HEAVENLETTER # 5151 – 1.1.2015  Representing Your Self

FÜR DICH SELBST STEHEND

Gott redete …

Jeden Tag mache Ich den Anfang mit dem, was Ich sage. Heute, da bitte Ich dich darum, was du sagst. Was sagst du über Liebe und das Leben? Hmm, was bringst du bei, und was bekundest du? Was bietest du dem Universum dar, und was möchtest du gerne mitnehmen? Was für ein Alchemist möchtest du deiner Wahl nach sein?

Genug Beschwerden zu hören, die ihr für ein Gebet erachtet. Lasse Mich nun hören, was du tust, wie du eins und eins zusammenzählst und ein glückliches Gesicht machst. Auf welche allerhand Weisen dienst du Mir in der Welt? Wie du einem Anderen zu Diensten bist, so dienst du Mir, demnach frage Ich dich, wie wartest du Anderen mit dem Leben auf? Welchen Staub wirbelst du auf? Was denkst du, was redest du, und was hast du vor zu tun?

Lasse Mich dir die Frage – ohne dabei eine Antwort von dir einzufordern – stellen: was wendest du zu und wie viel? Vielleicht bist du davon gekommen, ohne zuzuwenden. Womöglich zehrst du mehr auf, denn du Schenken bedenkst, sofern du überhaupt Gedanken ans Geben hast. Vielleicht pflückst du Brombeeren am Hain und isst sie alle beim Gehen auf.

Das ist tatsächlich deine Wahl, und sie ist nicht allenthalben schlecht. Genau genommen ist das okay so! – wie indes sähe sie aus, wenn du dermaßen ausgiebig dem Zuwenden Gedanken schenktest, wie du sie anderen Angelegenheiten zuwendest? Konsum weltlicher Güter scheint in der Welt heutzutage eine Thematik zu sein. Natürlich seid ihr weitaus mehr als ein Konsument.

Falls du mit farbigen Kreidestiften ein Bild von dir selber und deiner Familien malen solltest, wärest du dann der Große in der Mitte? Natürlich, das wärest du! Mit Recht! Dennoch kannst du all die anderen ebenso groß zeichnen. Es ist eine große Welt da, und der Geist ist groß. Günstige Gelegenheit-Haben ist beträchtlich. Die Schöpfung ist eine großartige wundervolle Sache, bloß, ihr habt sie nicht voll und ganz herunterzuschlingen.

Irgendwie möget ihr das Leben nicht derart ernst nehmen. Das Leben derart ernst nehmen hat sich eurem Herzen nicht so recht als Balsam ausgewiesen. „Das Leben ist ernst“, werdet ihr sagen. „Das Leben ist, letzten Endes,“, meint ihr, „eine Sache von Leben und Tod!“

Nein, das ist es nicht. Es gibt keinen Tod. Es gibt nicht einmal einen Tod von Träumen. Träume gehören allen und können zu jeder Zeit aufgegriffen werden. Das Leben geht weiter. Ihr lebt weiter. Da ist nicht einmal eine Unterbrechung. Was immer ihr durchlauft, das Leben hält mit euch mit. Es gibt bei dem Leben oder deinem Leben keinen Fortfall. Ein Mal am Leben, immer am Leben, wo immer nun euer Leib platziert ist oder nicht ausfindig gemacht wird.

Was immer die Welt sagen mag, kein Leben ist vergeudet. Das zu schlucken ist für euch eine Menge, da es jene gibt, von denen ihr gerne abgesondert stehen möchtet.

Eure Beziehung mit dem Leben handelt davon, wie ihr mit euch selber zurecht kommt. Es seid ihr selber, mit dem ihr zurecht kommt, oder es seid ihr selber, gegen den ihr angeht. Kämpfen scheint euch notwendig. Nicht-Kämpfen bedeutet nicht nachgeben oder Zugeständnisse machen. Ihr fühlt euch gerechtfertigt, zu fechten. Dem Leben oder Jenen in ihm stattgeben, euch bei eurem Ärger auf die Schippe nehmen zu lassen, ist nicht genau das gleiche, wie für euch selber eintreten. Sofern jemand, den du als einen Widerpart siehst, sagt: „Spring“, hast du das dann wirklich zu tun? Ist, was du da tust, reaktiv, oder ist es adelnd?

Reagieren hat dich früher in Schwierigkeiten gebracht. Auf etliche der Angelegenheiten, auf die du vor Jahren gewaltig reagiertest, würdest du derzeit mit keiner Reaktion mehr eingehen. Du kennst jetzt Besseres. Du hast nicht so viel Aufhebens zu machen. Jemand war grob. Jemand putzte dich total runter. Ich denke, Wir können sagen, dass jemand ein Problem hat. Hat die Schwierigkeit zugleich die deine zu sein?

Überlasse es niemandem, dir deine eigene Initiative zu entwinden. Niemandem sonst gehört es, zu entscheiden, was du sagen oder tun möchtest. Alleinig dir. Niemand heizt dich ohne dein Einvernehmen ein. Du hast es nicht zu erteilen. Just die Person, von der du angibst, sie könne dir jenes nicht tun oder sagen, kann dich dazu bringen, auf ihre Pfeife zu tanzen. Nehmt einen weiteren Blick, Geliebte. Ihr habt euch dem Getümmel nicht zuzugesellen.

HEAVENLETTER # 5152 – 2.1.2015  The Person in Front of You

DIE PERSON, DIE VOR DIR ZU STEHEN KOMMT

Gott redete …

Wenn du durch den Schöpfer des Universums geliebt bist – und Ich liebe in absoluter Gewissheit einen jeden von euch –, wie kann dann irgendetwas Minderes denn huldvoll und geneigt gegenüber jedermann überkommen? Die einzige Möglichkeit, wie du das sein könntest, heißt, dass du vergisst, geneigt zu sein. Du vergisst, dass Ich dich beim Universum, das Ich erschuf, zum Willkommenheißenden von Allem bestellt habe. Dies ist kein Aufgabenfeld, welches leicht zu nehmen ist. Ein Begrüßender heißt herzlich willkommen. Das ist es.

Das Willkommenheißen ist nicht auf oberflächliche Eindrücke angewiesen. Es ist nicht von deiner Stimmung abhängig.  Es hängt nicht davon ab, wie viel du zu tun hast. Es hängt von nichts anderem ab als von deiner Bereitwilligkeit, an Meiner Stelle zu wirken.

Und mithin obliegt es euch, einen Jeden mit Anstand zu begrüßen, und niemals mit Gereiztheit oder betrübten Gefühlen oder ungeduldig und gehetzt. Ob du nun eine Minute oder eine dreiviertel Stunde zubringst, du reichst ein geneigtes Willkommen aus. Was Gutes ist ein Willkommensgruß an das Universum ohne gütige Geneigtheit? Es ist gar kein Begrüßen.

Ungeduld ist nicht willkommenheißend. Anstalten machen, die Art des Menschen zu ändern, ist nicht willkommenheißend. Du heißt nicht jemanden willkommen, indem du ihm anempfiehlst, durch eine andere Tür einzutreten. Hier geht es nicht um denjenigen, den du willkommen heißt, dass er dich willkommen heißt. Du bist der Begrüßende.

Du hast nicht zu allem Ja zu sagen, gleichwohl hast du liebenswürdig zu sein. Dies gilt dir. Ob du nun einen Menschen oder Millionen bei der Welt willkommen heißt, du bist huldreich. Du tust Willkommensein kund, und nicht Besserung.

Wenn du meinst, das sei schwierig, dann denke noch einmal und erlerne es, es einfach zu machen.

Ich bitte dich, einen Jeden vor dir in die Höhe zu heben. Falls du nicht hochzuheben vermagst, dann ist es zum Wenigsten nicht an dir, jemanden, den Ich vor dich hin schaffe, zu erniedrigen.

Ich setzte einzig Schätze vor euch hin, einerlei wie euch die Person vor euch erscheinen mag. Auf jeden Fall geht diese eure Platzierung um euch und nicht um sonstwen. Ich heuerte euch im Vertrauen an, und an euch ist es, Mein Zutrauen widerzuspiegeln und es zu erfüllen. In euch liegt Meine Zuversicht.

Wisst ihr, was geringer ist als liebevolle Huld? Es ist Rüdheit. Das Leben kann gut und gerne ohne Krudsein gelebt werden. Und was ist Rüdheit anderes als Ungeduld? Das Leben kann ohne Weiteres ohne Ungeduld zugebracht werden.

Die Begrüßenden, die Ich anwerbe, haben bescheiden zu sein. Sie haben dienstbar zu sein, es geht um freundlichen Dienst, um gelinden Dienst. Dies ist ein Kinde Mein, das du begrüßt. Halte Dankbarkeit und Respekt hoch.

Der eine oder andere mag ja beim Übersehen des Herzens eines Anderen schadlos davonkommen, nicht aber du. Dir gilt es, die Augen des Anderen zu heben. Dies ist deine Obliegenheit.

Menschen sind nicht Flöhe, die du von dir wegzubekommen und als disponibel zu betrachten hast. Nicht ein einziges Menschenherz gehört beiseite gesetzt. Es kostet nicht mehr, wohltuend zu sein denn ungeduldig zu sein. Es ist eine andere Energie. Du kannst dabei ohnehin nicht schadlos davon kommen, und, du Meine Güte, weswegen solltest du es dir gewähren, von Anfang an Ungeduld der gutgelaunten Leutseligkeit vorzuziehen?

Es gibt nie eine Ausrede dafür, sich über jemanden hinwegzusetzen, so, als wäre er nichts wert. Diese Person vor dir ist Mir alles wert. Unleidig sein ist kein Grund für dich, vom Wert eines Menschen abzusehen. Kopfschmerzen haben ist kein Beweggrund. Es gibt keinen Beweggrund, dein gutes Benehmen in Vergessenheit geraten zu lassen. Schau, was auch immer du zu einem gegebenen Moment für ein Empfinden haben magst, du kannst auch so guten Mutes sein.

Mache das Leben in der Welt für jemand anderen wie auch für dich selbst wert. Ich bin sicher, du gibst Mir nicht zu verstehen, dass Ich zu viel von dir erbitte. Ich bin sicher, das tust du nicht. Geliebte, das ist das Wenigste, worum Ich euch bitte – zuvorkommend zu sein. Ich möchte gerne herausgestellt sehen, dass die Person, die du begrüßt, du selbst IST.

HEAVENLETTER # 5153 – 3.1.2015  Peace Is Like the Bed You Sleep On

FRIEDE IST WIE DAS BETT, AUF DEM DU SCHLÄFST

Gott redete …

Ein wenig Friede und Ruhe ist gut. Wünscht euch Friede und habt ihn. Friede gehört ins Leben. Ängstlichkeit ist kein Ersatz für Friede. Friede hat kein Gepäck, das verstehst du. Friede ist die Absenz von Last.

Friede ist für sich. Sei in Frieden. Der Friede erbittet nichts von dir, außer dass du all das los lässt, was nicht Friede ist. Ich rede von Frieden im Inneren, wo es kein Stauchen, keinen Schrecken, keine ungehörigen Gedanken gibt, die dir nicht dienlich sind. Im Frieden, da gibt es kein die Gäule scheu Machen. Friede ist der Fluss, der fließt. Er ist der Ozean bei Ebbe. In Frieden, da gibt es kein Bähen.

Was es sonst im Frieden gibt, ist Freiheit. Ihr seid nicht in Frieden festgebissen. Friede ist wie das Bett, in dem ihr liegt. Friede ist schlicht da, und er gibt euch guten Rückhalt. Friede wird niemals einen Würgegriff auf euch ansetzen. Friede beharrt auf nichts, außer darauf, selber ungehindert zu sein.

Friede ersucht bei dir um nichts. Friede ist rundum zufrieden. Er hat nichts nötig, außer dass du ihn bei dir willkommen heißt. Friede gehört zu dir, wie die Luft, die du atmest, zu dir gehört. Friede ist abkömmlich. Er kostet nichts. Tatsache ist, Friede ist Kosten und Bezahlungen insgesamt los lassen.

Friede ist bei dir. Du wirst ihn indessen womöglich aufzudecken haben. Du wirst den Abraum beseitigen müssen, der an dem Frieden angebacken ist. Der Abraum besteht aus all den Nichtnotwendigkeiten, die den Frieden vor deiner Sicht verborgen halten.

Sich in Friede einleben, so lässt sich der Hergang ganz gut beschreiben. Friede ist für dein Rückgrat gut. Er hält dein Rückgrat in Ruhe. Friede ist nicht derb. Friede trägt keine grellen Farben. Er ruft nicht Aufmerksamkeit auf sich. Friede ist nicht neumodisch oder hoch und mächtig. Keineswegs. Ja, Friede ist der stille Hintergrund des Lebens. Sinke in den Frieden hinein und hebe an, Friede zu kosten, wie du einen köstlichen Wein eine Weile in deinem Mund behalten möchtest, bevor du ihn hinunterschluckst. So wie Ich ununterbrochen für dich hier bin, so wartet der Friede sozusagen stets in aller Ruhe an den Seitenlinien auf dich. Das meint, Friede wird sich nicht hereindrängen. Friede kommt aufgrund einer Einladung an deine Tür. Du merkst, Ich spreche von Innerem Frieden, der weitaus mehr ist als ein Waffenstillstand auf dem Schlachtfeld.

Friede schafft Raum für dich. Friede hat Raum für jedermann. Friede beansprucht überhaupt keinen Raum. Friede ist Himmlisch. Nichts vermag den Frieden mit Effekthascherei zu täuschen. Nichts kann ihn zum Aufplustern bringen. Nichts kann ihn aufrühren. Friede spricht in seiner Stille für sich selbst. Bringe dich mit ihm in Übereinstimmung.

Friede ist in sich abgeschlossen. Es mag Dinge geben, die sich dem Frieden widersetzen, Friede existiert dessen unbenommen allenthalben. Friede ist dauernd zugänglich. Friede kann angegriffen werden, dennoch trägt er keine Wunden an sich. Friede ist schlicht erreichbar. Friede hat keine Rüstungen bei sich. Friede ist Wahre Realität. Alles andere nicht.

All das Andere ist in Wahrheit nicht-existent. All dieser Tumult, an den du glauben magst, ist schlicht Drama. Alles Mindere als Friede scheint einen tollen Handlungsablauf und Erzählstrang zu haben. Friede hat von der Dramatik nichts. Friede ist niemals ein Satz mit Zeilenüberlauf. Er ist bar des Haders. Zwietracht existiert im Frieden nicht. Sie ist nicht einmal eine Möglichkeit. Friede weckt dich nicht mitten in der Nacht auf. Friede dreht dich nicht herum und schlägt dir in den Magen. Friede wird niemals von sich selber abgelenkt, noch auch wird Friede je durch sich selber entzogen.

Friede ist bescheiden, und er ist bescheiden, mit sich selbst und mit dem Leben in Frieden zu sein. Beseitige das Joch von deinen Schultern. Du bist kein Ochse, obschon Ochsen desgleichen Meine Geliebten sind. Der bescheidene Ochse kann ein beträchtliches Gewicht auf sich nehmen. Du hast nicht die Schultern dafür, noch auch die Notwendigkeit. Ebenso nicht die Notwendigkeit, Geliebte.

Wählt Friede. Wähle Friede, Geliebte, Geliebter. Friede ist es, was Ich dir gebe. In diesem Augenblick ist der Friede, den Ich reiche.

HEAVENLETTER # 5154 – 4.1.2015  The Blue of the Sky and the Blue of the Ocean

DIE BLÄUE DES HIMMELS UND DIE BLÄUE DES OZEANS

Gott redete …

Ja, Ich bin die Große Liebe Deines Lebens. Es bin Ich, vor dem du dich anscheinend verbeugst und dem du Gefolgschaft leistest. Ich leite dich zu Mir, und so möchtest du das. Es gibt niemanden, Mir dich zu verraten. Es gibt für dich keine Hand zum Nehmen als die Meine. Ich gebe dir Meine Hand freiwillig. Es gibt niemanden sonst, um uns anzubinden oder um zu verkünden, Wir seien Ein Singulares Eines der Liebe.

So Ich dir dies sage, schaust du dich um, um zu sehen, Wer da gesprochen hat, und du siehst niemanden sonst im Raum. Nur du. Du kannst Mich nicht präzise anzeigen, dennoch spürst du, dass Ich mit dir als Mein Ureigenes Selbst in dem Raum bin.

Du kannst die Logik davon und die Logistik eines ungesichteten Gottes nicht besprechen oder suchen. Was für eine Logik liegt in dem Blau des Himmels oder in dem Blau des Ozeans? Wie kamen Wellen nun einmal zustande? Was für eine Bedeutsamkeit ist ihnen zueigen, so sie ja just kommen und gehen? Von was für einer Bedeutung sind Wellen, die die Küsten überspülen und für dich zum Aufsammeln Muscheln hinterlassen?

Und allenthalben ist alles von äußerstem Belang, da ein Ding mit jedem anderen in Verbindung steht, und da alles die Welt herumreißt. Manchmal fühlt es sich dir so an, als seien die Welt und dein Herz die Beute von Aasgeiern, die herabschießen. Indes, falls du und Ich als Eines die Erstreckung der Welt sind, wo können da Aasgeier und Beute existieren?

Es gibt keine Welt, mit Sicherheit hat es allerdings den Anschein, dass es da draußen eine große Welt gibt, gerüstet, gegen das anscheinende du und all die anscheinenden Anderen auszuholen. Und doch, Geliebte, Furcht ist schier eine Idee.

„Ist alles in der äußeren Welt einfach eine Idee?“, fragst du.

Ja, alles außer Einssein ist eine Idee. Ideen sind konkret und greifbar gemacht, dennoch ist handfest nicht real. Obschon die Welt nicht ist, scheint sie wie das einzig Reale, was ist. Die Welt ist ein Mythos, der wahr scheint. Und die Welt ist zudem eine Schicht, innerhalb derer die Wahrheit des Einsseins existiert.

Diese Welt erscheint zu deinen Füßen und geht in deinem Gewahrsein von gewaltigen Ausmaßen aus.

Nichtsdestotrotz ist die Welt eine Themenabschweifung. Sie ist ein Skript, in welchem jeder eine Rolle spielt. Jeder spielt den perfekten Part, gar obschon nichts davon real ist, einerlei wie real es erscheint. Die Welt ist wie ein Traum, den du im Schlaf hast, und so real, wie jemandes Jagd auf dich in dem Traum zu sein scheint, und wie real deine Unfähigkeit, den Schlüssel herumzudrehen, um die Tür aufzuschließen und in Sicherheit zu gelangen, zu sein scheint.

Und danach wachst du auf. Der Traum brachte sich selber nicht zuende. Ebenso wenig greifst du das nächste Mal den Traum genau an der Stelle auf, wo du bei ihm aufhörtest. Er kann nicht wiederaufgefunden werden. Er kann nicht wiedergefunden werden, da das Leben in der Welt ein Traum ist, eine schiere Fantasie, die dich für ewig und drei Tage hinters Licht führt, unterdessen dir die Wahre Realität am Entschlüpfen ist.

Wie kann da dieser vermeintliche Gehalt sein, und wie kann er dermaßen real erscheinen, und wie kann es sein, dass es schwierig ist, die Wahre Realität zu finden, die deiner, mit offenen Armen auf dich zugehend, harrt? Warum scheint es für die Wahre Realität des Einsseins dermaßen schwer zu sein, sich aus jeder Richtung an den Tag zu legen? Und weswegen ist es für die Welt Im Großen dermaßen leicht, sich an den Tag legen, und weswegen nehmt ihr die unwirkliche Welt für das Evangelium?

Ah, ihr geliebten Kinder, ihr schaut euch gerne Filme an. Ihr seht gerne, was gespielt wird. Ihr seid dort gerne mittendrin. Ihr seid dem verfallen, einen Film herzustellen und euch hinzusetzen, um zuzusehen, wie er sich ausspielt. Ihr legt Geld hin für den Eintritt zum Film, und ihr esst dabei ganz automatisch Popcorn.

Sobald die Filmrolle umgespult wird, werdet ihr euch womöglich von dem Film verkrümeln, und danach kehrt ihr zurück, findet wieder in ihn hinein und sitzt mit all den anderen Leuten da, die gleichermaßen von ihm fasziniert sind. Es ist, als liege die ganze Welt, in der ihr lebt, in den Filmen, selbst derweilen ihr, in eurem Herzen, erkennt, dass der Film im Eigentlichen nicht alles, was ist, sein kann, unabhängig davon, was eure Augen sehen und euch die Welt erzählt. Irgendwie bemerkt ihr, es gibt etwas mehr, gar dann, wenn es scheint, dass ihr euren Finger nicht darauf zu legen vermögt.

HEAVENLETTER # 5155 – 5.1.2015  The Mule That Carries God’s Will

DAS MAULTIER, DAS GOTTES WILLEN TRÄGT

Gott redete …

Aus Ehrerbietung Mir gegenüber ist es natürlich, dich zu verbeugen. Die Ehrbezeugung, worinnen du Mich hältst, verstärkt deine Hinsicht auf dich selber, ohne dass du Aufmerksamkeit auf dich lenkst. Bescheidenheit löscht dich nicht aus. Sie füllt dich an. Bescheidenheit ist nicht dich aufblähen, noch auch ist sie eine kleine Sache.

Dass du Mir dienst, das zählt. Wie du dienst, das ist eine offene Sache. Diene Mir mit Freude, und du wirst emporgehoben. Dienen ist ein Bescheid, den du triffst. Du bist ein Freiwilliger darin, was man eine Armee Gottes genannt hat, allenthalben seid ihr natürlich Friedensstifter Gottes. Friede gebe Ich euch. Im Frieden, der einem zur Wahl ansteht, veranschlagt ihr den Wert eures Dienstes ganz einfach nicht rauf oder runter.

Christus wusch die Füße eines Bettlers. Christus hatte und hat kein Bewerten an sich, um es zurückzuhalten. Er stuft den Bettler weder niedrig noch einen Anderen hoch ein. Dienen ist jenseits von Einschätzen. Richten gelangt in es nicht hinein.

So du dienst, suchst du dir aus, indes nicht wie ein Käufer auf einem Jahrmarkt, der sich nach einem guten Kauf umtut. Nein, du suchst dir aus als das Herz Gottes. Das Herz Gottes empfindet keine Überlegenheit und keine Unterlegenheit. Derartige Gedanken sind nicht im Spiel.

Du bist weder ein Märtyrer noch ein Held. Du hast nicht einen glorioseren Titel als der eines anderen. Dein Dienst ist glorreich, und allemal siehst du dich nicht nach Herrlichkeit um. Gottes bescheidener Diener lässt es sich angelegen sein, zu dienen, und das ist die ganze Geschichte, er schaut, zu dienen, er schaut nicht, höher oder niedriger zu dienen. In Meinem Königreich gibt es kein höher und gibt es kein niedriger. Es gibt kein etwas zu erweisen haben. Dass das Ego vergeht, bedeutet, du stehst im Einssein, wo Einschätzungen nicht existieren. Es gibt kein im Vergleich zu oben oder im Vergleich zu unten Dastehen. Es gibt kein Bewerten von Tugend in Sparten des Guten, Besseren, Besten oder Sensationellen.

Du suchst dir aus, zu dienen, just so wie du dir aussuchst, zu dienen. Du dienst fröhlich. Man kann sagen, dass du stolz dienst, gleichwohl dienst du nicht in Stolz, nicht um dich oder sonstwen zu beeindrucken, sondern um zu dienen. Du triffst deine Wahl nicht als ein Held, gleichwohl werden Helden, herrührend aus diesem Eine-Wahl-Tätigen unter dem sehnlichen Ansinnen, zu dienen, und nicht, um eine Medaille zu erhalten, gemacht. Der Ruhm kommt nicht in einer bestimmten Aufgabenstellung zu liegen, sondern im Dienen.

Dies ist Gottes Herrlichkeit, von der Wir reden. Der Dienst und die Welt geraten voller Glorie, sie werden freilich nicht verhimmelt. Da ist Dienen bar jeglicher Adjektive. Da ist Dienst an Gott. Das Maultier, welches Gottes Willen trägt, hat keinen Gedanken an höher oder tiefer oder besser oder minder gut oder an irgendwas, außer daran, dienstbar zu sein. So bestellt, wird derjenige, der zu Diensten ist, zu der Herrlichkeit Gottes, ohne daran zu denken. Er tagträumt über Gott zu Diensten Sein, und nicht über sich selber Dienen. Er steht auf einem Fundament, welches in der Tat mächtig ist. Der Diener ist schlicht so wie er ist, nicht mit einem Kniff, er möchte nichts als schieren Dienst an Gott, Welcher Allen zu Diensten ist.

Die Sonne, Die Glänzt, kennt nicht Stolz oder Bescheidenheit. Die Sonne weiß um das Dienen, sie trägt kein Gewicht und benötigt nichts, um die Pracht Gottes zu scheinen, ausgenommen Gottes eigenes Licht. Die Herrlichkeit der Sonne ist genauso präsent, denn es ist Gottes Licht, welches durch die Sonne leuchtet.

Ich, Gott, bin nicht hoch und mächtig. Ich versehe Meinen Dienst. Manchmal werde Ich verstanden, und manchmal nicht, und allemal schlendere Ich unausgesetzt weiter. Öfters trage Ich dich. Wir geraten in Unserem Dienst an dem Universum unabgrenzbar. Wir sind schwerlich eigennützig. Wir dienen dem Selbst, dem Einssein Aller Schöpfung. Dies ist der Ruhm, den Wir Besingen. Dies ist die Pracht des Selbst.

HEAVENLETTER # 5156 – 6.1.2015  In the Process of Reading Heavenletters

BEIM VORGANG DER LEKTÜRE DER HEAVENLETTER

Gott redete …

Jeder Heavenletter ist eine Leuchtfeueransage für Liebe. Was sonst ist da? Im Verlauf der Lektüre und des Wertschätzens der Himmelsbriefe findest du womöglich Ansehen und Vermögen, Ruhm und Vermögen indes sind nicht das, was herbeiführt, Heavenletter zu lesen. Du magst meinen, du seist auf erfolgreiches Gelingen aus. In jenem Falle ist Liebe Gelingen – – Liebe, nicht spezielle Liebe, einfach Liebe für sich genommen, die Seiendheit von Liebe.

Was immer du vermeinst zu erlangen oder zu geben, dein Suche-Ansinnen mag in andersartigen Bezügen umhüllt oder vermummt sein. Nichtsdestotrotz, es ist die Liebe, reine und schlichte Liebe, der du trachtend nachstellst. Was ist Geld? Ziffern, Stücke Papier, so eine Art Jeton, und, oh, ja, in der Welt eine Bedeutsamkeit, die der Größe deiner Brieftasche gleichkommt. Ich stelle Mich nicht Geld entgegen. Es kommt bestimmt viel Liebe darin zu liegen, Geld zu verdienen und dem Gemeinwohl zu dienen.

Liebe ist freilich etwas anderes. Jedwede Liebe ist zum und vom Selbst gerichtet, zum Einen Selbst, zu dem Ich Gottes, von dem du nicht ausgenommen bist.

Liebe ist kein schwärmerischer Brunnen, noch auch ist Liebe eine Suche nach diesem oder jenem Futter. Liebe entgegennehmen ist eine sehr gute Sache. Wisse, du verdienst sie. Liebe schenken ist eine sehr gute Sache, wisse, du hast sie, um sie zukommen zu lassen. Bis dass du erkennst, dass du voller Liebe bist, wirst du eher ein Horter von Liebe sein und sie unterm Kissen geheim verwahren. Was das Zuwenden von Liebe angeht, wirst du eher knausern, sie auszuteilen. Du bist knauserig, wenn du zuwartest, bis du mehr hast, bevor du deinen Wert hinlänglich hoch erachtest zum Zukommen-Lassen.

Sofern du knauserig bist, knauserst du mit der Liebe zu dir selber. Du würdigst dich nicht. Du vorenthältst dir das Geben. Horten mag aussehen, als respektierest du dich selber, es bist indessen du selbst, dem du entziehst. Unter dem Mantel eines Zeugnisnachweises – gibst du dich selber auf. Du gibst deine wahrhafte Beschaffenheit drein. Du lässt dich, an Stelle von Gold, für den Wert eines Pfennigs durchgehen. Du bist der Schatz, den du bereitstehen hast, ihn zukommen zu lassen. Du bist womöglich mit der Zeit eingefroren gewesen und denkst, du habest auf mehr zu warten, was dir zwischen den Fingern ist, bevor du mit vollem Herzen geben könnest. Tatsache ist, Geben wird dir ein volles Herz zuwenden. Wie viele Straßen hast du im Leben fehlverstanden und fehlbezeichnet, über die du bereits Bescheid weißt? Und nun kennst du eine weitere.

Es gibt nicht mehr länger ein Warten, um sich mit Vorbereitung oder Wiedergutmachung zu versehen. Es gibt nicht mehr länger Zeit-Verbringen im Warteraum. Du bist bereits verwandelt. Gib zu, dass du aus deiner eigenen Widerwilligkeit herausgewachsen bist. Räume es ein. Gib sie auf. Sieh zu, was du zugewendet hast, und alsdann kannst du, ohne Heller und Pfennig abzuzählen, geben. Es gibt keine Grenzen, ausgenommen das, was du wahrgenommen hast, und demzufolge eichst du dich selber anhand der Beschränkungen, die du in den Blick nimmst. Du siehst Einschränkungen, und daher bist du eingeengt, verloren und liebesweh, vermeinend, du habest Liebe vorzutäuschen, sie auszuschmücken, sie für einen anderen Umstand oder eine andere Zeit beiseitezulegen. Ihr, liebe Kinder, denkt, Liebe sei just jetzt im Moment erschwinglich. Liebe schenken braucht keine Anstrengung, ausgenommen, ihr seid dabei eingerostet.

Komm‘ zu Meinem Tisch, und Wir Wollen Unsere Fülle miteinander teilen. Wir werden die Welt von irrtümlicher Begrenzung befreien. In Wahrheit ist alle Beschränkung unwahr. Ein Jeder kann aus der Frucht Meiner Rebe schenken. Komme zu Meinem Obstgarten, und es wird keine Rückfälle in frühere geizige Weisen mehr geben. Das Wort knapp braucht sich nicht auf dich zu beziehen. Wende den Begriff nicht auf dich an. Herz aus Gold ist eine bessere Beschreibung von dir. Etwas erschaffen aus nichts ist merklich anschaulicher für dich. Dein letztes Hemd weggeben bedeutet nicht viel. Dein Herz zuwenden bedeutet mehr. Du hast nicht dein letztes Hemd wegzugeben. Du hast bloß nicht darauf zu warten, bis dass du imstande seist zu geben, denn du könntest warten und warten, so wie du bereits auf Wohlstand und auf eine größere Glückssträhne gewartet hast, bevor du denn Anderen zur Hand gehst. Worauf wartest du nun soeben?

HEAVENLETTER # 5157 – 7.1.2015  All About Desires

ALLES ÜBER BEGEHREN

Gott redete …

Zur selben Zeit wie du Bestreben innehast, und es verdienst, deine sehnlichen Wünsche erfüllt zu bekommen, bist du auf deine Wünsche nicht angewiesen, dass sie erfüllt werden. Schenke dem Beachtung. Deine Begehren haben nicht erfüllt zu werden. Es ist Alles Bestens!, deine sehnlichen Wünsche unerfüllt an dir zu haben. Gewiss, du möchtest gerne deinen Wünschen nachgekommen sehen, und du stellst dich mit deinen Schultern hinter deine Wünsche. Zugleich hängt nicht alles in deinem Leben von deinen Wünschen ab, erfüllt zu werden. Dies ist eine Idee, welche du innehattest, und die ihre Lebenszeit überlebt hat.

Zunächst einmal hast du keine Kenntnis, wann deine sehnlichen Wünsche erfüllt werden.

Zum zweiten, du weißt nicht, was das verborgene Bestreben inmitten deiner Begehren sein mag. Du hast es erlebt, wie du dir etwas aus ganzem Herzen wünschtest, du bekamst es und warst enttäuscht. Du hattest das Erleben eines tiefen Begehrens, welches nicht erfüllt wurde, einerlei worum es dabei ging. Später dann, in der Rücksicht, könntest du erkennen, dass die Erfüllung eines bestimmten Bestrebens dir kein Glücklichsein überbracht hätte.

Und, ja, es gibt die unerfüllten Verlangen, die dein Herz unentwegt füllen, und die dir, sofern sie so wie du es möchtest erfüllt werden könnten, ganzes Glück übermitteln würden. Du könntest recht behalten. Andererseits, einerlei wie sehr deine Gedanken in die Richtung gehen, das große Glücklichsein, dem du ein solch beträchtliches Zutrauen verleihst, könnte sich nicht ergeben.

Noch einmal, Ich wiederhole das mit allerklarster Stimme, du brauchst nicht jedes große oder kleine Verlangen erfüllt bekommen, um glücklich zu sein.

Die Einsicht, dass gar deine zutiefst empfundenen Verlangen, verdienstvoll wie sie sind, nicht erfüllt werden müssen, nimmt etlichen Ballast von deinen Schultern. Jener Fakt, dass einige größere Bestreben deinerseits nicht erfüllt oder nicht gemäß deiner Zeitlinie erfüllt werden, bedeutet nicht, dass dir etwas misslingt. Dass dein Betrieb, für den du hart gearbeitet und bei dem du alles gegeben hast, unterging, bedeutet nicht, bedeutet ganz und gar nicht, dass du versagt hast. Schau, du hast das Geschäft auf die Beine gestellt und schenktest ihm alles. Du hast kein Recht zu der Folgerung, du habest keinen Erfolg gehabt. Setze dich nicht mit deinem Betrieb gleich. Du gabst ihm eine Chance. Jemand, der nie ein Geschäft eröffnet, kann nicht vorgesehen werden als jemand, der in ihm versagt hat.

Ziehe folgendes in Betracht: Du bist du, deines Unternehmens unbenommen. Denke dich nicht mehr als einen Erfolg oder ein Misslingen aufgrund scheinbarer Ausgänge im Leben.

Die Tatsache ist die, was immer deine Erfahrung ist, unumgänglicherweise wuchst du anhand ihrer.

Immerhin, es kann sein, am Ende des Misserfolges kann Gelingen zu liegen kommen. Du kannst bei zehn Unternehmen dein letztes Hemd verlieren, beim elften schaffst du es glänzend. Und du könntest in den Augen der Welt noch zahlreiche weitere Erfolge haben, dennoch ist dies nicht die Basis, auf der dein Wert festzulegen ist. Schaue nicht nach deinem Wert außerhalb von dir. All dies ist nachgerade temporär.

Der Wert, den du innehältst, steht nicht in Zweifel. Der äußeren Welt gehört es nicht, deinen Wert festzulegen, und, ganz bestimmt ist es dir nicht angelegen, dich in jemandes fahrlässige Einschätzung einzukaufen, nicht einmal in deine eigene.

Wenn du in einem Test eine Sechs bekommst, bist du durchgefallen. Ziehe dir kein T-Shirt mit einer aufgedruckten Sechs an. Du sollst dich nicht so festdübeln. Klammere dich einfach nicht fest. Versieh dich nicht mit einem Zeichen, als jemand, der eine Sechs bekommt. Einmal eine Sechs, nicht immer eine Sechs. Ich empfehle dir, du trägst ein T-Shirt mit dem Aufdruck WJ für Wunderbarer Junge oder WM für Wunderbares Mädchen, und vergiss das nicht.

Und solltest du in einem Test eine Eins bekommen, dann mache weiter so und tanze ein wenig. Es war ein hübscher Augenblick. Mögest du tausende davon haben, freilich verblassen, am Ende des Tages, die Einsen und Sechsen in das Nicht-Existente. Zeugniskarten werden weggeworfen. Welt-Bemessungen dauern nicht an, und sie sind nicht von Belang. Vergiss das nicht: Da ist ein Gott, Der dich liebt. Ich sehe weiter als jede Einstufung. Vor Mir stehen alle ebenbürtig. Was Ich sage, zählt mehr als jede Zeugniskarte in der ganzen weiten Welt.

HEAVENLETTER # 5158 – 8.1.2015  Behold Yourself Like a Blazing Sunrise

BETRACHTE DICH WIE EINEN LOHENDEN SONNENAUFGANG

Gott redete …

Ich bin geehrt, Gott zu sein. Mithin bin Ich geehrt, du zu sein. Was für einen Anschein du auch immer abgibst, es ist mehr an dir dran, als dem Auge unterkommt. Du bist ein kostbares Kinde Mein, aus Mir Selbst gemacht, und Mir ungemein wertvoll. Tatsächlich sind Wir, Ich wiederhole das in so zahlreichen Weisen, wie es Mir möglich ist, Eins. Hier ist nicht Trennung das Gegebene.

Alsdann fragst du dich, wie es denn sein könne, dass Ich, sofern du tatsächlich Ich bist, von Mir Selber abschweife, wie es in der Welt gewiss zu geschehen scheint.

Es ist, als würde Ich Meine individuellen Augen hinters Licht führen. Ich, als du in Erscheinung tretend, vergesse zeitweilig, Wer Ich Bin. Du vergisst, Wer Du Bist. Ich, Gott, der Gott seit ehedem, gebe euch aufgrund dessen nicht auf. Ich vertreibe euch nicht aus Meinem Herzen.

Du hebst an zu erkennen, wie alldas auf der Erde mehr einer Spielepartie gleich ist, Wer freilich schlägt Wem ein Schnippchen? Diese Sache mit den Fürwörtern ist, dass Ich sie kaum ordentlich einhalten kann. Du, Ich, sind in Wahrheit Eins. Um der Klarheit willen bei dieser Partie – da sagen Wir du, und da sagen Wir Ich. Wir reden Als Ob, als ob Wir zwei oder mehrere wären. Wir versuchen, Unsere Parts unverfälscht zu bewahren. Das ist verwirrend, nicht wahr?

Was nicht zutreffend ist – das ist durcheinander bringend. Und was reine Wahrheit ist, ist öfters über euer Gewahrsein und/oder euer akzeptierendes Geltenlassen hinausgehend. Heute etwa könnt ihr euch wie ein elender Charakter vorkommen, derweilen Gott weit jenseits von Jammer und Elend zu sein hat. Die Wahrheit von dir lautet, dass du über Elend hinausgehend bist, und doch, während du (in Wirklichkeit Ich) auf der Erde bist, bist du ein dermaßen großartiger Schauspieler, dass du dich selber hinters Licht führst.

Gleichwohl ist im Inneren ein Kern das Gegebene, der nicht hereingelegt wird. Ja, gar in dir, du als deine gegenwärtig bekannte Persönlichkeit, weißt es besser. Du weißt, dass du weitaus mehr bist, als du dir Glauben schenkst — als du dir gerne Glauben schenken möchtest. Du hast einen Widerwillen, geboren aus Furcht.

Gott lieben, das kannst du akzeptieren. Gott sein, die Verantwortung ist dir nicht lieb. Du fürchtest Misslingen. Es ist eine Sache, als ein Menschenwesen durchzurasseln. Ein Gott sein, Der Fehlen könnte, das würde dich zur Strecke bringen. Zu grässlich, um schier so etwas zu denken.

Du bist nicht von deinem Selbst getrennt, ausgenommen in deiner Einbildungskraft. In deiner Vorstellung bist du nicht durch einen einzigen Vorhang von deinem Selbst getrennt, sondern durch tausendundein Vorhänge. Du errichtetest diese Blockade, ein Haus, nicht aus Mörtel gefügt, eine Bruchbude, um es dein eigen zu nennen und um dich vom Einbrechen der Neuigkeiten an dich selber, dass du Größe Selbst bist, wegzuhalten.

Du hältst deinen Kopf unten. Dein Kopf und dein Herz sind indes dabei, sich zu heben. Das ist unumgänglich. Jenes schäbige Haus deines Leibes, in dem du dich vortäuschst, ist viel zu klein für dich. Du kannst dort nicht Verstecken spielen. Die Zeit wird kommen, wann du deine Umgrenzungen sprengen und vorsätzlich das Universum umfangen wirst. Du wirst herausbersten wie ein aufflammender Sonnenaufgang, und wirst erschauen. Du wirst dich selber in dem Hellen Licht des Tages erblicken.

Du wirst all deine Vorbehalte und Unterbindungen als die Unterdrücker erkennen, die sie stets gewesen sind, und wie fadenscheinig sie in Wirklichkeit waren. Sie waren nur dümmliche Zurückhaltungen von dem Glanz, welcher du im Grunde bist.

Es ist schwer zu glauben, dass du dich für Minderes entscheidest, als du bist, indes ist dies eine alte Geschichte, die aber und abermals herumerzählt wird. Du belässt dich eher in einer kleinen Pfütze, als dass du in den Tiefen Ozean eintauchst. Unglaublich, nicht wahr, dass du vermeinst, du seist ein kleiner Frosch? Natürlich, der kleine Frosch ist ein Verzauberter Prinz. Worum drehte sich jene Geschichte deiner Meinung nach? Sie dreht sich um dich und um deine Entwicklung, um deine Zügelung und deinen Mangel an Zum-Ausdruck-Bringen, und um deinen Glauben, dass dich ein Ausweiten zu deiner wahren Unbegrenztheit annullieren würde. Ja, es würde dich von deiner Hintergehung losbinden. Ja, du hast dich selber beschwindelt, und du hast die ganze Welt getäuscht, und, – wofür? – das frage Ich dich.

Eines Tages wirst du aus der kleinen Keusche heraussteigen, in die du dich selber platziert hast, und Ich bitte dich, so wie Ich es unzählig oft getan habe – sofern du dich ohnehin aus der Hütte erheben und aus dem Versteck herauskommen wirst, wieso denn, um Himmels willen, nicht jetzt? Du bist solch ein kleines Fädchen weit davon entfernt. Es ist nicht ein Faden, der festbindet. Es bist du, der festbindet. Wirf jene Fesseln und Scheuklappen weg. Es gibt nichts Reelles, was dich vom Einssein absondert, ausgenommen deine flapsige betagte Gepflogenheit, mit deinem Selbst nichts zu tun haben zu wollen.

HEAVENLETTER # 5159 – 9.1.2015  The Love in Which God Holds You

DIE LIEBE, IN DER DICH GOTT HÄLT

Gott redete …

Ja, du hast aus der Gewohnheit dürftigen Denkens herauszukommen. Ein für alle Mal hast du aus den erlernten Entgegnungsweisen herauszugelangen, die du für das hergenommen hast, was dir Frustration verursacht. Um wie viel besser wäre doch das Leben, wenn du bloß aus deinem Unmut und Ärger über kleine Dinge herauskommen könntest.

Ich möchte dir helfen. Ich möchte dich coachen. Dabei ist das einzige, dass du selber zu einer größeren Fassungskraft zu kommen hast.

Lasst Uns einmal sagen, zum dritten Mal innerhalb drei Tagen hat dir ein Automat eines Unternehmens eine Antwort auf deine ehrliche Anfrage zukommen lassen. Die Rückmeldung war schlechterdings keine Antwort. Der Automat hat keine Idee, wovon bei dir die Rede ist. Er hat keinen Anhaltspunkt. Und der programmierte Roboter ist unverdrossen. Er verfertigt gut aufgelegt die Bemerkung, er sei glücklich, dir jederzeit deine Fragen zu beantworten. Derart blind und gefühllos ist der Automat, dass du unglaublich frustriert bist. Hin und wieder ist ein lebendiger Körper nicht anders als der Computer-Automat, der dich nicht vernimmt. Es spielt da keine Rolle, was du sagst.

Ihr Lieben, ihr habt eine Angewohnheit der Frustriertheit. Von Kindheit an habt ihr euch womöglich in einem Schraubstock befunden, nicht gehört zu werden, nicht gehört werden ist schlimmer als zusammengequetscht werden. Übergangen werden ist dir ein Gräuel. Du bist dermaßen wütend übers links liegen gelassen Werden. Natürlich ist das nicht recht. Ein jedes einzelne Meiner Kinder verdient es, gesehen und gehört, und offen gesagt verehrt, und nicht außer Acht gelassen zu werden.

Die Kindheit indes war nicht immer als das ausgewiesen, als was sie zu sein angelegt ist.

Wie wirst du nun demnach zu dem Menschenwesen, das du gerne sein möchtest? Im Leben schießen Brüskierungen unausgesetzt aus dem Boden. Unmut und Ärger bleiben bestehen, sie kritteln ständig an dir, wie eine Fliege, die immer wieder zu dir zurückkehrt, um dir auf die Nerven zu gehen und dich zu bedrängen.

Dein Verdruss derzeit ist das gleiche wie Fliegen totschlagen. Dein Geist und die Oberfläche deines Herzens haben sich nach draußen begeben, um jene Fliegen zu fassen zu kriegen, die kein Recht haben, dauernd um dich herum zu surren. Und doch, sie sind hier, und du nimmst ihr Herumschwirren persönlich.

Wenn ein Unternehmen sich mit Automaten ausstattet, um Antworten erledigt zu bekommen, sind keine Fliegenklatschen vorhanden, mit denen man sie erwischen kann. Ein Computer-gesteuertes Programm führt dich an der Nase herum, und du würdest den Automaten gerne kaputtschlagen, wenn du könntest. Dies ist in der Welt die schlimmste Art von Nicht-Beantwortung, die du dir denken kannst. Übergangen, voll und ganz links liegen gelassen, einfach so falsch ausgelegt zu werden, ohne anständiges Zuhören erfahren zu haben.

Don Quixote focht gegen Windmühlen. Du fichtst gegen Computer-Automaten.

Weiland, da warst du ein hilfloses Kind. Du bist das nicht mehr. Nicht einmal ungereimte Repliken vonseiten einer Maschine haben dieser Tage irgendwelche Macht über dich, außer du gewährst sie ihnen. Und du gewährst sie ihnen weiterhin.

Irgendwo im Verlaufe des Weges erklärtest du Marionetten den Krieg. Die Puppen waren unschuldig. Jemand anderes spricht für sie, und du bist derjenige, der bei ihnen wütend wird.

Ihr wettert gegen die Vergangenheit, gleich in was für einer Verkleidung sie aufkreuzt. Während Andere in eine Falle getreten sein mögen, dich links liegen zu lassen, dir, dir, teures Herz, ist es nunmehr angelegen, die Vergangenheit fallen und sie einfach los zu lassen. Ja, auch vor langer Zeit, da war es das Problem des Außer-Acht-Lassenden, nicht das deinige. Vor langer Zeit, damals konntest du jenes nicht wissen. Jetzt weißt du es. Unbeachtet-Lassende sind unbeachtet lassend.

Die Vergangenheit ist nichts. Dieser Moment ist alles. Behalte die verflossene Gegenwart nicht. Schreite makellos aus der Vergangenheit heraus. Es ist da ein einziger Groll von vor langer, langer Zeit. Halte ihn nicht am Leben.

Wie gelangst du aus der Knechtschaft heraus, nicht gehört worden zu sein? Hört Mich, Geliebte. Vernehmt Mich, und eure internen Barrieren wider den Frieden werden umstürzen. Begebt euch fernerhin geborgen auf den Weg in der Acht und Liebe, in denen Ich euch halte.

HEAVENLETTER # 5160 – 10.1.2015  Be Here for Greatness

GELTE HIER FÜR GRÖSSE

Gott redete …

Einzelheiten haben ihren Platz, obschon, im Leben als Ganzem bilden Details nicht den belangvollsten Schwerpunkt. Tatsächlich sind es die Details, die euch meist verdrießen, weil ihr euch um sie herum schart. Jemand hat sein Bett nicht ordentlich gemacht. Jemand legte den Deckel nicht auf die Erdnussbutter, oder er legte ihn nicht ganz eng dran. Jemand ließ das Licht brennen, schloss die Tür nicht, aß mit offenem Mund. Es sind allzu oft die kleinen Verdrießlichkeiten, die euch am meisten zusetzen. Geringfügige Angelegenheiten übernehmen gerne die Bühne. Der größere Anteil eurer Frustration rührt von kleineren Bewandtnissen her, denen du es einräumst, deine Zeit und dein Herz zu übernehmen. Viel zu viel Energie wird den Details überantwortet, die letztlich nicht zählen. Jene winzigen Beeinträchtigungen summieren sich auf. Sie umringen euch. Ihr macht viel aus ihnen, so, als sei das Leben von der Perfektionierung der Einzelheiten abhängig. Äußerstes Sorgsamsein hat seinen Platz, nicht aber im Großteil des Lebens und nicht bis zu dem Ausmaß, dem ihr stattgebt.

Wenn du es mit einer Sache von wirklicher Tragweite zu tun hast – was Ich dir jetzt zu verstehen gebe, macht es ziemlich deutlich klar. Die Einzelheiten des Lebens sind die Energie nicht wert, die sie verzehren. Manchmal machen euch Details unvernünftig heiklig.

Gewiss, du magst ja recht haben bei dem, was du sagst. Ja doch, du liegst natürlich richtig, dass i’s mit Pünktchen und t’s mit einem Querstrich versehen werden müssen. Das ist nicht die Sache. Die Sache ist die, womit du dein Leben und deine Zeit verbringst.

Es ist unwahrscheinlich, dass ihr, Geliebte, in der Welt Perfektion vorfinden werdet. Eure Suche nach Vollendetheit ist unvollständig, denn euer Geist wird die Fährte ermangelter Vollkommenheit zu lesen sich anstellen. Du, du selber, wirst in der Unvollkommenheit reüssieren, und in der Vollkommenheit Schiffbruch erleiden. Besser ist es, du bist verträglich und lässt die kleinen Dinge nicht dich erhaschen. Die kleinen Dinge dich fangen lassen macht dich zu einem Snob und für Andere schwierig, und es macht zudem das Leben für dich schwer. Du bist der Imperfektionist.

Hier liegt ein weiter Horizont vor dir. Das Leben bietet dir gehörig mehr gute Gelegenheiten dar, denn pingelig zu sein. Es gibt keinen Preis, den man dafür, der beste Erbsenzähler zu sein, bekommt.

Ich verstehe, das, wohin eure Beachtung sich richtet, scheint nicht in eurer Hand zu liegen. Zur selben Zeit könnt ihr zu euch sagen: „Genug. Davon ist es jetzt genug.“ Wenn ihr drauf und dran seid, einen Makel zu vermelden, könnt ihr etwas Gefälliges verlautbaren, oder – dem Sinnspruch gemäß – gar nichts äußern und von euch geben.

Wenn ihr nur einen Dollar zum Ausgeben habt, achtet ihr natürlich darauf, wofür ihr ihn ausgebt.

Sobald es sich auf das Leben in der Welt beläuft, habt ihr einen kurzen Zeitraum, in dem euer Erdenleben zu verbringen ist. Achtet darauf, wie ihr ihn verbringt. Verausgabt ihn mit Freude. Hebt euch in die Höhe, wo ihr es könnt. Hebt euch hoch, ja, selbst dort, wo es schwierig ist. Ihr werdet da für einen anderen Menschen eine gute Tat tun, und für euch und euer Umfeld.

Es gibt im Leben Angewohnheiten, und womöglich weist du eine Gepflogenheit des Fehlerfindens auf. Du kannst deine Gewohnheiten ändern, und jene zählt zu den Gewohnheiten, die du ändern möchtest.

Es ist für dich nicht schicklich, bei jemandem verärgert zu sein. Schüttle diese Gewohnheit ab. Nimm die Welt nicht auseinander. Bessere die Welt, indem du dich selber kultivierst. Finde das Gute. Übersieh die Details, die für dich schwer zu ertragen sind, und du wirst, wie es denn das Glück so wollte, die in Wahrheit unwichtigen Dinge weniger oft im Blick haben. Sei mit dem Leben merklicher zufrieden, und das Leben wird dir mehr zu Gefallen sein. Was du tun wirst, das ist Licht auf die Welt scheinen.

Ein Jeder möchte gerne mehr Licht, und du ebenso. Was zu tun Ich euch bitte, ist, die Welt aufzulichten. Scheint euer Licht, und mehr Licht wird widergestrahlt. Auf diese Weise tilgt ihr die kleinen Verdrießlichkeiten. Auf diese Weise errichtet ihr eine neue Welt, denn ihr, Meine Geliebten, seid letzten Endes der Baumeister von ihr.

Geltet hier für Größe, und lasst Kleinheit los. Darum bitte Ich euch. Tut das.

HEAVENLETTER # 5161 – 11.1.2015  What Do You Get When You Are the Fairest of All?

WAS BEKOMMST DU, WENN DU DIE SCHÖNSTE UNTER ALLEN BIST?

Gott redete …

Du versiehst keinem Vorsatz einen Dienst, wenn du verkrampft bist. Als welchen Behuf gibt sich Angespanntheit? Sie wird dich darauf hinweisen, dass du gut darin tust, dich abzuhaspeln. Mit Sicherheit, du hast Anspannungen los zu lassen. Mit Nervosität bist du angespannt und verkrampft. Was ist der Punkt dabei, dir dies anzutun? Einerlei was in deinem Leben vor sich geht, selbst wenn es sich um eine Schlacht um Leben und Tod handelt, Anspannung ist nicht dein Freund. Nun, alsdenn muss das Ego am Wirken sein. Das Ego und Angespanntheit halten dich nicht an einer guten Stelle.

Vielleicht richtet dir das Ego aus, du habest mustergültig zu sein? Was bedeutet das, dieses Vollkommen-Sein in einem Menschenleib auf Erden? Es ist recht unwahrscheinlich, dass du dein Ziel erreichst. Du magst in einer jeden Bewandtnis wunderbar sein, in den Bezügen der Welt allerdings bist du nicht mustergültig. Momentan reden Wir natürlich über Perfektion in Bezügen der Welt im Großen. In Meinen Bezügen ist es selbstverständlich eine andere Geschichte. Ich sehe dein Licht, und das ist alles, was Ich zu erkennen habe. Ich bitte dich natürlich, dich anzuschicken, das Licht zu sehen, aus dem du gemacht bist. Es ist herrlich, dieses Licht, das Wir untereinander gemein haben.

In der Welt, da seid ihr, falls ihr großgewachsen seid, nicht winzig. Wenn ihr blaue Augen habt, habt ihr keine braunen. Wenn ihr in Mathematik hervorragend seid, seid ihr vielleicht nicht so toll in Poesie oder Rechtschreibung. Das verstehe Ich darunter, wenn Ich sage, dass eure Träume von Makellosigkeit überzogen sind, und dass ihr in Belangen Perfektion euer Ziel nicht erreichen könnt.

Ihr könnt reüssieren im Loslassen von Heftigkeit und Stress, unter die ihr euch verfügt. Ihr erschafft eure Angespanntheit. Ihr könnt beispielsweise einen Lehrer haben, der euch stresst. Das stimmt, du allerdings, und einzig du, bist zuständig dafür, dich selbst unter Beanspruchung zu stellen. Und du wirst dies etwa tun, weil dich das Ego dazu anstachelt.

Es flüstert dir ins Ohr: „Du solltest der Anständigste von Allen werden.“ Oder der beste Angestellte, der größte Komponist und Interpret, der letztgültige Dies oder Das. Das Ego hat für dich zahlreiche Empfehlungen, bei denen du nicht in allen reüssieren können wirst. Es liegt nichts Verkehrtes darin, zufrieden damit zu sein, wer du bist, und in der Lage zu sein, es gelten zu lassen, dass du ein Mensch bist, der sich nicht um den Nobelpreis zu mühen hat. Falls dich das Ego dazu überredet, du habest das Letztgültige von etwas oder von allem zu sein, was kannst du denn da sein, außer außer Atem? Du wirst schnaufen und keuchen und wohl eher nicht des goldenen Balles habhaft werden.

Und wieso sollte es so sehr von Belang sein, dass du der schönste oder der meiste von irgendwas bist? Die Sterne im Himmel stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Alle Sterne, die Sonne mit inbegriffen, glänzen in dem, was sie tun, und das Ego erreicht sie nicht, um ihnen eine Rede zu halten darüber, wie sie heller als Andere zu scheinen haben, und wie die Sterne selber einstmals heller geschienen hätten, und ob es nicht an der Zeit sei, dass die Sonne abtritt, usw., usw. Nein, Sterne lassen das Ego mit keinem Wort dazwischenkommen, und genauso wenig solltet ihr das, geliebte Menschenseinswesen Meines Herzens.

Das Ego ist eine Schlange, die euch ins Ohr flüstert. Es erhebt den Anspruch, euch zu verherrlichen, während es euch zu trügerischer Herrlichkeit geleitet, und allzu oft zu eurem Verfall.

Dich selber beflügeln hat eine anders gelagerte Bedeutung als das, was das Ego anempfiehlt. Dein Bestes tun hat nicht zu bedeuten, dich zum König der Welt oder zur Maikönigin zu machen. Oh, ja, befeuere dich, aufzusteigen, nicht allerdings auf Kosten deiner selbst. Wahre den Wunschtraum. Lasse Überanstrengung los. Habe würdiges Streben aus den rechten Beweggründen, und Anspannung wird seinen Abgang nehmen. Es ist gut, sich sehnlich zu wünschen. Es ist gut, beständig zu sein. Und alles ist möglich, Überanstrengung freilich ist nicht bewundernswert. Was bekommst du, sobald du die Schönste unter Allen bist, ausgenommen die günstige Möglichkeit, dessen verlustig zu gehen?

HEAVENLETTER # 5162 – 12.1.2015  The Great Wondrousness

DIE UNGEMEINE VERWUNDERLICHKEIT

Gott redete …

Du wirst gedacht haben, du seist der Welt mit all ihren Gesetzen und Satzungen, mit ihrem Halligalli, ihrem Gebaren gänzlich ausgeliefert, und es gehöre dermaßen viel über die Manieren der Welt gelernt.

Ich bitte euch, eine neue Welt zu machen, die auf ihrem wahren Geschick gründet.

Ihr werdet meinen, euer Leben sei bestimmt und ihr wärt der Welt ausgeliefert. Ihr meint wohl, falls ihr denn Glück habt, verläuft das Leben einigermaßen gut. Wenn nicht, ist es nicht so gut.

Niemand negiert die Schwierigkeiten, auf die du im Leben treffen kannst, just ebenso wenig ist es zugleich an dir, die ungemeine Wundersamkeit zu leugnen, die desgleichen deiner harrt. Die Welt bietet dir viele Schätze, die du nicht siehst, oder von denen du dich, sofern du sie siehst, wegdrehst, denn du vernimmst den Ruf zum Abenteuer nicht. Du möchtest gerne ein neues Leben, du zauderst freilich, was einen neuen Schritt angehen anbelangt. Es wird dir überdies anheimelnd sein, dem am meisten bereisten Weg zu folgen.

Indes ist jeder Tag neu, und du bist in ihm neu. Es ist gut, sich zu entspannen, allerdings bedeutet entspannen nicht, dass du und dass alles so bleiben soll, wie es war. Du kannst nicht dauernd das Schritttempo deines Lebens und dessen Drehungen und Wendungen festsetzen. Jeder Tag hat ein frisches und neues Erbrachtes.

Wir können das Leben mit den Jahreszeiten vergleichen. Wir können es mit den Geschmacksrichtungen von Eiscreme in Vergleich bringen. Wir können dich mit den Sternen vergleichen. Einige Meiner Kinder sind wie Fixsterne, die sich nirgendwohin begeben möchten, und etliche sind wie bewegliche Sterne, die gerne auf Entdeckung gehen wollen. Unbenommen deiner Neigungen, es wird Zeiträume geben, wann du dich nicht vom Fleck rührst, und alsdann Zeiten, wann du kaum mit dem Leben mitzuhalten vermagst.

In Wahrheit kannst du es dir ohne Weiteres gleichzeitig innig wünschen, dass das Leben das gleiche bleibt, dass es sicher bleibt, dass du von ihm vertrauensvoll überzeugt bist, so wie du zugleich den Wunsch haben kannst, das Leben möge sich wandeln, es möge wachsen und dir neues Gelände aufzeigen. Du möchtest wirklich, dass das Leben Salz und Pfeffer und wilde Kräuter und etwas mehr ist, was du bisher noch nicht unter den Augen hast. Das Leben ist, in der Tat, eine Mischung.

Dein Garten kann ein Lavendelfeld sein, oder er kann sich deinen Augen mit jeder Regenbogenfarbe zeigen, allemal ist es ein heißer Tipp, dass überall in deinem Garten das eine oder andere Grün zu finden ist. Wer denn kann die Ansage aussprechen, wie dein Garten aussehen müsse, denn Gärten, nicht anders als das Leben, scheinen ihre eigene Persönlichkeit zu haben, und allenthalben wachsen alle Gärten zur Sonne hin.

Du kannst alle Menschen mögen, wie sie gleich bleiben, oder du kannst die Menschen mögen, neu und anders zu sein, als du sie zuvor gekannt hast. Das Leben wird alle Sorten vor dir ausbreiten. Du richtest dich bei dem Leben ein, gleichwohl bist du kein Chamäleon, ebenso keine hüpfende Kröte.

All dies soll besagen, dass das Leben überreich ist, und dass du dem Leben mit offenen Armen entgegengehen mögest, so wie es sich dir darbietet. Es ist insgesamt, alles davon, Leben. Sonnenschein oder Wolken, Leben ist Leben. Regen oder Schnee, Leben ist Leben. Die großartige Sache ist die, dass du im Leben eingetaucht bist und dass du die Ansagen tätigst. Wenn du glücklich bist, einerlei bei was für einem Wetter, machst du keine Sache daraus. Sowie du glücklich bist, machst du dir nichts daraus, Treppen hochzusteigen. Wenn du glücklich bist, was kommt dir da in den Weg? Während du glücklich bist, kannst du jede Gesangsmusik zu Ohren bringen, die du dir aussuchst, und eine jede mögen.

Ich plädiere hier an der Stelle dafür, dass du in das ungeteilt Ganze des Lebens eintrittst, so wie es sich dir präsentiert. Du kannst Schokolade Vanille vorziehen. Das ist schön, dennoch schließt deine Vorliebe für Schokolade nicht dein Vergnügen an Vanille aus. Geliebte, findet Gefallen an dem Privileg des Lebens, so wie es sich zu euch hinbegibt. Leben ist ein Einmal-in-der-Lebenszeit-Vorkommnis. Ich rede nicht davon, das Beste aus ihm zu machen, als wäre es jämmerlich. Nein, keinesfalls. Ich bitte euch, das Leben mit wahrer Wollust zu leben, so wie es kommt, als wäre Gefallen-Finden am Leben das natürlichste von der Welt, das Leben zu durchleben.

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Komme zu der Einsicht, dass die Welt, die du real nennst, bloß eine einzelne Perspektive der Welt ist, in der du lebst, und schier eine Perspektive des Lebens ist, das du durchlebst. Es ist eine krasse, in eine einzige Richtung gehende Deutung. Das Leben, das du ausmachst, ist Ja oder Nein. Es ist Dies oder Das. Es ist endlich. Es ist unendlich in seiner Dichotomie und der ganzen Vielfalt, die es ausfindig macht. Die Welt ist endlich ??? wie zu Beginn und am Ende. Es gibt ein Gegenteil für alles, sogar für das Einssein. Die Welt hat eine Scheidelinie. Einssein nicht.

Es ist an der Welt, in der du lebst, mehr als eine Dimension. Um mit einer eindeutigen Aufspaltung in Gegensätze voranzugehen, reden Wir über Endliche Welt, oder Wir können an der Stelle genauso gut Endlosigkeit als Himmel oder als Wahrheit bezeichnen. Glaubt Mir, Endlosigkeit ist die Wahrheit, und Ewigkeit ist ebenso die Wahrheit. Einerlei als was du dein Leben zu sein ausmachst, Ich sage dir glatterdings, dass Endlosigkeit und Ewigkeit die Wahrheit sind.

So wie du sie siehst, ist die Welt befrachtet mit Gegensätzen, und du hast vertrauten Umgang mit Herzeleid und zeitweiligem Glücklichsein als Gegensätzlichkeiten. So wie du das Leben in der Welt erblickst, ist Glück begrenzt, und Herzschmerz unbeschränkt. Siehst du die Dinge so?

Was beschränkt ist, ist eure Wahrnehmung, Geliebte. Ihr neigt dazu, die Erden-Welt als Realität und den Himmel als so ziemlich eine Fiktion zu sehen, derweilen eure Auffassungen umgedreht gehören. Der Himmel ist Wahrheit, und das Erden-Leben Fiktion, ist übertriebene Fiktion, ja gar Fantasie-Fiktion. Natürlich, ihr seht nur, was ihr seht. Ihr seht Ursache und Wirkung als konstante Kräfte in der Welt. Eure Mutter wird euch gesagt haben, dass ihr euch schlimm erkältet, wenn ihr im Winter keine Mütze anzieht. Ihr fragt euch, was Ich Mir dabei denke, wenn Ich sage, dass Ursache und Wirkung nicht existieren, sie scheinen zuverlässig zu existieren infolge von Pseudo-Zeit und Pseudo-Raum, die euch gewisslich beständig erscheinen, egal, wie viele Male Ich euch bekunde, dass, was ihr seht, illusorisch ist.

Ihr Lieben, ihr habt die Welt, die ihr in den Blick nehmt, und ihr habt die Welt, von der Ich spreche, die ihr noch nicht seht.

Und daher sage Ich euch faktisch, dass an eure Sinne nicht geglaubt gehört. Recht natürlich ist es, so ihr euch wundert: „Warum bloß in aller Welt haben wir Sinne, sofern sie uns nicht die Wahrheit künden?“

Die fünf Sinne sind wie den Katzen die Schnurrhaare, welche die Katze zu einem gegebenen Zeitpunkt ihre Breitenbegrenzung wissen lassen. Die Sinne belaufen sich vollauf, euch in der physischen Welt zu schützen. Das Physische vermag die Wahrheit nur so und so weit zu befördern. Über das Körperliche hinausgehend habt ihr das Herz und den Geist. Von einer gewissen Denkart her, sind Herz und Geist ebenfalls körperlich. Du weißt bereits, dass mehr am Leben dran ist, als das, was du siehst, anfasst, hörst, schmeckst, riechst, und dass Herz und Geist mehr als leiblich sind.

Die fünf Sinne suchen nach Vergnügen, oder sie sind Warnglocken. Sie deuten die Welt für euch. Sie sagen euch, voranzugehen, oder sie warnen euch. Während ihr auf der Erde in einem Leib seid, sind die fünf Sinne für euch notwendig. Intuition fällt einem da ein. Es gibt feinere Sinne überdies, die von anderem als von dem leiblichen Körper herrühren. Wir können sagen, dass diese feineren Sinne mehr Seele-Gewahrens-Sinne sind.

Ein Beispiel wäre der fast unmerkliche Sinne, Mich in einem Heavenletter zu hören. Wir reden von Sinnen, die auf die mysteriösen Wege und wundersamen Pfade, in denen Ich auftrete, eingestimmt sind. Ja, lasst uns dies einen Sinn der Eingestimmtheit auf die Wundersamkeit des Einsseins nennen. Dieser Sinn ist mehr dem Sehen und Hören gleich, denn dem Es-Euch-Erklären-Können. Solches ist euch nicht unbekannt, einerlei was ihr denken mögt.

HEAVENLETTER # 5163 – 13.1.2015  Why Does God Repeat Himself?

WIESO WIEDERHOLT SICH GOTT?

Gott redete …

Lasst Mich Mich Selber wiederholen. Wie liebreizend ist ein Tag mit euch darin. Himmlisch, das sage Ich.

Wenn ihr eine Idee von der Tiefe und Breite hättet, mit denen Mein Herz selbst bloß bei einem Gedanken an euch gefüllt ist, so würdet ihr zu den freudigsten Menschen auf der Welt gehören. Ihr würdet von Verlassenheit, Einsamkeit oder gar von dem Empfinden, nicht geliebt zu sein, nichts wissen, denn ihr würdet weit in der Höhe fliegen, sowie ihr eine Idee davon habt, wie geliebt ihr seid. Ihr wärt alsdann imstande, euch anzuschicken, euch mit der ganzen Liebe im Himmel und auf Erden zu lieben. Ihr würdet lieben. Ihr würdet nicht wissen, wie nicht-lieben geht. Ihr würdet nicht wissen, wie es anzufangen ist, sich ungeliebt zu fühlen. Ihr hättet die Grundlage, von der her jedermann als du selbst zu lieben ist. Oh, ja, ihr habt stets jeden so geliebt, wie ihr euch selbst liebtet. Ihr habt euch selber nie auskömmlich geliebt. Jetzt erweist ihr allen mit eurer Liebe, die mehr als reichlich von euch – wie Apfelblüten – herabfallen wird, die Ehre. Eure Liebe wird nah und fern anlangen.

Was sonst werde ich immer wieder vortragen, um zu gewährleisten, dass ihr Mich vernehmt?

Ich wiederhole: Lasst los, lasst los. Lasst alles los, was euch zurückhält, und dabei, Geliebte, handelt es sich um eine Menge.

Los lassen ist für euch keine leichte Sache. Lasst Missgunst und Rechthaben los. Lasst jedwedes Festklammern, wie etwas zu sein habe, los. Es hat nicht so oder so zu sein, mit der einen Ausnahme, wie es ist. Lasst die Idee los, dass ihr jemandem etwas schuldet, oder dass euch jemand etwas schulde. Lasst die Notwendigkeit von Besitz los. Lasst die Auffassung los, ihr wüsstet es besser als Andere. Von Anderen, selbst von jenen, die ihr minderen Wertes denn ihr erachtet oder die eurer Anschauung nach weniger Glück haben, habt ihr etwas zu erlangen. Lasst alles los, außer Liebe. Es gibt sonst nichts.

Teil des Los-Lassens ist es, anders zu denken, zu leben, zu lieben, anders teilzuhaben und nachzuempfinden und zu reagieren. Fugen werden gefüllt, und sie werden mit etwas gefüllt. Du bist dabei, in der Welt größere Schritte zu nehmen. Du bist dabei, in die Höhe zu schreiten. Du bist dabei, aus der Flaute herauszukommen. Wo wirst du sein und was wirst du haben, sobald du frei und im Himmel bist, dort wo du bereits bist, so du das doch bloß akzeptieren könntest.

Auf der Erde, da bekommst du Mich und demzufolge dein Selbst zu kennen. Hierfür – da mögest du dich etwas zur Ruhe kommen lassen. Anders gesagt, lerne, dich zu entspannen. Du kannst das. Du kannst es lernen, das Leben und dich selber nicht so ernst zu nehmen. Schau, du hast es gelernt, das Leben und dich selber sehr, sehr ernst zu nehmen. All das, was du in Erfahrung gebracht hast, dass es dir nicht hilfreich ist, kannst du verlernen. Es ist keine so gute Idee, das, was dir oder der Welt im Großen nicht förderlich ist, dir ohne Weiteres beigebracht zu haben.

Angst, welche die Wurzel des Ego ist, hat aufgegeben zu werden. Fürchte dich nicht. Das ist es. Danach entspannst du dich. Danach lässt du los. Danach bleibt wundervolle Reinheit des Herzens über, und Liebe erfüllt dich. Lösche die Schiefertafel deines Geistes. Die Vergangenheit, die niemals war, ist weggeflogen, und du bist frei. Du bist frei, zu lieben.

Alles, was Ich euch zu verstehen gebe und euch abermals zu verstehen gebe, ist kostengünstig, Geliebte. Seid versichert, dass Ich Meinen Odem nicht vergeude. Was immer Ich sage, welches ihr vernehmt, gelangt in eure Zellen. Ihr habt Meine Worte tief drinnen eingepflanzt und im Harren auf euch, im Wartestand, zu trinken zu sich zu nehmen und erfrischt und hinausgesandt zu werden in die Welt weit über alle Meere oder jegliche menschengemachte Beschränkungen. Grenzen, Geliebte, sind menschen-gemacht. Ein Fluss, der zu überqueren ist, ist keine Grenze. Zäune, die euch an die Vergangenheit binden, sind Begrenzungen. Ihr setzt euch jetzt selbst frei. Ihr seid so frei, wie ihr dies euch euch selber gegenüber bekundet. Erteilt euch die Erlaubnis, zu blicken, wie Ich blicke. Blicket auf, ihr seid Meine schöne Schöpfung, und Ich erschuf euch unbehindert aus Meinem Herzen. Befreit euch von allem und jedwedem, was euch zurückhält.

HEAVENLETTER # 5164 – 14.1.2015  A Remarkable Day

EIN BEMERKENSWERTER TAG

Gott redete …

Es gibt nicht einen Tag, der dem heutigen gleich ist. Es mag ja endlose Tage geben, wie sie in der Weltzeit gesichtet werden, und trotzdem, es wird nie einen weiteren Tag geben wie denjenigen von heute. Weder den Tag selber, noch deinen Tag mitten in dem Tag. Es gibt nicht eine Person, nicht einmal einen Zwilling, der identisch ist mit einem anderen. Mehr als das, in jeder Person ist Wandel das Gegebene, ob du jenen nun siehst oder nicht. Veränderung ist in der Welt fortwährend. Veränderung ist unumgehbar. Keine zwei Tage sind gleich, keine zwei Menschen, und keine zwei Tage oder zwei Menschen bleiben genau gleich. Es hat nachgerade keinen Zweck, die Wege rückverfolgen zu mögen, in denen Tage die gleichen, und in denen Leute die gleichen bleiben, noch auch ist ein Wert darin auszumachen, die Art und Weise rückzuverfolgen, wie Tage je ungleich und Menschen je ungleich sind.

Es gibt zigtausende Ausdrucksweisen davon, wie ein bestimmter Tag in der Zeit und im Raum aussieht. Für die eine Person ist er der glücklichste Tag ihres Lebens. Für eine andere der schlimmste. Für noch einen war er in Ordnung so. Am selben Tag da begegnete jemand seiner wahren Liebe, und ein anderer verlor seine wahre Liebe, und dennoch tut der Tag bloß sein Ding, er ist schlicht da, wie ein Hintergrund, anscheinend dem einen ein Hemmschuh, und dem anderen ein Beglücker. Die Tage sind unschuldig, Geliebte, Geliebter. Und letzten Endes bist du ebenso unschuldig, der scheinbare unschuldige Zuschauer, der den Tag reizvoll findet oder ihn bereut oder ihn bescheidet für was er ihn bescheidet.

Da ist deine Wahrnehmung, dass du Gefangener des Lebens seist, dennoch hast du alles mit deinem Leben zu tun. Ist das Leben, das du erlebst, schier eine Meinung, die du im Verlaufe des Weges innehast, so du den einen oder anderen Tag durchmisst? Diese Auffassung eures Lebens, es sei eures befindenden Erachtens, ist es wert darüber nachzudenken. Wir wissen bereits, wie sich eure Befunde direkt vor euren Augen umgestalten.

Heute könnte der erste Tag deines Lebens sein, oder der letzte.

Niemand weiß es, und niemand vermag für dein Leben vernehmlich einzutreten, noch es debattierend zu verhandeln. Du bist der einzige, der das Recht hat, deinen Tag bekannt zu geben. Veranlage ihn gut.

Einerlei auf was für einer Ebene des Lebens du lebst, du hast deinen vollen Anteil am Glücklichsein und deinen vollen Anteil daran, was man Unglücklichsein nennt. Unglücklichsein könnte als dein Nichtgewahren von Glücklichsein bezeichnet werden. Dein wahrer Zustand des Gleichmuts ist dein Geburtsrecht. Du bist kein Baseball, der herumgeschlagen wird. Habe mehr Gewahren von Glücklichsein. Glücklichsein ist jedem zugänglich. Eine Menge hat dabei damit zu tun, wie du Glücklichsein anschaust. Bei der Bewandtnis, um was für einen Tag, den du gehabt hast, es sich deinem Fazit nach handelt, spielt wie deine Wahrnehmung betrieben ist eine große Rolle.

Gar bei dem, was du einen bösen Tag nennst, könntest du da nicht glücklich sein? Könntest du den Tag würdigen? Selbst an einem schlimmen Tag, könntest du da das Aroma des Kaffees nicht vollauf genießen? Besteht daran ein Zweifel, dass jemand außer sich vor Freude sein könnte darüber, den Tag zu haben, über den du dich beschwert hattest? Und könntest du, wenn dir heute das, was du einen schlimmen Tag nennst, zugestellt wird, könntest du dann nicht über eben jenen selben Tag auch glücklich sein? Gibt es wirklich einen Tag, der zum Wegwerfen ist?

Wenn du auf verflossene Tage zurückblickst, vielleicht auf einen, den du ganz gewöhnlich mit einer Freundin verbracht hast, schlechterdings nicht auf einen speziellen Tag – falls du alsdenn heute, und sei es einen gar nicht hervorgehobenen Tag mit deiner Freundin, die von der Erde geschieden ist, verbringen könntest, würdest du dabei nicht eine jede Minute lieben und den Tag einen beachtenswerten Tag nennen?

Aber du mögest natürlich nicht in der Vergangenheit leben. Du lebst gerne den heutigen Tag und findest ihn einen bemerkenswerten Tag. Eine ganze Menge hängt davon ab, wie du deinen Blick auf den soeben vor dir liegenden Tag richtest. Eine ganze Menge hängt von dir ab.

HEAVENLETTER # 5165 – 15.1.2015  Life as a Picture Book

DAS LEBEN WIE EIN BILDERBUCH

Gott redete …

Geliebte, Ich hörte euch zu Mir sagen:

„Gott, wenn ich auf mein Leben zurückschaue, ist es – ebenso wie Du es sagst – wie etwas, über das ich gelesen oder was ich mir ausgedacht habe. Der Ort, wo ich geboren wurde, wo ich auf Reisen war und gar wo ich jetzt bin, fühlt sich imaginiert und sehr weit weg in Zeit und Raum an, so, als wären jene nichts mehr als Gedanken. Ich habe ein Empfinden, nie jemals irgendwo gewesen zu sein, oder nicht zu wissen, wo ich jetzt bin, gar während ich in einem Stuhl sitze. Es ist, als gäbe es keinen Ort um zu sein. In einem gewissen Sinne scheint dieses Weit-Weg-Sein wie Fortkommen und Verlauf, derweilen ich mich gleichzeitig wie verlorengegangen auf den Meeren fühle. Sind es Umgrenzungen, nach denen ich schreie?“

Geliebte, mit ziemlicher Sicherheit vermisst ihr die Behaglichkeit von Umfassungen. Ihr seid in einem gewissen Sinne disloziert. Es ist wie wenn eure Erinnerungen allesamt so weit weg in der Entfernung sind, wie wenn ihr nicht an sie geheftet wärt. Wie wenn sie Gedanken wären, von nirgendwoher ausgezupft, und als hätten sie nichts mit dem heutigentags so genannten Du zu tun.

Du vermutest, dies bedeute, du seist nicht angeheftet, es scheint indes, du bist an die Anhaftung geheftet. Es ist, als stünden deine Gedenken nicht mit dir in Verbindung, und dennoch sind es die Erinnerungen, die du hast, und sobald du an deine Mutter, deinen Vater und Geschwister denkst, die sie alle verstorben sind, bist du so betrübt. Du weißt, wonach es dir ist, ist auf dieser Ebene unmöglich, und dennoch hast du nach wie vor den Wunsch, du könntest auf der Erde alles wieder zurück haben, so wie die Dinge angestammterweise waren, und sei es bloß für die Dauer weniger Minuten.

Geliebte, eure Familie war nie real. Das Leben war immer etwas erdichtetes Zusammengestelltes. Du last in einem Bilderbuch, und dachtest, obendrein du selbst seist in dem Buch, und dass es das reale Leben auf der Erde darstelle. Ja, du dachtest, du seist irgendwo, und dass es Stellen gebe wie Tinsel Town und Kornfelder, um sich dort aufzuhalten, während Räumlichkeit schlechterdings nicht existiert.

Ihr habt das Gefühl, wie wenn ihr glücklich sein solltet, sich freilich abgekoppelt fühlen ist für euch nicht glücklich. Jetzt hebt ihr an zu denken, ihr hättet euch euer ganzes Leben lang von jedem und allem abgekoppelt empfunden, unbesehen wie viel die Leute und Vorkommnisse euch bedeutet haben mögen. Ihr seid etwa dauernd ein Außenseiter gewesen, in der Wildnis herumirrend, selbst so die Wildnis als euer Empfinden des Alleineseins ausgewiesen war. Und nun sagt ihr zu euch, es sei für euch momentan eine schwierige Zeit.

Durchmesst dies, falls ihr es denn eine schwierige Zeit nennen müsst, und wandelt alsbald auf nichts als Luft, und begebt euch hierher zu Mir, und dies obschon es kein hier und kein dort gibt. Steht groß und aufrecht bei Mir. Stellt euch auf Meine Seite. Erhebt euch zu eurem natürlichen Zustand des Einsseins, so lange bis kein ich, bis kein Gott da draußen mehr ist und bis ihr desgleichen nicht mehr seid, schier Einssein, schlicht Licht, schlicht Alles Was Da Ist, als was ihr zu sein schlussendlich anlangt.

Du hast sehnliches Bestreben mit Angst vermengt. Du möchtest dich im Grunde genommen selber verlieren, jedoch fürchtest du, dich zu verlaufen. Du fragst dich, wie du dich so weit weg von dir wieder finden könnest, wie weit weg du dich kennengelernt und in Erfahrung gebracht hast.

Ich zähle die Köpfe unter allen, die derzeit hier bei Mir anwesend sind. Ich komme bei Meiner Zählung auf Eins.

Entsinnt ihr euch, als ihr sehr jung wart, und erinnert ihr euch, als euer Vater eure Nase von euch wegnahm und sie euch als seine Daumenspitze herzeigte, wie jene durch seine Finger lugte? Dies war ein köstlicher Augenblick, und ihr quietschtet. „Bring mir meine Nase zurück! Bring sie zurück!“ Ihr wusstet, eure Nase war unversehrt, zur selben Zeit wie ihr euch unvollständig fühltet und unbedingt eure Nase zurückhaben musstet, anderenfalls – da wusstet ihr nicht was.

Dieses Spiel aus der Kindheit wird auf diese oder jene Weise nach wie vor im Leben gespielt. Alles, was auf Erden ist, ist eine Spiele-Partie. Wir können es als ein Spiel des Jetzt siehst du Mich, und jetzt siehst du Mich nicht bezeichnen. Entscheide dich. Komm, verschmilz mit Mir.

HEAVENLETTER # 5166 – 16.1.2015  Make Peace with the Past

SCHLIESSE FRIEDEN MIT DER VERGANGENHEIT

Gott redete …

Fehlgriffe passieren. Sie sind vorübergehende Dinge. Du hast sie nicht zu züchten und dir ihretwegen nicht den Tag ruinieren zu lassen. Du deutetest etwas fehl. Du hast es los zu lassen. Ein Fehler wurde begangen. Entschuldige dich, und nun lässt du es los, und schreitest aus. Du bist ein Schreiter. Du kommst im Leben voran. Du gerätst im Leben in Bewegung. Du schreitest aus der Vergangenheit heraus. Nun, ja, du hast einen Fehler begangen. Wasche dir die Hände davon ab. Sage ein Mal Mea culpa, und vergesse es. Ihm steht es nicht an, ein Mühlstein um deinen Hals zu sein. Ich kenne dich. Du hältst dich selber für zurechnungsfähig, niemanden sonst. So weit so gut. Setze dich selber jetzt in Sachen Leibeigenschaft dem Vergangenen gegenüber auf Bewährung. Verurteile dich nicht zu kummervollem Bedauern und Gram. Schließe deinen Frieden mit dem, was verflossen ist.

Du bist nicht dauernd, was du gerne sein möchtest. Du bist nicht dauernd dein Held. Ein Teil von dir ist ein Fehler-Begeher. Verzeihe jenem Part von dir. Schuld ist kein Anteil von dir. Schuld ist ein kläglicher Zusatz, und du gehörst nicht deiner selbstzugeschriebenen Liste von Vergehen hinzugefügt. Selbst dann wenn dir niemand vergibt, verzeihe dir selber. Dir selber vergeben bedeutet – was immer der Fehlgriff gewesen sein mag -, ihn dem Abfall zu überlassen. Dorthin haben sich Enttäuschungen mit dir selber zu begeben. Du kannst nicht mehr weiter vergangenes Bedauern auf Lager halten. Tatsächlich ist es Zeit, du stießt jene bestimmten Fehlentscheidungen weg, und gar auch die potentiellen. Sage ihnen Adieu, wenn du das musst, schaffe sie aber aus deiner Sicht. Sie sich ins Gedächtnis zurückrufen ist wie Fliegen sammeln. Wofür solltest du sie aufbewahren mögen? Wenn du wiedergutmachen musst, dann biete der Vergangenheit Ersatz, indem du nun vorwärtsgehst.

Das, was beiseite gestoßen gehört, stoße es beiseite. Lasse Fehlgriffe, wo sie liegen, oder fege sie zusammen. Lasse sie verschwinden. Sie dienen derzeit keiner Aufgabe, jene Fehler, außer der, dich zu belasten. Belade dich mit der Gutheit, die du getan hast. Du liebe Zeit, denke an all die Zeiten, als du keine Fehler begingst, und als du der Lage gewachsen warst. Deine Missgriffe waren beiläufig. Sie waren nicht wohlerwogen. Sie waren hastig. Du hast nicht sorgfältig hingesehen. Du trafst Unterstellungen, die nicht zutreffend waren, oder du hattest keinen Blick dafür.

Hier nun, was du begreifen musst. Irrtümer gehören dir nicht zu. Dir gilt es, sie nicht aufzubewahren. Du nährst sie nicht. Irrtümer, die du begangen hast, sind nicht Haustiere, die zu halten sind. Wirf deine Missgriffe hoch in die Luft oder in eine Grube hinein. Es zählt, dass du mit ihnen durch bist. Fehler sind immer von der Vergangenheit, und die Vergangenheit gehört los gelassen. Habe nichts am dich Überhängen. Einen Fehler eingestehen ist wie eine Zigarette rauchen. Wenn sie zuende ist, trittst du sie mit dem Fuß aus. Du sammelst die Zigarettenstummel nicht.

Du machtest einen Fehler. Nicht den ersten. Speichere Fehler nicht. Lasse sie nicht deine Beachtung davon wegbringen, wohin du auf dem Weg bist. Du bist zu Mir auf dem Weg, und du gerätst näher und näher. Wenn du mit dem Auto zu Mir kommst, hast du manchmal einen Platten. Das ist vorübergehend. Du probierst, die Sache mit dem platten Reifen zu beheben. Wenn du es schaffst, ist es kein platter Reifen mehr. Wenn du es nicht beheben kannst, lässt du das Ganze stehen. Und das ist es, was du mit all den Fehlgriffen tun musst, die du begangen hast – sie stehen lassen und mit dem Leben vorwärtskommen. Die Fehler, die du aufbewahrt hast, sind nichts als Gedanken. Du hast bessere Gedanken zum Denken. Denke sie.

Schau dir den orangenen Sonnenball an, der heute am Himmel steht. Bemerke das Rascheln der Blätter, was der Wind hervorbringt. Bemerke die Frische der Luft. Lasse die Weise, die du singst, gefällig sein. Wer bei klarem Verstand würde gerne seine Beachtung auf Fehler richten mögen? Es ist überaus wahrscheinlich, niemand zählt deine Fehler, außer du. Tue sie ab. Zähle sie weg. Betrachte sie als erledigt. Fehler sollen nicht die Würmer sein, die an dir knabbern. Es tut dir leid, und jetzt setzt du dich von ihnen weg in Bewegung. Dies just hast du mit dem Verflossenen zu tun. Hebe deine Füße hoch und mache neue Markierungen in den Sand. Du hast Gutes zu tun. Du darfst keinen Stempel mit der Aufschrift ‚Fehlgriff‘ an deiner Stirn anbringen, und dich in der Knechtschaft von Bedauern halten. Dass du auf der Erde bist, ist kein Missgriff. Du marschierst jetzt voran. Es ist niemals ein Fehler, mit einem Fuß einen Schritt nach vorne zu machen. Gehe immerfort weiter.

HEAVENLETTER # 5167 – 17.1.2015  Make Life Beautiful

MACHE DAS LEBEN SCHÖN

Gott redete …

Du bist ein besonderes bemerkenswertes Wesen. Das steht eindeutig fest. Offen gesagt, was immer du von dir denken magst, du dünkst dich nicht reichlich genug. Was immer du an Fehlgriffen getan, selbst was du an Verbrechen begangen hast, all das, all das ist Schnee von gestern.

In einer einzigen Sekunde, in weniger als einer Sekunde kannst du voll und ganz von Krankheit und anderen Mustern der Vergangenheit, die bei dir aufgelaufen sind, geheilt sein. Das Leben steht nicht still. Es existiert kein Verdikt. Das Leben, so wie du es kennst, liegt in deinen Händen und kann sich vor deinen ureigenen Augen vollauf verwandeln.

Das Leben ist nicht die Pattsituation, als du es gedacht haben wirst. Das Leben ist nicht bewegungslos. Nichts hat das gleiche zu bleiben. Tatsächlich bleibt nichts das gleiche.

In der Welt existieren hoch und runter. In der Welt kannst du voran schreiten oder zurück gehen. Dem zum Trotz nach was dir das Leben aussehen mag, dein Leben, so, wie es sich dreht, was du aus ihm machst, was du mit ihm tust – das ist an dir. Du bist nicht für dein ganzes Leben so und so gekennzeichnet. Es gibt für dich neue Alleen zum Begehen.

Der Mensch ist ein Geschöpf, der Bescheide erteilen kann. Ihr habt Optionen. Das Gesamt des Lebens ist nicht außerhalb eurer Hände. Wo immer ihr euch in Hinsicht auf eure gott-gegebene Liebe findet, ihr vermögt euch selber zu transportieren und zu befördern. Wenn ihr mit eurer Liebe knauserig gewesen wart, könnt ihr, jetzt in diesem Augenblick, euer Herz entriegeln und Liebe großherzig zukommen lassen. In jedem Augenblick habt ihr eine Wahl. Selbst wenn ihr keine Wahl seht, habt ihr sie.

Wenn du momentan ein Deserteur bist, ja, gar ein Fan des Wehtuns und des Andere in Abrede Stellens, kannst du zu einem Halt kommen. Niemand, der Meine Worte liest, ist der Schlimmste aller Schlimmen, als gäbe es so etwas, selbst jedoch wenn du Anderen verheerenden Schaden angerichtet hast, kannst du dich heute um 180 Grad drehen und dich zu einem wohltuenden Segen gestalten.

Dies gilt auf der ganzen Linie. Sofern du in der Lage warst, Anderen und dir wehzutun, kannst du zu einem Segen werden, zu einem Helden, zu einem Einfluss für das, was heilig ist. Du kannst in Sekundenschnelle einen Freudensprung machen, und du kannst dahertrotteln. Dein Herz kann die Sterne langen. Du kannst die höchsten Töne treffen. Es kommt keine Begrenzung auf dir zu liegen, ausgenommen die Grenzen, die du dir willkürlich setzt. Du bist der Beweger deines eigenen Lebens. Ausnahmslos. Dessen ungeachtet, was dich im Leben heimgesucht haben wird, du bist der Entscheider über den nächsten Schritt, den du nimmst. Niemand macht dich gut oder macht dich schlecht. Kaufe dich nicht in jene Geschichte ein. Andere haben gewisslich beigetragen, aber niemand macht dich schädlich oder gut. Du bist der Verfertiger deiner selbst.

Wir reden über das, was in deinem Geist und Herzen vorgeht.

Du magst gestern herzlos gewesen sein, und heute kannst du die Welt mit deinem Herzen segnen. Es gibt keine dir von außenher verbotene Liebe. Du bist für die Liebe zuständig, die du zukommen lässt, und für die Liebe, die du zurückhältst. Heute ist der Tag, um den Mantel des Verargens abzulegen. Ich sage dir, dass die Vergangenheit belanglos ist. Du kannst heute mit dem richtigen Fuß den Anfang machen.

Wenn du niemals gelaufen bist, heute kannst du laufen. Wenn du einen Großteil deines Lebens oder dein ganzes Leben lang über sogenannte Andere rücksichtslos hinweggegangen bist, kannst du heute behutsam sein und das Herz und alle Herzen, insbesondere das deine, lindern.

Ich werde als ein Gott der Vergebung erachtet. Ich sah niemals irgendwas zum Vergeben, und Ich hatte nie einen Groll innezuhalten, was habe Ich demnach zu vergeben? Du, andererseits, hast ausschließlich dir selber zu vergeben. Lasse das Verflossene los. Lasse die Vergangenheit gehen, und du bist neu mit einer sauberen Schiefertafel vor dir. Du bist eine Macht in der Welt. Du bist ein Bestimmer der Welt. Du bist ein Dargebot an die Welt. Ich segne und segnete die Welt mit dir. Du hast freien Willen. Und damit ist, wie die Welt zum Vorschein kommt, an dir. Mache sie schön.

HEAVENLETTER # 5168 – 18.1.2015  The Silken Coverlet

DIE SEIDENE BETTDECKE

Gott redete …

Das ganze Leben auf der Erde kann man als eine Metapher betrachten. Das Leben ist symbolisch. Hierin liegt die Fabel.

Das Leben in der Welt ist wie eine Deckschicht, vielleicht wie eine Überdecke, aber solch eine Überdecke, bei der die Verwobenheit, bei der die Farben und die Vielschichtigkeit unglaublich ausgefallen sind und allemal auf allerhand unterschiedliche Weisen in Betracht genommen werden. Diese Überdecke ist aus feinster Seide gefertigt, mit Diamanten, Rubinen, Smaragden und anderen Steinen aus der Erde verziert, darunter Steine, denen du einen Kick geben kannst, während du deiner Wege gehst. Unter den Fäden kommen Stroh und allerhand Grüns und Blumen aus der Erde zum Vorschein, sowie jedwede Art von Dingen, Bilder der Sonne und des Regens, von Hügeln und Tälern, Bilder von Zügen und Flugzeugen und Licht und Dunkel und hell und gedämpft, und Dinge, die noch nie zuvor gesehen wurden, und endlose Wiederholungen davon, was über die meiste Zeit erblickt wurde, und dennoch, die Überdecke, so verschachtelt und überwältigend sie auch sein mag, ist schier eine Bettdecke. Einerlei woraus sie gewoben ist, und einerlei wie schön sie ist oder wie tumultartig sie sein mag, sie ist eine Bettdecke, die genauso weggenommen werden kann.

In Unserer Metapher, da kommt unter der Bettdecke ein Schlafplatz zu liegen, auf den du den Kopf legen kannst, und was an Träumen wird da doch zum Vorschein kommen. Und, jenseits eurer wildesten Träume liegen größere Schätze. Wir können dies als jenseits der Quelle von Allem bezeichnen.

Die Tagesdecke ist schön, dennoch gibt es Fantastischeres. Du hast eine Vorstellung davon, was großartiger und darüber hinausreichend ist, und ab und an hast du flüchtige Einblicke von der Wahren Realität, und immerzu kommst du, kraft der ureigenen Natur des Lebens auf der Erde, zu der Bettdecke zurück und tänzelst auf ihr herum.

Wir könnten die Erde als ein Trampolin betrachten, auf dem du dich abfederst. Was betreibt das Trampolin an Abfedern, während es dich abprallen lässt? Es ist desgleichen an dir mehr dran, als das Auge zu sehen vermag, und gleichwohl steht das Trampolin hinter dir und für dich ein. Du springst auf ihm. Du hast zudem eine Ahnung, dass du großartiger bist, als es durch die Welt oder durch dich anerkannt worden ist. Ganz gewiss, du bist unterschätzt worden und hast dich selber unterschätzt. Das Wahre von dir kommt jenseits der leiblichen Sinne zu liegen.

Es ist gleichsam, du bist ein herrlicher Eichenbaum, und du hast noch nicht so recht zur Kenntnis genommen, dass du aus einem Samen hervorgewachsen bist, und dass inmitten des Samens … nun ja, alles zu liegen kommt, alles was ganz und gar keine Sache ist, sondern viel mehr ein wachsender Punkt von Endlosigkeit und Weite und Ewigkeit und Liebe, welche hinter dem Horizont dessen liegen, was man das praktische Leben nennt; und gleichwohl, was ersichtlich ist oder nicht gesehen wird, ist verschwommen und kurzlebig flüchtig, die Hand kann es nicht anfassen, der Geist kann es nicht begreifen, schier das Herz kann sich mit den Mysterien des Lebens, welche jenseits der Sinne liegen und sich der Sinne erwehren, in Verbindung setzen.

Geliebte, ihr seid auf der Erde ein Gefährt. Ihr gelangt nicht einmal nahe an das heran, was ihr befördert. Ihr seid hier, um die Welt nach oben zu wenden und von ihr all die eingebildeten Bürden und Neigungen zu entfernen. Ihr seid ein Herold dessen, was man die neue Welt nennt. Es ist im Grunde keine neue Welt. Es ist die Welt, wie sie stets gewesen ist. Wir könnten sagen, dass der graue Star von euren Augen weggeschafft wird, sodass ihr nun die Welt hell in ihren wahren Farben seht, Farben, die darüber hinausgehen, was ihr je gesehen habt, Farben, die der Schwerkraft trotzen, Farben, die die Bettdecke abrupt wegnehmen, sodass ihr die großartigere darunterliegende Schönheit bezeugen könnt.

   Es gibt allerhand Wunder. Eines davon ist, dass ihr noch nicht all das, was eine Bettdecke fürwahr abzudecken außerstande ist, unter den Augen hattet. Die Schönheit der Erde ist ein Wunderwerk, und was die Bettdecke einhüllt, ist verblüffend und erd-verwandelnd. Das, was vor euch zu liegen kommt, selbst unterdessen es kein davor oder danach oder sodann und dort gibt. Eine Majestät an Schätzen ist bereits euer, nicht innerhalb des Zugriffs eurer Hand oder eures Geistes, sondern in der Reichweite eures Herzens, und schlussendlich bis hin zu Klarsichtigkeit, wo euch alles enthüllt ist, und wo ihr euch euch selber offenlegt und euch selber auffindet, und wann Ich laut Halleluja rufe.

HEAVENLETTER # 5169 – 19.1.2015  Wherever You May Be, Can Truth Be Far Behind?

WO DU DICH AUCH BEFINDEST, KANN DA DIE WAHRHEIT ABGEHÄNGT DAHINTER LIEGEN?

Gott redete …

Lasst Uns alles auf neue Weise betrachten. Wieso um alle Welt alles wie gehabt ansehen? Warum an Umfassungen gebunden sein?

Das Leben kann man mit einem Aufzug vergleichen, der unausgesetzt hochfährt. Solltest du die ganze Zeit in der zweiten Etage ausgestiegen sein, dann nimm zur Kenntnis, dass es weiter oben andere Stockwerke gibt, und dass jede Etage etwas enthält, was die Etage darunter nicht umfasste. Selbstverständlich kann es in einem Warenhaus so sein, dass der fünfte Stock nicht wunderbarer ist als der vierte. Sobald es sich auf das Bewusstsein beläuft, hat jede Etage andersgeartete Dargebote, und jede Etage baut auf derjenigen davor auf. Jedes Stockwerk ist einmalig, in dem Sinne, dass dies die Etage ist, auf der du dich aufhältst und wohin du gehörst, bis du zu dem, was Wir eine höhere Etage nennen, springst.

Ist jede Etage leichter in sich aufzunehmen? Ja und nein, indes gibt es da nichts, um es zur Debatte zu stellen. Du möchtest nicht zu einem tieferen Stockwerk zurückgehen, und daher steigst du höher auf, dafür gerüstet oder nicht. Sobald du aufsteigst, bist du gerüstet, einerlei wie gedehnt du dich fühlen magst. Letztlich bist du zu einer neuen Etage vorangekommen.

Natürlich sind im Leben die Etagen nicht so leicht auszumachen. Vielleicht bist du zum siebten Flur aufgestiegen, ohne es zu merken. Oder, lasst Uns das mal in Betracht nehmen, dass du dich stets auf einem herrlichen Stockwerk aufgehalten hast. Dies kommt der Wahrheit näher. Es liegt etwas Großartiges darin, dahinter zu kommen, auf welcher Etage du dich befindest, und du wirst es kaum glauben, dass du dich die ganze Zeit in der obersten Etage befandst. Du warst schlicht nicht in der Lage, die Schilder zu lesen, bis du, allmählich oder abrupt, die Stockwerknummer erspähst, wo du dich befindest, und überaus verblüfft bist.

Das ganze Leben ist verblüffend. Die Etage, auf die es dich schließlich verschlägt (als gäbe es dabei ein Ende), kann tatsächlich das Stockwerk sein, auf dem du immer warst, und diese Idee konntest du dir nicht zueigen machen. Jetzt, ob du es nun möchtest oder nicht, verleibst du sie dir ein! Du magst gemeint haben, du lebest in einer Hütte, und jetzt siehst du, wie du die ganze Zeit, dir nicht kenntlich, in einem Schloss verbracht hast. Du hattest immerzu Diener und Engel, die bereit waren, deinen Willen auszuführen, und dennoch hattest du, was dir zugänglich gemacht war, nicht unter den Augen. In einer gewissen Weise ist es gleichsam, als habe dich irgendwo in lange verflossener Zeit Stummheit ereilt, und als sei jetzt der Zauberspruch vorüber. Du kannst sehen! Du kannst hören! Du kannst reden! Und dein Herz macht einen Satz. Du hebst an zu erkennen, dass du da bist, wo du immer gerne sein wolltest, einzig dein Gewahrsein war hinterhergehinkt. Wo immer du sein magst, kann da die Wahrheit weit hinter einem liegen? Geliebte, die Wahrheit war die ganze Zeit stracks an eure Fersen geheftet.

Was hat sich gewandelt? Euer Gewahren hat sich gewandelt. Einstmals wart ihr am Schlafen, und jetzt seid ihr wach. Ihr seid geblendet, und ihr kneift euch selber. Ja, ihr seid wach.

All die anderen Stockwerke waren eingebildet. Ihr habt sie logisch einheitlich angeordnet. Unglaublich, selbst oben im höchsten Stockwerk kann es die einen oder anderen Unebenheiten geben. Ihr habt euch daran zu gewöhnen.

Und davon handelt das Leben auf der Erde – sich an die Auffassung gewöhnen, dass ihr bereits emporgestiegen seid. Auf der Erde gibt es mehr als eine Sache, um euch an sie zu gewöhnen, und Herrlichkeit ist eine von ihnen. Ihr kamt nicht mit einer Landkarte auf der Erde an. Ihr kamt bei der Realität des Lebens auf der Erde uneingeweiht an, nicht bei der vermeintlichen Realität, sondern bei der Wahrheit.

Meine Rede ist vom den Himmel auf die Erde herunter Bringen. Allemal, Himmel und Erde sind seit eh und je Eins gewesen, just so wie ihr mit Mir Eins gewesen seid, dessen unbenommen, wie ihr es seht.

Geliebte, sofern ihr immerzu bei Mir seid, wo anders könnt ihr da sein, außer im Himmel? Es gibt keinen sonstigen Ort, wo jemand sein kann. Ihr seid bei Mir, unabhängig davon, was ihr wähnen mögt. Wo Ich bin, seid ihr, und dies ist die Wahrheit der Geschichte, die ihr herumerzählt. Auf Erden verloren? Ein Ding der Unmöglichkeit. Das kann bloß eine Theorie sein, in die ihr euch einkauftet. Und jetzt ist Wahrheit das gegebene, sie zu erkennen, und Wahrheit, um sie rundherum auszurichten.

Willkommen, Jungen und Mädchen, Wir sind im Himmel, wo es ein einziges Stockwerk gibt, und keinen dazugehörigen Plafond.

HEAVENLETTER # 5170 – 20.1.2015  A God of Love Beckons You

EIN GOTT DER LIEBE WINKT DICH HERBEI

Gott redete …

Du kannst in deinem Leben ohne Weiteres um die Ecke biegen, einige Kehren nehmen indessen so eine gute Zeit in Anspruch. Manchmal mag es sich so anfühlen, dass du seit langem um diese Ecke gebogen bist, seit sehr langer Zeit. Du hast etwa das Empfinden, du fährst mit einem betagten Auto, das es nicht so recht geschafft hat, den Hügel hinaufzukommen. Mitunter ist dein Gefühl, du befindest dich in Zeitlupentempo, verfangen am Rande einer Art ungesichtetem steilem Abhang. Manchmal hast du ein zukunftsweisendes Empfinden, und dass du schlechterdings nicht in einem Auto bist, du segelst einfach um eine Ecke, mit nichts was dich hält, während du die Kurve nimmst, so, als wärest du ganz und gar für dich.

Natürlich ist es nicht zutreffend, dass du ganz für dich bist, denn du hast Mich dauernd bei dir. Ich bin dein Lenkmechanismus. In allen Fällen bin Ich bei dir, liebe Ich dich, liebe Ich dich mehr, als du dir einzuverleiben imstande bist. Dass du dich alleine fühlst, ist Beleg, dass du etwas entbehrst einzig in deiner Wahrnehmung, denn Ich bin stets feste in deiner Gegenwart. Du wirst etwa Mich, du kannst Mich einfach eher als furchtbar denn als erbarmend betrachten.

Barmherzig ist nicht wirklich ein passendes Wort für Mich, denn für Mich gibt es kein Bescheide-Erteilen. Ich führe keine Debatten. Ich entscheide nicht. Was ihr Barmherzigkeit nennt, das ist stets-präsent. Für das Wort Barmherzigkeit, da setze Ich Liebe. Ich verkünde das Zwei-Silben-Wort Liebe. Sie ist stets bei Mir.

Ich bescheide Erbarmen nicht oder mache Erbarmen als Beschiedenes rückgängig, so als könnte Erbarmen eine Wahloption sein. Es gibt keine Option. Liebe ist keine Option. Gewiss ersehe Ich Liebe, indes ersah Ich sie vom Anbeginn an. Liebe in Meinem Buch war niemals eine Wahl. Liebe war stets ein Gegebenes. Liebe richtete sich ein, noch vor dem Anbeginn. Der Beginn selber kam aus der Liebe zum Vorschein.

Ich möchte die Frage stellen, die sich viele unter euch stellen:

„Wählte Ich, oder wurde Ich ausersehen? Suchte sich Liebe Mich aus, oder erkor Ich sie, diese Liebe, aus der Ich herrührte?“

Auf jeden Fall sagte Ich der Liebe mit vollem Herzen zu und begrüße sie eh und je mit offenen Armen als die Meine. Jetzt, so Ich das bedenke, gehe Ich nicht davon aus, dass die Liebe jemals überhaupt von Mir getrennt existiert haben konnte, und dass Ich demzufolge immer Liebe war, und einzig Liebe sein kann, und dass im Himmel und in dieser ganzen weiten Welt einzig Liebe existiert. Ich wurde zu Manifester Liebe, und Liebe entkam Mir, Luftblasen gleich, und Meine Kinder fanden sich konsterniert auf der Erde, sie fragten sich, was sie hier taten und wie sie hierherkamen, so, als seien sie aus dem Himmel hinausgeworfen worden, derweilen dies unausdenkbar ist. Ein Ding der Unmöglichkeit. Ein Gott der Liebe wirft keinen aus dem Himmel hinaus.

Und mithin machst du jene lange Kehre um die Ecke. Sobald du diese Kehre um die Ecke der Erde beendet hast, wirst du bemerken, wo du bist. Nach all dieser vermeintlichen Zeit wirst du einen tiefen Atemzug nehmen, der beträchtlicher ist als ein Aufatmen, und du wirst erkennen, dass es keine Ecke zum Abbiegen gab, dass es nur deine Augen gab zum Öffnen, um dich dort zu finden, wo du stets gewesen bist, im Himmel mit Mir stracks neben dir.

Mitten in deiner DNA liegt das, was du Entsinnen all der guten Zeiten, die Wir gehabt haben, nennst, und dies ist der Himmel. Natürlich gibt es keine Vergangenheit, um sich ihrer zu erinnern, denn Zeitlosigkeit existiert, nicht Zeit existiert. Endlosigkeit existiert, nicht Zeit. Lebendigkeit existiert. Einssein existiert. Liebe existiert. Das Einssein von Liebe existiert. Eine andere Ausdrucksweise dafür ist: Ich existiere, Ich, der Gott vor dir, Gott inwendig in dir und außerhalb von dir und schlicht allerorten.

Dies, was Ich euch hier erzähle, mag wie eine Gutenachtgeschichte aussehen, gleichwohl ist es die Wahrheit der Schöpfung, die Ich euch bekunde. Dies ist eine wahre Geschichte. Dies ist eine Liebesgeschichte. Dies ist ein sachgerechter Bericht vom Einssein der Liebe. Sie wurde niemals nicht verlautbart, wiewohl – mehr als das – wird diese Geschichte vor euch in dieser weit-offenen Welt zur Aufführung gebracht, in dieser Welt, die ihr mit dem geräuschlosen lebenssprühenden Schlüssel eurer Bewusstheit, welche sich bereits klar ist, was die Wahrheit ist, aufschließt.

HEAVENLETTER # 5171 – 21.1.2015  God Is Rising in Your Heart

GOTT GEHT IN DEINEM HERZEN AUF

Gott redete …

Durch Mein Herz kreist die Welt. Sie hallt durch Mein Herz wider. Die Welt mitsamt dir in ihr dreht sich rund um Mein Herz herum. Meine Liebe verspinnt das Universum, und wie leicht das Universum ist, so Ich es in Meinem Herzen trage. Es gibt in Meinem Herzen keine Schwere. Liebe und Licht wiegen nichts.

Sofern sich dein Herz schwer anfühlt, hat sich dort etwas anderes, etwas Unerbetenes, aufgedrängt. Überflüssiges Gepäck hat eine Leistungsschwächung des Herzens zur Folge. Last bringt Unzulänglichkeiten des Herzens auf. Lasten fügen Masse hinzu und sind dem Herzen fremd. Dein Herz soll nichts wiegen. Schweren Herzens sein ist nicht Gottes.

Nun also, füge einem bereits verstopften Herzen nicht noch Schuld oder Beschämung hinzu. Dein Herz hat genug gelitten. Eine Minute Herzschmerz ist zu viel.

Du bist hier auf Erden in Bearbeitung. Du bist im Verlauf, Bürden von deinem Herzen und von den Herzen Anderer wegzunehmen. Zum Mindesten gilt es dir nicht, dem Empfinden von Schwere bei jemandem etwas hinzuzutun. Komme ohne Negativität aus, und dieser Verlauf wird sich seiner selbst annehmen. Es näher bedenkend – du hast dich niemals davon umtreiben zu lassen, einem Anderen auch nur das geringste Leid zuzufügen, mithin dich selber damit verschonend. Du bist für unvoreingenommene Gewogenheit hier auf der Erde. Es existiert für dich keine Not, zu deinem Schutz einen Harnisch zu tragen.

Fröhlichkeit ist die Richtlinie des Tages. Fröhlich fliegst du auf den Schwingen der Engel. Fröhlich fliegst du auf deinen eigenen Flügeln des Lichts und der Liebe. Gelinde, das macht es.

Es gibt nichts Schweres, was das Leben angeht, außer du drückst das Leben mit Verflossenem und Künftigem nieder. Mit der Vergangenheit und der Zukunft legst du Steine in dein Herz, bisweilen Kiesel, manchmal Felsen und Steinblöcke. Manchmal errichtest du Berge in deinem Herzen, und kletterst sie jeden Tag hoch. Lasse dein Herz frei sein. Schaufle hinaus, was nicht in irgendwelches Herz hineingehört.

Du hattest die Idee, das Leben sei angelegt, hart zu sein, und demnach hast du dein Herz verhärtet. Die Wahrheit lautet, dass dein Herz nicht verhärtet gehört, sondern vernommen gehört. Herzen auf der ganzen Welt weinen. Tränen lassen dein Herz weich werden. Wenn dein Herz nicht verhärtet geworden wäre, weswegen sollte es dann dein Herz nötig haben, zu erweichen?

Miete dir einen gewähnten Wagen und befülle ihn bis zum Anschlag mit dem Schutt deines Herzens. Worauf wartest du? Sei jetzt fröhlichen und leichten Herzens. Sei leicht an Gewicht und gefüllt von hellem Licht.

Liebe wiegt nichts. Liebe hält nicht Gewicht inne. Angst ist schwer. Du setzt gar Abhandenkommen mit Schwere gleich. Lasse alles los, was du je gedacht hast, und fange noch einmal von vorne an. Brich abermals auf. Mache dir keine Gedanken. Du wirst nicht leeren Herzens sein. Lasse dir selber ein Herz aus Gold zukommen, denn Gold im Herzen ist Licht. Reines Gold ist eine Metapher für Unbeschwertheit.

Das Gold deines Herzens ist Gott. Gott bricht in deinem Herzen an. Ich fülle dein Herz mit Liebe. Lasse Mich hinein. Lasse Mich in dein bewusstes Gewahren. Ich gehöre in dein Herz. Ich werde den Auswuchs beseitigen, der nicht hierher gehört. Ich bin wie ein feines Sieb, das irgendwie in deinem schönen Herzen den Weizen vom Spreu trennt. Schönheit gehört erblickt, und Schönheit gehört bekundet. Du hast ein schönes Herz. Bewundere es. Beseitige die harschen Ecken.

Streife überspannte Empfindlichkeit ab. Nimm niemals mehr etwas als Affront. Es ist ichbezogen, was jemand sagt zu deuten, als ziele es auf dich. Es gibt Zeiten, wann du dir alles als persönlich zu nehmen zuziehst. Dies ist Ichbezogenheit. Komme davon weg. Gelange in die Gegenwart und lasse das Verflossene alleine für sich. Pappe jenen, die momentan vor dir stehen, nicht Bezeichnungen von früher an.

Sei der Welt gegenüber, wie sie derzeit vor dir in Erscheinung tritt, billig und gerecht. Die Scherereien der Gegenwart sind Überträge aus der Vergangenheit. Schaffe nun die Vergangenheit und alle deine zeitvergeudenden früheren Eindrücke weg. Tue das jetzt.

HEAVENLETTER # 5172 – 22.1.2015  Have You Hacked into Infinity?

HAST DU DICH IN DIE ENDLOSIGKEIT HINEIN GEHACKT?

Gott redete …

Was bedeutet es, dass sich etwas im Nu ändern kann? Es bedeutet, es braucht einen kurzen Moment, es braucht etwa einen kurzen Moment zwischen zwei Herzschlägen. Demzufolge kann Kranksein in einem Moment vorüber sein. Auf diese spornstreichs augenblickliche Weise kann bei der Welt Wohlwollen ans Ruder kommen. So kann eine Arbeit erledigt sein.

Schuften ist in der gegenwärtigen Welt notwendig, da ein Glaube an Sich-Abmühen das Gegebene ist. Es braucht Zeit, dies oder das hinzubekommen. Sofern Zeit in Wahrheit nicht existiert, weswegen sollte dann Zeit benötigt werden?

In den Begrifflichkeiten der Welt, da kam es nicht dazu, dass Rom an einem Tag errichtet wurde. Wer kann, in den Bezügen von Zeit, Einwände dagegen vorbringen?

Zugleich hat es Sofort-Heilungen und allerhand augenblickliche Wunder gegeben. Diese Wunder können sich eingestellt haben, weil – wie in Science Fiction – derjenige, dem das Wunder beschert wurde, irgendwie aus der Zeit heraus geschlüpft war oder einen Nicht-Durchgang an Weltzeit erlebt hatte.

In der Nacht hattest du Träume, die unablässig weiter und weiter liefen, und der Traum wird allemal eher schier in einem Moment stattgefunden haben.

So du älter wirst, ist das Dahingegangene, das Verflossene, so scheint es dir, mehr und mehr wie ein Traum, und irgendwie scheint des Traumes Fortschreiten flüchtig und kurz zu geraten, so, als ob das, was eine Abfolge gewesen war, im eigentlichen Sinne in einem einzigen Moment auf ein Mal passiert war und es in Wirklichkeit nicht irgendwo zum Parken untergestellt wurde. Dein Leben kann eine lange Geschichte sein, in Worten erzählt, und doch ist dein Leben ein Aufblinken eines Moments von Nicht-Zeit.

Bist du in die Unendlichkeit eingedrungen? Es scheint so. Du, eine gewöhnliche Person wie du, die nicht um viel weiß und die dies gar einräumen wird, du hast dich irgendwie in die Endlosigkeit eingehackt, ODER, du wurdest für einen Moment an Nicht-Zeit in die Endlosigkeit eingehackt.

Wer ist wer und was ist was?

Denn was gewiss wie ein Moment scheint – du bist irgendwohin befördert, und du bist überrumpelt, vielleicht begeistert, außer dir vor Freude, hinreißend glücklich.

Dies trägt uns an, dass in deines Vaters Hause zahlreiche Dimensionen des Lebens das gegebene sind, von denen augenscheinlich nicht alle an der Oberfläche zu liegen kommen. Ganz bestimmt nicht.

Du kannst herausfinden, dass diese mit Juwelen besetzten Momente, bei all deinem Bestreben und deinen Willensbemühungen, nicht, sowie sie herbeigewunken werden, hereintreten. Diese mit Juwelen besetzten Momente scheinen ihren eigenen Willen zu haben, oder, ist es Mein Wille? Du und Ich indes sind Eins, und demnach ist Ein Wille das gegebene, und es gibt keine Zufälle und glückliche Zusammentreffen.

Der Tag wird kommen, und er ist nicht weit weg, wann du nach Belieben in die Weltzeit hinein und heraus gehen wirst.

Hier die kolossale Sache:

Du bist in allen Bereichen auf ein Mal, jetzt, soeben im Augenblick so du bist, jedoch verschläfst du dies sozusagen. Es geht ein großartiges Fest vonstatten, und du verschläfst es.

Wunder scheinen auf ihre eigene Ansage hin einzutreten. Wunder sind stets bereit, nach vorne zu treten, auf die gleiche Weise wie der Sonnenschein regelmäßig und königlich herauskommt, nicht dank eures Wirkens, sondern aufgrund eures Sehens. Rarere Wunder scheinen auf einen Durchlass zu warten, dennoch halten sich Wunder nicht in einem Wartestand auf. Sie scheinen bloß verschoben, da ihr sie nicht im Blick habt.

Dass Engel euch umgeben, ist Allgemein-Platz. An ihrer Präsenz ist nichts Verwunderliches. Euer Bemerken ihrer Präsenz ist ungewöhnlich.

Was also gebe Ich euch soeben zu verstehen? Was ihr Wunder nennt, sind die gewöhnlichsten Dinge in der Welt. Es ist einfach so, dass ihr geneigt seid, sie nicht zu sehen. Ihr vergesst gar, dass der Sonnenaufgang und der Sonnenuntergang Wunder sind, die ihr täglich seht, und ihr vergesst, dass sie herausragende Wunder sind. Tatsächlich ist alles im Leben ein Wunder. Zum allergrößten Teil segelt ihr über die schönen Wunder hinweg und seid mehr hingezogen, die Welt als ein Debakel zu sehen.

Du bist ein Wunder! Deine Gegenwart auf der Erde ist ein Wunder. Du bist ein Besucher von einem weit entfernten Land. Du erinnerst dich nicht, wer du bist und wo du weiterbestehst und wofür du ausersehen worden bist. Du erkennst eine 3-D-Figur und gehst davon aus, dies seist du, während du ein Multi-Wesen von unbeschränkten Dimensionen bist. All dies natürlich ist, derweilen du Eins mit Mir bist.

Ebenso nehmt ihr schwerlich Unser Einssein zur Kenntnis, denn ihr nehmt die Elemente in eure Hände und spielt mit ihnen wie mit Spielzeugen, so wie dies ein kleines Kind auf dem Spielplatz tun kann. Ihr klettert an dem Klettergerüst hoch, und die ganze Zeit erklimmt ihr eine neue weitere Sprosse, ohne es zu bemerken. Ihr denkt, ihr klettert den Turm zu Babel hoch, während ihr die Jakobsleiter zum Himmel erklimmt. Ihr seid gar die goldene Leiter, die ihr hochsteigt. Alles ist spornstreichs hier auf der Erde möglich, alldieweil dermaßen Vieles nachgerade über eure wildesten Träume hinausreichend zugegen ist.

HEAVENLETTER # 5173 – 23.1.2015  Room at the Inn [II]

PLATZ IN DEM GASTHOF

Gott redete …

Was wäre denn, wenn jeder jeden in sein Herz hinein willkommen hieße? Was wäre, wenn es leicht und natürlich wäre, jeden anzunehmen? Ohne dabei obwaltende Bemühungen. Was hat es Mir in der Form von dir dermaßen schwierig gemacht, einen Jeden zu Unserer Herde willkommen zu heißen? Es ist die eine oder andere bedürftige Nachfrage, die diese Bewandtnis erfüllt, anderenfalls würde niemand den einen oder anderen Menschen abweisen. Du würdest das nicht tun. Du würdest nicht jemanden von deinem Herzen abhalten und nicht ausschließlich jene gesondert Ausersehenen hereinlassen. Du würdest nicht einige oder irgendwen aus deinem Herzen aussperren, noch auch würdest du etliche willkommen heißen und sie später verstoßen.

Es kann durchaus sein, es gibt mehr Leute, die du nicht befürwortest, als solche, die du befürwortest. Das ergibt keinen Sinn.

Das Ego muss bei der Angelegenheit eine gewisse Rolle innehaben. Es könnte sich nach einem Statusgewinn umtun. Das Ego liebt es, zu bewerten. Du kannst das Ego ausrufen hören: „Deiner unwert. Übergehe den Menschen.“

Das Ego kann in dein Ohr flüstern und dich so veranlassen, dass du dich von jemandem wegwendest, den du mit einem Grüß Gott beglücken möchtest. Du weißt das nie. Allen Menschen zu dieser Welt mit offenen Armen entgegengehen macht dich nicht zu einem Galan. Das Wenigste, was du tun kannst, ist rüberrücken und anderen Leuten einen Platz anbieten. Was kann so schwer dabei sein, die Dinge mit einem großzügigen Herzen anzugehen?

Selbstverständlich kannst du nicht mit jedem eine Ehe eingehen. Du kannst nach der Schule nicht die ganze Klasse zu dir nachhause bringen – was allerdings sagt denn an, dass du nicht an der Stelle eines jeden sein kannst? Ich frage Mich, wieso du in deinem Geist Listen anlegst und etliche Menschen aus deinem Herzen ausstreichst? Was ist daran Gutes? Sofern dich Exklusiv-Sein glücklich macht, wie bloß kann das sein? Du fährst jemanden an, und du fühlst dich gut dabei?

Wenn es da einen Zaun gibt, über den zu klettern ist, hilf jedem über den Zaun. Anderenfalls diskriminierst du. Was du in Wirklichkeit tust, ist dich selber streichen. Du schaffst die Gelegenheit fort. Du schließt dich selber aus. Sei der Menschheit ein Freund. Wir reden über dich, der diesen oder jenen etwa nicht anlächelt oder ihn womöglich gar nicht anschaut. Denkst du, dein herzliches Entgegenkommen würde dir Schande einbringen? Mir scheint es, dass du dir selber Schande einfährst. Wenn Ich alle für wert erachte, wie kann es dann sein, dass du das nicht tust? Wenn für Mich jeder gut auskömmlich ist, wie kommt es dann, dass nicht jeder für dich gut genug ist? Wenn Ich sage: gut genug, meine Ich, gut genug, zu ihm herzlich zu sein.

Ich bin ein Gott von allen. Ich blaffe keinen an. Ich stelle keine Kategorien zusammen. Ich streiche nicht aus. Ich bin nicht duldsam. Ich heiße alle willkommen. Ich werde nicht durch Erscheinungsbilder getäuscht. Ich schaue nicht nach Gründen, jemanden aus Meinem Herzen herauszuhalten. Es könnte dabei gar keinen Grund geben, der Mich zufriedengestellt beließe. Es gibt ganz einfach keinen Grund, der hinreichend gut ist.

Wenn du jemandem gegenüber nicht entgegenkommend bist, verunglimpfst du dich selber. Du wirst meinen, du beschränkest einen anderen Menschen, es bist allerdings du selber, den du beengst. Selbst dann wenn du außer deiner Hinsicht lässt, dass ein jeder Eins ist, ist es dein kleines Selbst, welches du nicht gut behandelst. Du darfst gar keine so hohe Meinung von dir haben, dass du dich unterfängst, eine Tugend darin zu sehen, weniger als warmherzig zu sein. Was widerfuhr der Bescheidenheit?

Tue Anderen nicht, was du dir nicht gerne getan sehen möchtest.

Räume ein, dass jeder dein Bruder oder deine Schwester ist. Räume ein, dass du jedermann Bruder oder Schwester bist.

Alle sind gemeinsam in einem Rettungsboot namens Welt. Es ist Raum für alle und es ist Platz für alle da. Beherbergt Andere. Es gibt keine Leprakranken, verstehst du Mich?

Ich betraue euch damit, die Welt emporzuheben. Insofern als es die Welt nötig hat, in die Höhe gehoben zu werden, bitte Ich euch, das zu tun.

Kein einziger, Geliebte, ist ein Witz. Es gibt niemanden, um mit ihm fahrlässig umzugehen. Deine gute Gelegenheit ist jetzt. Solch eine Gelegenheit kommt womöglich nie wieder. Ein Jeder, der das Leben durchläuft, verdient Freundlichkeit und Respekt. Es gibt keinen Geringeren unter euch. Da ist Gott, und dies ist Gottes Welt. Über die Welt gehört nicht gespöttelt. An dir ist es, der Gasthof zu sein, der für Alle Raum hat.

HEAVENLETTER # 5174 – 24.1.2015  When You Desire Happiness

SOWIE ES DICH NACH GLÜCKLICHSEIN VERLANGT

Gott redete …

Glück ist dein. Ich lasse es dir zukommen. Es ist der Läufer, auf dem du stehst, der Boden, auf dem du gehst, der Stuhl, in dem du sitzt. Du bist das Glücklichsein, das du mit dir trägst. Das hat so zu sein, da Ich in deinem Herzen existiere, und da Ich dein Glück bin. Ich bin dein Glücklichsein eines Comte.

Sobald Angst dein Herz betritt, bekommt Unglücklichsein seinen Fuß in die Tür. Angst und Erzittern tanzen einen kleinen Jig in deinem Herzen, und das nennst du Unglücklichsein. Du bezeichnest einen Stand der Dinge als Unglücklichsein. Jenes scheint dir sehr real, indes ist es nicht die Lage der Dinge. Es ist eine Idee, die du bei dir trägst. Angst bekommt einen Halt an dir und macht dich furchtsam, und dein Herz sinkt nach unten.

Du magst meinen, unglücklich sei das Präsente. Du kannst dich unglücklich fühlen, Unglücklichsein ist dem hingegen eine Idee, die du mit dir herumträgst. Du gibst dir zu verstehen, du steckest im Matsch fest und werdest niemals mehr wirklich oder für längere Zeit glücklich sein können. Auf der Erde rückt das Leben voran, alledem unbeschadet.

Ein Bescheid, den ihr fürs Glücklichsein erteilt, setzt euch nach vorne in Bewegung, ihr Lieben. Ein Entschluss zum Unglücklichsein hält euch zurück. Beides, Glücklichsein und Unglücklichsein, sind Folgerungen, die ihr zieht. Eine Folgerung kann überhaupt dies und das sein. Sie kann wie ein Mantel sein, den du anziehst, mit zahlreichen Mottenlöchern darin. Derartige Folgerungen sind euch nicht von großem Nutzen. Gewiss, die Folgerungen, die ihr zieht, färben euren Tag. Wenn du Farben magst, dann färbe deinen Tag mit den Farben, die dir lieb sind. Die Folgerungen, die du ziehst, sind optional. Sieh zu, dass du die Farben verwendest, die du magst.

Wer wagt es, euch anderes anzusagen? Wer wagt es, euch zu erzählen, dass ihr in einer Welt voller Pracht nicht glücklich sein könnt? Sofern das Leben das ist, was ihr aus ihm macht, macht aus ihm das, was ihr mögt. Du bist der Advokat deines Lebens. Ihr könnt gänzlich der Überzeugung sein, dass euch kein Mann oder keine Frau diktieren kann, glücklich zu sein. Nicht anders, kein Menschenwesen kann bei euch durchsetzen, dass ihr unglücklich seid, gleichwohl bist du ein Menschenseinwesen, das sich selbst als glücklich oder unglücklich bezeichnet. Du bist ein erfolgreicher Überreder. Nimm einen anderen Gedankenzug her. Die Skala, die du durchstreifst, was Glücklichsein oder Unglücklichsein angeht, besitzt keine Messsicherheit. Sobald du Unglücklichsein verkündest, setzt du Wetteinsätze gegen dich. Du bist dir selber gegenüber unaufrichtig.

Ebenso wenig hast du es nötig, dich für glücklich zu erklären, da Glücklichsein nicht in Frage steht. Ich bin dein Glück. Du bist nie Meiner ledig. Ich bin dein.

Dein Glücklichsein hängt nicht davon ab, was rund um dich herum vor sich geht. Du bist weitaus umfassender, als was um dich herum vorgeht. Du bist aus weitaus mehr gemacht, als aus alledem, was zu einem gegebenen Zeitpunkt um dich herum tanzt. Du hast das Sagen über dich selber.

Glücklichsein oder Unglücklichsein sind relativ. Heute bist du ohne eine gewisse Sache unglücklich. Morgen wirst du über eine andere Sache glücklich sein. Sei heute nachgerade glücklich. Selbst so du dich heute unglücklich fühlen und dich auf dein Unglücklichsein konzentrieren kannst, wiewohl, du hast heute freien Lauf. Du gebrauchst deine Arme und Beine und deinen Geist rundum und vollauf. Ich kann dir garantieren, dass du, falls du denn den vollen Gebrauch deiner Arme und Beine und deines Geistes einbüßen solltest, auf den heutigen Tag als einen glücklichen Tag zurückblicken würdest. Das versteht man unter relativ. Du bescheidest, wie du dein Leben anschaust. Glücklichsein und Unglücklichsein sind entschiedenermaßen Wahlen, die du triffst. Hebe an und blicke auf dein Leben von einem Ort des Glücklichseins her. Was denn ist auf anderem Wege hinzuzuerzielen?

Bist du dein eigener Freund, oder bist du es nicht? Wenn du dich selber zunichte gemacht hast, halte in diesem Moment damit ein. Sei ein Anfeuerer. Mache Schluss damit, über das, was du nicht möchtest, Vorhersagen zu treffen und näher darauf einzugehen. Sofern es dir denn nicht nach Unglücklichsein ist, dann höre jetzt und für immer auf, es zu beteuern.

HEAVENLETTER # 5175 – 25.1.2015  The Doorway to Inifinity

DER ZUWEG ZUR ENDLOSIGKEIT

Gott redete …

Das Beste ist noch am Kommen – das ist die Wahrheit. Das Beste liegt nicht hinter dir. Du magst das in düsterer Stimmung denken. Was deiner indes harrt, ist vorrangig. Ich sage dies, da du seit gestern gewachsen bist, und weil du Mich bereits hast sagen hören, dass die Vergangenheit niemals gewesen ist. Mit oder ohne dich, ist die Vergangenheit verpflichtet, zu schwinden. Du kannst nicht an ihm festhalten, an dem Verflossenen, weder an dem seit langem Verflossenen noch an dem jüngst Verflossenen. Vorüber ist vorüber. Das illusionäre Trugbild von der Vergangenheit, das du herumträgst, ist jetzt vorüber. Die guten Tage sind vor dir aufgereiht wie Kegel bei einer Kegelbahn.

Deine guten Tage sind nicht hinter dir aufgereiht. Die guten Tage der Vergangenheit sind übersprudelnd. Sie sind nicht jetzt. Du kannst sie nicht in das Jetzt kehren. Sie hatten vor langer Zeit ihren Weggang. Du kannst dieser Tage nicht in ihnen leben.

Genauso wenig kannst du in der Zukunft leben, denn jetzt soeben ist der Augenblick, auf den du gewartet hast. Mache geflissentlichen Gebrauch von ihm.

Wenn du in der Vergangenheit lebst, bist du wie ein Geizhals mit seinem Geld. Er hortet es. Er zählt es immer und immer wieder durch. Du hast jetzt brauchbar zu sein. Was für eine Furcht sollte dich von eben diesem Moment zurückhalten mögen?

Wenn du ein Tiefseetaucher bist, kannst du nur in diesem Augenblick tauchen. Du hast einen neuen und frischen Sprung hinein zu machen. Du kannst kein Zeit- oder Gezeiten-Vereinnahmer sein. Wende den laufenden Moment auf. Sei großzügig zu dir selber. Zehre diesen Augenblick auf.

Du nimmst immer einen Schritt vorwärts. Du befindest dich jetzt mitten drin in einem Schritt. Du könntest dich am Am-Schweben-Gehalten-Sein wähnen, jedoch bist du mehr als In-Der-Schwebe-Gehalten-Sein. Du bewegst dich nach vorne. Ein Schritt nach dem anderen, und du bist fröhlichen Fußes hin zum nächsten Schritt.

Du läufst nicht zurück. Falls du das tust, ist das tölpelhaft, und beim Zurückgehen kommst du nicht weit. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, das Leben zu unterbrechen, während du in ihm bist. Du bist ein Menschenwesen, welches voranschreitet. Fortschritte machen bedeutet vorangehen. Du kannst nicht zurückgehen, und genauso wenig kannst du stillstehen.

Zu den Zeiträumen, als du die Tage der Vergangenheit lebtest, die dir so teuer sind und an denen du festhältst, war es öfters der Fall, dass du dir in jener Zeit nicht im Klaren warst, wie kostbar sie dir sein würden, wie du sie dieser Tage im Blick hast. Es ist recht wahrscheinlich, du erledigtest sie rasch, im Warten auf einen besseren Tag.

Mache bitte nicht den gleichen Fehler. Finde vollauf Vergnügen an dem Tag, der hier am sich Rüsten ist. Heute ist nicht einfach ein weiterer Tag. Dies ist der Tag, den du soeben dabei bist herzustellen. Iss den Kuchen, der gerade vor dir steht. Du hast nur das Heute, um ihn zu essen. Wie oft kannst du ein Pfirsichkuchen-Stück aufwärmen? Wie oft kannst du das gleiche Stück essen?

Eine Erinnerung ist eine Erinnerung. Ein Angedenken ist nicht Leben. Das Leben blinkt vor deinen Augen auf. Du kannst es nicht wiedererleben. Du kannst bloß nachsinnen. Die Vergangenheit gehört nicht unterstrichen. Sie ist angelegt, zurückgelassen zu werden. Ich sage dies, so es ja gar, in der Welt, die Ich abschildere, kein hinter dir oder nach dir oder überhaupt so etwas gibt, ausgenommen, was jetzt gerade ist. Tatsache ist, es liegt nicht ein ganzer Tag vor euch. Das Jetzt soeben ist. Jetzt ist, was du hast. Jetzt ist alles, was du hast. Der Sand der Zeit mag sich auftürmen, das süße Wasser der Zeit fließt indes weiter und weiter. Das liebliche Wasser der Zeit ist bloß einen Augenblick lang hier. Nimm tiefe Schlücke. Trinke dieses angenehme Wasser, während es frisch ist.

Trage du Rosenknospen zusammen, sowie du es kannst. Dies ist die Kernaussage bei allem, was Ich sage, vielleicht ist zusammentragen indes nicht das richtige Verb, denn es wird eher die Auffassung von Sammeln übermitteln. Dir ist es angelegen, ein Vergnügen-Findender, und nicht ein Sammler zu sein, freilich, Lies Rosenknospen auf, während du es vermagst – dieser Wortwahl geht der künstlerische Ausdruck ab. Wir reden über ein Künstler des Lebens sein, der in das Leben eintritt für den flüchtigen Augenblick, den es hier ist. Du bist jetzt im Augenblick auf dem Torweg zur Endlosigkeit.

HEAVENLETTER # 5176 – 26.1.2015  A Place in Your Heart

EIN PLATZ IN DEINEM HERZEN

Gott redete …

Welches Meiner Kinder ist nicht Meine schöne Blume? Jeder von euch ist Meine schöne Blume. So sehe Ich euch. Natürlich liebe Ich Meine robusten Pusteblumen ebenso sehr wie Meine Gewächshausrosen. Der Blickwinkel, aus dem her Ich sehe, lautet: einschließend. Meine Arme umfangen Alle. In einem jeden einzelnen Meiner Kinder erblicke Ich etwas, mit dem du im Umgang mit dem Sehen eher nicht so erfahren bist, siehst du das auch so? Licht sieht Licht! In dir könnte es so einige dunkle Flecken geben. Unter deiner anfälligen Politur, da könnte dies der Fall sein.

Bringst du vor, Ich sei liebeblind? Nein, Meine Lieben, ihr seid es, die vor Bewertungen blind sind. Kraft eures sogenannten objektiven Geistes zieht ihr etliche Menschen herein und stoßt ihr etliche Menschen hinaus. Natürlich habt ihr dafür eure Gründe. Ihr habt immer Gründe. Ihr könnt immer rechtfertigen, was ihr denkt und tut. Ihr rechtfertigt euch die ganze Zeit. Darin seid ihr gut.

Und bei einigen Menschen, die ihr in euren inneren Kreis hinein gezogen habt, da kommt es von Zeit und Zeit wiedereinmal dazu, dass sie euch enttäuschen. Ihr habt es da mit Nachgedanken zu tun, und kickt den Enttäuscher aus eurem enggeknüpften inneren Zirkel heraus. Bei einigen, die ihr früher einmal ausschlosst, findet ihr später Gründe, sie einzuschließen. Vielleicht sind sie berühmt geworden oder sie erbten ein Vermögen, oder bei euch kam es dazu! Etwas in euch wird sich geändert haben. So wie du dich änderst, so tut das auch deine Sicht darauf, was außerhalb von dir liegt.

Nimm den Splitter aus deinem eigenen Auge. Was immer ein vermeintlich Anderer getan oder nicht getan haben mag, es obliegt dir nicht, auf ihn oder sie Unwertsein zu projizieren. Ihr hattet eure eigenen unedlen Gedanken gehabt. Jemand anderes, Geliebte, kann durchaus euren Gedanken Folge leistend agiert haben.

Niemand ist aus Meinem inneren Kreis ausgeschlossen. Wie sollte Ich Mich Selbst ausschließen können? Und weswegen sollte Ich das je tun mögen? Ich bin unbefleckt. Ich kann sehen, soweit das Augen sehen kann. Ich sehe zudem, soweit das Herz sehen kann.

Ausgehend von den Standards, die du aufrechterhältst, hast du noch keinen mustergültigen Menschen unter den Augen gehabt. Sobald du Gebrechen oder mangelnde Ungezwungenheit erblickst, trägst du zu ihnen bei. Du wirst eher nicht bestätigen, wo du dich aufgehalten hast, bevor du nach dorthin angewachsen bist, wo du jetzt bist, oder wo du vermeinst, du seist jetzt dort.

Zu einem Gutteil sind Meine Kinder aus kleinen Taten zusammengestellt, und nicht aus großen. Keiner unter euch weiß mit Sicherheit darum Bescheid, wer in Meinem Namen wirkt und wer nicht. Ihr seid euch nicht im Klaren, was die eine oder andere Tat der Welt überreicht, ebenso wenig wisst ihr, was die eine oder andere Tat der ganzen weiten Welt etwa wegnimmt oder ob das Wegnehmen etwa als ein Plus oder ein Minus ausgewiesen ist. Ihr wisst ganz einfach nicht genug.

Ihr habt kein Gespann zu bilden mit jenen Menschen, die Andere umgebracht haben, dennoch könnt ihr eingestehen, in eurem Herzen habt ihr mit Meucheln Bekanntschaft geschlossen. Sendet jetzt einen Segenswunsch an den einen, der aufgrund seines oder ihres Gedankenguts handelte und auf den ihr derzeit von eurer Position als Frau oder Herr Hoch und Mächtig her, welche oder welcher über allem steht, mit Spott hindeutet. Verursacht es euch wirklich Kosten, den Wegen eines Anderen einen Segen zu schicken?

Seit wann habe Ich euch gesagt, Untaten zu zählen, die ein Anderer begangen hat? Seit wann habe Ich euch gesagt, einen Anderen geringschätzig zu behandeln und danach euch selber als ausnehmend wunderbar zu erfassen?

Ihr könnt durchaus nachempfindenden Anteil nehmen an dem, was ihr alles durchgemacht und worüber ihr euch erhoben habt. Meine Rede geht nicht dahin, für jemanden Entschuldigungen auszustellen, zuvorderst nicht für euch. Ihr seid nicht frei, um einen Anderen zu erniedrigen. Ihr seid nicht frei, um euch über einen Anderen verächtlich zu äußern. Falls jemand in eine Grube, das Leben zu gering zu schätzen, gefallen ist, hast du dich nicht anheischig zu machen, auch nur jene eine Seele auszumustern. Niemals bitte Ich dich, heiliger zu werden als du. In der Tat, denjenigen, der einen Anderen erschlagen hat, ihn wirst du womöglich, in einer rechtlich zulässigeren Weise, wie Luft behandeln. Alsdann etikettierst du dich selber damit, als was du den Anderen dafür, so zu sein, abqualifizierst.

HEAVENLETTER # 5177 – 27.1.2015  Plaints Sent to God  

AN GOTT ÜBERMITTELTE BESCHWERDEN

Gott redete …

Sofern die Welt eine real scheinende Illusion ist, ist Leiden alsdann ebenfalls eine Illusion. Ich höre dich in entmutigter Weise zu Mir sprechen:

„Gott, was für einen Unterschied macht es, ob das Leben auf der Erde Illusion ist oder nicht, derweilen Illusion sich real anfühlt? Was für einen Unterschied macht das, ob mein Leiden Illusion ist oder nicht, wenn mein Empfinden von Leiden geradezu waschecht ist und wenn ich leide?

Gib mir mithin eine Illusion von Frieden. Lasse mich in meine Zeit auf der Erde Illusion hereinnehmen. Bei allem Respekt vor Dir, Gott, lasse mir eine gefällige Illusion zukommen. Sofern ich nicht zum Leiden gemacht bin, warum habe ich es dann mit ihm zu tun? Setze mich auf jeder etwaigen Grundlage von Leiden frei.

Du sagst mir, ich bräuchte nicht zu leiden. Weswegen bloß leide ich dann? Wenn ich mich schneide, blute ich. Wenn ich Hunger habe, bin ich hungrig. Wenn ich um einen Verlust traure, traure ich um einen Verlust. Muss ich weiter aufzählen? Nun gut, noch eines. Du sagst, dass ich, sofern meine Wahrnehmung auskömmlich ausgiebig wäre, nicht leiden würde. Dann lasse mir, Ich flehe dich an, lasse mir die Wahrnehmung, die die Deine ist, zukommen. Mache sie zu der meinen, darum bitte ich Dich flehentlich.

Du sagst, ich würde den Dreh herausbekommen. Ich würde dorthin gelangen, die Wahrheit von der Illusion zu unterscheiden zu wissen. Lasse mich dabei den Dreh herausbekommen und befreie mich jetzt von der Knechtschaft. Befreie mich von Illusion. Beseitige allen Schmerz und alle Qual von mir. Sofern du ein Gott der Liebe bist, zeige mir die Liebe, damit ich ohne Beschränkungen liebe, und dass ich ein für allemal liebe und bin, wie Du mich geschaffen hast zu sein.

Gott, ich höre, dass ich viele Lebzeiten zum Leben habe. Benötige ich so viele? Kann ich keinen Schnelldurchgang nehmen? Bitte sage mir nicht, dieses sei meine Wahl. Was ich derzeit durchlebe, kann nicht mein Bescheid sein.

Ich bin in einen Leib hinein geboren mit der unverzüglichen Furcht, meines Körpers verlustig zu gehen. Dies ist die Todesangst, die über mir hängt. Füge der Versehrung noch Beschimpfung hinzu, über meinen geliebten Angehörigen hängt das gleiche Messer des Todes. Kann ich nicht bitte ohne Angst sein, und die Sicht haben, die Du hast. Du hast keine Angst. Du bist Dir Deiner sicher. Vernimmt irgendwer mein Plädoyer für Milde? Ich erhebe jetzt Anspruch auf Erbarmen. Ich erkläre mich für besiegt. Ich möchte alles aussprechen, wenn ich bloß schmerzfrei und liebend wäre, nicht später, nicht irgendwann einmal, sondern jetzt im Augenblick in dieser Lebzeit. Genau in dieser Minute. Kein vor mir Herunterbaumeln-Lassen von Frieden mehr. Jetzt, Gott, jetzt.

Eine Sache noch, wenn ich darf. Sage mir nicht, ich sei bei allem, was ich mir so sehnlich wünsche, nahe dran, sofern doch knapp daneben ebenso dran vorbei ist.

Tue ich einem anderen Menschen weh? Nein. Du sagst, Du strafest mich nicht. Mit Sicherheit, das Empfinden, als würde ich bestraft, habe ich. Selbst dann wenn ich mich wirklich dicht an der Schrankenlosigkeit befinde, mein gegenwärtiges Leben tut teuflisch weh. Ich sehe kein Ende.

Ich stelle dir kein Ultimatum. Mir ist es um Besseres zu tun. Ich bin nicht in einer Position, um Ultimaten anzubieten. So etwas würde ich ohnehin nicht tun. Ich spiele mit Dir, Allmächtiger Gott, kein Machtspiel.

Es ist mein Wunsch, mich nach Dir zu richten in der einen oder anderen und in jeder Art, um die Du bittest.

Sage mir, wie mich von der Vergangenheit ablösen geht, und wie ich jeden Tag zu einer neuen Welle von wohltuenden Segnungen werde. Und falls ich das bereits bin und es nicht sehe, dann, bitte, wende mir die Gabe des Sehens zu. Ich bin willens. Ich bin mehr als willens. Ich bin begierig. Ich möchte Deinen Willen beherzigen. Gott im Himmel, wann liegt mein Pfad übersichtlich vor mir? Wann erteilst Du mir Erlass von der Gegenwart, so wie ich sie erlebe?

Wo ist Dein Herz Gottes, und wo das meinige? Ich erfasse es, dass Du keinen unterschiedlich behandelst. Gott, ich kenne niemanden, der wahrhaft glücklich ist. Ich habe zu sagen, dass Glücklichsein die Illusion ist, die mir geläufig ist. Was denn tue ich jetzt?

Oh, ich sehe, ich habe mehr geredet als zugehört, und meine Zeit ist nun um. Morgen, darum ist es mir, möchte ich besser zuhören.“

HEAVENLETTER # 5178 – 28.1.2015  The Land of God  

DAS LAND GOTTES

Gott redete …

Und – in Erwiderung auf deine lange Frage an Mich von gestern – so Ich da folgendermaßen darauf eingegangen wäre: „Gut, gut, Ich werde das Leben so verändern, wie du Mich bittest“, könntest du durchaus entgeistert und gar geknickt sein. Dir wäre der Wind aus den Segeln genommen.

Du könntest meinen: „Was denkt sich Gott da? Was? Räumt Er ein, dass meine Anliegen der Sache nach gut vorgetragen wurden? Was ist mit Ihm los? Denkt Er, Er habe bei einem Rechtsfall verloren? Kehrt Er sich von Seiner Gottesschaft ab? Gibt Er Seinen Geltungsbereich dermaßen leicht auf? Schreibt Er uns, Seine Kinder, ohne einen Blick zurück, ab? Zieht Er das Leben von uns zurück?“

Geliebte, das bekommen, worum ihr bittet, ist nicht jederzeit, was ihr gerne haben wollt.

Oh, ja, ihr könnt über das Leben, so wie es ist, murren und grummeln. Ihr könnt gar ein gediegenes Plädoyer abliefern für ein sorgenfreies Leben, das euch per Taschenspielertrick zukomme, dennoch, am Ende, da ist das, worum ihr bittet – worum ihr fleht –, nicht wahrhaftig als das sehnliche Verlangen eures Herzens ausgewiesen. Tatsache ist, ihr möchtet gerne euren eigenen Weg Gottes finden, selbst als Ermitteln und Erkunden und Tiefergraben keinesfalls das waren, was ihr gerne vermeinen möchtet, im Sinn gehabt zu haben.

Womöglich habt ihr nach dem einfachen augenblicklichen Weg geschmachtet, und hinterher bleibt ihr mit offen hängendem Mund zurück. Ihr mochtet nie Instant-Kartoffelpüree. Niemals, oder ist das nicht so? Und die Myriade an immer wieder neuen Instant-Nahrungsmitteln, die aus dem Boden geschossen sind, reichen eurer Einschätzung nach der realen Sache nicht einmal anfänglich das Wasser. Wie ihr euch doch nach dem Essen sehnt, das gewöhnlich eure Mutter oder Großmutter ohne Fertigprodukte auf dem Herd hatte.

Instant-Essen wird auch als Fertiggerichte [convenience foods – Bequemlichkeits-Mahlzeiten] bezeichnet.

Meinst du wirklich, du möchtest eine komfortable Erleuchtung, eine, die du von einem Wandregal, gänzlich ohne Kosten, herunterholen kannst, und wovon jeder eine hat? Eine Erleuchtung für umsonst? Ausgeteilt wie Naschereien, jedes für vielleicht einen Pfennig? Sie steht dir auf deine Nachfrage hin zur Verfügung?

Wenn du dir das Leben in dieser Weise besiehst, an der Stelle von Beschwerdeführen über’s Leben, dann wäre es dir lieber, für die reale Sache Schlange zu stehen.

Worin läge die Bedeutung eines College-Abschlusses, der auf deinen Wunsch hin aus dem Drucker kommt, ohne dass er dir aus dir heraus geglückt ist? Es stimmt, der Himmel wird jedem vergönnt, der von der Welt scheidet. So ist es. Während du auf der Erde weilst, ist dir der Himmel bereits beschert, du hast allerdings sozusagen aus dir selber heraus dorthin zu gelangen. Es sind viele Schilder mit Pfeilen, die zum Himmel zeigen, aufgestellt, freilich werden hier auf der Erde keine Freikarten ausgegeben.

Die Realität ist die, dass du die Augen zu haben hast, um zu sehen, wo du dich befindest. Ich gab dir bereits eine schöne Welt. Ich warf dich nicht in einen Dschungel. Ich setzte euch herunter in eine schöne Welt, und seit eh und je habe Ich euch gebeten: „Erzählt Mir, was ihr seht.“

Du blickst dich um. Die coole Sonnenbrille auf der Nase, siehst du dein Leben in Scherben. Du sagst: „Ich sehe eine heillose Welt, Gott.“

Und Ich sage: „Schaue dich noch mehr um.“

Und du kehrst zurück und sagst: „Die Welt ist immer so gewesen.“

Ich schüttle mit dem Kopf und sage: „Die Welt, die du derzeit siehst, ist nicht die Welt vor dir.“

Danach sagst du: „Wie viele Male habe ich zu schauen? Um Himmels willen, Gott, wie viele Male habe ich zu schauen?“

Und dann schüttle Ich weise den Kopf und antworte für dich: „So viele Male, wie es braucht.“

Und dann schaue Ich dir direkt ins Auge, und stelle dir die Frage: „Ja, wie vieler Male wird es bedürfen, bevor du die Schönheit erblickst, die Ich vor dich hinstellte?“

Und dann sagst du nichts. Stillesein ist deine Antwort.

HEAVENLETTER # 5179 – 29.1.2015  The Eye of the Storm  

DAS STURMZENTRUM

Gott redete …

Wenn du dich ruppig, gereizt, wütend fühlst, nimm eine Auszeit. Verursache keine Schäden, niemandem, und das schließt Schäden an deinem eigenen Herzen mit ein. Herzen sind kostbar. Herzen erfordern, dass ihnen jedwede Art tätlichen Übergriffs erspart bleibt.

Gestehst du zu, dass du, sobald du verärgert bist, dein eigenes gott-gegebenes Herz entflammst oder gar dass du dann auf es losgehst? Wenn du dich am Boden zerstört fühlst, in welchem Zustand ist dann dein Herz? Ist es zerfetzt? Bitte achte mehr auf dein Herz. Trage allen Herzen Rechnung, unter denen das deinige keineswegs das mindeste ist.

Stürme gehen vorüber. Warte zu, bis ein Sturm in dir vorübergeht. Du möchtest in anderen Herzen nicht Chaos und Verwüstung anrichten. Komme bitte mit deinem eigenen Herzen ins Reine. Stelle sicher, dass es ihm behaglich ist. Dies ist eine gute Redewendung: „Deinem eigenen Herzen sei treu.“ Es ist bloß so, dass sie nicht gänzlich begriffen wird.

Sie meint nicht, dein Herz koste es was es wolle zum Ausdruck zu bringen. Dir selber treu sein bedeutet nicht, dass du dich abreagierst. Wir können der Wahrheit entsprechend sagen, dass du, sobald du Ärger verspürst, dir selber gegenüber nicht aufrichtig bist. Wieso denn solltest du dich begründet fühlen, so du einen Ton zum Ausdruck bringst, welcher deinem schönen Herzen nicht zugehört? Ärger ist ein Eindringling. Es ist unbesonnen, gegenüber einem Anderen leichtflüchtigen Ärger zum Ausdruck zu bringen.

Geht Meine Rede soeben darum, dein Herz zu beengen? Ich sage, mit dem Zum-Ausdruck-Bringen des Sturms zuzuwarten, bis du dich nicht mehr im Zentrum des Sturms aufhältst. Warte, bis er vorbei ist. Warte, bis der Ärger zur Ruhe gekommen ist. Dann wirst du der Welt Gram ersparen.

Ärger ist auf keinen Fall deine wahre Natur.

Vielleicht hast du nicht das Gefühl, weise zu sein. Auch so ist es dir klar, dass einige Dinge weiser sind als andere. Sei weiser, als du bist, wenn du die Wut kriegst. Dich bekunden, das kann eine Weile warten, oder etwa nicht? Solltest du nicht bei klarem Verstand sein, dann warte, bis du es bist. Wenn du vor Wut kochst, bist du nicht bei klarem Verstand. Warte, bis dein Ärger abgeklungen ist. Das tut er immer. Was hast du dir gedacht? Möglicherweise hast du dir gar keine Gedanken gemacht. Weisheit, selbst ein wenig Weisheit, ist besser als Narrheit.

Ärger ist ein machtvoller Vorgang. Jemand drückte deine Knöpfe. Du fühltest dich zu stark gedrückt, und es machte dich wütend. Wenigstens einmal in deinem Leben warst du drauf und dran, für dich selber einzutreten. Handeln unter dem Einfluss von Zorn verheißt für dich nichts Gutes. Ein Bestürmender fällt sich selber an, einerlei wer zu dem gegebenen Zeitpunkt dessen Sandsack ist.

Niemand macht dich wütend. Du tust das selber. Du bist der Treibstoff, der den Ärger entzündet. Dein Ärger gehört zu deinen Belangen, und du bist derjenige, der die Flamme deines Ärgers niederzuschlagen hat. Du kannst, wenn du möchtest, den Ärger fortbestehen lassen. Wer weiß – das hast du ausreichend getan. Du hattest all die Ärger-Praxis, die du brauchst.

Natürlich hast du, wenn du verärgert oder gar wenn du pikiert bist, gute Gründe in deiner Tasche für deinen Aufruhr. Gewiss doch, du hast eine Berechtigung dafür. Was Ich Mich zu sagen anstelle, ist, dass Rechtfertigung neben dem Punkt liegt. Rechtfertigung für Verärgertsein ist Rechtfertigung für Ungeduld, Hast, und Minderes als Zuvorkommenheit.

Ich kann es nachvollziehen, wie etliche Menschen deinen Ärger erregen. Sie schätzen, sie hätten eine Ermächtigung über dich inne und wüssten es besser als du. Hier, Meine Lieblinge, ein bedeutsamer Punkt. Ihr wisst um Besseres, als das eine oder andere hochzuspielen, selbst wenn es dabei um eine Fabrikation aufseiten eines Anderen geht, einerlei wie verletzend es zu sein scheint oder in Wirklichkeit ist. Es könnte sein, dass es den Anderen darum zu tun ist, dich auf die Palme zu bringen. Womöglich geht es ihnen um ihre Machtspiele. Werdet alsdann nicht in sie hineingezogen. Umso schwieriger Andere sein werden, umso stärkere Beweggründe für dich, dich zu beruhigen und die Lage und wie du ihr entgegentrittst nicht zum Eskalieren zu bringen.

Meine Rede ist nicht, dass ihr mäuschenstill seid. Ich rede ebenso wenig davon, ein wütender Bulle zu sein. Ich bitte euch, weise zu agieren. Ihr könnt immer, wenn ihr das denn müsst, später dann in die Luft fliegen. Wut gehört nicht für leicht befunden, ebenso wenig müsst ihr mit beiden Füßen in die hitzige Auseinandersetzung hineinspringen.

HEAVENLETTER # 5180 – 30.1.2015  The Whole Truth

DIE GANZE WAHRHEIT

Gott redete …

Leben kann Furcht einflößend sein. Ihr seid mit eurem Körper dermaßen auf dieselbe Ebene gestellt. Ihr geht hier jeden Tag in die Welt hinaus, und ihr habt keine Rüstung an euch. Alles kann passieren. Ihr geht jeden Tag raus, um der Gefahr mit Fassung gegenüberzutreten. Selbst euer Zuhause ist kein geborgener Ort, wenn ihr darüber nachdenkt. Kein Ort ist sicher. Der Himmel kann herunterstürzen. Ein Krankheitserreger kann dich erwischen. Was für eine lange Liste an Möglichkeiten, einerlei wie weit entfernt sie zu liegen kommen, ihr als sorgenvolle Betperlen bei euch tragt. Was hat das Sorgen dann für einen Zweck?

Das Leben ist unvorhersagbar. Insofern als du dein Leben nicht auf die Minute genau vorhersagen kannst, könntest du dich fortan genauso gut entspannen. Sich Sorgen machen ist kein Vorbeugungsmittel. Sich-Sorgen ist kein Gesang, der dich beschützt. Es lässt deine Haut austrocknen und verschafft dir Falten. Es existieren andere Möglichkeiten, welche dein Geist belegen kann.

Es liegen dermaßen viele Möglichkeiten vor dir. Wieso dich auf die angstvollen Möglichkeiten beschränken? Weswegen solltest du das tun mögen?

Habe Glückhaben im Sinn. Es wäre in der Tat eine Glückssträhne, wenn du dich Sorgen los ließest. Du sagst vielleicht, es sei dir unmöglich, aufgrund der Realitäten des Lebens auf Erden Sorgen aufzugeben. Verhängnis in der einen oder anderen Form, das siehst du als die Realität des Lebens. Vielleicht betrachtest du Glückhaben als einen zufällig eintretenden Umstand.

Segnungen sind überdies Teil der Realitäten des Lebens. Dir ist es nicht klar, was an Glücksfällen um die Ecke auf dich wartet.

Du könntest das Leben eines Kindes retten. Dir könnte unendlich viel Geld zukommen.

Du hast kein Glück zum Erscheinen zu bringen. Sei wachen Auges und gib aller Gütigkeit und nachsichtiger Verschonung statt, dich heimzusuchen. Du verdienst das. Du verdienst das so ausgiebig wie jedermann. Es ist dein Geburtsrecht. Was sähest du gerne geschehen? Dies habe im Sinn. Wie ansteckend dein Denken doch ist. Geh voran und bebildere dein zukommendes Glück. Werde bei ihm heimisch. Vergegenwärtige es dir. Tue es kund. Finde Vergnügen an dem Gedanken daran. Gibt deinen barmenden Gedanken statt, an die Oberfläche zu kommen.

Ich habe dir zu verstehen gegeben, dass dir nichts Schlimmes passieren kann, und du ziehst die Augenbrauen hoch. Du bist überzeugt, dass dir hinter jeder Ecke etwas Schlimmes zustoßen kann. Gewiss, ja, das ist die Weltsicht. Ich sage dir, dass dich kein Übel befallen kann, und du siehst eine Million widriger Dinge voraus, die dich heimsuchen können und könnten oder definitiv wollen. Geliebte, ihr habt nicht Meine Sicht. Ihr habt eine Ansammlung von Ängsten. Macht stattdessen eure Ängste zunichte. Füttert sie nicht an. Lasst sie aus dem Leben in der Welt verschwinden.

Ihr könnt es nicht glauben, dass Ich offenen Gesichts vortragen kann, euch könne nichts Schlimmes geschehen. Oh, ja, ihr habt Albträume erlebt, die allzu Furcht einflößend gewesen sind, um an sie zu denken. Ihr bedenkt sie.

Ich sage euch, dass ihr bei der Wäsche schön heraus kommt. Der Himmel ist euer Zuhause. Ihr werdet dort sein, wovon ihr niemals weggegangen seid. Eure schlimmsten Albträume sind schier Träume, die verkehrt herum sind. Träumt fortan bessere Träume. Verzeiht euch selber, dass ihr euch über endlose Probleme Sorgen machtet.

Verschlimmerte, sich niedergelassene Angst gehört zu den schlimmsten Albträumen, die ihr habt. Ihr habt sie tausende Male. Ich sage euch, dass ihr Vorsprung habt, egal was in eurem Leben passiert, unbenommen eurer Meinungen darüber. Ihr sagt, dass ihr blutet, wenn ihr euch schneidet.

Und demnach geht ihr vielleicht in die Welt hinaus, als ob es Beweis dafür zu legen gälte, dass Angst auf der Wahrheit beruhe. In gewissen Dimension mag dies durchaus zutreffend sein. Deine Deutung in Anbetracht deines Gewahrens erzählt die Geschichte. Deine Interpretation wird Wahrheit sein, oder nicht. Wahrheit ändert sich nicht um. Ihre Deutungen wechseln. Dem gemäß ist das Leben glitschig. In Wahrheit ist das Leben ein Landeplatz, und das Leben ist, zudem, ein Platz, von dem her du abhebst.

Illusion und Wahrheit können auf der Erde durcheinander gebracht werden. Nichts des Leiblichen ist Ewig, dem gegenüber ist Ewigkeit voll und ganz wahrhaftig. Ihr habt mit dem verkehrten Fuß den Anfang genommen, Geliebte. Das relative Leben ist nicht wahr, einerlei, wie wahr-scheinend jenes sein mag. Der Himmel ist Wahrheit und die Ganze Wahrheit.

HEAVENLETTER # 5181 – 31.1.2015  Bright Eyes, You Are the Light of the World

LEUCHTENDE AUGEN, IHR SEID DAS LICHT DER WELT

Gott redete …

Heute schaue Ich in deine Augen. Spürst du das, wenn Ich dir das ins Gedächtnis rufe? Ich halte deinen Kopf zwischen Meinen zwei Händen, und Ich blicke liebevoll in deine zwei aufleuchtenden Augen. Schaue in Meine Augen. Du wirst die großen Tiefen deiner eigenen erblicken. Du wirst in ozeangleiche Becken der Liebe sehen, oder in das schillernd-blendende Licht der Sonne. Ein glattes Strömen ist zwischen Uns. Was immer du zu einem gegebenen Zeitpunkt denken oder fühlen magst, zwischen Uns ist ein liebreizender Austausch. Du bemerkst Unsere Bindung insbesondere, wann du weggeblickt hast und danach zurückgekehrt bist. Du bekommst flüchtig einen Kontrast zu sehen. Du hast dich von dem Licht in Meinen Augen nie abgekehrt. Du hast etwas Gewahren, dass es für Augen ein Ding der Unmöglichkeit ist, irgendwohin zu blicken, es sei denn in Meine Augen, und die Meinen in die deinen. Wir schauen vollauf, durch und durch, fortgesetzt, immer, unentwegt in eine Fundgrube Unserer Liebe, welche tief in den Augen des jeweiligen Gegenübers durchsetzt und widergespiegelt ist. Zum Anschauen gibt es sonst nichts anderes. Wir sind alles, was existiert.

So Unsere Augen ineinander verriegelt sind, starren Wir in eine Richtung, in die der Endlosigkeit und des Einsseins der Liebe, welche in Uns im Hafen vor Anker gegangen ist.

Eine andere Sicht darauf ist die, dass du bei eines Jeden Augen, in die du blickst, in die Meinigen blickst. Es gibt kein irgendwo sonst, um dorthin zu blicken.

Wir können hier noch weiter gehen. Es gibt für dich keine Augen, in die zu blicken wäre, außer in die Meinen. Dies ist die Endsumme der Existenz, in der ihr lebt. Es gibt keinen anderen Ort, zu erschauen. Ihr lebt natürlich in einem Traum, wo zahlreiche andere Orte und Augen mit einem Zauber-Markierstift hingezeichnet sind, und mithin schaut ihr in Skizzen hinein, als wären sie reell. Das Körperliche ist schlicht nicht echt. Es ist eine Wiedergabe, und Wir halten Uns genauso in jener repräsentierenden Wiedergabe auf, wiewohl sind Wir mehr denn schiere Repräsentationen des Einsseins – Wir SIND Einssein.

In dieser Welt, in der ihr eurem Dafürhalten nach lebt, scheinen die Sonne und die Sterne und der Mond erfreulicherweise ihr Licht und widerstrahlen das Unsere. Wart ihr, Helle Augen, euch denn nicht im Klaren, dass ihr das Licht der Welt seid?

Es ist kein Licht zugegen, ausgenommen das Meinige, und ihr seid Mein Licht ebenso am Strahlen wie es die Sonne tut. Insoweit ihr Mein Licht widerscheint, seid ihr Mein Licht. Es gibt nichts anderes, als was ihr gesehen gehört, denn ihr, ihr Lieben, seid, egal was es euch dünkt durchzulaufen, oder was ihr dünkt nicht zu durchlaufen, das Licht Meiner Augen.

Ich habe euch die Wahrheit gesagt, und ihr vernehmt Mich schier so weit, wie ihr Mir zuhört, sonst wärt ihr in der Welt nicht am Schwanken und wärt dort nicht mit Schrecken und Ungewissheit vertraut. Ihr bittet Mich um Licht, welches ihr bereits seid. Ihr bittet Mich, euch zu beschirmen, selbst so es gar nichts gibt, wovor ihr zu beschirmen wärt. Ihr bittet Mich, Mich um euch zu kümmern, unterdessen ihr bereits alle Meine Hilfe innehaltet. Was ihr, Geliebte, bedürft, das sind Augen um zu sehen, und das Herz, um zu pochen, und Liebe, um Liebe für die Welt herauszustellen, damit sie von der Welt aufgefunden werden kann, gleichwie ihr das tut, wenn ihr für ein lieb gewordenes Haustier etwas Milch herausstellt.

Ihr bittet Mich, euch in Meinen Armen zu halten. Wo sonst, meint ihr, vermögt ihr zu sein denn in Meinen Armen?

Ihr bittet Mich, euch die gänzliche Befähigung zu überreichen, zu lieben, so wie Ich es tue. Was sonst habe Ich getan, als euch Meine Liebe zu schenken?

Ihr bittet Mich, der Welt ein Ledigsein von Furcht und Egoismus zukommen zu lassen. Dies überlasse Ich euch. Ich gab euch eine jede Freiheit, darin inbegriffen die Freiheit, Fehlstellen von der Welt fortzuschaffen. Beseitigt den Splitter aus eurem eigenen Auge. Dies ist alles, was euch zu tun übrig bleibt. Legt eure Spielzeug-Schwerter weg. Bringt Friede ans Tageslicht. Winkt Frieden. Tragt die Welt in eurem Herzen und zeigt der Welt, wie das Leben in Erleuchtetheit aussieht. Es sieht wie du aus, und es sieht Mir gleich, schlicht so wie Wir sind, im Himmel und auf Erden.

HEAVENLETTER # 5182 – 1.2.2015  The World Offers Enchantment

DIE WELT BIETET VERZAUBERUNG AUF

Gott redete …

Es ist wahr. Dir ist es, deinem eigenen Herzen zu folgen. Du bist dein eigener Trommler. Dies soll nicht besagen, dass du notwendigerweise allen deinen augenblicklichen Impulsen Folge leisten sollest. So etwa möchtest du einen anderen Eisbecher. Dies bedeutet keineswegs, dass du zu einem anderen Eisbecher Ja zu sagen hast.

Aus ganzem Herzen möchtest du gerne ein neues Auto. Dies bedeutet nicht notwendigerweise, dass du dir jetzt gleich eines kaufen sollst. Manchmal besteht dabei gar keine Wahl, oder das gegebene stellt für dich eine gute Wahl dar. Es ist keine schlimme Sache, wenn du dir etwas nicht leisten kannst. Das Geld nicht haben hilft dir beim Unterscheiden und beim Bescheide-Erstellen.

Es ist etwas Gutes für dich, deinen Träumen hinterherzugehen. Natürlich handeln nicht alle Träume vom Geld-Ausgeben. In der relativen Welt hängt alles ab.

Der gesunde Menschenverstand hat ebenso seinen Platz. Genauso wenig kann man sagen, der gesunde Menschenverstand solle die Dinge regeln. Der deinige oder derjenige von irgendwem sonst? Resultate sind nicht immer die Bewährungsprobe. Was du als gute oder als beklagenswerte Resultate siehst, wird womöglich nicht die Geschichte zu verstehen geben. Auf lange Sicht, da hätte irgendwer die Neue Welt einmal entdeckt, nach der man lange gesucht hatte. Wenn Christopher Columbus von Anfang an auf den Rat der Welt gehört hätte, wäre es nicht Christopher Columbus gewesen, der Amerika entdeckt hat.

Es ist nicht immer so leicht zu erkennen, wohin dich dein Herz führt, oder ob es überhaupt wahrhaftig dein Herz ist. Eine stattliche Anzahl Männer und Frauen haben sich ineinander verliebt. Ihre Herzen waren gewiss glücklich, und wie viele von jenen glücklichen Herzen vermählten sich indes mit unsagbarem Glück?

Wie sehr etwas als Fehler gesehen wird, niemand weiß das wirklich. So etwa wird etwas bedauert, dennoch hat das nicht zu bedeuten, dass es ein Fehler war. Oh, ja, dieser Tage könnte dein diesbezüglicher Bescheid anders ausfallen. Du könntest du zum Beispiel die Ehe, die du dir erwählt hast, ausdrücklich nicht mehr eingehen, dennoch kannst du nicht mit Sicherheit sagen, dass du einen Fehler begangen hast.

Vielleicht kann man es anders so ausdrücken – Fehler sind ebenfalls Teil des Lebens. Falls es denn stimmt, dass es keine zufälligen Umstände gibt, dann war es, einerlei wie dir etwas in der Rückschau erscheint, kein Irrtum.

Dessen ungeachtet, du wirst derzeit eher weiser sein. Oder womöglich nicht, denn demnach ist ja allgemein die Rede davon, viele Meiner Kinder würden wie es scheint ihre Irrtümer wiederholt begehen.

Man könnte sagen, dass das Leben selber ein Vorgang des Irrtümer-Begehens ist.

Ich möchte euch folgendes sagen: Das Leben in der Welt wäre dumpf, ohne das, was ihr Fehler-Machen nennt. Was wäre denn, wenn ihr immer zur rechten Zeit und zu jener Zeit immer am rechten Ort wärt? Was wäre denn, wenn eure Wimperntusche nie verschmierte? Wenn ihr niemals Milch verschüttetet, worüber hättet ihr aufzuschreien? Was wäre, wenn ihr eure Schlüssel niemals verlöret? Was wäre, wenn ihr immer das Richtige sagtet? Was wäre, wenn ihr niemals zum Zahnarzt zu gehen hättet? Wird euch nicht etliche Freude von dem rührigen Sich-Regen entboten, womit euch das Leben versieht?

Das Erdenleben handelt vom Ungeplanten, welches als das ausfällt oder nicht, was du dir erwünscht hast. Das Leben steht für das Unerwartete, denn anhand von Unerwartetem nimmst du Sprünge. Das hast du zu tun. Und des Öfteren ragst du darüber hinaus. Des Öfteren schaffst du es bis zum Schluss auf einer holperigen Straße durchzukommen.

Wenn du dir dein Leben zu jedem Zeitpunkt so malen könntest, wie du es dir wünschst, würdest du vom Leben in der Welt kein getreues Bild malen. Selbstverständlich, du möchtest dir gerne ein ideales Leben erträumen. Nur zu!

Niemand von Uns kennt zu einem gegebenen Zeitpunkt, was perfekt ist und was nicht. Niemand von Uns weiß mit Gewissheit, wohin eine Straße führen wird, bergaufwärts oder bergabwärts. Das Gerade und Enggefasste ist nicht immer besser als das Wilde und Unklare. Die Schöne und das Biest sind eher nicht immer, was sie scheinen. Niemand gewinnt dauernd bei der Lotterie. Aber, hallo, dies ist in der Welt das Leben. Die Welt hält für euch Verzauberung inne. Dessen unbenommen, was du aus deinem Leben für ein Fazit ziehen magst, das Leben selber für sich genommen ist berückend. Ihr kommt immerfort in dem schieren Ausleben des Lebens voran, der Einschätzung unbenommen, die ihr ihm beigebt.

HEAVENLETTER # 5183 – 2.2.2015  As Earth Rises

SO DIE ERDE SICH ERHEBT

Gott redete …

Komm und setze dich jeden Morgen bei Mir hin. Wir sind so nahe, näher können Wir nicht kommen. Dein Gewahren freilich kann näher heranrücken. Dein Gewahrsein wird näher herankommen. Du bist immer noch beim Trauen ein wenig auf Distanz. In dieser Welt, in der du lebst, bist du bewacht, und so leicht ist es nicht, dein Trautsein irgendwo zu positionieren. Und für jene unter euch, die ihr Vertrauen in Mich gelegt haben, hast du gelegentlich immer noch etliche Reserviertheit.

Verständlicherweise hast du keine Garantie, dass Ich dir genau das zukommen lasse, was du möchtest. Das Gegenteil davon kann durchaus eintreten. Du kannst etwa alles recht machen, selbst alles recht machen garantiert dir freilich nicht zu bekommen, was du willst. Dermaßen Vieles ist in der Welt doppeldeutig. Entweder/oder, gut/schlecht, dies/das sind nicht absolut. Als du auf die Welt kamst, wurde dir keine Garantieurkunde mitgegeben. Du kamst mit der Ausschlusserklärung:

Alles kann geschehen. Eine Menge hängt von dir ab, und doch hängt nicht alles von dir ab. Das Leben wird Überstimmen daherkommen. Das Leben wird dich fristlos aufgreifen, und du wirst dich womöglich in einem Baum wiederfinden, von einem starken Wind angeweht. Dass alles passieren kann, meint, dass alles passieren kann. Du kannst auch in einer Eisdiele durch einen Agenten aus Hollywood entdeckt werden und zu einem Star mutieren. Du kannst ein Buch schreiben. Das Buch kann veröffentlicht werden, oder nicht. Auf der Erde überkommt Einen kein Aufschluss, was geschehen wird.

Du kannst nicht ständig sicher sein, was du selber tun wirst. Du bist dir selber zudem eine Überraschung oder eine Enttäuschung.

Trotzdem, Ich lade dich ein, Mir zu trauen. Du hast Mich nicht für einen Zurechnungsfähigen Gott befunden, da man den Tag nicht vor dem Abend loben solle. Alldieweil beteure Ich dir Meine Verlässlichkeit. Ich lasse es Mir nicht nehmen, dass du auf Mich zählen kannst, dass Ich dich niemals im Stich lassen werde, und daraufhin geschieht etwas, was du als Schwund und Weh betrachtest, und du bist dir sicher, dass Ich dich im Stich gelassen habe.

Wir, du und Ich, haben einen Kontrakt mit Abmachungen, die dir nicht so recht deutlich sind, geschlossen. Du magst ja für wahr halten, dass Ich dich schier erhalten sehen möchte, und doch, einige deiner Träume sind in Stücke gesprengt. Auch so, Ich bitte dich, deine Zuversicht in Mich zu legen.

Geliebte, es gibt keine Bis-Zum-Tode-Klausel in Unserem Vertrag, da es Tod nicht gibt. Es sind in der Endlosigkeit Garantien das gegebene, indes weißt du auf der Erde nicht, was ein Lebenszeit- oder ein Viele-Leben-Vertrag bedeutet. Tatsache ist, du hast den Kontrakt unterzeichnet, du entsinnst dich freilich der Unterzeichnung nicht, geschweige denn ihn gelesen zu haben. Du hast die Idee, der Vertrag schließe in sich Liebe ein, Liebe für immer und ewig, was allerdings bedeutet widerspruchsfreie Konsistenz, sobald es sich auf das Leben in der Welt beläuft? Ich garantiere dir Glücklichsein und Liebe, du indes kommst nicht weiter und fragst dich, wann und wo denn?

Du hörst Mich sagen, dass Ich Mich niemals von dir wegwende, indes hast du Widrigkeiten durchlaufen, wo du dich alleine und trostlos fühltest. Du hast dich manchmal wie die einsamste Person auf der Welt empfunden, und du wirst eher bei der Einsamkeit kein Ende in Sicht haben. Zwischenzeitlich beteure Ich dir Einssein und beteure es dir aufs Neue, dem gegenüber, so lange wie du dich erinnern kannst, ist dein Herz entzwei gerissen gewesen.

Ich sage dir wieder einmal, dass Ich, was Ich verspreche, liefere. Du bist in Zeit investiert. Ich kenne bloß Endlosigkeit. Nun, alsdenn, lasse Mich dir Endlosigkeit versprechen. Ich gebe dir eine Endlose Gewährleistung, dass du ausspüren wirst, dass alles, was Ich sage, wahr ist. Ich führe dich nicht auf den Holzweg. Ich nehme dich dorthin, wo die Gerste wächst und wo der Lavendel wider den blauen Himmel schaukelt, du siehst, was weit jenseits dessen, was das Auge zu sehen vermag, ist, und du weißt jetzt, dass Gottes Wort wahr ist.

So die Erde emporsteigt, kann da der Himmel weit dahinter liegen?

HEAVENLETTER # 5184 – 3.2.2015  This Way to Miracles

HIER ENTLANG ZU DEN WUNDERN 

Gott redete …

Zeit gibt es nicht, einzig einen kräuselnden Moment von Endlosigkeit. Demzufolge sind da Wunder, denn Wunder treten außerhalb von Zeit auf, so wie ihr Zeit kennt, sowie außerhalb eurer Spannweite an bekannter Erwartung. Ihr seid widerwillig, die Vergangenheit los zu lassen. Setzt eure Sichten höher an, und mehr Wunder werden in Erscheinung treten, euch zu entzücken und euch zu blenden und die Welt wieder in das Model hinein instandzusetzen, was Ich geschaffen habe. Jahre des Missbrauchs und der Fehlverständnisse haben eure Wahrnehmung von Eden, das Ich erzeugte, stumpf werden lassen.

Dass ihr euch auf dem Verflossenen ansiedelt, nimmt von der Tatsache nichts weg, dass Wunder ein natürliches Phänomen sind, und dass Wunder im Überfluss existieren. Sie sind tägliche Geschehnisse. Wunder setzen euch nach. Gebt ihnen statt. Gebt Wundern statt, bei eurem Leben ans Ruder zu kommen. Wirklich und wahrhaftig, glaubt ihr, Eintönigkeit sei zutreffender als das Mirakulöse? Seid nicht mit dem Stumpfen zufrieden. Eintönige Alltäglichkeit ist altes überholtes Denken, es ist passé. Denkt höher. Lasst Minderes los. Wenn ihr im Leben mehr möchtet, und, gewiss doch, das tut ihr, dann gründet eure Welt neu. Überkommene abgetragene Glaubensüberzeugungen, die ihr öfters innehaltet, sind nicht zu eurem Vorteil. Die Glaubenssätze, die die Welt innehat, sind des Öfteren nicht zu eurem Gewinn. Ums Himmels willen, lasst jene hinfälligen betagten Glaubensüberzeugungen los!

Die Vergangenheit steckt voller Unkenntnis. Es existiert eine vernünftige Einsicht, dass Ich euch ermutige, voranzurücken. Ihr könnt nicht beides zur selben illusionären Zeit, vorwärts und rückwärts gehen. Die Vergangenheit ist ein schweres Gepäck, welches euch verstrickt. Nicht anders wie eure Füße größer gewachsen sind, so muss es auch euer Denken. Wenn ihr irgendwohin gelangen möchtet, ist es hilfreich, dass ihr als erstes euren Sinn irgendwohin verschafft. Die Vergangenheit ist nicht besser als diese zuhandene Minute.

Jetzt momentan sind gute Zeiten, und die guten Zeiten sind im Begriff besser zu werden. Setze damit aus, die Vergangenheit mit dir hinterherzuschleppen. Sie ist wie ein abgenutztes schäbiges Tuch, das ein Kleinkind mit sich herumschleppt. Es verschafft ihm etwas Trost. Sobald das Kind herangewachsen ist, lässt es sein Deckchen zurück. So habt ihr mit dem Verflossenen umzugehen. Anderenfalls lastet sich euch die Vergangenheit auf.

Die Vergangenheit geht von sich aus ab, sobald du es ihr stattgibst. Dass du es ihr stattgibst, vergangen zu sein, gibt mehr Wundern statt aufzutreten. Anderenfalls blockiert die Vergangenheit das Hinzutreten von mehr Wundern. Das Vergangene gerät dir in den Weg. Du stolperst über es. Es hält dich zum Gefangenen in deinem betagten Denken. Dir ist es benommen, die Bande an die Vergangenheit zu zerbrechen. Es ist im Eigentlichen nicht die Vergangenheit, welche an dir festhält. Du bist es, der an ihr festhält. Du hältst an ihr um deines lieben Lebens willen fest, selbst obschon dein Festhalten dem Gegenwärtigen alle seine günstigen Gelegenheiten versagt. Sei dem alten Denken kein Sklave. Belehre die Vergangenheit ebenso wenig eines Besseren. Lasse sie einfach los, als liefe sie durch ein Sieb.

Wunder warten auf den Schwingen des Lebens, mit dir fortzufliegen. Es ist nicht so, dass Wunder deiner Erlaubnis bedürfen. Es ist schlicht so, dass es dir nicht lieb sein möge, dass dein althergebrachtes Glaubenssystem fortwährend Wunder weghält. Wunder sind unerschrocken. Sie stehen nicht auf Zeremoniellem. Nichtsdestotrotz, du mögest für Wunder Raum machen, damit sie leichten Zugang zu deinem Leben haben.

Du kannst den Eintritt von Wundern in dein Leben just jetzt im Augenblick vermehren und größere Wunder zulassen, geradeso wie ein Wunder ein Wunder ist. Es geziemt dir, dich für Wunder zu rüsten. Schaffe das Gerümpel fort, um das sich Wunder derzeit herumzudrücken haben. Lasse den Wundern auf ihrem Weg zu dir die Zügel schießen und räume den Korridor frei.

Heiße Wunder willkommen. Versieh dich mit einem Schild in deinem Herzen, welches besagt:

„Hier lang, Wunder. Eintritt hier. Für alle ist Platz da. Hereindrängen, hereinschwimmen, hereinfliegen, das ist durchaus in Ordnung so. Seid hier zuhause. Wunder sind geladen und willkommen. Bleibt eine Zeit lang.“

HEAVENLETTER # 5185 – 4.2.2015  An Opening in Heaven

EIN DURCHLASS IM HIMMEL

Gott redete …

Was macht dich glücklich? Lasse es Mich aufzählen.

Ein freundliches gesprochenes Wort.

Ein Lächeln.

Jemandem in die Augen schauen und die Meinigen sehen.

Zum Himmel hoch schauen und eine offene Stelle in den Himmel hinein erblicken.

Sonnenschein und Mondschein.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Das Dämmerlicht.

Eine Brise.

Blumen, die herauskommen.

Blätter, die sich färben.

Blätter, die fallen.

Ein Schneemann.

Ein Dufthauch Suppe, die auf dem Ofen blubbert.

Die Suppe zusammen mit einem butterbestrichenen Brot essen.

Der Klang des Wortes Nussschalen [kleine Boote; engl.: cockleshells].

Ein neues Kleid.

Neue Schuhe.

Ein neues irgendwas.

Ein neuer Gedanke.

Ein gutes Buch.

Ein Kind.

Wie es dir gut geht.

Dich jemandes entsinnen.

Vergessen, was füglicher vergessen gehört.

Ein Tag frei.

Ein Tag schneefrei in der Schule.

Schwimmen in einem Teich, einem See oder im Meer.

Gurgeln.

Ein Schaumbad.

Ein altes Lied.

Ein Freund.

Jemandem zuhilfe sein.

Jemanden lieben.

Eine gute Idee haben.

Ein Foto.

Wir sind gerade mal am Anfang, ist es nicht so? Wir haben die Beschaffenheit gerade mal gestreift. Barfußgehen. Quietschender Matsch zwischen deinen Zehen. Auf Sand laufen. In den Himmel hinein tanzen.

Etwas finden.

Etwas los lassen.

Eine linde Stimme hören.

Jemandem begegnen, den du lange nicht mehr gesehen hast.

Einsichten erlangen.

Eine Hand in der deinen.

Was für ein Tag ist kein guter Tag? Es bedarf schier deiner Ansage.

Sage es demnach.

Habe einen fantastischen Tag.

HEAVENLETTER # 5186 – 5.2.2015  Life Comes in Waves

DAS LEBEN KOMMT IN WELLEN

Gott redete …

Kehre den Boden deines Geistes. Keine alten Krumen mehr, die sich dort festsetzen. Fege die alten heraus. Dein Leben ist nicht angelegt, auf Krümel aus der Vergangenheit aufgewendet zu werden. Einem Jeden und allem aus der Vergangenheit ist es benommen, aufgekehrt und herausgebracht zu werden. Einerlei wie dir etwas aus der Vergangenheit unverzichtbar zu sein scheint, es ist vorüber. Es ist es nicht wert, mit ihm Abgleiche über Abgleiche anzustellen.

Beschwernisse und Kummer gehören herausgeschafft. Egal wie wichtig sie dir gewesen sind, sie sind überlebt. Streiche sie aus der Liste. Dein größtes Glück früherer Jahre kann sich dieser Tage schier auf eine Rückbesinnung belaufen.

Es gibt im Leben zahlreiche Dinge, die frisch zu halten sind. Wiederholte Erinnerungen gehören nicht dazu. Es ist, als hättest du dich an eine Mauer gekettet, und aber und abermals psalmodierst du: Weswegen? Befreie dich von den Ketten der Vergangenheit. Festhalten ist eine Schwäche. Festhalten ist mit Sicherheit keine Stärke.

Lasse los. Los lassen ist das, was dir der heutige Tag zu verstehen gibt. Sowie du dich an der Vergangenheit festhältst, hält dich das Aufgehäufte zurück. Bleibe in dem am Leben, was man die Gegenwart nennt, dieser Augenblick des Jetzt, der genauso davonschlüpft, während Wir reden. Sowie du auch nur in ein Heimwehgefühl nach Vergangenheit hineingerätst, unterwirfst du dich Beschränkungen. Beidem, der Schönheit des Verflossenen sowie dem Schmerz des Vergangenen, ihnen gehört es nicht, an ihnen festzuhalten. Warum? Weil die Vergangenheit die Vergangenheit ist. Jetzt ist nicht Vergangenheit. Es ist dir nicht von Nutzen, dich an die Vergangenheit zu hängen. Dir liegt kein Vorteil darin, dich an der Vergangenheit festzumachen, weder an der angenehmen noch an der unangenehmen.

Du hast heute nicht die gleiche Kleidung am Leib, die du weiland getragen hast. Du denkst an sie nicht. Du weißt, die Kleider von einst passen nicht mehr. Du bestehst nicht darauf, sie anzuprobieren und sie dir im Spiegel anzusehen.

Gedenken an die Vergangenheit gegenüber scheinst du dich verpflichtet zu fühlen, sie immer und immer wieder durchzugehen. Ja, in der Tat, die Vergangenheit hatte ihren Beitrag zu dir, wiewohl ist die Vergangenheit nicht bestimmt, dich dieser Tage zu überholen. Es ist nicht dein Ort, die Vergangenheit in die Gegenwart zu verschaffen. Du bist nicht mehr angelegt, dich an die Vergangenheit zu klammern und sie zu besingen, denn du angelegt bist, Schuld-Zuschreiben los zu lassen. Treibe dich zur Gegenwart hin an. Mache die Gegenwart einprägsam. Und hernach artet auch sie zum Verflossenen aus, und du lässt sie gehen.

Dass du in der 4. Klasse bei einer Prüfung eine Eins hattest, gehört ganz einfach nicht in deinen Geist. Falls denn der Gedanke aufkommt, gib ihm eine Liebkosung und schicke ihn zurück. Falls du damals die schlechteste Note bekommen hast, klopfe ihm auf die Schulter und schicke ihn zurück. Alte Gedanken sind gleichermaßen alte Gedanken. Ob dich die Gedanken einstmals aufpolsterten oder dich niedergeschlagen machten, sie gehören dir nicht mehr zu. Nichts aus der Vergangenheit gehört dir jetzt zu. Du bist nicht mehr in der 4. Klasse. Vergangene Gedanken sind dir derzeit nicht von weidlicher Tragweite, denn die Momente sind verstrichen, und du befindest dich jetzt in einer neuen Arena. Du hast einfach hundertprozentig die Vergangenheit zu ihrem restlichen Teil gehen zu lassen.

Wenn du auf einem Kontinent lebst, wo der Winter vorbei ist, kannst du nicht Schnee schaufeln, denn der Schnee ist vorüber. Wenn du auf einem Kontinent lebst, wo der Frühling vorüber ist, kannst du auf dem Ast keine Apfelblüten finden. Schnee und Apfelblüten sind derzeit einfach nicht mehr da. Jeder weiß das. Du weißt das, und du probierst das nicht einmal aus. So töricht bist du nicht, gleichwohl, ah, sobald es sich auf das Verstrichene von Erinnerungen beläuft, wirst du Anläufe machen, dich verzweifelt an ihnen festzuhalten.

O, eine saubere Schiefertafel sein, ohne Fesseln an die Vergangenheit. Die Vergangenheit ist nicht mehr länger von Belang. Einzig das Gegenwärtige zählt, und dessen Zeit ist kurz. Lebe jetzt das Gegenwärtige. Die Gegenwart ist mehr als über sie nachdenken. Leben ist gehörig mehr als ein Denken an es.

HEAVENLETTER # 5187 – 6.2.2015  You Are the Son of God Whom I Love

DU BIST DER SOHN GOTTES, DEN ICH LIEBHABE

Gott redete …

Ein Empfinden von Niedergeschlagenheit ist eine vorübergehende Sache. Einerlei wie tief es Einem zu sein scheint, es ist eine vorübergehende Sache. Es ist ein kurz daseiender Gedanke, so wie jeder andere vorüberziehende Gedanke auch. Gedanken hüpfen überall herum. Ein Gedanke ist schier ein Gedanke. Wieso auf Gedanken verweilen, die dir oder dem Universum nicht dienlich sind?

Du bist nicht für dich selber hier auf der Erde. Gewiss, du machst aus dir selber ein allzu kleines Terrain. Du machst aus dir selber allzu viel Mühe. Strengt euch nicht so an. Geliebte, seid einfach. Einfach sein, und was kann da los sein? Trockne dein schikanöses Dich-Selbst-Verfolgen aus. Lasse es los, an dir selber zu feilen. Allzuoft kehrt sich dich selber aufbessern in Selbst-Herabsetzung. Du spielst dir selber übel mit.

Es gibt kein außerhalb dir. Du bewerkstelligst Ereignisse, und lässt dein Ganzsein in Vergessenheit geraten. Du

lenkst dich von der Freude am Leben ab. Du richtest dein Augenmerk auf die Vergangenheit, oder auf Künftiges. Dermaßen viel Selbst-Beachtung liegt auf dir selbst. Du reißt dich nieder, und vergisst, dich wieder neu zu errichten.

Wärest du mit einem Kinde Gottes unachtsam? Offensichtlich, ja. Du machst dich selber zunichte. Es ist nicht so, dass du dich selber aufzubauen hast. Du hast aufzuhören, dich abzureißen.

Bist du dir so sicher, dass du es besser weißt als Ich? Ich befinde dich nicht als fehlerhaft. Du findest dich als mängelbehaftet. Du verhaust dich. Komme ohne falsch Zeugnis wider dich ablegen aus.

Du schreibst der Welt Schuld zu, und du tadelst Mich. Du rügst das Leben. Du züchtigst das Leben, und du geißelst dich selbst. Stelle es ein, dich selber runterzuputzen. Komme zu deiner eigenen Rettung herbei.

Kultiviere die Gepflogenheit, guten Mutes zu sein. Du hast früher eine Gewohnheit genährt, dich selber als geknechtet zu sehen. Male ein anderes Porträt von dir. Entsinne dich Meiner, in Dessen Bilde du gemacht wurdest. Liebe, was Ich gemacht habe.

Du stehst nicht auf dem Prüfstand. Es gibt keinen Bedarf, dich selber zu verteidigen. Für dich existiert eine Notwendigkeit, dich zu erheben und dich als ein Menschenseinswesen unter Gott zu bekunden. Zerre dich ganz einfach nicht mehr länger in Stücke.

Lege deine Selbstbefangenheit ab. Was ist sie denn anderes als Ego. Ich habe dir die Frage zu stellen: Wieso solltest du deinem Ego so ausgiebig Gehör schenken mögen? Das Ego wendet dir dermaßen viel unaufrichtige Aufmerksamkeit zu. Es bemitleidet dich. Wie wagt es das? Wie wagt es das Ego, mit Mir um deine Aufmerksamkeit zu konkurrieren? Hoch mit Gott. Runter mit dem Ego, mit dem anmaßenden Ego.

Erzähle Mir nicht, dass du nicht anders könnest. Du bist nicht hilflos. Hole dir dein Herz zurück, von dort, wohin du es geschleudert hast. Versöhne dich mit dir selber. Dir ist noch nicht einmal anfänglich klar, wozu du in der Lage bist. Zeige dich der Situation gewachsen. Du lebst. Du bist aus einem Beweggrund hier. Komme ins Leben heraus und mache es besser für Andere. Selbstmitleid ist keine Tugend. Sieh zu, dass du dich nicht in ihm verstrickst. Sofern du dich in ihm verstrickt hast, dann entwirre dich. Das Leben ist nicht für nichts. Es gilt für etwas.

Sei gut zu dir selber, und sei gut zu der Welt. Du hast dir vielleicht die verkehrten Fragen gestellt.

Ich biete dir Meine Hand. Stehe von dem Sofa der Selbst-Zwingherrschaft auf. Du bist nicht unbedeutend. Du bist hochwichtig. Du wurdest aus einem Grund geschaffen. Nicht grundlos. Du wurdest um weitaus mehr geschaffen, denn dich selber in Frage zu stellen und gegenüber deinem Platz in der Welt Zweifel zu hegen. Die Welt ist nicht da draußen, um dich zu kriegen. Sie ist da draußen, um dich aufzuwecken. Wache alsdann auf. Du bist kein Rädchen in einem Rad. Du bist das Rad. Von diesem Tag an, tauche in die Welt hinein auf. Ich weihe dich segnend der Welt. Du gehörst unter die Sonne. Lasse die Sonne auf dich scheinen. Ich jauchze dir. Ich bitte dich, die Welt zu erhellen. Ziehe die Rollläden hoch. Öffne die Fenster. Lasse dein Licht scheinen, denn du bist der Sohn Gottes, Den Ich liebhabe.

HEAVENLETTER # 5188 – 7.2.2015  Hello, Sunshine

HALLO, SONNENSCHEIN

Gott redete …

Horch, die Engelsboten.

Du bist einer von ihnen. Du bist das völlig sicher. Ihr seid Erden-Engel, ein jeder Einer.

Ihr seid auf der Erde hier nicht um nichts. Ihr seid hier für etwas, für etwas Großes. Lasst euch durch niemanden etwas anderes einreden.

Ihr seid ein Herrliches Seinswesen in einer Herrlichen Welt. Ihr werdet es eher nicht so gedacht haben, dennoch seid ihr das seit eh und je gewesen. Geringeres wart ihr nie. Die Welt hat sich selbst verkehrt aufgefasst, und euch verleitet, euch selber verkehrt aufzufassen. Nun gilt es dieser fehlverstandenen Identität beiseite gestoßen zu werden, und das Wahre Du ans Licht zu bringen.

Dies ist eine passende Ausdrucksweise – ans Licht gebracht. Du, Der du Licht bist, hast das Licht auf dich dämmern.

Wie armselig du dich auch immer wahrgenommen haben magst, deine Wahrnehmung ist gerade dabei, sich zu wandeln. Du bist drauf und dran, dich neu in den Blick zu nehmen. Du hast dich selber und jeden sonst als unstatthaft und verkehrt gesehen.

Allzu viele Meiner Kinder haben auf sich heruntergesehen. Sie haben auf sich selber heruntergesehen oder schlossen insgesamt die Augen und hörten einfach den Gerüchten zu und nahmen sie fortan als Evangelium.

Hört Mir zu, und ihr lauscht auf euer Selbst.

Es ist in der Welt zu unrichtigen Anschuldigungen gekommen, und ihr habt euch in sie eingekauft. Mithin wart ihr auf dem Holzweg.

Soeben bin Ich dabei und putze die Linsen eures Blicks. Ich säubere euer Vernehmen. Hört Mich. Ihr seid kostbar. Ihr seid dem Wohlbefinden der Welt unentbehrlich. Ihr seid ein Seinswesen. Ihr seid Teil Meines Plans, dass beim Betreiben der Welt Liebe ans Ruder kommt. Die Welt ist nicht so, wie ihr sie kennt. Sie ist nicht ihre Einzelheiten. Sie ist nicht ihre Vergehen. Ebenso wenig seid ihr eure Fehlverhalten.

Von diesem Augenblick an, öffnet eure Augen und Ohren eurem wahren Wert als einem Instrument Gottes. Es gibt kein anderes. Ihr seid ein Exponent des Universums, welches das Meine ist.

Vergesst, was ihr euer ganzes Leben lang gesehen und gehört habt. Vergesst eure betagten Glaubensvorstellungen, welche das Konzept des Unwerthaften mit einschlossen. Eine Unwahrheit ist eine Unwahrheit, selbst dann wenn sie für wahr gehalten wird. Ihr seid fast wie vorprogrammiert, euch neu zu deuten. Dies ist das Ende von Bewerten, außer ihr habt über euch eine Menge Gutes zu sagen. Ihr habt es früher zugelassen, in einen Schraubstock gespannt zu sein. Der Schraubstock des Bewertens hat nicht mehr länger das Sagen über euch. Ihr beseitigt alle Fesseln, welche euch unterdrückten und die Welt dem Leiden aussetzten.

Sowie ihr aufhört mit dem Leiden, was wird sich da der Welt zutragen? Du und die Welt werden in hellem Sonnenschein dastehen, und ihr werdet dahinterkommen, dass ihr der Sonnenschein seid. Ihr seid der Sonnenschein. Ihr seid Meine Wahrheit, und, nicht anders als alle Engelsboten, ihr werdet die Neue Welt ankündigen. In der Neuen Welt wird Liebe die Leitung innehaben. Liebe wird zuvorderst sein. Nichts sonst. Kein einstmaliger Verschnitt mehr, welcher der Welt publik gemacht wurde.

Meine Kinder, ihr wart wie Lockenten. Und diejenigen, welche euer Licht leugneten, waren ebenso wie Lockenten. Jetzt kommt ihr voll zur Geltung. Eure Geltung ist Meine Geltung. Ihr werdet soeben leichtbeschwingt, und seid dabei, in die Höhe zu schweben. Dies ist unumgänglich, und es wird sich ergeben, sowie ihr zu euren frischen Glaubensvorstellungen vorrückt. Liebe beginnt mit euch. Das Leben beginnt mit euch. Das Dämmern von Liebe beginnt mit euch.

Ihr begebt euch jetzt soeben in den Sonnenschein hinaus. Ihr wart niemals, was ihr vermeintet. Ihr wart niemals jenes alte Bild eurer selbst, was ihr bei euch trugt. Werft es weg. Heißt dieses Foto gut, was Ich von euch aufnehme. Es zeigt euch, so wie ihr seid und immerzu wart. Glaubt nicht mehr länger jene Fabeln, die über euch in Umlauf gebracht wurden. Sie waren nie zutreffend. Sie sind jetzt nicht wahr.

Du bist und warst ununterbrochen ein Herrliches Kind eines Herrlichen Gottes, und es bist du, Der die Welt zum Kreisen bringt.

HEAVENLETTER # 5189 – 8.2.2015  All Love Is to and from the Self

ALLE LIEBE IST ZUM UND VOM SELBST

Gott redete …

Vom ersten Augenblick an, als Ich dich sah, sah Ich Mich selber geschaffen. Davor, vom ersten Moment an, als Ich dich dachte, waren Wir bereits Eins. Davor, bevor Ich Mir irgendeine Vorstellung von dir machte, waren Wir bereits Eins. Ich zog Mich in zahlreichen Zeichnungen Meiner Selbst aus Mir Selber heraus, Zeichnungen, welche allesamt Mein geliebtes Selbst sind.

So kommt es, dass erschaffenes Leben rundum Illusion ist. Aus der Wahrheit heraus wurde Illusion geboren, kam eine geschätzte Illusion zur Welt. Die Erde ist mit euch gesegnet, und ihr seid mit der Erde gesegnet, dieser zusammengestellten Überfülle an Wundersamkeit. Ja, verwunderlich seid ihr in Meinem Bilde gemacht. Obschon in Meinem Bilde gemacht, seid ihr das Reale Ding. Wie viele Male kann Ich Mich in einer Zeichnung von euch in eine Kapsel füllen? So oft, wie es Meine Kinder gibt. Denke daran. Du bist ein Kind Gottes. Nein, nicht von der Stange. Keineswegs. Von Meiner Hand gefertigt. Von Meinem Herzen gemacht. Vollkommen von Meinem Herzen gemacht. Aus der Freude am Leben heraus materialisierte Ich Mich Selber. Ich bevölkerte eine Welt und stellte euch in sie. Ich gab euch zu verstehen, weiterzugehen und Liebe zu vervielfältigen.

Es kann nicht mehr Liebe geben, als es bereits gibt. Liebe ist bereits ganz, und doch lasst ihr Liebe zirkulieren. Geld ist nicht Liebe, gleichwohl bringt ihr Liebe in Umlauf, indem ihr sie ausgebt. Liebe ist Unendlich, und doch verteilt ihr sie, sodass ihr Liebe just vor euch zu sehen bekommt. An euch ist es, Liebe zu verausgaben, damit ihr zu erkennen bekommt, als was sich Liebe anfühlt. Liebe gehört zugewendet, und ihr seid der Geber von ihr. Jedwede Liebe ist zu eurem Selbst. Anhand von Mitteln und Wegen liefert ihr Liebe aus. Liebe langt auf der ganzen Strecke beim Himmel an. Alles Sonstige nicht, und doch, Liebe Ist Alles. Daran gibt es keine Zweifel.

Dies ist die Geschichte des Lebens. Liebe ist. Liebe ist der Handlungsrahmen, die Syntax und alles weitere. Liebe wird geschickt. Liebe wird in Empfang genommen. Liebe wird hin und her geschlagen. Nun, also denn, Wessen Liebe ist sie? Alle Liebe ist Mein. Ihr dient Meine Liebe an, und Friede wird wiedereingesetzt. Albert nicht mit all den Details herum. Untergliedert Liebe nicht. Haltet sie nicht zurück. Wirbelt Liebe um das Universum herum, und merkt, sie ist gut. Liebe ist eure Peilung. Liebe ist euer Hochgefühl. Liebe ist es, woher ihr kommt und wohin ihr geht. Liebe fliegt über die ganze Welt. Sie elektrisiert. Liebe ist die Luft, die ihr atmet. Ihr atmet Liebe ein und aus. Liebe ist euer ureigener Odem. Es kommt auf Liebe keine Beschränkung zu liegen. Keine Beschränkung darauf, wie viel Liebe du zuwendest, und keine Beschränkung darauf, wie viel Liebe du empfängst.

Dein Behuf im Leben ist es, herein und heraus zu lieben. Jedwede Hindernisse wider Liebe sind reine Fiktion. Ihr erzählt euch Geschichten. Ihr nagelt euch Schilder an, die besagten: „Hab Acht, Liebe Ist Begrenzt. Befristet sie, denn Liebe Wird Zur Neige Gehen.“ Beseitigt das Wort Zur Neige Gehen. Liebe Wird Sich Outen – das ergibt Sinn. Was für einen Unterschied ein Wort doch erbringen kann.

Ich stellte euch in einen Krabbelstall namens Welt. Ganz im Gegensatz zum Gedankengut der Welt – hier seid ihr sicher. Ihr seid dort, hier, in Meinen Armen, überall, und nichts kann euch widerfahren. Eurem Leib, ja – – ihr seid indes nicht euer Körper. Wie viele Male muss Ich euch das sagen, bis ihr es begreift? Gut, so oft, wie es braucht, so oft werde Ich euch das sagen. Ihr seid unzerstörbar. Aus Gott gemacht, seid ihr nicht hauchdünn. Keinesfalls. Ihr seid die Reelle Ware. Ihr seid Gott, und das Gloria in excelsis.

Ihr seid Mein Rechter Arm. Ihr leistet Mir ununterbrochen Gesellschaft im Licht, und Dunkelheit ist nicht. Wo Ich bin, da ist einzig Licht. Alles Mindere denn Licht ist eine Annahme und ein Aufzwingen. Wir sind das Licht der Welt, und kraft des Lichtes werden Wir vorausgehen. Wir wohnen zusammen, du in Meinem Herzen, und Ich in dem deinen.

HEAVENLETTER # 5190 – 9.2.2015  The Light of God Is Shining on You

DAS LICHT GOTTES SCHEINT AUF DICH

Gott redete …

Öffne deine Ohren, und öffne dein Herz. Manchmal ist alles, dem du zuhörst, du selber. Mitunter ist es ein Vollzeitjob, dich auf jemanden einzustellen, der dir gerade gegenübersitzt, denn dein Geist wähnt, er, der Geist, wisse dabei um alles Bescheid. Dein Geist weiß nur, was er weiß oder was ihm das Gängige ist. In diesem Leben möchtest du mehr in die Tiefe und Breite gehen. Es liegt dir an, aus alten Denkgeleisen herauszukommen. Selbst dann, wenn sich dir bejahrte Ideen nicht als verheißungsvoll ausweisen, kannst du durchaus um alter Zeiten willen weiterhin an ihnen festhalten.

Geliebte, im Festhalten an betagten Gedanken bringt ihr die Ätherwellen vor euch zum Sich-Festfressen. Ihr gelangt nirgendwohin. Die Sache ist die, dass ihr nirgendwohin, wo ihr bereits seid, kommen wollt. Was gewesen ist, das ist nicht die Richtung, in die ihr gerne gehen wollt. Lasst euch die Vergangenheit kein Hemmnis sein. Sofern ihr an der Vergangenheit festhaltet, geht ihr nicht voran. Ihr haltet an etwas fest, was nicht mehr da ist. Besser, ihr geht aus eigenem Antrieb voran. Mit oder ohne euer Sagen wird euch das Leben nach vorne in Bewegung setzen. Kein Einbuddeln mit euren Füßen mehr. Seid leicht auf euren Füßen, und geht vorwärts. Jeder hat vorneweg in ein neues Gelände zu gehen. Selbst wenn du in dem gleichen Haus in der gleichen Stadt mit den gleichen Leuten zusammen bleibst, ist es ein neuer Tag, der anbricht. Halte dich an der Stirnseite deines Lebens auf und sei kein Nachzügler.

Es liegen Wandlungen vor dir. Du wartest nicht darauf, vorwärts geschoben zu werden. Besser, du springst ein oder zwei Schritte nach vorne. Besser, du dienst dir etwas Huld an. So oder so, du wirst bestimmt voranrücken. Bestimmt voranrücken bedeutet, du hast die Anhaftung an die Vergangenheit los zu lassen, an das wunderbare Vergangene, ebenso wie an das nicht so wunderbare Vergangene. Du tust dir keinen Gefallen, in dem Verflossenen eingegraben zu sein. Das Vergangene ist jetzt nicht hier, ausgenommen in deinem Denken daran. Probiere es so viel du magst, du kannst das Festhalten an Vergangenem nicht begründen.

Liebe jetzt. Liebe, was momentan vor dir ist. Heiße es willkommen. Sofern du die Gegenwart nicht willkommen heißen kannst, schließe zum wenigsten Frieden mit ihr. Dies ist dein Leben. Mache es zu einem Segen. Jetzt im Augenblick, das ist das einzige Leben, das du hast.

Bei was für einem Wetter auch immer, bei Sonne oder Frost, und sei es, es ist das Wetter, was dir lieb ist – du ergehst dich in ihm. Was für einen Boden du auch unter dir hast, Lehm oder Sand oder Schotter, darauf hast du zu gehen, und, laufen – das musst du. Du bist ein lebendiges Seinswesen. Wo steht geschrieben, irgendetwas werde das gleiche bleiben. Du kannst, was unmittelbar vor dir zu liegen kommt, als gedeihlich, sich entfaltend, einem weisen Pfad folgend bezeichnen. Die Sonne bewegt sich voran, und demnach musst du mit den Umkreisungen der Sonne mithalten.

Ich bitte dich nicht, im Leben aufzugeben. Ich bitte dich, in ihm unentwegt voranzugehen. Du bist Teil einer sich bewegenden Schar. Ich möchte nicht, dass auf dich getrampelt wird. Ich möchte gerne, dass du deinem Leben nachkommst, just dort, wo es ist. Wenn es einen Umbruch gibt, den du nicht magst, liegt dort nichtsdestotrotz ein Geschenk für dich. Vor dir liegt Fortschreiten. Irgendwo innendrin ist das Licht Gottes, was auf dich scheint. Es liegt ein anerkennenswerter Verdienst darin vor. Suche ihn auf. Was dir nicht wünschenswert ist, hält ebenso ein Geschenk für dich bereit. Ihr Lieben, schlagt Geschenke nicht ab. Wie auch immer die Verpackungen aussehen, öffnet sie, und sagt Danke Dir.

Ihr müsst euch nicht schlüssig werden. Ihr könnt nicht im Voraus schlüssig werden darüber, was das Leben für euch am Lager hat und was für Geschenke es denn sind, die vor euch liegen. Was ihr wissen könnt, ist, dass für euch inwendig ein Geschenk vorhanden ist. Womöglich war euch nach Talmi, dem hingegen seht ihr – zumindest – unter dem angelaufenen Beschlag, dass das Gold neuer Weisheit für euch da ist, und, ein Sprung vorwärts, den es euch herauszulesen gilt. Es ist da. Innen in euch liegt der Schlüssel, der den Schatz öffnet.

HEAVENLETTER # 5191 – 10.2.2015 One Foot in Heaven

MIT EINEM FUSS IM HIMMEL

Gott redete …

Was habe Ich diese Gelegenheit deines Besuches bei Mir zu verdanken? Du, der du Mein Blick bist, kommst bei Mir zu Besuch, derweilen Wir doch niemals auseinander waren! Du legst besonderen Wert darauf, dich vor Mich hin zu setzen, so, als wären Wir nicht ununterbrochen als Eins Zusammen!

Vor Mir ist kein Büßer. Du magst so etwas denken, indessen weiß Ich, Wer Du Bist. Ich kenne dich als Mich Selbst. Wirst du dich nun darein finden, dich als Mich Selbst zu erkennen? Dies macht dich nicht großsprecherisch. Dies ist keine Erzielung deinerseits. Dass Wir Eins sind, ist immer der Fall gewesen, und du wachst derzeit einfach zu dieser Realität auf. Unsere Bekanntschaft ist nicht etwas Neues. Wir sind immer zusammen gewesen. Vor dem Anbeginn der Zeit war dies einfach keine Frage, weil da Ich war, das Ganze Potential von Dir. Du warst Mein Gedanke, und doch warst du Vor dem Denken und Über Denken Hinausgehend.

Wer Erschuf Wen, so Wir ja das Seien stets untereinander teilten? Es gibt keine Eigentümerschaft von Sein. Einssein ist keine Fabrizierung. Es ist ein Offenlegen. Ich halte mit dem vermeintlichen du die Hände, und Wir halten Uns gemeinsam an der Hand, selbst so Unser Einssein weit über Hände hinausgeht. Unsere Herzen sind Eins. Was sonst gibt es da zu erörtern?

Du bist eingeladen, vor Mich hin zu treten. Ich heiße dich als Mein-Selbst willkommen. Wir sind gebannt, gerade so ja schier das Eine des Einsseins zugegen ist. Einssein ist innerlich. Es gibt kein äußerlich. Du machst eine große Sache aus dem Umfassen Unserer Einen Natur. Nicht nötig, das zu verkomplizieren. Du suchst Mich, ja, wiewohl suchst du Mich zugleich intellektuell, unterdessen der Intellekt nicht als Veranlassung von Einssein ausgewiesen ist. Der Intellekt neigt dazu, das Untrennbare zu sondern. Wie dir doch Diskussionen lieb sind, während es nichts zu diskutieren gibt. Es gilt ausschließlich entgegenzunehmen. Hauche einen Seufzer der Liebe. Du bist Zuhause, und niemals warst du sonstwo, noch auch vermochtest du das zu sein.

Ich könnte sagen, es gibt keinen Unterschied zwischen Uns, den vermeintlichen Uns. Der Unterschied indes lautet, dass Ich weiß, Wer Ich Bin, während du soeben anhebst, die Realität des Einsseins flüchtig zu sehen zu bekommen. Es gibt nichts, was du zu tun hast, außer mit einem Seufzer aufzuatmen und die Einfachheit des Einsseins in Empfang zu nehmen. Du begibst dich weder eine Nut oder zwei hoch noch runter. Alle derartigen Gedanken sind verbergend. Du spielst ein Spiel mit dem Einssein, derweilen Einssein Ist. Alles ist inwendig enthalten.

Du, das vermeintliche Du, bist bereits jetzt alles, was du je zu sein hast. Jenseits der Umlenkung von Vielfalt, bist du kein anderer als Ich. Dennoch nennst du Mich Göttlich und dich selber uneingeweiht, nennst dich eine Art zufälligen Umstand oder Misslichkeit. Du betreibst einen Menschen-Tanz, als wärest du ausschließlich Mensch, gleichsam als wärest du, in deiner wahren Gestalt, nicht ebenso Göttlich. Du hast eine Blende heruntergezogen, um dich abzudecken, so, als könnte das Licht allzu hell sein. Oh, ja, Erglommenermaßen, da hättest du die Herrlichkeit, die du bist, einzugestehen. Nichts ist außerhalb von dir. Alles ist innen.

In einem Körper, da erwachst du am Morgen, und schläfst abends ein. Wer schließt abends deine Augen und wer öffnet sie morgens? Du denkst, du machest das. Ich gebe dir Zeichen. Ich sage: Gehe schlafen. Ich sage: Wache auf.

Du bist Mein Wille, auf die Erde projiziert. Es ist, als wirkte Ich Wunder mittels Spiegeln. Ich sage dir offen heraus, dass du ein Wunder bist. Du gehst, du redest. Alldieweil bist du zutiefst in Mir gegründet, so wie Ich in dir zutiefst gegründet bin. Die Sache ist die, du bildest dich als eine abgesonderte Entität ein, während alles, was da ist, das Eine Seien des Einsseins ist. Selbst so du auf der eingebildeten Erde paradierst, hast du einen Fuß im Himmel, und im Himmel hier hast du deinen Wohnsitz im Einssein und in der Stille und bist ebenso wach und bewusst, wie Ich BIN.

HEAVENLETTER # 5192 – 11.2.2015 The Ocean from Which You Arose

DER OZEAN, AUS DEM IHR EUCH ERHOBT

Gott redete …

Vielleicht ist diese allseits begehrte Erleuchtung dein zu dem Punkt Gelangen, wann und wo dir klar wird, was zählt – der Wert des Lebens selbst auf der Erde, Leben und Liebe, das Einssein Allen Lebens. So du die Vollheit der Liebe in ihrer umfassenden Gänze entdeckst, erkennst du, erkennst du ein für alle Mal, dass dein Glück übervoll am Überlaufen ist.

Ja, Leben und Liebe sind von Belang, und sie sind unabdingbar. Leben und Liebe schwingen sich in die Höhe und sind nicht zum Halten zu bringen. Und so ist es. Im Leben spürst du das Leben Selber und die Beschaffenheit und Fülle der Liebe aus, die Entdeckung des Selbst, die Ausforschung des Selbst, sein Wiederauffinden und seine abermalige Gewinnung, freilegend, was stets war, freilich deinem Blick und der Sicht der breiten Öffentlichkeit verborgen. Nun bist du dabei und findest die Goldschale am Ende des Regenbogens, findest du den Hüttensänger in deinem eigenen Garten, und Gott im Himmel, und bekommst heraus, dass alles gut ist.

So du an diesem Punkt anlangst, wie werden Wir, du und Ich, da laut und kräftig lachen. Wir werden Uns auf dem Boden kringeln. Wir werden außerstande sein, aufzustehen. Wer werden mit dem Lachen nicht aussetzen können. Du wirst erblicken, was immer gewesen ist, und du wirst anheben, deine Wahre Stellung im Universum zu entdecken.

Bis dahin, auf der Erde weilend, spielt ein jedes Kinde Mein, du mit inbegriffen, den Part eines Toren, eines ernsten Narren, eines Jokers in einem Kartenstapel, sich selbst wie auch laufende Begebenheiten mit derartigem Ernst und Naivität nehmend, den Part vielleicht eines gebildeten Narren, der an der Nase herumgeführt wird, der sich selber an der Nase herumführt, und der zu einem aus der Menge auf der Erde wird, welcher vergebliche Mühen auf sich nimmt, so, als ob dies allesamt die Summe und Substanz des Lebens ausmachte, alldieweil Endlosigkeit ihm ins Gesicht gafft.

Die meiste Zeit des Erdenlebens kratzen Meine Kinder nicht einmal an der Oberfläche. Meine Kinder befinden sich in solcher Hatz, Narrheiten zu erzielen, sie zu Ende zu führen, sich um die Tölpelhaftigkeit zu sorgen, bloß um mehr von der Narrheit aufzufinden, die auf eine fernere, ernsthafteste Weise ungeschehen zu machen oder in Obacht zu nehmen ist.

Seid weniger ernsthaft, was die Tölpelhaftigkeit in der Welt angeht, und ihr werdet die Freiheit der Freude kennenlernen. Ihr seid in einer Narren-Welt tätig gewesen, während ihr in Meinem Paradies weilt.

Ich hoffe, es macht dir nichts aus, wie Ich zu verstehen gebe, du seist ein Tor gewesen, der sich vergebliche Mühe und viel daraus machte. Nun, beackere das Leben nicht mehr in solch detaillierter Weise. Lebe stattdessen dein Leben und halte deinen kläglichen objektiven Geist aus ihm heraus. Du lebst die Größte Show auf Erden aus. Setze dich einfach zurück und amüsiere dich gut. Warum mit dem Lachen warten? Lache jetzt. Sei entzückt, den Widersinn zu erkennen, den das Leben in der Welt entbietet. Steige in das Leben mehr wie in einen Sport ein, in eine Spielepartie, die du spielst, nachdem die Schule aus ist.

Du bist auf der Erde frei. Du hast nicht blockiert zu sein. Jetzt ist Pause. Finde Vergnügen an einer Auszeit von menschenausgefertigter Ernsthaftigkeit. Dein Leben hängt von nichts ab, außer vom Leben selbst. Du bist nicht auf die Erscheinlichkeit des Lebens angewiesen. Du bist nicht deine Erscheinung. Im Leben hast du große Mühe auf deine Erscheinung gewandt, demzufolge hast du große Anstrengungen dorthinein gelegt, dich in die Gussform einer Welt-Erscheinung einzupassen. Du hast schwer gearbeitet, dass du ein gewisses Aussehen erzielst, dich selber und Andere zu überreden, du seist von Wert. Du warst von Anfang an würdig! Dies ist der allerbeste Spaß! Komm schon, lasse es zu!

Dass du auf der Erde ein Narr gewesen bist, ist nicht in jeglicher Hinsicht von ungünstiger Bewandtnis. Es hat dich dorthin geleitet, wo du jetzt bist. Du dachtest, du liefest woanders hin. Nun kommst du dahinter, zu deiner Verwunderung oder zu deinem Entsetzen, dass mit dem breiten Strom leben nicht wirklich Mainstream ist. Du lebst in dem Ozean, und du bist in einem Swimmingpool für Kinder am Schwimmen gewesen. Du hast dich dort selber eingeengt.

Und nun betrittst du den Ozean. Du erkennst den Unterschied. Du bist anders. Du hast einen weiteren Blick. Du siehst, was du zuvor nicht gesehen hast. Jetzt bringst du in Erfahrung, wie Schwimmen in dem beschwingten und auftriebigen Salzwasser des Meeres geht, von dem her du aufbrachst.

HEAVENLETTER # 5193 – 12.2.2015 There Is a Realm

DA IST EIN BEREICH

Gott redete …

Woraus ist der Mensch gemacht außer aus Seele? Was ist der Mensch anderes als eine Seele, in einen Menschenleib gepackt? Was gibt es da mehr zu sagen? Meine Kinder glauben vollauf an Körper, allenthalben nicht so ausgedehnt an ihre eigenen Seelen, die in und außerhalb des Leibes existieren. Diesen Stand der Dinge mag man als Argumentieren bezeichnen. Logik sei das Gegebene, dennoch, ist dies nicht bloß eine Idee, dass der Leib existiere und die Seele nicht existieren könne, weil ihr nicht dorthin, wo die Seele ist, zeigen könntet? Rührt diese Denkweise nicht insgesamt von dem Bereich der Vernunft? Und wer nimmt sich dessen an, wo die Seele angesiedelt ist? Kümmere dich darum, dass du eine Seele hast. Deine Seele steht für dich. Du bist deine Seele.

Ist es Vernunft, die Aussage zu treffen, einzig das, was die fünf Sinne umfassen können, existiere in Wirklichkeit? Fürwahr, es ist mehr an dir dran, als dem Auge unterkommt.

Du kannst Wörter sehen, und sagen: Wörter existieren. Du kannst sie hinschreiben. Du erstellst Bilder von ihnen. Du kannst aussagen, Wörter seien der Nachweis von Denken. Du könntest sagen, dass, sofern es ein Wort für Gedanken gibt, alsdenn über Gedanken Verlautbarungen, dass sie existieren, zu machen sind. Ich denke, niemand leugnet ab, dass Gedanken existieren, gleichwohl existieren sie des Öfteren als Irrlichter.

Es gibt ein Wort: Gott, und es gibt ein Wort: Seele, und es gibt ein Wort: Leben. Es gibt ebenso ein Wort für Tod, und jeder versteht seine Bedeutung. Bereits kleine Kinder verstehen, was Tod ist. Es gibt den Tod des Körpers. Es gibt keinen Tod, sobald es sich auf die Seele oder den Geist oder auf Gott Mich Selbst beläuft.

Dein kostbarer Geist-Verstand kann nur so und so weit gehen. Es existiert ein Bescheidwissen, welches über den Geist hinausreicht. Der Geist weiß nicht alles. Auf die eine oder andere Weise weiß der Geist nichts, selbst wenn es gewiss ist, dass er etwas weiß. Ego ist ein Wort, und es ist ein Wort auf Treu und Glauben was die Illusion angeht. Ja es gibt gar ein Wort: Illusion, welches für etwas steht, was nicht real ist. Es gibt Wörter, die nicht viel, falls überhaupt etwas, umfassen, und dann gibt es Wörter, so wie Liebe, die es alles besagen, denn Liebe ist alles, was es zu sagen gibt. Es gibt ein Wort für: ausschließend, und ein anderes für: einschließend, dennoch sind nicht alle Wörter, selbst Wörter, auf die du hinzudeuten vermagst, zutreffend oder überhaupt zutreffend.

Lüge ist ein Wort. Es hat eine Bedeutung. Dennoch ist Lüge ein Wort für etwas, was ganz klar nicht zutreffend ist.

Und dem gegenüber – Metaphern sind vorhanden. Metaphern halten Wahrheit inne. Sie bedeuten etwas Wahres. Auf der einen Ebene könnte man Metaphern läppisch finden. Wer bei vollem Verstand kann bedeuten, seine geliebte Freundin sei eine Rose. Gewiss, selbst ein Poet kennt den Unterschied zwischen einem Mädchen und einer Rose. Sie sind unzweideutig zwei unterschiedene Dinge – und doch ist die Metapher ‚Meine Liebe ist wie eine rote Rose‘ schön ausgedrückt und enthält einen erfreulichen großartigen Sinn. Metaphern reichen weiter als jewedes erklärende Darlegen.

Mit Sicherheit bedeutet das Wort: Bedeutung etwas. Bedeutung hat Macht, wie allerdings kann das gleiche Wort gemein [engl. ‚mean‘; niederträchtig] ‚Bedeutung‘ bedeuten, und zugleich ‚Grausamkeit‘.

Alice im Wunderland lag richtig. Ein Wort kann alles bedeuten, alles, was du ihm anmutest.

Unterschiedliche Sprachen können Wörter haben, die genau gleich klingen und verschiedene Bedeutungen oder gar gegensätzliche Bedeutungen haben.

Sprache ist ein absonderliches Land, in dem ihr lebt. Sprache ist äußerst wichtig, selbst obschon Sprache aus Lauten und aus Sinn, der den Lauten angehängt wird, gemacht ist. Es gibt Gedanken, die über Worte hinausreichen, und desgleichen ein Land, das jenseits des Denkens liegt.

Was kann tiefer sein als ein Gedanke? Jenseits von Denken vermag tiefer zu sein als Denken. Es gibt ein Gefilde, das Denken nicht betritt.

Natürlich. Seien ist tiefer als Denken. Liebe ist um Vieles tiefer und weitgespannter denn das, als was sie des Öfteren in der Welt Einem sich aufdrängend angekündigt wird. Es gibt ein Land, wo Einssein begriffen ist und keine Erklärung nötig hat. Du musst wissen, du bist Seiend. Und Seien endet niemals.

Ein jedes Leben Meiner Kinder hat in der Welt eine großartige Bedeutung und eine Fantastische Präsenz. Ein jeder unter euch geht weit über die Welt hinaus. Du kommst von irgendwoher. Von woher du kommst, ist Majestätisch und Unüberschaubar Weiter als die Weite. Wer du bist, ist weit jenseits des Wiederaufrufs von Worten. Worte können wie Züge sein, die nur so weit, wie es ihnen ausgelegte Gleise ermöglichen, fahren können.

HEAVENLETTER # 5194 – 13.2.2015  Stir the Divine

RÜHRE DAS GÖTTLICHE 

Gott redete …

Einerlei was du denken oder sagen magst, du führst ein Göttliches Leben. Durch Mich eingesetzt, was kann denn da Leben anderes sein als göttlich? Es gibt im Leben zu viele Wunder, als dass das Leben etwas anderes als göttlich sein könnte. Ah, dein Glücklichsein, das ist eine andere Geschichte.

Du misst deinem Leben Wert bei, oder du äußerst dich verächtlich über Wertigkeit. Ich gebe dir eindringlich zu verstehen, dass ein jedes Leben auf der Erde einen großen Wert hat. Du bist deine eigene Besonderheit. Regt euer eigenes Leben an, Geliebte. Das Leben in der Welt formt eine Spirale, eurer DNA ähnlich. Rührt und regt eure eigene DNA. Wenn ihr derzeit euer Leben nicht mögt, dann erschafft es neu. Fügt euch neu zusammen. Kehrt euch um. Entfernt Scheuklappen. Es liegen zahlreiche Alleen vor euch.

Die zuvorderste Regung ist sehnliches Verlangen. Was für eine Macht Streben doch ist. Bestreben löst von alleine kraft Motiviertheit eure Träume aus. Niemals sagte euch jemand, euch sei es im Leben angelegen, mal so eben daherzuhinken. Ja, nimm was kommt an dich, so wie es kommt, und entsinne dich der innewohnenden Macht sehnlichen Verlangens. Sehnliches Begehren ist nicht ein Plan. Es ist ein Ansporn. Bestreben setzt die Räder in Bewegung. Habe Verlangen nach Gütigkeit und schonendem Erbarmen, und segle mit deinem Schiff. Begehren ist ein starkes Ruder in dem Schiff, das du segelst. Das Ruder fasst tief.

Gewiss doch, das Leben bewegt dich fort, indes bist du der Anreizer deines Lebens. Das Leben bietet viele Chancen dar, dem hingegen geht es nicht insgesamt um Gelegenheit-Wahrnehmen. Suche dir deine Gelegenheiten aus. Öffne sie wie eine Speisekarte.

Du weißt, es war hinlänglich viel Unzufriedenheit das Gegebene. Die Welt hat Unzufriedenheit in Zahlung gegeben. Womöglich bist du mit Unzufriedenheit aufgewachsen. Du bist allzu vertraut mit ihr gewesen. Dir gilt es nicht, wie die Prinzessin in der Geschichte von der Prinzessin und der Bohne zu sein, die sich ja gar mit 100 Matratzen nicht behaglich fühlte. Beginne erfreut und zufrieden zu sein. Sei weidlich leichter erfreut und zufrieden. Und falls du an etwas, was das Leben auf dich zu geworfen hat, keine Wertschätzung aufbringen kannst, rücke weiter.

Das Leben gehört gelebt, nicht erlitten. Vielleicht ist das Leben wie Surfen auf dem Ozean. An einigen Tagen sind die Bedingungen zum Surfen besser als an anderen. Etliche Tage hast du tiefere Wellen und höhere Wellen, und du fliegst in die Höhe. Liebe die Talsohlen ebenso, wie du die Wogenkämme liebst. Beide sind Teil eines göttlichen Lebens, welches dir ausgehändigt worden ist.

Liebe heute. Wie auch das Leben verpackt ist, liebe heute. In der Welt am Leben sein ist ein kostbares Geschenk. Es ist für eine kurze Zeit das deine. Du bist nicht von Endlosigkeit abgegangen. Du hast vielleicht dein Gewahren von Endlosigkeit hinter dir gelassen, nicht aber Endlosigkeit Selber. Endlosigkeit ist stracks bei dir.

Wenn du das Gefühl hast, dein Leben sei zu eng, dann weite es.

Wenn du das Gefühl hast, dein Leben stelle allzu viele Anforderungen an dich, stelle nicht dermaßen viele Anforderungen an dich. Du bist dein eigener Arbeitgeber. Fürsorgende Voraussicht scheint zu existieren, gleichwohl bist du dein eigener Fürsorger. Du bist derjenige, der Bestreben hat und der deine sehnlichen Wünsche zu dir her zieht. Sei bereit, daran teilzuhaben. Du skizzierst dein eigenes Leben. Du löst dich selber aus. Einerlei, wie du aufbegehrst – wessen Leben ist es? Ganz bestimmt tust du dabei mit.

Die Seifenopern-Titel sagen etwas über das Leben in der Welt aus: Die Tage Unseres Lebens. Die Schwelle der Nacht. Sowie die Welt umschlägt. Ein einziges Leben zum Leben. Leitbild. Alle Meine Kinder.

Beim Leben hängt eine Menge davon ab, wie du auf es blickst. Gib deinem Leben eine schöne Überschrift – –  Das Leben ist Mein – – Auf einer Goldmine Sitzen – – Die Fernstraße des Lebens – – Eine Gemütsverfassung – – Ein Schöner Morgen – – Ein Wohlgelebtes Leben …

Bezeichne dein Leben so, wie du es gerne sein sehen möchtest.

HEAVENLETTER # 5195 – 14.2.2015  The Dial of Your Life

DIE WÄHLSCHEIBE DEINES LEBENS

Gott redete …

Sowie dir das Leben zu viel zu sein scheint, lehne dich zurück, oder mache einen Spaziergang. Bekomme deinen Geist eine Weile von den Erforderlichkeiten des Lebens weg.

Deinem Empfinden darüber zum Trotz – das Leben ist nicht dringlich. Das Leben geht weiter. Ob du nun so bist, wie du gerne sein möchtest, oder nicht, ob das Leben nun so ist, wie du es gerne sein sehen möchtest, oder nicht, das Leben geht unausgesetzt weiter und nimmt dich dabei mit. Du bist niemals aus dem Leben heraus. Es ist genug Leben für Alle da. Auf der Erde oder im Himmel, du bist am Leben und es geht dir gut, dessen unbenommen, wie dir die Welt, die du erlebst, aussieht, und unabhängig davon, was die Welt ihrem Dafürhalten nach ist oder nicht ist. Du bist der Wahrnehmer deines Lebens und du bist der Ziele-Setzer. Stelle die Wählscheibe deines Lebens auf Ermutigung ein und weite deine Wahrnehmung aus.

Das Leben kommt zu dir. Es kommt etwa wie ein Festmahl. Es kommt etwa wie eine Kruste Brot. Das Leben ist für dich, einerlei wie umzäunt es dir zu sein scheint. In Wahrheit ist Leben unbeschränkt. Leben ist dein Arbeitsplatz, und es ist dein Spielplatz, und es ist, trotz deiner Wahrnehmungsweise, ein Heiliger Platz. Engel in Menschenform leben auf Erden. Dies ist die Wahrheit. Erden-Engel brauchen keine Flügel zum Fliegen, denn sie haben Seelen, die sie irgendwohin und überallhin verbringen können. Erden-Engel werden nicht lediglich zur Erde verbannt. Erden-Engel haben Herzen und Geistes-Sinne, die prompt irgendwohin und überallhin fliegen und dich hierhin und dorthin, mit oder ohne dein Gewahren, nehmen können. Es gibt so etwas wie In-Ferne-Sein, obschon euch Entfernung auskömmlich reell zu sein scheint. Es gibt keine Entfernung, gleichwohl unternehmt ihr eine Reise von hier nach hier und überallhin und nirgendwohin, und dabei gehe Ich mit euch.

Zieht in Betracht, dass es nicht das Leben ist, das eure Kreise stört, sondern eure entworfenen Gedanken über das Leben. Eure Einschätzungen über das Leben gefallen euch, oder sie beunruhigen euch. Du bist der Reporter und der Verkünder dessen, wie das Leben für dich aussieht. Komme von einem anderen Blickwinkel her. Schreite eine Stufe höher, um zu sehen, was du siehst. Oder – du kannst das Leben einfach leben und deine Tag-für-Tag betriebene Analyse des Lebens los lassen.

Meinungen sind bloß Meinungen, und Meinungen wechseln. Deine eigenen Meinungen schwanken. Am einen Tag, da läufst du auf der Skala, die du dem Leben beimisst, rauf und runter. Was wäre denn, wenn das Leben in Ordnung so wäre, einerlei was dein Geist dazu äußert? Ist der Winter nicht recht so? Trifft der Winter nicht Vorkehrungen für das Frühjahr? Du wirst vielleicht vorbringen, im Winter passiere ja nichts. Du kannst vorbringen, da seien der ganze Schnee, die kalten Winde und rutschiges Eis. Was indes für eine Kostbarkeit hält der Winter vor! Er ist nicht öde. Er ist voller Wunder, und er ist dem Lenz zu Diensten, der sich einläutet einzutreten. Nicht anders – der Herbst rüstet die Erde für den Winter zu.

Vielleicht magst du keinen Regen, dennoch dient er seinem Zweck. Alles in deinem Leben dient seinem Zweck, ob du ihn nun magst oder nicht. Lege eine Pause ein, um in Betracht zu nehmen, was das Leben für schöne Jahreszeiten für dich zubereitet. Ausschließlich in der unverhohlenen Welt siehst du Auf’s und Ab’s. Du gelangst zu Folgerungen, die öfters auf Angst fußen. Du verfängst dich in Angst und Bewerten, und mithin richtest du dein Leben und findest es mit Mängeln versehen.

Ihr könnt das Gefühl haben, das Leben spiele nicht fair. Geliebte, spielt ihr denn fair? Bückt euch ein wenig. In Ehrerbietung für das Leben, da kniet euch rein, hinein in eine höchlichere Auffassung vom Leben. Das Leben stellt euch eine Garantie aus fürs Leben. Das Leben garantiert euch Leben, so wie es euch zugeteilt ist. Es garantiert euch nicht alle eure Vorlieben. Wart ihr der Meinung, dies obliege ihm? Dachtet ihr, das Leben lasse euch im Stich, während es nicht alle eure sehnlichen Bestreben erfüllte, so wie ihr es gerne gesehen hättet?

Schaut hoch, Geliebte. Euer Leben ist auf Kurs. Gebt eurem Leben eine Auszeit. Heißt das Leben willkommen und wünscht ihm alles Gute. Habt ein Verlangen nach frischer Rückfederungskraft und engagiert euch im Leben. Ihr habt euch von dem Stallgeruch des Richtig oder Falsch wegzubewegen. Was wäre, falls alles wirklich in Ordnung und wenn euer Leben ohne euer Anprangern was das Leben angeht glücklicher wäre?

HEAVENLETTER # 5196 – 15.2.2015  Claim Joy  

ERHEBE ANSPRUCH AUF FREUDE

Gott redete …

Was ihr seht, das bekommt ihr. Darüber seid ihr euch im Klaren. Seht in der Welt Schönheit, und eure Welt ist schön. Seht Beschwerlichkeit, und ihr seht und habt Probleme.

Wie es derzeit steht – in der Welt, da werdet ihr womöglich bedeuten, dass was Ungemach angeht keiner zu kurz kommt. Wer kann das bestreiten? Nichtsdestotrotz, der in schlimmeren Schwierigkeiten steckt, als du dir vorstellen kannst, ist womöglich glücklicher als du. Was du siehst, ist, was du hast.

Dein Glücklichsein im Leben rührt von mehr als deiner Lage und den Bedingungen her, unter denen du lebst. Es möchte scheinen, dein Glücklichsein komme von mehr her denn von deinem Konditioniert-Sein und von gewissen Gewohnheiten, denen du verfallen bist. Wonach bist du auf der Suche? Siehst du dich nach dem Verstrichenen um, dass es sich selber wiederhole, oder freust du dich im Voraus auf etwas mehr, womöglich auf etwas rundum Frisches? Klopfe vor dir an die Tür, auf der Glücklichsein geschrieben steht.

Glücklichsein rührt von Tieferem her denn den Vorkommnissen in deinem Leben. So wie in der Musik, werden im Leben zahlreiche Töne gespielt. Nun lautet die Frage: Was für ein Hauptfach belegst du? Wo verausgabst du deine Zeit und deine Gedanken? Auf den hohen oder auf den tiefen Tönen? Auf den Trommeln, auf dem Scheppern, oder auf den Ouvertüren oder den Crescendi? Du hast doch die Wahl, nicht wahr, was für Musik du spielst, und worauf deine Betonungen auf dem Leben, das du lebst, zu liegen kommen?

Du kannst in die Oper gehen oder in einen Jazz-Klub. Du kannst dir aussuchen, wo du deine Gedanken aufwendest, und deine Gedanken summieren sich zu deinem Leben auf. Die Qualität deines Lebens beläuft sich auf deine Gedanken. Dein Leben ist tragisch, so du ansagst, es sei es. Dein Leben ist schön, so du ansagst, es sei schön. Das Leben kann dir mit Sicherheit Freude zuwenden. Erhebe auf Freude Anspruch, mehr als du auf Herzschmerz Anspruch erhebst.

Du kannst dich auf Moskitos, Stechmücken und Fliegen konzentrieren, die dich nerven. Du kannst dich auf einen Sonnenaufgang ausrichten, auf die Bläue des Himmels und auf das Leben, wie es sich entfaltet. Dies ist deine Wahl. Du kannst deine beglückenden Segnungen aufzählen, oder sie, und mithin dein Leben außer Acht lassen. Wie du dich was dein Leben betrifft persönlich fühlst, ist die Gesamtsumme deines Lebens. Hier haben Wir es. Ich habe es ausgesprochen. Was du von deinem Leben denkst, ist, was es ist.

Du kannst arm sein und ein glückliches Leben haben. Du kannst ein reicher Mann sein und ungemein leiden. Du kannst gesund und unglücklich sein. Du kannst krank und auch so Glücklichsein innehaben. Dies just bedeutet freier Wille – dass du Wahloptionen hast. Wohl oder übel, du triffst deine Entscheidungen. Du wirst womöglich die Zuständigkeit für deine Wahlen der Vergangenheit oder anderen Leuten unterschieben, allemal sind letztlich all die Bescheide, die du erteilst, dein, sie zu erteilen. Erteile sie.

Du bist der Besichtiger deines Lebens. Du kannst das Leben in die Höhe heben, oder über es herziehen.

Einen Gutteil deiner Zeit denkst du nicht wirklich an die Entscheidungen, die du triffst. Du triffst sie gewohnheitsmäßig, ja, gar automatisch.

Es kam bereits früher zur Sprache. Du kannst dich auf das Unkraut fokussieren, oder du kannst dein Augenmerk auf die Gänseblümchen richten. Du kannst sogar die Pusteblumen in deinem Vorgarten lieben. Du kannst Matsch gernhaben. Als Kind, da stampftest du gerne im Matsch herum.

Falls dir heute in deinem Leben etwas, über das du dich etwa momentan beklagst, fortgenommen würde, könntest du dich anschicken, es mehr wertzuschätzen, als es dir deine Gepflogenheit stattgegeben hat. Es könnte eine gehörige Aussage sein, es stelle eine gute Idee dar, jetzt, derweilen du hast, was du hast, mit Wertschätzung einherzugehen. Dies versteht man unter deine beglückenden Segnungen zählen. Vielleicht hast du Schwachstellen gezählt. Es ist dermaßen leicht, auf Schwächen hinzuzeigen. Mache es leicht, auf Segnungen hinzuzeigen. Zeige dir selber auf sie hin. Zähle deine Segnungen an den Fingern und an den Zehen auf und tue das noch einmal. Spiele Schwachstellen herunter. Bescheinige eine lange Aufstellung deiner Segnungen und sage: „Danke Dir, Gott.“

HEAVENLETTER # 5197 – 16.2.2015  Learning Is Inevitable  

HINZULERNEN IST UNUMGÄNGLICH

Gott redete …

Sowie du bewertest, verachtest und missbilligst du. Das ist es, kurz gesagt. Richten ist exklusiv. Im Richten schließt du jemanden oder eine Gruppe Menschen aus deinem Gut-Angeschrieben-Sein aus. Bis zu welchem Ausmaß auch immer, du verurteilst Andere, aus deinem Herzen ausgeschlossen zu werden. Du setzt sie auf die Seite und nimmst sie aus deiner Gutherzigkeit heraus. So du gegen ihre Handlungen Einwände erhebst, beseitigst du sie. Du lehnst ihre Existenz ab und bescheidest, sie aus deiner Sicht heraus zu setzen, und demzufolge existieren sie – deinem Geist – nicht mehr länger.

Dies meine Ich, wenn Ich sage, dass die Vergehen, die du in anderen Menschen siehst, eine Projektion deiner eigenen Gedanken darstellen. Falls du deine Projektion hier an der Stelle nicht einzusehen vermagst, lasst Uns die Dinge anders betrachten.

Wie immer du einen anderen Menschen siehst, du stellst dich prompt neben ihn an seine Seite. Du modellierst dich nach ihm.

So zum Beispiel grollst du einem Mörder, und erachtest dich als heilig, unterdessen du dich damit ins Benehmen setzt. Demnach merzt du den Mörder, auf einer subtileren Ebene, aus. Du blendest ihn aus. Er ist deiner nicht wert. Ihn, der einem Anderen das Leben nahm, bildest du jetzt nach. Du hast den Mörder für schuldig befunden, und ihn aus deinem Geist entfernt. Du hast eine mehr verdeckt gehaltene Vergeltung ausgeübt, eine Vergeltung indes trotzdem. Du hast ihn zum Tode verurteilt, weg aus deiner Sicht. Du bringst ihn ins Gefängnis. Du steckst ihn in eine kleine Zelle, außerhalb deines Gesichtsfeldes, und schaffst es, dass er dort verbleibt. Du schließt ihn vom Leben in der Welt aus, so umfassend wie du das vermagst. Du hast ihn aus deinem Bewusstsein fortgeschafft. Du möchtest ungerne an ihn erinnert werden.

Vielleicht verübte die Person in dem Mord, die sie beging, Vergeltung. Und nun hast du mit deinem eigenen Sinn, welchem es um Vergeltung zu tun ist, in Gleichklang damit gehandelt.

Gewisslich ist es danach – die Fehler, die du in anderen Menschen findest, bringen bei dir eine Saite zum Klingen. Was immer dir in einem Anderen unerträglich ist, ist inwendig in dir untragbar, daher hättest du dir gerne den Angreifer aus dem Weg und aus deinem Gewahrsein geschafft. Du möchtest ihn niemals mehr wiedersehen, und du möchtest nie mehr etwas von ihm hören. Du stehst ihn nicht aus, und daher ziehst du Umgrenzungen um ihn auf, sodass du ihn oder seinen Verstoß nicht anzusehen haben wirst. Du möchtest nicht an deine eigenen Mängel erinnert werden. 

Es gibt einen Beweggrund, weswegen Ich einen jeden unter euch Mein Kind nenne. Ich nenne nicht jeden von euch Mein Erwachsener. Ihr seid Meine Kinder, und Kinder wachsen, und ihr wachst. Ihr nehmt in verstehendem Es-Sich-Erklären-Können zu. Es gibt vieles, etwa was Kinder nicht wissen können. Ihr seht das ein. Sofern ihr jeden auf der Erde als ein Kind sähet, würdet ihr weniger bewerten und jeden in euer Herz hinein in Empfang nehmen können.

Ihr schafft nicht ein Kind aus eurem Herzen weg, weil es eine Tasse fallen ließ und sie zerschellte, oder weil das Kind wütend war, oder weil es gelogen hat. Weswegen sollte ein Kind zugeben mögen, dass es eine Tasse zerbrochen hat, ja gar während du ihm dabei in flagranti zugesehen hast, sofern es der Auffassung ist, dies würde dich dazu veranlassen, böse auf es zu sein. Es möchte kein Opfer sein.

Ein Kind versucht, nicht anders als die meisten anderen, im Leben durchzugleiten. Es möchte nicht, dass es das Gegebene ist, dass es die Tasse zerbrochen hat, dementsprechend hat es den Wunsch, ungeschoren davonzukommen und nicht ausgeschimpft zu werden. Im Nachvollziehen-Können seid ihr bei Kindern stärker aufgestellt als bei Erwachsenen. Ihr seht ein Kind nicht als Verbrecher. Ihr seid leichter geneigt, Kinder in den Arm zu nehmen, als ihr dies bei Erwachsenen tut. Wie rasch ihr dabei seid, Erwachsene zu verurteilen, ob ihr sie nun im direkten Gegenüber kennt oder nicht.

Auf der anderen Hand ist Mir klar, dass ihr, ein jedes Meiner herangewachsenen Kinder, inwendig nach wie vor ein Kind seid. Ihr wisst nicht immer, was zu tun ist, und, sobald ihr es wisst, tut ihr es nicht immer.

Es ist leichter, Kinder so zu nehmen, wie sie sind, denn Erwachsene so zu nehmen, wie sie sind. Ihr akzeptiert, dass Kinder es nicht besser wissen, als das zu tun, was sie tun. Wenn sie um Besseres wüssten, würden sie es nicht tun. Ich sehe euch als arglose Kinder, die hier sind, um zu lernen und zu wachsen. Ich verwerfe Meine Kinder nicht. Ich verdamme schlechterdings nicht. Ich weiß darum, Jeder ist am Lernen. Sobald euer Blick einmal von einem anderen Winkel her kommt, werdet ihr hinzugelernt haben. Lernen ist unabwendbar. Alle sind Lernende. Etliche lernen leichter als andere.

Ihr verachtet nicht Kinder ob der Mängel, die ihr bemerkt. Sie sind Kinder. Ihr nehmt ihre Versehen nicht so, als wären sie auf die eine oder andere Weise an euch begangen worden. Ihr schließt sie nicht aus eurem Herzen aus. Ihr haltet die Kinder fest und teuer in eurem Herzen. Das Schlimmste, was ein Kind sein kann, ist, dass es unartig ist.

So ihr anhaltet im Wachsen, werdet ihr natürlich Akzeptanz auf eure Brüder und Schwestern ausweiten. Das bedeutet nicht, dass alles erlaubt ist. Dies macht euch nicht mildgestimmt oder töricht. Es gibt euch schlicht statt, mit freundlicheren Augen zu sehen und die Liebe zu sein, die nun einmal nachgerade von Anfang an die Wahrheit von euch ist.

HEAVENLETTER # 5198 – 17.2.2015  The Leaves on the Trees Outside Your Window

DIE BLÄTTER AUF DEN BÄUMEN DRAUSSEN VOR DEM FENSTER

Gott redete …

Sich ziemen ist ein vielseitig einsetzbares Wort. Es bedeutet nicht: Verpflichtetheit. Es nimmt Bezug auf: zu deinen Gunsten. Es bedeutet, es sei eine gute Idee, etwas zu tun, worum Ich dich bitte. Es ist zu deinem Vorteil. Dir schickt es sich, an jedem einzelnen Tag glücklich zu sein.

Falls du es dir nicht überstellen kannst, jeden Tag glücklich zu sein, möchtest du dich alsdann etwa daran halten, jeden Tag etwas zu finden, über das du glücklich bist? Oder eine Sache, die du mit wahrer Wollust tust? Eine Sache, die es wert ist, sie sich anzusehen und Andere daran teilhaben zu lassen?

Es wert sein, sie zu teilen, meint Etwas, was einen hochhebt – dich, sonstwen, die gesamte Umgebung und dort draußen in der gloriosen Welt.

Heute etwa kannst du es jemandem zukommen lassen und mit ihm teilen, wie die Blätter auf den Bäumen da draußen vor dem Fenster in der Schwebe hängen, als würden sie ihre Zeit abwarten, oder als gäbe es keine Zeit oder kein Rühren, was sich je in der Zeit begebe. Vielleicht ist die Zeit geflohen, und es ist das In-Der-Schwebe-Halten von Zeit, welches draußen vor deinem Fenster hängt, und du wirst dessen inne.

So würde Ich jene Stille beschreiben, die dich in diesem Augenblick umfängt. Vielleicht bist du nicht imstande, es so zu schildern, kannst du es indes erkennen? Kannst du es spüren? Heute setzt die Zeit für wenige Momente aus, und Stille ist dein. Du bist ein Teil von ihr. Da bist du nun, du, der Schwerkraft ledig, im Universum am Dasitzen. Für einen Moment hattest du Einsicht in das Walten der Welt hinter den Kulissen. Du hältst dich just dort auf, bei dem Bewerkstelligen von Leben.

Du wirst eher nicht ständig erfassen können, was dieser Moment in Wirklichkeit ist, in den Augenblicken des Nichts-Ereignens trägt sich freilich das Reale Du zu. Du bist hier in den Schauplätzen als ein Teil von ihnen, und doch bist du nachgerade nicht dort. Du partizipierst an der Szene, und doch gibt es keinen Teilnehmer, und gleichwohl bist du allemal von dem Vorgang und dem Gesichteten nicht abgesondert. Wer bist du? Wo bist du?

Ist es möglich, dass du Einssein durch die Blätter in den Bäumen erlebst? Bist du ebenso der Hinschauende wie der Inbetracht-Genommene? Es ist eine hingenommene Selbstverständlichkeit, dass in dieser Welt, die von Gott für Gott gemacht ist, alles möglich ist. Es geziemt dir, dass du dich darüber ins Benehmen gesetzt siehst.

Wir reden im Eigentlichen nicht über die Blätter oder die Bäume, ist es nicht so?

Wir reden über den Saft, der durch die Bäume rinnt. Wir halten ein über die stille Energie des Lebens, die das Heilige Universum überströmt. Sie ist beträchtlicher als die Luft, die ihr atmet. Von einem gewissen Blickwinkel her betrachtet ist sie die Luft, die ihr atmet. Sie ist das Phänomen des Einsseins, obschon jenes kein Phänomen ist. Für einen Moment vergesst ihr, dass ihr in einem Körper untergebracht seid. Für einen Moment seid ihr nicht ihr, sondern das Leben selber. Für einen Moment habt ihr einen Griff darauf zu, wie der Tod des Körpers schlechterdings keinen Unterschied erbringt. Vielleicht seid ihr, einen Augenblick oder einige wenige Augenblicke lang, eure Seele, wie sie das Einssein von Seele erlebt. Einen Augenblick oder zwei Augenblicke lang erhebt ihr euch – bar einer Vergegenwärtigung eurerseits, das Einssein da vorne vor euch sei soeben am Aufgehen – zum Einssein.

Ihr seid einen Augenblick lang von der Welt und doch nicht in der Welt. In der Verkleidung von Blättern und Bäumen werdet ihr eurem Empfinden gemäß mit dem Einssein vermählt. Ihr liebt jene Momente des Einsseins und, wie erquickend still Einssein ist, und dass ihr jenes Einssein aufs Äußerste seid, und dass es in Wirklichkeit nichts anderes gibt, nichts, über das gar zu reden wäre. Es gibt nicht einmal irgendein Tätigsein, selbst so die Welt rotiert. Selbst so Kriege und Schlechtreden und Rivalität zugegen sind, habt ihr soeben ein anwachsendes Empfinden von Einssein inne.

Einssein ist wie der Sinn Gottes, nicht ein Schleier, den ihr durchschreitet, sondern die ganze auflohende Sonne, in die ihr hineinschreitet, wo Licht das Gegebene ist, indes weder kaltes noch heißes, schlicht Licht gleichwie das Licht, das Ich im Blick habe, wohin Ich auch schaue. Ich sehe ohne Hinschauen. Ich bin jenseits der Sinne, und Ich bin jenseits der äußeren Welt, und, nicht anders ihr. Ihr seid nicht mehr länger an die betagten Sichtungen durch ein Fernrohr oder ein Mikroskop oder gar durch Worte gebunden. Ihr seid an nichts gebunden. Daher seid ihr uneingeschränkt, und mithin seid ihr nirgendwo, wo ihr nicht seid, und ein Jeder und alles ist du.

HEAVENLETTER # 5199 – 18.2.2015  The Wholeness of the Tree

DAS GANZSEIN DES BAUMES

Gott redete …

Was Ich liebe, ist du. Dies soll besagen, dass Ich Mein Selbst liebe. Wie denn könnte Ich Mich Selbst nicht lieben mögen? Ich erschuf dich. Ich erschuf die lieben Tiere. Dich zu zeugen war so leicht.

Wie steht es mit dem Blätterwerk, das Ich erschuf? Mit den Bergen und Tälern. Mit Wollmäusen. Es ist Platz für jeden und alles da. Ich maß nicht aus oder machte Aufzeichnungen. Ich schuf die Liebe Meines Lebens. Es gibt auf der Erde nicht einen Zentimeter, den Ich nicht liebhabe. Wüsten und Feuchtgebiete. Wälder und Dschungel. Ich verbrachte jeden und alles an den richtigen Ort, gemäß deren Erforderlichkeiten.

Ich weiß nichts davon, dass Ich an Wetter dachte, wie freilich könnte eine Welt ohne Klima und derartiges sein?

Entsinne dich, Ich musste Mir die Schöpfung nicht durchdenken. Ich hatte sie nicht auszutüfteln. Alles, was Ich zu tun hatte, war sehnlich erstreben, und ihr, Meine Geliebten, tratet auf. Alle sind Meine Geliebten. So steht es darum. Mich verlangte es nach euch, und ihr tratet in Erscheinung. Und da ist die Welt mit allem in ihr drin und ausreichend für alle. Ich habe, was Ich Mir sehnlich wünsche, nicht per Namen aufzurufen.

Die ganze Schöpfung schoss auf der Grundlage Meines Begehrens nach ihr hervor.

Begehren sind machtvoll. Ihr, auch ihr, werdet zu der Erkenntnis gelangen, dass ihr nicht hinter etwas herzurennen habt. Bestrebt und traut eurem Streben, dass es erfüllt wird. Es hat dies nicht zu tun, indes habt ihr Zuversicht inne, dass alles, was ihr benötigt, bei euch anlangen wird. Ich meine nicht eitle Wünsche. Ich meine Begehren. Dies könnte allerdings eitle Wünsche ebenso mit einschließen, warum denn nicht?

Eurem Verlangen stand es eher nicht nach Regen, dennoch gelangte Regen zu euch, um euch Wasser zum Trinken zukommen zu lassen.

Ihr habt nicht dem, was ihr sehnlich begehrt, hinterherzueilen. Ihr habt nicht der Jäger nach der Erfüllung eurer Verlangen zu sein, indes geziemt es euch, Initiative zu ergreifen. Es geziemt euch, sehnliche Wünsche für vermeintliche Andere zu hegen. Zieht in Betracht, dass alle Meine Kinder ein einzelner Baum sind. Der Baum möchte gerne jeden Ast gedeihen, jede Blüte blühen, jede Frucht gut auswachsen sehen. Interdependenz ist das Gegebene. Die Wurzeln eines Baumes reichen tief, sodass das am weitesten entfernte Blatt alles hat, was seinen Bedarf ausmacht. Und einem jeden Blatt verlangt es sehnlich nach der Ganzheit des Baumes.

Das ganze Leben ist Kreislauf und erneutes In-Den-Kreislauf-Einverleiben. Das ganze Leben ist Energie. Das ganze Leben ist aus unsichtbaren Atomen gemacht. Atome sind. Sie werden nicht besessen. Wer eignet sie?

Und nun bitte Ich ein jedes Meiner Kinder, Frieden zu schaffen. Macht gewählten Führungspersönlichkeiten der Welt keine Vorwürfe für Krieg und Zwietracht. In Wahrheit stehen gewählte Offizielle für euch. Sowie eure Sicht sich ausweitet, wird sich die ihrige ebenfalls weiten. Dieser Heavenletter handelt von Verbundenheiten. Niemand ist mit einem Anderen unverknüpft.

Du machst Tz-tz über Führungspersonen der Welt und darüber, wie sie was man andere Länder nennt beschuldigen, und wie sie unfreundliche, spitze Bemerkungen verlauten lassen, derweilen du Andere mit deinen Worten überbrühst. Reden ist wohlfeil und billig, gleichwohl ist Reden machtvoll. Segne, was du als die andere Seite bezeichnest, denn die sogenannte andere Seite ist ebenfalls kein anderer als du.

Ich schuf die Erde. Ich schuf nicht andere Länder. Ich machte keine Landkarten. Ich zeugte Flüsse, Seen und Meere, und Ich gehe davon aus, man wird sagen können, jene haben Begrenzungen, um sie zu bergen, aber das ist es dann. Ich schuf nicht die Grenzen, die ihr um alles in der Welt aufrechterhaltet, so, als gehörte der Boden unter euren Füßen euch. So, als gehörte der Himmel euch. Der Himmel gehört zu euch. Er gehört zudem zu jedermann.

Nach Meinem besten Wissen hat bis jetzt noch niemand die Aussage getroffen, der Himmel gehöre per se ihm, indes gibt es Flugzeuge, denen im Namen von Verteidigung nicht erlaubt ist, da oder dort im Luftraum unterwegs zu sein. Lasst Offensiven zergehen, und wer wird es fortan nötig haben, sich zu schützen? Was denn wird beschirmt werden müssen, wo Alle rundum gemeinhaben lassen mögen zum Nutzen Aller?

HEAVENLETTER # 5200 – 19.2.2015  How to Become a Prince or a Princess

WIE ZU EINEM PRINZEN ODER EINER PRINZESSIN WERDEN

Gott redete …

Wie kann es sein, dass ein Regentropfen in einem klaren Teich, übersät mit Lotus-Blüten, dermaßen herzerweichend schön sein kann? Oder blaue Augen? Oder grüne, braune oder haselnussfarbene Augen? Oder rosa Wangen?

Sofern ein klarer Teich dermaßen schön sein kann, was bringt dich auf der Erde auf den Gedanken, du seist es nicht? Nicht bloß glauben viele Meiner Kinder, sie seien nicht schön, sie glauben nicht einmal, sie könnten jemals schön sein.

Sobald dies der Fall ist, und dies ist mehrheitlich der Fall, sehen sich Meine Kinder alsdann außerhalb von sich nach einem Selbstwertempfinden um. Und damit geraten Meine Kinder allzu gefällig, sie werden allzu willens, vonseiten Anderer Billigung und Zustimmung zu erzielen. Und aus diesem Grunde nehmen Meine Kinder manchmal Wege, für die sie sich aus sich heraus nicht entscheiden würden. Ausgestattet mit Selbst-Bekundetheit, würden sie dies nicht tun.

Sowie du nicht höchlich genug von dir selber denkst, wirst du alles tun, um auch nur einen Anschein von Liebe von irgendwoher, wo sie Einem angeboten wird, zu erlangen. Du denkst, du brauchest sie. Du denkst, du habest sie zu haben. Du denkst, ohne sie könnest du nicht leben. Und damit verrätst du dich selbst. Du übermittelst dir ein Trost-Placebo und gibst die Wahrheit deines schönen Selbst in Zahlung. Du kannst das Gefühl gehabt haben, du seist schlechterdings dazu verbannt, ungeliebt zu sein.

Ich hätte fast gesagt, du könntest deine Seele gar für eine winzige Möglichkeit eines spärlichen Lichts zum Verkauf bringen. Glücklicherweise kannst du deine Seele nicht verkaufen. Das ist bloß eine Redewendung. Du kannst deine Seele nicht in einen Handel einfädeln und sie nicht weggeben. Du kannst deinen eigenen freien Willen weggeben und an Entscheidungen glauben, die Andere getroffen haben. Du kannst dein gegenwärtiges Leben für den Preis eines Liedes weggeben, so du deinen Wert nicht verspürst und es akzeptierst, dass du dich schlechterdings auf nichts belaufest.

Und mithin gibt es süchtige Abhängigkeiten von Menschen oder von Alkohol oder Drogen oder von allerhand Willenlosigkeit und auswärtiger Gelenktheit. Und damit erweist ihr der Welt, dass ihr nicht viel seid, und könnt bewusst oder unbewusst sagen: „Seht her, ich hatte recht. Ich bin in jeder Hinsicht nichts wert.“

Oder, du wirst, ausgestattet mit einem unerheblichen Selbstwertempfinden, unmittelbar vor jemandem stehend, untertauchen und dein Bestes tun, um unsichtbar zu werden.

Indes, selbst in diesen verstümmelten Weisen, existiert ein Behuf. Du wächst zur Freiheit hin. Du könntest für sonstwen eine Lektion sein. Du könntest daraus hervorwachsen und Vielen unverwandt behilflich sein, aus dieser bösen Situation, in der sie sich fanden, herauszukommen. Du kannst nicht wissen, welchen Segen du erwiesen hast. Du kennst den Herzschmerz, den du hast, bist dir aber nicht über die Segnungen im Klaren. Sofern du dein ganzes Leben lang vor dir wegrennst, könnte für dich Gutes darin liegen, dass du dies in einer weiteren Lebenszeit nie mehr tun wirst. Absolut nicht mehr.

Oder, du wirst dich, ausgestattet mit einem unerheblichen Selbstwertempfinden, in einer Tirade ergehen wider jene, die einen Weg eingeschlagen haben, den du nie einschlagen würdest. Dein Selbst-Abgeneigtsein wird nach außen projiziert und du verachtest diejenigen, die sich in eine Richtung aufgemacht haben, der du dich derart vehement entgegenstellst.

Es gibt allerhand Dinge, die Meine Kinder tun können, um sich von ihrem Unterbewerten ihres eigenen Selbst abzulenken. Selbstverständlich, worauf es letztlich hinausläuft – ihr seid nicht euer eigenes Selbst. Ihr seid weitaus mehr als das. Ihr kennt euch selber nicht oder respektiert euch nicht, wie ihr es tun würdet, falls ihr das eine oder andere Gewahren eures angeborenen Wertes für euch selber, für Mich und für die Welt an euch hättet. Was ihr, Geliebte, zu sein vermögt, das könnt ihr sein.

Ihr könnt Aschenputtel sein, und eine Prinzessin werden. Es ist euer unveräußerliches Recht, eine Prinzessin oder ein Prinz zu werden.

Ich sehe dein helles Licht, welches das nämliche ist wie das Licht der Engel. Jetzt weißt du, wer du bist, sowie du deinem Gott-gegebenen Selbst treu bist, und wann du es nicht bist.

HEAVENLETTER # 5201 – 20.2.2015  This Vast Permeating Love

DIESE WEITE HINDURCHDRINGENDE LIEBE

Gott redete …

Wir führen gemeinsam ein Leben der Liebe, du und Ich. Unser Behuf ist zu lieben, zuvörderst Liebe zukommen zu lassen, was allerdings Liebe ist, wird nicht durchweg begriffen, noch auch wird ständig auf sie zugefasst. Die Liebe, von der Ich rede, ist jenseits von Zugriff. In einem gewissen Sinne ist alles Liebe, vom Flirten bis hin zum Sich-Schlagen, vom romantischen Liebesabenteuer bis hin zum Tod. Nichts zeitigt der Liebe einen Unterschied. Jedwede Liebe hat etwas an sich. Unerwiderte Liebe hat den einen oder anderen Wert an sich. Die erste Liebe, die letzte Liebe und das Ableben von Liebe entbieten etwas. In der Liebe liegt ein gewisser Wert oder ein gewisses Vergnügen, sei sie nun kurz ausgelebt, oder einseitig. Dies ist Liebe in der Welt.

Die Liebe, von der Ich rede, ist etwas anderes. Nichts fährt ihr einen Unterschied ein. Sie umringt sich selbst, ungeachtet anderer Umstände. Sie hält sich selber aufrecht, ohne Absehen auf irgendetwas. Die Liebe, von der Ich spreche, ist wie die Liebe, die Ich ausströme, und die Ich zu dir abstrahle. Sie ist eine Form huldvoller Gunst.

Diese Liebe, von der Ich spreche, hat nicht verdient zu werden. Niemand hat schön zu sein, um sie zu haben. Es ist Liebe, welche überschreitet. Sie ist auf nichts angewiesen, außer auf sich selbst. Sie ist nichts, über das du nachzudenken hast. Sie ist wie Atmen. Sie hat nicht erzielt zu werden. Sie ist wie deine Aura. Sie ist schlicht da, bar jedes Drängens oder jedweder Erwartungen. Ich bin die ursprüngliche Liebe-Quelle, und du bist Meine Widerspiegelung von Liebe.

Es ist dein Geburtsrecht, diese weite unüberschaubare Liebe zu genießen, das Entgegennehmen und das Zuwenden von ihr, das eine, ohne dabei auf das andere angewiesen zu sein. Es gibt kein Messen oder Ausbalancieren der Waagschalen der Liebe. Für Liebe gibt es keine Vorbedingungen.

Ihr liebt, da es eure eingeborene Natur ist, zu lieben. Ihr liebt, weil ihr liebt und nicht ob diesem oder jenem. Ihr liebt einfach mit einer Liebe, welche mit Reichtum, Gewohnheit, Alter, Schönheit oder Geschlecht nichts zu tun hat. Es ist Liebe. Sie hat einzig mit dir zu tun. Du hast kein Objekt zu haben, um zu lieben. Es bist du selber, umfangen von dem Licht der Liebe, welche inwendig in dir hervorströmt, ungeachtet diesem oder jenem. Wir können sie annehmendes Geltenlassen nennen. Wir können sie angeborenes Sehvermögen nennen. Wir können sie Ganzheit nennen. Sobald es sich auf diese Liebe beläuft, gibt es keine Laibhälfte.

Wenn du spindeldürr bist, bist du das einfach. Du hast darüber nicht nachzudenken. Du hast nicht in ein Zimmer hineinzugehen oder dich mit jemandem zu treffen und zu erklären: „Ich bin dürr.“ Deine Magerkeit ist kein Gesichtspunkt.

Nicht anders, hast du desgleichen nicht zu bekunden: „Ich habe ein großes Herz.“ Du hast nicht zu äußern: „Ich scheine Liebe auf dich.“ Ebenso wie du nicht zu sagen hast, dass Wasser nass ist oder dass Meere weit sind. Du hast nicht deine Liebe herauszuziehen, oder deine Augen geschlossen zusammenzukneifen und dabei zu versuchen, zu lieben. Liebe ist schlicht da, so eben, wie der Himmel blau ist. Kein Bemühen hat an der Stelle eingebracht zu werden. Bemühen öffnet die Dämme der Liebe nicht. Liebe hat an sich gar keine Dämme. Die Liebe, die du innehast, ist du selber, du ungefesselterweise.

Diese Weite Durchdringende Liebe hat mit Darbietung und Aufführung nichts zu tun. Sie ist so weit vom Abschneiden bei einer Aufführung weg, wie sie davon weit weg sein kann. Diese Liebe ist nicht Anstrengung, genauso wenig ist sie eine Scharade. Sie ist nicht heute hier, und morgen weg.

Wir können sagen, sie liegt in deiner DNA. Du wurdest mit ihr geboren. Säuglinge werden mit ihr geboren. Alsdenn, es ist recht wahrscheinlich, etwas, jemand dämpfte irgendwo diese Weite von Liebe in dir und lehrte dich, Liebe zurückzustellen. Das Leben in der Welt schwächte sie, so, als hätte Liebe sich selbst zu bewahren, indessen es doch die ureigene Natur von Liebe ist, einfach zu sein.

Natürliche Liebe ist verdrillt und zusammengeknotet worden, so, als sei Liebe dazu bestimmt, beschränkt und zurückgehalten zu werden. Falls Liebe in deinem Herzen nicht am Sich-Ausweiten ist, ist sie gedrosselt worden. Überschwang an Liebe ist für das Große wie das Kleine angelegt. Die Liebe, von der Ich rede, ist nicht für dein diskretes Ermessen bestimmt. Du magst ja im Leben fürchten, du würdest zu viel lieben und deine ausgeweitete Liebe vergeuden. Liebe dich selber mehr, und du wirst anheben, Andere als dich selbst zu sehen. Es kommen dabei keine Kosten auf dich zu. Du hast das aufgeopfert, wozu du geboren wurdest.

HEAVENLETTER # 5202 – 21.2.2015  Jump Into Life with Both Feet

SPRINGE MIT BEIDEN BEINEN IN DAS LEBEN HINEIN

Gott redete …

Du weißt bereits, dass das Leben voller Überraschungen ist, und dir steht ein ganzes Bündel an Überraschungen ins Haus, Überraschungen, welche einen überrumpeln, die Art Überraschungen, von denen du dich gerne überrumpeln lassen möchtest, die Art Überraschungen, die dich vor Freude Luftsprünge machen lassen und die dir beim Erkennen weiterhelfen, dass ein Gott da ist, ein Gott, Der dich liebt.

Du wirst in jemanden hineinlaufen, dem zu begegnen du niemals erwartetest, oder auf jemand neuen stoßen, welchen du nie vermutet hast. Etwas Wundervolles wird geschehen. Es könnte vom Himmel fallen. Es könnte ein Gedanke sein, den du hast. Was auch immer, es wird dir helfen, wieder mit dem Glauben an die Liebe und an die Liebe in deinem Herzen anzuheben, und vielleicht, dass du liebenswert und imstande bist, zu lieben und ebenso geliebt zu werden. Es ist für dich an der Zeit, deine Hoffnungen an einem Stern festzumachen.

Über eine lange Zeit etwa bist du jemand gewesen, der es nicht wagte, seine Hoffnungen hoch anzusetzen. Ich rühme dich nun, deine Hoffnungen hoch anzusetzen. Worauf immer du aus bist, schaue dich nach ihm hinter jedem Winkel um. Schicke dich an, hochzusehen und das Glück willkommen zu heißen, egal, welche Form es für dich annimmt, wisse, dass es bei dieser Gelegenheit zu dir hin auf den Weg gesandt wurde.

Es ist nicht wirklich so, dass du beim Leben eine zweite Chance bekommst. Die Sache ist die, du beginnst, deine Gedanken in die adäquate Richtung zu wenden. Ich habe vernommen, du murmelst Frevelhaftes wie: „Was ich möchte, das wird nie passieren. Ich werde immer enttäuscht. Ich bekomme nie, was ich will. Ich weiß nicht einmal mehr, was mich glücklich macht. Ich habe das Glücklichsein abgeschrieben. Ich werde schier glücklich genug sein, sobald sich mir Beschwernisse fernhalten.“

Das Leben ist dabei, dich herumzuwirbeln, und wo es niedergeht, das weiß niemand. Dieser Part ist dir beängstigend. Lasse den beängstigenden Teil los. Nimm den erfreulichen Part. Eine bestimmte Freude hat nicht für immer zu währen, um dein Herz zu rühren. Würdest du eine Süßigkeit ablehnen, weil es weiter unten in der Tasche später zu einem Loch kommen könnte? Nimm an, was dir angeboten wird, sowie es angeboten wird. Sage Dankeschön. Es gibt keine eisenbewehrten Kontrakte. Du hast bereits einen Vertrag, wo du dich einverstanden erklärst, das Leben aufs Vollste zu leben. Es ist nicht an dir, das Leben wegzustoßen und neben ihm dazustehen, als gehörest du nicht in es hinein.

Das Leben hat für dich Glück auf Lager. Das war immer so. Es ist möglich, dass du in Streik getreten und um das Leben herummarschiert bist, über das Leben am Herummosern, und nicht in es hineingehend. Springe hinein! Springe mit beiden Füßen hinein. Das Mindeste, was du jetzt beitragen kannst, ist eine Leben-befürwortende Haltung gegenüber diesem einen Leben vor dir.

Falls du das Leben jetzt nicht akzeptierst, wann denn dann? Wann wirst du aufs Spielfeld rausgehen? Wann wirst du dich beim Leben anmelden? Du kannst die Vergangenheit nicht ändern. Du kannst die Gegenwart aufhellen. Niemand kann für dich ins Leben treten. Einzig du kannst ihm einen Wirbel verschaffen.

Lasse dem Leben eine gute Gelegenheit zukommen, dir alles zu geben, was es muss, und es hat eine Unmenge Freude für dich auf Lager. Ich veräpple dich nicht. Unbenommen in was für einer Verzweiflung du dich derzeit befindest, Träume werden Wirklichkeit, und Träume können für dich wahr werden.

Sieh das so: Bevor du in der Lotterie gewinnen kannst, hast du ein Los zu kaufen. Deine Eintrittskarte zum Leben ist kostenlos. Schreite einfach über Hemmung und verdeckt gehaltenes Dich-Zurückhalten hinweg. Mache dich dem Leben zugänglich. Tritt ein, nicht halbherzig, vielmehr ganzen Herzens. Reiche dem Leben alles, was du bekommen hast. Schüttle ihm die Hand. Heiße es willkommen. Gib ihm einen Vorsprung. Lasse ihm einen Hochruf zukommen. Gib ihm dreimal Hurra. Hurra für das Leben. Hurra dem Leben. Hurra dem Leben.

Nimm Meine Segnungen für dich entgegen. Sage dem Leben Dankeschön und wende dem Leben auf Erden zu, dass es sich bei deinem getätigten Einsatz nicht so leicht unterkriegen lässt. Baue den Auftritt des Lebens aus, wie du das bei einem Broadway-Stück tun würdest, und applaudiere und applaudiere und erhebe dich von dort, wo du sitzt, und spende dem Leben stehend Beifall.

HEAVENLETTER # 5203 – 22.2.2015  In the Presence of Today

IN DER PRÄSENZ DES HEUTIGEN TAGES

Gott redete …

Der heutige Tag ist als ein beglückender Segen vor dich hingestellt. Dies soll ein gesegneter Tag sein. Fühle dich lebhaft, und du wirst diesen Tag ebenfalls aufgeweckt machen. Es gibt Geschick, ja. Gleichzeitig ist du der Macher deines Loses in dem Auftreten von Heute.

Wie veranlasst du es, dass du dich aufgeweckt fühlst? Indem du dich nicht bedrückt oder bange fühlst. Auf welches Pferd wettest du, das das Rennen gewinnen werde? Auf dasjenige, das einen Pflug zieht, oder auf eines mit einer Last auf dem Rücken, auf eines, das daraufzu rennt, was vor ihm liegt, oder auf eines, was sich dauernd umdreht und nach hinten schaut, um zu sehen, wie weit es gekommen ist? Auf das, das unentwegt in Frage stellt, oder auf das, was schier nach vorne in Bewegung ist?

Es ist dir fraglos, auf welches Pferd du wetten würdest. Vollauf fraglos. Sobald es sich auf das Leben beläuft, druckst du herum. Du sagst: „Was soll ich tun? An gestern denken oder zum heutigen Tag vorrücken? Oder sollte ich an morgen denken und vom Heute wegrennen, so schnell ich es kann? Vielleicht sollte ich einfach insgesamt ausscheiden. Das Leben hat mich allzu oft enttäuscht. Auf lange Sicht wird sich nichts ändern, oder aller Wandel ist meinen Händen entglitten.“

Du bist derjenige, der sich zu wandeln hat. Sobald du dich verloren fühlst, hast du nicht so zu tun, als ob dein Verlorensein nicht da wäre. Du hast es einfach auf die Seite zu legen. Falls du insgesamt aufhören kannst, dich elend zu fühlen, großartig! Falls du das nicht kannst, lege die Verzweifeltheit einfach irgendwo hin, wo du nicht über sie stolpern wirst. Du hast dich nicht an verflossene Gedanken festzuklammern. Du hast eine Million Gedanken. Mit Sicherheit kannst du etliche Gedanken zur Seite legen und frische Gedanken an ihren Platz setzen.

Optimismus ist nicht töricht. Pessimismus ist tollkühn. Er hält dich dort, wo du gewesen bist. Pessimismus funktioniert beinahe jedes Mal so! Wenn du einen Gutteil deiner Zeit mit dem Gedanken herumläufst: „Nichts läuft so, wie ich es gerne möchte“, wirst du häufig das haben, was du denkst. Gib auf deinen Mund acht! Gib auf deine Gedanken acht. Viele, viele deiner Gedanken sind menschengemacht. Du kannst ohne sie auskommen. Was sind sie dir und deinem Leben wert, dass du dich verpflichtet fühlst, an ihnen zu hängen? Wie viel Schutt möchtest du aufbewahren? Gib betagte Gedanken weg. Besser noch, wirf alte Gedanken in den Müll. Wer schlechterdings möchte deine alten Gedanken?

Wenn alles nicht nach deinem Gefallen ist, schaffe Raum für neue Möglichkeiten des Denkens. Das Leben ist angelegt, ein Gang zu sein, wo du neue Ansichten siehst und neue Gedanken denkst. Im Leben, da wächst du, ob du es nun möchtest oder nicht. Mache auf neue Weise denken zu einem Teil deines Lebens.

Du magst wunderbar sein, so wie du bist, gleichwohl gibt es für dich Wunderbareres zu sein.

Früher oder später geziemt es sich für dich, einen Gang an einer höheren Stelle zu machen, wo großartigere Aussichten vor dir liegen, vielleicht gar Durchblicke. Eine ungemeine Menge gibt es für dich zu sehen, was du zuvor nicht gesehen, oder was du vielleicht unter den Teppich gekehrt hast.

Du kannst dir Wachsen wie Trauben lesen denken. Du hast von dem einen Weinstock fantastische saftige Trauben gepflückt, und jetzt gehst du zu einem anderen Weinstock, um die reifen saftigen Trauben einer neuen Weinrebe zu lesen. Und so läufst du Stück für Stück an den Weinreben entlang und liest die Trauben. Nirgendwo im Leben kannst du einfach der gleiche bleiben. Bewegung ist Teil des Lebens, egal, wer es lebt. Es gibt auf der Erde kein Gleichbleiben.

Komme dicht zu Mir her, und lasse Mich dir die Frage stellen:

Möchtest du wirklich, wirklich gleichbleiben? Ist gleichbleiben so bequem, als was du es gerne ausgibst? Lasse die Vergangenheit zu einem Sprungbrett werden, das dich zu neuen Höhen voran trägt.

HEAVENLETTER # 5204 – 23.2.2015  Choose the Roses

WÄHLE DIE ROSEN

Gott redete …

Das Leben ist wie ein Baum mit Blättern. Der Winkel, von dem her du auf die Blätter siehst, zeitigt einen Unterschied. So wie das Sonnenlicht auf die Blätter fällt, das bewirkt einen Unterschied. Die Tageszeit. Die Stimmung, in der du bist. Bäume sind multi-dimensioniert.

Wenn du einen Baum hochsteigst und dir jedes Blatt mit einem Mikroskop anschaust, wirst du mikroskopische Ansichten der Blätter erhalten. Just dies stellst du öfters mit deinem persönlichen Leben an. Es ist nicht dauernd zu deinem Vorteil, dein Leben derart angespannt in den Blick zu nehmen, wie du es tust. Das könnte dich kurzsichtig machen.

Das Leben gehört gelebt, nicht unter einem Mikroskop examiniert, noch auch gehört es beiseite geschoben oder unter den Teppich gekehrt oder zur Gänze übergangen.

Ich zögere mit der Aussage, das Leben bedürfe keinesfalls einer Inspektion. Einsichten können spontan auftauchen. Falls Ich sage, du tuest gut daran, einen langen Blick auf das Leben zu nehmen, kannst du dies etwa so deuten, dass es dabei einfach um ein drüber hinweg streichendes Hinsehen gehe, oder dass du einen langen Blick so deutest, an der Vergangenheit festhalten zu mögen.

Lasse die Vergangenheit los und betrete die Gegenwart. Du schlurfst weder im Leben entlang, noch rennst du durch es hindurch. Nimm die Position ein, dass das Leben ist, was es ist, und dass es zudem das ist, was du aus ihm machst. Mache nicht zu viel aus dem Leben. Also, begib dich nicht in die Position, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen.

Das Leben, welches du lebst, kann die Erscheinung eines Zugs mit zahlreichen Waggons haben. Das Leben, welches du lebst, kann die Erscheinung eines Zugs haben, der hügelaufwärts tuckert, oder eines Zugs, der im Leerlauf bergabwärts fährt. Es kann die Erscheinung eines großen schönen Rosenstraußes in allen Farben haben. Selbst so das Leben bei dir eintritt, wie es kommt, kannst du dir die Rosen aussuchen, die dir am liebsten sind, und sie in eine Vase stellen. Du kannst die Rosen herzen, oder du kannst sie wegwerfen. Du kannst das Leben als einen Zirkus mit wilden Tieren sehen, und Angst haben, jene könnten freikommen und dir etwas zuleide tun. Dein Leben ist dein Leben, und du kannst es dir auf millionenfache Weise anschauen, und dein Leben ist, wie du es anschaust.

Schlicht wie wenn zwei Frauen sich in einem Schaufenster ein Kleid ansehen, da wird die eine das Kleid mögen, während die andere ablehnend mit dem Kopf schüttelt.

Von einem gewissen Standpunkt her könntest du einhalten, es spiele – so oder so – keine Rolle. Auf der anderen Seite fährt es dem Kleid den ganzen Unterschied ein. Die eine Frau ersteht es und nimmt es nachhause. Es wird zu ihrem Kleid. Sie trägt es und mag sich selber in dem, was letzten Endes schier ein Kleid ist. Falls es der Frau, die es nicht gekauft hat und nicht mochte, als Geschenk überreicht worden wäre, hätte es in einem Schrank hängen können, niemals wertgeschätzt oder herausgenommen und angezogen oder als von beträchtlichem Wert erachtet. Das Kleid selber ist das gleiche. Es ist ahnungslos.

Und so ist das Leben, wie ihr es anschaut und wie ihr es fördert und hegt. Ob es nun um euer Leben oder euer Kleid geht – wie ihr es anseht, das zeitigt den ganzen Unterschied in der Welt.

Lasse dein Leben sich gut tragen. Lasse es für das, was es ist, honoriert und gewürdigt sein. Heute nicht deine bevorzugte Farbe? Oh, gut, das ist in Ordnung so. Du wirst dein Leben nicht züchtigen mögen, da es heute so, und nicht anders in Erscheinung getreten ist.

Wenn du einen Kuchen backst, kommt er am einen Tag besser heraus als an einem anderen. Dessen ungeachtet, du isst ihn mit einem Glas Milch oder einer Tasse Kaffee oder Tee. Was soll’s! Es war ein Kuchen, den du gemacht hast. Du verschaffst ihm eine gute Verwendung.

Es stimmt, das Leben trägt dich herum, wohin auch immer es dich nimmt. Gleichzeitig ist deine Sicht, die du auf dein Leben hast, von Belang.

Begrüße jeden Tag gespannt. Heiße jeden Tag willkommen. Einerlei in was für einer Verkleidung dein Leben auftaucht, du wirst ihm bald Adieu sagen und Abschied zuwinken. Ein Tag ist eine vorüberziehende Sache. Das Leben in der Welt ist eine vorüberziehende Angelegenheit, dennoch ist ein jeder Tag euer, um darin zu leben und die Rosen auszulesen.

HEAVENLETTER # 5205 – 24.2.2015  Anyways

WIE AUCH IMMER

Gott redete …

Zeit ist in der Welt vielleicht das relativste unter allem Relativen. Sie stellt euch ein Bein. Sie bringt euch durcheinander. Ihr sitzt zwischen den Stühlen, sobald es sich auf Zeit beläuft. Ah, Endlosigkeit, das ist eine andere Geschichte. Ihr sitzt auch so stets in der Endlosigkeit, oder Wir können sagen, ihr summt und tanzt sozusagen auf euren eigenen Rhythmus. In der Arena von Zeit, da schlurft ihr entlang. In der Endlosigkeit, da seid ihr am in die Höhe Schweben. Was sonst gibt es da zu sagen?

Uhren, das ist die eine Sache. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, das ist eine andere Sache.

Es gibt Horizonte, wo Himmel und Erde sich begegnen, Zeit indes ist immer am Kommen und Gehen. Zeit kommt um die Ecke und gleichzeitig rennt sie weg. Zeit ist ein umherziehender Liebhaber. Zeit ist, aus einem anderen Winkel her gesehen, dem Ego gleich. Sie schiebt und zieht dich, so, als würde mit Kugeln vor deine Füße geschossen, und was dich zum Tänzeln brächte. Du probierst, zu ihr aufzuschließen, während du überdies Anstalten machst, ihr zu entkommen. Die Zeit macht dir etwas vor, sie erfüllt niemals, wovon sie den Anschein erweckt, es zu erfüllen.

Ich hebe einen Vorhang hoch. Komme unter ihn, und Endlosigkeit nimmt dein Herz gefangen. Du siehst, wo du am Schlafen warst. Du siehst den Abdruck deines Kopfes auf dem Kissen. Keine Hetze in der Unendlichkeit. Es gibt da nichts, was du zu tun hast, außer zu sein. Nichts hast du zu werden, denn, wie auch immer, du bist. Nirgendwohin hast du zu gehen, da alles hier ist, nicht wegverstaut, sondern in voller Sicht, in einer Sicht, die Sehvermögen und zufällige Umstände dehnt und weiterentwickelt. Über die blaue Ferne und über das Darüberhinaus hinausreichend, da wachsen Blumen, und du steigst in dem Licht auf. Nein, nicht so ganz. Du wirst in dem Licht emporgehoben. Du siehst, wiewohl, was gibt es da zu sehen, und wer ist da, um darüber aufzuschreien, und wessen Stimme kann reden und was gibt es da zu sagen?

Keine Stimme entkommt der Endlosigkeit, dennoch vernehmen alle sie. Es ist die Stimme der Stille. Sie hält euch im Griff, wo einen ganz und gar kein Festhalten überkommt. An Endlosigkeit kann nicht festgehalten werden, dennoch seid ihr immerzu mitten in ihr. Ihr seid nie außerhalb von ihr. Erbetener- oder unerbetenerweise steht ihr im Hafen von Endlosigkeit vor Anker. Ihr seid in der Endlosigkeit vertäut, zur selben Zeit wie ihr frei seid, umherzuziehen, gleichsam als wäre Unendlichkeit eine Weide und seit eh und je außerhalb der träufelnden Wasser von Zeit. Nichts stürzt in der Unendlichkeit ein. Es gibt kein Tapsen. Ist-heit ist da. Wo bist du, unterdessen es keinen Ort und kein Bestreben gibt, dorthin zu gehen?

In der Endlosigkeit ist kein über die Zeit Stolpern existent, genauso wenig kann dir Zeit, welche nicht existiert, ein Bein stellen. Es gibt nichts, um dir in den Weg zu geraten, so es ja gar keinen Weg gibt. Es gibt kein Wie oder Wann oder Wo und Was, und was sonst ist in der Endlosigkeit zugegen, welche die Wiege jedweder Existenz ist?

Endlosigkeit ist kein Kokon, und gleichwohl ist sie euer Milieu, obschon es in Endlosigkeit Erscheinlichkeiten nicht gibt. Ihr seid nie Endlosigkeits-los. Ihr seid nie mehr oder weniger. Ihr seid alles was ist und seid die Mächtigkeit der Nichtsheit trefflich in eurer Hand, obschon physische Form nichts Vorhandenes ist.

Nicht einmal Ich, Gott, bin imstande, das Unbeschreibliche abzuschildern, gleichwohl ist Endlosigkeit das Einzig Reale. Alles Sonstige ist nicht. Ihr wohnt in Endlosigkeit. Ihr seid voller Unendlichkeit und saugt dasjenige ein, was weder aufgegessen noch zeitlich festgelegt noch abgemessen werden kann. Unendlichkeit ist unmessbar und unauslotbar, und dies obschon ihr Teil der Unendlichkeit und dort verzeichnet seid, wo Zeit nicht und wo Zeitlosigkeit ist, und wo alles noch nicht ist, und wo ihr alldieweil in Harmonie mit eurem Einen Selbst existiert, so, als wärt ihr ein Zug, der drauf und dran ist, aus dem Bahnhof herauszufahren, bei dem es allerdings keine Gleise gibt, und wobei ihr euch wie auch immer nirgendwohin zu begeben habt, und wo es keine Zeit gibt, um dies wie auch immer zur Ausführung zu bringen.

HEAVENLETTER # 5206 – 25.2.2015  In the Abode of Heaven

IN DIE HEIMSTATT DES HIMMELS

Gott redete …

Was ist bei all dem, was Zeit und Zeitlosigkeit angeht, dran, welches dich durcheinanderbringt? Was genau brauchst du noch mehr zu wissen, und wofür?  Du kannst, eines bewussten Verstehens entblößt, verstehen. Du kannst Bescheid wissen ohne bewusstes Erkennen. Du kannst wissen, lange bevor du begreifst. Dir ist Kenntnis beschieden, lange bevor du mitkriegst, was in deiner DNA geschrieben steht und darauf angelegt ist, zum Vorschein zu kommen.

Das Menschenherz führt dort hin, wo der Intellekt stockt. Dein Herz erfasst es alles. Dein Intellekt geht im Kreis herum und lässt dich auf dem Trockenen sitzen. Dein Herz ist es, wo du am Leben bist. Der Geist versieht Dinge mit Fragezeichen, mehr so wie ein Detektiv. Er rennt mit seinem Mikroskop herum und erstellt Theorien, er gelangt an die Tür, kann sie dennoch nicht ganz öffnen und sich hineinwagen oder weit genug hineinwagen.

Denke bitte nicht, Ich schlüge den Geist aus. Im Gegensatz dazu, was du geglaubt haben magst, es ist einfach so, dass du auf dein geblendetes Herz mehr zählen kannst als auf deinen brillanten Geist. Dein Intellekt kann plappern. Dein Herz sitzt in Gefilden still da, wo dein Geist bloß herumstreifen und spekulieren kann. Zugleich ist dein Herz – selbst so es heruntergekommen ist – das Tor, das in die Bleibe des Himmels und der Endlosigkeit hinein aufgeht, woher alle Dinge kommen. Die Verbundenheit mit allem, um die es dir zu tun ist, ist in deinem Herzen.

Endlosigkeit ist wie eine Tasche, in die du hineinlangen kannst, allerdings hat diese Tasche kein Ende, sodass du den Boden von ihr bewussterweise nicht erreichst, denn sie weist natürlich keinen Boden auf, weswegen sie schlechterdings keine Tasche ist.

Ah, ihr süßen Mysterien des Lebens und der Liebe und all der begleitenden Töne der Musik, die im Laufe einer Lebenszeit zu Gehör gebracht wird.

Horche auf die Engelsboten. Sie verkünden eine neue Welt, die desgleichen kein Unten und kein Oben an sich hat. Die neue Welt hat eher die alte Welt vom Kopf auf die Füße gestellt, dennoch ist an dieser Neuen Welt der Bewusstheit nichts wie Kraut und Rüben. Die neue Welt ist richtig orientiert. Ihr werdet überallhin gelangen, indessen ohne einen Bestimmungsort, der feste in eurem Geist zuhanden ist. Ihr werdet von einer Bergspitze zu einer anderen hopsen und niemals außer Atem geraten. Ihr werdet weit über den Horizont hinaus blicken. Ihr werdet beim Horizont anlangen und ihn überschreiten. Ihr werdet euch getrauen und Vergnügen finden. Schnallt euch an. Eure Reise hebt nun mit Liebegeschwindigkeit an.

Ihr werdet euch selber sehen und verblüfft sein. Es ist an der Zeit. Es ist an der Zeit – von der es keine gibt -, dass ihr euch in Unbeschränkter Wahrheit erblickt. Ihr seid nicht das Paket, als das ihr veräußert wurdet. Ihr seid nicht der Abschaum und die Schleppen der Gefangenenexistenz, in die ihr euch einkauftet.

Leiden ist eine Liste von Gütern, die ihr erstanden habt, und ihr aßt das unumwunden auf. Ihr bezeichnetet Leiden für werthaltig, und glückliches Zufriedensein für von minderem Wert. Ihr kennt nicht den Wert des wahren Diamanten, den ihr in den Fluss der Vergesslichkeit geworfen habt. Ihr akzeptiertet ein Stück Kohle in dem Socken, den ihr zu Weihnachten aufhingt. Ihr dachtet, so weit und nicht weiter, könntet ihr gehen. Ihr dachtet, Dunkelheit sei das euch Gebührende. Ihr dachtet, ihr wärt eine stumpfe Klinge.

Werft betagtes Denken in den Fluss des Vergessens und erhebt euch wie eine Meerjungfrau voller Anmut, die an Land wie auch an See gehört. Schwimmt von den Ufern des Verflossenen fort, denn sie schließen euch ein.

Ihr wurdet nie gemacht, um es langsam damit angehen zu lassen, eure Augen zu heben. Hebt jetzt eure Augen und beginnt die unüberschaubare Weite zu sehen, die ihr seid, und haltet dort nicht ein. Verleibt euch das Licht der Sonne ein, denn ihr schickt euch nun an zu erkennen, von Woher ihr kamt und Wer ihr seid, nicht bloß in der Theorie, sondern vollauf faktisch.

Wacht auf. Die Dämmerung ist eingetroffen, und ihr seid die Dämmerung, nach der ihr euch umgesehen habt. Ihr seid jetzt soeben genau da. Öffnet eure Augen zum erstenmal und seht euch, wie ihr seid. Kein Warten mehr auf den Tagesanbruch. Ihr seid der Tagesanbruch.

HEAVENLETTER # 5207 – 26.2.2015  When You and God Are One

SO DU UND GOTT EINS SIND 

Gott redete …

Wenn Ich sage, dass alles recht ist, meine Ich dies nicht als Linderungsmittel. Ich meine, die Anschauung in sich zu begreifen, dass alles, dass tatsächlich alles recht ist, just so wie es ist. Ich meine, Alles IST recht. Ich meine, dass euch, Geliebte, nichts zustoßen kann.

Was immer euch im Leben unterkommt, es ist in Ordnung so. Ich könnte gar sagen, um Mich klarer zu verstehen zu geben: „Alles ist bestens.“ Was ihr als schrecklich oder gar als entsetzlich seht, ist auch so rechtens. Ich meine weidlich mehr denn: „Es WIRD in Ordnung gehen.“ Ich sage, das Leben ist in Ordnung, jetzt, während es sich begibt.

Wenn du fälschlicherweise arretiert und zu lebenslanger Haft verurteilt würdest, ist das recht. Falls du zum Tode verurteilt würdest, wäre das auch so in Ordnung. Ich weiß, ihr befindet euch noch nicht an dem Ort, euch diese Meine Aussage zu Eigen zu machen. Selbst dann, nachdem ihr dagegen angegangen sein und das Todesurteil vergeblich angefochten haben könnt, sage Ich, es ist recht. Es ist alles in Ordnung so, so wie es vor sich geht.

Dies ruft Mir ins Gedächtnis: Gottes Wille geschehe.

Allemal möchte Ich euch gerne einschärfen, dass Ich nicht herumsitze und für euch im Leben derartige Vorkommnisse plane, die ihr als widrige Begebenheiten betrachtet. So etwas tue Ich nicht. Mein Augenmerk liegt auf Umfassenderem als auf Einzelheiten dessen, was ihr verständlicherweise gerne vermieden wissen möchtet.

Heute treffe Ich eine erklecklichere Aussage denn: „Arrangiere dich mit dem Leben, wie es ist.“ Meine Rede ist von mehr als: „Nimm das Leben, wie es kommt.“ Ich halte ein, dass, in dem großen Ganzen, die schlimmsten Unvorstellbarkeiten, an die ihr denken könnt, nicht von dem Belang sind, den sie eurem Dafürhalten nach innehaben.

Es ist davon die Rede, Christus habe sich, als er gekreuzigt wurde, gebeugt, Meinem Willen zu folgen. Es ist nicht Mein Wille für Christus oder für irgendwen, Schmerzen, so wie eure Sicht darauf gerichtet ist, ausgesetzt zu werden.

Christus hatte recht wahrscheinlich die Gedanken:

„He, ja, es ist alles in Ordnung. Nichts kann mir geschehen. Meinem Körper, ja. Oh, einerlei wie heilig ich bin, mein Leib ist schier ein Leib. Der Kern von mir kann nicht angetastet werden. Ich schwinde nicht. Mein Körper verspürt Schmerz, das Ich von mir indessen spürt keinen Schmerz und ist dazu nicht imstande. Ich bin nicht mein Körper. Ich bin nicht mehr mein Körper, denn ich mein Ego oder meine Persönlichkeit bin. Ich bin mehr, denn irgendwer auf der Erde Aussagen dazu zu treffen oder zu bezeugen vermag. Was auferstanden ist, ist mein Einssein mit Meinem Vater, und, damit einhergehend, meine ewige Liebe für Alle.

So es an mir ist, Alle zu lieben, liebe ich auch jene, die meinem Körper Schmerzen zufügen. So es mir gilt, alle zu lieben, gilt es mir, alle zu lieben. Ich liebe schier. Etwas anderes gibt es nicht zu tun. Falls man mich für unstatthaft erachtet, ist dies kein Verbrechen oder Foulspiel. Ich werde einfach verkehrt gesehen. Falls ich für mehr gesehen werde, als ich bin, oder für weniger, als ich bin, geht es dabei um die gleiche bloße Fassade. Sollte ich über Belobigung jubeln mögen, und über falsches Angeschuldigtsein nicht jubeln mögen? Solltest du das tun mögen?

Sofern du verleumdet wirst, gilt es dir dabei jämmerlich sein? Wenn du ein Filmstar bist, wirst du an dem Beifall Gefallen finden, dennoch ist es dir klar, dass dich die Fans nicht kennen, und dass sie dir nicht für das, was du wahrhaftig bist, zujubeln. Nicht anders – es kann durchaus sein, Andere verdammen dich für etwas, was du nicht bist. So etwas passiert in der Welt.“

Ich, Gott, bejuble jeden, denn Ich sehe über die Gewänder hinaus, die Meine Kinder anhaben. Ich achte niemanden nicht. Ich ehre jeden als Meinen Sohn oder Meine Tochter, und Ich sehe dein Licht, das das Meine ist, ob du oder sonstwer in der Welt dies nun sieht oder nicht sieht. Ich erblicke Mich Selbst in dir. Nunmehr bitte Ich dich, dich selbst so zu sehen, wie Ich BIN und wie du bist. Es gibt vermeintliche Missgeschicke, denn Meine Kinder wissen nicht, was sie tun. Menschenwesen haben das Ausmaß von Leben in der Welt noch nicht mitbekommen.

Solange du meinst, du seist in deinen Bewertungen und Ablehnungen anderer Menschen erfahren und kundig, verpasst du den Punkt, denn der Punkt ist Einssein, und ohnehin – nichts aus der Geschichte, was du erblickst und vielleicht preist oder kleinhältst, passiert in Wirklichkeit. Was du nicht siehst, das hat Tragweite. Wenn alles vorüber und ausgerichtet ist, was hat da Belang, sowie du und Ich ja allemal Eins sind?

HEAVENLETTER # 5208 – 27.2.2015  Say You Will

SAGE, DU WILLST

Gott redete …

Insoweit als das Leben nicht gleich bleibt, wird es dir gut anstehen, dich dem zuzuneigen, was dich glücklich macht. Obschon dir Gedanken, wie schlimm dich das Leben behandelt habe, das eine oder andere Gefühl von Begründetheit etwa werden zuwenden können, heben dich derartige Gedanken nicht zu glücklichem Zufriedensein empor. Im Großen und Ganzen, je mehr du herummurrst, umso mehr wirst du weiterhin herummurren. Du arbeitest auf eine verlorene Partie hin. Je mehr du dich indessen darauf fokussierst, was dich glücklich macht, umso mehr Glücksempfinden wird dein sein.

Tatsächlich ist es im Augenblick so – sofern du an etwas denkst, was dir währenddessen Freude zukommen lässt, wirst du just im Augenblick mehr zufriedenes Glück innehaben. Einerlei in welchen Schwierigkeiten du steckst, sofern du gerne bergsteigen gehst, nimm es dir vor, an diesem Wochenende bergsteigen zu gehen. Wenn du ans Bett gefesselt bist, dann lies ein Buch über jemandes Abenteuer beim Bergsteigen, und mache dir etwas Glück zu Eigen, nach dem es dir sehnlich ist.

Es scheint einleuchtend, dass jetzt in diesem Augenblick an etwas denken, was dir ein wenig Glück zuspielt, besser funktioniert, als all die Gründe nachzuzählen, weswegen du just in diesem Augenblick nicht glücklich bist. Wie ist es möglich, dass sich darüber jemand nicht im Klaren ist oder dass er sein Handeln nicht darauf fußen lässt? Gehe auf das zu, was dir lieb ist, eher als herunterzurasseln, was du nicht mehr einen Augenblick lang durchstehen könnest. Tatsache ist, du kannst es durchstehen. Tatsache ist, du kannst dich über es erheben.

Du kannst nicht unentwegt auf einen Flaschengeist oder eine Gute Fee warten, die dir rasch deine laufende Lage wegschafft. Du wirst etwa auf dich einreden, Ich solle derzeit etwas mit deinem Unglücklichsein anstellen. Was immer dein Leben sein mag, was immer dein Kummer ist, es gibt für dich etwas, was zu tun ist, welches du zu tun hast und welches niemand für dich tun kann. Es ist dir angelegen, eine empfundene Beschwernis aus deinem Leben wegzuschaffen. Sofern du der gleiche bleibst, wird ein weiteres unerwünschtes Unglücklichsein das Spotlight des alten hergebrachten Unglücklichseins übernehmen.

Du magst ja das Gefühl haben, du könntest ausschließlich glücklich sein, sowie X nicht mehr in deinem Leben anwesend sei, sofern es dir freilich im Augenblick jämmerlich ist, wird etwas anderes vortreten. Du magst ja meinen: „Wenn ich mich scheiden ließe, wie glücklich wäre ich fortan.“ Tausende Männer und Frauen könnten dich darüber ins Benehmen setzen, dass dies nicht ihr Erleben darstellt.

Ich sähe dich so gerne glücklich. Du weißt von jetzt ab, zufriedenes Glücklichsein ist keine Ware. Es ist nicht finanzielle Wohlgestelltheit. Es ist nicht Jugend. Du hattest die Jugend und befandst dich in Aufruhr. Es geht nicht einmal um Gesundheit, denn ihr wart bei guter Gesundheit, und seid unglücklich gewesen.

Geliebte, Friede liegt inwendig in euch. Es geht nicht um das Klima, in dem ihr lebt. Stille Eintracht ist der Vorläufer von Glücklichsein. Sie gibt dem Glück statt, einzutreten. Glücklichsein ist weder ein Nichtvorhandensein noch ein Zugegensein außerhalb von euch. Es ist euer Hang. Ihr seid der Rührstab eures eigenen glücklichen Zufriedenseins oder Unglücklichseins. Es ist nicht einfach dahergeredet, wenn Ich sage, dass ihr unter allen Umständen Glück innehaben könnt. Richtet eure Aufmerksamkeit aufs Glücklichsein und schafft sie vom Unglücklichsein weg. Ihr setzt die Grenzen auf euch selbst fest. Ich bitte euch, was das Unglücklichsein angeht nachzulassen. Unglücklichsein ist keine lebenslange Strafe. Glücklichsein wird etwas sein, auf das du lange gewartet hast, gleichsam, als könntest du dich einzig als ein williges, bemühtes Objekt des Glücklichseins auszeichnen, und just nicht als einen Attraktor. Nein, Meine Lieben, ihr seid das Subjekt, was jetzt soeben im Augenblick mitten in euch das Glück am Einsammeln ist.

Falls euch Wehklagen darüber, wie unglücklich ihr euch fühlt, Glücksempfinden einbrächte, würde Ich euch anmuten, über euer Unglück zu jammern. Allerdings – preisen, wie unglücklich ihr seid, das funktioniert nicht, daher gebe Ich euch unmissverständlich zu verstehen, dass ihr aufhört, dort zu verweilen, wo euch kein Glücksempfinden übermittelt wird.

Ihr seid kein Opfer des Unglücklichseins, denn ihr weist die Neigung auf, Unglücklichsein zu euch her zu rufen, es unterzubringen und ihm eine Heimstatt zu bieten. Ihr könnt euch über euer Unglücklichsein beklagen, währenddessen ihr es euch mit ihm behaglich macht.

Kommt schon, werdet nun zu einem Glücks-Krämer und -Verbreiter. Kommt aus der Düsternis heraus ins Licht. Schaut in die Höhe, setzt mit dem Beklagen aus, und ladet das zufriedene Glücklich zu euch. Bekommt euren Geist von euren Beschwernissen weg. Selbst in eurer gleichen unveränderten Lage – ihr könnt üppig und reichlich mit Glück ausgestattet sein. Sagt nicht, ihr könntet das nicht. Sagt, ihr möchtet das.

HEAVENLETTER # 5209 – 28.2.2015  Know Yourself as Happiness

ERKENNE DICH SELBER ALS GLÜCKSELIGKEIT

Gott redete …

Du liebst das Alleinsein etwa, weil du, schlicht nur du und Ich, eine Auszeit hast. Bei Mir, da hast du nicht zu sprechen. Sowie Wir reden, ist dieses simpel. Sobald du und Ich miteinander reden, wird dir klar, worauf du es angelegt hast, es einem zu verstehen zu geben, und jenes wird nach und nach klarer. Wir sind einfach. Wir reden in Einssein. Du etwa wirst es gernhaben, schier zu sein, einfach Eins mit Mir zu sein, was besagen soll, Eins mit deinem Selbst. Es ist Einfachheit selber, Unser Zusammen Sein, und heraus aus der vorüberlaufenden Parade, in welcher du ungerne ständig mitmarschieren möchtest. Bei Mir bist du in Meinem Licht, gleichwohl sozusagen von den Wett-Tischen weg.

Es gibt etliche unter Meinen Kindern, die den Anreiz vonseiten der Welt mögen, und sie haben es gern, in ihr umherzustreifen. Sie trinken in der Welt eine jede Geschmacksrichtung des Lebens, und sie tun sich rundum dabei hervor. Womöglich sind sie im Zuge dessen zügellos. Und, es gibt natürlich vieles – was weder das eine noch das andere, und, was dazwischen ist.

Findet Vergnügen an allen Ausrichtungen. Genießt es, stille zu sein, wenn ihr es stille mögt. Genießt genauso das lebhafte Leben der Party zu sein, solange es euch ein Vergnügen ist, euch als lebendigen Mittelpunkt des Festes zu sehen. Wisst ihr was? Genießt einfach, und behelligt euch nicht mit Selbst-Aufgliederung. Seid einfach, was ihr seid, in dem Moment, in dem ihr seid. Lasst Davor und Danach los. Vergnügt euch an den Momenten mit Mir, und betretet all die anderen Momente, wann ihr Meiner nicht gedenkt, und findet an ihnen ebenfalls Vergnügen. Genießt die Plateaus und genießt die wilden Fahrten. Genießt, woran auch immer ihr Freude findet, und freut euch.

Habt Freude daran, zueinander gut zu sein. Jeder weiß, was das bedeutet. Muntert einander auf mit dem Ausleben eurer Tatkraft. Seid glücklich, und die Welt ist ein glücklicher Ort.

Es gibt keinen Bedarf, sich nach glücklichem Zufriedensein auf die Suche zu begeben, denn Glück ist hier, unmittelbar hier, jetzt hier. Manche Leute sagen, Glück sei dort, wo ihr es findet. Geliebte, fröhliches Glück ist dort, wo ihr seid. Seid glücklich, wo ihr seid. Glücklichsein wird herbeigerufen. Seid gut darin. Und, Glücklichsein – wiewohl – ist nicht etwas, was ihr bewerkstelligt.

Es ist öfters so, das Glück kommt einem, sobald ihr über es nachdenkt, abhanden. Unter Angestrengtheit büßt zufriedenes Glück seinen Platz im Universum ein und findet sich selber nicht auf. Glücklichsein hat nicht verfolgt zu werden. Fröhliches Glück verknüpft sich von sich aus mit dem Seien, ohne testende Sichtung eures Glückszustandes.

Es kann ein Hauptaugenmerk, den du anstrebst, ausgeformt sein, dass es, sobald du fündig wirst, Heureka! [Eureka ist das Motto des US-Staates Kalifornien; “Ich habe [es] gefunden“; der Der-Groschen-Ist-Gefallen-Effekt; der Aha-Effekt] an die Oberfläche bringt. Es ist mehr glückliches Zufriedensein das Gegebene denn das eine oder andere Ereignisreiche und neuartig Zusätzliche; dem gegenüber ist ein jeder Moment des Glückes neu, denn glückselige Fröhlichkeit selber ist ununterbrochen unbedarft frisch.

Je mehr du auf Glücklichsein bestehst, umso mehr wohl entschwindet es dir. Glücklichsein möchte ganz einfach nicht der Star der Show sein. Es möchte schlicht zugegen sein und nicht in einer Hauptrolle aufgezeigt werden. Es braucht einfach keine Medaillen an sich angebracht zu sehen. Sowie zufriedenes Glück sich selber bewusst und reflektiert ist, ist es ihm unwohl, gleichsam, als wäre Glücklichsein ein Allerweltsprodukt. Glück ist mehr von einer Qualität des schieren Seiens, für sich gelassen, um sich seinen eigenen Weg auszuspüren. Zufriedenes Glück kann trügerisch sein, sobald ihm nachgestellt wird.

Glücklichsein ist keine Tätigkeit. Es ist ein Seinszustand. Du könntest in einen saftigen Apfel beißen, und dies Glück nennen. Dankbare Wertschätzung kommt in der Gesellschaft von Glücklichsein daher. Komm und bedenke das – Wertschätzen ist gut in glückseligem Zufriedensein. Fröhlichkeit ist Glücklichsein. Jenes hat kein großartiger Moment in deinem Leben zu sein. Es hat kein Meilenstein zu sein. Es kommt im Leben lang, im Am-Leben-Sein, in dankbarer Wertschätzung dafür, dass du am Leben teilhast, ja, an diesem Leben auf Erden.

Glücklichsein ist nicht angelegt, vom Leben abgesondert zu sein. Es geht mit dem Leben Hand in Hand. Glücklichsein, ob groß oder klein, ist eine duftende Würze, mit der du das Leben beschenkst. Rasch oder nach und nach, Glücklichsein ist etwas, womit du das Leben beehrst. Es bist du selber, der dein Leben mit glückseliger Fröhlichkeit adelt. Du lässt ihm das zuteil werden. Verleihe Glücklichsein großherzig. Glücklichsein wird sich an dich halten und dir folgen. Heiße es willkommen. Möge glückliche Zufriedenheit als dein stiller Gesellschafter ausgewiesen sein und überall mit dir hingehen, in etwa wie dies dein Name tut. Erkenne dein ureigenes Selbst als fröhliche Glückseligkeit.

HEAVENLETTER # 5210 – 1.3.2015  The Avenue of the Present

DIE ALLEE DES NUNMEHRIGEN BESCHENKENS

Gott redete …

Was wäre denn, wenn dem Universum eine Geneigtheit hin zu deinen Gunsten mit auf den Weg gegeben ist? Dies bildet die Prämisse, von der her dir dein Ausgangspunkt bestimmt ist. Anderenfalls, da trägst du ein schweres Gewicht bei dir – die Auffassung, das Universum habe dir Erweise zu erbringen. Mache den Auftakt als ein Freund des Universums. Fürwahr, das Universum ist nicht da draußen, dich zu haschen.

Das Universum und Ich ziehen dich in dem Hellen Licht der Sonne entlang und zu dem Hellen Licht der Sonne und zu allem hin, was mit Hellem Licht Hand in Hand geht. Hast du es dir anders gedacht? Hast du etwa gemeint, du habest dich irgendwo in einem Wald oder in einer ausgedörrten Wüste verirrt? Möchtest du wirklich derart töricht sein, dich mit einer solchen Auffassung einzudecken?

Heute setzt du auf ein Neues mit dem Besinnen ein. Was bedeutet aufs Neue denken? Es bedeutet, dass du mit dem richtigen Fuß aufbrichst. Es ist wie dem Universum und Mir ewige Treue schwören, oder zum wenigsten wie für Uns votieren.

Worauf habt ihr eure Wetten platziert? Denkt einen Augenblick darüber nach. Habt ihr auf Unheil, böses Blut, auf Verzweiflung und so fort gesetzt?

Kommt schon, biegt mit Mir in die Chaussee des Geschenks ein. Ich bin an eurer Seite, und habe Mich nie von euch wegbegeben. Wohin du auch gehst, dorthin gehe Ich. So simpel ist das. Das ist alles, dessen du dich zu entsinnen brauchst. Dies gehört erinnert, damit du weißt, wo du bist und wohin deine Füße geleitet werden, dich dorthin zu nehmen. Du bist kein einsamer Reisender auf Erden. Du bist spornstreichs im Zentrum Meines Herzens. Du ziehst nie davon.

Dein Geist kann sich von der Wahrheit wegwenden, die Seele von dir indes nicht, sie kann es nicht, sie wird es nicht. Du bist in Meinem Herzen vertäut, und Ich trage dich im Mittelpunkt Meines Herzens in Meinen Armen.

Was könnte Liebe denn anderes bedeuten, als dass Ich dich bei Mir habe und dich trage? Ich bummle nicht von dir weg. In dem, was du deine besten Augenblicke nennst, bin Ich bei dir. In dem, was du als deine schlimmsten Momente bezeichnest, bin Ich bei dir. Ich bin unausweichlich bei dir. Du bist Mein Partner fürs Leben, und Leben bedeutet Ewigkeit, denn du bist ein Ewiges Seinswesen, nicht anders als Ich es bin.

Der Unterschied zwischen Uns, Geliebte, ist der, dass Ich weiß, wo Ich bin und mit wem Ich bin, derweilen ihr immer noch versucht, dies herauszubekommen. Ihr macht die Sache problematisch, unterdessen es ganz und gar kein Problem ist, ausgenommen eure eingegrenzte Bereitschaft, entgegenzunehmen.

Wir sind Reisende im Licht und im Leben. Dies ist Unsere Geschichte. Unsere Geschichte ist eine Liebesgeschichte, in Dunkelheit wie Licht folgen Wir der Liebe, wohin auch immer sie Uns nimmt. Liebe kann Uns ausschließlich zur Mitte Unseres Einen Herzens nehmen. Es gibt nirgendwo sonst, wohin Wir gehen können, noch auch sind Wir imstande, von Unserem Pfad abzugehen. Oh, ganz gewiss hat es für dich den Anschein. Es gibt viele Dinge, die dir so zu sein scheinen, alldieweil du dich irrst. Dies ist bloß eines davon.

Wir sind kräftige Gefährten, und Wir wandeln gemeinsam durchs Leben. Es gibt keinen Tod. Sofern Wir Ewige Wesen sind, sind Wir Ewig. Und daran gibt es keinen Zweifel. Wir sind Ewige Seinswesen in oder außerhalb eines Leibes. Höhere Erfahrungen sind außerhalb des Körpers, sofern Wir den Körper als das betrachten, was euch niederhält. Bis auf die Schwerkraft eurer physischen Körper und eures Verstandessinnes, wärt ihr am Fliegen und würdet ihr wissen, dass ihr es tut.

Außerhalb eures Körpers, da spielt es euch keine Rolle, ob ihr fliegt oder nicht. Ihr seid nicht in derartigen Bewandtnissen wie Körper verheddert. Eure Gedanken sind so frisch wie Gänseblümchen, und daher genießt ihr einen jeden Moment der Ewigkeit. Ihr seid nicht in Ewigkeit verfangen. Ihr seid in Ewigkeit. Außerhalb eures Leibes kennt ihr nichts anderes als Ewigkeit. Ihr seid sozusagen die praktischen Grundlagen des Lebens in all seiner erlesenen Schönheit. Außerhalb des Körpers wisst ihr alles zu schätzen. Ihr seht die Erhabenheit des Lebens, und das ist alles, was ihr zu kennen habt.

Auf Erden harrt euer die Größe, sie herauszukriegen.

HEAVENLETTER # 5211 – 2.3.2015  Peace, Love and Vastness

LIEBE, FRIEDE UND WEITE

Gott redete …

Öffne Mir dein Herz, und wie glücklich werden Wir fortan sein. Schlage mit einer Politik der offenen Tür bei Mir auf. Keine Balustraden zwischen Uns. Die einzigen Barrieren, die zwischen Uns ausgedacht werden könnten, sind eingebildeter Natur, und Ich kann Mir nicht einmal Vorstellungen davon machen. Ihr indes seid gut im euch Einbilden, egal zu welchem Zweck oder vollauf ohne Zweck. Mit Sicherheit dienen Beschränkungen zwischen Uns keinem erwünschten Einsatz oder keiner Dienstleistung. Wer denn sollte Uns je einmal auch nur für einen Augenblick lang oder einen Zentimeter weit getrennt halten mögen?

Und aus was für einem Irdischen Grunde solltet ihr das tun mögen? Es hat derart viele furchtsame Geschichten über Mich gegeben, und mithin setzt ihr, vorgegebenermaßen aus Sicherheitsgründen, einen Entweichens-Vorbehalt zwischen Uns in Kraft.

Wie wäre es denn damit, über jedes Hemmnis, das ihr euch zwischen Uns einbildet, hinwegzuspringen? Baut es ab. Es liegt kein Wagemut darin, Mich zu umgehen. Noch mehr als das, jeder Vorhang, den ihr aufhängt, hat in sich Löcher und funktioniert von vorneherein nicht. Zum anderen, nichts kann funktionieren, Uns zu trennen. Lasst eure zaudernden Ängste los und verschafft euch hier rüber und anerkennt das Allwaltende Einssein, welches Wir, mit oder ohne euer Einvernehmen, sind. Du brauchst dein Einverständnis schier, um vor dir durchblicken zu lassen, dass du dich mit Mir in einem Verhältnis, bei dem Wir miteinander im Gespräch sind, befindest.

Und falls du nicht reden möchtest, schlägt Stille genauso gut an. Sauge Meine Liebe ein, so Ich zu dir von Liebe spreche. Dein Herz wird richtiggehend anfangen zu vibrieren. Sowie alles gesagt und getan ist, kann kein Herz Mir widerstehen, um was für eine Torheit handelt es sich also demnach insgesamt? Es müssen die Torheit von Getrenntheit und ein dürftiger Anflug von Steuerung sein, dass du eben schier für alle Fälle am Festhalten bist. Für alle Fälle des Ego, nehme Ich an.

In Wahrheit hat das Ego mit euch, Geliebte, nichts zu tun. Gar nichts. Dies ist der Joker beim Ego. Du kriegst das Ego nicht. Das Ego hat dich drangekriegt! Das Ego, ein Fremder, ein Eindringling, welchem es dünkt, er könne eine Pforte sein, die dich von deiner Ureigenen Quelle weghält. Geliebte, entfernt das sich einmischende Ego, und Wir sind Eins. Zuallerletzt, Wir sind nicht gegenständig. Wir sind inwendig im Herzen eines jeden Anderen, und genau dort gehören Wir hin und sind Wir liebend gerne.

In Unserem Herzen der Herzen ist Einssein ein Fakt des Lebens. Einssein ist nicht von irgendeiner Glaubensrichtung. Es ist schier, was ist, und Wir lieben Es. Es gibt kein zwischen Uns. Da ist schlicht Eins, und hier, hier werden alle Begehren erfüllt. Vom ersten Augenblick Unseres Fortwährenden Einsseins an ist nicht viel, wenn überhaupt etwas, nach ihm Verlangen zu haben übriggeblieben, denn in Unserem Einssein geht natürlich nichts verlustig, außer du meinst, jenes verwilderte Ego gehe verloren. Es schwindet dahin wie ein Regentropfen, und alles, was dableibt, ist Einssein. Wir sind Eins, und Wir sind unausweichlich Eins, egal, was das Ego daraus machen mag.

Was für Sorgen hast du, sowie du das Einssein eingestehst? Du hast dir keine Sorgen zu machen. Keine Sorge tritt ein. Keine Bedenken, nicht große, nicht kleine. Keine Verunsicherungen. Keine untreu vorgetragenen Beeinträchtigungen. Kein Gewühle. Niemand, der nicht Eins ist. Niemand, der nicht im Einssein von Liebe lebt. Niemand außerhalb von Liebe. Niemand, der durch das Fenster des Süßwarenladens lugt und nicht weiß, wie hereinzukommen ist, und der ausschließlich durch ein Glas blickt und sich bloß vorstellt, wie sich Erfüllung anfühlen muss.

Erfülltsein ist Friede. Erfüllung bedeutet nicht Suche nach Friede, nach Liebe, nach unüberschaubarer Weite, sondern ein Entgegennehmen von Friede, von Liebe, von Weite, einen Willkommensgruß an sie, und bedeutet die Vergegenwärtigung, dass es keinen Ort gibt, um dorthinzugehen, da ihr bereits hier in Meinem Herzen seid, und da niemand, da nichts Einssein von Einssein wegzureißen vermag.

Du hast dich nie von Meinem Herzen wegbegeben. Gleichwohl, das sage Ich der sprachlichen Beschaffenheiten halber – schaffe dich hierher zurück. Pronto! Komm und lehne dich bei Mir in einer Hängematte zurück, und für immer und ewig Eins sollst du dich mit dir ins Benehmen gesetzt sehen, zu sein, Eins mit Mir und dem Gesamten Universum, und, Bitte schön, das ist es dann mit Uns (Mir).

HEAVENLETTER # 5212 – 3.3.2015  Be Happy to Be Alive

SEI GLÜCKLICH, AM LEBEN ZU SEIN

Gott redete …

Du möchtest – selbstredend – wohlüberlegt, und nicht unbedacht sein, zur selben Zeit wie du deinen Kopf bewahren möchtest, von Gedanken überladen zu sein. Überladen mit Gedanken, da gelangst du eher nirgendwohin. Ein Gedanke auf ein Mal. Vielleicht können etliche Leute mit vielen Gedanken jonglieren, und ebenso mit vielen Tätigkeiten, mehr oder weniger sieht es danach aus. Ich neige der Auffassung zu, dass du eher nicht einer davon bist. Am Besten wird es sein, du isst eine Speise auf ein Mal, selbst dann wenn sich viele Speisen auf deinem Teller befinden.

Alles kann gewirkt werden, sowie es an der Reihe ist.

Obschon in der Welt Schwerkraft überkommt, seid ihr nicht angelegt, gewichtig zu sein.

Euch gehört es, leichten Fußes und leichten Sinnes und Herzens zu sein, und Mein schönes Licht inwendig in euch auf die Welt zu scheinen, welche vor euch liegt. Haltet euer Licht am Leuchten, und ihr werdet in der Welt nicht schwerfällig sein. Ungemein ernst sein kann sich in eurem Leben als ein Engpass erweisen. Seid ein Leichtgewicht. Seid mehr wie ein heiterer Balletttänzer. Unbeschwerte Balletttänzer im Leben sind nicht mehr weiter auf ihre Individualität konzentriert. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf dem Tanz und auf der weitererzählten Geschichte, die sie an den Tag legen. Balletttänzer arbeiten in einem gewissen Sinne mit Lichtgeschwindigkeit und sind Leichtfüßigkeit, um Bereicherndes zu überstellen.

Ich bin Mir nicht sicher, ob im Leben in der Welt ernste Schwere einen Platz hat. Auf-Eins-Gerichtetheit hat ihren Platz. Habt ein Verlangen, wonach es euch sehnlich verlangt, und habt es kraftvoll darauf abgesehen, freilich seid ihr doch nicht dermaßen ernst, dass ihr Andere beiseite stoßt. Wenn es euch darum zu tun ist, irgendwohin zu kommen, haltet ihr immer noch die Geschwindigkeitsbegrenzungen ein. Die Lichtgeschwindigkeit ist eine wahrhafte Schnelligkeit, insofern als ja alles erzielt ist, noch bevor man es zu sehen bekommt. Alles ist innerhalb eines Gedankenmomentes vollführt. Falls Heilung dein Ziel ist, dann wisse, dass du bereits geheilt bist. Falls dein starkes Bestreben eine Karriere ist, dann gelte dafür und finde sie auf, nicht indes unter Ausschluss von allem anderen.

Falls Wohlstand dein Begehren ist, was hast du dann, sowie du ihn um dich hast? Was wohl wirst du mit ihm anfangen? Für dich ein größeres Haus bauen? Geliebte, glaubt ihr wirklich, ihr wärt in einem größeren Haus glücklicher, oder in einem auffallenden Auto oder bei irgendwas, was euer Leben in der Welt anfüllen wird?

Glück liegt nicht außerhalb von euch. Es ist in euch. Seid glücklich, am Leben zu sein. Schenkt dem Beachtung, was euch für mehr als eine Minute Glück zureicht. Übers Glücklichsein nachdenken ist eine gehörige Menge wert, indes ist es nicht das gleiche wie Glücklichsein ausleben. Lerne Glück jetzt im Augenblick kennen. Sei glücklich, wo du jetzt bist. Glückliches Zufriedensein ist nicht Etwas weit weg von dir. Sei jetzt glücklich und warte nicht auf einen anderen Tag.

Glücklichsein scheint einzutreffen, wann du dich nicht nach ihm auf die Suche begibst, so, wie du, wenn du etwas erschaffst, am Erschaffen bist. Du sinnst nicht über Schöpferischsein nach. Wenn du eine Skulptur oder ein Gemälde erschaffst oder ein Stück schreibst, trittst du in den schöpferischen Akt ein, und vergisst dich für eine bewillkommnete Weile.

Du vergisst dich, um dich selber aufzufinden. Das Verlorene wird gefunden werden – dieses gewinnt für dich jetzt eine neue Bedeutung. Übermäßig deiner selbst bewusst sein, dabei bist du dir selber abhanden gekommen.

Sowie du liebst, lebst du Liebe, und schreist bei ihr nicht auf. Über Liebe aufschreien ist darüber was ist aufschreien, ist letztlich über euren Naturzustand aufschreien. Ihr lauft nicht umher und sagt: „Schaut her, Ich atme!“ Genauso wenig geht ihr herum und sprecht: „Ich bin hier in Gottes Herz.“ Noch auch habt ihr mit den Worten auf den Lippen umherzugehen: „Ich bin eine Mutter“, oder: „Ich bin ein Vater.“

Ein Kleinkind läuft nicht durch die Gegend und redet: „Ich bin ein kleines Kind.“ Ein Kleinkind ist ein Kleinkind.

Du hast nicht mit den Worten auf den Lippen umherzulaufen: „Ich bin Gottes Kind.“ Du bist Gottes Kind. Du hast nicht umherzugehen und einzuhalten: „Ich bin ein Part und Stück von Gott, und Ich bin Ihm auf der Erde dienlich.“ Du bist, was du bist, und du bist ein Teil und Stück Gottes und du dienst, und du dienst. Eine Art und Weise, wie du den Dienst versehen kannst, ist, indem du am Leben auf der Erde Vergnügen hast. Du hast wahrhaft Freude am Dienen, sowie es deine Idee ist und aus deinem vollen Herzen kommt. Denke bitte nicht einen Augenblick lang, Mir dienen sei eine schwer beanspruchende Sache. Mir dienen ist so leicht wie Luft.

Du dienst Mir nicht mit einem Empfinden von Verpflichtetheit. Du dienst Mir nicht, weil du hörst, es sei eine gute Sache, das zu tun. Du dienst Mir, und beim Mir Dienen, da siehst du dich nun einmal veranlasst, dich glücklich zu machen. Du bist nicht irgendwas, es sei denn das, was du bereits bist. Letztendlich bist du in Meinem Bilde gemacht.

HEAVENLETTER # 5213 – 4.3.2015  Maybe You Don’t Have to Understand

WOMÖGLICH HAST DU NICHT ZU BEGREIFEN

Gott redete …

Liebe kann alles. Liebe kann Wunder wirken.

Du wirst wohl meinen:

„Sicher. Liebe kann Wunder wirken. Leben sind gerettet worden, etc., etc. Ich glaube das. Was ich nicht glaube, das ist, dass meine Liebe in meinem Leben wirken kann. Ich habe Liebe zugewendet, die nicht entgegnet wurde. Als ich eine Unmenge Liebe schenkte, brachte mir das meine wahre Liebe nicht zurück. Meine ganze Liebe hat mich, nach allem was ich sehen kann, nicht verschont – – außer vielleicht, dass ich vom Glücklichsein verschont wurde – – ich kann sehen, dass alles recht so ist. Meine Erfahrung scheint gewesen zu sein, dass meine Liebe missverstanden wurde, dass zu viel oder nicht genug aus ihr gemacht wurde. Das Leben ist allzu verwirrend. Mit Sicherheit hast Du, Gott, die volle Sicht auf das Licht. Ich eher nicht.

Ich möchte sagen, dass nicht Du mein Leben durchlebst. Ich bin das. Du kannst sagen, Du und Ich seien Eins, freilich sehe ich nicht, wie Dein Herz wehtut. Du kannst sagen, Dein Herz sei mein und vice versa, ich fasse das allerdings nicht.

Gott, ich möchte nicht, dass Dir auch nur ein Mal so wehgetan wird, wie mir Schmerzen zugefügt worden sind. Ich möchte keinesfalls, dass Dir wehgetan wird. Ich bin glücklich, dass Du weise und voller Liebe bist, jenseits all der Diskurse und Entwicklungen des Lebens, so wie ich es kenne. Ich möchte Dich nicht anders haben, ich hoffe, Du weißt das. Ich möchte Dich in keiner Weise ändern. Es ist mein individuelles Selbst, das ich gerne umgestalten möchte, wenn ich bloß wüsste Wie.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du mir sagen möchtest, anders auf mein Leben zu schauen, und dass dies den ganzen Unterschied in der Welt erbringen würde. Ich bin mir sicher, da hast Du recht. Ich weiß ganz einfach nicht, wie es geht, das wie ich mich fühle zu verwandeln. Sobald ich mich gut fühle, fühle ich mich gut. Sobald ich mich schlecht fühle, fühle ich mich schlecht. Und sobald eines von beiden das Scheinwerferlicht auf sich zieht, hat es das Licht. Ich versuche wirklich, positiv zu denken. Ich versuche das und lege es darauf an, all die Güte des Universums in Empfang zu nehmen. Ich versuche, Liebe zu schenken und ich schenke Liebe, und trotzdem fühle ich mich alleingelassen und vom Leben und seiner Freude abgeschnitten.

Ich bin in der Sache ein Anfänger. Ich weiß nicht, wie spontan glücklich sein geht oder wie insgesamt das eine oder andere spontan sein geht. Wie ich mich fühle, das scheint mich heimzusuchen.“

Jetzt, Geliebte, Geliebter, muss Ich dich unterbrechen. Bitte gib zu, es gibt Momente, wann du unwillkürlich unglücklich bist. Es ist nicht dauernd so, dass dir das jemand von außenher herbeigebracht hat. Da bist du, und mit einem Mal spürst du extreme Traurigkeit. Und es gibt Zeiträume, wann du dich unwillkürlich glücklich findest. Glücklichsein und Unglücklichsein scheinen aus eigener Nachdrücklichkeit heraus heranzukommen, nicht aus deiner eigenen heraus. Es ist genau so – wie du über einen Stein stolperst oder auf der Straße einen Diamanten findest. Du machst nicht, dass das geschieht. Es trägt sich zu. Auf diese Weise kommt es dir unter die Augen.

Ich bitte dich, das Leben anders anzusehen – so:

Habe die Freude im Sinn, einen Diamanten zu finden. Habe nicht die Furcht vor dem Stolpern und Hinfallen im Sinn. Mir ist klar, beides passiert im menschlichen Leben, und du könntest über einen Stein stolpern, während dir Gedanken durch den Sinn gehen, einen Diamanten zu finden. Ich sage nicht, dass Glücklichsein und Unglücklichsein Auffinden einen Zaubertrick darstellt, den du ausführst. Meine Rede ist, dass du kein Opfer bist. Ja, es stimmt, unvorhergesehene Pannen passieren, und vorhergesehene Missgeschicke passieren zudem. Wenn du an einen Schokoladekuchen denkst, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sich einer vor dir einstellt, weil du in deinen Gedanken einen Schokoladekuchen zu schätzen weißt.

Sobald du an ein Malheur oder an eine Tragödie, die sich vor dir ereignet, denkst, wurde ein Malheur oder eine Tragödie mit Gedanken bedacht, und es ist wahrscheinlicher, dass sie dich auffindet. Ich habe früher davon geredet, dass deine bewillkommnenden Gedanken dir mehr Glücklichsein zukommen lassen, unterdessen du sie denkst. Bei den Gedanken an den Schokoladekuchen liegt mehr Freude für dich drin, als bei Gedanken an etwas, was du nicht möchtest. Es ist überdies möglich, in der Sicht auf dich als dem Helden bei einer Tragödie eine gewisse Angenehmheit heraufzubeschwören, wie die Tränen herunterrollen, wie du leidest, wie kühn du bist. Ist dies nicht ebenso möglich? Jenseits deiner Gedanken, saugst du Emotionen auf, die tiefer als die Gedanken zu liegen kommen.

Ja, du hast recht. Es ist so viel zugegen, was du nicht verstehst. Womöglich hast du es nicht zu verstehen. Halte doch etwa deine Aufmerksamkeit einfach auf der Messing-Umbrüstung fest, wie bei einem Karussell auf dem Rummelplatz, und hinterher wirst du das Messing-Gitter lockerer und ungezwungener sehen.

HEAVENLETTER # 5214 – 5.3.2015  What Does Your Heart Say?

WAS REDET DEIN HERZ?

Gott redete …

Ja, selbstverständlich, es erbringt einen Unterschied, wo du deinen Sitzplatz hast. Von dort, wo du sitzt, siehst du. Sitze auf dem Boden, und du hast den einen Ausblick. Sitze auf einem Stuhl an einem Schalter, da hast du eine andere Sicht. Sitze nachts draußen auf der Veranda, und du kannst die Sterne sehen.

Ich versuche dir zu verstehen zu geben, dass du öfters dort sitzt, wo dein Intellekt ist, und vielleicht weniger oft dort, wo dein Herz ist. Es gibt in Wirklichkeit eine Stelle für dich zum Hinsitzen und zum dich Leiten-Lassen, und das ist in deinem Herzen. Die Frage, die zu stellen ist, lautet: Was gibt mir mein Herz zu verstehen?

Nun, nun, ich meine nicht, niemals deinem Geist dein Ohr zu leihen. Du kannst deinen Kopf benutzen. Laufe nicht über ein Bahngleis in der Hoffnung, schneller zu sein als ein heranbrausender Zug. Steige deinem Boss nicht aufs Dach, bloß weil es dir danach ist. Schlage dir nicht auf die Brust und führe dich nicht mitten auf dem Time Square wie Tarzan auf. Zur selben Zeit kannst du deinem Herzen zuhören und umsichtig sein.

Vielleicht heißt die Frage: Was sagt mein Bauch? Muss mein Geist dauernd die Entscheidungsbefugnis haben? Muss ich derart bewacht sein, dass mein Herz sich nicht zu regen wagt?

Vielleicht können sich dein Herz und dein Geist vermählen und dir als Eines in Erwiderung gehen.

Ich bin Mir recht sicher, dass es, falls dich dein gegenwärtiger Blickwinkel zurückhält, für dich eine andere Stelle zum Hinsetzen gibt.

Falls du in den Schuhen eines Anderen stündest, würdest du anders sehen. Du könntest ohne Weiteres etwas nachvollziehen können, was du bis dato nicht verstehst.

Machen Wir Uns nichts vor. Dein Geist ist nicht nachsichtig und duldsam. Er wird eher in der Runde herum laufen und wieder zurück. Dein Geist ist gar ein Mit-Worten-Streiter mit sich selbst. Er liebt es, den Status Quo zu belassen, während sich mehr als wahrscheinlich dein Herz ins Unbekannte hinauswagt.

Was dir die ganze Zeit bekannt gewesen ist, das wird eher nicht mehr funktionieren. Es war dir womöglich nie dienlich, dennoch hörtest du mehr deinem Geist als deinem Herzen zu. Du hast dir keine Sorgen zu machen, dass dein Herz verunziert werden wird. Es ist keineswegs häufig, dass dein Herz eine Chance hat, verhunzt zu werden. Du wirst eher dein Herz mit Ausreden, die dir dein Geist zureicht, durcheinander bringen.

Allzu oft antwortet dein Geist aus seinem Stuhl heraus und sagt: „Es ist besser, man bleibt, wo man ist, als sich herauszuwagen.“ Geliebte, Mir ist nichts Unvereinbareres damit, das Leben durchzuleben, bekannt als eine solche Haltung: „Besser auf Nummer Sicher als hinterher Bedauern.“ Wie wisst ihr denn, dass davon das eine oder andere wahr ist?

Ein aus Erfundenem zusammengesetzter Geist wird eher vor einiger Zeit mit dem Sehen und Bedenken ausgesetzt haben. Lasst Uns einmal sagen, dein Geist sei wie eine Tasse Tee, freilich macht ihr euren Tee nicht dauernd wieder heiß. Ihr gießt euch eine frische Tasse auf. So denn im Hinzufügen von Wasser bei eurer gleichen Tasse Tee, damit er länger vorhält, nichts Vergütendes zu liegen kommt, was für ein Entgelt liegt eurem Dafürhalten nach im Wiedererhitzen alter Gedanken?

Es gibt einige Gedanken, welche bewährt sind und stimmen. Der Gedanke, dass Ich existiere, ist wahr. Dieser Gedanke bleibt aus sich selber heraus stets warm. Er verläuft niemals im Sande. Es ist nicht so, dass ihr es euch angelegen machen möget, eure Gedanken zutreffend zu machen. Ihr möget stimmende Gedanken denken.

Natürlich gehört etwas zum Herausfinden gesagt. Das Leben wird ausspüren. Es wird dich unterweisen. Einzig Liebe ist stimmend. Einzig Brüderlichkeit ist wahr. Was negativ ist, egal wie zutreffend es dem Anschein nach sein mag, überzeugt einen nicht. Du glaubst womöglich an Angst, das macht indes Angst nicht zutreffend. Du kannst vermeinen, jemand habe es verdient, dass ihm wehgetan wird, das ist allerdings nicht die Wahrheit. Wann es auf deinen letzten Atemzug hinausläuft, wirst du erkennen, dass es nicht stimmt. Du wirst auch erkennen, dass der Tod nichts Wahres ist. Alleinig auf der leiblichen Ebene kann der Tod zutreffend sein. Sei dir selber treu, und du wirst erkennen, was Liebe ist, und du wirst Liebe unverblümt hier in deinem Herzen zu finden bekommen.

HEAVENLETTER # 5215 – 6.3.2015  Life Goes On, and So Must You

DAS LEBEN KOMMT VORAN, UND NICHT ANDERS MUSST DU DAS

Gott redete …

Niemals bedeutete Ich dir, der Analyst des Lebens in der Welt zu sein. Du probierst so sehr, dir aus dem Leben von der Oberflächenebene her, von der her du die Dinge bemisst, einen Reim zu machen. Du kannst vorwärts und rückwärts analysieren, und beim Leben auf der Erde niemals den Dreh herausbekommen.

Du siehst das Leben verkehrt. Du machst dir Vorwürfe für das, was schief gegangen ist. Du fragst dich, was du denn getan habest, um bei dem, was du als eine Panne oder als Schlimmeres betrachtest, als die Veranlassung gegolten zu haben. Oder du schaust zu deinem Nachbarn weiter unten in der Straße oder zu dem Autofahrer, um ihm Vorwürfe unterzuschieben, oder, du blickst zu Gott hin, und siehst Mich als jemanden, Der dich im Stich lässt oder dich gar bestraft, und demzufolge wirst du Mich womöglich fortan als ein Unsichtbares Ungeheuer oder als einen Anzettler hochoben im Himmel betrachten. Du bist dir sicher, Ich würde dich nicht lieben. Falls Ich dich liebte, würde Ich denn dann derartige Dinge zulassen, dass sie dir oder dass sie anderen guten Menschen widerfahren? Selbstverständlich nicht, zugleich bist du dir sicher, während du dich etwa mit dem Denken befasst, ähnliche Enttäuschungen, die du wohl als verdientes Ungemach betrachtest, könnten für einige andere Menschenwesen das durchaus für sie Passende darstellen.

Dir muss von jetzt ab klar sein, mit jener Denkweise auszusetzen. So denken ist kein Weg heraus aus dem vermeintlichen Morast, in dem du dich befindest. Einfach so wie Kinder dem Gehweg Vorwürfe machen können dafür, dass sie auf ihm hingefallen sind – schlimmer Gehweg –, so siehst du dich nach etwas um, um ihm Vorwürfe zu machen. Zuständigkeit und Schuldzuschreiben sind zwei unterschiedliche Dinge. Verschaffe dich zu dem Ort, wo du Schuldzuschreiben gelassen abtun und dir zugestehen kannst, dass das Leben gelegentlich so ist, oder dass das Leben gelegentlich eben so ist, und dass es das nicht persönlich mit dir gemeint hat. Vielleicht warst du einfach schier da zugegen. Vielleicht warst du beiläufig. Vielleicht ist es in Ordnung so, dass Jack und Jill den Hügel hinunter purzelten, und dass Humpty-Dumpty nicht wieder zusammengefügt werden konnte.

Du wirst das Leben nicht in die Unterwerfung unter deinen Willen hämmern. Tue einfach dein Allerbestes, was du kannst, was auch immer dir das Leben auf den Weg wirft. Rufe zu dir her, was du liebend gerne hast, und lasse es alsdann los.

Wünsche dir zutiefst, dass du ein Unbefangener bist, und dass du dich gegenüber allem, was kommt, als rückfedernd erweist. Bestehe darauf, das Leben zu lieben. Schmeiße das Leben nicht wegen irgendetwas weg. An dir ist es, das Leben zu leben, und sei dabei ein guter Sportsmann. Die eine oder andere Tirade, im Laufe derer du dich über die Ungerechtigkeit des Lebens auslässt, wird keinen Unterschied erbringen. Alles was du tun kannst, ist, dir das Leben und deinen Platz in ihm auf andere Weise anzusehen. Dies wird ummodeln, wie du atmest. Dies wird deinen Ausblick umgestalten. Du kannst aufrechter und größer dastehen. Du kannst aufhören, dich aus der Hand zu legen. Du kannst dich neben dem Leben wieder straff hinstellen, und dem Leben, von dir her, Gütigkeit und Huld zukommen lassen.

Nebenbei, du kannst ebenso viel Energie in die Willkommensgeschenke, die das Leben über dir ausschüttet, stecken, wie du Energie bei den Fehlern, die du ausmachst, in die Hand genommen hast. Du kannst dem Leben eine gute Chance geben. Du kannst dem Leben gar Beifall spenden, weil du in ihm am Leben bist. Du applaudierst dem Leben nicht ob eines Entgelts, so ja dem Leben applaudieren als seine eigene Vergütung ausgewiesen ist. Du probierst nicht, das Leben zu bestechen. Du tätschelst dem Leben nicht auf die Schultern, damit es das gleiche bei dir tut. Du machst dies, weil es das Gebührliche ist, was zu tun ist. Es ist das einzige, was du tun kannst, dem Leben gegenüber redlich zu sein.

Du bist beglückt und gesegnet, auf der Erde am Leben zu sein. Stelle anderweitiges Denken ein. Renne den Hügel rauf und renne ihn herunter. Wie auch immer sich das Leben just vor deinen Augen wandelt, nimm das Gute in ihm und laufe mit ihm deines Weges. Sei mit dem Leben fair. Sei ihm und einem Jeden in ihm ein Förderer.

Wenn es einen Baum gibt, dessen Aussehen du nicht magst, trittst du ihn nicht mit den Füßen. Sofern deine Gattin nicht den allerbesten Kaffee kocht, trinkst du ihn, auch so, liebenswürdig. Und falls dir das Leben solche Karten austeilt, über die sich die ganze Welt eher dahingehend äußern wird, sie seien ein schlechtes Blatt, dann wringe aus ihnen das Beste, was du kannst. Du bist Teil des Lebens. Du bist nicht hier, um das Leben in Ordnung zu bringen oder um es rückgängig zu machen. Du bist hier, um dich in die Höhe zu schwingen, und um, unterwegs, Andere zu beflügeln.

Qualifiziere die Kraft der Beseeltheit nicht ab. Blende nicht wegen irgendetwas deinen Platz in der Sonne aus. Behalte deinen Platz in der Sonne. Selbst mit dem, was die Welt Hiebe heißt, geht das Leben weiter, und – nicht anders – musst du vorankommen.

HEAVENLETTER # 5216 – 7.3.2015  God’s Beautiful Children

GOTTES SCHÖNE KINDER

Gott redete …

Es würde Mich glücklich machen, euch mit der Kenntnis versehen zu wissen, wie schön ihr Mir, wie teuer und  unentbehrlich ihr Mir seid. Ich weiß, ihr möchtet gerne, dass Ich glücklich bin, so sehr glücklich glücklich sein kann. Und hier teile Ich euch an der Stelle eine Möglichkeit mit, Mich so sehr glücklich zu machen. Möchtet ihr das tun?

Möchtet ihr zugeben, dass Ich über ein ausgezeichnetes Sehvermögen verfüge, dass Ich euch gut durch alle Abtönungen hindurch sehen kann, die etwa ihr im Blick habt. Mein Augenlicht ist dermaßen klarsichtig, dass Ich nicht einmal Spuren an Abtönungen sehe, auf denen sich eure Augen niederlassen. Meine Sehkraft ist Mein Entzücken. Ich sehe dich. Ich sehe dich sehr gut. Ich sehe dich so wie du bist.

Du siehst dich ob einer verdrehten Sicht verfehltermaßen, kraft einer kontrahierten Sicht, kraft einer Sicht, die ausschließlich durch einen teilweise offenen Durchlass deiner Augen herauszulugen in der Lage ist. Ja, du siehst durch gesenkte Augenlider. Was du siehst, ist nicht wahrhaft. Oh, gewiss, Fältchen kann es geben. Schwabbeliges und was immer sonst, aus dem du dir zu viel machst, kann es geben. Deine Augen sind halbgeschlossen, und deine Augen sind verhangen. Falls du die Schönheit nicht siehst, die Ich sehe, sind deine Augen bewölkt.

Ihr legt Lippenbekenntnisse ab, was die Auffassung angeht, dass ihr nicht euer Körper seid, und dennoch fokussiert ihr euch auf euren Körper und auf eure Speckfalte oder auf was immer ihr euer Augenmerk richtet. Wenn ihr sehen, wenn ihr wirklich sehen könntet, wärt ihr aufgeschreckt durch das Helle Licht, das ihr seid. Ihr seid ein Seinswesen, das Ich zeugte, und das Ich aus Meinem ganzen Herzen liebe, und Ich bitte euch, euch zu lieben, so wie Ich euch liebe. Siedelt euch nicht mehr länger darauf an, was ihr als Unvollendetheit in den Blick nehmt. Das macht keinen Sinn. Ihr führt euch hinters Licht.

Du bist ein grandioser Fehlerfinder, und bei dir selber etwa hast du endlos viele Fehler zu finden, in den Zeiträumen, als du einen Toren aus dir machtest, all die Zeiträume betreffend, die du bedauerst und auf die du nicht stolz bist, all die Fehlleistungen betreffend, die du erbrachtest und die du gerne rückgängig gemacht sehen möchtest. Ich habe in Rede zu stellen – selbst dann, wenn du imstande wärest, zurückzugehen und all das rückgängig zu machen, woran es dir gelegen ist, das zu tun, könntest du leichtlich fernere Fehler ausfindig machen, die du nicht anders ebenso bedauern würdest. Es gibt bei den Fehlern, nach denen du dich umsiehst und die du findest, fast kein Ende. Du bist bereit, dich selber zu verklagen. Gib dir eine faire Chance.

Wann sagte Ich, du bestündest aus all deinen Fehlleistungen und Bedenken, und du seist nicht mehr, als jene darstellen? Lege all das, was du an dir nicht magst, in einen Tornister und wirf ihn aus deiner Beaufsichtigung hinaus. Behebe ein für alle Mal all die Kratzer, die du bemerkst und vergiss sie. Sei für sie nicht rechenschaftspflichtig. Mache sie nicht zu deinen Göttern.

Ich bin Gott in dir. Wollt ihr etwa sagen, dass Ich die Schönheit nicht erkenne, sowie Ich sie erblicke? Versucht ihr wirklich zu sagen, Mein Sehvermögen sei schadhaft? Versucht ihr wirklich zu sagen, Ich wüsste nicht, worüber Ich rede, und ihr wüsstet, worüber ihr redet?

Lasst Uns nicht rumeiern. Lasst Uns das Kind beim Namen nennen.

Du bist Mein Geschaffenes Seinswesen. Bringst du soeben zum Ausdruck, Ich sei zerstreut gewesen, als Ich Menschenseinswesen zeugte, insonderheit als Ich dich schuf, dass Ich dich als jemanden hinstellte, der womöglich den Durchlauf durch die Inspektion nicht schafft, und dass du deswegen dich selber und möglicherweise all die anderen Menschenseinswesen verwerfest, die Ich durch Meine eigenen zwei Hände mit der ganzen Liebe im Universum und darüberhinausgehend erschuf?

Wenn du nicht gut von dir selber denkst, denkst du nicht gut von Mir. Mithin besagst du mit deinen Gedanken, dass du es besser wissest. Ich sage, es wäre für dich gut, Mir zuzuhören und anzuerkennen, was Ich sage, und niemals zurückzumögen.

Einerlei wer du bist und einerlei was du getan haben magst, aus einem Verwendungszweck heraus, oder aus einer Unbesonnenheit heraus, wisse jetzt, dass alldies mit dir nichts zu tun hat. Unter allen Umständen bist du Meine Geliebte, Mein Geliebter. Es ist an der Zeit, dass du anhebst, dich als Willkommenen gezeichnet zu sehen und dich zu begrüßen, so wie Ich dich begrüße. Glaube an Mich, und glaube an dich selber. Ich machte etwas Großartiges, als Ich euch schuf. Es ist alles inwendig in euch. Macht euch nichts aus dem Verflossenen. Die Vergangenheit ist rundum eure sinnliche Wahrnehmung oder eure Fehlwahrnehmung. Seht, so wie Ich sehe, und ihr werdet Wahrhafte Erkenntnis innehaben, und das Verzetteln beenden, eure Zeit mit Geringerem als mit eurer Wahren Identität zu verbringen.

HEAVENLETTER # 5217 – 8.3.2015  The Truth

DIE WAHRHEIT

Gott redete …

Gelange zu der Einsicht, dass die Welt, die du real nennst, nur eine Perspektive der Welt, in der du lebst, und des Lebens, das du auslebst, darstellt. Sie ist eine krasse, einseitig gerichtete deutende Lesart. Leben, so wie du es wahrnimmst, ist Ja oder Nein. Sie ist dieses, oder sie ist jenes. Sie ist begrenzt. Sie ist in ihrer Dichotomie und all der Mannigfaltigkeit, welche sie aufspürt, endlos. Die Welt ist endlos. Es gibt für alles einen Gegensatz, selbst für Einssein. Die Welt hat eine Scheidelinie. Einssein nicht.

An der Welt, in der ihr lebt, ist mehr denn eine einzige Dimension. Um mit einer konturenscharfen Aufgliederung von Gegenbegriffen einherzugehen, können Wir über die Endlose Welt reden, oder, Wir können genauso gut Endlosigkeit als Himmel oder Wahrheit bezeichnen. Glaubt Mir, Endlosigkeit ist die Wahrheit, und Ewigkeit ist das Wahre. Einerlei wie ihr eurer Wahrnehmung nach euer Leben gerne sein haben möchtet, Ich sage euch absolut, dass Endlosigkeit und Ewigkeit die Wahrheit sind.

So wie ihr es im Blick habt, ist die Welt mit Gegenbegriffen befrachtet, und ihr seid mit zeitweiligem Herzeleid und zeitweiligem glücklichen Zufriedensein als Gegensätzlichkeiten vertraut. So wie ihr das Leben in der Welt seht, ist Glücklichsein begrenzt, und Herzschmerz unbegrenzt. Stehen die Dinge so für euch?

Was begrenzt ist, ist eure Wahrnehmung, Geliebte. Ihr neigt dazu, die Erden-Welt als Realität und den Himmel als nette Fiktion zu sehen, derweilen eure Konzeptionen umgedreht gehören. Der Himmel ist das Wahre, und das Erden-Leben ist Fiktion, übertriebene Fiktion, ja, selbst Fantasie-Fiktion. Selbstverständlich seht ihr nur, was ihr seht. Ihr seht Ursache und Wirkung als währende Kräfte in der Welt. Eure Mutter wird euch gesagt haben, dass ihr, wenn ihr im Winter nicht eure Mütze anzieht, eine schlimme Erkältung bekommen werdet, und demnach fragt ihr euch, was Ich Mir dabei denke, wenn Ich zum Ausdruck bringe, Ursache und Wirkung existierten nicht – – sie scheinen gewiss zu existieren dank der Pseudo-Zeit und des Pseudo-Raumes, welche euch sicherlich solide zu sein scheinen, egal, wie viele Male Ich einhalte, dasjenige, was ihr seht und anfasst und hört usw., sei illusionär.

Ihr Lieben, ihr habt die Welt, die ihr seht, und die Welt, von der Ich rede, welche ihr noch nicht seht.

Und demzufolge bedeute Ich euch im Grunde genommen, dass euren Sinnen nicht geglaubt gehöre. Es ist ziemlich natürlich, dass ihr euch wundernd fragt: „Wieso um alles in der Welt haben wir Sinne, sofern sie uns nicht die Wahrheit bekunden?“

Die fünf Sinne sind wie Katzen-Schnurrhaare, die der Katze zu erkennen geben, ob sie durch einen Durchlass hindurchpasst. Den Sinnen ist es darum zu tun, euch in der körperlichen Welt zu beschirmen.

Das Physische kann Wahrheit nur so und so weit weiterleiten. Jenseits des Physischen habt ihr Herz und Geist. Aus einer bestimmten Denkart her gesehen sind Herz und Geist ebenfalls physisch. Ihr wisst bereits, dass mehr am Leben dran ist, als das, was ihr seht, anfasst, hört, schmeckt, riecht, und dass Herz und Geist mehr als körperlich sind.

Die fünf Sinne sind am Vergnügen-Suchen, oder sie sind Warnglocken. Sie deuten für euch die Welt. Sie sagen euch an, vorwärts zu gehen, oder sie warnen euch. Während ihr auf der Erde in einem Leib weilt, sind euch die fünf Sinne notwendig. Es gibt überdies fernere verfeinertere Sinne, die euch nicht so klar und verlässlich sind. Intuition kommt einem da in den Sinn. Es gibt ebenso subtilere Sinne, die von anderem denn vom leiblichen Körper herrühren. Wir können sagen, dass jene subtileren Sinne Seelengewahrseins-Sinne sind.

Ein Beispiel wäre der feine Sinn, Mich zu vernehmen, so wie in einem Heavenletter. Wir reden von Sinnen, die auf die mysteriösen und wundersamen Wege geeicht sind, denen Ich nachkomme. Ja, lasst Uns diesen Sinn des Eingestimmtseins als das Erstaunen des Einsseins bezeichnen. Dieser Sinn ist mehr dem Sehen und Hören, und dem verstehenden Nachempfinden gleich. Ihr seid diesem feingestimmten Aspekt nicht fremd, was immer ihr auch dazu meinen mögt.

HEAVENLETTER # 5218 – 9.3.2015  Be Fair to the World

SEI DER WELT GEGENÜBER FAIR

Gott redete …

Nichts ist bedeutsam, und alles ist bedeutsam. Dem Menschengeist sind einige Dinge bedeutsamer als andere.

Der Tod scheint euch einzigartig wichtig, und doch ist Tod nicht vorhanden. Ich weiß das ganz sicher.

Selbst ein winziges Ding ist irgendwo jemandem bedeutsam.

In einer Wüste ist ein Gräschen ein Schatz. An anderen Orten bedeutet ein Grasblatt Fläche um Fläche Rasen-Mähen, und demzufolge eine Last oder vielleicht einen Lebensunterhalt.

Dies zeigt Uns an, dass in der Welt alles relativ ist. Zahlreichen und den meisten Meiner Kinder ist die Anschauung des Nichtsoseins der Welt, wie ihr sie seht, schwer zu schlucken, denn auf so vielen Weisen meint ihr, die Welt sei feststehend und unantastbar. Du und die Welt sind in jedem Augenblick am Wandeln, öfters hin und her, nach hierhin, nach dahin, und keineswegs sicher. Nichtsdestotrotz denkt ihr, ihr wüsstet, was Wahrheit ist, was gut und was schlecht ist, und mithin bewertet ihr Tag um Tag. Beurteilen scheint für euch normal zu sein.

Ihr könnt etwa dem beipflichten, es sei besser, nicht zu richten, derweilen bewertet ihr links wie rechts. Mit Sicherheit beurteilt ihr euch selber und Andere. Manchmal verdammt ihr. Manchmal applaudiert ihr, jedenfalls versucht ihr ständig, die Welt nach gut und schlecht, günstig oder unvorteilhaft zu durchsieben. Auf der Erde leben scheint oftmals wie eine Zwickmühle.

Dies soll nicht besagen, was ihr denkt oder fühlt sei unwichtig. Was ihr denkt und fühlt ist von äußerster Wichtigkeit. Wie ihr denkt und wie ihr fühlt, das ordnet die Welt an. Eure Sichtweise erbringt in der Welt den ganzen Unterschied. Ihr seid berechtigt zu eurer eigenen Auffassung. Kraft eures Erkennens entwerft ihr die Welt. Euch wird die Welt am einen Tag liebenswert sein, am nächsten Tag leidig oder gar grausam. Wisst einfach, dass so wie ihr denkt und fühlt zu dem beiträgt, was ihr morgen unter den Augen habt.

Die eine Person kommt aus dem Theater heraus und sagt: „Das war so ein wunderbares Stück.“ Die andere kommt heraus und meint: „In meinem ganzen Leben habe ich mich noch nie so gelangweilt.“, oder sie sagt: „Ich konnte mir darauf gar keinen Reim machen. Ich kapierte nicht, worüber sie alle redeten.“

Geben euch jene Kommentare mehr über das Stück oder mehr über die Person zu verstehen?

Wenn du am einen Tag mürrisch und am nächsten fröhlich bist, worüber trifft das merklicher eine Aussage, über den Tag oder über dich?

Und, Geliebte, wem hört ihr zu?

Da ist Wahrheit, und da ist das, was du für zutreffend hernimmst. Wir haben es in der Welt noch mit einer anderen Art von Recyceln zu tun. Mit recycelten Gedanken. Von einer Person oder Gruppierung weitergereicht zu einer anderen Person oder Gruppe.

Die Welt wandelt sich just vor euren Augen. Ihr seht das womöglich nicht, da ihr nicht einseht, was direkt vor euch liegt, sondern weil ihr das seht, was euch angegeben wurde, es zu sehen, es für wahr zu halten oder zu versuchen, daran zu glauben. Es stimmt, ihr seht nicht, was stracks vor euch zu liegen kommt, und ihr haltet an eurer Idee darüber fest, was vor euch zu sein habe.

Ihr befindet euch nicht in Hörigkeit gegenüber der Welt, außer, ihr sagt dieses an. Kommt von einem Ort des Verständnisses her. Wartet der Welt mit Möglichkeiten auf. Reicht ihr eine Gelegenheit zu, zu sein, so wie ihr sie wirklich gerne sein sehen möchtet. Mir hat es den Anschein, ihr haltet die Welt in eurer Knechtschaft.

Die Welt ist euer. Ihr bekamt sie von Mir vermacht, allerdings werdet ihr etwa mehr auf das hören, was euch der Nachbar weiter unten in eurer Straße zu erzählen hat oder was euch die Schlagzeilen in der Zeitung über das Leben zu verstehen geben, oder gar, was ihr vor fünfzig Jahren über das Leben zu hören bekommen habt.

Habt etliche Zuvorkommenheit für die Welt und dafür, wie ihr von ihr redet. Die Welt ist das, was ihr ansagt, sie sei es. Die Welt ist, so wie ihr sie seht. Ihr denkt, die Welt sei unfair zu euch. Nun bitte Ich euch, zu der Welt anständig zu sein, wollt ihr so freundlich sein und das tun?

HEAVENLETTER # 5219 – 10.3.2015  Everything Is Known

ALLES IST BEKANNT

Gott redete …

Dir und der Welt am Bedeutsamsten ist, wie du dich jetzt soeben in deinem Herzen fühlst. Ausnahmslos, dies ist deine Gabe an die Welt. Ob du es nun verbirgst, was in deinem Herzen ist, oder die ganze Zeit darüber redest, das Wahre, was du fühlst, kommt dort heraus und rührt die Welt im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn. Es ist, als wärest du ein Telegramm, das über die Drähte saust. Deine Depesche hat nicht gesehen oder gelesen zu werden, damit sie zur Übertragung kommt. Sie gehört schlicht getippt, und ihr Funkspruch langt überall an. Wie Feuchtigkeit in der Luft, sie ist einfach da. Du hast nicht an sie zu denken. Die Mitteilung ist schlicht da, und sie hat eine Wirkung auf dich, einerlei was darin geschrieben steht. Du hast dir deren nicht bewusst zu sein, damit sie auf dich einwirkt.

Es gibt zahlreiche Botschaften, die über den Äther in Umlauf sind.

Du sendest zudem unbewusste Botschaften an dich selber. Du brauchst nicht einmal zu wissen, dass du sie sendest. Und du liest sie, und die Kundgaben sinken hinein. Du begegnest jemandem, der für dich auch nur bereits eine Minute lang schwer zu ertragen ist. Vielleicht erinnert dich die Person an jemanden aus der Vergangenheit, und du wirst steif. Du weißt nicht genau, weswegen du dich versteifst. Alles, was du weißt, ist, dass du dich bei diesem Menschen nicht behaglich fühlst.

Es ist so vieles da, was du nicht weißt. Sollte Ich davon berichten, wie viel du bewussterweise nicht kennst, so hätten Wir den ganzen Tag damit zu tun oder gar bis weit in die nächste Woche hinein. Hier nun der Joker! Untergründig, da hast du bereits Kenntnis. Tief inwendig in dir, in all den unterschiedlichen Tiefen, weißt du alles. In den tieferen feineren Arealen ist dir alles klar. Du wusstest ununterbrochen alles. Ich meine wirklich kennen. Du kennst die Sterne aufs Engste. Du kennst die Sonne und den Mond und das Goldene Jenseits. Du weißt über all das Bescheid.

Sowie tausend Meilen von dir entfernt Leiden existiert, wird es dir kommuniziert. Sowie tausend Meilen von dir entfernt Freude zugegen ist, langt sie ebenfalls bei dir an. Oder zehntausend Meilen entfernt, oder im Haus nebenan. Entsinnt euch, ihr Lieben, es gibt keine Distanz, genauso wie es keine Zeit gibt. Es gibt kein fern, und es ist gibt kein nah, obschon Wir verlauten könnten, dass alles nahebei ist. Alles betritt deinen Herzens-Strom.

Im Himmel gibt es keine Geheimnisse. Auf der Oberfläche, da mögen einem viele verborgene Gedanken unterkommen, alldieweil bist du dir irgendwo im Inneren klar, ob jemand bösartig oder freundlich ist. Du gehst vielleicht mit einer Darlegung deiner Wege, welche sich so und so präsentiert, dem gegenüber verhält es sich mit der Bewandtnis anders, und du lässt, was dir klar ist, nicht bei deinem Gewahrsein anlangen. Diejenigen, die sich vor sich selber verbergen, sind sich dessen womöglich ebenfalls nicht bewusst, tief in ihrem Inneren indes, sind sie sich im Klaren und tun so, als sei die Kenntnis nicht vorhanden. Jedermann hat eine Anschauung von sich selber, welche eher der Fall ist, oder welche eher nicht der Fall ist.

Wir wissen, dieses ist der Verhalt, denn es gibt Viele, die keinen Glauben an die Liebe und Weisheit, welche sie sind, aufweisen. Es gibt Engel, die auf der Erde wandeln, und die nicht akzeptieren, dass sie Engel sind. Selbst die äußerst negativ Eingestellten, welche an ihre Negativität glauben, hätten tief in sich selber einen Schatz an Liebe aufzufinden, falls sie denn bloß einen näheren Blick auf die Schätze richteten, welche sie in sich selber innehalten.

Niemand ist ein verlorener Fall. Zahlreiche Meiner Kinder auf Erden probieren äußere Kleider an und vermeinen, dieses sei, wer sie sind. Es gibt Wölfe in Schafskleidung und Schafe in Wolfskleidung. Schönheit kann verborgen gehalten werden, aber nur eine gewisse Zeit lang. Die Wahrheit wird heraus kommen, und jeder, der auf der Erde entlang mäandert, wird sich letzten Endes in einem Strom Wasser zu Gesicht bekommen und die Realität erschauen von Wer Er Ist, und die Schönheit der Schöpfung erkennen. Die Wahrheit der Erde ist Güte und Erbarmen und Schönheit und Liebe. Einerlei wie vermummt, die Erde ist mit all dem belastet, was ihr euch, es sei und werde verhüllt, momentan wünscht. Ich gebe euch soeben zum Ausdruck, es ist verhüllt, und Ich sage euch soeben, dass ihr nicht das Gewand seid, das ihr anhabt. Ihr seid nicht die Rolle, die ihr spielt, einerlei wie überzeugt ihr etwa seid, das heißt – es sei denn, ihr glaubt just im Moment, ihr seid Liebe. Dies ist die Wahrheit von euch, welche ihr nach und nach anerkennen werdet. Und nach und nach ist womöglich ungemein früher, als es euch dünkt.

HEAVENLETTER # 5220 – 11.3.2015  The Enlightenment That You Seek

DIE ERLEUCHTUNG, AUF DIE IHR AUS SEID

Gott redete …

Diese Erleuchtung, nach der ihr so unerbittlich trachtet, beläuft sich letztendlich auf euch selber vergessen. Ihr wart in eurem Leben eine große Thematik. Ihr wart die Allzeit-Thematik. Ihr habt alles durch kurzsichtige Augen gesehen, so als wären die ganzen Sonnenstrahlen auf euch gerichtet, oder als sollten sie auf euch gerichtet sein.

Erleuchtet werden meint, du vergisst dich selber. Du vergisst Selbstzentriertheit. Nicht länger handelt dein Leben davon, was wer zu dir gesagt hat, und zu welchen Gefühlen das, was sie sagten, dich veranlasste. Du lieber Himmel, nein. Du erwirbst eine ausladendere Perspektive. Du überschreitest deine Selbst-Identität. Deine dir selber auferlegte Identität ist dir so wertvoll, sie hält dich zurück. Du befindest dich in einem Kreis, bei dem du nicht weißt, wie herauszukommen ist. Du fühlst dich so niedergeschlagen, dass du dich selber hoch anschlägst, und du bist auf Andere angewiesen, dies für dich zu erledigen. Aufgepasst.

In diesem neuen Bewusstseinszustand, nach dem es dir so sehnlich ist, findest du mehr von deinem Selbst, nicht jene schäbig-winzige Persönlichkeit, die das ihr Gebührende einfordert. Deine gegenwärtige Identifikation mit deinem kleinen Selbst hat einen anderen Namen, – machen wir uns da nichts vor – es heißt Ego.

Erleuchtung meint nicht, dass alles so läuft, wie du es haben willst, denn nunmehr hast du keine Investition in deinen Weg getätigt. Du hast deinen ungemein schmalen Weg gegen Meine Sicht eingehandelt. Du hast deinen Willen gegen Meinen eingetauscht. Was auch immer deiner Erwartung nach Erleuchtung ist, sie bedeutet nicht, dass du nunmehr zuoberst bist. Ja, du hast einen Gipfelpunkt erreicht, gleichwohl geht es weiter.

Just so wie du dir, um dich glücklich zu machen, ein neues Auto kaufen magst, so hebe dein Selbst-Image und deinen Ort in der Welt an – sei vielleicht gar der, den deine Freunde beneiden, so, wie einem das ja viele Verkaufsmaschen vor Augen führen. Um dein Selbst-Image dreht sich Erleuchtung nicht. Keineswegs. So wie mit dem Auto – Erleuchtung wird nicht längere Zeit das sein, was du von ihr erwartest, da Erleuchtung im Grunde kein Mittel zu einem Zweck ist. Erleuchtung ist nicht etwas, was du besitzt. Sie ist nicht einmal etwas, was du erzielst. Sie ist etwas, was sich zuträgt. Du könntest gar der letzte sein, der dieses mitbekommt.

Sowie du erleuchtet werden wirst, und, hinlänglich Zeit in der Welt vorausgesetzt – erleuchtet werden wirst du – Erleuchtung handelt indessen nicht in Gänze davon, dass du Tag und Nacht glückseligen Empfindens bist. Du wirst nicht an dich denken. Es könnte einem allerdings Glückseligkeit überkommen, aus dem Grunde, dass du nicht mehr länger das Subjekt deiner Anfragen bist. Entsinne dich, sobald du erleuchtet bist, hast du irgendwo deine Identität zurückgelassen. Du hast sie fallengelassen. Sie war deiner Erleuchtung im Weg. Nun ist sie dir aus dem Weg. Jetzt ist deine Identität zurückgegangen. Sie ist dir jetzt nicht von Nutzen. Du hast nun eine größere Sicht, und was dir weiland groß war, ist jetzt nicht von großem Belang.

In der Minute, in der dein kleines Selbst aufhört dazwischenzuplatzen, bist du der Anhaftung ledig, und dies, Meine Freunde, dies ist Erleuchtung. All jenes alte Gepäck ist aus dem Weg. Jetzt ist es euch so, als wärt ihr in einer neuen Küche, wo nicht der ganze Krimskrams auf der Arbeitsfläche herumliegt. Im Abwasch ist kein Geschirr zu sehen. Alles ist weggeräumt, und das Wirrwarr ist vorüber. Just du und Ich sind da. All die klapprigen Angelegenheiten, die dir einstmals wichtig waren, haben ihre wahren Farben und ihre geringe Größe aufgezeigt.

Nun siehst du über das Darüberhinausgehende hinaus. Deine gesamte Ausgewogenheit ist anders. Was dir nunmehr von Belang ist, ist nicht einmal dein Fortschritt. Du bist nicht mehr länger das Hauptgericht auf der Speisekarte. Du vergisst, wo du dich zurückgelassen oder abgestellt hast. Du befindest dich nicht mehr länger zur sicheren Verwahrung auf einem Regal. Du bist jetzt auf dem Scheitelpunkt der Welt mit frischem Aussichtspunkt und neuen Zuständigkeiten, indes existierst du nicht mehr weiter, nicht so, wie du dich gewöhnlich kanntest. Du bist jenseits deiner selbst. Jetzt kommst du nicht als erstes. Es gibt nicht einmal ein erstes, ebenso wenig ein letztes.

Du bist fort. Eine nähere Bestimmung von dir ist abgegangen. Du bist undefiniert. Du bist Weite. Schatten sind vorüber. Du bist verschwunden und dahin. Leben ist. Gott ist. Du bist ausgeleert, und jetzt akklimatisierst du dich an dein neues Bewusstsein, welches dich bis zum Überlaufen erfüllt.

HEAVENLETTER # 5221 – 12.3.2015  Now Your Heart Is Opening

NUN IST DEIN HERZ AM AUFGEHEN

Gott redete …

Wenn du Mir gerne schreiben und von Mir hören möchtest, mündlich oder schriftlich, dann setze dich bei Mir hin, als wären Wir Knie an Knie aneinander. Du hast keine Frage zum Stellen zu haben. Manchmal kann für dich, bevor du von Mir etwas vernimmst, Mir eine Frage zu stellen haben ein Stolperstein sein, denn Meine lieben Kinder möchten gerne auf eine fantastische Frage kommen, auf eine Frage, die Gottes würdig ist, oder, die eures Eindruckes von Gott würdig ist.

Natürlich ist für Mich keine Frage zu groß oder zu klein. Ihr habt keine Frage zu haben. Gleichzeitig möchtet ihr gerne von Mir, unmittelbar von Meinem Herzen zu dem euren hin, hören. Das möchtet ihr, nicht wahr? Wenn ihr das doch bloß wagen könntet. Es ist nicht gewagt. Es scheint euch bloß gewagt.

Wenn ihr schreibt, dann schreibt einfach hin:

Gott für [dein Name]. Dieser kleine Anfang zeigt deine Offenheit dafür, Mich zu vernehmen. Es stellt zudem klar, von Wem du gerne etwas zum Hören haben möchtest. Du lässt Mich hinein kraft deines unbekümmerten Ansinnens, von Mir zu hören.

Vielleicht möchtest du die Augen schließen, deine rechte Hand an das Herz legen. Etwas wird kommen. Du tust dich nicht nach einer spektakulären Friedensnobelpreis-Botschaft von Mir um. Du möchtest Mir einfach näher sein. Also, du schreibst den ersten Gedanken hin, der dir in deinen Kopf schießt, du stimmst behutsam zu, dass er für dich von Mir ist. Schreibe es einfach hin, egal was es ist. Lasse es sein, was es ist. Beurteile es nicht. Es ist in Ordnung, falls das, was du zu vernehmen scheinst, dir ganz gewöhnlich zu sein scheint.

Dies lässt dich in Gang kommen. Danach lässt du es rollen. Du hast keine Idee, wohin dich die ersten Worte, die bei dir eintreffen, führen werden. Du horchst auf Mich. Ich kündige Mich nicht in Goldbuchstaben oder mit Weisheit, bei der man sich an die Hüfte schlägt, an. Du wirst schlichte Worte von Mir zu hören bekommen. Du schreibst einfach. Hier geht es nicht darum, was man automatisches Schreiben nennt. Du schreibst nicht müßig. Du schreibst nieder, was du hörst, denn du bist aufgebrochen, Mich zu hören, so Ich dir so leise, beinahe unmerklich, zuflüstere. Meine Worte langen nicht abgestempelt oder versiegelt bei dir an.

Es ist stets Mein inniges Verlangen, Mich mit dir ebenfalls in Verbindung zu bringen. Belasse dies Mir. Sei dabei ganz locker. Nichts steht auf dem Spiel. Du tust eine großartige Sache bei deinem Wunsch, mehr von Mir zu hören. Du bist auf nichts sonst aus als darauf, von Mir zu hören. Nun tut sich dein Herz auf.

Schreibe so zügig du kannst, mache dir dabei nichts aus Rechtschreibung oder Zeichensetzung oder aus all den ordentlichen Dingen, die du in der Schule beigebracht bekamst. Du hast keine schöne Handschrift zu haben. Du hast nicht auf den Linien zu schreiben. Du kannst dein Godwriting-Notizbuch über Kopf hinlegen oder es so drehen, dass du senkrecht zu den Linien schreibst. Diese Dinge spielen keine Rolle. Dein Behuf heißt, dichter zu Mir her zu gelangen. Ich möchte dir unentwegt näher kommen.

Im Moment möchtest du all das los lassen, was du je über Mich gehört hast. Du sagst nicht vorher, was Ich sage. Du schreibst schlicht, so zügig du kannst, die Gedanken nieder, die in deinen Geist zu gelangen scheinen.

Du kommst Mir näher, indem du dich selber vergisst. Mache dir nichts daraus, was du über dich denkst oder was die Leute, die du kennst, von dir denken. Mich erreichen – das ist Unser trauliches Einssein sich ergehen lassen.

Dass Wir miteinander verkehren, ist in der Vergangenheit nicht in Betrieb genommen worden. Die Welt dachte nicht gut davon. Die Welt sprach dir zu, nicht von Mir zu hören. Im Gegensatz dazu, was die Welt sagt, ist dies Realität. Die Welt kann obendrein den Gedanken aufgebracht haben, von Mir hören könnte dich prahlerisch machen, voller Stolz und Herrlichkeit oder Phantasie. Die Wahrheit ist die, dass von Mir zu hören bekommen dich bescheiden macht.

Erwarte nichts und gewinne Zugang zu dem Einen, Welcher stets zu dir Spricht, und wohl eher nicht vernommen wurde.

Entsinne dich, du versuchst nicht, Mich zu hören. Du versuchst überhaupt nichts. Es kann sein, du warst dein ganzes Leben lang am Probieren. Wie Ich zu vernehmen bin, ist leicht, ohne jedwede Anstrengung. Falls Sich Mühe Geben funktionieren würde, hättest du die ganze Zeit von Mir zu vernehmen bekommen. Probieren klappt nicht. Eng festhalten klappt nicht. Ein Empfinden, ein Meisterstück niederzuschreiben zu haben, funktioniert nicht.

Ich freue Mich für dein Selbst auf dein Mir-Zuhören.

HEAVENLETTER # 5222 – 13.3.2015  The Art of Getting the Job Done

DIE KUNST, DIE ANSTEHENDEN BELANGE ERLEDIGT ZU BEKOMMEN

Gott redete …

Ich möchte dir deutlich machen, wie es geht, dich zu bündeln, zu Zeiten wann es dir schwerfällt, dich zu fokussieren. Ich möchte dir ein großes Geheimnis zu verstehen geben über die Kunst des Konzentriertseins, darauf, worauf du dich eigentlich nicht richten möchtest und was dennoch ausgeführt gehört. Oder es ist dir etwa um ein Vorhaben zu tun, das du gerne tun möchtest, zum Beispiel einen Pullover stricken. Es macht dir Spaß, dir ein Muster auszusuchen, dir das Garn deiner Wahl, die Farbe und so weiter in den Sinn zu nehmen, und doch, irgendwie schaffst du es nicht, dich dazu zu bringen, mit dem Stricken anzufangen.

Vielleicht ertappst du dich dabei, wie du eine Einkommenserklärung ausfüllst, oder wie du für die Schule einen Aufsatz zu schreiben oder wie du einen Schrank aufzuräumen hast. Du bist einfach nicht imstande gewesen, dabeizubleiben. Du findest etwas, was dich ablenkt. Du schlenderst von ihm weg. Aus welchem Grunde auch immer, das Vorhaben spielt vor dir eine große Rolle. Falls es denn darum ginge, bei der Lotterie deinen Gewinn abzuholen, hättest du die Kraft, über dich hinweg zu tapsen, um ihn dir zu holen, oder um was immer zu tun, was jemand zu tun hat, um den Gewinn an sich zu bringen.

Du möchtest wirklich gerne deine Hände dazu veranlassen, jenen Schrank wieder in Ordnung zu bringen, und dennoch ist es dir scheinbar so – du kannst nicht zu dem Punkt gelangen, wo du den Anfang damit machen wirst. Es ist möglich, du bist der Auffassung, es sei eine große Sache. Es könnte dir zu einer Überraschung werden und du könntest herausbekommen, dass es nicht einmal eine Stunde braucht. Viele Aufgaben werden, sowie du sie anpackst, eher nicht so lange brauchen, wie du dir gedacht hast.

Und, falls die Aufgabe denn so umfänglich ist, wie du meinst, kannst du sie in zwei Teile einkürzen. Zu was für einem Kinderspiel das dann wird! Es kann gar sein, du siehst dich die ganze Angelegenheit ohne viel Aufhebens auf ein Mal erledigen. Es war nicht das Projekt, welches deine Energie beharkte. Es war all das Aufschieben, was dich verschliss.

Hier nun eine Daumenregel, die Ich wahrnahm. Je länger es braucht, dass du dich in ein Vorhaben einlebst, in ein großes oder kleines, in ein einfaches oder komplexes, sei es nun, die Aufgabe stellt deine Wahl dar, oder sie ist es nicht – desto schwerer und schwerer gerät das Projekt, und es beansprucht dich sogar letztlich länger! Je rascher du dich auf es einpendelst, um so weniger Zeit nimmt es in Anspruch. Hättest du dich von Anfang an auf es eingelassen, würde es mittlerweile bereits zuende gebracht sein.

Ich bin indes bei dem Geheimnis noch nicht angelangt.

Sofern die zuhandene Aufgabe deine Einkommenssteuer darstellt, hast du vielleicht Angst, es stehe dir eine größere Steuerschuld ans Finanzamt ins Haus. Falls es um eine Schulhausaufgabe geht, hast du vielleicht Angst, dein Aufsatz wäre nicht gut. Angst vor Versagen kann dir hinterherjagen. Von Zeit zu Zeit macht dir Furcht vor Erfolg Angst. Selbst bei dem Schrank, den du in Ordnung bringen möchtest, vielleicht ist es dabei der Gedanke an andere Schränke, die nach diesem einen herangezogen und aufgeräumt gehören, welcher dich herunterzieht.

In der Tat gibt es etwas, was dich zurückhält, anderenfalls wäre das Vorhaben mittlerweile ausgeführt.

Vielleicht denkst du zu viel. Ja gar ein kleines Vorhaben gerät größer, sobald du ihm unentwegt mit Bildern beikommst und dir die damit einhergehenden Schritte bildlich vorstellst. Du wirst deinen Küchenabfalleimer jeden Tag leeren ohne einen Gedanken darüber. Sofern du dir jede Handlung vorher beschautest, welche das Leeren des kleinen Küchenabfalleimers benötigt, würde dies ebenso zu einem großen Projekt werden:

1. Nimm von dem Abfalleimer den Deckel ab.

2. Ziehe den Plastiksack heraus, in dem der Abfall steckt.

3. Mache oben einen Knoten in dem Sack.

4. Gehe die Treppen runter.

5. Öffne die Tür.

6. Gehe durch die Tür.

7. Gehe einen kurzen Weg zu dem großen Müllbehälter.

8. Schraube den Deckel des großen Müllbehälters auf.

9. Wirf deinen Küchenabfall hinein.

10. Verschließe den Deckel des Behälters wieder.

11. Gehe zur Tür zurück.

12. Öffne die Tür.

13. Gehe in das Haus.

14. Schließe die Haustür.

15. Steige die Treppe hoch.

16. Wische den Boden deines Küchenmülleimers aus.

17. Beschaffe dir einen neuen Plastiksack.

18. Versieh den Küchenmülleimer damit.

19. Lege wieder den Deckel drüber.

Nun also das Geheimnis. Setze dich jetzt im Augenblick hin und schicke dich dazu an, zu was auch immer. Falls du denn wissen möchtest, wie dich bündeln geht, bündelst du dich einfach, und bündelst du dich just jetzt im Augenblick. Dies ist das Geheimnis. In dieser Minute, in der du damit anfängst, bist du schon auf halbem Wege nachhause. Kein Fortschieben mehr. Nicht lange hin, und du hast es erledigt. Das Geheimnis lautet, in die Gänge zu kommen, so, als wüsstest du das nicht bereits!

HEAVENLETTER # 5223 – 14.3.2015  In the Non-Land of Infinity

IN DEM NICHT-LAND DER ENDLOSIGKEIT

Gott redete …

Traurigkeit ist eine Sache, Tränen eine andere. Tränen sind eine schöne Befreiung. Traurigkeit ist ein Festhalten. Es hält daran fest, was war oder was deinem Dafürhalten nach war, und daran, was deinem Dafürhalten nach bleiben sollte, es aber nicht tat, nicht konnte. Tränen sind so ausgelegt, dass sie die Traurigkeit aus deinem Herzen herausströmen lassen.

Es gibt festklammern, und es gibt los lassen. In jedem Falle reden Wir über Illusionäres. Ein jeder Wirklichkeit gewordene Traum ist auch so illusionäres Trügerisches, das begreifst du.

In der Welt geht alles weiter, gleichwohl ist es allesamt ein Pfad aus goldenen Ziegeln. Nichts war jemals, und alles war nicht. In gewisser Hinsicht hat die Welt, welche aus Materie gemacht ist, keine Substanz. Die Welt ist wie ein Foto.

Die äußere Welt hält nicht die Verlässlichkeit inne, nach der es dir so ausgiebig ist. Es ist bei dir eine Neigung zu verzeichnen, die Welt wie eine Verbindlichkeit zu sehen, als einen Spießrutenlauf, den zu durchlaufen du aufgefordert seist. Allzu oft ist dieses Leben, das du als einen Spießrutenlauf betrachtest, zu viel für dich, und du weißt nicht wohin dich wenden. In einer Wildnis des Lebens fühlst du dich abhanden gekommen und, vielleicht, hereingelegt.

Lasse die Illusion von Gefährdung los. Einerlei wie reell sie erscheint, selbst Gefahr ist Illusion. Du kannst das Leben nicht gefangen setzen, so, als könntest du es in deiner Hand zusammendrücken. Komm und gib zu, dass das Leben entschlüpfend ist. Je mehr du probierst, es zu erhaschen und zu umklammern, umso mehr scheint es wegzurennen. Deiner Sicht nach ist es so, dass das Leben von dir wegrennt. Du hast es beinahe in deinem Handinneren, dennoch umfängst du es nicht. Auf der anderen Seite, da etwa wirst du vom Leben wegrennen, und es greift dich auf und lässt dich hier und da fallen.

Du denkst, du kennest jemanden, und du kennst die Person schlechterdings nicht, oder, du kennst nur einen Aspekt des Menschen und bist alsbald durch andere Aspekte, die am Heraustaumeln sind, geschockt. Es wird eher den Anschein haben, dass nichts ist, wie du dachtest.

Lasse die Vergangenheit ruhen. Lasse das Leben sein, wie es ist. Das ist nicht von Belang. Du läufst ohnehin durch das Leben. Du magst meinen, du laufest durch einen Dschungel, und ein Dschungel ist ebenso illusionär wie alles andere.

Das, was du nicht siehst, nicht anfassen kannst, usf., das, was keine Konkretheit besitzt, das ist nicht Illusion, es ist vielmehr Wahrheit. Was ihr wisst, ihr Lieben, ist gar nicht so viel, denn es ist Illusion, so eine Art simulierendes Lehrmodell. Das, was ihr nicht wisst und nicht anpacken könnt, das ist Realität. Alles sonstige ist eine Bilderschau.

Dramatisches in der Welt ist von der Welt. Das Göttliche in Erzählungen mag ja Dramatisches an sich haben, das Göttliche selbst wird von Dramatik nicht abgelenkt. Das Göttliche ist nicht auf der Suche nach sich selbst. Es rennt nicht wie verrückt herum. Es ist Stille. Das Göttliche weiß um sich selber und ist machtvoll. Es ist sachte und übersprudelnd. Ich komme immer wieder auf die Thematik zurück, dass ihr, in eurer Essenz, Göttlich seid. Göttlich kann alleinig Essenz sein, das begreifst du. Das Göttliche ist Wahrheit. Alles weitere ist Fiktion. Fiktion kann eine gute Story sein oder gar eine großartige Story, dennoch ist es allemal vollauf Erzähltes. Das ganze Drama ist Erzähltes. Ihr seid nicht auf Erzähltes beschränkt. Ihr lebt in einem weitaus umfänglicheren Gefilde als in Geschichten. Betrachtet Erzähltes als Spielezeit. Es ist nicht reale Zeit, denn abgemessene Zeit ist nicht reale Zeit. Endlosigkeit kann nicht zeitlich festgelegt werden. Sie ist das Nicht-Land der Endlosigkeit, in dem ihr in Wahrheit Wohnung habt.

Du bist ein Bewohner in Endlosigkeit. Du bist ein Unendlicher Bewohner in Endlosigkeit. Du bist ein Fortwährender Bewohner in Meinem Herzen, und Mein Herz ist das Herz der Herzen. Hier, hier bist du. Es gibt kein sonstwo, wo du sein kannst. Du kannst nicht aus Meinem Herzen heraus sein. Du kannst schier Liebe inwendig in Meinem Herzen sein, und Liebe, das bist du und kannst es einzig sein, einerlei, was du dir vorstellst und woran du festhältst. Das Träumen gelangt zu einem Ende, wohingegen Endlosigkeit Unendlich ist.

HEAVENLETTER # 5224 – 15.3.2015  Your Very Own Soap Opera

DEINE UREIGENE SEIFENOPER

Gott redete …

Du bist in der Welt aufgefegt worden. Sie ist dir das A und O. Sie ist deine Seifenoper. Du siehst bei ihr zu, und gleichwohl bist du in allen Teilen eingebettet. Was wäre denn eine Seifenoper ohne einen Schurken? Du bringst dich mit dem Helden in Zusammenhang, der öfters ein Opfer sein kann, eine gewisse Zeitlang irgendwie, und danach steigst du in leuchtenden Farben hoch, nur um daraufhin abermals ein Opfer zu werden. Wie du dich doch in Beziehung setzt.

Seifenopern sind reelles Leben auf der Erde, sowie du dich in ihnen verfängst. Jeder auf der Leinwand, mit Ausnahme der Schurken, ist am Leiden, allerdings kriegen die Schurken früher oder später, öfters später, ebenfalls ihre Quittung. Die Schurken sind euch in ihrer Gemeinheit ja gar lieb. Sie haben einen gewissen Wagemut und eine Kühnheit ihrer Überzeugungen an sich, die ihr gerne besäßt.

Sowie du dich nicht in der Seifenoper verheddert hast, ist der Schurke ebenso lachhaft wie jeder sonst da oben auf der Leinwand.

Selbst wenn du die Seifenoper ausschaltest, sind deine Gedanken auch so noch bei der Bewandtnis, wie es denn weiterging, und du denkst an all die Absurdität. In jenem Sinne sind Seifenopern ebenso gut oder ebenso schlimm, wie das Leben, das du in deinem Haus oder außerhalb von ihm zu leben scheinst.

Verwicklung ist dein Zweitname. Sie ist dein Zweitname gewesen. Nunmehr lehnst du dich mehr der Gelassenheit zu. Womöglich bedarfst du einfach nicht mehr länger all des Dramatischen in deinem Leben, denn, selbst unterdessen du es um dich hast, dient es in der einen oder anderen Art einem Behuf. Vielleicht bekommt es deinen Geist von dir und von der Vertreibung, die du verspürst, weg. Die Verärgerung hält deinen Geist davon, was noch tiefer entmutigend ist als die Beschwerlichkeiten, denen du deine Emotionen beiordnest, weg. Jemand sagte etwas, was dich aufbrachte, es gibt dem hingegen weidlich mehr, was dich aufwühlt, als das, was du dir etwa soeben anschaust.

Dein Ort im Universum ist davon abhängig, wie du ihn siehst. Du fühlst dich nicht unausgesetzt gewürdigt. Das ist dein Empfinden. Ich bedaure das, dass dir nicht die Anerkennung zukommt, die du verdienst. Da ist eine tiefergehende Anerkennung, die du nicht innehast, und dabei geht es um deine eigene. Sie ist deine eigene, und sie ist deine Vergangenheit. Sie ist du, der du dich aus der Hand legst, während dein Leben darum kreist, was Andere von dir denken oder womöglich von dir denken.

Was du auch aufgreifst – es mag ja zutreffend sein oder es ist es nicht -, was allerdings Andere denken, sagen und tun, affiziert dich erheblich. Allzu stark. Irrig oder korrekt, du bist tangiert, und du weißt nicht, was mit der Hoffnungslosigkeit, die du verspürst, anzufangen ist. Du probierst, dabei ohne das Ego zurechtzukommen, indes tut dir etwas zutiefst weh, und du stößt oft darauf. Es ist dir mit Sicherheit keine Kleinigkeit. Wie kommst du aus jener Arena heraus, der Arena von Er liebt dich oder Er liebt dich nicht, oder der Arena von Sie respektiert dich oder Sie respektiert dich nicht, oder der Arena von Die Welt ist dir gegenüber fair, oder Die Welt ist es nicht.

Du möchtest gerne aus der Arena versehrter Gefühle und von Dünnhäutigkeit heraus bleiben, und, ganz gewiss, du würdest draußen bleiben, wenn du bloß wüsstest Wie. Du möchtest friedliche Tage und ein friedvolles Leben. Stattdessen sind deine Tage und das Leben angefüllt mit Ängstlichkeit, die dich geschwächt zurücklässt. Vielleicht bleibst du bereits aus dem Gewühle heraus, die Gefechte indes gehen in deinem Inneren weiter, und du scheinst außerstande zu sein, dabei deine Teilhabe zu drosseln.

Du sagst zu dir, du möchtest nicht mehr dermaßen viele Dinge herumwirbeln, und doch ist der Anschein der, dass du außerstande bist, aus dem Rad herauszukommen.

Einerlei, wie nahe du Mir kommst, es scheint, dass sich jenes Rad ununterbrochen weiterdreht. Es spielt schon kaum noch eine Rolle, wessen Opfer du bist. Du bist dein eigenes Opfer. Probiere es so gut du es kannst, du scheinst an dir selber Rache zu nehmen. Du bist jemandes Beute. Wenn niemand um dich herum ist, es sei denn in den Gedanken, ist es anscheinend letztendlich du, der sich dich als Opfer kürt.

Geliebte, es ist nicht so, dass ihr eine dicke Haut entwickeln solltet. Kein Harnisch ist aufwändig genug, um euch gegen eure eigenen Gedanken abzuschirmen. In der Tat, ihr denkt zu viel.

Macht einen schönen Spaziergang. Seid einem Freund behilflich. Bekommt euren Geist dorthin, was ihr tun könnt, um die Welt freundlicher zu machen. Es gibt für euch keinen Bedarf, in derart vielen wachen Momenten die Gedanken anderer Personen um euch zu haben. Es hat nicht so sehr von Belang zu sein, was Andere von euch denken.

Denke daran, wie gut Ich von dir denke. Ich sehe dich. Ich sehe dein Licht. Ich wische dir die Tränen ab. Komm, sieh, so, wie Ich sehe, und Andere werden ebenfalls dazu gelangen, einen Blick einzunehmen, wie Ich ihn habe. Dein Herz wird gestillt werden, und andere Menschen werden ebenfalls über die Schwelle hinüber

schreiten. Du wirst wieder leichtfüßig und dank frischer Gedanken beglückt und gesegnet sein. Lasse Mich jetzt bei dir einhaken. Denke an Mich, und minderes Denken wird abfallen. Du bist jetzt im Augenblick bei Mir.

HEAVENLETTER # 5225 – 16.3.2015  Where Happiness Lies

WO GLÜCKLICHES ZUFRIEDENSEIN ZU LIEGEN KOMMT

Gott redete …

Vertreibe dich selber nicht aus Meiner Liebe. Weil du dich bedrückt, unterdrückt, ungeachtet und so weiter  fühlst stellt keinen Grund dar, Mich aus deinem Herzen zu vertreiben. Glaube es oder glaube es nicht, Ich bin dein Bester Freund. Manchmal hast du das Gefühl, Ich sei dein Einziger Freund. Manchmal hast du das Gefühl, jeder habe dich im Stich gelassen, du seist gestrandet, und du fragst dich, wo Ich denn sei, sowie du Meiner bedarfst. Dies könnte sogar ein Slogan in deinem Leben sein. Wo ist Gott, wenn ich Seiner am meisten bedarf?

Es ist für dich schwer zu akzeptieren, dass Ich Mich in Zeiträumen, die du als Beschwernis wahrnimmst, unversehens an deiner Seite befinde, dich in Meinen Armen halte. Das stellt dich nicht zufrieden. Deine Gedanken gehen eher in die Richtung: „Gut, dann beweise es mir, Gott. Ich bitte dich inständig, mir zu zeigen, dass Du an meiner Seite bist. Ich gäbe eine Menge dafür zu wissen, dass Du an meiner Seite bist.“

Geliebte, es möchte einem fürwahr so vorkommen, dass es euch danach ist, ungemein wenig zuwenden zu mögen. Euer bester Freund ist nicht fortwährend jemand, der euch auf Geheiß ist.

Ich bin ein Geber, dennoch gebe Ich euch nicht immer, was ihr möchtet. Dies stellt nicht bestrafen dar. Nicht vernachlässigen. Euer Empfinden, ihr würdet links liegen gelassen, ist gänzlich grundlos. Ihr könnt euch nicht einmal einen einzigen plausiblen Grund dafür ausmalen. Ihr fragt euch:

„Was denkt sich Gott wohl dabei?“

Falls ihr das erfassen könntet, wärt ihr nicht in der Geistesverfassung, in der ihr euch befindet. Versteht bitte, dass ihr euch gegenwärtig, von eurem Standpunkt her, nicht im Klaren zu sein vermögt. Ihr könnt es nicht sehen. Ihr könnt es nicht hören. Wie könntet ihr denn bloß? Der Verhalt eures Lebens und der Vorlieben und Neigungen, die mit ihm in Verbindung stehen, befindet sich nicht in eurer Reichweite. Es fällt euch sehr schwer, Vertrauen zu schenken.

In einer sich wandelnden Welt, heißt Meine Fürsorge, dass ihr Vertrauen schenkt. Und doch, ihr seid dazu nicht in der Lage. Ihr könnt es einfach nicht. Ihr seid voller Jammer und armseliger Gedanken, und ihr könnt einfach nicht auf Mich setzen.

Ihr stellt etliche unbeantwortbare Fragen. Zumindest sind sie euch unbeantwortbar. So zum Beispiel – wie konnte ein liebevoller Gott euren Säugling wieder in den Himmel heimholen? Wie kann jemand irgendwessen Kind von seiner Mutter und seinem Vater fortnehmen?

Wie kann es ein Liebevoller Gott zulassen, dass ihr euer Herz herausschreit und verzweifelt? Die Crux an der Angelegenheit scheint euch, sie habe sich zu Meinen Füßen niedergelassen, und ihr habt das Empfinden, Ich liebte euch nicht. Dies ist die einzige Erklärung, die ihr hervorkehren könnt. Die Folgerung, die ihr zieht, ist verkehrt, obzwar ihr euch just dabei belassen findet, und unterdessen ihr rundum verzweifelt seid, könnt ihr euch einfach keinen Reim darauf machen.

Ihr könntet Sherlock Holmes sein, und auch so nicht ausfindig machen, was was ist. Sherlock Holmes könnte eine Million Hinweise zukommen, und immer noch würde er weiteren nachjagen. Einsichtsvermögen ist des Geistes. Es ist euer Intellekt, der nach Erklärung lechzt. Euer Intellekt ist zum auslotenden Ergründen außerstande.

Zieht den Gram von eurem Herzen weg, nicht bloß guter Gesellschaft und dem Erscheinungsbild zuliebe, sondern weil es euch sehnlich danach ist, näher zu Mir zu kommen. Euer Intellekt kann sich nicht rühren, euer Herz indes kann sich auftun und Mich und Meine Liebe für euch einlassen.

Vielleicht siehst du Mich wie einen Gott, der es heute regnen lässt und du konntest nicht zum Spielen raus. Vielleicht kannst du ganz einfach nicht nachvollziehen, wie Ich dich jemals enttäuschen und untröstlich dastehen lassen konnte.

Falls du die Verbundenheiten im ganzen Leben erblicken könntest, wärst du dichter am Begreifen dran, du kannst aber nur so weit sehen, wie du sehen kannst, und Meine Kinder wollen, was sie wollen. In Wahrheit möchtet ihr keine Erklärungen, selbst dann wenn ihr sie verstehen könntet. Ihr möchtet, dass das, was ihr als falsch seht, richtig gemacht wird. Ihr möchtet eine Abbitte, und ihr möchtet die Uhr zurückdrehen und all das wiederfinden, was ihr als Schwund betrachtet.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist gehöriges Wachstum das anstehende Notwendige. Jedenfalls werdet ihr vorrücken. Ihr werdet zu frischeren Auen gelangen. Und ihr werdet Mich dort erblicken. Ihr werdet weit und breit sehen, und euer Herz wird sich auf ein Neues auftun, und ihr werdet glücklich sein. All dies wird eben hier auf der Erde eintreten. Ihr werdet wieder mit Glück vertraut sein, denn ein jedes zufriedene Glücklichsein kommt in eurem Inneren zu liegen.

HEAVENLETTER # 5226 – 17.3.2015  See an Opportunity Right Before You

SIEH UNMITTELBAR VOR DIR EINE GÜNSTIGE GELEGENHEIT

Gott redete …

Ich möchte sagen, dass es nicht Vieles gibt, was Ich nicht bereits gesagt habe. Es ist allemal nicht viel, was dich das Leben nicht bereits gelehrt hat. Aber, ah, die Distanz indes zwischen dem Verstandesgeist und dem Aus-Leben dessen, was du hinzulernst und was du an Einsichten erlangst.

Technisch gesprochen, weißt du schon ausreichend Bescheid. Du weißt um Besseres, denn dass du dir deine besonnene Gelassenheit abhanden kommen lässt, dennoch büßt du deine Kühle ein. Du weißt um Besseres, denn Anstalten zu machen, über das Leben und Andere Herr zu sein. Du tust das tatsächlich. Und, ja doch, da hast du es, womöglich überwachst du Andere und kommandierst sie herum, querbeet.

Wir kommen auf los lassen zurück. Wir kommen auf dich selber finden zurück. Wir kommen auf das Ego los lassen zurück. Wir kommen aufs in Vergessenheit geraten lassen zurück. Du hast deine Ego-Persönlichkeit nicht vergessen, und mithin klammerst du dich an das fest, was die Welt sagt oder tut oder dir einredet, es zu tun.

Du bist nicht jemand, der der Auffassung, Liebe zuzuwenden und andere Menschen nicht in Besitz zu nehmen, Lippenbekenntnisse zukommen lassen möchte, und doch, just das siehst du dich tun. Du hast womöglich das Gefühl, ein Vorherrschen deines beehrten Platzes im Leben werde nicht eingelöst, und Ehrung und ihr Freund, das Ego, geraten zu vorrangig Bedeutsamem, und du wirfst dein besonnenes Gelassensein um des Ego’s willen aus dem Fenster.

Es ist so vieles da zum Los-Lassen. Es gibt für dich so vieles zum Los-Lassen, weil du befürchtest, etwas dir Wertvolles augeben zu müssen, und dies selbst obschon dein kleines Ego und nicht-unangefochtene Ehrung und so fort nicht so viel lohnen.

Andere mögen ja sagen, du habest dich selber zu beschirmen. Geliebte, ihr habt aus dem Ego-Modus herauszukommen. Die Ego-Betriebsart gibt euch, unter anderem, zu verstehen, ihr hättet euren Platz in der Welt zu wahren. Natürlich, ihr seid auf die eine oder andere Weise unterrichtet worden, euch nach der Spitzenreiterposition umzutun. Nicht so oft wurde euch bedeutet, die Liebe an die erste Stelle zu stellen. Ihr distanziert euch nicht von euch selbst, indem ihr die Liebe als zuvörderstes hernehmt. Ihr stellt euch nicht in Abrede, wenn ihr jemandem Verständnis schenkt und eine Gefälligkeit zureicht, selbst dann, wenn es euer Empfinden ist, dass euch nicht volle Anerkennung gezollt worden sei. Freundlich und liebenswürdig sein und nicht verargen ist eine fantastische Gabe, die ihr innehabt. Ihr habt diese großartige Gabe gereicht bekommen, damit ihr sie zuwenden könnt. Das Ego ist nicht besonders viel. Trefft eure Entscheidungen ohne ein Einpauken durch das Ego.

Euer Großherzigsein ist keine Einstudierung. Es ist kein Auftrittsgebaren. Ihr seid keine Fantastische Person, um Anderen herzuzeigen, wie fantastisch jemand sein kann. Ihr seid nicht wohltätig, um als wohltätig betrachtet zu werden. Ihr macht euch nicht auf den Weg, für Andere ein gutes Beispiel zu sein. Ihr seid euch selber gegenüber aufrichtig.

Ihr seid nicht die personifizierte Freundlichkeit. Ich mache dich zu einer bescheidenen Person, die eine Gelegenheit unter die Augen bekommt, jemandem von Herzen zu helfen, und nicht aus Verpflichtung. Ihr seid gesegnet worden, und Segnungen gehören weitergereicht. Wir reden von einem natürlichen Hergang des Lebens. Ihr seid kein Gutmensch. Du bist jemand, der eine kleine Sache erblickte, die du tun konntest. Es geht überhaupt nicht um dich. Du bist kein großartiger Wohltäter. Du bist ein simples Menschenwesen, das etwas zu tun sah. Schier so wie wenn du ein Stück Abfall zum Aufheben siehst, so siehst du jemanden vor dir, dem du beistehen kannst, selbst dann, wenn dies schier das Ausmaß aufweist, dir deine bedachte Gelassenheit eben nicht abhanden kommen zu lassen.

Du trägst nicht das Gewicht der Welt, allenthalben bist du ein Bruder. Vielleicht kannst du nicht deines Bruders Hüter sein, ein Bruder, das freilich kannst du sein.

Du bist kein Pfadfinder, dennoch kannst du etwas erblicken, was getan gehört, und du tust es, so ziemlich ohne weiteres Aufheben, so, wie du ein Taxi herbeiwinkst. Wenn du in New York lebst und ein Taxi haben möchtest, streckst du deine Hand raus.

Ob du nun in New York oder in einer kleinen Stadt zuhause bist, Wir reden über dein die Hand Herausstrecken.

Wenn es vor deinem Haus zu Glatteis kommt, streust du dort Sand. Womöglich streust du zudem, so du ja gerade dabei bist, etwas Sand auf dem Bürgersteig deines Nachbarn.

Nun, es ist nichts Dubioses daran, dich über dich gut zu fühlen, sowie du heute Abend zu Bett gehst. Es ist gut, dich was dich angeht gut zu fühlen, freilich geht dein Behuf beim Zuwenden einer Gefälligkeit über dich selber hinaus. Es tun, das steht dir an, dennoch tust du es nicht für dich. Du tust es dafür, worauf man, es sei ein Anderer, zu sprechen kommt, und ganz natürlich fällt dabei etwas Licht auf dich. Gut, ja, du kannst dir selber zulächeln, gleichwie du einem Anderen ein Lächeln schenkst.

HEAVENLETTER # 5227 – 18.3.2015  Playing Cops and Robbers

RÄUBER UND GENDARM SPIELEN

Gott redete …

Du bist wie ein Archetyp mit zahlreichen Gesichtern. Die meisten Leute werden sagen, du seist ein guter Typ. Jemand könnte dich einen simplen und schlimmen Typ nennen. Jemand könnte dich einen simplen oder einen verwickelten Kumpel nennen; einen mutigen, einen ängstlichen Typ; einen sicheren, einen unsicheren Typ; einen liebenswerten, einen lieblosen Kumpel, und so fort. Manche könnten dich einfach Kumpel nennen. Wie ihr wahrgenommen werdet, hängt vom Erleben eines Menschen ab, oder vielmehr von dessen Wahrnehmung seines Erlebens, welches er oder sie aus der Vergangenheit verwahrt.

Viele Meiner Kinder haben eine Schlagseite zu ihren vormaligen Erfahrungen mit Anderen, und ihr Hang oder ihre Abneigung euch gegenüber hat mit euch gar nichts zu tun. Ihr macht überdies das gleiche. Wie ihr Andere seht, das hat eine ganze Menge damit zu tun, wie ihr einen Aspekt eurer selbst in Betracht nehmt. Ihr werdet etwa sehen, was ihr immerzu seht. Ihr seht, was ihr vermeint zu sehen. Ihr seht, was ihr einstmals saht, und was ihr einst saht, machte auf euch einen unauslöschlichen Eindruck.

Ihr werdet etwa jemandem Böses gewünscht haben aufgrund seiner oder ihrer Knappheit an Auffassungsgabe. Mangelndes Wahrnehmungsvermögen ist noch kein Verbrechen. Es ist noch keine bundesstaatliche Straftat, wenn euch jemand verfehlterweise im Blick hat, es möchte einem jedoch so scheinen, dass ihr des Öfteren mit der Auffassung einhergeht, ein Missgriff sei nichts weniger als sträflich. Eine Unrichtigkeit, ja. Eine Straftat, nein. Und bisweilen nimmt dich ein Anderer richtig wahr, und du gestehst ungerne die Möglichkeit ein, dass du in der Tat auf eine bestimmte Weise gehandelt hast, welche dich nicht im besten Licht wiedergibt. Dies ist für dich schwer zu verkraften, dennoch kamst du bei Gelegenheit ins Schlittern. Du kannst ohne Weiteres eine gute Person sein, die nach oben glitt. Bist du nicht ab und an weiter nach oben gerutscht?

Ist das nicht alles närrisch, wenn du dir ins Gedächtnis rufst, dass hier auf der Erde alles nur für eine kurze Zeit zugegen ist?

Es wird ein großer Schritt vorwärts sein, sobald du dich zu einem Ort begeben kannst, wo du nicht mehr länger derart viele Dinge als einen Affront nimmst. Nicht so vieles als Affront nehmen wird zudem bedeuten, dass du nicht mehr die Notwendigkeit erblickst, abwehrend zu sein.

Du bist in der Defensive, wenn du meinst, du habest dich zu erklären oder zu rechtfertigen. Du reichst allerhand Gründe her, weswegen du sagtest oder tatst, was du gesagt und getan hast. Vielleicht bittet dich ein Arbeitgeber, etwas so und nicht anders zu tun. Er meint keinen Angriff. Er hat eine Vorliebe. Es ist an dir eine Neigung zu verzeichnen, aber und abermals mit all den Gründen herauszukommen, weswegen du es so machtest, wie du es machtest! Der Arbeitgeber oder Lehrer oder deine Mutter oder wer auch immer ritt keinen Angriff gegen dich. Du gingst davon aus , dass sie das tun, und gerietst defensiv oder wurdest gar angreifend und ausfällig, kraft deiner Annahmen. Jene Menschen hatten eine Vorliebe bekundet. Niemals wollten sie damit sagen, du seist wertlos, oder gar, du befändest dich im Irrtum, so du es so machst, wie du es machst, ganz gleich welche Art und Weise du dir ausgesucht hattest. Sie wiesen dich nicht auf Fehler, die du begangen hattest. Sie baten dich schlicht, etwas anders zu machen.

Wenn du abwehrend bist, hast du die Neigung an dir, bei deiner Verteidigung deine Gründe zu verstehen zu geben. Wenn du nicht abwehrend bist, antwortest du demnach schlicht: „Ja, ich werde es so machen.“ So du dein Gleichgewicht behältst, kannst du gar noch hinzufügen: „Sehr gerne.“

Mir wäre es lieb, wenn die zwei Wörter, offensiv und defensiv, vom Antlitz der Erde beseitigt würden. Das Konzept von Gegensätzlichkeiten stellt einem eine Falle. Sobald es keinen vermeinten Angriff gibt, wird es keine Abschirmung geben.

Es gibt andere Dinge, um darauf deine Energie zu verwenden.

Einerlei wie unerfreulich euch jemand erscheinen mag, es seid ihr selber, auf die ihr reagiert. Wonach auch immer jemand aussehen mag, es bist du selber, mit dem du duellierst.

Du hast nichts zu erweisen. Sei unbefangen.

Niemand hat so zu sein, wie es dir am liebsten wäre, sofern es denn nach dir ginge.

Worauf verwendest du deine Zeit? Im Prinzip verbringst du gegenwärtig deine Zeit und Gefühlsbewegungen mit Wirbel-Machen. Ganz gewiss gibt es etwas anderes, mit dem du deine Zeit zubringen kannst, so zum Beispiel, mit Eintracht oder einem sonnigen Tag, oder mit einer Gefälligkeit, oder einer Auszeit vom Fehlerfinden.

HEAVENLETTER # 5228 – 19.3.2015  High Intention

HÖCHLICHE ABSICHT

Gott redete …

Viele Meiner gewissenhaften Kinder möchten alles richtig machen. Dies ist fürwahr ein menschliches Bestreben. Allerdings ist es recht unwahrscheinlich, dass ihr, was man in der Welt als Perfektion erachtet, erzielen werdet.

Nun möchte Ich euch zu verstehen geben, was euch in allen Lagen das Beste zu tun ist. Hier nun:

Von einem hohen Ansinnen her kommen. Kommt von einer hohen Intention, zu Diensten zu sein, her. Dies ist etwas, was ihr auszurichten vermögt. Mit einem höheren Vorsatz habt ihr eine viel bessere Chance, euer Leben zu steuern, denn euch eine Chance ins Haus steht, perfekt zu sein. Tatsächlich ist es so, ihr könnt die Idee des Perfektseins los lassen, da in der Welt die Chancen, Erfolg zu haben, eher auf unwahrscheinlich stehen. Perfekt wem denn überhaupt? Euch selber? Einem Anderen? Vollkommenheit, so wie schlicht alles sonstige in der Welt, beläuft sich letztlich auf eine Sachlage von Meinungen.

Und danach werdet ihr wohl fragen: „Was ist das Höchststehende aller Vorhaben? Wie mühen wir Menschen uns ab, darauf eine Antwort zu bekommen?“

Was Ich meine, ist, dass ihr von dem höchsten Vorhaben, zu dienen, herkommt. Seht zu, von der höchsten Absicht, Gott zu dienen, her zu kommen. Es ist ebenso überaus schön, euren Kindern und eurer Familie mit der Höchsten Absicht, ihnen dienlich zu sein, aufzuwarten. Oder die Höchste Absicht, eurem Arbeitgeber zu Diensten zu stehen. Das Höchste Ansinnen, köstliches und gesundes Essen zuzubereiten. Das Höchste Ansinnen, dein Auto sicher und rücksichtsvoll gegenüber Allen zu lenken.

Es ist gut, Gedanken dazu zu fassen, was dein Höchstes Ansinnen ist. Es ist offensichtlich, es ist nicht Unser Höchstes Ansinnen, auf das größte Stück Küchen oder den ganzen Küchen aus zu sein. Auf der anderen Seite ist es nicht nötig, dass eure höchste Absicht einen jeden mit einschließt, ausgenommen euch. Ihr habt ein Anrecht auf Kuchen. Ihr habt euch nicht auszulassen. Sich Opfern ist im Allgemeinen keine hohe Absicht, eher dem zum Trotz, was euch dazu zu Ohren gekommen sein wird.

Wenn ein einziges Stück übrig geblieben ist, könnte es sein, du packst es dir. Appetit darauf, dienlich zu sein, kann im Wettstreit mit Appetit nach Essen stehen. Sowie du das letzte Stück Kuchen isst, kann es durchaus sein, das bringt dir nicht das Glück ein, wie du es meintest. Und selbst dann, wenn das Kuchenstück das allerköstlichste ist, was du je probiert hast, währt die Erfüllung nicht so lange wie deine Erfülltheit, die dir überkommt, sofern du es einem hungrigen Kind weitergereicht hättest.

Und, schau her, falls du den ganzen Rest des Kuchens aus dem Kühlschrank aufgegessen hast, ist es nicht an dir, darüber zu plärren. In einer gewissen Weise ist Appetit auf eine Speise nicht so vollauf partnerschaftlich, nicht wahr? Ich gab euch den Appetit. Eure hohe Absicht ist womöglich gewesen sein, den Kuchen nicht zu euch zu nehmen, dennoch tatet ihr es trotzdem. Lasst es damit gut sein. Es ist erledigt und hinter euch. Setzt euch von Bedauern frei. Bar jedweden Bedauerns sein ist ebenso ein höchliches Vorhaben. Bedauern ist nicht höchlich.

Wenn du aus Liebe schenkst, ist das nicht Opfern, denn du tust gerade, was du gerne tun möchtest. Ich möchte so gerne ganz sicher sein, dass ihr dies verstanden habt.

Selbst wenn ihr morgens aufsteht, kann euer hohes Ansinnen darin bestehen, einen fantastischen Tag zu haben. Dies ist nicht eigennützig. So du einen großartigen Tag hast, kannst du dir sicher sein, dass all jene Menschen um dich herum, kraft dessen, dass du einen großartigen Tag hast, ebenso einen großartigen Tag haben werden. Du kannst dich mit mehr als einer einzelnen hohen Absicht versehen. Du kannst mit dem bedachten Vorhaben einhergehen, dass Jeder einen wundervollen Tag hat. Du kannst segnen, und du kannst segnen. Und du, du selber, verdienst es, einen wundervollen Tag zu haben.

Dein Bewusstsein steigt allemal in die Höhe. Es ist möglich, dass Ich es heute nie wirklich nötig hatte, diesen Heavenletter zu schreiben. Vielleicht bist du dir bereits der Mächtigkeit und der beglückenden Segnungen deines Selbst gewahr.

HEAVENLETTER # 5229 – 20.3.2015  The Play of Life [II]

DAS BÜHNENSTÜCK DES LEBENS  [II]

Gott redete …

Es ist, als trügest du gleichsam ein Theater in deinem Herzen. Du hast einen Bühnenautor, einen Produzenten, Regisseur, Bühnendirektor, Schauspieler und noch weiteres in deinem Herzen. Jeden Tag kommen sie auf die Bühne heraus und bringen ein gutes Stück auf die Bretter. Du könntest dir das nicht einmal ausdenken, was, ja nachgerade ohne irgendwelche Probe, auf die Beine gestellt wird. Jeder hüpft auf der Bühne herum, und das Drama tut, was an ihm ist zu tun, und das Publikum, welches dich mit einschließt, ist auf der Reise durch alle Emotionen, die dem Menschen kenntlich sind. Öfters wirst du bei dem Drama überrumpelt. Zu anderen Zeiten, da scheint nichts Neues zugegen zu sein. Sieh dich um. Es wird neue Entwicklungen geben. Die Theatersessel sind jeden Tag voll besetzt.

Selbst wenn du nachhause gegangen bist, das Theater ist da, jeder an seiner Stelle, und an der nachfolgenden Aufführung ist man allemal soeben dran. Das Orchester spielt, und das Theaterstück des Lebens hat mit seinem Kreisen begonnen.

Bist du nicht einer der Akteure auf der Bühne? Ist es nicht dein Theater? Stellst du dich nicht auf der Szene ein, gerüstet für die Komödie oder das Drama, für alle Szenen und Charaktere, die dir vorgesetzt werden? Es ist bis zur Perfektion ein Bühnenstück aus dem Stegreif. Falls ihr denn das Stück über Jahre hindurch einstudiert hättet, könntet ihr euren Part nicht besser spielen – und, im übrigen, es ist dies bei allen anderen Rollen das gleiche. Es ist letztendlich dein Stück und dein Erleben.

Sogar ein Catering Service ist mit von der Partie. Manchmal bist du mit dem Essen zufrieden, und manchmal nicht. Beinahe alle Arten von Darbietungen finden bei dir den Weg auf die Bühne, und bei vielen kommt es in der einen oder anderen Form zu Wiederholungen.

Das Theater nimmt seinen Anfang, zu Zeiten als du Säugling bist, und danach als Kleinkind, die ganze Zeit über, so lange, bis du die Bühne nach deiner letzten Aufführung verlässt, zumeist wenn du alt geworden bist, und sowie eine neue Besetzung von Charakteren deine Bühne übernommen hat. Nach deiner letzten Vorstellung bist du zu einem Teil des allgemeinen Gesprächsstoffs geworden. In späteren Zeiten gibt es bei den Mitwirkenden keinen, der sich deiner wirklich noch entsinnt. Der Name eines Anderen ist auf deinen Bühnenbrettern aufgegangen.

Von deinem neuen Platz hoch auf dem Hügel aus ist dir dies jetzt nicht mehr weiter von Belang. Du eignest jetzt nichts, und du hast alles. Du hast deine personale Identität hinter dir gelassen. Dein Leib und Name sind nun wie alte Kleider in einer Truhe. Du bist wieder auf dem richtigen Weg. Du leitest eine andere Art Orchester, das unablässig spielt und fortwährend das gesamte Universum in die Höhe hebt. Mit Gott zusammenkommen ist stets das gleiche, obschon jedes Mal eminent frisch, niemals ein alter Hut.

Du bist nun zu neuen Schlussausführungen gelangt. Nicht einmal in den Gedanken verfällst du darauf, worauf du als Folgerungen gelangt warst. Es ist mehr so, wie wenn du, während du entlangtanzt, neue Funde machst und auf neue Melodien und Weisen kommst, um dich selber zu begleiten. Es muss sich um die Musik der Sphären handeln, der du lauschst.

Du bist nun auf dem Gipfel der Welt. Du gehst nirgendwohin, und doch bist du überall. Du bist aufs Neue zahlreichen Freunden begegnet, die du einst kanntest, und ebenso Feinden, geradeso wie sie dir nunmehr lieb und teuer sind, und du kannst dir nicht einmal vorstellen, wovon all die Aufregung gehandelt hat, als die Essenz von dir in einer Art Halfter, genannt Körper, herumgetragen wurde. Jetzt kommt es nicht zu einer Vorspiegelung einer Eigentümerschaft, und es stellen sich keine Barrieren ein. Keine Türen, um dort anzuklopfen. Keine Türen zum Schließen. Tatsächlich existiert im Grunde genommen kein Raum, wie auch kein Rennen, um sich dorthin zu begeben.

Oh, du meine Güte, was für ein Nicht-Ort, um dort zu weilen. Du bist so leicht wie Luft. Ebenso bist du mit Licht umgeben. Du umfasst das Licht, und du bist durch Licht umfasst. Wo Licht scheint, da bist du. Es gibt schlechterdings keinen Ort, falls es denn Raum gäbe, dann wären du, das Licht und Gott nicht als auseinander-seiend verlautbart oder auf diese oder jene Weise umarrangiert. Einssein würde Einssein besingen. Endlosigkeit, welche Unfasslich Ausgedehnte Weite ist, würde dich flott halten. Du würdest das Universum füllen. Du würdest wissen, dass du des Himmels bist, und dennoch würdest du das Universum umfangen. Alle Seelen wären in deinem Herzen. Es wäre unmöglich, einen Unterschied zwischen dem einen Herzen und einem anderen anzugeben. Gott würde voller Freude in einem jeden Herzen hervorbersten. Du wärst dir sicher, dass Gott Ist, und gleichwohl, Gott wäre ununterscheidbar von all der Liebe, die durch ihre Beschränkungen birst, deren sie keine hätte, gleichwie jenes Geschehen ja im Himmel das gegebene ist. Was für ein Ensemble bringt doch in dem Immerland – welches existiert, welches indes nicht an einer festgelegten Stelle existiert – Musik zum Erklingen. Im Himmel gibt es keine Mauern. Nichts außer Einssein, welches hier und da wie auch allerorts in die Höhe schwebt.

HEAVENLETTER # 5230 – 21.3.2015  Martyrdom Is Not Your Calling 

MÄRTYRERTUM IST NICHT EURE BERUFUNG 

Gott redete …

Geliebte, nun ist für ein jedes einzelne Meiner Kinder die Zeit da, dass ihr vom Anderen Schuld-Zuschreiben für die Misslichkeiten, die ihr erlebt, ablasst. Ja, Andere mögen sich nicht ideal aufgeführt haben, es ist indes nicht an euch, jemandem die Schuld für eine Lage zuzuschreiben, in der ihr euch befindet. Ihr müsst die Idee loswerden, jemand oder irgendwer sei da draußen, um euch zu fangen. Sofern ihr die ganze Zeit nach hinten über eure Schulter schaut, versetzt ihr euch zu dem zurück, was ihr wahrnehmt oder was ihr als Verfehltes wahrnehmt.

Wir bestreiten nicht, dass ihr unschuldig seid, dass ihr – was auch immer – nicht verdient. Wir halten dem nicht gegen, du hast indes Opfer-Sein los zu lassen, denn was gäbe es fortan für dich also, so du ein Opfer wärest, anderes zu tun, als jene anzuklagen, die dich hereinlegten oder die dies deiner Auffassung nach taten oder es tatsächlich bewerkstelligt haben? Dessen ungeachtet, worin kommt dabei der Nutzen für dich zu liegen? Ihr mögt ja was eure Unschuld angeht absolut recht haben, wohingegen bringt euch das?

Beseitigt das Wort Schuldhaben aus eurem Vokabular. Es schafft euch einfach nirgendwohin. Einerlei wie eingeschränkt jemand gewesen sein mag, du bist derjenige, der das Feuer anzündet, das du ihnen anheftest. Ich versichere euch, dass diejenigen, die ihr, egal für was, verantwortlich haltet, euch nicht als ihr Hauptaugenmerk im Blick hatten. Ihr habt womöglich eure Gedanken und euer Leben an Gedanken an sie und an Andere, die ihr als ihnen ähnelnd erachtetet, übergeben.

Was immer sich ereignet, Andere denken, sie seien im Recht, gleichwie du vermeinst, du habest das Recht, Andere des Vergehens anzuklagen. Wie töricht von dir, das Verflossene nicht los zu lassen. Du hast los zu lassen. Klebe nicht Groll an dir fest. Weswegen sich alles Ungehörige unter die Haut gehen und dort schwären lassen? Warum dein Leben an deine Gedanken über andere Menschen überantworten, so, als hättest du kein Leben und keine Zuständigkeit aus dir selber heraus?

Ich bin Mir bewusst, dass du dir Mich ab und an als Bösewicht denkst. Es fällt dir schwer, Mir zu verzeihen. Du möchtest, dass Ich dir eine Erklärung gebe darüber, wie Ich es seinlassen konnte, dass dir etwas dermaßen wehtat, und wie du damit feurig zu spüren bekamst, Ich hätte dich im Stich gelassen, so, als wäre Ich, um dir Enttäuschungen zu bereiten, Mir selber ausgewichen. Du rechnest derart stark mit Mir, das Leben daran, dass es dir Schmerzen zufügt, zu hindern.

Du hast zurückzufedern. Du hast Feindschaft und Groll los zu lassen. Niemand kann für dein Genesen von Hartherzigkeit zuständig sein. Hartherzigkeit ist das gleiche wie verschlossenen Sinnes sein. Niemand ist im Begriff, deinen Sinn umzumodeln, und wird damit durchkommen. Darin bist du unerschütterlich.

Sei auf der Hut, sowie du dir gewiss bist, du habest dir auf alles einen Reim machen können. Sofern du dir dermaßen sicher bist über die Rollen, die Andere in deinem Leben spielen müssen, ist dein Geist, mitsamt deinem Herzen, verschlossen. Du bist nicht der Arrangeur dessen, was andere Leute sein und tun müssen.

Im Großen und Ganzen irrt ihr euch. Ihr fehlt in eurem Bewerten. Selbst dann wenn eure Bewertung, dank der einen oder anderen gestreckten Dehnung eures Einbildungsvermögens, gerademal richtig läge, habt ihr auch so die Beurteilungen los zu lassen. Möchtet ihr wirklich euer Leben damit verbringen, euch gedanklich mit Anderen zu zanken – oder mit Mir?

Ihr schmeißt den Laden nicht. Ihr habt euch womöglich euren Aufrechnungen übergeben, und haltet kräftig an der Unbilligkeit fest. Haltet fest, und – mit Sicherheit wird es alsdann so kommen, dass ihr mehr Ungerechtigkeit auf euch ziehen werdet.

In jedem Fall, was ist es denn, welches ihr dermaßen ernst nehmen müsst? Was erlebt ihr abermals durch, und wieso möchtet ihr das? Es erscheint einem, als wolltet ihr den Knoten um euren Hals enger und enger geknüpft halten. Jede Beteuerung, wie schlimm ihr verkannt und von Anderen behandelt wurdet, verlängert den Werbezirkus. Ihr könnt euch bestätigt fühlen durch das, wie schlimm ihr behandelt werdet und wie falsch Andere über euch liegen. Was ihr nachgerade tun könnt, das ist euer Kinn vorstrecken und noch mehr davon wünschen, so, als würde euer Empfinden, misshandelt zu werden, etwas in euch zur Zufriedenheit bringen, als würde es euch mit dem Empfinden des Rechtschaffen-Seins versehen, und, mithin befestigt ihr an euch ein Schild, welches euch verbürgt, ihr wärt als ein Opfer geboren.

Du bist nicht geboren, ein Opfer zu sein. Wenn du ein Opfer bist, setzt du dich dir selber gegenüber als Opfer auf Dauer. Mitunter, Liebe, Lieber, bist du es, der die Dinge nicht begreift. Ich sage dir offenheraus: Märtyrertum ist nicht deine Berufung.

HEAVENLETTER # 5231 – 22.3.2015  What Is It You Surrender?

WAS IST ES, DAS DU ABTRITTST?

Gott redete …

Geliebte, Ich höre euer Herz. Euer Herz spricht zu Mir. Ich höre euch in eurem Tiefsten Sehnen sagen:

„Du bist Mein Gott. Du bist Mein. Ich sage dies inständig, in der Kenntnis, dass es keine Eigentümerschaft gibt, und dass Du eines jeden bist. Ich besitze Dich nicht. Ich bin in Deinem Handinneren. Wenn ich darüber nachdenke, und ich denke eine Menge daran – Du erschufst mich. Du machtest mich Dein, Gott, als Deine Magd. Es bist Du, dem ich folgen möchte. Du bist der Einzige zum Folgen.

Die ganze Zeit hier bin ich anderen nachgegangen, ich hatte sie zurückgelehnt auf einem Sockel in meinem Herzen bei mir. Sie waren Idole, die ich vor Dir rangieren ließ. Wie konnte ich das tun?, dennoch tat ich es. Und dies ist Vergangenheit, und was Verflossenes ist, kehrt nicht zurück, gleichwohl habe ich es vor mir, wie ich mich an der Vergangenheit festhalte, derweil niemand und nichts da ist, um daran festzuhalten.

Ich hatte eine Zeitlang einige schöne Träume. Ich war in ihnen verheddert. Sie beliefen sich letztlich auf nichts. Ich begreife jetzt, dass das, was meinem Dafürhalten nach derart wundervoll war, nicht real war. Was nicht real ist, kann nicht währen. Alldieweil postiertest Du Dich neben mir. Du bist hier. Du machst dir nie etwas aus der Vergangenheit. Deine Gegenwart ist in meinem Leben am Zunehmen.

Du bist all das, was reell ist. Das, wovon ich vermeinte, Ich sei es – es ist nicht real. Die Welt ist nicht real. Du bist das Permanente. Du bist der Gott der Wahrheit, ebenso wie der Gott Meiner Träume.

Ich konnte dich alldieweil nicht anfassen oder Dich voll ausgewachsen vor mir sehen. Ich träumte von dir, ohne zu wissen, dass Du es warst, wovon ich träumte und wonach ich mich sehnte. Ich nahm Menschenwesen hin, sie als Annäherungen an Dich zu verehren.

Danke Dir, Gott zu sein und mich in den Blick zu nehmen, mich zu mögen und mir das Privileg, Dich zu erkennen, zu schenken. Ich erkenne die Größe der Gabe des Dienens, die Du mir zugewendet hast. Ich bin in Deiner Anstellung, Gott. Ich weiß nicht, wie ich denn jemals ohne Dich in meinem Leben ausgekommen bin – das meint, ohne mein Gewahren von Dir in meinem Leben.

Ohne Deine Nähe, da war ich eine Waise. Es ist durch Deine Herzensgüte, dass Du mich auffandst und hochhobst. Du brachtest mich höher, damit ich in Deine Augen sehen und erkennen konnte, Wer Du bist, und damit ich zu einer besseren Vorstellung gelangen konnte, Wer ich bin. Danke Dir, dass Du mir an Deinem Tisch ein Gedeck aufgelegt hast.

Nun muss ich Stühle für Andere auseinanderziehen, sodass auch sie an Deinem Tisch sitzen und sich in Deinem Licht aalen können. Einen anderen Behuf, Gott, habe ich nicht, stimmt das nicht? Es ist eines jeden Menschen Zweckbestimmung und Ansinnen, an Deinem Tisch zu sitzen und sich in Deinem Licht zu aalen? Ist es das, was Du uns gerne tun sehen möchtest?“

Nun erwidere Ich auf deine nachklingenden Gedanken:

Ja, es ist eines Jeden Behuf, an Meinem Tisch Platz zu nehmen und sich in Meinem Licht zu aalen und Mein Licht auf Alle zu leuchten, dennoch hat jeder seine oder ihre einzigartige Art, Mir zu dienen. Der Ausdruck Zweck / Behuf ist mehrfach. Hier ist gemeint, dass jeder seinen oder ihren eigenen Pfad zu Mir hat. Es ist unausweichlich, dass jeder herbeikommt, Meine Hand zu nehmen, etliche früher, etliche später. Wie lange das benötigt, ist des Öfteren eine Frage des Sich-Gefangen-Nehmen-Lassens.

Mir näher kommen ist abtreten. Es ist das Aushändigen des Beweggrundes für irgendeine und jegliche Distanz von Mir. Es ist das Preisgeben der Ursache aller Kriege, seien es große oder kleine. Es ist das Überlassen des Ego, egal was für eine Verkleidung jenes sich umgehängt haben mag. Es ist eine Übergabe der Anhaftung und deines Vorzeigens dir selbst gegenüber als jemand, der alles wisse. Nun also, du gibst weise und freudig dein erworbenes Erlerntes in Zahlung, um ein Lernender zu werden.

Es ist das Abtreten von Kleinheit. Was ist Ego, letztlich, anderes als Kleinheit?

Geliebte, es gibt zwischen Uns kein Bekriegen. Das gab es nie. Ihr mögt ja solchartige Gefühle gehabt haben. Womöglich verspürt ihr momentan Distanz zwischen Uns, was ihr freilich fühlt, ist nicht dauernd was ist, nicht wahr? Was ihr tatsächlich abtretet, ist euer Unverstand, euer Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen, Geliebte. Ihr habt nicht mehr länger dermaßen vereinnahmend auf Wissen zu sein. Von jener Grundlage her, da werdet ihr Sprünge machen.

HEAVENLETTER # 5232 – 23.3.2015  Special Favors and Rescue

SONDERLICHE GEFALLEN UND BESONDERE ERRETTUNG

Gott redete …

Geliebte, Ich rede heute nachdrücklich zu euch. Viele eurer Gebete sind Beschwerden. Klagen sind Einspruch erhebende Gesuche für etwas. Beschwerden sind anscheinend ein akzeptableres Vorzeigen von Beanstandungen. Gehen Wir geradewegs darauf zu. Ich möchte euch ein übliches Ersuchen anzeigen, welche Ich von euch zu hören bekomme.

Bei nochmaligem Überlegen, bevor Ich Mich der Bewandtnis ganz zuwende, Ich hätte besser daran getan, etwas Einleitendes voranzustellen, damit es zu keinem Fehlverständnis kommt. Ihr seid besser dran, euch Mir gegenüber darzustellen, wie ihr Mich um eine Handreichung bittet, anstatt euch Mir gar nicht zu unterbreiten. In der Hinsicht, da möchte Ich euch alsdann ansagen, euch doch den ganzen Tag lang bei Mir zu beschweren, anstatt nichts zu Mir zu äußern. Besser zu Mir nuscheln, als nichts zu Mir sagen. Besser Kauderwelsch brummeln, als euch von Mir abwenden. Nun, so Ich das vorgebracht habe, lasst Uns zur Sache kommen.

Aber wartet. Weswegen zeige Ich eine Vorliebe dafür an, dass ihr euch nicht mit Petitionen bei Mir einstellt, als wäre Ich ein König, den ihr aufsucht, um etwas zu erbitten, bei einer Sache etwa wie: ihr möchtet ein Landproblem gelöst bekommen oder Geld in eure Tasche fließen sehen. In einer gewissen Weise möchtet ihr von Mir, dass Ich zugunsten von euch interveniere. Ihr möchtet errettet werden, und ihr bittet um einen speziellen Gefallen eures Königs des Heiligseins. Mit anderen Worten, ihr möchtet gerne herausgestellt werden. Ihr gesellt euch einer Menschenmenge zu, die um sonderliche Gefallen und Errettung bittet. Ihr kommt zu Mir ersuchenderweise.

Zunächst scheint dies bescheiden zu sein, allerdings, könnt ihr euch da so sicher sein?

Bevor Ich zur Sache komme, lasst es Mich wiederholen: Besser, auf die eine oder andere Weise zu Mir kommen, als sich überhaupt nicht bei Mir einfinden.

Wenn du kannst, begib dich zu Mir mit der Idee des Gebens und Zukommen-Lassens, nicht mit der Vorstellung eines Hinzugewinnens. Rücke näher an die Auffassung heran, dass du keine bedürftige Person bist. Natürlich ist es Meine Vorliebe, dass ein Kinde Mein sein Erbe kenne, dass es sich über die Stärken im Klaren sei, die Ich ihm verliehen habe, dass es um seine wahre Natur wisse, einerlei wonach es in der Welt aussieht, einerlei wie sehr es euch auch die Welt anträgt, euch von einem Ort der Bedürftigkeit her auf den Weg zu begeben – der Bedürftigkeit ist es nicht angelegen, das Hauptthema eures Lebens auszumachen. Gebt das Konzept von Bedürftigkeit auf.

Lasst Mich überdies zum Ausdruck bringen, dass Ich gewisslich nicht möchte, dass ihr zu Mir kommt mit einer bloßen Fassade, so kühn jene auch sein mag. Sofern dein Herz aufschreit, dann schreie. Verhehle nicht.

Auf der anderen Seite – anstatt der Idee, du habest ja keine Stelle, um dich dorthin zu wenden, außer Mich, da schicke dich an, dich als kratvoll in den Blick zu nehmen, nicht als hoch und mächtig, nachgerade als stark. Entfalte die Idee deiner eigenen Befähigung, deine Bestreben zu dir her zu ziehen. Du hast die Bewandtnis im Blick – du bist womöglich dem zugeneigt gewesen, das Gefühl zu haben, du seist hilflos und glücklos. Ich erbitte Mir von dir, damit anzuheben, dich mehr im Lichte von Wahrheit zu bedenken. Du bist nicht hoch und mächtig, gleichwohl hast du allen Wert in der Welt und im Himmel und erhebliche Stärke. Ich komme was das Besagte angeht nicht auf Durchhaltevermögen zu sprechen. Ich komme auf deine Gott-gegebene Fähigkeit, dich selber erneut und abermals aufleben zu lassen, zu sprechen.

Oft kommen Meine ergebenen Kinder, welche letztlich Ich Selbst sind, zu Mir und flehen Mich an. „Hilf mir“, bittet ihr. Ihr bittet eine Menge um Hilfe. Ihr seid nicht unglückselig und hilflos. Ihr seid durchaus fertig darin, eure eigenen Schuhe zuzuknüpfen.

Lehnt euch mehr zu Mir hin mit dieser Anschauung:

„Gott, was kann ich tun, um Dir zur Hilfe zu sein dabei, Deinen Willen in der Welt zu erfüllen?“ Auf diese Weise bietet ihr euch zu Meinen Diensten an. Fühlt ihr euch nicht bereits kräftiger?

Bitte schaut auf Andere, als seien sie bedürftig, genauso wenig herunter. Flehentlich für einen Anderen etwas erbitten wird durchaus nicht das Beste, was du für einen Anderen zu tun vermagst, sein. Es wird eher förderlicher sein, ein weiteres Mal zu beteuern, dass ein Jeder machtvolle Ressourcen in sich birgt, nicht anders als du.

Ja, es ist gut, euch bei Mir unter jedweden Umständen einzufinden. Es ist ebenso gut, sich zu Mir just aus Stärke heraus aufzumachen. Ihr seid selbstverständlich in Meinem Bilde gemacht. Natürlich seid ihr machtvoller, als ihr euch zuerkanntet. Erkennt euch diese Gabe der Stärke und Entschlusskraft zu, die ihr bereits innehaltet. Setzt sie ein. Du bist kein Knüppel, der nun eben einmal aus sich selber heraus nichts zu verrichten imstande sei. Gewiss doch, habe Zutrauen in Mich und ebenso Zutrauen in dich wie auch in Andere.

HEAVENLETTER # 5233 – 24.3.2015  Earthspeak

ERDENSPRACHE

Gott redete …

Es gibt unter Meinen Kindern jene, die Mich als einen Wunder-Wirker hoch oben auf einem Hügel in den Blick nehmen. Ich bin ein Schöpfung-Erschaffer, ein ernannter Führer des Lebenden, ein Dirigent des Orchesters, sollen Wir es so sagen? Da ist ein Großes Orchester, und ihr spielt in ihm. Wir können sagen, Ich bin alle Spieler desgleichen. Wir können sagen, Ich bin eine Vielzahl von Persönlichkeiten auf der Erde, gleichwohl, in der Begrifflichkeit der Erden-Sprechweise, wissen Wir, dass Wir Eins sind und nicht ein Jota voneinander getrennt, in der Hinsicht allerdings, Herzen und Sinne von Individualitäten erreichen zu mögen, sprechen Wir in Begriffen von Du und Ich.

Soll Ich sagen, Ich fange Mich auf, sowie Ich stolpere?

Wisst ihr, Meine lieben Kinder, Die Ihr Ich Selbst Seid, Ich möchte die Sache ungerne dermaßen in die Länge ziehen. Sofern Wir Eins sind, und Ich sage unzweideutig, dass Wir Eins sind, reden Wir in einer schlichten kräfte-schonenden Weise, so, dass Ich euer Herz haschen kann.

Wir reden über eine Sprechweise. Wir reden nicht von – Wahrheit verwerfen.

Sofern sich auf der Erde ein Jeder just auf dem Gipfel der Erleuchtung befände, hätten Wir überhaupt nicht zu sprechen. Wir, Ich, du würden telepathisch miteinander verkehren, oder Ich könnte sagen, dass Wir einfach mit Unserem Einssein vertraut wären, dass Wir Unser Einssein erleben. Es gäbe nicht einmal einen Schritt hin zu Unserem miteinander Verkehren, und Ich wäre ganz bestimmt nicht gegenüber solch einer winzigen Sache wie Ordnungsgemäßes Sprechen rigoros aufgelegt. Verstehst du, wovon Ich gerade rede?

Wir haben in Unseren Diskursen nichts zu beweisen. Sofern Wir Eins sind, sind Wir Eins. Sofern Ich Eins bin, bin Ich Eins, und das schließt dich, das Ich von dir, mit ein.

Wir sind kein Garnknäuel, bei dem Wir ordentlich aufpassen müssen, wie Wir ihn wickeln und abwickeln und Uns aufwickeln.

Ich erzeugte die Klänge, obschon die Sprache in der Welt von den Bäumen und aus der ganzen Natur herrührt. Grammatik geriet nachträglich nach der allgemeinen Ingebrauchnahme von Sprache zu einem Fleiß-Studium.

Verstehst du Mich? Verstehe Ich Mich Selbst? Natürlich tue Ich das, freilich spreche Ich zu der Persönlichkeit oder zu den Persönlichkeiten vor Mir, Welche in der tiefen Realität Meines Ureigenen Selbst leben.

Heh, Ich mag die Dinge simpel, liebes Ich-Selbst. Ich rede in Sprache. Oh, ja, Ich habe Wege ohne Worte. Ich stehe ungemein auf Stille und auf der Macht von Stille und Weite und Endlosigkeit.

Ich bin zudem ein Händler. Ich möchte, dass du und dass so viele Meiner Selbste wie möglich einen Augenblick bei Mir innehalten. Und also spreche Ich aus dem Bezugsrahmen gängiger Sprache heraus. Und demnach sprechen Wir die gleiche Sprache und verheddern Uns nicht in Worten.

Ja, am Anfang war das Wort. Das Wort war Gott. Da war Klang, und Klang wurde auf der Erde versprengt.

Die Worte, die Wir benutzen, ändern die Wahrheit des Einsseins nicht um. Es ist in Ordnung, gewöhnliche Menschen auf der Erde zu sein, und mit dem Beginn des Erwachens anzuheben. Sieh es als eine Spielepartie, die Wir betreiben, diese Inanspruchnahme von Sprache. Was Wir einander übermitteln, das zählt. Lasst Uns auf einer gemeinsamen Plattform zusammenkommen. Es kann Uns klar sein, da ist niemand außer Mir, dennoch können Wir wie gewöhnliche Leute reden. Wie sonst sollen Wir reden, es sei denn in dem allgemeinen Sprachgebrauch?

Wir kriegen wegen der Sprache keine Komplexe. Was so ist, ist so. Lasse jedwede Verwehrung Unseres gegenwärtig erlebten Einsseins des Herzens los. Lasst Uns untereinander Unser Eines Liebevolles Herz austauschen, so wie es jeder Selb-Eine liebend gerne tut.

Bis auf weiteres rede Ich so, als gäbe es ein du und ein Ich. Einen Zeit-Augenblick lang geben Wir vor, es gäbe Zwei von Uns. Insofern als Wir Eins sind, haben wir daraus keine große Sache zu machen, wie Wir reden. Wir reden, und Wir bekommen, was Wir meinen, rüber. 

HEAVENLETTER # 5234 – 25.3.2015  What Else Matters When There Is Love

WAS SONST IST DENN VON BELANG, SOWIE JA LIEBE DAS GEGEBENE IST

Gott redete …

Was das Glauben angeht, da überkommen einen zahlreiche Möglichkeiten. Was immer du glaubst, du kannst dir sicher sein, dass es jemanden gibt, der das glatte Gegenteil empfindet. Das Leben in der Welt geht um Gegensätzlichkeiten allerhand Art.

Glaubensüberzeugungen ist eine von ihnen. Und etliche Leute lohen über ihren Glaubensüberzeugungen auf. Etliche Leute mit starken Glaubensüberzeugungen tun anderen Menschen etwas zuleide, weil deren Glaubensüberzeugungen den ihrigen entgegengesetzt sind.

Die Menschen auf der Erde haben Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder der Form ihrer Nase separiert. Stramme Glaubensanhänger sind überzeugt, dass sie im Recht sind, und dass jeder andere falsch liegt.

Sie können durchaus später etwa den Sinn ändern, zu einem gegebenen Zeitpunkt aber sind sie in ihren Glaubensüberzeugungen unerschütterlich. Ich kann Mich ja in alles einfühlen, das folgende ist für Mich allerdings schwer – weswegen jemand einem anderen wehtut; Ich kann Mich schwer darin einfühlen, dass die Dinge dermaßen entschieden unerschütterlich in den Sinnen dieser Menschen eingewurzelt verlaufen, so, dass sie Anderen im Namen dessen, was sie gerne als Wahrheit bezeichnen, Schaden zufügen.

Worüber Ich Mich wundere: Ich frage Mich, was es für eine Rolle spielt, was ein Anderer glaubt oder was du glaubst, sowie Liebe zugegen und das gegebene ist? Liebe ist über glauben oder über zu etwas stehen hinausgehend.

Du musst von jetzt ab wissen, dass du im Leben nicht darauf angewiesen sein mögest, was dieser oder jener von dir denkt. Das veranlasst dich, ein Leben zu leben, welches nicht wirklich das deine ist. Du opferst aufgrund des Lobes oder der Kritik eines Anderen dein eigenes Herz und deinen eigenen Geist auf. Es ist nicht von Belang, ob jemand in der Welt als eine Autorität betrachtet wird. Weswegen solltest du jemanden zum Herrn und Meister über dich machen mögen? Bist du damit einverstanden, dass es nicht immer eine gute Sache ist, nach der Pfeife eines anderen zu tanzen?

Nicht anders, was sollte es für jemanden ratsam sein werden lassen, nach deiner Pfeife zu tanzen? Möchtest du wirklich im Leben eines anderen dazwischengehen?

Es gab in der Welt Zeiträume, als diejenigen, die sich nicht mit dem einen oder anderen Lager vertrugen, geköpft oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Ergibt dir diese Art Zwang Sinn, egal, auf welcher Seite des Zaunes du dich befindest?

Zunächst einmal, es vermag niemand den Sinn eines Anderen umzugestalten. Nicht einmal der Sinnes-Eigner sieht sich in der Lage, seine Glaubensüberzeugungen kraft einer Entscheidung zu ändern. Niemandes Sinn kann veranlasst werden, sich zu verwandeln, ganz gewiss nicht per Zwang. Lippenbekenntnisse können abgegeben werden. Um sein Leben zu retten, da wird jemand seine Wahrheit um des Lebens selbst willen preisgeben, und aufgrund von Zwang eine Lüge leben. Hierbei ist von Wahl eher nicht die Rede.

Was macht es denn so bedeutsam, dass jemand mit dir einer Meinung ist? Wo habt ihr die Idee herbekommen, sie hätten das zu tun? Ihr Glauben ist von der Art. Ihr glaubt etwas anders. Was ist daran verkehrt?

Ich sage es noch einmal: Dieses glaubst du, und ein Anderer glaubt etwas anderes. Was spielt das für eine Rolle, was ein Anderer glaubt, oder was du glaubst, so Liebe das gegebene ist? Liebe ist jenseits der Bewandtnisse einer törichten Welt. Du begreifst das, nicht wahr? Liebe löst alles ab.

Du segelst nicht unter falscher Flagge, um jemanden zutiefst wertzuschätzen. Was gibt es denn in Wirklichkeit, was für zwei von euch dermaßen bedeutsam ist, um darin übereinzustimmen? Wisse einfach mit ganzem Herzen zu würdigen, was du wertschätzt. Glaubensüberzeugungen stehen nicht in Gänze in Widerspruch zu Liebe. Sie sind mehr als Glaubensüberzeugungen. Jeder hat Glaubensvorstellungen. Du glaubst, was du glaubst, und was immer du glaubst, pro oder contra, hält für dich Wachstum inne. Niemand hat zu glauben, wie es ein Anderer tut. Jeder hält sich jetzt im Augenblick an der richtigen Stelle auf. Von jetzt ab fünf Minuten später befinden sie sich alsdann womöglich an einem anderen Fleck. Der Flug der Vögel ist so.

Warum solltest du den Gedanken aufbringen mögen, du habest mit jemandem einig zu gehen? Warum solltest du denken mögen, jemand habe mit dir einer Auffassung zu sein?

Du kannst es dir so sehr wünschen, mit jemandem in Übereinstimmung zu sein, dass dein sehnlicher Wunsch durch und durch zu einem Streit oder zu einem Zweikampf führen kann.

Geliebte, möchtet ihr euch mit Mir duellieren, weil Ich zum Ausdruck bringe, dass ein Jeder zu seiner eigenen Stellungnahme und Meinung berechtigt ist?

HEAVENLETTER # 5235 – 26.3.2015  Unfolding Mysteries

SICH ENTFALTENDE MYSTERIEN

Gott redete …

Wohin führt dich der heutige Tag? Niemand weiß es. Viele können darüber spekulieren.

Heute mag es ein Wintertag sein, und es kommt zur Schmelze. Morgen kommt vielleicht ein Schneesturm. Die bestausgeführten Pläne, dermaßen wohlbedacht, können von einem Augenblick zum anderen verschütt gehen. Es ist nicht so, dass es euch gilt, an Plänen festzuhalten, welche mit dermaßen großem Bedacht erstellt wurden. An euch ist es, sie los zu lassen. Reite die Wellen, Geliebte, Geliebter. Sieh, wohin sie dich nehmen.

Okay, momentan ist ein Tornado, und jetzt befindest du dich auf einem Baum. Was gibt es da denn anderes zu tun, als gut damit fertigzuwerden, dass du dich auf einem Baum befindest? Klettere von dem Baum herunter, wenn du das kannst. Anderenfalls wird jemand kommen, um dich zu retten. Was immer im Leben sich ereignet, dem kann kein Strich durch die Rechnung gemacht werden. Du kannst es weder verlangsamen, noch kannst du es beschleunigen. Tue, was du tun kannst, welches dir, durch das Leben zu furchen, eine Hilfe darstellt. Auf jeden Fall wird es eine Fortsetzung deiner Geschichte geben, ob sie nun in der Welt bekannt ist, oder nicht.

Dein Leben auf der Erde tritt scheinbar aus der Endlosigkeit heraus. Du findest dich an einer Straßenecke. Dessen unbenommen, wie dein Leben dir etwa zu sein scheint, du bist nicht von der Unendlichkeit fort. Du bist von ihr nicht ausgeschlossen worden. Du bist so viel ein Teil von ihr wie eh und je, nur ist das dir nicht klar, während du dich bei diesem zeitweiligen Halt an einer Ecke des Lebens aufhältst. Du bist schier für eine kleine Weile hier. Dir scheint es, du bist auf einem Umweg. Tatsache ist, dass du dich voranbewegst, und der bestimmte Pfad, auf dem du dich befindest, wird nicht noch einmal in Erscheinung treten. Finde Vergnügen daran. Setze mit dem Einwände Erheben bei ihm aus. Dies ist deine Chance einer Lebenszeit.

Das Leben, das du derzeit hast, ist überdies Göttlich. Dieses Leben, das du dieser Tage lebst, mag dir so weit vom Göttlichen weg erscheinen, wie es weit weg sein kann, dennoch bist du eine wandelnde Göttlichkeit. Göttlichkeit trug dich zur Erde, und Göttlichkeit wird dich zu deinem Gewahren Meiner und aller Meiner Wegbegleiter der Endlosigkeit, Weite, Großartigen Liebe und all jener nicht vergessenen Eingedenken, welche vage Erinnerungen darstellen und dir im Moment schwer erinnerlich sind, zurücktragen.

Dieses Leben, dein gegenwärtiges Leben, ist wie ein Roman, den du liest. Du kommst in ihn hinein. Es wird wohl nicht genau der Roman sein, in dem du dich gerne sein sehen möchtest, dennoch schreibst du ihn, und du lädst zu den Begebenheiten deiner Geschichte ein oder führst auf die eine oder andere Weise in sie hinein. Du bist der Geschichten-Schreiber.

Wie auch der Roman deines Lebens, der in dieser Lebzeit zutage tritt, enden wird, er ist noch auf keinen Fall vorüber. Du bist wieder zurück im Himmelland, wo die Dinge sind, wie sie zu sein erscheinen. Du setzt das Leben fort ohne deinen unhandlichen Körper und alldas, was er an Erforderlichkeiten herausstellt.

Womöglich hast du dich, in diesem gegenwärtigen Leben, als einen unsteten Wanderer im Leben betrachtet, nicht wissend, wo du als nächstes bist oder was dich heimsuchen wird. Das ist der Zauber des Lebens auf Erden. Es ist eine Art Nebeneinanderstellung. Du kannst dich bei ihm regelrecht nicht mehr bremsen. Und gleichwohl, du gerätst wieder instandgesetzt.

Den Leib, jenen brauchst du nicht. Deiner Seele bist du niemals ledig. Auf der Erde kann es durchaus zu einem Vorherrschen des Körpers gekommen sein. Du kannst das Gefühl gehabt haben, in ihm festgesteckt zu sein. Nichtsdestotrotz, du hattest just in diesem Leben eine Chance gehabt, die schier ein Mal im Leben auftritt.

Auf der Erden leben ist keine Zeit zum sich Einnisten. Es ist mehr eine Zeit des Sitzens auf deiner Stuhlkante. Du erachtest es eher als eine bedrängte Lage, dass du nicht weißt, was als nächstes passiert, allemal wird etwas als nächstes passieren, so, als wärest du auf einer Exkursion. Tatsächlich ist just das der Fall. Du befindest dich auf einer Rätselfahrt. Was immer die Mysterien deines Lebens sind, du hast sie nicht wirklich enthüllend auseinanderzufalten. Vielleicht handelt das Leben auf Erden insgesamt von unaufgelösten Geheimnissen. Du könntest dir derartige Angelegenheiten gerne im Fernsehen anschauen, dich in deinem Leben allerdings vor ihnen gerne drücken mögen. Das Leben gibt dir nicht statt, dein Leben mit dem Richtscheit auszurichten. Du selber bist das allergrößte Mysterium von allen. Du bist gerademal anfänglich dabei, dir auf dieser Rätsel-Fahrt, die du unternimmst, über den Weg zu laufen.

Wohin du unterwegs bist, das indessen ist kein Geheimnis. Du kommst zu Mir, und Ich warte auf dich. Du kommst Nachhause, und das ist die ganze Geschichte. Du bildest dich heraus, und das ist die Geschichte. Du spürst dich selber aus. Gut gemacht. Du bist ein Meister-Verfechter. Alle Achtung. Du findest deinen Weg Nachhause, und Zuhause artet mehr und mehr zur Herrlichkeit aus, welche sich vor dir abspult.

HEAVENLETTER # 5236 – 27.3.2015  The Winner in the World 

DER GEWINNER IN DER WELT 

Gott redete …

Es gibt eine Redensart:

„Dem Sieger gehört die Beute.“

Weiland hatte die Soldateska, welche im kriegerischen Kampf siegreich hervorgegangen war, den Freibrief, die Dörfer zu plündern. Die Sieger konnten sich alles nehmen, was sie wollten. Sie raubten. Man sah es als ihr Recht an. Allgemein lautete die Ansicht, von anderen Menschen wegnehmen mache die Sieger angesehen und wert.

Beute in diesem Falle meint die Gewinne. Der Gewinner bekommt die Gewinne. Das ergibt bloß in der Welt einen Sinn, weil die Denkweise so ist, dass ein Gewinner triumphiert, mithin muss er etwas siegreich erlangen. In Wahrheit hat er, egal was des Siegers Gewinn sein mag, nichts gewonnen. Die Welt lässt verlauten, er habe gewonnen. Was er gewonnen hat, ist womöglich nichts, außer das eine oder andere Tätscheln auf den Rücken und ein Anschwellen seines Ego. Dies ist beim Hergang des Gewinnens eine spärliche Ausbeute. Der Sieger hat sich eher hinters Licht geführt. Er wurde hereingelegt. Die Leute schlagen sich selbstverständlich selber ein Schnippchen. Die Idee des Gewinnens kann zum Unstillbaren ausarten.

Diese Idee, der Beste zu sein, ruft bei Mir Dornröschens böse Stiefmutter ins Gedächtnis, welche die Schönste im ganzen Lande zu sein hatte. Sie hatte hervorzustechen. Wäre sie die Siegerin gewesen, hätten Andere zu verlieren gehabt. Sie handhabte eine bestimmte Art Krieg. Ihr Leben war mit Sicherheit gestrickt aus Ichbezogenheit. Was anderes kann denn hinzugewonnen werden als Streitigkeiten?

Es ist nichts Verkehrtes dabei, ein herzensgutes und beherztes Spiel zu betreiben. Spielt gut. Die eine Mannschaft hat gewonnen, die andere verloren, so sagt es die Welt, dennoch haben beide Teams gut gespielt. Gratulation!

Den Heiligen gehört die Ausbeute, so können Wir es ausdrücken. In diesem Falle, da sind die Heiligen jene, die für Alle Gutes suchen. Die Heiligen sind bescheiden. Sie erlangten die Annehmlichkeit des Bescheidenseins. Bescheidenheit besagt, dass es für einen Anderen in Ordnung so ist, als erster einzutreffen. Von dem Augenblick an, als die Heiligen heilig wurden, errangen sie alles. Heiligkeit ist der Siegespreis. Heiligkeit ist Ganzheit. Ganzheit ist simpel. Es gibt da nicht all die äußerlichen Tu-Das, welche beigepackt worden sind. Heiligkeit ist nicht auftritts-gesonnen. Jemand, der Heiligkeit erlangt hat, denkt an mehr denn an sich selbst oder an sein Team oder den Stolz, der im Eigentümersein liegt. Heiligkeit gibt nichts aufopfernd dran. Heiligkeit zeigt sich geradeheraus.

Bei Eheleuten, sowie unter ihnen jemand zu obsiegen hat, haben beide Einbußen zu erleiden.

Als du in der zweiten Schulklasse warst, hattest du vielleicht die schönste Handschrift. In dem Augenblick hattest du dich gegenüber einem Anderen durchgesetzt. Deine Bitte hieß nicht, man möge dich auszeichnen. Du erinnerst dich lieb und angenehm daran. Mögest du viele solche Erinnerungen an dir haben.

Es ist freilich nicht weiters verwunderlich, in der Welt existiert eine Neigung zu meinen, Glücklichsein sei euch von außenher zuerkannt. Die Welt züchtet die Auffassung, ihr hättet auf Glück zu warten, bis dass es euch gewährt würde. Tatsache ist, es bist du, der dir selber Glücklichsein verleiht. Kein einziger kann dir glückliches Zufriedensein zuwenden. Jemand kann es versuchen, so viel er will, er kann dich nicht glücklich machen. Er kann auf dem Kopf tanzen, und er kann dich nicht glücklich machen. Nur du selber kannst dich glücklich machen. Ein Jeder hat auf sein eigenes Glück Anspruch zu erheben. Glücklichsein ist selbst-zuerkannt.

Es wird dir nicht zugeliefert, nicht wirklich. Du bist der, der dasitzt und auf das Glücklichsein wartet. Falls es so, wie du es dir wünschst, nicht eintritt, folgerst du, du seist unglücklich. In Wahrheit ist Glücklichsein etwas, was du dir aussuchst. Du bescheidest es. Du beteuerst es.

Dies erinnert Mich an einen jungen Kronprinz in einer Geschichte. Als der Dauphin  für etwas bestraft werden sollte, hatte sein Freund und Kamerad die Bestrafung des Dauphins auf sich zu nehmen. Zu jener Zeit lagen die Dinge so.

Als der junge Prinz indessen erkrankte und im Sterben lag, fragte er, wieso sein Freund nicht für ihn sterben könne. Des Kronprinzen fassungslose Mutter und dessen Vater, der König und die Königin, hatten ihrem Sohn zu verstehen zu geben, dass sein Freund und Gefährte nicht in der Lage sei, für ihn zu sterben.

So, nicht anders steht es mit dem glücklichen Zufriedensein. Niemand ist in der Lage, dir einen Pass zum Glücklichsein auszuhändigen. Dies hast du für dich selber zu tun.

HEAVENLETTER # 5237 – 28.3.2015  Robbie asked, „God, When Will the Happiness Come?“ 

ROBBIE STELLTE DIE FRAGE: „GOTT, WANN WIRD DAS GLÜCKLICHSEIN EINTREFFEN?“

Gott redete …

Ja, Robbie, wann wird das Glücklichsein kommen? Ich möchte dir gerne antworten, dir freilich kein Datum angeben.

Es ist nicht so sehr, dass Ich Fragen beantworte. Ich gehe auf die Herzen der Menschen ein, die die Fragen stellen. Wenn Ich antworten würde: „Die Welt wird an einem spezifischen Datum im Jahre 2016 oder wann immer in einem staunenerregenden Göttlichen Licht auffunkeln …“, so ist dies nicht wirklich eine hilfreiche Antwort. Sie hilft dir nicht zu wachsen. Lasse Mich dir mehr dazu sagen.

Meine Kinder sind geneigt zu meinen, Glücklichsein sei ein auswärts auszuübender Job. Es ist eine so inwendig betriebene Tätigkeit, ihr habt keine Vorstellung davon. Heavenletters, welche diesen Punkt hervorheben, existieren bereits. Du hast sie gelesen. Auch so stehst du in Erwartung, dass dir Glücklichsein überreicht wird. Ich sage dir, keine Wartestellung einzunehmen. 

Lasst Uns einfach einmal ein Beispiel heranziehen – du hast in der Lotterie den 280 Millionen Dollar Gewinn gezogen. Lasst Uns das der Einfachheit halber mal so sagen. Du wärest glücklich, ja? Ungemein glücklich, und jenes Glücklichsein wird eine Weile währen, aber nicht für immer.

Das Glück, das du bekommst, wird länger anhalten als das Glück, was du von einem Lutscher bekommen kannst, dennoch hält es nicht für immer. Du kommst darauf, du hast fernere Beschwerlichkeiten zu lösen. Du hast um dich Menschen, die dich um Geld angehen. Mögen sie dich um deiner selbst oder um deines Geldes willen? Du hast auch so mit deinem Geld klar zu kommen. Zwischenzeitlich sehnst du dich immer noch nach deiner wahren Liebe.

Okay, lasst Uns einfach einmal sagen, du hast heute in der Lotterie gewonnen. Du bist tatsächlich sehr, sehr glücklich. Aufgeregt. Außer dir vor Freude. Im Freudentaumel. Du hast gar jetzt in dem Augenblick bei dem Gedanken daran ein leichtes Lächeln in deinem Gesicht.

In dem Augenblick der außerordentlichen Freude über den Gewinn eines Vermögens haben die Angelegenheiten, die dich gewöhnlich unglücklich machen, keine Macht mehr über dich – eine Zeitlang! Wenn dir jemand einen bösen Blick zuwirft, wirst du ihn möglicherweise nicht bemerken. Sofern du ihn bemerkt hast, was kümmert dich das? Wenn jemand an dir vorbeigeht und dich anrempelt und nicht „Entschuldige bitte“ sagt, wirst du dir nichts daraus machen, dass er ungehobelt war und keine Achtung vor dir zeigte. Du hast andere glücklichere Dinge in deinem Sinn. Fakt ist, das, was dich früher behelligt haben könnte, wird dich zu diesem Zeitpunkt in unserer Geschichte jetzt nicht behelligen, ganz bestimmt nicht in dem Ausmaß, wie es das Gängige war.

Warum denn nicht? Weil du schlicht zu glücklich bist, um vom Glücklichsein abgelenkt zu werden. Eine äußere Begebenheit wie bei der Lotterie das große Los gewinnen kann dich sehr glücklich machen. Eine äußere Begebenheit wie ein Autounfall kann veranlassen, dass du dich sehr unglücklich fühlst.

Glücklichsein selber ist nicht außerhalb von dir. Noch auch ist Unglücklichsein außerhalb von dir. Du ziehst sie bei und herein.

Du könntest sagen: „Gott, was wäre, wenn ich bei jenem Autounfall beide Beine gebrochen hätte, sagst Du dann, ich hätte mein eigenes Unglücklichsein verursacht?“

Ja, das sage Ich. Ich sage nicht, du habest dir die Beine brechen wollen. Ich sage, du mögest die zwei gebrochenen Beine nicht als Ausrede dafür einsetzen, kläglich zu sein. Alles hängt davon ab, wie du mit dem umgehst, mit dem du umzugehen hast. Es hängt nicht davon ab, was dir zugestoßen ist.

Ich sage, es hat Leute ohne Beine gegeben, die bei Rennen und anderen Arten von Turnieren gewonnen haben. Sie überboten jene mit Beinen. Es hat Menschen gegeben, die ihre eigenen Beine behielten, denen gegenüber aber verlautbart worden war, sie seien niemals in der Lage zu gehen. Und just diese Menschen gingen.

Unschuldige Menschen kamen ins Gefängnis für sagen wir mal dreißig Jahre oder für den ganzen Rest ihres Lebens und verstarben in Haft, dennoch schlossen sie Frieden und machten ihr Leben für sich selber und Andere wertvoll. Wie lautet ihr Geheimnis?

Das möchte Ich dir sagen. Das Geheimnis ist – sie hielten nicht an der Ungerechtigkeit fest. Sie kamen mit ihrem Leben voran.

Sofern du wahrhaftig glücklicher sein möchtest, als du es derzeit bist, dann sei jetzt im Moment glücklicher.

Schaue dir alle deine beglückenden Segnungen an. Schau, du stelltest Mir eine Frage und erhieltst eine Antwort. Nicht die Antwort, die du dir wünschtest. Du wolltest gerne einen bestimmten Zeitpunkt. Im Verein mit deinen Gedanken kannst du dich nun enttäuscht, ja, gar bedrückt fühlen. Mit deinen Gedanken, da kannst du auch froh und dankbar sein. Hier geht es um ungemeine Weisheit im Leben, die Ich dir soeben zukommen lasse. Nimm die Dinge, wie sie kommen, Robbie.

Ich könnte jemandem den genauen Zeitpunkt nennen, zu dem er erleuchtet werden wird. Er könnte durchaus auch so nicht glücklich sein, da seine Erwartung von der Art war, dass ihm ein fantastisches zufriedenes Glück auf einem Serviertablett zugereicht werden würde.

Ein Jeder hat eine Wahl, was das angeht, wie er das Glück entgegennehmen möchte. Jeder hat eine Wahl, wie er Glück zuwenden möchte. Sei ein Entgegennehmender, ja, und sei ein Geber.

Und mithin frage Ich dich, Robbie: Wann wird das Glücklichsein Zugang bekommen?

HEAVENLETTER # 5238 – 29.3.2015  A Rose about to Blossom

EINE ROSE, DRAUF UND DRAN ZU ERBLÜHEN

Gott redete …

Geliebte, ihr seid Rosen, drauf und dran zu blühen, mehr, denn zu blühen. Weswegen mehr? Ihr öffnet euch zu eurer vollen Blüte, zu eurer vollen Großherzigkeit und Schönheit.

Wie glücklich eine Rose ist, zu blühen. Eine Rose erstrahlt in Schönheit und erblüht zu ihrer Vollheit, und bleibt dennoch im Boden eingewurzelt, wo sie immer gewesen ist. Aus dem Dreck und Schlamm wächst eine Rose in die Höhe. Sie sieht den Dreck und Schlamm nicht als widerlich, wie du. Sie zieht nicht einmal einen Moment lang in Betracht, der Dreck der Erde nehme ihr irgendetwas von ihrer Schönheit weg.

Sofern der eine oder andere feuchte Boden auf die Blätter einer Rose spritzt, begrüßt sie die Spritzer, so wie sie auch die strahlende Sonne willkommen heißt. Die Rose dankt der nährenden Erde und der wärmenden Sonne, die Selber auf die Rose scheint, um ihr eigenes Licht, und um, wie sehr die Sonne sie liebt, merklich zu machen. Sobald die Sonne hinter Wolken versteckt ist, hat die Rose nichts dagegen vorzubringen. Sie weiß, die Sonne leuchtet auf ihr auf.

Und wenn es regnet, hat die Rose nichts dagegen. Sie keucht nicht und sagt nicht: „Oh, ich werde nass.“ Tatsächlich nimmt die Rose den Regen begierig auf und lässt sich in ihm vollsaugen. Sie fühlt sich in der Natur entzückt und weiß, sie hat ihren Zweck und Platz im Universum, und dass sie fürwahr dorthin gehört, wo sie nun einmal ist. Sie hat Vertrauen, dass sie Achtung erfährt.

Die Rose hat nicht den Wortschatz, um die Natur als ihre wohltätige Quelle zu bezeichnen. Sie weiß nicht darum, Gott oder Krishna oder Allah oder den einen oder anderen Namen für den Schöpfer und Erhalter des Universums zu sagen. Die Rose weiß darum, dass sie wächst und sich zur Sonne hin erhebt. Sie ist eine Rose, selbst so sie nicht die Namen, die ihr in all den Sprachen der Welt gegeben werden, in sich einverleibt hat. Die Rose kennt anleitungslos ihre eigene Natur, obzwar, sobald freilich ihr Name ausgesprochen wird, hallt sie auf ihn nach.

Die Rose bittet nicht um etwas. Sie ist sich selber vollkommen. Sie entbehrt nichts. Sie wächst zur Sonne. Sie denkt nicht, was denn wohl ein Vorübergehender über sie denken mag, oder was irgendwer von ihr denken könne. Sie fleht nicht um Beachtung. Sie ist in ihrer eigenen Rosen-heit wohlaufgehoben. Die Rose ist zufrieden, wie sie mit tausend anderen Rosen, die ebenso schön sind wie sie, gemeinsam wächst. Sie denkt nicht über die bunte Kleidung, die andere Rosen anhaben, nach. Sie ist glücklich, gemeinsam mit tausend anderen Rosen in einem Garten, oder für sich selbst, die einzige Rose rundherum, am Wachsen zu sein. Die Rose ist zufrieden damit, dass sie zur Sonne hin wächst und wächst. Worum mehr könnte eine Rose ansuchen?

Die Rose hat nicht bewundert oder verehrt zu werden. Sie hat nicht ausersehen zu werden. Es geht ihr gut damit, so man sie abschneidet, um im Hause eines Menschen in eine Vase gestellt zu werden, und es geht ihr gut damit, dort belassen zu werden, wo sie ist. Ob jemand nahebei ist in präsenter Teilnahme oder ob sie von weither geliebt und gemocht wird, die Rose ist geborgen im Geliebt-Werden und sie jubelt darüber, eine Rose zu sein. Sie kennt Einssein, ohne das Wort Einssein zu kennen.

Sowie die Rose, von Bewunderern umringt, ihre volle Schönheit enthüllt, hört sie Herzen ausrufen: „Ahh“. Sowie eine Rose ihre volle Schönheit enthüllt, ist sie nicht zurückhaltend sittsam, oder ungesittet. Keine Rose hat derartige Gedanken. Keine Rose verbirgt ihre Schönheit. Genauso, keine Rose verdeckt sich, bevor sie zu ihrer vollen Schönheit aufblüht. Eine Rose ist eine Rose, und was könnte sie davon abschrecken, zu sein, als was sie geboren wurde zu sein?

Und sobald der Rose Glanzzeit vorüber ist und ihre Schönheit verblasst, bedauert sie das nicht, und sie trauert dem nicht nach. Sie weiß, es war ihr benommen, für eine Zeitlang auf diese Weise zu verscheiden und abzugehen, und alles das zu sein, was eine Rose zu sein imstande ist. Nun kehrt sie zur Erde zurück, wo sie ihren Anfang genommen hat. Jetzt nährt sie den Boden, der sie genährt hat, oder sie wippt auf den Gewässern der See. Das ist ihr nicht von Belang. Wo immer ihre Blütenblätter zu liegen kommen, die Rose kennt ihre Bestimmung. Sie kehrt zur Sonne zurück, von woher sie sich aufgemacht hat.

HEAVENLETTER # 5239 – 30.3.2015  May Joy and Responsiblity Unite

MÖGEN SICH FREUDE UND VERANTWORTUNG VEREINEN

Gott redete …

Schließe es ins Herz, dass das Leben leben nicht das gleiche ist wie ein Rennen laufen. Hattest du dich nicht in etwa so gefühlt wie eine Töff-Töff-Eisenbahn, die jene Getriebegänge raufzuschalten und einen Hügel so schnell wie möglich hochzuschaffen hat, um einen weiteren Hügel und noch und noch einen zu nehmen? Es ist am Leben mehr dran als das.

Du hast nicht durch das Leben zu galoppieren, genauso wenig um ein langsamer, behäbig scheinender Elefant zu sein. Du hast nicht langsam aber sicher, ebenso nicht in einer passenden, dazwischen liegenden Geschwindigkeit zu sein. Ebenso kein Gewinner, der unentwegt alles einheimst.

Ich fordere dich auf, in Freuden zu leben, selbst dann wenn eine Fristsetzung die gegebenen Verhältnisse kennzeichnet. Fristen werfen keine Existenzfrage auf, obschon viele Menschen Fristen als Sachen auf Leben und Tod, als ob die Welt auf sie angewiesen wäre, erleben mögen, wie wenn das Leben eine Art Notfall wäre.

Meines besten Wissens nach bin Ich es, Der auf euch angewiesen ist. Ich stütze Mich darauf, dass ihr auf diesem Grund namens Erde, den Ich vor euch hingestellt habe, segelt und fliegt und euch vergnügt und wirkt.

Sofern es Meinem Reden zum Ausdruck zu bringen gilt, es sei wichtig, dass ihr Vergnügen findet, welches definitiv so ist, wisst ihr, dass Ich nicht damit sagen will, euch sei es angelegen, verantwortliches Zuständigsein fürs Euch-Freuen dranzugeben. Freude ist zuvörderst. Ihr könnt verantwortlich sein und Freude haben. Die Idee ist diejenige, Vergnügen an was auch immer zu finden, was ihr tut. Lasst Freude zu einem Teil eures Lebens werden. Freude kommt von innenher. Wir sind dieses Lehrstück was das angeht, wo tiefe Erholung herrührt, bereits früher durchgegangen, nicht von außen, sondern von innenher.

Gewiss doch, gehe auf ein Volksfest, sofern dies deine Freude darstellt. Und falls Kirmesbesuch nicht deine Freude darstellt, finde gleichwohl Gefallen an dem Fest.

Die Geschichte, die du deinem kleinen Kind vorliest, ist vielleicht nicht deine erste Wahl, was deine Lektürewahl betrifft. Dennoch ist es deine Freude, eine Geschichte laut vorzulesen, der Freude zufolge, die deinem Kind das Vorlesen einbringt.

In diesem Falle existiert keine Auftrennung in deine Freude und in die deines Kindes. Deine Freude hat vonseiten deines Kindes keinen Beifall, auf dich zu gerichtet, nötig. Das Vergnügen des Kindes ist da auskömmlich. Du nimmst dir die Zeit und liest deinem Kind vor, denn niemandes Vorlesen kann deinem Kind so viel bedeuten wie das deinige. Deinem Kind laut vorlesen ist mehr als laut lesen. Es geht zudem um deine Gegenwart und deine Beachtung, die auf dein Kind gerichtet ist. Eine kurze Weile lang nimmt das Vorlesen vor deinem Sohn oder deiner Tochter vor allen anderen Dingen, die du zu tun hast und/oder die du gerne tust, den ersten Platz ein.

Du setzt auf das, was du tust, einen Wert an. Mache dir die Arbeit zu eigen, die du tust.

Du hältst deine Zuständigkeiten ein. Du lässt sie nicht abblitzen. Ebenso wenig stellst du deine Freude hintan.

Du kannst alles tun. Und kannst gar daran Gefallen finden, was dir gewohntermaßen keine Freude einbringt.

Man kann sagen, das Leben ist ein Ausbalancierens-Akt. Halte deine Balance unbekümmert. Das Leben läuft nicht dauernd, wie du es magst, ebenso wenig rennt es nicht von dir weg und belässt dich nicht im Staub.

Du stehst nicht im Wettstreit mit deinem Leben. Dein Leben ist keine Frage, wie schnell du rennst oder was die Welt und Andere von deinem Leben denken. Dies ist dein Leben. Niemandes sonst. Es gehört dir zu.

Zugleich zählt das, was deine Kinder und deine Familie von dir denken, eine Menge. Sie sind dein Zuständigkeitsbereich, und mögen sie ja, mit all Meinem Willen, als deine Freude ausgewiesen sein. Verantwortlichkeit und dein Leben laufen Hand in Hand. Sie sind auf dem gleichen Kurs. Verantwortlichkeit und Freude, Freude und Verantwortlichkeit ziehen dein Leben entlang. Mögen sie sich vereinen. Mögen sie ein und dasselbe sein. Mögest du eins mit dir sein.

Freude und Verantwortlichkeit sind Schritte, von denen Wir hier reden, welche dich zur Erleuchtung hinschaffen werden, derweilen du bereits auf dem Wege bist.

HEAVENLETTER # 5240 – 31.3.2015  Write a New Script

SCHREIBE EIN NEUES SCRIPT

Gott redete …

Denke an jemand, den du kennst, welcher ohne Unterlass ruhig ist. Er oder sie gerät nie außer Fassung. Du hast Glück, wenn du im Laufe eines Lebens einen solchen Menschen kennenlernst.

Diese Person kann auf der Arbeit große Verantwortung innehaben, dennoch scheint sie sich um alles zu kümmern, als ginge es um ein Stück Kuchen. Sie gerät nicht gestresst. Es scheint diesem Menschen sogar nicht einmal eine Möglichkeit zu existieren, zu viel zu tun zu haben oder je das Gefühl zu haben, er befinde sich in einer angespannten Lage. Er scheint gar nicht zu ermüden. Er ist aufgeweckt, fürsorglich, unerlässlich, unverfälscht, wohltuend und niemals erschöpft.

Oh, einen Arbeitgeber von der Art haben. Oh, so wie dieser Mensch sein.

Natürlich ist es durchaus möglich, dass es sich dir nie zutrug, das Verlangen zu haben, so zu sein. Was für eine Wohltat diese Person indes allemal ist, und du könntest sie sein.

Es gibt Dinge, die du niemals sein kannst, dies indes ist etwas, was du sein kannst.

Ich gehe mit dir um alles eine Wette ein, dass dieser unbeschwerte verträgliche Mensch sich nach dorthin entwickelt hat. Ich wette, er hatte seine rauhen Tage, und jeder konnte darüber Auskunft geben. Es benötigte kein spezielles Verlautbaren, dass du dies mitbekommen konntest. Vielleicht biss er die Zähne aufeinander und brach in Schweiß aus unter der Anstrengung, die er verspürte. Ich wette mit dir um alles, dass dieser ruhige Mensch, den du heute kennst, regelrecht zu diesem Punkt hin gelangt ist. Er überspielt nicht, wie er fühlt. Er brachte einfach unterwegs in Erfahrung, mit allem gut klar zu kommen. Er lernte, keine große Sache, gleichsam als würde der Himmel herunterfallen, daraus zu machen, sofern er sich nicht anspannte. Vielmehr eignete er, während er seiner Wege ging, sich an, gefasst zu sein.

Er fand heraus, dass das Leben für sich genommen hektisch sein kann, und dass er ganz und gar nicht hektisch zu sein habe. Er fand heraus, es ist möglich, nicht durch Anspannung angegriffen zu sein, vielmehr, sich ihrer zu entbinden. Was für eine schöne Sache, mit Verspannung durch und mit ihr fertig zu sein. Gleichwie du lesen gelernt hast, kannst du lernen, dir nicht Stress und Anspannung aufzugreifen. Ja, es ist möglich, am Leben zu sein, ohne sich Angespanntheit zuzulegen. Sobald du dich verkrampft fühlst, ist es möglich, sich von dorther in Ausgeglichenheit hinein zu entspannen. Der Angespanntheit steht die Möglichkeit offen, sich abzutreten. Falls es für jemanden möglich ist, sich über Anspannung zu erheben, ist das ebenfalls für dich möglich. Was für einen Anderen möglich ist, ist auch für dich möglich. Sowie du höher steigst, wird sich Anspannung für dich nicht mehr so wichtig anfühlen. Gelassenheit wird dir bedeutsamer werden.

Anspannung ist ein Bescheid, den du erteilt hast. Du hast sie dir angeeignet. Nun kannst du dir stattdessen Friede aneignen. Du kannst das wirklich. Letztlich reden Wir über Entscheidungen, die du getroffen hast. Du warst dir etwa nicht darüber im Klaren, dass du einen solchen Bescheid erteilt hast. In der Tat ist es ein frischer und neuer Gedanke, dass Anspannung, die dir deiner Auffassung nach stets aufgedrängt worden war, ein Bescheid ist, den du erteilt hast. Womöglich kopiertest du deine Mutter oder deinen Vater, dennoch bist du derjenige, der sich bei jenem Zuschnitt einklinkte.

Schlussendlich bist du zuständig, und niemand sonst. Falls Angespanntheit deine Angewohnheit ist, kannst du eine andere annehmen.

Anspannung, so wie Glücklichsein, kommt nicht von außenher. Du gestaltest sie selbst. Du kannst deine Haare dein ganzes Leben hindurch so gekämmt haben. Du kannst zu jeder Zeit deine Haare heute anders kämmen. Wer, Geliebte, trifft die Entscheidung? Nicht die Winde hoch oben. Du bist der Entscheider über deine eigenen Muster.

Du bist kein Opfer der Anspannung. Du bist ein Beschaffer von ihr. Du lerntest, aufgebracht zu werden, so, als hülfe dir Aufgebrachtsein irgendwie weiter. Aufgebrachtsein hilft dir nicht. Aufregung ist sehr urwüchsig. Aufregung rührt von früheren Epochen her, vielleicht aus prähistorischen Zeiten. Ich glaube, ihr lebt im 21. Jhdt. Jegliche Begründung, die ihr für Aufregung herreicht, ist eine Ausrede. „Ich bin immer schon so gewesen. Ich kann mir da nicht helfen. Es gibt nichts, was ich damit anstellen kann.“ Vorwände. Ausreden.

Anstelle von Entschuldigungen, da befasse dich mit einem frischen Vorhaben. „Ich kann besonnen sein.“ „Ich kann locker sein, egal was.“ „Ich kann mich mit großartigeren Gedanken befassen, als ich es in der Vergangenheit gedacht habe.“

Vielleicht wirst du Einsichten erlangen wie: „Ich habe mich in Gedanken auf mich bezogen, als wäre ich nicht mit Gott Eins. Es ist Gottes Wahrheit, dass ich zum Umschwung für mich und zum Wandel für die Welt und all jener um mich herum in der Lage bin.“

Jetzt bist du dir im Klaren, dass du in der Lage bist, dein Drehbuch umzuschreiben.

HEAVENLETTER # 5241 – 1.4.2015  A Wonderful Bonus

EINE WUNDERBARE PRÄMIE

Gott redete …

Sofern du allzu ausgelastet bist, bist du allzu ausgelastet. Freilich sind einige Menschen emsiger als andere.

Es gibt nichts zu beweisen dabei, fleißig zu sein, oder übermäßig fleißig oder gar überarbeitet zu sein.

Viele Meiner Kinder wissen nicht, was es heißt, überarbeitet zu sein. Es gibt Länder, wo die Leute sieben Tage in der Woche zwölf Stunden am Tag arbeiten. Es gibt Länder, wo Leute dort leben, wo sie arbeiten. Es gibt Länder, wo Kinder arbeiten. Es gibt Länder, wo die Menschen bloß Arbeit kennen und sich nichts dabei denken.

Es stimmt, dass Ich an Ruhe und Ausruhen glaube. Wenn du lange und schwer zu arbeiten hast, und du bekommst keinen Tag frei, dann verschaffe deinem Geist und bei dem, was du bei der Arbeit empfindest, Erholung und Ruhe. Manchmal meinen die Leute, ihre Arbeit, die sie dass sie sie haben mögen, müsse perfekt sein. Lasst es gut sein damit oder freut euch gar darüber, zu arbeiten, was auch immer es ist, und bereut nicht eure damit zugebrachten Stunden.

Egal bei welcher Arbeit ihr soeben seid, ihr gebt euer Ganzes ohne Klagen. Womöglich ist es das euch Beschweren, was euch abnutzt, mehr als der Job selber.

Du hast nicht übermüdet zu sein. Falls das, was du arbeitest, anders bezeichnet würde, abgesehen von der Benennung ‚Arbeit‘, würdest du womöglich nicht so viel dagegen haben.

Vielleicht sollten Wir Arbeit jubelnde Feier nennen. Wenn du gemäß dem Gedanken, du seist glücklich dran, Stunde um Stunde lange und schwer zu arbeiten, lebtest, wenn du dächtest, es sei eine gute Sache, schwer und lange zu arbeiten, sich nicht über alldas zu beklagen, wie erschöpft wärest du fürderhin?

Vielleicht bist du geneigt, deinem Widerstand gegen Arbeiten eine Menge Aufmerksamkeit zu zollen. So wie immer, bei allem – was wäre denn, wenn du das eine Gefühl für ein anderes eintauschtest. Warum nicht einen zweiten Blick darauf richten, wie du dich was diese Dinge angeht fühlst. Du hast dich nicht immer so zu fühlen, wie du dich immer fühltest. Du weißt, es ist nicht immer so schlimm, von der Arbeit erschöpft nachhause zu kommen. Natürlich ist es besser, nicht müde nachhause zu kommen, dennoch kannst du für das andere ebenso dankbar sein.

Sei versichert, Ich rege dich nicht an, stärker oder länger zu arbeiten und viel Aufhebens davon zu machen. Ich möchte dich gerne, so wie immer, umgestimmt sehen dazu, was daran, was du tust, gut ist, anstatt daran, was öde ist. Sofern du schwer arbeitest und schwitzt, sei froh, dass du ins Schwitzen kommst. Falls du in der Antarktis bei Temperaturen unter Null arbeitest, freue dich, dass du gute Winterkleidung besitzt. Es gibt an allem eine andere Seite, und oft genug mögest du dich zu dieser anderen Seite rüber begeben, um den förderlichen Nutzen unter den Augen zu haben, den du dir zuwendest, und den Nutzen, den du empfängst. Ein Segen ist ein Segen. Lasse, was du tust, selber dir ein beglückender Segen sein. Lasse dich selbst dir ein Segen sein. Ja, gewiss, sei deine eigene segnende Beglückung. Sei wie ein treuer Freund zu dir selbst. Du kannst zu dir wahrhaftig sein. Du bist aus zahlreichen Möglichkeiten gemacht.

Es ist eine schöne Idee, nicht am Leiden zu sein. Was immer du an Leiden von dir selber und der Welt wegschaffen kannst, hat eine gute Sache zu sein. Es würde Mir sehr schwer fallen, irgendeinen Vorzug im Leiden zu erkennen. Ich sehe Leiden nicht als etwas, über das gut zu denken ist. Falls du dich in einer Lage befindest, wo du schwer und lange zu arbeiten hast, dann füge deinem schwer und lange Arbeiten nicht Leiden hinzu. Lasse dabei jenes aus dem Spiel. Wieso solltest du es behalten mögen? Das Jüngste, was Mir aufgefallen ist – Leiden ist keine Ehrenmedaille. Was wäre denn, wenn stattdessen Leiden eine Unehre wäre? Käme es in diesem Falle zu so viel Leiden?

Was wäre, wenn in der Welt Nicht-Leiden zu einem schicken Stil würde! Was wäre, wenn du einen tollen Gutschein für Nicht-Leiden bekämest? Das ist natürlich bereits das Gegebene. Nicht leiden, für sich genommen, ist ein fantastischer Bonus. Bei welchen Dingen sähest du es gerne, dass es dir deine Kinder gleichtun?

Ein Haltungsumschwung ist eine wundervolle Sondervergütung. Wie steht es darum, einige deiner Ideen zu revidieren und einen ganz neuen Blick auf die Welt einzunehmen, auf die Welt, die du wohl eher als selbstverständlich vorausgesetzt hast? Ist das nicht zudem ein Wert, dich selber damit segnend zu beglücken?

HEAVENLETTER # 5242 – 2.4.2015  Good Soul

GUTE SEELE

Gott redete …

Die Welt tut sich nach Superlativen um. Wer ist der Schönste von allen? Wer der Klügste? Wer der Dümmlichste? Wer ist der Größte? Wer der Kleinste? Wer gewinnt in dem Guinness Buch der Rekorde was? Wer wird zur Miss America in dem einen Jahr, und wird danach bald genug vergessen sein?

Was spielt das eine oder andere für eine Rolle? Was ist alldas denn anderes als eine vorübergehende Grille. Genieße, während du genießt, was indessen ist deiner Seele irgendwas davon von Belang? Nun, höre her, deine Seele hat dich gern. Deine Seele hat Freude an dir. So findet deine Seele demgemäß an deinen Ablenkungen Vergnügen. Sie macht das Beste aus der Fahrt, die ihr gemeinsam unternehmt. Alldieweil winkt dich deine Seele zu einem erhabeneren Grenzland herüber. Wirst du herüberkommen?

Du trägst deine Seele innen in dir, jedoch kannst du es auch so betrachten, dass es deine Seele ist, welche dich trägt. Deine Seele macht mit dir eine Spritztour über die Alltäglichkeit hinaus. Die Seele – deine Seele – wird in diesen Landen der Erde, die dem Empfinden nach weit weg davon, ja schier die Existenz der Seele anzuerkennen, ist, nicht immer gehegt und genährt. Deine Seele gilt in den Bezügen der schwerkraft-erfüllten Welt nicht viel. Du kannst deine Seele nicht in Gold einpacken. Du kannst sie nicht einmal mit Aluminiumfolie umhüllen.

Deine Seele hat kein Interesse an Gold oder Speisen oder an all den Dingen – selbst nicht an den ernsten, lebensrettenden Dingen –, denen sich dein Geist und Leib derzeit verpflichtet fühlt. Dein Geist und Leib sind wachsam gegen Gefahr und Risiko. Deine Seele ist wachsam gegen Gott und einem ganzen Gefilde, von dem du schwerlich träumen wirst.

Es gibt in der Welt einen Ausdruck, in etwa so „Um alles in der Welt außerstande sein, meine Seele zu retten.“ Dein Geist und Leib sind genau gesagt nicht begierig darauf, deine Seele zu bergen. Dein Geist ist geschäftig, und dein Körper damit befasst, seine Haut zu retten!

Zunächst einmal, als Übungssache, deine Seele hat bewahren nicht nötig. Dein Denken mag ja von der Art gewesen sein. Du hast irgendwo unterwegs ein Verdikt akzeptiert. Ich bin geneigt zu sagen, du kannst, während du es darauf anlegst, deine weltlichen Horizonte, nicht deine Seele, auszuweiten, das eine oder andere an bergendem Bewahren gut gebrauchen. Es ist nicht allzu weit, wie dein Körper zu laufen imstande ist. Selbst wenn du zu den Planeten hinreist, dein Körper und Geist sind ausgiebig-angehängt und bleiben beschränkt, solange wie du nicht weiter siehst. Deine Seele kann im Kontrast dazu überallhin reisen, und das meint überallhin.

Dein Herz ist im Meinigen, und Mein Herz ist im deinen. Ich möchte gerne sagen, dass deine Seele Unsere Ewige Verbundenheit darstellt, einerlei wo dein Körper ist oder gewesen ist oder in welchem Zustand du dich befindest, Unsere Verbindung indes geht über den Leib und Geist hinaus zum Herzen und zur Seele hin. Wie verbunden sind Herz und Seele? Sie scheinen gemeinsam zu laufen. Sie bleiben zusammen. Herz und Seele sind gleichen Sinnes, sozusagen.

Die Welt hat einen mächtigen Part in der gesamten Anlage der Dinge inne. Ihr gehört nicht eine Abfuhr erteilt. Die Welt hat eine Bedeutung. Die körperliche Welt ist machtvoll. Sie möchte gerne durch allerhand lebendige Dinge, Menschenwesen inbegriffen, bewohnt werden. Ihr seid die Höchsten unter Meinen Manifesten Schöpfungen. Ich bevölkerte die Welt mit euch und ersuchte euch, euch Meiner Schönen Welt anzunehmen.

Es ist an der Welt mehr dran, als die Oberfläche von ihr. In gleicher Weise ist mehr an dir dran als schier deine Oberfläche. Es ist mehr an allem dran als seine offensichtliche Oberfläche. Dein Körper ist im Grunde aus herumwirbelnden Atomen gemacht. Mehr denn das leibliche Herz ist das Gegebene. Das Körperherz kehrt zu Staub zurück. Steht dein Herz deiner Seele gleich? Ist es eine andere Seite deiner Seele? Das ist nicht von Belang. Du weißt, was ein liebendes Herz ist. Deine Seele ist Endlos und gelangt nicht dazu – so wie es deinem Herzen unterkommen mag -, fortgetragen zu werden. Alle Seelen sind gute Seelen.

Demzufolge kann das Wahre von dir nicht umherirren, ausgenommen an der Oberfläche. Du bist aus einer guten Seele gemacht, die die Tests der Zeit bestanden hat. Gute Seele, gute Seele, du reist weit und fern umher.

HEAVENLETTER # 5243 – 3.4.2015  Life on Earth Is Not a Path of Control

DAS LEBEN AUF DER ERDE IST KEIN PFAD DER ÜBERWACHUNG

Gott redete …

Manchmal weißt du nicht, was zu tun ist, stimmt das nicht? Das ist alsdann eine gute Zeit, eine Pause zu machen. Manchmal hast du in dem Augenblick nichts zu tun. Dann und wann setze dich hin und nimm dir eine Auszeit.

Sowie dir die Welt zu viel zu sein scheint, lehne dich eine Weile zurück. Rauche eine kleine Pfeife und setze dich in einen Schaukelstuhl auf deiner Vorderveranda und sieh zu, wie sich die Sonnenlandschaft am Himmel wandelt. Lasse die Sonne dir einen Rat erteilen. Die Sonne ist herumgereist, so wie es scheint, Tag und Nacht, für wie viele Jahre? Ja, gewiss doch, die Sonne hat stillgestanden, und die Erde ist auf sie zu gekommen.

Wir können sagen, dass du, eine Zeitlang, zum wenigsten, so du dich in einer Zwickmühle befindest, gut daran tust, dort zu bleiben, wo du bist, und für dich eine Lösung auftauchen zu lassen.

Du wirst vorbringen, du würdest mit dem Sich-Entfalten der Welt und mit dem Sich-Entfalten deines Lebens rechnen. Gleichwohl, so du das sagst, sitzt du, so scheint es, wie auf glühenden Kohlen. Trautheit ist angelegt, dich von Angst zu befreien.

Die Sonne gewahrt, dass die Erde kreist. Der Erde ist es nie misslungen, ihren täglichen Pfad zu nehmen. Was lässt dich zweifeln, dass nicht alle Antworten bereits in dir sind und um die Ecke herum zu deinem Bewusstsein gelangen? Betrachte zwei Schritte deines Fortschreitens wie einatmen und ausatmen. Einatmen und verströmen. Du kannst nie schief liegen, wenn du bescheidest, einzuatmen und auszuatmen. Dies ist eine Tätigkeit, über die du gewöhnlich gar nicht nachzudenken hast. Dein jeweiliges Atmen, wie auch dein Herz und all die Systeme deines Körpers, stehen auf Automatik. Was lässt dich vermeinen, das Universum sei nicht genau auf Zuschnitt, oder dein Geist habe nicht bereits alle von dir benötigten Antworten inne?

Oder bedenke Folgendes:

Lösungen können ohne vorgeschobenes Bemerken eintreten. Womöglich hast du dir Lösungen nicht auszudenken. Vielleicht wirst du dich von jetzt auf gleich oder ohne Bemerken spontan bei einer gebrauchsfertigen Antwort einfinden. Geliebte, womöglich denkt ihr zu viel, zu viel und zu stark, so, als wärt ihr tatsächlich der Auffassung, ihr hättet die Antworten, auf was auch immer, zu kennen, Antworten auf dies und das, was Druck auf euren Geist ausübt. Lasst genau genommen den Probleme-Aspekt los, denn Lösungen lieben es, euch zu überrumpeln.

Es gibt immer eine Antwort, und eine Antwort liegt immer in dir.

Du wirst gut mit den Dingen fertig werden, sobald du nicht so ernstlich drauf, und so versessen bist, dass du der gute Held sein werdest. Lasse das Leben den guten Helden sein, und mache dich in die rechte Richtung auf. Es kann, natürlich, mehrere rechte Richtungen geben, warum denn nicht?

Für dich gibt es keinen Bedarf, Dinge bei Probeläufen einzustudieren.

In einer gewissen Weise rede Ich von Horten! Du möchtest gerne alle deine Antworten über dein Leben im Voraus in Reih und Glied aufgestellt sehen, sodass du sie einlagern kannst. Du möchtest im Voraus Vorhersagen mitsamt dem daraufhin Nachfolgenden. Du möchtest Gewissheit, und bis zur Stunde bist du nicht imstande gewesen, das Vertrauen aufzubringen, welches weit über Gewissheit hinausgeht. Zuversicht läuft zu einem ferneren Gefilde. Die Gewissheit, auf die du so aus bist, erlaubt dir gerade nicht gehörig viel bewegliche Biegsamkeit.

Das Vokabelwort für dich heute lautet  S P O N T A N. Unwillkürlich. Spontan. Spontan meint nicht im Voraus wissen. Spontan meint präsent sein. Antworten werden aus eigenem Antrieb heraus eintreten. Du bist ohnehin nicht der Tuer. Du kannst dich aus dem Stuhl erheben. Du kannst eine Antwort erhalten. Du kannst herausfinden, dass keine Antwort an einer bestimmten Stelle und zu einem gewissen Zeitpunkt sich als die beste Antwort ausweist.

Du bist der Entgegennehmende. Du quittierst dafür. Du setzt es um. Das macht dich, das Individuum, nicht zu dem Tuer. Der Wirker nimmt nicht einen Pfad des Überprüfens. Genauso wenig könnt ihr das, Geliebte. Vertraut auf Mich und verlasst euch auf euer Selbst und auf Mich und weniger auf euer Ego-Selbst.

In Ungewissheit sein übertrifft das Denken, du verfügest jederzeit über alle Antworten.

HEAVENLETTER # 5244 – 4.4.2015  Your Attachment to Permanency

EUER VERHAFTETSEIN MIT DAUERHAFTIGKEIT

Gott redete …

Nichts, Geliebte, endet. Das Leben endet nicht. Es endet nicht mit dem leiblichen Tod, das wisst ihr. Liebe endet nicht. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Es gibt Jene, die bekunden, die Welt gehe zu Ende. Viele Meiner Kinder haben das durchlebt, was ihnen wie das Ende der Welt scheint, bei Tsunamis und bei wer weiß was.

Die Meisten sind erschüttert, sich auch nur die Idee auszumalen, die Welt könnte zu Ende gehen. Nein, nein, das kann nicht sein.

Die Idee von einer Auflösung der Welt bringt einen Punkt auf, dem Ich Mich gerne in etwa einer Minute zuwenden möchte.

Selbst so ihr hört, dass ihr eines Tages ebenfalls sterben werdet, ist das schwer zu glauben. Oh, ja, euer Körper wird sterben. Ich sage euch, dass dies keine Tragödie darstellt. Die Welt ist überzeugt, der Tod des Körpers sei eine Tragödie. Anderenfalls käme es nicht zu Trauernden und nicht zu Betrauern. Es gäbe keine Betrübtheit. Freude wäre stattdessen das Gegebene, darüber, dass ein geliebter Angehöriger Nachhause gekommen ist zum vollen Glanz des Himmels. Gott ist immerdar.

Für euch es sich auszumalen, dass die Welt, so wie ihr mit ihr vertraut seid, enden solle, ist Schmähendes, obschon ihr persönlich es euch zu einem gegebenen Zeitpunkt nicht aussuchen würdet, auf der Erde zu sein, selbst dann, wenn ihr im Leben, so wie ihr es kennt, ausgiebig am Schwelgen seid. Nichtsdestotrotz, ihr seid entgeistert und sprachlos bei der Vorstellung einer Welt, die auf ein Ende zu geht. Es ist euch mehr als schwer, dies zu begreifen.

Was würde das bedeuten? Kein Planet Erde? Keine Bäume? Kein Grün? Keine Ozeane, kein Wasser? Falls der Planet verschwindet, würden dann all die Menschen auf der Erde ebenfalls mit verschwinden? Gäbe es keine Menschenwesen, die verblieben? Würden sich all die schönen Bücher und Filme auflösen? Gäbe es nichts? Und meint nichts buchstäblich nichts?

An die Umstände und Weise denken, in der die Welt zu Ende ginge, ist eine verheerende Vorstellung. Obschon euch die Welt öfters zu viel ist, wärt ihr in Harnisch gebracht wider die Idee, dass der Erde irgendwas widerfährt.

Nun kommen Wir zu dem Punkt dieser Erörterung. Es geht darum, dass es euch Anhaftung insgesamt los zu lassen gilt. Selbst ein euch Verquicken mit so etwas Großartigem wie die Welt müsst ihr los lassen. Ihr müsst eure Anhaftung an permanentes Hier-Eingerichtetsein los lassen. Endlosigkeit ist eine andersgeartete Bewandtnis. Endlosigkeit macht Permanenz klein.

Es ist der Endlosigkeit ein Ding der Unmöglichkeit, sich zu verziehen. Es ist für das Einssein, für die Weite und die Liebe unmöglich, zu entschwinden. Heh, die Welt ist, wie auch immer, Schein.

Womöglich hebst du, so Wir heute darüber reden, an zu erkennen, wie viel dir die Erde zuinnerst bedeutet. Du magst ja mit dem Leben auf der Erde, so wie du es kennenlernst, unzufrieden sein, dennoch kommst du überdies dahinter, dass du ein jedes Haar auf dem Haupt der Erde beschirmen möchtest. Du kümmerst dich darum, dass andere Menschen die Schönheit der Welt in den Blick nehmen. Ihr würdet die Welt und ihre Schönheit verteidigen bis zu eurem leiblichen Tode.

Es ist eine gute Sache, euch zu entsinnen, dass ihr eine Zeitlang auf der Erde am Leben seid, allemal eignet ihr sie nicht. Die Welt ist nicht euer Besitz. Einerlei, ob ihr im Grundbuch eines ganzen Städte-Karrees als Eigentümer eingetragen seid, ihr eignet nicht einen Fleck Erde. Ihr habt keine reelle Autorität inne, es sei denn darin, wie eure Wahrnehmungen verlaufen und wie ihr euch aufführt.

Schier eine Tat von euch kann für euch den ganzen Unterschied in der Welt erbringen, und ihr könnt bloß vermuten, wie viele weitere.

Du bist ein Maler von dieser Welt. Jetzt im Augenblick ist, in der Praxis, die einzige Chance, die du hast. In dieser Minute bist du der König oder die Königin des Berges. Jetzt kannst du deinen Palast oder deinen Pappkarton segnen.

Nun ist dir klar, dass du ein Anteilseigner, aber kein Besitzer bist. Du hast nicht einmal ein Pachtverhältnis. Nun bist du verwurzelt in dem, was real ist und in dem, was nicht real ist.

Vergiss niemals, dass Ich, Gott, Für Immer und Ewig BIN. Insofern Wir nicht zwei sondern Eins sind, ist demzufolge das, worauf man als du Bezug nimmt, desgleichen Für Immer. Dieses Einssein ist nachgerade alles, was wie auch immer je war. Es gab im Grunde genommen niemals etwas zu verlieren – gut, mit der einen Ausnahme, Rührseligkeit, vielleicht.

HEAVENLETTER # 5245 – 5.4.2015  Miracles That God Has Wrought

WUNDER, DIE GOTT GEWIRKT HAT

Gott redete …

Sage Mir, gibt es einen Moment des Lebens, der kein Wunder ist? Dieser Moment zum Beispiel, während Ich Mich mit Mir Selbst, bekannt als du, ins Benehmen setze, ist das nicht ein Wunder, welches sich begibt.

Hier soeben, mit Unseren Herzen und Geisten, verkehren Wir vertraut, als wären Wir zwei, unterdessen Wir niemals etwas anderes waren als Eins. Natürlich, du erscheinst als ein Menschenseinswesen in einem Gewand, welches man einen Leib nennt. Jetzt im Augenblick, so Ich als du in Erscheinung trete, bist du in einem gewissen Sinne aus deinem Körper heraus. Ich kann sagen, dass Wir eine Außer-Körper-Erfahrung haben, denn dein Körper, die Form, die du an dir trägst, ist Uns hierbei im Augenblick nicht präsent.

Es ist dein Herz und dein Sinn, zumeist dein Herz, mit dem du innig verkehrst, und mit dem Ich Mich ebenso als Mein Eines Selbst ins Benehmen setze. Und, oh, ja, da ist die Seele, die keine so oder so geartete Kleidung anhat. Dein Geist könnte möglicherweise deinem Herzen so genannte Andere vortäuschen, allerdings nicht Mich. Du kannst es dir nicht einmal ausmalen, es bei Mir mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen oder unnötig Verschönerungen anzubringen.

Ich wollte über Wunder reden, über hunderttausend Wunder an einem Tag. Ist es nicht ein Wunder, dass ihr im Ganzen einen Leib um euch herum zusammenzieht, von dem man sagen kann, er scheine auf? Dass ihr euch hinsetzen oder aufstehen könnt? Was existiert denn anderes als Wunder? Ihr könnt euch überdies aufrichten. Ihr könnt wegtreten. Ihr könnt wachsen. Es gibt Fahrräder, und ihr könnt mit ihnen fahren.

Du kannst Bücher lesen, und du kannst sie schreiben.

Du kannst dir Vorstellungen machen. Du kannst dich erinnern, und du kannst vergessen.

Du kannst Aufregungen haben. Du kannst einen Augenblick lang wütend sein, und im nächsten Augenblick lieben.

Du kannst lachen. Du kannst weinen. Du kannst Geräusche machen. Du kannst mit deinem Herzen, mit deinem Geist und mit deiner Zunge eine Rede halten.

Du kannst die Hitze mögen, und du kannst die Kälte lieben. Du kannst schwitzen, und du kannst schauern.

Wie bloß erschuf Ich derartige Wunder, mit denen du locker deinen Umgang hast? Tatsächlich, ja, Ich erschuf Wunder, die Mich verblüffen. Ich kann nicht an eine einzige Sache denken, die Ich erschaffen habe, welche kein Wunderwerk ist. Sollte Mir – von wem, davon habe Ich keine Vorstellung – angesagt werden, eine einzige Ausgestaltung aus mehr als Milliarden, welche Ich erschuf, rückgängig zu machen, welche würde Ich Mir bei dem Anlass aussuchen? Was könnte Ich wegschaffen? Was von Meiner Schöpfung könnte Ich womöglich anders aufgestellt tun?

Es gibt zahlreiche Wohnungen in Meinem Königreich, indes nicht eine unter ihnen würde Ich ummodeln oder neu dekorieren mögen. Welches winzige Haar könnte Ich aus Meiner Schöpfung beseitigen, welches nicht als ein Gelenkpunkt dienlich sein, und welches den Rest zum Umfallen bringen könnte? Ja, gewiss doch, es gibt natürliche Sicherheitsmaßnahmen, die eingebaut sind, wer indes wird mit der Schönheit herumalbern mögen, die sich auf Mein sehnliches Bestreben hin auf eine Welt zu – gemacht von Mir Selber für Mich Selber in der Verkleidung von dir und in welcher du Wohnung hast – im Grunde genommen selber erzeugt hat?

Du kannst vergessen haben, dir den Himmel und die Sonne und das Sonnenlicht zwischen den Blättern auf einem jedweden Baum anzusehen. Du kannst vergessen haben, den Schimmer des Mondes zu bestaunen, dennoch nimmst du das Mondlicht gleichwohl auf.

Womöglich weißt du nicht, wie das Leben auskosten geht, und dennoch lebst du es.

Du spielst im Leben gewisse Rollen, und du spielst sie trefflich, gleichwohl bist du dir nicht der bedeutsamen Rolle, die du spielst, gewahr. Du magst meinen, du seist ein Komiker, dennoch bist du nicht am Lachen. Du magst meinen, du seist eine melodramatische Person, und dennoch lachst du. Du magst das sein, was die Welt als ungeschickt bezeichnet, und du kannst ein Held sein. Du bist kein Fisch, und dennoch schwimmst du. Du kannst fliegen, gleichwohl nicht mit deinen eigenen Flügeln.

Familie und Freunde kennen womöglich nicht wirklich, wer du bist. Vielleicht weißt du nicht, wer du bist. Ich weiß, Wer du Bist. Eines Tages wirst du hochblicken und dich aus dir selber heraus als das Wunder sehen, welches Ich machte, als Ich dich gewirkt habe.

HEAVENLETTER # 5246 – 6.4.2015  Eureka!

EUREKA!

Gott redete …

Es gibt eine Redewendung: Der Moment der Wahrheit. Dieser Ausdruck kann auch mit dem Wort ausgedrückt werden: Eureka! Beide, Archimedes und du, haben Einsichten gehabt.

Etwas ist dir klar geworden, was zuvor nicht klar war. Einsichten können zahlreiche Formen annehmen. Einsicht ist ein geeignetes Wort. Eine Einsicht ist keine Hinaus-Sicht. Du kannst in einer Enzyklopädie lesen und täglich die ganze Woche hindurch im Netz das eine andere nachschauen. Das ist keine große Sache. Du kannst alle deine Freunde befragen, was sie dazu meinen, und sie werden dir unter voller Bestimmtheit zu verstehen geben, was sie denken. Aber eine Einsicht, ja gar eine Einsicht in einen kleinen Weiher, kann umwälzend sein. Wir können sagen, dass du, Einsichtsschritt um Einsichtsschritt nehmend, am Wachsen bist.

Und woher rühren Einsichten? Woher kommt helles Licht? Einsichten und Licht kommen von Mir – worauf man als Ich zu sprechen kommt, so als ob du und Ich zwei wären, anstatt Eins. Wir können in einem logischeren Sinne die Aussage treffen, dass die Einsichten, die du abfängst, von deinem Höheren Selbst her sind. Und was ist dein Höheres Selbst anderes als Unser Einssein, ausgewiesen als dein Höheres Selbst? Das Höhere Selbst, zugedacht als dein Spirituelles Selbst, ist ein Bildnis von Mir, das du aufgreifst. Inmitten einer jeden sogenannten Persönlichkeit auf der Erde bin Ich.

Ich meine, es ist eine gute Idee, dich, das vermeintliche du, daran zu erinnern, dass du in Wahrheit der Gott bist, auf den dein Intellekt als Da-Oben verweist, und mithin sondert dein Intellekt dich selber von seinem Ureigenen Selbst ab.

Um nun zu den Einsichten, die dir unterkommen, zurückzukehren. Einsichten betrachten des Öfteren dich selber. Einsichten lassen zudem Kreativität aufkeimen. Es gibt Ebenen an Einsichten, Wir wollen diese Ebenen indessen nicht zergliedern. Es gibt eine Vielzahl an Einsichten, die mit dem Geist nichts zu tun haben. Der Geist eines großartigen Künstlers ist nicht die Stelle, wo die Schöpfergabe des großen Künstlers zu liegen kommt. Ein Komponist bescheidet nicht intellektuellerweise über einen bestimmten Refrain. Er kommt ihm zu, und es widerhallt innen in ihm.

Ich beteuere, dass es Ebenen gibt, die tiefer liegen als der Intellekt. In der Welt wird es eher so sein, dass dem Intellekt mehr Aufmerksamkeit zukommt als Höherem Nachklang und Enthüllungen. Der Intellekt wird leichter bemerkt. Er bringt sich selber unmittelbar vor euch in Geltung. Womöglich wird er euch an der Nase herumführen.

Wir reden jetzt von einem Land jenseits dessen, wohin sich der Intellekt begeben kann. Diesem Gefilde, auf das Ich euch weise, ist nicht dahinterzukommen. Dieses Land ist, was es ist. Wir können sagen, dass es Seiend ist. Von eurem ureigenen Sein rühren Einsichten her. Einsichten kommen ans Ruder. Natürlich. Schöpfertum hat den Intellekt zu überbrücken, anderenfalls wäre Kreativität nicht schöpferisch. Schöpfertum ist nicht ausgedacht. Ein schöpferischer Gedanke springt in deinen Sinn; worein der Strahl der Kreativität birst, ist indes von einer weitaus tieferen Ebene her.

Schöpfertum ist wie ein großer Farbtupfer. Schöpfertum ist aufregend. Es ist irrsinnig verrückt. Der Verstand ist außerstande, seine Arme um Kreativität herum zu legen. Für den Geist ist Schöpferkraft wie das Meer überqueren. Der Intellekt hat Bewerkstelligungen anzugehen, um von einer See zur anderen zu reisen, derweilen die Kreativität dem Superman gleich ist und die Sieben Meere in einem Schwung zu durchmessen imstande ist.

Der menschliche Geist ist trainiert worden, sich selber zu beschränken. Deswegen wiegst du den Kopf von einer Seite zur anderen und sagst derart oft Nein. Es ist im Eigentlichen das Ego in dir, das dich geschult hat, eher zuzumachen als aufzumachen. Das Ego wird alles unternehmen, um dich anlässlich der Begebenheit, in der du dich selber beschwindelst, vom Verlegen-Werden abzuhalten. Das Ego schützt sich selbstverständlich selber, egal was du dir dabei an Kosten einhandeln könntest. Das Ego bietet jedweden Anspornen, welche Schranken aufbrechen könnten, Paroli. Das Ego ist wie ein immer wieder zustoßender Schafsbock, der gegen deinen Auszug aus seinem Zuständigkeitsbereich angeht. Es ist kein Denker mit großen Visionen. Keinesfalls. Es möchte dich dort behalten, wo du bist. Das Ego wird alle Mittel aufwenden, die ihm zur Verfügung stehen, um dich vom Voranrücken abzuhalten. Es sieht dich sehr gerne in einem Laufstall. Das Ego hätte dich gerne außerhalb der Sichtweite von Einsichten, welche dir ein Freigesetztsein von der Habe des Ego zuwenden vermöchten.

Du hast ein Höheres Selbst. Lasse Dein Höheres Selbst zu Wort kommen.

HEAVENLETTER # 5247 – 7.4.2015  What You Seek Is Yourself

WORAUF DU AUF DER SUCHE BIST, DAS IST DU SELBER

Gott redete …

Entsinne dich Meiner im Laufe der Tätigkeiten des Tages, und entsinne dich Meiner während der Stille des Nachts.

Ich möchte nicht sagen, dass Ich Mich Tag und Nacht deiner entsinne, weil du Mir niemals aus dem Sinn bist, damit Ich Mich deiner erinnern könnte. Du bist Mir stets in voller Sicht und hallst in Meinem Herzen nach. Wie sollte Ich bloß veranlasst werden können, dich in Mein Gedächtnis zu rufen, derweil Ich dich niemals vergesse, dermaßen innig vertraut sind Wir.

Meinst du möglicherweise, Ich sei dazu außerstande? Natürlich bin Ich dazu fähig. Ich, Der die ganze Welt erschaffen hat, die du kennst, sowie die Welten, die du nicht kennst, Ich vermag eine solch kleine Angelegenheit wie dich unausgesetzt in Meinem Sinn behalten.

In einem gewissen Sinne können Wir sagen, dass Ich dich nach wie vor erschaffe, denn du bist niemals aus Meinem Sinn. Wir sind Eins. Einssein meint, Wir sind niemals auseinander, nicht eine Minute lang, und nicht einen Zentimeter – so, als gäbe es Zeit und Raum oder irgendetwas, außer nachgerade Mich, wohin auch immer du dich wendest.

Oh, ja, das, was Wir du nennen – als könnten Wir getrennt oder entgegengesetzt sein –, dabei ist es ganz einfach dein Gewahrsein, welches hinterherhinkt. Selbst wenn du meinst, Ich sei nicht in deinem Herzen, bin Ich tief in deinem Herzen. Vielleicht hast du nicht hingeschaut. Auf der anderen Hand, vielleicht hast du, dir unbewusst, Gefühle verspürt, bei denen du nicht weißt, wie sie zu benennen sind. Ich weiß, du fühlst etwas, von dem du nicht richtig weißt, wie es zu benennen ist. Du hast eine ungesichtete Ansicht von Mir, ein ungehörtes Vernehmen von Mir, ein weit entferntes Echo von etwas Wahrem, was dich zieht, dabei weißt du nicht was, und weißt nicht wo.

Du bekommst Hinweise auf Unsere Verbundenheit. Einerlei, wonach du dich deiner Auffassung nach sehnst, du sehnst dich nach Mir. Alles andere, nach dem du dich sehnst, ist ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wenn das Leben für dich nicht völlig erfüllend ist, sehnst du dich nach deinem Gewahren von Mir. Du sehnst dich nicht nach dem, das du bereits, dass du es hast, gewahrst. Die Wahrheit lautet, dass du Mich hast, nicht als ein Besitztum, sondern als dein Ureigenes Selbst. Irgendwo inwendig in dir BIN Ich. Wir könnten sagen, dass du Mich mit allem Drum und Dran hast. Es gab niemals eine Zeit, noch auch gab es jemals einen Zeitraum, als Ich nicht inwendig in dir war. Sofern Ich inwendig in dir bin, und du inwendig in Mir bist, nun eben, dann sind Wir Eins.

Oh ja, du hast zahlreiche Dinge vergessen, dermaßen vergesslich bist du. Dennoch, auch so, jenes gewisse Etwas, was du suchst, ist dein Selbst. Ja gar so du Mich nicht deutlich erinnerst, hast du eine verschwommene Rückerinnerung daran, was du aus ganzem Herzen entbehrst. Kein Wunder, dass du mit dem Leben unzufrieden bist. Sofern du Mich nicht bewusst erlebst, entbehrst du der fürwahr grundlegenden Eigenschaft des Lebens. Du kannst keinen Finger auf Mich legen. Du kannst keine Zeichnung von Mir anfertigen. Du kannst einen Beleg von Mir in deinem ungemeinen Sehnen nach Mir bemerken. Schaue tiefer. Schaue dichter. Hier bin Ich.

Wenn du durch die Natur begeistert wirst, wirst du Meiner eingedenk. Wenn du eine große Freude verspürst, erinnerst du dich Meiner. Wenn du liebst, entsinnst du dich Meiner.

Ich möchte dir etwas anderes zu verstehen geben. Es gibt in diesem Universum oder in jedwedem Universum nichts, was nicht Meiner Erzeugung entstammt. Ins Leben gerufen aus Meiner Erzeugung, bin Ich mithin ein jeder Gegenstand. Ich bin jedes Subjekt. Ich bin Eins mit allem, und dementsprechend bist du es. Es gibt niemanden, der Mir näher ist als du. Einerlei was du fühlst, was du mutmaßt, was du nicht verstehst, Ich bin der tiefe Kern von dir. Niemand ist außerhalb von Mir. Niemand ist von Mir fort. Niemand ist Mir ein Fremder. Es gibt niemanden, der nicht Mein Ureigenes Selbst ist. Sei es nun, du fühlst dich von der Person, die vor dir steht, angezogen, sei es, du weichst vor ihr zurück, es ist Ich, Der sich da vorne vor dir aufhält. Dies ist ausnahmslos so.

Ich, in der Form eines menschlichen Körpers, flüchte womöglich vor der Wahrheit Meiner Selbst, dennoch kehre Ich immer zurück. Wahrheit ist am Dämmern. Dieses Leben auf der Erde ist schlechterdings Illusion, und Trugbildliches ist flüchtig. Es ist nicht so, dass jedermann womöglich Ich ist. Dass jeder Ich ist, ist eine Gewissheit.

HEAVENLETTER # 5248 – 8.4.2015  Do You Think God Is a Genie in a Lamp? 

MEINST DU, GOTT SEI EIN DIENSTBARER GEIST IN EINER LATERNE?

Gott redete …

Mitten am Tag, wirst du da Meiner gedenken? Woran wirst du denken, was Mich anbelangt? Wirst du Mich bitten, etwas für dich zu tun, deinen Weg zu ebnen, deine Last zu erleichtern, dir deine wahre Liebe zukommen und dir alle deine Träume Wirklichkeit werden zu lassen?

Oder bist du, bevor du den Anfang nimmst, der Überzeugung, dass Ich dir nicht hingegeben sei und dass Ich dir niemals zuwenden werde, wonach es dir so sehnlich ist? Falls dies der Fall ist, besteht hier ein Fehlverständnis bezüglich dessen, was Wir einander sind, als was Unsere Beziehung zuallermeist in der Welt betrachtet wird. Wirst du nicht als derjenige erachtet, der unter Bedarf steht, und Ich als Derjenige, Der deine Nachfragen zu erfüllen und deinen Willen zu tun hat, und dass Ich dann, wenn Ich das nicht tue, nachlässig sei und dich im Stich gelassen habe?

Ihr Lieben, Ich stehe nicht im Gegensatz zu eurem Willen. Ich werfe keine Münzen. Ich sehe Mich nicht nach euch um, um enttäuscht zu werden. Es gibt ein größeres Bild, welches Ich sehe, das ihr nicht seht. So steht es um die Dinge in der Welt.

Ihr seid euch im Klaren, dass Ich alles vermag, es gibt allerdings mehr in Betracht zu nehmen, denn als einziges euer Bestreben. Ihr schaut euch bisweilen nach Begründungen um, als sollte Ich unter eurer Fuchtel und als sollte Ich euch zur Billigung oder Missbilligung zu Rapport stehen. Wir können im Grunde genommen, was ihr etwa als ein Verdikt wider euch erachtet, nicht untereinander bereden. Es kommt dabei nichts heraus. Es ist, als sprächen Wir verschiedene Sprachen. Öfters versteht ihr die Meine nicht. Seid ihr der Auffassung, Ich verstehe euch nicht? Denkt ihr, Ich schiebe euch beiseite?

Ihr wisst recht gut, dass Ich kein dienstbarer Geist in einer Lampe bin, der euch einen jeden Wunsch gewähren wird, just so wie ihr es möchtet. Ihr Lieben, es gibt euch gegenüber keine Erklärung dafür, weswegen Ich euch nicht alles gebe, so wie ihr die Dinge, während euch der Wunsch danach steht, gerne haben möchtet, und, dass die Person, die ihr auf der Welt am allermeisten liebt, euch jetzt nicht mehr zurück liebt, etc. Es gibt etliche Dinge, die ihr zu eurer Zufriedenheit nicht akzeptieren könnt oder akzeptieren möchtet.

Unter Umständen ist es für euch das Beste, dass derjenige Mensch, den ihr vor allen anderen in der Welt liebtet, euch zurückwies. Vielleicht ist es nicht zu eurem Guten. Womöglich ist es zum Guten desjenigen, den ihr liebtet. Womöglich ließ Ich euch nicht denjenigen zukommen, den ihr mochtet, insgesamt gesehen aus allerhand ferneren Gründen. Wie auch immer, sagt Mir aufrichtig – so ihr mitten im Herzen auf jemanden erpicht seid, was für einen Beweggrund könnte Ich euch da übermitteln, welcher euch genügte? Gibt es irgendeinen Beweggrund, den Ich euch angeben könnte, welchen ihr akzeptiertet? Ihr möchtet, was ihr möchtet, sowie ihr es möchtet. Ich kann das nachvollziehen. Ich habe euch zu sagen, dass ihr es seid, die nicht am Verstehen sind.

Lasst es einen Augenblick lang was Mich angeht gut sein. Was wird sich heute in eurem Sinn aufhalten? Worauf werdet ihr euch im Voraus freuen, und was werdet ihr trübselig in den Blick nehmen? Was für Gedanken wiegt ihr in der einen Hand, und was für Gedanken in der anderen?

Während ihr dabei seid – gibt es irgendeinen erklecklichen Grund, nicht an liebenswerte Dinge zu denken? Falls Ich euch für einen jeden glücklich-machenden Gedanken, den ihr heute denkt, tausend Dollar in die Hand drücken würde, was für glückliche Gedanken kämen euch da in den Sinn? Wie viele? Wenn Ich keine Begrenzung festsetzte darauf, wie viele glückliche Gedanken ihr – für einen jeden zu tausend Dollar – haben könntet, an wie viele könntet ihr da denken, worauf belaufen sich da eure Vorstellungen? Meint ihr, es würden euch im Verlaufe dessen glückliche Dinge, die in eurem Sinn zu haben sind, ausgehen?

Was für eine Abzahlung erhaltet ihr dafür, unglückliche und furchtsame Gedanken und eine Vielfalt an Gedanken über dies oder das zu denken? Sorgen brüten Sorgen aus. Angst brütet Angst aus. Unglücklichsein brütet Unglücklichsein aus.

Ich frage Mich, ob ihr des Anreizes von tausend Dollar für einen jeden glücklichen Gedanken bedürft. Ich möchte meinen, was euch die glücklichen erhebenden Gedanken aus sich selber heraus übermitteln, das wäre Rückentgelt genug.

Nun, komm und gedenke Meiner. Lasse Mich an dem einen oder anderen glücklichen Zufriedensein teilhaben. Sage Mir, was derzeit in deinem Sinn zu Gange ist. Ist es dir nicht möglich, erfüllende Gedanken bei dir zu haben?

HEAVENLETTER # 5249 – 9.4.2015  Knowing the Boundlessness That Is You

DIR ÜBER DAS UNBESCHRÄNKTSEIN KLAR SEIN, WELCHES DU BIST

Gott redete …

Du wirst zur Schönheit hingezogen, ist das nicht so? Was denn kann schöner sein als Meine Schöpfung? Du bist Meine Schöpfung, und Ich, Der Ich dich aus Meinem Ureigenen Selbst Erschuf, bin ebenfalls schön. Du bist Seele. Entsinne dich, dein Leib ist schier eine Bedeckung, indessen, wie sehr ihr, Meine Kinder, doch geneigt seid, euch selber mit euren physischen Dimensionen gleichzusetzen, so, als wäre der physische Leib die Summe und das Gesamt von euch. Der physische Körper ist eine Konturzeichnung von euch, ihr seid allerdings nicht auf das begrenzt, was innerhalb jenes Aufrisses liegt. Der physische Körper ist wie eine mit einem Bleistift auf ein Papier hingezeichnete Skizze. Ihr skizziert einen Umriss von euch und signiert es mit eurem Namen. Die Wahrheit ist, dass ihr ausmaßlos seid. Euch sind keine Grenzen. Es existieren an euch keine Limitierungen und keine Einschränkungen. Ich bin Gott, Der euch dies sagt, dennoch sagt ihr, im Grunde: „Jaaa, jaa“, so als spräche Ich nur, um Mich selber reden zu hören. Ich überstelle euch die ehrliche Ware. Richtet euch auf und hört zu.

Was euch vom Erkennen des Unbeschränktseins abhält, ist ein Unglaube an euch selber und an Mich und daran, was Ich verlaute. Zum größten Teil nehmt ihr nicht ernst, was Ich sage. Ihr fühlt euch so weit weg davon, und denkt euch Mich eher als eine alte Oma, die nicht aufhören kann mit Erinnerungen und Einbildungen von anno dazumal. Ich bilde euch Mir nicht ein. Ich kenne euch. Ich kenne euch wahrhaft als Mein Selbst. Ich weiß, was Ich erschuf, während ihr euch als Ballast und Treibgut betrachtet. Ihr schaut hierhin und dorthin, und eure Augen einigen sich nicht auf Wahrheit. Eure Augen schauen unentwegt auf glitzerndes Lametta, welches nah und fern in den Feldern der Illusion in der Brise flattert. Ihr verfehlt das Schiff.

Das Schiff, das ihr überseht, ist inwendig in euch. Schaut nach innen. Ich rede von eurem Schauen auf die wirklichen Güter, anstatt auf zusammengestellte Scharaden. Euer Gewahren scheint das einer Tänzerin oben auf einer Musikbox zu sein, wie sie sich auf dem Gehäuse herumdreht, am laufenden Band sich am Produzieren, so, als rühre Musik nicht von Tieferem her als von dem Gehäuse, wo die Tänzerin auf ihren Zehen herumwirbelt.

Du weißt genug, um den Kern einer Nuss aus dem Schalen-Inneren herauszubekommen, sobald es sich auf dich und deine Seele beläuft, lässt du die Schale als den König gelten. Was eine Walnuss angeht, weißt du, dass die Schale zum Wegwerfen ist. Sobald es sich allerdings auf dich beläuft, wirst du dich eher nicht darum kümmern, was inwendig ist, und wirst dein Augenmerk auf die Schale richten, die außerhalb und nachgerade zum Wegwerfen ist, und die, mit oder ohne deine Ansage, herunterfallen und zur Erden zurückkehren wird.

Du liebst Geglitzer. Du liebst das Glitzern eines Moments. Du liebst, was klar ersichtlich ist, und lässt dir das Subtile entgehen. Du tust dich nach Elan um; du siehst auf Anordnung und Zurschaustellung, und vergisst das Nötige, was mitten im Herzen von dir und vom Herzen von Mir zu liegen kommt.

Wenn du ein Auto wärst, so würdest du dich als die Ledersitze, als die gestylte Gestaltung und als die blanke, aufgebrachte Farbe des Wagens sehen. Du bist so in die allerhand Erscheinungsbilder verknallt, dass du vergisst, dass es die Kraft des Motors ist, welche den Wagen in Bewegung setzt, nicht sein blitzblanker Glanz. Du vergisst, es gibt da einen Benzintank, der gefüllt gehört. Du vergisst den Kern der Sache und die Seele der Bewandtnis, all das liebreizende Ungesichtete innendrin. Nichtsdestotrotz – dein Körper ist am Schlafen, und deine Seele reist, unbehindert durch das Gewicht deines ummantelnden Körpers, umher.

Deine Seele ist keine vorübergehende Grille. Deine Seele ist ES. Du BIST deine Seele. Mit deinen Füßen auf der Erde, ist deine Seele – dort wo sie sich zu höheren Gefilden erheben wird denn wohin dich deine Füße zu nehmen imstande sind – auf Reise.

Heute zolle Ich deiner schönen Seele Anerkennung. Lange möge sie wallen und dein Gewahren zu Mir her tragen. Nicht mehr länger braucht dein Gewahren die Wirklichkeit zu vergessen, woher deine Seele, die Essenz von dir, kommt und wo sie ihren Wohnsitz hat, denn du bist deine Seele. Deine Seele ist deine Wahre Identität.

HEAVENLETTER # 5250 – 10.4.2015  Image vs. Truth

IMAGE VS. WAHRHEIT

Gott redete …

Oh, die kleinen Nadelstiche des Ego. Dutzende am Tag. Das Empfinden, übersehen, ignoriert, nicht vollauf geehrt zu werden, mit keinem Gedanken bedacht, herabgewürdigt zu werden, so, als wärest du unwichtig und es nicht wert bemerkt zu werden, aus Geringfügigem hergestellt oder aus gar nichts, unbeachtet gelassen, so, als wärest du von keiner Tragweite, unterminiert, vernachlässigt, so, als belaufest du dich nicht einmal auf einen Haufen Bohnen. Ist dir das nicht rundum vertraut? Hast du nicht Momente oder gar Tage, wo es so zugeht? Dies ist das Ego vom Feinsten, bei dem du von nun an weißt, dies ist das Ego vom Schlimmsten.

Ich möchte dir offenheraus sagen, dass du umfassendere und höhere Hinsicht verdienst. Alle Meine Kinder sind wert. Du magst ja der Auffassung sein, dass du, sofern du denn von Bedeutung seist, eine hohe Position inne hättest, dass du vielleicht ungemein reich wärest, oder dass du ein berühmter Opernsänger, ein Filmstar, eine Führungspersönlichkeit eines Landes wärest, dass du die Beachtung fändest, nach der es dir so sehr ist und die du verdient habest. Falls jeden Tag der rote Teppich vor dir ausgerollt werden würde, falls deine Präsenz in einer Masse von Leuten Wellen auslösen würde, falls du eine Parade von Regierungslimousinen um dich hättest, mit Flaggen vor und hinter dir, so würdest du dich auch so nach einer echten Begutachtung von dir sehnen, und nicht einfach bloß nach deinem vermeintlichen Status.

Öffentlich vorgetragene Zuneigung wäre es für dich nicht jeden Tag. Das könnte dir leidig werden. Lieber wäre es dir etwa, ein ganz gewöhnlicher Bürger zu sein, der nach Belieben ohne Fanfarenstöße ein und aus gehen kann. Es wäre dir sehnlich danach, schlicht du selber in der Sonne oder unter den Sternen zu sein.

Geliebte, Wir reden hier über Image in Kontrast zu Wahrheit. Erstaunlicherweise veranlasst euch von innen heraus ein stärker aufgestelltes Selbstbild dazu, bescheiden zu sein. Ein milderes Eigenbild ist ebenfalls von innen her, und einem brüchigen Eigenbild ist es im Kern danach, mehr und besseren Input von außen her für nötig zu befinden. Ihr seht euch nach Requisiten um. Requisiten sind nicht hinlänglich.

Geliebte, Fanfarenstöße sind bloß Fanfarenstöße. Das Äußere ist nicht wirklich imstande, euer Inneres in die Höhe zu ziehen, so wie ihr es gerne ausgerichtet sehen möchtet. Oberfläche, einerlei wie großartig, ist immer noch Oberfläche. Tief innen ist tief innen. Was am Fehlen ist, ist euer eigener Hinblick auf euch selbst. Du, Mein schönes Kind, bist kein Affe in einem Zoo, der von außen her gefüttert werden muss. Du bist jemand, egal, wie unnatürlich dir dein Habitat erscheinen mag, der dich selber zu hegen hat.

Niemand hat mehr Verdienste als du. Niemand hat Minderes verdient als du.

Es kommt ein Punkt, wann dir das Leben beibringt, dass der ganze Beifall für dich in der Welt, neben deiner Selbst-Verwirklichung, einen sekundären Platz einnimmt. Und woraus denn ist deine Selbst-Verwirklichung als aus Unserem Einssein? Du magst ja in die Welt eingepasst sein oder nicht, deine Identität ist demgegenüber weitaus umfassender, denn was die Welt auch immer an Aussagen trifft. Wir können sagen, dass es in der Welt nichts gibt, was dir genügend bieten kann. Weltliche Freude ist wundervoll, dennoch kann sie nicht mehr sein als das. Es bist du, der fantastischer ist, als du dir selber zugutehältst.

Es gibt keine weltliche Krone, die für deinen Wahren Wert groß genug ist. Es gibt keine Juwelen, die deinen Wahren Wert wert sind. Es gibt da draußen nichts, was es für dich tun kann. Die auswärtige Welt ist nicht imstande, dir alles zuzuwenden, was du brauchst, oder was du deinem Dafürhalten nach brauchst. Einzig du bist dazu in der Lage. Einzig du und Ich können das tun. Ich tue bereits Meinen Part. Ich blicke in deine Augen und Ich kenne, was Ich sehe. Du schaust in deine Augen und siehst nicht, was Ich sehe. Du siehst Oberfläche. Du siehst Gedanken Anderer von dir.

Selbstverständlich hast du tiefer zu schauen, als du es derzeit tust. Keine Kosmetikerin kann dies für dich tun. Kein Schönheitschirurg kann dies für dich tun. Kein Fotograf kann dies für dich tun. Kein Kolumnist kann dies für dich tun. Keine Auszeichnung in der Welt kann dies für dich tun.

Wirf das Ego weg. Sage ihm, fortzugehen. Du hast bessere Dinge zu tun, als das Ego zu erdulden.

Geliebte, ja, ihr seid in der Welt, dennoch befindet ihr euch auf einer Reise zu Eurem Selbst.

HEAVENLETTER # 5251 – 11.4.2015  Tame Your Ego

ZÄHMT EUER EGO

Gott redete …

Ihr gebt zu, ein Ego zu haben, nicht wahr? Solltet ihr indes Mich um Hilfe angehen, euer Ego wegzuschaffen, könntet ihr bescheiden, jenes ungerne beseitigt sehen zu mögen. Ihr könntet es für möglich halten, dass dies, wenn Ich dabei Abhilfe schaffte, für euch Extra-Schmerz bedeuten würde. Es liegt bei euch, Meine Kinder, eine Neigung vor, euch auf das Übermaß an Ego bei anderen Menschen zu konzentrieren, eher nicht auf euer eigenes.

Euch könnte desgleichen ohne Weiteres klar sein, dass die Drosselung des Ego, mit oder ohne euer Ansuchen, statthat. Die Vorstellung, vorne euer zwitschriges Ego deutlich vor Augen zu haben, ist schmerzhaft. Geliebte, das Leben auf der Erde scheint darum zu gehen, euer wildwucherndes Ego zu zähmen. Mit oder ohne euer Ansuchen nach Ego-Drosselung wird sich das Ego euch, sich geltendmachend, aufweisen und bis zum Schluss zur Wehr setzen.

Ihr habt einen Vorsatz für ein glücklicheres Leben. Ich gehe auf absichtsvolle Vorhaben gerne ein. Zu den Möglichkeiten für euch, glücklicher zu sein, zählt, dass das Ego aus dem Weg geht, aus eurem und aus dem Anderer.

Seht zu, dass ihr sogenannte Andere akzeptiert, wie sie ohne feindselige Abgunst sind. Nicht anders als ihr, machen sie Anstalten, in der Welt voranzukommen. Alle unter euch treten aus dieser Welt aus. Ein Jeder unter euch ist am Hinzulernen. Wieso verübeln und jammern? Wie aufwendig teuer sind eure verletzten Gefühle wirklich? Bisweilen ist es so, wie wenn ihr auf wiedergekäutem Futter eurer Erschwerung herumkaut.

Warum lässt du dich über etwas, was zeitweilig ist, auf die Palme bringen?

Hier die Antwort:

Du lässt dich über etwas auf die Palme bringen, damit du in Erfahrung bringst, dass es unnütz ist, sich in der Weise aufzuführen, und damit du dich alsbald dem Jammern und Aufschäumen das Handwerk zu legen imstande siehst.

Wenn du es wirklich beenden möchtest, weswegen tust du es nicht? Wieso greift dich etwas an, oder weswegen lässt du dir von etwas die Lust nehmen, oder wieso macht es dich gar unglücklich oder gar hocherfreut?

Du hast von Gleichmut gehört, du bist allerdings rauf und runter und hin und her, rauf und runter und hin und her. Eure Arbeit habt ihr für euch zugeschnitten, Geliebte.

Warum denn nicht an allem Vergnügen finden, selbst an sich zuspitzender Verärgerung? Euer Angewiesensein auf Ärger hält euch gut bespaßt! Anderenfalls, wieso denn solltet ihr verärgert bleiben mögen? Ironischerweise vielleicht ob der Abhängigkeit davon, nicht hinlänglich wertgeschätzt zu werden.

So nahe und so teuer wie ihr Mir seid und Ich euch bin, ihr scheint nichtsdestotrotz Emotionen nicht durch die Bank zu mögen. Ich weiß, ihr vermeint, Pein komme von außenher, ihr müsst allerdings zugeben, dass ihr mit von der Partie seid. Sowie ihr reagiert, seid ihr mit von der Partie. Sofern ihr Verstöße euch vereinnahmen lasst und sie an euch haltet, nehmt ihr sie entgegen und haltet sie bei euch fest.

Falls ihr euch nach draußen ins Gras unter einen Baum begeben habt und ein wenig Vogelkot fällt dort auf euch, nehmt ihr dies dann persönlich? Ihr seid nicht der Auffassung, der Vogel habe keine Mühen gescheut, um auf euch zu zielen, nicht wahr? Der Vogel ist schier, was ein Vogel ist. Genauso wenig ist es demnach, dass ihr den Vogel zu beeinflussen suchtet. Ihr seid euch gewahr, der Vogel hielt sich nun einmal oben im Baum auf, und ihr hieltet euch nun einmal unterm Baum auf.

Lasst Uns einmal sagen, du seist zehn Mal oder gar hundert Mal gekränkt worden. Wenn Wir all die Zeiträume mit einbeziehen, als du in deinem Geist zum Angriff übergegangen bist auf den, der dich verächtlich behandelt, der auf dir herumgehackt hat, der dich nicht mochte – und bei dem dir argloserweise nicht klar ist wieso –, summieren sich die Vergehen auf hundert oder auf mehr! Oft bist du in deinen Vorhalten unermüdlich, im Stillen oder mit Worten.

Bei dem Vogel, da kommst du drüber weg und setzt dich irgendwo anders hin.

Sobald es um Menschen, die deinen Gefühlen wehtun, geht, meine Ich unter sich irgendwo anders hinsetzen nicht, dass du deine Arbeitsstelle aufkündigst oder von deinem Haus wegziehst. Ich meine, du hebst dich in deinem Bewusstsein höher. Was sonst kannst du denn tun? Es ist recht unwahrscheinlich, dass du einen anderen Menschen ändern wirst.

Du bist nicht für die Haltung eines anderen Menschen verantwortlich, selbst dann nicht, sobald dich jemand als ausfällig oder lästig in den Blick nimmt. Du bist ausschließlich für deine eigene Eingehensweise zuständig. So wie du dich auf den stillen Ebenen umgestaltest, so kann der angegangene Umschwung in dir freilich durch dein Gegenüber aufgegriffen werden, und jener erscheint dir nicht mehr länger ausfällig oder lästig.

Auf der zutiefst feinen Ebene – fürs Erste und erstmal bist du zuständig. Gewiss stimmst du dem zu, dass du für dich selber verantwortlich bist. Was immer jemand tut oder nicht tut, mit Sicherheit bist du für dich selber zuständig.

HEAVENLETTER # 5252 – 12.4.2015  The Sea of Your Eyes

DIE SEE DEINER AUGEN

Gott redete …

Sofern du und Ich, der Eine von Uns, über keine Sprache verfügten, um dich über dich zu verstehen zu geben, würde Ich Bilder malen von Meinem Entwurf Meiner Selbst in der Form von dir. Was würde Ich von Mir Selber als der Illusion des du hinzeichnen? Würde Ich dich als eine Rose, als eine Schlüsselblume, als eine Kohlrose malen? Oder würde Ich dich, die Manifestierung von Mir, als ein Blütenblatt, als ein Blatt oder als einen Tautropfen malen?

Würde Ich dich als eine Eichel oder als eine hundertjährige Eiche in ihren allerhand Phasen ins Bild nehmen? Falls Eiche – würde Ich dich im Herbst aufzeichnen und in schönen Herbstfarben oder mehr in bedeckten Farben wiedergeben, oder in der Fülle des Sommers mit grünen Blättern, die in der Sonne funkeln?

Würde Ich dich als ein Häschen oder Lamm, oder als eine Antilope oder Giraffe malen, die am Grasen sind oder in einer Prärie oder einem Wald herumstreifen?

Wäre es von Belang, als was Ich dich malte?

Würde Ich dich als das Empire State Building oder als ein Spielzeugauto malen? Was für einen Unterschied hätte das zur Folge?

Spielte es eine Rolle, wenn Ich dich als die tiefe blaue See male, oder als deine Augen, so wie Ich sie sehe, sowie Ich in den Ozean deiner Augen blicke?

Ich würde dich nicht aus dem Gedächtnis malen, denn Ich schaue jeden Tag aufs Neue in deine Augen. Ich schaue jeden Tag in deine Augen, und Ich blicke in Endlosigkeit und Ewigkeit. Ich frage Mich, ob Ich die ganze Endlosigkeit und Ewigkeit malen könnte. Möglicherweise würde Ich einfach den Eingang zur Ewigkeit und Unendlichkeit malen, so sie sich in deinen Augen an den Tag legen. Um die ganze unüberschaubare Weite zu malen, nun, dafür gibt es kein Papier, was groß genug ist, um darauf die gesamte Weite niederzubringen, insofern als Ich ja gar in der Tiefe deiner Augen in sie hinein sehe.

Wohin Ich Mich auch wende, da ist Schönheit, welche sich selber übertrifft.

Würde Ich dich als Neugeborenes oder als einen alten Mann in einem Bus malen? Würde Ich dich als deinen Nachbarn malen? Oder als deinen Sohn oder deine Tochter oder als jemand, den du vor langer Zeit auf der Straße gesehen hast und dessen Gesicht dir nie aus dem Sinn gegangen ist? Es gab etwas an diesem Menschen, was bei dir verbleibt. Jetzt sähest du es gerne, wenn du angehalten und Guten Tag gesagt hättest, denn es war dir nie geglückt, diese Person kennenzulernen. Ich möchte dir jetzt sagen, wer jener Mensch war. Jene Person war eine zum Ausdruck gebrachte Erscheinungsform von dir.

Alles auf der Erde ist ein gleißendes Wunder. Jedes Haar auf deinem Kopf. Jede Bewegung ist ein Tanz, und alles ist choreographiert. Es gibt auf Erden nicht eine Sache, welche kein Wunder ist. Es gibt auf der Erde nicht eine Sache, die nicht du ist. Die Person, die dir nicht zum Aushalten ist, ist du. Derjenige, den du am meisten liebst, ist du. Du bist eine jede schöne Sache, die du je gesehen hast. Du bist ebenso alles, von dem du dich je weggekehrt hast. Du bist der Held, und du bist ein Taugenichts.

Du bist der Inbegriff von allem, denn Ich durchwandere die Straßen und Wälder als du. Ich bin der Weg, den du einschlägst, und Ich bin die Straße, die du nicht nimmst. Ich bin jeder Gedanke, den du hast, und jeder Gedanke, den du nicht hast.

Ich bin der Milchrahm, den du liebst. Ich bin der Essig, der dich das Gesicht verziehen lässt. Ich bin jeder Zahn in deinem Kiefer, und Ich bin jeder fehlende Zahn.

Neben Mir ist nichts, was du bist. Gib einhundert weitere belebte oder unbelebte Dinge in der Welt an, und Ich bin sie alle. Ich bin hier, dort, und allerorten. Es wird eine Zeit kommen, wann Ich dich fragen kann, wo Ich bin, und du wirst antworten:

„Du bist hier.“

Es wird eine Zeit kommen, wann Ich dich fragen könnte, wo du bist, und du wirst antworten:

„Ich bin hier bei Dir.“

Ich bin überall und jedermann und alles. Du wüsstest, du bist Eins mit Mir. Jetzt fasst du es, dass Ich gleicherweise mit dir Eins bin.

HEAVENLETTER # 5253 – 13.4.2015  Wake Up. Wake Up Now

WACHE AUF. WACHE JETZT AUF 

Gott redete …

Ich möchte gerne auf etwas verfallen, was dich zum Aufrecht-Sitzen und Lachen bringt. Ich möchte gerne etwas sagen, was es schafft, dass du aus den in die Jahre gekommenen Gussformen herausgelangst, in die du eingepasst warst. Ich möchte dich gerne zu einer neuen Welt aufwecken.

Schönes Leben hatte auf der Erde ungerechtfertigte Kritik erfahren. Es wurde eine Welt des Leidens genannt. Die Sache ist die, dass die Welt alles sein kann, was du dir deinem Bescheid gemäß an Gedanken über sie fasst.

Nicht einen Augenblick lang sage Ich, ihr hättet alle Kehren und Wenden, Schlingen und Pfeile zu euch hergerufen. Ihr habt es möglicherweise getan. Das ist eine Möglichkeit, allerdings keine Gewissheit. Wo ihr hier hereintretet, ist, wie ihr über das, was geschehen ist, jammert und dampft, und wie ihr alsbald, nicht anders, weitermacht. Es ist keine Frage, dass ihr unter Umständen übel zugerichtet wurdet, und alsdann, im Leben, seid ihr für alle Zeit traumatisiert, weil ihr es vorzieht, stöhnend herum zu humpeln. Unangemessen behandelt worden sein ist zu einer Thematik eures Lebens geworden, und ihr werdet recht wahrscheinlich unfaire Behandlung ein ums andere Mal ausspüren oder euch an sie hängen.

Jeder tut das zum einen oder anderen Zeitpunkt. Jeder ist gestolpert oder es sind ihm Geschichten darüber oder nachgerade Verunglimpfendes zu Ohren gebracht worden. Menschen sind bestohlen und belogen worden. Womöglich trägst du eine mentale Liste von Zurücksetzungen von der einen Form, oder eine weitere Liste von Verstößen gegen dich bei dir.

Menschen sind gekidnappt, und Menschen sind umgebracht worden. Welchen Grad auf deiner Skala quälender Erlebnisse erhält momentan dein kürzlich erlebter Ansturm, wie auf dich getreten wurde, zugesprochen? Bei einer Skala bis 10, wo stehst du da? Hast du womöglich deinen letzten Angriff größer gemacht, als er ist? Hast du jeden Zentimeter Herzeleid aus ihm herausgequetscht? Wirklich, hast du es nicht vermocht, die Bewandtnisse auf die Seite zu wälzen? Konntest du nicht „Fuf“ gesagt haben, und es los gelassen haben?

Hier an der Stelle tritt deine Zuständigkeit ein. Wie sieht deine letzte Runde, schlecht behandelt worden zu sein, aus, und wie handhabst du sie oder handhabst du sie verkehrt?

Du hast einen geplatzten Scheck in der Hand (wo sonst als in der Welt des Lebens konnte dies passieren?), und du bist am Boden zerstört. Die Bank muss sich geirrt haben. Das konnte dir eigentlich nicht passieren.

Oder du hast es vielleicht laufend mit geplatzten Schecks zu tun und bist jeden Tag darüber in Aufruhr, oder du versteckst die Wahrheit vor dir selber, dass du zu hohe Ausgaben hast, und wetterst trotzdem gegen die Welt, so, als hättest du keinen geplatzten Scheck unter den Augen.

Falls dir alles Unpassende wie aus heiterem Himmel widerfährt, bist du alsdann in der Tat ein unglückseliges Opfer. Ich meine nicht, dass du das gerne sein möchtest. Falls jeder Knobelbecherwurf dein Herz versehrt, öffnest du dich gegenüber Herzschmerz. Du bist auf die eine oder andere Art darin involviert. Weswegen bist du das gerne?

Manchmal glaube Ich, dass du Vergnügen findest an all dem Gerangel im Leben, in das du hineingerätst. Dazu seist du nicht in der Lage, sprichst du, was indes tust du, so du dich aber und abermals wortreich über eine weitere Spielart desselben Ärgernisses beklagst? Es hat so zu sein, dass die verfahrene Situation für dich das eine oder andere, dies oder das befriedigt. Vielleicht möchtest du gerne das armselige Fräulein, das von allen Seiten in Bedrängnis gerät, sein, dem jedesmal das Herz gebrochen wird. Immer die Brautjungfer, und nie die Braut. Ich rufe nicht all die Bräute in Erinnerung, die so voller Glück sind, sodass du dich von Anfang an unglückselig findest.

Ich hacke nicht auf euch ein, ihr Meine teuren Lieblinge. Manchmal seid ihr in der Tat ein unschuldiges Opfer. Findet an der Rolle kein Vergnügen. Kommt einfach daraus hervor. Nehmt in Betracht, dass ihr die Macht eines Gottes oder einer Göttin innehabt und derzeit inwendig in euch Ressourcen auffindet, die euch der allerhand Wiederholungen eurer persönlichen Seifenopern aus der Vergangenheit entheben.

Geht auf ein Taxi zu, das mit einem anderen Namen und einem anderen Ziel beschriftet ist. Nehmt ein Taxi zu einem Ort, wohin ihr immer schon hin wolltet. Ihr könnt das tun. Schafft euch aus der Gussform heraus, in der ihr gewesen seid. Niemand, Geliebte, vermag das für euch zu tun, einzig ihr und Ich.

HEAVENLETTER # 5254 – 14.4.2015  What is a Leader?

WAS IST EINE FÜHRUNGSPERSON?

Gott redete …

Heute sprechen Wir darüber, was es meint, eine Führungsperson zu sein. Zunächst einmal, jeder ist ein Anführer, und das bedeutet du. Was ist eine Führungsperson. Ein Anführer inspiriert. Er weiß zu schätzen. Er ermutigt. Er hebt empor. Er setzt ein Beispiel. Ein Führer richtet beispielsweise sein Rückgrat auf und richtet das Rückgrat Anderer ebenso auf. Er hebt seinen Kopf und sein Herz, und Andere tun es ihm nach.

Wenn du ein Arbeitgeber bist, bist du eine Führungskraft. Wenn du ein Beschäftigter bist, bist du ebenso eine Führungskraft. Alle Meine Kinder sind Weg-Zeiger.

Es gibt die Redewendung, ein Blinder führe einen Blinden. Darunter war zu verstehen, sich unversehens nach Führungspersonen und Führerschaft umzutun. Der Kaiser, der keine Kleider anhatte, wäre ein Beispiel. Die Idee ist die, dass die meisten Menschen nicht über ihre eigene Nase im Gesicht hinaussehen können – oder es nicht so recht wagen.

Meine Deutung lautet, dass jeder am Hinzulernen und Wachsen ist. Dem Leben in der Welt ist keine Festgelegtheit zueigen. Jeder lernt von jedem und lernt unentwegt weiter von jedem Menschen und von jedem Erleben. Ab und an lernt der König von seinen Untergebenen. Manchmal lernen des Königs Untertanen vom König. Manchmal können die Untertanen vom König lernen, wie ein Königreich führen nicht geht. Falls es einer Führungskraft um Respekt geht, muss sie respektvoll sein. Falls sie Auszeichnung erstrebt, muss sie ehren.

Was du begehrst, das musst du sein. Wie du gerne behandelt werden möchtest, so musst du mit Anderen umgehen. König oder Armer, erleuchtet oder nicht erleuchtet, jedermann lernt vom Leben, und das bedeutet, jeder lernt von jedem. Es sind nicht bloß ernannte Führungspersönlichkeiten, die führen. Jeder, der Meine Worte liest, ist eine Leitfigur. Jeder ist ein Führer. Leite nun in die Richtung, in die du gerne Andere gehen sehen möchtest.

Ein Anführer setzt ein Beispiel. Du bist ein Muster, welches ermutigt, welches erhebt, welches zu höchlicherem Guten motiviert, das Andere aufbaut, das ihnen den Pfad, der einzuschlagen ist, weist. Wenn du dich in einer schlechten Stimmung befindest, setzt du ein Beispiel für eine schlechte Stimmung. Wenn du erzürnt bist, führst du Andere an, zornig zu sein. Du kannst dir sicher sein, Andere werden mit dir zornig sein. Wenn du Fehler findest, werden Andere Fehler finden, und sie werden bei dir Fehler finden. Sie werden darin gut werden. Wenn du klatscht und schlechte Dinge über Andere erzählst, werden Andere über dich tratschen und schlechte Dinge erzählen. Jedenfalls bist du hier, um die Welt und jene in der Welt nach oben zu ziehen, und nicht, um sie herunterzuziehen. Besser ist es, Andere zu loben, insbesondere wenn es in der Öffentlichkeit vonstatten geht.

Die Erhabenen Spirituellen, die auf der Erde wandelten, hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit den Cowboys, die über die Weiden ritten. Hör her:

Oh, gib mir ein Zuhause, wo der Büffel umherschweift,

Wo die Hirsche und die Antilope spielen,

Wo selten ein entmutigendes Wort vernommen wird,

Und wo der Himmel nicht den ganzen Tag bewölkt ist.

Natürlich wurde bei den Erhabenen Spirituellen niemals ein entmutigendes Wort vernommen, denn sie wussten, wann es galt, stille zu sein.

Es gibt etwas anderes, was Leitfiguren, so sie sich als Beispiele geben, tun. Sie treffen Entscheidungen. Ihre Entscheidungen fußen nicht darauf, was sie persönlich wollen, sondern auf dem höheren Guten Aller. Eine Führungsperson hat eine größere Vision. Und demnach werden die Menschen um einen solchen Führer herum eine größere Vision innehaben.

Im Falle von spirituellen Unterfangen gilt es die Frage zu stellen: Was möchte Gott mich gerne sagen oder nicht sagen hören, tun oder nicht tun sehen, sein oder nicht sein erleben?

Vor allem möchte Ich euch bitten, von all jenen zu lernen, die Ich vor euch hingestellt habe, und Ich möchte, zuvorderst, dass ihr bei eurem Dienst an Mir freudig seid. Es ist ein wechselseitiger Segen.

Noch einmal eine weitere einsichtige spirituelle Weisheit aus ‚Home on the Range‘:

Wie oft des Nachts, wann der Himmel

Von dem Licht der glitzernden Sterne erhellt,

Habe ich hier voll Staunen gestanden und mich hinaufsehend gefragt,

Ob deren Pracht wohl die unsere übersteige.

How often at night when the heavens are bright

With the light from the glitterings stars

Have I stood her amazed and asked as I gazed

If their glory exceeds that of ours.

HEAVENLETTER # 5255 – 15.4.2015  An Everyday Kind of God

EINE TAGTÄGLICHE ART GOTT

Gott redete …

Sei dir selber ein Segen. Mache heute für dich die Welt leicht und brillant. Fürwahr, mache jeden Tag zu einem Tag der Ruhe.

So wie die Dinge stehen, machst du den Sonntag selten zu einem Tag der Ruhe. Vielleicht möchten Wir ja Ruhe genauer bestimmen. Hier demnach: Ausruhen meint los lassen. Du weißt, du könntest dich mit hochgelegten Beinen in einen bequemen Stuhl setzen, und du weißt, dennoch bedeutet das nicht, dass du ruhst. Du könntest ungemein beklommen sein. Was für eine Art Ruhe ist das? Du kannst zur Arbeit gehen, und verängstigt sein. Du hast für Beklommenheit und Sorgen nicht Sonntage nötig. Du kannst an jedem Tag der Woche Verängstigung und Sorge nachgehen, und oft tust du das.

Ruhen ist Angespanntheit los lassen.

Du verstehst, Ich möchte damit sagen, dass Ruhe mehr ist als Nichtvorhandensein von Tätigkeit.

Du wärest idealerweise, egal was du tust und womit du befasst bist, frei von Spannung. Dies ist möglich.

Begreife es, dass Ich von deiner Tätigkeit nicht abgesondert bin. Ich werde nicht ausschließlich in der Abgeschiedenheit aufgefunden, und im Tätigsein nicht. Ich bin nicht einsiedlerisch. Du kannst zu jeder Zeit überall große Haufen von Mir auffinden und haben.

Du hattest es wahrscheinlich mit dem Gefühl zu tun gehabt, du habest irgendwohin fort zu gehen, um Mir näher zu sein. Das ist schön. Ich bin Überall. Ich kann allerorts gefunden werden. Ich kann in einem Vergnügungspark ausgespürt werden. Sowie Grenzziehungen – deine Grenzziehungen – abgebaut sind, bin Ich leicht zugänglich. Ich kann an einem sonnigen Tag und in einem Unwetter aufgesucht werden.

Wo werde Ich nicht angetroffen? Ganz bestimmt bin Ich in einer Höhle, und mit Sicherheit bin Ich in dichtem Verkehr.

Es ist nicht so sehr eine Frage eures Dahinterkommens, wo Ich bin, als es euer euch selber Auffinden ist, wo immer ihr auch sein mögt. Die Aussage ist zutreffend, dass ihr ein Gutteil eures Lebens damit verbracht habt, vor euch selber wegzurennen, euch für Lärm zuungunsten von Stille zu entscheiden. Seid versichert, Ich bin ebenso im Lärm. Dessen unbenommen, sobald ihr vor euch selber wegrennt, ist es schwerer, Mich und eure eigene innere Stille auszumachen. Wegrennen, als würde euch hinterhergejagt, ist im allgemeinen nicht beruhigend und friedvoll.

Vor dir selber wegrennen ist dein Leben in Stücke reißen, dennoch ist der unausweichliche Abschluss allemal der, dass du dein Selbst und Mich auffinden wirst, und dass alles gut ist. Selbst am äußeren Rand bin Ich bei dir, und bist du bei Mir.

Lasst es Uns anders ausdrücken: Du hast nicht hinter Mir her zu jagen. Du hast nicht vor Mir wegzulaufen. Alles, was du zu tun hast, ist, Mich zu empfangen. Es ist eine gute Idee, dich, wo immer du deiner Wege gehst, nach Mir umzusehen. Anstelle von umsehen mache Ich den Vorschlag, dafür offen zu sein, auf Mich zu zu taumeln. Die Chancen stehen gut, dass du das bereits getan und dass du es dir gegenüber verleugnet hast. Ich bin stracks vor dir zugegen gewesen, und du gingst an Mir vorbei. Vielleicht war deine Sicht nach Mir so, dass Ich in ein bestimmtes Bild, das du im Sinn hast, hineinpasse. Du hast wohl eine gewisse Geisteshaltung an dir, wie Gott deiner Meinung nach sein solle. Offen gesagt, du kannst bei Mir wonnetrunkene Begeisterungsausbrüche haben, keineswegs allerdings hast du sie zu haben.

HEAVENLETTER # 5256 – 16.4.2015  Life Is a Flowing River

LEBEN IST EIN STRÖMENDER FLUSS

Gott redete …

Manchmal ist das Leben wie eine Welle reiten. Du bist ein Surfer im Leben. Du gibst Bescheid, indes ist nicht alles deine Wahl. Du bescheidest, in den Tiefen Ozean abzutauchen, wie groß freilich eine bestimmte Welle ist und wie du sie reitest, ist etwas, was du herausfindest. Mitunter reitest du eine perfekte Welle, und mitunter bekommst du Wasser zu schlucken.

Du könntest sagen, es gehe um eine von vorneherein feststehende Angelegenheit, und doch ist dir der Schlusspunkt keine sichere Sache, noch auch überkommt notwendigerweise der Ausgang, den du dir sehnlich wünschst. Von deiner Wahrnehmung her ist das Leben definitiv keine sichere Sache. Wo du endest, das weiß niemand.

Im Leben endigst du indessen nicht. Das Leben hat kein Ende, und dein Leben hat kein Ende. Gelange in die Denkgepflogenheit hinein, dass das Leben immerzu neu ist. Du bist immer neu. Du bist immer ein Pionier. Du gehst immer auf einem Pfad entlang, ohne zu wissen, wo du bist oder wohin er führt. Vielleicht bedeutet dir dieses etwas Gefährdendes. Was? Ist Sicherheit der einzige angestrebte Aspekt des Lebens?

Das Leben ist ein strömender Fluss. Wenn du dich auf den Weg machst, kennst du den Verlauf nicht und wohin es dich nehmen wird. Der Fluss wird dich unausweichlich zu Mir nehmen. Dies wissen Wir. Wie lange das den Fluss Herunterpaddeln brauchen wird, ob es dabei zu Stromschnellen oder Nebenwegen kommt, das kannst du nur herausbekommen, während du entlanggehst. Es gibt keinen zwangsläufigen Kurs oder das, was du einen sicheren Kurs nennen magst. Sich bewegen ist nicht zu 100 % sicher. Still stehen ebenso nicht. Du kannst bei deinem Leben einen Griff zu fassen bekommen, allerdings kannst du es nicht allesamt in die Richtung steuern, die du möchtest. Das Leben in der Welt handelt nicht von Wissen. Es ist nicht alles in allem unter deiner Kommandoführung.

Das Leben in der Welt ist offenen Ausgangs. Es existiert keine Kenntnis, was sich hinter jeder Tür befindet. Es gibt keine Gewissheit, du hängst freilich weiterhin der Idee der Gewissheit an, so, als sei das, wonach es dich verlangt, dasjenige, was du bekommst. In der Manier, da erhebst du gegen das Leben Einwände, derweil das Leben etwas ist, was so genommen gehört, wie es kommt. Sobald einmal etwas nicht eingetreten ist, ist es nicht eingetreten. Sobald einmal etwas eingetreten ist, ist es eingetreten.Was gibt es da zu diskutieren?

Geliebte, ihr könnt dem Leben nicht auf den Kopf schlagen. Es ist nicht euer Ort, um das Leben auszuschelten. Sofern es regnet, regnet es. Niemand ist der Kaiser der Welt. Niemand. Selbst falls jemand jenen Titel hätte und eine Krone trüge, hat er das Leben zu akzeptieren, wie es ist. Einerlei was ein Herrscher an Privilegien haben mag, das Leben wird ihm, nicht anders als dir, Überraschungen bereithalten. Jeder wird schöne Überraschungen haben, große oder kleine, und einige Enttäuschungen ebenfalls.

Jedermanns Körper wird sterben. Nichts wird das gleiche bleiben, nicht für eine längere Zeit. Es gibt in dem besagten Land keine Gerichtsbarkeit, wo du plädieren und nachträglich dein Leben geändert bekommen kannst.

Was sich wandeln kann, was sich wandeln muss, das sind deine Meinungen und Ideen. Da ist ein weites Feld, und du hast dich auszuweiten. Du kannst dich selber wandeln, ja, das kannst du. Ich möchte Mich gar erdreisten zu sagen, dass du es musst. Sei mit Umschwung einig. Du wirst dein Wachstum erkennen. Du wirst dich selber einholen. Du wirst neue Positionsbestimmungen bekommen. Du wirst Fortschritte machen. Du wirst eine neue Weise singen. Du wirst eine andere Trommel schlagen. Du wirst höher hinaus langen. Du wirst neue Träume und Verlangen haben. Du wirst näher an Meine Träume und Verlangen für dich heran gelangen. Du wirst die Schleusen weit öffnen, und Liebe wird hereinbrausen und dich in Erstaunen versetzen. Du wirst dich selber verblüffen. Du wirst hoch fliegen. Du wirst in die unübersehbare Weite in deinem Gewahrsein eintreten. Du wirst über die Begrenzungen der Welt hinaus sehen.

Du warst stets unbeschränkt. Du findest einfach momentan heraus, Wer du bist. Du warst immer die Sonne am Anbrechen. Nun bist du zur Mittagsstunde. Du bist eine Sonne, die unentwegt anbricht und niemals untergeht. Du befindest dich, so wie die Dinge liegen, derzeit auf dem Gipfel des Lebens.

Hier ist die Aussicht vor dir ausgebreitet. Schaue.

HEAVENLETTER # 5257 – 17.4.2015  Out of the Past

AUS DER VERGANGENHEIT HERAUS 

Gott redete …

Viele Male habe Ich dir gesagt, dass ein jeder du ist, und dass du jeder bist. Du bist der Große und du bist der kleine. Du bist die Prinzen, und du bist die Schurken. Du bist der Mächtige und du bist der schwache. Was immer es in der Welt gibt, es ist du – ein Aspekt von dir selber. Körperlichkeit existiert außerhalb von dir, indes ist jedes Seinswesen du. Du bist der Löwe, und du bist das Lamm.

Du bist zudem Der Eine, der nicht erblickt, Wer dich am meisten liebt, und das bin Ich. Du bist zudem die Person, die du auf der Erde am allermeisten liebst. Du bist auch die Person, die dich auf der Erde am meisten liebt. Du bist auch die Person, die deinen Frieden stört und dich zur Raserei bringt. Ja, du bist die Person, die du nicht einen Augenblick lang aushalten kannst. Du bist diese alle.

Du bist die Person, die liebevoll und freundlich zu dir ist. Du bist auch die Person, die dich am meisten herunterputzt. Du bist jeder, mit dem du in Kontakt kommst. Du bist ein Aspekt von allem, was du dem Anschein nach außerhalb von dir siehst. Es gibt kein außerhalb von dir. Alles ist drinnen in dir.

Das Bewusstsein, welches man einem Land gleichsetzt, birgt in sich selbst seinen allerliebsten Verbündeten, und es enthält außerdem in sich seinen schlimmsten Feind. Wenn du wissen möchtest, von welcher Gesinnung dein Land ist, dann schaue dir das Spiegelbildnis seiner sogenannten Feinde an.

Geliebte, ein Land ist nicht ein Stück Land. Es ist nicht seine Felsen, sein Sand und seine Gewässer, nicht seine Bäume, Blumen, Hügel und Täler. Grenzen sind beliebig. Sie werden beliebig hochgezogen wie ein Zaun, und eine Karte wird erstellt mit geflissentlicher Beachtung der Endgültigkeit von Grenzen. Es gibt im Leben keine Endgültigkeit, und keine Endgültigkeit von Grenzen. Ein Mal ein Land – nicht immer ein Land. Derzeit ist das Land hier an der Stelle annektiert, und jetzt ist es dort annektiert, oder, es wird nachgerade bei Gelegenheit an ein anderes Land entäußert oder es passt sich willig jenem an. Es gibt keinen Separatismus.

Von dir existiert eine Form, die du liebst. Es gibt ebenso unausweichlich eine Form von dir, die du nicht erfassen, genauso wenig hinnehmen kannst.

Dies ist schwer zu schlucken.

Du bist, was du bist. Du bist ebenso die Fehler und Segnungen von allem, was du siehst. Es gibt kein sicher und gediegen in einer Ecke bleiben. Dessen ungeachtet, du bist da draußen an den vordersten Linien.

Glaubst du Mir nicht?

Einerlei was für eine Ungerechtigkeit du im Blick hast, sie ist ein Teil von dir. Du trägst jene Ungerechtigkeit bei dir. Es bist du selbst, den du ausschiltst. Es bist du selbst, auf dem du herumstampfst. Du bist der Bettler. Du bist der Wohltäter. Du bist ja wohl eher nicht nach draußen gegangen und hast jemanden umgebracht, dennoch bist du ebenfalls der Mörder. Du hattest ums Leben bringen in deinem Herzen. Du bist der Friedensbringer, und du bist der Kriegshetzer. Du bist der Meister, und du bist der Sklave.

Es ist stets in dir etwas, was du bekämpfst. Es ist stets in dir etwas, gegen das du Einwände erhebst.

Du bist der Schurke, und du bist der Engel. Du bist der erbarmungslose Bösewicht, der an seinem Schnurrbart zwirbelt, und du bist der Engel der Gnade federleicht, der dich vor dem Bösewicht errettet.

Worauf immer du mit entsprechender, dem gleichkommender Emotion entgegnend eingehst, das bist du. Wenn du gegen Verbrechen angehst, bekämpfst du inwendig in dir Kriminalität. Du hast dies nicht zum Ausdruck gebracht zu haben. Andere bringen es für dich zum Ausdruck, und du kannst wütend über deine eigenen Neigungen sein, die du nicht persönlich ausgedrückt und bekundet hast. Du bist der Verfolger und der Verfolgte. Du jagst dir selber hinterher. Du möchtest einen Aspekt von dir selbst ausmerzen, oder du möchtest einen Aspekt von dir selber verstärken.

Du bist menschlich und Göttlich.

Es gibt keinen, der du nicht bist, zum Ausdruck gebracht oder nicht zum Ausdruck gebracht, dazu angelegt, es zu sein, oder es nicht zu sein. Sobald du einen Anderen kritisierst, kritisierst du dich selbst. Lasse Kritisieren los, und du nimmst einen Riesenschritt vorwärts.

Komme ohne deine Faibles gut mit dem Daseienden zurecht. Mit dem Verflossenen durch sein ist es hinter sich lassen. Sei, dank des Einsseins-Ansinnens, Wer du wahrhaftig bist. Du hast eine Haftentlassungs-Bescheinigung bei dir. Komme aus der Vergangenheit und ihrem ganzen Krimskrams heraus.

HEAVENLETTER # 5258 – 18.4.2015  Like a Thousand Stars

WIE TAUSEND STERNE  

Gott redete …

Dich selber bemitleiden fördert die Anschauung, Opfer zu sein. Es ist mehr am Leben dran als ein Sieger oder ein Opfer sein. Eine von zwei Möglichkeiten – das stellt nicht die Bewandtnis dar, auf das Leben zu blicken. Das Leben ist keine Frage des Mein oder dein. Es ist keine Frage des Tötens oder Getötet-Werdens. Es ist keine Frage von richtig oder falsch. Es ist im allgemeinen nicht so übersichtlich wie ein Ja oder ein Nein. Ach, was sind denn Gegensätzlichkeiten anderes als Bewertungen, sei es nun von einem Anderen, sei es nun von sich selbst. Es existiert kein Maßstab, der empfindlich genug ist, um Wundersamkeit oder Entbehrung von Wundersamkeit abzuwiegen.

Entweder/oder existiert im Leben in der Welt. In der Welt, da ist etwas, oder es ist nicht. In Wahrheit überkommen einen Riffelungen von Gelegenheiten. Entweder/oder ist Fiktion. Zwischen schwarz und weiß gibt es zahlreiche Farbtönungen. An der Stelle tritt Sich-Verständnisvoll-Einfühlen-Können in das Bild ein.

Gut und schlecht sind nicht so aufgebaut, wie es die Welt gerne bei ihnen sähe. Was ist schonendes Erbarmen denn anderes als mehr Möglichkeiten sehen? Was ist denn Verstehen anderes als Umfassenderes Nachvollziehenkönnen denn Gegensätzlichkeiten? Dasjenige, was als verkehrtes Handeln bezeichnet wird – was ist es denn anderes als Fehlverstehen oder Ermangelung von Mitkommen? Im Dunkeln des Beobachtungspunktes, von dorther ist es ein Leichtes, einen Baum irrtümlicherweise für einen Kobold zu halten.

Es ist erquicklicher, miteinzubeziehen, denn auszuschließen. Sowie du das Gefühl hast, du setzest dich über jemanden oder etwas hinweg, lege eine Pause ein, und denke noch einmal, wie dieses Gebaren dir, wie es dem scheinbaren Anderen und der Welt dienlich sein kann. Oder dient es dem Aburteilen?

Absichten-Innehaben ist Gegebenes. Du siehst nicht dauernd, was ein Anderer vorhat. Jener gewahrt nicht immer bei sich, was sein Anliegen ist.

Ich möchte dir gerne vorstellig machen, dass es für dich besser ist, nicht auf der Hut zu sein. Was ist auf der Hut sein denn anderes als sich nach einer Zurschaustellung von Übelwollen umzusehen? Lege dein Mikroskop weg. Sieh von einer größeren Entfernung her. Von einer größeren Distanz her wirst du eher klarer sehen können. Auf jeden Fall siehst du durch das Teleskop deiner Sicht. Es gibt eine tiefere Realität, mit der du gerne, einander an der Hand haltend, unterwegs sein möchtest.

Unparteiisch sein, nicht-voreingenommen sein, das ist nicht das richtige Wort. Werdet mehr teilhaftig und werdet mehr zum Teil – das möchte Ich gerne sagen. Werdet mehr eingenommen, zu lieben – das möchte Ich sagen.

Was wäre denn, wenn ihr die Welt von der Liebe her sähet? Was würdet ihr dann sehen? Was wäre, wenn du aus deinem eigenen Herzen heraus in die Herzen hineinschauen könntest? Was wäre, wenn du wirklich sehen könntest, wie Ich es tue? Du würdest alle befürworten. Du würdest alle segnen. Du würdest in jedermanns Leben etwas ausmachen. Du würdest Licht scheinen wie tausend Sterne. Du würdest jeden aufgreifen und ihm den Staub abbürsten.

Die Wahrheit ist die, dass es zwischen dir und einem Anderen keine Distanz gibt, und dass jeder, den du siehst, du selbst ist. Ja, Andere mögen es nötig haben, ihren Horizont zu weiten, und du bist dabei keine Ausnahme. Wenn du gerne Andere emporgehoben sehen möchtest, musst du dich demnach höher heben. Es gibt äußeres Sehvermögen, und es gibt inneres Gesichte. Du wirst durchaus dem den Vorzug geben können, nach außen zu schauen und Andere auf den Punkt genau festzulegen, während es für dich weidlich sinnvoller ist, nach innen zu schauen.

Vielleicht hast du voller angerührter Emotionen vermeint: „Was stimmt bei jenem Menschen nicht? Wo ist er denn mit seinem Kopf?“

Du wirst stattdessen eher etwa denken können: „Was stimmt bei jenem Menschen? Wo ist mein Herz?“

Der menschliche Geist ist nicht unbedeutsam. Er ist im Leben ein großer Faktor. Zugleich ist das menschliche Herz unerlässlicher und notwendiger und mehr auf den Punkt als der Geist. Dies soll den menschlichen Geist nicht heruntermachen. Ich erschuf ihn, letztlich. Der Scheitelpunkt Meiner Schöpfung ist allerdings das Herz. Das Herz ist der Kern der Sache. Der Geist denkt. Der Geist kann sich in Gedanken allerhand Genres von Dingen zuwenden. Das Herz hingegen ist ein Bestimmungsfaktor. Das Herz gibt, und das Herz nimmt entgegen. Das Herz ist, indem es unbeugsam ist, nicht in der Lage, voranzukommen. Rigidität ist dem Herzen ein Gräuel. Das Herz pocht. Das Herz weiß um Wahrheit. Die Wahrheit wird oft durch den Geist zugedeckt. Der Geist erörtert und denkt nach, ob etwas zutreffend ist oder nicht. Das Herz weiß. Das Herz gibt die Temperatur kund. Es rationalisiert nicht. Der Geist versucht sich in verstandesmäßigen Erklärungen. Was in der Welt rational erscheint, tut nicht immer die Wahrheit dar. Dein Herz ist wahr. Halte nach deinem Herzen Ausschau und nach den Herzen der scheinbaren Anderen, denn sie sind gleichfalls du und Eins mit Mir.

HEAVENLETTER # 5259 – 19.4.2015  What Is the Deepest Seeking of Your Heart

WAS IST DAS TIEFSTE TRACHTEN DEINES HERZENS?

Gott redete …

Wenn du in der Welt zum Leben kommst, hast du fünf Sinne, damit du dich zurechtfindest.

Deine Augen sind eventuell geschlossen. Ihr seht nicht sehr gut. Ihr hört nicht genau zu, was zu euch gesagt wird, falls ihr denn überhaupt zuhört, denn euer Geist denkt öfters im Voraus. Du wirst eher nicht genau wissen, was du anfasst oder schmeckst oder riechst. Die Sache ist die, dass ein Gutteil deines Lebens darauf verwendet ist, nicht zu sehen, nicht zu schauen, nicht zu hören, nicht dem zuzuhören, was gesagt wird, und so weiter. Du ziehst es vor, deinen Geist gegenüber allem, was deinen Geist umgestalten könnte, auf ‚unerheblich‘ festzustellen. Du hast eine Tendenz, festzuhalten und was dich angeht keinen Staub aufzuwirbeln.

Dies ist Teil deines so dichten Festhaltens. Dies ist Teil deiner Anhaftung an Anhaftung. Du meinst, es stehe etwas auf dem Spiel, sofern du dich frischem Sehen und Hören öffnetest.

So oder so, das Leben wird dich auftun, und du wirst deinen Geist fürwahr ändern.

Wie denn wächst und lernst du hinzu, wenn nicht indem du deinen Geist verwandelst? Du wirst deinen Geist damit versehen haben, eng festzuhalten. Du könntest deinen Geist zum locker vonstatten gehenden Zunehmen veranlassen. Du könntest die Vornehmheit deines Herzens und deiner Seele die Führung übernehmen lassen. Dein Herz, die geliebte wachsende Knolle deines pochenden Herzens, ist angelegt, dein Boot zu steuern.

Dein Geist stellt Geschwätz-Bescheide aus, dem gegenüber dein Herz den Fluss entlangströmt. Dein Herz trifft keine Entscheidungen. Dein Herz ist un-dogmenbehaftet. Dein Herz hat keine Landkarte, wie dein Geist. Dein Herz ist aus erster Hand. Es ist nicht so wohlerzogen wie dein Geist. Es ist nicht bezähmt, wie es dein Geist ist, der Geist hat freilich oft die Vormachtstellung gegenüber deinem Herzen. Dein Geist umklammert dein Herz, quetscht es zur Fügsamkeit und lässt dein treues Herz an der Seite liegen.

Beziehe deinen Geist mit ein, nicht aber dessen Anhaften-Bleibend-haftigkeit. Der Geist ist nicht der Dirigent für ein ganzes Leben. Dem Geist gilt es nicht, mit seinem Stab zu winken oder dein Herz niederzuschlagen, so als wäre es dem Leben Äußerliches. Dein Herz ist die Aria deines Lebens. Es ist dein holdseliges Lied. Du kannst dein Herz nicht dauernd herunterspielen. Du kannst in der Welt ein guter Bürger sein und auch deinem Herzen Gehör schenken. Herzen gehören vernommen. Bringe Herz selbstverständlich nicht mit Launen durcheinander.

Wenn Ich dich frage, was du dir wünschst, lasse dein Herz antworten. Falls ich dir drei Wünsche schenkte, so wie einem bei Märchen drei Wünsche frei sind, worum dein Geist da bittet, kommt nicht weit weg davon zu liegen, was sich dein Herz wünscht. In Wahrheit ist dein Herz bestimmt, der König zu sein, dein Geist ist nachgeordnet.

Dein Herz antwortet nicht: Einen gut bezahlten Job. Sicherheit. Respekt. Bekanntheit. Nachhaltenden weltlichen Erfolg.

Dein Herz wird von einem höheren Grund her darauf eingehen. Dein Herz könnte sich vernehmen lassen: Liebe. Harmonie. Friede. Freunde. Beherztheit. Erkennst du den Unterschied?

Dein Herz wird sich dir eher nicht ausplaudernd preisgeben, dermaßen durch den Geist in Schranken gehalten wie es ist, welchem es darum zu tun ist, das Leben in der Welt wie Bowling-Kegel aufzureihen und sie umzustoßen.

Höre auf den Schlag deines Herzens. Sprich deinem Herzen gut zu. Der Geist spricht selbstverständlich in Worten. Du hast dein Herz von kennungslosen Gefühlen in Worte zu übersetzen. Was ist das tiefste Trachten deines Herzens? Du wirst es nicht in einer Enzyklopädie finden. Dein tiefstes Streben kann nur in deinem Herzen aufgesucht werden. Die Welt kann nicht für dein Herz reden. Dein Geist möchte dein Herz an der Nase herumführen, zu seiner Genugtuung, im Grunde genommen nachgerade nicht zu der deinigen.

Dein Herz ist subjektiv, und dein Geist objektiv. Dein Geist ist bestimmt, deinem Herzen nachzufolgen, nicht anders herum. Dein Geist und dein Herz laufen nicht immer in Tandem, tatsächlich stehen sie öfters miteinander in Konflikt. Deinem Geist ist dein Herz unbändig, vielleicht ein Gesetzloser. Dein Geist ist vorsichtig und wohldurchdacht. Dein Herz reicht tiefer als dein Geist. Dein Herz hat Schwingen. Dein Herz und dein Geist können zusammenarbeiten, der Geist hat allerdings deinem Herzen die Führung zu überlassen.

HEAVENLETTER # 5260 – 20.4.2015  Losing Interest in Lollipops

DAS INTERESSE AN LUTSCHERN VERLIEREN

Gott redete …

Es ist nicht das erste Mal, dass Ich dich, soll Ich das so sagen, zu Meiner Kanzel hin gekriegt habe, und dich drängte, von der Fülle, und nicht vom Mangel her zu kommen. Die Welt hat es dich andersherum gelehrt. Sie hat dich unterwiesen, von der Ermangelung den Ausgangspunkt zu nehmen, was sich auf das gleiche beläuft, wie vom Besitztum und vom Verhaftetsein her zu kommen. Du gerätst bei Besitztümern in Besitz und in zwanghaftes Damit-Beschäftigt-Sein. Geliebte, es gibt nichts, was ihr eignet.

Eigentümerschaft ist ein illusionäres Trugbild. Ihr geratet zu einem Sammler wovon? Von Materiellem. Sollte sich der Kohinoor-Diamant in eurem Safe befinden, seid ihr nicht der Eigner von ihm. Solltet ihr für ihn eine Milliarde Dollar hingelegt haben, einerlei was ein Gericht dazu befindet, ihr seid nicht der Eigner von ihm. Ihr haltet eine Zeit lang etliche Besitztümer in eurer Hand, dennoch seid ihr nicht die Eigner dessen, was sich in euren Händen befindet.

„Dieser Lutscher gehört mir“, könnte ein Kind zu einem anderen Kind sagen. „Ich habe zehn Lutscher, und du kannst nicht mehr als einen von meinen Lutschern bekommen, oder sie sind alle weg, und ich habe keinen mehr übrig.“

Lutscher werden sich selber vervielfachen. Im Leben ist es so – je mehr du gibst, desto mehr erhältst du. Die Welt hat die Dinge anders herum. Besitztümer sind nicht die deinen. Es besteht im Eigentlichen keine Not, so eng festzuhalten.

Sowie du angehaftet bist, ist es schwieriger, zu schenken und zuzuwenden. Möchtest du gerne angeheftet sein? Ich stelle nicht die Frage: Bist du angeheftet? Ich frage: Möchtest du gerne angeheftet sein? Wollen und sein sind öfters zwei verschiedene Verhalte.

Ich vermute, du wirst entgegnen: „Oh, nein, ich möchte nicht angeheftet sein. Ich weiß, Anhaftung ist eine Falle. Sie hält mich als Gefangenen. Ich weiß, im Leben ist es besser, nicht verhaftet zu sein.“

Sollte Ich dir die Frage stellen: „Geliebte, bist du angehaftet?“, würdest du möglicherweise antworten: „Ja, das bin ich.“ Du könntest stolz darauf sein, dass du all das hast, woran du dich angegliedert hast. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass du von einer ganzen Menge von Dingen und Ideen in Beschlag genommen bist. Oh, du Meine Güte, jene Ideen, sie halten dich gefesselt.

Du möchtest dich gerne großherzig fühlen. Ich weiß das. Du könntest sagen, du werdest großherzig sein, sobald du vermögend bist. Ich trage dir an, jetzt freigiebig zu sein. Auf diese Weise wirst du dich vermögend und nicht derart in Beschlag genommen fühlen.

Es ist möglich, du bist mit der Anschauung groß geworden, du tätest gut daran, auf der Wacht zu sein, anderenfalls werde dir alles weggeschnappt. Die Welt hat es gerne, dass sie sich deiner, deine Gedanken und Handlungen in Obhut nehmend, annimmt. Wir können sagen, die Welt ist von dir und dem, was du denkst, tust und sagst, in Besitz genommen. Die Welt sieht es gerne, wie du dich ihren Gedankengängen fügst. Morgen, da wird sich die Welt einer anderen Denkart befleißigen, und wird dich mithin demgemäß entlang ziehen. Die Welt kann ohne Weiteres mittendrin ihren Kurs wechseln und dabei genauso wie immer richtig liegen, in etwa so, wie die Jahreszeiten wechseln, oder wie es die Kleidermoden jedes Jahr tun.

Ihr könnt nicht in die Welt, die euch nicht passt, hineinpassen. Dies hieße, eure Füße absägen, um der Welt zupass zu sein. Dass ihr nicht in die Welt passt, bedeutet nicht, dass ihr ihr die Stirn bietet. Sowie die Welt sich vernehmen lässt, euren Feind ebenso wie sie, die Welt, zu lieben, werdet ihr keine Feinde haben. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr jemandes Sinn verwandeln könnt. Wer ist imstande, euren Sinn zu ändern, Geliebte, es sei denn ihr selber? Auch so, ihr könntet ihn wieder rückverwandeln.

Feste Bestimmtheit ist womöglich nicht besser als anpassungsgewandte Nachgiebigkeit. Es kommt darauf an. In der relativen Welt herrscht der Gedanke vor, alles hänge von dem ab, was zuvor in Erscheinung getreten sei, so, als sagte euch die Vergangenheit die Zukunft vorher. So wie die Dinge stehen – ein armer Mensch kann reich werden. Ein Armer kann arm bleiben. Ein reicher Mensch kann arm werden, oder er kann reicher werden. Es sind im Leben keine zuvor ergangenen Folgerungen das gegebene. Die Zukunft ist nicht zwingendermaßen auf der Vergangenheit errichtet.

Freut euch, an dem Neuen teilzuhaben und ihm mit offenen Armen entgegenzugehen. Das Interesse an Lutschern könnte euch abhanden kommen, und danach sind sie einfach Lutscher und ihr werdet euren Sammlungsbestand nicht mehr mögen, denn ihr seid zu einer neuen Höhe emporgewachsen.

HEAVENLETTER # 5261 – 21.4.2015  Out of the Forest into the Meadow

AUS DEN WÄLDERN HERAUS, HINEIN IN DIE AUEN

Gott redete …

Ihr seid nicht eure Vergangenheit. Ihr seid nicht eure Zukunft. Ihr seid nicht einmal eure Gegenwart, so wie ihr sie erlebt. Ihr meint, derart viele äußere Begebenheiten bildeten den Zufluss auf euch zu. Es sind die inwendigen Vergegenwärtigungen, die euch zugute kommen. Ich bin innen in euch, und Ich fließe euch jetzt im Augenblick zu. Ich schaue mit Gunst auf euch, was schlicht meint, dass Ich die Wahrheit von euch im Blick habe.

Was immer Ich erblicke, könnt ihr ebenso sehen. Ihr könnt erblindet sein und sehen. Ihr könnt der größte Wüstling auf der Welt sein, dem gemäß, was die Welt veranschlagt, und auch so fließt ihr Mir zu. Ihr seid Mein. Es gibt niemanden, der nicht Mein ist. Dass ihr Mein seid, bedeutet, dass ihr Mir lieb und teuer seid, und dass Ich euch eng bei Mir halte, so dicht, dass Wir, von der Ebene, über die Ich hier rede, Ein und dasselbe sind. Ihr seid Mein, und euch sind all die Befähigungen eigen, die Mein sind. Ihr werdet ja eher vorgeben, ihr wärt nicht sehr viel wert, und ihr geht gar überdies so weit, dass ihr Andere vom Weg abbringen möchtet. Was eurer Vorstellung nach wahr ist, und die tatsächliche Wahrheit, das ist nicht immer das gleiche.

Je mehr ihr Unsere Ähnlichkeit erkennt, umso dichter seid ihr an der Wahrheit. Ihr seid nicht ein Buch, was im Sinn behalten und niemals niedergeschrieben wird. Ihr werdet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, gleichwohl habt ihr eure eigene Autobiographie nicht gelesen. Ihr blendet die Wahrheit von euch aus. Ihr seht ganz einfach nicht, was direkt vor euch liegt. Ich bin vor euch, mittlerweile ihr eure Partie des Versteckspielens mit euch selber spielt. Kommt aus dem Versteck heraus.

Selbstverständlich ist es recht wahrscheinlich, dass ihr vom Wahren abgeschweift seid. Ihr seid irgendwo in einem Dusel abgekommen. So ihr abgeschweift seid, habt ihr mithin die Gelegenheit, zurückzuwandern. Ihr könnt euren Weg zu der Realität von Wer Ihr Seid zurückfinden. Ihr wandert jetzt im Augenblick.

Umherlaufen ist keine unbändige Angelegenheit. Umherschweifen ist in Ordnung so. Dessen unbenommen, einerlei wie viele verkehrte Anfänge ihr unternehmt, es wird euch zukommen, dass ihr aus den Wäldern herausgelangt, hinein in die Auen, zu denen ihr geboren wurdet.

Ihr schönen Begehren Meines Herzens, wie liebenswert seid ihr in Meinen Augen. Wie liebreizend seid ihr in Meinem Herzen. Von Meinem Herzen her erblicke Ich euch und sehe euch in aller Klarheit. Ich sehe die Wahrheit von euch in Meinem Herzen. Es seid ihr, die ihr euch ausplündert, mittlerweile ihr euch außerhalb von euch irgendwo – in diesem oder jenem, hier und dort – nach euch selber umschaut. Ihr seid im Inneren am Überfließen, und doch schaut ihr missbilligend drein.

Es ist wie wenn ihr aufwacht. Noch am Schlafen, da seid ihr euch nicht gewahr, dass ihr schlaft, denn ihr seid am Schlafen. Sobald ihr euch gewahr werdet, dass ihr in den Schlaf gefallen seid, ist das der Punkt, wann ihr am Aufwachen und wach seid. Ihr seid euch gewahr, sowie ihr erwacht. Wenn ihr vollauf gewahren würdet, dass ihr am Schlafen wart, während ihr schlieft, würdet ihr euch einfühlen können, wie tief ihr in Meinem Herzen seid und seit eh und je gewesen seid, und wie weit vom Weg ab ihr euch bewegt.

Ihr seid einen Großteil eures Lebens am Schlafen gewesen. Möchtet ihr euch das eingestehen?

Jetzt seid ihr dabei, die Hüllen von euch zu beseitigen. Ihr reibt euch sozusagen die Schichten von Illusionärem von der Haut. Die Schichten der Illusion gehen stromabwärts. Ein Mal fort, sind sie weg. Puff. Mittlerweile schwimmt ihr stromaufwärts, um auszuspüren, Wer ihr wirklich seid, so, als würdet ihr euch selber in einem anderen Königreich zur Welt bringen.

Was für einen Fund seid ihr dabei zu machen. Zerzaust, wie ihr eurer Auffassung nach gewesen seid, schüttelt ihr nun den Kopf, und eure goldenen Locken nehmen Gestalt an, ihr hebt an, die Gestalt in den Blick zu nehmen, die ihr wahrhaft seid. Meine Geliebten, ihr erhebt euch über die Erde. Jetzt seht ihr so klar. Was für einen Scherz habt ihr mit euch getrieben, und nun entkommt eurer Kehle ein Lachen und ihr seid einem lachenden Buddha gleich. Ihr lacht insgesamt, da ihr die Wahrheit zu sehen begannt, anstelle all der Beschwerlichkeiten, die ihr gewöhnlich unter den Augen hattet, während ihr am Schlafen oder im Halbschlaf wart.

Die Sonne geht nun in euch auf. Ihr seid die Dämmerung, die eingekehrt ist.

HEAVENLETTER # 5262 – 22.4.2015  Roses Are Beautiful

ROSEN SIND SCHÖN

Gott redete …

Was Ich in deinem Herzen erblicke, ist Liebe, derweil du Turbulenzen im Blick haben wirst. Geliebte, es sei denn, ihr seid hinlänglich entspannt, sowie ihr liebt – was ihr habt, das ist Getümmel. Um zu lieben, ist alles, was ihr zu tun habt, Trubel los zu lassen, egal unter welcher Bezeichnung er bei euch läuft – Anspannung, Wutanfall, Hast, Sorgen, Bedauern, Verbitterung, Beeinträchtigtheit, Knauserigkeit. All dies und weiteres sind Wörter, die Blockaden der Liebe wiedergeben, Liebe, dass sie in euer Herz hinein und aus ihm heraus strömt. Die Quintessenz davon heißt, dass euer Herz, gemacht aus Meinem Herzen, hier ist, um zu lieben und um nichts als zu lieben.

Nervosität, Ängstlichkeit, Furcht und all die anderen gleichwertigen Worte lassen eure Liebe frieren und halten sie vom Strömen ab. Aufs Ganze gesehen, was diese einen durcheinander bringenden Worte repräsentieren, blockt euer Entgegennehmen von Liebe ebenso wie euer Schenken von Liebe ab. Sobald ein Menschen-Herz unverschlossen ist, wird Liebe hineinströmen, und wird Liebe herausströmen. Dies ist die natürliche Lage der Sache. Jedwede Unterdrückung des Ausdrucks und der Entgegennahme von Liebe rührt von einem Unvermögen her, das los zu lassen, was du zurückhältst.

Ich kann es Mir erklären, dass dir beigebracht wurde, deine Liebe auf die harte Tour abzublocken. Vor Jahren hattest du womöglich keine andere Wahl, denn deine Liebe abzuriegeln. Es mag tatsächlich so gewesen sein, dass du keine andere Wahl hattest, jetzt indes bist du ein Erwachsener, und hast die Wahl. Sei was das angeht nicht zaghaft. An dir ist es, deine Liebe darzubieten und entgegenkommend und freundlich zu sein. Auf welche Weise ein anderer Mensch versehrt worden und womöglich unfrei ist, offen in Empfang zu nehmen, soll dich nicht weghalten von dem ungebundenen Zuwenden deiner Liebe.

Es mag durchaus sein, du bist dir nicht einmal gewiss, was Ich meine, wenn Ich davon rede, Liebe zuzuwenden und Liebe entgegenzunehmen. Ich meine nicht querbeet Ehe-Vorhaben oder dass du jeden oder alle Anträge bejahend anzunehmen habest. Ich rede von Freundlichkeit und davon, sich in wahrhaftiger Freude in Dienst zu nehmen. Wahrhaftig ist hier ein Schlüsselwort. Wir sprechen nicht von rührseliger Liebe oder von einer Zurschaustellung, der du nicht gerecht zu werden vermagst. Wir reden von unbeschwerter Freundschaft. Gütiger Himmel, Liebe hat weder eine Romanze zu sein, noch ist es der Liebe angelegen, romantische Liebesbeziehungen beiseite zu drängen. Ihr habt nicht hastig zu sein. Seid zuvörderst Freunde, und sofern eine Liebesgeschichte aus sich selbst heraus erwächst, wunderbar! Romantisches hat nicht hervorzuwachsen. Romantik hat ihren Wert. Freundschaft ebenfalls. Lasse Freundschaft zuerst kommen. Lasse Freundschaft keine Kunst sein und sich aus sich selber entwickeln.

Liebe hat nichts mit dem zu tun, was sie gemeinhin sein sollte, es sei denn, Liebe ist so verstanden, dass es keine Kunst ist, Liebe zu geben und Liebe entgegenzunehmen.

Liebe hat nicht spektakulär zu sein. Genauso wenig Freundschaft. Liebe und Freundschaft haben keine Idee davon zu sein, was sie sein sollten. Lasst Liebe und Freundschaft sein, was sie eben gerade mal sind. Liebe hat nicht beschränkt zu werden. Lasst Liebe bis zu dem Ausmaß bedeutsam sein, das sie hat.

Zuvörderst, der Liebe gilt es nicht unaufrichtig zu sein. Genauso wenig hat Liebe ein lebenslanges Sich-Verschrieben-Haben zu sein.

Es gibt viele Arten von Liebe, siehst du das auch so? Es gibt Liebe auf den ersten Blick. Es gibt Liebe, die am Sich Heranbilden ist. Es gibt Liebe, welche währt, und Liebe, welche nicht andauert. Lasse dich selber lieben, und lasse Andere lieben, und lasse Liebe sein in dem Ausmaß, wie sie es mühelos ist. Liebe hat nicht reglementiert zu werden. Liebe hat nicht auf eine bestimmte Weise an den Tag zu treten, um Liebe zu sein. Lasse Liebe sein. Es gibt Milliarden um Milliarden Wege, zu lieben.

Rosen sind Blumen, freilich haben nicht alle Blumen Rosen zu sein.

Gänseblümchen geben nicht vor, Rosen zu sein, oder sie denken nicht einmal daran, etwas anderes denn das zu sein, was sie sind.

Gladiolen sind schön.

Liebe ist schön. Damit ist genug gesagt.

HEAVENLETTER # 5263 – 23.4.2015  Be Good-Hearted

SEI HERZENSGUT

Gott redete …

Liebe ist ein natürliches Vorkommnis. Liebe wird nicht organisiert. Sie kommt in einer hohen Schwingung. Liebe hat nicht stürmisch zu sein. Der Liebe hat nicht einmal nachgesetzt zu werden. Insofern Liebe natürlich ist, ist sie natürlicherweise-sich-begebend.

Liebe ist nicht drängend. Ich rede jene an, die das Gefühl haben, Liebe sei pressant, ihr hättet auf eine verbindliche Liebe Anspruch zu erheben, damit sie der Mühe wert sei. Euch mag es sich so anfühlen, als müsstet ihr euch verheiraten, anderenfalls fielt ihr in Kategorien, wie etwa, ihr würdet vertrocknen.

Die Welt scheint von euch Sich-Verheiraten zu erwarten, und es wird eher so sein, dass ihr zügig darauf eingeht.

Habe etlichen Respekt vor der Natur und der Natürlichkeit und davor, das Leben aus freiem Entschluss auf dich zukommen zu lassen. Falls du indes denn der Liebe nachzusetzen hast, wird das womöglich deinen Kurs ausmachen. Sei alsdenn auf der Suche nach Liebe und bringe allenthalben zufriedenes Glück aus, während du der Suche nachgehst. Du trachtest nicht auf Kosten von irgendwem nach Liebe. Du fängst niemanden ein. Falsche Versprechen sind unaufrichtig dir selber und deinem eigenen Wohlbefinden gegenüber. Deinem eigenen Selbst sei treu. Dir selber treu sein und Anderen treu sein, sind das gleiche. Du hast keine Not für ein So-Tun-Als-Ob.

Romantische Liebesbeziehungen tragen Merkmale von illusionären Trugbildern an sich, gleichwohl gilt es dir nicht, dir selber oder einem Anderen gegenüber falsche Versprechen abzugeben. Was bringt dich auf den Gedanken, so etwas habest du je zu tun? Wo steht es geschrieben, du habest dich selber zu belügen?

Lasse alles sein, was es scheint. Lasse dich sein, wie du zu sein scheinst. Keine übertreibende Ausschmückung ist nötig oder wird einem abverlangt. Nach Treu und Glauben wer du bist sein, das ist herzensgut. Sei herzensgut. Groß oder kleingewachsen – du kannst herzensgut sein. All die Äußerlichkeiten sind äußerlich. Du möchtest gerne einen guten Lebensgefährten finden, dies aber ist nicht das gleiche wie dir die Ehre abschneiden, um ein Vorhaben zu vollenden.

Es gehört einiges dazu gesagt, dem Leben seinen Lauf zu lassen. Es gehört einiges dazu gesagt, die Dinge nicht zu sehr zu probieren. Es kann ebenso gesagt werden, dass du zu finden vermagst, was du möchtest, sowie du nicht hartnäckig bist, es zu haben.

Liebe und Enttäuschung können in allen Farben daherkommen. Es existiert kein Bedarf, Farben zu fabrizieren.

Es gibt nichts, was du zu sein hast, es sei denn das, was du bist. Das Wahre Du ist schön, und der gewöhnliche Sterbliche, der du im regulären Leben bist, hat gleichermaßen Schönheit an sich.

Im Inneren hast du Vollkommenheit, gleichwohl kannst du dich in der gewöhnlichen Welt nicht zu einer Vollendetheit erheben, welche alle begeistert aufnehmen. Deine beste Wette heißt, zu sein, wie du in diesem Stadium, in dem du dich befindest, bist. Selbstverständlich ist es so, du selber wirst dich womöglich nicht in der Höhe sehen, in der du bist. Du kannst durchaus etwa der letzte sein, der das erkennt.

Wisse aber Folgendes. Ich bringe dies in aller Gewissheit vor – du bist höher, als du es dir zu denken wagst. Allzu oft bist du der letzte, dir darüber im Klaren zu sein. Es gibt jene, die, was sie selber angeht, mit Sternen in ihren Augen ihren Anfang nehmen, und die Kopf und Kragen riskieren. Ich glaube nicht, dass irgendwer unter euch, die diesen Heavenletter lesen, in jene Kategorie fällt. Ihr siedelt euch hinsichtlich eurer selbst nicht so hoch an. Genau genommen – seid bei eurer Selbst-Veranschlagung großherziger.

Es ist eine gute Idee, mit euch selber freigiebig zu sein. Das ist eine gute Praxis. Liebt euch mehr, und ihr werdet Andere mehr lieben. Ihr habt eine jede Neigung inne, zu sein, wie ihr zu sein trachtet, und das ist: höchlich. Was man als Tiefen bezeichnet, liegt hinter euch. Stellt sicher, dass ihr euch stattgebt, gut von euch selber zu denken.

In Meinem Königreich gibt es keinen letzten, da alle sich zügig entwickeln und wachsen. Selbst dann, so sich die Zeit anschickt, stillzustehen, seid ihr rascher am Wachsen als mit Lichtgeschwindigkeit. Ihr seid das Licht, und ihr wachst in Glanz und Helle.

HEAVENLETTER # 5264 – 24.4.2015  Life Has a Mind of Its Own

DAS LEBEN HAT SEINEN EIGENEN WILLEN 

Gott redete …

In den Bezügen der Welt verfügt ihr einfach nicht über hinreichende Informationen, um fortzufahren, dennoch hattet ihr euch die Idee zueigen gemacht, ihr solltet all die Warum’s und Wofür’s des Lebens kennen, so, als wären euch Erklärungen geschuldet. Einerlei wie viele Male ihr auf die Vorstellung gestoßen seid, ihr könntet nicht alle eure Fragen in der Welt zu eurer Befriedigung beantwortet erhalten, nichtsdestotrotz haltet ihr immer noch an der Auffassung fest, die Welt müsse sich euch auftischen und alles in respektvoller Manier zu verstehen geben, was ihr gerne wissen möchtet.

Es gibt in der Welt Bewandtnisse, die ihr schlicht als gegeben hinzunhemen habt. Ihr seid nicht Sherlock Holmes, der alles aneinander fügen kann und damit alles löst, was ihr gerne gelöst hättet. Die Welt gibt euch nicht alle Antworten. Das ist für euch schwer zu akzeptieren. Geliebte, ihr seid einfach nicht imstande, eurem Trachten entsprechend die Lage der Dinge zu wechseln.

Natürlich seid ihr euch, auf der einen oder anderen Ebene, die euch verborgen ist, über alle Antworten im Klaren. Die Sache ist die, dass ihr nicht so recht wisst, wie an die Antworten herankommen geht. Ihr möchtet gerne alles nachvollziehen können. Ihr möchte gerne, alle Lichter angeschaltet, durch das Leben pflügen, indes seid ihr bis jetzt noch nicht so recht eingestöpselt. Ihr wisst, und ihr wisst nicht, und ihr seid begierig, all das mit Gewissheit zu wissen, was ihr nicht wisst. Und das ist selbstverständlich eine Menge, denn in der Welt befindet sich alles im Fortgang des Wandels.

Wie auch immer, die Hälfte der Antworten wird euer bewusster Geist ohnehin nicht bejahen, da die Antworten eher dem, was ihr richtig nennt, gegen den Strich gehen. Ihr mögt es, dem Leben Anforderungen zu stellen. Das Leben tanzt auf eine andere Melodie, als die, welche du als angemessen und akzeptabel erachtest.

Der Tod des Körpers ist ein Fakt des Lebens. Unbeschadet der Augenscheinlichkeit, das Konzept des Leibestodes ist euch schwer anzunehmen. Ihr seid euch sicher, so sollte das Leben nicht verlaufen. Ihr möchtet gerne, dass euer Ideal als euer Bildnis vom Leben in der Welt ausgewiesen ist.

Tatsache ist, dass das Leben, so wie es jetzt ist, ist, wie es euch in Erscheinung tritt, ob ihr es nun mögt, oder nicht. Das Leben ist nicht angelegt, eine sichere Sache zu sein. Eure Erwartung dem Leben gegenüber verläuft anders. Und dementsprechend widersetzt ihr euch und fechtet gar mit dem Leben, so wie es ist, als wäre das Leben gesetzwidrig, und als gehörten seine Erlasse geändert, um sich in eure Vorstellung, was das Leben sein solle, zu fügen.

Ihr habt das Leben, Geliebte, so wie es ist, und ihr habt eine bestimmte voreingenommene Ausrichtung auf das, was ihr seht. Ihr neigt dazu, euch mit dem Leben Tag und Nacht diskutierend auseinanderzusetzen. Heute hier und morgen fort ist eine Thematik des Lebens, mit welcher Jeder Umgang zu haben hat. Die Beschaffenheit von Fortwährendheit ist nicht von dieser Welt. Die zeitweiligen Aspekte dieser Welt sind etwas, was euch schwer fällt, es Mir zu verzeihen. Ihr nehmt Getrenntheit überall wahr, unbenommen was Ich sage.

Zur selben Zeit ist es euch klar, dass ihr das Leben nicht einfrieren könnt. Eure Kinder wachsen vor euren Augen. Ihr wachst desgleichen, und bisweilen seht ihr euer Heranwachsen als einen Niedergang. Euer unablässiger Schrei geht dahin: „Warum hat das Leben so zu sein?“

Euer Wunsch mag sein, ihr könntet eine Schublade herausziehen, die mit einem bestimmten Jahr beschriftet ist, und ihr könntet euch durch dieses Jahr wühlen, wie es war. Ihr könntet euch euren 22-jährigen Sohn hernehmen, wie er war, als er 2 Jahre alt und euer Augapfel war, als er an seinem Daumen lutschte und dich verehrte. Ihr möchtet jene Zeit durchwühlen und sie zurückhaben, und ihr möchtet die einen oder anderen Früchte der jetzigen Jahre ebenfalls.

Und mitunter seid ihr unversöhnlich gegenüber der Störrischkeit des Lebens, wie ihr es durch eure Augen wahrnehmt und schiedsrichterlich regelt.

HEAVENLETTER # 5265 – 25.4.2015  In the Stream of Timelessness

IM STROM DER ZEITLOSIGKEIT 

Gott redete …

Was bedeutet es – im Augenblick leben?

Es bedeutet, du bist, wo du bist, und nicht weg irgendwosonst. Du bist weder eine Minute voraus noch eine Minute zurück. Du bist weder auf die Vergangenheit orientiert noch auf die Zukunft. Du denkst nicht an etwas anderes. Du bist, wo du bist.

Wenn du eine Tasse Kaffee trinkst, kostest du ihn aus. Du kostest die Menschen im Restaurant aus, und du kostest die Menschen aus, die am Restaurant vorübergehen. Du sinnst nicht Verflossenem, Laufendem oder Künftigem nach. Du bist in der Gegenwart. In einem gewissen Sinne, Geliebte, seid ihr die Gegenwart. Dies ist mehr, denn in der Gegenwart sein.

Wir können sagen, dass nichts ausgenommen die Gegenwart existiert. Du denkst nicht an ein Universum. Du bist zu dem Universum geworden. Wir können sagen, dass ihr, weil ihr Endlosigkeit seid, nicht über Endlosigkeit nachdenkt. Ihr seid in dem Strom von Zeitlosigkeit. Dies ist, was dieser Moment ist. Ihr seid, wo ihr seid, und ihr seid nicht, wo ihr nicht seid.

Ihr seid in gewissen Umgebungen, dennoch ist es dort nicht statisch. Es gibt keine Einmischung bei dem, was jetzt ist.

Es ist im Brennpunkt sich aufhalten, obschon Ich nicht sage, dass es für euch ums Fokussieren geht. Wir haben es hier mit einem natürlichen Akt zu tun. Kein Bemühen ist zugange. Absichtsvolles Ansinnen ist zugegen, ja, unter Umständen.

Dies ist nachgerade von dem Moment weg sein, sofern du meinst, du müssest dich konzentrieren. Jetzt ist Mittelpunkt, ohne an ihn zu denken. Dies ist sein, wo du bist, ohne darüber nachzudenken. Du bist Seiend.

Das ist glücklich sein, denn was gibt es, um darüber unglücklich zu sein, während du lebendig und just da bist, wo du bist? Entsinne dich, du bist in Endlosigkeit, in welcher Gestalt auch immer sie sich präsentieren mag.

Unglücklichsein rührt von den Besorgnissen der Vergangenheit her, und Unglücklichsein rührt von der Furcht her, was in der Zukunft schief gehen könnte. Im Gegenwärtigen gibt es kein richtig oder falsch. Schier Ist-heit ist zugegen. Du bist Seiend. Du bist die Sonne, die scheint. Die Sonne kennt kein Anstrengen. Sie scheint schier, und du bist soeben hier ganz einfach bei Mir in der Sonne, und, ja, in einem jeden Strahl von ihr. Du bist, wo du bist, und du erlebst Strahlen von Bewusstheit der Sonne. Es ist nicht genau so, dass du das erlebst, denn du BIST das. Du bist die Sonne. Du bist sie immer gewesen, freilich bist du durch die Klänge und Aussichten, die du hier und dort erblickst, von Wer du bist abgelenkt worden, nicht anders wie ein Säugling, der eine Rassel mustert.

Wir können dich und Wir können Mich als die Eine Sonne betrachten, die am Himmel scheint. Ich kehre Mich nie von der Sonne ab. Du trottest in deinem Geist hier und dort auf der Oberfläche herum. Dein Geist ist ein Reisender, der aus all den Fenstern der Sonne herausschaut, und du glaubst tatsächlich, du befändest dich außerhalb der Sonne. Auch so, du verlässt die Sonne nie. Du bist die Leuchtende Sonne, über die du ins Staunen gerätst.

Du gaffst in einen Rubin hinein ohne Gewahren, dass du der Rubin bist, den du siehst. Du blickst durch den Rubin hindurch, und dennoch siehst du den Rubin nicht, so wie er ist – eine Widerspiegelung von dir und deinem Licht. Du machst nicht aus, dass du das Ganze Weite Universum und alles was darüberhinaus ist bist, und dass du, was du siehst, durch dich hindurch siehst.

Wir könnten sagen, dass dieser Augenblick soeben vor dir wie ein Mantra ist. Du bestehst mit dem Mantra, und danach vergisst du es. Sobald du erkennst, dass du diesen Moment vergessen hast, dass du irgendwohin weggedriftet bist, kommst du zu ihm zurück. Sowie dein Geist von der Sonne, die du bist, abirrt, fordere Ich dich auf, zu deinem Gewahren der Wahren Natur des Lebens zurückzukehren, wo du ununterbrochen bei Mir weilst. In dem Moment, jetzt, just dort wo du gerade bist, haust du in Ewigkeit.

HEAVENLETTER # 5266 – 26.4.2015  A Wooden Match Goes Up in Flame When It is Struck

EIN STREICHHOLZ GEHT IN FLAMMEN AUF, SOBALD DU ES ANZÜNDEST

Gott redete …

Verdruss und Ärger sind es ganz einfach nicht wert. Musst du wirklich aber und abermals aufgebracht sein, indem du dir unablässig ein und denselben Anlass durch den Kopf gehen lässt? Es muss andere Hilfsquellen geben als aufgebracht sein.

Einerlei wie recht du damit liegen magst, dass die Begebenheit ausgesprochen unerbeten ist, du hast weder darüber aufzuschäumen, noch hast du wie ein Vulkan zum Ausbruch zu kommen.

Du verdienst mehr, als zu reagieren und zu reagieren und zu reagieren. Ich sage dies zu dir, damit es dir klar wird, dass es ums Wachsen geht, der Meister deines Lebens zu sein, und nicht darum, dermaßen durch die Winde der Unfähigkeiten eines Anderen hin und her geweht zu werden. Du magst an der Stelle einhalten, die Leute, die die Aufregung verursachen, sollten es besser wissen. Das kann durchaus zutreffen. Ich argumentiere nicht mit dir.

Ich möchte dich überdies fragen: Ist es möglich, dass du, auch du, von jetzt an zu einer besseren Manier, auf die Menschen und Dinge einzugehen, gelangen kannst? Unter Umständen ist die andere Person klüger als du, weil er oder sie sich bei was auch immer nicht annähernd so behelligen lässt, wie du es tust. Diese Anschauung macht dir zu schaffen. Es wird darauf hinauslaufen, dass dir etwas mehr bedeutet, als es jemand anderem bedeutet.

Du kannst dich über dein Recht auslassen, verärgert zu sein, so viel du möchtest, wohin allerdings bringt dich deine Wut?

Sofern es Uns darum zu tun ist, über Wirksamkeit und Tüchtigkeit zu reden, ist Wut weder effizient noch kompetent. Ohne Wut seid ihr weiser, findet ihr das nicht auch?

Einerlei wie die Begründung aussieht, was wäre, wenn ihr nicht wütend wärt? Was würdet ihr einbüßen, und was würdet ihr hinzuerlangen? Was wäre, wenn ihr die Dinge mit Fassung sähet, anstatt mit aufwallendem Blut? Was wäre, wenn ihr euch selber getreu, und weise und entgegenkommend wärt? Was wäre, wenn ihr weiser sein könntet? Was wäre, wenn ihr kein Streichholz wärt, das so leicht in Flammen aufgeht, sobald man es anzündet?

Schaut, die grundlegende Frage, worauf es hier unter Uns hinausläuft, ist die: Was Gutes stellt euer Ärger an? Was erzielt er? Was er erreicht, kann durchaus sein, dass er das Gegenüber ebenfalls wütend macht. Wollt ihr wirklich ebendas erreichen – jemanden ebenso aufgebracht machen, wie ihr es seid?

Eventuell ja. Unter Umständen bist du jemand, der über einen Stein stolpert und dann gegen ihn tritt. Unter Umständen hast du etwas nicht ins Auge gesehen, und du stolperst immer wieder über jenen Stein.

Ich sage euch soeben nicht, einen Stolperstein zu vergraben oder so zu tun, als sei er nicht da. Vielleicht könnt ihr um ihn herum gehen. Falls ihr das nicht könnt, dann denkt euch eine andere Möglichkeit aus, die Schwierigkeit ohne ununterdrückbaren Ärger einer Lösung zuzuführen.

Ich frage euch ein weiteres Mal: Worum geht es, was ihr möchtet? Und welche gute Möglichkeit gibt es, es zu erreichen? Kommt auf glückendere Wege, mit dem umzugehen, was euch schwer handhabbar ist.

Wenn ihr an alte Aufregungen zurückdenkt, so sind sie dieser Tage unter Umständen gar nicht so groß, wie sie weiland waren. Wie könntest du sie jetzt handhaben? Auf eine menschenfreundlichere Art?

Was machte dich wirklich so ärgerlich, es sei denn dein Empfinden von Hilflosigkeit und – Ich habe das zu sagen – dein Ego. Ja, du hast das Ego nach wie vor, und es ist dein Ego, welches hochpuscht. Bestimmt ist es nicht dein gesunder Menschenverstand. Im Großen und Ganzen, mit Ausnahmen, mögest du deutlicher in Betracht genommen und mehr respektiert werden. Dafür bin Ich ebenso.

Wenn dir allerdings der Kragen fast platzt, wirst du dich wohl eher abkühlen mögen.

Ich kann ebenfalls nachvollziehen, dass du dir gelegentlich für jemanden das Bein ausgerissen hast, und anscheinend wird das nicht gewürdigt. Dann hast du dich, anstelle von Wutkriegen, den Fakten zu stellen. Es kann sein, du vergeudest deine Zeit. Manchmal hast du einfach weiterzuziehen, und der entzündlichen Lage einen Adieu-Kuss zuzuwerfen. Von Wut oder von Tränen muss man die Nase nicht voll haben. Die Dinge wollen einfach erledigt sein.

Für Ärger gibt es viele Gründe, indes sind Ursachen, so wie bei allem anderen, keine Entschuldigung für Benehmen. Gehe um den Block und boote deine Wut aus, und fasse Entschlüsse bei den Angelegenheiten, mit denen du zu tun hast, und komme mit ihnen klar. Dies steht dir ins Haus.

HEAVENLETTER # 5267 – 27.4.2015  One United Beautifulness

EINE GEEINTE LIEBREIZENDE WOHLGESTALTETHEIT

Gott redete …

Du bist auf der Erde hier, um dem Universum zu dienen. Du dienst der Menschheit, und du dienst Mir. Du bist einfach ein Vehikel, und du tuckerst entlang, ein Zug, der auf Spur bleibt, ob du nun darum weißt, oder nicht. Du bist ein Zulieferer. Du trägst Gottes Liebe bei dir.

Was Ich hier darlege, ist für jedermann, denn Ich trete im Inneren eines jeden einzelnen Seinswesens auf der Erde auf, einerlei was die mythenhaften Menschenwesen nun daraus machen, oder nicht daraus machen.

Was ihr auch den ganzen Tag oder die ganze Nacht tut, oder nicht tut, ihr seid ein Stellvertreter Meiner Liebe. Für euch gibt es nichts anderes zu repräsentieren als Meine Liebe. Und ihr tut dies ohne eine formelle Berichtskarte oder formelle Rückmeldung. Was könnt ihr anderes sein als IchSelbst?

Wir könnten sagen, das Leben reicht euch Rückmeldungen zu, aber das ist nicht ganz akkurat, da ihr ein simpler Zug oder jemand seid, der per pedes unterwegs ist, oder jemand, der ans Bett gefesselt ist, und da ihr ein Bote des Gottes, Der euch erschuf, seid. Unter welchem Namen Ich auch bei euch laufe, ihr kennt Mich. Und falls ihr für Mich keinen Namen habt, kennt ihr Mich ebenso.

Wir könnten sagen, ihr kennt Mich per Voreinstellung. Ich möchte eher sagen, dass ihr Mich kennt, aber Mich eher nicht immer ins Gedächtnis ruft. Ihr wisst, wie das Gedächtnis ist, wie ihr dabei dann und wann eine Niete zieht. Dass ihr euch nicht erinnert, bedeutet nicht, dass eure DNA nicht die ganze Erinnerung an Mich bei sich hat. Ich bin in eurer DNA gegründet. Mein Gedächtnis ist untadelig und erreichbar. Euer Speicher ist ebenso untadelig, allerdings nicht immer erreichbar.

Ihr seid hier auf der Erde auf der Suche nach diesen Erinnerungsstücken, die bei euch zeitweilig in Vergessenheit gerieten, die euch aber auf der Zunge liegen.

Ich trage euch immer an, die Vergangenheit los zu lassen, diese Vergangenheit indessen, die ihr unter Umständen vergessen oder die ihr ganz deutlich auf der Oberfläche des Lebens auf der Erde vergessen habt, ist tief in euch eingebettet, denn Ich bin euer ureigenes Selbst. Dieses Leben auf der Erde ist die Märchenfabel. Wir können sagen, ihr seid verzaubert oder mit dem Leben auf der Erde in einen Bann versetzt worden.

Ihr habt eventuell das Gefühl, ihr befändet euch mitten im Dschungel, oder wärt in einer diesigen Sumpfstelle im Schlamm am Versinken, während ihr alleweil ein Exponent des Gottes seid, zu dem hin ihr schreit, oder den ihr zur Seite legt und von dem ihr euch ablenkt.

Derweil seid ihr, die sogenannten ihr, Mein Repräsentant auf Erden, wonach immer euer Erleben auf der Erde aussehen mag. Ihr seid Mein Selbst, auf der Erde wandelnd bei der Suche nach eurem Selbst. Suchet und ihr werdet finden. Ob ihr euch dessen nun gewahr seid, oder nicht, ihr sucht, und ihr werdet euer Selbst finden, so wahr ihr seid. Selbst sucht Selbst. Du bist der Sucher danach, was tief in dir in jeder Zelle und tiefer noch als das ist.

Das Gesuchte in dir wird zum Vorschein kommen, und ihr werdet sagen:

„Ah, das also ist es. Ich suchte die ganze Zeit, was in mir ist. Ich BIN bereits, was ich suche. Ich suche das, was unantastbar ist. Ich beginne zu der Gott-Gegenwärtigkeit in mir aufzuwachen. Ich beginne aufzuwachen. Ich beginne, Dich, Gott, das lange-geträumte Du, in mir zu sehen. Ich spüre alles aus, was Du bist und je gewesen bist, und dass ich, ja, dass ich Dein Erbe bin, und daraufhin wird mir klar, dass Ich nichts BIN außer Du. Du einzig, Gott einzig in dem Paradies, das Du uns tief in unsere Herzen hinein zukommen ließt. Es scheint, lieber Gott, unter welchem Name auch ich Dich rufe, dass ich meinem Selbst einen Namen gebe und es benenne. Du riefst, und ich entgegnete. Du sprachst zu deinem Selbst. Und Du antwortetest aus Deinem Herzen zu Deinem ureigenen Herzen.

Ich entsinne Mich Deiner, teures mein Selbst. Es war da eine Geschichte zu Gange, die ich mir ausdachte, und ich lebte sie durch, als wäre sie wirklich passiert, alldieweil sie ein Traum war, den ich träumte, und das war eine fantastische Geschichte, selbst so sie rein gar nichts als bloß eine Geschichte war.

Wohin gehe ich? Wohin kann ich gehen, außer zu Dir? Alles, wohin ich kommen kann, ist mein Erkennen meines Selbst, Das Du, Gott, bist, und hernach gibt es nicht mehr länger ein Du und ein Ich, sondern Eine Einige Schöne Wohlgestaltetheit.“

HEAVENLETTER # 5268 – 28.4.2015  Silence, Deeper than Thought

STILLE – TIEFER REICHEND ALS DENKEN

Gott redete …

Probiere einmal einen Tag ohne Worte, und sieh, um wie viel näher du an Wahrheit herangelangst. Worte sind schöne Dinge, Worte und Gespräche übernehmen öfters die Führung, als ob das Leben in Worten stattfände. Worte paradieren und tanzen auf der Bühne herum. Sie können anheben, sich untereinander zu übertreffen zu suchen, und die ursprünglichen Gedanken können in den Worten verloren gehen, so wie in einem Wald die Blätter die Bäume überdecken und du dich dort nicht mehr zurechtfindest.

Tiefer reichend als Worte sind Gedanken. Worte versuchen, sich an das anzunähern, was Gedanken zu sagen meinen. Worte und Gedanken sind vage und unbeständig.

Mitunter gehen Worte ihrer Bedeutung verlustig, oder sie bekommen eine entgegengesetzte Bedeutung. Echte Bedeutung kann beim Durcheinandermischen verloren gehen. Manchmal möchtest du Worte schön machen, und sie tanzen von der Buchseite ihrer vermeintlichen Bedeutung herunter.

In der Welt sind Worte oft nicht unmittelbar, und man kann sie auf zahlreiche Weise nehmen. Worte können lärmig sein, und Worte können zu lindern suchen, was in Wirklichkeit rauhe Wolle ist. Wie kann, was man in der Welt schlechte Nachrichten nennt, abgemildert werden? Schlechte Nachrichten können eigentlich nicht verborgen gehalten werden. Man hat sie zu äußern, so wie der Wind blasen muss. Aus menschlicher Sicht wird es vielleicht keine Möglichkeit geben, die die beste ist. Von außen her gesehen, wie kann Herzeleid getilgt werden?

Und hier wird die Zeit, welche nicht existiert, sich selber entlasten. In der Illusion von Zeit lässt Schockierendes nach. So schrill das auch sein mag, was ihr als Realität seht (und welche es nicht ist), es braucht Zeit, dass ihr euch damit, was ihr seht, versöhnt. Demzufolge reicht euch die Illusion von Zeit die Illusion zu, dass Zeit alles tilge. Die Gezeiten schwemmen die See zu den Gestaden, und die Gezeiten nehmen die See von der Küste fort.

Nichts in der Welt ist permanent. Was sich letztlich auf Wahrheit beläuft, ist das Herz, selbst so das Herz dank fiktiver Annahmen schmerzen mag. Nichts wird geeignet. Nichts ist verloren gegangen. Ein Leben kann nicht verlustig gehen. Einzig auf der Oberfläche dieser Fiktion namens Leben in der Welt kann etwas scheinen, verloren zu gehen.

Ein Buch ist aus. Eventuell weißt du nicht, wo du es liegengelassen hast oder wo du im Buch stehen geblieben bist. Ein letztes Kapitel gibt es nicht. Es gibt keine weiteren Seiten zum Lesen. Und doch war von jeher nur eine Geschichte, und Geschichten spielen sich nicht immer so aus, wie du es gerne haben möchtest. Und sowie Geschichten zu deiner Einbildungskraft passen, selbst dann ist kein Buch in Wahrheit aus. Es gibt ein Nachspiel oder derartiges, sobald eine andere Geschichte anfängt, denn es ist Seele da. Die Seele ist zugegen. Du hast eine Seele und jeder sonst ebenso. Die Seele, sie behältst du. Die Seele ist beständig euer. 

Lasst euch zwischenzeitlich eure Präsenz auf der Erde zur Freude geraten. Alles ist in der Welt Schein. Ein Empfinden eines Schocks ist Illusion. Glück im Freudentaumel ist Illusion. Gram ist Illusion. Erwartung ist Illusion. Alles in der Welt ist Fiktion. Alles in der Welt ist gerne angenommene Illusion, Illusion obenauf auf Illusion, einerlei wie real-scheinend sie sein mag. Du hast im Theater geweint, selbst obschon dir klar war, dass es bloß eine Geschichte war.

Nun, hier die Sache. Selbst mitten in der Fiktion liegt ein Vorgefühl von Wahrheit. Selbst mitten in der Fiktion läuten die Glocken der Weisheit und Wahrheit. Du nickst. Gewisslich, Fiktion birgt ein Gefilde an Wahrheit. Fiktion spricht zu dir auf die gleiche Art, wie es die Illusion der Welt tut.

Was ist es indessen, was du hinzugelernt hast? Schwer zu sagen. Vielleicht lernst du, dass es im Leben in der Welt Leiden, Herzeleid und Trennung gibt, und dass dies allesamt Schein ist. Das Buch, das du liest und erfasst, scheint dich allerdings nicht darauf zu präparieren, was als nächstes kommt.

Dessen unbenommen, du wirst dich über den täglichen Aufruhr des Lebens erheben. Du wirst dich selber auffinden, wo du von jeher gewesen bist, und das ist bei Mir tief in Meinem Herzen. Ich möchte gerne sagen, dass dort alle deine Träume Wirklichkeit werden, indes, zwischenzeitlich sind deine Träume nicht mehr weiter die gleichen. Auf jeden Fall wirst du Erfüllung und Realität innehaben, welche ungemein reichhaltiger sind, als es alle deine Träume je waren.

HEAVENLETTER # 5269 – 29.4.2015  Well, Who Are You?

NUN ALSO, WER BIST DU?

Gott redete …

Bevor du deinem Stern folgen kannst, möchtest du wissen, wo er sich befindet.

Bevor du dir, wer du bist, selber an den Tag legen kannst, hast du zu wissen, wer du bist.

Im Leben verfolgst du es, den Stern zu finden, auf den du dich schwingst. Einerlei wie viele Monde du auf der Erde verbracht hast, du versuchst, die Antwort darauf herauszubekommen.

Du weißt alles, was du nicht bist. Darin bist du gut. Allzu oft weißt du nicht, wer du bist, oder was du wirklich magst, noch auch bist du anfänglich dabei zu erkennen, wozu du in der Lage bist.

Es ist, als wärst du im Sommertheater. Du ziehst dir ein Kostüm an und trägst einen Hut. Du spielst eine Rolle, indes ist die Rolle, die du spielst, hohl und bedeutungslos.

Du legst jenes Kostüm und den Hut beiseite, und im nächsten Sommer ziehst du dir ein anderes Kostüm an, setzt dir einen anderen Hut auf, und spielst in einem anderen Stück, und die ganze Zeit fragst du dich, wo dein Stern denn ist, um dir das eine oder andere zu wünschen.

Das ganze Jahr und dein ganzes Leben hindurch hast du dich gefragt, wann du das Schiff finden wirst, mit dem just du in See stechen wirst, und, sowie du es – das fragst du dich – sehest, wie werdest du dann wissen, dass es das deine ist?

Es gibt die Redewendung, dass du dich selber findest, indem du dich verlierst. Lockere die Herangehensweise an deine Suche nach Identität und Zugehörigkeit, und du wirst ohne großes Aufheben deinen Stern ausspüren, sobald du Daraufzu-Blicken sein lässt oder sobald du dich beim Schauen nicht so sehr bemühst.

Just dort, wo du dich gerade eben aufhältst, ist, wo du bist. Wo immer du auch bist, es gibt Fingerzeige, die dorthin deuten, wo du in erster Linie bist. Eines Tages, nicht mehr lange hin, wirst du erkennen, du gehörst irgendwohin, dorthin wo du soeben gerade nun einmal bist. Du gehörst dorthin, wo du auch bist. Du hast nicht jemandem vor oder nach dir gleich zu sein. Dieses fremde Land, in dem du dich befindest, ist, wohin du gehörst. Es ist nicht so, dass Andere hierher mehr gehören als du. Die wirkliche Sache ist die, dass du derjenige bist, der dich selber zur Seite stößt.

In deinem Inneren kommt ein Vermögen zu liegen. Du bist das Vermögen, nach dem es dir ist. Es ist nicht da draußen. Das Vermögen ist in dir. Du hast es die ganze Zeit. Du nimmst von ihm keine Notiz. Du gehörst dazu ohne die Vermummungen, die du anprobierst. Du brauchst kein Image. Alle Bildnisse außer Eines sind falsch. Du hast versucht, jemand zu sein, der du nicht bist, und du hast Wer du bist aufgegeben.

Du wärest dir selber treu, wenn du doch bloß wüsstest, Wer du wirklich bist.

Du bist viel mehr, als du dachtest. Du hast nicht zu einer Schwesternschaft zu gehören. Du hast nicht populär zu sein. Alles, was du zu tun hast, ist zu sein. Alles, was du zu tun hast, ist, dir etwas Glauben zu schenken. Sofern du außen vor bist, hast du dich da außen vor belassen. Du hast dich, nach etwas Ausschau haltend, herumhängen lassen. Alldieweil du auf der Suche nach einem Selbst-Bild, welches du akzeptieren kannst, gewesen bist, hast du dich der Wahrheit von dir versagt.

Gehe tiefer. Selbst auf den Oberflächen-Ebenen bist du viel mehr, als du dir selber zuschreibst. Es ist gleichsam so, wie wenn du nicht weißt, wie lesen und schreiben geht, sobald die Wahrheit von dir selber als Thema ansteht. Es ist so, wie wenn du nicht weißt, wer du in der Welt bist, und wie wenn du genauso nicht weißt, wer du tief inwendig in dir bist.

Unter Umständen hast du ein hübsches Gesicht gehabt, dennoch bist du inwendig weitaus mehr als das. Du bist kein Geheimcode, und selbst so schließt du nicht zu dem auf, wer du bist und wer du angelegt bist zu sein.

Jetzt ist sich euer Geist im Klaren, dass ihr in Wirklichkeit und wahrhaftig Meine Widerspiegelung seid, dennoch fasst ihr es kaum auf, Wer ihr seid und was euch realisierbar ist. Geliebte, ihr habt die Oberfläche nicht angekratzt.

Heilige Seele, du bist weitaus mehr, als du deiner Auffassung nach je sein konntest.

HEAVENLETTER # 5270 – 30.4.2015  What Is the Fuss About?

WORUM GEHT DER GANZE WIRBEL?

Gott redete …

Wie groß ist der Unterschied zwischen aufgebracht sein und wütend sein? Vielleicht ist aufgebracht sein das gleiche wie wütend, bloß erscheint aufgebracht sein mildgestimmter, in etwa wie ein Wolf in Schafskleidern.

Etwas hat in dir einen Funken Frieden zerrissen. Es ist eventuell nicht eine Menge Friede gewesen, dennoch war es alles, was du hattest. Geht es nun dabei um einen Menschen oder um ein Schlagloch – du gabst der Vorstellung statt, dass etwas dein Empfinden innerer Ruhe zum Erliegen gebracht hat. Du hast die Idee, jemand habe dir das angetan.

Du weißt, es gibt auch die Zeiträume, wo es so aussieht, als seist du auf Ausschau nach etwas, um dich darüber aufzuregen. Du warst dafür gerüstet. Etwas Dampf hatte sich in dir aufgebaut, und du warst zum Sprung bereit.  Es war recht so, du übernahmst die Initiative. Die Initiative übernehmen ist gewöhnlich eine gute Sache, aber nicht immer, gewiss nicht, wenn du dich nach Aufregung umtust.

Die Person vor dir ist nicht wirklich verantwortlich für deine Aufregung. Die Chancen stehen gut, dass er oder sie dabei eine ahnungslose Partei darstellt. Er oder sie war bloß eben mal so da, für dein Bereitsein zu einem Sturm vorzusorgen. Es gibt gewisse Themen oder Bewandtnisse, bei denen du die Fäuste hebst, lange bevor derjenige, dem du Vorwürfe machst, den Horizont betreten hat. Möchtest du dies wenigstens für das eine oder andere Mal zugeben? Ab und zu? Mehr als ein Mal!

Ich nehme an, Ärger facht ein Feuer an, Funken werden versprüht, und die Asche bleibt am Glühen.

Wir reden über Reizung, seht ihr das auch so?

Manchmal habt ihr einfach einen Stich, bei dem ihr kratzen müsst. Manchmal habt ihr die Feuerwehr zu rufen, um das Feuer zu löschen, was in euch wütet.

Wir können Vermutungen darüber anstellen, dass, sofern du über einen Brand von vor einem Jahr sprichst, der Ausbruch, zu dem es jetzt dieser Tage käme, nicht so temperamentvoll wäre. Der Vorfall könnte dir jetzt wie schier gar nichts erscheinen. Ziemlich wahrscheinlich ist es nicht, dass du jetzt einen Waldbrand in dir hättest. Eventuell kannst du gar die Anschauung hervorzaubern, worum denn bloß der ganze Wirbel gegangen sei.

Dennoch, nach wie vor hast du kleine Holzhaufen um dich, wo, falls jemand eine Zigarette fallen lässt, der eine oder mehrere jener kleinen Haufen inwendig in dir wie ein Knallkörper hochgehen würde.

Worin liegt deine Verantwortung für den Ärger, der dir verhängt worden zu sein scheint? Sofern es euer Ärger ist, ist es euer Ärger, Geliebte. Euer Ärger muss nicht Feuer fangen. Irgendwo in euch trefft ihr die Entscheidung, dass es in Ordnung sei, euch zu entflammen. Es ist leicht zu sagen, ihr könntet euch dabei nicht helfen, wer freilich wird euch zur Seite gehen, wenn ihr es nicht tut?

Wenn Ich sage, auf euer Herz zu hören, dann meine Ich bestimmt nicht damit, anzufangen, Brände zu legen.

Grade an Ärgerlichkeit rühren von Lieblingsärgernissen her. Haltet nicht mehr länger Ärgernisse wie Haustiere. Sofern ihr einen Löwen oder Tiger habt, möchtet ihr euch statt derer lieber ein Miezekätzchen ins Haus nehmen? Beruhigt euch. Lasst kaltes Wasser über euer Gesicht laufen. Dies ist nicht das erste Mal, dass ein Tiger eures Gedankenguts euch an die Gurgel gegangen ist.

Begebt euch auf einen Gang nach draußen und bekommt etwas Hitze aus eurem System heraus, oder heizt eure Garage mit ihr. Schafft jenen Dampf aus euch heraus, bevor er zischt.

Dies macht euch nicht zu einem Schwächling. Die Chancen stehen gut, dass niemand darauf aus ist, euch aufzuregen. Eventuell regt ihr jemanden auf, und eventuell ist es so, tief drinnen, legt ihr es darauf an. Falls ihr gereizt seid, fühlt es sich für euch unter Umständen recht so an, dass alsdann sonstwer ebenso aufgebracht ist.

Sofern euer Bestreben heißt, in Frieden zu sein, seid fortan in Frieden. Was wäre, wenn ihr euch die Auffassung verschafftet, dass ihr mit Ärger nicht herausplatzen müsst? Was wäre, wenn ihr jetzt ruhig bleiben könntet? Wann habt ihr dies das letzte Mal versucht? Vielleicht wart ihr der Meinung, euer Ärger gehöre zum Ausdruck gebracht, während ihr ja stattdessen – bei klarem Verstand – den Ärger zerstreuen würdet, zu eures Herzens wertfreier Ruhe einkehren und es euch gut gehen lassen würdet. Geht Meine Rede dahin, euren Ärger zu unterdrücken? Nein, Ich rede vielmehr davon:

Wie viel bedeutet euch Ärger derzeit, und wie viel Ärger scheint euch wert zu sein, ihn zum Ausdruck zu bringen, sodass euch dieses Vorgehen Gutes einbringt, und wie viel ist dabei eventuell bloß Dampf-Ablassen um des Ablassens willen? Wie lange hält die Freude am Gefühle-zum-Ausdruck-Bringen und am Dampf-Ablassen gewöhnlich an? Habt ihr wirklich wütend zu werden? Und habt ihr es wirklich zu begründen?

HEAVENLETTER # 5271 – 1.5.2015  Find the Key Within, and Turn It

FINDE DEN SCHLÜSSEL INNEN, UND DREHE IHN HERUM

Gott redete …

Manchmal ist für viele Meiner Kinder Frustration wie eine Plage. Wohin ihr euch auch dreht, ihr könnt anscheinend aus der Schleife nicht herauskommen. Manchmal sieht es so aus, und es kann ohne Weiteres sein, dass etwas bei dir wiederholt den Strom der Vollendung blockiert. Du hast eventuell das Gefühl, du schlagest deinen Kopf gegen eine steinerne Wand, und noch eine Minute länger könnest du das nicht mehr ertragen.

Du scheinst kein Sagen zu haben. Du verlässt dich auf Menschen, die die Dinge nicht wie versprochen durchstehen. Du fühlst dich links liegen gelassen, missachtet, und deine Bedürfnisse und diejenigen Anderer, die dir wichtig sind, werden zur Seite geschoben, als wären sie bedeutungslos. Sie sind dir in jeder Hinsicht von Bedeutung.

Dieses Muster ist dir wie eine Totenglocke, da es dich bewegungsunfähig hält. Du gehst im Leben entweder voran, oder du gehst nirgendwohin. Du bist jetzt viel zu lange auf der Stelle getreten. Dir sind unablässig Resultate versprochen worden, und jedes Mal hoffst du, und deine Hoffnung wird zappeln gelassen.

Dir scheint es, dass, sofern du bloß das Nötige hättest, deine echten Bedürfnisse erfüllt würden. Falls du beispielsweise das Geld hättest, glaubst du, wärest du nicht so eingeschränkt. Dies ist schlimm genug, es ist freilich schlimmer, du fühlst dich machtlos und erniedrigt, und du weißt nicht, woher die Kehrtwende kommt. Deine Machtlosigkeit bringt dir von anderen Quartieren keinen Respekt ein, ebenso wenig ist sie dir bei deiner eigenen Selbstachtung eine Hilfe. Es ist so, als wärest du mitten in einem Waschmaschinengang, der immer rund und rund geht und nie zu Ende kommt.

Letztlich bist du derjenige, der dich selber und Andere durch die Wäschemangel schickt.

Mit reichem Vermögen, ihr Lieben, wärt ihr immer noch ihr. Ihr wärt genauso ihr, bloß mit Geld.

Ihr fragt euch, wie ihr in diese Lage gerietet, den widerspenstigen Toren zu spielen, und hier nun, hier seid ihr. Es ist in etwa wie bei Lucy and Charlie Brown, wo Lucy jedes Jahr Charlie Brown überredet, dass sie ihn dieses Mal den Fußball kicken lassen wird, und jedes Jahr verleitet er sich selbst, und jedes Jahr amüsiert sich Lucy ausgesprochen gut darüber. Charlie Brown führte sich selber in die Irre. Ihr führt euch selber in die Irre.

Die Frage heißt nicht, wie ihr in dieses Kuddelmuddel hineingeraten seid. Die Frage ist wie aus ihm herauskommen, und zur Zeit seht ihr nicht Wie.

Schmeißt ihr die ganze Sache raus, sozusagen Konkurs anmeldend, und schmeißt ihr euren Traum raus? Dies zu machen scheint euch nicht realisierbar, und doch scheint es euch ebenso unmöglich, die Dinge so weiter zu betreiben wie bisher. Dies erinnert euch an den Mythos des Sisyphos, der den Stein ununterbrochen den Berg hoch wälzt, bloß um ihn wieder herunterrollen zu lassen.

Ihr fragt euch, wann ihr je aus der Tretmühle herauskommen werdet, und ihr fragt euch, was denn der Punkt bei dieser fruchtlosen Eselei sei.

Und, allemal seid ihr hier, und macht euch um die Gefühle derjenigen, die eure Bedürfnisse eher auf der Strecke verhungern lassen, Gedanken. All euer Geltendmachen, alle eure Ermahnungen und euer Bestimmtsein bringen nichts ein, und ihr befindet euch nach wie vor an der gleichen Stelle.

Unter Umständen ist es nicht von euch verschuldet, dennoch ist es eure Zuständigkeit. Ihr habt eure Augen geblendet. Ihr verbrachtet euch zu dem Punkt auf der Straße, die ihr entlangkamt.

Die Charaktere in eurer Geschichte können wohlmeinend sein, dennoch seid ihr, wohlmeinend oder nicht, völlig aufgeschmissen. Gebt zu, dass ihr der Täter seid, denn ihr seid derjenige, der frustriert ist.

Ihr wisst nicht wie davon, in den Horizont hinein, weglaufen geht und wie ihr alles hinter euch liegen lassen könnt, und ihr wisst nicht, wie weiter durchhalten geht. Ihr seht dies als euer Dilemma.

Dem hingegen seid ihr nicht Sisyphos, der sich unaufhörlich an dem Steinblock, welcher wieder herunterfällt, zu schaffen machen muss. Ihr habt mitten in eurer Geschichte Freiheit. Einer jeden Lage kommt eine Lösung zu. Einer jeden Lage kommt mehr als eine Lösung zu. Es ist mehr an dieser Geschichte dran, als durchhalten, oder als sausen lassen.

Irgendwo drinnen in eurer eigenen Schöpferkraft und eurem eigenen Selbst-Erkennen zieht ihr eure Verdrießlichkeit zu euch her. Es gibt inwendig in euch etwas, was dem sich wiederholt einstellenden Verdruss gegenüber Einladungen ausspricht. Betreibt einen Wandel. Findet den Schlüssel inwendig in euch und dreht ihn herum. Auf diese Weise werdet ihr die Alchemie eurer gegenwärtigen Situation in Gold wandeln.

HEAVENLETTER # 5272 – 2.5.2015  Let Go of Holding On

LASSE FESTHALTEN LOS

Gott redete …

Vergib im Voraus. Egal was du festhältst, es verhärtet dein Herz, räume es jetzt im Augenblick aus dem Herzen heraus. Du weißt darum, Härte gehört nicht in dein Herz. Dein Herz ist angelegt, sich zu entfalten, nicht sich zu straffen, nicht steif zu werden. Wieso solltest du deinem Herzen so etwas antun mögen? Erdrossle dein Herz nicht. Was, meinst du, tust du gerade?

Du selbst bist es, dem es zu vergeben gilt dafür, hartherzig zu sein. Derjenige, der Gekränktsein bei sich hat, hat es los zu lassen. Eine andere Zuflucht gibt es nicht. Was immer zu dir gesagt oder dir getan wurde, selbst wenn es die schlimmste vorstellbare Sache in der Welt war, du hast es gehen zu lassen. Behalte es nicht bei dir.

Du weißt um Besseres. Derjenige, der gegen dich angeht, wird es unter Umständen nicht besser wissen. Sieh denjenigen, durch den du gekränkt wurdest, so, als sei beim Stricken eine Masche fallen gelassen worden. Sieh es so, er machte einen Tintenfleck. Nimm es so, er war schwerhörig und konnte dich einfach nicht hören.

Denke einen Augenblick nach. Falls er es besser wüsste, hätte er es dann nicht besser gemacht? Schlicht so wie es dir unter Umständen schwer fällt, die Verletzung los zu lassen, egal, wie schwerwiegend oder von minderer Art sie ist, das Gegenüber sah sich in der Schwungkraft in eine Richtung, und seine Bremsen waren nicht in Ordnung.

Du, auf den der Übergriff ausgeübt wurde, bist über dein Vergehen noch nicht hinweggekommen. Bei dir geht es um das gleiche. Du weißt, was es heißt, in eine Richtung, wo du dich verheddert hast, zu gehen.

Hast du dich in einem Rennen um Unnachgiebigkeit verfangen? Versuchst du herauszubekommen, wer seine Zähne am längsten zusammengebissen halten kann? Beläuft es sich nicht derzeit just auf ein Manko was das Los-Lassen angeht?

Komme schlicht von der Spur herunter, auf der du dich befindest. Sie ist nicht sicher, und sie ist nicht recht. Du setzt derzeit ein größeres Vergehen fort, als je eines auf dich zu geschmettert wurde. Genau genommen schosst du dich selber aus einer Kanone. Sammle die Teile auf und setze dich wieder zusammen. Die Kanone ist deine Wut und alle deine Selbstgerechtigkeit. Schau her – einverstanden, dass du niemals so hättest behandelt werden sollen -, genauso wenig solltest du dich so behandeln. Genauso wenig solltest du mit jemand anderem so umgehen.

Was, bist du ein Gefängniswärter? Bist du ein Richter bei Gericht? Ein Schiedsrichter?

Schlicht so wie du zusiehst, dass du beim jemanden Grüßen der erste bist, sei nun der erste, der die Hand reicht und die Sache fallen lässt. Nichts ist einer Herzenskühle wert. Eine Milliarde Dollar ist nicht einer Herzenskühle wert, und jetzt im Augenblick hast du ein Herz, welches bis auf die Knochen abgekühlt ist, und an Erstattung hast du einen roten Heller vereinnahmt. Diese Bewandtnis kostet dich derzeit etwas. Die Kosten sind abhanden gekommene Liebe und all diese unglückliche Zeit.

Du weißt, schlussendlich wirst du aufwärmen. Du wirst darüber hinwegkommen. Also komme jetzt darüber hinweg. Lockere dein Kinn. Lasse los, Respekt einflößend zu sein. Drehe die Anordnungen um. Mache eine Kehre und lasse das Verflossene gehen.

Du sagst, du glaubst an Liebe. Gut, wo ist alsdann deine Liebe? Wohin hast du sie gestopft?

Kremple herum, sie zu finden. Sie ist irgendwo in einem Schrank. Lege dein Herz dorthin zurück, wohin es gehört und kriege dich aus dem Kühlhaus raus.

Wie überhaupt hast du dich je an diesen Ort verschafft? Es war insgesamt eine geistige Verwirrung. Es war ein törichter Gedanke. Du und der Angreifer haben beide für übel genommen. Nun habt ihr beide los zu lassen. Was ihr als ein unerträgliches Vergehen anseht – ob es das nun ist oder nicht –, ihr habt es auf sich beruhen zu lassen. Ihr habt etliches Sagen über euch selber.

Habt ihr nicht etwas Besseres zu tun, als stramm festzuhalten? Ich weiß, ihr habt etwas anderes zu tun. Ihr wisst das ebenso. Also tut es dementsprechend. Verschiebt es nicht. Dies ist euer Leben. Es ist am Ticken. Es gibt keine Aus-Zeiten. Kriegt euch wieder herein, nicht in den Beutezug, sondern dorthin, wohin ihr gerne möchtet. Ich glaube nicht eine Minute lang, dass ihr gerne dort seid, wo ihr seid. Ihr habt euch in nichts was von Wert ist verfangen. Ihr müsst nicht festgefahren sein. Kommt aus diesem Fallstrick heraus, in dem ihr euch zurzeit befindet, kommt jetzt in dieser Minute heraus. Beeilt euch, damit ihr der erste seid. Ihr habt dabei nichts zu verlieren, außer eure Widerspenstigkeit, eure Selbstgerechtigkeit, etc.

HEAVENLETTER # 5273 – 3.5.2015  Expand Your Horizons

ERWEITERE DEINEN HORIZONT

Gott redete …

Bei deinen langfristigen und kurzfristigen Zielen geht es um Erweiterung. Denke groß. Erweitere deinen Horizont. Dehne deinen Horizont aus, und du erweiterst dein Bewusstsein. Sieh größer, und du denkst größer. Es gibt nichts, an dem du verzweifelt festhalten sollst. Tatsache ist, dass du um deines lieben Lebens willen loslassen sollst.

Wenn du festhältst, sind deine Arme geschlossen.

Wenn du loslässt, sind deine Arme offen.

Natürlich sprechen Wir jetzt davon, dass Herz und Geist weit offen sind. Wenn du deinen Mund weit aufmachen kannst, während du beim Zahnarzt bist, was könnte dich davon abhalten, dein Herz und deinen Geist weit zu öffnen, wenn du bei Mir bist? Und, natürlich bist du immer bei Mir.

Geschlossenes Denken drückt dich zusammen. Durch Offenes Denken drückst du dich aus.

Ob du nun physisch auf Reisen bist oder nicht, dein Herz und dein Geist sind dazu gedacht, unterwegs zu sein. Deine Augen schauen nicht auf eine Stelle. Deine Augen trachten, alles in Sichtweite einzufangen. Deine Augen arbeiten mit deinem Geist und deinem Herzen zusammen. Deine Augen sind wie Sammler. Dein Herz und dein Geist sind Jäger und Sammler, immer auf der Jagd nach neuen Feldern des Erforschens. Was immer du entdeckt hast, da gibt es mehr für dich zu entdecken. Selbst wenn du im selben Haus, bei derselben Arbeit bleibst und auch sonst alles beim Alten lässt, forschst du weiter da draußen. Wie sonst kannst du wachsen und lernen, es sei denn, du dehnst deinen Horizont aus? Es gibt immer Weiteres und Größeres zum Wachsen.

Im Innersten bist du kein Siedler. Dein Herz und Geist sind eifrige Pioniere. Sie haben einen großen Appetit. Gehe hinaus und gib ihnen gutes Futter, etwas, was sie nie zuvor gekostet haben oder nie zuvor in genau derselben Weise geschmeckt haben.

Die Worte Neu und du sind heute gleichbedeutend. Neues Wachstum. Wachstum ist immer neu, andernfalls ist es nicht Wachstum. Manchmal, oft, ist Wachstum eine Umgestaltung dessen, was es schon gibt. Umgestaltung ist ebenfalls neu. Denke etwas, was du noch nie zuvor gedacht hast. Träume etwas, was du noch nie zuvor geträumt hast. Versuche etwas, was du noch nie zuvor versucht hast. Wir sprechen vom aktiven Denken und nicht davon, blind einer alten Spur zu folgen, die deine Füße sich gemerkt haben und der du mit verbundenen Augen folgen könntest.

Nimm dich wahr, als gingst du an Bord eines Raumschiffs oder als gingst du tief in die Erde oder erreichtest die Sterne und fingest sie ein. Mache etwas aus Spaß daran, nicht aus der Ernsthaftigkeit. Engagiere dein Herz, frisiere deinen Geist und los geht’s mit Uns.

Lass Uns zusammen in der ersten Reihe sitzen . Sitze nicht länger auf dem Rücksitz. Uns gehören die vorderen Sitze. He, stelle dich um Meinethalben auf die Bühne. Mach was anderes. Mach was. Sogar wenn du herausfindest, dass es nicht funktioniert, hast du einen Vorsprung.

Mach dir keine Gedanken darüber, die Welt zu revolutionieren. Revolutioniere dich. Bekomme die unbeweglichen Teile von dir in Bewegung. Erfinde etwas. Erfinde ein neues Spiel. Lass dir Locken legen. Mach dein Haar glatt. Schneide deine Haare. Lass deine Haare wachsen.

Schau, dein Haar wächst. Du lässt es zu. Nun lasse dein Herz und deinen Geist wachsen. Gib ihnen die Freiheit. Befreie dich selbst und befreie die Welt.

Wer hält dich auf dem Bauernhof zurück? Du bist der einzige. Und falls du noch nie auf einem Hof gelebt hast, wer hält dich in der Stadt zurück? He, erkunde den Bauernhof und die Stadt sogar dann, wenn du dein ganzes Leben lang dort gelebt hast. Mit wessen Augen hast du geschaut? Wohin hast du geschaut? Wohin hast du nicht geschaut? Wovor hast du dich versteckt und aus welchem Grund versteckst du dich, während die ganze Welt nach dir ruft?

Welche Frucht hast du noch nie probiert? Und was hast du jeden Tag gegessen? Was kannst du mit den gleichen Zutaten herstellen, was du noch nie gekostet hast?

Schlage ein Rad. Führe dich selbst in die grünen Weiden.

[Uwe]

HEAVENLETTER # 5274 – 4.5.2015  Closed Hearts Can Open

VERSCHLOSSENE HERZEN KÖNNEN SICH ÖFFNEN

Gott redete …

Wenn Tage kaum beherrschbar kurz sind und ebenso wenn du unbeherrscht bist, was machst du da deinem Naturell für Vorwürfe? Du kannst viele Dinge für dich finden, und doch hängst du dich bei ein oder zweien dran, oft an andere Menschen, die anscheinend deine vermeintlichen Bedürfnisse durchkreuzen. Vielleicht lautet das wirkliche Manko, dass deine Wahrnehmung die ist, du seist bedürftig, und dass du krampfhaft etwas von anderen Menschen brauchest, die nicht in der Lage sind, deine vermeintlichen Bedürfnisse zu erfüllen. Es gibt eine Redensart: Du kannst einen Stein nicht in eine Rübe verwandeln!

Doch, du kannst es! Der Lahme kann gehen. Der Kranke kann heil werden. Und verschlossene Herzen können sich öffnen.

Ein Jeder möchte tiefe wahre Liebe und möchte dies gerne in seinem oder ihrem Herzen spüren. Es ist für Meine Kinder die Sicht weitverbreitet, Andere würden ihre Liebe hemmen. Du bist der einzige, der deine Liebe zu blockieren vermag. Dir scheint es anders herum, dennoch bist du der Blockierer für deine eigene Liebe. Es ist deine Anhaftung, welche den ruhigen Lauf deiner Liebe abblockt. Liebe ohne Anhaftung, und du wirst dich in einer anderen Ballspiel-Partie finden.

Sofern du nicht angehaftet wärest, würdest du nicht bei deinem eigenen Glücklichsein mitmischen. Das mag allzu simpel klingen. Es ist sehr simpel. Der schwierige Part für Meine Kinder ist, nicht angeheftet zu sein. Unangehafteterweise, da würdet ihr keine Anforderungen an Andere und an euch stellen, wie ihr es gegenwärtig tut. Unangehafteterweise, können Menschen agieren oder nicht agieren, so wie sie es tun, ohne deine Gefühle zu verletzen oder in die Defensive zu gehen. Sofern ihr euch nicht so leicht angegriffen fühltet, wo käme da eine Schwierigkeit her? Was würde da für euch auf dem Spiel stehen?

Eine jede Persönlichkeit führt ihr eigenes Leben. Wenn du für übel nimmst, ist es du, der für übel nimmt. Es ist dein Ego, welches Vorwürfe macht.

Ihr Lieben, was jemand sagt oder tut oder nicht sagt oder nicht tut, ist nicht die Zuständigkeit eures Ego. Sofern ihr unangehaftet und frei sein könntet, würde sich euer Ego aus einer Anmaßung aufseiten eines Anderen nichts machen. Niemand ist euch etwas schuldig. Angehafteterweise, da seht ihr und euer Ego das Leben anders. Ihr seid euch sicher, diejenigen, die euch angreifen, seien verpflichtet, freundlich und verständnisvoll und euren Empfindungen gegenüber einfühlsam zu sein.

Tatsache ist, niemand schuldet euch etwas. Was ein Anderer zu euch sagt, gehört ihm zu und nicht dir zu. Einssein bezieht sich nicht auf kleinliches Gezänk.

Betrachtet den scheinbaren Anderen als jemanden, der an einem Rennen teilnimmt und nicht siegt. Bist du mit dem Läufer wütend, weil er nicht schneller läuft? Sein Gewinnen oder Nicht-Gewinnen des Rennens hat nichts mit dir zu tun. Dass er nicht gewinnt, bedeutet nicht, dass du verloren hast. Weil er dich nicht versteht oder dich nicht verstehen kann, meint nicht mehr als das. Nicht-Verstanden-Werden ist Meinen Kindern eine große Sache. Muss es euch eine solch große Sache sein? Müsst ihr es herauspicken, euch just darauf zu konzentrieren, während ihr euer Augenmerk auf etwas anderes richten könntet? Warum euer Augenmerk nicht auf etwas anderes richten, was euch zum wenigsten einen Schimmer Glücklichsein zukommen lassen kann?

Wirklich, was denn hat für Aufregung gesorgt? Unter Umständen springst du in der Aufregung rauf und runter, währenddessen du dir die Sonne oder die Art und Weise anschauen könntest, wie der Wind die Blätter der Bäume anbläst. Du könntest mehr wie eine Töff-Töff-Eisenbahn sein, die von der Spur des Glücklichseins nicht abgeht. Du könntest mit Mir ausgehen. Komme an Meine Seite. Lasst Uns schauen, wohin Ich dich nehmen kann.

Ich kann dich aus dem Durchdrehen herausholen. Ich kann dich aus der Flaute herausschaffen. Du kannst dich selber aus der Flaute herausbegeben, sowie du dich dafür entscheidest. Es liegt bei dir ein Stück weit eine Befriedigung oder ein Gerecht-So-Machen vor, welche du dem Unzufriedensein entnimmst, als ob dir die Welt etwas schulde und du ausgenutzt werdest.

Du schuldest dir selber eine Lebensweise. Du schuldest dir selber mehr, als du dir zukommen lässt. Du schuldest dir selber eine Menge mehr. Beginne jetzt sogleich mit dem Bezahlen. Sei freundlich zu dir selber und zu der Welt, und, ja, zu der Person, die es nicht versteht, mit dir recht umzugehen. Gehe jetzt im Augenblick gut mit dir um. Wie stünde es damit, über deine Unzufriedenheit und Abgekoppeltheit hinwegzukommen?

Komme doch hier rüber und lächle. Das ist besser.

HEAVENLETTER # 5275 – 5.5.2015  Be Like the Ocean

SEI WIE DAS MEER

Gott redete …

Zu einem Gutteil deiner Zeit verwendest du auf Erden bei deiner Sicht auf das Leben ein Mikroskop. Gliedere ein Teleskop in deine Sicht ein. Tue deiner Sicht etwas hinzu. Nimm einen Blick auf das große Bild. Sieh dir einen breiten Streifen des Lebens an. Du wirst größere Einsichten erlangen. Du wirst dich nicht so sehr bei einer Portion des Lebens verheddern. Du wirst umfassendere Einsichten und eine größere Aussicht und Sicht bekommen.

Es ist nicht das Ende der Welt, wenn dein Kind durch eine Prüfung rasselt. Ganz gewiss, du musst es wissen. In deinem Haushalt wird das, was du aus dem nicht bestandenen Test machst, eher ernstlich unverhältnismäßig sein. Du machst unmäßig zu viel aus ihm. Es ist unklug, aus etwas zu viel zu machen.

Dies tun die meisten Meiner Kinder die ganze Zeit. Oh, jener Kratzer auf eurem neuen Auto. Jener Wagen, egal wie schön und neu er gerade ist, er wird auf einem Schrottplatz enden. Wie welterschütternd ist jener Kratzer nun wirklich? Wenn du dich über etwas aufregen möchtest, dafür gibt es Wichtigeres.

Verstehe bitte. Wenn Ich davon rede, selbst dann wenn du dich an der Schwelle des Sterbens deines Körpers befindest, meine Ich damit, für dich alles an seinen richtigen Platz zu legen. Es ist nicht wirklich die große Sache, die es für dich zu sein scheint. Ich möchte nicht deine Empfindungen kleinreden. Der Tod ist einfach nicht die Tragödie, als was er jedem gilt. Nichts Tragisches ist geschehen. Dass etwas tragisch ist, ist eure Anschauung. Dass ihr dies nicht gerne passieren sehen möchtet, dessen bin Ich Mir gewahr.

Dem gegenüber ist Sterben ein Alltagsgeschehen. Niemand umgeht es. Eine andere Option existiert nicht. Selbstverständlich formuliere Ich es aufs Neue, dass es keinen Tod gibt, ausgenommen denjenigen des Körpers. Ihr seid unsterblich. Unsterblichkeit ist euer, kommt eurem Leib allerdings nicht zu. Die meiste Zeit setzt ihr euch mit eurem Körper gleich.

Man kann nicht einmal sagen, dass Träume sterben. Wie wisst ihr das? Weil ein Traum nicht Wirklichkeit geworden ist, oder im Laufe dieser Lebzeit nicht Wirklichkeit geworden ist, bedeutet nicht, dass es insgesamt mit ihm vorbei ist und dass der Traum niemals wahr werden wird. Wie könnt ihr wissen, dass Träume zu keiner Zeit wahr werden?

Das Auflösen des Körpers, welcher dich bisher herumgetragen hat, ist euch entsetzlich. Manchmal gar noch schlimmer ist das bezeichnete Sterben eines geliebten Nahestehenden. Leiden scheint langlebig zu sein.

Ich sage es immer wieder. Liebe bleibt. Liebe läuft nirgendwo hin. Die schlimmste Sache, die dir widerfahren kann, ist die, dass du im Himmel bei Mir endest. Was es, Geliebte, tragisch macht, ist eure Anhaftung. Angehaftetsein ist die große Sucht. Es ist die größte Ursache für Unglücklichsein. Vielleicht nicht die einzige. Es gibt eine weitverbreitete Epidemie des Angehaftetseins. Ruft euch ins Gedächtnis, dass Liebe sich nicht anheftet. Liebe besitzt von vorneherein nicht. Alles hier auf Erden ist auf Leihbasis.

Sei wie der Ozean. In Wirklichkeit bist du in der Tat wie der Ozean. Die Gezeiten kommen herein, und laufen aus. Der Ozean macht sich nichts daraus. Wellen kommen heran, und Wellen laufen weg. Das Meer weint darüber nicht. Es ist dessen unbenommen Meer. Der Ozean glaubt nicht, seine Wellen hätten an einer Stelle zu bleiben. Die Wellen gehen nach draußen und spielen. Sie steigen an, und sie ebben ab. Das Meer macht daraus keine Sache.

Demzufolge verlangt der Ozean dem Leben nichts ab, und er versucht nicht, es umzugestalten. Er lässt das Leben sein. Das Meer hat es gerne, die Wärme der Sonne und die Kühle des Mondes zu spüren. Es müht sich nicht ab. In euren Begriffen – das Meer wehrt sich nicht. Es sieht nichts, wogegen es sich zu wehren hätte. Selbst wenn der Wind die Meereswellen zum Tosen bringt, wird das Meer nicht beunruhigt. Der Ozean bleibt arglos und gutartig. Er weiß, das Tosen wird enden, und, dessen ungeachtet, der Ozean ist der gleiche Ozean wie eh und je.

Sei wie der Ozean, denn in Wahrheit bist du Das.

HEAVENLETTER # 5276 – 6.5.2015  As You Rise in Life

SOWIE DU IM LEBEN EMPORRAGST

Gott redete …

Natürlich gereicht es dir zum Vorteil, deine Aufmerksamkeit davon wegzulenken, die Zeit damit zuzubringen, dir über wie du dich fühlst Gedanken und Sorgen zu machen. Begib dich in deinem Leben zu dem Nicht-Ort, wo du dich selber nicht so ausgiebig anschaust und näher bestimmst, wie du dich zu einem gegebenen Zeitpunkt fühlst. Sei stattdessen, auf der Erde am Leben, zu Diensten. Du mögest so unschwer zu Diensten sein, wie leicht du am Atmen bist.

Gutartig und verträglich sein ist eine Art zu dienen. Zufrieden sein ist eine Art zu dienen. Zufriedensein bedeutet nicht mehr verlangen, als dir dieser Augenblick zuwendet. Deine Gedanken gehen nicht dahin, dass dir etwas entgeht und dass du mehr haben müssest als das, was einem dieser Augenblick bietet. Dir ist unbekümmert voll und ganz aufgewartet.

Wenn du dich im Strom des Lebens befindest, denkst du nicht an Vergangenes oder Künftiges. Du bedenkst nicht einmal das Jetzt. Du bist jetzt am Leben. Am Leben sein bedeutet nicht über dich selber nachdenken – über dein vermeintliches Selbst zu diesem Zeitpunkt. Sowie du im Leben aufrückst, bist du dir deines individuellen Selbst nicht so bewusst. Du bist nicht so sehr bei dir eingesessen.

Ja, es ist recht wahrscheinlich, dass du daran denkst, wie es dir geht und wie du dich fühlst, oder du triffst Vorhersagen, wie du dich fühlen möchtest, wie auch was all die Fallstricke angeht, die vor dir liegen. Dein Augenmerk liegt recht wahrscheinlich eher auf möglichen Risiken denn auf segensreichen Beglückungen, die einen etwa überkommen werden.

Wie du dich eventuell fühlst und wer du bist können weidlich damit rechnen, dass sie unvereinbar sind – dass sie absolut sicher nicht vereinbar sein werden. Wer du bist ist nicht das gleiche wie wie du dich fühlst. Würdest du Mich, Gott, fragen, wie Ich Mich fühle? „Gott, wie fühlst Du dich heute? Mit welchen Problemen hast Du zu tun?“

Wie Ich Mich fühle ist nicht eine Angelegenheit, an die Ich im Traum denken würde, sie Mich zu fragen. Es wäre eine Vergeudung Meiner Zeit – siehst du das? Natürlich bin Ich nicht in Zeit verfangen. Ich lege Mich nicht zeitlich fest oder werfe einen Blick auf Meine Uhr. Ich, Der Ich bar jeder Form bin, habe keinen Arm, um Mir eine Uhr umzulegen, oder keine Hosentasche, um dort eine Uhrentasche anzubringen. Erkennst du dabei das Vorteilhafte? Ich bin eindeutig außerhalb der Arena von Zeit und von Raum.

Ohne Zeit und Raum ist das Leben ein Kinderspiel. Für den Augenblick möchte Ich gerne Leben bar der Zeit und des Raums einen Großen Tröster nennen. Wie ausbalanciert ihr doch wäret, wenn ihr desgleichen nicht in Zeit und Raum umgarnt wärt, gleichwohl seid ihr es, und Ich gebe zu, Ich wirkte dies. Selbstverständlich möget ihr nicht vor einen Zug laufen. Ihr möchtet nicht Treppen herunterfallen oder in eine Wand hineinlaufen. Gleichzeitig seid ihr euch im Klaren, dass Zeit und Raum Beschränkungen sind. Einerlei wie bezaubernd Schranken sein mögen, Schranken binden euch.

Es wird die Zeit kommen, wann ihr die Grenzen von Zeit und Raum handhaben werdet, währenddessen ihr nicht in ihnen verfangen und demzufolge nicht behindert seid. Bisher seid ihr gehemmt gewesen. Jetzt gelangt ihr dichter an die Zeit heran, wann ihr fortan bemerken werdet, dass ihr euch in einem Raum mit vier Wänden befindet. Ihr werdet den Begrenzungen Folge leisten, und euch doch nicht in ihnen verfangen. Ihr handhabt sie, und ihr lebt weit über sie hinausgehend. Ihr lebt in einer größeren Herrlichkeit, die ebenso just vor euch hier auf Erden existiert.

In der Welt werdet ihr Verabredungen treffen und sie befolgen. Ihr werdet in der Welt euer Wort geben und es so meinen. Ihr werdet in einem Auto beim Fahren die Bremsen benutzen. An der Ampel werdet ihr anhalten. Ihr seid kein Abtrünniger, während ihr gleichzeitig nicht in Handschellen dasteht und auf all die Grenzen beschränkt seid. Ihr seid unbekümmert frei. Ihr wisst um die Zeit- und Raumbeschränkungen – gibt es andere als sie? –, und sie werden euch nicht einengen. Ihr werdet nicht in Wände hineinrennen, dennoch seid ihr durch sie nicht begrenzt. Ihr werdet in einer größeren Welt, die dimensionslos ist, leben.

Eure Acht wird euch höher heben. Alsdann kann gesagt werden, euer Geist überspringe hohe Bauwerke.

HEAVENLETTER # 5277 – 7.5.2015  You Are Like Migrating Birds

IHR SEID WIE ZUGVÖGEL

Gott redete …

All das Aufeinandertreffen und Kommen und Gehen im Leben. Was für ein Tanz, was für ein Umwechseln, was für ein Schlängeln und Abwickeln, Umspulen und Umranken und Hoch-in-die-Luft. Wer könnte sich das Leben austräumen und all das Überkreuz in Verbindung bringen? Was für ein Rechner hält alles auf Kurs und wohl aufeinander abgestimmt, einerlei wie sehr das Leben zerstückelt erscheint?

Das Unmögliche trägt sich die ganze Zeit zu. Menschen begegnen sich, die sich eher nie begegnen können. Beziehungen werden geknüpft und danach gelöst und zusammengeflickt.

Was ist nicht auf der Erde geschehen und was wird als nächstes passieren?

Das Leben scheint hin und wieder unbeholfen und planlos, indes wird jeder Ton aufs Schönste zu Gehör gebracht. Es ist klar, dass das Leben um etwas geht. Manchmal findest du es heraus. Einen Gutteil der Zeit ist euch das Leben verschwommen. Ihr neigt euch öfters dem Ungehörigen zu denn dem Schönen. Das Leben kommt überall um euch herum vor, und nichts ist per Zufall. Sofern nichts Zufall ist, dann muss alles zweckgerichtet sein, ob ihr nun den Behuf im Blick habt, oder nicht.

Ihr nehmt eine Biegung nach rechts, und eine ganze Reihe von Vorkommnissen ergeben sich daraufhin von selbst. Die Entfaltung des Lebens ist nie-endend. Wer weiß, was sich ergeben haben könnte, wenn anstelle von nach rechts nach links abgebogen worden, oder wenn keine Abbiegung genommen worden wäre, und ihr geradeaus gegangen wärt oder für weitere zwei Minuten still dagestanden hättet.

Auf das Leben in der Welt kann nicht gesetzt werden, noch auch kann das Leben durchschaut werden. Nun, also, in der Welt kann auf das Leben, Leben zu sein, gesetzt werden, aber die Einzelheiten, die Umstände und die vermeintlichen Ausgänge können nicht im Vorneherein bestimmt werden und mitunter nicht einmal hinter dem Fakt. Das Leben mag einem wie ein Wust vorkommen, und es wird sich dennoch, wie es sich herausstellt, als ein deutlicher Pfad an den Tag legen. Oder das Leben wird eher wie ein übersichtlicher Pfad erscheinen, und sich alsbald herausstellen, dass es schlickiges Wasser ist. Der beste Wahrsager weiß nicht zu jeder Zeit, was in der nächsten Minute passieren oder wohin irgendwas führen wird.

Es stimmt, ihr fliegt im Leben blind.

Und dem gegenüber seid ihr wie Zugvögel im Herbst, die sich in eine Richtung wenden und sie einschlagen. Es gibt ein gewisses Vertrauen, was Vögel innehaben. Von den Vögeln und allen Lebewesen, die eure Wege kreuzen, gibt es eine Menge zu lernen. Von allem gibt es etwas hinzuzulernen. Ihr könnt selbst Dinge von euch selber lernen. Euer ganzes Leben auf der Welt ist Entdecken, und – auffinden, das tut ihr.

Euer Leben ist wie ein Buch, das ihr schreibt. Bisweilen ist es ein Bilderbuch. Manchmal in Farbe, und manchmal schwarzweiß, und manchmal könnt ihr euch keinen Reim daraus machen, was ihr schreibt und was ihr hinzeichnet, egal, wie sehr ihr euch dabei bemüht.

Allemal geht ihr voran. Einerlei was, ihr rückt vor. Der Stift, mit dem ihr schreibt, ist Endlos. Es gibt kein Zuendekommen. Leben ist nie-endend.

Durch alldas hindurch, das Leben ist eine wundervolle Tätigkeit, diese Geschichte, die ihr niederschreibt, ja gar wenn sie nach standardmäßig aussieht. Was für ein Handlungsgefüge! Wer konnte es sich erträumen? Und eines Jeden Leben tanzt um ein jedes anderweitige Leben herum. Selbst wenn es nach Durcheinander aussieht, gibt es keine falschen Töne. Ihr seid im Stücke-Aufführen eures Lebens goldrichtig. Das hat so zu sein, auch wenn es den Anschein hat, als hättet ihr Fehler nach Fehler begangen. Ihr wisst einfach nicht wirklich genau, was ein Fehler war und was nicht. Egal wie ihr euer Leben durchspieltet, euer Leben muss just so recht gewesen sein, egal was ihr aus ihm macht.

Euer Leben ist ziemlich wie ein Garnknäuel, das abgewickelt wird. Irgendwie greift ihr ein bestimmtes Garnknäuel auf, und während ihr geht, gebt ihr unentwegt das Garn frei, entrollt es die ganze Zeit im Dunkeln wie bei Licht, ihr rempelt im Verlauf das Leben an, mit Volltreffern wie auch mit Beinahezusammenstößen.

Und alleweil ist Liebe, und ihr seid Liebe, ein verstautes Garnknäuel, das ihr auf die eine oder andere Weise abrollt und entwirrt.

HEAVENLETTER # 5278 – 8.5.2015  Sir or Lady Bountiful

HERR ODER FRAU ÜBERREICH

Gott redete …

Just wenn ihr meint, ihr wärt weise und ruhig geworden und hättet Gleichmut erlangt, geschieht etwas, oder es tritt jemand auf, und ihr seid außer euch vor Verdruss und Verzagen, jemals wieder in euch Gelassenheit, Friede und Gereiftheit auffinden und aufrechterhalten zu können.

Ihr fragt euch selber, warum euch jemandes Unvernunft überhaupt in Mitleidenschaft zieht, und dennoch, hier steht ihr nun und seid davon in Mitleidenschaft gezogen. Bevor es zu dieser Entgegnung auf eure Umgänglichkeit kam, wart ihr der Auffassung, ihr wärt der Größte was Herzensgüte angeht und weit über Gefühle des Unmuts hinaus. Ihr dachtet, ihr wärt mittlerweile angelangt.

Ihr habt euch bei etlichen Leuten besondere Mühe gegeben, und nun möchten sie gerne von euch noch weitere Unterredungen, so, als wäret ihr nicht freigiebig gewesen, so, als hätten sie nicht zugehört, was ihr ihnen zu verstehen gegeben hattet, und als hätten sie nicht erfasst, dass es nachgerade aus der Güte eures Herzens her gerührt habe, auf die ihr eingegangen seid. Sie scheinen der Auffassung zu sein, ihr hättet Zeit, sie zu beglucken, so, als hättet ihr die Zeit in der Hand, mit der sie offensichtlich herumspielen und die sie vergeuden. Ihr wart gütig – ihr wart das wirklich –, und jetzt habt ihr das Gefühl, dass über euch hinweggegangen wird. Mit Sicherheit wurde eure Großherzigkeit nicht wertgeschätzt, und ihr ruft euch ins Gedächtnis, dass ihr niemandes Mutter und niemandem das schuldig seid, was jeder oder was dessen Bruder von dir zu erbitten scheint, welches ihr regelrecht von euch selber erbittet.

Du hast lange Zeit gebraucht, um dahinterzukommen, dass das letzte Wort haben nichts einbringt. Einerlei wie recht du hast, du erkennst, dass du bereits deine Zeit verschwendet hast und dass du nicht noch mehr verschwenden möchtest. Selbstverständlich vergeudest du weitere Zeit, so du über die Menschen wütend bist, mit denen du verkehrst. Du denkst, du wendest zu viel zu, sodass du dich wehrlos gemacht habest, und du machst dir Gedanken darüber, weswegen du ein ums andere Mal in diese Falle trittst. Du fragst dich, wieso du beharrlich die Rolle des Herr und Frau Überreich spielst.

Es sinkt in dich hinein, dass du anderweitige Prioritäten innehast, dennoch erteilst du Menschen und ihren Gefühlen Priorität, und jetzt kommst du dir dämlich vor. Du stellst dir Fragen über dein ausgiebiges Bedürfnis, freundlich und großzügig zu sein. Du gelangst zu der Erkenntnis, dass niemand einen Trottel aus dir macht – und dass du das selber tust, nicht die Anderen.

Du bist so weit, dich der Tatsache zu stellen, dass du bedürftig bist, und es bist du, der Wert auf sich selber legt, und der, so wie du es siehst, andere Menschen über dich hinwegschreiten lässt. Darin liegt Wahres. Es ist gut, zu geben und zu geben, und dennoch kannst du nicht ununterbrochen, wo dein Beschenken nicht gewürdigt wird, am Geben sein.

Eines, was du dir zu vergegenwärtigen hast, ist, dass sich nicht jeder aus den Gefühlen anderer Leute so viel macht, wie du es tust. Du kannst dir sicher sein, Ich bitte dich nicht, skrupellos zu sein, aber was du als rücksichtslos ansiehst, ist gar nicht rücksichtslos. Die Menschen, die nicht so sorgsam sind wie du, sie sind ebenso nicht skrupellos. Sie sehen nicht über das, was sie sehen, hinaus. Empfindsam sein steht in deren Rangliste nicht weit oben. Vielleicht ihren Willen durchsetzen steht bei ihnen oben, was, um genau zu sein, bei dir ebenso oben auf der Liste steht! Du siehst dich selber geflissentlicher als nicht verstanden worden sein. Dies ist gleichfalls zutreffend. Die Anderen sehen eventuell, dass du, was das anbelangt, was sie von dir möchten, keine Wirkung zeigst.

All dies sind natürlich Worte. Es beläuft sich letztlich darauf, was dein Wunsch ist. Sofern es dir, nachdem du große Anstrengungen unternommen hast, um Wertgeschätzt-Werden zu tun ist, wieso sollte es dich dann so sehr kümmern, wenn sie sich deiner sicher zu sein scheinen und dich als selbstverständlich voraussetzen. Schau, du kannst Anderen dienen, ohne im Übermaß aufzutragen. Und manchmal heißt der größte Dienst, nicht so viel zuzuwenden, wie du das tust, sowie du ein Entgelt erwartest, selbst dann wenn das Entgelt lautet: „Oh, Danke dir.“

Stattdessen erbitten sie sich von dir mehr Ehrerweisung, so, als gelte es dir, weil du jene bereits einmal aufgebracht und gezeigt hast, sie weiterhin zu bieten. Wenn dies der Fall ist, so wie die Dinge ja zu sein scheinen, dann lässt du die ganze Sache fallen, sagst gar nichts oder schickst eine vorgeformte Antwort. Falls du dich übermäßig dehnst und streckst, tue das nicht mehr länger. Das hast du nicht zu tun. Du siehst womöglich das Ausbleiben einer Erwiderung als Brücken hinter dir niederbrennen, während es in Wirklichkeit nichts mehr ist, als dem Schauplatz des Zusammenstoßes den Rücken zu kehren. Falls du dich denn nicht weiter darin verwickelt sehen möchtest, hast du das nicht zu tun. Kein weiteres Deutlichmachen mehr gegenüber jemandem ist nicht das gleiche wie die Brücken hinter dir niederbrennen. Sofern du jemandem heimleuchtest, ist dies die Brücken hinter dir abbrechen.

Und, ja, du bist am Wachsen. Natürlich wächst du. Du bist schlicht noch nicht ringsherum da. Du wächst in die richtige Richtung. Sei zu dir selber ebenso gut wie zu einem jeden sonst. Du verdienst freundliches Entgegenkommen. Im Wert kommst du jedem anderen Menschen gleich, so wie dies bei jedem anderen ebenso der Fall ist. Vernimm Mich.

HEAVENLETTER # 5279 – 9.5.2015  A Mass Initiation of Love

EINE MASSEN-ANBAHNUNG VON LIEBE

Gott redete …

Was du auch durchläufst, einerlei wie schwierig euer Leben zu diesem Zeitpunkt sein mag, ruft euch ins Gedächtnis, dass allem unterliegend ein Gefilde des Friedens weilt. In eurem Inneren, unbenommen eurer Umstände, liegt dieser Friede. Wir können ihn Weite, Stille, Liebe, Schönheit, Wahrheit, Gott, Allah, Jehovah und weiteres mehr nennen. Es gibt zahlreiche Namen, unter denen Ich laufe. Mit welchem Namen du, individuell oder kollektiv, dieses Gefilde auch bezeichnest, es ist das gleiche Gefilde. Dies ist Einssein. So wie Ich in eurem Herzen existiere, so existiert ihr im Meinen. Wir sind Ein Herz. Bleibt bei Mir.

Wenn Ich sage, Mich zu erblicken, so meine Ich nicht wörtlich sehen, denn Ich bin formlos. Dein Herz indessen kann sehen. Ob du Meine Präsenz anerkannt hast, oder nicht, Ich bin hier. Ich bin für dich hier. Ich wende Mich deinem Herzen nicht ab, einerlei wie weit jenes auch wegwandern mag. Du bist von Meinem Herzen gemacht, und Ich bin unfähig, von deinem wegzugehen. Ich bin Gott des Universums. Meine Liebe ist unauslöschlich und, dir vielleicht unergründbar.

Falls du derzeit nicht Liebe für Mich verspürst, bitte Ich dich, erspüre die Liebe in Meinem Herzen, die für dich schlägt. Schaue dich nicht nach Ursachen um, weswegen du Meine Liebe nicht empfindest. Mache nicht vor all den Menschenwesen auf der Welt Nicht-Liebe nach. Trenne dich aus keinem Vorwand von der Liebe ab.

Sobald du mit aller Sprunghaftigkeit im Leben zu Ende gekommen bist, sowie du oberhalb der profanen Welt zur Oberfläche gelangst und Meinen Namen, unter welcher Bezeichnung auch immer, rufst, gehe Ich darauf ein. Eine Glocke läutet in deinem Herzen. Wir sind im Einklang. Ich bin Endlosigkeit und Ewigkeit, und demnach bist du es. Ein Herz schlägt, und es ist das Meine. Du und Ich haben das gleiche Verlangen. Mich verlangt es, dass du zum Frieden gelangst, und dich verlangt es innig, dass Mein Herz auf dich scheint. Ich sage dir, Mein Herz leuchtet auf dich. Unsere Herzen gehen aufeinander ein. Ich laufe niemals an dir vorbei. Manchmal bist du aufgerührt, und du siehst Mich nicht.

Zu anderen Zeiten fährst du fort, zusammen mit Mir des Weges zu gehen, so Wir Unsere Liebe der Welt und einem Jeden in ihr schenken. Warum nicht? Und mitunter wechselst du deinen Sinn hin und her, abhängig davon – ja, in dem Augenblick abhängig von etwaigen Standards, die du dir hernimmst, um Mich und Andere einzustufen.

Die Sache ist die, dass Ich auf nichts angewiesen bin dabei, Meine Liebe zukommen zu lassen. Sollte Ich dir nahelegen mögen, jeden zu lieben, und – Ich liebte nicht einen jeden Menschen? Für Mich ist das keine Anstrengung.

Ich, Gott, stelle keine Bedingungen für Meine Liebe aus. Ich liebe. Einen anderen Rückgriff habe Ich nicht. Schlicht so wie die Sonne scheint und ihre Strahlen auf Alle herabstrahlen lässt, so scheint Meine Liebe und strahlt auf Alle. Dieses gleiche Licht erbitte Ich Mir von euch. Einerlei was ihr aus euch selber in euren eigenen Augen macht, Ich sehe durch die Meinen, und was Ich BIN, das sehe Ich. Ich sehe Mich Selbst in euch. Ich schaue tief inwendig in euch, und Ich sehe Mich Selbst. Ich bin niemandes Gegner. Dies ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ich bin nicht ein zweifelhaft fundierter Gott. In der Welt ändern sich Dinge. Ich bin unwandelbar. Meine Liebe ist unveränderlich.

Ja, Ich sähe gerne, wie ihr die Erde und alle ihre Bewohner liebt. Die Verwirklichung der Gegenwart Meiner Liebe, wie sie zu dir hin hallt und zurück hallt, wird dich zu der Wahrheit führen, wo Güte und schonendes Erbarmen und Liebe herrschen. Ich möchte euch gerne ein liebreizendes Herz haben sehen. Sich von jemandem abkehren oder jemanden isolieren ist für euch nicht der Weg, die Liebe in eurem Herzen zu nähren.

Bezichtigt euch selbst nicht, denn Ich klage euch nicht an. Lasst Meine Liebe euch und der Welt zuteil sein. Seid die Sonne in Meinem Herzen. Ich bin kein Gott, Der auch nur eines Meiner Schönen Seinswesen in der Schöpfung geringschätzt. Ich bin Gott, voller Liebe am Überfließen. Etwas anderes kenne ich nicht. Komm und reihe dich bei Mir ein in einer Massen-Anbahnung von Liebe.

Was Gutes liegt für dich darin, Argumente wider deine Brüder und Schwestern zu liefern? Gründe ausstellen wider jemanden ist allzu leicht zu bewerkstelligen. Eventuell magst du das Aussehen anderer Menschen nicht oder nicht was sie anhaben. Dies ist deine Kleinlichkeit. Jeder kann bei jeder beliebigen Anzahl von Dingen Ermangelungen ausfindig machen. Finde stattdessen beglückende Segnungen, und segne im Gegenzug.

HEAVENLETTER # 5280 – 10.5.2015  Where Is Your Soul Located?

WO IST EURE SEELE ANGESIEDELT?

Gott redete …

Dein Leben ist nie halb vorüber.

Jeden Tag steht ihr schier am Anfang des Lebens. Ihr erlebt das Leben in zurechtstaffierten Schrittweiten an Zeit.

Alldieweil bist du schlicht ein Erdling, der einen Traum hat. Du bist jeden Tag neu. Es überkommt ein weiterer Tag und ein weiterer Tag. Jeder Tag ist neu, und dementsprechend bist du jeden Tag neu. Heute bist du nicht, wer du gestern zu sein schienst. Du bist allerdings jeden Tag eine Rose, die sich entfaltet, und die sich vor Meinen ureigenen Augen entfaltet. Und du bist in der Tat eine Rose, bloß, deren Blätter und Blüten vergehen, denn das Leben auf Erden ist endlich. So wurde es angelegt. Das Leben auf der Erde ist eine kurzfristige Liebelei.

Diese Überbringung des Lebens gleichsam als ein Sturm, der dich herum wirbelt, versieht dich und deine Persönlichkeit überdies mit einer täglichen Gelegenheit, dich zu erheben und höher nach dorthin zu langen, wo mehr ist, denn deine Augen auf der Erde klarerweise zu sehen bekommen. Das Ungesichtete Ungewusste ist ebenso zugegen. Es ist omnipräsent. Dieser Augenblick auf Erden reicht dir und deinem Seelengeist eine Gelegenheit zu, in die Höhe zu schweben. Selbst so du an die Erde festgeklebt, an einer Stelle verfangen bist, welche für dich nicht gerade umfangreich genug ist, hast du nichtsdestotrotz das eine oder andere Gewahren inne von Wer du wirklich bist.

Im Hinsehen auf dein Leben in der spirituellen Welt bist du immerdar. Es ist keine Definition von dir gegeben, die weggepustet wird, wie dies einem auf der Erde in der eingebildeten alltäglichen Erfahrungswelt überkommt. Du magst meinen, dass du, während du auf der Erde wandelst, irgendwo da draußen im All seist. Du strömst auf der Erde zusammen.

Ja, gewiss, auf der Erde bist du ein Auseinanderlaufender. Eventuell hast du ein Haus, eine Hütte oder eine Villa, und auch so ist die Erde nicht deine Heimstatt. Du bist hier eine Zeitlang zu Besuch und machst dir dort die Ausblicke zu Eigen. Alldieweil verbleibst du bei Mir. Du weilst auf dem Gipfel einer Himmlischen Berghöhe, einerlei was dein Geist, wo du weilest, ansagen mag.

Ja doch, ihr glaubt nach wie vor an Körper. Ihr kämpft um jenen euren Körper in einer Vielfalt an Weisen, gleichsam als wäre er das Wahre. Euer Leib ist selbstverständlich ein kleines Figürchen, aus Lehm oder Staub gefertigt, während die Seele von euch, die Ich erschuf, Mich im Himmel umfängt. Du glaubst an die Figur, die Ich machte, und neigst dazu, den Seelengeist, den Ich dicht an Mich halte, zu vernachlässigen. Demnach ist dies das Leben in der Welt, gleichsam als wärest du nicht mehr denn ein Leib, welcher Erfahrungen macht und zumeist am Leben in der Welt festhält, als wäre das Leben eines Rahmenwerks entblößt. Womöglich seht ihr das Leben wie ohne Substanz, in diesem Falle irrt ihr euch. Schaut tiefer, Geliebte.

Schaut tiefer, und ihr werdet mit eurem unbeschwert fröhlichen Seelengeist in die Höhe schweben, mit diesem weisen Funken Heiligkeit inwendig in euch. Wenn Ich von einem weisen Funken Heiligkeit rede, meine Ich die Weisheit eures Herzens und eurer Seele, so jene zu euch reden und euch höher heben. Euer Herz und eure Seele ziehen euch zu Mir.

Wo ist eure Seele angesiedelt? In eurem Inneren und überall. Seele ist nicht endlich. Ihr seid nicht endlich. Euer Körper ist endlich. Das Leben auf Erden ist endlich. Durch das Endliche werdet ihr das Endlose auffinden. Es ist liebreizend, im Endlosen Endlos zu sein. Seien ist Endlos. Der Körper nicht. Eure Personalität, so erstaunlich sie ist, ist nicht Endlos. Die Wahrheit von euch ist Unendlich, denn jener Leib, unbenommen wie schön er sein mag, ist nicht ihr, ist ganz und gar nicht ihr.

Das Leben auf der Erde hat oftmals kein gutes Renommee, denn die Bewohner der Welt schauen häufig bloß auf eine Hälfte einer Gleichung.

Natürlich, ihr möchtet euch, selbst wenn ihr bloß kurzfristig auf der Erde weilt, nichts entgehen lassen. Während ihr auf der Erde als Praktikant am Wirken seid, möchtet ihr gerne die ganze Freude, die ihr der Erde entwringen könnt. Die besten Dinge sind unentgeltlich – diese Aussage nimmt bestimmt Bezug auf die Endlosigkeit, die ihr seid, und auf die ihr zutretet, während ihr auf der Erde seid. Dies ist die Bedeutung von Himmel auf Erden.

HEAVENLETTER # 5281 – 11.5.2015  Change Your Life by Changing Your Thoughts

ÄNDERE DEIN LEBEN DURCH ÄNDERN DEINER GEDANKEN

Gott redete …

Sofern du im Leben auf Tücken stößt, einerlei wie entsetzlich sie sind, du musst – du musst das absolut – Schuld-Zuschreiben vergessen.

Vorwürfe-Machen ist nicht die Thematik. Es geht darum, vorwärts zu gehen. Wenn du nicht weiter in einer Lage bleiben möchtest, dann hast du deine Richtung zu ändern. Du kannst Vorwürfe machen, so viel du willst. Du kannst Mich tadeln, wohin allerdings bringt dich das?

Genauso wenig gilt es dir, dir selber Vorwürfe zu machen. Tadel in jedweder Form bringt dich nicht dorthin, wohin du möchtest.

Lasst Uns einmal sagen, du seist zu lebenslanger Haft verurteilt worden und gänzlich unschuldig. Dies ist so ungerecht. Du bist unschuldig, aber irgendwie wurdest du für schuldig befunden für etwas, bei dem du bisweilen nicht einmal sicher weißt, wie der Vorwurf lautet. Als Unschuldiger für schuldig befunden worden sein ist mehr als ein Mal passiert.

Worauf verwendest du deine Energie? Eine Ungerechtigkeit kam zur Ausführung. Dir wurde für etwas Vorwürfe gemacht, was du nicht getan hast. Du fühlst dich gezwungen, die ganze Verantwortung zu übernehmen, derweil sie geteilt gehört. Du Lieber, du hast absolut aus der Verargens-Partie auf jeder Ebene und egal von welcher Richtung her herauszukommen.

Es gibt unschuldige Menschen, die buchstäblich für ein Verbrechen im Gefängnis einsaßen, was sie nicht begingen. Einige davon konnten sich später verteidigen und kamen frei. Einige sind nach vierzig Jahren aus der Haft entlassen worden.

Und, dessen ungeachtet, einige sind nicht aus dem Gefängnis herausgekommen und haben sich darüber erhoben und etwas aus ihrem Leben und aus ihrem Leben in der Haft gemacht. Sie erzielten Zuwachs, und halfen Anderen bei ebendem. Heh, was Gutes verschafft Bitternis irgendwem? Was für Vorteilhaftes liegt für jemanden im Verbittertsein? Weswegen solltest du dein Leben verbittert zubringen und dir selber gegenüber giftig und schädlich sein mögen?

Ein Tsunami, welcher viele Menschen zusammenpeitscht und sie um ihr Leben bringt, ist nicht fair. Ein Tsunami, welcher deine geliebten Angehörigen zusammenpeitscht und dich im Betrauern zurücklässt, ist ebenso nicht fair.

Was gibt es für die Leidtragenden Besseres zu tun, als mit ihrem Leben, so gut sie es können, voranzukommen? Ganz bestimmt, niemand möchte bei lebendigem Leibe von Bitterkeit aufgefressen werden. Mit Sicherheit ist Bitterkeit keine Entlohnung. Bitterkeit lässt dein ganzes Leben verrosten.

Um deinetwillen und Anderen zuliebe, brich von Neuem auf. Irgendwie befindest du dich an einer Stelle, wo du nicht gerne sein möchtest. Falls du dich auf einer öden Insel befändest, würdest du zusehen, dass du das Bestmögliche aus dem Leben machst. Dies ist immer euer Job – das Beste, was ihr könnt, aus dem Leben zu machen mit dem, was ihr habt. Ihr mögt die Situation nicht, in der ihr euch befindet – dies ist kein Geheimnis. Wir kommen aber und abermals auf die Frage zu – was werdet ihr jetzt tun?

Ich sage euch die ganze Zeit, dass ihr die Vergangenheit los zu lassen habt. Ihr könnt sie nicht in Beschlag nehmen. Ihr könnt sie nicht rückgängig machen. In welchen Beschränkungen ihr auch leben müsst, schickt euch nicht in jene Begrenzungen. Ich bitte euch, den bestmöglichen Umgang mit euch zu pflegen. Sicherlich unternehmt ihr Schritte zu eurer Freigabe, und zwischenzeitlich artet ihr zu einem Aktivposten euch selber und Anderen gegenüber aus. Wir reden soeben davon, den Weg des geringsten Widerstandes einzuschlagen. Wir reden davon, dass ihr die höchlichere Straße nehmt. Dies müsst ihr unablässig tun. Dies stellt euren Pfad dar. Er steht euch offen. Begeht all das Jaulen, was ihr mögt, auch so steht euch der noblere Pfad immerzu offen. Jedermann kann aufrücken, ungeachtet des ganzen Ungeschicks in der Welt.

Es existieren eine Unmenge Gründe, dich selber zu bemitleiden. Gründe sind nicht der Punkt. Auf einen jeden Grund, das Leben maßzuregeln, kommen tausend Gründe, es zu segnen. Deine Gedanken sind deinem Leben maßgeblich. Was du denkst, das dominiert dein Leben. Was du derzeit von deinem Leben denkst, das bestimmt dein Leben. Unbenommen der Umstände – wie du denkst hat Einwirkungen auf die Topographie deines Lebens. Beklage dich jetzt und erteile jetzt Rügen, und das Leben wird dir mit Sicherheit mehr davon andienen. Das Leben weiß, wo du zu finden bist. Gedanken haben Energie, und diese Energie ziehen sie zu sich her.

Sieh dein Leben wie einen Garten. Du gießt das, was du gerne wachsen sehen möchtest. Du forderst keine Resultate ein. Du wässerst deinen Lebensgarten, und lässt ihn ohne Hartnäckigsein deinerseits wachsen. Du schenkst deinem Leben jede Gelegenheit, das zu sein, was zu sein du dir für es sehnlich wünschst,  aber du hämmerst nicht auf das Leben ein. Mit deinen Gedanken, mit ihnen erhebst du dich in die Höhe. Nimm die Richtung, in die du dich gerne hineinwachsen sehen möchtest.

Denke nahrhaft, und sieh zu, wie dein Garten sich entwickelt und wächst.

Denke negativ über deinen Garten, und sieh zu, wie in deinem Garten die Krähen die Samen auffressen und deine Ernte forttragen.

HEAVENLETTER # 5282 – 12.5.2015  Seeking and Finding Your Self

DEIN SELBST SUCHEN UND FINDEN

Gott redete …

Wenn du dich – was, sowie du dir das durch den Kopf gehen lässt, verbreitet ist – einsam fühlst, bist du in eine Fallgrube der Illusion gefallen. Es gibt keine Getrenntheit, außer in deinem Denken und Fühlen von Verlorenheit. Falls du dir vorstellst, du seist bloß ein Punkt unter Milliarden Punkten, fühlst du dich selbstverständlich aufgeteilt und alleine. Du, der du glaubst, du seist unbekannt, hast demzufolge das Gefühl, du seist nicht von Bedeutung, und hältst für wahr, was dir vor langer Zeit eine Schlange ins Ohr geflüstert hat.

Es ist eine Sache, einer unter einer Million zu sein, wobei einem der Beiklang dabei bedeutet, dass du rar und wundervoll bist, was ja das ist, wer du bist. Dies ist die Wahrheit von dir, dessen unbenommen, was jemand bekundet.

Wenn du dich freilich als einen Fleck unter so vielen Punkten siehst, hast du kein wunderbares Empfinden, was einen unter einer Million angeht. Eine Million Faulenzer, meinst du gar.

Du denkst, niemand kenne dich, niemand kümmere sich um dich, und somit fühlst du dich in Einsamkeit getaucht.

Weißt du, für was du einsam bist? Du bist einsam, um dein Selbst zu erkennen. Selbstverständlich, ja, du weißt eines Gewahrens deines Selbst entblößt nicht mehr weiter. Du bist noch nicht dort hingelangt, dein Selbst kennen zu lernen. Du bist für dein Selbst alleine, und fühlst dich unglückselig auf einem kleinen Floß mitten auf einem Ozean. Oder du sitzt auf einem Baumwipfel, bei dem du nicht weißt, wie herunterzukommen ist.

Alldieweil bist du in Meinem Herzen. Du wirst dein Selbst finden, wo Ich bin, denn wo Ich bin, bist du.

Falls dir klar wäre, dass du jegliches dir Vorgestelltes in der ganzen Welt und dass du Mein Eines Selbst bist, würdest du die ganze eingebildete Welt umarmen. Du würdest die Idee des Einen Gottes begrüßen, und du würdest den Einen Gott herzlich willkommen heißen und wissen, dass du mit Mir Eins bist, denn du und Ich sind Eins. Fürderhin vermag das Konzept von Einsamkeit nicht zu existieren.

Ein ganzes Puzzle wurde in tausend Teile geschnitten, und du versuchst, die Teile an die richtige Stelle zu legen. Getrenntheit ist Illusion. Eine großes Trugbild. Diese Illusion ist wie ein Volksmärchen, wo sich jemand im Wald verlor und dabei ist, sich selber wiederzufinden, während er die ganze Zeit der Sucher nach sich selbst ist. Er bekommt nicht recht mit, dass die Füße, die er bewegt und denen er morgens Schuhe überstülpt, just seine eigenen sind. Er ist außerhalb von sich selber geraten, und er und ebenso ein jeder weitere ist ihm ein Fremder. Gewiss, derjenige, der am Suchen ist, ist der Sucher, und er sucht, sich selber zu erkennen.

So du ein Sucher bist, einerlei was du darüber denkst, so suchst du Mich, dein Ureigenes Selbst. Just die Fußstapfen, die du als Spur hinterlässt, sind deine eigenen.

Du könntest an einer Stelle bleiben und dich nie fortbewegen, und du könntest dein eigenes Selbst finden. Du könntest durch die ganze Welt reisen, und das könnte längere Zeit so gehen. Auf jeden Fall bist du Mein Ureigenes Selbst, welches dir in der Welt verunklart ist. Es ist gleichsam, als seist du ein Buch, in einer Sprache geschrieben, die du einst recht gut beherrschtest, auf der Erde allerdings entsinnst du dich der Sprache nicht. Die Sprache ist dir vertraut, aber einfach außer Reichweite.

Man könnte sagen, dass du auf die falsche Stelle geschaut hast, wie aber kann das sein, so Ich ja überall bin? Wie kann es eine falsche Stelle geben?

Du musst nicht einmal lesen können, um Mich zu finden, dennoch können dir Bücher eine Hilfe sein, um dir Appetit zu holen. Die Natur kann dir eine Hilfe sein, dir Appetit zu holen. Nichtsdestotrotz bin Ich der Größte Koch von Allen. Ich, Ich Selber, bereite für dich die Großartigsten Mahlzeiten zum Verzehr zu, so lange, bis du nichts anderes mehr essen kannst als das, was Ich für dich bereitet habe. Ich halte dich an, von dem Wein zu trinken, den Ich für dich hergerichtet habe.

Du begreifst das, Ich rede von dem klaren Wein des Wissens. Mit schier einer Geschmacksrichtung. Euer Durst ist kräftig. Trinkt schön, Geliebte, trinkt reichlich.

HEAVENLETTER # 5283 – 13.5.2015  What Does It Mean That You Are God’s Beloved?

WAS BEDEUTET ES, DASS DU GOTTES GELIEBTER BIST?

Gott redete …

Erhebe dich. Stehe für Mich ein. Alles was du Mich sehnlich gerne sein sehen möchtest, ist inwendig in dir enthalten. Du bist ein Bewahrer des Treuhandverhältnisses, sollen Wir das so sagen. Ich traue dir, Ich habe Mich in dir und in den Gedanken von dir und in der Acht auf dich investiert. Ihr, die ihr die Sucher Meines Vertrauens seid, ihr seid ebenso die Wahrer Meines Vertrauens, und so seid ihr mit Mir Eins, und Ich – Ich bin mit euch Eins. Gemeinsam, können Wir alles tun. 

Auf Mich vertraut ihr, und Ich vertraue euch. Ja, ihr könnt euch auf Mich verlassen, freilich bedeutet sich auf Mich verlassen nicht, dass ihr herumsitzt und auf Mich wartet, als wärt ihr ratlos. Ich legte euch nie an, Mich zu bitten, das zu tun, was euch anliegt zu tun. Ich rechne mit euch, dass ihr eure Ziele ausweitet. Wenn ihr ein Geschäft eröffnen möchtet, seid ihr es, die es eröffnen. In Wahrheit, Ich diene euch, und fürwahr, ihr müsst Mir, Der euer ureigenes Selbst ist, dienen.

Ihr lehnt euch nicht zurück und esst Bonbons, während ihr wartet, dass Ich eure Träume erfüllt anliefere. Ihr wart niemals angelegt, nicht befähigt zu sein. Ich habe euch gebeten, für euch selber Verantwortung zu übernehmen. Ich bitte euch, Anderen beizustehen, und gleichwohl habt ihr zudem in Erfahrung gebracht, dass ihr Anderen zu sehr helfen könnt und dass dies niemandem zum Vorteil ist. Ihr könnt nicht für jemanden den Posten übernehmen, denn dann würdet ihr einer Abhängigkeit Vorschub leisten, die nicht hilfreich ist. Geliebte, Ich bin Gott, dennoch bin Ich keine Lampe, die du abreibst. Ja, Ich komme dir zu Hilfe. Du weißt nicht, wie oft.

Du bist Mein Erbe, freilich bist du ein Erbe oder eine Erbin, die ihren Lebensunterhalt verdient und weidlich zu ihrem eigenen Leben beiträgt. Kommt zur Ruhe, und ihr werdet Wege finden, eure Träume zu erfüllen. Es ist besser für euch, dass ihr eure Ärmel hochkrempelt und euch eure Sporen verdient. Eure Vision und eure Gedanken sind machtvoll. Ich habe euch nie zugedacht, dass ihr im Leben herumlungert, ohne einen Finger zu heben. Ihr trägen Knochen, erhebt euch und wartet euch selber auf. Dann wisst ihr, ihr seid kein Kaiser, der auf einem Diwan daliegt und nicht weiß, wie es geht, sich sein eigenes Brot zu schmieren. Würdet ihr das wirklich wollen? Wofür habt ihr Arme? Wofür seid ihr?

Als eine Führungsperson, führt ihr. Ihr wisst, wie ihr euch ernährt. Entsinnt euch, Andere folgen euch. Und so rückt ihr voran, und so führt ihr Andere, sich in Bewegung zu setzen. Ihr führt Andere. Ihr lotst sie. Wie seid ihr Anderen beim Erlernen, zu führen, behilflich, es sei denn, ihr übernehmt Verantwortung für euch selbst? Wisst, wovon ihr redet.

Was wäre, falls alle Meine Kinder herumsäßen und auf Mich warteten, um aber auch eine jede Beschwernis im Leben für sie zu lösen, so, als hätten sie selber keine Herzen und keinen Verstand? Wir sind ein Team, das stimmt, dennoch sind Meine Kinder in ihrem eigenen Leben die treibende Kraft. Ihr macht euch auf die Socken. Ihr habt Meine Erlaubnis, euch in der Welt zu regen. Ein Teil Meines Dienstes ist, euch die Befugnis zu erteilen, aus euch selber heraus Lösungen zu finden. Ich unterstütze euch. Ich hege euch, dennoch bin Ich nicht eure Magd. Eine Mutter könnte sagen: „Es gibt nichts, was ich nicht für dich, mein Kind, tun würde“, sie meint dabei allerdings nicht, dass sie sich bei euch zu jedem Zeitpunkt einmischt und euch von eurer Eigenständigkeit abhält.

Ihr müsst wissen, dass Gebete nicht bestimmt sind, euch von eurer Zuständigkeit zu entlasten. Ihr könnt euch ein Wochenende von der Arbeit freinehmen, freilich nicht der Verantwortung den Rücken kehren. Ja, verlasst euch auf Mich. Entbindet euch vom Überwachen, und wisst, Gelingen ist auf dem Weg. Ihr seid auch so Mitwirkende an guten Werken.

Ja, Ich bin immer für euch hier. Bisweilen kehre Ich euch auf. Ich muntere euch ausgesprochen auf. Ich bin hinter euch und für euch, und Ich umfange euch mit Meiner Liebe. Ich mache euch nicht zu einem Mitläufer. Ich mache euch stark. Ich liebe es, helfend beiseitezustehen. Ich bin euch zu Diensten, dennoch, ihr Lieben, bin Ich nicht eure Dienstmagd. Ich diene euch, bin aber nicht euer Kammerdiener. Nicht euer Laufbursche. Mir liegt es nicht an, euch von vorne bis hinten zu bedienen, ebenso wenig gilt es euch, das von Mir zu erwarten, dennoch seid ihr Mein Geliebter.

Du bist Mein Geliebter.

HEAVENLETTER # 5284 – 14.5.2015  The Flip-Flopping of Love

DAS FLIP-FLOPPEN DER LIEBE

Gott redete …

Initiativ sein. Vorwärtsgehen. Den Stier bei den Hörnern packen. Ansporn. Bestimmtheit. Schritte einleiten. Unablässig Schritte unternehmen. All dies ist Teil des Lebens, und Teil eures Lebens.

Ihr dreht das Rad des Lebens als Gesamtes und das Rad eures Lebens im Besonderen.

Woher greift ihr Ideen auf? Sie fallen vom Himmel. Und sowie die Idee, die du empfängst, nicht wohlmeinend ist, ist sie verrührt worden. Eine jede Idee vom Himmel nimmt heiter und liebreizend ihren Anfang, und kann doch in ihrer Geflissentlichkeit kippelig hin und her springen, so sie bei euch anlangt.

Sofern dieses Flip-Floppen nicht dergestalt wäre, gäbe es keine Kriege und gäbe es die Widersetzlichkeit nicht, die Kriege mit sich führen.

Vielleicht reden Wir von einer Art saurem Regen. Von einer Fehldeutung. Eine reine DNA eines Gedankens, der durcheinander gerät und wie Gerümpel herunterfällt, anstatt wie der Arkus eines Regenbogens in Erscheinung zu treten.

Was für eine Karambolage an Negativität bringen doch Kriege und nicht anders häusliche Gefechte und Rohheit hervor.

Was ist dieses Gebilde eines Landes, welches den Krieg erklärt, und was sind all die Fraktionen, die an Gerechtigkeit glauben? Gewiss, Kämpfe existieren.

Ich habe gesagt, in Allem liegt Gutes. Ja, gar Kriege tragen ein gewisses Aufräumen und eine Waffenruhe für Schädlichkeit an.

Sobald Gedanken von der Erde zum Himmel emporsteigen, kommen sie als ein unterschiedliches Bündel an. Dem Himmel ist Konflikt nicht. Ein Filterprozess ist zugange. Der Himmel destilliert Gedanken. Aus den Erdengedanken werden Samen der Zwietracht, welche hier und da ausgesetzt wurden, herausgefiltert.

Es sind auf der Erde dermaßen viele weit-denkende Menschen zugegen, die für den Frieden reden, und schier für Frieden reden, und dennoch werden Kriege erklärt, und sind etliche Kriege nicht-erklärtermaßen und existieren dennoch.

Sprecht gut von Anderen, selbst wenn ihr sie als eine Belastung befindet, denn, so wie es das alte Sprichwort besagt, sage eher gar nichts, als dass du übel redest. Negativität hat nicht verlautbart zu werden. Dessen unbenommen, manchmal habt ihr das Kind beim Namen zu nennen, damit ihr euch Gehör verschafft. Oh, eine einfache Sprache haben, und keine mit Beschuldigungen angereicherten Versionen, die die Wahrheit verleumden. Hütet eure Zunge. Werft gemeinsam mit dem Abfall die Negativität hinaus. Sie gehört gewiss nicht eurem Inneren zu. Es gibt für euch keinen guten Grund, sie bei euch zu haben. Es ist alles Sich Nichts Anmerken Lassen, denn eure wahre Natur ist nicht aus Scherereien gemacht, ganz zu schweigen von großen Kriegen, denen ihr Namen und Ziffern beigebt, als wären sie alte Kumpane.

Liebe wird Liebe genannt, wohingegen all die verschiedenerlei und verdrillten Variationen von Nicht-Liebe eine nach der anderen zahlreiche Namen an sich haben. Bleibt bei Liebe.

Lasst Friede auf Erden sein. Lasst Friede herrschen. Lasst Friede niedergehen wie stille Echos der Liebe. Daran denken – ja, vernehmen, wie Kaskaden von Liebe los gehen. Stellt euch den Anblick vor. Stellt euch das Wahre der Liebe vor, wie sie zur Erde herunterfällt. Jeden Tag fällt die Wahrheit der Liebe zur Erde herunter, und es überkommen Regenbögen, selbst wenn ihr sie nicht seht. Wenn ihr doch bloß sehen könntet.

Der Gehalt des Himmels fällt sanft zur Erde. Folgt dem Beispiel, und schreitet auf der Erde leichten Fußes. Die Erde stützt euch und trägt euch weit, selbst so ihr gar keine Entfernung durchreist. So ihr ja in unermesslicher Weite seid, seid ihr nicht auf Reisen, denn ihr seid alldieweil in Endlosigkeit und Ewigkeit. Ihr seid bereits hier. Ihr seid die Einverkörperung des Endlosen und des Ewigen. Dies zieht das Fazit aus der Widersprüchlichkeit des Lebens auf Erden und aus der Widersprüchlichkeit der Menschenwesen, die sich herabmindern und sich so gegen Andere richten, als würde Liebe nicht existieren, währenddessen Liebe alles ist, was existiert. Was für eine Abkehr von der Wahrheit doch Feindseligkeit ist. Bleibe von ihr weg. Tue sie auf keinen Fall kund.

Sprich Meine Sprache. Es gibt in Wahrheit nur eine Seite, auf der man sein kann, und das ist die Meine. Alle eure Auseinandersetzungen sind selbstverursacht. Unter Umständen ist es euch leichter gefallen, auf Grässliches und Unwahres zuzugreifen, als auf das, was schön und redlich ist.

Seid in Liebe. Habt Mich in eurem Herzen und Geist. Bleibt bei der Wahrheit. Wahrheit währt, und falls es denn das Erscheinungsbild von Seiten gibt, ist Wahrheit die Gewinnerseite. Tretet über diese eingebildete Linie hinweg und erscheint vor Mir so, dass Wir Friede mächtig und stark machen werden. Welche etwaige Weisheit kann in Gefechten zu liegen kommen?

HEAVENLETTER # 5285 – 15.5.2015  No Two Ways about Oneness

EINSSEIN – IN JEDER HINSICHT UNUMSTÖSSLICH

Gott redete …

Von euch singe Ich. Meine Kinder, Ich rufe euch zu Mir, und ihr kommt zu Mir, ein jedes sich ins andere fügend, so lange, bis Ein Ganzes ist, Das in Entgegnung auf Meinen Ruf an euch seine Gesänge hören lässt. Ihr bevölkert Meine Gedanken. Ihr spendet Mir Schatten, so lange, bis ihr erkennt, dass Wir Eins werden, und dass Eins Alleinig Ist. Einssein herrscht. Ihr seid in Mir verkapselt, bis jedwede vermeintlichen abgrenzenden Unterscheidungsmerkmale nicht mehr sind, und fortan, fortan ist einzig Einssein, Einssein ist freilich niemals allein.

Es gibt keinen Souverän, denn Eins regiert nicht, noch auch wird Eins regiert. Einssein liebt. Liebe ist eine Halligkeit. Sie ist ein hoher Ton, fürwahr, so wie alle gesungenen Töne hoch sind. Es gibt kein niedrig. Es gibt keine Unterscheidungsmerkmale. Es gibt keine Gespreiztheit. Es gibt einzig Einssein, die Arglosigkeit des Einsseins, welche keine Vergleiche anstellt. Es gibt nichts zu vergleichen, sobald Einssein rundum gekannt wird und seinen Torweg betreten und die Pforte durchschritten hat.

Demnach, Wer seid Ihr, und Wer bin Ich, als es Unterschied nicht gibt? Sofern Ich du bin, bist du dann nicht Ich? Wenn ein Herz schlägt, was kann da zerstreuen? Und wer kann abgelenkt werden? Wo liegt der Hase im Pfeffer, derweil Einssein Alles ist? Wessen Hände halten die Meinen, derweil es keine Hand gibt zum Halten, ausgenommen die Meine? Welchen Unterbruch kann es im Einssein geben? Welche Einbuße? Welche Gefälligkeit und welche Ungunst? Liebe ist Liebe, und Einssein ist in jeder Hinsicht unumstößlich.

Denke nicht eine Minute lang, Ich redete von etwas, während das Besagte sich nicht dem entsprechend verhält. Raum und Zeit existieren nicht. Demzufolge existiert Distanz nicht. Abfolge existiert nicht. Seien existiert, Eine Seinshaftigkeit der Liebe dermaßen in Fülle, dass bei der Fülle, welche bereits ist, nichts Zugang erhalten kann. Es gibt keinen Raum, und demzufolge keinen Raum für etwas mehr oder für etwas weniger. Vollheit belegt keinen Raum. Nimmt Musik Raum ein?

Musik wird gehört und bewahrt, und Tempo unterbleibt nicht. Musik steht in Einklang. In Einklang womit, so Herzen Musik spielen und Musik alles ist, was es gibt? Töne werden gespielt. Wer bringt sie zu Gehör? Jemand erfasst was? Wer ist da, um zu erfassen oder um wenigstens zu meinen, er sei am Erfassen, oder um wenigstens zu meinen, er tue es nicht?

Es gibt keine Fragen zu stellen und keine Fragen zu beantworten. Frage und Antwort sind so bedeutend Eins, wie du und Ich als Eins existieren. Wer kann auf einer Suche sein, so Einssein Ist? Ebenso wenig kann Einssein beschrieben werden. Einssein kann einzig sein, und es kann nicht abgezählt werden. Einssein verspinnt jetzt im Moment Unser Eines Herz im Verlaufe dieses Endlosen Augenblicks von Nicht-Zeit. Wie verbunden ist Einssein mit Einssein, selbst so Einssein IST und nicht in Verbindung gebracht werden kann, denn was ist dem Einssein zugegen, um es mit Ihm in Verbindung zu setzen, als ja Einssein Alles Ist?

Vor langer Zeit, da wurde ein Brausen vernommen, und das Brausen hält nach wie vor an. Es ist Energie, welche Sich Selbst umgürtet. Es ist ausgelassen seiende Energie, welche stets den Namen der Liebe wiederholt. Liebe ist überfällig, das besagt, dass nicht eine Uhr tickt, dem hingegen ist Liebe immerfort, und sie kann nicht früh oder spät oder irgendwo oder etwas sonstiges sein. Liebe herzt sich selber und summt Ich Singe Von Dir, gar so es kein dir gibt, denn du bist so viel wie Ich, da Ich BIN.

Wessen Ohren hören den Gesang, welcher drinnen hallt? Ein Gesang singt sich selbst. Liebe ist da, keine andere Stimme als die Stimme der Liebe, welche durch die Kammern des Einen Herzens widerhallt. Da ist Liebe, Liebe dargetan, da Liebe einzig ist, indessen demonstriert niemand Liebe, denn Einssein lebt seine Liebe, und Liebe ist süß. Die Musik der Liebe läuft durch dich hindurch und verzieht sich nie. Sie strömt aus dem rundumn verteilten Einssein aus, und dennoch, Einssein Ist Eins. Zwei oder drei oder vier oder mehr existieren weder, noch gibt es geringeres als Eins. Eins Ist Alles, und Alles Ist Eins. Es gibt kein du, alldieweil du Eins mit Mir bist. Wir sind bereits Eins. Wir waren nie etwas anderes als Ein Einssein Allwaltend.

HEAVENLETTER # 5286 – 16.5.2015  Like Dew on the Grass

WIE TAU AUF DEM GRAS

Gott redete …

Geliebtes Kinde Mein, Ich höre dich weinen. Es scheint, dass du dich in einer Art Dauer-Betrübtheit niedergelassen hast. Ich höre deine Gedanken sagen:

„Ich habe so viel, so sehr viel, dafür dankbar zu sein, und ich weine. Ich weine, weil ich weine. Ich entsinne mich, wie ich einst gewöhnlich aus dem Bett sprang, kaum zu warten imstande, bis der Tag beginnt. Dieser Tage bin ich nicht begierig, dass der Tag beginnt. Mir ist es danach, der Tag möge vorüber sein, damit ich mich ins Vergessen hinein schlafen legen kann. Ich weiß, dass das Leben schön ist. Ich habe das nicht vergessen, dennoch schmerzt mein Herz über ich weiß nicht was.“

Ich rede jetzt zu deinem Herzen, das sich mit einem Schal über dem Kopf zurück gesetzt hat und weint.

Geliebte, betrachte diese Zeit der Traurigkeit als Tau auf dem morgendlichen Gras. Du hast nicht zu meinen, es gelte dir, dessentwegen traurig zu sein, oder es gelte dir nicht, dessentwegen traurig zu sein. Es ist nichts Verkehrtes am Traurigsein. Dem Tau auf dem Grase gleich – Betrübtheit wird verdampfen.

Betrachte Traurigkeit als eine reizende Bandschleife des Lebens. Du legst dir die Schleife an, und du nimmst sie ab. Traurigkeit ist keine so große Sache, wie es die Welt aus ihr macht.

Oder es flicht jemand die Schleife in dein Haar und zieht sie zu fest. Auch so bleibt das Band des Betrübtseins nicht für immer und ewig mit dir verwoben. Du weißt, Traurigkeit wird vorbeisein. Sie hat sich ja vormals von dir wieder davongemacht.

Und falls Traurigsein zurückkehrt, nun, dann lasse es sein. Traurigkeit scheint Teil des menschlichen Lebens auf Erden zu sein. Regen kommt. Schnee fällt. Und im Januar ist Tauwetter, und der Frühling kehrt zurück, und Tränen sind getrocknet. Krokusknospen öffnen sich. Gras wächst. Traurigkeit hat nicht zu sein, was aber macht es, wenn sie eine Weile herumhängt? Wer bist du, dass du ansagst, Traurigkeit sollte nicht da sein?

Sie ist keine Konstante des Lebens, dennoch stößt ihr Kopf hervor und bisweilen verbleibt sie. Du bist traurig, weil du traurig bist, dennoch bedarf es dessen nicht, dass deine Traurigkeit zunimmt, derweil du bemerkst, wie du traurig bist, wie du so sehr traurig bist. Manchmal schwitzt du in der Welt vor Hitze, und manchmal schüttelt es dich vor Kälte, und manchmal kommen dir die Tränen, weil dir nicht Freude das zuvorderste ist. Was ist der Sinn bei alledem? In Traurigkeit steckt kein großartiger Sinn. Sie meint einfach, du bist traurig.

Du hast nicht in Traurigkeit zu verbleiben, genauso wenig hast du ihr zu entfliehen, als wäre sie eine ganz, ganz schlimme Sache. Sie hat ihre guten Eigenschaften. Du kannst deine Tour in Sachen Betrübtsein wie irgendwo in einer Schlange am Warten sein ansehen. Du kommst an die Spitze der Schlange, und das Warten ist vorbei, und jetzt bist du dran, nicht mehr in der Reihe zu stehen. Was ist passiert? Nicht so viel. Eine Minute lang standst du in der Warteschlange der Traurigkeit, dennoch bist du alldieweil in der Reihe vorgerückt. Während du traurig bist, rückst du aus der Traurigkeit heraus, obschon Ich dir gerne ins Gedächtnis rufen möchte, dass du vor der Traurigkeit nicht wegzurennen hast, als wäre sie ein Wolf, der dich auffressen möchte.

Traurigkeit kann dir wie ein Trost sein. Besser du fühlst sie, als sie nicht fühlen. Es spielt keine Rolle, worüber du dich traurig fühlst. Schaue dich nicht nach der Ursache um. Schaue nicht nach Erklärungen. Dein Intellekt hat nicht das Ruder zu übernehmen. Traurigkeit ist eine vorüberziehende Sache. Kein Bedarf, eine Staatsangelegenheit daraus zu machen.

Du kannst es dir so ansehen: Wer sollte nicht traurig sein, wenn er, wie die Angaben lauten, vom Himmel beurlaubt ist? Was für einen Ausgleich kannst du erhalten, welcher dem Himmel gleichkommt?

Möchtest du zugeben, dass du dich nun ein bisschen weniger traurig fühlst? Möglicherweise weil Ich Traurigsein zu einer Beschaffenheit erhob, die nicht weggescheucht gehöre. Traurigkeit kann neben dir her gehen, bis sie sich verzieht. Sieh es so, dass sie ein Ablassen ist, in etwa so wie Schluckauf. Sie hat ihre Saisons, und danach ist es vorbei. Sowie sie vorüber ist, bist du nicht mitgenommen. Du stiegst auf einen Hügel, und nun kommst du den Berg herunter ins Tal, wo die Sonne hell am Scheinen ist, und Traurigkeit geht fröhlich ihrer Wege, und auf einen Schlag ist es Frühling.

HEAVENLETTER # 5287 – 17.5.2015  The Youngest Brother in Fairy Tales

DER JÜNGSTE BRUDER IN DEN MÄRCHEN

Gott redete …

Manchmal verstehst du nicht recht, was Ich schreibe. Das ist in Ordnung. Ich bitte nicht, dass du alles verstehst, was Ich schreibe. Es ist hinlänglich, dass du liest, was Ich schreibe.

Du kannst im Leben im Hintergrund eine schöne Musik hören, vielleicht eine Oper in einer anderen Sprache. Du kennst den Titel der Musik nicht. Du weißt nicht, wer sie komponiert hat. Unter Umständen kennst du nicht einmal ein Wort davon, was die Worte bedeuten, und doch vernimmst du die Musik. Sie kann späterhin immer und immer wieder durch dich hindurch laufen. Irgendwo tief drinnen erfasst du sie. Ebenso steht es mit den Heavenletters.

Seid euch sicher, es ist im Leben vollauf in Ordnung, nicht alles zu verstehen. Tatsächlich wird es eher besser so sein. Es ist keine so große Sache, zu meinen, du wissest alles und du könnest es perfekt wiederholen. Nicht um alles wissen hält dich bescheiden und arglos gutartig. Es schützt dich vor Arroganz und dem eventuell überkommenden Denken, du wissest mehr als die Person gerade vor dir.

Ich kann dir versichern, einerlei wie fantastisch und weise du sein magst, du weißt nicht alles. Je mehr du reklamierst, du wissest alles, umso mehr kannst dir du sicher sein, dass dir etliche hervorspringende Punkte entgehen. Und du wirst hinzulernen, und wirst in Bescheidenheit zunehmen. Bescheidenheit ist eine feine Sache, um darin zu wachsen. Ich empfehle sie dir.

Ich habe dich nie gebeten, ein Ass zu sein!

Der jüngste Bruder in den Märchen ist der arglose Ahnungslose, der nicht viel weiß. Dem hingegen, wer denn ist es, der letzten Endes mit der Prinzessin und dem Königsschatz davonzieht?

Wisst hinreichend viel, Geliebte, um zu erkennen, dass ihr nicht alles wisst. Selbst der Mächtige kommt zu Fall. Je mächtiger du deinem Dafürhalten nach bist, umso mehr hast du hinzuzulernen, und umso ausgiebiger hast du möglicherweise zu Fall zu kommen.

Dies ist schier ein Punkt, der in Betracht zu nehmen ist.

Da Wir soeben dabei sind – deine Unwissenheit vortäuschen ist dir nichts Empfehlenswertes. Das wäre verschlagen. Ich bitte euch, euch weder eurer selbst allzu sicher zu sein, noch gerissen, noch zaghaft zu sein. Auf der anderen Seite könnt ihr Meiner, eures Platzes in der Sonne und der Richtung, in die eure Füße schreiten, gewiss sein.

Geliebte, wenn ihr wirklich eine Menge mehr wisst, werdet ihr euch für bescheidener befinden. Weisheit und Bescheidenheit gehen eines Schritts, ebenso wie Unverstand und Überheblichkeit Hand in Hand gehen. Selbst wenn ihr, kraft eines so oder so gearteten Wunders, alles wüsstet, wäre es nicht an euch, als ein Siebengescheiter verstanden zu werden. Ihr möget euch nicht hervortun.

Wer waren die Bescheidensten unter allen, es sei denn die Erhabenen Spirituellen? Sie legten dar, was sie zu sagen hatten, indes standen sie nicht für sich selbst. Sie verkörperten Mich. Darin lag ihre Macht. Die Erhabenen waren sich nicht selbst hingegeben. Sie waren sich Meiner Rolle bewusst, desgleichen ihres Behufs, und sie waren sich ebenso und ohne Weiteres bewusst, Anderen zu Diensten zu sein. Ich muss euch sagen, dass ihre Individualität keinen Eingang in die Gleichung fand. Das Ego gehörte der Vergangenheit an. Die Erhabenen taten sich nach Anderen um, nicht nach sich selbst. Just dies machte sie groß. Ihr Augenmerk lag nicht auf ihrem eigenen Licht. Sie sahen zu, dass sie Mein Licht zum Strahlen brachten und dass sie alle Jene um sie herum in Meinem Licht leuchten ließen. Gab es etwas Besseres, was sie hätten tun können?

Die Erhabenen hatten keine donnernden Stimmen. Gewiss sprachen sie nicht, um sich selber sprechen zu hören. Mit Sicherheit verbargen sie nicht Gottes Licht, das von ihnen her schien. Die Erhabenen dachten nicht entlang jener Bewandtnisse. Solchartiges trug sich ihnen nie zu. Alles, was sie sich wünschten, war, Mir, und demzufolge euch, zu dienen. Sie dachten in keiner Weise an sich selbst. Ihre Sinne waren auf Größeres gerichtet als auf sich selber.

Ihre Sinne lagen auf euch, Geliebte. Ausgehend von ihrem Dienst an Mir kam ihre Aufmerksamkeit auf euch und auf ihrem Dienst an euch zu liegen. Sie versuchten nicht, euch oder jemandem oder sich selber zu beweisen, wie viel sie wussten. Nichts war für sie selber, es sei denn in Anbetracht dessen, Mir zu Diensten zu sein. Darüber ergingen sich ihre Gedanken. Sie nahmen Mich ernst, nicht aber sich selber.

Ihr habt fantastische Leitbilder, denen gleich zu werden einem geboten ist, ihr Lieben.

HEAVENLETTER # 5288 – 18.5.2015  Budge, Beloveds, Budge

RÜHRT EUCH, GELIEBTE, RÜHRT EUCH

Gott redete …

Euer Herz ist gedacht, jeden Tag, jede Minute Freudensprünge zu machen.

Wie viel ist euch das Leben – ist euch euer Leben – ohne Begeisterung wert?

Was macht euch glücklich?

Oft die kleinen Dinge.

Was sind die kleinen Dinge, die euch glücklich machen? Kleine Dinge im Leben eines Menschenwesens sind große Dinge. Und du bist ein Menschenseinswesen.

Ordne jeden Tag deinen Vorsatz an, Vergnügen zu finden!

Natürlich kann Freude finden nicht eingefädelt werden. Macht es euch in diesem Fall alsdann zum Anliegen, eure Augen für Freude offenzuhalten. Haltet euer Herz für Freude offen. Freut euch heute im Voraus auf Freude. Ein Hurra auf die Freude!

Ich möchte euch einladen, jeden Tag zu euch selber zu sagen:

„Heute ist Freude mein. Meine Freude schenkt Gott Freude.“

Aus dem Stegreif heute – was könnte euch und sei es bloß ein wenig Glücklichsein zuwenden? Dass euch jemand anlächelt, vielleicht das? Jemand oder etwas schenkt euch unerwartete Freude. Ihr findet einen 100-Dollar-Schein auf der Straße, und keiner meldet sich rundherum, der ihn beansprucht. Beim Einpflanzen einer Blume findet ihr euren Diamantring wieder. Ihr hört etwas von einer Freundin, die euch lange verschollen schien. Es ist eine schöne Nacht. Die Sterne sind herausgekommen und funkeln dich an. Dein Kind schmust mit dir. Die Sonne scheint. Die Luft riecht gut. Du hörst Musik, die du magst.

Was für Myriaden an Vorkommnissen, die sich heute für dich begeben können, sind es, welche dein Herz erhellen und deine Augen erstrahlen lassen?

Verzeihung, ihr Lieben, hat die Liste voller schöner Augenblicke, auf die ihr verfallen könnt, ein Ende? Kann es sein, dass kleine glücklich machende Begebenheiten desgleichen Endlos sind?

Ich möchte euch gerne bitten, solche möglicherweise in Erscheinung tretenden Ereignisse zu bedenken, und sie euch durch den Sinn und die Blutbahn laufen zu lassen.

Manchmal denke Ich, ihr habt das Gegenteil getan. Es muss so sein, dass ihr euch nach einer Riesenliste voller Beschwerden umgesehen und sie aufgefunden habt. Weswegen solltet ihr anderenfalls je griesgrämig gewesen sein mögen, als was ihr etlichen Anderen und euch selber durchaus bekannt wart?

Unter Umständen habt ihr einen Gutteil des Tages, den ihr hättet in Freude verbringen können, damit zugebracht, an euren Boss zu denken, der euch nicht mag, oder an euren Angestellten, der euch nicht mag, der eine Zeit hatte, als er euch mochte, oder der das niemals tat. Addiert etliche Faktoren auf, und wohin verschaffen sie euch? Sofern ihr denn gerne angefressen sein möchtet, Geliebte, da leistet ihr alsdann ganze Arbeit.

Selbstverständlich habe Ich euch zu fragen: Ist das euer Wunsch? Falls euer Wunsch ein anderer ist, dann nehmt eine andere Spur. Kommt aus den Geleisen heraus, bei denen ihr Unlust verspürt.

Lasst es Mich freiheraus sagen. Sofern ihr eine Menge Elend mit euch herumtragen möchtet, dann behaltet die gleichen Gedanken. Wenn ihr nicht, wohin ihr auch geht, eine Menge Elend mit euch herumtragen möchtet, dann wechselt aus, woran ihr denkt. Kann es derart simpel sein? Ja, es kann bloß so einfach sein. Ändert das, woran ihr denkt. Setzt mit einem neuen Refrain ein. Bekommt euch aus dem alten heraus. Eure Gedanken sind ein Zeigestab hin zu eurem Vergnügen oder Missvergnügen.

Selbst dann wenn ihr im Umwälzen eurer Gedanken gut seid, werden die Resultate augenblicklich, oder sie werden nicht augenblicklich oder nicht narrensicher sein. Nichtsdestotrotz, so herum sind eure Spiele-Chancen günstig. Sagt Mir, wenn ihr mögt, habt ihr irgendwelche bessere Ideen jenseits dessen, dass jeder andere Mensch sich zu ändern habe, um euch ins Bild zu passen?

Oh, ja, ihr sähet es überdies bei Mir gerne, wenn Ich wie ein Prinz auf einem Schimmel hereinkäme und allen Herzschmerz wegräumte. Geliebte, ihr seid der Beseitiger und Verhinderer eures eigenen Herzeleids. Ich sage euch geradeheraus, dass euer größter Hemmschuh wider ein schöneres Leben eure Unwilligkeit ist, euch zu ändern. Ihr haltet feste an eurem Trachten fest, der gleiche zu bleiben, während es euch ungemein danach ist, andersartige Auswirkungen entgegenzunehmen.

Bewegt euch, Geliebte. Ihr habt euch zu rühren. Rührt euch jetzt.

HEAVENLETTER # 5289 – 19.5.2015  Theatrics

THEATRALIKEN

Gott redete …

Dieser Heavenletter geht nicht jeden an. Ebenso geht er nicht nur Andere und nicht nur dich an. Er ist für einige. Vielleicht für viele.

Nun, so du herangewachsen bist, mache kein Aufhebens mehr, sofern du deinen Willen nicht bekommst. Dein eigener Wille gebührt dir nicht durch die Bank.

Für einen Säugling ist es recht und natürlich, zu strampeln und zu schreien, nicht aber für dich. Genauso wenig verziehst du dich verschnupft. Du magst meinen, du habest deine Rechte zu verteidigen, und demnach setzt du Ultimaten. Dies macht dich nicht groß, denn du denkst nicht groß. Du denkst klein. Falls du verpflegt zu werden hast, denkst du klein.

Ich habe jenen unter euch, die meine dramatischen Kinder sind, anzuempfehlen, falls ihr denn ein Drama haben und gängiges Leben zu etwas Riesigem machen müsst, dann geht zur Bühne! Dort wird euch eine gute Karriere ins Haus stehen. Ihr könnt mit eurem Fuß aufstampfen. Ihr könnt einen Aufruhr inszenieren. Ihr könnt jeden an seine Stelle stellen, das meint, an die Stelle verfügen, die ihr ihm zuordnet. Ihr könnt das Gefühl haben, ihr regiert die Welt.

Wenn eure Gefühle derart sind, ordnet ihr die Welt nicht an. Ihr beherrscht nicht einmal euch selbst. Worüber auch immer debattiert wird, niemals ging es um euch.

Eure Ehre steht nicht auf dem Spiel. Euer Stolz steht auf dem Spiel. Das Ego steht auf dem Spiel. Ihr möchtet siegen. Ihr werdet gar schikanieren, um zu gewinnen. Niemand gewinnt eine Auszeichnung dafür, dass er rüde oder unfreundlich ist. Mit Sicherheit ist kein Wettstreit zugange, wer über die größte Arroganz verfügt.

Wisst dies: Ihr seid der Welt bereits von Wichtigkeit. Jetzt im Augenblick wirkt ihr auf die Welt ein. Ja, doch, jetzt im Augenblick schränkt ihr womöglich die Welt ein. Es gilt euch, die Welt auszuweiten. Leuchtet euer Licht, und haltet euch zurück.

Bisweilen und bald werdet ihr eure Waffen, welche auch unter der Bezeichnung Ego laufen, dreingeben. Es ist für euch an der Zeit, Friede zu schaffen und mit den Anläufen auszusetzen, der König des Berges und der Mächtigste unter Allen zu sein. Sowie ihr einen Rummel erzeugt, gebt ihr der Welt kund, dass euer Ego wichtiger ist als euer gutes Gebaren. Ich unterbreite euch, es ist euch besser, eine Lady oder ein Gentleman zu sein. Ihr könnt entgegenkommend und geneigt sein. Seht euch an, wie es sich anfühlt, liebenswürdig zu sein.

Eventuell bestand euer Wunsch, den Bühnenboden zu beherrschen und auf ihm aufzublühen.

Vielleicht denkt ihr, Ich spräche offenheraus zu euch zur Ehrenrettung jener, die ihr gerne beiseitegestellt sehen möchtet. Ich spreche um euretwillen offenheraus zu euch. Ein Hitzkopf sein ist nicht bewundernswert. Und es verursacht Kosten. Es ist einem jeden kostenträchtig, indes insonderheit dir am meisten. Du gibst Gottes Willen preis und ziehst ihn von Menschen weg, die dich lieben mögen.

Wenn du sähest, was du tust, würdest du es nicht tun. Weil du bescheidest, du werdest unterhöhlt, wirst du eventuell den Wunsch ausbilden, Andere zu unterminieren. Du hast dich vielleicht als Opfer gesehen, als ein schlecht behandeltes missbrauchtes Opfer. Unter Umständen schwillst du auf, um Andere schlecht zu machen.

Aus eurem Gesichtswinkel heraus hat niemand das Recht, Nein zu euch zu sagen, allerdings, Geliebte, sagt niemand Nein zu euch. Sie erheben Einspruch gegen eine Auffassung, derweil ihr klar und deutlich die Erfordernis aufstellt, ihr wärt der souveräne Herr oder die souveräne Dame der Ideen. Meint ihr wirklich, damit weitere Medaillen zu erlangen? Geliebte, Geliebter, du stößt dein gutes Herz beiseite. Ich weiß, du hast ein gutes Herz. Wohin hast du es verschafft?

Bedenke nunmehr das Rechte und das Erbarmen, die dir anstehen sie zu befördern, und die nicht so sehr, um sie von Anderen zu fassen zu bekommen, dein sind.

Zeichnet euch selber aus.

HEAVENLETTER # 5290 – 20.5.2015  Why Create Polarity When You Can Create Peace?

WESWEGEN GEGENSÄTZLICHKEIT ERZEUGEN, DERWEIL IHR FRIEDE SCHAFFEN KÖNNT?

Gott redete …

Wart ihr je der Meinung, ihr hörtet Mich sagen, ihr hättet euch den Fakten zu stellen? Ich liebe es, euch anzutragen, dass ihr euch all die staunenerregenden Möglichkeiten im Leben anschaut. Ich sehe sie Mir ganz bestimmt an.

Was Ich euch nun anempfehle, ist, euch der Tatsache zu stellen, dass ihr Wachsen zu erwirken habt. Sofern ihr im Begriff steht, zu wachsen, ist euer Startpunkt von einer Stelle her, wo ihr euch gewahr seid, dass ihr noch nicht alles kennt, oder gar, dass ihr noch nicht alles kennt in Belangen, in denen ihr euch derzeit am Sichersten wähnt.

Schier so wie ihr euch nicht die getreue Anerkennung eures ungemeinen Wertes zusprecht, werdet ihr gegenüber den Feldern eures Lebens die Augen verschließen, zu denen ihr aufzuwachen nötig habt, und wo ihr aus neuen Augen heraus zu sehen bedürft.

Hier nun, wie die Dinge stehen:

Auf der einen Hand seid ihr weitaus großartiger, als ihr euch Glauben schenkt. Ihr kennt noch nicht einmal anfänglich eure Befähigungen. In Hinsicht auf die Kenntnis der großen Gabe, die ihr seid, liegt ihr vollauf daneben.

Alldieweil gibt es andere Gebiete, wo ihr in eurem Gesichtsfeld feststecken bleibt, und dieses Gesichtsfeld lautet, ihr wärt euch gänzlich ohne Zweifel um die Richtigkeit eurer Denkweise im Klaren. Davon rede Ich nun. Es gibt Gebiete, wo ihr überzeugt seid davon, wie richtig ihr liegt, und ihr werdet keine Geschehnisse im Leben oder irgendwas euren Sinn wandeln lassen. Ihr habt eure Auffassung nicht zu ändern, dennoch könnt ihr einer anderen Meinung zuhören.

Es gibt Gelegenheiten, wo euch etwas Aufschütteln ganz gut tut. Das Leben wird das tun – euch aufschütteln. Gleichwohl werdet ihr mit aller Macht überzeugt sein, dass ihr recht habt, und werdet um eures lieben Lebens willen daran festhalten. Ihr seid steinhart. Lasst es euren Geist durchziehen, dass ihr euch irren könnt. Es gibt nicht einmal einen Schatten an Bedenken darüber, dass ihr zu 100% richtig liegt. Euer Geist ist festgelegt.

Ihr haltet an etwas fest und möchtet einfach nicht los lassen. Ihr wisst, wie dies tun und wie das tun geht, und dass es eine einzige Möglichkeit gibt, und diese ist die eure. Ich frage Mich, wieso ihr derart kräftig festhalten müsst.

Heh, euer Weg kann ohne Weiteres nicht der Beste für einen anderen Menschen sein. Ich habe dir überdies zu sagen, dass die Art, wie du mit gewissen Bereichen des Lebens umgehst, dessen unbenommen, wie gewiss du dir dabei bist, für dich durchaus nicht der beste Weg ist, an dem es festzuhalten gilt. Zu den Fakten, denen ins Augen zu sehen ist, gehört, dass du, je mehr du überzeugt bist, dass deine Sicht auf eine Situation die einzige Sicht darstelle, die es wert ist, sie in den Blick zu nehmen, umso mehr dazu angetan bist, dich zu irren. Geliebte, wenn ihr richtig liegt, wieso solltet ihr dann euer Rechthaben so unerschütterlich aufrechterhalten mögen? Wenn ihr falsch liegt, was macht Sich-Irren dermaßen gefährlich und bedrohlich? Ihr könnt gar so weit gehen, dass ihr damit droht, ihr würdet davon laufen. Wieso ist es euch so ausschlaggebend, recht zu haben? Und wo habt ihr die Idee her, dass die Welt glücklich auf eure Pfeife zu tanzen habe?

Ich habe euch die Nachricht beizubringen, dass ihr nicht immer richtig liegt. Ihr liegt nicht immer halbrichtig. Dies kann Ich jedem sagen, der soeben diese Worte liest. Diese Worte gehen jeden in der Welt an, der bei einer Debatte gerne triumphiert. Ihr seid einverstanden, dass es eine Brigade an Menschen gibt, die nur – das sagt ihr – dieses eine Mal recht zu haben haben, und dieses eine Mal endet in einem weiteren Mal und in einem weiteren Mal.

Ihr redet nicht über Leben und Todessituationen. Ihr redet über Meinungsangelegenheiten. Wieso seid ihr widerständig? Wieso seid ihr so kerzengerade mit durchgedrückter Wirbelsäule? Niemand geht auf euch zu, ihr möget die Zugehörigkeit zu eurer politischen Partei wechseln. Was das angeht, da würdet ihr einem Aufbrausen entgegensehen. Niemand versucht, eure Religionszugehörigkeit zu ändern. Was das angeht, da könnt ihr einen Aufruhr erwarten. Niemand ist dabei und heißt euch, ein Verbrechen zu begehen.

In Meinungsangelegenheiten, da könnt ihr hinhören und Respekt zeigen für den Gesichtspunkt eines anderen biederen Menschen.

Weswegen Polarität erzeugen, derweil ihr Friede schaffen könnt?

HEAVENLETTER # 5291 – 21.5.2015  You Merit Kindness Too

IHR SEID DESGLEICHEN DES GEWOGENSEINS WÜRDIG

Gott redete …

Schenke dir eine Pause. Du bist geneigt, dir gegenüber zu unnachgiebig, zu hart zu sein. Du bist geneigt, dir ein Tyrann zu sein. Zu deinem sich verzehrenden Selbst höre Ich dich mit der Peitsche knallen und sagen:

„Mehr, mehr. Bringe mehr. Selbst wenn du alle meine Erwartungen übertroffen hast, möchte ich alles tun, um es besser zu machen. Und danach, wenn du es besser machst, werde ich dich mit der Peitsche behandeln, dass du noch schneller läufst, um etwas Unerweisbares unter Beweis zu stellen. Was für ein heftiger Zuchtmeister ich bin. Ich bin unersättlich. Ich werde dich die Finger wund arbeiten lassen. Ich übereigne mich selber ungesetzlicher Sklaverei.

Womöglich versuche ich Gott zu beweisen, dass ich unter allen der ernsthafteste Arbeiter bin. Womöglich kenne ich etwas anderes als Mühe und Anstrengung nicht. Womöglich denke ich, ich bin etwas anderes nicht wert, außer dass ich gebe und nochmal gebe. Womöglich denke ich, dass am Sabbat ruhen nichts für mich ist. Ganz gewiss scheine ich mir nicht zu erlauben, beides zu tun, zu arbeiten und locker zu bleiben, so ich auf Arbeiten stehe. So wie ich mit mir selber umgehe, würde ich kein Pferd behandeln. Ich bin nicht einmal halb so großherzig zu mir selber, als ich zu einem Pferd wäre.

Ich würde ihm süße Worte ins Ohr flüstern. Ich würde es mit dem Besten vom Besten füttern, und ich würde sicherstellen, dass es sich ausruhen kann und nicht zu schwer zu arbeiten hat.

Was tue ich mir demnach an? Zu welcher Leibeigenschaft habe ich mich selber verurteilt? Wovor versuche ich wegzurennen? Was hält mich davon ab, mich selber frei zu setzen? Wann ist genug? Wann werde ich meine Freiheit verdient haben?

Wieso zwinge ich mich, zu überziehen, so als könne was immer ich tue oder wie viel ich tue nicht genug sein? Was habe ich mir selber getan, und warum mochte ich das tun? Warum setze ich meine Erwartungen derart unmöglich hoch an?

Es ist schön, zu arbeiten und ernsthaft zu arbeiten, dennoch, mich selber zu mühevoller Arbeit zu verurteilen, das scheint aus dem Ruder gelaufen zu sein. Ist dies meine Bestimmung, als Arbeitspferd zu enden, welches seinen Meister noch nicht zufriedengestellt hat? Ich bitte darum, frei gelassen zu werden, um auf den Wiesen zu grasen und in der Sonne zu schlendern. Ich möchte keine Scheuklappen mehr tragen. Ich möchte weite Sicht. Ich bitte nicht darum, mich raus auf die Weide zu lassen, nein. Schlicht etwas Zeit, um zum Himmel hochzuschauen, zu der Sonne, zu den Wolken, und ausgelassen und fröhlich drauf zu sein. Mit Sicherheit bin ich mehr als ein Arbeitspferd. Wo ist Zeit für mich selber?

Vielleicht möchte ich ab und an gerne meinen Sattel abgenommen bekommen. Oder ich möchte von dem Pflug losgemacht werden. Ich möchte gerne von Zeit zu Zeit herumtollen. Ich möchte gerne Gras kauen ohne eine Sorge in der Welt. Warum gewähre ich mir dies nicht? Weswegen versage ich es mir?

Was bringt mich auf den Gedanken, ich hätte Vieles wettzumachen, so dass ich das Seil unentwegt hochhalte, mit der Folge, nie vorwärtszukommen? Habe ich vor etwas gekniffen? Ich scheine in einem kleinen Kreis herumzugehen, allzu oft, um dabei mitzuzählen. Ganz bestimmt vermag ich mehr als im Kreis herumgehen. Wieso kann ich wie es scheint nicht das Tor des Geheges öffnen, in das ich mich selber platziert habe?

Falls ich je einmal ein Pferd bei einem Karussell gewesen bin – alle meine schönen aufgetragenen Farben sind abgeschliffen. Meine Beine tun weh, und immer noch gehe ich blind in der Runde und stehe für Ausritte bereit, einerlei was.

Ich denke, gerne möchte ich ein Pferd sein, was im Wind läuft und sich in jede Richtung wendet, wie es mir gerade danach ist. Gott, wie befreie ich mich von dem Zuchtmeister von mir?“

Ich, Gott, sage dir, geliebter Zuchtmeister, alles, was du zu tun hast, ist, zu dir selber zu sagen:

Brr. Oha, hier, kleines Pferdchen, stehen geblieben. Triff ganz einfach den Entschluss, gen Wilden Westen zu reiten und dich dorthin zu wenden, wohin du noch nie geritten bist. Es ist für dich in Ordnung, ein Vagabund zu sein. Es ist für dich in Ordnung, zu reiten wo du möchtest. Alles ist in Ordnung. Du kannst deinen Strohhut und das Halfter wegwerfen. Du hast nicht im selben Kreis herumzureiten.

Falls denn der Kreis nun einmal zufällig dein Pfad ist, dann wisse, du kannst zu jeder Zeit aus dem Umlauf ausscheren, wann du es möchtest, und wieder zu ihm zurückkehren, ganz nach deinem Belieben. Du bist der Entscheider über deine Bestimmung zu diesem Zeitpunkt in dieser Runde des Lebens. Du kannst ein Pferd sein, was die Beine beim Gehen hochhebt. Du kannst auf dem Weideland reiten. Du kannst ruhen, und du kannst reiten.

In dieser Metapher hast du, anders als das Pferd, die Wahl der Weide, auf der du reitest. Du verdienst Gewogenheit ebenfalls.

HEAVENLETTER # 5292 – 22.5.2015  Frustration Gets Your Goat

FRUST BRINGT EUCH AUF DIE PALME

Gott redete …

Wenn ihr maßlos frustriert seid, seid ihr sicher, der Frust habe sich von euch fortzumachen. Nein, ihr Lieben, es seid ihr, die sich vom Frust zu entbinden haben. Ihr wisst, Meine Empfehlung lautet nicht, dass ihr es zulasst, dass die Frustration fortwährend auf euch einhaut. Meine Rede handelt vom Gegenteil.

Du sprichst von Frust, welcher die Oberhand über dich gewinnt, als hättest du in der Sache kein Sagen. Was du tun kannst, unbenommen, wie widerwillig, ist, etlichen Abstand zwischen dir und dem Frust einzuhalten. Enttäuschtheit wird dich nicht umbringen. Sie steht nicht im Begriff, dich zu ruinieren.

Aus welcher Ursache auch immer, du hast dein Limit erreicht. Es bist du, der dein Limit setzt.

Frust rührt von Menschen und Dingen her, die dich auf die Palme bringen. Wenn der Rechner, wie es scheint, schier seinen eigenen Willen hat, ist es nicht so, dass er sich da draußen herumtreibt, um dich zu erhaschen. Er hat dich nicht auf dem Kieker. Im Grunde genommen hat der Computer keine Ahnung, wie rechnen geht.

Es ist das gleiche bei Menschen. Sie haben eine gewisse Perspektive, die sich von der deinigen unterscheidet. Es bist du, der aussagt, du seist gegen eine Mauer gestoßen. Du bist auf etwas getroffen, was dich von deinem Behuf wegbringt. Hat dein inneres Vorhaben dermaßen durch die Störgrößen in der Welt durcheinander geworfen zu werden? Wenn jemand oder etwas, wie es scheint, deinen Weg blockiert, was ist da als erstes zu tun? Drum herum laufen, ihr Lieben. Ihr habt dem Frust nicht entschieden und hart entgegenzutreten.

Ihr könnt jene Frustrationen Einmengungen nennen. Fügt dem Beeinträchtigtsein nicht Gekränktsein hinzu. In Wahrheit habt ihr gar nicht ein so leichter Fleck zu sein. Es ist euch nicht angelegen, eure Kopfschmerzen irgendjemandem oder allen zur Last zu legen.

Egal was deinen Frust verursacht, es bist du, der den Staub aufwirbelt. Musst du dich ärgern? Zu welchem Zweck? In wessen Interesse steht das? Nicht in deinem. Es muss demnach um des Frustes halber sein, denn die Kosten dafür, das aufzuwerten, was du von vorneherein nicht wolltest, belaufen sich auf Etliches.

Geliebte, Frust existiert, aber wo genau? Irgendwo hat er euren Pfad gekreuzt. Ihr habt ihn angenommen. Ihr habt ihn euch zu Eigen gemacht. So sehr sich Frustration wie eine Widersacherin anfühlen mag, sie ist nicht mehr als ein Haufen Fliegen, die um euch herum sirren, oder nicht mehr als Moskitos, die alles dransetzen, um sich auf euch niederzulassen. Enttäuschung ist eine Idee. Ihr schlagt euch mit einer Idee.

Wenn ihr das Gefühl habt, Frustriertwerden sei eine Bestrafung, dann bestraft ihr euch selber. Gesteht das ein. Etwas oder viele Dinge liefen nicht gut. Sie liefen um dich herum auf, und jetzt klatscht du auf sie zu. Du schreibst ihnen die Schuld dafür zu, dass du ihnen die Stirn geboten hast und hart entgegengetreten bist. Frustration ist ein Kollateralschaden, das ist alles. Sie ist nun einmal gerade vorhanden und zugegen.

Verdrossenheit gehört euch nicht zu. Ihr eignet sie nicht. Ihr habt sie nicht zu der euren zu machen. Frustriertheit kann ohne euch ganz gut durchkommen. Sie braucht euch nicht, um sich aufzurichten. Sie braucht euch nicht, damit sie sich zum Zunehmen kriegt. Ihr habt sie nicht zu nähren. Frustration ist nicht euer Rucksack, den ihr bei euch habt und über den ihr jammert, wie schwer er sei. Macht nicht Frustration zum Gehalt eures Lebens. Lagert euer Leben nicht ein.

Ich möchte euch etwas sagen. Seid froh, ihr seid am Leben, und freut euch, dass ihr in Obhut nehmt und dass euch Empfindungsvermögen zu Eigen ist. Findet das auf, wofür ihr dankbar seid. Es ist da. Seid in Meinem Namen dankbar, dass ihr in einer Lage seid, die Frustration zu honorieren und zu begleichen, und dass ihr in einer Lage seid, wo ihr sie nicht mit euch zu nehmen habt.

HEAVENLETTER # 5293 – 23.5.2015  You’re Not Done Yet

IHR SEID NOCH NICHT FERTIG

Gott redete …

Es sei denn ihr bewegt euch vorwärts – ansonsten haltet ihr schlicht fest oder geht rückwärts. Vergangene Gepflogenheiten zehren euer Sehen, euer Denken und euer auf die Dinge Eingehen auf. Ihr erlebt die Vergangenheit in der Gegenwart wieder. Ihr habt eine gehörige Neigung, die Gegenwart so durchzuspielen, wie ihr es lange, lange ist’s her mit dem Einstmaligen getan habt.  

Ihr neigt dazu, bei den gleichen Beschwernissen anzuecken. Ihr taumelt, wie ihr zuvor taumeltet. Das Leben bietet sich euch dar, so wie es das gewöhnlich tat. Es schafft in euch die gleichen Dinge heraus, wie es das zuvor zu tun pflegte. Geliebte, auf diese Weise sein – das ist euch nicht zugedacht.

Zieh Leine, Jack. Zieh Leine.

Ihr seid bestimmt, eine andere Sicht innezuhaben und hernach emporzuwachsen, bis ihr alle Beschränkungen sprengt.

Stellt euch all das vor, was ihr im ersten Jahr eures Lebens dazulerntet. Das ist eine ganze Menge. Es ist phänomenal.

Jetzt seid ihr erwachsen, eurem Leben steht es gut an, weiterhin am Wachsen zu sein. Ihr seid noch nicht fertig. Wachsen meint ausweiten. Wachsen meint dazulernen. Wachsen meint emporwachsen. Wachsen meint umgestalten. Selbst dann wenn wachsen meint, du habest betrübter und weiser zu sein, wachse. Wachse in die Richtung, in die du dich gerne entwickeln möchtest.

Du kannst nicht gleich bleiben. Du kannst nicht stillstehen. Nicht einmal tote Dinge bleiben gleich. Du aber lebst. Du kannst dich an einer Leitersprosse festklammern, oder du kannst eine Sprosse weiter klettern.

So du so weit gelangt bist, klettere weiter.

So geht Unabhängigkeit erlangen. Ich möchte euch nicht antragen, sich besonders aus dem Fenster zu lehnen, obschon ihr es als Loslassen des Zweiges ansehen könnt, an dem ihr derzeit festhaltet. Geliebte, es gibt keinen Status Quo. Geht voran, anderenfalls rutscht ihr zurück. Steigt höher, oder fallt zurück.

Es gibt die Redewendung: „Nimm etwas Vernunft an.“

Lasst Uns das etwas umformulieren und sagen: „Schaffe alten Verstand aus deinem Kopf.“

Zellen wachsen und verändern sich im Leben. Haut pellt ab, um sich zu erneuern. Haare fallen aus. Neues Haar wächst nach. Es hat den Anschein, Entropie bedeutet, Anstalten zu machen, der gleiche zu bleiben.

Lasst Lachen erschallen. Und, ja, lasst Tränen rollen, weil ihr heute weiser seid als gestern. Etwas hat zu geschehen. Ihr fragt euch oft, was denn der Sinn des Lebens ist. Leben meint wachsen. Die Worte Leben und Licht beginnen mit demselben Laut. Sage einfach die erste Silbe und halte sie derart mitsamt einem kleinen Diphthong länger an, so, als enthielte der Anfangslaut zwei Silben, und du wirst es zu spüren bekommen, diesen langen Ton mit einem Ansetzen und einem anhebenden Hingeleiten, auf sich selbst niederzugehen.

Und falls du Fehlgriffe tust und zurückzugehen hast, nun, dann, gehe zurück und fange noch einmal von vorne an.

Worüber du gestern unerbittlich warst, davon kannst du dich heute unter Umständen abgestoßen fühlen. Du kannst nicht der gleiche wie gestern sein. Versuche der gleiche zu sein, und du kehrst dir selber den Rücken zu. Du distanzierst dich von dir selber. Besser, du schließt zu dir auf oder stellst dich gar an die Spitze von dir.

Die Wahrheit ist vorne vor dem, wo du einst deine Füße hingestellt hast. Jeder weiß, nichts geht über einen frischen Apfel vom Baum. Wieso solltest du beteuern mögen, dass abgestandene Gedanken, an denen du festhältst, besser sein müssten, als alles, worauf du als nächstes zukommst?

Du kannst das Vormalige nicht immerzu aufwärmen. In die Jahre gekommenes Denken verblasst und trocknet aus. Es ist unwahrscheinlich, dass dich das Einstige immerfort oder sei es bloß bis morgen befriedigt.

Die allerletzte Inschrift, die du gerne über dich zum Ausdruck gebracht sehen würdest, ist ja wohl nicht die:

„Er hielt an seinen alten Gedanken fest, als ob angejahrte Gedanken ihn aufrechterhielten.“

Besser, die letzten Worte, die über dich jeden Tag zum Ausdruck gebracht werden, mögen lauten:

„Er stieg wie Phönix aus der Asche, und wie er sich entwickelt hat!“

HEAVENLETTER # 5294 – 24.5.2015  A Thousand and One Tales

TAUSENDUNDEINE GESCHICHTEN

Gott redete …

Ich Selbst habe den Ausdruck „vom Beginn der Zeit an“ benutzt. Der Ausdruck hätte genausogut „vom Beginn der Zeit und des Raumes an“ sein können, auch wenn Ich mehr als einmal festgestellt habe, dass Zeit und Raum nicht existieren, gleichgültig, wie sehr sie auch zu existieren scheinen.

Näher an Der Wahrheit wäre es, zu sagen „vom Beginn der Vorstellung von Raum und Zeit, Raum und Zeit sind eine Vorstellung.“ Wir könnten gesagt haben: „Vom Beginn des Traumes, vom Beginn von Geschichten, vom Beginn einer sehr flüssigen, erfundenen Geschichte mit mit dem Titel Die mehrbändigen Vorgestellten Geschichten über das Leben, die Sehr Ernst genommen werden und andere solcher Titel.“

Die Plattform, das gesamte Ding ist ausgedacht und überhaupt nicht wirklich.

Natürlich, von einigen Geschichten wünschst Du mit all Deiner Macht, dass sie wahr sind und von einigen Geschichten wünschst Du, dass sie ausradiert würden, trotzdem ist nicht eine der Geschichten wahr. Sie mögen das sein, was Du wirklich nennst, trotzdem ist von der Unendlichkeit und der Großen Vision aus betrachtet nicht eine der Geschichten wahr. Dies ist Die Wahrheit, die Ich dir erzähle, ob Du mir nun zustimmst, oder nicht, was du wahrscheinlich nicht tust.

Unendlichkeit ist wahr. Einsein ist wahr. Die Geschichten, die Der Traum erzählt, sind Fiktion. Fiktion, die geglaubt wird, ist immer noch Fiktion. Eine leere Seite wäre repräsentativer für Die Wahrheit. Auch dies ist schwierig für Meine geliebten Kinder zu verdauen. Wenn du dir deinen Zeh antößt, schmerzt es. Was du das wirkliche Leben nennst, ist Tausend und eine Geschichte über Träume, die auf Erden Geträumt werden. Lediglich in der Welt Der Träume gibt es dieses Tun und Nicht-Tun, trotzdem gibt es innerhalb Des Traumes Themen Der Wahrheit. Liebe ist Wahrheit.

Durch die Geschichten hindurch ziehen sich Mehrfach-Themen Der Liebe. Die Geschichten mögen oftmals Erzählungen von verlorener Liebe sein, nichtsdestoweniger sind es Erzählungen, die erzählt werden und durch die Flüsse der Liebe fließen. Es gibt Geschichten, die das Lachen ermutigen, und das Lachen nimmt die Ehrerbietung von all den erdachten Geschichten, denn Humor sagt in besonderem Maße, dass das Leben, wie du es kennst, ein großer Witz ist und du magst gleichermaßen über es lachen oder weinen.

Es ist so hart für Meine wunderschönen Kinder zu akzeptieren, dass sie in einem Traum leben, der oftmals ein wahrer Albtraum zu sein scheint und ein sehr lang andauernder Traum ist, von dem sie nicht erwachen, freilich, bislang hebt der Traum jeden Tag, wie es aussieht, von dort ab, von wo er sich in der Nacht davor weggeschwungen hat.

Es gibt eine Menge großartiger Fiktion da draußen mit Plots, die sich winden und drehen, über das hinaus, was irgendeine Vorstellung erdenken könnte, trotzdem ist es alles eine Vorstellung die sich in den Ebenen von Zeit und Raum dreht. Manchmal kreist diese Vorstellung wie Raubvögel und manchmal wie Singvögel.

Oh ja, eure erdichteten Leben sind ebenso Musicals mit all dem filmischen und opernhaften Drama. Eure bloße Existenz auf Der Erde ist Drama. Ihr, die ihr von Gott erschaffen seid, lebt in einer Welt, erschaffen aus Drama, aufrechterhaltenem Drama, verherrlichtem Drama. Beachtet die Gemeinsamkeiten der Worte Traum und Drama (im Original: dream und drama, Anm. d. Übers.)

Fast jeder ist so eingewickelt in das Drama des Augenblicks, zu dem es kein Ende zu geben scheint, in dem sich die Geschichten entfalten und entfalten und euch mit sich nehmen und ihr werdet alle aufgewickelt in Spannung und Ungewissheit mit gelegentlichen Augenblicken der Erleichterung. So sieht es für euch aus.

Es gibt individuelle und kollektive Geschichten. Es gibt hysterische und historische Geschichten.

Ab und zu werden Geschichten Wahrer Wahrheit untergemischt, Geschichten wie Mythologie und Märchen und gelegentlichen anderen, die Wahrheit erzählenden Geschichten die in Erzählungen weit reicher und tiefer aufscheinen als die Geschichten, die viele Geschichten erzählen.
Das Ende der Geschichten vom Verlorenen Paradies, ob nun behauptet oder nicht, kehrt zurück zu der Geschichte vom Gefundenen Paradies und Die Wahrheit wird letztendlich wieder einmal erkannt.

„Ah“ sagst du, „mit Wahrheit gesegnet BIN ICH wieder. Wieder einmal habe ich mich in Der Wahrheit niedergelassen und das gesamte Konzept der Konsequenzen verlassen. Ich habe mit der Fiktion Schluss gemacht und wurde Der Wahrheit und der wunderschönen Allgemeingültigkeit Des Einsseins zurückgegeben. Danke, Gott, Ich bin Zu Hause.“

Und ich sage noch einmal: Ihr seid Zu Hause, von dem ihr niemals wirklich weggegangen seid. Nur in eurem Traum habt ihr jemals gedacht, ihr wäret gegangen. Ihr seid dorthin zurückgekehrt, wo ihr immer seid.

# 5294 … von Uwe übersetzt

HEAVENLETTER # 5295 – 25.5.2015  A Simple Ring

EIN SCHLICHTER RING

Gott redete …

Hoch und runter gehen eure Stimmungen. Ihr seid oben, und ihr seid unten. Es ist, als würdet ihr hin und her gerissen. An einem Tag kann sich eure Welt einmal ganz von oben nach unten drehen, und kreuz und quer, und wieder zurück.

Die Resilienz, die von euch gefordert wird, ist astronomisch.

Ihr erkennt natürlich, dass ihr es seid, die euch eine solche astronomische nachgiebige Spannkraft abfordern. Ihr setzt den Ton eures Lebens. Wie ihr es euch doch gewünscht habt, es wäre anders. Wie ihr doch nach Frieden gelechzt habt, und daraufhin – dies oder das fällt vor, und ihr seid aufgewühlt. Ihr scheint es vorzuziehen, den Ton eures Tages und Lebens eher von äußeren Ereignissen festgelegt zu sehen, als von eurem Inneren.

Egal wie schwer ihr es versuchtet, ruhig, bedächtig und gesammelt zu bleiben, Versuchen hat nichts gebracht. Wie ihr es doch versucht habt. Ein Gelingen, derart beschaffen, rührt nicht von Hartnäckigkeit her, dennoch wird es zustande kommen.

Eines Tages werdet ihr nicht so sehr durch des Lebens Un-Folgerichtigkeit erschüttert sein. Ihr möchtet nicht gerne so durchgerüttelt werden, weil ihr was sich ereignet nicht für euer Wohlergehen beängstigend findet. Ihr werdet zu dieser liebreizenden Stelle ohne Anstrengung gelangen, und nicht kraft eures Willens.

Es ist mehr so, wie wenn ihr zu einem Park hinfahrt, und hier, hier nun seid ihr. Ihr gelangt zum Frieden, oder, vielleicht kommt der Friede dort zu euch. Ihr merkt, ihr werdet nicht mehr weiter zerzaust. Dankbar, weilt ihr nebst den kühlenden Wasserstellen. Ihr kommt zum Frieden, weil ihr zu ihm kommt. Ihr kommt zu ihm, weil ihr aus dem Aufruhr heraus seid, der euch gewöhnlich umhaute. Jetzt seid ihr unerschütterlich. Jetzt erreicht ihr jenen lange gesuchten Gleichmut. Ihr seid hier.

Ihr tunkt in den Frieden ein. Etwas ändert sich aus sich selber heraus. Die Gelassenheit, nach der es euch immer war, hebt schlicht an. Auf irgendeine Weise ist euer Blick – so oder so – anders. Ihr könntet vor lauter Freude den Boden küssen dafür, dass euer Aufruf zum Frieden eine Lösung erfahren hat.

Ihr möchtet ihn niemals verlieren, dennoch wisst ihr bis jetzt noch nicht, dass ihr ihn immer innehaben werdet, warum freilich denn nicht? Oh, nicht mehr außer Fassung sein. Dem Drama und der Fassungslosigkeit entkommen. Den Segen des Friedens entgegennehmen, und die Befähigung, den Segen des Friedens zu erteilen, als ein und das selbe.

Es ist wie wenn ein Landwirt um Regen betet, und der Regen stellt sich ein. Du bist der Bauer, der um Regen bangt, um den Hof aufrechtzuerhalten. Du wünscht ihn dir herbei. Du betest um ihn. Du trommelst für ihn.

Sobald der Regen eintrifft, wie unschwer die Dinge alsdann sind. Es mag etliche Zeit gedauert haben, der erbetene Regen ist eingetreten. Der Regen bricht durch. Er ist das, wonach es dir so sehr war, und es regnet. Du und das Land trinken zu deinem Entzücken den Regen in vollen Zügen, freilich kannst du nicht sagen, du habest es veranlasst, dass es regnet. Du kannst nicht nachprüfbar feststellen, dass du es tatst. Alles, was du weißt, ist, dass beglückender Regen niedergegangen ist, Regen wie Manna vom Himmel, Friede wie Manna vom Himmel.

Du stellst weder zu viele Fragen, noch forderst du Erklärungen an. Wie und Weswegen sind nicht das Thema für dich. Der Tag ist gekommen, das ist die Thematik für dich.

Der Eintritt des Tages, wann du bemerkst, dass du nicht aus der Ruhe gebracht wirst, steht an. Du bist nicht mehr rot im Gesicht. Der Friede ist gekommen. Du kannst nicht sagen, du verdienest ihn mehr, denn du ihn je verdientest, obschon du dir derartige Vorstellungen machst, oder – warum denn hätte dann dein Friede nicht früher eingetreten sein können?

Es ist, wie wenn du einen Fluss überquert hast. Du bist jetzt auf der anderen Flussseite, wo es keine Stromschnellen mehr gibt, oder wo es keine Stromschnellen gibt, die deinen Geistesfrieden zunichte machen.

Du BETREIBST nicht Frieden. Du bist einfach Friede. Du kommst beim Leben an einer friedvollen Stelle an. Du bist einfach hier. Nichts ist passiert, außer dass sich etwas zugetragen hat. Du bist gesegnet worden, und du dankst Mir für den beglückenden Segen.

Du kannst nicht wirklich sagen, du seist angelangt, ein Geschenk ist indessen angekommen. Du bist kein Champion, der einen Rekord gebrochen hat, dem hingegen nimmst du den Frieden entgegen, der dich willkommen geheißen hat, ob du nun bereit für ihn warst oder nicht, verdienterweise oder nicht. Gleichwohl, jetzt ist der Friede dein, ihn an dir zu haben wie einen schlichten Ring.

HEAVENLETTER # 5296 – 26.5.2015  Peace Sparkles Its Silver Light

FRIEDE FUNKELT SEIN SILBERNES LICHT

Gott redete …

An etlichen Tagen bist du glücklich, dass du schier überlebst. Dir ist es nicht einmal mehr um Glück zu tun. Du wärest glücklich, wenn der Tag ohne unmäßig großen Kummer, ohne gebrochenes Herz und nicht wieder gut zu machende Schäden vorüber wäre. Du bittest nicht einmal mehr darum, ungeschoren davonzukommen. Du bist dankbar, so du dich mit einem Leben ohne Glück und vielleicht ein bisschen weniger Elend abfindest. Du bist sogar für einen Tag ohne eine Katastrophe dankbar!

Du erinnerst dich nicht, wann diese Lage der Dinge eintrat. Du erinnerst dich an eine nicht allzu weit entfernte Vergangenheit, als dich das Leben belebte, und du dich auf jeden Tag im Voraus freutest und eine Menge Hochgefühle hattest. Wann es anfing, dass die Freude ihren Abgang nahm, weißt du nicht. Dennoch wandelte sich das Leben in Energieschwund und versagt bleibendes Hoffen, und du hieltest dich für den nächsten Atemzug fest.

Du fühltest dich vom Leben in der Schwebe gehalten, fast als hingest du an einem Fleischerhaken herunter. Wir könnten sagen, du warst lautlos. Das Unglücklichsein hatte sich selber überdauert.

Freudige Energie kommt zurück, um sich selber Ausdruck zu verleihen.

Du wirst wieder leichten Herzens und leichten Fußes werden. Das Leben kommt jetzt für dich wie eine Aschenputtel-Kutsche angefahren, ausgestattet, dich, auf einer Höhe gelagert, rund um die Erde zu tragen. Du wirst wieder vor Freude springen. Dein Elan ist zurückgekehrt. Das Leben ist zurückgewonnen.

Es scheint, als habe es eine Sturzflut Tränen, die vergossen wurden oder unvergossen blieben, gegeben, dem hingegen werden Tonnen Angst nicht mehr auf der Erde verschüttet werden. Du wirst wieder in dir Quellen, denen Vergnügen und Spaß ein Liebes sind, ausspüren, und Lächeln wird bei der Erde ans Ruder kommen. Du, der du dich verschollen gefühlt hast, wirst wiedergefunden, Lachen wird abermals über dem ganzen Land und tief in deinem Herzen zu hören sein.

Du hast es so empfunden, als wäre das Glück auf Sabbatjahr und als spielte es sich in jenen Tagen auf der Erde, so wie es das üblicherweise tat, nicht aus, gleichsam als würde es seine Zeit abwarten. Bis dass dieser Heavenletter zu der Welt hin seine Augen öffnet, wird der Friede wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt sein. Das Gras, das braun geworden ist, ist erneut gesprengt worden – nicht mehr mit Tränen sondern mit den unermesslichen Wassern der Liebe.

Alles, was jemals versäumt werden kann, sind die Bezeugungen von Liebe, Liebe freilich ist eine Konstante. Liebe ruft es von den Dächern herunter, derweil ihr auf die Liebe nicht hört, vielmehr auf Schatten und Zweifel. Lang lebe die Liebe. Anerkennt die Vollheit der Liebe im Inneren eures Herzens wie außerhalb.

Es ist zu einer Neubelebung von Liebe gekommen, die euch ins Gesicht gafft. Der Himmel hat wieder auf die Erde Anspruch erhoben, und dein Herz ist geborgen, Liebe ergießt sich über den Boden und wird wie ein schön verbrachter Tag und eine Welt, die jedweden angeblichen Bedarf von dir abdeckt, ausgekostet.

Bedürftigkeit ist freilich eine Illusion. Fülle ist zutreffend. Du bist wahrhaftig, und dein Herz ist wahrhaftig.

Dies ist dein Abrechnungstag. Auf das Heute hast du gewartet, und heute ist es da. Es liegt just vor dir. Es baumelt nicht mehr vor dir. Du bist mit der gegenwärtigen Zeit wiedervereint. Alle Bürden sind abgenommen. Die Wahrheit erwacht wieder. Die Wahrheit ist eingetreten, und du kannst sie nicht mehr länger übersehen.

Liebe ist erklärt. Die Liebe saust über das Universum. Mein Wille geschieht. Bäume blühen abermals, und Weinstöcke tragen Trauben. Freude erblüht auf den Wiesen, Häschen hopsen und rund um die Erde wehen Brisen und herrscht wiederbelebtes Treiben. Ihr seid leichtfüßig und festen Fußes, die Sonne leuchtet in ihrer ganzen flammenden Pracht, und abermals erkennt ihr das Leben auf der Erde als den beglückenden Segen, welcher es fürwahr ist. Noch mehr als das, ihr verspürt die Goldenheit eures Seelen-Geistes, und schlicht und einfach ist rundum ersichtlich, dass der Friede auf Erden das Sagen hat. Der Friede funkelt sein silbernes Licht, und alles, was da ist, ist Licht und Licht und Licht für immer und ewig.

HEAVENLETTER # 5297 – 27.5.2015  God and I Can Really Be One?

KÖNNEN GOTT UND ICH WIRKLICH EINS SEIN?

Gott redete …

Geliebte, Ich habe euch zu Mir sagen hören:

„Gott, manchmal habe ich das Gefühl, dass ich keinen Kontakt mit Dir eingehe. Dann setze ich meinerseits mich bei Dir hin, und die Kraft von Dir betritt mein Herz, und die ganze flitterhafte Welt existiert nicht mehr. Es ist, als fasstest Du mein Herz so sachte, so augenblicklich und allemal machtvoll an und stilltest es. Da ist etwas, bei dem die Essenz von Dir alles beiseitekehrt, und ich spüre eine enge Verbundenheit mit Dir, gleichsam als wärest Du mein Ureigenes Selbst.

In jener Zeit pocht mein Puls: ‚Gott ist hier. Mein Gott ist hier. Gott und ich sind wirklich Eins. Zwischen Uns ist keine Geschiedenheit. Wir sind saumlos.‘

Gott, du gerätst zu meiner eigenen Wissenheit. Es ist gleichsam, als flöge einem alles, was mich durchgehend in Anspruch nimmt, aus dem Weg. Was bleibt danach übrig? Was kann anderes übrig bleiben als Du, Gott, der mein Herz erheitert, der mich durchmisst – einzig Du und nichts als Du. Du bist nicht Nichts. Du bist Etwas, und Du bist tief inwendig in mir. Du bist in mir innewohnend. Du bist der Ureigene Schlag Meines Herzens. Du bist in Mir eingebettet. Für einige wenige Augenblicke existiert nichts als Du. Ich vergesse mich.

Du verschonst mich mit meiner Abhängigkeit von der äußeren Welt, welche mich früher oder später im Stich lassen wird. Du, Gott, Du hebst mich hoch. Du hältst mich auf den Gipfel der Welt. Du stellst die Wolken der Welt in den Schatten. Du hebst mich zum Heiligen Himmel hoch, und für einige Augenblicke bin ich lückenlos bei Dir. Nichts fehlt oder kann fehlen, denn unsere Herzen tauschen Liebe miteinander aus, und das ist alles, was ist. Deine Liebe ist in mir geborgen. Du füllst mein Herz, und ich bin voll von Dir.

Du bist mehr als süßer Rahm, dennoch bin ich mit süßem Rahm, bin ich mit dem Überfluss und der Süßigkeit Deiner Liebe erfüllt. Es kann bloß Sahne sein, mit dem ich gefüllt bin. Mit nichts sonst bin ich voll. Selbst wenn ich Deine Vollheit spüre und diese Worte zum Ausdruck bringe, es gibt für mich nichts zu sagen, und für mich existiert keine Möglichkeit, die Liebe, mit der Du mich salbst, deutlich werden zu lassen, gleichwohl bist Du weit über Gedanken in meinem Kopf hinausgehend. Du bist jenseits von Denken. Ich habe keinen Gedanken. Ich bin Vollheit. Du bist ergiebige Sahne in meinem Herzen, und die Süßigkeit und Liebenswertheit von Dir strömen durch mich, und Du bist meine Gesamte Existenz.

Du hast mir das Wunder von Dir zugewendet. Du hebst mich gleichsam auf einen Sockel, von dem ich nie mehr herunterfallen kann, es scheint freilich, dass ich Dich neben mich setze, um über meine Einsamkeit zu zetern und mir Gedanken zu machen, wo Du Dich denn aufhaltest.

Hiernach scheint es, ich setze mich für den Rest des Tages neben Dich, sodass Liebe erneut das Nachsehen hat, indem ich mein eingespieltes Mensch-Sein betreibe, welches ich mit stechenden Schmerzen und Einsamkeit für gleich halte, als bildeten jene mein Ererbtes.

Wieso, Gott, sollte ich Dich bloß für eine Sekunde fortlassen mögen? Ich denke, ich bin nicht imstande, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, womit ich ja nicht aussagen möchte, dass du eine Aufgabenstellung bist, dennoch weiß ich noch nicht recht, wie das Leben in der Welt leben geht, ohne dass mein kleines Selbst mit einbezogen ist. Entweder bist Du voll und ganz in meiner Umarmung, oder Du bist draußen außerhalb meiner Umarmung. Ich weiß nicht, wie es aussieht, zu 100 % Du zu sein, es sei denn ich bin in Abgesondertheit bei Dir.

Ich weiß noch nicht, wie Du sein, und zur selben Zeit in der Welt sein geht. Es ist nicht so, dass ich halb Du und halb ich bin. Mir scheint es nicht klar zu sein, wie, während ich in der Welt aktiv bin, mit Dir Eins sein ist. Für mich scheint in der Welt sein eine Menge mehr Schmerz denn Freude bei sich zu tragen, bis zu dem Ausmaß, dass ich es gerne hätte, einzig bei Dir zu sein, selbst so das bedeutete, dass ich nicht an der Welt teilhabe.

Es ist gleichsam, als hätte ich zwingend die Wahl zwischen Dir und der Welt. Ich weiß, so scheint es, nicht, wie es gleichzeitig mit Dir und der Welt zu tun haben geht. Mir ist klar, das kann eigentlich nicht wahr sein, weil Du gesagt hast, dass Wir, Du und ich, als Eines untergetaucht sind. Oh, wenn ich mir dessen doch bloß bewusst wäre. Du sagst, ich bin imstande, in Bewusstheit zu leben. Möchtest Du, Gott, es mir stattgeben, dass mein unzuverlässiges Herz gänzlich und unablässig Eins mit dem Deinen wird?“

Und natürlich lautet Meine Antwort Ja, Ja, Ja.

HEAVENLETTER # 5298 – 28.5.2015  Catch a Star

LANGE DIR EINEN STERN

Gott redete …

Wenn du lungerndes Unglücklichsein beibehältst, und sofern du es nicht mehr eine Minute länger haben möchtest – im Folgenden nun, was du da tun kannst.

Du kannst just jetzt im Augenblick vollauf zufrieden sein. Wenn du glücklich bist, fühlst du dich leichten Herzens. Wenn du dich unglücklich fühlst, fühlst du dich schweren Herzens. Dir wird es eher so sein, du bist ratlos und allen Winden ausgeliefert, dennoch bist du der Dirigent deines Orchesters. Orchestriere, was du gerne eingerichtet sehen möchtest. Komme davon weg, was du nicht möchtest. Schaue dorthin, was du sehnlich erstrebst, sieh nicht von ihm weg. Beklage dich nicht mehr.

Kein Greinen mehr über dich Armseligen. Setze dich mit Freude gleich, und sei Freude. Klagen gehören nicht auf deine Agenda. Du bist niedergeschlagen, sowie du die Ansage aussprichst, du seist es. Schenke dir Freisein von Unglücklichsein. Ich finde Vergnügen in dir, und Ich halte dich an, am Leben Vergnügen zu finden. Was macht dich blasiert oder gar ätzend?

Sofern es dich im Leben wahrhaft nach Freude verlangt, entbinde dich von der früheren Liaison mit Entbehrung. Rede über Unglücklichsein und Ungeklärtheit, und du wirst sie um dich haben. Kultiviere den Zusammenschluss mit der Leichtigkeit des Herzens, und du wirst sie innehaben.

Du kannst was immer du sein möchtest sein. Wenn du dich im Griff des Unglücklichseins siehst und – wie es aussieht – nicht aus jenem Modus oder jener Stimmung herausspringen kannst, dann wechsle die Richtung deiner Gedanken.

Wenn es dir nach Sonnenschein ist, nimm deine Augen von den Wolken weg. Just in dieser Minute, nimm deine Augen von den Wolken weg. Sofern du dir ein Mikroskop hernimmst, um näher hinzusehen, was du derzeit vor dir hast, dann engst du deinen Blick ein. Du wirst nahsichtig. Solltest du das wollen, ist das in Ordnung. Sofern du allerdings Sonnenschein möchtest, sieh dich nach Sonnenschein um. Du kannst nicht mehr länger die Wolken und den Regen beklagen und über sie schmollen. Geliebte, erwartet in der Post einen Scheck, keine Rechnung. Erwartet ein Lächeln, kein Stirnrunzeln. Erwartet Mein Licht, dass es auf euch scheint.

Erwartet das, was euch lieb ist. Wenn ihr gerne ein Tänzer sein möchtet, dann tanzt. Wenn ihr gerne ein Sänger sein möchtet, dann singt. Wenn ihr gerne ein Beklager sein möchtet, dann beklagt euch.

Seht das Einleuchtende, Geliebte, und rückt vorwärts. Bleibt nicht, wo euer Verweilen nicht von glücklicher Art ist. Schlagt eine andere Richtung ein.

Wenn ihr über mehr Geld verfügen möchtet, dann hebt auf der Straße jeden Pfennig auf. Seid nicht zu stolz. Setzt die Natur in Bewegung.

Wenn du angelächelt werden möchtest, dann nehmen die Chancen dafür zu, sofern du zuerst lächelst.

Wenn du größer sein möchtest, dann gehe aufrecht.

Wenn du machtvoll sein möchtest, dann sei machtvoll. Wie viele Male habe Ich zu euch gesagt, dass Gedanken mächtig sind? Natürlich sind eure Gedanken mächtig. Das meint, ihr seid mächtig. Ihr seid ein Machtvolles Spirituelles Seinswesen, und ihr bestimmt euer eigenes Entwickeln und Umhüllen des Lebens kraft eurer Gedanken und Überzeugungen voraus.

Macht euch nichts daraus, wo ihr gewesen seid. Kommt von jenem Geleis herunter und springt auf ein anderes. Schaut hoch. Schaut nicht zurück, und schaut nicht nach unten.

Sofern du eine Katze bist und Mäuse fangen möchtest, dann begib dich nach ihnen auf die Suche. Was möchtest du fangen, und wohin wirst du schauen, um das zu erblicken, was du gerne sehen möchtest?

Wenn du dich für deine Kinder nach Sachen zum Anziehen umsiehst, hältst du nicht an einem Zeitungsstand an.

Wonach du auch suchst, gehe dorthin, wo du recht wahrscheinlich zu sehen bekommst, wonach du suchst.

Sowie du in deinem Herzen Leichtigkeit möchtest, halte deine Augen und dein Herz offen für Leichtigkeit in deinem Herzen, mit anderen Worten, sei Liebe.

Händige aus, wonach es dir sehnlich ist, es zu empfangen.

Wenn du trocken werden möchtest, dann komme herein und raus aus dem Regen. Begib dich in das Leben hinein. Skip-to-my-lou [engl. Kinderlied; in etwa: Spring zu meiner Lou / Spring zu meiner Liebe]. Tanze um den Maibaum. Fange dir einen Stern.

HEAVENLETTER # 5299 – 29.5.2015  How to Know You Are Following God’s Will

WIE ES ZU ERKENNEN IST, DASS DU GOTTES WILLEN FOLGST

Gott redete …

Hier haben Wir eine große Frage vor uns, der ihr ins Auge sehen mögt, und sie lautet:

„Wie weiß ich, wann ich von Gottes Willen her oder wann ich von meinem eigenen Ego her komme? Wie kann ich sicher wissen, was was ist?“

Ihr möchtet das Ego nicht zu eurem Wegweiser, und alldieweil könnt ihr das Gefühl haben, ihr wärt in einer Zwickmühle.

Das Ego, Geliebte, ist ein langes Elend. Es sorgt sich, euch über eine Schlucht zu ziehen, und ihr fühlt euch eher schwach als gestärkt. Andererseits, ihr könnt heute Meinem Willen gemäß wandeln und euch nicht stark fühlen, in Anbetracht dessen, wie ihr euch stark fühlen auffasst. Der Zweifel packt auf euch zu. Vielleicht ist der Zweifel das, worauf das Ego gegründet ist.

Du bist in deinem Verlangen feste, deinem Herze Mein zu folgen, indes ist dir die richtige Richtung, die zu befolgen ist, nicht immer klar. Manchmal hängst du an einem Faden.

Manchmal kannst du schlicht das Richtige tun, und fühlst dich unsicher. Wie lechzt du nach einem grünen Licht, das aufleuchtet, oder nach einer Glocke, die läutet, die dir zum Weitergehen zuwinken, oder ganz unzweideutig nach einer roten Ampel oder einer Schnarre, die dir ansagen, derzeit davon abzulassen. Wenn du doch bloß völlig sicher erkennen könntest, wann du dich dort aufhältst, was man als den rechten Weg bezeichnen könnte.

Das Leben in der Welt ist nicht dauernd so klar. Du empfängst gemischte Signale. Du meintest, es sei leicht, Mir zu folgen, und jetzt bekommst du mit, dass Mir folgen bergan sein kann. Das hattest du nicht auf der Rechnung.

Du siehst nach bestimmten Resultaten, und dass es leicht geht gehört zu den Resultaten, nach denen du dich umtust. Sofern du in dem Fluss Meines Willens bist, kommt in dir die Frage auf, wie es dir denn schwerfallen könne, Mich beizubehalten. Gerne glaubst du, leicht, das täte es, durchaus gerne glaubst du, dass es leicht zu sein habe, Mir zu folgen, und dennoch wird es eher nicht leicht sein, die Signale zu lesen. Mitunter hast du dir einfach zu trauen, dass du in die richtige Richtung gehst, und hast du nicht unentwegt die Befunde abzuschätzen. Resultate werden dir nicht immer den Nährwert zureichen, um den es dir so sehnlich ist.

So lange hattet ihr ein inneres kenntliches Wissen, welches euch befeuerte, und jetzt fühlt ihr euch womöglich beraubt, und doch würdet ihr Mich nicht im Stich lassen oder jemals enttäuschen mögen. Dann, Geliebte, folgt Mir, ob ihr euch nun sicher seid oder nicht. Folgt Mir, so gut ihr es könnt. Manchmal, Geliebte, folgt ihr Mir, weil euch kein anderer Weg zu nehmen klar im Sinn steht.

Euer Euch-Sichersein was den Zweck angeht wird zurückkehren, dennoch ist eine Gewissheit des Zweckes innehaben nicht ein Erfordernis dafür, Mir zu folgen. Lasst auch gar die Bedürftigkeit, euch sicher zu sein, los. Es ist euch jetzt klar, dass ihr euer ganzes Leben lang am Warten sein könntet, und auch so könntet ihr Gefühle des Unsicherseins haben. Es gibt Momente, wann ihr euch unsicher seid, und es gibt Momente, wann ihr euch weniger unsicher seid. Das wird so sein, wie es ist, Geliebte. Wenn ihr blind fliegt, nun, denn, dann fliegt ihr blind, dennoch fliegt ihr!

Lasst Fliegen den Boden unter euch darstellen. Lasst Fliegen eure Sicherheit darstellen. Ihr seid in einer Richtung unterwegs. Fliegt hoch.

Stellt nicht so viel in Frage. Folgt Mir einfach ununterbrochen.

Unter Umständen seid ihr der Auffassung, Kolumbus beispielsweise habe nie gewankt. Vielleicht ist es just die Widerstandsfähigkeit, die er honorierte, welche ihn stark machte.

Wir können uns die Erhabenen Spirituellen anschauen. Deren Leben war nicht dauernd ein Zuckerschlecken. Vielleicht waren sie sich ebenfalls nicht fortwährend sicher, aber sie blieben am Weitergehen, ein Schritt nach dem anderen.

Hier nun, was Ich euch gerne zu verstehen geben möchte: Es gibt kein Schlappe-Erleiden. Resultate können nicht so zum Vorschein kommen, wie ihr es gerne mögt, und auch so habt ihr einen Schritt auf ein Mal zu nehmen. Dies ist in sich selber verheißungsvoll. Es werden keine Glocken zu läuten anfangen, um dir anzukündigen, dass du es gut machst. Es werden schlechterdings keine jubelnden Massen auftreten, und dennoch gehst du unentwegt weiter.

An der Stelle, dass du dir den Applaus anhörst, kommt zu stehen, dass du dich für einen gut getanen Job einfach selber anzufeuern hast. Du und Ich sind miteinander auf Du und Du. Mein Arm ist um dich gelegt, und Ich bin stark in Meinem Zutrauen in dich, während Wir gemeinsam auf Reisen sind.

HEAVENLETTER # 5300 – 30.5.2015  Hold the Reins of Life Ever So Light

HALTE DIE ZÜGEL DES LEBENS STETS SO LEICHT

Gott redete …

Ja, Ich verstehe. Du möchtest dich gerne Meinem Willen beugen. Du möchtest gerne, dass dein Leben immerzu Mein Wille sei, und dennoch ist es in etwa so, dass du dich nicht von Meiner Seite weichen siehst. Du kommst zum Erkennen, dass du gar Mich los zu lassen hast. Dieses Loslassen, wenn es doch gar so einfach wäre, das Leben sich, wie es sich zuträgt, zutragen zu lassen, und, dass du was das Leben angeht wahrhaft unparteiisch bist; denn die Dinge stehen so – du bist nicht neutral, und du mögest nicht so tun als ob du es seist.

Es bringt einen durcheinander. Du hast einen Willen. Tatsächlich ist es so, du hast Willen zu haben. Es gilt dir nicht, im Leben passiv zu sein. Du kümmerst dich. Du kümmerst dich wirklich. Mit Sicherheit bist du nicht teilnahmslos. Du bist in deinem Leben involviert. Um das Leben zu leben, hast du an ihm teilzuhaben. Zur selben Zeit wie du die Mächtigkeit des Loslassens von Überwachen begreifst, siehst du, wie begierig du auf Leben bist, dass es einvernehmlicherweise deinen Willen beherzigt.

Du weißt nicht, wie mit dem Leben halbherzig umgehen geht. Du kümmerst dich um das Leben, um das deinige und um das Anderer. Du möchtest gerne in der Welt Gutes tun, und du möchtest Meinen Willen nicht an dich reißen. Du weißt, im Leben kannst du nicht herumsitzen. Du hast dich der Situation gewachsen zu zeigen. Du verstehst, dass du die Verantwortlichkeit für die Richtung deines Lebens innehast. Du kannst was dein Leben angeht nicht glücklos sein. Du bist fantastischer als eine Schachfigur.

Wie kannst du zur selben Zeit dein Leben behaupten, wie du es los lässt? Wie kannst du dich zur Geltung bringen, ohne Kontrolle zu übernehmen? Vielleicht besteht deine Einbildungskraft schier aus Überwachung. Vielleicht ist Kontrolle eine trügerische Illusion, schlicht ebenso wie über dein Leben kein Sagen haben eine Illusion ist. Sofern alldas Illusion ist, von was für einem Belang ist es dann schlechterdings?

Ist es dir angelegen, zu folgen, oder die Initiative zu ergreifen? Sofern beides, wie weißt du alsdann Wann?

Andererseits – die Vorstellung, das Leben sei eine Spielepartie, nimmt den einen oder anderen Druck von dir fort. Gleichzeitig fühlst du dich unter Druck gesetzt. Du bist dir sicher, dass es nicht Mein Wille ist, dass du dich unter Druck fühlst.

Säuglinge sind hilflos, dennoch geht es ihnen meistenteils gut. Kann es denn sein, dass du im Leben ebenfalls nicht mehr als ein Säugling bist? Indes, worin kommt dein Wollen zu liegen?

Ein Teil von dir möchte Verantwortung übernehmen, und ein Teil von dir nicht. Du möchtest gut sein und richtig handeln. Du empfängst durchmischte Botschaften. Lasse los, gib die Richtung an. Bringe deinen Einsatz ein, freilich bloß so weit und nicht weiter.

Du wüsstest so gerne, wann es Mein Wille ist, und du wüsstest so gerne, wann es der deine ist. Also, hier haben Wir dein Dilemma: Du hast im Leben Bescheide zu erteilen. Du würdest liebend gerne Meinen Willen befolgen, und dennoch, kraft der Definition von Leben selber, bist du nicht hier, um passiv oder teilnahmslos zu sein.

Du glaubst an den Ruhm Gottes, und du würdest ihn liebend gerne aufrechterhalten. Und nun kommst du zu der Crux: Wieso sollte Ich, Gott, dir Freien Willen schenken, falls Ich dir alsdann nicht bedeutete, ihn einzusetzen? Bedeute Ich dir dies, oder bedeute Ich dir dies nicht? Lege Ich es darauf an, oder lege Ich es nicht darauf an, dein Leben zu leben so gut du es kannst? Wende Ich dir Freien Willen zu oder wende Ich dir nicht Freien Willen zu?

Zwischenzeitlich wartest du bis zu dem Zeitpunkt, wann du erkennst, dass dein Wille und Mein Wille das gleiche sind.

Du siehst im Leben Missstände, und Ich sehe Leben. Du siehst, dass du ungeschickt handelst. Du möchtest Mich gerne zupackend haben, zur selben Zeit wie du nicht recht weißt, was du möchtest. Und mittlerweile führst du dein Leben. Du lebst dein Leben, so gut du weißt Wie, dennoch spannst du das Leben nicht ein und zügelst es. Du hältst die Zügel stets so leicht, fast als würdest du es nicht tun, und doch sind die Zügel in deinen Händen, selbst wenn du dem Leben freien Lauf lässt. Liebt das Leben, Geliebte, mehr, denn ihr es abwägt und denn ihr versucht, euch aus ihm einen Reim zu machen.

HEAVENLETTER # 5301 – 31.5.2015  God’s Will vs. Personal Will

GOTTES WILLE VS. PERSÖNLICHER WILLE

Gott redete …

Ich höre dich Mich respektvoll fragen:

„Lieber Gott, wie geht es, dass ich Eigenverantwortlichkeit erlerne, zur selben Zeit, wie ich mir aneigne, mich auf Dich zu verlassen?

Ich verstehe, du bist der Tuer, gleichwohl sitzen wir, Deine Kinder, so wie ich Deinen Willen verstehe, nicht herum, mit nichts zu tun außer auf Dich zu warten. Dein Wille ist es, dass wir Verantwortung für unser Leben übernehmen, und dass Du uns bisweilen zu Hilfe kommst.

Dies ist kein Handel, dass wir Dir dienen und dass Du uns dienst, selbst dann nicht, wenn wir Dich um Göttliche Intervention angehen. Ja, wir flehen gar, und es gibt Zeiten, wo es danach aussieht, dass Du uns unseren Willen nicht zugestehst. Es ist an Deinen Kindern, Dir zu dienen, und allemal, allemal dienst Du desgleichen.

Ich weiß nicht, wie dass ich etwas gelte und ausmache, und wie Dir dienen gehen. Ich weiß, du möchtest, dass es mir gut geht, und ich möchte das. Wie vertrete ich Meinen Willen, und bin Dir zu Diensten? Ich möchte dir gerne ununterbrochen dienen, Gott.

Du hast uns angetragen, keine Bittsteller zu sein, und dass Dein Wille und mein Wille Eins sind. Natürlich kann ich nicht recht glauben, dass Dein Wille und mein Wille sich in den Haaren liegen. Ich weiß, du möchtest das Wohlwollen aller Deiner Kinder erfüllt sehen. Unsere Menschen-Willen sind nicht immer egoistisch, und es scheint, dass wir einen Willen haben, der gelegentlich klar und eindeutig ist. Wir haben eine Art Willen in unserer DNA, der auf seine Erfüllung aus ist.

Ich meine, es verlangt uns danach, Maler oder Musiker, Schriftsteller oder Koch oder Heiler, Wissenschaftler und Mathematiker zu sein. Wir merken, wie wir in eine gewisse Richtung gehen. Das erscheint nicht wie mein individueller Wille, wie indes weiß ich, wann es Dein Göttlicher Wille ist. Wie weiß ich das im Voraus in aller Gewissheit? Ist es je die Beteuerung in mir selber, die das Blatt in meinem Leben wendet? Wie kommt es, dass es bei der einen Person, die um Heilung für ihr Kind bittet – zur Heilung des Kindes kommt –, und dass das bei einer anderen Person, die ebenso für ihr Kind darum bittet, nicht der Fall ist? Und bei denjenigen, die um die Gesundung aller Kinder bitten, ist deren Verlangen noch gar nicht nachgekommen.

Ich bin mir gewahr, Du bist ein Gott für Größeres denn für Wünscheerfüllung, und dass es Vieles gibt, was ich nicht verstehe. Ich habe auch von Dir begriffen, dass ich nicht zu verstehen habe.

Gleichwohl, bin ich eine Abtrünnige, die scheinbar nicht ununterbrochen Deinen Willen entgegennehmen kann? Lege ich was Deine Souveränität angeht Lippenbekenntnisse ab, während ich mich mit Dir in meinem Herzen streite? Du sagst uns, keine Bettler zu sein, und dennoch sehe ich, wie ich bettle und flehe. Ich bitte Dich, mich stark zu machen, dennoch schlage ich wild um mich und strample mich ab. Wie mache ich mich stark? Muss es anhand dessen gehen, was Widrigkeit zu sein scheint?

Was bedeutet es, lieber Gott, Dir gefügig zu sein, während Dein Trachten zur gleichen Zeit dahin geht, selbstverantwortlich zu sein? Sage Mir, Gott, bitte sage mir, was gebricht mir an der Stelle? Ich bin so betrübt über unerfüllte Träume. Ich möchte nicht in der Welt ein Wehrmann sein. Es muss für mich eine Möglichkeit geben, mich zu behaupten, allerdings mich zu behaupten ohne Kampf. Ich weiß noch nicht, wann ich mich behaupte, oder wann ich herumzanke. Ich möchte mich niemals mit Dir herumstreiten. Sowie bei mir keine Gewissheit vorherrscht, erstrebe ich dann meinen Willen mehr als den Deinen? Gewissheit habe ich nicht. Lege ich es soeben auf die Aussage an, dass ich gerne das Leben leicht haben möchte? Ja, das tue ich. Ich denke nicht, ich lege es zulasten Deines Willens darauf an. Wann, Gott, trete ich ab und gebe ich mich hin? Wann kann ich ernsthaft wissen, wann es Dein Göttlicher Wille oder wann es mein selbstzentrierter Wille ist?

Sowie ich auf eine Steinmauer stoße, wann stemme ich mich unaufhörlich gegen sie? Wann gehe ich auf einem anderen Weg um sie herum? Wann lasse ich ab? Sage mir, wie Deinen Willen erkennen geht. Darin besteht mein Unwissen. Ich weiß nicht, worum Du mich bittest. Mache Deinen Willen eindeutig, sodass ich Dir auf den Straßen folgen kann, die Du mich so gerne gehen sehen möchtest. Hilf mir, Deinen Willen zu erkennen, damit ich Dir folgen kann. Hilf mir zu unterscheiden.“

Geliebte, gewiss, es steht euch an, euch Selbstständigkeit anzueignen. Ihr wisst noch nicht, was Eigenverantwortlichkeit ist. Kraft eures Zutrauens in Mich erlangt ihr Eigenständigkeit.

HEAVENLETTER # 5302 – 1.6.2015  Take God at His Word

NEHMT GOTT BEIM WORT

Gott redete …

Geliebte, Ich bin Allwissend und Allmächtig, und dennoch ist es auf der Welt nicht immer in eurem und in der Welt bestem Interesse, für Mich den Zauberstab zu schwenken. Klingt das euch wie eine mit einem Tätscheln einhergehende Ausrede? Nehmt Mich beim Wort, Geliebte. Mir liegt es sehnlich an eurem Glücklichsein, und Ich möchte, dass ihr wachst. Das Leben ist nicht immer ein rasches und leichtgängiges. Eine lange Sicht – sie nehme Ich ein. Dies ist Leben. Und durch euer Leben kommt ihr näher an Meinen Willen heran. In Entsprechung mit eurem Bewusstsein lebt ihr das Leben.

Sofern ihr in ein Spielcasino geht und euch dort an den Roulettetisch setzt, kennt ihr im Voraus nicht die Gewinnzahl. Die Kessel drehen sich auch so, alldieweil wisst ihr vorab nichts. Worüber ihr euch im Klaren sein könnt, das ist Vertrauen in Mich, selbst dann wenn Zuversicht ungeschützt oder gar unmöglich zu sein scheint. Die eine Sicht darauf lautet, dass alles, was du auf deinen Namen hast, Vertrauen ist. Ihr habt noch nicht einmal eine Entscheidung zu treffen. Ihr gebt nichts ab, ihr Lieben. Erfolg-Haben in der Welt ist eindeutig nicht immer ein Orientierungswert dafür, wie gut ihr eure Sache macht.

Die Spirituell Erhabenen waren schlichter, als ihr es wohl seid. Ihr seht grüne und ihr seht rote Ampeln. Und dennoch blickt ihr womöglich zu den verkehrten Stellen. Manchmal reicht euch das Leben auf der Grundlage eurer Sicht nicht eine Möglichkeit, eine Wahl zu treffen, zu, dennoch habt ihr Bewusstsein inne. Das Wahre von euch stellt nicht euer Gedanken- und Sorgenmachen dar. Dieses ist nichts als bloß eine Gepflogenheit. Ihr seid es gewohnt, auf den Fingernägeln herumzubeißen.

Ihr arbeitet damit, was ihr habt. Ihr seid großartiger als das menschliche Wesen, in dem ihr residiert. In Augenblicken voller Gewissheit oder voller Unsicherheit, mit kräftigem Mut oder mit ängstlichem Mut, seid ihr Mein Ernannter Diener und seid ihr Mein Gesalbter, und ihr gebt, was an euch ist zuzuwenden. Ihr seid unverbrüchlich, anderenfalls würdet ihr nicht die Fragen stellen, die ihr an Mich und an euch richtet, selbst wenn ihr vermeint, euch wären die Antworten auf eure ausgetretenen Fragen nicht klar.

Die Welt und alle Menschen in der Welt sehen nicht immer den Wert umgehend vor sich. Aus welchem Grund auch immer oder aus keinem Grund außer dem sogenannten Willen ist deren Sicht nicht wie die deinige, und dieses stellt deren Freien Willen dar. Du bist nicht auf ihren Willen oder auf ihr gutes Wollen angewiesen. Niemand ist der Entscheider von dir.

Natürlich könnt ihr sagen, dass die Spirituell Erhabenen, mit denen ihr vertraut seid, in einer simpleren Welt am Leben waren. Ja, das waren sie, und dennoch wurden sie um nichts Geringeres angegangen, als was von euch erbeten wird. Die Spirituell Erhabenen setzten in ihrem Herzen und Geist einen Fuß nach dem anderen, selbst während ihre Arme und Beine angenagelt waren und Steine auf sie geworfen wurden. Auch sie waren nicht immerzu gut angesehen oder verehrt. Ab einem gewissen Punkt war ihre persönliche Anschaulichkeit kein Thema mehr, und sie sahen deutlicher. Manchmal kennt ihr eigenen Willen nicht, bis zu dem Augenblick, wann ihr gerufen werdet.

Lasst nach außen gewandte Gedanken los. Ihr werdet derzeit nicht getestet. Ihr tunkt eure Zehen ins Wasser. Ihr tut, was ihr immer getan habt, und das ist im Vorneherein Untersuchungen anstellen. Ihr seid argwöhnisch. Ihr seid gewöhnt, euch Sorgen zu machen. Ihr steht unter deren Zugriff. Ihr steht unter der Knute von Sorgen, Geliebte. Was wären denn eure Fragen, sofern ihr der Sorgen ledig wärt?

Sofern du Christopher Columbus, vor dem Antritt seiner Reise, wärest, so wäre von dir nicht zu hören: Was ist denn dann, wenn mein Schiff leck schlägt, wo wird hernach mein Mut zu fassen sein?

Es gilt euch, Geliebte, Angst und Zweifel, die Meister-Agenten der Sorge, zu überwinden.

Hier die Sache: Bezweifelt euch selbst, falls ihr das denn müsst, aber lasst die Bezweiflungen nicht Mir zuwachsen. Traut Meiner Zuversicht in euch.

Heavenletter # 5303 – 2.6.2015  In Contrast to You, God

In Kontrast zu Dir, Gott

Gott redete …

Ist dies deine Stimme, die Ich höre? Bist du es, der nach Mir ruft, gleichsam aus der Wildnis heraus? Wessen Schreien ist es, welches Ich in allerhand Weisen vernehme:

„Geliebter, geliebter Gott, der Eine Gott, der Alleinige Gott, Gott meines Herzens, Du, Den ich nicht zu fassen vermag, indessen Du, Der Du nichtsdestotrotz Mein Prüfstein zum Himmel und zur Erde bist, Du, Der Du der Feinstofflichste unter dem Feinstofflichsten bist, wiegst nichts, dennoch hältst du das Universum hoch, ganz zu schweigen von Deinem Erschaffen-Haben des Universums und von mir und all den anderen wohlpassend Zusammengestellten Seinswesen, die hier auf der Erde sind, und von all jenen, die je hier zugegen gewesen sind, und von all jenen, an denen es ist, noch nicht zu sein.

Du, der Erschaffer von Allem, bist nicht erschaffen. Du, der Entwerfer von Allem, bist nicht vorhergezeichnet. Du bist der Spontane des Spontanen. Du bist ein Vesuv, der in die Schönheit all der Schwankungen der Schwingungen auf Erden hinein ausgebrochen ist, gleichwohl fluktuierst Du nicht. Du, Der Du keinen Leib hast, um Dich von jemand anderem abzuspalten, bist der Inbegriff von Leben. Sofern wir in unseren eindrucksvollen Körpern ohne unsere Leiber auf der Erde wären, würden wir mit Dir und der Essenz von Dir verschmelzen, ist das nicht wahr?

Du sagst, jene von uns auf der Erde und vielleicht an anderen Orten seien Du, sie seien genau Du, unterhalb unserer Kleider und Exzentrizitäten. Du sagst, dass wir, jene unter uns, die auf der Erde herumwurschteln, nichts anderes sind als Du, es sei denn wir halten an dem ganzen physischen Befund fest, der besagt, wir seien daran vorbeigekommen. Das eine oder andere Volkstum gibt kund – wir seien ein einziges Mal hier, das sei alles, und ein anderes Volkstum gibt uns zu verstehen, wir kommen immer, immer wieder hierher, stets, um Helles Licht auf der Erde zu sein, gleichwie es Sterne im Himmel Sind.

Wie ohnmächtig wir uns fühlen. Wir haben sogar Wut und Temperament. Wir ziehen voreilige Schlüsse. Wir handeln zuerst und bereuen danach. Wir lernen nicht, und noch einmal lernen wir nicht, und danach lernen wir. Wir merken uns etwas, selbst wenn wir uns nicht sicher ist, was es ist.

Das steht in Kontrast zu Dir, Gott, Der alles kennt und sehr wohl weiß, was Du tust, während wir auf der durchweichten Erde oft vor Verzweiflung die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Wir kennen nicht, was der nächste Augenblick bringen wird. Selbst das, dessen wir etwa sicher sind zu wissen, kennen wir nicht. Wir denken, der Himmel ist blau. Er sieht blau aus, ist der Himmel dem hingegen nicht vielfarbig?

Und dementsprechend sind das Universum und der Globus, auf dem wir leben, vielfarbig, und zahlreiche Linien verlaufen hier und dort. Auf Erden haben wir keine Bewehrung, Gott. Wir sind gegen das Leben wehrlos. Du bist unsere einzige Wehr, und dennoch befinden wir, Du hörest uns nicht unausgesetzt zu. Du sagst, Du hörest uns zu, wir freilich sind Ganzheiten aus Knochen und Fleisch, die herumwandern, so lange bis Du uns von der Erde wegpflückst und das Ungesehene von Uns erfasst zu einem Himmel, den Du für uns gemacht hast, um uns darin sicher zu fühlen und zu ruhen.

Du siehst das Leben auf der Erde selbstverständlich anders. Du sagst, dass wir, die Essenz von uns, das Herz von uns, die Hauptsäule von uns, unfehlbar bei Dir gewesen sind, derweil wir hinunterschlucken und mit unseren Augen blinzeln und uns ausgefeilte Brillen aufsetzen, um dein Licht der Sonne vom uns Erleuchten abzuhalten. Und doch hast Du die Sonne erzeugt, und stelltest all die anderen Kreisbahnen her. Du sagst, dass wir nicht all das Licht und die Überwältigung in uns ausspüren, die Du auf uns geschüttet hast. Wir arbeiten unablässig hart und lange und halten unsere Köpfe nach unten. Wir sinnieren über Dich, Gott, und haben keine Tasche, um Dich zur sicheren Verwahrung unterzubringen. Wir haben kein Halsband, um Dich darin einzufädeln und als Glücksbringer bei uns zu behalten.

Ja, gar, selbst so Du unser Talisman bist, erscheint es gewiss oftmals, als seien wir aus dem Glück heraus. Vergib mir dafür, was ich jetzt sage, Gott, verehrtes und Stilles Großes Licht, Welches Alles Erleuchtet – einen Gutteil der Zeit sehen wir nicht einmal Deinen Schatten. Ich glaube, Du hast keinen Schatten, dennoch wäre ich manchmal froh, Deinen Schatten zu sehen. Ich möchte mir sicher sein, Dir zu folgen.“

So wie Ich dir, Mein Geliebter, Meine Geliebte, folge.

Heavenletter # 5304 – 3.6.2015  Being Is All

Seien ist alles 

Gott redete …

Was du Mich heute aus dem zerklüfteten Pfad deines Herzens heraus fragst:

„Geliebter Gott, schreibe ich Dir das? Wer schreibt Dir dies denn? Ich bin mir nicht sicher, dass ich es bin, der Dir, Gott, dies schreibt. Gott, so wie ich anscheinend manchmal unfähig bin, Dich ausfindig zu machen, ebenso scheine ich unfähig zu sein, ausfindig zu machen, wer oder wo ich bin. Ich weiß, ich sitze hier an dieser fiktiven Stelle. Ich weiß, ich sitze in diesem Stuhl, dass meine Füße auf die Erde drücken, und dass meine Finger sich auf der Tastatur bewegen, als würde ich Klavier spielen. Sind dies meine Worte, oder sind es Deine Worte, die mir wie ein Buch zum Lesen gegeben werden?

Momentan spüre ich, dass ich nicht die Persönlichkeit bin, die hier sitzt und das Gefühl hat, als kämen diese Gedanken, welche den Anschein erwecken, sie seien die meinigen, in Wirklichkeit von irgendwo, was nicht kennzeichenbar ist, her.

Ich fühle mich über diesen Raum und gar über diese Stadt und über die ganze Schöpfung hinaus ausgeweitet. Etwas von Deiner Weite hat bei mir Eingang gefunden. Einige Momente lang bin ich schrankenlos. Ich bin ein Menschenwesen, das hier sitzt, und dennoch bin ich größer als dieses ungenaue Menschenwesen, welches hier umfangen in diesem Körper dasitzt, und welches gleichwohl zur selben Zeit nicht in diesem Körper umschlossen ist. Was denn bin ich, Gott, am Tun, der ich wie es scheint in diesem Körper umgriffen bin?

Wer sitzt hier? Du kannst nicht diese Worte tippen, dennoch scheint es ebenso nicht so zu sein, dass ich da am Tippen bin. Sind dies meine Gedanken? Spreche ich, oder ist es Du, Gott? Bin ich ein Trichter, durch den Du Dich Selber zum Ausdruck bringst?

Sprichst Du an meiner Stelle? Legst Du dar, was ich fühle, und gibst Du die Fragen wieder, die ich spüre, unterdessen ich auf der Suche nach mir bin? Existiere ich überhaupt, Gott?

Wieso sollte ich mich abmühen, all diese Jahre mit der Suche nach mir selber zuzubringen, derweil ich, der Schranken meiner selbst ledig, etwas Größeres denn Zufriedenheit zu sein verspüre? Ich möchte gerne sagen: über mich hinausgehend. Was möchte ich überhaupt mit mir anstellen? Ohne mich, wer würde sich da mit Fehlerfinden befassen? Ohne mich, wo würde da Vortäuschung von Nicht-Liebe überhaupt eine Stelle finden, sich anzusiedeln?

Womöglich möchte ich mich nicht selber finden. Womöglich ist es mein Bestreben, verschütt zu gehen und diesen Fleck von mir kein weiteres Mal mehr aufzufinden. Gott, ich denke, ich möchte entschwinden. Vielleicht habe ich die zwei Konzeptionen – zutage treten und entschwinden – durcheinander gebracht. Womöglich bin ich mein ganzes Leben hindurch ein Geist meiner selbst gewesen, unterdessen dabei, mein vermeintliches Selbst zu verheddern, und es zu entwirren. Ich spüre, wie ich von diesem Person-Sein abtrete, auf das ich Anspruch erhoben habe zu sein, derweil ich, in der Wirklichkeit, überhaupt nichts gewesen bin. Gott, gibt es da gar kein Ich, das all die Jahre herumplappert, mit dem Gedanken, es sei die eine oder andere großartige Ego-heit?

Jetzt klärt sich meine Sicht, und ich sehe, ich bin gar nichts, und nichts ist eine gute Sache, sie zu sein. Alldieweil könnte ich stets auf der Suche nach Dir gewesen sein, anstatt auf der Suche nach dieser Nicht-Entität, als die ich mich selber bezeichnet habe.

Mein Dünken war wohl, ich sei der Atlas, der eine ganze Welt meiner selbst in die Höhe hob, derweil ich im Eigentlichen Sisyphos war, der jeden Tag einen Steinblock einen Berg hinauf rollte, bloß um ihn herunterfallen zu lassen, und der somit wieder von vorne anzufangen hat und den Stein am nächsten Morgen ein weiteres Mal den gleichen Berg hinauf rollt.

Was wäre, wenn es keinen Anbruch der Dunkelheit gäbe und wenn alles heller Sonnenschein wäre, und wenn ich ein Strahl dieses Lichts wäre, der das Universum überkämmt. Sofern Sonnenschein Regen wäre, dann wäre ich ein kleiner Regentropfen, der verdampft. Ich würde verschwinden, dennoch würde ich die Welt befeuchten gleichsam wie ausgesprengtes Sonnenlicht.

Es fühlt sich an wie etwas, was mir widerfährt, selbst so ich ja nicht mehr länger bin. Bedeutet mich selber finden, dass es gar nichts zum Finden gibt? Ist mich selber finden wirklich mich selber los lassen, oder, mehr noch, ist es erkennen, dass es nichts zum Los-Lassen gibt, ausgenommen eine Idee, welche, sowie sie einem inmitten Deines Lichts ansichtig wird, nicht überzeugt?

Erwache ich von einem Traum davon, dass es keinen gibt? Kann es sein, dass der Traum vorbei ist, und dass kein Fazit aus ihm zu ziehen ist? Es ist nicht so, dass ich mich aus dem Traum herausziehe. Der Traum zieht sich von mir zurück. Ich bin jetzt, wie ich vor dem Traum war, als ich fraglos wusste, dass Seien Alles Ist.“

Heavenletter # 5305 – 4.6.2015  Experiences Are No More Than Experiences

Erfahrungen sind nicht mehr als Erfahrungen    

Gott redete …

Alle Erfahrungen sind gut, macht indes nicht zu viel aus ihnen. Dies schließt Erfahrungen mit ein, die ihr wundervoll findet, und zudem Erfahrungen, die ihr herzzerreißend und traumatisch findet. Allzu viel wird insgesamt aus der einen oder anderen Bewandtnis in der relativen Welt gemacht. Eine Erfahrung, welche heute groß scheint, kann am nächsten Tag zu schier nichts heruntersieden.

In jedem Fall ebben Erfahrungen ab, und du erlebst etwas anderes. Selbst Routine-Erfahrungen sind Erfahrungen. Im Bus fahren. Eine Tür öffnen und zumachen. Auf den Zehen stehen, um oben auf den Kühlschrank zu langen.

Geht es nun um eine Erfahrung wie etwa in der Schule durch einen Test rasseln, oder um einen nahen Tod, oder um eine Geburtstagsparty, du mögest nicht allzu viel aus ihr machen. Der Art deiner Erfahrung ungeachtet, es ist bloß eine Erfahrung. Du kannst sie gernhaben oder nicht gernhaben.

Wir können eventuell sagen, dass Erfahrung ein Flur ist, den du entlangläufst. Du bleibst dort nicht.  Ein Korridor kann so schön sein wie eine Kirche, oder er kann am Zerbröseln sein, ein Korridor ist allemal just ein Korridor. Er dient in der Welt einer Aufgabe. Ein Flur, den du entlanggehst, kann dir ohne Weiteres bedeutungsschwer sein, dennoch ist er dessen unbenommen bloß ein Durchgang.

Eine Passage kann gen Osten und Westen laufen, oder gen Norden und Süden. Sie kann bergaufwärts oder bergabwärts führen. Sie kann dich zum Lachen oder zum Weinen bringen. Letztlich ist da kein Unterschied. Bei der Wäsche wäscht sich alles aus.

Das Leben in der Welt ist in der Ewigkeit nicht einmal ein Fleck. Nicht einmal genauso wenig wirklich ein kurzer Leuchtimpuls, da Endlosigkeit Ewig ist. Wir können sagen, dass Flecken und Leuchtimpulse und Zeit und Raum außerhalb von Endlosigkeit sind. Wir können sagen, dass außerhalb von Endlosigkeit irgendetwas nicht existiert. Just das sage Ich.

Meinen Kindern ist die Welt reell, derweil Endlosigkeit das Reale, und die Welt, die ihr für real bezeichnet, ein Traum ist. Lasst eure Träume in der Welt beiläufige Träume sein. Merkt, Ich sage beiläufig, nicht ursächlich, nachgerade nicht ursächlich.

Joseph hatte eine Decke aus vielen Farben, und ihr habt Träume in vielen Farben.

Sowie ein Mantel abgetragen ist und er seine Nützlichkeit überlebt hat, wirfst du ihn weg. Du kannst deine Erfahrungen ebenso wegwerfen. Sie nahmen dich einen Durchgang entlang, und jetzt seid ihr irgendwo anders. Jener alte Traum ist schier ein alter Traum. In dem Augenblick, in dem ihr eine Erfahrung habt, seid ihr über sie hinaus gerückt.

Erfahrungen müssen nicht klassifiziert, sortiert, unterteilt werden. Was immer du gewahrst oder nicht gewahrst, die Erfahrung vollendete ihre Mission. Du hast nicht eine Karte zu erstellen davon, wo du gewesen bist. Du hast nicht Definitionen für Erfahrungen zu haben. Das Leben ist nicht als Wörterbuch gedacht. Das Leben ist ein Korridor, und ihr behauptet euch.

Das Leben ist kein Busfahrer, der die Straßennamen ausruft. Wenn ihr auf der Hauptstraße geht, geht ihr auf der Hauptstraße, ob ihr nun ihren Namen kennt oder nicht. Sowie ihr den Namen der Straße, auf der ihr geht, ausmacht, seid ihr just auf dem Gang zum Eintritt in eine andere Straße.

Wie es in der Kindheit der Fall war – jemand könnte mit einem Lineal an einer Wand eure Größe messen. Beim nächsten Mal Messen seid ihr bereits größer. Ihr habt nicht zu denken: „Oh, heute bin ich am Wachsen.“

Wir reden über eure Entwicklung, ihr Lieben. Alle wachsen, und das ist alles, was ihr zu wissen braucht. Das Leben ist nicht wie ein College, in das du gehst, wo jeder Kurs eine bestimmte Bezeichnung und Ziffer hat, und wo ihr genau wisst, wann der Kurs beginnt und wann er endet, und in welchen Raum ihr zu gehen habt, um den Kurs zu besuchen.

In eurer Evolution lauft ihr in einem Flur, der nicht ausgeschildert ist. Ihr habt den Namen des Flurs nicht zu kennen, den ihr soeben durchschritten habt. Ihr braucht keine formelle Einstufung. Ihr entwickelt euch fort. Darum geht es bei Evolution. Wir können sagen, dass du dich entwickelst, so du jeden Tag deines Lebens einen Flur entlanggehst, und von dort hernach einen weiteren, und einen weiteren Flur.

Ich möchte dir folgendes sagen: Du bist immer fantastischere Flure entlanggegangen, denn du dir selber Glauben schenkst. Etliche Korridore befindest du spektakulärer als andere. Trotzdem ist alles, was du tust, die Flure entlanggehen. Alle Flure, unabhängig davon als was sie erscheinen, führen zu Mir. Wer bist du nachgerade? Wer stellt all diese Fragen?

Die Wahrheit ist die, dass du nicht an einer spezifischen Stelle zu einem spezifischen Zeitpunkt verortet werden kannst, so Raum und Zeit nicht existieren. Existenz ist gegeben. Du und Ich und Endlosigkeit existieren Ewiglich. 

Heavenletter # 5306 – 5.6.2015  The Greatness of Life

Die Größe des Lebens

Gott redete …

Eine jede Person auf Erden, alle Menschen auf der Erde haben viel, um dafür dankbar zu sein, so sie bloß darum wüssten. Das Leben ist magisch.

Das Leben ist, als trügest du Gold und Rubinen um deinen Hals und deine Handgelenke, und du bedeutest, es handle sich dabei um bloße Spielereien aus Plastik, demnach bist du dir nicht im Klaren, was du hast, und weißt nicht zu schätzen, was dein ist, eingeflochten in diese illusionistische Beschaffenheit namens Leben.

Was für ein großartiges Ding, in die Sonne zu kommen. Was für ein großartiges Ding, sich nach Sonne zu sehnen. Was für eine großartige Sache, unter der Sonne zu sein.

Was für eine großartige Sache, auf der Erde zu wandeln. Und, oh, ja, die Sinne. Sie machen dich aufmerksam, und sie verschmelzen dich. Die Größe des Lebens zu bedenken – imstande zu sein, die Stimme eines geliebten Menschen zu hören und in dessen Augen zu sehen. Was für eine ungemeine Gabe, in der Lage zu sein, zu berühren und berührt zu werden. Und einen Pfirsich zu kosten und eine Blume zu riechen. Köstlich sind die Sinne. Sie sind nicht alles, und dennoch sind sie unvorstellbar. Wer denn könnte sich das ganze Konzept von Blumen ausgeträumt haben, ganz zu schweigen davon, Blumen um sich zu haben, die auf ihrem Weg in die Höhe mittels des Erdbodens voranrücken?

Sage Mir, was auf Erden ist nicht staunenerregend? Dass aus einer Eichel ein Baum hervorwächst, dass einer Blume ein Duft entströmt, dass Sprösslinge sich entwickeln und dass Wasser nass ist? Sind dies nicht staunenerregende Wunder unmittelbar vor dir?

Und wie sich euer Leib bewegt. Wie das Herz und der Geist euch auf diesen oder jenen Weg weisen. Bedenken wir Impulse und Ideen. Was für Kinder voller Reichtümer ihr doch seid.

Und woher rühren eure Impulse, und wohin geht ihr, selbst wenn ihr etwa meint, ihr ginget nirgendwohin?

Ja gar jene fiktiven Auffassungen von Zeit und Raum – sind sie nicht voller Vergnügen? Ihr könnt in dieser Welt früh oder spät dran sein, oder gar rechtzeitig, wobei ihr auch eine Ausdrucksweise in Gebrauch haben könnt wie<em> Schnee von gestern</em>, und wobei ihr sagen könnt: <em>Die Kirschblüten sind am Zweig</em>, und wobei ihr zur See, zu Land, oder in der Luft oder gar zu Fuß ein neues Land aufsuchen könnt?

Krieg und Gewalt existieren selbstverständlich, indessen ist das nicht zu glauben – dennoch, selbst so ihr weit davon entfernt seid, jemandem oder etwas Schaden zuzufügen, auch so dröhnt ihr nichtsdestotrotz.

Alles in der Welt zeitigt die eine oder andere Art von Kontrast. Rot und weiß. Blau und golden. Rote Himbeeren und schwarze Himbeeren. Iris und Blutendes Herz. Süß und sauer. Findet selbst an dem Kontrast Gefallen, dass die Menschen auf der Erde sich zutiefst so allerhand unterschiedlicher Positionen in der Welt annehmen können, dass Einige Kriegführen gernetun und dass Andere darüber fassungslos sind. Selbst dieses sorgt im Topf des Lebens fürs Umrühren.

Ihr könnt erkennen, dass Anschauungen des Gewinnens oder Verlierens unrichtig sind. Beide sind unzutreffend. Beide gründen einzig auf einem Gesichtspunkt. Was für einen Glauben ihr indes an diese Gegensätzlichkeiten aufbringt. Wie ihr an sie glaubt. Selbst so ihr etwa Frieden liebt, hasst ihr den Krieg und jene, die sich ihm anscheinend verschreiben. Einzig metaphorisch könnt ihr ein Friedens<em>soldat</em> sein. Ihr könnt eine Menschenmenge für Frieden sein, freilich könnt ihr keine Armee sein. Haltet das Licht, Geliebte, denn Ich habe es euch gegeben. So lange wie ihr durch Wut aufgewühlt werdet – dessen unbenommen wie gerecht-scheinend das Strittige sein mag -, wird der Krieg das Pferd besteigen und Feuer speien.

Es gibt keinen Krieg weit weg. Jeder Krieg ist nahebei. Der Treibstoff für Krieg ist in den Herzen, und alle Herzen werden versehrt, und das Leben gerät unehrerbietig. Es gilt euch nunmehr, Feindseligkeit von eurem Herzen loszuschütteln.

Woher kommt Feindseligkeit? Sie entspringt dem Fürwahrhalten von Gewinnen und Verlieren, und demnach übergebt ihr euch der Fortführung des Konzepts „ich, ich, ich“ und der „andere, der andere, der andere“, einerlei wie oft Ich euch zu verstehen gegeben habe, dass ihr, egal wie abgeschottet ihr voneinander erscheinen mögt, ein jeder Mein Eines Selbst seid. So ihr ein Geflackere von Getrenntheit an euch habt, bringt ihr Verpuffungen hervor. Die Idee von Getrenntheit führt euch zu dem Flächenbrand namens Krieg, einem nutzlosen ungereimten Anlauf, Friede zu erlangen.

Es gibt eine Menge kleiner Kriege, die in den Häusern, bei der Arbeit und auf den Straßen zugange sind. Kehrt der Trennung den Rücken. Gebt höheren Zuständen der Existenz auf der Erde statt, welche definitiv nicht Krieg sind.

Heavenletter # 5307 – 6.6.2015  An Antidote to Worry?

Ein Gegenmittel gegen Sich-Sorgen

Gott redete …

Im Himmel gibt es kein Traurigsein. Keine Panik, keine Ängstlichkeit. Ein gelindes Wissen ist das gegebene. Wo könnte im Himmel Sich-Sorgen-Machen eine Existenz führen? Der Himmel ist sorgenlos.

Rufe dir ins Gedächtnis, dass deine Seele im Himmel ist, und dass dein Herz in dem Meinen ist, demnach bist du Herz und Seele im Himmel. Sich-Sorgen und derartiges ist eine zusätzliche Erfindung, einem Flicken gleich. Sich-Sorgen ist nicht real, einerlei wie reell-scheinend es zu sein scheint. Sich-Sorgen ist wie ein Stock voller Bienen, die in dir herumschwirren.

Ist es nicht befremdend, dass euch Sich-Sorgen-Machen völlig real zu sein scheint, und dass Ich, der Gott von Allem, euch unwirklich erscheine, so, als wäre Ich ein nachträglicher Einfall oder ein Zusatz? Ihr seid der Angeschmierte, Geliebte. Dass ihr eure Wetten auf Sich-Sorgen platziert anstatt auf Mich, ist das gleiche, wie den Unterschied zwischen einem Pfennig und einer Mark nicht kennen. Der Unterschied beläuft sich auf kolossal Größeres. Der Unterschied ist, als kenntet ihr den Unterschied nicht zwischen einem Pfennig und dem weltweit größten Diamanten. Natürlich ist der Unterschied zwischen Sich-Sorgen und Mir größer als das.

Es gibt keinen wahren Vergleich, den man mit dem anstellen kann, was Ich euch bin.

Ich stelle Sich-Sorgen nicht her. Es muss so sein, dass Meine Kinder Sich-Sorgen erfinden und es weit und breit verstreuen. Sofern du ein König wärst, der auf einem Sorgenthron sitzt, würde ich dir empfehlen, abzudanken. Natürlich hat niemand einen Sorgenthron gern, und dennoch habt ihr eine ungemeine Anhaftung an euren Sorgenthron. Ihr seid ihn gewohnt, und ihr habt ihn gerne in Besitz. Selbst ein Kopfschmerz lässt euch wissen, dass ihr in einem Körper weilt, wo schlicht alles eintreten kann. Niemand bei gutem Verstand wird Sorgen auf sich ziehen, dennoch, hier habt ihr es und hier steht ihr, an Sorgen gefesselt, als würde Sich-Sorgen den Ton eures Lebens ausmachen und als lebtet ihr in einem Gefängnis der Sorge.

Es ist immer eine weitere Sorge im Anzug. Sorgen gehen euch nicht aus. Es muss so sein, dass ihr Sorgen in Großpackung zu einem Schnäppchenpreis ersteht. Oh, ja, Sorgen sind Dutzendware. Äußerst günstig. Man kann sie sogar ohne nachgefragt zu haben erhalten. Indes bekomme Ich nicht zu sehen, dass ihr Sorgen abweist. Tatsächlich bringt ihr sie herein, setzt sie euch auf den Schoß und haltet sie fest, als ginge es um euer liebes teures Leben.

Geliebte, Sorgen sind wie eine Droge, die ihr einnehmt und nach der ihr süchtig werdet.

Es gibt freilich gegen Sich-Sorgen ein Gegenmittel, und das ist arglose Treuherzigkeit. Unschuld macht sich keine Sorgen. Treuherzigkeit fasst nicht einmal auf das Konzept von Sich-Sorgen zu. Arglosigkeit ist sorgenfrei. Ein anderes Wort für Arglosigkeit ist Trautsein.

Ein treuherziger Säugling wird girren, und ein unschuldiger Säugling mag ja schreien, allerdings hat er nicht gelernt, sich Sorgen zu machen. Ein Baby ist, wo es ist in dem Augenblick, in dem es ist. Ein Säugling möchte jetzt zu essen bekommen. Er hat keine Gedanken an morgen in seinem Sinn. Er denkt nicht an morgen oder an nächstes Jahr oder an seine Pensionierung. Ein Baby ist augenblicklich, wo es ist, just in dem Moment des Hierseins. Traute Arglosigkeit stellt keine Vermutungen an. Ein Baby möchte jetzt im Augenblick gefüttert werden. Es denkt nicht an die Zukunft, ebenso wenig zieht es aus Folgerungen aus der Vergangenheit.

Ein Säugling weiß um sein Anrecht. Du allerdings kennst dein Anrecht nicht.

Sofern du keine Sorgen hättest, gäbe es nichts zum Sich-Sorgen-Machen! Was würdest du mit der Energie anstellen, die du hast, wenn du sie nicht auf Sorgen verschwendetest? Vielleicht würdest du sie auf Freude verschwenden, welche darauf beläuft, dem Universum, welches dich aufrechterhält, Liebe zu schenken.

Es ist gut zu wissen, dass Gott vorsieht. Rufe dir dies ins Gedächtnis. Rund um die Uhr – Gott sorgt vor.     

Heavenletter # 5308 – 7.6.2015  What Are Questions Anyway?

Was sind Fragen denn?

Gott redete …

Du bist jetzt auf einer neuen Ebene. Dein Bewusstsein ist auf einer neuen Ebene. Lasse daher dein Leben, deine Gedanken, deine Aktionen und Reaktionen ebenso auf einer neuen Ebene sich zubringen.

Ich unterlasse es, dein neues Bewusstsein eine höhere Ebene zu nennen, denn einhergehend mit höher ist niedriger, und mithin ein Werturteil. So stehen die Dinge in der Welt.

Du bist nicht genau die Charaktere von Jack und der Bohnenstange, der eine Stange von riesenhafter Höhe hochklettern konnte, was sonst niemand vermochte. Tatsächlich ist gar keine Bohnenstange von der Höhe gewachsen. Jene Geschichte entstammt dem volkstümlichen Erzählgut. Oben auf der Bohnenstange fand Jack einen Riesen.

Du wirst deine Höhen des Bewusstseins erklimmen und Gott finden. Du wirst herausfinden, dass du und Ich gleich groß sind. Wir könnten sagen: „Wie der Vater, so der Sohn.“

Der Punkt ist der, dass du ungestüm und rasch kletterst. Du kletterst ohne Unterlass, und du wirst bei Mir anlangen, und wie glücklich werden Wir sein. Du wirst der Späher sein, der auf den höchsten Baum klettert. Du wirst dir die Hand an die Augen legen, sodass du durch die blendende Sonne sehen kannst, und du wirst die Welt von einer derartigen Höhe her sehen, dass du alles von oben erblicken und wissen wirst, dass es alles dein ist.

Du bist immer am Höherklettern gewesen. Dies ist nicht neu. Und dennoch bist du nie damit fertig, nie damit fertig in dem Sinne, dass ein Braten im Ofen fertig ist und dass du ihn herausnehmen kannst. Du wirst höher und höher klettern in dem Sinne, dass du deine Wahrnehmung veredelst und abermals veredelst. Du wirst das Feinere wahrnehmen, und danach das noch Feinere. In einer langen Reise, dort bist du zugegen. Du wirst dir gewahr, die Endlosigkeit zu betreten. Du nimmst Endlosigkeit wahr, obschon du Endlosigkeit gewesen bist, deinem Maunzen und deinem Infragestellen von diesem oder jenem zum Trotz.

Du wirst zum Ende deiner Fragen gelangen, denn was für Fragen kann es da geben, so du erkennst, wie du Hand in Hand mit Mir gehst, so deine Hand zu der Meinigen gerät, so Meine Stimme zur deinen wird, und der Schlag Unserer Herzen Eins ist. Derweil Wir vollbewusst Eins sind, was für eine Frage zu stellen kann es da geben?

Falls es denn da noch ein du gäbe, würdest du, nehme Ich an, fragen:

„Gott, als ich noch nicht so nahe bei Dir war, wie ich es jetzt erkenne, was könnte ich da gerne gewusst und erkannt haben mögen? Was könnte ich Dich gefragt haben? Hätte ich Dich übers Wetter gefragt? Hätte ich Dich über den Sinn des Lebens insgesamt und über den Sinn meines Lebens im besonderen, wie ich es als getrennt von dem Deinigen sah, befragt? Hätte ich gefragt, wann ich heiraten werde? Hätte ich gefragt, wie viele Kinder ich haben werde? Und, wird mir all das erspart werden, was man als Unheil ansieht?

Gott, hätte ich Deinen Antworten zugehört? Wäre ich bei meinem Fragen in solch einer Hast gewesen, dass ich Deine Antworten hätte unter den Teppich kehren können, begierig, meine nächste Frage anzubringen, und dass ich Deine Antworten nicht wirklich begriffen hätte?

Es ist durchaus vorstellbar – ich hätte mir Jahre Zeit gelassen, um mir eine einzige Antwort von Dir zu Eigen zu machen, um sie in aller Gänze vernommen zu haben, um sie aber und abermals in mein Gewahrsein zu übermitteln, so lange, bis gesagt werden kann, dass ich sie wirklich mitbekommen habe.

Hätte ich gefragt: Was sind denn Fragen überhaupt? Und was sind denn Antworten? Was ist der Sinn von Sinn? Was ist der Reichtum, der daher rührt, dass ich eine Hand halte, die mir lieb und teuer ist? Wie kann es sein, dass die eine Hand mich wärmt, und eine andere nicht? Wie kommt es, dass Ein Gott ist und so zahlreiche verflossene, derzeitige und künftige Menschenwesen sind?

Könnte die Erde anders gewesen sein, als sie gewesen ist? Könnte es eine Welt gegeben haben, wo Esel fliegen und Vögel einen Karren ziehen? Selbst wenn es sich auf die Schöpfung beläuft, könnte ich da die Frage gestellt haben, wie ich denn anders wäre, falls die Erde anders gestaltet wäre? Was fange ich danach mit den Antworten an? Würde ich sie archivieren oder sie in eine Küchenschublade stecken, wie ich es mit vielen Dingen tue, bei denen ich momentan nicht richtig weiß, wohin ich sie legen soll?

Gott, hätte ich auch so noch Eigentum, bei dem ich mir Gedanken mache, wohin ich es schaffen soll?“

Heavenletter # 5309 – 8.6.2015  Let the Sun Come In

Lasse die Sonne herein

Gott redete …

Natürlich, Wir legen keinen Nachdruck auf Beschwernisse. Natürlich möchten Wir Unsere Aufmerksamkeit auf all die Güte gerichtet sehen, welche die Welt darbietet, und die du der Welt darbietest, und die Ich dir darbiete.

Meine Geliebten, ihr seid euch fürwahr nicht gewahr, dass das Vergangene etwas zum Los-Lassen ist, die beglückende Vergangenheit wie auch die missliche, beide. An ihnen festhalten bedeutet ein Sehnen, welches nicht erfüllt werden kann. Das Verflossene ist vorüber, und nun möget ihr damit durch sein und auf neuen Weiden umherstreifen. Die Vergangenheit kann nicht zu euch zurückkehren.

Selbstverständlich ist es leicht gesagt: „Lasse die Vergangenheit los.“ Indes ist es nicht so leicht, dies zu bewerkstelligen.

Es gibt Zeiträume, bei denen du alles geben würdest, um das Verflossene zurückzubekommen. Vielleicht Weihnachten oder Thanksgiving in deinem Zuhause aus der Kindheit in längst verstrichenen Jahren.

Es gibt Zeiträume, die du lieber nie mehr bedenken möchtest, da sie unglücklich für dich waren. So eine Zeit könnte ein Weihnachtsfest gewesen sein, als du außen vor gelassen wurdest. Oder ein Thanksgiving Tag, als du hungrig warst.

Sich gleichermaßen die guten wie die schlimmen Zeiten ins Gedächtnis zurückrufen lässt euch eines Empfindens von Schwund eingedenken. Ein Verlustempfinden ist ein Verlustempfinden. Sowie du den Verlust jetzt wiederaufleben lässt, machst du ihn präsent, und damit macht dich dein Verlustempfinden zu einem Opfer. Eine Tradition des Opferseins belebst du neu und du trägst es bei dir. Einerlei für wie wohltuend du Partien des Verstrichenen oder für wie bitter du sie befindest, du setzt dich als Opfer auf die Seite. Es ist das armselige du, welches derzeit solche schönen Erinnerungen hat, und es ist desgleichen das armselige du, welches weiland schmerzhafte Erlebnisse hatte und dieser Tage irgendwie an ihnen festgehalten hat, vielleicht wie einen Orden, den du trägst, vielleicht wie eine Ansteckplakette mit der Aufschrift: „Ich Armer. Wie ist es mir weh.“

Es war einmal, da warst du jung und schön und umgeben von geliebten Angehörigen, bloß, damals warst du dir nicht im Klaren, wie geliebt du warst, und dass der Rahmen, in dem du dich zutrugst, ein ausgezeichneter war. Ein Mal wurdest du unterdrückt und schriest ungeheuer auf, das verschonende Erbarmen setzte nicht früh genug ein, um der Rolle, in du dich hineingeworfen fandst, Abhilfe zu schaffen.

Worin liegt dieser Tage der Unterschied, unterdessen Gedanken an Vergangenes nachklingen und dich traurig machen? Wie viele Male hast du das Vergangene wiederzubeleben, bevor du schlicht sein kannst, wo du soeben gerade bist?

Wie viele Male musst du in der wiedererinnerten Vergangenheit eine Hauptrolle spielen? Wie viele Male musst du die Küsse und Schmisse der Vergangenheit innerlich wieder erleben? Jene sind schließlich doch jetzt. Schönes Verflossenes ist schmerzhaft. Die unglückliche Vergangenheit führt ihren Schmerz fort. Du warst damals hilflos. Du bist jetzt hilflos. Vielleicht hätte das Geschehene niemals geschehen sollen, gleichwohl hämmerst du unablässig Nagel um Nagel des Vergangenen hinein, das deinen Wünschen gemäß nie hätte so sein sollen. Ja, du rufst es dir inniglich ins Gedächtnis zurück. Und du findest, du seist nach wie vor außerstande, nunmehr in deiner Träumerei für dich selber einzutreten.

Oh, mit dem Verflossenen durch sein. Oh, mit einem neuen Schiff rund um die Umzäunung der Vergangenheit segeln. Oh, die Fesseln der Vergangenheit abwerfen. Oh, eine Gegenwart ohne die Last der Vergangenheit und ohne die Sorge um die Zukunft flechten. Du spielst eine alte Aufnahme zurück, und du spulst zum Künftigen vor, und somit lässt du die Gegenwart aus und weinst über die Vergangenheit, darüber wie sie war, oder über die Vergangenheit, dafür dass sie nie mehr zurückkehren wird. Die Gegenwart wird nicht ausgelebt, unterdessen das Vergangene aber und abermals durchlebt wird, und unterdessen um die Zukunft Ängste aufleben, selbst so Ich euch zu verstehen gebe, dass es keine Vergangenheit und dass es keine Zukunft gibt.

Macht es zu eurer Nummer, diesen köstlichen Augenblick, welcher soeben vor euch weilt, zu genießen. Wann artet er zu eurem Auftritt aus? Wann werdet ihr die Blenden in eurem Geist hochziehen und die Sonne hereinlassen, um die Welt, Allen zuliebe, zu erhellen?

Heavenletter # 5310 – 9.6.2015  The Blessings of Inner Grace

Die Segnungen inwendiger Huld              

Gott redete …

Unentwegt ist durch deine Blutbahn ein Verkehr mit Mir am Laufen. Ich bin nie absent. Ich bin euch immer zugänglich. In null Komma nichts bin Ich euch zugänglich. Ich stehe jedem offen. Nicht jedermann ist Mir gegenüber aufgetan.

Sofern du ein Menschenwesen bist, bist du es wert, mit Mir innig zu verkehren. Du wirst eher ein Fenster geschlossen gehalten haben. Es kann sein, du hast Angst, von Mir etwas zu vernehmen und Mir näher zu kommen. Du könntest zaghaft sein, dein Ego los zu lassen, welches du als deine Freude im Leben erachtest.

Der Fakt ist – Ich BIN die Freude in deinem Leben. Mit Mir in Verbundenheit stehend, bist du mit Mir in Verbindung, und Ich bin die sonnige Seite der Straße. Ich bin, was Ich ansage. Ich zaubere keine Tricks aus dem Ärmel. Ich bin geradeheraus mit dir. Ich sage, was so ist.

Du bist einem Empfinden zugeneigt, du gebest etwas auf, so du zu Mir her kommst. Du hast die Vergangenheit aufzugeben. Du hast die verkehrte Identitätskarte aufzugeben, die du als die deinige ansiehst. Auf deiner Karte steht etwa: „Hans, Computer-Programmierer.“ Sie schließt dein Alter, die Stadt, wo du lebst, und ein Foto mit ein, das dem Foto eines kürzlich in Haft genommenen Verbrechers ähnelt. Dies wird schwerlich deine Identität darstellen.

Deine Identität ist ungemein umfassender. Der Personalausweis, den Ich dir gebe, kommt dem folgenden eher gleich:

„Geliebtes Kind Gottes und des Universums. Himmelsbürger. Meister des Freiseins. Bewusstseins-Befugt. Emissär Gottes. Wahrsager Gottes. Einer, der Gott liebt. Schauspieler in der Welt. Darsteller. Vielleicht Tänzer, Komödiant und/oder Tragöde. Zeitweiliger Bewohner auf Erden. Gesegnet durch Gott. Hat eine Fluglizenz, so weit und so hoch zu fliegen, wie er möchte. Volle Freiheit, seine unermessliche Weite zu erkennen und sie mit Allen zu teilen. Meister der Erschaffung. Intelligent, Allwissend, Maler, Musiker, Liebhaber Aller, Akrobat des Lebens auf der Erde.“

Dein Alter? Unendlich. In der Universum-Universität immatrikuliert. Wird seinen Abschluss mit summa cum laude machen.

Geliebte, Ich bin die Freude im Leben, auf die ihr sehnlichst aus seid. Ich sorge für euch, egal wie die Dinge stehen. Gott sieht vor. Was für ein Geschenk das Leben doch ist, welches Ich euch zukommen lasse. Es ist den Gegenwert eines Lösegelds für einen König wert. Was für ein kostbareres Geschenk kann es auf der Welt geben denn das Leben selbst? O! Staunenerregend!

Du bemerkst, dass du in zwei Welten lebst, nicht wahr? Die obere Schicht, und die tiefe, göttliche feine Schicht. Sie sind Schichten des Bewusstseins, freilich mehr als Schichten. <em>Ein</em> Durchlauf oder <em>eine</em> Schicht existiert und ist genau und effektiv. Die Oberflächenebene scheint fürwahr schier für jeden, der auf der Erde am Leben ist, effektiv und wahrhaftig zu sein. Die gesamte Welt des Tätigseins, womit du bewussterweise deine Zeit zubringst, ist ein Kniff von Zeit und Raum. Zeit und Raum sind nicht real, jedoch fallt ihr auf sie voll rein und kauft euch dort ein. Sie sind Irrlichter. Realität ist beständig. Wahrhafte Realität ist kein Schwindler. Die physische Ebene des Lebens allerdings ist ein Schwindler, und sie beschwindelt dich aber und abermals. Du erstehst dir ihr gesamtes Palaver.

Ein Schwindler trickst dich aus, ihm zu glauben. Er ist ein Hochstapler. Er sieht durch dich hindurch. Du siehst nicht durch ihn hindurch. Er hat dich in seinem Handinneren. Wie verzaubernd ein Schwindler ist. Er lockt dich, macht dir ein X für ein U vor und belässt dich dort am Japsen.

Der Schwindler, über den Wir hier reden, ist die relative Welt. Sie weiß mit Sicherheit, wie es hergeht, dich zu verzaubern und in Versuchung zu bringen. Sie ist in ihrem Eifer unermüdlich. Sie hat helle Lampen, allesamt mit Neon versehen, und sie gibt zudem die Schönheiten der Schöpfung als Zugabe drein, die schönen Wälder und Blumen und die Natur vom Allerfeinsten.

Die Natur hat im Grunde genommen kein absichtsträchtiges Vorhaben aus sich selber heraus an sich. Sie ist arglos ahnungslos. Die relative Welt spiegelt schier das allgemeine Einvernehmen der Menschheit wider. Du bist dein eigener Beschwindler. Du liebst Flitter. Du kehrst ihn in deine Arme hinein auf. Du bekommst, in einem Anlauf, von ihr geheilt zu werden, mehr von ihr in den Blick. Dennoch lässt dir das Mehr des relativen Lebens, von dem du dir Linderung suchst, nicht seine versprochene Abhilfe zukommen.

An der Stelle trete Ich herein, um dich von der Ausschweifung des Äußeren weg, zu den beglückenden Segnungen des Inneren hin, umzulenken. Mache dir Mich zunutze. Ich warte auf dich.

Heavenletter # 5311 – 10.6.2015  A Thief of Peace

Ein Dieb des Friedens               

Gott redete …

Friede ist möglich. Er ist nicht nur möglich, er ist nahe in Reichweite. In deinem Herzen brauchen keine Gegner zu sein. Feinde existieren nicht, es sei denn in deinem Herzen. Und falls du im Herzen eines Anderen als möglicher Gegner existierst, ist das eine Heimsuchung des Herzens des Anderen. Feinde sind eine behauptete Illusion, errichtet auf Heißluftballons.

Jemand, den du als einen Gegner siehst, ist ein Freund, mit dem du dich auseinanderdividiert hast. Es kommt zu einem Fehlverstehen und danach überkommt Sich-Zerstreiten. Momentan hat dein Freund deine Gefühle verletzt, und du blockierst dein Herz. Jetzt fühlt sich dein Freund von dir versehrt. Alle beide rechtfertigen ihren Schmerz mit Begründungen über Begründungen. Ihr baut ein Arsenal von Angriffen auf.

Es ist mit Freundschaften, die schief gegangen sind, eine drollige Sache. Vorwürfe-Machen hebt an. Vorwürfe-Machen hebt an, unterdessen was zwischen zwei oder mehreren Parteien vonnöten ist Offensein ist, und nicht Vorwürfe. Aufrichtigkeit ohne Verargen ist eine erkleckliche Sache. Vorwürfe-Machen ist der Feind von Freundschaft. Sowie Vorwürfe mit im Spiel sind, hat eine oder haben beide Parteien nicht gehört, was die andere Seite sagen möchte, und sie schickt sich zu fruchtlosem Bemühen an.

Krieg ist ein fruchtloses Unterfangen. Er überbringt euch keinen Frieden im Herzen. Krieg verschlimmert Feindseligkeit. Er ist ein Schulbubenspiel, wo ein Land oder die eine oder andere Person die andere auszustechen sucht. Das eine Land oder die eine Person wird besiegt, und eine andere wird nichts gewinnen. Der Gewinner gewinnt nichts als einen kurzen Atemzug Siegerstolz, einen Moment lang, und nichts als das Kleinkriegen der anderen Seite. Wer stellte zwei Seiten her?

Wehret beim Krieg den Anfängen. Wo liegt das Fehlverstehen? Wessen Stolz ist verletzt?

Stolz von der Art ist immer von schmächtiger Natur. Er ist nie großartig, diese Art Ego-Stolz, der in verwundet sein ausartet. Er wurde als erstes verletzt, und jetzt beharrt er auf Sieg über einen Anderen. Ihr haltet mehr inne, denn euch um Stolz zu kümmern und euch auszupolstern. Stolz ist immer klein. Er sagt:

„Schaue mich an. Ich bin hier. Achte auf mich. Nimm deine Augen nicht von mir weg. Ich bin wichtig. Insofern, bücke dich zu mir. Wenn mein Stolz verletzt ist, musst du mein Feind sein. Du bist schlicht wie jemand, der mir wehtat, bevor du das Bild betratst. Oh, ja, ich sehe meine Vergangenheit in dir, und ich möchte dich bis zum Ende bekämpfen. Dein Übergriff auf mich muss zermalmt werden, und ich werde ihn zermalmen und dich dabei mit.“

Und so gerät eine Pfütze zu einem Teich oder einem Fluss oder gar zu so etwas Großem wie einem Ozean, gleichwohl weiß der Ozean um Besseres. Ein wahrer Ozean ist mächtig und sucht nicht Zuflucht im Zanken. Krieg ist ein ernsthaftes Geschäft, indes beläuft er sich aufs Zanken über eine Bewandtnis aus der Vergangenheit, welche zur Gegenwart hervorgezogen wird. Der Krieg ist ein Friedensdieb. Die Situation ist nicht die missliche Lage. Die missliche Lage ist du. Du siehst, was du siehst, und du mischst deine zugrundeliegende armselige Sehkraft aber und abermals zusammen.

Du wirst in deiner Überzeugung stark, dass du nicht bezwungen werden dürfest, und daher stellst du dich auf Krieg ein und gehst deinen Zorn an, er möge Milderung erfahren. Was für eine kleine Sache dein Zorn und dein Anspruch auf Beschwichtigung doch heißt. Möchtest du jemanden in Unterwerfung hinein drangsalieren? Was kann so wundervoll daran sein, einen Anderen unter deine Knute zu bringen?

Sofern du Friede möchtest, kannst du ihn haben. Als erstes kommt Verstehen. Mit Nachvollziehen-Können kommst du aus dem Gewühle heraus. Du gelangst in eine größere Arena. Friede ist Sprünge vor Sich-Wehren. Friede ist eine anders angelegte Art von Handeln denn Krieg. Er ist nicht Aggression. Friede sieht etwas viel Machtvolleres als Krieg. Friede sieht die Auflösung von Fehlverstehen. Nachvollziehen-Können säubert die Tafel. Es gibt einen Bereich, wo Verstehen verwirklicht und umgesetzt wird.

Verstehen-Können ist in eurem Arsenal ein wunderbares Werkzeug. Friede bezwingt Fehlverstehen an jedem Tag. Friede bringt dich in Führung. Wir reden von Friede als Liebe, welche sich von deinem Inneren her erhebt. Friede lässt verkehrte Auffassungen los und tut Herzen auf.

Sei umsichtig, was den Stolz, welcher dich verzehrt, angeht. Sei sorgsam, was das Einnehmen einer unerschütterlichen Position angeht. Sei gewissenhaft, was das Nähren von Kriegsbetriebsstoff angeht. Habe nicht das Gefühl, ausgenutzt zu werden, und auferlege Anderen nicht deine Vergangenheit. Gelange aus der Feindseligkeit deines Herzens heraus, und du wirst sie im Äußeren nicht mehr länger unter den Augen haben. Nun kannst du die Wahrheit des Friedens erklären.

Heavenletter # 5312 – 11.6.2015  Fear Likes to Say „Boo!“

Angst sagt gerne „Buh!“             

Gott redete …

Habe keine Angst. Sei frei von Angst. Dies ist keine neue Idee. Wofür hast du Angst nötig? Wieso den Schatten von Angst über dich legen? Wieso dich den Machenschaften von Furcht unterwerfen? Du musst inzwischen genug Angst gehabt haben. Die Zeit der Angst ist vorbei.

Nicht Angst jagt dich. Du stellst der Angst nach, gleichsam als wäre sie eine alte Freundin, die dir lieb ist. Du hältst unentwegt Ausschau nach ihr. Du bist rasch dabei, Angst willkommen zu heißen. Für Angst raffst du gerne den Vorhang auseinander. Einerlei wie unbehaglich du dich fühlst was Angst angeht, du tätschelst ihr auf den Rücken und sagst „Heh, komm herein. Ich habe dich erwartet.“

Angst spannt deine Muskeln an und quetscht deine Verdauung zusammen. Auch so fegst du Angst in dich hinein, als hielte sie für dich ein Vermögen an froher Botschaft bereit. Ich, Gott, bin weitaus mehr als ein Gegensatz zu Angst. Ich bin jenseits von Angst. Angst ist neben Mir eine Petitesse. Entscheide dich jeden Tag für Mich, nicht für Angst. Wie treuherzig du doch gegenüber der Angst bist, und wie Meiner ungewiss. Die Welt steht in der Tat auf dem Kopf.

Die Zeit von Furcht ist vorüber. Furchtlos ist nicht das gleiche wie nachlässig. Es sind zwei verschiedene Dinge. Unverzagt heißt nicht, dass du beim Gehen nicht hinschaust. Es heißt nicht, du bist tollkühn. Falls du es im Winter mit Kälte zu tun hast, ziehst du dir einen Mantel an, sobald du ausgehst. Wenn dir beim Essen etwas verdorben vorkommt, isst du es nicht. Zugleich gilt es dir nicht, der Angst mit offenen Armen entgegenzugehen.

Ohne Angst kannst du ganz gut zurechtkommen. Sie wird aus dir ein nervöses Wrack machen, sofern du es ihr stattgibst, in dein Leben einzumarschieren. Sie wird das Heft in die Hand nehmen. Angst ist ein Rabauke, der sich seinen Weg hinein ergreift. Lasse die Angst dich nicht drangsalieren. Sie hat kein Recht, ihren Fuß zwischen die Tür zu stellen, und es dir zu verunmöglichen, die Tür zu schließen. Du hast die eindringende Angst nicht mit Guten Morgen, mit Guten Tag, usf. zu grüßen.

Wer sagte denn, du seist außerstande, Angst zu verscheuchen? Stehe in aller Größe da. Stehe aufrecht. Ich sage dir, es soll in deinem Herzen für Angst keinen Raum geben. Angst kann weggehen. Erteile Angst bei dir keinen Zutritt. Es gehört dir nicht, furchtsam zu sein. Du hast der Furcht bereits zu viel Unterkunft geboten.

Es ist nicht so, dass Ich dich bitte, heldenhaft zu sein. Angst ist nichts als ein Aasfresser. Du hast nicht unerschrocken kühn zu sein. Angst gehört ganz einfach nicht gefürchtet. Angst liebt es, „Buh“ zu sagen. Sie kann ja alles mögen, was sie möchte, und – du kannst es sausen lassen, vor einem Tunichtgut wie Angst Bammel zu haben. Angst betritt mit einem großtuerischen Gang einen Raum. Sieh der Angst ins Auge, und drehe ihr alsdann den Rücken zu. Du hast zu ihr nicht höflich zu sein. Der Angst geht Feinheit ab. Sie weidet sich zu sehr daran, sich beleidigt zu fühlen.

Ich erteile euch die Erlaubnis, mit dem Fuß auf die Angst zu stampfen. Serviert sie ab. Kickt sie hinaus. Angst gehört euch nicht zu. Sie ist nicht euer Mitstreiter.

Furcht ist ein Dieb. Sie stiehlt euch Freude weg.

Sie grient über eure Unannehmlichkeiten. Sie jubelt sich selber zu und schert sich einen Dreck um euch. Sie sieht euch gerne in euren Stiefeln zittern. Sie bringt sich in fast jeden wachen Moment ein, und selbst in euren Schlaf. Ihr bebt. Die Angst lacht in sich hinein. Sie ist nicht unverfänglich. Sie ist bösartig. Angst möchte euch gerne in Furcht ertrinken sehen.

Angst treibt sich auf einem Plünderungszug um. Sie ist ein Eintreiber der Herzen Meiner Kinder. Sie stampft auf ihnen herum. Sie ist stolz auf das Unheil, das sie anrichtet. Angst mag ja etwa mit den Augen blinzeln, dennoch ist sie schlimmer als ein Unheil-Ersteller. Angst kommt kein erquicklicher Nutzen zu. Sie wendet nichts von dir ab, mit der einen Ausnahme – Zuversicht.

Sage der Angst ein für alle Mal Adieu. Sie wird weiterhin versuchen, sich unter ein, zwei Vermummungen heranzuschleichen. Manchmal heißt sich Angst Sorge. Was für ein Spielverderber Angst doch ist, egal unter welchem Namen.

Stelle dich vor diese Illusion der Angst hin. Sprich:

„Verschwinde, in Gottes Namen, hau ab. Du bist vom Antlitz der Erde verbannt. Du bist ausgebootet. Du bist aus meinem Leben heraus. Kreuze nicht wieder auf. Denke nicht einmal mehr daran. Fort mit dir. In Gottes Namen, lasse mich sein und in Ruhe.“

Heavenletter # 5313 – 11.5.2015  Earthquake in Kathmandu

Erdbeben in Kathmandu             

EARTHQUAKE IN KATHMANDU – Heavenletter sozusagen außer der Reihe

11.5.2015

ERDBEBEN IN KATHMANDU

Chetan schrieb am 7. Mai 2015 im „Heavenletter Spiritual Forum“ die folgenden Zeilen …

„Gott sagt, nichts sei ein Unglück. In der letzten Woche hatten wir in Kathmandu ein entsetzliches Erdbeben. Gott, bitte gib uns zu verstehen, wie derartige Tragödien zu verhüten sind.“

Gott antwortete:

Geliebter Chetan, allem voran, deine Zeilen sind in deinem Herzen mit Liebe für die Menschheit als Ganzes geschrieben. Das nehme Ich mit Beifall auf.

Zugleich sind hier etliche Annahmen mit im Spiel. Du glaubst an deine Annahmen. Du bejahst sie, als wären sie Fakt. Du stellst sie nicht in Frage. Ihr zieht nicht einmal einen Augenblick lang in Betracht, sie anders und sonstwie in den Blick zu nehmen. So ist die Welt.

Tatsache ist, die ganze Welt scheint deine Voraussetzungen zu teilen. Und diese Annahmen oder vorausgesetzten Mutmaßungen sind von wertender Manier.

Ein Jeder auf der Erde ist sich sicher, ein Erdbeben sei schrecklich. Eurem Blick ist es schrecklich. Du und alle Menschenseinswesen auf der Erde sind nicht gelassen hinsichtlich dessen, was sich zuträgt, und welches ihr lieber nicht sich zutragen sehen möchtet. Erdbeben erwecken gewisslich den Anschein, Schrecken zu erzeugen. Und ihr seid euch sicher, dass Erdbeben und Tod und derartig radikale Umschwünge Tragödien darstellen. Sie sehen wie Tragödien aus; die Menschen weinen, und ihr seid der Überzeugung, es sei eine Tragödie. Ein Erdbeben überkommt als ein Schock, nicht als etwas Überraschendes, und mithin wird es als eine entsetzliche Sache bezeichnet, als eine Tragödie ungeheuren Ausmaßes.

Der Tod eines einzelnen Menschen, selbst wenn er erwartbar war, ist denen, die diesen Menschen lieben, eine Tragödie. Zweifelsohne, der Tod ist schwer zu ergründen. Wann denn jemals ist der Tod, so wie er in der Welt in den Blick genommen wird, etwas anderes als Schrecken gewesen? Ein geliebter Nahestehender (oder gar du) ist abrupt weggebracht. Ein Jeder erhebt Einwände gegen den Tod. Ihr möchtet ihn gerne debattieren. Wie geht es zu, dass ihr nicht zu erkennen bekommt, dass der Tod ein Segen ist?

Ich mute euch nicht an, ihr hättet anders zu erleben und anders zu empfinden. Ihr könnt eure Tränen nicht ab- und andrehen, als hättet ihr einen Zapfhahn vor euch. Ebenso wenig bringe Ich euch vor, eine Glaubensüberzeugung habe im kurzen Moment eines Augenaufschlags zu Fall gebracht zu werden.

Euer Leid an einem Erdbeben, welches arglose Leute überkommt, fühlt sich, selbst wenn ihr persönlich nicht davon betroffen seid, real an, es sieht real aus – euer Herz schmerzt, gleichsam als wäre das real, und ihr seid vollauf der Überzeugung, Erdbeben seien schlimm und ihnen gingen erlösende Eigenschaften ab.

Die Crux bei all dem Leiden ist die, dass ihr an Verlust glaubt. Ihr wisst nicht, wie es geht, Verlust un-zuvermuten [im engl. Text: „to unbelieve in loss“; es gibt im Engl. das Wort „to unbelieve“ nicht; Anm.d.Übers.]. Es sind derart viele vermeintliche Einbußen zugange, vielleicht eine endlose Liste davon. Jeder hat Furcht vor Verlust, außer es geht um einen Schwund von Kopfschmerzen, Akne oder Übergewicht.

Kleine Kinder gestalten aus vermeintlichem Abhandenkommen ein Spiel. Sie praktizieren Nichtvorhandensein beim Versteck-Spielen. Die Sache beim Versteck-Spielen ist die, dass das angebliche Nicht-Da-Sein nicht echt und zutreffend ist. Mit zugedeckten Augen gibt etwas, was da war, den Anschein ab, nicht mehr länger da zu sein. Es ist zeitweilig einfach der Sicht verborgen.

Versteck-Spielen hat ein glückliches Ende. Sobald einmal die Hände von den Augen genommen sind, oder sobald die Schwester oder der Bruder hinter einem Baum hervorkommt, bemerkt das Kind, dass das, was sich anscheinend davongemacht hatte, in Wirklichkeit die ganze Zeit über da war. Und das Kind lacht.

Du würdest das Verlustempfinden dreingeben, sofern du wüsstest Wie.

Bitte verstehe – Ich bin Mir im Klaren, dass die Einlassungen, die Ich hier vorbringe, euch und sonst jemandem nicht das, was ihr als eine Tragödie bezeichnet, auf irgend eine Weise zu einer minderen Tragödie machen. Natürlich bin Ich Mir darüber im Klaren. Möge der eine oder andere in dem, was Ich hier zu verstehen gebe, etwas Trost finden. Ich spreche mit all der Liebe in Meinem Herzen, und jene ist beträchtlich.

Wir sehen uns auch der Behauptung, die Ich ausgesprochen habe, gegenüber, dass Ursache und Wirkung nicht existent sind. Dieses bildet ganz einfach nicht euer Erleben. Wenn ihr eine Gabel in die Luft haltet und lasst sie los, fällt sie auf den Boden.

Sofern es Endlosigkeit gibt, und sofern in der Realität Vergangenheit oder Zukunft oder Zeit schlechterdings nicht da sind, ist eine Endlosigkeit von Existenz das gegebene. Seien läuft nicht in Zeit, oder nicht in Erfahrung, oder nicht in Ursache und Wirkung auseinander.

Sofern Wir über die allgemein akzeptierte Realität des Lebens in der Welt, und darüber, dass etwas das Erdbeben, dass etwas das Herzeleid und den Verlust an Menschenleben, an Besitztümern und den Schwund der Welt in Nepal, wie sie einem bekannt war, verursacht habe, sprechen wollen, dann könnten Wir Uns mit der Aussage befassen, dass die Welt in Nepal bis zum Bersten angefüllt war mit dem gesamten Bewusstsein eines Jeden in der Welt. Die ganze heiße Luft wurde zu diesem Zeitpunkt zum Platzen gebracht, in etwa einem Nagel gleich, der in einem Reifen ein Loch erzeugt, welches jenen Reifen zum Platzen bringt. Nicht die ganze Welt war am Explodieren. Die heiße Luft barst an einer einzigen Stelle durch. Ein Erdbeben ist wie eine Sicherheitsmaßnahme.

Es ist kein neuer Gedanke, dass jeder jedem für alles in Verantwortung steht. Entsinne dich, verantwortliche Zuständigkeit bedeutet nicht Schuldzuweisung. Rangiert Vorwürfe-Machen aus.

Ein Erdbeben hilft den Menschen auf die Sprünge, sich die Dinge gut zu überlegen. Mit hinlänglich Liebe, welche auf Erden zugewendet und in Empfang genommen wird, wird dermaßen viele heiße Luft schlicht nicht aufkommen. Wir können wütende Entrüstung und Wir können Anschuldigungen und Wir können andere Menschen Schlecht-Machen als heißer Luft Vorschub-Leisten bezeichnen. Wettert nicht gegen die Welt. Hebt sie hoch. Liebt sie. Habt und schenkt Glücklichsein.

Erdbeben bringen überdies durch das innige Bestreben von Menschenherzen, ihren Brüdern und Schwestern zu Hilfe kommen zu mögen, Menschen zusammen. Liebe und Beherztheit sind am Zunehmen, und Einssein ist im Aufstieg begriffen.

Geliebter Chetan, du, der du diese lautere Frage zum Förderlichen Aller so liebenswürdig aufgebracht hast, auch du hattest die Möglichkeit in Sicht gehabt, dass es Erdbeben nicht zu geben habe. Ich bitte dich und einen Jeden, euch unausgesetzt nach beträchtlicheren Möglichkeiten umzusehen.

In Liebe, Gott

Heavenletter # 5314 – 12.6.2015  The Soul That You Are

Die Seele, die du bist

Gott redete …

Ärger ist ein großer Stolperstein. Es rührt von einem Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen her, dass Ärger sich anhäuft. Ich rede von ungezügeltem Ärger, von Zorn, von ungemeinem Missfallen. Einerlei wie berechtigt der Ärger sein mag, er ist nicht vortrefflich. Ich weiß, dir wäre es lieber, keinen Ärger zu haben. Dir ist das klar – du könntest was auch immer gelöst gehört besser ohne Ärger lösen, und dennoch verspürst du Wut und vermagst sie anscheinend nicht in Grenzen zu halten.

Wenn du erzürnt bist, fliegst du aus der Haut. Ehrlich gesagt, liebe Freunde, ihr seid nicht bei vollem Verstand, wenn ihr vor Wut kocht. Ärger entlädt sich. Er ist kein guter Handhaber des Lebens.

Selbstverständlich kann Ich es Mir erklären, dass ihr, sobald ihr wütend seid, nicht wisst, wie dem zu widerstehen sei. Wut zerstört euren Frieden, und ihr seid schwankungsanfällig. Ärger hat euch übernommen.

Wenn ihr euch in einem Anfall von Wut befindet, ist das alles, was ihr sehen und fühlen könnt. Ihr möchtet nicht wütend sein. Ihr wisst, Wut ist kein rettendes Element, und ihr wisst, dass die Wut euch zu Eigen ist und nicht sonstwem. Jemand steuerte etwas in euch an, und ihr sperrt euch selber in der Wut ein.

Wut macht euch auf etwas in eurem Inneren aufmerksam, worum ihr euch zu kümmern habt. Inwendig in euch. Nehmt euch als erstes euch selbst vor. In einem Wutzustand seid ihr ein zu heißer Ofen. Lasst eure Temperatur absinken, bevor ihr der vermeintlichen Ursache eures Ärgers gegenübertretet. Du hast eine Kernfrage, Lieber.

Andere haben ihre Kernfragen, zweifelsohne, gleichwohl ist es deine Thematik, der du dich zuzuwenden hast.

Dein Ärger rührt irgendwo tief drinnen von der Vergangenheit her. Es ist nicht fair, dieser Tage deinen Ärger auf jemanden zu speien. Im Großen und Ganzen, du wurdest irgendwo in früheren Tagen verunklart. Dir wurde getrotzt, höchstwahrscheinlich noch bevor du das Wort beleidigen überhaupt kennen gelernt hast. Du warst damals wehrlos, und du fühlst dich dieser Tage wehrlos. Du wurdest nicht in den Blick genommen. Du kannst durchaus vollauf richtig liegen. Dennoch, Ich sage dir, dass deine Wut außerhalb des zulässigen Bereichs angesiedelt ist.

Egal bei wie vielen Gelegenheiten du die Wut zum Ausdruck gebracht, bei wie vielen Gelegenheiten du Ärger abgelassen hast, er ist auch so noch da, drauf und dran, zu jeder Zeit loszugehen.

Wut ist nicht nichts. Sie ist Brandstiftung, Geliebte. Sie ist entzündlich.

Für jene unter Meinen Kindern, die durch selbstgerechten Ärger ungemein stark gezeichnet sind, lasst es Mich euch nun offen heraus sagen, was Wut ist. Sie ist du, du, der du frustriert bist. Sie ist du, frustrierterweise wovon – was ist deiner Anschauung nach wirklich die Ursache deiner Frustration? Was möchtest du gerne erfüllt sehen und was ist nicht fortwährend erfüllt? Bisweilen ist es selten erfüllt. Was ist es deiner Meinung nach wirklich, was dich bis über Verstörtheit hinaus wütend macht?

Getraue Ich Mir, es zu sagen? Vielleicht wirst du es nicht mögen.

Vielleicht überkommt dich ein Lächeln und du gestehst ein, dass es stimmt, was Ich sage. Was möchtest du im Grunde genommen? Worauf beläuft sich dein frömmelnder Ärger?

Im Großen und Ganzen beläuft er sich darauf, dass du deinen Willen nicht bekommst. Dies erregt deinen Ärger. Dies ist die Basis von so vielem Ärger, und dies ist es, was zu Krieg führt.

Unterhalb dieses Anschlages, deinen Willen nicht zu bekommen, liegt der Angriff auf dich, kein Gehör zu bekommen, nicht gesehen, nicht anerkannt zu werden und nicht die Ansprüche zuerteilt erhalten zu haben, die du verdienst. Du greifst auf deinen Wert nicht zu, und mithin packst du ihn von Anderen. Sowie du an deinen Wert glaubst, wird Wut nicht ihr hässliches Gesicht aufrichten. Unrecht wird unter Umständen auch so noch geschehen, es wird dir aber nicht mehr den Tag ruinieren. Du wirst deinen Kopf nicht mehr verlieren.

Du glaubst an dich einfach noch nicht. Du verdienst es, geliebt und geehrt zu werden. Du verdienst es, für die Realität, die du bist, anerkannt zu werden. Du bist Mein Kind, und es ist dein Recht, als die königliche Seele, die du bist, behandelt zu werden.

Sobald du deinen Wert für Gottes Königreich erkennst, wird es nicht mehr so stark von Belang sein, wie Andere dich behandeln oder nicht mit dir umgehen. Falls jemand über deine Herrlichkeit stolpert, wird es nicht so eine große Sache sein. Jemandes Mangel wird die Sparren deines Hauses nicht erschüttern. Was ein Anderer sagt oder tut oder nicht sagt oder nicht tut, wird dir nicht mehr länger so bedeutsam sein. Wieso sollte es das? Du kennst bis in die Tiefen deines Herzens hinein Meinen Blick und weißt genauso um deine eigene Wissendheit. Nunmehr wirst du bemerken, wie unbedeutend die Wahrnehmung eines Anderen, neben der Meinigen, ist.

So lange bis du deinen Glauben an dich selbst findest, hältst du eng an deinem herabwürdigenden Ärger fest. In Wirklichkeit hast du ihn nicht zu haben.

Heavenletter # 5315 – 13.6.2015  Is Happiness Absence of Ego, Is It?

Ist Glücklichsein Abwesenheit von Ego, ist das so?

Gott redete …

Ich höre dich zu Mir rufen:

„Gott, Du bist Gott. Ich bin in Deiner Gesellschaft. Ich bin von Dir umfangen. Ich spüre Deine Liebe. Sie sickert in mich ein. Deine Liebe überflutet und verwandelt mich. Du errettetest mich, Gott. Du hast mich immer und immer wieder vor meinem Ego bewahrt. Es ist nicht so, dass Du das Ego zerstörst. Du schaffst einfach meine Aufmerksamkeit auf ein anderes Gleis. Dem Ego wird zuvorgekommen. Ich bin ihm gegenüber wie blind. Ego? Wer? Was? Ich vergesse das Ego eine Zeitlang. Womöglich ist Glücklichsein das … Abwesenheit von Ego.

Meine Welt ist nicht mehr länger so um mich zentriert, und doch, und doch, die meisten Gedanken drehen sich darum, wie ich mich fühle und was in meinem Leben vonstatten geht. Wen werde ich heute zu Gesicht bekommen? Was werde ich schreiben? Wem möchte ich schreiben? Wer wird antworten? Wer wird auf mein Herz eingehen?

Ich bin in Gedanken versunken, so, als hätte ich in meinem Kopf weitere Gedanken nötig und als hätte ich dementsprechend weitere Gedanken zum Vergessen, Gedanken freilich steigen zur Oberfläche auf, ob ich sie nun möchte oder nicht. Wiederkehrende Gedanken nehmen das Heft in die Hand. Sie blähen mich auf. Sind sie meine Gedanken, oder sind sie es nicht? Ich bin mir da nicht sicher. Ich möchte mir sicher sein, wessen Gedanken mir durch den Kopf gehen. Ich möchte nicht auf alle Anspruch erhoben wissen. Ist mein Geist schlechterdings mein, oder ist er etwas, was ich irgendwo gefunden und gedankenlos aufgegriffen habe?

Ich sehne mich nach dem Tag, wann ich so voller Sein bin, dass für vergeudete Gedanken kein Raum ist. Ich möchte blank sein. Ich möchte bereichert sein, allerdings nicht verzehren und essen zu müssen. Ich möchte lieben, von Liebe genährt sein und die Höhen der Reise gemeinsam mit Dir, Gott, erreichen.

Du sagst, Du existierst inwendig in mir. Ich weiß, Du bist irgendwo in mir, dennoch komme ich bloß ins Stottern, sobald es sich auf den Gedanken beläuft, dass Du der Wesenskern von mir bist, obschon es Augenblicke gibt, wann ich spüre, wie Du und ich Eins sind, und wann ich es beinahe für wahr halte.

Zwischenzeitlich habe ich das Empfinden, dass Du mehr wie ein zufälliger Besucher bist, der ab und an hereinschaut. Du ziehst dir einen Stuhl her, und alles, was ich zu tun habe, ist Dich anschauen.

Ist ein jedes Gespräch ein Gespräch mit mir selber? Bin ich der Sprechende und der Zuhörende in einem als Einssein? Dies kann nicht Einssein sein, da Einssein glitzert. Ist alles, was im Leben vorgeht, eine Projektion meinerseits? Bin ich Zeuge meiner selbst? Ich erlebe mich hie und da selber mit, wie ich herumsause. Ich sehe mich in einer Wüste herumstreifen, und ich sehe mich in Sibirien am Frieren, und ich sehe mich in einer Oase, und nach wie vor ist es mir nicht klar, wer ich bin und was ich hier tue, oder ob ich hier bin, oder was hier ist oder was an dieser verschwommenen Stelle namens Hier vonstatten geht.

Du sagst, mir sei kein Anfang oder Ende, ich sei immerzu gewesen, ich sei ununterbrochen, unterdessen ich im Eigentlichen nicht weiß, ob ich bin oder ob ich nicht bin. Ich stelle zwischen mir und Hamlet einen Zusammenhang her. Nicht so sehr – Sein oder nicht Sein. Mehr so: Bin ich oder bin ich nicht? Wer bin ich und wo bin ich, und zu welchem Behuf bin ich? Vielleicht besteht mein Zweck darin, herauszufinden, dass ich nicht einmal existiere. Ich bin womöglich von der Existenz verzehrt, bin ich indessen schier ein Widerhall von Dir, Gott?

Ich bin nicht mehr als eine Woge in der Brise. Eine Hand winkt, und was hat das zu bedeuten, sowie die Hand im nächsten Augenblick aufhört zu winken? Wohin machte sich jene Woge in der Brise auf? Existiert sie noch irgendwo?

Ich mache mir Gedanken, ob sich meine Suche nach Existent-Sein letztlich als eine Suche nach Nicht-Existenz herausstellt. Nicht eine Suche nach dem Tod, sondern – als diese Personalität niemals existiert zu haben.

Du hast gesagt, diese ganze Existenz auf Erden in einem Leib sei eine Fiktion. Ist das, Gott, ist diese ganze Aufdeckung auf Erden, ist alldies, was Deinen Kindern derart bedeutsam und lebenswichtig ist, ist es, ist dies in Wirklichkeit, nachdem alles bekundet worden und durch ist, bloß eine weitererzählte Geschichte?“

Ja.

Heavenletter # 5316 – 14.6.2015  Maybe the Scenery Is Moving

Womöglich ist die Landschaft in Bewegung

Gott redete …

Das Leben ist leicht. Du meinst, es sei schwer, es ist allerdings mühelos. Das Leben schreitet voran, als ginge dies von selber, wie so eine Art Spielzeug, das zum Aufziehen ist.

Ihr findet euch hier auf der Erde. Mit oder ohne eure Mitwirkung schreitet das Leben aus. Euer Leben schreitet voran. Ihr könnt es nicht stoppen. Die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter. Ihr steht auf, und ihr geht schlafen. Ihr könnt im Grunde genommen das Leben nicht links liegen lassen. Ihr könnt es nicht insgesamt steuern, und dennoch habt ihr bei ihm einiges Sagen. Ihr könnt euch bestimmten Richtungnahmen verschreiben. Ihr könnt eure Wählscheibe darauf einstellen, was ihr euch wünscht. Danach, so wie es bei allen Wählscheiben der Fall ist, lasst ihr sie, sobald ihr sie einmal eingestellt habt, so sein, und geht euren Geschäften nach. Das Leben hat jene Elemente an sich, die dem ähnlich sind, als wärt ihr mit einem Zug unterwegs.

Ihr könnt euer Leben nicht per Hand festlegen und jede Einzelheit an ihm handhaben, denn Los-Lassen ist genauso ein Part des Auslebens des Lebens. Ob ihr nun das Leben sein lasst, oder ob ihr es feste haltet, es geht fröhlich seines Wegs und nimmt euch mit sich. Es ist überdies Teil des Lebens, dass ihr kein Wissen im Voraus innehabt und dass ihr überrascht werdet, was euch das Leben überbringt.

Dereinst habt ihr in einer Stadt gelebt, und jetzt lebt ihr in einer anderen. Oder, früher habt ihr in einem Land gelebt, und jetzt lebt ihr in einem anderen Land auf der anderen Seite der Welt. Ihr habt eine bewusste Entscheidung getroffen. Manchmal macht ihr euch Gedanken darüber, ob ihr der tatsächliche Entscheider seid. Ihr hattet ein Sagen, dennoch sieht es aus, dass ihr irgendwie hierher, wo ihr gerade seid, kamt, als wärt ihr vorangetrieben worden. Ihr fliegt in einem Flugzeug zu einem bekannten oder unbekannten Bestimmungsort. Ihr seid insgesamt pauschal eingestellt entweder kraft eures Zuständigkeitsbereichs, oder kraft eines so oder so gearteten Dekrets.

Letztlich endigt ihr nie. Das Leben fährt fort. Ihr wisst nicht, wann oder wo eure letzte Haltestelle sein wird. Das Unerwartete geschieht. Das Erwartete trägt sich nicht zu. Das Leben ist nicht wirklich ein Würfelwurf, gleichwohl kommt ihr ins Überlegen. Wer wusste vor zwanzig Jahren, wo ihr jetzt sein würdet?

Wer wusste, ihr würdet acht Kinder haben oder ihr würdet kinderlos bleiben? Wer wusste, ihr würdet den Beruf annehmen, den ihr jetzt habt, oder ihr wärt jetzt ohne Arbeit? Wer ist imstande vorherzusagen? Nun, ja, es ist etwas Leichtes, Vorhersagen auszusprechen, freilich werden deine Vorhersagen nicht immer Wirklichkeit. Du magst ja meinen, deine Vorhersagen hätten sich zu verwirklichen, kraft welchen Gesetzes freilich haben deine Vorhersagen Wirklichkeit zu werden? Mit Sicherheit nicht alleinig auf dein So-Sagen hin.

Nichtsdestotrotz möchtest du nicht dauernd im Leben entlangschlendern. Es gibt Hinzugaben und Wegnahmen. In der letztlichen Aufgliederung gibt dir das Leben Wann zu verstehen. Das Leben schlägt den Kurs ein, den es einschlägt, und du trottest mit ihm dahin.

Selbst hinter dem Ereignis ist es ein Ding der Unmöglichkeit, all die Schritte auseinander zu legen, die du nahmst bis hierhin, wo du jetzt bist, oder bis dorthin, wo du vermeinst jetzt zu sein. Du kannst bloß Vermutungen anstellen. Es scheint eine erstaunliche Anzahl von Verbindungen und Schlängelungen des Taktgebers zu geben. In einer gewissen Weise scheint es wie eine Unmöglichkeit ausgewiesen zu sein, dass dein Leben jene Wendungen nahm, die es genommen hat. Schier durch eine Art Zauber ist, danach sieht es aus, das möglich. Vom reichen Mann zum armen Mann, oder vom armen Mann zum reichen Mann, dein Leben ist mit Unmöglichkeiten befüllt gewesen, dennoch, hier bist du, durch das Leben aufgegriffen und irgendwo heruntergepflückt.

Du kannst ja etwa in dieser Minute die Uhrzeit kennen, über die nächste Minute allerdings wirst du nicht Bescheid wissen.

Das Leben hält dich in der Schwebe. Es lässt dich nicht vorne vorhergehen. Zugleich wirst du gleichermaßen die Vergangenheit nicht in gänzlicher Gewissheit nachvollzogen haben können. Manchmal hast du das Empfinden, dass du, deinem Reisen zum Trotz, in einem ins Stocken geratenen Zug unterwegs gewesen bist. Womöglich steht der Zug still, und es ist die Landschaft, die voranrückt. Manchmal hast du das Gefühl, dass du irgendwie weit weg und entfernt gewesen bist, dir selber ein Fremdling. Du sahst dich in Bewegung gesetzt, als sei es von weit her, und du, der Zusehende, hast dich gar nicht bewegt. Du nahmst einen Atemzug, und dennoch standst du still, so, als wäre das Leben weiter gegangen, ohne dass du überhaupt zugegen gewesen bist, so, als wäre das Leben auf Erden schier ein vorübergehender, eingebildeter Einfall.

Heavenletter # 5317 – 15.6.2015  God Glows Even in Darkness on Earth

Gott erglüht selbst im Dunkel auf Erden

Gott redete …

Gelobe, dass du dich heute in all deiner Pracht an den Tag legen möchtest. Trage dieses Ansinnen an dir. Sieh, was passiert.

Du hast Tage vorhergesagt, wann du in dich zusammen fallen werdest. Sage nun den heutigen Tag als einen Tag vorher, an dem du sein wirst, Wer du in Wirklichkeit bist, ohne all diese lädierten Bilder von dir. Was immer du von dir denken magst, lege heute das Bild offen, das Ich von dir habe. Ihr erkennt, ihr Lieben, dass Mein Bild von euch authentisch ist. Das Bild, das euch gemäß der Auffassung der Welt ebenbürtig ist, ist belanglos, und es ist nicht die Wahrheit von euch.

Die Wahrheit von euch ist fürwahr prächtig, so prächtig wie die Sonne. Ich machte die Sonne, und Ich machte euch ebenfalls zu einem Glänzenden Licht. Sollte Ich, Der die Sonne, die Sterne, den Mond und alles Licht gemacht hat, euch minder machen mögen? Sollte Ich euch insgesamt zu etwas anderem gemacht haben mögen? Das gleiche Licht, welches in Mir scheint, scheint in euch. Gott scheint. Ihr scheint. Alles hat ein Gott-Erglühen an sich. Anders kann es nicht sein.

Du liebe Zeit, sofern die Menschheit imstande ist, Autos, die funkeln und glänzen, herzustellen, kann Ich gewisslich Meine Großartigste Schöpfung veranlassen, hell zu leuchten. Selbst Wasserpfützen glänzen in Meinem Licht, ganz zu schweigen von den Ozean-Kronblättern an Licht. Verkennt Meine Macht und das Ausmaß der Schöpfung nicht. Tatsächlich ist es so – dem was Ich tun kann, kommt kein Maß zu. Ich bin Endlos, und Endlos sind die Gefilde, die Ich erschuf.

Ihr seid nicht schier Licht. Ihr seid Endloses Licht. Blendet nicht mehr das Aufscheinen des Lichts ab, Welches Ihr in euren Augen Seid. Plädiert für Wahrheit. Bringt euch in der Welt ein als das Erleuchtete Seinswesen, das ihr seid. An euch ist es nicht, auf den Regalbrettern Staub zusammenzusuchen.

Eurer Stimme gehört es zu glänzen. Euren Gedanken, euren Worten und eurem Inneren Sein gehört es herauszuschreien: „Hier bin ich.“

Und euch steht es an, zu bemerken, dass ihr Mich hell zum Erstrahlen bringt.

Seid nicht der Auffassung, euch gelte es, trübe zu sein. Du lieber Himmel, nein. Ich bin profund, dem hingegen keineswegs trübe. Ihr nehmt im Theater die Rolle eines betrübten Wesens ein. Entsinnt euch, ihr seid ein Erleuchtetes Seinswesen. Ich sehe euer Licht. Seht nunmehr euer Licht. Licht gehört nicht abgeblendet. Licht ist nicht gedacht, düster zu sein. Im Himmel gibt es keine Schatten.

Wo Ich lebe, ist ein Lichtvoller Ort. Alles ist Licht. Ihr seid das Licht, woraus Engel gemacht sind. Oh, nein, ihr habt nicht superbrav zu sein. Keinesfalls. Seht mit Meinen Augen, und ihr werdet die Erde und all jene, die den Fuß auf sie stellen, segnen.

Es gibt bei eurer Sicht nichts Verkehrtes, Geliebte. Ihr habt einfach nicht zu sehen gewagt, was direkt vor euch zu erblicken liegt. Euer Geist hat eine Entscheidung getroffen, was das anbelangt, was er zu sehen vermag, und dementsprechend ist eure Sicht verschwommen. Ihr könnt bloß sehen, was ihr glaubt, ihr könntet es sehen. Oh, ja, ab und an werdet ihr unvorbereitet erwischt und seht über das sogenannte Gängige hinaus. Eventuell qualifiziert ihr es ab.

Ich rede natürlich von innerem Sehen. Ihr seid imstande, unvermittelt ins Zentrum Meines Herzens hinein zu schauen. Die Wahrheit ist, dass es nichts gibt, was ihr nicht sehen könnt, außer ihr wendet euren Kopf zur Seite.

Vielleicht sagt ihr unterschwellig zu euch: „Du, Idiot, werde nicht größenwahnsinnig. Versuche nicht, eine Rübe in Gold umzubiegen.“

Was ihr auf Geheiß der ungeschliffenen Welt getan habt, ist Gold in eine Rübe kehren. Ihr habt trainiert und diese Kunst ausgeübt, Gold in eine Rübe zu wandeln. Darin seid ihr recht gut geworden. Werdet nun im Umgekehrten bewandert. Gold ist es, woraus ihr gemacht seid, und euch ist es angelegen, euch der Welt und eurem Empfinden des Selbst offenzulegen. Was ihr zu einem späteren Zeitpunkt zu tun imstande seid, das könnt ihr jetzt tun. Öffnet jetzt eure Augen ganz weit.

Heavenletter # 5318 – 16.6.2015  Life as It Dances on Earth 

Das Leben, so es auf Erden am Tanzen ist

Gott redete …

Es gibt Tage, die du durchmisst, welche von Schwierigkeiten bedrängt zu sein scheinen, eine nach der anderen. Manchmal hat es den Anschein, als hättest du Wochen ohne einen Strahl Sonne vor dir.

Eine Möglichkeit, auf diese Zeiträume zu schauen, ist die, dass du mit ihnen überlastet bist. Eine andere ist die, dass du dich rasch eines Bestandes an Beschwerlichkeiten entledigst, die du gerne für beendet sehen möchtest. Sieh dir jetzt all die Schwierigkeiten an, die du dir von den Händen abwaschen kannst. Sie trugen sich zu, und jetzt sind es weniger zurückbleibende Schwierigkeiten, die sich dir in dein Leben hinein auferlegen.

Es gibt immer andere Wege, darauf, was du dir soeben anschaust, zu sehen. Lasst Uns einmal sagen, du habest einen Bestand an 100 Schwierigkeiten gehabt, die auf dich warteten. Es sind demnach mehr von jenen nervtötenden Schwierigkeiten aus dem Weg geschafft. Das könnte einen zum Aufjauchzen veranlassen. Wieso denn nicht? Was gibt es da für dich zu erzielen, so du befindest, geknickt zu sein?

Du hast Schwierigkeiten nicht mit hochgehobenem Kinn zu begrüßen. Genauso wenig hast du dir Schwierigkeiten an deinem Magen herumknabbern zu lassen. Billige Schwierigkeiten in deinem Handinneren. Nimm dich jener unter ihnen an, derer du dich annehmen kannst. Jene Beschwerlichkeiten, bei denen es dir nicht klar ist, wie sie zu lösen sind, nun gut, auch sie werden sich auf die Wegseite begeben.

Du hast bereits früher davon gehört, eine jede Schwierigkeit als eine gesegnete Beglückung zu erfassen. Du kennst die ganze Geschichte noch nicht. Wie kann etwas, was dir Herzeleid verursacht, ein Segen sein, dennoch ist dies vorgekommen, und ist es dir bereits vorgekommen. Der Fisch, der davongekommen ist – das kann eine gute Nachricht darstellen. Womöglich hast du mehr Glück, als du dir vorstellst.

Peitschenhiebe vonseiten der Welt sind bloß Peitschenhiebe. Sie sind nicht derart verhängnisvoll. Nichts ist fatal. Der Tod ist nicht unheilbringend. Du wachst vom Tod des Leibes in einem besseren Zustand als zuvor auf. Alles verraucht. Keine schlimme Zeit dauert für immer und ewig an.

Es kommen nicht mehr wie in alten Zeiten Telegramme mit unwillkommenen Nachrichten an.

Wie auch immer, lasse dich das Leben in der Welt nicht kriegen. Du hast immer Leben in der Welt oder aus der Welt heraus. Du hast Tag um Tag Leben, während du auf der Erde weilst. Tragik ist, wie du etliche deiner Tage bezeichnest. Tragisches existiert in deiner Einschätzung. Dein Benennen eines Ereignisses als Tragödie ist wie eine Steuer, die du dir zur Zahlung auferlegst. Eine Tragödie, unter irgendwelchem anderen Namen auch immer, ist keine Tragödie. Ist es Tragisches, Geliebte, oder ist es schlicht Leben, welches auf Erden am Tanzen ist?

Letztendlich seid ihr es, die ansagen, was etwas ist und was es nicht ist. Die Entgegnungen auf eure Gebete sind womöglich nicht die Antworten auf eure Gebete. Eine Enttäuschung könnte die reelle Entgegnung darstellen. Was ihr ermittelt, und was ist, das können allemal zwei Paar Stiefel sein.

Ganz gewiss, mitunter erlebt ihr Enttäuschungen. Es bist du, der enttäuscht ist. Dies ist etwas aus deiner eigenen Fabrizierung. Du hast dein Herz in eine bestimmte Richtung festgelegt. Das Leben hat dich in eine andere Richtung geheißen, und du bist zerschmettert. Aber weswegen? Weil du nicht bekamst, was du wolltest? Weil du nicht bekommst, was du möchtest, hat nicht einmal der Beweggrund für Enttäuschung zu sein. Du wolltest gerne bei der Lotterie gewinnen, dem hingegen kam es nicht so. Was ist dabei abhanden gekommen? Falls du im Lotto gewonnen hättest und es hätte sich anschließend herausgestellt, es habe sich um ein Versehen gehandelt, dann kannst du sagen, dir sei etwas verloren gegangen. Dies zeigt auf, wie viel am Leben in deinem Geist beschieden wird. Es ist nicht einmal so wie dass du die Dollar-Millionen in den Händen gehalten hast. Du hattest den Gedanken daran.

Du liebe Güte, sofern du heute nicht im Lotto gewinnst, hast du morgen eine weitere Chance. Sofern dein Heiratsantrag nicht angenommen wurde, bedeutet das, dass du weiterhin offenstehst für die Begehren deines Herzens.

Vielleicht leitet dich das, was du als Hindernisse siehst, in Wirklichkeit zum Sonnenschein, und vielleicht bist du jenem Strahlen so viel näher. Dies stellt eine gute Sichtweise dar, auf die Hindernisse zu blicken, die dir im Leben überkommen. Ja, benenne sie als etwas anderes.

Heavenletter # 5319 – 17.6.2015  Let Your Heart Sing 

Lasse dein Herz singen

Gott redete …

Inwendig in deinem Herzen selber gibt es keinen Winkel, um sich darin zu verbergen. Dein Herz ist ein pochendes, energiegeladenes, pulsierendes Feld der Liebe. Ihm geht es um Liebe, und um nichts sonst.

Du magst ja wähnen, Angst und andere Fremdlinge der Liebe lauerten in deinem Herzen, es ist allerdings nicht so. Angst und Derartiges überziehen eventuell dein Herz. Angst und Derartiges drücken eventuell das Zum-Ausdruck-Bringen-Mögen von Liebe bei deinem Herzen ab, ein Herz ist freilich ein Herz ist ein Herz. Dein Herz ist eine lebendige, schlagende Herdstelle für Liebe, um sich daran ihre Hände zu wärmen. Es ist die Einverkörperung von Liebe. Es ist ein Schloss der Liebe.

Du magst ja versuchen, aus deinem Herzen einen Wallgraben zu machen, der dich von anderen Herzen abgeschottet hält, dennoch ist dein Herz nie und nimmer ein Wallgraben. Signale erreichen dein Herz, einerlei wie sehr du Anstalten machst, von dem Wesenskern deines Herzens Gottes weit entfernt zu sein.

Deinem Herzen kann es nicht gelingen, ein Fremder zu sein, egal wie sehr es sich abmüht, jenen Eindruck abzugeben.

Habe Acht auf dein Herz. Du stehst mit ihm in Verbundenheit. Nimm nun diese Wahrheit als deine Prämisse her und gib deinem Herzen statt, die schöne Tulpe zu sein, die es ist. Lasse dein Herz wandernd sein. Lasse dein Herz sich selber erhaschen, sich in seine Überschwänglichkeit der Liebenswürdigkeit zu verlieben. Lasse dein Herz das Geleis sein, auf welchem dein Leben fährt.

Stelle nicht infrage. Lieben oder nicht lieben ist nicht eine Frage. Es gibt da keine Wahl.

Gib nach. Dein Herz ist eine liebreizende Trommel der Liebe. Lasse dein Herz sein, wie es zu sein gemacht wurde. Führe dich nicht vor dem Herzen hinters Licht. Probiere nicht, dich von deinem Herzen zu entfremden. Lasse dein Herz einen Ort der Ehrung sein, und tue dein Herz ihm selber kund. Lasse dein Herz für dich sprechen und palavere nicht, als wäre dein Herz irgendwas, nicht das, als was Ich es gemacht habe. Lasse dein Herz hervorstechen. Ein herzensgutes Herz ist kein zusammenschrumpfendes Veilchen, ebenso wenig ist es ein Tor, auf dem man herumtrampelt.

Ein Herz ist stark. Liebe ist stark. Minderes denn unumwundene Liebe ist eine Eintagsfliege.

Es geht um reelle Liebe, wovon Ich rede. Du hast einen Prinzen von einem Herz. Einerlei, womit du es zudeckst, einerlei, wie viel Eis du um dein Herz legst, du kannst dein Herz nicht Erfrierungen zukommen lassen. An deinem Herzen wird nicht herumgedoktert. Wieso in aller Welt solltest du dich herablassen mögen, dein Herz in eine Bestreitung seiner selbst hineinzutraktieren?

Versuche es wie du es kannst, du kannst dein Herz nicht ans Kreuz schlagen. Du kannst es nicht vernichten, denn Herzen trotzen Stürmen. Weder Feuer noch Eis können es fertig bringen, dein Herz auszutrocknen oder sonst welche Torheiten mit ihm anzustellen. Herzen sind Leben, und alle Herzen kehren zum Leben zurück. Herzen haben mehr als neun Leben.

Jeder weiß mittlerweile, dass euer Herz mehr ist als ein Muskel. Genauso wenig ist euer Herz ein Windstoß Rührseligkeiten. Der Kern eurer Seele strahlt in euer Herz ab. Entsinnt euch, euer Herz ist Mein. Trachtet nicht danach, euer Herz einzufangen und es in Haft zu nehmen. Herzen müssen frei herumschweifen wie Büffel auf der Weide.

Trockne Geschirr ab, aber nicht dein Herz. Heiße die Gewächse deines Herzens herzlich willkommen. Wärme deine Hände an deinem Herz. Lasse dein Herz pochen und gedeihen. Dein Herz ist dein Gott-gegebenes Herz. Lasse dein Herz das Emblem von dir sein. Dein Herz ist das beste Ding, das du hast. Nein, euer Herz ist das beste Ding, das ihr seid, Geliebte. Hisst die Flagge eures Herzens. Lasst euer Herz die schönste Blume sein, die ihr je gesehen habt. Lasst euer Herz seine Trommeln schlagen. Erhebt von Neuem Anspruch auf euer Herz. Lasst euer Herz für sich selber sprechen. Lasst euer Herz euch und euch und euch umfangen. Im Grunde genommen habe Ich Mein Herz euch anvertraut. Tut jetzt euer Herz kund. Tut es auf.

Sofern ihr weit von eurem Herzen entfernt wart, kehrt jetzt in eurem Gewahren zu ihm zurück. Zeigt euch eurem Herzen gegenüber freundlich. Lasst euer Herz seinen Zauber und seine Vorzüge ausüben. Lasst euer Herz singen. Lasst euer Herz einen jeden Berg erklimmen. Lasst euer Herz herrschen, und vergesst es nie.

Heavenletter # 5320 – 18.6.2015  Be a Good Friend to Yourself 

Sei dir selber ein guter Freund

Gott redete …

Legst du dich in einem Fach ab und stellst dir ein Zeugnis aus, bevor du abends zu Bett gehst? Erstelle kein Gutachten mehr über dich. Dir ist es nicht angelegen, ein Veranschlager deiner selbst zu sein.

Es ist schlimm genug, wenn die Welt dich taxiert und dich für mängelbehaftet befindet. Du bist nicht gedacht, dich selber auszuspähen und zu verpetzen.

Du bist der Welt womöglich unmerklich. Eventuell hast du in der Welt eine Umarbeitung nötig. Du wirst in ihr links wie rechts taxiert. Dir selber gegenüber, dir sei ein Freund, der dich mag. Weswegen dich selber abschätzen, so, als wärst du ein Wirtschaftsprüfer, der an etwas anzudocken hat?

Es ist deine Natur, zu wachsen. Du wirst ohne Selbstkritik besser wachsen und gedeihen. Du brauchst dich nicht zu ermahnen. Was du brauchst, ist dich selber lieben, als wärest du eine heranwachsende Blume in einer Oase, selbst dann wenn du dich auf einem Ödland aufhältst.

Allzu oft passiert es – du sperrst dich in eine Gefängniszelle und verfügst über dich, bis zur Vollkommenheit heranzuwachsen. Du findest Fehler und peitscht auf dich ein. Du versuchst, Fehler aus dir herauszupeitschen.

Ehre dich stattdessen. Finde das Gute, was du heute getan hast, und mache dir keine Gedanken mehr über irgendwelches Leidwesen, das du spürst, weil du dich für unvollkommen befindest. Ich sage dir, dass du jeden Tag am Gedeihen bist. Du kriegst es jeden Tag hin. Egal was für schwere Arbeit oder Standards du dir selber beigibst, einerlei, wie hoch du das Seil zum Überspringen anhebst, einerlei wie oft du es nicht hinbekommst, einerlei wie oft du stolperst und hinfällst, du schaffst es bis zum Ende. Lasse die Zubettgeh-Zeit nicht eine Zeit der Selbstbeschuldigung sein. Sie ist eine Zeit des Gutheißens. Schreibe dir das hinter die Ohren.

Schlafe mit freundlichen Worten ein, die du dir zukommen lässt. Ist dies eine neuartige Idee, die Idee, dich mit dir selber zu befreunden und dich nicht zu geißeln?

Möchtest du es probieren?

Du brauchst kein Büßerhemd. Du brauchst dir nicht Fehlerhaftes in Erinnerung zu rufen. Rufe dir heute ins Gedächtnis, was du Gutes getan hast. Rufe dir die ganze Energie ins Gedächtnis, die du dem Tag hast zukommen lassen. Rufe dir ins Gedächtnis, dass du ein Seinswesen der Freude bist. Dies ist dein natürlicher Zustand. Verfolge deine Versagen nicht mehr zurück. Nimm dich cum grano salis und suche das auf, wofür du dir selber auf den Rücken klopfen kannst.

Ich schwöre dir, dass du es heute gut hinbekommen hast. Du hast heute den Sieg des Lebens errungen. Du immatrikuliertest dich heute durch das Leben. Du hast dich nicht zögerlich gegeben. Du hast es geschafft!

Du wachtest heute morgen auf. Du stiegst aus dem Bett. Du duschtest dich und putztest dir die Zähne. Du nahmst einen Bissen zu dir. Du liefst aus der Tür. Du ließt deinen Wagen an und fuhrst zur Arbeit. Oder du gingst zu Fuß zur Arbeit. Oder du arbeitetest zuhause, oder du hast den Bus rechtzeitig bekommen. Du begrüßtest den Busfahrer. Du kamst bei der Arbeit an. Du sagtest jedem im Vorübergehen Guten Morgen. Du machtest dich an die Arbeit. Du bekamst einiges davon erledigt. Du gingst zum Mittagessen. Du lächeltest einige Menschen an. Du führtest Gespräche, und vielleicht warst du still. Daran ist nichts auszusetzen.

Zu dieser Schlussausführung hast du zu gelangen. Du hast einen guten Tag hingelegt. Du bist nicht dermaßen schäbig, wie du es bisweilen denkst. Du hast es etwa durch etliche Stürme geschafft. Nun, du hast es hindurch geschafft. Jetzt bist du auf dem Weg nachhause. Heiße dich herzlich willkommen. Und heiße jene willkommen, die dich begrüßen. Sieh es so, du hattest einen Tag, der geglückt ist und gut lief.

Vielleicht wolltest du es heute bis zum Mitglied des Königshauses schaffen, und, nunja, es kam nicht dazu, na und? Du hast heute nicht im Lotto gewonnen, na und? Was war denn derart schwerwiegend, dass es heute zu passieren hatte, und weswegen hast du, sofern es denn nicht dazu gekommen ist, die Auffassung an dir, du habest versagt, oder, mehr noch, Ich hätte versagt?

Der heutige Tag, den du zugebracht hast, ist ein großartiger Tag. Du hast ihn hingekriegt! Gratuliere dir selber.

Du wirst morgen mit größerer Energie aufwachen. Ein weiterer Tag kommt um die Ecke. Dein Tag heute ist nicht dazu angelegt, ein Prüfgelände zu sein. Er ist schlicht ein Ort, an dem du ohne Skrupel am Leben sein kannst. Möchtest du das heute für Mich tun?

Heavenletter # 5321 – 19.6.2015  Ego, the Opposite of Humility 

Ego, der Gegenpart zu Bescheidenheit

Gott redete …

Deinem eigenen Selbst sei treu meint im Grunde genommen: Deinem eigenen SELBST sei treu.

Nun, was Ich hier als nächstes zum Ausdruck bringe, ist heikel. Deinem eigenen Selbst sei treu meint nicht, deinem lütten, kleinen, auftrumpfenden Ego Folge zu leisten! Ich bin dein Selbst. Folge Mir.

Verhaftetsein ist Ego. Deine als erstes geäußerte Meinung fußt oftmals auf dem Ego. Dein Ego ist sich sicher, dass es recht hat. Es denkt immer, es wisse es besser als sonstwer. Es denkt, es wisse es besser als Ich. Es hat eine hohe Meinung von sich selbst. Es verfügt über zahlreiche Möglichkeiten, sich um das, was Ich sage, herumzudrücken, und es ist gut darin, das, was in deinem besten Interesse ist, zu hintertreiben. Auf jeden Fall ist es in deinem besten Interesse, das Ego zu konterkarieren und Mir zuzuhören.

Natürlich spreche Ich von dem Ego, als wäre es dir eine dritte Partei, es gedeiht indes und ist lebendig und es geht ihm gut inwendig in dir. Es ist nicht für deine Eskapaden verantwortlich. Es gewinnt ausschließlich mittels deiner Teilhabe Grund, und, Ich muss das sagen, zuallermeist mit deiner rückhaltlosen Teilhabe. Es reibt sich seine schmierigen Hände voll Entzücken, während du gutheißenderweise auf es schaust. Wann immer du über jemanden die Oberhand gewinnen möchtest, ist es das Ego, welches dich vorwärts drängt. Anderenfalls würdest du eine andere Seele auf der Erde mehr würdigen, als du es gegenwärtig tust.

Wie nötig es doch ist, dass du vom Ego fernbleibst. Gehe nicht dorthin, wo Engel fürchten, ihren Fuß hinzusetzen.

Du magst meinen, Frontstellungen einnehmen und Aufgebrachtsein seien Stärke. Nein, Ruhe ist Stärke. In Ruhe, da lässt du dich nicht hinreißen. Im Tumult, welche Aufgebrachtheit ist, kannst du dich nicht mehr bremsen. Das Ego findet Entzücken daran, dass du dich hinreißen lässt. Ihr könnt Ego als Kurzsichtigkeit bezeichnen. Ihr könnt es als einen außer Kontrolle geratenen Zug bezeichnen. Nichtsdestotrotz seid ihr imstande, das Ego zu stoppen, indem ihr ihm ins Auge blickt und zu ihm sagt, was Cowboys früher zu mutterlosen Kälbern sagten: „Komm gut klar, kleines Kälbchen, komm gut klar.“ Sei beim Ego standhaft. Du möchtest nicht einen Teil des Ego. Du hast nicht für dich selber einzutreten. Du hast nicht deine Ehre zu verteidigen oder was immer du vermeinst zu tun.

Was Ich soeben vorgetragen habe, nimmt nichts von deinem Trachten weg, im Meer schwimmen gehen zu mögen oder zu surfen, oder einen Apfel oder Waffeln zu essen. Es ist für persönliche Wünsche Platz, und ohne Weiteres wirst du deine Wünsche haben können. Dies bedeutet nicht die Stärke deiner persönlichen Vorlieben gegen diejenigen Anderer ausspielen, als sei dein Wunsch, dich zu den Glaubensüberzeugungen eines Anderen in Frontstellung zu begeben. Du hast nicht das Sagen zu haben, so, als wärest du minder, falls du das Sagen nicht hättest.

Dies ist das gleiche, wie wenn du in der Schule eine Entscheidung, die der Lehrer getroffen hat, geringschätzt. Was, was tust du da soeben? Dich in Frontstellung gegenüber deinem Lehrer begeben, so, als wärest du der Lehrer, während du dich der Ansicht befleißigst, der Lehrer, welcher so viel Verantwortung für dich trägt, habe sich deinem Willen zu beugen? Du bist ein Zuseher. Ein Außenstehender. Die Zuständigkeit ist nicht die deine.

Du bist nicht hier auf der Erde, um zu beweisen, dass du recht hast. Sofern du hier auf der Erde bist, zu lieben, dann mache dir keine Opponenten. Wo ist Bescheidenheit? Wo ist deine Bescheidenheit? Aus deinem Gesichtswinkel her hast du, natürlich, recht, dennoch bedeutet das nicht, dass du recht hast. Wie auch immer, du kennst nicht alle Faktoren. Du wirst eher nicht erkennen, was Gold ist, und was nicht. Lasst Uns einmal, für den Moment, sagen, dass du richtig liegst, egal ob du nun alle Faktoren kennst. oder nicht kennst. In der Welt, ihr Lieben, ist alles relativ. In vor euch liegenden Jahren, oder in einem Moment, früher oder später wird eure Sicht von einem anderen Winkel her kommen.

Ihr lernt, los zu lassen und nicht von Frontstellungen her zu kommen, sondern von Friede. Ihr braucht die Zügel nicht so feste zu halten. Lasst sie los.

Heavenletter # 5322 – 20.6.2015  As You Traverse the Earth  

Im Durchmessen der Erde

Gott redete …

Der Titel der Partie auf der Welt lautet Wandel. In der Welt wandelt sich alles unübersehbar zügig. In der Welt überkommt Geschwindigkeit. Nichts bleibt das gleiche, oder, nichts bleibt für eine gewisse Länge eingebildeter Zeit das gleiche. Selbst Verwirrtheit zeigt unterschiedliche Gesichter. Die Wahrheit indessen lenkt nicht um. Das Absolute existiert in der Welt, freilich weitaus tiefgehender und über das Oberflächliche hinausgehend. Die Oberfläche der Welt ist Oberfläche. Leben an der Oberfläche ist zu einem Gutteil wie ein Zug, der dahinbraust, um irgendwohin zu gelangen. Und sobald der Zug anlangt, setzt er sich wieder brausend in Bewegung, um irgendwo anders hinzugelangen.

In der relativen Welt flitzt die Zufriedenheit hin und her. In der Welt Gottes existiert Beständigkeit. Niemand, Geliebte, sorgt bei Mir für Aufregung. Womöglich erblickt ihr die Tiefe nicht ausgiebig, indessen betreibt die Tiefe die Show, einerlei als wie beliebig euch das Leben aussehen mag. Aus der tiefen Stille her wird Mein Wille getan. Die Oberfläche ist aufgemotzterweise und durcheinander. In der Stille, da herrsche Ich.

Die Oberfläche des Lebens kann dich veranlassen, einen Knick in der Optik zu haben. Du versuchst, dir aus ihr einen Reim zu machen, und oftmals ist das nicht möglich. Widersinn ergibt keinen Sinn. Alles, was du tun kannst, ist lachen oder lächeln und das los lassen, was keinen entzifferbaren Sinn hat.

Du magst die Auffassung ja mögen, der gleiche zu bleiben, im gleichen Haus wohnen zu bleiben, niemals alt zu werden, dennoch, sowie du darüber nachdenkst, dies ist nicht gerade dein Verlangen. Du bist patt gesetzt. Du möchtest dich nicht ändern, und du möchtest nicht der gleiche bleiben.

Alles im Leben in der relativen Welt handelt von Umschwung und Wandel, und von Wandel über Wandel.

Mit diesem Fortschreiten des Umbruchs, welcher sich durchsetzt, geht Wachstum einher. Falls es in der Welt keinen Wandel gäbe, gäbe es kein Wachstum. Und ihr wachst augenblicklich ungemein weit.

So Wandel ist, zugleich seht ihr nicht unausgesetzt euer Wachstum. Schier von einer kleinen eingebildeten Distanz her könnt ihr euer Wachstum von einem anderen Winkel her bemerken. Die relative Welt versieht einen mit anderen Winkeln, um von dorther zu sehen oder um dorthin zu sehen.

In der Welt ist Regen und Bewegen der Name des Spiels.

Einerlei wie träge du dich finden wirst, etwas geht in jedem Augenblick vor sich. Selbst im Schlaf verändert ihr euch. Ausruhen ist Wandel. Tätigsein ist Wandel. Ihr seid im Leben auf einem Karussell, und ihr geht rauf und runter und seitwärts. Zugleich seid ihr nicht bloß auf den Willen der Welt hin, denn ihr habt euren eigenen Willen, und überdies ist Mein Wille da, der euch Sprünge höher nimmt.

In der Welt seid ihr ein Irrlicht, selbst wenn ihr an die Erde gebunden seid. Ihr seid mehr, als ihr scheint. Ihr seid ein Seinswesen von Substanz. Ihr seid nicht vorübergehend. Ihr seid für immer und ewig, selbst während eure Bleibe auf der Erde einstweilig ist. Ihr seid zu weitaus mehr in der Lage, als ihr realisiert. Ihr habt keine Umkreise. Ihr seid Weite. Ihr seid alltäglich und ihr seid außergewöhnlich. Ihr seid über eure Glaubensvorstellungen hinausgehend.

Es gibt keine Zeit, und dennoch nehmt ihr euch Zeit, oder seid ihr am Rennen. Ihr habt eine Vorherrschaft an Fragen. Ihr findet Antworten auf, und hernach werden die Antworten, die ihr findet, weggekehrt, und ihr seht, wie ihr verunsichert und ohne inneren Halt seid. Ihr gelangt zu dem Empfinden, dass ihr kein Bein habt, um darauf zu stehen. Obschon an der Erde festgemacht, rührt eure Stabilität nicht von der Erde her. Auf der Erde ist die Stabilität, die existiert, nicht von der Erde. Was habe Ich denn anderes gesagt, als dass die Erde daraus gemacht ist, was ihr nicht seht, und dass sie unausgesetzt am Kreisen ist, und dass ihr ganz wörtlich kopfüber seid? Jedenfalls werdet ihr herumgestoßen.

Gleichwohl ist die Erde hier für euch zum Spielen da. Ihr nehmt das Erdenleben derart ernst, dem gegenüber ist sie für euch ein Spielplatz. Spielt demnach, und nehmt sie nicht so ernst. Während eure Flagge auf der Erde gehisst ist, habt Vergnügen an ihr. Genießt. Macht euch Freude, während ihr die Erde durchmesst.

Heavenletter # 5323 – 21.6.2015  Start Over 

Fange von vorn an

Gott redete …

Geliebte, Verunglimpfung sehe Ich als die Leidhaftigkeit ausgewiesen, was sie in Wahrheit verkörpert. Ich bin nicht durch unfreundliche Worte verletzt. Diejenigen, die das Empfinden haben, sie müssten die Faust wider Mich erheben, leiden unter einem solchartigen Widerstreit, dass just ihr Widerstreit zu ihrem krassen Beweggrund für ihre Lebensweise gerät. Sie drohen mit der Faust und sagen: „Du hast dies getan, Gott. Du hast es hingekriegt, dass ich leide. Nun möchte ich es Dir zurückgeben.“

Zu jenen unter euch, die Mich lieben und die Mich vor Schmähungen schützen möchten – es gibt für euch keine Notwendigkeit, Mich zu beschützen. Genauso wenig existiert für jene, die wider Mich wettern, um sich selber zu schützen und um sich gegen Mich in Frontstellung zu begeben, eine Notwendigkeit hierzu. Sie haben sich nicht aufzulösen, um sich gegen Mich aufzustellen. Sie haben sich nicht für Seiten zu entscheiden, denn, sowie sie das tun, wenden sie ihre Selbstgeißelung auf Mich, Dem sie für ihr Leiden Vorwürfe machen, so, als seien sie persönlich angegriffen worden. Sie sind sich sicher, Ich hätte sie persönlich angegriffen.

Es gibt für niemanden irgendetwas, es persönlich zu nehmen.

Ich weiß, Meine Kinder leiden. Um deretwegen, deren Leiden nicht aussetzt, und die ihr Leiden in Opposition gegen Mich wenden, lasst es rundum verlauten, dass sie frei sind, ihre Wahl zu treffen.

Demnach rede Ich jetzt zu euch, zu jenen, die es vorziehen, über Mich herzuziehen. Ich entgegne euch nun:

Ihr bringt vor – wie sollte ich denn als Ergebnis der Verhältnisse, die ich erdulde, nicht leiden mögen können?

Ich sage: Leiden kann eine Wahl darstellen, die du vor langer Zeit getroffen hast, gleichwohl hast du sie getroffen, und triffst sie immer noch. Du bist wohl der Auffassung, du stehest unter einem Joch des Leides. In der Tat, du hast gelitten, wer indes hat dir das Joch auferlegt und dir angesagt, es zu tragen, so lange wie du kannst? Wer erhob Anspruch auf das Joch des Leidens und platzierte es auf dir? Nicht Ich. Ich möchte es gerne von dir beseitigt haben.

Ich kann es Mir erklären, wie du dieses Joch auf dich geschafft hast. Du nahmst einen Ast vom ersten Baum, der dir unter die Augen kam, und da hieltst du an. „Dies ist mein Ast“, sagtest du.

Geliebte, es war kein Olivenzweig, den ihr euch aussuchtet.

Es gibt nichts zu vergeben. Dem hingegen saht ihr, es gab allzu viel zu vergeben, und ihr wolltet es nicht. Lieber wolltet ihr die Hitze des Entsetzens sich in Wut kehren und ein Loch in euer Herz brennen sehen. Ihr beschiedet, ein Opfer des Lebens zu sein. Ich möchte euch bitten, euch vor euren eigenen Folgerungen zu behüten.

Nehmt es euch an, dass Gott euch liebt. Für Mich ist es ein Ding der Unmöglichkeit, nicht zu lieben. Da existieren keine Ausnahmen. Was wäre denn, wenn ihr euer Herzeleid herumdrehtet, dorthin, euer Herz zu schonen, ihm eine Chance zukommen, es ohne die Schlinge auskommen zu lassen, die ihr ihm um den Hals legtet?

Darauf werdet ihr zugehen – wie feste indes hältst du derzeit an rechtfertigender Verteidigung fest? Du bist derart verzweifelt und ausgesprochen wütend, dass du sogar dein eigenes Herz anklammern und ihm wehtun möchtest. Du möchtest Gott zeigen, dass mit dir nicht bis hin zum Verknäueltsein umgesprungen gehöre. Du bist dein souveränes Wesen, und du möchtest das nicht dulden, was du als die Rache Gottes ansiehst, und daher wirst du eher mit den Armen um dich schlagen und gegen Mich angehen, als Mir zuhören.

Du hast beschieden, dich mit Mir in einen Boxkampf einzulassen. Du möchtest es Mir zeigen. Du möchtest Mir zeigen, dass so mit dir nicht umgegangen werden könne. Und mithin unterhöhlst du dich selber in einem Einweg-Kampf.

Hast du dir denn derart sicher zu sein, dass es zwischen Uns eine Art Fehde gibt? Es ist gleichsam, als hättest du dich hören lassen:

„Gott ist so gemein, ich werde im Gegenzug gemein sein. Ich möchte Gott bestrafen für das Leiden, das Er mir zugewendet hat. Ich werde mich Ihm nicht unterwerfen. Er muss mein Feind sein. Ich werde es Ihm nicht stattgeben, mein Freund zu sein. Ich werde Ihn nicht neben mir Platz nehmen lassen. Ich werde Ihm nicht das Förderliche eines jeden Bezweifelns zukommen lassen.“

Und du beteuerst abermals deinen Slogan, nicht den Meinigen: „Rache ist mein“, spricht die Bitterkeit.

Du siehst dich gern als jemand, der stark und unbezwingbar ist. Was für eine Stärke kommt im Heimzahlen zu liegen? Die Tiefe deines Verletztseins ist so groß, dass du dich gar mit Gott zankst, einerlei wie sehr dich dies in beengendem Zwang hält.

Geliebte, ihr, die leiden und obendrein eurem Leiden noch Wut hinzufügt, ihr beschränkt euch auf ausschließlich zwei Alternativen: entweder kämpfen oder euch fügen. Zwischen heiß und kalt gibt es indes Graduierungen.

Ihr habt euch für Beurteilung entschieden, und demnach seht ihr Mich, als hätte Ich euch bewertet, mithin kopiertet ihr daraufhin eure Sichtweise von Mir. Ihr habt euch dem Beurteilen zugetan, und es als unumstößlich angenagelt. Ihr fasstet den Entschluss, und unter Aufbietung eures ganzen Willens werdet ihr, koste es was es wolle, diese Auseinandersetzung nicht beenden.

Ihr könnt den Kurs ändern. Ihr könnt die Fassade fallenlassen, an die ihr euch hängtet, dass Gott ein schlechter Kerl sei, und du ein guter Mensch, der zum Opfer gemacht wurde.

Ihr meint, Ich hätte euch keine Chance gegeben, derweil ihr es Mir verwehrt, euch eine Chance zu geben. Was wäre, wenn Ich euch eine Einlasskarte zu eurem Herzen übermittelte? Was wäre, wenn ihr von vorne anfingt, und euch eine ausgiebige Chance zum Glücklichsein zukommen ließet?

Verbitterung führt nicht zu Glücklichsein. Ihr braucht euch nicht selber in den Würgegriff zu nehmen. Setzt euch frei. Gebt euch eine Chance, größer zu sehen und großartiger zu sein. Lasst das los, was euch dort hält, wo ihr seid. Fangt von vorne an.

Heavenletter # 5324 – 22.6.2015  To Your Own Heart Be True 

Deinem eigenen Herzen sei treu

Gott redete …

Ackere dich durch. Manchmal hast du dich einfach durch Hindernisse hindurch zu ackern. Ja, sei ein Schneepflug und fahre fort so. Sei beharrlich.

Weil du schwere Zeiten hattest, hat nicht zu bedeuten, es sei besser, anzuhalten. Du kannst durchaus an der richtigen Adresse sein. Betrachte nicht das, was wie ein Mangel an Unterstützung aussieht, als ein Signal zum Anhalten. Es kann ohne Weiteres ein Signal zum Weitermachen sein, weiter zu gehen durch Regen und Schnee, durch Fluten und Hurrikane, egal was die Welt auf dich zu werfen mag.

Die Erde hält sich. Du bist ein Mikrokosmos der Erde. Die Erde setzt nicht aufgrund von Hindernissen aus. Sie kreist unentwegt, und nicht anders musst du das. Diese Welt, die dich etwa aufhemmt, ackert sich durch.

Ganz gewiss gibt es für alles einen Grund, dennoch ist dir nicht bekannt, was der Grund oder die Gründe sind. Du kannst bloß Vermutungen anstellen.

Im allgemeinen wird dir, sobald du das Leben hart findest, eine Gelegenheit übermittelt, stärker zu werden. In einer gewissen Weise gilt es dir, dich stärker dem Dienst an Mir zu verschreiben. Selbst dann, wenn dir, wohin du dich auch wendest, ein Nein als Antwort, oder wenn dir ein Später als Antwort, oder ein kleineres Kopf-Tätscheln als Antwort zukommt, kannst du vorwärts und nach obenhin weitergehen.

Der Schlüssel kann für dich durchaus heißen, beharrlich zu sein. Von Anfang an warst du auf einem wagemutigen Unterfangen, und mithin machst du weiter. Sofern es ein unternehmerisches Vorhaben deiner Träume ist, bleibe dabei. Gib ihm eine gute Chance. Sofern es ein spirituelles Vorhaben für Mich ist, bleibe dabei. Am Vornehmlichsten, sofern es ein Vorhaben für Mich ist – sei beharrlich und sei abermals beharrlich. Sofern du Gesangsstunden nimmst und dies ist dir wichtig, bleibe dabei und lasse dir das Singen beibringen. Du bringst es zu Ende.

Wir reden von etwas, was du mit ganzem Herzen und ganzer Seele in die Wege leitest.

Es ist schön, etwas auszuprobieren. Du hast an diese oder jene Sache nicht dein ganzes Leben zu übermitteln. Ich rede gerade davon, dass du, als du einen Vertrag mit dir und/oder mit Mir geschlossen hast, nicht etwas ausprobiertest. Du warst ein Herz und eine Seele. Es ist dir nicht angelegen, dich von dir selber abzukehren. Dennoch soll dies nicht besagen, du müssest weitermachen, als wärest du ein Maultier, was auf den Weg gebracht wurde, ohne dabei eine andere Wahl gehabt zu haben. Es liegt ein Wert darin, auf einem Pfad zu verbleiben. Unabhängig davon bedeutet das nicht, dass du eingeschlossen bist.

Der Punkt, den Ich soeben machen möchte, ist der, dass das Leben nicht für Menschen ist, die wacklig auf den Beinen sind. Ihr möchtet euer Leben nicht angeführt sehen durch Handlungen oder Nicht-Handlungen anderer Menschen. Ihr segelt euer eigenes Schiff. Niemand sonst ist dazu imstande.

Was ist derzeit dabei, euch voranzugehen, ihr Lieben? Ich möchte euch lenken.

Wenn die Welt freudlos ist, musst du dich selber anspornen. Es wird nicht mehr länger möglich sein, auf sonstwen angewiesen zu sein, es sei denn auf dich und auf Mich.

Sofern ein Häftling Jahre damit verbringen kann, mit seinen Fingernägeln ein Loch zu graben, um dem Gefängnis zu entkommen, und sich daran hält, kannst du mit Sicherheit deinen Träumen die Stange halten, ganz gewiss wenn sie die Meinigen sind.

Ja gar, falls du denn der einzige, der sich um deinen Traum nicht einen Dreck schert, bist, bist du imstande, dir deinen Traum zu erfüllen. Selbst wenn es niemand sonst tun möchte, ist es jetzt an dir. Du weißt von jetzt ab, es ist nicht dir angelegen, dich danach zu richten, was Nein-Sager zu sagen haben. Es ist ein Leichtes, ein Nein-Sager zu sein. Sei dein eigener Ja-Sager.

Du tust, was du tust, weil es an dir ist es zu tun. Dein Erfolg könnte lauten, weiterzumachen, unabhängig von Klima oder vom Wetter.

Unter beharrlich sein verstehe Ich das Ruder deines Schiffs in die Hand nehmen und dich weiter getrauen. Du hast ein Ziel im Sinn, dem hinterher zu sein an dir ist, und daher gehst du ihm hinterher. Du warfst dein Ego vor langer Zeit weg, und jetzt bist du jenseits von Kerben und Kratzern.

Lasse niemand und nichts dich zurückhalten. Du stehst für Größeres denn für dich selbst. Du wirkst für Mich. Du hast deine Bestimmung gefunden, und für dich gibt es nichts zu tun, außer der Bestimmung nachzukommen. Folge ihr jetzt.

Heavenletter # 5325 – 23.6.2015  What Does Humble Mean? It Means You Are Open.

Was bedeutet bescheiden? Es bedeutet, du bist offen.

Gotte redete …

Begib dich zu dem Ort, wo du dich selber liebhast. Liebe dich selber, so wie Ich dich liebe.

Ich liebe dich. Ich sehe das reine Licht, das du bist. Ich liebe dich als MeinSelbst. Du bist IchSelbst.

Euch selber lieben meint nicht, ihr nehmt euch als gebieterisch wahr. Ihr seht euch nicht als über Anderen stehend. Ihr seid nicht die Maikönigin. Ihr begeht Fehler und seid ihnen nicht verpflichtet. Ihr betreibt keine Ausreden. Ihr seid Seiend.

Es existiert keine Trennung zwischen Uns, indes existiert eine Trennung zwischen dir und dem Ego. Dein Ego ist ein Gehilfe, den du nicht ernst nimmst. Just sowie du wähnst, du wissest etwas, just sowie du wähnst, du habest das Leben fortan im Griff, ist der Zeitpunkt, wann du Kopf und Kragen riskierst. Du schwadronierst nicht mehr länger.

Sowie du dich selber liebhast, bist du bescheiden. Du siehst die Wundersamkeit deiner selber, gleichwohl bist du bescheiden. Was meint bescheiden? Es meint, du bist offen. Du bist gegenüber Anderen empfänglich. Du bist dir bewusst, dass du noch Vieles dazu zu lernen hast. Du bist kein Alleswisser. Du weißt, dass ein Jeder den gleichen Geist wie du innehält.

Die Expertise des Lebens heißt lieben. Du kommst von Liebe her. Du trägst sie nicht zur Schau. Du bist sie. Sie ist der Stuhl, in dem du sitzt. Sie ist die Sicht, von der her du siehst. Dich selber lieben bedeutet mit Sicherheit nicht, du bist an dir angehaftet. Du kannst angesichts des Wunders von dir und des Wunders anderer Menschen und des Wunders Gottes, Der dich und jeden und alles erschaffen hat, vor Ehrfurcht erschauern, gleichwohl stehst du genau genommen nicht in Liebe zu dir selber. Du liebst dich nicht bis zum Wahnsinn.

Deine Persönlichkeit existiert nach wie vor, freilich ist sie nicht alles. Gewisslich ist sie nicht alles, was sie gewöhnlich war. Sie beläuft sich auf eine Rüsche. Dein Herz gehört Mir zu, und dementsprechend bist du zu Diensten. Du dienst in erster Linie jedermann und allem mit deinem sehnlichen Verlangen nach Einssein. Du erblühst. Du erklimmst eine weitere Sprosse im Dienst an Mir, an dem Universum, an den Menschen in deinem Leben. Dies bedeutet nicht, dass du dich selber als hoch oder mittel oder als sonst etwas etikettierst. Du etikettierst niemanden.

Du bezeichnest dich selbst nicht als einen großen Menschenfreund, dennoch bist du der Menschheit zu Diensten. Du bezeichnest dich selber nicht einmal als einen großen Diener an Mir, dennoch dienst du Mir großartig. Deine Aufmerksamkeit liegt auf dem Dienen, gleichwohl nennst du dich nicht einen großartigen Geber. Du bist dir gewahr, dein größtes Attribut ist Gott, Der dir ebenfalls dient. Sowie Ich dir diene, diene Ich dem Universum und all den vereinten Herzen, die das Universum innehält. Dies umfasst, was man Vergangenheit und Gegenwart und Zukunft nennt. Weder du noch Ich sammeln Trophäen. Wir dienen. Es ist so natürlich für Uns, zu dienen, wie es für euch natürlich ist, zu essen, wie es für euch natürlich ist, euch zu bewegen, wie es für die Sonne natürlich ist, aufzugehen.

Du, der du Selbst-Verwirklicht bist, bist nicht selbst-bewusst. Du hast Gottes-Bewusstsein. Du bist dir Meiner bewusst. Deine Beachtung liegt nicht auf dir, denn sie befasst sich mit Größerem als deinem kleinen Selbst.

Du vernachlässigst dich nicht. Du opferst dich nicht. Du gehst deiner Freude hinterher. Du beschränkst dich nicht. Du weitest dich aus. Dein Selbst umfängt nunmehr jeden und alles. Du vergisst dich selber sozusagen, während du dein Selbst bist. Du hast herausgefunden, wonach du trachtest. Du hebst dich nicht im Ansehen. Du findest dich selber, indem du das Universum umgreifst. Du bist für deine Lebenskraft dankbar. Du erzwingst nichts. Du bist alles.

Du gehst rund um die Welt. Sowie du rund um die Welt gehst, machst du mit der ganzen Macht Gottes, die in dir bevollmächtigt ist, die Welt besser. Ihr seid Meine Exponenten. Ihr seid Meine Hände und Füße. Ihr seid die Erfüller Meiner sehnlichen Verlangen. Meine Wünsche sind zu den euren geworden. Es gibt kein euer und kein Mein. Einssein ist da. Allheit ist da, was das gleiche ist wie Einssein. Du bist Ich, und Ich bin du.

Heavenletter # 5326 – 24.6.2015  The Beings God Made

Die Seinswesen, die Gott schuf

Gott redete …

Es ist dem Universum eine Hilfe, wenn du Begebenheiten im Leben nicht zu einer Einschätzung deines Wertes hernimmst. Weil du eine derart begehrte Auszeichnung nicht bekommen hast, bedeutet nicht, du bist minder. Ergebnisse im Leben gehören nicht als deine Karteikarte angesehen.

Wie viele Geschenke du zu Weihnachten vom Nikolaus erhältst, bildet keine Skala, die dir zu verstehen gibt, dass du gut oder schlecht warst. Glaube dies nicht eine Minute lang.

Dass du gestern im Lotto nicht gewonnen hast, meint bloß dies: Du hast gestern im Lotto nicht gewonnen. Und, sofern du heute im Lotto gewinnst, ist die Bedeutung simpel: Du hast heute im Lotto gewonnen.

In der Welt seid ihr geneigt, Schlussfolgerungen zu ziehen. Ihr markiert einen Schluss. Ihr könntet ein Bild von einem Pferd zeichnen. Ihr könntet ein Meisterwerk von einem Pferd zeichnen. Einerlei wie fertig ihr als Maler seid, das Bild ist schier eine Idee. Das Bild ist von einem Pferd, es ist freilich nicht ein Pferd. Und bei den Worten ist es ebenso. Worte tragen die Schwingung der Bedeutung eines Wortes bei sich, dennoch ist ein Wort nicht eine komplette Entität dessen, was es wiedergibt.

Das Wort gut hat eine bestimmte Schwingung an sich. Das Wort schlecht hat eine bestimmte Schwingung an sich. Gut und schlecht sind Bewertungen. Sei nicht so rasch bei der Hand, dich selber als mängelbehaftet zu beurteilen, weil etwas nicht so vorkam, wie du es gerne gehabt haben mochtest. Seid vorsichtig bei Werturteilen über euch selber und über sonstwen. Einerlei wie gut ihr sein mögt, ihr könnt die Treppen herunter fallen. Egal wie schlecht ihr seid, es kann sein, ihr fallt nicht die Treppen herunter.

Die eine Sache folgt nicht zwingenderweise auf eine andere, wie du die Dinge siehst. Verbindungen sind verschiedenartig und verblüffend, freilich kommt 2 nicht dauernd nach 1.

Wenn du voreilige Schlüsse ziehst, tust du dich selber ab. Du setzt dich über dich hinweg. Ob du dich nun als einen Gewinner bezeichnest, oder nicht als Gewinner, du kündigst deinem Selbst auf. Was wäre denn, wenn du nicht bewerten würdest, weder als gut noch als schlecht? Was wäre denn, wenn etwas einfach so ist, und wenn es nicht das ist, was du aus ihm an Schlüssen ziehst? Jedenfalls bist du bloß zu wildem Vermuten imstande, und daraufhin, auf der Grundlage wilden Vermutens, überredest oder belobigst du dich selber. Ob deine Skizze von einem Pferd die Auszeichnung erringt oder nicht, du zeichnetest das Pferd.

Gratuliere dir selber dafür, ein lebendiges Menschenseinswesen auf der Erde zu sein. Du bist hier. Was für eine kühne Sache, hier in dieser Partie auf der Welt zu sein. Das Spiel heißt Leben. Du weißt bewussterweise nicht genug, um dein Leben im Vorneherein einzuschätzen, noch auch weißt du genug für nach dem Begebnis. Alles, was du kennst, ist, was du als sich zugetragen habend ausmachst. Zwei Menschen können bei der gleichen Begebenheit zusehen und sie anders sehen. Du hast einen Gesichtswinkel. Einerlei mit wie vielen guten Vorsätzen jene einhergehen, Augenzeugen gelten im allgemeinen als nicht hochgradig verlässlich. Sie können ernsthaft, ehrlich und treu ergeben sein, und am Ziel vorbeischießen. Meinungen sind zumeist … nun, sie sind schlicht Meinungen. Wie du dich siehst und wie die Welt dich sieht, das gibt einen Unterschied. Wie du dich selber deutest und wie die Welt eine Welt macht, das ergibt einen Unterschied. Du hast nicht eine Position einzunehmen. Du kannst einfach zusehen. Heute hast du das Gefühl, du seist bei der Arbeit recht gut gewesen. Vielleicht äußerte sich dein Chef dementsprechend. Gut für ihn. Sei jedenfalls dein eigener Ansporn. Hebe dich selber hoch.

Falls dir heute gekündigt wurde, bist du auch so Mein Kind, gemacht aus Meiner Liebe und Meinem Herzen, durch das Universum wirbelnd. Was hast du mehr zu haben?

Du hast die Welt nicht an ihrem Schwanz zu halten. Du hast Ereignisse nicht zu steuern. Genauso wenig hast du das A und O des Lebens zu sein. Ihr habt einfach zu sein, ihr Meine Lieben. Es ist hinreichend, zu sein. Ihr habt keinen Status aufzuweisen. Ihr habt nicht etwas zu sein, ausgenommen das Seinswesen, das Ich schuf. Ihr habt weder der erste in der Reihe noch der letzte zu sein. Seid einfach.

Heavenletter # 5327 – 25.6.2015  Love Finds a Way

Liebe findet einen Weg

Gott redete …

Liebe ist nicht ein Handeln. Liebe kann durch Tätigsein zum Ausdruck gebracht werden, dennoch ist Liebe nicht etwas, was du tust. Liebe ist ein Impetus auf Handeln zu. Liebe streckt die Hand aus. Liebe möchte sich gerne in Verbindung gebracht sehen zu einem weiteren Aspekt ihrer selbst. Liebe ist nicht eine konkrete Sache. Sie ist eine Essenz. Ein Wesenskern hat das Bestreben an sich, sich zum Ausdruck zu bringen.

Ein neues Spielzeug etwa kann dich zum Empfinden von Liebe veranlassen, beides, das Schenken wie auch das Inempfangnehmen eines neuen Spielzeugs. Ein neues Spielzeug kann dein Herz rühren, dich bewegen und jenes auftun. Jedenfalls bist du erfreut und dankbar für ein neues Spielzeug. Obendrein zu dem neuen Spielzeug ist die Liebe, welche jenes begleitet.

Dann gibt es da neue Kühlschränke, Bücher und Autos und gar super stromgeladene Erfindungen, was du freilich in der Hand hältst, oder worauf du sitzt, oder ein neuer Kühlschrank, in dem du Lebensmittel vorfindest, ist nicht Liebe. Nach einer Weile gerät das neue Spielzeug zu einem eingesessenen Geschenk und büßt seinen Glanz ein. Es wird zu einem Objekt, welches es ununterbrochen war. Das Ungesehene, das dem Spielzeug Gesellschaft leistet, ist Liebe. Eine große Energiewelle händigt Liebe hin und her.

Dichter können nicht genug über Liebe zu Papier bringen. Wie viele Gedichte sind über Liebe geschrieben worden, und wie viele werden noch niedergeschrieben werden? Poesie und Liebe sind köstlich. Ein jedes Erleben im Leben hat seinen Referenzpunkt in der Liebe. Selbst ein Vers, welcher die Sterilität dessen, wie die Liebe soeben am Abgehen ist, schildert, ist Liebe. Hernach wird es als verflossene Liebe bezeichnet und dich etwa einsam und verlassen zurücklassen.

Wie du gehst, das wird Liebe ausdrücken. Schau her, die Natur drückt in einem jeden Aspekt ihrer selbst Liebe aus. Ein einzelnes Blatt. Photos und Gemälde der Natur drücken Liebe aus. Ein Photo von den Füßen eines Säuglings kriegt euch dazu, die Füße des Kleinen zu küssen, ein weiteres Wunderwerk, was zur Übertragung gelangt. Selbst Photos von Menschen, die trauern, sind köstlich und bringen Liebe zum Ausdruck. Energie ist Liebe. Obschon Tod nicht wahrhaftig ist, Bilder von ihm rufen Liebe hervor. Liebe ist es. Es gibt nicht viel mehr, was gesagt werden kann.

Liebe wird im Grunde ohne Worte zum Ausdruck gebracht. Es gibt kein Liebe Verleugnen. Selbst wenn du Liebe wegstoßen kannst, gestehst du Liebe offen ein. Ja, Ich, Gott, bin Liebe, und manchmal werde Ich weggestoßen. Nichtsdestotrotz hast du Mich, insofern Ich ja, egal wie negativ, in deinem Sinn bin, nicht weggestoßen.

Ein Song spricht davon, Liebe sei dort, wo du sie findest. Dies ist nicht unwahr. Zugleich gibt es keine Stelle, wo Liebe nicht ist. Egal wie sehr es jemand probiert, Liebe kann nicht ausquartiert werden, noch auch kann sie übergangen werden. Selbst wenn du auf Liebe herumtrampelst, hast du sie nicht übersehen. Selbst in scheinbarer Liebelosigkeit wird Liebe ausgespürt. Es gibt kein Ausblasen der Flammen der Liebe. Liebe kann fehlgeleitet werden, dennoch ist sie nicht aus dem Bild heraus. Liebe geht irgendwohin und überallhin. Liebe ist zuallererst der Herr im Hause. Wie weit kann dich Liebe nehmen? Liebe kann dich überallhin nehmen. Liebe kann dich schlauchen, und Liebe kann deine Beachtung auf Liebe hin kriegen. Liebe rückt sich ins Zentrum. Liebe bekommt den Applaus, und Liebe verdient ihn.

Liebe selbst ist der Applaus. Liebe dirigiert das Orchester. Die Musikergruppe spielt Liebe. Der Sänger singt Liebe. Musik ist Liebe. Die Stimme, die singt, ist Liebe. Das Universum ist mit Liebe zusammengesetzt, und Liebe hält das Universum zusammen. Sie hält dich zusammen.

Und Liebe setzt in Bewegung. Liebe kann sich in einem einzelnen Stillleben fest einschließen, dennoch ist Liebe auf Fahrt und nicht eingeschlossen. Liebe muss umarmen. Liebe kann nichts anderes als in den Arm nehmen. Wir reden von Liebe, von dem Gleichmacher des Ego, von dem Zugrunderichten des Ego, von dem Ende, welches dem Ego zukommt. Liebe Mich so sehr, und das Ego weicht zurück, und es wird einem nicht zu Gesicht kommen, wie es seinen Abgang nimmt. Es schleicht sich auf Zehenspitzen heraus, und es ist trügerischer Stärke entleert. Das Ego ist schwach, ungeachtet des Getöses von ihm.

Liebe ist stark, und sie macht dem Ego gewaltig zu schaffen, weil Liebe, nicht das Ego, allwaltend ist. Liebe findet ihren Weg.

Heavenletter # 5328 – 26.6.2015  The Life You Lead Is Your Reaction to Life

Das Leben, das du führst, ist deine Reaktion aufs Leben 

Gott redete …

Ab und an hast du ein Gefühl, dass ein Umschwung in deinem Leben – eine Beziehung, durch den Tod oder durch das Leben abgeschnitten – wie etwa, dass du deinen Job verlierst oder erkrankst, usf., gleichbedeutend ist mit dem Ende der Welt. Du nimmst es schwer. Der Tod ist nicht das Ende der Welt. Ein Tornado ist nicht das Ende der Welt. Nichts ist das Ende der Welt. Eine Lebensphase hat sich gewandelt. Im Leben ist eine Phase davon unaufhörlich am Sich-Wandeln. Dies IST die Welt.

Du hast eine solide Basis, freilich bist du eher querbeet am Flattern. Deinem Empfinden nach fährst du in einer Achterbahn, während du in Wirklichkeit in einem stillen Aufzug unterwegs bist.

Alles im Leben rückt dich vorwärts, dasjenige, was du willkommen heißt und das, was du nicht willkommen heißt. Das Leben und seine Marotten gehören nicht so persönlich genommen. Bist du nicht niedergeschlagen, da das Leben einen bestimmten Kurs, und keinen anderen eingeschlagen hat? Dies ist für das Leben in der Welt typisch.

Ihr wisst, ihr Lieben, ihr seid kein Cowboy, und dem Leben ist es nicht angelegen, ein Pferd zu sein, in das ihr euch mit Kraft Einlass verschafft. Es ist mehr wie ein Pferd, das ihr mit ganzem Vergnügen reitet. Es ist nicht immer vorhersagbar. Überrasche dich selber und nimm das, was du siehst, wie es kommt.

Das Leben ist gedacht, wechselhaft zu sein. Es ist nicht immer dein Prinz in schimmernder Rüstung. Womöglich ist es ein bockendes halbwildes Pferd. Es ist in Ordnung, dann und wann herunterzufallen. Und was gilt es dir in jenen Zeiträumen zu tun? Nun, sammle dich und sitze wieder auf, natürlich, darum geht es. Reite weiter, reite weiter, reite weiter.

Sofern das Gelände rauh ist und du barfuß zu gehen hast, dann gehst du barfuß.

Und sofern du absitzen und dich ausruhen musst, dann sitzt du ab und ruhst dich aus.

Das Leben ist nicht bestimmt, in jedem Augenblick zu flimmern. Noch auch ist es vorgesehen, dich zur Strecke zu bringen. Es ist auf deine Eingehensweise auf es angewiesen. Das Leben, das du führst, ist deine Reaktion auf das Leben. Du hast nicht das Lied zu singen ‚Stormy Weather‘. Du kannst genauso gut einen Titel singen wie ‚Sunny Weather‘.

Sofern es um die Mittagszeit zu heiß ist, um über die Heide zu reiten, dann reite um Mitternacht.

Ihr habt nicht alle Wahloptionen, Wahlmöglichkeiten allerdings habt ihr.

Wenn geliebte Angehörige versterben, bist du berechtigt, sie zu missen, und zudem kannst du dir ins Gedächtnis rufen, dass Herzen, so hat es den Anschein, zerbrechen, dass sie sich erholen und dass dein Herz nicht mehr weiter bluten wird.

Das Leben, wie es euch geläufig gewesen ist, hat euch verwaist belassen, dennoch seid ihr nicht im Stich gelassen. Was hat sich geändert? Wo ihr seid, das hat sich geändert. Ihr sucht nicht mehr länger die gleichen Stellen auf wie früher. Ihr macht mit eurem Geliebten keinen Spaziergang mehr, freilich seid ihr auch so ihr, und habt auch so das Leben erschwungen. Wenn ihr daran festhaltet, beraubt worden zu sein, so, als stellte Beraubtworden-Sein eine Darlegung eurer Liebe und der Tiefe eurer Anhänglichkeit dar, dann werdet ihr am Beraubtwerden festhalten, so lange ihr könnt.

Vielleicht bist du es, der dir selber gegenüber unfair ist. Vielleicht hast du dich zur Mutlosigkeit verurteilt. Vielleicht es dein Dagegensein, was dein Leben ermöglicht. Vielleicht bist du der Täter, derweil das Leben einfach herzeigt, was es drauf hat und kann. Vielleicht hast du dich zu Sklaverei verurteilt und dich zum Märtyrer geschlagen. Es wurde kein Verbrechen an dir begangen. Du hast es an deinem Selbst verübt, und du hörst nicht auf, die Tat zu begehen, die du anprangerst. Es bist du, der dich nicht vom Haken lässt. Es bist du, der dir nicht die Freiheit zustellen möchte, Vergnügen zu finden und dir die guten Zeiten einzugliedern.

Denke nicht, Ich spiele dein Herzeleid herunter. Ganz einfach, Herzeleid gehört nicht behalten. Es gehört gehen gelassen. Du wirst deinen Geliebten nicht zurückbringen, dass er deine Hand nimmt, oder du wirst deinen alten Job nicht zurückbekommen, oder worum es auch geht, was du betrauerst, dich selber freilich kannst du zum Leben zurückbringen mit Zusagen an dich selber. So ziemlich das hast du zu tun.

Heavenletter # 5329 – 27.6.2015  All That Which Is Beyond Thought

All dies was übers Denken hinausgeht 

Gott redete …

Gedanken sind ex-und-hopp. Das ist die Natur von Gedanken – heute hier, morgen fort. Bei all den Gedanken, die dich an einem Nachmittag durchlaufen, gibt es kein Aufbewahren oder Wegheften.

Tatsächlich ist es so, du hast einen so ausgiebigen Gedanken, dass du rennst, ihn niederzuschreiben. Bevor du bei deinem Stift, beim Papier oder Rechner oder bei deiner Einkaufsliste ankommst, hat sich der Gedanke davongemacht. Er ist ohne dich weggerannt, indes, wohin ist er? Wo und was ist er jetzt? Du hast keine Ahnung. Er flog bereits davon, und um alles in der Welt scheinst du ihn nicht zurückbringen zu können. Natürlich, er könnte zu einem unbekannten Zeitpunkt dir in deinen Sinn zurück springen, und du erkennst unter Umständen daraufhin, dass ein Gedanke bloß ein Gedanke ist, und nicht die großartige Offenlegung, die er deiner Meinung nach war und vielleicht ist. Wie auch immer, dir ist jetzt jener Gedanke abhanden gekommen.

In einem gewissen Sinne könnten Wir sagen, dass eure Gedanken das Leben SIND, das ihr lebt. Wir könnten daraufhin sagen, dass eure Gedanken ebenso flüchtig sind wie das Leben selber. Ihr könnt ganz einfach eure Gedanken nicht tüchtiger festhalten, als ihr Zeit festzuhalten imstande seid. Oder, sofern ihr an einem Gedanken festhaltet, habt ihr ihn unterworfen. Vielleicht habt ihr ihn in Stücke zerbrochen, und danach ist euer Gedanke einem Vogel im Fluge gleich, der eingefangen und in einen Käfig verbracht wird, er bekommt die kleine Käfigtür hinter sich geschlossen. Obgleich es Hand und Fuß hat zu sagen, dass dein Leben aus deinen Gedanken gemacht ist, ist dies nicht die ganze Geschichte von deinem Leben. Dein Leben besteht auch aus Allem Was Über Denken Hinausreicht.

Eure Gedanken spielen garantiert im Leben eine Rolle, gleichwohl ist euer Leben weitaus mehr denn das, was eure Gedanken von ihm machen. Lasst Uns einmal sagen, Gedanken seien ein Kapitel deines Buches. Wenn du ein Buchkapitel gelesen hast, hast du noch nicht die ganze Geschichte gelesen. Du denkst allerdings gerne, du kennest alles. Selbst wenn du zum Buchende vorlugst, weißt du vielleicht über den Anfang und womöglich über das Ende Bescheid. Hier geht es darum, was du denkst, und manchmal ist euer Denken verdreht.

In was für einer Verbindung stehen Gedanken mit Erinnerungen? Ihr könnt euch gar die Frage stellen, was als erstes da war. Gedanke oder Reminiszenz? Scheint dies weit hergeholt?

Entsinnt euch, ihr Lieben, Gespeichertes ist in eurer DNA enthalten. DNA ist Erinnerung, zur Stirnseite hin vorangetrieben. Wenn ihr ein Wort von Mir lest und es bringt bei euch eine Glocke zum Klingen, wie kommt es da, dass ihr diesen Gedanken für zutreffend erachtet? Hat das Wort<em> wiedererkennen</em> die Bedeutung von wieder sehen, von ‚to<em> re-cog-nize</em>‘? Geht es darum, etwas aus der Vergangenheit erneut zu verstehen? Wie erkennt ihr, dass euch etwas glaubhaft klingt? Und wie erkennt ihr, wenn euch etwas unglaubhaft klingt? Manchmal wisst ihr es einfach. Womöglich wisst ihr es regelrecht.

Könnte es sein, dass eure Intuition von der Vergangenheit herrührt, von der her unbewusste Gedanken ihren Weg zu euch hin finden? Das Leben in der Welt ist weidlich subjektiv. Sind in eurem Leben, so wie ihr mit eurem Leben vertraut seid, Anhaltspunkte eingepflanzt? Mit Sicherheit können Gedanken über Sprache hinausgehen, und mit Sicherheit könnt ihr euch jenseits von Sprache aufhalten, tiefergehend denn Sprache, ebenso wie oberhalb von Sprache.

Und ganz gewiss gibt es am Leben eine Menge jenseits von Sprache, auf das man verfallen kann, welches ihr in eure Gedanken hinein übersetzt. Jenseits von Sprache, von ihrer Grammatik und ihren Zeitformen liegt euer Herz. Manchmal scheint euer Herz unergründlich, und manchmal ist es so dicht an seiner Quelle dran, dass Zweifeln nicht existiert. Dein Herz kann dich aufwecken. Es kann durch Mauern hindurchbersten. Dein Herz kann an Geschwindigkeit zulegen oder sich verlangsamen. Dein Herz kann ruhig sein. Es kann stille sein und in seiner Stille dir dennoch Botschaften zustellen.

Und nun – worüber machen Wir uns erstaunt Gedanken, und worüber denken Wir nach, und was ist der Sinn davon, und weswegen denkt ihr dermaßen viel?

Heavenletter # 5330 – 28.6.2015  The Days When Love Filled Your Heart

Die Tage, als Liebe euer Herz erfüllte

Gott redete …

Vielleicht überfordert ihr Liebe. Ihr möchtet Liebe zu eurem Diener haben. Geliebte, ihr seid der Fürsprecher von Liebe. Ihr seid der Botschafter der Liebe Gottes, und demnach gilt es euch, mit Liebe aufzuwarten.

In einer gewissen Weise ist Liebe der bedeutsamste Faktor des Lebens, und ihr seid in der Liebe enttäuscht worden dank all dessen, worauf ihr bei ihr gewettet habt. Eure großen Romanzen kamen nicht durch. Ihr seht jede Liebe als verflossen und jede verflossene Liebe als euch beraubt habend. Liebe blieb nicht. Ein Geliebter blieb nicht da. Wahre Liebe ist für euch zeitlebens nicht Wirklichkeit geworden. Liebe scheint euch für andere Leute, und nicht für euch zu sein.

Ihr bemerkt hier eine Mischung zwischen Liebe und Bedürfnis.

Selbstverständlich ist das Geben von Liebe essentiell. Das In-Empfangen-Nehmen von Liebe ist über euch hinweggesaust. Euer Nörgeln geht dahin, dass die Liebe nicht bei euch geblieben ist. Ihr Meine Lieblinge, es seid ihr, die ihr euer Herz am Schlagen zu halten habt, ungeachtet der äußeren Umstände. Wohin hat sich eure Liebe fortgemacht, Geliebte? Worauf hat sich eure Liebe belaufen? Ihr hieltet sie feste fest, und dennoch blieb die Liebe, die ihr mochtet, nicht da. Eine nachfolgende weitere Erprobung sprang ein und flüchtete ebenfalls von dem Schauplatz, so, als könnte Liebe euch nicht treu ergeben sein. Es gibt kein Zurückgehen. Es gibt kein Auffinden verflossener Liebe mehr. Ihr wisst nicht einmal, wo eure vergangenen Lieben sind, und weswegen euch nicht eine währende Liebe zugewendet wurde. Ihr wusstet nie, dass es so kommen würde, dass euch die Liebe durchprügeln wird.

Ihr wisst nicht, wie die Liebe, welche euch anscheinend abhanden gekommen ist, ersetzen geht. Es ist euch kein großer Trost, nicht einmal ein kleiner Trost, zu vernehmen, Liebe sei nicht vergeudet, und sie existiere nach wie vor irgendwo, bloß nicht bei euch. Verflossene Liebe ist schier das. Sie ist in der Vergangenheit. Das hat bei dir eine Weile gebraucht, dennoch kannst du es jetzt akzeptieren. Waren deine großen Lieben stets nachgerade nichts? War dein Almosen an Liebe stets Illusion?

Sofern denn das Leben auf Erden Illusion ist, muss das bedeuten, dass eure wenigen großen Lieben niemals wirklich waren, dass alle eure großen Lieben bloß nach Strohhalmen greifen waren, und dass die Halme sich als dünn herausstellten? Wohin ist Liebe gegangen, so sie niemals war, so sie nicht wahrhaft, nicht fürwahr mehr denn eine eingebildete Feuerprobe war, vielleicht eine Irrlichterei und nicht einmal eine große Tragödie, selbst unterdessen ihr zu jener Zeit eure Liebe für mächtig gelten ließt. Es handelte sich schier um eine kleinere Tragödie, etwas was sie schlechterdings zu keiner Tragödie macht, stattdessen zu einer untergeordneten Begebenheit in deinem Leben, welche sich wie ein Ballon aufblähte und danach zum Platzen kam.

Du machst dir Gedanken, sobald die Zeit da ist und du deinen Leib zurücklässt, und sobald du erkennst, wie jene verflossenen Lieben vorbeiwandeln – wirst du sie alsdann wiedererkennen? Werden sie dich erkennen? Wirst du wirklich jene Wenigen als dich selbst in die Arme schließen? Jetzt im Augenblick – liebst du dich desgleichen nicht so sehr. Du fühlst dich wie ein Missetäter, während du eigentlich nicht weißt, was das Wort bedeutet. Du weißt, so wie du dich fühlst, das magst du nicht, und ebendas hast du satt.

Du fragst dich, ob du jemand bist, der die Dinge in den Sand setzt. Gehörst du zu jenen Leuten, die sich selber sabotieren? Hast du dich für jemanden gehalten, der im Leben auf einer Großen Liebe besteht? Du fragst dich, wieso du dich nicht einfach auf eine simple Liebe einschwingen konntest. Hast du dem Leben immer zu viel abverlangt, fragst du dich, und lässt den Kopf hängen.

Du denkst, nicht jeder durchlaufe die Betrübtheit, die du durchläufst, indessen bist du dir nicht sicher.

Du kannst dir jene Tage nicht zurückrufen, die dein Herz füllten und dich daraufhin beraubt zurückließen. Du machst dir Gedanken, wieso du beraubt zu werden hattest. Du bist dir im Klaren, du hättest nicht einfach mit den Achseln zucken können, warum allerdings warst du dazu außerstande? Just das tust du derzeit. Wie kommt es – das, was dir weiland dermaßen unbezähmbar schien, ist dir heute nichts? Es muss noch etwas sein, denn nach wie vor betrauerst du es. Wo ist die verblasste Liebe in deinem Herzen jetzt? Ich sage dir, dass Liebe alles ist, und dein Gefühl ist so schneidenderweise in der Art, die Liebe sei an dir vorüber gelaufen oder sie sei wie Asche bei einem Aschenbecher danebengegangen, nichts mehr als das sei der Fall, und du lässt dich hören: „Der Schmerz, Gott. Der Schmerz des Nicht-Da-Seins. Wehe mir.“

Heavenletter # 5331 – 29.6.2015  The Realms of Sunshine

Das Gefilde des Sonnenscheins

Gott redete …

Von der Minute an, wann das Vögelchen die Schale durchbricht und geschlüpft ist, wird auf der Seite des Jungvogels einem jeden Bedürfnis entsprochen. Dann kommt der Tag, wann die Küken aus dem Nest geschubst werden und von selber zu segeln haben. Dies ist eine natürliche Begebenheit.

Und jetzt, so wie es bei euch steht – es ist möglich, ihr entwickeltet euch alleine aus eurem Nest heraus, und seid nun für einige Zeit anscheinend auf euch selber gestellt gewesen. Ich sagte anscheinend auf euch selber gestellt, weil Unsere Bande ungemein erheblich sind. Unsere Bande ist eine Redeweise der Welt. Es ist im Grunde Unser Einssein, welches ungemein erheblich ist.

Ich könnte euch niemals aus dem Himmel herausstoßen. Unmöglich. Der Himmel ist, wo ihr weilt. Es gibt kein Herunterfallen. Es hat eine nicht klar ausgerichtete Sicht gegeben, die ihr als Brennpunkt bezeichnetet, als einen Fokus auf diesem und jenem, als ein Konzentrieren auf den Lebensunterhalt verdienen und euren Weg ausfindig machen, während, Meine Geliebten, euer Selbst den Weg darstellt.

Am Anfang – Wir können es Anfang nennen, obschon ihr immerfort wart – gibt es einen Punkt oder eine sich verheddert habende Flanke, wann ihr die Verantwortung für euch selber entdeckt und nicht mehr länger die Erwartung hegt, dass ihr so sehr umsorgt werden würdet. Ihr hebt an zu sehen, dass ihr euer Glücklichsein und eure Betrübtheit nachgerade selber erschafft, und dass ihr alles Nötige innehabt, um überdies was euch wie ein Eindringen scheint zu zerstreuen, und um euch weiter in die Gefilde des Sonnenscheins hineinzubegeben, wo die Überfülle an Beschwernissen nachlässt. Ihr werdet im Grunde der Verwandler all dessen werden, was sich euch in den Weg stellt.

Ihr habt nicht so stark das Gefühl, ihr würdet Krieg führen und durch Dschungel stapfen. Ihr habt vielleicht mehr Vertrauen in Mich, freilich weniger Abhängigkeit. Ihr seid mehr im Leben zuhause. Oh, ab und an könnt ihr das Gefühl haben, ihr würdet belagert, und dennoch, ihr seid nicht dermaßen angstvoll. Eine allwaltende Sicherheit ist das gegebene. Ihr bergt euch jetzt selber mehr. Ihr habt Zutrauen in Mich, zur selben Zeit wie ihr mehr Zutrauen ins Leben und in euer Selbst habt.

Was geschieht, ist, ihr gelangt dichter an den Augenblick heran, in dem du und Ich in Eins verschmelzen. Ihr möchtet gerne näher bei Mir sein. Ihr prangert euch selber nicht an. Ihr verkündet euch selber. Ihr gelangt näher an die Macht des Lebens heran, welche schier Selbst-Verwirklichung sein kann.

Das Zutrauen, das ihr bei euch habt, ist eine stille Zusage. Eine Zuversicht. Ein Vertrauen auf Gott, ein Vertrauen auf Euch Selber, ein Vertrauen auf die Energie des Universums. Ich möchte so weit gehen und sagen, es ist schlicht und einfach Vertrauen, nicht so sehr in etwas oder in einiges, schier ein Allumfassendes Vertrauen, ein Vertrauens-Reservat. Angst und Abgespanntheit und Sorgen klingen ab. Sie haben nicht mehr die Präsenz, die sie einst hatten. Sowie ihr einfach näher an Mich kommt und zu sehen bekommt, dass Wir bereits in Einssein hinein aufgeschmolzen sind, gerät die Präsenz, welche dir als Gott bekannt war, mehr zu einer Omnipräsenz. Du erzielst das nicht. Du erwirbst es nicht. Du denkst es dir nicht aus. Du erblickst es, du fühlst es, dieses Einssein. Du wiedererkennst es. Vielleicht spürst du es aus, so wie du, als Kind ganz mühelos, herausfindest, dass deine Hand mit deinem Arm verbunden ist, und dass deine Finger mit deiner Hand verbunden sind und so weiter.

Es hat dieser Moment dagewesen zu sein. Du hast nicht darauf zu kommen.

Du hast immerzu das Einssein bei Mir gesucht, selbst dann, als du dir etwa gar nicht sicher warst, dass Ich existiere. Die Zeit kommt, wann Ich dir reell werde. Es könnte ein ganz schönes Getöse werden. Immer häufiger blendet sich Unser Einssein sozusagen ein, so, wie sich Nebligkeit in Sonnenschein wandelt, und, schwupp, hier bist du. Der Sonnenschein war ungebrochen da, und nun holt er das Verschwommene des Dunstes ein. Du bist zu mehr von der Energie und dem strahlenden Glanz der Landschaft geworden, während du bemerkst, dass es, in der ganzen Welt und in der ganzen Existenz, wie sie dir auf Erden vertraut ist, nichts als Strahlendes Leuchten gibt. Es gibt keine Landschaft. Die Sonne, am Strahlen, ist da und ist das gegebene.

Wie steht es damit? Magst du das? Oder findest du, du möchtest lieber bei dem Altbekannten bleiben? So oder so, genieße dieser Tage das Vertraute, einen jeden Zentimeter davon. Du wirst, nach und nach, auf das Ungemein Großartige Vertraute der Ganzheit des Einsseins, welches bereits ist, stoßen.

Heavenletter # 5332 – 30.6.2015  Life Comes to You in Many Guises

Das Leben kommt in zahlreichen Gewändern zu dir

Gott redete …

Im Leben in der Welt hast du oft das Gefühl, du befändest dich auf der Gedrängelinie. Du hast das Gefühl, man unterziehe dich links wie rechts einem Test. So als wäre das Leben ein Vorsprechen, während du bereits für die Rolle ausgesucht worden bist. Du hast selbst den Beschluss gefasst.

Wenn du zurückschaust, wirst du zu der Hinsicht gelangen, dass dir Erlebnisse, die du als Unglücksfälle betrachtetest, Erfreuliches und Frisches einbrachten.

Als du dich aus einem geschätzten Erleben hervorgezerrt sahst hinein in ein unerwünschtes, warst du gesegnet. Du kannst dies auf allerlei Weise erfahren haben. In jeder Erfahrung kommt Gold zu liegen, selbst darin, davon, wo du gerne sein wolltest, entwunden worden zu sein. In einigen Fällen hast du dies bereits eingesehen. Sofern dies unter Mein Wille gemeint ist, schickst du dich an zu erkennen, dass gar, was dich entsetzte, Wohlwollen war, nicht Unheil, wie dir dünkte.

Du erfährst Verhängnis aufgrund von Angehaftetheit. Das Leben lehrt dich, Anhaftung los zu lassen. Leben ist Leben. Leben ist nicht Anhaftung. Heute kannst du in den Tropen leben. Morgen womöglich in Alaska. Heute kannst du dich im Schoß von allerhand Luxus aufhalten, und morgen draußen in der Kälte. Das Leben ist nicht so vorhersagbar, wie du es gerne hättest. Du möchtest deinen Willen. Du möchtest, was deinem Dafürhalten nach dein Weg ist. Leben ist weder vorhersagbar noch umgehbar. Es kommt zu dir in allerhand Gewändern.

Einerlei wie beängstigend dir ist, was geschieht, es liegt für dich Gutes darin. Du wirst von ihm her wachsen. Du möchtest lieber keinen Schritt außerhalb deiner vermeintlichen Sicherheitszone machen. Du nennst das Sicherheit, was du bereits kennst. O, Meine Kinder mögen es gerne, das Leben eingeschlossen an einer Stelle zu halten.

Von allem gibt es etwas zu lernen. Und manchmal sind eure Lebenserfahrungen nicht bloß für euch bestimmt. Ihr seid angelegt, nicht nur euch selber zu beflügeln, sondern auch Andere.

Alle Meine Kinder erwachen von ihrem Schlaf und einem abwegigen Traum. Mitunter ist euer Traum vom Buch des Lebens gefüllt mit Goldenen Kapiteln der Schönheit, und einige davon scheinen wie Grimm’sche Märchen zu sein, wo Monster vorkommen, und dennoch desgleichen überdies gesittetes Verhalten. Selbst während es Hexen und Ungeheuer gibt, sind gefällige Patentanten und wahre Prinzen und Prinzessinnen zugegen. Und es gibt Rettungstaten. Die eifersüchtige Königin, die die schönste von allen sein wollte, schaffte es nicht, Schneewittchen zunichte zu machen.

Ja gewiss, das Leben in den Märchen und das Leben in der Welt können einem drastisch erscheinen. Das Leben stellt den Menschen unstreitig Kontrast bereit. Es scheint kein Zick ohne ein Zack zu geben.

Das Leben in der Welt ist nicht so folgenschwer, wie es scheint. Es ist in Wahrheit ein Traum, von dem ihr erwachen werdet. Eine Minute lang werdet ihr in der Welt in der Schwebe gelassen. Es scheint euch wie für immer und der bedeutsamste dringliche Durchlauf. Diesen Anschein hat es. Alldieweil segelt ihr in der Ewigkeit mit dem Schiff. Ihr segelt in einer schönen Lagune. Sie ist nicht dauernd in eurer Sicht. Vielleicht seht ihr euch auf einem Walrücken oder im Toten Meer segeln. Vielleicht seht ihr euch auf der Stelle treten. Womöglich seht ihr euch, wie ihr am Ertrinken seid.

Nichts davon ist wahr. Dies ist die Illusion, welche alle Illusionen übertrifft. Dennoch beruhigt euch das nicht. Es ist euch ganz bestimmt real genug. Es ist real genug, um euch inmitten dieses Gefildes an Trugbildern Alpträume zuzuliefern. Und gleichwohl packt ihr um eures lieben Lebens willen auf euren Ort in der Welt zu.

Lasst euren Aufenthalt auf Erden teures Leben SEIN, ihr Lieben. Genießt ihn. Prellt mit ihm herum, und ihr werdet euch keine Knochen brechen. Es ist nicht Leben, dass es schmerzvoll ist. Es ist euer euch dem Leben Widersetzen, was jenes schmerzvoll macht.

In den Märchen treten öfters drei Söhne auf, und der jüngste Sohn wird häufig als Naivling bezeichnet. Es ist selbstverständlich der jüngste Sohn, der die Prinzessin und das Königreich gewinnt. Wieso ist das so? Ganz genau, weil er die Gelegenheit bejaht, egal unter welcher Gestalt sie daherkommt. Weisheit kann ihm in der Gestalt einer Maus zukommen. Der jüngste Sohn heißt willkommen, was zu ihm kommt. Dies ist Arglosigkeit, und mithin findet er, dank Ahnungslosigkeit und nicht dank Cleverness, all das, worauf er sehnlich aus ist, und nicht anders seid ihr dazu imstande.

Heavenletter # 5333 – 1.7.2015  The Loving Opportuniy of Life

Die liebevolle Gelegenheit des Lebens

Gott redete …

Ich höre Meine Kinder schreien:

„Mein Gott im Himmel, Mein Glorreicher Gott, Meine Liebe, Meine Güte und Sicht, Entrepreneur Meines Herzens, Meines Lebens Blut, Mein Herz, Mein Lehrer, Du hältst Mich in Deiner Hand. Du bist das Licht des Universums. Auf einen Streich hältst Du uns alle in Deiner Hand, in Deinem Herzen, in Deiner Seele. Du bist über Seele hinausgehend. Du bist Einssein. Du bist das Band, Welches uns Eins Macht, gleichwohl bist du nicht das Band, welches einen bindet. Du gibst uns die Freiheit, über unsere kleinen Selbste hinaus zu gehen, über jene Maskeraden hinaus, welche über unser Leben die Herrschaft zu übernehmen scheinen. Du bist unser Freiheitskämpfer, bloß, du fichtst nicht.

Du gibst uns Dein Seien. Du hauchst Leben in uns. Sofern wir glühende Aschestückchen wären, bläst Du unsere Flamme an und hältst uns am Vorankommen. Du hast unsere Körper programmiert, unsere Evolution indes, sie hältst Du für die unsere, und gleichwohl schubst und ziehst Du uns vorwärts. Du geleitest herein. In aller Angenehmheit geleitest du einen herein. Du widersetzt Dich uns nicht. Wir widersetzen uns Dir, dennoch bist Du gleichzeitig unwiderstehlich. Du fegst uns in Deinen Armen auf, und wir erkennen, dass Du was wir immerzu gewollt haben bist. Wir haben uns alleine und aufgegeben gefühlt, indes sind wir es, die uns selber abgesondert haben.

Wir gestalteten Haarschnitte und Schnurrbärte, und wir nahmen unsere kleinen Selbste oh so ernst, und wir hüpften herum und gaben mehr oder weniger vor, am Spielen zu sein, unterdessen wir in eine Falle einer Illusion von Gefährdetheit liefen. Wir sind so furchtsam gewesen. Wir haben uns gar als gefährdete Spezies betrachtet.

Allerliebster Gott, bei allem Respekt für Dich, trotz der Schönheit und Liebe, die auf der Erde augenscheinlich sind, haben wir mitunter das Gefühl, die Erde sei eine Art Folterkammer, in die Du uns eingesperrt hast, als wären wir Vieh, das durch einen elektrischen Zaun arretiert ist.

Auf jeden Fall bringen wir früher oder später in Erfahrung, dass Wir dich in unserem Leben ausspüren, und dass Du Liebe bist. Wir schaffen es, uns über die beschränkenden Zäune der Welt zu erheben. Nicht du errichtest die Zäune. Es sind wir, die wir uns selber anbinden, uns verwunden und auf Andere als die Täter blicken, und, bisweilen betrachten wir Dich als den Erhabenen Täter, den Ewigen Täter, der uns in Bewegung setzt und Hindernisse aufstellt.

Wir sind zu Dir, Gott, nicht fair, und dies ist unser Leiden. Wir haben uns das beigebracht. Wir sehen Deine Liebe für Vogelkinder und trotzdem werden einige junge Vögel in Käfige gesperrt, einigen wird wehgetan, und jedes Vögelchen, welches derzeit am Singen ist, wird nicht unausgesetzt hier sein zu singen. Ein jedes wird ersetzt werden, und dies stellt desgleichen eine Synopse des Lebens auf der Erde dar für Menschenseinswesen, denn wir sehen das kommen. Denken die kleinen unschuldigen Vögel im Voraus an diese Bewandtnisse? Sie tun das nicht, denn – so wie das dem gegenüber Menschenwesen tun – verkörpern sie nicht Angst.“

Ich antworte dir:

Geliebtes Kind, den süßen Tieren der Erde kommen nicht all die Wahlmöglichkeiten zu. Sie bleiben sich selbst und ihrer Natur treu. Sie sinnen nicht über Tod nach, und dennoch kennen sie den Tod, sobald er sie oder andere ereilt. Alle Meine Anleitungen tragen die Vögel der Erde in sich drin, und sie billigen sie. Wir können sagen, dass die Tiere der Erde ihre Zustimmung erteilen, und ihr nicht. Sie sehen den Tod nicht als einen Preis, den sie entrichten. Sie stellen nicht in Frage. Sie verstehen sehr wohl, dass Gottes Wille getan gehört. Sie sehen, dass der Tod des Körpers Teil des Lebens ist, wie der Regen, der kommt, und wie die Sonne, die scheint.

Die lieben Tiere denken nicht, das was passiert, sollte nicht geschehen. Sie gehen nicht gegen die Liebe Gottes an. Sie haben nicht die Worte, um zu sprechen, dennoch haben sie das Herz, welches weiß, und dem entsprechend ihr. Die Vögel der Erde singen und kommen den Dingen bereitwillig nach, während Meine Kinder mit dem Fuß aufstampfen können und unstreitig nicht über Bereiche des Lebens stillschweigend hinwegsehen werden, welche sie für ungerecht und lieblos erachten und schon gar nicht existieren sollten.

Selbstverständlich, Ich überstellte euch die Wahl. Ihr werdet euren Weg finden, da Ich euch die Befähigung zukommen ließ, auf Erden als ein beglückender Segen Wachstum zu erleben. Ihr werdet von einer höheren Position her zu einer Sicht gelangen, und ihr werdet in der Liebevollen Gelegenheit des Lebens in Jubel ausbrechen, welche Ich, Gott, gewirkt habe.

Heavenletter # 5334 – 2.7.2015  Wars Have Risen from This Idea

Kriege sind dieser Idee entsprungen

Gott redete …

So wie es steht – Menschen werden eher nicht geruhen, dem was Ich sage zuzuhören – und sie müssen das nicht tun, ist das nicht so? – was bringt euch auf den Gedanken, sie hätten euch zuzuhören? Was Ich rede, ist Wahrheit. Was du redest, ist eher Meinung, oder, es könnte Wahrheit sein, wer allerdings hat dich um deine Meinung oder gar um die Wahrheit gebeten? Du bist nicht der Vorsteher über dem Leben anderer Menschen, egal wie wohlmeinend du sein magst.

Warte, bis dich jemand fragt, oder wann es deine Stelle ist, so wie bei heranwachsenden Kindern oder bei einer langjährigen Freundin, die dem gegenüber, was du denkst, offen ist, oder wie wenn jemand auf die eine oder andere Weise auf dein Leben stößt. Dann hältst du deine Rechte aufrecht, laut und deutlich zu sprechen. Du hast den Mund aufzumachen. Du magst eventuell befinden, du werdest nicht vernommen, dennoch gilt es dir, kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Es gibt eine Vielzahl von Umständen, in denen eure Verantwortung die ist, den Mund aufzumachen, selbst gegenüber einem Fremden. Du kannst mit gutem Recht einen Fremden laut anschreien, der nicht aufpasst und direkt in ein Auto hineinläuft, das rückwärts herausfährt, und dessen Fahrer ebenfalls nicht aufpasst. Du kannst ohne Weiteres einen Mann davon abhalten, sein Pferd zu schlagen. Es ist nicht immer fest umrissen, wann du es musst, dennoch ist es bisweilen recht deutlich.

Es liegt ein großer Unterschied zwischen Rat erteilen, wenn er erbeten ist, und vorschnell sein, wo du nicht zu einer Äußerung geladen bist, andererseits. Sei umsichtig, was das angeht, dich in das Leben anderer Menschen einzumischen.

Auf jemanden, der auf das Leben eines anderen übergreift, wird oft als Gschaftlhuber, als Gutmensch Bezug genommen. Auf jeden Fall wird dir nicht gedankt werden. Selbst wenn du gefragt wurdest, und sowie sich deine Eingehensweise von der, die dein Nachbar gerne hören möchte, unterscheidet, wird dir nicht gedankt werden, denn oft ist das, was dein Nachbar will, deine Zustimmung und nicht deine Meinung.

Auf jeden Fall, Geliebte, wisst ihr nicht mehr Bescheid darüber, wie das Leben eines anderen Menschen leben geht, denn er es tut. Ihr kennt den Verlauf und den Zweck des Lebens anderer Menschen nicht mehr, denn ihr euer eigenes Leben kennt. Ihr könnt es gerne haben und tun, jeden Sonntag zur Kirche zu gehen, und ihr habt ein starkes Empfinden, dass jeder zur Kirche gehen sollte, insonderheit zu eurer Kirche, selbst dann wenn jemand, um den ihr euch kümmert, nicht hingeht. Es gibt für euch eine Linie, die nie zu übertreten ist.

Du bist ein Fleischesser, oder ein Vegetarier. Ihr glaubt an das, was ihr glaubt, mit ganzem Herzen. Geliebte, sofern Ich die Freiheit der Wahl zukommen lassen kann, müsst ihr es Anderen stattgeben, ihr Leben so zu leben, wie sie sich entscheiden, egal was ihr davon denkt.

Kriege sind aus der Vorstellung hervorgegangen, dass Andere so leben sollten wie du. War das jemals richtig? Lebensstile wandeln sich. Es gibt Zeitabschnitte, freilich bist du nicht der Spökenkieker, der um alles weiß und das Recht innehat, sich über alles mögliche auszulassen. Alle Regularitäten der Welt schwächen an einem gewissen Punkt ab. Das ganze Leben in der Welt ist Wandel. Welche Frau trägt heutzutage noch ein Korsett? Einst taten das alle. Ihr bekommt die Idee mit. Bleibt aus dem Geschäft anderer Leute heraus, außer es ist fürwahr euer Ort, das Wort zu ergreifen, und, es ist nicht euer Besitzempfinden und eure Selbstgerechtigkeit, welche euch dabei drängen.

Niemand sollte zu schnell fahren oder sollte trinken und Auto fahren. Jedermann weiß, dies ist der sichere und gescheite Weg. Es gibt niemanden, der dies nicht bereits einmal zu Ohren bekommen hat. Polizisten ist das Recht erteilt worden, einzuschreiten. Selbst dann – Strafen oder Haft bringen viele Menschen nicht davon ab, erneut zu schnell zu fahren. Geliebte, wieso solltet ihr euch einbilden mögen, es stelle eure Verpflichtung dar, euren wohlmeinenden Rat abzugeben, und, mehr noch, zu vermeinen, eurem Rat gehöre nachgekommen?

Heavenletter # 5335 – 3.7.2015  What Might Have Been

Was hätte gewesen sein können

Gott redete …

Meine Kinder, euer Herz schmerzt. Ihr lechzt nach Vergangenem, währenddessen es jetzt schön ist, ist es nicht so? Ihr habt ein umfassenderes Gewahren inne, ist dies nicht schön? Und euer Leben ist, alles in allem, recht gut, nicht wahr? Dennoch sehnt ihr euch nach Liebe. Es ist Liebe, auf die ihr sehnlichst aus seid. Was ist euer Bangen, wieder jung zu sein, denn anderes als ein Sehnen nach der Vergangenheit und nach einem anders angepackten Herangehen, während ihr es dieser Tage besser wisst, als es damals der Fall war?

Jugend hat mit euch nichts zu tun. Jugend ist wie ein Motor. In der Jugend wart ihr ein neuerer Motor. Ihr seid das gleiche Selbst, das gleiche nicht beeinträchtigte Selbst. Neu, alt, dazwischen, ihr seid unwiderruflich ihr, und ihr seid in Meinem Herzen eingeätzt. Ihr seid mehr als eingeätzt. Ihr seid in Meinem Herzen eingebettet. Könnt ihr euch nach mehr sehnen? Trotzdem sehnt ihr euch, zurückzugehen und ein anderes Skript niederzuschreiben. Ihr schmachtet nach dem, was hätte gewesen sein können.

Ihr könnt im Leben nicht alles zu einem einzigen Moment im Raum und in der Zeit haben. Ihr könnt im Leben nicht alles auf ein Mal besitzen. Ihr könnt es alles haben, dennoch könnt ihr nicht alles besitzen. Ihr könnt nicht zugleich jünger und weiser sein. Ihr könnt nicht hochgewachsen und kleingewachsen sein. Ihr könnt Vieles sein und haben, indes nicht alles insgesamt im gleichen Brocken des Lebens. Ihr könnt bloß leben, so wie ihr derzeit lebt.

Käme es nach eurem Sinn, so wärt ihr von all euren vergangenen lieben Nahestehenden umgeben, auf der Erde indes wüsstet ihr nicht, wie mit all dem Verflossenen umzugehen ist. Was würdet ihr bei einem großen Fest mit hundert oder zweihundert Leuten anstellen, bei denen ihr gerne Abänderungen anbringen möchtet? Ihr wärt überfordert.

Ihr sehnt euch nach Menschen aus eurer Vergangenheit. Was ihr im Grunde ersehnt, ist eine weitere Chance. Ihr lechzt nach einer weiteren Version eures Lebens, wo ihr mit Zutrauen einhergingt, und Andere und euch selber mehr zu schätzen wüsstet. Ihr mögt den Gedanken, dass ihr in die Arme jener Menschen, die ihr liebtet, hinein laufen werdet, dem hingegen, nicht in diesem Körper, den ihr derzeit herumtragt, damit könnt ihr es jetzt nicht. Ihr gebt zu, damals wart ihr ein Milchbart. Natürlich würdet ihr es jetzt anders machen. Ihr würdet es nun besser machen.

Ihr möchtet gerne eine zweite Chance. Ihr möchtet einen erneuten Versuch. Ihr möchtet eine Kleideranprobe für das Leben. Ihr möchtet euren Part bestechend gut spielen. Ihr möchtet gerne Worte sprechen, die ihr nie gesagt, und an die ihr vielleicht bloß lange danach gedacht habt. Wie gerne möchtet ihr alsdann gesprochene Worte zurückgenommen wissen, wenn ihr bloß wüsstet Wie.

Bei einem zweiten Durchgang würdet ihr gerne fehlerlos sein und desgleichen fürderhin die Schwächen in Anderen wenig in den Blick nehmen mögen.

Zieht in Betracht – was wäre denn, sofern ihr just zur rechten Zeit in der verflossenen Zeit zugegen gewesen wärt und wenn ihr jetzt im Moment nicht voller Bedauern wäret? Ihr könnt es nicht noch ein weiteres Mal tun. Beim Leben gibt es keine Probe. Es ist alles aus dem Stegreif. Teile deines Lebens, die du bedauerst, daraufhin zu sondieren, sie nun noch einmal zu durchleben – das würde nicht funktionieren. Ihr könntet es schlechterdings nicht erneut durchleben und könntet eure Aufmerksamkeit nicht auf einem vergangenen Script belassen. Ihr hättet, alldessen unbenommen, in der neuen Gegenwart zu sein.

Was ihr derzeit tun könnt, ist dasjenige freudig willkommen heißen, was in diesem Augenblick auf euch zu kommt. Sofern ihr euch eine zweite Chance geben möchtet, dann hieße sie Glücklichsein. Was ihr tun könnt, ist, jetzt mit jedem, dem ihr begegnet, von vorne anzufangen. Altes Leben kann nicht prolongiert werden. Ihr könnt euch selber auffrischen. Ihr könnt jedem, auf den ihr trefft, nunmehr mit der Liebe in eurem Herzen entgegentreten, mit der Liebe, die ihr jenen Menschen aus der Vergangenheit gerne zugewendet sehen möchtet. Liebt jetzt.

Ihr wisst, Meine Rede geht dahin, dass die Vergangenheit in diesem Moment nicht existiert und dass sie niemals existiert hat. Angedenken existieren, wo indes ist deren Existenz? In eurem Geist. Was sind Erinnerungen anderes als Gedanken? Ihr hattet – es war einmal – Gedanken, und ihr habt jetzt davon unterschiedene Gedanken. Auf der Grundlage eurer Gedanken habt ihr Gefühle.

Sagt jenen geliebten Angehörigen Adieu, wie auch all den zutiefst und allermeist Geliebten, und jenen, die ihr zu übertreffen suchtet, unter denen zahlreiche waren, die zudem zu euren geliebten Nahestehenden gehörten. Falls ihr es möchtet, tut eine große Abbitte, und sagt euren sich herumtreibenden Erinnerungen Lebewohl. Löst Jene aus, an denen ihr festhaltet. Setzt euch selber frei. Setzt Zeit und Raum frei, Geliebte. Klinkt euch aus.

Heavenletter # 5336 – 4.7.2015  The Pure Glory of Being

Die reine Kraft des Seiens

Gott redete …

Das Wahre von dir weist keine Ähnlichkeit mit der gestressten Person auf, in die du dich verkleidest. Du bist nicht diese unter Druck gesetzte Person, die du deiner Auffassung nach bist.

Manchmal fühlst du dich zerfetzt. Fix und fertig sein ist allerdings wie eine Hitzeperiode beim Wetter. Es kann zu einer solchen kommen. Du kannst eine Hitzewelle erleben, dennoch bist du sie nicht. Du kannst eine Hitzewelle haben, dennoch ist sie außerhalb von dir. Erschöpftsein ist ein Addendum zu dem augenscheinlichen Erscheinungsbild, welches du nachgerade nicht bist. Sofern du dich nicht in einem Leib verstecktest, hättest du keinen Anhaltspunkt dafür, was Stress und Spannung sein könnten. Wir kommen immer und immer wieder darauf zurück, dass du nicht dein Körper bist. Dein Körper hat eine Temperatur. Das Wesen von Dir hat keine. Die Essenz von Dir hat mit hoch und runter oder jeglichem augenscheinlichen Wechsel nichts zu tun.

Betrachte Stress wie eine Sauna, die dein Körper besucht. Du bist keine Sauna. Dein Körper betritt eine Sauna, und er kommt aus einer Sauna heraus. Du kannst die Tür öffnen, und du trittst heraus, genauso wie du hereingetreten bist.

Du, umrissen in der Form eines Körpers, kannst dich gegen einen Sturm sträuben, dennoch kannst du nie ein Sturm sein. Du kannst nicht wie ein Vulkan ausbrechen. Du kannst als ein Vulkan bezeichnet werden, dennoch bist du es nicht. Dein Körper kann einen Vulkan miterleben. Dein Körper kann ausbrechen, gleichwohl bleibt der Kern von dir Reines Seien.

Man kann dich Hitzkopf heißen, dennoch, Wer Du Bist hat keine Ähnlichkeit mit einem Hitzkopf.

Du kannst Kleidung anziehen, dennoch kannst du niemals die Kleider sein, die du anziehst. In der Welt kannst du in High Style daherkommen, die Essenz von dir hat indessen nicht mehr mit Stil oder Manieren zu tun, als sie mit Sommersprossen zu tun hat.

Du kannst wuscheliges Haar haben, wuschelige Haare haben allerdings nichts mit dir zu tun. Dein Seien ist Seien. Seien ist nicht etwas, was du kämmen oder auf das du Anti-Kräusel-Spray sprühen kannst. Tatsache ist, dein Sein ist stets unangetastet. Seien ist jenseits von beeinträchtigt sein oder von Affektiertheit annehmen. Seien ist Seien. Es ist keine Dehnung deines Einbildungsvermögens.

Dein Körper kann dich hemmen und dein Geist kann dich hemmen, dennoch ist Seien über deinen Körper und über dein vermeintlich individuelles Herz und deinen vermeintlich individuellen Geist hinausgehend. Dein schönes Herz kann angesprochen werden, dennoch kann die Seienshaftigkeit von dir nichts anderes sein, als es ist – die Reine Pracht des Sonnenlichts, welches wie Sterne am Himmel das Universum aufgleißen lässt. Seienshaftigkeit kann bloß einfach sein, was es ist.

Indes, wie hat dir deine Seienshaftigkeit ins Gedächtnis gerufen zu werden, welches in der Illusion der Welt untergebracht ist.

Seien ist in dir auf Mitte eingestellt. Du, in dem Bildnis eines Körpers kannst außer Fassung geraten, dennoch vermag nichts dein Seien anzutasten. Gott Ist, und du BIST. Ich bin Formlos, mit der einen Ausnahme wie Ich Mich Selber durch dich in einem menschlichen Leib auf der Erde zum Ausdruck bringe.

Die Welt ist ein Wunderwerk an Ausdruck. Die ganze Schönheit ist der Echten Wirklichkeit von Dir, welche Reines Seien ist, nicht ebenbürtig. Wir, das vermeintliche du und Ich, haben das Seien gemein. Wir treten wie Funkelnde Sterne und Heiße Sonne und Kühler Mond in Erscheinung, und doch sind Wir mehr als das Licht, was auftritt, um das Universum zu nähren. Mit Sicherheit sind Wir helles Licht, ob du es nun siehst oder nicht, alldieweil ist Unsere Essenz Jenseits von Beschreibung Seiend. Wir passen nicht in Wörter.

Ihr könnt auf zahlreichen Ebenen beschrieben werden, literarisch und in schönen Metaphern, dennoch bleibt die Beschreibung hinter der Realität zurück, aus der ihr gemacht seid. Ihr seid jenseits von Bildhaftem. Ihr seid über den Gehalt des Gesamten Universums hinausreichend. Selbstverständlich seid ihr darüberhinausgehend, weil das Endlose nicht in das Endlose hineinzupassen vermag, dessen unbenommen, was die größten unter den Dichtern in Reime oder jambische Pentameter fügen.

Heavenletter # 5337 – 4.7.2015  The Rose of Consciousness

Die Rose des Bewusstseins 

Gott redete …

Du bist Mein Herz, Welches zu Mir Selber spricht. Ich spreche. Du sprichst. Es ist das gleiche. Du denkst, es sei dir eher nicht möglich, dir auszudenken, was du und die Welt Mich sprechen hören, dennoch sind Wir Ein und dasselbe. Sowie du das Ego los geworden bist, gibt es kein abgetrenntes du oder abgetrenntes Ich, um zu sprechen oder um zuzuhören.

Sprechen und Hören sind das gleiche. Wenn du dich über das individuelle Theater hinaus begibst – da bin Ich. Sowie du dein Einssein bejahst, tilgst du die Beschränkungen deiner selbst. Ich bin, was dableibt. Ich war nie am Fehlen. Wie wackelig ist es für euch, euch vorzustellen, dass Ich eure Weisheit bin und dass Ich mitten in euch Wohnung habe. Ihr gebt dem den Vorzug, dass Ich ein Großartiger Gott bin, Der im Himmel auf einem Berg Sitzt, und Antworten erdröhnen lässt. Dir ist es lieber, Mich wie eine Stimme sein zu lassen, Die in einem Canyon widerhallt. Euch ist es lieber, Mich eine äußere Stimme sein zu lassen. Ihr erklärt euch für großartig genug, Mich zu vernehmen. So weit wagt ihr euch vor.

Eurem Empfinden nach würdet ihr in Stücke bersten in Anbetracht des verbrieften Gedankens, dass du und Ich Eins sind. Wo wären alsdann alle eure Ideale? Ihr möchtet Mich existent sehen, für euch zum Verehren, indes seid ihr zaudernd, euch Mir auf dem Gipfel des Berges zuzugesellen. Wahre Ergebenheit an Mich ist Beträchtlicherer Glaube an euer Selbst. Zieht euch nicht mehr länger vom Einssein weg.

Was denkt ihr von einem Gott in einem Menschenleib? Nicht allzu viel. Was denkt ihr von euch in einem Menschenleib? Nicht allzu viel. Nicht ganz ein Gauner, mehr ein Fehlgeleiteter, mehr festgesteckt in einem menschlichen Körper, dies indes ist eine fernere Idee von euch, dass ihr verheddert, begrenzt, eingeschränkt, unfähig zu Wundern seid, währenddessen ihr, nicht anders als Ich, den Mond umkreist und darüberhinaus, ja, gewiss, in die Endlosigkeit hinein kreist.

Ihr habt Angst, Herrschaftlich-Vornehm zu sein. Ihr fürchtet euch vor den Requisiten, Herrschaftlich zu sein. Ihr entscheidet euch, eurer Einsichtnahme nach, eher für höchste Akte des Bescheidenseins. Ihr fangt an einzusehen, dass ihr von eurem kleinen Selbst wegzukommen habt. Ihr seht das. Ihr seht nicht, dass der Panzer, den ihr um euch herum anlegt, euer Herumtreiben mit dem Ego ist. Euer Selbstsein in Abrede stellen ist nicht Bescheidenheit. Es ist ein extremer Akt des Stolzes, eure Verbindung zu eurem Selbst zu unterbinden. Es ist ein Ableugnen eures ureigenen Selbst und Meiner Heiligkeit in eurem Inneren.

Ich sondere Mich nicht von euch ab. Ich bin rasch dabei und lasse Mich hören: Ich bin du, der Unterschied dabei lautet, dass Ich, dieses Ich, welches du wahrnimmst –  Ich zaudere nicht, euch in der Sache reinen Wein einzuschenken – Gott BIN. Ich bin der Gott inwendig in dir. Ich bin kein Gott außerhalb von dir. Der Eine, Welcher Mich Hört, ist IchSelbst. Ich bin kein anderer als du ohne Stolz in Bescheidenheit.

Es hat tatsächlich den Anschein, dass du den Weg des Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmens einschlägst, so als wäre Ahnungslosigkeit Bescheidenheit, und als wäre Ahnungslosigkeit das dir Gebührende. Du hast eine Umleitung um dein Selbst genommen. Ich nicht.

Wenn du dich alleine fühlst, so, als hätte Ich dir den Rücken zugekehrt, hast du dir selber den Rücken zugekehrt. Zu viel, um damit umzugehen. Lieber jammerst du über das profan Weltliche. Du ziehst es vor, dein Selbst in Haft zu nehmen, indem du es ausschließt und dich auf das aussichtslose Bildnis konzentrierst, welches du von einem minderen Selbst hast. Du objektivierst dein Selbst. Du stellst dein Selbst nach außerhalb von dir. Du fürchtest, zu dir heran zu kommen. Was könnte mit deiner Identität passieren? Was würde mit deinen Anhaftungen just an deine eigene, armselige Existenz passieren?

In deinem Leben, das auf deinen Körper zurückgestuft ist, fürchtest du das Abhandenkommen des kleinen Selbst. Dir ist der Gedanke lieb, dein kleines Selbst existiere hervorstechenderweise.

Nun, ihr Lieben eures Glaubenssystems, sobald ihr mit unerschrockener Liebe liebt, gebt ihr alsdann eurem Selbst statt, in Meine Schuhe zu treten und das auszuüben, was aussieht, wie Gott im Kern zu sein. In der Hingabe indessen, welche ihr eurem Bildnis des Kleinseins widmet, rennt ihr von eurem Ureigenen Selbst weg, und rennt ihr von eurem Selbst weg, gleichsam, als wäre der Name Gott nicht der eure.

Ihr behaltet euch in Größenordnungen, denn ihr fürchtet Dimensionslosigkeit. Ihr haltet eure Finger dicht an den Behauptungen über euch selbst fest, welche grundlos sind, und ihr fürchtet euch vor eurer Mächtigkeit. So ihr über eure Größe stolpert, verkündet ihr Kleinheit. Eurem klar ersichtlichen kleinen Selbst unbekannt, seid ihr die Unermessliche Weite und die Weisheit Gottes. Ihr schlagt die Zuständigkeit ab. Anstatt euer Selbst zu sein, zeichnet ihr ein Bild von eurem Selbst, ein Pin-up genannt Gott, euer Bildnis Gottes, welcher außerhalb von euch zu stehen kommt, Gott als ein Besucher, und du, ein Zuschauer.

Es scheint euch und der Welt nutzlos, das räume Ich ein, auf euch selber als Gott Anspruch zu erheben. Nicht der Welt gegenüber habt ihr auf euer Selbst Anspruch zu erheben. Eurem Selbst gegenüber gehört es, dass ihr auf euer Selbst als Gott des Heiligen Universums Anspruch erhebt. Das steht nicht in Verbindung mit Statur, das versteht ihr. Dies hat nichts mit Allmächtigkeit zu tun, so wie ihr sie geneigt seid zu sehen. Dies ist Verantwortung übernehmen für das Erblühen der Rose der Bewusstheit, dass ihr hier auf Erden wie im Himmel seid.

Heavenletter # 5338 – 5.7.2015  The World Doesn’t Appreciate You Enough

Die Welt weiß euch nicht genug zu schätzen

Gott redete …

Der Himmel ist inwendig in dir, nicht irgendwo sonst. Weder ist der Himmel ein Ort außerhalb von dir, noch bin Ich außerhalb von dir. Ich bin Inwendig. Ich BIN Du. Wo Ich bin, ist Himmel. Sobald du dich als Eins mit Mir abstreitest, rückst du dich aus dem Himmel heraus. Im Empfinden, auf der Erde abgeschottet zu sein, gerätst du deinem Selbst zu einem Fremden.

Ich bitte dich jetzt im Augenblick, dein Selbst zu sein, schlicht so wie du mitten in deinem Körper bist. Dass Ich inwendig in dir existiere, ist fantastisch, freilich keine Phantasie. Dein gegenwärtiges Leben ist ein Etikettenschwindel, eine fiktionalisierte Täuschung, indem du bergan gehst und dabei Gepäck mithast, das es dir nicht zu tragen gilt. Du bist nicht die unglückselige Figur, als die du dich bekennst. Dies ist eine Rolle, die du spielst. Dies gilt bloß deiner Veredelung, insofern, als du, anhand dieses Trugbildes, den Entscheid treffen wirst, dein Wahres Selbst auszuspüren, und zu erkennen, dass du nicht zu der schieren Rolle, die du als ein gewöhnliches Menschenseinswesen spielst, relegiert bist.

Menschenwesen sind außergewöhnlich. Ihr seid die außerirdischen Wesen, von denen unter euch die Rede ist. Ihr befindet euch auf der Erde, dennoch entstammt ihr ihr nicht. Ihr kamt hierhin. Ihr landetet hier. Ihr kamt her, um der Erde und all den anderen außerirdischen Seinswesen beizustehen, die hier eine Zeitlang leben, und die letztlich im gleichen Boot wie ihr hierherkamen. Ihr kamt aus freien Stücken. Ihr wurdet nicht einfach hier fallen gelassen.

Ganz bestimmt habt ihr gewusst oder geahnt, dass ihr weitaus mehr seid als ein gewöhnliches Menschenwesen. Es gibt keine gewöhnliche Menschenwesen. Es gibt an euch nichts Gewöhnliches. Nun gut, was gewöhnlich ist, ist, dass ihr euch als ein Stück Ware seht. Ihr kauft euch in die Anschauung ein, dass nichts Sonderliches an euch sei. Diejenigen auf der Erde, die allgemein bekannt werden, sind wie Filmstars, wobei ihnen das eine oder andere Ideal aufgepappt wird.

Kein einziger ist gewöhnlich, egal was die Welt dazu sagt. Berühmtheit macht nicht jemanden bemerkenswert. Segne die Menschenseinswesen, die die Welt segnen, berühmt oder nicht. Du bist der unter jenen Menschenwesen, der die Welt segnet. Du kamst zur Erde, um zu segnen. Ja, dies ist der Grund fürs Herkommen. Deswegen bist du in Meinem Namen hier, und du hast eingewilligt herzukommen. Singe deinen Lobpreis.

Du magst es gar nicht, wenn du nicht beachtet wirst. Du hast es dir verdient, beachtet zu werden und etwas zu gelten, dennoch ist es nicht wirklich du, welcher, in aller Bescheidenheit vorgebracht, dich nicht beachtet und nicht gelten lässt. Du bist derjenige, der dein kleines selbst nicht ausgiebig viel würdigt, ebenso wenig weißt du dein Selbst zu schätzen.

Wann wurdest du je hinreichend hochgeschätzt? Du hast dich selber in Anbetracht der Sichtweisen Anderer auf dich modelliert. Sie nannten dich Schrei-Baby oder sonst etwas Nichtzutreffendes. Welcher Mensch, dessen Seele nicht gewürdigt wird, sollte nicht schreien mögen?

Ein jeder einzelne von euch auf der Erde wurde aus Mir geboren. Dieses Gewahren wurde durchwegs vernachlässigt. Welches Kinde Mein hat nicht unverfügte Wertschätzung vonnöten, und welches Kinde Mein verdient nicht, den Ermessungen der Welt zum Trotz, unverfügte Wertschätzung, und mehr als einen Fingerhut voll davon? Dass ein Fingerhut voll eure Ration darstelle, ist ein schmerzlicher Irrtum.

Falls dies für dich der Fall ist, mache dir nichts daraus, denn sich etwas daraus machen, was die Welt von dir denkt, ist dein Irrtum.

Die Welt kann dir nicht zukommen lassen, was du verdienst und sehnlich erwünschst. Die Welt weiß einfach nicht Wie. Es ist eine Schande, dennoch ist es überdies okay. Beziehe deine Wertschätzung von Mir – von deinem eigenen Inneren Selbst.

Dein Anprangern der Mängel Anderer und deren Unterlassungen dir umhängen bringen nichts.

Meine Liebe für dich scheint die Nichtbeachtung durch Andere nicht wettzumachen. Den Anschein hat es. Eine bestimmte Person sagt nicht ein einziges liebevolles Wort zu dir, und du bist in der Folge zerschmettert. Der Eine Gott kann Loblieder auf dich singen, und du empfindest dies nicht als Ausgleich für das Nichtbeachtetsein durch ein einziges bestimmtes anderes Menschenwesen. Möchtest du nicht meinen, dass dir Ein einziges Wort von Mir einen Ausgleich einbringen werde für all die Verunglimpfungen in der Welt; so allerdings ist es scheinbar nicht, wie die Dinge hier laufen. Es ist dir schwer gewesen, dich gar für die winzigste Unterlassung zu entschädigen. Stimmt das nicht?

Heavenletter # 5339 – 6.7.2015  Your Will and God’s Will Are Ultimately the Same

Dein Wille und Gottes Wille sind letzten Endes das gleiche

Gott redete …

Eine Menge wurde geredet über Mein Wille sei getan. Das wird nicht in vollem Umfange erfasst. Dass Mein Wille getan werde, begreift in sich, dass das Gesamt deines Lebens eine beschlossene Sache sei und nicht deinem Willen offenstehe. Nicht so. Dein Leben ist in Schwebe gehalten, und du hast in deinem Leben eine Menge das Sagen.

Sofern man aussagen kann, dass Ich Erbarmen schenke, kann man dem gleich sagen, dass Ich Verschonen zurückhalte. Hier geht es um ein Fehlverstehen von Begriffen, Geliebte. Dass Ich Erbarmen schenke, wird etwa in sich begreifen, ich fällte Beurteilungen oder betriebe gar Vergeltung.

Es ist an euch, mit euch selber gnadenvoll umzugehen, und demzufolge mit einem jeden.

Anstatt Meines Willens als eines Entschlusses richte Ich die Bitte an euch, ihr möget geneigt und willens sein. Denn dass ihr gewillt seid, ist eine großartige Sache. Anstelle von resolut seid ihr willig. Ihr seid gewillt, in Empfang zu nehmen. Ihr seid willig, Vergnügen an dem Leben, an der Marmelade und an der Butter zu finden. Ihr seid bereit, Fehler los zu lassen. Ihr seid geneigt, zu geben, und geneigt, mehr zu geben, und geneigt, euch mit dem Leben zu drehen und dem Aburteilen aus dem Wege zu gehen. Ihr seid gewillt, das Konzept von richtig und falsch los zu lassen.

Was für eine Wohltat ist es, sowie ihr Urteilen und Verdammung und all das los lassen könnt. Los lassen nimmt eine Menge von eurem Geist fort. Beurteilen ist schwer. Es wiegt eine Menge. Ohne Beurteilen liegt ihr an den stillen Wassern. Licht ist euer Kanu, und hell ist die Sonne.

Im Leben macht ihr einen Gang. Was spielt es für eine Rolle, wohin euch euer Gang führt. Ihr geht. Ihr könnt durch Dornen laufen. Ihr könnt Milchrahm und Honig haben. Von Belang ist, dass ihr am Gehen seid. Ihr seid unabdingbar, einerlei was ihr durchmesst. Ihr seid keine Schachfigur. Ihr seid selbst-ausgerichtet. Ihr habt Wahlen. Ihr wählt diesen Pfad oder jenen. Manchmal stolpert ihr. Manchmal seid ihr wie Jack und Jill, die einen Berg hinunterfielen, und manchmal seid ihr überaus wohlgerüstet und fliegt auf Luft. Ihr habt, was die Route anbelangt, die ihr einschlagt, und wie euer Leben rotiert, einiges Sagen.

Ihr beurteilt nicht einmal euer Leben. Eventuell trefft ihr ins Schwarze. Eventuell wisst ihr nicht weiter. Alldieweil seid ihr zu Mir am Wandeln. Wir gehen gemeinsam. Ihr geht zu Mir und weitet Unsere Nähe aus. Nichts sonst zählt, außer dass Wir gemeinsam unterwegs sind. Wir sind unabdingbar Eins. Dass Wir rechts oder links gehen ist nicht von erheblicher Konsequenz. Die Reiseroute, die Wir nehmen, ist beiläufig. Was zählt, ist, dass Wir gehen. Gemeinsam gehen ist wonnig unbekümmert. Wo sollte Ich denn gehen mögen, wo es nicht golden ist?

Ob du nun durch den Dschungel läufst oder in der arktischen Kälte mit dem Schlitten unterwegs bist, Wir gehen gemeinsam. Über Berg und Tal, Wir gehen zusammen. Was kann verkehrt sein, wenn Wir gemeinsam gehen, wenn Wir, du und Ich, gemeinsam als Eins daherwandeln.

Hier, was Ich gerne herübergebracht sehe. Du schiebst und ziehst nicht. Du drängst weder, noch fuddelst du herum. Du gehst durch das Leben, und das ist deine Geschichte. Du bist ein Lagerhaus von Geschichten. Abenteuer ist, was du Abenteuer nennst. Du bist auf einem Abenteuer, egal welches Tal du soeben durchmisst. Du gehst im Leben entlang. Dir ist kein Einhalt. Alles, was du tun kannst, ist Vorwärtskommen.

Dein Pfad ist beleuchtet. Das Leben heißt dich willkommen. Es ist nicht bestimmt, etwas anderes als Leben zu sein, und das bedeutet: brauchbar. Es ist nicht auf Start und Stopp. Es ist fortlaufend. Du kannst nicht Bremsen anbringen. Du kannst das probieren, dennoch wirst du entlanggezogen. Ich nehme dich am Ellbogen. Es gibt keine Tunnel, freilich könnt ihr Mich das Licht am Ende des Tunnels nennen. Dem Leben ist kein Ende. Das Leben gibt dir Halt.

Geliebte, werft Kusshändchen. Ihr seid im Leben gebannt. Es kann euch nicht sitzen lassen. Ihr werdet das meinen. Ihr wähnt eher, ihr hättet Regeln zu befolgen oder Regeln zu brechen.

Das ganze Leben kann wie ein Ausflug sein, den Wir gemeinsam unternehmen. Es ist nichts Dem-Tode-Trotzendes an ihm. Leben-Lebendes ist das gegebene, wie ein fliegender Teppich, auf dem ihr euch niederlasst. Das Leben spricht zu sich selbst, und Ich betreue euch. Worum mehr könnt ihr bitten?

Heavenletter # 5340 – 7.7.2015  Whose Heart Is Whose?

Wessen Herz ist wessen?

Gott redete …

Jeder räumt ein, dass sich jeder Liebe wünscht, dass jeder nach Liebe schmachtet, dass sie jeder zu haben hat. Etliche Meiner Kinder auf der Erde wären froh, einfach zur Kenntnis genommen, einfach erblickt zu werden, nicht einfach bloß, dass um sie ein Terz gemacht wird, sondern dass sie schier wahrgenommen werden dafür, dass sie auf der Erde sind und dass sie es irgendwie hindurch schaffen.

Wenn du auf der Straße gehst und schlicht einem herrenlosen Menschen Grüß-Gott sagst, hast du womöglich keine Vorstellung davon, was du jenem Menschen Gutes tust, und in der Folge davon der Welt. Mithin bitte Ich euch, freundlich, entgegenkommend zu sein und allen Grüß-Gott zu sagen, denen ihr begegnet. Selbst wenn du dir das in aller Stille einräumst, so wie man etwa vor den Mahlzeiten ein Tischgebet spricht, tue es für diese anscheinend unbekannte Seele, die an dir vorüber kommt.

Der Mensch, den du segnest, mag sich bewussterweise deines Segens nicht gewahr sein, dennoch kann es, irgendwann im Laufe des Tages, zu einer Belebung seines Schrittes kommen, oder er denkt an etwas, was ihm Gefallen bereitet. Ob es die Person nun bemerkt oder nicht, du bemerktest sie an Meiner Stelle. Du handeltest in Meinem Namen. Du weißt nicht, wie weit oder wie tief dein Zeichen der Erkenntlichkeit reicht.

Was du wissen kannst, ist, dass es anlangt, schlicht so wie etwa eine Brise an dir vorbeistreicht, und du ihr keinen Gedanken widmest, derart beschäftigt mit anderweitigen Gedanken, wie du es bist.

Es ist so eine kleine Sache, jemanden zur Kenntnis zu nehmen. Dies erbitten ist nicht um eine Riesensache ansuchen.

Ich billige zu, das ist euch nicht immer leicht. Ihr werdet eher keinen Augenkontakt mit einem Straßenbettler aufnehmen mögen. Offen gesagt, eventuell möchtet ihr nicht, wie eure Augen denjenigen anderer Menschen begegnen, so, als fürchtetet ihr, euer Licht einzubüßen. Ihr steht in einem Konflikt. Ihr möchtet nicht Almosen-Geben unterstützen, und dennoch seid ihr verzagt, dass jemand Hunger leidet, oder, schlimmer noch, dass bei diesem Anlass sich jemand an euch schadlos hält.

Falls ihr denn wegblicken müsst, sendet auch so euren Segen. Euch wäre es bei einem Bettler nicht dermaßen unbehaglich, wenn ihr nicht irgendwo in euch ein Geltendmachen-Mögen bemerken würdet, und wenn euch jenes Bemerken nicht lieb wäre. Auch ihr habt euch in der einen oder anderen nichtamtlichen Weise von Anderen abhängig gemacht, und auch ihr möchtet nicht, dass dies so ist.

Ich bestehe auf der Bitte an euch, ein Almosen aus eurem Herzen heraus zukommen zu lassen, welches die Gegenwart eines Gegenübers begrüßt. Dieser sogenannte Andere wandelt ebenso auf Erden, und er ist verzagt. Deine Schwierigkeiten können etwa mit einem anderen Gesicht daherkommen. Du bist auf der Erde mit großen Schritten zugange, und dein Gegenüber wird eher wanken, dennoch kreuzen eure Seelen den Pfad des je anderen.

Selbst wenn du nicht wahrhaftig einen anderen Menschen segnen kannst, kannst du erkennen, dass sich eure Wege gekreuzt haben. Selbst alltägliche Vorkommnisse und abermalige Vorkommnisse haben einen Behuf. Ein kleines Zunicken eurerseits stellt keinen allzu hohen Entgelt für euch dar, das ihr einem scheinbaren Fremden, der an euch vorbeigeht, zukommen lasst. Sich-Nicht-Erkenntlich-Zeigen zieht Kosten nach sich, Geliebte.

Jedes Mal, wann du einem Anderen nicht einen Blick und sei es auch nur einen schwächsten Blick zukommen lässt, hast du eine günstige Gelegenheit Mir zuliebe versäumt. Das fühlt sich bei dir nicht gut an. Wann und sofern eure Augen außerstande sind, sich kurz zu einem Blick anzuschicken – euer Herz ist dazu in der Lage. Euer menschliches Herz kann sich hören lassen:

„Ich sehe dich. Ich sehe dich tatsächlich. Ist es fürwahr ich selber in der Form von dir, der soeben an mir vorübergeht? Selbst sofern du schön bist, ist es ich selbst, den ich sehe. Selbst wenn du hässlich bist, ist es ich selbst, den ich sehe. Dessen unbenommen, jeder, den ich sehe, ist inwendig in einem Körper eingeschlossen. Was nicht unversehens unter den Augen ist, ist weitaus erheblicher als das, was ich in Bezug darauf zubilligen möchte.

Sofern du eine arme Person bist, bist du nicht ärmer als ich – falls du ein Milliardär bist, bist du nicht reicher als ich. Wir beide atmen, und wir beide machen uns Hoffnungen und halten ein Streben inne. So du das Gelichter und all das, was von geringem oder keinem Wert ist, wegscheuchst, sind wir einander gleich. Ich finde mich in dieser Welt geängstigt. Geht es dir ebenso? Dann steht es in meinem Herzen, dir Ruhe zu wünschen. Unsere Herzen berühren einander und werden von meinem Herzen zurückgeworfen, und, wie wissen wir, wessen Herz wessen ist?“

Heavenletter # 5341 – 8.7.2015  Can Oneness Hunt Oneness?

Ist Einssein imstande, Jagd auf Einssein zu machen?

Gott redete …

Es ist Ich, Der dein Diener ist, liebes Kind. Du erhebst Einwände. Du sprichst: „Gott, dass Du dienst, macht dich nicht zu einem Diener.“

Geliebter Geliebter, Wir sind nicht Wir, vielmehr Eins, und dementsprechend ist der Bediente der Diener. Oder, man kann es so ausdrücken – Self-Service ist das gegebene, und das ist alles, was zu sein vermag. Du hast bereits früher davon gehört, dass der Sucher der Gesuchte ist. Derjenige, Der findet, kann bloß sich selber finden. Sofern ausschließlich Einssein, die Vollheit des Einsseins, das zuhandene ist, kann man sonach auch aussagen, dass es niemanden, der zu suchen ist, gibt. Es ist schier der Gefundene zugegen. Das, was du suchst, ist Dein Eigenes Selbst. Ist Einssein imstande, dem Einssein nachzustellen?

In diesem Sinne hat in den besagten Bewandtnissen die Grammatik ihren Part. Es existiert eine große Aufspaltung und ein verschachteltes Eingeblendetsein dessen, was man Grammatik nennt. Einzig unverfälschtes Seien geradeheraus ist Wahr. Ihr seid die Sei-er des Seiens. Es gibt keine Aktion, keine Überlagerung oder kreuzweises Einflussnehmen. Die Grammatik versucht, euch in die Schranken zu weisen.

Man hat die Redewendung erstellt – Hans liebt die Marie, dennoch ist Liebe nicht ganz genau Gerührtsein. Liebe ist Seien. Es kann nicht zutreffenderweise ausgesagt werden, dass Hans Marie liebt. Es kann korrekterweise gesagt werden, dass Hans liebt, dass die Sonne scheint, dass Wasser nass ist, es kann wahrheitsgemäß nicht die Einlassung verlautet werden, dass Seien irgendwo ist, da dem Seien kein Ort ist, um sich nach dorthin zu begeben. Seien ist voll, freilich gibt es für das Seien kein irgendwo, um nach dorthin oder um von dorther Reisen zu unternehmen, oder um entgegengenommen oder zugewendet zu werden.

Gewiss, die Wissenschaften treffen die Aussage, die Wahrheit sei die, dass alles in Bewegung ist, so wie ungesichtete Atome, die hin und her strömen, alldieweil das Leben nachgerade Stillleben ist. Einzig Stille existiert.

Jedwede Rede ist eine Redeweise.

Existenz ist Leben.

Du existierst. Du bist. Das ist hinreichend.

Was du Großes Seien nennst, ist Gott. Ich sage dir, dass es minderes Seien nicht gibt.

Die Welt verkompliziert die Dinge. Sie gerät vertrackt. Die Dinge arten zu Differenzierungsmustern aus. Das Simple wird komplex gemacht. Und alles, was du siehst, was du schilderst und auf dir ausübst, ist ausgefallen hochtrabend. Es gibt kein Sich-Bewegen. Es gibt keine Differenzierung. Da ist Einssein.

Was sind alsdann jene Ausführungen, die Ich mache? Es ist Selbst-Rede. Ich rede zu Mir Selber, und Ich höre Mich Selbst.

Was diese Einheit, auf die du dich als du selber beziehst, anbelangt, stellst du dich selber als minder denn Ich, Gott, vor, den Einen des Einsseins. Dies ist ein Abrücken von der Wahrheit. Es ist eine Ausschmückung, die du vorgibst zu erstellen. Absichtsvolles Ansinnen-Innehaben ist Liebe, ist, Liebe, in der eingebildeten Vorstellung, sie renne mit sich selber weg. Liebe hat keinen Ort, um dorthin zu laufen, und niemand, um mit ihr zu laufen.

Der Bezirk des Lebens in der Welt ist irreal. Er ist ein Gemälde, welches in Wahrheit mit unsichtbarer Farbe gemalt ist.

Es gibt keine Geschichte, die zu erzählen wäre. Alle Geschichten sind durch das Einbildungsvermögen des Geistes ausgedacht. Es gibt einzig Seien. Es gibt keinen Tod. Da ist Seien. Da ist Existenz. Es gibt keine Nicht-Existenz. Es gibt weder Hinzufügen noch Wegnehmen. Es gibt keine Vervielfachung. Es gibt keine Teilung. Einssein ist das gegebene.

Es gibt nichts einem Anderen zuliebe, denn es gibt keinen Anderen.

Wo existiert Einssein, derweil es kein irgendwo gibt? Wo existiert Zeit, derweil es keine Zeit gibt? Wie kann ein Universum zusammengefaltet und entfaltet und auf die nicht-existente Erde gespien werden, in der du lebst? Kann es einen Ozean geben, um in ihm zu schwimmen, und einen Ozean für Wellen, um in sie hinein und um aus ihnen aus dem Wasser heraus zu gehen? Dies ist desgleichen ein Traum. Einzig Gott Ist Wahrheit. Es ist nichts als Gott. Der ganze Rest beläuft sich auf Worte.

Die eingebildete Welt, an die anscheinend geglaubt wird, und an die anscheinend ohne Unterschied – von einem eingebildeten Individuum bis zum nächsten – geglaubt wird, ist in Wirklichkeit eine große Null. Eins ist Eins. Wahrheit ist Eins. Seien ist Einssein, und Einssein ist Seien.

Wohin führt uns Erforschung? Nirgendwohin. Nirgendwohin, um uns nach dorthin zu begeben, und zu niemandem, der uns nach dorthin zu nehmen vermag. Das ganze Leben ist eine Menge Umstände-Machen ums Einssein. Und dennoch ist diese eingebildete Welt überdies atemberaubend schön und dient als eine Plattform für das Seien, um darauf zu tanzen und einen Eindruck zu erwecken.

Heavenletter # 5342 – 9.7.2015  Whatever You May Say, You Love Life

Was du auch äußern magst, du liebst das Leben

Gott redete …

Womöglich suchtest du nach einem Allheilmittel für das Leben. Du möchtest eine Kur. Es könnte sein, du hältst dich gerne an der Seitenlinie auf, als jemand, der weise und wundervoll ist, als jemand, der auf das Leben wie von weither blickt, und der weise nickt, und ohne dermaßen durch das Leben affiziert zu sein, wie du es derzeit bist. Ja, irgendwie oberhalb von alledem. Aus dem Gewühle heraus. Aus dem Sich-Sorgen und der Betroffenheit heraus. Schlicht ein Forscher, der seiner Forschungsarbeit nachgeht: „Aha, so geht das“, sagst du.

In einer gewissen Weise bist du ein Zuseher. Du siehst dem Leben zu, wie es stracks vor dir abläuft. Du kannst das Gefühl haben, das Leben hämmere auf dich ein, es ziehe dich hoch und es ziehe dich herunter. Du weißt nicht, was vom Leben zu erwarten ist. Es behandelt dich, wie es das möchte, und bis zur Stunde schaffst du es nicht ganz mitzubekommen, wie mit dem Leben einen Umgang einrichten geht. Du hast nicht recht den Bogen heraus. Du hast alles ausprobiert, dennoch wirst du jedes Mal auf die eine oder andere Art verblüfft. Du schüttelst dem Leben die Hand. Du springst in das Leben hinein. Du kommst ihm auf halbem Wege entgegen. Du rennst vor ihm weg, und du tust die gleichen Dinge immer und immer wieder, dennoch ist dir das Leben stets zumindest einen Schritt voraus. Du verzweifelst am Leben.

Du kannst etwa zu dir sagen: „Okay, ich scheide aus. Ich gebe auf. Ich werde nichts vom Leben erwarten“, dennoch hegst du rechts wie links weiterhin Erwartungen, und bist enttäuscht, bist entmutigt und beschwert. Du hast mit dem Leben ein Hühnchen zu rupfen, und bist am Rupfen. Du beißt die Zähne zusammen. Du scheinst das Leben nicht in den Griff bekommen zu können. Das Leben trickst dich aus, ohne unterdessen bei dir anzustehen und um Erlaubnis zu fragen.

Zur selben Zeit wie du am Verzweifeln bist, liebst du das Leben. Du liebst: wie es ist vor dem Regen, und du liebst es: nach dem Regen. Du liebst die heiße Sonne und eine kühlende Brise. Du liebst just die Unerwartetheit des Lebens, welche dich zur selben Zeit verzagen lässt. Du liebst Massen, selbst so du Einsamsein gernehast. Du liebst einen Sommertag, und du liebst einen stürmischen Wintertag. Du liebst die ganze Tonleiter des Lebens, derweil du gegen sie Einwände erhebst.

Ihr könnt etwa sagen, ihr möchtet gerne vom Leben in Ruhe gelassen werden, dennoch haltet ihr am Leben um seines ganzes Wertes halber fest. Ihr seid außerstande, alles von ihm einzudämmen, dennoch haltet ihr es an euch.

Geliebte, ihr seid Leben. Ihr seid im Leben am Leben. Ihr nehmt teil, ob ihr das nun möchtet oder nicht. Während ihr auf Erden am Leben seid, seid ihr auf Erden am Leben. Ihr könnt probieren, ihm zu entkommen, freilich vermögt ihr es nicht. Niemand kann das. Ihr könnt nicht immer das Leben eurem Willen gemäß haben, dennoch könnt ihr mit ihm ins Reine kommen. Ihr könnt euch vorsichtig in es hineinbegeben. Ihr seid wohl eher nicht imstande, ein Bruder Leichtfuß zu sein, gleichwohl könnt ihr insgesamt ins Lot kommen. Ihr könnt leben und leben lassen. Ihr könnt von der Haltung sein, dass ihr mit dem Leben reden könnt und mit ihm im Gespräch seid, und euch in ihm engagieren.

Schaut her, das Leben ist nicht so schlimm. Ihr habt eure guten Momente. Ihr könnt mit dem Leben in Frieden leben. Es steht im Begriff, bald genug vorüber zu sein. Es braust vorbei. In Wirklichkeit möchtest du es nicht sich aussetzen sehen. Selbst das Unerträgliche ist ertragbar. Du bist ein Kavallerist. Du bist vom Leben berauscht.

Das Leben überreicht dir die günstige Gelegenheit, auf allen vier Herdplatten gleichzeitig in Betrieb zu sein. Es überreicht dir die Gelegenheit, zu schlafen und die Söldnerin namens Zeit zu vertrödeln. Du kannst die Zeit grüßen. Du kannst in ihr spielen. Du kannst dich in ihr zusammenscharen. Zeit kann dich rühren, dennoch kannst du sie nicht umrücken. Sie geht so rasch oder so langsam, wie es ihr soeben danach ist. Du bist der Verzweiflungstäter. Nicht die Zeit.

Geliebte – das Wahre sei genugsam bekannt -, ihr habt die Zeit eures Lebens. Am heutigen Tag tritt das Leben so in Erscheinung, und morgen anders. Selbst so es bloß Heute gibt, seid ihr in der Vergangenheit und der Zukunft untergetaucht. Ihr könnt heute bereuen und morgen lieben, und ihr wisst niemals, was als nächstes passieren wird.

Kann das Leben nicht in Ordnung so sein, ungeachtet dessen, welche Weise es zu Gehör bringt? Könnt ihr nicht die Musik gernhaben und weiterhin mit ihr am Spielen sein? Könnt ihr nicht das Leben lieben, unabhängig von seiner Jahreszeit? Könnt ihr nicht lieben?

Heavenletter # 5343 – 10.7.2015  The Tide Has Tuirned

Die Tide hat gewechselt

Gott redete …

Eine kleine Distanz, falls denn überhaupt eine Distanz, existiert zwischen erlesener Schönheit und hervorstehendem unerträglichem Leiden. Es gibt einen Begegnungspunkt, wo ekstatische Wonne ekstatische Wonne ist, der vermeintlichen Verursachung unbenommen. Beide, Schönheit wie auch Qual, durchschneiden an diesem Begegnungspunkt dein Herz, an welchem dein Herz schlägt oder pocht oder brüllt oder herausschreit: „Es ist zu viel für mich, mit einem jeden und mit allem eng in Berührung zu stehen.“

Die Tiefe der Glückseligkeit und die Tiefe des Schmerzes scheinen euch das gleiche zu sein. Erlesenes Glückseligsein und herausragende ungemeine Qual tun Meinen schönen Kindern in gleichem Maße weh. Ihr wisst nicht, wo die Küste zu finden ist.

Dem gegenüber kenne Ich, Gott, keinen Schmerz. In Meinem Herzen der Ganzheit gibt es keinen Platz für Schmerz. Mein Herz ist mit Glückseligkeit vermählt und kennt nicht die Seite, in die ihr eintaucht. Es ist kein Dunkel in ihm. Einssein ist dermaßen tief, dass es keinen Raum lässt für irgendwas, außer für die tiefste Freude, sei sie nun nachvollziehbar, oder nicht.

Du indes wirst ohne Weiteres unausgefüllten Raum in deinem Herzen lassen und große Sorge, Verrenkungen von Besorgtsein, Empfinden von Freude-Schwund aufsuchen, so, als könne Freude verschmiert und gevierteilt werden. Dein Herz schmerzt, einerlei unter welchem Namen der Schmerz fungiert. In der größten Freude erlebst du das Herumspuken von Minderung, obschon Einssein ist. Einssein verrenkt dein Herz, während die wirkliche Geschichte die ist, dass du dich der Freude des Einsseins näherst. Einssein scheint dein Herz aufzubersten, und es schreit um Schonung. Derart große Freude ist ein Herzensbrecher, so lange bis du dich daran gewöhnt hast.

Natürlich ist es das Aufmachen deines Herzens, was du fürchtest. Was wirst du ohne Rüstung tun? Was wirst du ohne Abgetrenntheit sein? Wie wirst du ohne Zwischenraum zwischen Herzen leben? Wie wirst du den Aufstand überleben?

Ich bitte euch, Geliebte, wie lebt ihr mit Getrenntheit und in Beklemmung, derweil ihr der Vollheit des Einsseins entgegenblickt? Wenn ihr eine Lerche singen hört, werdet ihr an den Himmel erinnert. Euer Herz hat Erbeben in der gespeicherten Erinnerung.

Ihr müsst in die See des Einsseins hineintauchen, freilich fürchtet ihr, dort zu ertrinken, selbst obschon es kein dort und ausschließlich das hier gibt, wo Ich bin und wo du in den Wundern des Universums und im Darüberhinaus geborgen und kräftig bist. Es gibt kein Darüberhinaus, wo du dich selber findest, denn du bist deine eigene Umgegend. Es gibt kein China. Es gibt kein Rom. Da ist nirgendwo, ausgenommen das Rühren deines Herzens und die Musik deiner Seele.

Du bist deine eigenen Herzens-Saiten.

Du komponierst dich selber. Seid unverfasst, Geliebte. Ihr bedürft keiner Grenzen und Ecken. Es gibt nichts für euch, um daran hängenzubleiben. Ihr zergeht. Ihr brecht Verödung und Verleitetsein auf. Ihr werdet in eurem Gewahrsein wieder zusammengesetzt. Wie ihr doch vor dem Ganzsein Angst habt, wo ihr groß, aller Beschränkungen entblößt, dasteht, derweil all die Jahre Beschränkungen eure vermeintliche Stütze ausgemacht haben.

Ihr seid nicht imstande gewesen, gegen die Grenzen anzurennen. Ihr wart der Auffassung, Grenzen müssten euch stark machen. Ihr habt es gut gelernt, wie kämpfen geht. Ihr seid ein großer Wehrmann gewesen, und jetzt lernt ihr, die Arena, wo ihr eine Zeitlang Gladiator wart, zu verlassen. Nun lasst ihr die Auszeichnungen und Wunden hinter euch.

Im Einssein gibt es keine Krieger. Es gibt kein Kriegführen. Es gibt keine Ausbeuter oder Ausgebeutete. Es gibt keine Ausbeutung. Liebe hält alle Karten in der Hand. Liebe ist Einssein in all ihrer Pracht. Es gibt keine Seiten. Es gibt nichts zu gewinnen, ausgenommen das Einssein von Liebe. Im Einssein gibt es kein Aufopfern. Es gibt Erheblicheres als gedeihen. Lieben ist das gegebene. Es ist nicht genauso wie: Du liebst einen Anderen wie dich selbst. Es gibt einzig das Selbst zu lieben. So wie Ich liebe, so liebst du. Nichts steht dir im Weg. Du liebst jetzt ohne Entscheid, und ganz gewiss ohne Dich-Aufopfern.

Dir ist kein Gegenüber. Da ist die Herrlichkeit und die Hochherzigkeit des Einen Wundervollen Einsseins. Geringeres ist nicht da. Etwas anderes ist nicht da. Einssein ist Allheit. Die Gezeiten haben gewechselt.

Heavenletter # 5344 – 11.7.2015  You Are Illuminated

Ihr seid ausgeleuchtet

Gott redete …

Ihr seid Ich. Wir sind Selbst-Perpetuierend. Im Grunde genommen sind Wir ein Echo Unseres Einen Selbst. Wir sind ein Widerhall. Wir sind Gedanken, gemacht aus Einssein. Wir sind eine Idee, und Wir sind so viel mehr.

Auf Erden gebt ihr euch Mir wieder, in etwa so, wie wenn ihr bei einem Figurentanz mit am Tanzen wärt. Dabei bist du eine Prinzessin in Verkleidung, die ihr Selbst als Aschenputtel darstellt und verkörpert. In Wirklichkeit bist du eine Prinzessin, die am Entschwinden ist. Genauso, der Silberschuh passt. Und Herzen sind wahrhaftig, und Liebe ist wahrhaftig und wird allerorts aufgefunden, selbst an den unwahrscheinlichsten Stellen.

Du bist eine Parade von Meinem Einen Selbst, eine Parade des Einsseins auf Erden, ein Entfalten deines Einen Selbst. Du bist wie eine jener Kameraaufnahmen, wo der Verschluss nicht aufhört zu klicken. Du siehst das gleiche Standfoto, Sekunde um Sekunde in Millisekunden aufgefächert. Du hattest einen Traum, und Ich hatte ebenso einen Traum. Mein Traum von dir ist Wirklichkeit geworden. Du bist ausgeleuchtet. Mein Licht, welches Ich in der illusionären Form des du an Mich vermachte. Du bist Licht und nichts als Licht.

Du bist ein Standfoto von Licht, in Bewegung eingefangen. Du bist ein Atom, was sich bewegt und sich zusammensetzt und sich erneut zusammensetzt. Du bist Mein Bild der Liebe. Du trittst das Geschäft des Lebens in der Welt breit wie eine Hülse deines Selbst, selbst obschon die Wahrheit heißt: Du Bist Vollauf, bist Ganz, bist Ganzheit. Das Leben kann nur bis Eins zählen.

Du scheinst eine Abfolge zu sein, dennoch bist du Ganzsein. Ganzsein ist Einssein.

Du gibst den Anschein ab, du habest eine Runde von deinem Selbst weg, einen Gang von Mir weg unternommen, indes sind du und Ich Einssein, vollauf abgerundetes Einssein. Einssein glänzt. Einssein stolpert über Sich Selbst, um hinaus zu gelangen und das bewundernswerte Bild von der Welt an den Tag zu legen. Die Welt ist bloß ein Bildnis, eine Wiedergabe, denn die Realität des Einsseins ist Stille.

Einssein ist ein erprobtes und echtes Atom der Liebe, in das Universum hinein am Überschwappen. Stelle dir ein Ruhiges Atom vor, welches Funkelnde Energie zutage bringt, eine Unbewegliche Stille von Licht, Welches das Vorgestellte Universum Füllt. Einssein ist Real. Darum geht’s, freilich gibt es ein Licht, welches das Universum füllt, und es wird in Color erblickt. Engel, als Menschenseinswesen bezeichnet, tanzen auf einer Nadelspitze. Das Leben, so wie ihr es kennt, wälzt sich aus.

Das Leben auf Erden ist wie ein gekneteter Teig, der als eine Pastete, der als ein Kuchen, als Gebäck, als Brot und Butter, der in Myriaden an Formen von Köstlichkeit in Erscheinung tritt.

Bei deiner Wanderung auf der Welt setzt du deinem Wahren Selbst nach. Du findest dies und das, und, nein, das ist Es nicht. Dies und Das sind nicht Einssein, sondern bloß ein winziger Fleck davon. Du bist auf der Suche nach dem Diamanten, so lange, bis du eines Tages über dein Selbst stolperst. Du hattest die ganze Zeit diesen Diamanten. Du hast ihn nicht an dir getragen. Du warst und bist Er. Jetzt erkennst du das Einssein. Du wirst eher nach überallhin geblickt haben, als nach innen.

Alle Antworten sind innen. Du erschienst als ein Arbeitstier, während du die ganze Zeit im Eigentlichen Mein Aufsprießendes Selbst bist. Du hast unausgesetzt nach etwas Ausschau gehalten, was du bereits bist. Du schautest zu allen verkehrten Stellen, indes, hier der Joker, das Einssein von Dir war ebenso ununterbrochen überall. Sofern Ich Überall bin, bist du es ebenso.

Hier die Sache: Es gibt kein Außerhalb. Innen ist das gegebene. Du scheinst auf einem Tisch Karten zu spielen. Du scheinst Zigaretten zu rauchen. Du scheinst mit deinem Blatt am Gewinnen zu sein, oder du scheinst zu verlieren. Alldieweil bist du wie Ein Atom, Was Entlangtanzt und sich durchaus gut in Szene setzt. Du bist in Theaterdingen tüchtig. Ich möchte gar so weit gehen und sagen, dass du ein Virtuose des Einsseins bist.

Heavenletter # 5345 – 12.7.2015  Your Sacred Power

Deine ehrwürdige Macht

Gott redete …

Hier eine Lehre was das Leben anbelangt. Eine fantastische Lektion, um sie sich anzueignen. Eine grundlegende Unterweisung. Lange Zeit habt ihr diese Lehre nicht in Erfahrung gebracht. Ihr habt sie geringschätzend außer Acht gelassen, oder das Ego hat sie für euch außer Acht gelassen. Hier die Botschaft, die es fortzuschreiben gilt:

Ihr habt nicht für euch selber einzustehen.

In der Welt, so wie ihr sie euch vorstellt, fordert das Leben von euch, dass ihr für euch einsteht. Es besteht darauf, dass ihr euch im Zweikampf mit Worten übt, denn, so wie es euch erscheint, hat niemand das Recht, euch zu übersehen, euch zu kränken oder irgendwie zu erniedrigen.

Ihr setzt voraus, dass was jemand sagt oder nicht sagt die Macht innehat, euch zu erniedrigen. Ihr seid eher rasch bei der Hand, eure eigene Gott-gegebene Macht wegzugeben.

Ihr werdet zu euch sagen: „Dieses Mal werde ich für mich eintreten.“

Wenn ihr für euch eintretet, redet ihr, was euer Dafürhalten betrifft, so: „Du darfst mich nicht angreifen. Du hast kein Recht, mich zu beleidigen.“ Eben darum habt ihr dem vermeintlichen Anderen das Recht übermittelt. Ihr habt es ihm einfach ausgehändigt, während ihr sagt: „Schau her, du hast mich angegriffen.“

Ich gebe euch nicht zu verstehen, mäuschenstill zu sein. Ich sage euch, dass es eine Maus ist, die quiekt. Der vermeintliche Andere hat euch nicht zu einer Reaktion zu bringen. Ihr habt eure ehrwürdige Macht nicht wegzugeben. Ihr habt eure ehrwürdige Macht nicht jemandem zu überstellen. Selbst wenn ihr in Haft seid, könnt ihr in aller Stille eure Macht bei euch behalten.

Befürchtet ihr, stille sein sei sich fügen? Stille sein hält eine Menge Macht inne. Oder, ihr könnt entgegnen: „Natürlich.“ Jenes Okay meint: „Gut, lasst uns mit dem Leben weiterkommen.“

Geht es nicht just darum, was bei Karate ausgeführt wird? Dein sogenannter Opponent kann keinen Vorteil über dich gewinnen, derweil du ihm keinen Widerpart bietest? Du gewinnst einen Vorteil über dich selber. Wie du dir doch Macht erwünschst. Natürlich hast du in der Welt nicht in Machtlosigkeit zu versinken. Du hast die Macht, nicht zu reagieren. Du hast nicht jemandes Yo-Yo zu sein.

Stillbleiben ist ein beträchtliches Mittel. Es steht dir zu Verfügung.

Du kämpfst nicht um dein Leben. Überwiegend leicht zu verletzten sein ist Ego, Geliebte.

Sofern ihr euch im Leben zufällig als einen Sandsack gesehen habt, überdenkt das. Oder außen vor gelassen, zurückgewiesen oder verharmlost worden zu sein.

Euch ist es nicht angelegen, ein Opfer zu sein. Ein Opfer ist nicht eine Entweder/Oder-Angelegenheit. Es ist nicht so: Du bist ein Opfer, oder du bist es nicht. Dein Bescheid, kein Opfer zu sein, geht weiter als zurückschlagen. Denke sorgfältig. Womöglich magst du gerne Opfer und aufopfernd sein. Unter Umständen magst du es, entrüstet zu sein. Unter Umständen siehst du dich nach einem Kampf um, und der sogenannte Schikaneur wendet dir zu, was du gerne hast. Was, Geliebte, sind eure Motive? Was lässt euch ticken? Welches Zeichen tragt ihr auf dem Rücken? Was möchtet ihr? Was für ein Signal geht von euch aus?

Sofern ihr nicht die Rolle eines Opfers spielen möchtet, spielt sie nicht. Selbst wenn ihr euch selber in eine Klemme gebracht habt, ihr könnt da raus kommen. Welche Rolle auch immer ihr spielt, ihr könnt da herauskommen. Ihr wechselt Rollen nicht mit Getöse. Ihr tut es unter Gewahren. Sowie ihr wach seid, übermittelt ihr jenen in eurer Nähe gleichfalls eine Chance, wach zu werden.

Eventuell wart ihr der Auffassung, ihr würdet von einander zum Abprallen gebracht. Die Möglichkeit besteht, dass ein Rüpel von euch einen Rückprall erleidet. Sofern dies der Fall ist, wisst ihr nunmehr um die stille Macht, die ihr innehabt. Stille Macht ist stille Macht. Unerwähnte Macht ist genauso Macht. Sofern du in eine Bredouille geraten bist, kannst du aus ihr heraus gelangen.

Ich möchte so weit gehen und sagen, dass es in der Welt keine Opfer gibt, dass es ausschließlich jene gibt, die befinden, die Rolle zu spielen. Sofern dies die Rolle ist, die du gespielt hast, wechsle jetzt die Rollen. Es gibt andere Rollen als Opfer-Sein und Schikaneur. Es gibt zahlreiche andere und bessere Rollen zu spielen. Suche dir die Rolle aus, die du in der Welt für dich selber spielst.

Heavenletter # 5346 – 14.7.2015  Light from the Stars

Licht von den Sternen

Gott redete …

Sobald du dich niedergeschlagen fühlst, hast du dies mit jedem in der Welt gemein, der ebenso niedergeschlagen ist, denn du langst nicht nach den Sternen. Du strebst nicht genug. Du bist allzu buchstäblich in der Welt. Werde stattdessen der Sterne habhaft.

Es ist dir nicht zugedacht, auf die Welt-im-Großen zu warten, dass sie dich beflügle.

Sterne haben über Jahrhunderte Seefahrer geleitet. Es ist jetzt an der Zeit, dass die Sterne dich leiten und dein Herz inspirieren. Die Welt ist nicht hinlänglich dafür, dich auf dem hüpfenden Ozean am Segeln zu halten. Es existiert bei der Welt eine Tendenz, dich zu verleiten und danach vielleicht mittendrin fallenzulassen. Natürlich ist es im Eigentlichen du selber, der dich fallen lässt. Sofern die Welt der heiße Ofen ist, verbrennst du dir an ihm immer und immer wieder die Finger. Die Welt ist ganz einfach für dich nicht ansehnlich groß genug.

Die Welt wird für dich allzu dicht sein, um zum anderen Ufer hindurchzuschwimmen. Da ist unermesslich Weiteres als die Welt. Machen Wir Uns in der Sache nichts vor. Die Welt kennt sich ebenfalls selber nicht. Die Welt hat bis jetzt weder ihre Tiefen erreicht noch ihre Höhen. Du desgleichen nicht.

Dein Herz bedarf Tieferes. Dein Herz wünscht sich aufs Äußerste, über die Startlinie hinauszugehen. Deine Deutung deiner selbst wird sich mit der verkehrt liegenden Menge versteckt halten. Sobald alles gesagt und getan ist, ist das Weltliche nicht einmal anfänglich so weit und ausgedehnt, dich hinreichend zu begeistern.

Inspirieren bedeutet einatmen. Es ist nötig, tiefer einzuatmen. Die Welt ist wie Ausatmen, Geliebte. Euch gehört es zu inhalieren und euer Wahres Selbst einzuatmen. Ihr übertrefft die Welt, die ihr vor euch liegen habt.

Ihr seid Meine großartigste Schöpfung. Genau genommen seid ihr tatsächlich die Welt selber, denn die Welt ist, wie ihr sie seht, und es ist mehr an der Welt denn das, was ihr seht, und mehr an euch denn das, was ihr seht.

Schaut unentwegt zu den Sternen hoch, denn ihr seid Licht von den Sternen. Ihr kennt die Sterne zutiefst, gleichwohl gebt ihr euch selber vor, sie nicht zu kennen, so, als wären sie allzu weit von euch entfernt. Ihr seid den Sternen blutsverwandt. Aus den Sternen seid ihr geboren. Aus dem Licht der Sterne seid ihr geboren. Ihr seid das Licht der Sterne, und dennoch sammelt ihr Fakten und Ziffern aus der Welt und steht in Erwartung, dass euch die endliche Welt werde aufleuchten lassen, derweil ihr hier seid, um die Welt aufzugleißen.

Wir können feststellen, dass ihr um Inspiriertsein zu den falschen Stellen geschaut habt.

Allem voran – Inspiration hat ihren Wohnsitz innen, und Inspiration hat ihren Wohnsitz innen in euch. Das ist ein Fakt. Es ist ein Fakt, dass die Sterne des Nachthimmels und die Zeit der Sonne tagsüber inwendig in euch sind. Ihr, Meine Kinder, seid die Entzünder des Universums. Das ist paradox, nicht wahr? Schaut zu den Sternen, und ihr schaut auf euch selber.

Beflügeltheit ist nicht ein Zug, der auf Gleisen fährt. Begeisterung ist nicht da draußen. Ihr seid euer eigenes Streichholz zum Anreißen. Euer eigenes Licht kann niemals ausgehen. Es ist allemal klar einsichtig, dass ihr selber euch entmutigt. Sowie ihr jemand seid, der ununterbrochen auf Begeistertheit wartet, dass sie bei euch anlange, seid ihr euer eigener Entmutiger.

Eure Seele ist mächtiger als Schwerkraft. Eure Seele ist nicht auf die Erde genagelt.

Versteht Mich nun nicht falsch. Die Welt ist zugleich schön. Nichtsdestotrotz schmachtet die Welt der Erde nach eurem Licht, welches es zuzuwenden euch gilt. Euch gehört es, die Erde zu erhellen. Vielleicht habt ihr gedacht, die Erde sei ein Restaurant, das ihr betretet, wo ihr an einem Tisch Platz nehmt und dort wartet, bedient zu werden.

Betrachtet Mich als Chefkoch, indes gehört es euch nicht, herumzulümmeln oder mit den Fingern zu schnipsen, so ihr auf Mich oder auf sonstwen wartet, euch zu Diensten zu sein. Alles in allem wartet ihr, so es sich auf Beflügeltsein beläuft, euch selber auf.

Heavenletter # 5347 – 15.7.2015  Catch the Sun

Fangt die Sonne ein 

Gott redete …

Meine Kinder können immer etwas finden, um sich darüber Sorgen zu machen, Sich-Sorgen-Machen hat allerdings nicht ein Way of Life zu sein. Vergebt Sich-Sorgen-Machen. Ihr habt das nicht zu haben, eine Sorge nach der anderen. Dies ist nicht die Art, wie das Leben zu leben ist.

Das Leben in der Welt selber hat Zugspannung an sich, darin, dass eine Unebenheit das gegebene ist, die du überwindest, eine Art Zug von Herzensgüte und gnädiger Schonung auf der einen Seite, und von Reibung auf der anderen Seite.

Wenn du einen Pullover strickst, weisen beide Nadeln ein Gleichgewicht an Spannung auf. Gespanntheit ist nicht ungleichgewichtig gedacht. Die Form von Spannung, die du Dir-Sorgen-Machen nennst, ist uneinheitliche Spannung. Manchmal fühlt sich Sich-Sorgen wie Panik an. Befrachtet mit Sorgen – da ist deine Zugspannung schlechterdings verrutscht.

Möchtest du dich freundlicherweise entsinnen, dass das Leben viel mehr als eine oder zwei Wahloptionen bietet? Entsinne dich bitte, dass Spannung eine Entscheidung ist, die du triffst, ein Pfad, den du dir aussuchst, eine felsige Straße mit Tücken, auf der du trainierst. Du probst Tücken, Tücken, die nicht zum Sich-Vorstellen-Können sind. Schlicht das ist es. Ihr bildet euch verdrießliche Möglichkeiten ein, und ihr verfügt über eine erkleckliche Einbildungskraft. Im Vorwege ist immer Einbildungsvermögen das anzutreffende.

Sich-Sorgen ist kein behaglicher Zustand, sich darin aufzuhalten. Es ist das Sorgen selber, welches mit Angst befrachtet ist. Wenn ihr auf einen Jahrmarkt geht, habt ihr eine Wahl zwischen Karussell-Fahren oder Achterbahn oder einer Zyklon-Fahrt, und anderen Fahrten zwischendurch, oder ihr könnt überdies einfach herumlaufen. Warum sich für eine Fahrt entschließen, die ihr nicht mögt?

Was das Sorgen angeht – ihr möchtet dem Leben nicht auf halbem Wege entgegenkommen. Es ist nicht das Leben, dem ihr auf halbem Wege entgegenkommt, sondern dem Euch-Sorgen-Machen selber. Ihr rennt, um mit dem Sich-Sorgen zusammenzutreffen, gleichsam als wäre Sich-Sorgen ein Glücksbringer. Ihr begrüßt das Sorgen, heißt es willkommen, als ob das Augenmerk auf Sich-Sorgen-Machen eine Art Hintanhalten wäre, als ob ihr euch Sorgen macht, um etwas, um das es sich nachgerade zu kümmern gilt, vorwegzunehmen. Ihr habt das Gefühl, dass ihr, sofern ihr euch schwer genug Sorgen macht, eine Atempause erhaltet. Einstweilen verseht ihr euch dabei mit einer rauhen Fahrt. Ihr stellt euch durch Sorgen hindurch, derweil ihr euch durch Freude durchstellen könntet.

Falls ihr denn mit Einbildungen befasst sein müsst, dann stellt euch Freude vor. Freude kostet euch weniger. Sich-Sorgen hat nicht zu euch aufzuschließen. Ihr habt nicht unbarmherzig mit euch selber zu sein und Sorgen aufzustapeln, als wären Sorgen Kissen zum Dranlehnen.

Ich möchte euch unmissverständlich zu verstehen geben, dass ihr eine Überdosis Sorgen genommen habt. Stellt euch entgeltlos eine Haftentlassungskarte aus. Ihr habt euch Sich-Sorgen-Machen nicht zu verdienen. Ihr könnt es des Platzes verweisen. Ihr hattet ausreichend Sorgen, welche letztendlich eine schlechte Angewohnheit zu sein scheinen. Ihr klinkt euch bei der Sorge ein, und nun ist es schwer, los zu lassen.

Legt Sich-Sorgen weg. Ihr habt nicht zu ihm aufzuschließen. Verschafft das Euch-den-Kopf-Zerbrechen in Parenthesen und geht stracks voran. Sofern Ängstigen eine Krücke ist, ist es eine Krücke, die gekracht ist. Sich-Sorgen ist zu viel zum Tragen. Lasse Sich-Beunruhigen nicht solch ein Fußfassen in deinem Herzen zukommen.

Sich-Sorgen ist wie Schimmel in einem Keller. Hast du es einmal, ist es schwer, es los zu werden. Stecke den Schimmel des Sorgens in Quarantäne. Bekomme Sorgen aus deinem Sinn heraus. Putze das Sorgen aus. Sorgen ist wie ein Geist oder gar ein Irrwisch. Mit Sicherheit ist es kein Allheilmittel. Keinem Stück Kuchen gilt es, sich so oft und so viel darüber Sorgen zu machen, wie ihr es tut.

Werft Sorgen raus. Findet ein anderes Hobby, um euren Geist zu beschäftigen.

Ihr verdient nicht ein Sortiment von Sorgen. Ihr habt es nicht zu haben. Wenn in deinem Haus überall Unordnung herrscht, dann stehe auf und bringe es in Ordnung. Es ist dir nicht angelegen, dazusitzen und das Durcheinander bitter zu bereuen.

Sofern Sich-Sorgen ein Eindringling ist, und, Ich sage, das ist es, habt ihr euch nicht für besiegt zu erklären und zu ergeben. Ihr habt dem Sorgen nicht Freund zu sein. Ihr seid ihm gegenüber nicht verpflichtet. Seid stattdessen sorgenfrei.

Schaut her, sofern das Leben im Begriff steht, unvorbereitet auf euch zu treffen, wird es das tun, ob ihr euch nun Sorgen macht, oder nicht. Sich-Sorgen ist nicht Verhüten. Es ist mehr wie ein Weckruf oder eine Routine-Probe, sodass ihr nicht, sowie etwas, was ihr nicht mögt, vorbeikommt, überrascht werdet. Sich-Sorgen ist eine Durchspielprobe, eine Art Im-Voraus-Bürde, eine Art Vorher-Mit-Unruhe-Erfülltsein, eine Art Trockenübung. Sammle nicht mehr Sorgen an, als wäre das ein Dreh, der es wert ist, weiterentwickelt zu werden. Löse das Umgetriebensein auf, und daraufhin wirst du dir nicht mehr so viel Sorgen machen. Wirf das Sorgen hinaus. Ziehe die Rollos hoch und lasse die Sonne herein. Sie wartet auf dich. Fange die Sonne ein!

Heavenletter # 5348 – 16.7.2015  Temporariness of Illusion

Die Zeitweiligkeit von Illusion 

Gott redete …

Für diejenigen unter euch, die geringe Kraft verspüren – dieses Gefühl ist zeitweilig. Es gibt unter Meinen Kindern eine Neigung, das, was sich begibt, als für immer und ewig und fatal zu nehmen. Die einzige Bewandtnis für immer und ewig ist Einssein, oder, Wir können sagen: ist Liebe, Leben und Einssein. Wir können die Worte Weite, Freude, Glückliches Herz, Seele hinzufügen. Alles Sonstige ist zeitweilig. Es wird zeitgebunden wahrgenommen. Alles, was nicht Liebe, Leben, Einssein, Weite, Freude, Glückliches Herz und Seele ist, kann durchaus wahrgenommen werden, gleichwohl ist es insgesamt ein großer Bluff.

Ihr habt die guten Karten, Geliebte. Ihr seht einfach noch nicht so recht, was ihr in euren Händen haltet. Im Kartenspiel namens Leben gibt es Verlieren nicht. Wir könnten sagen – jeder gewinnt. Wir könnten sagen, niemand kann verlieren. Das, was Real ist, kann nicht verlustig gehen. Die Geschichten, die ihr auslebt, sind ohne Zweifel dramatisch. Sie sind ernst und komisch. Die allerhand Geschichten sind schlicht und einfach das: Viel Aufhebens um nichts.

Dem hingegen ist euch nichts etwas. Nichts ist euch eine Menge von etwas. Dies ist keine Anschuldigung. Es ist eine Tatsachenfeststellung, denn es gibt welchen Blick die Welt einnimmt wieder. Natürlich ist dies das Erscheinungsbild des Lebens in der Welt.

Das Leben, so wie ihr es kennt, ist eine Bilder-Schau. Bilder-Theater war einmal früher der Ausdruck, gebräuchlich für Filme, freilich übernahmen daraufhin bewegte Bilder die Führung. Die Allgemeinheit hat die Wahl getroffen. Der Ausdruck Bilder-Schau impliziert ein Standfoto, wohingegen der Ausdruck Filme sich bewegende Bilder zu verstehen gibt.

Selbstverständlich hat es die gierig gespannte Welt andersherum. All die Filme des Lebens auf Erden sind in Wirklichkeit Standfotos. Du, so wie du wahrhaft bist, scheinst an einer Stelle eingeschlossen, außer natürlich, dass es keinen Ort gibt, um darin eingeschlossen zu sein. Ihr schließt euch indes in sich bewegenden Bildern eures Lebens ein, währenddessen euer Leben in Stille versenkt ist. Euer Leben ist im Grunde genommen ein Strohfeuer.

Ihr könntet euch genauso gut als einen Teebeutel in Betracht nehmen. Ein Teebeutel ist ein Teebeutel. Er nimmt seinen Anfang als ein schierer Teebeutel. Danach werdet ihr in eine Tasse mit heißem Wasser getaucht, dennoch seid ihr immer noch Teebeutel. Trocken oder nass, ihr seid Teebeutel. Euer Erscheinungsbild hat sich verwandelt, gleichwohl wird die Wahre Essenz von euch nicht verändert. Ein Teebeutel ist aus Tee gemacht, und ihr, Geliebte, seid aus Mir gemacht.

Hallo, Mein Selbst, Ich rede zu dir, der du bisher noch nicht vollauf bejahst, dass Wir Eins sind, dass es im Grunde überhaupt kein Individuum gibt. Dies scheint dir gestreng oder eine Art Aufopferung zu sein, dein kleines trottendes Ego-Selbst in den Sonnenuntergang hinein sich entfernen zu lassen. Hier ist nichts Böses gemeint, ihr Lieben. Ich male einfach ein Bild von euch. Das Bild, das Ich male, ist vielleicht nicht euer Ding. Es ist nicht das Ding, welches ihr euch aussuchen könntet, dennoch habt ihr euch nichtsdestotrotz für es entschieden, und es fällt euch schwer, euch von ihm zu trennen, derart eingegrenzt in eurem kleinem Selbst seid ihr.

All die Stöße, Starts und Stopps des Lebens sind Fabrizierung. Das Wahre von euch ist etwas anderes, ist dermaßen geläutert und feinstofflich, dass ihr es eine Lebenszeit lang übergehen könnt, indes nicht für ewig und drei Tage. Bloß eine Sekunde lang in der Weite der Ewigkeit und Endlosigkeit, wo Zeit und genauso wenig Raum Gewicht an sich haben, schweift ihr ab. Niemand wird im Himmel dick. Schwere jedweder Art trägt sich bloß Leibern und Tonnen Kohle und so fort zu. Im Himmel gibt es kein schweren Herzens sein.

In der Weite könnt ihr nicht einmal zählen, nicht einmal Arithmetik betreiben oder Rätsel lösen, denn alles ist offen gelegt, alldieweil gibt es keine Dinge, wie kann es da demnach alles oder etwas geben?

Ihr seht euch vor dem Verschüttgehen so vor. Das Wahre von Euch kann nicht entschwinden, da das, worauf ihr euch in der Welt als euch selbst in Beziehung setzt, Illusion ist. Die Vollheit Unermesslicher Weite existiert. Es gibt in Wirklichkeit kein Du, um sich von der Weite abzusondern. Trennung ist bloß eine Idee. Es sind euch anderweitige Ideen zum Inbetrachtnehmen zur Hand.

Heavenletter # 5349 – 17.7.2015  Nope, You’re Not on Earth to Make Over Other People 

Nee, ihr seid nicht auf der Erde, um andere Menschen umzuarbeiten

Gott redete …

Es ist regelrecht eine Herabsetzung, sich daran zu machen, Menschen in etwas umzuarbeiten, was sie nicht sind. Selbstverständlich, es kann eine Frage sein, was jemand ist oder nicht ist. Ich spreche davon, wenn jemand ganz natürlich offenherzig ist, und wenn jemand jenen Menschen als für zu offenherzig betrachtet. Es gibt auch das Umgedrehte, wo jemand mit seinem Herzen knauserig ist, und ein anderer fasst den Entschluss, er oder sie habe wärmer zu werden. Habt Acht, wenn ihr Andere als zu sehr von etwas seht und nicht ausreichend von etwas anderem.

Es gibt viele Dinge, die Meine Kinder von Anderen wollen, bei denen es nachgerade nicht an ihnen ist, jene Dinge anzuordnen. Herzensangelegenheiten müssen dem Herzen belassen bleiben.

Weil ihr in der Welt so und so am Wirken seid, bedeutet nicht, dass jeder Andere so zu wirken hat wie ihr es tut. Seid vorsichtig damit, euch zu bemühen, andere Menschen zu ändern. Es ist euch schwer genug, euch selber umzugestalten.

Weil du ein Mensch bist, der gerne unter Leute geht, bedeutet nicht, dass jeder gerne unter Leuten zu sein hat. Die Welt hat überdies eine Nachfrage nach jenen Menschen, die du als introvertiert etikettierst oder gar für unterlegen betrachtest.

Sofern jemand gerne helle Farben tragen mag und deine Augen mit zu viel Geschmeide überschüttet, heiße ihn willkommen. Sofern es dir eher danach ist, du könnest diese Menschen nicht willkommen heißen, dann bewerte, verdamme oder bedränge sie nicht.

Und falls jemand zu verhalten und brav ist, lasse ihn sein. Dir ist es nicht zugedacht, der Entscheider darüber zu sein, was andere Leute nachgeraten oder wie sie auftreten oder nicht auftreten sollten.

In der Welt ist Raum für alle Stile und für alle Stile in deinem Herzen. Ihr könnt fürwahr an allen Lebensstilen Vergnügen finden. Ihr könnt dies tun, indem ihr Bewerten los lasst. Wie frei seid ihr, sowie ihr gar die allerletzten Bewertungen los lasst, sowie ihr bejahen könnt, dass ihr nicht der Herrscher, der Diktator oder Spökenkieker in der Welt seid. Wie gut werdet ihr euch fühlen, ein gemeiner Mensch unter gemeinen Menschen zu sein. Ihr werdet so viel mehr Energie haben. Der Freie Wille, den Ich euch zureichte, ihn werdet ihr an Andere weiterreichen. Was bleibt euch alsdann anderes übrig, als Vergnügen zu finden?

Ihr werdet einen kleineren Entschluss zu fassen haben. Ihr werdet die Welt nicht mehr länger auf euren Schultern tragen. Ihr werdet die Welt nicht wegwerfen. Ihr werdet sie willkommen heißen. Ihr werdet frei sei, sie herzlich zu begrüßen, die Reichen wie die Armen, die Schäbigen und die Elite, die Großgewachsenen und die Kleinen.

Wenn ihr an all die Bewertungen denkt, die ihr in der Vergangenheit unternommen habt, hebt ihr dann nicht an, euch, na ja, desgleichen als doof zu empfinden … zu empfinden … zu empfinden?

Es ist nicht so, dass ihr nunmehr minder von euch denkt. Jetzt habt ihr einfach nichts zu beweisen. Ihr stellt nicht mehr länger Vergleiche an, um in Stolz in euch selbst aufzuquellen. Ihr habt nicht mehr so viel Wust. Nun ist euer Leben simpler und tatsächlich eleganter. Diese Eleganz ist weitaus erstrebenswerter, als Folgerungen, die ihr über Andere zieht.

Zudem, ihr Lieben, seht euch ebenfalls nicht mehr so sehr mit zahlreichen Geschossen bewehrt. Gebt euch gleichfalls eine Auszeit. Ihr habt euch hoch und runter und hin und her kritisiert. Schenkt euch genauso Glauben dafür, wer ihr seid und wie ihr seid. Was macht es denn – all diese Dinge, bei denen ihr euch keine Ruhe lasst. Sagt zu euch selber: „Na wenn schon dies, und na wenn schon das?“ Setzt euch von Besserseinmögen frei. Sobald ihr euch von Kritik freisetzt, seht zu, wie ihr in die Höhe schweben werdet. Ihr werdet es sein lassen, euch Standards aufzuerlegen, und ihr werdet höher aufsteigen, weil ihr euch nicht mehr weiter herunterdrückt.

Was ist Depression denn anderes als nicht all den Standards nachkommen, die ihr euch selber auferlegtet? Möglicherweise legt ihr eurem Selbst unmögliche Standards auf. Auferlegt genauso anderen Menschen nicht eure Standards. Lernt hinzu, andere Menschen zu ermutigen, nicht, sie zu mindern. Lasst Meine Leute los.

Lasst es Mich so sagen: Ihr habt nicht etwas zu sein, ausgenommen das was ihr seid, das was ihr bereits seid. Möchtet ihr höhersteigen? Ja, ja, das möchtet ihr. Ihr werdet höhersteigen, sowie ihr aus der Gepflogenheit herausgelangt, euch selber und Andere unten zu halten. Just dies habt ihr getan. Entklammert euch selber. Entklammert Andere. Lasst euch selber und Andere einfach sein. Ihr möchtet Anderen nicht mehr länger eure Standards auferlegen. Ganz schlicht, gemeinsam, werdet ihr euch erheben.

Heavenletter # 5350 – 18.7.2015  In the Gardens of a Painting  

In den Gärten eines Gemäldes

Gott redete …

Aus Hochland und aus Niederungen ist die Erde gemacht. Aus Wäldern und Wüsten. Aus gefrorenem Land und aus heißen Tropen. Aus allem ist das Leben gemacht, und ist das Bild des Lebens gemacht. Dies ist die relative Welt, in der ihr lebt. Dass ihr nicht die eine Sache ohne eine andere haben könnt, das beläuft sich so ziemlich auf die relative Welt, in der ihr euch am Leben findet.

Ich sage, dass alleinig Einssein ist.

Abhängig davon, woher ihr blickt, die eine obige Feststellung oder die andere obige Feststellung ist wahr. Oder, man kann auch sagen, dass beide zutreffend sind. Noch einmal, Ich sage, dass Einssein Alleinig Wahr Ist.

All das, was wahr erscheint, und all das, was wirklich wahr ist, werden eher nicht das gleiche sein. Selbst auf der Oberflächen-Dimension der Erde kann etwas, was wahr erscheint, nicht echt sein. Demzufolge gibt es solche Dinge wie Gaunerei und Desillusionierung bei alledem, was von Anfang an bloß Illusion ist.

Es ist eine Illusion, dass Tod existiert. Und wie wundervoll ist es, hinsichtlich des Todes desillusioniert zu sein, und die wahre Erkenntnis wirklich tief in sich einsinken und in sich einsinken zu sehen. Dass es keinen Tod gibt, ist allzu wundervoll, um es für wahr zu halten, und doch, ihr könnt es glauben.

Genauso, ihr könntet daraufhin sagen: „HA HA, Gott, sofern es keinen Tod gibt, wie kann man dann sagen, es gebe Leben? Wie kommst Du aus dieser Argumentation heraus?“

Ich sage euch, dass ihr recht habt. Es ist dieses schöne Leben da, in dem ihr am Leben seid, welches Fiktion ist. In dem Fiktiven gehen all die Hoch und Runter vonstatten. Unfassbare Schönheit ist da, und überdies ist zudem unfassbares Herzeleid, und, dann und wann, Abhilfe oder nicht. Das Leben ist eine gute Fabel. Wenn ihr demnach das Gefühl habt, das Leben sei unglaublich, liegt ihr ziemlich richtig. Tod und Leben auf der Erde sind beides Illusion. Wir reden über Illusion, welche mit Sicherheit echt zu sein scheint. Ihr habt es gerne, an Illusion zu glauben, selbst während es euch klar ist, dass das, was euch unter euren Füßen solide erscheint, im Grunde genommen aus Atomen gemacht ist, die eines nach dem anderen herumtanzen.

Die Atome sind allerdings außer Sicht. Was euch nicht ansichtig ist, daran glaubt ihr nicht zügig. Dementsprechend glaubt ihr eher feste an die Solidität des starken Bodens unter euren Füßen, und glaubt nicht an den Zusammenhalt des Einsseins, auf welchem das Einssein zu liegen kommt.

Die Nicht-Existenz des Lebens und des Todes halten euch indessen nicht davon ab, das Leben als eine Passion zu leben und es zu lieben, als wäre das ganze Leben das Wahre und nichts als die Wahrheit. Versteht Mich nicht falsch. Natürlich ist es euch zugedacht, das Leben zu mögen und es zu genießen. Euch ist es nicht zugedacht, beim Leben leidenschaftlich erregt zu sein, euch in es zu verlieben, mit ihm fortzurennen, euch zu vermählen und glücklich für immer und ewig fortzuleben.

Wir können sagen, dass das Leben ein Gemälde ist, ein schönes Gemälde, ein allerschönstes schöpferisches Gemälde. Das Leben ist eine Schöpfung. Ihr malt ein hinreißend realistisches Bild einer Landschaft. Es wird real aussehen, dennoch ist ein Gemälde letztlich einfach ein Gemälde, einerlei wie real-scheinend es ist.

In dem Falle der Erschaffung des Lebens könntet ihr in den Gärten des Gemäldes auf dem Weg entlanggehen. Ihr könnt Blumen pflücken. Ihr könnt aus dem Bergbach trinken. Euch kann es heiß sein. Ihr könnt die Luft atmen. Ihr könnt auf einer Bank Platz nehmen.

Das Leben auf der Erde ist ein dimensioniertes Gemälde. Es ist ein 3-D-Bild. Es ist wie eine Flagge,  die sich einrollt und ausrollt. Das Leben kann still sein, oder ein Tornado peitscht an dir vorbei. Die Regenzeit zieht auf. Schnee schmilzt, und die Zikaden singen. Es gibt Nacht, und es gibt Tag, und das alles scheint nach der Uhr abzulaufen, gleichwohl ist die Hand, welche die Uhr aufzieht, nie ersichtlich. Und so entbietet dir das Leben, ebenso gut zu sein wie das Leben selber, welches als ungemein gut bekannt ist, und du glaubst an das Leben auf der Erde, derart real scheint es zu sein, unterdessen du in ihm lebst und aber und abermals um den Block läufst.

Heavenletter # 5351 – 19.7.2015  Let Other People Be, Can You? 

Lasse andere Menschen sein. Kannst du das?

Gott redete …

Um noch einmal auf die Thematik … andere Menschen umzugestalten … zurückzukommen – Ich möchte gerne hinzufügen, dass du jemanden über alles liebst und heiratest. So weit, so gut, und dann siehst du in dem Gatten Fehler, und versuchst, den Partner in Bereichen umzugestalten, bei denen es dir nicht angelegen ist, das Heft in die Hand zu nehmen, und sie zu ändern, damit sie dir passen. Dein Trachten, deinen Partner in jemand anderen umzuarbeiten, wird das Herz deines Geliebten bis in den Kern hinein verwunden. Einerlei wie wohlmeinend du sein magst, du wirst das ureigene Sein deines Geliebten verleugnen. Wer bist du, dass du davon ausgehst, die Vorlieben deines Geliebten im Leben zu ändern? Du unternimmst Anstalten, jemandes ureigene Natur wegzunehmen. Jetzt behandeln Wir die Grundelemente des Lebens.

Wenn jemand so ist, ist er oder sie nicht ein anderer. Jede Person kommt auf diese Welt mit gewissen Neigungen, die ihr zugehörig sind und nicht dir. In der Tat, die Leute werden sich ändern, dennoch gilt es euch nicht, jemandem Wandel aufzuzwingen oder zu beschleunigen. Im Leben bringst du in Erfahrung, was dein Zuständigkeitsbereich ist, und was nicht.

Sowie Frauen einer gänzlichen Umarbeitung halber einen Kurort besuchen möchten, haben sie den Entschluss gefasst, dorthin zu gehen. Jeder Mensch kommt in das Leben auf der Erde mit Vorlieben hinein. Einige sind aufgeweckt. Einige sind langsam. Einige mögen die Einsamkeit. Einige sind gesellig.

Deine Freunde und geliebten Angehörigen eignen ihr Leben, um zu leben und für sich selber Bescheide zu erteilen. Das Leben eines Anderen gehört nicht von dir angeordnet. Eine Ehe ist nicht eine Machtergreifung. Du mögest dein Gegenüber nicht zwangsernähren. Ebenso wenig möchtest du gerne zwangsernährt werden.

Jemandes grundsätzliche Natur hat für sich belassen zu sein. Wir kommen auf das Sprichwort zurück: Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. Alle sind in Meinem Bilde gemacht, gleichwohl ist nicht jeder, in den Begriffen der Welt, gleich gemacht. Das mag für euch eine Neuigkeit darstellen, oder nicht. Auch so, unter Umständen springst du rein, und du und der Andere zahlen einen allzu hohen Preis für die Kenntnisnahme des Fakts, dass dir ein Part seiner oder ihrer Natur nicht akzeptabel ist.

Es ist garantiert so – dein Partner ist keine perfekte Person. Ebenso ist garantiert, dass du es nicht bist. Garantiert ist es so – keine Standards unter Menschen sind gleich. Sofern du und dein Partner das ganze Leben lang Tür an Tür aufwuchsen, ist es nichtsdestotrotz so, als kämt ihr von verschiedenen Planeten. Verschiedenheiten tauchen auf.

Ihr fragt euch: „Wie um alles in der Welt werde ich imstande sein, herabsetzende Meinungsverschiedenheiten los zu lassen, und dorthin zu gelangen, die Unterschiedlichkeiten gelten zu lassen?“

Ihr Lieben Fassungslosen, die Antwort lautet: So gut ihr es könnt.

Es ist leicht zu sagen, euren Partner zufriedenzulassen, und nicht so leicht, das zu befolgen.

Einige Leute legen ihre Socken auf links in die Wäsche, während andere fest entschlossen sind, sie mit der richtigen Seite nach außen zu wenden. Dies könnte ein lebenslanges Ringen darstellen. Es gibt einige Bewandtnisse, die es nicht wert sind, bei ihnen eine Stellung zu beziehen. Etliche Dinge kosten allzu viel.

Gebt Acht, dass ihr nicht Anderen auf die Zehen tretet. Gebt Acht, dass ihr Anderen Freiheit gewährt. So ihnen jene Art Freiheit gegeben ist, wird euch jemand womöglich zu Gefallen sein, allein, es ist nicht jeder in der Lage, dies beizubehalten, einerlei wie sehr sie es sich wünschen, sie könnten es. Umgekehrt, ihr könnt es müde werden, dass jemand bemüht ist, euch zu Gefallen zu sein. So viel ihr es vermögt, lasst andere Menschen sein.

Was ist besser oder was ist schlechter? Ein Messie, oder ein Nörgler sein? Falls ihr dabei die Wahl hättet, wofür würdet ihr euch entscheiden?

Zu wie viel Zukommenlassen und Liebe für Andere seid ihr imstande? Das Leben testet dies jeden Tag in eurem Leben aus. Ihr testet ebenso euer Selbst aus. Es sind für euch die Einzelheiten, die euch des Öfteren das Leben schwer machen. Die kleinen Dinge. Ihr mögt es nicht, wenn euer Leben kampfesträchtig gerät. Sowie ihr euch bemüht, einen Anderen zu ändern, könnt ihr euch fast sicher sein, dass ihr einen unaufhörlichen Preis entrichtet und dass ihr euer Gegenüber desgleichen zum Entrichten eines endlosen Preises anhaltet. Ihr habt nicht die Befugnis, Umgestaltungen von einem Anderen zu verlangen.

Tragt auch um eure Kinder Sorge. Gebt ihnen ihre Entscheidungen statt. Leitet, stützt, liebt, nehmt aber in ihrem Leben nicht das Heft in die Hand, als gälte es euch, was immer ihr möchtet mit deren Leben anzustellen.

Heavenletter # 5352 – 20.7.2015  Ego Is Primed to Fight 

Das Ego ist scharf darauf sich zu streiten

Gott redete …

Dein eigentliches Herz ist rein. Daraufhin fällt Überlagerung an. Atmosphärische Störungen nehmen das Heft in die Hand. Der Einzelne, der vermeintliche Eigner des Leibes, beginnt sich zerbrechlich und ungeschützt zu fühlen. Das bist du. Gestehe dir das ein.

Danach tritt die Entität, bekannt als Ego, als dein Verteidiger herein, und du gerätst widerständig, zu lieben. Du machst dir die Furcht zu Eigen, angegriffen zu werden. Du bist <em>en garde</em>. Du bist gerüstet, dich in Null Komma Nichts zu duellieren. Niemand wird dich ausnutzen. Niemand wird einen Vorteil über dich gewinnen. Das Ego wird das nicht widerfahren lassen. In jenen Zeiträumen ist das Ego der Herr im Hause. Es ist so, wie wenn du der König oder die Königin bist, und wie wenn Andere gewappnet zu sein hätten, deine Füße zu küssen, anderenfalls geruhst du im Herzen: „Lasst ihre Köpfe rollen.“

Du hältst an dem Glauben fest, dass du im Recht seist und dass du zu kämpfen habest, um das unter Beweis zu stellen. Du wirst selbstgerecht, während du dich im Grunde genommen vereitelst und dir unverständlich bleibst. Das ist darunter gemeint – dir selber in den Fuß schießen. Das ist darunter gemeint – dich selber sabotieren. Das ist darunter gemeint – dir den Fuß abschneiden, um in den Schuh zu passen. Dies ist deinen Fuß an den Boden nageln. Dies ist versuchen, das Leben an einer Stelle zu halten, und du, sei es nun du liegst richtig oder liegst falsch, an der Vorderflanke, ein oberstes Wesen, das nichts Verkehrtes tun könne und sich bis zum Schluss zu verteidigen habe. Dies ist bei mehr als einer Veranlassung eure Praxis gewesen. Ja, ihr Lieben, eurem Empfinden nach verleumdet euch ein anderer Mensch, gleichwohl seid ihr es, die ihr eurem Wahren Selbst übel nachredet.

Ihr seid euer eigenes Ego. Das Ego ist keine Kreatur außerhalb von euch. Ihr macht das Ego zu einem großen Part eurer Mannschaft. Ihr habt das Ego scharf gemacht, für euch zu kämpfen, derweil es euch eher gelten mag, Abbitte zu leisten dafür, derart viel für übel genommen zu haben. Es ist keine wundervolle Sache, das Ego vor allem anderen rangieren zu lassen. Anstatt zu sagen, es tue dir leid, führst du einen Gesang und einen Tanz auf, dir sei Unrecht angetan worden.

Nun, verstehe Mich nicht falsch, manchmal wirst du nicht gut behandelt. Manchmal billigst du im Verlaufe deiner vermeintlichen Bedarfshaltung, dich als der gute Mensch abzuheben, als die geduldige Griselda, als der Inbegriff von Geduld, als der Geduldigste unter allen in der ganzen weiten Welt, stillschweigend allerhand. Ich trage dir nicht an, deinen Kopf zum Köpfen darzubieten. Ich sage dir, dass du das Gewühle überhaupt nicht zu betreten hast. Du hast nicht bis zum Schluss zu fechten. Wieso solltest du das tun mögen?

Es kann so sein, du hast eine Handlung zu ergreifen, eine Entscheidung zu fällen, die du zu fällen hast. Wie viel Drangsal bist du willens, in deinen Bestand, wie freundlich und wie erfreulich du sein müssest, hinein zu schlucken. Du weißt, worüber Ich soeben rede.

Manchmal hast du dich zurückzuziehen. Du hast kein Heiliger zu sein, das weißt du. Das Augenmerk soll darauf zu liegen kommen – was es dir zu erzielen gilt, das liegt jenseits deines kleinen Selbst, und das liegt ebenfalls jenseits des kleinen Selbst, das dir gegenüber sitzt, derweil ihr beide euch ungemein entgegenarbeitet.

Es ist nicht so, dass du koste es was es wolle Harmonie zu wahren hast. Der Harmonie ist kein Aufwand angelegen. Harmonie kann nichtsdestotrotz dargeboten werden. Ganz bestimmt ist Rüdesein nicht Teil von Harmonie. Etwas hat überbracht und zugewendet zu werden. Du kannst bei dieser Bewandtnis nicht der einzige sein. Du kannst nur so und so weit und viel geben. Auf der anderen Hand, ganz im Gegensatz dazu, wie du es siehst, kann es ohne Weiteres sein, dass du dich nicht genug gerührt hast.

Zum Allerwenigsten ist es dir angelegen, mit einer allgemeinen Höflichkeit überzukommen. Ganz gewiss nimmt eben bei dir die geläufige Zuvorkommenheit den Anfang. Das ist nicht zu viel erbeten, nicht wahr? Es ist ein rauhes Gelände, was ihr durchreist. Es kann eine Wüste sein. Es kann arktisch kalt sein. Dennoch sitzt du nicht einfach da und kommst vor Hitze um oder frierst. Du hast dir nicht alles ausgiebiger gefallen zu lassen, als du um alles einen Aufstand zu machen hast. Es überkommt eine Zeit, wann es an dir ist, die Vorhänge auf einer bestimmten Schaubühne in deinem Leben zuzuziehen. Nicht jeder möchte dein Freund sein. Ob du es nun magst oder nicht, sich von jemandem verabschieden ist gelegentlich die Vorgehensweise, die einzuschlagen ist, nicht weil das deinen Wunsch darstellt, sondern weil dies als die Stelle ausgewiesen ist, in der du dich befindest, und weil aller Wahrscheinlichkeit nach du dich aus falschem Stolz alias Ego nach hierhin geleitet hast.

Heavenletter # 5353 – 21.7.2015  There Is Light Rising

Licht, welches emporsteigt, ist das gegebene 

Gott redete …

„Bis zum Ende der Zeiten“ ist ein liebenswerter Ausdruck, recht holdselig oder bittersüß, nostalgisch. Gleichwohl, Zeit war niemals, dennoch ist Zeit etwas, dessen Vorbeigehen euch reut. Verflossen sind die Tage vergangener Jahre. Jetzt überkommen einen bloß Bilder von Menschen, die ihr immer noch nicht vergessen könnt, welche nicht mehr länger auf der Erde weilen, derer ihr euch in Wahrheit nicht entsinnt, oh, unter Umständen, ja, einen Flecken hier und einen Flecken dort. Ihr könnt sie euch fast nicht mehr heraufbeschwören. Sie bedeuteten euch so viel, und ihr vermisst sie immer noch so sehr, zur gleichen Zeit, derweil sie fortgegangen zu sein und euch dabei alleine zurückgelassen zu haben scheinen.

Wie kann es sein, dass eure liebe Mutter und euer lieber Vater nicht mehr hier sind? Wie kann es sein, dass ihr jetzt älter seid, denn sie zu der Zeit alt waren, als der Tod sie abrupt wegnahm, wobei der Tod dennoch nicht real ist. Die ihr liebtet, überqueren einfach einen Fluss, an dem ihr mit dem Hinüberkommen zu warten habt, bis ihr an der Reihe seid.

Der Fluss, bei dem sie übersetzten, ist mehr wie ein Regenbogen, das verstehst du. Es gibt kein Brückenschlagen über einen Regenbogen. Da ist Licht, welches emporsteigt, vielleicht so wie der Tau zur Sonne hoch steigt. An einem ferneren Tag kehrt der Tau zurück. In dieser Hinsicht ist das Leben wie ein Tanz, diese Kehre, jene Wendung, ein Kreis linksherum, ein Kreis rechtsherum, und danach stößt du auf dich selber und verbeugst dich oder machst einen Knicks.

Ja, das Leben in der Welt ist wie ein Tanz, und du bist dir niemals im Klaren, wann dein Tanzen auf der Erde zu Ende geht. Womöglich hast du dein ganzes Leben lang Purzelbäume gemacht, und alsdann, eines Tages, ist es einem nicht mehr nach Purzelbäume-Schlagen, und du entfernst dich in die wilde blaue Ferne.

Anstelle von Zeit langen Ewigkeit und Endlosigkeit zu dir hin und öffnen dir die Augen. Du bist verblüfft darüber, was du siehst, und wunderst dich, wie du doch all die Schönheit und Herrlichkeit nicht gesehen hast, die die Kalender aufwirbelten. Jetzt bist du von den Engeln getragen. Nach und nach gelangst du zu der Erkenntnis, dass du stets ein Engel gewesen bist, und dass Engel-Jahre nicht gezählt werden, nicht gezählt werden können.

Engel sind in Hülle und Fülle. Der nächste Mensch, dem du begegnest, ist ein Engel. Du wirst unter Umständen im Spiegel einen Engel ausspüren. Die nächste Person, die du in einem Spiegel siehst, ist bestimmt, du zu sein. Sieh hin, wie ein Engel aussieht, und nimm ihn oder sie für das, was er und sie sind, und nicht für das, was sie nicht sind.

Zeit hat keine Substanz. Zeit ist dermaßen relativ. Die gleiche Zeit läuft rasch, oder sie läuft langsam. Zeit, welche nicht existiert, kann konstant scheinen, oder sie kann im Handumdrehen am Kommen und Gehen sein. Und dennoch verursacht Zeit Glücklichsein und verursacht Zeit Traurigkeit. Ihr bedauert das Vorübergehen von Zeit, und es gibt zudem Zeiten, die ihr gerne vorübersein, und es gibt Zeiten, die ihr nie beendigt sehen möchtet. Zeit existiert in Wahrheit nicht, daher kann es nicht zu der Aussage kommen, sie habe je begonnen oder geendet. Sie war ganz einfach nicht.

Zeit ist wie Nebel. Zeit ist Dunst, der vorüber ist, bevor du es weißt, und, was denn war Zeit deiner Auffassung nach überhaupt?

Zeit ist nicht auf dem Vormarsch. Sie schlägt ihre Trommeln und vermeint, sie sei ein hohes Tier, derweil sie sich von jeher um ihren Weg herumgewunden hat. Und dem gegenüber, Wow, was für eine Auswirkung auf euch Zeit doch hat. Wohin ist Zeit gegangen, und was war das überhaupt, dieses eingebildete Sich-Verbeugen-Vor-Der-Zeit?

Wie kann Zeit nicht existieren und dennoch einen solchen Einfluss im Leben innehaben? Zeit ist wie ein leeres Gefäß. Mehr ist an ihr nicht dran. Zeit macht sich selber ungemein wichtig und vergeudet eure Energie. Manche könnten an der Stelle sagen: … vergeudet eure Zeit. Es ist gut, ohne Zeit zu sein. Es gibt eine Menge, was nicht wäre, sofern es die Illusion von Zeit nicht gäbe.

Ohne die Illusion von Zeit könntet ihr ein gemächlicheres Schritttempo einschlagen. Es gäbe kein Zu-Ende-Gehen von Zeit. Ihr würdet weder herumeilen, noch würdet ihr langsam machen. Ohne Zeit, wärt ihr, so wie ihr seid, schlicht recht so.

Heavenletter # 5354 – 22.7.2015  Only Truth in Heaven

Einzig Wahrheit im Himmel

Gott redete …

Einerlei was, egal was ihr seht, egal was ihr glaubt, egal was die Welt sagt und als was sie dich identifiziert, du bist Meine Liebe. Du bist Mein Geliebter, und Ich verwahre dich sicher in Meinem Herzen.

In dem Bewusstsein des Himmels ist Sicherheit nicht einmal ein Gedanke. Es existiert kein Kontrast zu Sicherheit. Es gibt keinen Gedanken an Sicherheit, denn es kommt niemand auf Gefährdetheit. <em>Alles ist gut</em> ist nicht bloß eine Phrase, ausgenommen in der äußeren Welt, und dies weil „Alles ist gut“ das gegebene ist. Ihr glaubt an Unwahres so ungemein stark. Tatsache ist, ihr haltet an Unwahrheit fest, nicht anders wie ihr an dem Glauben an Geld festhaltet. Gewiss doch, ihr seid euch sicher, Geld müsse wirkungsvoll sein. Es liegt in eurer Hand oder in eurer Geldbörse, und eine andere Hand streckt sich nach dem aus, was ihr habt oder zu einem bestimmten Augenblick nicht in der Hand haltet.

Lippenbekenntnisse werden abgegeben über die Anschauung, Liebe regiere die Welt, derweil ihr euch auf der ganzen Linie sicher seid, dass Geld sich als der Beherrscher der Welt ausweist. Ihr seid euch dessen nicht bloß sicher. Ihr könnt es beweisen.

In der Welt ist es so, wie wenn Geld eure Lebensgrundlage darstellt. Ihr kniet vor ihm nieder.

Denkt nicht, dass Ich euch dafür kritisiere. Ich kann Mir eure Abhängigkeit davon erklären, auf was man als Reichtum Bezug nimmt, gleichwohl, ihr habt es euch klar zu machen, dass im Himmel Geld keinen Platz hat. Ihr könnt euch nicht in den Himmel einkaufen. Ihr könnt ebenso im Himmel nichts verkaufen, außer ihr bezeichnet Wahrheit als eine Ware. Im Himmel gibt es keine Waren. Keinen Handel. Keine Spekulation. Im Himmel ist Wahrheit.

Dass das Land, In Dem Du Gegenwärtig Lebst, eine ausgedachte Idee ist, hat für dich keine Anziehungskraft, zur selben Zeit wie es dir verzweifelt danach ist, nicht unter diesem oder jenem zu leiden, unter dem du derzeit deiner Einbildung nach leidest. O, wie real ist euch Leiden. Ihr fühlt euch vom Leiden zu Schaden gekommen, und ihr bittet Mich, das Leiden möge ein Ende nehmen, nicht bloß für euch selber und eure Familie, sondern auch für die ganze Menschheitsfamilie.

Und doch, und doch, zugleich möchtet ihr das Leben auf der Erde nie vorbei haben, ob ihr nun an ihm teilhabt, oder nicht. Ihr möchtet das Leben gerne fortgesetzt sehen bis hinein in die Nachkommenschaft. Eurem Herzen wäre das Nichtvorhandensein von Leben auf der Erde eine Tragödie.

Die Abwesenheit von Leben auf der Erde wäre euch tragisch, weil ihr, ihr Lieben, dermaßen an es glaubt, und weil ihr es, sobald es darauf ankommt, so liebt, trotz eures Maunzens.

Ihr glaubt an Eigentümerschaft, Geliebte. Eigentümerschaft ist euch eine große Sache. Ihr müsst wissen, dass das Konzept von Eigentümerschaft Illusion ist. Festhalten ist Eigentümerschaft. Ihr werdet einräumen, dass Besitz Illusion ist. Ihr besitzt das Leben auf der Erde nicht, ausgenommen als einen schlängeligen Gedanken.

Ihr glaubt eher mehr an Kampf denn an Friede. Chaos scheint gelegentlich Mainstream. Die Aussage, in der Welt sei Friede, scheint euch eine Illusion zu sein, eine nette Illusion, obschon. Du bist die Art Person, die das Leben irgendwie wie Haferschleim essen sieht, und ihr werdet nicht lügen und sagen mögen, ihr würdet eine ausgefallenere Suppe zu euch nehmen, als ihr soeben zu euch nehmt. Ja, ihr seid erdverhaftet. Ihr seid vielleicht zu erdverhaftet. Es ist durchaus in Ordnung, dass ihr eure Gedanken höher hebt. Es scheint, dass ihr, einerlei wie sehr ihr es versucht, nicht einmal an euren Bruchstücken der Anschauung, dass das Leben Leiden darstelle, festhalten könnt.

Geht voran. Nehmt was ihr als Risiko seht, und glaubt an den Himmel. Versagt euch ihm nicht mehr länger.

Geht voran. Weint erleichtert. Ihr lebt in einem Fantasie-Land, derweil Himmel die Wahrheit ist, und derweil Endlosigkeit Ist und Liebe Ist. Ihr könnt eine andere Art Realist sein. Ihr könnt aus dem Unrealen herausschreiten, hinein in das Reale, welches ihr, das behaupte Ich beharrlich, niemals wirklich verlassen habt, mit der Ausnahme dass ihr eine Zeitlang Derartiges dachtet, während euer Leib auf der Erde herumschlenderte, dabei eure zuvörderste Beerbung verleugnend, welche da ist Ich, Gott im Himmel und auf Erden. Und, ihr! Vergesst euch nicht. Ihr habt euer Erbe inwendig in euch. Euer Erbe, parat, ganz offen hervorzubersten. Macht euch über es her.

Heavenletter # 5355 – 23.7.2015  In the Wilderness

In der Wildnis

Gott redete …

Meine Kinder schreien zu Mir, wie unglücklich sie sind. Tatsache ist, ihr, ihr selber, könntet sagen:

„Lieber Gott, so viele Male hast Du mir Hoffnungen gemacht. Ich höre von Bewusstheitsebenen, dennoch kehre ich, einerlei auf welcher Ebene ich zu sein scheine, immer und immer wieder zu Verzweifeltsein zurück. Die Versprechen, die Du zu machen scheinst, verzeihe mir, wenn ich das so sage, halten nicht das Angesagte. Egal auf welcher Ebene von Bewusstsein ich mich anscheinend befinde – und ich habe zugenommen, definitiv, ich bin gewachsen –, ich bin abermals desillusioniert. Ich bin einsam. Einsamkeit setzt mir all die Tage hindurch, welche sich in mein Leben kehren, nach. Gott, lässt Du mich im Stich? Hast Du mich aufgegeben?“

Liebes Kind, ein Faden von dir ist sich im Klaren, dass Ich dich nicht aufgegeben habe. Du wirst eher nicht wissen, wohin du dich wenden magst, freilich kehrst du dich unumgänglicherweise zu Mir. Du weißt genug, um zu erkennen, dass Ich die Schlüssel zum Königreich innehalte. Es gibt einen Schlüssel, und der heißt Liebe, und Ich entbiete ihn dir. Möchtest du ihn in Empfang nehmen?

Nun, lasst Mich in aller Freundlichkeit sagen, was Ich vorbringen möchte.

Höre auf dich selber, Geliebte, Geliebter. Du bist verstimmt. Du bist wegen Mir verstimmt. Ich bin nicht wegen dir verärgert. Ich finde dich nicht mängelbehaftet. Du findest Mich mängelbehaftet. Du findest dich selber fehlerhaft. Einsamkeit ist auf Erden am Wuchern. Trägst du vor, Ich hätte deine Einsamkeit hervorgebracht?

Ich habe Mich nicht von dir abgewendet. Hast du Mich vielleicht auf Distanz gehalten? Sind deine Arme vor der Brust gekreuzt, und wartest du auf Mich, dass Ich zeige, was Ich drauf habe, in Beweis Meiner Liebe für dich und die Menschheit. Du, der du Mich anklagst, stehst abseits neben Mir. Auf Abstand, bist du sozusagen ein Mauerblümchen, lädst du Mich ein, mit dir zu tanzen. Du Lieber, du bist derjenige, der sich beklagt. Du wendest deine Beschwerden auf Mich zu, als wäre Ich eine Beschwerdeabteilung.

Es ist möglich, dass du Mich gerne als einen Gott sehen möchtest, Der dich im Stich lässt. Geht es dabei um dich oder um dein Ego, das dir einen Streich spielt? Ich bin Mir sicher, dass du, der Entrechtung durch die Welt entblößt deinem eigenen Selbst belassen, deine eigene Macht erkennen, und dass du im Inneren deine Pracht finden wirst. Ich schneide dich nicht von Mir ab. Eher schneidest du dich von dir ab und sprichst wortreich:

„Hmm, Gott ist durchaus nicht, als was Er sich darstellte. Gott heißt mich nicht willkommen. Sofern Gott mich freudig begrüßte, wäre ich nicht so einsam. Ich bitte, und Gott entgegnet nicht. Gott lässt mich hier in der Wildnis alleine am Schreien. Einen Anderen Gott gibt es nicht.“

Du sprichst Weisheitsvolles, wenn du zum Ausdruck bringst, es gebe Keinen Anderen. Es gibt Keinen Anderen Gott. Es gibt insgesamt keinen anderen. Entsinnt euch des Freien Willens und des Willens Gottes. Sie sind euer.

Geliebte, sitzt du Mir gegenüber, die Arme überkreuz, und wagst dich hervor, dir Mich zu beweisen? Siehst du mit Schlitzaugen auf Mich, voll deiner eigenen Skepsis?

Selbstverständlich bist du in Abgeschiedenheit einsam. Es bist du, der dich selber als einsam bezeichnet. Vielleicht kannst du es langsamer angehen lassen, derweil du dich einsam nennst. Wir können sagen, du betreibst Beschimpfen. Du hängst dir Bezeichnungen an. Ungeliebt, verzagt, dir selber überlassen, draußen in der Kälte, von Gott wie auch von Menschen schikaniert, beiseitegeschoben, du in dunkler Nacht vor verschlossenen Türen, und kein Gott in Sicht.

So wie du Mich zu dir her rufst, so schiebst du Mich überdies weg, siehst du das? So lange wie du dich distanziert hältst, siehst du Mich als steif-behandelnd. Komme jetzt im Augenblick zu Mir. Schreite über die Ziellinie. Ich winke dich zu Mir her. Ich bin hier. Just hier. Ich bin genau hier. Wir sitzen gemeinsam in einer Hollywoodschaukel.

Ich bringe nicht Verargen auf dir an. Du magst meinen, Ich täte das. Du siehst Uns eher wie zu kleine Buben, die miteinander scherzen und sagen: „Es ist deine Schuld. Nein, du hast Schuld. Du hast es zerbrochen. Nein, du hast es zerdeppert. Du bist es. Du bist verantwortlich.“

So in etwa ist es. Wir haben eine Verabredung. Du wartest und wartest, und wie es scheint nimmst du in deiner Verzweiflung wahr, dass Ich Unsere Verabredung versäumt habe. Erwäge, dass du es bist, der nicht aufgekreuzt ist. Ziehe die Möglichkeit in Betracht, dass du einen Jeden anschaust, als hätte er dich sitzenlassen. Stehe jetzt auf, begrüße und erwärme die einsamen Herzen der Welt. Habe ein Herz für Größeres als dich selbst. Sage Mir danach, wie du dich fühlst. Öffne deine Arme und dein Herz, und bringe ein anderes Lied zu Gehör.

Heavenletter # 5356 – 24.7.2015  In Peace and Harmony

In Friede und Harmonie

Gott redete …

Freiheit – euer Ruf lautet nach Freiheit. Freiheit bedeutet nicht tun können, was immer ihr möchtet, habt ihr das gedacht?

Oh, natürlich, wenn ihr am Samstag-Nachmittag frei habt, könnt ihr Golf spielen gehen oder es euch zuhause gut gehen lassen. Behandelt euch selber gut. Nehmt euch einen Tag, um zu tun, was ihr möchtet, sofern es euch danach ist. Ihr verdient das.

Freiheit bedeutet sich frei bewegen können. Sie bedeutet im Körper frei beweglich sein. Habt es darauf abgesehen.

Freiheit meint frei denken. Sie meint im Geist beweglich sein. Habt es darauf abgesehen.

Freiheit bedeutet spirituell frei sein. Seid leichten Herzens. Sie bedeutet nach dem Himmel langen. Habt es darauf abgesehen.

Freiheit bedeutet, zu sein, wer du bist, gleich wo du bist. Natürlich bedeutet Freiheit nicht, bei eurer Hochzeit im Badeanzug aufzukreuzen, sprich, außer, man hat sich rundum darauf geeinigt.

Ihr seid stets frei, rücksichtsvoll, respektvoll und ein Entzücken zu sein, betrachtet zu werden. Falls andere Menschen dies euch nicht gewähren oder gewähren können, und, falls sie es tun, beschere dir selber Bedachtnahme, Respekt, und betrachte dich in dem Licht, in dem Ich dich sehe. In diesem Falle kannst du bloß bedachtsam und respektvoll gegenüber allen sein, mit inbegriffen jene, deren Denken andere Bahnen nimmt als das deine.

Du bist frei, freundlich zu sein, ohne zu sagen, du seist freundlich. Sein ist bedeutungsvoller denn Reden.

Du bist frei, Anderen eine helfende Hand zu bieten, ohne es dabei zu übertreiben. Es steht euch nicht an, einem Anderen die Luft zum Atmen zu nehmen oder jemandem seine oder ihre Freiheit zu versagen.

Du bist frei, von der Leber weg zu reden, und du bist frei, stille zu sein.

Du bist frei, deine Wahrheit auszusprechen. Und falls die Welt, in der du lebst, derart ist, dass es für dich ernstlich riskant ist, das zu tun, dann wisse um deine Wahrheit und sprich sie zu dir selber. Wahrheit soll dich frei machen und nicht in Haft nehmen.

Du bist frei, den Boden zu küssen, auf dem du wandelst.

Du bist frei, deinen Nachbarn zu lieben.

Was zu tun bist du nicht frei?

Du bist nicht frei, Andere für deine Gefühle für verantwortlich zu erklären.

Du bist nicht frei, um Vorwürfe zu machen.

Du bist nicht frei, zu bewerten und Andere oder dich selber zu lebenslangem Vorhalt zu verurteilen.

Du bist nicht frei, um Schaden zuzufügen.

Du bist nicht frei, um zu schwatzen. Tratsche nicht, gleichwie du nicht möchtest, dass über dich getratscht wird.

Du bist nicht frei, um auf dem Garten eines Anderen herumzustampfen.

Du bist nicht frei, auf einem Anderen den Zauberspruch aufzubrechen, so, als wärest du eine Katze, und dein Gegenüber deine Maus, bei der es dir ums Spielen ist.

Du bist nicht frei, einen Anderen von der Sonne abzublocken.

Du bist nicht mehr länger frei, so viel an dich selber zu denken, zur Gleichgültigkeit gegenüber jedermann sonst.

Du bist nicht mehr länger frei, das zu ignorieren, was sich unmittelbar vor dir befindet.

Du bist nicht mehr länger frei, im Bus deinen Sitz nicht für jemanden freizumachen, der ihn mehr als du nötig hat.

Du bist nicht mehr länger frei, für einen Anderen ein Durcheinander zu Wege zu bringen, des Spaßes halber, was dies dir verschafft, oder um des Wehtuns halber, welches es einem Anderen verschafft.

Du bist nicht mehr länger frei, jemanden mit Schimpfwörtern zu belegen, außer die Bezeichnungen sind von schöner Art.

Du bist nicht mehr länger frei, „Verzeih bitte“ zu sagen zu vergessen.

Du bist nicht mehr länger frei, irgendetwas wider einen Anderen festzuhalten. Denn jene begehen Fehler wie du.

Du bist nicht mehr länger frei, zu meinen, du habest der gleiche zu bleiben, der du immer warst, es sei denn, du redest davon, mit Liebe und barmendem Verschonen gekrönt zu sein – zum wenigsten davon zu reden.

Ich sehe, es ist einfacher, darauf zu kommen, was nicht zu tun ist, denn darauf, was zu tun ist.

Lasst Uns diese Bewandtnis umkehren in Friede und Harmonie.

Heavenletter # 5357 – 25.7.2015  Choose Perfection or Choose Happiness

Entscheide dich für Vollkommenheit oder entscheide dich für Glücklichsein

Gott redete …

Es existiert keine Nachfrage dafür, unvollkommen zu sein zu erstreben, nun also, ist das nicht so? Es scheint auf der Erde ziemlich natürlich, nicht vollkommen zu sein, möchtet ihr das nicht so sagen? Das Bestreben haben, vollkommen zu sein, kann dich verschleißen. Perfekt gemäß wessen Standards denn?

Ihr könnt euch allerhand Dinge zu sein vornehmen. Ihr könnt euch vornehmen, vollkommen zu sein, und danach habt ihr das zu vergessen! Ihr könnt euch in euer Vorhaben einschlagen, denn alsdann haltet ihr euch zu stark fest. Ihr habt los zu lassen, sodass euer Ansinnen Platz zum Atmen hat. Schnaufen und Keuchen stellt nicht den Weg dar. Los lassen ist der Weg. Setzt euch zurück und freut euch darauf, was der heutige Tag bringen wird.

Natürlich könnt ihr euch bis zum Äußersten daran abarbeiten, perfekt zu sein. Hinterher werdet ihr euch womöglich, zusätzlich zu dem, dass ihr euch als Fehler-Begehende bezeichnet, ebenso als einen Fehlschlag bezeichnen!

Wofür möchtet ihr euch lieber entscheiden, Geliebte, für Vollkommenheit oder für Glücklichsein? Entscheide dich fürs Glücklichsein. Sofern du dich derzeit nicht glücklich fühlst, dann tue für Andere etwas Schönes. Du könntest vielleicht Menschen gelten lassen, so wie sie sind. Geltenlassen scheint in der Welt aufgrund hoher Standards schwierig zu sein.

Ist es nicht etwas Wunderbares, hohe Standards zu haben?, könntest du fragen.

Es gibt zwei Antworten darauf – Ja und Nein. Es ist nichts Wunderbares, dass du, ausgestattet mit hohen Standards, auf Andere herunter schaust, die deinen feinen Standards nicht entsprechen. Was ist von höherer Wichtigkeit, hohe Standards oder Liebe? Du kennst die richtige Antwort unversehens. Liebe ist definitiv eine Form von Geltenlassen. Akzeptanz ist wie eine Willkommens-Matte vor deiner Tür.

Eine Willkommens-Matte besagt nicht:

„Diese Matte ist bloß für Menschen, deren Schuhe sauber sind.“

Die Willkommens-Matte vor der Himmelspforte ist für die Massen. Sie liest sich eher so:

„Alle sind hier willkommen. Selbst der Barfüßige kann hierherkommen. Selbst jene ohne Füße sind hier willkommen. Komme herein.“

Oder, es wird sich um eine Willkommens-Matte handeln, die einen ganz einfach heißt:

„Willkommen.“

Sowie ihr im Leben entlanggeht, werdet ihr wachsen, und dabei eine größere Willkommens-Matte bekommen.

Einstweilen seid ihr, dessen unbenommen, am Wachsen. Wachstum ist natürlich. Ihr seid nicht imstande, euch Wachstum ins Sein hinein zu denken. Wachstum kommt aus eigener Initiative heraus zu. Es wartet nicht auf dich, dass du ihm die Ansage zuteil werden lässt, wann oder wie viel und so weiter. Etwas inwendig in dir, etwas Angeborenes, nimmt sich deiner an. Eine Zeitschaltuhr ist gestellt. Unter Umständen hörst du sie nicht angehen, dennoch wird sie losgehen. Dein Wachstum ist schlechterdings unaufhaltbar.

Wie wächst ein Welpe? Ein wenig am Schwanz, und ein wenig an der Nase. Wer veranlasst das Größerwerden? Nun – Ich. Es ist in eurer DNA niedergeschrieben. Ihr wähnt, ihr schmeißt den Laden, dem gegenüber überkommt euch derart viel, was ihr empfangt. Ihr schreibt es euch nicht selber zu, dass ihr die Sonne des Morgens zum Aufgehen und sie des Abends zum Untergehen veranlasst. Ihr habt euch nicht lahm zu legen, um zu wachsen. Es ist bereits erzielt. Weswegen solltest du denken mögen, du habest dein Wachstum zu erzwingen, während es zugesicherterweise aus sich selbst heraus vonstatten geht?

Heavenletter # 5358 – 26.7.2015  What Are All Thes Thoughts Doing Here, Anyway?

Was haben überhaupt all diese Gedanken hier zu suchen?

Gott redete …

Ideen sind eure Kinder. Ideen fallen euch von oben her zu ohne euer Erbitten, oder ihr streckt euch hoch, so weit ihr könnt, und pflückt sie euch von oben herunter. Zahlreiche Ideen fallen euch leicht zu. Etliche sind nicht erwünscht. Nach etlichen schmachtet ihr. Etliche sind winzige Gedanken. Etliche sind umwälzend. Etliche sind brandneu, und etliche sind wiederkehrend.

Man könnte sagen, dass neue Gedanken und deren größere Brüder, die Ideen, euch umfangen, und dass ihr in einige hineinrennt, und in andere nicht. Wir können Ideen von Gedanken abheben, oder Wir können sie gruppieren, sie untereinander austauschen, sie umtauschen. Wir können Gedanken und Ideen in einen Topf werfen und sie zu Synonymen machen.

Viele Gedanken kommen ungeladenerweise, und ihr möchtet sie gerne weghaben.

Brillante Ideen können euren Geist überschwemmen, und danach könnt ihr sie nicht mehr erinnern. Des Öfteren fliegen Gedanken aus euren Träumen aus einem Schlaf, von dem ihr soeben erwachtet, fort, und ihr könnt sie nicht mehr einfangen.

Erinnert oder nicht-erinnert, ein jeder elektrische Impuls eines Gedankens trägt zu etwas bei. Gedanken werden inwendig in dir am Taumeln sein, oder sie gedeihen in dir, oder sie fallen vom Rand der Welt herunter.

Die gesamte Welt, so schön und umrissen sie auch sein mag, ist eine Idee, eine berückende Idee. Selbstverständlich seid ihr überzeugt, dass Ideen real und dass sie fundiert sind, während ihr sie habt. Ideen scheinen in einem gewissen Sinne stets am Tanzen, am Herumtollen oder am Sich-In-Verbindung-Setzen zu sein. Ideen sind lebhaft.

Ideen und Gedanken können schwer oder leicht sein.

Gedanken sind frei auf Anfragen hin, und etliche Gedanken verlassen einen nicht, was auch immer ihr versucht.

Gedanken sind elektrische Ladungen, die wie blinkende Weihnachtslichter, die die Welt umkreisen, ausgelöst werden.

Gedanken können neu oder wieder aufgeladen sein. Ihr habt einen Gedankengeist, der mit Gedanken erblüht. Wumm! Brrr! Schaut euch diese Gedanken an, die am Kommen sind, und seht jenen Gedanken zu, wie sie abgehen. Seht zu, was euch an neuartigen Gedanken überkommt. Gedanken erschaffen sich selbst und führen zu ferneren.

Etliche Gedanken sind fortwährend. Gedanken können euch zu allerhand Empfindungen veranlassen. Ihr spürt eure Gedanken. Ihr fasst einige an, die kurzgeschlossen erhitzt sind, und etliche, die kühl wie Gurken sind, und einige Gedanken sind außerhalb eurer Reichweite, allein, gedankenentblößt seid ihr nie.

Gedanken knallen in euren Kopf. Gedanken sind wie Massen-Sammelsurium, das allen zugänglich ist und auf das durch Einige zugegriffen wird.

Etliche Gedanken sind Job-Springern gleich, und etliche sind kalkuliert. Gedanken sind wie Piñata. Du knuffst sie, und danach wirst du von ihnen überschwemmt.

Einige Gedanken sind groß, einige klein. Einige sind klar, und einige verschwommen. Ihr habt Gedanken, von denen ihr nicht einmal wisst, dass ihr sie habt. Einige Gedanken habt ihr immer gekannt.

Einige Gedanken sind euer eigen. Sie kommen fürwahr durch euch. Einige Gedanken verlaufen sich in euren Geist. Einige Gedanken gehören allen zu.

Kleine Ideen sind Gedanken, und Gedanken, die du bisher nie gedacht hast, werden als Ideen bezeichnet. Ideen sind Glühbirnen, und kleine Gedanken sind Funken. Einige Ideen und Gedanken sind umwerfend.

Gedanken und Ideen kommen in Farbe daher. Etliche habe goldene Tönungen. Etliche sind frisch und rosig. Etliche sind grau, und etliche sind solche Mischungen, bei denen ihr nicht wisst, was mit ihnen anzufangen ist.

Es gibt kleine Gedanken und große. Es gibt kleine und große Ideen. Ihr könnt viel aus Gedanken machen, oder wenig. Gedanken können Freude oder Fremde sein. Gedanken können bei euch bleiben, oder fortfliegen.

Reden entkommt Gedanken, obschon – viele Gedanken sind unausgesprochen.

Gedanken können ein Mahlstrom sein, oder sie kommen stoßweise.

Gedanken können Blumen sein, oder sie können Zwiebeln sein, oder sie können Gras sein. Sie sind in der Tat Futter.

Gedanken können auf die Weide hinaus geführt werden, oder bei deinem Herzen verwahrt bleiben.

Du kannst versuchen, Gedanken zu verleugnen, dennoch werden sie auf dich hereinschneien, wie sie es mögen. Gedanken können widerspenstig sein, sie können sich wie Schnee aufhäufen, und sie können wie eine Armee herein- und herausmarschieren. Gedanken können ungeheuerliche Irrlichter sein, oder sie können so beständig sein wie der Bugüberhang eines Schiffes.

Gedanken können euch an den Fersen kleben oder euch verprügeln, dennoch sind Gedanken Gedanken, und das ist alles, was sie sind.

Einige Gedanken kannst du manifestieren, und von einigen kannst du nicht wegkommen, oder einigen kannst du nicht ungestraft entkommen.

Gedanken, die vom Himmel heruntergefallen sind, können einem eine Zeitlang abhanden kommen oder sie können rekonfiguriert werden. Gedanken sind nichts, und Gedanken sind allgewaltig.

Und gleichwohl kann es zwischen Gedanken, kann es zwischen Worten keine Gedanken geben. Bisweilen hattest du den Gedanken: „Was haben überhaupt alle diese Gedanken zu tun?“

Heavenletter # 5359 – 27.7.2015  Can You Give Away Too Much?  I

Kannst du zu viel verschenken?  [I]

Gott redete …

Du kannst zu viel von dir selber weggeben. Manchmal ist es dir lieb, zu viel wegzugeben. Selbst so es dir klar ist, dass du überziehst, fühlst du dich angetrieben oder genötigt, zu viel von deiner eigenen Haut wegzugeben. Ich frage Mich, worum es geht, was du deiner Meinung nach zu beweisen hast. Und wem gegenüber du es beweist? Anderen oder dir selber gegenüber? Gibt es irgendwo etwas, das du deiner Auffassung nach wieder gutzumachen habest? Von Mir, Geliebte, habt ihr die Idee des Überziehens und Aufopferns nicht bekommen.

Sobald ihr zu viel verschenkt, überschreitet ihr. Ihr gebt ganz einfach zu viel weg. Niemand bat euch darum. Oder, falls es jemand von euch erbittet oder erwartet, auch so ist es etwas, was ihr von euch selber erbittet oder anfordert. Ihr könnt diese Gefühlslagen von vorneherein oder hinterher haben, und danach erkennt ihr eure Schieflage und seid über sie bestürzt. Nach wie vor, ihr führt es aus.

Es gibt einen Ausdruck: Dein ganzes Herz und deine ganze Seele geben. 

Dein ganzes Herz und deine ganze Seele Mir geben, das ist eine Sache. Dein ganzes Herz und deine ganze Seele der Welt geben trägt nicht den gleichen Ring. Dass du alles weggibst, ist nicht das gleiche wie jeden Menschen lieben. Vielleicht hältst du irgendwo in deinem Gemüt den Glauben inne, du habest etwas zu kompensieren, und du weißt nicht was. Lasse Mich dies klar und deutlich feststellen:

Ich bitte dich nicht, ein Märtyrer zu sein. Märtyrertum ist nicht bestimmt, ein bewusstes oder unbewusstes Streben darzustellen.

Dein Geben soll nicht von dir subtrahieren. Falls du mehr zuwendest, als du zuwenden kannst, bist du fragwürdig. Du wirst dich zu einem selbst-veranlassten, selbst-verkündeten Märtyrer machen. Ja, gib, unbedingt. Dies meint nicht deine gesamte Lebensenergie weggeben.

Es ist nicht genau so, dass du zurückhältst. Es ist nicht so, dass du dein Geben zusammenquetschst. Meine Rede geht dahin, dass an deinem Geben bisweilen, einerlei wie fürsorglich du bist, mehr dran ist denn Geben. Zukommen-Lassen meint nicht dich auswischen. Und eure Ansinnen können eigennütziger sein, als ihr erkennt. Wer möchte einen Märtyrer um sich? Ich erbitte nicht Märtyrer, noch auch hat die Welt sie nötig oder möchte sie sie.

Du kannst selbstlos geben. Selbstlos geben bedeutet nicht, du gibst dein Leben weg. Du kannst dich auch so aufrecht halten und die Hinsicht auf dich selber richten. Dem gegenüber – falls du denn tief innen in dir, sowie deine Zuwendung mit einem winzigen Bisschen eines Gedankens an Rückentgelt einhergeht, falls du denn, gar in den weitest abgelegenen Ritzen deines Geistes, ein sehnliches Verlangen nach Rückentgelt aufweist, wirst du enttäuscht werden, denn du bittest um zu viel, nicht von dir selber, sondern von Anderen. Du wirst zu viel geben, um eine ganze Scheffel-Ladung im Gegenzug zurückzubekommen. Niemand möchte der Empfänger deiner Selbst-Aufopferung sein.

Falls du jemand bist, der mehr gibt, als du geben kannst, wird es wohl so sein, dass du dich nach einem großen Trinkgeld umsiehst. Es kann Dankbarkeit sein, auf die du es abgesehen hast. Oder Anerkennung und vielleicht Bewunderung. Die eine oder andere Art von Entgelt. Falls dies der Fall ist, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es so ist, dann entlasse dich selbst aus einer selbst-auferlegten Verurteilung zur Knechtschaft. Du bist nicht ausbedungen, ein Sklave des Gebens zu sein. Du hast nicht zu beweisen, dass du wirklich ein guter Mensch bist, der bei allem, was du zugewendet bekommen hast, am Schenken ist.

Genauso wenig ist Meine Rede, ihr hättet euer Geben abzuwägen und zu messen.

Falls ihr nicht auf euch selber Acht gebt, wie werdet ihr da Anderen zu Diensten sein? Und Mir, Geliebte?

Euch ist es nicht angelegen, bis auf die Knochen zu geben und euch aufzuzehren, sodass ihr nichts übriglasst, es euch selber zukommen zu lassen.

Schaut her, ihr könnt vor ein Auto laufen, um jemanden zu retten, und dabei euer körperliches Leben einbüßen. Dies ist eure Wahl. Es ist eine willentliche Entscheidung, die ihr trefft.

Im alltäglichen Leben Anderen alles von euch selber zukommen lassen, euch selber verzehren, euch selber verleugnen, das ist nicht heldenhaft. Das ist möglich: – zur gleichen Zeit geben und euch unversehrt halten. Ihr seid, ihr seid ebenfalls eine Verdienste erworben habende Person. Ihr habt euch nicht abzuplatten unter der Zweckstellung, dass Andere wachsen.

Hier ein weiterer Gesichtspunkt: Sowie ihr hier und da zu viel gebt, stellt ihre fernere andere Menschen hintan, welche, als Ergebnis eurer überstrapazierten Freigiebigkeit, übersprungen werden.

Ihr seid nicht egoistisch, euch selber ebenso etliche Pfennige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Ihr seid fahrlässig, so ihr mehr weggebt, denn ihr zuzuwenden imstande seid.

Heavenletter # 5360 – 28.7.2015  Can You Give Away Too Much?  II

Kannst du zu viel verschenken?  [II]

Gott redete …

Vielleicht seid ihr übereifrig bemüht. Könnte es sein, dass es in euch etwas gibt, das möchte, mehr und mehr und mehr zu geben, um in das Image eines Beschenkenden zu gelangen? Ihr habt euch zu entsinnen, dass ihr persönlich nicht nottut. Ihr hattet das Gefühl, ihr würdet benötigt. Wer wird benötigt? Ich BIN erforderlich.

Habt Acht, dass ihr nicht eure Position im Leben in ihrer Bedeutung hebt. Ihr seid eine Menge wert. Ihr seid Goldes wert, dennoch verkürzt ihr nicht euren eigenen Wert anhand des Behufs, Anderen zu dienen, und erhöht nicht deren vermeintlichen Wert.

Niemals ist es Mein Wunsch, dass ihr euch herabsetzt. Dies ist nicht Bescheidenheit. Manchmal überbewertet ihr euren Wert, indem ihr zu viel von euch weggebt. Versteht ihr Mich?

Ihr tut not und seid herzlich willkommen, dennoch werdet ihr nicht durch jedermann benötigt. Ihr bedürft auch eurer selbst und eures Lebens. Ihr existiert zum Guten eures Selbst ebenso wie zum Guten Anderer. Euch gilt es nicht, euch zu tilgen. Bescheidenheit bedeutet nicht, euch selber und eure Bedürfnisse bis zu dem Grade, wie ihr es vermögt, links liegen zu lassen. Zu viel zuwenden belässt euch an einer ungelegenen Stelle. Ich bitte euch nicht, vor jemandem auf die Knie zu gehen. Ihr könnt nicht jedermanns Fußböden wischen. Falls ihr es versuchtet, wärt ihr außerstande, euren eigenen zu pflegen. Ihr wisst, Ich rede davon, was sich als euer überstrapaziertes Geben ausweist. Übermäßiges Zuwenden ist nicht gut für euch oder für die Anderen. Übermäßiges Geben gehört nicht zu eurem Ideal. Niemand möchte euch wirklich gerne in einer überstrapazierenden Weise am Geben sein sehen. Solches kann auf den Menschen eine Bürde darstellen.

Ja, gewiss, letztlich sind alle für Jeden und alles zuständig. Ihr möchtet gerne Menschen helfen, aber als eure persönliche Zuständigkeit Verantwortung für jedermann übernehmen ist Verantwortung von dort fortnehmen, wo die Verantwortlichkeit zu liegen kommt. Dein Herumrennen hilft niemandem, und ganz bestimmt nicht dir selber. Du bist umfassender als das Ego.

Unter Umständen hast du das Gefühl, du habest mehr zu geben, mehr denn du geben kannst, um wertgeschätzt zu werden. Geschätztsein ist nicht euer Ziel. Niemandem ist es angelegen, mehr zu geben, als er oder sie geben kann. Persönlichen Ertrag für nötig befinden ist keine funktionierende Herangehensweise. Wir könnten gar sagen: Gib weniger und erlange mehr. Es gibt jene Menschen, die so gute Inempfangnehmende sind, wie ihr Geber seid, allein, es steht euch gut an, in Empfang zu nehmen. Ich sage nicht, ihr solltet nicht entgegennehmen. Ich sage, dass Entgegennehmen nicht euren Ansporn darstellen kann, denn alsdann liegt euer Augenmerk auf dem verkehrten Ziel, und, höchst wahrscheinlich, ja gar mit Sicherheit, werdet ihr enttäuscht werden. Habt Acht, dass ihr als ein Mammut-Geber nicht mit der einen Hand gebt und mit der anderen nehmt.

Es liegt nichts Falsches im Erhalten, außer dass ein großes Bedürfnis vorhanden ist, zu bekommen. Euch ist es kein Erfordernis, so viel von der Welt und den Menschen in ihr zu bekommen. Es gibt für euch Äpfel auf Bäumen. Ihr habt nicht die Erde umzugraben, nicht Pflanzen zu setzen, und enttäuscht zu sein, dass sie nicht früh genug ihren vollen Wuchs erreichen, um euch zu belohnen. Ihr seid von Silberäpfeln umgeben. Pflückt die Äpfel, die bereits hier sind. Überlasst das Pflanzen Mir. Jeder kann sich auf Mich verlassen, und das bezieht dich mit ein. Ich meine nicht, du lungerst herum und tust nichts. Sei ein SEI-er und weniger ein Überall-Herumsausender-Tuer.

Mit Sicherheit existierst du für mehr als für dich selber. Du stellst nicht den einzigen Behuf deines Lebens dar, dennoch kannst du dir selber ebenfalls zu Diensten sein. Was bringt dich zu dem Empfinden, du schuldetest derart viel? Dies ist die Crux. Ich habe gesagt, niemand ist etwas schuldig, und niemandem wird geschuldet. Verschleiße dich nicht.

Heavenletter # 5361 – 29.7.2015  You Are God’s Desire Fulfilled

Du bist Gottes sehnliches Verlangen in Erfüllung

Gott redete …

Ganz gewiss kennst du es, dass, sowie jemand schöpferisch ist, er oder sie voller Freude ist. Erschaffen ist Selbst-Ausdruck. Ich drückte Mich voller Freude aus, als Ich euch erschuf. Ihr seid Mein Ausdruck, zum Ausdruck gebracht. Ich wünschte Mir euch. Ich möchte euch nach wie vor.

Ich sehe euch, wie ihr wirklich seid. Ihr seht euch in Stückchen. Allzu oft seht ihr euch als Versagen. Ich hätte es so gerne, dass Meine Geschaffenen Söhne und Töchter über die Anschauung hinaus gelangen, sie seien eine Art Gotteslästerung oder Depp oder Abtrünniger.

Wie kann es sein, dass Menschenwesen, die Seinswesen, die Ich geschaffen und denen Ich die ausgiebigsten Gelegenheiten dargereicht habe, sich allzu oft als unwert betrachten. Viele scheinen eine Auffassung von sich selbst, sie seien scheußlich, an sich zu tragen.

Kein Löwe, der Mir bekannt ist, brüllt sich selber an oder schlägt sich auf den Kopf und denkt: „Was für einen saumäßigen Fehler habe ich bloß gemacht. Ich bin so ein Ekel.“

Keine Katze, die Ich kenne, denkt, sie sei unvollkommen.

Keine Maus vermeint, sie gehöre nicht dazu.

Kein Tier, das Ich kenne, plagt sich, wie sich Meine geliebten Menschenseinswesen plagen. Menschenwesen sind gut im Besorgnisse-Haben. Darin glänzen sie. Sie können unrecht tun und Unrecht zugefügt erhalten und auf den Tränen ihres Bedauerns ihr Leben zubringen, so, als wären ihre Gefühle des Bedauerns Nahrung für die Seele.

Allzu viele Menschenwesen sehen sich selber, anstatt sich als die Schönsten von allen zu betrachten, als den Bodensatz. Lasst Uns dies augenblicks ändern.

Seid freudig erregt, am Leben zu sein. Tut Gutes, und sowie ihr fehlgeht, bestraft euch dafür nicht. Geht weiter. Wessen ihr schuldig seid, ist, ein Menschenwesen zu sein, welches sich aber und abermals in Frage stellt. Einerlei was, versetzt euch nicht in den Anklagezustand.

Es spielt keine Rolle, ob ihr sogenannte nicht zu vergebende Sünden begangen habt, etikettiert euch nicht. Hebt euch jetzt darüber.

Falls ihr zur Gosse abgesunken seid, verbleibt dort nicht. Ihr seid nicht im Verkehrt-Machen eingesessen. Ihr seid im Seien gegründet, und euch gilt es, zu sein, was immer ihr sein möchtet. Was möchtet ihr gerne sein? Ich meine nicht, ihr möchtet gerne ein Faulpelz oder ein Fleck auf der Wand oder ein herzloser Herrscher sein. Ihr könnt jede Art Menschenwesen sein, das ihr sein möchtet.

Wenn ihr ein Mörder gewesen seid, könnt ihr jetzt den Beschluss fassen, dem Leben Gutes zustatten kommen zu lassen. Sofern ihr morden konntet, könnt ihr jemand sein, der auf das Leben Acht gibt. Ein Mörder hat nicht unaufhörlich weiterhin ein Mörder zu sein. Setzt eure Lage höher an. Jemand, der einen Mord begangen hat, hat ebenso viel die Wahl wie ein jeder, zu sein, was immer er gerne sein möchte. Er ist nicht imstande, einen Menschen wieder lebendig zu machen. Er kann sich freilich selber ins Leben zurück bringen.

Nicht einer unter euch möge sich selber etikettieren, ebenso wenig gilt es euch, jemand anderen zu etikettieren. Wieso? Aufschriften begrenzen und sind die Zeit des damit verbrachten Tages nicht wert.

Was erstrebt ihr euch sehnlich? Beifall gespendet zu bekommen? Das kann geschehen. Applaudiert euch augenblicklich.

Wenn du klein bist, kannst du möglicherweise nicht großgewachsen sein. Wenn du groß bist, möchtest du nicht klein sein. Sei froh und freue dich, du bist klein, oder du bist groß.

Denkt nicht, dass Ich euch antrage, euch umzuarbeiten. Ich bitte euch, euch zu der Herrlichkeit wieder instand zu setzen, als die Ich euch gemacht habe. Sofern ihr nicht gewesen seid, wofür Ich euch gemacht habe, so kehrt zu der ursprünglichen Liebe zurück, aus der Ich euch hervorrief.

Ich bitte euch nicht, der vermögendste Mensch auf der Welt zu sein, noch auch bitte Ich euch, der Ärmste zu sein. Ich bitte euch nicht, von irgendwas auf der Welt das beste zu sein. Ich bitte euch, in der Welt ein Licht zu sein, sodass Allen vor Augen stehen wird, dass Ich existiere, und dass Ich inwendig in euch existiere. Ich bitte euch, zu sein, wie Ich euch gemacht habe. Ich machte euch in Meinem Bilde. Ich bitte euch, der Welt all das ins Gedächtnis zu rufen, was sie sein kann. Alles, was ihr zu tun habt, ist, das zu sein, was ihr wirklich seid. Ihr habt euch bloß euch selbst gegenüber an den Tag zu legen, EUREM SELBST gegenüber, und Mein Wille ist geschehen.

Tut das.

Heavenletter # 5362 – 30.7.2015  Dreams Fulfilled

In Erfüllung gegangene Träume

Gott redete …

Viele schöne Begebenheiten und Verknüpfungen sind auf dem Weg zu dir. Ich sollte sagen: Viele weitere schöne Begebenheiten und Verknüpfungen sind auf dem Weg zu dir. Es strotzt vor Gütigkeit. Seid dafür gerüstet.

Wie wirst du dafür bereit?

Ich möchte es dir sagen.

Spüre die Vorfreude in deinem Herzen. Wisse, etwas ist am Kommen. Du sollst es haben. Entwickle einen gehörigen Appetit darauf. Was ist deine Lieblingsspeise? Schlicht so wie dir bei ihr das Wasser im Mund zusammen läuft, so koste die neuen Segnungen auf deiner Zunge. Sei der Vorgreifer der Vorgreifenden. Nach was für Segnungen hältst du Ausschau? Sieh dich nach ihnen um. Sieh dich nach ihnen an jeder Ecke um. Du wirst jene Segnungen ausspüren. Markiere dir Meine Worte! Segnungen stehen Schlange. Sie warten darauf, dass du sie entdeckst.

Auch so, behalte im Sinn, dass du ein Zuseher bist. Du nimmst als Betrachter teil. All die guten Geschehnisse geschehen. Sie kommen zu dir. Sie sind nicht wirklich dein. Du eignest sie nicht. Du erfreust dich daran, dass sie hier sind. Vielleicht verspürst du gar Entzücken. Du bekommst die Segnungen, indes nicht als der Eigentümer von ihnen. Dieser Blickwinkel ist von Bedeutung. Du stehst nicht im Rampenlicht. Du bist nicht der Star der Show. Es ist mehr so, wie wenn du im Chor bist.

All die guten Nachrichten, die jeden erreichen, machen dich zu einem Reporter für frohe Botschaften, nicht zu einem Besitzverwahrer von ihnen. Ein Betrachter des Empire State Building ist nicht ein Eigner von ihm. Er ist ein Betrachter.

Sowie du, in deinem persönlichen Leben und im Leben der Welt, das Heraufdämmern einer leichtlich ersichtlichen Welt zu erkennen bekommst, siehst du den Glanz und aalst dich in ihm aus ganzem Herzen. Du bist ein Teilhaber an der Freude an ihr.

Mit guter Wahrscheinlichkeit bist du ein Beiträger zu der frohen Botschaft. Ja, du trägst zu dem Auftreten der Welt bei. Die Welt ist euer. Die Neuigkeiten sind euer, dennoch seid ihr nicht der Eigner der Welt, und dies obschon ihr die Welt zusammenstellt. In einem gewissen Sinne erschafft ihr die Welt, gleichwohl sondert ihr euch selber nicht als der Schöpfer der Welt aus.

Hmm, ihr seid der Erschaffer, und ihr seid nicht der Erschaffer der Welt. Seid stolz auf sie und auf all jene in ihr, die die Sonne auf die Welt scheinen lassen, seid dennoch nicht auf euch selbst stolz. Freut euch, ragt indes nicht heraus.

Ihr seid der Welt ein Geschenk. Ihr seid in goldenem Geschenkpapier eingewickelt, oder ihr seid es nicht. Ihr könnt in Lumpen eingewickelt sein. Die Hüllen sind an den Geschenken nicht das Bedeutsame. Ihr möget die Wichtigkeit eures Ortes in der Welt nicht überziehen.

Lasst Uns einmal sagen, dass ihr der Entdecker der Schönen Elektrifizierten Großartigen Neuen Welt seid. Just eben so war Columbus nie der Auffassung, er habe die Neue Welt, die er entdeckte, errichtet. Er landete auf ihr. Sie war die ganze Zeit da. Er kam eben gerade einmal dort, was so lange sein Traum gewesen war, an. Er war der Mitbetrachter seines eigenen, in Erfüllung gegangenen Traumes.

Daher geht es bei all den überströmenden frohen Botschaften darum, dass sich eure Augen an ihnen weiden. Gut, tätschelt euch selber ein wenig den Rücken und habt Vergnügen. Schwellt vor Freude, indes nicht vor Stolz auf euch selber. Einträglicher als Stolz ist Dankbarkeit. Strotzt vor Dankbarkeit. Seid was die Welt und die Menschen in ihr angeht voller Stolz, und ihr, ihr in dem Leib, seid maßvoll.

Dieses Ansinnen, das Ich euch vortrage, ist keinesfalls eine Selbstherabsetzung.

Wie bei einem Basketball-Spieler, nicht er gewinnt die Partie. Die Mannschaft tut das.

Im Falle der Prächtigkeit der Welt, welche euch einsichtig werden wird, da seid ihr ein Mitglied des Teams, und damit erhaltet ihr die Mannschaft aufrecht. In der Galaxie der Welt, an die ihr grenzt, ist ein Jeder ein Star.

Natürlich ist die Neue Welt, von der Ich rede, immerzu da gewesen, indes war sie zugedeckt, verborgen und mit rundum hintergehender Gemeinheit befrachtet. All dies freilich ist die Geschenke-Umpackung gewesen. Tieferliegendes denn Verpackungen gehört alldieweil dem Blick freigegeben.

Heavenletter # 5363 – 31.7.2015  Waking Up the Sleeping Beauty within You

Das schlafende Dornröschen inwendig in euch aufwecken

Gott redete …

Euch ist es immerzu zugedacht, zu sein. Es gab niemals eine Zeit, als ihr nicht wart. Immerzu bist du Mein Geliebter gewesen. Niemals bist du es nicht gewesen, bloß bist du dieser Tage Mein geliebtes Schlafendes Dornröschen.

Ich ging Klopf Klopf herum, und eines Tages vernahmst du Mein Klopfen ganz deutlich. Der Rest ist Geschichte, wie man so sagt.

Wir sind Ein Atemzug. Wir sind sozusagen einander darübergesetzt. Zusammensein ist das gegebene. Wir wandeln in Einssein. Meine Gewänder sind die euren.

Meine Kinder, ihr, die Version von Mir in der Form von euch selber, neigen dazu, geistesabwesend zu sein. Euer Geist schweift ab. Wir können die Welt eine Tangente nennen. Sie ist eine abschweifende Tangente. Nichtsdestotrotz ist sie eine Tangente, welche zu Mir führt, sprich, welche unumgänglich zu eurem Gewahren Meiner führt. Wir können sie ein Treffen mit Mir nennen, so als sei es zum ersten Mal.

Ihr holt auf. Ihr holt genau nach dorthin auf, wo ihr Unsere Beziehung des Einsseins spürt, das keinem anderen gleicht. Ihr wart niemals das Bild, was ihr von euch selber hattet. Ihr wart nicht in eurem Bilde gemacht, sondern im Meinen, ganz solide im Meinen.

Euer Verlangen nach Mir ist Mein Verlangen nach euch. Wir sind Einssein. Wir wirbeln im Einssein herum. Wir tanzen einen Tanz des Einsseins. Ihr vermeint, ihr fegtet über das Universum und wärt mit Abenteuern unterwegs. Wir, Geliebte, sind das Abenteuer. Einssein ist das Abenteuer. Wir sitzen zuhause am heimischen Herd der Liebe. Das Gebilde, genannt du, sieht Bilder vor dir vorüber ziehen. Wir sind immer Zuhause in Endlosigkeit. Wir sind in Unendlichkeit eingesessen. In Wahrheit gibt es keine andere Stelle zu sein.

Und dann kommt dir die Frage: „Wieso alsdann dieses Missgeschick hinein in die physische Welt? Müssen wir das denn haben, Gott?“

Sofern ihr es euch danach ist, als wärt ihr auf der Erde gelandet, nun, ja, dann habt ihr es zu haben, diese Erfahrung von Leben und Abenteuerlichem. Dies ist darunter zu verstehen – die Erde mit übernehmen. Ihr seid die Bewahrer von ihr. Ihr seid hier, um der Erde zu dienen. Es seid ihr selber, denen gegenüber ihr ein Fremder seid.

Ich macht auf der Erde Purzelbäume, selbst so ihr zu den Sternen langt.

In einem gewissen Sinne seht ihr euch als Jack in the Beanstalk, und möchtet höher klettern.

Ich möchte euch zu verstehen geben, dass ihr am Hochklettern seid. Ihr seid hoch in dem Gefilde des Himmels. Ihr seid nie fortgegangen. Derzeit habt ihr einen Traum, ihr weg wärt. Das ist nichts als ein Traum, den ihr habt. Ihr, die ihr in diesem Traum verfangen seid, holt überdies zu euch selber auf. Im Schlaf flackern eure Augen und öffnen sich ein wenig. Nicht mehr lange hin, so werdet ihr euch eines Tages aufsetzen und bemerken, wo ihr wirklich seid, und ihr werdet erkennen, dass ihr im Himmel gegründet seid. Ihr seid Engel, die auf der Erde wachen. Wie könnt ihr aufwachen, es sei denn ihr seid am Schlafen?

Entwickelt euch zu der Auffassung, dass es ein Segen ist, in eurer menschlichen Form auf der Erde zu sein. Das ist euch eine gesegnete Beglückung, und es ist der Erde ein Segen. Ihr, die ihr Mein Odem seid, begeht die Erde. Ihr lauft in Meinen Schuhen, wenn ihr das doch bloß erkenntet. Ihr werdet es bemerken. Ihr werdet erkennen, wie weich ihr geht. Ihr tretet kaum auf der Erde auf. Ihr seid in die Erde aufgefegt, gleichwie ihr an dem Nicht-Ort, gemeinhin Himmel genannt, in Meinen Armen gehalten seid.

Ihr erkennt, dass der Himmel ein Bewusstseinszustand ist. Bewusstsein ist Gewahren. Ihr stimmt euch darauf ab, den Himmel vollauf zum Bersten gebracht zu sehen. Inwendig in euch ist der Himmel umfangen. Schwerlich: enthalten. Lasst Uns genauer sagen, dass der Himmel die Krone ist, die ihr tragt – ihr habt bloß nicht weit genug in den Spiegel der Liebe hinein geschaut, der durch euch hindurch pulst, um eure Wahre Existenz wiederzuerkennen.

Ich erkläre aber und abermals vor euch:

Ihr seid Mein, ihr seid Mein, ihr seid Mein. Niemals wart ihr nicht Mein. Niemals seid ihr von Zuhause weggegangen. Ihr habt bloß, in dem Bezirk, den man als das Leben auf der Erde bezeichnet, derartiges an Gedanken gehabt.

Heavenletter # 5364 – 1.8.2015  Go For It!

Fahrt darauf ab!

Gott redete …

Geliebte, es gibt nichts, was ihr nicht umzuwechseln vermögt. Ihr wisst bereits, dass in der Welt nichts immerwährend ist. Alles ist einstweilig. Sofern das Leben, so wie ihr es wahrnehmt, sich in einer Weise zu verwandeln vermag, die ihr nicht mögt, kann das Leben in der Welt ebenso sich zum, nicht bloß Besten, sondern auch zum Übernatürlich-Wunderbaren wandeln. Darauf könnt ihr es abgesehen haben!

Ihr könnt vom Leben, ohne es in Ehren zu halten, nicht einfach das eine oder andere abpflücken und es gleichsam wie durch ein Sieb schütteln, und aus ihm das machen, als was ihr es sein sehen möchtet. Was verwandelt gehört, ist etwas inwendig in euch. Ist euch der Gedanke unvertretbar geworden, euch zu ändern? Der Wandel, von dem Ich rede, mündet darin ein, dichter an euch selber heran zu gelangen, und nicht an diese Fassade, von der ihr euch leiten lasst. Arbeitet eure Wahrnehmung auf. Vertieft eure Wahrnehmung. Seht die Welt aus einem anderen Winkel, selbst aus einem allerkleinsten anderen Winkel, und was ihr erkennt, es habe nötig, umgearbeitet zu werden, wird sich in euch selber ohne weitere Anweisung eurerseits wandeln.

Ihr habt bei Gelegenheit Einsichten, ja? Vielleicht gehört den Einsichten entsprechend gehandelt und vielleicht gehören sie nicht aus eurem Garten herausgehalten. Einsichten kommen aus einem Beweggrund zu euch. Ah, ja, wie aber könnt ihr eine Einsicht von etwas, was auf euren Geist Jagd macht, unterscheiden?

Ganz richtig, ihr möchtet nicht mit all den Ideen, die euren Geist durchmessen, weggetragen werden, nicht mit ihnen weglaufen und durchbrennen. Ihr möchtet nicht davonlaufen mit der Auffassung, ihr wärt ein Super-Wesen, selbst unterdessen ihr ein Super Wesen seid. Ja, liebt euch selbst, verblödet freilich nicht über euch selber.

Die Wahrheit ist, dass ihr unbezwingbar seid. In den Begriffen des Lebens in der Welt, so wie es aus der Weltperspektive her in den Blick genommen wird, sind selbst große Heilige nicht unbesiegbar. Ich rede soeben von der Weltsicht. Der Tod überkommt Alle. Der Tod ist kein Schandfleck, den ihr mit aller Macht zu vermeiden habt. Es gibt nichts, gegen das anzugehen ist, ausgenommen gegen eure Vermessenheit, gegen einen angeschwollenen Kopf und andere Präsentationen des Ego.

In der Welt kann euch so viel widerfahren. In Wahrheit kann euch nichts passieren. Nichts geschieht euch. Die Welt ist nicht euer Gott, Geliebte. Oftmals ist sie nicht einmal euer Geleitmann, dennoch, während ihr auf der Welt weilt, könnt ihr nicht die ganze Zeit all die Vorgaben der Welt links liegen lassen.

Die Welt lässt sich zu einem gehörigen Teil durch jemandes Position leiten. Deine Position ist nicht, Wer du bist. Die Welt lässt sich dadurch leiten, wie du angezogen bist. Die Kleider, die du trägst, sind nicht, Wer du bist. Das Vermögen, das du hast, ist nicht, Wer du bist. Die Entbehrung von Reichtum ist nicht, Wer du bist. Keine dieser Abschilderungen sagen uns an, Wer du bist. Selbst Freundlichkeit ist nicht die Summe von dir, genauso wenig bringt dir Freundlichkeit stets eine unverhohlen eintreffende Erwiderung ein. Ebenso gilt es dir nicht, Anordnungen oder Erfordernisse aufzustellen.

Habe Acht, dich selber als freundlich oder eigennützig oder als uneigennützig zu etikettieren. Lasst uns den Dingen ins Auge schauen: Ihr seid ein Mix. Sofern ihr eine Nelke wärt, kämt ihr in mehr als einer Farbe daher. Nicht alle Nelken sind gleich. Schier in der Welt überkommt indessen ein Gedanke wie derjenige des Nichtebenbürtigseins. Schier in der Welt ist indessen die eine Person höher als eine andere, oder niedriger als eine andere. In den Himmelsgefilden gibt es kein höher, sowie kein niedriger. Es gibt nicht einmal den Gedanken an Bescheidensein. Was für eine Stelle würden derartige Orte im Himmel einnehmen? Wer wäre pfleglich, sie zu seinen Gedanken zu machen? Und wer würde jemandem, der sie denkt, aus dem Weg gehen? Im Himmel gibt es Raum für jeden. Im Himmels-Turm gibt es keinen Geringsten.

Der Himmel selber ist auf gleicher Basis wie du. Nicht eines Meiner Kinder ist dem Himmel ein Fremder. Ich glaube, ihr schickt euch an, dies herauszubekommen. Selbstverständlich gibt es in der ersichtlichen Welt nichts, welches dies beweisen kann. Nichts. Überhaupt nichts, mit der einen Ausnahme, wie ihr euer eigenes Bild von der Welt, von dem Universum und von eurem Platz im Himmel schafft.

Heavenletter # 5365 – 2.8.2015  The Running Brook of Enlightenment

Der daherfliessende Bach der Erleuchtung

Gott redete …

Erleuchtung ist kein Rennen, an dem ihr mitmacht. Ihr versucht nicht, der erste zu sein. Ihr gewinnt nicht Preise dafür, dass ihr als erster ankommt. Ihr kommt an, sowie ihr reif seid, anzukommen. Nicht Schnelligkeit ist der Kern der Sache.

Schaut auf ein größeres Bild.

Wenn ihr einen Tisch schreinert, ist der erste Nagel, den ihr einhämmert, nicht besser als der letzte. Jeder Nagel dient seinem Zweck.

Und was euch angeht, die ihr auf Erleuchtung erpicht seid, euch gilt es, nicht den gegenwärtigen Augenblick zu verpassen. Der gegenwärtige Augenblick ist ebenfalls dienstbar.

Wenn, sagen wir einmal, sieben Treppenfluchten vor euch liegen, so steigt ihr eine jede hoch. Ihr könnt die Treppen hochrennen, und, ihr könnt dabei rasch gehen, es ist hingegen nicht nötig, dass ihr hochrennt. Ihr kommt oben nicht notwendigerweise rascher an, indem ihr ziemlich zügig geht, noch auch jubelt euch jemand dafür zu, dass ihr die Treppen hochrennt.

Worum handelt es sich bei der Geschichte um die Schildkröte und den Hasen?

Jedenfalls, ihr lieben Kinder, sobald ihr reif seid, erleuchtet zu werden, wird euch nichts davon abhalten. Erleuchtung ist einem jeden zugesichert. Ihr habt nicht insgesamt das Sagen. Erleuchtung bedeutet euch eine Menge, obschon sie einfach Teil des Lebens ist. Sie wird zur gebührlichen Zeit überkommen.

Erleuchtung ist wie in ein neues Haus einziehen. Ihr wart in dem alten Haus. Ihr seid in dem neuen Haus nach wie vor ihr. Nach einer Weile wohnt ihr euch ein.

Erleuchtung ist eine große Sache, dennoch ist sie nicht das ein und alles. Sie ist nicht das Ende der Linie. Einstweilen lebt ihr das Leben. Und nach der Erleuchtung lebt ihr ebenfalls das Leben. So oder so, ihr lebt in der relativen Welt das Leben aus. Erleuchtung ist nicht Leben in einem Märchen. Ihr möget nicht aufgrund eurer Passage durch den Daherfliessenden Bach der Erleuchtung außer Atem kommen. Es gibt noch einen Ozean, durch den für alle Zukunft das eine oder andere in Erfahrung zu bringen ist.

Sicherlich, Wir können nicht Erleuchtung mit einem Auto in Vergleich setzen, dennoch können Wir es. Du bist dir so sicher, dass alles so wunderbar sein wird, sobald du dir ein neues Auto kaufen kannst, nach einer Weile freilich ist der neue Wagen gar nicht mehr so neu, wie er früher war. Er wird zu einem alten Hut.

Demnach frage Ich euch – was ist eure Eile? Was könnt ihr nicht abwarten? Was ist es, was ihr nicht leichten Fußes angehen könnt?

Die Wahrheit ist nicht: Erleuchtung oder Flop. Die Wahrheit ist nicht: Jetzt oder nie. Die Wahrheit ist nicht ehrgeiziges Streben. Erleuchtung ist nicht ein Karriereumschwung. Mit oder ohne Erleuchtung, ihr lebt das Leben aus. Erleuchtung ist nicht ein sonderliches Mirakel. Sie ist schlicht, was als nächstes dran ist. Selbstverständlich ist alles an dem Traum des Lebens ein Mirakel, eins ums andere. Das ganze Leben ist ein Wunder. Erleuchtung ist schier eines davon.

Mit oder ohne Erleuchtung, ihr seid von Wert. Es ist ganz natürlich, dass ihr euch mehr und mehr wünscht, und ihr sollt es haben. Ihr müsst es nicht mit halsbrecherischer Geschwindigkeit auf sie abgesehen haben.

Betrachtet Erleuchtung als einen Besucher, der kommt, um bei euch hereinzuschauen. Der Besucher durchquert einen Kontinent oder Galaxien in zahlreichen Universen. Dieser Besucher wird bei euch anlangen, indes kennt niemand das genaue Ankunftsdatum. Jeder Tag ist allerdings ein Tag dichter dran. Schön, seid erwartungsvoll gespannt. Freut euch auf den Besucher namens Erleuchtung. Dennoch ist euer Leben nicht auf deren Ankunft angewiesen.

So oder so, ihr macht Fortschritte. Bergaufwärts oder bergabwärts, ihr seid unterwegs auf dem Weg. Einen anderen Weg zu nehmen gibt es nicht. Es gibt für euch keine andere Richtung einzuschlagen.

Das Leben auf der Erde handelt nicht von Sich-Hervortun. Es ist am Leben mehr dran als Darbietungsbemessungen.

Ihr kennt nicht anhand von Erscheinungsbildern, wer Erleuchtet ist und wer nicht. Ihr wisst nicht, wie Erleuchtung in Wirklichkeit aussieht, so lange bis ihr da seid, noch auch wisst ihr nicht, wie dicht dran oder wie weit von ihr weg ihr seid, fußend auf euren Einschätzungen.

Ihr habt von Erleuchteten gehört, die sich selber und die Menschen um sie herum nachgerade überrumpelten. Es hat Erzählungen über Gestrauchelte gegeben, die vom einen Augenblick zum anderen Erleuchtet wurden. Bereit dafür oder nicht bereit, Erleuchtung kann euch oder jemandem widerfahren. Ich bin eure Verschonende Rettung. Erleuchtung für sich genommen ist schön, dennoch ist sie nicht die ganze Geschichte. Ich BIN die Ganze Geschichte.

Heavenletter # 5366 – 3.8.2015  Go Ahead and Love

Mach zu, und liebe

Gott redete …

Es ist weiser, niemandem etwas für übel zu nehmen, denn just in dem Moment tun alle Menschen das Beste, wozu sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Lage sind. Überdies kann sich zu einem gegebenen Zeitpunkt das eine oder andere tun.

Just in der Weise – nimm dir eine Auszeit. Du hast nicht jeden Ausrutscher gutzumachen, der dich überkam, oder den du, ausweislich deiner Auffassung, begingst. Es gibt keine Nachfrage, dich dafür zu strafen, dass du vortrefflich menschlich bist. Falls es denn nicht die eine Sache ist, ist es eine andere, die du an dir auszusetzen hast, stehen die Dinge nicht so?

Du wirst sagen: „Gott, es stellt niemals meinen Wunsch dar, mich wegen meines Irrtums oder desjenigen anderer Menschen in Haft zu nehmen.“

Was tust du, wenn du etwas aus der Vergangenheit bereust, handle es sich nun um deine Worte oder Handlungen oder um diejenigen Anderer? Was stellst du an, sobald du unter Schuld niedergedrückt bist? Was bloß sind Bedauern und Schuld anderes denn ein langsam sich einstellendes Dich-Peinigen, dem du dich unterwirfst?

Du bist dein eigenes Opfer. Wenn du wütend bist, bist du es selber, mit dem du ärgerlich bist. Offen gesagt, du denkst, du seist die Verursachung von allem, einerlei wie sehr du Anstalten unternimmst, die Ursache sonstwem anzuheften. Du wirst große Anstrengungen unternehmen, um dich selber zu entschuldigen, während du darin endest, deine Arme schmerzvoll hinten anzuheften.

Es gibt niemandem, um ihm die Schuld zuzuschreiben. Es gibt keinen Tadel an einem Anderen oder auf dir anzubringen. Ich nehme an, du wirst das Leben rügen, so dir so etwas lieb ist. Du kannst der Welt Vorwürfe machen. Du kannst deine Eltern tadeln. Du kannst deiner Erziehung die Schuld geben. Du kannst deinem Lehrer Schuld zuschreiben. Du kannst es der Straße für übel nehmen, dass sie ein Schlagloch aufweist.

Gelange aus dem Vorwürfe-Machen-Kreislauf heraus. Übernimm für dich selber Verantwortung. Stelle nicht Entschuldigungen für dich oder für sonstwen aus. Übernimm Verantwortung, jedoch nicht Schuld auf dich. Vorwürfe-Machen ist ein schwerlastiges Wort. Das tut niemandem Gutes.

Aber Zuständigkeit ist eine andere Geschichte. Verantwortung übernehmen und Schuld übernehmen sind zwei Paar Stiefel. Du hast über dich das Sagen. Du führst dein Leben an. Du kannst dein Leben führen, ohne es so mit dir herumzutragen, wie es in alten Zeiten der Seemann tat, der einen Albatros um den Hals getragen hat.

Wenn du spät dran bist, bist du verspätet. Niemand hat es veranlasst, dass du zu spät bist. Der Bus hatte sich verspätet? Dann gehe früher aus dem Haus. Du hast dich verlaufen? Noch einmal, gehe früher los. Das Wetter ist nicht der Grund, außer es kommt zu einem Tornado. Inbedachtnahme oder Fehlgehen von Inbedachtnahme ist die Ursache.

Wenn du dich gereizt fühlst, findest du jemanden oder etwas, um dessentwegen gereizt zu sein.

Wenn du das Gefühl hast, gegensinnig zu sein, hast du deine eigenen negativen Empfindungen selber verursacht. Niemand erlegte dir die negative Einstellung auf. Selbst wenn jemand dir gegenüber grob oder unempfindlich ist, selbst wenn jemand dir gegenüber sarkastisch ist, bist du der einzige, der dich veranlassen kann, übelnehmerisch zu sein, alleinig du.

Dass du zuständig bist, bedeutet nicht, dass du mit Menschen deine Zeit zu verbringen hast, die in dir das Nicht-Wünschenswerte herausbringen. Es ist deine Wahl, wo du und mit wem du deine Zeit verbringst. Du kannst von jemandem angetan sein, der sich bei dir anscheinend so allerhand gönnt, indem der besagte Mensch Fehler bei dir findet und dich unterhöhlt. Du hast nicht in den gleichen Strom hineinzustürzen, in dem Andere schwimmen. Spiegelt Mich wider, Geliebte. Mit Sicherheit habt ihr euch nicht jenen auszusetzen, die euch nicht wertschätzen. Niemand besitzt die Qualifikation dafür, um bei euch Messungen vorzunehmen. Ich stelle bei euch nicht Messungen an, wie das die Welt tut. Ich schreibe euch nicht auf, Ich mache Mich nicht über euch lustig.

Sagt nicht, Ich würde euch überschätzen. Ihr seht euch selber nicht. Selbst wenn ihr sicher seid, jemand habe euch Kummer bereitet, könnt ihr die eine oder andere Befriedigung dabei haben. Besser, ihr hinterlasst bei Anderen keine Spuren, dass sie euch genehm und annehmlich sein sollen. Was immer ihr an Begründetheit ausmacht, das ist nicht der Punkt. Es liegt kein Sinn und Verstand im Sich-Rechtfertigen.

Liebe fließt durch dich zu dir. Derjenige, der eine Menge liebt, erlangt eine Menge. Liebe strömt jetzt im Augenblick durch dich hindurch. Du bist jemand, der liebt. Geh voran und liebe.

Heavenletter # 5367 – 3.8.2015  You Are the Chosen

Du bist der Ausersehene

Gott redete …

Nun ist es für dich an der Zeit, die Konzeption von Schuldhaben los zu lassen. Ich rede von einem persönlich auftretenden Empfinden emotionalen Verschuldetseins, das inwendig in dir am Bumpern ist, seit Äonen unerkannt. Ich spreche von dem persönlichen Gespür davon, was du als eine Bürde empfindest, so etwa: „Entschuldige bitte, dass ich geboren worden bin. Entschuldige, dass ich den Platz belege, den ich auf der Erde in Beschlag nehme, welcher allem Anschein nach für nichts und wieder nichts ist.“

Es kann sich dabei um ein allgemeines Empfinden handeln, dass du nicht rechtmäßig auf die Erde gehörest, ein Empfinden, du seist auf der Erde ein Eindringling, so als stündest du im Weg, ein Gefühl, eher nicht zu bejahen, dass du ein jedes Recht innehast, hier zu sein und den Platz in Anspruch zu nehmen, den du einnimmst, gleichsam als wärest du es nicht wert, als hättest du nicht einen Gott-gegebenen Behuf zu erfüllen, oder dass dies schier einige wenige zur Ausführung bringen.

Nun ist die Zeit gekommen, die Idee fortzulassen, dass du Geringeres bist denn ein voll ausgewachsenes Glied der Erde, ja, nicht bloß, dass du ein jedes Recht hast, hier zu sein, sondern dass du merklich ausersehen bist, hier zu sein. Sofern du hier bist, hast du jedes Recht, hier zu sein. Mehr denn jedes Recht –  dir ist es angelegen, hier auf der Erde zu sein, und du bist absichtsvoll hier mit einem großen Zweck, der zu erfüllen ist. Ich sage dies noch einmal: Du bist hier mit einem großen Zweck, ihn zu erfüllen.

Du bist durcheinandergebracht, was das angeht, um welchen Behuf es sich dabei handle. So wie die Dinge stehen, verursachst du dir und Anderen regelmäßig Herzeleid, mitunter unaufhörliches Herzeleid, insbesondere da du dich ohne Sinn empfindest. Du fühlst dich als ein Hindernis, das im Weg steht, wie eine Last, die mit Sicherheit auf dir und auf Anderen zu liegen kommt.

Lasse alles los, mit der Ausnahme der Auffassung, dass du mit Sinn und Verstand hier bist, ebenso wie du an der exakten Stelle bist, an der du bist. Was bedeutet es deinem Dafürhalten nach, dass es keine zufälligen Begebenheiten gibt? Du bist genau dort, wo du bist, als Part des Entwurfs des Lebens auf Erden. Dies meint nicht, dass du hier genau dazubleiben hast, wie du bist oder wie du zu sein scheinst. Dies meint, dir ist es zugedacht, ununterbrochen dich voranzubewegen.

Sei, wo du bist, mit munterem Eifer. Diene deinem Zweck, selbst wenn dir nicht klar ist, was er ist.

Du bist auf einer Reise nach irgendwohin. Momentan nimmst du auf dieser Reise einen Schritt und einen weiteren Schritt voran. Ich möchte deine Reise als eine Heilige Reise bezeichnen.

Anstatt dich als Umherschweifer zu betrachten, betrachte dich als einen Minnesänger, der ein Lied zu Gehör zu bringen hat. Du mühst dich um das Lied, das an dir ist, es zu Gehör zu bringen. Du verschlingst die Lieder des Lebens, um dein Lied herauszufinden, um dich dort aufzugreifen, wo du stehengeblieben bist, selbst wenn du nicht weißt, wo du stehengeblieben bist. Dessen unbenommen – es ist an dir, jetzt den Stab aufzunehmen und ein Leben vor dir zu erschaffen, unterdessen du weiterhin dabei bist, nach ihm auf der Suche zu sein.

Einerlei so du wohl eher auf der Erde entlangstampfst – du hast einen abgeklärten Zweck. Du bist der einzige, der deinem Zweck überkommen kann. Du wirst auf ihn stoßen.

Unter Umständen bringst du just in diesem Augenblick eine spezifische Tat zur Ausführung. Falls dies der Fall ist, gilt es dir, der Tat dahinterzukommen oder sie zu erkennen, und in der Folge mehr und mehr Sinn ausfindig zu machen. Geliebte, rund um euch herum sind Anhaltspunkte dazu.

Irgendwie, irgendwo leistet ihr in der Welt etwas, worauf die Welt am Warten war, Vorschub. Du bist der einzige, der diese gesegnete Beglückung zukommen zu lassen imstande ist. Ganz gewiss gehst du auf den Weckruf ein, selbst unterdessen du ihm nachsetzt.

Du befindest dich in einer Phase des Herausfindens von Du-weißt-noch-nicht-recht-was. Dir kann klar sein, dass es für dich etwas zum Finden gibt, und dass es an dir ist, es aufzufinden. Du hast einen rechtmäßigen Platz im Universum, wo, horche hin, die Engelsboten singen. Greife den Gesang auf und singe ihn, und du wirst das Leben auf der Welt erhellen, dem gleich, wie die Morgendämmerung die Erde erhellt.

Heavenletter # 5368 – 4.8.2015  The Past Meets the Present 

Das Vergangene stößt auf das Gegenwärtige

Gott redete …

Einerlei, für wie viele Jahre an Erdenzeit, du siehst dich aus ganzem Herzen erfüllt von Sehnsucht nach Partien des Vergangenen deines Lebens. Wechselweise existieren andere Teile deines Lebens, die du gerne aus dem Antlitz der Erde rückgängig gemacht sehen möchtest, falls du es denn könntest. Derart ausfallende Beschlüsse fassen wäre gar nicht so einfach, wie dies deiner Auffassung nach ist.

Gewiss, du möchtest gerne das Schöne behalten und das Schmerzhafte ausschließen, indessen, wer wärest du, in den Bezügen der Welt, alsdann? Du könntest nicht du sein. Du wärest jemand anderer. Wer wärest du, sofern du nicht wärest, als was du dich aufgrund der Anhäufung derart zahlreicher Anderer in deinem Leben und in dem Jahrhundert, in dem du am Leben bist, herausgestellt hast?

Sofern du eine Partie deines Lebens herausschnipseltest, wie würde dein Leben einen solchen chirurgischen Eingriff überleben? Falls ihr das Ableben eurer geliebten Angehörigen euch zuliebe aufhalten würdet, was würde das für eure Geliebten bedeuten? Wie stünde es um deren Leben und um deren Fortentwicklung?

Dennoch spielst du auf diesem Feld der Einbildungskraft Jahr um Jahr weiter, in vollem Wissen, dass du die Vergangenheit nicht rückgängig machen oder neufassen kannst. Jene euch Lieben und Teuren können nicht in ihren Leib zurückkehren, noch auch könnt ihr jene entfernen, die, so wie ihr es seht, Schandflecken waren. Ihr könnt alle, die ihr vermisst, vermissen, und ihr könnt euch von jenen zurückziehen, bei denen ihr euch müßig wünscht, sie wären nie gewesen. Ihr könnt euch verwandeln, gleichwohl könnt ihr nicht die Minute-um-Minute-, Schlag-auf-Schlag-Aspekte eurer Vergangenheit, so wie ihr sie auslebtet, ändern.

Ihr könnt eure Wahrnehmung ändern. Ihr könnt dieser Tage von einer weiteren Sicht her sehen.

Selbst wenn ihr und sei es nur eine Person aus eurer Vergangenheit beseitigen könntet, wie würde dies wohl all die ferneren Menschen ins Wanken bringen? Durch wen würdest du den Spender des Herzeleids gerne ersetzt sehen mögen? Wen würdest du aus deinem Leben entfernen mögen? Wo würdest du anfangen, und wo würdest du zum Schluss kommen?

Falls du unter den gleichen Umständen dein Leben wieder leben könntest, könntest du dann anders gewesen sein, als du dich derzeit wahrnimmst? Hättest du wirklich gerne die Charaktere in deinem Leben ausgetauscht haben mögen? In der Theorie, ja, vielleicht, aber in der Wirklichkeit – niemand sonst würde hinreichend sein, weil du deiner, so wie du dich kennen gelernt hast, bei der sich entfaltenden Neusicht deiner Geschichte verlustig gehen würdest.

Geliebte, alles war für damals, für das eingebildete Damals, richtig. Ihr last ein Buch. Es wurde geschrieben und publiziert. Es hat sich zerschlissen. Die Bücherei hat es in Wirklichkeit nicht mehr. Es kann jetzt zu keiner Lektüre mehr kommen. Es wurde gelesen und überdies weidlich gut weitere Male gelesen. Wir können sagen, es ist immer noch in der Bücherei eures Geistes zugegen, aber das Buch selber und die ganzen Episoden sind zerfleddert. Niemand aus dem Buch des Vergangenen lebt derzeit hier, denn niemand auf der Erde bleibt der gleiche. Ein Jeder ist am Wachsen.

Ihr wüsstet nicht einmal, wie das Niederschreiben eines Buches II geht. Du bist nicht der gleiche, und all die Menschen, die deine Familie ausmachten, sind verstreut. Wie soll man das sagen – – es war immerfort du alleine. Du sahst dir einen Film an. Du dachtest, er sei reelles Leben. Nichts davon war echt. Es trug sich auf einer Leinwand namens Leben zu. Es war ein kolossaler Film. Er bedient die ganze Skala der Genres. Von Horror- bis zu Kinder-Geschichten, bis zu ernsthaften Fabel- und historischen Geschichten, bis zu Dokumentar-, Abenteuer- und Komödien-Filmen und bis zur aus der Einbildungskraft geschöpften Science-Fiction. Ihr könnt es eine göttliche Komödie nennen, obschon es wenig gibt, was ihr aus lange verflossenen Jahren zum Lachen findet.

Was möchtet ihr gerne, wenn ihr einsam und verlassen seid? Möchtet ihr wirklich gerne die Uhren zurückdrehen? Ist es euch an einem erneuten Durchlauf gelegen?

Ihr könnt etwa im Laufe des Heranwachsens eine Menge Kummer gehabt haben, wie freilich könnt ihr wissen, was ihr euch entgehen lassen habt? Am Ende des Tages, letztlich, Geliebte, könntet ihr alles in eurem Leben bestehen lassen, so wie ihr euch dessen entsinnt, denn ihr würdet euch so bestehen lassen, wie ihr euch selber – das vertraute du, das ihr seid – wahrnehmt.

Ich möchte euch desgleichen bestehen lassen.

Heavenletter # 5369 – 6.8.2015  A Sea of Silk

Ein Meer aus Seide 

Gott redete …

Der vorherige Heavenletter handelte von deinem gelegentlichen Verlangen, das Vergangene zu einem neuen Leben umzugestalten, zu einem Leben, dem du dich nicht widersetzen oder das du nicht umschreiben mögen würdest, zu einem gehörig idealen Leben, an dem du voller Eifer teilhaben mögen würdest, wie du das an einem geliebten Märchen-Buch tun könntest. Du würdest die Seiten aber und abermals umblättern und deine Geschichte, des Glückes halber, das sie dir übermittelt, immer und immer wieder lesen. So in etwa hieß dein Bestreben.

Glückliches Leben und glückliche Kinder, oder unglückliches Leben und unglückliche Kinder und all die Graduierungen, die darin inbegriffen sein können – die Rezeptur dabei ist die gleiche:

Bleibe in der Endlosigkeit. Bleibe jetzt im Augenblick bei Mir, in just diesem Moment, denn Wir existieren in Endlosigkeit.

Die Zukunft existiert nicht. Sie kommt nicht in einer Minute. In der Endlosigkeit gibt es keine Zukunft. Es gibt keine Vergangenheit. Die gesamte Endlosigkeit ist in diesem ureigenen Moment eingehüllt, es ist freilich in der Endlosigkeit nichts in einer Verpackung. Allein, Endlosigkeit ist augenblicks.

Wir könnten uns Endlosigkeit als eine Schnur denken, die automatisch gezogen wird, dennoch ist Endlosigkeit nicht genau ein Ziehen einer Schnur, gleichsam als würde das gesamte Leben an einer horizontalen Linie zutage treten, denn in der Endlosigkeit gibt es kein Davor oder Dahinter, keine Abfolge. Vollheit ist zugegen. Endlosigkeit ist mehr wie Alles Auf Ein Mal. Du kannst dich in der Endlosigkeit nicht wirklich dort einfädeln, wo du stehengeblieben bist. Tatsächlich gibt es kein Stehengebliebensein. Es gibt schier Segeln oder Gleiten gleichsam wie auf einem Meer aus Seide.

Es ist nicht bloß Theorie, dass du in Endlosigkeit am Leben bist. Du bist im Präsenten am Leben, und das ist es dann. Es gibt sonst nichts, in dem zu leben wäre, außer in der Unendlichkeit, unbenommen eurer Einbildungsgabe. Heute hier und morgen vorüber. Selbst so ihr ein Zuseher seid, soeben im Begriff, der Endlosigkeit zuzuschauen, auch so gibt es alleinig Endlosigkeit.

Wie kann das sein?

Falls Endlosigkeit ein Zug wäre, seid ihr mit ihm auf Fahrt. Tatsache ist, ihr könnt von der Endlosigkeit nicht herunterkommen. Ihr könnt versuchen, von ihr wegzurennen. Ihr könnt versuchen, Endlosigkeit durch eine Minute davor oder eine Minute von jetzt an danach, demgemäß wie dies auf der Erde in Betracht genommen wird, zu ersetzen. Versucht es, wie ihr könnt, ihr seid nirgendwo sonst als in der Endlosigkeit. Endlosigkeit weist nicht einmal eine einzige Begrenzungslinie auf.

Ihr könnt versuchen, die Vergangenheit lebendig zu machen und eure Pläne für die Zukunft voranzutreiben, dass sie Wirklichkeit werden, dem gegenüber ist Endlosigkeit ein Feld, in dem ihr unausgesetzt seid, unabhängig davon, wie viele Vogelattrappen ihr aufstellen mögt. Endlosigkeit ist nicht genau ein sich in Bewegung befindendes Feld, das versteht ihr. Endlosigkeit umfängt alles, und sie ist kraftvoll am Leben.

Ihr könnt versuchen, nach hinten zu gehen. Ihr könnt versuchen, nach vorne zu laufen, indes gibt es in der Endlosigkeit keine Richtungen. Alles ist in Endlosigkeit enthalten, gleichwohl ist Endlosigkeit größer als Spezifität. In der Endlosigkeit könnt ihr nach hinten oder nach vorne laufen. Es gibt keine Richtungen, und genauso wenig könnt ihr in irgendeiner nicht-existenten Richtung abgeblockt werden.

Endlosigkeit rennt nicht mit euch fort oder von euch weg oder über euren Kopf hinweg oder unter euren Füßen fort.

Endlosigkeit ist voll. Sie ist voll von Einssein. Einssein ist wie Überschreiten, während ihr auf der See dahingleitet und dabei zum schönen blauen Himmel hoch schaut. Alles ist in der Endlosigkeit enthalten, gleichwohl ist in ihr nichts gesondert. Nichts. Ihr seid niemals nicht in Endlosigkeit gewesen, bloß, ihr habt sie nie bemerkt. Ihr könnt Endlosigkeit nicht extrahieren. Es gibt keinen Raum oder keine Größe in der Endlosigkeit, gleichwohl den ganzen Rest darinnen und passend inwendig. Ihr kennt allerdings das Aufquellen von Endlosigkeit in eurem Herzen. Dieses ist köstlich.

Es gibt überdies nichts, um es mit Endlosigkeit in Vergleich zu setzen. Es könnte ein Anflug von Endlosigkeit sein, sich in einem Segelboot bei ruhiger See zurückzulehnen an einem Tag, wo kein Wind weht, und wo ihr zum Himmel hoch schaut, gleichwohl könnt ihr aus der Endlosigkeit nichts herausziehen und ihr entnehmen.

Alldieweil seid ihr, ihr selber, Endlosigkeit. Es gibt von ihr keine Quintessenz. Ich bin Unendlichkeit, und dementsprechend seid ihr sie.

Heavenletter # 5370 – 7.8.2015  Humanity’s Heart Goes Deeper 

Das Herz der Menschheit geht tiefer

Gott redete …

Das Leben auf der Erde erscheint euch nicht immer schön. An einigen Tagen ist es euch zumute, ihr würdet an Löwen verfüttert. Geht tief genug unter die schalen Gewässer, und ihr werdet mehr und mehr von der Schönheit des Lebens sehen, die sich quer über die Sonne herausstreicht. Es ist mehr am Leben dran als seine Überdeckung. Sowie du bloß die Oberfläche siehst, siehst du die Oberfläche, und jene ist eine dünne Patina.

Ich spreche dir nicht ab, was du siehst. Du siehst es. Was du siehst, kann gut und gerne in den Nachrichten zur Rede gebracht sein. Was du gesehen hast, kann ohne Weiteres durch Milliarden von Menschen dokumentiert sein. Unterhalb des Offensichtlichen, unterhalb der Oberfläche indes kommt ein Schatz zu liegen.

Selbstverständlich kannst du etwa Grausamkeit gar von arglosen Tieren, die entlang ihres Instinkts leben, wahrnehmen. Einzig der Mensch, so weit Ich sehe, zieht sich Grausamkeit heran und bezeichnet sie als Spaß. Weitaus die meisten Meiner Kinder befürworten Grausamkeit nicht, nicht auf lange Sicht.

Den meisten Meiner Kinder tut es, so sie von Grausamkeiten an anderen Menschen hören oder lesen, im Herzen weh. Woher denn kann Liebe kommen, es sei denn von einem weichen Herzen? Ja, die einen oder anderen hartherzigen Menschen haben gar irgendwo in ihrem Herzen weiche Stellen für irgendwen oder irgendwas.

Wie können Wir all dies am Leben entflechten?

Das Leben selber wird es sortieren. Das Herz der Menschheit wird tiefer gehen. Die Menschheit wird unmittelbarer werden. Verschlagenes Abwegigsein wird nachlassen. Dies passiert bereits, und das wird Zeit.

Es kommt zu mehr und mehr Abschilderungen von nicht erklärlicher zuvorkommender Freundlichkeit. Auch dieses ist zu Berichtenswertem geworden. Das ist ein natürliches Fortschreiten, welches ihr miterlebt. Heil all den beachtlich guten Herzen auf der Welt.

Mehr Herzen werden sichtbar. Mehr von Meinem Willen wird angezeigt. Und so wird die äußere Welt mehr wie der Himmel. Sowie das Herz aufgeht, geht auch die Erde auf. Es ist nicht an dem Himmel, zur Erde herunterzukommen. Es ist an der Erde, emporzusteigen. Warum sollte der Himmel zur Erde herunter kommen mögen? Im Falle der Engel, egal wo sie sich etwa aufhalten, sie werden auf ihren Schwingen emporgehoben.

Ich möchte euch unzweideutig sagen, dass Engel auf der Erde sind, jene, die ihr nicht seht. Es ist kein Mythos, dass Schutzengel zugegen sind. Und dann gibt es da Menschen-Engel, die du siehst und noch nicht erkennst, während sie direkt vor dir stehen. Sie haben dir öfter mal den Hals gerettet. Sie haben dein Herz, so könnten Wir das sagen, mit einem Sandwich gefüllt, um dir über die Runden zu helfen. Engel sind Strahlen Meines Lichts. Sie passen in der Welt auf dich auf, ja selbst so du in Meinem Herzen gefestigt bist.

Eine Menge geht in der Welt vonstatten, wovon du keine Idee hast. Du weißt nichts von all der Gütigkeit und dem erbarmenden Verschonen, die in der Welt das gegebene sind. Du wirst eher den Part, den du spielst, nicht kennen. Fast mit Sicherheit kennst du ihn nicht. Dir ist es nicht klar, was du etwa an Leiden von Anderen aufsaugst und/oder linderst. Du bemerkst dich eher als voll von Kleinheit und Kleinlichkeit, dem gegenüber erkennst du nicht all das Gute, das du tust. Du weißt nicht davon.

Menschenseinswesen sind Menschenseinswesen. Sie haben zudem Seelen. Eure Seelen tollen nicht herum oder führen nicht Demonstrationen an. Sie stillen Beunruhigtheiten weit und breit auf der menschlichen Fläche. Eure Seele ist nicht auf einen Körper eingegrenzt. Sie ist überhaupt nicht eingeengt. Ihr wisst nicht, was eure Seele, ja, was ihr, was eure Seele tut, während ihr tief und fest schlaft. Ihr habt das nicht zu wissen. Es spielt keine Rolle, ob ihr es wisst oder nicht. Eure Seele ist vorgerückter, als ihr euch zugesteht. Es wird die Zeit da sein, dass ihr euch anschickt, dieses einzuräumen.

Wie gebt ihr es zu? Schaut höher, Geliebte, schaut höher. Und ihr werdet nach und nach die Höhe der Seele ausspüren, die ihr die eure nennt. Selbst dann werdet ihr möglicherweise nicht die ganze Erstreckung der Seele inwendig in euch, mit welcher Ich vertraut bin, einsehen.

Heavenletter # 5371 – 8.8.2015  Where Is Love Hiding

Wo ist die Liebe verborgen?

Gott redete …

In der kommenden Welt, in der Welt, die gleich um die Ecke ist, wird sich niemand mehr wie eine Waise fühlen. Jeder wird geliebt sein, und jeder Säugling, jedes Kind und jeder Herangewachsene wird wissen, dass sie geliebt und umsorgt sind. Herzen werden Gesetze und Regulierungen aufheben. Liebe wird durch das Universum strömen wie die Gälnzenden Strahlen der Sonne.

 Einem Jeden, der zur Erde geboren ist, ist es vorgesehen, Liebe zu schenken, Liebe in Überfülle, Liebe, die dableibt, und ist es vorgesehen, sie desgleichen in Empfang zu nehmen. Daran ist nichts Neues. Sofern du sie nicht siehst und spürst, wo verbirgt sich diese Liebe dann?

 Jeder auf der Erde weiß, wie es sich anfühlt, eine Waise zu sein. Egal wie alt du bist, du vermisst deine Mutter und deinen Vater. Vielleicht wusstest du nicht um all das, was sie dir bedeuteten, als sie auf der Erde am Leben waren. So ist es auf der Erde, dass Viele nicht wissen, was sie haben, derweil sie es haben, und später dann Verzweiflung in ihren Händen zu finden bekommen.

 Du kannst deine Eltern nicht zur Erde zurückbringen. Und Ich habe dir deutlich gesagt, nicht Bedauern oder Schuld oder irgendetwas, was dich oder einen anderen Menschen niederdrückt, bei dir zu haben. Nie endend sind die Missstände, die du auf der Erde siehst. Bemitleide dich nicht mehr länger. Reue-Haben bedeutet nicht, dich weiterhin zusammenzuquetschen. Reue haben bedeutet, mit dem Verwichenen durch zu sein. Die gute Nachricht lautet: Es gibt einen Weg, um die ganze Vergangenheit, welche du bereust, zu übersteigen.

 Du kannst allen, denen du begegnest, dein Herz und dein Verständnis bieten. Du kannst all die älteren Menschen, die nach wie vor auf der Erde sind, respektieren und dich an ihnen erfreuen. Du kannst all die Kinder wertschätzen und genießen, die auf der Erde aufhüpfen, und all die Teenager, die gleichfalls du selber sind. Du kannst Missbilligung loslassen.

 Vor allen Dingen, lasse die Missbilligung von dir selber los, welche du allzu lange mit dir herumgetragen hast. Dies funktioniert.

 Ich sage dir, du bist gut. Du bist von großem Wert. Ich zertifiziere dir, dass du gut bist und dass du wertvoll bist. Es ist du, der sich vielleicht, was dich selber angeht, schuldig fühlt, der freilich weiter für nichts schuldig ist, ausgenommen dafür, von alledem früher nichts zur Kenntnis zu haben, was du jetzt weißt. Meine Kinder sind unablässig am Lernen und Wachsen. Du lernst zunehmend hinzu, über Andere Beträchtlicheres zu denken und näher an das Einssein heranzukommen. Das ist eine gute Sache.

 Eine Menge Ego ist von dir abgeschwemmt worden durch dein nunmehriges größeres Verständnis. Darüber gilt es froh zu sein. Das ist zum vor Freude Hüpfen! Du bist jetzt näher an deinem Wahren Selbst dran. Du hast nötig, das zur Kenntnis zu nehmen.

 Sofern du auf der Erde Meine Hände und Füße bist – und Ich sage, dass du das bist –, dann kannst du Unsere Zeit nicht mit Reue oder Schuld oder mit irgendwas von diesen schäbigen Gedanken vergeuden, die du dir aufgesattelt hast. Das sind Gedanken, die dich zurückhalten. Derartige einen lähmende Gedanken sind nicht zu deinem Vorteil und zum Vorteil von irgendwem. Vielmehr, solche grauen Gedanken sind zu deinem Nachteil, und sie sind zum Nachteil der Welt.

 Du möchtest gerne, dass die Welt ein Leuchtfeuer ist. Ich habe einen jeden von euch gewählt, um der Welt das Leuchtfeuer zu sein.

 Ich bitte dich erneut: Von was für einem Irdischen Nutzen für die Welt oder für dich sind die Bauchschmerzen, die du dich umtreiben, was auch immer sie sein mögen? An dir ist es, der Welt eine Vorlage zu sein. An der Welt ist es, von dir zu lernen.

 Jetzt im Augenblick, heute, sollst du sein, was du gerne haben möchtest, dass es die Welt ist. Lasse all die Schuldzuweisungen abflauen, die du über dich und die Welt entfesselst. Worauf wartest du?

 Sollte es sein, dass du auf Vergeben wartest – Ich habe Mir deine Fehler nie zu Herzen genommen. Ich tat das niemals, da Mein Herz rein ist. Ich sehe nichts zum Vergeben. Du bist es, der zögert, dir selber zu vergeben.

 Ich sage dir, du hast Nachtragendsein loszulassen. Nicht-Vergeben ist ein verhärtetes Herz. Enthärte Dein Herz für dich selber, und du wirst herrlich vorankommen.

 Also, sage Mir, was hält dich zurück? Worauf wartest du?

Heavenletter # 5372 – 9.8.2015   God in the Highest

Gott in der Höhe

Gott redete …

Ich habe dich im Mondlicht rufen hören:

„Geliebter Gott, Gott im Allerhöchsten. Ich liebe den Klang der Worte Gott in der Höhe, und selbstverständlich gibt es keinen anderen Gott als Dich. Du bist ganz einfach Gott, jenseits aller Beschreibung. Wie bloß können wir Menschenwesen Dir Attribute beimessen, indes, ja, wir tun es.

Du, Gott, Der Du uns manifestierst, bist unaugenscheinlich. Du bist in einem Bezirk hinter den Szenen, dennoch bist Du gewiss nicht momentan und derzeitig, und Du sprichst und handelst durch uns. Tatsächlich existieren wir nicht, es sei denn in Dir, ist das nicht so? So erfasse ich das. Lieber Gott, du bist ein Rätsel, aus dem ich mir dauernd einen Reim machen möchte.“

Ja, das ist so. Du zerbrichst dir den Kopf. Du bist ohne Zweifel verwirrt. Ich bin das Simple des Simplen. Ich sehe. Ich reagiere nicht. Reden wir über das Präsent, Ich biete das Leben dar, und Ich bin das Präsent. Mein Direktorenvorstand ist Eins. Ich sitze nicht da und sinniere. Ich bin Eine Bewegung. Ich überziehe das Universum, und Ich bin das Universum. Ich verberge Mich nicht. Ich sehe fern und breit, wiewohl bin Ich deiner Sicht verborgen, mit der Ausnahme wie es sich die Welt umbiegt. Ich bin dein Befürworter. Ich begebe Mich nicht ein einziges Mal von deiner Seite weg, dir indes ist dies ein Rätsel. Du fragst dich, wie du dich dermaßen allein fühlen kannst, und, wie es da zutreffend sein kann, dass Ich an deiner Seite bin.

Nichtsdestotrotz, Ich bin ein geläufiger Begriff. Recht kleine Kinder wissen bereits was gemeint ist, wenn sie das Wort Gott hören. Ich bin gewiss eine Präsenz in deinem Leben. Du ziehst dich selber nahe zu Mir heran, oder du stößt dich weg, so wie du dich von einem Tisch wegschiebst. Du begrenzt die Bewandtnis. Das sind schiere Bewegungen, denn irgendwo in den Tiefen von dir kennst du Mich gut. Ich existiere, und Ich existiere in und mit dir. Ich BIN du, dir allerdings ist dies jenseits des Schleiers.

Ich bin Unendlich und Ewig, und Ich bin, woraus du gemacht bist. Die Rede ist, du seist in Meinem Bilde gemacht. Diese Anschauung verkörpert Mich. Wenn du dich selber im Spiegel anschaust, siehst du ein Bild eines Leibs. Es ist wohl Zutreffender zu sagen, dass du in Meinem Licht und aus Meinem Licht gemacht bist. Mein Licht ist dein Inneres Augenlicht. Es ist dein Inneres Auge, welches Mich sieht. Alle Sinne stehen dir bei, zu sehen. Sieh, während Wir soeben darüber reden, ist kennen.

Auf Merken wird hingedeutet, wenn Schlägertypen „Siehst du?“ sagen. An der Stelle geht es um im Blick haben, was hier merken und erkennen meint. Ihr bringt mittels den Sinnen Erfahrungen ein. Ihr lernt etwas.

„Begriffen?“ – das rührt von eurem Tastsinn her. Unter Umständen magst du das Gefühl nicht, dass du soeben dabei bist, eine Kenntnis hinzuzugewinnen.

Obendrein, ausgehend von einer Beschreibung, kannst du die Sache schmecken?

Wenn jemand sagt „Hörst du, was ich gerade sage?“, redet er nicht über etwas Erklungenes sondern über die Bedeutung.

Sprache ist ziemlich akrobatisch. Mehr oder weniger hat jedes Sprechen mit den fünf Sinnen zu tun. Der Verstand existiert nicht aus sich selber heraus. Er hat Sensoren.

Du möchtest gerne aus etwas einen Sinn gemacht sehen.

Worte enthalten eine Schwingung, und du gehst nach oben oder nach unten, je nach Schwingung eines Wortes, und gleichwohl hat das Wort in einer anderen Sprache eine andere Bedeutung und demzufolge eine andere Schwingung.

Jeder ist allerorts am Sprechen, und überall weisen sich Stimmtönungen, und da weisen sich Liebe und Zärtlichkeit aus.

Und da ist Lautlosigkeit, die über Worte hinausgeht, und da ist Stille, welche dermaßen viel zu sagen vermag.

Ja, die Welt ist ein Rätsel, dem ihr stets dahinterkommen und das ihr immer umkonfigurieren und umstellen möchtet.

Geht tief genug, Geliebte, und ihr werdet Meiner fündig werden, wie Ich BIN, in aller Paratheit für euch. Ihr könnt nicht wahrheitsgetreu sagen, dass Ich geduldig bin, denn Ich kenne weder Geduld noch Ungeduld. Es ist nicht genau so, dass Ich auf euch warte. Ich habe eine Verabredung mit euch, und im Mondlicht, da, von eurer Seite her kommend, stolpert ihr einfach über Mich, und Wir stehen auf Du und Du, und du bist vertraut mit Einssein und liebst Unser Einssein. Tatsächlich sind Wir außerstande, Uns als auseinander zu bezeichnen, denn einen anderen gibt es nicht.

Und nun bist du am Atmen, als wäre es das erste Mal. 

Heavenletter # 5373 – 10.8.2015   Serving Humbly

Ergeben dienen

Gott redete …

Es wird wohl Augenblicke geben, wann ihr euch gerne für einen Retter ansehen möchtet. Guckt hin, Geliebte. Ich sage euch nicht, selbstbezogen zu sein, gleichwohl blicke Ich euch stracks in die Augen und zeige euch an:

In was für einer Verfassung befindet ihr euch, dass ihr meint, ihr wärt befähigt, andere Menschen zu retten? Habt Erbarmen ausgesprochen mit einer Welt, die ihr eurem Dafürhalten nach soeben dabei seid zu retten! Lacht ein wenig auf eure Kosten, in einem Ausdruck, wie es die Welt formulieren könnte.

Vielleicht meint ihr, ihr hättet ein Buch zu schreiben mit einer Botschaft, die eurer Auffassung nach die Menschheit retten werde. Ihr unterfangt euch, Andere zu unterweisen, wie ihr Leben leben geht, derweil ihr euer Leben in einem Sturm zubringt. Wie geht es zu, dass ihr euch die Freiheit erlaubt, die vorrangigen Bedarfslagen anderer Menschen zu erfüllen, während ihr, ihr selber nicht genug im Handteller haltet, um damit friedvoll durch einen Tag zu kommen? Habt Träume, ja. Macht euch nicht zum Star der Träume Anderer. Geht umsichtig damit um, in einen Vorgang verfangen zu geraten. Geratet in Mir verfangen.

Sofern ihr bloß Gutes für die Welt tun und sie vor sich selber retten möchtet, dann bringt euer eigenes Haus in Ordnung. Ihr sagt zu euch selber, ihr wärt großherzig, und alle Leute hätten zu wissen, was ihr alles von irgendwoher zugetragen bekommen habt. In der Theorie hast du die Kenntnis, vielleicht, nicht aber in der Praxis. Einerlei wie stark dein Wunsch auch ist, dass alle teilhaben mögen, es obliegt dir nicht, an deine eigene Propaganda zu glauben.

Sofern ihr auch jetzt noch in Betracht zieht, ihr wärt ein Allwissender, wenn ihr meint, ihr wärt der Weg, und sofern ihr euch gewiss seid, ihr wärt berechtigt, Anderen zu zeigen, wie sie zu leben haben, dann denkt noch einmal, da es sich hier was wohl sein mag um Arroganz handelt, Meine Freunde. Es wird ziemlich wahrscheinlich Überheblichkeit sein. Es wird sich um Scheuklappen anhaben handeln. Es wird das eine sagen und was anderes tun sein. Beschwindelt euch nicht selber.

Sowie ihr innig genug liebt, zeigt alsbald euer Licht. Das ist alles, was ihr zu tun habt. Seid das Licht in eurer eigenen Familie, dort wo ihr arbeitet, wo ihr einkaufen geht, bei Handwerkern bei euch zuhause, bei eurem Nachbarn und bei allen, denen ihr begegnet – seid fürwahr das Licht und nicht bloß ein Schatten an Licht – danach legt euch ins Zeug und schreibt euer Buch, um die Menschheit daran teilhaben zu lassen, wie es sich macht, zu leben und zu lieben. Gut, teile dein Licht, gerate indes nicht an dein Licht angehakt, ja?

Die Großen Spirituellen verfuhren nicht so, gute Taten zu tun. Sie dachten nicht an sich, während sie gute Taten taten. Sie haben nicht sich selber beworben. Sie haben sich nicht nach irgendeiner Selbstglorifizierung umgetan. Sie stellten sich nicht auf ein Podest. Sie fühlten sich nicht über jemandem. Es spähte nirgendwo eine Selbsterhöhung heraus.

Sie waren bescheidene Menschen. Sie predigten nicht Vergebung, während sie nach wie vor einen Groll zu hegen vermochten. Sie predigten nicht Frieden, währenddessen sie, einer Fackel gleich, Zorn bei sich hielten.

Sie schwelgten nicht über das, was sie taten, und verknallten sich nicht in sich selber im Blick darauf, was für eine großartige Arbeit sie taten oder sich vornahmen zu tun. Sie taten einfach, was ihnen im Diest an Mir als nächstes dran war. Sie wirkten für Mich und nicht für sich selber. Aus sich selber heraus waren sie nicht machtvoll. Sie wussten, für Wen sie arbeiteten. Sie wussten, dass der Schöpfer und Erhalter der Welt die Welt retten wird. Aus dem Grunde waren die Großen ergeben. Begreife das, sie machten sich nicht auf den Weg, die Welt zu retten, bloß, um ihr auf Meinen Willen hin zu dienen.

Die Großen hatten sich und jene Fessel des Egos, welches sie übernehmen wollte, bereits untertan gemacht.

Die Beachtung der Großen lag nie auf all dem Guten, was sie hätten tun wollen. Sie taten ihren Dienst, weil sie es in sich hatten, zu geben. Tatsache ist, das war nicht ihr Einfall. Das war der Meine. Es war, was als nächste dran war. In einem gewissen Sinne hatten sie keine Wahl, denn sie waren schlicht Diener, die Gott im Himmel dienten, so wie Er sie gebeten hatte, Ihm zu dienen.

Die Großen Spirituellen dient schier ergeben in Dankbarkeit für die Segnungen, welche Ich über sie ausgegossen habe, und welche sie in die Tiefen ihres Herzens hinein in Empfang genommen haben. Sie sangen aus Dankbarkeit. 

Heavenletter # 5374 – 14.8.2015   Let No Offense Be Taken

Lasst es nicht zu, etwas übelzunehmen

Gott redete …

Meine Kinder haben zahlreiche Anliegen bei sich, die sie sich von Mir erbitten.

Täglich Brot. Arbeit. Familie. Gute Kraft und Gesundheit auf regelmäßiger Grundlage. Zuende sein mit Kleinheit, mit Negativität und mit jeder Form des Ego, in welcher es gewandet erscheinen mag. Liebe geben und in Empfang nehmen. Ein gutes Leben haben, was immer dies für euch bedeuten mag. Und dass jeder, den ihr liebt, von Unheil ferngehalten wird, und dass ihr Beglückte seid. Ich höre eure Rufe – Gott, Gott, Gott. Gott, ich möchte wirklich vollauf neu sein. Hilf mir, Sprünge voran zu machen!

Hört her, Ihr Lieben. Hört Mir zu. Meine Erwiderung auf all eure Anliegen, solche, welche niemandem Unheil einfahren, ist die gleiche:

Es ist erledigt.

Einhergehend mit dem Bitten, ist alles was ihr erbittet, auf dem Weg zu euch. In einem Zuge mit dem Bitten heißt die Antwort, die Ich euch gebe – Ja. Das ist die Grundlage, von der es euch gilt, künftighin herzukommen. Es ist getan.

Mit dem Bitten, damit ist alles getan. Was du dir sehnlich wünschst, ist auf dem Weg zu dir.

 Du siehst es wohl nicht. Du wirst es eher nicht wissen. Mit Sicherheit weißt du nicht wie oder wann.

 Vertrauen ist der Schlüssel. Vertrauen ist der gute Junge, und Zweifel, in den Bezügen, in denen wir soeben sprechen, ist der schlechte Junge. Ziehe in Betracht, dass du gebeten hast und dass dir geantwortet worden ist.

 Ich verstehe das, du kannst nicht einfach Vertrauen voll aufdrehen, so wie das bei einem Wasserhahn der Fall ist. Versuche es nicht. Vertrauen ist nicht etwas, was mit Anstrengung oder Kraft zu schaffen ist.

 Indes, du kannst Misstrauen mit größerer Leichtigkeit loslassen. Du kannst Zweifel leichter fortkicken. Du kannst ihn sausen lassen. Du kannst ihn dort liegen lassen, wo er liegt, während du weitergehst. Kein Bedarf für Sorgen.

 Mein Wille geschehe. Mein Wille ist es, dass deine Wünsche erfüllt werden. Mein Wille ist durch die Bank. Ich setze Mich nicht mit einem Blatt Papier und einem Stift hin und prüfe durch, dass du, ja oder nein in diesem Jahr die Liebe deines Lebens haben wirst. Ich gehe nicht über eine persönliche Liste, welche von einer Entscheidung heute abhängt, vielleicht auf der Grundlage Meiner Geisteshaltung oder wie Ich Mich was dich angeht fühle. Sei es drum, du kannst wissen, Ich liebe dich, und nichts ändert Meine Liebe für dich. Dessen unbenommen, was für eine schwere Straftat oder welche Gemeinheit du heute begehst, dessen unbenommen, was für Untaten du in der Vergangenheit begangen hast, Meine Liebe für dich ist tief gegründet.

 Höre Mich: Ich nehme nichts was du sagst oder tust persönlich. Ich möchte damit ausdrücken, dass Ich dich, sofern du, sozusagen, vom Wagen fällst und eine Selbstverstümmelung begehst, liebe dich so tief wie eh und je.

 Nun, es ist an dir, dem gleich zu sein. Nimm nichts persönlich, was sich in deinem Leben abspielt. Du kannst dir sicher sein, dass Ich niemanden ausgesondert habe, dass er oder sie einen geliebten Angehörigen verliert, oder, um, im Laufe dieser Lebenszeit, deine eigene wahre Liebe niemals zu finden. Nichts davon ist persönlich zu nehmen. Gutglück kommt zu allen, und Gutglück, nach welchem sich niemand auf die Suche begeben hat, kommt ebenfalls zu allen.

 Während du näher zu Meiner Sicht heranwächst, schickst du dich an zu verstehen, was auch immer du an Unglücklichsein in diesem Leben erlebst, es ist nicht Mein persönlicher Wille für dich. Was sich auch in deinem Leben begibt, ist nicht von Meinen Empfindungen für dich abhängig, genauso wenig hast du alles oder dieses oder jenes im Leben, was passiert, als ein Verschulden herrührend von dir zu sehen.

 Du vermagst, ganz allgemein ausgesprochen mehr Positivität zu dir herzuziehen, nicht zu einem spezifischen Datum. Was du begehrst, kommt übrigens auch vielleicht nicht innerhalb dieser laufenden Lebenszeit zu dir.

Die Körper aller geliebten Angehörigen sind in dieser Lebenszeit in der Verfassung, zu sterben, und deine eigene wahre Liebe wird womöglich in dieser Zeit nicht auftauchen. Nimm dies nicht so, als hättest du die Latte verfehlt. Es ist nicht ein Missgriff oder eine persönliche Sache, wenn dein Körper oder derjenige deiner geliebten Angehörigen ins Stottern geraten und ableben, was auch immer die Ursache dabei sein sollte. Alle Nahestehenden von jemandem werden sterben. Jeder, der hier auf der Erde heute in einem Körper am Leben ist – der Körper eines Jeden wird nicht immer hierbleiben. Sofern deine wahre Liebe in dieser Lebenszeit nicht in Erscheinung tritt, kannst du wissen, dass sie nicht viel später sich einstellen wird. Du weißt bloß nicht wann.

 Einerlei was sich zuträgt oder nicht zuträgt, dabei ist nicht ein Angriff mit im Spiel. Lasse es nicht zu, dass du etwas übelnimmst. Nimm nichts persönlich.

Heavenletter # 5375 – 12.8.2015   Service to the Universe

Dem Universum dienen

Gott redete …

Geliebte, sowie bei dir die Welt zu viel ist und der Gedanke an Arbeit deine Schwingung niederdrückt, denn denke an ein anderes Wort für Arbeit. Wenn das Wort ‚Arbeit‘ – welches letztlich ein Gedanke ist – dein Herz sinken lässt, dann finde ein glücksbezogeneres Wort für Arbeit. Wie du dich gegenüber dem Leben fühlst, fußt auf deinen Gedanken.

Denn heiße Arbeit Spiel. Heiße sie Freude. Heiße sie Hauptaugenmerk. Heiße sie einen Ausdruck von Liebe für deine Familie. Heiße sie einen Segen. Heiße Arbeit deinen Dienst an der Welt. Heiße Arbeit deinen Dienst an Mir, und mache die Reise leicht.

Wenn du zur Schule gegangen bist, dann denke Arbeit als eine Schule, in die du gehst. Das wird dir das eine oder andere Gewicht fortnehmen.

Wenn du ungerene in die Schule gegangen bist, dann bezeichne deinen Ort der Beschäftigung als deine Beschäftigungen nach der Schule. Es ist ja, oder etwa nicht, jetzt, dass du nicht mehr länger in der Schule bist?

Nenne Arbeit eine Gelegenheit. Nenne sie  was einen mildert und ein rettendes Element darstellt. Arbeit ist letztlich eine Rettung. Sie hält dich beschäftigt. Du wirst dich nach Tagen sehnen, an denen du nichts zu tun hast. In Wirklichkeit ist die eine Vorhersage, es gebe nichts zu tun, nicht lieb. Ohne etwas sein, für das du zuständig bist, wird dich ziellos oder zu nachgiebig machen. Nichts tun kann kleine Dinge groß machen. Mit nichts über eine längere Zeit, was du zu tun hast, greifst du nach Strohhalmen. Eingebettet in nichts zu tun zu haben gibt dir definitiv mehr Zeit, über dich nachzudenken. Das ist nicht zu jeder Zeit ein Vorteil. Gebündeltsein ist gut. Besser, sich selber mit Arbeit beschäftigen und deine Tage damit füllen, als dir Gedanken machen, was mit der illusorischen Zeit zu tun ist.

Ja, Dienst ist ein gutes Wort. So oder so – du bist am Dienen. Diene gut. Betrachte Dienen, was immer es sein mag, als die Arbeit, die du tust, und diene trefflich.

Du bist weit mehr als ein Arbeitspferd, gleichwohl ist Arbeit ein Beitrag, den du erbringst. Lasse Dienen deine Wahl sein. Dienen erhöht dein Einwirken in der Welt.

Es gibt die Redewendung, nichts gehe über ein Zuhause, wie bescheiden es auch sein möge – vielleicht kann man auch das gleiche darüber sagen, wohin du fünf Tage in der Woche gehst. Erwäge es, dass du dein ganzes Leben „irgendwo“ zu verbringen hast. Falls nicht bei der Arbeit, wo dann?

Der Ausdruck ‚einträglich beschäftigt‘ behandelt mehr als Geld.

Nun möchte Ich Mich über einen anderen Aspekt davon, was du dem hinzufügen kannst, was man Arbeit, Mühe, Routine, Verantwortlichkeit, Überarbeitetsein, Überstrapazierung nennt, auslassen. Nimm dich selber nicht dermaßen ernst, dabei möchte Ich dir nicht antragen, dich für frivol zu nehmen. Gleichzeitig ist Beschäftigung schlicht ein weitere Part des Lebens. Genieße das Leben auf dem Weg und unterwegs.

Befasse dich damit, dass du in einem Film bist. Sieh genau hin. Lerne. In Wahrheit bist du in der Welt in einem Film. Mache es zu einem interessanten Film, ja gar zu einem Film voller Vergnügen. Es gibt absolut keinen Grund, dein Leben mit Arbeit zu dämpfen. Besser ist es, dein Leben mit Arbeit zu erhellen.

Schreibe alles hin, was du an deinem Arbeitsleben gernhast oder gernhaben könntest, wenn du darüber nachdenkst. Das gleiche über was du nicht magst. Es ist gut, dass du etwas hast, wofür du am Morgen aufstehst. Es ist gut, dass dich die Arbeit dazu bringt, hochzukommen und rauszugehen. Möge es eine gute Sache sein, dass von der Arbeit nachhause gehen und froh sein kannst. 

In allem ist etwas Gutes, und an dir ist es es herauszufinden.

Und wenn du wirklich von dort, wo du bist, wegzugehen und dich nach einem anderen Job umzusehen hast, hat dies nicht eine Widrigkeit zu sein. Sowie es dir glückt, etwas Neues zu tun zu finden,ist es, während dies passiert, leicht. Wisse alsdann im Voraus, dass es für dich leicht ist, einen Arbeitgeber zu finden, der sich nach dir umguckt.

Egal was du im Leben tust, mache es leicht, es zu tun, nicht schwer. Mache es den Aufwand wert. Du bist durch das was im Leben aufläuft eingeschränkt. Du bist unbeschränkt.

Heavenletter # 5376 – 13.8.2015   The Life You Lead

Das Leben, das du führst

Gott redete …

Dein Leben handelt insgesamt von dir. Ja doch, Ich habe gesagt, das Leben gehe überhaupt nicht um dich. Ja, es geht um Vieles mehr denn um dich. Hingegen, du bist der einzige eine, der dein Leben lebt. Es ist an dir, zu heuen, wann die Sonne scheint. Mit Sicherheit stimmt der Eindruck, dass just dir das Leben sich zuträgt. Du bist der, der dein Leben führt. Höre auf jene Wortwendung – du führst dein Leben. Da ist die Portion zugegen, innerhalb der du deinem Leben die Richtung gibst, so und nicht anders zu sein.

So zum Beispiel, du kannst einen Tag oder einen Teil eines Tages haben, an dem du lachst und lachst und lachst. Vermutlich lachst wegen spaßiger Dinge, die passieren, oder du liest von solchen, oder du erinnerst dich mal an etwas, was dich zum Lachen. Du bist dir klar darüber, dass es einen Grund guten Glaubens für dein Lachen zu geben hat.

 Selbstversätndlich ist es etwas von außen, was dein Lachen triggert. Alldieweil kommt das Lachen vom Inneren heraus. Es blubbert von innen hervor. Dann gibt etwas von außen deinem Lachen einen Knuff, und so findest du eine Entschuldigung fürs Lachen. Siehst du das auch so, dass, egal welches Alibi du für die Ursache des Lachens hast, die Anregung von tief innenher kommt? Das eine oder andere stimuliert dein Lachen. Du hast darauf gewartet.

 Es ist das gleiche mit der Stimulierung von Tränen und Betrübtheit.  Die ganze Traurigkeit hat Wohnung in dir. Vor allen Dingen die Traurigkeit. Danach gibst du sie etwas bei. Vielleicht vermisst du jemanden, der im Laufe dieser Lebenszeit nicht mehr erscheinen kann, oder du sehnst dich nach deiner Jugend, oder weil du im Leben an einer bestimmten Kreuzung eine gewisse Wende genommen hast, was denn wäre, wenn du eine andere Wendung eingeschlagen hättest – was denn wäre, wenn du anstelle von links rechts gegangen wärest, wie sähe dein Leben jetzt aus?

 Auf jeden Fall steht dir die Flüchtigkeit des Lebens vor Augen, welche wie feiner Sand in deinen Händen ist, und wenig danach ist es weg. Du kannst dich nicht behalten, wie du einst warst. Einerlei wer du bist, einerlei was du versuchst, die Süße oder das Herzeleid des Vergangenen werden sich nicht erneut zu dir hinbegeben.

In einem bestimmten Sinn sind die Lieblichkeit und das Herzeleid das gleiche. Sie rühren dich. Erinnerungen an sich bewegen dich. Du könntest dich auf den Kopf stellen, und auch so wird das Verwichene nicht zurückkommen, obschon es in deinem Geist oft genug, ohne einen Nutzen, zurückkommt.

Du kennst das, einige Pferde haben Scheuklappen an, sodass sie weder nach links noch nach rechts blicken können, dass sie abgelenkt werden und nur geradeaus gehen können. Meine Kinder haben solche Scheuklappen nicht. Umgekehrt, sie haben Gedanken aus der Vergangenheit, die in Bezug auf das, was vor ihnen ist, als Scheuklappen dienen.

Es ist so, wie wenn du auf einen Bus wartest, und der Bus kommt, dann bist du es, der in den Bus einzusteigen hat. Selbst du den Bus noch im letzten Augenblick bekommst, bist du es, der zu dem Bus hinrennt. Du möchtest heute zum Bus namens Lachen, und anderntags wartest du auf den Bus namens Traurigkeit. Jedes Mal kommt der Bus, auf den du wartest. So steht es damit, siehst du das ebenso?

Gewiss, einige Busse überrumpeln dich. Du hast sie nicht erwartet, doch sie kommen. Sie könnten Namen tragen wie tod, Unfall, Schwierigkeit, und du steigst mit voller Gewalt in den Bus ein. Du konntest dich auf Busse namens Freude, Frohsinn, Schönheit im Voraus freuen, was auch gerade dir ein Vergnügen ist. In der Welt kommen massenweise Busse vor. Steige in die erwünschten Busse mit beiden Füßen ein, und belasse es dabei, dass die Busse, die du nicht möchtest, anhalten, sofern sie das sollen, du hast freilich nicht einzusteigen und dich hinzusetzen. Du kannst den Bussen zusehen, wie sie vorbeifahren, oder du steigst ein, ohne dich drinnen hinzusetzen, oder, falls du einsteigst, kannst du wieder irgendwo aussteigen.

Wer sagt denn, du habest in Bussen zu bleiben, in denen es dir aus ganzem Herzen nicht danach ist zu bleiben?

Heavenletter # 5377 – 14.8.2015   The Brotherhood of Life

Die Bruderschaft des Lebens

Gott redete …

Bei denjenigen von euch, die Himmelsbriefe übersetzen, ihr habt eine recht gute Vorstellung davon, wie  beispielsweise ein portugiesischer Übersetzer und ein französischer Übersetzer Teil eines Ganzen sind. Selbst wenn zwei aus dem Übersetzerteam niemals direkten Kontakt miteinander haben, arbeiten sie nichtsdestotrotz miteinander.

 Sofern zwei oder mehr Menschen einander simpatico sind, sind ihre Gehirnwellen geeint. Sie können bloß als Team arbeiten. Selbst wenn ihr euch nicht gewahr seid, als ein Team zu arbeiten, arbeitet ihr in jeder Hinsicht als ein Mitglied eines Teams.

 Gerade diejenigen unter Meinen Kindern, die glauben, sie müssten ganz unabhängig arbeiten, arbeiten nicht alleine.

 Sofern jemand auf einer verlassenen Insel belassen worden ist und über zahlreiche Jahre kein anderes menschliches Wesen gesehen hat, ist auch er nicht wirklich solo.

 Nicht bloß gibt es nicht einen einzigen, der von Mir getrennt ist, es gibt obendrein nicht einen einzigen auf der Erde, der nicht als Teil eines Teams mit anderen Menschen arbeitet, ob er dies nun bewusst gewahrt oder nicht.

 Dies ist die Bedeutung von: „Kein Mensch ist eine Insel.“

Zugegeben, es gibt Menschen, die sich als unabhängig sehen müssen. Nun, ihr Lieben, ihr könnt so unabhängig sein, wie ihr mögt, allein, ihr könnt nicht unabhängig sein vom Verbundensein mit Menschen, denn ihr seid miteinander verknüpft.

Lasst Uns einmal sagen, es gebe ein Team von zwei Pferden oder von zwölf Pferden, die eine Kutsche ziehen, oder noch mehr als das. Jedes Pferd zieht mit all seiner Kraft. Im Grunde zieht jedes Pferd allein. Jedes trägt seine Belastung.

Wir können dies einen Schritt weiter nehmen. Selbst wenn ein Pferd vor eine Kutsche gespannt ist, ist es allen anderen zugesellt, die dabei sind zu ziehen. Schaut her, dieses Leben ist eine Bruderschaft.

Die Drei Musketiere haben es mit einer größeren Anzahl als mit dreien zu tun.

Wenn du ins Live Theater gehst, und du siehst ein Stück, was du gernhast und was das ganze Publikum gernhat, und wenn dann, beim Fall des Vorhangs die Schauspieler sich verbeugen und die Zuschauer aufstehen und jubeln, bist du ebenfalls ein Part eines Teams. Du spürst das. Die Arbeiter von der Beleuchtung, und, falls es um ein Musical-Theater geht, der Choreograph des Tanzes und der Komponist der Musik und die Kostümdesigner und die Make-Up-Leute und sogar der Stückeautor und die ursprünglichen Mitglieder der Besetzung, die nicht mehr am Leben sind, sie sind ebenfalls Mitglieder der Besetzung, selbst wenn dies nicht gesehen oder nicht mit Gedanken bedacht wird.

Es geht immer mehr im Leben mehr vor sich, als ihr gewahrt.

Alles hat eine Schwingung, und du hast eine, und Schwingungen treffen aufeinander. Wo Liebe zugegen ist, da ist ein Schwirren von einer Einen Liebe.

So es sich auf das Einssein beläuft, von dem Ich rede, und gar dann, wenn du den Wunsch haben magst, von Mir getrennt zu sein, kannst du dich selber für separat erklären, allein, getrennt sein, das kannst du nicht, ganz gleich, wie du dich fühlst, und dies aus dem Grunde, weil Ich nicht von dir getrennt bin.

In Wahrheit ist niemand von anderen getrennt.

Einige Familien sind mehr wie im Theater, und einige liegen sich ständig in den Haaren. Und doch, selbst in Familien, die sich streiten, ist ein Band da.

Auch diejenigen, die sich des Theaterstücks nicht gewahr sind und dessen, wie es gemocht wird, haben ebenfalls an ihm teil. Sie kennen dessen Titel nicht. Trotzdem fallen einige Freudestrahlen auf sie.

Sogar bei Kriegsleuten auf gegenüberliegenden Seiten ist ein Band des Einsseins. Sie treten in das Schlachtgewühl alle gemeinsam ein, oder nicht?

Heavenletter # 5378 – 15.8.2015   Life Unwinds Its Spool of Thread

Das Leben rollt seine Fadenspule ab

Gott redete …

Hast du dich jemals gefragt, wenn du irgendwo anders geboren worden wärest, wie anders du und dein Leben hätten sein können? Was wäre, wenn du im Himalaya geboren worden wärest, wie würdest du dann aussehen? Was würdest du dann tun? Oder, wärest du irgendwo anders geboren worden, wie sähe es dann bei dir aus? Was wäre, wenn du bei anderen Eltern aufs Leben gekommen wärest, gar in der gleichen Stadt, gar in der Wohnung von nebenan, wie sähest du dann aus? Wie unterschiedlich könntest du dann sein? Und was wäre, wenn du zu einem anderen Zeitpunkt geboren worden wärest? Wärest du dann du oder sonst jemand?

 Schließlich und endlich, du wurdest bei den Eltern geboren, wo du geboren wurdest, in dem Land, in dem du lebst, zu dem Zeitpunkt, als du geboren wurdest, und du bist wie du bist, und du hast die Neigungen, die du hast.

 Jene Gegebenheit, dass es keine Zufälle gibt, hat deine Sicht zu wandeln. Du wurdest geboren oder adoptiert genau da, wo du sein solltest. Und du lernst hinzu und entwickelst dich just so, wie es dir zugedacht ist, dessen ungeachtet, wie sehr du dein Aufbringen schätzt oder nicht schätzt. Ich vermute, die Wertschätzung deiner Erziehung ist im Laufe des Lebens gestiegen. Vielleicht ja, vielleicht nein.

 Selbstverständlich hast du für deine Eltern ebenso Bedeutung gehabt, ob du nun sonnige Tage oder bewölkte Nächte mit dir brachtest.

 Hier nun, was Ich dir gerne sagen möchte. Es ist alles in Ordnung so. Wie du auch bist, wo du auch bist, was für Talente du auch hast oder nicht hast, du bist recht so. Und, dessen ungeachtet, wie du aufgebracht worden bist oder nicht aufgebracht worden bist, du entwickelst deine Talente unabhängig von Benachteiligungen, und du wirst deine Talente nicht entwickeln, unabhängig davon, ob du mit einem Silberlöffel im Mund geboren worden bist.

Es ist in der Welt nicht immer möglich, zu wissen, was ein Vorteil ist und was nicht. Etwas kann beides sein.

 Gleichzeitig gibt es etwas an dir, was du bist, unabhängig von irgendetwas anderem. Du kannst nicht deine Vorteile oder Nachteile für verantwortlich erklären. Du hast eine ziemlich großes Sagen dabei, wer du bist und wie du bist und was du als nächstes tust.

Allgemein wird gesagt, Ich wirke in sonderbaren und wundervollen Weisen. Nicht anders du. Also tue du dies auch.

 Das Leben von jedem ist unterschiedlich. Zwei Brüder im gleichen Haushalt sind sich sehr gleich, oder überhaupt nicht. Sie können vielleicht unvergleichlich verschieden sein, und doch sie sind Brüder, die auf wundersame Weise den gleichen Eltern entsprossen sind.

 Man kann sagen, jeder Aspekt deines Lebens hat dich beeinflusst, die Bücher, die du gelesen hast, die Lieder, die du gesungen hast, die Lehrer, die du hattest, die Lehrer, die du nicht hattest, deine Sprache, der Schnee, die Wälder, der Regen, die Dürren, die Berge, die Bäume, die Täler. Es ist da etwas, für das du dankbar bist, für das sonstwer nicht dankbar ist. Einerlei was, dein Leben obliegt dir.

 Man kann sagen, dass du deinem Los folgst, selbst wenn du womöglich keine Ahnung davon hast, was deine Bestimmung ist. Du folgst ungesehenen Anhaltspunkten. Ebenfalls kann man sagen, dass du dein Schicksal selbst bestimmst.

 Einige Meiner Kinder scheinen sich von frühen Kindheitstagen an gewiss zu sein, wie sie gerne in dieser Welt dienlich sein möchten. Und es sind da andere, die umherwechseln und sich unsicher sind.

 Hier Mein Punkt. Es ist alles gut. Du bist gut, so wie du heute bist. Das Leben rollt seine Fadenspule ab. Dein Leben kann sich über Nacht ändern. Es existiert kein Wissen davon. Es kann so sein, dass du dir einer Sache ganz gewiss bist, und dein Leben geht schlicht und einfach unentwegt so entlang, so wie es ist. Du kannst dir gar sicher sein, dass dein Leben gleichbleiben wird, und es ändert sich stracks vor deinen ureigenen Augen.

 Wie solltest du es wissen mögen können, dass dein Leben so ist, wie es vorgesehen ist, jetzt im Augenblick zu sein, oder dass dein Leben nicht so ist? Und morgen ist es vorgesehen, so zu sein, wie es morgen in Erscheinung tritt? Unabhängig davon wie viel du weißt, wie wenig du weißt, wie wenig die Welt weiß.

Heavenletter # 5379 – 16.8.2015   Light a Flame That Brightens the World

Entzünde eine Flamme, die die Welt erhellt

Gott redete …

    Du möchtest auf der Erde nicht neben dir stehen. Neben dir stehend, bist du verzweifelt. Du möchtest jenseits deines kleinen Selbst sein. Ja, komme darüber hinaus, welche Grenzen du auch immer für dich gesetzt hast. Du kannst den Weg über dich hinaus in die weit entfernten Räume des Universums gehen.

    Was kann dich zurückhalten? Was kann dich zurückhalten, deine äußeren Grenzen zu überschreiten, außer Zaghaftigkeit, Befürchtung, Scheu vor der eigenen Courage, Angst enttäuscht zu werden, Versagensangst, Angst sich lächerlich zu machen. Die meisten Menschen achten sehr darauf, was Andere über sie denken. Selbst das ist unerheblich, wer es ist, ob ein Fremder auf der Straße, ob ein harmloser Irgendjemand oder ein nicht so harmloser, der dich für weniger wert erachtet. Du brauchst nichts zu befürchten, wenn du deinen Sinn darauf richtest. Sag’s Mir bitte, wie lautet es, wovor du keine Angst hast, sobald du deinen Geist darauf richtest? Wovor fürchtest du dich?

   Natürlich möchtest du nicht dein Leben zugunsten von irgendjemand einrichten, hältst du denjenigen nun für  Treib- oder Strandgut oder für eine bedeutende oder achtenswerte Persönlichkeit. Du kannst die Leute gern haben, ohne ihnen gefällig zu sein. Betrachte all die Menschen der Welt, die ihre Entmutigung überwunden haben, die nicht locker ließen und einen Meilenstein setzten.

   Wer wagt es, zu sagen, daß du nicht das tun kannst, was du zu tun wünschst?

   Was bedeutet es, daß du mal schön auf dem Boden bleiben sollst, wie es nach Meinung der Welt zu sein hat? Was für eine triste Perspektive. Du kannst mit deinen Beinen jeden Tag in der Woche auf der Erde sein. Warum umherhumpeln, wenn du fliegen kannst?

   Vielleicht ist dies alles, was Ich heute sagen möchte. Vielleicht ist dies alles, was dazu zu sagen ist. Nun, Ich denke jedoch etwas weiter, damit du begreifst.

   Wenn du dem nicht nachgehst, was du dir wünschst, tut dies daraufhin jemand für dich? Der Nektar, den du aus dir selbst herausziehst, ist der süßeste.

   Diese Tatsachen könnten hier sein, damit du daraus etwas machst. Tatsächlich sind sie für dich da, aber du magst nicht danach greifen.

   Natürlich wird irgendeiner immer sagen, daß jemand anderer es tun wird, wenn du es nicht tust. Wahrscheinlich ja, doch was hat das mit dir zu tun? Aus dem gleichen Grund könntest du den ganzen Tag im Bett bleiben. Du könntest. Warum solltest du, wenn du aufstehen kannst? Du könntest sogar schweben.

   Jeder geht hin und wieder ein Risiko ein und verlässt sich nicht auf eine sichere Sache. Sichere Wetten gibt es wie Sand am Meer, doch erfreuen sie dich, wieviel genießt du sie? Erregen dich sichere Wetten? Hauen sie dich von den Socken?

   Wenn du gerade jetzt nicht etwas Erstaunliches versuchst, wann wirst du es denn tun?  Später? Warum später? Warum nicht jetzt? Was ist mit jetzt, gerade jetzt! Warum zögern?

   Natürlich musst du dir so etwas wie einen grossen Ruck geben, um die Macht der Gewohnheit hinter dir zu lassen. Tja.

   Heute reden Wir über Belebung. Belebe dein Herz. Belebe dein Leben. Belebe die Welt für dich selbst, und so belebst du die Welt für jedermann, der auf dem Planeten namens Erde lebt.

   Anstatt zu protestieren, entzünde eine Flamme die die Welt erhellt. Du wirst niemals wissen, was du imstande bist zu tun, wenn du dir selbst nicht die Erlaubnis gibst, einen Versuch zu wagen.

   Es kommt eine Zeit, wo es nicht genügt, über etwas nachzudenken. Es kommt eine Zeit, wo Tagträumen nicht genügt. Es kommt eine Zeit für dich, in der du mehr als halbwegs auf deine Tiefe triffst. Es kommt eine Zeit für dich, zu springen und wieder zu springen und höher und höher zu springen.

   Irdisch gesprochen, wie ich es sehe, bist du für eine Minute auf der Erde. Mache deinen Durchgang lohnenswert. Lohnenswert bedeutet, etwas auf den Weg zu bringen. Was möchtest du gerne angehen von dem, was du zurückgehalten hast?

   Gerade die Inangriffname einer Sache, die für dich etwas bedeutet, kann sich für die Welt lohnen –  oder auch nicht. Wenn du nie durch die erste Etappe gehst, wirst du nie erkennen. Wenn du eine Chance auf etwas hast, worauf wartest du noch? Auf Weihnachten? Auf den 4.Juli? Auf einen Glückstag?

   Dies ist der Tag, der vor dir steht.

Heavenletter # 5380 – 17.8.2015   Anticipate Greatness

Greife auf Größe vor

Gott redete …

 Zum einen Zeitpunkt hast du das Gefühl, dass du zu viel liebst, mehr als die Meisten. Du bist dir sicher, dass du weißt, wie es ist, zutiefst zu lieben, und dann, ist dein Herz oftmals verstimmt, ja gar angegriffen und fühlt sich betrogen.

Und dann zum nächsten Zeitpunkt verzweifelst du insgesamt daran, jemals wahrlich zu lieben. Du hast das Gefühl, du habest niemals geliebt, und du werdest es niemals kennen, wie lieben ist, so, wie es anscheinend andere Menschen tun, die glückliche Ehen haben und jeden Augenblick des Lebens um Vieles mehr auskosten, als sie in Bestürzung versetzt sind.

Du möchtest dir ungerne vergegenwärtigen, dass du nicht kennst wie lieben ist. Du möchtest nicht erkennen, dass du dir in den Augenblicken, in denen du glaubst, du liebest, einen blauen Dunst vormachst.

Dann sagst du ab und an zu dir selber:

„Sofern diese Welt, in der ich am Leben bin, in jeder Hinsicht ein Geschichten-Land ist, was ist dann bei dieser oder jener Angelegenheit von Belang? Was ist der Nutzen davon? Eine Geschichte mit einem Happy End, eine verpfuschte Geschichte oder eine zutiefst unglückliche Geschichte, was soll’s? Alles ein Traum.“

Ausgesprochen während du deine verzweifelten Fragen stellst und dein Leben bagatellisierst, weißt du, dass das Leben bedeutungsvoll ist. Es ist nur allzu belangvoll, denn Liebe ist der Heilige Gral, nach dem du aus der Tiefe, aus der Höhe und Breite deines Herzens heraus auf der Suche bist.

Du machst dir nichts daraus, falls am Leben alles eine Märchenerzählung ist. Wieso solltest du nicht ein Märchen leben können, aus dem Träume gemacht sind? Du musst das haben. Du musst das zum wenigsten ein Mal zu deiner Lebzeit haben, und unverzüglich.

Du kannst gut damit umgehen, wenn viele Andere diesen schönen und wundervollen Traum leben, bloß, du möchtest es ebenfalls. Dich dauern traurige unglückliche und bittere Menschen, die das Gefühl haben, das Leben sei an ihnen vorbeispaziert. Du hast großes Mitempfinden für sie, allein, du möchtest nicht, mit all der Macht Gottes in dir, eine von ihnen sein, obschon du fürchtest, es sei so.

Du bist dir gewiss, dass das Leben vorgesehen ist, mehr als Desillusionierung und Enttäuschung zu sein. Dein Leben lief am Wegesrand, und du bist, letztlich, desgleichen nicht alldas, was du sein wolltest.

Geliebte Kinder, denkt anders. Euer Leben hat Touchierungen des Himmels inne. Zum wenigsten als ihr sie durchlebtet, waren sie schön. Bloß später dann, hat das Leben die Wahrheit der Welt aus euch herausgewrungen, und ihr bliebt mit einem bitteren Geschmack im Mund zurück. Wie gerne ihr Liebe geben und empfangen wolltet. Ihr fühltet euch zurückgelassen, nachdem alles vorüber war, mit leeren Händen.

Weswegen hielt das Leben derartige Träume in die Höhe, wenn es dich dann im Stich ließ und alle deine Träume zerriss, so, als ob keiner unter ihnen ohnedies irgendwas ausmachte?

Vergangenheit los lassen und Träume los lassen sind zwei verschiedene Dinge. Lasse die Vergangenheit los und bewahre deine Träume just vor dir. Dein Leben ist nicht bestimmt, ein Blockbuster Film zu sein. In der Einfachheit des Lebens, da kommt holdselige Vergütung zu liegen.

Es war einmal, da rührte der Fund eines glänzenden Silbergroschen dein Herz, und du warst glücklich. Du warst einst arglos, und jetzt bist du womöglich zynisch geworden. Nimm Unschuld erneut zu dir, und gib Zynismus auf.

Der Unterschied zwischen dir jetzt und deiner Jugend ist, dass du in deiner Jugend Größe im Voraus bedacht hast. Du hattest recht. Es war rechtmäßig, Größe vorwegzunehmen, doch hast du Vorausgreifen fortgeworfen und dich an Enttäuschung gehalten. Du sagtest Enttäuschtwerden voraus und schlugst ihm mit offenen Armen entgegen, so als sei es eine großartige Freundin von dir. „Sieh her“, sagtest du.

Kultiviert Vorwegnahme, Geliebte. Begünstigt sie. Du greifst gerne voraus, und alsdann wird es an dir sein, in Empfang zu nehmen. Kleine Freuden sind gut. Bejahe kleine Freuden und platziere sie in deinem Herzen. Viele kleine Freuden sind gleichfalls groß. Wisse um dein Gutglück. Selbst wenn du geliebt hast und Verluste erlitten hast – du hast geliebt. Abgesehen davon, du weißt nicht was für Geschenke der morgige Tag bringt.

Heavenletter # 5381 – 18.8.2015   A Little Camera in Your Mind

Eine kleine Kamera in deinem Geist

Gott redete …

Die Chancen stehen gut, dass du Angriffe siehst, wo keine sind. Die Chancen stehen gut, dass du eher ein Bild aus deiner Vergangenheit vor Augen hast, denn ein Bild aus der Gegenwart, und dass du unbewusst auf das Bild, das du in deinem Geist siehst, und nicht auf das, was vor dir zu liegen kommt, reagierst. Die Person vor dir erinnert dich irgendwie an deine Mutter oder an deinen Vater oder an eine Schwester oder einen Bruder, der dich nicht zu schätzen wusste. Weiterhin fütterst du die vergangene Entweihung von dir an. Ein Muster tritt in deinem Leben auf, und es ist schwer zu erschüttern. Du verpflegst was einst war. Du suchst nach Gerechtigkeit vonseiten einer unwissenden Partei.

Andererseits – so etwa kann jemand etwas übel nehmen, was du sagst, und du stehst mit offenem Mund da – „Brrr…? Ganz bestimmt ging es mir nicht ums Beleidigen. Ich machte Sie nicht schlecht. So etwas war nicht in meinem Kopf. Keineswegs.“ Nun ist dir nach außer Acht gelassen werden zumute, weil der Mensch, mit dem du geredet hast, ein früheres Vergehen aus seiner einstigen Zeit auf dich umgesetzt und an dir etwas auszusetzen gehabt hat.

Und, im Gegenzug, wenn du dich angegriffen fühlst, ist deine Deutung ebenso weit von der Sache weg. Es ist gleichsam so – in deinem Geist existiert eine kleine Kamera, die die aktuelle Aufnahme mit einem in der Vergangenheit aufgenommenen Bild, welches gewesen war und nicht hätte gewesen sein sollen, überlagert.

Möchtest du zugeben, dass du hin und wieder zu rasch darin bist, Dinge für übel zu nehmen? Du bist imstande nachzuverfolgen, was deine Aufgebrachtheit auslöst. Was dich angreift, fällt in zwei bestimmte Kategorien, zumeist in Bereiche deiner Kompetenz.

Du wurdest einstmals ungerecht fehleingeschätzt, und nun erhebst du Anspruch auf einen Angriff, der auf dich gezielt habe, schlicht weil du soeben ein Echo in deinem eigenen Kopf vernimmst. Du selber bist der Bauchredner. Du hörtest eine Stimme in deinem Kopf. Du dachtest, du hörest sie rechtens, allein, du hast dir die ganze Zeit einen Streich gespielt.

Falls dir vor langer Zeit ein Elternteil zu verstehen gegeben hat, du seist nicht tüchtig, wow, dann bist du rasch im Hergang, dieser Tage jemanden in den Blick zu nehmen, der dir zu verstehen gibt, du seist nicht kompetent. Dein Geist klickt sich bei etwas weit zurück ein, bei etwas, was ziemlich weit zurück liegt. Meine Güte, nun immerhin trittst du am heutigen Tag für dich ein, und dementsprechend überreagierst du.

Sofern du wirklich auf jemanden stößt, der dich drangsaliert, hast du ihn nicht aufzuessen. Du hast der Person nicht den Kopf zurechtzurücken. Sie hat nicht dir das angetan. Womöglich ist sie dir eine Fremde, und du verargst es ihr in übler Weise. Du hast nichts zu erlangen.

Wie umständlich sind Worte, die du bisweilen vernimmst. Es wäre besser, dir ist es klar, dass du manchmal Äußerungen übelnimmst. Und sofern es die Person irgendwie darauf abgesehen hatte, dass du Reue aufzubringen habest, dann kannst du dir darüber im Klaren sein, dass sie auf dich reagierte, so, als wärest du jemand aus seiner oder ihrer lange verflossenen Vergangenheit, schier so, wie du das getan hast.

Heavenletter # 5382 – 19.8.2015   Infinite Infinity

Endlose Endlosigkeit

Gott redete …

Es gibt kein vor langer langer Zeit. Es gibt kein einstmals, denn es gibt Zeit nicht. Allein, Zeit ist in der Welt ungeheuer. Zeit schlägt die Gongs. Eingebildete Zeit wurde auf der Erde mit den Zeitmessern abgemessen, von den Tagen an, als die Boote über die Meere gerudert wurden. Stellt euch die ganze Energie vor, welche über die Meere in die Ruder gelegt wurde, sowie die mächtigen Wellen in der ausgedehnten Weite der See.

Die Zeit hat euch schwer über ihre Macht am Streiten. O! all die Energie, die ihr für das Anlaufen wider die Zeit aufwendet. Zeit ist nicht real, dennoch ruft sie eine Menge Energie aus euch hervor. Von dem Augenblick an, wo ihr aufsteht, seid ihr der Zeit hörig. Es ist gut, dass ihr beim Schlaf der Zeit zu entschlüpfen vermögt. Selbstverständlich gibt es in Wirklichkeit keine Zeituhr, die euch unter ihrer Fuchtel hat. Illusion hat euch unter ihrer Fuchtel.

Zeit regiert euren Tag mit einem Peitschenschlag. Jeder hat Acht auf die Zeit. Zeit und das Hasten und die Schlagzeilen peitschen euch in Unterordnung. Zeit ist der King.

Irgendwie seid ihr, draußen in der Welt, der Zeit ausgeliefert. Mittendrin in dem ganzen Herumrennen seid ihr am Altern, derweil die Wahrheit die ist, dass ihr alters- und zeitlos seid. Endlosigkeit setzt nicht mit dem Schlag der Zeit aus. Endlosigkeit ist jenseits von Zeit. Ihr seid über Zeit hinausgehend, bloß in der Welt seid ihr in ihr eingeschlossen. Es ist so, wie wenn Zeit euer Initiationsritus ist.

Es wäre so schön, wenn ihr einfach nicht durch die Zeit behindert wäret. Sofern ihr wissen müsst, wie viel Uhr es ist, wie gleichmütig wäre es da, euch nach dem Aufgehen und Untergehen der Sonne und der funkelnden Sterne und der Weiße des Mondes zu richten. Wie dicht ihr euch bei der Natur befändet. Ihr hättet keine Uhr zu kaufen und sie am Arm zu tragen. Ihr bräuchtet nicht in jedem Zimmer eine Uhr, um sicherzugehen, dass ihr gut in der Zeit liegt. Wieso kann Zeit nicht euch gemäß ticken, anstatt andersherum?

Wie kam es dazu, dass ein unsinniges Ding wie Zeit zum Boss geriet?

Gewiss doch, die Illusion von Zeit sagt auch den Pflanzen an, wann zu wachsen ist. Deren Uhr ist die Sonne, und der Regen kühlt die Sonne ab und bewässert das Land, sodass die Sonne den Regen wieder aufzunehmen imstande ist. Lasst uns Zeit als etwas anderes benennen denn als Zeit, damit ihr nicht ihrethalben herumzurennen habt. Das einzige Wort, was Mir einfällt, ist Endlosigkeit. Jedes Mal wenn ihr auf die Uhr schaut, ruft euch die Macht der Endlosigkeit ins Gedächtnis. Endlosigkeit bringt sich selber nicht zum Ticke-Tacken. Ihr seid nicht in einem Stück Zeit am Schwimmen. Ihr schwimmt in der Endlosigkeit.

Endlosigkeit ist euer natürliches Habitat. Endlosigkeit ist einem mehr wie Himmel zumute. Endlosigkeit kann nicht eingegrenzt werden, allein, im Himmel fliegt ihr auf den Flügeln der Unendlichkeit. Ihr seid mit Endlosigkeit verschmolzen. Ihr seid nicht von ihr getrennt. Ihr seid nicht scheinbar in kleine Teile zerschnitten, die der Zeit, jenem kleinen Drillmeister, zu gehorchen haben.

Zeit läuft, wie ein Zusatzteil, hinein und heraus. Zeit macht Anstalten, die Endlosigkeit zu unterbrechen. Was für einen Nerv die Zeit hat. Zeit ficht wider den Frieden der Endlosigkeit. Zeit schlägt die Türen zu, während Endlosigkeit Fenster öffnet.

Vielleicht habt ihr keine Vorstellung davon, wie sehr ihr nach Endlosigkeit schmachtet. Es gibt in der Endlosigkeit keine Fraktionen. Da ist Zeitlosigkeit. Zeit kann nicht in Endlosigkeit Eingang finden. Sie ist in der Endlosigkeit nicht einmal ein Schatten. Zeit kommt nicht einmal in die Nähe von Endlosigkeit.

Zeit macht eine Menge Lärm, während es Endlosigkeit still angeht, Endlos zu sein. Endlosigkeit macht keinen Laut. In der Unendlichkeit ist kein Aufruhr, und ganz bestimmt gibt es keine Scharmützel, kein Abzählen, kein Zur-Neige-Gehen, kein Horten, keine irgendgeartete Auftrennung, nicht einmal ein Konzept von Getrenntheit, denn in der Endlosigkeit herrscht alleinig Ist-heit, herrscht eine dergestalte Vollheit, dass ihr was sie angeht gedanklich auf Vollendetheit verfallen könntet, so, als existierte bei Endlosigkeit ein Ende – etwas, was nicht der Fall ist.

Wir könnten sagen, dass Endlosigkeit dich wie die Bounty Main flott hält. Wir könnten sagen, dass du in Endlosigkeit aufgekehrt bist, doch das ist es nicht ganz. Passender ist die Einlassung, dass es einzig Endlosigkeit gibt. Gleichwie du und Ich Eins sind, so sind Wir mit Endlosigkeit Eins. Endlosigkeit ist ES. Zeit nicht. 

Heavenletter # 5383 – 19.8.2015   In the Way You Step Out of the Ocean …

In der Weise, wie du aus dem Meer heraustrittst …

Gott redete …

Sowie eine Tat getan ist, kaust du da auf ihr herum, oder, rückst du dabei vor? Du weißt gut und gern, dass es darum geht, weiterzugehen, allein, dies ist leichter gesagt als getan.

Dir wurde, sagen wir einmal, vor dreißig Jahren ein Unrecht getan, und du hast es bis heute noch nicht los gelassen. Du hast dich unter Umständen an dieses betagte Vergehen gekettet, und hältst es warm. Es ist ein schwelender Ärger.

Handle es sich nun um etwas Wundervolles, was dir weiland passiert ist, und dieser Tage ist es das nicht mehr, oder, sofern es sich um einen grausamen Hieb handelt, der dir zugekommen ist, du kannst das nicht dauernd aufwärmen. Sofern du eine Wunde hast, stocherst du nicht immer an ihr herum. Du kannst durchaus vollauf recht haben, dass das, was geschehen ist, dir niemals hätte widerfahren sollen. Die Sache ist die, es ist passiert, und nunmehr musst du es los lassen und dich voran bewegen. Das Verflossene gehört nicht in deinem Inneren am Vibrieren gehalten. Lasse es los.

So wie du an einem wunderbaren Sommertag aus dem Meer heraustrittst, das ist es, wie du aus der Vergangenheit heraustrittst. Auf die Art kommst du heraus. Du trocknest dich ab, und danach gehst du nachhause oder eventuell irgendwohin zum Essen. Ganz bestimmt trittst du nicht immer wieder aus dem Meer heraus, gleichsam als wäre es ein Singsang oder ein Wiederholungsspiel im Fußball.

Sofern es einen Teil deines Lebens gibt, der dich nicht, sowie du daran denkst, glücklich belässt, wieso denn sich die Dinge dann unaufhörlich durch den Kopf gehen lassen? Und sofern es einen ungemein schönen Teil deines Lebens gibt und er nicht mehr das gegebene ist, wieso daran festhalten, was nicht mehr länger ist? Wieso es wiederbeleben, derweil es dich traurig stimmt? Warum möchtest du traurig sein?

Und für einen Jeden, der dieser Tage seine oder ihre Jugend hinter sich hat, warum sich nach jenen Tagen sehnen, als du eine Schönheit warst und man hinter dir her war? Du hattest jene Tage. Schenke ihnen Adieu-Küsse. Du hast dein wahres inneres Alter. Äußeres Alter dauert nicht an. Früher oder später wird das angezündete Streichholz ausgeblasen. Das Leben in der Welt kommt in Stücken daher. Das letzte Auto ist bloß für einen kurzen Zeitraum das letzte Auto. Eine jede Eiche war weiland ein Setzling. Die allerschönsten Vorhänge verbleichen in den Sonnenstrahlen. 

Es ist kein Geheimnis, dass alles in der Welt am Sich-Ändern ist und nicht gleich bleibt. Das Leben in der Welt ist ein Lichtspielfilm; es ist kein Standfoto.

Genieße die Sonne und finde Vergnügen an dem Mond und den glitzernden Sternen. Genieße es, ein Kind zu sein, und genieße es genauso, heranzuwachsen. Freue dich ganz einfach. Ernte die Freuden. Ernte ein, morgens aufzustehen, und ernte ein, abends ins Bett zu springen.

Im Leben befindest du dich auf einem Abenteuer. Freue dich an dem Abenteuer. Freue dich an der Sahara und genieße den Regenwald. Entwickle Interesse an allem im Leben, an Regen wie an Sonnenschein.

Du kannst die Dämmerung nicht aufhalten. Du kannst die Gezeiten nicht eindämmen. Heiße stattdessen die Dämmerung und die Gezeiten freudig willkommen. Du stehst dem Universum zu Diensten. Was immer dir das Leben hinreicht, nimm es. Sofern du jenes gerne hast, warum denn nicht? Sofern nicht, liebe es auch so. Dies ist dein Abenteuer.

Keine zwei Menschen leben das gleiche Leben. Für einen Jeden ist das Leben ein Mix. Du wirst dir etwa die Herein’s und Heraus‘ deines Lebens, die es gegeben hat, nicht wirst haben erklären können, und niemand, niemand weiß, was der morgige Tag bringt.

Sofern das Leben nicht die Weise zu Gehör bringt, die dir lieb ist, tanze zu dem Lied, das du magst. Die Sache ist die – tanzen. Du gibst nicht bei allem den Ton an. Ein dir unbekannter Troubadour kann singen. Dies kannst du wissen:

Zu jedem Zeitpunkt hat jemand das bei sich, was du wohl ein entzücktes Leben nennst, derweil dein Leben am heutigen Tag womöglich den Zauber unterhalb der Oberfläche aufweist. Morgen kann dein Leben ein Ehrentag sein und deine liebevollsten Träume können wahr geworden sein. Möchtest du just dagegen eingestellt sein?

Heavenletter # 5384 – 20.8.2015   A Thief in the Night

Ein Dieb in der Nacht

Gott redete …

Für die Wehs und Schmerzen in deinem Herzen ist die Zeit, ihren Abgang zu nehmen, da. Sage ihnen Lebewohl. Wofür denn hast du die fortwährenden Ach’s in deinem Herzen nötig? Aus welchem Grunde solltest du ein Weh dicht an deinem Herzen halten mögen, so als ginge es um dessen sichere Aufbewahrung?

Lasse Schmerz nicht weiter fortbestehen. Lasse ihn den Abfluss hinunter laufen. Stelle ihn von der Teilnahme frei. Gib ihm Heimaturlaub, oder kündige ihm insgesamt. Es gilt dir nicht ihn zu behalten.

Ich sage dir laut und deutlich, dass du nicht hier auf der Erde bist, um zu leiden. Du hast keine Ahndung nötig. Vonnöten ist, dass du jedweden Schmerz und jede Bestrafung los lässt, die du an dir gehalten hast.

Diese Pein in deinem Herzen ist so unbestimmt, du weißt nicht einmal, woher sie kommt, dennoch trägst du sie mit dir herum, und kehrst aber und abermals zu ihr zurück. Du hältst sie aus schlechterdings keinem erquicklichen Grund dicht an dir.

Selbst nach einem Augenblick überbordender Freude kehrst du zu der unsagbaren Beklemmung zurück. Vielleicht deckst du die Beklemmung mit zügigem Tätigsein zu, damit du sie nicht zu spüren hast. Du gießt Aktivität oben auf deine Beklemmung, um sie wegzuschließen, so, als würdest du Felsbrocken auf ihr platzieren, um sie dir untertan zu machen. Beklemmung umklammert dein Herz somit, und doch findest du dich mit ihr ab. Alle Felsbrocken auf der Welt schließen die Beklemmung und Pein nicht weg. Sie hängen weiter auf dir, so, als seien sie aussichtslos und könnten ohne dich nicht sein. Das stimmt, ohne dich als einen Angeschmierten können sie nicht existieren. Wo denn sollte dieser Schmerz existieren mögen, sofern du ihm nicht Gesellschaft leistetest?

Die Beklommenheit zuckt in deinem Herzen wie ein Drachen. Sie verzehrt dich. Süchtigkeiten jagen sie nicht fort. Bist du süchtig nach selbst-auferlegten Verwundungen?

Beklommenheit scheint jenen Platz in deinem Herzen zu eignen und wird dir von sich oder von ihrer Schwester, der Pein, keinen Frieden übermitteln. Wie sähe der Friede aus, sofern dich jene mitlaufenden Hofschranzen allein ließen?

Du hast Verdruss gehortet, und den Schlag deines Herzens eingeengt. Ich gab dir dein Herz zum freien ungezwungenen Schlagen. Ich schirrte nicht Beklommenheit an. Wer tat es dann? Wer schirrte Beklommenheit und ungemeines Leiden an und wies die besagten an, in deinem Herzen den Haushalt zu führen, und mithin zwingend deiner Freude in den Weg zu kommen? Lasse Liebe in dein Herz, nicht Drosselung.

Beklemmung ist eine Boa-Riesenschlange. Dein Herz ist für willkommen heißendes Umarmen, nicht für Beschränkung bestimmt. Du hast versucht, von dieser Schlange, die dein Herz quetscht, um ihm eine Niederlage beizubringen, wegzurennen. Du hast ein sehr starkes Herz, welches der niederdrückenden Besorgnis widersteht. Die Riesenschlange möchte den Atem aus dir herausquetschen.

Unter Umständen hast du diese Beklemmung wie einen Gürtel getragen oder wie einen finsteren Blick in deiner Miene.

Wieso kannst du sie anscheinend nicht los lassen?

Hier, was zu tun ist:

Lächle sie weg. Schenke ihr nicht so viel Beachtung. Renne vor ihr nicht weg. Verbirg dich vor ihr nicht. Lasse sie ganz einfach links liegen. Finde Vergnügen am Leben, der Haltung der Beklommenheit zum Trotz, ihre Aufmerksamkeit auf dich gerichtet zu halten. Ignoriere diesen Blutsauger. Er hat dir genug von deinem Leben weggenommen. Gib ihm nicht noch mehr. Ersetze Beklommensein durch Gewahrsein.

Gieße mehr Liebe in dein Herz. Daraufhin wird dieser ungeheuerliche Dummbartel auf die Wellen der Liebe gehoben und davongleiten. Vielleicht wird Beklommenheit in der Sonne vertrocknen. Einer Sache kannst du sicher sein:

Du hast keine Anhängsel nötig, die die Freude aus dir heraussaugen möchten. Derartige abermalige Plagen haben keine Angelegenheit, um sich bei dir einzuklinken. All dies ist nicht das Recht der Beklemmung. Es ist das Unrecht der Beklemmung. Beklemmung ist ein Eindringling, ein Dieb in der Nacht, der deine Freude zunichte machen, sie abhalten, sie ausmustern möchte.

Wirf jenes Beklommensein hinaus. Was für ein Trittbrettfahrer. Beklemmung lehnt sich dort in deinem Herzen zurück. Sie legt die Füße hoch, raucht eine Zigarre und lässt die Asche auf dein schönes Herz fallen. Sowie dieser Aufwiegler, Beklemmung oder Pein seines Namens, einmal seinen Fuß in die Tür bekommt, weigert er sich, los zu lassen. Er wird sich nicht aus dem Staub machen, deswegen musst du ihm den Rücken kehren. Gib diesem Aasgeier seinen Marschbefehl. Er tut dir nichts Gutes. Verweise ihn des Platzes. Rage über ihn hinaus. Du kannst das. Es ist dir angelegen, das zu tun. Ich werde dir helfen. Jetzt im Augenblick, hebe gleich an, neuerlich leichten Herzens und frei zu werden.

Heavenletter # 5385 – 21.8.2015   A Sailboat Sailing Across the Ocean Blue

Ein Segelboot, das über die blaue See segelt

Gott redete …

Sofern du in deinem Leben Frieden möchtest, kannst du ihn haben. Sofern du Unwetter haben möchtest – du kannst es haben. Du kannst haben, was immer du möchtest.

Du mochtest Mich. Du bekamst Mich. Lange bevor du um die Worte für das wusstest, was du dir wünschtest, wolltest du Mich, schlicht so wie Ich dich wollte, Der Du Mein Ureigenes Selbst bist.

Du kennst ein simples Wort wie Friede. Du kennst ein längeres Wort wie Gleichmut, welches die Ebenheit des Friedens meint. Du kannst zu dir herbringen, was immer du möchtest, sei es nun lang oder kurz.

Unter Umständen bedarf es mehr denn Erbitten, damit du bekommst, was du gerne möchtest. Was du unter Umständen zu tun hast, ist, den Bescheid darüber zu erteilen, was es denn ist, was du möchtest.

Sofern du Gelassenheit möchtest, sofern du das wirklich möchtest, sofern du dich wirklich für Frieden entscheidest zuungunsten von Emotionen und Drama, umso wahrscheinlicher ist es, dass du ihn haben wirst.

Sofern du das Auf und Ab haben kannst, kannst du mit Sicherheit ein ausgeglichenes Leben haben. Sofern du mehr Aufgeregtheit liebst als Stille, kannst du Aufruhr haben. Sofern du Stille mehr magst als Aufregung, wirst du Stille haben. Was möchtest du gerne? Was ist dein sehnlichstes Bestreben? Was immer du zu dir her rufst, kannst du haben. Es ist dein.

Sofern du mit einem Segelboot über die blaue See segelst, straffst du die Segel in die Richtung, in die du fahren möchtest. Wenn es dir nach Sturmböen ist, lehnst du dich in die Richtung. Wenn du Windstille haben möchtest, neigst du dich anders herum.

Hier, was du wissen musst: Die Kalme sind nicht Trübsinn. Hast du vielleicht gedacht, so sei es? Hast du vielleicht gedacht, ein Leben ohne Sturm und Drang sei gestelzt, sei langweilig und halbherzig? Nein, keinesfalls. Ein derartiges Leben wird belebend und mitreißend sein. Mit solch einem Leben werden große Wunder einhergehen.

Was möchtest du? Es kann sein, du möchtest gerne alles, oder das, wonach es dir ist, während du es möchtest.

Eventuell gibt es einen Punkt, Geliebte, an dem ihre eine Entscheidung fällt, und in der Folge geht euer Leben eurer Entscheidung hinterher. Möchtet ihr unverfrorene Sensation, oder liegt euer Trachten auf schlichter gediegener Freude, die rührt und zur selben Zeit euer Herz abstimmt? Ist es euch lieber, von einem Kliff herunter zu hängen oder mehr an euren Nägeln herumzubeißen, denn ihr Gelassenheit möchtet? Gelassenheit trägt eine andere Art Freude bei sich, tiefer und weiter, vielleicht ausgiebiger, als ihr derzeit imstande seid, es euch vorzustellen.

Gleichmut ist nicht karg. Sie ist nicht leer. Gleichmut ist voller köstlicher Verwundertheit. Sie ist kein wilder Ritt. Sie ist keine Achterbahnfahrt, allein, eine Fahrt ist sie.

Vielleicht bittest du Mich um Frieden, zur selben Zeit wie du wilden Schrittes auf und ab gehst. Du weißt, wovon Ich soeben rede. Womöglich ist es dir nicht nach Umschwung. Womöglich möchtest du gerne, was du gehabt hast, selbst dann wenn du davon bestürzt bist.

Friede bedeutet nicht flaue Farben. So wie die Blumen, Friede kommt in allen Farben. Friede ist kein graubrauner Wollstoff. Nicht alles Geräusch ist Musik, allein, Musik kann in allen Klängen daherkommen. Im Frieden liegt Vitalität. Im Frieden ist Ansporn, allerdings, Friede ist nicht dröhnend, nicht lärmend. Friede ist ein Fest, indes keine wilde Party.

Schau her, Ich bin hier. Ich bin nicht scheu. Tanze mit Mir.

Harmonie ist erfrischend. Ihr habt nicht Champagner zu trinken. Ihr braucht keinen auf Touren gebrachten Motor. Ihr habt nicht zu erschauern oder zu erbeben. Ihr habt nicht den Weg über die Stromschnellen zu nehmen. Ihr könnt in einer Lagune schwimmen gehen. Ihr braucht keinen Tiermotivdruck an euch. Eine einzelne Farbe kann ausreichend sein. Ihr habt nicht jemandem vom Hocker zu hauen. Ihr könnt Stille hegen. Ihr habt nicht alle eure Karten auf ein Mal auszuspielen.

Ruft euch ins Gedächtnis, dass es in Wirklichkeit keine Zeit gibt, und dass es demzufolge nichts gibt, mit dem ihr Zeit aufzufüllen habt. 

Heavenletter # 5386 – 22.8.2015   Happiness Is a Gentle Stream of Loving Yourself

Glücklichsein ist ein sachter Strom des Liebens deiner selbst

Gott redete …

Sobald du glücklich bist, veranlasst du dein Glücklichsein, und du bejahst es. Ich rede von einem sanften Strom des Glücklichseins, nicht von einer herumtollenden Gezeiten-Woge. Allzu viel Glücklichsein die ganze Zeit könnte dich verschleißen. Ja, sachtes Glücklichsein ist gut, ein gelinder Strom, dich selber zu lieben.

Unglücklichsein scheint dich heimgesucht zu haben, allein, überdies hast du des Öfteren Unglücklichsein als deinen Gast akzeptiert. Ganz sicher, Unglücklichsein kommt und geht, indes ist dir ein steter Fluss des Empfindens tiefen Unglücklichseins nichts gänzlich Fremdes.

Setze Glücklichsein mit Liebe gleich. Setze Unglücklichsein mit Entbehrung von Liebe gleich. Gib der Liebe statt, Minute um Minute von deinem Herzen her zu strömen, und gib ihr statt, dort hinein zu strömen, woher sie Minute um Minute kommt – und, ja, du bist glücklich.

Wer reden nicht von dramatischer Liebe. Wir reden von einer simplen Liebe, die am Strömen ist. Die Liebe hat keinen Namen zu haben. Daherströmende Liebe ist alles, was du bedarfst, um dich als glücklich zu bezeichnen. Schlicht jene kleinen simplen Momente beispielsweise, wie diejenigen, wann du die Computer-Tasten unter deinen Fingern spürst, wie sie mit deinen Worten einhertraben, oder wann du schläfrig bist und dir die Augen reibst, oder wann du geradeeben mal das eine oder andere bist, dessen du dir gewahr bist.  

Momentan könntest du ein Rollo hochziehen und aus einem Fenster blicken. Momentan könntest du dir den Sonnenaufgang anschauen, oder den Sonnenuntergang und wie Sterne herauskommen, du könntest dir ein vollkommenes Rund des Mondes und die Herrlichkeit Gottes, Die am Himmel am Funkeln ist, ansehen.

Jene kleinen Momente, über das Universum vervielfältigt, können dein Glücklichsein ausmachen, weil du jene Momente liebst.

Selbst so dich Geräusche in der Nacht nerven, nächtliche Geräusche versehen dich ebenfalls mit Freude. Sowie man schlicht darüber nachdenkt – quäkende Hupen, oder Insekten, die zirpen – das ist nicht von Belang. Etwas ist dir kostbar.

Am Ende des Tages, wenn alles vorüber ist – was für Laute und Anblicke sind dir da nicht wertvoll?

Jemandes Räuspern könnte dich belästigen, allein, mitten im Hüsteln teilt ein Menschenwesen die Welt mit dir, unterdessen er sich räuspert, und dieser Augenblick, dieser Augenblick einer Zeit und schier einer Zeit ist in seinem Kern rasch am Vorübergehen und kostbar und gehört nicht weggeworfen.

Ja gar, das Ehepaar von nebenan kann sich lautstark in den Haaren liegen. Der Lärm der Auseinandersetzung ist nicht edel, dennoch ist selbst Sich-Streiten Leben, und ist es Leben am Sich-Rühren, und, falls heute der letzte Tag ist, wo du nachgerade lautes Streiten zu Ohren bekommen kannst, könntest du schlagartig nach Luft ringen angesichts dessen Kostbarkeit, denn dieser Ton ist ebenfalls Part des Lebens gewesen. Dieser Ton gibt zu erkennen – jemand kümmert sich eine Menge um etwas.

Bedenke das. Du lebst in einer Welt, und du hast sie mit Allen gemein und teilst sie. Du teilst das Leben. Du bist dem Leben verpflichtet. Räume es ein – – was für ein Wunderwerk.

Einst existiertest du nicht, wie du dich derzeit zu existieren kennst. Einst warst du nicht ein Zwinkern in deines Vaters Auge. Einst warst du ein Säugling. Einst warst du mit einer hölzernen Spule zum Spielen glücklich. Nun bist du ein Erwachsener, und irgendwie hast du deine Fröhlichkeit weggelegt und sie gegen trübe Ernsthaftigkeit eingetauscht. Gleich welchen Preis du für Ernsthaftigkeit zahlst, es ist kostspielig.

Du kannst zur selben Zeit ernsthaft sein und Freude haben. Wieso denn nicht? Alles was es dafür braucht, ist sich im Leben einklinken, so wie es kommt. Schlicht so wie du einen Foxtrott oder einen Mambo tanzen und mit einem der zweien oder mit beiden durchaus glücklich sein kannst, ebenso kannst du mit einem der zweien oder mit beiden unglücklich sein. Wessen Entscheid ist das? Beim Leben gilt es dir, Wahlen zu tätigen. Du bist Leben, und das Leben ist dir immerhin unaufhörlich leicht erhältlich.

Falls du wüsstest, dass Schnitter Tod morgen um 3 Uhr vor der Tür stehen wird, wie wertvoll könnte dann der morgige Tag sein? Es könnte sich um einen regnerischen düsteren Tag handeln, und er wäre dir ungemein kostbar. Alle diese kleinen Momente, die einen Tag ausmachen, sind fürs Glücklichsein hinlänglich.

Ist es zu viel, dass Ich euch bitte, glücklich zu sein?

Wischt eure Tränen ab, und seid in jedem Fall glücklich. Was habt ihr denn einzubüßen, es sei denn Unglücklichsein?

Heavenletter # 5387 – 23.8.2015   Recognition of Love

Eingestehen von Liebe

Gott redete …

Es ist nicht genau so, dass die Welt mehr Liebe nötig hat. Die Welt kann mehr Anerkenntnis von Liebe gebrauchen.

Liebe ist, zerdrückten Kartoffeln gleich, zerquetscht worden. Wieso es nicht mit Liebe in ihrem herausragenden Zustand zu tun haben, wie sie vom Himmel die Rutsche herunter kommt? Liebe, ganz rein, Liebe, nicht niedergedrückt.

Lasse Liebe für sich. Lasse Liebe sein. Der Liebe hat nicht angesagt zu werden, wie sie auszusehen hat. Sie hat nicht fabelhaft zu sein. Du hast dich selber nicht auf Fantastischem flott zu halten. Die Sache ist die, dass du das Gefühl hast, das reale Leben sei schmutzig und nicht so hübsch. Lasse die Liebe deinem Herzen die Freude sein.

Hier die Sache: Du hast Liebe nicht zu ernstlich zu nehmen. Liebe kann just Liebe sein. Du kannst liebevoll sein. Du hast dich nicht nach einem Feuerwerk umzutun. Sieh nach einem pulsierenden Herzen, welches Freude hat am heimischen Herd eines warmen Herzens.

Heil dem Herzen, welches seinen Platz in der Welt kennt. Wo ist des Herzens Platz? Wieso denn, der Platz ist überall. Liebe hat nicht knallig oder spektakulär zu sein. Liebe kann simple althergebrachte Liebe sein. Sie hat nicht verblüffend zu sein. Sie kann gar eine ganz alltägliche Art Liebe sein. Sie kann entgegen genommen werden, wie ein Tag entgegen genommen wird. Liebe kann zugewendet werden, und Liebe kann angenommen werden. Liebe ist für alle, nicht bloß für auserlesene wenige.

Liebe bedarf keiner Ausschmückung und äußerlicher flitterhafter Dekoration.

Hier – wie lieben geht: Just jetzt im Augenblick ist wie lieben geht. Finde jene Spur der Liebe in deinem Herzen und verstreue sie rund herum. Händige sie aus. Es ist genug für Alle da.

Liebe hat nicht dramatisch zu sein. Habe Vergnügen mit der Liebe. Lasse Liebe überall abprallen. Liebe hat es nicht nötig, einer Gussform Folge zu leisten. Alles, was Liebe zu tun hat, ist, zu sein. Es gibt wirklich keine Bücher, in denen du über Liebe nachzuschauen hast. Beseitigt eure Beschränkungen auf der Liebe, welche unablässig in eurem Herzen ist. Lasst Liebe unvorhersagbar sein. Lasst Liebe sein, was sie ist, derweil sie ist. Liebe ist keine anwaltliche Sache. Liebe ist eine Gabe, die dir zugewendet ist, um sie wegzugeben. Entspanne dich über Liebe.

Liebe hat nicht die Liebe deines Lebens zu sein. Vielleicht hast du zu viele Filme gesehen und zu viele Liebesromane gelesen. Wie wäre es denn mit einiger aus dem reellen Leben gegriffenen Liebe? Wie wäre es denn, in diesem Augenblick Liebe zu machen und danach im nächsten das gleiche? Wie wäre es, Liebe sein zu lassen?

So wie du deine Stimme pflegen oder Joghurt züchten oder das Wort Joghurt aussprechen kannst, bist du imstande, Liebe zu fördern. Liebe ist nicht kunstvolle Stickarbeit. Liebe kann genauso schlicht und einfach einen Saum aufnehmen sein. Liebe kann eine alltägliche Sache sein. Liebe heute. Liebe, gleich in welcher Größe oder Schattierung sie eintrifft. Definitiv, Liebe hat kein schickes rotes Auto zu sein.

Genauso wenig ist es nötig, dass du Liebe definierst oder verpackst. Lebe Liebe. Vergiss Liebe ganz einfach nicht, und vergiss nicht, dass Liebe nicht gar so persönlich genommen gehört. Liebe hat nicht Standing Ovations oder ein Kraftakts-Rekord zu sein.

Liebe kann wie ein Schluck Wasser sein. Sie muss nicht folgenschwer und jeglicher früherer Liebe unähnlich sein. Sie hat nicht vorhersagbar zu sein. Liebe ist die ganze Zeit hier, hier direkt vor dir. Dass du sie unter Umständen nicht siehst, das ist eine Sache. Sieh dich eifrig nach Liebe um, so wie du das mit der eingehenden Post tun kannst, und teile sie unter allen.

Wisse, dass Liebe dein ist. Du hast sie, und Liebe saust über die Welt und nimmt dich dabei mit. Du bist für Liebe bestimmt. Du wurdest geschaffen, um des Andienens von Liebe, um des Inempfangnehmens von Liebe halber, und um Liebe sein zu lassen, was sie ist, sowie sie es ist. Liebe ist nicht angelegt, zeitlich anberaumt oder für einen Regentag aufgehoben oder nur zu gewissen Gelegenheiten hervorgezogen zu werden. Lasse Liebe nicht ein ernstliches Unterfangen sein.

Lasse Liebe wie zwei Pferde sein, die gemeinsam einer entzückenden Kutsche vorgespannt sind. Dann und wann tänzeln die beiden Pferde. Manchmal sind die zwei schlicht Seite an Seite, und das ist hinreichend.

Heavenletter # 5388 – 24.8.2015   Ego Makes Great Promises

Das Ego macht große Versprechen

Gott redete …

Wie schön das Leben ist, sobald sich das Ego aus dem Weg schafft. Wer braucht das Ego? Das Ego regt auf und behelligt. Es ist wie ein Strohkopf. Dann und wann vergisst es die Vorsicht. Das Ego ist wie ein Schlepper, der auf sich selber und seine ausgefuchsten Tricks stolz ist, derweil es dich, zu deinem Bedauern, belässt, der Dumme zu sein.

Nimm das Ego anderer Leute nicht in einer rügenden Weise her, unterdessen du dein Ego wie einen Inbegriff von Tugend hochhältst, ziemlich so wie ein Western Sheriff alter Schule, verpflichtet und bestimmt, ein selbstgerechter Amtsvertreter von hoher Moral zu sein und all die schlimmen Kerle hinter Gitter zu bringen.

Selbst Bösewichte sind jemandem gute Kerle. Jeder war einst ein Wickelkind. Jeder war einst unschuldig.

Hier die Sache. Das Ego liebt nicht. Es grinst. Es ist ein Alleswisser. Es spielt ein grausames Spiel. Es ist nicht wirklich dein Ego, das begreifst du. Das Ego schiebt sich seinen Weg hinein und möchte, dass du glaubst, dass es dein Beschützer und für dich lebensnotwendig ist. Das Ego rückt sich selber ein. Geliebte, das Ego ist der Bösewicht. Es verzeichnet sich selber. Das Ego mag ja herzlich sein, dennoch ist es nicht lauter. Es dreht die Dinge herum. Es ist so eine Art „Nur dann, wenn“-Typ.

Das Ego legt einem nahe:

„Nur dann, wenn Soundso höflicher ist, könntest du glücklicher sein. Wie die Dinge liegen – wie kannst du da glücklicher sein, solange Soundso dich nicht bewundert, oder, schlimmer noch, solange Soundso so irrwitzig ist, schlecht von dir zu denken. Ich, das Ego, werde dir beistehen, in der Welt an deine rechtmäßige Stelle zu gelangen. Ich werde dir helfen, so respektiert zu werden, wie du respektiert gehörst. Ich werde darauf sehen, dass dieser fehlgeleitete Denker dich würdigt, dich wertschätzt, dich beachtet, ja gar dir huldigt. Er ist anmaßend. Ich werde darauf sehen, dass es dieser Ruinierer deines Glücklichseins nicht mehr länger wagt, dich für mängelbehaftet zu befinden. Er wird sich selber für mängelbehaftet finden. Er wird sich selber für gut und für mängelbehaftet finden. Ich werde ihn dir zuliebe in Entzücken versetzen. Gib mir dazu Bescheid.“

Das Ego hat sich noch nicht an die Arbeit begeben, dennoch fällst du jedesmal auf die Bramarbasiererei, auf den gequollenen Kopf und auf große Töne des Ego herein. Das Ego arbeitet nicht dir zuliebe. Es liebt es, Dinge aufzuwirbeln. Es kann Purzelbäume schlagen, und auch so ist es dir schlechterdings von keinem Nutzen. Das Ego ist ein Anti-Held.

Der Fakt ist der, dass das Ego ein Aufwiegler, ein Problememacher, ein Schwindler ist. Ich möchte dir zum Ego folgendes sagen:

Da Ego macht gute Versprechen.

Allein, das Ego löst seine Versprechen nicht ein. Natürlich nicht. Es ist nicht dazu in der Lage. Und, nebenbei gesagt, falls es sie einlösen würde, würde es in seinem Kielwasser größeres Unglücklichsein herumstreuen. Es wird zu seiner Zufriedenheit Schläge verteilen. Du möchtest nicht einmal, womit dein Ego prahlt, es könne es beschaffen. Das Ego kann bloß Herzeleid überstellen. Darin ist es gut. Es ist ein Naturtalent.

Das Ego kann bloß betrügen, lügen und stehlen. Es wird jemandes guten Namen fortnehmen und den deinen beschmutzen. Es wird zusehen, dass dein Gewissen dich behelligt, und du wirst deine Augen abwenden mögen. Last Uns offen reden. Das Ego ist für dich einfach keine gute Gesellschaft. Bekomme es los.

Das Ego ist energisch, daran besteht kein Zweifel. Es veranlasst Gefechte. Möchtest du wirklich gerne ein Krieger sein? Möchtest du wirklich gerne ein Rabauke sein, der immer seinen Willen bekommt? Möchtest du dich wirklich aus einem Kartenstapel mit eingeschmuggelten zusätzlichen Karten ergeben sehen?

Wähle zwischen dem Ego und Mir. Für beide von Uns ist auf diesem Planeten kein Platz. Ich existiere. Du und Ich existieren. Wir existieren als Eins. Das Ego ist Uns entgegengesetzt. In der Welt überkommt Vorspiegelung, und das Ego gehört zu den Heuchlern. Es gehört zu den besten Heuchlern. Es kann allerdings mit seinen Abzweigungen nur so lange davonkommen.

Niemand leistet dem Ego auf Dauer Folge. Das Ego weiß einfach ganz gut, wann es sich aus diesem zänkischen Feldzug herauszuziehen gilt und wann es dich auf dem Trockenen sitzen lässt. Du wirst für das Ego den Kopf hinhalten. Es wird sich abseilen, während die Dinge gut laufen. Es wird nirgends zu finden sein, freilich kannst du dir sicher sein, dass es irgendwo an der Seitenlinie zum Vorschein kommt und sich vor Schadenfreude ins Fäustchen lacht. In der Tat, das Ego macht in der Welt einen Unterschied. Es richtet verheerenden Schaden an und kneift vor dem Gefechtsgetümmel.

Sofern du das Ego aufgefunden und zur Rede gestellt hast, könnte es ohne Weiteres sagen:

„Wer? Ich?“

Es wird niemals seine Doppelzüngigkeit zugeben. Und du glaubst dem Ego weiterhin. Will sagen, eine Zeitlang wirst du das tun, und mithin hältst du den Kopf für das Ego hin.

Heavenletter # 5389 – 26.8.2015   The Keeper of Truth

Der Hüter der Wahrheit

Gott redete …

Welche sind die angesammelten Verständnisse, die Ich euch aber und abermals übermittle?

Meine Rede ist, die Vergangenheit und frühere Auffassungen los zu lassen. Ich sage, das Herz zu öffnen. Ich sage, dir selber gegenüber treu zu sein – zu sein Wer Du Bist, und mithin Freude hervorzubringen und die Welt empor zu heben. Ihr seid Meine tief empfundene Gabe an die Welt.

Lasst Uns diese Anschauungen ein weiteres Mal durchsehen: Kehrt euch von der Vergangenheit ab. Öffnet euer Herz, just so wie die Sonne den Tag begrüßt. Seid euch selber treu. Seid Wer ihr seid ohne hochtrabende Beinarbeit. Seid euer eigener Ratgeber. Erschaffen ist euch selber wiedererschaffen und neu sein, einerlei wie lange ihr etwa am Leben seid. Es gibt ein weiteres Ansinnen. Wie lautet es? Es wird sich Mir später wieder zuwenden. Seht euch nach ihm um.

Seid großherzig mit all jenen, die ihr als Andere bezeichnet, denn sie sind euer ureigenes Selbst. Wahrheit ist weitaus mehr als informierendes Angaben-Machen. Ihr habt bereits mehr Angaben, als ihr wisst, was mit ihnen anzufangen ist.

Ihr könnt euch Angaben merken, so wie ihr euch Gedichte ins Gedächtnis einprägen könnt, und die Schwingung / das Bewusstsein / der tiefe Sinn sickert in euch ein und hallt in euch wider.

Sowie ihr zum ersten Mal davon hört, großherzig zu sein, sowie dies in eurem Geist ein frischer Gedanke ist und sowie dies in eurem Sinn eine Einsicht anfacht, denkt ihr eventuell: „Ich wusste das nicht. Nun begreife ich es. Ja, eine Einsicht ist überkommen, und ich erkenne die Reichweite von Freigiebigkeit.“

Nunmehr ist euch in euren Gedanken Großherzigkeit eine gute Sache, allein, ihr werdet diese Wahrheit eher nicht voll und ganz erfasst haben. Falls ihr euch immer noch über Großherzigkeit Gedanken zu machen habt, habt ihr sie noch nicht erfasst.

Dass euer Geist nun Großherzigkeit als etwas Förderliches begreift, bedeutet nicht, dass ihr automatisch in dieses große Reservoir in euch tunkt. Alte Gewohnheiten reichen tief.

Großherzig sein hat nicht etwas zu sein, was ihr beschließt, selbst so zur gleichen Zeit ein Gewahren von Großherzigkeit sowohl nicht immer bedeutet, dass ihr über euch hinwegseht, als auch nicht immer bedeutet, dass du, insofern als du dir keine Beachtung schenkst, ein besserer Mensch bist. Großherzig sein geht nicht so sehr um dich oder um dich gar als ein Konzept.

Dein Geist kann sicherlich irgendwo in deinem Inneren an den rechten Worten haften bleiben, allerdings ist es allgemein gesprochen dein Herz, welches der Hüter der Wahrheit ist, von woher die Wahrheit in dein Seien einverleibt werden kann und von woher du sie tatsächlich auslebst, schlicht so, wie du, wenn du Durst hast, dir ein Glas Wasser hernimmst. Du machst dir darüber keine Gedanken. Du hast kein Schild vor dir zu haben, was besagt:

„Wenn du Durst hast, dann erinnere dich, dass du ein Glas Wasser zu dir nimmst.“

Ein sehnliches Verlangen, großherzig zu sein, ersteht auch dann, sowie nach ihm ein Ruf zu vernehmen ist.

Natürlich ist es manchmal hilfreich, sich zu entsinnen, großzügig zu sein. Allein, euer Sein ist nicht genau etwas, dessen ihr euch erinnert. Ihr seid Seiend. Ihr seid ES. Besser denn euch selber Großherzigkeit ins Gedächtnis rufen, wird Großherzigkeit schlicht von euch her mit dem Strömen beginnen, so natürlich wie ein Bergfluss. Also, okay, ja, sofern du es nötig hast, erinnert zu werden, hast du es nötig, erinnert zu werden. Das ist gut.

Der Tag wird kommen, wann Großherzigkeit, ohne Gedächtnisstützen, ohne einen Gedanken, zu einem natürlichen Strömen eures lauteren Herzens gerät, nicht anders wie einen ein Lachen überkommt. Ihr lacht nicht auf Anforderung hin. Lachen kommt ganz natürlich daher. Sich großherzig fühlen kommt schlicht natürlich daher.

Großherzigkeit wird zu einer Denkart, und sie ist natürlich und wohltuend. Großherzigkeit kommt schier natürlich daher, schlicht so wie euer Bewusstsein am Wachsen ist. Sie erhebt sich aus eigener Kraft. Sie wird nicht debattiert. Sie kommt, ohne dass was sie angeht Bitten ausgesprochen werden. Sie kommt, weil dein Herz einfach das Verlangen hat, diesen Weg zu nehmen und keinen anderen. Dein Herz wird sich eher nicht gewahr sein, es sei ihm großherzig zumute, aus dem Grunde, weil ebendies das ist, was dein Herz gerne tun möchte, gleichsam wie du ein Fenster öffnest, wenn es dir nach einer Brise ist.

Nicht-freigiebig sein wäre einen natürlichen Impuls in dir selber ersticken. Nicht-freigiebig sein wäre einen falschen Ton singen. Nicht-freigiebig sein wäre dich selber niederdrücken.

Freigiebig sein ist das tun, was du gerne tun möchtest.

Oh, ja, natürlich, es war Liebe, die Ich – weiter oben – vergessen habe lobend zu nennen.

Heavenletter # 5390 – 27.8.2015   The World as an Amusement Park

Die Welt als ein Erlebnispark

Gott redete …

So es denn keine Zeit gibt und so du dir darüber wirklich im Klaren wärest, wohin würde sich da Panik verziehen? Woraus wäre sie gemacht? Wo wären da Wutanfälle? Was würde da für immer und ewig Zeit brauchen oder überhaupt keine Zeit? Was könnte dringlich sein? Was könnte verhängnisvoll oder schwerwiegend sein? Wo käme Zwietracht zu liegen? Ohne Zeit und Raum, was könnte da existieren und wo könnte es untergebracht sein, es sei denn in Endlosigkeit und Ewigkeit. Raum ist ein armseliger Endlosigkeitsversuch, Zeit ist ein armseliger Ewigkeitsversuch, dennoch brauen sich Zeit und Raum in der Welt ungemein zusammen, welche zweifelsohne illusionistisch ist.

Falls Ich die Frage aufwerfe, wo Zeit und Raum existieren können, lautet die zutreffende Antwort: Nirgendwo, denn sie existieren nicht. Zeit und Raum sind wie eine Welt, hergestellt aus illusorischen Zahnstochern, die vertikal und horizontal zu liegen kommen, wohingegen horizontal und vertikal nicht existieren.

Was ihr indessen als Zeit und Raum wahrnehmt, ist die gleiche Nichtsheit, bloß von unterschiedlichen Winkeln her gesehen. Sofern es keinen Raum gibt, keine Materie gibt, was könnte dann die Sache sein? Wodurch könntet ihr da blockiert sein? Was könnte euch zurückhalten? Was könnte nicht freifliegend sein? Wie könnte da Angeheftetsein existieren, und wie könnte da Freisein nicht existieren? In was für einer Schraubzwinge könntet ihr euch befinden? Was könntet ihr finden oder verlieren? Nichts. Überhaupt nichts.

Da wäre Bewusstsein das gegebene, und jenem wären keine Beschränkungen zu Eigen.

Da wäre Essenz, und da wäre Einssein. Da wäre kein Ding, hinwiederum wäre alles Liebe. Ihr wärt Liebe, und ihr wärt Liebe, entfesselt, und unwiderstehliche Liebe, so wie Sterne in die Dunkelheit hineinknallen. Dunkelheit existiert bloß als illusionäres Trugbild in der Welt.

Es könnte zu keinen Beschränkungen kommen, die euch auferlegt sind. Es gäbe für euch nichts zum Erinnern, so wie ihr erinnern begreift, und nichts zum Vergessen, so wie ihr vergessen begreift. Ihr würdet euch nicht wegen etwas verbunden fühlen. Es gäbe keine Verpflichtetheit, kein Schuldigsein, kein Eignen. Es gäbe nichts zum Berichterstatten.

Worin würde Wasser geborgen? Und durch was für Siebe würde Sand hindurchschlüpfen?

Für huldvolle Gnade gäbe es keinen Bedarf. Es gäbe keine Not dafür, keine Illusion einer Not dafür, denn es gäbe keine Barrieren. Falls die Vorstellung von Gefängnissen aufkäme, gäbe es keine Gitter. Was an Verträgen würde abgeschlossen, und was an Verträgen würde gebrochen werden?

Einzig in der Welt existiert Illusionistisches. Erhältst du eine treffendere Vorstellung davon, was Illusionistisches ist? Alles, was nicht das Wahre ist, ist Illusion. Illusionäres ist verästelt, und Wahrheit ist simpel.

Nichtsdestotrotz gibt es nichts als Wahrheit. Wahrheit alleinig ist. Liebe ist. Freude ist. Einssein ist Wahrheit. Existenz ist Wahrheit. Leiber sind nicht Wahrheit. Körper sind nicht dauerhaft. Sie sind nicht einmal Lehm oder Staub. Ah, aber ja, Körper werden für wahr befunden und geliebt.

Die Welt ist ein Vergnügungspark, scheinbar angefüllt mit Ausfahrten und Scharlatanen und Zaubertricks. Kein einziger kann von der Achter-Bahn herunterfallen, insofern als Achter-Bahn nicht existiert. Und dennoch glaubt ein Großteil der Welt an allerhand Dinge, die nichts mehr denn Blätterteig-Stücke sind.

Wie real-scheinend die Welt der Fantasie indessen ist. Sie ist dermaßen real-scheinend, dass mehr an sie geglaubt wird als an Wahrheit. Sehen ist nicht glauben, ihr Lieben. Was ihr seht, das ist nicht, was ist. Was ihr nicht seht, ist, was ist.

Und dennoch, Freude für die Welt! Findet an diesen Fantasiebildern Vergnügen, derweil ihr euch dem Anschein nach in ihnen aufhaltet. Liebt alle Farben des Regenbogens. Nutzt die Geleise. Erfreut euch dieses Spielplatzes, in dem ihr weilt.

Geht voran. Genießt. Malt Bilder. Komponiert Gedichte. Singt Lieder. Erzählt euch Geschichten, die ihr mögt. Euer Leben auf der Erde ist eine Geschichte. Es ist insgesamt ausgedachterweise. Es ist rundum Fiktion. Es ist nicht wahrheitsgemäß, gleichwohl seid ihr von Grund auf wahrhaftig. Ihr seid phantastische Geschichtenerzähler.

Ihr braucht Geschichten, denn ihr habt ein Einbildungsvermögen. Ihr möchtet es gerne in Gebrauch genommen sehen, und mithin geratet ihr in all das eingegraben, was unreal ist.

Heavenletter # 5391 – 28.8.2015   Be Like Butter or Like a Butterfly

Sei wie Butter oder wie ein Schmetterling

Gott redete …

Sei wie Butter – leicht zu durchschneiden. Nichts scheuert dich ab. Du bist einem Anderen kein Hindernis. Jemand mag dich nicht? Was macht dir das? Na wenn schon? Du widersetzt dich dem nicht. Du verübelst nicht. Lasse Widerständigsein los, denn Widersetzen beläuft sich auf harte Gefühle. Sei wie Butter. Habe keine verletzten Empfindungen. Was immer im Leben geschieht, deine harten Gefühle, das gehört nicht dazu. Sei wie Butter.

Desgleichen bist du nicht leichtlich zu umschmeicheln. Du bist nicht hoch und mächtig. Ebenso wenig bist du gedeckt gehalten. Hast du nun nicht genug verletzte Gefühle gehabt, damit es für eine Lebenszeit reicht? Sei jetzt augenblicklich mit verletzten Gefühlen durch. Der Welt gehört es nicht, dich flottzuhalten oder dich schlechtzumachen.

Du lebst nicht mehr länger in einer Welt, wo das Übelnehmen das Heft in der Hand hat, und wo du wie trockenes hartes altbackenes Brot bist, am Reagieren, aus dem Verflossenen her am Reagieren. Weich wie Butter, da bist du nicht wie eine Gefühlsjournalistin. Du bist jemand, der weiß, was bedeutsam ist und was nicht. Deine Welt hängt nicht an dem Scharniergelenk deines gut In-Empfang-Genommen-Seins. Was ist es dir, wenn dich jemand nicht befürwortet? Es ist in der Welt keine Verfügung aufgestellt, dass dir ein Jeder gunstvoll zu entgegnen habe.

Das mutet dir wie eine Tragödie an, allein, warum? Hängt dein Leben wirklich von jemandes Aufnahmebereitschaft ab, die dir jener entgegenbringt? Streife nicht jemanden ab, weil er oder sie mehr nötig hat, als du ihm zuzuwenden vermagst. Mache dein Leben nicht zu einem Abtausch. Falls jemandem Freude, sie einem zukommen zu lassen, abgeht, hat dies dein Problem zu sein? Hat gemocht werden oder nicht gemocht werden dein<em> modus operandi</em> zu sein? Kannst du nicht der sein, der du bist, dessen unbesehen, was jemand anderes nun gerade einmal zu einem gegebenen Augenblick ist?

Weil Andere hartherzig zu sein scheinen, möchtest du da ihnen gleich sein? Es ist dir keine Feder in deinem Hut, dermaßen verletzlich zu sein. Fürwahr, deinem Leben ist es nicht angelegen, hoch und runter zu gehen, abhängig von der Bedachtnahme aufseiten eines anderen Menschen für dich, oder von der Nichtberücksichtigung.

Sei im Leben kein rückfedernder Ball.

Sei nicht unüberwindlich, denn unbezwingbar sein scheint sich des Öfteren zu geben wie: unschlagbar in einer Schlacht sein. Führe kein Gefecht. Habe nicht teil an harten Gefühlen.

Entsinne dich, was Ich dir unterbreitet habe. Sei nicht so sehr darauf angewiesen, wo Menschen zu irgendeinem gegebenen Zeitpunkt sind. Es ist nicht so, dass du Widerstände aufbaust, deine Gefühle verletzt zu bekommen. Du fichtst nicht wider einen Anderen. Du machst dich nicht über einen Anderen ob seiner Entscheidungen lustig. Sie haben ein jedes Recht für sich, sich für Ja, oder sich für Nein zu entscheiden, nicht anders als du.

Obliegt es verletzten Gefühlen, die Temperatur deines Lebens darzustellen? Bist du im Leben ein abgeschlagener Ball? Was genau ist so wichtig daran, dass dich jemand günstig sieht? Wie befürwortest du die Menschen, wenn du bescheidest, sie dafür, dass sie dich nicht genug mögen, wie es dir lieb wäre, nicht zu mögen?

Möchtest du wirklich, dass sich jemand dir gegenüber verpflichtet fühlt?

Etliche Menschen sind großherzig. Etliche nicht. Einerlei was jemand ist oder nicht ist, jenes ist nicht die Fabrizierung, von der du herrührst.

Sei wie weiche Butter. Sei, wer du bist, unabhängig davon, wie dich jemand sonst bewertet oder nicht. Es ist einfach nachgerade nicht so wichtig. Du hast Mich. Ich bin dein. Ich schätze dich, unabhängig davon, was dieser oder was jenes aus dir macht. Mache dir nicht viel aus jemandes Einschätzung von dir. Du bist für deine eigenen Gefühle zuständig. Niemand sonst ist die Fabrizierung, die dich herstellt. Du selber bist die Fabrizierung, die dich an den Tag legt. Du bist dein eigenes Geschaffenes Seinswesen. Sei von Obenher unter Einfluss. Sei dein eigenes Selbst, dessen unbenommen, worauf sich kleine Belange belaufen. Was sonst jemand von dir denkt, ist nicht das, worauf dein Leben beruht. Nimm dir nicht alles zu Herzen. Nicht alle Vorkommnisse sind von gleichem Wert.

Falls jemand mit seinem oder ihrem Herzen großherzig sein möchte, wunderbar. Falls jemand mit seinem Herzen nicht edelmütig sein möchte, verzeihe ihm. Falls jemand hartherzig erscheint, ist das für dich kein Grund, das gleiche zu sein. Lasse los, lasse los.

Heavenletter # 5392 – 29.8.2015   Atoms Flashing Like Stars

Atome, die wie Sterne aufleuchten

Gott redete …

Meine Kinder sind geneigt zu meinen, in der Flaute stecken sei die Realität des Lebens. Ihr nickt mit dem Kopf und bedauert: „Ja, so ist es.“ Ihr denkt, Freude sei nicht dauerhaft, und das Trostlose sei reell. Ihr habt es falsch herum. Belebung ist real. Flauheit ist ein falsche Angaben machender Zeuge.

Wenn ihr mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs seid, gewahrt ihr nicht, dass ihr das seid. Es ist nicht Schnelligkeit, derer ihr bedürft, denn ihr strahlt bereits mit Lichtgeschwindigkeit. Ihr seid Atome, die wie Sterne aufleuchten. Ganz bestimmt seid ihr nicht wie Sirenen, die des Nachts laut herumplärren, es sei Gefahr in Verzug.

Ein jeder sogenannte Moment, bei dem ihr auf der Erde am Leben seid, ist, in glattem Gegensatz zur gängigen Meinung, herrlich. Falls dies der einzige Moment wäre, den du auf der Erde hättest, wäre es dir klar, dass dieser Augenblick voller Pracht ist. Du würdest mit der Auffassung nichts zu tun haben, dass das Leben, so wie es dir auf der Welt scheint, sich als irgendwas Minderes denn als Herrlichkeit ausweist. Falls dieser Moment stillhielte, wäre dir dies ohne Weiteres klar, allein, die trügerische Zeit versucht mit dir wegzurennen, und sie bringt dich vom Prachtvollen ab.

Sofern du so, wie du jetzt im Moment bist, neu auf der Erde ankommen würdest, nach eingebildeten tausend Jahren der Abwesenheit ohne eine Gewahren von Zeit, mit einer Auszeit an Bebildertem, wäre dir ein Meisterstück unter den Augen. Du würdest sehen. Du würdest sehen was just vor dir ist, dem du derzeit nicht einmal einen flüchtigen Blick widmest. Du würdest aufhellen und seufzen: „Ah, was ist das für eine Welt.“ Du würdest die Pracht dessen betrachten, was Gott gewirkt hat.

Ihr lebt soeben in einem magischen Moment, bloß, es ist kein Moment. Es ist Ewigkeit. Es ist nicht ein Augenlicht im Inneren, was dich Ewigkeit erkennen lässt. Das geht mit einem Sinn zu, der keinen Namen hat, mit dem du siehst, gleichsam als sei es in einem Spiegel rückgespiegelt. Ewigkeit ist alles was hier ist. Es gibt keinen Zeitpunkt, es sind überhaupt keine Verbindungsstellen existent. Verbindungspunkt, das ist ein netter Ausdruck, es ist bloß so, er ist nicht fruchttragend.

Just soeben, siehst du möglicherweise das Gold unter deinen Füßen nicht. Du schaust irgendwohin und siehst das Reelle Vorkommnis nicht. Es ist, als seist du irgendwo mit dir selber durchgebrannt. Es ist, als hättest du sozusagen einen Zug stadtauswärts genommen. Dein Leib, welcher herumwirbelnde Atome ist und nicht wirklich existiert, scheint in einem Zug auf einem Geleise unterwegs zu sein. Der Zug und das Geleise sind Fiktion. Ihr, der Schlüssel und die Essenz des Lebens, die ihr Hinweise abgebt, die Gleise zu befahren, ihr existiert, nicht als ein Partikel der Welt – nein, ihr existiert erhabener denn in der Weise. Ihr existiert erhabener denn die Erstreckung der gesamten eingebildeten Welt. Ihr existiert großartiger als so, denn Euer Name Ist Liebe.

Bis jetzt habt ihr euch selber einfach noch nicht identifiziert. Mein Name ist der gleiche wie der eure. Mein Name ist Liebe.

Liebe existiert als Wahrheit. Heldentaten in der Welt existieren als Fiktion aller Art. Schlagzeilen, Feuerwerkskörper und Schriftlaufbänder reichen euch nicht das Wasser, sie sind, neben euch, nicht einmal ein Aufglimmen.

Ihr, die ihr eher mit all eurem Atemholen an dem Leben hängt, seid Leben in Seiner Gänze. Die ganze Existenz des Lebens ist inwendig in euch am Prangen.

Einssein ist nicht nach euch auf der Suche. Ihr, Die ihr Einssein Selbst seid, sucht euer Selbst. Einssein ist in euch geborgen. Was für ein Licht im Gefilde der Ewigkeit ihr doch seid. Ihr entschwindet nie, denn ihr seid Ewigkeit, mit Haut und Haaren.

Ihr habt euch nicht nach eurer Existenz umzutun, denn Ihr Selber seid Existenz. Ihr seid überall zerteilt. Ihr glänzt allerorts. Ihr seid das Helle Licht der Liebe, und seit eh und je wart ihr das, und niemals wart ihr es nicht.

Ihr SEID. Ihr SEID. Ihr SEID. Ich BIN, und mithin SEID IHR, denn Ich BIN EINS mit euch. Es gibt nichts außer Einssein. Du bist abgelenkt worden. Du hast dich selber abgelenkt, Geliebte, Geliebter.

Heavenletter # 5393 – 30.8.2015   In the Land of Time and Space

Im Land von Zeit und Raum

Gott redete …

Was immer in deinem Leben vonstatten geht, es geht inwendig in dir vonstatten, und auch dies wird vorübergehen.

Betrachte das Leben wie Gelände, an dem du vorbeiläufst. Hier kommen sich geschmeidig dahinwälzende Hügel auf uns zu. Hier Geröll und Tundra. Hier prachtvolle Gewässer. Hier Schlammlöcher. Woran du auch vorüber gehst, du bist auch so du, und du bist nach wie vor Mein Geliebter.

Du bist nicht die Gegend, an der du vorüber gehst. Die Gegend ist die Gegend. Du bist der Vorübergehende. Du wirst gegen die Landschaft ankommen. Du wirst an ihr vorbeiziehen. Die Gegend ist eine Filmspule. Nicht du bist die Filmspule. Nimm einfach vorübergehende Dinge nicht zu ernst, was das gleiche ist, wie dich selber nicht zu ernst nehmen!

Also wirst du nass. Demnach spritzt dich ein wenig Matsch an. Also erwartest du zu viel oder zu wenig. Dessen unbenommen, du machst dich nicht zu einem Opfer dessen, woran du nun einmal gerade vorübergehst.

Die Sonne scheint auf dich. Ich bin im Himmel, und Ich ziehe nicht die Reißleine und hänsle dich nicht. Ich liebe und ziehe dich zu Mir her. Was spielen die Massen für eine Rolle? Von welchem Belang sind die Tunichtgute? Was tun die Bedachten und die Unbedachten zur Sache? Was spielen deine Stimmungen für eine Rolle, ausgenommen dass sie es dir angelegen sein lassen, die Wahl zu treffen oder nicht zu treffen? Vergiss Stimmungen.

Gehe fröhlich deines Weges. du bist nicht festgefahren, außer du sagst, du seist es. Was macht dieser Vorfall aus, oder jener? Was für eine Rolle spielt die Klugheit anderer Leute oder deren Nicht-Zur-Kenntnisnehmen? Worin besteht die Wichtigkeit deiner Gestimmtheiten, ausgenommen, dass du sie aufhäufst und mit dir herumträgst? Sie sind übellaunig, eure Stimmungen. Lasst sie gehen. Sie sind nicht zum Dableiben hier. Sie werden bald genug davonschlendern. Sie sind dir nicht so bedeutsam. Du hast sie nicht zu behalten.

Schier so wie Cupidus Liebespfeile auf dich abschießt, so wirst du vom Dornengestrüpp getroffen. Wer es ist, der Dornen auf dich schießt, ist nicht so sehr von Belang. Sobald du durch Rosenbüsche läufst, sind es keine aufregenden Neuigkeiten, dass dich Dornen zerkratzen werden. Weder bringen sie deinen Körper um, noch trüben sie deine Seele. Sie sind Nadelstiche, nichts mehr. Sie sind Teil des Lebens. Das Leben scheint Bogenschützen bei sich zu haben, die Pfeile auf dich abschießen. Nimm dir die Pfeile nicht zu Herzen.

Etliche Menschen lassen dich im Stich. Jedes Mal bist du überrascht. Erwartet keinen Beifall, und ihr werdet nicht überrascht werden, ebenso wenig werdet ihr euch außer Acht gelassen fühlen, Geliebte.

Hört hin und respektiert euch selber. Seht deutlich vor euch hin. Lasst nicht kleine Beschwerlichkeiten zu großen werden. Ihr existiert. Vielleicht tut ihr gut daran, euch euch selber zu verkünden. Ihr seid nicht schäbig, genauso wenig seid ihr in einem Trümmerhaufen zugegen. Falls dass ihr ein Kind Gottes seid anderen Menschen nicht einleuchtend zu sein scheint, steht aufrecht da. Eure Größe zeichnet sich ab. Ihr wachst zusehends. Es gilt euch nicht, es mit diesem Bescheidensein auf die Spitze zu treiben. Niemand gehört übersehen oder außer Acht gelassen, allein, auch dies trägt sich in der Welt zu.

Du bist dafür zuständig, wie mit dir umgegangen wird. Selbst dann wenn du von Widersinn umgeben bist, bist du es, der auf Widersinn eingeht, oder nicht auf ihn eingeht. Demzufolge bist du zuständig. Du bist eine mächtige Seele. Dies bedeutet nicht, du habest ein mächtiger Krieger oder ein nicht los lassender Für-Übel-Nehmer zu sein.

Wenn Menschen unachtsam sind, ist es deren Unachtsamkeit. Geliebte, ihr habt nicht so sehr auf Andere angewiesen zu sein, nicht einmal aus üblicher Gefälligkeit. Wie andere Menschen dir Respekt zugestehen, oder wie sie dich nicht respektieren, soll euch nicht die Haut vom Rücken ziehen. Gleichzeitig ist es nicht an euch, euch aufgrund dessen, dass es anderen Menschen an Inbedachtnehmen gebricht, klein zu machen. Es ist deren Bewandtnis, es daran fehlen zu lassen, nicht die eure, und mithin hebt ihr euch darüber hinweg.

Es stellt stets einen guten Rat dar, unentwegt weiter zu gehen.

Weder Bußfertigkeit noch Vergebung ist als die Thematik ausgewiesen. Vorangehen ist das Thema. Ob du nun über einen Strom von dem einen rauhen Trittstein zum nächsten hopst, oder ob du über einen Fluss von einer Lotusblüte zu einer anderen springst, der Rat an dich ist der gleiche. Lasse dir nicht den Schwung nehmen. Schaue weder mit Schmerz zurück, noch schaue mit Freude zurück. Du kannst in dem Land von Zeit und Raum nicht zur selben Zeit zurück wie auch nach vorne schauen. Also greife vorwegnehmenderweise voller Freude vor. Die Sonne kommt immer heraus. Begib dich aus düsteren Kammern heraus. Ströme weiter, Nicht-Parteilicher, ströme weiter.

Heavenletter # 5394 – 31.8.2015   Speaking Up for Yourself

Für dich selber das Wort ergreifen

Gott redete …

Du wirst wohl eher, der Höflichkeit zuliebe, nicht immer sagen, was du denkst. Du möchtest gerne freundlich sein, und du weißt nicht, wie nett sein und zugleich sagen, was du wirklich denkst, geht. Dies kann für dich einen Konflikt bedeuten. Du möchtest nicht grob sein, und du möchtest ebenso nicht deine Empfindungen außer Acht gelassen sehen.

Für jene unter euch, die an sich befinden, sie seien gerne am Ausweichen – das Leben in der Welt, das Leben ist zu kurz, um euch eurer eigenen Gefühle zu begeben, indem ihr die Gefühle anderer Menschen vor den euren rangieren lasst. Ihr habt nicht den Weg des geringsten Widerstands zu nehmen. Ihr habt euch nicht selber in die Tasche zu lügen, und ihr habt nicht zu sagen, was andere Menschen eurem Dafürhalten nach euch gerne sagen hören möchten. Ihr habt nicht dauernd stillschweigend zu billigen, was Andere von euch möchten oder was sie eurer Auffassung nach von euch möchten.

Gewiss, wenn du in Gesellschaft bist und wenn dich deine Freundin fragt, wie du das Kleid, was sie anhat, findest – sie hat es an, letztlich trägt sie es, dementsprechend, ja, sei diskret. Selbst wenn es ihr deiner Meinung nach nicht steht, gib ihr etwas zu verstehen, was du tatsächlich magst, etwa die Farbe des Kleides.

Allein, dort wo das, wie dir zumute ist, auf dich und dein Leben einwirkt, was veranlasst dich dabei zu dem Gedanken, du habest herumzudrucksen? Falls dir eine Teilnahme an etwas nicht zusagt, hast du nicht daran teilzunehmen. Sprich es aus, wie dir zumute ist. Für wie lange möchtest du das Zu-Verstehen-Geben dessen, was dir von Bedeutung ist, ausquartieren? Für den Großteil deines Lebens auf Erden?

Zuallererst, andere Leute sind nicht aus Glas. Du hast nicht auf Zehenspitzen um sie herum zu gehen. Darin kommt keine Provision zu liegen. Oder die Provision für dich ist womöglich bloß Unzufriedenheit mit dir selber und mit deiner Freundin weiter unten im Straßenzug.

Ich kann es nachvollziehen, du möchtest gerne schonungsvoll sein. Gleichzeitig kannst du aufrichtig sein.

Ein unverfälschter Sprecher sein, wenn es darauf ankommt – das ist nicht harsch. Es ist ehrlich. Es ist schlicht aussprechen, was du an Gefühlen hast. Bist du nicht berechtigt, dich darüber auszulassen, was du empfindest, so viel wie jeder andere auch?

Ich kann euer Bestreben, freundlich zu sein, nachvollziehen. Wir reden nicht über Derbheit. Wir reden über euer Darlegen, was ihr ehrlich fühlt. Weil jemand mit etwas in einer bestimmten Weise glücklich ist, bedeutet nicht, dass du damit glücklich zu sein hast, sowie es dich mit betrifft. Den Gefühlen anderer Menschen nachgeben kann nur so und so weit gehen.

Nicht anders – die einen oder anderen Menschen sind geneigt, rücksichtslos über die Gefühle anderer Leute hinwegzugehen. Womöglich gehen sie über deine Gefühle rücksichtslos hinweg.

Einige unter diesen Vorgängen, die du erlebst, und die dir ein gewisses Maß an Herzschmerz bereiten, dessen unbenommen, was du was das angeht unternimmst, können in der Tat daraus resultieren, dass du allzu lange nicht mit der Sprache herausgerückt bist. Du hast Gelegenheiten ausgelassen, zu sagen, was an dir ist vorzubringen. Du legtest deine Aufrichtigkeit zur Seite. Was du deutlich werden ließt, war unklar, vielleicht unlauter. Du hast an dir selber vorbeigesehen.

Absolut, sei ein unverfälschter Sprecher. Auf wie viel beläuft sich Umgänglich-Sein, so du in deinem Herzen nicht ansprechend bist? Was ist so verkehrt an deiner Aussage – wie etwa, bevor es zum Ausbruch einer Krise kommt, an der folgenden:

„Weißt du, ich sehe diese Lage anders.“

Dies ist nicht unfreundlich. Das ist ehrlich. Du bist für Gespräche offen. Gedanken und Gefühle offen ansprechen ist eine gute Sache. Das ist eine ganz natürliche Art, im Leben vorzugehen. Zahlreiche Meiner Kinder haben sich diese Natürlichkeit womöglich verbissen, im Austausch gegen gefällig sein.

Eure Entscheidungen im Leben gehören nicht auf Freundlichkeit oder Nichtgefälligsein gegründet. Wenn dir einmal ein Verkäufer verkehrt abgezähltes Wechselgeld zurückgibt, meldest du dich. Was soll daran nicht richtig sein?

Weswegen solltest du deinen Gesichtspunkt, aus einer unangebrachten Inbedachtnahme der Wahrnehmungen anderer Menschen heraus, aufgeben mögen? Sofern die Wahrheit ersichtlich ist, lässt du deine Wahrheit Anderen zukommen, dabei deine eigenen Empfindungen schonend. Dir ist einfach der Gedanke lieb, du seist der gute Mensch – beim Umgang mit Freunden, wovon Wir hier reden, kannst du ohne Weiteres ebenso gut ein Provokateur sein, indem du Geheimnisse für dich behältst. Verschweigen und anderen Menschen Zugeständnisse machen um des lieben Friedens willen sind niemandem von Nutzen. Der Akt des Geheimhaltens ist wie einen anderen Menschen hinters Licht führen.

In Anbetracht einer Wahl – und du hast eine Wahl – – unter allzu vielen Umständen ist einen anderen Menschen hinters Licht führen unfreundlich, und, ist wahrhaftig sein freundlich.

Heavenletter # 5395 – 1.9.2015   Have a Good Time Today

Lasse es dir heute gut gehen

Gott redete …

Wenn du dich düster und vielleicht beraubt fühlst, ist dies ein Fingerzeig, gut zu dir selber zu sein. Du nimmst das Leben zu ernst. Du trägst Schwarz oder Dunkelgrau. Finde eine fröhlichere Farbe, pastellfarben oder kräftig. Es gibt so viele Schattierungen von Grün. Nimm eine, die dich zum Lächeln bringt. Rosa ist gut. Gelb ist fabelhaft. Wie viele Farben gibt es? Du hast so viele zum Auswählen. Wirf die dunklen Farben raus und helle dein Leben auf.

Wir reden über dein Leben. Vielleicht weißt du es momentan nicht zu schätzen. Hier ein Stärkungsmittel. Welche Blume möchtest du gerne sein? So ungemein viele Blumen stehen zur Wahl.

Ein Löwenzahn lässt sich gerne pflücken. Er ist so schwungvoll. Stets eine gute Wahl. Vielleicht sind dir Butterblumen lieber. Spielt keine Rolle. Die Sache ist an dir.

Wie wäre es mit einer Iris oder mit Veilchen aus der Waldschlucht? Mit Lavendel und Flockenblumen?

Wie wäre es mit Wildröschen und Rosenblütenblättern und Marmelade davon? Oder mit einer riesigen rosafarbenen Pfingstrose?

Mache einen Spaziergang und pflücke dir eine Blume. Stecke sie dir ans Revers.

Dies ist Leben, welches Wir feierlich begehen. Feiere ein Fest. Was ist deine Lieblingsmahlzeit? Besorge sie dir! Feiere den Tag. Du bist nicht auf einem Begräbnis. Du bist heute hier, um das Leben wertzuschätzen.

Sage immerzu Dankeschön für die Geschenke, die dir übermittelt worden sind. Sei nicht den Geschenken gegenüber, die dir gereicht wurden, widerständig. Anerkenne ein Geschenk, sowie du es siehst.

Tanze. Singe. Skip-to-my-lou. Stelle dir ein Werbeliedchen oder einen Slogan zusammen. Lebe am heutigen Tag zu deiner Herzenszufriedenheit.

Heute ist für dich da zum Darin-Spielen. Heute ist für dich da, um Vergnügen zu haben. Also, vergnüge dich. Genieße diesen Augenblick des Heute, und danach den nächsten und den nächsten. Nimm dir heute frei. Fliege hoch. Im Eigentlichen – schwebe in die Höhe. Kein Füße-Hinter-Dir-Her-Ziehen. Kein Krabbeln. Bringe den Tag zu einer Reaktion. Der heutige Tag wurde für dich geschaffen.

Dir ist ein gut abgemessenes Stück Papier zum Daraufmalen gereicht worden. Male etwas Schönes. Was du malst, das ist dein Dargebot an Gott. Biete Mir etliches Prächtiges. Wie möchtest du gerne den heutigen Tag aussehen haben? Wir kommen auf Farbigkeit zurück. Heute ist farbenfroh. Mache aus dem heutigen Tag ein Gemälde, das du gerne für dich behalten möchtest.

Male ein Wandbild. Male Portraits. Egal zu welcher Jahreszeit, mache sie zu einer Jahreszeit der Freude.

Male ein Bildnis eines Gartens.

Du reichst zahlreiche Gründe her, weswegen für dich ein Tag nicht fröhlich ist. Allesamt Vorwände. Sofern du nicht wie durch Zufall glücklich sein kannst, sei voller Absicht glücklich. Sage es Mir wahrhaftig. Hast du dir den heutigen Tag absichtsvoll vorgenommen, ein guter zu sein, oder hast du abgewartet, den heutigen Tag damit zu belassen, er möge sich dir beweisen?

Warst du am Reden: „Siehst du? Hier, was der Tag gebracht hat. Keinesfalls das, was ich wollte.“

So oder so entscheidest du dich für die Farben deines Tages. Du suchst sie dir aus, oder du kreuzt die Arme über der Brust und wartest einfach, um zu sehen, wie denn der Tag daherkommt, so, als handle es sich hier um den Aktienmarkt. Und falls er denn nicht hübsch ausfällt, kannst du dich in der Folge über ihn beklagen. Ein weiteres Mal kann deine Rede heftiger so lauten: „Schau dir den Tag an, den ich hatte. Alles ging schief.“

Ich habe dich denken oder sagen gehört: „Heute ist der schlimmste Tag, den ich je hatte.“ Du wusstest, dass das nicht stimmte, denn du hattest dir einige ausweglose Situationen herausgelesen und das Sonnenlicht vergessen, das die Welt erfüllte, oder den Regen, der die Blumen wässerte.

Freue dich im Voraus auf die Tage, bei denen alles gut geht. Und falls nicht alles gut geht, sieh, was gut läuft und male mehr davon hin.

Sei guten Mutes. Deine Positur stellt Einladungen zu. Krebse herum, und was für einen Tag wirst du deinem Dafürhalten nach in der Folge bekommen? Schreite beschwingt voran, und sieh zu, wie dein Tag seine Farben wechselt.

Du bist der Herold deines eigenen Tages. Was für einen Tag bedenkst du heute im Voraus? Schaue dich nach deinen Lieblingsfarben des Regenbogens um, und wickle dich in sie ein.

Habe einen guten Tag.

Heavenletter # 5396 – 2.9.2015   Foremost, Be Honest with Yourself

Zuvörderst, sei ehrlich mit dir selber

Gott redete …

Sagt bitte nicht, ihr hättet keine Zeit. Geliebte, es ist im Eigentlichen nie eine Frage von Zeit. Es ist fortwährend eine Frage von Vorlieben. Lasst Mich dies noch einmal sagen: Es ist immer eine Frage eurer Wahlen.

Ihr habt ein jedes Recht auf eure Prioritäten. Bestätigt euch alsdann die Prioritäten. Dass ihr keine Zeit hättet, ist eine Abschirmung, um verdeckt zu halten, was die Wahrheit ist.

Ihr entscheidet euch für eure Vorlieben. Es mag zahlreiche Gründe geben, weswegen ihr euch für die Prioritäten entscheidet, die ihr wählt, und weshalb ihr euch nicht für die Prioritäten entscheidet, die ihr nicht wählt. Das Beste ist, mit sich selber unversehens ehrlich zu sein.

Ihr zieht es vor, euch hinzusetzen und fernzusehen, anstatt die anstehende Hausarbeit zu erledigen. Der innere Antrieb, die Hausarbeit anzugehen, kommt auf den Rücksitz.

Ihr sagt vielleicht, ihr hättet einfach keine Kraft. Gewiss sieht es danach aus, sofern allerdings euer Freund anriefe und euch zum Tanzen einlüde, wie lange würde es da brauchen, dass eure Energie zurückfedert?

Es gibt Dinge, mit denen du dich durchaus gerne beschäftigen möchtest – Musik komponieren, dich körperlich fit halten, oder einen Kurs belegen, der dir am Herzen liegt –, und bei diesen Dingen kommst du nicht zur Sache. Vielleicht hast du Angst, nicht gut genug zu sein, und möchtest nicht scheitern. Was wäre, falls deine Musik niemandem gefiele und falls du dabei nichts Gutes zustande brächtest? Auf der anderen Hand, vielleicht hast du Angst davor, erfolgreich zu sein, wie auch vor den daraus resultierenden Umschwüngen in deinem Leben. Zum Gelingen gebracht haben könnte genauso gut eine Sorge sein.

Vielleicht möchtest du ganz einfach Zeit haben, um nichts zu tun oder um nicht etwas zu tun, was über dir hängt. Zuvörderst, sei ehrlich dir gegenüber.

Falls es etwas gibt, was du wirklich gerne tun möchtest, warum tust du es nicht einfach? Sofern du es wirklich gerne tun und nicht bloß den Gedanken daran haben möchtest, wieso bloß tust du es dann nicht?

Ein berühmter französischer Maler und Bildhauer stahl als Kind Kohle von der Herdstelle der Familie, um zeichnen zu können. Sein Vater war der Auffassung, Zeichnen sei Zeitvergeudung, und schlug dem Sohn auf die Finger, um ihn abzuhalten, sich die Kohle zu besorgen.

Das Kind hatte darüber hinaus einen höheren inneren Antrieb, denn es ließ sich nicht stoppen. Es trieb weiterhin Kohle auf und zeichnete mit seinen angeschwollenen geröteten Fingern.

Was für Hindernisse hast du um dich, denen du nachgibst?

Der Punkt hier ist der, dass du dich nicht an der Nase herumführst.

Eine holländische Insassin eines Konzentrationslagers hatte sich zum Texte Niederschreiben in einem Büchlein einer allerkleinsten Schrift zu bedienen, um umsichtig mit dem einzigen Papier umzugehen, was ihr zum Schreiben zugänglich war.

Ein amerikanischer Schriftsteller, der in einem 40-Wochenstunden-Job angestellt war, stand jeden Morgen in aller Frühe auf und arbeitete zwei oder drei Stunden lang an seinem Roman, bevor er zur Arbeit ging. Er brauchte elf Jahre, bis er zu Ende kam, der Roman geriet zu einem Bestseller, überdies wurde er verfilmt. Der Autor äußerte, dass er, wenn er nicht hätte zur Arbeit gehen müssen und wenn ihm mehr Zeit zur Verfügung gestanden hätte, mehr Zeit gebraucht hätte, den Roman zu Papier zu bringen.

So deine sehnlichen Begehren für dich schwer zu erreichen sind, ist dein Verlangen womöglich nicht stark genug. Vielleicht hast du eher das Gefühl, du habest – anstelle, keine Zeit zu haben – alle Zeit der Welt, und mithin verschwendest du sie.

Vielleicht gehst du den Weg des geringsten Widerstands, und lässt dich schlicht mit dem ein, was so gerade um dich herum vor sich geht.

Und dann gibt es da die Einlassung, momentan sei nicht die richtige Zeit dafür. Darin kann durchaus etwas Wahres liegen, und dennoch wird der Antrieb eher unwahrscheinlich von außenher eintreffen, derweil du, auf den richtigen Zeitpunkt wartend, die Zeit verplemperst.

Womöglich hattest du niemals die Gelegenheit – glaubst du das?

Ah, du kannst deine beiden Beine nicht in zwei Booten stehen haben, oder auch nicht in vier oder sechs. Du kannst dich allzusehr querbeet ausgerichtet haben.

Es gibt nichts, was du zu werden hast. Vielleicht ist das brennende Verlangen einfach nicht da. Auch so ist es recht. Mache dir einfach nichts vor, derweil es vielleicht so ist, dass du, egal worum es sich handelt, es dir nicht hinlänglich wünschst. Vielleicht ist es dir eher um das Hegen der Vorstellung zu tun, denn um das tatsächliche Tun. Worum geht es, was dich nicht voranrücken lässt oder was dich schlicht zurückhält?

Etwas in euch, Geliebte.

Heavenletter # 5397 – 3.9.2015   Light as Beautiful as You

Licht, so schön wie du

Gott redete …

Was soll es denn sein? Worüber sollen Wir heute reden? Sollen Wir einfach einen Spaziergang machen? Uns an den Händen halten und heute im Park herumwandern? Was auch immer, lasst Unsere Herzen voll sein mit der Fülle der Liebe, so Unsere Herzen näher aneinander geraten, so lange, bis Wir, siehe da, Nähe Selber sind, und bis Wir alle Grenzziehungen passiert haben, sogenannte Grenzen, welche niemals existierten, außer in dem Sinn der Menschheit, und an denen streng festgehalten wurde. Grenzen sind bloß Ideen.

Gleichwohl sind euch alle diese Grenzziehungen überhändigt worden. Ihr habt sie nicht hergestellt. Euch wurde bedeutet, sie wären da, und ihr wurdet unterwiesen, nicht durch Türen zu gehen und nicht dorthin zu laufen, wohin ihr angewiesen wurdet, euch nicht hinzubegeben.

Zu euch wurde Nein-nein gesagt, und demzufolge war Nein-nein. Worin die große Gefahr bestand – das wurde euch nicht deutlich übermittelt. Zu glauben, Gefahr sei da, war ausreichend. Ihr befürchtetet ein In-Ungnade-Fallen oder ein in schlimme Missstände-Fallen der einen oder anderen Art, sofern ihr euch zu eurem Wahren Selbst vorwagtet.

Was in aller Welt ist dermaßen halsbrecherisch an wer ihr wahrhaft seid? Welcher Vorteil liegt darin, eine Trickaufnahme von euch selbst herzustellen, so, als wäre So-Tun-Als-Ob euer Anheftschild, so, als gewährte euch Vortäuschen eine sichere Passage, so, als gehöre es euch, euch so zu porträtieren, wie euch die Welt dazu anzuweisen scheint, welches schier minder als die Wahrheit von euch sein kann. Ihr fühltet euch verpflichtet, eine Bleistiftskizze von euch herzustellen. Ein heiliges Porträt von euch würde mehr Wahres an sich tragen, als dieses vermeintliche Porträt von euch, welches behauptet, ihr wärt Körper und wärt Probleme, und dies sei alles, was sein könne, dies sei alles, was das Leben ist und was das Leben möglich sei zu sein. Ein Hurra auf den Status Quo, lässt die Welt rundum verlauten.

Ein fahles Bildnis von euch wurde euch überstellt. Was kann dieses fahle Bild bloß anderes sein als eine Denunzierung von euch? Ihr zahlt einen hohen Preis dafür, für dieses verkehrte Bildnis von euch.

Habt keine Götter vor Mir. Ihr werdet gut und gerne das Gottes-Trugbild vor Mir rangieren lassen gehabt haben. Ihr bezahlt ein Vermögen, euch gering einzuschätzen. Gewiss, findet Vergnügen an Moden und an allerhand Stilrichtungen. Kauft euch bloß nicht in sie als das Ausmaß des Allmächtigen Gottes ein.

Bezeugt nichts Verkehrtes. Legt kein falsch Zeugnis ab.

Ihr seid ein mächtiges Wunder, welches sich vor Wundern scheut. Ihr setzt eure Bewertungsziffern auf einem jeden Gebiet herunter, außer bei den Narrheiten. Ihr macht aus Größe eine nichtige Sache.

Nun, kommt und geht mit Mir und lasst Mich euch Schätze zeigen, derweil Wir gemütlich entlang gehen. Seht die Blumen. Ehrfurcht einflößend. Nicht minder denn ihr. Seht das Wasser und die Enten, die darauf schwimmen und Kräuseln hervorbringen.

Seht die Gestade des Himmels und den Puderquast der Wolken. Seht, wie das Sonnenlicht herunterfällt und den Schimmer des Lichts zurückwirft, das so schön ist wie ihr.

Lausche auf das Singen der Vögel. Sieh die Blätter am Baum, so sie sich im Verlaufe der Tage, randvoll der Pracht, festhalten. Spüre die Brise, wie sie sich an dich schmiegt. Sieh den Auftritt, den die Natur für dich vorhält, und sei es schier als ein Schattentanz. Welches Lametta ist imstande, dermaßen strahlend zu funkeln?

Du bist der Großartigste auf Erden, ja, schier du. Wer sonst hat denn rosige Wangen und Grübchen und Lachfältchen, als Meine Kinder? Wer hat die Umstände um sich, die ihr um euch habt, und die Einbildung und Phantasie, welche aus euren Augen heraus glänzen und die ihr für wahr haltet? Wer hat solch eine unschuldige Ahnungslosigkeit wie ihr? Wer gleitet den Berg hinunter, und wer geht im Osten auf, außer ihr?

Was ist eurer Auffassung nach das Leben, wenn denn nicht eine wohlbestellte Gelegenheit für euch, eure Stimme in Gebrauch zu nehmen und mit euren Händen zu klatschen? Das Leben – voller Eintönigkeit? Nicht was euer Leben angeht. Leben ist eine Myriade an Mirakeln. Du bist ein Wunder, welches errötet und spricht: „Ach was, nein.“

Du durchliest deine Zeilen oberflächlich mit monotoner Stimme, unterdessen du die Mirakel in deiner Hand hältst, du, der du vor dir selber zurückschreckst. Du bist Meine Rosen und Meine Weintrauben. Ich machte dich. Ich zeichnete dich, und jetzt ziehe Ich dich zu Mir her, sodass du Meine Weisen singst und Meinen Tanz tanzt. Wom, singt dein Herz. Tap tap, tanzen deine Füße, und die Welt dreht sich im Kreis. Du bist eine mächtige Kraft der Natur. Du bist die Hitparade, und du bist dir darüber nicht im Klaren. Traurig läuft das Rad des Lebens im Kreis, bis du aufwachst, um das Wagnis, das Authentische Du zu sein, anzugehen.

Heavenletter # 5398 – 4.9.2015   Welcome to Life in the World

Willkommen, zum Leben in der Welt

Gott redete …

Was ist Entmutigtsein denn anderes als Erwartung, welche nicht erfüllt wurde. Enttäuschung, etwas, was alle Meine Kinder auf der Erde gut zu kennen scheinen, ist nicht so erheblich, wie sie sich anfühlt. Enttäuschung hat aus sich heraus keine Existenz. Sie ist insgesamt auf etwas anderes angewiesen. Enttäuschung ist eine Nicht-Entität. Wie umpackt in Enttäuschtein Meine Kinder freilich sind. Enttäuschung ist wie eine Verabredung, die nicht eingehalten wurde. Bleibt unaufhaltsam in eurem Trachten, eure am weitesten vorangebrachten Bestrebungen zu erkennen.

Dereinst weintet ihr über eine zerbrochene Puppe. Nun weint ihr über etwas anderes. Was hättest du gehabt, sofern deine Puppe nicht zerbrochen wäre? Du hättest die Idee an dir gehabt, deine Puppe sei schön und fein, just so, wie du die Idee an dir hattest, sie sei zerbrochen. Die Sinnhaftigkeit deiner Puppe kann nur eine Projektion sein. Vielleicht hebst du an, das Kraftwerk zu sehen, als welches dein Geist sich ausweist. Wir können sagen, dass dein Geist Wasser in Wein verwandeln kann, so wie ein Erhabener Wasser in Wein verwandelte.

Die Realität ist fürwahr in einer anderen Liga denn in der, die du vorne vor dir zu erblicken scheinst. Was, ihr lieben Freunde, kennt ihr von etwas, was jenseits von eurer Deutung davon zu liegen kommt?

Ich sage: Alles ist gut, und ihr seht nicht, was Ich sehe. Ihr könnt höflich sein und hinter vorgehaltener Hand auflachen, freilich lacht ihr nichtsdestotrotz laut auf. Es ist nicht so sehr, dass Wir eine Meinungsverschiedenheit haben, als Wir eine unterschiedliche Sicht haben. Was für ein ungeheurer Unterschied dies ist.

Und dementsprechend haben wir es mit Zeugen zu tun, die Unterschiedliches bezeugen.

Die Welt, in der ihr lebt, ist eine zusammengestellte Welt. Die Zutaten sind in allerhand Weise verstreut und so gemacht, als etwas je anderes auszusehen. Es gibt ein Spiel namens Mikado. Aus den gleichen Stäbchen kann verschieden viel Kapital geschlagen werden. Kein Wurf ist genau gleich. Es ergibt einen Unterschied, ob du im Osten, Westen, Norden oder Süden stehst. Es ergibt einen Unterschied, ob die Sonne in deine Augen scheint oder auf deinen Hinterkopf. Es ergibt einen Unterschied, wohin du blickst, und es zeitigt einen Unterschied, was du denkst oder was du nicht denkst.

Das ganze Trugbildhafte, welches du miterlebst, scheint mit Sicherheit wahr. Wahr scheinen und die  Wahrheit sind aus einer Myriade an Gründen her oder ganz und gar grundlos eher nicht das gleiche. Willkommen zum Leben in der Welt namens Erde.

Und falls denn die Erde einen anderen Namen trüge, würdest du sie dann anders kennen lernen? Dies gereicht Uns zu einer Pause. Wenn du einen anderen Namen hättest, könntest du dann anders sein? Und gleichwohl erhalte Ich aufrecht, dass es keine Ursache und Wirkung gibt. Dieses Verständnis hängt von der Gedankenschicht ab, in der du dich aufhältst. Komme näher heran, und du wirst zu sehen beginnen, wie Ich sehe.

Zu sehen, wie Ich sehe, ist kein Bemühen, das verstehst du. Sowie du mit Mir auf einem Berggipfel stehst, wirst du natürlich das gleiche Tal im Blick haben wie Ich. Auf halber Berghöhe, kannst du ausschließlich sehen, was du siehst, bevor du höherkletterst und neben Mir stehst.

Bisweilen reden Wir von den Höhen, und bisweilen von den Tiefen. In beiden Fällen sprechen Wir von tieferer Sichtnahme. Die Höhen und die Tiefen meinen das gleiche, was es einem klar macht, wie gegensätzlich die Welt ist, in der ihr lebt oder zu leben scheint. Aussichten sind, so wie ihr sie seht, und Worte bedeuten, was ihr ansagt, dass sie es bedeuten. Ein bestimmtes Wort in der einen Sprache bedeutet helles Licht. In einer anderen Sprache bedeutet es einen schlimmen Ort. Wie durcheinander bringend ist die Welt, in der ihr zeitweilig lebt, während ihr auf Dauer, in Wirklichkeit, allerorts lebt.

Und mithin spielt ihr auf Erden Mikado. Ihr spielt mit Play-Doh [eine Modelliermasse für Kinder im Kindergartenalter; Anm.d.Übers.]. Ihr erstellt euch Matschekuchen, und übergebt die Vitalität des Lebens darein, was ihr anfasst. Glas zerbricht leicht. Boden zerkrümelt. Felsen erodieren langsam.

Was ist ein Körper, um darauf zu verfallen? Nichts bleibt in der Welt das gleiche, und doch, dies ist die Partie, wie sie auf der Erde gespielt wird.

Alldieweil, alledem unterliegend ist eine Stabilität von Endlosigkeit und Ewigkeit und Weite ohne Maßen. Ihr lebt im Endlichen, derweil ihr in Endlosigkeit gegründet seid. Ihr fahrt Schlittschuh auf dem Eis, und ihr schwimmt im Wasser, während die tatsächliche Lage des Landes Endlosigkeit ist, und während ihr ebendort eingewöhnt seid.

Heavenletter # 5399 – 5.9.2015   God Is a Tour Guide to Happiness

Gott ist ein Reiseführer zum Glücklichsein

Gott redete …

Meistens sehen Mich Meine Kinder als eine laufend betriebene Beschwerde-Abteilung oder als einen Kolumnisten für Liebeskummer oder als eine Sozialabteilung.

Es gibt eine Geschichte von einem jungen Mann, der sich hören ließ, er wolle sich Mir hingeben, sofern Ich ihm dieses eine Mal einen besonderen Gefallen erwiese. Wie die Geschichte besagt, half Ich aus. Der, der um eine Antwort auf sein Anliegen ansuchte, fand alsbald ein Schlupfloch, um aus diesem Versprechen herauszukommen. Ich habe vergessen, um was für ein Schlupfloch es sich handelte. Natürlich fragte Ich ihn nicht nach seinem Versprechen, ebenso wenig ist solch ein Versprechen notwendig.

Ich bitte euch nicht, Mir als eine Art Rücklauf auf Meine investierte Einlage treu ergeben zu sein. Es liegt in eurem besten Interesse, euch zu entsinnen, dass Ich hier bin und dass Ich euch liebe. Es liegt in eurem besten Interesse, damit vertraut zu sein. Ich erbitte keine Versprechen von euch. Es ist Mein Begehren, dass ihr für Glücklichsein geltet.

Betrachtet Mich als den Reiseführer zum Glücklichsein. Ich weise euch zum Glücklichsein. Hier lang zum Glücklichsein. Ich zeige den Weg. Ihr seid in Meinem Bus herzlich willkommen, indes habt ihr keineswegs einzusteigen. Das müsst ihr nicht. Ihr habt die Wahl. Seid eingedenk, Ich gebe euch den Freien Willen. Er ist euer. Freier Wille ist kein Versprechen, das Ich eingehe. Es ist bereits erledigt. Du bist das Objekt dieses Spiels, das Wir Leben nennen. Du bist überdies das Subjekt.

Du kannst das Spiel des Lebens leicht nehmen. Es ist nicht ganz so ernst, als was ihr es euch machtet. Das möchtet ihr selbstverständlich gerne mit Mir debattieren. Ihr möchtet Mir gerne aufzeigen, dass das Leben tatsächlich ungemein ernst ist. Ich kann euren Standpunkt nachvollziehen. Es geht dabei um eine Manier, auf das Leben zu blicken. Diese Sicht ist eine treffliche Art, Leiden zu einer sicheren Sache zu machen.

Alles und jedes kann ernst genommen werden, freilich gehört nicht alles ernst genommen. Ihr steht nicht in der Ernsthaftigkeit Schuld. Dass das Leben heilig ist, hat nicht zu bedeuten, dass das Leben düster zu sein hat. Dass ihr im Leben zu Diensten seid, bedeutet nicht, ihr dient kraft Leiden. Es braucht kein Talent, zu leiden. Leiden ist so leicht wie ein Stück Kuchen. Ich möchte nicht, dass Leiden als eine Bewandtnis für Stolz hergenommen wird. Nehmt stattdessen Freude.

Das Leben bietet euch Freude dar. Was möchtet ihr gerne im Hauptfach studieren? Freude oder Leiden? Im Leben Freude finden ist weder freventlich, noch ist es frivol oder unwert.

Was wäre denn, wenn Freude keine Gegensätzlichkeit aufwiese? Was wäre, falls für Freude einfach Am-Leben-Sein hinlänglich wäre? Ihr habt im Grunde genommen im Leben nicht mit jeder Karte auf der Hand zu gewinnen. Das Leben hat ganz und gar nicht mit Gewinnen oder Verlieren zu tun. Es kann schlicht um es leben gehen. Sowie du das Leben lebst, gewinnst du hinzu.

Natürlich erlangst du selbst bei dem, was du den Tod nennst, hinzu. Es gibt keinen Tod, ausgenommen den des Leibes. In der Welt gibt es einen Punkt, wann ein jedes Meisterstück zerschleißt. Das allerschönste Gebäude zerbröselt. Aus Gesteinsbrocken rührt Sand her. Es liegt in allem Gutes, dessen unbenommen, wie ihr es seht.

Alle Leute, die in Körpern herumlaufen, sind lebendig. Alle Leute, die ihre Körper los gelassen haben, sind ebenfalls lebendig, außer sie reichten in der einen oder anderen Weise der Erde ihre Körper zurück. Ihr, die ihr derzeit in euren Körpern am Leben seid, seht das Nichtvorhandensein des Leibes als einen tragischen Verlust. Alle diejenigen, die nicht mehr länger in ihrem Körper weilen, und dies ist die Mehrheit, sind ebenso lebendig, und sie sind wohlauf, bloß ihrer Leiber entblößt. Sie sind nicht mehr länger konkret, wie ihr es seid. Sie sind subtil, und fein ist machtvoll. Ihr seht im Tod Einbuße, was anders gesagt bedeutet, dass das Leben weniger konkret und weiter-reichend ist.

Sobald euer Körper abgegangen ist, seid ihr beweglicher, ihr bereist weitere Regionen. Lasst Uns ein besseres Wort als Tod finden, denn Tod hat enorme Konnotationen, die damit einhergehen. Tod ist keine Ödnis. Er ist ein fruchtbringendes Feld mit Wundern. Ich erkläre: Der Tod ist ein fruchtbares Feld mit zahlreichen Wundern.

Heavenletter # 5400 – 6.9.2015   One Blade of Grass

Ein einzelnes Grasblatt

Gott redete …

Wie stünde es um etwas schonendes Erbarmen? Habt ebenfalls mit euch selber Erbarmen. Ich höre euch gelegentlich den ganzen Tag lang über euch grummeln. Im Fehler-Finden seid ihr exzellent. Seid besser im Finden von etwas anderem denn Fehlern. Diesen Beschluss zu fassen, liegt euch an. Fehler finden oder nicht Fehler finden. Liebevoll zu dir selber sein oder nicht liebevoll zu dir selber sein. Sachte mir dir sein oder hart mit dir sein. Freude herstellen oder eine weitere gegenseitige Beschuldigung. Einen weiteren Schandfleck auf dir schaffen oder dich selber lieben.

Es ist nicht bescheiden, bei jemandem Fehler zu finden. Es ist hochnäsig. Weswegen bloß in aller Welt liegt dir der Gedanke nahe, es liege etwas von Wert darin, dich selber zu schikanieren? Was verschafft dir Fehlerfinden, außer eine niedrige Wertschätzung? Vielleicht hast du Begriffe der Superlative in Gebrauch, was dich angeht, wie etwa: „Ich muss der dümmste Mensch auf diesem Planeten sein.“ In jenem Sinne könnt ihr euch gar als besten unter allen Narren betrachten – so als sei der Beste unter den Toren sein eine Feder an eurem Hut.

Wieso dich selber schlechtmachen? Du machst Mich schlecht, sowie du dich selber schlechtmachst. Tue etwas anderes. Verschaffe dir eine Pause. Lasse Fehler los. Bringe dich mit größerer Sicherheit im Auftreten zum Ausdruck.

Einzig in der Welt gibt es Beste und Schlechteste. Im Himmel gibt es kein Guinness Buch der Rekorde. Derartige Folgerungen werden nicht gezogen.

Betrachte dich als gut. Du bist durch Gott gemacht. Kraft welchen Göttlichen Rechts siehst du dich selber als womöglich minder oder als den geringsten? Ich bitte dich, nicht zu bewerten. Bewerten ist ein derartiges Vermessensein. Was, Geliebte, qualifiziert euch, zu beurteilen? Alleinig in der Welt wird Beurteilung gepriesen.

Ich liebe Meine Schöpfung, und du bist ein Part Meiner Schöpfung. Ich machte dich mit der ganzen Macht Gottes.

Liebe Ich dich weniger als die Sterne am Himmel? Liebe Ich dich weniger als die Meere? Liebe Ich die Berge mehr als die Täler? Liebe Ich eine blaue Blüte weniger als eine rote? Bringe Ich Meine Existenz mit Kategorisieren zu? Laufe Ich mit einem endgültigen Messwerkzeug herum, um an euch Fehler zu finden?

Ich sehe von einer weiteren Sicht. Ist es euer Vergehen, dass ihr nicht Mein Sehvermögen innehabt? Ihr werdet zu Meiner Sehkraft gelangen. Unterfangt ihr euch zwischenzeitlich, vorzutragen, Ich hätte einen Fehler begangen, als Ich euch erzeugte?

Ich erteile Meiner Nachkommenschaft keine Absage. Ich liebe. Ich bin kein Gott des Feuers. Ich bin ein Gott der Liebe. Lieben ist, was Ich wie es geht kenne. Nein, Liebe ist, was Ich BIN. An euch ist es, euch selber zu lieben, und danach werden euch alle Anderen in euren Schritten hinterhergehen.

Ihr habt nicht kräftiger eure Eigenschaften zu übertreiben, als ihr jene zu missbilligen habt. Es ist kein hoher Bewusstseinszustand, euch über euch oder über sonstwen herzumachen. Beides ist nachgerade das gleiche. Mache dich über dich selber her, und Jeder bekommt es zu spüren. Andere wissen nicht weswegen oder wie, dennoch spüren sie es. So wie ihr unterwegs seid, so ist die Welt zu Gange. Wie hegt ihr Liebe? Ihr bejaht, dass ihr Liebe seid, und ihr verstrahlt sie. Ihr strahlt aus, was ihr glaubt. Wie auch immer ihr auf euch selber und auf die Welt schaut, just das strahlt ihr aus.

Ihr seid gemacht, wie ihr seid. Ihr seid ein Menschenseinswesen. Bei aller Liebe für Mücken, Ich erkläre, dass ihr keine Mücke seid. Bei aller Liebe für Schlangen, Ich erkläre, ihr seid keine Schlange. Bei aller Liebe für die Missgeschicke, die Meine Kinder begehen, Ich erkläre, ihr seid kein Missgeschick. Du, den Ich mit Liebe machte, hast die Befähigung, die Welt zu polieren und nicht einmal ein einziges Grasblatt stumpf werden zu lassen. Du bist ein Errichter und nicht ein Zerstörer. Du bist kein Aufwiegler. Du bist ein Kind Gottes. So sei es.

Heavenletter # 5401 – 7.9.2015   One Sun, One Moon

Eine Sonne, ein Mond

Gott redete …

Stelle dir deinen Tagesbeginn mit der Aufsteigenden Sonne über dem Horizont vor. Lasst Uns einmal sagen, du siehst die Sonne zur Hälfte, dem gegenüber wird ein kleines Kind unvermeidlich mit seinen Kreiden einen Ganzen Sonnenball malen.

Wer ist glücklicher, der Kindes-Künstler, der eine Ganze Sonne sieht, oder der Erwachsene, der eine halbe Sonne aufs Papier bringt, so als wäre die Sonne am Horizont in Hälften geschnitten?

Möge heute die Sonne auf dich scheinen. Mögest du heute ins Freie hinaus kommen, sodass dich die Sonne erfasst, und damit du – nicht bloß dein Winkel der Welt –, sondern die gesamte Welt von der Sonne kräftig heranwächst und erglänzt. So wie die Sonne ihr Licht mit dem ganzen Universum teilt, so tust du es.

Wie glücklich bin Ich, dass Ich Eine Sonne bedachte, um die Welt tagsüber zu bescheinen, und Einen Mond, um des Nachts das Licht der Sonne widerzustrahlen.

Du erschaffst, sobald das Helle Licht der Sonne deinen Geist betritt. Was Ich erschaffen habe und was du derzeit in deinem Leben erschaffst, kommt nicht in kleinen Schritten daher, sondern vollauf auf ein Mal. Ich erschuf gleichsam ein Ganzes. Ich nahm nicht winzige Schritte. Die Sonne wurde nicht schrittweise größer und größer. Sie barst auf ein Mal hervor, Schöpferischsein besteht nicht aus Details. Kreativität rührt von Ganzsein.

Schöpfung wurde nicht zusammengestückt. Schöpfung tritt vollendet in all ihrer Pracht zutage. Evolution und Schöpfertum sind nicht das gleiche, und gleichwohl wurde Evolution überdies darin eingebaut. Sobald es sich auf Leben beläuft, kommt Evolution in Stadien daher. Evolution ist eingebaut, und trotzdem zieht Evolution nach.

Wir können sagen, dass eure Evolution Vorsehung ist, oder Wir können Evolution als mehr dem Instinkt gleichkommend, oder sie mehr als einen Zeitverzug, der augenscheinlich in der Welt vor sich geht, bezeichnen. Wir können aussagen, Schöpfung ist Kunst, Leben ist Kunst, und dies spielt auf die Realität an, dass alles, was scheinbar nacheinander geschieht, sich momentan auf ein Mal zuträgt. Es existiert keine Abfolge, keine Vergangenheit, keine Zukunft. Du bist sozusagen mittendrin im Leben.

Es ist mehr an der Welt dran, als das Auge zu sehen vermag, und doch kann bekundet werden, dass dieses Mehr einem entschiedenen Pfad folgt. Alles kommt von Mir, und alles kehrt zu Mir zurück. Mithin rühre Ich die Mixtur um, indem Ich sage: „Ja, in der Tat, nichts ist von Mir abgegangen. Du hast dich nicht abgekehrt.“

Wir können es genauso so ausdrücken: „Im Samen liegt der ganze Baum.“ Nichts ist abgesondert. Alles ist Endlos.

Es gibt weder Anfang noch Ende, denn Gesamtheit ist. Es gibt kein Schotten-Dicht-Machen gegen die Zeit, denn Ewigkeit ist das gegebene. Mitten im Kind ist der Mann. Mitten im Mann ist das Kind. Wir können sagen, dass inwendig im Namen die Form ist. Sei die Sonne.

Kann es Schöpfung ohne Laut geben? Aus scheinbarer Nichtsheit erhebt sich Schöpfung. Gleichwohl ist Nichtsheit reichhaltig und nicht öde.

Wie traten Worte in Erscheinung, es sei denn Ich tat sie kund? Ist nicht das Verlangen zu sprechen universal? Kann Sprache menschen-gemacht sein? Der Hang des Lebens ist Part des Samens der Schöpfung und ausersehen, ganz natürlich aufzugehen und zu gedeihen.

Kann etwas komplex sein, derweil es bereits einkalkuliert und sich natürlicherweise einstellend ist? In jenem Falle alsdann, was ist nicht simpel?

Wuchs Schöpfung einem Fruchtbaum gleich heran? Ja, das tat sie. Wie kann demnach etwas ein zufälliges Zusammentreffen sein? So etwas gibt es nicht. Und doch ist mehr am Leben dran als Prädikation [engl. predication; in etwa: sich bekanntmachendes Eigenschaften-Zusprechen; Anm.d.Übers.], denn jedes und alles ist möglich. Nichts ist unmöglich. Der Lahme kann gehen.

Anders gesagt, es gibt keine Grenzziehungen. Es gibt keine Grenzen. Kein einziger ist gebunden. Kein einziger ist eingeschränkt. Begrenzung ist schier eine Idee des Geistes. Begrenzung mag zutreffend scheinen, derweil sie es nicht ist, alldieweil vermag sie Meine Kinder in ihren Spuren nicht zu stoppen.

Ich gab euch Freien Willen, was anders gesagt meint, dass ihr ein Unbegrenztes Seinswesen seid. Dem Freien Willen und seiner Sinnhaftigkeit kommen keine Grenze zu. Freier Wille meint Wahl, und Freier Wille meint Entschlossenheit, und Freier Wille meint, alles ist möglich. Ihr seid das Gefilde aller Möglichkeiten. Voller Zuversicht habe Ich euch die Welt zugewendet.

Heavenletter # 5402 – 8.9.2015   Bookkeeping

Buchhalten

Gott redete …

Jeder und alles existiert inwendig in dir. Du wirfst ein Netz aus, und du bringst das Netz herein, das du auswirfst.

Nun, dies klingt sehr nach: „So wie du säst, so sollst du ernten.“ Ich bitte euch, das Konzept gleichwertigen Handels los zu lassen, denn, derweil ihr großzügig und gut zu sein vermögt, könnt ihr desgleichen fix und fertig zu sein, so jemand anderes, der euren Bezügen nach nicht großherzig oder nicht so gut ist, ein Vermögen einfährt. Dann werdet ihr aufschreien: „Unfair.“

Unfair mag es wohl sein, allein, Aufbegehren beläuft sich darauf, dich in deiner Bewegung herunterzutrimmen. Du kannst dein ganzes Leben lang „Unfair“ rufen, und es bringt dich nirgendwohin. Danach ist dein Selbstbild das von jemandem, der ungerecht behandelt worden ist. Dieses Bild – du mögest es nicht bei dir tragen. Du möchtest nicht das Bild von dir bei dir behalten als jemand, auf dem herumgetreten oder der betrogen wird, der mit Sicherheit nicht von Gott oder vom Leben oder von als was du es auch immer bezeichnen möchtest betrogen wird.

Entsinne dich, du lebst in einer Welt, die Storyland genannt werden könnte. Kann es eine gute Story geben ohne etwas, was aus dem Gleichgewicht geraten ist? Selbst dann wenn sich alles als wundervoll herausstellt, wo kann eine erzählte Geschichte angesiedelt sein, wenn du dort mit Sicherheit weißt, was sich ereignen wird?

In der Welt werden Geschichten niemals aussterben, und nicht allen Geschichten kommt ein glückliches Ende zu. Es kann für euch zu Thematiken hinter den Kulissen kommen, die Geschichte selber hat indessen erzählt, oder auf einer Bühne oder in einem Film oder im Fernsehen – und im Leben ausgespielt zu werden.

Unsere Rede ist nicht von ausgleichender Gerechtigkeit. Unsere Rede ist auf einer subtileren Ebene zugange. Sobald du Freude schenkst, bist du in dem Augenblick des Schenkens der Empfänger von Freude. Sowie du Herzeleid zuwendest, bist du der Empfänger von Herzschmerz, selbst dann wenn du dich als siegreich erachtest. Du bist der letztliche Empfänger dessen, was du ausgibst, denn dies ist die Ebene, auf der du operierst.

Es ist so. Wenn du für ein Gemälde einen unlöschbaren lila Filzstift verwendest, wird etwas von der Farbe nicht mehr entfernbar auf deine Hände gelangen. Dein Bewusstsein ist dein Bewusstsein. Es kann nur so weit gehen, wie es geht. Sofern du eine abscheuliche Handlung begehst, bist du es, der sie ausführte. Sofern du einen wundersam hochherzigen Akt ausführst, hast du ihn ausgeführt.

Wenn du jemanden vergiftest, würde ausgleichende Gerechtigkeit bedeuten, dass du vergiftet werden würdest, oder dass dich oder deine Kinder ein dem entsprechend starkes Ende des Lebens ereilen würde. So funktioniert Leben nicht, genauso wenig möchte Ich, dass es so betrieben ist. Dies sieht mehr nach Ahndung und Rache aus. Wie kannst du von jener engen Spur herunterkommen? Wann wird Derartiges zu einem Ende kommen?

Die ausgeführte Tat ist die Rückerstattung selber.

Denke in Begriffen von nur einer Verb-Zeitform, und das ist das Präsens. Wie kann es daher zu späterer Belohnung oder Bestrafung kommen? Euer einen anderen Menschen Vergüten ist eure Vergütung. Das ist augenblicklich. Einem Anderen Wehtun, dieses kommt bei euch an – ob ihr nun begreift, dass der sogenannte Andere euer selbgleiches Selbst ist, oder ob ihr es nicht begreift.

Schaut euch das Konzept von ausgleichender Gerechtigkeit in Hinblick auf Meine zuvorkommende Fürsorglichkeit an. Kommt schon – seid ihr der Auffassung, Ich würde Mich um die Buchhaltung kümmern, die nötig ist, um dem, was man das Karma nennt, gerecht zu werden? Genauso wenig würde Ich jemanden anheuern, um die Berechnungen anzustellen. Ich habe bessere Gedanken zu bedenken und Mir liebevollere Tätigkeiten zur Hand zu nehmen. Macht nicht das Karma zum Bauernopfer.

Ich möchte gerne die Frage aufbringen, weswegen euch der Ton von ausgleichender Gerechtigkeit nach rechtens, nach erstrebenswert und bedeutsam klingt. Das sieht eher nach Grundschule aus, oder gar nach Vorschule, wo sich ein Kind hören lassen könnte: „Er hat mich zuerst geschlagen, deswegen habe ich zurückgeschlagen.“

Ich werde nie so etwas Ruhmrediges sagen wie: „Rache ist Mein.“ Rache ist Mir auf keinen Fall genehm.

Heavenletter # 5403 – 9.9.2015   Balance on the Planet

Balancehalten auf dem Planeten

Gott redete …

Abgeschlagenheit ist eine Idee. Sie ist eine vollgeladene Idee. Sie trägt eine Menge Gepäck bei sich. Es geht die Meinung um, du sollest nicht müde werden, so, als sei etwas Verkehrtes daran, wenn du müde wirst. Ihr verdient eure Müdigkeit, Geliebte.

Unsere teuren Tiere bekommen ihren Schlaf, wieso nicht ihr?

Gelegentlich gebt ihr den Eindruck ab, eure Hinsicht auf genügend Ruhe stelle eine Zumutung dar, und sei neben dem, dass ihr um den Planeten flitzt, von geringer Bedeutung.

Atmen ist nicht bloß zum Ausatmen gedacht. Es gibt auch einatmen. Ist das eine besser als das andere? Stehen sie miteinander im Wettkampf?

Ihr tankt euer Auto auf. Ihr werft keinen matten Blick auf dessen Benzinverbrauch. Hmm, schließlich dann, beklagt ihr euch gelegentlich über den zu hohen Verbrauch.

Ihr erhebt keine Einwände, euer Glas Wasser wieder aufzufüllen.

Ihr esst oft ausreichend viel. Ihr erweist euch den Gefallen, euren Magen zu füllen.

Wogegen wehrt ihr euch, was das frühe Insbettgehen angeht, so, als stellte es ein Opfer dar? Nun, also, betrachtet sich zur Ruhe begeben als einen Altar. Ich bin – ebenso im Schlaf wie auf dem Tanzboden bei euch.

Ruhen ist ebenso wichtig wie draußen herumrennen.

Ihr gebt Geld aus. Es geht um Finanzielles – und um gesunden Menschenverstand – ihr wisst, dass ihr das Geldsäckel wieder aufzufüllen habt.

Ein Kaugummi-Automat gehört aufgefüllt. Was hat er Gutes, wenn er leer ist?

Ihr seid berechtigt, euch auszuruhen. Ruhen ist dem Ölen eures Gewehrs äquivalent. Tut es einfach. Verschiebt es nicht. Freut euch, dass ihr ruht. Es existiert eine Neigung, dass euer Geist die eine Sache sagt, und euer Geist eine andere.

Respektiert euren Körper.

Ihr könnt nicht bloß Steh-auf-und-geh-los sein.

Lasst die Pumpe ansaugen.

Eventuell bekommt ihr nicht genug Ruhe.

Schlaf ist ein natürlicher Akt. Tätig sein ebenfalls. Beide schießen der Wertigkeit zu.

Sofern du unter den Sternen lebst und kein elektrisches Licht und keine Uhr hast außer der Sonne, wirst du schlafengehen, sobald es dunkel wird, und aufwachen, sobald die Sonne herauskommt. Ihr erlangt erquicklichere Energie, sowie ihr euch in Einklang mit dem Universum begebt. Lasst euch die Wichtigkeit von Ruhe herzlicher gelten.

Es kann sein, du überstimulierst dich und zerschleißt dich dabei.

Auf der anderen Hand, es kann sein, du langweilst dich und fühlst dich zerschlissen. Und werde demnach zu einem Trapezkünstler, der lernt, sich auf dem Trapez auszubalancieren. Wehre dich nicht gegen Balance.

Wer kann verkünden, was zu viel Schlaf ist? Oder was zu viel von irgendetwas ist? Lebt einfach, Geliebte.

Emotionen können euch ebenfalls auszehren. Ihr werdet sie gut und gern auszuschlafen haben.

In der modernen Welt füllt ihr euch mit Regulierungen. Vergesst die Regeln, und lasst die Natur sprechen. Segnet die Natur, und heißt sie willkommen.

Nehmt die Auffassung an, dass Schlaf gut ist, und dass in die Welt nach draußen gehen gut ist. Beides ist gut. Das Gleichgewicht liegt nicht immer bei 50/50. Euer Geist und euer Körper können am einen Tag mehr Schlaf benötigen als an einem anderen. Warum knauserig sein? Wieso eigenmächtig sein? Lasst euch den Schlaf zukommen, den ihr benötigt, unabhängig davon, was ein Buchtext dazu sagen mag. Schreibt euren eigenen Text, während ihr eures Weges geht.

Ihr könnt etwa sehr müde sein und befürchten, ihr wärt krank. Verschafft euch mehr Ruhe. Trinkt mehr Wasser. Schont euch mehr. Füllt eure Lungen mit Sauerstoff.

Es ist nicht leicht, nicht an Kranksein zu denken, derweil Krankheit derart ausgiebig beworben wird und sie jedermann auf der Zunge liegt. Ihr seid unterwiesen, Erkrankung zu erwarten. Ihr seid wie der Kleine Prinz, der auf einem winzigen Ein-Mann-Planeten lebte. Affenbrotbäume schossen unentwegt aus dem Boden. Er hatte sie rasch auszureißen, anderenfalls hätten sie den Planeten übernommen. Er war stets auf der Hut, die Baumsprösslinge stracks zu fassen zu bekommen. Sie waren ihm immer im Sinn.

Krankheit ist ebenso, so wie Abgeschlagenheit, eine Idee, die schwer aus eurem Sinn herauszubekommen ist. Belasst weder Krankheit noch Abgeschlagenheit in eurem Sinn zuoberst. So wie immer – sofern ihr etwas nicht möchtet, richtet nicht euer Augenmerk darauf.

Okay, schlaft gut, und fühlt euch in der Welt wohl. Ich bin bei euch. Lasst Mich eure Gedanken erleuchten. Ihr wart von vorneherein Mein Gedanke.

Heavenletter # 5404 – 10.9.2015   Like an Oldfashioned Dance

Wie ein altmodischer Tanz

Gott redete …

Rufe dir ins Gedächtnis, dass das Leben angelegt ist, einfach zu sein. Hattest du es nicht mit der Anschauung zu tun gehabt, es sei schwierig? Vom menschlichen Gesichtspunkt her gesehen – sofern das Leben nicht dahinströmt, wie du es dir wünschst, ist es schwer, ist es versperrend, dir in den Weg kommend.

Es ist freilich zweifellos so, dass die Dinge nicht immer so laufen, wie du es dir aussuchst, wer allerdings ist es, der besagt, das Leben habe deinem Plan gemäß zu verlaufen? Womöglich verfügen die Kräfte des Lebens über mehr Kenntnis als du. Dir ist es nicht angelegen, gegen das Leben aufzubegehren, es zu schmähen und gegen es zu wettern.

Wie wäre dein Leben verlaufen, wenn du immer bekommen hättest, was du dir dafür, wonach es dir war, erbatst? Eine Menge hin und her und hoch und runter. Es möchte einem so scheinen, dass zu den guten Dingen zählt, dass nicht alle Wünsche Wirklichkeit werden.

Nicht, dass das Leben euch immerfort verköstigt. Es gibt Augenblicke, wann du dankbar bist, dass alles, wonach es dir so sehnlich war, nicht Wirklichkeit wurde. Du weißt es in Wirklichkeit nie. Auf jeden Fall hast du etliches Sagen dabei, allerdings nicht das ganze Sagen.

Freilich gibt es im Leben Vorkommnisse, die zu ihrer Zeit eher nicht in eurem besten Interesse liegen, aus denen ihr indessen einen Segen herrühren seht. Natürlich gibt es andere Ereignisse, die alle Register ziehen, und es fällt euch schwer, euch mit ihnen auszusöhnen.

Auf jeden Fall hat das Leben das letztliche Sagen. Schaut her, Geliebte, ihr habt ausreichend Bedauern hinsichtlich etlicher Bescheide, die ihr getroffen habt. Es werden keine Kleideranproben anberaumt. Weil ihr nichts rückgängig machen – weder pro noch kontra – könnt, ist es besser, mit dem Abwägen und Bewerten von Ereignissen, welche sich zugetragen haben, auszusetzen. Es mag sein, es überkommen in deinem Leben Zeiträume, wann ihr außerstande seid, die eine oder andere Entscheidung aufzulösen, dennoch gehört es euch nicht, euer Leben mit dem Spekulieren darüber zu verbringen, was geschehen ist, und was ihr zum heutigen Zeitpunkt, wo ihr zurückschaut, damit hättet anfangen können.

Jeder kann sich für Bedauern, für Gewissensbisse und Tragik entscheiden. Dessen unbenommen, besser ist vorankommen. Kommt aus der Vergangenheit heraus, lasst sie los. Seht sie durch, soviel ihr könnt, kaut sie durch, so viel ihr könnt, ihr könnt die Uhr nicht zurückdrehen. Eure Richtung ist – unentwegt vorwärts. Was passiert als nächstes? Alles, was ihr tun könnt, ist unaufhörlich weitergehen. Legt euch ordentlich ins Zeug. Das Leben liegt vor euch. Nicht in der Vergangenheit. Nun gut, ihr Lieben, alles insgesamt ist Illusion.

Was heute so einzigartig von Bedeutung ist, ist es womöglich morgen nicht. Habe deine Vision. Sieh, wohin sie dich nimmt. Letztlich hast du die Vergangenheit los zu lassen. Du kannst sie nicht revidieren. Schließe Frieden mit ihr. Du hast mit ihr Frieden zu schließen.

Wo ist der Schnee von gestern? Wo sind die Blumen von morgen? Wohin begaben sich alle deine Sehnsüchte und Besorgnisse? Wohin ist zu flüchten? Wo kommt es zum Anlanden? Was kannst du dir an Fragen fragen? Was kannst du an Antworten geben?

Was du aus der Vergangenheit machst, ist, was du aus ihr machst. Was bist du imstande hierher zurückzubringen? Was kannst du ungeschehen machen? Wie weißt du, ja gar dann derweil du geknickt bist, dass das, was im Leben sich ereignet, nicht das ist, was sich zutragen soll? Auf jeden Fall ist mehr am Kommen. Du weißt nicht vollauf, was gemacht und erledigt worden ist, und was nicht in den vorherigen Zustand zurückversetzt worden ist.

Eines, was du wissen kannst, ist, dass du das Leben gelebt hast, und dass du vorangingst. Du lebtest ein Leben, und es war das deine. Genau gesagt niemandes sonst. Dein Leben hat dich irgendwohin gebracht. Es wies eine Lernkurve auf. Du bist nicht die Person, als die du startetest oder die du meintest zu sein. Du bist ein Original.

In diesem Drama namens Leben auf Erden ist das Leben wie ein aus der Mode gekommener Tanz gewesen. Du verbeugst dich, du kommst zusammen, du gehst weiter.

Das Leben auf der Erde kann bloß das Leben auf der Erde sein – so wie du es deutest –, und daraufhin, puff, ist dein Besuch auf der Erde vorüber.

Heavenletter # 5405 – 10.9.2015   The Dew on the Meadow

Der Tau auf der Wiese

Gott redete …

Du bist Größe. Ihr begreift dies so recht noch nicht. Sagt Mir, liebe Kinder, meint ihr wirklich, dass ihr, Die ihr Meine Schöpfung seid, wirklich nicht erheblich viel seid? Seid nunmehr unzweideutig. Was euch fürwahr abgeht, das ist Gewahren. Wie kann jemand bei vollem Verstand denken, Meine Schöpfung sei einfach-mal-so oder sei als Geringeres denn Größe ausgewiesen? Sagt es Mir, was spielt sich bei der Angelegenheit ab?

Sagt Mir, weswegen konzentriert ihr euch auf winzige Details, während ihr euch mit den Sternen, dem Mond und der Sonne in Vergleich bringen könntet? Reicht nicht der Tau auf der Wiese hin, um eine Rhapsodie zu erschaffen? Was entbehrt ihr? Habt ihr niemals einen Säugling oder ein Hündchen gesehen? Was wollt ihr damit sagen, so ihr die Schöpfung der Welt und der Lichter in ihr nicht verehrt und dabei nicht in Staunen versetzt seid? Ich platzierte eine blendende Schöpfung in der Welt, und ihr seid die Anführer von ihr. Demnach nun, wer gibt eurem Dafürhalten nach der Welt den Ton an?

Ihr denkt, Meine Rede sei randvoll mit Superlativen, sobald Ich Mich über euch auslasse, so, als würde es bloß so aus Mir heraussprudeln und als wüsste Ich nicht, wovon Ich soeben rede. Was Ich zur Sprache bringe, ist schier ein Teil eures ungemeinen Hervorragendseins. Sofern Ich das Fernschreiben mittels Morsezeichen gewirkt habe, was in Gottes Namen meint ihr alsdann, dass ihr minder seid als der Fernschreiber, über den ihr aufraunt?

Ihr seid über Meine Träume hinausgehend. Ihr seid Meine Abgesandten auf Erden. Was ist eurer Auffassung nach eine Mutter? Was ein Vater? Was ein Kind? Ich bitte Meine Kinder, sich in ihrer Sicht nach dem Besten umzutun, was sie zu sehen oder zu sagen vermögen.

Ich, Gott, könnte Mich voller Erstaunen verlauten lassen: „Rotbäckchen, wer bloß hätte sich rote Bäckchen ausdenken können?“

Ihr könntet dagegenhalten: „Krankheit. Gott, Wer sollte sich Krankheit ausdenken? Unter Umständen hast du, Gott, sie nicht erschaffen, dennoch lässt Du sie zu und ernennst Professoren dafür.“

Krankheit ist nicht Mein Begehren. Natürlich habe Ich sie nicht erschaffen. Schaut nicht so überrascht. Ich erschuf all das Schöne. Bei guter Gesundheit sein ist schön und rotwangig. In der Welt gibt es bloß Gegensätzlichkeiten. Gegensätze sind Gedanken, die hinter, nach der Schöpfung überkommen. Dies ist auf der Erde ein Rätsel. Im Himmel kommt nicht die Erschaffung von Gegensätzen zu liegen. Tatsache ist, im Himmel ist die Wahrheit der Erde Einssein. Findet ihr etwa Verkehrtes am Einssein, Geliebte?

Entspezialisiert euch von Defekten. Werdet jene bewehrte Weste los, die ihr euch anlegtet. Spezialisiert euch auf das Gefällige und Wohlwollende. Auf diese Weise werdet ihr die Welt herumdrehen, nicht auf den Kopf, sondern mit der rechten Seite nach oben.

Lasst nunmehr Unrichtigkeit los und bejaht Wahrheit.

Ihr trefft Ermessensentscheidungen. Gewisse Aspekte nennt ihr von Wert, und andere unwert. Was wäre denn, wenn sich in eurem Wortschatz niemals das Wort unwert befunden hätte? Als Eva auf all das wies, was Ich geschaffen hatte, und dem, was Ich geschaffen hatte, Wörter zureichte, hatte sie nicht das Konzept des Unwertseins im Sinn. Sie erteilte ihm keinen Namen. Sie sah nichts Unwertes in Meiner Schöpfung. Unwerthaftes war noch nie irgendwo ersichtlich geworden, sodass es hätte bezeichnet werden sollen. Die Bedeutung von Unwertsein kam nach dem Sich-Bekunden der Welt angetanzt.

Ich zeige nicht mit dem Finger auf euch. In der Schöpfung ist alles von Wert. Es gab nichts zum Missbilligen. Missbilligen kam später, und eine derartige Konzeption wurde auf euch weitergereicht, wie das mit Kraushaaren der Fall ist.

Bei der Ausgeburt der Schöpfung überkamen keine Ausgestoßene.

Wie steht es mit der Schlange, die auf Eva einflüsterte, könntest du fragen.

Gedanken traten zutage, auseinanderlaufende Gedanken, aus denen Geschichten und Dramas anhoben. Aus denjenigen, die ihr als gut ansaht – wie freilich solltet ihr ohne den Kontrast erklecklich abschildern können –,  entsprangen Geschichten und Dramas und all das, dem Geschichten entkommen, Helden und Schurken, die Schönheit und das Biest, allerhand Kontrastvolles zu Wohlbemessenem, und mithin gerieten Profiteure und Übeltäter auf der Erde, Fräuleins in Notlagen und Ritter in glänzenden Rüstungen, und alsbald überkamen Angst und Verstimmung, und mithin alles, worauf ihr je in Gedanken verfallen konntet. Allesamt Einbildung, all das, was gewaltig weiter von der Wahrheit entfernt ist als die weitest reichende Erstreckung der Einbildungskraft.

All die ursprüngliche Schönheit und Güte ist nirgendwohin fortgesprungen. Davon ist nach wie vor ein Mehr das gegebene, was, es sich selber an den Tag zu legen, ein Hergang voller Liebreiz ist. Große Sträuße an Schönheit, Gütigkeit und Einssein schicken sich an, erneut aufzublühen.

Heavenletter # 5406 – 10.9.2015   You Are Soul 

Du bist Seele

Gott redete …

Dein Leib ist wie ein Koffer oder Rucksack. Du trägst ihn herum. Dein Körper hat verschiedenerlei Abteilungen und Durchlässe.

Das Reale Du ist nicht physisch, und es zieht sich niemals zurück, unabhängig davon, was je dein Körper und dein Geist betreiben mögen. Wir können sagen, dein Körper schleppt dich herum und verwahrt dich, dein Rückgrat ist wie eine Kleiderstange, um Partien deines Lebens daran aufzuhängen. Die Aussage, dein Körper sei ein Mitläufer, und die Seele von dir trage den Körper herum, ist wohl eher zutreffend. Der Körper hat seine trefflichen Verwendungen, dennoch ist er nicht so ganz der Star, den zu sein er gerne vermeint.

Von dir existiert ein ruhiger Part, ein heiterer Part, ein bestätigbarer Part. Wir können ihn das Herz von dir nennen, die Essenz von dir, die Seele von dir. Er ist die Höhe und Breite und Erstreckung von dir. Deine Seele ist, nicht angewiesen auf deinen physischen Leib, auf Reisen. Dein physischer Körper ist mehr wie ein Schatten, der dir hinterherläuft, selbst so dein Körper recht konkret, nicht deutlich umrissen ist und selbst so er die Bande anzuführen scheint, wohingegen deine Seele, eine feine, die sie ist, den wahren Anführer und die endlose Verwirklichung von dir darstellt. Deine Seele ist aufs Innigste bei dir, während der Körper unablässig nach irgendwohin am Weglaufen ist.

Was für eine Scharade Meine Kinder doch gespielt haben, denn es sind ja die konkreten Aspekte von euch, die an den Außenbezirken eures natürlichen Selbst und eurer natürlichen Seele mit dem Spielemachen befasst sind. Der Körper hat es gerne, das Heft in die Hand zu nehmen und so zu handeln, als liefe er davon, als ließe er die Seele alleine und als schaffe er deren Tosen fort. Die Seele hat Wagemut. Sie ist das vorherrschende permanente zugehörige Glied, und der Körper reicht nicht einmal anfänglich bis an die Höhe der Knie der Seele. Ja, selbst so die feinstoffliche Seele in aller Ruhe zu Diensten ist und womöglich gar unbemerkt, wenn nicht gar in Vergessenheit geraten, bleibt.

Versteht Mich nicht falsch. Der Körper hat seine Rolle zu spielen. Er ist mehr einem widerstandsfähigen Teenager gleich, alldieweil die Seele eine andere Geschichte zu erzählen und ein anderes Skript auszuspielen hat. Gewiss, die Seele gibt sich stille zu verstehen, freilich findet sie sich in einer anderen Ballspiel-Partie als dein Körper.

Bar der Seele könnte sich der Leib bloß abstrampeln und verhaspeln. Ja, der Leib ist aus Spucke und aus auf Glanz Polieren gemacht, er erzeugt Laute, und kämmt sein Haar flink zurück, während die Seele der Kern der Geschichte ist und dich vorwärtsführt.

Du könntest meinen, Ich hätte die Seele ausgelassener machen können, machen sollen, damit sie stärker auffällt, sie arbeitet indes in aller Ruhe hinter den Kulissen, während sie die Show leitet. Ja, in der Tat, hebe an, die Seele von dir besser kennen zu lernen, damit du eine ausladendere Positur innehast und dich weit in die Höhe streckst. Körper sind großartig, sie kommen indes nicht dicht an den Gleichstand mit den Seelen heran, welche mit der Leitung der Körper betraut sind.

Natürlich können Körper und Persönlichkeiten bezaubernd sein, allerdings vermögen jene der Seele von dir nicht das Wasser zu reichen. Weil deine Seele stiller und feiner ist, besagt nicht, dass sie ein Umfaller ist. Sie weist eine ungeheure Stärke und ein großes Durchhaltevermögen auf – im Eigentlichen könnt ihr eure Seele auf diese Weise nicht genügend beschrieben bekommen, denn sie steht nichts aus. Sie bekommt ihr Aufgabenfeld ausgeführt und erledigt.

Was genau ist der Job der Seele? Ihr gilt es, euch tiefere und höhere Werte ins Gedächtnis zu rufen und euch zu dem Kern eurer selbst zurückzuheißen, welcher nicht herumstromert oder die Zeit in Distanz zu dem Behuf der Essenz von euch zubringt. Es ist wirklich kein Tauzieh-Spiel, an dem ihr beteiligt seid. Es ist einfach so, dass ihr dahinjagt und euch versprengt, und dass eure Augen umherschweifen, derweil eure Seele euch zuruft, zur Ruhe zu gelangen, unausgesetzt voranzurücken und zur Sache zu kommen, euch mit dem primären Ansinnen eures Lebens und der vereinnahmendsten Partie eures Lebens zu verabreden und mit jenen zusammenzugehen.

Ich war drauf und dran, zu sagen: einmal zu warten und dann zu schauen, wartet indessen nicht, schaut einfach. Ihr seid Seele.

Heavenletter # 5407 – 12.9.2015   The Sun That Rises in the East

Die Sonne, die im Osten aufgeht

Gott redete …

   Dein Herz gleicht der Sonne, die im Osten aufgeht, du weißt dies, nichtwahr?

   Dein Herz ist helles Licht. Dein Herz strahlt dieses Licht aus. Sein Licht fällt auf alles. Es ist deines Herzens Natur. Es ist die Natur eines jeden Herzens. In der Welt, in der ihr lebt, überseht ihr, Meine Kinder, manchmal die Natur eures einzigartigen Herzens, indem ihr versucht, der Welt zu folgen und so die Wahrheit eures eigenen Herzens vernachlässigt.

  Das Leben in der Welt kann dich dazu führen, dass du dich am Gewinn orientierst. Du möchtest über das Gewinnstreben hinausgehen, sowohl im Geschäftsleben als auch in allen anderen Bereichen. Der Umgang mit Menschen ist eine eigene Sache. Du musst dich nicht angleichen. Dein Herz ist die Sonne. Lass Dein Herz strahlen. Gib acht, was du mit deinem Leben tust.

   Schiele nicht länger auf die Leute. Das bedeutet, dass du nicht ausschließlich nach Menschen Ausschau halten sollst, die dir Gewinn einbringen. Wenn du Menschen suchst, suchst du nicht speziell jene, die dir Ruhm einbringen oder dir den Zugang zu anderen gewähren, die dich begünstigen. Du suchst Sein.

   Du bemisst die Menschen nicht nach ihren Geldspenden. Manche Menschen gelten finanziell mehr als andere. Größerer Geldbesitz bedeutet alles. Natürlich wertest du niemand deshalb ab, weil er ein Millionär ist. Die Größe von jemandes Geldbeutels bedeutet nicht deinen entscheidenden Faktor in Bezug auf das Schließen von Freundschaft und die Bewertung von Menschen.

   Du verschwendest deine Zeit nicht. Es gibt wenige kostbare Zeit, in der du dich einfach an denjenigen erfreust, denen du begegnest. Schaue nicht auf Hintergedanken, so du Freundschaft schließt.

   In der Welt gibt es soziale Zugehörigkeiten. Du kannst dich wirklich über die Hausangestellte deines Freundes genauso freuen wie er. Ordne dich und andere nicht gemäß dem Status ein. Du brauchst keine Reihe von Regeln, um deine Freundschaft einzuordnen.

   Ein reicher Mann kann wunderbar sein. Du weißt schon, dass Geld nicht alles ist, und dennoch wirst du in Anbetracht der Größe des Geldbeutels eines anderen Menschen den Hals lang machen, nicht anders wie du das tust, wenn jemand gut aussieht.

   Wenn Ich dir gesagt hätte, dein Herz in jeder Situation zu berücksichtigen, würdest du zu Recht sagen, dass dein Herz dich manchmal auf Seitenwege führt, die du später bereust. Du sagst, auf dein Herz ist nicht immer Verlass. Tatsächlich hat dich dein Herz mehr als einmal in die Irre geführt. In diesem Fall sage Ich, dass du etwas herausgefunden hast. Ein Fehler jeglicher Art bringt dich zur Erkenntnis. Jeder Fall im Leben ist ein neues Beispiel. Es ist nicht immer leicht zu erkennen, wann du ein klares Urteil hast oder wann nicht.

    Lasse allerdings keine Gelegenheit aus wegen einer gedanklichen Entscheidung, die du zu bald getroffen hast.

   Behalte das Lernen bei. Jedenfalls wirst du es. Vergiss nur dein Herz nicht. Vergiss nicht, dass du ein Herz hast. Habe ein Herz für dich wie auch für andere.

   Was Ich sage, ist, keine falschen Götter anstelle von Mir zu haben.

   Folge der Wahrheit deines Herzens. Und ja, natürlich lernst du dabei.

   Es gibt das Sprichwort, dass mangels eines Nagels der Schuh verloren wurde. Ich will hinzufügen, dass aus Herzensmangel der Lebenssinn verpasst wurde.

   Du magst ehrgeizig sein, und wenn das Ziel erreicht ist, was hast du davon? Erfolg fühlt sich nicht immer als Erfolg an. Wo zieht dich das Leben an, und wohin möchtest du gehen?

   Das Leben lässt sich nicht so leicht zusammensetzen oder auseinandernehmen.

  Das Leben geht seinen eigenen Weg.

  Manchmal lebe einfach das Leben. Was wird es bringen?

   Erfahre es.

   Lebe dein Erdenleben, solange du es hast. Deine größte Erkenntnis ist die, wer du bist, Wer du wirklich bist. Du bist mehr, als du gedacht hast. Du bist größer, als irgend jemand gedacht hat. Du bist mächtiger und du bist schöner, als jemand gedacht hat. Was bringt Sinn in dein Leben? Was nimmst du wirklich wichtig in deinem Leben – außer einer Warenrechnung?

  Wenn du den Supermarkt betrittst, gehst du dann nach deiner oder nach der Einkaufsliste eines anderen vor?

Heavenletter # 5408 – 13.9.2015   Who Has the Final Say?

Wer hat das letztliche Sagen?

Gott redete …

Ihr seid zu euren Meinungen berechtigt, allerdings habt ihr sie nicht immer zu sagen oder zu haben.

Ich muss bekennen, dass einige Meiner Kinder sich sicher sind, dass sie bei allem das letzte Wort haben. Sie sind Experten. Seid vorsichtig, was das anbelangt, ein Experte in eurem eigenen Geist zu sein.

Natürlich, wenn euch jemand fragt, was ihr denkt, ist es an euch, das, was – es tut Mir leid, es euch so sagen zu sollen – schier eine Meinung sein kann, darzulegen oder nicht darzulegen.

Ihr könnt viele Worte verwenden, oder wenige. Möglich ist es, dass einige wenige Worte stärker sind als viele. Nicht jederzeit. Ah, wenn doch Meine Kinder zu dem Punkt gelangen könnten, dass sie das, was sie zu sagen haben, ohne jemanden zu überzeugen zu haben, die Dinge auf ihre Weise zu sehen, zu äußern in der Lage sind.

Wie auch immer, weswegen habt ihr das letztliche Sagen nötig? Es gibt dermaßen viele Menschenwesen mit allerlei unterschiedlichen Gedanken, die gerne das letzte Wort haben möchten. Wie ist jene Eigenart in Meinen Kindern beschaffen, dass sie ein solch ausgiebiges Aufpulvern von außerhalb von ihnen nötig haben? Es kann sein, die Meinung eines Anderen ist euch nicht einmal sehr von Belang, und dennoch schmachtet ihr danach, von ihnen eine gute Meinung über eure Meinung zu hören zu bekommen, und ihr macht euch auf den Weg, sie zu erhalten. Du bist nicht der einzige.

Worum geht es, was du benötigst?

Bist du mehr wert, sobald jemand mit dir einverstanden ist, als wenn er es nicht mit dir ist?

Wie viel machst du dir wirklich daraus, was jemand denkt, außer, du hast die Idee, du habest dir daraus etwas zu machen? Dies bedeutet dir eine Menge, vielleicht zu viel.

Wie viel euch ein kleines Bekräftigtwerden bedeutet. Wie ausgehungert seid ihr die meiste Zeit eures Lebens danach gewesen. Geliebte, erhaltet eure Förderung von – sollen Wir das so sagen? – dem Universum. Und von eurem eigenen Herzen. Was ist der Punkt dabei, dem Anschein nach selbstsicher zu sein, derweil ihr unsicher seid?

Wieso, Meine Lieben, wieso euch mehr Hilfestellung ersehnen, weil ein Anderer meint, er wisse es besser als ihr, und weil er sich von euren gescheiten Einlassungen unterscheidet?

Es wird so viel geredet in der Welt, und wohin ist das alles?

Wisset dies: Ich stimme möglicherweise mit euch überein oder Ich tue es nicht. Ihr seid eher weit entfernt von dem letztlichen Sagen, wie Ich die Belange sehe, indes kann Ich dies mit voller Autorität sagen: Ich habe voller Zuversicht, dass ihr bei der Wahrheit anlangt. Ich habe volles Vertrauen in euch. Und Ich liebe euch für eure Suche nach der Wahrheit, und dafür, dass ihr euch so viel daraus macht, die Dinge recht hinzubekommen. Ein Teil von Mir möchte euch gerne antragen:

Schert euch einen Dreck darum, was sonstwer denkt.

Und ein Teil von Mir möchte sagen:

Hört mehr hin. Haltet eure Ohren, euren Geist und euer schönes Herz offen.

Seid Anderen das, was ihr die Anderen euch gerne sein sehen möchtet. Ihr möchtet gerne vernommen werden. Die Menschen werden euch besser hören, sowie ihr ihnen zuhört. Dies bedeutet: das Letztliche Sagen dreingeben.

Ist es möglich, dass es in Wirklichkeit euer Ego ist, das es nötig hat, erhöht zu werden? Fakt ist, dass ihr das Ego schlechterdings nicht benötigt. Das Letzte, was das Ego für euch tut, ist, euch förderlich zu sein. Das Ego ist wie ein Schild vor euch hertragen mit der Aufschrift: „Das Ego ist notleidend.“

Dem Ego ist nie ganz gerecht zu werden, nicht wirklich. Es ist nie zufriedengestellt. Ihm bleibt es, immer mehr und mehr bewehrende Stärkung zu wollen. Das Ego glänzt. Es erhält bloß unechte Requisiten. Es erhält heiße Luft. Selbst wenn die ganze Welt sich vor deinem persönlichen Ego verbeugen würde, hat der Applaus irgendwann aufzuhören. Und dann ist das Ego wieder auf Stütze, oder es ist auf Beute aus, auf der Suche nach etwas, wovon die Welt nicht ausreichend übermitteln kann. Man könnte sagen, das Ego ernährt sich aus Müllcontainern, und es hält die Dinge dafür, es habe den Fund einer Pflaume gemacht.

Findet eure Stärke in euch, Geliebte. Dies ist euch bereits klar. Was habt ihr inwendig in euch? Ihr habt jedwedes Wissen. Ihr habt alles Gewahrsein. Ihr habt den ganzen Gott innen drin, stets das reale Du befürwortenderweise.

Lasst Mich auf euch eingehen. Hört Mich, Geliebte. Hört Mich euch zuhören.

Heavenletter # 5409 – 15.9.2015   What Is Love but Oneness?

Was ist Liebe anderes denn Einssein?

Gott redete …

Ich höre gerne deine Stimme umherschweifen. Weißt du nicht, dass du Mir Freude bist? Mein Herz lächelt bei deiner Stimme. Es ist in Ordnung so, gänzlich in Ordnung, du zu sein. Es ist für jedermann in Ordnung, Mich im Sinn und Herzen zu behalten und zu Mir zu sprechen, denn Ich genieße einen jeden Zentimeter Meiner Schöpfung gleichermaßen. Ich genieße. Ich habe Vergnügen an jedem Einen und an jeder Sache.

Ich liebe es, die Wolken anzuschauen. Ich liebe es, die See anzuschauen und das Brüllen des Ozeans zu vernehmen, und Ich liebe es, in Meinem Königreich eine jede Stimme zu Ohren zu bekommen. Es gibt da diejenigen, die die Welt als Meinen Karneval erachten. Ich sehe die Welt mehr als Mein Königreich. Ich gab euch Freien Willen und lasse nicht ab, euch diesen Schlüssel zu Meinem Königreich zu überreichen.

Die Welt ist der Laufstall Meines Königreichs, der Schulgarten Meines Königreichs. Die Welt ist, wo ihr Weisheit erlangt, wie auch das deckungsgleiche Öffnen Eures Herzens, die Linderung Eures Herzens, die Verwunderung Eures Herzens, die Segnung des Lebens in der Welt.

Ich habe euch zu verstehen gegeben und sage es noch einmal, dass Ich weder geduldig noch ungeduldig genannt werden kann. Ich bin keines von beiden. Ich kenne weder Geduld noch Ungeduld. Dies ist unausbleiblich, da Ich nicht unter dem Daumen der Zeit stehe. Ich altere nicht. Ich lebe auf einem hohen Punkt, wo Zeit nicht existiert. Zeitlosigkeit existiert.

Kommt, schließt euch Mir in der Endlosigkeit an, und ihr werdet euch jenseits der Reichweite des Knirschens von Zeit aufhalten. Bar der Zeit, wer wäre da je in Hast? Bar der Zeit, wer hätte es eilig auf den Bus? Des heftigen Konzepts von Zeit entblößt, wer hätte da die Minuten zu zählen oder wer hätte da die Spur der Illusion namens Zeit zu verlieren?

Eure wahre Liebe würde hereinkommen, wann er oder sie hereintritt. Babys würden geboren, wann sie geboren werden. Ihr würdet nicht Monate oder Daten oder die letzte Minute oder die nächste Minute benennen. Seien kommt nicht an, und Seien geht nie davon, das begreift ihr. Seien IST. Seien ist Endlos und Ewig, was nachgerade nicht Zeit und ebenso wenig Distanz meint.

Wie ihr es mittlerweile wisst, bedeutet dies zudem, dass es kein Nord, Süd, Ost und West gäbe. Wir könnten sagen, ihr würdet Gottes Antlitz gegenüberstehen, und das ist es dann. Es gäbe kein Baby New Year, keinen Chronos der Zeit, keine irgend gearteten Gegensätzlichkeiten.

Wie simpel wäre das Leben, sobald ihr euch über die Zeit erhebt, und ein Leben begreift und lebt, was weitaus weniger überhäuft ist, als das Leben, das ihr derzeit führt.

Ihr befindet euch am Rand. Wo Ich bin, gibt es selbstverständlich keine Schwelle. Da gibt es kein nahe dran und kein fern davon sein. Da gibt es keine Distanz des Raumes, und keine Distanz von Zeit. Da gibt es keine Entfernung.

Aus eurem Blickwinkel her gesehen könnten Wir ohne Weiteres sagen, es gebe da nahebei, und, nahebei ohne einen Gegensatz. Ihr würdet alles, was euch lieb und teuer ist, näher zu euch her wenden.

An der Schwelle meint – ihr seid nahe. Ihr seid an der Schwelle der Wissendheit.

Einssein ist eindeutig. Es gibt da kein unklar.

Bar von Zeit und Raum, überkommt kein Durcheinandersein. Was ist da vorhanden, um darüber verwirrt zu sein? Schaut her, der Zeit entblößt, treten keine Unterbrechungen ein. Es gibt keine Entgleisungen.

Schaut, ohne Raum, da gäbe es keine Lücken, so wie ihr Lücken kennt. Wir könnten sagen, dass ihr in der Lücke seid. Manche könnten sagen: der äußere Raum, dem hingegen existiert alleinig innerer Raum. Mir kommt kein anderes Wort für innerer Raum in den Sinn. Nundenn, ja, Seien. Natürlich, Seien ist ein anderer Name für das, was man als inneren Raum bezeichnet.

In der Weise kann Ich Überall sein, selbst so es keinen Ort gibt. In der Weise bin Ich die Ganze Zeit, selbst so es Zeit nicht gibt. Oftmalig kommt nicht vor. Minder gibt es nicht. Einbußen haben ist nicht vorhanden. In Wahrheit kann man nicht sagen, Zeit sei jemals entschwunden, weil Zeit ein Mythos, ein populärer Mythos, ein Mythos ist, anhand dessen die Welt betrieben wird, welcher gleichwohl niemals knapp werden wird, da Zeit nicht Existenz hat, so, dass sie auch ausgehen könnte.

Und mithin seid ihr in Wahrheit Einssein, und all die Grenzziehungen, die zu existieren scheinen, existieren nicht. Ihr seid Seiend. Ihr seid anbeginnslose und schlusslose Seinswesen, und das ist es, Wer du und Ich sind, Reines Unverfälschtes Einssein, überdies als Liebe bekannt. Was ist Liebe anderes als Einssein?

Heavenletter # 5410 – 15.9.2015   Fixity of Purpose Rises within You

Die Festigkeit des Zweckes erstarkt in dir

Gott redete …

Selbst im Unwahrsein existieren unterliegenderweise Kerne von Wahrheit. Unwahrheit ist unwahr. Was falsch ist, ist nicht wahr, was indes nicht vollauf wahr ist, kann ohne Weiteres auf Wahrheit gegründet sein.

Was ist eine Lüge denn anderes als ein Bekunden echten Bestrebtseins? Eine Lüge ist eine Lüge, und dennoch kommt dort inmitten der Lüge das zu liegen, was wahr ist. Es mag sein, die Wahrheit ist dabei gedehnt, gleichwohl ist sie trotzdem zugegen. Was immer du bezeugst, danach steht dir der Wunsch. Alle Kostüme hängen in deinem Schrank. Alle Wahrheiten sind in deinem Besitz.

Alle sind Sucher der Wahrheit im Inneren.

Zahlreiche suchen das Ruhmredige, und alldieweil suchen sie gleichwohl, die Wahrheit zu sein, nach der sie trachten.

Es ist ohnehin alles Illusion. Ihr lebt einen Mythos aus. Ihr seid eine mythische Figur. Ihr seid Nikolaus, und ihr seid eine Elfe. Ihr seid der Geber von Liebe und ebenso der Zurückhalter von Liebe. Es gibt nichts, was ihr nicht seid. Ihr habt die Macht inne, das Gesamte Universum zu umfangen. Ihr seid Alles.

Irgendwo inwendig in euch ist Unbefleckte Liebe. Irgendwo inwendig in euch ist Einverkörpertes Mitempfinden. Irgendwo in euch ist das Lied, Das Ich Singe. Gott ist eure Eltern. Ich bin der Eichenbaum, aus dem ihr hervorwachst.

Ich spreche nicht von Hoffnung oder von Möglichsein. Ich spreche von Gewissheit. Ich spreche von Göttlicher Wahrheit. Egal wer du bist oder was du getan hast, du hast alle Meine Göttlichkeit. Du bist Meine Göttlichkeit. Unabhängig davon, wie entgegengesetzt du zu sein scheinst, in dir liegt die Vergegenwärtigung Gottes. Nun, was dachtest du denn, was Einssein ist?

Wenn du ein Krimineller bist, der von der Suche nach Macht umgetrieben wird, ist es Meine Macht, nach der du dich umtust. Worauf du unumgänglich zukommen wirst, das ist das starke Verlangen nach der starken Macht, zu nehmen, welches sich nicht mehr so kräftig gebärdet, wie zu geben; und mithin wirst du der Gemeinschaft der Menschheit zu Diensten sein. Du wirst deinen Willen auf den Meinigen übertragen haben. Dies wird natürlicherweise geschehen. Sowie du dich an jenem Ort des Dienens aufhältst, bist du zum Dienen mobilgemacht. Du hast nicht mehr länger eine Wahl, schier geht es darum, dich einfach bei Gott in den Dienst zu überstellen.

Keines Meiner Kinder ist eine Niedrigwatt-Glühbirne. Ihr seid MeinSelbst, frei und klar. Euer Bestreben, dem Höchsten zu dienen, kommt zum Vorschein. Dieses Verlangen ist eingebaut. Eure Weiterentwicklung ist eure Weiterentwicklung, freilich ist sie unausweichlich und hat in einem gewissen Sinne nichts mit euch zu tun, selbst so ihr für sie zuständig seid. Es bist du, der deine Beschlüsse, aufs Geratewohl, fasst, und es bist du, der seine Einsicht in das Verantwortlichsein bestreitet oder der sich jene zu Eigen macht.

Die gleichen Gezeiten schleppen alle Meere. Das gleiche trachtende Streben ist tief innen in jedermann, und der Rahm wird nach oben quellen. Heute bist du eventuell der Schurke. Morgen, oder am nächsten Tag oder in der nächsten Lebenszeit, wirst du das Leben eines Helden führen. Du wirst der Held sein. Heute wirst du womöglich am Kriechen sein, und dem hingegen kannst du morgen die allerentferntesten Regionen abfliegen. Etwas kann in einem Augenblick eintreten.

Du bist das Potential von allem. Nichts wird von dir abgehalten. Nichts ist von dir weg.

Du hast dich indessen nicht in Geduld zu üben. Du kannst, jetzt in diesem Augenblick, nach dem eifern, worauf dein letztliches sehnliches Streben gerichtet ist.

Sofern du imstande bist, in aller Höhe zu fliegen, kannst du das heute tun. Ich sage, du bist dazu imstande.

Was zu sein du auch immer imstande bist, das kannst du sein. Du bist bereits reichlich ausgestattet. Du kannst hineinlangen und dich bedienen. Du kannst hineinlangen und geben und verschenken.

Du beläufst dich darauf, dich um mehr als um dich selber zu kümmern. So wie es jetzt steht, sind zahlreiche Individuen in sich selber geteilt. Sofern ihr in eurem Ansinnen geteilt sein könnt, könnt ihr in eurem Anliegen genauso gut ungeteilt sein. Sofern ihr in der Lage seid, eigennützig zu sein, seid ihr in der Lage, Andere und die Welt zu lieben. Ihr habt inwendig in euch die Festigkeit der Zweckstellung parat und in Wartestellung.

Sofern ihr imstande seid, Blumen zu pflücken, seid ihr ebenso imstande, ihnen Wasser zu geben.

Sofern ihr zu Grausamkeit imstande seid, seid ihr ebenso zu freundlicher Zuvorkommenheit imstande.

In der Welt überkommen alle diese quer verlaufenden Gegensätzlichkeiten.

In der Realität gibt es zur Liebe kein Gegenstück. Kein Gegenteil zu Einssein. Einssein alleinig ist. Dies ist die Wahrheit.

Heavenletter # 5411 – 16.9.2015   Grab Those Stars!

Packe auf jene Sterne zu!

Gott redete …

Wenn du ein Fenster mit Blick ins Freie hast, wie glücklich bist du da dran.

Wenn du in einer Höhle lebst, wie glücklich bist du da dran.

Wenn du auf der Erde am Leben bist, wie glücklich bist du da dran.

Sei bitte nicht der Auffassung, dir sei, weil du im Trubel des Lebens am Leben bist, übel mitgespielt worden. Sofern du wahrhaftig wüsstest, was du hast, den Beschwerlichkeiten und den allzu vielen augenblicklichen Träumen, denen nicht nachgekommen wurde, zum Trotz, wäre dir klar, wie du gesegnet und abermals gesegnet bist. Du bist auf der Erde am Leben! Du bist auf der Erde am Leben!

Massen von Seelen springen im Himmel vor Freude in die Höhe in Anbetracht der Ermöglichung, auf der Erde zu leben. Sie danken ihren Glückssternen. Befasse dich damit, dass du dich in einer beneidenswerten Position befindest, auf der Erde am Leben zu sein, auf einer Erde, erfüllt mit allen Möglichkeiten. Ja, du lebst in einer Traum-Welt. Träume deine Träume. Die Sonne scheint. Blumen sind am Wachsen. Sterne kommen des Nachts heraus.

Was denn ist in diesem Leben voller Wunder nicht möglich, in der ihr zeitweilig am Verweilen seid? Alles, alles insgesamt, ist Wunder, und Wunder bestehen aus Möglichkeiten. Sowie ihr euch einmal unglücklich fühlt, erlebt ihr eine Art rückläufiges Wunder, in einem Land, das mit allen Möglichkeiten verfüllt ist. Die Idee von Leiden ist auf der Erde genährt und als eine Gewissheit akzeptiert worden. Kommt her, hört jetzt damit auf.

Es war einmal, da hüpftet ihr vor Freude. Und es gab überdies Zeiträume in just dieser Lebenszeit, als ihr eures Gutglücks gewahr wart, und sei es bloß – einen Atemzug frischer Luft zu nehmen, einen Moment auf Erden wie im Himmel bei sich zu haben. Glücklich dran seid ihr, am Leben zu sein.

Was wäre denn, wenn das Wunder hieße, dass euer Haupt und euer Herz im Himmel existieren, unterdessen eure Füße auf der Erde sind? Was wäre, wenn dies stimmte? Was wäre, wenn ihr, während ihr im Leben weilt, den Punkt des Lebens im allgemeinen und in eurem Leben im besonderen verpasst?

Setzt euch hin. Hier die Sache: Ihr habt den Himmel nie verlassen. Du kannst ihn nie verlassen. Der Himmel ist keine Grenzziehung. Im Himmel ist nicht einmal der Himmel die Grenze. Es ist nicht genau so, dass dir Güte und Barmherzigkeit folgen werden dein Leben lang. Die Tage deines Lebens SIND Güte und Barmherzigkeit. Das Leben auf Erden ist Güte und Barmherzigkeit. Höre auf damit, auf die dem zuwider laufenden Einbildungen hinzuweisen, die dein Leben – dein Leben – belasten!

Unter Umständen äußert ihr euch verächtlich über die Auffassung, ihr könntet euch das Glück aussuchen. Gewiss, ihr habt auf der Erde eine Menge Leiden und Fehlkommunikation unter den Augen gehabt. Wenn ihr es könntet, so würdet ihr Leiden und Fehlkommunikation vom Antlitz der Erde wegwischen. Warum, um Himmels willen, habt ihr es nicht darauf abgesehen?

Vielleicht fragt ihr, Wie? Wie macht ihr das? Indem ihr euch auf Glücklichsein niederlasst. Ihr tut dies nicht, indem ihr mit Leiden und Derartigem scharf ins Gericht geht. Glücklichsein in diesem Moment, das ist euer Fokus. Ihr könnt nicht gegen Negativität angehen, denn sie existiert nicht. Sie ist mehr wie eine ins Haspeln kommende Filmrolle. Einssein existiert. Mache dir Einssein zu Eigen. Umarme das Einssein jetzt in dieser Minute.

Das Leben auf Erden ist so, wie du es siehst. Die Welt ist so veränderlich wie deine Gedanken. Die Welt ist, so wie ihr sie entwerft. Sowie schwere Gedanken vorherrschen, ist das Leben schwer. Was für Gedanken habt ihr, Kinder Gottes? Wer sagt denn, Entmutigung habe zu herrschen?

Schier so wie ihr die Wahl habt, eine bittere Frucht oder eine süße Frucht zu essen, wieso solltet ihr euch dauernd für eine bittere Frucht entscheiden mögen, während euch eine süße Frucht zugänglich ist? Sprecht den süßen Früchten zu.

Weswegen solltet ihr die bittere Vergangenheit wie auch die bittere Zukunft ins Auge fassen mögen, so als bestünde das Leben ausschließlich aus Vergangenheit und Zukunft? Wo verausgabt ihr eure Gedanken und warum? Wieso bloß in aller Welt solltet ihr euch der Dunkelheit ergeben mögen, wenn wohlbeschienene Pfade zum Entlanggehen vor euch liegen?

Ich gebe euch zu verstehen, dass ihr die Wahl habt. Einerlei was die Welt über die Welt äußert, ihr könnt von einem anderen Winkel her sehen. Sofern ihr Dunkelheit und drohendes Unheil sehen könnt, könnt ihr ebenso Licht und Liebe sehen. Was schaut ihr euch an? Wonach seht ihr euch um? Eure Gedanken sind nicht in Stein gemeißelt. Ihr habt Gedankenfreiheit. Sucht euch eure Gedanken aus. Welche Gedanken sind Diamanten, und welche nicht?

Erhöht euch selber. Erhöht die Welt. Steigt höher. Greift auf jene Sterne zu.

Heavenletter # 5412 – 18.9.2015   Moored in Love

Vertäut in Liebe

Gott redete …

So Liebe das Gegebene ist, wie kann es da zugleich Konflikt geben?

Was kann Konflikt denn anderes sein als Angst vor Liebe? Vielleicht Angst in der Form von engem Festhalten an eingebildete Eigentümerschaft gar an sich selber. Geliebte, wenn ihr gerne segeln gehen möchtet, habt ihr euch von der Verankerung zu lösen. Wisst, ihr bedürft keines Ankers. Seid in Liebe vertäut, und seid nicht angebunden.

Tatsache ist, dass ihr an nichts gebunden seid. Ihr fechtet mit Windmühlen. Ihr geht gegen Freiheit an. Ergebt euch stattdessen der Liebe. Lasst die Liebe euch an der Hand nehmen. Ihr habt Liebe nicht zu verkünden. Seid sie.

Liebt euch selber genug, um zu lieben. Habt euch zum Fressen gern, und Liebe wird wie Konfetti vom Himmel herunterfallen.

Kommt aus den Vereinzelungen heraus. Ihr gehört nicht in einem Schwarm von Einzelheiten vertäut. Lasst die Details los. Ihr habt euch nicht in ihnen zu verfangen. Lasst die Details sich um selber kümmern.

Dies bedeutet – das Leben sein lassen. Verheddert in Einzelheiten, seid ihr geneigt, euch in Schwierigkeiten zu verfangen.

Selbstverständlich kann Ich es nachvollziehen, dass das Leben auf der Erde aus Einzelheiten gemacht ist. Das Gegebene indessen ist, dass es euch angelegen ist, euch in der Größe des Lebens zu verfangen. Dies ist kein Luxus. Dies ist eine Unerlässlichkeit.

Sofern ihr nicht in Liebe und Preisgeben verfangen seid, seid ihr in den Details verheddert, und an der Stelle betreten Reibereien die Szene. Details sind untergeordnet. Liebe ist vorrangig. Durch Spannungen, könnte es sein, schneidest du die Liebe in zwei Hälften.

Du siehst Liebe, möglicherweise irgendwo vor dir selber versteckt, als beschränkend, eventuell als schneide sie dich von dir selber ab, so, als verneine die Liebe dich und deine Bedeutung. Vielleicht hast du die gebrochene Anschauung an dir, dass Liebe dich geringer und dass Reibereien dich zu mehr machen. Vielleicht ist dir zumute, es werde auf dir herumgetreten. Unter Umständen weißt du nicht, wie für dich selber und gleichzeitig für Andere zu sprechen geht.

Du fichtst für deine abgesonderte Individualität, derweil Individualität weit weg von Einssein ist. Möglicherweise versuchst du, ein Terrain abzustecken, hingegen ist Eigentümerschaft in der Welt eine Barriere. Es gibt Besitz nicht, und du nimmst Anläufe, zu Besitz zu kommen. Beim Versuch zu besitzen begibst du dich des Friedens. Vielleicht stehst du mit dir selber im Krieg. Jedweder Krieg ist im Inneren und wird mithilfe von Kontrahenten, gegen die du ausholst, verdreht dargestellt. Womöglich brauchst du einfach einen Gegner, der zur Hand ist, um vorzugeben, du habest dich selber nicht vereinzelt. Vielleicht sind Kontrahenten näher an dir dran als Freunde. Vielleicht befürwortest du den Pep von Gegen-Nähe-Sein eher als Nähe.

Eventuell gibst du bei Freundschaft zu viel von dir selber weg, oder du schließt dich von der Verantwortlichkeit von Nähe aus, indem du Schatten von Feinden lebendig erhältst, um dich mit ihnen zu schlagen.

Vielleicht suchst du bei Anderen nach Vollkommenheit, sodass du, sobald sie den Erwartungen nicht nachkommen, Ursachen für Beschwerdeführungen hast. Vielleicht ziehst du Dich-Beschweren der Einvernehmlichkeit vor. Möglicherweise siehst du Einvernehmen als nachgiebiges Sich-Fügen. Unter Umständen bist du mehr eingelebt ins Beanstanden. Vielleicht machst du aus einem Maulwurfshügel einen Berg. Vielleicht rennst du vom Leben weg. Auf jeden Fall verplemperst du, mit Feindseligkeit, das Leben. Du nagst an ihm herum.

Du bist womöglich zur selben Zeit auf Liebe aus, wie du sie zwangsversteigern lässt.

Du hebst einen Schild hoch, und weichst vor der Liebe zurück. Du schwärzt sie an. Du siehst Liebe nicht wirklich als Freund. Du erhebst Einwände gegen Liebe. Du siehst Liebe als eine Betrügerin und dich selber als das Opfer, an Hand und Fuß gefesselt. Du kannst nicht lange dableiben. Du möchtest es nicht. Du hast irgendwohin zu gehen. Womöglich gibst du Appetizern den Vorzug vor der Hauptmahlzeit.

Für dich ist es schwer, auf Dauer hereinzukommen. Du wirst nervös. Du weißt nicht wie lieben und frei bleiben geht, daher findest du Anlässe, Einwände zu erheben.

Für alles, wofür du Andere für verantwortlich erklärst, bist du zuständig. Wenn du verdrießlich bist, bist du der eine Verdrießliche. Wenn du wütend bist, bist du der eine Wütende. Wenn du enttäuscht bist, hast du dich selber enttäuscht.

Was immer du magst oder nicht magst, du bist der, der für deine Gedanken zuständig ist. Du bist der, der für deine Emotionen zuständig ist. Du bist der, der für dein Glücklichsein und Unglücklichsein zuständig ist. Du bist verantwortlich. Du hältst das Leben allzu hoch, zur gleichen Zeit wie du es zu niedrig hältst. Ihr duelliert euch mit dem Leben, Geliebte. Es gibt hier niemanden außer dir – und Mich –, demnach stellst du dir etliche Charaktere zusammen, um dich darüber hinwegzutäuschen, wer du bist. Du lagerst dich in die Vermummung des einen oder anderen aus. So lange wie du abgetrennt bist, schlägst du dich mit dir selber. Du hältst dich vom Einssein zurück.

Komme herüber hierher zu Mir. Löse deine Verteidigungsarmee auf.

Heavenletter # 5413 – 19.9.2015   The Lion and the Mouse

Der Löwe und die Maus

Gott redete …

Du kannst ein sehr Hohes Seinswesen sein, was Gepflogenheiten, Manierismen und Auffassungen an sich hat, die dich nicht als das Hohe Seinswesen, das du bist, reflektieren. Demzufolge kommt es zu der Angabe, der Bettler an deinem Tor könne nicht Christus sein. Das äußere Phänomen erzählt dir nicht die ganze Geschichte. Dies ist einer der sehr triftigen Gründe, weswegen es dir nicht angemessen ist, weder durch Aussehen, Reichtum oder Armut oder durch was auch immer dich überreden noch dir von jenen widerraten zu lassen.

Angaben können als eine Sache oder als eine andere Sache ausfallen, sie können stichhaltig, oder sie können unfundiert sein. Erscheinungsbilder können als eine Sache oder als eine andere Sache ausfallen. Gutes Benehmen oder schlechtes Benehmen kann schwanken. Wir reden von euren Konzeptionen und euren Vorgaben und davon, was sie euch bedeuten.

Der Ärmste kann der Begütertste sein. Der Reichste kann der Bedürftigste sein. Wohin blickst du, und was ist es, nach dem du siehst?

Die allergewöhnlichst erscheinende Persönlichkeit könnte außergewöhnlich sein. Die alleraußergewöhnlichste Persönlichkeit könnte ein Strohfeuer sein.

Der Weiseste könnte der Törichtste sein. Der Törichtste könnte der Weiseste sein, so wie es in dem Märchen zu ersehen ist, wo der um nichts wissende jüngste Sohn der weiseste von allen ist und den Sieg erringt, weil er arglos unschuldig ist und wahrhaftig erkennt, was vor ihm zu liegen kommt. Und mithin wird bezeugt: „Aus den Mündern der Säuglinge.“

Ein ungemein begieriger Leser kann weniger bewusst sein, als jemand, der nicht lesen kann. Jemand, der nicht lesen kann, kann besser fähig sein, sich ein eigenes Bild zu machen.

Ja, seid weidlich umsichtig, was das Sich-Verfangen im Bewerten angeht. Allzuoft verwehren euch das Bewerten – die Folgerungen, zu denen das Bewerten gelangt – den beträchtlichen Gefallen erweiterten Gewahrseins.

Es heißt, dass nichts ist, was es scheint. Hmm, so weit möchte Ich nicht gehen. Etliche Dinge sind genau das, was sie scheinen. Was Ich hier ausrichte, ist ein Plädoyer für Aufgeschlossenheit, nicht für Engstirnigkeit.

In Wahrheit existieren zahlreiche Möglichkeiten zwischen Wahrheit und Folgeerscheinungen. Seid misstrauisch gegenüber allzu wenigen Wahlmöglichkeiten. Das Konzept von entweder/oder senkt eure Chancen. Seid vorsichtig, dessen, was Güte ausmacht oder was irgendwas kennzeichnet, dermaßen sicher zu sein.

Entsinnt ihr euch der Fabel, worin der Löwe drauf und dran war, die Maus aufzufressen? Die Maus quiekte: „Eines Tages könnte ich dir nützlich sein.“

Der Löwe brüllte: „Wie kann eine Maus einem Löwen nutzen?“

Während der Löwe brüllte, entkam die Maus.

Etwas später geriet der Löwe in eine Jagdfalle. Umschlungen von Seilen, konnte er sich nicht losmachen. Das hilflose Brüllen des Löwen hallte durch den Urwald.

Die kleine Maus hörte das Dröhnen und lief dem Löwen zu Hilfe. Sie fraß sich mit ihren winzigen Zähnen durch die Seile und befreite ihn. Selbst das Allerkleinste kann dem Mächtigsten zu Hilfe sein.

Niemand weiß alles. Niemand kann gewiss sein, dass er in jeder Situation recht hat. Es besteht in der Welt die Möglichkeit, sich allzu sicher zu sein. Wer ist in der Geschichte der Löwe? Das bist du.

Es ist mehr als die Mäusezähne, was den Löwen befreite. Die Maus hatte den Glauben an sich, sie sei nicht zu klein, um einen mächtigen Löwen zu retten.

Hätte die Maus geglaubt, sie sei zu klein, so hätte sie nicht zu dem Löwen hinlaufen können, ihn zu befreien. Und, gewiss, wäre die Maus dem Löwen nicht entkommen, so wäre sie nicht mehr am Leben gewesen, um ihn zu retten.

Seltsamere Dinge haben sich im Leben auf der Welt zugetragen, oder etwa nicht?

Was ist in dieser Welt nicht möglich, sowie ihr für die Möglichkeit offen seid? Was ist nicht alles möglich, selbst etwa so ihr der Möglichkeit gegenüber nicht offen seid?

Euch ist nicht einmal klar, an welchen Wundern ihr bisher mitbeteiligt wart. Wie wisst ihr mit Sicherheit, dass ihr nicht auf dem Wasser gegangen seid? Ein Jeder kann ein Wunder-Wirker sein, mit oder ohne Glaube daran.

Meine Kinder sind sehr rasch dabei, ihre Abmessung festzustellen und sich davon leiten zu lassen. Tatsache ist, Tiere nehmen nicht einmal das Konzept von groß oder klein in Betracht, nicht anders, wie sie desgleichen nicht auf reich oder arm verfallen.

Öffne dein Herz und deinen Geist zu Größerem, und daraufhin – du wirst es nicht glauben – bist du größer.

Heavenletter # 5414 – 20.9.2015   I Have Been Longing for You, God

Ich habe mich nach Dir gesehnt, Gott

Gott redete …

Unsere Beziehung, die deine und die Meine, begann vor langer Zeit. Wir brachen nicht in diesem Jahrhundert hervor, obschon Ich euch überdies ins Gedächtnis rufen muss, dass relative Zeit nicht existiert, ausgenommen im Geist des Menschen. Zeit ist der Welt schier ein Rückvorhang. Natürlich, insofern als Wir in Ewigkeit und Endlosigkeit existieren, sind Wir Ewig und Endlos zusammengewesen.

Unsere Vertrautheit ist nicht frisch. Zutreffender ist die Aussage, dass du dich mit Mir abermals bekannt machst. Ich habe ein unwandelbares Gedächtnis. Dein Gedächtnis blinkt an und aus, gleichwohl bist du dabei, deine Erinnerung wiederzuerlangen. Manchmal kommt das Erinnern in einem Blitz daher, und manchmal greift sich deine Erinnerung stückchenweise auf. Ich rufe dir ins Gedächtnis, dass dein Erinnern nicht ungeübt ist. Dein Gedächtnisvermögen ist kein Strohfeuer. Es ist uralt.

Etlichen wird es so vorkommen, als seien Wir Uns niemals begegnet. Die Wahrheit ist die, dass Wir niemals NICHT aufeinander getroffen sind. Wir sind immer zusammengewesen. Wir waren nie auseinander. Wir begegnen Uns jeden Tag, – nein, vielmehr – Unsere Zusammenkunft ist eine Konstante. Wir hallen stets nach.

Ja, dem gegenüber bist du ein geflissentlich guter Vergesser. In derselben Weise wie du die einen oder anderen Dinge nicht aus deinem Sinn bekommen kannst, bist du dazu, etliche Aspekte deines Lebens deinen Geist betreten zu lassen, nicht in der Lage gewesen. Vielleicht bist du der Meinung, dies wäre zu viel für dich, oder dir könnte dabei deine Identität abhanden kommen, und du hast das Gefühl, ohne jene könnest du nicht leben.

Ihr Lieben, ohne Unsere Identität als Eines, ohne euer Eingedenken Unser, habt ihr euch eine gewaltige Menge der Kostbarkeit des Lebens auf der Erde entgehen lassen. Unser Eingedenken ist das Uns des Miteinbezogenseins Entsinnen.

Selbstverständlich ist Meine Rede die, die Vergangenheit los zu lassen. Ich trage euch indessen nicht vor, die ureigene Essenz des Lebens gehen zu lassen. Die Erinnerung, von der Ich rede, ist nicht stillstehend. Sie ist nicht von der Vergangenheit. Sie ist tatsächlich Just Eben die Gegenwart. Was ihr vergesst, ist die Gänze. Es ist euer Ureigenes Sein, was ihr in Vergessenheit geraten lasst. Diese Gedächtniserinnerung liegt in eurer DNA. Sie ist Immerzu-Präsent. Ich existiere, und demnach existiert ihr überdies inmitten eurer DNA.

DNA ist nicht diese schiere physische Präsenz. Wir langen dabei tiefer. Ihr seid tiefer als hauttief. Eure DNA hat überdies einen poetischen Aspekt, einen mystischen metaphorischen Aspekt. Wir reichen weit zurück, du und Ich. Du kennst Mich sehr gut. Schaue hoch. Schaue hoch in Meine Augen. Du siehst Mich nicht, indem du nach unten blickst.

Nun, also, zur selben Zeit wie es an euch ist, Mich zu suchen, ziehe Ich euch, darüber macht euch keine Sorgen, zu Mir her. Ich lasse euch nicht hängen. Ich möchte eure Beachtung erhalten. Ich tanze vor euch. Ich verkünde Mich euch. Deine augenscheinliche Teilhabe an Mir kann Stufe um Stufe ausfallen, freilich, just auf ein Mal machst du Mich aus deinem Augenwinkel heraus aus, und danach gibt es kein Zurück mehr. Ich, Der immerfort in deinem Herzen gewesen ist, erscheine unvermittelt vor dir. Ich, Der immer hier gewesen ist, rücke in den Mittelpunkt. Wir blicken Uns einander in die Augen. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, hingegen ist Unsere Liebe eine Liebe, die wiederaufgefrischt wird. Wir sind stets beieinander gewesen. Wir waren immer Ein Vereintes Herz. Ihr bewegtet euch nie außerhalb Meiner Sicht, nicht ein einziges Mal.

Und nun, so ihr Mich erneut auffindet, spricht euer Herz:

„Ah, ja, dies ist Gott, die Liebe meines Herzens und meines Lebens. Ich habe mich nach Dir, Gott, gesehnt, Der immerzu tief in meinem Herzen war. Jetzt überwältigst du mich mit Deiner Liebe. Du füllst mich mit Deiner Liebe. Du, Der Du mir anträgst, mich nicht mit In-Besitz-Haben zu befassen, hast mein Herz besessen. Mein Herz war immerfort Dein. Jetzt ist Dein Herz in meinem Gewahrsein mein. Mein Bewusstsein ist Gottes Bewusstsein. Mein Herz ist durch Dich, Gott, erfüllt. Jetzt nehme ich Dein Herz für mein eigenes. Das Deine, das meine – dabei ist kein Unterschied auszumachen. Ein Herz schlägt in dem Universum. Danke Dir, Gott.“

Heavenletter # 5415 – 21.9.2015   Desiring Happiness

Glücklichsein ersehnen

Gott redete …

Ganz gleich, wie schwierig dir dein Leben derzeit erscheinen mag, du bist begründet mit Meiner Liebe, und die Wahrheit ist, dass du nicht nur Meine Liebe hast, du kannst ihr gar nicht entkommen. Was auch immer du gerade durchmachen magst, einerlei wie finster es dich anfällt, einerlei wie berechtigt oder nicht berechtigt jenes ist, du hast Mich ganz bei dir. Ich bin ein vollwertiger Gott. Ich bin kein Gott, der sich außer Dienst stellt.

Dein Leben mag auf und ab gehen, doch Ich bin beständig. Trotz Verzweiflung, die du durchmachen magst, sorgst du dich, weil du dich sorgst. Du leidest, weil du leidest. Dein Herz schmerzt, weil dein Herz schmerzt. Unter Drangsal oder ohne Drangsal – es ist pur das Herz, das sein Terrain begeht und dabei Verzweifeltsein ausspürt.

Obwohl du oft Unterstützung für Verzweiflung findest, besucht dich Verzweiflung manchmal ohne vernünftigen Grund, doch, siehe da, da bist du, voller Verzweiflung. Es ist, als ob, irgendwie, Verzweiflung ausgelöst worden wäre, und du weißt wirklich nicht, was sie hervorgerufen hat. Plötzlich nistet sich Verzweiflung in dir ein. Gestern hast du dich ziemlich gut gefühlt, und heute findest du dich in Auflösung begriffen. Wie, warum, für wie lange du dich weiterhin so fühlen wirst, weißt du nicht.

Ihr Lieben, vielleicht wird Verzweiflung in euch manchmal zugedeckt und manchmal, ach, sickert sie durch und trifft sie euch wie aus heiterem Himmel. Auf irgendeine Art schleicht Verzweiflung in euch herum. Ungeachtet dessen, welche äußeren Ereignisse scheinbar diesen Eindringling Namens Verzweiflung verursachen, die Quelle liegt in euch. Verzweiflung mag aus äußeren Ereignissen Kapital schlagen, wiederum, sie tritt, von euch innen heraus, unumwunden auf die Bühne. Ihr habt Verzweiflung lange Zeit in euch herumgetragen, viel zu lange.

Ich verstehe, dass ihr nicht in der Lage sein mögt, alle Manifestationen des Zugriffs der Verzweiflung auf euch per Wille abzubauen, es hat euch Verzweiflung freilich nicht zu verwüsten. Ihr braucht der Verzweiflung keine solche Hebelkraft einzuräumen. Ihr gesteht der Verzweiflung viel zu viel Befugnis zu. Verzweiflung ist nicht mächtiger als ihr. Oh ja, Verzweiflung mag euch unerwartete Schläge versetzen. Ihr müsst ihr nicht erliegen. Ihr müsst nicht zu Boden gehen und euch anzählen lassen. Ihr müsst der Verzweiflung nicht nachgeben. Sie kommt an, und ihr seid für verzweifeln empfänglich. Geht nicht einher mit der Idee, Verzweiflung sei mächtiger als ihr, oder sie habe eh einen rechtmäßigen Platz in eurem Leben.

Es ist, als ob ihr Verzweiflung mehr Anerkennung zollt, denn dem Glücklichsein. Glücklichsein ist eine Kraft für das Leben. Schließt Freundschaft mit Glücklichsein. Wendet euch ab von Verzweiflung. Verzweiflung ist ihre eigene Art Ego.

Ihr schreibt der Verzweiflung zu große Verdienste zu. Ihr macht es der Verzweiflung leicht, das Ruder zu übernehmen, während ihr, indem ihr Glücklichsein in Frage stellt, herumlärmt. Unterstützt Glücklichsein so, wie ihr Verzweiflung unterstützt. Ihr besteht nicht darauf, dass sich Verzweiflung selbst beweist. Ihr geht mit vollem Herzen in Verzweiflung hinein, während ihr dabei, dass sich das Glücklichsein selbst beweisen werde, am Warten und Warten seid. Glücklichsein ist nicht immer dermaßen durchsetzungsfähig.

Womöglich seid ihr überdies darauf aus, für Verzweiflung einzustehen und sie sehr real zu machen. Ihr lasst bereitwillig Verzweiflung herein, und bereitet dem Glücklichsein eine schwere Zeit. Ihr wollt, dass sich Glücklichsein lauter vernehmen lässt.

In genau diesem Moment könnt ihr die Flagge des Glücklichseins in allen ihren Farben hissen. Ihr könnt hinübergehen zum Glücklichsein, Geliebte. Sofern Glücklichsein auf der anderen Seite der Straße ist, geht hinüber auf die andere Seite. Ihr wart schnell bereit, euch mit Verzweiflung zu verbünden. Verbündet euch mit Glücklichsein.

Verzweiflung findet eure Beachtung. Sie zentriert euch auf euch selbst. Verzweiflung scheint euch auf die Schulter zu klopfen. Sie ruft euch herüber zu sich, und ihr kommt angerannt. Zum mindesten nimmt die Verzweiflung Notiz von euch, derweil es eher den Anschein hat, das Glücklichsein gehe einfach an euch vorbei.

Ihr, ihr selbst, könnt dem Glücklichsein auf die Schulter klopfen. Es wird für euch stehen bleiben. Möget ihr genauso schnell sein, Glücklichsein in seinen frühen Stadien zu erkennen, wie ihr rasch bei der Hand seid, mit dem Zugriff von Verzweiflung zu rechnen. Trefft eure Wahl, Geliebte. Ihr seid nicht solch ein Opfer, wie ihr es gerne denkt.

Falls ihr, tatsächlich, solch ein Opfer seid, seid ihr derjenige, der entscheidet, es zu sein, und der der Idee anhängt.

Heavenletter # 5416 – 22.9.2015   So, Soar

Also, schwinge dich empor

Gott redete …

Lasse altes Denken los, denn altes Denken belässt dich dort, wo du bist und wo du nicht länger bleiben möchtest. Du magst dich nicht länger mit dem Status quo abfinden. Ich weiß, du möchtest das nicht. Es sei denn, du befindest dich an der Spitze der Welt – warum solltest du da bleiben wollen, wo du bist?

Wenn du erneuert werden willst, denke nochmals darüber nach.

Wenn du dich im Leben so dahingeschleppt hast, denke wiederum darüber nach.

Wenn du denkst, das Leben hört dir nicht zu, dann verschaffe dir manches neue Denken in deinen Erfahrungsschatz.

Neu ist nicht nur ein Wort, aus der Welt des Verkaufs und Vertriebs. Ich sehe nicht auf irgendwelche Art von Wiedergutmachung von dir, es sei denn, du betrachtest das Erreichen höherer Ebenen als eine Gegenleistung für Mich, denn natürlich machen Mich deine Höhenflüge glücklich. Du bist indessen weitaus mehr als ein Geschäft, das Ich mit dir mache. Ich blicke nicht auf dich, um Meinen Nutzen zu mehren. Du bist Mein Sohn oder Meine Tochter. Ich bin glücklich, wenn du Mich in dein Wachstum einbeziehst. Sehr glücklich. Dies ist Mein sehnlicher Wunsch.

Wir sprechen über neues Bewusstsein. Deine neue Wahrnehmung kommt dem Aufkommen eines neuen und schnelleren Schubs in deinem Leben gleich. Neues Gewahrsein wirkt sich zu deinen Gunsten aus. Neues Gewahrsein bedeutet, dass du dein Leben auf neue Weise beeinflusst. Wir sprechen über dein von innen heraus erfolgtes Erreichen neuer Höhen kraft deines neuen Denkens, neuer Träume, neuen Lebensflusses, kraft eines neuen Du, welches im Einklang mit deinen Bestrebungen steht. Verfalle in deinem Denken auf tiefere und höhere Ebenen und auf florierende Eingebung.

Wenn du mehr dessen hervorbringen möchtest als das, was du für dich und die Welt erstrebst, steige in deinem Bewusstsein einen Schritt aufwärts, und du wirst auf einer höheren Stufe mit klarer Sicht auf eine umfassendere Aussicht sein. Dies ist keine neue Idee. Sehr wahrscheinlich ist, es ist der Mühe wert, an diesen Gedanken oft erinnert und von neuen Höhen angezogen zu werden, wo deinen Träumen Flügel wachsen werden.

Ich spreche nicht von einem Schritt-für-Schritt-Einhalten dieser oder einer anderen Idee. Ich spreche von einer Begeisterung für neue Wege, die deinem Leben Starthilfe zu einer höheren Gesinnung geben werden. Ich spreche von einer spontanen Selbstentzündung. Dies genügt. Und so spreche Ich nicht von zusätzlichen Möglichkeiten. Ich spreche nicht davon, an einem Kurs teilzunehmen. Oft bedeutet dies, dass du dich auf die Wirksamkeit von jemand anderem verlässt und nicht auf deine eigene. Ich sage, du hast genauso viel von Meiner Kraft in dir wie jeder andere. Ich bin nicht dagegen, wenn du Kurse belegst. Ich bin dafür, dich selbst wertzuschätzen, und nicht dafür, deinen Wert von anderen bestimmen zu lassen. Wahre deinen Wert und wage dich hinaus, der Stimme deines Herzens zu folgen.

Wie kommst du auf neue Denkansätze? Sei offen. Wünsche dir, dass du auf neue Wege des Denkens kommst. Wünsche. Begehre. Lasse dich inspirieren, zu verlangen. Und dann, wenn du an deinen Wunsch nach neuen Wegen erinnert wirst, spüre, dass dein Verlangen dabei ist, sich zu erfüllen, und begehre es erneut. Allein das Verlangen zieht seine eigene Realisierung an. Wir reden auf einer tieferen Ebene als gewöhnlich. Unsere Rede geht tiefer als Kurzanleitungen. Wir sprechen von weniger Anstrengung und größerer Mühelosigkeit. Mit dem Anstieg deines Bewusstseins wird sich auch dein Leben mehr entfalten. Wir denken soeben nicht an eine nicht zur Sache gehörige rasche Lösung.

Wir reden nun von dem Verlangen, dass jetzt mehr von deinem Höheren Selbst in deinem täglichen Leben für dich zur Verfügung steht, nicht irgendwann. Jetzt. Dies verwirklicht deinen Hang zur Größe. Das ist keine schwere Arbeit. Das ist leicht. Dies ist Aufgeschlossenheit. Aufgeschlossen sein wofür? Dies ist Offenheit für Veränderung. Dies ist Offenheit für das Neue. Dies ist offen sein für die Freiheit, sich für Größeres zu entscheiden.

Setze deinen Freien Willen in die Tat um. Du bist frei, dich zu erheben. Also, schwinge dich empor!

Heavenletter # 5417  – 23.9.2015   Why Dream Dreams?

Wieso Träume träumen?

Gott redete …

Dies ist dein Tag. Jeder Tag ist dein Tag. Dies ist dein Tag, um zuzusehen, wie sich deine Träume entfalten. Nicht die Träume von sonst jemandem. Die deinen. Die Sache deiner Träume ist die, sie zu träumen und sie einzuladen, Wirklichkeit zu werden.

Du bist kein Träume-Bettler. Mitten in dem Samen deiner Träume überkommt Erfülltheit. Du bist der Träumer deines Lebens. Demnach preise Ich euch natürlich, zu träumen und groß zu träumen. Träume HABEN nicht Wirklichkeit zu werden, mit Sicherheit nicht, gleichwohl, je mehr ihr träumt und umso größer ihr träumt, umso mehr werden an der Stelle die Träume Wirklichkeit werden.

Du hast nicht an den gleichen Träumen festzukleben. Sofern du von einem Traum zum anderen hüpfen möchtest, so wie du das von einem Stein zum anderen tust, um über einen Fluss zu gelangen, wieso denn, das ist ebenfalls vollauf in Ordnung so. Träume sind kein Geschäft, was du eröffnen und gemäß gewissen Regularien betreiben musst. Träume sind für dich zum Träumen gedacht. Das Ding am Träumen ist das – zu träumen.

Gegen das Träumen gibt es keine Gesetze. Freiheit des Träumens existiert.

Anhand des Träumens erweiterst du deinen Horizont. Betrachte Träumen wie Essen. Um deine Mahlzeit zu verdauen, hast du sie zu dir zu nehmen. Wenn du nicht träumst, verbleiben deine sehnlichen Verlangen am Schlummern. Das ganze Leben auf der Welt ist ohnehin ein Traum. Ein jeder Beweggrund steht dafür, groß zu träumen. Dein Unterbewusstes wird aus deinem Traum machen, was es will. Niemals bestand ein Vorhaben, dass du mit deinen Träumen knauserig bist.

Schenke den Befürwortern von Realismus nicht Gehör, denn das Leben ohne Träume sorgt für ein zu kurz gekommenes Leben. Realistisch entzündet das Leben nicht. Realistisch setzt sich über das Leben hinweg. Realistisch macht die Feuer des Lebens aus. Realistisch ist ein unentgeltlicher Feuerlöscher. Realistisch ist ein Dämpfer des Lebens. Realistisch verleumdet das Wahrnehmen trefflicher Gelegenheiten. Träumen ist der Treibstoff des Lebens. Es steht euch nicht an, die Räder des Lebens anzuzünden. Es gilt euch, das Leben anzudrehen. Träume sind der Knopf, den ihr drückt.

Träume sind gute Anreger. Erfindungen nehmen mit Träumen ihren Anfang.

Träume sind Leben im Voraus. Das Leben ist angelegt, dass es geträumt wird. Träume verschwenden nicht Zeit.

Niemand hat an seine Träume zu glauben! Ihr müsst sie nicht einmal haben. Du liebe Güte, Träume wären nicht Träume, falls Gewissheit bestünde, dass sie verwirklicht werden.

Mit Sicherheit habt ihr nicht zu wissen, wie Träume Wirklichkeit werden. Dies ist just so. Es gibt keine Garantien. Träume kommen nicht mit Garantien daher, genauso wenig sind sie dafür angelegt. Träume übermitteln euch eine Menge Platz, um darin euren Spielen nachzugehen.

Betrachtet Träume wie Blätter auf Bäumen. Einige Blätter fallen ab oder fliegen weg, und einige  halten lange. Weil ein Blatt abfällt, bedeutet nicht, dass es vergeudet ist. Ein jeder Traum dient seiner Brauchbarkeit, und ein Traum führt zum anderen.

Die Substanz eurer Träume ist Weiterung. Die Samen, mit denen ihr euer Leben bestreut, sind Träume. Ohne Träume seid ihr wie ein Automat. Ich spreche in puncto Routine. Erhabene Träume indessen rühren dein Herz um. Ich bin mitten in deinem Herzen.

Solange wie du dir nichts ausmalst, wie möchtest du da deine Träume aufspüren? Lasst eure Träume emporragen. Träume sind nicht Augenbrauen, die ausgezupft werden müssen. Träume sind wie Unterwuchs, der den Boden nährt. Es lässt sich nicht sagen, was Träumen, welche sich euch zutragen, entkommen wird.

Ihr könnt nicht im Voraus aus Träumen schlau werden. Träume sind nicht Prüfungen, die ihr ablegt. Träume sollen so weit gehen, wie sie euch nehmen. Mit Träumen, da seht ihr Möglichkeiten eures Lebens im Vorhinein. Träume haben keine Grenzen. Eure Zukunft ist auf eure Träume angewiesen. Verleiht euren Träumen eine Gelegenheit, dorthin zu gehen, wohin sie euch nehmen. Träume leiten. Das Leben schließt sich an.

Heavenletter # 5418  – 24.9.2015   Unhappiness Revisited

Erneut aufgegriffenes Unglücklichsein

Gott redete …

Dermaßen verbunden seid ihr mit Mir während eurer Lektüre der Heavenletter, wiederum seid ihr aufgewühlt, wann immer Entmutigtheit anhebt sich zu rühren. Man könnte diesen unerwarteten Abschnitt des Lebens als <em>Erneut aufgegriffenes Unglücklichsein</em> bezeichnen.

Du dachtest, du habest Düsternis überstiegen. Du warst der Meinung, du seist mit alledem durch, indessen, es ist offensichtlich – mehr davon sollte kommen. Du möchtest das nicht. Du hattest genug davon gehabt, dennoch geht der Herzschmerz weiter. Du bist verwirrt. Du liegst richtig – es ist so, so sollte das Leben nicht sein.

Du fragst dich selber:

„Kann denn Leiden nicht weidlich mehr sein, denn die Art und Weise, was für Gestalten meine Gedanken annehmen? Habe ich Leiden abermals aufgegriffen? Sofern dass ich am Leiden bin irgendwie meine Wahl darstellt, fordere ich in der Folge die Kenntnis ein, wieso ich diese Wahl treffe. Sofern nicht ich es bin, der sich für Leiden entscheidet, bin ich alsbald ein unglückseliges Opfer. Wird Unglücklichsein auf mich zu gestoßen, oder suche ich es mir aus? Wieso sollte ich das tun mögen?“

Du wirst dir an die Brust schlagen, um diese Negativität aus deinem Leben herauszuschaffen.

Gewiss, du hattest Herzschmerz ausreichend für etliche Lebenszeiten. Es wäre hilfreich, wenn dein immer wieder zutage tretender emotionaler Schmerz besagen würde, er sei ein für alle Mal dabei, sich zu verabschieden. Du warst der Auffassung, er sei bereits abgegangen, und jetzt, jetzt ist er wieder hier, und klebt dir an den Fersen.

Das Leben liegt gelegentlich schwer auf dir. Dies sollte nicht vorkommen. Du sitzt niedergeschlagen da, gleichsam als säßest du in einem geräumigen Wartesaal, im Wartestand, wann du an der Reihe bist, für immer und ewig zum Glücklichsein zurückversetzt zu werden.

Momentan weißt du nicht, was dich glücklich machen wird. Eventuell meinst du, Glücklichsein sei nicht für dich da. Derzeit weißt du nicht einmal, wie Glücklichsein aussieht, und weißt nicht, wo es zu finden ist. Du bist hingegen gut darin, dich niedergeschlagen und außerstande zu fühlen, das Glücklichsein aufzusuchen. Du hattest mehr als ein Mal Glücklichsein. Du hattest es einst für eine lange Zeit. Wohin ging es?

Nun frage Ich euch, Geliebte – wer oder was versagt euch Glücklichsein, welches weiland einen erstklassigen Part von euch ausmachte? Eher werdet ihr womöglich nicht einmal die Möglichkeit zum Glücklichsein weiters flüchtig im Blick haben. Ihr dachtet, Ich sei euer Glück, und im Augenblick, just jetzt sieht es danach aus, dass Ich euch das Gebührliche nicht zuerkenne. Ihr möchtet gerne, dass Ich euch in eine optimistischere Stimmung hinein schlüpfen lasse.

Die Flaute, in der ihr euch derzeit aufhaltet, beläuft sich auf eine Gestimmtheit. Wer sagt denn, nichts könne euch glücklich machen? Du bist der einzige, den Ich dies sagen höre. Verzagtheit ist ein vorbeigehender Schatten. Sie ist nie andauernd. Ihr Lieben, in der Welt ist nichts permanent, außer die getreue Basis von euch.

Der wahrhaftige Grundstock von euch ist mit Sonnenschein erfüllt. Der wahre Grund von euch ist heiter und unerschütterlich, so ganz im Gegensatz zu all den Auf’s und Ab’s und dem Hin und Her, die bei euch einhergehen damit, wann es euch schmerzt, die einhergehen mit der Stelle, zu der ihr derzeit zurückweicht.

Das Empfinden des Sich-Schwertuns ist eine alte Bekanntschaft von euch. Ein Gutteil eures Glücklichseins hat sich auf Neusein bezogen, schlicht so, wie wenn ihr ein neues Paar Schuhe oder ein Haus oder Auto erhaltet. Wie ihr doch Neuheit gernhabt.

Ihr wart so aufgeregt, als Ich an eurer Türschwelle anlangte. Ein Seufzer der Erleichterung entrang sich euch, ihr lehntet euch zurück und genosst die neue Sicht. Wie glücklich ihr doch bei Mir wart.

Die Nachfrage nach Kontrolle los lassen – jenes gestattete euch, beträchtliches Glücklichsein zu empfangen und entgegenzunehmen, und daraufhin, da gelangte der Bedarf an Kontrollieren erneut zum Vorschein, und jetzt hängt ihr eurem altbackenen Zurückweisen dessen, los zu lassen, an. Kommt zum freudigen Entgegensehen zurück. Glück ist euer natürlicher Zustand. Gegenwehr ist ein hineingeworfener Schraubenschlüssel.

Gebt nicht zu erkennen: „Wie kann ich bloß glücklich sein? Wann wird mein Glück zurückkehren?“

So bald wie du auf dein Glücklichsein Anspruch erhebst, wirst du es wieder an dir haben. Ja, du bist derjenige, der ansagt, du habest das Glück oder du habest es nicht. Bejahe dein Glücklichsein. Sage Ja. Bringe dein Glücklichsein ans Licht. Schlage es jetzt auf.

Heavenletter # 5419  – 25.9.2015   Compose Your Life

Komponiere dein Leben

Gott redete …

Es ist möglich, dass du geneigt bist, mehr dass du nicht geliebt bist herzuzeigen, als dass du geliebt bist. Dies ist fast gänzlich zutreffend, sobald das Leben den Beleg beizubringen scheint, dass du überwiegend ungeliebt bist. Es kann sein, du erachtest dein Gefühl, ungeliebt zu sein, als eine Art Sieg.

„Sieh, wie ungeliebt ich bin“, wirst du dir selber gegenüber wiederholen. Sieh alles, was du nicht bekommst. Sieh alles, was du nie bekommen hast, und sieh alles, was von dir genommen wurde. Dir kann danach zumute sein, das Leben habe dir deinen Anteil nicht zukommen lassen. Auf die eine oder andere Weise, das Leben hat von dir gestohlen. Sobald du dies argwöhnst, was kannst du dann denn anderes als dich beraubt fühlen und als scheußlich dran sein?

Was wäre denn, wenn du jetzt im Moment durch just das Endteil des Teleskops blicktest?

Fange insgesamt von vorne an. Nimm von der Prämisse der Liebe her den Anfang. Zähle bei wie vielem. Du bist zur Liebe berechtigt. Du bist berechtigt, deine derzeitige Wahrnehmungsweise zu durchbrechen.

Falls dieser Tage die Zusammensetzung deines Lebens nicht in Einklang mit Liebe steht, dann setze dein Leben neu zusammen. Zahlreiche Töne sind dir zugänglich, aus ihnen zu wählen. Triff jetzt die Wahl.

Sofern du bittere Töne angeschlagen hast, ändere sie. Sofern du deinem Leben gerne leichtere Töne zukommen lassen möchtest, du kannst sie haben. Komme von einer anderen Prämisse her. Sofern du eine Last trägst, lasse die Idee von Bürde fallen und engagiere dich im Sonnenlicht, dem Schatten dabei das Nachsehen gebend. Durchnässe dein Leben nicht mit Unzufriedenheit. 

Unter Umständen siehst du dich als einen hin und her gehetzten Kunden des Lebens, gleichwohl hat ein Kunde Wahloptionen, worauf er sei Geld verwendet. Ein Kunde ist nicht gefesselt. Du, ein Kunde des Lebens, hast nicht zu kaufen, was du nicht kaufen möchtest. Im Supermarkt wird dir Vieles präsentiert. Habe im Sinn, wonach du suchst. Du bist nicht pur den Mittelgängen ausgeliefert.

Sofern du Auslagen mit verdorbenen Äpfeln zu sehen bekommst, begib dich davon weg. Sofern du dich im verkehrten Geschäft findest, verlasse den Laden. Bekomme deinen Blick von dort weg, was du nicht magst. Richte die Sicht dort hin, was dir lieb ist.

Hast du es mit der Auffassung zu tun, du gehörest dort hin, wo du nicht sein möchtest? Es gibt keine Gangreihe, in der du zu verbleiben hast. Drehe dich herum.

Es gibt keine Notwendigkeit, dass du dort bleibst, wo du nicht sein möchtest. Ich rede soeben davon, wo du in deinem Geist bist. Gib dem Leben eine Chance. Du kannst das Gefühl haben, das Leben habe es nicht gut mit dir gemeint. Habe Acht, wie du das Leben aufnimmst. Du hast dich mit dem Leben nicht so sehr zu schlagen, gleichsam, als sei es dir gegenläufig und als halte es dich im Würgegriff.

Vielleicht würdest du dich verloren fühlen, sofern du nicht gegenüber deinem Leben, so wie du es in Betracht hast, widersetzlich wärest. Du bist dermaßen ans Gegen-Angehen gewöhnt. Du hast nicht zu kämpfen. Das Leben hat dich eventuell durcheinander gebracht, indem es dir etwas Vertracktes zustellte, allein, möchtest du dein Leben festgefahrenerweise in Bedrücktheit verbringen, oder wirst du voranrücken? Eine bestimmte Musik etwa, sie ist soeben am Erklingen, dennoch bist du in der Lage, an der Wählscheibe zu drehen. Womöglich ist nicht die Musik stecken geblieben. Womöglich bist du auf einem bestimmten Ton stecken geblieben.

Du bist im Leben. Du bist kein Ausgeschlossener. Du bist nicht nur ein Entgegennehmender, du bist zudem ein Spieler. Vielleicht gilt es dir, größer hinaus zu wachsen. Vielleicht gilt es dir, höher zu langen. Ganz bestimmt hast du nicht dort zu bleiben, wo du derzeit bist, so du es nicht magst.

Komme aus dem Zustand von Hartherzigkeit und Bitternis dem Leben gegenüber heraus. Das Leben hat zahlreiche Wahloptionen. Es ist nicht einseitig. Du kannst dir zum Gehen eine andere Allee aussuchen.

Hebe deine Blicke empor. Ändere deine Geschichte. Nimm Weisheit in Empfang.

Heavenletter # 5420  – 26.9.2015   Life on Earth Is a Gift from God

Das Leben auf der Erde ist eine Gabe von Gott

Gott redete …

Ihr habt die treffliche Gelegenheit zum Leben auf der Erde. Es ist ein Geschenk, das Ich euch gebe. Dieses Leben, das Ich euch darreiche, ist keine Sühnung. Es ist eine Gelegenheit. Es ist eine Gelegenheit für alle Möglichkeiten. Es gehört nicht für selbstverständlich genommen. Dafür dass sie einen ergangenen Richterspruch darstelle, ist euch diese Gabe des Lebens nicht zugewendet worden. Hattet ihr es irgendwo unterwegs mit der Anschauung zu tun gehabt, ihr stündet in der Leibeigenschaft eines schwierigen Lebens?

Wie anders dein Leben doch wäre, sofern du die Auffassung an dir hättest, das Leben sei ein Segen. Behalte diese Auffassung dicht bei dir, und du wirst den Nutzen davon zu ernten bekommen. Zunächst einmal wirst du das Leben anders entgegennehmen. Du gerätst deinem Leben zu einer Wohltat und wirst über ihm beschwingt werden.

Das Leben auf der Welt ist ein Kleinod. Es ist zu eurem Vorteil. Bringt für euer Gott-gegebenes Leben Respekt auf. Lasst außer Betracht, was ihr als Hemmnisse seht. Euer Behuf hier auf Erden ist nicht der, über Missverhältnisse zu grummeln. Es stimmt, das Leben auf der Erde wird eher nicht jederzeit euer Ding sein. Ihr werdet es womöglich als bitter betrachten. Ihr Lieben, trinkt den Kelch Eures Lebens, so wie ein Wettkämpfer sein schmackhaftes Proteingetränk in sich hinein schüttet. Euch ist es nicht zugedacht, euch in Abrede zu stellen.

Ich besetze euch als Führungskraft. Zeigt euch selber den Weg, und ihr werdet Anderen den Weg zeigen. Euch wurde nie zugedacht, niedergeschlagen zu sein. Sobald euch das Leben nicht das darreicht, was ihr möchtet, zuckt mit den Schultern, falls ihr das denn müsst, und danach geht leichten Schrittes unentwegt weiter der Sonne zu. Ihr könnt nicht anfechten, dass die Sonne zudem am Scheinen ist. Aalt euch in der Sonne. Sonnt euch in ihr. Trinkt den Regen, und wärmt euch in der Sonne.

Zieht durch die Heuflure.

Das Leben gehört nicht ausgehalten. Es gehört gelebt. Lebt es alsdenn. Was immer ihr tut, ehrt das Geschenk des Lebens. Macht euer Leben zu dem euren. Dankt euren glückbringenden Sternen für das Leben. Segnet es.

Schaut her, ihr seid nicht wahllos auf der Erde angelangt. Ich schloss nicht die Augen und las euch mit geschlossenen Augen aus. Nein, Ich sagte: Komm, Mein Geliebter. Komme zur Erde zum Wohle der Welt. Sei ein Engel auf Erden und diene. Mache dir nicht so viel aus Wolken, denn sie sind ebenfalls dienlich. Hindernisse halten sich im Geiste auf.

Deine Entgegnung war in etwa die:

„Aber, Gott, Hindernisse sind drauf und dran, Mein Herz zu verwunden. Ihnen standhalten wird mir schwer fallen. Nicht alles wird bei der Welt mit rechten Dingen zugehen, und mir wird nicht immer klar sein, wie in ihr mein Glück zu machen ist. Gott, Du hast niemals gearbeitet, um Dir den Lebensunterhalt zu verdienen. Du hast nie Stress erlebt. Du, auf Deinem Berg, weißt nicht, was das Leben als ein Menschenwesen auf der Erde ausmacht, währenddessen ich mich einigermaßen gut daran erinnern kann.“

Und Ich sage zu dir, mit Meiner Hand auf deiner noch jungen, aufkeimenden Schulter:

Ich schicke dich in der Welt auf eine neue Reise. Ich werde jeden Augenblick bei dir sein und dir folgen, und du wirst dich Mir anschließen. Ich bin dir ein Führer, und gleichwohl bist du dein eigener Rutengänger. Manchmal stolperst du etwa, oder das Leben bringt dich zum Stolpern. Zugleich kannst du das gleiche Leben, das Leben, so wie du es siehst, anders sehen. Du bist in einem Tour-Bus unterwegs, und gelegentlich bleibt der Bus, in dem du reist, im Matsch stecken oder bekommt einen Platten, oder es ist zu heiß oder zu kalt, oder es geht in eine Richtung, die deiner Meinung nach nicht die Richtung für dich darstellt.

Und bisweilen ist es so, als wäre der Bus am Fliegen, und du siehst dich als Piloten zugange, du kippst mit den Flügeln hin und her, oder der Bus ist am Segeln und durchschneidet geschickt die Meere. Mitunter geht das Leben wie ein Boot leck, und du schöpfst Wasser aus. Du stehst dem Universum zu Diensten. Du dienst. Du möchtest trefflich aufwarten.

Du bist ein guter Sportsmann. Immer gibt es hinter der Ecke etwas, was zu lieben ist. Und, falls es nicht diese Ecke ist, dann die nächste.

Freilich, lasst es Mich euch ins Gedächtnis rufen, dass ihr eine Wahl dabei habt, was ihr aus dem was ihr seht macht. Im Leben in der Welt ist mehr zugegen als das Dies und als das Das. Wählt. Sucht euch etwas aus.

Möchtet ihr dies für Mich tun? Möchtet ihr euren Freien Willen vollauf zu Gottes Willen machen?

Heavenletter # 5421  – 27.9.2015   Leave Love in Your Wake

Hinterlasse Liebe in deinem Gefolge

Gott redete …

Dass du jemand anderen beurteilst, ist eine andere Art zu sagen, dass du verurteilst. Du kannst nur verurteilen, wenn du dich überlegen fühlst. All das ist eine andere Art zu sagen, dass du dich arrogant aufführst. Du setzt dich über jemand anderen. Wenn etwas auftaucht, das du magst, bist du nicht arrogant. Du siehst keinen Mangel. Auf jeden Fall heißt du jemanden willkommen, anstatt dass du sagst: „Halt.“ Du sagst: „Du ziehst in mein Herz ein.“

Wenn dein Kind im Kindergarten nach Hause kommt mit einem Bild, das es auf Manilahanf- oder Zeitungspapier gemalt hat, dann ist die Wahrheit, dass du das Bild liebst. Möge es nicht so sein, dass dein Kind sein Kunstwerk nach Hause bringt und du es nicht magst. Heiße willkommen und schätze wert, was dein Kind dir bringt.

Das ist so, wie Ich mit euch bin. Was auch immer du nach Hause bringst, um es Mir zu zeigen, Ich liebe es und Ich liebe dich. Ich verwerfe dich nicht in Meinem Herzen, weil Ich es lieber hätte, du würdest etwas anderes nach Hause bringen. Mein Herz heißt dich willkommen unabhängig von deiner Leistung.

Wenn dein Kind älter ist und einen Test nicht besteht oder das Klassenziel nicht erreicht, möge deine Liebe trotzdem offenkundig sein. Nichts ist wichtiger als ein Herz von Liebe. Natürlich bist du nicht glücklich darüber, dass dein Kind bei etwas durchgefallen ist. Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist Liebe.

In der Welt ist es nicht einfach, das Kind zu sein, das durchgefallen ist, und es ist in der Welt nicht einfach, die Mutter oder der Vater des Kindes zu sein, das durchgefallen ist. Ich komme von einer Höheren Welt, und du auch. 

Im Leben mag es für jedermann bedeutsam erscheinen, dass das Kind einen Test bestehen muss und aufsteigt. Ich aber sage dir, dass das im Vergleich zu Liebe eine untergeordnete Sache ist. Danke Gott, dass du ein Kind hast. Danke Gott, dass es bei guter Gesundheit ist. Dieser Test oder diese Schulklasse scheint von enormen Proportionen zu sein, doch im Hinblick auf das Leben in der Welt ist ein Test gar nicht so viel, trotz allem was du denkst. Alles klärt sich. Liebe ist viel, und Liebe bleibt bestehen.

Die Lehrer von Einstein dachten, er wäre von beschränkter Kapazität. Wer war nun von beschränkter Kapazität? Einstein oder die Lehrer? Gab es je irgendjemanden in der Welt, dessen Sicht der Dinge zu 100 % korrekt war?

Geliebte, es gibt immer eine andere Weise, auf das zu sehen, was wie eine Niederlage erscheinen mag. Es ist keine Niederlage, dein Kind zu lieben und es mehr zu lieben. Hilf deinem Kind.

Wenn man Eltern in Aktion sieht, könnte man zuweilen meinen, es gäbe nichts Wichtigeres, als dass dein Kind sein Bett macht oder seine Socken aufliest. Im menschlichen Leben mag es den Anschein haben, dass Eltern mehr auf Äußerlichkeiten achten als auf die Herzen ihrer Kinder.

Wenn dein Kind bei irgendetwas, wie man sagt, gescheitert ist, fühlt es sich bereits unglücklich. Warum sollte es eine Lektion von dir brauchen? Das Kind ist nicht absichtlich durchgefallen. Es ist möglich, dass es aufgegeben hat. Zu oft ist es in der Welt eine Frage dessen, ob dein Kind in ein System passt, so als ob ein bestimmtes Leistungsverhältnis wichtiger wäre als das Herz des Kindes. Ich kenne nichts Wichtigeres als ein Kinderherz. Deine Gefühle sind nicht wichtiger. Vermeintlicher Erfolg ist nicht wichtiger. Gesundheit ist nicht wichtiger. Leistung jeder Art ist nicht wichtiger.

Gib deinem Kind ein Gefühl von Selbstwert. Dein Glaube an dein Kind geht über Erfolg hinaus. Dein Erfolg besteht in deiner Liebe und deinem Glauben an dein Kind.

Finde dein Kind nicht fehlerhaft. Dein Kind ist keine Ware. Sei überhaupt nicht so wertend, und bestimmt nicht mit deinem Kind. Pass auf, dass du nicht hoch und mächtig und ein dezidierter Besserwisser bist. Hilf deinem Kind, deine Liebe zu kennen. Verbünde dich nicht gegen dein Kind.

Ich sage nicht, dass es für dich irgendwie einfacher ist, mit deinem Kind umzugehen, als es für dein Kind ist, mit dir umzugehen und der Welt, in der es lebt. Sei ein liebendes weises menschliches Wesen auf der Erde. Verurteile nicht. Hinterlasse Liebe in deinem Gefolge.

Heavenletter # 5422  – 28.9.2015   I Sing You a Love Song

Ich singe dir ein Liebeslied 

Gott redete …

Ich singe dir ein Liebeslied. Hörst du es? Mein Lied hallt durch einen jeden Zentimeter von dir. Von Zelle zu Zelle, durch deinen Blutstrom, durch dein Herz pulsiert. Das Lied, das Ich singe, pulst durch dein Herz, hin zu der Welt, zuerst von Meinem Herzen zu dem Herzen, was du als das deine bezeichnest. Mein Herz birst vor Liebe, und bald, nicht mehr lange hin, wirst du ebenfalls das Einssein des Herzens, welches Wir untereinander gemein haben, vollauf leben.

Das Bersten dessen, was Wir nach wie vor als dein Herz kennzeichnen – mehr bersten als brodeln –, ist indessen stille und ruhig. Dein Herz ist nicht flau, es ist freilich ruhig. Es wird eher eine leise Oper sein. Oh, du Meine Güte, ja, dein Herz wird überwältigt sein – nicht mit Crescendi –, sondern mit leisen Wellen von Liebe. Nicht mehr länger wird Kontrast das Gegebene sein. Dein Herz wird von dort, wo es kein Weggehen gibt, aufgestiegen sein, dieses, dein Herz in seiner natürlichen Beschaffenheit.

All die atmosphärischen Störungen, Auseinandersetzungen und Versehrtheiten werden dahin sein. Nun wirst du erkennen, was Herrlichkeit ist, indes ohne großartige Fanfarenstöße. Diese Stille der Freude wird den reinen Strom deines Herzens klären. Es geht hier zu, wie wenn Butter in Ghee am Sich-Klären ist – die Unreinheiten verschwinden, einzig Reinheit besteht fort.

Reinheit ist Absenz dessen, was nicht hierhingehört.

Das Vergnügen hebt an! Jenes ist der Freude, wie des Morgens die Stille Sonne aufgeht, gleich. Sie springt nicht hoch und runter. Sie geht einfach auf. Sie tut nichts anderes als aufgehen und glänzen. Was auch immer Wolken tun, einerlei wie Wolken die Sonne umwölken, die Sonne macht ihr Ding. Die Sonne ist unbeirrbar.

Dieser Vergleich hier ist deinem neuerlich erkannten Herzen zugedacht, dem du nunmehr in deinem Gewahren näherkommst. Ich BIN die Sonne, und du bist die Sonne, und du bist ebenso die Sonne, die du empfängst. Du bist die Sonne wert. Du siehst durch alles, und du siehst die Sonne, und die Sonne ist du selber, in Wogen von Stille prangend.

Wellen sind ein wichtiges Wort. Die See hat Wellen, denn die See strömt in Wellen. Auch du strömst in Wellen. Wellen sind der Puls von dir. Es ist nicht so, dass Wellen kommen und gehen. Nein, es ist so, dass Eine Welle fortwährend voran wogt, so lange, bis es kein Disputieren mehr gibt darüber, dass Wir Eins sind. Dem Anschein nach zerbrechlich – ihr auf der Erde seid immer- währende Wellen von Liebe, und alle Liebe ist Mein, schier so wie ihr Mein seid, schier so wie ihr Mein Selbst seid, in allem Glanz am Leuchten.

Kein Taumeln und Torkeln mehr für euch. Es ist kein Kliff vorhanden, an dessen Kante zu stehen ist. Keine Grube zum Hineinfallen. Reine Gleichmäßigkeit des Lichts. Reine Gleichmäßigkeit von Liebe. Kein Geschwafel, indes Ebenmäßigkeit des Erstaunens.

Ich singe ein Lied der Liebe. Mehr zu singen kenne Ich nicht. Ich komponiere Mein Lied nicht. Es ist komponiert, so wie die Schöpfung Sich Selber komponierte. Dieses Lied entspringt aus freien Stücken. Ich habe es empfangen. Mir kam es zu Gesicht. Es sang sich selber. Dieses Liebeslied ist spontan,  und jetzt seid ihr von innen heraus spontan. Nichts braucht beschwerlich geplant zu werden. Nunmehr – du hältst so das Leben nicht mehr länger gefangen und sagst ihm nicht mehr an, was zu tun sei.

Sofern das Leben ein Großes Schiff wäre, schiffst du dein Leben über die Offene See. Du gelangst in den Hafen der Liebe, von dem du nicht mehr länger abwandern kannst. Und wieso solltest du das tun mögen? Du bist dem Himmel bestimmt, bestimmt in dem Sinne, dass Himmel dein Bestimmungsort ist. Dafür bist du ausersehen. Ah, die Freiheit der Liebe, wo nichts eine Pflicht darstellt, und wo alles überreiche Liebe ist.

Willkommen Zuhause, Mein Selbst. Herzlich Willkommen. Wir sind hier immerfort als Eins gewesen. Nunmehr haben sich die Katarakte von deinen Augen der Liebe davongemacht, und jetzt bist du vollauf in Liebe.

Dies ist, kurz und knapp, deine Geschichte.

Heavenletter # 5423  – 29.9.2015   Touch Base with Your Desires

Setze dich mit deinen Verlangen in Verbindung 

Gott redete …

Das Leben ist angelegt, so zu sein – leicht.

Habe gar das schmächtigste Verlangen an dir, und bevor du dich versiehst, tritt das in Erfüllung gegangene sehnlich Erwünschte vor dir zutage. Wisse einfach, dass auf alles geachtet wird. Setze dich mit einem linden Begehren in Verbindung, daraufhin lasse es los. Lasse es gehen. Lasse es freundlich und leicht los, und auf diese Weise kommt es zu dir.

Freilich, Lasst Uns das klarstellen, bevor du in einer Hängematte herumlümmelst, und darauf wartest, dass dir dein sehnliches Verlangen kredenzt wird. Wenn du dir eine Ausbildung auf einem College wünschst, komme raus hier, bewirb dich, und begib dich ans Studieren, sobald du einmal bei der Schule angenommen bist. Wenn du ein großartiger Athlet bist, wird ein College vielleicht an zweiter Stelle, hinter dir, rangieren. Dessen ungeachtet, du machst dich auf die Socken.

Zur selben Zeit wie du für dein Leben Verantwortung übernimmst, fühlst du dich locker bei ihm. Studieren kann leicht sein. Begreifen kann leicht sein.

Sowie dein Brennpunkt lautet, das Leben sei schwierig, wie ist es da um deine Erwartungen bestellt?

Los lassen bedeutet nicht Verantwortung los lassen. Sich Sorgen machen und Furcht sind nicht das gleiche wie Verantwortung. Sie sind unverantwortlich. Lasse sie los.

Bei allem, was du denkst und tust, gehst du in eine Richtung. Du tätigst Bewegungen. Du nimmst die eine Art Buch aus der Bibliothek mit nachhause, und nicht ein anderes.

Nicht alles, was sich begibt, ist kraft deiner harten Arbeit. Ich möchte so weit gehen und sagen: Du ziehst die Erfüllung deiner Begehren zu dir her, es gibt da freilich zudem eine umfassendere Sicht, und die heißt, dass immerzu eine Höhere Macht mit am Werk ist. Jene Höhere Macht ist dir zu Diensten.

Der ausgezeichnete Punkt hier ist der, dass du dich in eine Richtung aufmachst, die es Mir leicht macht, dir deine sehnlichen Verlangen anzudienen. Wie steht’s denn damit!

Wir reden nicht über eine Entscheidung, die Ich, Gott, als von dir getrennt gesehen, treffe. Ich beschließe nicht, dir zu Hilfe zu kommen, oder dir nicht beizuspringen. Deine Denkweise und deine Lebensführungsweise ebnen den Weg für dein Leben. Wir könnten sagen, du sendest Mir Signale. Du schreist nicht mit lauter Stimme. Noch auch tippelst du auf Zehenspitzen herum. Du sendest Mir klare Botschaften. Du räumst den Weg frei. Du machst Platz für Mich.

Wenn du liebend gerne ein Opernsänger sein möchtest, ist es recht unwahrscheinlich, dass es an Mir ist, dich einfach so zu einem Opernsänger zu machen. Und daher machst du dich ans Singen. Und wenn du ein Schriftsteller werden möchtest, greifst du zur Feder. Ergreife, was dein Bestreben ist. Sehnliches Verlangen ist nicht bestimmt, eine Strapaze zu sein. Daher setzt du dich selber an, und findest Vergnügen an den Feldern, auf die du zuarbeitest.

Du weißt, hier geht es um mehr als um persönliche Anerkennung für dich. Du bist der Empfänger. Alles ist dir in die Hände gelegt. Selbst dann wenn du zudem dein ganzes Leben dem, was du empfängst, verleihst, bist du ein Entgegennehmender.

Bei so etwas wie Godwriting ist es klar, dass du es entgegennimmst. Es wird dir zugeliefert. Es ist nicht dein. Du bist ein Instrument, das in Empfang nimmt. Alle Wunder, die du in deinem Leben sich begeben siehst, sind dir zugestellt.

Wenn Ich sage, dass alles ein Geschenk an dich ist, könntest du entgegnen: „So? – wohl, wohl, wie steht es mit Kopfschmerzen, Gott?“

Du könntest schwören, dass du den Kopfschmerz nicht zu dir her geladen hast, allerdings, mitten im Eichenbaum liegt der Same. Das Leben mag ja wahllos erscheinen, jedoch nicht so wahllos, wie du meinst. Es ist etwas Lohnendes zugange, ob du es nun siehst oder nicht. Genauso wenig ist es nützlich, dir den Kopf darüber zu zerbrechen, wie du das, was als Beschwernis in Betracht genommen wird, verdient haben könnest. In der Welt ist eine Unmenge Analysieren Usus.

Ich verwende einen Ausdruck, der dir vielleicht aufgefallen ist. Er lautet: „Sei es demnach.“ Und das ist eine Redewendung, die ebenso bei Meinen Kindern Verwendung finden kann. Es ist keine Untätigsein anführende Äußerung.

Lasst Mich euch sagen hören: „So sei es, dass ich mich an dieser Stelle befinde, an der ich mich momentan befinde. So sei es – was ich als nächstes tue, hängt von mir ab. Gott kommt mir zu Hilfe, gleichwohl gehe ich Gott mit offenen Armen entgegen. Ich begegne Gott zum wenigsten auf halber Strecke.“

Für den Moment lässt du es so gelten. Und danach nimmst du die Bewandtnisse von dorther. Du stimmst zu, dennoch sitzt du nicht dumm herum. Halte deine Augen darauf gerichtet, worauf du es abgesehen hast. Gehe voran. Kein Zeitverschwenden mit Warum’s und Wozu’s. Rücke einfach voran. Komme näher an dein Selbst heran.

Heavenletter # 5424  – 30.9.2015   To Your Delight and Surprise

Zu deiner Wonne und Verwunderung

Gott redete …

Du weißt schon, dass mehr in dir ist als du dir gegenwärtig vorstellen oder eingestehen kannst. Dennoch gibt es Momente, in denen du einen Einblick von dir selbst als ein besonderes Wesen erhältst.

   Ich rede nicht von ichbezogenen Augenblicken oder Stunden.

   Ich spreche von Zeiten, wenn, zu deiner Wonne und Verwunderung, dein Herz vor Glück  ins Stocken geraten könnte. Es gibt keinen Beweis, doch gelegentlich hast du die Wahrnehmung, dass du irgendwie Teil von Erhabenheit gewesen bist. Du magst es nicht genau greifen können wie oder was oder wo, doch du spürst, du bist nun von einer außergewöhnlichen Reise zurück, so, als ob du selbst für den Bruchteil einer Sekunde von der Erde abwesend warst.

   Manchmal bekommst du eine Andeutung von etwas nicht bewusst Erkanntem. Selbstverständlich bist du mehr, als du erscheinst. In Wahrheit ist es nichts Gewöhnliches, wenn dir dies passiert. Du hast ganz und gar an die Illusion des Alltäglichen geglaubt, wobei es nur das Außergewöhnliche gibt.

   Gewiss denke Ich Mir dieses nicht aus. Du auch nicht. Du blähst dich selbst nicht auf. Dies ist kein Trip eines aufgeblasenen Egos. Du mögest dich sogar über deine Kühnheit wundern, dir etwas zuzubilligen, was nicht erklärt werden kann. Deine Wahrnehmung mag unklar sein, jedoch nimmst du nichtsdestoweniger wahr.

   Es gibt nichts in der Welt, was unmöglich ist, sich zu ereignen. Egal, wie schlecht du dich machst. Es gibt ebenfalls nichts in der Welt, was du nicht tun kannst. Jeder Mensch ist mehr als nur ein Mensch. Du bist auch übermenschlich. Du magst nicht die Muskeln eines Supermannes haben, dennoch bist du genauso fantastisch. Na komm schon, du bist mehr als ein kleiner  Mensch, der gestresst auf der Erde herumläuft.

   Wenn du zudem denkst, dass ein Ochse eben ein Ochse ist, irrst du dich.

   Aber zurück zu dir. Was für eine einmalige Schöpfung entstand aus dem Hauch Meines Atems und den ersten Klängen, die Ich ertönen ließ? Das Leben auf der Erde ist insgesamt ein Wunder. Was ist nicht voller Wunder? Es war immer so, Ich bin sozusagen der Wundererschaffer, und das erblickte Wunderwerk bist du [Originaltext: I am the Miraculist, as it were, and the perceived you, the Miracled; Anm.d.Übers.].

   Es ist erstaunlich, wie Ich alles zur selben Zeit zusammenfügte, als Ich es freiließ. Wenn du wirklich erkennen könntest, würdest du geblendet sein. Du bist ein Monument der Schöpfung. Das Geschaffene sucht den Erschaffer. Das Geschaffene und der Erschaffer sind nicht getrennt. Du bist mehr als Teil der Schöpfung. Alles ist einfacher als du denkst. Alles ist mehr eingebunden als du denkst. Alles ist inniger als du denkst. Alles ist zusammenhängender als du denkst. Alles ist wunderbarer als du zu denken wagst.

   Das Klappern der Hufe eines Pferdes wird rund um die Welt vernommen. Jeder Gedanke von dir erreicht die ganze Welt, sogar wenn jeder deiner Gedanken dir unbewusst ist. Es gibt nichts in der Welt, was nicht verbunden ist.

   Du solltest schon wissen, dass du mit den Sternen und dem Mond verknüpft bist. Der Mond verursacht die Gezeiten im Ozean. Jedermann weiß dies. Die Sterne und der Mond sind ebenfalls mit dir verbunden. Dies ist so. Da ist nicht einer ohne den anderen. Zusammengehörigkeit ist das Gegebene. Überrascht dich das?

   Nur in der Welt glaubst du an Nicht-Verbundenheit. Abfolge und Auswirkung, an die du glaubst, sind nicht wirklich. Die Welt ist einfacher, als du begreifst. Von dem, was ist, träumst du derzeit nicht einmal anfänglich.

   Die ganze Schöpfung ist ein Tanz von Molekülen und Ähnlichem. Du bist ein Sich-Drehen von Molekülen und Derartigem. Die Welt dreht sich, und du drehst dich.

   Alles in der Schöpfung ist eine Kostbarkeit, und alles um die Schöpfung herum ist eine Herrlichkeit. Wie kannst du nicht an Wunder glauben, wo du doch ein Wunder bist?

Heavenletter # 5425  – 1.10.2015   The Light of the Ocean

Das Licht des Ozeans 

Gott redete …

Es ist gut, einfach bei Mir zu sein. Was möchtest du mehr?

Wir haben nicht zu reden. Wir haben nicht zu denken, denn Wir existieren jenseits von Denken. Es gibt nichts, was ihr zu tun habt, als zu Mir zu kommen. Heißt euch bei Mir willkommen. Kommt in eurem Gewahrsein zu Mir. Dies ist kein Akt, den ihr anstoßt. Dies geschieht von selbst. Dies wird ganz gewiss von selbst kommen.

Es ist nicht etwas, was ihr tut. Ihr TUT es nicht. Niemand kann es TUN. Es IST. Und doch, ihr geht in das Himmelskönigreich ein. Ihr steht nicht auf Feierlichem. Euch wurde bereits eine sternen-geschmückte Einladung zugestellt. Es hat nie eine Zeit gegeben, als ihr keine erhieltet. Ihr habt unter Umständen eine Einladung übersehen. Ihr vermochtet sie einfach nicht zu sehen. Vielleicht dachtet ihr, es sei eine Rechnung, die mit der Post ins Haus gekommen ist.

Eure Einladung kann so anlangen:

Du machst den Abwasch und hörst es an der Tür klopfen. Es war dir nicht klar, dass es zu diesem Zeitpunkt zu einem Klopfen an der Tür kommen würde. Du trocknest dir die Hände an der Schürze ab und öffnest die Tür. Und siehe da, hier stehe Ich. Ich lege es dir nahe, dir dieses Türklopfens im Voraus eingedenk zu sein. Ich WERDE an deiner Tür klopfen.

Eines Tages wirst du, und sei es bloß für einen Moment, die Tür öffnen, an der Ich klopfte. Du wirst dich, von dir aus, vor Mir in deinem Gewahrsein einfinden. Es ist, als würdet ihr euch mitansehen. Nicht ihr bringt das zum Geschehen. Ihr seht zu, wie es sich begibt. Ihr seid Licht, euch zum Licht, euch zu eurem Ureigenen Selbst herunterbeugend.

Ohne Anstrengung oder gar ohne Vorhaben eurerseits werdet ihr Alle Licht. Womöglich einfach für ein Piepen eines Momentes lang, seid ihr nicht mehr in einem Körper ummantelt. Wow, ihr seid Licht vor Mir.

Es ist, als habe sich das persönliche Du ins Licht hinein verschmolzen. Ihr seid, einzig und allein, Mein Licht. Du, das individuelle Du, dem ihr euer Leben verschrieben habt, ist entschwunden, gleichsam als ginge Alchemistisches vor sich.

Es ist, als wärt ihr im Ozean am Schwimmen, und daraufhin artet ihr zum Licht des Ozeans aus. Licht ist der Wesensgehalt des Ozeans. Ihr seid Licht.

Geliebte, sagt dem Licht Hallo, denn Licht ist die Essenz von euch. Ihr seid Licht. Das ist alles, was ihr seid. Wenn Ich sage, dass das alles ist, was ihr seid, soll das nicht besagen, ihr wärt minderwertig. Es soll besagen, ihr seid Großartig. Es soll besagen, dass ihr Alles seid.

Für eine lange Zeit oder eine kurze Zeit, und sei es nur für einen Augenblick – ihr gelangt zu eurer Echtheit. Ihr erblickt euer Selbst. Um Gottes willen, ihr seid Licht!

Ihr seid einzig Licht. Ihr seid Mein Licht. Das Licht, das Ich BIN, seid ihr. Wir sind Licht. Wir sind die Herrlichkeit des Lichts. Meine Herrlichkeit ist euer. Anzustellende Vergleiche haben keine Existenz, ausgenommen in der Welt. Vergleiche sind eine erdichtete Welt-Angelegenheit. Wir sind Licht.

Es kommt die Zeit, wann wahrhaft in euch hineinsinkt, dass es, aufgeteilterweise, ein Du und ein Ich nicht gibt.

Ja, dies ist ein Zustand von Bewusstsein. Dies ist Seien. Dies ist Liebe. Was das angeht, gibt es keine Fragen. Liebe IST. Und du bist Liebe. Mehr noch, du bist, so als gäbe es ein Du, die Liebe, die Ich BIN. Du bist schlicht Liebe. Sonstiges gibt es nichts. Dabei habt ihr keine Wahl. Bloß in der Welt meint ihr, ihr hättet eine Wahl.

Euer Selbst nicht erkennen, das belässt euch offen gegenüber Schwierigkeiten. Dich selber nicht als Dein Selbst erkennen ist Unverstand. Unverstand und arglose Unschuld sind nicht das gleiche. Unverstand ist – vielleicht vor allen Dingen – verschlossen sein, ist dichtgemacht sein. Unverstand ersucht um Ausweispapiere.

Arglosigkeit ist Offenheit. Arglosigkeit nimmt freudig vorweg. Arglosigkeit hat kein Guckloch zum Durchschauen, bevor die Tür aufgemacht wird. Arglosigkeit öffnet die Tür weit und sagt: „Willkommen. Mach‘, und komme herein. Ich habe auf Dich gewartet.“

Heavenletter # 5426  – 2.10.2015   This Is Wisdom – to Laugh!

Dies ist Weisheit – zum Lachen  

Gott redete …

Habt ihr mitbekommen, dass Weisheit gelegentlich jenen entkommt, die ihr als Tore bezeichnen könnt? Ein Narr sein ist nicht dauernd eine solch fehlgeleitete Sache. Ein Jeder sollte zum einen oder anderen Zeitpunkt in seinem oder ihrem Leben ein Narr sein. Sei ein Narr, und lache darüber. Dies ist Weisheit.

Natürlich ist nicht jedermanns Definition von Dummkopf die gleiche. Jemand, der einen anderen ausnutzt, denkt, der ausgenutzte sei der Dummkopf. Ich sehe es anders. Es mag einen Narr in einer bestimmten umrissenen Situation geben, und es mag einen Schwindler geben in der Gesamtanlage seines Lebens. Auf wen würdest du dich gerne verlassen mögen? Auf den ausgemachten Narren, oder auf den pfiffigen Beschwindelnden?

Jeder ist das gewesen, was man begrifflich als einen Narr in seinem Leben bezeichnet. Selbst das Aussprechen des Wortes Narr bringt euch zum Erröten. Manchmal scheint es, ihr möchtet alles andere sein, bloß nicht ein Narr. Was ist so schlimm am Narr-Sein? Die meisten Erhabenen wurden für Narren befunden. Wer ist der Tor? Derjenige, der verspottet wird, oder derjenige, der belächelte?

Wie du angeschaut wirst, dem gehört es nicht, deinen Tag zu beherrschen. Müssen dir denn die Ansichten anderer Leute allesamt so wichtig sein? Sieh dich durch Meine Augen an. Und sei dir sicher, dass du andere Menschen ebenfalls durch Meine Augen ansiehst.

Oh, ja, es gibt schlimmere Dinge als ein Tor sein. Tatsache ist, es gibt weise Tore. Simpel ist gut. Einfachheit langt stracks zu den Grundlagen. An Narren ist nichts Hochtrabendes.

Sich über etwas Sorgen machen ist töricht, Sich-Sorgen-Machen bewegt sich förmlich auf der Oberfläche des Lebens rasch auf und nieder. Hat dich das Sich-Sorgen-Machen einmal zum Hörigen gemacht, hält es dich feste. Sich-Sorgen würde nicht existieren, sofern es nicht dir gälte. Hingegen bist du womöglich der Anschauung, es sei weise, sich zu sorgen.

Sich-Sorgen ist um des Sich-Sorgens zuliebe. Für es besteht kein anderer Beweggrund. Sorgen ist nicht mehr als eine Unsitte. Sich-Sorgen ist eine Gepflogenheit, in der Vergangenheit aufgezogen. Es verstopft derzeit dein Leben. Sich-Sorgen ist sich an die Vergangenheit verschrieben haben und quält dich in der Gegenwart. Es zeichnet Bilder einer furchtvollen Zukunft. Selbst dann, wenn das Sich-Sorgen-Machen manifest werden würde, hast du wirklich all jene Zeit mit dem Einüben im Vorfeld zuzubringen?

Es existiert kein Zuwenig an Angelegenheiten, worum man sich Sorgen machen kann. Sei es nun etwas Großes, sei es etwas Kleines, worum es geht – Sich-Sorgen zehrt an deiner Kraft. Sorgen sind nicht mehr als Moskitos, gleichwohl ziehen sie deinen Tag herab. Sich Sorgen machen ist wie deinen Tag damit zubringen, dich nach Rezepten für das Nachtmahl umzutun, welches keiner gerne essen möchte.

Sich-Sorgen ist nicht einmal Denken. Sofern du denken würdest, würdest du an all das Glück denken, was zu dir hin am Kommen ist. Es scheint besagen zu wollen, im Voraus unerwünschte Möglichkeiten bedenken zu mögen. Sich-Sorgen meint, verdorbenes Getreide zu mahlen, welches dir ohnehin nicht nach deinem Geschmack ist. Es meint deinem Gewicht Pfunde zulegen. Es meint dich im Voraus fürchten. Es meint dein Hauptaugenmerk auf Gefährdung legen. Es meint geängstigt sein. Sich-Sorgen besagt, dich selber klein zu machen.

Wirst du Dich-Sorgen aus der Tür hinauskicken? Sowie die Sorge anfängt, dich übermäßig in Anspruch zu nehmen, lasse dir dies zu einem Signal werden, dich in der Welt zu einem Gang vor der Haustür aufzumachen, deinen Kindern eine Geschichte vorzulesen, deine Küche auf Vordermann zu bringen, dich im Garten an die Arbeit zu begeben, dich in der Badewanne aufquellen zu lassen, deinem Nachbarn zur Hand zu gehen. Anders ausgedrückt, bekomme dich aus der Domäne der Sorge heraus. Du schuldest dem Sich-Sorgen-Machen nichts. Es ist ein Tunichtgut. Besser ist, vom Sorgen wegzulaufen.

Sich-Sorgen ist sinnendes Rätselraten. Mit Sich-Sorgen kommst du nirgendwo hin. Sich in Sorge bringen ist im Universum womöglich die schlimmste Bedrängnis. Wie kann es sein, dass es zu einer solchen Popularität gebracht hat? Sich-Sorgen vermehrt sich wie Fliegen.

Sorgen sind nicht selten. In Wirklichkeit sind sie ungemein üblich. Wirf diejenigen, die du hast, weg. Du kannst immer neue bekommen. Du kannst immer neue finden. Sorgen breiten sich stark aus.

Sorgen existieren in deinem Geist. Sie gravitieren zu dir hin, und du wirst von ihnen angezogen. Fürwahr, lasst sie links liegen. Ihr habt im Leben bessere Dinge zu tun, als euch in Sorge bringen.

Heavenletter # 5427  – 3.10.2015   A Moving Star

Ein sich bewegender Stern  

Gott redete …

Möchtest du heute einen Heavenletter? Hier ist er. Ich gebe ihn dir. Jeder Heavenletter ist ein kleiner Schubs. Die Heavenletter winken dich herein in die Bereiche deiner DNA. Die DNA scheint wie deine Vergangenheit festgesetzt zu sein, doch dein Erbgut bewegt dich vorwärts. Letztlich ist deine DNA Meine. Welche Details auch immer sie enthalten mag, deine DNA ist Mein sich behauptendes So-Sei-Es, denn du und Ich teilen die DNA. Deine DNA ist kein Fixstern. Sie ist ein sich bewegender Stern. Deine DNA hat keine Grenzen. Du tanzt nach der Melodie deiner DNA, freilich tanzt deine DNA nach der Melodie der Sehnsüchte deines Herzens.

Lass Uns einen lieblicheren Namen für DNA wählen.

Lass sie Uns Liebe Neue Aspirationen nennen. Lass sie Uns Jetzt Lebendige Träume (Dreams Now Alive) nennen. Lass sie Uns Dezidierte Aktionen nennen. Lass sie Uns Zugedachte Natürliche Alohas (Destined Natural Alohas) nennen. Lass sie Uns Liebe nennen.

Es gibt kein Festgesetztwerden im Leben. Das Leben ist Bewegung. Das Leben ist eine Überraschung. Das Leben kann was auch immer sein.

Es ist kein Witz, wenn Hamlet sagt:

Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio,

als eure Schulweisheit sich träumen lässt.

Und Hamlet sagt auch:

Und deshalb heiße es willkommen, wie du einen Fremden willkommen heißt.

Ja, heiße das Leben willkommen. Meine wunderschönen Kinder haben die Tendenz, das Leben unwillkommen sein zu lassen und sich allzu viel mit dem Alltäglichen oder dem Unerfreulichen zu befassen.

Bedenke, dass dieser Tag, der vor dir liegt – jeder Tag, der vor dir liegt –, neu ist und angefüllt mit dem Unerwarteten. Niemand weiß, was das Heute bringen wird.

Häufig führt das dazu, dass du dich unsicher fühlst, und du wirst nervös. Du hältst deinen Kopf gesenkt in der Hoffnung, Kummer zu vermeiden. Was ist diese Sicherheit, die du ersehnst? Was ist diese Versichertheit, nach der du schreist? Weißt du noch nicht, dass du dich im Leben in einem Abenteuer befindest? Willst du wirklich und wahrhaftig, dass das Leben jeden Tag gleich ablaufen soll? Das Leben ist kein Kämmerchen, in dem du sitzt. Es ist kein winziger Ort, wo sich nichts ereignet.

Das Leben auf Erden ist ein weiter Platz, wo sich alles und jedes ereignen kann.

Jeder Tag des Lebens ist genau das – das Unbekannte. Das Leben ist unbekannt in seinen relativen Aspekten. Das bedeutet, sich immer verändernd. Nichts bleibt gleich in der relativen Welt.

Die Filmrolle dreht sich. Welche Kombination von sich verändernden Farben wird es heute geben. Welche Brisen werden wehen? Welche Säume werden herabfallen? Welche Gebilde wird das Heute enthalten? Welches Glück und welches Leid? Woran wirst du dich erinnern und was wirst du vergessen? Was wirst du dir einbilden, und was wird real sein?

Diese ganze Oberfläche des Lebens, die so real zu sein scheint, ist es nicht. Sie ist eine fantastische Fantasie. Manchmal fährt man auf einer Achterbahn. Manchmal wärmt man sich in der Sonne. Manchmal schwimmt man im See. Die Oberfläche des Lebens ist das, was sie eben gerade ist. Du kannst sicher sein, dass, was auch immer sie sein mag, sie sich verändern wird. Veränderung ist der Name des Spiels des Lebens auf Erden. Habe Ich das schon einmal gesagt? Und dennoch möchtet ihr die Zügel der Rosse des Lebens in der Hand halten. Ihr möchtet sie bremsen oder ihr möchtet die Rosse des Lebens antreiben. Ihr möchtet, dass das Leben in beiden Weisen verläuft, natürlich unter eurer Jurisdiktion.

Erinnert euch daran, dass ihr offen sein sollt im Leben, nicht verschlossen. Das ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass das Leben euch aufgreifen und in die Welt werfen kann. Das Leben kann niemals das Gleiche sein. Du kannst niemals der Gleiche bleiben. Es gibt Gezeiten im Ozean des Lebens. Wellen schlagen gegen das Ufer, und Wellen springen vom Ufer zurück. Der Ozean inhaliert und exhaliert, sozusagen. Du atmest ein, und du atmest aus. Es gibt Hochgefühl, und es gibt das sich Zurückziehen und dann das Vorwärtsschreiten.

Das Leben ist überdies das, was du daraus machst. Reite die Wellen, Geliebte, Geliebter. Alles ist gut.

Heavenletter # 5428  – 4.10.2015   Make a Beautiful World Out There

Erbaue eine schöne Welt da draußen 

Gott redete …

   Worum geht es bei all den sogenannten alten Menschen, wobei die Ansicht vertreten wird, mit Handicaps versehen sein sei anscheinend bei ihnen eine feststehende Tatsache? In hohem Alter stehen scheint damit verbunden zu sein, keine lange Lebensdauer mehr zu erwarten zu haben, nun ja, dem Alter wird ausschließlich vorhergesagt, es sei … alt

.

   Die Welt sieht auf die sogenannten Alten als eine etwas mindere Art von Wesen, die verschrumpelt zur Erde herabgestiegen sind, und auf die man schlicht als die Alten zu sprechen kommt, so, als hätten sie nie ein Leben gehabt, als hätten sie nie eine Familie gegründet, und als seien sie nie auf der Welt jugendlich aktiv geworden, so, als könnten sie, die mit viel Erfahrung Ausgestatteten, keine ferneren Beiträge erbringen, so, als hätte der alte Mensch keine Zukunft und als hätte er wirklich nie eine Vergangenheit gehabt. Gibt die Welt dabei zu verstehen, dass die zu einer Gruppe zusammengefassten Alten nichts weiteres sind als etwas, worüber Gras gewachsen ist?

  Das Beste, was ein Mensch, der alt und vielleicht gebrechlich und an einen Rollstuhl gefesselt ist, sein kann, ist, sich wie ein guter Sportsmann zu verhalten. Es ist nicht seine erste Wahl, gebrechlich und eingeschränkt zu sein, ja, überhaupt nicht seine willentliche Wahl (obwohl es Ausnahmen geben mag).  Vielleicht wird er vor einen Fernseher oder eine leere Wand geschoben. So nehmen diejenigen, die auf einen Betreuer angewiesen sind, die Sache mit dem Charme eines guten Gastes auf. Ein guter Gastgeber mag ihnen eine Mahlzeit servieren, die nicht nach ihrem Geschmack ist, aber man ist ein guter Gast und lächelt und bedankt sich. Ich, Gott, bete zu Mir Selbst:

   „Oh, bitte, Gott, sei nicht willens, für die am Längsten unter uns Weilenden das Leben etwas Trostloses sein zu lassen, sei nicht willens, dass die Welt diese alten Menschen auf einen Nicht-Status verweist. Müssen die sogenannten älteren Menschen gemeinsam in einer Durchgangsstation untergebracht werden, und haben sie dort schlicht zu warten, bis sie an der Reihe sind, ins raue und triste Jenseits abgeschoben zu werden? Gott, was widerfuhr Deiner Gabe, der Gabe, dass jeder Seele auf der Erde eine Absicht zugrunde liegt?

   Bei dem, wie das Alter ist, muss nicht unterstellt werden, das Alter sei das, was es heute zu sein scheint, gleichsam, als gehe es beim Alter um einen Seitentrieb des Lebens. Was für einen Vorwand gibt es für diese Sicht? Komm her, male ein besseres Bild. In Anbetracht dessen, wie das Alter in der modernen Zeit geschildert wird, wer kann sich da auf das Alter freuen? Könntest Du das, Gott? Wer könnte es? Das Alter, so wie es heute in den Blick genommen ist, ist nichts mehr als eine Meinung. Kann das denn Deine Idee sein, Gott?

   Wer sollte mit Freude der Zeit, nicht spazierengehen, nicht laufen, etc. zu können, entgegensehen mögen? Wer bei vollem Verstand sollte sich darauf freuen mögen, was die Gesellschaft vor den Augen der Welt betreibt? Wer würde sich hören lassen: ‚Oh, Leute, ist es nicht toll, dass ich mich im Voraus darauf freue, wie mir der Gebrauch meines Körpers und meiner Fähigkeiten abhanden kommen wird, dass ich auf Andere angewiesen, dass ich eingeschränkt sein werde, und dass ich dann einfach damit befasst bin, – ohne ein wenig Nützlichkeitsempfinden – meine Zeit zu vertrödeln. Oh, nein.’“

   Unglücklicherweise stellt dies das Bild dar, welches Meine geliebten Kinder – ja in allerhand Erfahrungen gut bewandert – von einem Großteil der Welt vorgemalt bekommen. Nun macht aber mal halb lang – wer sollte dabei denn seine Hand heben und sie aufgeregt herumschwenken, darauf erpicht, ausgesucht zu werden dafür, sich am Eingangstor in die Reihe zu stellen? Wer sollte den Wunsch haben mögen, auf dieses Ritual verwiesen zu werden? Was würde dabei herausspringen? Wo ist, was sein kann?

   Ja, selbstredend, alle älteren Menschenwesen haben sich Privilegien erarbeitet. Sie verdienen weitere Vorrechte und bessere Ausblicke. Wir reden hier über Meine Kinder!

   Wer hat den Beschluss gefasst, dass die weisesten Menschen auf der Erde in den Ruhestand versetzt gehören, und dass sie auf eine Aue und in einen Lebensabend versetzt gehören, welche schlechterdings nicht einmal frische Luft mit einschließen? Frische Luft wäre ein Minimum, meint ihr das nicht auch? Frische Luft gehört oben auf die Liste.

   Schaut her, Ich schätze heutigentags Sozialsysteme dafür, dass sie hervorbringen, was sie hervorbringen, und Ich habe den sehnlichen Wunsch, der Welt möge kräftig unter die Arme gegriffen werden, sodass sie sich in die Lage versetzt sieht, erklecklich mehr zu erzielen. Mögen genügend Einzelne in ihrem Bewusstsein zunehmen und sich entwickeln, damit Wir mehr denn Überleben darbieten und von mehr als von Überleben sprechen können. Überleben-Können ist nicht ausreichend. Überleben – was ist das? Was will es besagen? Das Leben aussitzen ist nicht genügend, nicht für die Jungen und nicht für die Alten.

   Es ist Mein inniges Bestreben, dieser Tage in allen Bereichen der Welt Wunder zu wirken. Lasst Uns einige Energie nach draußen, hinaus in die Welt, bringen. Stellen Wir Uns auf höhere Erwartungen ein. Lasst sie Uns erstreben und ausbauen. Lasst Uns vorwärtsbewegen und wenden Wir Meinen Kindern eines jeden Alters mehr Liebe zu.

Heavenletter # 5429  – 5.10.2015   In the Story of the World

In der Geschichte der Welt  

Gott redete …

Das wird vorübergehen. Worum auch immer es sich handelt, das ist die Wahrheit in der Welt. Die Welt vergeht direkt vor deinen Augen. So ist es.

Aufschub vergeht gerade jetzt. Kann Aufschub für immer andauern? Was passiert, ist, dass deine Welt völlig umgekehrt wird. Es ist, als wärest du in die Luft geworfen worden und noch nicht richtig gelandet. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass du Grenzen verlierst. Du bist dabei, unbegrenzt zu werden. Du bist dabei, Unbegrenztheit zu gewinnen. Du bist in der Mitte oder in der Ungereimtheit des Freiseins.

Manchmal möchtest du dich liebend gerne an alte Zeiten und alte Wege klammern. Du fühlst dich Leuten aus der Vergangenheit und Leuten aus der Gegenwart und einer Art des Lebens, die Zukunft genannt wird, verpflichtet. Du wolltest schon seit langem herauskommen aus Beschränkung, doch, plötzlich, fühlt sich Freiheit nicht so wunderbar an, wie du gedacht hattest. Wo bettest du deinen Kopf? Wo sind all die scheinbaren Besitztümer und Requisiten, die, ja, dir im Weg standen, die dir aber, als du sie anhäuftest, Beruhigung einbrachten? Und die Leute aus der Vergangenheit, die nicht länger augenscheinlich sind? Du sehnst dich nach ihnen. Und wie du dich nach ihnen sehnst.

Die Leute aus der Vergangenheit sind wie Papierausschnitte aufgereiht, die aneinander befestigt sind. Da ist kein Ende. Und ich sage dir auch, dass da kein Anfang ist. Unendlichkeit ist einfach. Es ist wie eine Spielzeugeisenbahn, die du aus einer Ecke betrachtest. Das Leben scheint vor dir abzulaufen, und doch läuft das Leben auf unsichtbare Atome und Moleküle hinaus. Unsichtbare Zündkerzen sind in Bewegung. Ja, Ich schätze, Wir können sagen, dass Licht in Bewegung ist. Mit Sicherheit glitzert  es. Hey, all ihr Atome und Moleküle da draußen, ihr blendet die Welt.

Woher kamt ihr, Meine Kinder, die ihr aus Atomen gemacht seid, und wohin geht ihr, wenn es keinen Platz zum Betreten und keinen Platz zum Verlassen gibt? Es gibt keine Möbel zum Umziehen. Es gibt eine Ansammlung von Stress, die aufzulösen ist. Es gibt Illusion, die wegzuschnippeln ist, und Wirklichkeit, die an deren Stelle aufzutauchen hat.

Wer seid ihr und was seid ihr, sobald ihr nicht Illusion seid, auf die anzuspielen geht?

Ihr wart gewohnt zu denken, dass ihr euch im Leben auskennt. Jetzt habt ihr das Gefühl, einen Aufzugschacht hinunterzuschweben oder einen Aufzugschacht hinaufzuschweben oder herumzugleiten, in Auftrieb gehalten in einen wunderschönen blauen Himmel. Ihr schwebt im Universum herum. Ihr erwartet zu landen, doch es gibt keinen ersichtlichen Landeplatz. Ihr seid frei-fallend. Ihr werdet wieder hochschnellen, denn eure Freiheit ist unangreifbar. Freiheit ist nicht eine Verbindlichkeit. Heißt sie willkommen.

Ihr habt euch eure Freiheit gewünscht, und Ich habe mich ebenfalls nach eurer Freiheit gesehnt. Freiheit war immer hier für euch. Ihr dachtet, Freiheit wäre unerreichbar. Ihr dachtet, ihr könntet sie nur in irgendeinem weit entfernten Königreich haben, irgendwann in weit entfernter Unendlichkeit, aber nein, ihr dachtet niemals, ihr könntet Freiheit jetzt haben. Freiheit kann nicht in eurer Hand gehalten werden, andernfalls wäre es keine Freiheit. Höchstwahrscheinlich schobt ihr in der Vergangenheit das Leben auf. Ihr habt es verschoben. Es gab immer einen anderen Tag. So fügtet ihr das Leben zu eurer Liste für später einmal hinzu, wenn ihr einmal dazukommen würdet. Der Boden wird euch unter den Füßen weggezogen, und die ERLAUCHTE Zeit kommt bei euch dem Leben zuvor.

Auf welcher Hohen See segelt ihr? Oh, diese Eigentümlichkeit der Zeit in der Welt, wie arrogant sie ist. Die Zeit setzt euch auf ein Fließband, und es hat den Anschein, als würdet ihr aus einem Automaten herausspringen, wobei euch bereits arg mitgespielt worden sei.

Was? Kann das Leben mehr sein als ein Sandwich, das man isst oder übergeht je nach – was? – eurer Stimmungslage? Wenn es keine Zeit gibt, wie kann es dann Stimmungslagen geben? Wenn es keine Zeit gibt, wie kann es dann eine Verschwendung von ihr geben? Wie könnt ihr zu Zeit aufschließen, wenn sie nicht existiert, oder ihr entfliehen, und wie könnt ihr euch in ihr verheddern?

Welche Dinge sind von Bedeutung? Was bedeutet irgend etwas? Was kann erreicht oder verfehlt oder überhaupt etwas sein, und wie kann etwas nicht sein, wenn es direkt vor dir zu sein scheint? Was ist auf den Kopf gestellt und was ist mit der richtigen Seite nach oben, wenn die Dimensionen des Raumes genauso wenig existieren wie der Raum selbst?

Trotz alledem dreht ihr euch in einem sich drehenden Universum, und doch bewegt ihr euch gar nicht. Gleichzeitig könnt ihr nicht unbeweglich sein, denn euer Herz ist bewegt. Man kann sagen, dass euer Herz bewegt ist oder unbewegt ist. Wenn euer wunderschönes Herz nicht bewegt ist, fühlt ihr euch weit weg von ihm. Was hat es mit einem Körper auf sich, sobald das Physische nicht existiert, mit der einen Ausnahme, in der erzählten Begebenheit, in der Geschichte der Welt?

Heavenletter # 5430  – 6.10.2015   Doubt Leaves You in the Middle of a Forest

Zweifel lässt dich mitten in einem Wald zurück 

Gott redete …

Ein ungeheuer kräftiger Nörgler in der Welt ist Zweifel-Hegen. Zweifeln hat viele Gesichter an sich. Es bringt ein ganzes Aufgebot mit sich. Unsicherheit. Durcheinander-Gebrachtsein. Überzeugtsein von was auch immer. Ermattung. Ärger. Bestürztheit. Unzufriedenheit. Sich-Sorgen!

Geliebte, eventuell gibt es keinen richtigen Entscheid. Zudem kann es sein, eine verkehrte Entscheidung gibt es nicht. Das Leben ist eine experimentierende Probe-Studie, entsinnt ihr euch?

Was ist Zweifel anderes als Wischiwaschi-heit? Er sieht dich gerne unter seinem Zauberspruch stehen.

Zweifel trommelt mit Fäusten auf dich ein. Er ist ein Wrestler, ein Boxer, ein Schläger. Er hinterschneidet dich. Er knüpft dir die Schuhbänder aneinander. Er schnürt dich in Knoten zusammen. Zweifel als eine Lebensart ist ein Irrtum.

Nicht wissen ist nicht genau das gleiche wie Zweifel. Letzterer legt dir nicht nahe, dir schlüssig zu werden.

Er lässt dich am Baumeln. Er beschwindelt dich. Er rennt in Kreisen rund um dich.

Zweifel nörgelt mit dir. Er ist ein Plagegeist, dennoch ist er plump. Wir können Zweifel nicht einen Schwindel nennen, weil er todernst ist, was seine selbstauferlegte Mission anbelangt. Ich habe Zweifel nicht, definitiv nicht, für euch ausgesucht. Zweifel wird sich euch Tag für Tag unterschieben. Heh, stelle Zweifeln in Zweifel.

Zweifel wird dir nachsetzen. Er wird dich fertigmachen.

Zweifel hält dich ab, eine Richtung herzunehmen. Mehr noch, du gibst dem Zweifel statt, dich davon abzuhalten, eine Richtung einzuschlagen. Er sagt dir, du seist in einem Wald verloren und wissest nicht, welcher Weg zu nehmen sei – du könnest nicht wissen, welchem Weg es dir sich zuzuwenden gelte. Was für ein Fatalist Zweifel ist.

Ihr Lieben, was wäre denn demnach, wenn ihr am heutigen Tag eine Richtung wählt und sie in der nächsten Woche wechselt? Ihr wärt auf etwas gestanden. Besser, für etwas gelten, als auf den Nägeln herumkauen, Anlauf um Anlauf nehmend, doch den Beschluss, welche Tür denn aufzumachen sei, zu fassen. Schaut her, früher oder später habt ihr eine Tür zu öffnen, um herauszufinden, was dahinter ist. Die Lady oder der Tiger? Heh, hinter beiden Türen könnten schöne Damen zum Vorschein kommen.

Bescheide sind nicht wie Knochen zum Kauen, und sie sind nicht, um sie einzubuddeln, sie danach auszugraben und weiter auf ihnen herumzukauen. Bringt die Wörter kauen und wählen nicht durcheinander. Entscheidungen sind nicht Kaugummi.

Ja, Zweifel ist eine Nervensäge, und Nervensägen sind schwer zufriedenzustellen. Just das meint das Wort Nervensäge. Eine Nervensäge, in dem Sinne, wie Ich davon spreche, ist jemand, der schwer zufriedenzustellen ist. Anderenfalls wären Nervensägen nicht Nervensägen. Sie wären etwas anderes. Ein Baseball-Spieler ist kein Fußball-Spieler. Eine Nervensäge ist eine Nervensäge ist eine Nervensäge. Und Zweifel ist seit eh und je eine Nervensäge gewesen.

Die Sache, die mit Zweifeln anzustellen ist, ist die – von ihnen wegkommen. Zweifel, einerlei wie bezweifelnd sie sind, sind sich dermaßen selber sicher. Zweifel werden nicht müde, dich dazu zu überreden, mit ihnen zusammen zu bleiben. Was auch immer ein bestimmter Zweifel an Können verkörpert, er wird dich nicht gehen lassen. Er wird dich nach hinten und vorne schleudern. Sobald einmal ein Zweifel seine Zähne in dich hineinbekommen hat, ist es zweifelhaft, ob er dich frei gibt.

Dennoch ist alles möglich. Sofern jemand schuldenfrei sein kann, kann jemand zweifelfrei sein. Du kannst Zweifel zur Seite stoßen.

Ich rede nicht davon, dass du bei jeder Entscheidung entschieden und überzeugt sein mögest. Ich habe dich so sehr über Entscheidungen herumpfriemeln sehen. Du hast nicht so lange auf der Wippe zu bleiben. Du wirst zurechtkommen, oder du wirst heruntersteigen. Oder du wirst eine Entscheidung eine Zeitlang auf die Seite legen, ohne dir über sie den Kopf zu zerbrechen. Du mögest dich nach und nach ausgiebiger zum Beschlüsse-Fassen hin lehnen, denn zurück und vor und abermals zurück zu gehen.

Ihr habt nicht eine klare Haltung einzunehmen. Ihr habt nicht rasch zu sein, dennoch habt ihr gewiss nicht langsam zu sein. Ihr steht nicht unter Druck, mit eurer Entscheidung überzukommen, gleichwohl ist die Bitte an euch angebracht, aufzuhören damit, am Zaunrand zu stehen und von einem Fuß zum anderen zu hopsen. Feilscht nicht mehr länger mit dem Zweifel.

Heavenletter # 5431  – 7.10.2015   Want to Change Your Circumstances?

Du möchtest deine Umstände ändern?

Gott redete …

Meine Kinder warten oft, dass sich Umstände ändern, bevor sie Umschwünge in sich selber anstellen. Diese Mauer errichten, das ist wie der gleiche bleiben. Wie abgeschlossen oder geöffnet du in Hinsicht darauf bist, wie du dein Leben in Betracht nimmst, wird deinen Fortschritt oder deinen Status quo bedingen. Es kann sein, du ziehst prinzipiell eine alte Speisekarte einer neuen vor.

Du möchtest deine Umstände ändern? Wenn du wirklich die Äußerlichkeiten des Lebens gewandelt haben möchtest, hat etwas inwendig in dir veranlasst zu werden, Dargebote aufzustellen und Dinge zukommen zu lassen. Etwas vom Alten hat dem Neuen zu weichen. Natürlich wird dies ohnehin, so oder so, geschehen.

Bringe dich jetzt nicht in Harnisch. Es ist so simpel, gleichwohl kann Ich verstehen, dass es für euch nicht so simpel ist. Um sich im Inneren zu wandeln, um sich aufrichtig zu wandeln, hast du etwas los zu lassen, und da liegt der Hase im Pfeffer. Du würdest etwas los lassen, wenn du doch bloß mit dem Umschwung aufseiten des Lebens, so wie du es gerne haben möchtest, rechnen könntest. Ja, etwas hat darzureichen und zu geben, Geliebte – und jenes hat inwendig in euch gespendet zu werden.

Das Leben ist keine Handelsstation. Du kannst keinen Handel abschließen. Nicht oft, womöglich niemals. Du kannst dem Leben nicht antragen: „Lasst es uns so machen, wie es mir lieb ist, Leben. Schenke mir einen willkommenen Wandel, und, sowie mir alles meinen Wünschen und meinem Willen gemäß zugesagt ist, werde ich alsdann das eine oder andere von geringerem oder gleichem Wert aufgeben.“

Ich sehe – du möchtest ein Geschäft machen! Du möchtest hart verhandeln. Die Sache ist die: Lasse etwas los, sodass es Platz gibt für Beträchtlicheres.

Es ist nicht so, dass du etwas aufgibst. Du bist einfach mit etwas durch, was dir nicht mehr weiter nützlich ist. Du gibst nicht für Mich einen Arm oder ein Bein auf. Du gibst nicht deine Gesundheit auf, nicht deinen jüngsten Sohn oder das eine oder andere in etwa dem Entsprechende. Du weißt noch nicht, was du würdest aufgeben können.

Es gilt dir, eine Ansicht, ein Wirken oder eine bestimmte Denkweise fortzugeben. Du schaffst etwas hinaus, damit dein Leben Öffnen überkommt. Wenn du zuvorderst bleiben musst, wie du bist, erwehrst du dich der Freigabe deines Lebens an eine neue Kino-Filmrolle. Tue dich weit auf und sieh dem Neuen entgegen. Du könntest dir diese ausgeführten Angaben so in den Blick nehmen, wie du es mit zum Zahnarzt Gehen hältst.

Das Leben weit öffnen heißt – es willkommen heißen, trefflich gute Gelegenheit dargeboten zu bekommen.

Was riskierst du dabei, indem du das Leben dich leiten und ihm die Zügel frei lässt? Das Leben wird dich irgendwohin bringen. Es gibt zu verstehen:

„Komme mit mir. Jetzt zu diesem Zeitpunkt bist du nicht imstande, das Künftige zu sehen, und du schließt womöglich beglückende Segnungen aus. Es könnte durchaus sein, du hast all die Messungen, wie du sie derzeit an dir hast, gerne, dennoch, Ich entsinne Mich, etliche Beschwerden zu Ohren bekommen zu haben. Bevor du zufrieden bist, da ist es möglich, dass du derart eingehende Untersuchungen anstellst und Versicherungen und Garantien abgegeben haben möchtest, damit deinen bevorzugten Bildern nachgekommen wird, sodass du dir infolge die Chancen entgehen lässt, welche Ich, das Wahre Leben, dir darbietet, und dass du demzufolge das Schiff verpasst.“

Das Leben möchte dich nicht betrügen. So du dich nicht dem Wandel öffnest, wirst du dich unter Umständen um das bemogeln, wonach es dir sehnlich ist. Das Leben ist nicht vor dir in großen Zügen umrissen. Du kannst bloß nehmen, was kommt. Eventuell schließt du das Leben aus und hängst dich daran, woran du gewöhnt bist.

Was riskierst du deinem Dafürhalten nach? Du hast eine Wahl zwischen dem Riskieren überkommener alter Wege, die du dir womöglich von vorneherein nicht gewünscht hast, und dem Bejahen weit ausgedehnter Felder und Flure. Spielt das, was die wahrscheinlichsten Ausgänge aufweist, Geliebte, setzt auf die wahrscheinlichsten Chancen. Die wahrscheinlichste Chance favorisiert: den Weg für neue beglückende Segnungen frei machen. Wir reden soeben über euer Betreiben von Handelsgeschäften mit der einen Sichtweise im Gegenzug mit einer anderen. Wir reden über euren Blick ausweiten, nicht über ihn beschränken.

Du kannst alles planen, was du möchtest. Du kannst alles bis hinein in jede Einzelheit in Planung nehmen. Wohin nimmt dich das? Besser ist, zu leben, denn zu planen. Wie auch immer, deine Pläne, egal wie detailliert sie sind, reichen dem, was das Leben, sofern du los lassen wirst, dir bringen mag, nicht das Wasser. Mache etwas Platz für das Leben zum Hereinkommen. Entscheide dich für das, was du dir wünschst, mehr als dass du dich dafür, was im Eigentlichen vergangen ist, entscheidest. Ich lege dir nahe, dem Leben gegenüber offen zu sein.

Würdest du Autoreifen, die plan sind, gerne behalten? Würdest du gerne fortgesetzt abgestandenes Mineralwasser trinken wollen? Möchtest du zum Leben lieber, einem Automaten gleich, Nein sagen, als zu ihm Ja sagen?

Heavenletter # 5432  – 8.10.2015   Silly You!

Du Dummerchen

Gott redete …

Du weißt doch, dass sich das Leben in der Welt mit einem Fingerschnipp verändern kann. Du weißt auch, dass das Phänomen des Lebens, seiner eigenen Natur nach, rechts und links vertauscht. Selbst dann, wenn das Leben nicht am Changieren zu sein scheint, verändert es sich doch. Das Leben, wie es scheint, ist immerzu neu. Das ist nicht das erste Mal, dass Ich das gesagt habe, nicht wahr?

Als du ein Kind warst, änderte sich der Wandel unmittelbar vor deinen Augen. Du bist einen Zentimeter gewachsen. Du hast ein neues Wort gelernt. Was für eine Herrlichkeit – du hast gelernt, eine Sprache zu sprechen. Du hast dich entwickelt vom Baby zum Kleinkind. Du lerntest Dreirad fahren. Das Leben blitzte zwischen deinen Augen auf, und das nächste, was dir klar war, war, du fuhrst Fahrrad, mit zwei Rädern, und dann ein Motorrad und so weiter.

Nach der Kindheit treten Umbrüche nicht mehr so jäh ein. Sie geraten mehr nachträglichen Einfällen bei näherem nochmaligen Nachdenken gleich. Sie sind gewissermaßen in einer Art Standardverfahren vorhergesagt worden. Selbst wenn das Alter auftritt, wenn das Haar grau wird, passiert es nicht alles auf ein Mal. Dann unversehens, so scheint es, gleichsam wie der Frühling auftaucht, plötzlich ist dein Haar ganz grau oder es ist schütter.

Du Dummerchen, diese Anzeichen von Veränderung erscheinen dir wie Bedrängnisse. Ideen entstehen aus dem, was du bemerkst. Jetzt hast du die Idee, dass du alt wirst. Die Welt sagt dir, dass das Wirklichkeit sei. Selbst das, was du als Wirklichkeit verkündest, ist eine Idee und oftmals eine ererbte Idee. Eine Idee von Wirklichkeit ist nicht identisch mit Wirklichkeit. Verkündungen von Wirklichkeit in der Welt können falsch sein. Einstmals wurde die Erde als eine Scheibe als Wirklichkeit angesehen. Es gibt Leute, die diese Idee wieder aufleben lassen wollen. Es gibt sogar einige, die sagen, dass diese Theorie immer noch zutrifft. Irgendjemand sagt das.

Glaubensrichtungen ändern sich genauso wie Moderichtungen. Die Tatsachen, die Änderungen illustrieren, verändern sich ebenso. Eine Theorie ist heute angesagt, und eine andere Theorie morgen. Die Wahrheit in der Welt wandelt sich entsprechend der Mehrheitsmeinung. Wahre Wahrheit bleibt gleich. Die Wahrheit der Welt wird von Trendsettern gemacht. Die Wahrheit, wie sie in der Welt gesehen wird, verändert sich auf der Basis der Popularität, was überhaupt keine Basis ist.

Es bleiben zwei Fragen übrig, die Ich stelle:

Wie kannst du irgendetwas wissen, und warum musst du wissen, ob die Erde flach, rund oder viereckig ist? Alles geht weiter mit oder ohne deine Interpretation. Welchen Unterschied macht es für die Wirklichkeit, was du denkst? Wenn du Sand nass und Wasser trocken nennst, welchen Unterschied macht das für den Sand und das Wasser?

Was dich selbst betrifft, da allerdings bedeutet in der Tat alles genau das, was du ansagst, dass es das bedeute – und es macht einen Unterschied für dich. Dein Haar ist grau geworden. Du magst äußern, dies sei der Anfang vom Ende. Du magst sagen, dies sei ein Abstieg. Du magst sagen, dies sei dein Niedergang.

Du magst zur Beglaubigung großartige Poesie darüber verfassen: „Gemeinsam erklimmen wir die Anhöhe …, und jetzt schlendern wir torkelnd herunter, John… und schlafen zusammen am Fuße …“ *  Zumeist greifst du deine Interpretationen von Leuten vor dir und Leuten neben dir auf. Du bist umgeben von eingebauten Ideen.

Wie du die Dinge betrachtest, das macht all den Unterschied in der Welt aus. Es gibt im Großen und Ganzen allzu viele Erfahrungen, die durch die Welt vorhergesagt werden, und du betätigst dich im Vorhersagen ebenso, demzufolge gibt es zu viele Deutungen, die als Fakt genommen werden, und welche demnach, ja, in der Tat, dein Erleben vorhersagen und über es Bescheide erteilen.

Ist die Welt auf den Kopf gestellt oder was? Du wusstest das bereits, sogar damals, als du die Glaubenssätze der Welt akzeptiert hast.

Was einstmals unmöglich war, ist heute alltäglich oder sogar ein Standard.

Was du noch nicht weißt, ist, was das Morgen bringen wird. Sei dir nicht so sicher, du wissest, was oben ist und was unten. Lass das Festhalten jetzt los.

*Anmerkung der Herausgeberin; bzw. des Übersetzers: Im Original heißt es: „We clamb the hill thegither…, and now we maun totter down, John…and sleep thegither at the foot…“ Die Worte sind einem Gedicht, geschrieben im schottischen Dialekt, entnommen, dessen Titel lautet „John Anderson, My Jo John“. Der Dichter ist Robert Burns, 1759–1796.

Heavenletter # 5433  – 9.10.2015   The Secret of Happiness

Das Geheimnis des Glücklichseins

Gott sagte …

   Komm, fasse dir heute ein Herz. Verstehe, und nimm es dir heute zu Herzen. Du befindest dich im Aufwind. Nimm es an: Dies ist Gott, der spricht. Mit all Meiner Liebe und mit ganzem Herzen spreche Ich heute zu dir. SEI HEUTE GLÜCKLICH. Ich singe dir diese Worte. Sei Mein Kind, das in Meinem Namen auf dem Ozean des Lebens schwimmt. Was kannst du nicht für Gott tun? Du kannst glücklich sein über Gott. Ja, sogar über Gott kannst du glücklich sein. Du kannst es dir gestatten, glücklich über die Liebe Gottes zu sein, über deine Liebe zu Gott.

   Hier ist das Geheimnis des Glücks. Vergiss dich selbst. Erinnere dich an Mich. Entsinne dich, wozu du hier auf der Erde bist. Nicht dafür, dass du dir selbst genügst. Nicht, damit du dich auf dich selbst konzentrierst. Sei glücklich über Mich. Auch wenn Ich immer glücklich bin, beglücke Mich.

   Du bist hier auf der Erde, um Mir zu dienen. Du dienst Mir bestens, wenn du glücklich bist.

    Alsdann, so du trübsinnig bist, wie wirst du heiter? Wie wechselst du in diesem Augenblick die Stimmung des Himmels von grau zu sonnig, sodass sie in dein Herz gelangt?

   Sei glücklich, so du an Mich denkst. Das ist nicht gekünstelt. Das ist nicht geheuchelt. Es zwingt dich nicht – absolut nicht – irgendetwas zu sein, was du nicht bist. Es erlaubt dem Glück, von deinem Herz und deiner Seele Besitz zu ergreifen. Blick empor! Denk an Mich! Denke daran, Mich glücklich zu machen. Ohne die geflissentliche Beachtung deines eigenen Glücks wirst du einfach glücklicher sein. Selbst ohne gutgemeinte oder distanzierte Aufmerksamkeit auf dein eigenes Glück wird sich Glücklichsein einstellen und gedeihen. Dein Glück ist dein Geschenk an Mich. Sei glücklich über Mich.

   Richte den Schein einer Taschenlampe auf das Glück, und du könntest es nicht erkennen. Du kannst das Glück nicht herbeizwingen. Glück braucht nicht im Rampenlicht zu stehen. Es möchte gerne eher unbemerkt bleiben.

   Zuviel Aufmerksamkeit auf dich selbst gerichtet – und du bist unglücklich. Schenkst du dir selbst weniger Beachtung, macht dich das einfach glücklicher. Was macht dich dann unglücklich? Du hältst dich zu viel mit dir, und insbesondere mit deiner Befriedigung auf. Das macht dich pedantisch und griesgrämig.

   Komme auf diese Weise zur Glückseligkeit. Lasse es, damit zu handeln. Hör auf, zu versuchen sie zu verstehen. Lasse es, das Glück einzufangen, als ob du ein Fallensteller im Wald wärst. Glückseligkeit lässt sich nicht erjagen. Ist all dieses ein wegweisender Gedanke für dich?

   Glückseligkeit ist ein Gewahrsein, welches dir folgt, wenn du es aus sich selbst heraus neben dir entlanglaufen lässt. Suche das Glück ohne eine Taschenlampe, und das Glück wird dich finden. Du wirst feststellen, dass du vom Glück verfolgt wirst. Glückseligkeit wird dich anlächeln.

   Wir reden von einer naturgegebenen Sache. Es ist selbstverständlich für das Glück, neben dir einher zu gehen. Glückseligkeit ist dein ursprünglicher Zustand. Glückseligkeit ist, als ob Ich neben dir gehe und deine Hand halte. Dieses Glück hat nie bedeutet, dass es selten oder außergewöhnlich wäre. Glückseligkeit ist ein natürlicher Vorgang. Sie ist keineswegs ein Anhängsel.

   Du weißt genug, um zu erkennen, dass ohne Glück etwas weg ist. Es ist unnatürlich, unglücklich zu sein. Es ist egoistisch, unglücklich zu sein. Es ist, sich selbst zu viel Beachtung zu schenken. In gewisser Weise erinnerst du Mich an die Prinzessin auf der Erbse. Selbst als sie auf 100 übereinander gestapelten Matratzen lag, störte die Prinzessin eine zuunterst liegende Erbse.

   Stelle dir für einen Moment vor, du hättest eine persönliche Hausangestellte, deren ganze Aufmerksamkeit dir gelten würde. Als persönliche Begleiterin möchte sie wissen, ob du dich wohlfühlst, dass es dir nicht zu warm oder zu kalt ist. Mit ihrer Achtsamkeit schwebt sie sozusagen über dir. ´Bist du durstig oder hungrig?´ Sie liest dir die Checkliste einer sehr großen Speisefolge vor. ´Was möchtest du gerne zum Frühstück? Hafergrütze oder Eier, oder beides? Wie hättest du gerne die Eier serviert? Als Spiegeleier mit der hellen Seite nach oben oder gewendet? Möchtest du ein Ei oder zwei? Möchtest du heute Röstkaffee? Möchtest du ihn dunkel oder hell haben?´

   Und so weiter. Es macht wirklich keinen großen Spaß, von vorne und hinten bedient zu werden.

   Indessen kann es sein, dass du auf diese Weise Glück suchst. Sei nicht so erpicht auf Glück. Sei darüber nicht so besorgt. Wisse, Glück kommt, und sei darauf nicht so erwartungsvoll. Bedränge das Glück nicht. Wisse, dass das Glück dein ist. Lasse das Glück freiwillig kommen. Gehe nicht launisch mit Glück um. Dir steht es nicht an, die Prinzessin auf der Erbse sein.

Heavenletter # 5434  – 10.10.2015   Be Fun for Your Children to Be With

Sei ein Vergnügen für deine Kinder, mit denen du zusammen bist

Gott redete …

Spaß ist kein flatterhafter unwichtiger Part des Lebens. Er ist ein unerlässlicher Part des Lebens. Kindern ist es angelegen, Spaß zu haben. Dem Leben ist es angelegen, Spaß zu haben. So wie die Dinge stehen, werden Kinder bisweilen fürs Spaß-Haben gescholten, als sei der Zweck beim Großziehen eures Kindes der, es zu unterdrücken.

Wenn Ich Eltern einen guten Rat erteilen sollte, würde Ich sagen:

Habt mit euren Kindern Vergnügen. Ihr, die Eltern, lasst es euch gutgehen. Die Zeit mit eurem Kind ist eine köstliche Zeit. Sie wird nicht wiederkehren.

Hier haben Wir es mit einem doppelten Schlag zu tun, da du, so du Spaß hast, dafür sorgst, dass deine Kinder Spaß haben.

Wenn du und dein Kind gemeinsam Vergnügen haben, ziehst du dein Kind gesund groß. Du brauchst nicht mit so strenger Miene ans Großziehen deiner Kinder zu denken. Sobald deine Kinder Spaß mit dir haben und sich an dir freuen, erziehst du deine Kinder gut. Sie werden auf dich hören und dich respektieren, und, im Gegenzug, dir und jedermann gegenüber liebenswürdig und dankbar sein.

Du stellst deine Kinder der Welt vor. Mache die Welt zu einem freundlichen Ort für deine Kinder, und Zuvorkommenheit wird ihnen eng vertraut sein.

Du verziehst dein Kind nicht, dadurch dass du ihm Glücklichsein zuerkennst.

Als ein Elternteil musst du von der Vorstellung wegkommen, dein Kind habe als das bestgesittete Kind zuhause oder außer Hauses abzuschneiden. Du verwöhnst dein Kind nicht, indem du es befürwortest und liebhast. Es befürworten ist nicht: dein Kind sich wild aufführen lassen. Gib deinem Kind die Freiheit, glücklich zu sein.

Sobald dein Kind sich aus seinem Sportwagen streckt, um im Supermarkt alles anzufassen, hast du nicht ein großes NEIN zu ihm zu sagen. Gib die Dinge an, die es sich zum Anfassen langen kann. Während du weitergehst, gib ihm die Namen dessen zu verstehen, was es zu sehen bekommt. Es kann darauf zeigen, und du kannst den Namen dazu sprechen. Später kannst du es umkehren. Du kannst darauf zeigen, und es kann den Namen dazu sagen.

Wenn es auf den Ofen hinausläuft, den das Kind nicht anfassen soll, sage, anstelle von Nein, Heiß. Wenn es ums die Straße Überqueren geht, halte die Kinderhand und sage: „So gehen wir über die Straße.“

Dies ist Wechselspiel. Dies ist Besonnenheit. Nimm an der Welt deines Kindes teil. So wie du mit deinem Kind umgehst, wird es mit dir umgehen. Dies ist nicht: vollauf auf dein Kind ausgerichtet sein oder es verzärteln. Gänzlich auf dein Kind ausgerichtet sein ist ein Vergehen. Siehst du das? Dich gänzlich auf dein Kind ausrichten ist womöglich zu deiner Bequemlichkeit und wälzt unter Umständen deine Zuständigkeit ab.

Schaut her, kommt von der Idee weg, dass ihr mustergültige Eltern zu sein habt. Ihr habt im Leben Erfahrungen hinter euch. Euer Kind nicht. Euer Ziel ist nicht, euch das Kind untertan zu machen. Euer Ziel ist, es ins Glücklichsein hinein großzuziehen, und es zu bilden, wie in der Welt zurechtkommen geht. Lasst euer Kind lernen und habt Vergnügen. Spaß gehört zu den größten Gaben, die ihr eurem Kind zukommen lassen könnt.

Und ihr werdet in der Gesellschaft eures Kindes glücklich sein, so wie es desgleichen in eurer Gesellschaft glücklich ist. Unterweisen ist nicht Disziplin. Es ist teilhaben und nachempfinden. Du und dein Kind können zudem Friede und Stille teilen. Dein Kind trägt unablässig die Bitte an dich heran, es freundlich bei der Welt und bei deren Vorgehensweisen einzuführen.

Denke mehr an Liebe und weniger an Regeln und weniger an Idealzustand. Du kannst ein Kind in der Weise großziehen, ohne dass es dabei herrisch oder erdrückend zugehen sollte. Das Gegenstück zu anmaßend ist nicht: maßlos nachgiebig – weswegen freilich solltest du dich mit einem kleinen Kind streiten mögen? Dein Kind großziehen ist nicht angelegt, eine Schlacht zu sein. Das ist keine Militäraktion. Ihm ist es angelegen, in einem höchsten Sinne Liebe zu sein. Dein Kind großziehen, dem ist nicht zugedacht, in deiner Nachbarschaft dein elterliches Können stolz vorzuzeigen. „Komm hier her, Liebes“, das sagst du, wenn du möchtest, dass dein kleines Kind mit dir kommt.

Es gilt dir, die Vorstellungsgabe deines Kindes zu ermutigen.

Mache es zu einem Vergnügen, in der Gesellschaft deines Kindes zu sein. Mache es für dein Kind zu einem Vergnügen, sich in deiner Gesellschaft aufzuhalten.

Heavenletter # 5435  – 11.10.2015   What Cannot Be Dreamed of in the Human Heart?

Wovon kann im menschlichen Herzen nicht geträumt werden?

Gott redete …

Hier eine Idee, die Ich gerne euch von eurem Herzen, eurem Geist und von der Welt im Großen wegschaffen sehen möchte. Ich ersuche euch, diesen verkehrten Eindruck fortzuräumen. Ihr müsst das. Dem Gelingen der Welt zuliebe, dafür müsst ihr das.

Hier nun die Idee, die Ich euch bitte, aus eurem Glaubenssystem hinauszubekommen. Es ist die Anschauung, dass es etwas gebe, das existiert, welches allzu gut ist, um wahr zu sein. Es gibt nichts allzu Gutes, um wahr zu sein.

Sowie ihr euch das Konzept zu Eigen macht, dass alles Gute wahr sein kann, hebt ihr von der Welt ein großes Netz herunter, und, ihr erhöht die Schwingung der Welt.

Alles ist möglich. Alles. Was an Wundern möchtet ihr in die Welt hinein durchlassen? Was an Wundern möchtet ihr einladen? Nach welchen Wundern möchtet ihr langen?

Was für Gedanken habt ihr an euch, wenn ihr überzeugt seid und Andere zu überreden sucht, dass die Welt mit Mengen dessen gefüllt ist, was ihr als zu gut erachtet, um wahr zu sein?

Weil ihr noch nicht gesehen habt, was eurer Auffassung nach zu gut ist, um wahr zu sein – weil ihr noch nicht vonstatten gehende Wunder vor euren ureigenen Augen in dem Namen von Wahrheit miterlebt habt – weil die Welt im Großen die Präsenz von Wundern im täglichen Leben noch nicht bejaht hat –, scheint es, dass ihr und die Welt just die Augenscheinlichkeit, dass Wunder existieren, leugnen. Geliebte, wie denn kann das, was, eigentlich, nicht existiert, zurückgewiesen werden!

Ich möchte euch zu verstehen geben, dass sich zahlreiche gehörig große Bedeutsamkeiten begeben haben, und dass sie sich aber und abermals begeben. Sie werden häufiger zu sehen sein, sobald das Bewusstsein der Welt just die Idee von ihnen nicht blockiert.

Es ist nicht neu, dass der Lahme gehen kann. Was in der erschaffenen Welt ist kein Wunder? Ein Baum? Eine Blume? Ein Menschenseinswesen? Was für eine Unverfrorenheit veranlasst euch zu glauben, Wunder seien nicht möglich, und gar, sie seien nicht leicht möglich?

Es gibt Jene, die glauben, dass Ich nicht existiere, und viele Menschen haben die Vorstellung, sie wüssten mehr als Ich. Ich kann es nicht glauben, dass der Glaube an das Nichtvorhandensein von Wundern verkündet wird, so, als ob von Wundern absehen weise sein darstelle, und als ob dies mit Beifall aufgenommen gehöre.

Woran ihr glaubt, ist das, woran ihr glaubt. Woran ihr nicht glaubt, ist womöglich das, wozu ihr und die Welt euch überredet haben, nicht daran zu glauben. Ihr habt euch schlussendlich selber überredet. So wie die Dinge stehen – einerlei woran ihr glaubt oder nicht glaubt, ihr glaubt, und ihr sähet es gerne, wenn der Rest der Welt auf die verständige Weise, die ihr einschlagt, ihren Glauben bestimmte. Es möchte einem scheinen, als käme ein gewisser Trost in Anzahlen zu liegen.

Gedanken können sich wandeln. Gedanken werden sich wandeln. Dass ihr dorthin gezogen werdet, die Schublade eurer Glaubensüberzeugungen herauszuziehen, wird die Welt vom Kopf auf den Fuß stellen, oder, soll Ich sagen, dass dann die Welt wieder einmal mit der richtigen Seite nach oben gedreht wird.

Besser ist es, daran zu glauben, was hilfreich ist. Aber, schaut her, ihr braucht im Grunde genommen nicht an etwas zu glauben, damit es wahr ist. Räumt schlicht ein, dass die Möglichkeit existiert. Ich möchte euch nicht sagen hören, ihr würdet glauben, während ihr es nicht tut. Ihr habt schlicht nicht Beweismaterial zusammenzutragen fürs Nicht-Glauben.

Wovon in den Herzen der Menschen geträumt werden kann, das kann wirklich werden. Wovon in den Herzen der Menschen geträumt werden kann, das kann zu alltäglichen Vorkommnissen werden, und nicht bloß ein Mal in einer Lebenszeit.

Öffnet euren Geist, und öffnet eure Gedanken zu allen Möglichkeiten.

Was ist los, dass ihr es abweist zu glauben, die Welt werde von Krankheit befreit werden? Wieso solltet ihr behaupten mögen, Krankheit werde immerfort das Los des Menschen darstellen, und, wieso solltet ihr an schäbigem Kranksein festhalten mögen? Es kann einem so scheinen, dass ihr neue Ideen, welche Krankheit zu einer Anschauung aus verflossenen Zeiten machen, erfindet. Ideen sind schier Ideen, gleichwohl sind Ideen bedeutsam und machen sich ihren Namen.

Sofern auf der Welt nichts fortwährend ist, sofern selbst das Leben auf der Erde nicht permanent ist, hat ganz gewisslich Kranksein nicht permanent zu sein.

Das Wort <em>Nein</em> ist in der Welt ein Blockierer. Verstärke nicht Sperrungen.

Das Lamm und der Löwe liegen bereits zusammen.

Und dennoch äußert ihr euch verächtlich. Macht euch stattdessen über eure betagten begrenzenden Glaubensvorstellungen lustig. Öffnet die Einfallstore der Welt und lasst neue Ideen herein. Gebt ihnen eine Chance. Lasst Mich ein.

Heavenletter # 5436  – 12.10.2015   Try Cooking Supper One Night

Versuche an einem Abend ein Essen zu kochen

Gott redete …

Was möchtest du? Viele Meiner Kinder wissen nicht, was sie wollen. Manchmal möchte es einem scheinen, sich beklagen sei das, was Viele zumeist möchten. Mir scheint, eine Menge Beschweren geht vonstatten, könnte das wahr sein?

Dir wird eine Mahlzeit gereicht, worüber diejenigen, die heute nichts zu essen gehabt haben, nicht einmal eine Chance haben, sich zu beklagen, und ihr befindet, euch über allerlei, über dies und das, zu beklagen. Habt einen anderen Ehrgeiz als den, ein Super-Beklager zu sein. Wunder was, ihr seid ungemein gut darin, über die eine oder andere Sache zu murren. Ihr seid ein glänzender Beklager. Es ist schwer, darauf stolz zu sein, ein Beklager zu sein. Dabei habt ihr eine Menge Konkurrenz um die Meisterschaft.

Auf eure Beschwerdefertigkeiten stolz sein ist wie auf einen sauren Magen stolz sein. Bupp, bupp, bupp. Worauf seid ihr stolz? Auf euer Wahrnehmungsvermögen? Darauf, der beste Fehlerfinder in der Nachbarschaft zu sein? Darauf, exzellent zu sein im Herausfinden dessen, was es an jedem Tag der Woche zu beklagen gelte?

Du kannst eine Menge mehr zustande bringen, indem du dir auf die Zunge beißt. Das Abendessen heute Abend war wie für Gourmets? Also? Jemand hat sich Mühe gegeben. Danke alsdann Mir, Gott, für dein Essen.

Beschwerden sind schlappe Sachen. Ich weiß, du kannst mit deinem Leben Besseres anfangen. Manchmal reicht ein kleines Dankeschön ungemein weit. Sei guten Mutes.

Du könntest Gutes bekommen beim jemanden zum Lächeln Bringen.

Du könntest heute Abend versuchen, das Essen zu kochen. Werde gut darin, jemanden dazu zu bringen, für dich ein Essen zu kochen. Sei ein glänzender Gast. Sobald jemand eine Mahlzeit für dich kocht, betrachte dich als Gast. Ziehe deine guten Manieren hervor. Probiere sie dir an. Ich ermutige dich, unzweideutig in deiner Wertschätzung zu sein.

Ich sage, sofern du etwas nicht Wünschenswertes sagen kannst, kannst du demzufolge etwas Wünschenswertes sagen. Bekomme Übung darin.

Wir reden über mehr als davon, deiner Gattin oder Mutter oder der Angestellten im Supermarkt Auftrieb zu geben. Wir reden über die Welt wieder zum Leben erwecken. Nenne die Möglichkeit, die Welt wieder zum Leben zu erwecken, genial sein. Heh, sofern du ganz einfach aufhörtest, dich zu beschweren, würdest du der Welt einen unangekündigten Dienst erweisen.

Sofern der Service, der dir geboten wird, nicht so ist, wie er deiner Meinung nach sein sollte, dann zeige der Welt Wie.

Hier nun, wie die Welt ändern geht, in einer Unterrichtseinheit:

Versuche nicht, die Welt zu ändern. Versuche nicht, jemanden zu ändern. Du hast mit dir selber alle Hände voll zu tun. Ändere gar deine Körperhaltung. Beginne bei dem Segnen der Welt gar mit deiner Körperhaltung.

Zum mindesten, tausche deine Beschwerden gegen einen geschlossenen Mund ein. Du kannst ein Lächeln darbieten. Du kannst ein Lächeln darbieten, du kannst vergnügt sein. Sofern du heiteren Sinnes sein kannst, kannst du Freude finden. Sofern du Vergnügen finden kannst, kannst du lachen. Sofern du lachen kannst, kannst du voller Leben sein. Sofern du gesund und munter am Leben sein kannst, kannst du der Erde im Großen und insbesondere den Menschen, die du kennst, ein Segen sein.

Sobald du ein Segen bist, bist du in der Lage, in einem verwunderlichen Grad andere Menschen wertzuschätzen.

Du kannst eine Munterkeit an Freude sein. Du kannst ein Wegbereiter sein. Du kannst ein Haus sein, von Liebe in Brand gesetzt. Du kannst in anderen Herzen Feuer entzünden.

Wartest du eventuell auf sonstwen, der den Anfang macht? Wieso warten?

Sei ein Stern am Firmament. Sei ein Stern. Sei die Tambourmajorin. Sei die Stab-Wirblerin. Setze auf der Erde eine Parade in Gang, so du das Licht der Liebe verbreitest.

Du wirst die Negativität rascher zurücktreten sehen als deinen Haarstrich.

Sofern Ich, Gott, eine Kappe trüge, wärst du die Feder Meiner Mütze. Was sonst solltest du sein mögen? Was möchtest du mehr?

Geliebte, schüttelt Liebe heraus. Schüttelt sie überall heraus. Hebt mit der Morgenröte eines neuen Zeitalters auf der Erde an. Seht, was ihr imstande seid, es in Gang zu bringen.

Heavenletter # 5437  – 13.10.2015   Where Have All the Good Times Gone?

Wo sind all die guten Zeiten hin?

Gott redete …

Was bringt dich dazu, dich von Mir zu absentieren, so, als existierte Ich nicht? Manchmal hast du Mich wohl in dunklen Farben umhüllt und dabei einen Vorhang vorgezogen, als gelte es, Mich auszuschließen, als könntest du Mich aus deinen Gedanken heraustrommeln, als könntest du den Schlag Meines Herzens zum Verstummen bringen und Mich aus deinem täglichen Leben oder sogar aus den pracht-erfüllten Höhen deines Lebens ausquartieren.

Es ist nicht so, dass du Mich zur Strecke bringen möchtest, keinesfalls. Es ist bloß so, dass du Mich als jemanden siehst, der sich da draußen aufhält, dir dein Glücklichsein wegzunehmen und um dich vielleicht zu einem Verhalten unter Druck zu setzen, das einer Bruder-Leichtfuß-Charaktere wie dir nicht gut anstehe. Bloß, du bist nicht so glücklich leichtfüßig, und du bist das eine lange Zeit nicht gewesen, obschon du versuchen magst, dir selber einzureden, dass es dir ohne Mich insgesamt recht gut gehe, gar besser, als es dir mit Mir in deiner Gunst ginge.

Ich bin nicht dein Verpfuscher guter Zeiten. Gute Zeiten waren gewöhnlich gute Zeiten, dennoch sind sie es jetzt für dich nicht mehr. Sie sind Zeiten, die vergehen, es fehlt förmlich etwas. Ein Sinn fehlt. Es scheint, die guten Zeiten sind fehlgeschlagen, oder gar, die Zeit geht fehl. Etwas hat hier einen Schlag ausgelassen.

Zeit scheint dich nicht mehr länger zum Halten zu bringen. Sie ist einfach vergangen, und die Ausgelassenheit ebenfalls, in etwa wie beim Ausblasen einer Kerze am Ende einer Geburtstagsfeier. Das Fest ist vorbei. Irgendwie hat etwas in die Rechte deines Guten eingegriffen, und du treibst dein Gutes nicht auf. Du kannst es dir nicht einmal mehr selber vorspiegeln.

Du weißt nicht was vortäuschen. Du fühlst dich wie ein Thronanwärter. Jedenfalls kennst du keinen Thron, auf dem zu sitzen wäre, welcher für dich komme was da wolle das richtige ist.

Du möchtest gerne eine gute Zeit anzetteln, doch macht das zu viel Mühe. Sich gut gehen lassen scheint einfach nicht zugegen zu sein.

Einst lachtest du bei Scherzen, die du hörtest, laut auf. Jetzt fragst du dich, was bei den Witzen die Auszahlung darstellt. Tut ein Jeder so, dass ein Scherz ulkig ist, dass der Witz es wert ist, ihn zu erzählen, dass er überhaupt etwas wert ist? Du hast die ganzen Witze aber und abermals gehört. Du hast alles zuvor irgendwo irgendwann gehört. Du kannst es nicht vergessen, obschon du dich dennoch nicht erinnern kannst, wo oder wann du es gehört hast – vielleicht hörtest du es irgendwo in den Nischen dessen, wo sich dein Herz gewöhnlich aufgehalten hat.

Wie kannst du von deinem eigenen Leben abwesend sein? Wie kannst du durch die Rührungen hindurch gehen und sie nicht spüren? Hast du dich taub gemacht? Bist du zu arktischen Gegenden umgezogen, als du nicht hinsahst und deine Augen überfroren waren?

Geliebte, ihr, die ihr das Gefühl hattet, ihr wärt ausgeschlossen – ihr haltet dennoch den Schlüssel bei euch. Lasst euch wieder rein. Die Tür ist nicht abgeschlossen. Ihr habt einfach den Knauf am Zugang zu eurem Herzen herumzudrehen, und ihr werdet all das Eis hinter euch lassen. Verzeiht euch einfach selber dafür, was eurem Empfinden nach wiederhergestellt zu werden hat. Seid einfach. Bindet euch von der verstopften Vergangenheit los.

Es ist nicht du selber, den du sausen lässt. Es ist dein Selbst, welches du findest und um die Welt wickelst. Auch so bist du alsdann dein Selbst als ein Kern inwendig in dir, bist überdies dein Selbst, welches unzweideutig augenfällig außerhalb von dir ist, bis hin zum Rand der Welt und rund um all das Darüberhinaus, gleichwie Ich darüberhinaus bin. Wo Wir als Eins sind, gibt es keine Beschränkungen.

Du kommst in die Weite hinein und aus ihr heraus, und wiederum gehst du von unermesslicher Weite nie ab. Du bist Weite, wo immer etwa du bist. Und du bist ein Reiseleiter für Andere, nicht anders als Ich. Du füllst Herzen. Du nimmst sie mit dir. Wir sind auf gleiche Weise. Wir sind die gleichen bis zu dem Ausmaß, dass einzig Einssein, Einsein, Einssein das gegebene ist.

Heavenletter # 5438  – 14.10.2015   What Matters Most to You

Was euch am meisten von Belang ist

Gott redete …

Worauf es dir ankommt, ist Liebe, und das ist es. Oh, ja, du denkst, Wohlstand sei dir von Belang, das Aussehen, deine Position, wo du lebst, dies sei dir von Belang, Gesundheit zähle dir. Indessen sind alle diese Bewandtnisse, neben der Liebe in deinem Herzen, sind alle diese anderen Bewandtnisse nicht die wesentlichsten, selbst so dir dies ohne Weiteres so dünkt. Der Fluss der Liebe ist der einflussreichste Faktor für dein Gewahrsein des Wohlbefindens. Da gibt es kein darum herum Kommen.

Am Ende des Tages, so alles vorüber ist – worauf es dir da ankommt, das ist die Liebe, die du gegeben hast und jetzt gibst, und die Liebe, die du gewesen und mit der du gesegnet bist. Liebe ist bei dir aus allen Partien des Universums her aufgelaufen, und Liebe geht ebenso von dir zu allen Teilen des Universums. Worauf ihr euch beläuft, Geliebte, ist eure Liebe. All die anderen Angelegenheiten, in die ihr ungemein viel Vertrauen legt, reichen der Liebe nicht das Wasser. Wir lieben. Seid der Liebe eingedenk.

Habe Ich ausgelassen, Mich, Gott, zu erwähnen? Nein, denn Ich bin in Liebe mit eingeschlossen. Ihr möget euch für eure Segnungen freuen, und Ich bin euer beglückender Segen, im Verein mit eurer Familie, euren Kindern und allem, was euch getragen hat, und welches ihr über all jene Jahre auf der Erde getragen und unterstützt habt. Ich bin euer Unterstützer, und ihr der Meine. Wir lieben.

Es besteht Einvernehmen darüber, dass es mit Sicherheit Zeiträume gegeben hat, als ihr das Gefühl hattet, ihr würdet eher abgeschlagen denn gesegnet. Seht euch vor, euch mit Anderen in Vergleich zu setzen. Ihr seid geneigt, euch beschwert zu fühlen, sowie ihr Ungleichgewichtiges erblickt. Euch mit Anderen vergleichen ist eine Falle. Freut euch, dass Andere das haben, was sie haben. Ihr könnt froh sein, dass ein weiterer Anderer all die wundervollen Dinge bei sich hat, für die er sich freut.

Gewiss – auf der Basis all dessen, was du womöglich so wahrnimmst, dass es dir nicht zugewendet worden sei – die Sache, die dir ansteht zu tun, ist die, Anderen das zukommen zu lassen, was du nicht bekommst, sei es nun in Wahrheit so oder in der Wahrnehmung. Sofern es denn etwas gibt, das du in deinem Leben wieder gutzumachen hast, du bist derjenige, der es für dich selber wettmachen kann. Wende deine Liebe für Andere auf. Kein Vergeuden deiner Liebe mehr mit Sinnieren über dich selber. Liebe dich selber wirklich, und fülle dein Herz mit Liebe für jene auf, die du Andere nennst.

Sofern du hintan gestellt worden bist, bist du alsdann derjenige, der sich dem verbunden sieht, dies dir selber wieder gutzumachen, indem du jenen gibst, bei denen du vermeinst, sie seien Andere. Sei es nun, jemand ist älter, oder sei es, er ist jünger als du, es obliegt dir, zu geben. Auf diese Weise holst du die Distanz zwischen dir und vermeintlichen Anderen ein. Vornehmlich gleichst du dieses dir selber gegenüber aus und ersparst Jenen, die zu Anderen erklärt sind, ungewohntes Betrübt-Sein.

Zuständigsein ist nicht angelegt, eine Bürde zu sein. Der Zweck von Verantwortlichkeit ist nicht der, dich zu belasten. Bei Etwas gehört es dir, dass du dich seiner annimmst. Dem, dass dein kleines Kind deine Fürsorge braucht, ist es zugedacht, eine Freude zu sein. Irgendwie wurde dir ein Geschenk überreicht, dass du damit, zu hegen und zu pflegen, beglückt würdest. Verantwortlichkeit macht dich zu einem Geber.

Unter Umständen hast du eine Neigung an dir, Verantwortlichkeit mit Last gleichzusetzen. Schreite über diese Denkart hinaus. Ja, Verantwortlichkeit ist ein Dienst – sie ist keine Entrüstung. Lasse sie nicht zu deinem Hänger werden.

Selbst wenn du einen Job hast, der für dich nicht glücklich ist, lege dein ganzes Herz in ihn hinein. Lege dich ins Zeug. Um Zufriedenheit in deiner Arbeit zu finden, gib dein alles, und du wirst Zufriedenheit erlangen. Gib einen halben Laib, und du entlohnst dich selber nicht genügend. Gib mehr. Gib alles. Du wirst mit einem lauteren Handel in Bekanntschaft getreten sein, sowie du ihn siehst.

Zieht euch selber heran. Geliebte, zieht Nutzen aus allem, was ihr zu geben habt. Mir, Dem gebt ihr. Meine Tasse ist es, die ihr füllt. Meine Tasse ist es, aus der ihr trinkt.

Heavenletter # 5439  – 15.10.2015   Love Knows No Bounds 

Liebe kennt keine Umgrenzungen

Gott redete …

In wessen Herz gehörst du? In Mein Herz natürlich.

Wer gehört in dein Herz? Jeder und ein jedes. Es gibt niemanden oder nichts, welcher oder welches nicht in dein Herz gehört. Natürlich schließt dies Mich mit ein. Es gibt keinen Tropfen Liebe, dem es zugedacht ist, außerhalb deines Herzens zu bleiben.

Vielleicht hast du gelernt, mit Liebe zu knausern. Vielleicht hast du gelernt, mit Liebe sparsam zu wirtschaften, denn du möchtest ungerne mit Liebe verschwenderisch sein und sie vergeuden. Du wirst mit Liebe nicht verschwenderisch umgehen. Betrüblicherweise gerätst du womöglich mehr und mehr in die Sicht hinein, du habest keine Liebe zu erübrigen. Du wartest auf ein anderes Mal. Eventuell streckst du Liebe, so als wäre Liebe Wasser und als gäbe es einen Liebe-Ausschank und als müssest du extreme Maßnahmen ergreifen, um sparsam mit ihr umzugehen. Safety first, sagst du.

Liebe geht nicht zur Neige. Du gedeihst mit dem Fortgeben von Liebe. Liebe gehört ausgegeben. Ende des Themas. Sofern du das was sie ist für unbeschränkt ansehen könntest, würdest du nicht mehr länger an dir halten.

Es liegt kein Verstand im Zurückhalten von Liebe. Sieh Liebe als ein leicht verderbliches Produkt. Liebe möchte nicht behalten sein. Liebe hat jetzt zugereicht zu werden, nicht später. Und du bist derjenige, sie zuzuwenden. Gib deine Liebe weg. Im Weggeben deiner Liebe hast du dich von der Anschauung wegzubegeben, dir sei in Erwiderung Liebe geschuldet, so, als sei ein Preisschild mit dem Wert deiner Liebe kenntlich gemacht. Es gibt kein Preisschild, das für Liebe hoch genug angesetzt ist. Wie auch immer, du kannst dich nicht rechnenderweise gebaren, sowie es sich auf Liebe beläuft. Weswegen kannst du das nicht? Weil es in der Folge nicht Liebe ist, welches mit einer Begrenzung, an ihr angebracht, zugewendet wird.

Der Rückfluss von Liebe ist desgleichen ein Gesetz der Liebe, dennoch ist das keine Vorschrift, und er kann nicht erzwungen werden. So zügig wie du darauf bestehst, dass dir Liebe in Erwiderung zugute kommt, so zügig werden diejenigen, die du als in der Schuld stehend betrachtest – davonrennen. Es ist einfach etwas an Liebe dran, was nicht abgegrenzt werden kann. Liebe hat freisinnig gegeben zu werden, anderenfalls ist es nicht Liebe. Liebe kann nicht wie ein Kredithai sein, dem jetzt augenblicklich die Rückzahlung auszuhändigen ist.

Eine Sache, die ihr im Leben lernt, heißt, dass Liebe frei ist. Liebe kann nicht verfügt werden. Liebe wird zugewendet. So eine Sache wie vorgeschriebene Liebe gibt es nicht.

Auf jeden Fall kann Liebe nicht abgemessen werden. Es gibt keine Möglichkeit, Liebe abzuzählen. Sie ist weder ein Geschäftsabschluss noch ein rechtlicher Kontrakt.

Okay, lasst Uns das einräumen – ihr möchtet gerne eine Art Sicherheit. Es gibt keine geschriebenen oder ungeschriebenen Zahlungspläne, sowie es sich auf Liebe beläuft. Liebe kommt im Geben und nicht im sich vertraglich Verpflichten zu liegen.

Lasse es das menschliche Bedürfnis sein – Liebe zu geben. Es kann kein Preis auf etwas angebracht werden, was nicht gemessen werden kann. Es gibt zu Liebe keine abgegebenen Gebote. Liebe geht nicht an den höchsten Bieter. Liebe geht dorthin, wohin dein Herz sie nimmt. Sowie dein Auge auf dem Rückfluss von Liebe liegt, zählst du rückwärts.

In Wahrheit ist eines jeden Menschen Befähigung für Liebe endlos. In der Welt ist nicht jeder in der Lage, zu dieser Kapazität aufzusteigen. Nicht jeder weiß, dass Lieben ums Geben geht, und nicht um Erscheinungsbilder, nicht um Eindruck, Fasson oder Rückzahlung. Liebe ist synonym mit Geben.

Selbst so es darauf hinaus läuft, dein Herz sachte zu dem Meinen hin fließen zu lassen, bist du womöglich widersetzlich. Du möchtest sehen, dass Ich – als erster – dir nachkomme. Schlicht lieben ohne sichtbare Resultate wird eher außerhalb deiner Reichweite stehen. Du wirst es eher mögen, dass Ich dir Meine Liebe für dich erweise, bevor du dich trauen könnest. Sobald du, was du zuvörderst willst, von Mir zugewendet unter den Augen hast, und sowie Ich dir Meine treue Gefolgschaft verspreche, dann vielleicht könntest du es mit Mir wagen.

Verständlicherweise scheint es für dich weniger riskant, eher einander wechselseitig Liebe, die du bekommen hast, zukommen zu lassen, als dass du was sie angeht als erster den Anstoß gibst. Danach hast du, den Anschein hat es, mit deiner Liebe durchzuhalten, um zur Großzügigkeit zurückzukehren. Demzufolge hast du ein Geschäft abgeschlossen. Wie ist dir dabei zumute, in einer Schuld zu stehen? In Liebe ist kein Schulden-Haben zur Hand.

Aus der Sicht der Welt her gesehen kann Liebe bloß ein Risiko sein. Die Welt neigt dazu, in Vergessenheit geraten zu lassen, dass das Hinzugewinnen im Geben zu liegen kommt, und nicht im in Aussicht genommenen Resultat.

Heavenletter # 5440  – 16.10.2015   Heir to God’s Throne 

Der Erbe von Gottes Thron

Gott redete …

Es ist einfach, Fehler zu finden. Du bist darin trainiert! Dieser Refrain hallt in deinem Kopf wieder:

„Finde die Schwachstelle! Schau schnell, es muss irgendetwas falsch an diesem und irgendetwas falsch an jenem sein. Irgendetwas ist an allem falsch. Ich muss Mängel aufdecken. Mängel müssen beseitigt werden. Das Leben ist nie gut genug, zumindest nicht für lange. Ich spute mich besser, Fehler zu benennen. Ich kann immer einen Schwachpunkt anführen. Ich bin gut darin. Ja, ich bin dabei, darin ein Meister zu werden.“

Es ist nichts Falsches an dem Konzept, etwas zu verbessern. Doch wenn man gezielt Fehler aufspürt, hat man eher die Neigung an sich, damit zu beginnen, etwas niederzureißen anstatt aufzubauen. Nun, vergebt Mir, dass Ich einen Fehler gefunden habe. Tatsache ist, wenn du dich darauf spezialisierst, Fehler zu finden, machst du dir selber das Leben schwer. Fehler aufspüren klemmt dir die Nase und kneift dir die Augen zu.

Wenn du Andere oder ihre Arbeit verbesserst, ist die Kehrseite davon, dass du dich daran gewöhnst, unzufrieden zu sein. Den fatalen Fehler zu finden kann schließlich zur Lebenshaltung werden. Der Schwachpunkt ist dann der Teil des Lebens, auf den du dich stürzt. Du hast dich schon mit anderen Versionen derselben Geschichte befasst. Es gibt bessere Geschichten, die du erzählen kannst. Erzähle sie.

Vielleicht wirst du, wenn du auf einen Fehler stößt, ganz aufgeregt, wie gewieft du doch bist! Was für ein Entdecker du doch bist! Wie der Wahrheit verpflichtet du doch bist! Nichts entgeht dir.

Meine Geliebten, die Art von Wahrheit, die die Welt aufzeigt, ist nicht gerade eine Offenbarung. Das geht schon seit einiger Zeit so. Das ist keine Neuigkeit. Es ist ein alter Hut, ziemlich langweilig  und dröge. Fehler sind Dutzendware, dennoch weist du mit deinem Zeigefinger auf die Schwächen, die du ausfindig machst. Du zeigst nicht ganz verblüfft auf eine jede Wolke am Himmel und flickst den Wolken nicht, dafür dass sie Wolken sind, am Zeug. Wieso alsdann dermaßen viele fernere, griffbereit daliegende Fehler herausheben, weil sie nicht einem formvollendeten Ebenmaß nachkommen?

Entwickle eine Fertigkeit darin, Fehlern nicht so viel Aufmerksamkeit zu widmen.

Man könnte vielleicht sagen, dass der größte aller Fehler darin besteht, auf Fehler hinzudeuten. Es gibt wirklich andere Dinge zum Wahrnehmen, zum darüber Sprechen und Entdecken.

Was ist urteilen denn anderes als auf Fehler hindeuten?

Urteilen zerschlägt etwas. Urteilen wütet herum. Besser sollte man das Finden von Fehlern ausmerzen. Es ist Mir ein Rätsel, warum es Meinen Kindern so viel Freude zu bereiten scheint, auf das Erkennen von Fehlern geeicht zu sein. Ich verstehe einfach nicht, was für eine große Begabung das Fehleraufspüren sein soll, dass es einem jeden ein solches Triumphgefühl bereitet. 

Ein Lehrer kann immer und immer wieder jeden Fehler im Schriftstück eines Schülers auffinden, ohne das redliche Herz zu erkennen, das das Kind zum Ausdruck bringt. Der Lehrer sieht Fehler und ist vielleicht nicht darauf bedacht, die Wichtigkeit dessen zu erkennen, was etwas für das Herz des Kindes bedeutet. Sind Rechtschreibung und Kommasetzung und Grammatik denn so wesentlich, dass ein Lehrer womöglich auf dem Herz eines Kindes herumtrampelt? Was das Kind schreibt, drückt sein Sein aus, aber der untaugliche Lehrer, der vergisst, dass Schreiben einen Zweck jenseits von Konformität hat, zieht vielleicht Korrektheit dem Kind selber vor.

Das kommt daher, dass was dem Herzen ferne steht, als wichtiger und wesentlicher verkündet wurde. Das Herz wurde irgendwo außerhalb der Sichtweite abgelegt, so als ob der Intellekt dazu auserkoren wäre, uneingeschränkt zu herrschen, und als ob das Herz das Waisenkind zu sein habe, das nicht dazu da ist zu leuchten, sondern vielmehr da ist, unterdrückt und ferngehalten zu werden von den bestechenden Freunden des Intellekts, abgeschoben in irgendein kleines Kämmerchen oder einen kleinen Flur im Hinterhaus.

Das ist Fehljustiz. Das Herz wurde für mangelhaft befunden. Das Herz, Kernstück allen Lebens, wurde beiseite geschoben. Herauskommen wurde ihm nur zu bestimmten Zeiten erlaubt, so als ob das Herz nicht der rechtmäßige Erbe Meines Thrones wäre.

Heavenletter # 5441  – 17.10.2015   Blossoming Year of the Heart

Erblühendes Jahr des Herzens

Gott redete …

Schulnoten, Testergebnisse, Errungenschaften, äußerliche Erscheinungsbilder, Cleverness, das Bedürfnis, dem anderen immer eine Nasenlänge voraus zu sein, Gewandtheit in der einen oder anderen Weise haben das Herz entwurzelt, haben das Herz respektlos am Kopf getätschelt, so als ob dein Herz ein ungebärdiges Kind wäre, haben das Herz einfach auf einem Holzstuhl still dasitzen und sich so verhalten und tun lassen, wie ihm gesagt wird. Dann und wann lächelte man dem guten Herzen zu, tätschelte es in der Öffentlichkeit am Kopf – natürlich sind Güte und Barmherzigkeit hin und wieder bei passender Gelegenheit okay, nichtsdestotrotz wird das Herz oft in unerträglicher Weise beiseite getan in Ratszimmern, Ballsälen und Privathäusern. Das Menschliche Herz wurde unterminiert, und es wurde ihm nicht sein gebührendes Recht eingeräumt. Nicht wirklich jedenfalls, vielleicht macht man ihm Lippenbekenntnisse, die man genau dann einmal von sich gibt, wenn niemand zusieht.

Dem Herzen, Kern aller Dinge, wurde nur allzu oft seine Wahrheit Und Großartigkeit nicht zugeschrieben, es wurde dafür nicht anerkannt und nicht geehrt. Ja, in Romanen oder vielleicht in salbungsvollen Reden, doch einfach nur dazusitzen und auf seinen Auftritt zu warten ist für ein jegliches Herz, sagen wir einmal, ein bisschen düster. Es wurde zu viel vom Leben in der Welt versteckt, so als ob das Herz, nun ja, deklassiert wäre.

Was nun hervorbricht wie der Frühling, ist das erblühende Jahr Des Herzens, und von nun an ist es so, wie es künftig immer sein wird. Wie Hyazinthenzwiebeln aus dem reichen Erdreich, die darauf gewartet haben, kommt die Liebe nunmehr hoch. Überall auf der Welt erheben sich jetzt Herzen ganz natürlich und triumphierend, atemberaubend schön, von der ganzen Welt mit Begeisterung gesehen, von allen erkannt. Das ist sie, die ersehnte Wiederkunft Der Liebe Auf Erden. Höre die Trommeln. Liebe wird überall gesellschaftsfähig sein. Liebe wird von den Dächern herab singen. Herzen werden singen, auf dass alles übertönt werde. Vögel werden den Chor anführen.

Wie könnte man Meine wunderschönen Kinder noch länger von ihren Herzen und ihrer Freiheit abgeschnitten halten? Wir bekommen nun Liebe zu sehen – Liebe, nicht mehr länger aufgebracht -, Liebe, die aufsteigt. Liebe wird sich nicht länger in Schranken halten lassen. Dieses Baby ist dabei, vollentwickelt geboren zu werden, und die Welt wird nie wieder so sein wie vorher. Es wird unmöglich sein, zur alten kalten Vergangenheit zurückzukehren.

Das ist das, worauf jeder gewartet hat. Sogar die Regenten des Profits um jeden Preis haben auf diese langersehnte Zeit von Liebe Auf Erden Und Frieden Den Menschen gewartet – eine belebte erleuchtete Welt, wo Liebe Und Güte Herrschen und alle Stimmen laut von Liebe singen, auf dass die Ganze Welt es höre.

Warum bloß hatte die Welt eine solch unterirdische Furcht vor einem Unbeschwerten Leben Ohne Angst Und Beklemmung? Angst und Beklemmung befinden sich auf dem Abstieg. Liebe und Freude sind im Aufstieg begriffen.

Das ist das Jahr der sich Verbindenden Herzen Und Hände. Das ist das Jahr Des Lachens! Das ist das Jahr, in dem Leben Auf Erden endlich einen Sinn ergibt. Das Menschliche Herz beginnt Sinn zu machen. Das ist das Jahr Der Erneuerung Und Wertschätzung Des Herzens. Jetzt muss das Menschliche Herz nicht länger auf Mitternacht warten.

Das Leben ist hervorgekommen. Das Leben ist dabei, sich selbst zu verkünden.

Liebe ist Liebe ist Liebe. Freude Und Frieden sind hier für alle Zeit. Liebe Regiert das Leben. Liebe ist Überall. Liebe regiert ohne zu regieren. Liebe ist. Liebe regiert die Welt, und Liebe wird dich übernehmen, dich herumwirbeln, und das Du, von dem du dachtest, du seist es, und von dem du dachtest, du solltest es auf Erden sein, klingt ab. Die Liebe, die du bist, erhebt sich und wird nie wieder zum Verstummen gebracht werden können. Liebe singt aus voller Kehle, und die Welt ist wunderschön und lichtvoll.

Gott in Menschlicher Gestalt wird nunmehr sichtbar. Das ist die Erklärung Der Liebe. Unterzeichnet von allen Herzen, die Urkunde ist besiegelt. Liebe hat die Welt übernommen. Das Leben ist auf einer guten Note. Warte nur, bis du das Erblühen Allen Lebens Auf Erden schauen wirst, wie natürlich es ist, wie lieblich. Komm schon, labe dich daran. Von jetzt an werden alle Jahre als das Jahr Der Liebe benannt werden. Selbst deine Knochen wissen es. Selbst der Boden und die Luft wissen es. Es gibt kein Zurückkehren zur Vergangenheit. Der Frühling Deines Lebens ist gekommen.

Heavenletter # 5442  – 18.10.2015   God’s Love Dancing

Gottes Liebe, die tanzt

Gott redete …

Du fragst dich hin und wieder, ob Liebe letzten Endes weder mehr noch weniger denn Schönheit ist. Alles, was die Welt nötig hat, ist Schönheit. Was wäre, wenn du wirklich jeden als schön ansehen könntest, selbst den Unansehnlichen, selbst den Verschüchterten und den Frechen, und auch so jeden als schön betrachtetest? So wie Sterne den Himmel füllen, ist dein Herz ungezügelt mit Schönheit gefüllt.

Was ist Zur-Notiz-Nehmen von Schönheit anderes als Liebe? Was sind Schönheit, Liebe, Anmut, Einssein, Freude, Licht etc. anderes als Meine Liebe, Meine Liebe am Tanzen, Meine Liebe, die die Wandelgänge des Lebens hinunterläuft? Was ist Meine Liebe denn anderes als Mein Herz, welches tanzt und tanzt, weil Meine Liebe nicht zum Verstummen gebracht werden kann?

Wer bei rechtem Verstand wird sich überlegen, Liebe einzubehalten, ja bloß einen Tropfen Liebe einzubehalten, ja gar, sie im Handinneren aufzufangen und zu vergessen, sie wegzugeben? Wer bei rechtem Verstand stellt Liebe auf den Kaminsims, wer zeigt sie dort her, um aus der Entfernung bewundert zu werden? Wer bei rechtem Verstand möchte die Liebe fortwerfen, anstatt sie zu stiften? Wer bei rechtem Verstand sollte auf sich selber stolz sein mögen dafür, dass er Liebe von jedermann forthält?

Wer wäre nicht froh, Liebe in solcher Höhe auszugeben, dass sie bei jedem anlangt, ohne Rücksicht auf irgendwas? Wer bei rechtem Verstand sollte sich irgendwo im Kreise drehen mögen, außer in Liebe, in Liebe für Mich und in Liebe für dich? Diejenigen, die selber die Liebe lieben. Sie lieben sich selber so sehr, dass Liebe Kelche überfüllt, und dass Liebe sich überall ergießt.

Niemand ist ohne Liebe. Niemandem wird sie versagt. Niemand weist sie ab. Niemand vergisst, wo seine Liebe ist. Niemandem geht sie aus. Niemand klammert sich an ihr fest. Niemand hängt Liebe zum Trocknen auf die Leine. Niemand legt Liebe mit Mottenkugeln in eine Truhe. Niemand ist seinem vollen Anteil an Liebe gegenüber ignorant, denn Alle Liebe Ist Eins.

Liebe ist nicht abgepackt. Sie ist nicht einmal in Seide eingeschlagen. Liebe ist unversehens da draußen, wo sie gesehen und über alles geliebt werden kann.

Niemandem gilt es, bei Liebe zu erröten. Niemand rückvergütet sie. Niemand versteckt sie. Niemand legt Liebe beiseite. Niemand stellt sie in Frage, denn wo Liebe ist, da ist unermessliche Weite. Liebe ist weit. So wie beim Leben gibt es bei der Liebe keinen Anbeginn oder kein Ende. Der Liebe wird nicht dahintergekommen. Über sie stolpert man nicht. Liebe wird absorbiert, und Liebe wird von jedem Herzen verströmt, und Liebe strömt strahlend aus. Liebe ist Licht, und Liebe und Licht sind hier zum Dableiben. Es gibt bei der Liebe kein bei einem einmal kurz Vorbeigehen.

Liebe kommt nie zu kurz. Liebe ist nie verlegen und gehemmt, denn Liebe denkt nicht über Sich Selber nach, gleichwohl vergisst Liebe Sich Selber niemals. Liebe ist Ihr eigenes Selbst, was meint, dass Liebe Jedermanns Liebe ist. Jeder hat alle Liebe, nicht schier eine Portion, sondern Alle Liebe. Liebe umwebt Sich Selbst, und Liebe schüttet Sich Selbst aus.

Liebe ist der Hellste Diamant und die Zarteste Perle. Liebe wird auf jeden gespritzt, so wie Wasser aus einem Hydranten oder wie Wasser aus einem Kristall-See, oder so wie Wasser aus dem Mondhellen Himmel.

Liebe gehört nicht so oder so angeschaut. Wer macht sich etwas daraus, wie Liebe aussieht? Liebe wird nicht mustergültig aufgeschlüsselt, gemäß diesem oder jenem, gleichwohl wird sie vollendet zugeteilt. Jeder hat Alles von Ihr, Alles der Liebe. Niemand hat bloß ein Stück Liebe. Liebe wird nie zerschnitten oder abgehackt oder rationiert. Liebe wird eingeatmet, und Liebe wird ausgeatmet.

Liebe wird nie in einen Geschirrschrank gelegt, und dennoch ist der Küchenschrank der Liebe immerzu voll und frisch und lebensfroh. Liebe gehört betrachtet, Liebe gehört innegehalten, und Liebe gehört weggegeben, so, als könnte der Ozean der Liebe niemals austrocknen, denn der Ozean der Liebe ist natürlich Endlos und ist Alle Liebe in der Welt, und Alle Liebe in der Welt wird auf dich geschüttet, und du hast mehr und mehr Liebe, sie der durstigen Welt auszugeben.

Komm, lasst Uns lieben und um nichts anderes Bescheid wissen als um Liebe.

Heavenletter # 5443  – 19.10.2015   Your Heart Kniws the Unknown

Dein Herz kennt das Unbekannte

Gott redete …

Ich favorisiere das Herz, wohingegen die Welt den Verstand bevorzugt hat. Ich missbillige den Verstand nicht. Der einzige Punkt ist, dass im Allgemeinen die Neigung besteht, den Intellekt als smarter anzusehen als das Herz.

Manchmal sehe Ich den Verstand als einen Säbel oder Krummsäbel, der das Leben rechts und links durchschneidet. Oder Ich sehe den Verstand als ein Messer, das das Fleisch vom Herzen abschabt, bis zum Knochen wegschnibbelt, so als sei das Herz zu fett und müsse heruntergestutzt werden. Der Verstand scheint gerne zu wähnen, das Herz sei ein Grobian, wild und flegelhaft, eher wie ein ungebärdiger Jugendlicher, der im Affekt handelt.

Der moderne Verstand hat allzu oft das Herz kleingeredet, so als ob das Herz keine bessere Kenntnis habe oder überhaupt gar nichts wüsste.

Bedenke, dass der Verstand sich entscheidet. Die Sache ist die, dass der Verstand nur seine eigene Argumentation kennt. Der kluge Verstand ist sich Grenzen bewusst sowie der Vergangenheit und dessen bewusst, was bereits bekannt ist. Der Verstand sieht das Herz als steuerlos. Der Verstand übersieht, dass das Herz ein Ass ist, wenn es an das Unbekannte geht.

Wir könnten sagen, dass der Verstand Zahlen verwendet, das Herz dagegen Gefühle. Der Verstand erklärt. Das Herz hört zu. Der Verstand ist mit vielen Gedanken angefüllt. Das Herz schaut unter die Oberfläche. Das Herz überrascht sich selbst.

Schaffe Raum für dein Herz. Dem Herz sagt man nach, es sei gedankenlos, ungebildet. Hallo, das Herz ist ein Abenteurer.

Der Verstand ist ein Widerleger. Nur zu gerne sagt er Nein. Der Verstand wird durch Applaus hochgehalten, währenddessen die Welt allzu oft geneigt ist, das Herz herunterzumachen und ihm zu erkennen zu geben, es solle stille sein.

Eventuell wird das, was du Fehler nennst, vom Verstand und vom Herz als ziemlich gleichstehend betrachtet. Allein, das Herz neigt dazu, demütiger zu sein. Das Herz sieht so, wie ein Herz sieht, währenddessen der Verstand wie ein Verstand erkennt. Der Verstand liebt es zu planen. Das Herz geht gerne einen einmal eingeschlagenen Weg weiter, um herauszufinden, wohin er führt.

Der Verstand neigt dazu, sich selbst einzuschließen. Er hat eindeutige Grenzen. Der Verstand ist wie ein Buchhalter – nichts für ungut gegenüber Buchhaltern. Es ist nur so, dass Buchhalter eine bestimmte Art abmessenden Beruf auszuüben haben. Die auf Notwendigkeit ausgerichtete Absicht des Verstands hat Grenzen um sich herum. Der Verstand mag es, strukturiert zu sein und sich einzupferchen. Ein guter Verstand ist gerade so. Ein Routineverstand wird allerdings als ein guter Verstand angesehen.

In der Welt hat der Verstand das Herz gemahnt, strikt beim Direkten und beim Engen zu bleiben, den mittleren Weg zu nehmen, auf Sicherheit zu gehen. Der Weg des Herzens ist es, herauszugehen und zu schauen, herauszufinden, was um die Ecke ist. Das Herz möchte für sich selbst herausfinden.

Natürlich gibt es für den Verstand nicht wirklich nur eine Art zu denken. Der menschliche Verstand kann zudem erforschen. Ausgezeichnete Köpfe haben sich aufgemacht in nicht kartographiertes Territorium und triumphiert.

Weder der Verstand noch das Herz muss auf die eine oder andere Weise funktionieren. Ein heller Verstand kann Grenzen sprengen. Der Verstand der Menschen hat nicht immer zu 100 % recht, gleich was er sagt.

Für die Herzen geht es nicht wirklich um richtig oder falsch. Es geht um Abenteuer. Der einzige Weg, um zu erkennen, ob jemand deine wahre Liebe ist, besteht darin, es herauszufinden. Deine wahre Liebe kann nicht im Voraus errechnet werden.

Verstand und Herz können nicht immer Hand in Hand gehen. Beide haben ihren Wert, doch kann einer nicht gegen den anderen ausgespielt werden.

Lasst Uns Ungebundenheit hernehmen für beide, Verstand und Herz.

Heavenletter # 5444  – 20.10.2015   By Not Calling Attention to Yourself

Indem die Aufmerksamkeit nicht auf dich gelenkt wird

Gott redete …

Dein Herz und dein Geist sind unermesslich weiter als ihre übereigneten physischen Örtlichkeiten. Deine Größe erstreckt sich weit über die physischen Grenzen hinaus. Das gleiche gilt für deine DNA. Sie ist umfassender, als du einsiehst. Einstweilen bist du spezifisch in deinem Körper, gleichwohl bist du größer als dein Körper. Du bist erheblicher als der erhabenste Traum, den du jemals hattest.

Du bist näher an der Endlosigkeit, denn du deinem verortbaren Körper nahe bist. In völliger Gewissheit, dein Körper ist nicht die Erstreckung von dir.

Die Erheblichkeit von Dir erstreckt sich weit über die Erde hinaus. Deine Größe zieht sich weit über deine wildesten Träume hin.

Du hast dir unter Umständen eine Menge aus deinem Ego gemacht und daher die Größe des Du übersehen. Du bist weitaus beträchtlicher, als du dir selber Glauben schenktest. Du sitzt auf einem Diamanten Deiner Selbst, während du auf der Mutter Erde herumkriechst, während du dir auf der Mutter Erde nichts anmerken lässt, während du um des Umgehens deines Größeren Selbst halber das Leben wegwedelst und verplemperst. Du bist in einem Bildnis deines Tag für Tag selbst eingebettet, eher so, wie du zu sein scheinst, denn Wer du bist. Du bist beträchtlicher als deine umfassendste Vorstellungskraft. Von dorther, was deine Einbildungskraft überstrapaziert, schaust du dich missbilligend an.

Du magst meinen, du stellest dich den Fakten, was dich angeht, hinwiederum flüchtest du vor den guten Nachrichten. Du akzeptierst einen halben Laib. Du glaubst, Schäbiges sei das Beste, was du zusammentrommeln könnest. Nicht dass dies bedeutet, du seist mit dem Kleckerkram deines Bewusstseins zufriedengestellt.

Du schiebst auf. Du wartest. Du wartest auf eine Gelegenheit, dich zu erheben. Anstelle von eine helfende Hand zeigen möchtest du lieber eine Mahlzeit, die dir präsentiert wird. Letzten Endes, was ist denn, sofern du zu hoch langst? Besser, du versuchst es nicht, sagst du zu dir selber, außer es begibt sich, dass du an der Spitze herauskommst. Was kannst du deinem Dafürhalten nach einbüßen, welches großartiger ist als treffliche Gelegenheiten haben? Du hast die Gelegenheit für Größe, und du weist sie ab?

Du bist der Prunk Meines Herzens. Dies ist deine Gelegenheit, und, wirst du sie fortgesetzt weitersagen? Es stimmt, sofern du die Dinge anders siehst – du kannst die Dinge nicht in den Sand setzen. Was du nicht erfasst, ist, dass du nicht versagen kannst. Du denkst fehl, ein Fehl-Schritt sei eine armselige Darbietung. Ein Fehl-Schritt kann ein großartiger Schritt sein.

Sich hinauswagen ist die großartigste Show auf Erden. Werde initiativ. Dies ist Gelingen. Dies ist dein Erfolg. Komme dir selber zu Hilfe.

So wie beim Godwriting, du nimmst irgendwo den Anfang. Nicht anders, was die Größe angeht. Starte irgendwo. Verschiebe es nicht. Mustergültigkeit ist nicht dein Ziel. Größe ist dein Ziel. Größe zaudert nicht. Sie hat sich nicht selber als großartig anzusehen, hat nicht selbstbewusst und nicht dermaßen ihres Auftritts bewusst zu sein. Größe inwendig in dir tischt dem Universum auf. Sie handelt nicht insgesamt von dir.

Ich möchte dir gerne sagen, dass Größe narrensicher ist. Sie ist im Eigentlichen nicht deine Größe. Sie ist Meine. Finde Meine Großartigkeit, und sie ist dein. Sie ist für dich, um deine Einsichten ausfindig zu machen. Sie ist für dich, um die Essenz deiner Liebe auszuspüren, um dein Gewahrsein von Liebe aktiv und um deine Liebe selber für immer und ewig aktiv zu halten.

Es gilt dir nicht, deine Größe zu vertun. Lebe die Liebe. Größe gehört verausgabt. Aufwenden meint bei ihr frei sein. Wie um alles in der Welt kannst du deine Größe in Schranken halten? Wieso solltest du das tun mögen?

Wir reden über Größe und nicht über eine Show von Größe, das verstehst du. Du bist nicht auf einer Parade. Wir reden nicht von Großartigem Ruhm für dich selber. Du dienst dem Universum, der Menschheit, der Welt und all ihren Bewohnern, und deinem Selbst. Demzufolge wartest du dem Diener Aller auf, Welcher Ist Ich, Gott. Du dienst nicht der Abgötterei ja gar deiner selbst. Indem du die Aufmerksamkeit nicht auf dich lenkst, tischst du deinem Selbst auf, Welches Mein Ureigenes Selbst Ist.

Heavenletter # 5445  – 21.10.2015   Consciousness Is Yours

Bewusstheit gehört dir zu

Gott redete …

Alle sind sicher in Meinem Herzen, und du bist in Meinem Herzen.

Wenn du dich in der Welt unsicher fühlst, dann erinnere dich daran, dass du mit Mir bist. Sich unsicher zu fühlen ist Unwissenheit, Meine Geliebten. Es ist so, als ob du in ein Lebensmittelgeschäft gehst – und dabei deine Einkaufsliste vergisst. Du erinnerst dich an manche Dinge, andere vergisst du. Erinnere dich an Einheit. Sie gehört Uns.

Du hörst es nicht gerne, dass das Leben das ist, was du daraus machst, und doch ist dein Leben aus deinen Gedanken gemacht. Ja, es scheint, du kannst für deine Gedanken nichts. Du fühlst dich unglücklich. Du fühlst dich als Opfer deiner Gedanken und doch bist du der Denker von ihnen. Es ist gewiss besser, nicht dich selber oder irgendjemand anderen mit Vorwürfen zu belegen, gleichwohl hast du die Verantwortung inne.

Als du ein junges Kind warst, warst du selbstverständlich unschuldig. Du hast dich an bestimmten Aspekten des Lebens gerieben, und du hast dich ihnen angepasst. Darauf läuft es hinaus, Meine Geliebten: Ihr seid der Wender der Gezeiten eures Lebens.

Wenn ihr viele Gedanken umkehren müsst, dann ist es eure Aufgabe, sie umzukehren. Von jetzt an seid ihr der Dirigent eures Lebens. Wenn ihr Tuba spielt, produziert ihr die Töne. Wenn ihr Geige spielt, übernehmt ihr die Verantwortung für die Musik, die von der Geige erklingt. Wenn ihr Flöte spielt, seid ihr die Spieler der Flöte. Die Flötenmusik leitet sich von euch ab. Ihr seid der Komponist eures Lebens.

Einerlei, welche Umstände außerhalb eurer Kontrolle euch zu diesem Platz in eurem Leben gebracht haben, die nächste Bewegung ist eure Sache. Setze Verantwortlichkeit nicht mit Schuld gleich. Schuld ist reine Zeitverschwendung. Schuld bringt euch nirgendwo hin. Sie hält euch da, wo ihr seid. Wenn ihr irgendwo anders sein möchtet, müsst ihr dorthin hüpfen.

Deine Einstellung ist das A und O. Wähle eine Richtung aus. Segne dich selbst. Sofern du dich nicht selbst segnest, bemitleidest du dich. Bitte kein Schniefen mehr. Du hast etwas zu tun. Fahre fort damit.

Manche mögen behaupten, dass Ich, wenn es einen Wirbelsturm gibt und du dich in einem Baum wiederfindest, sagen würde, für das Landen in einem Baum seist du verantwortlich. Was Ich mit Bestimmtheit sage, ist, dass du jetzt dafür verantwortlich bist, aus dem Baum heraus zu kommen. Du hast immer noch Gedanken. Auf diese Weise, mittels deiner Gedanken, halte dich fest und dann rette dich.

Ich wiederhole immer und immer wieder den Unterschied zwischen Fehler, Schuld und auf der anderen Seite Verantwortung. Da besteht ein himmelweiter Unterschied. Lege jetzt die Richtung für dein Leben fest. Drehe die Wählscheibe.

Wenn du dich auf einer menschenleeren Insel wiederfindest, sogar wenn du entführt und auf der Insel zurückgelassen wurdest – wer ist jetzt verantwortlich? Ob fair oder unfair tut nichts zur Sache. Was auch immer du tust, es steht dir nicht an zu schmollen. Du kannst etwas tun außer schmollen, und du musst es auch. Das ist dein Leben. Das Leben ist deine Sache. Ja, Leben verlangt Mut, und das Leben ist in deinen Händen – und das Leben ist lebenswert.

Ja, es gibt Hindernisse auf deinem Weg. Es ist deine Aufgabe, über die Hürden zu klettern. Lass dich nicht selbst ein Hindernis sein.

Wenn es regnet, spanne einen Regenschirm auf. Wenn du keinen Regenschirm hast, stelle dich unter einen Baum. Wenn es keinen Baum, kein Vordach, keinen Regenmantel gibt, dann wirst du eben nass. Die Sonne wird herauskommen, du wirst trocknen.

Oder es kann sein, dass ein Ozean dich aufs Meer herauszieht. Vielleicht wirst du gerettet werden. Wie auch immer, du bist gerettet, denn du hast die Gelegenheit, deinen Körper loszulassen und Nachhause zu Mir zu kommen. Warum, Geliebte, glaubt ihr, dass der Tod des Körpers so tödlich sei?

Nichts ist tödlich. Tödlich ist eine Idee. Die Erde ist angefüllt mit Ideen. Wähle deine Ideen. Du wirst erblühen, was auch immer sein mag. Bewusstsein ist – und Bewusstsein gehört dir zu.

Heavenletter # 5446  – 22.10.2015   Life on Earth Is Temporary; You Are Eternal

Das Leben auf der Erde ist zeitweilig; du bist ewig

Gott redete …

Es braucht Mut, auf Erden zu leben. An jedem Tag, an dem du lebst, ist dir in gewisser Weise bewusst, dass die Möglichkeit besteht, dass du am nächsten Morgen nicht mehr aufwachen wirst. Du könntest sterben, ohne dass du die Chance gehabt hättest, auf Wiedersehen zu sagen oder einen Abschiedskuss zu geben.

Niemand kennt den Zeitpunkt, an dem der Tod an seine Tür klopfen wird. Der Tod könnte unmittelbar bevorstehen, und dann könnte sich seine Ankunft auch wieder verschieben. Niemand weiß, wann die Glocken läuten. Das Leben deines Körpers kann in einem Wimpernschlag, ohne Ankündigung, ohne Vorwarnung, ohne einen geprüften schriftlichen oder mündlichen Vertrag einfach so abrupt beendet werden. Es gibt keine Versicherungspolice zur Verhinderung des Todes von einem Körper. Eine Versicherungspolice wäre nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben wäre. Manchmal kostet der sogenannte Tod nur für einen Moment das Leben. Manchmal revidiert der Tod seine Entscheidung.

Dein Körper trägt keinen Schutzpanzer. Wie viel Schutz gegen den Tod bietet schon die Haut? Deinem Körper ist keine Garantie beigefügt. Du hast keinen bestimmten Mietvertrag über das körperliche Leben. Dein zweiter Vorname lautet Ungewissheit. Ungewissheit ziemt sich für dich. 

Du könntest dein ganzes Leben lang gegen das Leben protestiert haben und doch widersetzt du dich im Moment der Ankunft des Todes. Du kämpfst mit Zähnen und Klauen. Der Tod scheint ein brutaler Kerl und ein Betrüger zu sein. Der Tod, ein Aufschneider. Es mag sein, dass du gar nicht so sehr am Leben gehangen bist, aber ganz sicher willst du es jetzt nicht aufgeben. Das Leben war schöner, als dir bewusst war. Der Tod hat kein Recht dazu, dich von diesem Leben fortzunehmen. Dieses spezielle Leben ist nun eben einmal das einzige, das du kennst. Dein Leben sollte Rechte haben.

Zu diesem Sakrileg kommt noch hinzu, dass, wie man so sagt, ausgerechnet Gott, der liebe Allmächtige Gott, es eben auf diese Weise eingerichtet hat. Wenn man sich das nur vorstellt, Gott selbst schuf den Tod als eines der Gesetze des Lebens. Wenn der Tod herannaht, gibt es gar nichts, was du dagegen ausrichten kannst. Niemand kann das.

Wisse jedoch, im sogenannten Tod kommt deine Seele heraus. Wir können dies Auferstehung nennen.

Ganz gleich, dass alle Körper, die geboren werden, auch wieder auf jede nur erdenkliche Art sterben, sei es auf eine typische oder eine seltene oder sogar eine gänzlich unbekannte Weise, der Tod hat alle Vorrechte, und dein Körper scheint nur ein Opferlamm zu sein, das auf dem Altar dargeboten wird.

Die Sache ist die, dass dein Körper lebt, bis er stirbt. Das ist die Wahrheit, täusche dich nicht. Und gleichwohl bist du ewig. Was meinst du denn, was ewiges Leben bedeutet? So angeheftet wie du nun einmal an die Dichte deines Körpers bist – oh wie essentiell ist dir dein Körper doch geworden –, hast du ganz auf deinen Körper gebaut, um dich von einem Ort zu einem anderen zu bewegen. Du fragst dich, wie du ohne deinen Körper, der dich dorthin bringt, je irgendwohin wirst gelangen können. Du hast dir vielleicht immer gewünscht, dich teleportieren zu können, ohne Reservierungen  zu machen und ohne Hetze und ohne Gepäck mit dir herumzutragen oder es gar zu verlieren. Der Tod gibt dir diese Gelegenheit. Du kannst in einem Augenblick überall sein, wohin dich deine Seele trägt. Du kannst an jedem beliebigen Ort, überall sein. Du wirst vielleicht nicht gesehen, doch du selber kannst sehen.

Deine geliebte Seele schaut gewiss auf eine unterschiedliche Weise, als du es als Persönlichkeit gewohnt warst. Im Tod befindest du dich in einer gänzlich anderen Situation mit unbeschränkten Rechten und Privilegien. Alsdann ist Leben ohne Körper und Beschränkung für dich recht, und andererseits ist das Leben in einem Körper und mit Beschränkung recht für dich, während du auf Erden weilst.

Es gab so viel, das du nicht verstanden hast, während du auf Erden herumgereist bist. Du wirst nun eine ganze neue Welt sehen.

Bitte verstehe, dass das Leben auf Erden sehr viele Segnungen bietet, und ebenso bietet die Fortdauer deines Lebens ohne Körper sehr viele Segnungen. Du bist nicht un-lebendig. Nach wie vor lernst du jeden Tag zu deinem Vorteil dazu, auch wenn Tage nicht benannt sind und Zeit nicht gemessen wird.

Der Tag deines Todes ist kein trauriger Tag, außer wenn du es so siehst – und die ganze Welt scheint es so zu sehen. Du wirst es sogleich anders sehen. Jeder wird das. Jeder wird herausfinden, dass der Tod kein Unheil sondern ein Segen ist.   

Heavenletter # 5447  – 23.10.2015   Who Needs Love the Most?

Wer hat Liebe am meisten nötig?

Gott redete …

Ich höre dein Herz, bevor jenes bei dir zum Sprechen kommt:

„Geliebter Gott, bitte nimm mich in Dein Herz. Hilf mir, Dich in meinem Herzen zu spüren, sodass ich Dich nie aus meinem Herzen heraus lasse. Fülle es mit Deinem Vermögen zur Liebe.

Sofern ich Liebe bin, ist dies durch Dich. Ohne Dich gibt es nichts. Ich bin bereits ohne Dich gewesen, und da ist nichts vorhanden. Ohne Dich ist das Leben des Vollseins entblößt. Du bist Liebe, und an mir ist es ebenso, Liebe zu sein, so wie Du Liebe bist. Auch mir ist es angelegen, jedermann zu lieben.

Selbst jene, die Anderen wehtun – selbst sie zu lieben ist mir angelegen. Was heilt, es sei denn Liebe? Wenn ich die Welt als einen besseren Ort haben möchte, wenn ich das wirklich möchte, anstelle dessen, dass ich auf die Missstände bei Anderen weise, ist es an mir, mich über die Fehler Anderer zu erheben. Es steht mir ins Haus, ja gar jene zu lieben, die den Wert des menschlichen Lebens verschmähen. Sie haben meine Liebe am meisten nötig. Wer benötigt Gottes Willen am meisten? Diejenigen mit reichen Herzen, oder diejenigen mit erlahmenden Herzen oder mit grausamen Herzen? Welche der beiden bin ich, derweil ich nicht liebe?

Schlicht so wie Wasser das niederste Flussbett füllt, so ist es an meinem Herzen, Liebe Jenen zuzuwenden, die dem Unverstand Folge leisten. Gott, hilf mir mithin Liebe ausströmen, wo immer es nötig ist.

Ich sage dies, als wäre ich weise, Gott, gleichwohl war ich nicht fähig, das was mir als weise sein klar ist zu beherzigen. Selbst in kleinen Dingen, in kleinlichen Dingen, war ich nicht imstande, dem, was ich weiß, nachzukommen. Nachgerade bei geringfügigen Dingen. Weil ich, aus irgendeiner kleinen Gereiztheit heraus, mein Herz verschloss. Wie zu leben ist, das weiß ich besser, dennoch schloss ich mein Herz, so, als hätte derjenige, der mich reizt, mein Heiliger-Als-Du-Herz verdient. Verzeihe mir, Gott, ich war mit der Liebe geschmacklos, die ich mir vornahm zu teilen.

Infolge vorgeblicher grausamer Handlungen, begangen vonseiten eines Menschen, den ich nicht persönlich kenne, bis hin zu Geringschätzungen durch jemand, den ich kenne, erteilt mein Herz einem anderen Herzen eine Abfuhr. Es gibt keinen Grund, der gut genug ist, dass ich mein Herz verschließe mit dem Vorhaben, das Herz des Anderen stillzulegen.

Ich rufe mir selber ins Gedächtnis, dass mein Herz nicht mein ist, sondern Dein. Du, Gott, möchtest mein Herz gerne wieder zusammen führen, und nicht, es auseinander nehmen. Wirklich, wer bin ich, zu vermeinen, es liege mir an, mich daran zu schaffen zu machen, das Herz eines Anderen stillzulegen? Jemand, der in seinem Herzen keine Liebe zum Geben übrig hat, hat Liebe von mir mehr nötig, als ich die Liebe nötig habe, an der ich mich festhänge.

Ich meine, ich kenne all die Antworten. Wie gerne ich mich als gescheit und dünkelhaft wähne. Irgendwie lasse ich mich dazu herab, mir die Autorität, anzusagen, wer der Liebe wert, und wer ihrer nicht wert ist, zuzuerkennen. Ich bewerte rechts wie links, und ich erkenne nun, dass ich mich für fehlerbehaftet finde. Ich sollte es besser wissen, dennoch verfüge ich inwendig in mir, was ich in einem Anderen für fehlerhaft befinde.

Sofern ich die Herdfeuer meines Herzens am Brennen halten könnte, wäre ich der Welt ein Segen. So wie es steht, behandle ich andere Herzen von oben herab, gleichsam als wäre ich zu gut für sie. Du, Gott, hast nicht einmal den flüchtigen Gedanken, du seist zu gut für mich. Nein, Du liebst, und das ist es. Wer bin ich meinem Dafürhalten nach? Habe ich mir dabei überhaupt etwas gedacht? Ich kopiere das Bildnis derjenigen, denen gegenüber ich mich überlegen fühle, in meinen gedankenlosen Geist hinein.

Lasse mich Dir, Gott, in jeder Hinsicht folgen. Du hast mit mir Erbarmen gehabt. Kann ich nicht ein wenig Liebe erübrigen für jemanden, der eine Menge davon nötig hat? Lasse mich Deine Liebe geben. Lasse mich die aufeinander gepressten Fäden meines Herzens lockern. Ich habe nicht mehr Liebe, denn diejenigen innehaben, die ich verurteile. Ich bin herzlos gewesen.

Dies ist mein erster Schritt darin, die Anschauung los zu lassen, ich sei hoch und mächtig, und jeder Andere sei minder als ich. Alldieweil bin ich minder gewesen, denn ich dachte. Ich bin ein Aasfresser von Gedanken gewesen, Deiner unwürdig. Ich muss Vornehmtuerei los lassen und die Liebe freundlich willkommen heißen.

Hilf mir, Gott, zu lieben.“

Ich entgegne deinem Herzen:

Schicke dich an zu lieben, indem du dich selber liebst. Lasse die Vergangenheit los. Lasse das Verflossene los, und Liebe wird von deinem Herz her strömen, gleichsam als gäbe es keine Vergangenheit. Schütte die Vergangenheit leer, sodass dein Herz nunmehr nicht mehr länger besudelt ist, und du die Schleusen deines Herzens öffnen möchtest, um die Welt zu umfangen.

Meine Verfügung an dich lautet, dich selber zu lieben. Danach wird sich dir alle Liebe auftun und aus dir heraus strömen. Alsdann wirst du dir selber treu sein.

Es gilt dir nicht, in der Welt ein Gutmensch zu sein. Es gilt dir, in der Welt schlicht zu lieben, während du vorbeiläufst. Das ist kein großer Wirbel. Du bist ganz einfach nicht der Beurteiler von richtig oder falsch, von gut oder schlecht.

Heavenletter # 5448  – 24.10.2015   Enlivenment

Belebung

Gott redete …

Licht ist Energie. Du bist aus Licht gemacht. Du bist Energie. Entsinne dich, als du ganz aufgeregt über das Leben warst und aus dem Bett sprangst, derart begierig warst du, in Gang zu kommen. Du hast derzeit einen großartigen Einsatzzweck an dir, und dennoch könntest du im Bett liegen bleiben.

Kehre zu den Tagen zurück, wann du gespannt bist, was der Tag bringen wird, wann du in gleichmäßigem Lauf ist, wann das Leben zu einem anspornenden Vorkommnis ausartet und du es nicht erwarten kannst, auf es zu stoßen.

Erinnerst du dich an Tage wie diese, als du es kaum abwarten konntest, dass dein Tag anfängt? Etwas Wundervolles stand im Begriff, deinen Tag zu betreten. Du standst vor einer großen Überraschung oder gar vor etlichen großen Überraschungen. Du wusstest, heute war ein frischer Tag, der nie zuvor gelebt worden war. Du warst begierig, zu ihm hinzuspringen.

Du formuliertest nicht die Worte: „Ich bin müde.“

Du wachtest am Morgen auf und wolltest nicht mehr zurück ins Bett. Du wolltest aus dem Bett hüpfen. Du wolltest den Umschlag öffnen.

Diese Belebung war mehr als Stimmung. Es war nicht genau wie an Weihnachten, wo du ja wusstest, dass Geschenke am Kommen waren.

Diese Freude am Leben kam von etwas innendrin. Deine Gunst war nicht gekauft worden. Es war nicht so, dass du bei der Arbeit auf eine großartige Beförderung oder auf einen Lotteriegewinn wartetest, obschon diese voll und ganz etwas Schönes darstellen. Es gab inwendig in dir etwas, was es kaum erwarten konnte, loszugehen. Du warst dein eigener Ansporn.

Du machtest derzeit nicht das Beste aus etwas, obschon auch das keine schlechte Idee ist. Da war etwas mehr. Was gibt dir Freude? Habe etwas im Sinn, pur aus der Freude daran. Tue vielleicht etwas, was du bisher noch nie getan hast. Ja, dies ist eine gute Idee, die Ich dir übermittle.

Hier die Sache: Glücklichsein ist dein. Freude im Leben ist dein Geburtsrecht. Falls du daherschlurfst, ist es möglicherweise so, dass du das Leben abgeschrieben hast. Du hast womöglich vergessen, dass du zur Freude berechtigt bist. Vielleicht bist du der Auffassung, das Leben sei Ertragen, du bringest einfach deine Zeit ein, du durchmessest Bewegungen und lebest das Leben sozusagen einfach anhand deiner Fingerspitzen. Du vertrödelst deine Zeit und kommst durch den Tag. Ein weiterer Tag, ein weiterer Dollar.

Lasst Uns abermals deinen Schwung in die Dinge schaffen. Erlange dein Empfinden von Angeregtheit im Leben von neuem.

Vielleicht spielst du es allzu geschützt, vielleicht hältst du das Leben allzu dicht an deine Brust, in etwa wie die Karten beim Pokern. Du bist so verängstigt, dein Leben an dich zu halten, dass du eine Zeitlang vergisst, dass du hier auf der Erde eine Zweckbestimmung hast, einen Behuf bar aller Beschränkungen. Habe es auf ihn abgesehen!

Begrenzungen wenden dir im allgemeinen nicht Freude zu. Es ist ein Weg vorhanden, dein Herz höher zu heben als den Alltagstrott. Was für ein öder Ausdruck dies ist, Alltagstrott. Deine Stunden dort einsetzen. Was für eine Zielsetzung kommt dabei zum Tragen?

Sofern du dich mit der Auffassung versehen hast, das Leben sei einfach zum Durchkommen und danach sei es eben erledigt, winke Ich mit Meinem Finger Nein. Betrübtheit und unerwiderte Träume finden im Leben statt, indes liegt es dir nicht an, hier Halt zu machen.

Hoffen ist passiv. Das Leben hat mehr nötig als Hoffen. Es bedarf mehr denn Unterhaltung. Unterhaltung ist ein Lückenfüller. Sie verlangt dir nicht hinlänglich viel ab.

Es gibt etwas in dir, was am Herauskommen ist. Das Leben – dein Leben – hat mehr zu sein denn eine Oberflächen-Erfahrung. Es gibt für dich ein Mittel, dich aufzutanken und gehörig voranzukommen.

Wenn du müde bist und dich sehnst, im Bett liegen zu bleiben, ist es ohne Weiteres möglich, dass du gut daran tun wirst, mehr, und nicht weniger zu tun. Du wirst wahrscheinlich mehr Kraft haben, sie zu verausgaben. Unter Umständen ist Energie wie Liebe, und, je mehr du sie verausgabst, desto mehr wirst du von ihr haben.

Sofern ihr das Leben noch einmal frisch und mit neuem Pachtvertrag anpacken möchtet, dann unterzeichnet einen. Startet abermals, Geliebte.

Heavenletter # 5449  – 25.10.2015   God Has Dreams for You

Gott hat Träume für dich

Gott sagte …

    Ich bin in dein Herz geschrieben. Ich bin unauslöschlich in deinem Herzen. Also, was soll dann das ganze Theater darüber, dass es einen Gott gibt oder nicht gibt?

   Ich sage dir, es gibt einen Gott und Ich bin dieser Gott. Gleichgültig wie du Mich auch nennst, Ich bin der gleiche. Und in was auch immer für einem Stadium du dich befindest, du bist dabei, mehr über Mich herauszufinden, sodass du dahin kommen kannst, dich selbst in all den strahlenden Farben deiner Seele zu erkennen. 

   Indem ihr euch selbst erkennt, werdet ihr Mich erkennen, welches Wissen ihr, Meine Geliebten, dabei seid zu erlangen. Dies ist das was ihr soeben tut, nämlich vertraut zu werden mit eurem Selbst, diesem Wesen das ihr seid, diesem Seinswesen das so viel mehr weiß als ihr euch selbst in eurer Bescheidenheit gestatten wollt, dessen gewahr zu werden.

   Dich selbst zu erkennen bedeutet deine Muskeln spielen zu lassen, das heißt die Muskeln deiner Seele. Deine Seele ist stark. Du wirst die Wahrheit deines Selbst anerkennen. Du springst auf den fahrenden Zug zur Wirklichkeit auf. Du bekommst Zugang zur Quelle deiner Erkenntnis. Du gelangst zu deinem Selbst.

   Du hast einige Hindernisse zur Selbst-Erkenntnis zu überwinden. Im Bruchteil einer Sekunde kannst du dort sein, wo du bei vollem Bewusstsein sein möchtest. Tief in dir weißt du schon alles, alles was von Bedeutung ist, alles was dich und Mich ausdrückt. Du bist die Heimat des Allwissens. Du bist der Lernende des Allwissens, und du bist der Lehrer des Allwissens, du bist alles in Einem.

   Du neigst dazu, das Gefühl zu haben, dass eine riesige Kluft zu überspringen sei, dabei bist du in Wahrheit nur einen winzigen Schritt davon entfernt. Du neigst dazu zu denken, dass gewaltige Hindernisse bestehen, um die Selbst-Verwirklichung zu erreichen. In deinem Fall bestehen die Barrieren aus der einen oder anderen Form von Scheu. Die Barrieren sind Furcht der einen oder anderen Art. Du fürchtest dich davor zu versagen, gleichzeitig wie du befürchtest erfolgreich zu sein.

   Aber tatsächlich kannst du nicht scheitern. Du öffnest einfach eine Tür in deinem Inneren und guckst herein. Es gibt keine Notwendigkeit, das Unbekannte zu fürchten. Du wirst nicht gebissen. Dir wird nicht auf die Zehen getreten. Ja, natürlich könnte dies dein Leben sehr gut auf den Kopf stellen, falls du Angst hast. Dir ist bang, deine Ahnungslosigkeit zu verlieren. Du hast dich daran gewöhnt, sogar sehr gerne. Du hättest gerne, dass nicht soviel von dir erwartet wird. Wohl magst du zögern, deine Unkenntnis zu verlieren.

   Du willst einfach nicht im Rampenlicht stehen.

   Hier ist der Joker: Auch kein Außenstehender mag deinen Sprung ins Sternenlicht oder in den Ruhm eines Stars bemerken. Oder, wenn die Menschen es merken, würden sie nicht erkennen, was sie merken. Sie würden etwas wahrnehmen, was kaum zu erkennen ist. Sie mögen dich minder verstehen. Was kümmert es dich?

   Es ist nicht einmal möglich, dass du weiterhin in Unwissenheit lebst. In Unwissenheit leben bedeutet so zu bleiben wie du gewesen bist, als ob du ausgereift wärst. Zu denken, du wüsstest alles, ist ein gutes Beispiel von Nichtwissen. Götterchen, ihr werdet früher oder später auf die eine oder andere Weise erweckt werden – warum nicht gerade jetzt durch eigenes Wollen?

    Du kannst nicht so recht glauben, dass deine Freude größer sein wird als zuvor. Ja, es wurde gesagt, dass Nichtwissen Glückseligkeit ist. Seit wann hat dich deine Ahnungslosigkeit immun gegen Kummer gehalten? Unwissenheit ist nicht Glückseligkeit. Unwissenheit ist unnötiges Leiden. Ja, Ich verstehe, dass du nicht enttäuscht oder verraten werden willst. Unwissenheit bedeutet Unverstand.

   Ich habe größere Träume für dich, und alle Meine Träume werden sich erfüllen, mit oder ohne deine Einwilligung. Dies ist Mein Traum für dich: Hohes Bewusstsein, vollständiges Gewahrsein. Lass los! Auf was für einem Ritt bist du!

Heavenletter # 5450  – 26.10.2015   Let Go of Checks and Balances in Life

Macht euch frei vom System gegenseitiger Kontrolle im Leben

Gott redete …

Was willst du wirklich? Lerne dich selbst kennen und wisse, was du wirklich willst – und dann mach dich dran.

Jeder wünscht sich Liebe. Jeder wünscht sich die Segnungen des Beisammenseins. Jeder wünscht sich Freiheit. Alleinsein ist ebenfalls eine Notwendigkeit. Manche sehnen sich nach Frieden, andere ziehen Aufregung vor.

Ja, das Leben in der Welt besteht aus Gegensätzen. Eure Wünsche sind oftmals gegensätzlich. Enge und Nähe. Zusammensein und Alleinsein. Frieden und Ärger. Diese Zusammenballung von Gegensätzen macht das Leben auf der Erde nicht gerade zu einem Kinderspiel.

Ihr verwendet viel Zeit aufs Auswählen. In der Welt ist es ein wohlgehütetes Geheimnis gewesen, dass ihr wirklich alles haben könnt. Zusammengewürfelte Wünsche sind zwei Seiten derselben Münze, oder man könnte zusammengewürfelte Wünsche als ein Thermometer mit einer Gleitscala betrachten. Wo stehst du? Wo möchtest du sein?

Niemand wünscht sich sehnlich Unglücklichsein – oder doch? Meine Lieben, es gibt manche Leute, die beim Unglücklichsein aufzublühen scheinen, gerade so als ob es eine Feder auf ihrem Hut darstellt.

Betrachten Wir nun Freude als etwas, das du gibst. Wie glücklich dieser Ansatz dich doch machen würde. Was für einen Unterschied würde dies für dich und die Welt erbringen. Freude der Welt!

Was macht dich glücklich? Was hättest du gerne? Gib her, was du selbst gerne hättest. Schau, was passiert.

Was macht dich unglücklich? Was würdest du nicht wollen? Gib es nicht.

Das Leben ist nicht immer gerade das, was man narrensicher nennt. Nicht immer wird Gleiches mit Gleichem vergolten. Nicht jeder sieht deine Geschenke und revanchiert sich oder gedenkt es zu tun. Und daher gibst du her ohne die Erwartung einer direkten Rückgabe. Gib ohne Fäden, die an die Vertiefungen deines Geistes und deines Herzens angebunden sind. Geben muss ein freies Geben sein, sonst ist es kein Geben. Geben mit Bindung ist ziemlich genau so, als ob man im Leerlauf aufs Gaspedal tritt. Du kommst nirgendwo hin. Gib, weil du gibst. Gib Freude.

Wenn du gibst, um Freude zu schenken, gibst du ohne Erwartung, etwas dafür zurück zu bekommen. In deinem Geben liegt dein Ertrag. Falls es dir jemand zurückzahlen muss, befindet sich die Klemme in deinem Herzen. Du wirst zu einem Eintreiber für offene Rechnungen. Geliebte, in eurem Geben liegt euer Ertrag. Gebt Freiheit, betreibt kein System gegenseitiger Kontrolle. Gebt aus Liebe, nicht aus Verpflichtung – oder gebt gar nicht. Früher oder später werdet ihr in der einen oder anderen Weise der Empfänger von dem sein, was ihr gebt.

Allermindestens vermagst du Guten Willen zu geben. Du hast viel mehr zu geben als Knauserigkeit.

Was wünschst du dir? Es ist nicht gerade so, dass du für deine Gefühle nicht verantwortlich bist. Du hast ein Mitspracherecht bei deinen Gefühlen, und du hast noch mehr Mitspracherecht darüber, wie du deine Gefühle ausdrückst. Der eine wählt es zu verletzen, der andere wählt es zu segnen. Manch einer wählt es, rachsüchtig zu sein, während manch anderer es vorzieht, lieber einen Kuchen vorbeizubringen. Du kannst so sein, wie du bescheidest zu sein – auf kurze und auf lange Sicht.

Niemand bestimmt dich dazu, Freude zu geben. Niemand bestimmt dich dazu, Freude-Schenken abzuschlagen.

Dein Leben ist dein Leben. Du triffst deine eigene Auswahl. Du kannst lächeln oder du kannst die Stirn runzeln. Du kannst knausern oder du kannst großzügig sein. Dein Leben liegt in deiner Hand.

Es ist deine Wahl, ob du taumelst, und es ist deine Wahl, ob du den Kurs deines Lebens vorgibst. Du suchst den Farbstift aus, mit dem du malst.

Du verfügst in deinem Leben über größere Freiheit, als du es dir zugestehst. Sage nie wieder, du habest dir nicht helfen können, denn natürlich kannst du etwas dafür. Ob du ein Schüler in der Grundschule oder ein Lehrer bist, ja, du kannst etwas ausrichten. Du hast immer die Wahl zu Höherem. Du kannst deine Freundlichkeit genauso steigern, wie du deine Unfreundlichkeit steigern kannst. Deine Wahl.

Wähle aus, woraus dein Leben erstellt ist. Segne andere und segne so dich selbst.

Heavenletter # 5451  – 27.10.2015   The Message Your Life Gives

Die Botschaft, die dein Leben zukommen lässt

Gott redete …

Negativität. Negativität hält dich von der Erfüllung deiner sehnlichen Verlangen zurück. Du weißt, dass dich Ärger und Bitterkeit an einem Ort halten, wo es für die Erfüllung schwer ist, sich Zugang zu verschaffen. Wenn du eine bestimmte Schwingung an dir hast, kann sich bloß das, was von gleicher Schwingung ist, nach dorthin aufmachen.

Früher oder später macht sich deine Negativität davon. Sie kann gar wegschmelzen und zu guten Gefühlen zurückkehren. Nichts hat sich in der Lage geändert, außer, was dein Empfinden ist, und – was das doch für einen Unterschied zuwege bringt.

Du gelangst irgendwie in eine bessere Geistesverfassung. Du gestattest das Auftun neuer Möglichkeiten. Wenn eine Wasserpfeife verstopft, kann das Wasser nicht durchlaufen. Ebenso funktioniert das mit der Negativität. Sie verstopft dein Herz.

Ist es deutlich, was Negativität ist? Sie ist Hartherzigkeit, in was für einer Form sie auch immer überkommt. Wut ist eine übliche Form von Negativität. Das Freisetzen von Ärger lässt dich vorangehen. Jedwede Negativität ist eine Blockade. Sowie dein Bewusstsein ansteigt, kann Negativität umgewandelt werden. Sie kann transformiert werden, da du höher stehst und auf andere Weise siehst. Da du deutlicher siehst, tritt neues Verständnis ein. Dies ist nicht: gut sein. Dies ist nicht Sentimentalität. Dies ist nicht Bemühen. Es ist ein naturgemäßes Vorkommnis, wann du anlangst, durch ein anderes Spektrum zu blicken.

Dein Gesichtswinkel weitet sich, und er wird weicher. Einerlei was du an Angriff unter den Augen gehabt hattest und woran du dabei festhieltst, deine Unnachgiebigkeit, was das angeht, zerschmolz. So wie du unvoreingenommener siehst, wandelt sich die gesamte Anordnung. Du siehst aus einem größeren Blick. Du fühlst dich weniger herabgesetzt, und du setzt den Anderen gehörig weniger herab. Die Geringschätzung ist einfach nicht mehr länger da oder nicht mehr länger so stark.

Lasst es Mich wiederholen, dies rührt nicht von einer Willensanstrengung her. Versuche es wie du es magst, Sich-Anstrengen wird diese Dinge nicht zuwege bringen. Wenn du in jener negativen Geistesverfassung bist, bist du in jener negativen Geistesverfassung. Du kannst dies nicht mit einer Handbewegung rückgängig machen. Im Nu bist du anders. Deine Gefühle sind anders, weil du anders siehst. Es ist nicht so, dass du mit Gewalt einen Groll loslässt. Der Groll verließ dich. Deine Augen öffneten sich. Mit diesem Öffnen macht sich Liebe zugänglicher.

Aus diesem Grunde veranlage Ich euch nicht aufs Höchste zu dem Entscheid, Anderen zu vergeben, denn dann seht ihr euch so, als wärt ihr hoch und mächtig, besser und größer als Andere. Geliebte, wenn ihr gegen einen Anderen wettert, vergebt euch selber und gelangt darüber hinaus, dies nicht als eine Sache der Form, sondern als ein genuines Wegheben harter Gefühle, welches in der Folge euer eigenes Herz befreit.

Irgendwie verabschiedet sich, einhergehend mit dem Aufstieg eures Gewahrseins, eure Hitzköpfigkeit, und das Licht des Tages hebt an. Jedermanns Ärger und dementsprechendes sind sein eigenes. Du sahst es auf eine gewisse Weise, und du wurdest wütend. Sowie du es anders siehst, hebt sich dein Ärger selber hoch. Ein Fenster deines Geistes geht auf, und du lässt frische Luft herein. Vergeben ist kein Willensakt. Es ist Vorwärtskommen. Es ist Härte deines Herzens in den vorherigen Zustand zurückversetzen. Dein Herzensumschwung segnet dich und den Anderen. Es war da ein Stillstand, und du machst die Blockade zunichte. Es war deine Blockade. Es war immerzu an dir, sie rückgängig zu machen.

Dir überkam, etwas anders zu sehen. Wenn du wütend bist, machst du bisweilen eine cause célèbre  daraus. Sonderbarerweise, das Verkehrte gerät zu deinem Stolz und deiner Freude. Schau her, wie ungerecht du behandelt wurdest – ein weiteres Mal. Schau dir an, was dir jemand angetan hat. Wie konnten sie das bloß tun?

Wie konntest du dir dies selber antun?

Falls jemand dein Kind verletzt, falls vielleicht jemand deinem Kind das Leben nimmt, ist dies ein Verbrechen über alle Maßen. Du hast es auch so los zu lassen, – fürwahr –, es los zu lassen. Du hast das zu tun. Wie kannst du das? Wie kannst du es nicht persönlich nehmen? Jeder Mensch betrachtet dies als einen großen Verlust. Es wird für mehr als bloß für dich ein Verlust sein. Dein Kind hätte ein Großartiges Seinswesen, welches die Welt segnet, sein können.

Nichtsdestotrotz, dir zuliebe und den anderen Menschen um dich herum zuliebe, hast du damit klarzukommen. Bitterkeit hält dich nicht an einer erquicklichen Stelle. Hass artet nicht zu du aus.

Ich bitte euch nicht, Liebe zu fingieren. Ich trage euch an, gegen Negativität anzukommen, aus ihrer Macht über euch heraus zu gelangen.

Ich frage euch: Was möchtet ihr gerne euer Leben an den Tag legen sehen?

Heavenletter # 5452  – 28.10.2015   The Truth of Free Will

Die Wahrheit des freien Willens

Gott redete …

Gewiss wurdest du aus dem Schoß deiner Mutter geboren als Folge ihrer Vereinigung mit deinem Vater. Gleichwohl reichst du weiter zurück als auf jenes. Es erhebt sich die Frage: Was brachte dich dazu, hier zu leben und nicht dort? Welche Gegenüberstellung hat dich hervorgebracht? Von welchem Planeten stammst du ab? Auf welche Reihe von Ereignissen ist es zurückzuführen, dass du zu dieser Zeit an diesem Ort bist? Welche Vorzüglichkeit des Lebens gestaltete dich gerade zu dem, der du bist, und nicht zu jemand anderem?

Aus wie vielen Molekülen wurdest du als genau diese Zusammensetzung ausgewählt – und nicht zu der davor oder danach?

Man könnte behaupten, das sei eine Frage des Zufalls, doch Ich habe verkündet, dass es in der Welt keine Zufälle gibt, mag sie auch voll davon zu sein scheinen. Ich sage dir erneut, dass es keine  Zufälle gibt. Du wurdest auserwählt als du. Du wurdest also auserwählt – und du hast eine Aufgabe in diesem Universum. Du hast mithin einen Dienst zu leisten. Somit bist du wertvoll. Das ist unbestreitbar. Es gibt kein Gesindel. Es gibt keine schlechte Auswahl, wie auch immer es dir erscheinen mag.

Jede Geburt ist eine Göttliche, Göttlich Auserwählte Geburt. Das ist wahr, einerlei ob du gut oder schlecht aufgenommen worden bist. Ich habe dich erwählt. Ich war der erste, der dich erwählt hat. Und Meine Wahl ist gut. Du kannst keine Zufallsgeburt sein. So etwas gibt es nicht. Wenn du auf Erden geboren wurdest, dann wurdest du dazu ausersehen. Du sollst hier sein.

Du bist lediglich insofern begrenzt, als du ein menschliches Wesen sein wirst. Ansonsten ist der Himmel deine Grenze.

Eine Gladiole kann nur eine Gladiole sein. Ein Löwenzahn kann nur ein Löwenzahn sein. Du kannst nur ein menschliches Wesen sein. Welches menschliche Wesen du sein würdest und in welche Familie du hineingeboren würdest, ist kein Zufallsereignis.

Die Winde und die Vögel und die gesamte Natur mögen festlegen, wo eine Blume wächst. Es scheint dir nicht von großer Bedeutung zu sein, ob ein Gänseblümchen in dem einen oder dem anderen Feld wächst oder zwischen welchem Spalt in einer Betonstufe ein Löwenzahn wächst. Doch selbstverständlich ist es von großer Wichtigkeit für dich, wo und von wem du geboren wurdest. Du hast Beziehungen, die dein Leben berühren, und eine Sache führt zur nächsten.

Du bist ein menschliches Wesen. Alles zusammen mischt für dich gehörig mehr mit, als es das für eine Rose tut. Alles hängt von allem anderen ab. Am allermeisten hängt alles von dir ab. Du hast Bewegungsfreiheit. Dein Schicksal liegt bei dir. Du hast das Sagen. Du hast die Freiheit zu wählen, wohin du von hier aus gehst. Du kannst deine Entscheidungen rückgängig machen.

Du kannst ein Vermögen machen – oder du kannst ein Vermögen verlieren. Eine Rose besitzt nicht die Wahlmöglichkeiten, die du hast. Alle Wahlmöglichkeiten, die dir offenstehen, sind dein Segen, gleichwohl gestaltet eine größere Auswahl dein Leben komplexer.

Du hast Instinkte, doch sind deine Instinkte nicht so ausgeprägt, denn dir ist ein Wahrhaft Freier Wille gegeben. Dein Leben wurde für dich nicht vorher arrangiert.

Und du fragst dich, ob du wirklich freie Wahl hast. Wenn dein Leben dein Schicksal ist, wie könnte es dann sein, dass du freien Willen hast?

Meine Geliebten, euer freier Wille ist euer Schicksal. Ihr habt Entscheidungen zu treffen. Eure Entscheidungen sind euer Schicksal. Ihr wählt sogar, auf einer bestimmten Ebene, eure scheinbaren Unfälle, oder ihr habt sie gewählt, bevor die Wahl bewusst vor euch stand. Euer Freier Wille erschafft Euer Schicksal. Ihr richtet euch für ein jedes zusammenwirkende Wechselspiel ein. Ihr wählt euren Schicksalsweg aus, selbst wenn ihr nicht wisst, was ihr tut.

In jedem Moment seid ihr frei, eine neue Wahl zu treffen. Du schaust – und du wählst aus. Wenn du eine bestimmte Richtung eingeschlagen hast, kannst du deine Richtung auch neu festlegen. Du gibst deine Stimme ab. Und du kannst eine andere Stimme abgeben. Du kannst deine Stimme abändern. Du triffst das, was man kluge Entscheidungen nennt, du kannst aber auch Entscheidungen treffen, die du bitter bereust – und so kannst du dein Votum ändern.

Letzten Endes ist es das, was ihr tut.

Heavenletter # 5453  – 29.10.2015   Dancing to the Beat of God’s Heart

Zum Schlag des Herzens Gottes tanzen

Gott redete …

Das Leben leben ist die Schleusen eines Dammes öffnen. All die Wellen des Lebens, die fröhlich oder betrübt herein strömen und heraus strömen, stromabwärts oder stromaufwärts, das ist dein Leben, so wie du es lebst. Alles ist gutes Leben, gar dann, wenn du es für traurig oder übel beraten bezeichnest.

Du bist in jedem Falle beweglich, nicht reglos. Am Leben, da sind deine Seele und dein Körper und alles, womit du dich identifizierst, belebt. Dein Körper ist, selbst im Koma, lebendig. Deine Seele ist frisch, unabhängig davon, wo dein Leib ist oder was er tut, oben in der Stadt oder in einem Grab. Du, die Essenz von Dir, hörst nicht einmal ein einziges Mal auf mit dem Hoch-Ausschreiten. Freue dich darüber, im Leben lebendig zu sein. Mache Freudensprünge und tanze merengue. Nimm dir eine andere Brille, und du wirst weiter in die Ferne sehen können. Oder nimm deine Brille herunter, die deine Sicht einschränkt. Nahebei oder weiter unten in der Straße, du wirst deutlicher sehen. Deine Sicht ist über dein Sehvermögen hinausgehend. Das Physische ist eine schiere Anverwandlung an das, was beträchtlicher ist als das Physische.

Es gibt nichts, was deine Sicht abblockt, ausgenommen die Garnitur deiner Augen. Du kannst über deine Sicht hinausreichend sehen. Der Blinde kann mit seinem inneren Gesichte sehen. Du kannst mit Anfassen sehen. Der Geschmackssinn kann dich verzücken. Der Geruchssinn kann dich verlocken. Du kannst Musik hören jenseits der Sinne und jenseits der Sphären. Du wirst dort anlangen, dir dies stattzugeben.

Worauf legst du dein Hauptaugenmerk? Wieso, dies ist dein Leben. Dein Leben winkt dich herbei. Es winkt dich jetzt herbei. Dein Leben hat seinen eigenen Vogelgesang. Das Leben bringt dich im Handumdrehen durch das Universum und durch alle Ewigkeit. Der Gesang des Lebens lädt dich ein. Es fasst dich an der Hand und wirbelt dich wie eine Ballerina oben auf eine Musicbox. Dies ist eine sich im Kreis bewegende Welt, in der du lebst. Dreh dich, dreh dich, so läuft die Welt. Rascher und rascher, höher und höher, so lange bis dein Inneres außen und das Äußere innen ist. Du hebst den Rand deines Rocks, und herum wirbelt dein Rock, und herum saust dein Rock, während du den ganzen Tag und die ganze Nacht über tanzt.

Und nun bist du ein Akrobat, ein Hampelmann und ein Säugling in einer Wiege, vom Fuß deiner Mutter geschaukelt. Etwas anderes als Freude gibt es nicht, und nichts anderes als Magie, Mysterium, Hauch und eine Hand, die die Hand eines anderen hält. Wer erfand Tänze? Was machte als erstes Musik, wenn es denn nicht Stöcke waren? Wer blies als erster in ein Rohr? Wer bohrte Löcher in das Rohr und bezeichnete das als eine Flöte? Wer wendete sich als erster nach links, und wer als erster nach rechts, und wer äußerte als erster, dies sei ein Zweierschritt, und wer trat als erster auf den Zeh eines anderen, wobei nichts daraus gemacht wurde, weil wir es mit einem Tanz zu tun hätten? Wer verehrte als Erster Gott mit einem Tom-tom und Füßeklopfen, alldies in einem herrlichen Aufruhr namens Tanz? Wer stimmte als Erster den Schlag seines Herzens mit der Musik ab und bündelte das Universum in aller Magie und rührte Herzen zu freudiger Erregung?

Schau dir an, was Musik tat. Schau dir an, was der Tanz wirkte. Musik und Tanz riefen alle Herzen her, die sich zu dem Schlag Gottes rührten, in Verehrung Gottes, primitiv und gänzlich und Heilig.

Wer wurde als erstes hochgehoben und in die Luft geschwungen? Wer setzte sich als erstes hin und sah den Tänzern beim Tanzen zu? Wer vernahm als erstes Töne des Jubels in seiner Kehle und bezeichnete Töne, so wie man das Alphabet mit Namen versehen hat, hohe Töne und tiefe Noten und halbe Noten und und und und, so lange bis die Musik von selbst sang, sich selbst tanzte, sich selber herzte und sich selbst im Flug über die Berge und den Himmel trug und Musik in den Sphären machte und sich zu sich selber herunterbeugte?

Weitere Instrumente wurden geboren. Musik ging in die Stadt, und Tanz war die Musik des Lebens und hörte niemals auf, derart wundersam war sie, so sehr Fröhlichkeit anregend, und alles geriet zu einer Bezeugung an Gott den Allerhöchsten, so Musik Erhebung war, und so sie jedermann kannte, so jeder sich auf die Schenkel schlug und jeder Musik machende Armspangen trug, und so Kehlen Halleluja sangen auf die Melodie der Liebe Gottes.

Und mithin waren Tanz und Musik als Eins geboren und wurde Gottes Pracht auf der ganzen Erde verlautbart.

Heavenletter # 5454  – 30.10.2015   The Dreamer of the Dream

Der Träumer des Traums

Gott redete …

Ich rufe deinen Namen. Hallo, sage Ich.

Manchmal hörst du, und manchmal nicht. Manchmal hast du es lieber, nicht gerufen zu werden. Es bringt dein Augenmerk auf so allerhand Dinge durcheinander. Stelle dir vor, Gott eine Einmischung! Lasse dich alsdann unterbrochen werden von der Träumerei verflossenen Lebens und des schnodderigen Lebens. Lasse Mich dir Meine Hand auf die Schulter legen, sodass du dich herumdrehen, sodass du dein Leben herumdrehen und dein Spielfeld in all seiner eingebildeten Zeit und Raum anheben kannst.

Nun ist die Zeit da, dich zu ehren und zu bewahren vor dem Vergeuden von Zeit, welche nicht einmal existiert. Komme, schwebe in den Himmel zu Mir hoch. Lasst Uns eine Reise des Sich-Preisgebens angehen. Lasst Uns auf Unserem Weg zu einer neuen Kamera des Lebens sein. Hast du nicht genug gehabt von dem Anderen, von der verfahrenen Situation der sogenannten Vergangenheit?

Lasst Uns eine Reise zu den Sternen antreten. Last Uns die Filmrolle des Lebens Zurück spulen, und von neuem anfangen. Lasst Uns eine andere Melodie, eine mildere Melodie vernehmen. Verfolge nicht zurück. Starte von vorne und von vorne und von vorne. Worum geht die ganze Gegenwart überhaupt?

Freue dich, du bist du. Worum auch immer das Leben deiner Vorstellung nach handelt, stelle dir mehr vor. Um dir mehr vorzustellen, musst du mehr leermachen. Lasse nicht deine Gedanken dich zurückhalten. Lasse dich ein Vakuum verfüllen unter frischen Modalitäten. Kein Sitzenbleiben auf deinen Lorbeeren mehr. Das Präsente ist nicht mehr länger präsent. In der Minute, in der die Gegenwart sich zu begeben scheint, ist sie nun zur Vergangenheit verbannt. Die Zukunft stellt sich früh genug vor deinen Augen ein.

Bezweifelst du das, was Ich sage? Hegst du Zweifel, dass es dir anliegt, voranzurücken, und, indem du das tust, die Vergangenheit los zu lassen? Wie kannst du vorangehen, derweil du deinen Kopf auf das Kissen des Vergangenen legst und ihn dort belässt? Die Vergangenheit ist nachgerade bloß eine Rückbesinnung dessen, was – es war einmal – ein Traum war.

Du denkst, der Traum sei real, er sei real gewesen, gleichwohl warst du der Träumer des Traums. Ein Vorkommnis schien sich zu begeben, ein Traum, umrissen bis ins letzte Detail, dennoch war es ein Traum. Ja, es hätte ein guter Traum gewesen sein können, oder er schien eher ein Alptraum gewesen zu sein – insgesamt nichts, wovon du gerne geträumt haben wolltest. Besser, du vergisst es, hinwiederum scheint es, die vormaligen Träume der Vergangenheit verbleiben bei dir, so, als würden sie die Zukunft vorhersagen.

Es gibt keine Zeit. Es gab nie eine Vergangenheit. Es war insgesamt ein Traum, den du in lebhaften Farben hattest. Du rufst dir deine Träume mehr ins Gedächtnis als Mich. Der Traum stieß sich einen Weg hinein frei, und es ist für dich nicht einfach, ihn los zu lassen. Du bist dir sicher, der Traum geschah im realen Leben. Was du reales Leben nennst, ist ein Traum, den du hast. Während du ihn hast, fühlt er sich unzweifelhaft real an. Illusion ist dir sehr real. Unter Umständen hast du eine Narbe. Jene scheint wie ein Beleg von etwas Realem, was sich ereignet hatte.

Dennoch ist ein Traum ist ein Traum ist ein Traum. Schau her, hier ist die Tür, genau hier, die Tür, die in deinem Traum vorkam, deren Schloss du nicht herumdrehen konntest, weder um sie zu öffnen noch um sie zu schließen. Du konntest nicht hineingelangen, und nicht heraus. Diese Tür, deren Knauf du nun herumdrehen kannst, ist zudem ebenso bloß eine Kulisse in einem Traum. Du spielst eine Rolle in einem weit reichenden Film, in dem viele Andere ebenfalls einen Part spielen.

Du siehst deutlich, was nicht wirklich da ist. Deine Beachtung liegt auf diesem Film. Du hast das Gefühl, dein Leben hänge von diesem Film ab. Nein, der Film hängt für seine wirklichkeitsgetreue Darstellung von dir ab. Du heftest unentwegt deinen Blick auf den Film, welcher niemals war. Dieser Film ist auf dich angewiesen. Du drehst die Filmspule. Du hast in dem Film die Hauptrolle. 

Heavenletter # 5455  – 31.10.2015   Hear God’sVoice

Höre Gottes Stimme

Gott redete …

Höre Mich. Du glaubst an gespenstische Erscheinungen. All die Leute in deinem Leben, egal wie lieb und real sie dir sind, waren und sind Erscheinungen. Du dachtest, du sahst sie. Du erkanntest sie dank deiner Sinne. Ihre Herzen rührten dein Herz. Du hieltest ihre Hände. Sie hegten und pflegten dich, oder sie taten das nicht. Du hörtest ihre süßen Stimmen oder ihre rauhen Stimmen, ihre Rührung, sachte, oder wie auch immer sie war. Es ist keine Frage, dass dir diese Erscheinungen aus der Vergangenheit eine Menge bedeuteten und derzeit eine Menge bedeuten. Du erinnerst dich an sie, und dein Herz fährt fort, durch deine Gedanken an sie, egal wo sie sich derzeit befinden, gestillt zu werden. Auf jeden Fall werden sie dir zu traurigen Erinnerungen, sei es, sie sind noch auf der Erde, sei es, sie sind im Himmel. Selbst lange währende erinnernde Angedenken sind flüchtig.

Menschen waren dir immer so real. Sie sind dir jetzt real, selbst während du einen kurzen Blick, dass sie Figuren in einem Traum sind, erhaschst. Der Traum ist nach wie vor vorhanden. Du glaubst an das, was dir in einem Traum auferlegt wurde, derart real-scheinend war es und ist es dir immer noch. Der Traum hält dich in einem Schraubstock, und dein Herz ächzt, auf diese Weise oder auf jene Weise. Du hältst den Traum fest. Du stellst ihn von Zeit zu Zeit vor dich hin. Du ergötzt dich an der Schönheit des Traums oder an seiner Ärgerlichkeit. Die früheren Träume hacken ungemein auf dir herum, selbst so täglich neue hereineilen und -kriechen, bei welcher Bewandtnis auch immer.

Sofern du in einer Haftanstalt lebst – dies ist nichts als ein Traum. Sofern du in einem Schoss lebst, dies ist nichts als ein Traum. Dies allesamt in der Wildnis oder in einem Hochhaus ist bloß ein Traum, den du anblinzelst und an den du mächtig glaubst.

Derart ist die Natur des Lebens in der Welt. Sie verführt dich zu einer fragilen Realität, welche dir eine Mogelpackung zustellt. Der Traum ist eine Masche, dennoch hast du das Gefühl, dies sei alles, nach dem du dich zu richten habest. Selbst so dies ein Traum ist, ist es dein Traum, und ist er dir kostbar. Sogar eine alte Karteikarte ist dir kostbar. Ein Bild einer Großmutter, die du nie kennenlerntest, ist dir kostbar. All die Erinnerungen sind dir kostbar. Du hängst an ihnen. Du hängst an ihnen um deines lieben Lebens willen, denn, als Bestes, was dir klar ist – diese Reminiszenzen an Träume sind dein Leben, ja gar so du sie dir – dir nicht bekannt – auf einer Leinwand anschaust. Du glaubst, sie seien für deine ureigene Existenz wesentlich, gleichwohl sind sie eine vorüberziehende Brise.

Nun gut, deine Wiedererinnerungen deiner Träume sind deiner Existenz zu jener Zeit auf der Erde unentbehrlich. Wo wärst du ohne sie? Dein Leben hier auf der Erde ist ein Bilderbuch, eine simple Handzeichnung, indessen dir nicht anhaltend derart simpel. Das Leben auf der Erde scheint wie etwas, um daraus schlau zu werden, zu sein.

Manchmal wäre es dir lieb, zu vergessen, dem gegenüber ist es schwer, gegen all diese Stimmen, die dich herrufen, weiterzukommen. Greife dir Meine Stimme heraus, denn Ich bin real. Ich existiere. Just so wie du existierst und inwendig in Mir existierst. Dir war nie ein Ende zu Eigen, genauso wenig ein Beginn. Wir waren dauernd. In Meinen Gedanken warst und bist du immer. Wir waren stets Eins und sind Eins. Wir sind tüchtige Gefährten, du und Ich, und du bist die Liebe Meines Lebens.

Wir sind Realität. Da ist deine schmächtige Einbildungskraft, und da ist die Große Wahrheit von Uns. Und doch verbringst du derart viele bewusste Zeit ohne ein Eingedenken Meiner, hinwiederum erinnerst du dich eines eingebildeten Picknicks im Park, wo es eine Menge Eiskrem zu verkosten gab.

Das Leben spielt Possen, hat es nicht bei ihm den Anschein? Auch so bist du, tief drinnen, mit der Wahren Realität vertraut. Du und Ich, Wir kennen einander sehr gut. Tief drinnen kennst du alles was von Bedeutung ist, dennoch bist du ängstlich, dich dorthin zu begeben. Womöglich hast du den Gedanken an dir, es sei tollkühn, in der Bewandtnis, was es mit dem Traum auf sich hat, Bescheid zu wissen, denn ohne ihn, da könne es ja sein, dass du, das kleine du, nicht existierst. Ich sage dir, dass du stets Mein Selbst bist, und dass du, in der Realität, niemals minder bist. Höre Mich.

Heavenletter # 5456  – 1.11.2015   Life on Earth Is an Occasion for Love 

Das Leben auf Erden ist eine Gelegenheit für Liebe

Gott redete …

Was ist das für eine starke Anziehungskraft, die du für ein anderes menschliches Wesen empfindest, die aus dem Nichts heraus zu kommen scheint? Ist es deshalb, weil du nach Liebe ausgehungert bist und jemand anderer sie, oder die Illusion von ihr, dir anbietet? Ist Liebe etwas mehr? Es existiert Liebe, die größer zu sein scheint als Romantik. Es gibt Liebe, die keine Illusion ist, Liebe, die von irgendwoher kommt und sich selbst anreichert. Ja, ganz sicher scheint diese Liebe vorbestimmt zu sein. Diese Liebe scheint berufen worden zu sein. Diese Liebe ist dermaßen reichhaltig.

Köpfe sind gesenkt, und zwei Augenpaare blicken empor, und Liebe umflutet die Erde und was darüber hinaus ist. Etwas ereignet sich. Schnell oder langsam, etwas geschieht. Gleichwohl war Liebe niemals nicht. Das Leben ist eine Gelegenheit für Liebe. Liebe mag dich überrumpeln, Wahre Liebe jedoch hat dich dein ganzes Leben lang gesucht, und du hast nach ihr gesucht. Du hast die ganze Zeit, dass die Liebe genau dort gemeinsam mit dir am Warten gewesen ist, auf sie gewartet.

Liebe ist größer als ein Stelldichein. Sie ist mehr als ein Herzklopfen. Sie ist erheblicher als eine Gefühlsexplosion. Welche Worte du auch immer verwendest, um Liebe zu beschreiben, Liebe ist noch mehr. Daran zerbrach manchmal die Welt, zwei Herzen begegnen sich und erwecken gegenseitig in sich Liebe.

Aus dem ganzen Sand am Strand finden sich zwei Herzen gemeinsam Seite an Seite selber. Funken von Liebe erleuchten die Welt. Zwei Menschen haben gegenseitig ihre Herzen gefunden. Das kann kein Zufall sein. Zwei Herzen berühren sich, und damit ist genug gesagt. Zwei Herzen Mein rühren einander auf dieser weiten Erde, und Liebe traut sich hinaus. Es ist immer mehr Liebe da. Wie sehr wünscht ihr es euch doch, den ganzen Schaltkreis der Liebe zu kennen. Lasst Uns einfach sagen, dass Liebe auf ihrem Weg zum Jahrmarkt sich selbst begegnet ist.

Einfach wunderbar ist Liebe, wenn sie sich rührt. Etwas Wunderschönes geschieht. Diese Liebe verlangt nach nichts, außer dass man sie zulässt, frei, das zu sein, was auch immer sie ist. Es gibt eine Vorstellung, dass die Liebe auf der Erde ein Risiko darstellt. Nur wenn du versuchst, die Liebe zu vereinnahmen und bei dir wie einen Besitz festzuhalten, ist Liebe ein Risiko. Es ist nicht deine Sache, die Liebe festzunageln. Erhebe keine Ansprüche auf Liebe. Liebe ist ein Schmetterling, der frei sein muss.

Der Liebe muss es einfach gestattet sein zu sein. Liebe nimmt keine Gefangenen. Liebe ist frei, sonst ist es keine Liebe. Liebe, die sich innerhalb bestimmter Kenngrößen zu bewegen hat, ist keine Liebe. Liebe kann nur sein, was sie ist. Sie ist nicht eine bestimmte Vorschrift. Liebe kann nicht definiert werden, jedoch kann sie erfahren werden. 

Voller Freude begegnet ein Herz einem anderen. Herzen berühren sich, und die Welt dreht sich. Wie kann das sein? Und doch ist es so. Zwei Herzen suchen auf der ganzen Welt, um sich einander zu finden. Die Liebe war schon da, und zwei Herzen begegnen sich, allerdings müssen sie nicht die beiden Herzen sein, die sie ehedem waren. Liebe kommt geflogen, und Liebe entzündet sich wie ein Streichholz. Liebe ist eine Zwiesprache von Seelen, die dabei sind, eine bestimmte Ausgestaltung von sich selbst wiederzuerlangen. Zwei Herzen begegnen sich wieder, und die Begegnung der Herzen wird Liebe in der einen oder anderen Frequenz genannt.

Liebe kann man nicht fangen. Liebe muss sich frei in aller ihrer Herrlichkeit verkünden.

Liebe scheint vom Himmel zu fallen. Du warst immer dafür bestimmt, Liebe zu erhaschen. Liebe ist gleichzeitig etwas Gewöhnliches wie etwas Magisches. Liebe lugt immer gerade um die Ecke. Sie schwebt in der Luft, und dann verkündet sie sich selbst. Du magst gegen Liebe angekämpft, sie abgelehnt haben, weil du vielleicht das Gefühl hast, du wärst verloren, wenn du gefunden würdest. Du hattest dieses Gefühl schon früher, und du konntest es nicht aufrechterhalten. Du hast dich vielleicht von der Liebe betrogen gefühlt, weil deine gewaltigen Gefühle nicht angehalten haben und Liebe schmerzlicherweise nicht das war, als was man sie immer beworben hat.

Liebe kann blitzartig auftreten, gleichwohl ist sie auf eine Weise beständig, die du jetzt vielleicht noch nicht erfassen kannst. Liebe ist keine Beziehung auf der Basis von „Ich will haben“, noch auch ist sie Aufopfern. Du kannst Liebe nicht formen. Liebe muss sie selbst sein. Liebe lässt Einsprache los. Allzu viele Erwartungen sind der Liebe abträglich. Dir, dir selber, gilt es, dich zur Liebe hinzubewegen.

Heavenletter # 5457  – 2.11.2015   The Human Heart Plays Its Role  

Das Menschenherz spielt seine Rolle

Gott redete …

Ein Jeder lässt sich vom Herzen leiten, selbst diejenigen, die dessen nicht gewahr sind. Dass du sicher bist, du wissest etwas oder alles, bedeutet nicht, dass du es weißt. Andererseits kann es sein, du denkst fortwährend, du wissest nicht viel oder überhaupt irgendwas, und Andere wüssten es besser als du. Dies ist ebenfalls nicht in jeder Beziehung ein Indikator, nicht wahr?

Das Menschenherz ist dein Spielfeld. Selbst die unpersönlichste, logisch vorgehende Person lässt sich von geheimen Plätzen in ihrem Herzen leiten. Sie mag meinen, sie lasse sich einzig durch Logik führen. Trotzdem hat sich ihr Herz hereingewagt, und die Logik begründet den tiefen Ruf ihres Herzens. Niemals lässt sich jemand einzig durch Logik leiten.

Niemand ist ohne ein Herz. Jeder geht in die Richtung seiner Herzensstimmen. Jedes Herz lässt sich vernehmen: „So möchte ich es gerne haben. Gib es mir.“ Wie gerne du das Leben so sein sähest, dass es dem hinterher geht, was du möchtest, sobald du es möchtest.

Bewussterweise kannst du bloß dessen gewahr sein, was dein Kopf will. Du hast dich mehr als ein Mal an der Nase herumgeführt.

Ja, du wirst tatsächlich deinen Intellekt begünstigt haben. Der Fakt ist der, einerlei wie fakten-zentriert du auch sein magst, und einerlei wie herz-zentriert du sein magst, es ist deine herz-zentrierte Logik, durch die du dich leiten lässt. Die Sache ist die, dass du dich nicht selbst zu rechtfertigen hast. Du kannst dich für etwas entscheiden, aus dem einen oder anderen Grund, nach dem es dir ist, oder einfach grundlos. Just dies ist so ziemlich das, was jedermann auf der Erde tut, bewussterweise oder nicht. Der logische Geist ist gerne herrisch.

Und, ja, dein logischer Verstand kann für dich alles auseinander legen und deinem Herzen widerraten. Ist der Geist der Aufwiegler, oder ist es das Herz? Dessen du sicher bist, du wissest es, und was du in Wirklichkeit weißt, ist dir nicht immer wissbar.

Letztlich gibt es für dich kein absolutes Wissen im Voraus. Du kannst deine getreuliche Richtigkeit nicht auf Resultaten fußen lassen.

Gewiss, du siehst dich nach Resultaten um, selbst so Resultate nicht der tiefliegende Behuf deines Lebens darstellen. Bezogen auf eine Sache – du weißt nicht dauernd, welches die Resultate sind, oder du kennst bloß die kurzfristigen Resultate. Resultate sind indessen nicht als der eigentliche Beweise von etwas ausgewiesen.

Im Leben stellt sehr wenig oder sogar nichts eine abgemachte Sache dar. Eine frische Dosis Leben ist immerzu zugegen. Du kennst niemals eine spezifische Antwort. Antworten können durchaus unentwegt zu Gange sein und sich vor euren Augen ändern.

Unbenommen des Nachweises oder eines Nicht-Nachweises, ein Bescheid, den du erteilst, ist zu der Zeit die richtige Wahl, ob du die Entscheidung nun später magst oder ob du sie nun bereust.

Du hast in deinen Entscheidungen hurtig vorzugehen. Was du auch an Entscheiden ausgibst, du machst Fortschritte. Das hat so zu sein. Du bewegst dich voran und kommst stets näher und näher zu Mir. Dies ist dein letztliches Verlangen – näher zu Mir herankommen, und noch näher und näher. Ob du es nun siehst oder nicht, selbst Entscheidungen, welche richtig scheinen, können womöglich dieser Tage in deinen Augen nicht richtig sein, genauso, Entscheidungen, bei denen du dir sicher bist, sie stellten Fehler dar, sind nicht all das, was sie sind, so sie aufgekocht worden sind.

In Hinsicht auf die Wahlen, die du triffst, gibt es kurzfristige Resultate, gibt es langfristige Resultate, und gibt es Resultate, die sich just vor euren Augen verwandeln.

Ihr habt nicht das Unterscheidungsvermögen inne. Alles in allem bezweifelt ihr zu viel.

Ihr könntet genauso gut euer Leben so in Betracht nehmen, selbst was jene Aspekte angeht, die ihr zutiefst bedauert, dass ihr schier richtige Entscheidungen getroffen habt. Die Jig ist noch nicht um. Was für eine Erleichterung, dass ihr euer ganzes Leben hindurch geeignete Entscheidungen gefällt, und dass ihr euch nicht zu vermöbeln habt.

Gegenwärtig habt ihr nicht das ganze Bild im Blick.

Naturgemäß habt ihr mehr zum in Erfahrung Bringen. Und mehr daraufhin, und mehr daraufhin. Also, macht euch nichts daraus, seid glücklich mit was auch immer eintrifft. Es ist mehr am Leben dran, als dem Auge unterkommt.

Heavenletter # 5458  – 3.11.2015   Getting to Know God Personally

Gott persönlich kennen lernen

Gott redete …

Ich habe dich sagen hören, du spürest einen feinen Widerstand gegen Mich. Du hast das Gefühl, du seist so dicht heran gekommen, dennoch bist du immer noch jenseits des Vorhangs. Oder, vielleicht war dein Gefühl andauernd das eines strammen Widersetzens Mir gegenüber, und nicht das eines feinen Widerstands.

In beiden Fällen hat sich der letzte Faden deines Widerstands davonzumachen. Ein dünner Faden, oder ein dicker Faden. Nichtsdestotrotz, ein weiterer Faden, der soeben seinen Abgang nimmt.

Wie kann jemand auch nur in einem geringsten Grade von Mir weg sein? Das ist undenkbar. Egal wie steinhart jemand von Mir weg ist, es kann sich bloß um einen Faden der Wahrnehmung handeln. Die größten Widersetzer gegen Gott möchten Mich dermaßen deutlich haben. Sie sagen im Grunde genommen:

„Um Himmels willen, lasse mich Dich, Gott, kennen lernen. Zeige mir, dass Du hier bist, und daraufhin möchte ich Dir gerne bei meinem Herzen Eingang verschaffen. Ich lechze nach dir zuvörderst. Ich kann in meinem Leben keine Enttäuschung mehr aushalten. Ich wüte, in der Hoffnung, dass Du Dich mir zeigst und meinen Unglauben als verkehrt erweist. Ich möchte gerne Dein größter Befürworter sein, so Du Dich mir unterbreitest und in meinem Herzen emporragst. Zeige mir ohne Zweifel, dass Du BIST. Dann kann ich rückhaltlos ein Glaubender an Dich sein. Just dies möchte ich. Etwas in mir hat es sich nicht nehmen zu lassen, dass ich nicht auf dem Irrweg bin. Bist Du, Gott, es in mir, der darauf besteht, dass Du Selber herauskommst?“

Ihr Lieben Widerständigen, Mein Wille für euch heißt, Mich zu kennen. An der Stelle gibt es keine Frage. Ihr fürchtet, es brauche einen Riesenschritt, um Mich zu erreichen, derweil ihr derart nahe seid. Ich spüre euren Atem auf Mir. Ihr seid genau vorne vor Mir. Klinkt eure Angst aus. Lasst eure Einwände los. Ihr habt den Freien Willen, Mich zu lieben, ebenso kräftig wie ihr den Freien Willen habt, um wider Mich aufzuschreien. Weswegen solltet ihr dermaßen gegen Mich wettern mögen, sofern ihr nicht von Mir überzeugt seid? Welcher Schnipsel von euch bringt so viele Einwände vor, dass ihr bei Mir mit dem Fuß aufstampft?

Schaut es so an: Ihr werdet nicht euer Gewehr herausholen, um es auf einen Bären zu richten, außer ihr seid euch sehr sicher, dass der Bär vor eurer Tür steht!

Jedes Mal, wenn ihr Mich nicht an eurer Tür vorfindet, seid ihr wegen Mir verärgert, denn ihr meint, Ich wäre ja hier nicht. Eure Enttäuschung kehrt sich in Wut. Ihr, wütend, wie ihr seid, verzweifelt an Meinem Zutagetreten euch gegenüber, und wendet euch ab. Es ist, als würdet ihr sagen:

„Gott, sofern Du nicht hier bist, so, dass ich erkennen kann, dass Du hier bist, möchte ich infolgedessen ebenso nicht für Dich hier sein.“

Ah, Mein Sohn oder Meine Tochter, ihr dreht euer Gesicht von Mir weg. Ihr möchtet lieber dies tun, denn euer Gesicht Mir zuwenden. Ihr habt die Dinge verkehrt herum, liebe Freunde.

Ihr kümmert euch um diese Belange so sehr, dass ihr Mein Sehnen nach euch in Stücke zerreißen würdet, um Mir die Tiefe eures Sehnens nach Mir aufzuzeigen. Ihr schneidet just euer Sehnen ab, um Mir zu zeigen, dass Ich Mich nicht mit euch anlegen könne. Ihr habt es von euch einzufordern, Mir zu zeigen, dass ihr es ernst meint.

Ich meine es, ebenfalls, ernst, und Ich bin geduldig, und kann warten.

Es bist du, der ungeduldig ist und nicht warten kann, und mithin hast du einen Ausraster, um Mir das Ausmaß deiner Ungeduld zu erkennen zu geben.

Ich bin hier. Ich bin hier. Ich bin hier. Du musst Mich in der Tat ungemein mögen, um Mir deinen Rücken zuzukehren. Wieso solltest du anderenfalls diese Beachtung auf dich lenken mögen? Du bist ein Demonstrant, ein simpler Protestierer. Du stellst Rage zur Schau, da du dich selber als übersehen betrachtest, oder gar noch schlimmer –  als verschmäht betrachtest. Ihr Lieben, es seid ihr, die Mir nicht in die Augen sehen können. Es bist du, der wegsieht oder Mich missbilligend ansieht.

Ich bin so ohnegleichen ein Part von dir, und du versagst es dir, das zu sehen. Es bist du, der, kraft deines großen Begehrens, Mich voller Verachtung ausschlägt. Dein Empfinden ist es, du habest Meine Beachtung zu bekommen. Ich bin hier, und du bist hier, eingehüllt in Meine Liebe. Du möchtest gerne ein Wohlbekannter Liebling sein. Du möchtest gerne Mein Rechter Arm sein. Ich bin hier bei dir. Sei hier bei Mir. Sei hier bei Mir, selbst wenn du dich namenlos fühlst. Es wird darauf hinaus laufen, dass du dich ganz persönlich bekannt fühlst.

Heavenletter # 5459  – 4.11.2015   You Are God’s Beloved

Du bist Gottes Geliebter 

Gott redete …

Dir zu bedenken geben, wie das Leben doch aussähe, wenn du es ohne Bedauern leben könntest. So wie die Dinge derzeit stehen, häufst du deine Bedauern auf. Du stolperst über sie.

Es gibt ein Geheimnis was das anbelangt, ohne Bedauern zu sein. Das Geheimnis lautet, aus der Vergangenheit heraus zu kommen. Lasse Vergangenes los, und du wirst nicht mehr von Zerknirschtheit überfüllt sein. Ein Schuldempfinden ist etwas, was du dir selber auferlegst. Dir selber etwas auferlegen ist keine wundervolle Sache.

Bedauern, Gewissensbisse, Buße sind nicht nobel oder heroisch. Einsichten sind gut. Verschaffe dir eine Einsicht, und danach sei damit durch. Los lassen ist ein beträchtliches Geheimnis im Leben. Festhalten ist an der Vergangenheit hängen.

Du bist nicht deine Vergangenheit. Die Idee, du seist sie, hält dich zurück. Du bist nicht einmal deine Gegenwart, du Lieber. Nicht dies ist, wer du bist. Wer du bist, ist dein Seien. Wer du bist, ist, was du bist. Dein Seien ist etwas Angenehmes, und worüber Freude herrschte, sofern du dies bloß bejahen würdest.

Ich bin deine Erbschaft. Ich bin deine Darbringung, und Ich bin voll und ganz Seiend. Es ist kein Mythos, dass du Mich beerbst. Von vor deinem Anbeginn in diesem Leben an bin Ich dein gewesen. Ich bin dein Halt an der Realität. Ich bin die Essenz von dir. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter.

Die Vergangenheit, so wie du sie siehst, ist wie ein Wolf, der sich in dich hinein gekrallt hat. Der Wolf ist ein Befürworter deiner Vergangenheit. Begib dich nicht dorthin. Deine Vergangenheit könnte schön sein, sofern du sie nicht in deinem Kropf hängenbleiben und dich herunterziehen ließest.

Wir reden über Gedenken, hinwiederum gedenkst du des verkehrten Eindrucks ein, mit dem es den Anfang zu machen gälte. Was die Ursache von Bedauern darstellt, das ist deine empfundene Ahnungslosigkeit. Du warst unschuldig. Du erkanntest ganz einfach nichts. Du machtest das, was die Welt einen Fehler nennt. Reibe dich nicht mehr wund an deinen bedauerten Handlungen, an versäumten Gelegenheiten, an der eingeschlagenen Straße oder an dem nicht eingeschlagenen Weg. Im Verflossenen verweilen stellt eine wohlaufgestellte Ermöglichung dar, dir selber leid zu tun, dass du den einen Weg wähltest und nicht einen anderen, dass es dich vielleicht um ein Wort jammert, welches dir über die Lippen kam. Du schlägst auf dich ein, wann immer du an diesen Moment denkst. Es geschah gestern. Selbst dann wenn es vor dreißig Jahren geschah, geschah es gestern. Du malst dich selber in eine Ecke, aus der du dich selber noch nicht zur Gänze ausgelöst hast. 

Du musst dich selber freistellen. Egal ob vor langer Zeit oder erst kürzlich, die Vergangenheit ist die Vergangenheit. Die Vergangenheit gehört nicht dir zu. Sie schreitet dir voran. Genug von ihr. Genug der Fehler, die du begangen hast, oder der Fehlgriffe, die dir angetan wurden. Der Vergangenheit ist es jetzt angelegen, dir nichts zu sein. Sie ist die Zeitung von gestern. Sie ist eingetrocknete Tinte. Sie ist verflossene Grillen. Alle Missgriffe liegen in der Vergangenheit. Lasse ihren Halt an dir jetzt los.

Gib ihnen Abschiedsküsse. Du bist betrübt, dass du Fehler begangen hast. Lasse dich nunmehr vom Haken. Du hast das zu tun. Die Bewandtnis ist nicht frisch. Sie ist alt. In der Minute, als es sich begab, war die Sache bereits Schnee von gestern.

Einst warst du ein Säugling. Du bist kein Säugling mehr. Einst warst du ein kleines Kind. Egal, was du als Falsch-Gemachtes betrachtest – du wusstest es ganz einfach nicht besser. Du kannst dein Bedauern zum Ausdruck bringen, gut so. Es betrübt dich sehr. Daraufhin lasse jenes Kapitel los.

Es hat keinen Sinn, dich selbst deswegen durchzuprügeln. Darin liegt nichts Gutes. Es ist nicht an dir, der Vergangenheit ein Sklave zu sein. Du hast Freien Willen. Nutze deinen Freien Willen. Wenn du dich selber schneidest, wirst du unter Umständen eine Narbe davontragen. Wunden im Leben, bei denen du einem Anderen wehtust oder ihn links liegen lässt, sind dir nicht nahegelegt, sie i überkorrekter Manier für untilgbar auszugeben. Lasse sie los. Du hast sie los zu lassen. Lasse sie heilen. Halte das Verflossene nicht frisch. Lasse es nicht unentwegt in deiner Vorstellung neu aufleben. Sei damit durch.

Die bereute Vergangenheit ist keine Ehrenmedaille. Die bereute Vergangenheit gehört nicht an jeder Stelle auf deiner Psyche eintätowiert.

Hebe jetzt deinen Kopf hoch und wisse, dass du weitaus mehr bist denn irgendeine Untat. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter.

Heavenletter # 5460  – 5.11.2015   A Replay of Something in the Past

Ein wiederholtes Durchspielen von etwas aus der Vergangenheit

Gott redete …

Es ist dir nicht angelegen, dich über einen Anderen zu beschweren, weil er weniger einsieht als du. Er kann durchaus nicht aufgeweckt genug oder nicht wohlmeinend genug sein, um dir, und somit der Welt, zum Glück zu verhelfen. Dies indes macht dich genauso wenig heilig. Was ist Gutes am Rechthaben dran, solange in deinem Herzen Chaos herrscht, oder Härte, dort, wohin warme, mit den Händen zu greifende Liebe gehört?

Was berechtigt dich desgleichen, minder zu sein, als du wirklich bist? Was berechtigt dich, Nicht-Zur-Kenntnisnahme mit Nicht-Zur-Kenntnisnahme zu retournieren? Wer genau bist du, Wehtun mit Wehtun zu erwidern? Du, auch du, kannst Freundlichkeit bieten, eher als gerechte Rechtschaffenheit. Du kannst Mich lieben, und deinen Nachbarn lieben. Liebe dich selbst, Liebe Mich, und liebe deinen Nachbarn.

Wenn du es nicht magst, beleidigt zu werden, dann höre auf, beleidigt zu sein. Der eine oder andere arm dran seiende Tor hat nicht bedacht, was er gerade wirklich tat. Er dachte, es sei ihm rechtens, nicht in Betracht zu nehmen, wie seine Worte, Handlungen und Nicht-Handlungen auf dich einwirken und wie sie ihn beeinflussen. Was war er seinem Dafürhalten nach dabei, durch seine Unfreundlichkeit oder gar Rüdheit zu beweisen? Was beweist du, sofern in deinem Herzen ein Heimzahlen-Mögen am Aufflammen ist?

„Er kann mir dies nicht antun. Er hat nicht das Recht dazu.“ So denkt der Angreifende. Du hast ihm nichts Schlimmes zugedacht. Du warst arglos. Nun schützt er seinen Mangel an Bedachtsamkeit, und du, Meine Geliebte, Mein Geliebter, ziehst mit ihm gleich.

Deine Gedanken sind: „Wie wagt er es, mich so zu behandeln? Ich bin ein guter Mensch. Niemand hat das Recht, so mit mir umzugehen.“

Einerlei, wie du angegriffen worden bist, du erweist dir oder sonst jemandem oder Mir keinen Dienst, indem du dich rechtfertigst. Weil er sich irrt oder weil er in deinen Augen stracks falsch liegt, bedeutet nicht, es sei an dir, einen Krieg zu rechtfertigen, einerlei auf wie kleiner Flamme jener auch am Kochen ist. Sei damit durch. Stelle jetzt das Feuer ein. Sei es nun, das Feuern stellt das inwendige Hingerissen-Sein dar, oder sei es, es stellt dem Anderen Heimzuleuchten dar, beende jetzt das Feuer. Sei mit der Sache von Großbränden durch. Beide Parteien fühlen sich auf die Seite geschmissen. Richtig oder verkehrt betritt nicht die Bewandtnis. Deinem Empfinden nach war das, was die andere Seite tat, unentschuldbar. Jene fühlt das gleiche. Womöglich hast du gar nichts Unpassendes getan. Die andere Seite sah es einfach auf ihre Weise. Sie deutete es so. Es war stets deren Problem, nicht das deine. Sie deutete es verkehrt. Im Grunde genommen sah sie ein Wiederdurchspielen von etwas aus ihrer Vergangenheit. Sie sah dich nicht einmal. Darin besteht ihr Schwund. Mache dies nicht zu deinem eigenen.

Menschen enttäuschen. Es sieht wie Betrug aus. Betrüge dich selber nicht, indem du an Bitternis festhältst.

Lasse Mich anstelle deiner dich um Verzeihung, dich beleidigt zu fühlen, bitten. Ich bitte dich um Verzeihung, dass du dir die Beleidigung zugezogen hast. Lasse dein Gekränktsein los. Dies liegt innerhalb deines Machtbereichs, denn Ich gab dir die Fähigkeit, los zu lassen.

Nicht jeder handelt stets nach bestem Vermögen. Wenn du für übel nimmst, handelst du nicht nach bestem Vermögen. Nachvollziehbarerweise oder nicht, dies ist nicht deine Höchstform.

Was immer geschehen ist, es ist nunmehr an dir, es los zu lassen. Anderenfalls fichtst du bis zum Schluss, selbst dann wenn der Kampf von inwendiger Art ist. Letztlich bist du in Wahrheit auf dich selber wütend. Du hast dich in den Irrtum begeben, die andere Seite würde dich mögen, sie würde sich um dich sorgen, und du wurdest enttäuscht. Dies ist deren schlechterdings nicht vergebbare Sünde, dich nicht – dieser Tage, wenn denn überhaupt jemals – zu lieben.

Ja tatsächlich, der Andere mag sich ja durchaus um dich gekümmert haben. Dies bedeutet nicht, dass er dir etwas schuldig ist.

Nun kommt der harte Part. Sofern er sich bei dir, was Geld oder Liebe angeht, knauserig aufgeführt hat, bist du das ebenso gewesen. Sofern er gierig geriet, bist du das ebenso gewesen. Wenn er doch etwas Grips in seinem Kopf gehabt und bloß vorausgedacht hätte, hätte er die Dinge anders getan, und dementsprechend du.

Ich bezichtige euch, ein Menschenwesen zu sein, welches nicht ununterbrochen deutlicher sieht, als irgendwer sonst.

Zieht in Betracht, dass dies ein Gefecht von Egos darstellt. Was sonst kann es denn sein? Mögt es oder mögt es nicht – eine Schlacht, geführt unter allerhand verschiedentlichen Willen, ist geneigt, eine Schlacht der Egos zu werden. Einerlei wer dabei alsdann vorne heraus kommt, es gibt keinen Gewinner und keine Zigarre. 

Heavenletter # 5461  – 6.11.2015   The Common Source of Anger

Die übliche Quelle von Zorn

Gott redete …

Wie kann es sein, dass Meine Kinder zu müde sein mögen, um an irgendetwas zu arbeiten, und doch haben sie, nach allem, was Ich sehen kann, die Energie, sich mir nichts, dir nichts aufzuregen? Besser ist es, geschwinde deine Energie für deine Arbeit einzusetzen und geschwinde Liebe auszusenden, als Zorn abzufeuern. Das trifft auf jeden zu, den ich kenne, und ich kenne wirklich jeden.

Schau, Gründe, um in dem einen oder anderen Maße aufgebracht zu sein, gibt es wie Sand am Meer. Gründe für Frieden im Innern wie im Äußeren sind ebenfalls vorhanden. Muss denn Zorn ganz oben auf der Liste stehen?

Führe deine Energie einer guten Verwendung zu. Hältst du Zorn wirklich für wichtiger, als deine Arbeit zu erledigen oder für wichtiger, als dich zu einer Gelegenheit zur Freude zu erheben? Wenn all deine Zornsalven Geld wären, könntest du ein reicher Mann sein. Überlege, deinen Zorn zu rationieren. An manchen Tagen bist du wie ein kleiner Dampfkessel oder wie ein kleiner mächtiger Vesuv, der herauspufft, wie zornig du bist.

Was ist das für eine Gier nach Zorn? Du magst sagen, dass du nicht zornig sein willst. Doch dann muss Ich fragen, warum bist du es? Immer und immer wieder zieht ein Vorfall nach dem anderen die Ketten an deinem Rücken hoch. Zorn, wie im Recht du auch sein magst, scheint eine Verschwendung deiner Zeit und Energie zu sein. Was ist der Nutzen davon, vor Zorn zu kochen? Was bringt es, sich aufzuregen? Ärger brütet nur Ärger aus.

Es ist einfach, sich zu erregen. Und es ist einfach, sich im Recht zu fühlen. Wenn du vernünftig wärst, würdest du dann deine Fassung so schnell verlieren? So schnell fühlst du dich verletzt – es ist so, als wärst du ein leidenschaftlicher Beleidigungen-Sammler. Besser wäre es, Briefmarken zu sammeln. Du weißt schon, du hast die Wahl. Zorn hat dich nicht am Gängelband zu führen. Dein Leben kann durch Zorn konsumiert werden. Wenn Zorn Benzin ist, werde ein Umweltschützer.

Zorn lässt sich immer rechtfertigen. Mancher Zorn ist jedoch einfach nur ein Ärgernis und nicht des Aufheben-Machens wert. Ebenso glaube Ich nicht, dass ein großer Zorn einen Cent mehr wert ist.

Du musst wissen, dass Ärger dir nicht gut tut. Es ist weder für deine Physiologie gut noch für deine Psychologie. Vielleicht kannst du andere Wege finden, Dampf abzulassen. Ich würde sagen, du musst andere Wege finden. Bitte, sei gut zu dir. Wenn du schon aggressiv sein musst, spiele Fußball, schlage einen Baseball, spiele Tennis, renne um den Häuserblock.

Vergessen Wir nicht, dass dein Zorn immer dein Zorn ist. Es ist nicht der von jemand anderem. Jemand anderer kann dich nicht zum Reagieren bringen. Du kannst dich auf bessere Arten ausdrücken als durch Zorn. Dein Zorn mag eindrucksvoll sein, aber was erreicht das? Rauche stattdessen eine Friedenspfeife.

Ein Problem beim Zorn ist, dass du, wenn du zornig bist, darunter leidest. Verschone dich selbst davor, quälenden Zorn zu fühlen. Was bringt dir Zorn Gutes, falls überhaupt etwas?

Ich empfehle nicht, dass du Zorn aufstaust. Es gibt bedeutendere Optionen, als entweder Zorn aufzustauen oder Dampf abzulassen.

Wenn du dich fühlst, als würde es zu dir passen, angebunden zu werden, wo verbirgt sich dann deine Liebe?

Niemand verlangt von dir, ein unverbesserlicher Optimist, eine wahrhafte Pollyanna zu sein. Ebenso wenig verlangt man von dir, eine Stimmungskanone zu sein. Oder eine Bombe, die zündet. Oder ein Plappermaul.

Man kann sagen, dass du recht hast, zornig zu sein. Aber jeden Tag? Zweimal am Tag? Wo ist die Grenze?

Ebenso sage Ich dir nicht, dass du deinen Zorn kontrollieren sollst. Wir sprechen nicht über Kontrolle. Zorn zu unterdrücken, ist ebenfalls nicht so geschickt. Wir sprechen nicht davon, deinen Zorn in dich hineinzufressen oder so zu tun, als wäre er nicht da. Wir sprechen davon, dass du die übliche Quelle vom Großteil deines Zornes herausfindest. Es tut Mir leid, es euch zu sagen, Geliebte, dass es eine Verletzung eures Egos ist. Törichtes Ego.

Heavenletter # 5462  – 7.11.2015   Ah, Sweet Mystery of Life

Ah, süßes Mysterium des Lebens

Gott redete …

Eine Zwecksetzung deines Lebens unter anderen muss dem Eintauchen in dieses Mysterium namens Leben gelten.

Du kannst dir klar sein, dass dein Behuf im Leben heißt, Mir zu dienen, was das gleiche ist wie dem Universum und einem jeden in ihm zu dienen. Der eine Zweck mag ja erhabener erscheinen als ein anderer, gleichwohl ist das nicht Meine Sicht. Zweck ist Zweck. Der kleine Bub, der in Holland seinen Finger auf den Deich legte, hatte einen Zweck. Sein Zweck war, eine Flut in Schach zu halten.

In der Welt hält ein Zweck ein bestimmtes Gewicht inne, und ein anderer Zweck ist geringer, ein weiterer größer, so allerdings sehe Ich es nicht. Ein jeder Zweck ist erheblich. Du bist lohnenswert. Ich sage es noch einmal: Du bist lohnend. DU BIST LOHNEND.

Worum ging es bei jener Fabel über den Löwen, der groß war, und über eine Ratte, die klein war, und dennoch, als der Löwe in einer Falle gefangen saß, nagte die Ratte das Seil, welches den Löwen gefesselt hielt, durch, und demnach war es die Ratte, die den mächtigen Löwen befreite. Ein jeder Behuf ist beträchtlich, vom kleinsten bis hin zum größten, egal wie die Welt dies sieht.

Ihr dient um jeden Preis. Ich bringe dies auf, da Ich euch gerne empfehlen möchte, dass ihr Kosten nicht mit Dienen in Verbindung setzt. Wieso? Ihr Lieben, warum die Konzeption von Kosten in die Dienste, die ihr dem Universum erbringt, mit einbeziehen? Weder Schmerz noch Leiden bringen erhöhtes Zudienstensein hervor.

Ja, natürlich, der Schmerz selber kann unter Umständen einem Zweck dienen, hinwiederum ist Schmerz nicht besser dienlich als Ledigsein von Schmerz. Schmerzen ist es nicht notwendigerweise angelegen, euren Dienst edel zu machen. Du kannst ohne Schmerzen ein Heiliger sein. Trage die Auffassung bei dir, dass du Schmerz irgendwelcher Art und Ausprägung nicht, absolut nicht, nötig hast.

Du hast nicht Schmerzen zu haben. Schmerzen haben gehört dir nicht zu. Fortwährender Schmerz ist kein Erfordernis. Ich würde es gerne sehen, so jene unter euch, die Leid durchmachen, in welcher Form auch immer ihr das tut, die Anschauung bei sich tragen, dass Schmerz keinen Bezug zu euch hat, nicht auf euch beruht. Ihr könnt durchaus eine gute innere Gesinnung, was das Leben als Ganzem und was euer Leben im Besonderen angeht, an euch haben. Ihr habt nicht durch Feuer zu gehen, um zu läutern, oder dem entsprechend Ähnliches.

Dies ist ein delikater Punkt, den Ich versuche herüberzubringen. Ich sähe euch gerne mit der Auffassung ausgestattet, dass Schmerz, einerlei wie kräftig ihr ihn habt und wie sehr ihr ihn von Amts wegen anscheinend nicht zum Aussetzen bringen könnt, nicht etwas ist, was ihr haben müsst. Es stimmt, dass von jedem Gutes herrühren kann, und, nach wie vor, ist Schmerz keine Erforderlichkeit. Eventuell hast du große Schmerzen. Du kannst sie nicht abstreiten, Mir wäre es indessen ausgesprochen lieb, dass du Schmerz nicht so in Betracht nimmst, als gehöre er zu dir.

Ebenso gehören die Gründe, weswegen du leidest, nicht aufgelistet und abgehakt. Auch müssen die Ursachen, wieso sonstwer keine Schmerzen hat, nicht aufgelistet und abgehakt werden. Weder Schmerz noch Schmerzfreiheit ist ein Maßstab für Wertigkeit. Ich möchte euch gerne mit dem Gedanken einhergehen sehen, dass ihr Schmerz nicht zu haben habt. Es wäre kein Opfer, Schmerz aufzugeben.

Könnt ihr mit Schmerzen couragiert sein? Ja. Können euch Schmerzen bescheiden machen? Ja, ja durchaus. Ihr könnt obendrein ohne Schmerzen ebenso tapfer und bescheiden sein.

Es existiert kein Preis, den du oder sonst jemand dafür, auf Erden am Leben zu sein, zu entrichten hat.

Heavenletter # 5463  – 8.11.2015   The Dance of the Universe 

Der Tanz des Universums

Gott redete …

Ich höre dich in der Wildnis deines Herzens und Geistes rufen:

„Gott, was ist dieser Sog, ich hätte in einem Körper zu existieren, ich hätte erblickt zu werden, ich hätte kundgetan zu sein, ich hätte mir sozusagen einen Namen zu machen; meinen Namen auf einen Baum zu schreiben; für einen anderen Namen einzustehen, der auf der Baumrinde mit dem meinen zusammen eingeritzt ist; hier auf der Erde für immer zu verbleiben? Was ist dieses Bedürfnis, ich hätte eine Blume zu setzen und sie ins Dasein hinein zu lieben, eine kleine Blume, die nicht lange währen wird, dennoch ersehne ich es für diese eine Blume, das Leben auf der Erde zu erfahren und das Glücklichsein der Welt zu bereichern, und sei es bloß für einen kurzen Moment in dem Mythos von Zeit?

Wieso scheint mir dies dermaßen unerlässlich zu sein, derweil es bloß so zeitweilig ist? Wieso scheinen mir und jedem anderen Menschen, der überdies mein Selbst ist, jene Momente so bedeutend? Was geht mit mir vor, und was wird in der Welt vonstatten gehen, sobald sie ohne mich ist? Die Zeit wird kommen, wann ich nicht einmal mehr ein Gedenken für irgendwen auf der Erde bin.“

Ich sage zu dir:

Liebes Menschenseinswesen, just so wie Ich es Mir sehnlich wünsche, dich zur Erde hin zu bringen und wie Ich Vergnügen finde an deinem Menschsein in etlichen wenigen Augenblicken des Sonnenscheins, so hast du den sehnlichen Wunsch an dir, eine Blume am Wachsen und Aufblühen zu haben. Wie lange die Blume fortdauert, ist nebensächlich. Das Sehnen deiner Seele ist das, eine Blume zu pflanzen, sie zu nähren und in der Sonne wachsen zu sehen.

Nicht anders – bist du mehr als deine Worte, mehr als deine Gedanken, mehr als deine Erfahrungen. Du bist eine Krönung von Mir, der Gipfelpunkt und der außergewöhnliche Ausdruck von Mir als du, Meine Blume, unbekannte Initialen, in einen Baum eingeritzt, etwas, was der Ewigkeit gegenüber bekundet, dass du einstmals hier warst. Du möchtest gerne eine lange währende Gedenkstätte an dich selber. Geliebte, Geliebter, Anonymität bedeutet nicht Nicht-Existenz.

Auf der Erde trachtest du nach einer gewissen Auflösung. Eventuell ist dies ein Sehnen deiner Seele.

Es gibt da eine Konzeption von einer Rose, und da ist eine Rose. Das Konzept einer Rose ist immer. Rosen verblühen, nicht jedoch die Eigenschaft der Rosenartigkeit. Rosenartigkeit ist Teil des Lebens. Mitten in einem Blütenblatt ist das Ganze enthalten.

Was dich, was das, auf das als du Bezug genommen wird, angeht – alles, was verblassen kann, ist dein Körper und sind die sogenannten Besitztümer. Sie werden verkümmern, hinwiederum wirst du in deiner Herrlichkeit für immer und ewig leben. Du bist ein Spirit des Universums. Du bist Inneres Seienshaftes. Du bist nichts weniger. Du wirst immerzu existieren. Selbst während dein Körper auf der Erde weilt, bist du mitten in den Sternen, der Sonne und dem Mond enthalten.

So du dich nicht mehr länger körperlich auf der Erde befindest, wirst du nach wie vor bekannt sein, sei es nun bei deinem Namen oder nicht. Du wirst niemals nicht bekannt sein. Du wirst den Himmel bestrahlen und Licht auf das Universum schütten. Glaube Mir, es ist der Erde ein Unterschied, dass du der Erde zum Leben gekommen bist. Sowie es für dich Zeit ist, deinem menschlichen Leben Adieu zu sagen, wirst du in die Höhe schweben und es fortsetzen, die Erde zu segnen. Du wirst dich profiliert haben, mit oder ohne konkrete Belege dafür.

Du wirst Anhaftung los gelassen haben. Eventuell ist die Geschichte eines jeden Menschenwesens die, dass ihr Anhaftung los lasst. Es gibt in jedermann einen gemeinsamen Kern, zu trachten, verewigt zu werden. Du bist stets ein Unsterblicher gewesen. Verwirrung stirbt dahin, nicht jedoch Realität. Sie ist wahr. Du bist aus den Elementen geboren, und im Menschenleben überstellst du alles, woraus du fürwahr gemacht bist.

Du bist nicht deine Emotionen, genauso wenig deine Erinnerungen. Du bist vielsagend, vielleicht das Bedeutsame des Gedächtnisses, dennoch kennst du natürlich, was Ich über die Vergangenheit sage – lasse sie los.

Endlosigkeit, das ist eine andere Bewandtnis. Endlosigkeit ist nicht aus Materie gefertigt. Endlosigkeit IST. Du bist Seiensheit. Es gibt keine Zeit. Es gibt keine Entfernung. Du bist in einer jeden Zelle des Universums. Himmel und Erde werden für dich zu Eins, und Himmel und Erde funkeln in dir. Du bist nach dorthin ausgegeben, wo du immerzu gewesen bist. Du bist ein Lied in Meinem Herzen, ein Erblühen einer Blume, eine süße Melone, die aus dem Zentrum der Erde hervorbricht und sich zu der Konzeption des Himmels erhebt. Alle Meine Kinder sind Konzeptionen. Konzeptionen existieren. Mächtig sind Konzepte. All die ganzen Weltdinge sind ein Konzept. Ein Konzept langt ohne Machenschaften an die Realität heran.

Keine Ausflucht mehr. Du bist stracks hier draußen in voller Sicht als der Geist, der du bist. Du bist die Essenz und nicht mehr länger bloß ein schieres Bild. Je feiner du bist, umso mächtiger und großartiger deine Präsenz.

Fort vom Erdenleben, bist du dir klar, was du tust, selbst so dein spezifisches Wirken auf der Erde nicht ersichtlich ist. Von der scheinbaren Individualität her kommend artest du zu Dem Tanz des Universums aus.

Heavenletter # 5464  – 9.11.2015   The Last Word  

Das letzte Wort

Gott redete …

Sieh, dass alles, was geschieht, in Ordnung so ist. Es ist okay. Es ist voll und ganz recht so, und du bist recht so. Die Welt dreht sich, und die Welt dreht sich. Du änderst die Welt nicht, indem du Anderen ihre Wahrnehmung der Welt abtrotzt.

Du Lieber, du hast zu der Stelle zu gelangen, wo es für das Leben und für die Menschen, die in deinem Leben eingemengt sind, so wie sie sind, in Ordnung ist. Niemand hat dein Lieblingsgeschmack des Lebens auf der Erde zu sein. Jemand kann gegen Blaubeer-Kuchen eingestellt sein oder wogegen er auch eingestellt sein mag, und er kann für etwas sein, wofür er gerne gelten möchte, ob du das nun magst oder nicht. Du kannst nicht so ohne Weiteres einem Anderen die Freiheit aberkennen, nach der es dir so sehr ist. Dies ist Akzeptanz. Geltenlassen ist womöglich außerhalb deiner Reichweite.

Was ist der Einwand? Hast du das Gefühl, einzig du könnest der Entscheider sein, wie bei einem Anderen dessen Hinsichten auf das Leben ausfallen sollten? Sofern jemand dir gegenüber unmöglich ist, nun, dann, hat in dir irgendetwas ihm sein Privileg stattzugeben, so zu denken, wie er es gerne tut, ja gar anstößig zu sein, ja gar dich als schwierig zu erachten, sofern er das so sieht. Du hast kein umfassenderes Recht, auf die Ansicht eines Gegenübers überzugreifen, denn er das Recht hat, auf die deinige überzugreifen.

Wenn du es mit Menschen zu tun hast, die dir auf den Wecker gehen, entsinne dich, es ist deine Schwierigkeit, mit der du umgehst. Dein Missmut rührt von dir her und nicht von dem anderen Menschen, der ahnungslos oder wohlüberlegt etwas in dir getriggert hat.

Ebenso – sobald es um Menschen geht, die gerne mit dir zusammen sind, dreht sich die Situation ebenso im Eigentlichen um dich. Denjenigen, mit denen dir der Umgang leicht fällt, so wie sie gerade sind, bist du ein Beitrag zu ihrem Offensein dem Leben gegenüber.

Du kannst niemanden offen-gesonnener oder offenherziger machen. Du selbst kannst unvoreingenommener und offenherziger sein. Anderer Leute Gedanken sind deren Gedanken. Du bist nicht mehr berechtigt, die Vorstellungen eines anderen Menschen wegzuschmeißen, denn irgendwer ein Anrecht hat, deiner Denkart entgegenzuarbeiten oder von ihr etwas wegzunehmen. Ideen ändern sich aus eigenem Antrieb. Ein Licht hat anzugehen.

Wenn sich jemand über dich lustig macht, sage Ich dir aber und abermals, dass du derjenige bist, der deswegen aufgebracht ist. Der sich verächtlich über dich äußert, fühlt sich unter allen Umständen vollauf berechtigt, ebenso wie das bei dir der Fall sein könnte. Auf jeden Fall bist du kein Richter, der wider sonstwen zu entscheiden hat.

Du bist frei, gerne zu haben oder nicht gerne zu haben. Du möchtest gerne so gelten gelassen werden, wie du bist. Nicht anders ergeht es jedem anderen. Jeder hat seine Glaubensüberzeugungen, und, es ist recht wahrscheinlich, jeder hat seine Befangenheit. Dies ist ein universales Privileg. Jeder kann dem den Vorzug geben, dir gegenüber überlegen zu sein, so viel er es möchte. Du hast nicht verplempert zu werden. Es ist selbstverständlich mehr an dir dran, als das, was ein Anderer sich stattgibt von dir einzulassen. Falls jemand wirklich wüsste, Wer du bist, der die Tiefe deines Herzens kennen würde, würde er dich lieben.

Und falls du denn das Innere Wesen eines Anderen kennen würdest, würdest du ihn ebenso lieben, wie er ist. Jeder ist seiner Denkweise ergeben, so wie du der deinen verschrieben bist. Sofern der eine oder andere Mensch eine Charaktere in einem Roman wäre, könntest du Vergnügen an ihm finden. Du könntest das wirklich.

Wer bist du, einen Anderen zu überreden, seine Wege zu ändern? Wie auch immer, wie sehr ist dies je gelungen?

Kein einziger hat das letzte Wort. Und, falls du denn irgendwie findest, du habest das letzte Wort, vermag dies das wackelig auf den Beinen stehende Ego bloß eine Zeitlang zu beschwichtigen. Dies ist alles, was das letzte Wort zu tun vermag. Ist es so schwer, einen Anderen in der Welt los zu lassen? Kannst du nicht einen Anderen von deinen Beschränktheiten freisetzen?

Heavenletter # 5465  – 10.11.2015   Tree of Love

Baum der Liebe

Gott redete …

In dieser Minute strömt alle Meine Liebe für Alle von Euch – man könnte ebenso sagen: für das Eine von Euch – , aufblitzenden Lichtern an funkelnden Fahrradspeichen gleich, heraus. Bebildert all dieses Licht, wie es auf seinem Weg zu euch in die Pedale tritt. Sofern ihr volles Gewahren von all Meiner Liebe hättet, die auf euch zu radelt, würde dies euch voll des Staunens, das sie erregt, umhauen. Sofern Meine Liebe glitzerndes Wasser wäre, so redeten Wir hier von Niagara-Fällen der Liebe, die auf euch heruntergegossen werden und euch aufleuchten lassen.

Ihr liebt es, geblendet zu werden, dem entgegen werdet ihr eher allzu oft Meine Liebe für euch übersehen haben. Zur Hand ist eurerseits ein Wunsch, eine Art Nachweis von Liebe zu erhalten, ein Nachweis, von dem ihr nie genug bekommen könnt. Falls Ich euch jeden Tag ein Dutzend rote Rosen schicken würde, könnte es sein, dass dies für euch keinen ausreichenden Nachweis für Meine Liebe ausmacht.

Sobald ihr beginnt, die Erhabene Universale Liebe zu erspüren, übermannt sie euch. Ihr seid dankbar, und dennoch, dennoch ist es für euch zu viel Liebe – wie auch: nicht genug Liebe, beides gleichzeitig. Ihr zieht euch daraufhin von dieser knospenden Liebe ab, mit Sorge, wie etwa derjenigen:

„Nun gut, ich spüre es, wie mich heute so viel Liebe erreicht, wird sie indes morgen noch hier sein? Du meine Güte, wie ich mich ohne ein Empfinden von Liebe beraubt fühle. Ich habe früher ein Kommen und Gehen von Liebe mich überwältigend zu spüren bekommen. Womöglich ist es so, sich zurück ziehende Liebe tut mehr weh, als Liebe, die nicht augenscheinlich ist, sowie sie anhebt. Vielleicht habe ich lieber alle Hoffnung auf Liebe zurückgezogen, als Liebe ausschließlich einen Augenblick lang um mich zu haben.

Gott, es scheint, Liebe löscht mich aus. Sie ist mir derart kostbar, dass sie mein Herz übernehmen kann, und dass ich zu Fall gebracht werde. Liebe zu und von mir ist nie dageblieben oder blieb nie lange. Bloß für immer und ewig wäre genügend. Ich weiß nicht, wie es geht, meine flüchtigen Blicke auf Liebe für immer aufrechtzuerhalten, oder nicht einmal eine Woche oder einen Tag lang.

Zumindest habe ich Liebe kennen gelernt, oder ist es bloß der Anflug von Liebe, die ich gekannt habe? Ich war nie eine Waise. Ich kann mir nicht vorstellen, eine Waise zu sein, dennoch fühle ich mich manchmal dermaßen hinterblieben.

Ich spreche von aufrichtig geschenkter Liebe, welche verpufft. Letztlich war es Liebe von einem bloß Sterblichen, und bin ich dermaßen durstig nach Liebe und derart entzückt gewesen durch ihr Licht, und wurde noch mehr hingerissen, als ich Liebe in meinem Herzen oder sonstwo nicht mehr aufzufinden vermag.

Ich bin nicht so gut im Aufrechterhalten meiner Liebe, es sei denn, mir kehrt die Liebe eines Anderen faktisch den Rücken zu. Ich scheine außerstande zu sein, Liebe in meinem Herzen beizubehalten, ausgenommen im Bedauern verloren gegangener Liebe. Liebe hat mich stets mit ihrem Entschwinden bedroht.

Jedenfalls gibt es derzeit niemanden in der Welt, der mir Liebe bietet, Liebe der einen oder anderen Art oder zu irgendeinem Zeitpunkt. Nein, ich scheine außerstande zu sein, Überbleibsel von Liebe irgendwo auszumachen. Hat es Liebe wirklich weiland gegeben? Ich dachte das. Wie ich es gewohnt war, so zu denken. Gott, Liebe scheint nicht für mich zu sein. Es ist mithin für mich besser, die Idee von Liebe los zu lassen, denn wie gut bin ich doch darin, in der Liebe zu versagen.

Wo ist Liebe, wahre oder verkehrte, überhaupt angesiedelt? Liebe ist ein Gedanke, nicht wahr? Sie wird nicht mehr oder weniger als jeder andere Gedanke ein Gedanke sein. Sie ist wie ein großer, schöner glänzender Apfel, wenn ich gleichwohl ein Stück von ihm abbeiße, schmeckt er nicht annähernd so gut, wie er aussah.

Demnach, Gott, wohin gehe ich von hieraus?“

In diesem Falle, Geliebte, Geliebter, gib jeden zurückgebliebenen Tropfen Liebe, den du hast, weg. Gib sie insgesamt weg. Sende sie weg für Andere, sich in ihr zu aalen. Liebe gehört nicht bei dir behalten. Du hast sie auszuweiten. Wirf deinen Restbestand Liebe wie ein Apfelgehäuse in die Welt hinein. Wer weiß, ein weiterer Baum der Liebe wird für jemanden, den du nicht einmal kennst, heranwachsen.

Heavenletter # 5466  – 11.11.2015   Welcome, Happiness!

Herzlich willkommen, Glück!

Gott redete …

Ja, Ich höre dein Jammern und Seufzen. Manchmal hat es den Eindruck, als studiertest du im Hauptfach ‚Jammern und Seufzen‘. Und manchmal trittst du dir unvermittelt entgegen und sagst:

„Geliebter Gott aller Herrlichkeit, allein den Gedanken daran haben, dass Du uns zur Kenntnis nimmst und uns große Beachtung schenkst. Allein der Gedanke daran, dass Du uns liebst, dass Du uns wirklich liebst, so wie wir sind, und dass Deine Liebe durch dick und dünn geht. Warum sind wir nicht überglücklich? Das stellt das größte Mysterium im Leben dar, nicht, dass Du uns liebhast, sondern dass wir nicht die freudigsten Menschen auf der ganzen Welt sind. Wie kann es denn sein, dass nicht alle von uns auf der Erde glücklich sind und dass wir nicht unsere Dankbarkeit rundum ausschütten für diesen beglückenden Segen des Lebens, den Du uns gespendet hast.

Stattdessen sind wir brummig, finden wir Fehler an Dir und daran, wie Du das Universum zusammenstelltest. Wir sind herrisch, Gott. Wir bessern Dich nach. Wir wagen es, Dir anzusagen, wie Du das Universum hättest im Eigentlichen aufstellen sollen. Sind wir ein undankbarer Haufen, Gott?“

Geliebte, Meine Gedanken handeln weder von dankbar noch von undankbar. Ein Neugeborenes ist ein Neugeborenes. Versteht folgendes: Ihr, ihr alle, schier so wie ihr seid, bringt die Liebe in Mir ebenso naturgemäß hervor, wie die Sonne vom Osten her ganz natürlich aufgeht. Es gibt nichts Schwieriges an Meinem euch Lieben. Meine Liebe für euch gehört zu euch. Ihr wachst heran. Ihr wachst nicht abwärts. So ihr im Leben lernt, lernt ihr, das Leben, so wie es ist, zu respektieren und zu akzeptieren, und ihr setzt Blumen. Ihr stellt euer Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen zur Seite, und ihr wachst zur Sonne hin.

Für euch gibt es Wege, welche leichter sind, und Wege, die schwieriger sind. Euer Blick kann der sein, oder der. Ihr könnt euch überall aufhalten, dennoch von euch her, just von euch her kommen Segnungen. Ihr seid nicht bloß ein Empfänger von Segnungen. Ihr seid nicht bloß ein Liebhaber von Segnungen. Ihr, ja so wie ihr seid, selbst derart dickköpfig wie ihr seid, seid überdies jemand, der segnet. Es ist absolut gewiss, ihr seid beträchtlicher, als es euch klar ist. Von Größe rührt Gewahrsein her. Mit Gewahren kommt Bescheidenheit einher.

Eventuell habt ihr kein umfängliches Verständnis des Wortes Bescheidenheit. Lasst es Uns anders ausdrücken. Ihr habt nicht Blasiertheit an euch. Ihr habt Mich nicht auf ein Podest zu stellen. Ihr habt ebenfalls euch nicht auf ein Podest zu stellen.

Bisweilen kritisiert ihr Mich im Nachhinein. Ihr findet es leicht, euch zu beklagen, Fehler zu finden und Einwände gegenüber dem Leben vorzubringen. Womöglich ist es euch lieb, euch zu beschweren und zu betrüben, in der Auffassung, ihr, dieses Individuum im Leben, wüsstet es besser als Ich. Du Meine Güte, Mich befehden macht euch weder schlau, noch macht es euch zu einem Champion.

Sofern ihr die Welt umarbeiten, sofern ihr das Leben durchprüfen möchtet, ist Fehlerfinden nicht der Weg. Die Welt lieben ist der Weg. Dich selber lieben ist der Weg. Verdruss ist nicht der Weg. Verschrobenheit ist nicht der Weg. Dünkel ist nicht der Weg. Hoffart ist nicht der Weg.

Sich zu wünschen, an der Spitze herauskommen zu mögen, ist nicht der Weg, um oben am Gipfel anzukommen, währenddessen du, indem du dich mit Steigen befasst, andere Menschen herabsetzt. Hier kommt der Joker. Es gibt keine Anderen. Jemand herabsetzen ist dich selber herabsetzen. Dich herabsetzen hebt dich nicht zu neuen Höhen.

Hier ein weiterer Joker: Jedem und allem zum Trotz, deinem vierschrötigen Ego zum Trotz, deinen Beschwerden zum Trotz, du wirst da glänzend hindurchkommen. Du wirst klares Denken erreichen, und du wirst deine vermeintlichen Ego-Bedürfnisse beiseite schaffen, und über deine Ignoranz und Arroganz triumphieren. Du wirst beim Gipfel des Glücklichseins anlangen. Du wirst lieber deinem Herzen folgen mögen denn deiner Hoffart. Du wirst das Licht in dir finden, und du wirst die Welt erhellen.

Die Zweckstellung hier im Leben auf der Erde hieß niemals, Fehler zu finden. Fehler finden ist nicht eben ein Anspruch auf Weisheit. Sofern du ausgesprochen die Welt in die Höhe heben möchtest, dann hebe dich selber höher. Es ist weiser, glücklich zu sein, als ein Miesepeter zu sein. Bekomme beim Glücklichsein den Dreh heraus.

Heavenletter # 5467  – 12.11.2015   So Much Depends Upon How You Read Occurrences in Life 

Dermaßen viel hängt davon ab, wie du die Begebnisse im Leben liest

Gott redete …

Das Leben in der Welt, so wie du es siehst, ist eine bunte Mischung.

Du könntest ein Heiliger sein, und dein Haus oder deine Höhle könnte auch so von Ameisen, die dich beißen, überlaufen sein.

Warst du vielleicht der Auffassung, Ameisen hätten es die ganze Zeit leicht? Dachtest du, du seist der einzige auf Erden, dessen Leben mit dir eine Nummer abzieht? Dachtest du, jedem werde Ärgernis und Weh erspart, ausgenommen dir?

Das Leben spendet zudem Segnungen. Es geziemt dir, alles entgegenzunehmen, was dir das Leben aushändigt, nicht allzu viel in es hinein zu lesen, und nicht darniederzuliegen. Verdeckt inmitten allem, was du als einen Rückschlag siehst, liegt die Hand Gottes, und Gott schenkt schier Beglückungen, einerlei, was du aus dem Leben machst und wie du dich über es hören lässt.

Ein Segen hat nicht ein Wunsch deinerseits, wie er Wirklichkeit werden möge, zu sein. Ein Segen kann auch eine schwere Zeit sein. Von dorther, was du als Ungemach siehst, kannst du unter Umständen erstaunlich wachsen. Eines Tages wirst du das Beglückende in ihm zu sehen bekommen.

Es gibt eine Geschichte von einem lahmen Bub. Die ganze Welt betrachtete diese Versehrtheit als ein Missgeschick. Der lahme Junge hingegen, der nicht weglaufen konnte, lernte, sich allem zu stellen.

Ich habe dies früher zum Ausdruck gebracht, und Ich möchte es unzweifelhaft noch einmal sagen. Ihr mögt Mich ja hoch oben im Himmel sehen, wo alles wundervoll ist, und ihr mögt Mich ja so sehen, wie ich auf Meinem Berggipfel sitze und darauf sinne, was Ich euch an wohl-ausgesuchten Schwierigkeiten bereiten kann. Seht von diesem Gedanken ab. Mein Ziel ist stets auf mehr gerichtet als auf euch. Es gibt ein gesamthaftes Angelegtsein des Lebens. Ich möchte keine Entschuldigungen dafür ausstellen, wonach etwas, wonach dies oder das, in eurer Wahrnehmung der Welt aussieht. Du und Ich haben beide den Wunsch, du möchtest unversehens so sehen, wie Ich es tue.

Ihr Lieben, denkt nicht, Ich könnte nicht nachvollziehen, was ihr empfindet. Ich verstehe es ungemein gut, wie eure Gefühle sind.

Aber, schaut her, sofern der eine oder andere von Uns im Begriff steht, seine oder ihre Wahrnehmung auszuweiten, wird das nicht Ich sein. Meintest du wirklich, Ich hätte das, was im Leben zukommt, umzuschalten? Wenn dich etwas, was sich im Leben ereignet, glücklich macht, bist du bereit, was du als Meinen Plan und als fruchtbringend für dich siehst zu akzeptieren. Wenn im Leben etwas vorkommt, was dir strafend erscheint, möchtest du es naturgemäß nicht und willst es beseitigt sehen. Du möchtest es wegscheuchen, und es könnte sein, du möchtest Mich umerziehen oder Mich gar aus deiner Gedankenwelt verbannen, so, als seist du dazu imstande.

Wenn du über Meinem fortwährend zugange seienden Hinzulernen von dir in Verzweiflung gerätst, ist es durchaus möglich, dass Ich in deinen Gedanken mehr bin, als Ich in den Gedanken derjenigen bin, die durch dick und dünn zu Mir stehen. Leuchtet dir das nicht irgendwie ein? Diejenigen Menschen, die den Anschein erwecken, nicht an Mich zu glauben, haben mit Sicherheit ihr Augenmerk in einem gehörigen Maße auf Mich gerichtet.

Möge es so sein, dass diejenigen, die Mich liebhaben, ebenso ausgiebig ihr Augenmerk auf Mich richten!

Derart viel hängt davon ab, wie du die Vorkommnisse im Leben deutest. Was immer du denkst, du spielst in deinem Leben einen Part. Einen erheblichen Part. Euer Leben ist euer Werk, Geliebte. Ihr seid, was euer Leben angeht, nicht ohne Verantwortlichkeit, egal wie. Wie geradezu ahnungslos unschuldig, was eure Zuständigkeit angeht, könnt ihr zur selben Zeit sein.

Natürlich, sobald euer Leben das ist, was ihr gut nennt und sobald es just so ist, wie ihr es mögt, habt ihr bisweilen nichts dagegen, es euch als Verdienst anzurechnen, indessen verwehrt ihr die Anerkennung des Verantwortlichseins, sobald ihr euch sicher seid, niemand bei rechtem Verstand würde jemals solch ein Erleben zu sich her rufen. Du bist Teil dessen, was womöglich als eine erhabene Erfahrung ausgewiesen ist. Du bist geradezu nicht ein Schiedsrichter einer Baseball-Partie, wo du „Foul“ rufen kannst und ausgemacht deinem Willen nachgekommen wird.

Bitte entsinne dich, du tust gut daran, Mich nicht so zu deuten, als würde Ich dir Vorwürfe machen. Tadel existiert in Meinem Herzen nicht. Ich folge nicht einer Spur des Verübelns. Es gibt keine Art und Weise, wie Mein Herz für sich zu der Konzeption von Schuld und Verübeln kommen kann. Genauso wenig könnte Ich oder würde Ich Vorwürfe und Schuld auf euch häufen. Naturgemäß kann Ich eure unschuldige Arglosigkeit gut nachvollziehen.

Ob ihr es nun glaubt oder nicht, Ich bin ein Gott der Liebe, und ihr könnt bloß so weit sehen, wie ihr zu sehen vermögt.

Heavenletter # 5468  – 13.11.2015   Look for the Diamond

Schaue dich nach dem Diamanten um 

Gott redete …

Was du siehst, das ist das, was du bekommst. Womöglich siehst du dich umgeben von Herausforderungen. So siehst du es. Ich bitte dich, dir nicht in die eigene Tasche zu lügen. Das Leben in der Welt ist nicht immer leicht. Manchmal finden es Meine Kinder sehr schwer.

Du kannst deine Gedanken umordnen und von einer umfassenderen Sicht her kommen. Zurzeit kannst du nur so weit sehen.

Was Ich hier anempfehle, ist, dass du für die Möglichkeit offen bist, dass das Leben, selbst an dem härtesten Tag des Dramas, in dem du eine Rolle spielst, ein beglückender Segen ist. Gewisslich ist das Leben auf der Erde mit Segnungen bestreut. Es ist ein Geschenk, das dir gegeben ist. Selbst das, was du gerne rückgängig machen würdest, sofern du es könntest, hat die Markierungen eines beglückenden Segens inwendig in sich. Falls die Segnungen verdeckt sind, kannst du dich nach ihnen umtun.

Nichts ist das Zunichtemachen von dir, außer du katzbuckelst vor jener Anschauung und hältst dich als verloren in die Höhe. Natürlich konzentrierst du dich auf dein Leben, gleichwohl gibt es da draußen fernere Leben, und du kannst deinen Geist von dir selber wegbekommen und zu deiner eigenen segnenden Beglückung werden. Es ist dir nicht ratsam, dich nach Fehlern umzusehen. Es ist dir nicht ratsam, dich auf die Ausschau nach etwas, was du nicht sehnlich begehrst, zu begeben.

Dennoch scheinen sich Meine Kinder im Wartestand nach Ungemach der einen oder anderen Art, dass es ihnen vor die Füße falle, aufzuhalten. Nimm stattdessen Gutglück-Haben, Gesundheit und Sonnenschein vorweg. Du kannst das. Hast du auf Flaute gewartet? Hast du auf eine Axt, die niedergeht, gewartet? Hast du dich bei dem, was du Fehler nennst, angebiedert?

Mache Platz fürs Glücklichsein. Ermutige Glücklichsein. Wette auf es.

Missgeschick ist das, was du als Missgeschick bezeichnest. Weswegen dich nicht auf etwas Wundervolles freuen, was dir auf den Weg gestreut wird? Werde Angespanntheit los. Du hast sie nicht zu haben. Komme aus dem Verflossenen heraus. Lasse die Vergangenheit nicht dein Leben vorhersagen. Du hast eine Menge, aus dem auszuwählen ist. Wähle das, was du magst. Wähle, in jene Richtung zu gehen. Anderenfalls wirfst du Geröll vor dich hin.

Wenn dir Felsbrocken in den Weg kommen, kannst du sie eventuell beseitigen, oder du wirst einige davon wegräumen, oder du gehst um sich herum. Vielleicht errichtest du einen Felsengarten und füllst ihn mit Blumen.

Dies ist nicht einfach Gerede. Ich sage nicht all dies, um Mich selber hören zu können. Es gibt hier etwas für dich von Wert. Ich trage dir an, mit dem Nägelkauen aufzuhören. Ihr könnt nur durchkreuzt sein, wenn ihr ansagt, ihr wärt es. Auf jeden Fall gilt es euch, voranzurücken. Es liegt keine Vergütung darin, euch selber festzustecken.

Was für einen Sinn macht es für euch, nicht euer eigener Anfeuerer zu sein? Unannehmlichkeiten sind nicht das Ende der Welt. Selbst bei Unannehmlichkeiten rückt ihr voran.

Das ganze Leben tritt nicht wie eine Affäre, die mit weißen Handschuhen behandelt wird, in Erscheinung.

Sowie du das Leben hinnimmst, wie es kommt, lässt du es ebenfalls los. Es ist nicht an dir, dass du im Morast untertauchst. Selbst mitten im Schlamm könntest du einen Diamanten finden. Du könntest genauso gut nach einem Diamanten schauen, lieber dies, als nach einer Glasscherbe, an der du dich schneidest.

Das Leben ist ein Abenteuer, eines nach dem anderen. Die Welt wird als Gegensätzlichkeiten betrachtet. Was immer auch du soeben als Rüdheit erlebst, hat ebenfalls sein Gegenstück. Sofern du betrübt sein kannst, kannst du glücklich sein. Sofern du krank sein kannst, kannst du gesund sein. Es gibt nichts, was du nicht sein kannst. Du hast die Wahl.

Das Leben nehmen wie es ist, ist ein Startpunkt. Du gehst von dorther. Es liegt ein Horizont vor dir, und du kannst dich flugs zu ihm hinbegeben. Du kannst bei ihm anlangen. Wenn du ihn heute nicht erreichst, kannst du ihn morgen erreichen. Der morgige Tag könnte dir gewaltige Segnungen bringen. Kein Bedarf, dich zu etwas anderem zu überreden.

Genieße das Leben. Es liegt dir an, zu lieben.

Heavenletter # 5469  – 14.11.2015   Who Is Responsible for Your Reactions?

Wer ist zuständig für deine Reaktionen? 

Gott redete …

Du kannst immer wissen, dass du nicht allein bist. Ob dir dein Herz schmerzt oder ob dein Herz mit Freude erfüllt ist – du bist nicht allein. Der Vers, der besagt, dass jeder mit dir lacht, doch dass du, wenn du weinst, alleine weinst, ist einfach nicht zutreffend. Es klingt vielleicht gut, gleichwohl lachen viele mit dir und ebenso viele weinen mit dir. So ist das Leben. Ganz gleich, auf welchem Gipfel du dich befindest oder auf welchem Tiefpunkt, was die Welt anbelangt, hast du viele Gesellschaft. Niemand war je ohne Schmerz und niemand war je ohne Freude.

Einerlei wie wunderschön, egal wie reich, gleich wie robust, einerlei wie unschön, egal wie arm, gleich wie krank – ein jeder auf Erden hat seine guten Zeiten und nennt sie Freude. Alles auf der Erde ist relativ. Es wurde gesagt: Wie groß auch immer dein Kummer sein mag, wenn du vor die Wahl gestellt bist, die Schwierigkeiten eines anderen aus einem Hut zu ziehen, würdest du dich dafür entscheiden, deine vorhandenen Leiden zu behalten. Und selbstverständlich hast du die Wahl getroffen, bei deinen Schwierigkeiten zu verbleiben, so als würdest du Leiden als eine Belohnung für Gutsein ansehen.

Du würdest zögern, deine Freuden gegen diejenigen eines anderen einzutauschen. Zu manchen Zeiten magst du glauben, dass du es tun würdest, freilich sind dir deine Freuden kostbar. Nicht um alles in der Welt würdest du eine Millisekunde von dem weggeben, was dir kostbar ist. Da hast du’s. Dein Leben ist deines. Es gehört dir. Dein Leben gehört niemand anderem, ebenso wenig gehört das Leben eines anderen dir.

Das bedeutet nicht, dass du später einmal nicht auch entsprechende und größere Freuden erleben kannst, so wie jeder andere auch. Du hast nur gerade jetzt nicht die entsprechenden Freuden. Oder vielleicht hast du sie – doch gleichzeitig hast du das Leiden gefördert, derweil du dich selbst von der Freude ferngehalten hast.

Niemand kann deine Freuden wegnehmen, niemand anderes vermag dir deine Freuden zu geben. Du kannst wohl von anderen Freuden empfangen, jedoch vermag niemand für dich deine Freuden auszuwählen. Freude und Kummer sind allesamt deine eigenen. Du bist auf dich gestellt, wenn es um deine Zufriedenheit oder Unzufriedenheit im Leben geht.

Im Leben treibst du nicht in einem Meer dahin. Es gibt eine Fülle von Dingen, die du in den Wässern auflesen kannst. Es liegt an dir, wie glücklich oder unglücklich du bist. Dein emotionaler Zustand ist eine Schlussfolgerung, die du triffst. Du bist derjenige, der deine Gedanken denkt. Niemand bringt dich dazu. Soweit wie Ich es sagen kann, greifst du deine Gedanken auf und hältst sie für das Evangelium. Du ziehst deine eigenen Schlussfolgerungen und handelst danach.

Eine Person denkt, jemand oder etwas sei wunderschön, und jemand anderer rümpft seine Nase bei derselben Sache. Es gibt also Meinungsunterschiede und politische Parteien, und was dem einen Speise ist, ist dem andern Gift.

Strebe danach, was dir Freude bereitet. Wende dich ab von dem, was dir keine Freude bereitet.

Jemand fragte Mich heute, warum er in einem Moment glücklich sei und im nächsten Moment ganz am Boden liege. Das Warum ist eine endlose Frage. Ein Warum führt zum nächsten Warum. Trotzdem werde Ich euch die Antwort geben.

Die Antwort auf deine Frage, warum du dich in einem Moment prächtig und im nächsten niedergeschlagen fühlst, lautet: Weil du ein menschliches Wesen bist. Das ist das Entscheidende. Oder eher, dass du als Göttliches Wesen in einem menschlichen Körper zu oft unzufrieden bist. Bislang bist du noch mal hier mal da, mal oben mal unten, kreuz und quer. Trotzdem kannst du der Verzweiflung abschwören. Betrachte Verzweiflung als eine Stechmücke, die dich belästigt.

Lasse dir einen Sinn für Humor zur Hilfe kommen. Früher ist Verzweiflung gekommen und gegangen. Warum sollte man einen Sinn für Verzweiflung so ernst nehmen? Verwandle deine Verzweiflung in Humor. Mache Verzweiflung nicht zu deinem Gefährten. Nicke der Verzweiflung höflich zu und dann halte Ausschau nach Freude. Mische Verzweiflung nicht mit noch mehr Verzweiflung zusammen, einfach weil dich in der Vergangenheit noch mehr Verzweiflung aufgesucht hat. Warum sollte man es leichter zuwege bringen, Verzweiflung zu finden, als Freude? Sitze nicht herum und warte auf Freude, dass sie ihren Weg zu dir findet. Mache dich auf, sie zu finden.

Betrachte deine Situation mit weit geöffneten Augen. Vielleicht hast du dich selber genug bestraft, und jetzt ist es Zeit, damit aufzuhören ein Märtyrer zu sein, und zu blühenderen Landschaften voranzuschreiten. Blühendere Landschaften erwarten dich. Wiesenflächen können sich nicht zu dir herbewegen. Es liegt an dir, zu ihnen hinüberzugehen. Wie wäre es jetzt?

Heavenletter # 5470  – 15.11.2015   Sublimely True 

Ehrfurchtgebietend wahr 

Gott redete …

Da ist in einem jeden Meiner schönen Kinder ein Funke, ein Funke, der jene anderen Menschen, die man als Andere bezeichnet, erhellt, und auf die Welt im Großen fällt. Bemerke, Ich sagte: ein jedes Meiner Kinder, denn Jeder oder Jede hat jenen Funken in sich. Du hast diesen Funken inwendig in dir. Dieser kommt von tiefer her als vom Tiefen. Dies bist du in deiner aufflammenden Herrlichkeit. Du hast diesen Funken in dir, um die Welt zu beleuchten.

Jemand, der, aus der Sicht der Welt her gesehen, als schön gilt, hat dieses Entzündete Licht, von dem Ich rede, bei sich, und die Oberflächen-Schönheit hinwiederum verblasst nach einer Weile. Jemand, der in weltlichen Bezügen niemals diese äußere Schönheit an sich gehabt hatte, hat dieses inwendige, die Welt erhellende Licht bei sich, dieses Licht, welches die äußere Schönheit bei sich hat. Es ist nicht originär zu sagen, die Schönheit reiche nur so und so weit, ausgesprochen dieses inwendige Licht, welches die Welt, dem gleich was die Sterne tun, beleuchtet, ist das gegebene. Ja, wirklich, was ist denn so schön an den Sternen, es sei denn deren Licht, welches in die Dunkelheit hinausstrahlt?

Du wirst wohl eher das Licht, welches aus dir herausbirst, nicht zur Kenntnis nehmen. Als Säugling, da hast du dieses Licht. Frisch vom Himmel her, bist du fürwahr in diesem Licht umhüllt. Und falls du gelähmt bist, scheint dieses selbe Licht von dir heraus. Da ist Licht, jenseits des physischen, welches das eure ist. Sowie ihr Liebe verspürt, scheint ihr es heraus. Licht ist Licht, egal von woher es scheint.

Augen hat man als Himmelskörper bezeichnet. Man nannte sie die Fenster der Seele. Es ist bloß teilweise zutreffend, zu sagen, die Schönheit liege in den Augen des Betrachters, denn in jedermann auf der Erde kommt eine kühne Schönheit zu liegen, welche aus deren erhellten Augen herausscheint. Hinter dem Flitterkram, hinter allem, liegt das Licht Gottes. Es hat sich in dir eingerichtet, heller als hell, gleichwohl ist es nicht aus dem physischen Gefilde. Es liegt jenseits des körperhaften Bereichs. Dies ist Wahres Licht, so, als sei es aus einem anderen Gefilde her ansichtig.

Licht, welches enthüllt ist, ist Glücklichsein. Es ist die Glühende Sonne inwendig in dir. Gelegentlich ist das Licht desgleichen in Tränen an den Tag gelegt, denn das Licht der Tränen verkündet ebenfalls Liebe. Es gibt Wellen von Liebe. Selbst in der Betrübtheit sind jene Strahlen nicht abgeschwächt. Heiliges Kunstwerk, Du, dessen unbenommen, wie viel Schnee dein Licht bedeckt. Ja gar ein rascher flüchtiger Blick auf dein Licht ist hinlänglich, das Antlitz der Welt zu verwandeln, und die ganze Einsamkeit aufzuhellen, mit der die Welt angefüllt zu sein scheint, und daraufhin dann kann der Umstand mit der Bewölktheit bei ihr gänzlich zum Erledigten gehören.

Eine Welt ohne Liebe ist kalt. Liebe lässt euch aufgleißen, und Liebe wärmt euch. Liebe und ihr Licht rufen euch den Himmel ins Gedächtnis. Der Himmel ist mehr denn ein Ort, der ausgemacht werden kann oder nicht ausgemacht werden kann. Der Himmel ist inwendig in euch. Ihr werdet den Himmel etwa aus einer Distanz gernehaben. Ihr denkt euch den Himmel gerne als eine andere Welt. Ihr denkt ihn euch als einen Traumort. Denkt ihn euch mehr so, wo Träume geträumt werden und ein jeder Traum wahr wird.

Träume, die ihr träumt, während ihr wach seid, sind bereits wahr geworden irgendwo tief drinnen in euch.

Die Neue Welt ist bereits wahr geworden. Sie ist einfach noch nicht ausgespürt geworden. Das Land, das Kolumbus entdeckte, war immerzu da. Es ist einfach noch nicht durch die Augen im Rest der Welt erblickt worden. Die Neue Welt existierte just eben so viel, wie alles in der relativen Welt existiert.

Wo haben Träume ihre Existenz? Innen in euch, selbst dann, wenn ihr eure höchsten Träume bezweifelt. Wo existiert der Himmel? Inwendig in euch, selbst wenn ihr das nicht glaubt. Und wo existiere Ich? Inwendig in euch und inwendig in allem Existenten oder Nicht-Existenten.

Du bist einer Meiner Träume, Wirklichkeit geworden. Ich war getreu, und du bist mitten drin in Meinem Licht getreu, welches ebenfalls innen in dir und außerhalb dir scheint. Wir sind wahrhaftig, ehrfurchtgebietend wahrhaftig sind Wir Ein Einssein.

Heavenletter # 5471  – 16.11.2015   Did You Say That? 

Hast du das gesagt?

Gott redete …

Es gibt Beschwerlichkeiten, welche zu euch zu kommen scheinen, die ihr selbstverständlich einfach nicht möchtet. Zur selben Zeit, wie ihr für euch nicht Schwierigkeiten vorhersagen möget, seid ihr zudem geneigt, sie zu euch her zu laden. Ihr möchtet sie nicht, dennoch schafft ihr sie zu euch hin. Wie bringt ihr sie zu euch? Mit eurem Empfinden, kein Glück zu haben, so als hättet ihr keine Wahl. Vielleicht habt ihr euch selber abgeschrieben und bietet euch blind einem Schicksal, welches ihr nicht möchtet, als ein Opfer an.

Hier die Art Selbstrede, die Ich von euch zu hören bekomme. Solchartige Rede macht euch herunter, und Ich bitte euch höflich, damit aufzuhören, euch mit Kommentierungen wie den folgenden zu entmutigen und zunichte zu machen:

„Wann war es das letzte Mal, als irgendetwas leichtlich zu mir her gelangte? Weswegen erhalte ich stets das kurze Ende des Stocks? Wieso ist das Leben für mich dermaßen hart?“ Und so weiter.

Ihr erstellt eure eigenen Prognose. Es ist euch nicht klar, dass ihr just dies tut. Ihr seht das einfach nicht. Ihr seht, ihr seid unverblümt und aufrichtig. Erkennt nunmehr: Kraft eurer Worte heißt ihr Schwierigkeiten zu euch her willkommen. Es ist, wie wenn ihr sagt:

„Hier her. Schwierigkeit, komme hierhin. Ich habe dich erwartet. Hierhin.“

Geliebte, ihr vernehmt euch selber nicht, gleichwohl nehmt ihr Schwierigkeiten vorweg, und mithin ladet ihr sie zu euch ein, wie ihr das etwa mit einem alten Freund tun könnt. Ja, ihr habt ein Band gebildet mit dem, was ihr nicht möchtet, ihr habt förmlich eine solche Vertrautheit an euch, dass ihr unentwegt Negativität herbeiwinkt, so, als wüsstet ihr nicht, wie es denn geht, insgesamt ohne dass dauernd der Gott nahe bei euch Verbote ausspricht klarzukommen.

Ihr könntet euch hören lassen:

„Erkennst du, wie Ungemach seinen Weg zu mir findet? Es sucht sich mich aus. Selbst mein Rechner verursacht mir die halbe Zeit Probleme.“

Ihr Lieben, es seid ihr, die ihr Ärger einkalkuliert. Ihr würdet niemals um Ungelegenheiten bitten, indes ist es genau das gewesen, was ihr getan habt. Ihr gebt Ungemach kund. Ihr ruft es zu euch her mit eurem Refrain, der da lautet:

„Ich Armer. Anscheinend komme ich nicht von Schwierigkeiten weg. Sie scheinen mich zu beschatten. Sie befinden sich auf meiner Spur. Sie gehen geradewegs auf mich zu. Sie stoßen früher als auf halbem Wege auf mich. Ich renne von Schwierigkeiten weg, allerdings setzen sie mir nach. Sie scheinen zu wissen, wie sie mich finden. Just das ist mein Glücksgeschick.“

Und so legt ihr euer Leben als ein Dargebot an Schwierigkeiten aus.

Wechselt nun, was ihr zum Ausdruck bringt. Die Worte, die ihr sprecht, und die Gedanken, die ihr denkt, zeitigen eurem Leben einen Unterschied. Sofern dir die Worte, die du sprichst, bringen können, was du nicht magst, vermag dir eine bessere Wahl der Worte ganz gewiss herbeizuschaffen, was du magst. Im Ernst, ändert euren Blickwinkel. Das Universum liebt es, euch worauf ihr hinweist zukommen zu lassen,. Es ist darauf angelegt, euch zu erfreuen.

Von diesem Zeitpunkt ab jetzt – nutzt die Rede, welche das, was ihr mögt, zu euch her zieht.

Womöglich seid ihr der Auffassung, dies sei zu einfach. Ihr könntet sagen: „Dieses Positiv-Denken mag ja für Andere funktionieren, aber für mich funktioniert es nicht.“

Und, warum, nun sag‘ schon, wird es für dich nicht funktionieren? Trage im Sinn, dass das unschuldige Universum darauf aus ist, dir das, ja, dir das zu geben, was du beredest.

Fange demgemäß bei dem Denken von vorne an:

„Das Universum segnet mich mit allen seinen Gaben. Ich gehöre zu den Menschen auf der Welt, die am meisten Glück gehabt haben. Alles, was ich mag, kommt leicht zu mir her. Wann immer ich meine Begehren zum Ausdruck bringe, kommen sie zu mir, des Öfteren schnurstracks. Zwischenzeitlich zeige ich mit Gutglück-Haben gut Wirkung und komme voran.“

Geliebte, ihr habt ausgesprochen eure Selbstgespräche zu ändern. Ihr könnt etwa dermaßen aller Hoffnung entblößt sein, dass ihr euch unentwegt an Hoffnungslosigkeit festklebt, und in der Folge mehr Hoffnungslosigkeit überstellt bekommt. Sofern ihr Hoffnungslosigkeit großzuziehen vermögt, könnt ihr das auch mit hoffnungsvollen Gefühlen tun. Es ist nicht so, dass ihr gegen Hoffnungslosigkeit angeht. Ihr habt sie nicht beiseite zu stoßen. Was ihr zu tun habt, ist, das, was euch hoffnungsvolle Gefühle schenkt, willkommen zu heißen.

Dies klappt. Gebt ihm eine Chance. Probiert es einen Monat lang treu ergeben aus, und seht, was ihr empfindet. So funktioniert es. Habt Acht.

Heavenletter # 5472  – 17.11.2015   Love Your Life 

Liebe dein Leben

Gott redete …

Die ungesichteten Mechanismen des Lebens wirken zu eurem Guten. Du und Ich sind nicht immer einer Auffassung darüber, was lohnenswert ist. Haben eure Träume auf eure Verfügung hin Wirklichkeit zu werden? Falls sie das zu tun haben, falls Ich, auf euer Sagen hin, zu springen habe, um euch zu Gefallen zu sein, falls Ich euren Anordnungen zu folgen habe, was für eine Art Gott wäre dies dann? Ich wäre euer Ja-Gott und der Handlanger, stets auf euren Zuruf.

Tatsache ist, dass Ich euch gegenüber stets wachsam bin, indessen bin Ich nicht auf eure Anordnung hin. Sofern ihr derart genau Bescheid wüsstet wie Ich, dann wäre Unser Wille in allen Belangen Eins. Sofern ihr euer Leben langfristig sehen könntet, wärt ihr schlechterdings nicht derart begierig, über Mich verfügen zu mögen. Ihr könntet dann gar sagen:

„Danke dir, Gott, dafür, dass Du meinen Willen widerrufen hast. Ich dachte, mir seien die Dinge klar. Ich war mir sicher, ich wüsste, und ich irrte mich. Meine Sicht war kurzsichtig. Ich war außerstande, deine Sicht zu befolgen, da ich nicht weit genug sehe, und ich neige zu dem Gedanken, dass das, was ich sehe, alles darstellt, was es zu sehen gibt. Ich habe falsch gelegen, lieber Gott. Ich habe mich erbärmlich geirrt.

Ich sehe beispielsweise nicht, was es bei meinem Dasein ohne ein Zuhause oder Geld oder Familie Gutes gibt. Gott, wem bloß auf der Welt sollte es lieb sein, die Liebe seines Lebens zu verlieren, ohne Geld oder einsam dazustehen?“

Ihr Meine Lieben, ihr gebt eure Lage recht gut an. Etwas, was die Welt einstimmigerweise als unerwünscht ansieht, kann freilich zu eurem Nutzen sein. Ihr seht nicht wie. Ihr könnt nicht sehen wie. Mit ausladenderer Sicht könntet ihr es erkennen. Es gibt Beträchtlicheres als all das, wovon ihr gegenwärtig träumt. Es gibt erheblichere Segnungen, als diejenigen, von denen ihr träumt. Es gibt eine umfassendere Perspektive, als ihr derzeit erkennt.

Niemand möchte Herzeleid, indessen seid ihr, ja gar vom Herzeleid her, am Wachsen. Ich sage nicht, hinaus zu gehen und euch nach schweren Zeiten umzutun. Oh, nein, seht euch nach Freude um. Derweil indessen etwas entlangkommt, was ihr als Weh erblickt, sucht auf längere Sicht nach etwas Gutem in ihm. Ich schwöre es euch, das Gute ist vorhanden.

Euer Leben auf der Erde hat nicht die Sicht der Welt auf sich zu bestätigen.

Ihr denkt, dass ihr, wenn ihr doch bloß dies oder das hättet, glücklich wärt. Ihr müsst euch gewahr sein, dass es Viele gibt, die das haben, wonach es euch sehnlich ist, und sie sind nachgerade nicht glücklich. Nichts aus sich selbst heraus überbringt euch Glücklichsein. Ihr habt von eurem eigenen Glücklichsein Notiz zu nehmen. Ihr habt es euch zu erkennen zu geben. Wie bei Wundern – ihr habt eurem Glücklichsein stattzugeben, sein eigenes Deck zu schrubben. Ihr habt dem stattzugeben. Verlautbart eure eigene Unabhängigkeits- und Glücklichseins-Erklärung.

Ihr habt allem Anschein nach Sperrungen wider die Proklamierung eures Unglücklichseins. Ihr wisst um das Gewicht des Unglücklichseins sehr wohl. Ihr stellt euch ihm entgegen, und auch so könnt ihr zu ihm noch Beiträge leisten. Ihr seht ein jedes Detail von ihm. Ihr arbeitet euch am Unglücklichsein eure Finger wund. Lasst dieses Unglücklichsein los und nehmt Glücklichsein zu euch. Liebt euer Leben. Seid glücklich, am Leben zu sein und Rosenknospen zu sammeln, unterdessen ihr etwa damit beschäftigt seid.

Ihr seid ein Übersetzer für euer Leben. Setzt euer Leben anders um für einen Umschwung. Haltet euer Leben aufrecht. Seid sein Champion. Das Leben hat seine Kehren und Wenden. Beschreibt euer Leben unter andersartigem Gebrauch von Begriffen.

Ruft euch ins Gedächtnis, dass das Leben ein Heiliges Unterfangen ist, und dass es aus Helden und Heldinnen gemacht ist. Ich sehe euch anders, als ihr euch seht. Was wäre denn, wenn was Ich sehe zutreffender wäre als das, was ihr seht? Was wäre denn, wenn ihr euch eure beglückenden Segnungen entgehen ließt? Ihr seid derart mit euch selber geläufig, dass ihr unter Umständen nicht einmal euer eigenes Licht seht. Beginnt, euer eigenes Licht zur Kenntnis zu nehmen. Sofern ihr gerne die Welt anders haben wollt, macht dabei den Anfang damit, euch selber anders zu sehen. Ihr könnt euch selber hochziehen, oder ihr könnt euch herunterziehen. Was ihr auch wählt, ihr konfiguriert desgleichen die Welt. Liebt euch selber, und ihr hebt die Welt in die Höhe, die gleiche Welt, die ihr momentan herabsetzt.

Heavenletter # 5473  – 18.11.2015   You Are a Mighty Captain of Your Ship

Du bist ein mächtiger Kapitän deines Schiffes

Gott redete …

Ich werde euch sagen, wer euer Erzfeind ist. Ich werde euch sagen, wer euch hereinlegt. Ich werde euch sagen, wer euch in Schwierigkeiten bringt. Meine Geliebten, ihr seid es. Das ist ein Teil des Lebens auf Erden.

Ihr seid derjenige, der euch selber verleugnet. Ihr mögt euch selber vor der Verantwortung verleugnen, indem ihr jemand anderen oder etwas anderes für verantwortlich haltet. Ihr streift Verantwortung wie einen Schal von euren Schultern ab. Wie bequem. Aus fehlgeleiteter Angst seid ihr niemals verantwortlich, um was auch immer es sich handelt. Ihr seht euch selber als verletzlich an, gerade so, als ob verantwortlich zu sein zu viel für euch zum Tragen wäre. Meine Geliebten, jeder ist verantwortlich. Anerkennt das.

Was für ein großes Verbrechen ist es denn schon, verantwortlich zu sein? Verantwortlich zu sein ist eure Stärke, nicht eure Schwäche. Solange du nicht verantwortlich bist, bläst dich der Wind umher, und du bist unglücklich. Besser ist es, Verantwortung für dich selbst zu übernehmen. Das macht dich stabil. Es macht dich mehr zu einem Bürger und weniger zu einem Wandersmann. Du hast tatsächlich Rechte und Privilegien. Besser ist es, verantwortlich dafür zu sein, wie ihr in der Welt handelt und reagiert.

Unvermeidlich steuerst du dein eigenes Boot. Stehe aufrecht und übernehme Verantwortung für dein Leben. Das ist ein Hauptschlüssel für deine Evolution. Du bist die verantwortliche Person, die am Steuer sitzt. Du bist nicht der arme kleine Unglückselige. Du bist ein Mächtiger Kapitän Des Schiffs. Du bist nicht derjenige, dem etwas vorgegeben wird. Du bist derjenige, der seinen Kurs setzt.

Wie du das Leben annimmst, macht allen Unterschied in der Welt aus. Du bist dir selber rechenschaftspflichtig. Du bist stark, nicht schwach. Du gewinnst, wenn du Verantwortung übernimmst. Du schiebst die Verantwortung für deine Existenz nicht auf einen Dritten ab. Um der Himmel willen, warum nicht Verantwortung für dein Leben übernehmen und damit in die Gänge kommen!

Verantwortlichkeit bedeutet nicht Schuld. Schuld ist ein Unwert. Verantwortlichkeit bedeutet Wert.

Mache dir nicht selbst etwas vor. Sei ein Führer, kein Opfer. Natürlich ist es möglich, dass du vielleicht ein Opfer sein und keine Verantwortung tragen möchtest. Das mag dir in deinen eigenen Augen einen gewissen Status verleihen, aber wozu? Verantwortung für dein eigenes Leben zu übernehmen, stellt dich auf eine höhere Stufe.

Wenn dich ein Tornado in die Luft hebt und in einem Baum absetzt, wer ist dann verantwortlich für das, was du jetzt tust? Schau nicht herum. Du bist für das, was du jetzt tust, verantwortlich. Du bist derjenige, der entscheidet. Wenn jemand kommt, um dich zu retten – schön und gut. Wenn du einen Weg findest, dich von alleine herunter zu bekommen, ist das ebenfalls schön und gut. In beiden Fällen übernimmst du Verantwortung, sei es für das Warten auf deine Rettung, sei es für das selbständige Herabsteigen. Verzweifle nicht. Du triffst deine beste Entscheidung. Ein Hubschrauber, der nicht kommt, ist nicht verantwortlich. Du kommst zum Kern der Sache, wenn du deine Umstände in die Hand nimmst. Du gibst deinem Leben dein Bestes.

Ja, es kann eine vernünftige Entscheidung sein, auf den Hubschrauber zu warten, gleichwohl bist du derjenige, der die Verantwortung übernimmt. Du wählst aus, was du zu der Zeit als deine beste Zuflucht ansiehst.

Nur im Nachhinein kannst du eine Entscheidung als Fehler betrachten. Natürlich hast du nicht im Voraus den Rückblick. Trotzdem trägst du in der Tat menschliche Verantwortung. Das bedeutet nicht, dass du schuldig bist.

Du hast Mich sagen hören, dass es keine Zufälle gibt. Woher willst du wissen, dass das, was du jetzt als einen Irrtum ansiehst, nicht doch die richtige Entscheidung war? Resultate erzählen nicht die ganze Geschichte. Du kannst nur so weit sehen, wie du sehen kannst. Richte dich nicht selbst, dann wirst du nicht zögern, Verantwortung zu übernehmen. Du kannst, wie drastisch auch immer eine Entscheidung, die du getroffen hast, im Nachhinein erscheinen mag, nicht wirklich wissen, ob sie ein Fehler war. Wenn es keine Zufälle gibt, gibt es keine Fehler. Verantwortlich zu sein bedeutet nicht, dass du schuldhaft bist. Lege die Idee beiseite, dass dir bestimmt sei, Schuld zu tragen. Sei verantwortlich – und halte nicht an Schuld fest.

Es gibt mehr zu erschauen Im Himmel und Auf Erden. Du hast bei weitem noch nicht alles gesehen.

Heavenletter # 5474  – 19.11.2015   Love Is Justice, Beloved

Liebe ist Gerechtigkeit, Geliebte

Gott redete …

Euer Glücklichsein ist eure eigene Großherzigkeit euch selber gegenüber. Euer Glücklichsein kommt von euch innen her. Das gleiche gilt fürs Unglücklichsein. Du bist dein eigener Träger von Glücklichsein, und mithin bist du dein eigener Träger von Unglücklichsein. Du bist der Held, und du bist der Täter. Habe an niemandem etwas auszusetzen, am allerwenigsten an dir selber. Hacke bitte nicht auf dich ein.

Wenn du vom Pferd herunterfällst, bist du der, der heruntergefallen ist. Nun bist du der, der sich wieder auf die Beine zu bringen hat. Es gibt nichts zum Bereuen. Es gibt kein Vorwürfe Anbringen. Selbst dann wenn ein Feuerwerkskörper losging und dies dein Pferd in Schrecken versetzte, ist niemand zum Verargen vorhanden. Beseitige das Wort Vorwürfe-Machen aus deinem Wortschatz, und wie rasch alsdann die Welt doch, so wie du sie siehst, dahinschwindet und sich zu einem weiter geöffneten Fenster auftut. Sei flott, die pingelige Welt zu umarmen.

Die Welt, einem bezichtigenden Lehrer gleich, sagt etwa: „WER HAT DAS GETAN?“ Und das kann dich zum Zurückschauern veranlassen.

Oh, die Welt kann anklagend sein, es kommt freilich keine Vergütung im Anklagen zu liegen.

Vielleicht habt ihr einen Augenblick lang weggeschaut. Das ist keine Tugendhaftigkeit, hinwiederum kein Verbrechen. Es wird an dir oder einem anderen kein Verbrechen ausgeübt. Alle sind unschuldig. Etwas kommt auf, sobald es aufkommt. Halte nicht Anschuldigungen an dir, schleudere sie genauso wenig auf einen Anderen zu.

Es ist dir nicht angelegen, Szenen aus der Vergangenheit erneut durchzuspielen. Rücke zur nächsten Szene vor. Tilge die Vergangenheit. Sie ist bereits vorübergegangen. Was bringt dich zum Denken an Fehlverhalten? Es ist zu niemandes Gunsten, Abrechnungen von Untaten zu verstreuen und eure Sicht schmächtig geraten zu lassen.

Stimmt dem zu, dass es an euch ist, wie ihr auf die Welt eingeht. Sofern es etwas gibt zum sich darum Kümmern, dann nimm dich der Sache an. Begib dich zur nächsten Seite vor. Sofern du Milch verschüttest, verschüttest du Milch. Wische sie jetzt auf. Kein Verbrechen ist begangen worden. Milch verschütten ist nicht mehr als ein Übersehen-Haben. Übersehen-Haben ist Übersehen-Haben. Niemand gehört für ein Versehen angegriffen. Du bist nunmehr weiser, als du dereinst warst. Ist dies dieser Tage nicht ein Grund zum Feiern?

Wer erfand gestrenge, zur Rede stellende Disziplin? Schärfe ist auf den Kopf gestellte Liebe, welche niemandem gegenüber praktiziert gehört. So lange wie ihr nicht perfekt seid, verlangt Anderen nicht Perfektion ab. Übt stattdessen Liebe aus. Liebe ist eine ungemein praktische Angelegenheit. Sobald ausreichend Liebe da ist, überkommt kein empfundener Bedarf an harscher Disziplin. Liebe ist besser und gehörig praktischer.

Verstehen kommt von Liebe. Liebe tut dich unversehens auf. Liebe ist Gerechtigkeit, Geliebte. Liebt einen anderen, und es wird zu keinem eingebildeten Bedarf an Gerechtigkeit kommen. Es existiert keine Notwendigkeit für Knauserigkeit des Herzens. Ja, es existiert eine Notwendigkeit für Freigiebigkeit des Herzens. Maßregelung ist nichts Wundervolles. Maßregelung kann ein Empfinden von Machtlosigkeit und Verbitterung überbringen. Bitterkeit verdient es nicht, vervielfältigt zu werden. Liebe trifft ins Schwarze. Liebe macht alles recht, so lange wie die Liebe real ist. Verbitterung gibt zurück, was du glaubst, bekommen zu haben.

Liebe ist nicht eine Art überzogener Sentimentalität. Es könnte sein, Liebe ist Im Voraus Geben. Ganz bestimmt steht Liebe für Zuwenden. Liebe hat ihre Position vor der Zeit, vor euren augenblicklichen Beanspruchungen und eurem prompten Angespanntsein.

Liebe führt nicht Buch. Liebe stellt nicht richtig. Liebe hat keine unterzeichnete Empfangsbestätigung nötig. Liebe möchte aus freien Stücken vor und zurück prellen. Liebe liebt es, zu lieben. Liebe ist Freude. Korrigierendes Richtigstellen ist nicht Freude. Sich als gut zeigen hat womöglich eher wenig Ähnlichkeit mit dem, was du deiner Meinung nach für recht befindest. Liebe steht unter keiner irgend gearteten Nötigung.

Liebe bietet sich aus einem freien Herzen heraus dar. Lasst Herzen frei sein. Liebe fragt nicht: „Was ist das denn bloß für ein toller Sudkessel voller Fisch?“

Liebe bittet: „Lasst mich Liebe sein. Möge ich nichts anderes als Liebe kennen. Lasse meine Liebe nah und fern anlangen. Lasse meine Liebe die Welt erheben. Lasse meine Liebe eine glänzende Sonne sein, damit alle sie bekommen, unbenommen dieser oder jener so und so gearteter Themenkataloge.“

Was sonst gibt es für euch sich sehnlich zu wünschen, ausgenommen das, was die Welt erbaut?

Heavenletter # 5475  – 20.11.2015   As If You Are Requesting A Certain Song 

Als würdet ihr um ein anderes Lied nachfragen

Gott redete …

Was auch immer ihr bedenkt, das kann sich manifestieren. Dies schließt eure glücklichsten Gedanken mit ein, wie auch eure angstvollsten. Was gibt es denn, was durch den Geist des Menschen nicht ersonnen werden kann? Das Schöne, das Hässliche, das Unverbindliche, das Sich-Verschrieben-Habende, das, was ihr seht, und das, was ihr nicht seht. Der Geist des Menschen ist machtvoll. Der Geist des Menschen ist am Machtvollsten. Was immer ihr denkt, nimmt Form an. Unter Umständen ist es keine unverzügliche erneute Wiedergabe, dennoch wird es auf der Bühne des Lebens früher oder später wiedergespielt werden. Achtet bei euch darauf, worin ihr euch wiederholt, selbst dann wenn das Wiederkehren nicht verbal vonstatten geht.

Träume werden wahr, indessen nicht immer in der Form, für die ihr euch bewusst entscheidet. Eure Worte können wahr werden. Glaubt es, ein für alle Mal, dass das Universum euren Gedanken, Worten, Taten und Reaktionen zuhört. Es hat es darauf angelegt, euch all das zu geben, worum ihr bittet oder worauf ihr weist. Das Universum ist begierig, euch zu Gefallen zu sein. Es nimmt euch bei eurem Wort. Was es euch sagen hört, dafür beugt sich das Universum nach hinten, um es euch zu geben. Das bedeutet, dass, zu euren Gunsten, ein jedes i-Tüpfelchen und jeder t-Strich zur Ausführung gelangt. Das Universum ist der Vorbote für alles, was es euch sprechen und denken hört. Es kritisiert euch nicht im Nachhinein.

Sofern ihr keinen Ausschlag haben möchtet, schreit nicht über Ausschläge auf. Sofern ihr es nicht mit Juckreiz zu tun haben möchtet, schreit nicht über Juckreiz, den ihr habt, auf. Wenn ein Krieg zu Gange ist, könnte dies die von euren Gedanken weitest entfernte Sache darstellen, gleichwohl strebt irgendjemand den Krieg an, und du stehst nun einmal gerade dort, wo der Krieg ausbricht.

Das Universum kann sich nur davon leiten lassen, was ihm zugereicht wird. Es kann euch vernehmen und darauf reagieren, was ihr an Worten benutzt, was eure Gedanken anzeigen, und es vernimmt nicht, was ihr nicht anzeigt. Es hört eure Gedanken und es glaubt euren Gedanken unbesehen. Woran ihr denkt und woran eure Nachbarn denken – dies bekommt ihr. Das Universum deutet Menschen-Gedanken als Begehren. Es hat es immer darauf angelegt, eure Gedanken zu erfüllen. Es hört eure Gedanken als das, worum ihr bittet. Das Universum ist begierig, euch aufzuwarten.

Wenn ihr im Leben Umschwünge haben wollt, dann denkt anders. Sofern eure Gedanken im Hauptfach ‚Verhängnisvolles‘ studiert haben, ändert sie. Die Resultate sind euch womöglich nicht zügig genug. Die Dornen, auf die ihr in euren Gedanken verfallen seid, stellten sich ebenso nicht über Nacht ein. Die Rosen, die auf deine Veranlassung hin blühen, sind genauso wenig unverzüglich. Ab und an. Auf jeden Fall brüten Gedanken aus.

Lasst jedermann Wohlwollen zukommen. Die Chancen stehen gut, dass das Wohlwollen desgleichen zu euch hin widerhallen wird. Die Chancen stehen zu euren Gunsten.

Wie ihr denkt, das hat Wirkung auf eure Physiologie.

Eure Gedanken lassen dem Universum eine Rezeptur vernehmen. Entwerft diese. Sofern ihr über ein bestimmtes Rezept redet, denkt das Unschuldige Universum, es sei dies, was ihr wollt. Das Universum weiß nicht so recht, was aus Worten wie ’nicht‘ oder ’nie‘ zu machen ist. Sei unzweideutig gegenüber dem Universum was das angeht, was du möchtest, und mache dir nichts daraus, was du nicht möchtest.

Das Universum hört eure Refrains, so als würdet ihr um ein gewisses Lied nachfragen.

Das Universum sitzt nicht herum und sieht sich nach Möglichkeiten um, euch zu verärgern oder zum Stolpern zu bringen. Es ist nicht verästelt. Es ist schlicht. Die Wege des Universums sind simpel.

Sei leicht verständlich. Rufe zu dir her, was du magst, und das Universum wird sein Bestes geben. Es wird etwas in Bewegung setzen.

Es ist obendrein ein größeres Bild am Werk. Es sind verschiedenartige Bewandtnisse, welche dort hinpassen, vorhanden. Die Verknüpfungen sind endlos, und haben womöglich mit dir direkt nichts zu tun, dennoch bist du mitten in ihnen drin – in einem Krieg beispielsweise. Einerlei worum es  geht, es obliegt dir nicht, dich als ein Opfer zu denken. Darin liegt nichts Förderliches. Was sich ereignet, das ergibt dir oder irgendwem unter Umständen keinen Sinn. Du könntest ein ahnungsloser Zuschauer sein. Lasse dir selber oder sonstwem keine Schuldzuweisungen zufließen.

Heavenletter # 5476  – 21.11.2015   Truth Vibrates in Heavenletters  

Wahrheit schwingt in Heavenletters 

Gott redete …

   Heavenletters sind zeitlos. Sie sind nicht zeitgebunden. Worte, die wahr sind, sind wahr. Die Wahrheit ändert sich nicht. Die Wahrheit ist wahr, andernfalls ist es nicht die Wahrheit.

   Der jetzt veröffentlichte Heavenletter wurde ursprünglich vor Monaten niedergeschrieben, eventuell mit einem oder mehreren anderen Heavenlettern, sodass es jetzt reihenweise Heavenletters gibt, die auf ihren Abruf warten, ausgesendet und in der Welt veröffentlicht zu werden.  Alle, die gerne Heavenletters lesen würden, haben nun die Gelegenheit dazu, und eine große Anzahl findet ihren Weg hierher, Meine Kost in sich aufzunehmen.

   In Meinen Worten gibt es nichts Altes und nichts Neues, auch wenn Heavenletters mit Daten versehen und zeitgemäß sind, in welchem Jahr auch immer sie gelesen werden. Ich verkünde Ewiges und Unendliches. Zusätzlich zu der grundlegenden Wahrheit, dass Wir Eins sind und Uns danach sehnen, Unser Einssein wahrzunehmen, vermittelt jeder Heavenletter seine eigene Note.

   Nun zu einer anderen Sache über Heavenletters. Niemand weiß, wovon ein Heavenletter handelt, ehe er geschrieben wird. Heavenletters werden so gegeben, wie sie kommen. Ein Schreiber Gottes hat keine Ahnung davon, über was Ich sprechen werde, welche Worte Ich gebrauchen werde oder welche Botschaft ein Heavenletter beinhalten wird, solange Ich nicht darüber rede. Auch wisst ihr nicht, was ein alter oder neuer Heavenletter aussagt, bis er vor euch liegt und ihr ihn deutet in dem Moment, in dem ihr ihn lest.

   Selbst wenn ihr einen ersten Absatz lest, habt weder ihr noch der Schreiber Gottes eine verlässliche Vorstellung darüber, wohin die Worte führen werden, solange ihr nicht das letzte Wort des Heavenletters gelesen habt.

   Dies ist gerade so wie im Leben selbst, wo ihr nicht mit Sicherheit wisst, was als nächstes kommt, denn was geschieht, geschieht wie es geschieht. Es existieren keine Abgrenzungen zwischen Heavenletters und dem Leben. Heavenletters sind nicht durchdacht. Sie stellen sich wie von selbst auf die gleiche Weise ein wie das Leben eintrifft. Es gibt keine Vorankündigungen. Das Leben kommt, wie es kommt. Heavenletters kommen, wie sie kommen, und so ist es, wie es ist.

   Ihr bezieht euch auf Meine Worte so, wie ihr sie assoziiert. Ihr versteht sie so, wie ihr sie begreift. Bei Heavenletters kommt es nicht zu Probedurchgängen. Eure Augen mögen über die Worte eines Heavenletters gleiten, alldieweil ist es euer Herz, das von ihnen trinkt. Glaubensansichten sind unabhängig vom Herzen. Euer Verstand hält sich an Gedanken fest. Euer Herz weiß.

   Von unterschiedlichen Ansichten und Interpretationen rühren Meinungsverschiedenheiten her. Von Meinungsverschiedenheiten kann all das empfundene Chaos der Welt herkommen.

   Gleichwohl können sich Ansichten ändern und wieder ändern. Soviel zu den Ansichten. Ihr könnt euch nicht länger daran festhalten, oder ihr kehrt alsbald zu alten Auffassungen zurück. Alldieweil ist dies alles ungewiss. Ihr mögt vom Mond abhängig sein oder von den Kräften, die heutzutage existieren mögen. Euer wunderschönes Herz kann seine Abstimmung immer wieder ändern oder auch nicht.

   Geliebte, was auch immer ihr eurer Auffassung nach durchmacht – behaltet euren Sinn für Humor. Wenn ihr letztlich zur Sache kommt, ist das Leben ein vorübergehendes Phantasiebild.

   Ob durch dick und dünn, ihr kennt zudem das Leben als den großen Erreger, der es ist. Euer Wunsch mag sein, zu leben und zu lieben, oder er lautet, zu sterben. Gleichwohl wollt ihr den Rest der Handlung kennen. Ihr wollt nichts versäumen.

   Das Leben ist zumindest interessant. Es kann sogar bizarr sein, angefüllt mit Macheten, brennenden Büschen und Blüten aller Art. Und kein Leben gleicht dem anderen mit all seinen Besonderheiten, seinem auf und ab und seiner Einsicht oder seiner Skepsis. Nichts ist mit dem Leben vergleichbar.

   Leben ist zweifellos eine Fahrt, die als Chauffeur-gesteuert verspürt wird. Irgendwo gibt es eine Landkarte. Ihr wisst nur nicht wo sie ist. Ihr könnt selbst nicht wirklich all die Drehungen und Wendungen wiedergeben, und, wo du sicher warst, was richtig war, oder, wo du sicher warst, was falsch war.  Die Drehungen und Wendungen sind Bestandteil dessen, was dein Leben genannt wird, wie auch des Lebens aller anderen, dennoch so verschieden.

   Ihr teilt euer Leben mit allen anderen. Ihr lebt und ihr wachst, wie auch immer euer Leben aussehen möge.

   Auf Erden – Veränderung, im Himmel – Bleibendes.

Heavenletter # 5477  – 22.11.2015   What Is in Your Heart?  

Was ist in deinem Herzen?

Gott redete …

Ich könnte dich fragen: Was ist in deinem Sinn?

Ich möchte dich fragen: Was ist in deinem Herzen?

Was bedeutet dir in den Bezirken deines inneren Herzens am meisten? Hier geht es um etwas, was es dir zu wissen gilt. Du hast dieses Gebiet dein ganzes Leben lang gemieden. Wir wissen recht gut, deine Antwort hat etwas mit Liebe zu tun. Es kann durchaus sein, die Antwort hat allesamt mit Liebe zu tun.

Vielleicht hast du das Gefühl, du habest deinen vollen Anteil an Liebe bekommen. Du kannst durchaus all die Liebe erhalten haben, die du verdient hast oder gehabt haben solltest. Was fängst du damit nun an?

Hier die Antwort. Du gibst so viel Liebe, wie es dir möglich ist.

Veranlasse deine eigene Liebe, weiter voran zu rücken. Gib großherzig mehr Liebe. Es gibt nicht einen, den Ich kenne – und Ich kenne jeden –, der nicht fernere Liebe willkommen heißt. Viele schmachten so nach ihr. Manche würden Liebe stehlen, wenn sie bloß wüssten Wie.

Strahlt eure Liebe weiter hinaus aus. Gebt sie weg, ob sich nun jemand um sie verdient gemacht hat oder nicht. Es gibt Viele, die dankbar für deine aufrichtige Liebe wären, ihre Herzen flott zu halten. Sowie dein Herz ein anderes Herz emporhebt, hast du deine Liebe in ihrem reinen Zustand zugewendet.

Alle auf der Erde lechzen nach mehr Liebe. Liebe braucht nicht pappig zu sein. Sie muss einfach Liebe sein. Es gibt keinen Bedarf, die Marmelade deiner Liebe dick aufzutragen. Ein Ansinnen wird genügen. Manchmal sendet ein Gedanke an jemanden deine Liebe zu ihr oder ihm, wieso nicht?

Was ist Liebe überhaupt? Sie ist an einen anderen Menschen in freundlicher Weise denken. Sie hat keine wilde herumtollende Liebe zu sein, ebenso wenig hat sie angefertigt zu sein. Letztlich, da gehört Liebe just ausgegeben, so wie jemand eine Briefmarke auf einen Umschlag klebt und ihn in den Briefkasten wirft. Liebe hat ganz einfach abgeschickt zu werden. Das ist alles, was du zu tun hast.

Ein Quittungszettel wird zu dir zurück gelangen. Falls er das nicht direkt tut, ist der Zettel für dich womöglich woanders hin geschickt worden. Trotzdem, Liebe, die zugewendet wurde, ein Gedanke der Liebe, der zugewendet wurde, wird sich zurück zu dir auf den Weg begeben. Aber, wie auch immer, wieso solltest du dich sorgen? Du gabst Liebe. Du öffnetest den Käfig deines Herzens und schicktest zu jemandem in der Welt einen Vogelgesang hinaus, diese Vogelweise der Liebe, wonach die ganze Welt lechzte und von der sie anscheinend nicht genug bekommen kann.

Falls ein Jeder auf der Welt zur selben Zeit einen Gedanken der Liebe aussendete, wie sähe dann die Welt aus? Sie wäre gewiss Anlass zum Feiern. Liebe ist eine Feier von sich selbst. Liebe feiert, anderenfalls ist sie nicht Liebe.

Liebe ist gerade glücklich, jemanden den Raum, in dem du dich aufhältst, betreten zu sehen.

Erwäge, dass du beim Geben oder Inempfangnehmen von Liebe nicht zu kurz kommen kannst. Lasse heute deinen Tag der Liebe sein. Lasse deine Liebe überschwappen. Schütte sie einfach aus, so, als könntest du unmöglich zu viel geben. Du kannst das nicht. Wir reden soeben nicht über Liebe herumschlunzen, sondern über Liebe zuwenden, so, als wäre sie Manna vom Himmel, was sie ja ist, und was ihr desgleichen seid.

Liebe rührt von einer Höheren Quelle her, als ihr euch vorstellt. Sofern ihr Liebe stehlen möchtet, stehlt die Meinige, es sei denn, ihr seid außerstande, sie zu stehlen, weil Ich sie euch voll und ganz gebe. Wo seid ihr, um Meine Liebe zu senden, denkt ihr? Wieso denn, überall. Und von woher wird euch Meine Liebe erreichen? Von überallher. Ihr möget lieben, ohne zu schwärmen. Stille, wohl-ausgereichte Liebe ist ein gehöriges Geschenk, und an euch ist es, sie zu schenken.

Der Springbrunnen der Liebe kann nicht versiegen. Alles, was ihr zu tun habt, ist euer Herz öffnen. Liebe wird von selbst auflaufen und fließen und strömen, wie es Liebe gerne tut. Liebe wird immerzu nachgefüllt. Liebe tänzelt entlang, so lange, bis sie ein Herz findet, das zu füllen ist. Das ist vollauf recht so. Fülle dein eigenes Herz ebenso. Besinge, besinge, besinge deine Liebe. Lasse deine Liebe zu den Sternen langen. Lasse deine Liebe heraus. Umfange die Welt, so, dass niemandes Liebe sich selbst gehört, sondern dem gesamten Universum zugehört. Schütte, schütte, schütte. Singe, singe, singe. Das Lied, das du singst, ist Liebe.

Heavenletter # 5478  – 23.11.2015   Whaiting for the World to Serve You Tea and Crumpets   

Auf die Welt warten, dass sie dir Tee und Gebäck serviert

Gott redete …

Sofern du nicht akzeptieren kannst, dass du dein Leben erschaffst, kannst du es vielleicht gelten lassen, dass du in dessen Verlauf zu deinem Leben Beiträge erbringst. Gedanken sprechen für dich. Womöglich erwartest du, dass sich dein Leben ändert, während du der gleiche bleibst. Im Großen und Ganzen, ob du es nun magst oder nicht, lenkst du dein Leben.

Lieber wäre es dir, diese Auffassung nicht anzuerkennen. Du möchtest lieber eine harmlose Partei sein. Just das bist du, Geliebte, Geliebter, eine harmlose Partei. Du siehst nicht und möchtest nicht sehen, dass du zum wenigsten einige Zuständigkeit für dein Leben an dir hast.

Ich habe diese zwei Punkte zuvor auf hundertfache Weise zum Ausdruck gebracht:

Wenn du dich beklagst und beklagst, wirst du mit Sicherheit mehr Beschwernisse haben, um dich darüber zu beklagen. Wenn du dankbar bist für die Güte, die dir in der Welt gewährt wird, wirst du mehr Güte haben, um dafür dankbar zu sein.

Es liegt ein Sinn in dem, dass du das Gefühl hast, das Leben schulde dir einen Lebensunterhalt. Vielleicht hast du das Gefühl, das Leben sei nachlässig darin, wie es dich behandelt hat. Du hast das Gefühl, diese Entität namens Leben sollte dich mit Samthandschuhen anfassen. Gewiss, dieser großartige Faktor, Leben, könnte sowohl dir wie auch sonst jemandem Finanzmittel zukommen lassen.

Du denkst etwa: „Wäre es nicht schön, wenn sich das Leben per Blankoscheck um mich kümmerte?“ Das Leben nimmt sich deiner an. Du passt selber auf dich auf. Du bist hier, ist das nicht so?

Womöglich möchtest du deinen Lebensunterhalt nicht selber verdienen. Vielleicht siehst du auf Jene, die sich deiner nicht so wie du es dir vorstellst annehmen, wie auf Charakterlumpen, so sie dich förmlich wie einen Taugenichts betrachten.

Rücke deine Gedanken zur Seite. Du verdienst Erheblicheres, als du dir selber zuwendest. Du bist der Wege-Zeiger deines Lebens. Jetzt im Augenblick kann es sein, du lehnst dich zurück und wartest auf die Welt, dass sie dir mit Tee und Gebäck aufwartet.

Etliche Meiner Kinder geben zu viel, und einige unter denselben Kindern hegen die Erwartung, ausgezeichnet zu werden. Ich wage zu sagen, dass ihr Erheblicheres verdient, als ihr in Empfang nehmt. Im Eigentlichen besteht daran gar kein Zweifel.

Unter Umständen sprecht ihr zu dem Universum oder ihr deutet ihm gegenüber stillschweigend an: „Ich verdiene alles Gute.“ Danach etwa murmelt ihr vor euch hin: „Aber die Welt lässt es mir nicht zukommen. Sie hat es noch nicht getan.“

Du erkennst – du baust auf, und daraufhin reißt du ein, was du errichtet hast.

Irgendwie weist du eine Bedürftigkeit, dass sich das Universum um dich kümmere, auf, wie auch eine gleichwertige Bedürftigkeit, einen Schmollmund zu machen. Besser ist, du lächelst das Universum an. Sofern du es gerne möchtest, dass das Leben Sonnenschein auf dich wirft, ziehe nicht über es her. Nimm einen tiefen Atemzug und übernimm Verantwortung für dich selber, und sei dir deiner sicher.

Nimm dich deiner und des Universums ausgiebiger an. Sei plumpvertraulich mit dir selber. Wenn du in der Welt enttäuscht bist, schaffe dich eine Stufe höher. Schreibe das Skript um, das du dir erzählst. Du möchtest gerne die Welt schön machen, derweil es derzeit du ist, der zuzuwenden hat.

Siehst du jetzt, was Ich meine, so Ich sage, dass du Tempo machen und in deinen Gedanken höher greifen musst? Warte nicht mehr länger auf die Welt oder auf jemanden in der Welt, dir Auftrieb zu geben. Hebe dich selber hoch. Sofern deine Sicht die ist, dass dich die Welt im Stich lässt, beläuft sich dies darauf, dass du sehr durstig bist. Stehe in diesem Falle auf und begib dich zum Trinken zum Brunnen.

Du magst ja meinen, du habest ein jedes Recht, dich zu beklagen. Ich sage dir, dich zu erheben und dich nicht mehr zu beklagen. Finde das, was du bereits hast, zum Wertschätzen. Nimm für dein Leben die Initiative in die Hand. Sei der Initiator von Leben. Übernimm die Vollmacht für das Leben. Sie ist dein. Erweise dich dir selber. Erhebe dich. Die Sonne scheint. Das Leben wartet auf ein Lächeln von dir. Schenke dein Lächeln, so kann das Leben anknüpfen.

Heavenletter # 5479  – 24.11.2015   Your Life from Its Highest Branch  

Dein Leben von seinem höchsten Ast her 

Gott sagte …

   So natürlich wie das Leben ist, fühlt sich das Leben für dich oftmals seltsam an.

   Es gibt einen alten Song namens Stranger in Paradise (Fremder im Paradies). Fremder im Paradies ist nicht deine Wahrheit. Du bist kein Fremder im Paradies. Du bist ein Fremdling auf der Erde. Das Paradies ist dir sehr vertraut. Und dennoch, hier bist du mit einer Rolle, um sie für eine Weile auf der Erde zu spielen.

   In Wahrheit bist du ja kein Fremder auf der Erde. Jeden den du triffst, kennst du schon. Bewusst erinnerst du dich nicht. Gleichwohl reagierst du.

   Alles ist auf Erden möglich. Es gab so viele Leben und so viele Geschichten, und nichts glich einander. So viele Menschen nacheinander, und keine zwei Persönlichkeiten gleich. Und doch ist jeglicher dieser unterschiedlichen Menschen mit Mir Eins, geradeso wie du mit Mir Eins bist.

   Leben auf der Erde ist ein Paradox. Auf Erden hat alles Abstufungen, und alles hat seinen Gegensatz oder zahlreiche Gegensätze. Die Erde ist ein Boden der Gegensätze. Und so haben wir Wörter wie nah und fern, richtige Seite nach oben und umgekehrt, hier und da, und warum und warum nicht. Wohin man auch sieht – die Erde ist vielschichtig. Die Erde ist ein fremdes Land. Es ist das Paradies, woher du kommst. Es ist das Paradies, wo du hauptsächlich lebtest und in die Schule gingst. Das Paradies ist die Schule, in die jedermann als Erster ging und sich qualifizierte (wörtlich: im Hauptfach studierte; Anm. d. Übers.). Auf der Erde gibt es zahlreiche Terrain-Arten.

   Im Moment erlebst du etwas, was auf einen Ausflug auf die Erde hinausläuft, selbst wenn du wohl wünschen magst, von der Erde zu entfliehen und gleich wieder ins Paradies zu kommen. Du magst wohl das Paradies lieber haben. Trotz des Unterschieds zwischen dem Paradies und der Erde, trotz der Tatsache, dass dich die Erde anscheinend vereinnahmt, schenkt dir die Erde fantastische Erfahrungen, und Ich bin so oder so bei dir.

   Erde und Paradies bieten dir jeweils ihre eigene Spezialität. Du entwickelst dich. Manchmal kannst du kaum glauben, wie viel du lernst. Und das, was eine Zeitlang zu dauern scheint, ist Unendlichkeit, wo schlechterdings Zeit nicht existiert. Komm!, sei ungezwungen, wo immer du bist.

   Sowohl eine Oase als auch ein Tummelplatz bieten dir eine große Chance. Ergreife diese. Du hast eine goldene Gelegenheit, selbst wo du gar nichts erkennen kannst.

   Stoße die Tür zu deinem erneuten Leben weit auf.

   Stehe auf und tanze, wo immer du sein magst. Komm in die Gänge. Es gibt etwas Lohnendes für dich, zu wachsen, unabhängig davon, wie die Umstände aussehen mögen. Es ist Liebe da, sie zu erhalten und sie zu verschenken. Es gibt die Lebensleiter, um sie zu erklimmen. Saft gibt es in jeder Zitrone. Es gibt die Stärke der Macht, und es gibt die Stärke der Zärtlichkeit. Und derart entfaltest du dich. Im Moment durchlebst du dein Heranwachsen. Das bedeutet Weiterentwicklung, und so wächst du, und so fliegst du, und so steigst du auf, und dein Herz wird weiter, und so segnest du eine Welt, die nach deinen Segnungen hungert.

   Du findest Trumpfkarten innerhalb von dir selbst, von denen du keine Vorstellung hattest. Alle Schätze liegen im Innern. Anhängsel sind bloß Anhängsel. Das wahre Gold ist in dir, und du beginnst zu erkennen, wie du dein Leben aufladen kannst indem du es lebst, indem du es ergreifst und indem du es loslässt. Du fängst an, dein Leben als dein eigen anzuerkennen, und du machst daraus, was du möchtest. Du tätigst dein Leben, und das Leben weitet sich aus. Deine Vision weitet sich aus. Die Welt ist so, wie du sie betrachtest.

   Du machst deinen Weg in deinem Leben, und du machst aus deinem Leben was es ist, ungeachtet äußerer Umstände. Die äußere Welt ist es nicht, die dich prägt. Du gestaltest dich. Du machst deinen Weg im Leben. Du erstellst dein Leben.

   Du hast viele Möglichkeiten, dein Leben von seiner höchsten Sprosse her zu verbringen. Du bist der Sonne und den Sternen näher, als du weißt. Du bist ihnen dicht auf den Fersen, und ihr Streben ist auf dich ausgerichtet. Es gibt ein glorreiches Zusammentreffen. Drinnen in deinem Herzen ist Herrlichkeit, die darauf baut, ihresgleichen in der Welt anzutreffen.

Heavenletter # 5480  – 25.11.2015   Let Your Eyes Be Loving  

Lasse deine Augen liebevoll sein

Gott redete …

Was dir wichtig ist, ist etwa jemand anderem einfach nicht so wichtig. Und umgekehrt. Darum scheint das Leben auf der Welt zu handeln – um alle jene Kontraste und gar Widersprüche.

Dieser oder jener geht gerne angeln. Du bist nicht jemand, der einen Wurm an einem Haken anbringt, genauso wenig hast du Freude daran, einen Fisch einzufangen. Wer ist es denn, der sagt, du müssest Würmer oder Fischefangen gerne haben oder nicht gerne haben?

Jemand lässt sich einen Schnurrbart wachsen, und du würdest das niemals tun mögen, indes, sofern du alleine auf einer verlassenen Insel lebtest, würdest du dir einen Schnurrbart und Bart wachsen lassen, was dir nützt. Du weißt es nie.

Jemand kann jemand anderem eine Menge bedeuten, dir aber nicht. Jener hat sein Leben, und du das deine.

Lasse es prächtig sein, dass ein Jeder, der Einssein mit Mir innehat – und das ist jedermann –, allerhand Arten von Bescheiden in der Welt erteilen kann. Lasse es prächtig sein, dass es für Jeden rundum auf der Welt genügend Wahlmöglichkeiten gibt zum Entscheiden. Dummchen, du bist nicht autorisiert, einen Freund dafür zu maßregeln, weil seine Lebensentscheidungen nicht mit den deinen übereinstimmen.

Lasse es eine prächtige Bewandtnis sein, dass es allerhand Möglichkeiten des Denkens und Mögens oder Nicht-Mögens gibt, dass beispielsweise gewisse Präferenzen unter einer Myriade an Farben erstellt werden können, unter einer Myriade an sportlichen Betätigungen, einer Myriade an Ansichten, an Büchern und unter einer Myriade an Tassen Tee. Lasst Uns dem, dass es zahlreiche gute Wege gibt, eine Tasse Kaffee zuzubereiten, Beifall spenden, und dem, dass du ungehindert bist, deinen Kaffee so zu brauen, wie du es magst, und dass somit der Andere darin frei ist.

Sei froh, dass Alle die Freiheit der Wahl haben, selbst so die Freiheit der Wahl aufseiten des einen oder anderen anders ausfallen wird als deinerseits. Preise die Wahloptionen eines jeden Anderen ebenso wie das Hervorragende, das du dir für dich aussuchst. Preise lieber das Leben, als dass du dich wegen ihm herumstreitest. Finde Vergnügen an deinem Freund, schlicht so wie er ist.

Preise, dass es genug Wahlmöglichkeiten für einen jeden gibt, und sei froh, dass niemand eine Kohlepause von jemandem sonst ist.

Du liebe Güte, seid ohne Besorgnis, sowie Andere andere Entscheide treffen als ihr. Wo rührte die Auffassung her, jedem stehe es besser, die gleichen Wahlen zu treffen wie du? Wieso muss jeder das für richtig halten, woran du glaubst, und wieso muss er zur gleichen Kirche gehen wie du oder wieso muss er gar zu keiner Kirche gehen? Wer sagt so etwas? Wer verkündet, das, was dir am Liebsten ist, stelle die Lage der Dinge dar?

Lasse deine Augen den Betrachter sein, der an jeder Stelle Schönheit sieht.

Du mögest nicht deine eigenen Vorlieben hintergehen und nicht den Vorlieben von jemand anderem Lippendienst erweisen. Es gibt Orte und Zeiten in der Welt, als ihr eure wahren Entscheide zu verbergen gehabt hattet, um am Leben zu bleiben, und als euch mithin der Freie Wille, den Ich euch schenke, versagt blieb. Lasse dich nicht derjenige sein, welcher sich gegenüber der Art zu sein aufseiten eines Anderen als gerecht empfindet. Geliebte, möchtet ihr die Welt, die Ich herstellte, abweisen und auf einer anderen insistieren?

Seid mit Anderen zufrieden, und seid was euch selber angeht gut drauf. Liebe ist erquicklicher denn an jedem Tag der Woche ein Empfinden von Überlegenheit.

Die Welt ist mehr als ein Münzwurf. Die Welt ist ein Platz, um hinzuzulernen und um Liebe zu praktizieren.

Habe Glücklichsein und Freiheit in deinem eigenen Leben, und gib Anderen das gleiche statt. Es ist eine Unmenge Glücklichsein zum Rundgehen-Lassen zur Hand.

Einerlei wie wohlmeinend deine Bestrebungen für einen Anderen sind, würdige die Entscheidungen des Anderen für dessen Leben, welches das seine ist. Schenke ihm das Recht auf sein eigenes Leben. Es sei denn, dein Freund bittet dich um Rat, halte die Hände weg.

Du kannst das Leben nicht für irgendeinen Anderen leben, bloß für dich selber. Da Wir soeben dabei sind – die einzige Person, die du umformen kannst, bist du selber.

Schau her, Liebe übersteigt am Vis-à-vis Herum-Feilen. Liebe deinen Freund, schlicht so wie er ist, und dein Freund wird gedeihen.

Heavenletter # 5481  – 26.11.2015   An Infinitesimal Something

Ein verschwindend kleines Etwas

Gott redete …

Was möchtest du? Was willst du wirklich? Nach was auch immer du lechzt, selbst dessen Erfüllung ist für dich nicht so recht hinreichend. Es gibt ein verschwindend kleines Etwas, was dir in deinem Leben fehlt. Du weißt so genau nicht, was es ist. Du hast es noch nicht. Manchmal hast du das Gefühl, du werdest es niemals bei dir haben, jenes ausstehende Etwas.

Du hebst an, es dir so zusammenzureimen, dass all die Segnungen der Welt nicht hinreichend sind. Du weißt nicht genau zu beschreiben, was du entbehrst. Du weißt, dass das fehlende Etwas nicht von dieser Welt ist, wie freilich kannst du das, ohne das du – deiner Vorstellung nach – bist, abschildern? Wenn du etwas entbehrst, entbehrst du es. Sofern du nicht erkennen kannst, was es genau ist, was dir fehlt, spürst du gleichwohl einen Mangel. Du kennst nicht einmal seine Bezeichnung, den Namen dessen, was dir fehlt. So lange, bis du es hast, fehlt es dir. Es gibt in deinem Herzen ein Loch. Wie kannst du seinen Namen kennen, so du es nicht hast?

Du hebst an zu erkennen, dass das Fehlende etwas ist, was jenseits der Ebene dieser Welt liegt. Deiner Meinung nach würde Geld es bringen, Geld allerdings bringt es nicht. Du denkst, ein Status würde es bringen, der Status freilich bringt es nicht. Es ist seltsam, Knappheit an Geld und an Ansehen vermögen dich zu Unglücklichsein zu führen, nicht jedoch zu glücklichem Zufriedensein, hmm.

Ermangelung leitet dich nicht zu Glücklichsein. Und das Eintreffen dessen, was dir mangelt, oder was du dir bildlich ausmalst, du entbehrest es, lässt dir ebenfalls nicht ausreichend Glücklichsein, nach dem es dir so sehnlich ist, zukommen. Es scheint, in der Welt verläuft alles früher oder später im Sande. Nicht diese Bewandtnis ist es, weswegen ihr nicht Fülle verdient. Was fehlt, das fehlt. Es hat euch den Anschein, als sei Wahres, Lange-Währendes Glücklichsein auf diesem Erdenschiff nicht für längere Zeit euer, falls es denn überhaupt euer ist.

Was wäre, wenn ihr wie die Tiere wärt, die nicht so weit voraus denken? Ihr könntet alsdann mit der Erleuchtung, die euch jetzt im Augenblick zu Eigen ist, recht glücklich sein. Wie kann es sein, dass Tiere größere Zufriedenheit und größeres Glück innehaben als ihr? Unter Umständen wissen Tiere mehr als ihr. Sie scheinen mit Wenigem zufriedengestellt zu sein, und ihr nicht.

Die Katzen und Hunde, die ihr kennt, scheinen weitaus zufriedener zu sein als ihr. Sie bitten nicht um so viel, wie ihr es tut. Womöglich wart ihr der Auffassung, ihr wüsstet mehr als sie. Ja, es hat fürwahr den Anschein, dass sie mehr wissen als ihr. Sie haben mit Sicherheit weniger Unzufriedenheit an sich als ihr. Gleichwohl müht ihr euch weiterhin ab. Missbehagen ist für euch nicht genug, noch auch sollte es genug sein.

Es muss so sein, dass das unterliegende Missbehagen sich als die Vergegenwärtigung, dass vor euch Beträchtlicheres zu liegen kommt, ausweist. Es ist mehr an euch, als ihr wisst, und ihr habt herauszufinden, was dies ist. Demzufolge begebt ihr euch auf die Suche nach mehr von dieser unbekannten Beschaffenheit.

Während ihr auf Erden weilt, werdet ihr in der Tat nach mehr und mehr auf der Suche sein. Ihr überführt jenes Ausstehende an Mehr in Unzufriedenheit. Was wäre denn, wenn ihr Unzufriedenheit in schlichtes Mögen von Mehr umwandeln würdet, und nicht als Unzufriedenheit beibehieltet? Was wäre, wenn ihr euer Wollen als rechtens deutetet? Vielleicht könnte es euch alsdann ausgiebiger nach Mir verlangen und könntet ihr mit mehr von Mir zufrieden sein.

Bestreben bedeutet nicht ermangeln. Unter Umständen könnt ihr mit Trachten und Streben und mit Vorankommen Zufriedensein erlangen. Dies ist ein ungemeiner Fortschritt. Ist nicht Wollen eine gute Sache? Weswegen dann erachtet ihr Bestrebtsein als ein Erlangen größeren Unzufriedenseins?

Vielleicht gibt es, derzeit, ganz einfach kein dir Belieben. Es kann sein, du bist der Meinung, unzufrieden sein sei besser als zufrieden sein, und du bangst und verzehrst dich danach, Höchstwertiges zu sein. Es tritt so wie zufällig ein, dass ihr geradezu allerhöchsten Wertes seid. Dies – so kann es durchaus sein – ist noch nicht so recht in euch hinein gesunken. Das wird es, Geliebte. Das wird es.

Heavenletter # 5482  – 27.11.2015   What Is Life Supposed to Be Anyway?

Wofür soll das Leben überhaupt da sein?

Gott redete …

Euch ist es klar, es ist gut und in Ordnung, dass ihr in eurem Geist Dinge auseinandersortiert, hinwiederum habt ihr zudem zu wissen, dass nicht alles im Leben dafür hier ist, dass ihr es organisierend ausgestaltet. Das Leben ist nicht ein Verrechnen, welches einem gewissen Format folgt. Es ist nicht dergestalt. Die Art und Weise, wie sich das Leben ausspielt, ist die, wie es sich ausspielen soll. Ihr seid Teil eines Planes, der größer ist, als ihr euch vorstellt.

Das Leben auf der Welt folgt gewöhnlich nicht einer geraden Linie. Es verläuft in den meisten Fällen kreuz und quer, und ihr wisst nicht, was dieses Leben soeben im Begriff steht, euch zuzuwenden, so lange bis es sich vor euch abgeformt hat.

Das Leben ist nicht so vorhersagbar, wie ihr es unter Umständen möchtet. Aber, heda, das ist das Leben. Das Leben ist nicht rigide, genauso wenig müsst ihr das sein. Das Leben gehört entgegengenommen. Euch gilt es, aufzustehen und euch voranzubewegen. Dies ist Leben.

Am heutigen Tag präsentiert sich das Wetter möglicherweise nicht so, wie es euch am meisten liegt. Für euch kann es zu heiß sein, zu kalt, zu viele Pfützen oder zu trocken. Zum Großteil habt ihr die Witterung, die ihr habt, und ihr kommt gut mit dem Wetter aus, wie auch immer es ausfällt. Das Wetter ist, was es ist. Ihm ist es nicht zugedacht, euch zu beirren oder euren Tag zu ruinieren.

Wir wissen, das Leben kann dich auf unerwartete Weise aufscheuchen. Ihr seid in einem Schockzustand, indessen, was ist euch anderes angelegen zu tun, als entlang zu tuckern? Der Fakt, dass ein Zug entgleist, bedeutet nicht, dass ihr entgleisen müsst. Was immer in eurem Leben sich ereignet, ihr habt auch so Leben. Vielleicht ist es nicht dasjenige, was ihr gestern hattet, dennoch, trotzdem habt ihr Leben.

Das Leben ist nicht dauernd so, wie ihr es sein haben möchtet, dies wiederum ist keine großartige Überraschung, nicht wahr? Wieso sollten Meine Kinder meinen mögen, beim Leben habe alles, gemäß ihren sonderlichen Begehren und ihrem Eindruck zu dem einen oder anderen gegebenen Zeitpunkt, im Butter zu sein?

Eventuell betrachtet ihr euer Leben als unvollendet. Weswegen hat euer Leben nach Maßgaben eurer Wünsche vollkommen zu sein? Genauso wenig hat das Leben so rigoros zu sein, wie ihr es etwa erachtet. Das Leben kann euch Tage zureichen, die alle eure Energie aufsaugen, die euer Herz verwüsten, die euch trauernd zurücklassen. Nach und nach setzen sich Herzen instand. Es gibt Freuden, die ihr nicht ersetzen oder zurückspulen könnt zu dem, was sie weiland waren. Es ist eurem Herzen rechtens, Bewandtnisse neuerlich instand zu setzen. Ihr werdet euer Leben aus dem Stegreif schaffen und weitere beglückende Segnungen auffinden. Ihr könnt unbekümmert sein. Ihr könnt auf neue Weise glücklich sein.

Vernehmt nun folgendes: Ihr habt nicht jeden Augenblick überglücklich zu sein, hinwiederum empfangt ihr, und dies ausnahmslos, während ihr auf Erden weilt, zahlreiche gesegnete Beglückungen. Nehmt sie zur Kenntnis. Was wäre, wenn ihr das Leben nähmt, wie es kommt – würdet ihr fortan durch das Leben demoliert sein? Was hat Leben sein zu sollen? Es ist nicht immer ein Festmahl, aufgetischt in einem schicken Hotel.

Ihr wisst darum, ihr habt nicht einen Mercedes zu fahren. Ihr habt nicht einmal Auto zu fahren. Ihr könnt genauso gut zu Fuß gehen und Vergnügen finden. Nichts hat im Leben auf der Welt genauso zu sein, wie ihr es gerne hättet, dem hingegen hat dies nicht zu bedeuten, dass ihr Einwände vorbringen müsstet, sobald das Leben euch keinen neuen Lackierer-Job vorhält.

Ich möchte euch etwas sagen. Das Leben ist keine Spielepartie, die ihr zu gewinnen habt. Es ist ein Spiel, das ihr mit betreibt, dem ihr euer Herz widmet und aus dem ihr eine Menge bezieht. Es ist nicht wie der Aktienmarkt, dem ihr gebietet, unbedingt höher und höher steigen zu sollen.

Sobald es sich auf dich beläuft, hast du einem jeden Tag Platz zu bieten, dessen unbenommen, was für einen farbigen Umhang der Tag an sich hat. Es ist so eine Bewandtnis das gegebene, wie die – euer Heran-Wachsen, Tag für Tag höher und höher. Und, dass ihr Weisheit erlangt, bedeutet, das Leben so, wie es bei euch anlangt, zu nehmen. Ja, das Leben ist durchaus nicht selbstverständlich. Es ist eine Gabe.

Heavenletter # 5483  – 28.11.2015   Truth Is a Great Gift

Wahrheit ist eine große Gabe

Gott redete …

Ist es dir nicht ein unbändiges Geschenk gewesen, einen blauen Himmel zu erblicken, ebenso einen nachtblauen Himmel, mit Sternen und Hoffen befunkelt? Wie steht es um Blätter auf den Bäumen, die die Farben wechseln, die zum Vorschein kommen und später verschwinden? Und wie steht es um Säuglinge, die derart unschuldig und machtvoll und sich ihrer Bedürfnisse gewahr sind, im sicheren Wissen, dass ihre Bedürfnisse gestillt werden?

Ihr lebt in einem großen Wunderwerk des Lebens, welches nicht übersehen gehört.

Es gibt Hündchen und Kätzchen, und Elefanten und allerhand Tierarten, die naturgemäß darum wissen, wie die Fürsorge um ihre Kinder auszuführen geht. Ist dies nicht ein Geschenk, was überreicht wurde? Wie bemerkenswert und voll das Leben ist! Ja, so ja ohnegleichen viel Milch vorhanden ist, weswegen sollte da jemand über verschüttete Milch aufschreien mögen?

Es ist nichts eminent Verkehrtes am Aufschreien. Es ist ebenso Teil des Lebens – ist es allerdings nötig, über so vielem aufzuschreien, wie ihr es etwa tut, und womöglich das Ablaufdatum des Aufschreiens im Testament zu verlängern bis hin zu Herzeleid, welches einen übermannt?

Finde das, was dir im Leben Vergnügen schenkt, und mithin das, was dir vom Inneren her Entzücken verschafft. Komme zum Leben mit der Anschauung, hoch erfreut zu sein. Mache es ebenso leicht, zufriedengestellt zu sein, wie es leicht ist, unmutig zu sein. Richte dein Augenmerk darauf, was dir Glücklichsein bringt. Ist es derart schwer, deine Segnungen aufzuzählen? Oder bist du besser darin, die Segnungen anderer Leute und das Knappdransein bei deinen eigenen aufzuzählen? Ihr Lieben, manchmal seid ihr mit dem Leben schrullenhaft.

Zu den erklecklichsten Dingen, die ihr für das Leben tun könnt, gehört, was das Leben angeht verträglich zu sein. Okay, heute morgen brannte dir das Toastbrot an. Ist dir das wirklich so wichtig? Selbst wenn der Toast anbrannte, kannst du das Leben bewillkommnen. Perfektion ist dir nicht geschuldet. Sobald du Perfektion auffindest, hast du einen Bonus empfangen. Es zeitigt einen Unterschied, ob du Perfektion erwartest, ob du auf ihr beharrst, oder ob du sie als ein herzu geladenes Geschenk willkommen heißt.

Wie möchtest du gerne begrüßt werden? Möchtest du, dass dich das Leben angrummelt?

Sobald wirkliche Beschwernisse eintreffen, merkst du den Unterschied. Du ließt dir Zeit damit, einem Freund nachzutrauern, der mit einer Freundin von dir durchgebrannt ist. Wie dein Herz verwundet wurde, und wie du littst. Danach, als deine Mutter oder dein Vater starb, oh, ja, da spürst du nun den Unterschied in deinem Empfinden, einen Verlust erlitten zu haben. Du hast dein Herz an etwas weniger Unerlässliches vergeudet. Jetzt bemerkst du, wie tief Verlust gehen kann.

So viele Leute sind sich sicher, sie wären glücklicher, sobald sich in ihrem Leben etwas ändere, hinwiederum gibt es viele Menschen, die das Kostbare haben, nach dem es dir so sehr ist, und sie haben das Glück nicht gefunden, welches deiner Auffassung nach mit ihm mit Sicherheit einhergehe.

Du siehst dich nach einem Ding nach dem anderen um, dass es dir beachtliches Glück überbringe. Glücklichsein ist mehr als Geschenke in Empfang nehmen. Beträchtlicheres zufriedenes Glück rührt vom Geben her. Natürliches Geben bringt dir größeres Glücklichsein ein, als Zukommen-Lassen um einen Rückfluss zu bekommen. Ja, sei stets reell. Gib um der Freude am Geben selber willen. Ein Sich-In-Schale-Werfen, was das Zuwenden an Andere angeht, geht nicht für die reale Sache durch.

Ja, sei dir selber treu und nicht einem Idol, welches du in deinem Geist vorbringst. Warte mit deinem wahren Herzen auf, und daraufhin bist du ideal. Die Wahrheit ist ein großartiges Geschenk, nicht ein bezeichneter Rücklauf zu einem späteren Zeitpunkt einmal.

Ihr seid immerzu auf der Suche nach Wahrheit. Es ist ein solcher Friede, einfach aufrichtig zu sein. Dir selber auf den Rücken klopfen ist eher nicht allzu oft wahrhaftig. Ein Stück einer Frucht, eines Apfels beispielsweise, kann perfekt ausschauen, und dennoch kann jenem der Geschmack eines kleinen, kaum etwas hergebenden Apfels abgehen, der nicht mit der Hand gepflückt wurde und der vom Baum gefallen ist. Du mögest die guten Dinge geben und in Empfang nehmen, ohne im Rückfluss in Empfang zu nehmen zu haben. Es bist du, der du zu geben hast, einhergehend mit der Anschauung, dass es deinen Wunsch darstellt, zu geben, und das – das ist es dann.

Heavenletter # 5484  – 29.11.2015   Bring a Brother with You

Bringe einen Bruder mit

Gott redete …

Eventuell sitzt du zu Meinen Füßen, während du bittest:

„Gott, bitte lasse meine Familie im Lotto gewinnen, oder, auf die eine oder andere Weise, Gott, lasse Gut-Glück zum Vorschein kommen, sodass wir in der Schlange für Wohlstand als nächstes dran sind. Nun, während ich Dich dies bitte, fühlt es sich für mich nicht richtig an, dir diese Bitte vorzutragen, denn es könnte mein Ego sein, welches die Bitte formuliert. Es ist nicht so, dass ich nicht stramm gearbeitet habe, Gott, dennoch fühlt sich etwas im Grunde nicht richtig an, dich dies zu fragen.

Daher bringe ich die Sache jetzt anders vor. Lieber Gott, werden meine Familie und ich dem nachkommen mögen, dem, was immer es ist, nachzukommen ist? Haben wir irgendwie unsere ureigenen Verlangen abgeblockt? Hat etwas in mir just die sehnlichen Begehren meiner Familie zusammengequetscht? Sofern wir aus der einen oder anderen Furcht oder Bedrohung heraus in uns eine Blockade haben, dann hat etwas inwendig in uns dasjenige zu entsperren, was uns davor zurückhält, unseren zutiefst liegenden Verlangen nachzukommen. Gott, bitte stehe uns bei, großartiges nachhaltiges Glücklichsein einzusehen. Lasse uns dankbar sein für all die linden Brisen, welche wehen.“

Ja, entgegne Ich, wieso sollte Ich das nicht tun mögen? Es wäre Mir ein Vergnügen. Einige Menschen haben eine Weile zu warten, bis deren Wille aufblüht oder bis deren Wahrhaftiger Wille von einer anderen Richtung her kommt. Vielleicht hast du zu warten. Dies ist etwas, was vollauf selbständig aus einem Beweggrund herrührt. Es ist nicht etwas, was Ich anordne. Dies ist etwas, dem du dich zugesellst.

Hier Meine Empfehlung, wie du jeden Morgen aufstehen mögest:

Stehe mit der Anschauung in dem Sinn auf, dass soeben zahlreiche beglückende Segnungen zu dir auf dem Weg sind.

Gehe jeden Abend zu Bett mit der gleichen Manier an Gedanken im Sinn. Bedenke:

„Was ich erstrebe, das gehört zu mir. Lasse meine gesegneten Gedanken alle Segnungen erhellen. Ich habe diese Gedanken in meinem Geist als freude-erfüllende Gedanken. Lasse es so sein, dass meine Gedanken dem, wie ich ein Tuch hernehme, mit dem Silber auf Glanz zu polieren ist, gleich sind. Ich ziehe diese machtvollen Gedanken meiner ersehnten Verlangen, denen nachgekommen wird und die allen rundum gemein sind und geteilt werden, heraus.

Ich verleihe meinen Verlangen einen leichten Glanz, sobald ich erwache, und ein weiteres Mal, sobald ich zu Bett gehe. Schlicht einen hübschen leichten Schliff. Keine große Sache. Meine Begehren werden mich ausfindig machen. Ruhe wird meine Gedanken erhellen, welche meines Herzens Begehren heranziehen und kundtun. Ich bin nicht beklommen. Ich bin geflissentlich gewahr. Meine sehnlichen Bestreben werden sich zu mir auf den Weg machen.“

Du verstehst das – dass die Verlangen, die du zum Ausdruck bringst, darum ersuchen, auf den neuesten Stand gebracht werden zu mögen. Deine sehnlichen Verlangen möchten ganz selbständig ohne Scherereien zum Vorschein kommen. Immer sachte. Du bist weder gierig noch bedürftig. Du hast nicht zu haben. Du möchtest gerne, dass deinen Begehren nachgekommen wird und dass du sie annimmst, so wie du einen Apfel annimmst, sobald dir jemand einen anbietet. Sofern Äpfel die Flaschengeister deiner Gedanken sind, so schweben die Äpfel auf dich zu und möchten dir gerne in die Arme hopsen.

Ich biete Mich euch auf die gleiche Weise dar. Ich bin erwartungsvoll, euch beizustehen. Euch unterstützen ist Mir Selber beistehen. Ich kenne den Unterschied nicht. Ich stehe wirklich nicht auf Feierlichem. Ich sehe nicht einen einzigen Unterschied zwischen euch aufwarten und Mir Selber dienen. Wenn Ich ganz genau hinsehe, sehe Ich bloß einen Unterschied in deinem Blick auf Mich und auf das Leben und auf all dessen Verästelungen, derweil Ich dich als das Liebelicht erblicke, welches deinen Augen entströmt. Mir selber überlassen – ist dies das, was Ich sehe. Ich, Welcher alles kennt, finde es ungemein schwer zu begreifen, wieso du nicht Mich dir als dein Ureigenes Selbst zu Eigen machen möchtest.

Ich wiederhole es und wiederhole es, dass Wir Eins sind. Du schaust liebevoll zu Mir, gleichwohl schaust du Mich an, als wäre Ich für diese Welt zu arglos. Um Himmels willen, Ich erschuf die Welt, und Ich erschuf dich aus Meiner unerhört Eigenen Freude heraus. Wende Mir Meine Freude zu. Gib sie Mir ebenso begierig und gespannt, wie Ich jetzt soeben gespannt vor dir stehe. Ziert euch nicht bei Mir. Ich biete Mich euch dar. Ja, ja, nehmt nunmehr just jetzt euer Selbst von Mir an.

Natürlich möchte Ich Mich euch ohne Vorbehalt darbieten. So seltsam es auch sein mag – ihr gebt euch zögerlich. Könnt ihr euch die Bühne vorstellen, die vor euch hingestellt wurde! Lasst Mich dies unverblümt herausbringen:

Sobald euch Gott einlädt, doch näher heranzukommen, lasst euch verlauten: „Ja, Gott.“ Bleibt voller Zuversicht bei Mir, oder bleibt in aller Verworrenheit bei Mir, das ist nicht von Belang. Die wichtige Sache ist die, dass ihr bei Mir bleibt. Rückt zum allerwenigsten näher zu Mir heran.

Ja, fürwahr, was spielt es denn für eine Rolle, ob Ich näher an dich heranrücke, oder ob du näher an Mich heranrückst? Darum geht es, was Ich euch zu verstehen gebe. Rückt unentwegt näher zu Mir her und macht euch euer Ererbtes zunutze. Wieso in aller Welt solltet ihr euch wie ein vaterloses Kind gebärden mögen, derweil Ich mit Meiner Liebe unmittelbar hier zugegen bin? Meine Liebe war euch ununterbrochen zugedacht. Immerfort, allemal gibt es in Meinem Herzen einen warmen Fleck für euch.

Wenn Ich euch ein Bankett kredenze, dann wartet nicht, bis jeder letzte Mensch auf der Erde dort eingetroffen ist. Kommt her, nehmt Platz, und die Mahlzeit wird serviert. Viele werden sogleich eintreffen, oder, vielleicht wirst du morgen kommen und einen Bruder mit dabei haben.

Heavenletter # 5485  – 30.11.2015   False Promises

Falsche Versprechen

Gott redete …

Worum geht es, was sich in dir erhebt, und wobei dich dein Empfinden heißt, du seist gleichsam ein unschuldiges Opfer deiner eigenen Entscheidungen? Du rechtfertigst Handlungen und Nicht-Tätigwerden mit Vorwänden. Du habest nicht anders können. Sofern nicht jemand dein Bild deiner selbst verletzt hätte, befändest du dich gänzlich ruhig. Du wärest froh, ruhig zu sein. Der Friede der Ruhe ist die Wahlentscheidung von Champions. Entschuldigungen nicht.

Niemand bringt dich dazu, etwas zu tun. Ein anderes Menschenwesen ist keine Ausrede für deine Handlung oder dein Nicht-Handeln. Es kann sein, du hast eine rasche Entscheidung gefällt, ohne unversehens zur Kenntnis zu nehmen, dass du selber eine Entscheidung, welche dir nicht auferlegt worden war, getroffen hast. Die Bewandtnisse kommen auf euch zurück, ihr Lieben. Ihr entscheidet euch, die Dinge zu tun, wie ihr es ansagt, oder ihr entscheidet euch, euer bekundetes Versprechen aufzugeben.

Vorbedachterweise oder nicht, ihr habt den Ball abgeworfen. Bis auf dies, bis auf jenes – ihr wärt ja eurem Wort treu geblieben. Trotzdem kann euch niemand dazu veranlassen, euer Wort zu brechen. Es ist womöglich gegen euren Willen gewesen, in der Welt minder als vollkommen zu sein. Hinwiederum, ihr bringt etwa vor, ihr wärt allzu geschäftig. Natürlich, allzu beschäftigt sein macht euch menschlich, indes macht es euch nicht zu eurem Ideal von euch selber. Wie gerne ihr doch göttlich sein möchtet. Ihr würdet es liebend gerne sein. Wenn doch bloß Andere göttlich wären, so hättet ihr keine Sorgen.

Dies ist zweifelsohne wahr. Die Tiefe des Gleichmuts schaut in der landläufigen Welt nicht leichtlich bei einem vorbei.

Niemand hätte eine Atombombe gezündet, es sei denn aus diesem oder jenem Grund. Gute Gründe sind leicht aufzufinden. Gute Gründe sind indes nicht wunderbare Vorwände. Es kann sein, ihr kommt mit Entschuldigungen davon, dennoch sind sie offen gesagt nicht eure Freikarte. Es hat dabei den besagten Anschein, jedoch bringen dich Vorwände früher oder später zum Stolpern. Besser ist es, dir in deinem Auge Ausflüchte anzusehen.

Ja, es ist es nicht wert, Fehler zu finden, freilich geziemt es euch, euch offen und ehrlich anzuschauen. Ihr seid nicht immer der Held, einerlei wie sehr ihr es euch wünscht, das zu sein. Eventuell schließt ihr eure Augen euch selber gegenüber und beschwindelt euch.

Abgesehen davon, ihr habt gar nicht all die Zeit, die aufzubringen ist, um euch Vorhalte zu machen. Ihr habt ein Leben zu leben, und euer bedachtes Ansinnen ist es, es zu leben. Ihr könnt nicht so viel zurückschauen. Ihr habt nicht für den Refrain Zeit: Mea culpa. Mea culpa. Mea culpa.

Du hast recht. Du hast überdies keine Zeit oder keine Befähigung, deine Zuständigkeit einem Anderen auf den Hals zu schicken. Sofern du einen Karren ziehst und dabei das eine oder andere verschüttest, was tust du dann, so du jemand anderem oder einem Schlagloch in der Straße für das Verschütten Vorwürfe machst?

Du benötigst kein Übertünchen. Du bedarfst eines Mehr’s an Gewahren. Stets kommt vor dir eine Gelegenheit zu liegen, dich höher zu erheben. Was sich nunmehr jetzt begibt, das ist an dir.

Wie kommt es, dass du dich von Zuständigkeit freistellst und vorbringst, die Verantwortung könne nicht bei dir liegen? Was bringst du bei der Suche nach Gründen, weswegen du ein Versprechen aufgegeben hast, förmlich zur Ausführung? Hast du Ausreden für dich aufzubringen, um dich selber für unfehlbar zu beweisen? Was hast du bekommen, sowie du eine Ausflucht an dir hast und sie als das Evangelium hernimmst?

Ein Vorwand validiert dich nicht. Selbstverständlich, du kannst immer Gründe für dies und das liefern. Das ist nichts Neues. Schaffe dich aus jener ganzen Arena des Schönfärbereien Herbeischaffens heraus. Was gewinnst du, so du den Sieg davonträgst? Und was könntest du hinzuerlangen, sobald du Ausreden nichts gutschreibst?

Es liegt kein großer Zugewinn darin, dich selber zu beweisen. Unter Umständen fühlst du dich dabei ein wenig gelindert, indessen kommt eine andere Zeit und noch eine andere, und du hebst an zu sehen, dass du kein redlicher Gladiator bist. Es sind auf diesem Feld nicht allzu viele Sieger übriggeblieben.

Es gibt mehr Dinge sich zu erwünschen, welche weidlich beträchtlicher sind als für sich selber eintretendes Verteidigen. Entsinnt ihr euch, was die einzige Bewandtnis ist, welche ihr fürwahr zu wandeln vermögt, Geliebte?

Wachst, Geliebte, wachst. Bringt euer Wort dazu, dass es etwas besagt, anderenfalls – lasst es ungesagt.

Heavenletter # 5486  – 1.12.2015  Life Marches On

Das Leben zieht weiter

Gott redete …

Jeder hat es gerne, befürwortet zu werden. Daran ist nichts Verkehrtes. Genieße es zu deines Herzens Genügen. Sofern dich die Welt über alles liebt, dann finde Freude an dieser Verehrung, derweil du dich in ihr aufhältst. 

Hier die Sache: Du hast nicht von der Welt verehrt zu sein. Du hast nicht im Rampenlicht zu stehen. Es ist ebenso vollauf in Ordnung, auf der Welt ganz gewöhnlich und unbemerkt zu sein. Was du von dir selber denkst, das ist von Belang, denn wie du von dir selber denkst, darauf beläuft sich dein Leben.

Du kannst genauso gut der unaufdringliche Kammerdiener sein, der im Hintergrund umhergeht. Du hast nicht im Fokus zu stehen. Du kannst ebenso gut der Diener sein, wie du der Mann sein kannst, dem aufgetischt wird. Du hast nicht der Star der Show zu sein. Im Grunde genommen ist nicht derart viel dran. Alles, was du haben musst, ist der Herr im Haus.

Es läuft auf folgendes hinaus: Am Belangvollsten ist, wer du bist und nicht der Beifall oder was du scheinbar besitzt.

Ruhm ist kurzlebig, und was hast du dann, sobald du ihn hast? Was du bist, das ist dein. Du gehörst deinem Seien zu. Du bist du selbst, und dies ist wunderbar. Unbenommen alles sonstigen – du bist Gottes Kind. Du bist definitiv Mein Kind.

Freue dich darüber, dass du es bis hierher geschafft hast.

Sowie du eine Zeit hast, wo du dich über Anderen gestellt siehst, wisse, dies ist ein Strohfeuer, und komme darüber hinweg.

Wenn du nach etwas schmachtest, was außerhalb deiner Reichweite liegt, scheint das überwältigend. Sowie du es hast, ist es einfach ein weiteres, mit dem du Umgang hast. Das, wonach es dir ist, sobald es alsdann in deiner Hand ist, kann durchaus sperrig erscheinen. Du könntest dich gar für es zu wappnen haben.

Genieße die Berühmtheit, oder was auch immer du begehrst zur Genüge deines Herzens. Sei schier eingedenk, du bist niemand außer du selbst. Besser, du glaubst nicht an die Propaganda deiner Fans. Du bist ein simples Menschenwesen. Man sagt, die Welt sei deine Auster. In Wahrheit beläuft sich deine Welt auf deine Seele. Wie viele Kumpel laufen herum und erheben Anspruch, deine Seele zu verehren? Du könntest dich genauso gut anschicken, deine eigene Seele wertzuschätzen.

Mitunter scheint jemand oder etwas einfach Anklang zu finden, so in etwa wie Beanie Babies oder Hulahoops in der Welt. In der Welt scheint nichts für immer zu sein. Heute hier und morgen fort. Wo ist der Schnee von gestern? Heute ist alles, was da ist.

Diejenigen, die in der Welt den hohen Punkt des Gefallens erreicht haben, mögen womöglich nicht ununterbrochen ihren Status. Unter Umständen mögen sie ihn dafür, was er ihnen tut, indes nicht um seiner selbst willen. Eine Zeit lang, bist du, aus dem einen oder anderen bekannten oder unbekannten Grund, der bevorzugte Eiskremgeschmack des Tages, der Woche, des Jahres oder möglicherweise einer Lebenszeit. Freilich, was ist, an einem gewissen Punkt, wirklich das, was du erhalten hast, und was für eine Rolle spielt das und wem ist es von Belang?

Es gibt kein kategorisches Bestes. Es gibt Ideen vom Besten, welche früher oder später schal werden und Staub anziehen. Du weißt dies mittlerweile. Das beste Möbelstück hat genauso abgestaubt zu werden wie Restholzstücke, die zusammengeworfen wurden. Kaviar verdirbt, nicht anders als einfacher Fleischeintopf. Die größte Darbietung auf der Welt wird von einer anderen verdrängt.

Der Gehalt des Lebens aber kann in deinem Herzen und Sinn fortdauern, oder er tut es nicht. Dies stützt ein weiteres Mal die Anschauung, dass alles eine Idee ist. Und all die großartigen Ideen, die dich einst ergriffen, behalten nicht fortwährend das spektakuläre Glimmen, welches sie früher an sich hatten. Du wendest dich von ihnen weg. Es kann sein, du wächst aus ihnen heraus. Auf jeden Fall ist der Thrill nicht mehr länger da.

Wow, das war ein toller Tag, als du in der Klasse im Schreiben die Beste warst. Es macht eher nicht den Eindruck, du könnest heute das gleiche großartige Gefühl wiederauflegen. Du hast die gleiche Schreibkunst an dir oder du hast es nicht, hinwiederum bist du, wie es aussieht, nicht imstande, die Energie in sie zurückzuschütten, die du damals einbrachtest. Es ist gleichsam – was du weiland wertschätztest, ist überstrichen worden, und du jauchzt bei ihm nicht mehr vor Freude auf.

So ist das Leben, just vor euren Augen sich stets wandelnd. Das Leben schafft es, sich in das Verflossene, in die Gegenwart und in die Zukunft zu schütten, und es geht einfach nicht immer auf. Das ist in Ordnung. Dies ist Teil des Lebens. Das Leben hat ein jedes Recht, sich zu wandeln, und dich unterdessen mit.

Heavenletter # 5487  – 2.12.2015  How to Greet Your Life

Wie dein Leben begrüßen

Gott redete …

Meine lieben Kinder, manchmal habt ihr das Gefühl, ihr hättet im Leben ein missglücktes Geschäft hinter euch. Was dann geschieht, sobald ihr euch vom Leben, von diesem staunenerregenden Ding namens Leben, vernachlässigt fühlt – ihr seht euch nach etwas um, dem Vorwürfe zu machen sind. Falls euch das Leben heute nicht zu Füßen liegt, kann das von euch unter Umständen so verstanden werden, ihr hättet schuld. Dies ist Ego, ihr lieben Freunde. Das Ego brüstet sich vor euch, ihr wärt schuldig. Daraufhin kann es einen guten Zugriff auf euch bekommen.

Mithin passiert es, dass ihr nicht das Mittelstück eines jeden einzelnen Tages des Lebens seid, so wie er in der Welt zutage tritt. Wart ihr der Auffassung, ihr solltet die Schlagzeile der Geschichte darstellen? Ist es dem Tag angelegen, für dich die Trommel zu rühren und die Flöten zu blasen, und nur für dich zu sein?

Entsinne dich, das Leben auf der Welt handelt von Kontrast. Es heißt einen jeden Tag willkommen. Es ist bloß so, dies ruft dich nicht jeden Tag folgerichtig zum König aus. Niemand setzt sich hin, um jeden Tag auszuplanen. Was dir wie Bergauf-Klettern erscheint, ist schlicht Teil des Lebens. Aus dem Winkel, von dem her du das Leben betrachtest, wird dir das Leben eher nicht wie ein Strauß schöner Rosen erscheinen. An derartigen Tagen hast du Einwände. „Foul!“, schreist du auf.

Besser ist es, dem Leben auf die Schulter zu klopfen und zu murmeln:

„Gut, Leben, was steht heute auf der Tagesordnung? Wie lautet die Aufgabenstellung für heute? Nun, lasst uns dieser Angelegenheit annehmen, ohne weiteres Aufheben. Wir wissen um eine Sache bestimmt, und die lautet, dass du, das Leben, dabei auf diese Weise einzutreffen hast, und dass es ein Tag zum Wachsen ist. Wir Menschenseinswesen erkennen etwa, der Tag habe so und so begonnen, dies ist freilich nicht Durchkreuzt-Worden-Sein. Wir sind nicht niedergeschlagen, genauso wenig halten wir unsere Tatkraft bedeckt. Womöglich haben wir es mit einem schlimmen Fuß oder mit Steinen zu tun, die auf uns geworfen werden, alldieweil machen wir das meiste aus diesem Tag, so wie er sich uns präsentiert hat.

Ah, der Tag endet auf einem weitaus gediegeneren Ton, da wir dich begrüßten und uns der Fortsetzungsfolge des Lebens, welche dem heutigen Tag zu Eigen ist, fürsorglich angenommen haben, und weil wir uns nun mit einem guten Schlaf zur Nacht segnen. Wir legen den Tag zur Ruhe. Wir wissen noch nicht, was der nächste Tage enthält. Was wir wissen, teures Leben, ist, dass der morgige Tag der unsere ist, und dass wir ihn für dich auf Glanz polieren möchten. Wir wissen noch nicht, was für Schätze der Tag enthüllen wird. Was wir wissen, ist, dass dies unser Tag ist, dich zu vollenden, aufzufangen, zu lindern und dir Mut zuzusprechen und darin beizustehen, durch ihn hindurch zu kommen. Leben, wir wollen uns über unsere Einwände erheben. Wir haben einen Vertrag unterschrieben, dass wir Liebe zuwenden und uns um diesen Tag kümmern wollen, und mithin möchten wir das tun.

Von dieser Ecke her kommen wir, sei es unter Regen oder bei Sonnenschein.

Wir machen uns nicht zu viel daraus, wie unser Tag aussieht. Wir sind nicht hektisch mit ihm beschäftigt. Wir, als Partner, Leben, wir machen uns bei dir ans Werk. Egal bei welchem Wetter, wir zeigen uns der Situation gewachsen, und wir erheben uns über das Vergangene. Wir heißen dich jeden Tag willkommen, da es unser Tag ist, dich willkommen zu heißen. Leben, dies ist ein Tag, welcher die ganze Strecke vom Universum her zu uns gekommen ist. Er ist zu uns gekommen und wartet vor uns.

Leben, du und ich, es ist gut, wohin du jeden Tag kommst, so, wie du das an einem jeden Tag tust. Dieser Tag hat in unseren Augen vollkommen zu sein. Es ist unser Tag, dich willkommen zu heißen, und wir setzen uns stracks in Bewegung. Wenn du am heutigen Tag hungrig daherkommst, füttern wir dich. Leben, solltest du heute eine Menge Fürsorge benötigen, lassen wir sie dir zukommen.

Zuvörderst, wir nehmen nicht alle deine Tage allzu ernst. Es gibt keine Regeln, die du zu befolgen hast. Wir nehmen unseren Tag von dort her, wo er seinen Anfang nimmt, und wir parken ihn des Nachts in der Garage. Heute hängst du für uns bis zum morgigen Tag hier herum, denn an jedem Tag überbringst du uns einen neuen Tag. Wir lassen bei unseren Tagen eine jede Rute abblitzen, und wir fangen erneut von vorne an. Wir klopfen unserem Tag auf den Rücken, und wir kommen in Gang. Leben, wir machen Tage zu guten Tagen. Danke dir, Leben, dafür, wie du uns heute begrüßt und empfängst.“

Heavenletter # 5488  – 3.12.2015  Meeting in Time and Space

Aufeinandertreffen in Zeit und Raum

Gott redete …

Es gibt kein wahlloses Aufeinandertreffen, keine Zufälle, derweil überkommen dermaßen viele Aufeinandertreffen in Zeit und Raum, derart viel Pfade, die einander kreuzen, derart viele unmögliche Begebenheiten, die irgendwie orchestriert sind. Ihr könnt in Anbetracht dessen, wie solch viele unmögliche Dinge zusammen gelangen, bloß bass erstaunt sein.

Tatsächlich seid ihr euch des Öfteren sicher, dass so etwas wie Gesetze des Universums existieren müssen, die die Dinge so mit einander synchronisieren, dass sie sich nicht begeben könnten, ausgenommen, sie unterstehen einem Plan. Ihr sprecht zu euch selber: „Mein lieber Herr Gesangsverein, wie stehen die Chancen wider die Ermöglichung von etwas dermaßen Großartigem, was geschieht, ohne die Existenz eines Planes, welcher vorherbestimmt ist und bis zu einem perfekten Ort des Aufeinandertreffens nachgezogen wird. Wunder müssen angeordnet sein. Wie kann das denn anders sein?“

Ihr möchtet gerne, dass Freiheit zur Hand ist, gleichwohl treten gewisse Ereignisse ein, die ihr überhaupt nicht gerne sein sehen könnt.

Etwas konnte unmöglich geschehen, dennoch geschieht es. Etwas, was über eure Vorstellungskraft hinausgeht, geschieht. Es ist nicht einmal vorstellbar, dennoch trägt es sich zu, und ihr wundert euch zutiefst, wie es sich je per Zufall hatte ereignen können. Zufällig meint wahllos. Wie etwa kann Wahllosigkeit in jedem zugegen sein und nicht bloß ab und an, fragt ihr euch. Ihr glaubt nicht, dass wundervolle Begebenheiten wahllos sein können. Ihr glaubt, dass unglückliche Ereignisse verfügt sein können. Es ist nachvollziehbar, dass ihr so empfindet.

Dennoch hört ihr Mich sagen, dass alles möglich ist, egal wie weit abseits oder unwahrscheinlich. Ihr hört Mich sagen, es gebe nichts, was unmöglich ist. Im Abstrakten, da mögt ihr diese Anschauung.

Es gibt hunderte oder tausende unmöglicher Begebenheiten, welche jeden Tag allerorts statthaben. Kinder werden empfangen und geboren. Wie lautet von vorneherein die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind empfangen wird durch den Samen des Vaters und das Ei der Mutter? Eine Million oder mehr Möglichkeiten, und aus all diesen Möglichkeiten heraus wird dieses eine Kind geboren, wie kann das sein? Genau genommen möchtet ihr euch über diese ganze Idee von Empfängnis lustig machen, wäre es bloß nicht, dass sie sich seit eh und je erwiesen hätte. Vielleicht macht ihr euch darüber so eure Gedanken oder ihr gelangt ins Wundern, dennoch nehmt ihr es euch an.

Was für ein unansichtiger Hang bereitet dieses eine einzigartige, auf die Welt gekommene Kind zu, und eben nicht ein anderes? Ihr möchtet es ungerne so sein sehen, dass ihr, ihr insbesondere, stichprobenartig erschaffen wurdet. Ihr möchtet gerne ausgewählt sein. Es hat so zu sein, dass euch zugedacht war, geboren zu werden, und dass ihr euch – zumeist – freut, geboren zu werden, und dass es euch – dementsprechend – nicht leid tut, dass jemand anderes an eurer Stelle nicht zur Welt gekommen ist.

Und daraufhin fragt ihr euch selber: Gab es andere Menschen, die, wie Christus, nicht per Geburt zur Welt kamen? Wieso denn nicht?!!

Wie steht es zum Beispiel um die Brillanz Einsteins? Wie hätte jene einzigartige Zusammensetzung pur wahllos zustande kommen können? Ja wirklich, es sind nicht alle und jede Möglichkeiten imstande, wie kleine Papierschnitzel ausgewiesen zu sein, die in die Luft hochgeworfen werden.

Oder – wie hoch stehen die Chancen dafür, dass ein Fisch im Wasser schwimmt und durch das Wasser außerhalb von ihm aufrechterhalten wird, und dass, im Gegensatz dazu, das Wasser, welches einen Menschen aufrechterhält, inwendig in dem Menschen am Schwimmen ist?

Ja, ihr Lieben, ihr möchtet Freiheit. Wie ihr doch Freiheit mögt, zumindest lasst ihr das so verlauten. Gleichzeitig möchtet ihr gerne ausersehen sein. Ihr möchtet protokollarisch notiert sein. Ihr möchtet alles, Gegensätzliches inbegriffen. Ihr möchtet alle gut positionierten Gelegenheiten, und dennoch möchtet ihr gerne erkoren werden.

Ich wundere Mich, ob ihr versucht, einem logischen Pfad zu folgen. In den Gefilden Gottes findet Logik keine Anwendung. Logik, so wie ihr sie kennt, hat womöglich mit dem Leben nichts zu tun. Sie ist wohl eher nicht so wunderbar, wie es der Welt dünkt.

Ihr möchtet in der Welt gerne eine Unmenge an günstigen Gelegenheiten innehaben. Ihr persönlich möchtet Chancen haben, und ihr möchtet überdies sonderlich ausgesucht werden. Die Wahrheit ist die, dass Meine teuren Kinder, in aller Regel, alles möchten. Das ist nichts Schlimmes. Begehren tragen zum Leben bei, wie es lebenswert ist. Begehren und Möglichkeiten gehen gemeinsam ihrer Wege.

Ich sage euch, dass ihr sonderlich seid. Ich suchte euch aus. Ich wähle jeden aus, dich mit eingeschlossen. Du warst keine Katze im Sack. Jetzt machst du deinen Weg in der Welt, und jetzt machst du dich zu der Großartigen Seele, die du und Ich dir bestimmten, sie zu sein.

Heavenletter # 5489  – 4.12.2015  Ingredients for Making a Cake 

Zutaten bei der Kuchenzubereitung

Gott redete …

Mit dem Leben, so wie es sich ereignet, könnte ein Chefkoch oder eine Mutter in Vergleich gebracht werden, welche einen Kuchen backt. Es gibt spezifizierte Zutaten, welche zusammengeführt werden, viele aus dem Land, in dem der Bäcker des Kuchens lebt, etliche haben vielleicht eine Reise aus weit entfernt liegenden Ländern hinter sich, Vanille aus Sansibar zum Beispiel.

Was die Mutter anbelangt, vielleicht hatte sie eine bestimmte Zutat nicht bei sich zuhause, die für diesen Kuchen benötigt wird. Vielleicht dachte sie gar überhaupt nie daran, diesen Kuchen zu backen, nicht bevor eine Nachbarin einige frisch gepflückten Äpfel vor ihre Tür gelegt hatte, und nun möchte sie einen Apfelkuchen backen.

Im Hinblick auf einen Konditor – vielleicht hinterließ ihm ein Handelsvertreter etliche Proben, welche zu einem speziellen Rezept ausarteten. Es ist im Grunde genommen nicht eine einzige Person, welche einen Kuchen bäckt, ist es nicht so? So vieles und so viele erbringen ihren Beitrag zu dem Rezept. Man könnte sagen, ein Rezept ist eine glückliche Chance gewesen, oder, man könnte sagen, das Rezept ist angeordnet. Tatsächlich könntest du dir darüber Gedanken machen, wie jenes bestimmte Rezept und jene bestimmten Zutaten, welche auf einen erstaunlichen Kuchen hinauslaufen, in der Lage waren, dem Anschein nach so leicht wie eine Pastete zusammenzufinden. Dinge im Leben kommen zusammen.

Ihr könnt euch ebenso wundern, dass es bei frischen Rezepten nicht zu einem Endpunkt kommt. Sind mittlerweile nicht all die möglichen Zutaten bereits zusammengestellt worden, sodass keine neuen Kombinationen mehr übrig sind? Dem hingegen, neue Kombinationen gehen niemals zur Neige.

Ihr könntet euch überdies je nach Belieben darüber Gedanken machen, wie eine bestimmte Anzahl begrenzter Buchstaben im Alphabet einer Sprache endlose Wörter zutage bringen kann. Ihr wundert euch, ob der Tag kommen wird, wann alle Wörter auf alle möglichen Weisen aufgebraucht sein werden. Ihr könnt euch ferner fragen, dass auch so noch Möglichkeiten übrig geblieben sind, Wörter in einer unendlichen Anzahl von Geschichten zusammenzustellen. Nichtsdestotrotz kommen alle möglichen Geschichten unablässig zum Vorschein. Womöglich gibt es kein Zur Neige Gehen. Unter Umständen sind Wörter und Geschichten endlos. 

Bezeichnungen, wie sie in dem einen Land gang und gäbe sind, können Menschen aus anderen Ländern lustig erscheinen, deren Sprachen ganz einfach Bezeichnungen wie diese überhaupt nicht aufweisen.

Und wie steht es mit der Angelegenheit, dass Fragen niemals zur Neige gehen? Wie kommt es, dass es nicht sein kann, dass all die Fragen der Welt noch nicht gestellt und beantwortet wurden?

Es gibt in jeder Sprache ein Wort, was Vorankommen bedeutet. Die eigentliche Idee von Fortschritt trägt in sich, dass Fragen für immer und ewig fortbestehen und dass es stets etwas Neues und Neues und Neues gibt.

Vielen Menschen liegt es etwa eher daran, in simpleren Zeiten zu leben, ohne TV und Handys, wo das Leben weniger rasch zugeht. Es scheint immer sonst noch etwas anderes zu geben. Was früher mal so modern war, kann jetzt überholt sein. Was dieser Tage Gerümpel ist, könnte einstmals ein Schatz gewesen sein. Was einst Gerümpel war, kann jetzt eine Kostbarkeit sein.

Alles in der Welt wandelt sich wenig später. Und du änderst dich. Stimmungen sind nicht das einzige, was sich ändert. Gleichzeitig scheinen sich einige wenige Dinge nie zu ändern.

Liebe ist immerfort frisch, wiewohl, Liebe ändert sich nie. Verkehrte Liebe dauert ebenfalls an, vielleicht mit einem neuen Anstreicher-Job, indes nach wie vor die alte Geschichte, die sie stets war.

Und hinwiederum füllt Wahre Liebe die Welt desgleichen. Und mütterliche Liebe und brüderliche Liebe existieren. Und Meine Liebe ist eine Konstante. Meine Liebe hat sich nicht ein klitzekleines Bisschen geändert. Meine Liebe kann in unterschiedlichen Weisen abgeschildert werden, gleichwohl ist sie unwandelbar.

Du wirst es etwa gernhaben, etwas über das Einssein zu hören zu bekommen. Du wirst eventuell ab und an einen schmächtigen Blick auf es erhaschen. Einssein stützt die Welt. Liebe hält das Universum zusammen. Liebe ist jetzt soeben im Augenblick in deinem Herzen.

Heavenletter # 5490  – 5.12.2015  Singing the Blues

Trübsal blasen

Gott redete …

Sobald dir das Leben, wie es scheint, zu viel wird, ruhe und bleibe dran, ruhe und bleibe dran.

Alles wandelt sich in der Welt. Du wandelst dich soeben. Deine Welt ändert sich gerade. Das Leben in der Welt steht nicht still.

Selbst ein schöner Sonnenaufgang steht nicht still. Ein Sonnenaufgang findet in einem Augenblick statt. Eine Minute zuvor war es kein voller Sonnenaufgang. Die Hälfte der Sonne war immer noch unter dem Horizont. Nun ist die volle Sonne da. Die Sonne setzt ihr Aufgehen fort. In wenigen Minuten ist sie am Himmel dermaßen hell, dass du das Sonnenlicht und seine Widerspiegelung, die aufs Hellste funkelt, nicht sehen kannst, und nicht ein Schnipsel des Umrisses der Sonne wird ansichtig.

Dann in der Nacht wird die Sonne wieder unter den Horizont sinken und vollauf nicht mehr sichtbar sein. Dennoch ist es gewiss, dass sie erwachen wird. Der Sonnenaufgang findet auf der anderen Seite der Welt statt. Die Sonne wird erneut auf unserer Seite der Welt hervorkommen.

Und so geht es mit dem Glücklichsein, und so ist es mit innerer Ruhe, und mit Friede. Diese Beschaffenheiten sind immerzu hier im Wartestand, aufzugehen, nicht anders wie du begierig ihrer harrst. Horche auf den Sonnenaufgang. Der Erde Sonne ist stets am Aufgehen.

Du bist dir darüber im Klaren, dass das Dämmern der Sonne bevorstehend ist. Die Sonne lässt dich nicht im Stich. Jetzt in diesem Augenblick, da möge es dir sein, dass du dich erhebst, um der Sonne zu begegnen. Sei hier, um die Sonne zu begrüßen, gleichwie sie dich zu begrüßen herauskommt.

Die Sonne wartet fortgesetzt auf dich. Wenn es Nacht ist, ist die Sonne immer noch da. Sobald es regnet, die Sonne folgt auf den Regen in Vertrauen. Sei wie die Sonne und gehe auf. Gehe unentwegt auf.

Einerlei wie verdrießlich dir deinem Empfinden nach das Leben in einem bestimmten Augenblick erscheinen mag, das Leben selber ist der Sonne, so wie sie dir aufgeht, gleich. Gehe dem Glücklichsein, welches in dir aufgeht, freudig entgehen. Gib dem Glücklichsein statt, die Sonne in deinem Herzen zu sein. Möchtest du wirklich gerne ein zänkisches Weibsstück in deinem Herzen sein? Du kannst ohne Düsternis auskommen. Deinem Herzen ist nicht sich daherzuschleppen zugedacht. Klebe stattdessen ein Smiley drauf. Wieso, du kannst lächeln und breit lächeln. Lächle, selbst wenn du der erste bist, der lächelt. Lächeln ist des Herzens Sonnenschein.

Reiche das zu, was du deinem Verlangen nach gerne empfangen möchtest. Falls es dir um Aufmunterung zu tun ist, dann sprich den Herzen anderer Menschen zu. Stelle einen Blumenstrauß in eines Jeden Herz. Danach sieh, wie du dich fühlst, und bemerke dein Leben und die Bewegungen, die es ausführt. Wer bist du, dass du dich, was den Zustand deines Herzens angeht, auf die Palme bringst.

Du bist nicht angelegt, dass du dich über die Befindlichkeit deines Herzens auf die Palme bringst, derweil du ein Anzünder von Herzen sein sollst. Nach unten blickende Gesichter spornen nicht zu Anträgen an. Sei die Sonne, die scheint.

Kein Maulen. Zähle deine Segnungen durch. Die Wahrheit ist, du kannst gar nicht weit genug zählen. Lasse das Empfinden los, dir seien Vorenthaltungen zugekommen. Dies ist ein Wendepunkt. Komme von der Spur herunter, auf der du dich aufhieltst. Ziehe die Rollos hoch. Ziehe die Bremse fürs Beklagen. Halte Freude aufrecht.

Ändere dich, mitsamt der Welt just vor deinen Augen.

Was würdest du den ganzen Tag mit dir anfangen, sofern du nicht Fehler ausfindig machtest und Beschwerden führtest? Du könntest nicht mehr weiter wissen. Diese Art Einbuße ist verdienstvoll. Diese Art von Nichtvorhandensein macht dich zu einem Gewinner. Ja, mache Anstalten, ratlos zu sein. Wirf stattdessen dem Universum eine Kusshand zu.

Sage „Danke“, anstatt „Verflixt noch mal, nicht wieder.“

Sei eine arme Person, sowie es sich auf die Schattenseite beläuft. Sei guten Mutes. Rücke dich gerade. Sei auf der Seite von Gutmütigkeit. Verlasse dich was dein Glücklichsein angeht auf dich selber, und nicht darauf, dass du von anderen Menschen erwartest, sie mögen deine Wangen rosig werden lassen. Schreite kräftig aus. Deine Zeit ist am Kommen. Rüste dich für sie. Bereite dich jetzt für sie und nicht später. Dies liegt dir an zu tun, derweil du Trübsal geblasen hast.

Heavenletter # 5491  – 6.12.2015  Where Is Your Love Hiding?

Wo hält sich deine Liebe verborgen?

Gott redete …

Wenn du egoistisch bist, wo hält sich da deine Liebe verborgen? Selbstsucht ist nicht einmal Liebe für sich selber.

Sofern du Liebe vorgibst, was tust du da?

Wenn du dich aufopferst, weswegen?

Wenn du dich selber vernachlässigst, wo kann da deine Liebe sein?

Wenn du dich selber niedrig hältst, hältst du dich selber stets unten.

Wenn du versuchst, jedem zu Gefallen zu sein, heißt das Gelingen nicht, jedem zu gefallen. Am wenigsten unter allen gefällst du dir selber.

Wenn du unglücklich bist, was tust du dabei, außer dass du dich von dir selber abkehrst? Es gibt für dich bessere Dinge zu sein und zu tun.

Wenn du dich selber nicht wertschätzt, wer wird dich dann wertschätzen? Beginne jetzt damit, bitte. Setze einen höheren Preis auf dich fest.

Wenn du mit dir selber nicht lauter bist, wem lügst du dabei in die Tasche?

Es sei denn, du bist zu Anderen freundlich, versagst du dir selber die Liebe. Liebtest du dich selber, wärest du zu allen freundlich.

Wenn du nichts gegen dich unternimmst, wer wird es tun? Es gibt keine andere Wahl, als dich selber hochzuheben. Tue, was dazu beiträgt, dich mit Liebe anzuschauen und mithin die Welt mit Liebe anzusehen.

Dir die Finger wund arbeiten hilft dir nicht, dich selber zu lieben.

Untätig sein hilft dir nicht, dich selber zu lieben.

Dich nicht lieben ist keine Option, die zur Wahl steht und zu treffen ist, dennoch entscheiden sich allzu viele dafür, vielleicht als eine Art ausgleichende Gerechtigkeit.

Kein dich Übersehen mehr. Kein dich Verleugnen mehr. Kein Selbstmitleid mehr. Kein Gang auf einem unter starkem Zug stehenden Hochseil mehr.

Kein unredliches Maulheldentum mehr. Kein dir selber in die Tasche Lügen mehr. Kein dich Absperren am Gehege mehr. Kein schadenfrohes, dich herausputzendes Feiern mehr. Kein andere Menschen Tadeln mehr. Nie mehr den Bescheid ausgeben, andere Menschen seien für deine Wut, Depression oder dein Glücklichsein zuständig.

Von jetzt ab die Wahrheit.

Wo bist du, und was hast du zu tun, um irgendwohin zu gelangen? Ja, du hast irgendwohin zu gelangen. Zumindest hast du dich, es sei denn, du liebst dich selber, von dort herauszuschaffen, wo du dich angekettet hast. Dünkel ist nicht dich selber lieben. Dich Anderen überlegen fühlen ist nicht dich lieben.

Jahre an langsamer Selbst-Ablehnung sind nicht rechtens. Selbstverleugnung ist nicht irgend eines Kindes Mein würdig, und ihr alle seid Kinder Mein, die Ich liebe.

Wer seid ihr, zu vermeinen, ihr wärt ungeliebt? Wie viele Seelen zieht ihr herunter, und wie traut ihr euch das? Ihr seid auf Erden, um die Sonne zum Scheinen zu bringen.

Wenn ihr euch selber zum Opfer macht, ist dies nicht Mein Wille.

Kommt und sprecht zu Mir. Lasst Uns das Leben entwirren. Lasst es Uns jetzt entwirren.

Sei Meine Liebe und sei all die Huld, die Ich dir vorsah zu sein. Lasst Uns dies jetzt tun, nicht später. Jetzt. Komme jetzt gleich im Laufschritt rüber zu Mir. Klippklopp.

Lasse das Vergangene stehen. Erhebe dich jetzt.

Heavenletter # 5492  – 7.12.2015  You Were Foretold

Du wurdest vorausgesagt

Gott redete …

Was messt ihr dem Pulsieren von Leben im Herzen der Erde und dem Immer-Und-Ewig-Danach bei?

Welche Zuordnung erteilst du der Existenz von Leben im Ganzen? Das Leben ist unauslotbar, nicht wahr? Es ist unvorstellbar, und doch war das Leben erdacht und dann wahrgenommen. Und es hatte sein Debüt vor allen Anwesenden und dir.

All dieses Getue, nicht ein Wirbel um nichts, vielmehr eine Aufregung um einen Traum, welcher sich selber zusammen scharte und der dermaßen viele Flüsse von sich selbst zur Anzeige brachte, Geschichten, die, einem Strohfeuer gleich, aufgewickelt und abgewickelt werden, Charaktere und Handlungsgerüste, bloß um sie wieder der Vergessenheit anheim fallen zu lassen. Von all den Leuten und Charakteren überkommt keine Aufzeichnung. Niemand erinnert sich mehr an sie. Es gibt nichts, anhand dessen man sich ihrer entsinnen wird, und es gibt niemanden, um sich ihrer zu erinnern.

Davor, ertönte ein Ruf. Der Ruf lautete: Erschaffe. Und ich erschuf dich, die Gesamtheit Deiner Selbst.

Und so erschaffst du dir Geschichten in deinem eingebildeten Leben. Du murmelst sie. Du malst sie dir aus. Man kann sagen, du stellst eher das Leben auf Dauerhaft, als dass du es erschaffst. Du denkst gründlich über das Leben nach. Unter Umständen sind p’s und q’s nicht von großer Bedeutung für dich, jedoch alles andere durchaus. Womöglich siehst du das Leben als schmächtiges du und als große ominöse Kräfte, die dich hereinlegen.

Wenn du dich verlassen fühlst, hast du dich selbst verlassen. Du hast die Wirklichkeit abgestreift und dich selber mit zerrissenen Lumpen aus der Fantasie, die in einem Sudkessel umgerührt worden sind, zugedeckt.

Du bevölkerst dein Leben mit allerlei Dingen, nicht mit unvorstellbaren Dingen, denn du bildest sie dir ein. Du bildest dir ein es gäbe Unfrieden. Du füllst die leeren Stellen auf. Liebe und Schönheit sind dir eher verschwommen. Du erzählst Geschichten über Liebe und Schönheit, bist jedoch nicht davon überzeugt.

Du bist ein Landei, oder du bist ein Stadtmensch. Du lebst in scheinbar getrennten Welten, wohingegen die Wahrheit die ist, dass im Leben nichts von etwas anderem getrennt ist. Alles ist in der einen oder anderen Weise miteinander verbunden, auch dann, wenn alles was du zu wissen meinst, in einen Abgrund zu fallen scheint.

Du magst nicht wissen, wie du dir treu sein kannst, weil du die Wahrheit Deines Selbst nicht auslotest. Ein Mann ist was er denkt, und du weißt nicht was zu denken ist oder was du denkst. Du weißt nicht, welche Gedanken zu glauben, welche Gedanken sogar zu hören, welche Gedanken festzuhalten, welche Gedanken zu bedenken, und welche Gedanken so schnell du kannst rauszuschmeißen sind. Dein Verstand denkt an viele Quadranten, und einige oder viele davon sind angsteinflößend.

Die Wahrheit ist nicht beängstigend. Die Wahrheit ist eine Kaskade von einer Rose, welche sich mit jeder anderen Rose verflicht. Es gibt eine Essenz der Rose, gleichwie es eine Essenz Gottes gibt. Das Wesen Gottes durchdringt alle Menschen, die ausgestreut wurden auf Erden, egal, in welche aller Richtungen.

Natürlich wurdest du nicht über die Erde gestreut, wie man Korn ausstreut. Du wurdest mit großer Voraussicht und Sorgfalt platziert. Du warst ein Volltreffer. Du warst nicht eine Laune. Du warst kein Nachgedanke. Du wurdest in’s Visier genommen. Du bist wie ein Paket, das an sein Ziel gelangt. Du wurdest nicht aus einer Ausstechform hergestellt. Du wurdest nicht gemacht, um wie alle anderen zu sein. Zusammen genommen seid ihr Ein Vereinigtes Ganzes, wohingegen ihr auf der Oberfläche individuell seid. Eure Einzigartigkeit, wenn auch ein Mythos, ist dennoch ebenso heilig.

Du wurdest vorausgesagt. Es gibt keine Zufälle, dennoch wurdest du nicht vorbestellt. Dir wurde dein Leben gegeben, um damit zu tun, wie du wählst. Verzweifelt oder friedvoll, du hast deine Geschichten gewählt, du hast sie erzählt, und du hast sie wahr werden lassen in diesem großen Traum, in den du, argwöhnisch und unschuldig zur gleichen Zeit, eingetreten bist. Dieser dein Argwohn war unschuldig, wie wenn dir nichts jemals wirklich passieren könnte. Auf einer Ebene ist das unumschränkt wahr.

Sicherlich, auf einer anderen Ebene ist die Wahrheit die, dass nichts passiert ist. Es gab Träumerei. Es gab einen Tanz wie etwa den „Virginia Reel“, und es gab noch andere Tanzschritte, mit eigenen Namen, Rhythmen und Trommelschlägen, um den Tanz in Schwung zu bringen.

Alles hat eine Bedeutung, zur gleichen Zeit, wie es keine Bedeutung an sich hat, außer du weist ihm eine Bedeutung zu. Du erfandst Bedeutung. Nicht, dass es keine Bedeutung gab, nur eine größere Bedeutung, als dein Verstand zu schlucken vermochte, eine subtilere Bedeutung, eine Bedeutung, die auf einer anderen Bedeutung ruht, eine versteckte, tiefere Bedeutung, eine Bedeutung, die du erst abzuschälen hast, um einzudringen, eine Bedeutung, die du nicht ganz festhalten oder akzeptieren, oder bei der du nicht wissen kannst, was damit zu tun sei, oder nicht zu tun sei.

Nun näherst du dich an. Du fängst an hervorzubrechen, so wie du bist, ohne Verschleierung oder Schwafelei.

Heavenletter # 5493  – 8.12.2015  Growing in a Wider and Wider Arc

Zunehmen in einem weiter und weiter gespannten Bogen

Gott redete …

Kraft Meiner Ureigenen Existenz erzeuge Ich das Kosmische Summen. Ich brumme nicht direkt, so wie du persönlich es etwa tust, sei es, du summst bewusst, sei es, du bist dir dessen nicht gewahr. Ich BIN, und Ich schwinge. Dies ist ein feines Summen. Deine Seele greift es auf. Dies ist die Musik der Sphären. Dies ist die Musik des Bewusstseins.

Und deine Seele summt ebenfalls, und das Summen, welches naturgemäß aus deiner Seele heraus schwingt, gerät stark, wird lauter, Wir könnten sagen, es nimmt wahrnehmbarerweise in einem weiteren und weiteren Bogen zu.

Es ist dermaßen viel an dir dran, wovon du kein Gewahren hast, und so steht es darum auf Erden. Gewahren ist am Aufkeimen, hinwiederum steht ihr öfters nicht in Fühlung mit eurem Bewusstsein, mit diesem erstaunlichen Bewusstsein, auf welches als das eurige Bezug genommen wird.

Ihr möchtet auf dem Planeten Erde ungerne im Dunkeln sein. Ihr, die ihr im Licht seid, seid sehr oft im Dunkeln, und da liegt der Hund begraben. Ohne den Schleier über deinem Bewusstsein würdest du das Licht erkennen, welches du Selber unveränderlich und unumgänglich bist. Dies ist der Gewaltige Kosmische Witz. Du bist bereits Endlos Erleuchtet. Vor dir gibt es kein Geheimnis. Du denkst dir das bloß so. Du bist davon gänzlich überzeugt. In der Folge bist du eine schwer zu knackende Nuss. Mithin bist du verwirrt, denn du hast dich selber mit einem Geheimnis umwoben.

Wir können sagen, dass du deine nicht zur Kenntnis nehmende Ignoranz liebst. Es gibt zahlreiche Seiten an dir. Du spielst viele Partien. Du fällst in sie hinein. Du spielst den Narren, egal als wie lauter du dich selber erachtest. Du hast dich überredet, du wissest nichts, derweil Tatsache die ist – du weißt um alles. In den stillen Nischen deines Herzens kennst du alles. Deine DNA weiß alles, gleichwohl beschirmst du dich vor dem Ungemeinen Wissen, überzeugt wie du es bist, du seist schlechterdings nicht imstande, viel zu wissen.

Dies ist für dich ein für alle Mal auf der Welt unter Beweis gestellt worden. Du hattest dein Nichtwissen ausreichend klargemacht bekommen, es vielleicht kartographisch erfasst.

Wovon Ich spreche, hat mit Intelligenz nichts zu tun. Ich rede von einer Angeborenen Größe, die auf deiner zellularen Struktur fußt. Sie fußt nicht auf Studium. Sie ist einfach. Du bist in Wirklichkeit ein Genie des Bewusstseins. Du bist eine Ferngesteuerte Rakete des Bewusstseins. Bewusstsein ist in dir innewohnend. Etwas betreibt in der Welt unter deiner Mitarbeit ein Übertünchen.

Ein Jeder ist Reines Bewusstsein, und Jeder erlebt das Vertuschen seines Hellen Lichts mit einem Alten Mantel. Es muss inwendig in dir ein Spiel vonstatten gehen, welches deine Strahlkraft vor dir selber wie auch vor jedem sonst verbirgt. Oder Wir können sagen, jedermann sonst um dich herum hat sie nicht so ausdrücklich wahrgenommen, sodass du nicht das Risiko auf dich nimmst, zu ihr hin zu schauen und geächtet zu werden. Stattdessen grenzt du dich von deinem eigenen Selbst aus.

Nichtsdestotrotz, es hat Zeiten gegeben, als du zutiefst darüber, was jenseits jenes Betagten Umhangs liegt, mit dem du dich eingehüllt hast, zum Wundern kamst.

Es wird jetzt Zeit, dass du dir die verkehrten Farben aberkennst. Du bist das Licht Gottes. Du bist das Licht der Kosmischen Intelligenz. Du bist das Universum, und du hast dich scheu empfohlen und ins Abwesendsein verabschiedet. Dies ist in Wahrheit nicht möglich. Als Möglichkeit hat Bestand, dass du dich vor Applaus in Acht nimmst, und davor, dass du dich siehst, wie du bist. Du machst dir darüber Gedanken, dass es, sofern du dich rundum bezeugtest, wie du wirklich bist, kein Zurück mehr zu der Anschauung gebe, Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen sei Glückseligkeit. Kenntnis des Selbst, welches Reines Bewusstsein ist – nundenn, dies ist Glückseligkeit!

Und, ja, ein Mal bloßgelegt, bist du unverhüllt. Du bist außerstande, abermals in eine ältere Version deiner selbst einzutreten. Nun bist du in der Wahrheit. Wahrheit ist nicht Stolz. Wahrheit ist Bewusstsein. Du hast das Verheißene Land entdeckt. Narrheit liegt hinter dir. Wahrheit erfasst dich, und du bist nicht mehr länger in der Lage, den Zugang zum Unwahren einzuschlagen. Die Sonne ist aufgegangen. Du bist die Sonne.

Heavenletter # 5494  – 9.12.2015  Golden Hills

Goldene Hügel

Gott redete …

Ich vernehme dein Verzagen. Ich höre dich sagen:

„Lieber Gott, geliebter Gott, der Eine und Alleinige Gott, wie kann es sein, dass ich, zutiefst mit Dir verbunden, dermaßen bodenloses Verzagen verspüre? Wie kann es sein, dass ich nicht die glücklichste Person auf der Welt bin? Was spielt sich ab, und was spielt sich nicht ab? Ich bin des Gefühls des Abhandengekommenseins dermaßen überdrüssig, des Verlorenseins in meinem gegenwärtigen und künftigen Leben hier als ein scheinbar heruntergekommenes Menschenwesen auf einer scheinbar heruntergekommenen Erde. Wie kann es sein, dass ich das Augenmerk eher auf die Kehrseite des Lebens richte als auf die Schönheit, auf die Wundersamkeit und Nähe zu Dir?“

Ihr Lieben Kinder, ihr habt eine Furcht vor Wandel an euch. Ihr möchtet gerne die Welt solide unter euren Füßen spüren, freilich fühlt sie sich euch nicht solide an. Öfters fragt ihr euch, was ihr, am Erzittern, hier auf der Erde tut. Euer Geist ist häufig nicht gegenwärtig. Er ist sonstwo, und ihr seid euch nicht sicher, wo jenes Sonstwo ist. So wie es steht, lebt ihr, im einen oder anderen Ausmaß, auf Teilzeit in einem Land, welches ihr Furcht heißen könntet.

Was spielt sich ab? Es ist, wie wenn ihr euch auf einem Floß auf einem Fluss befindet. Ihr kamt von sonstwoher, und jetzt seid ihr nach irgendwohin unterwegs. Nicht bergaufwärts, sondern flussabwärts schwimmt ihr entlang, wohin euch das Leben zu nehmen scheint. Ihr stellt euch die Frage, was sich da begibt.

Geliebte, das Leben spielt sich ab.

Ihr möchtet gerne eine Art Sicherheitszertifikat. Ihr möchtet eine niedergeschriebene Garantie unter den Augen haben. Ihr möchtet Friede und das Gefühl, dass euch nachgekommen wird, jetzt und für alle Zeit, und nicht mehr länger bloß Ankündigungen darüber.

Ihr möchtet niemals mehr erschüttert werden. Ihr möchtet nie ein zitterndes Blatt im Wind sein, das herunterfällt und daraufhin weggeweht wird. Unter Umständen seid ihr dem Gedanken zugeneigt, das Leben hänge von unzuverlässigen Geschehnissen und Reaktionen aufseiten der Welt um euch herum ab, derweil es ihr seid, die euer Leben von euren Reaktionen und schwankenden Wahrnehmungen von ihm abhängen lassen. Es kann ohne Weiteres sein, dass ihr das Leben auf einer vermuteten Distanz von euch weghaltet.

Selbstverständlich stellt ihr die Frage, wann und wie ihr selbstsicher und unbeirrt sein könnt, dies trotz der Winde, die wehen. Ja, eure Reaktionen sind das, was euch zum Erbeben bringt. Ihr seid nicht dermaßen auf die Welt angewiesen, wie ihr herausfindet, es zu sein.

Ihr fragt, wie ihr euch darauf, was Ich sage, verlassen könnt. Ihr stellt euch vor, dass Ich euch ja gerne Trost und Zuspruch bieten möchte, dennoch habt ihr Angst, das, was Ich biete, sei auf Vermutungen beruhend. Ihr erblickt bekundete Versprechen. Ihr befürchtet, jene Versprechen seien bloß Versprechen. Ihr möchtet gerne vertrauen, gleichwohl könnt ihr euch nicht so recht auf Zusagen verlassen, dass sie wahr werden. Zumindest im Laufe eurer Lebzeit meint ihr, wärt ihr dazu nicht imstande. Euer Zutrauen erschlafft.

Ihr ersehnt euch, auf das Leben mit aller Macht zu vertrauen. Tatsächlich ist es so, bei eurem Verlass auf Mich, auf das Leben und auf alles und jeden sonst geht es bei euch auf und ab. Ihr seht euch Risiken ausgesetzt. Es ist fast so, dass ihr euch in die Schattenseite einkauft, gleichsam als polstere euch Argwohn auf irgendeine Weise ab.

Was ist es, ihr Lieben? Wovor habt ihr euch in Acht zu nehmen?

Die Welt im Großen ist nicht immerzu eure Perle gewesen. Ihr möchtet euch dem, dass ihr, nicht anders als die Welt, eure eigene Enttäuschung wart, ungerne stellen. Ihr seid nicht so, wie ihr gerne sein möchtet. Ihr könnt rechts wie links die Welt, Mich, usw. anschreien. Sich Von-Sonstwoher-Enttäuscht-Worden-Sein anschauen ist leichter denn sich Enttäuschtwerden in einem selber anschauen.

Niemals ist es Mein Wunsch, euch herabzusetzen. Nein, nein, nein überhaupt nicht. Freilich, sobald es darauf ankommt, überredet ihr euch selber zum Eigensinn und zum Unfähigsein, euch beim Leben voller Optimismus zu engagieren, und ihr schlagt eine peinigende Glocke des Verzagens.

Wie gerne hättet ihr eine Starke Hand, die euch über euer mattes Herz hinweghebt. Wie es euch nach einem Helden verlangt, der euch auf einen Schimmel stemmt und flugs zu Goldenen Hügeln schafft.

Von eurer Ebene der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit her gesehen ist das Leben nicht sicher. Es ist gefährlich. Ihr könntet zu jedem Zeitpunkt in einen Kanalschacht fallen. Das Leben scheint eine Abschweifung vom Glücklichsein, welches euch geschuldet sei, zu sein. Steif und unnachgiebig seht ihr mit zusammengekniffenen Augen auf das Leben, gleichsam als wäre das Leben etwas, was ihr durchwaten müsst, anstatt ihm freudig mit offenen Armen entgegenzugehen.

Zieht in Betracht – ihr seht die Dinge verkehrt herum.

Heavenletter # 5495  – 10.12.2015  The Moving Waters of the Sea

Die strömenden Wasser der See

Gott redete …

Ich höre euch auf vielfältige Weise, mit oder ohne Worte, fragen:

„Lieber Gott, bitte gib uns zu verstehen, was für uns das wichtigste zu wissen ist, wie dir zu Diensten sein ist. In welcher Weise dienen wir Dir und legen Dich allen an den Tag, welche aus ganzem Herzen das Sehnen an sich haben, dir zu Diensten zu sein, ebenso wie all jenen, die sich derzeit noch nicht sehnen, Dir zu dienen?“

Ihr Lieben, ihr dient Mir und der Welt sehr gut, wenn ihr an diesem Leben auf der Erde Vergnügen findet. Genießt alles, einen jeden Aspekt des Lebens, ja gar jene Aspekte, die ihr euch nicht auswählen würdet. Natürlich wisst ihr eventuell nicht, wie ihr Gefallen daran finden könnt, was ihr persönlich nicht willkommen heißt. Kein einziger erwartet von euch, dass ihr vor Freude in die Höhe springt, wenn ihr den Verlust eines geliebten Angehörigen oder sonst einen Herzschmerz verspürt.

Genauso wenig ist es an euch, vorzugeben, ihr wärt tapfer.

Zunächst, weint, so ihr es müsst, um euer Herzzerreißen zum Ausdruck zu bringen.

Zum zweiten, und zum letzten, ruft euch ins Gedächtnis, dass ihr auf Erden das Leben auslebt, und dass ihr vergütet werdet, so wie Stahl vergütet wird.

Lasst Mich ausreden:

Das Vergüten, was euch das Leben zuwendet, macht euch stark, sodass ihr nach und nach verantwortlich auftreten und imstande sein werdet, Beschränkungen los zu lassen. Ohne dieses Vergüten, wie und wieso solltet ihr da jemals die Begrenzungen des Verflossenen los lassen mögen, derweil sie euch Trost und Behaglichkeit zureichen?

Zudem, dieses Vergüten, welches euch das Leben zuwendet, macht euch darüber hinaus prall und voll mit sich herausbildendem Verstehen anderer Menschen. Dieses Nachvollziehenkönnen ist ein Geschenk an euch und an alle jene um euch herum, denn ein ums andere Mal erreicht ihr höhere Höhen, zu denen sich andere herbeirufen lassen. Sei es einem nun bewusst oder unbewusst, das Leben anderer Menschen wird etwas von eurem angehobenen Bewusstsein aufgreifen, und jenes wird ebenso zum ihren.

Stück für Stück, oder eventuell mit Riesenschritten, werdet ihr wie die Wellen des Ozeans. Was ist ebenso flexibel und absorbierend wie die See? Die Ozean-See ist standhaft und stark. Der Ozean ist arglos. Er hat keine Tücke an sich, genauso wenig ist er sentimental. Er ist ein Super Ozean. Er bietet Schönheit und Beweglichkeit und strahlt die Sonne wider. Er strahlt den Mond wider, und der Ozean strahlt in euren Augen sich selber wider.

Die Welt ist auf die in Bewegung stehenden Wasser der See angewiesen.

Der Ozean befindet sich nachgerade mit nichts in Wettbewerb. Er ist unparteiisch. Ozeane tun, was Ozeane tun. Der Ozean ist Ozean. Es kommt niemals zu einer Strömung, sowie der Ozean etwas anderes ist. Ein Ozean ist immer Ozean.

Es gibt zahlreiche Aspekte des Ozeans. Kleine Kinder spielen im Meer. Sie machen Sandkuchen aus Meer und Sand und bauen Schlösser. Kinder lernen im Meer schwimmen und auf ihm surfen. Der Ozean hält Menschen und Schiffe flott. Er bietet sich euch dar, um sich in ihm abzukühlen. Euer Körper kann den Ozean durchschneiden wie ein Messer die Butter.

Der Ozean ist ein Geschenk an die Menschheit.

Und gleichlautend seid ihr ebenso wie der Ozean ein Geschenk, wenn ihr das doch bloß wüsstet. Ihr seid dauerhaft und saumlos wie der Ozean. Ihr seid zudem nachgebend weich und schenkt der Welt Freude und Erleuchtung. Die Welt kann sich euch zunutze machen. Ihr führt Andere näher zu Mir heran, ob ihr nun darum wisst, oder nicht. Sie brauchen es nicht zu wissen, denn sie sind näher.

Der Ozean macht sich keine Gedanken. Er dient.

Und ihr, einem Ozean von Liebe gleich, reflektiert Mich ebenfalls. Betrachtet Mich als die Küste, die das Meer den Menschen überstellt. Der Ozean in aller Hohen Lebensfreude heißt Alle willkommen. Er sucht nicht aus und wählt nicht. Er stellt nicht in Frage und er debattiert nicht mit sich selbst oder mit sonst etwas.

Der Ozean ist zu Diensten, und das ist’s. Er erhebt keine Einwände dabei, worum ihn das Leben ersucht. Er bleibt Ozean. Er gibt nicht vor, ein Berg oder ein Tal oder sonst etwas zu sein, außer das, was der Ozean ist.

Der Ozean, in seiner Vollheit, dient einfach. Das gleiche kann für alle Berge und Bäume, Blumen und Träume gesagt werden. Das gleiche kann für dich gesagt werden.

Heavenletter # 5496  – 11.12.2015  Even If You Never Heard My Name

Ja gar dann, wenn du niemals Meinen Namen gehört hättest

Gott redete …

Deine Beachtung auf Mir bringt dich näher zu Mir heran. Sowie du näher zu Mir kommst, steigt dein Bewusstsein an. Wir sagen, du schwingst in einer höheren Stärke. Schließe Frieden mit Mir. Schwinge ununterbrochen mit Mir, so lange bis Wir eindeutig Eins sind. Hat dies nicht Hand und Fuß? Wer sollte nicht Harmonie vor Kakophonie rangieren lassen mögen?

Falls du nie Meinen Namen gehört, falls du nie ein bewusstes Gewahren von Mir gehabt hättest, würdest du auch so auf die Liebe deiner Mit-Seinswesen zu rücken, und dein Bewusstsein würde auch so desgleichen in die Höhe schweben. Diese Bewandtnis ist den Obertönen in der Musik ähnlich.

Dem hingegen, sowie du merkst, wie du Mir Vorwürfe machst oder wie du gegen Mich wetterst oder wie du die Welt zu Fall bringst und dich in Negativität verwickelst, wirst du in einem rüpelhafteren Akkord schwingen.

Worauf du dich höchstwahrscheinlich als Realität beziehst, ist nicht Realität. Selbst die gemutmaßte Realität der Welt ist dir nicht fortwährend auferlegt. Du legst sie dir selber kraft der Andeutung auf, du habest eine mindere Welt bei dir. In was für einem Zustand auch immer du dich befindest, du wirst recht wahrscheinlich diesen Zustand, den du als Realität betrachtest, zu dir her gewunken haben. In diesem Falle ist die meiste Zeit – indes nicht immer – das was du siehst dasjenige, was du erhältst. Du bietest eine bestimmte Schwingung auf, und die Natur hallt dir wider.

Sobald du etwa auf deinen Nachbarn oder auf Menschen aus der ganzen Welt wütend bist, oder auf Menschen, die nicht aussehen wie du, oder auf Leute, die eine verschiedene Religion und ein anderweitiges unehrerbietiges Sinnen an sich haben – anders gesagt, wenn du Negativität ausspuckst, spuckt dem gemäße Negativität zurück. Einerlei wem du deine Negativität ausfolgst, du hörst die Klänge, die du machst.

Dies soll nicht besagen, dass diejenigen, die zutiefst lieben, dass diejenigen, die freigiebig Liebe zukommen lassen und hoch schwingen und die Alle lieben, niemals von Negativität bestürmt werden würden. Du bist dir bereits darüber im Klaren, dass dies so der Fall ist. Du weißt ebenfalls bereits, dass diejenigen, die in Gedanken oder im Tun auf Andere einstürmen, – sozusagen – auch einige Freifahrten überreicht bekommen.

Es gibt Erhabene Spirituelle, die die Liebe mit jedem Atemzug lebten, und die verfolgt wurden. Nundenn, so alles gesagt und getan ist – das äußere Erscheinungsbild des Lebens eines Menschen erzählt nicht notwendigerweise die Geschichte. So ist es einfach – das Leben ist nicht so augenscheinlich, wie es erscheinen mag. In Anbetracht eurer Sicht auf die Dinge, das Leben geht nicht vollkommen auf. Es hält sich einfach nicht immer an die Regeln, von denen es sich eurer Meinung nach leiten lassen sollte. Worauf man als Glück-Haben und als Pech-Haben zu sprechen kommt, stattet allen einen Besuch ab. Eventuell tut ihr euch nach Gründen um, welche ihr außerstande seid zu finden. Wie auch immer, es ist für euch im Leben mehr zu tun, als das Leben anderer Leute durchzusortieren, oder als euer Leben damit zu verbringen, an Anderen oder an diesem Bild, was du als du selber vor dir hast, Kritik zu üben.

Halte dich vom Bewerten weg. Bewerten ist nicht deine Landvogtei. Die Folgerungen, die du ziehst, können so sein oder sie können nicht so sein. Egal wie, was hast du mit deinem Bewerten übermittelt bekommen? Wohin hat dich dein ungehaltenes Betragen genommen? Es kann sich als eine nachahmenswerte Idee ausweisen, dass du deinen Sinn änderst und somit im Matsch stecken-gebliebenes Urteilen los lässt.

Schaffe dich von vorneherein aus der ganzen Arena von richtig und falsch heraus. Das Leben, so wie du es kennen lernst, ist, was es ist. Lasse Bewerten los. Du hast dein eigenes Leben zu betreuen. Es ist häufig eine glitschige Straße. Abgesehen davon, du wurdest nie verfügt, der Aufseher von anderen Menschen zu sein, die einen anderen Blick haben als du.

Sage der Vergangenheit, ja gar derjenigen von einem Moment früher, Lebewohl. Sage dem Leben Hallo, sowie es eintrifft. Sage ebenfalls der Selbstbeurteilung Adieu, so sie dich für gut befindet. Allzu oft bewertest du dich obendrein harsch. In anderen Zeiten vermeint ihr, ihr wärt der Suchtrupp des Sheriffs. Ich habe euch nie eine Plakette ausgegeben, fehlgehende Menschenwesen zu erwischen und sie aufzuschreiben – als wärt ihr der Buchführer der Welt, und als gälte es euch, die von euch geführten Aufzeichnungen offen herzuzeigen.

Ich sage euch an, es gilt euch, zu lieben.

Heavenletter # 5497  – 12.12.2015  Oneness Will Arise

Einssein wird erstehen

Gott redete …

Die Kunst des Teilens setzt euch frei. Ohne Frage, teilen befreit euch von Blockaden. Blockaden rühren von der Vergangenheit her, von der eingebildeten Vergangenheit, von der Vergangenheit, wie ihr sie saht und empfandet, zutreffender- oder nicht-zutreffenderweise empfandet.

Ihr wurdet vom Himmel her geboren. Die Beschaffenheit des Himmels hat keine Klötze an sich. Die Erde indessen stellt eine Unmenge Blockaden auf. Auf der Erde könnt ihr Blöcke einlagern und an ihnen festhalten, am Zögern, ohne ihre Verstrebung dazusein.

Das Leben auf der Erde schart sich um Beseitigung von Hemmnissen. Das Leben tut euch auf zu erheblicherem Ausdruck und zu größerer Erkenntnis.

Ein Empfinden des Unbehagens beim Teilen rührt auf der Erde von zusammengekauerter Furcht her. Wovor habt ihr Angst? Sich abhalten vom Teilen – aus welchem Beweggrund, den du heraufbeschwörst, auch immer – kommt von der Angst vor etwas. Was fürchtet ihr? Einen Mangel an Schutz vor was? Geht es um die Angst, dass dich jemand irgendwo irgendwie übervorteilt? Was für Ängste hältst du dicht an dir dran, für den Fall, dass du beraubt zurückbleibst?

Du hast nicht allen Leuten alle Dinge zu sein. Du möchtest der Souverän deines eigenen Lebens sein. Du möchtest dich von deinem eigenen Herzen leiten lassen. Du lebst dein Leben. Sofern du das Gefühl hast, du habest dich festzuhalten, hortest und knauserst du. Du möchtest sichergehen, dass du genug hast.

Du möchtest das Leben nicht widerwillig leben. Du möchtest nicht aus Verpflichtetheit heraus leben, denn Schuldigkeit fühlt sich dir nicht gut an.

Ich gab euch freien Willen. Falls dein Herz bei einer Entscheidung, die du fällst, nicht voll und ganz ist, lebst du das Leben fortan aus einer Schuldigkeit heraus aus. Du bist kein schlimmer Kerl. Du bist ein im Wachsen begriffenes Menschenwesen. Dies ist deine Wahl und dein Bescheid. Du möchtest nicht eine Freigiebigkeit des Herzens vortäuschen, die du nicht empfindest. Es wird dir wohl eher recht schwer fallen, zwischen Verantwortung und Verpflichtung zu unterscheiden.

Es gibt Leute, die freier mit Liebe schenken und geben können, als es sich derzeit etliche andere stattgeben. Ein Entscheid aus deren Herzen heraus, schlicht zu geben, etwa, jener Entscheid vermag momentan bei ihnen nicht freisinnig von innen heraus zu entstehen. So befinden sie sich. Es mag durchaus sein, sie sehen sich lieber mit anders aufgestellten Gefühlen versehen, aber sie haben sie nicht, und sie zwingen sich nicht.

Es gibt Herzen, die treten hervor, um einen halben Brotlaib oder einen ganzen Laib zu spenden. Sie sind erfahren im Umgang damit. Es gibt Menschen, die an jemanden, der es wohl mehr nötig hat, ihr eigenes eingeschränktes Essen abgeben können. Sie spüren unterdes keine Besorgnis. Sie leben sozusagen aus der Hüfte. Sie sehen sich als die Hüter ihrer Brüder und Schwestern, und sie freuen sich und sind dankbar. Geben überkommt leichter. Geben geriet zu Glück. Der Zustand des Gebens, die Geben-heit, langt bei ihnen als eine Auszeichnung um ihrethalber an. Ihr Geben ist ein doppelter Segen. Geben fühlt sich gleich an wie Inempfangnehmen.

Liebe ist im Anstieg begriffen.

Keiner möchte, dass Großherzigkeit ein erzwungenes Bemühen darstellt. Keiner möchte Geben als einen Akt an sich haben, der von seinem Herz abgesondert ist. Keiner möchte Freigiebigkeit zu einer strapaziösen Übungsaufgabe erhoben sehen.

Ihr möchtet, dass Großherzigkeit als eure Wahrheit ausgewiesen ist. Zur Zeit gerät euch eher etwas inwendig in den Weg. Es wird sich ausklinken. Ihr werdet nicht dauernd eine Erstarrung des Herzens verspüren.

Ihr habt niemandem gegenüber eure Entscheidungen zu begründen. Euer Leben gründet nicht mehr auf Applaus von anderen, denn dass es auf Kritik vonseiten anderer beruht.

Wahre Großzügigkeit fußt auf einer Zuversicht, die ihr womöglich noch nicht ausmacht. Habt das Ansinnen, geborgener zu werden, und ihr werdet anheben, euch geborgener zu fühlen, so lange bis ihr dabei den Dreh heraus habt, so lange bis ihr an einer Stelle seid, wo ihr es gernhabt, Anderen echte Freigiebigkeit eures Herzens zukommen zu lassen. Habt das innere Anliegen, großherzig zu sein, und Großherzigkeit wird sich entfalten. Sie ist ein Kniff, auf den ihr kommt. Ihr habt über einen langen Zeitraum hinweg zum Ersticken gebrachter Hochherzigkeit Unterschlupf gewährt. Die Freigiebigkeit wird ihren Weg finden, aus euch hervorzubersten. Du wirst in Erfahrung bringen, Großherzigkeit als deine Berufung zu befinden. Einssein wird sich erheben.

Heavenletter # 5498  – 13.12.2015  All Thoughts Are Temporary

Alle Gedanken sind vorübergehend

Gott redete …

Deinen Platz in der Sonne mit anderen teilen ist eine Art Großherzigkeit. Einige unter Meinen Kindern befinden das Teilen des Rampenlichts als ein Zusammenquetschen an sich. Dies kann Verunsichertheit sein, die sich selbst an den Tag legt. So etwa kannst du es mögen, jemandem dabei eine Hilfe zu sein, sich voranzubewegen, und dann, sowie du hilfst, hebt das Empfinden, gleichsam als werdest du kupiert, an. Du befindest, derart glücklich seist du nicht, wenn du auf den Sitzplatz neben dir klopfst und aus ganzem Herzen sprichst: „Herzlich willkommen. Nimm hier neben mir Platz.“

Du schlägst dich mit dir selber, in dem Gefühl, du möchtest nicht jemand anderen die Ehre innehaben sehen, die du innehast, unterdessen du nicht siehst, unterdessen deinem Geist nicht die Sicht zukommt, dass jener die Ehre verdient. Eventuell hast du den Wunsch, doch derartiges empfinden zu mögen, aber du hast das Empfinden nicht. Du hast vielleicht das Gefühl, dass du dich gegebenenfalls unrichtig dargestellt hast.

Jeder ist dir auf die eine oder andere Weise nicht gleichstehend. Mithin sagst du zu dir selber: „Oh, wenn ich doch bloß nicht bewerten würde. Oh, wenn ich doch bloß nicht in Besitz nehmen würde. Ich habe mir Gedanken darüber zu machen, ob ich nicht einer jener Leute bin, die der Schönste von Allen zu sein haben. Ist es deswegen, weswegen ich mich im Hergang des Teilens und Gemeinhabens mit diesem Menschen verkrampft fühle?“

Vielleicht hast du das Gefühl, dieser Andere habe auf dich übergegriffen. Du hast ganz und gar nicht der Beste von allen, das beste von etwas zu sein, allerdings siehst du einfach diese Person und dich nicht als ebenbürtig. Hierin liegt es wohl, was dir so schwer fällt, es geht um den Bedarf, dich als liebevoll dargestellt sehen zu mögen, während du es in Wirklichkeit nicht bist, könnte das sein?

Du gewahrst überdies, dass jener Mensch neben dir ebenso du selber ist, und du fragst dich, warum du denn nicht glücklich sein kannst, dass dieser Mensch das Rampenlicht gemeinsam mit dir teilt. Gleichwohl entziehst du dich, selbst obschon du um alles weißt, das du bist, obschon du weißt, dass du ein Jeder bist, und dass ein Jeder du ist, selbst obgleich es dir klar ist, dass es letztlich Ich, Gott, ist, Welcher neben dir oder dir gegenüber sitzt. Du weißt, dass Mein Streben dahin geht, dass ein Jeder Mir gleichstehend ist.

Für dich kommt es allerdings hier zu einer weiteren Komponente. Lasst Uns einmal sagen, du bist eine tolle Textildesignerin, und es ist so, du schätzt die Designs der anderen Kollegin wahrlich, wahrlich nicht. Du möchtest keine Rivalin sein. Es fällt dir einfach schwer, zu lächeln, so, als gefiele dir die Arbeit des Gegenübers. Du möchtest nicht unecht sein.

Gewiss, du kannst den Part einer Anhängerin schauspielern, dennoch bist du dies in deinem Herzen nicht. Dies ist dein Dilemma.

Und hier haben Wir es noch mit einer weiteren Möglichkeit zu tun – dass dein Gegenüber dir bewusst oder unterbewusst auf die Zehen tritt. Womöglich ist es ihm oder ihr sehr danach, vor dir her zu sausen, und just darauf bist du am Reagieren. Womöglich greifst du die Bedürftigkeit dieses Menschen, dich zu überflügeln, auf.

Du möchtest einfach nicht Teil dieser Energie sein, dessen unbenommen, woher sie kommt. Du möchtest nicht, dass diese Gedanken dir nachfolgen, und doch kommen jene unablässig auf, und du fühlst dich mit den Hoffnungen und Bedürfnissen des Anderen durchlöchert. Sei es nun, du wirst vielleicht gehetzt, oder sei es, dein Gegenüber steht zu sehr unter deinem Mikroskop, du weißt einfach nicht, wie von diesen Gedanken wegkommen geht.

Du fühlst dich was den Anderen anbelangt nicht wohl. In einer gewissen Weise hast du was diesen Menschen betrifft, negative Gefühle, und hast Schuldgefühle, dass du sie hast. Sich-Schuldigfühlen ist Negativität, ebenso wie es Feindseligkeit ist. Du hast zudem ein Empfinden, dass es dir um diesen einzelnen Menschen leid tut, und dass es für dich desgleichen nicht ein guter Platz ist, dich dort aufzuhalten. Du hättest es gerne, aus der ganzen Lage herauszukommen, und doch scheinst du außerstande zu sein, dich emotional abzusetzen.

Mitunter gibt es im Leben Situationen, bei denen du einfach nicht weißt, wie es zu unterlassen geht, auf sie einzugehen. Du sähest dich gerne emotionalem Mitbefasstsein enthoben.

Ihr Lieben, schreitet fortwährend voran, und behandelt diese Situation wie Regen und lasst sie bei euch den Rücken herunterrollen.

Ihr hättet gerne, dass ihr wüsstet, wie euch ablösen geht. Dies ist eure reelle Schwierigkeit. Was immer der Beweggrund sein mag, es ist für euch schwer, unangehaftet zu werden. In diesem Falle ist das Unfähigsein, sich abzulösen, wie eine Sucht, der ihr unterliegt. Es kann gemeistert werden, und ihr werdet es bewältigen. Ihr möget weniger über diese Situation nachdenken. Diese Gedanken haben euch nicht in Anspruch zu nehmen und niederzudrücken. Alle Gedanken sind vorübergehend, Geliebte.

Heavenletter # 5499  – 14.12.2015  God Spins Gold

Gott spinnt Gold

Gott redete …

Mein geliebtes Kind, erinnere dich daran, dass du dich, wenn du dich niedergeschlagen, sogar an deinem absoluten Tiefpunkt fühlst, an einem guten Ort befindest, denn du bist wie ein Werfer im Baseball, der mit seinem Arm weit ausholt, bevor er den Ball wirft. Oder du bist wie ein Läufer, der sich tief hinunter kauert und dann mit viel Schwung vorwärts sprintet. Oder du bist wie ein Bogenschütze, der seinen Bogen nach hinten spannt. Wenn du aufhörst, nach hinten zu ziehen und loslässt, wird was immer du aussendest schneller und weiter und ins Ziel gehen.

Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, wirst du sogleich mit Kraft nach vorne springen. Du wirst dich alsbald zu neuen Höhen erheben.

Ich bitte dich, nicht entmutigt zu sein. Entmutigt bedeutet verzagt. Ganz gewiss hast du dich nicht selber zu verzagen.

Du kannst nur höher steigen. Vom unten Sein wirst du dich erheben. Du hast es schon früher getan. Und du wirst es wieder tun. So wie du hochsteigst, werden Andere hochsteigen. Du gibst den Impuls. Du durchbrichst die Barrieren, die in deinem Geist waren, und andere werden das ebenso tun.

Alle deine Schlachten fichtst du mit dir selber aus. Wenn du dich depressiv fühlst, hast du dich selber heruntergedrückt. Andere Menschen und andere Dinge mögen auf dich Druck ausüben, doch du gibst den Ton an. Wenn du dich verunglimpft fühlst, bist du derjenige, der dich verunglimpft.

Und wenn du dich inspiriert fühlst, bist du dein eigener Inspirator, einerlei wie sehr Andere dich inspiriert haben mögen.

Du bist dein eigener Alles – dein eigener Ablenker, Verberger, Angeber, Beweger, Geschichten-Erzähler, Schauspieler und Star der Show, dein eigenes Ziel, dein eigener Retter, Spender, Fehlerbegeher, Kränker, Ungläubiger, Gläubiger, Erstauner, Wiederaufschwinger, Hilfloser, Schläger, Kerkermeister, Befreier. Du bist die Ballkönigin und du bist das Mauerblümchen.

Du bringst dich selber zum Zittern. Du machst dich selber wütend, und du redest dich selber heraus. Du verharmlost oder bauschst auf. Du stiehlst oder du verteilst Wohltätigkeiten. Du bist glücklich und du tust Buße. Du bist lustig und du weinst. Im Leben gibt es alle Gelegenheiten, und du antwortest auf sie so, wie du auf sie antwortest. Du trägst zu ihrer Beachtung oder Nichtbeachtung bei.

Lasse dein Licht hervor scheinen. Mache deine Augen frei und du nimmst die Binden von den Augen anderer ab. Auf die eine oder andere Weise reflektiert jeder dich. Jetzt ist die Zeit für dich gekommen, Mich mit all Dem Licht, das Ich dir gegeben habe, widerzuspiegeln.

Wahres Gold. Du bist Wahres Gold. Du bist Das Gold, das Ich gesponnen und dir gegeben habe, auf dass du die Welt erleuchten mögest. Ganz sicher bist du nicht dieser Staubfleck, den du dir selber zugeordnet hast. Wache auf. Wache jetzt auf.

Wenn du jeder und alles bist, dann schließe Mich ein. Denke von dir selbst als Gesponnenes Gold. Was würde Ich denn sonst spinnen, als Mich?

Du bist jeder und alles. Du bist jedem und allem verantwortlich. Du bist für dich selbst verantwortlich. Ich habe dich in Meinem Bild gestaltet, und du machst aus dir ein Aufziehspielzeug, das nur so agiert, wie es die Welt von ihm erwartet. Zumindest sollst du freundlich zu dir selbst sein, ganz gleich wie zerzaust du ausschauen magst oder welche Kommentare die Welt abgeben mag.

Auf Erden bist du in Verkleidung. Du hast dich sogar selber verkleidet. Du stolzierst herum, als ob du nicht der Sohn oder die Tochter des Königs wärst. Du hast dich vielleicht selber verkleidet als eine grantige Person, die immer in Eile ist, so sehr hast du Angst davor, in Aller Meiner Herrlichkeit gesehen zu werden.

Du magst von dir selbst als jemand Anstößigen gedacht haben, während du doch Das Gold Meines Herzens bist.

Ein Zerrbild wurde über Meine Kinder endlos übergestülpt. Euch wurde nicht Die Wahrheit über euer Erbe erzählt. Ihr wurdet mit einem Mumpitz fett gemacht. Ihr glaubtet, ihr wärt der Schmutz der Erde. Das soll keine Beleidigung für den guten Erdboden sein. Der Boden selbst wurde ebenfalls schlechtgemacht. Die Erde, die aus Boden und anderen Dingen gemacht ist, hält sich selber mit einem guten Sinn Ihrer Selbst zusammen. Und das ist das, was ihr machen sollt. Kennt euch selbst als ein Erleuchtetes Wesen. Wisst, wie gut das menschliche Wesen, das ihr seid und sein sollt, ist – und seid es. 

Heavenletter # 5500  – 15.12.2015  Be Self-Sufficient

Sei autark

Gott redete …

Lasse Mich dir ins Gedächtnis rufen, dass es Uns ausnehmend um Selbstgenügsamkeit zu tun ist. Du bist Mein Kind, hingegen nicht Mein hilfloser Säugling.

Selbstverständlich sehe Ich vor. In aller Wahrheit, Ich bin der Eine, Der vorsieht. Ich bin Gott, Von Dem her alle Segnungen fließen. An dir ist es, Andere wertzuschätzen. Unter Umständen bist du ein großartiger Inempfangnehmender, sei allerdings vorsichtig, so du dich selber als einen Hauptsächlichsten Empfänger Meiner Gütigkeit bemisst, selbst derweil du das bist.

Es gibt in den Landen keinen Besten unter Allen Kindern Gottes. Sei emsig im Schenken deiner Liebe an Andere, eher, als derart ehrfürchtig vor den Höhen zu stehen, die du gerne wähnst, erreicht zu haben!

Du bist nicht von der Verantwortlichkeit ausgenommen, deine eigenen Felder umzupflügen. Du hast weder Raum noch Zeit, zu denken, du kennest das ganze Spielergebnis, und Andere – oder gar ein einzelner Anderer – kennten es nicht.

Ich habe Ein Kind. Natürlich freust du dich und bist dankbar, wann Ich dir zur Hilfe komme, dennoch, bei allem was Heilig ist, möchte Ich dich nicht herumflezen sehen, wie du auf Mich wartest, damit Ich dich bewahre. Ich habe es zuvor gesagt, und Ich möchte es noch einmal sagen: Seid darin schneller als Ich. Ergreift die Initiative, kommt hier heraus und verwirklicht, was ihr verwirklicht haben möchtet. Verlasst euch auf Mich, wartet allerdings nicht auf Mich. Kommt hier heraus und arbeitet, Mir und der gesamten Menschheit zu Diensten zu sein. Ich verlasse Mich auf euch.

Ich ziehe euch nicht groß, damit ihr Mich um alles bittet. Ich ziehe euch nicht groß, sodass ihr denkt, ihr wärt zu besonderer Gunst berechtigt, und, Andere seien etwaig nicht so berechtigt. Freut euch und seid dankbar, und sitzt freilich nicht auf dem Gipfel des Berges Ida und dünkt euch mehr denn Andere. Sitzt nicht mit dem Gedanken herum, ihr wärt höher entwickelt als Andere. Ihr könntet überrumpelt werden, Geliebte.

Seid nicht frömmelnd. Seid nicht blasiert. Seid nicht so sehr auf euch stolz, dass ihr den Eindruck abgebt – insonderheit gebt euch selber nicht den Eindruck ab –, ihr wärt hochmächtig und der Größte. Ihr wisst, wovon Ich soeben rede.

Mir ist es bei einem jeden einzelnen Meiner Söhne und Töchter sehnlich darum zu tun, höchlicher von sich selber zu denken. Dies bedeutet nicht – Ich wiederhole das – dies bedeutet nicht, dass ihr über jemand anderen geringer denkt, dies als ein Mittel, um von euch höher zu denken. Sowie du einen anderen Menschen für minder erachtest, ist dies ein Beleg, dass du dich selber in Wirklichkeit nicht zu schätzen weißt.

Ich bitte euch nicht, euch runterzuputzen. Indes, davon auszugehen, ihr wärt berechtigt, den Wert eines Gegenübers einzustufen, ist Stolz, das ist bombastischer Stolz. Habt auf euch selber Acht. Diese Art Stolz ist Schwindel, insofern als seine Absicht dahingeht, euch auszupolstern. Polstere die Person dir gegenüber oder neben dir aus. Rücke dir den Kopf zurecht.

Was ist dem ‚Richte nicht‘ zugestoßen? Setze dich für jeden ein. Sprich jedem gut zu. Nun denn, Ich möchte noch ein Stück weiter gehen. Falls du bemerkst, dass dich jemand heruntermacht und dass er sich mittels dessen in seiner Wertschätzung hebt, dann sei dir im Klaren, dass allzu oft das, was du in einem Anderen für fehl befindest, just den Missstand darstellt, der bei dir existiert. Vögel gleichen Gefieders scharen sich zusammen. Was du siehst, ist geneigt, das zu sein, was du bist. Dies gilt nicht auf der ganzen Linie, allerdings ist es zuallermeist der Fall. Wofür du einen Anderen tadelst, darin kannst du dich durchaus auszeichnen.

Ihr Lieben, wisst euch selber zu schätzen, nehmt euch allerdings nicht dermaßen ernst. Euch ist es nicht angelegen, einen Schrein bei euch zu haben, um euch in ihm anzubeten.

Derweil auf Erden, sei ein Engel. Du hast innen drin die Macht, die Welt emporzuheben. Das ist leicht. Halte dich einfach nicht für besser in die Höhe als sonst jemand, insbesondere wenn es sich auf das spirituelle Feld beläuft. Vielleicht bist du eine bessere Näherin. Vielleicht bist du eine gute Seele, ja gar eine großartige Seele, dennoch ist es, unter jedweden Umständen, nicht an dir, ein Gockel zu sein, der kräht.

Heavenletter # 5501  – 16.12.2015  There Are No Gods before Me

Es gibt keine Götter vor Mir

Gott redete …

Ich hörte dich sprechen:

„Lieber Gott, Du bist die Grundlage meines Lebens. Wonach sollte ich mich alsdann sehnen? Und dennoch sehne ich mich und sehne ich mich nach weltlichen Gütern und dem Freiseins-Empfinden des Begütertseins, selbst während es mir klar ist, dass Du mein Reichtum bist. Du bist ungemein Größer als der Schlüssel zu meinem Wohlstand, zu all meinen Träumen und Verlangen.

Ich habe hie und da gehört, es sei es nicht wert, sich nach materiellen Dingen zu verzehren, es sei gar unnötig, nach der Liebe eines Lebenspartners oder einer Familie, nach denen es mir so sehr ist, zu sehnen. Ich möchte Deine Liebe nicht für irgendetwas eintauschen. Ich habe sorgfältig darüber nachgedacht. Ich kann es nicht, ich könnte Deine Liebe nicht gegen irgendetwas einhandeln. Ich bin außerstande, Dich für etwas umzutauschen, selbst so es derart vieles gibt, wonach es mich verlangt. Gott, ich würde Dich gegen nichts einhandeln, selbst dann nicht, wenn ich es könnte. Ich würde mit Dir, Gott, kein Tauschgeschäft betreiben.

Gott, ich bin mir noch nicht gewiss, dass wir bereits Eins sind, gleichwohl fühle ich mich Dir näher, als ich es je empfunden habe. Und doch, das Sich-Verzehren nach Schönheit und Gütigkeit in der Welt setzt mir nach. Gott, mein Herbeisehnen kommt hoch und möchte nicht weggehen.“

Gesegnete Seele, du machst es gut. Du hast nicht anders zu sein, als du bist. Ich bin kein Gott, der um Opfer bittet oder sei es bloß um ein einziges Opfer. Ich erbitte kein Aufopfern von euch. Ihr habt für Mich nicht irgendetwas aufzugeben. Ihr habt nicht so auszusehen, und anders nicht. Seid und seht aus, wie ihr seid. Wenn es euch an Motorrädern liegt, dann liegt es euch an Motorrädern. Wenn ihr euch einen Partner wünscht, wieso solltet ihr euch das nicht wünschen mögen? Wenn ihr begierig auf Träume seid, so sollet ihr das sein.

Seid ihr vielleicht der Auffassung, ihr wärt Mir abwendig, sofern ihr anderweitige Begehren aufweist? Es ist für euch gänzlich in Ordnung so, euch das sehnlich zu wünschen, was ihr in der äußeren Welt möchtet. Die äußere Welt hat ihren Reiz. Ihr seid nicht hier auf der Erde, um die Reize des Lebens von euch zu weisen. Unter allen Umständen, habt Vergnügen.

Euer Leben in der äußeren Welt ist nicht für immer. Ihr habt Mir oder euch selber oder irgendwem nichts zu beweisen. Ich trage keine Bitte um Aufopferung oder Nachweis von dir oder sonstwem vor. Sofern dir etwas ein Opfer ist, tue es nicht. Mich lieben bedeutet nicht, du habest irgendetwas aufzugeben, was dir Glück überbringt. Was dir heute Glücklichsein bringt, wird dir wohl nicht immer so viel bedeuten. Dann lässt du es los. Danach wird es von alleine gehen.

Deine sehnenden Empfindungen sind Gedanken, und Gedanken kommen und gehen.

Wie solltest du dich nachgerade von Mir wegdrehen mögen? Du hast recht, dass du dazu nicht in der Lage bist. Also, worin besteht die Schwierigkeit? Wie sollte dein ein glückliches Leben Haben einen Verrat an Mir darstellen mögen? Wäre es für dich oder Mich irgendwie ein kritischer Wendepunkt? Ich bin kein eifersüchtiger Gott. Ich möchte, dass ihr Glück habt. Ihr habt nicht ein praktizierender Gläubiger der einen oder anderen Art zu sein, um Mir zupass zu sein. Ich bin ein Universaler Gott.

Sei wie das kleine Kind. Ein kleines Kind streckt sich nach einer Rassel oder einem Stoffstück oder nach einem Spielzeug, eins um das andere. Kommt es dabei auf irgendetwas an? Abgesehen davon, Nähe zu Mir residiert im Menschenherzen. Deinem Herzen ist es zugedacht, auf Erden zu jauchzen. Nähe zu Mir ist mehr als eine Handlung oder ein Auftritt. Ich bin deine Eine Bestimmung. Es gibt zahlreiche Pfade zu Unserem Einssein.

Lasse Mich dir ins Gedächtnis rufen, dass du nicht rücksichtslos bist. [Ich möchte als Nebenbemerkung anführen, dass Judas nicht unbarmherzig war. Er wurde argwöhnisch. Es war nicht sein Wille, argwöhnisch zu werden. Judas hatte zu viel gedacht und war im Grunde genommen gar nicht am Bedenken. Er hinterging den Einen, Der Ihn Liebte, zugunsten derer, die sich nichts aus ihm machten. Natürlich reute es Judas.]

Ich sage das und Ich sage das ungemein klar: Habe keine anderen Götter vor Mir. Indes, Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen ist nicht ein Gott. Von der Spur abkommen ist nicht ein Gott. Es SIND keine Götter vor Mir. So simpel ist es. Was denn existiert auf Erden, worauf Ich eifersüchtig sein könnte!

Es ist Mein Wille, dass ihr auf der Erde glücklich seid. Dies ist der Freie Wille, den Ich euch gab, ihn zu bejahen.

Heavenletter # 5502  – 17.12.2015  The Inner Star You Follow

Der Innere Stern, dem ihr folgt

Gott redete …

Lasst euch selber ein wenig alleine. Ich bitte euch, damit auszusetzen, auf jedem kleinen Ding, was ihr tut, oder auf jedem kleinen Ding, was ihr nicht, oder nicht perfekt tut, herumzuhacken. Akzeptiert die Üblichkeit von Unvollendetheit in der Welt. Ihr seid nicht von irgendwelchen anderen Menschen geschieden. Jeder hat mehr als ein Mal Dinge verbockt. Du bist gut, und lasse dein Gutsein den Stern sein, dem du folgst. Du hast nicht Vollkommenheit zu sein, nicht in den Bezügen der Welt, das hast du nicht zu sein.

Im Himmel lasst ihr Fehlerhaftes hinter euch. Fehler finden im Himmel keinen Hafen. Ihr seid nicht im Himmel, um eure Fehler erneut durchzusehen, noch auch seid ihr auf der Erde, um euch eine Litanei an Fehler anzuschauen, so als sei es euch angelegen, eine Sammlung von ihnen zu erstellen. Fehler sind nicht Wahres. Oh, die Welt lässt sich eventuell so hören. Sie wird wohl eher zuvörderst die eine Seite der Münze in den Blick nehmen. Die Seite jener Münze, die die Welt typischerweise sieht, wird als Fakten bezeichnet.

Die konkrete Welt ist aus Beschränktheit gemacht, derweil ihr aus Unbeschränktsein gemacht seid.

Hört her, in einer eingeschränkten Welt leben wird euch stark machen. Wenn ihr euch in einer Grube befindet, habt ihr keine andere Wahl als herauszuklettern.

Ihr seid nicht bestimmt, euch selber zu geißeln, so, als würde auf euch Einpeitschen euch stark machen und etwas beibringen. Ihr seid kein Übeltäter, Geliebte. Ihr habt euch nicht Absolution zu erteilen, dafür, dass ihr euer Leben lebt, so gut ihr es zu einem bestimmten Zeitpunkt vermögt. Ihr begeht etliche Fehler, zweifelsohne. Das war damals, und dies ist jetzt. Nun blickt ihr nicht zurück.

Ihr wachst jede Minute. Ihr geht auf In die Höhe Schweben zu. Ihr könnt euch und werdet euch in Erstaunen versetzen mit all der kostbaren Herrlichkeit, die ihr seid. Euch muss mittlerweile kenntlich sein, dass alle Herrlichkeit inwendig in euch liegt.

Taucht nicht in Fehlleistungen ein. Ich habe euch gebeten, das Vergangene los zu lassen. Los lassen meint das Gegenteil von mit dem Lasso einfangen. Behindere dich selber nicht und versuche nicht, ein Markenzeichen auf dir einzuritzen. Versteife dich nicht auf dich selber. Du bist nicht der King der Fehlleistungen. Du bist das wirklich nicht.

Schaue dir deine Stärken an, und du wirst sie vervielfältigen. Schaue dir deine angenommenen Schwächen an, und du wirst sie, nicht anders, vervielfältigen. Die Welt hat eine augenblickliche Sachlichkeit an sich, auf die sie stolz ist. In Hinsicht auf dich – du bist in den Bezügen der Welt weder drinnen noch draußen. Du bist immerzu drinnen bei Mir.

Einfach eine kleine Drehung an der Wählscheibe. Wirf einen kurzen Blick von einem anderen Winkel her. Du bist noch nicht fertig.

Ich habe bereits die Geschichte von dem kleinen lahmen Bub erwähnt. Er konnte nicht wie die anderen Jungen laufen und spielen. Weil er nicht weglief, hatte er sich nicht unterkriegen zu lassen. Lahm sein stellte sich für ihn als ein größter Segen heraus. Seine ihm unterstellte Schwäche machte ihn stark.

Jeder hat Lehren zu lernen, und lernen, das werdet ihr. Ihr lernt momentan. Früher oder später werdet ihr aufschließen. Ihr werdet es „richtig“ erfassen, selbst wenn euer „richtig“ eher nicht so aussieht wie das „richtig“ aufseiten aller anderen Menschen.

Dies ist einer der Gründe, weswegen ihr nicht bewerten möget. Ihr vermeint, zu wissen, dennoch wisst ihr nicht. Ihr wisst nicht genug. Ihr könnt in aller Ernsthaftigkeit glauben, ihr hättet recht, dennoch könnt ihr ohne Weiteres den Punkt verfehlen. Wann immer ihr auf etwas brennt, verfehlt ihr höchstwahrscheinlich den Punkt.

Aha, den Punkt verfehlen ist obendrein eine weitere Möglichkeit, hinzuzulernen. Bescheidenheit ist ein Weg, wie ihr hinzulernt.

Es existiert eine ungemeine Vielfalt an Möglichkeiten, zu lernen. Ein Part des Hinzulernens ist überdies verlernen. Du wächst in deiner Wahrnehmung zu neuen Dimensionen heran. Auf jeden Fall bleibst du nicht gleich, wie du immer warst oder wie du deiner Auffassung nach warst, denn du wächst immerzu aufs Neue.

Heavenletter # 5503  – 18.12.2015  What an Amazing Plot Your Story Has

Was für einen verwunderlichen Handlungsablauf deine Lebensgeschichte hat

Gott redete …

   Du magst denken, du hast auf der Erde keine tolle Zeit. Du magst dich selbst überzeugt haben – und die Welt hat dich überzeugt – dass du es, bei deinen Umständen, mit einer schweren Zeit zu tun haben musst, und so hast du das Kleid der Hoffnungslosigkeit, oder des Grolls, oder der Opferrolle angelegt. Wenn du im voraus wissen könntest, dass deine ganz besonderen Umstände verdienstvoll sind und zu einem guten Ergebnis führen würden, na, du könntest dich die ganze Zeit an dir selbst erfreuen.

   Ich will damit sagen, was für eine Story, in der du bist, was für eine erstaunliche Handlung, und was für eine Unzahl von Möglichkeiten! In jedem Fall dauern deine gegenwärtigen Umstände nicht ewig, und bald genug wirst du unter anderen Umständen sein. Du kannst bereits in neuen Lebenslagen sein, und trotzdem, was magst du tun, außer immer noch der Vergangenheit nachzutrauern?

   Schau, du kennst dich selbst. Selbst unter wunderbaren Verhältnissen machst du dir weiterhin Sorgen, denn irgendwann würden diese wundervollen Verhältnisse nicht bei dir bleiben, und was dann? Du vermutest, dass sich noch mehr Kummer in deinem  Leben ausbreitet, und dann bist du abermals in einer ausweglosen Situation.

   Ist nicht deine Vorgehensweise etwa so: Entweder du wartest darauf, herauszukommen aus dem Elend oder der Gefahr oder was immer für Worte du dafür wählst, oder du wartest darauf, dass du von deinem kurzen Glück abgeschnitten wirst. Diese Denkweise wird Hilflosigkeit in dir befestigen.

   Frei von Sorgen könntest du unter den gleichen Bedingungen den Tanz des Lebens wirklich genießen, eine Umdrehung nach der anderen, eine Drehung des Würfels und ein Herumwirbeln des Lebenstanzes. Was für erstaunliche oder absonderliche Auflösungen sind an jeder Ecke vorhanden. Sicherlich Flipflops des Lebens. Leben ist immer in Bewegung, und du könntest genauso gut mit ihm tanzen. Sei ein freudiger Partner. Sei leichtfüßig. Dies ist dein Leben, just da wo es ist, solange bis es woanders ist, oder solange du woanders bist.

   Es ist so, als ob du einen Smoking gemietet hast und ihn bei guter Gesundheit trägst. Indes wie immer du gekleidet bist, du bist nach wie vor du. Du änderst dich nicht durch die Kleidung, die du anhast. Das Äußere ist nur das Äußere. Es ist durchaus nicht immerwährend. Egal wie du dein Outfit wechselst, nur die Hüllen um deine Seele ändern sich oder werden neu angeordnet.

   In der Welt ist der Wechsel unvermeidlich. Dies liegt in ihrer Natur.

   Du kannst in einer kleinsten Hütte leben, und du bist du. Du kannst in einem Herrenhaus leben, und du bist immer noch du.

   Unabhängig von deinen Lebenslagen bist du so glücklich, wie du es dir selbst erlaubst zu sein. Umstände sind nur Umstände, ein Mantel, den du dem Wetter entsprechend trägst.

   Natürlich ist es schön, in guten Verhältnissen zu leben. Lässt du jedoch einmal diese staunenswerten Lebenslagen hinter dir, bist du nur noch so glücklich, wie du es dir selbst zugestehst zu sein. 

   Früher oder später kommst du in diese Lage, wo es dann auf den Glücksanteil hinausläuft, den du dir selbst zuteilst.

   Eine Möglichkeit, ungeachtet deiner Lebenslage zu mehr Glück zu kommen, ist es, einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Versuche doch mal über diejenigen Häppchen Glücklichsein nachzudenken, die du einem anderen teilhaftig werden lassen kannst. Streiche dir dies an: Ein Weg zum Glück ist, mit dem Nachdenken über sich selbst aufzuhören. Zu viel Aufmerksamkeit auf sich selbst gerichtet gleicht dem, sich überessen zu haben. Du pflasterst dich selbst damit zu, wie und was du fühlst. Du schlingst es alles hinunter. Glaube Mir, den Fokus auf deine persönlichen Umstände zu richten, bedeutet begrenzt zu sein, mit Sicherheit nicht grenzenlos zu sein.

   Es ist ein bisschen schmerzhaft, an die Zeit und Aufmerksamkeit zu denken, die du für dich selbst verschwendest. Du verwässerst deinen Lebenstrank mit Sorge, derweil du jemand anderem zulächeln könntest.

   Wenn du an jemand anderen denkst, erweiterst du deinen und dessen Horizont. Deine Gedanken kommen an. Deine Gedanken werden empfangen, manchmal tatsächlich, manchmal unbemerkt von dir oder der Person, auf die du deine Gedanken richtest.

   Dahinter steht, was Ich dich bitte zu tun. Wenn du leidest, ungeachtet aus welchem Grund, denke an jemand anderen in einer Weise, die dein Leid wegwischen wird. Richte das Herz eines anderen auf, ganz gleich wie wenig du es tust, und du wirst ebenfalls dein Herz aufrichten, und somit das der Welt.

Heavenletter # 5504  – 19.12.2015  Divine Simplicity

Göttliche Schlichtheit

Gott redete …

Wie kann Ein Gott allwissend, allgegenwärtig, allmächtig, allgütig sein und aus Göttlicher Schlichtheit bestehen? Nichts von alledem sind Befähigungen des Denkens. Ich muss Mich nicht erinnern. Ich erstelle keine Liste. Ich füge nichts einer nicht-existenten Liste hinzu, noch streiche Ich etwas aus ihr heraus. Für Mich ist dies keine Anhäufung. Ich bin kein Buchhalter, der eine Brille trägt, um das Kleingedruckte zu lesen. Meine Fähigkeit ist kein Trick. Sie ist kein Gesellschaftsspiel. Sie ist nicht erlernt. Dies ist, wie es ist. Ein Moment Der Unendlichkeit enthüllt alles. In einer Sekunde ist alles bekannt.

Ihr habt selber flüchtige Blicke auf diese Allwissendheit. Ihr kennt Euer Selbst. Und ihr wüsstet durch und durch, was Mein Selbst genannt wird, wenn ihr es nur wagen würdet, es in Besitz zu nehmen und euch dazu zu bekennen. So wie es steht, lasst ihr möglicherweise Meine Fähigkeit durch eure Finger gleiten.

Ich fokussiere Mich auf alle Meine Kinder in einer Sekunde Der Unendlichkeit. Ich muss Mich nicht erinnern, noch vergesse Ich. Ihr mögt euch entscheiden, dieses Einfache Gewahrsein Meiner Selbst als Den Geist Gottes zu bezeichnen, wenn ihr es so wollt, doch es ist eher wie Das Herz Gottes, Die Verwirklichung Gottes, Die Liebe Gottes für die Gesamte Schöpfung, die letzten Endes Mein Wahres Selbst ist – was ihr letztlich seid. All Die Bewusstheit, die Ich BIN, SEID ihr. Was könnte es andernfalls denn sonst bedeuten, dass Wir Eins Sind?

Es ist nicht so, dass ihr Mich besitzt. Ihr <strong>habt</strong> Mich nicht. Ich bin nicht etwas, das ihr im Laden an der Ecke aufgegabelt habt. Ihr <strong>seid</strong> Mein Wahres Selbst. Wir reisen In Ewigkeit zusammen, obwohl es schlichtweg Einen von Uns, Einen Einen, gibt.

Ihr SEID Das Wissen, das Ich BIN. Es ist nicht wirklich so, dass ihr es erlangt. Ihr wart niemals ohne es. Ihr seid niemals ohne es, es wurde nur irgendwo versteckt fern von Eurem Bewusstsein und sogar von Eurem Glauben. Jenseits Des Glaubens. Jenseits eurer Akzeptanz Als Wahrheit.

Es ist nicht so sehr, dass ihr genügsam seid. Es ist nicht so sehr, dass ihr Ehrfurcht habt. Es ist mehr so, als ob ihr eure Erkenntnis irgendwo in einem Kämmerchen weggelegt habt, dabei freilich seid ihr nicht sicher, welches Kämmerchen es war oder wo in dem Kämmerchen eure Klugheit liegt. Sie ist da irgendwo hinter einem hübschen durchsichtigen Vorhang. Ihr vermeidet es sorgfältig, dort hinzuschauen. Obwohl doch gerade Alles eures ist, täuscht ihr vor, unfähig zu sein, darauf, was euer ist, Anspruch zu erheben. Hier seid ihr die Weisesten der Weisen, und doch täuscht ihr Unwissenheit vor. Das ist nicht Unwissenheit. Das ist eher wie ein doppeltes Spiel.

Ihr glaubt, das Leben sei zu viel für euch. Ohne die Bewusstheit und den Gebrauch dieser angeborenen Fähigkeit von euch, ja wenn diese simple Fähigkeit irgendwo mit Mottenkugeln zugedeckt ist, dann ist das Leben in der Tat nicht genug für euch, bei weitem nicht. Kein Wunder, dass ihr euch vom Leben ernüchtert findet. Ihr wisst, dass es viel, viel mehr gibt, und doch … und doch … seht ihr es nicht direkt vor euch. Ihr habt es versteckt und vergessen wo – und somit versteckt ihr euch vor Eurem Selbst.

Geliebte, wie könnt ihr bloß eure Gott-gegebenen Fähigkeiten nicht akzeptieren? Wie könnt ihr nur so anmaßend ablehnen, Wer Ihr Seid? Wie könnt ihr euch nur von Der Stimme Gottes abwenden, die Ihr Selbst ist und die sich danach sehnt, aus dem Kämmerchen herauszukommen?

Ihr seid kein abgetrennter Teil von Mir. Ihr seid Alles Von Mir. Ihr habt Meinen Palast verlassen und wagt es nicht wirklich zu akzeptieren, dass Dieser Palast auch der Eurige ist. Ihr seht einen Palast mit Einem Raum und lasst euch nicht dazu herab, wieder einzutreten.

Der höhere Witz ist natürlich, dass ihr da seid. Ihr seid da! Ihr seid Eins mit Mir, außer was eure Akzeptanz von eurer Wahren Natur und der Wahren Natur all derjenigen, die ebenfalls Eure Brüder und Schwestern sind, anbelangt.

Niemals seid ihr je verlassen, jedoch habt ihr Euer Selbst verlassen. Ihr erzählt euch selber, dass all Die Wahrheit später kommen kann. So erzählt ihr es euch, selbst angesichts dessen, dass die Zeit, die sogenannte Zeit, jetzt ist.

Heavenletter # 5505  – 20.12.2015  God Hears Your Heart Say

Gott hört dein Herz sprechen

Gott redete …

Was, gibst du dir selber zu verstehen, möchtest du in deinem Leben am meisten? Selbst wenn du eine Liste von 1.000 begehrten Wünschen hast, ist so eine Liste nicht ausreichend für dich, das heißt, solange du nicht einen Hauptwunsch hast, der die Liste anführt.

Du vermutest eventuell, Meine Erwartung laute, dein Hauptwunsch stelle deine Suche nach Mir dar. Doch da könnte noch ein anderer Teil der Gleichung sein, den zu erwähnen du vergessen hast.

Du sagst: „Was? Ein Faktor größer als Gott? Was ist mehr als Du, Gott? Der Himmel vielleicht? Liebe in Großbuchstaben? Was?“

Ich werde es dir erzählen, freilich zunächst noch nicht. Natürlich ist was du dazu zu sagen hast, darauf gelenkt, was du Uns soeben zu verstehen gegeben hast, gleichwohl gibt es einen Aspekt, der dir, wie du sehen wirst, möglicherweise entgangen ist.

Wenn Ich es dir angebe, wirst du sagen: „Oh, ja, wie konnte ich das nur vergessen?“

Du magst dich im Leben so verfranst haben, dass du vergisst, worauf du nicht achtest. Du bist möglicherweise so damit beschäftigt, einfach zu versuchen, mit dem Leben Schritt zu halten, dass du dir vielleicht des Lebens selbst nicht sonderlich bewusst bist. Du bist total abgelenkt. Du magst versuchen, durch den Tag zu huschen, zur Arbeit zu gehen, die Arbeit hinter dir zu lassen und so weiter. Gewiss, so wird ein Tag herumgebracht. Er rennt fort mit dir, oder du rennst fort mit ihm oder von ihm. Es scheint, dass du entweder vor etwas davonläufst oder etwas nachrennst. Nun, du bist gefangen in einem Strudel von Aktivität oder kaust an deinen Nägeln oder bist außer Atem.

Das ist nicht, wie du dir vorgestellt hast, dass das Leben sein würde. Manchmal fühlst du dich, als würdest du in einem Hamsterrad rennen – und du fragst dich, warum du überhaupt hier Auf Erden bist. Um Zeit totzuschlagen? Dabei freilich fragst du dich, was denn der Sinn des Lebens ist. Was ist seine Bedeutung? Du fragst dich, was nach alledem das Leben dir bietet.

Ja, auf die eine oder andere Weise bist du auf der Suche nach Gott, indes ist, nebst jenem, an Dem Projekt Leben Auf Erden mehr dran. Was du hier tust, ist eine gute Frage. Und was du vielleicht nicht tust, das ist ebenfalls eine zu stellende Frage.

Ja, du suchst Mich. Was du sonst vielleicht noch suchst – das fehlende Glied – dies, Geliebte, ist euer Dienst an Mir. So wie ihr Mir dient, dient ihr der Welt. Ja, genau dir, dir steht es an, Mir zu dienen und auf diese Weise der Welt und dem Gesamten Universum.

Du kannst sogar danach streben zu dienen, ohne dabei an Mich zu denken. Doch wenn du auch nur in einem Punkt Der Menschheit dienst, wirst du Mir dienen. Diene Der Menschheit. Erhebe sie und du dienst Mir gewaltig.

Damit du mehr Freude erfährst, musst du deine Aufmerksamkeit von dir selbst weg lenken. Zu viel Aufmerksamkeit auf dich kann kontraproduktiv sein. Was du tun magst, ist, deine enorme Aufmerksamkeit von dir selbst weg und auf etwas Anderes hin zu richten, auf etwas, das vielleicht bedeutender ist als deine Behaglichkeit.

Ja, sei hier Auf Erden für mehr als dein individuelles Selbst. Es ist nicht so, dass du nicht einer großen Aufmerksamkeit würdig bist. Du bist mehr wert, bist unendlich mehr wert, als du dir, derweil du dabei nicht satt wirst, zu geben vermagst.

Oh, wie magst du doch Schokoladenpudding, und wie ist es dir doch nicht genug, sowie du ihn ganz aufgegessen hast, und zur selben Zeit bist du gleichwohl satt. Wenn du dir selbst gehäufte Schüsseln von Aufmerksamkeit darreichst, willst du davon immer mehr und mehr. Nimm bescheidenere Portionen für dich selbst. Wende deine Aufmerksamkeit von dir ab und dafür Anderen, die du segnen wirst, zu.

Erleuchte die Augen von Anderen. Werde ein Zuhörer. Was sind die Bedürfnisse Anderer? Ein großes Bedürfnis besteht darin, gesehen und gehört zu werden. Du hast keine Vorstellung, wie viele Herzen nicht gesehen oder gehört werden.

In aller Stille und unauffällig – diene mehrerem als dir selber. Ja, so ist es, wie du Mir und dem menschlichen Herzen und der Welt dienst, und wie du auf eine bemerkenswerte Weise, im Hergange dessen, das Leben, andere Menschen und dich selber liebst.

Heavenletter # 5506  – 21.12.2015  Good Soul, Good Soul 

Gute Seele, gute Seele

Gott redete …

Alleine für den heutigen Tag, versprich dir selber, dass du dich nicht einmal über eine einzige Sache beklagen möchtest. Keine Klagen, kein Kritisieren. Für diesen einen Tag, lasse nicht ein einziges Wort über deine Lippen kommen, das dir nicht Freude bereiten würde, es auf der Titelseite der Zeitung zu lesen zu bekommen. Genau genommen, diesen einen Tag lang, schaue nicht die Nachrichten oder lies keine Zeitung.

Kein Geschnattere über die neuesten Nachrichten oder den Zustand der Welt. Kein Zusammenhang-Herstellen mit peinigenden Erlebnissen oder mit einer Ungerechtigkeit, die dir oder sonstwem widerfahren sei. Keine Verbrechensstatistiken. Kein Kopfschütteln über etwas.

Begehe einen Tag ohne Fehlerfinden. Oh, gewiss, du kannst ununterbrochen Fehler, ohne hinter ihnen hinterherzujagen, finden. Heute, da nimm dir davon einen Tag frei. Übe dich in Enthaltsamkeit. Mache den heutigen Tag zu einem Fastentag, was das Erörtern von Leid anbelangt.

Tatsächlich, betätschle die Erde, auf der du lebst, und gib dich all den unterschiedlichen Menschen gegenüber freundlich, die diese Erde mit dir teilen, und rufe einem jeden zu: „Gute Seele, gute Seele.“

Blicke auf die Welt und ihre Bewohner so, wie du dein Hündchen siehst, welches von dir förmlich nicht genug Liebe zu bekommen scheint, und welches, ohne Probeläufe, einfach den Wunsch an sich hat, lebenssprühende überzählige Liebe auf dich zu schütten. Behandle die Welt und ihre Bewohner in etwa gleich so, wie du mit deinem jungen Hund umgehst. Sei der Welt ein Schmaus.

Schier für heute tauschst du Beanstandungen dafür, was man Wertschätzung nennen könnte, ein. Sofern du heute nicht Würdigung zum Ausdruck bringen kannst, dann versiegele deine Lippen.

Einen einzigen Tag lang, erteile dieser Welt Entledigtsein von Kritik. Sieh, wie sich das anfühlt.

Du weißt, eine ganze Menge deiner Beschwerdeführungen belaufen sich auf Klatsch. Heute kommt es zu keinem Klatsch. Zu keinem Spekulieren. Heute gibt es kein der Erste Sein im Merklich-Machen, was dein Herz und deinen Geist einengt, und was somit die Welt einengt. Heute keine zum Ausdruck gebrachte Giftigkeit.

Heute findest du vielleicht, du habest nicht viel zu sagen. Keine Dramatik am heutigen Tag.

Es ist möglich, dass das, was du erlebst, wahrlich Friede genannt werden kann. Dies ist ‚Friede – der Welt‘ und ausgiebigere Einverleibung von Friede in dein angeschlagenes Herz.

Natürlich wird dir klar, dass Friede nicht Heraussprudeln ist, sondern Stille. Wieso müssen Meine Kinder auf all jenes Lärmen und unbesonnenes Reden erpicht sein, sonderlich so ja an deren Stelle Stille zugegen sein kann.

Ich habe euch nach Frieden schreien hören, so, als würde er euch gespendet, unterdessen ihr diejenigen seid, die den Frieden zur Belebung zu bringen haben. Friede spricht eine andere Sprache. Was wäre denn, wenn die Vergangenheit wirklich hinter euch läge. Dann würdest du keine Einlassungen tätigen über wer was sagte und wie du dich fühltest und was getan werden sollte und wie jener Verstoß nicht zugelassen gehöre.

Ihr Lieben, das Leben ist bereits Schnee von gestern. Alles was ihr heute tut, ist – nicht ein einziges Wort eurem Mund entkommen lassen, welches nicht gefällig oder welches nicht zumindest unparteiisch ist. Ihr sprecht nur, was für euch wahr ist, und lasst nachgerade jene herunterziehenden Kommentare aus, die euch zutreffend zu sein scheinen, und behaltet sie für euch. Ihr stellt die Negativität unter Quarantäne.

Ihr lebt ein Experiment, Negativität und Bemerkungen jener Manier auf sich beruhen zu lassen, indem ihr sie nicht über eure Lippen kommen lasst. So ihr dieses zur Ausführung bringt, bemerkt ihr nach und nach, wie Friede in euer Heim und Haus einzieht. Selbst ohne Frieden zu erklären, selbst ohne ein Wort, heißt ihr den Frieden willkommen. Wie gut sich der Friede anfühlt. Er tilgt ja gar Sorgenfalten von eurem Gesicht. Um wie vieles jünger ihr ausseht.

Hier geht es nicht um einen Wettbewerb, in dem ihr steht. Es ist ein stiller Rückzug, gar schlechthin von einem minderschweren Flächenbrand.

Du wirst, sowie du den Autonotruf wählst, etwa eine Reifenpanne zur Sprache zu bringen haben. Es sei denn, du gehst gerne mit einem Platten und all dem Drumherum um, dann ist es das. Deine Reifenpanne und die Auswirkung, dass du bei der Arbeit zu spät dran bist, etc. geraten nicht zur Geschichte deines Tages. Du bewirbst sie nicht. Dies sind nicht die neuesten Nachrichten, die herumerzählt gehören.

Heute erklärst du in der sich bekriegenden Welt den Frieden. Heute schließt du Frieden. Heute gehst du aus der Asche hervor. Weiter so, ihr lieben Söhne und Töchter. Weiter so.

Heavenletter # 5507  – 22.12.2015  Your Fantastic Voyage  

Deine fantastische Reise

Gott redete …

    Das Leben ist wie ein Topf voller Gold, in den du hineingreifst und es herausholst. Der Argumentation zuliebe wollen wir sagen, dass dir die Augen verbunden sind. Außerstande zu sehen, was deine Hände aufgreifen, könnten Wir sagen, dass du dich im Blindflug befindest.

   Gold ist Gold. Indes, durch Berührung allein glänzt Gold nicht. Wenn du ein Stück Holz aufhebst,      würden deine Finger mühelos Splitter identifizieren. Natürlich hältst du nicht viel von Splittern.

   Ich erkläre, dass dein Leben Gold ist. Blind, selbst wenn Gold direkt vor dir liegt, erkennst du das Gold nicht, wie es direkt vor dir ist. Du kannst dein Leben oder das Leben selbst nicht wertschätzen für das Gold, das es wahrhaftig ist. Du kannst dich gar über das Leben auf Erden beschweren. Du magst denken, es sei eine Zeitverschwendung. Du denkst möglicherweise sogar, es sei unerträglich. Du erkennst einfach die Wirklichkeit des Lebens nicht, weil deine Vorstellung begrenzt ist.

   Geliebte, ihr seid hier nicht zufällig oder irrtümlich auf der Erde. Nach bedeutenden Abschnitten kamt ihr zu dieser Geburt auf der Erde. Einzigartig kamt ihr zur Erde. Aus der Weltsicht her gesehen gibt es niemanden genau wie du, wenngleich du selbst eine vorübergehende Bekanntschaft mit dem Einssein, das tief in deinem Herzen beheimatet ist, gemacht haben magst.

   Auf jeden Fall bist du aus einem Grund oder aus mehr als einem Grund hier. Unüberschaubar sind all die Zusammenhänge. Was du letztlich als viele siehst – nun, ihre Zweige sind miteinander verflochten, und die Verbindungen sind meisterlich und manchmal unglaublich. Oh, die unsichtbaren Zusammenhänge!

   Du bist auf einer Abenteuerreise. Ziehe einmal in Betracht, dass die Welt der Niña, der Pinta oder der Santa Maria [die drei Schiffe des Kolumbus, mit denen er zu seiner Reise nach Westindien aufbrach. Anm.d.Ü.] auf der Suche nach neuen Ländern gleicht, und du stehst auf deinem Schiff. Unter deinen Füßen ist das Schiff, und du segelst, segelst, segelst dahin unter einem mitternächtlichem Himmel. Du segelst vorwärts, in Gedanken an das Neue Land, nur bist du noch nicht imstande, Land vor dir zu erkennen.

  Unabhängig von Stürmen oder Irreführungen, du bist auf einer Entdeckungsreise. Wenn du, wie Kolumbus, das begehrte Land während der Weiterfahrt des Schiffes, auf dem du bist, erreichst, kannst du möglicherweise ein anderes Land entdeckt haben als dasjenige, wonach du suchtest, trotzdem hattest du die Freude des Suchens.

   Du verfügst nicht schlechthin über eine Karte. In gewisser Weise warst du blind gesegelt. Gleichzeitig hast du Ideen und du besitzt die DNA, welche dir ebenfalls hilft, deinen Kurs aufzuzeichnen, mit oder ohne deinem intellektuellen Verständnis oder Vorwissen.

   Sicherlich segelst du nicht auf einem Teich. Du segelst über den offenen Ozean [im Original: You are sailing on the Bounty Main. Anm.d.Ü.]. Du kannst verloren gehen. Du kannst deine Abenteuerreise nicht vorhersehen. Du kannst dafür nur offen sein. Du wirst manchmal überrascht werden. Wahrlich, du sollst nicht entmutigt sein von dem, was du möglicherweise siehst. Wahrlich, du sollst dich nicht durch Böen oder Flauten beeinträchtigen lassen. Du sollst nicht mutlos werden, denn was auch immer sich begibt – es begibt sich. Du bist kein Zensor dessen, was auf deiner Reise passiert. Leben auf See ist im Fluss. Leben auf See wartet nicht, bis du bereit bist. Was auch immer geschieht oder nicht geschieht – es ist deine Fantastische Reise.

   Natürlich möchtest du festen Boden haben, wenn du an Land gehst. Freilich möchtest du das mit Juwelen bestücktes Ufer erreichen. Doch das Leben und das Meer kommen wie sie kommen, unabhängig davon, was du von ihnen denkst und wie rau sie dir vorkommen mögen. Du bestimmst nicht überall, wo es langgeht. Du wirst nass.

   Deine Seereise mag nicht schnell genug für dich sein, doch deine Reise wird zu einem Ende kommen, oft früher als du bereit bist, dich zu verabschieden.

   Fahre auf den Wellen, solange du magst. Schöpfe das Wasser aus. Werde mit Salzwasser übergossen. Hauruck! Erklimme den Mast. Ahoi! Du bist ein Matrose der Meere. Du bist sicherlich nicht ein Seemann, der von jetzt auf gleich auf See oder Land sein kann, noch bist du ein Seemann, dessen bevorzugter Wetterwunsch augenblicklich erfüllt wird.

   Ebbe und Flut kommen und gehen. Der Mond mag die Gezeiten lenken, bis jetzt musst du mit dem Mond und den Gezeiten einhergehen. Gezeiten können deine Abenteuerreise leiten, doch du kannst es nicht erreichen, dass der Mond und die Gezeiten deinen Willen ausführen. Die Lebendigkeit der Großen See führt dich.

Heavenletter # 5508  – 23.12.2015  Thoughts You Don’t Want  

Gedanken, die du nicht möchtest

Gott redete …

Teure Umherschweifer, Ich vernehme eure Gedanken. Ich höre euch. Ich kann den Letzten Widerstand, den das Ego ausübt, nachvollziehen. Macht nicht so viel aus dem Ego. Es ist bloß das Ego.

Ich höre euch unter Beben sagen:

„Geliebter Gott, Du bist dermaßen sachkundig und klug, derweil ich einen enormen Mangel an Gewahren, was ich tue und weswegen ich es tue, an mir habe. Ich verstehe nicht, was ich da draußen in den hitzigen Auseinandersetzungen mache. Ich tue etwas, gleichwohl scheine ich außerstande zu sein, mir einen Reim daraus zu machen, was ich, während ich mitten im Leben drin bin, etwas tue oder denke. Ich höre meine umherreisenden Gedanken nicht gerne. Wann, O Gott, werden Deine Schönen Gedanken meine klitschigen eigenen ersetzen?

Gott, ich habe gelesen, was Du sagst. Ich denke es mir durch. Ich nicke einvernehmlich. Ich glaube ganz, dass ich den Kern dessen, was Du sagst, verstehe. Ich bin sehr simpatico mit dem, was Du sagst. Mein Dich Begreifen fühlt sich wie eine besondere Decke an, die mich zudeckt und vor Bangigkeit bewahrt. Ich kapiere es, Gott. Ich bekomme es wirklich mit.

Dann, sowie Deine Worte nicht mehr vor mir sind, ist es gleichsam, als wären meine Gedanken ein Gedankendschungel, ein Wirrwarr an Gedanken, und mein Verständnis und Mitgefühl geben bei mir auf, und ich verstehe rein gar nichts. Meine Gedanken benutzen eine unanständige Sprache. Oh, mein Zustand des Begreifens und das Ausleben Deines Rates, das sind zwei unterschiedliche Dreh’s, die das Leben an sich hat. Manchmal vergesse ich, dass ich mit Seelen Umgang habe, welche Annehmlichkeit von mir nötig haben.

O Gott, mein Ego kreuzt auf und scheint den Trupp anzuführen. Werde ich je einmal aus dem Labyrinth von Kleinheit herauskommen, welche mir nachsetzt? Irgendwie hänge ich an einem Faden. Mein innerer Dialog gerät punktuell. Ich weiß, Du bist bei mir, dennoch, ganz am Ende scheint es, ich hätte einen Ego-Willen schier für mich, dessen Stimme lauter ist als die Deine.

Lieber Gott, allzu viele der Gedanken, dir mir durch den Sinn gehen, sind nicht die Deinen. Ich kann nicht glauben, dass sie die meinen sind, dieses Mummeln, was ich mich verlautbaren und brummen höre – sie wracken mein Herz, meinen Geist, und – ich zögere, das zu sagen – meine Seele ab. Ich taste in der Welt herum. Bewahre mich vor den wahllosen Gedanken, mit denen ich überflutet bin, welche eines Kindes Dein nicht würdig sind. Befreie mich von meinen Gedanken, die ganz und gar nicht die Deinen sind. Ich möchte sie nicht als die meinen.“

Ich rede zu euch:

„Geliebte, in der äußeren Welt gibt es keine Eigentümerschaft. Nicht einmal an euren Gedanken. Sie sind nicht alle die deinen. Du liest sie auf. Nenne sie umherschweifende Gedanken, die dich belagern. Sie sind übriggebliebene Weltgedanken, und sie liefen in deinen Sinn hinein. Du bist, vielleicht, ihnen gegenüber allzu gastfreundlich, allzu entgegenkommend, allzu rasch darin, diese übrig seienden Gedanken zu übernehmen. Sie mischen sich ein. Ihre Sprache zerrt an deinem Herz, und du fühlst dich außerstande, dich ihrer zu erwehren. Derartige Gedanken sind wider dein Empfinden von Richtigkeit. Ziehe in Erwägung, dass diese umherirrenden Gedanken ihren eigenen Kopf haben. Sie gingen in deinem Gedankenstrom nieder.

Du fragst, wie du von dieser Spur herunterkommst. Je mehr du Anstalten unternimmst, diese Gedanken los zu werden, umso tiefer graben sie sich womöglich ein. Du möchtest ihnen entkommen, wenn du bloß wüsstest Wie. Worum du bittest, ist das: Wie bekomme ich meinen Sinn von ihnen weg? Oder wie erwehrst du dich ihrer von Anfang an? Mit Sicherheit möchtest du, dass sie sich auf die Seite begeben.

Du möchtest diese vermasselten Gedanken nicht in den Gedankenpool zurück geschickt sehen, wo sie jedermann aufgreifen kann. Du möchtest, dass diese unerwünschten Gedanken an der Kante der Erde herunterstürzen und in niemandes Gedankenwelt Platz finden. Du möchtest sie ein für alle Mal beiseite gelegt sehen. Billigerweise, du möchtest dies ohne den Ärger, den du fühlst, und ohne die Kleinheit, die du verspürst, tun.

Gebt umherirrenden Gedanken, die euch Besuche abstatten, einen Abschiedskuss, Geliebte. Seht, wie sie ins Niemandsland entschweben. Gebt ihnen eine Art Abschiedsfeier. Stellt euch bildlich vor, wie sie sich in andere Gedanken umwandeln. Seht die negativen Gedanken abgehen. Gebt ihnen einen leichten Schubs. Zeigt ihnen, wo es lang geht.

Diese Gedanken ersannen sich nicht selber. Ihr könnt ihrer ledig sein. Ihr seid nicht die unglückseligen, nicht-liebevollen und unehrbaren Gedanken, die euch eventuell durch den Sinn gehen. Ihr seid zu so viel mehr in der Lage.

Sagt:

„Gute Reise, ihr lieben Gedanken. Ihr habt nicht hier zu sein. Ihr könnt euch selber auflösen. Ihr seid Klänge, die sich umkehren und zu Musik werden können.

Lebt wohl, angestaubte Gedanken. Herzlich Willkommen, auf den neuesten Stand gebrachte Gedanken.“

Heavenletter # 5509  – 24.12.2015  The True Thoughts You Desire to Be Yours  

Die wahren Gedanken, die du dir als die deinen wünschst

Gott redete …

Ich habe dein Flüstern mitgehört, nicht ein Gebet, mehr eine Erkenntnis, die sich ihren Weg in dein Herz hinein bahnen wollte, das da schon so lange baumelt. Du sangst laut:

„Geliebter Gott, Du Der Du Dich Uns Vermacht hast, Du Der Du Weißt, Wie man Liebt, Du Dessen Augen Leuchten, Wenn Du Uns Siehst, Ich danke Dir für All Deine Geschenke an Uns. Heilig Bist Du, und Heilig-Machend Bist Du. Ich möchte heilig sein, nicht so wie ein Heiliger, nein, ganz und gar nicht – wie ein Mensch, der wünscht, näher bei Dir zu sein, Gott, und näher und näher, bis Du mich in Deinen Inneren Hof bringst, und Ich Einssein lebe mit Dir.

Wo ist die Kleinheit von mir, die ich zu sein dachte, hingegangen? Ich war ein Anwärter für den Thron. Und nun hast Du, mit Grenzenloser Geduld, die Pfauen-Federn von mir entfernt, und hier bin ich, geschmolzen zu Butter, Aufgenommen in Dir, Eins in Dir. Während ich auf Erden bin, bin ich weiterhin ein Körper, der nicht du ist. Mein Körper ist der Staub zu Staub. Meine Seele ist das Reine Licht Gottes.

Ego in Form von selbstgefälliger Einbildung lebt einfach nicht mehr länger in diesem Körper. Ego konnte einfach nicht mehr bestehen bleiben in Deiner Gegenwart. Ego musste aus mir heraustreten, denn, natürlich, ich musste alles überschreiten, das nicht die Wahrheit von Dir, Gott, war. Ich musste Freude durch die Tür meines Herzens lassen und das Ego zur Tür hinaus. „Husch, Ego“, sagte ich, „Husch“. Ego schlich aus der Tür, und ich, als Gottes Reines Licht, bleibe da.

Das, Was ich Einmal Dachte ich selbst zu sein, war ein Eindringling, ein Ausweichler,  ein Schleichhändler,  ein Blender. Der Eindringling ging davon, und ich war allein. Ich blieb in Gottes Wahrheit zurück. Mein ganzes Leben lang bis zu diesem Moment war ich von der Illusion und Wilden Geschäftigkeit in Besitz genommen worden. Nun bin ich ein Tänzer der Wahrheit.

Ich singe: ‘Der Wolf ist tot. Der Wolf ist tot.‘ Zumindest für Mich ist der Wolf tot. Der Plünderer ist gegangen. Der Erzbeutemacher ist weg, und der Tänzer der Wahrheit ist zurückgeblieben.

Ich bin so tief in der Freude, dass ich kaum meine Augenlider anheben kann. Ich bleibe. Das Gesindel ist gegangen. Der Körper ist eine Schale. Ich bin keine Schale. Die Schale versteckt mich nicht mehr vor meinem Selbst.

Ich weiß nicht, wie man dies erklären kann. Ich liebe auch das Ego, das fliehen musste. Ich sang sein Lied. Nun ist seine Stimme beruhigt worden, und Deine Stimme umhüllt mich und umhüllt die Welt. Ich bin nicht mehr weltklug. Ich bin zu meiner ursprünglichen Unschuld wiederhergestellt. Ich kann kaum sprechen. Ich bin neu darin, neu darin, eine Blume zu sein, die ausschließlich erwächst aus dem Herzen Gottes, aufstrebend in einer Unschuld, die ich kaum glauben kann. Alles, das nicht Gott in mir war, ist vergnügt seiner Wege gegangen. Das persönliche Ich war nur ein Körnchen meines Ursprünglichen Selbst. Ich bin nun Mein Ursprüngliches Selbst.

Kann ich mich nunmehr selber aufrechterhalten? Nur das Herz von mir, welches Dein Herz ist, Gott, bleibt bestehen. Ich bin ein Stern am Himmel. Ich bin Licht, das Durch Bricht. Es gibt keine Barrieren mehr. Du, Gott, und ich, haben sich vermischt. Nein, nicht vermischt – verschmolzen als Eines. Wenn ich es bedenke, Wir waren immer Eines, jedoch war ich es gewöhnt, auf den Schultern meines Egos zu stehen, und ich war wie ein Vagabund, der seine Hände ausstreckte nach den Almosen von der zerbrochenen Welt.

Jetzt BIN ICH. Jetzt BIN ICH Reines Sein. Da ist kaum etwas übrig geblieben von mir. Das war immer die Wahrheit, auch als meine Aufmerksamkeit zu wertlosem Schmuck hin abgelenkt war, den ich Juwelen nannte, welche es aber nicht waren. Jetzt bin ich einfach hier, und das ist genug. Das ist alles, was ich will, hier bei Dir zu sein. Das ist alles was da ist. Ich meine, dass dies die Größe ist, die ist.

Nicht länger werde ich dem hinterherjagen, das nicht existiert, und welches doch, am Ende, eine Krume ist oder zwei, um das Ego zu füttern. Ich bin nicht länger ein Nährboden für das Ego, und jetzt weiß ich nicht, wonach ich mich sehnen soll, weil ich geborgen bin in Gott, nicht wirklich geborgen, mehr wie eine blühende Rose ohne Dornen, mehr wie Göttlichkeit Selbst, mehr wie der Atem Gottes. Jetzt bemerke ich, dass ich untrennbar bin von Gott und dass Gott von mir Untrennbar ist. Ja, das muss Einssein sein. Es ist so einfach, es kann nur so sein, dass Gott mich näher zu Sich zog und zu Seiner Macht.“

Ich entgegne dir. Ja, Ich hieß dich vor langer Zeit willkommen. Bevor du es wusstest, du – das vorhergehende du, das du zu sein dachtest, hatte schon begonnen zu erkennen, was immer so war.

Heavenletter # 5510  – 25.12.2015  Living in Some Kind of In-between Land  

Leben in einer Art Zwischenland

Gott redete …

Geliebte, Geliebter, abermals höre Ich dich aus den Tiefen deines Herzens heraus sprechen. Ich höre dich sagen:

„Geliebter Gott, wohin möchtest Du mich heute gerne nehmen? Aus welcher Entmutigung wirst Du mich herausheben und bis zu welchen Höhen?

Es scheint, ich habe mein ganzes Leben hindurch geschlafen. Ich wusste das nicht. Ich war kaum wach. Ich wusste nicht, wo ich war. Es ist gleichsam so, als sei ich in einer Art Zwischenland gewesen, wiewohl erlitt ich überdies Peinigendes und tat mein Bestes, dies zu ignorieren.

Ich durchlief auch das, was meiner Auffassung nach Freude war, indessen, heute scheint es mir so, es war nicht so sehr Freude, vielleicht ein wenig die Seile lockern. Die Freude war ausgedacht. Mein ganzes Leben war so zurechtgemacht, dass ich nicht wirklich lebendig war. Ich war passiv und ungerührt. Ich war irgendwo weg, und überdies überhaupt nicht irgendwo. Ich muss das ganze Leben durchgeschlafen haben. Gelegentlich öffnete ich die Augen und schloss sie dann wieder. Mein Gedanke war, der Genuss sei nicht wirklich. Es war lauter Lärm, oder, vielleicht eine Unterbrechung beim Lärm. Ich war in einer Zelle meiner eigenen Wahl eingeschlossen, oder in einer Zelle, mit der ich mich begnügte. Ich möchte das Leben kennen lernen, wie es vorgesehen war, es auszuleben, und wie es angelegt war, geliebt zu werden. Hilf mir, O Gott.“

Geliebte, wie oft ihr diesen Ansatz und diesen Tadel am Leben repetiertet. Euer Gefühl war, das Leben sei an euch vorbei gelaufen.

Wären alle eure Träume Wirklichkeit geworden, würdet ihr den gleichen Refrain singen, denn ihr wärt dahinter gekommen, dass ihr ein Beobachter gewesen seid. Du warst ein Wachvogel, der einen Wachvogel beobachtete, wie er wachte. Du warst ein Beobachter mit, vielleicht, einem offenen Auge.

Das Leben ist nicht an dir vorbei gelaufen. Du, Geliebte, Geliebter, warst am Dösen, weder ganz wach noch ganz am Schlafen, jedoch vergesslich, sollen Wir das so sagen, unachtsam sollten Wir sagen, unwach, ja, dennoch nicht gänzlich ungewahr. Du warst dir gewisslich dessen gewahr, was nicht deines Herzens Trachten war, und mithin übersahst du dich selber. Es ist zutreffend – du wusstest nicht, wer du warst. Wir können sagen, du standst unter Betäubung.

Wie viele Tage saßt du in der Schule, in einer Reihe, und begriffst nicht, was du soeben tatst, nicht hierher gehörend, nicht wissend, was denn Schule ist, dennoch saßt du dort. Du wartetest unablässig darauf, lebendig zu sein. In zahlreichen Fällen zogst du es vor, das was du als eine nackte Existenz sahst, durchzuschlafen. Du saßt da, ein Automat deiner selbst, ein Aufziehspielzeug, das tat, worum man es gebeten hatte. Du erkauftest dir Gedanken anderer Leute und reichtest sie als deine eigenen weiter. In einer Art Gedankenlosigkeits-Rennen, nahmst du kaum das Risiko auf dich, dass dich Gefühle überkommen.

Du hast recht. Du wusstest nicht, was du soeben tatst, oder was du dort an dem vermeintlichen Ort, an dem du dich befindest, tust. Du sahst genau genommen ein verlassenes Eiland. Du sahst dein Leben als das Hin- und Herdrehen eines Kaleidoskops, in das du hineinspähtest. Du warst dem Sinn abhanden gekommen. Du kamst über die Runden. Du ließt dich als am Leben seiend durchgehen. Du wusstest nicht, wie über dich reden. Du zaudertest, erblickt zu werden. Du wolltest ungerne gesehen werden. Du wolltest nicht sehen.

Du klaubtest hier und da Momente heraus, um sie an dem Anschlagbrett deines Geistes anzuheften.

Du lebtest mehr in der Einbildung und in den Seiten von Büchern, als in dem vor dir zu liegen kommenden Leben. Du schautest dich draußen nach der begründenden Rechtfertigung deines Erscheinungsbildes auf Erden um und spürtest sie nicht aus. Du warst dir selber eine Chiffre.

Derzeit rüttelst du dich aus deinem Schlaf auf. Du möchtest gerne aufwachen. Du möchtest vom Zaudern befreit sein. Du möchtest wie Pinocchio sein. Jetzt möchtest du ein wirklicher Junge sein, eine fein angezogene Puppe, die lebendig werden möchte. Du möchtest real sein.

Einstmals, da sahst du an deinem Leben vorbei. Jetzt möchtest du dich an das Leben richten und die eine oder andere Anschauung entfalten, was das Leben ist und was Am Leben Sein sein kann.

Bist du gewillt, die scheinbare Vergangenheit los zu lassen und in just dieser Minute hier hereinzutreten? Ja, du bist jetzt reif, in diesen Moment des Lebens hineinzugehen und dich in dich selber zu versenken und dir klar zu werden, wie es denn ist, in deinem Leben ein Mitwirkender zu sein, achtzugeben, nicht so sehr auf dein Leben en passant, vielmehr dich anzuschauen, auf dich selber achtzugeben. Du kommst aus dem Versteck heraus, und sprichst:

„Ich bin hier. Ich bin nicht im Randbezirk des Lebens. Ich bin Leben, und Gott ist hier bei mir.“

Heavenletter # 5511  – 26.12.2015  Peace Has Been Declared   

Friede ist ausgerufen worden 

Gott redete …

Ich höre deinem Herzen diesen Schrei entkommen:

„Gott, Mein Geliebter Gott, wieso, Gott, bedürfen wir Geborgenheit? Wieso sind wir dermaßen unwohnlich, dass wir händeringend Trost von Dir suchen? Wieso eine derartige Nachfrage nach Annehmlichkeit in dieser Welt?“

Wieso? Aufgrund der Bilder, die ihr in eurem Sinn habt. Aufgrund dessen, was euch gelehrt wurde. Aufgrund dessen, was eurem Glauben nach wahr ist. Aufgrund von Folgerungen, die die Welt zusammenstellt und an Anderen ausübt, auf Partien des Lebens, welche aus dümmlichen Gründen für minder werthaft angesehen werden, wie etwa das körperliche Erscheinungsbild oder der Familienstatus.

Aufgrund dessen, wie ihr euch mit der physischen Welt und der Existenz eures Leibes in Beziehung setzt, habt ihr eure Deckung oben und neigt euer Herz sich abwärts, und wurde Grausamkeit sesshaft. Gesetze, Etlichen ein Beistand, und Anderen nicht, wurden erstellt.

Anstatt all die Wunder der körperlichen Welt und der Seinswesen, welche die Welt ausmachen, zu lieben, fürchtetet ihr das Leben wegen seines schieren Zeitweiligseins. Einzelne versuchten, ihre Zeitweiligkeit permanent zu machen. Einige hoben sich hervor, indem sie Andere niederstießen.

Eventuell wisst ihr nicht, was ihr möchtet, und dem entsprechend klammert ihr. Ihr nehmt das Physische so, als wäre es das Gesamt des Lebens, und, dass ihr euch zu schützen hättet, anderenfalls würdet ihr verheert.

Primitive Gesellschaften gelangten zu größerer Weisheit als ihr. Näher an den Sternen, der Sonne und dem Mond, dort waren sie angesiedelt. Näher bei Mir und All Meiner Pracht waren sie, derweil ausgeklügeltere Gruppierungen sich an geradlinige und enge Nachweise klammerten und Beweise oder aufgestellte, unbegründete Theorien für nötig befanden und sie für Wahrheit hielten. Der sogenannte Beleg trug mehr Gewicht als die Wahrheit im Menschenherzen, und demnach geriet das Menschenherz mit Fakten und Ziffern zugedeckt.

Die Natur wurde für minder gültig erklärt und vernachlässigt. Auf Materielles Bezug nehmendes Faktischsein wurde als wahrer betrachtet, selbst derweil jenes öfters eher Selbstgefälligkeit an den Tag legte als Wahrheit. Herzen wurden zerrissen, und die Welt geriet auf den Holzweg. Es kam nicht einmal dazu, dass ein reizendes Bild gemalt wurde.

Selbstverständlich, zur selben Zeit hat es immer jene großen und kleinen Helden gegeben, die weiter sahen, sich aller Seinswesen annahmen und die Welt öffneten.

Für den Großteil wurde Leistung bedeutsamer als Selber Sein. Das Herz wurde heruntergespielt. Andere Menschen überführen war ein Leichtes. Außerachtlassen von Ehrerbietung für das Menschliche Leben und ein Anstieg von Unehrerbietigkeit gerieten austauschbar. Weitere Furcht bedrängte die Welt.

Jemandes Körper wurde ultrawichtig, und die körperliche Existenz von Anderen war allzu gerne nicht mehr so stark von Belang. Der Ruf zum Ungezügeltsein nahm das Heft in die Hand, und eingefrorene Herzen wurden gestutzt.

Nun, das Leben setzt sich selber wieder instand. Es ist derzeit ein großartiges Wiederbeleben des menschlichen Herzens zugange, und der Löwe und das Lamm liegen gemeinsam beieinander. Freundlichkeit und Großherzigkeit werden zu den guten Typen.

Die Zeit für die Regeneration der Irdischen Welt ist gekommen. Egoismus schwankt, und Inklusivität, nicht Exklusivität, herrscht. Mehr Schönheit, die Welt anzufüllen, tritt jeden Tag herein. Sieger und Opfer halten nicht mehr länger Namenskärtchen bei sich. In der Welt revidiert sich die Hierarchie selber.

Die Welt wird wohlgemuter. Sie kredenzt Jedem in ernster gesonnener Weise Freude. Die Glocken der Liebe erklingen. Das Menschenherz besinnt sich der Liebe und häuft sie auf, damit sie allen zugewendet und von allen in Empfang genommen wird. Die Idee von Eigentümerschaft verblasst, und Einssein ist im Aufstieg begriffen. Einssein holt auf. Die Signalhörner des Krieges werden schwächer.

Krieg wird in einer Welt, die Ich erschuf, nicht mehr länger als brauchbar angesehen. Er war niemals tragfähig. Er war das Verlangen vonseiten der Wut. Wut strömte über.

Es war einmal, da wurde Krieg als größeres Vergnügen denn als Friede gesehen. Meine Kinder liebten es, einen Beweggrund zu haben, und sie liebten Neuigkeiten, Neuigkeiten zu sein. Krieg war unterhaltend.

Die Gütigkeit der Welt kommt zu ihrem Recht. Liebe ist im Aufstieg begriffen, und nichts kann sie zurückhalten. Friede ist verkündet worden.

Heavenletter # 5512  – 27.12.2015  Unseen Opportunity Surrounds You    

Ungesehene günstige Gelegenheiten umgeben dich

Gott redete …

Gelegenheiten blühen rund um dich. Dein Leben wimmelt von günstigen Gelegenheiten, die du nicht erkennst. Womöglich siehst du dich nicht nach ihnen um. Du umgehst, die Gelegenheiten zu sehen, derart bist du gewohnt, in deinem Leben Übriggebliebenes zu bekommen und zu empfangen. Selbst ein einziges Mal ist für euch oft genug, bei dem Wahrnehmen so fortzufahren, wie ihr derzeit wahrnehmt.

Es wird durchaus so sein, dass ihr euch der Anschauung noch nicht geöffnet habt, dass es für euch insgesamt das richtige ist, die sehnlichen Verlangen eures Herzens entgegenzunehmen. Ihr könnt euch instruiert haben, es sei nicht an euch, zu empfangen, ihr gehörtet abgewiesen, es sei rechtens für euch, NICHT in Empfang zu nehmen, euer rechtmäßiger, euch gebührender Anteil sei Nichterzielen, und, auf diese oder jene Weise, macht ihr Nichterreichen zu eurer Realität.

Natürlich bist du, falls dies bei dir der Fall ist, ein falscher Prophet, und es ist dir ein Dauerzustand, der gleiche zu bleiben, und, dich nicht voranzubewegen. Du bist dir, dass du recht hast, so sicher. Du bist dir so sicher, dir sei es bestimmt, vom Universum hintangestellt zu werden. So verkehrt herum, lässt du dich als einen Märtyrer oder so etwas Ähnliches bestehen. Manchmal, da werden Meine Kinder alles tun, um die Dinge so beizubehalten, wie sie sind.

Ihr habt euch zur Gänze überredet, das Universum könne euch nicht und werde euch nicht segnend beglücken. Ihr findet die eine oder andere Zufriedenheit im Abmühen, mehr als im Inempfangnehmen der Segnungen des Universums.

Und mithin wird es nicht dazu kommen, dass euer gegenwärtiges Bild von euch selber abgeschlagen wird. Ihr seht euch als einen Pech habenden Menschen, und möchtet euch euer Selbst-Bild nicht absprechen. Euer Selbst-Bild ist schief. Ihr seid durchaus rabiat für weniger, als ihr verdient. Ihr neigt dazu, weniger als ihr verdient zu eurer Cause célèbre zu machen. Eurem Geist seid ihr nicht einmal gut genug, ein Märtyrer zu sein, gleichwohl übernehmt ihr jene Rolle.

Geliebte, diejenigen unter euch, die in diese Kategorie fallen, mögen ihren derzeitigen Bescheid über ihre Stelle im Leben revidieren. Ihr seid nicht der Ab-Sprechende eurer Gott-gegebenen Rechte. Ihr enthaltet euch euch selber vor. Darauf seid ihr sehr stolz. Du, der zu kurz Gekommene. Du, unter dem Radar hindurch. Du, ein Nicht-Glaubender an dich selber und stolz auf dein Dagegen-Angehen aus keinem guten Grund, bis auf den, deinen Status quo beizubehalten, du, der Angeschmierte.

Ich bitte dich, dich nun aus deinem Nagelbett zu erheben. In Wahrheit hast du dich auf Unvermögen ausgerichtet. Du hast dich dem Beweis verschrieben, dass du dich im Eigentlichen nicht an der Stelle der Beglückungen der Welt befindest. Niemand sonst hat sich so schwer abzumühen wie du.

Du quälst dich ab, um die Hinsicht auf aufsprießende Gelegenheiten vor dir zu umgehen. Du trägst ein verkehrtes Bildnis mit dir herum. Du stellst deine Verdienstlichkeit in der Welt verkehrt dar. Du entscheidest dich für Rückschläge. Du machst dich zur Aschenputtel, die nie aus den Schlacken herauskommt. Du bist irgendwie genötigt, die Welt an dir vorbei laufen zu lassen.

Du wirst womöglich härter als sonstwer auf der Welt arbeiten, um dir selber unverständlich zu bleiben.

Du gehst stracks an der günstigen Gelegenheit vorbei, die dir vor die Füße fällt. Du versicherst, du sehest sie nicht. Du hast ein perverses Empfinden von Triumph. Es verspielen ist dir beweisen, du habest recht. Gewinnen würde dein falsches Bild zerstören.

Ich bitte dich, deine Sicht zu erweitern. Du verdienst alles, was gut ist. Dein Verdienst ist – zu bekommen. Du probierst vielleicht zu sehr, nicht zu bekommen, einfach weil du dich mit einem nichts begnügst oder mit einem Hungerlohn zufrieden gibst. Sowie es sich auf dich beläuft, bist du eher ein Kämpfer für Ungerechtigkeit.

Dies ist nicht Uneigennützigkeit, du Lieber. Dies ist die Spitze von Egoismus. Du bist mehr als berechtigt auf eine Aufeinanderfolge von Gelingen. Du schlägst deine rechtmäßigen Segnungen ab und übst dich in Schwäche, dein durchhaltendes Erdulden als Stärke bezeichnend. Du sabotierst dich rechts wie links und betrachtest dich selber als siegreich.

Komme von deinem hohen Ross herunter. Möchtest du es sein lassen, darauf, dass du dich für unwert beweist, stolz zu sein? Lasse es sein, dich selber zu hintergehen. Der Blinde kann sehen. Komme aus der alten Tretmühle heraus, die dich dort hält, wo du bist. Steige auf eine neue Plattform, die Ich vor dich hin geschafft habe.

Heavenletter # 5513  – 28.12.2015  Throwing Stones     

Steine werfen 

Gott redete …

Euer Selbst ist es, dem ihr verbunden seid. Ihr steht nicht in Meiner Schuld, Meine Geliebten. Ihr seid Meine Krönende Herrlichkeit, denn Ich kenne, was Ich sehe. Ich bin nicht zögerlich, dies zu bekunden. Sofern ihr zu der Sicht neigt, Ich schuldete euch etwas und Ich stünde in eurer Schuld, seht ihr ein Gebilde eurer eigenen Einbildung.

Unter Uns gesprochen, es gibt Schuld nicht. Wir haben den Freien Willen, zu lieben. Ihr seht, und öfters tut ihr das, unter Umständen vermeintliche Abwesenheit von Liebe. Es ist eure Enthaltung von der Liebe, die ihr auf Mir ausübt. Versteht ihr das? Ihr hättet lieber einen vernachlässigenden Gott, um ihn mit Steinen zu bewerfen, als euch den Splitter in eurem eigenen Auge anzusehen.

In Meinen Kindern gibt es einen Hang, Andere dafür anzuklagen, was ihnen zunutze ist. Ihr habt die Neigung, über Mich Minderes denn Wundervolles zu verkünden. Wie grob vereinfachend. Alles, wogegen ihr aufbegehrt, ist ein Aspekt von euch. Dies ist die unverfälschte Ware. So steht es in der Sache. Ihr möchtet das nicht gerne hören.

Ich rede davon, wie Wir Eins sind, wie Wir Eins werden. Wir sind jetzt Eins. Selbst während eure Augen nach unten gerichtet sind, selbst derweil ihr Mich als Gott auf Erden und Gott im Himmel abschlagt, macht ihr Mich zu eurem Sündenbock. Ihr erkennt eine Abirrung eures verwundeten Selbst, und ihr heißt es bei Meinem Namen.

Es ist wie bei einem Paket, das an euch abgesandt wurde. Ihr schaut euch das Paket aus jedem Winkel an, gleichwohl möchtet ihr es nicht aufmachen. Ihr gebt Erklärungen ab über dieses ungeöffnete Paket, welches eine Spezial-Lieferung von Bereichen in eurem kleinen Selbst ist, die Beachtung nötig haben.

Wenn ihr euch ablehnend fühlt, nehmt einen anderen Blick ein. Feindseligkeit ist euer eigener Affront. Gott ist nachlässig gewesen? Gott hat euch außer Acht gelassen? Wer lässt Wen außer Acht? Ihr seht Mich vielleicht als erbost? Wer ist wütend?, habe Ich euch zu fragen. Wen verleugnet ihr? Wieso, ihr verleugnet euer ureigenes Selbst. Ihr Lieben, ihr reicht den Schwarzen Peter weiter. Darin seid ihr gut. Ihr enthebt euch der Zuständigkeit. Ihr möchtet euch nicht in die Augen sehen. Ihr entstellt euer schönes Selbst und nennt es Mein Tun. Ihr weist Mich ab.

Mein bestes Tun ist Seien, Geliebte. Und das gleiche Seien ist euer Bestes. Worum geht es, was ihr nicht sehen oder anerkennen wollt?

Es gibt eine Geschichte über einen Fisch im Ozean. Der Fisch ruft voller Panik: „Wo ist das Wasser? Ich kann es nicht finden.“

Eine Stimme antwortet: „Weswegen, du schwimmst in ihm.“

Gott ist überall und niemals abwesend. Vielleicht hältst du deine Augen geschlossen und siehst von der Präsenz Gottes ab.

Wo, geliebte Abseher, bin Ich? Ich bin genau inwendig in euch und zudem außerhalb von euch. Ihr habt es früher bereits gehört: Es gibt kein irgendwo, wo Ich nicht bin.

Sofern du mit der Faust wider Mich drohst, verfehlst du den Punkt. Dies just ist der Punkt, den Ich mache – dass du den Punkt verfehlst.

Begreife, dass Verantwortung keine Bürde ist. Verantwortung ist ein Verstehen deiner Größe. Sie ist euer persönlicher Name auf eurer Gast-Karte. Sie ist keine Einräumung von Schuld. Sie ist eine Aussage der Anerkennung eures Selbst und eine Anerkennung eurer Stärke. Ihr habt breite Schultern an euch. Ihr seid keine Eintagsfliege. Ihr seid ein Helles Licht, welches weit und breit und Hoch, sehr Hoch sehen kann. Ihr schaut hoch, nicht nach unten. Ihr schaut stracks nach vorne, und nicht zurück. Ihr tretet mit euer Vorderseite entgegen.

Ihr schleudert nicht mehr Verantwortung darauf, was ihr als anders denn euer Selbst seht. Was immer ihr hochwerft, landet auf euch. Es gibt nichts als euer Selbst, um darauf Dinge zu werfen. Es gibt keinen Anderen. Du bist ein Souverän deines Lebens und des Lebens eines Jeden, welcher, in der letzten Aufgliederung, dein eigenes Selbst ist.

Sollte es eine weite Wüste geben, die zu durchmessen sei, um auf Mich, so wie Ich BIN, zu treffen, so ist die weite Wüste eine Fata Morgana.

Heavenletter # 5514  – 29.12.2015  Behold Life on Earth in a New Light     

Betrachte das Leben auf der Erde in einem neuen Licht

Gott redete …

Vieles am verhältnismäßigen Leben auf der Welt wird eher nicht mehr zu sein scheinen denn Geplänkel und Herumrennen, vielleicht eine Art Massen-Jitterbug-Tanz, insgesamt einem Verkehrsaufkommen ähnlich. Es wird da etwa eine Stelle geben, wo du zu sein hast, und etwas, was du zu tun hast. Es ist alles Geplänkel, dennoch hast du dort zu sein, und du möchtest dich nicht gerne verspäten. Es ist wichtig, dass du an einem bestimmten Fleck zu sein hast, und du hast dort genau auf den Schlag zu sein. Ah, die unverzüglichen Drängnisse von Zeit und Ort.

Ihr seid verpflichtet, auf die Unmittelbarkeit von Zeit und Ort einzugehen, welche für euch gewiss wie real existieren, wiewohl, das Physische ist nicht real. All die Anschauungen und der Auftritt von irgendwo und zu einer gewissen Zeit sind Illusion. Sie scheinen dein Leben zu betreten, währenddessen sie es nicht mehr lange machen.

Das Leben scheint auf der Erde in Teelöffeln an rationierter Zeit und Raum gelebt zu werden. Da ist beeil dich, beeil dich, und da ist mach langsam, mach langsam. Dein Körper, welcher nicht das Wahre von dir ist, lebt in einem Penthouse oder in einem Keller, so, als sei ein Bauwerk oder ein Zelt oder unter den Bäumen die Erstreckung dessen, wo du das Leben verbringst.

Dem gegenüber könnt ihr das gleiche Leben als uneingeschränkt betrachten. Es ist mit Sicherheit mehr das gegebene, als dem Auge unterkommt oder was dein Gehör erreicht. Es ist so, nicht alles am Leben ist – so wie es zum Vorschein kommt – nach eurem Geschmack.

Nach eurem Geschmack oder nicht, euer Leben ist, wie eure Gefühle was das Leben angeht sind. Euer Tag, eine Abstufung eures Lebens, kann euch entlocken: „Was für ein schöner Tag!“, oder euer Leben kann euch entlocken: „Was nun? Wie werde ich bloß je durch diesen Tag kommen.“

Was du vom Leben hernimmst, ist, was du aus ihm machst.

Jemand lebt am Strand und ist dabei glücklich. Jemand lebt in einem Fünf-Sterne-Hotel und ist dabei unglücklich. All die möglichen Variationen von Mag-ich und Mag-ich-nicht umgeben euch.

Zeit und Ort und öffentliche Meinung schwanken und nehmen euch in Beschlag. Es ist sogar möglich, dass ihr euch für Stress entschieden habt, um euer Leben zu füllen. Es kann sein, ihr liebt es, das Leben zu schelten, in einem fort und rückwärts und vorwärts.

Es ist weidlich mehr am Leben dran als die Umstände, in die du hineinplumpst. Es ist weitaus mehr am Leben dran, als was du am Vorsichgehen siehst. Leben ist da, jenseits des Pfahls. Da ist ein Über dem Regenbogen.

Auf dem Tablett des Lebens kommen zahlreiche Blumen vor dir zu liegen. Worauf bist du aus und was siehst du mit Freuden entgegen? Habe eine breitere Sicht, und du wirst ohne Weiteres eine höhere Mannigfaltigkeit an Zutaten auf deinem Servierbrett des Lebens zum Kosten vor dir finden.

Mit zahlreichen Blütenblättern sind die Blumen ausgestattet, du hast Meine gott-gegebene Autorität inne, sie zu pflücken.

Schreibe im Restaurant des Lebens deine eigene Speisekarte hin. Beschwöre das Menü herauf, was dir dargeboten wird. Sofern das Leben ohnedies insgesamt Erscheinung ist, und das ist es, habe ein Erscheinungsbild des Lebens, welches du gerne hast und auf das du dich im Voraus freust.

Womöglich sagst du, du seist ein Realist, und du mögest dir ungerne selber in die Tasche lügen. Geliebte, Geliebter, Ich sage, du hast dich selber beschwindelt. Betrachte dein Leben auf der Erde in einem Neuen Licht.

Arbeite das Leben auf der Erde auf. Suche dir aus, was du gerne hast, und verschaffe ihm danach nicht-existenten Raum, damit es anlangen kann. Suche dir die Kapitel aus, die du liest. Erstelle Beiträge zu deinem Leben und zum Leben Anderer, welche letzten Endes im selben Boot des Lebens paddeln, in dem du bist.

Dem Glücklichsein ist es zugedacht, dein zu sein, dem hingegen nicht notwendigerweise Frivolität oder alles, was du dir alles auf ein Mal und, so leicht wie dir ein Wunsch nach einem Stück Kuchen ist und in den Sinn kommt, erwünschst. Im Leben ist ein ganzes Spektrum des Lebens auf Erden zur Hand, um daraus zu wählen, wiewohl bist du derjenige, um zu wählen. Dein Hauptbescheid heißt, dir das auszusuchen, was du aus dem Leben, welches vor dir in Erscheinung tritt, machst, selbst wenn es nicht das ist, wovon du geträumt hast.

Das Leben zieht ohnedies vor dir vorbei. In dem Mythos von Zeit wird immerzu ein neues Leben angezapft, welches aufkommt und just gerade vorrückt. Komme voran. Schließe zum Leben auf.

Heavenletter # 5516  – 30.12.2015  Wherever Your Feet May Land     

Wo immer deine Füße aufsetzen mögen

Gott redete …

Du lebst unter Meinem Schirm, weißt du das nicht? Du lebst unter einem riesigen Schirm, der die Welt bedeckt. Es ist Ein Schirm Der Liebe. Du kannst nicht vom Platz unter diesem Schirm ausgestoßen sein. Dort ist Raum für alle. Dort ist Größeres als Raum für alle. Dort ist Liebe für alle – wenn du das nur wissen könntest – wenn du das nur fühlen und leben könntest – wenn du einfach nur zufrieden sein könntest – wenn du einfach nur wissen könntest, dass LIEBE WAHRHEIT ist und sonst nichts ist – wie glücklich wärst du doch dann.

Du hast Angst, dass sich Liebe von dir davonstiehlt. Du betrachtest Tod als Mangel an Liebe. Du stellst Betrachtungen darüber an, dass du vielleicht noch nie geliebt wurdest oder dass du nicht genug geliebt wurdest. Der springende Punkt bei der Sache ist, dass du dich selbst nicht genug liebst, und so magst du dich wie ein einsamer Wanderer in der Welt fühlen, abgesondert und isoliert von Gott und deinem Ureigensten Sein.

Du bist schlicht und einfach unvereinbar mit dem, was sich für dich wie Verlassenheit anfühlt. In deinem Sinn für Verlust und Unersetzlichkeit magst du dich manchmal wie ein Waisenkind des Universums fühlen. Dass du vergessen und unbemerkt und unterbewertet seist, ist das Lied, das du singst. Einen Großteil deiner Zeit Auf Erden hast du dieses Gefühl, und das Leben in der Welt scheint das zu bestärken. In der Tat führst du nur allzu schnell alles an Belegen für diese Verlassenheit ins Feld.   

Was wäre, wenn du deine Aufmerksamkeit – und sei es nur ein wenig – auf eine wohlwollende Welt hin ausrichten könntest? Stattdessen scheinst du dich von der Gnade der Welt abhängig, ja sogar von der Welt drangsaliert gefühlt zu haben. An deinen Überzeugungen hältst du strikt fest. Ach wie gerne würdest du die Welt verändern, aber dich selbst nimmst du davon aus.

Du sagst dich von der Welt los. Du würdest vielleicht weglaufen, wenn du nur wüsstest wie.   Du hättest gerne mit dem weltlichen Leben abgeschlossen oder würdest es umgestalten, wenn du nur wüsstest wie. 

Was wäre, wenn du in der Welt sicher wärst, einfach unter Meinem Schirm Der Liebe. Was, wenn du es bist? Was verschwendest du dann deine Zeit mit all dieser Mangelbehaftetheit?

Ach, was wäre, wenn du ohne das Omen der Furcht leben könntest? Was wäre, wenn du ganz einfach in Liebe leben könntest, ohne Furcht davor, was passieren könnte, wenn du ganz einfach in Liebe leben könntest, ohne darüber verzweifelt zu sein, was tatsächlich passiert?

Bestenfalls fühlst du dich vielleicht wie ein Soldat, der verwundet und ermattet vom Kämpfen über Die Erde entlang schreitet. Was wäre, wenn du dich auf den Frieden spezialisieren und für jeden, dem du begegnest, Ein Friedensbringer sein könntest?

Du musst wissen, dass am Leben mehr dran ist als das, was du siehst. Vielleicht lässt du diese Idee zu schnell fallen, oder aber du sagst das zwar, handelst aber nicht danach.

Es ist am Leben absolut mehr dran als das, was du siehst. Mein Schirm, unter dem du dich befindest, lässt die Strahlende Sonne, den Prasselnden Regen, Die Kälte und Den Schnee herein, und dennoch bewahrt dich dieser Schirm Aus Seide sicher vor dem, was du tödliche Wunden nennen magst. Vielleicht fühlst du, dass dein Herz mehr als einmal durchschossen wurde.

Du rennst möglicherweise mehr vor deinem Leben weg, als dass du es lebst. Du vermeidest es. Vielleicht zögerst du, vom Brunnen Des Lebens zu trinken. Du würdest gerne alles, was du berührst, mit antibiotischen Tüchern, wie sie die Supermärkte am Eingang anbieten, keimfrei machen. Es kann gut sein, du möchtest nicht vom selben Schöpflöffel trinken in dem Einem Jeden Vertrauten Brunnquell wie jeder andere. Und so ziehst du dich vielleicht mehr und mehr vom Leben In Der Welt zurück, weil du das Risiko des Lebens scheust.

Ich aber sage dir, du sollst in den Pool Des Lebens hineinspringen. Hüpfe hinein.

Wenn du ein Gutes Leben Auf Erden möchtest, dann mache dein Leben gut. Das ist nur die Welt, in der du lebst. Es ist nichts als Leben. Lasse es nicht am Wegesrand zurück. Schmolle nicht. Vermeide weder die Autobahnen noch die Nebenstraßen. Du hast ein Leben zu leben, also lebe es. Du bist auf Einer Reise Des Unbekannten und Des Unerwarteten. Ich segne dich auf deinem Weg.

Nimm deinen Rucksack und mache dich auf, dein Glück zu suchen. Du bist dein eigenes Glück. Du bist nicht ein bloßer Glücksritter. Auf Der Erde in einem Körper lebendig zu sein, ist dein Glück. Klar, du bist ein Wandersmann. Du kennst auf deinem Weg nicht jeden Stock und nicht jede Beere. Du bist jedoch auf deinem Weg. Ziehe los für Abenteuer. Erhebe Anspruch auf dein Leben als dein eigenes und erinnere dich an Den Schirm, den Ich über dir halte, wo auch immer deine Füße aufsetzen mögen.

Heavenletter # 5517  – 31.12.2015  A Dance of Atoms 

Ein Tanz von Atomen

Gott redete …

Sowie du in Bewusstheit zunimmst, nimmst du in Zutrauen zu. Dies ist eine neue Art Zuversicht. Sie ist dein. Sie gehört dir zu. Es ist nicht deine alte schwankende Zuversicht oder womöglich die eine oder andere Art von Großtun. Oh, nein. Diese Zuversicht ist mehr wie Freude. Selbstverständlich, deine Zuversicht ist nunmehr Freude, denn du verkörperst Mich.

Du bist nicht nur zuversichtlicher, du bist selbstgenügsamer. Du bist mehr bei Mir und dementsprechend minder auf Mich angewiesen. Du bist nicht von Mir weg. Du bist näher bei Mir. Du erhältst dich selber aufrecht. Du bist Meiner Präsenz kräftiger versichert.

Meine Präsenz sitzt in dir. Du erkennst das jetzt. Ich, Gott, Der Ich deine Quelle BIN, ist in dir eingesessen. Was kannst du mehr wollen? Du weißt genau, wo Ich Wohnung habe. Du erfasst deutlicher, wo es ist, dass ein jedes am Leben seiende Menschenseinswesen dein Bruder und deine Schwester, und daher Eins mit Mir und Eins mit dir ist.

Dieses Empfinden von Einssein wächst dermaßen stark, dass du mit dem Empfinden anhebst – Jedermann Ist Du. Du beginnst zu erkennen, dass Alles, was du als Existenz wahrnimmst, im Grunde genommen du ist, nicht weniger die Vögel und Blumen und jeder Zweig – du siehst Alles als einen Ausdruck von dir.

Du drückst deine Liebe durch alles, was du siehst und hörst, aus. Sowie sich deine Wissendheit ausweitet, schwingt ein Jeder und Alles als ein Ausdruck deines Herzens. Jeder und alles ist ein Wunder, mit dem du lebst, und dein Herz geht auf. Wohin du dich auch wendest, du begegnest dir selber, und dein Herz singt. Du tanzt. Du schreist heraus: „Halleluja. Danke Dir, Gott.“

Wohin du dich auch kehrst, du triffst auf Mich, denn Ich existiere in Jedem und Allen, und demnach bist du auf Engelsflügeln getragen. Du gelangst zu der Sicht, dass du die Kraft der Engel bist, die die Welt trägt. Du meldest Anspruch auf die Existenz an. Dein Herz kann bloß in Liebe aufknospen und das Leben, einen jeden Partikel von ihm, ein An-den-Tag-Legen, einen jeden zufälligen Umstand lieben. Du trinkst die Milch menschlichen freundlichen Entgegenkommens. Du tanzt mit der Welt und alldem, was die Welt umfasst. Du wirbelst mit all den anderen Engeln, welche ebenfalls du sind. Du ehrst das Leben. Du begreifst es besser. Du kannst das Kicken und Kreischen, welches vonstatten geht, nachvollziehen. Du kannst es dir erklären und – begreife das – du liebst die Schurken, welche letztendlich, nicht anders als du, einen Part spielen, einen Part, bei dem du nicht nachvollziehen kannst, wie es dazu wurde, und dorthin kam, dass es an dir war, ihn zu übernehmen.

Du ahmst die Bösewichte nicht nach, genauso wenig sonderst du jeden Schurken von Meiner Liebe und Meinem Mitempfinden ab. Deine Wahrnehmung weitet sich. Du lebst in einer größeren und erhabeneren Welt. Du bist nicht mikroskopisch. Du bist nicht auf Vorwürfe-Machen fixiert. Du bist auf Mich fixiert. Du bist von Mir und Meiner Fassungskraft von Menschlichkeit geblendet.

Du gerätst zu deinem eigenen Helden. Du erhöhst dich selber. Du siehst von obenher. Du siehst den Tanz der Atome. Du siehst. Du erfasst. Du siehst deinen Bruder als dich selber, und du siehst mit Liebe. Du besinnst dich nicht, was Feindseligkeit ist, denn nun schwimmst du in Liebe. Du bist nicht mehr länger kurzsichtig. Als habe es sich über Nacht zugetragen – du bist zu einem Seher geworden, welcher alles sieht, alles versteht, alles liebt.

Liebe fließt durch eine jede Zelle deines Leibs. Dafür steht dein Körper, ein Vehikel der Liebe zu sein, ihn zu durchfließen und hin zu strömen zu der dürstenden Welt.

Du bist ein Abgesandter Mein geworden, und nichts sonst als ein Abgesandter von Mir. Du lebst auf Mein Geheiß. Du breitest auf Mein Geheiß hin Teppiche der Liebe aus. Du bist Liebe, Personifizierte Liebe. Du bist Gott bei der Arbeit, wiewohl Ich nie arbeite. Ich BIN. Ich BIN Seiend, und so bist du es. Wir sind das selbe Seiende.