demzufolge bin Ich der Gleiche Gott, sei es nun, ihr seht Mich als Vergangen und Künftig und/oder als Gegenwärtig. Ihr neigt zu der Ansicht, Zeit als Ewigkeit umfassend und als Alles Was Je Ist umfassend anzusehen, und in der Form von Endlosigkeit euch zu erkennen zu geben. Indessen gibt es natürlich keine Form, so ja Endlosigkeit formlos ist. Ich habe keine Form. Liebe hat keine Form, und Ich bin Liebe.
Liebe kann so oder so gesehen werden. Es gibt mütterliche Liebe, väterliche Liebe, brüderliche Liebe, die Liebe eines Kindes, die Liebe in den Augen. Zugleich, so Liebe in Erscheinung tritt, hat sie keine Form. Es gibt eine Essenz von Liebe, freilich keine Form, dennoch hat die Welt Form inne. Es gibt Lehm, und es gibt Knete zum Spielen. Es gibt Tag und Nacht. Es gibt Bilder und Farben, und, dem gegenüber, Nichtsheit ist. Inmitten der Mixtur von Nichtsheit steht oder sitzt Alles. Alle Möglichkeiten sind. Es gibt schlichte Brühe, und es gibt dicke Suppe, und es gibt Eintopf, und es gibt Dampf am Wabern, und es gibt Schönheit über Schönheit. Es gibt Sonnenschein und Sonnenlicht, und der Mond ist eine Widerspiegelung der Sonne.
Wohin nimmt Uns das? Nirgendwohin. Eindrucksvoll scheint es Uns sozusagen zu einem Glaubens- und Sinneswandel zu nehmen, obschon kein Glaube vonnöten ist. Glaube hat damit nichts zu tun. Glauben ist ein Interimszustand. Er nimmt einen Schritt über nichts, welches indes als gefährdet vermeint wird. Zugleich gibt es keine Distanz. Es gibt keinen Ort. Wie kann es alsdann Distanz oder jedwede Art des Dazwischen oder des Hier und Dort und all das Rundherum um den Maibaum oder den Block geben?
Im Leben versuchst du dein Glück, obschon es keine Chance zu wagen gibt. Es gibt keine Ausnahmen, und es gibt keine Gewinnwahrscheinlichkeiten. Bewegung ist mehr einer Theorie gleich, und doch rührst du dich, und Muskeln setzen dich in Bewegung, Muskeln beugen sich, und Muskeln schmerzen, was indes sind Muskeln in Wirklichkeit, außer eine Idee, die euch von Bedeutung ist? Der Körper muss Muskeln haben. Eure Seele nicht. Und, alldieweil ist eure Seele auch so auf Reisen, aber wohin und wie – – was ist der Sinn nachgerade? Wo residiert er? Wohin gehört er, und was kann aus ihm gemacht werden, außer eine Unmenge und vielleicht allzuviel?
Eine Menge kann aus allem gemacht werden, und eine Menge wird aus allem gemacht. Gegensätzlichkeiten treten von nirgendwoher auf und tanzen eine Polka über den Horizont. Was ist es, welches tanzt? Die Beine? Freilich gehörig mehr denn die Beine. Herzen tanzen zu ihrer Zufriedenheit und kommen damit nie zu Ende. Kein See ist gänzlich still, und doch, einzig Stille ist.
Wovon spreche Ich, und Wer ist es, der spricht, Wer ist es, der hört, und worin besteht da der Unterschied? Worauf beläuft sich der Unterschied und wie fällt die Reise aus, die die Distanz in der Welt unternimmt? Was bedeutet Ach? Was ist sein Kontext, und wie kommt es, dass der Kontext sich wandelt? Wie kann es wenig geben und hernach gar noch weniger, während es einzig Größer gibt, und Wir, das eingebildete du und Ich der Realität, Größe Selbst sind? Wie werden Geschichten erzählt, derweilen es keine Geschichte zum Ausrichten und Keinen Einen gibt, um sie darzulegen, und Keinen Einen, um sie ihm vorzutragen, und unterdessen alles ausgedacht ist?
Was ist dieses Stattliche Abenteuer alsdann, und Wer spürt es aus, und Wer bringt es unter Dach und Fach und wagt zu sagen: „Jetzt ist es vorbei“, unterdessen im Grunde genommen nichts seinen Anfang nimmt und nichts je existiert, ausgenommen Licht, gewaltiges Licht, Licht, in deinem Herzen aufgetroffen und an jeder Stelle aufgetroffen, und während es nichts als Licht gibt und nie je etwas war, ausgenommen Licht, was aufloht, was versengt, was zu schätzen weiß, und Mehr Licht, und Mehr, was scheint, derweilen Licht alles was ist ist, und du Licht bist, nichts als Licht, auch verlautbart unter Anderen Bezeichnungen, und Kein Name umfassend genug ist, um Licht zu umfangen, und, abgesehen davon, Nichts ist, um deinem Licht Ansagen zu übermitteln. Licht auf Licht, und Alles Sonstige schier eingebildet und Nichts, welches Einen Anfang Nimmt, und Nichts, Was Vorüber Ist, mit der einen Ausnahme – Allseits ist Das Licht der Liebe am Aufgleißen.
HEAVENLETTER # 5150 – 31.12.2014 A Pure Stream of Love
EIN REINER STROM DER LIEBE
Gott redete …
Wie geliebt Ich, Gott, bin.
Ich, Gott Meines Geliebten Einen, wie geliebt und wie liebevoll Ich bin. Ich lange in euer Herz, und wärme es in Meinem Herzen. Ich blase sachte auf euer Herz und lege es dann zurück, so wie Ich einen Säugling in seine Wiege legen würde. Dein Herz ist bei Mir zuhause, und dein Herz fühlt sich hochgeschätzt, wozu es ja bestimmt ist. Dein Herz ist angelegt, sich selbst als einen Schatz wahrzunehmen, als eine Art Kommunikationspunkt zwischen Himmel und Erde, bis dass, in eurem Gewahrsein, zwischen den zweien kein wirklicher Unterschied vorhanden ist.
Es ist zu einem schönen Kuddelmuddel Unserer Herzen gekommen. Dein Herz ist Mein. Das Meine ist dein. Der Unterschied liegt in der Sichtweise. Der Unterschied liegt im Blickwinkel. Das Herz ist aus Gefühlen gemacht, ja, und freilich viel mehr. Euer Herz ist wie eine Über-Seele. Die Leiblichkeit ist eine Sache. Die Essenz und Klarheit eures Herzens ist seit eh und je derart viel mehr.
Unbekleidet, unbegradigt, ist euer Herz eine umfängliche Visitenkarte, die ihr überall hinterlasst, sodass es zugänglich ist, im Vorübergehen von einem Jedem aufgegriffen zu werden. Du hältst dein Herz nicht so sehr in Reserve. Du gibst ihm statt, angeschaut, bemerkt, gesehen zu werden.
Dein Herz drischt natürlich keine aggressive Verkaufstaktik. Es ist mehr so, dass dein Herz ein Dargebot ist. Niemand hat in deiner Liebe zu ertrinken. Es ist nicht exakt so, dass du dein Herz kostenfrei weggibst. Ja, du verlangst für dein Herz nichts, dennoch ist es ehrwürdig und du kennst seinen vollen Wert. Dein Herz ist nicht genau ein Süßigkeiten-Automat. Es ist sich seines Wertes für jedermann gewahr, insonderheit seines Wertes für Mich.
Dein Herz pumpt für Mich. Nebenbei, Andere finden ihren Weg zu deinem Herzen. Etliche halten hier an, und nehmen deine Liebe entgegen, die an der Haltestelle abgesetzt wurde. Die Haltestelle ist so eine Art Busstation, dennoch bin Ich sozusagen dein Hauptkunde. Es ist nicht so, dass Ich eure Liebe benötige. Ich liebe sie.
Du setzt die Liebe von deinem Herzen ab, just so wie du um eine Ecke gehst. Du gehst einfach weiter. Du annoncierst deine Liebe nicht mit einem großen Richtungspfeil. Es ist ein schlichtes Absetzen. Du hast die Leute nicht anzuhalten, um ihnen dein Herz aufzuzeigen. Du schlägst keine Trommeln. Bei denjenigen, die an deinem Herzen vorübergehen ohne einen Blick nach hinten, da hast du ebenfalls kein Problem.
Es ist, wie wenn du frisches Wasser dalässt. Diejenigen, die anhalten wollen zum Trinken – sie sind herzlich willkommen. Diejenigen, die vorübergehen, sie sind ebenso willkommen, vorüberzugehen.
Dass du eine Visitenkarte deiner Liebe hinterlässt, bedeutet nicht, dass jemand Halt zu machen und teilzuhaben hat. Dein Zuwenden von Liebe steht durchaus nicht auf deiner Nachdrücklichkeit. Deine Liebe ist erhältlich, das ist alles. Rufe dir ins Gedächtnis, dass du deine Liebe für Mich an Unserer Begegnungsstelle hinterlässt. Mein Herz trifft das deine immerzu.
Und falls du jemand bist, der an der Bushaltestelle Unserer Liebe vorbeihetzt, hole Ich dich ein und lausche deinem Herzschlag und winke dir zu deinem Tag zu. Vielleicht drehst du dich augenblicklich um, oder du legst einen Halt ein auf deinem Weg nachhause und hinterlässt Mir eine Notiz oder ein Zunicken. Vielleicht möchtest du Mir hinterhergehen. Vielleicht möchte Ich Mich bei dir registrieren lassen, und du wirst zertifizierter Liebe Gottes zusagen mögen. Tief in deinem Herzen. Tief in Unseren Herzen wissen Wir es. Es gibt kein beschriebenes Papier so wie eine Urkunde. Das alles geht auswendig vonstatten.
Dies ist Unsere Liebe. Wir geloben Unseren Schwur. Wir sind einander verschrieben. Wir sind dem Einssein verschrieben. Wir trinken Unsere Eine Liebe und Wir reichen sie umher, Unsere Liebe, ein reiner Strom Liebe, der zwischen Unseren Herzen vorüberfließt, und alles ist gut. Wir bieten Uns Selber einfach der Welt dar, und so sei es. So leben Wir auf Erden gleichwie im Himmel.